<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2018-08-10-5A_643-2018.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5A_643/2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 10. August 2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter von Werdt, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Zingg. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.________ GmbH, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Christoph Blöchlinger, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Betreibungsamt Bad Zurzach. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Betreibungsabrechnung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts </div> <div class="para">des Kantons Aargau, Schuldbetreibungs- und Konkurskommission als obere betreibungsrechtliche Aufsichtsbehörde, vom 23. Juli 2018 (KBE.2018.14). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerdegegnerin betreibt die Beschwerdeführerin für eine Forderung von Fr. 14'566.50 nebst Zins (Betreibung Nr. xxx des Regionalen Betreibungsamts Bad Zurzach). Gegen die Erteilung der definitiven Rechtsöffnung gelangte die Beschwerdeführerin erfolglos bis vor Bundesgericht (Urteil 5D_57/2018 vom 26. März 2018). </div> <div class="para">Wegen Krankheit der Beschwerdeführerin konnte die auf 7. März 2018 angekündigte Pfändung nicht vollzogen werden. Am 14. März 2018 erliess das Betreibungsamt eine zweite Pfändungsankündigung auf den 21. März 2018, worauf die Beschwerdeführerin ein Arztzeugnis einreichte, wonach sie verhandlungsunfähig sei. Als am 21. März 2018 am Wohnsitz der Beschwerdeführerin niemand die Tür öffnete, legte die Betreibungsbeamtin eine Betreibungsabrechnung in den Briefkasten der Beschwerdeführerin mit dem Vermerk, dass sie die gesamte Forderung bis Ende März 2018 bezahlen solle, ansonsten weitere Pfändungsversuche unternommen würden. </div> <div class="para">Am 22. März 2018 reichte die Beschwerdeführerin beim Betreibungsamt Beschwerde gegen die Betreibungsabrechnung ein. Die Beschwerde wurde an das Bezirksgericht Zurzach weitergeleitet. Mit Entscheid vom 16. April 2018 trat das Bezirksgericht auf die Beschwerde nicht ein. </div> <div class="para">Gegen diesen Entscheid erhob die Beschwerdeführerin am 2. Mai 2018 (Postaufgabe) Beschwerde an das Obergericht des Kantons Aargau. Mit Entscheid vom 23. Juli 2018 trat das Obergericht auf die Beschwerde infolge Verspätung und mangels genügender Begründung nicht ein. </div> <div class="para">Am 6. August 2018 hat die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht ein Couvert mit Eingaben und Unterlagen eingereicht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Soweit nachvollziehbar können das den Unterlagenstapel einleitende Schriftstück sowie die Beilage 4 als Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts vom 23. Juli 2018 aufgefasst werden. Der Beschwerdeführerin ist bereits aus dem Urteil 5D_117/2018 vom 10. Juli 2018 bekannt, dass es nicht am Bundesgericht liegt, ihre wahllos zusammengestellten Unterlagen nach weiteren Schriften zu durchsuchen, die als Teile ihrer Beschwerde aufgefasst werden könnten. Ebenso wenig hat das Bundesgericht nach weiteren allenfalls anfechtbaren Entscheiden zu suchen, wenn diese nicht klar bezeichnet worden sind. </div> <div class="para">In den beiden genannten Rechtsschriften erwähnt die Beschwerdeführerin zwar den angefochtenen Entscheid, setzt sich mit dessen Inhalt aber mit keinem Wort auseinander. Insbesondere genügt es den Begründungsanforderungen (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>) nicht, wenn die Beschwerdeführerin behauptet, der angefochtene Entscheid beruhe auf früheren Fehlentscheiden bzw. einem "kollektiven Grenzbetrug". Auf ihre teilweise schwer verständliche Schilderung des Sachverhalts und früherer Verfahren ist nicht einzugehen. Sie wendet sich ausserdem gegen die beiden Bundesgerichtsurteile 5D_57/2018 vom 26. März 2018 und 5D_117/2018 vom 10. Juli 2018. Diese Urteile sind rechtskräftig (<span class="artref">Art. 61 BGG</span>). Auf sie ist nicht zurückzukommen. </div> <div class="para">Die Beschwerde ist folglich offensichtlich unzulässig und sie enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Zudem ist sie querulatorisch und rechtsmissbräuchlich. Auf die Beschwerde ist demnach im vereinfachten Verfahren durch den Abteilungspräsidenten nicht einzutreten (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/108/c" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/c" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/a" type="start"></artref>Art. 108 Abs. 1 lit. a bis c BGG</span><artref id="CH/173.110/108/1/c" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/108/c" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/c" type="end"></artref>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt die Beschwerdeführerin die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Obergericht des Kantons Aargau, Schuldbetreibungs- und Konkurskommission als obere betreibungsrechtliche Aufsichtsbehörde, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 10. August 2018 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: von Werdt </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Zingg </div> </div></body></html>