A bteilung III C -697/2006 {T 0/2} U rteil vom 31. A ugust 2007 M itw irkung: R ichter Trom m er (Vorsitz); R ichter Vaudan und R ichterin Beutler; G erichtsschreiber M äder. T._______, Beschw erdeführerin, Zustelldom izil: D ._______, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz, betreffend Verw eigerung der Einreisebew illigung. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D ie 1981 geborene kubanische Staatsangehörige T._______ (nachfol- gend: G esuchstellerin bzw . Beschw erdeführerin) beantragte am 29. Juni 2005 bei der Schw eizer Botschaft in H avanna ein Visum für einen dreim o- natigen Aufenthalt. Als H auptzw eck der beabsichtigten R eise gab sie an, auf Einladung des im Kanton Basel-Landschaft w ohnhaften Schw eizerbür- gers D ._______ (nachfolgend: G astgeber), den sie als einen Bekannten bezeichnete, die Schw eiz kennen lernen zu w ollen. N ach form loser Ver- w eigerung leitete die Schw eizerische Vertretung das G esuch an das Bun- desam t für M igration (BFM , nachfolgend: Vorinstanz) zur Prüfung und zum form ellen Entscheid w eiter. B. N achdem das M igrationsam t des Kantons Basel-Landschaft beim G astge- ber ergänzende Auskünfte eingeholt hatte, w ies die Vorinstanz das Einrei- segesuch in einer Verfügung vom 6. Septem ber 2005 ab. D ie Verw eige- rung w urde im W esentlichen dam it begründet, dass die G esuchstellerin aus einer R egion stam m e, aus w elcher der Zuw anderungsdruck als Folge der dort herrschenden w irtschaftlichen und soziokulturellen Verhältnisse bekannterw eise nach w ie vor stark anhalte. Viele ihrer Landsleute ver- suchten, ihren Aufenthalt in der Schw eiz durch Ausschöpfung säm tlicher rechtlicher M ittel zu verlängern, um sich so in U m gehung der bundesrätli- chen Begrenzungsm assnahm en eine verm eintlich bessere Zukunft aufzu- bauen. D er Eingeladenen oblägen im H eim atland w eder zw ingende gesell- schaftliche Verpflichtungen noch fam iliäre Verantw ortlichkeiten, die gege- benenfalls G ew ähr für eine fristgerechte R ückkehr bieten könnten. C . M it undatierter Eingabe (D atum Eingang: 14. O ktober 2005) beantragt die G esuchstellerin beim Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartem ent (EJPD ) als der dam als zuständigen R echtsm ittelinstanz die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung und die Erteilung des gew ünschten Besucher- visum s. Zur Begründung m acht sie sinngem äss geltend, die Vorinstanz gehe zu U nrecht davon aus, die fristgerechte und anstandslose W ieder- ausreise w äre nicht genügend gesichert. Sie habe in beruflicher und fam iliärer H insicht Verpflichtungen bzw . Verantw ortlichkeiten und w erde nach Ablauf des geplanten Besuchsaufenthaltes in die H eim at zurückkeh- ren, w as sie schriftlich garantiere. Sie lebe in geordneten Verhältnissen, sei G eschäftsleitungsm itglied einer Bank, bei w elcher sie seit 1998 arbeite, und könne nach dem im Jahre 2008 zu erw artenden Abschluss ihres Be- triebsw irtschaftsstudium s m it einen signifikanten Lohn- und Karrieresprung rechnen. D ie Arbeitgeberin unterstütze den dreim onatigen Besuch in der Schw eiz. In fam iliärer H insicht lebe sie zusam m en m it der G rossm utter, der M utter und den N effen in einem H aushalt. D abei helfe sie bei der Be- treuung der Kinder ihrer Schw ester, die in Venezuela als Ärztin arbeite. Sie selbst sei m it einem Kubaner verlobt und eine baldige H eirat sei ge- plant. D ie von der Vorinstanz vorgenom m enen Pauschalisierungen w ürden ihrer persönlichen Situation nicht gerecht. D er G astgeber habe im Ü brigen schon w iederholt Besuch aus Kuba gehabt und die G äste seien jew eils fristgerecht in die H eim at zurückgekehrt. 3 D . In ihrer Vernehm lassung vom 19. D ezem ber 2005 spricht sich die Vorins- tanz unter Erläuterung der bisher genannten G ründe und unter H inw eis auf die Einschätzung der gegenw ärtigen Situation in Kuba durch die Schw ei- zer Vertretung in H avanna für eine Abw eisung der Beschw erde aus. D ie geltend gem achten Beziehungen könnten nicht genügende G ew ähr für eine fristgerechte und anstandslose W iederausreise bieten. E. Auf den w eiteren Akteninhalt und die Vorbringen der Parteien w ird, sow eit rechtserheblich, in den Erw ägungen eingegangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 Verfügungen der Vorinstanz betreffend Verw eigerung der Einreisebew illi- gung unterliegen der Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht (Art. 20 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20] i.V.m . Art. 31 und Art. 33 Bst. d des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]). 