A bteilung IV D -1346/2007 sch/bah {T 0/2} U rteil vom 26. Juli 2007 M itw irkung: R ichter H ans Schürch, M artin Zoller, G érard Scherrer G erichtsschreiber C hristoph Basler A ._______, geboren _______, Sri Lanka, w ohnhaft _______, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 13. Februar 2007 i.S. N ichteintreten auf A sylgesuch und W egw eisung / N _______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest: A. D er Beschw erdeführer, ein ethnischer Tam ile m it letztem W ohnsitz in A._______, verliess sein H eim atland eigenen Angaben gem äss am 5. August 2006 und ge- langte am 26. Septem ber 2006 in die Schw eiz, w o er gleichentags um Asyl nach- suchte. Bei der Em pfangszentrenbefragung, die am 28. Septem ber 2006 in B._______ stattfand, sagte er aus, sein Vater habe für die "Tiger" gearbeitet, in- dem er in Fahrzeugen Verstecke für W affen eingebaut habe. D ie Arm ee habe ihn m ehrm als gew arnt. Am 3. August 2006 sei er durch U nbekannte verschleppt w or- den. D iese hätten auch ihn m itnehm en w ollen, da seine M utter indessen geschrien habe, hätten sie ihn losgelassen. Sie hätten gesagt, falls er nicht für sie arbeite, w ürden sie ihn auch m itnehm en. D a seine M utter Angst um ihn gehabt habe, habe sie ihn w eggeschickt. Am 31. O ktober 2006 w urde der Beschw erdeführer (von der kantonalen Behörde) zu seinen Asylgründen befragt. Er m achte im W esentlichen geltend, er habe zu- sam m en m it seinem Vater eine kleine G arage geführt. Er sei in seiner H eim at nie politisch tätig und nie in H aft gew esen. D ie Leute, die seinen Vater festgenom m en hätten, hätten Tam ilisch und Singhalesisch gesprochen. D ie Arm ee habe seinen Vater m ehrm als vor einer Zusam m enarbeit m it der O rganisation gew arnt. Er ver- m ute, dass sein Vater von der Arm ee m itgenom m en w orden sei. Sein Vater habe für die O rganisation Fahrzeuge repariert. Er habe befürchtet, nächstens auch m it- genom m en zu w erden. Bis zum Ausreisetag habe er nicht m ehr zu H ause geschla- fen. Für den Inhalt der w eiteren Aussagen w ird auf die Akten verw iesen. B. M it Verfügung vom 13. Februar 2007 trat das BFM gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Art. 32 Abs. 3 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht ein, und verfügte die W egw eisung sow ie deren Vollzug. C . M it Eingabe an das Bundesverw altungsgericht vom 20. Februar 2007 beantragte der Beschw erdeführer, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und auf sein Asylgesuch sei einzutreten. Eventualiter sei die Verfügung aufzuheben und die Vorinstanz anzuw eisen, auf das Asylgesuch einzutreten. Eventualiter sei festzu- stellen, dass die W egw eisung unzulässig und unzum utbar sei und ihm in der Folge die vorläufige Aufnahm e zu gew ähren. Es sei ihm die unentgeltliche R echtspflege zu gew ähren und auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu verzichten. D . M it Zw ischenverfügung vom 23. Februar 2007 w urde das G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege gem äss Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021) unter der Voraussetzung des N achreichens einer Fürsorgebestätigung sow ie unter Vor- behalt der Veränderung der finanziellen Lage des Beschw erdeführers gutgehei- ssen. Am 26. Februar 2007 ging beim Bundesverw altungsgericht eine Fürsorgebestäti- gung vom 23. Februar 2007 ein.3 E. D as Bundesam t beantragte in seiner Vernehm lassung vom 8. M ärz 2007 die Ab- w eisung der Beschw erde. D ie Vernehm lassung w urde dem Beschw erdeführer m it Zw ischenverfügung vom 12. M ärz 2007 zur Kenntnis ohne R eplikrecht gebracht. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 G em äss Art. 31 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 Vw VG , sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vorliegt. Als Vorins- tanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G genannten Behörden. D azu gehören Ver- fügungen des BFM gestützt auf das AsylG ; das Bundesverw altungsgericht ent- scheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 AsylG ; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). 