<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SB.2003.00069</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204186&amp;W10_KEY=13013569&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SB.2003.00069</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 28.04.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Einschätzung 2001</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Weiterbildungskosten Eine Weiterbildung liegt stets vor, wenn das Lernen darauf ausgerichtet ist, das zur Ausübung der betreffenden beruflichen Tätigkeit erforderliche Fachwissen zu aktualisieren, zu vertiefen und zu erweitern. Der pflichtige Ehemann war als Incident- und Problemmanager IT Services tätig, während er berufsbegleitend das acht Semester dauernde Studium der Betriebsökonomie an der Hochschule für Wirtschaft und Verwaltung Zürich absolvierte. Durch den Besuch dieser Hochschule hat er sich nicht vertiefte Kenntnisse und grössere Fähigkeiten im Bereich IT Services, sondern ganz allgemein in der Betriebsökonomie angeeignet. Dies ist als Ausbildung zum Betriebsökonomen und nicht als Weiterbildung im bisherigen Beruf zu qualifizieren, weshalb sich die entsprechenden Aufwendungen und Studienkosten als nicht abzugsfähige Berufsaufstiegskosten erweisen. Die Schätzung der Steuerrekurskommission, wonach ein Weiterbildungsanteil von 25 % vorliege, beruht auf einer unzureichend abgestützten tatsächlichen Grundlage. Nichteintreten auf die nach Ablauf der Beschwerdefrist gestellten Anträge der Pflichtigen infolge Unzulässigkeit einer Anschlussbeschwerde. Gutheissung der Beschwerde. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABZUGSFÃHIGKEIT">ABZUGSFÃHIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ALLGEMEINWISSEN">ALLGEMEINWISSEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANSCHLUSSBESCHWERDE">ANSCHLUSSBESCHWERDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSBILDUNG">AUSBILDUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSBILDUNGSKOSTEN">AUSBILDUNGSKOSTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BERUF">BERUF</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BERUFSAUFSTIEGSKOSTEN">BERUFSAUFSTIEGSKOSTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BETRIEBSÃKONOMIE">BETRIEBSÃKONOMIE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWEISLAST">BEWEISLAST</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: Steuern von Einkommen und VermÃ¶gen, Kapital, Ertra ST: EINKOMMENSSTEUER">EINKOMMENSSTEUER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINSCHÃTZUNG">EINSCHÃTZUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FACHHOCHSCHULE">FACHHOCHSCHULE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HOCHSCHULE FÃR WIRTSCHAFT UND VERWALTUNG">HOCHSCHULE FÃR WIRTSCHAFT UND VERWALTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: IT-SERVICES">IT-SERVICES</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: QUOTELUNG">QUOTELUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: QUOTEN">QUOTEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHÃTZUNG">SCHÃTZUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STUDIUM">STUDIUM</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNTERSUCHUNGSMAXIME">UNTERSUCHUNGSMAXIME</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WEITERBILDUNG">WEITERBILDUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WEITERBILDUNGSKOSTEN">WEITERBILDUNGSKOSTEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 