<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00193</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 14. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1954, meldete sich am 20. März 2012 unter Hinweis auf Funktionsbeeinträchtigungen der rechten Hand sowie des rechten Daumenge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenkes bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 12. Dezember 2012 (Urk. 6/50) ab dem 1. September 2012 eine Viertelsrente zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 26. Februar 2013 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf Funktionsbeeinträchtigungen der rechten Hand sowie des rechten Daumengelenkes erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/64). Mit Mitteilungen vom 4. Juli 2013 (Urk. 6/82) und 4. September 2013 (Urk. 6/94) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprach die IV-Stelle der Versicherten im Betrieb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1. Juli bis 31. Oktober 2013 einen Arbeitsversuch zu. Am 30. Oktober 2013 teilte die IV-Stelle der Versicherten den Abschluss der Arbeitsvermittlung mit, da die Versicherte per 1. November 2013 eine ihrer gesundheitlichen Situation angemessenen Tätigkeit gefunden habe (Urk. 6/102). Die IV-Stelle sprach der Versicherten mit Verfügungen vom 4. August 2014 (Urk. 6/129; Urk. 6/135; Urk. 6/141) vom 1. Februar bis 31. Mai 2013 eine ganze Rente, vom 1. Juni bis 30. Juni 2013 eine halbe Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und ab dem 1. November 2013 eine Viertelsrente zu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte ersuchte am 22. April 2016 unter Hinweis auf eine Verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terung ihres Gesundheitszustandes um Neubeurteilung ihrer Situation sowie des Invaliditätsgrades (Urk. 6/143/4 = Urk. 3/3). Die IV-Stelle klärte die medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche und erwerbliche Situation ab. Nach ergangenem Vorbescheid (Urk. 6/163 = </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 3/4) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 11. Januar 2017 (Urk. 6/182</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = Urk. 2) eine Erhöhung der Invalidenrente. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 10. Februar 2017 Beschwerde gegen die Verfügung v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">om 11. Januar 2017 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) und beantragte sinngemäss, diese sei aufzuheben und es sei ihr mindestens eine halbe Rente auszurichten (Urk. 1 S. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 16. März 2017 (Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 27. März 2017 zur Kenntnis gebracht (Urk. 7). Mit Verfügung vom 27. März 2018 (Urk. 9) wurden die pensionskasse pro und die Pensionskasse Züriwerk zum Prozess </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beigeladen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Beigeladenen liessen sich innert Frist nicht vernehmen, was den Parteien am 17. Mai 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. Augus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fach</span><span>ärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleich</span><span>bedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diag</span><span>nose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Aus</span><span>mass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objek</span><span>ti</span><span>vierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. BGE 127 V 294 E. 4c; 139 V 547 E. 5.2; zur Publikation in der amtlichen Sammlung vorgesehenes Urteil des Bun</span><span>desgerichts 8C_841/2016 vom 30. November 2017 E. 4.2.1).</span></p><p><span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychoso</span><span>ma</span><span>tische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tatsäch</span><span>liche Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funk</span><span>tionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE 141 V 281). Mit zur Publikation in der amtlichen Sammlung vorgesehenem </span><span>Urteil 8C_130/2017 vom 30. November 2017 hat das Bundesgericht erkannt, dass</span><span> grundsätzlich sämtliche psychischen Leiden einem strukturierten Beweis</span><span>verfah</span><span>ren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krankheitsbild allenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (E. 7). </span></p><p><span> </span><span>Im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens sind als Standardindikatoren die folgenden Aspekte massgebend (BGE 141 V 281 E. 4.1.3):</span></p><p><span>Funktioneller Schweregrad</span></p><p><span>- </span><span>Gesundheitsschädigung</span></p><p><span>-</span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde</span></p><p><span>-</span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten</span></p><p><span>- </span><span>Persönlichkeit: Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen</span></p><p><span>- </span><span>sozialer Kontext</span></p><p><span>Konsistenz (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleich</span><span>baren Lebensbereichen</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span>dr</span><span>uck</span></p><p><span> </span><span>Diese</span><span> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshin</span><span>dern</span><span>der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Res</span><span>so</span><span>urcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span>schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_260/2017 vom 1. Dezember 2017 E. 4.2.3). </span><span>Die Anerkennung eines renten</span><span>begründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span>wir</span><span>kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit (nach wie vor) die materiell beweis</span><span>belastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2).</span></p><p><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ielen könnte (sog. Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) aus, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit dem 8. Oktober 2015 verschlechtert habe, nicht jedoch die Arbeitsfähigkeit. Eine angepasste Tätigkeit sei ihr aus medizinischer Sicht weiterhin zu 60 % zumutbar. Somit habe sie bei einem Invaliditätsgrad von 48 % weiterhin Anspruch auf eine Vie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente (S. 1 unten).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin vertrat demgegenüber den Standpunkt (Urk. 1), i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hre gesundheitliche Situation habe sich in den letzten zwei Jahren merklich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tert. Die Fingergelenke hätten sich entzündet und sie habe das Daumengelenk nicht mehr richtig einsetzen können. Nach zwei Operationen am Dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mengelenk (Oktober 2015 und Juli 2016) sei sie mit den ständigen Schmerzen nicht mehr in der Lage gewesen, ihre Arbeit als Köchin auszuführen. Sie sei seither </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% arbeitsunfähig und habe da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch am 30. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihren Job verloren (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob eine wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen eingetreten ist, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu vergleichen ist dabei der Sachverhalt im Zeitpunkt der letztmaligen Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfung mittels Verfügungen vom 4. August 2014 (Urk. 6/129; Urk. 6/135; Urk. 6/141) mit demjenigen, welcher der hier angefochtenen Verfügung vom 11. Januar 2017 (Urk. 2) zugrunde lag. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der erstmaligen Rentenzusprache mit Verfügung vom 12. Dezember 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/50) lag im Wesentlichen die Stellungnahme von Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD; Urk. 6/24/3-4) zugrunde, wonach – basierend auf den eingereichten Berichten (vgl. Urk. 6/12-14; Urk. 6/17/5-8 = Urk. 6/21) – folgende Diagnosen vorlagen: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Trapezektomie und Suspensionsarthroplastik rechts 9. Juni 2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Radiocarpalarthritis rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Karpaltunnelsyndrom (CTS)-Operation (OP) rechts am 9. Mai 2005</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach CTS-OP links am 27. März 2006</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fingerpolyarthrose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Bifid angelegter Nervus medianus bei Status nach Karpaldachspaltung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende Monoarthritis des rechten Handgelenkes unklarer Ätiologie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hyperextension Metacarpo-Phalangealgelenke (MCP)-I rechts bei Status nach Rhizarthrosenoperation und leichte Karpometakarpalgelenk (CMC)-I-Instabilität rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Asthma bronchiale </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der RAD-Arzt Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kam zum Schluss, dass der Beschwerdeführerin die bisherige Tätigkeit als Küchenmitarbeiterin nicht mehr zumutbar sei, mithin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestehe. Für angepasste Tätigkeiten (keine kraft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwändigen und feinmotorischen manuellen Arbeiten, bei denen die rechte Hand überwiegend Haltefunktionen übernehme) bestehe seit Oktober 2011 eine 75%ige Arbeitsfähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den rechtskräftigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügungen vom 4. August 2014 (Urk. 6/129; Urk. 6/135; Urk. 6/141)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lagen im Wesentlichen die nachfolgenden Berichte zugrunde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tologie des Bewegungsapparates, führte in seinem undatierten, bei der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin am 28. März 2013 eingegangenen Bericht (Urk. 6/70) aus, dass er die Beschwerdeführerin seit Februar 2012 behandle (Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rhizarthrose rechts 10. Februar 2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Resektionsinterpositionsarthroplastik rechts 9. Juni 2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Revision und Stabilisierung des 1. Strahls mittels </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tight-Rope </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">16. Oktober 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Köchin habe vom 15. Oktober 2012 bis 20. Januar 2013 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit und vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis 29. Januar 2013 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Seit dem 30. Januar 2013 bis auf Weiteres bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6). Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin leide an Kraftverlust und Bewegungsdefizit der rechten Hand (Ziff. 1.7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 13. Juni 2013 (Urk. 6/77) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dar, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin voraussichtlich mit der betroffenen rechten Hand nur leichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeiten werde durchführen können. Aus ärztlicher Sicht könnte sie durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus leichte Tätigkeiten ohne Kraftaufwand (&lt; 1 kg) mit der rechten Hand in vollem Pensum ausführen (S. 1 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führte in seinem Schreiben vom 12. November 2013 (Urk. 6/109/1 = Urk. 6/111) aus, dass es der Beschwerdeführerin möglich sei, leichte Tätigkeiten ohne Kraftaufwand mit der rechten Hand durchzuführen. Hier werde von einem 60%-Pensum ausgegangen. Eine 100%ige Tätigkeit sei ihr nicht zumutbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tologie des Bewegungsapparates, RAD, führte in seiner Stellungnahme vom 14. Januar 2014 (Urk. 6/114/5-6) aus, dass seit dem 9. Juni 2011 für die bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herige Tätigkeit auf Dauer eine Arbeitsfähigkeit von 0 % bestehe. Vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis 27. März 2013 habe für angepasste Tätigkeiten eine 50%ige Arbeitsfähigkeit bestanden. Seit dem 28. März 2013 bestehe für angepasste Tätigkeiten eine 60%ige Arbeitsfähigkeit, wobei für die rechte Hand eine Belastungseinschränkung von 1 kg bestehe. Auch seien keine Überkopfarbeiten, Arbeiten auf Leitern und Gerüsten sowie repetitive Arbeiten mit Greiffunktion der rechten Hand möglich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin begründete die vorübergehende Rentenerhöhung in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Verfügungen vom 4. August 2014 (Urk. 6/129; Urk. 6/135; Urk. 6/141) damit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin bereits am 19. September 2012 aufgrund einer Operation verschlechtert habe. Ohne gesundheitliche Beeinträchtigung hätte sie im Jahr 2012 ein Einkommen von Fr. 71'255.-- erzielen können (Zahlen der erstmaligen Rentenzusprache; vgl. Verfügungsteil 2, Urk. 6/39 S. 2). Ab diesem Zeitpunkt sei ihr jegliche Erwerbstätigkeit verwehrt geblieben, weshalb die Einschränkung einem Invaliditätsgrad von 100 % entspreche. Die Rentenerhöhung erfolge per 1. Februar 2013 (frühestens im Monat, in welchem das Revisionsgesuch eingereicht worden sei; Verfügungsteil 2, Urk. 6/118 S. 1 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus medizinischer Sicht habe sich der Gesundheitszustand der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin im März 2013 insoweit verbessert, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s ihr ab dem 5. März 2013 eine angepasste Tätigkeit wieder zu 50 % und ab dem 28. März 2013 zu 60 % zumutbar geworden sei. Aufgrund der medizinischen Beurteilung sei ihr eine angepasste Tätigkeit, wie beispielsweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Kontrolltätigkeit, Qualitätskon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trolle oder Überwachung zu 60 % zumutbar. Für die rechte Hand bestehe eine Belastungseinschränkung von 1 kg. Überkopfarbeiten, Arbeiten auf Leitern und Gerüsten sowie repetitive Arbeiten mit Greiffunktion der rechten Hand seien nicht möglich. Unter Berücksichtigung der allgemeinen Nominallohnentwicklung im Jahr 2013 berechnete die Beschwerdegegnerin ein Valideneinkommen von Fr. 71'968.--. Das Invalideneinkommen ermittelte sie unter Berücksichtigung einer 60%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit gestützt auf Tabellenlöhne und legte dieses auf Fr. 32'595.-- fest. Die Beschwerdegegnerin errechnete so einen Invaliditätsgrad von 55 %, was per 1. Juni 2013 einen Anspruch auf eine halbe Rente ergab (Verfügungsteil 2, Urk. 6/118 S. 2; vgl. Urk. 6/113).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im weiteren Verlauf sei die Beschwerdeführerin von der IV-Eingliederungsberatung begleitet worden und sei per 1. November 2013 wieder im Betrieb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> GmbH als Mitarbeiterin Küche und Hausdienst in einem 60%-Pensum angestellt worden (vgl. Urk. 6/99). In dieser Tätigkeit habe sie gemäss Angaben des Arbeitgebers ein jährliches Einkommen von Fr. 37'440.-- erzielt (vgl. Urk. 6/99). Die Beschwerdegegnerin errechnete sodann einen Invaliditätsgrad von 48 %, was per 1. November 2013 einen Anspruch auf eine Viertelsrente ergab (Verfügungsteil 2, Urk. 6/118 S. 2 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Rheumatologie und für Allgemeine Innere Medizin, Klinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, nannte in seinem Bericht vom 11. Mai 2015 (Urk. 6/148/23-24) einen hochgradigen Verdacht auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ossäre Impressionsläsion Trochanter majus humeri rechts als Diagnose (S. 1 Mitte). Die Beschwerdeführerin scheine sich beim Aufprall gegen die scharfe Türrahmenkante eine kleine Impression zugezogen zu haben. Therapeutisch seien keine spezifischen Massnahmen zu ergreifen, die Sehnen seien intakt und die Läsion müsse ausheilen, wobei ein Defekt bleiben werde (S. 2 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Rheumatologie und für physikalische Medizin und Rehabilitation, nannte in ihrem Bericht vom 27. August 2015 (Urk. 6/148/15-16) folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">erosive Fingerpolyarthrose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Trapeziumexzision und Flexor carpi radialis (FCR)-Plastik nach Weilby, proximale Trapezoidresektion rechts sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Ganglion</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zision rechts am 6. Juni 2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Asthma bronchiale</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Allergien: diverse Pollen, Staubmilben, Wespen, Bienen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Barret-Mukosa ohne Dysplasie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Oktober 2015 sei eine Operation des rechten Daumens vorgesehen (S. 1 u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Chirurgie und für Handchirurgie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Klinik, Muskulo-Skelettal Zentrum, Handchirurgie, attestierte der Beschwerdeführerin in ihrem Zeugnis vom 16. Oktober 2015 (Urk. 6/150/9) vom 8. Oktober bis 18. November 2015 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 26. Februar 2016 (Urk. 6/150/7-8) nannte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> folgende Diagnosen (S. 1 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">persistierendes Impingement carpometacarpal I</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">erosive Fingerpolyarthrose mit Rhizarthrose und skapho-trap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ezio-trapezoidales Gelenks (ST</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">T)-Arthrose links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Spaltung Retinaculum flexorum rechts Mai 2005 und links März 2006</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">aktuell: Verdacht auf erneute Proximalisierung Basis Metacarpale I rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Nebendiagnosen nannte sie zudem ein Asthma bronchiale, eine