<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00489</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Ryf</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 16. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch AXA-ARAG Rechtsschutz AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst Zürich, Rechtsanwältin Barbara Winter</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Affolternstrasse 42, Postfach 6944, 8050 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1964, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldete sich am 19. Februar 2009 unter Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis auf einen Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule (HWS) erstmals b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/5 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verfügung vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/101) verneinte d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Kantons Zürich, IV-Stelle, gestützt auf ein von ihr eingeholtes Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___ vom 24. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/81)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen Rentena</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nspruch. Dieser Entscheid wurde vom hiesigen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt mit Urteil vom 12. Mai 2012 (Verfahren Nr. IV.2011.00738; Urk. 7/114) und vom Bundesgericht mit Urteil vom 5. November 2012 (Urk. 7/116) bestätigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 30. März 2012 meldete sich die Versicherte erneut zum Leistungsbezug a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n (Urk. 7/109). Mit Verfügung vom 24. Juli 2013 (Urk. 7/125) trat die IV-Stelle auf das neue Leistungsbegehren nicht ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang einer weiteren Anmeldung vom 3. Juni 2014 (Urk. 7/127) holte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die IV-Stelle unter anderem ein Gutachten beim Z.___ ein, das am 10. August 2015 erstattet wurde (Urk. 7/146/1-49).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/148-149, Urk. 7/152) ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te die IV-Stelle mit Verfügung vom 11. März 2016 (Urk. 7/154 = Urk. 2) einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 28. April 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde gegen die Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11. März 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) und beantragte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihr sei ab 1. Dezember 2014 eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viertelsrente zuzusprechen (Urk. 1 S. 2 oben). Die IV-Stelle beantragte mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeantwort vom 30. Mai 2016 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom 7. Juli 2016 (Urk. 9) holte das hiesige Gericht beim Z.___ eine ergänzende Stellungnahme ein, die am 18. August 2016 er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stattet wurde (Urk. 13). Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 13. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 auf eine Stellungnahme dazu (Urk. 17). Die Beschwerdeführerin nahm am 22. September 2016 Stellung (Urk. 18). Dies wurde den Parteien am 26. September 2016 zur Kenntnis gebracht (Urk. 19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) in Verbin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krankheitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV), so ist im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deverfahren zu prüfen, ob im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG eine für den Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 34</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">former Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus, dass sich hinsichtlich des körperlichen Gesundheitszustands der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin keine wesentlichen Veränderungen im Vergleich zur medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Einschätzung im Zeitpunkt der Verfügung vom 31. Mai 2011 ergeben hätten. In psychischer Hinsicht lägen zwar andere Befunde vor, doch seien die Aktivitäten und der Tagesablauf der Beschwerdeführerin gleich geblieben. Die heute erhobenen Befunde wirkten sich somit nicht auf ihre Ressourcen aus; eine leistungsrelevante Veränderung sei nicht ausgewiesen. Bei den Feststellungen im Z.___-Gutachten vom August 2015 handle es sich daher um eine andere Beurteilung desselben Sachverhalts im Vergleich zum Y.___-Gutachten vom Februar 2011 (S. 1 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber zusammenfassend auf den Standpunkt (Urk. 1), gestützt auf das beweiswertige Z.___-Gutachten vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2015 sei einerseits eine erhebliche Verschlechterung ihres (psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen) Gesundheitszustands seit November 2011 ausgewiesen und anderer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erstellt, dass ihre Arbeitsfähigkeit seit November 2011 erheblich einges</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chränkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei (S. 4 ff.). Ausgehend von der im Z.___-Gutachten attestierten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von 40 % in einer leidensangepassten Tätigkeit resultiere bei Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung eines Einkommensvergleichs ein eine Dreiviertelsrente begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dender Invaliditätsgrad von 68 % (S. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Z.