A bteilung III C -732/2006 {T 0/2} U rteil vom 1. M ai 2007 M itw irkung: R ichter Trom m er (Vorsitz); R ichterin Beutler; R ichter Vaudan; G erichtsschreiber Birgelen. A._______, Beschw erdeführer, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Einreisebew illigung für T._______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D ie 1983 geborene philippinische Staatsangehörige T._______ (nachfol- gend: G esuchstellerin) beantragte am 23. O ktober 2005 bei der Schw eize- rischen Vertretung in M anila ein Visum für einen dreim onatigen Besuch beim im Kanton Zürich w ohnhaften A._______ (nachfolgend: G astgeber bzw . Beschw erdeführer) und dessen Ehefrau. N ach form loser Verw eige- rung leitete die Schw eizerische Vertretung das G esuch an das Bundesam t für M igration (BFM , nachfolgend: Vorinstanz) zur Prüfung und zum form el- len Entscheid w eiter. B. N achdem das M igrationsam t des Kantons Zürich beim G astgeber w eitere Abklärungen getroffen hatte, w ies die Vorinstanz das G esuch um Bew illi- gung der Einreise m it Verfügung vom 8. D ezem ber 2005 ab. Zur Begrün- dung w urde ausgeführt, die G esuchstellerin stam m e aus einer R egion, aus w elcher der Zuw anderungsdruck als Folge der dort herrschenden w irt- schaftlichen und soziokulturellen Verhältnisse bekannterw eise nach w ie vor stark anhalte. Viele ihrer Landsleute w ürden versuchen, ihren Aufent- halt in der Schw eiz durch Ausschöpfung säm tlicher rechtlicher M ittel zu verlängern und sich so in U m gehung der bundesrätlichen Begrenzungs- m assnahm en eine verm eintlich bessere Zukunft aufzubauen. D arüber hi- naus w ürden ihr in ihrem U rsprungsland w eder zw ingende berufliche oder gesellschaftliche Verpflichtungen noch fam iliäre Verantw ortlichkeiten oblie- gen, w elche gegebenenfalls G ew ähr für eine fristgerechte R ückkehr bieten könnten. Schliesslich w ürden auch keinerlei G ründe vorliegen, w elche eine Einreise trotzdem zw ingend notw endig m achen w ürden. C . In einem an die Vorinstanz gerichteten W iedererw ägungsgesuch vom 1. Januar 2006, w elches an das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepar- tem ent (EJPD ) w eitergeleitet und von diesem als Beschw erde entgegen- genom m en w urde, ersuchte der G astgeber sinngem äss um Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung und um Erteilung eines Einreisevisum s für die D auer von eineinhalb M onaten. Zur Begründung führt er im W esentlichen aus, die Vorinstanz gehe zu U nrecht davon aus, die W iederausreise nach einem Besuchsaufenthalt w äre nicht gew ährleistet. Im Jahre 2005 sei schon seine Schw iegerm utter bei ihm und seiner Ehefrau zu Besuch ge- w esen. Sie habe das Land anschliessend fristgem äss w ieder verlassen und sei auf die Philippinen zurückgekehrt. Aus der R egion, in der seine Ehefrau gelebt habe und die G esuchstellerin nach w ie vor lebe, gebe es keinen Zuw anderungsdruck. Er könne der Vorinstanz - falls erforderlich - eine R eiseversicherungsbestätigung und nach Beendigung des Aufent- haltes der G esuchstellerin eine Ausreisebestätigung der Polizei und der G em eindebehörde nachreichen. D er Beschw erde w aren eine persönliche Erklärung der G esuchstellerin betr. ihrer R ückkehrbereitschaft sow ie der Auszug aus einem Bankkonto der Ehefrau des Beschw erdeführers beigelegt. D . Auf entsprechende Aufforderung hin nahm der Beschw erdeführer m it Ein- gabe vom 5. Februar 2006 ergänzend Stellung zum Sachverhalt: D ie G e-3 suchstellerin sei die Tochter eines Vetters seiner Ehefrau. Eine H eirat der G esuchstellerin m it einem seiner ebenfalls in der Schw eiz w ohnhaften Stiefsöhne sei nicht geplant; diese seien bereits verheiratet. Seine Ehefrau sei zw ar krankheitsbedingt nicht in der Lage, den H aushalt vollständig al- leine zu führen, w erde aber dabei von ihm und seinen Stiefsöhnen unter- stützt. Er suche keine H