B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-5274/2012 U r t e i l v o m 4 . S e p t e m b e r 2 0 1 3 Besetzung Richter Beat Weber (Vorsitz), Richter Vito Valenti, Richterin Madeleine Hirsig-Vouilloz, Gerichtsschreiberin Susanne Flückiger. Parteien A._______, Z._______ (Kroatien), Beschwerdeführerin, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Vorinstanz. Gegenstand Invalidenrente; Verfügung der IVSTA vom 13. September 2012. C-5274/2012 Seite 2 Sachverhalt: A. A.a A._______ (im Folgenden: Versicherte oder Beschwerdeführerin), australische und kroatische Staatsangehörige, geboren am (…) 1958 in Y ._______/Australien, wohnhaft in Z._______/Kroatien, war von 1974 bis 1979 und von 1981 bis 1983 in der Schweiz als Kassiererin täti g und ent- richtete während dieser Zeit Beiträge an die obligatorische Alters-, Hinter- lassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV; vgl. Akten der IV -Stelle für Versicherte im Ausland [nachfolgend IVSTA]/4, 5.6, 13, 43). Zuletzt arbei- tete sie in Kroatien als Kassiererin/Verkäuferin bis Juli 2009 (IVSTA/6, 14). A.b Am 3. Dezember 2010 stellte die Versicherte beim kroatischen Vers i- cherungsträger ein Gesuch zum Bezug von IV-Leistungen und gab an, sie leide an Brustkrebs, Kreuzschmerzen, einem zeitweise geschwoll e- nen und schmerzenden Arm, einer Schlafstörung und sei oft deprimiert. Die Anmeldung ging am 25. Mai 2011 bei der IVSTA ein (IVSTA/4). Die Vorinstanz nahm in der Folge verschiedene Dokumente medizinischer Natur und zur Erwerbssituation zu den Akten (IVSTA/9, 14 f., 17-38, 40). A.c Mit Vorbescheid vom 1. Dezember 2011 teilte die Vorinstanz der B e- schwerdeführerin mit, vorliegend bestehe eine Gesundheitsbeeinträcht i- gung, die seit dem 19. März 2007 eine Arbeitsunfähigkeit und eine E r- werbseinbusse von 100% verursache. Seit dem 1. März 2008 (Ablauf der Wartefrist) bestünde deshalb ein Anspruch auf eine ganze Rente; dieser entfalle ab 1. Juli 2008 (drei Monate nach Eintritt der gesundheitlichen Verbesserung) wieder. Da der Antrag erst am 9. Mai 2011 gestellt worden sei, könnte die Rente frühestens ab 1. November 2011 ausgerichtet we r- den. Am 1. November 2011 liege aber keine Arbeitsunfähigkeit von mi n- destens 40% mehr vor, weshalb keine Rente ausbezahlt werden könne (IVSTA/35). Am 22. Dezember 2011 erhob die Versicherte Einwan d g e- gen den Vorbescheid und stellte der Vorinstanz am 14. Januar und 14. März 2012 weitere Arztberichte und Beschlüsse zu (IVSTA/46-49, 64). A.d Mit Verfügung vom 13. September 2012 wies die IVSTA das Rente n- gesuch mit gleicher Begründung wie im Vorbescheid ab. B. B.a Am 28. September 2012 (Postaufgabe am 3. Oktober 2012) erhob A._______ gegen diese Verfügung Beschwerde und beantragte unter C-5274/2012 Seite 3 Hinweis auf die eingereichten Arztberichte die Ausrichtung einer ganzen Rente. Sie wies zudem darauf hin, dass sie in Kroatien eine Invalidenren- te erhalte (Beschwerdeakten [B-act.] 1, 3). B.b Am 7. November 2012 zahlte die Beschwerdeführerin aufforderung s- gemäss einen Kostenvorschuss von Fr. 400. - in die Gerichtskasse ein (B-act. 6). B.c Nach zweimalig erstreckter Frist nah m die Vorinstanz mit Verneh m- lassung vom 29. April 2013 Stellung und beantragte – unter Hinweis auf die Beurteilung ihres medizinischen Dienstes vom 27. August 2012 und 22. April 2013 (IVSTA/70, 76 ) – die Abweisung der Beschwerde und Be - stätigung der angefochtenen Verfügung (B-act. 12). B.d Am 24. April 2013 (Eingang Bundesverwaltungsgericht: 3. Mai 2013) stellte die Beschwerdeführerin dem Gericht einen Entscheid des austral i- schen Verwaltungsgerichts vom 12. April 2013 zu, in welchem ihr ab 3. Dezember 2010 eine Invalidenrente zugesprochen wird (B-act. 13). B.e Mit Zwischenverfügung vom 6. Mai 2013 lud das Bundesverwa l- tungsgericht die Beschwerdeführerin ein, bis zum 5. Juni 2013 eine Re - plik einzureichen. Eine Replik wurde nicht eingereicht (B-act. 14). B.f Am 19. Juni 2013 stellte das Bundesverwaltungsgericht der Vori n- stanz die Eingabe vom 24. April 2013 zur Kenntnis zu und lud sie zu einer ergänzenden Stellungnahme ein (B -act. 15). Mit Schreiben vom 16. Juli 2013 verwies die Vorinstanz auf ihre Stellungnahme in ihrer V ernehmlas- sung, hielt fest, es ergäben sich keine neuen Sachverhaltselemente, ve r- zichtete auf weitere Ausführungen und hielt an ihren bisherigen Anträgen fest (B-act. 16). B.g Mit Zwischenverfügung vom 29. Juli 2013 stellte der zuständige I n- struktionsrichter der Beschwerdeführerin die Stellungnahme vom 16. Juli 2013 zu und schloss den Schriftenwechsel ab (B-act. 17). C. Auf die weiteren Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unte r- lagen wird – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen näher eingegangen. C-5274/2012 Seite 4 Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 33 Bst. d VGG und Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Inva lidenversi- cherung (IVG, SR 831.20) sowie Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D e- zember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) beu r- teilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden von Personen im Au s- land gegen Verfügungen der IVSTA. Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. 1.2 Nach Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverwa l- tungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt. Indes findet das VwVG aufgrund von Art. 3 Bst. d bis VwVG keine Anwen- dung in Sozial versicherungssachen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. 1.3 Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen Verfahren teilg e- nommen; sie ist durch die angefochtene V erfügung berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Anfechtung (Art. 59 ATSG). Sie ist daher zur Beschwerde legitimiert. 1.4 Da die Beschwerde im Übrigen frist - und formgerecht eingereicht und auch der Kostenvorschuss rechtzeitig geleistet wurde, is t auf die B e- schwerde einzutreten (60 ATSG, Art. 52 und 63 Abs. 4 VwV). 2. 2.1 Auf den vorliegenden Fall ist das Abkommen zwischen der Schweize- rischen Eidgenossenschaft und der Republik Kroatien über Soziale S i- cherheit vom 9. April 1996 (nachfolgend: Sozialversicherungsabkommen; SR 0.831.109.291.1) anwendbar (zur Anwendbarkeit vgl. Art. 3 desse l- ben). Nach Art. 4 Abs. 1 dieses Abkommens sind die Staatsangehörigen des einen Vertragsstaates in ihren Rechten und Pflichten aus den Rechtsvorschriften des anderen Vertragsstaates, zu denen gemäss Art. 1 Abs. 1 Bst. a in Verbindung mit Art. 2 A Bst. ii die Bundesgesetzgebung über die schweizerische Invalidenversicherung gehört, den Staatsang e- hörigen dieses Vertragsstaates gleichgestellt; abweichende Bestimmu n- gen in diesem Abkommen bleiben vorbehalten. C-5274/2012 Seite 5 Demnach bestimmt sich vorliegend der Rentenanspruch der Beschwe r- deführerin ausschliesslich nach dem internen schweizerischen Recht. 2.2 In materiell-rechtlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Recht s- sätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben, wobei nach ständiger Praxis auf den im Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Verwaltungsaktes (hier: 13. September 2012) eingetretenen Sachverhalt abgestellt wird (BGE 130 V 329, BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweisen). Ein allfälliger Leistungsa n- spruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den in Kraft stehenden Normen zu prüfen (pro rata temporis; vgl. BGE 130 V 445). Tatsachen, die jenen Sachve r- halt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer ne u- en Verwaltungsverfügung sein (BGE 121 V 362 E. 1b). Bei den materiellen Bestimmungen des IVG und der IVV ist auf die Fa s- sung gemäss den am 1. Jan uar 2008 in Kraft getretenen Änderungen (5. IV-Revision; AS 2007 5129 und AS 2007 5155) abzustellen. Soweit ein Rentenanspruch ab dem 1. Januar 2012 zu prüfen ist, sind weiter die mit dem ersten Massnahmenpaket der 6. IV -Revision zu diesem Zeitpunkt in Kraft getretenen Gesetzesänderungen zu beachten (IVG in der Fassung vom 18. März 2011 [AS 2011 5659]). 