<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2020-12-08-5G_2-2020.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5G_2/2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 8. Dezember 2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Herrmann, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Schöbi, Bovey, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">1. J.________, </div> <div class="para">2. K.________, </div> <div class="para">beide vertreten durch Rechtsanwalt Dominic Görg, </div> <div class="para">Gesuchsteller, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para">1. A.A.________, </div> <div class="para">2. B.A.________, </div> <div class="para">3. C.C.________, </div> <div class="para">4. D.C.________, </div> <div class="para">5. E.E.__ ______, </div> <div class="para">6. F.E.________, </div> <div class="para">7. G.G.________, </div> <div class="para">8. H.G.________, </div> <div class="para">9. I.________, </div> <div class="para">alle vertreten durch Rechtsanwalt Andrin Perl, </div> <div class="para">Gesuchsgegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Gesuch um Berichtigung des bundesgerichtlichen Urteils 5A_89/2020 vom 21. Oktober 2020. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Nach Einsicht</b> </div> <div class="para">in das bundesgerichtliche Urteil 5A_89/2020 vom 21. Oktober 2020, mit dem die Beschwerde der Gesuchsgegner abgewiesen wurde, soweit darauf einzutreten war, </div> <div class="para">in die Stellungnahmen der Gesuchsteller im bundesgerichtlichen Verfahren 5A_89/2020 vom 25. Februar 2020 (zur Hauptsache) und vom 3. März 2020 (zum Gesuch um aufschiebende Wirkung), in denen die Gesuchsteller ihre (auf Abweisung gerichteten) Anträge jeweils mit dem Zusatz "unter Kosten- und Entschädigungsfolge" versahen, </div> <div class="para">in das Gesuch vom 2. Dezember 2020, mit dem die Gesuchsteller darum ersuchen, das Urteil 5A_89/2020 in dem Sinne zu berichtigen, dass die Gesuchsgegner verpflichtet werden, sie, die Gesuchsteller, für das bundesgerichtliche Verfahren 5A_89/2020 zu entschädigen, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>in Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass das Bundesgericht seinen Entscheid auf schriftliches Gesuch einer Partei oder von Amtes wegen berichtigt, falls das Dispositiv des Entscheids unklar, unvollständig oder zweideutig ist, seine Bestimmungen untereinander oder mit der Begründung im Widerspruch stehen oder es Redaktions- oder Rechnungsfehler enthält (<span class="artref">Art. 129 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass die Berichtigung nach <span class="artref">Art. 129 Abs. 1 BGG</span> allein dazu bestimmt ist, Redaktions- oder Rechnungsfehler zu beheben oder Kanzleiversehen richtigzustellen, das heisst einen irrtümlich fehlerhaften Urteilsspruch zu verbessern, jedoch in keiner Weise dazu dienen kann, den bereits in Rechtskraft erwachsenen (<span class="artref">Art. 61 BGG</span>) Bundesgerichtsentscheid materiell, das heisst inhaltlich abzuändern (Urteil 5F_2011 vom 4. Mai 2011 E. 3.1 mit Hinweis), </div> <div class="para">dass das Bundesgericht im Urteil 5A_89/2020 feststellte, die Gesuchsteller seien nicht zur Vernehmlassung eingeladen worden, und daraus folgerte, es sei ihnen keine Entschädigung geschuldet, </div> <div class="para">dass die Begehren der Gesuchsteller betreffend die Parteientschädigung, die im Beschwerdeverfahren 5A_89/2020 unbeurteilt geblieben sind, nicht nachträglich mittels einer Berichtigung behandelt werden können, weil dies einer materiellen Änderung des rechtskräftigen Urteils 5A_89/2020 gleichkäme, wie sie im Verfahren nach <span class="artref">Art. 129 BGG</span> nicht erwirkt, sondern allenfalls im Wege einer Revision (<span class="artref">Art. 121 ff. BGG</span>) verlangt werden kann, </div> <div class="para">dass das Gesuch um Berichtigung deshalb abzuweisen ist, soweit darauf eingetreten werden kann, </div> <div class="para">dass den Umständen des Falls entsprechend auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG</span>) und den Gesuchsgegnern kein entschädigungspflichtiger Aufwand entstanden ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um Berichtigung wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 8. Dezember 2020 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Herrmann </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Monn </div> </div></body></html>