<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2021.00145</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=221391&amp;W10_KEY=13013474&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2021.00145</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 17.06.2021</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Kürzung; Teilnahme an Beschäftigungsprogramm. Muss im Rahmen des Endentscheids (Kürzungsentscheids) die Rechtmässigkeit einer Zwischenverfügung (Auflage, sich am Beschäftigungsprogramm zu beteiligen) überprüft werden, muss es der davon betroffenen Partei auch möglich sein, sich dazu zu äussern. Sie kann nicht darauf verwiesen werden, sie hätte die Auflage bereits vor dem Kürzungsentscheid mit Rekurs anfechten müssen, mindestens nicht ohne Prüfung des Umstands, ob darin ein Nachteil im Sinn von Art. 93 Abs. 1 lit. a oder b BGG zu erkennen wäre, was das Bundesgericht aber als geradezu theoretisch erachtet (E. 1.2.3). Die Auflage, an einem Arbeitsintegrationsprogramm oder Einsätzen im zweiten Arbeitsmarkt teilzunehmen, muss als zulässig erachtet werden, wenn es sich dabei um eine zumutbare Arbeit handelt und der Betroffene dafür entschädigt wird oder sich seine Lage durch die Teilnahme (beispielsweise durch Erwerb neuer Fähigkeiten im Hinblick auf eine spätere Arbeitssuche) verbessern kann (E. 2.2). Die Teilnahme am Beschäftigungsprogramm war zumutbar (E. 4). Abweisung UP. Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFLAGE">AUFLAGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESCHÃFTIGUNGSPROGRAMM">BESCHÃFTIGUNGSPROGRAMM</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KÃRZUNG">KÃRZUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MASKENPFLICHT">MASKENPFLICHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WEISUNG">WEISUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUMUTBARE BESCHÃFTIGUNG">ZUMUTBARE BESCHÃFTIGUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 16 Abs. II AVIG</span><br/><span class="gerade">Art. 93 BGG</span><br/><span class="ungerade">§ 21 SHG</span><br/><span class="gerade">§ 21 Abs. II SHG</span><br/><span class="ungerade">§ 23 lit. d SHV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>3. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=54147" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2021.00145</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>des Einzelrichters</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">17. Juni 2021</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichter Rudolf Bodmer, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Nicole Rubin.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span>A,</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrer, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><b><span> </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Gemeinde B, vertreten durch die SozialbehÃ¶rde B, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegnerin, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Sozialhilfe,</b></p> <b><span><br/> </span></b> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>A, geboren 1963, stellte in der Gemeinde B am 2. Juli 2019 den Antrag auf wirtschaftliche Hilfe. Mit Leistungsentscheid vom 11. September 2019 verfÃ¼gte die Abteilung Soziales der Gemeinde B die subsidiÃ¤re UnterstÃ¼tzung A`s ab 1. August 2019 bis 31. Juli 2020 (Grundbedarf Fr. 986.-; Wohnungsmiete Fr. 700.