<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00941</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Gerichtsschreiberin Casanova</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 17. Dezember 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Urs Christen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Weinbergstrasse 18, 8001 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1967 und gelernter Zimmermann, meldete sich am 8. Juli 2011 (Eingangsdatum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Hinweis auf diverse somatische und psychische Probleme zum Leistungsbezug an (Urk. 7/13). Die IV-Stelle tätigte erste medizinische und erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Abklärungen und teilte dem Versicherten am 30. November 2011 mit, dass berufliche Eingliederungsmassnahmen noch nicht angezeigt seien, da der aktuelle Gesundheitszustand noch nicht ausreichend beurteilt werden könne (Urk. 7/30). In der Folge holte die IV-Stelle das bidisziplinäre Gutachten von Dr. Y.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. Z.___, Facharzt für Neurochirurgie, vom 20. Dezember 2012 ein (Urk. 7/52). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Mitteilung vom 22. Juli 2013 erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für ein Belastbarkeitstraining (Urk. 7/60), welche sie allerdings nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt am 20. August 2013 widerrief (Urk. 7/65). Am 2. Oktober 2014 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittlung abgeschlossen werde (Urk. 7/80). Die IV-Stelle tätigte weitere Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen und holte insbesondere das psychiatrisch-rheumatologische Gutachten von A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. B.___, Facharzt für Rheumatologie/Innere Medizin, vom 27. Januar 2016 ein (Urk. 7/103). Mit Schreiben vom 10. Oktober 2016 auferlegte die IV-Stelle dem Versicherten eine dahingehende Schadenminderungspflicht, dass er die rheumatologische Behandlung fortführen, das Antidepressivum wechseln und eine erneute psychotherapeutische Behandlung anzustreben habe (Urk. 7/111). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 10. Oktober 2016, Urk. 7/113; Einwand vom 24. November 2016, Urk. 7/121) sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügungen vom 11. Juli 2017 vom 1. März 2012 bis 31. Oktober 2014 eine halbe und vom 1. November 2014 bis am 30. September 2015 eine ganze Invalidenrente zu. Danach bestehe kein Rentenanspruch mehr (Urk. 2/1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob der Versicherte am 11. September 2017 Beschwerde und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, es sei ihm (zusätzlich zur ganzen Rente vom 1. November 2014 bis 30. September 2015) auch für die Zeit vom 1. März 2012 bis 31. Oktober 2014 und ab 1. Oktober 2015 bis auf Weiteres eine ganze, eventuell eine Teilrente aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zurichten (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 19. Oktober 2017 (Urk. 6 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 7/1-159) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 23. Oktober 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8). Der Beschwerdeführer nahm am 13. November </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2017 erneut Stellung und reichte weitere Unterlagen ein (Urk. 9 und Urk. 10/1-2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), was der Beschwerdegegnerin am 15. November 2017 mitgeteilt wurde (Urk. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür (Urk. 2), dass auf das psychiatrisch-rheumatologische Gutachten vom 27. Januar 2016 ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt werden könne. Entsprechend sei die angestammte Tätigkeit als Zimmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mann/Schreiner seit dem 21. März 2011 nicht mehr zumutbar. Nach Ablauf der Wartezeit sei gestützt auf das Gutachten eine angepasste Tätigkeit zu 50 % zumutbar gewesen. Da sich der Gesundheitszustand ab dem 14. August 2014 verschlechtert habe, sei auch eine angepasste Tätigkeit nur noch zu 30 % möglich gewesen. Aufgrund der Intensivierung der Therapie habe sich der Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand dann wieder verbessert und ab Juli 2015 sei eine angepasste Tätigkeit wieder zu 70 % zumutbar. Bei dieser Einschätzung würden die Einschränkungen aus psychiatrischer Sicht nicht berücksichtigt, da diese aufgrund der Therapier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit und der nicht ausgeschöpften Massnahmen nicht ausgewiesen seien. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Valideneinkommen sei, da der Beschwerdeführer nur in einem Teilzeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensum erwerbstätig gewesen sei, gestützt auf die Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE), Herstellung von Holzwaren, Niveau 2, festz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzen (LSE 2012 TA 1 Ziff. 16-18), für das Invalideneinkommen werde der Lohn für Hilfsarbeiter herangezogen (LSE 2012, TA1, Total, Männer). Stelle man die jeweiligen Einkommen gegenüber und berücksichtige man in der Zeit, in welchem nur eine 30%ige Restarbeitsfähigkeit vorgelegen habe, einen Leidensabzug von 10 %, resultierten ein Anspruch auf eine halbe Rente ab dem 1. März 2012 und eine ganze Rente vom 1. November 2014 bis zum 30. September 2015. Danach bestehe kein Rentenanspruch mehr. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber im Wesentlichen vor (Urk. 1), dass er eine langjährige Krankheitsgeschichte vorweise und somatisch als auch psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrisch Gesundheitsprobleme habe. Da Arztberichte vorgelegen hätten, die eine volle Arbeitsunfähigkeit vom 21. März bis zum 15. Juni 2011 bescheinigten, habe er auch Krankentaggelder erhalten. Der Beschwerdeführer sei bis heute nicht arbeitsfähig, was auch durch eine Vielzahl an medizinischen Berichten belegt werde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei nicht nachvollziehbar, dass sich der Gesundheitszustand im Jahr 2015 ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bessert haben und eine angepasste Tätigkeit wieder voll zumutbar sein solle. Auch die Nichtberücksichtigung des psychischen Gesundheitsschadens stehe in Wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch zu sämtlichen medizinischen Unterlagen. Da eine kombinierte Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung seit vielen Jahren vorliege, müsste die somatische und die psychische Einschränkung zusammengezählt werden, so dass eine 80%ige Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit resultiere. Selbst ohne Berücksichtigung der psychischen Einschränkungen sei gestützt auf die Berichte des Universitätsspitals C.___ von einer maximalen 50%igen Arbeitsfähigkeit aus somatischer Sicht auszugehen. Auch habe sich der Gesundheitszustand nach dem Aufenthalt in der Klinik D.___ nicht verbessert, so hätten die Ärzte in ihrem Austrittsbericht weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert. Der Hausarzt Dr. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, bestätige grundsätzlich die Ausfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen im MGZ-Gutachten und in den Berichten des Universitätsspitals C.___, halte aber fest, dass eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit von 25 auf 50 % keineswegs sicher sei. Damit sei ihm auch über den Sommer 2015 hinaus eine unbefristete Rente zu gewähren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch bezüglich des Rentenanspruches vom 1. März 2012 bis zum 31. Oktober 2014 sei festzuhalten, dass die kombinierte Persönlichkeitsstörung bereits seit mehreren Jahren bestehe. Sämtliche Arztberichte attestierten eine hochprozentige Arbeitsunfähigkeit, so auch der Arzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes. Gestützt auf den Bericht des Universitätsspitals C.___ sei davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer sicher ab 2014 bereits aus somatischen Gründen zumindest 70 % eingeschränkt gewesen sei. Auch für die Periode März 2012 bis Oktober 2014 sei von einer durchgehenden mindestens 70%igen Arbeitsunfähigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim Einkommensvergleich sei das Valideneinkommen nicht gestützt auf die LSE festzusetzen, sondern es sei sein zuletzt erzieltes Einkommen auf 100 % aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechnen, womit ohnehin – selbst ohne Berücksichtigung eines zu gewährenden Leidensabzuges - zumindest eine Viertelsrente resultiere.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Vernehmlassung zur Beschwerde führte die Beschwerdegegnerin aus, dass die Persönlichkeitsstörung aufgrund der im Wesentlichen unauffälligen Befunde, des weitgehend uneingeschränkten Tagesablaufs sowie der jahrelangen vollstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digen Integration im Erwerbsleben als invalidenversicherungsrechtlich ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zu werten sei. Bei den Berichten des Uni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsspitals C.___ handle es sich um eine andere Beurteilung eines im Wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen unveränderten Sachverhaltes, womit auch in somatischer Hinsicht keiner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lei Gründe bestünden, von der gutachterlichen Einschätzung abzuweichen (Urk. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 13. November 2017 wies der Beschwerdeführer erneut darauf hin, dass gestützt auf Dr. E.___ die Persönlichkeitsstörung zu berücksichtigen sei und sich die Gesamtsituation der somatischen Beschwerden verschlechtert habe (Urk. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.1</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.2</span><span> </span><span id="XX226"></span><span id="XX230"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span></p><p><span> </span><span>Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indika</span><span>toren, die es </span><span>–</span><span> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungs</span><span>faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits </span><span>–</span><span> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE</span><span> 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_590/2017 vom 1</span><span>5. </span><span>Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines rentenbe</span><span>grün</span><span>denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswir</span><span>kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). </span></p><p><span> </span><span>Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX234"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 7.