<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00540</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Schucan</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 27. November 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Lars Dubach</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Dubach Rechtsanwälte / Notare</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lindenhofstrasse 9, 8645 Jona</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1955</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldete sich am 18. September 1996 unter Hinweis auf seit einer am 3. Juli 1995 erlittenen Auffahrkollision bestehende Beschwerden im Nacken- und Schulterbereich sowie verstärkte Kopfschmerzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/49 Ziff. 6.2-3). Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihm mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 12. März 1999 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Rente ab 1. Juli 1996 zu (Urk. 9/111-112). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 20. Januar 2000, 1. Juli 2003, 25. Januar 2008 und 25. Juli 2011 teilte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle dem Versicherten mit, der Rentenanspruch sei unverändert (Urk. 9/123</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 9/157, Urk. 9/176, Urk. 9/190). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem die IV-Stelle am 21. Juni 2013 von dem gegen den Versicherten ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geleiteten Strafverfahren wegen Verdachts auf Versicherungsbetrug erfahren (vgl. Urk. 9/194) und die entsprechenden Untersuchungsunterlagen von der Staats</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anwaltschaft Y.___ eingeholt hatte (vgl. Urk. 9/200-233), sistierte sie mit Verfügung vom 19. August 2015 (Urk. 9/241) die bisher ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtete Rente. Diese Verfügung erwuchs in Rechtskraft.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Urteil vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2015 wurde der Versicherte vom Bezirksgericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des mehrfachen Betruges im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">146 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Strafgesetzbuches (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">StGB</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie der Widerhandlung gegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verbindung mit Art. 70 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsrechts (ATSG) schuldig gesprochen (vgl. Urk. 9/243-244). Dieses Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erwuchs in Rechtkraft.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 9/247 und Urk. 9/259) stellte die IV-Stelle die Invalidenrente mit Verfügung vom 5. April 2016 rückwirkend per 1. Mai 2009 infolge Verletzung der Meldepflicht ein (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherte erhob am 5. Mai 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom 5. April 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben, und das Verfahren sei zur verbesserten medizinischen Abklärung an die Vorinstanz zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Es sei rückwirkend ab 1. September 2009 eine ganze Rente zuzusprechen, und es sei ihm nach Vorliegen der umfassenden medizinischen Abklärungser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebnisse Gelegenheit zu geben, die Anträge anzupassen (Urk. 1 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 13. Juni 2016 (Urk. 8) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer am 12. Juli 2016 zur Kenntnis gebracht (Urk. 10). Am 8. Juni 2017 ersuchte der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer um Sistierung des Beschwerdeverfahrens, bis das Obergericht Y.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über das Revisionsgesuch gegen das Strafurteil des Bezirksgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 10. September 2015 rechtskräftig entschieden habe (Urk. 11). Mit Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfügung vom 12. Juni 2017 (Urk. 12) wurde der Prozess bis zur rechtskräf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen Erledigung des am Obergericht Y.___ hängigen Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahrens sistiert. Am 19. Oktober 2017 (Urk. 14) reichte der Beschwerdeführer den rechtskräftigen Beschluss des Obergerichts Y.___ vom 7. Juli 2017 ein, mit welchem auf das Revisionsgesuch vom 18. April 2017 nicht eingetreten wurde (Urk. 15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">windbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_616/2014 vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2009 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.1 mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungsberechtigte Personen unterstehen der Meldepflicht. Sie haben jede Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, die den Leistungsanspruch beeinflussen kann – vor allem Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en des Gesundheitszustandes, der Arbeits- oder Erwerbsfähigkeit oder der per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse – u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nverzüglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der IV-Stelle zu melden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 77 der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Herabsetzung oder Aufhebung der Rente erfolgt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rückwirkend vom Eintritt der für den Anspruch erheblichen Änderung, wenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die unrichtige Ausrichtung einer Leistung darauf zurückzuführen ist, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Bezüger sie unrechtmässig erwirkt hat oder der ihm gemäss Artikel 77</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbaren Meldepflicht nicht nachgekommen ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 2 lit. b IVV in der bis am 31. Dezember 2014 geltenden Fassung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete in ihrer Verfügung (Urk. 2) die Einstellung der Invalidenrente rückwirkend per 1. Mai 2009 damit, dass sich d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie im Straf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bezirksgerichts Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> getroffenen Feststellungen in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht als nachvollziehbar erwiesen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer habe sich seit Mai 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">09 einer strafrechtlich relevanten Meldepflichtverletzung schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig gemacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Seit Mai 2009 habe kein Gesundheitsschaden mit rentenrelevanten Auswirkungen mehr bestanden, und sein Gesundheitszustand habe sich spätes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens seit diesem Zeitpunkt massgebend verbessert. Die o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bservierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tätigkeiten und Verhaltenswe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">isen widersprächen einer psychischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beeinträchtigung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein Einkommensvergleich erübrige sich sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Prüfung von Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmassnahmen aufgru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd des fortgeschrittenen Alters beziehungsweise des langjährigen Rentenbezuges, da bereits seit Mai 2009 von einer umfassenden Restarbeitsfähigkeit auszugehen sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezirksgericht habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgrund der Observationsergebnisse sowie der offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich unglaubwürdigen Angaben des Beschwerdeführers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dara</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uf geschlossen, dass es nicht erforderlich sei, ein Gutachten zur Beurteilung der Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit einzuholen. Es seien keine Gründe dafür ersichtlich, von den im Straf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren getätigten beziehungsweise gewürdigten sachverhaltlichen Feststel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en abzuweichen. Auf die Berichte der behandelnden Ärzte könne nicht abgestellt werden. Der Beschwerdeführer habe gemäss rechtskräftiger strafrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Beurteilung mittels unterdrückter und falscher Angaben seine Melde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht vorsätzlich verletzt, und es sei ihm diesbezüglich auch betrügerisches Handeln vorzuwerfen. Bei einer solchen Ausgangslage könne ohne vertiefte medizinische Beurteilung davon ausgegangen werden, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer seine (subjektiven) Beschwerden bewusst und stark aggravierend dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle. Hiermit liege jedoch keine Psychopathologie vor, welche Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung begründen könnte. Die Vornahme einer Indikatorenprüfung im Sinne von BGE 141 V 281 erübrige sich (S. 3 ff.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen machte der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde (Urk. 1) geltend, bei den ihm im Strafverfahren vorgehaltenen Videoaufnahmen handle es sich um sehr kurze Filmsequenzen, die mit einem Ziel vor Augen zusammen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnitten worden seien. Diese kurzen Filmsequenzen könnten nicht aufzeigen, ob er arbeitsunfähig gewesen sei und ob er zu Unrecht Versicherungsleistungen in Anspruch genommen habe. Die Staatsanwaltschaft oder das Gericht verfüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten nicht über die Fähigkeit, seine psychische oder körperliche Verfassung vor und nach den kurzen Filmsequenzen als auch während der gesamten Zeit seit Mai 2009 zu beurteilen (S. 6 f. Ziff. 17). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei offensichtlich, dass aufgrund des Urteils des Gerichts nicht auf seine Arbeitsfähigkeit geschlossen werden dürfe und ein Gutachten zur Arbeitsfähigkeit zwingend notwendig sei, da er aufgrund einer Depression als arbeitsunfähig gelte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 7 Ziff. 18). Es sei auf die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung sämtlicher behandelnder Ärzte abzustellen (S. 7 ff. Ziff. 19-33, S. 12 f. Ziff. 35-36). Eine ergänzende medizinische Abklärung erweise sich als unum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gänglich, und es sei in einem strukturierten Beweisverfahren anhand von Indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">katoren sein tatsächliches Leistungsvermögen abzuklären (S. 13 ff. Ziff. 37-43). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und zu prüfen ist die rückwirkende Einstellung der Invalidenrente per </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. Mai 2009.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die mit Verfügung vom 12. März 1999 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % verfügte ganze Rentenzusprache ab 1. Juli 1996 (Urk. 9/111-112) erging ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützt auf die folgenden medizinischen Berichte (vgl. Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-3):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 19. Februar 1998 erstatteten die Gutachter der Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin, A.___, ihr Gutachten (Urk. 9/93). Sie stellten folgende Diagnosen (S. 9):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zervikospondylogenes Syndrom beidseits bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) am 3. Juli 1995</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenes Syndrom rechtsbetont bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">muskulärer Insuffizienz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf somatoforme Schmerzstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter führten aus, im bisherigen Tätigkeitsbereich als selbständiger Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmer (Verkauf von Radio/TV-Geräten, Videohandel, Reiseunternehmen) bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit aus rheumatologischer Sicht. Für jede andere leichte bis mittelschwere Tätigkeit bestehe ebenfalls eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Schwere körperliche Arbeiten führten aus rheumatologischer Sicht bei muskulärer Dysbalance zu einer weitere Exazerbation der Schmerzen und seien nicht zumutbar (S. 13 f. Ziff. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weder radiologisch noch in der Untersuchung fänden sich entsprechende struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">turelle Veränderungen, die die Beschwerden erklären könnten. Das fehlende An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen jeglicher therapeutischer Bemühungen, die diffuse Schmerzemp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g im Schultergürtelbereich bereits auf leichte Palpation, die positiven Waddell-Zeichen, die appellativen Schmerzäusserungen während den Untersuchungen und die Untersuchungsverweigerung der passiven Beweglichkeit deuteten auf eine Schmerzausweitung hin, die aus rheumatologischer Sicht nicht erklärt werden könne (S. 10 unten f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte in seinem Bericht vom 1. September 1998 (Urk. 9/104) als Diagnose eine depressive Entwicklung bei Status drei Jahre nach HWS-Distorsionstrauma (Ziff. 3). Der Beschwerdeführer sei seit dem 9. Juli 1998 bei ihm in Behandlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Ziff. 1.2-3). Sein Gesundheitszustand sei besserungsfähig (Ziff. 1.4). Zur Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit im bisherigen Beruf könnten keine sicheren Angaben gemacht werden (Ziff. 1.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 7. Oktober 1998 erstattete Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, sein psychiatrisches Gutachten (Urk. 9/105).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ führte in seiner Beurteilung aus, während beiden Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">situationen sei das Verhalten des Patienten äusserst auffällig gewesen. Die Anamneseerhebung habe eine halbherzige Kooperationsbereitschaft aufgewie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen, weil der Patient der Meinung gewesen sei, dass ausser seinen Beschwerden alles andere unwichtig sei und ihm die Diskussion darüber auf die Nerven gehe. Immerhin habe er geordnet gesprochen, die Antworten seien adäquat gewesen, und es seien keine Gedächtnisstörungen zum Vorschein gekommen, dies trotz der Behauptung, sich nicht ganz gut konzentrieren zu können (S. 5 unten).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ führte weiter aus, während der beiden Gespräche habe eine dispho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Stimmung mit gelegentlich massiven affektiven Ausbrüchen, Ressenti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ment und Hass mit herabgesetzter Beherrschungskontrolle geherrscht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der Patient betone seine Opferrolle, habe eine entsprechende Entschädigung und Genugtu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung gefordert und andernfalls massive Drohungen geäussert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einer solchen Situation sei eine psychiatrische Beurteilung äussert schwierig. Das gezeigte Verhalten des Patienten entspreche offenbar nicht mehr dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jenigen von früher, und er reagiere impulsiv und aggressiv, seine Äusserungen seien massiv affektgeladen und die sachliche Komponente fehle weitgehend. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nur die Forderungen des Patienten seien deutlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. In seinem sozialen Umfeld sei der Beschwerdeführer vor einigen Jahren als ein geschäftstüchtiger und erfolg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reicher Mann erschienen, mit dem es dann bergab gegangen sei und der alles verloren habe. Wie weit der Unfall dazu beigetragen habe, lasse sich aufgrund der Explorationsergebnisse nicht sagen, der Patient wolle es aber so wissen lassen. Dementsprechend habe er auch seine Forderungen gestellt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abschliessend hielt Dr. C.___ fest, aufgrund der zwei durchgeführten Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spräche mit dem Patienten lasse sich dessen histrionisch anmutendes Zustands</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bild nicht genau psychopathologisch zuordnen und werten. Eine Stellungnahme zur Arbeitsfähigkeit könne daher nicht gegeben werden. Diese Beurteilung sollte durch seinen behandelnden Arzt/Psychiater erfolgen. Dieser kenne den Patien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten ja länger und habe ihn dementsprechend intensiver beobachtet (S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die nach der im Dezember 1999 eingeleiteten Rentenrevision (vgl. Urk. 9/120) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfolgte Bestätigung der ganzen Invalidenrente vom 20. Januar 2000 (Urk. 9/123</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) erging gestützt auf einen unbegründeten Bericht des Hausarztes des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, vom 28. Dezember 1999, worin dieser leidglich bestätigte, dass zurzeit keine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit gegeben sei (vgl. 9/121).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch die nach im Mai 2003 veranlasster Rentenrevision (vgl. Urk. 9/155) erfolgte Bestätigung der ganzen Invalidenrente mit Mitteilung vom 1. Juli 2003 (vgl. Urk. 9/157) erging lediglich gestützt auf einen unbegründeten Bericht von Dr. D.___ vom 30. Mai 2003 (vgl. Urk. 9/156), worin dieser einen stationären Gesundheitszustand des Beschwerdeführers bestätigte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der im August 2006 eingeleiteten Rentenrevision (vgl. Urk. 9/161) holte die Beschwerdegegnerin erneut einen Bericht des Hausarztes Dr. D.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein, welcher in seinem unbegründeten Bericht vom 10. Oktober 2006 (vgl. Urk. 9/162</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) einen stationären Gesundheitszustand des Beschwerdeführers bestä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigte. Mit Mitteilung vom 10. Januar 2008 (Urk. 9/171) teilte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin dem Beschwerdeführer mit, dass eine psychiatrische Abklärung not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig sei. Nachdem der Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin am 17. Janu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar 2008 mitgeteilt hatte, dass er nicht einsehe, weshalb er zu einer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachtung nach E.___ fahren solle, und auf seinen behandelnden Psychiater PD Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, verwiesen hatte (vgl. Urk. 9/172/2), welcher in der Folge am 20. Januar 2008 einen Bericht einreichte (Urk. 9/174), erfolgte die Bestätigung der ganzen Invalidenrente mit Mitteilung vom 25. Januar 2008 (vgl. Urk. 9/176) gestützt darauf, ohne dass das ursprünglich beabsichtigte Gutachten eingeholt worden war </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Urk. 9/175/3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">PD Dr. F.___ stellte in seinem Bericht vom 20. Januar 2008 (Urk. 9/174) fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Diagnosen (S. 5):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">typische Symptomatik nach HWS-Distorsionstrauma einschliesslich Persönlichkeitsveränderung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">neurasthenische Symptomatik (ICD-10 F48.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwere Depression (ICD-10 F32.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">PD Dr. F.___ führte aus, angesichts der Schwere und Chronizität der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden sei der Patient seit Jahren und weiterhin voll arbeitsunfähig (S. 5). Die Erstellung des Berichtes habe sich als schwer erwiesen, weil er grosse Schwierigkeiten gehabt habe, den Patienten zur Zweituntersuchung aufzubieten (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">PD Dr. F.