<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>ZL.2016.00119</span></p><p><span> </span></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiber Brühwiler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Ulrich Kurmann</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Industriestrasse 13c, 6300 Zug</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Amtshaus Werdplatz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Strassburgstrasse 9, Postfach, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1952, bezieht seit 1. Oktober 2015 eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Altersrente der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV; Urk. 8/A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Am 14. Juli 2015 meldete er sich bei der Stadt Zürich, Amt für Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen zur AHV/IV (Durchführungsstelle), zum Bezug von Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen an (Urk. 8/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 22. Januar 2016 (Urk. 8/V/1) verneinte die Durchfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle infolge eines Einnahmeüberschusses einen Anspruch des Versicherten auf Zusatzleistungen. Dagegen erhob der Versicherte am 24. Februar 2016 Einspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che (Urk. 8/20). Die Einsprache wurde von der Durchführungsstelle mit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spracheentscheid vom 29. Juli 2016 (Urk. 8/V/3 = Urk. 2) abgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 31. August 2016 Beschwerde gegen den Einspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid vom 29. Juli 2016 (Urk. 2) und beantragte, dieser sei aufzuheben und es seien ihm spätestens ab Oktober 2015 Ergänzungsleistungen ohne Anrech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung eines Verzichtsvermögens auszurichten (Urk. 1 S. 2). Ferner reichte er weitere Unterlagen ein (Urk. 3/3-6). Die Durchführungsstelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 15. September 2016 (Urk. 7) die Abweisung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom 30. September 2016 wurden antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Rechtsvertretung bewilligt und ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet (Urk. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 2. November 2016 (Urk. 14) verzichtete der Beschwerdeführer auf sein Replikrecht und hielt an seinem Rechtsbegehren vollumfänglich fest. Dies wurde der Beschwerdegegnerin am 7. November 2016 zur Kenntnis ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bracht (Urk. 15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Bund und die Kantone gewähren Personen, welche die gesetzlichen Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen nach Art. 4-6 des Bundesgesetzes über die Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) erfüllen, Zusatzleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen zur Deckung ihres Existenzbedarfs (Art. 2 Abs. 1 ELG; §§ 1, 13, 15 und 20 Abs. 1 des Zusatzleistungsgesetzes des Kantons Zürich, ZLG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die jährliche Ergänzungsleistung entspricht dem Betrag, um den die aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen (Art. 9 Abs. 1 ELG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die anrechenbaren Einnahmen werden nach Art. 11 ELG ermittelt. Als Einnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men anzurechnen sind nach Art. 11 Abs. 1 ELG unter anderem ein Zehntel des Reinvermögens bei Altersrentnern, soweit es bei alleinstehenden Personen Fr. 37‘500.-- übersteigt (lit. c), sowie auch Einkünfte und Vermögenswerte, auf die die ansprechende Person verzichtet hat (lit. g). Eine Verzichtshandlung liegt vor, wenn die versicherte Person ohne rechtliche Verpflichtung und ohne adäquate Gegenleistung auf Einkünfte oder Vermögen verzichtet hat, wenn sie einen Rechtsanspruch auf bestimmte Einkünfte und Vermögenswerte hat, davon aber faktisch nicht Gebrauch macht oder ihre Rechte nicht durchsetzt, oder wenn sie aus von ihr zu verantwortenden Gründen von der Ausübung einer möglichen und zumutbaren Erwerbstätigkeit absieht (BGE 140 V 267 E. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wer Zusatzleistungen beantragt, ist für alle leistungsbegründenden Umstände beweispflichtig; dies bezieht sich auch auf den Umstand, dass auf ehemals vorhanden gewesenes Vermögen nicht verzichtet worden ist (Urs Müller, Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung des Bundesgerichts zum ELG, 3. Auflage, Zürich 2015, Rz 484). Ist ein einmal bestehendes Vermögen nicht mehr vorhanden, so trägt die leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beanspruchende Person die Beweislast dafür, dass es in Erfüllung einer recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Verpflichtung oder gegen adäquate Gegenleistung (vorstehend E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegeben wurde (Urteile des Bundesgerichts 9C_124/2014 vom 4. August 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 5, 8C_103</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/2008 vom 25. Februar 2009 E. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). In der Gerichtspraxis wird nicht Rechenschaft über jede einzelne Ausgabe verlangt, sondern es werden durchschnittliche Werte für den Lebensunterhalt aufgrund der konkreten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnisse angenommen (Erich Gräub, Zusatzleistungen zur AHV und IV, in: Sabine Steiger-Sackmann / Hans-Jakob Mosimann, Hrsg., Handbücher für die Anwaltspraxis Band XI, Recht der Sozialen Sicherheit, Basel 2014, Rz 26.96). So hat etwa das Bundesgericht bei einem alleinstehenden Versicherten aufgrund der belegen Barbezüge in den Jahren 2004 bis 2009 einen durchschnittlichen Bedarf von Fr. 60‘000.-- im Jahr angenommen (Urteil des Bundesgerichts 9C_515/2012 vom 6. Dezember 2012 E. 4.1). Wird eine Vermögensabnahme mit einem - allenfalls gehobenen - Lebensstandard begründet, ist dafür der Beweis (mit überwiegender Wahrscheinlichkeit) zu erbringen (Urteil des Bundesgerichts 9C</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">_934/2009 vom 28. April 2010 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 17a der Verordnung über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen- und Invalidenversicherung (ELV) bestimmt, dass der anzurechnende Betrag von Vermögenswerten, auf die verzichtet worden ist, jährlich um Fr. 10‘000.-- zu vermindern ist (Abs. 1), dass der Wert des Vermögens im Zeitpunkt des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zichtes unverändert auf den 1. Januar des Jahres, das auf den Verzicht folgt, zu übertragen und dann jeweils nach einem Jahr zu vermindern ist (Abs. 2), und dass für die Berechnung der jährlichen Ergänzungsleistung der verminderte Betrag am 1. Januar des Bezugsjahres massgebend ist (Abs. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 23 Abs. 1 ELV sind für die Berechnung der jährlichen Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistung in zeitlicher Hinsicht in der Regel die während des vorausgegangenen Kalenderjahres erzielten anrechenbaren Einnahmen sowie das am 1. Januar des Bezugsjahr vorhandene Vermögen massgebend.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Einspracheentscheid (Urk. 2) aufgrund des ausbezahlten Freizügigkeitskapitals von Fr. 495‘635.70 und einer Versicherungsleistung in der Höhe von Fr. 150‘000.-- in den Jahren 2004 und 2005 von einem Vermögensverzicht aus. Das bezogene Vermögen von, nach Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug der Steuern, insgesamt zirka Fr. 590‘000.-- sei gemäss Steuerunterlagen per 31. Dezember 2006, welche noch ein Vermögen von Fr. 7‘297.-- auswiesen, inner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb von zwei Jahren fast komplett aufgebraucht worden. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer habe seine Ausgaben bezüglich des bezogenen Vermögens aus Freizügig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitskapital und Versicherungsleistung sowie den Verbrauch seines restlichen Vermögens aus Erwerbseinkünften in der Höhe von weiteren (zirka) Fr. 120‘000.-- nicht rechtsgenüglich belegen können, weshalb unter Einbezug seines bisherigen Lebensstandards und unter Abzug der bezahlten Vermögens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steuern ein Vermögensverzicht per 2004 in der Höhe von Fr. 315‘000.-- anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen sei, welcher nach dem gesetzlichen Amortisationsabzug von jährlich Fr. 10‘000.-- für das Jahr 2015 noch Fr. 215‘000.-- betrage (Urk. 2 S. 1 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber erklärte der Beschwerdeführer den Vermögensschwund damit (Urk. 1), das unbestrittenermassen bezogene Freizügigkeitskapital und die Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen der Lebensversicherung habe er für seinen bisherigen Lebensstandard und Lebenswandel (Vergnügen, Essen, Trinken, Reisen, Glückspiel, Bordell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suche, etc.) aufgewendet. Er habe sich die Leistungen in den Jahren 2004 und 2005 ausbezahlen lassen, weil er keine Arbeitsstelle mehr gehabt und zuvor seit 1985 einen Lohn von jährlich Fr. 100‘000.