aushaltshilfe; im Ü brigen könnte m an eine solche an seinem W ohnort ohne w eiteres für w enig G eld finden. Eine M ithilfe im H aushalt könnte er von der G esuchstellerin auch gar nicht erw arten. Er kenne sie und überhaupt die ganze Fam ilie seiner Ehefrau. D ie Einkom - m ens- und Verm ögensverhältnisse der G esuchstellerin könne er nicht of- fenlegen. Sie küm m ere sich um ein H aus in Batangas C ity, das seiner Ehefrau und der Schw iegerm utter gehöre. In diesem H aus w erde ein Inter- nat für zehn bis fünfzehn Schüler geführt, bei denen es sich vorw iegend um Verw andte handle. D ie G esuchstellerin erhalte von den Schülern ein m onatliches Kostgeld, küm m ere sich zeitw eise um den H aushalt und sorge durch ihre Anw esenheit für eine gew isse Sicherheit. E. In ihrer Vernehm lassung vom 17. Februar 2006 spricht sich die Vorinstanz für eine Abw eisung der Beschw erde aus. Es bestehe zw ar keinerlei An- lass, an der Integrität des G astgebers zu zw eifeln. D ies reiche jedoch an- gesichts des grundsätzlich als hoch einzustufenden Zuw anderungsdruckes aus dem H eim atland der G esuchstellerin und ihren fehlenden, über das übliche M ass hinausgehenden beruflichen, gesellschaftlichen oder fam iliä- ren Verpflichtungen nicht aus, um G ew ähr für eine fristgerechte und an- standslose W iederausreise zu bieten. Zudem w ürden keine engen fam iliä- ren Beziehungen zum G astgeber bestehen. F. In seiner R eplik vom 21. M ärz 2006 hält der Beschw erdeführer sinnge- m äss an seiner Beschw erde fest und w iederholt seine bereits angeführten Argum ente. Ergänzend betont er, er biete G ew ähr für eine anstandslose und fristgerechte Ausreise der G esuchstellerin aus der Schw eiz und w erde nicht gegen gesetzliche Bestim m ungen verstossen. G . M it Verfügung vom 16. Februar 2007 w urde der Beschw erdeführer einge- laden, innert Frist allfällige, seit M ärz 2006 eingetretene Veränderungen in den persönlichen Verhältnissen der G esuchstellerin m itzuteilen und ent- sprechende Bew eism ittel beizubringen. D er Beschw erdeführer hat darauf nicht reagiert. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 Verfügungen des Bundesam tes für M igration (BFM ) betreffend Verw eige- rung der Einreisebew illigung unterliegen der Beschw erde an das Bundes- verw altungsgericht (Art. 20 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20] i.V.m . Art. 31 und 33 lit. d des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw altungsgericht [VG G , SR 173.32]).4 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t die Beurteilung der beim In- krafttreten des Verw altungsgerichtsgesetzes am 1. Januar 2007 bei Eidge- nössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei Beschw erde- diensten der D epartem ente hängigen R echtsm ittel. Für die Beurteilung gilt das neue Verfahrensrecht (Art. 53 Abs. 2 VG G ). 1.3 G em äss Art. 37 VG G richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverw al- tungsgericht nach dem Bundesgesetz vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), sow eit dieses G esetz nichts anderes bestim m t. D as U rteil des Bundesverw altungsgerichts ist endgültig (Art. 1 Abs. 2 VG G i.V.m . Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [BG G , SR 173.110]). 1.4 D er Beschw erdeführer ist gem äss Art. 20 Abs. 2 AN AG und Art. 48 Vw VG zur Beschw erde legitim iert; auf die frist- und form gerecht eingereichte Be- schw erde ist einzutreten (Art. 49 ff. Vw VG ). 2. 2.1 D ie Schw eizerische R echtsordnung gew ährt grundsätzlich keinen An- spruch auf Bew illigung der Einreise. D er Entscheid darüber ist - vorbehält- lich nachfolgend zu erörternder H inderungsgründe - von der Bew illigungs- behörde in pflichtgem ässer Ausübung ihres Erm essens zu fällen (Art. 4 und Art. 16 Abs. 1 AN AG , Art. 9 Abs. 1 der Verordnung vom 14. Januar 1998 über Einreise und Anm eldung von Ausländerinnen und Ausländern [VEA, SR 142.211], PETER U EBE R SAX, Einreise und Anw esenheit, in: PETER U EBE R SAX / PETER M Ü N C H / TH O M A S G EIS ER / M AR TIN AR N O LD (H rsg.), Ausländer- recht, Ausländerinnen und Ausländer im öffentlichen R echt, Privatrecht, Steuerrecht und Sozialrecht der Schw eiz, Basel/G enf/M ünchen 2002, S. 143; U R S BO LZ, R echtsschutz im Ausländer- und Asylrecht, Basel und Frankfurt a.M . 