Kantonsgericht von Graubünden Dretgira chantunala dal Grischun Tribunale cantonale dei Grigioni Verfügung vom 14. April 2021 ReferenzSK2 21 15 InstanzII. Strafkammer BesetzungNydegger, Vorsitzender Gees, Aktuar ad hoc ParteienA._____ Beschwerdeführer gegen B._____ AG Beschwerdegegner vertreten durch MLaw Lorenz Raschein c/o Caviezel Partner AG, Masanserstrasse 136, 7000 Chur GegenstandVerdacht auf Betrug Anfechtungsobj.Nichtanhandnahmeverfügung Staatsanwaltschaft Graubünden vom 03.03.2021, (Proz. Nr. EK.2019.5542) Mitteilung03. Mai 20212 / 4 In Erwägung, –dass die Staatsanwaltschaft Graubünden mit Verfügung vom 3. März 2021 ein Strafverfahren gegen die B.________, betreffend Verdacht auf Betrug, Ver- stoss gegen Sicherheitsauflagen etc. gestützt auf Art. 310 StPO in Verbindung mit Art. 319 ff. StPO nicht an die Hand genommen hat, –dass A._____ gegen die Nichtanhandnahmeverfügung am 10. März 2021 (Da- tum Poststempel) Beschwerde gemäss Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO einreichte, –dass A._____ vom Vorsitzenden der II. Strafkammer am Kantonsgericht mit Verfügung vom 18. März 2021 gestützt auf Art. 383 Abs. 1 StPO zur Bezah- lung einer Sicherheitsleistung von CHF 2'000.00 bis zum 30. März 2021 auf- gefordert wurde mit der Androhung, dass auf das Rechtsmittel der Privatklä- gerschaft nicht eingetreten werde, wenn die angeforderte Sicherheit nicht fristgerecht geleistet werde (act. D.1), –dass A._____ die Verfügung vom 18. März 2021 gemäss Rückschein (spätes- tens) am 23. März 2021 eigenhändig in Empfang nahm (act. D.4), –dass die verlangte Sicherheitsleistung nicht innert angesetzter Frist erbracht wurde, –dass A._____ im Übrigen auch nicht um eine Verlängerung dieser Frist er- sucht hat, –dass deshalb gestützt auf Art. 383 Abs. 2 StPO auf die Beschwerde nicht ein- zutreten ist, –dass die Parteien die Kosten des Beschwerdeverfahrens grundsätzlich nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens tragen und dass als unterlie- gend auch diejenige Partei gilt, auf deren Rechtsmittel nicht eingetreten wird (Art. 428 Abs. 2 StPO), –dass vorliegend mangels Bezahlung der auferlegten Sicherheitsleistung auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werden konnte und aus diesem Grund die Kosten des Beschwerdeverfahrens dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind, –dass gemäss Art. 8 der kantonalen Verordnung über die Gerichtsgebühren in Strafverfahren (VGS; BR 350.210) für Entscheide im Beschwerdeverfahren eine Gerichtsgebühr von CHF 1'000.00 bis CHF 5'000.00 zu erheben ist, 3 / 4 –dass bei Erledigung des Rechtsmittels im Verfahren nach Art. 18 Abs. 3 des Gerichtsorganisationsgesetzes (GOG; BR 173.000) die Gerichtsgebühr nach Ermessen des Gerichts herabgesetzt werden kann (Art. 10 VGS), –dass vorliegend infolge der klaren Rechtslage der Vorsitzende der II. Straf- kammer in Anwendung von Art. 18 Abs. 3 GOG in einzelrichterlicher Kompe- tenz entscheidet und die Gerichtsgebühr auf CHF 500.00 festgesetzt wird, 4 / 4 wird erkannt: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 500.00 gehen zu Lasten von A._____. 3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 78 ff. BGG Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht geführt werden. Die Beschwerde ist dem Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, schriftlich innert 30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 78 ff. und 90 ff. BGG. 4. Mitteilung an: