<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.00379</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>III. Kammer<span id="_GoBack"></span><span id="CURSOR"></span></p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiber Nef</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Marco Mona</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokaturbüro</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Langstrasse 4, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1972</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, zuletzt bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Mai 2012 als Verkäuferin (Charcute</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rie) bei der Y.___ angestellt, meldete sich am 10. Oktober 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit dem Jahr 2007 bestehende psychische Probleme bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sbezug an (Urk. 5/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Nach Abklärung der beruflich-erwerblichen und medizinischen Verhältnisse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Beizug eines im Auftrag der Krankenversicherung erstellten psychiatrischen Gutachtens (Urk. 5/26/4-18)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wies die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle, das Gesuch der V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersicherten mit Verfügung vom 29. Januar 2014 ab (Urk. 5/43). Auf die dagegen erhobene Beschwerde trat das hiesige Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsgericht mit Beschluss vom 10. April 2014 (mangels rechtsgenüglicher Beschwerde) nicht ein (Urk. 5/47).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 7. Juli 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> meldete sich die Versicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit dem Hinweis auf neue medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Erkenntnisse, unter anderem aufgrund von Berichten des Univer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sitätsspitals Z.___ sowie unter Angabe von weiterhin bestehenden Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden erneut zum Leistungsb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ezug </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an (Urk. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">54, vgl. auch Urk. 5/50). Mit Vorbescheid vom 6. Oktober 2014 stellte die IV-Stelle zunächst ein Nichtein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten auf das Leistungsbegehren in Aussicht (Urk. 5/58). Nach Eingang von Einwänden (Urk. 5/63), veranlasste sie im Rahmen weiterer Abklärungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">polydisziplinäre Begutachtung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch die MEDAS A.___ AG (Urk. 5/92, Gutachten vom 7. November 2015). Nach durchlaufenem Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidverfahren (Urk. 5/104, Urk. 5/109) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. März 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch auf IV-Leistungen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiegegen erhob X.___ am 1. April 2016 Beschwerde und beantragte, ihr sei eine „volle“ Invalidenrente zuzusprechen, eventuell sei die Sache zu weiteren Abklärungen zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). Die IV Stelle schloss in ihrer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeantwort vom 28. April 2016 (Urk. 4) auf Abweisung der Beschwerden, was der Beschwerdeführerin am 2. Mai 2016 mitgeteilt wurde (Urk. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ür die Bejahung eines Rentenanspruches im Rahmen einer Neuanmeldung nach vorausgegangener rechtskräftiger Verneinung wird analog zur Rentenre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vision gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG eine erhebliche Änderung des Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grades verlangt (BGE 130 V 71, 117 V 198 E. 3a mit Hinweis; vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2 mit Hinweisen). Die Frage, ob eine solche Änderung eingetre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhaltes im Zeitpunkt der letzten materiellen rentenverweigernden rechtskräftigen Verfügung mit demjenigen zur Zeit des auf die Neuanmeldung hin ergangenen Entscheids (BGE 130 V 64 E. 2 mit Hinweis, 130 V 71 E. 3.1 mit Hinweisen). Dabei ist zu beachten, dass Anlass zur Rentenrevision jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen gibt, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Dagegen stellt eine bloss unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhaltes keine revisionsbegründende Tatsachenänderung im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG dar (BGE 112 V 371 E. 2b; vgl. auch BGE 133 V 545 E. 6.1, 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Praxisgemäss darf das Gericht Gutachten externer Spezialärzte, welche von Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsträgern im Verfahren nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">44 ATSG eingeholt wurden und den Anforderungen der Rechtsprechung entsprechen, vollen Beweiswert zuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 137 V 210 E. 1.3.4, 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/bb).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">llte sich im ablehnenden E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ntscheid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) gestützt auf das von ihr eingeholte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">polydisziplinäre Gutachten der MEDAS A.___ AG vom 7. November 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf den Standpunkt, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich seit der in Rechtskraft erwachsenen Verfügung vom 29. Januar 2014 der Sachverhalt im Wesentlichen unverändert zeige. Es lasse sich weiterhin keine andauernde Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsunfähigkeit ableiten. Eingliederungsmassnahmen seien nicht gewünscht und therapeutische und berufsintegrative Bemühungen nicht ausgeschöpft. Weiterhin bestünden psychosoziale Belastungsfaktoren. Aus versicherungsmedi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischer Sicht sei von einer 100%igen Restarbeitsfähigkeit auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen brachte die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2. S. 3 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Bericht der Klinik B.