<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2005.00150</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205210&amp;W10_KEY=4467138&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2005.00150</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 13.07.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 17.02.2006 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Ausweisung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Verhältnismässigkeit der Ausweisung<br/><br/>Der über eine Niederlassungsbewilligung verfügende Beschwerdeführer befindet sich seit 1989 ununterbrochen in der Schweiz und hat Verurteilungen zu Freiheitsstrafen von insgesamt mehr als vier Jahren erwirkt, unter anderem eine Zuchthausstrafe von 3 Jahren und 9 Monaten wegen mehrfachen Raubes, versuchter Erpressung und Körperverletzung. Sein Verschulden ist als sehr schwer zu bezeichnen, wobei er bei der Tatbegehung eine grosse kriminelle Energie an den Tag gelegt und skrupellos gehandelt hat. Es muss von einer erheblichen Rückfallgefahr ausgegangen werden. Zwar lebt er seit mehr als 15 Jahren in der Schweiz, davon verbrachte er allerdings rund drei Jahre im Strafvollzug und verfügt ausserhalb der Familie nicht über ein stärkeres soziales Netz. Eine Ausweisung für die Dauer von zehn Jahren erscheint zumutbar, obschon ihn diese von seinen in der Schweiz wohnhaften Geschwistern und Eltern trennt, zu denen jedoch keine besondere Abhängigkeit besteht. Auch die Trennung von seiner minderjährigen, unter der elterlichen Sorge der Mutter stehenden Tochter aus einer inzwischen geschiedenen Ehe ist hinzunehmen, weshalb insgesamt die öffentlichen Interessen an einer Ausweisung gegenüber den privaten Interessen überwiegen. Gutheissung UP/URB. Abweisung der Beschwerde.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: AuslÃ¤nderrecht ST: AUSWEISUNG">AUSWEISUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FREIHEITSSTRAFE">FREIHEITSSTRAFE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEWALTDELIKT">GEWALTDELIKT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃFFENTLICHES INTERESSE">ÃFFENTLICHES INTERESSE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKFALLGEFAHR">RÃCKFALLGEFAHR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNENTGELTLICHE RECHTSPFLEGE (UP/URB)">UNENTGELTLICHE RECHTSPFLEGE (UP/URB)</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT">VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERSCHULDEN">VERSCHULDEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERURTEILUNG">VERURTEILUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUMUTBARKEIT">ZUMUTBARKEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 10 Abs. I lit. a ANAG</span><br/><span class="gerade">Art. 11 Abs. III ANAG</span><br/><span class="ungerade">Art. 16 Abs. III ANAV</span><br/><span class="gerade">Art. 8 EMRK</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>Der tÃ¼rkische StaatsangehÃ¶rige A, geboren 1973 in der TÃ¼rkei, wuchs zusammen mit fÃ¼nf Geschwistern wÃ¤hrend knapp 15 Jahren bei seinen Eltern in der TÃ¼rkei auf. Nachdem diese unter ZurÃ¼cklassung von A und zwei TÃ¶chtern mit den anderen drei Kindern am 12. Oktober 1988 als FlÃ¼chtlinge in die Schweiz eingereist waren und hierorts Asyl erhalten hatten, wurde A von einem Onkel betreut. A reiste alsdann rund ein Jahr spÃ¤ter nach Erteilung einer entsprechenden Bewilligung am 18. November 1989 mit seinen beiden Schwestern ebenfalls in die Schweiz ein und hÃ¤lt sich seither ununterbrochen hier auf. Er besitzt die Niederlassungsbewilligung fÃ¼r den Kanton ZÃ¼rich. </p> <p class="Sachverhalt2">A war von 1996 bis zum 9. Juli 2002 mit einer im Kanton ZÃ¼rich ebenfalls niedergelassenen LandsmÃ¤nnin verheiratet. Dieser Beziehung entsprang am 24. Februar 2000 eine Tochter, welche ebenfalls Ã¼ber eine Niederlassungsbewilligung fÃ¼r den Kanton ZÃ¼rich verfÃ¼gt. Aus einer ausserehelichen Beziehung hat A einen im Jahr 2001 geborenen Sohn, der bei dessen Mutter in Deutschland lebt.</p> <p class="Sachverhalt2">A besuchte in seiner Heimat acht Jahre die Primarschule. In der Schweiz absolvierte er zunÃ¤chst einen Integrationskurs und anschliessend eine zweijÃ¤hrige Berufs- und Fortbildungsschule. Daraufhin machte er eine Lehre als Automonteur und schloss mit einem Diplom als Auto-Service-Fachmann ab. Nach Aufgabe seines erlernten Berufs fÃ¼hrte er zusammen mit seiner damaligen Ehefrau einen Lebensmittelladen und einen Imbissstand, welche beide nicht das erhoffte Einkommen einbrachten. Aus diesem Grund erÃ¶ffnete A in X einen Musikclub. Daneben war er Mitglied einer an Hochzeiten und an weiteren AnlÃ¤ssen aufspielenden Musikgruppe. Am 10. Juni 2001 wurde A verhaftet und in Untersuchungshaft versetzt, wobei am 21. MÃ¤rz 2002 der nahtlose Ãbertritt in den vorzeitigen Strafvollzug erfolgte. Am 12. April 2004 wurde er bedingt entlassen.</p> <p class="Sachverhalt2">A erwirkte folgende rechtskrÃ¤ftige Strafen:</p> <p class="Urteilstext">- eine Busse von Fr. 1'000.