<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00251</span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Nef</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. Februar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1966, reiste im Februar 2015 aus Süditalien in die Schweiz ein und übte für jeweils kurze Zeit verschiedene Tätigkeiten aus </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Urk. 7/10 S. 2). Ab 1. September 2015 war er bei der Y.___ als Gipser angestellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und bei der Suva gegen die Folgen von Berufs- und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berufsunfällen versichert. Mit Schadenmeldung vom 23. März 2016 wurde der Suva angezeigt, dass X.___ am 7. März 2016 ein Gewicht falsch gehoben habe und dabei am Oberschenkel rechts und am Rücken rechts eine Zerrung er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">litten habe (Urk. 7/1). Mit Schreiben vom 29. März 2016 (Urk. 7/4) teilte die Suva dem Versicherten mit, dass sich aufgrund der Unterlagen kein Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ereignis im Sinne von Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) zugetragen habe und auch die Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen zur Übernahme des Schadenfalls als unfallähnliche Körperschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen nicht erfüllt seien. Nach Einwendungen des Versicherten (vgl. Urk. 7/7) und Besprechungen mit dem Versicherten bei der Suva (vgl. Urk. 7/10 und Urk. 7/23), teilte diese am 30. Juni 2016 (Urk. 7/24</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erneut mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Möglichkeit bestehe, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des gemeldeten Ereignisses Leistungen zu erbringen. Nach dem Eingang weiterer Einwendungen (Urk. 7/25) verneinte die Suva mit Verfügung vom 14. Juli 2016 (Urk. 7/26) ihre Leistungspflicht. Gegen diesen Entscheid erhob der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Versicherte am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. September 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einsprache (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">32</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), welche die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Entscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. Oktober 2016 (Urk. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) abwies.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 31. Oktober 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1) Beschwerde und be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antragte sinngemäss die Aufhebung des Entscheides und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausrichtung der gesetzlichen Leistungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Heilkosten und Taggeld) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch die obligatorische Unfallversicherung. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. Dezember 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6) auf Abw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eisung der Beschwerde, wovon dem Beschwerdeführer am 12. Dezember 2016 (Urk. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) Kenntnis gegeben wurde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallversicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hier zu beurteilende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ereignis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat sich am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. März 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG werden — soweit das Gesetz nichts anderes be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmt — die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Unfall ist gemäss Art. 4 ATSG die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (BGE 129 V 402 E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung bezieht sich das Begriffsmerkmal der Ungewöhnlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selber. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwer wiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er den Rahmen des im jeweiligen Lebensbereich Alltäg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen oder Üblichen überschreitet. Ausschlaggebend ist also, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an Umwelteinwirkungen auf den menschlichen Körper abhebt. Ungewöhnliche Auswirkungen allein begründen keine Ungewöhnlichkeit (BGE 134 V 72 E. 4.3.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Lehre und Rechtsprechung kann das Merkmal des ungewöhnlichen äusse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Faktors in einer unkoordinierten Bewegung (RKUV 2000 Nr. U 368 S. 100 E. 2d mit Hinweisen; Maurer, Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, S. 176 f.) bestehen. Bei Körperbewegungen gilt dabei der Grundsatz, dass das Erfordernis der äusseren Einwirkung lediglich dann erfüllt ist, wenn ein in der Aussenwelt begründeter Umstand den natürlichen Ablauf einer Körperbewegung gleichsam „programmwidrig" beeinflusst hat. Bei einer solchen unkoordinierten Bewegung ist der ungewöhnliche äussere Faktor zu bejahen; denn der äussere Faktor – Veränderung zwischen Körper und Aussenwelt – ist wegen der erwähnten Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grammwidrigkeit zugleich ein ungewöhnlicher Faktor (BGE 130 V 117 E. 2.1; RKUV 2004 Nr. U 502 S. 183 E. 4.1, Nr. U 510 S. 275, Nr. U 523 S. 541 E. 3.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG kann der Bundesrat Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen. Von dieser Kompetenz hat der Bundesrat in Art. 9 Abs. 2 UVV Gebrauch gemacht und fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Körperschädigungen, sofern sie nicht eindeutig auf eine Erkrankung oder eine Degeneration zurückzuführen sind, auch ohne ungewöhnliche äussere Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung den Unfällen gleichgestellt:</span><span> </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Knochenbrüche;</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verrenkungen von Gelenken;</span><span> </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Meniskusrisse;</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Muskelrisse;</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Muskelzerrungen;</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sehnenrisse;</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bandläsionen;</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Trommelfellverletzungen.</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Aufzählung der den Unfällen gleichgestellten Körperschädigungen ist ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessend (BGE 116 V 136 E. 4a, 147 E. 2b, je mit Hinweisen; Maurer, Schweizerisches Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrecht, 2. Aufl., 1989, S. 202).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei den unfallähnlichen Körpe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rschädigungen im Sinne von Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 UVV entfällt im Vergleich zu den eigentlichen Unfällen nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 ATSG einzig das Tatbestandselement der Ungewöhnlichkeit des auf den Körper einwirkenden äusseren Faktors. Alle übrigen Begriffsmerkmale eines Unfalles müssen hinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen auch bei den unfallähnlichen Körperschädigungen erfüllt sein. Dies gilt namentlich für das Erfordernis des einwirkenden äusseren Faktors an sich, worunter ein ausserhalb des Körpers liegender, objektiv feststellbarer, sinn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fälliger </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eben unfallähnlicher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einfluss auf den Körper zu verstehen ist. Dabei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kann die schädigende Einwirkung auch in einer körpereigenen Bewegung bestehen (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_40/2014 vom 8. Mai 2014 E. 2.2.2 mit Hinweisen auf BGE 139 V 327 E. 3.1, 3.3.1; 129 V 466 E. 2.2, 4.1; 123 V 43 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2b).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Praxisgemäss stellen die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die „Aussagen der ersten Stunde“ ab, denen in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich auf den Standpunkt (Urk. 2), zum Gesche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hensablauf des Ereignisses vom 7. März 2016, welches zu einer Rückenschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung geführt haben solle, seien einerseits eigene Darstellungen des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers zum Sachverhalt, andererseits Angaben in der Unfallmeldung der ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">maligen Arbeitgeberin und in den verschiedenen Arztberichten gestützt auf An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gaben des Beschwerdeführers vorhanden. Die diesbezügliche Aktenlage sei un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klar und mehrdeutig und es lasse sich nicht mit dem Beweisgrad der überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Wahrscheinlichkeit ein Unfall im Rechtsinne im Zusammenhang mit dem geltend gemachten Vorgang vom 7. März 2016 belegen (S. 5 - 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbst wenn einzig auf die nachträgliche Schilderung des Beschwerdeführers bei der Aussendienstbefragung abzustellen wäre, lasse sich daraus kein Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsschaden betreffend den behaupteten Sturz ableiten und die geklagten Rückenbeschwerden könnten gemäss medizinischer Einschätzung des Kreis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arztes nicht ursächlich auf das Ereignis vom 7. März 2016 zurückgeführt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass der Beschwerdeführer vor dem Ereignis vom 7. März 2016 nie Rückenschmerzen verspürt habe, entspreche dem schicksalsmässigen Verlauf degenerativer oder konstitutionell bedingter Vorzustände, die in vielen Fällen lange Zeit stumm blieben, um dann bei irgendeiner Gelegenheit symptomatisch zu werden. Für die geklagten unspezifischen Rückenschmerzen in Form eines lumbospondylogenen Schmerzsyndroms sei die Unfallversicherung nicht leistungspflichtig, da weder ein Unfallereignis noch ein Kausalzusammenhang be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legt werden könne (S. 6 ff. vgl. auch Urk. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte unter Bezugnahme auf ein Schreiben an die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin vom 26. Mai 2016 (vgl. Urk. 7/17) einzig vor, er habe vor dem Ereignis nie Rückenschmerzen gehabt (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">St</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reitig und zu prüfen ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer am 7. März 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbegründenden Unfall erlitten hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den Akten können diesbezüglich folgende Sachverhaltsdarstellungen entnom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men werden:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht des Z.___ vom 17. März 2016 (Urk. 7/9) über die ambulante Behandlung vom 7. März 2016 wurde festgehalten, die notfallmässige Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorstellung des Beschwerdeführers erfolge in Begleitung eines Arbeitskollegen. Die Anamnese sei aufgrund von Sprachschwierigkeiten erschwert. Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer berichte, dass er Abrieb aufgezogen habe, als er plötzlich um 14.30 Uhr beim Aufstehen einen Zwick im Rücken verspürt habe. Bereits am Vormittag habe er einen Knacks im Rücken gefühlt und nach der Mittagspause sei es dann wieder besser gewesen. Der Schmerz sei im unteren Rücken am stärksten, in der Mitte lokalisiert und strahle auf die rechte Seite aus. Schmerzen habe er dann vom Rücken bis zum Fersen. Im Liegen oder Sitzen, in schräger Lage seien die Schmerzen ertragbar. Ein Schmerzmittel habe er noch nicht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genommen. Er habe noch nie solche Rückenschmerzen gehabt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte diagnostizierten ein lumbospondylogenes Schmerzsyndrom und hiel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten fest, es sei eine analgetische Therapie mit Novalgin, Dafalgan und Brufen begonnen worden und der Beschwerdeführer sei für eine Woche krankgeschrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben worden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Schadenmeldung UVG vom 23. März 2016 (Urk. 7/1) wurde der Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt wie folgt beschrieben: „Hat Gewicht falsch gehoben“ (Ziff. 6); der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer habe am Rücken rechts und am Oberschenkel rechts eine Zerrung erlitten (Ziff. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich eines Telefonats vom 5. April 2016 (Urk. 7/7) teilte der Sohn des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführers mit, er sei überhaupt nicht einverstanden mit der Ablehnung. Sein Vater habe den Auftrag bekommen, einen Sack (Gips) 25 kg die Treppe zur Baustelle hochzutragen. Unmittelbar nach dem Heben (auf die Schulter, um das Gewicht abzustützen) habe dieser einen stechenden Schmerz im Rücken ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spürt und die Schmerzen hätten bis in die Beine ausgestrahlt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Aktennotiz über die Besprechung mit dem Beschwerdeführer vom 21. April 2016 (Urk. 7/10) wurde aufgrund der handschriftlichen Dokumenta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion des Sachverhaltes (vgl. Urk. 7/12) Folgendes festgehalten: er (der Beschwerdeführer)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe am Montag den 7. März 2016 vor 12.00 Uhr auf der Bau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle in Schaffhausen gearbeitet. Er sei im Gebäudeinnern gewesen und habe Abrieb gemacht. Er habe die Treppe hochsteigen wollen. Seine Augen seien ko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">misch und ihm sei schwindlig geworden und er sei auf der Treppe gestürzt. Er habe etwas in den Armen getragen, was könne er nicht sagen. Vor dem Sturz habe er das Bewusstsein verloren. Vorher sei ihm dies nie passiert. Er wisse nicht, ob er einen Körperteil angeschlagen habe. Beim Aufstehen habe er Schmerzen im Rücken gespürt. Eine äussere Verletzung sei nicht erkennbar ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesen und den Kopf habe er nicht angeschlagen. Nach 13.00 Uhr habe er mit dem Abrieb weitermachen wollen. Ein neues Ereignis sei nicht passiert und we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen der Schmerzen sei er blockiert gewesen und habe liegen müssen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, FMH für Allgemeine Innere Medizin, wies im Bericht vom 26. Mai 2016 (Urk. 7/17) darauf hin, der Beschwerdeführer habe ihn gebeten, einen Bericht zu schreiben. Dieser sei am 11. März 2016 bei ihm in der Praxis erschienen und habe berichtet, dass er am 7. März 2016 einen circa 30 kg schweren Abriebsack bei der Arbeit gehoben habe. Darauf sei es ihm schwindlig geworden, er habe in den Händen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Kraft </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr gehabt und in der Folge sei er mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit gestürzt. Er könne sich aber wegen dem Schwindel nicht an den ganz genauen Hergang erinnern. Zudem habe er auch Urin verloren, was vorher nie der Fall gewesen sei. Unmittelbar danach habe er starke Schmerzen im Kreuz mit Ausstrahlung nach oben und unten verspürt. Darauf sei er in das Z.