<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>AB.2015.00095</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Gerichtsschreiber Stocker</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 6. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___ GmbH</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladene</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 6. November 2014 meldete sich Y.___ bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, als Selbständigerwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bende („Agent/in oder Vertreter/in“) an (Urk. 6/7/1-4). Sie legte ihrer Anmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung einen zwischen ihr und der X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handelten, aber von dieser noch nicht unterzeichneten „Vertrag für Nebenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schäftigung (selbständig)“ bei (Urk. 6/7/5-6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 4. Dezember 2014 (Urk. 6/9) qualifizierte die Ausgleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse das ihr zur Prüfung unterbreitete Beschäftigungsverhältnis als eine un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbständige Erwerbstätigkeit und lehnte die Anmeldung von Y.___ als Selbständigerwerbende ab. Dies teilte die Ausgleichskasse auch der X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit (Urk. 6/10). Nach entsprechender Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">monstration (vgl. Urk. 6/11) hielt die Ausgleichskasse mit Verfügungen vom 23. Dezember 2014 (Urk. 6/12 und 6/14) an der Ablehnung des Antrags fest.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die dagegen erhobene Einsprache der X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 27. Januar 2015 (Urk. 6/15) wies die Ausgleichskasse mit Entscheid vom 13. November 2015 (Urk. 2 = Urk. 6/18) ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diesen Einspracheentscheid erhob die X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Eingabe vom 15. Dezember 2015 (Urk. 1) Beschwerde mit dem sinn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemässen Antrag, es sei der angefochtene Einspracheentscheid aufzuheben und Y.___ in Bezug auf ihre Tätigkeit für die X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als selbständig erwerbstätig zu qualifizieren. Die Ausgleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 14. Januar 2016 (Urk. 5) auf Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 10. Oktober 2016 (Urk. 8; vgl. auch Urk. 9) wurde Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum Prozess beigeladen und ihr Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legenheit zur Stellungnahme gegeben. Sie liess sich jedoch nicht vernehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien ist, soweit für die Entscheidfindung erforder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, in den Erwägungen einzugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Entscheid über die Ablehnung des Gesuchs einer versicherten Person um Anschluss als Selbstständigerwerbender und Eintrag im Register </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach der mit BGE 132 V 257 begründeten höchstrichterlichen Praxis rechtsgestaltender Natur ist, ist auf die Beschwerde einzutreten, ohne dass geprüft werden müsste, ob ein Feststellungsinteresse im Sinne von Art. 49 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vorliegt. Im Übrigen wär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e ein solches schützenswertes Interesse offensichtlich gegeben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die sozialversicherungsrechtliche Beitragspflicht Erwerbstätiger richtet sich un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter anderem danach, ob das in einem bestimmten Zeitraum erzielte Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen als solches aus selbständiger oder aus unselbständiger Erwerbstätigkeit zu qualifizieren ist (Art. 5 und 9 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terlassenenversicherung [AHVG] sowie Art. 6 ff. der Verordnung über die Al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ters- und Hinterlassenenversicherung [AHVV]). Nach Art. 5 Abs. 2 AHVG gilt als massgebender Lohn jedes Entgelt für in unselbständiger Stellung auf be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit; als Einkommen aus selbstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Erwerbstätigkeit gilt nach Art. 9 Abs. 1 AHVG jedes Einkommen, das nicht Entgelt für in unselbständiger Stellung geleistete Arbeit darstellt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht aufgrund der Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. Entscheidend sind vielmehr die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen Verhältnisse vermögen dabei allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die AHV-rechtliche Qualifikation zu bieten, ohne jedoch ausschlaggebend zu sein. Als unselbständig erwerbstätig ist im Allgemeinen zu betrachten, wer von einem Arbeitgeber in betriebswirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schaftlicher beziehungsweise arbeitsorganisatorischer Hinsicht abhängig ist und kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aus diesen Grundsätzen allein lassen sich indessen noch keine einheitlichen, schematisch anwendbaren Lösungen ableiten. Die Vielfalt der im wirtschaftli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche Stellung einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider Erwerbsarten zutage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, welche dieser Merkmale im konkreten Fall überwiegen (BGE 123 V 161 E. 1, 122 V 169 E. 3a, 283 E. 2a, 119 V 161 E. 2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die beitragsrechtliche Unterscheidung des Selbständigerwerbenden vom Unselb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständigerwerbenden beruht auf einer unabhängigen Begriffsbildung, die sich ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere mit dem, was üblicherweise unter einem (Un-)Selbständigen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> werden mag, nicht zu decken braucht. In diesem Sinne ist bei einem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten, der gleichzeitig mehrere Tätigkeiten ausübt, jedes Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen dahingehend zu prüfen, ob es aus selbständiger oder unselbständiger Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit stammt, selbst wenn die Arbeiten für eine und dieselbe Firma vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen werden (BGE 122 V 169 E. 3b; AHI-Praxis 1996 S. 241 f., je mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Charakteristische Merkmale einer selbständigen Erwerbstätigkeit sind die Täti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung erheblicher Investitionen, die Benützung eigener Geschäftsräumlichkeiten sowie die Beschäftigung von eigenem Personal (BGE 119 V 163 E. 3b). Das spe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zifische Unternehmerrisiko besteht dabei darin, dass unabhängig vom Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfolg Kosten anfallen, die der Versicherte selber zu tragen hat (ZAK 1986 S. 333 E. 2d und S. 121 E. 2b). Für die Annahme selbständiger Erwerbstätigkeit spricht sodann die gleichzeitige Tätigkeit für mehrere Gesellschaften in eigenem Namen, ohne indessen abhängig zu sein (ZAK 1982 S. 215). Massgebend ist da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei nicht die rechtliche Möglichkeit, Arbeiten von mehreren Arbeitgebern anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen, sondern die tatsächliche Ausgangslage (vgl. ZAK 1982 S. 186 E. 2b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von unselbständiger Erwerbstätigkeit ist auszugehen, wenn die für den Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertrag typischen Merkmale vorliegen, das heisst wenn der Versicherte Dienst auf Zeit zu leisten hat, wirtschaftlich vom Arbeitgeber abhängig und während der Arbeitszeit auch in dessen Betrieb eingeordnet ist, praktisch also keine an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere Erwerbstätigkeit ausüben kann. Indizien dafür sind das Vorliegen eines be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmten Arbeitsplans, die Notwendigkeit, über den Stand der Arbeiten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt zu erstatten, sowie das Angewiesensein auf die Infrastruktur am Arbeitsort (ZAK 1986 S. 121 E. 2b, S. 333 E. 2d) oder - bei einer regelmässig ausgeübten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit - darin, dass bei Dahinfallen des Erwerbsverhältnisses eine ähnliche Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entsteht, wie dies beim Stellenverlust eines Arbeitnehmers der Fall ist. Die Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hängig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit der eigenen Existenz vom persönlichen Arbeitserfolg ist pra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">xisge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nur dann als Risiko eines Selbständigerwerbenden zu werten, wenn be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Investitionen zu tätigen oder Angestelltenlöhne zu bezahlen sind. Mit einem Arbeits- und Lohnausfall müssen alle jene Personen rechnen, die ihre berufliche Tätigkeit von Fall zu Fall ausüben und nicht in einem fest entlöhnten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnis stehen (BGE 119 V 163 E. 3b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine bekannte Erscheinung der neueren Zeit, dass sich sowohl Einzelperso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen als auch Organisationen, die auf ein bestimmtes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">technisches oder kauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">männisches Fachgebiet spezialisiert sind, einem Unternehmen (exklusiv oder neben anderen) auf bestimmte oder unbestimmte Zeit in Beraterfunktion zur Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung stellen. Personen, die einmalig oder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wiederholt zur Lösung von Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">problemen hinzugezogen werden, ohne eindeutig in einem Arbeitsverhältnis zum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Auftraggeber zu stehen, gelten dafür als selbständigerwerbend. Dabei hat bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Abgrenzungsfrage, ob selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit vorliegt,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Unterscheidungsmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kmal des Unternehmerrisikos in den Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund zu treten, weil für die Beratung als Dienstleistung oft weder besondere Investitionen zu tätigen, noch notwendigerweise Angestellte zu beschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ftigen sind (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">110 V 72 E. 4b; ZAK 1984 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">558; ZAK 1983 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">198; ZAK 1971 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">163; vgl. zum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ganzen auch Ueli Kieser, Alters- und Hinterlassenenversicherung, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2012, S. 64</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wer beispielsweise die Besorgung der Buchhaltung in völliger Freiheit und Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestimmung ausübt, das heisst selber die Zeit wählt, seine Arbeit ganz oder grösstenteils zu Hause (oder im eigenen Büro) erledigt, eigene Arbeitsmittel benutzt und keine Weisungen entgegenzunehmen hat, übt eine selbständige Erwerbstätigkeit aus. Bei Sekretariatsarbeiten wird - wie bei der Übersetzertätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit oder bei der Buchhaltung - insbesondere die arbeitsorganisatorische Unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hängigkeit als entscheidend angesehen (Kieser, a.a.O., S. 65 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht folgt vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen; vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2 und 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beigeladene hinsichtlich ihrer Tätigkeit für die Beschwerdeführerin beitragsrechtlich als selbständig oder unselbständig er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbstätig zu qualifizieren ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte diesbezüglich im angefochtenen Einspracheent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid (Urk. 2) im Wesentlichen aus, dass gestützt auf den eingereichten Vertrag die Tätigkeit der Beigeladenen das telefonische Vermitteln von Adressen um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fasse. Zu diesem Zweck sei sie dem technischen Dienst der Beschwerdeführerin angeschlossen. Pro vermittelte Adresse sei ein Honorar von Fr. 4.50 vereinbart worden. Das Arbeitsverhältnis sei auf unbestimmte Zeit geschlossen. Vereinbart seien eine Probezeit von zwölf Wochen und eine Kündigungsfrist von vier Wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen innerhalb der Probezeit. Die Arbeitszeiten seien flexibel. Urlaubszeiten seien mindestens sechs Wochen vor Antritt zu melden. Krankheitstage seien unverzüglich (innerhalb von zwei Tagen) zu melden. Für die Abwicklung der Telefonate werde ein Mobiltelefon und nach Ende der Probezeit, eventuell auch früher, ein Festnetzanschluss zur Verfügung gestellt. Die Beigeladene trage so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit kein spezifisches unternehmerisches Risiko. Sie müsse keine Investitionen tätigen. Ihr wirtschaftliches Risiko erschöpfe sich allein im persönlichen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitserfolg. Die Beigeladene sei in die Arbeitsorganisation der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin eingebunden; die Infrastruktur werde ihr zur Verfügung gestellt. Aufgrund der Ferien- und Absenzenplanung müsse sich die Beigeladene den Bedürfnissen der Beschwerdeführerin anpassen und unterordnen. Insgesamt unterscheide sich ihre Stellung nur unwesentlich von derjenigen einer im Dienstvertrag (Heimar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsvertrag) engagierten Arbeitnehmerin. Somit sei das von der Beigeladenen erzielte Einkommen als massgebender Lohn im Sinne von Art. 5 AHVG zu qua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lifizieren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin (Urk. 1) im Wesentlichen auf den Standpunkt, dass die Beigeladene für die Beschaffung von Aufträgen zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständig sei; das begründe ihren Status als Selbständigerwerbende. Die Beigela</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dene erhalte kein Honorar, wenn sie keine Aufträge generiere. Die Beigeladene übe ihre Tätigkeit in ihren eigenen Räumlichkeiten aus. Es bestehe weder ein Unterordnungsverhältnis noch ein Weisungsrecht. Es gebe auch keine Pflicht zur persönlichen Aufgabenerfüllung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die vertragliche Grundlage der Beziehung zwischen der Beschwerdeführerin und der Beigeladenen bildet nach Lage der Dinge der „Vertrag für Nebenbeschäfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung (selbständig)“ (Urk. 6/7/5-6), welches Dokument von der Beigeladenen zusammen mit ihrer Anmeldung (Urk. 6/7/1-4) der Beschwerdegegnerin einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reicht wurde. Daran ändert nichts, dass dieser Vertrag von der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin (noch) nicht unterschrieben wurde. Aus den Ausführungen der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin ist nämlich zu schliessen, dass ansonsten keine weiteren vertragli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Abmachungen zwischen ihr und der Beigeladenen existieren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die obligationenrechtliche Qualifikation dieses Vertrages beziehungsweise die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ses Vertragsentwurfs kann zwar letztlich offenbleiben; denn sie ist zur Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wortung der sozialversicherungsrechtlichen Fragestellung, ob von einer selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständigen oder unselbständigen Erwerbstätigkeit auszugehen ist, nicht von entscheidender Bedeutung. Immerhin ist darauf hinzuweisen, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin in diesem Vertragsentwurf im Ingress und in § 8 als „Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geber“ bezeichnet wird und die Beigeladene in § 3 als „Arbeitnehmerin“. Aber auch inhaltlich enthält der aufgelegte Vertragsentwurf Regelungen, die mit ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Auftrag im Sinne von Art. 394 ff. des Obligationenrechts (OR) nicht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einbar oder zumindest als stark atypisch zu bezeichnen sind. So widerspricht die in § 2 vorgesehene Kündigungsfrist zwingendem Auftragsrecht (vgl. Art. 404 Abs. 1 OR). Auch die Vereinbarung einer „Probezeit“ ist atypisch. Beide Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragsklauseln (Kündigungsfrist und Probezeit) finden sich vielmehr typischer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise in Arbeitsverträgen. Ferner ergibt die in § 6 geregelte „Urlaubs“-Frage auftragsrechtlich keinen Sinn. Ein Auftragnehmer hat weder Anspruch auf Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laub noch auf Ferien; auch diese Regelungsgegenstände sind arbeitsvertragli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Natur. Entsprechendes gilt für die Regelung von krankheitsbedingten Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senzen. Auch die Überlassung eines Mobiltelefons ist im auftragsrechtlichen Kontext atypisch.