- wegen grober Verletzung von Verkehrsregeln (Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft Dielsdorf vom 29. November 1996); </p> <p class="Urteilstext">- zehn Tage GefÃ¤ngnis und eine Busse von Fr. 300.- wegen grober Verletzung von Verkehrsregeln und weiterer Delikte (Urteil des tribunal de police du district du Val-de-Travers vom 20. November 1998);</p> <p class="Urteilstext">- 21 Tage GefÃ¤ngnis und eine Busse von Fr. 1'500.- wegen mehrfacher grober Verletzung von Verkehrsregeln (Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft Uster vom 28. Juni 1999);</p> <p class="Urteilstext">- eine Busse von Fr. 200.- wegen Missbrauchs von Ausweisen und Schildern (Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft Y vom 30. Juni 1999);</p> <p class="Urteilstext">- vier Monate GefÃ¤ngnis und eine Busse von Fr. 1'000.- wegen Hehlerei sowie diverser Verkehrsdelikte (Urteil des Bezirksgerichts ZÃ¼rich vom 7. Juni 2000);</p> <p class="Urteilstext">- 45 Tage GefÃ¤ngnis wegen Drohung sowie diverser Verkehrsdelikte, unter anderem wegen FÃ¼hrens eines Motorfahrzeugs in angetrunkenem Zustand (Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft ZÃ¼rich vom 17. Juli 2000);</p> <p class="Urteilstext">- drei Jahre und neun Monate Zuchthaus und eine Busse von Fr. 120.- wegen mehrfachen Raubes, versuchter Erpressung, KÃ¶rperverletzung, SachbeschÃ¤digung, Drohung sowie weiterer Delikte (zweitinstanzliches Urteil des Obergerichts des Kantons ZÃ¼rich vom 31. Oktober 2002).</p> <p class="Sachverhalt2">Am 12. Mai 2004 wurde A im Hinblick auf die PrÃ¼fung von Entfernungs- und Fernhaltemassnahmen das rechtliche GehÃ¶r gewÃ¤hrt. Nachdem ihm am 28. Januar 2004 das seinerzeit gewÃ¤hrte Asyl widerrufen worden war, nahm das Bundesamt fÃ¼r FlÃ¼chtlinge am 27. September 2004 zur Kenntnis, dass A auf seine FlÃ¼chtlingseigenschaft verzichte.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Mit Beschluss vom 2. MÃ¤rz 2005 wies der Regierungsrat A fÃ¼r die Dauer von zehn Jahren aus der Schweiz aus.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Hiergegen erhob A am 31. MÃ¤rz 2005 Beschwerde an das Verwaltungsgericht mit dem Antrag, der Entscheid des Regierungsrats sei unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen aufzuheben, eventualiter sei die Ausweisung auf zwei Jahre zu beschrÃ¤nken. Zugleich stellte A ein Gesuch um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung und Vertretung.</p> <p class="Sachverhalt2">Namens des Regierungsrats beantragte die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="MsoNormal"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Gegen den sich auf Art. 10 des Bundesgesetzes vom 26. MÃ¤rz 1931 Ã¼ber Aufenthalt und Niederlassung der AuslÃ¤nder (ANAG) stÃ¼tzenden Ausweisungsbeschluss ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht und damit auch die Beschwerde an das Verwaltungsgericht zulÃ¤ssig (Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 des Bundesrechtspflegegesetzes vom 16. Dezember 1943 e contrario; § 43 Abs. 1 lit. h und Abs. 2 des Verwaltungsrechts­pflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Zudem kÃ¶nnen Art. 8 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) und der nicht weiter gehende Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999, die den Schutz des Familienlebens garantieren, Grundlage fÃ¼r eine Aufenthaltsbewilligung bilden. Darauf kann sich der AuslÃ¤nder berufen, der nahe Verwandte mit gefestigtem Anwesenheits­recht â Schweizer BÃ¼rgerrecht oder Niederlassungsbewilligung â in der Schweiz hat. Unter die familiÃ¤ren Beziehungen, die einen Bewilligungsanspruch verschaffen kÃ¶nnen, fal­len in erster Linie jene zwischen Ehegatten sowie zwischen Eltern und minderjÃ¤hrigen Kin­dern, die im gemeinsamen Haushalt leben (vgl. BGE 120 Ib 257 E. 1d). Vorliegend verfÃ¼gt die Tochter des BeschwerdefÃ¼hrers Ã¼ber die Niederlassungsbewilligung fÃ¼r den Kanton ZÃ¼rich. Da sich die Beziehung zwischen Vater und Tochter als gelebt erweist, ist bei der materiellen Entscheidung auch Art. 8 EMRK sowie die dazu ergangene Rechtsprechung zu berÃ¼cksichtigen. Irrelevant unter diesem Titel bleiben dagegen die Beziehungen zu den Ã¼brigen Verwandten des BeschwerdefÃ¼hrers wie Eltern und Geschwistern, da mit dessen geltend gemachter finanzieller AbhÃ¤ngigkeit von den Verwandten keine den Schutzbereich von Art. 8 EMRK berÃ¼hrende AbhÃ¤ngigkeit im Sinn der bundesgerichtlichen Rechtsprechung vorliegt (vgl. schon BGE 120 Ib 257 E. 1d+e; BGr, 30. Dezember 2004, 2A.742/2004, E. 2.3, www.bger.ch). </p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Der Entscheid Ã¼ber die ZweckmÃ¤ssigkeit einer Ausweisung, falls deren gesetzliche Voraussetzungen erfÃ¼llt sind, fÃ¤llt in die Kompetenz der kantonalen Fremdenpolizei bzw. des Regierungsrats als deren vorgesetzter politischer BehÃ¶rde (vgl. Art. 15 Abs. 1 und 2 sowie Art. 19 Abs. 1 ANAG). Das Verwaltungsgericht ist denn auch nicht zur AngemessenheitsprÃ¼fung befugt (§ 50 Abs. 2 lit. c und Abs. 3 VRG); es lÃ¤sst deshalb gegebenenfalls einen vorinstanzlichen Entscheid auch dann bestehen, wenn es selber zu einer andern LÃ¶sung gelangt wÃ¤re. Aufgabe des Verwaltungsgerichts ist allerdings die PrÃ¼fung, ob der Entscheid der VerwaltungsbehÃ¶rde Recht verletzt, insbesondere ob diese im Rahmen der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeitskontrolle alle nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung erheblichen UmstÃ¤nde berÃ¼cksichtigt und in vertretbarer Weise gewichtet hat. Im Hinblick auf diese institutionell-funktionellen Schranken, an die sich das Gericht zu halten hat, ist insbesondere zu beachten, dass die Entscheidungsbefugnis primÃ¤r der politischen BehÃ¶rde zusteht und dass die Anwendung des VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeitsgrundsatzes not­wendigerweise Elemente enthÃ¤lt, welche sich einer strikten NachprÃ¼fung entziehen (vgl. BGE 125 II 521 E. 2a).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>GemÃ¤ss Art. 10 Abs. 1 lit. a ANAG kann ein AuslÃ¤nder aus der Schweiz ausgewiesen werden, wenn er wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich bestraft wurde. Ein AuslÃ¤nder kann zudem ausgewiesen werden, wenn sein Verhalten im Allgemeinen und seine Handlungen darauf schliessen lassen, dass er nicht gewillt oder nicht fÃ¤hig ist, sich in die im Gaststaat geltende Ordnung einzufÃ¼gen (Art. 10 Abs. 1 lit. b ANAG). Die Ausweisung soll jedoch nur ausgesprochen werden, wenn sie nach den gesamten UmstÃ¤nden angemessen erscheint (Art. 11 Abs. 3 ANAG). Hierbei sind vor allem die Schwere des Verschuldens des AuslÃ¤nders, die Dauer seiner Anwesenheit in der Schweiz und die ihm und seiner Familie drohenden Nachteile zu berÃ¼cksichtigen (Art. 16 Abs. 3 der Vollziehungsverordnung vom 1. MÃ¤rz 1949 zum Bundesgesetz Ã¼ber Aufenthalt und Niederlassung der AuslÃ¤nder). Eine solche InteressenabwÃ¤gung gebietet auch das in Art. 8 EMRK verbÃ¼rgte Grundrecht auf Schutz des Familienlebens. Ein Eingriff in diese Rechtsgarantie ist nur insoweit statthaft, als er gesetzlich vorgesehen ist und eine Massnahme darstellt, die in einer demokratischen Gesellschaft fÃ¼r die nationale Sicherheit, die Ã¶ffentliche Ruhe und Ordnung, das wirtschaftliche Wohl des Landes, die Verteidigung der Ordnung und zur Verhinderung von strafbaren Handlungen, zum Schutz der Gesundheit und Moral sowie der Rechte und Freiheiten anderer notwendig ist (Art. 8 Abs. 2 EMRK).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung liegt fÃ¼r einen mit einer Schweizerin verheirateten AuslÃ¤nder, welcher erstmals um eine Bewilligung ersucht oder nach bloss kurzer Aufenthaltsdauer deren Erneuerung beantragt, die Grenze, von der an in der Regel keine Bewilligung mehr erteilt werden muss, bei einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren. Dies gilt selbst dann, wenn dem Ehepartner die Ausreise nur schwer zumutbar erscheint (vgl. BGE 130 II 176 E. 4.1). Dieser Grenzwert gilt fÃ¼r Aufenthaltsbewilligungen und ist bei Ausweisungen tendenziell hÃ¶her anzusetzen, weil mit der Ausweisung in eine gefestigte Rechtsstellung eingegriffen wird und diese gegenÃ¼ber der NichtverlÃ¤ngerung einer Aufenthaltsbewilligung zusÃ¤tzlich mit einer Einreisesperre verbunden ist (vgl. BGE 120 Ib 139 E. 4a; BGE 122 II 385 E. 3a).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Je lÃ¤nger ein AuslÃ¤nder in der Schweiz anwesend war, desto strengere Anforderungen sind grundsÃ¤tzlich an die Anordnung einer Ausweisung zu stellen. Zu berÃ¼cksichtigen ist auch, in welchem Alter dieser in die Schweiz eingereist ist. Selbst bei einem AuslÃ¤nder, der bereits hier geboren ist und sein ganzes bisheriges Leben in der Schweiz verbracht hat, ist eine Ausweisung nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung jedoch nicht ausgeschlossen; sie kommt namentlich dann in Betracht, wenn der AuslÃ¤nder besonders schwere Gewalt-, Sexual- oder BetÃ¤ubungsmitteldelikte begangen und wenn er wiederholt delinquiert hat (BGE 125 II 521 E. 2b mit Hinweisen; BGE 130 II 176 E. 4.4.2 S. 190, auch zum Folgenden). Erst recht gilt dies fÃ¼r auslÃ¤ndische Personen, die erst als Kinder oder Jugendliche in die Schweiz gelangt sind. Auch hier drÃ¤ngt sich nach der Praxis allerdings ZurÃ¼ckhaltung auf, wenn es sich beim Betroffenen zwar nicht um einen AuslÃ¤nder der "zweiten Generation" handelt, aber doch um eine Person, die ausgesprochen lange hier gelebt hat. So kann auch hier nur ausnahmsweise eine einzelne Straftat zu einer Ausweisung fÃ¼hren, wobei eine solche bei sehr langer Anwesenheit in der Regel erst dann anzuordnen ist, wenn eine sich zusehends verschlechternde Situation vorliegt, d.h. wenn der AuslÃ¤nder, statt sich zu bessern, mit der deliktischen TÃ¤tigkeit fortfÃ¤hrt und sich namentlich immer schwerere Straftaten zuschulden kommen lÃ¤sst (BGr, 19. Januar 2005, 2A.570/2004, E. 3.2, www.bger.ch, mit weiteren Hinweisen). Die Ausweisung ist im Ãbrigen eher zulÃ¤ssig, wenn