<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SB.2003.00047</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204525&amp;W10_KEY=13013567&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SB.2003.00047</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 22.09.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Einschätzung 2000</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Berufliche Vorsorge. Einkauf von Beitragsjahren Der Einkauf von Beitragsjahren ist steuerlich nur abzugsfähig, wenn er reglementskonform geleistet wurde. Im vorliegenden Fall wäre die Pensionskasse des früheren Arbeitgebers des Versicherten aufgrund ihres Reglements verpflichtet gewesen, bei Auflösung des Arbeitsverhältnisses die Freizügigkeitsleistung an die Pensionskasse des neuen Arbeitgebers zu überweisen und diese, die Freizügigkeitsleistung an den Einkauf von Beitragsjahren anzurechnen. Weil - unter Anrechnung der Freizügigkeitsbetrags - keine Versicherungslücke nachgewiesen wurde, sind die an die Pensionskasse des neuen Arbeitgebers geleisteten Beiträge für den Einkauf von Beitragsjahren steuerlich nicht abzugsfähig. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BERUFLICHE VORSORGE">BERUFLICHE VORSORGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINKAUF VON BEITRAGSJAHREN">EINKAUF VON BEITRAGSJAHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: Steuern von Einkommen und VermÃ¶gen, Kapital, Ertra ST: EINKOMMENSSTEUER">EINKOMMENSSTEUER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FREIZÃGIGKEITSLEISTUNG">FREIZÃGIGKEITSLEISTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VORSORGE">VORSORGE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 47 BVG</span><br/><span class="ungerade">Art. 81 Abs. 2 BVG</span><br/><span class="gerade">Art. 3 Abs. 1 FZG</span><br/><span class="ungerade">Art. 9 Abs. 1 FZG</span><br/><span class="gerade">§ 31 Abs. 1 lit. d StG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der 1944 geborene A1 war bis 30. September 1996 bei der Firma D angestellt und damit bei der Personalvorsorgestiftung der Firma D vorsorgeversichert. Sein Austritt aus der Pensionskasse wurde auf 31. MÃ¤rz 1999 festgelegt, d.h. nach Vollendung seines 55. Altersjahrs. Die Firma D verpflichtete sich, bis zu diesem Zeitpunkt die vollen PensionskassenbeitrÃ¤ge zu leisten und A1 ein Kapital von Fr. 110'000.- auszuzahlen. Seit April 1999 bezieht dieser von der PersonalfÃ¼rsorgeeinrichtung der Firma D eine Altersrente von jÃ¤hrlich Fr. 46'428.- und bis MÃ¤rz 2009 eine zusÃ¤tzliche Ãbergangsrente von jÃ¤hrlich Fr. 7'800.-.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Im Rahmen seiner Anstellung bei der Firma F mit Wirkung ab 16. Juni 1997 begrÃ¼ndete A1 ein neues VorsorgeverhÃ¤ltnis bei der BVG-Sammelstiftung der I. In den Jahren 1999 und 2000 zahlte er EinkaufsbeitrÃ¤ge von je Fr. 45'000.- ein.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>A1 und seine Ehefrau A2 wurden am 4. Juli 2002 fÃ¼r das Steuerjahr 2000 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 131'400.- und einem steuerbaren VermÃ¶gen von Fr. 0 eingeschÃ¤tzt. Dabei verweigerte die SteuerkommissÃ¤rin den geltend gemachten Abzug von Fr. 45'000.- fÃ¼r den Einkauf im Jahr 2000 mit der BegrÃ¼ndung, es liege keine VersicherungslÃ¼cke vor.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Das kantonale Steueramt wies die hiergegen erhobene Einsprache der Pflichtigen am 25. November 2002 mit der gleichen BegrÃ¼ndung ab.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Steuerrekurskommission II bestÃ¤tigte diesen Einspracheentscheid am 23. Juni 2003.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Beschwerde vom 8. September 2003 liessen die Pflichtigen dem Verwaltungsgericht beantragen, den Entscheid der Steuerrekurskommission aufzuheben und das steuerbare Einkommen auf Fr. 86'400.- festzusetzen; "unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten des Beschwerdegegners".</span></p> <p class="Urteilstext"><span>WÃ¤hrend die Rekurskommission auf Vernehmlassung verzichtete, schloss das kantonale Steueramt auf Abweisung der Beschwerde.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Mit der Steuerbeschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen laut § 153 Abs. 3 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) alle Rechtsverletzungen, einschliesslich Ãberschreitung oder Missbrauch des Ermessens, und die unrichtige oder unvollstÃ¤ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts geltend gemacht werden.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Von den EinkÃ¼nften werden laut § 31 Abs. 1 lit. d StG abgezogen die gemÃ¤ss Gesetz, Statut oder Reglement geleisteten Einlagen, PrÃ¤mien und BeitrÃ¤ge zum Erwerb von AnsprÃ¼chen aus Einrichtungen der beruflichen Vorsorge. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Diese Bestimmung vollzieht die bundesrechtliche Vorschrift von Art. 81 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 Ã¼ber die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG), wonach die von den Arbeitnehmern und SelbstÃ¤ndigerwerbenden an Vorsorgeeinrichtungen nach Gesetz oder reglementarischen Bestimmungen geleisteten BeitrÃ¤ge bei den direkten Steuern des Bundes, der Kantone und Gemeinden abziehbar sind. § 31 Abs. 1 lit. d StG kommt angesichts von Art. 9 Abs. 2 lit. d des Bundesgesetzes Ã¼ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden vom 14. Dezember 1990 (StHG) allerdings keine selbstÃ¤ndige Bedeutung mehr zu (vgl. Hans Michael Riemer, Das Recht der beruflichen Vorsorge in der Schweiz, Bern 1985, § 7 N. 1).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>AbzugsfÃ¤hig sind nicht nur die ordentlichen BeitrÃ¤ge an die Vorsorgeeinrichtung, sondern auch die BeitrÃ¤ge fÃ¼r den Einkauf von LohnerhÃ¶hungen oder verbesserten Leistungen sowie von Beitragsjahren. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Vorsorge auf dem Leistungs- oder dem Beitragsprimat beruht oder den obligatorischen oder Ã¼berobligatorischen Bereich betrifft (Felix Richner/Walter Frei/Stefan Kaufmann, Kommentar zum harmonisierten ZÃ¼rcher Steuergesetz, ZÃ¼rich 1999, § 31 N. 60; Rainer Zigerlig/Guido Jud in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht I/2a, Basel etc. 2000, Art. 33 DBG N. 23 und 25; RB 1996 Nr. 48). Es mÃ¼ssen al­lerdings die massgebenden GrundsÃ¤tze, die der beruflichen Vorsorge zu Grunde liegen, na­mentlich KollektivitÃ¤t (SolidaritÃ¤t), PlanmÃ¤ssigkeit und Angemessenheit der Vorsorge so­wie Gleichbehandlung, erfÃ¼llt sein (BGE 120 Ib 199). In Bezug auf einen Einkauf in ei­ne Vorsorgeeinrichtung setzt dies voraus, dass er dem betreffenden Vorsorgereglement ent­spricht und darÃ¼ber hinaus angemessen im Sinn von Art. 113 Abs. 2 lit. a BV und Art. 1 Abs. 2 BVG ist (vgl. §§ 5 Abs. 1, 7 und 12 der Verordnung Ã¼ber die Steuerbefreiung von Ein­richtungen der beruflichen Vorsorge vom 12. November 1986; Wolfgang Maute/Martin Steiner/Adrian Rufener, Steuern und Versicherungen, 2. A., Muri/Bern 1999, S. 141 ff.). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Das am 1. Januar 1995 in Kraft getretene Bundesgesetz Ã¼ber die FreizÃ¼gigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge vom 17. Dezember 1993 [FreizÃ¼gigkeitsgesetz, FZG] findet auf alle VorsorgeverhÃ¤ltnisse Anwendung, in denen eine Vorsorgeeinrichtung des privaten oder des Ã¶ffentlichen Rechts aufgrund ihrer Vorschriften (Reglement) bei Erreichen der Altersgrenze, bei Tod oder bei InvaliditÃ¤t (Vorsorgefall) einen Anspruch auf Leistungen gewÃ¤hrt (Art. 1 Abs. 2 FZG). Versicherte, welche die Vorsorgeeinrichtung verlassen, bevor ein Vorsorgefall eintritt (FreizÃ¼gigkeitsfall), haben laut Art. 2 Abs. 1 FZG Anspruch auf eine Austrittsleistung. Treten Versicherte in eine neue Vorsorgeeinrichtung der 2. SÃ¤ule ein, hat die frÃ¼here Vorsorgeeinrichtung die Austrittsleistungen an die neue zu Ã¼berweisen (Art. 3 Abs. 1 FZG). Versicherte, die nicht in eine neue Vorsorgeeinrichtung eintreten, haben ihrer Vorsorgeeinrichtung mitzuteilen, in welcher zulÃ¤ssigen Form (FreizÃ¼gigkeitspolice oder -konto) sie den Vorsorgeschutz erhalten wollen (Art. 4 Abs. 1 FZG). Die Vorsorgeeinrichtungen mÃ¼ssen den eintretenden Versicherten die Aufrechterhaltung und den weiteren Ausbau des Versicherungsschutzes ermÃ¶glichen und ihnen die mitgebrachten Austrittsleistungen gutschreiben (Art. 9 Abs. 1 FZG). Die Versicherten sind mit dem Eintritt in die Vorsorgeeinrichtung zu den Leistungen versichert, die ihnen nach dem Reglement aufgrund der einzubringenden Eintrittsleistung zustehen (Art. 12 Abs. 1 FZG).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>GemÃ¤ss bundesgerichtlicher Rechtsprechung kann ein Versicherter keine FreizÃ¼gigkeitsleistung mehr beanspruchen, wenn die KÃ¼ndigung des Arbeitsvertrags in einem Alter erfolgt, in welchem bereits ein Anspruch auf Altersleistung besteht â und sei es auch im Sinn einer vorzeitigen Pensionierung -, dies ungeachtet der Absicht des Versichterten, anderweitig erwerbstÃ¤tig zu sein (BGE 120 V 311 Erw. 4 c; EidgenÃ¶ssisches Versicherungsgericht, 24. Juni 2002, B 38/00; bestÃ¤tigt am 23. Mai 2003 [B 86/02] unter der Herrschaft des FreizÃ¼gigkeitsgesetzes fÃ¼r den Fall, dass das Vorsorgereglement die vorzeitige Pensionierung von einer entsprechenden WillenserklÃ¤rung des Versicherten abhÃ¤ngig macht).</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Die Pflichtigen machen einen abzugsfÃ¤higen Vorsorgebeitrag von Fr. 45â000.- geltend. Die Vorinstanzen haben die AbzugsfÃ¤higkeit verneint, weil keine VersicherungslÃ¼cke nachgewiesen sei.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Es liegt eine BestÃ¤tigung der BVG-Sammelstiftung der Firma I vom 8. August 2002 vor, wonach der pflichtige Ehemann gemÃ¤ss Reglement weiterhin die MÃ¶glichkeit habe, sich per 1. Dezember 2002 um maximal Fr. 185'877.- einzukaufen. GemÃ¤ss dieser BestÃ¤tigung besteht somit auch unter BerÃ¼cksichtigung des streitigen Vorsorgebeitrags eine VersicherungslÃ¼cke, die vorsorgerechtlich durch EinkaufsbeitrÃ¤ge ganz oder teilweise geschlossen werden dÃ¼rfte. Die AbzugsfÃ¤higkeit dieser EinkaufsbeitrÃ¤ge hÃ¤ngt jedoch davon ab, ob und inwieweit das VorsorgeverhÃ¤ltnis des BeschwerdefÃ¼hrers bei der Personalvorsorgestiftung der Firma D zu berÃ¼cksichtigen ist. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span> Art. 12 Abs. 3 des Reglements der BVG-Sammelstiftung der Firma I lautet wie folgt: </span></p> <p class="Urteilstext"><i><span>"Mit Ihren eingebrachten FreizÃ¼gigkeitsleistungen werden Versicherungsjahre eingekauft. Der Einkauf basiert auf der Nachzahlung von Altersgutschriften gemÃ¤ss Abs. 1. Als Lohn wird der Lohn im Zeitpunkt Ihre Aufnahme in die Personalvorsorge berÃ¼cksichtigt.