<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00024</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Würsch</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 20. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Elena Kanavas</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltskanzlei Kanavas</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Dorfstrasse 39, Postfach 512, 8706 Meilen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1958, hat eine Lehre als Coiffeuse sowie die Bäuerinnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schule absolviert und war von Dezember 2001 bis Januar 2003 als Chauffeuse bei der Y.___ angestellt (Urk. 9/3/4; Urk. 9/6/1; Urk. 9/9/5; Urk. 9/72/3). Am 18. Februar 2003 mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dete sie sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog daraufhin nebst einem Arbeitgeberfragebogen (Urk. 9/6) einen Auszug aus dem indivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">duellen Konto (IK-Auszug; Urk. 9/9) sowie diverse Arztberichte bei (Urk. 9/7 f., 10 und 18). Mit Verfügung vom 12. Juli 2004 sprach sie der Versicherten mit Wirkung ab 1. September 2003 eine ganze Invalidenrente zu (Urk. 9/32). Nach Durchführung eines ersten Rentenrevisionsverfahrens wurde der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten am 2. Dezember 2004 mitgeteilt, dass sie weiterhin Anspruch auf die bisherige Invalidenrente habe (Urk. 9/45).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwischenzeitlich war die Versicherte bis Ende 2009 in einem 30%-Pensum als Zeitungsverträgerin tätig (Urk. 9/73/2). Im Rahmen eines weiteren Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenrevisionsverfahrens holte die IV-Stelle ab Januar 2010 einen von der Versicherten ausgefüllten Fragebogen (Urk. 9/68), einen aktuellen IK-Auszug (Urk. 9/72) sowie verschiedene Arztberichte ein (Urk. 9/70, 73 und 79). Zusätzlich gab sie bei der Gutachtensstelle Z.___ ein interdisziplinäres Gutachten in Auftrag (Z.___-Gutachten vom 15. Dezember 2011; Urk. 9/92). Mit Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 16. Mai 2012 stellte die IV-Stelle der Versicherten sodann die Aufhebung der Invalidenrente auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats in Aussicht (Urk. 9/99), wogegen jene am 18. Juni 2012 und mit Ergänzung vom 19. Juli 2012 Einwand erhob (Urk. 9/103 und 108). Nach Eingang weiterer Arztberichte (Urk. 9/117, 138, 143 und 163) liess die IV-Stelle ein weiteres polydisziplinäres Gutachten durch die MEDAS A.___ erstellen (MEDAS-Gutachten vom 27. März 2014; Urk. 9/165). Am 1. April 2015 teilte sie der Versicherten mit, dass Eingliederungsmassnahmen zurzeit nicht möglich seien (Urk. 9/177). Am 20. November 2015 verfügte die IV-Stelle schliesslich im Sinne des Vorbescheids, wobei sie einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung entzog (Urk. 9/195 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob X.___ am 6. Januar 2016 Beschwerde (Urk. 1) mit den Rechtsbegehren, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr weiterhin eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Des Weiteren ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsvertretung, wobei die Versicherte in dieser Hinsicht mit Schreiben vom 27. Januar 2016 weitere Unterlagen einreichte (Urk. 5-7). Mit Beschwerdeantwort vom 23. Februar 2016 ersuchte die IV-Stelle um Abweisung der Beschwerde (Urk. 8). Mit Verfügung vom 8. März 2016 wurde die Versicherte hierüber in Kenntnis gesetzt und ihr Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt (Urk. 10). Sie liess sich in der Folge nicht mehr vernehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Invalidenversicherung [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgeho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung vom 20. November 2015 (Urk. 2) stellte sich die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen auf den Standpunkt, der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand der Versicherten habe sich gemäss der medizinischen Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung verbessert und eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei zu 100 % zumutbar. Die Beschwerdeführerin sei als zu 70 % im Erwerbs- und zu 30 % im Haushaltsbereich tätig zu qualifizieren. Unter Berücksichtigung diverser lohnmindernder Faktoren infolge des eingeschränkten Belastungsprofils sei bei der Berechnung des Invalideneinkommens ein behinderungsbedingter Abzug von 20 % zu berücksichtigen. In Anwendung der gemischten Methode resultiere insgesamt ein Invaliditätsgrad von gerundet 15 %, weshalb kein Rentenanspruch mehr bestehe (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Bezugnahme auf die von der Versicherten im Vorbescheidverfahren erhobenen Einwände führte die IV-Stelle sodann aus, dass das Gutachten der MEDAS A.___ nachvollziehbar und in seinen medizinischen Schlussfolgerungen plausibel sei. Demgemäss habe sich die funktionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten trotz eines stationären Aufenthalts im B.