30 BBG</span><br/><span class="ungerade">§ 26 Abs. I lit. d StG</span><br/><span class="gerade">§ 33 lit. b StG</span><br/><span class="ungerade">§ 132 StG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 1 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b><span>A, ein gelernter Maschinenmechaniker, war in den Jahren 1993 bis 1997 bei der D AG als Sachbearbeiter im Bereich Logistik tÃ¤tig und liess sich berufsbegleitend in einer hÃ¶heren Handelsschule zum technischen Kaufmann ausbilden. Von 1997 bis 1998 war er bei der E AG als Administrationsleiter in der Disposition angestellt. Am 1. Januar 1999 trat er bei der F AG die Stelle eines Incident- und Problemmanagers IT Services an. Am 4. Oktober 1999 verpflichtete sich seine Arbeitgeberin in einer "Ausbildungsvereinbarung [zur] Weiterbildung", ihn mit Blick auf den Besuch des von Oktober 1999 bis Oktober 2003 dauernden berufsbegleitenden Studiums der BetriebsÃ¶konomie an der Hochschule fÃ¼r Wirtschaft und Verwaltung ZÃ¼rich finanziell durch Ãbernahme der HÃ¤lfte der laufenden Kosten zu unterstÃ¼tzen. </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>B. </span></b><span>Das kantonale Steueramt veranlagte die Eheleute A und B fÃ¼r die Steuerperiode 2001 mit EinschÃ¤tzungs- und Einspracheentscheid vom 12. Juni 2003 bzw. 25. Juli 2003 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 79'200.- und einem steuerbaren VermÃ¶gen von Fr. 60'000.-. Dabei liess es die als Weiterbildungs­kosten geltend gemachten Kosten des Hochschulstudiums von Fr. 16'161.- nicht zum Abzug zu und wÃ¼rdigte ausserdem die von der Arbeitgeberin Ã¼bernommenen Schulkosten von Fr. 5'273.- als zusÃ¤tzliche steuerbare ErwerbseinkÃ¼nfte.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt1"><span>Die Steuerrekurskommission hiess den Rekurs der Pflichtigen am 29. Oktober 2003 teilweise gut und schÃ¤tzte diese fÃ¼r die Steuerperiode 2001 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 75'600.- und einem steuerbaren VermÃ¶gen von Fr. 60'000.- ein. Es betrachtete einen Anteil von 25 % der vom Ehemann getragenen Bildungskosten von Fr. 16'161.- als Weiterbildungskosten.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt1"><span>Mit Beschwerde vom 18. November 2003 beantragte das kantonale Steueramt dem Verwaltungsgericht, es seien die Pflichtigen mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 79'200.- und einem steuerbaren VermÃ¶gen von Fr. 60'000.- einzuschÃ¤tzen. Ausserdem verlangte es eine ParteientschÃ¤digung. Das Steueramt machte geltend, bei den Studienkosten handle es sich vollumfÃ¤nglich um Ausbildungskosten, die nicht abzugsfÃ¤hig seien.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><span>WÃ¤hrend die Steuerrekurskommission auf Vernehmlassung verzichtete, beantragten die Pflich­tigen, es seien "die Weiterbildungskosten der berufsbegleitenden Fachhochschule zum dipl. BetriebsÃ¶konomen FH weiterhin zum Abzug zuzulassen"; eventualiter seien "die Weiterbildungskosten teilweise nach Kriterien der ZuordnungsfÃ¤higkeit bzgl. der KausalitÃ¤t des [vom pflichtigen Ehemann] ausgeÃ¼bten Berufs anzuerkennen (bspw. Dreiviertel Weiterbildung zu Einviertel Ausbildung)". Ausserdem verlangten sie die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><span>Der Einzelrichter Ã¼berwies die Akten der 2. Kammer zur Entscheidung.