<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.01122</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Lienhard</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 6. März 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Melina Tzikas</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lorentz Schmidt Partner, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1976, Mutter eines 2004 geborenen Kindes, meldete sich am 31. März 2010 wegen Depressionen erstmals bei der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung an (Urk. 13/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle, tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und veranlasste eine psychiatrische Begutachtung durch ihren Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD; Urk. 13/19). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 13/31-35) ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 19. Januar 2011 einen Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch der Versicherten (Urk. 13/36). Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 13. Februar 2013 bzw. 28. April 2013 (Urk. 13/39) liess die Versicherte eine Verschlechterung melden. Die IV-Stelle klärte die Verhältnisse erneut ab und veranlasste eine polydisziplinäre Begutachtung der Versicherten bei der Y.___ AG, deren Gutachten am 7. April 2015 erstattet wurde (Urk. 13/66). Sodann wurde eine Haushaltabklärung durchgeführt (Bericht vom 8. April 2016; Urk. 13/79). Mit Vorbescheid vom 8. April 2016 (Urk. 13/85) stellte die IV-Stelle ausgehend von einer Qualifikation von 80 % Erwerbs- und 20 % Haushalttätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit die Zusprache einer Viertelsrente ab 1. August 2013 in Aussicht, wogegen die Versicherte keine Einwände erhob. Mit Verfügungen vom 17. Oktober 2016 (Urk. 13/107) und 6. Dezember 2016 (Urk. 13/115) sprach die IV-Stelle des Kantons Z.___ der Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 40 % eine Viertelsrente ab 1. August 2013 zu (vgl. Urk. 13/97). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem die Versicherte dagegen am 15. November 2016 (Urk. 13/114/3-10) beim hiesigen Gericht Beschwerde erhoben hatte und dieses mit Beschluss vom 24. Januar 2017 infolge örtlicher Unzuständigkeit auf die Beschwerde nicht eingetreten war (Prozess Nr. IV.2016.01284; Urk. 13/122), und das örtlich zuständige Versicherungsgericht des Kantons Z.___ die angefochtenen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügungen mit Beschluss vom 16. Oktober 2017 (Urk. 5) als nichtig erklärt hatte, erliess die zuständige IV-Stelle des Kantons Zürich am 14. September 2017 eine inhaltlich mit derjenigen vom 17. Oktober 2016 bzw. 6. Dezember 2016 über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einstimmende neue Rentenverfügung (Urk. 13/133 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen die Verfügung vom 14. September 2017 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 12. Oktober 2017 Beschwerde mit dem Antrag auf Aufhebung dieser Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung sowie derjenigen vom 17. Oktober 2016 und 6. Dezember 2016, soweit ihr eine höhere Rente verweigert werde, und verwies ergänzend auf ihre Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de vom 15. November 2016 (Urk. 1 S. 1; vgl. Urk. 3/2), worin sie die Zusprache einer ganzen Invalidenrente beantragt hatte. Mit Beschwerdeantwort vom 27. November 2017 (Urk. 12) beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde und verwies auf ihre Beschwerdeantwort vom 9. Januar 2017. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 8. Dezember 2017 unter gleichzei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiger Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege zur Kenntnis gebracht (Urk. 14). Am 22. Januar 2018 (Urk. 17) reichte die Beschwerdeführerin einen Arztbericht zu den Akten (Urk. 18), welcher der Beschwerdegegnerin am 30. Januar 2018 zugestellt wurde (Urk. 19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid (Urk. 2) wie folgt: Die Beschwerdeführerin sei seit dem 23. Februar 2009 in ihrer Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit erheblich eingeschränkt. Sie würde im Gesundheitsfall einer Erwerbstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit im Umfang von 80 % nachgehen, die restlichen 20 % entfielen in den Haushaltsbereich. Sie habe aufgrund ihrer gesundheitlichen Einschränkungen keinen Berufsabschluss erlangen können, weshalb die Berechnung des Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrades gestützt auf Art. 26 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) anhand tabellarischer Werte erfolge. Für einfach strukturierte Hilfstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten auf dem freien Arbeitsmarkt sei die Beschwerdeführerin gemäss polydis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinärer Beurteilung zu 100 % arbeitsfähig. Auch aus eingliederungsberateri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht sei die Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt zumutbar und möglich, sofern die Kinderbetreuung geregelt sei. Da es sich dabei jedoch um einen invaliditätsfremden Faktor handle, sei von einer Leistungsfähigkeit von 100 % auszugehen. Es werde ein behinderungsbedingter Abzug von 15 % gewährt. Die Einschränkung im Haushalt betrage 30.5 %, womit sich in Anwendung der gemischten Methode ein Invaliditätsgrad von gerundet 40 % ergebe. Nachdem die Anmeldung am 14. Februar 2013 eingegangen sei, habe die Beschwerdeführerin ab 1. August 2013 Anspruch auf Leistungen (Urk. 2 Begründungsteil). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Es sei auf das Y.