<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>ZL.2022.00008</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens als Einzelrichterin<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">16. Januar 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span id="_Hlk131000045"></span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">MLaw</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">, Kundenrechtsdienst Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach, 8010 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Stadt Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Zusatzleistungen zur AHV/IV der Stadt Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Pionierstrasse 5, 8403 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1960, bezog von Juni 2001 bis August 2002 eine ganze Invalidenrente, welche ab September 2002 auf eine halbe herabgesetzt wurde (vgl. Urk. 13/48/10). Mit Verfügung vom 23. September 2020 setzte die Stadt Winterthur, Zusatzleistungen zur AHV/IV, die Zusatzleistungen des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers für August und September 2020 auf Fr. 1'224.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Prämienverbilligung sowie Gemeindezuschuss) und ab Oktober 2020 auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1'137.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Prämienverbilligung sowie Gemeindezuschuss) neu fest (Urk. 7/27/2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Berechnung des Anspruchs legte sie unter anderem ein hypothetisches Erwerbseinkommen des Beschwerdeführers in Höhe von Fr. 19'450.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ein solches seiner Ehe</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Höhe von Fr. 14'400.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zugrunde (Urk. 7/27/2 S. 4 und S. 6). Die dagegen gerichtete Einsprache des Versicherten vom 7. Oktober 2020 (Urk. 7/5; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheergänzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 16. November 2020, Urk. 7/4) wies die Stadt Winterthur mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 12. November</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2021 ab (Urk. 7/2 = Urk. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 12. November 2021 (Urk. 2) erhob der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte am 27. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2022 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, es sei bei der Berechnung der Zusatzleistungen auf die Anrechnung eines hypothetischen Erwerbseinkommens sowohl für ihn selber als auch für dessen Ehefrau zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zichten (S. 2). Die Stadt Winterthur beantragte mit Beschwerdeantwort vom 8. März 2022 unter Hinweis auf ihre Ausführungen im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 31. März 2022 wurde die Beschwerdegegnerin aufgefordert, zur Beschwerde Stellung zu nehmen und die Akten zu vervollständigen (Urk. 8). Nachdem diese mit Verfügung vom 19. Mai 2022 unter Androhung, dass sie bei Säumnis mit Ordnungsbusse bestraft werden würde, erneut zur Stellungnahme aufgefordert worden war (Urk. 10), äusserte sie sich am 23. Mai 2022 zu den beschwerdeweisen Vorbringen (Urk. 12). Mit Replik vom 30. Juni 2022 hielt der Beschwerdeführer an seinem Rechtsbegehren fest (Urk. 16). Die Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin verzichtete am 8. September 2022 auf Duplik (Urk. 20), wovon dem Beschwerdeführer am 9. September 2022 Kenntnis gegeben wurde (Urk. 21).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Einzelrichterin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 30’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Januar 2021 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) und der Verordnung über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlasse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen- und Invalidenversicherung (ELV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung vorbehältlich besonderer über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangsrechtlicher Regelungen jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Gel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 9C_145/2021 vom 2. Juli 2021 E. 3.1,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> je mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da hier der Anspruch auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zusatzleistungen ab August 2020 bis längstens 31. Dezember 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegenstand des Verfahrens bildet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und eine Verfügung oder ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ergänzungsleistungen in zeitlicher Hinsicht ledig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich für das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kalenderjahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsbeständigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entfaltet (BGE 141 V 255 E. 1.3 mit Hinweis; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesgerichts 9C_237/2020 vom 6. November 2020 E. 2.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, finden die bis 31. Dezember 2020 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung und werden in dieser Fassung zitiert.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 9 Abs. 1 ELG entspricht die jährliche Ergänzungsleistung dem Betrag, um den die anerkannten Ausgaben (Art. 10 ELG) die anrechenbaren Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen (Art. 11 ELG) übersteigen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e anrechenbaren Einnahmen von Personen, welche zu Hause leben, werden nach Art. 11 Abs. 1 ELG ermittelt. Als Einnahmen anzurechnen sind unter ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rem zwei Drittel der Erwerbseinkünfte in Geld oder Naturalien, soweit sie einen jährlichen Freibetrag von Fr. 1‘000.-- (Alleinstehende) beziehungsweise von Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1‘500.-- (Ehepaare und Personen mit Kindern) übersteigen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a), Einkünfte aus beweglichem und unbeweglichem Vermögen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b), einen Prozentsatz des Vermögens (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. c), die Renten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. d), die Familienzulagen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. f) sowie auch Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">künfte und Vermögenswerte, auf die verzichtet worden ist (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14a Abs.