<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.01208</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiber Fraefel</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. März 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Evalotta Samuelsson</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Samuelsson Recht</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 12, 8001 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1966 in Italien, war seit seiner Einreise in die Schweiz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mitte des Jahres 1981 an verschiedenen Stellen tätig, zuletzt bis circa Ende 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11 respektive Anfang 2012 als Verkäufer und Magaziner bei der Y.___ GmbH (Urk. 11/99/4; vergleiche zum Sachverhalt im Folgenden auch: Urteil des Sozialversicherungsgerichts IV.2009.01171 vom 31. August 2011, Urk. 11/40). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem er am 21. Dezember 2007 einen Unfall am rechten Knie erlitten hatte, meldete er sich am 25. Oktober 2008 bei der Invalidenversicherung zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug an. In der Folge wies die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, das Rentenbegehren des Versicherten mit Verfügung vom 19. November 2009 ab. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsgericht mit dem unangefochten in Rechtskraft erwachsenen Urteil IV.2009.01171 vom 31. August 2011 bei einem Invaliditätsgrad von 10 % ab (Urk. 11/40).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf ein weiteres Leistungsgesuch des Versicherten vom 2. April 2012 (Urk. 11/41) trat die IV-Stelle mit in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 13. Juli 2012 nicht ein (Urk. 11/47). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erneutes Leistungsgesuch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherten vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16. Oktober 2012 (Urk. 11/48) wies die IV-Stelle gestützt auf ein bidisziplinäres Gutachten (Urk. 11/99) von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Innere Medizin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Rheumatologie sowie Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrie und Psychotherapie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 25. August 2015 mit der unangefochten in Rechtskraft erwachsenen Verfügung vom 27. Oktober 2015 ab (Urk. 11/105).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf ein erneutes Leistungsgesuch des Versicherten vom 11. Juli 2016 (Urk. 11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/107) trat die IV-Stelle nach durchgeführtem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren (Urk. 11/116, Urk. 11/120) – sowie unter Hinweis darauf, dass er aufgrund seiner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mitwirkungspflicht gehalten sei, mittels einer Alkoholabstinenz von mindestens sechs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Monaten seinen Gesundheitszustand wesentlich zu erhalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Schreiben vom 16. August 2016, Urk. 11/115) - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t Verfügung vom 29. September 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht ein (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen liess der Versicherte am 31. Oktober 2016 Beschwerde erheben (Urk. 2) mit dem Antrag, in Aufhebung der Verfügung sei die IV-Stelle zu verpflichten, auf sein Leistungsbegehren einzutreten und die erforderlichen Abklärungen durchzuführen. Der Beschwerde legte er einen Bericht von Dr. med. B.___ vom Spital B.___, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fachärztin für Gastroenterologie und Allgemeine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Innere Medizin, vom 12. September 2016 bei (Urk. 3). In der Vernehmlassung vom 16. Januar 2017 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 10).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Mit (gleichlautenden) Eingaben vom 23. Dezember 2016 und 3. Januar 2017 (Urk. 6, Urk. 8) reichte der Versicherte einen Kurzaustrittsbericht des Spitals B.___ vom 12. Dezember 2016 betreffend eine Hospitalisation vom 7. bis zum 12. Dezember 2016 ein (Urk. 7, Urk. 9). Die IV-Stelle verzichtete dazu auf eine Stellungnahme (Urk. 13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span><span id="XX006"></span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent ergibt sich ein Anspruch auf eine Viertelsrente, bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zent Anspruch auf eine Drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wird der Verwaltung eine Neuanmeldung eingereicht, so ist gemäss Art. 87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (IVV) da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität seit dem letzten leistungsabweisenden Entscheid in einer für den Anspruch erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Weise geändert hat. </span><span id="XX107"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der