2.3 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG (in der ab 2008 gültig gewesenen Fa s- sung) besteht der Anspruch auf eine ganze Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70%, d erjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60% invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invalidität s- grad von mindestens 40% ein solcher auf eine Viertelsrente. Hieran hat die 6. IV-Revision nichts geändert (vgl. Art. 28 Abs. 2 IVG in der ab dem 1. Januar 2012 geltenden Fassung). Laut Art. 29 Abs. 4 IVG bzw. Art. 29 Abs. 4 IVG (in der ab dem 1. Januar 2012 geltenden Fassung) werden jedoch Renten, die einem Invaliditätsgrad vo n weniger als 50% entspr e- chen, nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnl i- chen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben, was laut Rech t- sprechung eine besondere Anspruchsvoraussetzung darstellt (vgl. BGE 121 V 264 E. 6c). Eine Ausnahme von diesem Prinzip gilt seit dem 1. Juni 2002 für Schweizer Bürger und Staatsangehörige der EU, denen bereits ab einem Invaliditätsgrad von 40% eine Rente ausgerichtet wird, wenn sie – wie die Beschwerdeführerin – in einem Mitgliedstaat der EU Woh n- sitz haben. C-5274/2012 Seite 6 2.4 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG bzw. Art. 28 Abs. 1 IVG in der ab dem 1. Januar 2012 geltenden Fassung haben jene Versicherten Anspruch auf eine Rente, welche ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Au f- gabenbereich zu betätigen, nicht durch z umutbare Eingliederungsmass- nahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (Bst. a), und die zusätzlich während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich zu mindestens 40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gew e- sen sind und auch nach A blauf dieses Jahres zu mindestens 40% invalid (Art. 8 ATSG) sind (Bst. b und c). 2.5 Anspruch auf eine Invalidenrente der IV hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes ist (Art. 8 ATSG) und beim Eintritt der Invalidität während der vom Gesetz vorgesehenen Mindest beitragsdauer von 3 Jahren (Art. 36 Abs. 1 IVG) Beiträge an die schweizerische Alters -, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV) geleistet hat. Diese Bedingungen müssen kumulativ gegen sein; fehlt eine, so entsteht kein Rentenanspruch, selbst wenn die andere erfüllt ist. 3. 3.1 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerdeve r- fahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Mis s- brauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder u n- vollständige Feststellung des rechtser heblichen Sachverhalts sowie die Unangemessenheit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG). 3.2 Führen die von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen die Ve r- waltung oder das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend wah r- scheinlich zu betrachten und es könnten weitere Beweismassnahmen an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr ändern, so ist auf die A b- nahme weiterer Beweise zu verzichten (antizipierte Beweiswürdigung; UELI KIESER, Das Verwaltungsverfahren in der Sozialversicherung, Zürich 1999, S. 212, Rz 450; vgl. auch BGE 122 V 162 E. 1d, 122 II 464 E. 4a, 120 Ib 224 E. 2b). Diese Praxis wurde vom Bundesgericht immer wieder bestätigt (vgl. z.B. das Urteil des Bundesgerichts 9C_108/2010 vom 15. Juni 2010 E. 4.2.2). 4. 