<h2>SubmittedText<h2><p>Das Buwal hat durch den Gen-Weizen-Entscheid eine intensive öffentliche Debatte verursacht. Als Reaktion auf diese Ablehnung haben sich verschiedene Akteure, die wir aus der Gen-Schutz-Abstimmungskampagne kennen, zu Worte gemeldet. Gemeldet hat sich aber auch die Schweizerische Akademie der Naturwissenschaften (SANW). In einer Pressemitteilung stellen auch sie wie das Buwal fest, dass über die Auswirkungen gentechnisch veränderter Pflanzen auf die Umwelt tatsächlich noch wenig bekannt sei und hier Handlungsbedarf bestehe. Tatsächlich finden sich wenige Arbeiten zu dieser Thematik, die unabhängig durchgeführt wurden und publiziert sind. Wie stellt sich der Bundesrat zum Anliegen der SANW, die Risikoforschung in der Schweiz zu stärken, damit endlich interessenunabhängig Grundlagen zum Umgang mit diesen Organismen vorliegen, Grundlagen, die heute der Gesetzgebung und dem Vollzug offenbar fehlen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Wie die Schweizerische Akademie der Naturwissenschaften (SANW) in ihrer Pressemitteilung zutreffend hervorgehoben hat, bestehen für die Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen im Umweltbereich noch erhebliche Wissenslücken. Die vorliegende Auseinandersetzung zeigt, dass die Thematik politisch aktuell und sachlich sehr wichtig ist. Die Idee der SANW, die vorhandenen Wissenslücken möglichst weit zu schliessen, ist deshalb unterstützenswert.</p>