Übereinkommen vom 7. November 1991 zum Schutz der Alpen (Alpenkonvention) (mit Anhang) <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><akomaNtoso xmlns="http://docs.oasis-open.org/legaldocml/ns/akn/3.0" xmlns:fedlex="http://fedlex.admin.ch/"><act name="publicLaw"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/389/20040616/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/389/20040616"/><FRBRdate date="1991-11-07" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1999-04-28" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2004-06-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.700.1"/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione del 7 novembre 1991 per la protezione delle Alpi (Convenzione delle Alpi) (con all.) " shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Übereinkommen vom 7. November 1991 zum Schutz der Alpen (Alpenkonvention) (mit Anhang) " shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention du 7 novembre 1991 sur la protection des Alpes (Convention alpine) (avec annexe) " shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/389/20040616/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/389/20040616/de"/><FRBRdate date="1991-11-07" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1999-04-28" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2004-06-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/389/20040616/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/389/20040616/de/xml"/><FRBRdate date="1991-11-07" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1999-04-28" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2004-06-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml" fedlex:generator="2024-q4-rel-1.6.5"/></FRBRManifestation></identification><references source="#ch.bk"><TLCOrganization eId="ch.bk" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/legal-institution/2" showAs="Bundeskanzlei"/><TLCRole eId="publisher" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#publisher" showAs="Editeur"/><TLCRole eId="rightsHolder" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#rightsHolder" showAs="Détenteur des droits"/><TLCReference name="language" href="http://publications.europa.eu/resource/authority/language/DEU" showAs="de"/><TLCReference name="format" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/user-format/xml" showAs="xml"/></references></meta><preface><p><docNumber>0.700.1 </docNumber></p><p> AS <b>2003 </b>2541; BBl <b>1997</b> IV 657</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Originaltext</p><p><docTitle>Übereinkommen <br/>zum Schutz der Alpen</docTitle></p><p>(Alpenkonvention)</p><p>Abgeschlossen in Salzburg am 7. November 1991</p><p>Von der Bundesversammlung genehmigt am 16. Dezember 1998<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2003/388" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2003</b> 2540</ref></p></authorialNote></p><p>Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 28. Januar 1999</p><p>In Kraft getreten für die Schweiz am 28. April 1999</p><p> (Stand am 16. Juni 2004)</p></preface><preamble><p fedlex:role="heading"><i>Präambel</i></p><p>Die Bundesrepublik Deutschland, <br/>die Französische Republik, <br/>die Italienische Republik, <br/>das Fürstentum Liechtenstein, <br/>das Fürstentum Monaco<inline name="man-font-style-normal"><authorialNote><p> Eingefügt durch Art. 2 des Beitrittsprotokolls vom 20. Dez. 1994, von der BVers  genehmigt am 16. Dez. 1998 und in Kraft seit 28. April 1999 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/390" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.700.11</b></ref>).</p></authorialNote></inline>, <br/>die Republik Österreich, <br/>die Republik Slowenien, <br/>die Schweizerische Eidgenossenschaft</p><p>sowie</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft</p><p>im Bewusstsein, dass die Alpen einer der grössten zusammenhängenden Naturräume Europas und ein durch seine spezifische und vielfältige Natur, Kultur und Geschichte ausgezeichneter Lebens‑, Wirtschafts‑, Kultur- und Erholungsraum im Herzen Europas sind, an dem zahlreiche Völker und Länder teilhaben,</p><p>in der Erkenntnis, dass die Alpen Lebens- und Wirtschaftsraum für die einheimische Bevölkerung sind und auch grösste Bedeutung für ausseralpine Gebiete haben, unter anderem als Träger bedeutender Verkehrswege,</p><p>in Anerkennung der Tatsache, dass die Alpen unverzichtbarer Rückzugs- und Lebensraum vieler gefährdeter Pflanzen- und Tierarten sind,</p><p>im Bewusstsein der grossen Unterschiede in den einzelnen Rechtsordnungen, den naturräumlichen Gegebenheiten, der Besiedlung, der Land- und