versicherten Person kommt damit ausnahmsweise eine Beweisführungslast zu, und der Untersuchungsgrundsatz spielt insoweit nicht (BGE 130 V 64 E. 5.2.5). Die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung hat daher erst dann gestützt auf den Untersuchungsgrundsatz von Amtes wegen für die rich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige und vollstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung des rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erheblichen Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhaltes zu sorgen (Art. 43 ATSG, Art. 57 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVG in Verbindung mit Art. 69 ff. IVV), wenn sie auf das Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren eingetreten ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verwaltung hat nach dem Eingang einer Neuanmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung daher zunächst zu prüfen, ob die Vorbringen der versicherten Person über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haupt glaubhaft sind, und sie erledigt das Gesuch ohne weitere Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen durch Nichteintreten, falls sie dies verneint. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Glaubhaftmachen im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 IVV ist nicht der Beweis nach dem im Sozialversicherungsrecht allgemein massgebenden Grad der über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegenden Wahrscheinlichkeit zu verstehen. Die Beweisanforderungen sind viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr herabgesetzt, indem nicht im Sinne eines vollen Beweises die Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der Verwaltung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begründet zu werden braucht, dass seit der letzten, rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kräftigen Entscheidung tatsächlich eine relevante Änderung eingetreten ist. Es genügt, dass für den geltend gemachten rechtserheblichen Sachumstand wenig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behaup</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete Sachverhaltsänderung nicht erstellen lassen. Bei der Prüfung der Frage, ob die Vorbringen der versicherten Person glaubhaft sind, berücksichtigt die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung unter anderem, ob seit der rechtskräftigen Erledigung des letzten Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesuchs lediglich kurze oder schon längere Zeit vergangen ist; je nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem sind an die Glaubhaftma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung einer Änderung des rechtserheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts höhere oder weniger hohe Anforderungen zu stellen (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_236/2011 vom 8. Juli 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 2.1.1 mit Hinweisen). Insofern steht der Verwaltung ein gewisser Beurteilungsspie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lraum zu, den das Gericht grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich zu respektieren hat (BGE 109 V 108 E. 2b; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts I 888/05</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 7. Juni 2006 E. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eintretensvoraussetzung gemäss Art. 87 Abs. 3 IVV soll verhindern, dass sich die Verwaltung immer wieder mit gleichlautenden und nicht näher begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deten Rentengesuchen befassen muss (BGE 133 V 108 E. 5.3.1). Die Rechtskraft der früheren Verfügung steht einer neuen Prüfung so lange entge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, wie der seinerzeit beurteilte Sachverhalt sic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h in der Zwischenzeit nicht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ändert hat. Wenn die dem Revisionsg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esuch beigelegten ärztlichen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richte so wenig sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stantiiert sind, dass sich eine neue P</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rüfung nur aufgrund weiterer Erkennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse allenfalls rechtfertigen wü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rde, ist die IV-Stelle zur Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forderung weiterer An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gaben nur, aber immerhin dann verpflichtet, w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enn den - für sich allein genom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men nicht Glaubhaftigkeit begründenden - Arztberichten konkrete Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen werden können, wonach möglicherweise eine mit weiteren Erhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erstellbare rechtserhebliche Änderung