Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche- rungsrecht vom 23. Mai 2019 (720 18 72 / 130) ____________________________________________________________________ Invalidenversicherung Festlegung des Rentenanspruchs in zeitlicher Hinsich t; Anwendbarkeit des massgeben- den Tabellenlohns Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Kantonsrichter Daniel Noll, Kantons- richter Dieter Freiburghaus, Gerichtsschreiberin Katja Wagner Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch M arkus Schmid, Rechts- anwalt, Lange Gasse 90, 4052 Basel gegen IV -Stelle Basel -Landschaft , Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, Beschwerdegegnerin Betreff IV-Rente A. Der 1973 geborene A.____ arbeitete zuletzt als Mita rbeiter Finanzen und Controlling im Zentrum B.____. Mit Gesuch vom 2. Juli 2013 meldete er sich unter Hinweis auf ein Bornout bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Leist ungsbezug an. In der Folge sprach ihm die IV-Stelle Basel-Landschaft (IV-Stelle) b erufliche Massnahmen in Form eines Arbeitstrainings zu. Nachdem der Versicherte in Folge dieser Massnahme eine Stelle im Um- fang von 70% bei der Verwaltung C.____ als Sachbearbe iter im Rechnungswesen antreten Seite 2 http://www.bl.ch/kantonsgericht konnte, wurden die beruflichen Massnahmen abgeschlossen un d das Dossier im Juni 2016 zur Prüfung der Rentenfrage an die zuständige Sachbearbei tung weitergeleitet. Nach Vornahme weiterer Abklärungen – insbesondere zum aktuellen Gesundheitszustand des Versiche rten – wurde ihm mit Verfügung vom 24. Januar 2018 mit Wir kung ab 1. März 2014 eine bis zum 31. Mai 2015 befristete Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung zugesprochen. B. Gegen diese Verfügung erhob der Versicherte, vertre ten durch Markus Schmid, Advo- kat, mit Eingabe vom 26. Februar 2018 Beschwerde beim Kantonsgericht des Kantons Basel- Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsger icht). Darin beantragte er, in Auf- hebung der angefochtenen Verfügung vom 24. Januar 201 8 sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihm mit Wirkung ab 1. Januar 2014 bis zum 31. Mai 2015 eine ganze Rente und ab 1. Juni 2015 mindestens eine Viertelsrente auszurichten ; unter o/e-Kostenfolge. In verfahrens- rechtlicher Hinsicht beantragte er die Durchführung eine r Parteiverhandlung im Sinne von Art. 6 EMRK. Zur Begründung machte er im Wesentliche n geltend, es habe bereits im Herbst 2012 eine medizinisch dokumentierte, wesentliche Beeintr ächtigung seiner Arbeitsfähigkeit be- standen, sodass schon mit Wirkung ab 1. Januar 2014 ein Rentenanspruch bestehe. Im Weite- ren erweise sich die Annahme einer Arbeitsfähigkeit von 40% während der Dauer der Eingliede- rungsmassnahmen als aktenwidrig. Vielmehr sei für diesen Zeitraum von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit auszug ehen, womit bis zum 31. Mai 2015 eine ganze Rente resultiere. Überdies sei das Validenei nkommen auf der Grundlage seines zuletzt erzielten Einkommens und nicht gestützt auf Tabe llenlöhne zu ermitteln, da er seine Stelle aus gesundheitlichen Gründen verloren habe. Selb st wenn aber für das Valideneinkom- men auf die Tabellenlöhne abgestellt würde, resultie rte nach der massgebenden Tabelle in Ab- weichung zur angefochtenen Verfügung ein Betrag von F r. 99‘866.--. Um dem Grundsatz der Parallelisierung der Vergleichseinkommen Rechnung zu t ragen, müsste diesfalls das Invaliden- einkommen ebenfalls anhand des Tabellenlohns ermittel t werden. Bei korrekter Invaliditätsbe- messung ergebe sich ab 1. Juni 2015 Anspruch auf eine Viertelsrente. C. In ihrer Vernehmlassung vom 16. Mai 2018 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde. D. Mit prozessleitender Verfügung vom 4. Juni 2018 ord nete die instruierende Präsidentin die Einholung einer amtlichen Erkundigung beim behan delnden Psychiater des Versicherten, Dr. med. D.