___ gegangen. Das Ereignis sei dort aber falsch wiedergegeben worden, da er sich aus sprachlichen Gründen nicht gut habe verständigen können. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die einzelnen Umstände des Unfallgeschehens sind nach der Rechtsprechung vom Leistungsansprecher glaubhaft zu machen, ansonsten für den Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherer keine Leistungspflicht besteht. Führt die durch das Gericht vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmende Beweiswürdigung zum Ergebnis, dass das Vorliegen eines Unfalles nicht wenigstens mit Wahrscheinlichkeit erstellt ist - die blosse Möglichkeit ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nügt nicht -, so hat der Unfall als unbewiesen zu gelten, was sich zu Lasten der leistungsansprechenden Person auswirkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(BGE 116 V 136 E. 4b; Urteile des Bundesgerichts U 117/02 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2003 E. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss der Beweisregel der „Aussagen der ersten Stunde“ (vgl. vorstehend </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 1.8) ist davon auszugehen, dass sich das Ereignis vom 7. März 2016 so zugetra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen hatte, wie es der Beschwerdeführer am Ereignistag gegenüber den Ärzten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beschrieben hat (E. 3.1). Übereinstimmend damit sind im We</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sentlichen auch die Angaben in der Schadenmeldung vom 23. März 2016 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(E. 3.2) sowie die Angaben im Telefonat mit dem Sohn des Beschwerdeführers vom 5. April 2016 (E. 3.3). Dabei ergeben sich insbesondere keine Anhaltspunkte für die nachträgliche Schilderung eines Sturzes auf der Treppe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zufolge Schwindel und Verlust des Bewusstseins (vgl. E. 3.4). Die diesbezüglichen Angaben des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführers sind den auch sehr vage, konnte er doch nicht angeben, was er in den Armen getragen und auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht, ob er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beim Sturz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen Körperteil ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlagen ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tte. Für ein Sturzereignis liefert auch die Aktenlage keine Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkte. Insbesondere waren anlässlich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">notfallmässige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Selbstvorstellung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Z.___ keine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> äussere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verletzung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erkennbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Da selbst der Sohn des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführers bei der Sachverhaltsschilderung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. E. 3.3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kein Sturzereignis erwähnte, ist der Argumentation, die Sachverhaltsdarstellung sei im Z.___ aus sprachlichen Verständigungsschwierigkeiten falsch wiedergegeben worden, nichts zu Gunsten des Beschwerdeführers abzugewinnen. Denn es ist nicht da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von auszugehen, dass der Beschwerdeführer selbst vom eigenen Sohn falsch verstanden wurde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Bericht von Dr. A.___ (vgl. E. 3.4) ist zur Erhebung des relevanten Sachverhaltes nicht tauglich. Dieser wurde erst am 26. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und damit mehr als zweieinhalb Monate nach dem Ereignis vom 7. März 2016 verfasst. Zwar wird darin auf den angeblichen Unfallbeschrieb des Beschwerdeführers anlässlich der Konsultation vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hingewiesen: diese Darstellung weicht aber erheblich von anderen Sachverhaltsschilderungen ab, wie sie - ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere nach Bekanntgabe der Leistungsabweisung - an anderer Stelle wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dergegeben wurden. So erinnerte sich der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schriftlichen Dokumentation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum Sachverhalt (vgl. Urk. 10/12) nicht mehr, ob er etwas in den Armen getragen hatte. Sodann war in keinen früheren Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein Urin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgang bei Bewusstseinsverlust</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermerkt. Da der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer angibt, so etwas sei ihm zuvor noch nie passiert, wäre diesbezüglich auf ein besonderes eindrückliches Sachverhaltselement zu schliessen. Damit ist aber nicht plausibel, weshalb in den zeitnah zum Unfallereignis verfassten Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen dieses Vorkommnis keinen Eingang in die Akten gefunden hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erst nachdem die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer mit Schreiben vom 29. März 2016 darüber informiert hatte, dass das Ereignis vom 7. März 2016 die Kriterien eines Unfalles nicht erfülle (Urk. 7/4), wurde die Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltsdarstellung abgeändert, wobei nun plötzlich auf ein Sturzereignis hinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen wurde (E. 3.4). Selbst hierbei blieben die Aussagen aber insgesamt vage und inkonsistent. Wie dargestellt, wäre zu erwarten gewesen, dass sowohl die Arbeitgeberin in ihrer Unfallmeldung als auch der Beschwerdeführer beim Ereignisbeschrieb im Z.___ sowie sein Sohn, welcher sich dafür einsetzte, dass der Beschwerdeführer Versicherungsleistungen der Unfallversicherung erhält, einen solchen Sachverhalt widergegeben hätten. Als Grund für die Schmerzen im Rücken wurde jedoch einzig das Anheben und Tragen einer Last genannt (vgl. vorstehend E. 3.1 bis E. 3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist daher auf die Aussagen der ersten Stunde abzustellen und mit dem im Sozialversicherungsrecht massgeblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer beim Anheben eines Gewichts von maximal 25 Kilogramm Schmerzen im Rücken verspürte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit steht fest, dass der Beschwerdeführer am 7. März 2016 beim Anheben und Herumtragen von Lasten Schmerzen im Rücken und im Oberschenkel ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spürt hatte, ohne dass sich dabei etwas Ungewöhnliches zugetragen hätte. Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einträchtigungen des natürlichen Ablaufs der Körperbewegung durch etwas Programmwidriges oder Sinnfälliges wie Ausgleiten, Stolpern, reflexartiges Abwehren eines Sturzes sind nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegenden Wahrscheinlichkeit ausgewiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Etwas Ungewöhnliches lässt sich ferner auch nicht im Kraftaufwand erkennen, welcher beim Heben und Herumtragen eines Gipssackes erforderlich war. Denn einerseits ist davon auszugehen, dass es sich dabei um eine Verrichtung handel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te, welche zum gewöhnlichen Arbeitsalltag des Beschwerdeführers gehörte. Andererseits kann schon deshalb nicht von einem ungewöhnlichen Ereignis gesprochen werden, weil ein Sack mit einem Gewicht von ungefähr 25 bis 30 Ki</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logramm ein zu geringes Geweicht aufweist, um eine Überanstrengung anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen. So wurde eine den Unfallbegriff erfüllende Überanstrengung bisher bei Lasten von mehr als 100 Kilogramm bejaht (vgl. Urteil des Bundesgerichts </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">U 222/05 vom 21. März 2006 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten steht demnach fest, dass es dem Ereignis vom 7. März 2016 an einem für den Unfallbegriff vorausgesetzten ungewöhnlichen äusseren Fak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tor fehlt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt, ob unter dem Titel der unfallähnlichen Körperschädigung eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin für die Folgen des Ereignisses vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. März 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> besteht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des Z.___ diagnostizierten ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumbospondylogenes Schmerzsyndrom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/9). Anhaltspunkte für eine ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">re Körperschädigung weisen die medizinischen Akten nicht aus. Eine Listen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verletzung gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG (vgl. E. 1.6) liegt somit nicht vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der angefo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chtene Einspracheentscheid vom 3. Oktober 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">damit auch in dieser Hinsicht nicht zu beanstanden,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weshalb die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubNef</p><p></p></div> </div></body></html>