<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2000.00081</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105574&amp;W10_KEY=13013580&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2000.00081</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 06.07.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 25.04.2001 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Nationalstrassen-Ausführungsprojekt</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Nationalstrassen-Ausführungsprojekt, Abschnitt N 4.1.6 Knonau bis Üetliberg West: Abweisung der Beschwerde, mit welcher die Linienführung der Nationalstrasse entsprechend dem nach Anpassung des generellen Projekts unverändert gebliebenen Ausführungsprojekt beanstandet wird (E. 4). </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSFÃHRUNGSPROJEKT">AUSFÃHRUNGSPROJEKT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERMESSEN">ERMESSEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTERESSENABWÃGUNG">INTERESSENABWÃGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LINIENFÃHRUNG (STRASSE)">LINIENFÃHRUNG (STRASSE)</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NATIONALSTRASSE">NATIONALSTRASSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: VERKEHR (INKL. STRASSENRECHT, WANDERWEGE)">VERKEHR (INKL. STRASSENRECHT, WANDERWEGE)</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 9 EntG</span><br/><span class="gerade">Art. 3 NHG</span><br/><span class="ungerade">Art. 5 NSG</span><br/><span class="gerade">Art. 41 lit. I NSG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. A. GestÃ¼tzt auf den Bundesbeschluss vom 21. Juni 1960 Ã¼ber das Nationalstras­sennetz genehmigte der Bundesrat am 15. November 1995 ein Ã¼berarbeitetes generelles Projekt fÃ¼r den Nationalstrassenabschnitt N 4.1.6, Knonau bis Ãetliberg West. Mit Be­schluss Nr. 237 vom 28. Januar 1998 stimmte der Regierungsrat dem bereinigten AusfÃ¼h­rungsprojekt fÃ¼r den Nationalstrassenabschnitt N 4.1.6 zu. Einer Einsprache, die <b>A</b> gegen die aufgelegten ProjektplÃ¤ne erhoben hatte, entsprach er insofern, als er die Baustellenzu­fahrt Hedingen wesentlich reduzierte; im Ã¼brigen wies er dessen Einsprache ab, soweit er darauf eintrat. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die gegen den Einspracheentscheid des Regierungsrats erhobene Beschwerde des <b>A</b>s' hiess das Verwaltungsgericht mit Entscheid vom 23. Juni 1999 (VB.1998.00114) teil­weise gut. Es hob den angefochtenen Entscheid mit Bezug auf den Nationalstrassenab­schnitt N 4.1.6 im Bereich Lochhof bis und mit SÃ¼dportal des Islis­bergtunnels (ca. km 22.100 bis km 22.750) auf und wies die Sache zu neuem Entscheid Ã¼ber diesen Stras­senabschnitt an den Regierungsrat zurÃ¼ck. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts erhob <b>A</b> am 6. September 1999 Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht. Diese Be­schwerde, die beim Bun­desgericht noch hÃ¤ngig ist, richtete sich jedoch nicht gegen den RÃ¼ckweisungsentscheid mit Bezug auf den fraglichen Streckenabschnitt; diesbezÃ¼glich erwuchs der Entscheid des Verwaltungsgerichts unangefochten in Rechtskraft. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>B. Am 6. Dezember 1999 genehmigte der Bundesrat eine Ãnderung des generellen Projekts, mit welchem er dieses im fraglichen Abschnitt an das vom Regierungsrat am 28. Januar 1998 bereinigte AusfÃ¼hrungsprojekt anpasste. GestÃ¼tzt darauf bestÃ¤tigte der Regierungsrat das AusfÃ¼hrungsprojekt mit Beschluss Nr. 119/2000 vom 19. Januar 2000 unverÃ¤ndert in der Fassung vom 28. Januar 1998. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Mit einer gleichzeitig an das Bundesgericht und das Verwaltungsgericht gerich­teten Eingabe vom 29. Februar 2000 erhob <b>A</b>, vertreten durch <b>C</b>, Beschwerde gegen den Beschluss des Re­gierungsrats vom 19. Januar 2000. Er stellte im Wesentlichen den An­trag, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die N4 sei im fraglichen Abschnitt auf die LinienfÃ¼hrung gemÃ¤ss dem ursprÃ¼nglichen generellen Projekt zurÃ¼ckzuverlegen. In formeller Hinsicht beantragte er unter anderem, die abgeÃ¤nderten PlÃ¤ne und deren Geneh­migung seien ihm zu erÃ¶ffnen und es sei ihm danach eine Nachfrist von 30 Tagen zur Er­gÃ¤nzung der Be­schwerde anzusetzen; ferner sei ein Augenschein vorzunehmen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Entscheid des bundesgerichtlichen Instruktionsrichters vom 2. MÃ¤rz 2000 wurde das Verfahren der eidgenÃ¶ssischen Verwaltungsgerichtsbeschwerde bis zum Ent­scheid des ZÃ¼rcher Verwaltungsgerichts Ã¼ber seine ZustÃ¤ndigkeit sistiert. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Regierungsrat stellt in seiner Beschwerdeantwort vom 21. MÃ¤rz 2000 Antrag auf Abweisung der Beschwerde. <b>A</b> hÃ¤lt in der Replik vom 12. Mai 2000 an seinen Rechts­standpunkten fest; ergÃ¤nzend beantragt er, das vom Bundes­rat am 6. Dezember 1999 ge­Ã¤nderte generelle Projekt sei zur WiedererwÃ¤gung und Neube­urteilung an den Bundesrat zurÃ¼ckzuweisen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz und der Parteien werden, soweit erforderlich, nachstehend wiedergegeben. </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Nach der bis Ende 1999 gÃ¼ltigen ZustÃ¤ndigkeitsordnung war das Verwaltungsge­richt zur Behandlung von Beschwerden, die sich gegen nationalstrassenrechtliche Einspra­cheentscheide des Regierungsrats richteten und Begehren nach Art. 7 bis 10 des Bundesge­setzes vom 20. Juni 1930 Ã¼ber die Enteignung (EntG) zum Gegenstand hatten, zustÃ¤ndig (VGr, 23. Juni 1999, VB.1998.00114, E. 1). Mit der durch das Bundesgesetz vom 18. Juni 1999 Ã¼ber die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren (AS 1999 3071) vorgenommenen Ãnderung des Bundesgesetzes vom 8. MÃ¤rz 1960 Ã¼ber die Nationalstras­sen (NSG) wurde jedoch die Kompetenz zur Behandlung von Einsprachen gegen National­strassen-AusfÃ¼hrungsprojekte von den Kantonen auf den Bund bzw. das EidgenÃ¶ssische Departement fÃ¼r Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) Ã¼bertragen und ein neuer Rechtsmittelweg an die Rekurskommission UVEK erÃ¶ffnet (Art. 28 NSG in der Fassung vom 18. Juni 1999). Nach dieser Ordnung sind Einsprache­entscheide nicht mehr durch die Kantonsregierung zu treffen, und die Beschwerde an das kantonale Verwaltungs­gericht steht nicht mehr zur VerfÃ¼gung. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Ãnderung des NSG vom 18. Juni 1999 ist am 1. Januar 2000 in Kraft getreten. Die im revidierten Art. 62 NSG enthaltene Ãbergangsbestimmung sieht jedoch vor, dass Gesuche, die im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Ãnderung bereits aufgelegt waren, nach altem Verfahrensrecht zu beurteilen sind. Als Gesuche im Sinn dieser Bestimmung gelten insbesondere nationalstrassenrechtliche AusfÃ¼hrungsprojekte (vgl. die Terminologie der Art. 27â27c NSG in der Fassung vom 18. Juni 1999). Zum Verfahrensrecht ist in diesem Zusammenhang auch die ZustÃ¤ndigkeitsordnung zu rechnen; diese machte den Schwer­punkt der diesbezÃ¼glichen GesetzesÃ¤nderung aus, und im Rahmen der alten ZustÃ¤ndigkei­ten wÃ¤ren die neuen Verfahrensregeln kaum sinnvoll anwendbar. AusfÃ¼hrungsprojekte, fÃ¼r welche die Planauflage (Art. 27a â 27d des revidierten NSG) noch vor Ende 1999 stattge­funden hat, sind demnach weiterhin nach der bis Ende 1999 gÃ¼ltigen ZustÃ¤ndigkeitsord­nung und im damals geltenden Verfahren zu beurteilen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das vorliegend strittige AusfÃ¼hrungsprojekt wurde in der Zeit vom 14. April bis 13. Mai 1997 Ã¶ffentlich aufgelegt. Mit Bezug auf den hier zu beurteilenden Streckenab­schnitt wurde es zwar mit dem Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 23. Juni 1999 an den Regierungsrat zurÃ¼ckgewiesen; der Regierungsrat hat es jedoch, nachdem das gene­relle Projekt an die LinienfÃ¼hrung des AusfÃ¼hrungsprojekts angepasst worden war, in sei­nem Entscheid vom 19. Januar 2000 in unverÃ¤nderter Fassung bestÃ¤tigt. Da es sich weiter­hin um dasselbe Projekt handelt, war eine nochmalig Ã¶ffentliche Auflage nicht erforderlich, um die Rechtsschutzinteressen betroffener Personen und beschwerdelegitimierter Organi­sationen zu wahren; der Rechtsschutz des BeschwerdefÃ¼hrers wurde durch die direkte Er­Ã¶ffnung des Entscheids gewÃ¤hrleistet. Beim strittigen Projekt handelt es sich daher im Sinn von Art. 62 NSG um ein Gesuch, das im Zeitpunkt des Inkrafttretens der GesetzesÃ¤nderung bereits Ã¶ffentlich aufgelegt war. Der Regierungsrat war demnach gestÃ¼tzt auf Art. 27 Abs. 2 NSG (alte Fassung) zur Behandlung des Projekts befugt, und sein Entscheid kann mit Beschwerde beim kantonalen Verwaltungsgericht angefochten werden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Der BeschwerdefÃ¼hrer ist gestÃ¼tzt auf Art. 55 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 7. Oktober 1983 Ã¼ber den Umweltschutz (USG) sowie Art. 12 Abs. 1 und 2 des Bundesge­setzes vom 1. Juli 1966 Ã¼ber den Natur‑ und Heimatschutz in der Fassung vom 24. MÃ¤rz 1995 (NHG) zur Beschwerde in der vorliegenden Sache legitimiert (VGr, 23. Juni 1999, VB.1998.00114, E. 3). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. a) Der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt, es seien ihm die geÃ¤nderten PlÃ¤ne des gene­rellen Projekts und deren Genehmigung durch den Bundesrat zu erÃ¶ffnen. Mit der Replik verlangt er ferner, das abgeÃ¤nderte generelle Projekt zur Neubeurteilung an den Bundesrat zurÃ¼ckzuweisen. Die Festlegung des generellen Projekts ist jedoch nicht Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens, und gegen den Genehmigungsbeschluss des Bundes­rats stand auch kein Rechtsmittel zur VerfÃ¼gung. Das generelle Projekt kann lediglich indi­rekt beanstandet werden, soweit sich die geltend gemachten MÃ¤ngel im AusfÃ¼hrungspro­jekt niedergeschlagen haben (BGE 122 II 165, nicht publ. E. 6a; 118 Ib 206 E. 8d; 117 Ib 285 E. 7c und d a.E.). Soweit sich die Beschwerde gegen das generelle Projekt als solches richtet, kann daher nicht auf sie eingetreten werden. Die PlÃ¤ne des generellen Projekts standen im Ãbrigen, wie der BeschwerdefÃ¼hrer der Beschwerdeantwort entnehmen konnte, im Verfahren vor Verwaltungsgericht zur VerfÃ¼gung. Er hÃ¤tte daher die MÃ¶glichkeit ge­habt, in diese Einsicht zu nehmen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Einwendungen, die das Genehmigungsverfahren des Bundesrats betreffen, sind im vorliegenden Verfahren aus demselben Grund nicht zu beurteilen. Auf die RÃ¼ge des BeschwerdefÃ¼hrers, dass die Beurteilung der geÃ¤nderten LinienfÃ¼hrung durch das BUWAL unterblieben sei, ist daher nicht einzutreten, soweit sie sich gegen das Genehmigungsver­fahren vor dem Bundesrat richtet (vgl. BGE 122 II 165, nicht publ. E. 7; 118 Ib 206 E. 8d). BezÃ¼glich des Verfahrens zur Festlegung des AusfÃ¼hrungsprojekts wÃ¤re die RÃ¼ge offen­sichtlich unbegrÃ¼ndet, da sich das BUWAL in seiner Stellungnahme vom 6. Juni 1995 im Rahmen der UmweltvertrÃ¤glichkeitsprÃ¼fung (3. Stufe) zum entsprechenden Sachverhalt geÃ¤ussert hat. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt die DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins. Ein sol­cher wurde jedoch im Beisein seiner Vertreter bereits im ersten Beschwerdeverfahren zur gleichen Sache durchgefÃ¼hrt. Am massgeblichen Sachverhalt hat sich seither nichts geÃ¤n­dert. Soweit sich heute neue Rechtsfragen stellen, kÃ¶nnen diese ohne nochmalige Durch­fÃ¼hrung eines Augenscheins beurteilt werden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. In der Hauptsache beanstandet der BeschwerdefÃ¼hrer die vom ursprÃ¼nglichen generellen Projekt abweichende LinienfÃ¼hrung der Nationalstrasse im strittigen Abschnitt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Das vom Bundesrat am 15. November 1995 genehmigte generelle Projekt des Nationalstrassenabschnitts N 4.1.6 sah beim SÃ¼dportal des Islisbergtunnels eine Ãberque­rung des Jonentobels an der engsten Stelle des Tals vor. In ihrer sÃ¼dlichen Fortsetzung verlief die Strasse gemÃ¤ss dem damaligen Projekt auf einer Strecke von 385 m wiederum unterirdisch, wobei die Erstellung dieses Streckenabschnitts im Tagbau mit anschliessender Ãberdeckung vorgesehen war (Ãberdeckung Lochhof). Im AusfÃ¼hrungsprojekt wurde die ZwillingsbrÃ¼cke Ã¼ber das Jonentobel gegenÃ¼ber dem ursprÃ¼nglichen generellen Projekt um 50 bis 100 m nach Osten verschoben. Da das Tal dort breiter ist, wird fÃ¼r die BrÃ¼cke ein lÃ¤ngeres Bauwerk erforderlich, und es ergibt sich auch sÃ¼dlich der BrÃ¼cke eine geÃ¤nderte LinienfÃ¼hrung, bei welcher das AusfÃ¼hrungsprojekt auf die im ursprÃ¼nglichen generellen Projekt vorgesehene Ãberdeckung der Autobahn im Gebiet Lochhof verzichtet. Mit der Ãnderung des generellen Projekts vom 6. Dezember 1999 hat der Bundesrat dieses nun an das AusfÃ¼hrungsprojekt angepasst. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht stellte in seinem Entscheid vom 23. Juni 1999 fest, dass die mit dem AusfÃ¼hrungsprojekt geÃ¤nderte LinienfÃ¼hrung der BrÃ¼cke Ã¼ber das Jonentobel und der Verzicht auf die Ãberdeckung Lochhof eine wesentliche Abweichung vom gene­rellen Projekt darstellte, die mit dem generellen Projekt nicht zu vereinbaren war (VGr, 23. Juni 1999, VB.1998.00114, E. 8). Dies fÃ¼hrte zur Aufhebung des regierungsrÃ¤tlichen Einspracheentscheids fÃ¼r den fraglichen Streckenabschnitt. Nachdem der Bundesrat nun die LinienfÃ¼hrung des generellen Projekts in diesem Bereich an das AusfÃ¼hrungsprojekt angepasst hat, ist diese Diskrepanz behoben und der BeschwerdefÃ¼hrer kann sich nicht mehr auf eine Abweichung vom generellen Projekt berufen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Der BeschwerdefÃ¼hrer beanstandet, dass die neue LinienfÃ¼hrung des generellen Projekts und damit auch des AusfÃ¼hrungsprojekts den Anliegen des Landschaftsschutzes zu wenig Rechnung trage. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Da das generelle Projekt nicht Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens ist, kann dieses nur indirekt beanstandet werden, soweit sich die geltend gemachten MÃ¤n­gel im AusfÃ¼hrungsprojekt niedergeschlagen haben (E. 3a). Falls sich das AusfÃ¼hrungs­projekt als mit dem Bundesrecht unvereinbar erweist, ist es anschliessend Sache des Bun­desrats, die nÃ¶tigen Konsequenzen hinsichtlich der Ãnderung des generellen Projekts zu ziehen (BGE 122 II 165, nicht publ. E. 6a; 118 Ib 206 E. 8d; 117 Ib 285 E. 7c und d a.E.). In diesem Rahmen ist eine beschwerdeberechtigte Organisation befugt, die LinienfÃ¼hrung der Nationalstrasse auch hinsichtlich des generellen Projekts in Frage zu stellen (BGE 117 Ib 285 E. 7c; 112 Ib 543 = Pra 1988 Nr. 53 E. 1d). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Bei der Ausgestaltung der Nationalstrassen ist gemÃ¤ss Art. 5 NSG eine Interes­senabwÃ¤gung zwischen verkehrstechnischen Anforderungen auf der einen und anderen schutzwÃ¼rdigen Interessen wie jenen des GewÃ¤sser-, Natur- und Heimatschutzes auf der andern Seite vorzunehmen. Art. 9 EntG und Art. 3 NHG gebieten ebenfalls, NaturschÃ¶n­heiten soweit mÃ¶glich zu erhalten und Ã¶ffentliche Werke so auszufÃ¼hren, dass sie das Landschaftsbild mÃ¶glichst wenig stÃ¶ren (vgl. BGE 122 II 165 E. 14). Nach Art. 41 Abs. 1 NSG sind ferner bei der Erstellung der Nationalstrassen auch wirtschaftliche Gesichts­punkte zu berÃ¼cksichtigen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die JonentobelbrÃ¼cke liegt im Landschaftsschutzgebiet von regionaler Bedeutung Affoltern 105. Der vorgesehene Bau einer ZwillingsbrÃ¼cke Ã¼ber das Tobel wurde im Um­weltvertrÃ¤glichkeitsbericht 2. Stufe als lediglich mittelschwerer Eingriff beurteilt, da die Einsehbarkeit des Bauwerks aufgrund der damaligen LinienfÃ¼hrung beschrÃ¤nkt und