1.2 G em äss Art. 37 VG G richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverw al- tungsgericht nach dem Bundesgesetz vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), sow eit das Verw altungsge- richtsgesetz nichts anderes bestim m t. D as Bundesverw altungsgericht ent- scheidet endgültig (Art. 1 Abs. 2 VG G i.V.m . Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bun- desgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). 1.3 D ie Beschw erdeführerin ist zur Beschw erde legitim iert; auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde ist einzutreten (Art. 20 Abs. 2 AN AG , Art. 48 ff. Vw VG ). 2. 2.1 D ie Schw eizerische R echtsordnung gew ährt grundsätzlich keinen An- spruch auf Bew illigung der Einreise. D er Entscheid darüber ist - vorbehält- lich nachfolgend zu erörternder H inderungsgründe - von der Bew illigungs- behörde in pflichtgem ässer Ausübung ihres Erm essens zu fällen (Art. 4 und Art. 16 Abs. 1 AN AG , Art. 9 Abs. 1 der Verordnung vom 14. Januar 1998 über Einreise und Anm eldung von Ausländerinnen und Ausländern [VEA, SR 142.211]; PETER U EBER SA X, Einreise und Anw esenheit, in: Peter U ebersax / Peter M ünch / Thom as G eiser / M artin Arnold (H rsg.), Auslän- derrecht, Ausländerinnen und Ausländer im öffentlichen R echt, Privatrecht, Steuerrecht und Sozialrecht der Schw eiz, Basel/G enf/M ünchen 2002, S. 143; U R S BO LZ, R echtsschutz im Ausländer- und Asylrecht, Basel und Frankfurt am M ain 1990, S. 29 m it w eiteren H inw eisen; PH ILIP G R AN T, La protection de la vie fam iliale et de la vie privée en droit des étrangers, Basel/G enf/M ünchen 2000, S. 24). 2.2 Ausländerinnen und Ausländer benötigen zur Einreise in die Schw eiz ei- nen Pass und ein Visum , sofern sie nicht aufgrund besonderer R egelung von diesem Erfordernis ausgenom m en sind (vgl. Art. 1 bis 5 VEA). D ie Be-4 schw erdeführerin kann sich auf keine Ausnahm eregelung berufen; sie ist aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit visum spflichtig. 2.3 U m ein Visum zu erhalten, m üssen Ausländerinnen und Ausländer die in Art. 1 Abs. 2 VEA aufgeführten Voraussetzungen erfüllen. G em äss Art. 1 Abs. 2 Bst. c VEA haben sie u.a. G ew ähr für eine fristgerechte W iederaus- reise zu bieten. D ie Vorinstanz verw eigerte der Beschw erdeführerin die Er- teilung eines solchen Visum s m it der Begründung, ihre fristgerechte W ie- derausreise erscheine nicht als hinreichend gesichert. 2.4 2.4.1 W enn es zu beurteilen gilt, ob das Kriterium der gesicherten W iederausrei- se erfüllt ist, m uss ein zukünftiges Verhalten beurteilt w erden. D azu lassen sich in der R egel keine Feststellungen, sondern lediglich Prognosen tref- fen. D abei rechtfertigt es sich durchaus, Einreisegesuchen von Bürgerin- nen und Bürgern aus Staaten oder R egionen m it politisch respektive w irt- schaftlich vergleichsw eise ungünstigen Verhältnissen zum vornherein m it Zurückhaltung zu begegnen, da die persönliche Interessenlage in solchen Fällen häufig nicht m it dem Ziel und Zw eck einer zeitlich befristeten Einrei- sebew illigung in Einklang steht. 2.4.2 In Kuba sind zw eifellos grosse Teile der Bevölkerung m it vergleichsw eise schw ierigen w irtschaftlichen und sozialen Lebensbedingungen konfrontiert. D ie herrschende sozialistische Planw irtschaft ist seit dem Ende des kalten Krieges und dem dam it einhergehenden W egfall w irtschaftlicher U nterstüt- zung m it zusätzlichen Problem en konfrontiert. So fehlt es insbesondere an Leistungsanreizen für die arbeitende Bevölkerung. D iese w ird überw iegend in der sog. "m oneda nacional", der nicht konvertiblen Landesw ährung, be- zahlt (m onatliches D urchschnittseinkom m en um gerechnet ca. 14 Euro), m it der der Lebensunterhalt nur zum kleineren Teil bestritten w erden kann. Viele, auch