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span> zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Gegen den Entscheid der Rekurskommission oder ihres PrÃ¤sidenten kÃ¶nnen laut § 153 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) der Steuerpflichtige, das kantonale Steueramt und die Gemeinde innert 30 Tagen nach Zustellung Beschwerde erheben. Eine nach Fristablauf eingereichte Beschwerde ist unwirksam, weshalb darauf nicht einzutreten ist. Aus diesem Grund besteht denn auch im Steu­erbeschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht keine MÃ¶glichkeit, Anschlussbeschwer­de mit eigenstÃ¤ndigen AntrÃ¤gen zu erheben (RB 2001 Nr. 94).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Der angefochtene Rekursentscheid wurde der Vertreterin der Pflichtigen am 4. November 2003 zugestellt. Diese reichte ihre Beschwerdeant­wort am 31. Dezember 2003 ein, mithin geraume Zeit nach Ablauf der dreissigtÃ¤gigen Beschwerdefrist.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Somit ist auf die von den Pflichtigen in der Beschwerdeantwort gestellten AntrÃ¤ge, die Kosten des Fachhochschulstudiums voll bzw. zu Dreiviertel zum Abzug zuzulassen, nicht einzutreten, weil sie auf die Erhebung einer Anschlussbeschwerde hinauslaufen. Dementsprechend sind auch die tatsÃ¤chlichen Vorbringen in der Beschwerdeantwort nicht zu hÃ¶ren, soweit sie sich als Noven erweisen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Mit der Steuerbeschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen laut § 153 Abs. 3 StG alle Rechtsverletzungen, einschliesslich Ãberschreitung oder Missbrauch des Ermessens, und die unrichtige oder unvollstÃ¤ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts geltend gemacht werden.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Das Verwaltungsgericht hat sich infolgedessen auf die reine Rechtskontrolle zu beschrÃ¤nken; dazu gehÃ¶rt auch die PrÃ¼fung, ob die Vorinstanzen den rechtserheblichen Sachverhalt gesetzmÃ¤ssig festgestellt haben. Dem Gericht ist es daher verwehrt, das von der Re­kurs­kommission in Ãbereinstimmung mit dem Gesetz ausgeÃ¼bte Ermessen auf Angemessen­heit hin zu Ã¼berprÃ¼fen und so sein Ermessen anstelle desjenigen der Rekursinstanz zu setzen. Die PrÃ¼fungsbefugnis des Verwaltungsgerichts erstreckt sich lediglich auf rechtsverletzende Ermessensfehler, d.h. auf ErmessensÃ¼berschreitung und auf Ermessensmissbrauch.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Ihr Ermessen Ã¼berschreitet die BehÃ¶rde, wenn sie den Rahmen des ihr gesetzlich zustehenden Ermessens verlÃ¤sst, indem sie nach Ermessen entscheidet, obwohl ihr das Gesetz kein solches einrÃ¤umt. Ein Ermessensmissbrauch liegt vor, wenn die BehÃ¶rde das Ermessen zwar im gesetzlich vorgegebenen Rahmen ausÃ¼bt, dieses aber unter sachfremden Gesichtspunkten oder in Missachtung allgemeiner Rechtsprinzipien betÃ¤tigt; das ist insbesondere der Fall, wenn die ErmessensbetÃ¤tigung als unhaltbar, als willkÃ¼rlich und rechtsungleich erscheint (RB 1999 Nr. 147).</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Bei unselbstÃ¤ndiger ErwerbstÃ¤tigkeit werden als Berufskosten laut § 26 Abs. 1 lit. d StG die mit dem Beruf zusammenhÃ¤ngenden Weiterbildungs- und Umschulungskosten abgezogen. Nicht abzugsfÃ¤hig sind demgegenÃ¼ber gemÃ¤ss § 33 lit. b StG die Ausbildungskosten.