<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">7B.159/2006/fco </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 20. September 2006 </div> <div class="para">Schuldbetreibungs- und Konkurskammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Hohl, Präsidentin, </div> <div class="para">Bundesrichter Meyer, Marazzi, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Schett. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, </div> <div class="para">als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen, Postfach, 8023 Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Pfändungsvollzug, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">SchKG-Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen, vom 16. Juni 2006. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Kammer hat nach Einsicht </div> <div class="para">in den Beschluss NR060015/U vom 16. Juni 2006 des Obergerichts des Kantons Zürich (II. Zivilkammer), das als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen einen Rekurs von X.________ gegen den Beschluss des Bezirksgerichts Zürich (3. Abteilung) vom 8. Februar 2006 (betreffend Nichteintreten auf missbräuchliche Ablehnungsbegehren und bereits beurteilte Anträge sowie betreffend Abweisung einer Beschwerde gegen die Ankündigung einer Wohnungskontrolle und den Vollzug einer Pfändung) abgewiesen hat, soweit es darauf eingetreten ist, und dem Rekurrenten wegen missbräuchlicher Prozessführung in Anwendung von <span class="artref">Art. 20a Abs. 1 SchKG</span> die Gerichtskosten von insgesamt Fr. 708.-- auferlegt hat, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in die Eingabe von X.________ vom 2. Juli 2006, womit nebst 45 anderen Anträgen im Wesentlichen sinngemäss die Aufhebung des angefochtenen Beschlusses (Antrag 8) verlangt und um aufschiebende Wirkung (Antrag 5) ersucht wird, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in das Urteil der II. Zivilabteilung des Bundesgerichts vom 19. Juli 2006, womit auf die in der gleichen Sache erhobene - praktisch inhaltsgleiche - staatsrechtliche Beschwerde sowie auf die Ausstandsbegehren nicht eingetreten und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen wurden (Verfahren 5P.313/2006), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass auf die missbräuchlichen Ausstandsbegehren des Beschwerdeführers sowie auf das Gesuch um Einräumung einer Frist zur Begründung des Ablehnungsantrages von vornherein nicht eingetreten wird (dazu: <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=07.09.2006&amp;to_date=26.09.2006&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F111-IA-148%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page148">BGE 111 Ia 148</a> E. 2 und 105 Ib 301 E. 1c und d), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass auf die Anträge 1 - 4, 6 und 7 sowie 9 - 47 ebenfalls nicht eingetreten werden kann, da sie entweder mit dem angefochtenen Beschluss keinen Zusammenhang haben, nicht rechtsgenüglich im Sinne von <span class="artref">Art. 79 Abs. 1 OG</span> begründet werden (dazu <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=07.09.2006&amp;to_date=26.09.2006&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-III-49%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page49">BGE 119 III 49</a> E. 1) oder das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde betreffen, </div> <div class="para">dass die Sachverhaltsdarlegungen des Beschwerdeführers nicht massgeblich sind, denn das Bundesgericht ist an die tatbeständlichen Feststellungen der Vorinstanz gebunden (Art. 63 Abs. 2 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 81 OG</span>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass das Obergericht in seinem Beschluss vom 16. Juni 2006 im Wesentlichen erwog, soweit der Beschwerdeführer bereits in früheren Verfahren beurteilte Fortsetzungsbegehren und Pfändungsankündigungen erneut beanstande, sei auf den Rekurs nicht einzutreten, und soweit der Beschwerdeführer die Ankündigung einer Wohnungskontrolle und einen Pfändungsvollzug anfechte, erweise sich der Rekurs als offensichtlich unbegründet, weil sich die (den erwähnten Verfügungen zugrunde liegenden) Fortsetzungsbegehren der Beschwerdegegner auf rechtskräftige Rechtsöffnungsentscheide stützten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass somit insbesondere auf die Vorbringen des Beschwerdeführers, mit denen er die materielle Rechtskraft der Rechtsöffnungsentscheide bestreitet, nicht eingetreten werden kann, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass im Weiteren die zahlreichen und bloss behaupteten Rügen bezüglich Verletzungen der EMRK unzulässig sind, da solche nur im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde gerügt werden können (Art. 43 Abs. 1 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 81 OG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=07.09.2006&amp;to_date=26.09.2006&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-III-34%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page34">BGE 122 III 34</a> E. 1; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=07.09.2006&amp;to_date=26.09.2006&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-III-70%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page70">119 III 70</a> E. 2, je mit Hinweisen), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass schliesslich die Straftatbestände Art. 173, <span class="artref">Art. 174, <artref id="CH/311.0/254" type="start"></artref>Art. 254, <artref id="CH/311.0/312" type="start"></artref>Art. 312 und <artref id="CH/311.0/314" type="start"></artref>Art. 314 StGB</span><artref id="CH/311.0/312" type="end"></artref><artref id="CH/311.0/254" type="end"></artref><artref id="CH/311.0/174" type="end"></artref>, gegen die die Beschwerdegegner/Innen verstossen haben sollen, im Verfahren nach <span class="artref">Art. 17 ff. SchKG</span> nicht beurteilt werden können, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass mit dem Entscheid in der Sache das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos wird, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass das Beschwerdeverfahren grundsätzlich kostenlos ist (<span class="artref">Art. 20a Abs. 1 SchKG</span>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer wegen Mutwilligkeit die Verfahrenskosten zu tragen hat (<span class="artref">Art. 20a Abs. 1 SchKG</span>, 2. Satz), da der Weiterzug der Sache an das Bundesgericht jeglicher sachlicher Grundlage entbehrt und daher einzig eine Verfahrensverzögerung zu bezwecken scheint, </div> <div class="para">erkannt: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, den Beschwerdegegnern (Y.________; Stadt Bern, beide vertreten durch das Sozialamt der Stadt Bern, Inkassodienst/Zentralsekretariat, Predigergasse 5, Postfach 573, 3000 Bern 7), dem Betreibungsamt Zürich 6, Hotzestrasse 65, Postfach, 8042 Zürich, und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 20. September 2006 </div> <div class="para">Im Namen der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>