vorliegt (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">844/2012 vom 5. Juni 2013 E. 2.1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht hat die Behandlung der Eintretensfrage durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung gestützt auf Art. 87 Abs. 3 IVV Nichteintreten beschlossen hat und die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person deswegen Beschwerde führt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Seiner beschwerdeweisen Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung hat das Gericht den Sachverhalt zugrunde zu legen, wie er sich der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltung bei Erlass des Nichteintretensentscheides bot (BGE 130 V 64 E. 5.2.5; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_196/2008 vom 5. Juni 2008). Zeitlicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausgangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrades bildet bei der Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldung die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs beruht. Demgemäss sind die Verhältnisse bei Erlass der strittigen Verwaltungsverfügung mit denje</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nigen im Zeitpunkt der letzten materiellen Abweisung zu vergleichen (BGE 130 V 64 E. 2, 130 V 71 E. 3, 133 V 108 E. 5.2 und E. 5.4). Dabei stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert geblie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und zu prüfen ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Folgenden einzig, ob der Beschwerdeführer eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruchserhebliche Änderung seit der letzten materiellrechtlichen Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Verfügung vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27. Oktober 2015 (Urk. 11/105) glaubhaft zu machen vermochte oder ob die Beschwerdegegnerin zu Recht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldung des Beschwerdeführers vom 11. Juli 2016 (Urk. 11/107) nicht einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der medizinischen Aktenlage besteht beim Beschwerdeführer seit längerer Zeit eine Beschwerdenproblematik, deren Diagnosen im Wesentlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie folgt lauten (vgl. Bericht des Spitals </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 12. Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016, Urk. 11/110/1): chronische nicht kalzifizierende Pankreatitis (Erstdiagnose 2000),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> chronisch rezidivierende Cholangitiden (Erstdiagnose Juli 2012), chronischer Alkoholabusus (Erstdiagnose langjährig), chronische Hepatopathie (Erstdiagnose Juli 2012) mit mindestens inkompletter Leberzirrhose (Erstdiagnose Juni 2013), Diabetes mellitus (Erstdiagnose April 2012), chronische Bronchitis (Erstdiagnose unklar) bei einem fortgesetzten Nikotinabusus, arterielle Hypertonie (Erstdiag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose unklar) und depressive Episoden mit Insomnie (Erstdiagnose September 2011). Am 11. Juni 2013 wurde beim Beschwerdeführer eine Bauchoperation (Hepaticojejunostomie und Cholezystektomie) durchgeführt (Urk. 11/69/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der letzten leistungsverneinenden Verfügung vom 27. Oktober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 (Urk. 11/105)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lag im Wesentlichen das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bidisziplinäre Gutachten vom 25. August 2015 (Urk. 11/99) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugrunde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Darin diagnostizierten die Dres. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und A.___ aus internistischer, rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tologischer und psychiatrischer Sicht (Urk. 11/99/10) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit langdauernder Aus-wirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine leichtgradige depressive Episode mit anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nestisch kurzfristigen mittelgradigen Episoden sowie - ohne langdauernde Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit - eine mässige Agoraphobie, einen Alko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">holkonsum bei einem aktuell negativen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Car</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bohydrate-Deficient Transfer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin (CDT)-Wert, bei einer Hepatopathie und Pankreatopathie sowie ein Übergewicht mit einem Body-Mass-lndex (BMI) von 27,74 kg/m2, einen Nikotinkonsum von circa 65 pack years, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit der Beine, eine chronisch obstruktive Pneumopathie bei einer aktuell akuten Bronchitis, ein Schlafapnoe-Syndrom, eine Gonarthrose rechts und einen Diabetes mellitus Typ2. Weiter gaben die Gutachter an (Urk. 11/99/20 f.), in der