-; PrÃ¤mien der obligatorischen Krankenversicherung) und erteilte ihm verschiedene Auflagen, unter anderem die Weisung, sich um eine existenzsichernde Arbeitsstelle zu bemÃ¼hen und regelmÃ¤ssig entsprechende Nachweise der Sozialberatung vorzulegen. FÃ¼r den Fall der Missachtung der erteilten Auflagen wurde er "hiermit" verwarnt und ihm eine LeistungskÃ¼rzung von maximal 30 % des Grundbedarfs fÃ¼r den Lebensunterhalt (GBL) gemÃ¤ss den SKOS-Richtlinien in Aussicht gestellt.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Da A mit zwei anderen Personen in einer Zweck-Wohngemeinschaft wohnt, erwies sich der ihm zugesprochene GBL fÃ¼r eine Einzelperson zu hoch und wurde im Rahmen eines WiedererwÃ¤gungsentscheids der Abteilung Soziales fÃ¼r die Zeit ab 1. Dezember 2019 bis 31. Juli 2020 um 10 % auf Fr. 887.- reduziert (vgl. Kap. B.2.4 der SKOS-Richtlinien). Daneben wurden die Auflagen und Weisungen des Entscheids vom 11. September 2019 bestÃ¤tigt und unter anderem wie folgt ergÃ¤nzt: A wurde verpflichtet, einen Arbeitseinsatz mit einem Pensum von 100 % im BeschÃ¤ftigungsprogramm C anzutreten; die Arbeitsaufnahme sollte per 1. Februar 2020 organisiert werden. Bei Nichteinhalten von Auflagen und Weisungen wurde A erneut "hiermit" verwarnt und ihm eine LeistungskÃ¼rzung von maximal 30 % des GBL in Aussicht gestellt, die mittels eines separaten Beschlusses erfolgen wÃ¼rde. Der Entscheid blieb unangefochten.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b>A meldete sich am 4. Februar 2020 fÃ¼r das Lohnmodell Stundenlohn beim BeschÃ¤ftigungsprogramm C an. Allerdings konnte das VorstellungsgesprÃ¤ch fÃ¼r seinen Arbeitseinsatz erst am 3. MÃ¤rz 2020 stattfinden, weil er zuvor noch Ferien beziehen wollte, wovon die Abteilung Soziales nichts gewusst hatte. Von ihr zur AufklÃ¤rung aufgefordert, gab A mit Schreiben vom 27. Februar 2020 an, wegen einer Erkrankung habe er die beabsichtigten Ferien bei seiner Mutter in D nicht beziehen kÃ¶nnen. Dem VorstellungsgesprÃ¤ch vom 3. MÃ¤rz 2020 blieb er dennoch fern und erklÃ¤rte, er sei an einer TÃ¤tigkeit im BeschÃ¤ftigungsprogramm C nicht interessiert. In der Folge wandte sich die Abteilung Soziales an A, warf ihm eine grobe Verletzung seiner Mitwirkungs- und Schadensminderungspflicht vor, wollte eine LeistungskÃ¼rzung prÃ¼fen und setzte ihm Frist an, um sich zur Nichteinhaltung des Termins des VorstellungsgesprÃ¤chs zu Ã¤ussern. Ferner wurde er aufgefordert, nun bis 20. MÃ¤rz 2020 mit dem BeschÃ¤ftigungsprogramm C in Kontakt zu treten und die Arbeitsaufnahme spÃ¤testens per 1. April 2020 zu einem Pensum von 100 % zu regeln. Im Unterlassungsfall wÃ¼rde eine (teilweise) Leistungseinstellung geprÃ¼ft. Mit Schreiben vom 18. MÃ¤rz 2020 Ã¤usserte sich A gegenÃ¼ber der Abteilung Soziales wie folgt: Er leide aktuell an einer entzÃ¼ndeten Achillessehne und sei nicht in der Lage, grÃ¶ssere Distanzen zurÃ¼ckzulegen, insbesondere die Strecke von seinem Wohnort bis zum Bahnhof. Aufgrund der Pandemie-Situation halte er es zudem fÃ¼r das Beste, das Haus nur in den nÃ¶tigsten FÃ¤llen zu verlassen, weshalb eine Arbeitsaufnahme momentan nicht infrage komme, aber zu einem spÃ¤teren Zeitpunkt und unter "normalen Voraussetzungen". Die ihm angesetzte Frist zur Arbeitsaufnahme beim BeschÃ¤ftigungsprogramm C liess er ungenutzt verstreichen.