4.1 Vorliegend hat die Beschwerdeführerin während mehr als drei Jahren Beiträge an die AHV/IV geleistet (vgl. A.a, weshalb zu prüfen bleibt, ob sie invalid im Sinne des Gesetzes ist. C-5274/2012 Seite 7 4.2 In medizinischer Hinsicht haben die behandelnden und begutac hten- den Ärzte – gestützt auf Arztberichte im Zeitraum vom 19. März 2007 bis 18. Mai 2012 (IVSTA 9.1-9.23, 15.1, 15.4, 15.6, 15.8-15.18, 15.20, 15.22- 15.30, 15.32, 15.34, 15.38, 15.40, 15.42, 15.44, 15.46, 15.48, 15.50, 15.52, 15.54, 15.56, 15.58, 15.60, 15 .62, 15.64, 15.66, 15.68, 15.70, 15.72, 43, 47.6, 47.9-47.12, 50.2 f., 57, 63, 65 f., 68-71, B-act. 1 Beilagen 6 f.) – folgende Diagnosen erhoben: Status nach Thrombose am rechten Unterschenkel (1987), Status nach Konisation im Gebärmutterhals (1988), Status nach Operation der Nasennebenhöhlen (ohne Datumsan- gabe), Brustkrebs seit März 2007, Status nach Mastektomie [ Entfernung Brustdrüse] im April 2007, anschliessender Chemotherapie und Strahle n- therapie (letztere im November/Dezember 2007) und Immuntherapie (bis Ende 2008) und plastisch/chirurgischer Rekonstruktion der rechten Brust im Januar 2009, Brustkrebserkrankung zuletzt in kompletter Remission und ohne Rezidive, Bluthochdruck. Zusätzlich macht die Beschwerdefü h- rerin Schwierigkeiten mit dem rechten Arm (Schwäche, Kribbeln) geltend (IVSTA/14). Diese Feststellungen sind unter den Parteien nicht umstritten, weshalb ohne Einschränkung darauf abgestellt werden kann. Auf die Feststellungen in psychiatrischer Hinsicht ist später einzugehen (vgl. un- ten E. 4.4). 4.3 Umstritten ist jedoch die hieraus abgeleitete Arbeitsfähigkeit der B e- schwerdeführerin. Die Beschwerdeführerin macht in ihrer Beschwerde geltend, sie sei zu 100% invalid. Zur Begründung stützt sie sich auf die der Beschwerde be i- gelegten Beweismittel: einen rechtskräftigen Rentenbeschluss des kroati- schen Versicherungsträgers vom 19. Juni 2009 (Bestätigung ausgestellt am 24. Juli 2009), wonach ihr eine Invaliditätsrente zuerkannt worden sei (B-act. 1 Beilage 8), einen Bericht de r Vertrauensärztin des kroatischen Versicherungsträgers, Dr. B._______, Allgemeinmedizin, zuhanden der australischen Sozialversicherungsbehörden vom 6. April 2011 (B -act. 1 Beilage 2), einen Arztbericht von Dr. C._______ der Polyklinik D._______ vom 11. Juli 2011 (B -act. 1 Beilage 3) so wie auf Arztberichte von Dr. E._______, Facharzt für Psychiatrie, vom 13. Januar, 9. März, 17. Ap- ril und 18. Mai 2012 (B-act. 1 Beilagen 4-7). 4.3.1 Dr. F._______, Onkologin des medizinischen Dienstes der IV-Stelle, erachtete mit Stellungnahmen vom 28. November 2011 und 21. März 2012 die Beschwerdeführerin in ihrer bisherigen Tätigkeit als Verkäuferin/ Kassiererin seit dem 19. März 2007 (Datum der Diagnose Brustkrebs) als C-5274/2012 Seite 8 zu 100% arbeitsunfähig und seit dem 1. April 2008 wieder zu 100% a r- beitsfähig. Trotz Krebser krankung sei die Immuntherapie nur bis Ende 2008 fortgesetzt worden. Die Kontrollen hätten ohne Ausnahme befried i- gende Resultate gezeigt, einen guten Allgemeinzustand bestätigt, Nac h- wirkungen seien – ausser einer Bewegungsbeschränkung im rechten Arm – nicht festgestellt worden, ebenso wenig ein Lymphödem im rechten Arm. Anlässlich der Kontrolle am 11. Juli 2011 wiederum sei eine vol l- ständige Remission der Krebskrankheit mit einer leichten Einschränkung der Mobilität des rechten Arms festgestellt worden. Die Beschwerdeführe- rin habe auf die Immunbehandlung mit Herceptin ohne Probleme ang e- sprochen. Bis zum 11. Juli 2011 sei auch nie eine Depression attestiert worden. Ab 1. April 2008 sei die Beschwerdeführerin in ihrer bisherigen Tätigkeit – unter Ausschluss sc hwerer Tätigkeiten und Arbeiten über Schulterhöhe, was in der bisherigen Tätigkeit nicht der Fall sei – als voll arbeitsfähig zu beurteilen. Die Beschwerdeführerin habe ihre Arbeitsf ä- higkeit zudem mit der Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit ab 1. April 2008 selber unter Beweis gestellt; die Aufgabe der Tätigkeit per 19. Juli 2009 lasse sich aus medizinischer Sicht nicht begründen, zumal keine Kompl i- kationen aufgetreten seien (IVSTA/43, 63). 