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ELV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist auch bei Teilinvaliden grundsätzlich derjenige Betrag als Erwerbseinkommen anzurechnen, den sie im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgebenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeitab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnitt tatsächlich verdient haben. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massgebend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind in zeitlicher Hinsicht in der Regel die während des vorausgegangenen Kalenderjahres erzielten anrechenba</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren Einnahmen (Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">23 Abs.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ELV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Personen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter 60 Jahren ist nach Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14a Abs.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a-c ELV je nach Invaliditätsgrad beziehungsweise Rentenhöhe (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, halbe Rente, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Drei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) mindestens ein bestimmter Betrag anzurechnen, für dessen Bemes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Höchstbetrag für den Lebensbedarf nach Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10 Abs.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a ELG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sgebend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist. Bei einem Invaliditätsgrad von 50 bis unter 60</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">% ist mindestens der Höchstbetrag für den Lebensbedarf anzurechnen, welcher für den Anspruch ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Alleinstehenden Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">19’450.-- beträgt (Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14a Abs.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b ELV in Verbindung mit Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10 Abs.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a Ziff.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ELG; Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 der Verordnung 19 über Anpassungen bei den Ergänzungsl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eistungen zur AHV/IV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Festsetzung des anrechenbaren Einkommens Teilinvalider </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Art. 14a Abs. 2 ELV haben sich EL-Organe und Sozialversicherungsgerichte mit Bezug auf die invaliditätsbedingte Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich an die Invaliditätsbemessung durch die Invalidenversicherung zu halten (BGE 140 V 267 E. 2.3). Dies hat eine Umkehr der objektiven Beweislast zur Folge, indem bei unbewiesen gebliebener Unmöglichkeit, dieses Arbeitsvermögen zu verwerten, das dem Invaliditätsgrad des Versicherten entsprechende Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen angerechnet wird. Die gesetzliche Vermutung kann durch den Beweis des Gegenteils </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">umgestossen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> werden, indem der Versicherte auch Umstände gel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tend machen kann, welche bei der Bemessung der Invalidität ohne Bedeutung waren, ihm jedoch verunmöglichen, seine theoretische Restarbeitsfähigkeit wirt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaftlich zu nutzen (BGE 117 V 153 E. 2c S. 156; Urteil P 35/0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 vom 9.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2007, E. 2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einkommensv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erzicht im Sinne von Art. 11 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. g ELG liegt unter ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rem vor, wenn die Ehegattin einer berechtigten Person auf die Ausnützung der Erwerbsfähigkeit verzichtet, obwohl sie nach Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">163 des Schweizerischen Zivil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzbuches (ZGB) dazu verpflichtet ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Das geltende Eherecht sieht zwischen den Ehegatten keine feste Aufgabenteilung me</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor, sondern überlässt es ihnen ausdrücklich, sowohl über die Rollenverteilung wie über die Art und Weise und den Umfang des beiderseitigen Beitrags an die Gemeinschaft zu befinden. Übt der rentenberechtigte Ehegatte keine Erwerbstätigkeit mehr aus, kann vom nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">invaliden Ehegatten, der bis anhin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht oder nur beschränkt erwerbstätig war, verlangt werden, eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen oder die bisherige auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dehnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 117 V 287; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 9C_12/2013 vom 19. November 2013; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Carigiet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Uwe Koch, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. überarbeitete und ergänzte Auflage, Zürich/Basel/Genf 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 553</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). In jedem Einzelfall ist zu prüfen, ob von der nicht invaliden Ehegattin unter den gegebenen Umständen verlangt werden kann, einer Erwerbstätigkeit nachzuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen, zu wie viel Prozent es ihr zumutbar ist, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, und wie hoch der Lohn wäre, den sie bei gutem Willen erzielen könnte. Für die Festsetzung der Höhe des zu berücksichtigenden hypothetischen Einkommens kann von der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) ausgegangen werden; dabei handelt es sich um Bruttolöhne (Wegleitung über die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV [WEL], </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stand 1. Januar 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 3482.04; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Carigiet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Koch, a.a.O., </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">N 554 ff.