<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>UV.2018.00068</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Fonti</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">2</span><span class="Standard berschrift2">1. </span><span class="Standard berschrift2">August 2019</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Christine Fleisch</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Meier </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Fingerhuth</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Fleisch </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Häberli</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">, Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Lutherstrasse 36, 8004 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">AXA Versicherungen AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Generaldirektion</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">General </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Guisan</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">-Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1978, war vom 1. September 2007 bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31. Oktober</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Urk. 13/A26) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG als Sicherheitsangestellter am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angestellt und in dieser Funktion gegen die Folgen von Unfällen bei der AXA Versicherungen AG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(nachfolgend: AXA) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versichert. Am 11. April 2014 verlor der Versicherte auf der Schrägbank </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 50 kg Schulterdrücken die Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trolle über die Langhantel und verletzte sich dabei an der linken Schulter und der Halswirbelsäule (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 13/A1-A2). Die AXA gewährte die gesetzlichen Leistungen (Urk. 13/A10). Mit Verfügung vom 9. Februar 2017 stellte die AXA die Leistun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen mangels Kausalität der Beschwerden zum Ereignis vom 11. April 2014 per 31. Dezember 2016 ein (Urk. 13/A49). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die dagegen am 10. März 2017 erhobene Einsprache (Urk. 13/A57; vgl. auch Ergänzung vom 27. April 2017, Urk. 13/A60) wies die AXA mit Entscheid vom 12. Februar 2018 ab (Urk. 13/A69 = Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 14. März 2018 Beschwerde gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 12. Februar 2018 (Urk. 2) und beantragte, dieser sei aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heben und es seien ihm bis auf W</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eiteres die gesetzlichen Leistungen auszurichten. Eventuell sei eine orthopädische und neurolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gische Begutachtung durchzuführen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf Kos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten der AXA (Urk. 1 S. 2). Mit Eingabe vom 29. Juni 2018 reichte der Versicherte zwei ärztliche Berichte (Urk. 9/1-2) ein und machte Ausführungen dazu (Urk. 8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 9. Juli 2018 beantragte die AXA die Abweisung der Beschwerde (Urk. 12).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer beantragte m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it Replik vom 5. November 2018 ergänzend die Einholung eines gerichtlichen Gutachtens über die Frage der natürlichen Kausalität zwischen dem Unfallereignis und den bild</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebend ausgewiesenen Verletzungen sowie der daraus resultierenden Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit (Urk. 19). Die Beschwerdegegnerin hielt mit Duplik vom 23. Januar 2019 an der beantragten Abweisung fest (Urk. 23), was dem Beschwerdeführer am 31. Januar 2019 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 24). Mit Eingabe vom 14. Februar 2019 (Urk. 25) legte der Beschwerdeführer einen weiteren Arztbericht ins Recht (Urk. 26). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p><span> </span><span>Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span>wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem</span><span>ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p><span> </span><span>Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am </span><span>11. April 2014</span><span> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall An</span><span>wendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des na</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">türlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p><span> </span><span>Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver</span><span>waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm ob</span><span>liegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Mög</span><span>lichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsan</span><span>spruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2) da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von aus, gestützt auf das rheumatologisch-psychiatrische Gutachten vom 10. Oktober 2016 beziehungsweise 23. November 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien die Leistungen für die linksseitigen Schulter-/Armbeschwerden per 31. Dezember 2016 einzustellen, da diese nicht mehr natürlich kausal zum Ereignis vom 11. April 2014 seien (S. 13 ff. Ziff. 2.3.3 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daran hielt die Beschwerdegegnerin i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n der Beschwerdeantwort (Urk. 12) wie auch in der Duplik (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23) fest. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, auf das Gutachten von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">näher genannten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gründen nicht abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt werden. Die anhaltenden Beschwerden würden in einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfallereignis stehen, weshalb die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin weiterhin leistungspflichtig sei (S. 7 ff. Ziff. 4 ff.; vgl. auch Urk. 8 und Urk. 19).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die über den 31. Dezember 2016 hinaus anhaltenden Beschwerden des Beschwerdeführers noch in einem Kausalzusammenhang mit dem Ereignis vom 11. April 2014 stehen und dementsprechend weiterhin ein An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf Leistungen der Beschwerdegegnerin besteht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wenige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tage nach dem Unfall angefertigten MRI der Halswirbel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">säule (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">HWS</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) sowie des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-MRI der linken Schulter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde vom zuständigen Radiologen folgende Beurteilung abgegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Bericht des Zentrums für Radiolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gie, Röntgeninstitut </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 14.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2014, Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14/M5 Beilage)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">: «Partialruptur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Infraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wie beschrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben, keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">transmurale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rupturkomponente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Bursitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subacromialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Acromeon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Typ II nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bigliani</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tendinose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subscapularissehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und umschriebene Riss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildung/Partialruptur in den kranialen Anteilen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bizepssehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> intakt. Kein Knochenmarksödem. Mässige AC-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gelenksarthrose.»</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier Monate später zeigte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich gemäss Bericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desselben radiologischen Zentrums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zur gleichentags durchgeführten MRI-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arthrographie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der linken Schulter im Vergleich zur Voruntersuchung bei zwischenzeitlich deutlich weniger ödematösen/entzündlichen Veränderungen der Sehnen ein Nachweis einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kurzstreckigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">transmuralen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ruptur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ansatznahe auf einer Länge von etwa 2 Millimetern mit Unterflächenausdünnung, leichte Unterflächenveränderungen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Infraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geringe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeichen der Tendinitis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subscapularissehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Muskulatur sei unverändert kräfti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g. Die übrigen Verhältnisse sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stationär und das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enohumerale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gelenk altersentspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chend normal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14/M8)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund persistierender Beschwerden (Schmerzen, Bewegungseinschränkung) der linken Schulter (vgl. Bericht vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2014 der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Klinik, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14/M5) erfolgte anfangs November 2014 eine Schulterarthroskopie links mit Tenotomie und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tenodese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der langen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bizepssehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehnenrepair</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Acromioplastik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bursektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subacromia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Austrittsbericht vom 6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2014 sowie Operationsbericht vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Klinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14/M7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im weiteren Verlauf wurde beim Beschwerdeführer eine postoperative </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Frozen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">shoulder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostiziert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Bewegungseinschränkung sei weder unter NSAR-Therapie noch mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> physiotherapeutischer Übung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beeinflussbar (Bericht vom 27. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2015 der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Klink, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14/M11). Schliesslich sei auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapierefrektären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> postoperativen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Frozen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">shoulder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit deutlicher Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wegungseinschränkung aktiv wie passiv die Indikation zu einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Revisionsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">griff (diagnostische Schulterarthroskopie mit partieller </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Adhäsiolyse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/ventralem Kapselrelease sowie partieller Fadenankerentfernung) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt. Im pr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">äoperativ durchgeführten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arthro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MRI habe sich eine weiterhin intakte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenman</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die präoperative Narkoseuntersuchung habe eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">so gut wie uneingeschränkte passive Schultergelenksbeweglichkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gezeigt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">freie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">glenohumerale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abduk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion bis 90</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">°</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei passiv tiefer Aussenrotation von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">°</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Aussenrotation in Abduk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion 90</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">°</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Innenrotation