<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2005.00603</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205740&amp;W10_KEY=4467136&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2005.00603</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 22.03.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Kostenauflage und Parteientschädigung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Vorinstanzliche Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen.<br/><br/>Die Praxis, wonach bei Gutheissung des Rechtsmittels eines Drittbetroffenen die Verfahrenskosten in der Regel zu gleichen Teilen der Gemeinde und dem Baugesuchsteller aufzuerlegen sind, ist auch von den Rekursbehörden anzuwenden, da sich die Kostenverlegung im Rekursverfahren ebenfalls nach § 13 VRG richtet (E. 2.1).<br/>Im vorliegenden Fall hätte ein Teil der Kosten der Gemeinde auferlegt werden müssen, da das Bauvorhaben mangels hinreichender Erschliessung nicht hätte bewilligt werden dürfen (E. 2.2).<br/><br/>Teilweise Gutheissung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BAUBEWILLIGUNG">BAUBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEMEINDE">GEMEINDE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEMEINWESEN">GEMEINWESEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: KOSTEN UND ENTSCHÃDIGUNGEN">KOSTEN UND ENTSCHÃDIGUNGEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTENAUFLAGE">KOSTENAUFLAGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTENVERLEGUNG">KOSTENVERLEGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NACHBARREKURS">NACHBARREKURS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REKURSVERFAHREN">REKURSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNTERLIEGERPRINZIP">UNTERLIEGERPRINZIP</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 13 Abs. II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">BEZ 2006 Nr. 34 S. 39</span><br/><span class="gerade">RB 2006 Nr. 16</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Am 9. MÃ¤rz 2005 erteilte der Gemeinderat Hinwil A die baurechtliche Bewilligung fÃ¼r den bereits erstellten Lagerplatz auf dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 01 an der L-Strasse in X. Gleichzeitig wurde die forstrechtliche Bewilligung des Amts fÃ¼r Landschaft und Natur, Abteilung Wald, vom 26. Januar 2005 erÃ¶ffnet.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen beide VerfÃ¼gungen gelangte die B AG am 11. April 2005 an die Baurekurskommission III, welche am 9. November 2005 die Rekurse vereinte und sie unter Aufhebung der angefochtenen VerfÃ¼gungen guthiess. Die Verfahrenskosten von insgesamt Fr. 3'800.- auferlegte sie A und verpflichtete diesen zu einer ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'500.- an die anwaltlich vertretene Rekurrentin.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 8. Dezember 2005 bzw. mit innert angesetzter Frist verbesserter Eingabe vom 20. Januar 2006 beantragte A dem Verwaltungsgericht sinngemÃ¤ss Aufhebung des Rekursentscheids bezÃ¼glich der ihm auferlegten Verfahrenskosten und der Verpflichtung zu einer ParteientschÃ¤digung.</p> <p class="Urteilstext">Die B AG beantragte am 31. Januar 2006 Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten des BeschwerdefÃ¼hrers. Die Vorinstanz schloss am 10. Februar 2006 ebenfalls auf Abweisung der Beschwerde. Der Gemeinderat Hinwil und die Volkswirtschaftsdirektion, Amt fÃ¼r Landschaft und Natur, die als Mitbeteiligte ins Rubrum aufgenommen worden waren, machten von der MÃ¶glichkeit zur Mitbeantwortung der Beschwerde keinen Gebrauch.</p> <p class="Zwischentitel">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist gemÃ¤ss § 41 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zur Behandlung von Beschwerden gegen Entscheide der Baurekurskommissionen zustÃ¤ndig. Das gilt auch dann, wenn der Entscheid nur hinsichtlich der Kosten- und EntschÃ¤digungsregelung angefochten ist.