<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00534</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Würsch</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Urs P. Keller</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Suffert Neuenschwander &amp; Partner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rotfluhstrasse 91, Postfach 525, 8702 Zollikon</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1967, absolvierte eine Lehre zum uniformierten Post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beamten und erlangte später das Handelsdiplom (Urk. 7/5 und 7/16-18). Von April 2010 bis Januar 2016 war er am Y.___ als Sachbear</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiter in der Debitorenbewirtschaftung angestellt (Urk. 7/18, 7/32 und 7/107/49). Unter Hinweis auf ein Thoracic-outlet-Syndrom links sowie Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigungen der Bandscheiben meldete er sich am 1. Juni 2012 bei der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/5). Die Sozialversicherungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte in der Folge nebst einem Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug; Urk. 7/12) einen Arbeitgeberfragebogen (Urk. 7/32) sowie diverse Arztberichte (Urk. 7/3, 7/14, 7/23 und 7/28) ein. Mit Schreiben vom 17. April 2013 teilte sie dem Versicherten mit, dass kein Anspruch auf berufliche Massnahmen wie namentlich eine Umschulung bestehe (Urk. 7/26). Im Weiteren gab die IV-Stelle bei der Z.___ ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag (Z.___-Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten samt ergänzender Stellungnahme vom 14. Oktober 2013; Urk. 7/51 f.). Mit Vorbescheid vom 19. November 2013 stellte sie dem Versicherten die Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 7/56), wogegen jener am 5. Dezember 2013 sowie ergänzend am 30. Januar und 3. Februar 2014 Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand erhob (Urk. 7/61, 7/67 und 7/69). Nach Eingang weiterer Arztberichte (Urk. 7/68 und 7/76) und einer weiteren Stellungnahme der Z.___-Experten (Urk. 7/70) liess die IV-Stelle den Versicherten wiederum bei der Z.___ interdis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinär untersuchen (Z.___-Gutachten vom 29. September 2015; Urk. 7/95). Am 1. April 2016 verfügte die IV-Stelle sodann im Sinne des Vorbescheids (Urk. 7/102 = Urk. 2). Gestützt auf ein psychiatrisches Gutachten von Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 14. April 2016 (Urk. 7/103 = Urk. 3/3) stellte der Versicherte am 19. April 2016 ein Wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dererwägungsgesuch (Urk. 7/104), auf welches die IV-Stelle mit Verfügung vom 28. April 2016 nicht eintrat (Urk. 7/106).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 1. April 2016 (Urk. 2) erhob X.___ am 4. Mai 2016 Beschwerde (Urk. 1) mit den Rechtsbegehren, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und ihm sei eine Invalidenrente nach den gesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Bestimmungen zuzusprechen. Eventualiter sei die Angelegenheit zwecks Erstellung eines Obergutachtens an die IV-Stelle zurückzuweisen. Mit Beschwerdeantwort vom 7. Juni 2016 ersuchte die IV-Stelle um Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), worüber der Versicherte mit Verfügung vom 8. Juni 2016 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">TSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was Parteigutachten anbelangt, rechtfertigt der Umstand allein, dass eine ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Stellungnahme von einer Partei eingeholt und in das Verfahren einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bracht wird, keine Zweifel an ihrem Beweiswert. Auch Parteigutachten enthal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Äusserungen eines Sachverständigen, die zur Feststellung eines medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Sachverhaltes beweismässig beitragen können. Daraus folgt indessen nicht, dass eine solche Expertise den gleichen Rang besitzt wie ein vom Gericht oder von der Verwaltung im Rahmen des Abklärungsverfahrens eingeholtes Gutachten. Trotz dieser beschränkten Bedeutung verpflichtet es - wie jede sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stantiiert vorgetragene Einwendung gegen eine solche Expertise - das Gericht, den von der Rechtsprechung aufgestellten Richtlinien für die Beweiswürdigung folgend zu prüfen, ob das Parteigutachten in rechtserheblichen Fragen die Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassungen und Schlussfolgerungen des vom Gericht oder von der Verwaltung förmlich bestellten Gutachters derart zu erschüttern vermag, dass davon abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weichen ist (BGE 125 V 351 E. 3b/dd und c sowie Urteil des damaligen Eidge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nössischen Versicherungsgerichts I 750/05 vom 7. April 2006 E. 1.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung vom 1. April 2016 (Urk. 2) stellte sich die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen auf den Standpunkt, die Z.___-Gutachter hätten in ihrer Expertise vom 14. Oktober 2013 keine medizinischen Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit gestellt. Dementsprechend liege kein invalidenversicherungsrechtlich relevanter Gesundheitsschaden vor und es bestehe auch kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung (S. 1 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Bezugnahme auf die seitens des Versicherten im Vorbescheidverfahren erhobenen Einwände und neu eingereichten medizinischen Unterlagen hielt die IV-Stelle im Weiteren fest, dass diese Dokumente der Z.___ zunächst zur Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungnahme vorgelegt worden seien. Die Gutachter seien zur Auffassung gelangt, dass keine neuen schlüssigen Befunde oder Beurteilungen vorliegen würden, welche die psychiatrische Teilexpertise in Frage zu stellen vermögen. In der Folge sei bei der Z.