<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2014.00969</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichter Vogel</p><p>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi</p><p>Gerichtsschreiberin Geiger</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> </span><span class="Standard berschrift2">vom </span><span class="Standard berschrift2">29. März 2016</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Oskar Gysler</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur Thöni Gysler</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Schweizergasse 8, Postfach 1472, 8021 Zürich 1</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1980 g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war zuletzt vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2008 bis 28. Februar 2011 bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG als Hilfs-Galvani</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seur/Anlagenbediener angestellt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/19/8). Von März 2011 bis September 2012 bezog der Versicherte Taggelder der Arbeitslosenversicherung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/13/13-14 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/17). Unter Hinweis auf eine seit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2012 bestehende vollständige Arbeitsunfähigkeit wegen Schlafstörung und Medikamentenabhängigkeit meldete er sich am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18. Februar 2013 bei der Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zur Früherfassung (Urk. 7/4). Auf deren Aufforderung hin meldete sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 20. März 2013 (Eingangsdatum)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei ihr zum Leistungsbezug an (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/14). In der Folgte tätigte die IV-Stelle erwerbliche und medizinische Abklärungen. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/34, Urk. 7/37 und Urk. 7/39) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 18. August 2014 einen Leistungsanspruch (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 18. September 2014 Beschwerde und bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, es sei ihm unter Aufhebung der Verfügung vom 18. August 2014 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen; eventuell sei die Sache zu weiteren Abklärungen an die Vorinstanz zurückzuweisen; unter Kosten- und Entschädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsfolge. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Gewährung der unentgeltli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Prozessführung und um Bestellung von Rechtsanwalt lic. iur. Oskar Gysler als unentgeltlichen Rechtsbeistand (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 24. Oktober 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6, unter Beilage ihrer Akten, Urk. 7/1-45), was dem Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer am 27. Oktober 2014 mitgeteilt wurde (Urk. 8). Mit Eingabe vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12. November 2014 (Urk. 10) reichte der Beschwerdeführer das Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit (Urk. 11) sowie den Auszahlungsbeleg der Sozialabteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 27. Oktober 2014 (Urk. 12) ein. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird - soweit erforderlich - im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss ständiger Rechtsprechung begründet eine Drogensucht für sich allein keine Invalidität, sondern nur in Verbindung mit einem die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigenden geistigen, körperlichen oder psychischen Gesundheitsscha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den mit Krankheitswert, der zur Sucht geführt hat oder als deren Folge einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treten ist (BGE 102 V 167, 99 V 28 E. 2; AHI 2002 S. 30 E. 2a, 2001 S. 228 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2b; SVR 2001 IV Nr. 3 S. 7 E. 2b; Urteil des Bundesgerichts I 940/05 vom 10. März 2006 E. 2.1 mit Hinweisen). Daraus folgt nicht, dass die Auswirkungen einer Drogensucht, die ihrerseits auf einen Gesundheitsschaden zurückgeht, per se invaliditätsbegründend sind. Die zitierte Praxis setzt vielmehr den Grundsatz um, dass funktionelle Einschränkungen nur anspruchsbegründend sein können, wenn sie sich als Folgen selbständiger Gesundheitsschädigungen darstellen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ff. ATSG und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_856/2012 vom 19. August 2013</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1 mit Hinweisen auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 127 V 294</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5a und Urteil I 955/05 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2006 E. 3.3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der insoweit finalen Natur der Invalidenversicherung ist nicht ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidend, ob die Drogensucht Folge eines körperlichen oder geistigen Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschadens ist oder ob die Sucht ausserhalb eines Kausalzusammenhangs mit dem versicherten Gesundheitsschaden steht. In beiden Konstellationen sind reine Suchtfolgen IV-rechtlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">irrelevant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, soweit sie als solche allein leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mindernd wirken. Hingegen sind sie gleichermassen IV-rechtlich relevant, soweit sie in einem engen Zusammenhang mit einem eigenständigen Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden stehen. Dies kann der Fall sein, wenn die Drogensucht – einem Symptom gleich – Teil eines Gesundheitsschadens bildet; dies unter der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Voraussetzung, dass nicht allein die unmittelbaren Folgen des Rauschmittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konsums, sondern wesentlich auch der psychiatrische Befund selber