___ nicht wesentlich und dauerhaft verschlechtert. Es bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. Mit den am 17. Mai 2014 und 7. September 2015 seitens der Beschwerdeführerin eingereichten Arztberichten seien keine neuen medizinischen Tatsachen gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend gemacht worden (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte brachte in ihrer Beschwerdeschrift vom 6. Januar 2016 (Urk. 1) hauptsächlich vor, aus sämtlichen Arztberichten sei ersichtlich, dass es sich bei ihr um eine polymorbide, in der Gesundheit schwer einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkte Person handle, die sicherlich keinem Erwerb zu 100 % nachgehen könne, auch nicht in leichter und angepasster Arbeit (S. 4). Namentlich die in den psychiatrischen Teilgutachten der MEDAS und der Z.___ gestellten Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen stünden im Widerspruch zu denjenigen der behandelnden Psychiaterin und des B.___. Die Einschätzung der Verbesserung der Arbeitsfähigkeit sei nicht schlüssig begründet worden (S. 5). Des Weiteren würden sämtliche Arztberichte die Möglichkeit beruflicher Massnahmen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinen, obschon der Versicherten im Gutachten eine nicht nachvollziehbare Arbeitsfähigkeit attestiert worden sei. Die Berufsberatung sei am desolaten gesundheitlichen Zustand der Beschwerdeführerin gescheitert und habe die Arbeitsunfähigkeit bestätigt (S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle wies in ihrer Beschwerdeantwort (Urk. 8) darauf hin, dass der Gesundheitszustand der Versicherten mittels zweier verschiedener polydis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinärer Gutachten abgeklärt worden sei und kein Anlass bestehe, an der in beiden Gutachten attestierten Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit zu zweifeln (S. 1). Auf die Berichte der behandelnden Psychiaterin könne hinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen aufgrund der auftragsrechtlichen Vertrauensstellung nicht abgestellt werden. Auch könne es nicht Sache des behandelnden Psychiaters sein, im Streitfall die Arbeitsfähigkeit seiner langjährigen Patienten objektiv einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzen (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin lässt sich anhand der Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage im Wesentlichen wie folgt darstellen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, diagnostizierte am 17. März 2003 nebst schweren Schwindelerscheinungen ein psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matisches Überlastungssyndrom mit Depression sowie Rückenbeschwerden beim Heben (Urk. 9/8/1). Bei Besserung der Gesamtsituation sei in behinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsangepasster Tätigkeit eine 50%ige Arbeitsfähigkeit zu erwarten (Urk. 9/8/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 2. April 2003 wies Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, auf das Vorliegen einer depressiven Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmung in Form einer Anpassungsstörung (ICD-10 F43.23) hin. Die Arbeitsfähigkeit sei seit dem 6. März 2003 zu 100 % eingeschränkt (Urk. 9/10/1). Zusätzlich zu einem depressiven Affekt hätten sich Hilflosigkeit sowie Ohnmachts- und Insuffizienzgefühle erheben lassen. Es seien zudem kaum persönliche und soziale Ressourcen vorhanden (Urk. 9/10/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, stellte in seinem Bericht vom 6. November 2003 folgende Diagnosen mit Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 9/18/1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unklare Schwindelbeschwerden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depressive Entwicklung mit zeitweisen Erschöpfungszuständen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas (82.8 kg bei 157.5 cm Körpergrösse)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit seien demgegenüber:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach dreimaliger Operation wegen Darmverschluss</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Hysterektomie 1997, Stressinkontinenz, TVT-Band 2001</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gesundheitszustand der Versicherten sei besserungsfähig und es liege zumindest eine Teilarbeitsfähigkeit vor (Urk. 9/18/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 2. bis 5. Juni 2008 war die Beschwerdeführerin im F.___, Klinik für Pneumologie, hospitalisiert, wobei im provisorischen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trittsbericht vom 3. Juni 2008 die folgenden Diagnosen aufgeführt wurden (Urk. 9/70/6):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arterielle Hypertonie, Erstdiagnose circa 2003</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mittelschwere, chronisch obstruktive Lungenerkrankung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronischer Benzodiazepinabusus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas Grad I</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depressive Entwicklung bei schwieriger psychosozialer Situation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Behandlung der Schlafapnoe sei eine BIPAP-Beatmungstherapie begon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen worden, welche die Versicherte gut toleriert habe. Ihr sei zudem eine Behandlung mit einem antriebssteigernden Antidepressivum empfohlen wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Für eine ambulante psychiatrische Betreuung sei die Beschwerdeführerin nicht zu motivieren gewesen (Urk. 9/70/8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. G.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, stellte in seinem Bericht vom 11. März 2010 die folgenden Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 9/73/1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mittelgradig depressives Zustandsbild mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Low dose Benzodiazepinabhängigkeit (ICD-10 F13.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Ermüdung und Erschöpfung, differentialdiagnostisch im Rahmen des depressiven Zustandsbilds oder des Schlafapnoe-Syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">droms</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Status nach posttraumatischer Belastungsstörung, aktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ell kompensiert</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Prognose sei infaust, da es sich um ein chronisches, langjähriges Leiden handle, welches nie nachhaltig über längere Zeit behandelt worden sei. Im Umfang von zwei bis vier Stunden pro Tag sei der Versicherten sowohl die bisherige Tätigkeit als Zeitungsverträgerin als auch eine behinderungsange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passte Tätigkeit zumutbar (Urk. 9/73/2 f.). Ergänzend führte Dr. G.___ am 8. Mai 2010 aus, dass verteilt auf mehrere Tage eine Arbeitsfähigkeit von 30 bis 40 % vorliege. Für den Haushaltsbereich schätzte er die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit auf 50 - 60 % ein (Urk. 9/79).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem bidisziplinären Z.___-Gutachten vom 15. Dezember 2011 lassen sich im Wesentlichen die folgenden Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ähigkeit entnehmen (Urk. 9/92/20):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schmerzhafte Funktionsstörung linke dominante Schulter mit Impinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ment (ICD-10 M75.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leichte Residualbeschwerden linkes Sprunggelenk (ICD-10 S82.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">COPD Gold Stadium II bei persistierendem Nikotinabusus (ICD-10 J44.9)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit seien dagegen namentlich:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leichte anhaltende affektive Störung (ICD-10 F43.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Benzodiazepinabhängigkeit (ICD-10 F13.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Missbrauch von Alkohol (ICD-10 F10.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas (ICD-10 E66.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von psychiatrischer Seite betrachtet würden sich bei der Versicherten noch leichte depressive Stimmungszustände finden lassen, wobei die Ätiologie dieser affektiven Störung unklar sei. Die Symptome würden weder die Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rien einer Zyklothymie, einer Dysthymie noch einer leichten bis mittelgradi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen depressiven Episode erfüllen. Die Versicherte scheine wenig motiviert zu sein, ihr Leben zu organisieren, obwohl ausreichende Ressourcen vorhanden seien. So sei sie in der Lage gewesen, mehrere Monate pro Jahr in Kenia zu leben und habe dort erfolgreich und ohne depressive Symptome ihr Leben gestalten können. Jenseits des Alltags in der Schweiz gehe es der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin gut, woraus sich ableiten lasse, dass keine schwerwiegende depressive Erkrankung vorliege, sondern die jeweilige Lebenssituation ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidend sei. Aus rein psychiatrischer Sicht sei die Versicherte derzeit zu 100 % arbeitsfähig. Es sollte sich um eine leichte körperliche Tätigkeit mit guter Strukturierung, ohne Zeitdruck und ohne hohe Anforderungen an die Konzentration und das Durchhaltevermögen handeln (Urk. 9/92/14-16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rheumatologischer Sicht stehe eine deutliche schmerzhafte Funktionsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der linken dominanten Schulter im Vordergrund. Die Beschwerden seien in der klinischen Untersuchung reproduzierbar gewesen und würden zu einer erheblichen Beeinträchtigung im Alltag sowie der Lebensqualität füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren. Am linken Sprunggelenk bestehe ein Jahr nach osteosynthetisch ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sorgter Malleolarfraktur ein gutes Resultat mit radiologisch konsolidierter Fraktur. Restbeschwerden würden lediglich noch beim Gehen auf unebener Unterlage sowie bergauf und bergab auftreten. Die Bewegungseinschränkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der thorakalen und lumbalen Wirbelsäule seien am ehesten degenerativ bedingt, aber schmerzfrei und ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Eine körperlich leichte Tätigkeit ohne Arbeiten mit dem linken Arm über Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terhöhe, mit gelegentlichem Hantieren von Lasten mit dem linken Arm von maximal 5 kg bis Rumpfhöhe sowie ohne Gehen auf unebenem Gelände seien ab Gutachtenszeitpunkt zu 100 % zumutbar (Urk. 9/92/18 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abweichend vom Z.___-Gutachten (E. 3.6 hiervor) diagnostizierte Dr. med. H.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, in ihrem Bericht vom 22. Juni 2013 insbesondere nebst einer posttrauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) eine schwere rezidivierende Depression (ICD-10 F31.4) sowie eine abhängige Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.7; Urk. 9/138/1). Seit circa 2004 bestehe für jedwede Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 9/138/2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 16. April bis 14. Juni 2013 war die Versicherte im B.___ in stationärer psychiatrischer Behandlung. Gemäss Austrittsbericht vom 23. Juli 2013 wurde namentlich eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1) sowie eine posttrauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) diagnostiziert (Urk. 9/143/1). Behandlungsanliegen der Beschwerdeführerin sei die Bewältigung ihrer depressiven Beschwerden und ihrer Gereiztheit gewesen. Insgesamt habe sich der depressive Zustand nur leicht gebessert. Die Stimmung sei instabil geblieben, wozu sicherlich auch die ungünstigen Lebensumstände betragen würden (Urk. 9/143/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 6. bis 16. März 2014 war die Versicherte unter anderem zwecks Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung eines serratiertem Adenoms mittels Sigma- und proximaler Rektumresektion im I.___ hospitalisiert (Urk. 9/163/5 und 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem polydisziplinären MEDAS-Gutachten vom 27. März 2014 sind zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefasst die folgenden Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zu entnehmen (Urk. 9/165/14):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schmerz- und Funktionsstörung der linken Schulter mit Impingement</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">symptomatik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Overlap-Syndrom aus COPD und aktuell leichtem obstruktivem Schlafapnoesyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne wesentlichen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit seien dagegen nament</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Akut aufgetretene Impingementsymptomatik der rechten Schulter nach Sturz im November 2013 ohne ossäre Pathologie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gluteales Schmerzsyndrom rechts, nicht abschliessend zuordenbar</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Plattenosteosynthese bei Weber B-Fraktur Malleolus late</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ralis links vom 18. Mai 2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aktenanamnestisch vegetative Beschwerden, Depression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas (BMI 30)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kolonpolypen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus pneumologischer Sicht bestehe eine chronisch obstruktive Pneumo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pathie, wahrscheinlich bei einer Mischform aus einer tabakrauchbedingten COPD mittelschweren Grades und einer zusätzlichen asthmatischen Kompo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nente bei anamnestisch Asthma in der Kindheit und einer auch jetzt noch spürbaren saisonalen Rhinoconjunctivitis allergica. Die Explorandin habe schwere Exazerbationen in den letzten Jahren verneint. Sie sei körperlich noch so gut wie möglich aktiv und gehe drei Stunden am Tag mit Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brechung mit ihren Hunden spazieren. Es bestehe eine Anstrengungsdyspnoe NYHA II beim Bergaufgehen (Urk. 9/165/22). Die respiratorische Polygraphie zeige ein grenzwertiges leichtes obstruktives Schlafapnoe-Syndrom. Die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte berichte aktuell über eine gewisse Tagesmüdigkeit mit Einschlafen in ruhigen Momenten, aber über keine gesteigerte Schläfrigkeit. Sie könne auch problemlos Auto fahren. Von Seiten der COPD mit asthmatischer Kompo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nente sei die Beschwerdeführerin nicht geeignet für Arbeiten in atemwegs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reizender Umgebung (Rauch, Staub, Hitze und Kälte). Auch körperlich schwere Arbeiten seien ihr nicht zumutbar. Unter Berücksichtigung des Overlap-Syndroms sei die Versicherte zudem ohne vorgängige Schlaflabor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abklärung nicht geeignet für Chauffeurtätigkeiten oder für die Bedienung von gefährlichen oder hohe Konzentration erfordernden Maschinen (Urk. 9/165/23).