<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00125</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Sonderegger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 27. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Nicole Vögeli Galli</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Küng &amp; Vögeli Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Schaffhauserstrasse 135, 8302 Kloten</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1964, verfügt über eine Anlehre als Holzarbeiter. Ab 1. Juli 2008 arbeitete er zu 100 % als Chauffeur bei der Y.___ (Urk. 9/4/4). Seit 1995 leidet er an Schwindel. Im Herbst 2011 respektive im Herbst 2012 trat eine Verschlimmerung des Leidens ein (Urk. 9/15/4). Im Januar 2013 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/4). Die Sozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungen, unter anderem veranlasste sie eine polydisziplinäre Begutachtung durch die Z.___ (Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten vom 7. Oktober 2013, Urk. 9/46). Am 14. September 2014 erliess sie einen ersten Vorbescheid (Urk. 9/74). Im weiteren Verlauf holte sie bei der Z.___ eine Ergänzung zum Gutachten ein (Ergänzung vom 24. April 2015, Urk. 9/86). Mit (weiterem) Vorbescheid vom 15. Juni 2015 stellte sie die Ausrichtung einer halben Invalidenrente ab 1. September 2013 in Aussicht (Urk. 9/101). In diesem Sinne verfügte sie am 10. Dezember 2015 (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 10. Dezember 2015 liess X.___ am 26. Januar 2016 Beschwerde erheben und die Zusprechung einer ganzen Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente ab 1. September 2013 zuzüglich Verzugszins von 5 % ab 1. September 2015 beantragen (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle stellte in der Beschwerdeantwort vom 7. April 2016 den Antrag, in teilweiser Gutheissung der Beschwerde seien dem Beschwerdeführer Verzugszinsen von Fr. 99.-- zuzusprechen, im Übrigen sei die Beschwerde abzuweisen (Urk. 8), wovon der Gegenpartei am 13. April 2016 Kenntnis gegeben wurde (Urk. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rentenanspruch entsteht, sofern die entsprechenden Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voraussetzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG) gegeben sind, frühestens sechs Monate nach Geltendmachung des Leistungsanspruches (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">29 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Rentenzusprache auf das Gutachten der Z.___ vom 7. Oktober 2013 respektive die Ergänzung dazu vom 24. April 2015 und führte in der angefochtenen Verfügung aus, der Schwindel sei auf einen objektivierbaren Gesundheitsschaden zurückzuführen. Eine eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständige psychische Erkrankung liege nicht vor. Die bisherige Tätigkeit als Chauffeur sei dem Beschwerdeführer ab September 2012 nicht mehr zumutbar. Indessen sei er in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund des auf dieser Basis vorzunehmenden Einkommensvergleichs resultiere ein Invaliditätsgrad von 57 %. Mithin bestehe ein Anspruch auf eine halbe In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validenrente ab 1. September 2013 (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte geltend, die Schwindelattacken könnten jederzeit und massiv auftreten. Dies gehe auch aus dem Gutachten der Z.___ hervor. Vor diesem Hintergrund sei die attestierte Restarbeitsfähigkeit von 50 % auf dem freien Arbeitsmarkt nicht verwertbar. Zudem liege bei ihm eine psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rische Diagnose vor, die zu einer weiteren Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führe. Hinsichtlich der psychiatrischen Abklärung erweise sich das Gutachten der Z.___ nicht als beweiskräftig. Vielmehr sei auf den Bericht des behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Psychiaters Dr. med. A.___ abzustellen. Im Weiteren werde die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit durch ein Nierenleiden beeinträchtigt. Dieser Umstand sei im Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten der Z.___ nicht berücksichtigt worden. Insgesamt sei von einer Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung in der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit von mindestens 80 % auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen. Damit sei der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente ausgewiesen. Selbst wenn von einer Restarbeitsfähigkeit von 50 % auszugehen wäre, be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stünde Anspruch auf eine Dreiviertelsrente. Für die verspäteten Rentenzahlun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen sei ab 1. September 2015 ein Verzugszins geschuldet. Für den Fall, dass seinem Antrag nicht gefolgt werde, seien weitere Abklärungen zu treffen (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des B.___, Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie, diagnostizierten im Bericht vom 11. Dezember 2012 einen Schwindel unklarer Genese bei grenzwertiger peripher-vestibulärer Funktion links. Unter Hinweis auf einen objektivierbaren Spontannystagmus attestierten sie eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Sie empfahlen eine Schwindelphysiothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie (Urk. 9/11/3-4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der C.___, wo sich der Beschwerdeführer vom 24. Januar bis 22. Februar 2013 stationär aufgehalten hatte und unter anderem eine Schwindelphysiotherapie durchgeführt wurde, stellten im Bericht vom 27. Februar 2013 die Diagnosen eines Belastungsschwindels unklarer Genese bei persistierendem Spontannystagmus nach rechts als Hinweis für eine leichte vestibuläre Unterfunktion links, einer arteriellen Hypertonie Grad III, einer He</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">patopathie unklarer Ursache und eines phobischen Schwankschwindels im Rahmen einer Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0). Dazu hielten die Ärzte fest, seit etwa fünf Monaten bestünden Schwindel sowie ein hallendes Geräusch im Ohr. Trotz eingehender Abklärungen hätten sich keine eindeutigen somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Ursachen für die Beschwerden ergeben. Eine psychische Beteiligung und Überlagerung sei daher wahrscheinlich. Der Beschwerdeführer könne sicher und selbständig drinnen und draussen auch auf unebenem Boden gehen, solange keine schwere Schwindelattacke bestehe. Die Wiederaufnahme der bisherigen Tätigkeit als Chauffeur sei wohl aufgrund der psychischen Auffälligkeiten im Erleben und im Empfinden beeinträchtigt (Urk. 9/15/1-3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im polydisziplinären (internistischen, orthopädischen, neurologischen, otorhinolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischen und psychiatrischen) Gutachten vom 7. Oktober 2013 hielten die Ärzte der Z.___ mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche rezidivierende Otolithen-Erkrankung und ein benigner paroxysmaler La</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerungsschwindel fest. Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit massen sie der kalorischen Untererregbarkeit links, zentral kompensiert, der arteriellen Hyper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tonie, medikamentös kompensiert, der Urolithiasis, aktuell symptomfrei, der He</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">patopathie unklarer Ursache sowie der leichten Reisekrankheit bei (Urk. 9/46/14). Die Gutachter führten aus, für die Schwindelproblematik finde sich neurologisch keine Erklärung (Urk. 9/46/15). Im Vordergrund stünden Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funde der otorhinologischen Abklärung. Die Schwindelsymptomatik erkläre sich durch die Otolithenerkrankung. Beim Beschwerdeführer bestehe die seltene Si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuation, dass diese Erkrankung über Monate und Jahre persistiere. Der Lage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsschwindel lasse sich angesichts der kalorischen Untererregbarkeit und des wiederholt sichtbaren Lagerungsnystagmus objektivieren (Urk. 9/46/42). Daran ändere nichts, dass eine Objektivierung anlässlich der Abklärungen im B.___ und in der C.___ nicht möglich gewesen sei. Es sei davon auszugehen, dass dies zum Verlauf gehöre. Für die Annahme eines organisch erklärbaren Schwindels spreche auch die Tatsache, dass psychiatrisch keine abnormen Befunde hätten festgestellt werden können. Zwar fänden sich gewisse Hinweise für eine psychosomatische Schwindelkomponente und ein Vermeidungsverhalten, diese könnten aber von der objektivierbaren Schwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delsymptomatik nicht klar getrennt werden und blieben für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im Hintergrund. Aus therapeutischer Sicht bestehe einzig die Möglichkeit, mit erneuten und wiederholten Repositionsmanövern zu versu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen, den paroxysmalen Lagerungsschwindel zum Verschwinden zubringen. Dass dies gelingen könne, hätten frühere Schwindelepisoden gezeigt. Angesichts der bestehenden Problematik sei der Beschwerdeführer für die bisherige Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit als Chauffeur arbeitsunfähig. Dagegen spreche auch nicht die Tatsache, dass der Beschwerdeführer privat mit dem Auto kurze Strecken fahre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dings aus medizinisch-gutachterlicher Sic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ht nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu tolerieren sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 9/46/16). Generell führten Arbeiten mit Bewegungen des Kopfes zu Schwindel und gefährdeten den Beschwerdeführer und Beteiligte. Falls der La</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerungsschwindel tatsächlich nicht verschwinden sollte, könne der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer bloss Arbeiten ausführen, bei denen er keine raschen Körperbewegun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen ausführen müsse. Das Führen oder Bedienen von Maschinen sei in seiner Situation nicht angebracht. Arbeiten, die wenig körperliche Betätigungen, we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nig drehende Momente und wenig Bücken beinhalteten, seien zumutbar. In ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner leidensangepassten Tätigkeit, z.B. einer Schreibtischarbeit, sei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer zu 50 % arbeitsfähig, wobei die Präsenzmöglichkeit höher liege (Urk. 9/46/18). Die verminderte Arbeitsfähigkeit habe ihren Grund in der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehrten Pausenbedürftigkeit bei ständig vorhandenem Grundschwindel und Verstärkung des Schwindels bei Kopfbewegungen (Aufblicken zum Bildschirm, Kopfrotation zum Telefon usw.; Urk. 9/46/14+16+41). Die Angaben gälten ab Auftreten der aktuellen Schwindelperiode, also ab September 2012 (Urk. 9/46/17). Diese Einschätzung der Arbeitsfähigkeit bestätigten die Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter in der Ergänzung vom 24. April 2015 (Urk. 9/86).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht des B.___, Interdisziplinäres Zentrum für Schwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">del und Gleichgewichtsstörungen, vom 11. März 2014 wurde festgehal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, dass anlässlich der gleichentags erfolgten neurootologischen Untersuchung kein Spontannystagmus habe nachgewiesen werden können. Jedoch habe bei Kopftieflage ein Lagerungsnystagmus mit diskretem horizontalem Nystagmus nach rechts bestanden. Die bislang durchgeführte Diagnostik habe keine weg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisenden Befunde ergeben. Auch gebe es keine Hinweise auf eine peripher-vestibuläre oder zentral-vestibuläre Störung. Der langjährige Schwindel sei des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb nicht klassifizierbar. Differentialdiagnostisch sei als zusätzliche Kompo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nente an eine psychische Symptomatik zu denken (Urk. 9/65). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, behandelnder Psychiater, diagnostizierte im Bericht vom 12. Juli 2014 eine generalisierte Angststörung mit ausgeprägten Schwindelattacken (ICD-10 F41.1). Er hielt fest, bei kleinster Anstrengung oder Stresssituation trä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Schwindelattacken auf. Die Symptomatik sei derart schwerwiegend, dass keine Arbeitsfähigkeit mehr bestehe (Urk. 9/71). Auch Dr. med. D.___, Hausarzt des Beschwerdeführers, attestierte in seinen Berichten und Attesten eine volle Arbeitsunfähigkeit respektive ab Oktober 2014 eine Einschränkung in der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit von 80 % (Urk. 9/66, Urk. 9/89/1-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. E.___, Facharzt für Urologie, führte im Bericht vom 6. Mai 2015 aus, der Beschwerdeführer befinde sich seit 2010 in urologischer Behandlung. Es liege ein bilaterales Steinleiden vor, das immer wieder auftrete. Sodann be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehe ein Verdacht auf eine beginnende Nephrokalzinose sowie ein Verdacht auf einen kleinen Nierentumor links. Der 1 cm grosse Tumor habe eine unklare Dignität und bedürfe weiterhin einer engmaschigen Kontrolle, gegebenenfalls einer operativen Entfernung (Urk. 9/91/1). Im Bericht vom 15. Juli 2015 er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gänzte Dr. E.___, hinsichtlich des Steinleidens bestehe aktuell eine Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdefreiheit. Die Raumforderung an der linken Niere zeige kein Grössen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wachstum. Ein malignes Geschehen könne aber nicht ausgeschlossen werden (Urk. 9/106). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die RAD-Ärztin Dr. med. F.___, Fachärztin für Arbeitsmedizin, hielt in der Stellungnahme vom 13. Mai 2015 fest, der Nierentumor sei gutartig und seine Raumforderung grössenstationär. IV-relevant sei er nicht. Das bilaterale rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierende Steinleiden entspreche keiner schweren, chronifizierten Erkrankung mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 9/99/4, vgl. auch Urk. 9/109/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das po</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lydisziplinäre Gutachten der Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 7. Oktober 2013 (Urk. 9/46)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> basiert auf den erforderlichen allseitigen fachärztlichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Untersuchungen (inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nistischen, orthopädischen, neurologischen, otorhinologischen und psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und wurde in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den Vorakten (Anamnese) abgegeben.