<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2017.01244</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>I. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Fumagalli</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">14. Februar 2019</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsanwältin Vanessa </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Heimgartner</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">, Sozialversicherungsrecht, Team Recht</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1956, ist seit 2003 geschieden und Mutter eines Sohnes (geboren 1990). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie verfügt über keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausbildung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, bezieht seit 1997 Sozialhilfe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und war zuletzt ab 1994 bis 2011 im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in einem Beschäftigungsprogramm integriert. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Hinweis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf gesundheitliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerden meldete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie sich am 31. Oktober 2016 bei der Invalidenversicherung zum Leist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungsbezug an (Urk. 7/10). In medizinischer Hinsicht holte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, Berichte der behandelnden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ärzte ein (Urk. 7/5; Urk. 7/17; Urk. 7/18), zu welchen der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) am 16. Januar 2017 Stellung nahm (Urk. 7/22/3-4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In erwerblicher Hinsicht zog sie einen Auszug aus dem individuellen Konto der Versicherten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/15). Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mai 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte die IV-Stelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der Versicherten eine Haushaltsabklärung vor Ort durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/21). Mit Vorbescheid vom 24. Mai 2017 stellte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Abweisung des Leistungsbegehrens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Aussicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/23), wogegen die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin mit Schreiben vom 21. Juni 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie ergänzend am 29. August 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einwand erhob (Urk. 7/24</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urk. 7/29</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Verfügung vom 16. Oktober 2017 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab (Urk. 7/31 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">= Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob die Versicherte am 16. November 2017 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben (S. 2 Ziff. 1) und es sei ihr eine ganze Invalidenrente zuzusprechen (S. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gleichzeitig stellte sie ein Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung (S. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3; Urk. 3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. Januar 2017 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Mit gerichtlicher Verfügung vom 12. Januar 2018 wurde das Gesuch um unentgeltliche Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessführung bewilligt (Urk. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span>Das Gericht</span><span> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX002"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte mit vollendetem 20. Altersjahr, die vor der Beeinträchtigung ihrer körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit nicht erwerbstätig waren und denen eine Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, gelten nach Art. 5 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 3 ATSG als invalid, wenn eine Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit vorliegt, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen. Art. 7 Abs. 2 ATSG ist sinngemäss anwendbar. Demnach sind für die Beurteilung des Vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gens einer Erwerbsunfähigkeit ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (Art. 28a Abs. 3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E. 3.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder herstellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">revision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b). Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betätigungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en und Begabungen zu berücksichtigen. Massgebend sind die Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Beurteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p>2.</p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stellte sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusammengefasst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgende Standpunkte:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arztbericht von Dr. med. Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trie und Psychotherapie FMH, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein invaliditätsrelevanter Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschaden ausgewiesen. Im Hinblick auf die Qualifikation der Beschwerdeführerin sei auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund des Haushaltsabklärungsberichtes in keiner Weise nachvollziehbar, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halb sie als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollerwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätig eingestuft werden sollte. Sie habe die Ausbildung zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Coiffeuse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht abgeschlossen und selber angegeben, dass ihr dieser Beruf nicht zugesagt habe und sie sich eine geregelte Tätigkeit nicht vorstellen könne. Ausserdem habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie nie einer geregelten Tätigkeit nachgehen wollen und dies letztlich auch nicht getan. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei deshalb als voll im Ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">us</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halt Tätige zu qualifizieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Einschränkung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Haushaltsbereich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter Berücksichtigung der Schadenminderungspflicht ihres Lebenspartners </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf 28 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beziffert worden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Daraus resultiere ein Invaliditätsgrad von 28 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">omit kein Anspruch auf e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Invalidenrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestehe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/7/30</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde geltend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbeeinträchtigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bereits im frühen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwachsenenalter eingetreten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beziehungsweise zu einem Zeitpunkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als sie noch einer Erwerbstätigk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eit nachgegangen sei.