<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00254</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Klemmt</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 18. Dezember 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Stephan Fischer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Fischer Rechtsanwälte GmbH</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Selnaustrasse 6, 8001 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1959, ist gelernte Verkäuferin (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/10/4). Zuletzt war sie ab dem 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2014 als Kiosk-Verkäuferin bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ngestellt, wobei das Arbeitsverhältnis krankheitsbedingt noch während der Probezeit aufgelöst wurde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/48). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor war sie vom 1. Oktober 2011 bis am 30. April 2012 als Modeberaterin bei der Z.___ AG (Urk. 8/18/1 f.) sowie vom 1. Mai 2000 bis am 31. März 2013 zusammen mit ihrem Ehemann als Hauswartin bei der Genossenschaft A.___ angestellt gewesen (Urk. 8/18/3, 8/27/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> 19. März 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">meldete sie sich wegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eines beidseitigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Hüftleiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> bei der Eidgenössischen Invalidenversicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ung zum Leistungsbezug an (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">8/10). In medizinischer Hinsicht holte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, Berichte der behandelnden Ärzte ein und liess die Versicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">am 11. Februar 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates und Arzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes (nachfolgend: RAD), untersuchen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(RAD-Untersuchungsbericht vom 17. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Febru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ar 2016, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">8/45). In erwerblicher Hinsicht zog sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einen Auszug </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">aus dem Individuellen Konto der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Versicherten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">14), Dokumente zu früheren Arbeitsverhältnissen (Urk. 8/18, 8/20/1) sowie die Akten der Arbeitslosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">22</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">udem führte die IV-Stelle am 6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Oktober 2015 eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Haushaltsabklärung durch (Abklärungsbericht vom 12. Oktober 2015; Urk. 8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">52). Mit Vorbesc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">heid vom 1. November 2016 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">8/56) stellte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der Versicherten die Ausrichtung einer Viertelsrente ab dem 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Juli 2015 in Aussi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cht. Dagegen erhob diese am 13. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">November 2016 Einwände (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">8/58). Mit Verfügung vom 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Januar 2017 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2) sprach die IV-Stelle der Versichert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en eine Viertelsrente ab dem 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">September 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerde vom 27. Februar 2017 (Urk. 1) beantragte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in die Aufhebung der angefochtenen Verfügung sowie die Zusprechung einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ganzen Invalidenrente. Im Sinne eines Eventualantrages beantragte sie die Rüc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisung der Sache zur weiteren Abklärung des medizinischen Sachverhalts so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie neuen Entscheidung an die Beschwerdegegnerin (Urk. 1 S. 2). Zudem reichte sie eine Stellungnahme vom 21. Februar 2017 (Urk. 5) zum Haushaltsabklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht ein. Mit Beschwerdeantwort vom 3. April 2017 (Urk. 7) schloss die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde. Mit Replik vom 8. Mai 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 11) hielt die Beschwerdeführerin an den gestellten Anträgen fest und reichte den Bericht der Klinik für Rheumatologie des Stadtspitals C.___ vom 25. April 2017 (Urk. 12/1) ein. Mit Schreiben vom 9. Juni 2017 (Urk. 14) teilte die Beschwerdegegnerin ihren Verzicht auf eine Duplik mit, was der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin mit Verfügung vom 12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Juni 2017 (Urk. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Kenntnis gebracht wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span id="XX001"></span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2018 sind die geänderten Bestimmungen der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) vom 1. Dezember 2017 in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die galten, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.1, 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung ist am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">26. Januar 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und somit vor dem Inkraft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnungsänderung am 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2018 ergangen, weshalb die revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erten Bestimmungen noch nicht zur Anwendung gelangen. Nachfolgend werden die Verordnungsbestimmungen daher in der hier massgebenden, bis E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nde 2017 gültig gewesenen Fassung zitiert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit beziehungsweise - bei Versicherten, die vor der Beeinträchtigung ihrer Gesundheit nicht erwerbstätig waren - die Unmög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen (Art. 8 Abs. 1 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">glie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX199"></span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei nichterwerbstätigen Versicherten, die im Aufgabenbereich tätig sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ird für die Bemessung der Invalidität in Abweichung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG darauf ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt, in welchem Masse sie unfähig sind, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG ist sinngemäss anwendbar (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 ATSG; spezifische Methode; statt vieler BGE 130 V 97 E. 3.3.1). Als Aufgabenbereich der im Haushalt tätigen Versicherten gelten insbesondere die übliche Tätigkeit im Haushalt, die Erziehung der Kinder sowie gemeinnützige und künstlerische Tätigkeiten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig und daneben im Aufgabenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reich tätig sind, wird die Invalidität für den erwerblichen Teil nach der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thode nach Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG und für die Tätigkeit im Aufgabenbereich nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung in beiden Bereichen zu bemessen (Art. 28a Abs. 3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">8 ATSG) </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung damit, dass aufgrund der Haushaltsabklärung vom 6. Oktober 2016 ohne gesundheitliche Beeinträchtigung von einem 60%igen Erwerbspensum (je 30 % als Hauswartin und im Verkauf) und einer 40%igen Tätigkeit im Haushalt auszugehen sei. Aus medizinischer Sicht sei die Hauswarttätigkeit seit dem 1. Juli 2014 nicht mehr zumutbar. In einem Umfang von zehn Stunden pro Woche, entsprechend einem Pensum von 24 %, sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hingegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Tätigkeit im Verkauf weiterhin zumutbar. Die Teilinvaliditätsgrade betrügen rund 36 % im erwerblichen Bereich (60 % Gewichtung x 59 % Einschränkung) sowie 6 % im Haushalt (40 % Gewichtung x 15,4 % Einschränkung). Damit betrage der Invaliditätsgrad 42 %. Es bestehe somit ein Anspruch auf eine Viertelsrente ab dem 1. September 2015 (Urk. 2 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem hält die Beschwerdeführerin zusammengefasst entgegen, sie wäre im hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Gesundheitsfall aufgrund des Auszuges des Sohnes und des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes des Ehemannes gezwungen, für den Lebensunterhalt aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Damit hätte sie nicht die Wahl, sich für eine Teilerwerbstätigkeit zu entscheiden, womit sie als Vollerwerbstätige zu qualifizieren sei. Sollte das Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt sie als teilerwerbstätig qualifizieren, so sei zumindest von einem Pensum von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">80 % auszugehen (Urk. 1 S. 10 f.). Bei der Annahme einer medizinisch-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">theo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">retischen Arbeitsfähigkeit von zwei Stunden pro Tag mit jeweils einer Stunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Pause stelle sich ferner die Frage der Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit. Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem sei sie zum Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung bereits 58 Jahre alt gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en. Vorliegend sei die Frage nach der Verwertbarkeit nicht bloss eine theoretische: Sie habe die Stelle als Kioskmitarbeiterin aus gesundheitlichen Gründen auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben müssen. Die attestierte Arbeitsfähigkeit sei damit nicht verwertbar, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb von keiner Restarbeitsfähigkeit mehr auszugehen sei (Urk. 1 S. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin brachte vor, falls sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das Gericht wider Erwarten als teilerwerbstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> qualifiziere, sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festzuhalten, dass sich die Beschwerdegegnerin zu Unrecht auf den Standpunkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die Beschwerdeführerin habe im Gespräch vor Ort bei der Haushalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abklärung erwähnt, dass sie bei voller Gesundheit in einem Pensum von 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% arbeiten würde. Die Beschwerdeführerin ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be im Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spräch mit der Abklärungsperson festgehalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass sie zu 80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% arbeiten würde, wäre sie frei von Beschwerden. Die Abkl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärungsperson habe auf diese Ant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wort </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgehalten, dass die Beschwerdeführerin in den letzten Jahren zu 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitet hätte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">«</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sodann fülle sie das Formular </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit einem Pensum von 50-60 % aus». Im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Feststellungsb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">latt vom 29. Dezember 2016 habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin bezüglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Statusfrage fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die Beschwerdeführerin als Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wartin zu 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und als Verkäuferin ebenfalls zu 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erwerbstätig ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Als Hauswartin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin jedoch gestützt auf den Arbeitsvertrag in einem Pensum von 38</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gearbeitet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Berei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ts diese einfache Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trachtung lasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausführungen der Abklärungsperso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n zweifeln. Sodann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Aussage der Beschwerdeführerin nachvollziehbarer, als diejenige der Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsperson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei somit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zumi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ndest von einer Tätigkeit im Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsbereich von 80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % auszugeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en. Denn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schon mit dem vorliegenden Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdeführerin ein Pensum von rund 70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">üb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts dessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es überwiegend wahrscheinlich, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie zumindest in einem Pensum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von 80 % arbeiten würde. Bei Anwendung der gemischten Methode würde ebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls ein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente resultieren. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt wider Erwarten von einer Teilerwerbstätigkeit von 70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% aus, würde unter Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der nicht nachvollziehbaren Einschränkung im Haushalt von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15,4 % ebenfalls ein Anspruch auf eine ganze Rente resultieren. Der Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">run</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bericht im Haushalt weis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weitere Mängel auf, so dass diesem kein Beweiswert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zukommen könne. Wie die Abklärungsperson selbst ausführe, werde der Gesun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand des Ehemannes nicht berücksichtigt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dessen Mithilfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jeweils </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der Beurteilung der invaliditätsbedingten Einschränkungen vollumfänglich als zumutbar erachtet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Warum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der aktuelle gesundheitliche Zustand des Ehemannes nicht berücksichtigt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">worden sei, sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unerklärlich. Sodann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdegegnerin aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt, dass im Bereich Ernäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung lediglich eine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung von 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% vorliege, da dem Ehemann die Mithilfe zumutbar sei. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dasselbe gelte für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das Staubsaugen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das Auf- und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abhängen der Vorhänge so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bettenbezug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, so dass eine Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung im Bereich Wohnungspflege von 32</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% vorliege. In den Bereichen Einkauf und weitere Besorgungen, Wäsche und Kleiderpflege lägen keine Einschränkungen vor, da der Ehemann diese bewältigen könne. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts dieser Unstimmigkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es am Beweiswert des Berichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iehungsweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es müsste ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> neue Abklärung im Haushalt unter Berücksichtigung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einwände der Beschwerdeführerin durchgeführt werden (Urk. 1 S. 11 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span id="XX060"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ür den Beweiswert eines Berichtes über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Abklärung im Haushalt einer versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person sind – analog zur Rechtsprechung betreffend die Beweiskraft von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis) – verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer qualifizierten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son verfasst wird, die Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhältnissen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie den aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein und in Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräftig (AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundesgerichts I 733/03 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2004 E. 5.1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt massgebend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von teilerwerbstätigen Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von der Beschwerdeführerin als unzutreffend angezweifelte Annahme eines 60%igen Anteils der Erwerbstätigkeit und einer 40%igen Tätigkeit im Haushalt begründete die Abklärungsperson damit, dass die Beschwerdeführerin früher in diesem Umfang erwerbstätig gewesen sei. Zudem habe sie bei der Arbeitslosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung eine Vermittlungsfähigkeit von 60 % angegeben (Urk. 8/52/4). Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen wandte die Beschwerdeführerin ein, ihr zuletzt als Hauswartin und Mode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beraterin geleistetes erwerbliches Pensum habe den angenommenen Umfang der Erwerbstätigkeit überstiegen (Urk. 1 S. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Was das Arbeitspensum betrifft, ergibt sich aus dem Arbeitsvertrag mit der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Z.___ AG vom 13. September 2011 (Urk. 8/18/1), dass ab dem 1. Oktober 2011 ein Arbeitspensum von 64 Stunden pro Monat vereinbart worden war. Als Entschädigung wurde dafür ein Bruttostundenlohn von Fr. 24.-- zuzüglich einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ferienvergütung von 8,33 % vereinbart, was insgesamt Fr. 26.-- pro Stunde ergibt. Mit Schreiben vom 26. März 2012 kündigte die Arbeitgeberin das Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">verhältnis per 30. April 2012 (Urk. 8/18/2). D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">em Auszug aus dem Individuellen Konto vom 23. April 2015 sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Lohnzahlungen der Z.___ AG von total Fr. 4'842.-- für die Monate Oktober bis Dezember 2011 sowie von insgesamt Fr. 8'469.-- für die Monate Januar bis April 2012 zu entnehmen (Urk. 8/14/3). Da die Beschwerdeführerin im April 2012 unter Bezahlung des vertraglich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einbarten Lohnes von Fr. 1'664.-- (64 Stunden à Fr. 26.--/Stunde) von der Arbeit freigestellt war (Urk. 8/18/2), ist dieser Monat bei der Bestimmung des effektiv geleisteten Pensums nicht zu berücksichtigen. Damit ergibt sich eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Gesamtlohnsumme von Fr. 11'647.-- für den Zeitraum von Oktober 2011 bis M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ärz 2012 (Fr. 4'842.-- + Fr. 8'469.-- - Fr. 1'664.--). Daraus resultiert ein monat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">licher Durchschnittslohn von Fr. 1'941.16 (Fr. 11'647.-- / 6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Effektiv </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">arbeitete die Beschwerdeführerin damit durchschnittlich 74,66 Stunden pro Monat (Fr. 1'941.16 / Fr. 26.--). Die betriebsübliche Wochenarbeitszeit im Detail</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">handel betrug im Jahr 2011 41,7 Stunden und im Jahr 2012 41,8 Stunden (BFS, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen [im Internet abrufbar], 2011 und 2012, je Ziffer 47). Die Beschwerdeführerin hat zusammenfassend von Oktober 2011 bis und mit März 2012 durchschnittlich 74,66 Stunden pro Monat gearbeitet bei einer betriebsüblichen Wochenarbeitszeit im Detailhandel in diesem Zeitraum von 41,75 Stunden. Für die Berechnung der durchschnittlichen betriebsüblichen Monatsarbeitszeit ist von 21,75 Arbeitstagen auszugehen (365 Tage pro Jahr ./. 104 arbeitsfreie Tage = 261 Arbeitstage pro Jahr : 12 = 21,75 Arbeitstage pro Monat; vgl. AHI 2000 S. 302 E. 3 lit. a). 41,75 Stunden Wochenarbeitszeit dividiert durch 5 Wochentage ergeben 8,35 betriebsübliche Arbeitsstunden pro Tag multizipliziert mit 21,75 Arbeitstagen ergibt 181,61 betriebsübliche Arbeitszeit pro Monat. Das Pensum der Beschwerdeführerin bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> AG betrug somit [100 % : 181,61 betriebsübliche Arbeitszeit pro Monat x 74,66 effektive Arbeitszeit der Beschwerdeführerin =] 41,1 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die wöchentliche Arbeitszeit der Beschwerdeführerin als Hauswartin wurde von der vormaligen Arbeitgeberin mit zehn bis zwölf Stunden pro Woche ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben (Urk. 8/27/2). Verglichen mit der betriebsüblichen Wochenarbeitszeit von 41,7 Stunden (BFS, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen [im Internet abrufbar], 2011 und 2012, Total) entsprach diese Tätigkeit zwischen 24 % (10 h / 41,7 h x 100 %) und 28,8 % (12 h / 41,7 h x 100 %) eines Vollzeitpensums, womit vom Mittelwert von 26,4 % ausgegangen werden kann (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 9C_193/2009 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2009 E. 1.3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt war die Beschwerdeführerin damit als Modeberaterin und Hauswartin in einem Pensum von rund 68 % (41,1 % + 26,4 %) erwerbstätig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin hatte sich allerdings am 1. Mai 2012 unter Angabe einer Vermittlungsfähigkeit von 8 % weniger, das heisst 60 % zum Bezug von Arbeitslosentaggeldern angemeldet (vgl. Urk. 8/22/1). Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin kann nun aber von dieser gegenüber der Arbeitslosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung angegebenen Vermittlungsfähigkeit nicht ohne weiteres direkt auf das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erwerbliche Pensum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Gesundheitsfall </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschlossen werden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zu diesem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt war die Versicherte noch in ungekündigter Stellung als Hauswartin bei der Genossenschaft A.___ ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt. Die Kündigung erfolgte erst am 22. September 2012 (Urk. 8/18/5). Die Beschwerdeführerin wies zudem im Zusammenhang mit der hypothetischen Arbeitssituation im Gesundheitsfall zu Recht darauf hin, dass die von ihr ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprochene schwieriger gewordene finanzielle Lage keine Berücksichtigung ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funden habe. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Frage der Qualifikation ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">daher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebührender Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung des effektiv geleisteten Arbeitspensums von rund 68 %, der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin, wonach sie weiterhin im bisherigen Ausmass arbeiten würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgewiesenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verschlechterung der finanziellen Situation der Beschwerdeführerin und ihres Ehemannes im Juni 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegen des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auszug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Sohnes, der sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis dahin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an den Haushaltskosten beteiligt hatte, zu beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">worten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Anhand dieser Gesichtspunkte ergibt sich, dass es nachvollziehbar ist, dass die Beschwerdeführerin im hypothetischen Gesundheitsfall nicht nur noch in einem Pensum von 60 % erwerbstätig wäre. Stattdessen ist davon auszugehen, dass sie im hypothetischen Gesundheitsfall weiterhin zu 68 % erwerblich tätig wäre, nämlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">als Modeberaterin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zu ca. 41,1 % und als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Hauswartin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zu ca. 26,4 %, sowie zu 32 % im Haushalt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Über den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin berichtete Dr. D.___, Facharzt für Neurologie und leitender Arzt am Spital E.___ der Beschwerdegegnerin am 21. Mai 2015. Er stellte die Diagnosen eines persistie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den therapierefraktären S1-Schmerz-, Reiz- und sensiblen Ausfallsyndroms links</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Diskushernie L5/S1 sowie einer Coxarthrose beidseits mit Status nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hüft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">totalprothese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts (Urk. 8/24/1). Bezüglich der Arbeitsfähigkeit verwies er auf die Einschätzung des Hausarztes Dr. F.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie (Urk. 8/24/2). Dieser berichtete der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/28) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosen, welche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Arbeitsfähigkeit beeinflussen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein chronisches Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drom L1 links sowie eine beidseitige Coxarthrose. Ohne Einfluss auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit hielt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einen Verdacht auf eine Immundefizienz fest (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/28/1). Eine Arbeitsfähigkeit in der Hauswartstätigkeit verneinte er ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungefähr September 2013. Er hielt eine gestörte Konzentration sowie eine rasche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erschöpfbarkeit fest und führte aus, die Beschwerdeführerin könne nicht länger </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehen, gehen oder sitzen (Urk. 8/28/2). Am 4. September 2015 äusserte sich noch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einmal Dr. D.___ und beurteilte den Gesundheitszustand der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin als stationär (Urk. 8/31/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Facharzt für Neurochirurgie, führte am 12. Juni 2015 (Urk. 8/26) gegenüber der Beschwerdegegnerin aus, die Arbeitsfähigkeit der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin könne nur pauschal beurteilt werden, da eine differenzierte Erfassung einzelner Tätigkeiten nicht durchgeführt worden sei. Im Rahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer im Juli 2014 durchgeführten Dekompressionsoperation habe wegen starker</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzen eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Im Herbst 2014 habe es zwar schmerzarme Phasen mit einer Teilarbeitsfähigkeit gegeben, aufgrund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">immer wieder auftretender Schmerzrückfälle habe jedoch trotzdem eine 100%ige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsunfähigkeit bestanden (Urk. 8/26/1). Als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er ein chronisches lumbospondylogenes Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom links sowie einen Status nach Dekompression L5/S1 am 17. Juli 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit mass er dem Status nach einer am 2. April 2013 erfolgten Hüfttotalprothese rechts bei (Urk. 8/26/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Vom 4. Mai 2016 datiert ferner ein Verlaufsbericht des Hausarztes Dr. F.___. Darin nannte er einen stationären Gesundheitszustand, ging jedoch von einer schlechten Prognose aus (Urk. 8/47/1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Folge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entschied sich die IV-Stelle, den RAD mit einer orthopädischen Abklärung samt Untersuchung der Beschwerdeführerin zu beauftragen, da an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hand der Aktenlage über den Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit der Versicherten keine Klarheit bestehe (Urk. 8/45/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates und Arzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin, untersuchte demgemäss die Beschwerdeführerin am 11. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016. Er stellte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (Urk. 8/45/7):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Lumbalgie und Lumboischialgie links mit Sensibilitätsstörungen am linken Bein</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anamnestisch Coxarthrose links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach Implantation einer Hüfttotalprothese</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit verneinte er bezüglich der folgenden Diagnosen (Urk. 8/45/7):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Klinischer Verdacht auf beginnende Retropatellararthrose links mehr als rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Klinische Zeichen einer Achillodynie links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Er hielt fest, aufgrund der Aktenlage und der klinischen Untersuchung sei ein die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigender somatischer Gesundheitsschaden ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wiesen. Dieser sei seit mindestens Anfang 2015 stabil gewesen, jetzt aber wieder als instabil zu betrachten, da am 15. Februar 2016 eine Vorstellung in der Hüft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sprechstunde der Uniklinik H.___ vorgesehen sei (Urk. 8/45/7 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In der früheren Tätigkeit als Hauswartin beurteilte Dr. B.___ die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin spätestens ab der Bandscheibenoperation vom Juli 2014 als definitiv nicht mehr arbeitsfähig. Aufgrund der chronischen und bisher therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">resi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten lumbalen und lumboischialgiformen Schmerzsymptomatik bestehe aktuell auch für die Tätigkeit als Verkäuferin keine Arbeitsfähigkeit. Beide Tätigkeiten seien in der Regel mit ständigem Stehen und die erstgenannte häufig mit einem Hantieren mit mittelschweren Lasten und Arbeiten in gebückter Haltung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bunden. In einer optimal behinderungsangepassten Tätigkeit sei zum Zeitpunkt der Untersuchung überwiegend wahrscheinlich von einer Arbeitsfähigkeit von zwei Stunden pro Tag, unterbrochen durch eine einstündige Pause, auszugehen. Sofern durch die Konsultation in der Uniklinik H.___ und eine sich wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">scheinlich daran anschliessende Therapie diese Schmerzsymptomatik reduziert werden könne, sei medizinisch-theoretisch mit einer höheren Arbeitsfähigkeit in einer entsprechend angepassten Tätigkeit zu rechnen, beispielsweise als Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">käuferin in einem Kiosk. Entsprechend empfahl er, die Ergebnisse der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">suchung in der Uniklinik H.___ abzuwarten (Urk. 8/45/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Arztpersonen der Abteilung für Wirbelsäulenchirurgie der Uniklinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berichteten a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m 8. April 2016 der Beschwerdegegnerin über die bisherige Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung der Beschwerdeführerin. Sie stellten folgende Diagnosen (Urk. 8/46/6):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf chronische, schmerzhaft-sensorische L5- und/oder S1-Radikulopathie links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Coccygodynie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dekompensierte Coxarthrose links (Erstdiagnose Februar 2015)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Plantar-Fibromatose rechts (Erstdiagnose 2012)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Hüfttotalprothese rechts 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ab Mai 2014 sei aufgrund linksseitiger Lumboischialgien eine erstmalige Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">handlung erfolgt. Da eine diagnostisch-therapeutische Infiltration nur zu einer zweitägigen Schmerzlinderung geführt habe, sei die Indikation zur operativen Dekompression und Diskektomie L5/S1 gestellt worden, welche im Stadtspital </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> durchgeführt worden sei. Am 22. März 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">habe sich die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> bei Persistenz einer S1-Radikulopathie links </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">erneut vorgestellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ie leide aktuell unter Schmerzen im Bereich verschiedener Areale des Bewegungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">apparates. Hinsichtlich der Wirbelsäule bestehe kein Bedarf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> chirur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Intervention (Urk. 8/46/7). Eine Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">habe man </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nicht bescheinigt (Urk. 8/46/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 16. Juni 2016 nahm </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gegenüber der Beschwerdegegnerin Stellung zu den zwischenzeitlich eingegangenen Arztberichten der Uniklinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 24. März und 8. April 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/46) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/47/1-3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Er hielt fest, der Bericht von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> enthalte ausser den bereits bekannten Diagnosen keine substantiellen medizinischen Informa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen. Der ausführliche Bericht der Uniklinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halte zahlreiche Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen und Befunde, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aber keine neuen, nicht schon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bekannt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n. Anstelle konkre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Angaben zur Arbeitsfähigkeit werde nur ausgeführt, dass keine funktionellen Einschränkungen