der AuslÃ¤nder, obwohl er seit lÃ¤ngerer Zeit in der Schweiz wohnt, sich nicht integriert hat, hauptsÃ¤chlich mit Landsleuten zusammen ist und enge Beziehungen zu seinem Heimatland pflegt, dessen Sprache er spricht (BGr, 23. Januar 2001, 2A.518/2000, E. 3a, www.bger.ch). </p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>Der EuropÃ¤ische Gerichtshof fÃ¼r Menschenrechte (EGMR) stellt seinerseits bei der InteressenabwÃ¤gung im Rahmen von Art. 8 Abs. 2 EMRK auf die Schwere des begangenen Delikts, auf den seit der Tat vergangenen Zeitraum, auf das Verhalten der auslÃ¤ndischen Person wÃ¤hrend dieser Periode, auf die StaatsangehÃ¶rigkeit der betroffenen Personen sowie auf deren familiÃ¤re Situation ab. Er berÃ¼cksichtigt zudem die Dauer einer allfÃ¤lligen ehelichen Beziehung und weitere Gesichtspunkte, welche RÃ¼ckschlÃ¼sse auf deren IntensitÃ¤t zulassen (Geburt und Alter allfÃ¤lliger Kinder; Kenntnis der Tatsache, dass die Beziehung wegen der Straftat unter UmstÃ¤nden nicht im entsprechenden Land gelebt werden kÃ¶nnte, etc.), sowie die Nachteile, welche einem vorhandenen Ehepartner erwachsen wÃ¼rden, mÃ¼sste er dem Betroffenen in dessen Heimatstaat nachfolgen. Selbst die Tatsache, dass der Nachzug von FamilienangehÃ¶rigen mit gewissen Schwierigkeiten verbunden ist, schliesst eine Ausweisung bzw. Nichterneuerung der Bewilligung noch nicht aus (BGr, 22. Oktober 2001, 2A.296/2001, E. 2 f., www.bger.ch; EGMR, 2. August 2001, Boultif, 54273/00, § 48, hudoc.echr.coe.int).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.5 </b>Die ÃberprÃ¼fung des vom Strafgericht festgestellten Verschuldens ist dem Verwaltungsgericht versagt; es ist vielmehr an die VerschuldenswÃ¼rdigung, die sich aus dem Straf­prozess und -urteil ergibt, gebunden. Sodann ist dem Resozialisierungsgedanken des Strafrechts zwar im Rahmen der umfassenden InteressenabwÃ¤gung Rechnung zu tragen (vgl. BGE 122 II 433 E. 2b; BGE 129 II 215 E. 3.2), indessen ist zu beachten, dass ein allfÃ¤lliges Wohlverhalten im Strafvollzug oder auch eine allfÃ¤llige vorzeitige Entlassung aus der Sicht der Fremdenpolizei geringer zu werten ist als fÃ¼r die StrafvollzugsbehÃ¶rde. Letztgenannte richtet das Augenmerk vorrangig auf eine individuelle Resozialisierung. Polizeiliche Gesichtspunkte, wie die Garantie der Ã¶ffentlichen Ruhe, Ordnung und Gefahrenabwehr, werden bei ihrer PrÃ¼fung nicht in den Vordergrund gestellt. Demzufolge darf das Wohlverhalten im Vollzug aus fremdenpolizeilicher Sicht geringer gewertet werden (vgl. schon BGE 114 Ib 1 E. 3b; BGE 125 II 105 E. 2c; BGE 130 II 493 E. 4.2).</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Der Regierungsrat betrachtete sowohl den Ausweisungsgrund von Art. 10 Abs. 1 lit. a als auch denjenigen von Art. 10 Abs. 1 lit. b ANAG als erfÃ¼llt und legte seinem Ausweisungsbeschluss die VerschuldenswÃ¼rdigung des Obergerichts des Kantons ZÃ¼rich in seinem Urteil vom 31. Oktober 2002 zu­grun­de, wonach das Verschulden des BeschwerdefÃ¼hrers als sehr schwer zu bezeichnen sei. Dieser habe eine erschreckende und erhebliche kriminelle Energie an den Tag gelegt. Der auch vom Obergericht angerufenen VerschuldenswÃ¼rdigung des Bezirksgerichts Y in seinem Urteil vom 20. Februar 2002 kÃ¶nne zudem entnommen werden, der BeschwerdefÃ¼hrer habe skrupel- und verantwortungslos gehandelt, sei er doch bereit gewesen, seine Opfer ohne zu zÃ¶gern mit Waffen- oder sonstiger kÃ¶rperlicher Gewalt gefÃ¼gig zu machen, ihnen gegenÃ¼ber mehr oder weniger grundlos Gewalt anzuwenden und sie zu verletzen. Dazu komme der sorglose Umgang mit Schusswaffen, zu denen der BeschwerdefÃ¼hrer illegalerweise und wiederholt Zugang gehabt und die er auch zur Bedrohung und zur Schussabgabe eingesetzt habe. Durch sein strafbares Verhalten habe der BeschwerdefÃ¼hrer die Ã¶ffentliche Ordnung, Sicherheit und Gesundheit in schwer wiegender Weise verletzt. ZusÃ¤tzlich erschwerend komme hinzu, dass er bei Begehen seiner schwersten Straftat kurz vor der VerbÃ¼ssung der zahlreichen Vorstrafen â unbedingt ausgesprochene sowie aufgrund des Widerrufs ursprÃ¼nglich bedingt ausgesprochener Strafen zu vollziehende â gestanden habe. Dies habe ihn aber wie erwÃ¤hnt nicht daran gehindert, erneut und in massiver Art und Weise straffÃ¤llig zu werden. Diese zahlreichen und immer schwerer werdenden Straftaten sowie die wÃ¤hrend des Delinquierens zunehmende kriminelle Energie zeigten den mangelnden Willen des BeschwerdefÃ¼hrers, sich an die hier geltende Rechtsordnung zu halten, und belegten eine erhebliche RÃ¼ckfallgefahr. Daran Ã¤ndere auch nichts, dass das Verhalten wÃ¤hrend des Strafvollzugs zu keinen grÃ¶sseren Klagen Anlass gegeben habe.