<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00463</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Gerichtsschreiber P. Sager</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 22. Mai 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Yvonne Mäder</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsauskunftsstelle Zürcher Oberland RZO</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 10, Postfach 1136, 8620 Wetzikon ZH</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1959, Mutter von zwei Kindern (Jahrgang 1976 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1979), arbeitete bei verschiedenen Privatpersonen als Raumpflegerin (Urk. 11/13,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vgl. auch Urk. 11/29)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Hinweis auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hüft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> meldete sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 16. März 2015 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 11/1, Urk. 11/9). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte daraufhin die medizinische und erwerb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Situation ab und verneinte nach ergangenem Vorbescheid (Urk. 11/32) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Verfügung vom 7. März 2016 einen Rentenanspruch (Urk. 11/39 = Urk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21. April 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom 7. März 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine ganze Rente zuzusprechen, eventuell seien weitere Arztberichte oder ein Gutachten einzuholen (Urk. 1 S. 1 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 26. Mai 2016 (Urk. 10) die Abweisung der Beschwerde. Mit Gerichtsverfügung vom 8. August 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurden antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 1) die unentgeltliche Prozessführung und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsvertretung bewilligt und der Beschwerdeführerin die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zugestellt (Urk. 12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgeltlichen Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, famili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren, sozialen und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Metho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men wird,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Teilinvaliditäten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergibt (BGE 130 V 393 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3 mit Hinweisen; vgl. BGE 134 V 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Arbeitsunfähigkeit im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b IVG (bis 31. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2007: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">29 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b IVG) entspricht der Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG; BGE 105 V 156 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2a). Bei der Bemessung der Invalidität von im Haushalt tätigen Versicherten ist die Schadenminderungspflicht von erheblicher Rele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vanz. Nach der Rechtsprechung ist dabei vom Grundsatz auszugehen, dass einem Leistungsansprecher im Rahmen der Schadenminderungspflicht Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen zuzumuten sind, die ein vernünftiger Mensch in der gleichen Lage ergreifen würde, wenn er keinerlei Entschädigung zu erwarten hätte. Für die im Haushalt tätigen Versicherten bedeutet dies, dass sie Verhaltensweisen zu entwickeln haben, welche die Auswirkungen der Behinderung im hauswirt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaftlichen Bereich reduzieren und ihnen eine möglichst vollständige und unabhängige Erledigung der Haushaltarbeiten ermöglichen. Kann die versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person wegen ihrer Behinderung gewisse Haushaltarbeiten nur noch mühsam und mit viel höherem Zeitaufwand erledigen, so muss sie in erster Linie ihre Arbeit einteilen und in üblichem Umfang die Mithilfe von Fami</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lienangehörigen in Anspruch nehmen. Ein invaliditätsbedingter Ausfall darf bei im Haushalt tätigen Personen nur insoweit angenommen werden, als die Aufgaben, welche nicht mehr erfüllt werden können, durch Drittpersonen gegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entlöhnung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder durch Angehörige verrichtet werden, denen dadurch nachgewiesenermassen eine Erwerbseinbusse oder doch eine unverhältnis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässige Belastung entsteht. Die im Rahmen der Invaliditätsbemessung bei einer Hausfrau zu berücksichtigende Mithilfe von Familienangehörigen geht daher weiter als die ohne Gesundheitsschädigung üblicherweise zu erwar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tende Unterstützung. Geht es um die Mitarbeit von Familienangehörigen, ist danach zu fragen, wie sich eine vernünftige Familiengemeinschaft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einrichten würde, wenn keine Versicherungsleistungen zu erwarten wären. Dabei darf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach der Rechtsprechung unter dem Titel der Schadenminderungspflicht nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> etwa die Bewältigung der Haushalttätigkeit in einzelnen Funktionen oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insgesamt auf die übrigen Familienmitglieder überwälzt werden mit der Folge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass gleichsam bei jeder festgestellten Einschränkung danach gefragt werden müsste, ob sich ein Familienmitglied finden lässt, das allenfalls für eine ersatzweise Ausführung der entsprechenden Teilfunktion in Frage kommt. Schliesslich vermag die Tatsache, dass sich die der Rechtsprechung zugrunde liegenden, in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">159 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 und 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zwischen den Ehegatten und in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">272 ZGB zwischen Eltern und Kindern statuierten Beistandspflichten nicht unmittelbar durchsetzen lassen (d.h. weder klagbar noch vollstreckbar sind), sondern nur freiwillig erfüllt werden können (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Honsell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Vogt/Geiser [Hrsg.], Basler Kommentar, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufl., Basel 2006, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">N. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9 zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">272 ZGB; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bräm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hasenböhler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Zürcher Kommentar, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufl., Zürich 1998, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">N. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">168 zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">159 ZGB), an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schadenminde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der im Haushalt beschäftigten Versicherten nichts zu ändern. Denn wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch im Erwerbsbereich darauf abzustellen ist, ob die verbleibende Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt grundsätzlich verwertbar ist, unabhängig davon, ob eine solche Anstellung rechtlich durchsetzbar ist, ist auch in Bezug auf den Haushaltbereich davon auszugehen, was in der sozialen Realität üblich und zumutbar ist, unabhängig davon, ob eine Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hilfe rechtlich durchsetzbar ist (BGE 133 V 504 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_729/2009 vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2009 E. 4.1-3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist, in der Darlegung der medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">det sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 3084 ff. des Kreisschreibens des BSV über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH]) stellt für gewöhnlich die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung im Haushalt dar (Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 9C_201/2011 vom 5. September</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2011 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2, in: SVR 2012 IV Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">19 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">86). Einer ärztlichen Fachperson, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushaltführung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, bedarf es nur in Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmefällen, namentlich bei unglaubwürdigen Angaben der versicherten Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">on, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen (Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Beweiswert eines Berichtes über die Abklärung im Haushalt einer versicherten Person sind – analog zur Rechtsprechung betreffend die Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kraft von Arztberichten (BGE 125 V 351 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3a mit Hinweis) – verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis von den örtlichen und räum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Verhältnissen sowie den aus den medizinischen Diagnosen sich erge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Anga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Einschränkungen sein und in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräftig (AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">öffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundesgerichts I 733/03 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2004 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.2; vgl. auch BGE 130 V 61 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2 und 128 V 93 E. 4 betreffend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsberichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Zusammenhang mit der Hauspflege und Hilflosigkeit). Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1 mit weite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Abklärungsbericht ist seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lb seine grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Grundsätzlich jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, das heisst wenn die Beurteilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht (AHI 2004 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">137 E. 5.3). Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fachmedizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person, ihre gewohnten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztlichen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regelmässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu erkennen (Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9C_986/2009 vom 11. November 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10 E. 7.2 und 9C_631/2009 vom 2. Dezember 2009 E. 5.1.2, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h anlässlich einer Rentenrevision (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG) stellt sich unter dem Gesichtspunkt des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG in Verbindung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 und 7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 2 ATSG die Frage nach der anwendbaren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invaliditätsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">methode</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Metho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betätigungsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, gemischte Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch, das heisst ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätig wäre (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV). Die gemischte Methode bezweckt damit eine möglichst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsgerechte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bemessung des Invaliditätsgrades (BGE 133 V 504 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die konkrete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit ist der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit erforderlich (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 334</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 393</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">125 V 146</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2c, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2013 mit Hinweisen auf BGE 133 V 504 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3).</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die gemischte Methode findet auch Anwendung, wenn der (in einem Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabenbereich tätigen) versicherten Person ohne gesundheitliche Beeinträchti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung eine vollzeitliche Erwerbstätigkeit zumutbar wäre, sie aber trotzdem eine solche nicht ausüben würde (vgl. BGE 133 V 504 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3 in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Ist je</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">doch anzunehmen, die versicherte Person wäre ohne gesundheitliche Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung teilerwerbstätig oder sie arbeitete unentgeltlich im Betrieb des Ehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gatten oder der Ehegattin mit, ohne daneben in einem andern Aufgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tätig zu sein, ist die Invalidität ausschliesslich nach den Grundsätzen für Erwerbstätige, somit nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16 ATSG zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 e </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">contrario</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ). Die gemischte Methode gelangt hier </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">so wenig zur Anwendung wie bei ohne Gesundheitsschaden voll Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVV). Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist nach Massgabe der ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesundheitsschaden ausgeübten Teilerwerbstätigkeit festzulegen. Entscheidend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist, was die versicherte Person als Gesunde tatsächlich an Einkommen erzie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len würde, und nicht, was sie bestenfalls verdienen könnte. Wäre sie ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitlich in der Lage, voll erwerbstätig zu sein, reduziert sie aber das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus freien Stücken, insbesondere um mehr Freizeit zu haben, oder ist die Ausübung einer Ganztagestätigkeit aus Gründen des Arbeitsmarktes nicht möglich, hat dafür nicht die Invalidenversicherung einzustehen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 125 V 157</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 5c/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Hinweisen; ZAK 1992 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">92 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4a). Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestimmt sich entsprechend den gesetzlichen Vorgaben danach, was die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erzielen könnte. Dabei kann das – vom Arzt festzulegende – Arbeitspensum unter Umständen grösser sein als das ohne gesundheitliche Beeinträchtigung geleistete (vgl. BGE 131 V 51 E. 5.1.2). </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Bestimmung der im konkreten Fall anwendbaren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invaliditätsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">methode</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und damit der Beantwortung der entscheidenden Statusfrage hande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lt es sich um eine hypothetische Beurteilung, die auch hypothetische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Willens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheidungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der versicherten Person berücksichtigen muss. Dies gilt auch für die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre. Diese inneren Tatsachen sind in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dessen einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in aller Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden. Die Beurteilung hypothe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Geschehensabläufe ist eine Tatfrage, soweit sie auf Beweiswürdigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beruht, selbst wenn darin auch Schlussfolgerungen aus der allgemeinen Lebens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfahrung mitberücksichtigt werden. Rechtsfragen sind hingegen Folge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen, die ausschliesslich – losgelöst vom konkreten Sachverhalt – auf die allgemeine Lebenserfahrung gestützt werden oder die Frage, ob aus festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellten Indizien mit Recht auf bestimmte Rechtsfolgen geschlossen worden ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_287/2013 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2013 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und 8C_511/2013 vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2013, je </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützt auf die medizinischen Abklärungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie den Abklärungsbericht Beruf und Haushalt vom 16. Dezember 2015 (Urk. 11/29) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">davon aus,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dass die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden weiterhin ihrer Tätigkeit als Reini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungskraft zu einem Pensum von 33 % nachgehen würde. Die restlichen 67 % würden in den Aufgabenbereich entfallen. Aus ärztlicher Sicht sei die Ausübung einer angepassten Tätigkeit zu 50 % zumutbar. Unter Berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung der Einschränkung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Haushaltsbereich resultiere ein Invaliditätsgrad von 13 % (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin im Wesentlichen auf den Standpunkt (Urk. 1), es sei davon auszugehen, dass sie seit mindestens Juli 2010 zu 100 % arbeitsunfähig sei und zwar auch in einer angepassten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit (S. 3 oben). Dies werde auch von Dr. Y.___ vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) so beurteilt. Insbesondere da ihr Ehemann bereits pensioniert sei, sei es durchaus glaubhaft, dass sie ohne gesundheitliche Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en heute zumindest eine 50%ige Erwerbstätigkeit ausüben würde. Es sei des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb davon auszugehen, dass sie heute ohne Behinderung zu 50 % erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätig und zu 50 % im Haushalt tätig wäre (S. 4 oben). Nachdem sowohl der RAD-Arzt als auch Dr. Z.___ von einer 50%igen Restarbeitsfähigkeit im Haushalt ausgehen würden, sei es nicht nachvollziehbar, weshalb in der Abklärung von einer Einschränkung von lediglich knapp 20 % ausgegangen werde (S. 4 Mitte). Es sei von der ärztlichen Einschätzung auszugehen, wo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach sie im Haushalt zu 50 % eingeschränkt sei (S. 4 unten). Die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung bei teilzeitlich erwerbstätigen Personen mit Haushaltspflichten werde nun auch vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) kritisiert, da diese fast ausschliesslich bei Frauen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angewendet werde und diese damit diskriminiere. Auch im Lichte dieser Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung sei von der ärztlichen Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen und nicht von den nicht nachvollziehbaren Zahlen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Haushalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abklärung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 4 unten f.). Zusammenfassend ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 75 %.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführerin und in diesem Zusammenhang </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insbesondere das Ausmass der Einschränkungen im Aufgab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en- und im Erwerbsbereich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte im Bericht vom 16. Juni 2015 (Urk. 11/11/6-7) aus, er behandle die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin seit 1994 (Ziff. 1.2) und nannte als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine massive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Coxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beidseits, einen Status nach multiplen Hüftoperationen beidseits mit TP-Wechsel und einen Verdacht auf septische Schaftlockerung rechts. Die Beschwerdeführerin leide unter starken Schmerzen im Bereich der Hüften beidseits. Ebenso würden sich Schmerzen im Bereich des Rückens und der Muskelansätze der Hüftgelenke zeigen (Ziff. 1.4). Die Beschwerdeführerin sei weiterhin zu 100 % arbeitsunfähig (Ziff. 1.6). Sie sei nicht im Stande, eine regelmässige Tätigkeit zu verrichten (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nannten im Bericht vom 30. Juli 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 11/15/6-8) die folgenden Diagnosen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach schmerzhafter Exazerbation der Hüfte links im Dezember 2014 mit/bei:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Verdacht auf aseptische Prothesenlockerung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Hüft-TP Wechsel links im Jahr 1995 (auswärts)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach primärer Hüft-TP Implantation links, unbekannten Datums</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach stationärer Rehabilitation bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Iliopsoassehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> links im November 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Hüft-TP-Revision rechts mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zementspacerausbau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und Hüft-TP-Reimplantation vom 23. November 2010 bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Hüft-TP Ausbau, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zementspacereinbau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> rechts vom 16. Juli 2010 nach Low-grade-Hüft-TP Infekt rechts bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Strepto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">coccus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sanguinis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> und septischer Schaftlockerung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Hüft-TP Implantation rechts am 16. August 2006</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">HWI, Erstdiagnose 19. Dezember 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu führten sie aus, bei der Beschwerdeführerin habe sich eine sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matische, sekundäre fortgeschrittene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Coxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts gezeigt, woraufhin die Hüft-TP </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Implantation rechts im Jahr 2006 erfolgt sei. Bei Hüft-TP Infekt sei der zweiseitige Wechsel im Jahr 2010 erfolgt. Postoperativ habe sich in der Kontrolle im Mai 2011 eine beschwerdearme und zufriedene Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin gezeigt. Im weiteren Verlauf seien dann zunehmende Schmerzen aufgetreten, so dass im Dezember 2014 der Verdacht auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prothesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">locke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gestellt worden sei. Im weiteren Verlauf seien die Beschwerden spontan zurückgegangen, so dass zunächst ein konservatives weiteres Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen vereinbart worden sei. Die nächste Verlaufskontrolle im Juni 2015 habe die Beschwerdeführerin abgesagt. Die weitere Behandlung sei durch Dr. Z.___ erfolgt (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matologie des Bewegungsapparates, führte im Bericht vom 7. Oktober 2015 (Urk. 11/25/6-9) aus, er behandle die Beschwerdeführerin seit Juni 2015 (Ziff. 1.2) und nannte die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach angeborener Hüftdysplasie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Coxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach Hüft-TP links im Jahr 1986 (Jugoslawien)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach Hüft-TP-Wechsel links im Jahr 1995 (Spital C.___)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach Hüft-TP rechts am 16. August 2006 (B.___)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach Hüft-TP-Revision rechts mit Hüft-TP-Ausbau bei Verdacht auf Infekt im Jahr 2010 (B.___)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach Hüft-TP-Revision rechts mit erneuter Reimplantation einer Hüft-TP rechts am 23. November 2010 (B.___)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">aktuell: Verdacht auf beginnende Schaftlockerung links (Szintigraphie vom 8. Juni 2015)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Beinverkürzung links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu führte er aus, der aktuelle Befund ergebe Schmerzen im Bereich des linken Hüftgelenkes mit eingeschränkter Beweglichkeit und Schmerzen in der Oberschenkelmuskulatur und in der Leiste sowie eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beinverkürzung links. Es bestehe aufgrund der Skelettszintigraphie vom 8. Juni 2015 Verdacht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beginnende Lockerung (Ziff. 1.4). Die Beschwerdeführerin sei zurzeit als Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frau in ihrem eigenen Haushalt zu etwa 50 % eingeschränkt (Beginn unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kannt) und habe die Tätigkeit als Putzfrau vollständig aufgegeben (Beginn ebenfalls unbekannt) (Ziff. 1.6). Es würden nur körperliche Einschränkungen infolge Schmerzen im linken Bein bestehen. Bei der Arbeitsausübung würden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Schmerzen zunehmen. Die Tätigkeit als Hausfrau sei etwa zu 50 % zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar. Die Arbeit als Reinigungsfrau habe sie aufgeben müssen. Zurzeit könne keine behinderungsangepasste Tätigkeit ausgeführt werden (Ziff. 1.7). Die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin mache zurzeit Physiotherapie, nehme Medikamente und mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verbesserung des muskulären Zustandes sollte wieder eine Arbeitsfähigkeit als Hausfrau, eventuell auch als auswärtsarbeitende Reinigungsfrau erreicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werden können (Ziff. 1.8). Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> empfahl schliesslich, die häusli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rahmenbedingungen vor Ort am Wohnort der Beschwerdeführerin durch die IV abzuklären (Ziff. 1.11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Y.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tologie des Bewegungsapparates, RAD, führte in seiner Stellungnahme vom 19. Oktober 2015 (Urk. 11/31/5) aus, e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in konkreter Beginn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">100%igen Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der früheren Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Reinigungskraft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gends genannt, dürfte aber im Hinblick auf den Hüft-TEP-Ausbau und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spacereinbau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. Juli 2010</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wegen septischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schaft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">locke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> medizintheoretisch überwiegend wahrscheinlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> spätestens ab diesem Datum anzunehmen sein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Ziff. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angegebene, der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeitige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">50%ige Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für die Tätigkeit als Hausfrau </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erscheine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Hinblick auf die genannten Diagnosen aus medizinischer Sicht nachvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zieh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar - wobei auch diesbezüglich in den bisherigen Arztberichten keine kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kreten Angaben zu finden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diesbezüglich wäre es sinnvoll, eine Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung durchzuführen (Ziff. 3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für eine angepasste </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> - ausser im aktuellen Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> - ebenfalls aktenkundige Angaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fehlen. Aber auch Dr. Z.___ gebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diesbezüglich keinen konkreten Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ginn an. Medizintheoretisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lasse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich nur feststellen, dass eine Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht in einem höheren Prozent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">satz möglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als die eigene Haushaltstätigkeit.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ab wann genau die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für eine angepasste Tätigkeit in der Vergangenheit in welchem konkreten Prozentsatz eingeschränkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus den Akten nicht zu entnehmen. Rein medizintheoretisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aber mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit davon auszugeben, dass nach jeder der bisher seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2010 erfolgten Hüft-Operationen während eines mindestens 6- monatigen Rekonvaleszenz-Zeitraumes eine vollständige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorgelegen habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und in den Zeiträumen dazwischen die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter Beachtung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgenden Belastun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprofils</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zirka</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">betragen habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">örperlich leichte, vorwiegend sitzende Tätigkeit ohne Heben und Tragen von Lasten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von mehr als</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 5-6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kg, ohne Knien, Kauern und Hocken, ohne häufiges Treppensteigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Ziff. 4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der Haushaltsabklärung vom 16. Dezember 2015 (Bericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. Dezember 2015; Urk. 11/29) führte die Beschwerdeführerin im Beisein ihre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r Schwiegertochter als Übersetzerin aus, gesundheitlich gesehen gehe es ihr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht gut. Nach dem Reha Aufenthalt in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Jahr 2014 sei es ihr kur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fristig etwas besser gegangen. Dann hätten die Beschwerden wieder zuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nommen, worauf sie ihren Hausarzt aufgesucht habe. Man habe in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bild</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Diagnostik festgestellt, dass sich die Hüft-Prothese gelockert habe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Heute sei es so, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weiterhin eine reduzierte Kraft in der linken Hüft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Muskulatur im linken Hüftgelenk sei verkürzt. Die Problematik sei, dass sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ihre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gesundheitliche Verfassung stets etwas ändere. Es gebe regel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässige Phasen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- diese würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zwischen 1-4-Wochen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dauern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> - dann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehe es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> etwas besser und dann n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hmen die Schmerzen und Blockaden wieder deutlich zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 2 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aktuell könne sie keine Teilzeittätigkeit in der Reinigung mehr ausführen. Beim Arbeitslosenamt oder beim Sozialamt sei sie bisher nicht gemeldet. Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jenigen Teilzeitstellen, welche innerhalb der Familie durch ihre Tochter, oder die Schwiegertochter übernommen worden seien, würden weiterhin bestehen. Jedoch werde das Salär direkt an diese Person ausgerichtet, welche die Arbeit effektiv verrichte (Ziff. 2.3). Die Arbeit sei ihr stets sehr wichtig gewesen. Sie sei deshalb sogar oftmals mit Schmerzen zur Arbeit erschienen. Wenn sie bei guter Gesundheit wäre, würde sie weiterhin in der Reinigung arbeiten. Durch die Mund zu Mund Propaganda habe sie immer mal wieder eine Empfehlung und einen neuen Arbeitseinsatz erhalten. Die restliche Zeit habe sie im Rahmen der Haushaltsarbeiten investiert. Zur Aussage, dass sie bei guter Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit zu 100 % arbeiten würde, hielt die Abklärungsperson fest, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dies aufgrund der bisherigen Erwerbsbiografie nicht nachvollziehbar und glaub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haft sei. Darauf aufmerksam gemacht, führte die Beschwerdeführerin aus, sie würde bei guter Gesundheit weiterhin mehrere Teilzeitstellen kombi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nieren und wäre die restliche Zeit als Hausfrau tätig (Ziff. 2.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Begründung der Qualifikation führte die Abklärungsperson aus, die Beschwerdeführerin sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in Mazedonien geboren und aufgewachsen. Seit dem 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. Januar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1993 leb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Schweiz. Gestützt auf die Angaben im IK-Auszug </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erstmals im Jahr 1997 beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich als Raumpflegerin teilzeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erwerbstätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Wobei sie stets meh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rere kleine Teilzeitstellen miteinander kombiniert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, um das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Familien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">budget</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzubessern. Gestützt auf die RAD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stellungnahme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die einjäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rige Wartezeit ab Juli 2010 eröffnet werden. Da die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch vor Eintritt des Gesundheitsschadens keine Bemühungen unternommen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ihr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitspensum zu erhöhen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">müsse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit überwiegender </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wahrscheinlichkeit angenommen werden, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weiterhin in einem tiefen Teilz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pensum beruflich tätig wäre.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Für das Jahr 2010 ergebe sich eine durchschnittliche Teilzeittätigkeit von 33 % und eine effektive Arbeitszeit von 13 Stunden pro Woche. Die restlichen 67 % würden in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Haushalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fallen (Ziff. 2.6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der Mitwirkungs- und Schadenminderungspflicht der Familienangehörigen und vor dem Hintergrund, dass die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in einem Mehrgenerationenhaushalt lebt, ermittelte die Abklärungsperson ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e Gesamteinschränkung im Haushalt von 19.7 % (Ziff. 6), was bei einem Anteil Haushaltsbereich von 67 % einen Teilinvaliditätsgrad von 13.2 % ergebe (Ziff. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unbestritten und gemäss vorliegender Aktenlage ausgewiesen ist, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin an angeborener Hüftdysplasie mit beidseitiger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Coxar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">throse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> leidet, sich bereits mehreren Hüftoperationen mit beidseitigem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">endoprothe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ersatz unterziehen musste und infolgedessen in der Zwischenzeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit als Raumpflegerin besteht. Uneinigkeit be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steht hingegen bei der Beurteilung der Auswirkungen der gesundheitlichen Einschränkungen auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer ada</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ptierten Tätigkeit.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ansicht der Beschwerdeführerin, wonach sie gestützt auf die Berichte ihrer behandelnden Ärzte seit mindestens Juli 2010 durchgehend zu 100 % arbeitsunfähig sei, dies auch in einer angepassten Tätigkeit, vermag nicht zu überzeugen und findet in den Akten keine hinreichende Stütze. Die ärztli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherseits postulierte (durchgehende) vollständige Arbeitsunfähigkeit seit Juli 2010 in der Tätigkeit als Raumpflegerin erscheint nur schon deshalb nicht plausibel, da die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Auszug aus dem individuellen Konto (IK) selbst im Jahr 2011 noch Einkünfte praktisch in gleicher Höhe wie im Jahr 2009 und 2010 erzielte und sogar in den Folgejahren in ihrer ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Tätigkeit ein Einkommen erzielte (vgl. IK-Auszug; Urk. 11/40). Weiter berichteten die Ärzte der Uniklinik B.___ im Bericht nach einer postoperativen Verlaufskontrolle vom 18. Mai 2011 (vgl. Urk. 11/20/3-4) von einer beschwerdearmen und zufriedenen Patientin, was ebenfalls gegen eine durchgehende Arbeitsunfähigkeit spricht. Der RAD-Arzt Dr. Y.___ stellte in seiner Stellungnahme vom 19. Oktober 2015 (vgl. vorstehend E. 3.4) richti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise fest, dass ein konkreter Beginn der 100%igen Arbeitsunfähigkeit in der früheren Tätigkeit als Raumpflegerin nirgends genannt werde. Im Bericht vom 30. Juli 2015 berichteten die Ärzte der Uniklinik B.___ von im Verlauf zunehmend aufgetretenen Schmerzen und einem Verdacht auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lockerung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Dezember 2014. Die Beschwerden seien im weiteren Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lauf zurückgegangen, so dass zunächst ein konservatives weiteres Verhalten vereinbart worden sei. Die nächste Verlaufskontrolle im Juni 2015 sei schliess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich von der Beschwerdeführerin abgesagt worden, wobei die weitere Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung durch Dr. Z.___ erfolgt sei (vgl. vorstehend E. 3.2). Schliesslich führte auch Dr. Z.___ aus, dass der Zeitpunkt, seitdem die Beschwerdeführerin als Hausfrau eingeschränkt und ihre Tätigkeit als Raum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflegerin aufgegeben habe, unbekannt sei.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend haben sich einzig Dr. Z.___ und der RAD-Arzt Dr. Y.___ zur Arbeitsfähigkeit geäussert. Dr. Z.___ führte nach dreimonatiger Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung im Bericht vom 7. Oktober 2015 aus, dass die Beschwerdeführerin im Haushalt zu etwa 50 % eingeschränkt sei und dass sie die Tätigkeit als Raumpflegerin nicht mehr ausüben könne. Zur Arbeitsfähigkeit in einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hinderungsangepassten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit machte er verschiedene - teils wider</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprüch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche - Ausführungen. Zum einen hielt er fest, dass eine solche zurzeit nicht ausgeübt werden könne. Zur Frage, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">welche Arbeiten der Beschwerdeführerin unter Berücksichtigung ihrer gesundheitlichen Einschränkungen in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behinde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsangepasster</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit noch zumutbar seien, hielt er wiederum fest, dass er für das Erstellen des Berichtes über die Arbeitstätigkeit die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin speziell aufbieten müsste, wenn diese Angaben gewünscht seien. Sodann hielt er fest, dass mit einer Verbesserung des muskulären Zustandes wieder eine Arbeitsfähigkeit als Hausfrau, eventuell auch als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auswärtsar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Raumpflegerin erreicht werden können sollte. Schliesslich empfahl </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die häuslichen Rahmendbedingungen vor Ort abzuklären (vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorstehend E. 3.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist die Beurteilung durch Dr. Z.___ im Hinblick auf die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit sowohl in einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behinderungsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit als auch im Hinblick auf die Einschränkung im Haushalt widersprüchlich und zu wenig genau begründet, um darauf abzustellen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt Dr. Y.___ erachtete im Hinblick auf die vorliegenden Diagnosen die von Dr. Z.___ angegebene derzeitige 50%ige Einschränkung im Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halt als plausibel, wies seinerseits aber ebenfalls daraufhin, dass die Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung einer Haushaltsabklärung sicher sinnvoll wäre (vgl. vorstehend E. 3.4). Zur Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit führte er aus, dass ausser im Bericht von Dr. Z.___ aktenkundige Angaben fehlen würden. Aus den Akten könne ausserdem nicht entnommen werden, ab wann genau die Arbeitsfähigkeit für eine angepasste Tätigkeit in der Vergangenheit in welchem konkreten Prozentsatz eingeschränkt gewesen sei. Sodann stellte er aus medizintheoretischer Sicht fest, dass eine Erwerbstätigkeit mit überwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gender Wahrscheinlichkeit nicht in einem höheren Prozentsatz möglich sei als die eigene Haushaltstätigkeit. Er schloss daraus, dass die Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leichten, vorwiegend sitzenden Tätigkeit ohne Heben und Tragen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lasten von mehr als fünf bis sechs Kilogramm, ohne Knien, Kauern und Hocken und ohne häufiges Treppensteigen zirka 50 % betrage.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung beurteilt das Sozialversicherungsgericht die Gesetzmässigkeit der Verwaltungsverfügungen in der Regel nach dem Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt, der zur Zeit des Verfügungserlasses gegeben war (BGE 121 V 366 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 1b). Abgesehen von den Einschätzungen von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fehlt es an weiteren medizinischen Stellungnahmen zur Arbeitsfähigkeit. Wie bereits dargelegt erscheint die Beurteilung von Dr. Z.___ nicht genü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend beweiswertig und plausibel, um von einer vollständigen Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit auch in einer leidensangepassten Tätigkeit auszugehen (vgl. dazu vorstehend E. 4.3). Eine solche erscheint - mit Blick auf das von Dr. Y.___ erstellte Belastungsprofil - auch vor dem Hintergrund, dass Dr. Z.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin im Haushalt zu 50 % eingeschränkt erachtet, als wenig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> plausibel. Schliesslich ist zu bemerken, dass es Dr. Z.___ offenbar gar nicht möglich war, eine abschliessende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit abzugeben (vorstehend E. 3.3 und E. 4.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">59 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG stehen die regionalen ärztlichen Dienste den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Artikel 6 ATSG massgebende funktionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">üben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hängig. Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">49 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) beurteilen die regionalen ärztlichen Dienste die medizinischen Voraussetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesamtes frei wählen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1). Die regionalen ärztlichen Dienste können bei Bedarf selber ärztliche Untersuchungen von Versicherten durchführen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sinn und Zweck dieser Bestimmung liegen darin, dass die IV-Stellen zur Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der medizinischen Anspruchsvoraussetzungen auf eigene Ärzte und Ärztinnen zurückgreifen können. Diese sollen aufgrund ihrer speziellen versicherungsmedizinischen Kenntnisse für die Bestimmung der für die Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherung massgebenden funktionellen Leistungsfähigkeit der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten verantwortlich sein. Damit soll eine konsequente Trennung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zuständigkeiten zwischen behandelnden Ärzten (Heilbehandlung) und Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (Bestimmung der Auswirkungen des Gesundheitsschadens) ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaffen werden. Die RAD bezeichnen die zumutbaren Tätigkeiten und die unzumutbaren Funktionen unter Angabe einer allfälligen medizinisch begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deten zeitlichen Schonung. Damit soll im Hinblick auf eine erfolg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reiche Eingliederung eine objektive Festlegung der massgebenden funktio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nellen Leistungsfähigkeit der Versicherten ermöglicht werden. Gestützt auf die Angaben des RAD hat die IV-Stelle zu beurteilen, was einer versicherten Person aus objektiver Sicht noch zumutbar ist und was nicht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist nach dem Gesagten somit nicht zwingend erforderlich, dass die ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person durch den RAD untersucht wird. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">49 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV führt der RAD für die Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs nur „bei Bedarf“ selber ärztliche Untersuchungen durch. In den übrigen Fällen stützt er seine Beurteilung auf die vorhandenen ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Unterlagen ab. Das Absehen von eigenen Untersuchungen ist somit nicht an sich ein Grund, um einen RAD-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in Frage zu stellen. Dies gilt insbesondere, wenn es im Wesentlichen um die Beurteilung eines feststeh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enden medizinischen Sachverhalts geht und die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hintergrund rückt (Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts I 1094/06 vom 14. November 2007 E. 3.1.1; vgl. auch BGE 127 I 54 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">f).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass der RAD vorliegend nicht selber eine klinische Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchung durchführte, schmälert nach dem Gesagten den Beweiswert seiner Stellungnahme nicht, und zwar umso weniger, als die somatischen Befunde als solche nie umstritten waren, sondern lediglich deren Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der vorliegenden Aktenlage (vorstehend E. 3.1-5) im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) ist gestützt auf die medizinisch-theo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">retische Beurteilung des RAD mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer entsprechend angepassten Tätigkeit auszugehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die richterliche Beurteilung eines Falles sind grundsätzlich die tatsäch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ichen Verhältnisse zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebend. Tatsachen, die sich erst später verwirklichen, sind jedoch insoweit zu berücksichtigen, als sie mit dem Streitgegenstand in engem Sachzusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hang stehen und geeignet sind, die Beurteilung im Zeitpunkt des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lasses</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu beeinflussen (BGE 121 V 362 E. 1b; 99 V 98). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">An der vorliegenden Beurteilung ändern entgegen der Ansicht der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin (vgl. Urk. 1 S 2 Ziff. 4) auch die von ihr beschwerdeweise einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichten Berichte (vgl. Urk. 3/3/1-4) nichts. Zum einen wurden diese erst nach Verfügungserlass erstellt, zum anderen ergeben sich daraus hinsichtlich einer Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit bis zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine neuen Erkenntnisse. Die auch im Bericht von Dr. Z.___ vom 7. April 2016 (vgl. Urk. 3/3/1 S. 1) rückwirkend attestierte dauerhafte und vollständige Arbeitsunfähigkeit seit Juli 2010 ist - wie bereits dargelegt (vgl. vorstehend E. 4.2) - nicht nachvollziehbar. Unter diesen Umständen kann auch auf die Einholung von weiteren medizinischen Berichten verzichtet werden, da daraus für die Zeit vor </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügungserlass keine neuen Erkennt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisse zu erwarten sind (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 E. 4b, 122 V 157 E. 1d).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, dass vorliegend von der ärztlichen Einschätzung der Einschränkung im Haushalt und nicht von der im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsbericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> festgestellten auszugehen sei (vgl. Urk. 1 S. 4 f.), ist zu bemer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ken, dass d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Einschränkung im Haushalt dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellt und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsbericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">masses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist (vgl. vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">end E. 1.5). F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Feststellung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Behinderung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Aufgabenbereich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht die medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgebend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; entschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dend ist vielmehr, wie sich der Gesundheitsschaden in der nichterwerblichen Betätigung konkret auswirkt, was durch die Abklärung an Ort und Stelle erhoben wird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I 673/05 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2006 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> So ist es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denkbar, dass die Abklärungsperson hinsichtlich d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltes zu einer tieferen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einschränkung gelangt als die generelle gutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Einschätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ung der leistungsmässigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigung, weil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglich ist, die Arbeiten in z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eitlicher und organisatorischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsicht frei zu gestalten und schadenmindernde Vorkehren zu treffen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I 107/05</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 29. November 2005 E. 4.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin übersieht schliesslich, dass sowohl Dr. Z.___ als auch Dr. Y.___ trotz ihrer Beurteilung der prozentualen Einschränkung im Haushalt eine Abklärung vor Ort empfohlen haben. Dies wohl gerade auch aus dem Grund, da sie die häuslichen Rahmenbedingungen vor Ort am Wohnort der Beschwerdeführerin nicht haben einschätzen können. Zu den einzelnen im Abklärungsbericht festgestellten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einschränkungen bringt die Beschwerdeführerin schliesslich nichts Konkretes vor und es besteht nach Lage der Akten kein Grund, von der Beurteilung der Abklärungsperson abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen. Rechtsprechungsgemäss geht die Mithilfe der Familienangehörigen weiter als der übliche Umfang, den man erwarten darf, wenn die versicherte Person nicht an einem Gesundheitsschaden leiden würde (vgl. BGE 133 V 509 E. 4.2; vgl. zum Ganzen auch vorstehend E. 1.3). Die Abklärungsperson gewichtete die Mithilfe bzw. die Mitwirkungspflicht der im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mehrgeneratio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haushalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lebenden Personen hoch, was angesichts der familiären Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de (Mehrgenerationenhaushalt, pensionierter Ehemann) nicht zu beanstanden ist. Damit kommt dem Abklärungsbericht Beweiskraft zu und es ist entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin davon auszugehen, dass die sie im Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halt zu 19.7 % eingeschränkt ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann kann die Beschwerdeführerin auch mit dem Hinweis, dass die ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mischte Methode bei teilzeitlich erwerbstätigen Personen nun auch vom Euro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">päischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) kritisiert werde, da diese fast </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Frauen angewendet werde und diese damit dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">miniere (Urk. 1 S. 4 unten f.), nichts zu ihren Gunsten ableiten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im kürz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergangenen Urteil 9C_552/2016 vom 9. März 2017 hat das Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richt seine in BGE 143 V 50 geäusserte Auffassung bekräftigt, wonach das EGMR-Urteil Di </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Trizio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2. Februar 2016 unter der geltenden Rechtslage nichts daran ändert, dass die gemischte Methode auf ausserhalb der beschriebenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Konstellation liegende Fälle weiterhin Anwendung finden kann (vgl. E. 4.3.2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Beispiel genannt wurde unter anderem die erstmalige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an eine während des ganzen massgebenden Beurteilungszeitraums als teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erwerbstätig mit Aufgabenbereich zu qualifizierende versicherte Person (vgl. auch IV-Rundschreiben Nr. 355 des BSV vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2016), wie sie vorliegend zur Diskussion steht. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anwendbarkeit der gemischten Methode der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invaliditätsbemessung auf den hier zu beurteilenden Sachverhalt steht somit auch das EGMR-Urteil Di </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Trizio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gegen die Schweiz vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2016 (7186/09) grundsätzlich nicht entgegen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Vollständigkeit halber wird jedoch zu prüfen sein, wie es sich verhielte, wenn die gemischte Methode in der voraussichtlich ab 1. Januar 2018 modifizierten Art gehandhabt würde (nachstehend E. 5.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter ist d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von der Beschwerdegegnerin unter Berücksichtigung aller Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stände vorgenommene Qualifikation der Beschwerdeführerin mit einem Anteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> % Erwerbs- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">67</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> % Haushaltbereich nicht zu beanstanden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Beschwerdeführerin selbst hielt anlässlich der Haushaltsabklärung fest, dass sie bei guter Gesundheit weiterhin mehrere Teilzeitstellen kombinieren würde und die restliche Zeit als Hausfrau tätig wäre. Dies ist angesichts des famili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren Umfeldes - der Ehemann der Beschwerdeführerin ist zwar pensioniert, die Familie lebt aber in einem Mehrgenerationenhaushalt und kann die Kosten entsprechend aufteilen - welches ein Teilpensum der Beschwerdeführerin als naheliegend erscheinen lässt, wie auch angesichts ihrer bisherigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">biographie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. IK-Auszug; Urk. 11/40) nachvollziehbar. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch nahm die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Vergleichsrechnung anhand der statistischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Reinigungsbr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anche vor (vgl. Urk. 11</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">29</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), welche das ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nommene Pensum im Gesundheitsfall bestätigte. Ein hypothetischer Anteil von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">33</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> % im Erwerbsbereich erscheint insgesamt als überwiegend wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich, weshalb von einer Qualifikation von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">33</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> % Erwerbs- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">67</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> % Haushalttätigkeit auszugehen ist.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie nachfolgend aufgezeigt, würde selbst die Annahme einer Qualifikation von 50 % Erwerbs- und 50 % Haushaltstätigkeit zu keinem anderen Schluss führen (vgl. nachfolgend E. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist demnach für den Erwerbsbereich von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeit auszugehen. Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Haushalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht eine Einschränkung im Umfang von 19.7 %.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ermittelte gestützt auf die Tabellenlöhne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> LSE (Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik) ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 17‘438.--. welches sie dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 6‘777.30 (ausgehend von den mittels Nominallohnentwicklung aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werteten Jahreseinkommen 2012 bis 2014) gegenüberstellte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts des Umstandes, dass die Beschwerdegegnerin selbst von einem Beginn des Wartejahres im Juli 2010 ausging, ist es nicht nachvollziehbar, dass sie zur Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Einkommenszahlen von 2012 bis 2014 zurückgriff, welche - wohl aufgrund der gesundheitlichen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen, dessen Beginn medizinisch nicht eindeutig dokumentiert wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zahlenmässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bereits tiefer lagen als die Jahre davor. Insofern rügte die Beschwerdeführerin dies zu Recht (vgl. Urk. 1 S. 4 Ziff. 11). Die Höhe des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> blieb dagegen unbestritten und ist nach Lage der Akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts des prozentual kleinen Erwerbsbereichs von 33 % würde mit Blick auf die obigen Feststellungen zur Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit und die Einschränkung im Haushalt (vgl. vorstehend E. 4.8) sowie mit Blick auf den Einkommensvergleich in der angefochtenen Verfügung (vgl. Urk. 2 S. 2) selbst unter Berücksichtigung früherer und deutlich höherer Einkommenszahlen von beispielsweise durchschnittlich Fr. 14‘023.-- für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Jahre 2009 bis 2011 noch kein anspruchsbegründender Invaliditätsgrad resul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tieren. Die Annahme eines im Gesundheitsfall weit höheren Einkommens, wie dies die Beschwerdeführerin beschwerdeweise vorbrachte (vgl. Urk. 1 S. 4 Ziff. 11), erscheint angesichts der bisherigen Erwerbsbiografie und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der bishe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rigen Einkommenszahlen (vgl. IK-Auszug; Urk. 11/40) als nicht überwiegend wahrscheinlich. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Voraussichtlich wird ab 1. Januar 2018 in einer modifizierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anwendungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der gemischten Methode das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bezogen auf ein volles</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Pensum ermittelt werden (vgl. Urteil des hiesigen Gerichts IV.2016.00548 vom 19. Mai 2017 E. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend ergäbe dies eine Einschränkung von 50 % im Erwerbsbereich, mithin einen Teilinvaliditätsgrad von 16.67 % (50 % x 1/3), zusammen mit dem Teilinvaliditätsgrad im Aufgabenbereich von 13.13 % (19.7 % x 2/3) also gesamthaft einen Invaliditätsgrad von 29.80 % und gerundet 30 %. Mithin würde auch dergestalt kein anspruchsbegründender Invaliditätsgrad resultieren. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erweist sich die anspruchsverneinende Verfügung vom 7. März 2016 (Urk. 2) als rechtens, was zur Abweisung der dagegen erho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Ausgang des Verfahrens sind sie de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unterliegenden Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufzuerlegen. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diese jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen, dies mit Hinweis auf §16 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der unentgeltlichen Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wältin Yvonne Mäder, steht bei diesem Verfahrensgang eine Entschädigung aus der Gerichtskasse zu. Mit Honorarnote vom 18. August 2016 machte sie einen Aufwand von 7.75 Stunden und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Barauslagen von Fr. 14.-- geltend (Urk. 14). Dieser Aufwand ist dem Umfang und der Schwierigkeit der Sache angemessen. Die Entschädigung beläuft sich unter Berücksichtigung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 185.-- auf Fr. 1‘564.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt, zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">fo</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">lge </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gericht</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">s</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Nachzahlungs</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">pflicht</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> gemäs</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">s § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Yvonne</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Mäder, Wetzikon ZH,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘564</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) aus der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gerichtskasse entschädigt. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Nachzahlungs</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">pflicht</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Yvonne Mäder</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannP. Sager</p><p></p></div> </div></body></html>