<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.00771</span></p><p><br/></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiber Fraefel</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 18. Januar 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1966, Mutter dreier Kinder (geboren 1988, 1990, 1991), arbeitete ab 1. Mai 1987 zu rund 25 % auf dem Landwirtschaftsbetrieb ihres Ehemannes und ab 1. Januar 1996 teilzeitig als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbständigerwerbende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Reitlehrerin (vgl. zum Sachverhalt im Folgenden: Urteile des Sozialversicherungsgerichts IV.2013.00081 vom 30. Juni 2014 [Urk. 6/93] und IV.2010.00192 vom 30. Dezember 2011 [Urk. 6/68]. Ab Februar 2005 arbeitete sie im Umfang von 50 % in ihrem erlernten Beruf als Medizinische Praxisassistentin, zuletzt ab 1. Februar 2006 bei Dr. med. Y.___, Facharzt für Innere Medizin, wobei sie diese Tätigkeit ab September 2008 noch im Teilpensum von ungefähr 30 % ausübte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 19. Mai 2008 meldete sie sich unter anderem wegen Rückenproblemen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle (nachfolgend IV-Stelle), klärte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizini-schen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und beruflichen Eingliederungsmöglichkeiten ab und zog unter anderem ein Gutachten von Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädische </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rurgie, vom 27. Oktober 2008 bei. Gestützt darauf verneinte die IV-Stelle bei einem Invaliditätsgrad von 30 % einen Anspruch auf eine Invalidenrente, wobei sie die Versicherte als Vollerwerbstätige qualifizierte (Verfügungen vom 18. Januar 2010). Die dagegen erhobenen Beschwerden wies das Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 30. Dezember 2011 (Urk. 6/68) aufgrund eines Invaliditätsgrades von 38 % und in der Folge das Bundesgericht mit Urteil 8C_206/2012 vom 12. April 2012 ab (Urk. 6/70). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 14. April 2011 und 5. Juni 2012 meldete sich die Versicherte bei der Invalidenversicherung erneut zum Leistungsbezug an. Nach Abklärung der medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen und beruflichen Verhältnisse verneinte die IV-Stelle mangels </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer rele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vanten Änderung des Gesundheitszustandes respektive bei einem Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad von 38 % einen Anspruch der Versicherten auf eine Invalidenrente (Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 12. Dezember 2012). Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Sozialversicherungsgericht mit Urteil IV.2013.00081 vom 30. Juni 2014 in dem Sinne gut, dass es die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückwies, damit diese ergänzenden Abklärungen treffe und hernach über den Rentenanspruch neu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füge.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Nachachtung des Urteils holte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von der A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein polydisziplinäres Gutachten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. Juli 2015 (Urk. 6/123) mitsamt ergänzenden Stellungnahmen vom 4. und 28. September 2015 ein (Urk. 6/124, Urk. 6/128-129). Gestützt darauf und nach weiteren Abklärungen (Urk. 6/133, Urk. 6/136-139) sprach sie der Versicherten nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/143-144, Urk. 6/147) bei einem Invaliditätsgrad von 47 % für die Zeit ab 1. Oktober 2011 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zu (Verfügungen vom 8. und 17. Juni 2016, Urk. 2/1-2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess die Versicherte am 1. Juli 2016 Beschwerde erheben (Urk. 1) mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids sei ihr ab 1. Oktober 2011 eine halbe Invalidenrente zuzusprechen. In der Beschwerdean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">twort vom 26. August 2016 (Urk. 5) schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span id="XX105"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wurde eine Rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in ana</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">loger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Verän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschlies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgangspunkt im vorangegangenen Prozessverfahren IV.2013.00081 war die Frage, ob sich der Gesundheitszustand der Versicherten seit der Verfügung vom 18. Januar 2010 in einem rentenbegründenden Ausmass verschlechtert hatte. Dazu entschied das Gericht mit Urteil vom 30. Juni 2014, die Beschwerdegegne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin habe bezüglich dieser Frage ein polydisziplinäres Gutachten einzuholen (Urk. 6/93 E. 2.1 und E. 4.2). Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorliegenden Verfahren steht nun gemäss den Akten fest und ist unbestritten, dass das gestützt auf das Rückweisungsurteil eingeholte polydisziplinäre A.___-Gutachten vom 2. Juli 2015 (Urk. 6/123; mitsamt den ergänzenden Angaben vom 4. und 27. September 2015, Urk. 6/128-129) beweiskräftig (BGE 125 V 351 E. 3a) und gestützt darauf von einer relevanten Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Versicherten in der Zeit ab Juni 2011 auszugehen ist. Streitig ist dagegen im Wesentlichen ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zig der von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Einkommensvergleich (Urk. 1). Mit Blick darauf ist im Folgenden zunächst auf die Umschreibung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin gemäss dem A.___-Gutachten einzugehen: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Danach kamen die Gutachter in ihrer konsensualen Gesamtbeurteilung zu fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gendem Schluss (Urk. 6/123/42 ff.): Gemäss der orthopädischen Beurteilung sei die Beschwerdeführerin in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Medizinische Praxisassistentin wie auch in einer leidensangepassten Tätigkeit (im gutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich umschriebenen Sinne) zu 50 % arbeitsfähig, wobei der bisherige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">platz als Medizinische Praxisassistentin in einer Allgemeinarztpraxis ebenfalls eine leidensangepasste Tätigkeit darstelle; gemäss der gastroenterologischen Beurteilung sei die Versicherte dagegen in der angestammten Tätigkeit seit Juni 2011 zu 30 % und in einer leidensangepassten Tätigkeit – das heisst einer Tätigkeit mit freiem Zugang zu einer Toilette sowie mit einer Toleranz bezüglich wiederholter krankheitsbedingter Ausfälle – zu 80 % arbeitsfähig. Da diese Gesamtbeurteilung insbesondere in gastroenterologischer Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">interpretations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedüftig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist, hat die Beschwerdegegnerin zu Recht von den Gutachtern ergän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zende Angaben eingeholt (Urk. 6/128-129). In seiner ergänzenden Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom 4. September 2015 (Urk. 6/129) führte der gastroenterologische Teilgutachter aus, wegen rezidivierender </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abdominalschmerzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei, da vier Jahre nach der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Duodenopankreatektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Schmerzsymptomatik chronifiziert sei, weiterhin mit entsprechenden Schmerzattacken und den daraus folgenden Arbeitsausfällen zu rechnen; da der Beruf als Medizinische Praxisassistentin eine gewisse Zuverlässigkeit und Konstanz voraussetze, bestehe hier nur eine 30%ige Arbeitsfähigkeit; „sollte sich jedoch eine Praxis finden, welche diese Krankheitsfälle tolerieren könnte“, könne aus gastroenterologischer Sicht bei einer freien Toilettenzugänglichkeit eine 80%ige Arbeitsfähigkeit erreicht wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Diesen Erläuterungen zufolge ist die Beschwerdeführerin aus gastroentero</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logischer Sicht auch in ihrer angestammten Tätigkeit als Medizinische Praxis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">assistentin nicht grundsätzlich, sondern wegen einer allfällig eingeschränkten Toleranz bezüglich der zu erwartenden Krankheitsausfälle eingeschränkt. Wenn die Beschwerdegegnerin unter diesen Umständen annahm, die Versicherte sei auch aus gastroenterologischer Sicht in ihrer angestammten Tätigkeit als Medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinische Praxisassistentin zu 50 % arbeitsfähig, ist dies nicht zu beanstanden. Denn die Beurteilung der erwerblichen Auswirkungen einer gesundheitlichen Einschränkung ist in erster Linie Sache der Beschwerdegegnerin. Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fassend ist somit gestützt auf das A.___-Gutachten vom 2. Juli 2015 davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin seit Juni 2011 in der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Tätigkeit als Medizinische Praxisassistentin wie auch in einer leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angepassten Tätigkeit (im gutachterlich umschriebenen Sinne) zu 50 % arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig ist, wobei dies auch für die Tätigkeit als Medizinische Praxisassistentin gilt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der erwerblichen Auswirkungen ist unbestrittenermassen davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin im massgebenden Zeitraum als Gesunde zu 100 % als Medizinische Praxisassistentin erwerbstätig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen wäre (Urk. 6/136). Der von der Beschwerdegegnerin festgelegte Rentenbeginn vom 1. Oktober 2011 ist ebenfalls unbestritten und gemäss den Akten nicht zu beanstanden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Ermittlung der erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlich bedingten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit respektive der Rentenhöhe ist somit auf den Rentenbeginn hin ein Einkommensvergleich vorzunehmen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span id="XX171"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen auf die Rechtsprechung).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhaltspunk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen verwerten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Tabellenlohnes zu begrenzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat die Beschwerdegegnerin auf das Einkommen abgestellt, das die Versicherte im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jahr 2011 als Vollerwerbstätige bei Dr. Y.___ gemäss dessen Angaben verdient hätte, mithin auf den Betrag von Fr. 67‘275.- (Urk. 6/139). Dagegen brachte die Beschwerdeführerin vor, es sei beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf standardisierte Löhne abzustellen. Dieser Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand ist unbegründet:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin arbeitete ab 1. Februar 2006 bis Herbst 2014 teilzeitlich als Medizinische Praxisassistentin in der Allgemeinarztpraxis von Dr. Y.___ (Urk. 6/123/43). Dazu gab sie am 17. Dezember 2008 bei der Abklärung Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt unter anderem an (Urk. 6/51/31), sie habe unabhängig von der gesundheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Situation begonnen, als Arztgehilfin zu arbeiten, und zwar zunächst im Jahr 2005 in einer Praxis in Zürich, und danach (ab 1. Februar 2006) bei Dr. Y.___. Ausschlaggebend für den Wechsel zu Dr. Y.___ sei der kurze Arbeitsweg gewesen. Sie habe sich für ein 50%iges Pensum bei Dr. Y.___ beworben, da sie damals aus privaten Gründen – das heisst wegen der Kinder, des Haushaltes und der Pferde – nicht zu 100 % habe tätig sein wollen. Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund dieser eigenen Angaben ist somit davon auszugehen, dass sie bei Dr. Y.___ unabhängig von ihrer gesundheitlichen Situation respektive auch als Gesunde begonnen hätte, als Medizinische Praxisassistentin zu arbeiten. In der Folge konnte sie jedoch aus gesundheitlichen Gründen das Teilpensum nicht weiter steigern, obwohl sie dies an sich gewollt hätte. Dennoch ist sie wie erwähnt noch bis Herbst 2014 in dieser Praxis tätig geblieben. Aufgrund der gesamten Umstände ist daher mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen, dass sie bei guter Gesundheit im massgebenden Zeitraum zu 100 % noch in der Praxis von Dr. Y.___ tätig wäre. Entsprechend ist beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Jahr 2011 vom erwähnten Betrag von Fr. 67‘275.- auszuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführerin ist es nach dem Gesagten zuzumuten, noch zu 50 % als Medizinische Praxisassistentin tätig zu sein. Damit steht für sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diesbezüglich auf dem in Betracht kommenden Arbeitsmarkt noch ein genügend breites </span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spektrum an Arbeitsmöglichkeiten zur Verfügung, zumal das gesamte Spektrum an Arbeitsmöglichkeiten für eine Medizinische Praxisassistentin, insbesondere mit Berufserfahrung, ausgesprochen vielfältig ist (vgl. dazu Urteil IV.2010.00192 vom 30. Dezember 2011 in Sachen der Parteien, E. 6.3). Da die Beschwerdeführerin im Jahr 2011 bei Dr. Y.___ in einem reduzierten Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensum zwischen 30 % und 40 % tätig war (Urk. 6/136) und daher ihre Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit nicht voll ausschöpfte, hat die Beschwerdegegnerin das hypothetische Invalideneinkommen zu Recht gestützt auf die LSE ermittelt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 139 V 592 E. 2.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Dabei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtfertigt es sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den monatlichen Bruttolohn (Zentralwert, Pri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vater und öffentlicher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sektor) des Wirtschaftszweigs 86</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> "Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesen“ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss Tabelle TA3 der LSE 2010</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5'</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">782</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.- zugrunde zu legen (Frauen, Anforderungsniveau 3 [Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t]), woraus pro Jahr ein Lohn von Fr. 69‘384.- resultiert. In Berücksichtigung eines 50%igen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensums, einer betriebsüblichen wöchentlic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen Arbeitszeit im Jahre 2011</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von 41,5 Stunden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, herausgegeben vom Bundesamt für Statistik, T03.02) sowie angepasst an die Nominallohnentwicklung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesamtes für Statistik, Schweizerischer Lohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">index, T1.2.10, Nominallohnindex, Frauen, 2011-2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, 2010: 100 %, 2011</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">100,7 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) ergibt sich daraus ein J</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ahreseinkommen von Fr. 36‘244.90 (Fr. 69‘384.- : 100 x 100,7 : 40 x 41,5 : 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was den geltend gemachten Abzug vom Tabellenlohn anbelangt (Urk. 1 S. 8), begründete die Beschwerdegegnerin die Verneinung eines solchen Abzugs damit, die eingeschränkte Leistungsfähigkeit sei bereits im reduzierten Pensum berücksichtigt (Urk. 2/1). Dieser Auffassung kann so nicht gefolgt werden, wird doch bei der Annahme einer 50%igen Arbeitsfähigkeit als Medizinische Praxi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sassistentin gemäss den obigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwägungen dem Umstand, dass es schmerzbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingt zu wiederholten Arbeitsausfällen kommen kann, noch nicht Rechnung getragen. Deshalb, und weil bei Medizinischen Praxisassistentinnen die Regel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässigkeit des Einsatzes grundsätzlich von Bedeutung ist, rechtfertigt sich ein Leidensabzug von 10 %. Daraus resultiert ein Invalideneinkommen von Fr. 32‘620.40. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wird das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. 67‘275.- dem Invalideneinkommen von Fr. 32‘620.40 gegenübergestellt, resultiert aus der Erwerbseinbusse ein Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad von (gerundet) 52 %, respektive ein Anspruch auf eine halbe Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Erwägungen führen zur Gutheissung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">700</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- anzusetzen. Entsprechend de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss steht der obsiegenden Beschwerdeführerin eine Prozessent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung zu, die gemäss Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) – ohne Rücksicht auf den Streit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wert – nach der Bedeutung der Streitsache, nach d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Schwierigkeit des Prozes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ses</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und dem Mass des Obsiegens zu bemessen und aufgrund der gesam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Umstände auf Fr. 1’700.-- (inklusive Barlauslagen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MWSt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) festzusetzen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde werden die Verfügungen der Sozialversicherungsan</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 8. und 17. Juni 2016 aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin ab 1. Oktober 2011 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente hat.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">--</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">in</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 1’700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigFraefel</p><p></p></div> </div></body></html>