___ hielt fest, der Patient habe keine Störungen des Bewusstseins oder der Orientierung gezeigt. Das formale Denken sei karg, aber geordnet. Auch bestünden weder Wahn noch Halluzinationen. Weiterhin bestünden Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentrations- und subjektive Gedächtnisstörungen. Erstere zeigten sich dadurch, dass der Patient praktisch nichts mehr lesen könne. In der Stimmung sei er mässig düster und freudlos. Die Energie sei vermindert. Eine innere Unruhe bestehe dauernd, und er fühle sich nutzlos. Zudem fühle er sich und sei auch im subjektiven Denken verlangsamt (S. 3 unten f.). Es liege ein gewisser Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">überdruss vor, und er fühle sich dauernd müde und erschöpft. Nach nur geringen Anstrengungen verstärkten sich die Schmerzen und auch die Erschöp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fung nachhaltig. Laut Angaben des Beschwerdeführers sei dieser durch seine Schmerzen und seine Erschöpfbarkeit im täglichen Leben schwer beeinträchtigt. Unter anderem hindere ihn seine Nervosität an den Haushaltstätigkeiten. Das Leben bestehe tagsüber aus Herumsitzen, etwas Spazieren und Liegen (S. 4 oben). Arbeiten sei laut den Angaben des Beschwerdeführers so unmöglich, schon wegen der Schmerzen, der Erschöpfbarkeit und der Konzentrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leme. Sein Zustand habe sich in den letzten Jahren eher noch verschlechtert. Zu erwähnen sei, dass der Patient sich durch die geringste Kleinigkeit nicht nur gestört fühle, sondern in einen Zustand von starker Anspannung und Nervosität gerate, weshalb er auch kein Telefon mehr habe (S. 4 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die mit Mitteilung vom 25. Juli 2011 bestätigte unveränderte Invalidenrente (Urk. 9/190) nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Februar 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eingeleite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Rentenrevision</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 9/180) erfolgte gestützt auf die folgenden medizinischen Beurteilungen der behandeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Ärzte:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ stellte in seinem Bericht vom 5. April 2011 (Urk. 9/185/1-4) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diskushernie C4/C5 nach HWS-Distorsion, bestehend seit 1995</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">cerviko-cervikales Syndrom, bestehend seit 1995</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gichtanfälle Grosszehe rechts, bestehend seit 2006</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panvertebralsyndrom, bestehend seit 1995</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sekundäres Fibromyalgiesyndrom, bestehend seit 1995</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwere Depression (siehe Bericht PD Dr. F.___), bestehend seit 1995</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ führte aus, der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei seit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 1995 bei ihm in Behandlung, und die letzte Kontrolle sei am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2011 erfolgt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. 1.2). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als selbständiger Verkäufer bestehe seit dem 3. Juli 1995 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (Ziff. 1.6). Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer sei durch die HWS-Distorsion und die Depression eingeschränkt, und auch eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei nicht möglich (Ziff. 1.7). Mit der Wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deraufnahme der beruflichen Tätigkeit könne nicht gerechnet werden (Ziff. 1.9). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er habe starke Schmerzen im Kopf, an der HWS sowie in der lumbalen Gegend und leide an Nervosität. Die Prognose sei schlecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Ziff. 1.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. G.___, Facharzt für Neurologie, führte in seinem Bericht vom 27. Mai 2011 (Urk. 9/185/5-7) aus, er berichte über die Konsultation vom 23. Mai 2011. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zuletzt sei der Beschwerdeführer am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2000 bei ihnen in Behandlung gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bestehe ein chronifizierter Zustand mit Nacken- und Rückenschmerzen, mit Ausstrahlungen in Kopf, Arme und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beine. Laut Angaben des Beschwerdeführers betrage die Laufstrecke aufgrund seiner Rückenschmerzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> etwa 10 bis 15 Minu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Er könne sich nur sehr langsam bewegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 1). In seiner Beurteilung hielt Dr. G.___ fest, es bestehe ein chronifiziertes Cervical- und Lumbovertebral</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom ohne radikuläre Ausfälle. Die musculo-skelettalen Beschwerden mit Einschränkungen im Alltag stünden im Vordergrund. Hinzu kämen neurovege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tative und neuropsychologische Probleme mit Störung des Gedächtnisses und der geteilten Aufmerksamkeit sowie eine psychische Problematik (Behandlung bei PD Dr. F.___).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___ führte aus, die am 23. Mai 2011 durchgeführte HWS-CT-Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung habe im Vergleich zu den vorherigen Untersuchungen der HWS (CT vom 22. Januar 1997 und MRI vom 5. Oktober 2000) eine Zunahme der Diskushernie C4/5 gezeigt (S. 2 unten f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. F.___ stellte in seinem Bericht vom 28. Juni 2011 (Urk. 9/188/5-7) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">persistierende Depression mit chronischen Schmerzen und Erschöp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">symptomatik (ICD-10 F32.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persönlichkeitsveränderung bei chronischem Schmerzsyndrom (ICD-10 F62.80)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. F.___ führte aus, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer sei seit 2007 bei ihm in Behandlung und die letzte Kontrolle sei am 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2011 erfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gt (Ziff. 1.2). In jeglicher Tätigkeit bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Zustand sei unverändert und chronifiziert. Die Stimmung sei düster, und der Beschwerdeführer fühle sich nervös, innerlich unruhig und leide unter Freu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dlosigkeit, Energiemangel,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erhöhter Erschöpfbarkeit, verlängerter Erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phase, Schlafstörungen, starken Konzentrationsmängeln, Appetitverminde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung bei leichtem Gewichtsverlust und an Gefühlen der Nutzlosigkeit. Es bestehe keine Suizidalität. Es bestehe eine Reizbarkeit und ein weitgehender Interessenverlust in allen Lebensbereichen sowie eine Veränderung der Person (Ziff. 1.4). PD Dr. F.___ führte aus, es finde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine niederfrequente Stütztherapie und eine Pharmakotherapie stat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t (Ziff. 1.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem die Beschwerdegegnerin am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom gegen den Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer eröffneten Strafverfahren wegen Verdachts auf Versicherungsbetrug Kenntnis erlangt hatte (vgl. Urk. 9/194), holte sie folgende medizinischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richte ein:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Facharzt für Rheumatologie und für Allgemeine Innere Medizin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, erstattete am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sein zuhanden des Unfallversicherer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erstelltes Aktengutachten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/208)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Einsicht in die medizinische Aktenlage und das Observationsmaterial sowie in die Ermittlungsprotokolle (vgl. S. 1) führte Dr. H.___ zusammenfassend aus, es handle sich beim Versicherten um einen 57-jährigen, etwas korpulenten Mann, welcher sich sowohl in Gesellschaft als auch bei den beobachteten körperlichen Tätigkeiten immer absolut frei und unauffällig bewegt habe. Er sei offensichtlich in seinem angestammten Beruf als TV-Verkäufer körperlich sicher nicht sehr belastet und scheue sich heute trotz seines Alters nicht vor körperlich schweren Tätigkeiten wie Baumstämme zersägen, Ziegel zerkleinern und Erde schaufeln. Er könne dies ohne erkennbare Limitierungen ausführen, so dass aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rheumatologischer Sicht eine gravierende Rückenerkrankung mit grosser Sicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit auszuschliessen sei (S. 24 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___ hielt fest, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sofern von ärztlicher Seite immer wieder invalidisierende Krankheiten diagnostiziert worden seien,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dann wohl ausschliesslich aufgrund der subjektiven Angaben des Versicherten und nicht aufgrund objektiver Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funde.