angestammten Tätigkeit betrage die Arbeitsunfähigkeit aus somatischer Sicht ab Mitte 2012 70 %, ab dem Zeitpunkt der Bauchoperation vom 11. Juni 2013 100 %, ab dem Ende der postoperativen Rehabilitationsphase Ende August 2013 0 %, ab Juli 2015 im Zusammenhang mit der anstehenden Angioplastie 50 %, ab Ende August 2015 bis zum Ende der Rehabilitationsphase circa Mitte September 2015 100 % und seit Ende September 2015 0 %. Seit spätestens Ende September 2015 sei somit aus somatischer Sicht wieder von einer vollen Arbeitsfähigkeit auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen. Aus psychiatrischer Sicht bestehe seit dem Ende der somatisch verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit eine 10%ige Arbeitsunfähigkeit des Versicherten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Glaubhaftmachung der Verschlechterung des Gesundheitszustandes beruft sich der Beschwerdeführer zunächst auf die Berichte des Spitals B.___ vom 12. und 29. Januar sowie vom 22. Februar 2016 betreffend Hospitalisationen in der Zeit vom 4. bis zum 8. und vom 11. bis zum 25. Januar 2016 sowie vom 11. bis 19. Februar 2016 (Urk. 11/110/1-7, 11/110/8-15, 11/110/16-21). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgelöst wurde die Hospitalisation ab 4. Januar 2016 durch Oberbauch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmer-zen, welche die Ärzte als Folge des über das Neujahr erfolgten übermässigen Alkoholkonsums interpretierten (Bericht vom 12. Januar 2016, Urk. 11/110/1 und 11/110/4), so dass der Beschwerdeführer nach durchgeführtem stationärem Alkoholentzug am 8. Januar 2015 wieder nach Hause entlassen wurde. Die beiden nachfolgenden Hospitalisationen ab 11. Januar und ab 11. Februar 2016 wurden durch erhöhte Entzündungsparamter ausgelöst, wobei die Entzündungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werte aufgrund der jeweils erfolgten Therapie regredient waren, so dass der Beschwerdeführer am 25. Januar 2016 in gutem Allgemeinzustand respektive am 19. Februar 2016 beschwerdefrei entlassen werden konnte (Berichte vom 29. Januar und 22. Februar 2016; Urk. 11/110/8, Urk. 11/110/16). An diesem guten Zustand bei der Entlassung änderte sich gemäss den zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den medizinischen Akten in der folgenden Zeit nichts Wesentliches. Dies gilt umso mehr, als der Beschwerdeführer Anfang Februar 2016 unter der Aufsicht der Hausärztin eine Antabus-Therapie begann, die ohne wesentliche Komplika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen verlief (Berichte des Spitals B.___ vom 17. Juni und 12. September 2016; Urk. 11/110/24, Urk. 3). Auch aus den zwei neuen Diagnosen, die in den Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten des Spitals B.___ - nebst der bekannten, bei der bidisziplinären Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung berücksichtigten Grundproblematik (E. 2.1-2) - aufgeführt wurden, näm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich der Thrombozytopenie (Erstdiagnose unklar) und das Splenomegalie, kann aufgrund des gesamten Beschwerdebildes keine relevanten Verschlechterung abgeleitet werden, zumal die Thrombozytopenie am ehesten als äthyltoxisch eingeordnet wurde (Urk. 11/110/8) und die Splenomegalie im Bericht vom 17. Juni 2016 (Urk. 11/110/24) noch als Differentialdiagnose zur Thrombozy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">penie erwähnt wurde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten bewegten sich die Vorfälle im Januar und Februar 2016 im Rahmen des bekannten Beschwerdekomplexes. Zudem konnten sie kurzfristig und erfolgreich therapiert werden und der Beschwerdeführer konnte in gutem Allgemeinzustand respektive beschwerdefrei entlassen werden. An diesem guten Verlauf änderte sich auch im folgenden Zeitraum nichts. Im Gegenteil nahm der Versicherte eine Antabus-Therapie auf und blieb in der Folge abstinent. Unter diesen Umständen hat der Beschwerdeführer mit den Vorfällen im Januar und Februar 2016 keine relevante Verschlechterung glaubhaft gemacht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Glaubhaftmachung der Verschlechterung des Gesundheitszustandes beruft sich der Beschwerdeführer sodann auf den Bericht des Spitals B.___ vom 17. Juni 2016 betreffend eine Hospitalisation vom 10. bis zum 15. Juni 2016 (Urk. 11/110/24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgelöst wurde diese Hospitalisation durch eine Sepsis bei einer Escheria-Coli-Bakteriämie (Erstdiagnose 8. Juni 2016), welche die Ärzte in der Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schau der Befunde am ehesten als einen aszendierenden Infekt bei einem Status nach einer offenen Hepaticojejunostomie und rezidivierenden Cholangitiden beurteilten. Nach der entsprechenden Therapie waren die Entzündungswerte regredient, und es zeigte sich im Verlauf kein Auftreten von Bauchschmerzen oder sonstigen Beschwerden, so dass der Beschwerdeführer am 15. Juni 2016 wieder entlassen wurde. Die in diesem Bericht neu erwähnten leichte Hypna</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">triämie und die Soor-Ösophagitis waren ebenfalls behandelt worden, die Soor-Ösophagitis bereits am 3. Juni 2016 mit einer Einmalmedikation (Bericht des Spitals B.