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.3</span><span> </span><span id="XX236"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts kann die ärztliche Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsschätzung, zumindest ohne einlässliche Befassung mit den spezifischen normativen Vorgaben und ohne entsprechende Begründung, zwar den rechtlich geforderten Beweis des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 Abs. 2 ATSG) nicht erbringen, weil sie weitgehend vom Ermessen des medizinisch-psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischen Sachverständigen abhängt. Die medizinische Einschätzung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit ist aber eine wichtige Grundlage für die anschliessende juristische Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Frage, welche Arbeitsleistung der versicherten Person noch zugemutet werden kann (BGE 140 V 193 E. 3.2). Dabei gilt, dass die versicherte Person als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich gesund anzusehen ist und sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. BGE 141 V 281 E. 3.7.2). Hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit haben sich sowohl die medizinischen Sachverständigen als auch die Organe der Rechtsanwendung bei ihrer Einschätzung des Leistungsvermögens an den norma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Vorgaben zu orientieren; die Gutachter im Idealfall gemäss der entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend formulierten Fragestellung (BGE 141 V 281 E. 5.2). Die Rechtsanwender prüfen die medizinischen Angaben frei insbesondere daraufhin, ob die Ärzte sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten haben und ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der rechtser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (BGE 143 V 418 E. 6). Im Rahmen der Beweiswürdigung obliegt es den Rechtsanwendern zu überprüfen, ob in concreto ausschliesslich funktionelle Ausfälle bei der medizinischen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung berücksichtigt wurden und ob die Zumutbarkeitsbeurteilung auf einer objektivierten Grundlage erfolgte (BGE 141 V 281 E. 5.2.2; Art. 7 Abs. 2 ATSG). Es soll keine losgelöste juristische Parallelüberprüfung nach Massgabe des struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turierten Beweisverfahrens stattfinden (BGE 141 V 281 E. 5.2.3; vgl. auch A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ndreas Traub, in: Ueli Kieser [Hrsg.], Sozialversicherungsrechtstagung 2016, S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">142 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.3), sondern im Rahmen der Beweiswürdigung überprüft werden, ob die funktionellen Auswirkungen medizinisch anhand der Indikatoren schlüssig und widerspruchsfrei festgestellt wurden und somit den normativen Vorgaben Rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung tragen (BGE 141 V 281 E. 6; Urteil des Bundesgerichts 8C_260/2017 vom 1. Dezember 2017 E. 4.2.4). Entscheidend bleibt letztlich immer die Frage der funktionellen Auswirkungen einer Störung, welche im Rahmen des Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrechts abschliessend nur aus juristischer Sicht beantwortet werden kann. Nach BGE 141 V 281 kann somit der Beweis für eine lang andauernde und erhebliche gesundheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit nur dann als geleistet betrach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet werden, wenn die Prüfung der massgeblichen Beweisthemen im Rahmen einer umfassenden Betrachtung ein stimmiges Gesamtbild einer Einschränkung in allen Lebensbereichen (Konsistenz) für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit zeigt. Fehlt es daran, ist der Beweis nicht geleistet und nicht zu erbringen, was sich nach den Regeln über die (materielle) Beweislast zuungunsten der rentenanspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenden Person auswirkt (BGE 144 V 50 E. 4.3, 143 V 418 E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX111"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des ana</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">log anwend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/dd mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeit der Aufhebung beziehungsweise Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2d mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zuspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span id="VV042"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, waru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Ausein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">andersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die medizinische Aktenlage stellt sich im Wesentlichen folgendermassen dar:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___, Oberärztin am Universitätsspital C.___, Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin (folgend: Rheumaklinik C.___), notierte in ihrem Bericht vom 11. Mai 2011 folgende, gekürzt wiedergegebenen Diagnosen (Urk. 7/18/5 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Morbus Wegener</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Cervicospondylogenes Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kiefergelenks-Arthrose rechts mehr als links, rechts rezidivierend aktiviert</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumbo-vertebrales Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unspezifische Noduli im linken posterobasalen Unterlappen sowie im rechten apikalen Oberlappen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">COPD GOLD Stadium I</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende Knieschmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Vitamin B12-Mangel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronischer Nikotinkonsum (1 pack/day)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung mit vorwiegender Störung von anderen Gefühlen: Besorgnis, Anspannung, Ärger, Angst (ICD-10 F43.22)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Zimmermann be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treffe, sei der Beschwerdeführer für schwere Arbeiten aufgrund der zervikolumbo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertebralen Probleme sowie Gonarthrosen arbeitsunfähig. Allerdings sei eine Arbeitsfähigkeit für leichte bis mittelschwere Arbeiten in ergonomischer Position ohne repetitive Belastungen gut möglich, vorausgesetzt die Nebenwirkungen der laufenden Therapie mit Methotrexat seien in den Griff zu bekommen und die psychische Situation stabilisiere sich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 30. Mai 2011 erfolgte aufgrund eines Hallux rigidus rechts und einem Status nach Exostosenabtragung und Cheilektomie rechts 2003 eine Cheilektomie MP I rechts bei Dr. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates (Urk. 7/24/4 f.). Dr. G.___ führte in seinem Bericht vom 19. Juli 2011 aus, dass der Beschwerdeführer nun intensiv die Bewegungs- und Dehnungsübungen gemäss Instruktion täglich durchführen müsse, dann werde sich die Beweglichkeit wieder verbessern, so dass er wieder normal Laufen könne. Im Moment belaste er beim Gehen noch vermehrt den late</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ralen Fussrand (Urk. 7/24/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Y.___ und Dr. Z.___ hielten in ihrem von der Beschwerdegegnerin ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geholten Gutachten vom 20. Dezember 2012 folgende Diagnosen mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen auf die Arbeitsfähigkeit fest (Urk. 7/52/29):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumbovertebrales Schmerzsyndrom bei: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Morbus Scheuermann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Im Rahmen der Fehlstellung mit tiefsitzender Kyphose Scheitelpunkt der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Brustwirbelsäule (BWS) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">und sekundärer symptomatischer Instabilität der oberen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Lendenwirbelsäule (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">LWS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, symptomatische Facettengelenksarthrose bei: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">MRI-mässig nachgewiesene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">n osteodiskoligamentär bedingter fora</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">naler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> Stenose mit Kompression der Nerv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">enwurzel L3 links und der L5 beidseits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> und diskre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ten ödematösen Veränderungen an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">grenzend an Schmorl'sche Deckplattenveränderungen in LWK1 und LWK5 und multisegmentalen schweren Spondylarthrosen, betont der unte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ren LWS</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Cervicospondylogenes Schmerzsyndrom:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Differentialdiagnostisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">: cervicoradikulär C8 links, 6/12; MRI HWS 25.03.11: Breitbasige Diskusprotrusionen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">C4/5 linksbetont sowie 05/6 beidseits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> ohne Kontakt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zu den Nervenwurzeln aber Einengungen der Foramina interverte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bralia, keine Affektion von C8 beidseits. Osteo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sklerose des Proc. spino</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sus C4 unklarer Genese. Ventrale Spondylose der oberen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Halswirbelsäule (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">HWS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mittelschwere eher schwere affektive Störung ängstlich-depressiver Prä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gung: differentialdiagnostisch anhaltende, gemischte a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ffektive Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rung (ICD-10 F34.0); differentialdia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gnostisch länger dauernde Anpas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rung mit Depression und Beeinträchtigung von anderen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fühlen (ICD-10 F43.23) respektive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit Depression und Beeinträchtigung von anderen Gefühlen und Störung des Sozialverhaltens (ICD-10 F43.25) bei: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Erheblichen, seit Jahren bestehenden psychosozialen Belastungen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">treffend: Beziehung zur Ehepartnerin (ICD-10 Z63.0); Probleme in Verbin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dung mit Arbeit und (zuletzt) Arbeitslosigkeit (ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Z56</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">); Probleme in Verbindung mit ökonomischen Verhältnissen (zuletzt Bezug von Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leistungen) bei: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Verdacht auf gemischte Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit hielten sie folgende Diagnosen fest:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sporadischer schädlicher Gebrauch von Alkohol (ICD-10 F10.1) und Cannabinoi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">den (ICDE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-10 F12.1) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Polyangitis und Gra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nulomatose (vormals M. Wegener)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kiefergelenk-Arthrose rechts mehr als l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">inks, rechts rezidivierend akti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">viert </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Periarthropathie humeroscapularis beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Medialseitig betonte Gonarthrose beidseits </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unspezifische Noduli im linken posterobasalen Unterlappen sowie im recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">en apikalen Oberlappen, CT 03/11; CT Thorax 10/11</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">COPD GOLD Sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dium 1: Nikotinabusus 1 Pack/d </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Vitamin B12 Mangel (247 ng/l vom 03/2011) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">itamin D3 Mangel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer befinde sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit längerer Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in einer wenig stabilen Phase</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die aufgrund seiner Entwickl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungsbedingungen verständlich sei. Es kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> damit gerechnet werden, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter adäquate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n und seinen Fähigkeiten und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besonderen Begabungen angepassten Arbeitsbedingungen die Beschwerden in den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Griff </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bekäme und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> psychische Stabilität erreichen würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Diese würde sich sowohl auf psychischer wie auf kognitiver Ebene voraussichtlich so auswirken, dass keine Beeinträchtigunge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n zu erwarten wä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren. Somit wäre unter adäquaten Bedingungen (siehe auch Ausführungen zur angepassten bzw. zumutbaren Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit) keine negative Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zu erwarten. Im gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wärtigen Zustand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei seine psychisc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">he Befindlichkeit zweifellos psychisch und kognitiv nicht belastbar und die Auswirkung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en auf die Arbeitsfähigkeit seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erheblich. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf körperlicher Ebene bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine deutliche Einschränkung für schwere (über 15 kg) Arbeiten, welche Heben und Tragen von Lasten beding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere bei repetitiven Tätigkeiten, Tragen von Lasten auf Treppen oder Leitern, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> häufige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bücken, stehende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Täti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gkeiten etc. Diese Einschränkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen resultier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten aus strukturell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Veränderu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ngen der Lumbal- und der Halswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säule, wobei sich die letzteren auch ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gativ auf Beschwerden des Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tergürtels auswirk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en. Im sozialen Bereich be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stünden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">offenbar seit Jahren erhebliche Probleme. Diese führ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en zu Einschränkungen im sozialen Bereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, insbesondere auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dachtsweise geäusserten Diagnose de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Persönlichkeitsstörung (Urk. 7/52/34 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die bisherige Tätigkeit sei aufgrund der somatischen Beschwerden und der nega</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Beeinflussung der psychischen Probleme nicht mehr zumutbar (Urk. 7/52/35). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Anforderungen an den Arbeitsplatz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezüglich einer angepassten Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">soll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en sich an den Erkenntnissen bei der Arbeitserprobung (BEFAS) orientieren. Aus diesem Grund w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diese Massnahme auch empfohlen. Eine pauschale Dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legung eines mutmassliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Zumutbarkeitsprofils, bei welchem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Fähigkeiten und besonderen Begabungen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführers nicht berücksichtigt wü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rden, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei nicht adäquat und orientiere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich lediglich an evidenten Einschränkungen. Bezogen auf die Tatsache, dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer trotz offensichtlich seit Jah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren bestehenden multiplen gesundheitlichen Problemen bis März 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voll gearbeitet habe, lasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zumindest annehmen, dass an seiner Motivation, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in einer zumutbaren Tätigkeit weiterzuarbeiten, nicht ernsthaft gezweifelt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den dü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Somit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei davon auszugehen, dass unter adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quaten Arbeitsbedingungen künftig eine 100%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsfähigkeit erreicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e. Diese Prognose kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Umständen gefährdet werden in Abhängigkeit der Entwicklung der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> syste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mischen Erkrankung des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fässsystems (Morbus Wegener</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; Urk. 7/52/38</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, hielt in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Bericht vom 23. Oktober 2013 folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest (Urk. 7/69):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kombinierte Persönlichkeitsstörung (querulatorische, implusive – Typ Borderline – abhängige, anankastische Züge)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vermutlich mittelgradig depressiver Zustand</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nannte er einen Zustand nach Cannabis-Abhängigkeit bis Juni 2012 und eine Nikotin-Abhängigkeit. Es hätten fünf Konsultationen stattgefunden, wobei der Beschwerdeführer keinen kurativen Auftrag formuliert habe. Er habe den Eindruck gewonnen, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer unter Anderem zur «Absicherung» bezüglich Versicherungsfragen erschie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen sei. Eine Modifikation der Persönlichkeitszüge sei grundsätzlich möglich, jedoch sei seitens des Beschwerdeführers kein Interesse vorhanden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer scheine nur halbtags einsatzfähig, wobei eine mittlere Leistungsfähigkeit bestehe. Aus psychiatrischer Sicht seien die Einschränkungen verminderbar durch eine Teilzeittätigkeit im geschützten Rahmen und eine ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichertenorientierte Psychotherapie, so dass die Arbeitsfähigkeit dereinst halb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätig in der freien Wirtschaft verwendbar sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. H.___ konstatierte, dass er beim Beschwerdeführer kein Interesse an einer Tätigkeit in der freien Wirtschaft habe feststellen können. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der Klinik für Rheumatologie des C.___ notierten in ihrem von der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin eingeholten Bericht vom 5. Dezember 2013 folgende, gekürzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiedergegebenen Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/71/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Polyangiitis und Granulomatose (vormals M. Wegener)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kiefergelenks-Arthrose rechts mehr als links, rechts rezidivierend aktiviert</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zervikospondylogenes Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumbovertebrales Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Periarthropatie humeroscapularis beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Medialseitig betonte Gonarthrose beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung mit vorwiegender Störung von anderen Gefühlen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Schreiner bestehe ab März 2011 eine volle Arbeitsunfähigkeit. Aufgrund der degenerativen Veränderungen seien Tätigkeiten langdauernd über Schulterhöhe sowie das Hantieren von Lasten über 25 kg nicht mehr zumutbar. Aufgrund des M. Wegener sei zudem die bei der Arbeit auftretende Holzstaubexposition un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">günstig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einer mittelschweren Arbeit sei er gemäss Arbeitsassessment mindestens zu 50 % leistungsfähig. In einer solchen Tätigkeit wäre eine Präsenz ganztags zwar möglich, aufgrund sich im Tagesverlauf kumulierender Beschwerden an multi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plen Körperregionen mit degenerativen Veränderungen aber nur mit zusätzlichen Kurzpausen von 2 Stunden täglich entsprechend einer Leistungseinbusse von 25 %. Zudem bestehe bei Therapieresistenz auf alle bisherigen Trainings</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen auch eine Beschwerdekumulation im Wochenverlauf, die durch einen zusätzlichen freien Tag aufgefangen werden könne, was einer Leistungseinbusse von 20 % entspreche. Daraus resultiere eine Arbeitsfähigkeit von derzeit 55 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der Klinik für Rheumatologie führten in ihrem von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin eingeholten Bericht vom 14. August 2014 (Urk. 7/78) aus, dass aufgrund der degenerativen Veränderungen im Bereich von HWS, LWS und den Kniege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenken eine verminderte Belastbarkeit der Wirbelsäule und Kniegelenke mit verminderter muskulärer Wirbelsäulen-/Rumpf- und Kniestabilisationsfähigkeit bestehe. Aufgrund der Polyangiitis und Granulomatose sei zudem die Arbeit als Schreiner aufgrund der auftretenden Holzstaubexposition als sehr ungünstig zu beurteilen. Aufgrund der degenerativen Veränderungen seien langandauernde und repetitive Tätigkeiten über Schulterhöhe sowie Hantieren von Lasten über 10 kg nicht zumutbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einer angepassten, leicht belastenden Tätigkeit sei der Beschwerdeführer aktuell zwei Tage die Woche mit Einhalten von zwei Stunden Zusatzpausen pro Tag und Vermeidung von repetitiven Arbeiten, insbesondere über Schulterhöhe und Heben/Transfer von Lasten über 10 kg einsetzbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer konsultierte am 26. Juni 2014 erneut Dr. H.___. Dr. H.___ führte darüber in seinem Bericht vom 29. Juni 2015 aus (Urk. 7/83/6 f.), dass die anamnestischen Angaben und Befunde seines Erachtens das Vorliegen einer kombinierten Persönlichkeitsstörung (mit verminderter Flexi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bilität usw.) bestätigten. Der Schweregrad einer allfälligen Depression könne er nicht einschätzen. Eine Behandlung habe seit Herbst 2013 nicht stattgefunden (im Sinne einer Modifikation der Persönlichkeitszüge und Adaption ans soziale Leben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 2. März bis zum 23. März 2015 befand sich der Beschwerdeführer in statio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">närer Behandlung in der Klinik für Rheumatologie (Austrittsbericht vom 23. März 2015, Urk. 7/105/5 ff.) und im Anschluss daran vom 23. März bis zum 16. April 2015 in der Klinik D.___. Die behandelnden Ärzte der D.___ hielten im Austrittsbericht vom 30. April 2015 1) eine chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Polyangiitis und Granulomatose, 2) ein lumbovertebrales Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> linksbetont, 3) ein cervicospondylogenes Schmerzsyndrom und 4) eine Periar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pathie humeroscapularis beidseits fest (Urk. 7/95). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer habe bereits zu Beginn des stationären Aufenthaltes über Ruhe- und Belastungsschmerzen an wechselnden Schmerzpunkten (Schultern beidseits, HWS, LWS mit Ausstrahlungen bis ins linke ein bis Fuss, Hüftgelenke und Kniegelenke beidseits) mit einer Intensität von VAS 4-7/10 geklagt. Die Beweglichkeit der LWS, HWS, des Kniegelenkes links und der Schultergelenke beidseits hätten sich bei Eintritt schmerzhaft gezeigt. Ausserdem seien die HWS-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beweglichkeit massiv und die Schultergelenke beidseits schmerzhaft einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen. In den Schultern sei keine endgradige Flexion möglich gewesen. Beim Austritt seien die Schmerzen in Ruhe bei VAS 4/10 gelegen, die Druckschmerzen an Wirbeln seien geringer und die Kopfneigung, Beweglichkeit der Hände, Füsse und Hüfte sei besser möglich gewesen – unter Cortison hätten sich die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den somit gebessert. Er habe ein Heimprogramm erkannt und könne es selbstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig anwenden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der psychologischen Behandlung habe er an verhaltensthera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen und ressourcenorientierten Einzelgesprächen teilgenommen. Thematisch seien die Krankheitsverarbeitung, die Vermittlung von Schmerzbewältigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tegien sowie Entspannungsverfahren und eine psychotherapeutische Beglei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung während des Aufenthaltes im Vordergrund der psychologischen Behandlung ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standen. Es seien Selbstmanagementstrategien mit Mikropausen-Einsatz erarbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet worden. Zur weiteren Stabilisierung und Rückfallprophylaxe empfählen sie die Aufnahme einer ambulanten Psychotherapie. Der Beschwerdeführer möchte selber für die ambulante Nachbehandlung sorgen und diese per C.___ aufgleisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___ und Dr. B.___ notierten in ihrem Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten vom 27. Januar 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/103/37): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Polyangiitis und Granulomatose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (vormals Morbus Wegener) mit Erstmanifestation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> 08/2010 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">und Erstdiagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> 03/2011 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach rezid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ivierenden nasalen Krustenbild</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ungen, Nasenseptum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">perforation Erstdiagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> 10/2013 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ezidivierende Polyarthralgien im Bereiche der Fingergrund- und Mittelgelenke, ohne Nachweis gesicherter Synovitiden </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuell ohne Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">se weder für eine autoimmunent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zündliche Mitbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">teiligung der Na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">senschleimhäute und des Septums noch Hinweise für eine entzündliche Aktivität im Bereiche der Finger- und Handgelenke beidseits </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Bewegungs- und belastungsabhängige Schmerzen betont am rechten Schultergelenk bei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Arthro-MRI-dokumentierter Tendinopathie der Supraspinatussehne und des kranialen Anteils der Subskapularissehne ohne Rotatoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">man</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">schetten-Läsion </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Belastungsabhängige zervikovertebrale und lumbovertebrale Schmerzen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">hne Facettengelenks- oder radikuläre Symptomatik bei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diskusprotrusion C4/C5 ohne Kontakt zur Nervenwurzel </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Morbus Scheuermann der lumbalen Wirbelsäule mit schmorl'schen Deckplattenveränderungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Lendenwirbelkörper (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">LWK</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> 1 und LWK 5, foraminale Stenosebildung mit Kompression der Nerven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">wurzel L3 links und L5 beidseits </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ktuell ohne Hinweise für eine anhaltende Nervenwurzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">matik oder Kompression </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">edial betonte beginnende Gonarthrosen beidseits </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Aktuell ohne Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">se für eine entzündliche Komponente mit guter Kompensation bei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Teilmeniskektomie links 1992, wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">holter Teilmeniskek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tomie mit Ba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ker-Zysten-Exzision 2006 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach arthroskopischer Teilmeniskektomie r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">echte mit offener Baker-Zysten-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Exzision Mai 2008, Kniearthroskopie rechts mit medialer Teilmeniskektomie Oktober 2007 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Belastungsbeschwerden im Bereiche der Grossze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hengrundgelenkes am rechten Fuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> bei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Cheilektomie MP l rechts am 30.05.2011 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kombinierte Persönlichkeitsstörung mit paranoiden und narzisstischen Zügen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> F61.0) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit notierten sie eine Kiefergelenks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">throse beidseits rechtsbetont, rechtsseitig Status nach wiederholter Entzün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aktivität, anteriore Disluxation Kiefergelenk rechts. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___ führte aus (Urk. 7/103/21 f.), es bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein mittelschwerer bis schwerer (Komorbidität) psychischer Gesundheitsschaden, der durch die Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stenz der Äusserungen des Beschwerdeführers und die Differenziertheit der Schilderungen als objektiviert betrachtet werden müsse,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zumal es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Hinweise auf eine Dramati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierung der Beschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Aggrava</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion oder Selbstlimi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung gebe. Zusätzlich bestünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausserdem objektive B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eschwerden im Bereich des Beweg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungsapparates (siehe rheumatologische Beurteilung unter 5.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es gebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Reihe von Therapieoptionen aus psychiatrischer Sicht, die nicht wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rden, wob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei sachlich angenommen werden mü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e, dass es nicht gelungen sei, zum Psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ater </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine tragfähige stabile thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutische Beziehung herzustellen. Misslingen einer therapeutischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beziehung gebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es gerade in der Psychiatrie, ohne dass dies schuldhaft einem der beiden beteiligten Personen vorgeworfen werden k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Für den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es aufgrund der diagnostizierten Persönlichkeitsstörung also krankheitsbedingt nur schwer möglich, Vertrauen zu fassen und eine Beziehung stabil aufrechtzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhalten. Er (und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seine Frau) hätte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n den Eindruck, dass die psychiatrische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung nichts br</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inge und die Beurteilung von Dr. H.___ klinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutachterlicher Sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch nicht so, als ob eine gute Beziehung hätte hergestellt werden können. Die Compliance </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bezügli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch der antide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressiven Pharmako</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie nicht gegeben, da er keine positive Wirkung der Medikation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fests</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tellen können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und da er oh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehin krankheitsbedingt Mühe habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Autoritäten, die ihm sagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was er zu tun habe. Diese Malcom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pliance </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aber nicht verschwiegen, sondern sofort und offen mitgeteilt. Eine grundsätzliche Beeinträchtigung der Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungscompliance sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aber nicht zu konstatieren, da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die somatischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlungen zuverlässig wahrnehme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sonst wäre keine - auch vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angegebene - Besserung eingetreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die fehlende medikamentöse Compliance </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde inhaltlich nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründet. Wenn er eine gute therapeutische Beziehung hätte, kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nnte er dies mit seinem Psychiater besprechen. Dies sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht möglich, weil es keine entsprechende Beziehung zu einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiater gebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was wahrscheinlich auch auf die bestehende Persönlichkeitsstörung zurückzuführen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit zur Therapieadhärenz sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> daher in diesem Kontext als krankheitsbedingt eingeschränkt zu beurteilen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von den anderen Vorbeurteilern genannten psychosozialen Faktoren (Bezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung zur Ehefrau, Arbeitslosigkeit, enge öko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nomische Verhältnisse) seien nicht als ursächlich zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trachten, sondern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Folge der festgestellten Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung bzw. teilweise auch die Folge der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matisch bedingten Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung der Arbeitsunfähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ erläuterte (Urk. 7/103/34 f.), der Beschwerdeführer leide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an einer Mehretagenbelas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungs-Schmerzproblematik. Einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedingt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Rahmen einer chronischen Polyangiitis und Granulomatose mit Erstdiagnose im März 2011, andererseits bedingt durch degenerative Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderungen im Bereiche Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelenke rechtsbetont, Kniegelenke, im Bereiche des Grosszehengrundgelenkes bei Status nach Cheilektomie MP l, HWS- und LWS-Segmente. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Zeitpunk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t der heutigen Untersuchung sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ewegungsapparat gut kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pensiert.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Seit der halbjährlichen Behandlung mit Mabthera, zusätzlich täglich Arava-Einnahme von 20 mg, kombinier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t mit Prednison täglich 5 mg habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Entzündungsaktivität weitestgehend beruhigt. Der Beschwerdeführer bestätige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass er seit der halbjährlichen Mabtherainfusion </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weder entzündliche Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen im Bereiche der Nasenschleimhäute und des Septums habe, noch im Bereiche der Hände. Dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei so,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seit er nach der Entlassung aus dem stationären Aufenthalt der Klinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diese Kombination der immun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suppressiven Behandlung anwende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Betreuung finde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am Universitätsspital </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> statt. Vor de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Eintritt in die erwähnte Reha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Klinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Entzündungsaktivität wesentlich ausgeprägter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen, das sei der Anlass gewesen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Behandlungsfrequenz mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Mabthera zu verkürzen. Dies habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> offensichtlich einen Erfolg vermittelt, indem seither, d.h.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seit gut einem halben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Jahr keine Entzündungsaktivität weder objek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tivierbar noch subjektiv wahrnehmbar mehr besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e degenerati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">v bedingten Beschwerdeetagen sei die Situation eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls or</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dentlich bis gut kompensiert, unter Einhalten von Schonkriterie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">her nicht zu einer Dekompe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nsation gekommen, dies bestätige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch das spon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tane Bewegungsverhalten und die Befunderhebung bei der Untersuchung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wecks Aufrechter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten einer vorläufig nicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlungsbedürftigen Problematik an den erwähnten verschiedenen Etagen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aber das Einhalten von Schonkriterien unabdingbar, mit der Möglic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hkeit, immer wieder Pausen einzuhalten.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seit mehreren Monaten anhaltend bis heute ein zufriedenstellender Verlauf, wesentlich besser als vorausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend. Eingeschränkt müsse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwähnt werden, dass die Autoimmunerkrankung der Polyangiitis und Granu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lomatose schubartig verlaufen kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit nicht zu vermeidenden oder vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aussehbaren Exazerbationen, aufgrund aber des Verlaufes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit einem halben Jahr kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> davon ausgegangen werden, dass auch mittel- bis längerfristig eine s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tabile Situation bestehen bleibe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ffend zumutbare Belastungen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die zuletzt durchgeführte Tätigkeit als Schreiner, auch die vorausgegangenen beruflichen Aktivitäten zu anstrengend und die weiter unten ausgeführten Schonkriterien zu wenig berücksichtigend. Mit Blick auf alle erwähnten degene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rativ respektiv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> postoperativ bedingten Etagen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und der früher wesentlich aktiv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eren Autoi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mmunerkrankung ergä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben sich folgende Schonkriterien: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Keine grobmanuellen Tätigkeiten </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ideal Wechsel zwischen sitzenden, stehenden Arbeitsabläufen mit zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zeitlich kurzen Wegstrecken </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Keine repetitiv vornüber gebückten Arbeitsabläufe, keine wiederholten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gewichtsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lastungen über 20 kg </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Keine repetitiven Überkopfarbeiten mit dem rechten Arm, keine repe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tiven knienden Arbeitspositionen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einhalten dieser Schonkriterien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bezogen auf eine leichte bis zeitweise mittelschwere wechselbelastende Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bezogen auf ein volles Pensum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei eine 70%ige Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zumutbar und ausgewiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die verbleiben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de 30%ige Arbeitsunfähigkeit sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> deshalb notwendig, um wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holte Arbeitsunterbrüche und Pausen einhalten zu können, resp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ektive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> um nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Überlastung und damit mögliche Dekompensation zu provozieren. Mittel- bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> längerfristig sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht von einer zusätzlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verbesserung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes auszugeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en, aber auch nicht von einer Verschlechterung, da die dege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiven Veränderungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wie s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie radiologisch beschrieben seien,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehr lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sam voranschreiten würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bidisziplinär führten die Gutachter zur Arbeitsfähigkeit aus (Urk. 7/103/38), dass a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">us rein rheumatologischer Sicht für die ursprüngliche Tätigkeit als Zimmermann bzw. im Gartenbau eine völlige Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Für alle anderen, die rheumatologischen Schonkriterien berücksichtigenden Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weistätigkeiten hinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine 30%ige Arbeitsunfähigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in psychiatrischer Sicht bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mindestens eine 50%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit für die bisherige Tätigkeit und allfällige Verweistätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten. Im vorliegenden Fall lä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen aus psychiatrischer Sicht und aus somatischer Sicht voneinander klar unterscheidbare Erkrankungen vor, deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sich daher addier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en. Die depressive Störung und die somatische Erkrankung beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten einan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der in negativer Weise. Die kombinierte Persönl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung hingegen bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erheblich länger </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> davon ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r unabhängig. Sie beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die grundsätzliche Arbeitsfähigkeit, insbesondere die Zumutbarkeit des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für andere Arbeitgeber und Mita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rbeitende und sie beeinträchtige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ressourcen und somit seine Resilienz, also die Fähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die bestehenden Beschwerden (zumindest </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilweise) zu bewältigen. Es sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht ungewöhnlich, dass eine Persönlichkeitsstörung übe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r viele Jahre kompensiert bleibe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und erst im späteren Leben in die Arbeitsfähigkeit beeint</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rächtigender Weise dekompensiere. Es sei daher in die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sem Fall die psychiatrischerseits fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellte Arbeitsunfähigkeit zur rheumatologischerseits festgestellten Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit zu addieren, so dass in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sgesamt eine 80%ige Arbeitsunfähigkeit bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die verbleibende Restarbeitsfähigkeit von 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für Tätigkeiten, die den rheumatologischerseits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genannten Schonkriterien entsprä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnden Ärzte der Klinik für Rheumatologie des C.