4.3.2 Der Einschätzung der Ärztin des medizinischen Dienstes der IVSTA zur Krebserkrankung ist zu folgen, zumal auch den eingereichten Arztb e- richten zu entnehmen ist, dass die Krebserkrankung mit dem operativen Eingriff und den verschiedenen Therapien (Strahlen -, Chemo - und I m- muntherapie) erfolgreich behandelt werden konnte und seit Abschluss der Krebsbehandlung im Jahre 2008 keine Rezidive mehr aufgetreten sind. Auch dem am 3. Mai 2013 eingereichten Urteil des australischen Vers i- cherungsgerichts vom 12. April 2013 (B -act. 13) ist zu entnehmen, dass sich die Krebserkrankung in Remis sion befindet („At the present time it would appear that the breast cancer is in remission“). Die Beschwerde- führerin hat im Beschwerdeverfahren auch nicht geltend gemacht, dass sie erneut an Krebs erkrankt sei. Jedoch ergibt sich aus den medizinischen Akt en, dass die Ärzte die Au s- wirkungen der Mastektomie und insbesondere der gleichzeitigen Entfe r- nung eines Lymphdrüsenknotens im Bereich der rechten Achselhöhle, der Metastasen aufwies, unterschiedlich beurteilen. So ist insbesondere dem Untersuchungsbericht vom 6. April 2011, den Dr. B._______ zuhanden des kroatischen Versicherungsträgers erstellte (B -act. 1 Beilage 2, Übe r- setzung: B-act. 19), zu entnehmen, dass es bei physischer Belastung des rechten Arms zu Einschlafen und Kribbeln in der (dominanten) rech ten C-5274/2012 Seite 9 Hand der Beschwerdeführerin komme, es bestehe ein verringertes Gefühl in der rechten Schulter und im Oberarm (Bericht S. 49). Im Bericht de r- selben Ärztin vom 7. April 2011 zuhanden des schweizerischen Versiche- rungsträgers (IVSTA 9.23, Übersetzung in IV STA 38) erwähnt sie im B e- fund, dass die rechte Schulter nur eingeschränkt abgespreizt und ange- hoben werden könne; die Beweglichkeit der übrigen Gelenke an den obe- ren Extremitäten sei gegeben. Im Kapitel „Epikrise“ schliesst sie jedoch, dass die Beschwerdef ührerin in ihrer bisherigen Tätigkeit als Serviererin und in jeder anderen schweren Tätigkeit (physische Anstrengungen, Au f- heben und Tragen von schweren Gegenständen, intensiver Gebrauch des rechten Arms […]) arbeitsunfähig sei. Dem nachgereichten Rente n- beschluss des australischen Verwaltungsgerichts vom 12. April 2013 (Bei- lage zu B-act. 13) wiederum ist zu entnehmen, dass die Beschwerdefü h- rerin nach der chirurgischen Entfernung des Lymphknotens an einer b e- deutsamen Einschränkung der rechten (Körper -)Seite, insbesondere der rechten Schulter und dem rechten Arm gelitten habe (S. 4). Zitiert wird weiter eine (nicht aktenkundige) Aussage von Dr. B._______, wonach die Ärztin einen deutlichen Verlust der Kraft, Mobilität, Koordination, Ge- schicklichkeit/Beweglichkeit und/oder Gefühls des oberen [rechten] Gli e- des festgestellt habe, der eine bedeutende Interferenz mit der Handfun k- tion oder manuellem Handling bewirke (S. 5). Weiter zitierte das Gericht den Arztbericht von Dr. C._______ vom 11. Juli 2011 (IVSTA 15.1, Über- setzungen in IVSTA 18 und 60.1), wonach die Beschwerdeführerin in der Untersuchung eine eingeschränkte Beweglichkeit des Schultergelenks mit deutlichen Schmerzen widerspiegle. Sie beklage sich auch über hä u- figes Anschwellen und Stechen/Nadeln im ganzen rechten Arm und der Hand (S. 5). Das Gericht wies in der weiteren Begründung auf abwe i- chende Feststellungen des „JCA Reports“ und des „Disability Officers (T 11)“ hin, sprach letzteren Berichten nur eingeschränkten Beweiswert zu und schloss, abstellend auf die Feststellungen von Dr. B._______, die die Beschwerdeführerin persönlich begutachtet habe, die Arbeitsunfähi g- keit der Beschwerdeführerin sei direkte Folge der Einschränkung in ihrem rechten (dominanten) Arm und Schulter (S. 8). 4.3.3 Angesichts dieser Diskre panz und des Umstandes, dass die Akten trotz zahlreichen Arztberichten keinen einzigen Bericht eines Facharztes der Neurologie enthalten, kann vorliegend nicht mit dem im Sozialvers i- cherungsrecht geltenden Beweismass der überwiegenden Wahrschei n- lichkeit mit dem medizinischen Dienst der IV -Stelle geschlossen werden, die Mastektomie und gleichzeitige Entfernung des Lymphdrüsenknotens am rechten Arm hätten keine Folgen auf die Arbeitsfähigkeit der B e-C-5274/2012 Seite 10 schwerdeführerin in ihrer bisherigen Tätigkeit als Serviereri n/Kassiererin gehabt. Zwar hat Dr. F._______ des medizinischen Dienstes in ihrer Stel- lungnahme vom 21. März 2012 (IVSTA 63) wohl zu Recht darauf hing e- wiesen, dass die bisherige Tätigkeit als Kassiererin eine angepasste T ä- tigkeit darstelle, keine schweren L asten zu heben seien und die B e- schwerdeführerin nach Abschluss der Behandlung der Krebserkrankung ihre Arbeit wieder aufgenommen habe, jedoch erklären Dr. C._______, Dr. B._______ und das australische Gericht die Beschwerdeführerin w e- gen ihrer Einschränkungen an der rechten Schulter und [dominanten] Arm als vollständig arbeitsunfähig, weshalb sich diesbezüglich weitere Abkl ä- rungen in neurologischer Hinsicht als unumgänglich erweisen. 4.4 Umstritten zwischen den Parteien ist weiter die Situation in psychischer Hinsicht. 4.4.1 Den Arztberichten sind – wie Dr. F._______ des medizinischen Dienstes am 21. März 2012 zutreffend darauf hinweist – bis Mitte 2011 keinerlei Hinweise auf das Vorliegen einer psychischen Erkrankung zu entnehmen. Erstmals erwähnt Dr. C._______, Ch irurgie, der Polyklinik D.______ in seinem kurzen Bericht vom 11. Juli 2011 (IVSTA 50.3, 60.2; Übersetzung in IVSTA 60.1), die Patientin sei sehr ängstlich („e r- schreckt“), mache den Eindruck einer depressiven Person, habe Angst vor einem Rezidiv der Krebse rkrankung. Mit ergänzendem Bericht vom 30. Dezember 2011 erklärte Dr. C._______, er habe die Patientin erneut zu einer Kontrolle gesehen. Sie mache den Eindruck einer auf psych i- scher Ebene stark labilen Person; es scheine, als habe sich der psych i- sche Zust and verschlechtert. Er habe sie deshalb angewiesen, einen Psychiater zur Untersuchung und Stellungnahme aufzusuchen (IVSTA 60). In seinem Bericht vom 13. Januar 2012 diagnostizierte Dr. E._______, Psychiatrie, eine depressive Störung (ICD -10; F32.2) und hielt fest, die Patientin sei 1983 wegen eines Psychotraumas von einem Psychiater behandelt worden, seit einiger Zeit „funktioniere“ sie besser; er erhob verschiedene Befunde und erklärte sie für arbeitsunfähig (IVSTA 59). In einer undatierten Bestätigung wird die Hospitalisierung in die T a- gesklinik des Spitals von X._______, Abteilung Psychiatrie, per 13. Janu- ar 2012 zwecks Vornahme einer „Kombination biologischer Untersuchu n- gen“ angegeben (IVSTA 58). 4.4.2 Dr. F._______ führt in ihrer Beurteilung vom 21. März 2 012 (IVSTA 63) aus, es liege keine gravierende psychische Erkrankung vor, da C-5274/2012 Seite 11 Dr. E._______ in seiner Befunderhebung erwähne, die Patientin sei gut orientiert, auf psychomotorischer Ebene geschwächt, habe depressive Gedanken ohne Wahnvorstellungen und Hallu zinationen, sei nicht suiz i- där, ihre kognitiven Kapazitäten seien jedoch reduziert. Die Medikame n- tierung beschränke sich auf das Antidepressivum Citalopram in schw a- cher Dosierung (10mg) und Lexotanil zum Schlafen, mit Kontrolle in e i- nem Monat. Sie halte deshalb an ihrer ursprünglichen Stellungnahme fest (wonach keine die Arbeitsfähigkeit einschränkende Erkrankung vorliege). 