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auch sage eine radiologische Diagnose wie die vom 23. Mai 2011 im CT festgestellte zervikale Diskushernie nichts über entsprechende Beschwerden aus. Soweit die Tochter des Versicherten noch dessen Aussagen vom 23. Mai 2011, die zum grossen Teil nachweisbar falsch seien, bestätigt habe, habe das Ganze offensichtlich System. Sofern sie der Ansicht sei, dass ihr Vater unter der Situation auch psychisch leide, dann gewinne man hiervon zumindest in den Observationsvideos keinen entsprechenden Eindruck. Verschiedene Aussagen des Versicherten seien nachweisbar falsch, und seine beobachteten Aktivitäten würden ein relevantes HWS- und Rückenleiden ausschliessen und liessen auch an einer psychischen Störung zweifeln. Auch lasse sich das Beschwerdebild in dieser Form nicht durch die früher gestellten somatischen Diagnosen erklären. Dr. H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führte abschliessend aus, es handle sich um einen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für sein Alter äusserst vitalen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Mann, der freiwillig auch körperlich schwere Tätigkeiten aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dauernd durchführen könne, und das Ganze sei als schwerwiegendes Indiz für eine bewusste Täuschung zu werten (S. 25)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___ führte in seinem Bericht vom 14. Januar 2014 (Urk. 9/251) betreffend die Beurteilung des MRI der HWS vom 9. Januar 2014 aus, bezüglich der HWS bestätige sich gegenüber der Voruntersuchung vom 23. Mai 2011 der Befund auf Höhe C4/5 mit Bandscheibengewebe im Spinalkanal mit Impression des Myelons. Da sich die Untersuchungstechnik unterscheide, seien die CT und MRI bedingt vergleichbar. Hinsichtlich der Lendenwirbelsäule (LWS) zeige die jetzige MRI-Untersuchung degenerative Veränderungen mit Osteochondrosen und Spon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losen sowie Spondylarthrosen ohne Hinweise auf Diskushernien oder Protrusionen. Somit ergäben die Vergleiche keine signifikanten Veränderungen, und entsprechend seiner Beurteilung anlässlich der Konsultation vom 23. Mai 2011 stünden auch heute die musculo-skelettalen Beschwerden mit Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen im Alltag im Vordergrund (S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. F.___ führte am 11. Juni 2014 (Urk. 9/256) aus, er wolle zuhanden der Staatsanwaltschaft darauf hinweisen, dass der Beschwerdeführer nicht unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dingt ununterbrochen gut sichtbar seine Behinderung zeige. Dies gelte für die psychische wie auch die physische Komponente (für letztere sei als Experte der Neurologe zuständig). Nur wenn ununterbrochen stundenlange Filmpassagen prä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sentiert würden, in denen der körperlich anstrengend arbeitende Patient vollständig unauffällig wirken würde, wäre dies aussagekräftig. Die kurzen Passagen seien zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit so gut wie wertlos. Auch ein schwer kranker Mann könne vorübergehend etwas leisten, besonders wenn er sich selbst zeigen wolle, dass er noch für irgendetwas tauge. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer sei ein kranker Mann und seit 2007 bei ihm in eher sporadischer Behandlung. PD </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führte aus, die gelesenen Protokolle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihn in seiner Beurteilung, dass der Patient krank und arbeitsunfähig sei, nicht im Geringsten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verunsichern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, und die vorgelegte Video-Dokumentation zeige einen gravierenden Mangel an Seriosität</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ hielt am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 9/255) fest, er habe den Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer heute erneut psychiatrisch untersucht, und dieser habe ein deutlich depressives Bild mit düsterer Stimmung und psychomotorischer Verlangsamung gezeigt. Die Motorik insgesamt und auch die verbalen Äusserungen seien karg gewesen. Die Energie und die Konzentrationsfähigkeit seien glaubhaft und mit Beispielen als schlecht angegeben worden, ebenso die Fähigkeit zur Freude. Es bestünden starke Schlafstörungen, und der Appetit sei nicht verändert. Negative Gedanken bestünden in verschiedener Art, einschliesslich Lebensüberdruss. Die Schmerzen beschäftigten den Beschwerdeführer stark. Es bestehe zumindest ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelschweres depressives Syndrom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit wesentlichen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Es könne keineswegs davon ausgegangen werden, dass die in Ex-Jugoslawien gemachten Videoaufnahmen das Nichtbestehen einer wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Depression belegten (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 30. Juli 2015 (Urk. 9/258) führte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er behandle den Patienten in grösseren Abständen seit März 2007. Aus der Kenntnis des Patien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten und nach Ansehen des ihm zur Verfügung gestellten Videomaterials </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stelle er fest, dass der Beschwerdeführer psychisch - und wie er aus den ärztlichen Zeugnissen von somatisch tätigen Ärzten entnehme - auch körperlich krank sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies habe deutliche Auswirkungen auf seine Arbeitsfähigkeit. Das Ausmass müsse durch genaue Abklärungen bestimmt werden, und das Videomaterial reiche keineswegs aus, um eine Krankheit zu verneinen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führte in seiner E-Mail vom 2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3/4) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus, der Beschwerdeführer sei erstmals von 1996 bis 2000 wegen eines Status nach Unfall mit Auffahrkollision am 3. Juli 1995 bei ihm in Behandlung gestanden. Die letzten zwei Konsultationen hätten am 27. Januar und am 7. März 2016 stattgefunden. Im Vordergrund habe eine Cervicobrachialgie rechts gestanden, mit objektiv ausgeprägter Druckdolenz im Bereich der rechtsseitigen Nacken- und Schultermuskulatur, vor allem Levator Scapulae und der Trapezius Mus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kulatur. Die Rotation der HWS sei mit 25° nach rechts erheblich eingeschränkt (nach links 45°) gewesen. Es habe auch eine schmerzbedingte Einschränkung der Neigung des Kopfes nach vorne und hinten bestanden sowie eine weitere Druckdolenz im Bereich der Brustwirbelsäule (BWS) und LWS. Im Neurostatus fänden sich keine sensomotorischen Defizite.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. F.___ führte am 3. Mai 2016 (Urk. 3/3) aus, er bestätige hiermit Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehendes betreffend den Beschwerdeführer, welchen er zuletzt am 23. Februar 2016 bei der Konsultation gesehen habe. Der Beschwerdeführer leide seit Jahren, schon vor den durch Detektive gemachten Videoaufnahmen, und nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">her bis heute, an einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">invaliditätsrelevanten Depression.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Geschnittene, das heisse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für ein Ziel präparierte, offensichtlich unvollständige Videoaufnahmen genügten keineswegs und b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rächten für sich keine Elemente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Annahme des Fehlens einer Depression</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weil Depressionen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Beispiel bei Aktivität, besonders körperlicher A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ktivität, vorübergehend in den Hintergrund treten könnten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Deshalb bräuchte es sehr lange kontinuierliche Aufnahmen, um irgend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">etwas Relevantes an Material zu besitzen. Der Hinweis auf den Todes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">piloten der Lufthansa solle genügen, dass eine Depression zeitweise für die Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebung nicht erkennbar sei. Ferndiagnosen oder Schlüsse aus den Akten halte er für die Beurteilung als Hauptgrundlagen für absolut unzulässig (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorab ist darauf hinzuweisen, dass bereits die ursprüngliche Rentenzusprache vom 12. März 1999 (Urk. 9/111-112) auf einer ungenügend abgeklärten medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Grundlage zu beruhen scheint, lässt doch die medizinische Aktenlage, so wie sie sich zu diesem Zeitpunkt präsentierte, Zweifel an einem Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad von 100 % entstehen. Dies insbesondere angesichts der durch die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter der Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin, A.___, im Februar 1998 (vgl. vorstehend E. 3.1) dem Beschwerdeführer attestierten voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fänglichen Arbeitsfähigkeit sowohl in seiner angestammten Tätigkeit als auch in einer anderen leichten bis mittelschweren Arbeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem konnte der psychiatrische Gutachter Dr. C.___ in seinem Gutachten vom Oktober 1998 (vgl. vorstehend E. 3.3) das Verhalten des Beschwerdeführers keiner Diagnose zuordnen und führte aus, dass dieser seine Opferrolle betone </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und eine entsprechende Entschädigung und Genugtuung gefordert sowie an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls massive Drohungen geäussert habe. Zur Arbeitsfähigkeit des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers äusserte sich Dr. C.___ in der Folge nicht und verwies diesbezüglich auf den behandelnden Psychiater. Dieser konnte jedoch seinerseits im Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 1998 (vgl. vorstehend E. 3.2) keine sicheren Angaben zur Arbeitsunfähigkeit machen und ging grundsätzlich von einem besserungsfähigen Zustand aus. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Genauere Abklärungen der tatsächlichen gesundheitlichen Situation und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers fanden auch anlässlich der im Dezember 1999 und im Mai 2003 veranlassten Revisionsverfahren und anschliessenden Bestätigungen des Rentenanspruches nicht statt, indem lediglich unbegründete Berichte des Hausarztes Dr. D.