bestünden, weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prinzipiell </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Notwendigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsreduktion bestehe und das Arbeiten zumutbar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">«</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">solange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund der Schmerzen möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Gesundheitszustand habe sich damit aus versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischer Sicht seit der RAD-Untersuchung vom 11. Februar 2016 beziehungsweise der letzten RAD-Stellungnahme vom 17. Februar 2016 nicht wesentlich verändert. Jedoch sei jetzt von einem stabilen Gesundheitszustand aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen, da gemäss Bericht der Uniklinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der einmaligen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung vor zweieinhalb Monaten keine weiteren Konsultationen oder thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Massnahmen erfolgt oder fest geplant </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien. Damit hätten seine Aussagen zur Arbeitsfähigkeit weiterhin Gültigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass eine angepasste Tätigkeit vorerst bis auf weiteres medizintheoretisch nur 2 Stunden pro Tag möglich respektive zumutbar sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/54/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnden Ärzte der Klinik für Rheumatologie des Stadtspitals </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(nachfolgend: Rheumatologie des Spitals C.___) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in ihrem Bericht vom 25. April 2017 die Diagnose einer chronifizierten Lumbosakro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">coccygoischialgie links (Reizung der Wurzel des Nervus ischiadicus im Bereich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Lendenwirbel, des Kreuzbeins sowie des Steissbeins; Urk. 12/1 S. 1). Sie gingen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit sowie einer erheblichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung im Haushalt, namentlich beim Staubsaugen, Bügeln und bei Reini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsarbeiten aus (Urk. 12/1 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span id="XX212"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die in den Akten befindlichen Unterlagen stammen von den medizinischen Insti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tutionen respektive Fachleuten, welche die Beschwerdeführerin im Verlauf der zur Beurteilung der Beschwerde massgeblichen Zeit ambulant oder stationär behandelt haben. Zusätzlich hat d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischer Hinsicht die Einschätzungen des RAD-Arztes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/45, 8/54/5 f.) sowie vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/54/7) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">veranlasst, beigezogen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der angefochtenen Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugrunde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelegt (vgl. Urk. 8/53/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem externer medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 134 V 231</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen verfügt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 210</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hören – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 225</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 465</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einschätzungen von Dr. B.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützen sich auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seine eigene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> umfassende ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pädische Untersuchung der Beschwerdeführerin vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2016 so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie die Berichte der behandelnden Arztpersonen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als Facharzt für Orthopädie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfügt über d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erforderliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausbildung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und begründete seine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausführlich und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nachvollziehbar. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungsbericht vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2016 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ergänzung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind daher in ihrem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beweiswert mit demjenigen eines versicherungsexternen Gutachtens gleichzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Geht man de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mnach davon aus, dass die zuletzt ausgeübte Hauswartstätigkeit nicht mehr zumutbar ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, hingegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine leidensangepasste leichte und wechsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belastende Tätigkeit ohne Arbeiten in gebückter Haltung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zwei Stunden pro Tag, unterbrochen von e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iner einstündigen Pause, so stellt sich indessen tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlich die von der Beschwerdeführerin aufgeworfene Frage, ob die verblie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Arbeitsfähigkeit von der Versicherten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt noch verwertet werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX213"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim ausgeglichenen Arbeitsmarkt handelt es sich um eine theoretische Grösse, so dass nicht leichthin angenommen werden kann, die verbliebene Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit sei unverwertbar. Eine Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit ist in denjenigen Fällen anzunehmen, in denen die zumutbare Tätigkeit nur in so ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkter Form möglich ist, dass sie der ausgeglichene Arbeitsmarkt prak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch nicht kennt oder sie nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Finden einer entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenden Stelle daher von vornherein als ausgeschlossen erschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t (Urteil des Bundesgerichts 9C_</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">485/2014 vom 28. November 2014 E. 3.3.1 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Gerichtspraxis ist grundsätzlich auch ein auf 25 % beschränktes Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sum auf dem massgebenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt verwertbar (Urteil des Bundesgerichts 8C_12/2013 vom 13. Februar 2013 E. 3.2 mit Hinweis auf das Urteil 8C_489/2007</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 28. Dezember 2007 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Fall der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allerdings </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu beachten, dass neben der quantitativen Einschränkung auch qualitative Limitierungen bestehen: Eine ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passte Tätigkeit muss leicht und wechselbelastend sein und darf keine gebückte Haltung erfordern (vgl. Urk. 8/45/8). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem kann die in diesem Sinn bereits eingeschränkte attestierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsfähigkeit von zwei Stunden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pro Tag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nur unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusätzlicher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einschaltung einer einstündigen Pause verwertet werden. Unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">speziellen Umständen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist die Annahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die attestierte Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit sei auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verwertba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht realistisch. Damit ist für den mit 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % gewichteten Erwerbsbereich von einer 100%igen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung auszugehen, womit ein Teilinvaliditätsgrad von 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % (0,6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> x 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %) resultiert. Die Addition der Teilinvaliditätsgrade</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Haushalt von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % (0,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">32</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> x 15,4 %) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und im Erwerb von 68 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu einem Invaliditätsgrad von 73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % (zu den Rundungsregeln: BGE 130 V 121 E. 3.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit hat die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin seit dem 1. September 2015 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente (vgl. E. 1.2), was zur Gutheissung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung. Das Verfahren ist daher kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und ermessensweise auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 700.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Verfahrenskosten der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem hat die obsiegende Beschwerdeführerin Anspruch auf Ersatz der Partei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten (§ 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsanwalt Fischer machte in seiner Honorarnote vom 25. April 2018 (Urk. 18</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) einen Aufwand von 17,25 Stunden sowie Barauslagen von Fr. 143.50 (Fr. 117.-- Kopierkosten, Fr. 25.-- Portokosten, Fr. 1.50 Telefonkosten) geltend. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der geltend gemachte Aufwand von 17,25 Stunden ist unter Berücksichtigung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(vgl. § 34 Abs. 3 GSVGer) bezüglich der Replik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">überhöht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">a die Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort inhaltlich nicht zur Sache Stellung nahm. Angemessen ist hierfür ein Aufwand von einer Stunde. Die weiteren Positionen der Hono</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rarnote geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Damit ist ein Aufwand von 13,25 Stunden zu entschädigen. Unter Anwendung des gerichtsüblichen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">satzes von Fr. 220.-- pro Stunde resultiert ein Honoraranspruch von Fr. 2'915.--.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Zudem sind die geltend gemachten Barauslagen von Fr. 143.50 zu ersetzen. Unter Berücksichtigung des bis Ende 2017 geltenden Mehrwertsteuersatzes von 8 % resultiert eine Parteientschädigung von Fr. 3'303.20 (1,08 x [Fr. 2'915.-- + Fr. 143.50]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 26. Januar 2017 insoweit abgeändert, als die Beschwer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">deführerin seit dem 1. September 2015 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3'303.20</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Stephan Fischer</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigKlemmt</p><p></p></div> </div></body></html>