knapp 40</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">°</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Flexion sei bis knapp 120</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">°</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gelungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Intra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">operativ hätten sich keine wegweisenden Befunde gezeigt, welche die schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haften Bewegungseinschränkungen erklären könnten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Bericht vom 24. November 2015 der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Klinik, Urk. 14/M23 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">«Anamnese»; vgl. auch Operations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bericht vom 15. Oktober 2015 der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Klinik, Urk. 14/M21)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Postoperativ habe sich im Vergleich zur Narkoseuntersuchung wiederum eine deutlich eingeschränkte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aktive wie passive Beweglichkeit mit Flexion/Abduktion bis knapp oberhalb der Horizontalen, Aussenrotation tief gut </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">30</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">°</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Innenrotation sak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ral gezeigt. Es wur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de ein Verdacht auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">myofasz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzkomponente (differentialdiagnostisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">complex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> regional </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pain</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">syndrome</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">CRPS</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) gestellt (Bericht vom 24. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">015 der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Klinik, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14/M23</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Aus orthopädischer Sicht wurde festgehalten, dass die Ursache der Bewegungsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung sicherlich nicht durch ein mechanisches Problem verursacht worden sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Bericht vom 29. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">016 der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Klinik, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14/M24</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 14/M23 S. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> «Beurteilung und Procedere»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die weiteren Abklärungen ergaben auch aus neurologischer Sicht kein klinisches oder elektrophysiologisches Korrelat für die geklagten chronischen Schulter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen links (vgl. Bericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">016 der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Klinik, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14/M34). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine kausale Beteiligung der Halswirbelsäule an den seitens der Schulter geklagten Beschwerden sei auszuschliessen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Berichte vom 28. Oktober 2016, Urk. 14/M35, und vom 22. Dezember 2016, Urk. 14/M38, jeweils unter «Anamnese und Verlauf»). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Szintigraphiebef</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der linken Schulter vom 20. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Septe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mber 2016 fiel normal aus (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14/M36). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 29. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2016 erstattete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Auftrag der Invalidenversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung und unter Beteiligung der Beschwerdegegnerin ein internistisch-rheumato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logisches Gutachten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14/37/1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu seinem aktuellen Leiden habe der Beschwerdeführer angegeben, er habe bei Bewegung Schmerzen in der linken Schulter, die er deshalb kaum bewege und auch nicht einsetzen könne. In Ruhe spüre er keine Schulterbeschwerden. Daher benöt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ige er selten Schmerzmittel (S. 40 Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachterin hielt fest, der Beschwerdeführer zeige einen Schulterhochstand links, der sich bei Ablenkung deutlich verbessere. Er bewege die Schulter aktiv nur minimal. Eine passive Prü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fung der Beweglichkeit der linken Schulter lasse er nicht zu wegen der Schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen. Es bestehe kein systematischer Unterschied der Oberarmumfänge rechts zu links. Die beiden an beiden Vorderarmen gemessenen Umfänge seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seitengleich (S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">53 unten). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Messung der Knochendichte habe im rechten Radius des rechten Vorderarmes eine leichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Osteopenie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergeben. Die Knochendichte am linken Radius des linken Vorderarmes sei knapp normal gewesen und damit besser als rechts (der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer sei Linkshänder; vgl. S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">43 Mitte). Dies beweise einen normalen Einsatz des linken Vorderarmes seit langem.