<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2002.00448</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107103&amp;W10_KEY=13013573&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2002.00448</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 10.03.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Abgaberecht ohne Steuern</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Fahrzeugabschleppkosten</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Schuldnerschaft bei Fahrzeugabschleppkosten Auf die Beschwerde ist einzutreten (E. 1). Vorliegend geht es um die Kosten einer antizipierten Ersatzvornahme (E. 2). Art. 31 Abs. 1 und 2 APV sind ist eine genügende Rechtsgrundlage für das Abschleppen vorschriftswidrig geparkter Fahrzeuge und für die Erhebung entsprechender Gebühren. Schuldner ist nach klarem Wortlaut der Eigentümer (E. 3a). Die Gebühren wurden i.c. zu Recht der Beschwerdeführerin auferlegt. Aus einer allfälligen Praxis, diese zuerst dem fehlbaren Lenker aufzuerlegen, kann sich nichts zu eigenen Gunsten ableiten (E. 3b). </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABSCHLEPPGEBÃHR">ABSCHLEPPGEBÃHR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABSCHLEPPKOSTEN">ABSCHLEPPKOSTEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANTIZIPIERT">ANTIZIPIERT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERSATZVORNAHME">ERSATZVORNAHME</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FAHRZEUGABSCHLEPPKOSTEN">FAHRZEUGABSCHLEPPKOSTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Abgaberecht ST: GEBÃHREN">GEBÃHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STÃRERPRINZIP">STÃRERPRINZIP</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERURSACHERPRINZIP">VERURSACHERPRINZIP</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 31 Abs. II APV ZÃ¼rich</span><br/><span class="gerade">Art. 31I APV ZÃ¼rich</span><br/><span class="ungerade">§ 74 GemeindeG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 5 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Am 22. November 2000 wurde das auf den Namen der Genossenschaft A eingelÃ¶ste Fahrzeug mit den Kontrollschildern ZH ... durch die Stadtpolizei abgeschleppt, weil es an der K-strasse in ZÃ¼rich ausserhalb von Parkfeldern stand. Die Stadtpolizei stellte dem Fahrzeuglenker B hierfÃ¼r GebÃ¼hren von insgesamt Fr. 425.- (Fr. 200.- AbschleppgebÃ¼hr, Fr. 120.- AusrÃ¼ckgebÃ¼hr, Fr. 90.- RÃ¼ckgabegebÃ¼hr und Fr. 15.- GaragegebÃ¼hr; im Folgenden: AbschleppgebÃ¼hren) in Rechnung. Nachdem der Polizeirichter der Stadt ZÃ¼rich am 12. Dezember 2001 die B auferlegte Busse wieder aufgehoben hatte, weil nach dessen glaubwÃ¼rdiger Darstellung das abgeschleppte Fahrzeug durch eine unbekannten TÃ¤terschaft entwendet, ausgeraubt und vorschriftswidrig abgestellt worden sei, hob die Stadtpolizei auch die gegenÃ¼ber B ergangene GebÃ¼hrenrechnung auf. Statt dessen auferlegte sie die GebÃ¼hren von insgesamt Fr. 425.- am 25. MÃ¤rz 2002 der Genossenschaft A als Halterin und EigentÃ¼merin des Fahrzeuges.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Einsprache vom 24. April 2002, unterzeichnet von ihrem GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer/Aktuar C, machte die Genossenschaft A geltend, das abgeschleppte Fahrzeug werde seit Jahren von ihrem Genossenschafter B gefahren, der Ã¼ber alle Unterlagen und SchlÃ¼ssel verfÃ¼ge und auch fÃ¼r die Zahlungen der VersicherungsprÃ¤mien und Verkehrsabgaben verantwortlich sei; dieser habe zudem in der fraglichen Angelegenheit eine unberechtigte Busse abwenden kÃ¶nnen. Der Stadtrat ZÃ¼rich wies die Einsprache am 21. August 2002 ab. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Dagegen erhob die Genossenschaft A am 27. September 2002 Rekurs. Sie machte geltend, das Fahrzeug ZH ... sei damals durch eine unbekannte TÃ¤terschaft entwendet, ausgeraubt und verkehrswidrig abgestellt worden; diese bereits von B im Ãbertretungsstrafverfahren vorgebrachte Sachdarstellung sei vom Polizeirichter anerkannt worden, der deshalb die B auferlegte Busse aufgehoben habe. Der Statthalter des Bezirkes ZÃ¼rich wies den Rekurs am 19. November 2002 ab.