<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01383</span></p><p><br/></p><p><span> </span></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Gerichtsschreiberin Lienhard</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 9. Januar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Milosav Milovanovic</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beratungsstelle für Ausländer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Selnaustrasse 15, 8001 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1956, war seit 1978 bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Maschinenarbeiterin angestellt (Urk. 7/7), als sie sich am 6. Juni 1996 bei der Invalidenversicherung anmeldete (Urk. 7/1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr mit Verfügung vom 17. Juni 1997 (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/16) bei einem Invaliditätsgrad von 50 % ab 1. April 1996 eine halbe Rente zu. Eine im Jahr 1998 durchgeführte Revision (Urk. 7/17) ergab einen unveränderten Anspruch (Mitteilung vom 16. Februar 1999; Urk. 7/21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Am 9. April 2001 (Urk. 7/23) machte die Versicherte eine Verschlechterung ihres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Gesundheitszustandes geltend. Nach Einholung eines psychiatrischen Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tens (Urk. 7/34) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 18. September 2001 einen höheren Rentenanspruch (Urk. 7/37). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Am 4. Juli 2002 machte die Versicherte erneut eine Verschlechterung geltend (Urk. 7/42). Mit Verfügung vom 10. Januar 2003 (Urk. 7/61) wurde die bisherige halbe Rente bei einem Invaliditätsgrad von 100 % ab 1. Juli 2002 auf eine ganze Rente erhöht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ab 1. Juli 2004 wurde der Versicherten eine Entschädigung wegen Hilflosigkeit leichten Grades zugesprochen (Verfügung vom 9. Januar 2006; Urk. 7/68), was die IV-Stelle mit Einspracheentscheid vom 7. März 2006 (Urk. 7/74) sowie das hiesige Gericht mit Urteil vom 27.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2007 (Prozess Nr. IV.2006.00365; Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">7/78) und das Bundesgericht mit Urteil vom 9. August 2007 (Urk. 7/80) bestätigten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Jahr 2008 (Urk. 7/81) veranlasste die IV-Stelle eine erst im Jahr 2013 fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gesetzte (vgl. Urk. 7/98) Revision und hol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">te beim Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ein polydisziplinäres Gutachten ein, welches am 14.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">April 2015 erstattet wurde (Urk. 7/109).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Zuvor hatte sie am 4. März 2011 eine erneute Abklärung der Hilflosigkeit veranlasst (Urk. 7/87). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach durchgeführtem Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">scheidverfahren (Urk. 7/123; Urk. 7/129; Urk. 7/133-139) hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 22. August 2016 die Verfügung vom 10. Januar 2003 sowie die bisher ausgerichtete ganze Rente wiedererwägungsweise auf (Urk. 7/142). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit Vorbescheid vom 30. August 2016 (Urk. 7/145) stellte die IV-Stelle die Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hebung der Hilflosenentschädigung in Aussicht. Dagegen erhob die Versicherte am 28. September 2016 Einwände (Urk. 7/148). Die IV-Stelle veranlasste eine erneute Abklärung der Hilflosigkeit, über die am 8. November 2016 berichtet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wurde (Urk. 7/153/1-9). Mit Verfügung vom 11. November 2016 hob die IV-Stelle die bislang ausgerichtete Hilflosenentschädigung auf (Urk. 7/155 = Urk. 2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 9. Dezember 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 11. November 2016 (Urk. 2) und beantragte deren Aufhebung sowie die Wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausrichtung der Hilflosenentschädigung. Mit Beschwerdeantwort vom 30. Januar 2017 (Urk. 6) beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 10. Februar 2017 zur Kenntnis gebracht wurde. Gleichzeitig wurde ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet (Urk. 8). Die Beschwerdeführerin reichte jedoch innert Frist keine Replik ein, was der Beschwerdegegnerin am 24. Mai 2017 mitgeteilt wurde (Urk. 15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Über die Beschwerd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e vom 22. September 2016 im Verfahren Nr. IV.2016.01061</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> betreffend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> wird mit Urteil vom heutigen Datum ebenfalls entschieden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 42 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> haben Versicherte mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt (Art. 13 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) in der Schweiz, die hilflos (Art. 9 ATSG) sind, Anspruch auf eine Hilflosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung. Vorbehalten bleibt Artikel 42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG. Als hilflos gilt eine Person, die wegen einer Beeinträchtigung der Gesundheit für alltägliche Lebensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen dauernd der Hilfe Dritter oder der persönlichen Überwachung bedarf (Art. 9 ATSG). Im Bereich der Invalidenversicherung gilt auch eine Person als hilflos, welche zu Hause lebt und wegen der gesundheitlichen Beeinträchtigung dauernd auf lebenspraktische Begleitung angewiesen ist (Art. 42 Abs. 3 Satz 1 IVG; Art. 38 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Praxisge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss (BGE 121 V 88 E. 3a mit Hinweisen) sind die folgenden sechs alltäglichen Lebensverrichtungen massgebend (BGE 127 V 94 E. 3c, 125 V 297 E. 4a):</span></p><p><span>— </span><span>Ankleiden, Auskleiden; </span></p><p><span>— </span><span>Aufstehen, Absitzen, Abliegen;</span></p><p><span>— </span><span>Essen;</span></p><p><span>— </span><span>Körperpflege;</span></p><p><span>— </span><span>Verrichtung der Notdurft;</span></p><p><span>— </span><span>Fortbewegung (im oder ausser Haus), Kontaktaufnahme.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 37 IVV sieht drei Hilflosigkeitsgrade vor. Gemäss Abs. 3 dieser Bestimmung gilt die Hilflosigkeit als leicht, wenn die versicherte Person trotz der Abgabe von Hilfsmitteln:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">a. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">licher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">b. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einer dauernden persönlichen Überwachung bedarf;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">c. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einer durch das Gebrechen bedingten ständigen und besonders aufwendigen Pflege bedarf; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">d. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wegen einer schweren Sinnesschädigung oder eines schweren körperlichen Gebrechens nur dank regelmässiger und erheblicher Dienstleistungen Dritter gesellschaftliche Kontakte pflegen kann; oder</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dauernd auf lebenspraktische Begleitung im Sinne von Art. 38 IVV ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wiesen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ändert sich der Grad der Hilflosigkeit in erheblicher Weise, so finden die Art. 87-88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVV Anwendung. Fällt eine der übrigen Anspruchsvoraussetzungen da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin oder stirbt die anspruchsberechtigte Person, so erlischt der Anspruch am Ende des betreffenden Monats (Art. 17 Abs. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 35 Abs. 2 IVV).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlass zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Revision</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer Hilflosenentschädigung gibt jede wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Grad der Hilflosigkeit und damit den Anspruch auf Hilflosenentschädigung zu beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">flussen. Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte der versicherten Person eröffneten rechtskräftigen Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Leistungsanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung beruht (zur Invalidenrente: BGE 134 V 131 E. 3 und 133 V 108 E. 5.4 mit Hinweis). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 69 Abs. 2 IVV kann die IV-Stelle zur Prüfung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruchs unter anderem Abklärungen an Ort und Stelle vornehmen. Nach der Rechtsprechung hat ein Abklärungsbericht unter dem Aspekt der Hilflosigkeit (Art. 9 ATSG) oder des Pflegebedarfs folgenden Anforderungen zu genügen: Als Berichterstatterin oder Berichterstatter wirkt eine qualifizierte Person, welche Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den seitens der Mediziner gestellten Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Hilfsbedürftigkeiten hat. Bei Unklarheiten über physische oder psychische Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen und/oder deren Auswirkungen auf alltägliche Lebensverrichtungen sind Rückfragen an die medizinischen Fachpersonen nicht nur zulässig, sondern not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendig (vgl. BGE 133 V 450 E. 11.1.1). Weiter sind die Angaben der Hilfe leistenden Personen zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und detailliert bezüglich der einzelnen alltäglichen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verrichtungen sowie der tatbestandsmässigen Erfordernisse der dauernden Pfleg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e und der persönlichen Überwachung und der lebenspraktischen Begleitung sein. Schliesslich hat er in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben zu stehen. Das Gericht greift, sofern der Bericht eine zuverlässige Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidungsgrundlage im eben umschriebenen Sinne darstellt, in das Ermessen der die Abklärung tätigenden Person nur ein, wenn klar feststellbare Fehlein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzungen vorliegen. Das gebietet insbesondere der Umstand, dass die fachlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kompetente Abklärungsperson näher am konkreten Sachverhalt ist als das im Beschwerdefall zuständige Gericht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 140 V 543</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3.2.1 mit Hinweisen; SVR 2012 IV Nr. 54 S. 195, Urteil des Bundesgerichts 8C_756/2011 vom 12. Juli 2012 E. 3.2). Diese Grundsätze gelten entsprechend auch für die Abklärung der Hilflosigkeit unter dem Gesichtspunkt der lebenspraktischen Begleitung (BGE 133 V 450 E. 11.1.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_464/2015 vom 14. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 E. 4) sowie unter dem Aspekt des Intensivpflegezuschlags (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_308/2016 vom 6.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> September 2016 E. 5.1 mit Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_756/2011 vom 12. Juli 2012 E. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid (Urk. 2) wie folgt: Der Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung sei mit einem Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gespräch vor Ort überprüft und der entsprechende Bericht sei dem Regionalen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Dienst (RAD) vorgelegt worden. Die Abklärung habe ergeben, dass kein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anspruch auf Hilflosenentschädigung mehr bestehe, da die Voraussetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungen nicht mehr erfüllt seien (S. 1). In ihrer Beschwerdeantwort (Urk. 6) führte die Beschwerdegegnerin ergänzend aus, es sei im Rahmen des Vorbescheidver-fahrens eine Abklärung vor Ort durchgeführt worden. In der angefochtenen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung werde darauf sowie auf die medizinischen Akten verwiesen. Es treffe zu, dass der Beschwerdeführerin der Abklärungsbericht nicht zugestellt worden sei. Es sei ihr aber möglich gewesen, vor Beschwerdeerhebung Einsicht in die relevanten Akten zu nehmen. Der Abklärungsbericht werde als integrierender Bestandteil der angefochtenen Verfügung erklärt, und es komme dem Bericht voller Beweiswert zu. Zusammenfassend sei aus der Verfügung ersichtlich, von welchen Überlegungen sich die IV-Stelle habe leiten lassen (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte geltend (Urk. 1), es seien ihr vor Erlass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angefochtenen Verfügung weder die medizinischen Akten noch der Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht zugestellt worden. Ihr Anspruch sei nicht medizinisch beurteilt worden. Die angefochtene Verfügung sei in keiner Weise begründet, weshalb die Ver-fügung aufzuheben und zur gehörigen Begründung zurückzuweisen sei. Aus den medizinischen Akten ergebe sich ein unveränderter Anspruch auf eine Entschädigung wegen Hilflosigkeit leichten Grades (S. 2-3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist, ob sich sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t der Zusprache einer E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ntschädigung wegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leichter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hilflosigkeit mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügung vom 9. Januar 2006</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/68</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beziehungsweise der gerichtlichen Bestätigung des Anspruchs mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des hiesigen Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 27. April 2007 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/78) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts vom 9. August 2007 (Urk. 7/80)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in den tatsächlichen Verhältnissen eine wesentliche Änderung ergeben hat, die geeignet ist, den Grad der Hilflosigkeit der Versicherten zu beeinflussen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist jedoch zunächst eine Verletzung des rechtlichen Gehörs der Beschwerdeführerin. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör, wobei sie vor Erlass von Verfügungen, die durch Einsprache anfechtbar sind – was auf Verfügungen über Leistungen der Invalidenversicherung nicht zutrifft (vgl. Art. 69 Abs. 1 lit. a IVG) – nicht angehört werden müssen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ein Bestandteil des Anspruchs auf rechtliches Gehör, wie er neben der expli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ziten gesetzlichen Regelung in Art. 42 ATSG auch in Art. 29 Abs. 2 der Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">desverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV) garantiert wird (vgl. BGE 124 V 180 E. 1a), ist die Pflicht der Behörde, die Vorbringen der betrof</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fenen Person auch tatsächlich zu hören, zu prüfen und in der Entscheidfindung zu berücksichtigen, weshalb sie ihren Entscheid zu begründen hat (BGE 134 I 83 E. 4.1). Die Pflicht der Behörde, ihre Verfügungen – sofern sie den Begehren der Parteien nicht voll entsprechen (Art. 49 Abs. 3 Satz 2 ATSG) – zu begründen, bezweckt insbesondere, die betroffene Person in die Lage zu versetzen, eine Verfügung gegebenenfalls sachgerecht anfechten zu können (BGE 124 V 180 E. 1a, vgl. auch BGE 134 I 83 E. 4.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin verwies zur Begründung ihrer Verfügung einzig auf die Abklärung vor Ort vom November 2016 sowie die medizinischen Akten. Eine nachvollziehbare Begründung, warum auf den Abklärungsbericht sowie die medizinischen Unterlagen abzustellen sei, findet sich - im Übrigen auch in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeantwort - nicht. Die Beschwerdegegnerin scheint zudem zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dass die Pflicht zur Begründung einer Verfügung nicht auf das Be-schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deverfahren verschoben werden kann. Die versicherte Person muss in der Lage sein, sich ein Bild über die Entscheidung zu machen, bevor Beschwerde erhoben wird. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach der Rechtsprechung kann eine – nicht besonders schwerwiegende – Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">letzung des rechtlichen Gehörs ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann (BGE 127 V 431 E. 3d/aa). Von einer Rückweisung der Sache an die Verwaltung ist selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs dann abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer beförder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 132 V 387 E. 5.1 mit Hinweis).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Von einer solchen unnötigen Verzögerung ist vorliegend auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gehen. Die Beschwerdeführerin hat sich zudem trotz Gewährung eines zweiten Schriftenwechsels weder um Einsicht in die Akten bemüht noch eine Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nahme abgegeben. Von einer Rückweisung der Sache ist deshalb abzusehen, zumal dem hiesigen Gericht volle Kognition zukommt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die ursprüngliche Zusprache einer Entschädigung wegen Hilflosigkeit leichten Grades erfolgte gestützt auf die Unterlagen, welche im Urteil des hiesigen Gerichts vom 27. April 2007 (Urk. 7/78) wie folgt wiedergegeben werden (E. 2): </span></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">Laut Arztbericht von Dr. </span><span class="Normal Dispotext">A.___</span><span class="Normal Dispotext"> vom 19. Juli 2005 (</span><span class="Normal Dispotext">…</span><span class="Normal Dispotext">) leidet die Be</span><span class="Normal Dispotext">schwerdeführerin an einem generalisierten myofaszialen Schmerzsyndrom, an einem cervikospondylogenen Syndrom beidseits bei Status nach Exzision eines malignen Melanoms am Schultergürtel rechts im Jahre 2002, Haltungsinsuffi</span><span class="Normal Dispotext">zienz mit Hohlrundrücken, leichter Skoliose und muskulärer Dysbalance der Nacken- und Schultergürtelmuskulatur sowie an einer rezidivierenden depres</span><span class="Normal Dispotext">si</span><span class="Normal Dispotext">ven Störung, derzeit mittelgradig besonders mit Ängsten. Seit mindestens zehn Jahren sei eine Fibro</span><span class="Normal Dispotext">my</span><span class="Normal Dispotext">algie sowie ein cervikospondylogenes Syndrom be</span><span class="Normal Dispotext">kannt. Deswegen sei die Beschwer</span><span class="Normal Dispotext">deführerin wiederholt in der Klinik für Rheu</span><span class="Normal Dispotext">matologie und Rehabilitation im </span><span class="Normal Dispotext">B.___</span><span class="Normal Dispotext"> und im Universi</span><span class="Normal Dispotext">tätsspital behandelt worden. Im April/Mai 2004 sei sie in der </span><span class="Normal Dispotext">C.___</span><span class="Normal Dispotext"> hospitalisiert gewesen. Vom 7. Februar bis 12. März 2002 habe eine Behandlung im </span><span class="Normal Dispotext">B.___</span><span class="Normal Dispotext"> stattgefunden. Vom 28. bis 30. Januar 2002 sei sie wegen eines modullären malignen Melanoms im Bereich des rechten Schulterblatts hospitalisiert gewesen. Gegenwärtig werde sie psychia</span><span class="Normal Dispotext">t</span><span class="Normal Dispotext">risch/</span><span class="Normal Dispotext"> </span><span class="Normal Dispotext">psy</span><span class="Normal Dispotext">chothera</span><span class="Normal Dispotext">peu</span><span class="Normal Dispotext">tisch betreut.</span></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">Die Beschwerdeführerin benötige keine Hilfe beim An- und Auskleiden, beim Auf</span><span class="Normal Dispotext">stehen, Absitzen und Abliegen sowie beim Essen. Bei der Körperpflege müsse sie seit Januar 2003 wegen Schmerzen im Körper und vor allem in Ar</span><span class="Normal Dispotext">men und Händen unterstützt werden, und zwar beim Waschen, Kämmen und Baden/Duschen. Beim Verrichten der Notdurft brauche sie keine Hilfe. In der Fortbewegung in der Wohnung sei sie selbständig, im Freien müsse sie bei Spa</span><span class="Normal Dispotext">ziergängen seit Januar 2003 gestützt werden, und die Pflege gesellschaft</span><span class="Normal Dispotext">licher Kontakte sei ebenfalls seit Januar 2003 nur in Begleitung möglich. Dauernde Pflege oder dauernde persönliche Überwachung sei nicht notwen</span><span class="Normal Dispotext">dig. Eine le</span><span class="Normal Dispotext">benspraktische Begleitung sei seit Januar 2003 insofern not</span><span class="Normal Dispotext">wendig, als die Be</span><span class="Normal Dispotext">schwerdeführerin weder selber kochen, die Wohnung reinigen und die Wäsche waschen könne und sie Begleitung bei Erledigungen und Kon</span><span class="Normal Dispotext">takten ausserhalb der Wohnung benötige.</span></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">Die Abklärung über die Hilflosigkeit vor Ort (Bericht </span><span class="Normal Dispotext">vom 23. Dezember 2005</span><span class="Normal Dispotext">) hat ergeben, dass die Beschwerdeführerin und ihr Ehemann Ende August 2005 von </span><span class="Normal Dispotext">D.___</span><span class="Normal Dispotext"> nach Zürich gezogen sind, um in der Nähe des Sohnes und der Schwiegertochter zu leben. Diese erbrächten die Dritthilfe. Der Ehe</span><span class="Normal Dispotext">mann selber leide ebenfalls unter gesundheitlichen Problemen (Herzin</span><span class="Normal Dispotext">farkt, Morbus Bechterew), so dass er selber nicht in der Lage sei zu helfen. Der Beschwerdeführerin gehe es nicht gut. Sie habe ständig Kopfschmerzen und leide unter Schwindel. Deswegen sei sie sehr unsicher beim Gehen, weil sie Angst habe, zu stürzen. Zudem habe sie am ganzen Körper Schmerzen, vor al</span><span class="Normal Dispotext">lem an ihren Händen und Armen. Sie könne die Arme nicht mehr richtig nach oben und nach hinten bewegen. Ihre Finger und Füsse seien ständig ge</span><span class="Normal Dispotext">schwol</span><span class="Normal Dispotext">len, was sie zusätzlich behindere. An der rechten Körperseite seien die Be</span><span class="Normal Dispotext">schwerden schlimmer als links. Sie sei Rechtshänderin. Die Schwiegertochter komme täglich vorbei, um nach ihr zu sehen. Die Hilfe sei seit Januar 2003 re</span><span class="Normal Dispotext">gelmässig nötig.