<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2005.00381</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205485&amp;W10_KEY=4467137&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2005.00381</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 17.11.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Gesundheitswesen</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Heilmittelabgabe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Selbstdispensation der Ärzte: Widerruf der Bewilligungen<br/>(Ausgangslage: Das Bundesgericht hat mit BGE 131 I 205 - jedenfalls faktisch - die Rechtslage gemäss § 17 des Gesundheitsgesetzes in der Fassung von 1962 wiederhergestellt, wonach nur Ärzte ausserhalb der Städte Zürich und Winterthur Medikamente selber abgeben dürfen. In der Folge hat die Gesundheitsdirektion denjenigen Ärzte in Zürich und Winterthur, die 1998 aufgrund des Verwaltungsgerichtsurteils vom 26. Februar 1998 eine Selbstdispensationsbewilligung erhalten hatten, diese Bewilligung entzogen.)<br/><br/>Das Verwaltungsgericht ist zuständig; Direktbeschwerde (E. 1).<br/>Die in den ursprünglichen Selbstdispensationsbewilligungen statuierten Befristungsgründe sind nicht eingetreten (E. 2.2). Offen gelassen, wie die Formulierung zu verstehen ist, wonach die Bewilligungen keinen Bestandesschutz gewährten (E. 2.3).<br/>Widerrufsvoraussetzungen im Allgemeinen, terminologische Abgrenzungen, insbesondere im Zusammenhang mit der Rechtsfigur der Praxisänderung (E. 3.1). Ein Widerruf ist unter Beachtung der nachfolgenden Erwägungen grundsätzlich möglich (E. 3.2). BGE 131 I 205 schafft einen gewichtigen Ansatzpunkt, um die Bewilligungen zu widerrufen (E. 3.3). Der Entscheid kann nicht einer Praxisänderung gleichgestellt werden, die einen Widerruf nur ausnahmsweise rechtfertigen kann (E. 3.4). Es liegt keine Fallkonstellation vor, bei der ein Widerruf nur unter besonders strengen Voraussetzungen zulässig ist (E. 3.5). Es besteht ein öffentliches Interesse an der Durchsetzung des Selbstdispensationsverbotes für die Ärzte in Zürich und Winterthur. Ein erhebliches Gewicht kommt der Beseitigung der Rechtsungleichheit zwischen den Ärzten in Zürich und Winterthur zu, die 1998 gerade noch eine Selbstdispensationsbewilligung erhalten haben, und denjenigen, deren Bewilligungsgesuche sistiert wurden (E. 3.6). Die privaten Interessen am Fortbestand der Bewilligungen wiegen demgegenüber leichter: Investitionen wurden im Bewusstsein der unklarenRechtslage getätigt, und sie dürften zwischenzeitlich amortisiert sein. Patienteninteressen spielen in diesem Rechtsstreit keine Rolle (E. 3.7 f.). Zur achtwöchigen Frist zur Liquidation der Medikamentenbestände bringen die Beschwerdeführenden nichts vor (E. 4). Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANPASSUNG">ANPASSUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Staats- und Verfassungsrecht UR: Artikel 8, 9, 29 ff BV ST: ANSPRUCH AUF GLEICHBEHANDLUNG">ANSPRUCH AUF GLEICHBEHANDLUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: APOTHEKE/-ER">APOTHEKE/-ER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ARZT">ARZT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESTANDESSCHUTZ">BESTANDESSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWILLIGUNGSENTZUG">BEWILLIGUNGSENTZUG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Allgemeines Verwaltungsrecht ST: FORMEN DES VERWALTUNGSHANDELNS">FORMEN DES VERWALTUNGSHANDELNS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Staats- und Verfassungsrecht UR: Grundrechte ST: HANDELS- UND GEWERBEFREIHEIT">HANDELS- UND GEWERBEFREIHEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HEILMITTELABGABE">HEILMITTELABGABE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MATERIELLE RECHTSKRAFT">MATERIELLE RECHTSKRAFT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MEDIKAMENTE">MEDIKAMENTE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PRAXISÃNDERUNG">PRAXISÃNDERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKNAHME">RÃCKNAHME</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SELBSTDISPENSATION">SELBSTDISPENSATION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Gesundheit ST: ÃBRIGES FÃRSORGE UND GESUNDHEIT">ÃBRIGES FÃRSORGE UND GESUNDHEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERFÃGUNG">VERFÃGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTRAUENSSCHUTZ">VERTRAUENSSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIDERRUF">WIDERRUF</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 17 aGesundheitsG</span><br/><span class="gerade">§ 51 HeilmittelV</span><br/><span class="ungerade">§ 19a Abs. II Ziff. 1 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">RB 2005 Nr. 45 S. 128</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>Das zÃ¼rcherische Gesetz Ã¼ber das Gesundheitswesen