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Mit Beschwerde vom 16. Dezember 2002 beantragte die Genossenschaft A dem Verwaltungsgericht, den Rekursentscheid des Statthalters vom 19. November 2002, den Einspracheentscheid des Stadtrats ZÃ¼rich vom 21. August 2002 sowie die GebÃ¼hrenverfÃ¼gung der Stadtpolizei vom 25. MÃ¤rz 2002 aufzuheben. Sie machte geltend, der Freispruch des "Lenkers" B im Ãbertretungsstrafverfahren dÃ¼rfe nicht dazu fÃ¼hren, dass die AbschleppgebÃ¼hren nun einfach ihr als Halterin des Fahrzeuges auferlegt wÃ¼rden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Statthalteramt verzichtete auf Vernehmlassung. Der Stadtrat ZÃ¼rich beantragte am 29. Januar 2003 Abweisung der Beschwerde. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Das Verwaltungsgericht ist nach § 19c Abs. 2 und § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zustÃ¤ndig. Die Streitsache fÃ¤llt nach § 38 Abs. 2 VRG in die Kompetenz des Einzelrichters. Weil auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. LÃ¤sst die Polizei Fahrzeuge, die vorschriftswidrig abgestellt sind und den Verkehr behindern, abschleppen, so handelt es sich dabei um eine so genannte antizipierte Ersatzvornahme, d.h. um eine Vollstreckungshandlung besonderer Art, der naturgemÃ¤ss keine Sach- oder VollzugsverfÃ¼gung vorangeht (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2.A., ZÃ¼rich 1999, § 30 N. 21; vgl. RB 1991 Nr. 12, 1999 Nr. 47). Dagegen erfolgt auch bei der antizipierten Ersatzvornahme die Kostenauflage, sofern sie bestritten wird, in Form einer anfechtbaren VerfÃ¼gung. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerdegegnerin als Adressatin der streitigen Kostenauflage stellt nicht in Frage, dass das Abschleppen des Fahrzeugs ZH ... am 22. November 2000 rechtmÃ¤ssig war. Sie erhebt auch bezÃ¼glich der HÃ¶he dieser Kosten keinen Einwand. Sie bestreitet einzig, fÃ¼r die Kosten des Abschleppens belangt werden zu dÃ¼rfen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Die BeschwerdefÃ¼hrerin stÃ¼tzt ihre gegenÃ¼ber der Beschwerdegegnerin erhobene GebÃ¼hrenforderung fÃ¼r das Abschleppen des Fahrzeuges auf Art. 31 Abs. 2 der Allgemeinen Polizeiverordnung vom 30. MÃ¤rz 1977 (APV). GemÃ¤ss dieser Bestimmung hat der EigentÃ¼mer des Fahrzeugs, das gestÃ¼tzt auf Art. 31 Abs. 1 APV weggeschafft oder in Verwahrung genommen worden ist, fÃ¼r die Wegschaffung und Unterbringung eine vom Stadtrat festzulegende GebÃ¼hr zu entrichten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Art. 31 Abs. 1 APV regelt die polizeiliche Befugnis zum Abschleppen von vorschriftswidrig auf Ã¶ffentlichem Grund parkierten Fahrzeugen. Die Kompetenz der BeschwerdefÃ¼hrerin zu dieser Regelung lÃ¤sst sich aus § 74 des Gemeindegesetzes vom 6. Juni 1926 (GemeindeG) ableiten, der den GemeinderÃ¤ten (d.h. den ExekutivbehÃ¶rden) die Besorgung der Ortspolizei auftrÃ¤gt (Abs. 1) und die Gemeinden zum Erlass einer Polizeiverordnung verpflichtet (Abs. 2). Wie das Verwaltungsgericht wiederholt erkannt hat, stellt Art. 31 Abs. 1 APV damit eine eigenstÃ¤ndige Rechtsgrundlage fÃ¼r die Entfernung vorschriftswidrig parkierter Fahrzeuge dar und bildet Art. 31 Abs. 2 APV eine hinreichende Grundlage fÃ¼r die Erhebung von GebÃ¼hren fÃ¼r die entstandenen Abschleppkosten. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Dabei hat das Verwaltungsgericht in dem von den Vorinstanzen angerufenen Entscheid VB.2002.00071, mit dem in Gutheissung einer Beschwerde der Stadt ZÃ¼rich ein gegenteiliger Rekursentscheid des Statthalters aufgehoben und die den FahrzeugeigentÃ¼mer belastende GebÃ¼hrenverfÃ¼gung wiederhergestellt worden war, Art. 31 Abs. 2 APV auch insofern als gesetz- und verfassungsmÃ¤ssig gewÃ¼rdigt, als nach dieser Bestimmung die AbschleppgebÃ¼hren dem <i>EigentÃ¼mer</i> des abgeschleppten Fahrzeuges auferlegt werden kÃ¶nnen, und zwar unabhÃ¤ngig davon, ob er den durch das Abschleppen des Fahrzeuges beseitigten rechtswidrigen Zustand als Lenker unmittelbar selber verursacht hat und hierfÃ¼r strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden kann. Diese Auslegung ergebe sich schon aus dem klaren Wortlaut der Vorschrift. Die so auszulegende Bestimmung sei zudem mit dem Ã¼bergeordneten Recht vereinbar. Die vom Statthalter angerufenen GrundsÃ¤tze des polizeilichen StÃ¶rerrechts und des privaten Haftpflichtrechts seien von Lehre und Rechtsprechung zur Auslegung von gesetzlichen Bestimmungen herangezogen worden, gemÃ¤ss welchen die Kosten von behÃ¶rdlichen Massnahmen zur unmittelbaren Gefahrenabwehr dem "Verursacher" zu Ã¼berbinden seien, insbesondere von Bestimmungen des eidgenÃ¶ssischen Umweltschutzgesetzes und GewÃ¤sserschutzgesetzes. Sie bezÃ¶gen sich durchwegs auf FÃ¤lle, in denen wegen fehlender oder aufgrund auslegungsbedÃ¼rftiger Bestimmungen ein Spielraum zur Entscheidung der Frage bestanden habe, welche von mehreren in Betracht kommenden Verursachern mit welchen Anteilen zur Kostentragung heranzuziehen seien. DemgegenÃ¼ber bedÃ¼rfe Art. 31 Abs. 2 APV, indem die Bestimmung den EigentÃ¼mer des Fahrzeuges als kostenpflichtig bezeichnet, keiner weiteren Auslegung und lasse die Bestimmung daher keinen Raum fÃ¼r die Heranziehung solcher GrundsÃ¤tze. Weder aus dem WillkÃ¼rverbot noch aus anderen verfassungsrechtlichen Bestimmungen lasse sich ableiten, dass nur derjenige Private, der schuldhaft gegen Verhaltenspflichten (des eidgenÃ¶ssischen oder des kantonalen Rechts) verstossen habe, allfÃ¤llige Zwangsmassnahmen und damit verbundene Kostenpflichten in Kauf nehmen muss. Dies erÃ¶ffne fÃ¼r konkretisierende kommunale Regelungen eine gewisse Gestaltungsfreiheit. Art. 31 Abs. 2 APV halte sich mit der darin vorgesehenen Kostenpflicht des EigentÃ¼mers des abgeschleppten Fahrzeuges im Rahmen dieser Gestaltungsfreiheit.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) An dieser Rechtsprechung ist festzuhalten. Daraus ergibt sich, dass die AbschleppgebÃ¼hren zu Recht der BeschwerdefÃ¼hrerin als EigentÃ¼merin und Halterin des abgeschleppten Fahrzeugs auferlegt worden sind. Aus dem Umstand, dass diese GebÃ¼hren zunÃ¤chst B in Rechnung gestellt (in der Meinung, dieser habe als Fahrzeuglenker den polizeiwidrigen Zustand unmittelbar verursacht) und erst in der Folge (nachdem der Polizeirichter die B auferlegte Busse aufgehoben hatte) der BeschwerdefÃ¼hrerin belastet worden sind, kann Letztere nichts zu ihren Gunsten ableiten. Es entspricht offenbar einem auch in anderen FÃ¤llen gewÃ¤hlten Vorgehen der Stadtpolizei ZÃ¼rich, den EigentÃ¼mer des abgeschleppten Fahrzeuges erst subsidiÃ¤r, nÃ¤mlich erst dann zu belangen, wenn der fehlbare Fahrzeuglenker nicht festgestellt oder aus andern GrÃ¼nden nicht belangt werden kann. Im erwÃ¤hnten Entscheid VB.2002.00071 hat das Verwaltungsgericht offen gelassen, ob es sich dabei um eine gefestigte Verwaltungspraxis handle, weil die dortige Beschwerdegegnerin als EigentÃ¼merin des Fahrzeuges hieraus nichts zu ihren Gunsten ableiten kÃ¶nne (a.a.O. E. 9g). So verhÃ¤lt es sich auch im vorliegenden Fall. UnabhÃ¤ngig davon, ob eine derartige Praxis angesichts der klaren Bestimmung von Art. 31 Abs. 1 APV Ã¼berhaupt rechtmÃ¤ssig wÃ¤re, widerspricht ihr das Vorgehen der Stadtpolizei im vorliegenden Fall nicht. Nachdem B im Ãbertretungsstrafverfahren vom Vorwurf des vorschriftswidrigen Parkierens freigesprochen und der fehlbare Fahrzeuglenker nicht ermittelt worden war, waren auch im Rahmen der fraglichen Praxis die Voraussetzungen erfÃ¼llt, die AbschleppgebÃ¼hren der BeschwerdefÃ¼hrerin als EigentÃ¼merin des Fahrzeuges aufzuerlegen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet der Einzelrichter:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen. </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>