<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>UV.2019.00137</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">31. Mai 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sach</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard StandardEinzug">en</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Andreas Dobler</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Zimmerli &amp; </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Béboux</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Rechtsanwälte AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Eichwaldstrasse 5, Postfach, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Prof. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Dr. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Walter Fellmann</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Fellmann Rechtsanwälte AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Huobmattstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 7, 6045 Meggen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1968 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war in den Jahren 2003 und 2004 als Anlagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">operateur im Kernkraftwerk </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 37/13) und in den Jahren 2009 bis 2013 als Sachverständiger für den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 37/14) tätig. Nachdem bei ihm ein Harnblasen- und ein Pros</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tatakarzinom diagnostiziert worden waren, beantragte er bei der Suva am 3. und 27. Juni 2016 Leistungen aufgrund einer Berufskrankheit. Mit durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einsprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 12. Januar 2017 (Urk. 37/31) bestätigter Verfügung vom 30. September 2016 (Urk. 37/21) verneinte die Suva das Vorliegen einer Berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankheit und damit eine Leistungspflicht. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht mit Entscheid vom 30. August 2018 im Prozess Nr. UV.2017.00052 ab (Urk. 37/105). Das Bundesgericht hiess die hier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen geführte Beschwerde mit Urteil vom 18. März 2019 teilweise gut, hob den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts auf und wies die Sache zur Einholung eines Gerichtsgutachtens und Neuentscheidung zurück. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab (Urk. 37/116). Auf ein dagegen gerichtetes Revisionsgesuch des Versicherten trat das Bundesgericht mit Urteil vom 6. Mai 2020 nicht ein (Urk. 37/173). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf das Gutachten von Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, emeritierter Strahlenbiologe am Institut für Medizinische Strahlenbiologie des Universitäts-Klinikums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vom 20. März 2020 (Urk. 37/169) wies das Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht die Beschwerde des Versicherten mit Entscheid vom 26. Juni 2020 im Verfahren Nr. UV.2019.00084 erneut ab (Urk. 37/179), welche Entscheidung vom Bundesgericht mit Urteil vom 2. November 2020 geschützt wurde (Urk. 32 = Urk. 37/191).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 24. Mai 2017 stellte der Versicherte gegen die Suva ein Verantwortlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehren und forderte von ihr die Bezahlung von Schadenersatz und Genugtuung (Urk. 37/44/1-8). Am 29. Dezember 2017 lehnte die Suva das Entschädigungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehren formlos ab (Urk. 37/63).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 14. August 2018 erhob der Versicherte gegen die Suva eine Rechtsverzögerungs- beziehungsweise Rechtsverweigerungsbeschwerde (Urk. 37/102). Diese wies das Sozialversicherungsgericht mit Entscheid vom 3. April 2019 im Prozess Nr. UV.2018.00182 ab (Urk. 37/119). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 3. April 2019 wies das Bundesamt für Gesundheit (BAG) die Suva an, entsprechend dem Begehren des Versicherten innert Monatsfrist eine Verfügung betreffend das Verantwortlichkeitsbegehren zu erlassen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 37/118/1-2), worauf die Suva mit Verfügung vom 1. Mai 2019 das Entschä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digungsbegehren abwies (Urk. 37/120 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 23. Mai 2019 erhob der Versicherte Beschwerde (Urk. 1) gegen die Verfügung vom 1. Mai 2019 (Urk. 2) mit dem Hauptantrag auf angemessenen Schadenersatz und Genugtuung im Zusammenhang mit pflichtwidrig unterlassener medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Befundaufnahme und unterlassene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sicherheitsabklärungen (S. 2 Ziff. 3). Mit Verfügung vom 12. Juni 2019 sistierte das Sozialversicherungsgericht das Verfahren bis zum rechtskräftigen Abschluss des Prozesses Nr. UV.2019.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00084 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betreffend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegen einer Berufskrankheit (Urk. 5). Auf die hiergegen gerich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete Beschwerde des Beschwerdeführers trat das Bundesgericht mit Urteil vom 12. August 2019 nicht ein (Urk. 12). Auch auf das in der Folge gegen dieses Urteil vom Beschwerdeführer gestellte Erläuterungs- und Berichtigungsgesuch trat das Bundesgericht mit Urteil vom 23. Oktober 2019 nicht ein (Urk. 14).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 15. April 2020 stellte der Beschwerdeführer das Gesuch um Überweisung des Verfahrens an das Bundesverwaltungsgericht sowie um Aufhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bung der Sistierung des Verfahrens (Urk. 19). Mit Verfügung vom 28. April 2020 wies das Sozialversicherungsgericht das Gesuch um Überweisung ab und hielt an der Sistierung des Verfahrens bis zum Wegfall des Sistierungsgrundes fest (Urk. 21). Mit Verfügung vom 20. November 2020 hob es die Sistierung auf (Urk. 33).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 15. Januar 2021 schloss die Suva auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 36). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 2. Februar 2021 stellte der Beschwerdeführer gegen Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richter Mosimann und Gerichtsschreiberin Tiefenbacher ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausstandsbegehren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 43/1), auf welches das Sozialversicherungsgericht mit Beschluss vom 17. März 2021 im Verfahren SV.2021.00001 nicht eintrat (Urk. 43/5). Auf die hiergegen gerichtete Beschwerde des Beschwerdeführers trat das Bunde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht mit Urteil vom 15. Juni 2021 nicht ein (Urk. 43/9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Replik vom 27. Mai 2021 hielt der Beschwerdeführer sinngemäss an seinem Rechtsbegehren fest (Urk. 40), die Beschwerdegegnerin verzichtete am 4. August 2021 auf Duplik (Urk. 50).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Triplik vom 16. September 2021 erneuerte der Beschwerdeführer sein Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehren und forderte angemessenen, noch zu beziffernden Schadenersatz sowie eine Genugtuung von Fr. 100'000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 53). Am 25. Februar 2022 bezifferte er die Höhe des geforderten Schadenersatzes mit Fr. 1'681'716.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 57). Mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Quadruplik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 7. Juni 2022, welche dem Beschwerdeführer am 20. Juni 2022 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 71), beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde sowie die Abweisung der Schadenersatz- und Genug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuungsforderungen des Beschwerdeführers (Urk. 68). Hierauf reichte der Beschwerdeführer am 30. Juni 2022 erneut eine Stellungnahme ein (Urk. 72).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom 15. August 2022 wurde das Verfahren bis zur Erle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor Bundesgericht hängigen Beschwerde gegen den Beschluss des Kantonsgerichts Luzern, wonach eine Garantenstellung der Beschwerdegegnerin verneint worden war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 69/13), sistiert (Urk. 74). Am 28. Dezember 2022 reichte der Beschwerdeführer das Urteil des Bundesgerichts vom 8. November 2022 (Urk. 78) ein (Urk. 77). Die Beschwerdegegnerin nahm hierzu am 17. Januar 2023 Stellung (Urk. 81), worüber der Beschwerdeführer am 17. Januar 2023 orientiert wurde (Urk. 82). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 78 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsrechts (ATSG) haften f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ür Schäden, die von Durchführungsorganen oder einzelnen Funktionären von Versicherungsträgern einer versicherten Person oder Dritten widerrechtlich zugefügt wurden, die öffentlichen Körperschaften, privaten Trägerorganisationen oder Versicherungsträger, die für diese Organe verantwort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die subsidiäre Haftung des Bundes für ausserhalb der ordentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Bundesverwaltung stehende Organisationen richte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich nach Art. 19 des Bundesgesetzes über die Verantwortlichkeit des Bundes sowie seiner Behörden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitglieder und Beamten (Verantwortlichkeitsgesetz, VG; Abs. 3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Verfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren nach den Abs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ätzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1 und 3 gelten die Bestimmungen dieses Gesetzes. Ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wird nicht durchgeführt. Die Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3-9, 11, 12, 20 Abs. 1, 21 und 23 VG sind sinngemäss anwendbar (Abs. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das in Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">78 ATSG vorgesehene Haftungssystem hat nur dort Bedeutung, wo das sozialversicherungsrechtliche Verwaltungsv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfahren beziehungsweise das ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtliche Anfechtungsverfahren die Schädigung nicht abwenden konnte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Kieser, ATSG-Kommentar, 4., vollständig revidierte Auflage, Zürich 2020, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 7 zu Art. 78 ATSG mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Haftung erlischt, wenn die geschädigte Person ihr Begehren auf Schaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersatz oder Genugtuung nicht innert eines Jahres seit Kenntnis des Schadens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einreicht, auf alle Fälle nach zehn Jahren seit dem Tage der schädigenden Handlung (Art. 20 Abs. 1 VG in Verbindung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 60 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. 1 des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schweizerischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Obli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gationenrechts, OR</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, in der bis 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2019 geltenden Fassung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die relative Frist beginnt an dem Tag zu laufen, an welchem die verletzte Person tatsächlich Kenntnis vom Schaden und der Person des Haftpflichtigen erlangt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Beschwerdegegnerin handelt es sich um eine öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes mit eigener Rechtspersönlichkeit (Art. 61 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung, UVG). Gestützt auf den Verweis in Art. 78 ATSG haftet sie demzufolge nach Massgabe von Art. 3 bis 6 VG. Es handelt sich dabei gemäss Art. 3 Abs. 1 VG um eine Kausalhaftung, die kein Verschulden voraussetzt. Für den Anspruch auf Schadenersatz genügt das Vorliegen eines Schadens, eines widerrechtlichen Verhaltens und eines Kausalzusammenhangs zwischen den beiden erstgenannten Voraussetzungen. Wird ein Mensch getötet oder erleidet er eine Körperverletzung, kann unter Würdigung der besonderen Umstände zusätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich eine Genugtuung ausgerichtet werden, fall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den fehlbaren Angestellten ein Verschulden trifft (Art. 6 Abs. 1 VG). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch eine Unterlassung kann widerrechtlich sein, indessen nur, wenn eine eigentliche Pflicht der Behörde beziehungsweise Anstalt zum Handeln bestand. Für Schädigungen infolge einer Unterlassung kann sich eine Haftpflicht somit nicht aus einer natürlichen Kausalität ergeben, sondern nur dadurch, dass eine Garantenpflicht verletzt worden ist. Eine solche kann lediglich durch rechtliche Vorschriften begründet werden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kieser, ATSG-Kommentar, 4., vollständig revi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dierte Auflage, Zürich 2020, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 72 f. zu Art. 78; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 133 V 14 E. 8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, 136 II 187 E. 4.2,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> je mit Hinweisen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut Art. 84 Abs. 2 Satz 1 UVG können die Durchführungsorgane Versicherte, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinsichtlich Berufsunfälle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder Berufskrankheiten durch bestimmte Arbeiten besonders gefährdet sind, von diesen Arbeiten ausschliessen. Die Durchführungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">orga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgesetzes über Arbeit in Industrie, Gewerbe und Handel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ArG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und die Suva vollziehen die Bestimmungen über die Verhütung von Berufsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällen und Berufskrankheiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Art. 85 Abs. 1 Satz 1 UVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Suva beaufsichtigt die Anwendung der Vorschriften über die Verhütung von Berufsunfällen in Kernanlagen und anderen Betrieben, in denen radioaktive Stoffe gehandhabt oder ionisierende Strahlen erzeugt werden; vorbehalten bleibt Art. 2 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. c (Art. 49 Abs. 1 Ziff. 21 der Verordnung über die Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, VUV). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 71</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">VUV muss der Arbeitgeber da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sorgen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie den Vorschriften über die arbeitsmedizinische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorsorge unterstehenden Arbeitnehmer durch arbeitsmediz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Vorsorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">untersuchungen überwacht werden. Eine arbeitsmedizinische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">orsorgeunter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung ist der Suva zudem bei jedem Verdacht einer vermehrten Gefährdung eines Arbeitnehmers zu beantragen (Abs. 1). Die Suva bestimmt die Art der Untersuchungen und überwacht ihre Durchführung (Abs. 2). Der Arbeitgeber muss die Untersuchung beim nächsten Arzt veranlassen, der fachlich geeignet ist, sie durchzuführen. Die Suva kann Untersuchungen auch selbst durchführen oder durchführen lassen (Abs. 3). Nach jeder Vorsorgeuntersuchung sendet der unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchende Arzt den verlangten Befund mit seinem Antrag zur Frage der Eignung des Arbeitnehmers (Art. 78) an die Suva. Bestehen Gründe dafür, dass der Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmer die gefährdende Arbeit sofort aufgeben muss, teilt dies der Arzt der Suva unverzüglich mit (Abs. 4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Je nach dem ärztlichen Befund und den Bedingungen, unter denen die Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmer zu arbeiten haben, ordnet die Suva in bestimmten Zeitabständen Kontrolluntersuchungen an (Art. 73 Abs. 1). Arbeitnehmer, die im Zeitpunkt einer Kontrolluntersuchung keine kontrollpflichtige Arbeit verrichten, müssen erst untersucht werden, wenn sie wieder zu solchen Arbeiten zugezogen werden. In diesem Fall muss die Kontrolluntersuchung innert 30 Tagen nach Wiederauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme der betreffenden Arbeit veranlasst werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Art. 73 Abs. 2 (VUV).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Suva kann Untersuchungen nach Aufgabe der gesundheitsgefährdenden Arbeit anordnen, wenn es aus medizinischen Gründen notwendig ist (Art. 74 VUV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut Art. 78 Abs. 1 VUV kann die Suva durch Verfügung einen Arbeitnehmer, der den Vorschriften über die arbeitsmedizinische Vorsorge untersteht, von der gefährdenden Arbeit ausschliessen (Nichteignung) oder seine Beschäftigung bei dieser Arbeit unter bestimmten Bedingungen zulassen (bedingte Eignung; Satz 1). Ist der Arbeitnehmer imstande, die Arbeit ohne Bedingungen zu verrichten (Eignung), so teilt es die Suva dem Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber mit (Satz 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Abweisung des Leistungsbegehren damit (Urk. 2), eine rechtliche Vorschrift, wonach sie einen Arbeitnehmer über einen im Rahmen einer arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung erhobenen Befund zu informieren hätte, bestehe nicht. Folglich habe sie keine Amts- beziehungsweise Garantenpflicht verletzt und ihr Verhalten sei nicht widerrechtlich gewesen (S. 3 Ziff. 4). Bei arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen handle es sich nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um allgemeinmedizinische Check-up-Untersuchungen. Der Beschwerdeführer sei nicht Opfer eines Strahlenunfalls gewesen und mit dem Dosimeter sei eine Strah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenexposition von bloss kumuliert 2.64 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mSv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemessen worden, weshalb die im Juli 2013 festgestellte relative </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphopenie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Sicherheit nicht auf berufliche Strahlenbelastungen zurückzuführen seien. Unter diesen Umständen hätte sie gar keine Blutbildkontrolle veranlassen müssen (S. 5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. e). Mit einer weiteren Blut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">untersuchung im Jahr 2013 hätten die beim Beschwerdeführer erheblich später (Ende 2015) festgestellten Tumore nicht frühzeitig erkannt werden können, stell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">doch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphopenien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Frühzeichen für Blasen- und Prostatakarzinome dar (S. 5 Ziff. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Weiteren h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ielt die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen fest (Urk. 68), es fehle gleich an mehreren Haftungsvoraussetzungen, insbesondere an der Widerrecht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit und an einem Kausalzusammenhang (S. 9 Ziff. 13a). Eine rechtliche Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrift, wonach sie einen Arbeitnehmer über einen im Rahmen einer arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dizinischen Vorsorgeuntersuchung erhobenen Befund von sich aus aktiv zu informieren hätte, bestehe nicht (S. 9 Ziff. 13c). Sie habe keine Amts- beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise Garantenpflicht verletzt. Ihr Verhalten sei nicht widerrechtlich (S. 10 oben). Auch fehle es an einem Kausalzusammenhang zwischen der behaupteten Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassung und dem Schaden. Dass die Ende 2015 diagnostizierten Tumorerkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen im Frühstadium hätten erkannt werden können, wenn die von ihr ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnete hämatologische Nachkontrolle durchgeführt worden wäre, sei bereits deshalb unzutreffend, weil die Hausärztin tatsächlich weitere Blutkontrollen vorgenommen habe, nämlich am 13. Juni, 9. Juli, 16. September 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 und am 12. Mai und 9. Juni 2015 (S. 13 Ziff. 15a). Dass mit weiteren Blutuntersuchungen im Jahr 2013 die beim Beschwerdeführer festgestellten Tumore hätte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> frühzeitig erk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">annt werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> können, erscheine nicht plausibel. Selbst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, auf deren Privatgutachten vom 21. April 2018 sich der Beschwerdeführer berufe, habe aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt, es bestehe kein direkter Zusammenhang zwischen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphopenie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und den malignen Erkrankungen, sondern durch weitere Abklärungen beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise Untersuchungen wäre aber eventuell eine Früherkennung der Tumorer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankungen möglich gewesen. Mit einer eventuellen Möglichkeit lasse sich aber ein Kausalzusammenhang nicht rechtsgenüglich nachweisen (S. 14 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sslich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 81) bekräftigte die Beschwerdegegnerin ihren Standpunkt und wies darauf hin, dass die Argumente des Beschwerdeführers in seiner Beschwerde in Strafsachen ans Bundegericht nicht im vorliegenden Haftungsverfahren beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilt werden könnten, nachdem das Bundesgericht die Legitimation des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers verneint habe. Das Strafverfahren sei rechtskräftig eingestellt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. c Mitte). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der Ergebnisse der arbeitsmedizinischen Vorsorgeun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tersuchung vom 29. Mai 2013 habe keine Veranlassung und insbesondere keine gesetzliche Verpflichtung bestanden, weitere Abklärungen als die von ihr einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leiteten vorzunehmen. Für eine Haftung für die Krebserkrankung des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers fehle es sowohl an einem widerrechtlichen Verhalten als auch an einem Kausalzusammenhang (S. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. h)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen wandte der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Wesentlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein (Urk. 53</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die Beschwerdegegnerin habe ihre Garantenpflicht dadurch verletzt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> trotz der seit 2009 bekannten laborchemischen Auffälligkeiten und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trotz der Unmög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Jahr 2013 die Eignung für die Tätigkeit in Kernkraftwerken ohne weitere Abklärungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu beurteilen,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als tauglich für den Dienst in Kernkraft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werken eingestuft habe (S. 5 Ziff. 8). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Eignung für den Einsatz in Kern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kraftwerken bereits nach dem Untersuchungsergebnis im Dezember 2009 entzie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen müssen, womit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bereits Ende 2009 von den auffälligen zunehmenden Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderungen des Differenzialblutbildes erfahren und entsprechende Abklärungen und Behandlungen bei Spezialärzten in Anspruch genommen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 7 oben). Das Verhalten der Beschwerdegegnerin unter Verletzung ihrer mit der arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinischen Begutachtung einhergehenden Pflichten sei somit kausal gewesen für die widerrechtliche Beeinträchtigung des absoluten Rechts auf körperliche und psychische Unversehrtheit. Diese Beeinträchtigung habe sich bereits durch Erkrankungen im Jahr 2013 und schliesslich in Form einer 2016 diagnostizierten schweren Krebserkrankung mit all ihren verheerenden Begleiterscheinungen manifestiert (S. 8 Ziff. 11). Anstatt ihrem gesetzlichen Auftrag der Verhinderung von Berufskrankheiten nachzukommen, habe die Beschwerdegegnerin überhaupt nichts unternommen und habe gerade damit den Nachweis einer Berufskrankheit und folglich d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Durchsetzung der legitimen Ansprüche des Beschwerdeführers vereitelt (S. 9 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ferner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> machte der Beschwerdeführer geltend (Urk. 77), seine Argumente in der Beschwerde in Strafsachen seien im vorliegenden Verfahren zu berücksichtigen (S. 1 unten). Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphopenie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei ein wichtiger Indikator für Schäden durch ionisierende Strahlen und hätte notwendig zeitnahe Abklärungen im Rahmen der arbeitsmedizinischen Untersuchung nach sich ziehen müssen (S. 2 unten). Da für die Jahre 2010 bis 2013 keine Angaben zu Dosimeter-Messungen oder effektiven Strahlendosen vorlägen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, hätte sich eine biologische Dosimetrie mittels Analyse der Lymphozyten aufgedrängt, was eine Verhinderung oder zumindest eine frühere Diagnose und damit einen wesentlich milderen Verlauf der Krebserkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung zur Folge gehabt hätte (S. 3 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer Schadenersatz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie Genugtuung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu leisten hat, weil sie durch Verletzung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer allfälligen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pflicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, diesen über die im Rahmen der arbeitsmedizinischen Untersuchungen festgestellten Veränderungen des Blutbildes zu informieren, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die eingetretene Schädigung des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu verantworten hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer erhielt Kenntnis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über die behauptete schädigende Hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung beziehungsweise Unterlassung durch die Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, nachdem ihm die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 25. Mai 2016 Akteneinsicht gewährt hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 37/44/20). Mit der Schadenersatz- und Genugtuungsforderung vom 24. Mai 2017 (37/44/1-8) hat er die einjährige Verwirkungsfrist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewahrt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. vorstehende E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin aufgrund des Vorliegens einer Berufskrankheit wurde rechtskräftig verneint</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weshalb eine Haftung aus Art. 78 ATSG nicht von Vornherein ausgeschlossen ist (vgl. vorstehende E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aktenkundig ist, dass der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n den Jahren 2003 und 200</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Anlagenoperateur im Kernkraftwerk </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und im Jahr 2010 als Sachverstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diger für den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Kern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kraftwerk </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tätig war (vgl. Urk. 32 S. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. A). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 8. Dezember 2009, 16. Februar 2011, 15. März 2012 und 29. Mai 2013 fanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Untersuchungen statt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 37/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">52/59-67</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urk. 37/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">52/69-73</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urk. 37/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">52/75-86</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urk. 37/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">52/87</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">97</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, aufgrund derer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Eignungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die Tätigkeit in Kernkraftwerken bis 1. März 2013 ausstellte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">37/194/8-9). Nach der Untersuchung vom Mai 2013 hielt die Arbeitsmedizinerin der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphopenie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weitere Abklärungen notwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig (Urk. 37/52/67 Ziff. 5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitgeber des Beschwerdeführers wurde am 12. Juli 2013 von der Beschwerdegegnerin aufgefordert, diesen für eine weitere Blutuntersuchung zum Arzt zu weisen (Urk. 37/52/58)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Februar 2016 wurde beim Beschwerdeführer ein Harnblasenka</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> reseziert und im März 2016 erfolgte eine radikale Zysto-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prostato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vesikulektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pelviner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphonodektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Anlage einer Ileum-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Neoblase</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 54/2 S. 1 unten).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil vom 2. November 2020 bestätigte das Bundesgericht den Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid des Sozialversicherungsgerichts vom 26. Juni 2020 im Prozess Nr. 2019.00084</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wonach beim Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Prostata- und Blasenkarzi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Berufskrankheit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darstelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 32).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Umstritten ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob die Beschwerdegegnerin aufgrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Garantenstellung gegenüber dem Beschwerdeführer nach den Ergebnissen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeitsmedizinischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Untersuchungen und insbesondere aufgrund der dabei erhobenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphopenie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätte tätig werden müssen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leitete die Garantenstellung der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin ihm gegenüber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus der VUV ab, wonach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diese ihm aufgrund der bei den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorsorgeuntersuchungen festgestellten Blutbildabweichungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Eignung für die Tätigkeit in Kernkraftwerken hätte absprechen müssen, weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehende Untersuchungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> anordnen oder ihn zumindest </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Blutbild</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abweichungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Kenntnis setz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en müssen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, damit er selber entsprechende Abklärungen hätte aufnehmen können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Staatsanwaltschaft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Kantons Luzern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verneinte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einstellungsverfügung vom 11. November 2021 (Urk. 69/12) eine Garantenstellung seitens der Beschwerdegegnerin gegenüber dem Beschwerdeführer mit der Begründung, die Beschwerdegegnerin sei gemäss Art. 49 VUV in erster Linie zuständig für die Aufsicht über die Anwendung der Vorschriften über die Verhütung von Berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfällen. Bei arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen handle es sich nicht um allgemeinmedizinische Check-up-Untersuchungen, sondern diese zielten viel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr einzig auf die frühzeitige Erfassung von Symptomen einer Berufskrankheit sowie auf die Beurteilung der Eignungsfrage. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Verpflichtung zur Abklärung berufsfremder Störungen gebe es nicht. Eine rechtliche Vorschrift, wonach die Beschwerdegegnerin einen Arbeitnehmer über einen im Rahmen einer arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinischen Vorsorgeuntersuchung erhobenen Befund zu informieren hätte, bestehe nicht. Im Speziellen statuierten die Art. 70 ff. VUV, welche die arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinische Vorsorge regel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n, keine entsprechende rechtliche Verpflichtung, ebenso wenig die im Verantwortlichkeitsbegehren angeführten Art. 27 ATSG und Art. 60 VUV. Auch aus dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(von ihr herausgegebenen) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Factsheet zur arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinischen Vorsorge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">37/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">194/101-108</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lasse sich keine Informati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onspflicht der Beschwerdegegnerin gegenüber dem Arbeitnehmer ableiten. Gemäss diesem sei die Beschwerdegegnerin lediglich verpflichtet, de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber eine Eignungsmitteilung zu machen und anzugeben, wann die nächste Untersuchung durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uführen sei. Dies habe die Beschwerdegegnerin pflichtge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss getan. Insbesondere habe sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitgeber am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Juli 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">37/52/58) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitgeteilt, dass eine weitere Blutuntersuchung notwendig sei, bevor sich der Arbeitsarzt zur Eignungsfrage äussern könne und d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitgeber aufgefordert, den Beschwerdeführer mit einem beigelegten Formular zum Arzt zu weisen. Überdies habe es die Beschwerdegegnerin nicht bei dieser Pflicht bewen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den lassen, sondern sie habe d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitgeber zwei Monate später gemahnt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Urk. 37/52/56 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und sogar ein Aufgebot für Dezember 2013 festgesetzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 37/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">52/54-55)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Damit sei die Beschwerdegegnerin ihrer Informations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht gemäss Factsheet den Betrieb zu informieren, zur Genüge nachgekommen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitgeber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seiner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seits, trotz des Hinweises, dass eine weitere Blutunter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung notwendig sei, keine Weiterungen mehr vorgenommen habe, könne der Beschwerdegegnerin nicht zum Nachteil gereichen (S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6 f. Ziff. 5.2.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum zeitlichen Aspekt (betreffend die Verjährung) hielt das Kantonsgericht Luzern mit Beschluss vom 13. April 2022 (Urk. 69/13) fest, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine allfällige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wortung der Beschwerdegegnerin im Sinne einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Garantenpflicht würde sich vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegend auf Art. 13 des Strahlenschutzgesetzes (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">StSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eise die VUV stützen. Die VUV sei eine Ausführungsverordnung zum UVG, mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsrechtlichen Pflichten im Bereich der Verhütung von Berufsunfällen und Berufskrankheiten konkretisiert würden (vgl. Art. 83 UVG). Soweit das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">StSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die VUV keine Bestimmungen zum zeitlichen Geltungsbereich en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hielten, s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> daher ergänzend auf das UVG abzustellen. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">StSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die zugehöri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Strah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenschutzverordnung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">StSV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) äusserten sich nicht zum zeitlichen Geltungsbereich. Art. 1 Abs. 1 VUV (wie auch Art. 81 UVG) halte fest, dass die Vorschriften über die Arbeitssicherheit für alle Betriebe gälten, deren Arbeitnehmer in der Schweiz Arbeiten ausführten. Damit s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der sachliche und persönliche Geltungsbereich definiert. Der zeitliche Geltungsbereich werde durch die VUV nicht näher defi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niert. Aus dem persönlichen Geltungsbereich ergebe sich immerhin, dass Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmer in der Schweiz Arbeiten ausführen müssten, was den zeitlichen Geltungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich auf die Dauer des Anstellungsverhältnisses zu beschränken scheine. Art. 3 Abs. 2 UVG statuiere sodann, dass die Unfallversicherung für erwerbstätige Personen grundsätzlich mit dem 31. Tag nach dem Tag, an dem der Anspruch auf mindestens den halben Lohn aufhöre, ende. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er (zeitliche) Geltungsbereich der VUV als Ausführungsbestimmung könne grundsätzlich nicht über den Geltungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich des zugrunde liegenden Gesetze</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hinausgehen, sodass die Bestimmungen der VUV längstens bis zum 31. Tag nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses Geltung beanspruchen könnten. Gestützt auf Art. 74 VUV seien inde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über das Ende der beruflichen Tätigkeit, während welcher der Arbeitnehmer exponiert gewesen sei, hinaus Nachuntersuchungen möglich. Die Abwicklung solcher Nachuntersuchungen erfolge über den Arbeitgeber, wobei der Arbeitnehmer via Arbeitgeber über allfällige weitere medizinische Anordnungen informiert werde. Sei der Arbeitnehmer nicht mehr in dem Betrieb tätig, in dem die Exposition stattgefunden habe, nehme die Beschwerdegegnerin direkt mit dem Arbeitnehmer Kontakt auf (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wegleitung der Eidgenössischen Koordinationskommission für Arbeitssicherheit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">EKAS vom 27. Januar 2022 S. 273</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; S. 18 Ziff. 7.2.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob im Rahmen von Nachuntersuchungen im Sinne von Art. 74 VUV überhaupt eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Garantenstellung der Beschwerdegegnerin auch über den zeitlichen Geltungsbereich des UVG hinaus bejaht werden könne, könne offenbleiben: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachuntersuchungen nach Art. 74 VUV würden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">orab bei Personen durchgeführt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und seien durchgeführt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worden, die im Rahmen ihrer Tätigkeit krebserregenden Stoffen wie Asbest, aromatischen Aminen, Teer, Pech, polyzyklischen aromati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Kohlenwasserstoffen, Vinylchlorid oder Benzol ausgesetzt gewesen seien (vgl. Factsheet Arbeitsmedizinische Vorsorge). Das schliesse nicht aus, dass auch bei weiteren Personen Nachuntersuchungen durchgeführt würden, sofern dies notwendig erscheine. Beim Beschwerdeführer habe über mehrere Jahre eine (relative) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphopenie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestanden. Gestützt auf die regelmässigen arbeitsmedizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Untersuchungen habe die Beschwerdegegnerin Kenntnis gehabt bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise habe Kenntnis haben müssen von der zu niedrigen (relativen) Lymphozyten-Zahl. Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphopenie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei ein Hinweis auf verschiedene Viruser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankungen wie HIV, SARS oder Hepatitis, bakterielle Infekte wie Tuberkulose sowie beispielsweise auf Autoimmunerkrankungen. Auch gewisse immunsuppri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mierende Medikamente sowie Mangelernährung, Alkoholmissbrauch oder Stress könnten Auslöser einer relativen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphopenie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sein. Es handle sich bei einer relativen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphopenie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mithin um ein relativ unspezifisches Symptom, das von der Beschwerdegegnerin nicht als Indiz für die beim Beschwerdeführer später festgestellten Karzinome habe gedeutet werden müssen. Jedenfalls lasse sich daraus noch keine Notwendigkeit einer Nachuntersuchung im Sinne von Art. 74 VUV ableiten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinzu komme Folgendes: Die effektive Dosis für beruflich strahlenexponierte Personen dürfe den Grenzwert von 20 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mSv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> pro Jahr nicht überschreiten (Art. 56 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">StSV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Dieser Wert habe auch unter der bis 31. Januar 2017 geltenden Fassung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">StSV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 35 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">StSV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegolten. Werde dieser Wert überschrit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, entscheide nach der aktuellen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tSV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Aufsichtsbehörde, ob die Person unter ärztliche Kontrolle gestellt werden müsse (Art. 59 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">StSV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Nach der alten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">St</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">SV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei eine Person unter ärztliche Kontrolle zu stellen gewesen, wenn sie innerhalb eines Jahres eine effektive Dosis von mehr als 250 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mSv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, eine Äquivalentdosis für die Haut oder Knochenoberfläche von mehr als 2'500 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mSv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder eine Äquivalentdosis für ein anderes Organ von mehr als 1'000 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mSv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erhalten habe (Art. 39 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">StSV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der bis 31. Januar 2017 gültig gewesenen Fassung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die beim Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer mittels Dosimeter festgestellte und akkumulierte Strahlendosis habe laut dem Gerichtsgutachten von Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 20. März 2020 in den Jahren 2003, 2004 und 2009 insgesamt 2.64 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mSv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> betragen. Stelle man auf die Messungen mittels elektronischen Personendosimeters (EPD) ab, resultiere ein Wert von 3.05 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mSv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Für die Jahre 2005 bis 2008 sowie 2010 bis 2013 fänden sich in den Akten keine Angaben zu Dosimeter-Messungen oder effektiven Strahlen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dosen. Fest stehe gestützt auf die Akten immerhin, dass die effektive Dosis beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer in der Zeit, für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Messungen vorlägen, den Grenzwert von 20 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mSv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei Weitem nicht erreicht habe. Von Gesetzes wegen sei daher keine ärztliche Kontrolle notwendig gewesen (S. 19 Ziff. 7.2.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Einschätzung des Kantonsgerichts Luzern brachte der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer vor (Urk. 72), da Messwerte fehlten, lasse sich kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mSv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Wert der vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend massgeblichen Jahre 2010 bis 2013 ermitteln, womit die Behauptung, der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mSv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Grenzwert sei in diesem Zeitraum nicht überschritten worden, offensichtlich falsch sei (S. 2 oben). Dem ist entgegenzuhalten, dass die Angaben zur berufli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Strahlenexposition lückenlos vorhanden und über zwei voneinander unab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hängige Messmethoden (anerkannte Dosimetrie und EPD) ermittelt worden sind (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gerichtsgutachten von Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 69/6 S. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. 1.3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass der Beschwerdeführer in den Zeiträumen, in denen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss dem Zentralen Dosisregisters des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BAG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mSv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Werte vorliegen (Urk. 37/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, einer beruflichen Strahlenexposition ausgesetzt war, ist unwahrscheinlich, liess er sich doch durch das Kernkraftwerk </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestätigen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Zeitraum vom 1. September </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis 30. September 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) beziehungsweise bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Kernkraftwerk </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiner berufli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Strahlenexposition ausgesetzt war (Urk. 37/58/1 und Urk. 37/59/4), worauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BAG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Monatsdosen (alle 0 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mSv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) von September 2012 bis Juni 2015 aus dem zentralen Dosisregister löschte (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 37/59/2-3). Dass keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben zu Dosimeter-Messungen oder effektiven Strahlendosen vorliegen sollen, ist daher schlicht aktenwidrig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und es grenzt geradezu an Rechtsmissbrauch, wenn im einen Verfahren darauf beharrt wird, auf die Berücksichtigung der Zeiträume, in welchen keine berufliche Strahlenexposition stattgefunden hat, zu verzichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Urk. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/57)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und im anderen zu behaupten, es fehl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en in eben diesen Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">räumen die Messwerte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 72 S. 2 oben)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">estützt auf das Gerichtsgutachten von Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 69/6 S. 6 Mitte) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Kantonsgericht Luzern davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer einer Strahlendosis von kumuliert 2.64 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mSv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausgesetzt war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und von Gesetzes wegen keine Nachuntersuchungen im Sinne von Art. 74 VUV notwendig waren und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdegegnerin gestützt darauf keine Ga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenpflicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inne hatte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Blutbildstatus gemäss der arbeitsmedizinischen Untersuchung vom 8. Dezember 2009 (Urk. 37/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">52/91</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) zeigte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen Wert für Lymphozyten von 13.0 % bei einem Referenzwert von 20-45 %. Der verantwortliche Arzt gab bei der Beurteilung an, es best</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ünden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anhaltspunkte eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stattgehab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Infekt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Anhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkte für eine Strahlenschädigung bestünden nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der Beschwerdeführer sei geeignet für Arbeiten mit ionisierenden Strahlen (Urk. 37/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">52/89</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ziff. 3). Das Blutbild vom 16. Februar 2011 zeigte einen Wert für Lymphozyten von 24 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einem Referenzwert von 25-40 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 37/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">52/79</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Der untersuchende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erachtete den Beschwerdeführer im Bericht vom 16. Februar 2011 als für Arbeiten mit ionisierenden Strahlen geeignet (Urk. 37/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">52/77</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ziff. 3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Blutbild vom 15. März 2012 zeigte einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphozytenwert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % bei einem Referenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert von 20-44 % (Urk. 37/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">52/73</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), und der untersuchende med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erachtete den Beschwerdeführer wiederum als für Arbeiten mit ionisierenden Strahlen geeignet (Urk. 37/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">52/71</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ziff. 3). Am 29. Mai 2013 rapportierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphozytenwert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von 12 % (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 37/52/66</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ziff. 3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus diesen Daten erhellt, dass der Beschwerdeführer im Jahr 2009 zwar einen zu tiefen Wert von 13 % aufwies, wobei der behandelnde Arzt auf einen stattgehabten Infekt hinwies, und sich die Werte in den Folgejahren wieder erhöhten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, womit davon ausgegangen werden konnte, dass der Beschwerdeführer auf dem Weg der Besserung war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Leukozyten-Werte im Jahr 2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wieder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">knapp und im Juni 2013 deutlich unter dem Referenzwert lagen, ordnete d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 12. Juli 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weitere Abklärungen an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 37/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">52/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">58)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu welchen es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">allerdings </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht mehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seine Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> laut Kün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digungsschreiben des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 5. Juni 2013 (Urk. 69/11) mit sofortiger Wirkung (Bezug von Ferienguthaben ab 6. Juni 2013) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niederzulegen hatte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sinn der arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen ist die frühzeitige Erken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung allfälliger Berufskrankheiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und gefährdete Arbeitnehmer vor gefährden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Arbeiten zu schützen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Aus diesem Grund handelt es sich bei den Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungen auch nicht um allgemeine Check-up-Untersuchungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sondern die Untersuchungen zielen einzig auf die Eignung für die ausgeübte Tätigkeit. Eine weitergehende Untersuchung würde dem Persönlichkeitsschutz des Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmers widersprechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ansprechpartner der Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitnehmer, sondern d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitgeber, de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Betrieb oder Betriebsteil oder de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en einzelne Arbeitnehmer einem Gesundheitsrisiko ausgesetzt sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Verant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wortung, dass die Arbeitnehmer den arbeitsmedizinischen Vorsorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">untersuchun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zugeführt werden, liegt beim Arbeitgeber (Art. 71 Abs. 1 VUV), die Art der Untersuchung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestimmt die Beschwerdegegnerin, welche auch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Durchführung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">überwacht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Art. 71 Abs. 2 VUV). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer war spätestens seit September 2012 keiner beruflichen Strahlenexposition mehr ausgesetzt (vgl. 37/59/4), weshalb arbeitsmedizinische Untersuchungen danach grundsätzlich nicht mehr notwendig waren. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem der Beschwerdeführer ab Juni 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht mehr für den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tätig war, war die Prüfung, ob er sich für diese Tätigkeit eigne, obsolet geworden. Dafür, dass e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ine Pflicht der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> besteht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Arbeitnehmer über auffällige Testresultate aufzuklären,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wenn sie wie vorliegend für die Frage der Eignung nicht (mehr) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">relevant sind,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fehlt eine gesetzliche Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausserdem bestand für Untersuchungen im Sinne von Art. 74 VUV nach Aufgabe der Tätigkeit beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kein medizinischer Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt doch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lym</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phopenie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hinweis auf eine berufsbedingte Gesundheitsgefährdung dar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. nachstehende E. 4.5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdegegnerin k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> daher nicht vorgewor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fen werden, sie habe ihre Informationspflicht gegenüber dem Beschwerdeführer verletzt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weshalb ihr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verhalten nicht widerrechtlich war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbst wenn von einer Garantenpflicht ausgegangen würde, mangelte es am Kau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">salzusammenhang zwischen der unterlassenen Information und dem Eintritt der Krebserkrankung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Fall einer Unterlassung bestimmt sich der Kausalzusammenhang danach, ob der Erfolg auch bei Vornahme der unterlassenen Handlung eingetreten wäre. Es geht um einen hypothetischen Kausalverlauf, für den nach den Erfahrungen des Lebens und dem gewöhnlichen Lauf der Dinge eine überwiegende Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit sprechen muss (BGE 124 III 155 E. 3d). Grundsätzlich unterscheidet die Rechtsprechung auch bei Unterlassungen zwischen natürlichem und adäquatem Kausalzusammenhang. Während bei Handlungen die wertenden Gesichtspunkte erst bei der Beurteilung der Adäquanz zum Tragen kommen, spielen diese Gesichtspunkte bei Unterlassungen in der Regel schon bei der Feststellung des hypothetischen Kausalverlaufs eine Rolle. Es ist daher bei Unterlassungen in der Regel nicht sinnvoll, den festgestellten oder angenommenen hypothetischen Geschehensablauf auch noch auf seine Adäquanz zu prüfen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Strahlentherapie, Oberärztin der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie der Universität </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, hielt in ihrem Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten vom 21. April 2018 (Urk. 54/2) zu Händen des Beschwerdeführers fest, es sei unstrittig, dass die be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i ihm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphopenie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätte abgeklärt werden müssen. Man hätte durch zusätzliche Laboruntersuchungen dem Verdacht nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen müssen, ob die Blutbildveränderungen möglicherweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">radiogen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bedingt seien, und man hätte zu dieser Frage auch Erkenntnisse gewinnen können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, denn es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stünden Untersuchungen zur Verfügung, die bei vorliegenden Lymphozyten-Veränderungen Auskunft g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben über eine wahrscheinliche strahlenbedingte Ursache (Untersuchung auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dizentrische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Chromosomen und Ring-Chromosomen). Ausserdem hätte man hierdurch Hinweise erhalten können für eine eventuelle nicht durch das Dosimeter aufgezeichnete erhöhte Strahlenexposition (biologi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Indi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atorensystem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; S. 10 unten). Eventuell könnte der Beschwerdeführer zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer Personengruppe mit erhöhter Strahlenempfindlichkeit gehören, womit er auch schon bei viel geringeren Strahlendosen als üblich in Form von Blutbild</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">veränderungen beziehungsweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphopenie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf Strahlenexposition reagieren oder auch vermehrt anfällig sein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könnte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">radiogen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> induzierte Mutationen beziehungsweise Tumorinduktion. Durch eine hämatologische Untersuchung hätte man versuchen können, eine möglicherweise erhöhte Strahlenempfindlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit des Beschwerdeführers zu überprüfen. Eine vermehrt strahlensensitive Person sei für den Einsatz am strahlenexponierten Arbeitsplatz denkbar ungeeignet. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wären die notwendigen Abklärungen vorgenommen worden, hätte auch die Chance bestanden, im Gefolge der medizinischen Massnahmen eine der damals eventuell schon im Frühstadium vorhandene Tumorerkrankung zu entdecken (vor allem in Bezug auf das langsamer wachsende Prostatakarzinom; S. 11 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weitere Abklärungen hätte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an der Gesamtsituation sehr wohl etwas zu ändern vermögen, zum Beispiel im Sinne einer engmaschigeren und intensiveren medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Überwachung des Beschwerdeführers. Dadurch wäre eventuell eine Früherkennung der Tumorerkrankungen möglich gewesen - wenngleich zwischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphopenie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und den malignen Erkrankungen kein direkter Zusammenhang besteh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ausser der mutmasslich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">radiogen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> induzierten Genese (S. 22 oben).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Es könne dahingestellt bleiben, ob die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphopenie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tatsächlich Folge der Strahlen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">exposition gewesen sei. Diese Frage sei ungeklärt geblieben. Es gebe verschiedene Entstehungsmöglichkeiten für eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphopenie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eine der Entstehungsmöglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten liege jedoch in einer Strahlenexposition begründet und könne bereits bei kleinen Strahlendosen entstehen. Allerdings sei die beim Beschwerdeführer laut Thermolumineszenz-Dosimeter (TLS) und elektronischem Personendosimeter (EPD) dokumentierte Strahlenexposition geringer als diejenige, bei der typischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphopenie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entstehen könne, wobei in diesem Zusammenhang hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terfragt werden könne, ob die Dosimetrie überhaupt die gesamte Strahlenexposi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion des Beschwerdeführers aufgezeichnet habe (S. 23 Mitte).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut dem vom Beschwerdeführer in Auftrag gegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en onkologischen Gutachten von PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Oberarzt der Klinik I für Innere Medizin der Universität </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Assistenzarzt der Klinik I für Innere Medizin der Universität </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vom 29. April 2020 (Urk. 54/1) könne aufgrund der vorliegenden Dokumentation mit ausreichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Sicherheit von einer neu aufgetretenen beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise erworbenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphopenie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausgegangen werden. Als Ursache für die doku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentierte erworbene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphopenie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kämen viele differentialdiagnostische Überle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen in Frage, da die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphopenie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zunächst eine unspezifische Reaktion dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle. Mögliche Differentialdiagnosen bei dieser laborchemisch dokumentierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Blutbildveränderung seien vielfältig, hingegen sei in diesem Fall jedoch die berufliche Exposition des Beschwerdeführers zu Noxen relevant (S. 12 Mitte). Bekannt sei, dass eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">radiogene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Exposition zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphopenien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führen könne und damit ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> anerkannte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Risikofaktor für die Entstehung von Blutbildverände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen darstelle. Es gebe dabei keine anerkannte Schwellendosis der Strahlen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">exposition, die eine Schädigung, beispielswiese in Form einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphopenie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, bewirken könne. Dies beschreibe auch die Beschwerdegegnerin in ihrem eigenen Factsheet «Ionisierende Strahlung» in der vorliegenden Version von Dezember 2016 (S. 13 Mitte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. Urk. 37/194/115-127</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Ob die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">okumentierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphopenie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in ursächlichem Zusammenhang mit der Strahlenexposition des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers liege, könne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anhand eines retrospektiven Aktenstudiums nicht mit letzter Sicherheit bewiesen werden. In Anbetracht der beruflichen Exposition und der Krankengeschichte des Beschwerdeführers sei jedoch ein Verdacht des kausalen Zusammenhangs nicht auszuschliessen (S. 13 unten f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie dem Gutachten von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entnommen werden kann, beststeht zwischen einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphopenie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und den Prostata- und Blasenkarzinomen des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kein direkter Zusammenhang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Assi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenzarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erläuterten, dass eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphopenie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine unspezifische Reaktion darstelle und nannten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Reaktion auf Karzinome </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 18 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Differentialdiagnosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 13)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbst wenn - wie von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Gutachtern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dargelegt - eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">radiogene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Expo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sition zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphopenien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führen könn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und beim Beschwerdeführer tatsächlich zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphopenie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geführt hätte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deutete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Vorliegen einer solchen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf eine Tumorerkrankung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit der Argumentation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s, dass bei weiteren Abklärungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sinne einer engmaschigeren und intensiveren medizinischen Überwachung des Beschwerdeführers eventuell eine Früherkennung der Tumor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erkrankungen möglich gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wäre, lässt sich kein Kausalzusammenhang zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen fehlender Information und Tumorerkrankung rechtsgenüglich nachweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und auch PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Assistenzarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gingen mit dem nicht auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessenden Verdacht auf einen Kausalzusammenhang lediglich von der Möglichkeit eines Kausalzusammenhangs aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinzu kommt, dass gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> onko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logischen Gutachten von PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Assistenzarzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach dem 29. Mai 2013 weitere, nicht von der Beschwerdegegnerin angeordnete Blutunter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungen vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genommen wurden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, nämlich am 13. Juni, 9. Juli und 16. September 2013 sowie am 12. Mai und 9. Juni 2015 (S. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. c)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbst wenn der Beschwerdegegnerin eine Verletzung der Informationspflicht vorzuwerfen wäre, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">muss entgegen den eigenen Darstellungen des Beschwerdeführers (vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 37/155 S. 8 ff.) angenommen werden,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch seine Hausärztin über die Resultate der Blutuntersuchungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und damit die tiefen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ozyten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unterrichtet war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ordnete sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">doch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wohl kaum weitere Blutanalysen an, ohne ihm den Grund dafür zu nennen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglicherweise nicht über Ursachen und Folgen einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphopenie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufklärte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, mag daran liegen, dass es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehrere Möglichkeiten gibt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Beschwerdeführer im Juni 2013 eine Virusinfektion durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemacht hatte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, worauf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphozytenwerte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab Juli 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wieder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stiegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 37/155 S. 8 ff.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend fehlt der Schadenersatzforderung die Grundlage, fehlt es doch sowohl an der Widerrechtlichkeit als auch an einem Kausalzusammenhang. Eine Haftung der Beschwerdegegnerin besteht damit nicht, womit sie ihre Pflicht zur Leistung von Schadenersatz zu Recht verneint hat. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Andreas Dobler</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Prof. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Dr. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Walter Fellmann</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Grieder-MartensTiefenbacher</p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>