<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2000.00011</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105733&amp;W10_KEY=4467149&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2000.00011</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 25.10.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Kündigung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>.<br/>Ist ein Anstellungsverhältnis zwischen Gemeinwesen und Arbeitnehmer durch Vertrag begründet worden und bestehen keinerlei Anhaltspunkte für eine Begründung mittels zustimmungsbedürftiger Verfügung, so ist der Rekurs- und Beschwerdeweg ausgeschlossen.<br/>Zu den Rechtsgrundlagen der Anstellung (E. 3a). Zulässigkeit der Begründung des Anstellungsverhältnisses durch Vertrag (E. 3b). Der Bezirksrat hat das Rechtsverhältnis zwischen den Parteien zutreffend als vertragliches qualifiziert und ist deshalb auf den Rekurs zu Recht nicht eingetreten (E. 3c,d).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANFECHTUNGSVERFAHREN">ANFECHTUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: BEGRÃNDUNG DES DIENSTVERHÃLTNISSES">BEGRÃNDUNG DES DIENSTVERHÃLTNISSES</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KLAGEVERFAHREN">KLAGEVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Personalrechtliche Streitigkeiten ST: PERSONALRECHTLICHE BESCHWERDE">PERSONALRECHTLICHE BESCHWERDE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Personalrechtliche Streitigkeiten ST: PERSONALRECHTLICHE KLAGE">PERSONALRECHTLICHE KLAGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Verwaltungsinterne Rechtspflege ST: REKURS">REKURS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERFÃGUNG">VERFÃGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTRAG, ÃFFENTLICH-RECHTLICHER">VERTRAG, ÃFFENTLICH-RECHTLICHER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTRAG, PRIVATRECHTLICHER">VERTRAG, PRIVATRECHTLICHER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTRAGLICH">VERTRAGLICH</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 74 lit. I VRG</span><br/><span class="gerade">§ 79 VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 80b VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. A, geboren 27. November 1933, war nach ihrer Darstellung seit 1976 Mitglied der Museumskommission X und als Gestalterin des Ortsmuseums X tÃ¤tig. Die Wahl in diese Kommission erfolgte jeweils durch den Gemeinderat, so gemÃ¤ss den bei den Akten liegenden WahlbeschlÃ¼ssen am 21. April 1982 fÃ¼r die Amtsdauer 1982/1986 und mit je­weiliger Wiederwahl fÃ¼r die folgenden Amtsdauern, wobei ab der Amtsdauer 1994/1998 die Wahl zum "Mitglied mit beratender Stimme" erfolgte. Die bisher letzte Wahl erfolgte am 24. Juni 1998 fÃ¼r die Amtsdauer 1998/2002. FÃ¼r die TÃ¤tigkeit als Gestalterin von Aus­stellungen im Ortsmuseum wurde sie im Stundenlohn entschÃ¤digt. Im Zusammenhang mit der Neuordnung der AnstellungsverhÃ¤ltnisse aller im Stundenlohn beschÃ¤ftigen Arbeit­nehmenden wurde mit ihr im Dezember 1995 ein Arbeitsvertrag "i.S. Art. 319 ff des Schweizerischen Obligationenrechtes" abgeschlossen (act. --), welcher laut Art. 20 lit. c ab dem 2. Dienstjahr mit einer KÃ¼ndigungsfrist von drei Monaten auf das Ende eines Mo­nats gekÃ¼ndigt werden kann.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nachdem es in der Museumskommission zu Spannungen gekommen war und in der Folge verschiedene Aussprachen und Briefwechsel stattgefunden hatten, kÃ¼ndigte der Ge­meinderat X den Arbeitsvertrag mit Schreiben vom 19. August 1999 auf den 30. November 1999, wobei er zur BegrÃ¼ndung darauf hin wies, dass laut Museumskommission eine kon­struktive Zusammenarbeit nicht mehr mÃ¶glich sei.