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, zum umstrittenen Zeitpunkt des Be- ginns der Arbeitsunfähigkeit an. Mit Eingabe vom 25. S eptember 2018 liess Dr. D.____ dem Kantonsgericht seinen Bericht zukommen. E. In seiner Replik vom 30. September 2018 äusserte sich der Beschwerdeführer zur amt- lichen Erkundigung bei Dr. D.____ dahingehend, dass di e Ausführungen desselben ohne we- sentliche Ergebnisse seien, dessen ungeachtet aber auf die Berichte von Dr. med. E.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, auf einen Krankheits beginn im Jahr 2012 zu schliessen sei. Dabei hielt er vollumfänglich an seinen Anträgen und wesentlichen Begründungen fest. Mit Duplik vom 31. Januar 2019 hielt auch die IV-Stelle an ihrem Antrag fest. Seite 3 http://www.bl.ch/kantonsgericht F. Anlässlich der durchgeführten Parteiverhandlung hiel t der Beschwerdeführer vollum- fänglich an seinem Begehren fest. Die ordnungsgemäss vor geladene Beschwerdegegnerin blieb der Parteiverhandlung fern. Das Kantonsgericht zieht i n E r w ä g u n g : 1.1 Auf die beim örtlich und sachlich zuständigen Geri cht und im Weiteren form- und frist- gerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten. 1.2 Gemäss § 15 Abs. 2 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessord- nung (VPO) vom 16. Dezember 1993 kann das Gericht auch dann urteilen, wenn geladene Par- teien zur Verhandlung nicht erscheinen. 2.1 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) vom 19. Juni 1959 Versicherte, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmass- nahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern könn en (lit. a), die während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindesten s 40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindeste ns 40% invalid sind (lit. c). Bei ei- nem Invaliditätsgrad von mindestens 40% besteht Anspruc h auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50% auf eine halbe Ren te, bei einem Invaliditätsgrad von min- destens 60% auf eine Dreiviertelsrente und bei einem I nvaliditätsgrad von mindestens 70% auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 2.2 Als Invalidität gilt nach Art. 8 ATSG die voraussicht lich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Sie k ann im IV-Bereich Folge von Geburts- gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IV G). Unter Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommende n allgemeinen Arbeitsmarkt zu ver- stehen (Art. 7 Abs. 1 ATSG). 3. Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätige n Versicherten ist Art. 16 ATSG anwendbar (Art. 28a Abs. 1 IVG). Danach ist der Inval iditätsgrad aufgrund eines Einkommens- vergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen , das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der med izinischen Behandlung und allfälliger Ein- gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktla- ge erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden w äre (Valideneinkommen). Der Einkom- mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfol gen, dass die beiden hypothetischen Er- werbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt un d einander gegenübergestellt wer- den. Aus der Einkommensdifferenz lässt sich der Invalidit ätsgrad bestimmen (allgemeine Me- Seite 4 http://www.bl.ch/kantonsgericht thode des Einkommensvergleichs; bereits für den Zeitraum vor 1. Januar 2003: BGE 128 V 30 E. 1, 104 V 136 E. 2a und b). 