1990, S. 29 m it w eiteren H inw eisen; PH ILIP G R AN T, La protec- tion de la vie fam iliale et de la vie privée en droit des étrangers, Basel usw . 2000, S. 24). 2.2 Ausländerinnen und Ausländer benötigen zur Einreise in die Schw eiz ei- nen Pass und ein Visum , sofern sie nicht aufgrund besonderer R egelung von diesem Erfordernis ausgenom m en sind (Art. 1 bis 5 VEA). U m ein Vi- sum zu erhalten, m üssen Ausländerinnen und Ausländer die in Art. 1 Abs. 2 VEA aufgeführten Voraussetzungen erfüllen. Sie haben unter anderem G ew ähr für eine fristgerechte W iederausreise zu bieten (Art. 1 Abs. 2 Bst. c VEA). 3. 3.1 D ie G esuchstellerin bedarf aufgrund ihrer N ationalität zur Einreise in die Schw eiz nebst dem Pass eines Visum s. D ie Vorinstanz verw eigerte die Er- teilung eines solchen Visum s m it der Begründung, die anstandslose und fristgerechte W iederausreise erscheine nicht als hinreichend gesichert. 3.2 W enn es zu beurteilen gilt, ob das Kriterium der gesicherten W iederausrei- se erfüllt ist, m uss ein zukünftiges Verhalten beurteilt w erden. D azu lassen sich in der R egel keine Feststellungen, sondern lediglich Prognosen m a-5 chen. D abei rechtfertigt es sich durchaus, Einreisegesuchen von Bürgerin- nen und Bürgern aus Staaten oder R egionen m it politisch respektive w irt- schaftlich vergleichsw eise ungünstigen Verhältnissen zum vornherein m it Zurückhaltung zu begegnen, da die persönliche Interessenlage in solchen Fällen häufig nicht m it dem Ziel und Zw eck einer zeitlich befristeten Einrei- sebew illigung in Einklang steht. 3.3 Auf den Philippinen sind fraglos breite Bevölkerungsschichten von ver- gleichsw eise kargen w irtschaftlichen und sozialen Lebensbedingungen be- troffen. N ach Angaben der Asiatischen Entw icklungsbank hatten im Jahr 2003 44.1% der Bevölkerung w eniger als U SD 2 pro Tag zur Verfügung und 11.1% w aren von absoluter Arm ut (w eniger als U SD 1 pro Tag) betrof- fen. Angesichts des starken Bevölkerungsw achstum s stellt die Arbeitslo- sigkeit ein zunehm endes Problem dar. Zw ar ist die Arbeitslosenrate 2005 offiziell von 11.8% auf 7.4% zurückgegangen, doch dürfte dieser R ück- gang auf eine neue D efinition von Arbeitslosigkeit zurückzuführen und die tatsächliche Arbeitslosenrate unverändert geblieben sein. Zu den offiziel- len Arbeitslosen kom m en rund 21% U nterbeschäftigte hinzu (Q uelle: http://w w w .ausw aertiges-am t.de, Stand: Februar 2007). Entsprechend hoch ist der Anteil jener, die zeitw eise oder auf D auer ins Ausland em igrie- ren w ollen, um dort unter günstigeren Lebensbedingungen eine bessere Existenz aufbauen zu können. So verlassen rund 1 M io. M enschen jährlich die Philippinen, um im Ausland Arbeit zu suchen (vgl. Ausw ärtiges Am t, a.a.O .). D ieser Trend zeigt sich erfahrungsgem äss dort besonders stark, w o durch die Anw esenheit von Verw andten oder Bekannten bereits ein so- ziales Beziehungsnetz im Ausland besteht. Im Falle der Schw eiz führt dies angesichts der restriktiven Zulassungsregelung nicht selten zur U m gehung ausländerrechtlicher Bestim m ungen. 4. 