___-Gutachten vom August 2015 sowie die ergänzende Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">me vom August 2016 seien auch unter Berücksichtigung der Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung gemäss BGE 141 V 281 vollumfänglich beweiskräftig (Urk. 18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch der Beschwerdeführerin und in diesem Zusammenhang die Frage, ob sich ihr Gesundheitszustand seit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abschlägigen Rentenverfügung vom 31. Mai 2011 anspruchsrelevant ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tert hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der letztinstanzlich bestätigten (Urk. 7/116) Verfügung vom 31. Mai 2011 (Urk. 7/101), welche zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bildet (vgl. vorstehend E. 1.4), lag das am 24. Februar 2011 erstattete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten (Urk. 7/81/2-28</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) zugrunde, welches auf einer psychiatrischen (S. 14 ff. Ziff. 4.1) und einer ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pädischen (S. 17 ff. Ziff. 4.2) Untersuchung sowie einer internistischen Besprechung (S. 13 Ziff. 3.4; vgl. S. 1 unten) basierte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nannten folgende Diagnosen mit Einfluss auf die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (S. 23 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches zervikobrachiales Schmerzsyndrom rechts ohne akute radikuläre Symptomatik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Diskektomie und Spondylodese C4/5 mit Cage-Einlage am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Januar 2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach zervikaler Myelopathie bei Diskushernie C4/5 rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ausgeprägte Symptomausweitung und inadäquat wirkendes Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">verhalten</span></p><p><span> </span><span>Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfäh</span><span>igkeit nannten die Gutachter eine Adiposi</span><span>tas sowie anamnestisch ein chronisches lumb</span><span>overtebrales Schmerz</span><span>syndrom (S. 23 Ziff. </span><span>5.2).</span></p><p><span> </span><span>Aus psychiatrischer Sicht konnte keine krankheitswertige Diagnose gestellt werden (S. 16 </span><span>Ziff. 4.1.3, S. 24 Ziff. </span><span>6.2 Mitte).</span><span> Die am Gutachten beteiligte Psychiaterin führte aus, valide Hinweise für eine Depression liessen sich nicht gewinnen (S. 17 Ziff. 4.1.8).</span></p><p><span> </span><span>Die Gu</span><span>tachter gelangten zum Schluss, </span><span>in der angestammten Tätigkeit als Produktionsmitarbeiterin in der Schokoladefa</span><span>brikation und in anderen kör</span><span>per</span><span>lich leichten Tätigkeiten, </span><span>in welchen</span><span> eine Hebe- und </span><span>Traglimite von 10 kg nicht über</span><span>schritten werde und keine länger dauernden Zwangshaltungen von Kopf und Nacken vorkämen,</span><span> bestehe</span><span> seit Mitte August 2009 e</span><span>ine zumutbare Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 100 %</span><span> </span><span>(S. 24 f. Ziff. </span><span>6.2-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 17. Januar 2014 erstatteten die Ärzte der Sprechstunde für Parkinson </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Bewegungsstörungen, Klinik für Neurologie des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___, einen Bericht (Urk. 7/134/6-7) und nannten folgende, hier verkürzt wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegebene Diagnosen (S. 1 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwere Depression mit ausgeprägter psychomotorischer Verlang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">samung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">klinisch kein sicheres Parkinson-Syndrom festzustellen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bei stabilem Verlauf seit etwa vier Jahren neurodegenerative Erkrankung unwahrscheinlich</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzerkrankung mit somatischen und psychischen Faktoren seit August 2008</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des Schmerzambulatoriums des Instituts für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anästhesiologie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___, berichteten am 26. März 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/134/1-5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und nannten folgende, hier verkürzt wiedergegebene Schmerzdiagnose (S. 1 unten):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzerkrankung mit somatischen und psychischen Faktoren seit August 2008</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">schmerzhaftes sensomotorisches Hemisyndrom rechts (weniger au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ch links)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hemihypästhesie rechts, ätiologisch unklar, keinem Dermatom ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sprechend</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ausgeprägte muskuläre Dekonditionierung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zervikovertebrales und spondylogenes Schmerzsyndrom rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte führten aus, i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Vergleich zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den im Jahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erhobenen Befun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> finde sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> klinisch und anamnestisch eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> deutliche Progredienz der Symptomatik mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zunahme der Dekonditionierung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ausweitung des Schmerz-Areals </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie massiven </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Funktionseinschränkung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Alltag. Nach wie vor </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fänden sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine eindeutigen Anhaltspunkte für die Ätiolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie der Beschwerden (S. 2 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, berichtete am 29. Juli 2014 (Urk. 7/133), die tatsächlichen Verhältnisse hätten sich seit Erlass der letzten Verfügung insofern verändert, als gemäss den Berichten der Ärzte des A.