Mono</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arthritis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Handgelenk rechts sowie eine Fingerpolyarthrose (S. 1 Mitte). Am 18. Oktober 2015 sei die Beschwerdeführerin am rechten Daumen operiert worden (S. 1 unten). Die Beschwerdeführerin sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weitere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Monat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu 100 % arbeitsunfähig. Während den nächsten Wochen wolle die Beschwerdeführerin bei der Arbeit die Köchin begleiten, um allenfalls Problemstellen im Vorfeld zu evaluieren, welche be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i eingeschränkter Handfunktion</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auftreten könnten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 30. März 2016 (Urk. 6/143/5-6 = Urk. 6/150/5-6) führte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, dass sich leider auch in den letzten Wochen keine Verbesserung der Schmerzsituation gezeigt habe. Die angepasste Schiene erlaube es der Beschwerdeführerin wenigstens die Hand im Alltag bei den Arbeiten besser einzusetzen, jedoch nicht genügend, um im Arbeitsleben zu funktionieren (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführerin sei per 1. Juli 2016 gekündigt worden. Aktuell sei sie beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) gemeldet. Der Versuch, bei der Arbeit mitzulaufen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> um die Schwachstellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu erkennen, welche sie mit dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schmerzenden Daumen nicht machen könne, habe nicht funktioniert, zumal die Beschwerdeführerin nicht einmal über längere Zeit Gemüse rüsten könne (S. 1 unten f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, nannte in seinem Bericht vom 9. Mai 2016 (Urk. 6/148/5-9) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">persistierendes Impingement carpometacarpal I</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">erosive Fingerpolyarthrose mit Rhizarthrose und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ST</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">T-Arthrose links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Spaltung Retinaculum flexorum rechts Mai 2005 und links März 2006</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">aktuell 26. Februar 2016: Verdacht auf erneute Proximalisierung Basis Metacarpale I</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Asthma bronchiale</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Monoarthritis Handgelenk rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fingerpolyarthrose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Allergie: Cortison, Heuschnupfen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierendes lumbovertebragenes Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Prognose sei schwierig zu beurteilen. Insgesamt bestehe bezüglich der Belastbarkeit der Hände eher eine ungünstige Prognose aufgrund der arthritischen Probleme (Ziff. 3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Schreiben vom 16. August 2016 (Urk. 6/153/1) führte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, dass sie die Beschwerdeführerin letztmalig im Oktober 2015 gesehen habe, seither habe sich die Beschwerdeführerin nicht mehr bei ihr gemeldet. Über die weiteren handchirurgischen Interventionen sei sie zu wenig informiert, weshalb sie keine konklusive Stellung zu den diesbezüglichen Einschränkungen machen könne. Seitens der Schulter sei sie über den weiteren Therapieverlauf nicht informiert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der RAD-Arzt Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> legte in seiner Stellungnahme vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise 16. September 2016 (Urk. 6/168/3-4) dar, dass in der bisherigen Tätigkeit als Küchen-Mitarbeiterin seit dem 8. Oktober 2015 eine 100%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit bestehe. In einer angepassten, leichten Tätigkeit mit allenfalls sehr geringer Belastung für die Hände bestehe hingegen eine 40%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit. Er kam zum Schluss, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin spätestens seit dem 8. Oktober 2015 verschlechtert habe, nicht jedoch die Arbeitsfähigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führte in seinem Bericht vom 8. November 2016 (Urk. 6/166 = Urk. 6/167) aus, dass ihn die Beschwerdeführerin am 24. Oktober 2016 erstmals aufgesucht habe, da sie leicht- bis mittelgradig depressiv gewesen sei (S. 1 Mitte). Es bestehe vor allem eine Problematik des Daumens, es fehl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Kraft, die Feinmotorik und die Sensibilität. Die Beschwerdeführerin habe geschildert, dass sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dadurch stark eingeschränkt sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 1 unten). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie sei bei allen Arbeiten stark verlangsamt. Feine Arbeiten in der Küche, beispielsweise feine Rüstar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beiten seien unmöglich, gröbere Arbeiten könne sie erledigen, da sie dann das Messer nicht mit dem Daumen führe, sondern mit der ganzen Hand. Somit wäre am bisherigen Arbeitsplatz maximal eine 30%ige Leistung möglich. Die Beschwerdeführerin müsste daher umgeschult werden oder könnte nur noch Hilfsarbeiten verrichten (S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nannte in ihrem Bericht vom 14. November 2016 (Urk. 6/174/1-2 = Urk. 3/5) folgende handchirurgische Diagnosen (S. 1 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">proximaler Interphalangealgelenk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">PIP</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Arthroplastik Mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">finger rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> symptomatischer PIP-Arthrose und erosiver Fingerpolyarthrose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rhizarthrose