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>D. </b>Die SozialbehÃ¶rde erachtete im Beschluss vom 13. Mai 2020 die von A vorgebrachten gesundheitlichen GrÃ¼nde als bloss vorgeschobene Schutzbehauptungen. In der Ablehnung des Arbeitsangebotes erkannte sie eine grobe Verletzung der Mitwirkungs- und Schadenminderungspflicht. Demnach kÃ¼rzte die SozialbehÃ¶rde die UnterstÃ¼tzungsleistungen (GBL) fÃ¼r A ab 1. Juni 2020 fÃ¼r die Dauer von 6 Monaten um 20 %. Weiter forderte sie diesen auf, bis zum 20. Mai 2020 mit dem BeschÃ¤ftigungsprogramm C die Arbeitsaufnahme zu 100 % spÃ¤testens auf 1. Juni 2020 zu regeln. FÃ¼r den Unterlassungsfall drohte sie eine (teilweise) Leistungseinstellung an.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen den Beschluss der SozialbehÃ¶rde B vom 13. Mai 2020 erhob A am 11. Juni 2020 Rekurs beim Bezirksrat Dielsdorf und verlangte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben, und er sei vom BeschÃ¤ftigungsprogramm C auszunehmen (AntrÃ¤ge 1 und 2). Der Grundbedarf sei ihm bis zum rechtskrÃ¤ftigen Entscheid weiterhin ungekÃ¼rzt auszuzahlen und die bereits fÃ¼r Juni 2020 vorgenommene KÃ¼rzung von Fr. 179.40 [tatsÃ¤chlich wÃ¤ren es nur Fr. 177.40, 20 % von Fr. 887.-] nachzuzahlen. Die SozialbehÃ¶rde B beantragte die vollumfÃ¤ngliche Abweisung des Rekurses und wies darauf hin, dass der gekÃ¼rzte Betrag (Fr. 179.40) fÃ¼r Juni 2020 bereits nachgezahlt worden sei. Ferner werde A der ungekÃ¼rzte GBL bis zum rechtskrÃ¤ftigen Entscheid des Bezirksrates ausbezahlt. Mit Beschluss vom 5. Januar 2021 wies der Bezirksrat Dielsdorf den Rekurs ab, sofern er darauf eintrat, und schrieb die AntrÃ¤ge 3 und 4 als gegenstandslos geworden ab; Verfahrenskosten erhob er keine. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Eingabe vom 25. Februar 2021 erhob A Beschwerde an das Verwaltungsgericht und verlangte, der Beschluss des Bezirksrats Dielsdorf vom 5. Januar 2021 sei aufzuheben bzw. neu zu beurteilen. Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 25. Februar 2021 wurde A eine Kaution von Fr. 500.- auferlegt (Prot. S. 2 f.). Dagegen wandte er sich an das Bundesgericht, welches in seiner Eingabe ein Gesuch um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen Rechtspflege erkannte und die Akten wieder dem Verwaltungsgericht Ã¼berwies. In der Folge wurde dem BeschwerdefÃ¼hrer die Frist zur Leistung einer Kaution abgenommen und der Schriftenwechsel fortgesetzt. Der Bezirksrat Dielsdorf verzichtete auf Vernehmlassung. Die Gemeinde B liess sich mit Eingabe vom 25. MÃ¤rz 2021 einlÃ¤sslich vernehmen und die Abweisung der Beschwerde beantragen. Weitere Eingaben erfolgten nicht.</p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b><span>Das Verwaltungsgericht ist gemÃ¤ss § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes des Kantons ZÃ¼rich vom 24. Mai 1959 (VRG) fÃ¼r die Behandlung der vorliegenden Beschwerde zustÃ¤ndig. Angefochten ist die KÃ¼rzung des Grundbetrags um 20 % fÃ¼r sechs Monate; dies ergibt einen Streitwert von rund Fr. 1'065.- (Fr. 177.40 [vorn II.] mal 6), weshalb der Einzelrichter zum Entscheid berufen ist (§ 38b Abs. 1 lit. c VRG).</span> Zu prÃ¼fen bleibt sodann das Gesuch des BeschwerdefÃ¼hrers um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung, nachdem er nicht nach einem unentgeltlichen Rechtsbeistand verlangt (vorn III.). </p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Auf 1. April 2020 trat § 21 Abs. 2 des (kantonalen) Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG) in Kraft. Danach sind Auflagen und Weisungen selbstÃ¤ndig nicht (mehr) anfechtbar, sondern erst â vorfrageweise â im Rahmen einer vorgenommenen KÃ¼rzung des Grundbetrags fÃ¼r den Lebensunterhalt wegen Missachtung einer angeordneten Weisung. Weisungen, die vor dem 1. April 2020 erlassen wurden, sind dagegen nach dem alten Verfahrensrecht und der dazu ergangenen Gerichtspraxis noch anfechtbar (VGr, 9. Juli 2020, VB.2020.00229, E. 1.3; 6. November 2020, VB.2020.00215, E. 1.2 in fine). Die infrage stehende Weisung der Beschwerdegegnerin stammt vom 12. Dezember 2019 (vorn I.B.), weshalb sie nicht unter die Bestimmung von § 21 Abs. 2 SHG fÃ¤llt. Die dem BeschwerdefÃ¼hrer zur ErfÃ¼llung der Weisung verlÃ¤ngerten Fristen (vorn I.D.) Ã¤ndern daran nichts.</p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.1 </b>Nach Art. 93 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 Ã¼ber das Bundesgericht (BGG) ist die Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen selbstÃ¤ndig erÃ¶ffnete Zwischenentscheide â wie etwa Auflagen und Weisungen â zulÃ¤ssig, sofern diese einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kÃ¶nnen (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeifÃ¼hrt und dabei ein bedeutender Aufwand an Zeit und Kosten erspart werden kann (lit. b). Ist eine Beschwerde gegen einen Zwischenentscheid nicht zulÃ¤ssig oder wurde von ihr kein Gebrauch gemacht, so sind die betreffenden Zwischenentscheide durch Beschwerde gegen den Endentscheid anfechtbar, sofern sie sich auf dessen Inhalt auswirken. Bei Weisungen und Auflagen im Sinn von § 21 SHG handelt es sich um Zwischenentscheide, die nicht in Rechtskraft erwachsen kÃ¶nnen, indem sie das Verfahren nicht beenden, sondern lediglich einen unverzichtbaren ersten Schritt im Rahmen des auf die Reduktion der Sozialhilfeleistungen eingeleiteten Verfahrens darstellen (BGr, 22. Februar 2018, 8C_893/2017, E. 1.3.1; 13. Juni 2012, 8C_871/2011, E. 4.3.4). Wird gegen einen solchen Zwischenentscheid keine Beschwerde erhoben, muss dessen RechtmÃ¤ssigkeit zusammen mit dem Endentscheid Ã¼berprÃ¼ft werden, sofern sich der Zwischenentscheid auf den Inhalt des Endentscheids (vorliegend die LeistungskÃ¼rzungsverfÃ¼gung vom 13. Mai 2020) auswirkt (BGr, 13. Juni 2012, 8C_871/2011, E. 4.3.3, 4.3.5, 4.4). Das Bundesgericht verneint somit bei sozialhilferechtlichen Auflagen und Weisungen in aller Regel einen Nachteil im Sinn von Art. 93 Abs. 1 lit. a und b BGG, weil die Beschwerde gegen den (nachfolgenden) LeistungskÃ¼rzungsentscheid offensteht (BGr, 4. Dezember 2014, 8C_826/2014; insbesondere fÃ¼r die BasisbeschÃ¤ftigung BGr, 30. Januar 2015, 8C_2/2015; BGE 146 I 62 E. 5.4.4, 5.4.5).</p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.2 </b>Die Vorinstanz ging richtig davon aus, dass im Rahmen der KÃ¼rzung von Sozialhilfeleistungen vorab zu prÃ¼fen sei, ob die dem BeschwerdefÃ¼hrer erteilte Weisung der SozialbehÃ¶rde, an einer Integrationsmassnahme teilzunehmen, zulÃ¤ssig war. Sie kam mit einlÃ¤sslicher BegrÃ¼ndung zum Schluss, dass die Teilnahme am BeschÃ¤ftigungsprogramm C ohne Weiteres zumutbar und dazu geeignet gewesen sei, die Lage des BeschwerdefÃ¼hrers zu beanstanden. Auf diese ausfÃ¼hrlichen und zutreffenden ErwÃ¤gungen kann verwiesen werden.