<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>UV.2019.00185</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">3</span><span class="Standard berschrift2">1. </span><span class="Standard berschrift2">Januar 2020</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Unfallversicherung Stadt Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Stadelhoferstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 33, Postfach, 8022 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1965, arbeitet seit dem 1. Mai 2015 als Fachangestellte Gesundheit bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG und ist in dieser Eigenschaft bei der Unfallversicherung Stadt Zürich (nachfolgend: UVZ) obligatorisch gegen Unfälle versichert (Urk. 7/G1). Gemäss Unfallmeldung vom 28. Februar 2019 sowie dem Frageblatt Ereignishergang </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verhebetrauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 6. März 2019 zog sich die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte am 26. Februar 2019 eine Zerrung beziehungsweise Verspannungen am linken unteren Rücken zu, als sich ein Patient beim Aufsitzen an ihrem linken Arm hochzog (Urk. 7/G1-2, G6). Die Erstbehandlung erfolgte am 27. Februar 2019 durch den Hausarzt med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumbo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spondy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Syndrom links diagnostiziert wurde (Urk. 7/M1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 5. April 2019 (Urk. 7/G8) sowie Verfügung vom 2. Mai 2019 (Urk. 7/10) verneinte die UVZ eine Leistungspflicht mangels Vorliegen eines Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falles oder einer unfallähnlichen Körperschädigung. Die dagegen von der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten am 31. Mai 2019 erhobene Einsprache (Urk. 7/J1) wies die UVZ mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 13. Juni 2019 ab (Urk. 7/J3 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 13. August 2019 Beschwerde gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einsprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 13. Juni 2019 (Urk. 2) und beantragte, es seien ihr die gesetzlichen Leistungen zu erbringen (Urk. 1 S. 8). Mit Beschwerdeantwort vom 27. August 2019 schloss die UVZ auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin am 5. September 2019 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="UV118"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Unfall ist gemäss Art. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit oder den Tod zur Folge hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="UV119"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung bezieht sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Begriffsmerkmal der Ungewöhnlichkeit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selber. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwerwiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er – nach einem objektiven Massstab – den Rahmen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im jeweiligen Lebensbereich Alltäglichen oder Üblichen überschreitet. Ausschlag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebend ist also, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an Umweltein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen auf den menschlichen Körper abhebt. Ungewöhnliche Auswirkungen allein begründen keine Ungewöhnlichkeit (BGE 134 V 72 E. 4.1 und E. 4.3.1 mit Hinweis).</span></p><p><span id="UV121"></span><span> </span><span>Selbst bei fehlender Störung des Bewegungsablaufs durch einen äusseren Faktor kann die Aussergewöhnlichkeit auch dann gegeben sein, wenn beim Heben oder Schieben einer Last zufolge ausserordentlichen Kraftaufwandes, das heisst einer sinnfälligen Überanstrengung, eine Schädigung eintritt. Es muss allerdings je</span><span>weils geprüft werden, ob die Anstrengung im Hinblick auf Konstitution und </span><span>beruf</span><span>liche und ausserberufliche Gewöhnung der betreffenden Person ausser</span><span>ordent</span><span>licher Art war (BGE 116 V 136 E. 3b mit Hinweisen; RKUV 1994 Nr. U 180 S. 38). Kein Unfall liegt vor, wenn die Anstrengung nur wegen bestehender krankhafter Veränderungen zu Schädigungen führen kann, weil sich dann eine innere Ur</span><span>sache auswirkt, während der äussere, oft harmlose Anlass bloss den patholo</span><span>gi</span><span>schen Faktor manifest werden lässt (BGE 116 V 136 E. 3b mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Unfallversicherung (UVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erbringt die Versicherung ihre Leistungen auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei folgenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Körperschä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind: Knochenbrüche (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a); Verrenkungen von Gelenken (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b), Meniskusrisse (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. c), Muskelrisse (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. d), Muskelzerrungen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. e), Sehnenrisse (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. f), Bandlä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sionen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g) und Trommelfellverletzungen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. h).</span></p><p><span> </span><span>Diese Aufzählung der den Unfällen gleichgestellten Körperschädigungen ist ab</span><span>schliessend (BGE 116 V 136 E. 4a, 147 E. 2b, je mit Hinweisen; Maurer, Schwei</span><span>zerisches Unfallversicherungsrecht, 2. Auflage, Bern 1989, S. 202).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Ablehnung einer Leistungspflicht im angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 13. Juni 2019 (Urk. 2) damit, dass im Hinblick auf die Hilfestellung beim Aufsitzen aufgrund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hergangsschilderung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Unfallereignisses keine Programmwidrigkeit wie beispielsweise ein Ausrut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen, ein instinktives Nachfassen, um ein Ausgleiten oder einen Sturz zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hindern, festzustellen sei. Bei der vorliegenden Hilfeleistung beim Aufsitzen von Pflegebedürftigen handle es sich um eine Tätigkeit ihres beruflichen Alltags als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Mitarbeiterin beziehungsweise Fachangestellte Gesundheit. Sie sei es sich als Pflegefachfrau im Rahmen ihres Berufes gewöhnt, alten und kranken Perso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen beim Aufsitzen von der liegenden in die sitzende Position zu helfen. Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rahmen der Ausbildung und Weiterbildung sei die Beschwerdeführerin bezüglich speziellen Hebe- und Hilfstechniken besonders geschult. Die Rechtsprechung gehe betreffend Gewichtheben erst ab 100 kg von einer Überanstrengung aus, wobei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Beschwerdeführerin noch die beschriebene berufsmässige Gewöhnung hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">komme (S. 3 Ziff. 3.h). Aktenkundig seien sodann vorbestehende Rücken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen (S. 4 Ziff. 3.i). Die Rückenschädigung sei nicht unter besonders sinnfälligen Umständen gesetzt worden beziehungsweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Begriffsmerkmal der Ausserge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wöhnlichkeit sei nicht besonders deutlich erfüllt (S. 4 Ziff. 3.j). Der Unfallbegriff sei folglich zu verneinen (S. 4 Ziff. 3.k). Ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumbospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Syndrom stelle zudem keine Listenverletzung nach Art. 6 Abs. 2 UVG dar (S. 3 Ziff. 3.l). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde (Urk. 1) geltend, sie sei seit dem 14. Juni 2019 wegen eines ersten Berufsunfalles nur teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise arbeitsfähig. Das Arbeitspensum von 95 % sei auf 60 % reduziert mit einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lasthebelimite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von maximal 10 bis 15 kg (S. 2 Ziff. 1). Der Hausarzt med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe die gestellte Diagnose eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumbospondylogenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Syndroms links damit ergänzt, dass eine schnelle Drehbewegung zu einer Irritation der Facetten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelenke der unteren Lendenwirbelsäule und muskulären Verspannungen geführt habe, wobei keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">radikuläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Symptomatik bestehe (S. 3 Ziff. 2). Unzutreffend sei, dass sie unter aktenkundigen Rückenschmerzen leide. Wegen der ständigen Überlastung und den Rückfällen leide sie seit Monaten unter chronisch gewor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denen Hand-, Arm- und Schulterschmerzen. Das Geschehen vom 26. Februar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2019 entspreche vollumfänglich der gesetzlichen Definition eines Unfalles. Sie habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den rechten Arm nicht einfach weggezogen, vielmehr habe sie ihn reflex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">artig wegziehen müssen, um ihn zu schützen. Aufgrund des beschränkten Platzes und stark eingeschränkten Bewegungsfreiheit habe sie in einer nicht ergono</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen und instabilen Haltung arbeiten und den zirka 80 kg schweren Patienten halten müssen, wobei sie sich an der linken Seite des Kreuzes verletzt habe. Auch geplant, vorbereitet, bewusst und ohne Armverletzung hätte sie nie einen Patien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten mit einem Arm hochgezogen (S. 4 Ziff. 5). Sie habe eine reflexartige Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wehrhaltung ausgeführt, als sie den rechten, eingebundenen und schmerzenden Arm vom Patienten weggerissen habe (S. 5 Ziff. 6.a). Der aussergewöhnliche Faktor sei erfüllt, es sei definitiv etwas Ungewöhnliches und Programmwidriges passiert (S. 6 Ziff. 6.j).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin einen Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin aufgrund des Ereignisses vom 26. Februar 2019 aus der obligatorischen Unfallversicherung zu Recht verneint hat.</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Erstbehandlung nach dem Ereignis vom 26. Februar 2019 erfolgte am darauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgenden Tag durch den Hausarzt med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für All</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemeine Innere Medizin, welcher in seinem Bericht vom 26. März 2019 ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumbospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Syndrom links diagnostizierte (Urk. 7/M1 Ziff. 6). Gemäss den Angaben der Beschwerdeführerin habe sich ein liegender, 80 kg schwerer Mann unverhofft an ihrem rechten Arm in eine sitzende Position hochziehen wollen. Wegen ihren vorbestehenden Schmerzen im Rücken und rechten Arm habe sie schnell einen Wechsel auf den linken, besser belastbaren Arm vollziehen wollen, mit einer schnellen Drehbewegung in nach vorne geneigter Körperhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung. Beim Hochziehen habe sie dann einen heftigen stechenden Schmerz links lumbal erlitten (Ziff. 3). Der Allgemeinzustand sei schmerzbedingt leicht einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt. Der Heilungsverlauf werde durch die verminderte Belastbarkeit der rech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Oberkörperseite seit dem Unfall vom 14. Juni 2018 ungünstig beeinflusst (Ziff. 4). Das Schmerzmaximum befinde sich über der Spina </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">itica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sup</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Ausstrahlung nach ventral und übers Gesäss bis in den linken Oberschenkel und zeitweise bis in die Wade. Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">radikuläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Symptomatik bestehe nicht (Ziff. 5). Vom 27. Februar bis 16. März 2019 sei die Beschwerdeführerin vollständig arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähig, danach beziehe sie Ferien. Falls die Arbeit nach den Ferien nicht wiederaufgenommen werden könne, empfehle er eine vertrauensärztliche Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">su</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung (Ziff. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 18. Juli 2019 (Urk. 3/1) hielt med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, die Beschwerdeführerin habe im vergangenen Jahr zweimal während der Arbeit eine Gesundheitsschädigung erlitten. Bei beiden Vorfällen sei es gemäss den Schilde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen der Beschwerdeführerin zu einer unerwarteten, starken Belastung des Rückens beim Umlagern oder Aufnehmen eines Kunden gekommen. Beim ersten Ereignis vom 14. Juni 2018 sei die Halswirbelsäule und obere Brustwirbelsäule be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">troffen gewesen, beim zweiten Ereignis vom 26. Februar 2019 die Lenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirbel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säule.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim Ausfüllen des Arztzeugnisses sei ihm ein Fehler unterlaufen, als er als Diagnose ein TOS angegeben habe. Gemeint habe er damit, dass wahrscheinlich die festgestellte Verspannung der paravertebralen Muskulatur zur Einengung von Nerven, die den Arm versorgen, geführt habe und die in den rechten Arm aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strahlenden Schmerzen und Parästhesien verursacht habe. Eine Bildgebung sei zum damaligen Zeitpunkt nicht notwendig gewesen. Er habe Analgetika und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">relaxantien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verschrieben sowie eine Physiotherapieverordnung ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim zweiten Ereignis habe die schnelle Drehbewegung zu einer Irritation der Facettengelenke der unteren Lendenwirbelsäule und muskulären Verspannungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt. Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">radikuläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Symptomatik habe nicht bestanden. In beiden Fällen habe er die Beschwerdeführerin darauf hingewiesen, dass die Geltendmachung eines Unfallgeschehens unter Umständen schwierig sein werde und die Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung allenfalls über die Krankenkasse abgerechnet werden müsse.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist zunächst, ob das Geschehen vom 26. Februar 2019 als Unfall im Sinne des UVG zu qualifizieren ist. Die Beschwerdeführerin führte diesbezüglich insbesondere aus, sie habe eine reflexartige Abwehrhaltung ausgeführt, als sie den rechten, eingebundenen und schmerzenden Arm vom Patienten weggerissen habe. Der aussergewöhnliche Faktor sei erfüllt, es sei definitiv etwas Ungewöhn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liches und Programmwidriges passiert (E. 2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der äussere Faktor ist immer dann ungewöhnlich, wenn er den Rahmen des im jeweiligen Lebensbereich Alltäglichen oder Üblichen überschreitet. Ausschlag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bend ist also, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an Umweltein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkungen auf den menschlichen Körper abhebt. Für Tatsachenfeststellungen bei der Beurteilung des Unfallcharakters eines Ereignisses gilt der im Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (Urteil 8C_282/2017 des Bundesgerichts vom 22. August 2017, E. 3.1.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss ihren eigenen Angaben auf dem Anhang zur Unfallmeldung vom 28. Februar 2019 cremte die Beschwerdeführerin am 26. Februar 2019 während ihrer Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Mitarbeiterin einem Patienten die Beine ein, als dieser versuchte aufzusitzen. Da dies nicht geklappt habe, habe er ungeduldig nach ihrem rechten Arm gegriffen, um sich zu stützen. Da sie am rechten Arm be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehungsweise Rücken chronische Schmerzen habe, habe sie den rechten Arm zügig weggerissen, um ihn zu schützen. Mit ihrem Oberkörper sei sie immer noch in einer nach rechts vorgeschobenen Stellung geblieben und habe dem Patienten so ihren linken Arm gereicht. Der Patient habe schnell ihren linken Arm ergriffen, um sich zu stützten, danach habe sie ihm geholfen, sich hochzuziehen. Als der Patient gesessen sei, habe sie sofort einen starken stechenden Schmerz an der linken Seite des Kreuzes gefühlt, es sei schwierig gewesen, sich gerade hinzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen oder zu laufen (Urk. 7/G2 S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf dem Frageblatt Ereignishergang </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verhebetrauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin am 6. Februar (richtig wohl: März) 2019 ergänzend aus, der Patient wiege ungefähr 80 kg (Urk. 7/G6 Ziff. 2). Ihre Körperhaltung beim Ereignis sei aufgrund der Platzverhältnisse unvorteilhaft, der Oberkörper auf der rechten Seite vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schoben gewesen (Ziff. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sowohl die von der Beschwerdeführerin ausgeführte reflexartige Bewegung beim Zurückziehen des rechten Armes als auch die mit dem linken Arm geleistete Hilfestellung bei gleichzeitig unvorteilhafter, verdrehter Körperhaltung wurde durch keinen ungewöhnlichen äusseren Faktor beeinträchtigt. Die Körperhaltung verändert sich im Alltag ständig und kann unter ergonomischen Gesichtspunkten nicht permanent ideal sein. Eine unvorteilhafte Körperhaltung an sich über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet damit den Rahmen des bei einer Tätigkeit im Pflegebereich Üblichen noch nicht. Das Vorliegen eines ungewöhnlichen äusseren Faktors ist - entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin - auch nicht bereits deshalb zu bejahen, weil die Bewegung reflexartig beziehungsweise instinktiv ausgeführt wurde (Ur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teil des Bundesgerichts vom 23. Mai 2006, U 144/06 E. 2.2 mit weiteren Hinwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So hat das Bundesgericht in ähnlich gelagerten Fällen das Vorliegen eines unge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wöhnlichen äusseren Faktors verneint. So etwa beim reflexartigen Auffangen eines weggekippten Einkaufswagens (Urteil des Bundesgerichts U 222/05 vom 21. März 2006, E. 3.2), beim ruckartigen Nachfassen einer abrutschenden Vaku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stufe von zirka 25 bis 30 kg (Urteil des Bundesgerichts U 360/02 vom 9. Oktober 2003, E. 3.3.3 und 3.4) und reflexartigen Nachfassen eines weggleiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Radiators von 100 kg (Urteil des Bundesgerichts U 110/99 vom 12. April 2000,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3), beim Wiederherstellen des Gleichgewichts durch eine heftige Handbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung anlässlich des Transports einer 100 bis 150 kg schweren Türe (Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungsbeilage zum SUVA-Jahresbericht 1988 Nr. 8 S. 15; vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts U 144/06 vom 23. Mai 2006, E. 2.2), beim Heben eines zirka 60 kg wiegenden Papierstapels und reflexartigen Nachfassen, als dieser in sich zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zufallen drohte (Rechtsprechungsbeilage zum SUVA-Jahresbericht 1981 Nr. 4 S. 7; vgl. Urteil des Bundesgerichts U 144/06 vom 23. Mai 2006, E. 2.2), beim ruckartigen An-sich-Nehmen eines von einem fahrbaren Wagenheber her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unterzufallen drohenden Motors mit einem Gewicht von zirka 80 kg (SUVA-Jahres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht 1962 Nr. 3a S. 17; Urteil des Bundesgerichts U 144/06 vom 23. Mai 2006, E. 2.2) und beim reflexartigen Hochreissen einer Topfpflanze, die auf einem Transportroller stand, der wegzukippen drohte (Urteil des Bundesgerichts U 144/06 vom 23. Mai 2006, E. 2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Hochziehen eines Patienten gehört zum normalen Arbeitsalltag einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Mitarbeiterin, darin kann weder etwas Aussergewöhnliches noch etwas Unübli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ches gesehen werden. Auch das Gewicht des betreffenden Patienten liegt mit 80 kg (vgl. E. 2.2, E. 4.2) für einen Mann in einem durchschnittlichen Rahmen. Hinzu kommt, dass gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung kein Unfall vorliegt, wenn die Anstrengung nur wegen bestehender krankhafter Verände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en zu Schädigungen führen kann (vgl. vorstehend E. 1.2). Unbestritten ist, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass die Beschwerdeführerin seit Längerem an Hand-, Arm- und Schulter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen leidet (vgl. E. 2.2), weshalb sie auch erst den rechten Arm reflexartig weg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gezogen hatte, um ihn zu schützen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Ereignis vom 26. Februar 2019 erfüllt damit den Unfallbegriff nicht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vollständigkeit halber ist sodann festzuhalten, dass das diagnostizierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spondylogene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Syndrom links (vgl. E. 3.1) nicht unter die Listenverletzungen nach Art. 6 Abs. 2 UVG fällt, da dieser nur Muskelrisse und Muskelzerrungen, nicht jedoch Verspannungen und Schmerzsyndrome erfasst. Damit hat die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin auch das Vorliegen einer unfallähnlichen Körperschädigung zu Recht verneint.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ergibt sich, dass das Ereignis vom 26. Februar 2019 den Unfallbegriff nicht erfüllt und keine Listenverletzung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG vorliegt. Entsprechend erweist sich der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 13. Juni 2019 als rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Unfallversicherung Stadt Zürich</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKübler-Zillig </p></div> </div></body></html>