und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">STT-Arthrose links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Revision CMC I, Exzision Narbengewebe, Durchtrennung Tight-Rope, sparsame Resektion Basis Metacarpale I und Interpositions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arthroplastik mit GraftJacket und MCP-Arthrodese vom 8. Oktober 2015 bei persistierendem Impingement Carpometacarpal I und erfolgter Osteo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">synthesematerialentfernung (OSME) MCP-Arthrodese Daumen rechts vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> 29. Juli 2016</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach KT-Release rechts Mai 2015 und links März 2006</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der postoperative Verlauf nach der Silikonarthoplastik sei erfreulich. Im Rahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n der erneuten Belastungsaufnahme würden sich nun wieder deutliche Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den am Daumen zeigen. Diese seien sicher im Rahmen der erfolgten Opera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen nachvollziehbar, könnten jedoch mit einem weiteren operativen Eingriff nicht beeinflusst werden. Aus diesem Grund sei sicher eine adaptierende Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit in Zukunft sinnvoll (S. 2 Mitte).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führte in seinem – nach Verfügungserlass erstellten – Bericht vom 10. Februar 2017 (Urk. 6/185/11-12 = Urk. 3/1) aus, dass in der angestammten Tätigkeit als Köchin aufgrund der aktuellen Situation trotz gutem Operations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergebnis maximal eine 30%ige Arbeitsfähigkeit bestehe. Er denke nicht, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Situation mit medizinischen Massnahmen grundlegend verbessert werden könnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den Akten ist zu entnehmen, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit Erlass der letzten Verfügungen vom 4. August 2014 (Urk. 6/129; Urk. 6/135; Urk. 6/141) verschlechtert hat. So wurde die Beschwerdeführerin in der Zwischenzeit im Oktober 2015 und im Juli 2016 erneut am Daumengelenk operiert. Dies ist unbestritten (vgl. vorstehend E. 2.1, E. 2.2). Ferner ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit als Köchin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– wenn überhaupt – nur noch in geringen Umfang arbeitsfähig ist. Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> RAD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ging von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit aus (vorstehend E. 5.8), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wohingegen der behandelnde Arzt Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer maximalen Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von 30 % ausging (vorstehend E. 5.9, E. 5.11). Streitig und zu prüfen ist hingegen die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in angepasster Tätigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ging davon aus, dass die Beschwerdeführerin in angepasster Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit weiterhin zu 60 % arbeitsfähig sei (vorstehend E. 5.8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> war im November 2016 der Ansicht, dass adaptierte Tätigkeiten in Zukunft sicherlich sinnvoll seien (vorstehend E. 5.10). Konkrete Angaben zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in angepasster Tätigkeit machte sie hi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegen nicht. Die von ihr vorübergehend attestierte 100%ige Arbeitsunfähigkeit infolge der Operation am rechten Daumen im Oktober 2015 (vorstehend E. 5.3, E. 5.4) vermag an der Beurteilung des RAD-Arztes Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nichts zu ändern.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der behandelnde Arzt Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> äusserte sich im November 2016 (vorstehend E. 5.9) nur zur Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Köchin, Angaben zu einer allfälligen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit machte er hingegen nicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des nach Verfügungserlass erstellten Berichts von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Februar 2017 (vorstehend E. 5.11; vgl. Urk. 6/185/11-12 = Urk. 3/1) gilt, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach ständiger Rechtsprechung das Sozialversicherungsgericht die Gesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des angefochtenen Entscheids in der Regel nach dem Sachverhalt beurteilt, der zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens gegeben war. Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 131 V 242 E. 2.1, 121 V 362 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1b). Der Bericht bezieht sich auf den Zeitraum vor und nach Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügungserlass, weshalb er grundsätzlich zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin herangezogen werden kann. Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> äusserte sich so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wie bereits in seinem Bericht vom November 2016 (vgl. vorstehend E. 5.9), nur zur Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Köchin und machte keinen Angaben zur Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich enthalten die Berichte von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Mai 2015 (vorstehend E. 5.1) sowie von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom August 2015 (vorstehend E. 5.2) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2016 (vorstehend E. 5.7) keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin, weder für die angestammte noch für eine angepasste Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erscheint die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> – was die Arbeitsfähigkeit betrifft – unwidersprochen gebliebene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beurteilung Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als nachvollziehbar