</span></p><p class="Normal Dispotext"><br/></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">Die Beschwerdeführerin benötige Hilfe beim An- und Ausziehen der Kleider oberhalb Körperhöhe und der Socken, weil sie sich nicht bücken könne. Die Knöpfe könne sie selber schliessen, sie brauche dazu aber mehr Zeit. Die Hosen könne sie sitzend anziehen, jedoch nur solche mit Gummizug, weil sie die an</span><span class="Normal Dispotext">deren nicht schliessen könne. Die Kleider müssten bereitgelegt werden, weil sie sie nicht aus dem Schrank nehmen könne.</span></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">Beim Aufstehen, Absitzen und Abliegen sei sie selbständig. Sie müsse sich aber abstützen.</span></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">Die Beschwerdeführerin könne mit Messer und Gabel mit erhöhtem Zeitauf</span><span class="Normal Dispotext">wand selber</span><span class="Normal Dispotext"> umgehen. Harte Esswaren (beispielsweise Steaks) könne sie nicht mehr schneiden, bei weicheren Speisen benötige sie keine Hilfe. Sie könne selbständig Brot streichen, Suppe essen sowie trinken.</span></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">Die Beschwerdeführerin könne sich das Gesicht und die Hände ohne Hilfe wa</span><span class="Normal Dispotext">schen sowie die Zähne selbständig putzen. Ihre Schwiegertochter müsse ihr we</span><span class="Normal Dispotext">gen der fehlenden Beweglichkeit beim Ein- und Aussteigen in und aus der Ba</span><span class="Normal Dispotext">dewanne helfen. Sie könne sich vorne selber waschen, den Rücken, die Beine und die Haare müssten von einer Drittperson gewaschen werden. Die Haare könne sie nur oberflächlich kämmen, beim Trocknen und Föhnen be</span><span class="Normal Dispotext">nötige sie Hilfe.</span></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">Die Beschwerdeführerin suche die Toilette selbständig auf. Es müsse jedoch we</span><span class="Normal Dispotext">gen der Sturzgefahr ständig jemand in der Nähe sein. Beim Reinigen nach Ver</span><span class="Normal Dispotext">richten der Notdurft benötige sie Hilfe, mit einem Closomaten wäre sie jedoch mit überwiegender Wahrscheinlichkeit selbständig. Die Kleider ordne sie selb</span><span class="Normal Dispotext">ständig.</span></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">Innerhalb der Wohnung könne die Beschwerdeführerin sich selbständig fort</span><span class="Normal Dispotext">bewe</span><span class="Normal Dispotext">gen. Wegen ihrer Angst vor Stürzen, müsse jedoch immer jemand in der Wohnung anwesend sein. Sie habe keine Gehhilfe. Seit der Operation leide sie unter Schwindel und unter dem Gefühl, das Gleichgewicht zu verlieren. Beim Gehen habe sie immer Angst, sie falle auf die linke Seite. Ausserhalb der Woh</span><span class="Normal Dispotext">nung (diese befinde sich im zweiten Stock) brauche sie eine Stütze, um die Treppe zu überwinden. Sämtliche Termine nehme sie nur in Begleitung wahr. Dasselbe gelte für die Pflege gesell</span><span class="Normal Dispotext">schaftlicher Kontakte. Weil die Beschwer</span><span class="Normal Dispotext">de</span><span class="Normal Dispotext">führerin geschwollene Füsse habe, trage sie in der Wohnung nur noch dicke So</span><span class="Normal Dispotext">cken, draussen trage sie Badeschuhe.</span></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">Die Hausarbeit werde von der Schwiegertochter erledigt. Die finanziellen An</span><span class="Normal Dispotext">ge</span><span class="Normal Dispotext">le</span><span class="Normal Dispotext">gen</span><span class="Normal Dispotext">heiten regle seit jeher der Ehemann.</span></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">Die Schwiegertochter stelle die Medikamente täglich bereit. Ohne Erinnerung würde die Beschwerdeführerin die Einnahme vergessen.</span></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">Eine persönliche Überwachung im Sinne des Gesetzes liege nicht vor.</span></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">Zusammenfassend sei die Beschwerdeführerin seit Januar 2003 in den Lebens</span><span class="Normal Dispotext">ver</span><span class="Normal Dispotext">richtungen Ankleiden/Auskleiden, Körperpflege und seit 1999 in der Lebens</span><span class="Normal Dispotext">ver</span><span class="Normal Dispotext">rich</span><span class="Normal Dispotext">tung Fortbewegung/Pflege gesellschaftlicher Kontakte regelmässig und erheblich auf Dritte angewiesen. Seit 2002 benötige sie dauernde medizi</span><span class="Normal Dispotext">nisch-pflegerische Hilfe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das hiesige Gericht kam zum Schluss, dass der Abklärungsbericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">23. Dezember 2005 beweiswertig und die Beschwerdeführerin in drei alltäg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lebensverrichtungen (An- und Auskleiden, Körperpflege und Pflege gesell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Kontakte) auf Dritthilfe angewiesen sei. Dementsprechend habe sie An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf eine Entschädigung wegen Hilflosigkeit leichten Grades (vgl. E. 3-4 des genannten Urteils). Dies wurde vom Bundesgericht in seinem Urteil vom 9. August 2007 bestätigt (vgl. Urk. 7/80; E. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im weiteren Verlauf ergingen hinsichtlich der Frage der Hilflosigkeit der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin die folgenden Berichte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. A.___ führte mit Bericht vom 11. Februar 2008 (Urk. 7/82/3) aus, die Diagnosen seien unverändert und der Gesundheitszustand habe sich eher ver-schlechtert. Die Beschwerden seien soweit chronifiziert, dass sie kaum beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bar seien. Die Beschwerdeführerin sei bei den alltäglichen Lebensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rich-tungen nicht regelmässig auf die Hilfe von Drittpersonen angewiesen. Bei der Fortbewegung in der Wohnung, im Freien und bei der Pflege gesellschaftlicher Kontakte brauche sie Hilfe, ebenso benötige sie lebenspraktische Begleitung. Sie könne die Haushaltarbeiten nicht ohne erhebliche Hilfe verrichten und benötige infolge der Schmerzen und Depression Hilfeleistung Dritter (Urk. 7/82/4-6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 4. März 2011 fand eine Abklärung vor Ort statt (Bericht vom 24. März 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, unterzeichnet am 28. März 2011; Urk. 7/87; vgl. auch Urk. 7/86 = Urk. 7/140). Die Abklärungsperson nannte gestützt auf den Bericht von Dr. A.