<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01125</span></p><p><span> </span></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiber Kreyenbühl</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 7. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. André Largier</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Weinbergstrasse 43, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1978,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schloss im Jahr 2002 eine Lehre als Mechapraktiker ab (Urk. 7/1/17) und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitete zuletzt von November 2008 bis Mai </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2009 als Betriebsmechaniker bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/16/1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Am 13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2009</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Eingangsdatum)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> meldete sich der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte wegen Beschwerden infolge eines Treppensturzes bei der Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die IV-Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nahm beruflich-erwerbliche und medizinische Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen vor und teilte dem Versicherten am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. Februar 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit, dass zurzeit keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen angezeigt seien (Urk. 7/30). In der Folge veranlasste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die IV-Stelle bei Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___, FMH </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Innere Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zin und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">FMH Rheumatologie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ein Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Expertise vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">24. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2010, Urk. 7/33). Vom 5. Oktober bis zum 1. November 2010 weilte der Versicherte zur Rehabilitation in der A.___ (Urk. 7/62). Vom 27. Januar bis zum 10. März 2011 folgte ein stationärer Aufenthalt in der B.___ (Urk. 7/68). Am 26. Februar 2011 erstattete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">FMH</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ps</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Auftrag der IV-Stelle ein Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/41</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 18. März 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Abweisung seines Begehrens um beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Massnahmen und um eine Invalidenrente in Aussicht (Urk. 7/45), wogegen dieser am 27. April 2011 Einwand erhob (Urk. 7/49; vgl. auch Einwan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dergänzung vom 14. Juni 2011, Urk. 7/53). Vom 24. Mai bis zum 25. Juli 2011 wurde der Versicherte in der D.___ stationär behandelt (Urk. 7/59). Am 21. Dezember 2011 gab Dr. C.___ eine ergänzende Stellungnahme ab (Urk. 7/70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 24. Februar 2012 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 7/77</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die dagegen vom Versicherten am 22. März 2012 erhobene Beschwerde (Urk. 7/84) hiess das Sozialversicherungsgericht mit Urteil IV.2012.00341 vom 9. September 2013 (Urk. 7/92) in dem Sinne gut, dass es die angefochtene Verfügung vom 24. Februar 2012 aufhob und die Sache an die IV-Stelle zurückwies, damit diese, nach erfolgten zusätzlichen Abklärungen, über den Leistungsanspruch des Versicherten neu entscheide.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 10. Dezember 2012 bis 28. März 2013 und vom 31. Oktober 2013 bis zum 25. Februar 2014 war der Versicherte in stationärer Behandlung in der D.___ in E.___ (Urk. 7/101 und Urk. 7/106/15-19). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 26. November 2014 erstattete die MEDAS F.___ im Auftrag der IV-Stelle ein polydiszi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">res Gutachten (Urk. 7/112; vgl. auch ergänzende Stellungnahme der MEDAS F.___ vom 15. Januar 2015, Urk. 7/116). Vom 5. März bis zum 8. April 2015 war der Versicherte erneut in stationärer Behandlung in der D.___ in E.___ (Urk. 7/124). Mit Schreiben vom 26. März 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Rahmen der Begutachtung durch die MEDAS F.___ eine psychiatrische Erkrankung weder habe festgestellt noch aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschlossen werden können, weil er müde und „verladen“ zur Begutachtung erschienen sei. Aus medizinischer Sicht sei die im Gutachten dokumentierte Medikation überwiegend wahrscheinlich die Ursache für diese Benommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit. Der Versicherte werde deshalb aufgefordert, zusammen mit seinem behandelnden Psychiater die Medikation anzupassen. Bis zum 30. April 2015 habe er mitzuteilen, bei welchem Arzt oder welcher Ärztin er diese Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme durchführen werde (Urk. 7/120). Mit Schreiben vom 22. April 2015 teilte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. G.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit, dass der Versicherte bezüglich der verlangten Medikamentenumstellung in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seiner Behandlung stehe (Urk. 7/122). Am 21. Juli 2015 erklärte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der IV-Stelle, dass die psychopharmakologische Therapie vorgabegemäss um die potentiell sedierende Medikation vermindert worden sei, so dass nun eine erneute gutachterliche Beurteilung möglich sei (Urk. 7/126). Daraufhin ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lasste die IV-Stelle eine psychiatrische Begutachtung bei Dr. med. H.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, leitender Arzt des I.___ (Expertise vom 15. Januar 2016, Urk. 7/137). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 7. April 2016, Urk. 7/140, und Einwand vom 26. Mai 2016, Urk. 7/149) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren des Versicherten mit Verfügung vom 21. September 2016 (Urk. 2) ab. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 10. Oktober 2016 Beschwerde und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, in Aufhebung der angefochtenen Verfügung sei ihm rückwirkend ab dem 1. Februar 2010 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen und auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prozessführung und Rechtsvertretung (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin schl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Beschwerdeantwort vom 14. November 2016 auf Abweisung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer am 15. November 2016 ang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeigt wurde (Urk. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krankheitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der mit BGE 130 V 352 begründeten und seither stetig weiter ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wickelten Rechtsprechung vermochten eine fachärztlich (psychiatrisch) diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostizierte somatoforme Schmerzstörung und vergleichbare psychosoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Leiden (BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3) in der Regel keine lang dauernde, zu einer Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG führende Arbeitsunfähigkeit zu bewirken. Vielmehr bestand die Vermutung, dass solche Beschwerdebilder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en und nur bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar machten, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt (zur Entstehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schichte dieser Praxis: BGE 135 V 201 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichtes 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht die Überwindbarkeitsvermutung auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegeben und das bisherige Regel-/Ausnahme-Modell durch einen struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rierten normativen Prüfungsraster ersetzt. In dessen Rahmen wird im Regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">katoren das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen ergebnisoffen und sym</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">metrisch beurteilt, indem gleichermassen den äusseren Belastungsfak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren wie den vorhandenen Ressourcen Rechnung getragen wird (BGE 141 V 574 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 E. 2.2 mit Hinweisen). Die Anerkennung eines rentenbegrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2; Urteil des Bundesgerichts 8C_28/2016 vom 15. April 2016 E. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toformen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matischen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bundesgericht wie folgt systematisiert hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span>dens</span><span>druck </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – das Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht folgt vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen; vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2 und 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung damit, dass seit der Anmeldung des Beschwerdeführers vom 13. August 2009 diverse medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinische Abklärungen vorgenommen worden seien, zuletzt eine Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung im I.___. Wie aus den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinischen Unterlagen bzw. der durchgeführten Untersuchung hervor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neige der Beschwerdeführer zur Aggravation. Er klage über starke Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Diese würden jedoch in keinem Verhältnis zu den Gegenmassnahmen stehen, welche er in den letzten acht Jahren getroffen habe respektive zu treffen bereit gewesen sei. Die attestierte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit basiere primär auf seiner negativen Motivationslage, seiner starken Fixierung auf die Krankenrolle und seiner Dekonditionierung. Diese Faktoren würden aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dings als IV-fremd gelten und könnten deshalb bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht berücksichtigt werden. Gesamthaft bestehe aus versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmedizinischer Sicht keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit. Die geschilderten Einschränkungen seien nicht auf einen invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renden Gesundheitsschaden zurückzuführen. Es bestehe somit kein An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, es sei durch die Akten belegt, dass er seit dem Jahre 2010 durchgehend unter einer chronifizierten, trotz intensivster Behandlung (durchgehende fachärztliche und medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">töse Behandlung, insgesamt fünf mehrwöchige stationäre Behandlungen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pieresistenten depressiven Störung schweren Grades leide. Er sei des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der angestammten wie auch in einer leidensangepassten Tätigkeit voll arbeitsunfähig. Es liege daher eine längere Zeit dauernde volle Erwerbsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit im Sinne von Art. 8 ATSG vor und es stehe ihm rückwirkend ab Februar 2010 eine ganze Rente zu (Urk. 1 S. 16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Sozialversicherungsgericht kam im Urteil vom 9. September 2013 (Urk. 7/92; vgl. Sachverhalt Ziff. 1.1) zum Schluss, dass auf die Beurteilung des Gutachters Dr. C.___ nicht abgestellt werden könne. Das Gericht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründete dies damit, dass hinsichtlich der psychiatrischen Diagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung und der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit erhebliche Differenzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwischen den Beurteilungen des Gutachters Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und (insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ere) der behandelnden Psychiater bestünden. Während Dr. C.