und schlüssig, besteht doch weiterhin insbesondere eine Problematik des rechten Daumens (vgl. vorstehend E. 5.9). Die nun etwas verschlechterte gesundheitliche Situation der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin vermag jedoch keine höhere Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit zu begründen. Aus somatischer Sicht hat sich somit der Gesundheitszustand der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erlass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> letzten Verfügungen vom 4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Ergebnis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht wesentlich verändert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erwähnte im November 2016 (vorstehend E. 5.9) erstmals, dass ihn die Beschwerdeführerin im Oktober 2016 aufgesucht habe, da sie leicht- bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradig depressiv gewesen sei.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er stellte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diesbezügliche Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine solche wäre ohnehin fachfremd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, da Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über keinen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Facharzttitel verfügt (vgl. vorstehend E. 5.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somit liegt keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose vor (vgl. vorstehend E. 1.4). Ausserdem scheint keine (spezial-)ärztliche therapeutische Behandlung stattgefunden zu haben, was auf einen nicht allzu grossen Leidensdruck schliessen lässt. So legte auch Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dar, dass vor allem eine Problematik des Daumens im Vordergrund stehe (vorstehend E. 5.9). Im Bericht vom Februar 2017 erwähnte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> denn auch keine psychischen Beeinträchtigungen mehr (vorstehend E. 5.11; vgl. Urk. 6/185/11-12 = Urk. 3/1). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Daraus folgt, dass zumindest zum Verfügungszeitpunkt, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> psychiatrischer Hinsicht kein langandauernder invalidisierender Gesundheitsschaden vorlag, der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Annahme einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zusätzlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> – zur 40%igen Leistungsminderung aus somatischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hinzukommenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 6.2) – Einschränkung der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtfertig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist der medizinische Sachverhalt dahingehend als erstellt zu betrachten, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit Erlass der letzten Verfügungen vom 4. August 2014 nicht wesentlich verändert hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rente ist nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustands, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen des an sich gleich gebliebenen – beziehungsweise wie vorliegend in seinen Auswirkungen gleich gebliebenen – Gesundheitszustandes erheblich verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert haben (vgl. vorstehend E. 1.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin hat ihre bisherige Tätigkeit bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> GmbH per 30. Juni 2016 verloren (Urk. 6/147; vgl. vorstehend E. 2.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Da bei der letzten materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit Verfügungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 4. August 2014 (Urk. 6/129; Urk. 6/135; Urk. 6/141) das Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mmen per 1. November 2013 infolge der Wiederaufnahme der Tätigkeit bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> GmbH gestützt auf das tatsächlich erzielte Einkommen festgesetzt wurde (vgl. vorstehend E. 4.6), hätte die Beschwerdegegnerin mit der Aufgabe der bisherigen Tätigkeit das Invalideneinkommen neu anhand statistischer Durchschnittswerte gemäss LSE ermitteln müssen. Denn rechtsprechungsgemäss genügt es zur Annahme eines Revisionsgrundes, dass das Invalideneinkommen mit der Aufgabe der Erwerbstätigkeit hypothetisch aufgrund von Durchschnittswerten festzulegen ist (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_325/2013 vom 22. Oktober 2013 E. 3.4; Urteil des Bundesgerichts 9C_251/2012 vom 5. Juni 2012 E. 4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_33/2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 22. August 2016). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Invaliditätsbemessu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ng stellt sich die Frage, ob die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angesichts des schon fortgeschrittenen Alters nach allgemeiner Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung in einem als ausgeglichen unterstellten Arbeitsma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rkt noch als ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbar gilt und die ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verbliebene Leistungsfähigkeit erwerblich verwerten kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichten keine übermässigen Anforderungen zu stellen sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E. 2.1 mit Hinweis auf SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203, 9C_830/2007 E. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungspflicht nicht mehr zumutbar ist. Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt ab von den Umständen, die mit Blick auf die Anforderungen der Verweisungstätigkeiten massgebend sind (Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 2 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 107 V 17 E. 2c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massgebend können die Art und Beschaffenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruktur, vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Möglichkeit, die verbliebene Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt nicht zuletzt auch davon ab, welcher Zeitraum der versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für einen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht. Die im gesamten Bereich des Sozialversicherungsrechts geltende Schadenminderungspflicht und die daraus abgeleitete Selbsteingliederungslast gebieten grundsätzlich, die Frage nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit möglichst früh zu beantworten. Gemäss BGE 138 V 457 E. 3.4 steht die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil-) Erwerbstätigkeit fest, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuverlässige Sachverhaltsfeststellung erlauben (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Zeitpunkt, in welchem die Frage nach der Verwertbarkeit der (Rest-) Arbeitsfähigkeit bei vorgerücktem Alter beantwortet wird, ist auf das Feststehen der medizinischen Zumutbarkeit einer (Teil-)Erwerbstätigkeit abzustellen. Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss BGE 138 V 457 E. 3.4 steht die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil-) Erwerbstätigkeit fest, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuverlässige Sachverhaltsfeststellung erlauben (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen). Dies war vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegend erst mit Erlass der angefochtenen Verfügung vom 11. Januar 2017 (Urk. 2) der Fall, da nach Erlass des Vorbescheids (vgl. Urk. 6/163 = Urk. 3/4) noch zwei Arztberichte eingereicht wurden (vgl. vorstehend E. 5.9, E. 5.10), die von der Beschwerdegegnerin für die Entscheidfindung berücksichtigt wurden (Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellungsblatt vom 11. Januar 2017, Urk. 6/176). Die am 3. Juni 1954 geborene Beschwerdeführerin war in dem für die gerichtliche Beurteilung massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung 62 1/2 Jahre alt, was für sich allein die Verwertbarkeit noch nicht ausschliesst. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ist gelernte Coiffeuse und schloss danach noch einen Pflegerinnenkurs beim I.___ ab (vgl. Urk. 6/103 S. 1 unten; Urk. 6/104). Von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> August 2010 bis Juni 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">war sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> GmbH als Küchenhilfe angestellt (Urk. 6/11 = Urk. 6/56; Urk. 6/69/7; Urk. 6/80/1). Nach einem durchgeführten Arbeitsversuch bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> GmbH (vgl. Urk. 6/102) wurde die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin per 1. November 2013 wieder im Betrieb als Mitarbeiterin Küche und Hausdienst in ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem 60%-Pensum angestellt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/99).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Per 30. Juni 2016 hat sie diese Stelle verloren (vorstehend E. 6.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführerin ist die angestammte Tätigkeit nicht mehr möglich, angepasste Tätigkeiten sind ihr jedoch in einem 60%-Pensum zumutbar, sofern die rechte Hand mit maximal 1 kg belastet wird und die Tätigkeit keine Überkopfarbeiten, Arbeiten auf Leitern und Gerüsten sowie repetitive Arbeiten mit Greiffunktionen der rechten Hand beinhaltet (vgl. vorstehend E. 4.6). Bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin bestehe keine weiteren Einschränkungen, was die Ausü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zahlreicher Tätigkeiten zulässt, die keine spezifische Berufsausbildung erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern. Darunter fallen etwa Überwachungs- und Bedienungsarbeiten, Kontrollarbeiten und industrielle Fertigungs- oder Abpackarbeiten. Auf dem hypothetischen aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichenen Arbeitsmarkt stehen der Beschwerdeführerin demnach genügend Beschäftigungsmöglichkeiten in verschiedenen Branchen und Funktionen offen, zumal eine besondere Ausgestaltung des Arbeitsplatzes und des Arbeitsumfeldes nicht erforderlich ist, und Hilfsarbeiten grundsätzlich altersunabhängig nachgefragt werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_17/2011 vom 21. April 2011 E. 6.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Lichte der dargelegten Grundsätze und der relativ hohen Hürden für die Annahme einer unverwertbaren Restarbeitsfähigkeit älterer Men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen ist festzuhalten, dass die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Blick auf die verbleibende Aktivitätsdauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im massgebenden Zeitpunkt von 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 1/2 Jahren bis zum ordentlichen Pensionsalter sicherlich nicht leicht vermittelbar ist, jedoch die gesundheitliche Beeinträchtigung nicht derart einschränkend ist, dass sich der Schluss rechtfertigt, eine Anstellung sei nicht mehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">realistisch. Ausserdem steht ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein breites Spektrum an einfachen Hilfstätigkeiten offen. Die Anstellungschancen im von Gesetzes wegen als ausgeglichen zu betrachtenden Arbeitsmarkt sind somit insgesamt noch intakt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, wie sich das Leistungsvermögen de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Beschwerdeführerin per 1. Juli 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in wirtschaftlicher Hinsicht auswirkt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Valideneinkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin war vor Eintritt des Gesundheitsschadens an zwei Arbeitsstellen tätig, zu 60 % bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> GmbH als Küchenmitarbeiterin und zu 40 % bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als Fachperson Reinigung. Die Beschwerdegegnerin berechnete in der Folge ein Valideneinkommen von Fr. 71'255.