Forstwirtschaft, dem Stand und der Entwicklung der Wirtschaft, der Verkehrsbelastung sowie der Art und Intensität der touristischen Nutzung,</p><p>in Kenntnis der Tatsache, dass die ständig wachsende Beanspruchung durch den Menschen den Alpenraum und seine ökologischen Funktionen in zunehmendem Masse gefährdet und dass Schäden nicht oder nur mit hohem Aufwand, beträchtlichen Kosten und in der Regel nur in grossen Zeiträumen behoben werden können,</p><p>in der Überzeugung, dass wirtschaftliche Interessen mit den ökologischen Erfordernissen in Einklang gebracht werden müssen – </p><p>sind im Gefolge der Ergebnisse der ersten Alpenkonferenz der Umweltminister vom 9. bis 11. Oktober 1989 in Berchtesgaden wie folgt übereingekommen:</p></preamble><body><article eId="art_1"><num><b>Art. 1</b></num><heading>Anwendungsbereich</heading><paragraph eId="art_1/para_1"><num>(1)</num><content><p>Gegenstand dieses Übereinkommens ist das Gebiet der Alpen, wie es in der Anlage<authorialNote><p> Die Anlage wird in der AS nur soweit veröffentlicht, als sie das schweizerische  Anwendungsgebiet betrifft. Die ganze Anlage kann beim Bundesamt für Raumentwicklung (ARE), 3003 Bern, eingesehen oder bezogen werden.</p></authorialNote> beschrieben und dargestellt ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_2"><num>(2)</num><content><p>Jede Vertragspartei kann bei der Hinterlegung ihrer Ratifikations‑, Annahme- oder Genehmigungsurkunde oder jederzeit danach durch eine an die Republik Österreich als Verwahrer gerichtete Erklärung die Anwendung dieses Übereinkommens auf weitere Teile ihres Hoheitsgebiets erstrecken, sofern dies für die Vollziehung der Bestimmungen dieses Übereinkommens als erforderlich angesehen wird.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_3"><num>(3)</num><content><p>Jede nach Absatz 2 abgegebene Erklärung kann in Bezug auf jedes darin genannte Hoheitsgebiet durch eine an den Verwahrer gerichtete Notifikation zurückgenommen werden. Die Zurücknahme wird am ersten Tag des Monats wirksam, der auf einen Zeitabschnitt von sechs Monaten nach Eingang der Notifikation beim Verwahrer folgt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_2"><num><b>Art. 2</b></num><heading>Allgemeine Verpflichtungen</heading><paragraph eId="art_2/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Vertragsparteien stellen unter Beachtung des Vorsorge‑, des Verursacher- und des Kooperationsprinzips eine ganzheitliche Politik zur Erhaltung und zum Schutz der Alpen unter ausgewogener Berücksichtigung der Interessen aller Alpenstaaten, ihrer alpinen Regionen sowie der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft unter umsichtiger und nachhaltiger Nutzung der Ressourcen sicher. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit für den Alpenraum wird verstärkt sowie räumlich und fachlich erweitert.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_2"><num>(2)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_2/para_2/listintro">Zur Erreichung des in Absatz 1 genannten Ziels werden die Vertragsparteien geeignete Massnahmen insbesondere auf folgenden Gebieten ergreifen:</listIntroduction><item eId="art_2/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>Bevölkerung und Kultur – mit dem Ziel der Achtung, Erhaltung und Förderung der kulturellen und gesellschaftlichen Eigenständigkeit der ansässigen Bevölkerung und der Sicherstellung ihrer Lebensgrundlagen, namentlich der umweltverträglichen Besiedlung und wirtschaftlichen Entwicklung sowie der Förderung des gegenseitigen Verständnisses und partnerschaftlichen Verhaltens zwischen alpiner und ausseralpiner Bevölkerung;</p></item><item eId="art_2/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>Raumplanung – mit dem Ziel der Sicherung einer sparsamen und rationellen Nutzung und einer gesunden, harmonischen Entwicklung des Gesamtraums unter besonderer Beachtung der Naturgefahren, der Vermeidung von Über- und Unternutzungen sowie der Erhaltung oder Wiederherstellung von natürlichen Lebensräumen durch umfassende Klärung und Abwägung der Nutzungsansprüche, vorausschauende integrale Planung und Abstimmung der daraus resultierenden Massnahmen;</p></item><item eId="art_2/para_2/lbl_c"><num>c) </num><p>Luftreinhaltung – mit dem Ziel der drastischen Verminderung von Schadstoffemissionen und ‑belastungen im Alpenraum und der Schadstoffverfrachtung von aussen, auf ein Mass, das für Menschen, Tiere und Pflanzen nicht schädlich ist;</p></item><item eId="art_2/para_2/lbl_d"><num>d) </num><p>Bodenschutz – mit dem Ziel der Verminderung der quantitativen und qualitativen Bodenbeeinträchtigungen, insbesondere durch Anwendung bodenschonender land- und