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Gegen die KÃ¼ndigung liess A Rekurs an den Bezirksrat erheben mit den AntrÃ¤gen, die KÃ¼ndigung aufzuheben, eventuell festzustellen, dass die KÃ¼ndigung missbrÃ¤uchlich und sachlich nicht gerechtfertigt sei, und ihr eine EntschÃ¤digung von Fr. 10'000.‑ sowie eine Abfindung von Fr. 16'000.‑ zuzusprechen. Auf eine in der Folge erhobene Beschwerde der Gemeinde X gegen eine verfahrensleitende Anordnung des BezirksratsprÃ¤sidenten vom 24. Februar 2000 trat das Verwaltungsgericht am 5. April 2000 nicht ein (Verfahren PB.2000.00005). In den ErwÃ¤gungen wies das Gericht zudem darauf hin, dass der Bezirks­rat im Hinblick auf seine ZustÃ¤ndigkeit in erster Linie zu prÃ¼fen haben werde, ob das streitbetroffene ArbeitsverhÃ¤ltnis ein Ã¶ffentlichrechtliches sei. Falls dies zutreffe, sei aber die ZustÃ¤ndigkeit des Bezirksrats nur dann gegeben, wenn das AnstellungsverhÃ¤ltnis durch VerfÃ¼gung begrÃ¼ndet worden sei; beruhe es hingegen auf Ã¶ffentlichrechtlichem Vertrag, sei das Verwaltungsgericht im Klageverfahren zustÃ¤ndig und kÃ¶nne in jenem Verfahren nicht die Aufhebung der KÃ¼ndigung, sondern nur eine EntschÃ¤digung geltend gemacht werden.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">In der Folge liess A am 18. Mai 2000 Klage beim Verwaltungsgericht erheben mit dem Antrag, es sei festzustellen, dass die KÃ¼ndigung ungerechtfertigt sei, und es sei die Gemeinde X zu EntschÃ¤digungen von insgesamt Fr. 26'000.- an die KlÃ¤gerin zu verpflich­ten; gleichzeitig ersuchte sie um Sistierung dieses Verfahrens (PK.2000.00005) bis zur rechtskrÃ¤ftigen Erledigung des Verfahrens vor Bezirksrat, welchem Antrag das Verwal­tungsgericht mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 19. Mai 2000 entsprach.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">II. Mit Beschluss vom 16. Mai 2000 trat der Bezirksrat auf den Rekurs A's nicht ein mit der BegrÃ¼ndung, es handle sich bei der Anstellung der Ausstellungsgestalterin jeden­falls nicht um ein durch VerfÃ¼gung, sondern durch Vertrag begrÃ¼ndetes ArbeitsverhÃ¤ltnis. GleichgÃ¼ltig, ob es sich dabei um einen privat- oder Ã¶ffentlichrechtlichen Vertrag handle, sei jedenfalls nicht der Bezirksrat zustÃ¤ndig.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">III. Gegen den Bezirksratsbeschluss liess A am 16. Juni 2000 Beschwerde an das Verwaltungsgericht erheben mit den AntrÃ¤gen, das Gericht mÃ¶ge diesen Beschluss aufhe­ben, Ã¼ber die im Rekursverfahren gestellten AntrÃ¤ge entscheiden bzw. eventuell die Sache zur Neuentscheidung an den Bezirksrat zurÃ¼ckweisen. Die Kosten des Verfahrens seien auf die Staatskasse zu nehmen, zu deren Lasten der BeschwerdefÃ¼hrerin auch eine EntschÃ¤di­gung zuzusprechen sei; eventuell sei die Beschwerdegegnerin zur Tragung der Kosten und zur Leistung einer EntschÃ¤digung an die BeschwerdefÃ¼hrerin zu verpflichten. Sodann sei das anhÃ¤ngig gemachte Beschwerdeverfahren mit dem sistierten Klageverfahren PK.2000.00005 zu vereinigen, dessen Sistierung aufzuheben sei.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Der Bezirksrat beantragte am 28. Juni 2000 Abweisung der Beschwerde. Die Ge­meinde X liess am 4. September 2000 in erster Linie Abweisung der Beschwerde beantra­gen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten der BeschwerdefÃ¼hrerin, und wi­dersetzte sich der Vereinigung des Beschwerde- mit dem Klageverfahren sowie der Fort­setzung des Letzteren.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="MsoNormal">Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">1. Die Beschwerde richtet sich gegen einen Rekursentscheid des Bezirksrats Ã¼ber eine personalrechtliche Anordnung eines Gemeinderats; auf die Beschwerde ist gemÃ¤ss § 74 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, in der Fassung vom 8. Juni 1997) einzutreten.