___ (vgl. vorstehend E. 4.1-2) - näher genannte - neue Befunde erhoben worden seien. Insgesamt sei seit Erstattung des Y.___-Gutachtens eine erneute Verschlechterung zu verzeichnen, sowohl aus psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischer Sicht als auch schmerzmässig (S. 1 Mitte). Gemäss seiner eige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen, aktuellen Beurteilung sei bei der Beschwerdeführerin eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> chronifizierte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelgradige bis schwere Depression (rezidivierende depressive Störung schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradig, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F33.2), weitgehend therapieresistent trotz hochdosierter Antidepressiva-Gabe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, zu diagnostizieren (S. 2 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10. August 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erstatteten die Ärzte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein Gutachten im Auftr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ag der Beschwerdegegnerin (Urk. 7/146/1-49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Sie stützten sich auf die ihnen überlassenen Akten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 2 f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ziff. 2, S. 15 ff. Ziff. 2), die Angaben der Beschwerdeführerin und die erhobenen Befunde anlässlich der am 8. und 14. Juni 2015 durchgeführten Untersuchungen in den Bereichen Orthopädie (S. 4 ff.) und Psychiatrie (S. 12 ff., vgl. auch Urk. 7/146/54-83) sowie eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nistische Beurteilung vom 14. Juni 2015 (S. 39</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ff., vgl. auch Urk. 7/146/50-53</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 44 Ziff. 12.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zervikobrachialgie rechts mit mässiger Diskushernie C5/6 und mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">licher Reizung der Nervenwurzel C6 rechts bei Status nach Diskek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tomie und Fusion C4/5 mit PEEK-Cage Einlage Januar 2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige bis schwere Episode ohne psychotische Symptome, bestehend seit etwa November 2011 (ICD-10 F33.1, F33.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter eine Adipositas sowie eine überaktive Harnblase mit Urge-Urinin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kontinenz (S. 44 Ziff. 12.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss orthopädischer Beurteilung (S. 8 f.) könnten die Nackenschmerzen teilweise auf die im MRI sichtbare mässige Diskushernie C5/6 mit möglicher Reizung der Nervenwurzel C6 rechts zurückgeführt werden. Die Ausstrahlung der Schmerzen in die rechte Ferse sei bei radiologisch fehlender Myelopathie allerdings nicht nachvollziehbar und auch das Ausmass der subjektiven Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit und der demonstrierten massiv abnormen Untersuchungsbefunde der HWS sei durch den nicht sehr aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geprägten HWS-Befund kaum erklärbar. Auch die angegebene Hyposen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sibilität der gesamten rechten Körperhälfte sei bei radiologisch fehlender Myelo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pathie nicht objektivierbar (S. 9 Ziff. 7.2-3). In Übereinstimmung mit der Beurteilung im Y.___-Gutachten aus dem Jahr 2011 könne festgehalten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden, dass eine ausgeprägte Symptomausweitung vorliege. Allerdings hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es die Y.___-Gutachter verpasst, ein MRI anzufertigen, sodass nicht klar sei, ob bereits damals die nun beschriebene Diskushernie C5/6 mit möglicher neura</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ler Beteiligung vorgelegen habe (S. 9 Ziff. 7.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus orthopädischer Sicht bestehe ab dem Zeitpunkt der jetzigen Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung für die Tätigkeit als Hilfsarbeiterin in einer Schokoladenfabrik eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit von 25 %. Für körperlich leichte Tätigkeiten - mit näher umschriebenem Belastungsprofil - bestehe seit jeher eine volle Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit (S. 10 Ziff. 8.1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht lasse sich bei der Beschwerdeführerin nach Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit und einer anhaltenden Schmerzsymptomatik bei Status nach HWS-Operation im Januar 2009 eine rezidivierende depressive Störung erheben und es könne seit mindestens November 2011 eine anhaltende mittelgradige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis schwere depressive Episode erhoben werden, gekennzeichnet durch durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend niedergeschlagene Stimmung mit ausgeprägten Affektstörungen, mit vermindertem affektivem Mitschwingen, wechselnd mit weinerlichem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, psychomotorischer Verlangsamung und Antriebsminderung. Hinzu kämen subjektive Kraftlosigkeit, Energielosigkeit und zusätzlich fänden sich im Zusammenhang mit der depressiven Störung Konzentrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwierig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten und die Gedächtnisleistungen seien herabgesetzt. Das Denken wirke völlig negativistisch auf die körperlichen Beschwerden eingeengt mit hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chondrischen Ängsten, Ängsten, gelähmt zu werden, und die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin wirke hoffnungslos mit fehlenden Zukunftsperspektiven. Hinzu kämen weitere Ängste - die Beschwerdeführerin habe Angst, alleine ausser Haus zu gehen, und Angst, es könnte etwas passieren. Es bestehe ein sozialer Rückzug und ein Vermeidungsverhalten. Des Weiteren liessen sich Suizidgedanken erheben mit mangelndem Lebenswillen, ohne Hinweise für eine akute suizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dale Einengung, und die Beschwerdeführerin zeige keine Motivation und keine Interessen. Es bestünden Schlafstörungen mit Ein- und Durchschlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen und mit Angstträumen sowie zirkadiane Störungen mit Morgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pessimum. Es liessen sich ein mangelndes Selbstwertgefühl und Insuffi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zienz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefühle erheben. Damit bestünden eindeutige Symptome einer mittelgradigen bis schweren depressiven Episode und es habe trotz regelmässiger psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher und psychotherapeutischer Behandlung, kombiniert mit höher dosier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter antidepressiver Medikation, seit November 2011 keine Besserung des psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Zustandsbildes erreicht werden können (S. 28 f. Ziff. 7.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusätzlich fänden sich im Zusammenhang mit der depressiven Störung Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise auf eine Somatisierungsstörung, insbesondere mit einem schmerzhaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten sensomotorischen Hemisyndrom rechts mit Hemihypästhesie rechts und diese Beschwerden könnten bisher organisch nicht erklärt werden. Aus psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischer Sicht sei anzunehmen, dass diese Beschwerden im Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang mit der emotionalen Störung stünden, wobei sich bei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin eine von der Schmerzsymptomatik unabhängige, sich verselbstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digende mittelgradige bis schwere depressive Störung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niederem sozialem Funktionsniveau erheben lasse. Damit bestehe eine psychische Komorbidität von erheblicher Schwere, Ausprägung und Dauer und die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin verfüge nicht ausreichend über die notwendigen Ressourcen für den Umgang mit den Beschwerden, die mit einer zumutbaren Willensanstrengung nicht ausreichend überwindbar erschienen (S. 29 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der rezidivierenden depressiven Störung mit anhaltender mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradiger bis schwerer depressiver Episode erschienen die emotionale Belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, die geistige Flexibilität, der Antrieb, die Interessen, die Motivation, die Kontaktfähigkeit und die Dauerbelastbarkeit erheblich eingeschränkt. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der beschriebenen psychischen Störungen liessen sich bei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin nur noch wenige Ressourcen erheben (S. 30 Ziff. 7.3). Die geklagten Beschwerden seien überwiegend in sich konsistent und es liessen sich keine wesentlichen Diskrepanzen und Widersprüche erkennen (S. 30 Ziff. 7.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rein psychiatrischer Sicht könne in der angestammten Tätigkeit als Fabrikarbeiterin in einer Schokoladenfabrik bei voller Stundenpräsenz eine Arbeitsfähigkeit von 20 % (S. 31 Ziff. 8.1) und in einer angepassten Tätigkeit bei voller Stundenpräsenz eine Arbeitsfähigkeit von 40 % (S. 32 Ziff. 8.2) angenommen werden, dies seit mindestens November 2011. Es liege ein psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chisches Leiden mit Krankheitswert vor. Ein Überwiegen von psychosozialen Faktoren sei nicht anzunehmen (S. 34 Ziff. 8.5 lit. a). Seit mindestens Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2011 sei eine wesentliche Verschlechterung des psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit eingetreten (S. 37 f. Ziff. 8 lit. a und lit. b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus internistischer Sicht liege keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vor (S. 41 Ziff. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Konsensbeurteilung bezifferten die Gutachter die Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit auf 80 % und in einer leidensadaptierten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit auf 60 %, dies seit November 2011. Als leidensangepasst bezeichneten sie Tätigkeiten ohne erhöhte emotionale Belastung, ohne Stressbelastung, ohne erforderliche geistige Flexibilität, ohne vermehrte Kundenkontakte und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung sowie körperlich leichte, abwechs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsweise sitzend und stehend zu verrichtende Tätigkeiten ohne häufig inklinierte, reklinierte und rotierte Kopfhaltungen (S. 44 Ziff. 13.1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Feststellungsblatt vom 19. November 2015 (Urk. 7/147) beurteilte der Arzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) das Z.___-Gutachten am 26. August 2015 als umfassend, einleuchtend und nachvollziehbar begründet (S. 4 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Feststellungsblatt vom 19. November 2015 (Urk. 7/147) dokumentiert ist weiter ein „Fazit aus Sicht der Kundenberatung/des Rechtsanwenders“ vom 27. Oktober 2015 (S. 5 f.); des Weiteren das Ergebnis einer gemeinsamen Besprechung vom 11. November 2015 (S. 6 Mitte), welches als Begründung der angefochtenen Verfügung herangezogen wurde (vgl. vorstehend E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 18. August 2016 erstattete der am Z.