forstwirtschaftlicher Produktionsverfahren, sparsamen Umgang mit Grund und Boden, Eindämmung von Erosion sowie durch Beschränkung der Versiegelung von Böden;</p></item><item eId="art_2/para_2/lbl_e"><num>e) </num><p>Wasserhaushalt – mit dem Ziel, gesunde Wassersysteme zu erhalten oder wiederherzustellen, insbesondere durch die Reinhaltung der Gewässer, durch naturnahen Wasserbau und durch eine Nutzung der Wasserkraft, die die Interessen der ansässigen Bevölkerung und das Interesse an der Erhaltung der Umwelt gleichermassen berücksichtigt;</p></item><item eId="art_2/para_2/lbl_f"><num>f) </num><p>Naturschutz und Landschaftspflege – mit dem Ziel, Natur und Landschaft so zu schützen, zu pflegen und, so weit erforderlich, wiederherzustellen, dass die Funktionsfähigkeit der Ökosysteme, die Erhaltung der Tier- und Pflanzenwelt einschliesslich ihrer Lebensräume, die Regenerationsfähigkeit und nachhaltige Leistungsfähigkeit der Naturgüter sowie die Vielfalt, Eigenart und Schönheit der Natur und Landschaft in ihrer Gesamtheit dauerhaft gesichert werden;</p></item><item eId="art_2/para_2/lbl_g"><num>g) </num><p>Berglandwirtschaft – mit dem Ziel, im Interesse der Allgemeinheit die Bewirtschaftung der traditionellen Kulturlandschaften und eine standortgerechte, umweltverträgliche Landwirtschaft zu erhalten und unter Berücksichtigung der erschwerten Wirtschaftsbedingungen zu fördern;</p></item><item eId="art_2/para_2/lbl_h"><num>h) </num><p>Bergwald – mit dem Ziel, Erhaltung, Stärkung und Wiederherstellung der Waldfunktionen, insbesondere der Schutzfunktion durch Verbesserung der Widerstandskraft der Waldökosysteme, namentlich mittels einer naturnahen Waldbewirtschaftung und durch die Verhinderung waldschädigender Nutzungen unter Berücksichtigung der erschwerten Wirtschaftsbedingungen im Alpenraum;</p></item><item eId="art_2/para_2/lbl_i"><num>i) </num><p>Tourismus und Freizeit – mit dem Ziel, unter der Einschränkung umweltschädigender Aktivitäten, die touristischen und Freizeitaktivitäten mit den ökologischen und sozialen Erfordernissen in Einklang zu bringen, insbesondere durch Festlegung von Ruhezonen;</p></item><item eId="art_2/para_2/lbl_j"><num>j) </num><p>Verkehr – mit dem Ziel, Belastungen und Risiken im Bereich des inneralpinen und alpenquerenden Verkehrs auf ein Mass zu senken, das für Menschen, Tiere und Pflanzen sowie deren Lebensräume erträglich ist, unter anderem durch eine verstärkte Verlagerung des Verkehrs, insbesondere des Güterverkehrs, auf die Schiene, vor allem durch Schaffung geeigneter Infrastrukturen und marktkonformer Anreize, ohne Diskriminierung aus Gründen der Nationalität;</p></item><item eId="art_2/para_2/lbl_k"><num>k) </num><p>Energie – mit dem Ziel, eine natur- und landschaftsschonende sowie umweltverträgliche Erzeugung, Verteilung und Nutzung der Energie durchzusetzen und Energie sparende Massnahmen zu fördern;</p></item><item eId="art_2/para_2/lbl_l"><num>l) </num><p>Abfallwirtschaft – mit dem Ziel, unter besonderer Berücksichtigung der Abfallvermeidung eine den besonderen topografischen, geologischen und klimatischen Bedürfnissen des Alpenraums angepasste Abfallerfassung, verwertung und -entsorgung sicherzustellen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_3"><num>(3)</num><content><p>Die Vertragsparteien vereinbaren Protokolle, in denen Einzelheiten zur Durchführung dieses Übereinkommens festgelegt werden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_3"><num><b>Art. 3</b></num><heading>Forschung und systematische Beobachtung</heading><paragraph eId="art_3/para"><content><p>Die Vertragsparteien vereinbaren, auf den in Artikel 2 genannten Gebieten</p><blockList><item eId="art_3/para/lbl_a"><num>a) </num><p>Forschungsarbeiten und wissenschaftliche Bewertungen durchzuführen und dabei zusammenzuarbeiten;</p></item><item eId="art_3/para/lbl_b"><num>b) </num><p>gemeinsame oder einander ergänzende Programme zur systematischen Beobachtung zu entwickeln;</p></item><item eId="art_3/para/lbl_c"><num>c) </num><p>Forschung und Beobachtung sowie die dazugehörige Datenerfassung zu harmonisieren.