4. Ausgangspunkt der Ermittlung des Invaliditätsgrades bildet die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person aufgrund ihrer gesundheit lichen Beeinträchtigungen arbeitsun- fähig ist. 4.1 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und be i der Beurteilung der Arbeitsfä- higkeit der versicherten Person ist die Verwaltung (und i m Beschwerdefall das Gericht) auf Un- terlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls a uch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beur- teilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind di e ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbe itsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 132 V 99 E. 4 mit weiteren Hinweisen). 4.2 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach de m für den Sozialversicherungs- prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (v gl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle an- deren Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förm liche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit- tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfe n und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilun g des streitigen Rechtsanspruchs ge- statten. 5. Wie eingangs dargelegt, sprach die Beschwerdegegneri n dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 24. Januar 2018 mit Wirkung ab 1. März 2014 eine bis zum 31. Mai 2015 befris- tete Dreiviertelsrente zu. Dabei ist die medizinische Si tuation des Beschwerdeführers unter den Parteien grundsätzlich nicht streitig. Zwischen den Partei en streitig und zu prüfen ist hingegen der Zeitpunkt des Rentenbeginns, mithin der Eintritt d er anspruchsrelevanten Arbeitsunfähig- keit. Ferner besteht zwischen den Parteien Uneinigkeit ü ber den Umfang der Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Controller für den Zeitraum der Rentenzusprache. 5.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung im Wesentlichen damit, dass gestützt auf die medizinische Aktenlage die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers seit März 2013 erheblich eingeschränkt sei. Ab 1. März 20 14 bestehe daher Anspruch auf eine Dreiviertelsrente. Demgegenüber stellt sich der Beschwerdeführer unter Hinweis auf die Berich- te der Klinik F.____ vom 9. Oktober 2013 und von Dr. E.____ vom 24. August 2016 auf den Standpunkt, die wesentlichen psychischen Beschwerden mit A uswirkung auf die Arbeitsfähig- keit hätten ihren Beginn schon im Herbst 2012 genommen , zu einem Zeitpunkt als er noch im Zentrum B.____ tätig gewesen sei. 5.2 Zunächst gilt es diesbezüglich zu berücksichtigen, das s für den vorliegend massge- benden Zeitraum eine echtzeitlich dokumentierte Arbe itsunfähigkeit lediglich insofern vorliegt, als die Psychiatrie G.____ dem Versicherten am 7. Mai 201 3 eine seit 22. März 2013 beste- Seite 5 http://www.bl.ch/kantonsgericht hende vollständige Arbeitsunfähigkeit in seiner angestammten Tätigkeit attestiert (vgl. IV-act. 2, S. 2). Dies aufgrund einer vom 22. März 2013 bis 29. Ap ril 2013 erfolgten stationären Hospitali- sation in der besagten Institution. Im hierzu ergange nen Austrittsbericht vom 7. Mai 2013 wird von einer schleichenden psychischen Verschlechterung infolge der Beendigung des Arbeitsver- hältnisses im Dezember 2012 berichtet. Ferner wird von zu nehmender Schlaflosigkeit ab Janu- ar 2013 gesprochen. Anhaltspunkte dafür, dass beim Versi cherten bereits im Herbst 2012 eine Depression mit entsprechenden Auswirkungen auf die Arbe itsfähigkeit bestanden hätte, lassen sich diesem Bericht nicht entnehmen. Gleichermassen verhä lt es sich denn auch hinsichtlich der übrigen Akten. Namentlich lassen sich – entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers – weder dem Bericht der Klinik F.____ vom 9. Oktober 2013 noch dem Bericht von Dr. E.____ vom 24. August 2016 Ausführungen in dieser Hinsicht ent nehmen. Zumal Dr. E.