___ eingeholt wurden (vgl. vorstehend E. 4.1). Auch im Rahmen des im Jahr 2006 eingeleiteten Revisionsverfahrens holte die Beschwerdegegnerin, nachdem sich der Beschwerdeführer geweigert hatte, sich psychiatrisch begutachten zu lassen, lediglich Berichte der behandelnden Ärzte Dr. D.___ und PD Dr. F.___ ein (vgl. vorstehend E. 4.2-3). Die Bestätigung der ganzen Invalidenrente mit Mitteilung vom 25. Juli 2011 (vgl. Urk. 9/190) basierte ebenfalls lediglich auf den Einschätzungen der behandelnden Ärzte (vgl. vorstehend E. 5.1-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts der Erfahrungstatsache, dass behandelnde Arztpersonen und Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kräfte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5, 125 V 351 E. 3b/cc), lassen demnach auch die den nach der ursprünglichen Rentenzusprache erfolgten Bestätigungen des Rentenanspruches zugrundelie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den medizinischen Berichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 9/123, Urk. 9/157, Urk. 9/176, Urk. 9/190)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zweifel an einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechtskonformen Sachverhaltsabklärung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit rechtskräftigem Urteil des Bezirksgerichts Z.___ vom 10. September 2015 (Urk. 9/243-244) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer hinsichtlich der ab Mai 2009 bis Januar 2011 bezogenen Rentenleistungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Widerhandlung gegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5 AHVG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">70 IVG und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31 ATSG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Meldepflicht-verletzung) und betreffend die ab Februar 2011 bezogenen Rentenleistungen des mehrfachen Betruges im Sinne von Art. 146 StGB zulasten der Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsanstalt des Kantons Zürich schuldig gesprochen (vgl. Urk. 9/244 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> III Ziff. 1-2, Dispositiv Ziff. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach ständiger Praxis ist das Sozialversicherungsgericht weder hinsichtlich der Angabe der verletzten Vorschriften noch hinsichtlich der Beurteilung des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schuldens an die Feststellung und Würdigung des Strafgerichts gebunden. Es weicht aber von den tatbeständlichen Feststellungen des Strafgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">resse der Rechtssicherheit und Rechtseinheit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nur ab, wenn der im Strafverfahren ermittelte Tatbestand und dessen rechtliche Subsumtion nicht zu überzeugen vermögen oder auf Grundsätzen beruhen, die zwar im Strafrecht gelten, im Sozialversicherungsrecht jedoch unerheblich sind (BGE 125 V 237 E. 6a mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die Verwertbarkeit des vom Haftpflichtversicherer gewonnenen und im Rahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Strafverfahrens berücksichtigten Observationsmaterials (vgl. Urk. 9/200-203) für das hiesige Verfahren anbelangt, hat das Bundesgericht in Auseinandersetzung mit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechte (EGMR) 61838/10 vom 18. Oktober 2016 in Sachen Savjeta Vukota-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bojic festgehalten, dass es im Bereich der Invalidenversicherung gleicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massen wie im Unfallversicherungsrecht an einer genügenden gesetzli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Grundlage fehle, welche die verdeckte Überwachung umfassend klar regle und demnach die Observation an und für sich rechtswidrig, das heisst in Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzung von Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) bezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungsweise Art. 13 der Schweizerischen Bundesverfassung (BV) erfolgt sei. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen hielt das Bundesgericht fest, es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine andere Frage, ob das Material, welches im Rahmen der widerrechtlichen Observation gesammelt worden sei, beweismässig verwertb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar sei (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_806/2016 vom 14. Juli 2017 E. 4-5). Weiter wurde ausgeführt, dass für den Entscheid über die Verwertbarkeit des rechtwidrig erlangten Beweises hauptsächlich eine Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abwägung zwischen privaten und öffentlichen Interessen massgebend sei (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_806/2017 E. 5.1.1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde vorliegend im öffentlichen Raum bei unbeein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">flussten Handlungen aufgenommen. Er war </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weder einer systematischen noch s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tändigen Überwachung ausgesetzt und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlitt in dieser Hinsicht einen relativ bescheidenen Eingriff in seine grundrechtliche Position</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stellt man diesen Aspek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten das erhebliche und gewichtige öffentliche Interesse an der Verhin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung des Versicherungsmissbrauchs (vgl. dazu Urteil 8C_239/2008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 17. Dezember 2009 E. 6.4.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entgegen, ergibt sich, dass die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorliegende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Obser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (inklusive Fotodokumentation und Videoaufnahmen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und damit auch das gestützt darauf ergangene Urteil des Bezirksgerichts Z.___ vom 10. September 2015 (Urk. 9/243-244) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorliegende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beweiswürdig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezogen werden können. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu berücksichtigen sind ferner die öffentlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Youtube-Auftritte des Beschwerdeführers, sowie die über ihn erschienen Berichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf Onlineportalen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/244 S. 4 II </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/203, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/213).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend bestehen demnach keine Gründe, von den schlüssigen und nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbaren Feststellungen im Urteil des Bezirksgerichts vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/243-244) abzuweichen (vgl. vorstehend E. 7.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ergaben sich unter anderem die nachfolgenden Observations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergebnisse (Urk. 9/244 S. 15 ff. Ziff. 4.4): </span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">Andererseits liegen DVDs von Videoaufnahmen (act. 2/7), ein dazugehöriger Bericht (act. 2/5) sowie ein Na</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">chtragsbericht (act. 3/1) der I.___</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> GmbH bei den Akten, aus welchen ersichtlic</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">h ist, dass der Beschuldigte oh</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">ne weiteres teilweise strenge körperliche Arbeiten verrichten und auch längere Autofahrten bewältigen konnte. Insbesondere </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">wurde der Beschuldigte dabei ge</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">filmt und beobachtet, wie er bei einem Fussballspiel einen Streit zu schlichten versuchte, wie er offensichtlich freudig über die Entwicklung des Fussballspiels eine Bierflasche vom Boden aufhob, ca. zwei M</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">eter lange Holzbretter vom Roll</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">wagen der Bandsäge weghob, einen zwei Meter langen Baumstamm von ca. 25 cm Durchmesser mit einem anderen Mann vom Boden aufhob und diesen über eine schiefe Ebene auf den Rollwagen der Bands</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">äge rollte, wie er beim Sägevor</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">gang den Baumstamm mit der linken Hand niederhielt, während er mit der Rechten am Rollwagen anschob, den Schnittabfall vom Rollwagen wegwarf und am Ende mit der anderen Person den Baumsta</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">mm aufhob und der Länge nach um</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">drehte,</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> wie er erneut ein Fussballspiel</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> verfolgt</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">e und dabei den Kopf ohne Bewe</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">gungseinschränkungen drehte, wie er ohne sichtbare Schonhaltung aus dem Auto stieg, sich ausserhalb des Wagens normal bewegte und später wieder einstieg, wie er mit einer Schaufel kraft- und schwungvoll Erde weghob, auf dem Boden stehende Einkaufstüten ohne weiteres in den Kofferraum seines Autos hob, bei der errichteten Kirche eine ca. drei Meter lange D</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">eckenstütze weghob und ein da</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">ran befestigtes Brett entfernte, indem er die Metallstange mehrmals zu Boden schlug, wie er eine Getränkekiste und danach ein in ein Tuch eingewickeltes Spanferkel aus einem Kofferraum hob und zu einem Tisch trug, weitere Arbeiten mit der Schaufel und an der Bandsäge ausführte, wie er auf einer Leiter stehend einer über ihm auf dem Dach stehenden Person </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">eine Plastiktüte über Kopf über</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">gab und schliesslich, wie er nach der Fahrt nach </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">K.