{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2021-03-18", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2019-00520_2021-03-18.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=221108&W10_KEY=13013476&nTrefferzeile=35&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "6c5ca9a268aa8f13c263fb27dce2ad78"}, "Scrapedate": "2025-09-07", "Num": [" VB.2019.00520"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 18.03.2021 VB.2019.00520"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 18.03.2021 VB.2019.00520"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 18.03.2021 VB.2019.00520"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "3. Abteilung/3. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Berufsaus\u00fcbungsverbot | Berufsaus\u00fcbungsverbot. [Entzug der Methadonbewilligung; Verbot von Suchtbehandlungen von bet\u00e4ubungsmittelabh\u00e4ngigen Patienten; Verweis] Der Strafbefehl \u00e4ussert sich weder zugunsten noch zulasten der Beschwerdef\u00fchrerin dar\u00fcber, was sie mit den bezogenen Arzneimitteln tat, und steht dem Schluss der Vorinstanzen nicht entgegen, die Beschwerdef\u00fchrerin habe (dar\u00fcber hinaus) die Arzneimittel sorgfaltswidrig an Patientinnen und Patienten abgegeben (E. 4.2.1.1). Es ist rechtsgen\u00fcgend erstellt, dass die Beschwerdef\u00fchrerin die fraglichen Arzneimittel in dem in der MESA-Datenbank ausgewiesenen, ausserordentlich grossen Umfang bezog (E. 4.2.1.3). Die Beschwerdegegnerin verstiess angesichts der Dokumentations- und Auskunftspflichten der Beschwerdef\u00fchrerin gegen\u00fcber den Kontroll- und Aufsichtsbeh\u00f6rden nicht gegen den Grundsatz \"nemo tenetur\", indem sie die Beschwerdef\u00fchrerin auf ihre Mitwirkungspflichten hinwies, zumal sie damit keinerlei Zwang verband (E. 4.2.2.5). Mangels \u00fcberzeugender Erkl\u00e4rungen oder gar Belegen \u00fcber den Verbleib oder die Verwendung der bezogenen Arzneimitteln durften die Vorinstanzen darauf schliessen, die Beschwerdef\u00fchrerin habe zumindest den gr\u00f6ssten Teil davon \u2013 ohne entsprechende Dokumentation - an Patienten oder Patientinnen abgegeben (E. 4.2.2.6). Vor diesem Hintergrund ist auch der Schluss der Vorinstanzen nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdef\u00fchrerin in zahlreichen F\u00e4llen gegen die Pflicht zur sorgf\u00e4ltigen und gewissenhaften Berufsaus\u00fcbung verstiess (E. 4.2.2.7). Die Disziplinarmassnahmen sind verh\u00e4ltnism\u00e4ssig. Die Vorinstanzen sprachen der Beschwerdef\u00fchrerin zu Recht das erforderliche Vertrauen ab, Personen mit Suchterkrankungen gem\u00e4ss den gesetzlichen Vorgaben und entsprechend den Regeln der \u00e4rztlichen Kunst zu behandeln (E. 4.2.3). Abweisung."}], "ScrapyJob": "446973/29/2124", "Zeit UTC": "07.09.2025 00:39:31", "Checksum": "28088b2aa18b94fe17c9d62f50ffde5b"}