___-Gutachten abzustellen, nicht auf die Beurteilung durch den RAD, denn dieser habe lediglich eine Beurteilung aufgrund der Akten vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">genommen. Die gemischte Methode zur Invaliditätsbemessung komme weiterhin zur Anwendung. Ein höherer Anspruch sei nicht ausgewiesen (Urk. 13/119). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich auf den Standpunkt (Urk. 1 in Verbindung mit Urk. 3/2), es sei rechtsprechungsgemäss bei einem Intelligenzquotienten von unter 70 von einer verminderten Arbeitsfähigkeit auszugehen, weshalb die von den Y.___-Gutachtern gestellte Diagnose sehr wohl einen Einfluss auf ihre Arbeitsfähigkeit habe. Diese sei jedoch nicht verwertbar, da nicht von realisti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Anstellungschancen gesprochen werden könne. Zudem sei sie auch in einer einfachen Hilfsarbeitertätigkeit aus näher dargelegten Gründen nicht zu 100 % arbeitsfähig, was auch ihr behandelnder Psychiater bestätige. Sie könne deshalb nur im geschützten Rahmen tätig sein. Dieser Ansicht sei auch der RAD. Bei fehlender Erwerbsfähigkeit habe sie Anspruch auf eine ganze Rente (Urk. 3/2 S. 5 f.). Weiter sei aufgrund der familiär bedingten Reduktion der Erwerbstätigkeit die gemischte Methode nicht anwendbar, sondern es sei die allgemeine Methode des Einkommensvergleichs zu verwenden (Urk. 3/2 S. 7 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob seit Erlass der rentenverneinenden Verfügung vom 19. Januar 2011 (Urk. 13/36) eine anspruchsrelevante Verschlechterung einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten ist (vgl. vorstehend E. 1.3). Dabei ist entgegen dem Antrag der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin nicht mehr auf die Verfügungen vom 17. Oktober und 6. Dezember 2016 einzugehen; diese wurde mit unangefochten in Rechtskraft erwachsenem Beschluss des Versicherungsgerichts des Kantons Z.___ vom 16. Oktober 2017 als nichtig erklärt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der leistungsverneinenden Verfügung vom 19. Januar 2011 (Urk. 13/36) lagen die folgenden medizinischen Akten zugrunde: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, stellte mit Bericht vom 9. April 2010 (Urk. 13/10) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende Depressionen, gegenwärtig chronifiziert, mittelschwere bis schwere Episode (ICD-10 F33.11/.2), bestehend seit 1999</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Heroinsucht (ICD-10 F11.20), 1995-1997</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Patientin könne dem Druck der freien Arbeitswelt nicht standhalten, komme rasch in Überforderung, Stress, Resignation, Hilflosigkeit und Depression (Ziff. 1.4). Als Hilfskraft in einem Einsatzprogramm sowie in der früheren Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit im Service und als Putzhilfe sei sie seit dem 23. Februar 2009 zu 80 % und seit dem 23. November 2009 bis auf weiteres zu 100 % arbeitsunfähig (Ziff. 1.6). Eine Besserung der Depression sei in den letzten Jahren weniger durch Therapie als durch Timeout und Krankschreibung erreicht worden (Ziff. 1.8). Das Ausmass der Beeinträchtigung sei abzuklären (Ziff. 1.11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 20. Juli 2010 wurde die Beschwerdeführerin von Dr. med. B.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), untersucht. Mit Bericht vom 29. Juli 2010 (Urk. 13/19) stellte Dr. B.___ folgende Diagnosen (S. 4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Opioid-Abusus (ICD-10 F11.20)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Über ihren Tagesablauf berichte die Beschwerdeführerin, sie stehe gegen halb acht auf, bereite dann das Frühstück zu, spiele oder zeichne gemeinsam mit ihrem Sohn. Sie erledige den Haushalt, gehe einkaufen und koche am Mittag das Essen. Am Nachmittag würden sie gemeinsam nach draussen gehen. Am Abend würden sie gemeinsam essen. Wenn ihr Sohn im Bett sei, mache sie noch ein wenig Wäsche, schaue vielleicht einen Film. Etwa um Mitternacht gehe sie zu Bett (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdeführerin berichte, dass sie in der Schule nicht mitgekommen sei, sie sei zu langsam gewesen. Sie sei in die Sonderschule versetzt worden und habe anschliessend das 10. Schuljahr absolviert (S. 2 unten). Sie habe eine Coiffeurlehre begonnen und diese nach zwei Jahren abgebrochen, da sie schulisch nicht standgehalten habe. Sie habe es nicht geschafft, das Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tempo einzuhalten. Praktisch sei sie sehr gut gewesen. Sie verfüge über keine abgeschlossene Berufsbildung (S. 3 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Eine neuropsychologische Testdiagnostik sei nicht durchgeführt worden. Die vom behandelnden Psychiater attestierte chronische mittelschwere bis schwere depressive Episode sei nicht nachvollziehbar. Vielmehr sei davon auszugehen, dass die beschriebenen Symptome der Erschöpfung und Überforderung nicht primär auf eine eigenständige Störung zurückzuführen, sondern im Rahmen der psychosozialen Belastungssituation zu verorten seien. Die Versicherte beschrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">be, dass sie sich als alleinerziehende Mutter häufig überfordert fühle, wenig eigene Auszeiten habe und zudem innerlich belastet sei durch die Trennung vom Vater ihres Sohnes. Eine leichte depressive Grundstimmung und Neigung zur Affektlabilität werde im Gesprächsverlauf spürbar, zudem verfüge sie über ein ausreichend ausgeprägtes Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen und wisse zu beschreiben, was sie in ihrem Leben schon geleistet habe, was als synthyme Äusserung verstanden werde (S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Es sei seit dem 23. Februar 2009 von einer durchgehenden 40%igen Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fähigkeit auszugehen. Ab Untersuchungsdatum bestehe eine 50%ige Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">higkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Hilfskraft in einem Einsatzpro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gramm und eine 80%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit, welche innert zwei Monaten auf 100 % gesteigert werden könne (S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin wünschte keine Hilfestellung bei der beruflichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederung (vgl. Urk. 13/27), weshalb die Beschwerdegegnerin in der Folge einen Rentenanspruch prüfte und verneinte (Urk. 13/36).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, stellte mit Bericht vom 13. Februar 2013 (Urk. 13/37) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 rDiagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 rDiagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 rDiagnose1">rezidivierend seit 1999:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelschwere Episode (ICD-10 F33.10)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbale Diskushernie September 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdeführerin stehe seit dem 18. September 2012 bei ihm in Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lung (Ziff. 1.2). Möglicherweise sei über all die Jahre nie eine Vollremission der depressiven Störung erreichbar gewesen, so dass differentialdiagnostisch eine chronifizierte depressive Störung mit dann schlechterer Prognose in Betracht gezogen werden müsse (S. 3 unten). In der letzten Tätigkeit als Küchenhilfe und in der Kinderbetreuung bestehe seit dem 18. September 2012 bis auf weiteres eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6). Es seien Eingliederungsmassnahmen zu prüfen (Ziff. 1.8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verlaufsbericht vom 14. April 2014 (Urk. 13/48) wiederholte Dr. C.___ die bereits gestellte Diagnose (Ziff. 1.1) sowie die bisherigen Angaben. Es sei ein schrittweiser Arbeitsversuch in eine Hilfstätigkeit wie Reinigungsdienst oder Kinderbetreuung ohne eigenständige Verantwortung möglich, beginnend mit 20 %, dies seit dem 18. September 2012 (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachterin und die Gutachter der Y.___ stellten in ihrem am 7. April 2015 (Urk. 13/66) nach Berücksichtigung der Akten, Erhebung der Anamnese und Durchführung einer internistischen, neurologischen, orthopädischen und psychiatrischen Untersuchung verfassten Gutachten keine Diagnosen mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Die folgenden Diagnosen hätten keine Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 38):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Heroinsucht 1995 bis 1997</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Migräne mit Aura</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Hepatitis A</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach operativer Entfernung einer Zyste Mamma links 2005</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Restzustand einer leichten depressiven Episode</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichtgradige konnatale Intelligenzminderung (ICD-10: F70)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die internistische Untersuchung habe keine Auffälligkeiten gezeigt (S. 11). Die neurologische Untersuchung habe normale Befunde ergeben (S. 17), ebenso die orthopädische Untersuchung (S. 21). Anlässlich der psychiatrischen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chung wurde von folgendem Tagesablauf berichtet (S. 23 unten f.): Die Beschwerdeführerin stehe etwa um sieben Uhr auf, bereite ihrem Sohn das Frühstück und mache ihn für die Schule bereit. Anschliessend kümmere sie sich um den Haushalt und erledige Dinge. Wenn ihr Sohn mittags zuhause sei, esse man gemeinsam. Danach erledige sie wieder Haushalts- oder administrative Dinge. Später gehe sie mit ihrem Sohn draussen grillieren, schwimmen oder spazieren. Anschliessend erledige sie wieder Haushaltarbeiten, esse mit ihrem Sohn zusammen zu Abend und bringe diesen um etwa 21 Uhr ins Bett. Dann kümmere sie sich um ihre Bewerbungen. Später sehe sie fern und gehe zwischen 23 und 24 Uhr ins Bett. Sie habe zwei Freundinnen und gute soziale Kontakte auch zu anderen Leuten, zu ihren Schwestern und ihrer Mutter. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aktuell zeige sich nur eine geringe affektive Beeinträchtigung mit phasenweiser Herabgestimmtheit, ansatzweisem Insuffizienzerleben und Schuldgefühlen vor dem Hintergrund, dass die Beschwerdeführerin angebe, sich mit der Doppelbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lastung als alleinerziehende Mutter einerseits und den Anforderungen an eine Erwerbsarbeit andererseits überlastet zu fühlen. Sie berichte dabei einen ausrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chend aktiven, gut strukturierten Tagesablauf. Es sei kein Leidensdruck mehr spürbar. Diagnostisch sei von einem Restzustand einer leichten depressiven Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sode im Rahmen einer rezidivierenden depressiven Störung auszugehen (S. 27). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der neuropsychologische Gutachter stellte fest, dass die Beschwerdeführerin nach der Untersuchung die Testinstruktion habe fehlerfrei wiedergeben können. Über den Untersuchungszeitraum von etwa zwei Stunden sei sie gut kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zentriert geblieben und habe keine Ermüdungserscheinungen gezeigt (S. 29 unten). Es habe sich ein IQ-Wert von 63 Punkten ergeben, was ein deutlich unterdurchschnittliches Ergebnis sei (S. 34 unten). Die Testergebnisse mit einem geschätzten IQ zwischen 60 und 67 Punkten sowie die klinische Verhaltensbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">obachtung und die aktenkundig dokumentierten Lernschwierigkeiten in schuli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">scher und beruflicher Laufbahn mit Sonderschule und Abbruch der Lehre deute</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten auf eine konnatale leichtgradige Intelligenzminderung hin (ICD-10 F70; S. 35 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In Zusammenfassung aller Teilgutachten, der dabei erhobenen Anamnesen und Befunde sowie der Aktendaten seien die Gutachter gemeinsam zum Schluss gekommen, dass die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in der zuletzt aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">geübten sowie jeder vergleichbaren oder einer anderen, geistig einfachen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit ohne höhere Verantwortung für Dritte auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt per sofort mit 100 % einzuschätzen sei. Die somatischen Befunde belegten keine namhafte Gesundheitsstörung, für die beklagten Lumbalgien finde sich kein behinderungsrelevantes objektives Korrelat. Die Migräne sei einfach therapier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bar und ebenfalls nicht namhaft einschränkend. Eine wesentliche Depressivität liege angesichts des hiesigen Befundes nicht, zumindest nicht mehr, vor. Hier sei es unter der laufenden Medikation und weiteren Therapie offenkundig zu einer Besserung gekommen. Anamnese, klinische Befunde und die neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">logische Testung sprächen für eine konnatale Minderbegabung (leicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gradige Intelligenzminderung), mit der die Versicherte jedoch durchaus alltags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tauglich sei. In allen Teilgutachten habe ein bewusstseinsnaher Versorgungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wunsch der Beschwerdeführerin angeklungen, der auch mit den vorgetragenen subjektiven Beschwerden unterlegt werde (S. 36). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In der zuletzt ausgeübten und leidensangepassten Tätigkeit bestehe ab sofort eine Arbeitsfähigkeit von 100 %. Eine frühere höhergradige Depressivität sei aktenkundig als wahrscheinlich einzustufen, so dass vorangehend auch die zuvor attestierte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit korrekt gewesen sein wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">de, dies sei jedoch retrospektiv nicht mit der gebotenen Wahrscheinlichkeit beurteilbar (S. 38). Es liege wahrscheinlich eine Besserung des psychiatrischen Gesundheitszustandes vor. Die Intelligenzminderung sei als konnatal einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schätzen und bedinge eine qualitative, medizinisch-theoretische Beschränkung der Arbeitsfähigkeit auf geistig einfache Tätigkeiten ohne hohe Verantwortung für Dritte (S. 39 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. D.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, RAD, hielt am 14. April 2015 (Urk. 13/81/5 f.) fest, aus Sicht des RAD sei bei einem Gesamt-IQ von 63 die attestierte volle Arbeitsfähigkeit in der freien Wirtschaft sehr fraglich, kaum realistisch und aus medizinischer Sicht nicht nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar. Die Arbeits- und Leistungsfähigkeit sei überwiegend wahrscheinlich auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der Intelligenzminderung im Rahmen der konnatalen Störung seit der Kindheit und Jugend eingeschränkt, mit bekanntem schulischem Ungenügen und nicht umsetzbarer Ausbildung im ersten Arbeitsmarkt aufgrund der schuli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Defizite. Die Fähigkeiten und Möglichkeiten für Personen mit einem IQ von 63, im ersten Arbeitsmarkt erfolgreich bestehen zu können, seien aus Sicht des RAD als massgeblich eingeschränkt zu beurteilen. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin müsse an eine Tätigkeit in entsprechendem Umfeld (wohlwollend, anleitend, strukturierend und allenfalls korrigierend) herangeführt werden. Dabei komme nur eine begleitete Nischentätigkeit oder eine Tätigkeit im geschützten Rahmen in Frage, medizinisch-theoretisch in einem Pensum von 100 % mit massgeblich eingeschränkter Leistung, welche allenfalls praktisch zu evaluieren sei. Die rezidivierenden Depressionen seien zumindest anteilig auch als Ausdruck von Überforderung zu sehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 14. Januar 2016 fand eine Abklärung im Haushalt statt. Mit Bericht vom 8. April 2016 (Urk. 13/79) wurde als Diagnose diejenige einer depressiven Störung im Rahmen einer psychosozialen Belastungssituation sowie eine Intelligenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minderung genannt (S. 1). Der Sohn der Beschwerdeführerin sei in einer privaten Tagesschule und komme jeweils um 16 Uhr nach Hause. Mittwochs sei er schon um 12 Uhr 30 zu Hause (S. 2 Mitte). Mit der Frage, wie die berufliche Situation ohne Gesundheitsschaden wäre, tue sich die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin schwer. Sie meine, dass bei guter Gesundheit ein Pensum von 80 % sinnvoll wäre. So hätte sie für ihren Sohn und den Haushalt Zeit und könnte trotzdem für die Kosten aufkommen. Die Eltern der Beschwerdeführerin kümmerten sich auch heute regelmässig um ihren Enkel, so dass sie wohl auch während der Schulferien arbeiten könnte. Die Abklärungsperson ging deshalb von einer Aufteilung von 80 % Erwerbs- und 20 % Haushalttätigkeit im Gesundheitsfall aus (S. 3) und ermittelte aufgrund der Feststellungen vor Ort eine Einschränkung von insgesamt 30.5 % (S. 8). 4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Gesetzmässigkeit der angefochtenen Verfügung oder des Einspracheentscheides ist für das Sozialversicherungsgericht in der Regel der Sachverhalt massgebend, der zur Zeit des Erlasses des angefochtenen Verwaltungsaktes gegeben war. Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung bilden (BGE 130 V 138 E. 2.1 mit Hinweis). Sie können indessen, unter Wahrung des rechtlichen Gehörs, berücksichtigt werden, wenn sie kurze Zeit nach dem Erlass des angefochtenen Entscheids eingetreten sind, sich ihre Beachtung aus prozessökonomischen Gründen unbedingt aufdrängt und sie hinreichend klar feststehen (BGE 105 V 156 E. 2d; ZAK 1984 S. 349 E. 1b). Dies ist der Fall, wenn sie mit dem Streitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genstand in engem Sachzusammenhang stehen und geeignet sind, die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung im Zeitpunkt des Entscheiderlasses zu beeinflussen (BGE 99 V 98 E. 4 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Voraussetzungen sind hinsichtlich des Berichts von Dr. C.___ vom 16. Januar 2018 (Urk. 18) erfüllt, weshalb dieser zu berücksichtigen ist. Dr. C.___ stellte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.10), DD chronifizierte Depression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">selbstverletzendes Verhalten</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ritzen mit Rasierklinge seit etwa 2017 (ICD-10 X78)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Trichotillomanie (ICD-10 F63.3), neu bekannt seit 2013, eigenanam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nestisch schon etliche Jahre früher</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">exzessives Nägelkauen bis zum Bluten seit Jahren (ICD-10 F98.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichtgradige, wahrscheinlich konnatale Intelligenzminderung (ICD-10 F70) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Gesamt-IQ 63 Punkte, Sprachverständnis 73 Punkte, wahrnehmungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gebundenes Denken 67 Punkte, Arbeitsgedächtnis 66 Punkte</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Es gehe der Beschwerdeführerin seit etwa Ende September 2017 psychisch schlechter im Sinne einer Zunahme der depressiven Symptomatik. Ende Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ber 2017 sei es zu einer Dekompensation gekommen, worauf Dr. C.___ sie zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben habe. Eine auch nur teilzeitige Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit im ersten Arbeitsmarkt bestehe seit Jahren nicht mehr. Am 5. Januar 2018 habe die Beschwerdeführerin berichtet, sich wieder vermehrt Haare auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">reissen, die Fingernägel bis zum Blut abzukauen und sich zunehmend Selbstver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">letzungen durch Rasierklingen zufüge. Sie habe auch wieder Gedanken, Drogen zu nehmen, um Ruhe zu haben, und suizidale Gedanken (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Vergleich zur medizinischen Sachlage, wie sie vor Erlass der Verfügung vom 19. Januar 2011 bestand, wurde nun insbesondere neu die Diagnose einer leichtgradigen konnatalen Intelligenzminderung gestellt (ICD-10 F70; vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend E. 4.3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidenversicherungsrechtlich sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht die Diagnosen und deren Anzahl entscheidend, sondern die Auswirkungen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitlichen Beeinträchtigungen auf die Arbeitsfähigkeit (BGE 136 V 279 E.3.2.1 S. 281 mit Hinweis auf BGE 127 V 294).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Über die Auswirkung dieser Diagnose liegen unterschiedliche Beurteilungen vor. Dass sie vorliegt und die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin über einen IQ von 63 verfügt, ist unbestritten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Intelligenzminderung kann sich grundsätzlich invalidisierend auswirken (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 8C_108/2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 24. September 2014 E. 2.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine auf geringe Intelligenz zurückzuführende Erwerbsunfähigkeit gilt in der Regel erst als gesundheitlich verursacht, wenn die Intelligenz im medizinischen Sinne vermindert ist, der IQ mithin weniger als 70 beträgt, wohingegen nicht als gesundheitliche Beeinträchtigung im Sinne von Art. 7 Abs. 2 ATSG eine Intelli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genz im unteren Normalbereich, also bei einem IQ zwischen 70 und 84, zu betrachten ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass eine Intelligenzschw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">äche gesundheitlich bedingt ist und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mithin Krankheitswert aufweist, besagt allein indessen noch nicht, dass auch das Leistungsvermögen im erwerblichen Bereich in invalidenversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlich relevantem Ausmass beeinträchtigt wäre. Wie bei jeder anderen auf den Gesundheitszustand zurückzuführenden Verminderung der Arbeitsfähigkeit auch stellt sich zusätzlich die Frage, inwiefern sich ein allfälliger Intelligenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mangel konkret auf die zumutbarerweise mögliche Leistungserbringung aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urteil des Bundesgerichts 8C_741/2013 vom 16. März 2015 E. 3.2.1 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachterin und die Gutachter der Y.