___ ausserdem ein interdisziplinäres Verlaufsgutachten eingeholt worden, auf welches abgestellt werden könne. Demnach lägen nach wie vor keine Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit vor. Das psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrische Parteigutachten ändere am Beweisergebnis nichts und von weiteren Abklärungen seien keine neuen Erkenntnisse mehr zu erwarten (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen brachte der Versicherte in seiner Beschwerdeantwort vom 4. Mai 2016 (Urk. 1) zur Hauptsache vor, die Z.___-Gutachter hätten sich nicht oder nur unzureichend mit den Indikatoren gemäss BGE 141 V 281 auseinandergesetzt, weshalb die Expertise beweisrechtlich nicht verwertbar sei. Das Gutachten von Dr. A.___ erfülle hingegen sowohl formell als auch materiell die Anforderun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen an die bundesgerichtliche Rechtsprechung und weise einen invalidisieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Gesundheitsschaden aus. Demzufolge bestehe ein Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung. Sofern das Gericht zur Erkenntnis gelangen sollte, dass auch dem Z.___-Gutachten Beweiswert zukomme, sei die Sache aufgrund der gegenteiligen Beurteilungen zur Erstellung eines Obergutachtens an die IV-Stelle zurückzuweisen (S. 7 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers lässt sich anhand der Aktenlage im Wesentlichen wie folgt zusammenfassen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___, Facharzt für Neurologie, diagnostizierte am 31. Januar 2012 ein neurogenes Thoracic-outlet-Syndrom links mit leichtgradi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger unterer Armplexusparese links (Urk. 7/3/2). Der Versicherte habe insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere von einem dumpfen „Ziehen und Stechen“ im linken Arm mit inkonstanter Taubheit des Ringfingers und des kleinen Fingers berichtet. Begleitend bestehe eine leichte Kraftlosigkeit des linken Arms (Urk. 7/3/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___ stellte in seinem Bericht vom 13. Juli 2012 zusätzlich eine längere Anpassungsstörung mit depressiver und ängstlicher Reaktion (ICD-10 F43.22) fest (Urk. 7/14/1). Der Beschwerdeführer zeige typische Symptome von Depression und Überforderung am Arbeitsplatz mit psychischer wie körperlicher Müdigkeit, Reizbarkeit, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Vergess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit. Vom 23. Januar bis 28. Februar 2012 sei die Arbeitsfähigkeit zu 100 % und seit März 2012 zu 50 % eingeschränkt. Diese Beeinträchtigung bestehe sicherlich noch ein bis zwei Monate fort (Urk. 7/14/2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen seiner vertrauensärztlichen Untersuchungen vom 19. Juli 2012 und 31. Januar 2013 attestierte Dr. med. D.___, Facharzt für Kardiologie und Allgemeine Innere Medizin, ebenfalls eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 7/28/11 und 7/28/23). Diagnostisch wies er dabei insbesondere auf das neurogene Thoracic-outlet-Syndrom, vegetative Begleitbeschwerden sowie eine Burnout-Symptomatik hin (Urk. 7/28/9 und 7/28/22) und ging in seiner Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungnahme vom 31. Januar 2013 von einer bleibenden Einschränkung aus (Urk. 7/28/25).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem polydisziplinären Z.___-Gutachten vom 14. Oktober 2013 (Urk. 7/51) lassen sich verschiedene Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen, so namentlich (Urk. 7/51/24):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10 F43.21)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Beschwerden an adominanter linker oberer Extremität und Halswirbelsäule (ICD-10 M79.60/M54.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Symptomausweitung (ICD-10 F54), Differentialdiagnose im Rahmen einer Somatisierungs- respektive dissoziativen Störung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus internistischer Sicht führte Prof. Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, aus, dass weder die intermittierend nachts verspür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Abdominalbeschwerden noch das leicht erhöhte Serumkreatinin die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen würden. Im Vordergrund stehe die Problematik im Bereich des linken Armes und der linken Gesichtshälfte, welche aus spezial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztlicher Sicht zu beurteilen sei (Urk. 7/51/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, äus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serte sich dahingehend, dass der Explorand über eine erhöhte Ermüdbarkeit mit Konzentrationsstörungen und Kopfschmerzen sowie eine Sensibilitätsstörung im linken Arm geklagt habe. Trotz verschiedener lebensgeschichtlicher Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">situationen fühle sich der Versicherte nicht psychisch krank, sondern sei über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeugt, unter Beschwerden mit einer somatischen Ursache zu leiden. Im Gespräch habe er eher untergründig leicht depressiv gewirkt, wobei in den Akten eine depressive Symptomatik mit einer Anpassungsstörung dokumentiert sei. Diese könne bestätigt werden. Eine psychische Überlagerung im Sinne einer Somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierung sei vor diesem Hintergrund möglich (Urk. 7/51/11). Weiter hätten sich etwas akzentuierte Persönlichkeitszüge eruieren lassen, wobei die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung nicht gestellt werden könne. Insgesamt liege keine schwere psychische Störung vor, weshalb die Arbeitsfähigkeit nicht einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt sei (Urk. 7/51/12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss orthopädischer Beurteilung von Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, hätten sich die vom Exploranden geklagten Beschwerden in keiner Weise nachvollzie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen lassen. Auf radiologischer Ebene seien zwar deutliche degenerative Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungen der unteren Halswirbelsäule dokumentiert worden, jedoch würde es an klaren Hinweisen für eine Neurokompression oder Myelopathie mangeln. Die fehlenden Zeichen längerdauernder Schonung des linken Arms würden ferner gegen die als erheblich geschilderten Einschränkungen im Alltag sprechen, sodass eine deutliche Schmerzausweitung angenommen werden könne. Es handle sich vordergründig um ein neurogenes Leiden. Sowohl für die ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammte Tätigkeit wie auch für jede andere körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit liege aus orthopädischer Sicht eine zeitlich und leistungsmässig uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit vor (Urk. 7/51/17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. H.___, Facharzt für Neurologie, wies darauf hin, dass der aktuelle neurologische Befund auf jeden Fall nicht mit einer orga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Läsion peripherer oder zentraler Lokalisation vereinbar sei. Die Ober- und Unterarmmuskulatur sei seitengleich ausgeprägt bei gut erhältlichen Refle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">xen. Im Weiteren würden trophische Störungen fehlen. Bei den Kraftprüfungen hätten sich Inkonsistenzen und teilweise eine Innervierung des Antagonisten feststellen lassen. Es stelle sich die Frage einer dissoziativen Bewegungs- und Empfindungsstörung, welche in das psychiatrische Fachgebiet falle. Aus neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit nicht eingeschränkt (Urk. 7/51/20). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der neuropsychologischen Untersuchung durch lic. phil. I.___ habe der Versicherte sodann in sämtlichen geprüften Bereichen durchschnittliche bis überdurchschnittliche Resultate erzielt, weshalb keine Diagnose gestellt werden könne und die Arbeitsfähigkeit aus neuropsychologischer Sicht nicht einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt sei (Urk. 7/51/23).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im polydisziplinären Konsens kamen die Gutachter zum Schluss, dass der Beschwerdeführer unter einem Beschwerdekomplex leide, der aus somatischer Sicht nicht objektiviert werden könne. Bei fehlender psychiatrischer Komorbi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dität mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit sei beim Versicherten von einer 100%igen Arbeits- und Leistungsfähigkeit sowohl in der angestammten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit im kaufmännischen Bereich als auch in sämtlichen anderen körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeiten auszugehen (Urk. 7/51/26).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ merkte in seiner Stellungnahme vom 29. Januar 2014 an, dass entge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen den Einschätzungen der Z.___-Gutachter eine psychiatrische Komorbidität - am ehesten in Form von rezidivierenden depressiven Episoden (ICD-10 F33) - vorliege. Ferner habe sich das Arbeitspensum von 50 % als gerade richtig erwiesen. Mehr Leistung sei dem Versicherten aufgrund des Konzentrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mangels und der Erschöpfung nicht möglich gewesen (Urk. 7/68/5). Der Arbeitswille und die Anstrengungsbereitschaft des Versicherten seien im Z.___-Gutachten in keiner Weise gewürdigt und bei der Einschätzung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit berücksichtigt worden (Urk. 7/68/6). Die Gesamtbeurteilung mit der Annahme einer voll erhaltenen Arbeitsfähigkeit und Belastbarkeit entspreche nicht den klinischen Wahrnehmungen der behandelnden Fachpersonen und die Argumentation der Gutachter sei in dieser Hinsicht weder nachvollziehbar noch überzeugend (Urk. 7/68/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezugnehmend auf diese Kritik äusserten sich die Z.___-Experten am 15. Mai 2014 dahingehend, dass die von Dr. C.___ gestellte Diagnose einer mittelgradi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Depression nicht auf objektiven Befunden, sondern einzig auf subjektiven Angaben des Versicherten beruhe. Im psychiatrischen Teilgutachten sei klar begründet worden, weshalb von einer leichten depressiven Symptomatik auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen sei (Urk. 7/70/1). Insbesondere sei kein deutlicher phasischer Verlauf mit auch symptomfreien Intervallen, wie dies für eine rezidivierende depressive Störung notwendig wäre, fachärztlich ausgewiesen. Der vom Versicherten gegenüber Dr. C.___ angegebene Konzentrationsmangel und die Erschöpfung hätten anlässlich der Begutachtung gerade nicht objektiviert werden können. Insgesamt würden aus psychiatrischer Sicht keine neuen schlüssigen Befunde oder Beurteilungen vorliegen, welche die psychiatrische Teilexpertise in Frage stellen könnten (Urk. 7/70/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im polydisziplinären Z.___-Gutachten vom 29. September 2015 (Urk. 7/95) wur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den insbesondere die folgenden Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit gestellt (Urk. 7/95/24):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schmerzverarbeitungsstörung (ICD-10 F54)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dissoziative sensomotorische Störung am linken Arm (ICD-10 F44.7)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches linksseitiges Zervikalsyndrom (ICD-10 M47.82)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anamnestisch osteochondrische Veränderungen Halswirbelkörper 5-7 (ICD-10 M42.12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegenüber Dr. med. J.