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Angabe des Beschwerdeführers, dass er den linken Arm kaum mehr einsetze, könne durch die Knochendichtemessung nicht bestätigt werden. Bei einem lang andauernden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mindergebrauch eines Armes trete schon nach wenigen Monaten eine deutliche Verminderung der Knochendichte im betroffenen Arm auf. Mit dem vorliegenden Ergebnis sei die Angabe des Beschwerdeführers, dass er mit dem linken Arm und der linken Hand schmerzbedingt kaum mehr etwas machen könne, offensichtlich falsch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">54 Mitte). Eine weitere Ungereimtheit finde sich in der Angabe, er kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sumiere keine Drogen und kiffe kein Cannabis. Allerdings sei ein Cannabis-Konsum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Urinsc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reening nachweisbar gewesen (S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">54 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe im Oktober 2015 in der Narkoseuntersuchung eine nor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">male Beweglichkeit der linken Schulter festgestellt werden können, weshalb kein mechanisches Hindernis für die Schulterbeweglichkeit bestanden habe. Die Ske</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lettszintigraphie habe keine vermehrte Knochenumbau-Aktivität gezeigt. Die Knochendichtemessung habe ergeben, dass der Beschwerdeführer den linken Arm und die linke Hand seit langem normal einsetze und mehr als den rechten Arm und die rechte Hand. Diese objektiven Befunde würden daher das Ausmass der Beschwerden nur zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einem kleinen Teil erklären (S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">55 oben). Diskrepant zur An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabe, er lenke sein Auto für kurze Strecken selbst, sei die gezeigte maximale Handkraft von links 12</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Norm (rechts 99</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Aus rheumatologischer Sicht gebe es keine Ursache für eine fast fehlende Handkraft links. Hier habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei der Messung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicher eine Selbstlimitierung bestanden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">55 unten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gl. zu den Dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">krepanzen auch S. 64 Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum natürlichen Kausalzusammenhang machte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> folgende Angaben (S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">66): Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kurzstreckige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ruptur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Sehne links von etwa 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mm sowie die begleitende Sehnenausdünnung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von etwa 15 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mm stehe mit überwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gender Wahrscheinlichkeit in einem Kausalzusammenhang zum Ereignis vom 11.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Ruptur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Sehne mit zweimaliger Arthroskopie bestehe eine dauerhafte verminderte Belastbarkeit des linken Schul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lenkes. Er benötige daher eine s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chulterschonende Tätigkeit und k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">önne maximal Lasten bis zu 12.5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kg hantieren. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die deutlich eingeschränkte Beweglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit und die weitgehende Funktionsunfähigkeit des linken Schultergelenks könne durch die objektiven Befunde nicht erklärt werden. Diese seien daher nicht eine Folge des Unfalles. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte folgende Diagnosen mit Auswirku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ng auf die Arbeitsfähigkeit (S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">52 Ziff.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9.2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">verminderte Belastbarkeit und Beschwerden des linken Schultergelenks nach Unf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">all am 11. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">April 2014 mit Kontusion der linken Schulter mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kurzstreckiger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">trans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">muraler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Supraspinatus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Ruptur (2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mm) und beglei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">de Sehnenausdünnung von etwa 15 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mm Länge</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">verminderte Belastbarkeit der HWS</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> aktuell ohne Beschwerden</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Sofern der Beschwerdeführer bei seiner bisherigen Tätigkeit als Sicherheitsange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">stellter keine Lasten über 12.5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">kg hantieren müsse, entspreche diese eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">passten Tätigkeit und sei ihm zu 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> zumutbar (S. 56 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des diagnostizierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">myofaszialen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzsyndroms der linken Schul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter wurde dem Beschwerdeführer von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, praktischer Arzt, Sportmedizin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Klinik, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis zum 31. Januar 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">attestiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei auch mittelfristig aufgrund des komplexen Schmerzszenarios nicht mit einer Wiederaufnahme der Erwerbstätigkeit zu rech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen sei. Es sei eine zunehmende psychophysische Erschöpfung zu sehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Bericht vom 22. Dezember 2016, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">M</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">38</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. auch Schreiben vom 28. Februar 2017, Urk. 14/M</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">40</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Bericht zur Verlaufskontrolle vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2017 der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Klinik (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14/M39</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) geht hervor, dass weder durch die durchgeführte Neuraltherapie noch durch die angepasste Schmerzmedikation eine Änderung des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildes eingetreten sei. Die Ursache der Beschwerden sei weiterhin völlig unklar. Aus orthopädischer Sicht gebe es keinerlei chirurgische Möglichkeiten, das Beschwerdebild zu beeinflussen. Es sei eine schmerztherapeutische Herangehens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise in einem stationären Setting mit begleitender psychologischer Betreuung zu empfehlen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 14. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2018 nahm der beratende Arzt der Beschwerdegegnerin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Facharzt für O</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Stellung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14/M41</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hielt fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, na</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch der MRI-Untersuchung vom 18. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Septem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 (vgl. Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14/M20) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und der Re-Arthroskopie vom 15. Oktober 2015 (vgl. Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14/M21) seien übereinstimmende Befunde einer suffizienten Sehnenheilung (-kontinuität) der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bekannt. Die Voraussetzungen für eine muskuläre Rehabilitation innert weniger Monate wären offensichtlich gewesen. Bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Narkoseuntersuchung vom 15. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2015 sei die Schulter als passiv nicht bewegungseingeschränkt er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schienen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aspektmässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe sich im Schultergelenk selber keine entzündliche oder adhäsive Manifestation gezeigt, so dass die Hypothese einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">retraktiven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Capsulitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Frozen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">shoulder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) zu Recht wieder verworfen worden sei. Es sei nicht gelungen, ein mechanisches Hindernis oder irgendwelche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumafolgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu do</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kumentieren. Ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">radikuläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Syndrom aus der HWS habe nicht eindeutig verifi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziert werden können, was aber ohnehin nicht unfallbedingt zu werten gewesen wäre. Somit sei das zum Zeitpunkt der rheumatologischen-psychiatrischen Begutachtung gezeigte funktionelle Schadensbild nicht mit objektivierbaren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">organischen Befunden vereinbar und erklärbar gewesen. Es habe somit im soma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Verständnis eine erhebliche Diskrepanz zwischen den subjektiven Beschwerden und den objek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Befunden bestanden (Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bezug auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Schadensmechanismus vom 11. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2014 gebe es keine un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fallkausalen Einschränkungen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Frage der vorliegend strittigen Unfallkausalität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgte eine Beurteilung durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Beide Ärzte legten schlüssig und nachvollzieh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar dar, weshalb spätestens die über den 31. Dezember 2016 hinaus anhaltenden Beschwerden nicht mehr mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als unfallkausal zu werten sind. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 1 S. 11 Ziff. 5.3) ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spricht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von der Invalidenversicherung unter Mitbeteiligung der Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eingeholte Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den erforderlichen Kriterien (vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 1.3). Da die spezifisch unfallversicherungsrechtlich relevanten Themen des natürlichen Kausalzusammenhangs und des Integritätsschadens behandelt wurden (vgl. Urk. 14/M37/1 S. 66 f.), ist das Gutachten insbesondere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch für die vorliegend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e Streitigkeit beweiskräftig.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte aus, die vom Beschwerdeführer geklagte eingeschränkte Beweglichkeit der linken Schulter beziehungsweise des linken Armes sowie die weitgehende Funktionsunfähigkeit könn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en durch die objektiven Befunde nicht erklärt werden und seien nicht unfallkausal (vorstehend E. 3.5). Die Berichte der Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Klinik vermögen diese Beurteilung nicht in Frage zu stellen: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch aus deren Berichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geht hervor, dass e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ine kausale Beteiligung der HWS </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vernein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die Beschwerden weder aus orthopädischer noch aus neurolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sicht erklär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies gilt auch für den Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsapparates, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2018 (Urk. 26). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann zeigte sich in Narkose eine weitgehend freie Beweglichkeit der Schulter, was gegen eine mechanische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Problematik spreche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. vorstehend E. 3.3-4 und E. 3.7). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da weder die Armumfänge rechts und links wesentlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">differierten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> noch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine passive Beweglichkeitsprüfung zugelassen wurde und die Knochendichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messung links sogar besser ausfiel als rechts (vgl. vorstehend E. 3.5), ist die vom Beschwerdeführer gezeigte erhebliche Einschränkung des linken Armes fragwür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dig. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die vom behandelnden Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für orthopä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, angeführte Argu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mentation, in Narkose sei die Schmerzempfindung ausgeschaltet, weshalb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund der unter diesen Umständen möglichen Schulterbeweglichkeit nicht auf eine fehlende Unfallkausalität geschlossen werden könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 9/1 S. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mag nicht zu überzeugen. Er verkennt einerseits die übrigen zuvor genannten Umstände und vermag auch keine objektivierbaren Befunde aufzuzeigen, welche für eine Unfallkausalität der Beschwerden sprechen würden. Die von ihm diagnostizierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Frozen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">shoulder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde bereits früher in Erwägung gezogen, habe sich aber nicht bestätigt (vgl. vorstehend E. 3.8). Die von ihm kundgetane Kritik am Gutachten von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vermag dieses somit nicht in Zweifel zu ziehen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Auf das Gutachten von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist daher abzustellen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die Darlegung des Beschwerdeführers, wonach vor diesem Ereignis keinerlei Beschwerden an der Schulter bestanden hätten (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 10 Ziff. 4.2.6), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fängt nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Damit folgt er der Argumentation nach der Formel «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hoc ergo </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">propter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hoc», wonach eine gesundheitliche Schädigung schon deshalb als durch den Unfall verursacht gilt, weil sie nach diesem aufgetreten ist. Dies ist beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich nicht zulässig und vermag zum Beweis eines natürlichen Kausalzusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menhangs nicht zu genügen (BGE 119 V 335 E. 2b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Urteil des Bundesgerichts 8C_355/2018 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2018 E. 3.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer beanstandete, es handle sich vorliegend um eine rein orthopädisch-neurologische Problematik. Es sei nicht ersichtlich, weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Fachärztin für physikalische Medizin und Rehabilitation in der Lage sein solle, die Frage der Unfallkausalität zu beurteilen (Urk. 1 S. 11 Ziff. 5.3). Zuerst ist darauf hinzuweisen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Fachärztin für Rheumatologie ist. Sodann sind d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Orthopädie und die Rheumatologie einander verwandte Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebiete, die sich zu einem gewichtigen Teil überschneide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n und ergänzen. Weshalb nur ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Facha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rzt für O</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">apparates </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und nicht auch eine Rheumatologin die Beschwerden des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beurteilen können soll, ist nicht nachvollziehbar, bilden doch (chronische) Schmerzen des Bewegungsapparates Gegenstand sowohl der Rheumatologie als auch der Orthopädie (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9C_275/2016 vom 19. August 2016 E. 4.3.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Indem der beigezogene beratende Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine orthopädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Facharzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausbildung vorweist, wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorliegend ohnehin sämtliche Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebiete abgedeckt (vgl. vorstehend E. 3.8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte aus, wenige Tage nach dem Unfall sei ein MRI der Schulter durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geführt worden. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fehlen jeglicher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">osteochondraler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Kontusionszeichen an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und von Bandläsionen spreche gegen eine hohe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Trauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">energie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und gegen eine heftige exzentrische Krafteinwirkung. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezeichnung einer Partialruptur präjudiziere ungeschickterweise eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumarelevanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Man könne diesen Veränderungen nicht ansehen, dass sie traumatisch entstanden seien. Aus dem morphologischen Schadensbild könne keine relevante frische Schädigung am linken Schultergelenk erkannt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werden, welche als Folge des Ereignisses vom April 2014 verstanden werden könne (Urk. 14/M41 Ziff. 2.2 «das morphologische Schadensbild»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte fest, es würden erhebliche Diskrepanzen zwischen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dokumentierbaren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schädigungsmerkmalen an der linken Schulter und dem Schweregrad der Invalidisierung der funktionellen Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">brauchsfähigkeit der linken Schulter bestehen (Urk. 14/M41 Ziff. 2.2 «das funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionelle Schadensbild»). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf diese Ausführungen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Darlegungen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und den Ärzten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Klinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 26)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche allesamt von aus somatischen Grün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den nicht erklärbaren Beschwerden ausgehen (vgl. vorstehend E. 4.1), ist die feh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lende Unfallkausalität der über den 31. Dezember 2016 anhaltenden Beschwerden plausibel und nachvollziehbar.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht per 31. Dezember 2016 verneinte, da die darüber hinaus andau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ernden Beschwerden mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht kausal auf das Ereignis vom April 2014 zurückzuführen sind. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da von weiteren Abklärungen keine massgeblichen neuen Erkenntnisse zu erwarten sind, ist von der beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deweise beantragten Anordnung eines Gutachtens abzusehen (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. BGE 124 V 90 E. 4b, BGE 122 V 157 E. 1d).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2) erweist sich demnach als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Christine Fleisch</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">AXA Versicherungen AG unter Beilage einer Kopie von </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Urk. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">25+26</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannFonti</p><p><br/></p><p> </p><p> </p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span><span> </span></p></div> </div></body></html>