___ hielten in ihrem IV-Arztbericht vom 18. März 2016 fest, dass bei der bekannten chronisch-ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zündlichen Systemerkrankung aufgrund der schnelleren Erschöpfbarkeit sowie weiterhin noch persistierender Anthralgien nur eine leichte körperliche Tätigkeit zumutbar sei, ebenfalls seien bei multiplen degenerativen Veränderungen der Wirbelsäule sowie insbesondere der Schulter- und Kniegelenke keine schweren körperlichen Arbeiten mehr zumutbar. Aufgrund der entzündlichen Grunderkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung und der degenerativen Veränderungen der Wirbelsäule und Gelenke sei von einer Beschwerde-Akkumulation im Tages- und Wochenverlauf auszugehen, was auch in einer verminderten Leistungsfähigkeit resultiere. Insgesamt sei aktuell von einer Arbeitsfähigkeit in einer leichten körperlichen Tätigkeit mit Wechsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belastung von 25 % auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Verlauf sei von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit für leichte Tätigkeiten mit Wechselbelastung auszugehen (Urk. 7/105/3 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, dass der Beschwerdeführer seit Ablauf des Wartejahres (März 2012) in einer behinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsangepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig sei (Urk. 2/2). Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer brachte demgegenüber vor, dass dabei die psychischen Beschwerden unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigt geblieben seien. Auch sei die Einschätzung der Ärzte der Klinik für Rheumatologie vom 14. August 2014, in welcher sie eine 70%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit attestierten, aufgrund der Behandlung vom 29. Januar bis zum 15. Juli 2014 erfolgt, womit erstellt sei, dass er auch im Zeitraum vom 1. März 2012 bis zum 31. Oktober 2014 Anspruch auf eine ganze Rente habe (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___ und Dr. Z.___ gingen im Gutachten vom 20. Dezember 2012 da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von aus, dass der Beschwerdeführer unter adäquaten Arbeitsbedingungen eine volle Arbeitsfähigkeit erreichen könnte – die Prognose könnte in Abhängigkeit der systemischen Erkrankung gefährdet werden (vgl. E. 3.3). Diese Einschätzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entspricht auch der zuvor gemachten Aussagen von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 11. Mai 2011,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> welche - die Stabilisierung der psychischen Situation und die erfolgreiche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung der Nebenwirkungen der Therapie mit Methotrexat vorausgesetzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausging (vgl. E. 3.1). Nach dem Arbeitsassessment konstatierten die Ärzte der Klinik für Rheumatologie des C.___ im Bericht vom 5. Dezember 2013, dass der Beschwerdeführer in einer mittelschweren Tätigkeit gemäss Arbeitsassessment zu mindestens 50 % arbeits- bzw. leistungsfähig sei (E. 3.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___ attestierte dem Beschwerdeführer aus psychiatrischer Sicht in seinem Bericht vom 23. Oktober 2013 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit – führte aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dings gleichzeitig aus, dass er beim Beschwerdeführer kein Interesse an einer Tätigkeit in der freien Wirtschaft habe feststellen können (E. 3.4). Ob die von Dr. H.___ attestierte psychiatrische Einschränkung überhaupt invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsrechtlich relevant und beachtlich ist, kann offen bleiben, da die attestierte Arbeitsunfähigkeit nicht zum somatischen Gesundheitsschaden zu kumulieren ist sondern in diesem aufgeht, so dass ohnehin maximal von einer 50%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist gestützt auf die Berichte der behandelnden Ärzte der Klinik für Rheumatologie des C.___ sowie das Gutachten von Dr. Y.___ und Dr. Z.___ nach Ablauf des Wartejahres von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 14. August 2014 attestierten die behandelnden Ärzte der Klinik für Rheumatologie des C.___ eine verbleibende Restarbeitsfähigkeit von 30 % (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.6) und damit eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer wurde des Weiteren vom 2. März bis zum 16. April 2015 stationär behandelt (vgl. E. 3.8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Klinik für Rheumatologie des C.___ attestierten die Verschlechterung im Bericht vom 14. August 2014 – die letzte Kontrolle vor dem Bericht erfolgte allerdings bereits am 15. Juli 2014 (Urk. 7/78/3). Damit ist von einer Verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terung des Gesundheitszustandes ab 15. Juli 2014 auszugehen, womit die 30%ige Arbeitsfähigkeit bereits ab dem 1. Oktober 2014 zu berücksichtigen ist (vgl. Art. 88a IVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, wie sich der Gesundheitszustand bzw. die Arbeitsfähigkeit im Folgenden entwickelte:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das bidisziplinäre Gutachten vom 27. Januar 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfüllt sämtliche recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundlagen (vgl. E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Es beruht auf fachärztlichen Untersuchungen durch die Gutachter (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/103/9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; Urk. 7/103/45 ff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und wurde in Kenntnis der rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vanten Vorakten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/103/3 ff.; Urk. 7/103/40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ff.) abgegeben. Es würdigt die vorh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">andenen Arztberichte sorgfältig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/103/23 ff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/103/52</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Es berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden und setzt sich mit diesen hinreichend auseinander. Die Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einleuchtend und das Gutachten ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Grundsatz nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlüssig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___ und Dr. B.___ führten in ihrem Gutachten vom 27. Januar 2016 aus, dass der Bewegungsapparat gut kompensiert sei im Zeitpunkt der Untersuchung und der Beschwerdeführer bestätige, dass seit gut einem halben Jahr weder objektivierbar noch subjektiv wahrnehmbar eine Entzündungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aktivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tät bestehe (E. 3.9.3). Damit ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass sich der somatische Gesundheitszustand ca. 6 Monate vor der rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischen Untersuchung vom 8. Dezember 2016 (vgl. Urk. 7/103/2) wesentlich verbessert hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Beschwerde brachte der Beschwerdeführer dagegen vor, dass die behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Ärzte der Klinik für Rheumatologie des C.___ im Bericht vom 18. März 2016 von einer 25%igen Arbeitsfähigkeit ausgingen (Urk. 1 S. 4). Gemäss bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtlicher Rechtsprechung vermag allerdings der Umstand allein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnde Fachärzte eine vom eingeholten Gutachten abweichende Meinung äussern,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht Anl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ass zu weiteren Abklärungen geben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> oder das Gutachten in Frage zu s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anders würde es sich verhalten, wenn die behandelnden Ärzte konkrete, objektiv fassbare Aspekte namhaft machen, die dem ärztlichen Experten entgan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen sind oder mit denen er sich nicht befasst hat (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2006 U 58/06 E. 2.2) - was vorliegend allerdings </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klarerweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht der Fall ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Berichte der behandelnden Ärzte der Klinik für Rheumatologie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 18. März 2016 (vgl. E. 3.10) und vom 5. April 2016 (Urk. 7/120/19 ff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) vermögen damit nichts an der somatischen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. B.___ zu ändern. Im Bericht vom 31. August 2017 (Urk. 3/4) äussern sich die behandelnden Ärzte der Klinik für Rheumatologie des C.___ nicht zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers oder den konkreten Einschränkungen, womit dieser Bericht eine erhebliche Verschlechterung seit dem Gutachten nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu belegen vermag. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers führt auch die Berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung der Berichte von Dr. E.___ vom 16. November 2016 (Urk. 7/120/23 f.), 21. September und 9. November 2017 (Urk. 10/1-2) nicht zu einer aus soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht abweichenden Einschätzung, so sind darin keinerlei objektiv fass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Aspekte namhaft gemacht, welche Dr. B.___ entgangen wären. Des Weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren ist in Bezug auf Berichte von behandelnden Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräften auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Hinzu kommt, dass Dr. E.___ jeweils ausführlich zur psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischen Situation und deren Auswirkungen Stellung nimmt, wozu er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als Facharzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für Allgemeine Innere Medizin nicht berufen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus somatischer Sicht ist zusammenfassend von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit seit Juni 2015 auszugehen. Damit ist eine wesentliche Verbesserung eingetreten, womit ein Revisionsgrund gegeben und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Rentenanspruch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab dem 1. Oktober 2015 (vgl. Art. 88a IVV) entsprechend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">umfassend zu prüfen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist (vgl. E. 2.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Beweiswürdigung obliegt es den Rechtsanwendern zu überprüfen, ob in concreto ausschliesslich funktionelle Ausfälle bei der medizinischen Einschätzung berücksichtigt wurden und ob die Zumutbarkeitsbeurteilung auf einer objektivierten Grundlage erfolgte (vgl. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Entsprechend ist die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht durch A.