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_4"><num><b>Art. 4</b></num><heading>Zusammenarbeit im rechtlichen, wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und technischen Bereich</heading><paragraph eId="art_4/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Vertragsparteien erleichtern und fördern den Austausch rechtlicher, wissenschaftlicher, wirtschaftlicher und technischer Informationen, die für dieses Übereinkommen erheblich sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_2"><num>(2)</num><content><p>Die Vertragsparteien informieren einander zur grösstmöglichen Berücksichtigung grenzüberschreitender und regionaler Erfordernisse über geplante juristische oder wirtschaftliche Massnahmen, von denen besondere Auswirkungen auf den Alpenraum oder Teile desselben zu erwarten sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_3"><num>(3)</num><content><p>Die Vertragsparteien arbeiten mit internationalen staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen soweit erforderlich zusammen, um das Übereinkommen und die Protokolle, deren Vertragspartei sie sind, wirksam durchzuführen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_4"><num>(4)</num><content><p>Die Vertragsparteien sorgen in geeigneter Weise für eine regelmässige Information der Öffentlichkeit über die Ergebnisse von Forschungen, Beobachtungen und getroffene Massnahmen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_5"><num>(5)</num><content><p>Die Verpflichtungen der Vertragsparteien aus diesem Übereinkommen im Informationsbereich gelten vorbehaltlich der nationalen Gesetze über die Vertraulichkeit. Vertraulich bezeichnete Informationen müssen als solche behandelt werden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_5"><num><b>Art. 5</b></num><heading>Konferenz der Vertragsparteien (Alpenkonferenz)</heading><paragraph eId="art_5/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die gemeinsamen Anliegen der Vertragsparteien und ihre Zusammenarbeit sind Gegenstand regelmässig stattfindender Tagungen der Konferenz der Vertragsparteien (Alpenkonferenz). Die erste Tagung der Alpenkonferenz wird spätestens ein Jahr nach Inkrafttreten dieses Übereinkommens durch eine einvernehmlich zu bestimmende Vertragspartei einberufen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_2"><num>(2)</num><content><p>Danach finden in der Regel alle zwei Jahre ordentliche Tagungen der Alpenkonferenz bei der Vertragspartei statt, die den Vorsitz führt. Vorsitz und Sitz wechseln nach jeder ordentlichen Tagung der Alpenkonferenz. Beides wird von der Alpenkonferenz festgelegt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_3"><num>(3)</num><content><p>Die vorsitzführende Vertragspartei schlägt jeweils die Tagesordnung für die Tagung der Alpenkonferenz vor. Jede Vertragspartei hat das Recht, weitere Punkte auf die Tagesordnung setzen zu lassen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_4"><num>(4)</num><content><p>Die Vertragsparteien übermitteln der Alpenkonferenz Informationen über die von ihnen zur Durchführung dieses Übereinkommens und der Protokolle, deren Vertragspartei sie sind, getroffenen Massnahmen, vorbehaltlich der nationalen Gesetze über die Vertraulichkeit.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_5"><num>(5)</num><content><p>Die Vereinten Nationen, ihre Sonderorganisationen, der Europarat sowie jeder europäische Staat können auf den Tagungen der Alpenkonferenz als Beobachter teilnehmen. Das Gleiche gilt für grenzüberschreitende Zusammenschlüsse alpiner Gebietskörperschaften. Die Alpenkonferenz kann ausserdem einschlägig tätige internationale nichtstaatliche Organisationen als Beobachter zulassen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_6"><num>(6)</num><content><p>Eine ausserordentliche Tagung der Alpenkonferenz findet statt, wenn sie von ihr beschlossen oder wenn es zwischen zwei Tagungen von einem Drittel der Vertragsparteien bei der vorsitzführenden Vertragspartei schriftlich beantragt wird.</p></content></paragraph></article><article eId="art_6"><num><b>Art. 6</b></num><heading>Aufgaben der Alpenkonferenz</heading><paragraph eId="art_6/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_6/para/listintro">Die Alpenkonferenz prüft auf ihren Tagungen die Durchführung des Übereinkommens sowie der Protokolle samt Anlagen und nimmt auf ihren Tagungen insbesondere folgende Aufgaben wahr:</listIntroduction><item eId="art_6/para/lbl_a"><num>a) </num><p>Sie beschliesst Änderungen des Übereinkommens im Rahmen des Verfahrens des Artikels 10.</p></item><item eId="art_6/para/lbl_b"><num>b) </num><p>Sie beschliesst Protokolle und deren Anlagen sowie deren Änderungen im Rahmen des Verfahrens des Artikels 11.</p></item><item eId="art_6/para/lbl_c"><num>c) </num><p>Sie beschliesst ihre Geschäftsordnung.</p></item><item eId="art_6/para/lbl_d"><num>d) </num><p>Sie trifft die notwendigen finanziellen Entscheidungen.</p></item><item eId="art_6/para/lbl_e"><num>e) </num><p>Sie beschliesst die Einrichtung von zur Durchführung des Übereinkommens für notwendig erachteten Arbeitsgruppen.</p></item><item eId="art_6/para/lbl_f"><num>f) </num><p>Sie nimmt die Auswertung wissenschaftlicher Informationen zur Kenntnis.</p></item><item eId="art_6/para/lbl_g"><num>g) </num><p>Sie beschliesst oder empfiehlt Massnahmen zur Verwirklichung der in Artikel 3 und Artikel 4 vorgesehenen Ziele, legt Form, Gegenstand und Zeitabstände für die Übermittlung der nach Artikel 5 Absatz 4 vorzulegenden Informationen fest und nimmt diese Informationen sowie die von den Arbeitsgruppen vorgelegten Berichte zur Kenntnis.</p></item><item eId="art_6/para/lbl_h"><num>h) </num><p>Sie stellt die Durchführung der notwendigen Sekretariatsarbeiten sicher.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_7"><num><b>Art. 7</b></num><heading>Beschlussfassung in der Alpenkonferenz</heading><paragraph eId="art_7/para_1"><num>(1)</num><content><p>Soweit im Folgenden nichts anderes bestimmt ist, fasst die Alpenkonferenz ihre Beschlüsse mit Einstimmigkeit. Sind hinsichtlich der in Artikel 6 Buchstaben c, f und g genannten Aufgaben alle Bemühungen um eine Einstimmigkeit erschöpft und stellt der Vorsitzende dies ausdrücklich fest, so wird der Beschluss mit Dreiviertelmehrheit der auf der Sitzung anwesenden und abstimmenden Vertragsparteien gefasst.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_2"><num>(2)</num><content><p>In der Alpenkonferenz hat jede Vertragspartei eine Stimme. In ihrem Zuständigkeitsbereich übt die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft ihr Stimmrecht mit einer Stimmenzahl aus, die der Anzahl ihrer Mitgliedstaaten entspricht, die Vertragsparteien dieses Übereinkommens sind; die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft übt ihr Stimmrecht nicht aus, wenn die betreffenden Mitgliedstaaten ihr Stimmrecht ausüben.</p></content></paragraph></article><article eId="art_8"><num><b>Art. 8</b></num><heading>Ständiger Ausschuss</heading><paragraph eId="art_8/para_1"><num>(1)</num><content><p>Ein Ständiger Ausschuss der Alpenkonferenz, der aus den Delegierten der Vertragsparteien besteht, wird als ausführendes Organ eingerichtet.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_2"><num>(2)</num><content><p>Unterzeichnerstaaten, welche die Konvention noch nicht ratifiziert haben, haben in den Sitzungen des Ständigen Ausschusses Beobachterstatus. Dieser kann darüber hinaus jedem Alpenstaat, der diese Konvention noch nicht unterzeichnet hat, auf Antrag gewährt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_3"><num>(3)</num><content><p>Der Ständige Ausschuss beschliesst seine Geschäftsordnung.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_4"><num>(4)</num><content><p>Der Ständige Ausschuss bestimmt ausserdem über die Modalitäten der allfälligen Teilnahme von Vertretern staatlicher und nichtstaatlicher Organisationen an seinen Sitzungen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_5"><num>(5)</num><content><p>Die in der Alpenkonferenz vorsitzführende Vertragspartei stellt den Vorsitz im Ständigen Ausschuss.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_6"><num>(6)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_8/para_6/listintro">Der Ständige Ausschuss nimmt insbesondere folgende Aufgaben wahr:</listIntroduction><item eId="art_8/para_6/lbl_a"><num>a) </num><p>er sichtet die von den Vertragsparteien übermittelten Informationen gemäss Artikel 5 Absatz 4 zur Berichterstattung an die Alpenkonferenz;</p></item><item eId="art_8/para_6/lbl_b"><num>b) </num><p>er sammelt und bewertet Unterlagen im Hinblick auf die Durchführung des Übereinkommens sowie der Protokolle samt Anlagen und legt sie der Alpenkonferenz gemäss Artikel 6 zur Überprüfung vor;</p></item><item eId="art_8/para_6/lbl_c"><num>c) </num><p>er unterrichtet die Alpenkonferenz über die Durchführung ihrer Beschlüsse;</p></item><item eId="art_8/para_6/lbl_d"><num>d) </num><p>er bereitet inhaltlich die Tagungen der Alpenkonferenz vor und kann Tagesordnungspunkte sowie sonstige Massnahmen betreffend die Durchführung des Übereinkommens und seiner Protokolle vorschlagen;</p></item><item eId="art_8/para_6/lbl_e"><num>e) </num><p>er setzt entsprechend Artikel 6 Buchstabe e) Arbeitsgruppen für die Erarbeitung von Protokollen und Empfehlungen ein und koordiniert deren Tätigkeit;</p></item><item eId="art_8/para_6/lbl_f"><num>f) </num><p>er überprüft und harmonisiert Inhalte von Protokollentwürfen unter ganzheitlichen Aspekten und schlägt sie der Alpenkonferenz vor;</p></item><item eId="art_8/para_6/lbl_g"><num>g) </num><p>er schlägt Massnahmen und Empfehlungen zur Verwirklichung der in dem Übereinkommen und den Protokollen enthaltenen Ziele der Alpenkonferenz vor.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_7"><num>(7)</num><content><p>Die Beschlussfassung im Ständigen Ausschuss erfolgt entsprechend den Bestimmungen des Artikels 7.