vom 4. November 1962 (Gesundheitsgesetz; GesundheitsG, LS 810.1) gewÃ¤hrt in § 17 den Ãrzten ausserhalb der StÃ¤dte ZÃ¼rich und Winterthur das Recht, mit Bewilligung der Gesundheitsdirektion eine Privatapotheke zu fÃ¼hren. Im Zusammenhang mit dem Gesuch eines HMO-Zentrums in ZÃ¼rich um Erteilung der Bewilligung zur Medikamentenabgabe stellte das Verwaltungsgericht am 26. Februar 1998 (VB.1997.00526 = RB 1998 Nr. 80 = ZBl 99/1998, S. 568) fest, dass das in dieser Bestimmung statuierte Verbot der Selbstdispensation fÃ¼r Ãrzte mit Praxen in ZÃ¼rich und Winterthur zwar mit der Handels- und Gewerbefreiheit vereinbar sei, aber gegen die Rechtsgleichheit verstosse. Es wies die Gesundheitsdirektion an, der BeschwerdefÃ¼hrerin die Bewilligung ohne Bestandesschutz bis zum Inkrafttreten einer neuen gesetzlichen Regelung betref­fend Selbst­dis­pensation zu erteilen.</p> <p class="Urteilstext">Der Inhaber einer in der NÃ¤he des erwÃ¤hnten HMO-Zentrums gelegenen Apotheke und der Apothekerverein des Kantons ZÃ¼rich erhoben gegen dieses Urteil des Verwaltungsgerichts staatsrechtliche Beschwerde, auf welche das Bundesgericht mit Urteil vom 15. Juni 1999, von gewissen als unbegrÃ¼ndet gewÃ¼rdigten VerfahrensrÃ¼gen abgesehen, mangels Legitimation nicht eintrat (ZBl 101/2000, S. 533).</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Bis zum Sommer 1998 bewilligte die Gesundheitsdirektion 87 Gesuche fÃ¼r die Medikamentenabgabe durch Ãrzte in ZÃ¼rich und Winterthur, so unter anderem auch den heutigen 70 beschwerdefÃ¼hrenden Ãrztinnen und Ãrzte. Die Disp. Ziff. 2 - 4 dieser VerfÃ¼gungen lauten wie folgt:</p> <p class="Einzug2"><span>"2. Diese Bewilligung wird unter Vorbehalt von Ziffer 3 und 4 ausgestellt und gilt lÃ¤ngstens bis 31. Dezember 2007.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Bewilligung gewÃ¤hrt keinen Bestandesschutz und ist wie folgt befristet:</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> a) â¦ Die Bewilligungserteilung erfolgt trotz dieses Verbots (von § 17 GesundheitsG) gestÃ¼tzt auf ein Urteil des Verwaltungsgerichts vom 26. Februar 1998, mit dem das Verbot im Ergebnis deshalb bis auf weiteres suspendiert wird, weil â¦ Das Urteil kann aber, sofern es mit staatsrechtlicher Beschwerde angefochten wird, vom Bundesgericht wieder aufgehoben werden. Entsprechend ist die Bewilligung per se befristet bis zu einem allfÃ¤lligen Widerruf durch das Bundesgericht.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> b) Eine weitere Befristung ergibt sich unmittelbar aus dem Verwaltungsgerichtsurteil selbst. In der laufenden Totalrevision des Gesundheitsgesetzes wird die Selbstdispensation neu geregelt. Entsprechend ist die Bewilligung befristet bis zum Inkrafttreten neuer einschrÃ¤nkender gesetzlicher Bestimmungen Ã¼ber die Regelung der Selbstdispensation im Gesundheitsgesetz.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Ab dem Datum der Mitteilung einer allfÃ¤lligen Aufhebung des Verwaltungsgerichtsurteils durch das Bundesgericht bzw. ab dem Datum des publizierten Inkrafttretens einer Neuregelung der Selbstdispensation durch das Gesundheitsgesetz â sofern nach dem neuen Recht kein Anspruch auf Bewilligung besteht â wird fÃ¼r die MedikamentenlagerbestÃ¤nde eine Liquidationsfrist von acht Wochen gewÃ¤hrt."</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b>Seit September 1998 sistierte die Gesundheitsdirektion die noch hÃ¤ngigen, zu hunderten eingegangenen Gesuche, dies zunÃ¤chst bis zum Vorliegen des bundesgerichtlichen Entscheids vom 15. Juni 1999 bzw. von dessen BegrÃ¼ndung, hernach bis zu einem Volksentscheid Ã¼ber die Neuregelung der Selbstdispensation. Die dagegen beim Verwaltungsgericht erhobenen Beschwerden blieben erfolglos (VGr, 16. Dezember 1999, VB.1999.00324-326 = RB 1999 Nr. 80). </p> <p class="Sachverhalt2"><b>D. </b>Im FrÃ¼hjahr 2001 befasste sich der Kantonsrat mit der Neuregelung der Selbstdispensation. Eine erste Vorlage, welche als Gegenvorschlag zu zwei eingereichten und wieder zurÃ¼ckgezogenen Volksinitiativen der Apothekerschaft einerseits und der Ãrzteschaft anderseits konzipiert war, sah im Wesentlichen vor, dass Ãrzten die FÃ¼hrung einer Privatapotheke bewilligt wird, wenn sich in einer Gemeinde keine oder im VerhÃ¤ltnis zur BevÃ¶lkerung zu wenige Ã¶ffentliche Apotheken befinden oder wenn sich innerhalb eines Umkreises von 500 m zur Praxis keine Apotheke befindet und der Arzt sich an den allgemeinen medizinischen Notfalldiensten der Standesorganisation beteiligt. Diese Vorlage wurde von den Stimmberechtigten am 23. September 2001 mit 54 % Neinstimmen verworfen. Die Gesundheitsdirektion hielt trotz dieses Ergebnisses die Sistierung der Gesuche um Selbstdispensation fÃ¼r Ãrzte in ZÃ¼rich und Winterthur aufrecht. Dagegen erhobene Beschwerden an das Verwaltungsgericht und das Bundesgericht blieben erfolglos (VGr, 21. MÃ¤rz 2002, VB.2002.00040 = RB 2002 Nr. 59; VGr, 22. August 2002, VB.2002.00093, www.vgrzh.ch, Letzteres bestÃ¤tigt durch Urteil 2P.225/2002 des Bundesgerichts vom 26. Mai 2003, www.bger.ch).