___ werde das Bild einer schweren Depression aufgezeigt und die Klinik habe wegen der schweren Depression eine Rehabilitationsbehandlung abgelehnt. Der psychiatrische Befund aus dem Jahr 2014 stelle eine Verschlechterung ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genüber dem Jahr 2013 dar. Die Gutachterin setze sich mit dem Befund nicht auseinander und habe Sprachbarrieren bei den Testuntersuchungen beklagt, ohne dagegen etwas unternommen bzw. eine Übersetzerin beigezogen zu haben. Auch die beklagte mangelnde Dokumentation der bisherigen psychiatrischen Behandlung sei durch die Gutachterin nicht behoben worden, weshalb das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten auf ungenügenden Informationen beruhe (S. 5). Das Gutachten sei als Grundlage für den Rentenentscheid nicht tauglich (S. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob sich die tatsächlichen Verhältnisse, namentlich der Gesundheitszustand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bzw.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers, seit der rechtskräf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen Leistungsverweigerung vom 29. Januar 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 5/43</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) bis zum Erlass der vorliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d angefochtenen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 1. März 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) derg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">estalt verändert haben, dass der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nun eine Invalidenrente zusteht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der abschlägige Entscheid vom 29. Januar 2014 (Urk. 5/43</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) erging gestützt auf die folgende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> medizinische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Akten:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die die Beschwerdeführerin seit Mai 2012 behandelnde Dr. med. C.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, stellte in ihrem Bericht vom 26. März 2013 (Urk. 5/17/1-4) die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10 F 32.1). Sie erwähnte, die Beschwerdeführerin sei wach, bewusstseins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klar, allseits orientiert und der Gedankengang sei formal in Ordnung, inhaltlich auf die aktuelle Lebenssituation mit Stellenverlust und Angst vor der Zukunft eingeengt. Die Aufmerksamkeit und Konzentration sei vermindert, und affektiv sei sie deprimiert, hoffnungslos, ängstlich und gereizt. Es bestünden keine An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltspunkte für Wahn- Sinnestäuschungen oder Ich-Störungen. Sie gehe drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mal wöchentlich in die Tagesklinik; danach sei durch die IV-Stelle die Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">integration vorzunehmen. Es wurde eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit 26. Mai 2012 attestiert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie, welcher die Beschwerdeführerin im Auftrag der Krankentaggeldversicherung SWICA untersuchte, stellte im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt vom 8. August 2012 (Urk. 5/7/6-10) die Diagnose einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelgradige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Episode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (ICD-10 F 32</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1). Er hielt fest, es sei davon auszugehen, dass es bereits seit über zwei Jahren zu einer erlebnisreaktiven depressiven Entwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung nach Kinderlosigkeit und Verlassenwerden durch den Ehemann gekommen sei. Auf dieses Gefühl der Benachteiligung und Wertlosigkeit habe ein Konflikt am Arbeitsplatz zu einem erneuten Erleben von Wertlosigkeit, Benachteiligung, Demütigung und Kränkung geführt, so dass es zu einer akuten Belastungsreak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion beziehungsweise in der Folge zu einer Anpassungsstörung gekommen sei. Diese sei nunmehr in eine mittelgradige depressive Phase übergegangen. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund mittelgradiger Antriebs-, Denk- und Affektstörungen bestehe gegenwär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 5/7/9)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Integrierten Psychiatrie E.___ berichteten über die Hospitalisation vom 14. Januar bis 7. März 2013 (Urk. 5/21/1-5) und hielten fest, es seien ausgeprägte depressive Symptome wie Antriebslosigkeit, Ein- und Durchschlafschwierigkeiten und Konzentrationsstörungen vorhanden, welche die Beschwerdeführerin in ihrer Leistungsfähigkeit beeinflussten. Sie leide unter sozialen Ängsten und an Schmerzen in beiden Händen, deren Schwankungen in der Schmerzintensität sich auf Konzentration und Stimmung auswirkten. Die depressive Symptomatik führe zu einer schnelleren Ermüdbarkeit und zudem erschwerten die sozialen Ängste den Kontakt zu den Mitmenschen. Es wurde eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für den Zeitraum des stationären Aufenthaltes attestiert (Urk. 5/21/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. F.