</p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.3 </b>Soweit die Vorinstanz allerdings davon ausging, dass der BeschwerdefÃ¼hrer im Rekurs gegen die Auflage keine Argumente mehr â wie sein Alter oder den Gesundheitszustand â hÃ¤tte vorbringen dÃ¼rfen, kann ihr nach dem AusgefÃ¼hrten nicht gefolgt werden (vorn E. 1.2.1). Muss im Rahmen des Endentscheids (KÃ¼rzungsentscheids) die RechtmÃ¤ssigkeit einer ZwischenverfÃ¼gung (Auflage, sich am BeschÃ¤ftigungsprogramm C zu beteiligen) Ã¼berprÃ¼ft werden, muss es der davon betroffenen Partei auch mÃ¶glich sein, sich dazu zu Ã¤ussern (eine solche Konstellation lag gerade dem Verfahren 8C_871/2011 E. 3 vor Bundesgericht zugrunde). Sie kann nicht darauf verwiesen werden, sie hÃ¤tte die Auflage bereits vor dem KÃ¼rzungsentscheid mit Rekurs anfechten mÃ¼ssen, mindestens nicht ohne PrÃ¼fung des Umstands, ob darin ein Nachteil im Sinn von Art. 93 Abs. 1 lit. a oder b BGG zu erkennen wÃ¤re (vorn E. 1.2.1), was das Bundesgericht aber als geradezu theoretisch erachtet (BGE 146 I 62 E. 5.4.5). Soweit die Vorinstanz auf den Antrag 2 des BeschwerdefÃ¼hrers, er sei vom BeschÃ¤ftigungsprogramm C auszunehmen, formell nicht eintrat, ist ihr demnach nicht zu folgen.</p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.4 </b>Indessen erÃ¼brigt sich die RÃ¼ckweisung des Verfahrens an die Vorinstanz aus diesem Grund, weil sie â wenn auch nur kurz und entgegen der formellen Erledigung dieses Antrags â die Vorbringen des BeschwerdefÃ¼hrers in der Tat materiell prÃ¼fte, indem sie weder das von ihm vorgebrachte Alter noch die erwÃ¤hnten gesundheitlichen Beschwerden an der Achillessehne fÃ¼r ausreichend hielt, um von der Weisung, sich im BeschÃ¤ftigungsprogramm C zu beschÃ¤ftigen, abzusehen. Mehr fÃ¼hrte der BeschwerdefÃ¼hrer im Rekursverfahren denn auch nicht aus. Insbesondere nahm er auch nicht Stellung zum Vorbringen der Beschwerdegegnerin, dass er sich des Ã¶ffentlichen Verkehrs bedienen kÃ¶nnte, um ohne grÃ¶ssere Fusswege zum BeschÃ¤ftigungsprogramm C zu gelangen, und sein Alter eine Teilnahme an einem BeschÃ¤ftigungsprogramm nicht ausschliesse. Trotz der etwas missverstÃ¤ndlichen formellen Erledigung ist der Vorinstanz daher kein prozessualer Fehler vorzuwerfen. Ein solcher wird vom BeschwerdefÃ¼hrer in der Beschwerde sodann auch nicht geltend gemacht. Hingegen ist das Dispositiv des angefochtenen Entscheids in Ziffer I. anzupassen.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>GemÃ¤ss § 21 SHG kÃ¶nnen Sozialhilfeleistungen mit Auflagen und Weisungen verbunden werden, die sich auf die richtige Verwendung der BeitrÃ¤ge beziehen oder geeignet sind, die Lage des HilfeempfÃ¤ngers und seiner AngehÃ¶rigen zu verbessern. Insbesondere kann die wirtschaftliche Hilfe mit der Weisung zur Aufnahme einer zumutbaren ErwerbstÃ¤tigkeit oder Ã¤hnlichen Verhaltensmassregeln verbunden werden (§ 23 lit. d der Verordnung zum Sozialhilfegesetz vom 21. Oktober 1981 [SHV]). Dabei handelt es sich gemÃ¤ss bundesgerichtlicher Rechtsprechung nicht um eine hoheitliche Arbeitsverpflichtung, sondern um eine Anspruchsvoraussetzung fÃ¼r die vom Staat erbrachten Leistungen (vgl. BGE 133 V 353 E. 4.2; BGr, 11. April 2008, 8C_156/2007, E. 6.3; 28. Februar 2012, 8C_787/2011, E. 3.2.1).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Der zumutbaren ErwerbstÃ¤tigkeit gleichzusetzen ist die Teilnahme an einem von den Sozialhilfeorganen anerkannten lohnwirksamen BeschÃ¤ftigungsprogramm des zweiten Arbeitsmarktes, mit dem der eigene Unterhalt zumindest teilweise gedeckt werden kann. Die Auflage, an einem Arbeitsintegrationsprogramm oder EinsÃ¤tzen im zweiten Arbeitsmarkt teilzunehmen, muss als zulÃ¤ssig erachtet werden, wenn es sich dabei um eine zumutbare Arbeit handelt und der Betroffene dafÃ¼r entschÃ¤digt wird oder sich seine Lage durch die Teilnahme (beispielsweise durch Erwerb neuer FÃ¤higkeiten im Hinblick auf eine spÃ¤tere Arbeitssuche) verbessern kann (§ 21 SHG; § 23 lit. d SHV; vgl. VGr, 3. MÃ¤rz 2017, VB.2016.00791, E. 2.3 m.<span> </span>w.<span> </span>H.; 26. MÃ¤rz 2015, VB.2015.00099, E. 2.2). Die Zumutbarkeit einer ErwerbstÃ¤tigkeit ist gemÃ¤ss bundesgerichtlicher Rechtsprechung nach der arbeitslosenversicherungsrechtlichen Umschreibung vorzunehmen (Art. 16 Abs. 2 des Arbeitslosenversicherungsgesetzes vom 25. Juni 1982 [AVIG]). Danach muss eine Arbeit den berufs- und ortsÃ¼blichen Bedingungen entsprechen, angemessen RÃ¼cksicht auf die FÃ¤higkeiten und bisherigen TÃ¤tigkeiten der unterstÃ¼tzten Person nehmen und ihren persÃ¶nlichen VerhÃ¤ltnissen und dem Gesundheitszustand angemessen sein. Ein Arbeitsangebot kann das FÃ¤higkeits- und Fertigkeitsniveau der betreffenden Person auch unterschreiten; diese darf bloss nicht Ã¼berfordert werden (vgl. zum Ganzen VGr, 13. Januar 2012, VB.2011.00763, E. 2.2, mit Hinweisen; VGr, 28. September 2016, VB.2016.00335, E. 2.3, 4.1).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Das BeschÃ¤ftigungsprogramm C in E bietet ArbeitsplÃ¤tze in den Bereichen Industrie, Recycling, Manufaktur und Gewerbe an. Die ausgefÃ¼hrten AuftrÃ¤ge sind Arbeiten, die der erste Arbeitsmarkt nicht mehr kostendeckend Ã¼bernehmen kann. Das BeschÃ¤ftigungsprogramm C schafft ArbeitsplÃ¤tze fÃ¼r Menschen, die lange Zeit ohne Arbeit waren. Bei der Auflage zur aktiven Teilnahme im BeschÃ¤ftigungsprogramm C handelt es sich um eine praxisÃ¼bliche Weisung, welche auf eine Verbesserung der Lage des HilfeempfÃ¤ngers gerichtet ist. Die Teilnahme an einem solchen Arbeitsprogramm dient gemÃ¤ss bundesgerichtlicher Rechtsprechung hauptsÃ¤chlich der FÃ¶rderung von ausserfachlichen FÃ¤higkeiten wie TeamfÃ¤higkeit, ZuverlÃ¤ssigkeit und PÃ¼nktlichkeit (BGE 139 I 218 E. 4.4). Sie wirkt sich insofern positiv aus, als eine Teilnahme gegenÃ¼ber kÃ¼nftigen Arbeitgebern einen Ausweis Ã¼ber geleistete Arbeit sowie ReferenzauskÃ¼nfte ermÃ¶glichte und dem BeschwerdefÃ¼hrer hÃ¼lfe, sich an einen geregelten Arbeitsalltag zu gewÃ¶hnen (vgl. VGr, 17. Juli 2017, VB.2017.00248, E. 3.2.3; 3. MÃ¤rz 2017, VB.2016.00791, E. 4.1).</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer bringt im Wesentlichen vor, seit Juli 2020 habe sich die epidemiologische Situation im Zusammenhang mit Covid-19 erheblich zugespitzt. In den Ã¶ffentlichen Verkehrsbetrieben bestehe eine Maskenpflicht. Da er nicht in der Lage sei, die vorgeschriebenen Masken zu tragen â er bekomme nach kÃ¼rzester Zeit Atemnot â, sei es ihm unmÃ¶glich, Ã¼ber einen lÃ¤ngeren Zeitraum ein Ã¶ffentliches Transportmittel zu benÃ¼tzen. Ein Arbeitseinsatz an einem nur mit Ã¶ffentlichen Verkehrsmitteln erreichbaren Ort komme fÃ¼r ihn momentan nicht infrage. Entsprechend sei der Entscheid der Vorinstanz aufzuheben bzw. zur Neubeurteilung an diese zurÃ¼ckzuweisen.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Dem widerspricht die Beschwerdegegnerin, indem sie moniert, der BeschwerdefÃ¼hrer habe seine gesundheitlichen EinschrÃ¤nkungen nur unzureichend oder gar nicht belegt. Sie Ã¤ussert vielmehr Zweifel am Willen des BeschwerdefÃ¼hrers, Ã¼berhaupt eine Arbeit aufzunehmen. Mit dem Arbeitsantritt im BeschÃ¤ftigungsprogramm C wÃ¤re der BeschwerdefÃ¼hrer in der Lage, seinen Lebensunterhalt selber zu verdienen. Die Auflage zur Arbeitsaufnahme im BeschÃ¤ftigungsprogramm C erweise sich nach wie vor als zulÃ¤ssig, und der BeschwerdefÃ¼hrer habe seine Mitwirkungspflichten in diesem Zusammenhang verletzt, was die ausgesprochene KÃ¼rzung des GBL rechtfertige.