___ (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 5.1) folgende Diagnosen (S. 1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">generalisiertes myofasziales Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">cervicospondylogenes Syndrom beidseits bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Exzision eines malignen Melanoms am Schultergürtel rechts 2002</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Haltungsinsuffizienz mit Hohlrundrücken</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte Skoliose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">muskuläre Dysbalance der Nacken- und Schultergürtelmuskulatur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depressionen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gonarthrosen beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Bereich An- und Auskleiden sei weiterhin ausgewiesen. Es sei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerdeführerin aufgrund der starken Schmerzen und der Bewegungsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kungen nicht möglich, sich die Hosen, Schuhe und Socken selbständig anzuziehen. Die Oberteile versuche sie selbständig anzuziehen, was nicht immer einfach sei. Die Dritthilfe würde durch den Ehemann und die Schwiegertochter geleistet (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Bereich Aufstehen/Absitzen/Abliegen sei nicht ausgewiesen, ebenso wenig der Bereich Essen. Im Bereich Körperpflege sei die Beschwerdeführerin weiterhin hilfsbedürftig. Sie könne nicht selbständig in die Badewanne hinein- und wieder heraussteigen und könne sich nur teilweise selbst waschen. Auch das Haare waschen und frisieren werde von Dritten übernommen (S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Bereich Verrichtung der Notdurft sei die Beschwerdeführerin selbständig. Der Bereich Fortbewegung/Pflege gesellschaftlicher Kontakte sei weiterhin ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wiesen. So brauche sie die Unterstützung einer Drittperson beim Verlassen des Hauses und könne nur etwa 200m gehen. Zu Arztterminen werde sie begleitet oder gefahren. Es sei ihr nicht einmal mehr möglich, alleine zum Briefkasten zu gehen oder kleinere Besorgungen zu erledigen. Sie habe das Haus seit 2004 nicht mehr alleine verlassen (S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die dauernde medizinisch-pflegerische Hilfe sei ebenfalls weiterhin ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sen. Die Schwiegertochter bringe die Medikamente täglich vorbei. Eine persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">liche Überwachung liege dagegen nicht vor. Somit seien weiterhin die Bereiche Ankleiden/Auskleiden, Körperpflege und Fortbewegung/Pflege gesellschaftlicher Kontakte ausgewiesen. Zudem sei die Beschwerdeführerin weiterhin auf eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dauernde medizinisch-pflegerische Hilfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> angewiesen (S. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin hielt sich vom 9. Januar bis 4. Februar 2012 stationär in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf. Mit Austrittsbericht vom 22. Februar 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/100/5-8) stellten die zuständigen Fachpersonen folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fortgeschrittene musculokoordinative Dekonditionierung bei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwerem Fibromyalgiesyndrom, Erstdiagnose 1995</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Exzision eines grossen Melanoms im Bereich der rechten Schulter, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">B.___-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">spital 2002</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Es sei im Rahmen des Aufenthaltes zu einer Verbesserung der Gesamtsituation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gekommen, insbesondere die Ausdauer und muskuläre Konditionierung wie auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die Bewegungs- und Gangstabilität hätten deutlich zugenommen. Die bei Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tritt bestehenden Druckschmerzen würden von der Patientin mit enormem Leidensdruck unverändert geschildert, aber sie habe gelernt, mit den Schmerzen besser umgehen zu können (S. 2).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Praktischer Arzt, stellte mit Bericht vom 27. Oktober 2013 (Urk. 7/100/3) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schweres Fibromyalgiesyndrom mit muskulo-koordinativer Dekonditio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">generalisiertes Schmerzsyndrom </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwere Depression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psoriasis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdeführerin zeige deutlich verlangsamte Bewegungsabläufe, eine Unsicherheit beim Gehen und generalisierte Schmerzen (Ziff. 1.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stellten in ihrem am 18.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2015 (Urk. 7/109) nach Berücksichtigung der Akten, Erhebung der Anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nese und Durchführung einer internistischen, psychiatrischen, orthopädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen, neurologischen und dermatologischen Untersuchung folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 25):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beidseitige Femoropatellar- und beginnende mediale Gonarthrose rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches panvertebrales Schmerzsyndrom </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">radiologisch regelrechter Befund der Lendenwirbelsäule und Ileosakral</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenke</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">erheblicher Hohl-Rundrücken</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die folgenden Diagnosen hätten keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">metabolisches Syndrom </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dyslipidämie, medikamentös behandelt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus Typ II</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">unspezifisches multilokuläres Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fortgesetzter Nikotinkonsum, schädlicher Gebrauch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach malignem Melanom Schultergürtel rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psorias vulgaris vom chronisch-stationären Typ</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aus Sicht des Bewegungsapparates bestehe eine Diskrepanz zwischen dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mass der subjektiv geklagten Beschwerden und den objektivierbaren Befunden. Objektivierbar sei die beidseitige Femoropatellar- und beginnende Gonarthrose, nachvollziehbar sei auch ein gewisser Leidensdruck bei erheblicher Fehlhaltung im Sinne eines Hohl-Rundrückens samt Protraktion von Kopf und Schultern. Aufgrund objektivierbarer Befunde bestehe eine Unzumutbarkeit für körperlich schwere und mittelschwere Tätigkeiten, wogegen körperlich leichte, wechsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lastende Tätigkeiten der Beschwerdeführerin aus Sicht des Bewegungsappa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rates uneingeschränkt zugemutet werden könnten. Weder aus internistischer, neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">logischer noch dermatologischer Sicht könnten arbeitsfähigkeitsbeeinflussende Diagnosen gestellt werden. Für die Diskrepanz zwischen dem Ausmass der subjektiv geklagten Beschwerden und den objektivierbaren Befunden sei eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren verant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wortlich, welche gemäss aktueller psychiatrischer Beurteilung aber nicht zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führe. Diese werde durch eine aktuell mittelgradige depressive Episode um 50 % eingeschränkt, was für alle Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keiten gelte. Aus interdisziplinärer Sicht bestehe somit keine Arbeitsfähigkeit für körperlich schwere und mittelschwere Tätigkeiten. Für leichte wechselbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lastende Tätigkeiten sei die Beschwerdeführerin zu 50 % arbeitsfähig (S. 26).