</p> <p class="Urteilstext">Eine zweite, vom Regierungsrat ausgearbeitete Gesetzesvorlage sah vor, dass Ãrzte in Gemeinden ohne mindestens eine Apotheke mit durchgehender Ãffnungszeit die Abgabeberechtigung erlangen kÃ¶nnen. Seitens der Ãrzte wurde gegen diese vom Kantonsrat verabschiedete Vorlage das Referendum ergriffen. In der Volksabstimmung vom 30. November 2003 wurde auch diese Neuregelung mit einer Mehrheit von 59 % abgelehnt.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>E. </b>Im Hinblick auf die beiden gescheiterten Gesetzesvorlagen beschloss der Regierungsrat am 10. MÃ¤rz 2004 eine Ãnderung von § 51 der kantonalen Verordnung Ã¼ber den Verkehr mit Heilmitteln (HeilmittelV, LS 812.1), wonach Ãrzte nunmehr im ganzen Kantonsgebiet, d.h. auch in den StÃ¤dten ZÃ¼rich und Winterthur, mit Bewilligung der Gesundheitsdirektion eine Privatapotheke fÃ¼hren kÃ¶nnen (OS 59, 96). Die Inkraftsetzung dieser Regelung war auf den 1. Juli 2004 vorgesehen.</p> <p class="Urteilstext">Gegen diesen Beschluss des Regierungsrats fÃ¼hrten der Apothekerverband des Kantons ZÃ¼rich sowie drei Inhaber von in ZÃ¼rich, Winterthur und Fehraltorf gelegenen Apotheken staatsrechtliche Beschwerde mit dem Antrag, die VerordnungsÃ¤nderung aufzuheben. Das Bundesgericht hiess das Rechtsmittel mit Urteil 2P.131/2004 vom 9. MÃ¤rz 2005 (BGE 131 I 205) wegen Verletzung des Grundsatzes der Gewaltentrennung gut und hob den regierungsrÃ¤tlichen Beschluss betreffend Ãnderung von § 51 HeilmittelV auf. Es erwog, dass fÃ¼r die streitige VerordnungsÃ¤nderung kein Raum bestehe, da § 17 GesundheitsG, obwohl mit nicht unbedenklichen MÃ¤ngeln behaftet, weiterhin Geltung beanspruchen dÃ¼rfe, solange der zustÃ¤ndige kantonale Gesetzgeber keine neue Ordnung beschlossen habe.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Anfangs Juli 2005 entzog die Gesundheitsdirektion allen Ãrztinnen und Ãrzten in den StÃ¤dten ZÃ¼rich und Winterthur, welche eine Bewilligung zur FÃ¼hrung einer Privatapotheke erhalten hatten, diese Bewilligung und gewÃ¤hrte eine Frist von acht Wochen ab Zustellung der VerfÃ¼gung, um die MedikamentenlagerbestÃ¤nde zu liquidieren. Die VerfÃ¼gung wurde auch 31 Apothekerinnen und Apothekern gegenÃ¼ber erÃ¶ffnet, die am 24. Dezember 2004 darum ersucht hatten, als Parteien oder jedenfalls als Beigeladene in sÃ¤mtliche Verfahren betreffend Bewilligung zur FÃ¼hrung einer Privatapotheke von Ãrztinnen und Ãrzten aus den StÃ¤dten ZÃ¼rich und Winterthur einbezogen zu werden.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen diese VerfÃ¼gungen erhoben Dr. med. X sowie 69 weitere in ZÃ¼rich und Winterthur praktizierende Ãrztinnen und Ãrzte mit gemeinsamer Eingabe vom 19. September 2005 Beschwerde an das Verwaltungsgericht und beantragten, die VerfÃ¼gungen seien unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin aufzuheben. In prozessualer Hinsicht verlangten sie, den 31 Apothekern seien die Parteirechte abzusprechen und auf ein allfÃ¤lliges Beiladungsgesuch sei nicht einzutreten, eventuell sei es abzuweisen. </p> <p class="Urteilstext">Mit einer separaten Eingabe erhoben gleichzeitig auch zwei weitere ZÃ¼rcher Ãrzte Beschwerde gegen den Widerruf (VB.2005.00374/375). Diese Ãrzte hatten vorgÃ¤ngig schon eine Beschwerde gegen ein Schreiben der Gesundheitsdirektion vom 19. April 2005 erhoben, worin sie auf den Beginn der Liquidationsfrist hingewiesen worden waren. Das Verwaltungsgericht hat dieses Beschwerdeverfahren am 13. Juli 2005 als gegenstandslos abgeschrieben, im Hinblick auf die weitere Verfahrensabwicklung jedoch gewisse ErwÃ¤gungen zur Sache angestellt (VB.2005.00229, www.vgrzh.ch; VB.2005.00230). </p> <p class="Urteilstext">Mit VerfÃ¼gung vom 21. September 2005 vereinigte der AbteilungsprÃ¤sident des Verwaltungsgerichts die 70 Beschwerdeverfahren und erÃ¶ffnete das Vernehmlassungsverfahren ohne einen Einbezug der Apothekerinnen und Apotheker. </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerdeantwort vom 17. Oktober 2005 beantragte die Gesundheitsdirektion die Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der BeschwerdefÃ¼hrenden. Da es keinen Sinn habe, die Akten aller BeschwerdefÃ¼hrenden einzureichen, liess die Beschwerdegegnerin dem Verwaltungsgericht als Muster lediglich die Dr. med. Y betreffenden Akten zukommen.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die strittigen VerfÃ¼gungen widerrufen die Bewilligungen zur FÃ¼hrung einer Ã¤rztlichen Privatapotheke und kÃ¶nnen daher gemÃ¤ss § 19a Abs. 2 Ziff. 1 VRG direkt mit Beschwerde beim Verwaltungsgericht angefochten werden.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Die den BeschwerdefÃ¼hrenden erteilten Bewilligungen waren absolut bis Ende 2007 befristet und zudem eingeschrÃ¤nkt durch die speziellen Bedingungen gemÃ¤ss den Ziff. 3a und b der Bewilligungen. Die Gesundheitsdirektion erachtete in den angefochtenen VerfÃ¼gungen sowohl die eine wie die andere Voraussetzung fÃ¼r den Bewilligungsablauf als erfÃ¼llt. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Im Verfahren VB.2005.00229/230 hat das Verwaltungsgericht festgestellt, dass die Bedingung der Befristung gemÃ¤ss Ziff. 3a der BewilligungsverfÃ¼gungen formell nicht eingetreten sei, da das Bundesgericht am 9. MÃ¤rz 2005 nicht das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 26. Februar 1998, sondern die angefochtene Ãnderung von § 51 HeilmittelV aufgehoben habe. Aus diesem Grunde seien die bis Sommer 1998 erteilten Bewilligungen nicht automatisch erloschen, sondern mÃ¼ssten mit eigentlichen SachverfÃ¼gungen widerrufen werden <span class="UrteilstextChar">(VB.2005.00229 E. 3.1, www.vgrzh.ch). Diese ErwÃ¤gungen sind auch im vorliegenden Verfahren massge</span>bend. Die Gesundheitsdirektion hat sich in ihrer Vernehmlassung denn auch nicht lÃ¤nger auf eine Verwirklichung des Vorbehalts gemÃ¤ss Ziff. 3a der Bewilligungen berufen.</p> <p class="Urteilstext">Mit Bezug auf Ziff. 3b der Bewilligungen ist ebenfalls festzuhalten, dass diese Bedingung formell nicht eingetreten ist. Entgegen dem klaren Wortlaut des Vorbehalts sind mit dem Entscheid des Bundesgerichts vom 9. MÃ¤rz 2005 keine neuen Bestimmungen Ã¼ber die Regelung der Selbstdispensation im Gesundheitsgesetz in Kraft getreten, sondern deren Neuregelung wurde durch die Aufhebung von § 51 HeilmittelV gerade verhindert. § 17 GesundheitsG blieb wÃ¤hrend der vergangenen Jahre unverÃ¤ndert in Kraft, dies unabhÃ¤ngig davon, dass das Verwaltungsgericht der Bestimmung mit seinem Entscheid vom 26. Februar 1998 die Anwendung wegen Verletzung der Rechtsgleichheit versagte. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Ob und inwieweit der Ingress in Ziff. 3 der Bewilligungen, wonach diese keinen Bestandesschutz gewÃ¤hre, eine eigenstÃ¤ndige BeschrÃ¤nkung beinhaltete, ist fraglich. Nach dem reinen Wortlaut kann der Passus sowohl als blosse ErlÃ¤uterung der nachfolgend in den Ziffn. 3a und b erfolgten speziellen Befristungen als auch im Sinne einer kumulativen EinschrÃ¤nkung verstanden werden. Die Frage kann jedoch offen bleiben, da Verwaltungsakte, die dem Gesetz nicht oder nicht mehr entsprechen, grundsÃ¤tzlich <span class="highlight">widerrufen</span> werden kÃ¶nnen. Ob die von Lehre und Rechtsprechung dazu entwickelten Voraussetzungen im vorliegenden Fall gegeben sind, ist nachfolgend zu Ã¼berprÃ¼fen.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung kann eine materiell unrichtige VerfÃ¼gung unter bestimmten Voraussetzungen widerrufen werden. Hierzu sind das Interesse an der richtigen Durchsetzung des objektiven Rechts und dasjenige an der Wahrung der Rechtssicherheit und am Vertrauensschutz gegeneinander abzuwÃ¤gen. In der Regel geht das Postulat der Rechtssicherheit dem Interesse an der Durchsetzung des objektiven Rechts vor und ist ein Widerruf nicht zulÃ¤ssig, wenn durch die VerwaltungsverfÃ¼gung ein subjektives Recht begrÃ¼ndet worden oder die VerfÃ¼gung in einem Verfahren ergangen ist, in dem die sich gegenÃ¼berstehenden Interessen allseitig zu prÃ¼fen und gegeneinander abzuwÃ¤gen waren, oder wenn der Private von einer ihm durch die VerfÃ¼gung eingerÃ¤umten Befugnis bereits Gebrauch gemacht hat. Diese Regel gilt allerdings nicht absolut; auch in diesen drei FÃ¤llen kann ein Widerruf in Frage kommen, wenn er durch ein besonders gewichtiges Ã¶ffentliches Interesse geboten ist (vgl. zum Ganzen <span class="UrteilstextChar">BGE 121 II 273 E. 1a/aa; 119 Ia 305 E. 4c </span>mit Hinweisen). </p> <p class="Erwgung2">Die verschiedenen der Beseitigung der <i>formellen</i> Rechtskraft dienenden Rechtsinstitute werden in Gesetzgebung, Rechtsprechung und Lehre nicht einheitlich abgegrenzt; schon die Terminologie ist nicht einheitlich. Soweit es um die materielle Unrichtigkeit der zu widerrufenden VerfÃ¼gung â als einer âVorbedingung fÃ¼r das ZurÃ¼ckkommenâ (vgl. Fritz Gygi, Zur RechtsbestÃ¤ndigkeit von VerwaltungsverfÃ¼gungen, ZBl 83/1982, S. 149 ff.) â geht, unterscheidet die zÃ¼rcherische Verwaltungsrechtsprechung zwischen der RÃ¼cknahme, mit welcher eine ursprÃ¼nglich fehlerhafte VerfÃ¼gung zurÃ¼ckgenommen, und der Anpassung, mit welcher eine nachtrÃ¤glich fehlerhaft gewordene Anordnung der neuen Rechts- und/oder Sachlage angepasst werden soll (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, Vorbem. zu §§ 86a-86d N. 7 ff., auch zum Folgenden). WÃ¤hrend eine RÃ¼cknahme grundsÃ¤tzlich sowohl bei âEinmalverfÃ¼gungenâ (mit abgeschlossenem Sachverhalt und