-- und in den Jahren 1995, 1996 und 1999 jeweils einen von sogar mehr als Fr. 200‘000.-- gehabt habe. In den folgenden Jahren nach seiner Arbeitslosigkeit habe er weniger oder kaum mehr als Fr. 50‘000.-- verdient, jedoch seinen bisherigen Lebenswandel fortgesetzt. Wenn aber eine Person ihr Vermögen verbrauche, um Konsumgüter zu erwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben oder um ihren Lebensstandard zu erhöhen, so verzichte sie nicht auf Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mögen, sondern mache einzig Gebrauch von ihrer persönlichen Freiheit, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb kein Vermögensverzicht anzurechnen sei (S. 5 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob und allenfalls in welchem Umfang eine als Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zicht zu qualifizierende Vermögensverminderung vorliegt, weil dafür nicht mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">überwiegender Wahrscheinlichkeit eine adäquate Gegenleistung nachgewiesen i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">st.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unbestritten geht aus den Akten hervor, dass der Beschwerdeführer im Jahr 2004</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherungsleistungen im Betrag von Fr. 150‘000.-- bezog (vgl. Urk. 8/13e) und sich per 3. Januar 2005 ein Freizügigkeitskapital von total Fr. 495‘635.70 auszahlen liess (Urk. 8/13f). Ebenfalls ist belegt, dass er gemäss Steuererklärung per 31. Dezember 2006 noch über Vermögenswerte im Betrag von total Fr. 7‘197.-- verfügte (Urk. 8/13g) und gestützt auf die Steuerrechnungen seiner Wohngemeinde bereits in den folgenden Jahren (2006-2008) kein Vermögen mehr versteuerte (vgl. Urk. 3/4-6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Kontoauszug der Y.___ für Januar 2008 lässt sich entnehmen, dass die während dieser Zeit vom Beschwerdeführer bewohnte Attikawohnung monat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich Fr. 3‘015.-- kostete (vgl. Urk. 8/13c). Laut Mietvertrag betrug die Brutto-Miete für die 4-Zimmerwohnung der Mutter des Beschwerdeführers, in welche er nachher einzog (vgl. Urk. 8/20 S. 1 unten), im Jahr 2009 Fr. 1‘664.-- pro Monat (Urk. 8/17); sie erhöhte sich per 1. November 2015 auf Fr. 1‘984.-- (Urk. 8/17a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Monatsprämie der Krankenversicherung (obligatorische Grundversicherung nach dem Krankenversicherungsgesetz) belief sich gemäss Police für das Jahr 2015 auf Fr. 446.-- (Urk. 8/15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenfalls ist aufgrund der eingereichten Unterlagen ersichtlich, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer im Zeitpunkt der Anmeldung zum Bezug von Zusatzleistungen Einkünfte aus der AHV im Betrag von monatlich Fr. 2‘030.-- hatte (Urk. 11/1) und darüber hinaus das Sozialzentrum Hönggerstrasse der Stadt Zürich ihn mit monatlich Fr. 1‘898.55 unterstützte (Urk. 11/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer hat die Vermögensverminderung damit begründet, der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von der Beschwerdegegnerin als unerklärt angerechnete Vermögensabbau müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht näher begründet werden. Wenn von ihm darüber Rechenschaft verlangt werde, laufe dies auf eine unzulässige Lebensführungskontrolle hinaus. Begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det sei der Vermögensverzehr durch Miete, Autoleasing, Krankenversicherung und Vergnügen (vgl. vorstehend E. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Argumentation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist nicht vereinbar damit, wie das System der Ergänzungsleistungen - der rechtlichen Konzeption entsprechend - funktioniert (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend E. 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wer Leistungen beansprucht, ist im Falle einer Vermögensabnahme dafür beweispflichtig, dass ihr mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine adäquate Gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistung entspricht. Dabei sind die entsprechenden Beweisanforderungen in der Praxis nicht besonders streng, soweit sich die Vermögensabnahme durch die im konkreten Fall anzunehmenden Lebenshaltungskosten erklären lässt. Das ändert jedoch nichts an der grundsätzlichen Verteilung der Beweislast; sie obliegt der Person, die Leistungen beansprucht, nicht der Behörde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zulässig ist es, eine Vermögensabnahme mit einem allenfalls gehobenen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standard zu erklären. Darauf bezieht sich die Rechtsprechung, wonach keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lebensführungskontrolle erfolgen darf. Es spielt mithin keine Rolle, ob Ausga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für als durchschnittlich empfundene Bedürfnisse oder für solche eher ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Art getätigt wurden, dies aber nur, wenn und soweit die erhaltene adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quate Gegenleistung mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen ist (vgl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_1039/2008 vom 25. Februar 2009 E. 3.2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat von der Vermögensabnahme von rund Fr. 590‘000.-- (Auszahlungen von Versicherungsleistung und Freizügigkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tal) Fr. 315‘000.-- als ungeklärt und damit als Verzichtsvermögen eingestuft. Dies mit der Feststellung, dass gemäss den letzten Steuerdaten der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer zirka Fr. 120‘000.-- pro Jahr verdient hat (vgl. Urk. 8/4). Ausgehend davon, dass er seinen Standard trotz Arbeitslosigkeit und später selbstständiger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbender Erwerbstätigkeit so weiter führte wie bis anhin, akzeptierte sie diesen Verbrauch von 2001 bis 2006. Unter Berücksichtigung der bezogenen Arbeitslosenentschädigung in diesen beiden Jahren im Betrag von zusammen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerechnet Fr. 114‘839.-- und des in den beiden folgenden Jahren (2004 bis 2006</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) erzielten Erwerbseinkommens von rund Fr. 85‘000.-- (vgl. Urk. 8/4, Urk. 8/13) sowie unter Einbezug der Auszahlung der Lebensversicherung im Betrag von Fr. 150‘000.-- im Jahr 2004 und des Freizügigkeitskapitals von Fr. 495‘635.70 anfangs 2005, reduziert um die angefallene Steuerlast gemäss den Angaben des Beschwerdeführers im Umfang von rund Fr. 55‘000.-- (vgl. Urk. 8/13c), er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telte sie einen Vermögensverzicht von Fr. 315‘000.-- (vgl. Aufstellung Urk. 8/13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat somit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von rund Fr. 120‘000.-- pro Jahr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anerkannt, für welche der Nachweis einer adäquaten Gegenleistung als erbracht angenommen wird. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit hat sie – ohne auf Einzelbelegen zu bestehen – Lebenshaltungskosten von rund Fr. 10‘000.-- pro Monat als anrechenbar einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stuft und damit lediglich Fr. 5‘000.-- weniger als der Beschwerdeführer in seiner Aufstellung vom 28. Oktober 2015 selber angab (vgl. Urk. 8/13b). Berücksichtigt man gemäss dieser Aufstellung die Positionen Wohnungsmiete (Fr. 3‘000.--), Autoleasing mit entsprechendem Betrieb und Unterhalt (Fr. 3‘000.--) sowie Krankenversicherung inklusive Taggeldversicherung (Fr. 1‘000.--), ergibt sich ein Betrag von Fr. 7‘000.--, womit dem Beschwerdeführer gemäss Anrechnung der Beschwerdegegnerin monatlich noch zusätzlich rund Fr. 3‘000.-- für Nah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, Kleider, Reisen und Vergnügen zur Verfügung standen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies ist angesichts der Rechtsprechung, wonach das Bundesgericht bei einem alleinstehenden Versicherten einen durchschnittlichen Bedarf von Fr. 60‘000.-- im Jahr angenommen hat (vgl. vorstehend E. 1.3), und der konkreten finan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Umstände des Beschwerdeführers als sehr entgegenkommend zu beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len. Denn die Beschwerdegegnerin hat monatliche Ausgaben als Lebenshal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten gelten lassen, die weit höher sind als das, was der Beschwerdeführer nach Arbeitsplatzverlust an Arbeitslosenentschädigung und danach als selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig Erwerbstätiger verdient hat (vgl. Urk. 8/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> darüber noch einmal hinausgehende Vermögens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minderungen, für welche keine adäquate Gegenleistung nachgewiesen wurde, als Verzichtsvermögen einstufte, i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">st deshalb nicht zu beanstanden, wie auch aus der nachstehenden Erwägung (vgl. E. 4.5) ersichtlich ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Ausnahme des Leasingzinses eines neuen Mercedes-Benz C32 AMG ab 2002 (vgl. Urk. 8/20a) und der Wohnungsmiete (vgl. Kontoauszug der Y.___ für Januar 2008, Urk. 8/13c) vermochte der Beschwerdeführer die Bezüge bezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise deren Verwendung nicht näher zu belegen. Aus den Steuerakten ist lediglich ersichtlich, dass sich sein Vermögen sehr rasch vermindert hat. Seine am 28. Oktober 2015 handschriftlich erstellte Aufstellung (Urk. 8/13b) vermag die Vermögensabnahme über den bereits von der Beschwerdegegnerin zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denen Lebensbedarf hinaus (vgl. vorstehend E. 4.4) nicht rechtsgenüglich zu belegen. Zwar ist davon auszugehen, dass seine darin aufgelisteten monatlichen Ausgaben möglicherweise der Wahrheit entsprechen und es keine Rolle spielt, für welche Bedürfnisse die Ausgaben getätigt wurden. Das reicht jedoch ohne genauere Angaben zur Höhe und zum Datum der Leistungen nicht aus, um von der Anrechnung von Verzichtsvermögen abzusehen. Auch ist der Vermögensab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bau und der Verwendungszweck der Gelder nicht mit Kontoauszügen nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar, denn solche fehlen mit Ausnahme von vereinzelten Auszügen aus den Jahren 2007 und 2008 (Urk. 8/13c) sowie 2015 (Urk. 8/8-10) gänzlich. Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer im Jahre 2007 mehr oder weniger sein gesamtes Vermögen bereits ausgegeben hat, weshalb aus den eingereichten Kontoauszügen auch nicht auf nachweisliche Befriedigung der Bedürfnisse – jeweils unter Erhalt einer adäquaten Dienstleistung - geschlossen werden kann, zumal auch dort mehrheitlich nur Bargeldbezüge aufgelistet sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weitere Unterlagen konnte der Beschwerdeführer nicht beibringen, da er gemäss seinen eigenen Angaben beim Umzug von der Attikawohnung zu seiner Mutter allen „unnötigen Ballast“ aus Platzgründen losgeworden sei (Urk. 8/20). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass die Anrechnung eines Verzichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mögens von Fr. 315‘000.-- durch die Beschwerdegegnerin das Ergebnis einer eher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu Gunsten de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zurückhaltenden Berechnung darstellt und nicht beanstandet werden kann.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dieses ist gemäss dem gesetzlichen Amorti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sationsabzug jährlich um Fr. 10‘000.-- (vgl. vorstehend E. 1.4) beginnend ab 2006 zu reduzieren, womit sich für das Jahr 2015 ein Verzichtsvermögen von Fr. 215‘000.-- ergibt, welches von der Beschwerdegegnerin per 1. Oktober 2015 in der ZL-Anspruchsberechnung zu berücksichtigen war und zu einem Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmeüberschuss führte (vgl. Urk. 8/V/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei dieser Sachlage hat die Beschwerdegegnerin einen Anspruch auf Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen zu Recht verneint.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit erweist sich der angefochtene Entscheid als rechtens, und die dagegen erhobene Beschwerde ist abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Honorarnote vom 11. November 2016 (Urk. 16) machte der unentgeltliche Rechtsvertreter einen zeitlichen Aufwand von 7.7 Stunden sowie Barauslagen im Betrag von 3 % des Zeitaufwandes (ohne Mehrwertsteuer) geltend, was als angemessen erscheint. In Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- (statt des vom Rechtsanwalt geltend gemachten Ansatzes von Fr. 300.-- pro Stunde) und unter Berücksichtigung der Mehrwertsteuer von 8 % beläuft sich damit die Entschädigung, die Rechtsanwalt Ulrich Kurmann auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richten ist, auf Fr. 1‘884.40 (Fr. 1‘829.50 Honorar + Fr. 54.90 Barauslagen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht von § 16 Abs. 4 GSV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ger hingewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Ulrich Kurmann</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Zug,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1'884.40</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Ulrich Kurmann</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sicherheitsdirektion Kanton Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannBrühwiler</p></div> </div></body></html>