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Unzumutbarkeit einer schweren Tätigkeit bestehe seit mindestens 2002. Ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">besondere aus psychiatrischer Sicht sei keine retrospektive konklusive Einschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zung möglich. Effektiv sei die Beschwerdeführerin gar nie oder mindestens seit Jahren nicht in psychiatrischer Behandlung gewesen. Mit Sicherheit würden die Angaben zu einer Arbeitsfähigkeit in einer Verweistätigkeit spätestens ab Februar 2015 gelten (S. 27 Ziff. 6.3). Im Haushalt sei die Beschwerdeführerin zu 80 % arbeitsfähig (S. 27 Ziff. 6.4). Insgesamt sei es seit der Zusprache einer ganzen Rente zu einer Besserung der Symptomatik gekommen (S. 27 Ziff. 6.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Eine Hilflosigkeit könne weder somatisch noch psychiatrisch erkannt werden, so dass es offensichtlich zu einer Verbesserung gekommen sei. Aus psychiatrischer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Sicht sei die Beschwerdeführerin nicht mehr gleichermassen eingeschränkt (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">28</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Allgemeine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Innere Medizin und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologie, stellte mit Bericht vom 7. Juni 2016 (Urk. 7/133</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> = Urk. 3/3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) folgende Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schweres Fibromyalgiesyndrom </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panvertebralsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">am stärksten cervikale Beschwerden mit Beweglichkeitseinschränkung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus Typ II</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psoriasis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdeführerin sei nicht mehr in der Lage, auch mittelschwere Lasten unter 10 kg zu tragen und zu heben. Sie sei seit Jahren auf Hilfe angewiesen und in ihrer Mobilität stark eingeschränkt. Unter Berücksichtigung der schweren Fibromyalgie sowie der chronischen Depression sei die Beschwerdeführerin nicht mehr imstande, einer beruflichen Aktivität nachzugehen (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 9. Juni 2016 (Urk. 7/137</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> = Urk. 3/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) führte Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Neurologie, aus, die Beschwerdeführerin leide an einem bila</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teralen zervikospondylogenen Syndrom, einem generalisierten myofaszialen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom, welche sich beide nach einer Melanomentfernung verschlim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mert hätten, sowie an einer Dysbalance der Nacken- und Schultergürtel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kulatur und einer mittelgradigen depressiven Episode. Die neurologische Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung sei durch demonstrative Überlagerung erschwert. Im Vordergrund stün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den das schwere bilaterale zervikospondylogene Syndrom sowie das myo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">faszialen Schmerzsyndrom, welche zu einer grundsätzlichen Abwehr- und Schon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltung geführt hätten, die die ganze Beweglichkeit des Körpers ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränke. Die Beschwerdeführerin sei nicht arbeitsfähig. Eine angepasste Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit könne nicht vorgeschlagen werden und es könne nicht mit einer Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung gerechnet werden (S. 1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für orthopädische Chirurgie, stellte mit Bericht vom 13. Juni 2016 (Urk. 7/135 = Urk. 3/2) folgende Diagnosen (S. 1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panvertebralsyndrom mit und bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">thorakaler Hyperkyphose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hohlrundrücken</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kopfprotraktion</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach anamnestisch Melanomexzision</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Muskelverkürzung zervikal und Schulterbereich rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psoriasis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gonarthrose beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Sowohl die objektiv zu erhebenden Befunde als auch die anlässlich der Mela</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nomentfernung erlittenen chirurgischen Verletzungen begrenzten die Zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit einer Arbeitstätigkeit auf einen halben Tag. Dabei sollte langes Stehen und Gehen wegen der Kniegelenke und langes Sitzen wegen der Rückenstatik vermieden werden. Die verminderte Belastbarkeit des Rückens und der oberen Extremitäten seien vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">-Gutachter nicht berücksichtig worden. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerdeführerin sei aus rein orthopädischer Sicht in einer leichten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Briefkopf Spezialarzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie, führte mit Bericht vom 8. September </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 (Urk. 7/146</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) aus, die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin sei nur kurze Zeit in psychiatrischer Behandlung gewesen, sei aber immer vom Hausarzt medikamentös behandelt worden. Mit der Zeit seien die depressiven und die Angstsymptome milder geworden, die depressive Störung sei jedoch nie ganz abgeklungen. Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostizierte eine rezi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">divierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige bis schwere Episode (ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F33.11, F33.2), eine Panikstörung (ICD-10 F41.0), ein Panvertebralsyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drom sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einen Status nach Melanom-Operation im Jahr 2002. Er habe eine medikamen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">töse Therapie verordnet und die Beschwerdeführerin komme zu psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Gesprächen. Sie sei aus psychischen Gründen zu 100 % arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig (S. 1-2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 2. November 2016 fand eine erneute Abklärung vor Ort statt. Im Bericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 8. November 2016 (Urk. 7/153/1-8) hielt die Abklärungsperson fest, dass di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Beschwerdeführerin im Bereich An- und Auskleiden ihre Selbständigkeit grund-sätzlich bejahe und geltend mache, dass die Hilfe auf die starken Schmerzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zurückzuführen sei. Es zeige sich hier eine Veränderung, indem die Beschwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin sich selbst an- und ausziehen könne. Eine blosse Erschwerung oder Verlangsamung von Lebensverrichtungen begründe jedoch in der Regel keine Hilflosigkeit. Das An- und Auskleiden könnte zudem mittels Verwendung geeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neter Hilfsmittel erleichtert werden. Dieser Bereich sei nicht mehr ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen (S. 3 unten f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Bereich Aufstehen/Absitzen/Abliegen sei weiterhin nicht ausgewiesen. Die Beschwerdeführerin könne langsam vom Sofa aufstehen, ohne Hilfe zu bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">spruchen. Ebenso selbständig und viel flüssiger habe sie sich wieder hinsetzen können. Zudem zeige sie eine bemerkenswerte Balanceleistung, um zu demon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">strieren, wie sie alleine die Beine aufs Sofa hebe: Sie hebe die abgewinkelten Beine ganz langsam bis zur Hälfte der Sofahöhe und lasse sie frei schweben, ohne sich mit den Armen abzustützen. Gemäss eigenen Angaben könne sie alle notwendigen Positionswechsel selbständig ausführen (S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Bereich Essen benötige sie keine Hilfe. Sie habe einzig aufgrund der fehlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den Zahnsanierung kleinere Einschränkungen hinzunehmen (S. 4 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Bereich Körperpflege sei festzuhalten, dass mittlerweile ein Badebrett ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schafft worden sei. Die Beschwerdeführerin erkläre, dass sie beim Waschen der Füsse und des Rückens auf Hilfe angewiesen sei. Diese Körperteile könnten jedoch mit einer Bürste gut erreicht werden. Weiter habe die Abklärungsperson der Beschwerdeführerin gezeigt, wie der Transfer sicher sitzend vorgenommen werden könne. Der Sohn der Beschwerdeführerin werde sich nach einer Halte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vorrichtung erkundigen, damit sie den Transfer selbst ausführen könne. Dieser Bereich sei somit nicht mehr ausgewiesen (S. 5 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Bereich Notdurft bestehe weiterhin Selbständigkeit (S. 6). Der Bereich Fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bewegung/Pflege gesellschaftlicher Kontakte sei weiterhin ausgewiesen; aufgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> der Knieprobleme sei nachvollziehbar, dass die Beschwerdeführerin bei längeren Gehstrecken und beim Überwinden von längeren Treppen Schwierigkeiten habe (S. 7). Lebenspraktische Begleitung sei nicht ausgewiesen, da keine anrechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bare Begleitung stattfinden müsse (S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Hinsichtlich der dauernden medizinisch-pflegerischen Hilfe gäben sowohl die Beschwerdeführerin als auch ihr Sohn an, dass sie die Medikamente auch selbst richten könnte. Sie nehme sie selbständig ein. Die Hilfeleistung in Form der Vorbereitung der Medikamente sei als Entlastung gedacht. Diesbezüglich habe sich eine Veränderung ergeben; die Hilfe sei nicht mehr notwendig (S. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Somit sei lediglich im Bereich Fortbewegung eine Hilflosigkeit ausgewiesen (S. 9)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. K.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, Regio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">naler Ärztlicher Dienst (RAD), führte am 9. November 2016 zu diesem Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsbericht aus, die Resultate stünden mit dem Z.___-Gutachten in Einklang. Darin sei festgestellt worden, dass die Beschwerdepräsentation vordergründig auf eine nichtorganische Komponente hinweise. Die diffus beklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den hätten sich klinisch und radiologisch in keiner Weise begründen lassen. Es bestehe eine deutlich ausgeprägte Krankheits- und Behinderungsüberzeugung (Urk. 7/153/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der ursprünglichen Zusprache einer Entschädigung für Hilflosigkeit leichten Grades ab 1. Juli 2004 war die Beschwerdeführerin in drei alltäglichen Lebensverrichtungen, nämlich An- und Auskleiden, Körperpflege und Pflege gesell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaftlicher Kontakte auf Dritthilfe angewiesen (vgl. vorstehend E. 4.2). Weiter war sie gemäss Abklärungsbericht vom 23. Dezember 2005 (Urk. 7/65) auf dauernde medizinisch-pflegerische Hilfe in dem Sinne angewiesen, dass ihre Schwiegertochter ihr regelmässig die Medikamente bereitstelle, da sie ansonsten vergesse, diese einzunehmen (vgl. vorstehend E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im März 2011 wurden die Verhältnisse vor Ort erneut abgeklärt und es wurde festgestellt, dass die Beschwerdeführerin weiterhin im Bereich An- und Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kleiden eingeschränkt sei, indem sie aufgrund der starken Schmerzen und der Bewegungseinschränkungen die Hosen, Socken und Schuhe nicht selbständig anziehen könne und beim Anziehen der Oberteile Mühe habe. Auch im Bereich Körperpflege sei sie weiterhin hilfsbedürftig, da sie nicht selbständig die Bade</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wanne benutzen und sich nur teilweise selbständig waschen könne; zudem benötige sie beim Haare waschen und frisieren Hilfe. Der Bereich Fortbewegung und Pflege gesellschaftlicher Kontakte sei weiterhin ausgewiesen, indem sie Hilfe beim Verlassen des Hauses benötige und nur eine kurze Strecke zu Fuss gehen könne. Sie könne nicht alleine zum Briefkasten gehen oder kleinere Besorg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungen erledigen; sie habe das Haus seit 2004 nicht mehr alleine ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lassen. Weiter stellte die Abklärungsperson fest, dass die dauernde medizinisch-pflegerische Hilfe ebenfalls weiterhin benötigt werde (vgl. vorstehend E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Somit war von unveränderten Verhältnissen auszugehen. Es wurde jedoch im Abklärungsbericht - wie bereits 2005 (vgl. Urk. 7/65 S. 2) - festgehalten, dass die Beschwerdeführerin keinerlei Hilfsmittel benutze (vgl. Urk. 7/87 S. 3 ff.), womit nicht ausgeschlossen ist, dass bereits damals bei zumutbarer Verwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dung von Hilfsmitteln ein geringerer Hilfsbedarf bestanden haben könnte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Abklärungsbericht vom 8. November 2016 (vorstehend E. 5.10) entspricht den praxisgemässen Kriterien (vgl. vorstehend E. 1.4): Die Abklärungen wurden an Ort und Stelle in Anwesenheit der Beschwerdeführerin und ihres Sohnes vor-genommen. Die Abklärungsperson ist zur Vornahme der erforderlichen Erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungen qualifiziert und hatte sowohl Kenntnis der Örtlichkeiten als auch der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischen Situation (vgl. Urk. 7/144). Es wurden die Angaben der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin und ihres Sohnes berücksichtigt und der Bericht wurde detailliert und begründet abgefasst. Es kann deshalb auf die Resultate des Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berichts abgestellt werden. Darin wurde festgehalten, die Beschwerdeführerin habe selbst eine grundsätzliche Selbständigkeit im Bereich An- und Auskleiden bejaht. Im Vergleich zu 2005 und 2011 ist sie nun, wenn auch langsam, fähig, sich selbständig an- und auszuziehen. Dies entspricht den Beobachtungen, die anlässlich der Z.___-Begutachtungen gemacht wurden (vgl. Urk. 7/109 S. 18 Ziff. 4.2.2.1). Die Abklärungsperson wies zudem darauf hin, dass diese Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtungen mit geeigneten Hilfsmitteln erleichtert werden könnten. Ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichts des Umstands, dass die Beschwerdeführerin selbst sich in diesem Bereich für selbständig hält, ist dieser nicht mehr ausgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Bereich Aufstehen/Absitzen/Abliegen demonstrierte die Beschwerdeführerin normale Fähigkeiten und hielt wiederum selbst fest, alle Positionswechsel selbständig ausführen zu können. Somit besteht kein Hilfsbedarf in diesem Bereich. Aus den gezeigten Fähigkeiten ist auf eine Verbesserung der Körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beherrschung zu schliessen, indem die Beschwerdeführerin es in Anwesenheit der Abklärungsperson fertig brachte, ohne Abstützen ihre Beine aufs Sofa zu heben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Auch im Bereich Essen besteht keine invaliditätsbedingte Einschränkung. Im Bereich Körperpflege nutzt die Beschwerdeführerin nun ein Hilfsmittel in Form </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eines Badebretts. Zur angegeben Einschränkung, wonach sie Hilfe beim Wa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schen der Füsse und des Rückens brauche, hielt die Abklärungsperson zutreffend fest, dass dieser Beeinträchtigung mit einer Bürste begegnet werden könnte. Zudem liessen sich die Schwierigkeiten beim Ein- und Aussteigen aus der Badewanne mit einem vor Ort gezeigten Transfermanöver beheben, welches die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deführerin unter Zuhilfenahme eines Haltegriffs selbständig ausführen kann. Dies insbesondere, als sich die Abklärungsperson von der verbesserten Köper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beherrschung der Beschwerdeführerin, die ihre Beine selbständig anheben kann, überzeugen konnte. Im Vergleich zur früheren Situation ist dieser Bereich somit nicht mehr ausgewiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Bereich Notdurft besteht unverändert Selbständigkeit, und lebenspraktische Begleitung ist nicht ausgewiesen. Neu hielten sowohl die Beschwerdeführerin als auch ihr Sohn hinsichtlich der Frage der dauernden medizinisch-pflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rischen Hilfe fest, dass die Beschwerdeführerin ihre Medikamente selbst richten könne und sie selbständig einnehme; die Hilfeleistung durch die Schwieger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tochter sei als Entlastung gedacht und ist damit nicht behinderungsbedingt notwendig. Damit besteht auch in diesem Bereich keine Hilflosigkeit mehr. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Einzig im Bereich Fortbewegung/Pflege gesellschaftlicher Kontakte besteht weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hin Hilfsbedarf. Diesbezüglich hielt die Abklärungsperson fest, dass die Beschwerdeführerin aufgrund der Knieprobleme nachvollziehbar Schwierigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten bei längeren Gehstrecken und beim Überwinden von längeren Treppen habe. Damit ist lediglich noch dieser Bereich ausgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Vergleich zur Situation, die zur Zusprache einer Entschädigung wegen Hilflosigkeit leichten Grades geführt hatte, ist somit eine Verbesserung einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treten. Dies entspricht auch der Beurteilung durch die Z.___-Gutachter, welche keine Hilflosigkeit der Beschwerdeführerin erkennen konnten und körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeiten als uneingeschränkt zumutbar erachteten. Dabei wurde hinsichtlich des Bewegungsapparates auch eine erhebliche Diskr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">panz zwischen dem Ausmass der subjektiven Beschwerden und den objektivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Befunden festgestellt (vgl. vorstehend E. 5.5), was die Schlüssigkeit des Abklärungsberichts erhöht, zeigte die Beschwerdeführerin anlässlich der Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung doch trotz der Schmerzen eine gute Körperbeherrschung sowie weitgeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ende Selbständigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An diesem Ergebnis vermögen die von der Beschwerdeführerin eingereichten Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berichte (Urk. 3/1-3; vgl. vorstehend E. 5.6-5.8) nichts zu ändern, denn sie beziehen sich in erster Linie auf die Arbeitsfähigkeit. Dies gilt auch für den Bericht von Dr. J.___ (vorstehend E. 5.9). Diese Berichte können den Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert des Z.___-Gutachtes (vgl. vorstehend E. 5.5), welches aus polydisziplinärer Sicht nach allseitiger Untersuchung eine Besserung der Symptomatik belegt, nicht schmälern. Insbesondere wurde in diesen Berichten dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Umstan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass die Beschwerdeführerin gemäss Austrittsbericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___ (vgl. vorstehend E. 5.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von der dort durchgeführten Behandlung zu profitieren ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mochte, indem sie - auch wenn sie weiterhin Schmerzen hatte - ihre Ausdauer und muskuläre Konditionierung wie auch die Bewegungs- und Gangstabilität deutlich steigern konnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, nicht Rechnung getragen. Die Beschwerdeführerin macht zudem keinerlei Gründe geltend, warum auf den Abklärungsbericht vom 8. November 2016 nicht abgestellt werden solle, sondern verweist lediglich pau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schal auf ihre behandelnden Ärzte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass seit der Zusprache einer Entschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung wegen leichter Hilflosigkeit eine wesentliche Änderung eingetreten ist, indem die Beschwerdeführerin nun einzig noch in einem Bereich Dritthilfe benötigt. Da damit die Voraussetzungen von Art. 37 IVV nicht mehr erfüllt sind, hat sie keinen Anspruch auf Hilflosenentschädigung mehr. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der angefochtene Entscheid ist somit rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen für die Bewilli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der unentgeltlichen Prozessführung erfüllt, wenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Prozess nicht aussichtslos und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Partei bedürftig ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Voraussetzungen sind vorliegend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die unentgeltliche Prozessführung gewährt wird. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gerichtskosten nach Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind auf Fr. 600.-- anzusetzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und ausgangsgemäss der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen, jedoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdeführerin ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach sie zur Nachzahlung der Auslagen für die Vertretung verpflichtet werden kann, sofern sie dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">-</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Milosav Milovanovic</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis-mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal-ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannLienhard</p><p></p></div> </div></body></html>