zu Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit führt. Sodann können selbst reine Suchtfolgen invalidisierend sein, wenn daneben ein psychischer Gesundheitsschaden besteht, welcher die Betäu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bungsmittelabhängigkeit aufrecht erhält oder deren Folgen massgeblich ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stärkt. Umgekehrt können die Auswirkungen der Sucht (unabhängig von ihrer Genese) wie andere psychosoziale Faktoren auch mittelbar zur Invalidität bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tragen, wenn und soweit sie den Wirkungsgrad der Folgen eines Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schadens beeinflussen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_856/2012 vom 19. August 2013</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.2 mit Hinweisen auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 99 V 28</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3b, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">120 V 95</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4c, SVR 2012 IV Nr. 32 S. 127, 9C_776/2010 vom 20. Dezember 2011 E. 2.3.3, ZAK 1992 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">169).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine psychisch bedingte Invalidität im Sinne des Gesetzes liegt nur dann vor, wenn ein psychisches Leiden mit Krankheitswert fachärztlich ausgewiesen ist und es der betroffenen Person trotz Aufbietung allen guten Willens, die verblei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bende Leistungsfähigkeit zu verwerten, wegen ihrer Beschwerden nicht zuzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">muten ist, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, wobei das Mass des Forderbaren weitgehend objektiv bestimmt wird (BGE 130 V 352 E. 2.2.1, 131 V 49).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Annahme der Invalidität nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosozi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handen sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">turellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2012 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b.cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid erwog die IV-Stelle, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es liege eine primäre Suchter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankung vor. Anhand der Unterlagen sei keine länger dauernde psychische Gesundheitsstörung vorliegend mit dauerhaften psychischen Leistungseinbus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abklärungen hätten ergeben, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers vor allem durch das Abhängigkeitssyndrom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begründet sei, weshalb keine Invalidität im Sinne des Ges</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">etzes vorliege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie der Beschwerdeführer im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rahmen des Einwandverfahrens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu Recht bemerkt habe, sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nebst der Suchterkrankung auch d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Anpassungsstörung (ICD-10: F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">43.2) ursäch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich für die Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Schlafstörungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht alleine auf die Suchterkrankung zurückzuführen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Doch könne erst nach einer 6-m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onatigen Abstinenz geklärt werden, ob die Schlafstörungen Teil der Anpassungsstörung seien. Unabhängig davon sei aber eine durch psychoso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziale Belastungsfaktoren ausgelöste Anpassungsstörung nicht als längerdauern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der anhaltender IV-relevanter Gesundheitsschaden zu qualifizieren, sondern sei bei adäquater Behandlung nur als vorübergehende Einschränkung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit zu werten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, er leide trotz Abstinenz immer noch an Schlafstörungen. Der Drogenkonsum könne daher nicht als Ursache der Schlafstörungen betrachtet werden. Indem die Beschwerdegegnerin die Auswirkung einer angetönten 6-monatigen Abstinenz auf die Anpassungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung nicht abgeklärt habe, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe sie den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sachverhalt in dieser Hinsicht nicht genügend abgeklärt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In den Akten fänden sich zudem keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klaren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinweise darauf, dass die Anpassungsstörung durch psychosoziale Belastungsfaktoren ausgelöst worden sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Bericht der Psychiatrischen Universitätsklinik vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2013 sei vielmehr zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer seit über 14 Jahren an Schlafstörungen leide und in der Kindheit traumatische Kriegserlebnisse gehabt habe und dass darin die Ursache der psychischen Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung liege. Die Trennung habe zwar eine Belastung dargestellt, habe aber die bestehenden psychischen Probleme nur verstärkt, nicht jedoch verursacht. Der Regionale Ärztliche Dienst gehe davon aus, dass eine Anpassungsstörung nicht als länger dauernder Gesundheitsschaden zu qualifizieren sei. Aktuelle Berichte seien jedoch nicht eingefordert worden. Tatsächlich leide der Beschwerdeführer schon seit mehreren Jahren an psychischen Beschwerden, weshalb offensicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich eine länger dauernde Arbeitsunfähigkeit vorliege. Die Beschwerdegegnerin habe es unterlassen, die