-- für das Jahr 2012 (Verfügungsteil 2, Urk. 7/39 S. 1 unten; vgl. vorstehend E. 4.6). Bei der letztmaligen Rentenprüfung mit Verfügungen vom 4. August 2014 (Urk. 6/129; Urk. 6/135; Urk. 6/141) ermittelte die Beschwerdegegnerin unter Berücksichtigung der allgemeinen Lohnentwicklung für das Jahr 2013 ein Valideneinkommen von Fr. 71'968.-- (vorstehend E. 4.6; vgl. Verfügungsteil 2, Urk. 6/118 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der allgemeinen Lohnentwicklung im Jahr 2014 in der Höhe von 0.8 %, im Jahr 2015 in der Höhe von 0.4 % und im Jahr 2016 in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Höhe von 0.7 % (Nominallohnindex 1993-2016, Tabelle T1.93, Total, www.bfs.ad</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">min.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkommen/ Arbeitskos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n, Lohnentwicklung) ergibt dies ein Valideneinkommen von rund Fr. 73'344.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-- (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 71'968.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-- x 1.008 x 1.004 x 1.007) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für das Jahr 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Lohnstatistik erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 124 V 321 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b/aa). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5b/aa). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2; 134 V 322 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5b/bb-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5a/bb). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desselben Gesichtspunkts führen dürfen (Urteile des Bundesgerichts 9C_846/2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1 und 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">71 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 und 126 V 75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_808/2013 vom 14. Febru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ar 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1.1 mit Hinweisen).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführerin sind seit März 2013 nur noch angepasste Tätigkeiten in einem 60%-Pensum zumutbar, wobei für die rechte Hand eine Belastungseinschränkung von 1 kg besteht. Ausserdem sind ihr keine Überkopfarbeiten, Arbeiten auf Leitern und Gerüsten sowie repetitive Arbeiten mit Greiffunktionen der rechten Hand möglich (vgl. vorstehend E. 4.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, E. 6.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Ermittlung des Invalideneinkommens rechtfertigt es sich deshalb den standardisierten Durchschnittslohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors gemäss LSE heranzuziehen. Das im Jahr 2014 von Frauen im Durchschnitt aller einfachen Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaftszweigen des privaten Sektors erzielte Einkommen betrug pro Monat Fr. 4’300.-- (LSE 2014, Tabellengruppe TA1, Total Frauen, Kompetenzniveau 1, www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkommen/ Arbeitskos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, Lohnniveau - Schweiz), mithin Fr. 51’600.-- pro Jahr. Unter Berücksichtigung der allgemeinen Lohnentwicklung im Jahr 2015 in der Höhe von 0.4 % und im Jahr 2016 in der Höhe von 0.7 % (vgl. vorstehend E. 7.2.3) sowie der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2016 von 41.7 Stunden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, Total, www.bfs.admin.ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Arbeit und Erwerb, Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit, Arbeitszeit) ergibt dies ein Invalideneinkommen von rund Fr. 54’386.-- (Fr. 51’600.-- x 1.004 x 1.007 : 40 x 41.7) für das Jahr 2016 bei einem 100%-Pensum, mithin rund Fr. 32'632.-- für ein 60%-Pensum.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, inwieweit vom Invalideneinkommen ein leidensbedingter Abzug vorzunehmen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin gewährte der Beschwerdeführerin bisher keinen leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedingten Abzug (vgl. Verfügungsteil 2, Urk. 6/39; Verfügungsteil 2, Urk. 6/118; vgl. auch vorstehend E. 4.6). Da sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit Erlass der letzten Verfügungen vom 4. August 2014 (Urk. 6/129; Urk. 6/135; Urk. 6/141) zwar etwas verschlechtert hat, die Arbeitsfähigkeit jedoch gleichgeblieben ist (vorstehend E. 6.2, E. 6.4), erweist sich unter Berücksichtigung aller Umstände </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Vornahme eines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> leidensbedingte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abzug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weiterhin nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gerechtfertigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vergleich des Valideneinkommens von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">73’344</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- mit dem Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommen von Fr. 32’632</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- ergibt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einkommenseinbusse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 40'721.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und damit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einen eine halbe Rente begründenden Invaliditätsgrad von 56 %.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach hat die Beschwerdeführerin per 1. Juli 2016 Anspruch auf eine halbe Rente. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG) und auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 11. Januar 2017 mit der Feststellung aufgehoben, dass die Beschwerdeführerin ab dem 1. Juli 2016 Anspruch auf eine halbe Rente hat. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">pensionskasse pro </span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Pensionskasse Züriwerk </span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt</span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"> für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannPeter-Schwarzenberger</p><p></p></div> </div></body></html>