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist zu vermuten, dass es der Ehegattin grundsätzlich möglich und zumutbar ist, ihre Erwerbsfähigkeit zu verwerten. Diese Vermutung kann durch ernsthafte, aber erfolglose Bewerbungen widerlegt werden. Ein hypothetisches Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen darf daher nicht angerechnet werden, wenn die betreffende Person trotz ausreichender Arbeitsbemühungen keine Stelle findet. Diese Voraussetzung gilt grundsätzlich als erfüllt, wenn die Person beim Regionalen Arbeitsvermittlungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentrum (RAV) zur Arbeitsvermittlung angemeldet ist sowie qualitativ und quan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">titativ ausreichende Stellenbemühungen nachweist (Urteil des Bundesgerichts 9C_759/2017 vom 29. November 2017 E. 2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Pflicht der nicht invaliden Ehepartnerin die ihr verbleibenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einkunftsmög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tatsächlich zu realisieren, ist auch Ausdruck der bei der Leistungsfest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung im Sozialversicherungsrecht regelmässig und zwingend zu beachtenden Schadenminderungspflicht (Urteile des Bundesgerichts 8C_380/2008 vom 17.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2008 E. 3.2 sowie P 6/04 vom 4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">‌</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2005 E. 2). Bem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ht sich die Ehegattin trotz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zumutbarerweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (teilweiser) verwertbarer Arbeitsf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit nicht um eine Stelle, verletzt sie dadurch die ihr obliegende Schadenminderungspflicht (Urteil des Bundesgerichts 9C_717/2010 vom 26. Januar 2011 E. 3.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Anrechnung eines hypothetischen Erwerbseinkommens für den Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hauptsächlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">damit (Urk. 2), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer habe den Nachweis nicht erbracht, dass es ihm unmöglich sei, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Arbeitsstelle zu finden. Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingereichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Formulare «Nachweis der persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Arbeitsbemühungen» für die Monate Juli bis Oktober 2020»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätten keinen Beweiswert, da er gemäss eigenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angabe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht beim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Regionalen Arbeitsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittlungszentrum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemeldet sei, dies umso mehr, als dass er nur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in einzi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ges Bewerbungsschreiben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorweisen könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es sei nicht erstellt, dass er diese Bewerbung überhaupt eingereicht habe, fehle doch eine Rückmeldung des poten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiellen Arbeitgebers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sodann sei darauf hinzuweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass das zulasten des Beschwerdeführers angerechnete Mindesterwerbseinkommen infolge Vollendung des 60. Altersjahres aus der Berechnung genommen worden sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Anrechnung eines hypothetischen Einkommens für die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ehefrau gehe aus den Akten hervor, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit der Verfügung vom 15. Januar 2007 nach entsprechender Androhung und Abklärung betreffend Höhe ein hypotheti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches Einkommen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angerechnet werde. Damals habe sie angegeben, dass sie sich infolge Krankheit des Beschwerdeführers nicht in der Lage sehe, einer Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit nachzugehen. Auch ihr gehe es nicht gut, sie leide an Beinschmerzen und Bluthochdruck. Damals sei das hypothetische Einkommen unter Berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung der Richtlinien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(SKOS) fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzt worden. Es sei festgehalten worden, dass der Ehegattin eine Tätigkeit von 4 Stunden an 240 Tagen pro Jahr zumutbar wäre und sie damit einen Stunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lohn von Fr. 15.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erzielen könn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. An diesem Betrag sei bis heute festgehalten worden. Seither habe sich, abgesehen davon, dass die Kinder mittlerweile voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jährig seien, in ihrer persönlichen und privaten Situation keine wesentliche Änderung ergeben, weshalb die Anrechnung des hypothetischen Einkommens, im Übrigen ohne Berücksichtigung der Lohnentwicklung, weiterhin gerechtfertigt sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 12 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 1 f.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte dagegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Wesentlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor (Urk. 1), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch sein fortgeschrittenes Alter sei die Vermittlungsfähigkeit erheblich erschwert. Den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch habe er sich um eine Stelle bemüht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und seine Arbeitsbemühungen gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über der Beschwerdegegnerin belegt. Dabei habe er sich im Zeitraum Juli bis Oktober</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf durchschnittlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sechs Stellen beworben. Er habe es versäumt, die Bewerbungsschreiben zu kopieren und aufzubewahren. Die Anzahl der Bewerbungen habe der damals (aufgrund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Coronakrise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) reduzierten Vorgaben des RAV entsprochen (S. 5 Ziff. 3.