___ vom 6. Juni 2016 betreffend eine ambulante Gastroskopie, Urk. 11/110/22). Insgesamt ergibt sich bei dieser Hospitalisation das gleiche Bild wie bei den Hospitalisationen zu Jahresbeginn, weshalb zur Vermeidung von Wiederholungen analog auf E. 3.1.2 verwiesen wird.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren beruft sich der Beschwerdeführer auf den Bericht von Dr. B.___ vom Spital B.___, Gastroenterologie, vom 12. September 2016 (Urk. 3). Darin wiederholte die Ärztin teilweise die seit längerer Zeit bestehenden gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Probleme. Sodann hielt sie fest, der Beschwerdeführer habe im Februar 2016 eine Antabus-Therapie angefangen und sei seither alkoholabstinent. Diese Aussage ist glaubhaft und findet in den übrigen medizinischen Akten Halt (Bericht des Spitals B.___ vom 17. Juni 2016, Urk. 11/110/24/1 und 11/110/24/3 unten). Sodann erfolgte ein Hinweis auf «neu persistierende und progrediente Schluckstörungen sowie einen Gewichtsverlust». Diese bloss punktuellen, nicht näher eingeordneten oder konkretisierten Hinweise sind aufgrund der übrigen medizinischen Akten zu relativieren. So wurde die Schluckstörung am 3. Juni 2016 im Spital B.___ mit einer Einmalmedikation behandelt (Urk. 11/110/22). Weder daraus, noch aus dem Hinweis auf einen Gewichtsverlust lässt sich daher eine relevante Verschlechterung ableiten, zumal im bidisziplinären Gutachten auf die Notwendigkeit einer Gewichtsabnahme hingewiesen worden war. Auch der nachfolgende Hinweis auf einen über die Jahre hinweg sich abzeichnenden verminderten Allgemeinzustand trifft in dieser Pauschalität so nicht mit der übrigen medizinischen Aktenlage überein, insbesondere auch nicht mit dem bidisziplinären Gutachten, von welchem vorliegend auszugehen ist. Somit kann der Beschwerdeführer auch aus diesem Bericht keine relevante Verschlechterung ableiten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten macht der Beschwerdeführer mit den zu berücksichtigenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arztberichten keine relevante Verschlechterung des Gesundheitszustandes glau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haft. Auch seine weiteren Einwände vermögen an dieser Folgerung nichts zu ändern:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massgebend ist der Sachverhalt, wie er sich bei Erlass der angefochtenen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 29. September 2016 präsentierte, weshalb der nachgereichte Bericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Spitals B.___ vom 12. Dezember 2016 (Urk. 7 und 9) nicht zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen ist, zumal er die Hospitalisation vom 7. bis zum 12. Dezember 2016 betrifft, mithin einen Sachverhalt, der nach Erlass der angefochtenen Verfügung statt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fand. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Infragestellung des bidisziplinären Gutachtens vom 25. August 2015 durch den Versicherten ist nicht mehr näher einzugehen. Diese Einwände hätte der Versicherte mit einer Anfechtung der Verfügung vom 27. Oktober 2015 vorbringen können und müssen. Soweit der Beschwerdeführer sodann isoliert einzelne Diagnosen aufzählt (Urk. 1 S. 6 f.) ist – abgesehen davon, dass die inkomplette Leberzirrhose seit längerer Zeit bekannt ist – darauf hinzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen, dass das Vorliegen einer neuen Diagnose an sich nicht bereits auf eine relevante Verschlechterung des Gesundheitszustandes schließen lässt. Denn einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits sind solche Diagnosen im Gesamtzusammenhang des medizinischen Erkenntnisprozesses zu würdigen, und andererseits braucht es für eine relevante Verschlechterung eine erhebliche, dauerhafte und objektivierbare Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung. Im Übrigen kann bezüglich der Diagnostik auf die obigen Erwägungen verwiesen werden. Das Gleiche gilt für die Einwendungen im Zusammenhang mit der Antabus-Therapie. Auch daraus lässt sich wie gesagt aufgrund der von ihm eingereichten Berichte keine relevante Verschlechterung ableiten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Beschwerde. Abschliessend sei der Beschwerdeführer auf seine gemäss der medizinischen Aktenlage zumutbare Mitwirkungspflicht hingewiesen, vom Alkohol abstinent zu sein und dies zu bleiben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 1'000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 500.-- anzusetzen. Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 500</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Evalotta Samuelsson </span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span> </span><span> </span><span> </span><span> </span><span> </span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigFraefel</p><p></p></div> </div></body></html>