___ anhand der Standardindikatoren zu prüfen: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erhobenen Befunde sind nicht als besonders schwer zu beurteilen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Im wesentlichen erhob er eine reduzierte affektive Schwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsfähigkeit und eine reduzierte Psychomotorik (vgl. Urk. 7/103/14 ff.). Hinzu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommt, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verschiedene Belastungsfaktoren (Bezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">probleme, Urk. 7/103/12; finanzielle Probleme, Urk. 7/103/10 und Urk. 7/103/13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) nannte die das Beschwerdebild mitprägen. Damit sind die diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relevanten Befunde als lediglich mässig und nicht besonders schwer zu beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Behandlungserfolg führte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, dass die mittelfristige Prognose betreffend der diagnostizierten Persönlichkeitsstörung ungünstig sei, da die Therapie von Persönlichkeitsstörungen eine längere Zeit und ein gutes thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peutisches Bündnis benötige, was offenbar bisher nicht zustande gekommen sei. Die langfristige Prognose sei – bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer gelingenden Psychotherapie der Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeitsstörung – als vorsichtig günstig zu beurteilen. Es sei also möglich aber nicht sicher, dass die auch die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigenden Beschwerden sich in der späteren Zukunft verringern könnten (Urk. 7/103/19). Bezüglich der mittelgradigen depressiven Episode führte A.___ aus, dass er klinisch den Eindruck habe, dass diese Störung sich verbessern könnte (Urk. 7/103/18). Damit ist von einem potentiell guten Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungserfolg auszugehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sofern sich der Beschwerdeführer langfristig in Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung begibt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___ führte darüber hinaus aus, dass es aufgrund der biogra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phischen Anamnese und dem Inhalt des Explorationsgespräches deutliche Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise auf das Vorliegen von akzentuierten Persönlichkeitszügen oder gar einer Persönlichkeitsstörung gebe (Urk. 7/103/17) und diagnostizierte eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit paranoiden und passiv narzisstischen Zügen, welche seine sozialen Fähigkeiten, die Ressourcen und die Resilienz erheblich beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtige (Urk. 7/103/19). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Ressource zu werten ist die gute Beziehung zu seinen beiden Söhnen, zu welchen er regelmässigen Kontakt habe (Urk. 7/103/13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt der beweisrechtlich entscheidende Aspekt der Konsistenz. Dabei ist festzuhalten, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausweislich seiner Angaben anlässlich der Begutachtung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführer über ein g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ewiss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es Aktivitätsniveau ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügt: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er steht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> morgens um 7.00 Uhr auf und frühstücke dann gemeinsam mit seiner Ehefrau. Danach lege er sich eventuell noch einmal hin. Zwischen 8.00 Uhr und 9.00 Uhr trinke er noch einen Kaffee bei den Nachbarn, danach lege er sich noch mal etwas hin. Es gäbe Tage, an denen er nur schlafen möchte. Wenn er alleine sei, esse er nicht zu einer bestimmten Zeit zu Mittag, wenn er Hunger hätte, würde er eine Kleinigkeit zu sich nehmen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am Nachmittag besuche er seine 83-jährige Mutter im Pflegeheim. Diese sei dement und würde ihn nur noch manchmal erkennen. Danach erledige er Haushaltsarbeiten. Er koche für den Sohn und die Frau das Abendessen, welches dann getrennt eingenommen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de. Der Sohn esse bereits um 18.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00 Uhr, seine Frau k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">äme später und nehme oft ihr Es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen und gehe dann TV schauen. Am Abend schaue er TV, zappe viel herum, es interessiere ihn nicht viel. Zwischen 22.00 Uhr und 01.00 Uhr gehe er ins Bett. Er habe regelmässig Einschlafstörungen und liege noch bis zu 2 Stunden wach im Bett, da er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzen habe, da seine Gedan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken kreisen würden und er über ihn belastende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Termine nachdenke. Wegen der Schmerzen komme es auch vor, dass er nachts alle 1 - 2 Stunden aufwache,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aber das sei seltener der Fall (Urk. 7/103/10 f.). Daneben pflege er noch Bonsai-Bäume (Urk. 7/103/11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Behandlung führte der Beschwerdeführer aus, er sei drei oder viermal bei Dr. H.___ in Behandlung gewesen, aber seine Frau sage, das bringe nichts und koste nur Geld, Dr. H.___ könne seine Probleme auch nicht lösen. Eine stationäre psychiatrische Behandlung käme für ihn nie in Frage. Eine ambulante Therapie nehme die Probleme nicht weg, das stimme für ihn nicht. Vielleicht käme das später in Frage, wenn es ihm erheblich besser gehe (Urk. 7/103/13). A.___ führte zwar aus, dass es für die Behandlung von Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsstörungen besonders bedeutsam sei, ein gutes therapeutisches Bündnis herzustellen, wofür die Fähigkeit als krankheitsbedingt eingeschränkt zu beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len sei – schloss die Fähigkeit des Beschwerdeführers dazu allerdings nicht grundsätzlich aus und empfahl entsprechend eine psychiatrisch-psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Behandlung (Urk. 7/103/22). Auch beurteilte A.___ eine stationäre Behandlung als sinnvoll und möglich – wobei dies vom Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer gegenwärtig abgelehnt werde (Urk. 7/103/23). Behandlungsanamnestisch ist damit kein Leidensdruck ausgewiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer reichte im Rahmen des Beschwerdeverfahrens den Bericht der Psychiatrischen Universitätsklinik C.___ vom 28. Juli 2017 ein, gemäss welchem er seit dem 6. Juli 2017 hospitalisiert und vollumfänglich arbeitsunfähig sei (Urk. 3/3). Dieser Bericht vermag keinen behandlungsanamnestischen Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">druck zu erstellen, da d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Inanspruchnahm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e von therapeutischen Optionen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> solange auf den tatsächlichen Leidensdruck hinweist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, solange das betreffende Verhalten nicht durch das laufende Versich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erungsverfahren beeinflusst ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zudem vermag dieser Bericht aufgrund des Fehlens von objektiven Befunden und einer nachvollziehbaren Begründung auch keine andauernde Verschlechterung zu begründen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sind funktionelle Auswirkungen der mittelgradigen depressiven Episode und der kombinierten Persönlichkeitsstörung unter Berücksichtigung der nicht als besonders schweren diagnoserelevanten Befunde, des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorhandenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Akti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vitätsniveaus und des behandlungsanamnestisch nicht ausgewiesenen Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">druckes nicht überwiegend wahrscheinlich. Damit ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht überwiegend wahrscheinlich von einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus psychiatrischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über die somatisch attestierte Arbeitsunfähigkeit von 30 % hinzukommende Arbeitsunfähigkeit auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist – unter Berücksichtigung von Art. 88a IVV - vom 1. März 2012 bis zum 30. September 2014 von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit, vom 1. Oktober 2014 bis zum 30. September 2015 von einer 70%igen Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit und ab dem 1. Oktober 2015 von einer 30%igen Arbeitsunfähigkeit auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der medizinisch begründeten Arbeitsunfähigkeiten:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.1</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX205"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.2</span><span> </span><span id="XX086"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/aa). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten (BGE 126 V 75 E. 5b/aa). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/bb-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/bb). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen dürfen (Urteile des Bundesgerichts 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1 und 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichtes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_808/2013 vom 14. Februar 2014 E. 7.1.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine psychisch bedingt verstärkte Rücksichtnahme seitens Vorgesetzter und Arbeitskollegen kann nach der Gerichtspraxis in der Regel nicht als eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Abzugsgrund anerkannt werden (Urteil des Bundesgerichts 9C_366/2015 E. 4.3.1 mit Hinweisen), ebenso wenig etwa das Risiko von vermehrten gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Absenzen, ein grösserer Betreuungsaufwand oder weniger Flexibilität, was das Leisten von Überstunden etwa bei Verhinderung eines Mitarbeiters anbetrifft (Urteile des Bundesgerichts 9C_437/2015 vom 30. November 2015 E. 2.4; 8C_712/2012 vom 30. November 2012 E. 4.2.1 und 9C_708/2009 vom 19. November 2009 E. 2.3.2; vgl. Urteil des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgerichts 8C_146/2017 vom 7. Juli 2017 E. 5.2.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die gesundheitlich bedingte Unmöglichkeit, weiterhin körperlich schwere Arbeit zu verrichten, führt nicht automatisch zu einer V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erminderung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des hypothetischen Invalidenlohns. Vielmehr ist der Umstand allein, dass nur mehr leichte bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwere Arbeiten zumutbar sind, auch bei eingeschränkter Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit kein Grund für einen zusätzlichen leidensbedingten Abzug, weil der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 (bis LSE 2010 Anforderungsniveau 4) bereits eine Viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.4.2 unter Hinweis auf 9C_455/2013 vom 4. Oktober 2013 E. 4.4 und 9C_386/2012 vom 18. September 2012 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für das Valideneinkommen zog die Beschwerdegegnerin den Tabellenlohn der Lohnstrukturerhebung 2012 des Bundesamtes für Statistik (LSE 2012) für die Herstellung von Holzwaren im Kompetenzniveau 2 (Praktische Tätigkeiten wie Verkauf/Pflege/Datenverarbeitung und Administration/Bedienen von Maschinen und elektronischen Geräten/Sicherheitsdienst/Fahrdienst) in Höhe von monatlich Fr. 5'790.-- heran (TA1 Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschafts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, Privater Sektor). Daraus resultiert für das Jahr 2012 bereinigt um die übliche Wochenarbeitszeit (Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stunden pro Woche, Ziff. 16-18, 2012 = 41.4) ein anrechenbares Valideneinkommen in einem vollen Pensum von Fr. 71'911.80 (Fr. 5'790.-- : 40 x 41.4 x 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Beschwerdeführer zuletzt nicht in einem vollen Pensum arbeitete, kann – entgegen seinen Ausführungen – das zuletzt erzielte Einkommen nicht zur Bemessung seines Valideneinkommens herangezogen werden. Hinzu kommt, dass mit Blick auf den Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 7/82) die Festsetzung des Valideneinkommens gestützt auf diesen Tabellenlohn sicherlich nicht zu Ungunsten des Beschwerdeführers ist, so erzielte er lediglich in den Jahren 2003-2005 ein ähnlich hohes Einkommen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für das Invalideneinkommen zog die Beschwerdegegnerin den Lohn für Hilfs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiter heran, was auch seitens des Beschwerdeführers nicht beanstandet wurde. Dieser betrug im Jahr 2012 Fr. 5'210.