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter haben detaillierte Befunde erhoben, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der Beschwerdeführerin auseinandergesetzt. Zudem haben sie die medizinischen Zustände und Zusammenhänge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einleuchtend dargelegt. Zu abweichenden medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Beurteilungen nahmen sie sodann (nochmals) in der Ergänzung vom 24. April 2015 Stellung (Urk. 9/86). Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erfüllt mithin die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an beweiskräftige ärztliche Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidungsgrundlagen (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der Ätiologie des Schwindels weicht die Beurteilung der Ärzte der Z.___ von den übrigen Fachärzten ab. Invalidenversicherungsrechtlich entscheidend ist die nach einem weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehend objektivierten Massstab zu erfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Beurteilung, ob und inwiefern dem Versicherten trotz seines Leidens die Verwertung seiner Restarbeitsfähigkeit auf dem ihm nach seinen Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 127 V 294 E. 4c). Der Beschwerdeführer leidet unter einem Lagerungsschwindel. Feststellbar in diesem Zusammenhang sind ein Nystagmus und eine kalorische Untererregbarkeit (Urk. 9/46/42). Davon gehen sämtliche Ärzte aus. Da über das Beschwerdebild und die klinisch feststellbaren Befunde Klarheit besteht, fällt vorliegend nicht weiter ins Gewicht, dass die Gutachter der Z.___ den Schwindel als somatisch bedingt bezeichnen, während die Ärzte des B.___ und der C.___ von einer primär psychischen Genese ausgehen respektive sich ausser Stande sehen, den Schwindel eindeutig zu klassifizieren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer bestreitet die Verwertung der ihm attestierten Restarbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit auf dem freien Arbeitsmarkt, da die Schwindelattacken un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhofft und massiv auftreten könnten (Urk. 1 S. 7). Dem Muster der Schwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delattacken trugen die Gutachter der Z.___ Rechnung, indem sie eine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung in der Arbeitsfähigkeit von 50 % (bei möglicher höherer Präsenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit) bescheinigten. Damit ist es dem Beschwerdeführer möglich, eine Pause ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zulegen, falls nötig. Zudem ist es nicht so, dass der Beschwerdeführer aufgrund des Schwindels vollständig paralysiert wäre. Das Auftreten von Schwindelzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständen kann er zwar nicht vermeiden. Einen Umgang mit seiner Krankheit hat er indessen gelernt. Bei kontrollierten Kopfbewegungen kommt es nach eigenen Angaben nicht zu Schwindelzuständen (Urk. 9/46/7). Es ist ihm möglich, kurze Strecken Auto zu fahren, Zeitung zu lesen und Spaziergänge zu unternehmen (Urk. 9/46/7). Zudem arbeitet er - was positiv zu vermerken ist - inzwischen als Zeitungsverträger in einem 20 %-Pensum (Urk. 9/119). Vor diesem Hintergrund ist nicht einsichtig, weshalb ihm die Verwertung der gutachterlich attestierten Arbeitsfähigkeit nicht zumutbar sein soll. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In psychiatrischer Hinsicht will der Beschwerdeführer auf die Einschätzung von Dr. A.___ abgestellt haben, welcher bei einer diagnostizierten Angststörung eine volle Arbeitsfähigkeit attestierte (Urk. 9/71). Dazu ist festzuhalten, dass eine psychiatrische Exploration von der Natur der Sache her nicht ermessensfrei er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgen kann. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie eröffnet dem begutachtenden Psychiater daher praktisch immer einen gewissen Spielraum, innerhalb dessen verschiedene medizinisch-psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrische Interpretationen möglich, zulässig und zu respektieren sind, sofern der Experte lege artis vorgegangen ist. Daher und unter Beachtung der Divergenz von medizinischem Behandlungs- und Begutachtungsauftrag (vgl. BGE 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25 V 351 E. 3b/cc; Bundesgerichtsurteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 8C_740/2010 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 6) kann es nicht angehen, eine medizinische Administrativ- oder Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">expertise stets dann in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu neh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men, wenn die behandelnden Ärzte nachher zu unterschiedlichen Einschätzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen gelangen oder an solchen vorgängig geäusserten abweic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">henden Auffassun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen festhalten (Bundesgerichtsurteil 9C_465/2013 vom 27. September 2013 E. 3.4). Die von Dr. A.___ beschriebenen Angstzustände waren auch den Gutachtern der Z.___ nicht entgangen. Explizit hielten sie fest, dass sich das Vermei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungsverhalten und die Angst negativ auf den Schwindel auswirkten (Urk. 9/46/12, 9/72/9). Dr. A.___ brachte mithin brachte keine Gesichtspunkte vor, die in der Begutachtung unerkannt geblieben wären. Daran ändert nichts, dass Dr. A.___ anders als die Gutachter eine selbständige psychische Störung di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">agnostizierte. Letztere hielten in ihrer Ergänzung vom 24. April 2015 denn auch nochmals fest, dass sein Bericht nichts an ihrer Einschätzung ändere (Urk. 9/86). Anzufügen ist, dass auch die Ärzte der C.___ zu einer anderen Einschätzung als Dr. A.___ gelangt waren. Sie gingen von einem Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwindel im Rahmen einer Somatisierungsstörung aus. Da der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer im Zeitpunkt des damaligen stationären Rehabilitationsaufenthalts An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fang 2013 die Anstellung als Chauffeur noch inne hatte, äusserten sie sich nicht zur Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit (Urk. 9/15/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer leidet zudem an einem beidseitigen Nierensteinleiden. Mit diesem Leiden setzten sich die Gutachter der Z.___ auseinander (Urk. 9/46/11). Sie diagnostizierten eine Urolithiasis, welcher sie indes keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit beimassen (Urk. 9/46/14). Der Vorwurf des Beschwerdeführers, dieses Leiden sei im Rahmen der Begutachtung ausser Acht gelassen worden (Urk. 1 S. 11), geht somit fehl. Nach erfolgter Begutachtung wurden die Nieren mehrfach bildgebend abgeklärt. Dabei fand sich ein kleiner Nierentumor links (Urk. 9/90-91). Laut der RAD-Ärztin ist der Tumor grössen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stationär. Ihm komme aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht keine Rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vanz zu (Urk. 9/99/4). Diese Einschätzung leuchtet ein. Davon ist auszugehen, zumal auch der behandelnde Urologe Dr. E.___ im Bericht vom 6. Mai 2015 festhielt, von Seiten des Steinleidens bestehe Beschwerdefreiheit. Dem Bericht ist auch nicht zu entnehmen, dass der Tumor symptomatisch wäre (Urk. 9/106). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Generell bemängelt der Beschwerdeführer, dass die Untersuchungen im Rahmen der Teilbegutachtungen, insbesondere die otorhinologische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd psychiatrische, zu kurz ausgefallen seien (Urk. 1 S. 9). Die otorhinologische Untersuchung dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erte 1 ½ Stunden. Weshalb diese Dauer nicht ausreichend sein soll, ist nicht er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich. Auf entsprechende Nachfrage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legte die otorhinologische Teilgutachte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin in der Ergänzung vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nachvollziehbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dar, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Rahmen der Exploration alle erforderlichen Tests und Untersuchungen durchgeführt wurden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/86).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oweit der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kritisiert, dass die psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Exploration bloss eine Stunde gedauert habe (Urk. 1 S. 9),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist darauf hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuweisen, dass für den Aussagegehalt eines medizinischen Berichts nicht in erster Linie die Untersuchungsdauer massgebend ist, sondern vielmehr, ob der Bericht inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgerichtsu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teil 9C_671/2012 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2012 E. 4.5 mit Hinweis). Wichtigste Grundlage gutachterlicher Schlussfolgerungen bildet die klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichtsurteil 9C_777/2015 vom 12. Mai 2016 E. 4.2.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Anhaltspunkte dafür, dass die psychiatrische Teilgutachterin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tsprechenden Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gaben nicht beziehungsweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nur ungenügend beachtet hat, sind nicht erkenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was den beschwerdeführerischen Antrag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf Durchführung einer Evaluation der funktionellen Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsfähigkeit (EFL) anbelangt (Urk. 1 S. 3), ist festzuhalten, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine solche nicht in jedem Fall durchzuführen, sondern allenfalls in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tracht zu ziehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wenn sich die beteiligten Fachärzte ausser Stande sehen, eine zuverlässige Einschätzung des leistungsmässig Machbaren vorzunehmen, und deshalb eine konkrete leistungsorientierte berufliche Abklärung als zweck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässigste Massnahme ausdrücklich empfehlen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgerichtsurteil 9C_556/2012 vom 25. Februar 2013 E. 5.4). Solches ist vorliegend nicht der Fall. Abgesehen davon spricht das Vermeidungsverhalten des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rers gegen eine Durchführung einer EFL, da eine objektive Evaluation des ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bliebenen Leistungsvermögens dadurch beeinträchtigt werden kann (vgl. Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichtsurteil 9C_512/2009 vom 25. November 2009 E. 5.2). Auch von all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fälligen weiteren Abklärungen sind keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb darauf zu verzichten ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 134 I 140 E. 5.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auszugehen ist mithin von einer Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit von 50 %. Hinsichtlich des vorzunehmenden Einkommensvergleichs bezifferte die IV-Stelle in der angefochtenen Verfügung das Valideneinkommen mit Fr. 75‘900.-- und das Invalideneinkommen ohne leidensbedingten Abzug mit Fr. 32‘849.25; letzteres gestützt auf die Tabellenlöhne gemäss LSE 2012. Diese Festlegungen sind nicht zu beanstanden und werden auch nicht bestritten (Urk. 1 S. 12). Hingegen besteht zwischen den Parteien Uneinigkeit, ob beim Invalideneinkommen ein leidensbedingter Abzug vorzunehmen ist. Die Beschwerdegegnerin verneint dies (Urk. 2). Der Beschwerdeführer postuliert ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Abzug von 25 % (Urk. 1 S. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">age der LSE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ermittelt, ist der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Ohne für jedes zur Anwendung gelangende Merkmal separat quantifizierte Abzüge vorzunehmen, ist der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fluss aller Merkmale auf das Invalideneinkommen (leidensbedingte Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad) unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen gesamthaft zu schätzen. Der Abzug darf 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301 mit Hinweisen). Ob und in welcher Höhe statistische Tabellenlöhne herabzusetzen sind, hängt von sämtlichen persönlichen und be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruflichen Umständen des Einzelfalles ab, die nach pflichtgemässem Erme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ssen gesamthaft zu schätzen sind (Bundesgerichtsurteil 8C_381/2017 vom 7. August 2017 E. 4.1.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Behinderung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">darf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht einerseits mit einem reduzierten Pensum, also bei der zumutbaren Arbeitsfähigkeit, und andererseits zusätzlich mit einem Abzug und damit doppelt ber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ücksichtigt werden (Bundesgerichtsurteil 8C_97/2014 vom 16. Juli 2014 E. 4.1). Der erhöhten Pausenbedürftigkeit im Rahmen einer leidensangepassten Tätigkeit infolge von Auftreten von Schwindel wurde mit der Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit von 50 % bereits hinreichend Rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung getragen. Ein (weiterer) Abzug wegen der leidensbedingten Einschränkung rechtfertigt sich daher nicht. Der Umstand, dass der Beschwerdeführer nur noch Teilzeit bei einer Arbeitsfähigkeit von 50 % arbeiten kann, wobei ihm eine hö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">here Präsenzzeit möglich ist, hat einen negativen Einfluss auf die Lohnhöhe. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber wirken sich das Alter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Jahrgang 1964)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sicher nicht lohnsenkend und die Nationalität</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Schweizer)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Bestimmtheit lohnerhöhend aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtsurteil 8C_125/2012 vom 10. Oktober 2012 E. 5.2.1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fehlende Dienst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jahre an einer neuen (leidensangepasste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n) Arbeitsstelle führen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht zu einem Abzug, weil diesem Kriterium im vorliegenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rahmen des Kompetenzniveaus 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (einfache Tätigkeiten) im privaten Sektor keine grosse Bedeutung zuko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mmt (BGE 126 V 75 E. 5a/cc, Bundesgerichturteil 8C_653/2016 vom 16. Januar 2017 E. 5.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Daraus ergibt sich, dass sich die lohnerhöhenden und -senkenden Merkmale in etwa kompensieren. Die Gewährung eines leidensbedingten Abzugs erscheint daher, wie die IV-Stelle richtig festgestellt hat, nicht angebracht und die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weigerung eines Abzugs jedenfalls nicht als ermessensmissbräuchlich (BGE 137 V 71 E. 5.1). Aus der Gegenüberstellung des Validen- und Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mens resultiert ein Invaliditätsgrad von 57 % (vgl. auch Urk. 2), womit ein An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf eine halbe Invalidenrente besteht. Diese ist in Anbetracht des Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tritts der Arbeitsunfähigkeit im September 2012 (E. 3.3) nach Ablauf des War</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tejahres (E. 1.2), mithin ab 1. September 2013 geschuldet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rentenzusprache erfolgte mit Verfügung vom 10. Dezember 2015 (Urk. 2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">26 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG werden die Sozialversicherungen für ihre Leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen nach Ablauf von 24 Monaten nach der Entstehung des Anspruchs, frühes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens aber 12 Monate nach dessen Geltendmachung verzugszinspflichtig, sofern die versicherte Person ihrer Mitwirkungspflicht vollständig nachgekommen ist. Der Zinssatz beträgt 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSV).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Folglich hat die IV-Stelle ab 1. September 2015 bis zum 10. Dezember 2015 für die bis dahin fällig geworde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Leistungen Verzugszinsen zu leisten, was auch die IV-Stelle anerkennt (Urk. 8). Insgesamt ergeben sich Verzugszinsen im Betrag von Fr. 99.-- (Urk. 9/122) – was unbestritten blieb -, welche dem Beschwerdeführer (in teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weiser Gutheissung der Beschwerde) zuzusprechen sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und vorliegend auf Fr. 800.-- festzusetzen. Der Beschwerdeführer unterliegt zu weiten Teilen und obsiegt bloss hinsichtlich des Anspruchs auf Verzugszins. Dementsprechend sind ihm 3/4 (Fr. 600.--) und der IV-Stelle 1/4 (Fr. 200.--) der Kosten des Verfahrens aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer obsiegt zu einem geringen Teil. Es ist ihm daher in Anwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung von § 7 Abs. 2 der seit 1. Juli 2011 in Kraft stehenden Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gericht eine – von Amtes wegen festgesetzte - reduzierte Prozessentschädigung von Fr. 400.-- zuzusprechen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, verpflichtet, dem Beschwerdeführer Verzugszinsen von Fr. 99.-- zu leisten. Im Übrigen wird die Beschwerde - mit der Feststellung, dass der Beschwerdeführer Anspruch auf eine halbe Invalidenrente ab 1. September 2013 hat - abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> dem Beschwerdeführer zu drei Vierteln (Fr. 600.--) und der Beschwerdegegnerin zu einem Viertel (Fr. 200.--)</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> reduzierte</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Prozessentschädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 400</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Dr. Nicole Vögeli Galli</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSonderegger</p><p></p></div> </div></body></html>