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der Anrechnung eines hypothetischen Einkommens für die Ehegattin brachte der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusammengefasst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor (Urk. 16), die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin habe nicht dargelegt, inwiefern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Ehegattin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trotz erheblicher invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsfremder Einschränkung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Erwerbstätigkeit zumutbar wäre. Auch seien die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erheblichen invaliditätsfremden Faktoren nie thematisiert worden, weshalb nicht ersichtlich sei, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestützt auf welche Tatsache die Beschwerdegegnerin davon aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehe, die Situation der Ehegattin habe sich seit 2007 nicht wesentlich verändert. Diese habe das 60. Altersjahr bereits zurückgelegt und die Zeitdauer, während welcher sie vom Berufsleben ferngeblieben sei, erhöhe sich stetig. Hinzu komme, dass sie nur eine geringe Schulbildung vorweisen könne. Dass ihr die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit im Umfang von 4 Stunden täglich bei einem Stundenlohn von Fr. 15.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zugemutet werden könne, treffe nicht zu (S. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. 3.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist, die Berechnung der Zusatzleistungen des Beschwerdeführers unter Anrechnung eines hypothetischen Einkommens für ihn und für seine Ehefrau </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">festzusetzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde bei der Fests</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">etzung der Zusatzleistungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechender Ankündigung (vgl. Urk. 13/48/8) seit Februar 2007 ein hypotheti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches Einkommen für ihn und dessen Ehefrau angerechnet (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 13/48/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut dem Urteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Sozialversicherungsgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 8. November 2004 im Prozess Nr. IV.2003.005</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7 (Urk. 13/48/10 ist ihm invalidenversicherungsrechtlich eine 50%ige wechselbelastende leichte Tätigkeit zumutbar (E. 4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weshalb für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein hypothetisches Erwerbseinkommen in der Höhe des für die Berechnung der Zusatzleistungen anerkannten Lebensbedarfs (vgl. Art. 14a Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b) berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigt wurde. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass sich sein Gesundheitszustand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit Februar 2007</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verschlech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tert haben soll, machte der Beschwerdeführer nicht geltend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und es ergeben sich aus den Akten auch keine Hinweise darauf.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Obwohl dem B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eschwerdeführer in all den Jahren eine 50%ige Tätigkeit zumutbar war und ihm seit Februar 2007 ein hypothetisches Einkommen angerechnet wurde, begann er n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach Lage der Akten erst im Mai 2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> um </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu bemühen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Untermauerung seiner Arbeitsbemühungen reichte er die von der Arbeitslosenversicherung zur Verfügung gestellten Formulare «Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis der persönlichen Arbeitsbemühungen» der Monate Mai bis Oktober 2020 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/47/8, Urk. 7/46/1, Urk. 7/6/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = 7/45/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 7/6/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = Urk. 44/7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 7/6/3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">= Urk. 7/26/1 un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d Urk. 7/6/4 = Urk. 7/18/1) ein. Die angeblichen Arbeitsbemü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungen wurden indessen von den Organen der Arbeitslosenversicherung nicht überprüft, da der Beschwerdeführer nicht beim RAV gemeldet ist.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gemäss seinen Eintragungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in den Formularen hat e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jeweils auf sechs Teilzeitstellen (50 %) beworben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Formulierungen in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorliegenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bewerbungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schreiben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/47/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">47/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3-7, Urk. 7/46/2-7, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/45/2-7, Urk. 7/44/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/26/2-7, Urk. 7/18/2-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entsteht der Eindruck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich überwiegend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei Firmen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine offenen Stellen anboten, um eine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle bemühte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dieser Eindruck bestätigt sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch die wenigen sich in den Akten befindenden schriftlichen A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bsagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der potentiellen Arbeitgeber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/47/2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/46/8-9, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/45/7-11, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/18/8-9).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallend ist, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">36 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schriftlichen Bewerbungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lediglich 9 beantwortet wurden und der Beschwerdeführer zu den übrigen Bewerbungen keine Absagegründe zu nennen vermochte.