einmaliger, unabÃ¤nderbarer Rechtsfolge) wie auch bei DauerverfÃ¼gungen (mit wandelbarem Sachverhalt und in die Zukunft wirkender Rechtsfolge) in Betracht fÃ¤llt, ist eine Anpassung von vornherein nur bei DauerverfÃ¼gungen mÃ¶glich. </p> <p class="Erwgung2">Eng mit der Unterscheidung zwischen ursprÃ¼nglicher und nachtrÃ¤glicher Fehlerhaftigkeit hÃ¤ngt auch die Frage zusammen, ob und gegebenenfalls unter welchen Voraussetzungen eine PraxisÃ¤nderung das ZurÃ¼ckkommen auf die VerfÃ¼gung zu rechtfertigen vermag. Nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichts und des Verwaltungsgerichts bildet eine PraxisÃ¤nderung in der Regel keinen hinreichenden Ansatzpunkt, um eine formell rechtskrÃ¤ftige VerfÃ¼gung in Frage zu stellen und im Rahmen einer InteressenabwÃ¤gung nÃ¤her zu prÃ¼fen, ob darauf zurÃ¼ckzukommen sei. Nur ausnahmsweise kann die PraxisÃ¤nderung die Anpassung einer VerfÃ¼gung Ã¼ber ein DauerrechtsverhÃ¤ltnis rechtfertigen, insbesondere dann, wenn die neue Praxis in einem solchen Masse allgemeine Verbreitung gefunden hat, dass deren Nichtbefolgung als Verstoss gegen das Gleichheitsgebot erscheint oder wenn besonders wichtige Ã¶ffentliche Interessen, wie PolizeigÃ¼ter, auf dem Spiel stehen (Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. A., ZÃ¼rich/Basel/Genf 2002, Rz. 999 mit Hinweisen; BGE 127 II 306 E. 7a). Wenn PraxisÃ¤nderungen grundsÃ¤tzlich ein RÃ¼ckkommen nicht rechtfertigen und Abweichungen von diesem Grundsatz nur in engem Rahmen zulÃ¤ssig sind, so liegt dem die Vorstellung zugrunde, dass die PraxisÃ¤nderung die betreffende VerfÃ¼gung weder als ursprÃ¼nglich noch als nachtrÃ¤glich fehlerhaft erscheinen lÃ¤sst: Ersteres deswegen nicht, weil es bei der Frage nach einer ursprÃ¼nglichen Fehlerhaftigkeit grundsÃ¤tzlich auf die damalige Rechtsauffassung ankommt; Letzteres deswegen nicht, weil die PraxisÃ¤nderung nicht einer eigentlichen, formellen RechtsÃ¤nderung gleichgestellt werden kann. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden sind der Meinung, dem Widerruf ihrer Bewilligungen stehe vorab die <i>materielle</i> Rechtskraft des verwaltungsgerichtlichen Urteils vom 26. Februar 1998 entgegen. Dieser Auffassung kann nicht gefolgt werden. Das fragliche Urteil erwuchs nur der damaligen BeschwerdefÃ¼hrerin gegenÃ¼ber in materielle Rechtskraft und vermochte die BewilligungsbehÃ¶rde daher nur in dem von dieser BeschwerdefÃ¼hrerin eingeleiteten Bewilligungsverfahren an die Weisungen des Gerichts zwingend zu binden. Im Ãbrigen steht die materielle Rechtskraft einer (Dauer-)VerfÃ¼gung einem Widerruf im Sinn einer Anpassung jedenfalls dann nicht von vornherein entgegen, wenn es darum geht, einer verÃ¤nderten Sach- und/oder Rechtslage Rechnung zu tragen (HÃ¤felin/MÃ¼ller, Rz. 1025; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 86a-86d N. 13; BGE 97 I 748 E. 4b). </p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>NÃ¤her zu prÃ¼fen ist die Frage, ob und inwiefern sich die den BeschwerdefÃ¼hrenden gestÃ¼tzt auf das verwaltungsgerichtliche Urteil vom 26. Februar 1998 erteilten Selbstdispensationsbewilligungen (bei denen es sich unbestrittenermassen um DauerverfÃ¼gungen handelt) im Lichte des bundesgerichtlichen Urteils vom 9. MÃ¤rz 2005 (BGE 131 I 205) als materiell unrichtig erweisen. </p> <p class="Erwgung2">Mit dem verwaltungsgerichtlichen Urteil vom 26. Februar 1998 ist § 17 GesundheitsG nicht aufgehoben, sondern im Rahmen einer akzessorischen Normenkontrolle wegen Verletzung des Rechtsgleichheitsgebotes fÃ¼r verfassungswidrig erklÃ¤rt worden. Damit wurde ein neuer, âfaktischer Rechtszustandâ geschaffen, welcher die Gesundheitsdirektion veranlasst hat, die Bewilligungen zu erteilen. Mit seinem Urteil vom 9. MÃ¤rz 2005 hat das Bundesgericht zwar den verwaltungsgerichtlichen Entscheid vom 26. Februar 1998 ebenfalls nicht aufgehoben. Es hat sich aber in diesem Entscheid mit den damaligen materiellen ErwÃ¤gungen und Feststellungen des Verwaltungsgerichts auseinandergesetzt. Dabei hat es geprÃ¼ft, ob die in § 17 GesundheitsG vorgenommene Unterscheidung zwischen Ãrzten in den StÃ¤dten ZÃ¼rich und Winterthur einerseits und jenen im Ã¼brigen Kantonsgebiet andererseits tatsÃ¤chlich gegen das Rechtsgleichheitsgebot verstosse und daher nicht zur Anwendung gelangen dÃ¼rfe (E. 3.1). Es hat diese Frage alsdann trotz gewisser Bedenken im Ergebnis verneint und ist zum Schluss gelangt, dass § 17 GesundheitsG weiterhin Geltung beanspruchen dÃ¼rfe (E. 3.2). Diese ErwÃ¤gungen erfolgten keineswegs, wie die BeschwerdefÃ¼hrenden meinen, im Sinne eines nicht entscheidwesentlichen obiter dictum. Sie wurden vielmehr vorfrageweise angestellt, um zu beurteilen, ob fÃ¼r eine Kodifikation des âfaktischen Rechtszustandesâ, wie er durch das Verwaltungsgerichtsurteil vom 26. Februar 1998 geschaffen worden war, in Form einer VerordnungsÃ¤nderung Ã¼berhaupt Raum bestand. </p> <p class="Erwgung2">Das Urteil des Bundesgerichts bedeutet daher nicht nur, dass an der damaligen Beurteilung des Verwaltungsgerichts nicht festgehalten werden kann, es schafft darÃ¼ber hinaus, wie das Verwaltungsgericht bereits im Entscheid VB.2005.00229/230 vom 13. Juli 2005 im Rahmen eines obiter dictum erwÃ¤hnt hat, einen gewichtigen Ansatzpunkt, um die Bewilligungen zu widerrufen (E. 3.3.1). Dass die zu widerrufenden Bewilligungen aufgrund der durch das Bundesgerichtsurteil eingetretenen Rechtslage weder eindeutig als âursprÃ¼nglichâ noch eindeutig als ânachtrÃ¤glichâ fehlerhaft bezeichnet werden kÃ¶nnen, vermag hieran nichts zu Ã¤ndern. Wenn sich die angefochtenen WiderrufsverfÃ¼gungen nicht eindeutig einer dieser Kategorien zuordnen lassen, hÃ¤ngt dies, wie dargelegt, mit den Besonderheiten der akzessorischen Normenkontrolle zusammen. Mit seiner Beurteilung hat das Bundesgericht dem durch das verwaltungsgerichtliche Urteil vom 26. Februar 1998 bewirkten âfaktischen Rechtszustandâ (der im Rahmen der damaligen akzessorischen Normenkontrolle bewirkten Nichtanwendung der Ausschlussklausel, die 17 GesundheitsG bezÃ¼glich Selbstdispensationsbewilligungen fÃ¼r Ãrzte in den StÃ¤dten ZÃ¼rich und Winterthur vorsieht) die Grundlage entzogen. Damit hat das Bundesgericht einen tragenden Pfeiler, der die Bewilligungserteilungen im Jahr 1998 motivierte, umgestossen, und es besteht heute eine wesentlich andere Ausgangslage als im Zeitpunkt der Bewilligungserteilung. Die VerÃ¤nderung entspricht inhaltlich durchaus dem Sinn und Zweck der in den damaligen VerfÃ¼gungen angebrachten Vorbehalte, wonach die Bewilligungen nur dann Bestand haben sollten, wenn sich die Verfassungswidrigkeit von § 17 GesundheitsG bestÃ¤tigen sollte und solange stattdessen nicht eine andere das Selbstdispensationsrecht einschrÃ¤nkende Regelung greife. Allerdings wurde im Bewilligungszeitpunkt nicht vorausgesehen, dass das Bundesgericht die verwaltungsgerichtliche Rechtsauffassung nicht nur im Rahmen einer unmittelbar gegen den Entscheid vom 26. Februar 1998 gerichteten staatsrechtlichen Beschwerde, sondern anlÃ¤sslich einer spÃ¤teren Beschwerde gegen eine Ersatzregelung Ã¼berprÃ¼fen kÃ¶nne und dabei diese (in konkreter Normenkontrolle vorgenommene) ÃberprÃ¼fung mit einer abstrakten Normenkontrolle von § 17 GesundheitsG verknÃ¼pfen werde. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Aus dem nÃ¤mlichen Grund lÃ¤sst sich das bundesgerichtliche Urteil vom 9. MÃ¤rz 2005 entgegen der Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrenden nicht einer PraxisÃ¤nderung gleichstellen, welche das ZurÃ¼ckkommen auf eine VerfÃ¼gung nur ausnahmsweise zu rechtfertigen vermag. Im dargelegten Sinn kommt dem bundesgerichtlichen Urteil ein <i>hÃ¶herer</i> Stellenwert als einer blossen PraxisÃ¤nderung zu. Die Gleichstellung mit einer blossen PraxisÃ¤nderung erscheint zudem aus einem weiteren Grund nicht gerechtfertigt: </p> <p class="Urteilstext">Die Bewilligungen wurden den BeschwerdefÃ¼hrenden nicht vorbehaltlos erteilt. So zielte insbesondere Ziff. 3a der Bewilligung inhaltlich gerade darauf ab, eine andere Rechtsauffassung des Bundesgerichtes vorzubehalten. Damit wurde einer Unsicherheit Ausdruck verliehen, die sich auf die den Bewilligungen zugrunde liegende Praxis bezog. In der Folge Ã¤nderte die Gesundheitsdirektion ihre Praxis betreffend Selbstdispensationsbewilligungen bereits im Herbst 1998, als die grosse Anzahl der Bewilligungsgesuche und die Schwierigkeiten der Neuregelungen befÃ¼rchten liessen, dass die VerhÃ¤ltnisse bis zum Inkrafttreten neuer Vorschriften unumkehrbar prÃ¤judiziert wÃ¼rden. Im Zusammenhang mit der Sistierung eines Gesuches um Selbstdispensation hat das Bundesgericht damals darauf hingewiesen, dass das Verwaltungsgericht in seinem Entscheid vom 26. Februar 1998 aus der festgestellten Verfassungswidrigkeit von § 17 GesundheitsG nicht zwangslÃ¤ufig hÃ¤tte den Schluss ziehen mÃ¼ssen, dass bis zu einer gesetzlichen Neuregelung alle Bewilligungen in ZÃ¼rich und Winterthur zu erteilen seien. Es hÃ¤tte die damalige Beschwerde der HMO-Praxis auch zurzeit abweisen dÃ¼rfen und den Gesetzgeber lediglich auf die bestehende Rechtsungleichheit aufmerksam machen kÃ¶nnen. Diesen Weg habe das Verwaltungsgericht nun letztlich im Zuge der âPraxisÃ¤nderungâ eingeschlagen (BGr, 26. Mai 2003, 2P.225/2002, E. 4.5, www.bger.ch). â Einer PraxisÃ¤nderung gleichgestellt hat das Bundesgericht damit bereits die von der Gesundheitsdirektion ab Herbst 1998 verfÃ¼gten Sistierungen der rund 400 weiteren Bewilligungsgesuche bzw. die verwaltungsgerichtlichen Entscheide vom 16. Dezember 1999, 21. MÃ¤rz 2002 und 22. August 2002, mit welchen diese SistierungsverfÃ¼gungen geschÃ¼tzt worden waren. Diese Gesuche sind nun infolge des Bundesgerichtsentscheides vom 9. MÃ¤rz 2005 definitiv abgewiesen worden. Mit diesen rechtskrÃ¤ftigen Verweigerungen hat sich demnach die neue âPraxisâ in einem Mass etabliert und verfestigt, dass eine ÃberprÃ¼fung der bereits erteilten Bewilligungen gerechtfertigt erscheint.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.5 </b> Wie erwÃ¤hnt (E. 3.1) ist nach der Rechtsprechung bei bestimmten Fallgruppen das ZurÃ¼ckkommen auf formell rechtskrÃ¤ftige VerfÃ¼gungen nur unter besonders strengen Voraussetzungen, nÃ¤mlich nur dann zulÃ¤ssig, wenn besonders gewichtige Interessen die Durchsetzung des objektiven Rechtes (hier die ungeschmÃ¤lerte Durchsetzung von § 17 GesundheitsG) gebieten. Eine solche Konstellation liegt hier nicht vor: Mit den im Sommer 1998 erteilten Bewilligungen wurde den BeschwerdefÃ¼hrenden klarerweise kein subjektives Recht (im Sinn eines wohlerworbenen Anspruchs) eingerÃ¤umt. Sodann trifft auch die zweite Konstellation (Erteilung der Bewilligung im Rahmen eines Verfahrens, in dem die sich gegenÃ¼berstehenden Interessen allseitig geprÃ¼ft und gegeneinander abgewogen worden sind) im vorliegenden Fall nicht voll zu. Zwar ist mit diesem Kriterium richtigerweise nicht an die Bewilligungsverfahren, sondern an das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 26. Februar 1998 anzuknÃ¼pfen, welches die Erteilung der Bewilligungen ausgelÃ¶st hat, und dieses Urteil beruht zweifellos auf einer sorgfÃ¤ltigen InteressenabwÃ¤gung. Indessen bezog sich die Beurteilung, soweit sie unter dem Gesichtswinkel des letztlich ausschlaggebenden Gebots der Rechtsgleichheit vorgenommen wurde, ausschliesslich auf die Frage, ob die Regelung von § 17 GesundheitsG die Ãrzte in den StÃ¤dten ZÃ¼rich und Winterthur gegenÃ¼ber jenen in den Ã¼brigen 169 Gemeinden rechtsungleich behandle, was das Verwaltungsgericht bejahte und nunmehr vom Bundesgericht verneint wurde. Aufgrund des nunmehr vorliegenden Bundesgerichtsurteils stellt sich aber die Frage nach der Durchsetzung von § 17 GesundheitsG in einem weiteren Rahmen. Was schliesslich die dritte Konstellation anbelangt (welche dem Umstand Rechnung tragen will, dass von einer durch die VerfÃ¼gung eingerÃ¤umten Befugnis bereits Gebrauch gemacht worden ist), liegt hier ein solcher Sachverhalt auf den ersten Blick vor. Indessen ist zu beachten, dass dieses Kriterium seinem Sinn und Zweck nach auf FÃ¤lle ausgerichtet ist, in welchem mit der Aufnahme und AusÃ¼bung der bewilligten TÃ¤tigkeit erhebliche Investitionen verbunden waren. Das trifft hier nicht zu (vgl. dazu E. 3.7). </p> <p class="Erwgung2"><b>3.6 </b>Dass grundsÃ¤tzlich ein Ã¶ffentliches Interesse an der Durchsetzung von § 17 GesundheitsG bzw. des darin statuierten Verbotes der Medikamentenabgabe fÃ¼r Ãrzte in den StÃ¤dten ZÃ¼rich und Winterthur besteht, kann nicht bezweifelt werden. Das Bundesgericht hat bereits mehrfach festgestellt, dass BeschrÃ¤nkungen der Selbstdispensation in Ortschaften mit einer ausreichenden Medikamentenversorgung durch Apotheken im Ã¶ffentlichen Interesse stehen (BGE 118 Ia 175 E. 3; 111 Ia 184 E. 4).</p> <p class="Urteilstext">Bei der Gewichtung des Ã¶ffentlichen Interesses an der Durchsetzung dieses Verbotes gegenÃ¼ber den BeschwerdefÃ¼hrenden ist allerdings zu bedenken, dass die ihnen erteilten Bewilligungen per Ende 2007 ohnehin auslaufen wÃ¼rden. Gravierender erscheint jedoch die nunmehr verfestigte rechtsungleiche Behandlung gegenÃ¼ber den anderen Ãrztinnen und Ãrzten in ZÃ¼rich und Winterthur, welche definitiv keine Bewilligung erhalten. Zwar hat das Verwaltungsgericht â im Zusammenhang mit der Sistierung der weiteren Bewilligungsgesuche â dem Aspekt der Rechtsgleichheit zwischen denjenigen Ãrzten, die ihre Bewilligung noch bis im Sommer 1998 erhalten hatten, und denjenigen, die ihr Gesuch erst spÃ¤ter stellten, keine ausschlaggebende Bedeutung zugemessen (vgl. RB 2002 Nr. 59). In Ã¤hnlicher Weise hat das Bundesgericht in seinem Entscheid vom 9. MÃ¤rz 2005 â wenn auch im Zusammenhang mit der rÃ¤umlichen Abgrenzung in § 17 GesundheitsG â erwogen, die unterschiedliche Behandlung der Gewerbegenossen (den Ãrzten in den StÃ¤dten ZÃ¼rich und Winterthur einerseits sowie jenen in allen andern Gemeinden anderseits) falle nicht schwer ins Gewicht, da sie nicht den Kernbereich der Ã¤rztlichen TÃ¤tigkeit, sondern nur einen potenziellen Nebenbereich betreffe (E. 3.2). Aber immerhin bringt die direkte Medikamentenabgabe den Bewilligungsinhabern einen sehr beachtlichen Umsatz- und Einkommensanteil und verschafft ihnen schon seit Ã¼ber sieben Jahren einen massgeblichen und sich nunmehr als ungerechtfertigt erweisenden Wettbewerbsvorteil. Der Beseitigung dieser Rechtsungleichheit (zwischen denjenigen Ãrzten, die ihre Bewilligung noch bis im Sommer 1998 erhalten hatten und denjenigen, die ihr Gesuch erst spÃ¤ter stellten) ist daher im Rahmen der InteressenabwÃ¤gung ein erhebliches Gewicht beizumessen.