4.1 Bei der R isikoanalyse sind aber nicht nur solch allgem eine U m stände und Erfahrungen, sondern auch säm tliche G esichtspunkte des konkreten Ein- zelfalles zu berücksichtigen. O bliegt einem G esuchsteller im H eim atstaat beispielsw eise eine besondere berufliche, gesellschaftliche oder fam iliäre Verantw ortung, kann dieser U m stand durchaus die Prognose für eine an- standslose W iederausreise begünstigen. U m gekehrt m uss bei G esuchstel- lern, die in ihrer H eim at keine der erw ähnten Verpflichtungen haben, die sie von einer m öglichen Em igration abhalten könnten, aufgrund entspre- chender Erfahrungen das R isiko eines frem denpolizeilich nicht vorschrifts- gem ässen Verhaltens (nach bew illigter Einreise zu einem Besuchsaufent- halt) hoch eingeschätzt w erden. 4.2 Bei der G esuchstellerin handelt es sich um eine 23-jährige, ledige und kinderlose Frau, die m it der Ehefrau des Beschw erdeführers entfernt ver- w andt sein soll (Tochter eines Vetters). G em äss Angaben des Beschw er- deführers lebt - abgesehen von seiner Ehefrau und seinen Stiefsöhnen - ihre gesam te Verw andtschaft im gleichen O rt auf den Philippinen. D ie G e- suchstellerin w ohne nicht w eit entfernt von seiner betagten Schw iegerm ut- ter und küm m ere sich um sie. W eiter schaue sie zum H aus seiner Ehefrau 6 und seiner Schw iegerm utter in Batangas C ity, in w elchem ein Internat ge- führt w erde. Abgesehen von der Betreuung der Schw iegerm utter w erden keine speziellen fam iliären Verantw ortlichkeiten geltend gem acht, w elche besondere G ew ähr für eine R ückkehr nach dem angestrebten Besuchauf- enthalt bieten könnten. In w eitgehender U nkenntnis der konkreten Verhält- nisse kann auch nicht davon ausgegangen w erden, dass die persönliche Präsenz der G esuchstellerin im H aus in Batangas C ity unabdingbar ist und ihre Betreuungsaufgaben nicht auch durch andere Personen w ahrgenom - m en w erden könnten. 4.3 D ie w irtschaftlichen Verhältnisse, in denen die G esuchstellerin lebt, sind nicht transparent. In ihrem eigenhändig ausgefüllten Visum antragsform ular m achte sie keine Angaben zu Beruf und einem allfälligen Arbeitgeber. Auf einem von der Schw eizerischen Vertretung in M anila vorgelegten speziel- len Fragebogen verm erkte sie unter der R ubrik, in w elcher danach gefragt w ird, w er (im Falle der Erw erbslosigkeit) für den Lebensunterhalt auf den Philippinen aufkom m e, sie erhalte finanzielle U nterstützung durch den Be- schw erdeführer und dessen Ehefrau. D er Beschw erdeführer w iederum m acht - ohne allerdings einen entsprechenden N achw eis zu erbringen - geltend, dass die G esuchstellerin ihr Einkom m en aus Einnahm en des In- ternats in Batangas C ity erziele. U nter den gegebenen U m ständen kann zum indest nicht ohne w eiteres angenom m en w erden, dass die G esuchstel- lerin stabile, existenzsichernde berufliche Verpflichtungen innehält, w elche sie ernsthaft von einer allfälligen Ausw anderung abhalten könnten. 4.4 Vor dem aufgezeigten H intergrund durfte die Vorinstanz daher zu R echt davon ausgehen, die fristgerechte W iederausreise sei nicht gew ährleistet (vgl. Art. 14 Abs. 1 i.V.m . Art. 1 Abs. 2 lit. c VEA). Zw ar lässt sich diese Einschätzung nicht zu einer gesicherten Feststellung verdichten; sie reicht aber aus, um die Erteilung einer Einreisebew illigung - auf w elche w ie be- reits erw ähnt ohnehin kein R echtsanspruch besteht - abzulehnen. D ie G e- suchstellerin hat zw ar eine schriftliche R ückreiseverpflichtung unterzeich- net. D abei handelt es sich jedoch lediglich um eine blosse Absichtserklä- rung, w elche w eder rechtlich verbindlich noch faktisch durchsetzbar ist. Auch die vom Beschw erdeführer angebotene (behördliche) Ausreisebestä- tigung böte keinerlei G ew ähr für eine gesicherte W iederausreise. D enn da- m it w äre nicht der W ille der G esuchstellerin zu beeinflussen, sondern le- diglich ein Faktum zu belegen (W iederausreise nach dem Besuchsaufent- halt), das schon auf andere W eise kontrolliert w erden kann. 5. D er Beschw erdeführer w ill in seiner Person G ew ähr für eine anstandslose und fristgerechte W iederausreise der G esuchstellerin aus der Schw eiz bie- ten; er w erde nicht gegen gesetzliche Bestim m ungen verstossen. Er sei auch - falls erforderlich - bereit, eine R eiseversicherungsbestätigung nach- zureichen. D ie Integrität des Beschw erdeführers in seiner Eigenschaft als G astgeber w ird auch von der Vorinstanz in keiner W eise in Zw eifel gezo- gen. Indessen geht es bei der Abw ägung des R isikos einer nicht fristge- rechten W iederausreise nicht um das Verhalten des G astgebers, sondern allein um dasjenige des G astes. N ur dieser ist in der Lage, hinreichend G ew ähr für eine fristgerechte und anstandslose W iederausreise zu bieten. 