-- (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">TA1 Monatlicher Bruttolohn [Zentral</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert] nach Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, Privater Sekt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">or</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; Total, Männer, Kompetenzniveau 1 [Einfache Tätigkeiten körperlicher oder hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werklicher Art]). Bereinigt um die übliche Wochenarbeitszeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stunden pro Woche, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Total, 2012 = 41.7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">resultiert dabei bei einem vollen Pensum ein Invalideneinkommen für das Jahr 2012 in Höhe von Fr. 65'177.10 (Fr. 5'210.-- : 40 x 41.7 x 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Beschwerdeführer ist vom 1. März 2012 bis zum 30. September 2014 in einer mittelschweren Arbeit (Gewichtshantierung 10 bis maximal 25 kg), mit Arbeit über Schulterhöhe maximal während einer halben Stunde pro Tag (vgl. E. 4.1; Urk. 7/71/10; Urk. 7/71/5) eine Arbeitsfähigkeit von 50 % anzurechenen (vgl. E. 4.4). Bei dieser Einschätzung wurden bereits zusätzliche Pausen und eine Leistungseinbusse berücksichtigt, womit sich kein weiterer Leidensabzug recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fertigt (vgl. E. 5.1.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitraum vom 1. März 2012 bis zum 30. September 2014 ist dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer damit ein Invalideneinkommen in Höhe von Fr. 32'588.55 anzurechnen (Fr. 65'177.10 : 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stellt man das Valideneinkommen in Höhe von Fr. 71'911.80 dem Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen in Höhe von Fr. 32'588.55 gegenüber resultiert eine Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einbusse in Höhe von Fr. 39'323.25, was einem Invaliditätsgrad von rund 55 % (Fr. 39'323.25 : Fr. 71'911.80) entspricht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer hat damit vom 1. März 2012 bis zum 30. September 2014 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ab dem 1. Oktober 2014 ist die Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers, welche zu einer Arbeitsunfähigkeit von 70 % führte, zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Valideneinkommen für das Jahr 2014 ist bereinigt um die Nominallohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung und die betriebsübliche Wochenarbeitszeit in Höhe von Fr. 73'540.65 festzusetzen (Fr. 5'790.-- : 40 x 41.6 : 101.5 x 103.3 x 12; [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den pro Woche, Ziff. 16-18, 2014 = 41.6]; [T1.1.10 Nominallohnindex, Männer, Verarbeitendes Gewerbe/Her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung von Waren, Stand 2012 = 101.5; Stand 2014 = 103.3]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einem Pensum von 30 % betrug das Invalideneinkommen für das Jahr 2014 bereinigt um die Nominallohnentwicklung und die betriebsübliche Wochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit Fr. 19'841.50 (Fr. 5'210.-- : 40 x 41.7 : 101.7 x 103.2 x 12 x 0.3; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stunden pro Woche, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Total</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 2014 = </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">41.7]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">T1.1.10 Nominallohnindex, Männer, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Total</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Stand 2012 = </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">101.7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; Stand 2014 = </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">103.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stellt man das Valideneinkommen in Höhe von Fr. 73‘540.65 dem Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen in Höhe von Fr. 19‘841.50 gegenüber resultiert eine Einkommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einbusse von Fr. 53‘699.15, was einem Invaliditätsgrad von 73 % entspricht. Damit hat der Beschwerdeführer vom 1. Oktober 2014 bis zum 30. September 2015 Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ab Juni 2015 ist von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes und einer Arbeitsfähigkeit von rund 70 % auszugehen, womit der Rentenanspruch ab dem 1. Oktober 2015 neu zu berechnen ist (vgl. E. 4.3; Art. 88a IVV). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Valideneinkommen für das Jahr 2015 ist bereinigt um die Nominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklung und die betriebsübliche Wochenarbeitszeit in Höhe von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 74'216.95 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festzusetzen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5'790.-- : 40 x 41.7 : 101.5 x 104 x 12; [Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stunden pro Woche, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16-18, 2015 = 41.7]; [T1.1.10 Nominallohnindex, Männer, Verarbeitendes Gewerbe/Herstellung von Waren, Stand 2012 = 101.5; Stand 2015 = 104]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einem Pensum von 70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> betrug das Invalideneinkommen für das Jahr 2014 bereinigt um die Nominallohnentwicklung und die betriebsübliche Wochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitszeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 46'431.45</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5'210.-- : 40 x 41.7 : 101.7 x 103.5 x 12 x 0.7; [Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stunden pro Woche, Total, 2015 = 41.7]; [T1.1.10 Nominallohnindex, Männer, Total, Stand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012 = 101.7; Stand 2015 = 103.5]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___ führte bezüglich des Zumutbarkeitsprofils aus, dass dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer eine Arbeitstätigkeit ohne grobmanuellen Tätigkeiten, idealerweise im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Wechsel zwischen sitzenden, stehenden Arbeitsabläufen mit zwis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenzeitlich kurzen Wegstrecken, ohne repetitiv vornüber gebückte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitsabläufe, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gewichtsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastungen über 20 kg und ohne repetitive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Überk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">opf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten mit dem rechten Arm und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> repetitiven knienden Arbeitspositionen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zumutbar sei. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Einhalten dieser Schonkriterien bezogen auf eine leichte bis zeitweise mittelschwere wechselbelastende Tätigkeit, bezogen auf ein volles Pensum sei eine 70%ige Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zumutbar und ausgewiesen, wobei d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie verbleiben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de 30%ige Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deshalb notwendig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, um wiederholte Arbeitsunter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brüche und Pausen einhalten zu können, respektive um nicht eine Überlastung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und damit mögliche Dekompensation zu provozieren (vgl. Urk. 7/103/35; E. 3.9.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers ist gestützt auf dieses Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeitsprofil kein Leidensabzug geschuldet, da dem Beschwerdeführer auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt weiterhin zahlreiche Tätigkeiten mit dem ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechenden Zumutbarkeitsprofil offenstehen (vgl. E. 5.1.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stellt man das Valideneinkommen in Höhe von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">74‘216.95 dem Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen in Höhe von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">46‘431.45 gegenüber resultiert eine Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einbusse von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27‘785.50, was einem Invaliditätsgrad von rund 37</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% entspricht. Damit hat der Beschwerdeführer ab dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2015 keinen Anspruch mehr auf eine Invalidenrente.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist die Beschwerde in dem Sinne teilweise gutzuheissen, dass der Beschwerdeführer vom 1. März 2012 bis zum 30. September 2014 Anspruch auf eine halbe Rente und vom 1. Oktober 2014 bis zum 30. September 2015 An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf eine ganze Rente hat. Danach besteht kein Anspruch mehr auf eine Rente der Invalidenversicherung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von L</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eistungen der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig vom Streitwert im Rahmen von Fr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 200.-- bis Fr. 1'000.-- festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend erweist sich eine Kostenpauschale von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1’0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- als angemessen. Da der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur zu einem äusserst geringen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Teil obsiegt, sind ihm die Kosten zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vier Fünfteln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und der Beschwerdegegnerin zu einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fünftel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der vertretene Beschwerdeführer hat sodann gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gericht (GSVGer) Anspruch auf eine entsprechend reduzierte Prozessentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung. Diese ist unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inklusive Mehrwertsteuer und Bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auslagen) festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">11. Juli 2017</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> insoweit abgeändert, als fest</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt wird, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dass der Beschwerdeführer ab dem 1. März 2012 bis zum 30. Septem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ber 2014 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente und vom 1. Oktober 2014 bis zum 30. September 2015 Anspruch auf eine ganze Rente hat</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1’000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer zu vier Fünfteln (Fr. 800.--) sowie der Beschwerdegegnerin zu einem Fünftel (Fr. 200.--)</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">den</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine reduzierte Prozess</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">500</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Urs Christen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstCasanova</p><p></p></div> </div></body></html>