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Unter den Ausbildungskosten sind Aufwendungen zu verstehen, welche die AusÃ¼bung eines bestimmten Berufs Ã¼berhaupt ermÃ¶glichen oder hierzu befÃ¤higen. Sie bilden mangels qualifiziert engen wesentlichen Zusammenhangs mit einer vorbeste­henden so genannten an­gestammten beruflichen TÃ¤tigkeit keine Berufskosten im Sinn des Gesetzes (vgl. RB 1995 Nr. 36, auszugsweise verÃ¶ffentlicht in StE 1995 B 22.3 Nr. 57), sondern nicht abzugsfÃ¤hige private Lebenshaltungskosten (vgl. Philip Funk, Der Begriff der Gewinnungs­kosten nach schweizerischem Einkommens­steuerrecht, GrÃ¼sch 1989, S. 95; August Reimann/Ferdinand Zuppinger/Erwin SchÃ¤rrer, Kommentar zum ZÃ¼rcher Steuergesetz, 2. Bd., Bern 1963, § 25 N. 18).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>DemgegenÃ¼ber gelten Aufwendungen, mit welchen die Erhaltung und/oder Sicherung der vom Steuerpflichtigen erreichten beruflichen Stellung oder der Aufstieg in eine gehobenere Stellung im angestammten Beruf bezweckt wird, als Weiterbildungskosten und sind damit abzugsfÃ¤hige Berufskosten (VGr, 3. Juli 1996, StE 1997 B 27.6 Nr. 12 E. 1b mit weiteren Hinweisen). Solche Kosten sind also Auslagen, die getÃ¤tigt werden, um im angestammten Beruf auf dem Laufenden zu bleiben oder dessen steigenden oder neuen Anforderungen zu genÃ¼gen (Ziff. 3.2 Abs. 1 des Kreisschreibens Nr. 26 der EidgenÃ¶ssischen Steuerverwaltung vom 22. September 1995 betreffend Abzug von Berufskosten der unselbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit, ASA 64 [1995/96] S. 692 ff., 693 f.), aber auch solche Aufwendungen, die den Erwerb besonderer Fachkenntnisse mit Blick auf eine Spezialisierung oder den Aufstieg im angestammten Beruf bezwecken (vgl. Peter Locher, Kommentar zum DBG, Therwil/Basel 2001, Art. 26 N. 62 f.).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Zielen die Aufwendungen aber auf einen Aufstieg in eine von der bisherigen BerufstÃ¤tigkeit zu unterscheidende hÃ¶here Stellung oder gar in einen anderen Beruf, so sind die betreffenden Aufwendungen als solche fÃ¼r die Ausbildung zu einem neu­en Beruf zu wÃ¼rdigen und demzufolge zu den grundsÃ¤tzlich nicht abzugsfÃ¤higen privaten Lebenshaltungskosten zu rechnen (BGE 113 Ib 114 E. 3 = StE 1988 B 27.6 Nr. 5; Locher, Art. 26 N. 64; Markus Reich in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht I/1, 2. A. Basel etc. 2002, Art. 9 StHG N. 11 f.).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Im 4. Kapitel "Berufsorientierte Weiterbildung" vermittelt die Vorschrift von Art. 30 lit. a des Berufsbildungsgesetzes vom </span>13. Dezember 2002 (BBG) <span>jedenfalls insofern ein taugliches Kriterium fÃ¼r den Weiterbildungsbegriff von § 26 Abs. 1 lit. d StG, als die </span>berufsorientierte Weiterbildung dazu dient, "durch organisiertes Lernen bestehende berufliche Qualifikationen zu erneuern, zu vertiefen und zu erweitern [â¦]". Die in Art. 30 lit. a und lit. b BBG erwÃ¤hnten weiteren Zwecksetzungen, "neue berufliche Qualifikationen zu erwerben" bzw. "die berufliche FlexibilitÃ¤t zu unterstÃ¼tzen", erweisen sich indessen als Elemente der Umschulung oder Ausbildung. <span>Eine Weiterbildung liegt stets