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zin, habe der Versicherte angegeben, seit dem 7. Januar 2012 unter einem „Lähmungsgefühl“ im linken Arm sowie einer Gefühlsstörung im linken Ring- und Kleinfinger zu leiden, nachdem plötzlich heftige nadelstichartige Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen im Brustbereich aufgetreten seien. Er könne den Arm zwar bewegen; dieser sei jedoch bis in den linken Schulterbereich gefühllos. Er verspüre ausserdem konstant ziehende bis stechende Schmerzen mit Ausstrahlung bis in die linke Kopfseite und teilweise bis in die rechte Schläfenregion. Die Intensität der Schmerzsymptomatik im linken Arm und Kopfbereich sei mit 8 auf der 10er Analogskala angegeben worden (Urk. 7/95/7 f.). Die Befunde im allgemeininter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nistischen Status seien gemäss Dr. J.___ unauffällig gewesen, was auch hinsichtlich der Ergebnisse der Blutuntersuchung gelte. Aus allgemeininter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nistischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit daher nicht eingeschränkt (Urk. 7/95/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. K.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, hielt im psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischen Teilgutachten fest, der Explorand habe sich dahingehend geäussert, dass es ihm psychisch gut gehe. Er habe über Beschwerden im linken Arm-, Schulter- und Kopfbereich berichtet. In den ersten zwei Jahren seit deren Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten habe er Mühe gehabt, die Schmerzen zu akzeptieren, sei zum Teil depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siv gewesen und habe sich zurückgezogen. Nun könne er besser mit seinen Beschwerden umgehen. Psychisch gehe es ihm wieder gut und er nehme auch keine Antidepressiva mehr ein (Urk. 7/95/10). Während der Untersuchung sei die Stimmung ausgeglichen und die Psychomotorik lebhaft gewesen. Antriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen hätten sich nicht finden lassen. Der Explorand habe einen wachen, bewusstseinsklaren Eindruck gemacht. Zeitlich, örtlich, situativ und zur eigenen Person sei er gut orientiert gewesen. Während der ganzen Untersuchung habe er keine Zeichen von Konzentrationsschwäche gezeigt und auf die gestellten Fra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen gut eingehen können. Die Merkfähigkeit und die Gedächtnisleistungen seien intakt gewesen. Anhaltspunkte für wahnhaftes Denken, Wahnvorstellun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen oder Halluzinationen hätten sich nicht eruieren lassen. Der Versicherte habe zudem weder über Zwangsgedanken, Zwangshandlungen, Phobien, Ängste, </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sui</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zidgedanken oder Veränderungen der Stimmung und des Antriebs im Laufe des Tages berichtet (Urk. 7/95/12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Ausmass der geklagten Beschwerden und die subjektive Krankheitsüberzeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung, nur noch 50 % arbeiten zu können, hätten durch die somatischen Befunde nicht hinreichend objektiviert werden können, weshalb eine psychische Überlagerung angenommen werden müsse. Der Versicherte klage aber nicht über einen schweren Schmerz, der ihn im Alltag völlig einschränke und sei psychosozial oder emotional nicht belastet. Die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung könne daher nicht gestellt werden. Das Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tom Schmerz stehe im Vordergrund, die Klagen über Sensibilitäts- und moto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rische Einbussen seien im Rahmen einer Schmerzverarbeitungsstörung zu sehen. Soweit sie somatisch nicht hinreichend objektiviert werden können, seien sie in das Krankheitsbild einer dissoziativen Störung einzuordnen. Insgesamt würden jedoch weder die Schmerzverarbeitungs- noch die dissoziative Störung nach Evaluation der Indikatoren gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründen. Der Versicherte könne in der Regel gut schlafen und habe morgens keine Mühe aufzustehen. Vormittags arbeite er, ruhe sich dann circa eine Stunde aus und kümmere sich nachmittags um den Haushalt, welchen er bis auf schwere Arbeiten selbständig führe, oder besuche seine zahlreichen Therapien. Er pflege auch rege soziale Kontakte und führe seit einem Jahr eine Beziehung mit seinem Freund. In seiner Freizeit löse er vor allem Denksportaufgaben, sehe fern oder treffe sich mit Freunden (Urk. 7/95/13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. L.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie des Bewegungsapparates, wies darauf hin, dass die orthopädische Detail-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tersuchung des Rumpfes und der Beine keine wesentlichen Pathologien ergeben habe. Am rechten Arm habe sich eine freie Beweglichkeit sämtlicher Gelenke bei guter Kraftentfaltung gezeigt. Der linke Arm sei hingegen kaum aktiv ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzt worden. Passiv bestehe eine praktisch freie Beweglichkeit, doch habe der Versicherte beim Führen des linken Arms über die Horizontale nadelstichartige Schmerzen an linken Nacken- und Kopfhälfte angegeben. Dies lasse sich aus orthopädischer Ebene nicht ausreichend erklären; es werde auf die neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gische Beurteilung verwiesen. Auffallend sei allerdings, dass der Explorand trotz der anamnestisch mehrjährigen weitgehenden Funktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losigkeit des lin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken Arms ein nahezu symmetrisches Relief von Schultern und Armen aufweise. Seine Angabe, durch passives beziehungsweise aktiv-assistiertes Bewegungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">training mittels eines Flaschenzuges ein Umfangsdefizit von 8 cm am Oberarm kompensiert zu haben, sei nicht plausibel nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbar. Zusammenfassend lasse sich die vom Beschwerdeführer angegebene Problematik am linken Arm mit einer weitgehenden Funktionslosigkeit im Alltag aus orthopädischer Sicht nicht ausreichend begründen. Entsprechend könne auch kein Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit abgeleitet werden. Allgemein seien körperlich leichte bis mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telschwere Tätigkeiten, bei denen eine Hebe- und Tragelimite von 15 Kilo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gramm nur ausnahmsweise und eine solche von 20 Kilogramm nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schritten werde und keine repetitiven Bewegungen der Arme oberhalb der Hori</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zontalen vorkämen, uneingeschränkt zumutbar (Urk. 7/95/17 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus neurologischer Sicht führte Dr. med. M.