____ in ihrem Bericht bestätigt, dass der Versicherte erst seit dem 12. Januar 2016 bei ihr in Behandlung steht – mithin mehr als drei Jahre nach dem relevanten Zeitpunkt – hält sie für diesen Zeitraum lediglich fest, dass es während des Arbeitsverhältnisses be im Zentrum B.____ zu Problemen mit dem Vorgesetzten gekommen sei, sodass der Versicher te schliesslich gekündigt habe. Da- bei fügt sie weiter an, er sei in der Folge zunehmend depressiv geworden. Nichts anderes ergibt sich aus dem vom Beschwerdeführer angerufenen Bericht der Klinik F.____ vom 9. Oktober 2013, worin eine seit Dezember 2012 zunehmende depressive Entwicklung unter sozialen Be- lastungsfaktoren festgehalten wird. Auch die durch das Ge richt veranlasste amtliche Erkundi- gung bei Dr. D.____ hat diesbezüglich zu keinen weiter en Erkenntnissen geführt. Dr. D.____ hält für den massgebenden Zeitraum lediglich fest, der Beschwerdeführer sei im ersten Halbjahr 2013 bei ihm in Behandlung gewesen, wobei eine rezidi vierende depressive Störung, mittelgra- dig (ICD-10 F33.1), diagnostiziert worden sei. Diese Er kenntnisse stimmen ferner mit den Aus- sagen des Beschwerdeführers anlässlich der Parteiverhandlu ng überein, denen zufolge er sich erst anfangs 2013 bei Dr. D.____ in Behandlung begebe n habe. Zwar ist es nachvollziehbar, wie der Beschwerdeführer weiter dargelegt hat, dass sich seine gesundheitliche Situation be- reits zu einem früheren Zeitpunkt schleichend verschlechter t hat, zumal sich affektive Störun- gen nicht von heute auf morgen manifestieren. Gleichw ohl sind nach dem Dargelegten weder daraus resultierende Beeinträchtigungen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit medizinisch belegt noch ist eine Einbusse an funktionellem Leistung svermögen arbeitsrechtlich in Erschei- nung getreten, etwa durch einen Abfall der Leistunge n mit entsprechender Feststellung des Arbeitgebers. Eine seit dem 22. März 2013 bestehende Arbeitsunfähigkeit entspricht im Übrigen auch dem Zeitpunkt, den der Beschwerdeführer in seinem Gesuch vom 2. Juli 2013 selbst an- führt. Unter diesen Umständen kann eine zufolge der psychischen Beeinträchtigung anspruchs- relevante Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erst ab Mä rz 2013 angenommen werden, mit der Folge, dass das Wartejahr – wie von der Beschwerdegegn erin festgelegt – auch erst ab diesem Zeitpunkt zu laufen begann. 5.3 Streitig und zu prüfen ist ferner die in der Zeit vom 31. März 2014 bis 31. Mai 2015 für den Rentenanspruch zu berücksichtigende Arbeitsunfähigkeit. Die Beschwerdegegnerin ist für diese Zeitspanne von einer Arbeitsunfähigkeit von 60% ausg egangen und hat dem Beschwer- deführer gestützt darauf eine Dreiviertelsrente zugespro chen. Der Beschwerdeführer wendet dagegen ein, dass von einer vollständigen Arbeitsunfähi gkeit in der angestammten Tätigkeit auszugehen sei und beantragt die Ausrichtung einer gan zen Rente. Er stützt seine Argumenta- Seite 6 http://www.bl.ch/kantonsgericht tion insbesondere damit, dass im Bericht von pract. med. H.____, FMH Psychiatrie und Psycho- therapie, vom 30. März 2017 zuhanden der Beschwerdege gnerin eine Arbeitsunfähigkeit von 30% in einer Verweistätigkeit als Sachbearbeiter als re alistisch angesehen und ihm die Aus- übung seiner bisherigen Tätigkeit nicht mehr zugemute t werde. Es ist dem Beschwerdeführer dahingehend zuzustimmen, als pract. med. H.____ in seine r Aktennotiz vom 30. März 2017 tatsächlich festhält, dass dem Versicherten die bisherige Tätigkeit als Controller aktuell nicht mehr zumutbar sei. Demgegenüber verweist Dr. med. I. ____, FMH Anästhesie, RAD, in ihrer Beurteilung vom 6. April 2017 auf den Bericht der beh andelnden Ärztin Dr. med. J.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 4. Dezember 2013, wor in für die fragliche Zeitspanne in der angestammten Tätigkeit als Controller eine Arbeit sunfähigkeit von 50-70% attestiert wird und schlägt das entsprechende arithmetische Mittel von 60% vor. Beim besagten Bericht von Dr. J.