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Aus dem bisher Dargelegten ergibt sich, dass die Weisung an den BeschwerdefÃ¼hrer, sich am BeschÃ¤ftigungsprogramm C zu beteiligen, nicht zu beanstanden ist. Der BeschwerdefÃ¼hrer konnte denn auch keine GrÃ¼nde dagegen anfÃ¼hren, weshalb ihm diese Auflage nicht zumutbar wÃ¤re oder was gegen das BeschÃ¤ftigungsprogramm C sprechen wÃ¼rde. Den Akten ist dazu nichts zu entnehmen. Entsprechend ist mit der Vorinstanz die RechtmÃ¤ssigkeit der Weisung zu bestÃ¤tigen (vorn E. 1.2.4, E. 2.2, 2.3).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer macht vielmehr Ãusserlichkeiten geltend, die es ihm nicht ermÃ¶glichen sollen, einen Arbeitseinsatz im BeschÃ¤ftigungsprogramm C zu Ã¼bernehmen.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.1 </b>Vor der Beschwerdegegnerin verwies er mit Eingabe vom 18. MÃ¤rz 2020 auf seine "Gehbehinderung" (EntzÃ¼ndung der Achillessehne) und auf eine bevorstehende Untersuchung am 28. April 2020 in der Sprechstunde Fuss- und Sprunggelenkschirurgie in der Klinik F. Der Rekursschrift war eine Terminliste fÃ¼r Physiotherapie in der Klinik F beigelegt mit insgesamt sechs Terminen zwischen dem 29. Mai und dem 3. Juli 2020. Der BeschwerdefÃ¼hrer macht allerdings nicht geltend, es sei ihm wegen der geltend gemachten EntzÃ¼ndung der Achillessehne nicht mÃ¶glich gewesen, mittels des Ã¶ffentlichen Verkehrs von seinem Wohnort die Klinik F zu erreichen, wobei der Weg dahin kaum kÃ¼rzer ist als Weg von seinem Wohnort zum BeschÃ¤ftigungsprogramm C in E (45 Minuten gegenÃ¼ber 55 Minuten; vgl. ZVV, Haltestelle G bis H bzw. bis I). Im Ãbrigen darf davon ausgegangen werden, dass die EntzÃ¼ndung der Achillessehne in der Zwischenzeit lÃ¤ngst behoben ist, dauerte die Physiotherapie doch nur bis Anfang Juli 2020.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.2 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer macht sodann geltend, eine Arbeitsaufnahme sei ihm nicht mÃ¶glich, sofern er mit den Ã¶ffentlichen Verkehrsmitteln fahren mÃ¼sse, weil darin Maskenpflicht herrsche. TatsÃ¤chlich besteht die <i>Pflicht</i>, in den Verkehrsmitteln des Ã¶ffentlichen Verkehrs eine Maske zu tragen, seit 6. Juli 2020; zuvor empfahlen mindestens die VBZ das Tragen einer Maske. Der BeschwerdefÃ¼hrer hÃ¤tte seine Arbeit beim BeschÃ¤ftigungsprogramm C allerdings schon weit frÃ¼her aufnehmen mÃ¼ssen (vorn I.B, I.D), als noch keine Maskenpflicht galt. Das nunmehr nachgeschobene Argument der Atemnot wegen der Maskenpflicht Ã¼berzeugt zudem nicht. Der BeschwerdefÃ¼hrer weist nicht nach, dass es ihm nicht mÃ¶glich wÃ¤re, eine Maske zu tragen. Ausserdem gibt es verschiedene Arten von tauglichen Gesichtsmasken, auch mit Ventil, mittels deren ein subjektives GefÃ¼hl der Atemnot â ein objektives ist nicht dargetan â gelindert werden kÃ¶nnte, ohne dass der BeschwerdefÃ¼hrer nÃ¤her darauf einginge. Sein pauschaler Hinweis darauf, dass er nach kÃ¼rzester Zeit wegen des Tragens einer Maske in Atemnot gerate, ist weder belegt noch sonstwie â insbesondere mit einem Ã¤rztlichen Attest â ausgewiesen (vgl. dazu www.bag.admin.ch Bundesamt fÃ¼r Gesundheit, Coronavirus: Masken), weshalb darauf nicht abgestellt werden kann. </p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.3 </b>Richtig ist zwar, dass dem BeschwerdefÃ¼hrer die VerfÃ¼gung vom 13. Mai 2020 erst am 25. Mai 2020 zugestellt wurde, weshalb es ihm nicht mÃ¶glich war, den Termin vom 20. Mai 2020 zur Regelung des Arbeitsantritts im BeschÃ¤ftigungsprogramm C zu regeln. Indessen hatte die Beschwerdegegnerin fÃ¼r die Missachtung der Weisung innert dieser erstreckten Frist eine (teilweise) Leistungseinstellung angedroht (vorn I.D.). Die Leistungs<i>kÃ¼rzung</i> erfolgte demgegenÃ¼ber, weil der BeschwerdefÃ¼hrer am GesprÃ¤ch mit dem BeschÃ¤ftigungsprogramm C vom 3. MÃ¤rz 2020 nicht teilgenommen und am 4. MÃ¤rz 2020 erklÃ¤rt hatte, er werde dort auch nicht arbeiten, wofÃ¼r er keine BegrÃ¼ndung liefern konnte. Ende MÃ¤rz waren innerhalb des BeschÃ¤ftigungsprogramms C die nÃ¶tigen Schutzvorkehrungen im Zusammenhang mit der Covid-Pandemie bereits getroffen worden; einem Arbeitsbeginn erst auf diesen Zeitpunkt hÃ¤tte wohl nichts im Weg gestanden. Der BeschwerdefÃ¼hrer war dazu aber wie erwÃ¤hnt nicht bereit.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Wie die Beschwerdegegnerin zu Recht geltend macht, bestehen demnach keine RechtfertigungsgrÃ¼nde dafÃ¼r, dass der BeschwerdefÃ¼hrer den GesprÃ¤chstermin vom 3. MÃ¤rz 2020 beim BeschÃ¤ftigungsprogramm C und die Ã¼brigen ihm erstreckten Termine zur Regelung des Arbeitsantritts im BeschÃ¤ftigungsprogramm C nicht wahrnahm. Sein Verhalten kann nur so gewÃ¼rdigt werden, dass er sich Ã¼ber die ihm erteilte Weisung ohne Grund hinwegsetzte. Wie die Vorinstanz zudem richtig festhielt, erscheint die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene KÃ¼rzung des GBL von 20 % fÃ¼r sechs Monate gerechtfertigt und verhÃ¤ltnismÃ¤ssig. Auf die entsprechenden AusfÃ¼hrungen kann verwiesen werden. Der BeschwerdefÃ¼hrer Ã¤usserte sich im Beschwerdeverfahren dazu nicht.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b>Demnach ist die Beschwerde abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Bei diesem Ausgang hat der BeschwerdefÃ¼hrer die Kosten des Verfahrens zu tragen (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Eine ParteientschÃ¤digung steht ihm nicht zu (§ 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer stellte sinngemÃ¤ss das Gesuch um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung (vorn E. 1.1). Die Beschwerde erweist sich als aussichtslos, nachdem der BeschwerdefÃ¼hrer weder die Auflage, an einem Arbeitsintegrationsprogramm teilzunehmen, substanziiert bestritten, noch GrÃ¼nde, die dagegen sprÃ¤chen, substanziiert vorgebracht hatte. Die geprÃ¼ften prozessualen Fragen Ã¤ndern daran nichts. Demnach erweist sich seine Beschwerde als aussichtslos und kann ihm die unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung nicht gewÃ¤hrt werden (§ 16 Abs. 1 VRG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>der Einzelrichter</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> Dispositiv-Ziffer I des Beschlusses des Bezirksrats Dielsdorf vom 5. Januar 2021 wird wie folgt angepasst: </span></p> <p class="Einzug2"><span> "I. Der Rekurs wird abgewiesen."</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 195.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 1'195.--</u> Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Das Gesuch des BeschwerdefÃ¼hrers um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>