___, Facharzt für Neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie, aus, dass die präsentierten Einschränkungen des linken Arms weder mit einer peripheren neurogenen Läsion (Plexusneuropathie) noch mit einer zentra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Störung des Nervensystems erklärt werden könnten. Bei der Prüfung der Motorik habe der Versicherte eine stark ausgeprägte Verlangsamung und hoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradige Schwäche am linken Arm gezeigt, wobei es zur Gegeninnervation gekommen sei. Später hätten jedoch beim Ankleiden rasche, gezielte Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsabläufe beobachtet werden können. Im Weiteren spreche die fehlende muskuläre Atrophie am linken Arm dafür, dass dieser deutlich mehr eingesetzt werde, als dies vom Exploranden berichtet werde. Unter Berücksichtigung der Untersuchungsresultate und der beschriebenen Aggravation könne davon aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegangen werden, dass es sich um eine funktionelle Störung am linken Arm handle. Bezüglich der linksseitigen Nackenschmerzen fänden sich klinische Hinweise auf ein leichtes bis mässiges Zervikalsyndrom. Im Ergebnis attestierte Dr. M.___ keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus neurologischer Sicht (Urk. 7/95/21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im interdisziplinären Konsens kamen die Z.___-Gutachter zum Schluss, dass der Versicherte für die angestammte Tätigkeit im Bürobereich wie auch für eine andere körperlich leichte bis mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeit zu </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">100 % arbeits- und leistungsfähig sei. Aufgrund der subjektiven Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">überzeugung des Exploranden sei die Prognose für eine vollständige Wiederein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederung in den Erwerbsprozess unsicher. Es bestehe ein verdeutlichendes, aggravierendes Verhalten (Urk. 7/95/26).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierte in seinem psychiatrischen Gutachten vom 14. April 2016 eine dissoziative Störung (ICD-10 F44.7), welche sich auf die Arbeitsfähigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirke. Dies sei demgegenüber in Bezug auf die ebenfalls festgestellte Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verarbeitungsstörung (ICD-10 F54) nicht der Fall (Urk. 7/103/36).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte habe geschildert, dass er sich wie immer erschlagen fühle. Er verspüre ein Ziehen und Stechen im linken Arm. Dieses gehe vom Handgelenk zum Arm herauf bis zur Schulter und Nacken sowie bis zur linken Schädel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hälfte. Es würden nach wie vor Funktionseinbussen bestehen. Er könne seinen linken Arm nicht über die Höhe der Schulter bewegen und die Kraft sei eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls eingeschränkt, wobei er diese durch unterschiedliche Therapien habe stei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gern können. Sensibilitätsstörungen seien zum Teil vollständig vorhanden, er spüre kaum etwas bis gar nichts. So habe er sich beispielsweise in der Weih</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachtszeit 2014 sehr stark am heissen Backofen verbrannt, ohne es zu merken. Die Bewältigung des Alltags sei recht anstrengend. Dem Exploranden sei es oft übel; psychisch fühle er sich aber auch dank der funktionierenden Beziehung zu seinem Partner stabil (Urk. 7/103/29).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Psychostatus äusserte sich Dr. A.___ insbesondere dahingehend, dass weder formale Denkstörungen noch sprunghaftes Denken oder Ideenflucht fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellbar gewesen seien. Auch inhaltliche Denkstörungen, Wahn- und Sinnes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täuschungen oder Ich-Störungen seien nicht vorhanden. Zwänge und Ängste seien verneint worden Der Schlaf sei schmerzbedingt unruhig; es komme zu Durchschlafstörungen. Ein partieller sozialer Rückzug sei ebenfalls vorhanden. Von akuter Suizidalität habe sich der Versicherte deutlich distanziert (Urk. 7/103/31). Insgesamt sei der Psychostatus weitgehend unauffällig. Abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehen von einem partiellen sozialen Rückzug seien keine depressiven Symptome eruierbar gewesen. Auch in der Beurteilung der Persönlichkeit würden sich keine Auffälligkeiten zeigen. Ein aggravierendes Verhalten sei nicht beobacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar gewesen (Urk. 7/103/41). Die behandelnden Ärzte würden es ebenfalls nicht für möglich erachten, dass der Versicherte seine Beschwerden vortäusche. Eine unbewusste Symptomausweitung sei gerade typisch für psychosomatische Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen wie die gemischte dissoziative Störung gemäss ICD-10 F44.7, welche unter Berücksichtigung der vorhandenen Bewegungs- und Sensibilitätsbeein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigungen zu diagnostizieren sei. Deren Schweregrad sei als mittelschwer einzuschätzen (Urk. 7/103/42). Die Einschränkungen im Alltag des Exploranden würden verschiedene Tätigkeiten umfassen, welche mit dem linken Arm ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt werden müssten. In seiner angestammten Bürotätigkeit sei er dadurch deutlich limitiert. Unter Berücksichtigung der schweren Beeinträchtigung der Durchhaltefähigkeit gemäss der Mini-ICF-APP-Untersuchung müsse von einer 50%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit als Büroangestellter ausgegangen werden (Urk. 7/103/43 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwischen den Parteien ist strittig, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung hat (vgl. E. 2.1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorab ist das Z.