___ erstatteten ihr Gutachten grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich unter Beachtung der praxisgemässen Kriterien, welche für den Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert einer medizinischen Expertise zu erfüllen sind (vgl. vorstehend E. 1.4). Sie gingen jedoch davon aus, dass die leichtgradige konnatale Intelligenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">minderung bei einem IQ von 63 sich nicht auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin auswirkt. Diese Einschätzung führten sie auf den Umstand zurück, dass die Beschwerdeführerin trotz der Minderintelligenz "durchaus alltagstauglich" sei und geistig einfache Tätigkeiten ohne hohe Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwortung für Dritte ausüben kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne. Dies gelte auch für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit (vorstehend E. 4.3). Dabei handelte es sich jedoch um von der Sozialhilfe vermittelte Einsätze wie Kinder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betreuung und Reinigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeiten (vgl. Urk. 13/48/4 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sämtlichen vorhandenen Akten ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin nicht fähig war, eine Ausbildung zu absolvieren. So kam sie nach eigenen Angaben in der Schule nicht genügend mit und besuchte deshalb eine Sonder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schule. Die Lehre brach sie aufgrund der ungenügenden schulischen Leistungen ab (vgl. vorstehend E. 3.2). Bereits Dr. A.___ hielt fest, dass sie dem Druck der freien Arbeitswelt nicht standhalten könne (vgl. vorstehend E. 3.1). Dr. C.___ attestierte zwar zunächst eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (vgl. vorstehend E. 4.1), dokumentierte jedoch die Schwierigkeiten der Beschwerdeführerin, dieses Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum umzusetzen (vgl. Urk. 13/48/4 ff.) und relativierte seine Einschätzung später dahingehend, dass ein schrittweiser Einstieg mit einem Pensum von 20 % möglich sei (vgl. Urk. 13/48/10 Ziff. 1.7). Diese Angaben bezogen sich jedoch immer auf eine einfache Tätigkeit wie Kinderbetreuung oder Reinigungsdienst in Einsätzen - und nicht Anstellungen -, die von der Gemeinde im Rahmen des Sozialhilfebezugs vermittelt worden waren, was mit einer geschützten Tätigkeit vergleichbar ist. Dr. C.___ ging denn in der Folge nach Bekanntwerden der Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose der Minderintelligenz auch davon aus, dass im ersten Arbeitsmarkt seit Jahren auch keine nur teilzeitliche Arbeitsfähigkeit gegeben sei (vgl. vorstehend E. 4.6). Angesichts dieser Angaben ist die Beurteilung der Y.___-Gutachter nicht schlüssig begründet und es kann nicht darauf abgestellt werden. Insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere ist die von ihnen angenommene Alltagstauglichkeit keineswegs mit einer Arbeitsfähigkeit im ersten Arbeitsmarkt gleichzusetzen. Eine solche wurde von den Gutachtern lediglich aufgrund des Umstands angenommen, dass die Beschwerdeführerin bislang ohnehin nur einfache Tätigkeiten verrichtete und ihrer Ansicht nach diese auch in einem vollen Pensum weiter verrichten könne. Dies trägt jedoch dem Umstand, dass diese Tätigkeiten jeweils nur von kurzer Dauer waren und zuletzt lediglich in kleinsten Pensen ausgeübt wurden, nicht Rechnung. Angesichts des niedrigen IQ ist diese Unfähigkeit, im ersten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt Tätigkeiten auszuüben, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf Krankheitsgründe zurückzuführen. Dieser Ansicht war auch der RAD. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Ärztin Dr. D.___ hielt fest, dass bei einem Gesamt-IQ von 63 die attestierte volle Arbeitsfähigkeit in der freien Wirtschaft sehr fraglich, kaum realistisch und aus medizinischer Sicht nicht nachvollziehbar sei, was sich anhand der Biographie der Beschwerdeführerin zeige. Diese müsse an eine Tätigkeit im entsprechenden wohlwollenden anleitenden Umfeld herangeführt werden, wobei nur eine Nischentätigkeit oder eine Tätigkeit im geschützten Rahmen in Frage komme (vgl. vorstehend E. 4.4). Dies ist angesichts des gerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen IQ nachvollziehbar und wurde von der Beschwerdegegnerin zunächst grundsätzlich gleich beurteilt, ging sie doch ebenfalls davon aus, dass eine Anstellung im geschützten Rahmen angezeigt sei, nur um überhaupt Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmassnahmen beginnen zu können (vgl. Urk. 13/81/8 unten). Dies wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spricht der von den Y.___-Gutachtern angenommenen vollen Arbeitsfähigkeit im ersten Arbeitsmarkt. Weiter erachtete sie die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin in der Kin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dererziehung und Lebensbewältigung als so überfordert, dass sie eine Meldung an die Kindes- und Erwachsenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schutzbehörde tätigte (vgl. Urk. 13/81/8; Urk. 13/82). Auch dies lässt sich nur schwerlich mit einer vollen Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit im ersten Arbeitsmarkt vereinbaren. Selbst im Haushalt, wo grundsätzlich eine freie Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung der Aufgaben ohne Druck möglich sein sollte, ermittelte die Beschwerdegegnerin eine doch substantielle Einschränkung von 30.5 % (vgl. vorstehend E. 4.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Beschwerdeführerin gelang es bislang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nicht, aus eigener Kraft und nachhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tig im ersten Arbeitsmarkt Fuss zu fassen, was nach dem Gesagten gestützt auf die Beurteilung durch Dr. D.___ mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">scheinlichkeit auf ihre gesundheitlich bedingte Arbeitsunfähigkeit zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führen ist. Angesichts des geringen Intelligenzquotienten ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass eine Verwertung unmöglich ist, müsste doch ein poten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tieller Arbeitgeber bereit sein, erhebliche Begleitung und Anleitung zu gewähren. Dies ist auch unter der Annahme, dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">glichene Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">markt auch sogenannte Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei welchen Behinderte mit einem sozialen Entgegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kommen vonseiten des Arbeitgebers rechnen können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> umfasst (Urteile des Bundesgerichts 9C_95/2007 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">August 2007 E. 4.3 und 9C_98/2014 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">April 2014 E. 3.1, je mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">), nicht realistisch. Hinzu kommt, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin weder über eine abgeschlossene Ausbildung noch über nennenswerte Berufserfahrung verfügt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stossend ist, dass die Beschwerdegegnerin keine ernsthaften Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemühungen tätigte. Dies umso mehr, als die Beschwerdegegnerin offenbar der Ansicht ist, dass es eine Frage der Eingliederung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei, ob die Beschwerdeführerin mit ihrem niedrigen IQ im ersten Arbeitsmarkt vermittelbar sei (vgl. Urk. 13/84/2 Mitte). Es steht der Beschwerdegegnerin frei, solche Bemühungen, allen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls unter Berücksichtigung des Mahn- und Bedenkzeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfahrens nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuholen. Es geht jedoch nicht an, Eingliederung für notwendig und gleichzeitig eine Selbsteingliederung für zumutbar zu halten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit zur Publikation in der amtlichen Sammlung vorgesehenem Urteil 8C_130/2017 vom 30. November 2017 hat das Bundesgericht erkannt, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Leiden einem strukturierten Beweisver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bild allenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">toren bedürfe.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus Gründen der Verhältnismässigkeit kann dort von einem strukturierten Beweisverfahren abgesehen werden, wo es nicht nötig oder auch gar nicht geeignet ist. Die Frage der Notwendigkeit in diesem Sinne beurteilt sich nach dem konkreten Beweisbedarf. Sie fehlt ganz allgemein in Fällen, die sich durch die Erhebung prägnanter Befunde und übereinstimmende fachärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Einschätzungen hinsichtlich Diagnose und funktioneller Auswirkungen im Rahmen beweiswertiger Arztberichte und Gutachten (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 125 V 351) aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeichnen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die Befunde angeht, ist etwa an Störungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bilder wie Schizophre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nie, Zwangs-, Ess- und Panikstörungen zu denken, die sich aufgrund klinischer psychiatrischer Untersuchung bezüglich ihrer Überprüf- und Objektivierbarkeit mit somatischen Erkrankungen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichen lassen (BGE 139 V 547 E. 7.1.4 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">562). Hier zeigt sich die Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">problematik, wenn überhaupt, vor allem bezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der funktionellen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkungen. Daher hat auch bei jenen Störungen eine vertiefende Prüfung hinsichtlich des funktionellen Schweregrades und insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere der Konsistenz zu erfolgen, wenn Hinweise auf Inkonsistenzen, auf Aggravation oder Simula</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E. 7.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend wurde bei der Beschwerdeführerin anhand standardisierter Tests ein IQ von 63 und eine leichtgradige konnatale Intelligenzminderung (ICD-10 F70) diagnostiziert. Dieser Befund lässt sich bezüglich seiner Überprüf- und Objek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit mit somatischen Erkrankungen vergleichen. Da keine Hinweise auf Inkonsistenzen, Aggravation oder Simulation vorliegen, ist ein strukturiertes Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren nicht notwendig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass seit Erlass der Verfügung vom 19. Januar 2011 (Urk. 13/36) eine Verschlechterung eingetreten ist. Es besteht keine im ersten Arbeitsmarkt verwertbare Arbeitsfähigkeit. Damit ergibt sich im Erwerbsbereich ein Invaliditätsgrad von 100 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p>6.1<span> </span>Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgabenbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (Art. 28a Abs. 3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).