vor, wenn das Lernen darauf ausgerichtet ist, das zur AusÃ¼bung der betreffenden beruflichen TÃ¤tigkeit erforderliche Fachwissen zu aktualisieren, zu vertiefen und zu erweitern. Das in Frage stehende berufliche Fachwissen kann in der Praxis erlernt worden sein. Einer diesbezÃ¼glichen eigentlichen Grundausbildung â die es im Ãbrigen fÃ¼r verschiedene berufliche TÃ¤tigkeiten gar nicht gibt â bedarf es nicht. Soweit die Allgemeinbildung verbessert werden soll, handelt es sich in der Regel steuerrechtlich um zusÃ¤tzliche Ausbildung. Werden derartige Kenntnisse im Rahmen der beruflichen Weiterbildung vermittelt, so vermÃ¶gen sie an der Qualifikation der hierfÃ¼r getÃ¤tigten Aufwendung als Weiterbildungskosten nichts zu Ã¤ndern, sofern ihnen nur untergeordneter Charakter zukommt. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.3 </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.3.1 </span></b><span>Das Steuerrekursverfahren wird von der Untersuchungsmaxime beherrscht. Nach diesem Verfahrensgrundsatz ist die Rekurskommission verpflichtet, die rechtserheblichen Tatsachen von Amtes wegen abzuklÃ¤ren und ihrem Entscheid nur solche Tatsachen zugrunde zu legen, von deren Vorhandensein sie sich Ã¼berzeugt hat. Denn Ziel der Sachverhaltsermittlung ist nach dem Grundsatz von § 132 StG stets, die fÃ¼r eine vollstÃ¤ndige und richtige Besteuerung massgebenden tatsÃ¤chlichen und rechtlichen VerhÃ¤ltnisse festzustellen. Der nach dem Gesetz umfassenden Untersuchungspflicht mÃ¼ssen indessen aus praktischen GrÃ¼nden Schranken gesetzt sein. So ist die Rekurskommission nur insoweit zur Untersuchung verpflichtet, als der Steuerpflichtige an der Sachverhaltsermittlung gehÃ¶rig mitwirkt. Weil fÃ¼r steueraufhebende und ‑mindernde Tatsachen, fÃ¼r die der Steuerpflichtige die Beweislast trÃ¤gt, regelmÃ¤ssig die natÃ¼rliche Vermutung streitet, dass er alle ihn entlastenden UmstÃ¤nde von sich aus vorbringt, besteht seine Obliegenheit zur Mitwirkung hinsichtlich solcher Tatsachen auch darin, sie geltend zu machen, darzutun und nachzuweisen. Diesen Nachweis hat der Steuerpflichtige durch eine substanziierte Sachdarstellung in der Rekursschrift anzutreten, wobei er die erforderlichen Beweismittel beizulegen oder wenigstens genau zu bezeichnen hat. Fehlt es daran, trifft die Rekurskommission keine weitere Untersuchungspflicht; namentlich hat sie nichts vorzukehren, um sich die fehlenden Grundlagen zu beschaffen (RB 1987 Nr. 35, mit Hinweisen, auch zum Folgenden).</span></p> <p class="Erwgung3">Die Substanziierungslast des Steuerpflichtigen wird indessen dadurch gemildert, dass die Anforderungen an die VollstÃ¤ndigkeit der Sachdarstellung nicht Ã¼berspannt werden dÃ¼rfen: Hat der Steuerpflichtige eine nicht vÃ¶llig lÃ¼ckenlose Sachdarstellung gegeben, muss die Rekurskommis­sion danach trachten, diesen Mangel durch eine ergÃ¤nzende Untersuchung zu beheben. </p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.3.2 </span></b><span>Die Beweislosigkeit, die sich einstellt, wenn der Steuerpflichtige seine Mitwirkungspflicht hinsichtlich steueraufhebender oder -mindernder Tatsachen â z.B. bei einem von ihm geltend gemachten Abzug â nicht erfÃ¼llt, fÃ¼hrt grundsÃ¤tzlich nicht zu einer ErmessenseinschÃ¤tzung im Sinn von § 139 Abs. 2 StG. Vielmehr ist diesfalls aufgrund der allgemeinen Beweislastregel (vgl. BGr, 22. Februar 1993, ASA 62 [1993/94], S. 720 E. 5b; BGE 121 II 257 E. 4c/aa) zu Ungunsten des fÃ¼r derartige Tatsachen beweisbelasteten Steuerpflichtigen anzunehmen, die behaupteten Tatsachen hÃ¤tten sich nicht verwirklicht, und ge­stÃ¼tzt darauf der in Frage stehende Abzug nicht zu berÃ¼cksichtigen (vgl. etwa BGE 92 I 393 = ASA 36 [1967/68], S. 192 und BGr, 10. Juli 1977, ASA 46 [1977/78], S. 512).