<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die notwendigen Grundlagen zu schaffen, damit im Rahmen des Landwirtschaftskredites auch künftig Beiträge für die Förderung und an die Ausrichtung von Viehschauen geleistet werden können.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Am 31. Oktober 2012 hat der Bundesrat die totalrevidierte Verordnung über die Tierzucht (SR 916.310) genehmigt und auf den 1. Januar 2013 in Kraft gesetzt. Die Revision will den effizienten Einsatz von Bundesmitteln (die Zuchtförderung soll eine hochstehende eigenständige Zucht gewährleisten) sicherstellen und die Empfehlungen der Eidgenössischen Finanzkontrolle (Fokussierung der Tierzucht auf Kernaufgaben) umsetzen. Weil die an kantonalen Viehschauen erhobenen Daten der subjektiven Exterieurbeurteilung von den zuständigen Zuchtorganisationen nicht mehr zur Zuchtwertschätzung herbeigezogen werden, wurde die staatliche Stützung hierfür gestrichen. Gleichzeitig wurde der Zuchtförderbeitrag für die lineare Beschreibung und Einstufung erhöht. Dadurch konnte diese nach international und wissenschaftlich anerkannten Kriterien durchgeführte Leistungsprüfung stärker gefördert werden. Eine der aktuellen Situation angepasste Verordnung sowie ein effizienter Mitteleinsatz verbessern die Begründung für den Einsatz von Steuergeldern zugunsten der Tierzucht und verfolgen ebenfalls die Interessen der Zuchtorganisationen. Die Gewährung einer zweijährigen Übergangsfrist ermöglicht es den Betroffenen zudem, fristgerecht die notwendigen Vorbereitungen für diese zumutbaren Anpassungen zu treffen. Der Bundesrat anerkennt den Wert der traditionellen Viehschauen, die den Konsumentinnen und Konsumenten das landwirtschaftliche Wirken näherbringen. Er sieht aber keine Möglichkeit, eine Grundlage zu deren finanzieller Unterstützung zu schaffen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.