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie aber bereits ausgeführt wurde, kann vorliegend die obligationenrechtliche Qualifikation des „Vertrages für Nebenbeschäftigung (selbständig)“ offengelas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen werden. Es ist mithin nicht zu entscheiden, ob ein Auftrag mit gegen zwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gendes Recht verstossenden Klauseln vorliegt oder - was nach Lage der Dinge näher liegt - ein Arbeitsvertrag mit entsprechenden rechtsungültigen Verein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barungen (vgl. etwa die Regelung betreffend Krankheitsfall in § 7 des Vertrages: keine finanzielle Absicherung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wegleitung über den massgebenden Lohn in der AHV, IV und EO (WML)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hält in Rz. 1014 die wichtigsten Merkmale für das Bestehen eines Unternehmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">risikos fest, nämlich das Tätigen erheblicher Investitionen, die Verlusttragung, das Tragen des Inkasso- und Delkredererisikos, die Unkostentragung, das Han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deln in eigenem Namen und auf eigene Rechnung, die Beschäftigung von Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonal, das Vorliegen von eigenen Geschäftsräumlichkeiten sowie das Beschaffen von Aufträgen, wobei aber nicht wie vorliegend die Beschaffung von Aufträgen für den „Auftraggeber“ gemeint ist, sondern die Beschaffung von eigenen Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trägen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Akten ist ersichtlich, dass die Beigeladene kein spezifisches Unternehmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">risiko trägt. Sie tätigte keine Investitionen (vgl. Urk. 6/7/3) und hat keine Verluste zu tragen. Sie trägt kein Inkasso- oder Delkredererisiko. Unkos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten fallen nicht an; die Telefonkosten trägt die Beschwerdeführerin (Urk. 6/7 § 10 f.). Die Beigeladene handelt nicht in eigenem Namen und auf eigene Rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung, sondern leitet die Aufträge an die Beschwerdeführerin weiter. Die Beige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ladene beschäftigt kein Personal. Sie hat keine eigenen Geschäftsräumlichkeiten im engeren Sinn, sondern arbeitet in ihrer Wohnung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren ist offensichtlich, dass sich die Beigeladene in einem wirtschaftli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen und arbeitsorganisatorischen Abhängigkeitsverhältnis zur Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin befindet (vgl. WML Rz. 1015). Dabei kommt vorliegend insbesondere das Unterordnungsverhältnis klar zum Ausdruck: Die Beigeladene muss ihren „Urlaub“ anmelden, und zwar mindestens sechs Wochen vor Antritt (§ 6 des Vertrags). Sie muss der Beschwerdeführerin etwaige Krankheiten „unverzüglich (innerhalb von 2 Tagen)“ melden (§ 7 des Vertrags). In dieses Bild passen auch die strikten Vorgaben betreffend Gebrauch des Mobiltelefons (§ 10) sowie die Modalitäten betreffend Festnetzanschluss (§ 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber ist aus § 7 des Vertrags zu schliessen, dass die Pflicht zur persönli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Aufgabenerfüllung nicht im Vordergrund steht. Auch ist kein Konkurrenzverbot vereinbart worden. Eine eigentliche Präsenzpflicht besteht (gestützt auf die vorliegenden Akten) nur insoweit, dass die Beigeladene - wie bereits ausgeführt wurde - ihren „Urlaub“ sehr frühzeitig anmelden muss.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insgesamt sprechen die vorgenannten Aspekte eindeutig für die von der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin vorgenommene Qualifikation der Beigeladenen als unselb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständig Erwerbstätige. Dafür spricht nicht nur das praktisch vollständige Fehlen eines spezifischen Unternehmerrisikos, sondern vor allem das im sogenannten „Vertrag für Nebenbeschäftigung (selbständig)“ deutlich zum Ausdruck kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mende Subordinationsverhältnis. Dieses Unterordnungsverhältnis kommt nicht nur in den genannten Einzelregelungen zum Ausdruck, sondern insbesondere in der gesamten Diktion und dem Charakter des zu beurteilenden Vertragswerks. Es kann nicht die Rede davon sein, dass die Beigeladene - wie in E. 2.3.2 a.E. beispielhaft wiedergegeben - ihre Tätigkeit der telefonischen Auftragsbeschaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fung „in völliger Freiheit und Selbstbestimmung“ ausübt. Im Übrigen handelt es sich bei der fraglichen Tätigkeit offensichtlich auch nicht um eine Spezialisten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit im Sinne des oben in E. 2.3.2 (etwa Beratertätigkeit) Ausgeführten. Als weitere Indizien deuten die dargelegten obligationenrechtlichen Aspekte (vgl. dazu oben E. 4.1) ebenfalls in Richtung Arbeitsverhältnis beziehungsweise un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbständige Erwerbstätigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Gesagten folgt, dass die Beschwerdegegnerin die Beigeladene zu Recht als unselbständig erwerbstätig qualifiziert hat. Somit ist die Beschwerde abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___ GmbH</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubStocker</p><p></p></div> </div></body></html>