___-Gutachten beteiligte Dr. med. C.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zende Stellungnahme (Urk. 13) im Auftrag des Gerichts (Urk. 9). Darin wiede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">holte er unter anderem, dass bei der Beschwerdeführerin eine psychische Komorbidität im Sinne einer verselbständigten mittelgradigen bis schweren depressiven Störung mit niedrigem sozialem Funktionsniveau bestehe. Es sei anzunehmen, dass die körperlichen Beschwerden im Zusammenhang mit der depressiven Störung stünden (S. 3 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter führte er aus, die therapeutischen Optionen seien bisher nicht ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nützt und es seien neben einer Intensivierung der antidepressiven Medikation auch teilstationäre oder stationäre Behandlungen möglich (S. 5 unten). Je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">doch sei nicht vorhersehbar, inwieweit durch diese therapeutischen Massnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men eine Besserung des psychischen Zustandsbildes mit Leistungssteigerung erreicht werden könne (S. 5 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hielt der Gutachter fest, es sei die im Gutachten be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schriebene Arbeitsfähigkeit anzunehmen, wobei aufgrund der rezidivierenden depressiven Störung mit anhaltender mittelgradiger bis schwerer depressiver Episode eine erhebliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe. Trotz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem seien zumindest wenige Ressourcen und damit eine geringe Restar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit anzunehmen (S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des somatischen Gesundheitszustands ging die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin von keiner relevanten Veränderung aus (vorstehend E. 2.1). Dies wurde seitens der Beschwerdeführerin mit Blick darauf, dass ihr die Z.___-Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter aufgrund der im Bereich der HWS erhobenen mässigen Befunde in der angestammten Tätigkeit zwar nurmehr eine 75%ige Arbeitsfähigkeit, für leichte, wechselbelastende Tätigkeiten jedoch eine volle Arbeitsfähigkeit atte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stierten, nicht beanstandet (vgl. Urk. 1 S. 5 oben). Daher und vor dem Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Aktenlage ist davon auszugehen, dass sich eine allfällige Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung des somatischen Gesundheitszustands jedenfalls nicht auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer leidensangepassten Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auswirkt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob sich der psychische Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin anspruchsrelevant verschlechtert hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im von der Beschwerdegegnerin eingeholten Z.___-Gutachten (vorstehend E. 4.4) wurde eine wesentliche Verschlechterung des psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustands seit November 2011 festgehalten und der Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 80 % und in einer leidensangepassten Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 60 % atte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stiert. Die Beschwerdegegnerin stellte die Beweiswertigkeit des von ihr einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">holten Gutachtens nicht in Frage, vertrat jedoch die Auffassung, dass die Z.___-Gutachter im Vergleich zum Y.___-Gutachten den gleichen Sachverhalt anders beurteilt hätten (vorstehend E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Z.___-Gutachten erweist sich als für die streitigen Belange umfassend, wird darin doch zum Gesundheitszustand, zur Frage einer allfälligen Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Gesundheitszustands und zur Arbeitsfähigkeit Stellung genommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es basiert weiter auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und wurde in Kenntnis der Vorakten abgegeben. Der am Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten beteiligte Psychiater Dr. C.___ begründete die von ihm festgestellte Verschlechterung des psychischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitszustands im Wesentlichen damit, dass bei der Beschwerdeführerin eine rezidivierende, seit mindestens November 2011 anhaltend mittelgradig bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schwer ausgeprägte depressive Störung (ICD-10 F33.1/2) vorliege. Diese Diagnose untermauerte er mit den erhobenen einschlägigen Befunden beziehungsweise Symptomen gemäss ICD-10. Vergleicht man die von Dr. C.___ erhobenen Befunde mit den anlässlich der Y.___-Begutachtung erhobenen psychiatrischen Befunden, so ist eine Zustandsverschlechterung ausgewiesen. Während die am Y.___-Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beteiligte Psychiaterin keine sicheren depressiven Äquivalente erheben konnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und unter anderem die Affektlage der Beschwerdeführerin lediglich als etwas resignativ, dysphorisch ausgelenkt und die Antriebsbildung als wechselhaft beschrieb sowie eine Suizidalität verneinte (Urk. 7/81 S. 16 oben), erhob Dr. C.___ unter anderem eine durchgehend niedergeschlagene Stimmung mit ausgeprägten Affektstörungen und Antriebsminderung, Konzentrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwierigkeiten, Suizidgedanken mit mangelndem Lebenswillen, ein mang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Selbstwertgefühl sowie Insuffizienzgefühle (vgl. vorstehend E. 4.