____ handelt es sich um die echtzeitlichste Beurtei lung für diesen Zeitraum. Wollte man entgegen der angefochtenen Verfügung der Einschätzun g des RAD-Arztes Dr. H.____ folgen und nicht nur ab dem Beurteilungszeitpunkt, sondern a uch rückwirkend eine vollständige Ar- beitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit anerke nnen, so könnte jedoch nicht darüber hinweggesehen werden, dass der Beschwerdeführer zu jenem Zeitpunkt bereits in einer ange- passten Tätigkeit – wie er sie heute bei der Verwaltung C.____ ausübt – im Umfang von 50- 70% gearbeitet hat. Wie diesbezüglich aus der Aktenlage erhellt, war der Beschwerdeführer in der Zeit vom 1. Januar 2014 bis zum Antritt seiner St elle bei der Verwaltung C.____ am 1. Juni 2015 im Rahmen von Eingliederungsmassnahmen ohne Unterb ruch bei der Institution K.____ tätig. Die dort auszuführenden Tätigkeiten sind mit d enjenigen, die er aktuell ausführt, weitest- gehend vergleichbar. Dabei konnte er die Arbeitszeit i m genannten Zeitraum kontinuierlich von 50% auf 70% steigern, wobei er schliesslich am 1. Juni 2 015 die Stelle bei der Verwaltung C.____ im letztgenannten Umfang antreten konnte (vgl. Bericht vom 10. September 2014, IV- act. 65 und Abschlussbericht der Eingliederungsmassnahmen vom 27. Mai 2016, IV-act. 102). Alternativ müsste demnach das arithmetische Mittel der in diesem Zeitraum bestehenden Ar- beitsunfähigkeiten, mithin eine Arbeitsfähigkeit von 60%, in einer angepassten Tätigkeit als Sachbearbeiter für die Invaliditätsberechnung in der Zeitspanne der Eingliederung berücksich- tigt werden. Die abschliessende Klärung dieser Frage kan n jedoch unterbleiben, da dabei so oder anders kein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente resultiert (vgl. E. 6.2.3 hiernach). 6.1 Streitig und im Folgenden zu prüfen sind weiter die erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Wie eingangs ausgeführt (vgl. E. 3 hiervor), ist der Invali- ditätsgrad bei erwerbstätigen Versicherten aufgrund ei nes Einkommensvergleichs zu bestim- men (vgl. Art. 16 ATSG). Dazu wird das Erwerbseinkomm en, das die versicherte Person nach Eintritt der Invaliditä t und nach Durchfü hrung der medizinischen Behandlung und allfä lliger Ein- gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tä tigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktla- ge erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen kö nnte, wenn sie nicht invalid geworden wa ̈ re (Valideneinkommen). Der Einkom- mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfol gen, dass die beiden hypothetischen Er- werbseinkommen ziffernmä ssig mö glichst genau ermittelt und einander gegenü bergestellt wer- den. Aus der Einkommensdifferenz lä sst sich der Invaliditätsgrad bestimmen (BGE 104 V 136 E. 2a und b). In zeitlicher Hinsicht ist grundsätzlich auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns abzustellen (BGE 129 V 2 22, 128 V 174). Unter Berücksichti- Seite 7 http://www.bl.ch/kantonsgericht gung des auf März 2013 festzulegenden Beginns des Warte jahres (vgl. E. 5.2 hiervor), kommt der frühestmögliche Rentenbeginn vorliegend auf den 1. März 2014 zu liegen, wie dies die Be- schwerdegegnerin in ihrer Verfügung vom 24. Januar 2018 korrekt festgesetzt hat. 6.2.1 Bei der Bemessung des für die Bestimmung des I nvaliditätsgrades massgebenden hypothetischen Einkommens ohne Gesundheitsschaden (Valideneinkommen) ist entscheidend, was die versicherte Person im massgebenden Zeitpunkt nach dem Beweisgrad der überwie- genden Wahrscheinlichkeit als gesunde Person tatsächlich verdienen würde. Die Einkom- mensermittlung hat so konkret wie möglich zu erfolgen, weshalb in der Regel vom letzten Lohn, den die versicherte Person vor Eintritt des Gesundheit sschadens erzielt hat, auszugehen ist (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; he ute: Bundesgericht, sozialrechtli- che Abteilungen] vom 26. November 2002, I 491/0, E. 2. 3.1 mit zahlreichen Hinweisen). Hinter- grund bildet die empirische Erfahrung, dass die bisheri ge Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiege nder Wahrscheinlichkeit erstellt sein (RKUV 1993 Nr. U 168 S. 101 E. 3b). Ist ein konkre ter Lohn nicht eruierbar oder hätte die versicherte Person ihre bisherige Stelle auch ohne gesun dheitliche Beeinträchtigung verloren, so können die Zahlen der Schweizerischen Lohnstrukturerheb ung (LSE) des Bundesamtes für Statistik herangezogen werden (Urteil des Bundesgerichts vom 21. Dezember 2016, 8C_728/2016, E. 3.1 und vom 9. Juni 2015, 9C_212/2015, E. 5.4). 6.2.2 Die Beschwerdegegnerin ermittelte in ihrer Ve rfügung vom 24. Januar 2018 das Vali- deneinkommen gestützt auf die Tabelle T17, Sektor 24 Betriebswirtschafter/-innen und ver- gleichbare akademische Berufe, Spalte Männer, der LSE 2 014 und damit ein monatliches Ein- kommen von Fr. 7‘856.--. Unter Berücksichtigung der betr iebsüblichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden errechnete sie dabei ein Valideneinkommen in der Höhe von Fr. 98‘279.-- bzw. nach Anpassung des Betrages an die branchenübliche Nominallo hnentwicklung für das Jahr 2015 ein solches von Fr. 98´573.--. 6.2.3 Der Beschwerdeführer macht geltend, die in psych iatrischer Hinsicht bereits während seiner Anstellung beim Zentrum B.____ vorhandenen Def izite hätten dazu geführt, dass er sich mit seinen Vorgesetzen nicht verstanden habe, weshalb er seine Stelle letztlich aufgrund seines Gesundheitszustandes verloren habe. Das Valideneinkommen sei folglich auf der Grundlage seines zuletzt erzielten Verdienstes zu ermitteln. Wie a us der unter Erwägung 5.3 dargelegten medizinischen Aktenlage resultiert, ist vorliegend nicht rechtsgenüglich erstellt, dass die Been- digung des Arbeitsverhältnisses mit dem Zentrum B.____ i n einem kausalen Verhältnis zum psychischen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers steht. Es finden sich keine Hinweise, wonach die Beendigung des Arbeitsverhältnisses ihre Ursache in gesundheitlichen Gründen gehabt hätte. Den weiteren Akten lässt sich hierzu entneh men, dass das Verhältnis zwischen dem Beschwerdeführer und seiner direkt vorgesetzten P erson schwierig war und aus diesem Grund zunächst von Seiten des Zentrums B.____ ein Aufheb ungsvertrag angestrebt wurde. Daraufhin hat der Beschwerdeführer schliesslich selbst gekü ndigt. Gestützt auf die diesbezüg- lich im Wesentlichen übereinstimmende Aktenlage sprich t vieles dafür, dass der Beschwerde- führer heute auch ohne Gesundheitsschaden nicht mehr im Zentrum B.____ arbeiten würde, womit das Valideneinkommen in Anwendung der Tabellen löhne der LSE zu ermitteln ist. Letzt- Seite 8 http://www.bl.ch/kantonsgericht lich ist die abschliessende Beantwortung dieser Frage aber ohnehin nicht ausschlaggebend. So hat die Beschwerdegegnerin zwar richtigerweise die Tabe lle T17 für die Ermittlung des Vali- deneinkommens herangezogen, sie hat dabei jedoch fälschlicherweise im Rahmen des Sektors 24 Betriebswirtschafter/-innen und vergleichbare akademisch e Berufe das Total aller Männer veranschlagt. Im Fall des 1973 geborenen Versicherten si nd aber vielmehr die Durchschnitts- löhne der Alterskategorie “30 - 49 Jahre“ massgebend un d gemäss Sektor 24, Männer, ein mo- natliches Einkommen von Fr. 8'450.-- heranzuziehen. D as Abstellen auf den besagten Tabel- lenlohn erscheint sodann auch mit Blick auf den beruflic hen Werdegang sowie den erzielten Verdienst bei den ehemaligen Arbeitgebern im besagten Sektor zwei bis drei Jahre vor dem Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns als angemessen . Rechnet man diesen Wert auf die betriebsübliche Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden u m, ergibt sich für das Jahr 2014 ein Valideneinkommen in der Höhe von Fr. 105‘709.50 und für das Jahr 2015, unter Berücksichti- gung der Nominallohnentwicklung von 0.3%, ein solches von Fr. 106'026.50. Damit besteht − wie sogleich darzulegen sein wird − bei ansonsten unver änderten Verhältnissen Anspruch auf eine Viertelsrente (vgl. E. 6.4 hiernach). 6.3.1 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist prim är von der beruflich- erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versich erte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit a us, bei der − kumulativ − besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, da ss sie die ihr verbleibende Arbeitsfä- higkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Ar- beitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gi lt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich er zieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt d es Gesundheitsschadens keine oder je- denfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigk eit aufgenommen hat, so können ins- besondere Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für S tatistik periodisch herausgegebe- nen Lohnstrukturerhebungen herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3 mit Hinweis). 6.3.2 Ausgehend von einer Arbeitsunfähigkeit von 60% in der angestammten Tätigkeit als Controller hat die Beschwerdegegnerin im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns, am 1. März 2014, in Anwendung der Tabelle T17, Sektor 24 Betriebswirtschafter/-innen und ver- gleichbare akademische Berufe, Spalte Männer, der LSE 2014 ein Invalideneinkommen von Fr. 35‘381.-- errechnet, was grundsätzlich nicht zu be anstanden ist (vgl. E. 5.3 hiervor). Wie unter Erwägung 5.3 dargelegt, könnte im Sinne einer Eventualbegründung stattdessen von ei- ner Arbeitsfähigkeit von 60% in einer angepassten Tätig keit als Sachbearbeiter ausgegangen werden. Dabei könnte man zugunsten des Beschwerdeführe rs gestützt auf die Tabelle T17 der LSE 2014 die Durchschnittslöhne der Alterskategorie “30 - 49 Jahre“ gemäss Sektor 43, Män- ner, ein monatliches Einkommen von Fr. 5'327.-- heranzie hen. Nach Umrechnung dieses Be- trages auf die betriebsübliche Arbeitszeit von 41,7 Stu nden resultierte bei einem zumutbaren Erwerbspensum von 60% ein Invalideneinkommen von Fr. 39‘984.50. 6.3.3 Nachdem der Beschwerdeführer am 1. Juni 2015 eine Stelle bei der Verwaltung C.____ angetreten hatte, ermittelte die Beschwerdege gnerin das Invalideneinkommen ab die- sem Zeitpunkt neu anhand des tatsächlich erzielten Verdi enstes und ermittelte dabei ein sol- Seite 9 http://www.bl.ch/kantonsgericht ches von Fr. 63‘748.--. Dem diesbezüglichen Vorbringen d es Beschwerdeführers, wonach vor- liegend das Kriterium des stabilen Arbeitsverhältnisses ge mäss vorstehend zitierter Rechtspre- chung nicht erfüllt sei, kann nicht gefolgt werden. S o ist der Beschwerdeführer im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung seit rund zwei Jahr en bei dieser Arbeitsstelle tätig ge- wesen. Ferner sind weder konkrete Umstände ersichtlich noch solche geltend gemacht worden, welche die Arbeitsstelle als gefährdet erscheinen lassen, zumal der Beschwerdeführer anläss- lich der Parteiverhandlung selbst bekräftigt hat, dass ihm diese Stelle in gesundheitlicher Hin- sicht keinerlei Probleme bereite. 6.4 Unter Berücksichtigung des vorstehend Ausgeführten erg ibt sich im Zeitpunkt ab 1. März 2014 bei einem Valideneinkommen in der Höhe v on Fr. 105‘709.50 und einem Invali- deneinkommen von Fr. 35‘381.-- ein Invaliditätsgrad von rund 67% (vgl. zur Rundungspraxis BGE 130 V 121 ff.). Selbst unter Berücksichtigung eines anhand der LSE ermittelten Invaliden- einkommens von Fr. 39‘984.50 ergibt sich ein Invaliditätsgrad von lediglich 62% und damit kein Anspruch auf eine ganze Rente. Für die Zeit danach, ab 1. Juni 2015, resultiert anhand der Ge- genüberstellung des gestützt auf die Alterskategorie “30 - 49 Jahre“ der Tabelle T17 (LSE 2014) ermittelten Valideneinkommens in der Höhe von Fr. 106 '026.50 und des der Verfügung vom 24. Januar 2018 zugrunde gelegten Invalideneinkommens von Fr. 63‘748.-- ein Invaliditätsgrad von 39.9% bzw. gerundet 40%. Damit besteht ab diesem Ze itpunkt Anspruch auf eine Viertels- rente. 7. Nach dem Gesagten ist festzuhalten, dass vom 1. März 2 014 bis zum 31. Mai 2015 Anspruch auf eine Dreiviertelsrente besteht. Ab 1. Juni 2015 besteht Anspruch auf eine Vier- telsrente. Die Beschwerde ist somit in Bezug auf den Ren tenanspruch für den Zeitraum vom 1. März 2014 bis 31. Mai 2015 abzuweisen. Für die Ze it ab 1. Juni 2015 ist sie dagegen gutzu- heissen. 8.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1 bis Satz 1 IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistung en vor dem kantonalen Versicherungs- gericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten werden gestützt auf § 20 Abs. 3 VPO in der Regel in angemessenem Ausmass der unterliegenden Partei aufer legt. In casu hat deshalb die IV- Stelle als überwiegend unterliegende Partei die Ver fahrenskosten zu tragen. Die Verfahrens- kosten in der Höhe von Fr. 800.-- sind der IV-Stelle au fzuerlegen. Der Beschwerdeführer erhält seinen bereits geleisteten Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 800.-- zurückerstattet. 8.2 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die Beschwerde füh rende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Gericht festgesetzt un d ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schw ierigkeit des Prozesses bemessen. Nachdem der Beschwerdeführer mehrheitlich obsiegt hat, besitzt er Anspruch auf Ersatz seiner Parteikosten. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hat in seiner Honorarnote vom 26. Februar 2019 einen Zeitaufwand von insgesamt 11 Stunden und 24 Minuten geltend ge- macht, was in Anbetracht der sich stellenden Sachverhalts - und Rechtsfragen nicht zu bean- standen ist. Zusätzlich gewährt das Gericht 3 Stunden und 30 Minuten für die Parteiverhand- lung mit Vorbesprechung und Anreise. Die Bemühungen sind zu dem in Sozialversicherungs- Seite 10 http://www.bl.ch/kantonsgericht prozessen praxisgemäss für durchschnittliche Fälle zur Anwen dung gelangenden Stundenan- satz von Fr. 250.-- zu entschädigen (vgl. § 3 Abs. 1 der Tarifordnung für Anwältinnen und An- wälte vom 17. November 2003). Dem Beschwerdeführer ist demnach eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 4‘264.80 (14 Stunden und 54 Min uten à Fr. 250.-- sowie Auslagen von Fr. 234.90 und 7,7% Mehrwertsteuer) zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzusprechen. Seite 11 http://www.bl.ch/kantonsgericht Demgemäss wird e r k a n n t : ://: 1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und d ie angefochtene Verfügung der IV-Stelle vom 24. Januar 2018 dahingeh end geändert, dass der Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. Juni 2015 An spruch auf eine Viertelsrente hat. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.-- we rden der Be- schwerdegegnerin auferlegt. Der geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 800.- - wird dem Beschwerdeführer zurückerstattet. 3. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer e ine Parteient- schädigung in der Höhe von Fr. 4‘264.80 (inkl. Auslagen und 7.7% Mehrwertsteuer) zu bezahlen.