</p> <p class="Erwgung2">Der BeschwerdefÃ¼hrer halte sich zwar seit dem 18. November 1989 in der Schweiz auf, indessen seien davon Ã¼ber zwei Jahre und zehn Monate in Unfreiheit verbracht. Daneben seien zahlreiche polizeiliche Feststellungen aktenkundig. Zwar sei eine gewisse Integration in die hiesigen VerhÃ¤ltnisse auch wegen seiner TÃ¤tigkeit als Musiker nicht abzusprechen, wobei die Kontakte zum Freundeskreis wegen der StrafverbÃ¼ssung vom 10. Juni 2001 bis zum 12. April 2004 zu relativieren seien. Daneben bestehe das Beziehungsnetz aber vorab zu Eltern und Geschwistern. Dazu komme der nahezu wÃ¶chentliche Kontakt zu seiner Tochter. Was den beruflichen Werdegang betreffe, so weise dieser kaum StabilitÃ¤t auf. Nach einigen Jahren TÃ¤tigkeit auf dem erlernten Beruf habe sich der 1996 erfolgte Schritt in die SelbstÃ¤ndigkeit als wenig erfolgreich erwiesen: Lebensmittelladen und Imbissstand seien nach kurzer Zeit aufgegeben worden und aus dem Betrieb eines Musikclubs resultierten hohe Schulden. Eine RÃ¼ck­kehr in sein Heimatland, welches er erst im Alter von 16 Jahren verlassen habe, sei fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer nicht mit unzumutbaren HÃ¤rten verbunden. Zwar sei er wÃ¤hrend seiner Zeit als FlÃ¼chtling nie mehr in die TÃ¼rkei zurÃ¼ckgekehrt. Da er aber seine gesamte Kindheit und einen Teil der Jugendjahre dort verbracht habe, sei anzunehmen, dass ihm die Ã¶rtlichen VerhÃ¤ltnisse sowie die MentalitÃ¤t dieses Landes schnell wieder vertraut wÃ¼rden. Diese Annahme rechtfertige sich aufgrund der vorhandenen Sprachkenntnisse sowie der Tatsache, dass im Heimatland noch nahe Verwandte wie Grosseltern und Onkel bzw. Tante lebten. Auch wenn er mit diesen Personen gegenwÃ¤rtig nur noch beschrÃ¤nkten Kontakt habe, so kÃ¶nnten ihm diese Verwandten doch zu Beginn behilflich sein, wieder Fuss zu fassen. Zu Gute kommen werde dem BeschwerdefÃ¼hrer schliesslich seine Ausbildung als Auto-Service-Fachmann sowie sein musikalisches Talent.</p> <p class="Erwgung2">Die Ausweisung berÃ¼hre zwar die â allseits als gut bezeichnete und gelebte â Beziehung zu seiner Tochter. Allerdings sei zu relativieren, dass sich der BeschwerdefÃ¼hrer wÃ¤hrend mehr als der HÃ¤lfte des bisherigen Lebens der Tochter im Strafvollzug befunden habe, so dass der Kontakt zwischen Vater und Tochter doch als insgesamt eher lose zu beschreiben sei. Dazu komme, dass sich der BeschwerdefÃ¼hrer diese Trennung von seiner Tochter selbst zuzuschreiben habe, zumal nicht einmal ihre Geburt ihn davon abgehalten habe, massiv straffÃ¤llig zu werden. Der Kontakt innerhalb der Familie kÃ¶nne durch Besuche, Telefonate und Briefe aufrechterhalten werden. Angesichts dieser UmstÃ¤nde gehe das sicherheitspolitisch begrÃ¼ndete Ã¶ffentliche Interesse an der Ausweisung des BeschwerdefÃ¼hrers dessen privaten Interessen an einem Verbleib in der Schweiz vor.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>DemgegenÃ¼ber bringt der BeschwerdefÃ¼hrer im Wesentlichen vor, vorab sei fraglich, ob er neben dem Ausweisungsgrund von Art. 10 Abs. 1 lit. a auch denjenigen von Art. 10 Abs. 1 lit. b ANAG erfÃ¼llt habe. Auch bei der "Anwendung von Art. 10 Abs. 1 lit. a ANAG" habe keine schematische PrÃ¼fung zu erfolgen. Zwar dÃ¼rfe das Verwaltungsgericht "wegen der Gewaltentrennung die Beurteilung durch den Strafrichter nicht kritisieren oder abÃ¤ndern". Der Ãbernahme der strafgerichtlichen VerschuldenswÃ¼rdigung durch den Regierungsrat sei jedoch entgegenzuhalten, dass straferhÃ¶hend vor allem auch die Vorstrafen gewertet worden seien und dass der BeschwerdefÃ¼hrer bei seinem Ãberfall eine leicht verminderte ZurechnungsfÃ¤higkeit aufgewiesen habe. Unzutreffend sei auch die Annahme einer RÃ¼ckfallgefahr, mÃ¼sse doch die gute FÃ¼hrung seit seiner Entlassung ebenso ins Gewicht fallen wie "seine stetigen BemÃ¼hungen, im wirtschaftlichen Leben Fuss zu fassen". Es bestehe die Absicht, zusammen mit einem Freund ein GeschÃ¤ft mit Wasserfiltern zu erÃ¶ffnen. Zudem sei der BeschwerdefÃ¼hrer Mitglied des anatolisch-alewitischen Kulturzentrums in Y und helfe Freunden immer wieder bei Computerfragen. Dies zeige, dass er einige wichtige Schritte unternommen habe, um fortan ein neues, straffreies Leben zu fÃ¼hren. So sei denn auch das Amt fÃ¼r Justizvollzug der Ansicht, der BeschwerdefÃ¼hrer habe aus dem lÃ¤nger dauernden Strafvollzug die notwendigen Lehren gezogen und werde nicht mehr straffÃ¤llig werden. Sein Leben in Freiheit in der Schweiz Ã¼berwiege zudem dasjenige in Unfreiheit um ein Vielfaches, und auch seine spezifische berufliche Ausbildung habe er erst in der Schweiz erhalten. Der Vorwurf der InstabilitÃ¤t des beruflichen Werdegangs sei sodann zurÃ¼ckzuweisen: Der BeschwerdefÃ¼hrer habe sich nÃ¤mlich zum einen immer bemÃ¼ht, "im Wirtschaftsleben Fuss zu fassen". Zum anderen wiesen auch die beruflichen WerdegÃ¤nge von Schweizer BÃ¼rgern nicht mehr dieselbe KontinuitÃ¤t auf wie noch vor 30 Jahren. UngenÃ¼gend berÃ¼cksichtigt worden sei sodann das Wohlverhalten wÃ¤hrend und nach dem Strafvollzug: Seit November 2000 sei der BeschwerdefÃ¼hrer nicht mehr straffÃ¤llig geworden und eine deliktische GefÃ¤hrdung sei nicht mehr gegeben. Er habe sich wÃ¤hrend rund viereinhalb Jahren bewÃ¤hrt und stelle "daher nur eine verhÃ¤ltnismÃ¤ssig begrenzte Gefahr fÃ¼r die Ã¶ffentliche Ordnung dar".