4.4.3 Im Austrittsbericht der Dres. E._______ und G._______ vom 9. März 2012 (IVSTA 66), der einen Aufenthalt in der Tagesklinik des Spi- tals X._______, psychiatrische Abteilung, vom 20. Februar bis 9. März 2012 bestätigt, werden eine depressive Störung F32.2 und eine pos t- traumatische Belastungsstörung F43.1 diagnostiziert. In den „Schlussfo l- gerungen und Empfehlungen“ wird festgehalten, die depr essiven Sy m- ptome seien immer (noch) vorhanden. Die Patientin sei behindert auf Stu- fe des Willens, des Affekts und der Kognition. Die Arbeitsfähigkeit sei dau- erhaft nicht mehr gegeben, die Prüfung einer Invaliditätsrente sei ang e- zeigt. 4.4.4 In ihrer ergänzenden Stellungnahme vom 5. Juli 2012 wies Dr. F._______ darauf hin, dass die Berichte keine somatischen Befunde enthielten und diesbezüglich an der bisherigen Beurteilung festzuhalten sei. Für die psychiatrische Beurteilung sei die (interne) Einschätzung von Dr. H._______ einzuholen (IVSTA 69). Dr. H.________, Psychiaterin des medizinischen Dienstes der IV -Stelle, führte in ihrer fachärztlichen Ste l- lungnahme vom 27. August 2012 aus, die Akten enthielten keine weiteren fachärztlichen Stellungnahmen, als die beide n Berichte vom 13. Januar und 20. März 2012 (recte: 9. März 2012). Das Gutachten der MEDAS vom 21. September 2011 nenne aber im Status einen normalen psych i- schen Befund. Sie erwog weiter, die diagnostizierte Schwere der Depre s- sion sei wenig überzeugend. Di e Beschwerdeführerin werde in ihrer ps y- chotherapeutischen Gruppe als offen beschrieben und könne die anderen Gruppenmitglieder unterstützen, was bei einer schweren Depression kaum möglich sei. Zudem sei nur eine leichte Medikation verschrieben worden: 10mg Citram sei eine minimale Dosis, die im Übrigen beim Ei n- tritt ins Spital nicht erhöht worden sei. Die nächste Kontrolle sei in einem Monat vorgesehen, was einem langen Intervall bei einer als schwer b e- schriebenen Depression entspreche. Diese Elemente spräc hen eher für eine besserungsfähige, leichte depressive Episode. Die posttraumatische Belastungsstörung ihrerseits sei nirgends dokumentiert. Die dokumentier-C-5274/2012 Seite 12 te depressive Störung stelle deshalb keine die Arbeitsfähigkeit während längerer Zeit einschränkende Krankheit dar (IVSTA 70). In einer weiteren Stellungnahme vom 22. April 2013 hielt sie an dieser Beurteilung fest und korrigierte ihre ursprüngliche fehlerhafte Diagnosewiedergabe F32.3 in ih- rer Stellungnahme vom 27. August 2012. Die beiden auf Beschwerde stu- fe nachgereichten Berichte vom 17. April und 18. Mai 2012 von Dr. E._______ änderten nichts an ihrer bisherigen Beurteilung (IVSTA 76). 4.4.5 Bezüglich der geltend gemachten psychischen Erkrankung ist fes t- zuhalten, dass die beiden Ärztinnen des medizinischen Dienstes der IV - Stelle zwar mit für das Gericht überzeugender Begründung darauf hing e- wiesen haben, dass ein Teil der genannten Befunde (allseitig orientiert, keine Wahnvorstellungen oder Halluzinationen, keine Suizidabsichten, Hilfestellung an andere Mitglieder in der psychotherapeutischen Gruppe), die angeordnete Medikation und das Behandlungsintervall von einem Monat nicht mit der diagnostizierten Schwere der Diagnose korrelieren. Anderseits ist die Beschwerdeführerin nach ersten medizinischen Auss a- gen zum Vorliegen einer psychischen Erkrankung im Juli 2011, die unter anderem auf der Angst vor einer Wiedererkrankung an Brustkrebs beruhe (IVSTA 60; gemäss Dr. E._______ habe die Beschwerdeführerin ihm g e- genüber angegeben, alle Frauen mit diesem Typus von Bru stkrebs seien gestorben [IVSTA 59.1]), im Januar 2012 vom behandelnden Psychiater in die psychiatrische Tagesklinik des Bezirksspitals X._______ eingewie- sen und dort vom 22. Februar bis 9. März 2012 