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist daher davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer nie ernst gemeinte Arbeitsbemühungen unternommen hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einwand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, in seinem Alter sei die Stellensuche äus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serst schwierig, was auch der Gesetzgeber eingesehen habe und neu Überbrü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ckungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für ältere Arbeitslose beschlossen habe, ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entgegenzuhalten, dass es ihm spätestens seit dem rechtskräftigen Urteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts vom 24. Mai 2005, mit welchem das Urteil des Sozialversicherungsgerichts vom 8. November 2004 (Urk. 13/48/10)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestätigt wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wonach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Herabsetzung der ganzen Invalidenrente auf eine halbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechtens war, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der Lage gewesen wäre, eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Teilzeittätigkeit nachzugehen. E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in all den Jahren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassen, sich ernsthaft um eine Erwerbsarbeit zu bemühen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch zu Zeiten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als ihm das Alter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stellensuche noch nicht erschwerte. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hieraus folgt, dass n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">icht das fortgeschrittene Alter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihm einen Stellenantritt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verunmöglichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sondern der Umstand, dass er gar nie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">willens war,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Tätigkeit auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zunehmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Damit liegen keine Gründe vor, weswegen auf die Anrechnung eines fiktiven Erwerbseinkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mens verzichtet werden sollte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass der Ehefrau aus objektiver Sicht eine Erwerbstätigkeit nicht zumutbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ist nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersichtlich. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesundheitliche Gründe, welche sie an einer Erwerbstätigkeit hindern würden, sind nicht ausgewiesen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schon bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruchsbeginn im Jahre 200</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> waren keine familiären Umstände gegeben, welche einer Erwerbstätigkeit der Ehegattin im Wege gestanden hätten, befand sich der Sohn schon damals in einer Lehre und waren die in den Jahren 1991 und 1993 geborenen Töchter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 13/48/1 letzte Seite) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht mehr auf dauernde Betreuung durch die Mutter angewiesen. Auch die mangelnden sprachlichen Kenntnisse und die geringe Schulbildung dürften kein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Grund dargestellt haben, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beschwerdeführerin an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Ausübung einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hilfsarbeitertätigkeit gehindert hätte.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Es ist wohl zutref</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fend, dass ihr fortgeschrittenes Alter eine Stellensuche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aktuell </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erschweren würde, allerdings ist nicht ersichtlich und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch nicht geltend gemacht, dass sie sich jemals ernsthaft um Arbeit bemüht hat. Es ist daher davon auszugehen, dass die Ehefrau des Beschwerdeführers nie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereit war, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Erwerbstätigkeit nachzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen, und es gibt daher keinen Grund, weshalb nicht davon auszugehen wäre, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer 50%igen Tätigkeit nachgehen könnte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das standardisierte monatliche Einkommen für weibliche Hilfskräfte (Kompetenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niveau 1) gemäss den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">LSE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> betrug im Jahr 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei 40 Wochenstunden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 4'276.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> brutto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Arbeitszeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von 41.7 Stunden pro Woche (BSF, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschafts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abteilungen) entspricht dies einem monatlichen Einkommen von Fr. 4'458.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ober b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei einem 50%igen Arbeitspensum einem Jahreseinkommen von 26'74</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> brutto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Berücksichtigung eines hypothetischen Erwerbseinkommens der Ehefrau von Fr. 14'400.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> netto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist unter diesen Umständen nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Dargelegten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat die Beschwerdegegnerin zu Recht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein hypothetisches Einkommen für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Beschwerdeführer von Fr. 19'450.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. E. 1.5.1) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seine Ehefrau </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Fr. 14'400.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. E. 3.3) berücksichtigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dies führt zur Abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Die Einzelrichterin erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Winterthur</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sicherheitsdirektion Kanton Zürich</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die EinzelrichterinDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Grieder-MartensTiefenbacher</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>