___-Gutachten vom 29. September 2015 (Urk. 7/95; vgl. E. 3.7) auf dessen Beweiswert zu überprüfen. Es basiert auf umfassenden internis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen, psychiatrischen, orthopädischen und neurologischen Abklärungen. Die Expertise wurde in detaillierter Kenntnis der Vorakten erstellt (Urk. 7/95/2 ff.). Des Weiteren konnte der Beschwerdeführer gegenüber den einzelnen Gutachtern seine aktuellen Beschwerden schildern und wurde von diesen jeweils - soweit fachspezifisch erforderlich - eingehend befragt (Urk. 7/95/7 ff., 7/95/10 ff., 7/95/14 f. und 7/95/18 f.). Insbesondere im Rahmen der psychiatrischen Explo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ration konnte er sich zu diversen Themenbereichen wie seinem beruflichen Werdegang, dem gewöhnlichen Tagesablauf und der familiären Situation äus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sern (Urk. 10/95/10 ff.). Die geklagten Leiden fanden im Rahmen der Feststel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der Diagnosen Berücksichtigung, wobei diese wie auch die aus medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischer Sicht resultierenden Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit überzeugend dargelegt und erläutert wurden (Urk. 7/95/9 f., 7/95/12 ff., 7/95/17 f. und 7/95/20 f.). Soweit möglich erfolgte sodann eine ausführliche und schlüssige Auseinandersetzung mit vorangegangenen ärztlichen Beurteilungen (Urk. 7/95/10, 7/95/14, 7/95/21 ff. und 7/95/25 f.). Insgesamt erfüllt das poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disziplinäre Z.___-Gutachten damit die praxisgemässen Kriterien an den Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert einer medizinischen Expertise (vgl. E. 1.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist, ob die vom Versicherten in seiner Beschwerdeschrift vorgebrach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Rügen die Beweiskraft des Z.___-Gutachtens zu schmälern vermögen. So macht er geltend, dass die Z.___-Experten zwar Hinweise für Selbstlimitierung gefunden und ein „verdeutlichendes, aggravierendes Verhalten“ festgestellt hätten. Sie hätten sich aber nicht zur zentralen Frage geäussert, ob die Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">limitierung bewusst oder unbewusst geschehe, weshalb das Gutachten nicht zum Beweis geeignet respektive nicht verwertbar sei. Dr. A.___ habe demge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genüber festgehalten, dass es sich um eine unbewusste Symptomausweitung handle, welche typisch für die diagnostizierte psychosomatische Störung sei. Eine bewusste Aggravation liege demnach nicht vor (Urk. 1 S. 8 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beruht die Leistungseinschränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Kons</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tellation, liegt regelmässig keine versicherte Gesundheitsschädigung vor (siehe Meyer-Blaser, Der Rechtsbegriff der Arbeitsunfähigkeit und seine Bedeutung in der Sozialversicherung, namentlich für den Einkommensvergleich in der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsbemessung, Schaffhauser/Schlauri [Hrsg.], Schmerz und Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, St. Gallen 2003, S. 92 f.). Eine solche Ausgangslage ist etwa gegeben, wenn: eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geschilderten Schmerzen und dem gezeigten Verhalten oder der Anamnese besteht; intensive Schmerzen angegeben werden, deren Charakterisierung jedoch vage bleibt; keine medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nische Behandlung und Therapie in Anspruch genommen wird; demonstrativ vorgetragene Klagen auf den Sachverständigen unglaubwürdig wirken; schwere Einschränkungen im Alltag behauptet werden, das psychosoziale Umfeld jedoch weitgehend intakt ist (siehe Kopp/Willi/Klippstein, Im Graubereich zwischen Körper, Psyche und sozialen Schwierigkeiten, in: Schweizerische Medizinische Wochenschrift 1997, S.1434, mit Hinweis auf eine grundlegende Untersuchung von Winckler und Foerster; BGE 131 V 51).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. M.___ beschrieb in seiner Teilexpertise, dass anlässlich der Untersuchung des linken Armes Gegeninnervationen festzustellen gewesen seien. Beim späteren Ankleiden hätten sich zudem rasche und gezielte Bewegungsabläufe beobachten lassen. Im Weiteren spreche die fehlende muskuläre Atrophie am linken Arm dafür, dass der Arm im Alltag deutlich mehr eingesetzt werde, als dies vom Versicherten präsentiert werde (Urk. 7/95/21). Das nahezu symmetrische Relief von Schultern und Armen war denn auch dem untersuchenden Orthopäden aufgefallen (Urk. 7/95/17). Vergleichbare Feststellungen lassen sich sodann dem Z.___-Gutachten vom 14. Oktober 2013 entnehmen (Urk. 7/51/17 und 7/51/20).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es kann indes offen bleiben, ob allein aufgrund dieser fachärztlichen Feststellun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf eine bewusste Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomausweitung - und damit auf eine rentenausschliessende Aggravation - geschlossen werden kann. Es liegt ein vom Beschwerdeführer und einem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treter der N.___ abgeschlosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner Ausbildungsvertrag zum vierjährigen Lehrgang „Dipl. Naturheilpraktiker TEN“ vor, welcher am 31. Mai 2012 - am selben Tag wie die Anmeldung zum Leistungsbezug (Urk. 7/5/6) - unterzeichnet wurde (Urk. 7/15). Diese Ausbildung setzt nicht nur erhebliche zeitliche Ressourcen voraus, sondern beinhaltet unter anderem auch das Erlernen von Massagepraktiken (vgl. die Hinweise zur Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildung unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">www.paracelsusschulen.ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">www.bodyfeet.ch, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beide besucht am 4. September 2017). Überdies kann den Akten entnommen werden, dass der Versicherte (spätestens) seit Juli 2015 eine Naturheilpraxis in O.___ führt, wobei er auch Massagen anbietet (klassische und Funktionsmassagen; Urk. 7/93/1; vgl. P.___, besucht am 4. September 2017). Er ist im Übri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen von der ASCA Schweizerische Stiftung für Komplementärmedizin als Therapeut anerkannt (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">www.asca.ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, besucht am 4. September 2017). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer gab bei der ersten Z.___-Begutachtung und gegenüber Dr. A.___ an, dass er eine Ausbildung zum Naturheilpraktiker absolviere (Urk. 7/51/6 und 7/103/24), nicht jedoch anlässlich der zweiten Untersuchung durch die Z.___-Experten (vgl. Urk. 7/95/8 und 11). Den Umstand, dass er zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schenzeitlich eine Naturheilpraxis - unter anderem mit Massageangebot - eröff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">net hatte, erwähnte er auch gegenüber den behandelnden Ärzten nicht (vgl. </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 3). Diese wesentliche Gegebenheit wurde von den medizinischen Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">personen somit nicht in die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit miteinbezogen. Insofern liegt eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geschilderten Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen am linken Arm und dem Verhalten des Beschwerdeführers in beruflicher Hinsicht vor. Zum einen äusserte er wiederholt, dass er sich keine Steigerung seines aktuellen Arbeitspensums von 50 % vorstellen könne (Urk. 7/51/7, 7/51/10, 7/95/9 und 7/103/30 [maximal 60 %]). Allerdings war er in der Lage, neben seiner beruflichen Tätigkeit am Y.___ eine zeitintensive Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildung zum Naturheilpraktiker zu absolvieren sowie eine eigene Praxis zu eröffnen und zu führen. Zum anderen stehen die Angaben des Versicherten betreffend die Schmerzen und die Funktionseinschränkung am linken Arm im diametralen Widerspruch zu seinem Massageangebot. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Anbetracht dieser Sachlage kann der Einschätzung von Dr. A.___, wonach kein aggravierendes Verhalten festzustellen gewesen sei (Urk. 7/103/41), nicht gefolgt werden. Es ist vielmehr mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf eine bewusste Symptomausweitung und damit auf eine Aggravation zu schliessen. Hierfür sprechen nicht nur die überzeugenden Ausführungen der Z.___-Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter, sondern auch die beruflichen Aktivitäten des Beschwerdeführers in den letzten Jahren. Ist von einer Aggravation auszugehen, liegt bezüglich der geklagten funktionellen Beeinträchtigungen kein versicherter Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den vor (vgl. vorstehend E. 4.2.2 und BGE 141 V 281 E. 2.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl Dr. A.___ als auch die Z.___-Gutachter haben die Diagnose einer dissozia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Störung gestellt, welche als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pathogenetisch-ätiologisch unklare</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> syndromale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Beschwerdebild</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne nachweisbare organische Grundlage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu klas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sifizieren ist (vgl. E. 1.3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird Aggravation bejaht, so erübrigt sich zwar auch hinsichtlich dieser Erkrankung die Prüfung der Standardindikatoren im Sinne der bundesgerichtlicher Rechtsprechung (BGE 141 V 281 E. 2.2.2). Der Vollständigkeit halber wird jedoch im Folgenden - in der gebotenen Kürze - auf die diesbezüglichen Vorbringen des Beschwerdeführers eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychosoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bundesgericht wie folgt systematisiert hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span>dens</span><span>druck </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Indikator einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen zielt auf die Frage ab, ob die diskutierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benbereich) einerseits und in den sonstigen Lebensbereichen (z.B. Freizeitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">staltung) anderseits gleich ausgeprägt ist. Dabei ist das bisherige Kriterium des sozialen Rückzugs (wiederum) so zu fassen, dass neben Hinweisen auf Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen auch Ressourcen erschlossen werden; umgekehrt kann ein krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbedingter Rückzug aber auch Ressourcen zusätzlich vermindern. Soweit erhebbar, empfiehlt sich auch ein Vergleich mit dem Niveau sozialer Aktivität vor Eintritt der Gesundheitsschädigung. Das Aktivitätsniveau der versicherten Person ist stets im Verhältnis zur geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit zu sehen (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt werden, weist (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex "Gesundheitsschädigung") auf den tatsächlichen Leidensdruck hin. Dies gilt allerdings nur, solange das betreffende Verhalten nicht durch das laufende Versicherungsverfahren beeinflusst ist. Nicht auf fehlenden Leidensdruck zu schliessen ist, wenn die Nichtinanspruchnahme einer empfohlenen und zugänglichen Therapie oder die schlechte Compliance klarer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise auf eine (unabwendbare) Unfähigkeit zur Krankheitseinsicht zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führen ist. In ähnlicher Weise zu berücksichtigen ist das Verhalten der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Eingliederung. Inkonsis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung sei anders begründet als durch eine versicherte Gesundheitsbeeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorab ist festzuhalten, dass weder die Z.