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss IK-Auszug </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe sie ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 1974 über mehrere Jahre hinweg immer wieder versucht, im Erwerbsleben Fuss zu fassen. Dass ihr dies nicht gelungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sei mit Blick auf die medizinischen Akten mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf ihre Krankheit zurückzuführen. Zudem habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> immer wieder an Teillohnprojekten – zuletzt im Jahr 2011 – teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genommen. Dies gemäss IK-Auszug auch nach der Geburt des Sohnes (1990) und in der Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als noch eine Kinderbetreuung erforderlich gewesen sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenso seien gemäss IK-Auszug Einsätze während der Ehe zu verzeichnen. Zu berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen sei zudem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aktuelle Lebenssituation. Sie sei geschieden und wäre im Gesundheitsfall gezwungen – auch wenn sie mit einem Lebenspartner zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wohne – einer Erwerbstätigkeit zur Bestreitung des Lebensunterhalts nachzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen, da im Konkubinat keine Unterstützungspflicht vorliegen würde und der Lebenspartner auch keiner Erwerbstätigkeit nachgehe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ihre Aussage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass sie sich aufgrund der Lebensumstände eine geregelte Erwerbstätigkeit erst gar nicht vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen könne, bedeute nicht, dass sie im Gesundheitsfall keiner Erwerbstätigkeit nachgehen würde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und könne mithin nicht als «Aussage der ersten Stunde» zur Frage des Umfangs der hypothetischen Erwerbsfähigkeit im Gesundheitsfall her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gezogen werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die objektiven Umstände würden aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung den Schluss nahelegen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitsfall zumindest in einem Umfang einer Erwerbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ätigkeit nachgehen würde, der es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ihr erlaube, ihren Lebensunterhalt finanzieren zu können. Mangels einer beruflichen Ausbil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung und fehlender Erfahrung müss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e sie mindestens ein Pensum im Umfang von 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">% ausüben, um dies erreic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen zu können (Urk. 1 S. 9 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vollständigkeit halber sei darauf hi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nzuweisen, dass aufgrund ihres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> schweren und seit langem bestehenden Leidens offensichtlich eine Unfähigkeit bestehe, für sich selber zu sorgen, weshalb es sich rechtfertige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer vollständigen oder zumindest </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">70</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">%</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">igen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einschränkung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (auch)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Aufgabenbereich auszugehen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe demnach – selbst unter der Annahme, dass sie im Gesundheitsfall nicht erwerbstätig gewesen wäre – Anspruch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf eine ganze Rente (Urk. 1 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht den Anspruch der Beschwerdeführerin auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Invalidenrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgehend von einer voll im Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halt Tätigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit einem Invaliditätsgrad von 28 % verneint hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, der die Versicherte auf Aufforderung des Hausarztes Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> untersuchte, stellte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in seinem Bericht vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 21. April 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/17)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den psychiatrischen Diagnosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/17/1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Polytoxikomonie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (ICD-10: F 19.25)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Opiat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">abhängigkeit: Methadonsubstitution seit 1982</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Cannabisabhängigkeit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Benzodiazepinabhängigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dormicum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Abhängige Persönlichkeitsstörung </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">m Zusammenhang mit negativen Kindheitserlebnissen (ICD-10: Z 61.0; Z 61.1; Z 61.6)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anamnestisch rezidivierende depressive Episoden (ICD-10: F 33.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Darüber hinaus stellte er der Beschwerdeführerin die somatische Diagnose einer substituierten Hypothyreose </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und stellte einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach Hepatitis B und C</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei keine V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">irusreplikation nachweisbar sei (Urk. 7/17/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">züglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Arbeitsfähigkeit führte er aus, dass der Schweregrad der Störung nicht mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er beruflichen Tätigkeit vereinbar sei. Es bestehe eine Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chtigung in diversen Bereichen wie beispielsweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei ausdauerndem, fokus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tem E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rledigen (auch einfacher) manueller Tätigkeiten, Zuverlässigkeit, Flexi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bilität und Anpassungsfähigkeit.