<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SB.2001.00001</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106055&amp;W10_KEY=13013579&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SB.2001.00001</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 21.03.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Ausserordentliche Einkünfte (Steuerjahr 1998)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Kapitalgewinn Durch den Verkauf von Aktien wurden - in früheren Jahren entstandene - stille Reserven realisiert, die gemäss § 278 Abs. 2 StG als ausserordentliche Einkünfte zu besteuern sind. Den auf 1998 entfallenden Anteil am Kapitalgewinn wird von der separaten Jahressteuer nicht erfasst, da der Wertschriftenhandel auf eigene Rechnung als Nebenerwerbsquelle noch im Rahmen der ordentlichen Geschäftstätigkeit liegt.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: Steuern von Einkommen und VermÃ¶gen, Kapital, Ertra ST: ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN">ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: APERIODISCH">APERIODISCH</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSSERORDENTLICHE EINKUNFT">AUSSERORDENTLICHE EINKUNFT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEMESSUNGSLÃCKE">BEMESSUNGSLÃCKE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: Steuern von Einkommen und VermÃ¶gen, Kapital, Ertra ST: BESTEUERUNG DER JURISTISCHEN PERSONEN">BESTEUERUNG DER JURISTISCHEN PERSONEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINKOMMENSQUELLE">EINKOMMENSQUELLE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: Steuern von Einkommen und VermÃ¶gen, Kapital, Ertra ST: EINSCHÃTZUNG UND EINSCHÃTZUNGSGRUNDLAGEN">EINSCHÃTZUNG UND EINSCHÃTZUNGSGRUNDLAGEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 276 StG</span><br/><span class="ungerade">§ 278 lit. I StG</span><br/><span class="gerade">§ 278 lit. II StG</span><br/><span class="ungerade">Art. 77 StHG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Die F. AG ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz im Kanton ZÃ¼rich, welche den Ankauf und Verkauf von Wertschriften sowie von Immobilien, fÃ¼r eigene Rechnung und fÃ¼r Dritte, ferner die VermÃ¶gensverwaltung sowie Dienstleistungen administrativer Art im Zu­sammenhang mit BeteiligungsverhÃ¤ltnissen bezweckt. Im Jahr 1998 erzielte sie aus dem Verkauf von ... Namenaktien der G. AG zum Preis von Fr. ... einen Kapitalgewinn von Fr. ... Nach durchgefÃ¼hrter Untersuchung und Ablehnung eines EinschÃ¤tzungsvorschlags erÃ¶ffnete der SteuerkommissÃ¤r der F. AG mit VeranlagungsverfÃ¼gung, im Kalenderjahr 1998 lÃ¤gen ausserordentliche EinkÃ¼nfte in der HÃ¶he von Fr. ... vor, die zu einem Satz von ... % zu versteuern seien. Die dagegen erhobene Einsprache hiess das kantonale Steueramt teilweise gut und verminderte die ausserordentlichen EinkÃ¼nfte um die im Zusammenhang mit dem Aktienverkauf erhobenen Abgaben und GebÃ¼hren auf Fr. ... Der Steuersatz blieb unverÃ¤ndert.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Die Steuerrekurskommission wies den gegen den Einspracheentscheid erhobenen Rekurs nach Anzeige einer HÃ¶hertaxation ab und erhÃ¶hte die der separaten Jahressteuer 1999 unterliegenden steuerbaren ausserordentlichen EinkÃ¼nfte 1998 auf Fr. ... (zum Satz von ... %). Sie erwog, nach § 287 StG unterlÃ¤gen die Realisation der gesamten stillen Reserven von Fr. ... der Besteuerung. Nach Abzug des unbestritten gebliebenen Verlusts auf Obligationen von Fr. ... und den Abgaben von Fr. ... fÃ¼r GebÃ¼hren, errechnete die Steuerrekurskommission der separaten Jahressteuer unterliegende ausserordentliche EinkÃ¼nfte der F. AG von Fr. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Die Pflichtige liess dem Verwaltungsgericht beantragen, der Nettokapitalgewinn von Fr. ... aus der VerÃ¤usserung von ... Aktien der G. AG im Jahr 1998 sei als ordent­licher GeschÃ¤ftsgewinn zu qualifizieren, welcher in die BemessungslÃ¼cke falle, und damit nicht der separaten Jahressteuer gemÃ¤ss § 278 StG unterliege. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) Mit der Steuerbeschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen laut § 153 Abs. 3 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) alle Rechtsverletzungen, einschliesslich Ãberschreitung oder Missbrauch des Ermessens, und die unrichtige oder unvollstÃ¤ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts geltend gemacht werden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) FÃ¼r das Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht ist auch unter dem neuen Recht am bisher in § 95 Abs. 4 des Steuergesetzes vom 8. Juli 1951 (aStG) ausdrÃ¼cklich geregelten Novenverbot festzuhalten. FÃ¼r das Verwaltungsgericht ist somit die gleiche Ak­tenlage massgebend wie fÃ¼r die Rekurskommission. Tatsachen oder Beweismittel, die nicht (spÃ¤testens) im Rekursverfahren behauptet bzw. vorgelegt oder angerufen worden sind, dÃ¼rfen infolgedessen im Beschwerdeverfahren grundsÃ¤tzlich nicht nachgebracht werden (RB 1999 Nr. 150; Felix Richner/Walter Frei/Stefan Kaufmann, Kommentar zum harmonisierten ZÃ¼rcher Steuergesetz, ZÃ¼rich 1999, § 153 N. 43).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) Nach Art. 77 des Bundesgesetzes Ã¼ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden vom 14. Dezember 1990 (StHG) wird die Reingewinnsteuer der juristischen Personen fÃ¼r die erste Steuerperiode nach der zeitlichen Bemessung nach altem und nach neuem Recht provisorisch veranlagt. Ist die nach neuem Recht berechnete Steuer hÃ¶her, so wird diese, andernfalls die nach altem Recht berechnete Steuer geschuldet. Vorbehalten bleibt die Besteuerung ausserordentlicher ErtrÃ¤ge nach altem Recht. Der Kanton ZÃ¼rich fÃ¼hrte im harmonisierten Steuergesetz zum Wechsel vom System der zweijÃ¤hrigen Veranlagung mit Vergangenheitsbemessung zum System der einjÃ¤hrigen Veranlagung mit Gegenwartsbemessung nicht das im Steuerharmonisierungsgesetz vorgesehenen Differenzsteuerverfahren ein, sondern jenes des Jahressteuerverfahrens (Walter Jakob/Dieter Weber in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht I/1, Art. 69 StHG N 7). § 276 StG bestimmt, dass die Gewinn- und Kapitalsteuern fÃ¼r die im Kalender­jahr 1999 zu Ende gehende Steuerperiode (Ãbergangsperiode) nur nach neuem Recht erhoben wird. Da der Wechsel zur einjÃ¤hrigen Gegenwartsbemessung noch innerhalb der Ãbergangsfrist bis ins Jahr 2001 vollzogen wurde, verstÃ¶sst die vom zÃ¼rcherischen Gesetzgeber vorgesehene Methode nicht gegen das Harmonisierungsgesetz (Markus Reich, Postnumerandobesteuerung natÃ¼rlicher Personen, Bericht einer von der Konferenz der kantonalen Fi­nanzdirektoren eingesetzten Arbeitsgruppe, Bern/Stuttgart/Wien 1993, S. 65 f.; Marco Duss, Die zeitliche Bemessung nach dem neuen Bundessteuerrecht, StR 48 [1993], S. 247).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) GemÃ¤ss § 278 Abs. 1 StG unterliegen ausserordentliche EinkÃ¼nfte, die in einem im Kalenderjahr 1998 abgeschlossenen GeschÃ¤ftsjahr erzielt wurden und nach altem Recht zusammen mit dem Ã¼brigen Gewinn im Steuerjahr 1999 zu besteuern gewesen wÃ¤ren, in der Steuerperiode 1999 einer separaten Jahressteuer soweit sie die mit ihrer Erzielung zusammenhÃ¤ngenden oder ausserordentlichen Aufwendungen sowie die verrechenbaren Ver­luste Ã¼bersteigen. Nach Abs. 2 gelten als ausserordentliche EinkÃ¼nfte unter anderem realisierte stille Reserven wie