___-Gutachter noch Dr. A.___ direkt auf die einzelnen Standardindikatoren Bezug genommen haben. Deren Prüfung kann jedoch auf der Basis der schlüssigen Sachverhaltsfeststellungen durch den Rechtsanwender - mithin das Gericht - erfolgen (vgl. BGE 141 V 281 E. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers (Urk. 1 S. 9) kann nicht von einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Lebensbereichen ausgegangen werden. Wie bereits ausgeführt, konnte rückblickend für den Zeitraum nach der Anmeldung zum Rentenbezug eine erhebliche berufliche Aktivität festgestellt werden. Der Versicherte war in der Lage, neben seiner Tätigkeit am Y.___ eine Ausbildung zum Naturheilpraktiker zu absolvieren und in der Folge eine eigene Praxis zu eröff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen (vgl. E. 4.2.4). Als nicht nachvollziehbar erweist sich daher die von Dr. A.___ angeführte schwere Beeinträchtigung der Durchhaltefähigkeit. Sel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">biges gilt für die von ihm festgestellte mittelschwere Beeinträchtigung der Fähigkeit, familiäre und intime Beziehungen zu pflegen (Urk. 7/103/33). Die Aussagen des Versicherten widersprechen sich in diesem Kontext in grundsätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Weise. Gegenüber Dr. A.___ gab er an, aufgrund seiner Erkrankung viel inaktiver zu sein und sich mehr zu Hause zu verkriechen (Urk. 7/103/30). An die Z.___-Gutachter gewandt hielt er wenige Monate zuvor noch fest, dass es ihm psychisch gut gehe und dass er seit eineinhalb Jahren eine gute Beziehung mit seinem Freund führe. Explizit wies der Versicherte darauf hin, dass er im Sozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">albereich nicht eingeschränkt sei und viele Kollegen und Freunde habe (Urk. 7/95/10-12; vgl. ausserdem Urk. 7/51/10). Auf einen krankheitsbedingten sozialen Rückzug kann vor diesem Hintergrund jedenfalls nicht mit überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gender Wahrscheinlichkeit geschlossen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Weiteren ist darauf aufmerksam zu machen, dass sowohl mit Blick auf die Z.___-Expertise als auch diejenige von Dr. A.___ weder von einer auffälligen Persönlichkeitsstruktur (vgl. Urk. 7/95/12 f., 7/103/31 und 7/103/41) noch von einer psychiatrischen Komorbidität auszugehen ist. In Bezug auf Letzteres ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kennt der Beschwerdeführer (vgl. Urk. 1 S. 11 Ziff. 36 f.), dass eine Störung, welche nach der Rechtsprechung als solche nicht invalidisierend sein kann, gemäss bundesgerichtlicher Praxis keine Komorbidität darstellt (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.3 mit Hinweisen). Dies trifft insbesondere auf die von den psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischen Fachärzten diagnostizierte Schmerzverarbeitungsstörung zu (ICD-10 F54; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_275/2016 vom 19. August 2016 E. 4.3.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Anbetracht dieser Erkenntnisse kann selbst unter Berücksichtigung des Umstan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des, dass der Beschwerdeführer bereits zahlreiche Therapien besucht hat (vgl. Urk. 1 S. 10) nicht von einer anspruchsbegründenden Einschränkung sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nes Leistungsvermögens ausgegangen werden. So wirkten sich die Behandlun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen im Wesentlichen positiv aus und führten dazu, dass der Versicherte seinen psychischen Zustand mittlerweile selbst als gut einstuft. Diese Einschätzung teilt denn auch namentlich der behandelnde Psychiater Dr. C.___ (Urk. 7/103/27). Von einem definitiven Scheitern der Therapien respektive einer Behandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">resistenz kann vor diesem Hintergrund keine Rede sein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass einem allfälligen Rentenanspruch nicht nur eine Aggravation, sondern auch die Ergebnisse des strukturierten Beweisverfahrens im Sinne von BGE 141 V 281 entgegenstehen. Die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit des Beschwerdeführers erweist sich weder aus somatischer noch aus psychiatrischer Sicht als eingeschränkt. Auf die Schlussfolgerung im polydis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinären Z.___-Gutachten vom 29. September 2015, wonach dem Versicherten sowohl die angestammte Tätigkeit im Bürobereich als auch jede andere körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich leichte bis mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeit zu 100 % zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mutbar sei, kann abgestellt werden. Entgegen dem Eventualantrag des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers (Urk. 1 S. 2 und 12 f.) besteht aufgrund der beweiskräftigen medizinischen Aktenlage kein Anlass für weitere Abklärungen oder das Einho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len eines Obergutachtens (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 8C_468/2007 vom 6. Dezember 2007 E. 5.2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zu prüfen war, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. 900.-- anzusetzen. Entsprechend dem Verfahrensausgang sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Urs P. Keller</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigWürsch</p></div> </div></body></html>