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stellte nicht in Abrede, dass sich die psychiatrischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Befunde seit Erstattung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachtens verändert haben. Sie vertrat indes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Auffassung, dass sich diese nicht auf die Ressourcen der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin auswirkten, da ihre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktivitäten und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tagesablauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gleich geblieben seien, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weshalb keine leistungsrelevante Veränderung ausgewiesen sei. Dieser Standpunkt kann nicht geteilt werden, nachdem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nachvollziehbar darlegte, dass die anhaltende mittelgradig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bis schwer ausgeprägte depressive Störung die emotionale Belastbarkeit, die geistige Flexibilität, den Antrieb, die Interessen, die Motivation, die Kontaktfähigkeit und die Dauerbelast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit der Beschwerdeführerin erheblich einschränkt und sie störungsbedingt nur noch über wenige Ressourcen verfügt. Abgesehen davon hat sich das Aktivitätsniveau der Beschwerdeführerin insofern verändert, als im Y.___-Gutachten aus dem Jahr 2011 noch ausgeführt wurde, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin zahlreiche Kontakte zu Landsfrauen und Kolleginnen unterhalte und keine Isolation schildere (Urk. 7/81 S. 16 Ziff. 4.1.4), während die Z.___-Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter einen sozialen Rückzug und ein Vermeidungsverhalten beschrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben (vgl. Urk. 7/146 S. 29 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Dr. C.___ ist das psychische Leiden der Beschwerdeführerin krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswertig und es ist nicht vom Überwiegen psychosozialer Faktoren aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen. Im Rahmen seiner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeitsbeurteilung trug </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> demnach (richtigerweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) den durch die gesundheitliche Beeinträchtigung bedingten Einschränkungen Rechnung. In seiner ergänzenden Stellungnahme vom August 2016 (vorstehend E. 4.7) bestätigte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin aufgrund der depressiven Störung erheblich einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auf diese gutachterliche Einschätzung ist abzustellen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem die depressive Störung der Beschwerdeführerin gemäss gutachter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Feststellung mittel- bis schwergradig ausgeprägt ist, kommt die bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtliche Rechtsprechung zur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> invalidisierenden Wirkung von leichten bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelgradigen depressiven Störungen (vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) nicht zum tragen. Angesichts der gestellten Diagnose ist im Falle der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin vielmehr von einer Gesundheitsschädigung auszugehen, die einen hinreichenden Schweregrad aufweist, um invalidisierend zu sein, auch wenn - wie von Dr. C.___ festgestellt (vgl. vorstehend E. 4.4 und E. 4.7) - die Therapieoptionen noch nicht ausgeschöpft sind, die depressive Störung mithin nicht ohne weiteres als behandlungsresistent bezeichnet werden kann. Ob sich mittels der von Dr. C.___ aufgezeigten therapeutischen Massnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men eine Zustandsverbesserung erreichen lässt, ist gemäss Dr. C.___ nicht vorhersehbar, was wiederum für den Schweregrad der Störung spricht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Blick auf die offensichtlich noch zur Verfügung stehenden Behandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">optionen ist aber jedenfalls darauf hinzuweisen, dass es der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin offen steht, von der Beschwerdeführerin im Rahmen der Schadenmin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungspflicht und nach Durchführung des Mahn- und Bedenkzeitverfahrens therapeutische Massnahmen einzufordern (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_5/2017 vom 11. April 2017 E. 5.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten kann festgehalten werden, dass sich der psychische Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand der Beschwerdeführerin seit der abschlägigen Rentenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom Mai 2011 verschlechtert hat. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist nunmehr vom Vorliegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer hinreichend schwergradigen, invalidisierenden psychischen Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung auszugehen und aus Rechtsanwendersicht steht einem Abstellen auf die gutachterliche Einschätzung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> betreffend die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Rest-) Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nichts entgegen. In der angestammten Tätigkeit besteht demnach eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 20 % und in einer angepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 40 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts dessen, dass im Z.___-Gutachten auch eine Somatisierungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung und damit ein in den Anwendungsbereich der Rechtsprechung zu den psychosomatischen Störungen (vgl. BGE 141 V 281) fallendes Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bild diagnostiziert wurde, hat das Gericht den Z.___-Gutachtern Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fragen unterbreitet (Urk. 9; vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), zu welchen Dr. C.___ im August 2016 Stellung nahm (vorstehend E. 4.7). Im Z.___-Gutachten (vorstehend E. 4.4) wurde zwar ausgeführt, die diagnostizierte Somatisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung stehe im Zusammenhang mit der depressiven Störung. Erst aus der ergänzenden Stellungnahme vom August 2016 geht jedoch klar hervor, dass Dr. C.___ die Arbeitsfähigkeit aufgrund der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> rezidivierenden depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Störung mit anhaltender mittelgradiger bis schwerer depressiver Episode als eingeschränkt be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilte (vgl. vorstehend E. 4.7 am Ende)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die Somatisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsstörung mithin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht im Vordergrund steht und aus medizinischer Sicht nicht der Grund für die attestierte Arbeitsunfähigkeit ist. Für eine Prüfung der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Relevanz der attestierten Einschränkung anhand der Praxis zu den psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chosomatischen Störungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besteht daher kein Raum.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist der medizinische Sachverhalt als dahingehend erstellt zu erachten, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich der psychische Gesundheitszustand der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im massgeblichen Zeitraum verschlechtert hat und nunmehr von einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">%igen Arbeitsunfähigkeit in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der bisherigen und einer 60%igen Arbeitsunfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auszugehen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen des festgestellten Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschadens.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin war von 1996 bis August 2009 als Produktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiterin bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> tätig, wobei der letzte Arbeitstag am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2008 war (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/10, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/14 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.7, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/35/21). Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kundigen Lohnblättern (Urk. 7/14/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9-15) betrug der monatliche Bruttolohn der Beschwerdeführerin im Jahr 2007 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3‘780.-- und im Jahr 2008 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3‘880.--. Im Jahr 2009 belief sich ihr Lohn gemäss den Angaben im Arbeitgeberfragebogen vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2009 auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3‘960.--, exklusiv Zulagen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/14/3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.10, vgl. auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14/9). Im Auszug aus dem indivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">duellen Konto (IK-Auszug, Urk. 7/131) ist für das Jahr 2007 ein Bruttoein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 53‘225.-- ausgewiesen, beinhaltend den 13. Monatslohn sowie Zulagen (vgl. Urk. 7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14/13-15). Wird zur Ermittlung des Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens an das von der Beschwerdeführerin bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erzielte Einkommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angeknüpft, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">so kann - wie von der Beschwerdeführerin geltend gemacht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 1 S. 9) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- von le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ztgenanntem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Wert ausgegangen werden, nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem darin die Zulagen berücksichtigt sind und der zugrunde liegende Brutto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohn noch niedriger war als in den folgenden zwei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jahren. Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung der Entwicklung der Nominallöhne der Frauen bis im massgebenden Jahr 2014 resultiert damit ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">58‘028.-- (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">53‘225.-- x 1.018 x 1.021 x 1.011 x 1.01 x 1.01 x 1.007 x 1.01;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesamt für Statistik, T 39, Lohnentwicklung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Ermittlung des Invalideneinkommens rechtfertigt es sich vorliegend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukture</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rhebungen (LSE; vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und dort auf den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standardisierten Durchschnittslohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Kompetenzniveau 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> abzustellen. Für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frauen belief sich dieser im Jahr 2012 auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4‘112.