___</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> vor der Besprechung vom 2</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">8. </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">März 2012 auf der</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> Fahrerseite aus dem Auto stieg.</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> Ferner liegen bei den Akten eine Aufnahme eines Youtube-Beitrags, welcher auf der Website des staatlichen serbischen Fernsehens </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">N.___</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> veröffentlicht wurde (act. 3/2), sowie entsprechende Berichte, welche auf den Websites von </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">N.___</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> resp. der Gemeinde </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">J.___</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> (act. 3/4; Übersetzungen in act</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">. 3/7, 3/8) zu finden waren. Ge</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">mäss der Übersetzung des Interviews mit dem Titel "</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">X.___</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> über die Ortsgemeinschaft </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">L.___</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">" rühmt der Reporter den Beschuldigten zusammengefasst dafür, dass dieser "immer so viel für sein Do</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">rf tut" (act. 3/7 S. 1). Der Be</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">schuldigte erklärte darauf im wesentlichen, er und</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> andere ("wir") hätten Vereinba</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">rungen mit Bürgern für die Asphaltierung der Str</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">assen getroffen, wobei sie hoff</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">ten, jährlich zwei Kilometer asphaltieren zu k</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">önnen, sie hätten einen entspre</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">chenden Antrag gestellt etc. Sie arbeiteten an der Kirche, mit der sie zwei Jahre vorher angefangen hätten. Daneben werde die Schule eingerichtet und renoviert. Man könne mit den Bürgern und der Gemeinde arbeiten. Der Reporter erklärte gemäss Übersetzung weiter, die Mitbürger hätten vollkommenes Vertrauen i</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">n den Beschuldigten (act. 3/7 S.</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> 2). Auf die Situation bezüglich elektrischer Energie und Masten in </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">L.___</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> angesprochen, erklärte der Beschu</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">ldigte, er sei auch zufrie</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">den, was sie bis dahin g</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">emacht hätten. Sie hätten drei Überlandleitungen "ge</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">macht", drei Transformatoren herangezog</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">en und Niederspannungsnetze "ge</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">macht" (ebd.). Weiter erklärte er hierzu, sie rechneten damit, dass sie im folgenden Jahr alle Betonmasten aufstellen würden, so dass alles aufgespannt sein </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">würde. Gemäss einer zweiten Übersetzung eines veröffentlichen Interviews mit dem Titel "Kirchenfest in </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">L.___</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">" erklärte der B</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">eschuldigte im Wesentlichen, je</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">de Kirche feiere ihr Fest und sie in </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">L.___</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> hätten diese Kirche erbaut (act. 3/8 S. 1). Man ("wir") werde dieses Jahr viel an dieser Kirche arbeiten, am Portal, an den Zäunen, an den Fliesen im Inneren. Man ("wir</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">") bemale die Kirche. Weiter er</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">klärte der Beschuldigte, sie als Ortsgemeinschaf</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">t hätten Pläne gemacht, sie wür</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">den dieses Jahr auch mit dem Asphaltieren der Dorfstrassen beginnen (act. 3/8 S. 2). Schliesslich machte der Beschuldigte als Obmann der Dorfgemeinscha</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">ft in einem auf dem Onlineportal</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">O.___</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> erschienenen Artikel im Zusammenhang mit Kritik an der erbauten Kirche von sich reden (act</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">. 3/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Verletzung der Meldepflichten des Beschwerdeführers betreffend die Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spanne von Mai 2009 bis Januar 2011 wurde im rechtskräf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen Urteil des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zirksgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 10. September 2015 Folgendes festgehalten (S. 25 f. III.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ermittlungen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___ GmbH wurden im Mai 2009 anhand genommen (act. 2/5 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1 f.). Konkrete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beobachtungen bezüglich des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitszustands des Beschuldigten konnten erstmals am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2009 gemacht werden. Der Ermittler stellte fest, dass beim Beschuldigten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht die geringsten körperlichen Bewegungseinschränkungen zu erkennen seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (act. 2/5 S. 4). Spä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">testens von da an gilt als erwiesen, dass sich die f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ür die Leistungen der Privatklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerin 1 (SVA Zürich) massgebenden Verhältnisse des Beschuldigten im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG wesentlich veränd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ert haben. Dadurch, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schuldigte weiterhin Leistungen der Privatklägerin 1 bezog, verletzte er die ihm obliegende Meldepflicht und machte sich damit im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5 AHVG in Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bindung mit Art. 70 IVG und Art. 31 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG strafbar.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die ab Februar 2011 bezogenen Rentenleistungen anbelangt, wurde das Folgende festgehalten (S. 26 III. Ziff. 2): </span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">Im Fragebogen betreffend Revision der Invalidenrente/Hilflose</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">nentschädigung zuh</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">anden der SVA Zürich bestätigte der Besch</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">uldigte am 4. Februar 2011 wahr</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">heitswidrig, sein Gesundheitszustand - bei welchem die Versicherungen von einer 100-prozentigen Arbeitsunfähigkeit ausgingen - habe sich nicht verändert und </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">er gehe keiner Arbeit nach (act.</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> 9/28). Es folgten verschiedene Arztberichte, welche aufgrund der falschen Angaben des Beschuldigten dasselbe bezeugten. Die vom Beschuldigten vorgegebenen Beschwerden konnten nicht auf ihre Richtigkeit hin überprüft werden, womit das Tatbestandsmerk</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">mal der Arglist gegeben ist. Ge</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">stützt auf die falschen Angaben des Beschuldigten erkannte die Privatklägerin 1 auf die unveränderte Ausrichtung einer 100-prozentigen IV-Rente. Der Beschuldigte handelte ganz offensichtlich</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> vorsätzlich und mit Bereicherungsabsic</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">ht. Eine verminderte Schuldfähigkeit ist wie erwähnt auszu</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">schliessen. Betrug ist demnach zweifellos gegeben und die rechtl</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">iche Würdigung der Staatsanwalt</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">schaft ist zutreffend.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einhergehend mit den Feststellungen im Urteil des Bezirksgerichts Z.___ vom 10. September 2015 (vgl. Urk. 9/244 S. 23 Ziff. 8) liess die Beschwerdegegnerin in der hier angefochtenen Verfügung (Urk. 2) die Frage, ob die ursprüngliche Rentenzusprache und deren Bestätigung in der Folge überhaupt rechtens ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesen respektive ob eine Wiedererwägung zu prüfen sei (vgl. vorstehend E. 7.1), zugunsten des Beschwerdeführers offen und ging ab Mai 2009 von einem aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht nicht mehr eingeschränkten Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand des Beschwerdeführers aus. Diesbezüglich wurde im Urteil des Bezirks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts Z.___ vom 10. September 2015 das Folgende festgehalten (vgl. Urk. 9/244 S. 23 ff. Ziff. 8):</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">Dass der Beschu</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">l</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">digte nach dem Unfall erhebliche Beschwerden hatte, scheint durchaus möglich. Spätestens mit den eindeutigen Observationsvideos wird jedoch klar, dass das Beschwerdebild, wie es der Beschuldigte gegenüber Ärzten und Versicherungen schilderte, nicht (mehr) vorlag. Während er ge</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">genüber den Ärzten und Versiche</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">rungen stets angab, er leide unter sehr starken Schmerzen an Rücken, Nacken etc., so dass er in seiner Beweglichkeit so stark eingeschränkt sei, dass er den Kopf kaum seitlich drehen könne, nur kurze Strecken gehen könne und nicht mehr als drei Kilogramm für kurze Zeit heben könne, zeigen die Videoaufnahmen auch in kurzen Sequenzen, dass der Beschuldigte locker mit einer Hand eine Bierflasche seitlich vom Boden heben kann, dass</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> er den Kopf beim Schlichten ei</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">nes Streits, beim Zuschneiden von Baumstäm</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">men an einer Maschine, beim Ver</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">folgen eines Fussballspiels und beim Aussteigen aus dem Auto ohne weiteres auf die Seite drehen kann, dass er teils schwere Lasten heben und herumtragen kann, so beispielsweise die geschnittenen Holzlatten, die grossen Metallstangen, welche die Decke der Kirche gestützt hatten, die Getränkekiste oder das in eine Decke gewickelte Spanferkel. Offensichtlich war es ihm auch möglich, Erdmaterial mit einer Schaufel kraft- und schwungvoll weg</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">zuschaufeln. Bei sämtlichen Auf</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">nahmen sind keine Schonhaltungen festzust</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">ellen. Auch wenn die aufgenomme</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">nen Sequenzen teilweise lediglich kurze Ausschn</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">itte von den Tätigkeiten des Be</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">schuldigten zeigen und er dazwischen, wie es der eine Zeuge bestätigte, auch Pausen einlegte, so geht daraus mehr als deutlich hervor, dass er genau solche Tätigkeiten zu verrichten mochte, welche er bei den verschiedenen Befragungen in Abrede stellte. Wenn er geltend macht, man wisse nicht, wie schlecht er sich nach den aufgezeichneten Arbeiten jeweils am Folg</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">etag gefühlt habe, ist nicht er</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sichtlich, weshalb er gleichartige Arbeiten im Z</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">uge der weiteren Observation er</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">neut verrichtete. Dass er angeblich lediglich den ersten Teil der Autofahrt</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> zur Be</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sprechung vom 2</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">8. </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">März 2012 in </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">K.___</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> selber gefahren sei, stellte sich ferner aufgrund der Aussagen des Zeugen </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">M.___ sowie angesichts der Auf</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">nahmen, welche den Beschuldigten beim Aussteigen auf der Fahrerseite zeigten, als bare Lüge heraus, die er in einer spätere</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">n Einvernähme mit einem Missver</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">ständnis zu rechtfertigen versuchte. Da die vom Beschuldigten behaupteten körperlichen Beeinträchtigungen mittels der genan</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">nten Beweismittel widerlegt wer</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">den können, versucht nun die Vertei</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">di</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">gung, die geltend gemachte </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">keit mit psychischen Beschwerden des Beschuldigten zu rechtfertigen. Solche waren seitens des Beschuldigten wie bereits erw</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">ähnt jedoch nie konkret ein The</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">ma und wenn, dann in Zusammenhang mit seinen körperlichen Beschwerden, welche offensichtlich bei weitem nicht so dramatisch sein konnten, wie dargestellt. Der Beschuldigte bestätigte in der Videoaufnahme, welche </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">auf der Website des staatlichen serbischen Fernsehens </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">N.___</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> veröffentlicht wurde, sowie in den Berichten auf den Websites von </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">N.___</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> und im Artikel im Onlineportal </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">O.___</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> seine Hilfe und seinen Einsatz bei der Instandstellung der I</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">nfrastruk</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">tur des Dorfes </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">L.___</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">.</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> Offen</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sichtlich fiel er mit seinem Enga</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">gement für das Wohl des Dorfes auf, sodass ein Bericht über di</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">e Entwicklung des Dorfes und da</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">bei auch über ihn als Dorfvor</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">steher gemacht wurde. Der Beschuldigte bewies </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sich demgemäss als engagierter Bürger und in seinem Amt als Dorfvorsteher. Auf der besagten Videoaufnahme wirkt er vital und enthusiastisch. Die Vorbringen der Verteidigung, die Arbeits</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">unfähigkeit beziehe sich vor allem auf die psychischen Beschwerden des Be</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">schuldigten, können angesichts dessen nicht nachvollzogen werden</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Einschätzung durch Dr. H.___ vom 28. Mai 2012 (vgl. vorstehend E. 6.1) kann gefolgt werden, wonach die im Rahmen der Rentenrevision im Jahr 2011 von den behandelnden Ärzten Dr. D.___ im April 2011 (vgl. vorstehend E. 5.1), von Dr. G.___ im Mai 2011 (vgl. vorstehend E. 5.2) und von PD Dr. F.___ im Juni 2011 (vgl. vorstehend E. 5.3) attestierten Arbeitsunfähigkeiten und be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Einschränkungen des Beschwerdeführers sich nicht mit den im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rahmen der Observation festgestellten Aktivitäten vereinbaren liessen. So stehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beobachten Tätigkeiten (vgl. auch vorstehend E. 7.3) einem invalidisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Leiden entgegen, und die Ausführungen der behandelnden Ärzte beruhten allesamt auf den subjektiven Angaben des Beschwerdeführers und stellten nicht auf objektivierte Befunde ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bereits im Urteil des Bezirksgerichts Z.___ vom 10. September 2015 wurde die vom Beschwerdeführer beantragte Durchführung einer psychiatrischen Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung mit der folgenden Begründung abgelehnt (vgl. Urk. 9/244 S. 21 f. Ziff. 7.1):</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">Hierzu ist festzuhalten, dass der Beschuldigte bei sämtlichen Befragungen seine Schmerzen in Nacken, Rücken etc. und die körperlichen Einschränkungen als Folge dieser Schmerzen beschrieb. Gemäss Besprechungsprotokoll vom 2</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">8. </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">März 2012 (act. 2/4) bezifferte er seine Schmerzen auf einer Skala von 1 bis 10 mit 10, wobei 10 am schlimmsten sei. Dass diese körperlichen Beschwerden neben den psychischen Leiden hinsichtlich seiner Arbeitsunfähigkeit nur zweitrangig sei</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">n</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> sollten, ist nicht nachvollziehbar, zumal er Letztere nicht erwähnte. Im Gegenteil bejahte er die Frage, ob chronifizierte Nacken- und Rückenschmerzen als Grund für die Arbeitsunfähigkeit im Vordergrund stünden. Das Beschwerdebild des Beschuldigten wie auch die angebliche Arbeitsunfähigkeit lassen sich nicht mit den gemachten Wahrnehmungen vereinbaren. Auf einigen bei den Akten liegen</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">den Video-Aufnahmen und Gesprächsaufzeichnungen </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">ist ein vitaler Beschul</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">digter zu sehen, der bei einem Fussballmatch freudig nach einer Bierflasche greift, ein Spanferkel-Essen organisiert und gutgelaunt im Fernsehen auftritt.</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> Wenn auch der TV-Moderator mit seinen Lobhudeleien etwas übertrieben haben mag, geht dennoch aus dem Bericht hervor, dass der Beschuldigte, als Orts</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">vorsteher </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">und pater familias seine Aufgaben erfüllt hat. Wäre der Beschuldigte derart psychisch und physisch angeschlagen, dass er arbeitsunfähig ist, wäre er zu solchen Handlungen zweifellos nicht in der Lage gewesen.</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> Ein Gutachten zur Arbeitsunfähigkeit aufgrund psychischer Beeinträchtigung</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> ist somit nicht erfor</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">derlich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dieser Auffassung ist auch aufgrund der nachfolgenden Ausführungen zu folgen. Einerseits sind, wie ausgeführt (vgl. vorstehend E. 1.2), nur jene psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Leiden aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht relevant, welche selbst bei Aufbietung des guten Willens nicht überwunden werden können und so einer Arbeitsfähigkeit im Wege stehen. Das beobachtete hohe Aktivitätsniveau mit zahlreichen zwischenmenschlichen Interaktionen schliesst jedoch ein solches aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht relevantes - da unüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">windbares - Leiden aus. PD Dr. F.___ bestätigte dies, indem er selbst im Mai 2016 ausführte, dass die Depressionen bei körperlichen Aktivitäten des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers in den Hintergrund treten würden (vgl. vorstehend E. 6.7). Soweit PD Dr. F.___ auch nach Einsicht in das Observationsmaterial gestützt auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers, die er in keiner Weise zu hinterfragen schien, daran festhielt, dieser sei sowohl psychisch als auch somatisch massiv eingeschränkt (vgl. vorstehend E. 6.3-7), sind diese Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führungen vor dem Hintergrund seiner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auftrag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">srechtlichen Vertrauensstellung zu würdigen (vgl. vorstehend E. 7.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter ist zu bemerken, dass, sofern PD Dr. F.___ tatsächlich von einem derart invalidisierenden psychiatrischen Leiden ausging, die seit 2007 lediglich sporadisch durchgeführte Therapie (vgl. vorstehend E. 5.3 und E. 6.3) hierzu im groben Widerspruch steht. Dass der Beschwerdeführer sich in eine ernsthafte regelmässige psychiatrische Therapie begeben hätte, ist in den Akten nicht dokumentiert, was auch darauf schliessen lässt, dass der Leidensdruck kaum so gross gewesen sein kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit der Beschwerdeführer sinngemäss geltend macht, er leide an einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">toformen Schmerzstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd es sei ein Gutachten mit Indikatorenprüfung zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">veranlassen (vgl. vorstehend E. 2.2), ist zu beachten, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die auf die Begrif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">flich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit des medizinischen Klassifikationssystems abstellende Diagnose der anhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenden somatoformen Schmerzstörung nur dann zur Feststellung einer inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherungsrechtlich erheblichen Gesundheitsbeeinträchtigung führt, wenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Diagnose auch unter dem Gesichtspunkt der - in der Praxis zu wenig beach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teten - Ausschlussgründe nach BGE 131 V 49 standhält.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Danach liegt regelmässig keine versicherte Gesundheitsschädigung vor, soweit die Leistungseinschränkung auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aggravation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder einer ähnlichen Erscheinung beruht. Hinweise auf solche und andere Äusserungen eines sekundären Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsgewinns (dazu BGE 140 V 193 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">197) ergeben sich namentlich, wenn: eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geschilderten Schmerzen und dem gezeigten Verhalten oder der Anamnese besteht; intensive Schmerzen angegeben werden, deren Charakterisierung jedoch vage bleibt; keine medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Behandlung und Therapie in Anspruch genommen wird; demonstrativ vorgetragene Klagen auf den Sachverständigen unglaubwürdig wirken; schwere Einschränkungen im Alltag behauptet werden, das psychosoziale Umfeld jedoch weitgehend intakt ist (BGE 131 V 49 E. 1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da vorliegend die im Rahmen der Observation festgestellten Aktivitäten mit den im Allgemeinen und gegenüber den behandelnden Ärzten angegebenen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den und Beeinträchtigungen im krassen Widerspruch stehen, ist vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend der Ausschlussgrund der Aggravation respektive Simulation der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den ohne weiteres zu bejahen, weiter dürfte es auch bei den zahlreichen doku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentierten Aktivitäten, Auftritten an öffentlichen gesellschaftlichen Anlässen sowie Fernsehauftritten an der Konsistenz der Beschwerden fehlen, so dass auf ein solches Gutachten im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sinne der antizipierten Beweiswürdigung (BGE 122 V 157 E. 1d) zu verzichten ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demnach ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> spätestens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab Mai 2009</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich verbessert hat und seither kein rentenbegründender Invaliditätsgrad mehr vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu diesem Zeitpunkt bezog der Beschwerdeführer weder seit 15 Jahren eine Rente, noch hatte er das 55. Lebensjahr erreicht, weshalb keine Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungsmassnahmen zu gewähren sind (vgl. Urteil 9C_228/2010 vom 26. April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2011).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund des Gesagten ist einhergehend mit den Feststellungen im Urteil des Bezirksgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/243-244) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von einem zumindest ab Mai 2009 ausgewiesenermassen verbesserten Gesundheitszustand auszugehen. Indem der Beschwerdeführer dies der Beschwerdegegnerin nicht mitteilte, hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diese zu Recht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ine Verletzung der Meldepflicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab Mai 2009 bejaht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demnach erweist sich die angefochtene Verfügung (Urk. 2) als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer beantragte die Gewährung der unentgeltlichen Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflege (Urk. 1 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraussetzungen für die Bewilli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeistän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 47, 100 V 62, 98 V 117).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die unentgeltliche Rechtspflege kann nur gewährt werden, wenn die Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorkehr nicht aussichtslos ist. Als aussichtslos sind nach der bundesgericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Rechtsprechung Prozessbegehren anzusehen, bei denen die Gewinnaus-sichten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(ex ante betrachtet; BGE 124 I 304 E. 2c S. 307) beträchtlich geringer sind als die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Gewinn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie nichts kostet (BGE 129 I 129 E. 2.3.1 S. 135; 128 I 225 E. 2.5.3 S. 235).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Beschwerde machte der Beschwerdeführer geltend, das Verfahren sei zur verbesserten medizinischen Abklärung an die Vorinstanz zurückzuweisen und er habe weiterhin Anspruch auf die bisherige ganze Invalidenrente (vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend E. 2.2). Aufgrund der Aktenlage - insbesondere aufgrund der Obser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vationsergebnisse und auch des rechtskräftigen Urteils des Bezirksgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 10. September 2015 (Urk. 9/243-244) - musste dem Beschwerdeführer be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wusst sein, dass bei ihm kein invaliditätsrelevanter Gesundheitsschaden mehr ausgewiesen und die Invalidenversicherung nicht leistungspflichtig ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Sodann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hielt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> der Beschwerdeführer im Rahmen des Beschwerdeverfahrens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mit seinen Ausführungen explizit an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">im rechtskräftigen Urteil des Bezirks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ge-richts Z.___ vom 10. September 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">als unrichtig erkannten Umständen fest, welche Basis für die Annahme einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Arbeitsunfähigkeit waren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Damit bewegt sich aber die Beschwerdeerhebung nicht nur im aussichtslosen Bereich - bei welchem die Gewinnaussichten erheblich geringer als die Verlust</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gefahren sind - sondern vielmehr im mutwilligen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Jedenfalls können die Erfolgsansichten der Beschwerde nicht als ernsthaft bezeichnet werden, weshalb das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führung und Rechtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beiständung abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG sind ermessensweise auf Fr. 1‘000.-- festzulegen und ausgangsgemäss dem unterliegenden Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtsvertretung und unentgeltliche Prozessführung wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sodann erkennt das Gericht:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 1‘000.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Lars Dubach</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSchucan</p><p></p></div> </div></body></html>