</p></content></paragraph></article><article eId="art_9"><num><b>Art. 9</b></num><heading>Sekretariat</heading><paragraph eId="art_9/para"><content><p>Die Alpenkonferenz kann die Errichtung eines ständigen Sekretariats mit Einstimmigkeit beschliessen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_10"><num><b>Art. 10</b></num><heading>Änderungen des Übereinkommens</heading><paragraph eId="art_10/para"><content><p>Jede Vertragspartei kann der in der Alpenkonferenz vorsitzführenden Vertragspartei Vorschläge für Änderungen dieses Übereinkommens unterbreiten. Solche Vorschläge werden von der in der Alpenkonferenz vorsitzführenden Vertragspartei mindestens sechs Monate vor Beginn der Tagung der Alpenkonferenz, die sich mit ihnen befassen wird, den Vertragsparteien und Unterzeichnerstaaten übermittelt. Die Änderungen des Übereinkommens treten gemäss den Absätzen 2, 3 und 4 des Artikels 12 in Kraft.</p></content></paragraph></article><article eId="art_11"><num><b>Art. 11</b></num><heading>Protokolle und ihre Änderung</heading><paragraph eId="art_11/para_1"><num>(1)</num><content><p>Protokollentwürfe im Sinne des Artikels 2 Absatz 3 werden von der in der Alpenkonferenz vorsitzführenden Vertragspartei mindestens sechs Monate vor Beginn der Tagung der Alpenkonferenz, die sich mit ihnen befassen wird, den Vertragsparteien und Unterzeichnerstaaten übermittelt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_2"><num>(2)</num><content><p>Die von der Alpenkonferenz beschlossenen Protokolle werden anlässlich ihrer Tagungen oder danach beim Verwahrer unterzeichnet. Sie treten für diejenigen Vertragsparteien in Kraft, die sie ratifiziert, angenommen oder genehmigt haben. Für das Inkrafttreten eines Protokolls sind mindestens drei Ratifikationen, Annahmen oder Genehmigungen erforderlich. Die betreffenden Urkunden werden bei der Republik Österreich als Verwahrer hinterlegt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_3"><num>(3)</num><content><p>Soweit im Protokoll nichts anderes vorgesehen ist, gelten für das Inkrafttreten und die Kündigung eines Protokolls die Artikel 10, 13 und 14 sinngemäss.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_4"><num>(4)</num><content><p>Für Änderungen der Protokolle gelten entsprechend die Absätze 1–3.</p></content></paragraph></article><article eId="art_12"><num><b>Art. 12</b></num><heading>Unterzeichnung und Ratifizierung</heading><paragraph eId="art_12/para_1"><num>(1)</num><content><p>Dieses Übereinkommen liegt ab dem 7. November 1991 bei der Republik Österreich als Verwahrer zur Unterzeichnung auf.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_12/para_2"><num>(2)</num><content><p>Das Übereinkommen bedarf der Ratifikation, Annahme oder Genehmigung. Die Ratifikations‑, Annahme- oder Genehmigungsurkunden werden beim Verwahrer hinterlegt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_12/para_3"><num>(3)</num><content><p>Das Übereinkommen tritt drei Monate nach dem Tag in Kraft, nach dem drei Staaten ihre Zustimmung gemäss Absatz 2 ausgedrückt haben, durch das Übereinkommen gebunden zu sein.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_12/para_4"><num>(4)</num><content><p>Für jeden Unterzeichnerstaat, der später seine Zustimmung gemäss Absatz 2 ausdrückt, durch das Übereinkommen gebunden zu sein, tritt es drei Monate nach Hinterlegung der Ratifikations‑, Annahme- oder Genehmigungsurkunde in Kraft.</p></content></paragraph></article><article eId="art_13"><num><b>Art. 13</b></num><heading>Kündigung</heading><paragraph eId="art_13/para_1"><num>(1)</num><content><p>Jede Vertragspartei kann dieses Übereinkommen jederzeit durch eine an den Verwahrer gerichtete Notifikation kündigen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_2"><num>(2)</num><content><p>Die Kündigung wird am ersten Tag des Monats wirksam, der auf einen Zeitabschnitt von sechs Monaten nach Eingang der Notifikation beim Verwahrer folgt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_14"><num><b>Art. 14</b></num><heading>Notifikationen</heading><paragraph eId="art_14/para"><content><p>Der Verwahrer notifiziert den Vertragsparteien und Unterzeichnerstaaten</p><blockList><item eId="art_14/para/lbl_a"><num>a) </num><p>jede Unterzeichnung;</p></item><item eId="art_14/para/lbl_b"><num>b) </num><p>jede Hinterlegung einer Ratifikations‑, Annahme- oder Genehmigungs-urkunde;</p></item><item eId="art_14/para/lbl_c"><num>c) </num><p>jeden Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Übereinkommens nach Artikel 12;</p></item><item eId="art_14/para/lbl_d"><num>d) </num><p>jede nach Artikel 1 Absätze 2 und 3 abgegebene Erklärung;</p></item><item eId="art_14/para/lbl_e"><num>e) </num><p>jede nach Artikel 13 vorgenommene Notifikation und den Zeitpunkt, zu dem die Kündigung wirksam wird.