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, welcher im Auftrag der SWICA am 6. Juni 2013 eine Untersuchung durchführte, beschrieb im Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten vom 20. August 2013 (Urk. 5/26/4-18) als psychiatrischen Befund (Urk. 5/26/10 f.), die Beschwerdeführerin sei mit den öffentlichen Verkehrsmit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teln, unter anderem dem Zug, zum Untersuchungstermin gekommen und habe zirka eine Stunde Fahrzeit benötigt. Sie sei gepflegt, etwas mädchenhaft geklei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det; der Ernährungszustand sei adipös, sie sei bewusstseinsklar und zu den Qualitäten zur Person, Situation, Ort und Zeit vollständig orientiert. Sie wirke in sich gekehrt; die Antworten seien meist sehr einsilbig, die Stimmung durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend deprimiert und nicht auflockerbar. Der Gedankengang sei geordnet, in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltlich auf negative Themen eingeengt und die affektive Schwingungsfähigkeit und die mimische Beweglichkeit seien in ihrem Spektrum fast vollständig erlo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen. Gestische Mitbewegungen habe sie nur sehr selten eingesetzt und die überwiegende Zeit der Exploration sei sie abgewendet gewesen, ohne Blickkon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">takt aufzunehmen. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Untersuchungssituation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei weder durch Ängste, Pho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bien, Zwänge noch durch paranoide Ideen beeinträchtigt gewesen. Die Auffas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung für die besprochenen Themen sei intakt und die Ausdauer und Konzentra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion leicht reduziert und der Antrieb herabgesetzt gewesen. Eine akute Suizida</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lität habe nicht bestanden. Als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit führte der Gutachter eine m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> F32.11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) auf und vermerkte, aktuell sei aufgrund der Schwere der depressiven Symptome die Belastbarkeit für Tätigkeiten von wirtschaftli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chem Wert auf nicht absehbare Zeit aufgehoben und es bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 5/26/14 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner Stellungnahme vom 23. Oktober 2013 (Urk. 5/27/4) führte der regio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nale ärztliche Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin aus, die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin habe aufgrund eines Arbeitsplatzkonfliktes ein Kränkungserleben mit de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressiver Reaktion entwickelt. Es sei eine fachpsychiatrische Behandlung bei Dr. C.___ mit verlaufsentsprechender Anpassung der antidepressiven Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dikation erfolgt, und laut telefonischer Auskunft sei die Beschwerdeführerin nach dem Zeitpunkt der letzten Ausstellung der Arbeitsunfähigkeitsbescheini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 16. September 2013 nicht mehr psychisch krank gewesen. Die Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pie sei inzwischen beendet worden, da die Beschwerdeführerin weiterhin darauf bestanden habe, krankgeschrieben zu werden. Eine tagesklinische Behandlung habe ebenfalls nichts gebracht. Die Beschwerdeführerin habe ein ausgeprägtes Rentenbegehren und werde alle Mittel einsetzen, um eine IV-Rente zu erhalten. Es liege spätestens ab Oktober 2013 kein Gesundheitsschaden mehr vor. Für den vorgängigen Zeitraum sei ein depressives Störungsbild dokumentiert, das aber allenfalls anfangs als mittelgradig, nach kurzer Dauer aber bereits als leichtgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig einzustufen sei, so dass aus medizinischer Sicht von einer Überwindbarkeit auszugehen sei und ein andauernder Gesundheitsschaden über ein Jahr nicht vorliege. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht der Uniklinik G.___ vom 6. Februar 2014 (Urk. 5/49/9), welcher im Zusammenhang mit dem Neuanmeldeverfahren eingegangen war, führte der zuständige Arzt aus, eine Magnetresonanz- (MR) Untersuchung beider Hände habe eine geringe Synovitis radiocarpal, ulnocarpal, mediocarpal und in den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Meta-Carpo-Phalangeal-Gelenk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en (MCP) II, III und V beider Hände ergeben. Diese diskreten Synovitiden seien nicht suspekt für eine rheumatoide Arthritis oder eine sonstige chronisch entzündliche Veränderung. Aufgrund der bekann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Raynaud-Symptomatik der Hände seien Synovitiden gut vereinbar mit einer Kollagenose.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des Universitätsspitals Z.___, Klinik für Rheumatologie, vom 17. April 2014 (Urk. 5/49/1-4) erwähnte der zuständige Arzt, die Zuweisung sei zur Kapillarmikroskopie bei Raynaud-Phänomen und zur fachärztlichen Zweit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinung, vor allem der MR-tomografisch festgestellten Synovitiden, erfolgt. Die Beschwerdeführerin berichte, seit zehn Jahren an Schmerzen der ganzen Hände beidseits zu leiden, mit Steifigkeitsgefühl, diffuser Schwellung, intermittieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Missempfindungen und Hyposensibilitäten, begleitet von Blockaden einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Finger in fixierter Position. Es wurde festgehalten, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Röntgenbilder der Hände und des Thorax </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einen Normalbefund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt, und es seien keine Anhaltspunkte für eine entzündlich rheumatische Erkrankung zu finden, ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere nicht für ein gelenkdestruierendes Leiden bei nun über zehnjähriger Leidensgeschichte und unauffälliger konventioneller Bildgebung. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den seien im Rahmen eines funktionellen Thoracic-Outlet-Syndroms zu sehen. Die ulnarbetonte Schmerzkomponente sei typisch für die Reizung des unteren Plexusanteils auf dem Rippenthorax, wobei sich klinisch kein Hinweis für eine zervikoradikuläre Komponente ergeben habe. Die Raynaud-Symptomatik sei durch den Nikotinkonsum erklärt, und in der Kapillarmikroskopie sei keine or</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ganische Mikroangiopathie im Sinne einer Kollagenose gesehen worden. Die Beschwerden im Bereich der Schultergürtelmuskulatur, Enthesen und Wirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säule seien begünstigt durch einen chronischen Vitamin D-Mangel. Hier sei eine Dauertherapie in ausreichender Dosis indiziert. Die zweimalig positive Borre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lienserologie entspreche einer Seronarbe nach Kontakt mit dem Erreger, könne das aktuelle Beschwerdebild aber nicht erklären. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 13. Oktober 2014 berichtete der zuständige Arzt des Universitätsspitals Z.___ (Urk. 5/62), die Beschwerdeführerin gebe an, es gehe ihr seit der ersten Konsultation in keiner Weise besser. Zwischenzeitlich sei eine ambulante Physiotherapie eingeleitet worden, und es werde Heimgymnastik durchgeführt. Eine schrittweise Intensi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierung der körperlichen Belastung sei nicht möglich gewesen. Im Status hätten sich keine synovitischen Veränderungen gezeigt. Die Muskulatur sei nicht druckdolent und die Laboruntersuchungen hätten keine humorale entzündliche Aktivität ergeben. Der Vitamin D-Spiegel sei in den tiefen Normbereich ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stiegen und die Harnsäure sei weiterhin leicht erhöht. Nachdem keine Intensi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierung möglich sei, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheine das ambulante physiotherapeutisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Setting ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheitert zu sein. Nach wie vor gebe es keine relevanten Hinweise für eine ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zündliche rheumatische Erkrankung. Bei der vorliegenden Polymedikation frage sich, wie weit diese für das Beschwerdebild mitverantwortlich sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich eines Vorgesprächs vom 11. Februar 2015 (Urk. 5/70) zur Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung in der Klinik B.___ berichtete die zuständige Ärztin, die Beschwerdeführerin zeige das Bild einer schweren depressiven Episode. Sie sei im Affekt kaum schwingungsfähig, mit starker Antriebsarmut und Verlust von Vitalgefühlen. Zudem wirke sie stark kraftlos und müde. Die Angaben seien in knappen Sätzen dargelegt und wenig informativ. Aufgrund der Schwere der Erkrankung sei das multimodale Programm der Klinik B.___ überfordernd und könne zu einer Desta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilisierung des derzeitigen Zustandes führen. Deshalb sei derzeit keine Indika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion für eine psychosomatische Rehabilitation in der Klinik zu sehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, wies im Formu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">larbericht vom 20. April 2015 (Urk. 5/76) auf die Behandlung der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin sei dem Jahr 2013 hin. Er diagnostizierte eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne eindeutige psychotische Symptome (ICD-10 F33.2) und eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit ängstlich-ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meidenden und abhängig-asthenischen Anteilen (ICD-10 F61). Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin leide seit Jahren an wiederkehrenden Depressionen, und hinzu komme die Diagnose einer kombinierten Persönlichkeitsstörung. Die Prognose erscheine aufgrund der Komorbidität und der Chronifizierung als unsicher, und es bestehe seit mindestens Mai 2013 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im von der Beschwerdegegnerin eingeholten MEDAS Gutachten der A.___AG vom 7. November 2015 (Urk. 5/92/1-91), beruhend auf allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mein-internistischen, orthopädischen und psychiatrischen Untersuchungen vom 12. Oktober 2015, wurden folgende Diagnosen gestellt (S. 43):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F 45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persönlichkeitsstörung mit ängstlich vermeidenden, dependenten Zügen (ICD-10 F 60.9)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit aus internistischer Sicht äusserte der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sachverständige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, es hätten sich keinerlei akten- oder befundmässige Hinweise für eine somatische Ursache für die geklagte Müdigkeit ergeben. Aus dieser Sicht sei die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin, abgesehen von ihrem massiven Übergewicht, in altersentsprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem, normalem Gesundheitszustand und es bestünden keine Funktionsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen (S. 9 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.6.2Der orthopädische Sachverständige hielt fest (S. 20 f.), die Untersuchung habe zwar subjektiv eine Befindlichkeitsstörung im Bereich der oberen Extremitäten ergeben, allerdings sei klinisch keine Funktionsstörung fassbar. Es sei keine Gefühlsminderung, keine Bewegungseinschränkung von Händen und Fingern und auch keine erkennbare Muskelminderung objektivierbar. Hinweise auf eine rheumatische Grunderkrankung seien nicht zu sehen, und diesbezüglich sei die Beschwerdeführerin bereits in der Rheumaklinik I.___ (Universitätsspital Z.___) umfassend un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tersucht worden. Die Röntgenbilder der Hände seien völlig bland gewesen, und es seien lediglich bei der kernspintomografischen Untersuchung dezente Reiz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustände vereinzelter Handwurzelgelenke festgestellt worden. Diese seien kli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisch in keiner Weise apparent und bedingten auch keine Funktionseinschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung. Auch die Feindurchblutung der Hände sei nicht gestört gewesen (Ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pillarmikroskopie). Dem durch das Universitätsspital Z.