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Ein rechtsgenÃ¼gender Antrag lÃ¤sst sich auch der verbesserten Beschwerdeschrift vom 20. Januar 2006 nur insoweit entnehmen, als eine Ãnderung des Dispositivs des Rekursentscheids bezÃ¼glich der Kostenverlegung und der Verpflichtung zu einer ParteientschÃ¤digung verlangt wird. Die AusfÃ¼hrungen des BeschwerdefÃ¼hrers, er habe den Lagerplatz nicht selber erstellt, sondern nur gemietet und sei von der Gemeinde zur Einreichung eines Baugesuchs aufgefordert worden, richten sich lediglich gegen die BegrÃ¼ndung des Rekursentscheids. Abgesehen davon sind diese EinwÃ¤nde offensichtlich verfehlt: Als Betreiber des bisher unbewilligten Lagerplatzes hat ihn die BaubehÃ¶rde zur Einreichung eines nachtrÃ¤glichen Baugesuchs anhalten dÃ¼rfen; nachdem die in der Folge erteilten Bewilligungen angefochten worden sind, ist er von der Vorinstanz zutreffend als Rekursgegner ins Verfahren einbezogen worden. In dieser Eigenschaft hat er auch ohne weiteres an der Augenscheinsverhandlung der Vorinstanz teilgenommen.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>GemÃ¤ss § 38 Abs. 2 VRG wÃ¼rde die Entscheidung der vorliegenden Streitsache aufgrund des geringen Streitwerts in die Kompetenz des Einzelrichters fallen; weil hier jedoch erstmals ausdrÃ¼cklich darÃ¼ber zu befinden ist, ob die neuere Praxis des Verwaltungsgerichts, wonach bei Aufhebung der (Bau-)Bewilligung infolge einer Nachbarbeschwerde auch die verfÃ¼gende BehÃ¶rde mit Kosten belastet wird (VGr, 9. Februar 2005, VB.2004.00481, E. 4, www.vgrzh.ch), auch im Rekursverfahren gelten soll, rechtfertigt es sich, gestÃ¼tzt auf § 38 Abs. 3 VRG den Entscheid der Kammer zu Ã¼bertragen.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.4 </b>Nachdem, wie der verbesserten Beschwerdeschrift zu entnehmen ist, nicht die Wiederherstellung der mit dem Rekursentscheid aufgehobenen VerfÃ¼gungen sondern neben der Aufhebung der Verpflichtung zu einer ParteientschÃ¤digung eine andere Verlegung der Rekurskosten beantragt wird, sind die verfÃ¼genden Amtsstellen nicht als Mitbeteiligte sondern als weitere Beschwerdegegner ins Rubrum aufzunehmen. Da sie bereits als Mitbeteiligte Gelegenheit zur Beantwortung der Beschwerde erhielten, sind keine verfahrensmÃ¤ssigen Weiterungen erforderlich.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Laut § 13 Abs. 3 VRG in der frÃ¼heren, bis Ende 1997 geltenden Fassung durften zÃ¼rcherischen Amtsstellen fÃ¼r nicht in ihrem finanziellen Interesse liegende Amtshandlungen keine Verfahrenskosten auferlegt werden; auf sie entfallende Kostenanteile waren auf die Amtskasse zu Ã¼bernehmen (vgl. RB 1978 Nr. 1, 1987 Nr. 7). Wurde aufgrund einer Nachbarbeschwerde eine Baubewilligung aufgehoben, so wurden nach der Rechtsprechung die Kosten des Rechtsmittelverfahrens vollstÃ¤ndig der Bauherrschaft auferlegt, welche die fehlerhafte Baubewilligung erwirkt hatte; nur wenn die Baubewilligung qualifiziert fehlerhaft war, wurden die Kosten des Rechtsmittelverfahrens nicht dem Gesuchsteller auferlegt, sondern, da sie kraft gesetzlicher Regelung nicht der Gemeinde auferlegt werden konnten, aus BilligkeitsgrÃ¼nden auf die Staatskasse genommen (Alfred KÃ¶lz, Kommentar zum Verwaltungsrechtpflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 1. A., ZÃ¼rich 1978, § 13 N. 5).</p> <p class="Urteilstext">Seit Aufhebung der Sonderregelung fÃ¼r zÃ¼rcherische Amtsstellen werden in stÃ¤ndiger Rechtsprechung die Kosten des Rechtsmittelverfahrens der Gemeinde auferlegt, wenn ein Bauherr erfolgreich eine Bauverweigerung oder belastende Nebenbestimmungen einer Bewilligung anficht. Keine einheitliche Rechtsprechung hatte sich dagegen in denjenigen FÃ¤llen entwickelt, in welchen aufgrund einer Nachbarbeschwerde die Baubewilligung aufgehoben wurde. WÃ¤hrend teilweise die Verfahrenskosten weiterhin ausschliesslich der privaten Partei auferlegt wurden, wurden in anderen FÃ¤llen die Kosten zu gleichen Teilen der verfÃ¼genden BehÃ¶rde und dem Baugesuchsteller auferlegt. Mit Entscheid vom 9. Februar 2005 (VB.2004.00481) hat deshalb die 1. Abteilung des Verwaltungsgerichts die bisherige Praxis Ã¼berprÃ¼ft und dahingehend neu ausgerichtet, dass auch die BehÃ¶rde, deren VerfÃ¼gung aufgrund des Rechtsmittels eines Drittbetroffenen aufgehoben wird, in der Regel mit einem Teil der Kosten zu belasten ist. Da die Kostenverlegung sich auch im Rekursverfahren nach § 13 VRG richtet, ist die neue Praxis auch von den RekursbehÃ¶rden anzuwenden. Davon gehen, wie dem Verwaltungsgericht aus anderen Verfahren bekannt ist, mittlerweile auch die Baurekurskommissionen aus.