</p></item></blockList></content></paragraph></article><signature><p><i>Zu Urkund dessen</i> haben die hierzu gehörig befugten Unterzeichneten dieses Übereinkommens unterschrieben.</p><p>Geschehen zu Salzburg am 7. November 1991 in deutscher, französischer, italienischer und slowenischer Sprache, wobei jeder Wortlaut gleichermassen verbindlich ist, in einer Urschrift, die im Staatsarchiv der Republik Österreich hinterlegt wird. Der Verwahrer übermittelt den Unterzeichnerstaaten beglaubigte Abschriften.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">(Es folgen die Unterschriften)</p></signature></body><components><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/389/20040616/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/389/20040616"/><FRBRdate date="1991-11-07" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1999-04-28" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2004-06-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.700.1"/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione del 7 novembre 1991 per la protezione delle Alpi (Convenzione delle Alpi) (con all.) " shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Übereinkommen vom 7. November 1991 zum Schutz der Alpen (Alpenkonvention) (mit Anhang) " shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention du 7 novembre 1991 sur la protection des Alpes (Convention alpine) (avec annexe) " shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/389/20040616/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/389/20040616/de"/><FRBRdate date="1991-11-07" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1999-04-28" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2004-06-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/389/20040616/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/389/20040616/de/xml"/><FRBRdate date="1991-11-07" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1999-04-28" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2004-06-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Anhang</block></container></preface><mainBody><p>(Art. 1 Abs. 1)</p><level eId="annex_u1/lvl_u1"><heading>Liste der administrativen Einheiten des Alpenraumes <br/>in der schweizerischen Eidgenossenschaft</heading><content><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Kanton/</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Abgrenzung</p></th></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><td><p>Appenzell A.-Rh.</p></td><td><p>ganzer Kanton</p></td><td/></tr><tr><td><p>Appenzell I.-Rh.</p></td><td><p>ganzer Kanton</p></td><td/></tr><tr><td><p>Bern</p></td><td><p>Amtsbezirke:</p></td><td><p>Frutigen</p></td></tr><tr><td/><td/><td><p>Interlaken</p></td></tr><tr><td/><td/><td><p>Niedersimmental</p></td></tr><tr><td/><td/><td><p>Oberhasli</p></td></tr><tr><td/><td/><td><p>Obersimmental</p></td></tr><tr><td/><td/><td><p>Saanen</p></td></tr><tr><td/><td/><td><p>Schwarzenburg (nur Gemeinden Guggisberg, Rüschegg)</p></td></tr><tr><td/><td/><td><p>Signau (nur Gemeinden Schangnau, Röthenbach)</p></td></tr><tr><td/><td/><td><p>Thun</p></td></tr><tr><td><p>Freiburg</p></td><td><p>Bezirke</p></td><td><p>La Gruyère</p></td></tr><tr><td/><td/><td><p>Sense (nur Gemeinde Plaffeien)</p></td></tr><tr><td><p>Glarus</p></td><td><p>ganzer Kanton</p></td><td/></tr><tr><td><p>Graubünden</p></td><td><p>ganzer Kanton</p></td><td/></tr><tr><td><p>Luzern</p></td><td><p>Amt:</p></td><td><p>Luzern</p></td></tr><tr><td/><td/><td><p>Entlebuch</p></td></tr><tr><td><p>Nidwalden</p></td><td><p>ganzer Kanton</p></td><td/></tr><tr><td><p>Obwalden</p></td><td><p>ganzer Kanton</p></td><td/></tr><tr><td><p>Uri</p></td><td><p>ganzer Kanton</p></td><td/></tr><tr><td><p>St. Gallen</p></td><td><p>Bezirke:</p></td><td><p>Unterrheintal<authorialNote><p> Heute: Wahlkreis Rheintal, zusätzlich die politische Gemeinde Thal.</p></authorialNote></p></td></tr><tr><td/><td/><td><p>Oberrheintal<authorialNote><p> Heute: Wahlkreis Rheintal, zusätzlich die politische Gemeinde Thal.</p></authorialNote></p></td></tr><tr><td/><td/><td><p>Werdenberg<authorialNote><p> Heute: Wahlkreis Werdenberg.</p></authorialNote></p></td></tr><tr><td/><td/><td><p>Sargans<authorialNote><p> Heute: Wahlkreis Sarganserland.