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die vollständige Arbeitsunfähigkeit habe sich zuletzt auch im Rahmen des Beschäftigungsprogrammes der Sozialhilfe gezeigt, wo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdeführerin schl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">esslich dispensiert worden sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/17</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt Innere Medizin FMH,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin in seinem Bericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">24. November 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/18/1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach intravenösem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Drogenabusus</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Methadonersatz seit 1982, Heroinabhängigkeit von 1977 bis 1982</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Hepatitis B und C</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Benzodiazepin-Abhängigkeit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit verneinte er bezüglich der folgenden Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nosen (Urk. 7/18/1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Substituierte Hypothyreose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Cholezystektomie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei seit Dezember 2004 bei ihm in Behandlung und seit diesem Zeitpunkt bis auf Weiteres mindestens zu 20 % für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit arbeitsunfähig. Gleichzeitig führte er aus, dass die Arbeitsunfähigkeit seit Jahren und Jahrzehnten durch die psychiatrische Erkrankung der B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin bedingt sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erwies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf den Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 21. April 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/18/1-2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">R</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AD-Ärztin Dr. med. B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahm am</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16. Januar 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu den vorgelegenen Arztberichten (vgl. Urk. 7/5/2; Urk. 7/17; Urk. 7/18/1-5) Stellung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/22/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3-4) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tizierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/22/3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Abhängige Persönlichkeitsstörung </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anamnestisch rezidivierende depressive Episoden (ICD-10 F 33.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Polytoxikom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (ICD-10 F 19.25) mit Opiat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">abhängigkeit: Methadon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">substitution seit 1982, Cannabisabhängigkeit und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Benzodia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zepin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">abhän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">keit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dormicum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne dauerhafte Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellte sie der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin folgende Diagnosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/22/3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Negative Kindheitserlebnisse (ICD-10 Z 61.0; Z 61.1; Z 61.6)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Substituierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypohyreose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Hepatitis B und C</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Cholecystektomie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Langjährige Abhängigkeit von Tabak (ICD-10 F 17.2) mit begleitender COPD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei spätestens seit dem Zeitpunkt, an dem sie von dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschäftigungsprogramm dispensiert worden sei – das heisst seit 2013</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (recte: 2011</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urk. 7/15/5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – sowohl i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n der bisherigen wie auch in einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angepassten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit 100 % arbeitsunfähig. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Arbeitsunfähigkeit lasse sich überwiegend wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich durch medizinische Massnahmen nicht verbessern. Eine niederschwel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lige Arbeitstätigkeit zur Etablierung einer Tage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sstruktur könne versucht werden (Urk. 7/22/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei dieser medizinischen Ausgangslage ist der in der angefochtenen Verfügung von der Beschwerdegegnerin gezogene Schluss, dass die 61jährige Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin an einer invalidenversicherungsrechtlich relevanten Gesundheitsschä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digung im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG leidet (Urk. 2), nicht zu beanstanden. Wie Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> überzeugend darlegte (Urk. 7/17/2), liegt bei der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin nach einer desolaten Kindheit und Jugendzeit eine abhängige Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung nach ICD-10 vor, die dazu führte, dass die Versicherte schon in jungen Jugendjahren durch den Konsum von Geborgenheit und Versorgung imi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">render Substanzen wie Cannabis und kurz nach dem 20. Altersjahr von Heroin in eine Drogensucht geriet, die seit 1982 mit Methadon substituiert wird, wobei die Versicherte zusätzlich auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benzodiazepinabhängig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist. Sämtliche Ärzte sind sich auch einig darin, dass deshalb bei der Versicherten seit Jahren keine verwert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bare Arbeitsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt vorhanden ist; auch das ist unstrittig und dem ist zu folgen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Qualifikation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin als Nichterwerbstätige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine versicherte Person als ganztägig oder teilzeitlich erwerbstätig oder als nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erwerbstätig einzustufen ist, – was je zu einer anderen Methode der Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätsbemessung (Einkommensvergleich, spezifische Methode, gemischte Metho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e) führt –, ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde (vorsteh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">end E. 1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">blosse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richt folgt vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen; vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2 und 3.