</p> <p class="Erwgung2">Der BeschwerdefÃ¼hrer sei in der Schweiz stark verwurzelt; insbesondere lebe seine ganze Familie hier: Die Eltern mit Bewilligung C, seine fÃ¼nf Geschwister, wovon zwei die Schweizer StaatsbÃ¼rgerschaft und die Ã¼brigen eine Niederlassungsbewilligung besÃ¤ssen, wohnten mit einer Ausnahme auch in Y. Von diesen sei er auch stark finanziell abhÃ¤ngig. Neben diesem fast tÃ¤glichen Kontakt zu seinen Verwandten verbringe er auch nahezu jedes Wochenende mit seiner Tochter. Zudem gebe er mit seiner Musikgruppe Konzerte und verfÃ¼ge Ã¼ber ein "dichtes Beziehungsnetz mit einer Vielzahl schweizerischer und tÃ¼rkischer Freunde". Eine RÃ¼ckkehr in die TÃ¼rkei kÃ¶nne ihm nicht zugemutet werden. Er sei mit den dortigen wirtschaftlichen und kulturellen Gepflogenheiten nicht mehr vertraut, woran auch entfernte Verwandte nichts Ã¤nderten. Eine Ausweisung "aus der TÃ¼rkei" wÃ¤re aber auch deshalb unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig, da dann der enge Kontakt zu seiner Tochter nicht mehr gepflegt werden kÃ¶nne. Diesem Kontakt sei auch aus Sicht der Tochter grosses Gewicht beizumessen. Zudem kÃ¶nne der BeschwerdefÃ¼hrer gestÃ¼tzt auf deren Niederlassungsbewilligung ebenfalls ein Anwesenheitsrecht geltend machen. Die Interessen des Kindes seien deshalb ebenfalls in die AbwÃ¤gung einzubeziehen, wobei insbesondere Art. 9 Abs. 1-3 des Ãbereinkommens Ã¼ber die Rechte des Kindes vom 20. November 1989 (UN-Kinder­rechtekonvention; KRK) Rechnung zu tragen sei. In einem grÃ¶sseren Rahmen zu berÃ¼cksichtigen seien auch die Interessen des Sohns, zu dem der BeschwerdefÃ¼hrer ebenfalls enge Beziehungen unterhalte. All dies sowie die Tatsache, dass der BeschwerdefÃ¼hrer die HÃ¤lfte seines Lebens in der Schweiz verbracht habe, zeige die Unzumutbarkeit der Ausweisung.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer musste zu Freiheitsstrafen von insgesamt mehr als vier Jahren und drei Monaten verurteilt werden. Damit hat er eindeutig und unbestritten einen Ausweisungsgrund im Sinn von Art. 10 Abs. 1 lit. a ANAG gesetzt; ob er daneben gleichzeitig noch denjenigen von Art. 10 Abs. 1 lit. b ANAG erfÃ¼llt hat, wie der Regierungsrat angenommen hat, kann deshalb offen bleiben. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Ausgangspunkt fÃ¼r die VerschuldenswÃ¼rdigung aus fremdenrechtlicher Sicht bildet das vom Strafgericht festgestellte Verschulden. Neben dem strafrechtlichen Verschulden ist jedoch insbesondere die Schwere der Straftat und das damit verbundene Strafmass zu berÃ¼cksichtigen. Sodann ist dem strafrechtlichen Sozialisierungsgedanken zwar im Rahmen der umfassenden InteressenabwÃ¤gung Rechnung zu tragen. Indessen ist â wie erwÃ¤hnt (vorn E. 2.5) â zu beachten, dass allfÃ¤lliges Wohlverhalten im Strafvollzug aus der Sicht der Fremdenpolizei geringer zu werten ist als fÃ¼r die StrafvollzugsbehÃ¶rde. <span>Wie sich nÃ¤mlich aus den verschiedenen in Art. 10 Abs. 1 ANAG genannten, bereits weit unterhalb der Schwelle strafbaren Verhaltens beginnenden GrÃ¼nden fÃ¼r eine fremdenpolizeiliche Ausweisung ergibt, steht bei dieser primÃ¤r das Interesse der Ã¶ffentlichen Ordnung und Sicherheit im Vordergrund. Bei der Prognose betreffend das kÃ¼nftige Wohlverhalten dÃ¼rfen deshalb strengere MassstÃ¤be als bei der auf die Resozialisierungschancen abstellenden strafrechtlichen Landesverweisung angelegt und einer BewÃ¤hrung in Un- oder Halbfreiheit geringere Bedeutung beigemessen werden (</span>BGr, 4. MÃ¤rz 2005, 2A.115/2005, E. 2.3.4, www.bger.ch)<span>. AuslÃ¤nderrechtlich deshalb nicht ausschlaggebend ist, wenn der BeschwerdefÃ¼hrer im Strafvollzug zu keiner Kritik Anlass gegeben hat. Ein derartiges tadelloses Verhalten fand im Ãbrigen â entgegen den Behauptungen in der Beschwerdeschrift â ohnehin nicht statt, musste der BeschwerdefÃ¼hrer doch sogar noch in der dritten Stufe des Vollzugs in einer so genanten Vollzugseinrichtung fÃ¼r Halbfreiheit fÃ¼nf Mal diszipliniert werden, wobei er einmal Ã¼beraus aggressiv reagierte und einen Mitarbeiter bedrohte. Ebenso wenig vermag seine vorzeitige bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug wesentlich ins Gewicht zu </span>fallen, bildet diese in der Schweiz doch die Regel (BGE 124 IV 193 ff.; BGE 130 II 493 E. 4.2). Dass der BeschwerdefÃ¼hrer schliesslich im Rahmen der BewÃ¤hrungshilfe Lernprogramme erfolgreich absolviert hat und sich seit seiner bedingten Entlassung weiterer deliktischer TÃ¤tigkeit enthÃ¤lt, ist eine SelbstverstÃ¤ndlichkeit.