___ postulierten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Thoracic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-O</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">utlet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Syndrom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (TOS) aufgrund eines positiven Adson-Tests, der subjektiv angegebenen Miss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">empfindung beider Arme sowie der beklagten Schwellung könne aufgrund der aktuellen Untersuchung nicht gefolgt werden. Das TOS sei eine seltene Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsentität, die aufgrund eines Engpasses für das Halsnervengeflecht und die am seitlichen Halsdreieck verlaufenden Gefässe zu Beschwerden und Ausfällen im betroffenen Arm führen könne. Es handle sich in ca. 95% der Fälle um ner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">venbedingte und zu 5% um gefässbedingte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Störungen. Die Schmerzen seien überwiegend bei Belastungen vorhanden (Überkopfarbeiten, Tragen schwerer Gegenstände) und liessen bei Beenden der Tätigkeit nach. Allein anamnestisch seien, da die Beschwerdeführerin Armschmerzen persistierend Tag und Nacht beklage, die diffusen Beschwerdeangaben schon untypisch für ein solches Krankheitsbild. Ein lang anhaltendes TOS führe auch zu objektivierbaren Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällen von Funktionen der oberen Extremität, was bei der Beschwerdeführerin nicht der Fall sei. Es bestehe weder eine objektivierbare Sensibilitätsstörung noch eine muskuläre Schwäche. Insbesondere seien aber die diagnoseweisenden klinischen Tests sämtlich negativ. Der als positiv beurteilte Adson-Test könne nicht bestätigt werden. Dieser sei beidseits negativ und im Übrigen seien auch weder am Achsenorgan noch im Bereich der unteren Extremitäten invalidisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rende Funktionsstörungen objektivierbar. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rthopädischem Fachgebiet be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Einschränkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g der Arbeitsfähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.6.3Aus psychiatrischer Sicht berichtete die zuständige Sachverständige (S. 31 f.), die Beschwerdeführerin sei pünktlich, ohne Begleitung mit dem Zug angereist und habe während der Untersuchung ihre Winterjacke anbehalten. Sie sei ruhig, fast bewegungslos im Stuhl gesessen und habe während der gesamten Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung den Blick konstant auf die Tischplatte gesenkt gehalten. Den Fragen habe sie aufmerksam zugehört und eine nachlassende Konzentrationsfähigkeit sei nicht festgestellt worden. Die Fragen habe sie leise und einsilbig beantwortet. Äusserlich sei sie gepflegt gekleidet und es hätten sich keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachlässigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Der formale Gedankengang sei sicher, geordnet aber verlangsamt und Anhaltspunkte für inhaltliche Denkstörungen, Wahn, Halluzi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nationen oder Ich-Störungen hätten nicht bestanden. In der Stimmungslage habe sie herabgesetzt gewirkt, wobei im Vordergrund die nahezu aufgehobene affektive Schwingungsfähigkeit, die psychomotorische Hemmung mit nahezu aufgehobener Mimik und Gestik sowie der fehlende Blickkontakt während der Exploration gestanden seien (S. 32). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Unter Berücksichtigung der Beobachtungen, die während der Untersuchung möglich gewesen seien, sei nicht der Anschein einer schweren depressiven Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sode erweckt worden. Beim Ausfüllen der Fragebögen sei aufgefallen, dass sie durchaus Aufgaben habe strukturieren können, flexibel gewesen sei und auch habe Fragen stellen können, so dass ihre Urteilsfähigkeit nicht in dem Masse beeinträchtigt gewesen sei, wie sie zunächst den Eindruck vermittelt habe (S. 38).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Vordergrund des psychopathologischen Befundes stünden die Antriebsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rung, der Interessenverlust und der soziale Rückzug. Kognitive Funktionsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rungen, ein Einengen der Gedanken, Gedankenkreisen und selbstabwertende Kognitionen hätten sich nicht eruieren lassen und seien auch bei der Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chung nicht beobachtet worden. Im Verlauf der Erkrankung habe neben der de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">pressiven Symptomatik eine somatoforme Schmerzstörung eine zunehmend grössere Bedeutung erlangt und das Vermeidungsverhalten und den Rückzug verstärkt. Sowohl in der Anamnese als auch bei der aktuellen Exploration seien Hinweise auf erlebnisreaktive Anteile der depressiven Symptomatik, erhebliche psychosoziale Belastungsfaktoren und ein aktueller Partnerkonflikt vorhanden. Das Ausmass der angegebenen Funktionseinschränkungen stehe im Wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">spruch zu den bisher in Anspruch genommenen Therapiemassnahmen. So sei die bereits im Jahr 2014 vorgeschlagene Intensivierung der psychiatrischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">handlung durch eine stationäre oder teilstationäre Behandlung nicht in An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">spruch genommen worden und berufliche Eingliederungsmassnahmen seien von Anfang an nicht gewünscht gewesen (S. 38).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus gesamtmedizinischer Sicht hielten die Experten fest (S. 43 f.), die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin habe sich nach ihrer abrupten Entlassung vom langjährigen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">platz im Mai 2012 wegen Fehlverhaltens erstmals wegen einer depressiven Episode, die sich im Rahmen psychosozialer Belastungen und einem Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">platzkonflikt zur Behandlungsbedürftigkeit entwickelt habe, in ambulante psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrische Behandlung begeben. Es seien im Verlauf seither unterschiedliche Serotonin-Wiederaufnahmehemmer verordnet worden. Im Januar 2013 sei erstmals eine schwere depressive Episode festgestellt worden, wobei im Rahmen einer stationären Behandlung eine Teilremission eingetreten sei. Unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigung aller Beobachtungen, die während der Untersuchung möglich gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen seien, hätten die Kriterien nicht den Anschein einer schweren depressiven Episode erweckt. Es sei nicht nur der Psychiaterin aufgefallen, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin durchaus flexibel sei, habe Fragen stellen können und um deren Beantwortung bemüht gewesen sei, so dass ihre Urteilsfähigkeit nicht in dem Masse beeinträchtigt sei, wie dies zunächst den Eindruck erweckt habe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aus somatisch-orthopädischer Sicht könnten die bisherigen ärztlich in Erwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gung gezogenen Diagnosen und die daraus abgeleiteten Einschränkungen nicht bestätigt werden. Es bestehe bei der Beschwerdeführerin, wie es der klinische Gesamteindruck habe erwarten lassen, eine volle körperliche Funktionsfähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3.3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Bericht der MEDAS vom 22. Dezember 2015 (Urk. 5/101), welcher auf Nachfra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gen der Beschwerdegegnerin und im Zusammenhang mit der Indikato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">renprüfung gemäss Rechtsprechung des Bundesgerichts erfolgte, erläuterte der zuständige Sachverständige zu Schwere und Ausprägung der objektiven Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">funde, es sei aus psychiatrischer Sicht zwar ein gehemmt depressives Zustands</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bild mit nahezu aufgehobener affektiver Schwingungsfähigkeit gezeigt worden. Die Kriterien für eine schwere depressive Episode seien jedoch dabei als nicht erfüllt erschienen. Auch die somatischen Teilgutachter hätten Inkonsistenzen festgestellt. So habe die Beschwerdeführerin beim Orthopäden trotz ihrer an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">geblich schweren Einschränkungen die Hände offensichtlich ohne Funktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einbusse gebrauchen können. Die von den behandelnden Ärzten monierten kognitiven und mnestischen Einschränkungen hätten durch das Verhalten am Tag der Untersuchung widerlegt werden können. Die Beschwerdeführerin habe alleine nach Wattwil reisen können, und dies sei ihr offensichtlich auch von ihrem Umfeld zugemutet worden. Sie sei trotz sehr zurückhaltender und äussert knapper Auskünfte imstande gewesen, gegen Ende der Untersuchung unver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mittelt präzise Antworten zu geben. Aufgrund des der Beschwerdeführerin ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mäss ihren eigenen Angaben verordneten „Sammelsuriums" von Psychophar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">maka, welches von keinem Psychiater so gemeint sein könne beziehungsweise nicht lege artis sei, sei ausnahmsweise eine Serumspiegelbestimmung veranlasst worden. Die bei den gemessenen Substanzen vorgelegenen Werte seien derart tief gewesen, dass an einer zuverlässigen Einnahme gezweifelt werden müsse. Es liege seitens der behandelnden Psychiater keine Aussage vor, wonach die therapeutischen und berufsintegrativen Bemühungen erschöpft seien. Vielmehr scheine es sich aktuell um eine minimale Therapieadhärenz mit dem einzigen Motiv zu handeln, den Krankenstatus so lange wie nötig aufrecht zu erhalten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdeführerin verfüge über gute persönliche Ressourcen, sei normal intelligent, sehr berufserfahren und gut in der Schweiz integriert, verfüge über eine normale Biografie, jedenfalls frei von aussergewöhnlichen, schweren Traumatisierungen. Aus dem Abwägen der Schwere und Ausprägung des de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">pressiven Leidens, welches wesentlich durch eine unglückliche Partnerbezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hung und die häusliche Konfliktlage bestimmt sei, und der persönlichen Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sourcen ergebe sich keine Begründung für eine andauernde Arbeitsunfähigkeit.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihrer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kritik am MEDAS Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brachte die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor, der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rheumatologische Gutachter habe seine Abweichungen gegenüber den Berichten der Uniklinik nicht begründet (Urk. 1 S. 4). Dies trifft insofern nicht zu, als sich der orthopädische Sachverständige sowohl mit der Berichterstattung der Uniklinik G.___ (E. 3.3.1 hiervor) als auch mit den Berichterstattungen des Universitätsspitals Z.___, die von der Beschwerdeführerin als Zweitmeinung eingeholt worden waren (E. 3.3.2 und E. 3.3.3), auseinandergesetzt hat. Der Gutachter begründete dabei einlässlich, weshalb die Diagnose eines TOS weder anamnestisch noch klinisch habe bestätigt werden können (vgl. 3.3.6.2 hiervor). Im Weiteren wurde weder in der Berichterstattung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Uniklinik G.___ noch in jener </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Universitätsspitals </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___ eine Arbeitsunfähigkeit attestiert. Der im Gutachten aus somatischer Sicht attestierten 100%igen Restarbeitsfähigkeit steht damit auch keine andere konträre Ansicht entgegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nichts abzugewinnen ist der Rüge, die psychiatrische Teilgutachterin habe trotz erkannter „Sprachbarriere“ keine Übersetzerin beigezogen (Urk. 1 S. 5). Hiezu ist zu bemerken, dass die Beschwerdeführerin bereits im Jahr 1990 in die Schweiz eingereist war, seit März 2003 eingebürgert ist (vgl. Urk. 5/1) und sich auch sonst aus den Akten keine Anhaltspunkte für eine sprachliche Verständigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">problematik ergeben. Die spärlichen Angaben und Auskünfte der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin anlässlich der medizinischen Abklärungen gründen denn offensichtlich auch nicht in einem sprachlichen Unvermögen, sondern im psychischen Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsbild. Bereits Dr. F.