1.2 M it Beschw erde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvoll- ständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essen- heit gerügt w erden (Art. 106 Abs. 1 AsylG ). 2. D ie Beschw erde ist form - und fristgerecht eingereicht; der Beschw erdeführer ist le- gitim iert (Art. 108a AsylG sow ie Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 und 52 Vw VG ). Auf die Beschw erde ist einzutreten, zum al die angeforderte Fürsorgebestätigung fristge- recht nachgereicht w urde. 3. G em äss Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG w ird auf ein Asylgesuch nicht eingetreten, w enn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einrei- chung des G esuchs R eise- oder Identitätspapiere abgeben. D iese Bestim m ung fin- det jedoch keine Anw endung, w enn Asylsuchende glaubhaft m achen können, sie seien dazu aus entschuldbaren G ründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), oder w enn auf G rund der Anhörung sow ie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigenschaft festgestellt w ird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG ) oder w enn sich auf G rund der Anhörung die N otw endigkeit zusätzlicher Abklärungen zur Fest- stellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses ergibt (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG ). 4. 4.1 D as BFM begründete seine Verfügung dam it, dass der Beschw erdeführer zum N achw eis seiner Identität lediglich eine G eburtsurkunde eingereicht habe, w elche kein R eise- oder Identitätspapier im Sinne von Art. 1 Bst. b und c der Asylverord- nung 1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfragen (AsylV 1, SR 142.311) dar-4 stelle. Er habe behauptet, seit der Schulzeit eine Identitätskarte gehabt und vom Schlepper vor der Ausreise einen echten Pass erhalten zu haben. Es sei nicht nachvollziehbar, dass er seine Identitätskarte diesem ausgehändigt habe, ohne viel zu fragen, da Identitätspapiere auch in Sri Lanka w ichtige D okum ente seien. Es sei auch realitätsfrem d, dass er den Pass nie in eigenen H änden gehabt haben w olle und nicht w isse, auf w elchen N am en dieser ausgestellt w orden sei. Schliess- lich sei zu berücksichtigen, dass er bis heute keine konkreten Schritte gem acht habe, um Identitätspapiere in die Schw eiz kom m en zu lassen. Er gebe an, keinen Kontakt m ehr zu seiner in Sri Lanka lebenden Fam ilie zu haben. Es sei aber nicht einsehbar, dass er nicht m it Bekannten oder Verw andten in Kontakt getreten sei. Befrem dend w irke, dass es ihm innerhalb w eniger Tage m öglich gew esen sei, über einen in Kanada w ohnenden O nkel in Sri Lanka einen Schlepper und die Ausreise zu organisieren. D en Akten sei nicht zu entnehm en, dass er ernsthaft versucht habe, m it seinen Angehörigen in Kontakt zu treten. Zudem seien seine R eiseschilderungen unsubstanziiert ausgefallen. Es lägen keine entschuldbaren G ründe für das N ichteinreichen von Identitätspapieren vor. D ie geltend gem achte Verschleppung seines Vaters sei nicht belegt. In Sri Lanka gebe es m ehrere O rganisationen und Behörden, w elche in derartigen Fällen N ach- forschungen betrieben und auch in den M edien w ürden diese them atisiert. O bw ohl seither m ehrere M onate verstrichen seien, gebe es keine Anhaltspunkte dafür, dass der Beschw erdeführer oder seine Fam ilie sich bem üht hätten, etw as über den Verbleib des Vaters zu erfahren. Seine Schilderungen zu den Vorfällen vom August 2006 seien zudem sehr vage und allgem ein ausgefallen. Seine D arlegun- gen seien offensichtlich unglaubhaft. Selbst w enn sein Vater verschleppt w orden w äre, könnte er aus diesem Ereignis für sich keine Asylrelevanz ableiten. Es be- stünden keine Anhaltspunkte dafür, dass die Verfolger ihre D rohungen m it erhebli- cher W ahrscheinlichkeit in absehbarer Zukunft um zusetzen gedenkten, da er keine Schw ierigkeiten m it den Behörden gehabt habe. Sollte sein Vater nicht von der Ar- m ee m itgenom m en w orden sein, sei der srilankische Staat grundsätzlich w illens, Personen, die von U nbekannten bedroht w ürden, den erforderlichen Schutz zu ge- w ähren. Zudem sei festzuhalten, dass es sich bei Behelligungen durch U nbekann- te in der R egel um lokal oder regional beschränkte Verfolgungsm assnahm en handle. Einer solchen Situation könne m an sich aber durch Verlegung des W ohn- sitzes in einen anderen Landesteil entziehen. D er Beschw erdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht und zusätzliche Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses seien auf- grund der Aktenlage nicht erforderlich, w eshalb auf das Asylgesuch nicht einzutre- ten sei. 4.2 In der Beschw erde w ird geltend gem acht, es sei zu prüfen, ob trotz des anderslau- tenden G esetzestextes (von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG ) bei "H inw eisen auf Verfol- gung" w eiterhin auf ein Asylgesuch einzutreten sei. Verschiedene G utachten hät- ten aufgezeigt, dass die neue Papierlosenbestim m ung völkerrechts- und verfas- sungsw idrig sei. D ie neue Form ulierung sei dahingehend auszulegen, dass zusätz- licher Abklärungsbedarf bestehe, w enn sich H inw eise auf Verfolgung ergäben, die sich nicht als offensichtlich haltlos erw iesen und dass in diesem Fall auf das Asyl- gesuch einzutreten sei. D ie R echtsprechung der ehem aligen Schw eizerischen Asylrekurskom m ission (AR K) habe w eiterhin G ültigkeit. Es sei eine Tatsache, dass 5 er erst kurz vor der Ausreise einen R eisepass erhalten habe, der ihm vom Schlepper sofort w ieder abgenom m en w orden sei. Es m üsse für das Asylverfahren folgenlos sein, w enn die Papiere unter Zw ang dem Schlepper hätten ausgehändigt w erden m üssen. D a die Strasse zw ischen Jaffna und C olom bo zurzeit gesperrt sei, könne ihm nicht vorgew orfen w erden, er habe nichts zur Papierbeschaffung unternom m en. Kein Fam ilienm itglied könne nach C olom bo reisen, um ihm einen Pass zu besorgen und in C olom bo kenne er niem anden. D ie U nbekannten, die seinen Vater festgenom m en hätten, hätten ihn und seine Fam ilie m it dem Tode bedroht, falls sie Kontakt m it M enschenrechtsorganisationen aufnähm en; dies habe er bei den Anhörungen teilw eise erw ähnt. D ie U ngenauigkeit seiner Erklärung sow ie die Tatsache, dass er w idersprüchlich zur Tätigkeit seines Vaters ausgesagt habe, könne er m it der Furcht erklären, sein Vater könnte durch seine Angaben gefährdet w erden. D ie U nsubstanziiertheit seiner R eiseschilderungen beträfen nicht zentrale Vorbringen. Es lägen entschuldbare G ründe vor, w eshalb auf sein Asylgesuch einzutreten sei. D as BFM habe eine G laubw ürdigkeitsprüfung gem äss Art. 7 AsylG durchgeführt, w as gem äss EM AR K 1993 N r. 16 unzulässig sei, da die G laubw ürdigkeitsprüfung erst nach dem Eintreten auf das Asylgesuch erfolgen könne. Zu den Erw ägungen des BFM sei festzuhalten, dass seine M utter und seine Schw ester auf eigene Faust versucht hätten, den Aufenthaltsort seines Vaters herauszufinden. D ie Entführer hätten ihm gesagt, er w erde auch m itgenom m en, falls sein Vater nicht kooperiere. Es sei zu betonen, dass ihm R eflexverfolgung drohe. M an w erde ihn R epressalien aussetzen, um seinen Vater unter D ruck zu setzen. G estützt auf die Tatsache, dass er sein H eim atland m it einem auf seinen N am en lautenden Pass verlassen habe, dürfe nicht geschlossen w erden, er habe seitens der heim atlichen Behörden keine Verfolgung befürchtet. Im Falle einer R ückkehr w erde er sicherlich inhaftiert, da er Sri Lanka ohne Erlaubnis verlassen habe. Ausser seiner Fam ilie habe niem and gew usst, dass er ausreise; trotz legaler Ausreise könne nicht von fehlender Verfolgung ausgegangen w erden. Aufgrund der erw ähnten H inw eise auf Verfolgung bestehe zusätzlicher Abklärungsbedarf zur Frage der Feststellung der Flüchtlingseigenschaft. 5. 5.1 D as BFM ist in seiner Verfügung zu R echt davon ausgegangen, dass der vom Be- schw erdeführer eingereichte G eburtsschein nicht als R eise- oder Identitätspapier im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG zu betrachten ist (vgl. das zur Publikation vorgesehene U rteil BVG E D -2279/2007 vom 11. Juli 2007 E. 6). 5.2 D er Beschw erdeführer m achte bei seinen Befragungen geltend, er sei im Besitz ei- ner Identitätskarte gew esen und der Schlepper habe ihm vor der Ausreise einen auf seinen N am en lautenden echten R eisepass besorgt. D ie Ausführungen des Beschw erdeführers, w onach er den R eisepass nicht beziehungsw eise nur kurzzei- tig in den H änden gehabt habe, verm ögen nicht zu überzeugen, zum al er behaup- tet, nicht sicher zu w issen, auf w elche Identität der Pass ausgestellt w orden sei. Angesichts des U m standes, dass er auf seiner R eise in die Schw eiz verschiedene Kontrollen durchlaufen und dam it rechnen m usste, Auskunft über seine Identität erteilen zu m üssen, ist seine Angabe, er w isse nicht sicher, ob der R eisepass auf 6 seine Identität ausgestellt w orden sei, realitätsfrem d. D es W eiteren legen die Aussagen des Beschw erdeführers, das die Flucht auslösende Ereignis habe sich am 3. August 2006 zugetragen und er habe Sri Lanka bereits am 13. August 2006 verlassen, die Schlussfolgerung nahe, er habe m it der O rganisation seiner Ausreise aus Sri Lanka bereits früher begonnen. D er Beschw erdeführer w ill seinen in Kanada lebenden O nkel am 4. August 2006 kontaktiert haben, und diesem sei es von Kanada aus gelungen, seine Ausreise zu organisieren; diese Zeitspanne scheint reichlich kurz bem essen. D er Beschw erdeführer räum t zudem in seiner Eingabe selbst ein, dass seine R eiseschilderungen unsubstanziiert sind. Aufgrund all dieser U m stände geht das Bundesverw altungsgericht davon aus, der Beschw erdeführer habe sein H eim atland m it eigenen R eisepapieren versehen und som it legal verlassen. D as R eisepapier reichte er jedoch w eder innerhalb von 48 Stunden noch bis heute ein. Seine Erklärungen dafür sind nicht stichhaltig, w eshalb keine entschuldbaren G ründe für das N ichteinreichen von Identitäts- und R eisepapieren vorliegen. 5.3 D as Bundesverw altungsgericht hat im zur Publikation vorgesehenen U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 5.7 festgehalten, dass der G esetzgeber im Zu- sam m enhang m it dem N ichteinreichen von Identitätspapieren in Bezug auf den Prüfungsum fang gegenüber den übrigen N ichteintretenstatbeständen eine Ver- schärfung einführen w ollte, um dem Anreiz, Identitätspapiere einzureichen, m ög- lichst grossen N achdruck zu verschaffen. Führt eine sum m arische Prüfung zum Ergebnis, dass der Asylgesuchsteller die Flüchtlingseigenschaft offensichtlich er- füllt, ist auf das Asylgesuch einzutreten (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG ). Führt eine ebenso sum m arische Prüfung im Sinne von Art. 40 AsylG zum Ergebnis, dass der Asylgesuchsteller die Flüchtlingseigenschaft offenkundig nicht erfüllt und offenkun- dig keine W egw eisungsvollzugshindernisse bestehen, w ird auf sein Asylgesuch nicht eingetreten. Ein N ichteintretensentscheid gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG im pliziert som it zw ingend das (offenkundige) Fehlen der Flüchtlingseigen- schaft, w as zum indest in der Begründung der Verfügung des BFM ausdrücklich festzuhalten ist. Ausgeschlossen ist das N ichteintreten gem äss Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG jedoch in all jenen Fällen, die einer eingehenden Prüfung bedürfen und die nicht sum m arisch begründet w erden können. W eitere Abklärungen in diesem Sinne beziehen sich dem nach auf Sachverhaltsfragen w ie auch auf R echtsfragen. D er in der Beschw erde vertretenen Auffassung, das BFM habe unzulässigerw eise eine m aterielle Vorprüfung der Flüchtlingseigenschaft vorgenom m en, ist som it nicht beizupflichten. 5.4 In der Beschw erde w ird ausgeführt, die Bestim m ung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG sei verfassungs- und völkerrechtsw idrig. D ie neue R egelung bew irke, dass Flüchtlinge, w elche die Verm utung, dass sie w egen fehlender Papiere die Flüchtlingseigenschaft nicht besitzen, nicht sofort w iderlegen könnten, von der An- erkennung der Flüchtlingseigenschaft und dam it vom G enuss der R echte aus der Flüchtlingskonvention ausgeschlossen w ürden. Einen solchen Ausschlussgrund sehe die Flüchtlingskonvention nicht vor. D a für die Frage des N ichteintretens eine sum m arische Prüfung vorzunehm en ist, ob ein Asylgesuchsteller offenkundig die Flüchtlingseigenschaft nicht erfüllt, und dieser Entscheid in Anbetracht der form ellen, durch das Asylgesetz aufgestellten Bedingungen in einem fairen Verfahren getroffen w ird, erw eist sich ein solcher 7 Entscheid als völkerrechtskonform (vgl. das zur Publikation vorgesehene U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 6.1 und 6.2.). 5.5 D as Bundesverw altungsgericht schliesst sich der Auffassung des BFM , w onach die vom Beschw erdeführer vorgebrachten Fluchtgründe unglaubhaft erscheinen, an. Er m achte geltend, sein Vater sei verm utlich von der Arm ee verschleppt w or- den, w eil er in seinem G aragenbetrieb Arbeiten für die LTTE erledigt habe. Bei der Em pfangszentrenbefragung sagte er aus, sein Vater habe in den Fahrzeugen der LTTE Verstecke eingebaut, bei der kantonalen Befragung führte er aus, sein Vater habe Fahrzeuge der LTTE repariert. Seine Erklärung in der Beschw erde, er habe w idersprüchliche Aussagen zur Tätigkeit seines Vaters gem acht, w eil er sich davor gefürchtet habe, diesen m it seinen Angaben zu gefährden, ist nicht stichhaltig. Ei- nerseits w urde der Beschw erdeführer auf die Verschw iegenheitspflicht der bei den Befragungen anw esenden Personen hingew iesen, andererseits erw ähnte er ja die den Vater allenfalls belastendere Tätigkeit (Einbau von W affenverstecken) bereits bei der ersten Befragung, w eshalb er diesen durch das Verschw eigen dieser Tätig- keit bei der zw eiten Befragung nicht m ehr hätte schützen können. D es W eiteren ist nicht nachvollziehbar, dass die Arm ee den Vater des Beschw erdeführers m ehrfach davor gew arnt haben soll, Aufträge für die LTTE auszuführen, diesen indessen erst nach m ehrm aligen Verw arnungen m itgenom m en habe. Es erscheint zudem nicht glaubhaft, dass sich die "Entführer" durch die Intervention der M utter hätten davon abhalten lassen, auch ihn m itzunehm en, falls sie dies beabsichtigt hätten. D er Auffassung der Vorinstanz, der Beschw erdeführer habe durch seine Schilde- rung des angeblichen Vorgefallenen nicht den Eindruck erw eckt, von selbst Erleb- tem zu berichten, kann gefolgt w erden. D ie Befürchtung des Beschw erdeführers, er w erde bei einer R ückkehr in sein H eim atland sicherlich inhaftiert, da er Sri Lan- ka ohne Erlaubnis verlassen habe, kann nicht geteilt w erden, da er seine H eim at - w ie er selbst einräum t - legal und kontrolliert verlassen hat. 5.6 Aus den vorstehenden Erw ägungen ergibt sich, dass für das BFM aufgrund der Aktenlage nach der Befragung vom 31. O ktober 2006 das N ichtbestehen der Flüchtlingseigenschaft einerseits und - w ie sich aus den nachfolgenden Erw ägun- gen zum Vollzug der W egw eisung ergibt - das Fehlen von W egw eisungsvollzugs- hindernissen andererseits gleicherm assen offenkundig w aren. Es sind keine An- haltspunkte für die Annahm e zu erkennen, das BFM habe, um zu seiner so lauten- den Erkenntnis zu gelangen, eine m ehr als bloss sum m arische m aterielle Prüfung vornehm en oder zusätzliche sachliche oder rechtliche Abklärungen treffen m üs- sen. U nter den dargelegten U m ständen besteht auch im R ahm en des vorliegenden Beschw erdeverfahrens kein Anlass zu einer w eiter gefassten Erhebung des Sach- verhalts. Es erübrigt sich, auf die w eiteren Ausführungen in der Beschw erde einzu- gehen, da diese an der rechtlichen W ürdigung nichts zu ändern verm ögen. D as BFM ist dem nach zu R echt gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a i.V.m . Art. 32 Abs. 3 AsylG auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten. 6. 6.1 Lehnt das Bundesam t das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz und ordnet den Vollzug an; da- bei ist der G rundsatz der Einheit der Fam ilie zu berücksichtigen (Art. 44 Abs. 1 8 AsylG ). Ist der Vollzug der W egw eisung nicht m öglich, nicht zulässig oder nicht zum utbar, so regelt das Bundesam t das Anw esenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim m ungen über die vorläufige Aufnahm e von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG ; Art. 14a Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20]). 6.2 D er Vollzug ist nicht m öglich, w enn der Ausländer w eder in den H erkunfts- oder in den H eim atstaat noch in einen D rittstaat verbracht w erden kann. Er ist nicht zuläs- sig, w enn völkerrechtliche Verpflichtungen der Schw eiz einer W eiterreise des Aus- länders in seinen H eim at-, H erkunfts- oder einen D rittstaat entgegenstehen. D er Vollzug kann insbesondere nicht zum utbar sein, w enn er für den Ausländer eine konkrete G efährdung darstellt (Art. 14a Abs. 2 - 4 AN AG ). 6.3 N iem and darf in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezw ungen w erden, in dem sein Leib, sein Leben oder seine Freiheit aus einem G rund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet sind oder in dem die G efahr besteht, dass er zur Ausreise in ein solches Land gezw ungen w ird (Art. 5 Abs. 1 AsylG ). 6.4 G em äss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schw eizerischen Eidgenossen- schaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des Ü bereinkom m ens vom 10. D e- zem ber 1984 gegen Folter und andere grausam e, unm enschliche oder erniedri- gende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Kon- vention zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten vom 4. N ovem ber 1950 (EM R K, SR 0.101) darf niem and der Folter oder unm enschlicher oder ernied- rigender Strafe oder Behandlung unterw orfen w erden. 7. D er Beschw erdeführer verfügt w eder über eine frem denpolizeiliche Aufenthaltsbe- w illigung noch einen Anspruch auf Erteilung einer solchen. D ie W egw eisung w urde dem nach zu R echt angeordnet (Art. 44 Abs. 1 AsylG ; vgl. Entscheidungen und M it- teilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K] 2001 N r. 21). 8. 8.1 D ie Vorinstanz w ies in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend darauf hin, dass der G rundsatz der N ichtrückschiebung nur Personen schützt, die die Flüchtlingsei- genschaft erfüllen (vgl. M ario G attiker, D as Asyl- und W egw eisungsverfahren, Bern 1999, S. 89). D a es dem Beschw erdeführer nicht gelungen ist, eine asyl- rechtlich erhebliche G efährdung nachzuw eisen oder glaubhaft zu m achen, kann das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen N on-refoulem ents im vorliegenden Verfahren keine Anw endung finden. Eine R ückkehr des Be- schw erdeführers in seinen H eim atstaat ist dem nach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtm ässig. 8.2 Sodann ergeben sich w eder aus den Aussagen des Beschw erdeführers noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass er für den Fall einer Ausschaffung in sein H eim atland dort m it beachtlicher W ahrscheinlichkeit einer nach Art. 3 EM R K oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Behandlung ausgesetzt w äre. G em äss Praxis des Europäischen G erichtshofes für M enschenrechte sow ie jener des U N -Anti-Fol- terausschusses m üsste der Beschw erdeführer eine konkrete G efahr ("real risk") 9 nachw eisen oder glaubhaft m achen, dass ihm im Fall einer R ückschiebung Folter oder unm enschliche Behandlung drohen w ürde (vgl. EM AR K 2001 N r. 16 S. 122, m it w eiteren H inw eisen), w as ihm unter H inw eis auf die U nglaubhaftigkeit seiner Vorbringen nicht gelungen ist. D ie allgem eine M enschenrechtssituation in Sri Lanka lässt den W egw eisungsvollzug zum heutigen Zeitpunkt nicht als unzulässig erscheinen. N ach dem G esagten ist der Vollzug der W egw eisung sow ohl im Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestim m ungen zulässig. 8.3 Aus hum anitären G ründen, nicht in Erfüllung einer völkerrechtlichen Verpflichtung der Schw eiz, w ird auf den Vollzug der W egw eisung auch verzichtet, w enn die R ückkehr in den H eim atstaat für den Betroffenen eine konkrete G efährdung dar- stellt. Eine solche G efährdung kann angesichts der im H eim atland herrschenden allgem einen politischen Lage, die sich durch Krieg, Bürgerkrieg oder durch eine Si- tuation allgem einer G ew alt kennzeichnet, oder aufgrund anderer G efahrenm om en- te, w ie beispielsw eise der U ndurchführbarkeit einer notw endigen m edizinischen Behandlung, angenom m en w erden (vgl. Botschaft zum Bundesbeschluss über das Asylverfahren vom 22. Juni 1990, BBl 1990 II 668). Bezüglich der allgem einen Lage in Sri Lanka (vgl. insbesondere "U N H C R Position on the International Protection N eeds of Asylum Seekers from Sri Lanka" vom D e- zem ber 2006 [Zusam m enfassung und Schlussfolgerungen in deutscher Ü berset- zung in: U N H C R -Stellungnahm e zum Bedarf an internationalem Schutz von Asyl- suchenden aus Sri Lanka" vom Januar 2007], "Asylsuchende aus Sri Lanka - Posi- tion der Schw eizerischen Flüchtlingshilfe" vom 1. Februar 2007, "C ountry of O rigin Inform ation R eport - Sri Lanka" des "U nited Kingdom H om e O ffice" vom 8. Februar 2007 und vom 11. M ai 2007, "Sri Lanka: The Failure of the Peace Process" in Asia R eport N o. 124 vom 28. N ovem ber 2006, "Sri Lanka's H um an R ights C rises" in Asia R eport N o 135 vom 14. Juni 2007) ist im heutigen Zeitpunkt festzustellen, dass sich sow ohl die politische Situation als auch die Sicherheitslage im Verlaufe des letzten Jahres deutlich verschlechtert haben. D am it einhergehend ist seit dem letzten Jahr ein Anstieg von schw eren M enschenrechtsverletzungen zu verzeich- nen. In den m ehrheitlich von Tam ilen bew ohnten G ebieten im N orden und O sten des Landes ist die Sicherheitslage bedenklich und es herrschen schlechte hum ani- täre Bedingungen. D as im Februar 2002 abgeschlossene W affenstillstandsabkom - m en zw ischen der srilankischen R egierung und der LTTE w urde über die Jahre im - m er brüchiger. M assgeblicher Faktor dieser Entw icklung w ar nicht zuletzt die Ab- spaltung des LTTE-O stkom m andanten Karuna von der W anni-Führung im M ärz 2004. D ie Erm ordung von Aussenm inister Lakshm an Kadirgam ar im August 2005 w ar schliesslich der W endepunkt, der eine anhaltende Verschlechterung der Lage einleitete. In der Folge erklärte die R egierung den Ausnahm ezustand und setzte die so genannten "Em ergency R egulations" (ER ) in Kraft, w elche den Sicherheits- kräften verm ehrte Kontroll- und Eingriffsrechte einräum en. Im April 2006 versuch- ten die LTTE den hochrangigen G eneral Sarath Fonseka zu erm orden. D ie R egie- rung reagierte darauf m it schw eren Luftangriffen auf LTTE-G ebiete im O sten des Landes. Ende Juli 2006 löste die Schliessung einer w ichtigen W asserschleuse durch die LTTE die erste Bodenoffensive der Arm ee im G ebiet von Trincom alee aus. D ie LTTE ihrerseits startete im August 2006 einen Angriff auf die Jaffna-H alb- insel, der jedoch von den Sicherheitskräften zurückgeschlagen w urde. D ies bedeu- tete faktisch das Ende des W affenstillstandes. Ein vorläufig letzter Versuch, die 10 Konfliktparteien zu neuen Friedensverhandlungen zu bew egen, scheiterte im O ktober 2006. Im D ezem ber 2006 w urden die ER nach dem m issglückten Selbstm ordanschlag auf den Bruder des Staatspräsidenten verschärft. D ie srilankische Arm ee ist bestrebt, die LTTE im W anni-G ebiet zu isolieren und bom bardiert dieses regelm ässig. D ie LTTE ist indessen inzw ischen zur G uerilla- Taktik übergegangen und hat m it einem Ü berraschungsangriff m ittels Leichtflugzeug auf den Luftw affenstützpunkt beim internationalen Flughafen von C olom bo im M ärz 2007 gezeigt, dass sie über ein gefährliches Eskalationspotential verfügt. D er als H ardliner bekannte Präsident R ajapakse sow ie die R egierung, deren M itglieder m ehrheitlich der Partei des Präsidenten, der "Sri Lankan Freedom Party" (SLFP), angehören, setzen derzeit auf eine m ilitärische anstatt eine politische Lösung des Konfliktes. D ie R egierung versucht ausserdem , die Tam ilengebiete im N orden und O sten des Landes auseinander zu dividieren. So w urde beispielsw eise der im Jahr 1987 festgelegte provisorische Zusam m enschluss zw ischen der N ord- und der O stprovinz durch einen G erichtsentscheid rückgängig gem acht. D ie R egierung m öchte nun offensichtlich Karuna und dessen politische O rganisation, "Tam il M akkal Viduthalai Puligal" (TM VP), als neuen O rdnungsfaktor im O sten etablieren. Ein Ende des bew affneten Konflikts und eine substanzielle Verbesserung der Lage ist zurzeit nicht in Sicht. Vor diesem H intergrund ist eine R ückschaffung abgew iesener Asylbew erber aus Sri Lanka in Fortführung der von der AR K entw ickelten Praxis in die im N orden der Insel gelegenen G ebiete Kilinochchi, M annar, Vavuniya, M ullaitivu und Jaffna als unzum utbar zu erachten. H ingegen stuft das Bundesverw altungsgericht eine R ück- führung in die übrigen Provinzen und insbesondere in den G rossraum C olom bo w eiterhin als grundsätzlich zum utbar ein. Zw ar hat sich auch dort die hum anitäre und politische Situation sow ie die Sicherheitslage in den letzten Jahren verschärft; dennoch ist nicht von einer generellen U nzum utbarkeit einer R ückschaffung in die- ses G ebiet auszugehen (vgl. dazu EM AR K 2006 N r. 6). D er Beschw erdeführer stam m t gem äss Aktenlage aus dem D istrikt A._______. G em äss den vorstehenden Erw ägungen ist der Vollzug der W egw eisung in dieses G ebiet als unzum utbar zu qualifizieren. Som it bleibt zu prüfen, ob es ihm zuzum u- ten ist, sich in einer anderen R egion seines H eim atlandes - nam entlich im G ross- raum C olom bo - niederzulassen. D ie G efahr von Anschlägen durch die LTTE hat in letzter Zeit auch in C olom bo zugenom m en, w eshalb innerhalb der Stadt zahlrei- che C heckpoints errichtet w urden; insbesondere Tam ilen w erden an den C heck- points regelm ässig Sicherheitskontrollen unterzogen. D as Bundesverw altungsge- richt erachtet die vom Beschw erdeführer geltend gem achte G efährdung durch die srilankische Arm ee als unglaubhaft, w eshalb entgegen der in der Beschw erde ver- tretenen Auffassung davon auszugehen ist, er könne von der in Sri Lanka garan- tierten N iederlassungsfreiheit G ebrauch m achen. Er verfügt über eine gute Schul- bildung und m ehrjährige Berufserfahrung im G aragenbetrieb seines Vaters, w es- halb davon auszugehen ist, er könne sich im Süden des Landes eine Existenz auf- bauen. G em äss Aktenlage spricht der Beschw erdeführer zw ar nicht Singhalesisch, w as indessen im G rossraum C olom bo kein unüberw indbares H indernis für eine In- tegration darstellt, zum al die Tam ilen dort zirka 30 % der Bevölkerung ausm achen. Auch w enn er in Anbetracht des U m standes, dass er eigenen Angaben gem äss nie in C olom bo lebte, im G rossraum C olom bo über kein engeres Beziehungsnetz 11 verfügen dürfte, dürfte es ihm m öglich sein, angesichts des O rganisierungsgrades der in C olom bo lebenden Tam ilen rasch soziale Kontakte zu knüpfen. Insgesam t ist daher festzustellen, dass dem Beschw erdeführer innerhalb seines H eim atlandes eine zum utbare Aufenthaltsalternative zur Verfügung steht. D er Vollzug der W egw eisung erw eist sich dem nach nicht als unzum utbar. 8.4 Schliesslich obliegt es dem Beschw erdeführer, sich allenfalls bei der zuständigen Vertretung seines H eim atstaates die für eine R ückkehr notw endigen R eisedoku- m ente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG ), w eshalb der Vollzug der W egw eisung auch als m öglich zu bezeichnen ist. 8.5 Insgesam t ist die durch die Vorinstanz verfügte W egw eisung zu bestätigen. D ie Vorinstanz hat deren Vollzug zu R echt als zulässig, zum utbar und m öglich erach- tet. N ach dem G esagten fällt eine Anordnung der vorläufigen Aufnahm e ausser Betracht (Art. 14a Abs. 1 - 4 AN AG ). 9. Aus diesen Erw ägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundes- recht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig fest- stellt und angem essen ist (Art. 106 AsylG ). D ie Beschw erde ist nach dem G esag- ten abzuw eisen. 10. Bei diesem Ausgang des Verfahrens w ären die Kosten dem Beschw erdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). D a ihm m it Zw ischenverfügung vom 23. Feb- ruar 2007 die G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege gem äss Art. 65 Abs. 1 Vw VG gew ährt w urde, sind ihm keine Verfahrenskosten aufzuerlegen. (D ispositiv nächste Seite)12 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. Es w erden keine Verfahrenskosten auferlegt. 3. D ieses U rteil geht an: - den Beschw erdeführer (eingeschrieben) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it deren Akten (Kopie; R ef.-N r. N _______) - (kantonale Behörde)) D er R ichter: D er G erichtsschreiber: H ans Schürch C hristoph Basler Versand am :