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">2. Die BeschwerdefÃ¼hrerin beantragt die Vereinigung des vorliegenden Verfahrens mit dem Klageverfahren PB.2000.00005. Diesem Antrag ist schon deshalb nicht statt zu geben, weil das Klageverfahren im Gegensatz zum vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht spruchreif ist. Ãber die Aufhebung der Sistierung jenes Verfahrens wird dort zu be­finden sein.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">3. Die BeschwerdefÃ¼hrerin stellt sich nicht gegen die dem Nichteintretensbeschluss des Bezirksrats zugrundeliegende Rechtsauffassung, sondern macht geltend, dieser habe voreilig und ohne weitere AbklÃ¤rungen aufgrund des zwischen den Parteien im Dezember 1995 abgeschlossenen Arbeitsvertrags angenommen, das RechtsverhÃ¤ltnis mit der Be­schwerdefÃ¼hrerin sei vertraglicher Natur.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">a) Bereits die Besoldungsverordnung der Gemeinde X vom 1. Dezember 1993 (BVO 93) sah neben dem auf Amtsdauer begrÃ¼ndeten BeamtenverhÃ¤ltnis und der unbefri­steten Ã¶ffentlichrechtlichen Anstellung in Art. 4.1 privatrechtliche Anstellungen nach dem Schweizerischen Obligationenrecht (OR) vor, jedoch nur fÃ¼r Angestellte "mit vorÃ¼berge­hender TÃ¤tigkeit bis maximal drei Monate". Mit der auf 1. Januar 1995 in Kraft gesetzten Revision der Besoldungsverordnung vom 7. Dezember 1994 wurde Art. 4.1 wie folgt neu gefasst (BVO 94):</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat"> "FÃ¼r Angestellte der Gemeinde mit vorÃ¼bergehender TÃ¤tigkeit bis ma­ximal sechs Monate, mit einem geringen BeschÃ¤ftigungsgrad im Stun­denlohn oder in weiteren SpezialfÃ¤llen kann die zustÃ¤ndige BehÃ¶rde privatrechtliche VertrÃ¤ge abschliessen, die sich ausschliesslich nach dem Schweizerischen Obligationenrecht richten. Der Gemeinderat be­zeichnet die betreffenden Personalkategorien."</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Laut Art. 44 BVO 94 schafft der Gemeinderat fÃ¼r privatrechtlich Angestellte im Rahmen des Obligationenrechts ModellvertrÃ¤ge, die im Einzelfall den UmstÃ¤nden ange­passt werden.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">In der Folge wurden die Anstellungen der im Stundenlohn beschÃ¤ftigten Arbeit­nehmenden der Gemeinde X mit neuen VertrÃ¤gen geregelt, so auch im Dezember 1999 mit der BeschwerdefÃ¼hrerin (act. --).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Der Abschluss von (verwaltungsrechtlichen) VertrÃ¤gen zwischen Ã¶ffenlichrecht­li­chen Organisationen und Privaten ist unter anderem zulÃ¤ssig, wenn ein Rechtssatz wie hier Art. 4.1 BVO 94 dies ausdrÃ¼cklich vorsieht (Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Grundriss des Allgemeinen Verwaltungsrechts, 3. A., ZÃ¼rich 1998, Rz. 862). Ob frÃ¼here Besoldungs­verordnungen die vertragliche BegrÃ¼ndung von AnstellungsverhÃ¤ltnissen in der Gemeinde X zuliessen, braucht nicht geprÃ¼ft zu werden. Jedenfalls bestand mit Art. 4.1 BVO 94 eine solche Grundlage bei der Erneuerung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses der BeschwerdefÃ¼hrerin im Dezember 1995.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) Entgegen der Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrerin gibt es keinerlei Anhaltspunk­te dafÃ¼r, dass entgegen dem klaren Wortlaut der mit ihr im Dezember 1995 getroffenen Vereinbarung ihr AnstellungsverhÃ¤ltnis nicht durch Vertrag, sondern mittels zustimmungs­bedÃ¼rftiger VerfÃ¼gung getroffen worden ist. FÃ¼r die Beamten und die in einem Ã¶ffentlich­rechtlichen DienstverhÃ¤ltnis stehenden Angestellten wird das ArbeitsverhÃ¤ltnis durch die "Allgemeinen Bestimmungen" in Abschnitt 5 der Besoldungsverordnung geregelt; entspre­chend erfolgt die Wahl bzw. Anstellung durch mitwirkungsbedÃ¼rftige VerfÃ¼gung auf der Grundlage dieser Bestimmungen. Eine solche rechtssatzmÃ¤ssige Regelung des Dienstver­hÃ¤ltnisses besteht fÃ¼r die Ã¼brigen Personalkategorien, das heisst insbesondere fÃ¼r die im Stundenlohn BeschÃ¤ftigen, jedoch nicht; entsprechend besteht auch keine Grundlage fÃ¼r eine Anstellung durch (mitwirkungsbedÃ¼rftige) VerfÃ¼gung. Vielmehr wird der Inhalt der DienstverhÃ¤ltnisse dieser Personalkategorien nach dem Willen des Verordnungsgebers durch vertragliche Vereinbarung geregelt, wobei sich der Gemeinderat gemÃ¤ss Art. 44.1 BVO 94 an ModellvertrÃ¤gen orientiert. Die Zweifel der BeschwerdefÃ¼hrerin, "ob die Be­schwerdegegnerin mit diesem Vertrag Ã¼berhaupt das Bewusstsein und den Willen hatte, mit der BeschwerdefÃ¼hrerin als gleichberechtigtem Rechtssubjekt individuell zu kontrak­tieren", sind deshalb unbegrÃ¼ndet. Das DienstverhÃ¤ltnis der BeschwerdefÃ¼hrerin kann keine andere Grundlage haben als einen solchen Kontrakt, wobei hier nicht darÃ¼ber zu ent­scheiden ist, ob es sich um einen Ã¶ffentlichrechtlichen oder einen privatrechtlichen Vertrag handelt.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Wenn die Darstellung der BeschwerdefÃ¼hrerin zutreffen sollte, dass zwischen ihr und der Gemeinde bei Beginn der TÃ¤tigkeit fÃ¼r das Ortsmuseum im Jahr 1976 ein durch VerfÃ¼gung begrÃ¼ndetes Ã¶ffentlichrechtliches AnstellungsverhÃ¤ltnis zustande gekommen ist, so ist es jedenfalls durch die Neuordnung im Dezember 1995 abgelÃ¶st worden. Auf das Fortdauern einer allenfalls durch VerfÃ¼gung begrÃ¼ndeten Anstellung konnte die Beschwer­defÃ¼hrerin schon deshalb nicht vertrauen, weil die Revision der Besoldungsverordnung vom 7. Dezember 1994, in deren Folge die Neuregelung ihres ArbeitsverhÃ¤ltnisses erfolg­te, auf die Erweiterung des Spielraums fÃ¼r vertragliche Anstellungen geradezu abzielte. Vor diesem Hintergrund erweisen sich die EinwÃ¤nde als unbehelflich, es sei der Beschwer­degegnerin nicht um eine Neuregelung des personalrechtlichen VerhÃ¤ltnisses, sondern bloss um eine neue finanzrechtliche Regelung gegangen; aufgrund der vorangehenden Re­vision der Besoldungsverordnung und auch aufgrund des Schreibens der Beschwerdegeg­nerin vom 18. Dezember 1995, mit welchem der BeschwerdefÃ¼hrerin der (neue) Vertrag zugestellt wurde, trifft genau das Gegenteil zu: Der Beschwerdegegnerin ging es unmiss­verstÃ¤ndlich darum, die ArbeitsverhÃ¤ltnisse der im Stundenlohn beschÃ¤ftigen Arbeitneh­menden auf eine vertragliche Grundlage zu stellen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Sodann betrafen die der BeschwerdefÃ¼hrerin regelmÃ¤ssig erÃ¶ffneten WahlbeschlÃ¼s­se offenkundig ihre Mitgliedschaft in der Museumskommission und nicht ihre im Anstel­lungsverhÃ¤ltnis geleistete und im Stundenlohn besoldete Ã¼brige TÃ¤tigkeit fÃ¼r das Ortsmu­seum. Auch wenn es zwischen beiden TÃ¤tigkeiten Ãberschneidungen gegeben haben mag, so Ã¤ndert dies nichts daran, dass zwischen der Wahl als BehÃ¶rdemitglied (ab 1994 nur noch mit beratender Stimme) und der "Anstellung als Gestalterin im Ortsmuseum", die im De­zember 1995 auf eine neue Grundlage gestellt worden ist, unterschieden werden muss. Be­zÃ¼glich der Rechtsnatur des AnstellungsverhÃ¤ltnisses lÃ¤sst sich deshalb aus den Wahlan­zeigen nichts gewinnen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">d) Der Bezirksrat hat somit das RechtsverhÃ¤ltnis zwischen den Parteien zutreffend als vertragliches qualifiziert. Was er hierfÃ¼r noch weiter hÃ¤tte abklÃ¤ren mÃ¼ssen, wird von der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht dargetan und ist auch nicht ersichtlich. Damit stellt die KÃ¼n­digung keine anfechtbare VerfÃ¼gung dar und ist der Bezirksrat auf den Rekurs der Be­schwerdefÃ¼hrerin zu Recht nicht eingetreten. Die Beschwerde ist abzuweisen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">3. ...</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>