</span></p> <p class="Erwgung3"><span>Unter bestimmten Voraussetzungen ist allerdings ausnahmsweise eine SchÃ¤tzung nach pflichtgemÃ¤ssem Ermessen auch bezÃ¼glich steueraufhebender und -mindernder Tatsachen zu treffen, dann nÃ¤mlich, wenn dem Steuerpflichtigen die gehÃ¶rige Mitwirkung an der Ermittlung dieser Tatsachen aus GrÃ¼nden, die er nicht zu vertreten hat, unmÃ¶glich oder unzumutbar ist (vgl. RB 1975 Nr. 54). Gleich verhÃ¤lt es sich, wenn das Bestehen eines Abzugs erwiesen ist, z.B. feststeht, dass dem Steuerpflichtigen Gewinnungskosten erwachsen sind, aber deren HÃ¶he ungewiss ist. In einem solchen Fall wÃ¤re es sachwidrig und damit willkÃ¼rlich, den Abzug nicht zu berÃ¼cksichtigen; vielmehr muss dessen HÃ¶he nach pflichtgemÃ¤ssem Ermessen geschÃ¤tzt werden (vgl. Martin Zweifel in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht I/1, 2. A., Basel etc. 2002, Art. 46 StHG N. 30).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.4 </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.4.1 </span></b><span>Das vom Pflichtigen besuchte, acht Semester dauernde berufsbegleitende Studium der BetriebsÃ¶konomie an der (Fach-)Hochschule fÃ¼r Wirtschaft und Verwaltung wird mit dem gesetzlich geschÃ¼tzten Titel eines (dipl.) BetriebsÃ¶konom FH (frÃ¼her: eidg. dipl. Betriebs­Ã¶konom HWV) abgeschlossen, welcher dem akademischen Grad eines Bachelor entspricht. Fachhochschulen sind nach Art. 2 des Fachhochschulgesetzes vom 6. Oktober 1995 (FHSG) "AusbildungsstÃ¤tten der Hochschulstufe, die grundsÃ¤tzlich auf einer beruflichen Grundausbildung aufbauen". Sie bereiten laut Art. 3 FHSG "durch praxisorientierte Diplomstudien auf berufliche TÃ¤tigkeiten vor, welche die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden erfordern". Sie vermitteln nach Art. 4 FHSG in den Diplomstudien den Studierenden Allgemeinbildung und grundlegendes Wissen und befÃ¤higen sie insbesondere, in ihrer beruflichen TÃ¤tigkeit selbstÃ¤ndig oder innerhalb einer Gruppe Methoden zur ProblemlÃ¶sung zu entwickeln und anzuwenden (lit. a) sowie die berufliche TÃ¤tigkeit nach den neuesten Erkenntnissen von Wissenschaft, Technik und Wirtschaft auszuÃ¼ben (lit. b). Das Fachhochschulstudium vermittelt somit, wie das UniversitÃ¤tsstudium, besonders hoch stehende Berufskenntnisse und unterscheidet sich von diesem dadurch, dass es nicht vorrangig wissenschaftlich, sondern vorwiegend praxisorien­tiert ist.</span></p> <p class="Erwgung3"><span>Das Studium an der Hochschule fÃ¼r Wirtschaft und Verwaltung erfordert eine praktische BerufsausÃ¼bung â zur Hauptsache entweder </span>eine Grundausbildung in einem der Studienrichtung verwandten Beruf bei einer BerufsmaturitÃ¤t (Art. 5 Abs. 1 FHSG) oder eine mindestens einjÃ¤hrige Berufserfahrung auf dem Gebiet der gewÃ¤hlten Studienrichtung bei einem eidgenÃ¶ssisch anerkannten Zeugnis (Art. 5 Abs. 2 FHSG) â <span>und wird daher vielfach berufsbegleitend absolviert. Doch stellen die Kosten eines solchen Studiums allein aus diesem Grund keine Weiterbildungskosten dar. Denn Weiterbildung setzt den Erwerb zusÃ¤tzlicher oder die Erhaltung bisheriger Kenntnisse und FÃ¤higkeiten fÃ¼r die angestammte BerufsausÃ¼bung voraus. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.4.2 </span></b><span>Der Pflichtige war wÃ¤hrend des Besuchs der Hochschule als Incident- und Problemmanager IT Services tÃ¤tig. Die Kenntnisse und FÃ¤higkeiten, die er sich im Studium der Be­triebsÃ¶konomie erwarb bzw. erwerben konnte, gingen indessen weit Ã¼ber den Bereich der IT Services â d.h. der Dienste auf dem Gebiet der Informationstechnologie â hinaus. Das breite betriebswirtschaftliche Wissen eines "Generalisten", auf welches das Studium angelegt war, hÃ¤tte ihn befÃ¤higt, in verantwortlichen Linien- und Stabsstellen in Wirtschaft und Verwaltung anspruchsvolle Aufgaben und Positionen in zahlreichen Bereichen, wie Finanz- und Rechnungswesen, Controlling, WirtschaftsprÃ¼fung, Marke­ting und Verkauf, Or­ga­nisation, Logistik, Wirtschaftsinformatik, Personalwesen, Unter­nehmungsberatung und UnternehmungsfÃ¼hrung zu Ã¼bernehmen (vgl. RB 2002 Nr. 99 [Leitsatz] = StE 2003 B 22.3 Nr. 75, auch zum Folgenden).</span></p> <p class="Erwgung3"><span>Der Besuch der Hochschule fÃ¼r Wirtschaft und Verwaltung war fÃ¼r sich betrachtet als persÃ¶nlicher Leistungsausweis des Pflichtigen fÃ¼r die Erhaltung und Sicherung seiner Stellung im Beruf zweifellos hilfreich. Auch einige der im BetriebsÃ¶konomiestudium erworbenen allgemeinen Kenntnisse und FÃ¤higkeiten konnten in seinem angestammten Beruf auf dem Gebiet der IT Services sicherlich verwendet werden. Dennoch hat er nicht vertiefte Kenntnisse und grÃ¶ssere FÃ¤higkeiten in diesem Bereich, sondern ganz allgemein in der BetriebsÃ¶konomie erworben. Statt Spezialwissen auf dem Gebiet der IT Services hat er sich Allgemeinwissen als betriebswirtschaftlicher Generalist angeeignet. Das aber ist Ausbildung zum BetriebsÃ¶konomen und nicht Weiterbildung im bisherigen Beruf als Incident- und Problemmanager IT Services. Dass der Pflichtige aufgrund seines Hochschulstudiums spÃ¤ter â auf den 1 April 2003 â zum "Prozess-Owner" im "Prozess Service Level Management" und damit in eine hÃ¶here Kaderstelle befÃ¶rdert wurde, macht im Ãbrigen angesichts der Umschreibung dieser Stellenfunktion deutlich, dass der Aufstieg nicht in seinem bisherigen engeren Bereich des Incident- und Problemmanagers IT Services stattgefunden hat. Somit erweisen sich die Studienkosten aus dieser Sicht als nicht abzugsfÃ¤hige Berufsaufstiegskosten. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.5 </span></b><span>Sowenig es der AbzugsfÃ¤higkeit von Kosten der Weiterbildung im Sinn von § 26 Abs. 1 lit. d StG schadet, wenn in deren Rahmen in untergeordnetem Mass auch zur Erweiterung des Allgemeinwissens des Lernenden beigetragen wird, sowenig vermag der Umstand, dass im Rahmen einer Ausbildung in untergeordnetem Mass auch Kenntnisse und FÃ¤higkeiten vermittelt werden, die sich im angestammten Beruf verwerten lassen, die (teil­weise) AbzugsfÃ¤higkeit von Ausbildungskosten zu bewirken.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Die Rekurskommission hat einen "Weiterbildungsanteil" am BetriebsÃ¶konomiestudium von 25 % ermittelt, was einem nicht bloss untergeordneten Mass entspricht. Indessen hat sie diese SchÃ¤tzung auf einer unzureichend abgestÃ¼tzten tatsÃ¤chlichen Grundlage vorgenommen. So hat sie bloss ausgefÃ¼hrt, "einzelne FÃ¤cher (v.a. Englisch, Projektplanungstechnik, Informatik)" seien "zu einem nicht unerheblichen Teil" als Weiterbildung zu quali­fizieren, und mit Blick auf die FÃ¤cher "Mathematik", "Gruppenarbeit", "KreativitÃ¤ts- und Entscheidungstechniken" sowie "Angewandte Statistik" hat sie vermutet, der Weiterbildungsanteil dÃ¼rfte "substanziell" sein. Inwiefern aber diese FÃ¤cher eine Aktualisierung, Vertiefung oder Erweiterung der fÃ¼r den vom Pflichtigen ausgeÃ¼bten Beruf als Incident- und Problemmanager IT Services erforderlichen Kenntnisse und FÃ¤higkeiten bewirkten und in welchem quantitativen â auch zeitlichen â VerhÃ¤ltnis solche als Weiterbildung zu betrachtenden FÃ¤cher zum vermittelten gesamten Ausbildungsstoff gestanden haben, hat die Rekurskommission nicht dargetan und bleibt deshalb im Dunkeln.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Schliesslich ist anzumerken, dass es nicht Sache der RechtsmittelbehÃ¶rden sein kann, im wohlverstandenen Interesse der VerfahrensÃ¶konomie im Massenverfahren mit Bezug auf die AbzugsfÃ¤higkeit von Bildungskosten generell vereinfachende pauschale Quoten einzufÃ¼hren. Hierzu ist seiner Stellung und Funktion nach das kantonale Steueramt berufen, das jedoch bis anhin keine derartigen Vereinfachungen getroffen hat.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Das fÃ¼hrt zur Gutheissung der Beschwerde.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><span>Bei diesem Verfahrensausgang sind die Kosten der Beschwerdegegnerschaft aufzuerlegen (§ 151 Abs. 1 in Verbindung mit § 153 Abs. 4 StG) und ist ihr keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen. Dem obsiegenden BeschwerdefÃ¼hrer bleibt eine solche EntschÃ¤digung ebenfalls versagt, weil ihm die erfolgreiche Wahrung seiner rechtlichen Interessen nicht einen erheblichen Aufwand verursacht hat, der weit Ã¼ber das in Rechtsmittelverfahren Ã¼bliche Mass hinaus gegangen wÃ¤re (§ 17 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 in Verbindung mit § 152 und § 153 Abs. 4 StG; vgl. RB 1981 Nr. 5; RB 1986 Nr. 5). </span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Die Beschwerdegegner werden fÃ¼r die Steuerperiode 2001 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 79'200.- und einem steuerbaren VermÃ¶gen von Fr. 60'000.- eingeschÃ¤tzt.</p> <p class="Einzug2">2. Auf die AntrÃ¤ge der Beschwerdegegner wird nicht eingetreten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Rekurskosten werden den Beschwerdegegnern je zur HÃ¤lfte auferlegt, unter solidarischer Haftung fÃ¼r die gesamten Kosten.</p> <p class="Einzug2">4. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 500.-; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.- Zustellungskosten,<br/> Fr. 560.- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">5. Die Gerichtskosten werden den Beschwerdegegnern je zur HÃ¤lfte auferlegt, unter solida­rischer Haftung fÃ¼r die gesamten Kosten.</p> <p class="Einzug2">6. ParteientschÃ¤digungen werden nicht zugesprochen.</p> <p class="Einzug2">7. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</p> <p class="Urteilstext"><span>8. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>