elem entare Produkte und D ienstleistungen sind nur für den "peso convertible" (C U C ) erhältlich - zu Preisen, die oft den europäischen entsprechen oder sogar noch höher liegen. D er Lebensstandard einer ku- banischen Fam ilie w ird heute w eitgehend durch den Zugang zu konverti- bler W ährung (rund 40% der Bevölkerung erhalten Ü berw eisungen von im Ausland lebenden Verw andten) und andere Einkom m ensquellen bestim m t (Q uelle: http://w w w .ausw aertiges-am t.de/diplo/de/Laenderinform ationen/ Kuba/W irtschaft.htm l [Stand: M ärz 2007, Besuch: 24. August 2007]). D ie w irtschaftlichen und politischen Verhältnisse w iderspiegeln sich in einer anhaltend hohen Em igrationsrate. Jährlich versuchen Tausende von kuba- nischen Staatsangehörigen, das Land zu verlassen (vgl. etw a N eue Zür- cher Zeitung vom 18. Januar 2006: "Im m er m ehr Kubaner suchen die Frei- heit"). D ie Bereitschaft, das Land auf der Suche nach besseren Lebensbe- dingungen zu verlassen, w ird erfahrungsgem äss dort noch begünstigt, w o bereits Verw andte oder Bekannte im Ausland leben und entsprechend ein m inim ales Beziehungsnetz besteht. Eine R olle bei der R isikoanalyse spielt aber auch der Aspekt, dass kubani- sche Staatsangehörige, die sich länger als elf M onate im Ausland aufge- halten haben, gem äss dortigem R echt nicht m ehr in ihr H eim atland zurück-5 kehren können. D iese R egelung lädt M igrationsw illige geradezu ein, die Verpflichtung zur W iederausreise zu m issachten oder sow eit hinauszuzö- gern, bis eine zw angsw eise W egw eisung durch den Aufenthaltsstaat nicht m ehr durchgesetzt w erden kann. 2.5 2.5.1 Bei der R isikoanalyse sind allerdings nicht nur solche allgem einen U m - stände und Erfahrungen, sondern auch säm tliche G esichtspunkte des kon- kreten Einzelfalles zu berücksichtigen. O bliegt einem G esuchsteller bzw . einer G esuchstellerin im H eim atstaat beispielsw eise eine besondere beruf- liche, gesellschaftliche oder fam iliäre Verantw ortung, kann dieser U m stand durchaus die Prognose für eine anstandslose W iederausreise begünsti- gen. U m gekehrt m uss bei G esuchstellern und G esuchstellerinnen, die in ihrer H eim at keine der erw ähnten Verpflichtungen haben, die sie von einer m öglichen Em igration abhalten könnten, aufgrund entsprechender Erfah- rungen das R isiko eines frem denpolizeilich nicht vorschriftsgem ässen Ver- haltens (nach bew illigter Einreise zu einem Besuchsaufenthalt) hoch ein- geschätzt w erden. 2.5.2 Bei der Beschw erdeführerin handelt es sich um eine 26-jährige, ledige und kinderlose Frau. G em äss ihrer eigenen D arstellung lebt sie im Fam ilienver- bund m it der G rossm utter, der M utter und m ehreren N effen. D iesbezüglich habe sie eine w ichtige R olle in der Fam ilie, w eil sie die Kinder ihrer Schw ester, w elche im Ausland arbeite, m itbetreue. D iese D arstellung gilt es allerdings schon deshalb zu relativieren, w eil die Beschw erdeführerin nicht etw a nur eine kurze R eise, sondern eine m ehrm onatige Landesabw e- senheit plant und für diese R eise keine zw ingende Veranlassung besteht. D araus kann nur geschlossen w erden, dass eine ständige Präsenz der Be- schw erdeführerin für die Belange ihrer Fam ilie nicht notw endig ist. D essen unbesehen zeigt die Erfahrung, dass zurückbleibende Angehörige gerade in Situationen angespannter w irtschaftlicher Verhältnisse nicht verlässlich davon abhalten können, den Entscheid für eine Em igration zu fällen. Im G egenteil, der Entscheid kann dort von der H offnung getragen sein, die Angehörigen aus dem Ausland w irksam er unterstützen zu können. Sow eit sich die Beschw erdeführerin darauf beruft, verlobt zu sein, sind auch keine besonderen Verknüpfungen an die H erkunftsum gebung erkennbar. Es w urden keine Angaben gem acht, die auf die Person des Partners und des- sen berufliches und soziales U m feld schliessen liessen. D ass es in der Zw ischenzeit zur H ochzeit gekom m en w äre, w urde im Ü brigen von der Be- schw erdeführerin nicht verm eldet. Alles in allem sind in den persönlichen und fam iliären Verhältnissen - sow eit diese überhaupt offengelegt w urden - keine Verpflichtungen oder Verknüpfungen auszum achen, die besondere G ew ähr für die fristgerechte und anstandslose W iederausreise nach einem Besuchsaufenthalt geben könnten. 2.5.3 Aber auch in Bezug auf die beruflichen und w irtschaftlichen Verhältnisse, in denen sich die Beschw erdeführerin befindet, bestehen w eitgehende U n- klarheiten. Sie m acht geltend, sie sei M itglied der G eschäftsleitung einer Bank, bei der sie seit 1998 angestellt sei, und studiere daneben Betriebs-6 w irtschaft an der U niversität H avanna. D as Studium w olle sie 2008 ab- schliessen. In dem im Jahre 2005 ausgestellten R eisepass steht dagegen zur Berufsbezeichnung "sin profesión". Irgend w elche Belege für die Ar- beitsstelle oder das Studium befinden sich nicht bei den G esuchsakten und w urden auch im Beschw erdeverfahren nicht nachgereicht. 2.5.4 G ast und G astgeber kennen sich erklärterm assen aufgrund von geschäftli- chen Kontakten; der G astgeber und seine kubanische Ehefrau sollen Kun- den der Bank sein, bei der die Beschw erdeführerin arbeite und von dieser schon w iederholt am Schalter betreut w orden sein. Vor diesem H inter- grund bedürfte ein Besuchsaufenthalt und dazu noch für volle drei M onate einer besonderen Begründung. D er G astgeber verm erkte dazu allerdings im Fragebogen des kantonalen M igrationsam tes nur das Stichw ort „Touris- m us“ und die Beschw erdeführerin hielt in ihrer R echtsm itteleingabe fest, es gehe ihr darum , im H inblick auf ihre „berufliche und persönliche Ent- w icklung in Kuba Einblick in die europäische Lebensw eise“ zu erhalten. Für Letzteres dürfte sich die Schw eiz im europäischen Vergleich aber schon aus sprachlichen G ründen kaum aufdrängen. 2.5.5 D ie Vorinstanz konnte unter den gegebenen U m ständen annehm en, die fristgerechte W iederausreise der Beschw erdeführerin sei nicht gew ährleis- tet (vgl. Art. 14 Abs. 1 i.V.m . Art. 1 Abs. 2 Bst. c VEA). Zw ar lässt sich die- se Einschätzung nicht zu einer gesicherten Feststellung verdichten; sie reicht aber aus, um die Erteilung einer Einreisebew illigung - auf w elche w ie bereits erw ähnt ohnehin kein R echtsanspruch besteht - abzulehnen. 2.6 D er G astgeber hat sich dazu bereit erklärt, für die Lebensunterhaltskosten der Beschw erdeführerin w ährend ihres geplanten Besuchsaufenthaltes aufzukom m en. W eiter stellt die Beschw erdeführerin ihre anstandslose und fristgerechte R ückkehr - gerade auch im Interesse des G astgebers - in Aussicht. D ie Integrität des G astgebers w ird in keiner Art und W eise in Zw eifel gezogen. Bei der Abw ägung des R isikos einer nicht fristgerechten W iederausreise sind indessen nicht so sehr die Einstellung oder Absichten eines G astgebers von Bedeutung. D ieser kann zw ar für gew isse finanzielle R isiken G arantie leisten, m angels rechtlicher und faktischer D urchsetzbar- keit nicht aber für ein bestim m tes Verhalten des G astes. N ur Letzterer ist in der Lage, hinreichend G ew ähr für eine fristgerechte und anstandslose W iederausreise zu bieten. 2.7 Aus vorstehenden Erw ägungen folgt, dass die angefochtene Verfügung im Lichte von Art. 49 Vw VG nicht zu beanstanden ist. D ie Vorinstanz hat m it der angefochtenen Verfügung kein Bundesrecht verletzt. D er rechtserheb- liche Sachverhalt w urde richtig und vollständig festgestellt und die Vorin- stanz hat das ihr zustehende Erm essen pflichtgem äss und zutreffend aus- geübt. D ie Beschw erde ist daher abzuw eisen. 3. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten der Be- schw erdeführerin aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). D ie Verfahrenskos- ten sind auf Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 1, Art. 2 und Art. 3 Bst. b des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigun- gen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]).7 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten im Betrag von Fr. 600.-- w erden der Beschw erdefüh- rerin auferlegt. Sie sind durch den am 23. N ovem ber 2005 in gleicher H öhe geleisteten Kostenvorschuss gedeckt. 3. D ieses U rteil w ird eröffnet: - der Beschw erdeführerin (Einschreiben) - der Vorinstanz (Akten 2 177 51 retour) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: A. Trom m er P. M äder Versand am :