___ konnte bei seiner Untersuchung vom 6. Juni 2013 ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in sich gekehrt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es Verhalten mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sehr einsilbig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Antworten und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend deprimiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und nicht auflockerbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Stimmung feststellen, wobei auch dort festgehalten wurde, dass sich die Beschwerdeführerin während der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meiste Zeit ohne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Blickkontakt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgewendet habe (vgl. E. 3.2.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein nahezu identisches Beschwerdebild zeigte sich anlässlich der MEDAS-Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung. Hierbei konnte in der somatischen und insbesondere im Rahmen der psychiatrischen Begutachtung festgehalten werden, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruhig, fast bewegungslos im Stuhl </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesessen sei und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> während der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samten Untersuchung den Blick konstant auf die Tischplatte gesenkt gehalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fragen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leise und einsilbig beantwortet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.6.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Nachdem aber bereits Dr. F.___ diesen Zustand lediglich einer mittelgradigen Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik zuschreiben konnte, davor auch Dr. D.___ (E. 3.2.2) und auch die damals behandelnde Psychiaterin Dr. C.___ (E. 3.2.1.) zur gleichen Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose gelangt waren, ist nachvollziehbar, dass bei weitegehend gleichen psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischen Untersuchungsbefunden anlässlich der MEDAS-Begutachtung die Symptomatik keiner höhergradigen (schweren) Depression zugeschrieben wurde. Im Gutachten wurde auch überzeugend dargelegt, dass aufgrund verschiedener Umstände — die Beschwerdeführerin war in der Lage, ohne Begleitung und pünktlich mit dem öffentlichen Verkehr anzureisen, erschien äusserlich gepflegt, ohne Hinweise auf Vernachlässigungen, zeigte beim Ausfüllen der Fragebögen ein flexibles Verhalten und ein strukturiertes Vorgehen mit Nachfragen — sich nicht der Anschein einer schweren depressiven Episode ergeben hat (E. 3.3.6.4 hiervor). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anderslautende Befunde sind dem Bericht der Klinik B.___ nicht zu entnehmen, und der Bericht äussert sich auch nicht zur Arbeitsfähigkeit (vgl. E. 3.3.4). In Bezug auf die Berichterstattung des behandelnden Psychiaters Dr. H.___ fällt auf, dass dieser rückwirkend ab Mai 2013 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit at</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">testiert (E. 3.3.5). Seine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit beschlägt damit einen Zeitraum, in welchem bereits rechtskräftig erkannt wurde, dass die psychische Symptomatik keine Arbeitsunfähigkeit begründet. Auffallend ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch, dass der Behandlungsbeginn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in den gleichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zeitraum fällt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Therapie bei der früheren Psychiaterin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beendet wurde, weil diese nicht mehr be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reit war</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beschwerdeführerin krank zu schreiben (E. 3.2.5 hiervor)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die at</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">testierte Arbeitsunfähigkeit kann damit nicht einem veränderten Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand zugeschrieben werden, sondern stellt eine andere Beurteilung des Bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herigen dar, was in revisionsrechtlicher Hinsicht unbeachtlich ist (E. 1.2 hievor). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MEDAS Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. November 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erfüllt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch sonst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sämtliche rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für eine beweiskräftige ärztlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Entscheidungsgrundlage (E. 1.4 hiervor), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beruht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dieses doch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf fachärztlichen Untersuchungen und wurde in Kenntnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der relevanten Vorakten (Urk. 5/92/2-5, Urk. 5/92/11-14 und Urk. 5/92/22-27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) abgegeben. Die Gutachter nahmen zu früheren medizinische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Beurteilungen Stellung (Urk. 5/92/20-21</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und erhoben detaillierte Befunde und nachvollziehbare Diagnosen. Die von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin geklagten Beschwerden wurden berücksichtigt und die Gutachter setz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten sich hinreichend mit diesen auseinander. Zudem haben sie die medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Zusammenhänge und die medizinische Situation einleuchtend dargelegt und ihre Schlussfolgerung nachvollziehbar begründet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ergibt sich damit, dass nach der Neuanmeldung vom 7. Juli 2014 aus somatischer Sicht keine neuen gesundheitlichen Störungen mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit hinzugekommen sind. Aus psychiatrischer Sicht weisen die aktuellen Untersuchungsbefunde gegenüber jenen, wie sie im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungsabweisung vom 29. Januar 2014 vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legen hatten, auf ein weitegehend identisches bzw. unverändertes Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bild hin. Eine wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen respek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive ein Revisionsgrund liegt damit nicht vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass die Gutachter bei gleicher Befundlage das Beschwerdebild neben der depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siven Symptomatik auch einer a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nhaltende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> somatoforme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zugeordnet haben, vermag daran nichts zu ändern. Selbst bei Annahme eines Revisionsgrundes und umfassender Neuprüfung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des psychischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdebildes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach der (geänderten) bundesgerichtlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) läge keine (rentenbegründende) Invalidität vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.1</span><span> </span><span id="XX010"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht die Überwindbarkeitsvermutung aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben und das bisherige Regel-/Ausnahme-Modell durch einen struktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rierten normativen Prüfungsraster ersetzt. In dessen Rahmen wird im Regelfall anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen ergebnisoffen und symmetrisch beurteilt, indem gleichermassen den äusseren Belastungsfaktoren wie den vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handenen Ressourcen Rechnung getragen wird (BGE 141 V 574 E. 4.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2 mit Hinweisen). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weislosigkeit nach wie vor die materiell beweisbelastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2; Urteil des Bundesgerichts 8C_28/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">016 vom 15. April 2016 E. 3.2).</span><span id="XX208"></span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom Internisten und Orthopäden der MEDAS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> detailliert erhobenen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungsbefunde waren grundsätzlich unauffällig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.3.6.1 und E. 3.3.6.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relevante</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Komorbidität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> damit nicht, wohl aber eine Diskrepanz zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen den subjektiv beklagten Beschwerden und den internistischen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pädischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Befunden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der MEDAS </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">befasste sich mit der Persönlichkeitsstruktur der Beschwerdeführerin und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahm </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausführlich Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zum sozialen Kontext </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit dem Hinweis auf erlebnisreaktive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anteile</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und erhebliche psychosoziale Belastungsfaktoren (Konflikt am Arbeitsplatz mit ungerecht empfundener Kündigung und Konflikte in der Partnerschaft).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Aspekt der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Konsistenz ergibt sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die Darstellung der Beschwerdeführerin betreffend Aktivitätsniveau im Widerspruch zu den objektiv erhobenen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungsbefunden stand, wobei in den Selbstbeurteilungsskalen fast durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend Extremwerte ankreuzt wurden (Urk. 5/92/41 und Urk. 5/92/44). Sodann wurde auch auf Inkonsistenzen angesichts der monierten somatischen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen einerseits und der bedarfsweise möglichen Fähigkeiten im Alltag und während der jeweiligen Untersuchungen hingewiesen (Urk. 5/92/45 und E. 3.3.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insgesamt zeitigten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die diagnostizierte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anhaltende somatoforme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und die r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ezidivierende depressive Störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(zu den Zweifeln an der zuverlässigen Einnahme der Antidepressiva und zur fehlenden Behandlungsresistenz [vgl. zum Ganzen etwa Bundesgerichtsurteil 8C_753/2016 vom 15. Mai 2017 E. 4.3 und 4.4 mit Hinweisen] siehe Urk. 5/92/39) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Auswirkungen auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von weiteren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abklärungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. Urk. 1 S. 6) sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf zu verzichten ist (antizipierte Beweiswürdigung (BGE 124 V 90 E. 4b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten erweist sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. März 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerden führt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig, wobei die Kosten nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entsprechend dem Verfahrensausgang sind die ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzenden Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 8</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">00.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Marco Mona</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubNef</p><p></p></div> </div></body></html>