<h2>SubmittedText<h2><p>Die Asylantenkriminalität ist in letzter Zeit erschreckend angestiegen.</p><p>- Wie viel hat der Bund im laufenden Jahr für die Sicherheit im Asylbereich bereits aufgewendet?</p><p>- Wie hoch schätzt er die Gesamtkosten 2012?</p><p>- Mit welchen Sicherheitskosten rechnet er pro Asylsuchenden und Tag?</p><p>- Wie haben sich diese Kosten in den letzten Jahren verändert?</p><p>- Wie hoch schätzt der Bundesrat die zusätzlichen Sicherheitskosten für Gemeinden und Kantone?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bund hat im laufenden Jahr für die Sicherheit in den Empfangs- und Verfahrenszentren (EVZ) und weiteren Bundeszentren insgesamt rund 14 Millionen Franken ausgegeben. Insgesamt ist in EVZ und Bundesunterkünften 2012 mit Sicherheitskosten von maximal 27 Millionen Franken zu rechnen, wenn wir von ungefähr 29 000 Gesuchen ausgehen. 2010 betrugen die Sicherheitsausgaben des Bundes in diesem Bereich rund 13 Millionen Franken bei 15 567 Gesuchen, 2011 betrugen sie 18,8 Millionen Franken bei 22 551 Gesuchen.</p><p>Um die Pro-Kopf-Kosten zu ermitteln, rechne man die Gesamtkosten durch die Anzahl Gesuche im jeweiligen Jahr durch 365. Die so ermittelte Zahl ist jedoch wenig aussagekräftig. Die Kostenentwicklung in diesem Bereich ist primär von der Anzahl verfügbarer Betten in Bundesunterkünften, der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer der Asylsuchenden sowie dem Standort und der Grösse der Bundesunterkünfte abhängig. Kurz: Bei kleinen, dezentral gelegenen und lediglich kurz nutzbaren Bundesunterkünften steigen auch die Sicherheitskosten.</p><p>Eine Schätzung der zusätzlichen Sicherheitskosten für Gemeinden und Kantone ist nicht möglich. Die Entschädigung der Kantone erfolgt mittels Globalpauschale. 2012 beträgt die Globalpauschale durchschnittlich Fr. 55.91 pro Tag pro finanziell abhängige asylsuchende oder vorläufig aufgenommene Person in Bundeszuständigkeit. Die Globalpauschale dient der Abgeltung der Kosten für Sozialhilfe, obligatorische Krankenversicherung und enthält einen Beitrag an die Betreuungskosten der Kantone.</p>