</span></i></p> <p class="Urteilstext"><i><span>Sie haben ausserdem die MÃ¶glichkeit, eine zusÃ¤tzliche Einkaufssumme zu leisten, sofern und soweit der maximale Einkauf nicht durch die eingebrachten FreizÃ¼gigkeitsleistungen finanziert werden kann</span></i><span>."</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.1.1 </span></b><span> Die Pflichtigen machen geltend, der Ehemann habe keine FreizÃ¼gigkeitsansprÃ¼che gegenÃ¼ber der Pensionskasse seiner frÃ¼heren Arbeitgeberin gehabt. </span></p> <p class="Einzug1">Dieser hat sein ArbeitsverhÃ¤ltnis mit der Firma D im Alter von 52 Jahren aufgelÃ¶st. Da laut Art. 5 Abs. 5 des Reglements der Vorsorgeeinrichtung der Firma D die vorzeitige Pensionierung erst nach Vollendung des 55. Altersjahrs mÃ¶glich ist, hÃ¤tte er aufgrund der (vorstehend unter Ziffer 2.2) zitierten bundesgerichtlichen Rechtsprechung bei seinem Austritt aus der Firma D am 30. September Jahr 1996 von Gesetzes wegen Anspruch auf eine Austrittsleistung gehabt. Zur Ausrichtung von Altersleistungen ab April 1999 konnte sich die Vorsorgeeinrichtung der Firma D im Jahr 1996 nur unter der Bedingung verpflichten, dass der Pflichtige als Versicherter in dieser Pensionskasse verblieb. Zu prÃ¼fen ist im Folgenden, ob und bejahendenfalls unter welchen UmstÃ¤nden eine WeiterfÃ¼hrung der Vorsorge bei der Pensionskasse der Firma D mÃ¶glich bzw. zulÃ¤ssig war.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung3"><span class="UrteilstextChar"><b><span>3.1.2 </span></b></span><span>Eine solche externe Mitgliedschaft ist nach Art. 47 BVG zulÃ¤ssig, wenn der <span class="UrteilstextChar">Versicherte aus der obligatorischen Versicherung ausscheidet und das Reglement der Pensionskasse eine externe Mitgliedschaft vorsieht. </span></span></p> <p class="Erwgung3"><span class="UrteilstextChar"><span>Diese MÃ¶glichkeit sieht das Reglement der Personalvorsorgestiftung der Firma D indessen nicht vor: Nach Art. 8 Abs. 1 endet die Versicherung, wenn der Anspruch auf eine Altersleistung entsteht oder wenn das AnstellungsverhÃ¤ltnis aufgelÃ¶st wird. Laut Art. 37 wird das VorsorgeverhÃ¤ltnis aufgelÃ¶st, wenn ein AnstellungsverhÃ¤ltnis mit der Firma D vor dem regulÃ¤ren oder vorzeitigen AltersrÃ¼cktritt beendet wird und kein Anspruch auf Vorsorgeleistungen besteht. </span></span></p> <p class="Erwgung3"><span class="UrteilstextChar"><span>Da gemÃ¤ss Art. 17 des erwÃ¤hnten Reglements der Anspruch auf eine Altersrente erst bei Erreichen des regulÃ¤ren RÃ¼cktrittsalters oder im Zeitpunkt des vorzeitigen RÃ¼cktritts - d.h. mit Vollendung des 55. Altersjahrs - entsteht und das AnstellungsverhÃ¤ltnis zwischen dem Pflichtigen und der Firma D auf 30. September 1996, d.h. im 52. Altersjahr des Pflichtigen, aufgelÃ¶st worden war, hÃ¤tte auf diesen Zeitpunkt das VorsorgeverhÃ¤ltnis bei der Pensionskasse der Firma D ebenfalls aufgelÃ¶st und in der Folge die FreizÃ¼gigkeitsleistung an die Vorsorgeeinrichtung des neuen Arbeitgebers Ã¼berwiesen werden mÃ¼ssen (Art. 3 Abs. 1 FZG). </span></span><span>Art. 11 Abs. 1 des Reglements der BVG Sammelstiftung der Firma I bestimmt denn auch ausdrÃ¼cklich, dass FreizÃ¼gigkeitsleistungen aus den vorangehenden vor weniger als 12 Monaten beendeten VorsorgeverhÃ¤ltnissen - beim Pflichtigen handelte es um rund acht Monate - "in jedem Fall bei der Aufnahme in die Personalvorsorge obligatorisch einzubringen" seien. </span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Wie die Vorinstanzen zutreffend festgestellt haben, hÃ¤tte dem Pflichtigen ein Einkauf in die Pensionskasse des neuen Arbeitgebers nur offen gestanden, soweit die einzubringende FreizÃ¼gigkeitsleistung nicht ausgereicht hÃ¤tte.