___ in seiner Expertise vom 26. Februar 2011 (lediglich) einen Verdacht auf eine anhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tende somatoforme Schmerzstörung diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziert habe, welche ohne Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fluss auf die Arbeitsfähigkeit sei (Urk. 7/41/7-9), und an dieser Beurteilung in seiner Stellungnahme vom 21. Dezember 2011 festgehalten habe (Urk. 7/70/15), hätten die Ärzte der D.___ die Diagnose einer seit Januar 2011 bestehenden schweren depressiven Episode mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit gestellt (Urk. 7/59/1). Auch der behandelnde Psychiater Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe die Diagnose einer schweren depressiven Episode erhoben. Seines Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens sei die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit des Beschwerdeführers in angestammter und angepasster Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit deshalb zumindest seit November 2010 aufgehoben gewesen (Urk. 7/87/10). Des Weiteren sei im Bericht der A.___ (Urk. 7/62/1), im Bericht der B.___ (Urk. 7/68/6) und im Bericht des J.___ vom 16. September 2011 (Urk. 7/63/5) ebenfalls die Rede von einer schweren depressiven Episode bzw. einer depressiven Störung (E. 3.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des Fehlens jeglicher fachärztlich-psychiatrischer Vorakten und der Tatsache, dass sich der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung durch Dr. C.___ bereits seit dreieinhalb Wochen in stationärer Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung bei der B.___ befunden habe, erscheine es nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar, dass Dr. C.___ weder mit Dr. G.___ noch mit den behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Ärzten der B.___ Kontakt aufgenommen und sich hinsichtlich der laufenden Behandlungen erkundigt habe. Sein Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten sei somit insofern unvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständig. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit seiner Stellungnahme vom 21. Dezember 2011 zu den Berichten der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Ärzte habe Dr. C.___ die vorhandenen Differenzen nicht hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">länglich ausräumen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">können. So habe er unter anderem erklärt, dass eine psychopharmako</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(antidepressive) Behandlung vom Beschwerdeführer abgelehnt würde, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegen die von den Voruntersuchern attestierte depressive Störung letz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Endes nicht adäquat behandelt werde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/70/15). Im Bericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. September 2011 sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zwar noch die Rede davon, dass der Beschwerdeführer während seines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dortigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Klinikaufenthaltes zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober und dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2010 eine antidepressive Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion abgelehnt habe (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/62/2). Im Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allerdings</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausführlich dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche Antidepressiva der Beschwerdeführer seit Dez</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ember 2010 einnehme (Urk. 7/87/10). Seine Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">listung decke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich dabei weitgehend mit den Angaben in den Berichten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der B.___ (Urk. 7/70/7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">J.___ (Urk. 7/60/7-10) und der D.___ (Urk. 7/59/3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___ sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die korrekte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Medikamenten-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einnahme am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2011 zudem durch eine Blutspiegelbestimmung für Wellbutrin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 300 mg und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für Trittico</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 300 mg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestätigt worden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/87/10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ Vorwurf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sämtliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genannten Autoren (bzw. behandelnden Ärzte) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten die Tendenz, subjek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive Beschwerden (Schmerzen) und die eigene Krankheitsüberzeugung des Beschwerdeführers als invalidisierende Faktoren bzw. depressive Symptome darzustellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/70/15)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermöge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in dieser allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Form </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht zu überzeugen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wohl entstehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Eindruck, dass das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, das dem Beschwerdeführer in der bisherigen und auch in einer angepassten Tätigkeit bereits seit dem 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2009 eine 100%ig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit attestiere (Urk. 7/63/5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mitnichten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründet habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, massgeblich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und unkritisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Angaben des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> selbst abgestellt habe.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Insbesondere die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ärzte der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___ und Dr. G.___ hätten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> indessen in erster Linie mit der depressiven Symptomatik und nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (somatisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht ausreichend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> abstützbaren)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzproblematik begründet (Urk. 7/59 und Urk. 7/87/8-10; E. 3.2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die übrigen fachärztlich-psychiatrischen Einschätzungen betreffend Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit anbelange, hätten sich die Ärzte der D.___ im Wesentlichen nur zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers während des stationären Klini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts geäussert. Ab wann ihm allenfalls wieder eine behinderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angepasste Tätigkeit zumutbar sei, könne nach dem derzeitigen Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsstand nicht beurteilt werden (Urk. 7/59/4). Dr. G.___ habe seine Einschätzung, wonach der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer bereits seit Behandlungsbeginn im Juli 2010 zu 70 % bis 80 % arbeitsunfähig gewesen sei, nicht hinreichend begründet (E. 3.2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die bis zum Urteil IV.2012.00341 vom 9. September 2013 (Urk. 7/92) auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegenden Arztberichte und Gutachten wurden darin (E. 2), die seither zu den Akten genommenen Arztberichte im Gutachten der MEDAS F.___ vom 26. November 2014 (Urk. 7/112/2-18) resp. im Gutachten von Dr. H.___ vom 15. Januar 2016 (Urk. 7/137/5-7) zusammengefasst, weshalb sie vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend nicht noch einmal wiedergegeben werden. Soweit erforderlich, wird in den nachfolgenden Erwägungen jedoch darauf Bezug genommen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der MEDAS F.___ hielten im Gutachten vom 26. November 2014 folgende Hauptdiagnosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Einschränkung der zumutbaren Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fest (Urk. 7/112/41):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Störungen durch Opioide, Abhängigkeitssyndrom, gegenwärtiger </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Substanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrauch, verursacht durch ärztlich verordnete Medikamente (ICD-10: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F11.24) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Müdigkeit, die auch durch verschiedene nicht abhängig machende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Medikamente, die der Versicherte ärztlich verordnet erhält, verursacht ist. Ich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kann aber die Diagnose eines schädlichen Gebrauches von nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abhängigkeitserzeugenden Substanzen nicht stellen, weil der Versicherte all </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diese Medikamente ärztlich verordnet erhält und deshalb diesbezüglich nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von einem schädlichen Gebrauch gesprochen werden kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein chronifiziertes rechtsseitiges zervikospondylogenes und rechtsbetontes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lumb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ospondyloge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nes Schmerzsyndrom </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lendenwirbelsäulen- (LWS)-Distorsion/-Kontusion 7. März </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2007 (Treppen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sturz) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wirbelsäulenfehlstatik (thorakale Streckfehlhaltung, lumbosakrale Hyperlor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dose, leichte Skoliose) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgeprägtem thorakolumbalem Morbus Scheuermann mit WK-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Keildeformierung und Kyphosierung L</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">endenwirbelkörper (L</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">WK</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1/2 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Osteochondrose L5/S1 mit begleitender Spondylarthrose und diskreter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Pseudospondylo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">listhesis L5/S1 und L4/5 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehrsegmentale Diskusprotrusionen L1-S1 mit Kontakt zu den Nerven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurzeln L4 und L5 links und leichter Deviation der Nervenwurzel L5 rechts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(MRI LWS 17. September 2012) bei kli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisch fehlenden radikulären Reiz- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oder sensomotorischen Ausfallsymptomen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Symptomausweitungstendenz </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzverarbeitungsstörung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nebendiagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannten die Ärzte der MEDAS F.___ (Urk. 7/112/41):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Ellbogenkontusion links mit Eröffnung der Bursa olecrani am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2007 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aktenanamnestisch Coxa saltans (Erstdiagnose: April 2009) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anamnestisch Status nach arthroskopischer Teilmeniscektomie links (2010) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Adipositas Grad I </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(ICD-10: E 66.00) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grenzwertige Hypertriglyzeridämie (ICD-10: E78) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach Inguinalhernien-Operation beidseits vor Jahren </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein chronischer Nikotinkons</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">um (ICD-10: Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">72)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der MEDAS F.___ erklärten, dass sich anlässlich der aktuel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len rheumatologischen Untersuchung keine radikulären Reiz-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> oder sensomo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischen Ausfalls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ymptome</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gefunden hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schilderten dive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rsen Sensibilitätsdefizite seien nicht Derma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tom be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zogen und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könnten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch nicht dem Ausbreitungsgebie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t eines peripheren Nerven zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordnet werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer Symptomausweitung auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en. Auch für die vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> demonstrierte Einschränkung der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abduktion des rechten Arms habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich kein adäquates klinisches Korrelat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gefunden. Es hätten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeichen eines nicht organischen Krankheitsverhaltens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorgelegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesamt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich ein höchstens partiell objektivierbares organisches Korrelat für das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geschilderte ausgedehnte musku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">skelettale Besch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werdebild subjektiv invalidisierenden Ausmasses gefunden (Urk. 7/112/32). Anhand der ihnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Verfügung stehenden medizinischen Akten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lasse sich aus rheumatologischer Sicht höchstens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">assagere Arbeitsunfähigkeit in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der früher ausgeübten Berufstätigkeit während einiger Woc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen nach dem Treppensturz vom 7. März 2007</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> attestieren. Eine dauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hafte Arbeitsunfähigkeit in den vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Schweiz aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführten beruflichen Tätigkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lasse sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischer Sicht nicht begründen. Auch aus internistischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit in dieser Tätigkeit nicht eingeschränkt (Urk. 7/112/48). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter führten die Ärzte der MEDAS F.___ aus, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer bei der aktuellen Begutachtung sehr müde und „verladen“ gewirkt habe. Der psychopathologische Befund sei durch die Müdigkeit und das „Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ladensein“ beeinflusst gewesen. Daher sei es kaum möglich gewesen, festzustellen, ob er depressiv sei oder nicht. Psychotische Symptome hätten bei ihm aber nicht eruiert werden können, obwohl er solche angegeben habe. Um herauszufinden, ob der Beschwerdeführer die müde machenden Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kamente nur zur Untersuchung oder in den letzten Monaten regelmässig ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genommen habe, sei auch eine Haaranalyse in Auftrag gegeben worden. Hier habe sich gezeigt, dass er die bestimmten Medikamente zumindest im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raum von ca. April bis September 2014 eingenommen habe (Urk. 7/112/43). Die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in der zuletzt ausgeübten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit als Telekommunikationstechniker sei aus psychiatrischer Sicht zu 100 % eingeschränkt. Diese Einschränkung könne alleine durch die stark ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägte Müdigkeit erklärt werden, aufgrund derer er sich kaum auf etwas konzentrieren könne. Die Arbeitsfähigkeit sei auch in allen anderen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten im ersten Arbeitsmarkt aus psychiatrischer Sicht zu 100 % einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt, und zwar aus den gleichen Gründen wie für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit. Diese Beurteilung gelte zumindest seit ca. April 2014 (Beginn der Messungen für die Haaranalyse; Urk. 7/112/48-49). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. K.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, von der MEDAS F.___ erklärte in der Stellungnahme vom 15. Januar 2015, er habe keine Hinweise dafür, dass die Arbeitsfähigkeit vor dem 14. Juni 2011 (erster Bericht des J.___) aus psychiatrischer Sicht eingeschränkt gewesen sei. Seit dem 14. Juni 2011 sei sie aber in allen Tätigkeiten im ersten Arbeitsmarkt zu 100 % eingeschränkt. Die in den ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schiedenen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (von den behandelnden Ärzten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gestellten Diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en seien jeweils begründet worden und nachvollziehbar. Er könne nicht sagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ob die aktuelle medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kamentöse Behandlung adäquat sei. Dies, weil er nicht wisse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ob der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terhin eine Grunderkrankung habe und wenn ja, welche. Es sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus medizinischer Sicht nicht sinnvoll, vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einen E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ntzug der Medikamente zu verlangen. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e ärztlich verordnet worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wegen der Grunderkrankung respektive den Grunderkrankungen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in den Berichten ab dem 14. Juni 2011 beschrieben worden seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es könnte bei einem Entzug der Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mente möglich sein, dass dann eine auch weiterhin bestehende Gru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung zum Vorschein komme. Dies könne aber auch dazu führen, dass sich der Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers noch weiter verschlechtere, was seines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Era</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chtens ethisch nicht verantwortbar sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deshalb aus medizinischer Sicht nicht sinnvoll, vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer die Durchführung einer Scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denminderungspflicht und einen Entzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g der Medikamente zu verlangen (Urk. 7/116/1-3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___ vom I.___ stellte im Gutachten vom 15. Januar 2016 folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/137/28):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(ICD-10: F45.41) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Angststörung und depressive Störung gemischt inkl. Hyperventilation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ICD-10: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F41.2) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine akzentuierte Persönlichkeit mit emotional-instabilen, selbstunsicher-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermeidenden sowie sensitiv-paranoischen Zügen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ICD-10: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z73.1) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(4) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein abnormes Krankheitsverhalten mit Symptomausweitung und diversen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Phänomenen der dysfunktionalen Beschwerdebewältigung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte Dr. H.___ (Urk. 7/137/29):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine ärztlich kontrollierte Analgetika-Abhängigkeit (mit Verdacht auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">analgetikainduzierten Schmerz; ICD-10: F19.22) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine chronische Nikotinabhängigkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ICD-10: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F17.25) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine psyc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hogene Schlafumkehr (partiell; ICD-10: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F51.2) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(4) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Trichotillomanie (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ICD-10: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F63.3) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(5) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Adipositas I (BMI = 30.6 kg/m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___ legte dar, dass beim Beschwerdeführer sicher nicht mit einer einzigen Diagnose auszukommen sei. Im Vordergrund stehe heute ein neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rasthenisch anmutendes Beschwerdebild, welches eine allgemeine Mattheit mit diversen Merkmalen der Reizbarkeit verbinde. Im Vordergrund bezüglich Arbeitsfähigkeit stehe indessen klar eine Schmerzsymptomatik, welche den ursprünglichen Grund seiner Arbeitsuntätigkeit geliefert habe und welche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von den objektiven Befunden her nie wirklich habe begründet werden können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was somit auf eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung im Sinne des ICD-10 verweise. Dies umso mehr, als auch erhebliche psychosoziale res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive sozioökonomische Belastungsfaktoren im Spiel seien, welche zusammen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit den zwischenmenschlichen und innerseelischen Konflikten des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers eine plausible Erklärung für das vorliegende Störungsbild liefern würden. Da hier eine somatische Grundlage aber nicht völlig fehle, komme die Sonderform der somatoformen Schmerzstörung, nämlich die chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren als Feindiagnose auch in Frage. Im Zuge einer Symptomausweitung seien beim Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer in der Folge diverse Störungsphänomene auf psychischer Ebene hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugekommen, vor allen Dingen ängstliche und depressiv anmutende Ele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mente (daneben auch diskrete zwanghafte = Anankasmen) sowie impulshafte wie die Trichotillomanie (Ausreissen der eigenen Haare). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gstphä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nomene relativ diffus seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und das Feld sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Gesamtsymptomatik nicht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutig beherrschen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wäre hier </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gnostische Klassifizierung als Angststörung und de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressive Störung gemischt am besten am Platz, zumal auch die depressiven Phänomene hier nicht dem klassischen Verlauf einer „Major Depression" entsprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würden, sondern vielmehr seit ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niger Zeit eine Begleitverstimmung für die psychosomatische und psychosoziale Problematik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers bilden würden. Insbesondere könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch keine eindeutige Phasenstruktur im Sinne von depressiven Schübe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gefun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erden, so dass der Begriff der depressiven Episode nicht optimal am Platz zu sein scheine. Es gelte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Stückweit als Ermessensfrage, ob man bei eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r ausgeprägten somatoformen Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung eine leichte bis mittelgradige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Begleitverstimmung tatsächlich separat diagnostizieren müsse; in diesem Fa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lle wäre er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geneigt, dies zu tun, zumal diese Angst- und Depressionsproblematik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine gewisse Eigenständigkeit im Gesamtstörungsbild erlangt habe und offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar phasen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise auch über einen mittleren Sch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weregrad etwas hinausgehen könne (Urk. 7/137/29-30).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der hochgradig negativen Entwicklung seit 2007 stelle sich natürlich die Frage, inwieweit dieser progrediente Störungsverlauf durch all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällige abnorme Persönlichkeitszüge im Sinne von Vulnerabilitätsfaktoren mitgeprägt sein könnte. Im Rahmen der Suche nach Anhaltspunkten für das Vorliegen einer akzentuierten Persönlichkeit seien hier vor allem emotional-instabile Züge zu nennen, welche zu überschiessenden emotionalen und psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chovegetativen Reaktionen auf relativ alltägliche Belastungen prädisponie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren würden. Sodann sei ein selbstunsicher-vermeidendes Wesen auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n, das beim Beschwerdeführer defensive und regressive Reaktionen auf Lebensprob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leme begünstige. Drittens seien noch sensitiv-paranoische Tendenzen da, welche leicht dazu führen würden, dass sich der Beschwerdeführer in sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jektiver Bedrängnis sehr schnell von seiner sozialen Mitwelt bedroht fühle und dabei sogar paranoide Verhaltensmuster für seine Problematik zeige. Von daher könnte die Grundpersönlichkeit des Beschwerdeführers als diskret akzentuierte Persönlichkeit mit emotional-instabilen, selbstunsicher-vermei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denden und sensitiv-paranoischen Zügen beschrieben werden. Von Anfang an sei aufgefallen, dass der Beschwerdeführer aufgrund seines Schmerzer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lebens eine starke Tendenz gezeigt habe, in eine Schonhaltung zu verfallen und den Leistungsbereich zu meiden. Diese Vermeidungstendenzen hätten sich in einen sozialen Rückzug fortgesetzt, indem er sich offensichtlich nur sehr wenig Initiative und Aktivität zugetraut habe und er stattdessen die Unterstützung von Familie und System beansprucht habe. Es sei jedoch auch eine Symptomausweitung, insbesondere auf die psychische Ebene, festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, indem es im Zuge der rehabilitativen Auseinandersetzungen immer mehr zur Entwicklung einer psychischen Symptomatik gekommen sei (pri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mär Ängstlichkeit und Depressivität), was ein Stückweit in seiner Situation auch normalpsychologisch verständlich sei (Verstärkerverlust, Statusverlust, sozialer Abstieg, Schuldgefühle gegenüber Familie). Dann hätten sich die Ängste des Beschwerdeführers jedoch entsprechend den paranoiden Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsanteilen zu eigentlichen Beobachtungsideen mit ständiger Feindge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wärtigung und letztlich sogar zum Stimmenhören verdichtet, was frühere Untersucher bewogen habe, von schweren depressiven Episoden mit psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Symptomen respektive schizoaffektiver Störung zu sprechen. Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massen könnten Isolation und Rückzug solche Entwicklungen begüns</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Für eine Störung aus dem endogenen Formenkreis habe sich aufgrund seiner Abklärung jedoch kein Hinweis ergeben. Das Hören von Stimmen sei kein pathognomonischer Hinweis auf das Vorliegen einer Psychose, zumal es selbst bei Schizophrenen nur bei ca. 70 % der Erkrankten vorkomme. Somit liege hier phänomenologisch gesprochen ein abnormes Krankheitsverhalten mit ausgeprägter Symptomausweitung und diversen Phänomenen der dys</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionalen Beschwerdebewältigung vor (Urk. 7/137/30-33). Unter letzteren seien Verarbeitungspsychismen im Krankheitsprozess zu verstehen, welche per se keinen eigenen Krankheitswert hätten, aber gleichwohl massive Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwernisse im Kontext der Rehabilitation bilden könnten. Im Fall des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführers würden folgende Phänomene festgehalten, welche zu eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m maladaptiven Krankheitsverhalten beitrügen: Aggravation, Symptom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausweitung, Selbstlimitierung, final ausgerichtete Entschädigungshaltung, Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeitsregression, Kinesiophobie, Dekonditionierung, übertriebenes resp. fixiertes Schonverhalten, Verharren in der Krankheitsrolle, muskuläre Insuffizienz, subjektive Leistungsinsuffizienz, katastrophisierender Wahrneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stil, hypochondrische Verarbeitungstendenz, mangelhafte Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">moti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vation, Beschwerdenfixierung und zementiertes Rollenverständnis als Invalider. Im Weiteren bestehe auch heute noch eine gewisse sekundäre, iatrogene respektive ärztlich kontrollierte Analgetika-Abhängigkeit mit der täglichen Einnahme von drei Schmerzmitteln, von denen zumindest eines zu den stärkeren Opioiden gehöre. Es sei mittlerweile bekannt geworden, dass eine durchgehende Abgabe von Analgetika letztlich die Schmerzempfind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit erhöhen könne, weil dadurch die zentralen Schmerzunter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drückungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mechanismen geschwächt würden (Urk. 7/137/33-34). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner führte Dr. H.___ aus, dass – mit Blick auf das Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_492/2014 vom 3. Juni 2015 (= </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– der Ausprä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad des eigentlichen Gesundheitsschadens relativ bescheiden zu veranschlagen sei. Der Behandlungs- und Eingliederungserfolg seien gering, was sich aber zu einem guten Teil mit dem abnormen Krankheitsverhalten des Beschwerdeführers erklären lasse. Die Komorbiditäten seien nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig ausgeprägt. Eine Persönlichkeitsstörung im voll ausgeprägten Sinne gemäss ICD-10 habe beim Beschwerdeführer nicht eruiert werden können. Die persönlichen Ressourcen könnten im Quervergleich nicht als schlecht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeichnet werden (Körperbau, Intelligenz, Vorbildung). Die externen Ressour</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cen (das heisse die Unterstützung durch das Umfeld) seien intakt, wobei der Beschwerdeführer allerdings wenig im Sinne der Eigeninitiative bestärkt werde. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> man alle erhobenen Befunde im Sinne einer generellen Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stenzprüfung zusammen, so müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">estgestellt werden, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund seiner Persönlichkeitsregression mit dem abnormen Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsverhalten ein ausgesprochen tief</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es Aktivitätsniveau erreicht habe. Dabei mache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er einen sehr starken Leidensdruck geltend, welcher aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dings in keinem Verhältnis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu den Gegenmassnahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stehe, die er dafür in den letzten acht Jahren getroffen habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> resp. zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treffen bereit sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, zumal hier die Eigeninitiative bezüglich Rehabilitation nah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e bei null liege und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sogar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein gewisser psych</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ogener Widerstand zu spüren sei (Urk. 7/137/40-42).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___ kam zum Schluss, dass die effektive Arbeitsfähigkeit für die selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständige und anforderungsreiche Tätigkeit als Kabel-TV-Monteur angesichts der Dekonditionierung, der negativen Motivationslage, der Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">regression und der starken Fixierung auf die Krankenrolle im Falle eines konkreten Arbeitsversuches wohl unter 50 % bliebe. In einer optimal ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit wäre – rein medizinisch-theoretisch gesprochen – indessen von einer höheren zumutbaren Arbeitsfähigkeit auszugehen, da hier weniger zu erwarten wäre, dass bereits schon die subjektive Überforderung die Bereit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaftshaltung und das Leistungspotenzial zusätzlich beeinträchtigen würde. Hier wäre von einer zumutbaren Arbeitsfähigkeit von ca. 70 % zu sprechen. Mit Blick auf die früheren Berichte scheine sich das Zustandsbild des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers bis 2009/2010 durch Hinzutreten psychischer Störungsphä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nomene noch verschlechtert zu haben; dann scheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine gewisse Stabili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierung seiner psychophysischen Verfassung eingetreten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu sein. Eine leichte Verbesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungspotenzials könnte allenfalls noch durch den letzten Klinikaufenthalt in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Frühjahr 2015 eingetreten sein, als eine Opti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mierung der Medikation vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">worden sei.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zumindest könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Medikamentennebenwirkungen heute nicht mehr als wesentlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> limitierende Faktoren für seine Wiedereingliederung betrachte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t werden. Von daher gebe es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keinen Grund, für die letzten 5 Jahre - trotz gewisser Fluk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuationen - eine wesentlich andere Situation bezüglich seiner zumutbaren Arbeitsfähigkeit anzunehmen, als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie heute gegeben sei.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 100%ige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeiten seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur für die Phasen der stat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ionären Behandlungen anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen (Urk. 7/137/42-46). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers aus somatischer Sicht betrifft, gaben die Ärzte der MEDAS F.___ im Gutachten vom 26. November 2014 im Wesentlichen an, dass sich in der früher ausgeübten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeit als Telekommunikationstechniker nach dem Treppensturz vom 7.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> März 2007 - der Beschwerdeführer erlitt damals eine LWS-Distorsion/-Kontusion – höchstens eine passagere Arbeitsunfähigkeit während einiger Wochen attestieren lasse. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dauerhafte Arbeitsunfähigkeit in den vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Schweiz ausgeführten beruflichen Tätigkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lasse sich (aufgrund des festgestellten chronifizierten rechtsseitigen zerviko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dylogenen und rechtsbetonten lumbospondylogenen Schmerzsyndroms) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischer Sicht nicht begründen (Urk. 7/112/48). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beurteilung ist grundsätzlich unumstritten (vgl. Urk. 1 S. 16) und nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar, weshalb darauf abgestellt werden kann. Es ist demnach festzuhalten, dass aus somatischer Sicht - nach wie vor - keine relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vorliegt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das psychiatrische Gutachten von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 15. Januar 2016 (Urk. 7/137</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) basiert auf einer fachärztlichen Untersuchung, wurde in Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis der Vorakten abgegeben, berücksichtigt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die geklagten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerden und setzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich mit diesen sowie dem Verhalten de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Beschwerdeführers ausein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ander. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es trifft zu, dass sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu den in den Vorberichten vorgenommenen Beurteilungen und den darin gestellten Diagnosen nicht im Einzelnen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">äussert hat. Dr. H.___ hat d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie sich aus den Vorberichten ergebende Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wicklung des psychischen Leidens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aber durchaus kommentiert und die medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtend dargelegt. Was die von Dr. H.___ beim Beschwerdeführer ausgemachten Phänomene der dys</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funktionalen Beschwerdenbewältigung resp. Verarbeitungspychismen im Krankheitsprozess (Urk. 7/137/33) betrifft, so ist dem Beschwerdeführer zwar darin beizupflichten, dass in den Vorberichten nicht von einer Aggravation die Rede ist. Dass beim Beschwerdeführer eine Motivationslosigkeit besteht resp. es bei ihm (bei gezeigter Problem- und Krankheitseinsicht sowie Behandlungsbereitschaft) an einer Änderungsmotivation fehlt, wurde aber auch von den Ärzten der D.___ festgestellt (vgl. Berichte der D.___ vom 3. August 2011, Urk. 7/59/3, und vom 27. April 2015, Urk. 7/124/2). Auf das Vorliegen eines maladaptiven Krankheitsverhaltens im Sinne eines Schon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhaltens war sodann bereits im Bericht des J.___ vom 14. Juni 2011 betreffend die dortige tagesklinische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung des Beschwerdeführers vom 16. März bis 13. Mai 2011 (Urk. 7/60/9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) hingewiesen worden. Auch im Bericht der D.___ an die Beschwerdegegnerin vom 8. Mai 2014 wurde angegeben, dass sich aufgrund der vom Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer erlebten starken Schmerzen ein Vermeidungsverhalten etabliert habe (Urk. 7/101/4). Im Weiteren hat Dr. H.___ – entgegen den Angaben des Beschwerdeführers (Urk. 1 S. 12) - nicht behauptet, es existiere keine psychopharmakologische Behandlung „wegen“ fehlender Motivation und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mala</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">daptiven Krankheitsverhaltens. Vielmehr hat er bemerkt, dass leider keine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychopharmakologische Behandlung „gegen“ fehlende Motivation und mala</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">daptives Krankheitsverhalten existiere (Urk. 7/137/44). Nicht gefolgt werden kann dem Beschwerdeführer schliesslich auch darin, dass die Angaben von Dr. H.___ zum Einfluss psychosozialer Belastungsfaktoren auf das psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Zustandsbild nicht belegt und diffus seien (Urk. 1 S. 12): In den Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichten finden sich zahlreiche Hinweise darauf, dass psychosoziale Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsfaktoren (Stellenverlust, daraus resultierende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schamgefühle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gegenüber der Familie und gegenüber dem Freundeskreis sowie finanzielle Abhängigkeit von den Elter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">resp. seit 2011 vom Sozialamt, Schulden) massgeblich zur Entstehung des psychischen Beschwerdebildes beigetragen haben und dessen Verlauf mitbestimmten (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___ vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19. September 2011, Urk. 7/62/1; Bericht des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 14. Juni 2011, Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/60/8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Austrittsbericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 10. März 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/106/6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. H.___ seinerseits hat – die Angaben in den besagten Vorberichten aufgreifend – folgerichtig konstatiert, es hätten von Anfang an Vermeidungstendenzen bestanden, welche sich in einem sozialen Rückzug fortgesetzt hätten, und es sei insbesondere auf der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chischen Ebene zu einer Symptomausweitung (primär Ängstlichkeit und Depressivität) gekommen, was ein Stückweit in seiner Situation normal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chologisch auch verständlich sei (Verstärkerverlust, Statusverlust, sozialer Abstieg, Schuldgefühle gegenüber der Familie [Urk. 7/137/32]; vgl. auch Urk. 7/137/10-11 [prekäre Wohnverhältnisse, Privatschulden von über Fr. 50‘000.--, Schulden gegenüber dem Sozialamt von Fr. 160‘000.--]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von Dr. H.___ – schlüssig hergeleitete – Diagnose einer chronischen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist aufgrund der Angaben in den Vorberichten (vgl. Urk. 7/102/5, Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/102/15,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Urk. 7/101/1, Urk. 7/106/5 und Urk. 7/124/1; vgl. auch Urk. 7/62/2, Urk. 7/60/6, Urk. 7/98/1) nicht in Frage zu stellen. Sodann hat Dr. H.___ nachvollziehbar dargelegt, dass beim Beschwerdeführer weder eine Persönlichkeitsstörung noch eine schizoaffektive Störung vorliege, je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">doch eine akzentuierte Persönlichkeit mit emotional-instabilen, selbstun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicher-vermeidenden sowie sensitiv-paranoischen Zügen (ICD-10 Z73.1) ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben sei. Für den Zeitpunkt der Begutachtung (24. November 2015) ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuleuchten vermag mit Blick auf die von Dr. H.___ erhobenen Befunde (Urk. 7/137/21-22) auch die Diagnose „Angst und depressive Störung gemischt“ (ICD-10 F41.2; zu den Diagnosekriterien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Dilling/Mombour/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schmidt, Internationale Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V [F], Klinisch-diagnostische Leitlinie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n, 9. Auflage, Bern 2014, S. 199). Nicht in Frage zu stellen ist schliesslich auch seine Feststellung, wonach die Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kamentennebenwirkungen im Zeitpunkt der Begutachtung nicht mehr als wesentliche limitierende Faktoren für eine Wiedereingliederung betrachtet werden könnten (Urk. 7/137/46; vgl. Urk. 7/126/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___ kam zusammengefasst zum Schluss, dass die effektive Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Kabel-TV-Monteur (aktuell) wohl unter 50 % bliebe. In einer optimal angepassten Tätigkeit wäre – rein medizinisch-theoretisch gesprochen – von einer zumutbaren Arbeitsfähigkeit von ca. 70 % zu sprechen (Urk. 7/137/42-46). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu dieser Beurteilung ist zu bemerken, dass sich im Rahmen der freien Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG) die Verwaltung - und im Streitfall das Gericht - weder über die (den beweisrechtlichen Anforderungen genügenden) medizinischen Tatsachenfeststellungen hinwegsetzen noch sich die ärztlichen Einschätzungen und Schlussfolgerungen zur (Rest-) Arbeitsfähigkeit unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehen ihrer konkreten sozialversicherungsrechtlichen Relevanz und Trag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu eigen machen darf. Die medizinischen Fachpersonen und die Organe der Rechtsanwendung prüfen die Arbeitsfähigkeit je aus ihrer Sicht (BGE 141 V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">281 E. 5.2.1; BGE 140 V 193 E. 3; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_342/2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 10. November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 E. 1.2). Aus rechtlicher Sicht kann von einer medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit abgewichen werden, ohne dass sie ihren Beweiswert verliert (vgl. statt vieler: BGE 142 V 342 E. 6.1 mit Hinweisen). Die rechtsanwendenden Behörden haben mit besonderer Sorgfalt zu prüfen, ob die ärztliche Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit auch inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsfremde Gesichtspunkte (insbesondere psychosoziale und soziokultu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relle Belastungsfaktoren) mitberücksichtigt, die vom invaliditätsrechtlichen Standpunkt aus unbeachtlich sind (vgl. BGE 140 V 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">93 und BGE 130 V 352 E. 2.2.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts setzt der Nachweis der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidität eine gesundheitlich bedingte erhebliche und evidente, dauerhafte und objektivierbare Beeinträchtigung voraus. Dieser Massstab gilt für sämtliche Leiden gleichermassen (BGE 139 V 547 E. 9.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Diagnosen aus der Z-Kategorie (Kapitel XXI) des ICD-10 Systems sind für Fälle vorgesehen, in denen Sachverhalte als "Diagnosen" oder "Probleme" an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegeben sind, die nicht als Krankheit, Verletzung oder äussere Ursache unter den Kategorien A00-Y89 klassifizierbar sind. Diese Belastungen fallen als solche nicht unter den Begriff des rechtserheblichen Gesundheitsschadens (Urteil des Bundesgerichtes 9C_894/2015 vom 25. April 2016 E. 5.1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis auf 9C_537/2011 vom 28. Juni 2012 E. 3.1 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Diagnose „Angst und Depression gemischt“ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung des Bundesgerichts im Lichte der offiziellen ICD-klassifikatorischen Umschreibung ganz allgemein im Grenzbereich dessen zu situieren, was über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haupt noch als krankheitswertig im Sinne des Gesetzes und potentiell invalidisierendes Leiden gelten kann (Urteil des Bundesgerichts 8C_55/2014 vom 27. Februar 2014 E. 4.3 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Rentenrelevanz einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychosomatischen Leidens – wie einer chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren - beurteilt sich nach der Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 (vgl. E. 1.3). Solche Leiden gelten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch nach der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit diesem Leitentscheid vorgenommenen Rechtsprechungsänderung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - nur als invalidisierend, wenn sie schwer und therapeutisch nicht (mehr) angeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">was namentlich bei noch nicht lange chronifizierten Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsgeschehen voraussetzt, dass keine thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peutische Option mehr und somit eine Behandlungsresistenz besteht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(BGE 141 V 281 E. 4.3.1.2; vgl. Urteile des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/2015 vom 18. November 2015 E. 7.2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei leichten bis mittelschweren depressiven Störungen fehlt es – solange sie therapeutisch angehbar sind – nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes an der vorausgesetzten Schwere, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch. Sie vermögen in der Regel invalidenversicherungsrechtlich zu keiner Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zu führen (Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 8C_813/2016 vom 10. März 2017 E. 4 und 8C_14/2017 vom 15. März 2017 E. 4.4). Dies gilt unabhängig davon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Auswirkungen einer (leichten bis mittelgradigen) depressiven Störung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf das Leistungsvermögen im Kontext eines eigenständigen Beschwerdebildes oder einer psychischen Begleiterkrankung (Komorbidität) zu beurteilen sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichtes 9C_539/2015 vom 21. März 2016 E. 5). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eim Vorliegen einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(dauerhaften) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schweren depressiven Störung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kann demgegenüber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereits wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rend der Behandlung ein - allenfalls befristet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er - Rentenanspruch ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wenn sich die versicherte Person einer konsequenten Therapie unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_650/2016 vom 9. März 2017 E. 5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Therapie ist als konsequent zu erachten, wenn die aus fachärztlicher Sicht indizierten zumutbaren (ambulanten und stationären) Behandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeiten in kooperativer Weise optimal und nachhaltig ausgeschöpft worden sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_14/2017 vom 15. März 2017 E. 4.2 mit Hinweis auf BGE 140 V 193 E. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich, ausgehend von den Feststellungen im Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten von Dr. H.___ vom 15. Januar 2016 (Urk. 7/137), auf den Standpunkt, dass die vom Beschwerdeführer geschilderten Einschränkungen nicht auf einen invalidisierenden Gesundheitsschaden zurückzuführen seien (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit die Beschwerdegegnerin aus der Beurteilung von Dr. H.___ schloss, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es liege ein Ausschlussgrund (vgl. E. 1.3.2) vor, kann ihr nicht gefolgt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dr. H.___ machte keine eindeutige Aggravationsproblematik, sondern nur gewisse Diskrepanzen und Inkonsistenzen im vom Beschwerdeführer gezeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Störungsbild aus (Urk. 7/137/37-38). Damit hat die Beschwerdegegnerin zu Unrecht von einer Indikatorenprüfung abgesehen. Im Rahmen dieser Prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fung sind die besagten, von Dr. H.___ ausdrücklich als nicht krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wertig bezeichneten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Phänomene der dysfunktionalen Beschwerdenbewäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung resp. Verarbeitungspychismen im Krankheitsprozess (Urk. 7/137/33)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jedoch durchaus zu berücksichtigen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_154/2016 vom 19. Oktober 2016 E. 4.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Blick auf die nachvollziehbaren Feststellungen von Dr. H.___ zu den Indikatoren (Urk. 7/137/40-42) ist der von ihm gestellten Diagnose einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren im Zeitpunkt der Begutachtung (November 2015) ein massgeblicher Einfluss auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht gänzlich abzusprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies insbesondere auch deshalb, weil der geringe Eingliederungserfolg der seit Juli 2010 durchgeführten ambulanten und mehreren stationären psychiatrischen Behandlungen laut Dr. H.___ nur teilweise mit dem maladaptiven Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsverhalten zu erklären ist und das Aktivitätsniveau des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rers in sämtlichen Lebensbereichen sehr tief erscheint. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts des gemäss Beurteilung von Dr. H.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">relativ bescheidenen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prägungsgrades der Schmerzstörung, des auch mit dem Schonverhalten und der mangelhaften Leistungsmotivation zu erklärenden geringen Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungserfolgs, der die Arbeitsfähigkeit nicht beeinträchtigenden somatischen und der (im Zeitpunkt der Begutachtung) nicht ausgeprägten psychischen Komorbidität, der nicht krankheitswertigen Persönlichkeitsstruktur, der von Dr. H.___ beschriebenen Ressourcen (intaktes familiäres Umfeld, welches den Beschwerdeführer laut Dr. H.___ allerdings </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wenig im Sinne der Eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">initiative bestärkt, sondern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in einem passiven, konsumistischen Zustand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hält [Urk. 7/137/42])</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und psychosozialen Belastungsfaktoren (vgl. E. 5.1.2) sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der von ihm aufgeführten Inkonsistenzen (Urk. 7/137/37-38 und Urk. 7/137/42 [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Missverhältnis zwischen dem vom Beschwerdeführer geltend gemachten sehr starken Leidensdruck und den getroffenen Gegenmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men]) – erwähnenswert erscheint in diesem Zusammenhang auch, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer im Sommer 2015 Vater wurde, er offenbar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachmittags regelmässig eine kleine Kaffeebar in der Nachbarschaft aufsucht und zuweilen auch noch die Strecke Winterthur-Zürich mit dem Auto fährt (Urk. 7/137/10-11 und Urk. 7/137/15) – vermag die chronische Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung im Zeitpunkt der Begutachtung aber keine höhere als die von Dr. H.___ attestierte Arbeitsunfähigkeit von 50 % in bisheriger und 30 % in angepasster Tätigkeit zu begründen. Vielmehr ist diese Einschätzung im Rahmen der gebotenen Gesamtbetrachtung nicht zu beanstanden, wobei sie aber eher grosszügig erscheint. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Diagnose „Angst und Depression gemischt“ vermag nach dem Gesagten (vgl. E. 5.3.2) für sich betrachtet fraglos keine höhere (als die von Dr. H.___ attestierte) Arbeitsunfähigkeit zu bewirken. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach ist für den Zeitpunkt der Begutachtung gestützt auf das insoweit überzeugende Gutachten von Dr. H.___ von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in bisheriger und einer 70%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit (vgl. das von Dr. H.___ beschriebene Zumutbarkeitsprofil, Urk. 7/137/43) auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beurteilung von Dr. H.___, wonach für die letzten fünf Jahre (also seit November 2010) – trotz gewisser Fluktuationen – keine wesentlich andere Situation bezüglich der zumutbaren Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers anzunehmen sei, kann aufgrund der nachfolgenden Erwägungen nicht voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">umfänglich beigepflichtet werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht der A.___ vom 19. September 2011 be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treffend den dortigen Aufenthalt des Beschwerdeführers vom 5. Oktober bis 1. November 2010 wurde erstmals eine psychiatrische Diagnose ([reaktive]) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelgradige depressive Episode) gestellt (Urk. 7/62; vgl. auch Urk. 7/87/8-9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 15. November 2011 (stationärer Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enthalt vom 27. Januar bis 10. März 2011) wurde zwar - erstmals – eine schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F32.2) dia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostiziert. Das Vorliegen einer schweren depressiven Symptomatik erscheint aufgrund der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von den Ärzten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Eintritt erhobenen Befunde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/68/7) jedoch nicht nachvollziehbar (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu den Diagnosekriterien einer schweren depressiven Epis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ode gemäss ICD-10 32.2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Dilling/Mom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bour/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schmidt, Internationale Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kapitel V [F], Klinisch-diagnostische Leitlinien, 9. Auflage, Bern 2014, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">169</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ff.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem haben sie die von ihnen attestierte Arbeitsunfähigkeit nicht mit der depressiven, sondern mit der Schmerzsymptomatik begründet (Urk. 7/68/7-8). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die im Bericht des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 14. Juni 2011 (betreffend die tagesklinische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung vom 16. März bis 13. Mai 2011) – wiederum – gestellte Diagnose einer schweren depressiven Episode (ohne psychotische Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me [ICD-10 F32.2]) ist hingegen aufgrund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der darin gemachten Angaben zum Eintritts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">befund (Urk. 7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">60/8) nicht in Frage zu stellen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laut dem genannten Bericht konnte die Depression im Rahmen der tagesklinischen Behandlung zwar leicht reduziert werden (Urk. 7/60/9)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Offenbar kam es aber kurz danach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu einer Exazerbation der depr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">essiven Symptomatik, weshalb der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am 24. Mai 2011 in die Klinik für Affektive Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen und Allgemeinpsychiatrie ZH Ost der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eingewiesen wurde, wo er sich in der Folge bis zum 25. Juli 2011 aufhielt. Die Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tizierten im betreffenden Bericht vom 3. August 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/59) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiederum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine schwere depressive Episode (ohne psychotische Symptome [ICD-10 F 32.2]), was aufgrund des Eintrittsbefundes ebenfalls nachvollziehbar er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheint</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Bei Austritt am 25. Juli 2011 war laut dem besagten Bericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das Zustandsbild im Wesentlichen unverändert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wobei anzumerken ist, dass der Austritt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus dieser Klinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">offenbar gegen den ärztlichen Rat vor Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schluss der geplante</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n medikamentösen Einstellung erfolgte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anschliessend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dauerte laut Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das schwere depressive Zustandsbild an (Urk. 7/87</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/8)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dabei fand laut Dr. G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seit Oktober resp. November 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nunmehr auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">regelmässige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Medikation mit zwei wirkstarken Anti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">depressiva statt (Wellbutrin und Trittico, je 300 mg </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/87/10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 12. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2012 bis 28.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hielt sich der Beschwerdeführer wiede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rum stationär in der E.___ auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Im betreffenden A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ustrittsbericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 2. April 2013 wurde – nebst einer somatoformen Störung (ICD-10 F45) – wiederum eine schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F32.2) diagnostiziert. Im Weiteren wurde berichtet, dass nach Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung verschiedener Therapien und der Erhöhung der depressiven Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kation eine Besserung des psychopathologischen Befundes eingetreten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, am Ende aber wieder eine leichte Verschlechterung bemerkbar gewesen sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/106/18). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laut den Angaben von Dr. G.___ in seinem Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 15. Mai 2014 rutschte der Beschwerdeführer jedoch schon wenige Wochen nach dem Austritt aus der D.___ wiederum in eine verstärkte Depression und befand sich während einigen Monaten in einem desolaten Zustand, ehe er sich am 31. Oktober 2013 wieder für knapp vier Monate in stationäre Behandlung in die D.___ begab (Urk. 7/102/6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im betreffenden Austrittsbericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 10. März 2014 (Urk. 7/102/10-13) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurde eine rezi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">divierende depressive Störung, schwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Episo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de mit psychotischen Symptomen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(ICD-10 F33.2) und eine chronische Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) diagnostiziert und festgehalten, dass sich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zustand bis zum Austritt am 25. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2014 nicht wesentlich gebessert habe. Die gleiche Diagnose wurde auch im Bericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 27. April 2015 betreffend den dortigen stationären Aufenthalt des Beschwerdeführers vom 5. März bis 8. April 2015 gestellt (Urk. 7/124). Im September 2014 resp. bereits seit April 2014 war dem Beschwerdeführer laut der Beurteilung des psychiatrischen Gutachters der Medas </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Erwerbstätigkeit wegen einer durch die Medikamente verursachten, die Konzentrationsfähigkeit erheblich beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigenden ausgeprägten Müdigkeit unmöglich (Urk. 7/112/50-51 und Urk. 7/116). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der besagten – echtzeitlichen – Beurteilungen der behandelnden Ärzte besteht hinreichend Grund zur Annahme, dass ab dem 16. März 2011 (Aufnahme einer tagesklinischen Behandlung im J.___) das Krankheitsbild einer persistierenden schweren depressiven Episode vorherrschte. Der psychiatrische Gutachter der Medas F.___ bestätigte in seiner ergänzenden Stellungnahme vom 15. Januar 2015 denn auch, dass der Beschwerdeführer seit 14. Juni 2011 (Datum des Berichts des J.___ an die B.___ betreffend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die tagesklinische Behandlung vom 16. März bis 15. Mai 2011) in allen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten im ersten Arbeitsmarkt zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei, und zwar wegen den in den Berichten der behandelnden Ärzte beschriebenen Diagnosen, welche nachvollziehbar seien, und den dadurch verursachten Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen (Urk. 7/116/1). Während der Beschwerdeführer laut den Ärzten der D.___ während des dortigen Aufenthaltes vom 24. Mai bis 25. Juli 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihrer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sicht indizierten zumutbaren Behandlungsmöglichkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in kooperativer Weise optimal und nachhaltig aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schöpfte (Urk. 7/59), war dies ab Oktober 2011 offenbar der Fall (Urk. 7/87/10). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem in Erwägung 5.5.2 Gesagten rechtfertigt sich daher die Annahme, dass aufgrund einer vorherrschenden schweren depressiven Symptomatik – erst – ab Oktober 2011 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit bestand. Ab April 2014 ist gestützt auf das Gutachten der MEDAS F.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 26. November 2014 sowie die ergänzende Stellungnahme vom 15. Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2015 (Urk. 7/112 und Urk. 7/116; vgl. E. 3.3) von einer durch die Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tennebenwirkungen verursachten 100%igen Arbeitsunfähigkeit auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine Besserung des Beschwerdebildes ist – mit Dr. H.___ (Urk. 7/137/46) - überwiegend wahrscheinlich ab Frühjahr 2015 (Optimie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der Medikation, vgl. Urk. 7/126) anzunehmen. Spätestens ab dem 24. November 2015 (Begutachtung durch Dr. H.___) ist nach dem Gesagten eine Arbeitsfähigkeit von 50 % in bisheriger und 70 % in angepasster Tätigkeit als gegeben zu erachten. Anhaltspunkte dafür, dass es seither bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung (wieder) zu einer Zustandsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung gekommen sein könnte, liegen nicht vor (nach der Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung datierende psychiatrische Berichte wurden nicht eingereicht; vgl. aber Bericht des Instituts für Anästhesiologie des L.___ vom 18. August 2016 [„Allgemeiner Status: adäquater, orientierter Patient in gutem AZ und EZ, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allseits orientiert, gibt differenziert Auskunft, schwingungsfähig.“ [Urk. 7/152</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/3]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgehend von einer Arbeitsunfähigkeit in sämtlichen Tätigkeiten von 100 % ab Oktober 2011 und einer Arbeitsunfähigkeit von nurmehr 30 % in angepasster Tätigkeit spätestens ab dem 24. November 2015 (Begutachtung durch Dr. H.___) bleiben die erwerblichen Auswirkungen der eingeschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Leistungsfähigkeit zu prüfen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ab Oktober 2011 bestand – bei 100%iger Arbeitsunfähigkeit – eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit von 100 % und damit ein Invaliditätsgrad von 100 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Ermittlung der Auswirkungen der spätestens ab dem 24. November 2015 bestehenden mindestens 70%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit ist ein Einkommensvergleich durchzuführen (vgl. E. 1.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Valideneinkommen ist so konkret wie möglich zu bestimmen. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empiri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den Auszügen aus dem Individuellen Konto des Beschwerdeführers (Urk. 7/95) sowie den von ihm eingereichten Unterlagen (Arbeitszeugnisse und Lebenslauf, Urk. 7/1/10-23) ist zu entnehmen, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer nach dem Abschluss der Lehre als Mechapraktiker im Jahr 2002 bei diversen Arbeitgebern tätig war. Das weitaus höchste Einkommen erzielte er dabei an seiner letzten, von November 2008 bis Mai 2009 versehenen Stelle als Betriebsmechaniker bei der Y.___ (vgl. Sachverhalt Ziffer 1). Laut deren Angaben im Fragebogen für Arbeitgebende (Urk. 7/16) hätte der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer dort im Gesundheitsfall im Jahr 2009 ein Jahreseinkommen von Fr. 67‘600.-- erzielt (Urk. 7/16/3). Indessen hat sie das Arbeitsverhältnis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus wirtschaftlichen Gründen (fehlendes Arbeitsvolumen) gekündigt (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/16/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1). Wie es sich damit verhält, kann offen bleiben, ändert doch am Ergebnis nichts, wenn das Valideneinkommen auf der Basis dieses (ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise hohen) Einkommens berechnet und dementsprechend unter Berücksichtigung der Nominallohnerhöhung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis ins Jahr 2015 (von 2136 Punk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten im Jahr 2009 auf 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">226 Punkte im Jahr 2015; vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesamt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Statis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tik, Schweizerischer Lohnindex, Entwicklung der Nominallöhne, Män</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner, Total, T39)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das mutmassliche Einkommen 2015 auf Fr. 70‘448.30 (= Fr. 67‘600.-- : 2136 x 2226) festgesetzt wird. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine ihm an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr aufgenommen hat, sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Bestimmung de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Invalideneinkommens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Tabellenlöhne gemäss LSE 2012 heranzuziehen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Durchschnittslohn de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Kompetenzniveaus 1 belief sich gemäss LSE 2012 (privater Sektor, Tabelle TA1, Total) für Männer auf Fr. 5‘210.--. Umgerechnet auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesamt für Statistik, be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">triebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, T 03.02.03.01.04.01) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und angepasst an die Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2015 (von 2‘188 Punkten im Jahr 2012 auf 2‘226 Punkte im Jahr 2015; vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesamt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Statistik, Schweizerischer Lohnindex, Entwicklung der Nominallöhne, Mä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nner, Total, T39) ergibt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich ein hypothetischer Jahreslohn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Fr. 66‘309.-- (= Fr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 5‘210.-- : 40 x 41,7 x 12 : 2188 x 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">226</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) für ein Pensum von 100 % und ein solcher von Fr. 46‘416.30 für das spätestens ab dem 24. November 2015 zumutbare Pensum von 70 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wie Art und Ausmass der Behin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können. Der Abzug ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2; BGE 126 V 75 E. 5b/bb-cc). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdeführer wegen eines oder mehrerer der genannten Kriterien seine Restarbeitsfähigkeit von 70 % in angepasster Tätigkeit auch auf dem ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt nur mit unterdurchschnittlichem Erfolg erwerblich verwerten kann. Gemäss der LSE 2012 ist bei Männern ohne Kaderfunktion in Bezug auf eine Teilzeitarbeit zwischen 50 % und 74 % nicht von einem proportional unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durchschnittlichen Einkommen auszugehen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_12/2017 vom 28. Februar 2017 E. 5.5.2 mit Hinweis). Den darüber hinaus beim Beschwerdeführer bestehenden Einschränkungen trägt bereits die atte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stierte 30%ige Arbeitsunfähigkeit in angepasster Tätigkeit Rechnung, zumal sie nach dem Gesagten ohnehin eher grosszügig erscheint. Ein nochmaliger Einbezug beim Tabellenlohn würde eine unzulässige doppelte Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung darstellen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_802/2016 vom 30. März 2017 E. 4.1). Dass der Beschwerdeführer auf eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verstärkte Rücksichtnahme seitens Vorgesetzter und Arbeitskollegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angewiesen ist, ist nach der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung des Bundesgerichts nicht als eigenständiger abzugsfähiger Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu betrachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil des Bundesgerichts 8C_</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">693/2014 vom 22. Januar 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2 mit Hinweisen). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da auch sonst keine Abzugsgründe ersichtlich sind, ist auf dem ermittelten Tabellenlohn von Fr. 46‘416.30 kein Abzug vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Vergleich zum e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rmittelten Valideneinkommen 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">maximal </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">70‘448.30 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> resul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiert spätestens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem 24. November 2015 eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einbusse von maximal Fr. 24‘032.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">resp. ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– rentenausschliessender – </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsgrad von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">maximal 34 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">%. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie eingangs dargelegt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entsteht der Rentenanspruch in dem Zeitpunkt, in dem die versicherte Person während eines Jahres ohne wesentlichen Unte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bruch durchschnittlich mindestens zu 40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % arbeitsunfähig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen ist. Bei der Berechnung der durchschnittlichen Arbeitsunfähigkeit gilt die einjährige Wartezeit in dem Zeitpunkt als eröffnet, in dem eine dauernde und erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit eingetreten ist; erheblich kann sie bereits bei einem Grad von 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% sein (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_174/2013 vom 21. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Echtzeitlich wurde dem Beschwerdeführer aus psychischen Gründen erstmals ab dem 3. Oktober 2010 eine Arbeitsunfähigkeit attestiert (Urk. 7/62). Aus rechtlicher Sicht ist nach dem Gesagten zwar bis Oktober 2011 nicht auf eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit zu schliessen. Aufgrund der Beurteilungen der behandelnden Ärzte wie auch von Dr. H.___ rechtfertigt sich aber die Annahme, dass der Beschwerdeführer zwischenzeitlich zumindest in der bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herigen Tätigkeit nie voll arbeitsfähig war. Das Wartejahr ist deshalb am 2. Oktober 2011 als erfüllt zu erachten (vgl. Art. 29</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV] e.c.). Die durchschnittliche Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit in bisheriger Tätigkeit während des Wartejahres ist dabei unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit vom 3. Oktober bis 1. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2010 (stationäre Behandlung in der A.___), vom 27. Januar bis 10. März 2011 (stationäre Behandlung in der B.___), vom 16. März bis 15. Mai 2011 (tagesklinische Behandlung im J.___) sowie vom 24. Mai bis 25. Juli 2011 (stationäre Behandlung in der D.___) auf mindestens 70 % zu veranschlagen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach hat der Beschwerdeführer ab dem 1. Oktober 2011 Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 88a Abs. 1 IVV ist eine Verbesserung der Erwerbsfähigkeit für die Herabsetzung der Leistungen von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Die Verbesserung ist jedenfalls zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Unterbrechung drei Monate gedauert hat und voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich weiterhin dauern wird. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da nach dem Gesagten anzunehmen ist, dass es bereits ab Frühjahr 2015 zu einer Verbesserung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers kam (vgl. E. 5.5.4), ist die von Dr. H.___ attestierte 70%ige Arbeitsfähigkeit ab Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutachtung (24. November 2015) zu berücksichtigen. Der ab dem 1. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2011 bestehende Rentenanspruch ist daher bis 30. November 2015 zu befristen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung ist deshalb in teilweiser Gutheissung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde aufzuheben und festzustellen, dass der Beschwerdeführer ab dem 1. Oktober 2011 bis 30. November 2015 Anspruch auf eine ganze Rente hat. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Prax</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">is sind in der Regel die Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen für die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und die anwaltliche Verbeistän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Bedürftigkeit des Beschwerdeführers ist ausgewiesen (Urk. 3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weiteren Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind, ist ihm in Bewilligung seines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesuchs vom 10. Oktober 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 1 S. 2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsanwalt Dr. iur. André Largier, Zürich, als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unentgeltliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechtsvertreter für das vorliegende Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren zu bestellen, und es ist ihm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gerichtskosten, die nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert zu bemessen sind (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG), sind a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uf Fr. 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ausgangsgemäss – der Beschwerdeführer beantragte eine unbefristete ganze Rente ab dem 1. Februar 2010 - sind sie zu einem Drittel der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin und zu zwei Dritteln dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, wobei der auf den Beschwerdeführer entfallende Kostenanteil zufolge Bewil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsanwalt Dr. Largier machte mit Honorarnote vom 29. November 2016 einen Aufwand von 11,1 Stunden und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Barauslagen von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">65.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 9), was angemessen erscheint</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Bei einem gerichtsüblichen Stundenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satz von Fr. 220.-- resultiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Entschädigung von Fr. 2‘707.60 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(inkl. Bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auslagen und MWSt).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Entschädigung hat zu zwei Dritteln </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(resp. Fr. 1‘805.10) aus der Gerichtskasse zu erfolgen, und zu einem Drittel (resp. Fr. 902.50) hat die Beschwerdegegnerin wegen teilweisen Unterliegens die Entschädigung zu leisten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsgericht hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Kosten für die unentgeltliche Rechtspflege verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p><br/></p><p><span>Das Gericht beschliesst:</span></p><p><span> </span>In Bewilligung des Gesuchs vom 10. Oktober 2016 wird dem Beschwerdeführer Rechtsanwalt Dr. iur. André Largier als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt und es wird ihm die unentgeltliche Prozessführung bewilligt; </p><p><br/></p><p><span>und </span><span>erkennt:</span></p><p>1.<span> </span>In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 21. September 2016 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer ab dem 1. Oktober 2011 bis 30. November 2015 Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</p><p>2.<span> </span>Die Gerichtskosten von Fr. 900.-- werden dem Beschwerdeführer zu zwei Dritteln (Fr. 600.--) und der Beschwerdegegnerin zu einem Drittel (Fr. 300.--) auferlegt. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung wird der auf den Beschwerdeführer entfallende Kostenanteil einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. </p><p><span> </span>Der Beschwerdeführer wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. </p><p><span> </span>Rechnung und Einzahlungsschein werden den Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. </p><p>3.<span> </span>Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem unentgeltlichen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Dr. iur. André Largier, Zürich, eine Prozessentschädigung von Fr. 902.50 (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</p><p><span> </span>Im weitergehenden Umfang wird der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Dr. iur. André Largier, Zürich, mit Fr. 1‘805.10 (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse entschädigt. </p><p><span> </span>Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. </p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. iur. André Largier</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">AXA Stiftung Berufliche Vorsorge, Postfach 300, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstKreyenbühl</p></div> </div></body></html>