diesbezüglich notwendigen Abklärungen zu treffen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH Physikalische Medizin, hielt in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihrem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bericht vom 11. April 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/23) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach erstmaligem epileptischem Anfall, möglicherweise </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">symptomatisch bei Markla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er-Inhomogenität subkortikal links im </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorderen Bereich der Inselrinde und Risikofaktor Schlafentzug</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach Kokainabusus bis 2010</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perforiertes Nasenseptum und chronische Pans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sitis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ressive Entwicklung bei psychoso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zialer Belastungssituation</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Trennung von Ehefrau und 2 Kindern</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitslosigkeit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer mit Status nach langjährigem Kokainabusus leide immer noch an persistierenden Schlafstörungen, die schliesslich zu einem epileptischen Anfall geführt hätten. Radiologisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be allerdings im Bereich der Inselrinde Markla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er-Inhomo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nität subkortikal links nachgewiesen werden können, jedoch dürften die Schlafstörungen mit Schlafentzug für den epileptischen Anfall verantwortlich gewesen sein. Nach wie vor stehe er in psychiatrischer Behandlung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> klage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über Schlaflosigkeit und Nervosität </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie deutliche Depression </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegen der Scheidung. Die rheumatologische und internistische Untersuchung habe keinen pathologischen Befund ergeben. Die Prognose sei offen. Der Beschwerdeführer sei seit dem 15. November 2010 bis auf Weiteres zu 100 % arbeitsunfähig. Aufgrund der psychischen Situation könne er zurzeit nur in geschütztem Rahmen arbeiten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom Zentrum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für Abhängigkeitserkrankungen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sowie H. Meier, therapeutische Mitarbeiterin,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihrem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 27. September 2013 (Urk. 7/29</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/1-7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anpassungsstörung mit depressiver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-suizidaler Reaktion (ICD-10: F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">43.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abhängigkeitssyndrom von Kokain, ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genwärtig abstinent (ICD-10: </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13.23)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Cannabisabhängigkeitssyndrom, gegenwär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig abstinent (ICD-10: F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12.20)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Opioidabhängigkeitssyndrom, gegenwärtig abstinent, aber gegenwärtig in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einem überwachten Ersatzdrogen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">programm (ICD-10: F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11.23). Der Beschwerdeführer sei vom 5. bis 11. August 2011 per fürsorgerischer Freiheitsentziehung (FFE) und vom 18. August bis 19. September 2011 freiwillig stationär in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Klinik für Affektive Erkrankungen und Allgemeinpsychiatrie resp. der Klinik für Sozialpsychiatrie und Allgemein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrie der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen (vgl. Austrittsberichte vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2011 resp. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2011, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/29/8-15). Vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2007 bis 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2008 sei der Beschwerdeführer im Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> behandelt worden, ebenso seit dem 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2012 bis heute und auf weiteres. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewesen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Zustand des Beschwerdeführers habe sich im Laufe der Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung soweit gebessert, dass nicht mehr mit grösseren Rückfällen in den Drogen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konsum zu rechnen sei. Er nehme seit längerem keine Drogen mehr und sei sehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bemüht, die Abstinenz aufrechtzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhalten. Die Schlafstörungen schienen bezüglich der Arbeitsfähigkeit ein Problem darzustellen, da er nachts nicht schlafe, morgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht aufstehen möge und dann in den Tag hinein schlafe. Durch die längere Arbeitslosigkeit sei es zu einer Dekonditionierung, welche eine Wiederaufnahme der Arbeit erschwere, gekommen. Von September 2008 bis Ende Januar 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Hilfs-Galvanis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen. Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihm im Prinzip noch zumutbar, doch könne er aufgrund der Schlafstörungen morgens schlecht aufstehen, weshalb er eventuell nicht rechtzeitig zur Arbeit komme. Entsprechend müsste er eine Arbeit finden, wo er vielleicht erst gegen Mittag oder nachts arbeiten könnte. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausser dem Problem mit dem Aufstehen am Morgen bestehe keine Verminderung der Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsfähigkeit. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine körperlich und psychisch nicht zu anspruchsvolle Arbeit sei möglich. Während der ersten drei Monate des Arbeitseinstiegs </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sollte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit einer Teilzeit-Tätigkeit von 60-80 % begonn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en werden, welche dann, wenn es gut laufe, gesteigert werden könne. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dabei sei eine schrittweise Arbeitsintegration seitens der IV zu empfehlen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dipl. med</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Neurologie sowie Psychiatrie und Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapie, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) hielt in seiner Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungnahme vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2014 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/32/3) fest, gemäss Aktenlage habe der Beschwerdeführer Ende Januar 2011 seine Stelle verloren und sei im November 2009 die Trennung von seiner Ehefrau erfolgt. Es bestehe seit Jahren eine Mehrfachabhängigkeit (F13.23, F12.20/F11.23). Im September 2011 sei eine neurologische Abklärung wegen eines Gelegenheitsanfalles erfolgt. Dieser sei im Rahmen der Suchtproblematik zu sehen. Hinweise für eine Epilepsie hätten sich nicht finden lassen. Infolge von psychosozialen Belastungen (Trennung von der Familie, Arbeitslosigkeit) sei es zu einer Anpassungsstörung gekommen (F43.2). Es liege eine primäre Suchterkrankung vor. Anhand der Unterlagen sei auch sonst keine länger dauernde psychische Gesundheitsstörung vorliegend mit dauerhaften psychischen Leistungseinbussen. Somit sei kein invalidenversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrechtlich relevanter Gesundheitsschaden ausgewiesen (vgl. auch Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme von RAD-Arzt Zeising vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2014, Urk. 7/41/2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob beim Beschwerdeführer nebst den Abhängig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitssyn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dromen ein invalidisierendes psychisches Leiden besteht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den medizinischen Akten geht hervor, dass der Beschwerdeführer ab dem 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lebensjahr unregelmässig Heroin und später während 10 Jahren täglich Kokain und selten THC konsumierte. Laut Bericht des Zentrums für Abhängig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitserkrankungen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2013 nimmt er seit längerem keine Drogen mehr, steht jedoch – seit 2009 - in einem ärztlich überwachten Methadonprogramm (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/29/4 und 7/29/8). Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2011 unternahm er einen Suizidversuch, wobei der Auslöser dafür laut den Angaben im Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trittsbericht der Klinik für Affektive Erkrankungen und Allgemeinpsychiatrie der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2011 Streitigkeiten mit der Ehefrau waren (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/29/8). Die Hospitalisation in der Klinik für Soziale Psychiatrie und All</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinpsychiatrie der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August bis 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2011) erfolgte laut deren Austrittsbericht vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2011 zur weiteren Methadonreduktion, Kokainentwöhnung sowie psychosozialen Stabilisierung bei Konflikt mit der Ehefrau, welche gemäss den Angaben des Beschwerdeführers ausgezogen sei und einen kompletten Entzug sämtlicher Substitutionsmittel fordere. In den genannten Austrittsberichten wurde – nebst den Abhängigkeitssyndromen – (lediglich) eine Anpassungsstörung mit depressiv-suizidaler Reaktion bei psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chosozialer Belastungssituation (ICD-10 F43.2) diagnostiziert, ebenso auch im Bericht der Klinik für Abhängigkeitserkrankungen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2013 (vgl. E. 3.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anpassungsstörungen (ICD-10 F43.2) dauern, mit Ausnahme der Anpassungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung mit längerer depressiver Reaktion gemäss ICD-10 F43.21), per definitionem nicht länger als sechs Monate (ICD-10 Kapitel V [F], klinisch diagnostische Leitlinien, F43.2) und vermögen nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes daher keine rentenbegründende Invalidität, d.h. eine länger, zumindest ein Jahr andauernde Erwerbsunfähigkeit, zu begründen (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 9C_825/2015 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2015 E. 2). Eine Anpas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sungsstörung mit längerer depressiver Reaktion bildet nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes keine hinreichend ausgeprägte Psychopathologie; sie liegt vielmehr im Grenzbereich dessen, was überhaupt noch als krankheitswertig im Sinne des Gesetzes und potenziell invalidisierendes Leiden gelten kann (Urteil des Bundesgerichtes 8C_76/2014 vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2014 E. 3.2 mit Hinweisen). Dies gilt vorliegend umso mehr, als die mit dem Beschwerdeführer befassten Ärzte und Ärztinnen übereinstimmend davon ausgehen, dass die Anpassungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung durch psychosoziale Belastungsfaktoren (Trennung von resp. Streit mit der Ehefrau, Arbeitslosigkeit) ausgelöst wurde und unterhalten wird (vgl. E. 1.3). Ein Zusammenhang der Anpassungsstörung mit der Suchtproblematik als sol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che wurde im Übrigen ärztlicherseits nicht hergestellt und ist auch nicht ersichtlich. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies wird auch durch den zeitlichen Ablauf der Erkrankungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestützt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, da die Drogensucht seit dem 16. Lebensjahr best</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">and</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und sich die Anpassungsstörung erst mit dem Verlust der Arbeitsstelle im Februar 2011 und der Trennung von der Ehefrau und den beiden Kindern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(laut der vorliegenden Eheschutzvereinbarung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2011 leben der Beschwerdeführer und seine Ehefrau [erst] seit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2011 getrennt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/12) entwickelte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der Schlafstörungen wurde im Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2013 unter dem Titel „Persönliche Anamnese“ festgehalten, der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer klage, er habe seit 14 Jahren Ein- und Durchschlafstörungen. Er berichte, dass er nächtelang nicht schlafe. Er lege sich ins Bett, dann schlafe er eine Stunde und wache wieder auf. Wenn er länger schlafe, bekomme er Alpträume, schreie im Schlaf und habe Angst. Dies komme von den schweren Kriegserleb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nissen. Die Schlafstörungen hätten sich durch die Trennung von Ehefrau und Kindern verstärkt. Die Behandlung mit schlafanstossenden Antidepressiva habe bis jetzt keinen Erfolg gezeitigt (7/29/3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insomnie, welche nach ICD-10: F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">51 als eigenständige psychische Störung zu klassifizieren wäre, wurde ärztli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherseits jedoch nicht diskutiert. Ebenso wenig wurden die Schlafstörungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Symptome einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">posttraumatische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Belastungsstörung nach ICD-10: F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewertet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schlafstörungen treten bekanntermassen nicht nur beim Konsum von Kokain und Heroin, sondern auch bei der Einnahme von Methadon als Neben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgen auf. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Somit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dürften</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Schlafstörungen dem Suchtgeschehen zuzuordnen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sein;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dies ergibt sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch aufgrund der zeitlichen Kohärenz. So </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführer seit dem 16. Lebensjahr süchtig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die Schlafstörungen bestehen seit rund 14 Jahren (vgl. Urk. 7/29 S. 3 und S. 4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wohl kann auch eine Anpassungsstörung mit Schlafstörungen verbunden sein (vgl. ICD-10 Kapitel V [F], klinisch diagnostische Leitlinien, F51). Da jedoch eine Anpas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sungsstörung nach dem Gesagten nicht als psychisches Leiden mit Krankheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert zu qualifizieren ist, kann offenbleiben, ob die Schlafstörungen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suchterkrankung oder der Anpassungsstörung zuzuordnen sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beantwor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung dieser Frage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgrund der obigen Ausfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hrungen letztlich irrelevant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ist beim Beschwerdeführer - nebst den für sich allein keine Invalidität begründen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Abhängigkeitssyndromen – kein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert gegeben, liegt kein invalidisierendes Leiden vor (vgl. E. 1.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die genannten Berichte von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 3.1 und E. 3.2) enthalten keine Angaben, welche diese Schlussfolgerung in Frage zu stellen vermöchten. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und H. Meier von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gehen in ihrem Bericht vom 27. September 2013 im Übrigen davon aus, dass der Beschwerdeführer seit Beginn der Behandlung im Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen, d.h. spä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">testens seit Januar 2012, nach erfolgter Vorbereitung und Einarbeitung wäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rend ca. drei Monaten, grundsätzlich zu 100 % arbeits-und leistungsfähig gewesen wäre. Unter diesen Umständen würde aber auch dann kein rentenbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gründender Invaliditätsgrad resultieren, wenn das seitens der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erwähnte Problem des Beschwerdeführers mit dem Aufstehen berücksichtigt würde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass sich der Gesundheitszustand sowie die Arbeitsfähigkeit des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">üh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rers seit dem Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 27. September 2013 bis zum Erlass </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der – rechtsprechungsgemäss die zeitliche Grenze der richterlichen Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prüfungsbefugnis bildenden (BGE 130 V 446 E. 1.2 mit Hinweisen) – Verfügung vom 18. August 2014 (Urk. 2) verschlechtert haben, wurde von ihm nicht gel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tend gemacht. Es besteht daher – entgegen seiner Auffassung – kein Anlass für ergänzende Abklärungen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hat einen Leistungsanspruch des Beschwerdeführers demnach zu Recht verneint, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt der Anspruch des Beschwerdeführers auf Gewährung der unent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltlichen Rechtspflege. Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">61 lit. a ATSG muss das Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenlos sein. In Abweichung von diesem Grundsatz bestimmt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG, dass das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig ist (Satz 1). Eine besondere Regelung der unentgeltlichen Rechtspflege wurde mit der erwähnten Änderung des IVG nicht statuiert, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb grundsätzlich das kantonale Verfahrensrecht massgebend ist (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">61 Satz 1 ATSG; Urteil des Bundesgerichts 8C_991/2008 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2009 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.1). Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">61 lit. f ATSG muss das Recht, sich verbeiständen zu lassen, im Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht gewährleistet sein. Der Beschwerde führenden Person wird ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt, wo die Verhältnisse es rechtfertigen. Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 der Bundesverfassung hat jede Person, die nicht über die erforderlichen Mittel verfügt und deren Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint, Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege. Soweit es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist, hat sie ausser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Anspruch auf unentgeltlichen Rechtsbeistand. Nach der Praxis sind die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Voraussetzungen für die Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos erscheint sowie die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeiständung notwendig oder doch geboten ist (SVR 2009 UV Nr. 12 S. 49; Urteil des Bundesgerichts 8C_530/2008 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2008 E. 3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wird gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auszahlungsbeleg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2014 (Urk. 12</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von seiner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Wohngemeinde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> finanziell unterstützt. Mit Blick darauf ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im vorliegenden Verfahren bezogen auf den massgebenden Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt als prozessual bedürftig zu qualifizieren. Da auch die weiteren Anspruchsvoraussetzungen (fehlende Aussichtslosigkeit und sachliche Notwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digkeit der Rechtsverbeiständung) erfüllt sind, ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Bewilligung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seines</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gesuchs vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18. September 2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 2) Rechtsanwalt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gysler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren zu bestellen, und es ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die unentgeltli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Prozessführung zu gewähren.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gerichtskosten, die nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen sind (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG), sind auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">600.-- anzuset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nterliegenden Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufzuerlegen, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsanwalt Gysler ist in Anbetracht der zu berücksichtigenden Akten und der zu behandelnden Rechtsfragen bei einem gerichtsüblichen Stundenansatz von Fr. 200.-- (bis 31. Dezember 2014) als unentgeltlicher Rechtsvertreter mit einer angemessenen Prozessentschädigung von Fr. 1‘</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist darauf hinzuweisen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Nachzahlung der Kos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten für die unentgeltliche Rechtspflege verpflichtet ist, sobald </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dazu in der Lage ist (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst,</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">In Bewilligung des Gesuchs vom 18. September 2014 wird dem Beschwerdeführer Rechtsanwalt Oskar Gysler, als unentgeltlicher Rechtsbeistand bestellt und es wird ihm die unentgeltliche Prozessführung bewilligt, </span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen. </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, jedoch infolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Oskar Gysler, Zürich 1,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1‘</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">6</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">00.-- (inklusive</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Barauslagen und M</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ehrwertsteuer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Oskar Gysler</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstGeiger</p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>