behandelt worden. Im Weiteren beruht die Diagnosenstellun g sowie die Aussagen zur vollstä n- digen Arbeitsunfähigkeit auf einer eingehenden fachärztlichen Behan d- lung der Beschwerdeführerin, hat Dr. H._______ die Beschwerdeführerin nicht persönlich untersucht und stützt sie schliesslich ihre abweichende Einschätzung unter anderem auf eine Befunderhebung in einem MEDAS- Gutachten vom 21. September 2011 – das einen normalen psychischen Befund nenne . Ein solches Gutachten existiert jedoch nicht; notabene enthalten auch die übrigen Akten keinerlei Verweise oder Hinweise auf eine Expertise einer MEDAS . Damit ist davon auszugehen, es handle sich bei dieser Aussage um einen Irrtum von Dr. H._______; die IVSTA nahm hierzu nicht weiter Stellung. Hinzu kommt, dass die Akten zur ps y- chischen Situation der Beschwerdeführerin – wie Dr. H._______ – zu recht festhält, einzig zwei fachärztliche Berichte zur psychischen Situation enthalten. Schliesslich bleibt darauf hinzuweisen, dass die psychiatrische Klinik des Bezirksspitals X._______ zwar eine posttraumatische Bela s- tungsstörung F43.1 diagnostizierte und dies mit einem Psychotrauma im C-5274/2012 Seite 13 Jahre 1983 begründete, Dr. H._______ dieser Beurteilung jedoch mit dem blossen Hinweis auf fehlende Aktenhinweise keine weitere Bede u- tung zumass. Bei dieser Sachlage kann nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ge- schlossen werden, die Beschwerdeführerin leide an einer leichten de- pressiven Störung ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit, weshalb die Sache auch in psychischer Hinsicht an die Vorinstanz zu weiteren Ab- klärungen zurückzuweisen ist. 4.5 Zusammenfassend ist festzustellen, dass der rechtserhebliche Sac h- verhalt in neurologischer und in psychiatrischer Hinsicht fehlerhaft und/ oder mangelhaft erhoben worden ist, weshalb die Beschwerde vom 3. Oktober 2012 gutzuheissen, die angefochtene Verfügung vom 13. Sep- tember 2012 aufzuheben und die Sache zu weiteren Abklärungen im Si n- ne der vorstehenden Erwägungen an die Vorinstanz zurückzuweisen ist. 5. 5.1 Das Bundesverwaltungsgericht auferlegt gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG die Verfahrenskosten in der Regel der u nterliegenden Partei. Eine Rückweisung gilt praxisgemäss als Obsiegen der beschwerdeführenden Partei (BGE 132 V 215 E. 6), sodass der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 400.- der Beschwerdeführerin nach Eintritt der Rechtskraft des vorli e- genden Urteils auf ein von ihr anzugebendes Konto zurückzuerstatten ist. Der Vorinstanz werden keine Verfahrenskosten auferlegt (Art. 63 Abs. 2 VwVG). 5.2 Der nicht vertretenen Beschwerdeführerin sind keine notwendigen und verhältnismässig hohen Kosten im Sinne von Art. 64 Abs. 1 VwVG entstanden, weshalb ihr keine Parteientschädigung zuzusprechen ist. Die Vorinstanz hat bei diesem Ausgang des Verfahrens keinen Anspruch auf Parteientschädigung. C-5274/2012 Seite 14 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird insoweit gutge heissen, als die Verfügung vom 13. September 2012 aufgehoben und die Sache zur Vornahme ergä n- zender Abklärungen an die Vorinstanz zurückgewiesen wird. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der Beschwerdeführerin wird der Kostenvorschuss von Fr. 400. - nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils auf ein von ihr zu bezeichnendes Konto zurückerstat- tet. 3. Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 4. Dieses Urteil geht an: – die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein) – die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) – das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: Beat Weber Susanne Flückiger Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der B e- weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: