B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-2567/2012 A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d v o m 1 5 . A u g u s t 2 0 1 3 Besetzung Einzelrichterin Franziska Schneider, Gerichtsschreiber Michael Rutz. Parteien A._______, Beschwerdeführer, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Ave- nue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz. Gegenstand Rentenrevision. C-2567/2012 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland ( im Folgenden: IVSTA oder Vorinstanz) mit Verfügung vom 12. April 2012 die Dreiviertelsrente der In- validenversicherung des serbis chen Staatsangehörigen A._______ (im Folgenden: Versicherter oder Beschwer deführer) revisionsweise per 1. Juni 2012 aufhob, dass der Versicherte gegen diese Verfügung mit Eingabe vom 4. Mai 2012 (Poststempel) Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht erhob und sinngemäss die Weiterausrichtung seiner Invalidenrente beantragte, dass die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 22. Juli 2013 mitteilte, dass der Beschwerdeführer am 30. Mai 2012 verstorben sei, weshalb die Beschwerde als gegenstandslos abzuschreiben sei, dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Verwaltungsg e- richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die In- validenversicherung (IVG, SR 831.20) zur Beurteilung von Beschwerden gegen Verfügungen von Vorinstanzen gemäss Art. 33 VGG zuständig ist, dass die IVSTA eine Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst. d VGG ist und keine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG vorliegt, dass der Beschwerdeführer im Sinne von Art. 59 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs- rechts (ATSG, SR 830.1) beschwerdelegitimiert ist, dass die Beschwerde frist - und formgerecht eingereicht wurde (Art. 60 ATSG und Art. 52 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]), weshalb darauf einzutreten ist, dass der Beschwerdeführer kein Zustelldomizil in der Schweiz bezeichnet hat, weshalb dieses Urteil – im Dispositiv – durch Veröffentlichung im Bundesblatt zu erö ffnen ist (Art. 11 b Abs. 1 in Verbindung mit Art. 36 Bst. b VwVG), dass Anfechtungsobjekt die Verfügung vom 12. April 2012 ist, womit der Streitgegenstand auf den Rentenanspruch des Beschwerdeführer s ab 1. Juni 2012 beschränkt ist, C-2567/2012 Seite 3 dass der Anspruch auf eine Invalidenrente mit dem Tod des Berechtigte n erlischt (Art. 30 IVG), dass das Rechtsschutzinteresse mit dem Versterben des Beschwerdefüh- rers am 30. Mai 2012 weggefallen ist (vgl. ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, Prozessieren vor dem Bundesverwal- tungsgericht, Basel 2008, S. 185 Rz. 3.210), zumal keine im Zeitpunkt des Todes bereits entstandenen Ansprüche umstritten sind, dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als vollumfänglich gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG), dass die Verfahrenskosten bei gegenstandslos gewordenen Verfahren in der Regel jener Partei auferlegt werden, deren Verhalten die Gegen - standslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements vom 21. Februar 2008 über d ie Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsg e- richt [VGKE, SR 173.320.2]), diese jedoch ganz oder teilweise erlassen werden können, wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhältnismässig erscheinen lassen, sie ihr aufzu erlegen (Art. 6 Bst. b VGKE), dass im vorliegenden Fall aufgrund der gesamten Umstände keine Ver- fahrenskosten zu erheben sind, zumal auch die Vorinstanz den angefoch- tenen Entscheid in Wiederwägung gezogen hat und am 17. Juni 2013 e i- nen neuen Beschluss gef asst hat, wonach dem Beschwerdeführer auch ab dem 1. Juni 2012 weiterhin eine Dreiviertelsrente zugestanden hätte, dass die Vorinstanz keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat (Art. 7 Abs. 3 VGKE). C-2567/2012 Seite 4 Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abg e- schrieben. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Dieser Entscheid geht an: – den Beschwerdeführer (durch Notifikation im Bundesblatt) – die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) – das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: Franziska Schneider Michael Rutz Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, der en Begründung mit Angabe der B e- weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: