<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, nach dem Vorbild des Integrationsberichtes von 1999 eine vergleichende Analyse möglicher Auswirkungen eines EU-Beitritts, eines EWR-Beitritts und der Fortsetzung des Bilateralismus auf die Schweiz vorzulegen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Wie der Bundesrat bereits in seinem Bericht über die Evaluation der schweizerischen Europapolitik vom 17. September 2010 festgehalten hat, überprüft er die verschiedenen europapolitischen Instrumente ständig, um je nach Entwicklung Anpassungen vornehmen zu können. Am 30. November 2012 hat der Bundesrat bekräftigt, dass er überzeugt bleibt, dass der bilaterale Weg derzeit das beste europapolitische Instrument zur Wahrung der Interessen der Schweiz ist. Deshalb sollen in erster Linie die Anstrengungen zur Erneuerung des bilateralen Wegs weiterverfolgt und die begonnenen konstruktiven Gespräche mit der EU über die im Juni 2012 unterbreiteten institutionellen Vorschläge weitergeführt werden. Sollte sich ein Kosten-Nutzen-Vergleich der verschiedenen europapolitischen Instrumente als nützlich erweisen, so, wie dies im Rahmen des Berichtes vom 17. September 2010 vorgenommen wurde, ist der Bundesrat bereit, einen neuen Bericht zu erstellen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.