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Im vorliegenden Fall hat die Baurekurskommission die Kosten des Rekursverfahrens ausschliesslich dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt. Das ist nach der vorstehend dargelegten Praxis jedenfalls insofern rechtsverletzend, als der Gemeinde Hinwil keine Kosten auferlegt wurden, deren Gemeinderat das Bauvorhaben mangels hinreichender Erschliessung nicht hÃ¤tte bewilligen dÃ¼rfen. Eine Kostenauflage an die Volkswirtschaftsdirektion, Amt fÃ¼r Landschaft und Natur, konnte hingegen ohne Rechtsverletzung unterbleiben, da deren VerfÃ¼gung nicht materiell geprÃ¼ft wurde, sondern die Aufhebung daraus folgte, dass ihr neben der Baubewilligung der Gemeinde keine selbstÃ¤ndige Bedeutung zukam.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Erweist sich die Kostenverlegung der Vorinstanz als rechtsverletzend, so ist sie aufzuheben und neu durch das Verwaltungsgericht vorzunehmen (§ 63 Abs. 1 VRG). Da sich die Beschwerde nicht gegen die HÃ¶he der vorinstanzlichen Kosten wendet, die angesichts des Augenscheins auch ohne weiteres als vertretbar erscheint, ist lediglich der Kostenverleger neu zu bestimmen. Durch das Verfahren betreffend die forstrechtliche VerfÃ¼gung des Amts fÃ¼r Landschaft und Natur ist der Vorinstanz kein ins Gewicht fallender zusÃ¤tzlicher Aufwand entstanden, weshalb es sich rechtfertigt, die gesamten Rekurskosten je zur HÃ¤lfte dem BeschwerdefÃ¼hrer und der Gemeinde Hinwil aufzuerlegen.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">BezÃ¼glich der ihm auferlegten ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'500.- macht der BeschwerdefÃ¼hrer sinngemÃ¤ss geltend, er sei im Fall des Unterliegens von einer UmtriebsentschÃ¤digung im Rahmen der BaubewilligungsgebÃ¼hren ausgegangen, das heisst von Fr. 400.- bis Fr. 700.-. Worauf er diese Annahme stÃ¼tzte, legt er nicht dar.</p> <p class="Erwgung2">GemÃ¤ss § 17 Abs. 2 VRG kann im Rekursverfahren und im Verfahren vor Verwaltungsgericht die unterliegende Partei oder Amtsstelle zu einer angemessenen EntschÃ¤digung fÃ¼r die Umtriebe ihres Gegners verpflichtet werden, unter anderem dann, wenn die rechtsgenÃ¼gende Darlegung komplizierter Sachverhalte und schwieriger Rechtsfragen besonderen Aufwand erforderte oder den Beizug eines Rechtsbeistands rechtfertigte. Diese Voraussetzungen waren hier ohne weiteres erfÃ¼llt. Die Bewilligung eines Lagerplatzes fÃ¼r Baumaschinen und -materialien an einer bloss 3,5 m breiten Zufahrt, in einer gemischten Zone, im Waldabstandsbereich und an einem Bachufer wirft zahlreiche Rechtsfragen auf, die den Beizug eines Rechtsanwalts rechtfertigen. Auch der zugesprochene Betrag von Fr. 1'500.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) erweist sich als angemessen, nachdem zwei Bewilligungen angefochten werden mussten und eine Augenscheinsverhandlung durchgefÃ¼hrt wurde, an welcher auch der Vertreter der privaten Beschwerdegegnerin teilnahm. Dass sich der BeschwerdefÃ¼hrer Ã¼ber die zu erwartende EntschÃ¤digung irrige Vorstellungen machte, kann daran nichts Ã¤ndern.</p> <p class="Erwgung2">Anders als bei den Verfahrenskosten der Rekursinstanz war gemÃ¤ss der ausdrÃ¼cklichen Regelung in § 17 Abs. 3 VRG zur Leistung der UmtriebsentschÃ¤digung ausschliesslich der BeschwerdefÃ¼hrer als unterliegende private Partei zu verpflichten.</p> <p class="Erwgung2">BezÃ¼glich der Verpflichtung zu einer UmtriebsentschÃ¤digung erweist sich damit die Beschwerde als unbegrÃ¼ndet.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">DemgemÃ¤ss ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen und sind die Rekurskosten je zur HÃ¤lfte dem BeschwerdefÃ¼hrer und der Gemeinde Hinwil aufzuerlegen. Im Ãbrigen ist die Beschwerde abzuweisen.</p> <p class="Urteilstext">Die Kosten des Beschwerdeverfahrens sind bei diesem Ausgang zu ⅔ dem BeschwerdefÃ¼hrer und zu ⅓ der Gemeinde Hinwil aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Da im Beschwerdeverfahren keine Partei vollstÃ¤ndig obsiegt, sind in diesem Verfahren keine UmtriebsentschÃ¤digungen zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Zwischentitel">DemgemÃ¤ss <a id="Text25"></a>entscheidet die Kammer:</p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. DemgemÃ¤ss werden die Rekurskosten je zur HÃ¤lfte dem BeschwerdefÃ¼hrer und der Gemeinde Hinwil auferlegt. Im Ãbrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 800.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 200.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'000.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden zu ⅔ dem BeschwerdefÃ¼hrer und zu ⅓ der Gemeinde Hinwil auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. ParteientschÃ¤digungen werden nicht zugesprochen.</p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>