Kapital- und Aufwertungsgewinne. Der Gesetzgeber will durch die Schlussabrechnung Ã¼ber die stillen Reserven bei der Sondersteuer verhindern, dass sich die steuerpflichtigen juristischen Personen Steuervorteile verschaffen, indem sie bei der Umstellung auf die Gegenwartsbemessung die AuflÃ¶sung stiller Reserven in die BemessungslÃ¼cke verlagern (vgl. StE 1999 B 74.31.1 Nr. 3). Vor diesem Hintergrund ergibt sich in Anlehnung an die zu § 57 und § 58 aStG betreffend ausserordentlicher EinkÃ¼nfte bei Be­ginn und Beendigung der Steuerpflicht entwickelten Praxis, dass EinkÃ¼nfte dann als aus­serordentlich gelten, wenn sie aperiodischer Natur sind, d.h. wenn sie wirtschaftlich nicht dem entsprechenden Bemessungsjahr zugeordnet werden kÃ¶nnen, weil sie in frÃ¼heren Jahren entstanden sind (RB 1992 Nr. 26 = StE 1994 B 64.1 Nr. 2, auch zum Folgenden). Aus­serordentlich sind auch solche EinkÃ¼nfte, die wirtschaftlich eindeutig demjenigen Jahr zuzuordnen sind, in welchem sie erzielt worden sind, jedoch nicht aus einer Quelle fliessen, aus welcher der Pflichtige sein Einkommen normalerweise schÃ¶pft. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) aa) Durch die seit dem Erwerb eingetretene Wertsteigerung sind auf den ... Akti­en der G. AG stille Reserven entstanden, welche nicht dem "Bemessungsjahr 1998" zuzu­ordnen sind. Diese Reserven sind bei der VerÃ¤usserung als Kapitalgewinn realisiert worden und damit schon aus diesem Grund nach § 278 Abs. 2 StG mit der Sondersteuer zu erfassen. Die Pflichtige bringt gegen eine Besteuerung hauptsÃ¤chlich vor, der Verkauf der Wert­papiere sei im Rahmen ihres Gesellschaftszwecks erfolgt und kÃ¶nne infolge weiterer von ihr vorgenommenen Wertschriftentransaktionen nicht als ausserordentlich qualifiziert werden. So seien in den Jahren 1995 bis 1997 insgesamt sieben VerkÃ¤ufe getÃ¤tigt worden, wobei auf das Jahr 1997, welches dem BemessungslÃ¼ckenjahr 1998 unmittelbar vorausging, allein vier VerkÃ¤ufe gefallen seien. Im Jahr 1998 sei nur ein einziger Verkauf getÃ¤tigt worden. Bei der Beurteilung der Frage, ob eine normale betriebliche TÃ¤tigkeit vorliegt, kommt es weniger auf die statutarische Zweckbestimmung einer Gesellschaft als auf deren tatsÃ¤ch­liche TÃ¤tigkeit an. Steuerlich massgebend sind vorwiegend die faktischen VerhÃ¤ltnisse; im­merhin vermag die statutarische Zweckbestimmung ein Indiz abzugeben. Die Rekurskommission hat einlÃ¤sslich und zutreffend erwogen, weshalb der Verkauf der streitbetroffenen Aktien zwar dem statutarischen GeschÃ¤ftszweck entspricht, jedoch aufgrund der faktischen VerhÃ¤ltnisse nicht im Rahmen der ordentlichen GeschÃ¤ftstÃ¤tigkeit der Pflichtigen erfolgt ist. Es kann vorab darauf verwiesen werden (vgl. § 161 des Gerichtsverfassungsgesetzes vom 13. Juni 1976). Auch wenn die Pflichtige geltend macht, sie habe innert drei Jahren sieben AktienverkÃ¤ufe vorgenommen, so sind Gewinne solcher Art nicht regelmÃ¤ssig angefallen. Aus den Akten ergibt sich eindeutig, dass die Pflichtige ihre Haupteinnahmen aus Kommissionen und HonorarertrÃ¤gen erzielt. Die Pflichtige fÃ¼hrt denn auch selber aus, sie habe einen relativ geringen Bestand an Wertschriften. Dieser sei jeweils abhÃ¤ngig von den verfÃ¼gbaren Mitteln, welche die Gesellschaft auf eigene Rechnung anlegen kÃ¶nne. Der fak­tische Zweck der Gesellschaft ist somit nicht primÃ¤r auf die Erzielung von Kapitalgewinnen ausgerichtet, sondern der Aktienhandel auf eigene Rechnung stellt sozusagen eine Nebenerwerbsquelle dar. Daran Ã¤ndert auch nichts, dass die Pflichtige Ã¼ber eine B-Konzessi­on an der BÃ¶rse verfÃ¼gt. FÃ¼r das Vorliegen eines ausserordentlichen Ertrags spricht ferner der erhebliche Anteil des in der BemessungslÃ¼cke verkauften Aktienpakets gemessen am gesamten Wertschriftenportefeuille sowie der Umstand, dass die Pflichtige die streitbetroffenen Aktien unbestritten wÃ¤hrend mindestens fÃ¼nf Jahren gehalten hat. Dass sie diese als UmlaufvermÃ¶gen bilanziert hat, ist unerheblich.