<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2016.00404</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichter Vogel</p><p>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi</p><p>Gerichtsschreiber Kreyenbühl</p><p class="Normal Heading2"><br/></p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 20. März 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">lic. iur. Y.___, Sozialversicherungsrecht, Team Recht</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><span>Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1969, Mutter von vier Kindern (geboren 1991, 1994, 2010 und 2012) meldete sich am 22. Januar 2013 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf eine paranoide Schizophrenie bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/3). Die </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle holte den Bericht von Dr. med. Z.___, FMH Gynä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kologie und Geburtshilfe, vom 12. März 2013 (Urk. 7/7) und den Bericht von Dr. med. A.___, FMH Allgemeinmedizin, vom 12. November 2013 (Urk. 7/11) ein. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2013 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass ihr Gesundheitszustand mit einer regelmässigen psychiatrisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/psychotherapeutischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Behandlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> während mindestens sechs Monaten wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich verbessert werden könne. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen ihrer Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkungspflicht (bzw. Schadenminderungspflicht) habe sie bis am 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2013 mitzuteilen, bei welchem Arzt oder welcher Ärz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tin sie diese Massnahme durchführen werde (Urk. 7/12).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Am 11. Dezember 2013 teilte die Versicherte der IV-Stelle mit, dass sie sich bei med. pract. B.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, in Behandlung begeben werde (Urk. 7/15). In der Folge holte die IV-Stelle den Bericht von med. pract. B.___ vom 23. Februar 2015 (Urk. 7/26) ein. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daraufhin beauftragte sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihren Abklärungsdienst mit der Abklärung der beeinträchtigten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit in Beruf und Haushalt (Bericht vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2015, Urk. 7/39).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Am 30. Dezember 2015 erstattete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, Facharzt für Psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrie und Psychotherapie, im Auftrag der IV-Stelle ein Gutachten (Urk. 7/35). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 12. Januar 2016, Urk. 7/36, und Einwand vom 27. Januar 2016, Urk. 7/37) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 24. Februar 2016 (Urk. 2) einen Anspruch der Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 7. April 2016 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr – nach Einholung eines Gerichtsgutachtens und unter Berücksichtigung der allgemeinen Methode – eine Rente zuzusprechen. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (Urk. 1). Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 10. Mai 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was der Beschwerdeführerin am 11. Mai 2016 ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeigt wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krankheitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Annahme der Invalidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkrankungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturellen Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">render psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0/2008 vom 23. März 2009 E. 2).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, wird für diesen Teil die Invalidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benbereich tätig, so wird die Invaliditä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t für diese Tätigkeit nach Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter anderem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hinweisen; vgl. BGE 134 V 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine versicherte Person als ganztägig, zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, ergibt sich aus der Prüfung, was sie bei im Übrigen unveränderten Umständen tun würde, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Dabei sind die konkrete Situation und die Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit ist der im Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">recht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich (BGE 137 V 334 E. 3.2, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2c, je mit Hinweisen). Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl. Art. 27 der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordnung über die Invalidenversicherung, IVV) sind die persönlichen, famili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erzie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom 15. Mai 2013 E. 4.1 mit Hinweisen). Bei der Beantwortung der sogenannten Statusfrage handelt es sich um eine hypothetische Beurteilung, die auch hypothetische Willensentscheidungen der versicherten Person berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen muss. Diese inneren Tatsachen sind indessen einer direkten Beweisfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung nicht zugänglich und müssen in aller Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_511/2013 vom 30. Dezember 2013 E. 3.1 mit Hinweisen).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes bzw. Gutachtens ist entscheidend, ob der Bericht bzw. das Gutachten für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist in erster Linie, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung damit, dass die psychischen Leiden der Beschwerdeführerin aufgrund psychosozialer und soziokultureller Belastungsfaktoren entstanden seien und nach Wegfallen dieser Faktoren wieder die frühere Belastbarkeit zu erwarten sei. Gemäss ihren Abklärungen würde die Beschwerdeführerin heute bei guter Gesundheit einer Erwerbstätigkeit in einem 50%-Pensum nachgehen. Die restlichen 50 % würden in den Haushaltsbereich fallen. Gemäss den medizinischen Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen sei sie in diesem Ausmass voll arbeitsfähig. Es liege kein invalidisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">render Gesundheitsschaden vor (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber geltend, dass sie von der Beschwerdegegnerin zu Unrecht als im Gesundheitsfall zu 50 % im Erwerbs- und zu 50 % im Haushaltsbereich tätig eingestuft worden sei. Sie sei als ganztägig erwerbstätig zu qualifizieren. Auf das psychiatrische Gutachten von Dr. C.___ könne sodann nicht abgestellt werden, da es unvollständig und in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge nicht schlüssig sei. Es sei daher ein gerichtliches Obergutachten einzuholen und ihr hernach eine Rente zuzusprechen (Urk. 1 S. 6 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ stellte im Bericht vom 12. November 2013 folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/11/1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine wahnhafte Störung, bestehend seit 2006</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Exazerbation bei psychosozialer Belastungssituation oder Geburten, beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend seit 2008</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">misstrauisch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aggressivität</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein lumbovertebrales Schmerzsyndrom, bestehend seit 2009 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er (Urk. 7/11/1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein metabolisches Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diabetes mellitus Typ 2, bestehend seit 2008</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine arterielle Hypertonie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, bestehend seit 2007</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ erklärte, dass die Beschwerdeführerin als Fabrikarbeiterin seit dem 11. Februar 2008 und bis auf Weiteres zu 100 % arbeitsunfähig sei. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei ihr nicht möglich. Die Haushaltsarbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten könne sie nicht erledigen. Sie habe Hilfe vom Ehemann (Urk. 7/11/2-3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. B.___ führte im Bericht vom 23. Februar 2015 als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (1) eine mittelgradige bis schwere depressive Störung, mit psychotischen Symptomen (ICD-10 F32.2), (2) eine vordiagnostizierte wahnhafte Störung (ICD-10 F22.0; Differentialdiagnose) und (3) eine dekompensierte Persönlichkeit mit emotional instabilen Anteilen an. Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er (1) ein metabolisches Syndrom, (2) ein Diabetes mellitus Typ 2 und (3) eine arterielle Hypertonie. Med. pract. B.___ gab an, dass aus rein psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestehe (Urk. 7/26/7-8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abklärungsdienst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdegegnerin errechnete im Bericht vom 10. Juli 2015 im Zeitraum 2009 bis November 2013 eine Einschränkung der Beschwerdeführerin im Haushalt von 1,75 %. Von Dezember 2013 bis auf Weiteres sei eine Einschränkung im Haushaltsbereich von 2,15 % gegeben (Urk. 7/39/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ stellte im psychiatrischen Gutachten vom 30. Dezember 2015 als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine isolierte wahnhafte Störung im Sinne eines Eifersuchtswahns (ICD-10 F22.0), weitestgehend remittiert unter Medikation. Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit nannte er keine (Urk. 7/35/20). Gemäss dem ihm vorliegenden Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellungsblatt der IV sei die Beschwerdeführerin als zu 50 % im Bereich Haushalt sowie zu 50 % in einer Hilfsarbeit tätig einzustufen. Für dieses Anforderungsprofil bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/35/26). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Umstritten ist zunächst die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sogenannte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Statusfrage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 1.6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin ging davon aus, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall bis November 2013 zu 100 % im Haushalts- bzw. Aufgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich tätig gewesen wäre und seit Dezember 2013 als zu 50 % im Erwerbs- und zu 50 % im Haushaltsbereich tätig einzustufen sei (Urk. 2 S. 2 und Urk. 7/40/6-7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Abklärungsdienst der Beschwerdegegnerin begründete dies im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen damit, dass die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Einreise in die Schweiz (im Jahr 1989) nur wenig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gearbeitet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuletzt vor vielen Jahren. Aus diesem Grund könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e deren Aussage, wonach sie sich vorstellen könne, bei Gesundheit im Ausmass von 50 % einer ausserhäuslichen Erwerbstätigkeit nachzugehen, nicht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fach so übernommen werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> überwiegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Wahrscheinlichkeit davon </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auszugehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin auch bei Gesundheit zu 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hausfrau und Mutter gewesen wäre, a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ls ihr Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mann noch zu Hause gewesen sei. Zu beachten sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin 2010 und 2012 erneut Mutter geworden sei. Zudem habe sie einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betreuung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sbedürftigen erwachsenen Sohn. Hingegen könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus finan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziellen Gründen davon ausgegangen werden, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit der Trennung und dem Auszug des Ehemannes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (im November/Dezember 2013)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einer Teil-Erwerbstätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t nachgehen müsste. Deshalb könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ab Deze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mber 2013 eine Qualifikation zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbs- und zu 50 % im Haushaltsbereich anerkannt werden (Urk. 7/39/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Ausführungen sind überzeugend. Wie aus dem Auszug aus dem individu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ellen Konto vom 20. März 2013 ersichtlich ist (Urk. 7/6), war die Beschwerdeführerin, die im August 1989 in die Schweiz einreiste (Urk. 7/3/1), lediglich in den Jahren 1990, 1991, 1992 und 2006 kurzzeitig erwerbstätig. Ihr zweiter Ehemann, den sie im Februar 2006 heiratete (Urk. 7/4/4), war demgegenüber offenbar seit langem in einem 100%-Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sum beim D.___ tätig (vgl. Urk. 7/39/3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Ehepaar hatte sich also auf eine „traditionelle“ Rollenteilung verständigt. Die Beschwerdeführerin kümmerte sich um die beiden gemeinsamen Kinder, ihren betreuungsbedürftigen erwachsenen Sohn aus erster Ehe, der unter einem Entwicklungsrückstand und einer zerebralen Bewegungsstörung leidet (Urk. 7/39/4), und um den Haushalt, und ihr Ehemann ging einer Erwerbstätigkeit nach. Im Rahmen der Haushaltabklärung vom 7. Juli 2015, das heisst nach der Trennung und dem Auszug ihres zweiten Ehemannes im November/Dezember 2013, gab die Beschwerdeführerin sodann selbst an, dass sie sich vorstellen könne, bei Gesundheit im Ausmass von 50 % einer ausserhäuslichen Erwerbstätigkeit nachzugehen. In einem höheren Pensum als 50 % würde sie wegen der Kin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der nicht arbeiten wollen (Urk. 7/39/3). Dieser sogenannten „Aussage der ersten Stunde“, auf welche die Beschwerdegegnerin für die Zeit ab Dezember 2013 abstellte, kommt einerseits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">praxisgemäss in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zu als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis). Andererseits erscheint die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Qua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lifikation für die Zeit ab Dezember 2013 aber auch deshalb plausibel, weil sich auch nach der Trennung vom Ehemann nach wie vor in erster Linie die Beschwerdeführerin um die gemeinsamen Kinder kümmerte, währenddessen der Vater diese ein bis zwei Mal wöchentlich besuchte (Urk. 7/39/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeweise wurde geltend gemacht, dass es im Falle einer Sozialhilfeab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängigkeit nicht im freien Belieben der betreffenden Person stehe, ob, wann und in welchem Umfang sie als Gesunde neben ihren ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Verpflichtungen einer Erwerbstätigkeit nachgehen würde bzw. müsste (Urk. 1 S. 9). Diesbezüglich ist darauf hinzuweisen, dass bei der Beantwor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung der Statusfrage einzig massgebend ist, was die versicherte Person - tatsächlich - tun würde, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 1.6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Im Übrigen ist nicht anzunehmen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ass von einer sozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alhilfeabhängigen Mutter, deren im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 24. Februar 2016 drei- bzw. sechsjährige Kinder offenbar fast die ganze Woche unter mütterlicher Obhut stehen, gestützt auf sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtliche Bestimmungen verlangt werden könnte, ein Erwerbspensum von 50 % noch ausbauen zu müssen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend die Anwendung der gemischten Methode an sich erhebt die Beschwerdeführerin keine Diskriminierungsrüge. Damit erübrigt sich eine Bezugnahme auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechte in Sachen Di Trizio gegen die Schweiz (7186/09) vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichtes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_762/2016 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung sämtlicher relevanter Umstände und nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung sind die von der Beschwerdegegnerin vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genommenen Qualifikationen, wonach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdeführerin im Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsfall bis November 2013 als zu 100 % im Haushaltsbereich und ab Dezember 2013 als zu 50 % im Erwerbs- und zu 50 % im Haushaltsbereich tätig einzustufen sei, somit nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In medizinischer Hinsicht stützte sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdegegnerin in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fochtenen Verfügung (Urk. 2) auf das psychiatrische Gutachten von Dr. C.___ vom 30. Dezember 2015 (Urk. 7/35).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> basiert auf der erforderlichen fachärztlich-psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischen Untersuchung und wurde in Kenntnis der und Auseinander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung mit den Vorakten abgegeben. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat detaillierte Befunde erhoben, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der Beschwerdeführerin auseinandergesetzt. Zudem hat er die medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtend dargelegt. Das Gutachten von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfüllt demnach grundsätzlich die rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungsgemässen Anforderungen an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beweiskräftige ärztliche E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ntschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungsgrundlage (vgl. E. 1.8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der zusammenfassenden Beurteilung (Urk. 7/35/18-20) erklärte Dr. C.___, dass sich bei der Beschwerdeführerin i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m psychopathologischen Befund eine leicht gedrückte Stimmung mit reduzierter Schwingungsfähigkeit zum posi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Pol sowie eine etwas reduzierte Psychomotorik und Gestik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zeigen wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Eigenanamnestisch bestünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Grübelneigung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leichtere Freudminderung, Ein-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Durchschlafstörungen sowie leichtere Ängste. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei somit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derzeit ein leichtes depressives Syndrom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festzustellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Anhand der Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage und der Eigenanamnese lasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sodann die Diagnose einer Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se stellen. Im Vordergrund stehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dabei ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Eifersuchtswahn, so dass dif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ferential</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diagnostisch an eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wahnhafte Störung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> F22) zu denken </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Passend zur Diagnose einer i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">solierten wahnhaften Störung sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass der Inhalt des Wahns mit der Lebenssituation der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung stehe. Dies sei vorliegend insofern der Fall gewesen, als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin mit ihrem Ehemann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> während ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es Urlaubs in der Türkei erfahren habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass dieser früher eine Beziehu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ng mit seiner Cousine unterhalten habe und eine Heirat geplant gewesen sei. Dies habe die Eifersucht der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin ausgelöst, wenn deren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausgestaltung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch deutlich über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">norm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen sei (gemäss Angaben der Beschwerdeführerin sei es unter anderem zu Handgreiflichkeiten gekommen; sie selber habe ihren Kopf „hysterisch“ gegen die Wand geschlagen und werde seitdem von der Familie als verrückt angesehen; vgl. Urk. 7/35/5).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vonseiten der Vorbehandler, dem Allgemeinarzt Dr. A.___ und dem Psychiater B.___, sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ebenfalls di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose einer wahnhaften Störung gestellt worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, aufgrund der Fokussierung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Symptomatik auf den Eifersuchtswa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hn. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Psychiatrischen F.___ hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eit von 2010 bis 2013 (richtig wohl: bis August 2011, Urk. 7/11/1) keine kla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">re diagnostische Zuordnung treffen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können, hätten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Vorliegen einer wahnhaften Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gehalten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er gutachterlichen Abwägung sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anhand der Eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angaben der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Aktenlage die Diagnose einer iso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lierten wahnhaften Störung (ICD-10 F22.0) überwiegend wahrscheinlich. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie leicht ausgeprägte depressive Symptomatik, die ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuell nicht im Vordergrund stehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und anhand der Aktenlage auch in der Vergangenheit nicht im Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dergrund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestanden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter die wahnhafte Störung zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">subsumieren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren wies Dr. C.___ darauf hin, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehrere invaliditätsfremde Faktoren vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegen würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zum einen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verfüge die Beschwerdeführerin über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein niedriges Bildungsniveau mit nach Eigenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gaben nur 5 Jahren Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schule und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine geringe Sprachkompetenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Sie spreche kaum Deutsch. Zum anderen sei die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in ihrem Leben fast noch nie einer E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rwerbstätigkeit nachgegangen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In soziokultureller Hinsicht komme hinzu, dass sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als geschiedene, dann wiederverheiratete und jetzt erneut in Schei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung lebende Frau von ihrem sozialen Umfeld, einschl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iesslich ihrer Ursprungsfamilie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehr sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rk kritisiert und abgelehnt werde. Von ihrer Fami</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lie werde sie auch nicht mehr unterstützt (Urk. 7/35/21). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die geltend ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">machte Arbeitsunfähigkeit bilde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht in allen vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereichen ab. So führe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin weiterhin einen Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt mit zwei kleinen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kindern und erledige nach Eigenangaben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alle dafür notwendi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Hau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">shaltstätigkeiten. Sie wecke die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Kinder, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereite das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frühstück </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu, bringe die Kinder in den Kindergarten/-hort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereite weitere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Mahlzeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verrichte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hausarbeiten wie Putzen, Waschen, Staubsaugen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Essen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kochen. Weiter habe sie berichtet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass sie die Kinder auch zum Spielplatz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begleite, selber mit ihnen spiele und ihnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> abends </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorlese.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner habe sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über keine Einschränkungen in ihren Freizeit- und sozialen Aktivitäten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> berichtet. Sie verfüge über einen Freundeskreis aus mehreren Freun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dinnen, mit denen sie sich rege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lmässig treffe und gut verstehe. Anhand der Eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anamnese und der Aktenlage gebe es ausserdem keinen Hinweis darauf, dass sich das Aktivitätenniveau vor und nach Eintritt der Gesundheitsschädigung wesentlich geändert habe (Urk. 7/35/25-26). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ kam zum Schluss, dass für das Anforderungsprofil der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin – 50 % im Bereich Haushalt und 50 % in einer Hilfstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit – eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestehe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Einschätzungen von Dr. C.___ sind angesichts der genannten Befunde sowie der dazugehörigen Erläuterungen nachvollziehbar, wobei Dr. C.___ zu Recht auch auf die multiplen psychosozialen und soziokulturellen Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfaktoren (niedriges Bildungsniveau, mangelnde Deutschkenntnisse, Ehekrise und Trennung vom Ehemann, familiäre Isolation) hinwies, welche für sich allein genommen nicht invalidisierend sind und beim vorliegenden Beschwerdebild eine massgebliche Rolle spielen (vgl. E. 1.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Vorbringen der Beschwerdeführerin, wonach der psychopathologische Befund von Dr. C.___ aufgrund sprachlicher Probleme nicht richtig erhoben worden sei (Urk. 1 S. 6 f.), vermag nicht zu überzeugen. Dr. C.___ bemerkte zwar, dass die Erhebung der psychopathologischen Symptomatik trotz der anwesenden (türkischsprachigen) Dolmetscherin schwierig gewesen sei (Urk. 7/35/7). Die Erhebung der psychopathologischen Symptomatik war aber offensichtlich nicht unmöglich, was sich etwa auch aus den ausführli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Darstellungen der psychischen Befunde und der psychiatrischen Anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nese ergibt (Urk. 7/35/6-18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die therapeutischen Massnahmen anbelangt, ist dem Gutachten von Dr. C.___ zu entnehmen (Urk. 7/35/24), dass die Beschwerdeführerin medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kamentös bislang „lege artis“ behandelt worden sei (vgl. dazu auch die detaillierten Angaben zur früheren und aktuellen Medikation; Urk. 7/35/5 und Urk. 7/35/15) und dass aus fachpsychiatrischer Sicht nun eine stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsspezifische ärztliche Psychotherapie mit einer Behandlungsfrequenz einmal pro Woche und üblicher Dauer indiziert sei. Entgegen den Darlegun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen in der Beschwerde (Urk. 1 S. 7) war es sodann die Beschwerdeführerin selbst, die zu den Therapiebemühungen (im Zeitpunkt der Begutachtung) widersprüchliche Angaben machte. So erklärte sie zunächst, dass ihr Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt Dr. O.___ sei und dass sie einmal pro Monat einen Termin bei med. pract. B.___ habe, ca. eine halbe Stunde (Urk. 7/35/15-16; med. pract. B.___ sprach im Bericht vom 23. Februar 2015 von einer psychotherapeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Behandlung alle zwei bis vier Wochen; Urk. 7/26/8). In der Folge gab die Beschwerdeführerin jedoch an, dass aktuell keine Psychotherapie durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt werde und dass sie auch noch nie psychotherapeutisch behandelt worden sei (Urk. 7/35/16). Angesichts dieser Aussage ist denn auch der Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis von Dr. C.