<h2>SubmittedText<h2><p>In seiner Antwort auf meine Frage 21.7330 sagt der Bundesrat, dass mehrere Studien belegen, dass mit speziell ausgebildeten Spürhunden in 90 Prozent der Fälle Covid-19 aufgespürt werden kann und dass das BAG die Studie der Hôpitaux Universitaires Genève (HUG) mit Aufmerksamkeit verfolgen und abklären wird, ob die gesetzlichen Grundlagen allenfalls geändert werden müssen, damit das BAG diese Art des Aufspürens von Covid-19 eventuell in seine Strategie aufnehmen kann.</p><p>- Welche Ergebnisse liefert die Studie der HUG?</p><p>- Wäre es angesichts der bereits vorliegenden positiven Resultate nicht möglich, diese Aufspürmethode jetzt schon anzuwenden, zum Beispiel bei Grossveranstaltungen oder an Flughäfen?</p><p>- Wäre es nicht angezeigt, schon jetzt die Frage zu klären, ob es eine Änderung der gesetzlichen Grundlagen braucht, um diese neue Methode anzuwenden, zumal seit meiner Frage im März 2021 nun ja genügend Zeit war, um das zu prüfen?</p><p>- Wie viel Zeit nimmt die Ausbildung solcher Hunde oder ihre Umschulung auf diese neue Art des Aufspürens in Anspruch?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Die Studie des Universitätsspitals Genf (HUG) ist noch nicht abgeschlossen. Durch die positive Entwicklung der epidemiologischen Lage und die geringe Zahl der Neuinfektionen liess sich der Erfolg der Hunde bei der Erkennung von SARS-CoV-2-Trägern noch nicht auswerten. </p><p>2. Der Mangel an bereits ausgebildeten Hunden, aber auch an Hundeführern, die für deren zeitintensives Training erforderlich sind, erschwert den Einsatz von Spürhunden an Grossveranstaltungen oder an Flughäfen.</p><p>3. Obwohl die noch unveröffentlichten vorläufigen Ergebnisse ermutigend sind, wird der Einsatz von Spürhunden nicht in die nächste Teststrategie eingebunden. Eine entsprechende Änderung der gesetzlichen Grundlagen ist derzeit nicht vorgesehen. Andere Ansätze, insbesondere die Verwendung des Covid-Zertifikats, werden bevorzugt.</p><p>4. Es gibt keinen akkreditierten Trainingsplan. Die Ausbildung von Spürhunden muss noch ausgereift werden. Die Ausbildungsdauer ist unterschiedlich und hängt von der Verfügbarkeit der Versuchsproben, aber auch vom Charakter des Tieres und von der Beziehung zum Hundeführer ab. Für die Ausbildung eines Hundes sind daher mehrere Wochen erforderlich.</p>  Antwort des Bundesrates.