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer hat mehrfach und schwer delinquiert. Der Regierungsrat hat unter Verweis auf die vom Obergericht des Kantons ZÃ¼rich in seinem Urteil vom 31. Oktober 2002 sowie die vom Bezirksgericht Y in seinem Urteil vom 20. Februar 2002 vorgenommene VerschuldenswÃ¼rdigung zutreffend dargelegt, dass das Verschulden des BeschwerdefÃ¼hrers als sehr schwer zu bezeichnen sei. Dieser habe eine erschreckende und erhebliche kriminelle Energie an den Tag gelegt und skrupel- und verantwortungslos gehandelt. Auf diese sowie die weiteren AusfÃ¼hrungen in diesem Zusammenhang kann zur Vermeidung von Wiederholungen verwiesen werden (§ 28 Abs. 1 in Verbindung mit § 70 VRG, vgl. vorn E. 3.1). ErgÃ¤nzend dazu ist aus den beiden erwÃ¤hnten Strafurteilen noch auf folgende Punkte hinzuweisen: Der BeschwerdefÃ¼hrer hat kein umfassendes GestÃ¤ndnis abgelegt,<i> </i>und die vom Bezirksgericht Y ausgefÃ¤llte Strafe von vier Jahren Zuchthaus wurde als grundsÃ¤tzlich angemessen beurteilt<i> </i>und letztlich nur wegen des zwingend vorzunehmenden Quervergleichs bei mehreren StraftÃ¤tern um drei Monate reduziert. Dazu kommt, dass dem BeschwerdefÃ¼hrer eine "beinahe schon gewohnheitsmÃ¤ssige [...] Gewaltbereitschaft" attestiert und festgehalten wurde, er habe als eigentliche "Drehscheibe der Delikte" funktioniert. Dieses wenig vorteilhafte Bild des BeschwerdefÃ¼hrers spiegelt sich im Ãbrigen auch bereits in der VerschuldenswÃ¼rdigung der nÃ¤chst tieferen Strafe. In der am 7. Juni 2000 durch das Bezirksgericht ZÃ¼rich erfolgten Verurteilung zu vier Monaten GefÃ¤ngnis und einer Busse von Fr. 1'000.- wegen Hehlerei sowie diverser Verkehrsdelikte wird nÃ¤mlich unter anderem ausgefÃ¼hrt, der BeschwerdefÃ¼hrer sei im Verkehrsbereich unbelehrbar, uneinsichtig und zeige eine Ã¤usserst rÃ¼cksichtslose Haltung gegenÃ¼ber seinen Mitmenschen, welche er gefÃ¤hrde. Nicht zu beanstanden ist unter diesen UmstÃ¤nden die Folgerung des Regierungsrats, diese zahlreichen und immer schwerer werdenden Straftaten sowie die wÃ¤hrend des Delinquierens zunehmende kriminelle Energie zeigten den mangelnden Willen des BeschwerdefÃ¼hrers, sich an die hier geltende Rechtsordnung zu halten, weshalb auch eine erhebliche RÃ¼ckfallgefahr vorliege. Im Zusammenhang mit Gewaltdelikten ist im Ãbrigen nach stÃ¤ndiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung auch ein blosses Restrisiko nicht hinzunehmen (BGr, 7. Februar 2005, 2A.60/2005, E. 2.3, www.bger.ch, mit weiteren Hinweisen).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b>Zutreffend ist, dass sich der BeschwerdefÃ¼hrer seit dem 18. November 1989, mittlerweile also seit mehr als 15 Jahren, in der Schweiz befindet. Davon verbrachte er allerdings die Zeit zwischen dem 10. Juni 2001 und dem 12. April 2004 im Strafvollzug. Was der BeschwerdefÃ¼hrer angesichts dieser Tatsache zu seinen Gunsten daraus ableiten will, dass er "seit dem November 2000 [...] nicht mehr straffÃ¤llig" geworden sei, bleibt unerfindlich. Der erwÃ¤hnte in jÃ¼ngerer Vergangenheit liegende Strafvollzug relativiert auch die IntensitÃ¤t der unbestrittenermassen in der Schweiz bestehenden sozialen Kontakte. Abgesehen davon, dass auch dieses Netz den BeschwerdefÃ¼hrer nicht vom Delinquieren abgehalten hat, ist das in der Beschwerdeschrift dazu Vorgebrachte nicht geeignet, ein stÃ¤rkeres soziales Netz ausserhalb der Familie zu erhÃ¤rten. Nicht Ã¼ber das Stadium unsubstanziierter Behauptungen kommen etwa die geplante GeschÃ¤ftserÃ¶ffnung sowie die Freundschaftsdienste bei Computerfragen hinaus. Auch eine wirtschaftliche Integration hat nicht erfolgreich stattgefunden. Dass wirtschaftlicher Erfolg dabei auch nicht jedem Schweizer BÃ¼rger oder jedem anderen niederlassungsberechtigten â nicht straffÃ¤lligen â AuslÃ¤nder vergÃ¶nnt ist, hilft dem straffÃ¤lligen BeschwerdefÃ¼hrer auch nicht weiter. DemgegenÃ¼ber bestehen nach wie vor Beziehungen zu seiner Heimat, in welcher der BeschwerdefÃ¼hrer seine Kindheit und (einen Teil der) Jugend verbracht hat. In diesem Licht ist nicht zu beanstanden, wenn der Regierungsrat eine Ausweisung des BeschwerdefÃ¼hrers in seine Heimat letztlich unter diesem Titel als zumutbar bezeichnet hat. Auch auf diese AusfÃ¼hrungen kann verwiesen werden (§ 28 Abs. 1 in Verbindung mit § 70 VRG, vgl. vorn E. 3.1). ErgÃ¤nzend anzufÃ¼gen ist lediglich noch, dass sich der BeschwerdefÃ¼hrer auch hier vorab unter Landsleuten aufgehalten hat, sei es im anatolisch-alewitischen Kulturzentrum in Y oder auch bei Planung und VerÃ¼bung der Delikte.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.5 </b>Eine Ausweisung des BeschwerdefÃ¼hrers wÃ¼rde diesen zwar zum einen von seinen hier lebenden Geschwistern und seinen Eltern trennen. Angesichts des Alters des BeschwerdefÃ¼hrers und dem Fehlen einer besonderen AbhÃ¤ngigkeit (vgl. vorn E. 1.2) kommt diesen Beziehungen aber kein zusÃ¤tzliches Gewicht zu. Dies gilt um so mehr, als auch die behaupteten engen Familienbande den BeschwerdefÃ¼hrer nicht von der StraffÃ¤lligkeit abzuhalten vermochten. Zu beachten sind allerdings â wie dargelegt (vgl. vorn E. 1.2) â die mit einer allfÃ¤lligen Ausweisung fÃ¼r die minderjÃ¤hrige Tochter des BeschwerdefÃ¼hrers verbundenen Nachteile (Art. 16 Abs. 3 ANAV; Art. 8 Abs. 1 EMRK). Es muss von einer gelebten Beziehung des BeschwerdefÃ¼hrers zu seiner Tochter aus­gegangen werden. Die Ausweisung wÃ¼rde somit zu einer Trennung von der unter elterlicher Sorge der