-- pro Monat (LSE 2012, S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">35, TA1, Monatlicher Bruttolohn nach Wirtschaftszeigen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kompetenzniveau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Geschlecht, Privater Sektor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführerin zumutbaren Pensum von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">40 % und u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nter Berücksichtigung der durchschnittlichen wöch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Arbeitszeit im Jahr 2014 von 41.7 Stunden (betriebsübliche Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit nach Wirtschaftsabteilungen, herausgegeben vom B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">undesamt für Statis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tik, T03.02</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie der Nominallohnentwicklung im Jahr 2013 und 2014 resultiert für das Jahr 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalideneinkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 20‘928.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 4‘112</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> x 12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">x 0.4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">: 40 x 41.7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> x 1.007 x 1.01</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Vergleich des Valideneinkommens von Fr. 58‘028.-- mit dem Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen von Fr. 20‘928.-- resultiert ein eine Dreivierteslrente begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dender Invaliditätsgrad von 64 % (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob das Invalideneinkommen wie von der Beschwerdeführerin geltend ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">macht (Urk. 1 S. 9) um einen - nicht näher begründeten - leidensbedingten Abzug von mindestens 10 % zu kürzen ist, kann letztlich offen bleiben, da ein Abzug von 10 % sich nicht anspruchsrelevant auf den Invaliditätsgrad auswirkt und sich ein Abzug von mehr als 10 % nicht rechtfertigt, da davon auszugehen ist, dass der ausgeglichene Arbeitsmarkt jedenfalls ein gewisses Spektrum an Stellen bereit hält, welche dem im Z.___-Gutachten formul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Belastungsprofil (vgl. vorstehend E. 4.4 am Ende) Rechnung tragen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Desgleichen resultierte auch dann ein eine Dreiviertelsrente begründender </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invaliditätsgrad, wenn das Valideneinkommen auf Grundlage der LSE ermittelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würde, sodass letztlich auch die Frage offen bleiben kann, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ob die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin die Tätigkeit bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne Gesundheitsschaden for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt hätte und zur Ermittlung des Valideneinkommens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dementsprech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">end </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an das dort erzielte Einkommen anzuknüpfen ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die erneute Anmeldung der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> datiert vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/127). Nach Massgabe von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 29 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 und 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht der Anspruch auf eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente somit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie von der Beschwerdeführerin geltend gemacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. Dezember 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dieser Feststellung ist die angefochtene Verfügung, in Gutheissung der dagegen erhobenen Beschwerde, aufzuheben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise auf Fr. 900.-- anzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass vom Gericht eine ergänzende Stellungnahme (Urk. 13) eingeholt werden musste, ist darauf zurückzuführen, dass die Beschwerdegegnerin den Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt ungenügend abgeklärt hat, weshalb sie die entsprechenden Kosten von Fr. 1‘051.95 (Urk.14) zu übernehmen hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht hat die obsiegende beschwerdeführende Person Anspruch auf den vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen festzusetzenden Ersatz der Parteikosten. Die obsiegende und anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin hat Anspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf eine Parteientschädigung, die beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ermessensweise auf Fr. 2‘700.-- (inklu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen und von der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin zu bezahlen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">11. März 2016 aufgehoben und es wird fest</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt, dass die</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in ab 1. Dezember 2014 Anspruch auf eine Dreiviertelsrente hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">k</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">raft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Gericht die entstandenen zusätzli</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">chen Kosten von Fr. 1‘051.95 zu erstatten.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozess</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">entschädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘700.--</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">AXA-ARAG Rechtsschutz AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">6.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannRyf</p></div> </div></body></html>