___, wonach – grundsätzlich - grosse Schwierigkeiten bestünden, einen mutter- bzw. türkischsprachigen Therapeuten zu finden (Urk. 7/35/24), verständlich. Dass Dr. C.___ an anderer Stelle in seinem Gutachten auf die Frage, ob die Beschwerdeführerin die therapeutischen Optionen vernachlässige, antwortete, sie nehme diese ausreichend in Anspruch (Urk. 7/35/26), ist schliesslich ebenfalls nachvollziehbar. Dr. C.___ dürfte hiermit nämlich Bezug auf die ihr bis zum damaligen Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt vorgeschlagenen bzw. angebotenen Therapieoptionen genommen haben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch der Vorwurf der Beschwerdeführerin, Dr. C.___ habe keine fremdanamnestischen Angaben eingeholt, obwohl dies bei einer wahnhaften Störung bedeutsam wäre (Urk. 1 S. 7), ist nicht stichhaltig. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fremdanamnes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Abklärungen sind nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung bei der psychiatrischen Begutachtung nicht unerlässlich. Eine Fremdanamnese kann zwar eine zentrale Erfahrungsquelle für den Arzt darstellen, allerdings muss sich der medizinische Sachverständige von entsprechenden Erhebun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen einen wesentlichen Erfahrungsgewinn versprechen können (Urteile des Bundesgerichts 8C_215/2012 vom 11. Juli 2012 E. 7.4, 9C_482/2010 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21. September 2010 E. 4.1 und I </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">58/06 vom 13. Juni 2006 E. 2.3). Es liegt also im Ermessen des begutachtenden Psychiaters, ob er es als notwendig erachtet, mit dem behandelnden Psychiater oder etwa Familienmitgliedern Kontakt aufzunehmen oder nicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ hatte vorliegend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere bereits Kenntnis der Berichte der F.___ vom 10. August 2011 (Urk. 7/11/5-8), von Dr. A.___ vom 12. November 2013 (Urk. 7/11/1-4) und von med. pract. B.___ vom 23. Februar 2015 (Urk. 7/26) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und setzte sich damit auch auseinander (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urk. 7/35/18-20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Es sind daher keine Gründe ersichtlich, die eine Fremdanamnese nahe gelegt hätten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Berichte von Dr. A.___ vom 12. November 2013 (Urk. 7/11/1-4) und von med. pract. B.___ vom 23. Februar 2015 (Urk. 7/26) vermögen die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung von Dr. C.___ im Übrigen nicht in Zweifel zu ziehen. Weder Dr. A.___ noch med. pract. B.___ haben nämlich nachvollziehbar begründet, weshalb eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestehen soll. Dies insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass die Beschwerdeführerin – wie etwa auch aus dem Haushaltabklärungsbericht vom 10. Juli 2015 hervorgeht (Urk. 7/39) – in der Lage ist, ihren Haushalt weitestgehend alleine und selbständig zu führen und sich verantwortungsvoll um ihre beiden kleineren Kinder sowie auch um ihren betreuungsbedürftigen erwachsenen Sohn zu kümmern. Angesichts der von med. pract. B.___ im Bericht vom 23. Februar 2015 unter anderem gestellten (gravierenden) Diagnose einer mittelgradigen bis schweren depressiven Störung mit psychotischen Symptomen leuchtet zudem nicht ein, weshalb die Therapiesitzungen bei ihm lediglich (ambulant) alle zwei bis vier Wochen stattfanden (Urk. 7/26/8). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich darf und soll das Gericht in Bezug auf Berichte von behandelnden Ärzten auch der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten und Patientinnen aussagen (vgl. BGE 125 V 353 E. 3b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten kann auf das Gutachten von Dr. C.___ vom 30. Dezember 2015 abgestellt werden. Von der beantragten Einholung eines Gerichtsgutachtens (Urk. 1 S. 2) kann deshalb abgesehen werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2016 (Urk. 2), mit der ein Anspruch der Beschwerdeführerin auf Leistungen der Invalidenversicherung mangels eines invalidisierenden Gesundheitsschadens verneint wurde, e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rweist sich damit als rechtens. Die Beschwerde ist deshalb abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ng des Verfahrens sind sie der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unterliegenden Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der vorliegende Prozess kann nicht als von vornherein aussichtslos bezeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">net werden. Des Weiteren ist die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in bedürftig (Urk. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Antragsgemäss (Urk. 1 S. 2) ist ihr daher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die unentgeltliche Proze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ssführung zu bewilligen. Die der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auferlegten Gerichtskosten sind demnach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einstweilen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kommt die Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> künftig in günstige wirtschaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tliche Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse, so kann sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das Gericht zur Nachzahlung der Auslagen für die unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltliche Rechtspflege verpflichten (§ 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsgericht, GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin wird die unentgeltliche Prozessführung bewilligt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin auferlegt, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">jedoch zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> die Gerichtskasse genommen. Die</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstKreyenbühl</p><p></p></div> </div></body></html>