Mutter stehenden Tochter fÃ¼hren. Diese Trennung ist allerdings hinzunehmen. Auch diesbezÃ¼glich kann vorab auf die zutreffende WÃ¼rdigung des Regierungsrats verwiesen werden (§ 28 Abs. 1 in Verbindung mit § 70 VRG, vgl. vorn E. 3.1). Daran vermÃ¶gen auch die in der Beschwerdeschrift angerufenen Gerichtsentscheide nichts zu Ã¤ndern, betrafen sie doch allesamt andere Konstellationen. Dies gilt insbesondere fÃ¼r den erwÃ¤hnten Bundesgerichtsentscheid BGE 120 Ib 1; im Gegensatz zum vor­lie­gen­den Fall hatte sich nÃ¤mlich jener BeschwerdefÃ¼hrer untadelig verhalten und wur­de nie zu ei­ner Stra­fe ver­ur­teilt. Zu keinem anderen Ergebnis zu fÃ¼hren vermag schliesslich die UN-Kinder­rechtekonvention. Von den vom BeschwerdefÃ¼hrer angerufenen AbsÃ¤tzen von Art. 9 KRK ist ohnehin nur Abs. 3 einschlÃ¤gig, geht es doch vorliegend nicht um den Entzug der elterlichen Sorge (vgl. Sharon Detrick, A Commentary on the United Nations Convention on the Rights of the Child, Den Haag etc. 1999, 169 ff.), lebt doch die Tochter unter elterlicher Sorge und zusammen mit ihrer Mutter. Art. 9 Abs. 3 KRK seinerseits verschafft allerdings nicht ein Anwesenheitsrecht im AnsÃ¤ssigkeitsstaat des Kindes (vgl. auch Art. 10 KRK). Wie dies der Regierungsrat nÃ¤mlich zu Recht ausgefÃ¼hrt hat, kÃ¶nnen <span>regelmÃ¤ssige persÃ¶nliche Beziehungen und unmittelbare Kontakte auch </span>durch gegenseitige Besuche, Telefonate und Briefe aufrechterhalten werden. An dieser Stelle ist mit dem Regierungsrat denn auch noch einmal darauf hinzuweisen, dass sich der BeschwerdefÃ¼hrer diese Trennung von seiner Tochter letztlich selbst zuzuschreiben hat. Dies wird im Ãbrigen ja selbst vom BeschwerdefÃ¼hrer eingestanden. Was dieser schliesslich aus dem Kontakt zu seinem in Deutschland bei seiner Mutter lebenden Sohn fÃ¼r ein Anwesenheitsrecht in der Schweiz ableiten will, bleibt unklar.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.6 </b>Zusammenfassend ist festzuhalten, dass eine RÃ¼ckkehr des BeschwerdefÃ¼hrers in sein Heimatland angesichts sÃ¤mtlicher UmstÃ¤nde nicht mit unzumutbaren HÃ¤rten verbunden wÃ¤re. Das Ã¶ffentliche Interesse an seiner Ausweisung Ã¼berwiegt gegenÃ¼ber den privaten Interessen an einem Verbleib in der Schweiz. Was die Dauer der Ausweisung betrifft, so erweist sich eine solche von zehn Jahren angesichts der dem Verwaltungsgericht zustehenden Rechtskontrolle (vgl. vorn E. 1.3) nicht als rechtsverletzend. Demzufolge ist die Beschwerde vollumfÃ¤nglich abzuweisen. </p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Bei diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 70 VRG) und steht ihm keine ParteientschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 VRG). Er stellt jedoch ein Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung und Vertretung.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>GemÃ¤ss § 16 Abs. 1 VRG kann privaten BeschwerdefÃ¼hrern, welchen die nÃ¶tigen Mittel fehlen und deren Rechtsbegehren nicht offensichtlich aussichtslos erscheint, die Bezahlung von Verfahrenskosten und KostenvorschÃ¼ssen erlassen werden. Unter den nÃ¤mlichen Voraussetzungen haben sie nach § 16 Abs. 2 VRG Anspruch auf Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters, wenn sie nicht in der Lage sind, ihre Rechte im Verfahren selbst zu wahren. </p> <p class="Erwgung2">Angesichts der langen Anwesenheitsdauer des BeschwerdefÃ¼hrers, der gelebten Beziehung zu seiner Tochter sowie der Anwesenheit von Eltern und Geschwistern in der Schweiz, der zumindest bis zu einem gewissen Grad bestehenden Integration in der Schweiz sowie der fehlenden fremdenpolizeilichen Verwarnung kann die Beschwerde nicht als zum vornherein offensichtlich aussichtslos bewertet werden. Da die Mittellosigkeit des BeschwerdefÃ¼hrers hinreichend dargetan ist, ist dem Gesuch um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung und Vertretung stattzugeben. </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Dem BeschwerdefÃ¼hrer wird die unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung bewilligt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Dem BeschwerdefÃ¼hrer wird in der Person von Rechtsanwalt B ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bestellt. Dieser wird aufgefordert, dem Verwaltungsgericht binnen einer nicht erstreckbaren Frist von 30 Tagen nach Zustellung dieses Beschlusses eine detaillierte Zusammenstellung Ã¼ber den Zeitaufwand und die Barauslagen einzureichen, ansonsten die EntschÃ¤digung nach Ermessen festgesetzt wÃ¼rde (§ 13 Abs. 2 der GebÃ¼hrenverordnung des Verwaltungsgerichts vom 26. Juni 1997);</span></p> <p class="Einzug1"><span>und entscheidet:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Kosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt, zufolge der GewÃ¤hrung der un­entgeltlichen ProzessfÃ¼hrung jedoch auf die Gerichtskasse genommen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Urteilstext">6. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>