7 D er G astgeber kann zw ar für gew isse finanzielle R isiken G arantie leisten, nicht aber - m angels rechtlicher D urchsetzbarkeit - für ein bestim m tes Ver- halten des G astes. 6. O b m it dem angestrebten Visum tatsächlich nur ein reiner Besuchsaufent- halt bezw eckt w ird, erscheint aufgrund der Akten zum indest fraglich. D er Beschw erdeführer bestritt zw ar, dass eine M ithilfe im H aushalt seiner of- fenbar gesundheitlich angeschlagenen Ehefrau beabsichtigt w erde. Im m er- hin hat aber die G esuchstellerin auf dem Fragebogen der Schw eizerischen Vertretung in M anila verm erkt, dem G astgeber und seiner Ehefrau w äh- rend ihres Besuchsaufenthaltes einen D ienst erw eisen bzw . sich bei ihnen erkenntlich zeigen zu w ollen. W orin diese Erkenntlichkeit bestehen soll und w oraus sich diese ergebe, w urde nicht erläutert. D ie Frage kann aber offen bleiben, fehlt es doch w ie aufgezeigt bereits an der G ew ähr einer fristgem ässen W iederausreise. 7. D er Beschw erdeführer verw eist auf seine Schw iegerm utter, die im Jahre 2005 ein Einreisevisum erhalten habe und nach ihrem Besuch anstandslos und fristgerecht w ieder auf die Philippinen zurückgekehrt sei. Allein aus dem U m stand, dass die Schw iegerm utter die Schw eiz nach bew illigter Ein- reise fristgem äss w ieder verlassen hat, kann jedoch nicht schon auf ein entsprechendes Verhalten der G esuchstellerin geschlossen w erden. W ie bereits ausgeführt (vgl. Ziffer 4.1), sind bei der R isikoanalyse die U m stän- de des konkreten Einzelfalles zu berücksichtigen. 8. D er Beschw erdeführer m acht sinngem äss geltend, seine Ehefrau könne aus gesundheitlichen G ründen nicht auf die Philippinen reisen. Zudem hät- ten sie ein kleines Kind. Ü ber das konkrete Krankheitsbild der Ehefrau ist nichts bekannt und som it kann auch nicht beurteilt w erden, ob dam it allen- falls eine generelle R eiseunfähigkeit verbunden ist. Aus den Akten ergibt sich jedenfalls, dass der Beschw erdeführer und seine Ehefrau in der Ver- gangenheit m ehrfach auf den Philippinen w aren. Es ist m it dem erhobenen pauschalen Einw and auch noch nicht dargetan, dass und w eshalb dies in Zukunft nicht m ehr m öglich sein sollte. Kom m t hinzu, dass es sich im Ver- hältnis der G esuchstellerin zur Ehefrau des Beschw erdeführers nicht um eine enge Verw andtschaft handelt. 9. Aus vorstehenden Erw ägungen folgt som it, dass die angefochtene Verfü- gung im Lichte von Art. 49 Vw VG nicht zu beanstanden ist. D ie Beschw er- de ist daher abzuw eisen. 10. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens w ird der unterliegende Be- schw erdeführer kostenpflichtig (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). D ie Verfahrenskos- ten sind auf Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 1, Art. 2 und Art. 3 Bst. b des R e- glem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]).8 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten im Betrag von Fr. 600.-- w erden dem Beschw erde- führer auferlegt. Sie sind durch den am 3. Februar 2006 in gleicher H öhe geleisteten Kostenvorschuss gedeckt. 3. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Beschw erdeführer (Einschreiben) - der Vorinstanz (Einschreiben; Akten 2 196 275 zurück) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: A. Trom m er L. Birgelen Versand am :