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Letztlich ist noch zu prÃ¼fen, ob es sich bei den in der BemessungslÃ¼cke 1998 entstandenen und realisierten Mehrwerte um ausserordentliche EinkÃ¼nfte handelt. Gelten EinkÃ¼nfte als ausserordentlich, wenn sie aperiodischer Natur sind, so bildet der in der BemessungslÃ¼cke entstandene Gewinnbestandteil keinen ausserordentlichen Ertrag. Nach der Praxis zu § 58 aStG gelten zwar EinkÃ¼nfte auch dann als ausserordentlich, wenn sie nicht aus einer Quelle fliessen, aus welcher der Pflichtige normalerweise sein Einkommen schÃ¶pft. Im vorliegenden Fall liegt die VerÃ¤usserung der streitbetroffenen Aktien nicht im Rahmen der Ã¼blichen TÃ¤tigkeit der Gesellschaft, doch kann aufgrund der VerkÃ¤ufe in den Vorjahren auch nicht gesagt werden, der Gewinn fliesse aus einer vÃ¶llig anderen Quelle, wie dies namentlich bei der Erzielung eines Lotteriegewinns der Fall ist (§§ 57 Abs. 3 und 58 aStG).<i> </i>Den ErwÃ¤gungen der Rekurskommission kann aus zweierlei GrÃ¼nden nicht gefolgt werden: Erstens kÃ¶nnen PraktikabilitÃ¤tsgrÃ¼nde nicht als Grund fÃ¼r eine Besteuerung aufgefÃ¼hrt werden und zweitens hÃ¤ngt die Feststellung der per 31. Dezember 1997 auf dem betreffenden Aktivum ruhenden stillen Reserven nicht von den Aufzeichnungen der pflichtigen Gesellschaft ab, sondern es muss eine VerkehrswertschÃ¤tzung vorgenommen werden. Im Weiteren fÃ¼hrt die Nichtbesteuerung der auf die in der BemessungslÃ¼cke entstandenen Mehrwerte entfallenden Gewinne nicht zur Besteuerung "fiktiver (unrealisierter, niemals erzielter) Gewinne". Bei einem Wertzerfall nach dem 31. Dezember 1997 wÃ¤re nicht auf den Stand der stillen Reserven zu diesem Zeitpunkt abzustellen, da nur der realisierte Gewinn der Besteuerung unterliegt. Mithin wÃ¤re in einem solchen Fall der ganze Ge­winn aperiodischer Natur. Die Nichtbesteuerung der in der BemessungslÃ¼cke entstandenen und realisierten Mehrwerte entspricht auch dem Vorschlag des kantonalen Steueramts, dass periodengerecht verbuchte Abschreibungen in ausserordentlicher HÃ¶he keinen ausseror­dentlichen Aufwand bilden, wenn die zugrunde liegende Wertverminderung in der BemessungslÃ¼cke eingetreten ist (Merkblatt des kantonalen Steueramtes zur praktischen Handhabung der BemessungslÃ¼cke im Unternehmenssteuerrecht vom 2. November 1998 [ZStB I Nr. 39/465, N. 12]). Aufgrund des Gesagten betragen die realisierten stillen Reserven auf den ... Aktien der F. AG - wie bereits im Einspracheentscheid des kantonalen Steueramts festgestellt - Fr. ...-. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Dies fÃ¼hrt zur teilweisen Gutheissung der Beschwerde. Die im Steuerjahr 1999 steuerbaren ausserordentlichen EinkÃ¼nfte betragen Fr. ... (Steuersatz ... %).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. </span>Die vorliegende Beschwerde betrifft das Steuerjahr 1999 und wurde demgemÃ¤ss auch materiell ausschliesslich nach neuem Recht beurteilt (§ 269 Abs. 1 StG). Dennoch steht gegen diesen Entscheid kein ordentliches Rechtsmittel zur VerfÃ¼gung und ist von einer Rechtsmittelbelehrung abzusehen (Richner/Frei/Kaufmann, § 282 N. 3 f.; Danielle Yersin, Harmonisation fiscale: La derniÃ¨re ligne droite, ASA 69 [2000/01], S. 309).</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Die der separaten Jahressteuer 1999 unterliegenden steuerbaren ausserordentlichen EinkÃ¼nfte 1998 werden auf Fr. ... (Steuersatz ... %) festgesetzt.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>