</p></authorialNote></p></td></tr><tr><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td/><td><p>Gaster<authorialNote><p> Heute: Folgende politische Gemeinden des Wahlkreises See-Gaster:  –  Amden  –  Weesen  –  Schänis  –  Benken  –  Kaltbrunn  –  Rieden</p></authorialNote></p></td></tr><tr><td/><td/><td><p>Obertoggenburg<authorialNote><p> Heute: Folgende politische Gemeinden des Wahlkreises Toggenburg:  –  Wildhaus  –  Alt St. Johann  –  Stein  –  Nesslau  –  Krummenau  –  Ebnat-Kappel</p></authorialNote></p></td></tr><tr><td><p>Schwyz</p></td><td><p>ganzer Kanton</p></td><td/></tr><tr><td><p>Tessin</p></td><td><p>ganzer Kanton</p></td><td/></tr><tr><td><p>Waadt</p></td><td><p>Bezirke:</p></td><td><p>Aigle</p></td></tr><tr><td/><td/><td><p>Pays-d’Enhaut</p></td></tr><tr><td/><td/><td><p>Vevey (nur Gemeinden Montreux, Veytaux)</p></td></tr><tr><td><p>Wallis</p></td><td><p>ganzer Kanton</p></td><td/></tr></table></content></level></mainBody></doc></component><component eId="scope_u1"><doc name="scope"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/389/20040616/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/389/20040616"/><FRBRdate date="1991-11-07" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1999-04-28" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2004-06-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.700.1"/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione del 7 novembre 1991 per la protezione delle Alpi (Convenzione delle Alpi) (con all.) " shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Übereinkommen vom 7. November 1991 zum Schutz der Alpen (Alpenkonvention) (mit Anhang) " shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention du 7 novembre 1991 sur la protection des Alpes (Convention alpine) (avec annexe) " shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/389/20040616/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/389/20040616/de"/><FRBRdate date="1991-11-07" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1999-04-28" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2004-06-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/389/20040616/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/389/20040616/de/xml"/><FRBRdate date="1991-11-07" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1999-04-28" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2004-06-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Geltungsbereich des Übereinkommens am 16. Juni 2004</block></container></preface><mainBody><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Vertragsstaaten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Ratifikation</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Inkrafttreten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>Deutschland</p></td><td><p>  5. Dezember</p></td><td><p>1994</p></td><td><p>  6. März</p></td><td><p>1995</p></td></tr><tr><td><p>Europäische Union</p></td><td><p>  4. März</p></td><td><p>1996</p></td><td><p>14. April</p></td><td><p>1998</p></td></tr><tr><td><p>Frankreich*</p></td><td><p>15. Januar</p></td><td><p>1996</p></td><td><p>15. April</p></td><td><p>1996</p></td></tr><tr><td><p><span>Italien</span><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td><p>27. Dezember</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>  7. August</p></td><td><p>2004</p></td></tr><tr><td><p>Liechtenstein</p></td><td><p>28. Juli</p></td><td><p>1994</p></td><td><p>  6. März</p></td><td><p>1995</p></td></tr><tr><td><p>Österreich</p></td><td><p>  8. Februar</p></td><td><p>1994</p></td><td><p>  6. März</p></td><td><p>1995</p></td></tr><tr><td><p>Schweiz</p></td><td><p>28. Januar</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>28. April</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Slowenien</p></td><td><p>22. Mai</p></td><td><p>1995</p></td><td><p>22. August</p></td><td><p>1995</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="5"><blockList><item><num>* </num><p>Vorbehalte und Erklärungen siehe hiernach.</p></item></blockList></td></tr><tr><td colspan="5"><blockList><item><num/><p>Die Vorbehalte und Erklärungen werden in der AS nicht veröffentlicht. Die Informationen können auf Deutsch auf der Internetseite des österreichischen Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten: <ref href="https://www.bmeia.gv.at/themen/voelkerrecht/staatsvertraege/oesterreich-als-depositaer">https://www.bmeia.gv.at/themen/voelkerrecht/staatsvertraege/oesterreich-als-depositaer</ref> eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern, bezogen werden.</p></item></blockList></td></tr><tr><td colspan="5"><blockList><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup> </num><p>Das Übereinkommen tritt gleichzeitig mit dem Beitrittsprotokoll für das Fürstentum Monaco in Kraft.</p></item></blockList></td></tr></table></mainBody></doc></component></components></act></akomaNtoso>