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der Abklärung im Haushalt vom 3. Mai 2017 (Urk. 7/21) gab die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf die Frage, wie ihre berufliche Situation ohne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden wäre –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass sie nie einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geregelten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbstätigkeit nachge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gangen sei. Sie habe eine Lehre als Fotografin machen wollen, dies sei aber von zu Hause aus nicht akzeptiert worden. Daher habe sie eine Lehre als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Coiffeuse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angefangen. Einen Abschluss habe sie jedoch nicht gemacht, da ihr der Beruf nicht zugesagt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Aufgrund ihrer Lebenssituation sei sie zunehmend in die Drogenszene gerutscht beziehungsweise geflüchtet und sei dadurch oft weg von zu Hause gewesen. Da sie sich eine geregelte Erwerbstätigkeit gar nicht erst vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen könne, könne sie hierzu auch keine Angaben machen (Urk. 7/21/4).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dass die Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei ihrer Drogenvergangenheit seit Jugendzeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nie einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geregelten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stätigkeit nachgegangen ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich deshalb eine geregelte Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit nicht vorstellen kann, bede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">utet nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – wie die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin zu Recht geltend macht (vgl. Urk. 1 S. 9)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Gesundheitsfall nicht einer Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätigkeit nachgehen würde. Der Beschwerdeführerin war offenbar nicht bewusst, dass es bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestellten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Frage um eine Aussage für den hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">the</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Fall ohne Gesundheitsschaden ging. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Und von der Abklärungsperson wurde dies auch nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richtig gestellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und es wurde auch nicht nachgehakt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Versicherte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu dieser entscheidenden Frage nicht äusserte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ihre An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gaben anlässlich des Haushalsabklärungsberichtes für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Qualifikation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">irrele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Argumentation der Beschwerdegegnerin, wonach die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin selber angegeben habe, dass ihr der Beruf als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Coiffeuse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht zugesagt hab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e und sie sich eine geregelte Tä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit nicht vorstellen könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 2 S. 2), ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mag daher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Qualifikation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">100 % im Haushalt Tätige nicht zu überzeugen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Erwerbsbiographie der Beschwerdeführerin zeigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die Versicherte gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">em Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug, Urk. 7/15) ab 1974 – das heisst ab ihrem 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lebensjahr – immer wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aber sehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> tiefe Einkommen erzielte. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch in der Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach der Methadonsubstitution, mit welcher sie im Jahr 1982 begann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/18/1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor der Geburt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihres Sohnes 1990 (Urk. 7/4/1), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erzielte die Beschwerdeführerin kein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tragfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einkommen (Urk. 7/15/1-2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seit 1989 ist sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialhilfeempfängerin (vgl. Urk. 7/18/2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 1994 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 2011 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regelmässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an dem Beschäftigungsprogramm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">«</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Stadt Zürich teil, bei welchen sie jeweils ein geringes Einkommen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erzielte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Von 1999 bis 2003 war sie verheiratet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/28)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, lebt aber seit Jahren wieder mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihrem Lebenspartner – dem Kindsvater ihres Sohnes – zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/21/4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch er bezieht Sozialhilfe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/21/2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ufgrund des G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">esagten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist bei der Beschwerdeführerin lediglich von eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kurzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zeit einer Vollständigen Erwerbsfähigkeit als gesunde Person</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– nämlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitraum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abschluss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der obligatorischen Schulzeit bis zum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beginn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihres </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Heroinkonsums – a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uszugehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin absolvierte in dieser Zeit ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Werkjahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie ihre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht bestandene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Lehre als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Coiffeuse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und war damit voll erwerbstätig. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen spricht auch der Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/17) dafür, dass die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer psychischen Erkrankungen bereits ab dem jungen Erwachsenenalter nicht in der Lage war, über einen längeren Zeitraum einer kontinuierlichen Arbeit nachzugehen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">So sei die Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung einer autonomen und stabilen Persönlichkeit vor </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Hintergrund, dass die Beschwerdeführerin als Kind von ihren Eltern geschlagen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit neun Jahren in ein Heim gegeben worden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und schliesslich ihre Mutter – </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als sie 13-jährig war – verstorben sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, nicht gelungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Konsum von Geborgenheit und Versorgung imitierender Drogen sei als Symptom einer abhängigen Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung zu sehen und habe die Entwicklung einer reifen Persönlichkeit schon seit dem frühen Erwachsenenalter zusätzlich geschädigt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Schweregrad der Störung sei nicht mit einer beruflichen Tätigkeit vereinbar (Urk. 7/17/2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegenden Fall ist deshalb davon auszugehen, dass die Persönlichkeitsstörung mit überwiegender Wahrscheinlichkeit im frühen Erwachsenenalter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">demnach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erwerbstätig war –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfestigt war.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Damit kann aus den über die Jahre tatsächlich erzielten, nachgewiesenen Einkommen, wenig auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die hypothetisch zu ermittelnde Situation des Gesundheitsfalls geschlossen werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Immerhin ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin immer wieder auch gear</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitet hat und nicht nur nichterwerbstätig war.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus der Tatsache, dass die Versicherte während ihrer Ehe nicht gearbeitet hat, lässt sich vorliegend sodann nichts schliessen. Denn die Ehe dauerte nur gerade vier Jahre (Urk. 7/9), und im vorliegend massgeblichen Zeitpunkt war die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte nicht mehr verheiratet.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin machte geltend, dass sie mit überwiegender Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als zumindest 80 % im Erwerbsbereich Tätige oder voll Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätige zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">qualifizieren sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 1 S. 10)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massgebend für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Qualifikation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weiter,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ob und gegebenenfalls in welchem Umfang die Beschwerdeführerin nach den per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnissen erwerbstätig wäre, wenn sie in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheit nicht be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einträchtig wäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu beachten ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass der Sohn der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Jahrgang 1990) bereits ausgezogen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und in einem Pensum von 100 % berufstäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g ist (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/21/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), weswegen er keine Betreu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ung mehr benötigt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lebt die Beschwerdeführerin im Konkubinat mit einem nicht erwerbstätige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Mann.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Im Gesundheitsfall wäre sie demnach gezwungen, einer Erwerbstätigkeit zur Bestreitung des Lebensunterhalts nachzugehen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den erwähnten Tatsachen, dass die Versicherte immer wieder auch teiler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätig war, aus persönlichen und finanziellen Umständen eine Erwerbstätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit möglich und gar zwingend notwendig wäre, ist zu folgern, dass die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte im Gesundheitsfall bei ansonsten gleichen Bedingungen erwerbstätig wäre. In Anbetracht der Tatsache, dass die Versicherte bereits über 60 Jahre alt ist, kann ihrem Vorbringen, sie würde in einem Teilzeitpensum von 80 % arbeiten, gefolgt werden. Dafür, dass sie hingegen nichterwerbstätig wäre, sprechen die Umstände mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei dieser Qualifikation als teilerwerbstätige Person ist der Invaliditätsgrad nach der gemischten Methode im Sinne von Art. 28 a Abs. 3 IVG zu bemessen. Da die Beschwerdeführerin auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt seit Jahren gänzlich arbeitsunfähig ist, steht ihr beim Verhältnis von 80 % Erwerbstätigkeit und 20 % Aufgabenbereich eine ganze Invalidenrente zu. Diese ist aufgrund der Anmeldung bei der Invalidenversicherung am 31. Oktober 2016 (eingegangen bei der Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherung Anfang November 2016, Urk. 7/6) sechs Monate später ab 1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2017 auszuzahlen (Art. 29 Abs. 1 und Abs. 3 IVG). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1bis IVG) und a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uf Fr. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">die Verfügung der Sozialversicherung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">s</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 16. Oktober 2017 aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine ganze Rente ab </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1. Mai</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> 2017</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hat.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">-- </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">werden</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p><br/></p><p>3.<span> </span>Zustellung gegen Empfangsschein an:</p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigFumagalli<span> </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p></div> </div></body></html>