die BeeintrÃ¤chtigung damit nur von lokaler Bedeutung war. In den diesbezÃ¼glichen Stellung­nahmen kantonaler Fachstellen und des BUWAL im Rahmen der UmweltvertrÃ¤g­lich­keitsprÃ¼fung zum AusfÃ¼hrungsprojekt (UVP 3. Stufe) wurde beantragt, die baulichen Ein­griffe im Jonentobel auf das absolut notwendige Minimum zu beschrÃ¤nken; ferner sei gros­ser Wert auf die optimale Eingliederung der BrÃ¼cke in die Landschaft zu legen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Streckenabschnitt im Bereich Lochhof liegt im inventarisierten Landschafts­schutzgebiet von kantonaler Bedeutung Affoltern 101. Im UmweltvertrÃ¤glich­keitsbericht zum generellen Projekt (UVP 2. Stufe) wurde darauf hingewiesen, dass die LinienfÃ¼hrung hier einen geomorphologisch wertvollen Bereich berÃ¼hrt, was trotz der vorgesehenen teil­weisen Ãberdeckung als grosser Eingriff gewertet wurde. Das kantonale Amt fÃ¼r Raum­planung und das BUWAL hatten daher im Rahmen ihrer Stellungnahmen zum UVB bean­tragt, eine noch weiter gehende Ãberdeckung zu prÃ¼fen. Der Regierungsrat und das eidge­nÃ¶ssische Verkehrs‑ und Energiewirtschaftsdepartement (EVED) wandten sich jedoch angesichts der erwarteten Mehrkosten gegen eine VerlÃ¤ngerung der Ãberdeckung. Der Bundesrat verlangte bei der Genehmigung des generellen Projekts vom 15. November 1995, dass die von den Fachstellen des Bundes und des Kantons vorgebrachten Begehren im Rahmen des Vertretbaren zu berÃ¼cksichtigen seien (vgl. zum Ganzen VGr, 23. Juni 1999, VB.1998.00114, E. 8b). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Durch die geÃ¤nderte LinienfÃ¼hrung der BrÃ¼cke Ã¼ber das Jonentobel und den Ver­zicht auf die Ãberdeckung Lochhof wird die BrÃ¼cke fÃ¼r eine weitere Umgebung sichtbar, und die offene LinienfÃ¼hrung im Bereich Lochhof beeintrÃ¤chtigt die schÃ¼tzenswerte Land­schaft in einer Weise, welche das ursprÃ¼ngliche generelle Projekt mit der Ãberdeckung vermeiden wollte. Zur Ãnderung der LinienfÃ¼hrung fÃ¼hrte der Regierungsrat in seinem Beschluss vom 20. Oktober 1999, mit welchem er den Bundesrat um Ãnderung des gene­rellen Projekts ersuchte, im Wesentlichen aus, dass diese das Ergebnis einer fortlaufenden Ãberarbeitung gewesen sei, in deren Verlauf das Projekt als Ganzes Ã¼berprÃ¼ft und die Li­nienfÃ¼hrung horizontal und vertikal optimiert worden sei. Bei der Anpassung der Linien­fÃ¼hrung im hier fraglichen Abschnitt habe die Schonung des Waldes und die Einpassung in das relativ steile GelÃ¤nde im Vordergrund gestanden. Durch die Verschiebung des SÃ¼d­portals des Islisbergtunnels um rund 100 m kÃ¶nnten die Waldrodungen verringert werden, und die Immissionen, die vom Betrieb der Autobahn ausgehen, wÃ¼rden das Tal weniger belasten. Auch liege das Trassee gemÃ¤ss dem AusfÃ¼hrungsprojekt praktisch in einer Gera­den, wÃ¤hrend das ursprÃ¼ngliche generelle Projekt eine Links-Rechts-Kurve vorgesehen habe. Schliesslich resultierten aus der ÃberprÃ¼fung des ganzen Projekts Einsparungen von Ã¼ber 65 Mio. Franken, wovon rund 20 Mio. auf die Ãberdeckung Lochhof entfielen. Dem Antrag des EVED vom 16. November 1999 zuhanden des Bundesrats sind keine zusÃ¤tzli­chen relevanten Angaben zur Ãnderung der LinienfÃ¼hrung zu entnehmen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Unter den Gesichtspunkten des Landschafts- und Umweltschutzes erweist sich die geÃ¤nderte LinienfÃ¼hrung gegenÃ¼ber dem ursprÃ¼nglichen generellen Projekt insgesamt als nachteilig. Die geltend gemachten Vorteile bezÃ¼glich Walderhaltung und Immissions­schutz sind, wie das Verwaltungsgericht bereits im Entscheid vom 23. Juni 1999 (VB.1998.00114, E. 8d) festgestellt hat, von untergeordneter Bedeutung und wiegen den grÃ¶sseren Eingriff in die Landschaft nicht auf. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Daraus ergibt sich jedoch noch nicht, dass die vorgenommene Ãnderung des gene­rellen Projekts den Anforderungen des Landschaftsschutzes gemÃ¤ss Art. 5 NSG, Art. 9 EntG und Art. 3 NHG nicht genÃ¼gt. Diese Vorschriften verlangen nicht den grÃ¶sstmÃ¶gli­chen Schutz der Landschaft, sondern eine AbwÃ¤gung der Schutzinteressen gegenÃ¼ber ande­ren Anliegen wie insbesondere verkehrstechnischen Anforderungen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten (vgl. E. 4c). Der Regierungsrat hat in der BegrÃ¼ndung seines Beschlusses vom 20. Oktober 1999 darauf hingewiesen, dass mit der Ãnderung des Projekts sowohl eine verkehrstechnische Verbesserung als auch erhebliche Einsparungen erzielt werden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Gewichtung der sich gegenÃ¼ber stehenden Interessen ist eine Rechtsfrage, die vom Verwaltungsgericht im Beschwerdeverfahren Ã¼berprÃ¼ft wird (§ 50 Abs. 1 des Ver­waltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997). Es ist jedoch nicht Sache des Gerichts zu untersuchen, ob eine von der zustÃ¤ndigen BehÃ¶rde getroffene LÃ¶sung unter mehreren mÃ¶glichen die beste sei. Ebenso wie das Bundesgericht, das sich bei der Ãber­prÃ¼fung von InteressenabwÃ¤gungen dieser Art eine gewisse ZurÃ¼ckhaltung auferlegt (BGE 118 Ib 206 E. 10; 112 Ib 280 E. 8b; 112 Ib 543 = Pra 1988 Nr. 53 E. 1d), hat auch das Verwaltungsgericht nur zu prÃ¼fen, ob die Vorinstanz durch eine unrichtige Gewichtung oder Nichtbeachtung massgeblicher Interessen das Recht verletzt oder das ihr zustehende Ermessen missbraucht oder Ã¼berschritten hat. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Vorliegend sind keine massgeblichen MÃ¤ngel der bei der Anpassung der LinienfÃ¼h­rung getroffenen InteressenabwÃ¤gung erkennbar. ZunÃ¤chst kann nicht davon ausgegangen werden, dass die im ursprÃ¼nglichen generellen Projekt gewÃ¤hlte Variante die einzig ver­tretbare gewesen sei. Das Verwaltungsgericht hat diese in seinem Entscheid vom 23. Juni 1999 entgegen der Auffassung des BeschwerdefÃ¼hrers nicht materiell beurteilt, sondern lediglich festgestellt, dass das AusfÃ¼hrungsprojekt in unzulÃ¤ssiger Weise vom generellen Projekt abwich. Eine Ãnderung der LinienfÃ¼hrung aufgrund neuer Gesichtspunkte oder zufolge einer neuen Beurteilung der in Frage stehenden Interessen war grundsÃ¤tzlich jeder­zeit zulÃ¤ssig. Sodann ist zu berÃ¼cksichtigen, dass gemÃ¤ss der Darstellung des Regierungs­rats sachgerechte GrÃ¼nde fÃ¼r eine Ãnderung des generellen Projekts vorlagen. Die von ihm erwÃ¤hnten verkehrstechnischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkte durften bei der Inte­ressenabwÃ¤gung berÃ¼cksichtigt werden. Insgesamt erscheint bei dieser Sachlage die vom Bundesrat mit der Anpassung des generellen Projekts vorgenommene neue Interessenab­wÃ¤gung als haltbar. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>e) Die vom BeschwerdefÃ¼hrer gegen die neue LinienfÃ¼hrung erhobenen EinwÃ¤nde stehen diesem Ergebnis nicht entgegen. Dass durch den Verzicht auf die Ãberdeckung Lochhof das Volumen des Aushubmaterials, das weggefÃ¼hrt werden muss, erhÃ¶ht wird, trifft zwar zu, ist jedoch im Vergleich zu den Ã¼brigen auf dem Spiel stehenden Interessen nicht von massgeblicher Bedeutung. Ob eine Ãberdeckung dem Wild als Ãbergang dienen wÃ¼rde, steht nicht fest; der BeschwerdefÃ¼hrer substanziert jedenfalls in keiner Weise, wes­halb an dieser Stelle eine entsprechende Verbindung erforderlich sei. Dass die im ur­sprÃ¼nglichen Projekt vorgesehene kÃ¼rzere BrÃ¼cke fÃ¼r sich allein gÃ¼nstiger zu stehen ge­kommen wÃ¤re, mag zutreffen; diese Einsparung wird jedoch durch die insgesamt erzielbare Kostenreduktion kompensiert.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer macht ferner geltend, die geÃ¤nderte LinienfÃ¼hrung sei ge­wÃ¤hlt worden, um im Fall einer VerzÃ¶gerung des Baubeginns am Islisbergtunnel einen vorlÃ¤ufigen Autobahnanschluss an dieser Stelle realisieren zu kÃ¶nnen. Ein entsprechender Autobahnanschluss ist jedoch nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens. Wie bereits im Entscheid vom 23. Juni 1999 (VB.1998.00114, E. 6) festgestellt, wÃ¼rde der Bau eines zusÃ¤tzlichen Anschlusses eine vorgÃ¤ngige Ãnderung sowohl des generellen Projekts wie auch des AusfÃ¼hrungsprojekts voraussetzen, wobei dem BeschwerdefÃ¼hrer gegen das letz­tere wiederum die Einsprache und die anschliessenden Rechtsmittel zur VerfÃ¼gung stÃ¼n­den. Der BeschwerdefÃ¼hrer scheint denn auch nicht mehr in erster Linie die Realisierung des genannten Autobahnanschlusses zu befÃ¼rchten, sondern will offenbar geltend machen, dass die geÃ¤nderte LinienfÃ¼hrung trotz inzwischen gesicherter Finanzierung des Islisberg­tunnels lediglich beibehalten werde, um die bei einer nochmaligen Ãnderung des AusfÃ¼h­rungsprojekts zu erwartenden zeitlichen VerzÃ¶gerungen zu vermeiden. Sollten derartige ErwÃ¤gungen terminlicher Art in die InteressenabwÃ¤gung eingeflossen sein, wÃ¤re dies je­doch nicht von vornherein unzulÃ¤ssig. Eine nÃ¤here PrÃ¼fung dieses Zusammenhanges kann unterbleiben, da die InteressenabwÃ¤gung, wie sich gezeigt hat, auch ohne dieses zusÃ¤tzli­che Argument als haltbar erscheint. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. Die Beschwerde erweist sich damit als unbegrÃ¼ndet und ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Kosten‑ und EntschÃ¤digungsfolgen des Verfahrens richten sich nach der Enteig­nungsgesetzgebung des Bundes (VGr, 23. Juni 1999, VB.1998.00114, E. 12). Die Verfah­renskosten sind daher gemÃ¤ss Art. 114 EntG unabhÃ¤ngig vom Ausgang durch den Enteig­ner, im vorliegenden Fall durch den Kanton ZÃ¼rich, zu tragen.</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>