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Die Pflichtigen haben ausdrÃ¼cklich eingerÃ¤umt, dass die FreizÃ¼gigkeitsleistung "ca. Fr. 512'000.-" betragen habe. Da diese Leistung - selbst unter BerÃ¼cksichtigung, dass das FreizÃ¼gigkeitsguthaben durch die fehlenden 2 ½ Beitragsjahre etwas tiefer ausgefallen wÃ¤re - weit Ã¼ber dem maximalen Einkaufsbeitrag von Fr. 185'877.- liegt, hÃ¤tten die Pflichtigen nachweisen mÃ¼ssen, dass trotz dieses Ãberschusses und trotz des um 17,5 % niedrigeren Anfangslohns bei der Firma F, welcher zu einer tieferen Einkaufssumme gefÃ¼hrt hÃ¤tte, eine LÃ¼cke im Vorsorgeschutz bestand.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Diesen Nachweis haben sie nicht angetreten, geschweige denn erbracht. Sie stellen sich auf den Standpunkt, die Pensionskasse der Firma D habe keine FreizÃ¼gigkeitsleistungen erbringen kÃ¶nnen, da sie sich im Jahr 1996 verpflichtet habe, ab 1999 Altersleistungen zu entrichten. Diese Verpflichtung war jedoch nach dem (vorstehend unter Ziff. 3.1.2) Gesagten nicht reglementskonform. Vielmehr hÃ¤tte das FreizÃ¼gigkeitsguthaben an die Vorsorgeeinrichtung des neuen Arbeitgebers Ã¼berwiesen werden mÃ¼ssen. WÃ¤re dies der BVG-Sammelstiftung der Firma I bekannt gewesen, hÃ¤tte sie nicht bestÃ¤tigen dÃ¼rfen, dass der pflichtige Ehemann gemÃ¤ss Reglement die MÃ¶glichkeit habe, sich per 1. Dezember 2002 um maximal Fr. 185'877.- einzukaufen. Diese BestÃ¤tigung erfolgte denn auch unter dem ausdrÃ¼cklichen Vorbehalt, dass der Pflichtige seiner Meldepflicht bezÃ¼glich allfÃ¤llig vorhandener FreizÃ¼gigkeitsguthaben nachgekommen sei. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b><span>Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass der streitbetroffene Einkaufsbeitrag von Fr. 45'000.- nicht reglementskonform geleistet worden ist. Er ist deshalb gemÃ¤ss § 31 Abs. 1 lit. d StG nicht abzugsfÃ¤hig. Bei diesem Ergebnis muss die Frage der Angemessenheit nicht geprÃ¼fen werden und kann offen bleiben, ob bei der Frage der DeckungslÃ¼cke auch die von der Firma D an den BeschwerdefÃ¼hrer bezahlte und privilegiert besteuerte Kapitalabfindung von Fr. 110'000.- hÃ¤tte berÃ¼cksichtigt werden mÃ¼ssen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das fÃ¼hrt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span>Bei diesem Verfahrensausgang sind die Kosten den BeschwerdefÃ¼hrenden aufzuerlegen (§ 151 Abs. 1 in Verbindung mit § 153 Abs. 4 StG) und steht ihnen keine ParteientschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 des Verwaltungspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 in Verbindung mit § 152 und § 153 Abs. 4 StG).</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet <span>der Einzelrichter</span>:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'060.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrenden je zur HÃ¤lfte auferlegt, unter solidarischer Haftung eines jeden fÃ¼r die gesamten Kosten.</p> <p class="Einzug2">4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</p> <p class="Einzug2">5. Mitteilung an:â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>