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.7 </b>Dieses Ã¶ffentliche Interesse ist abzuwÃ¤gen gegenÃ¼ber den spezifischen Interessen der BeschwerdefÃ¼hrenden am Fortbestand der erteilten Bewilligungen. Dazu machen sie geltend, der Widerruf ausserhalb der speziellen WiderrufsgrÃ¼nde gemÃ¤ss der Bewilligung wÃ¼rde sie, nachdem sie sieben Jahre lang hÃ¤tten Medikamente abgeben dÃ¼rfen, relativ stark treffen, dies auch mit Bezug auf Praxiseinrichtungen, welche den Anforderungen der Heilmittelverordnung genÃ¼gen mÃ¼ssten. Betroffen wÃ¤ren ferner auch ihre Patientinnen und Patienten, zu denen oft ein langjÃ¤hriges VertrauensverhÃ¤ltnis bestehe. </p> <p class="Urteilstext">Der Grundsatz des Vertrauensschutzes soll einen VerfÃ¼gungsadressaten insbesondere davor schÃ¼tzen, dass er im Vertrauen auf eine ihn begÃ¼nstigende VerfÃ¼gung erhebliche Investitionen tÃ¤tigt, welche sich bei RÃ¼cknahme der VerfÃ¼gung als unnÃ¼tz erweisen oder die nicht ohne Nachteil wieder rÃ¼ckgÃ¤ngig gemacht werden kÃ¶nnen. Die den BeschwerdefÃ¼hrenden erteilten Bewilligungen mÃ¶gen zwar in den einzelnen Praxen zu speziellen Einrichtungen, zur Instruktion des Personals und auch zur Installation einer wirksamen Medikamentenkontrolle gefÃ¼hrt haben. Jedoch waren die BeschwerdefÃ¼hrenden offenbar schon im Sommer 1998 bereit, diese Investitionen zu tÃ¤tigen. Damals war aber noch gar nicht absehbar, ob das Bundesgericht auf die staatsrechtliche Beschwerde des Apothekerverbandes eintreten und diese allenfalls gutheissen werde oder wie im anderen Fall eine neue gesetzliche Regelung aussehen wÃ¼rde. Der in Aussicht stehende Ertrag aus dem Medikamentenverkauf veranlasste die BeschwerdefÃ¼hrenden demnach zu den notwendigen Investitionen auch ohne die Gewissheit, dass diese Ã¼ber die kommenden rund neun Jahre abgeschrieben werden kÃ¶nnen. </p> <p class="Urteilstext">Mittlerweile konnten die BeschwerdefÃ¼hrenden seit Ã¼ber sieben Jahren von ihren Bewilligungen Gebrauch machen und ihre getÃ¤tigten einmaligen Investitionen damit wohl amortisieren. Jedenfalls machen sie nicht geltend, dass sie noch wesentlich zusÃ¤tzlich investierten, nachdem einigermassen feststand, dass formell weder der Vorbehalt gemÃ¤ss Ziff. 3a noch derjenige gemÃ¤ss Ziff. 3b ihrer Bewilligungen greifen werde. Weiter kann angenommen werden, dass sich auch der vorhandene Bestand an Medikamenten innert der Liquidationsfrist durchaus ohne wesentliche Einbusse verkaufen lÃ¤sst. In der Beschwerdeschrift machen die BeschwerdefÃ¼hrenden in dieser Hinsicht auch nicht etwa geltend, diese Frist lasse sich nicht sinnvoll nutzen. </p> <p class="Urteilstext">Die Patienteninteressen spielen im Rahmen des Vertrauensschutzes keine Rolle, da die Patientinnen und Patienten selber nicht Adressaten der erteilten Bewilligungen waren und Ã¼ber deren genauen UmstÃ¤nde und HintergrÃ¼nde auch nicht im Bild sein dÃ¼rften. Zudem ist derzeit ohnehin Ã¤usserst ungewiss ist, ob die BeschwerdefÃ¼hrenden die Medikamentenabgabe auch nach Ablauf des Jahres 2007 aufgrund einer neuen gesetzlichen Regelung wÃ¼rden fortsetzen kÃ¶nnen. Greift bis dahin keine Regelung in ihrem Sinne, so werden ihre Patientinnen und Patienten die Medikamente ab 2008 ohnehin wieder Ã¼ber eine Apotheke beziehen mÃ¼ssen.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.8 </b>In AbwÃ¤gung sÃ¤mtlicher massgebender Interessen Ã¼berwiegt das Interesse an der einheitlichen Anwendung und Durchsetzung von § 17 GesundheitsG gegenÃ¼ber den privaten Interessen der BeschwerdefÃ¼hrenden am ohnehin befristeten Fortbestand ihrer Bewilligungen.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Zur VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit der Liquidationsfrist bringen die BeschwerdefÃ¼hrenden nichts vor. Insbesondere machen sie nicht geltend, dass die Frist von acht Wochen zu kurz wÃ¤re, um die vorhandenen MedikamentenbestÃ¤nde ohne Verlust zu verkaufen. Die ab Rechtskraft der VerfÃ¼gung greifende Frist gibt daher zu keinen weiteren Bemerkungen Anlass. </p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Demnach sind die Beschwerden abzuweisen. Bei diesem Verfahrensausgang werden die BeschwerdefÃ¼hrenden kostenpflichtig (§ 13 VRG in Verbindung mit § 70 VRG). Eine ParteientschÃ¤digung steht ihnen damit nicht zu (§ 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerden werden abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 20'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 20'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrenden, unter solidarischer Haftung fÃ¼r den Gesamtbetrag, zu je einem Siebzigstel auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Es werden keine ParteientschÃ¤digungen zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>