</p><p><span>6.2</span><span> </span><span>Am 1. Januar 2018 sind die geänderten Bestimmungen der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) vom 1. Dezember 2017 in Kraft getreten. Mit dieser Änderung wurde für die Festlegung des Invaliditätsgrades von teiler</span><span>werbs</span><span>tätigen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a </span><span>Abs. </span><span>3 des Bundes</span><span>gesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]) in </span><span>Art. </span><span>27</span><span>bis</span><span> Absatz 2 – 4 IVV ein neues Berechnungsmodell eingeführt. </span></p><p><span> </span><span>Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span>die galten, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat </span><span>(vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.1, 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hin</span><span>weisen). </span></p><p><span> </span><span>Die angefochtene Verfügung ist am </span><span>14. September 2017</span><span> und somit vor dem Inkrafttreten der Verordnungsänderung am 1. Januar 2018 ergangen, weshalb die revidierten Bestimmungen noch nicht zur Anwendung gelangen. Nach</span><span>folgend wird daher auf das bisherige Recht und die dazu ergangene Recht</span><span>sprechung Bezug genommen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin (Urk. 3/2 S. 7 f.) steht das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil der zweiten Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) in Sachen Di Trizio gegen die Schweiz vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2016 (Nr. 7186/09) der vorliegenden Anwendung der gemischten Methode nicht entgegen (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">visions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urteil des Bundesgerichts 9F_8/2016 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2016 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1-4.4 und IV-Rundschreiben Nr. 355 des Bundesamtes für Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungen vom 31. Oktober 2016). Die Aufteilung von 80 % Erwerbs- und 20 % Haushalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit wird nicht substantiiert bestritten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stützte sich hinsichtlich des Vergleichs der beiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thetischen Einkommen zur Berechnung des Valideneinkommens auf Art. 26 IVV (vgl. Urk. 2 Begründungsteil), was nicht zu beanstanden und unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stritten ist. Hingegen ergibt sich aufgrund des vorstehend Gesagten (vgl. E. 5.9) für das hypothetische Invalideneinkommen ein Wert von 0 und damit eine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung von 100 %. Anteilsmässig entspricht dies einem Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsgrad im Erwerbsanteil von 80 %. Zusammen mit dem unbestrittenen Teilinvaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad im Haushaltbereich in Höhe von 6.10 % resultiert ein Gesamtinvaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad von gerundet 86 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somit hat die Beschwerdeführerin ab 1. August 2013 Anspruch auf eine ganze Rente. Der angefochtene Entscheid ist mit dieser Feststellung aufzuheben. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">900.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der unterliegenden Beschwerdegegn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erin aufzuerle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin machte mit Honorarnote vom 18. Dezember 2017 (Urk. 16/2) einen Aufwand von insgesamt 18 Stunden 15 Minuten und Auslagen von 3 % geltend, dies bei einem Stundenansatz von Fr. 250.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer). Dies ist auf den praxisgemässen Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denansatz von Fr. 220.-- zu reduzieren. Weiter erscheint ein Aufwand von ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesamt 8 Stunden für das Verfassen der lediglich knapp 7 Seiten umfassenden Beschwerde (Urk. 3/2) als überhöht, zumal die materiellen Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bringen lediglich 4 ½ Seiten umfassen. Dieser Aufwand ist um zwei Stunden auf 6 Stunden zu kürzen. Damit ergibt sich ein Gesamtaufwand von 16 Stunden und 15 Minuten bzw. Fr. 3'575.-- und Spesen in Höhe von 3 % bzw. Fr. 107.25. Insgesamt ist die Entschädigung unter Berücksichtigung der bis Ende 2017 geltenden Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertsteuer von 8 % somit auf Fr. 3'976.85 festzusetzen und von der unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegenden Beschwerdegegnerin zu bezahlen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Gutheissung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der Sozialversiche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 14. September 2017 mit der Fest</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stellung aufgehoben, dass die Beschwerdeführerin ab 1. August 2013 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3’976.85</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Melina Tzikas</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannLienhard</p><p><br/></p><p><br/></p></div><div><p><span> </span></p></div> </div></body></html>