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In rheumatologischer Hinsicht zeige sich an der linken Schulter eine geringe (passive) Bewegungseinschränkung. Es bestehe eine deutliche Impingement-Symptomatik. Die Beschwerden an der rechten Schulter würden erst seit gut vier Wochen bestehen. Gemäss der allgemeinen medizinischen Erfahrung könne kurz- und mittelfristig von einer vollständigen Besserung ausgegan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen werden (Urk. 9/165/34). Das Schmerzsyndrom im Gesässbereich rechts könne rheumatologisch auch nicht durch die aktuellen radiologischen Befunde mit Sicherheit erklärt werden, führe jedoch zu keiner Leistungsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung. Die Funktion der Fussgelenke wie auch die diesbezüglichen Röntgenbilder seien unauffällig, sodass daraus ebenfalls keine Leistungsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung abgeleitet werden könne. Insgesamt seien generell mittelschwere bis schwere körperliche Tätigkeiten nicht zumutbar. Dies gelte ebenso für fortgesetzte Tätigkeiten auf oder über Schulterhöhe sowie Halte- oder Sicherungsfunktionen. Zumutbar seien hingegen körperlich leichte Tätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten ohne Arbeiten mit dem links dominanten Arm auf oder über Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">höhe, gelegentliche Greif- oder Haltefunktionen bis circa fünf Kilogramm mit dem linken Arm (nicht über Schulterhöhe) und feinmanuelle Tätigkeiten auf Tischhöhe. Die Haushaltsarbeiten in einem Einpersonenhaushalt seien auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der guten Einteilbarkeit ebenfalls vollständig zumutbar (Urk. 9/165/35). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem psychiatrischen Teilgutachten lässt sich sodann entnehmen, dass die Versicherte eine lange Abfolge von Beziehungskrisen und Traumatisierungen durch Männer habe durchmachen müssen. Es gebe deutliche Hinweise auf schwere Belastungen und wahrscheinlich auch eine Verwahrlosung oder mindestens eine fehlende Ausbildung von moralischen und ethischen Werten in Kindheit und Jugend. Die Versicherte habe jedoch betont, dass sie sich im Moment psychisch nicht schlecht fühle und dass sie sich mit den Lebensbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dingungen abgefunden habe. Sie sei sicher bedrückt, entmutigt und verein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samt. Weder würden sich aber die in den Akten erwähnten, noch neue Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen finden lassen. Für eine posttraumatische Belastungsstörung würden keine Anhaltspunkte mehr bestehen wie etwa Flashbacks, Angstträume oder Beeinträchtigungen im Alltag. Die gute emotionale Erreichbarkeit lasse ferner nicht auf eine mittelgradige oder schwere depressive Phase schliessen. Auch für eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung würde sich keine ausrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Begründung finden lassen. Die Foerster-Kriterien seien allesamt nicht oder höchstens ansatzweise erfüllt. Insgesamt sei die Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht folglich nicht eingeschränkt (Urk. 9/165/42 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss polydisziplinärem Konsens sei die Versicherte in den bisherigen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten als Coiffeuse und Chauffeuse aus somatischen Gründen nicht mehr arbeitsfähig. Aus rheumatologischer Sicht seien mittelschwere bis schwere körperliche Tätigkeiten und solche auf respektive über Schulterhöhe mit Halte- und Sicherungsfunktionen nicht mehr zumutbar. Aus pneumolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischer Sicht seien Arbeiten in atemwegsreizender Umgebung und körperlich schwere Tätigkeiten nicht mehr zumutbar. Bezüglich allfälliger Chauffeuse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeiten müsse vorgängig eine Schlaflaborabklärung durchgeführt werden. Körperlich leichte bis gelegentlich mittelschwere Tätigkeiten - ohne Arbeiten mit dem linksdominanten Arm auf respektive über der Schulterhöhe - seien theoretisch zu 100 % zumutbar (Urk. 9/165/15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___ hielt in ihrem Schreiben vom 16. Mai 2014 fest, dass nebst einer schweren posttraumatischen Belastungsstörung eine rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierende schwere Depression vorliege. Es sei weiterhin eine Psychotherapie sowie eine entsprechende Medikation notwendig. Die Foerster-Kriterien seien aufgrund des Alters der Versicherten und des heftigen sozialen Rückzugs ebenfalls erfüllt (Urk. 9/169/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Arztbericht vom 8. Mai 2015 verwies Dr. H.___ zusätzlich auf die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung nach Extrem-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belastung (ICD-10 F62.0). Die Versicherte sei schwer depressiv sowie suizidal und leide unter anderem unter Existenzängsten, Schlaflosigkeit und Flash-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">backs. Seit circa 15 Jahren sei sie in der Tätigkeit als Coiffeuse zu 100 % arbeitsunfähig. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei eventuell für circa eine Stunde möglich, jedoch nicht täglich (Urk. 9/169/2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund dreier supra- respektive periumbilikaler Narbenhernien war die Beschwerdeführerin vom 16. bis 24. Juni 2015 erneut im I.___ zwecks operativer Behandlung hospitalisiert. Sie habe hiernach in gutem All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinzustand nach Hause entlassen werden können (Urk. 9/184/1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 5. bis 26. Oktober 2015 befand sich die Versicherte schliesslich auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund ihrer somatischen Beschwerden sowie einer akuten Bronchitis in der J.___ zur ambulanten Rehabilitation. Sie habe in gebesser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tem Zustand nach Hause entlassen werden können, erscheine aber noch deutlich psychisch belastet, weshalb weitere ambulante Therapien durch die behandelnde Fachärztin für Psychiatrie empfohlen würden (Urk. 9/192/1 und 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwischen den Parteien ist strittig, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht die der Versicherten am 12. Juli 2004 rückwirkend zugesprochene ganze Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denrente mittels der angefochtenen Verfügung revisionsweise aufgehoben hat (vgl. E. 2.1 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist zunächst, welcher Beweiswert dem MEDAS-Gutachten vom 27. März 2014 (vgl. E. 3.10) zukommt. Dieses basiert auf umfassenden, pneumologischen, rheumatologischen und psychiatrischen Untersuchungen. Es wurden einerseits eine Blutanalyse durchgeführt und Röntgenbilder erstellt (Urk. 9/165/17-20). Andererseits konnte sich die Versicherte ausführ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich zu verschiedenen Themenbereichen wie der familiären Situation und ihrem Tagesablauf sowie zu ihren aktuellen Beschwerden äussern (Urk. 9/165/8 ff., 30 ff. und 38 ff.). Die pneumologische Exploration bein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltete ausserdem die Durchführung einer respiratorischen Polygraphie (Urk. 9/165/24 f.). Sämtliche Teilexpertisen wurden sodann in detaillierter Kenntnis der Vorakten erstellt (Urk. 9/165/2 ff.), wobei sich die Gutachter - soweit möglich - auch mit den früheren ärztlichen Beurteilungen auseinan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dersetzten (Urk. 9/165/35 und 42). Ausserdem wurden die gestellten Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen sowie deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit jeweils unter Berücksichtigung der von der Versicherten geschilderten Leiden nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar aufgezeigt und erläutert (Urk. 9/165/15, 23, 35 und 41 ff.). Das MEDAS-Gutachten erfüllt damit sämtliche praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert von medizinischen Expertisen (vgl. E. 1.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt zu klären, ob die von der Beschwerdeführerin erhobenen Einwände die Beweiskraft des MEDAS-Gutachtens zu schmälern vermögen. Sie beruft sich zum einen namentlich auf die Diagnosestellung und Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. H.___. Zum anderen macht die Versicherte geltend, dass sie weder psychisch noch physisch in der Lage sei, einem Erwerb nachzugehen. Aufgrund ihres desolaten gesundheitlichen Zustands sei denn auch die Berufsberatung gescheitert (E. 2.2; Urk. 1 S. 4 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin kann aus diversen Gründen nicht auf die Berichte und Stellungnahmen von Dr. H.___ abgestellt werden. So ist vorab auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass behandelnde Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ensstellung in Zweifelsfällen eher zugunsten ihrer Patienten aussagen, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb ihre Bericht mit Vorbehalt zu würdigen sind (BGE 135 V 465 E. 4.5). Dies gilt vorliegend umso mehr in Anbetracht des Umstandes, dass Dr. H.___ wiederholt die Weiterausrichtung der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente der Versicherten forderte (Urk. 9/102/1; Urk. 9/178/2 und 7). Erhebliche Zweifel am Vorliegen der zur objektiven Beurteilung erforderlichen persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Distanz ergeben sich zudem angesichts der gegenüber der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin stellenweise geäusserten unsachlichen Kritik (Urk. 9/178/6; Urk. 9/196). Anzumerken ist des Weiteren, dass die Versicherte erst seit Oktober 2011 bei Dr. H.___ in Behandlung steht. Trotzdem attestierte jene - teilweise gestützt auf fachfremde Diagnosen - rückwirkend auf das Jahr 2004 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit (Urk. 9/138/1-3; Urk. 9/179/1-3). Die von ihrer Seite gestellten psychiatrischen Diagnosen (vgl. E. 3.7 und 3.11) stützen sich ausserdem weitgehend nicht auf objektive Befunde (Urk. 9/138/2; Urk. 9/169/1; Urk. 9/179/2), weshalb sie sich nicht schlüssig nachvollziehen lassen. Insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere in Bezug auf die diagnostizierte posttraumatische Belastungsstörung setzte sich Dr. H.___ nicht damit auseinander, dass gemäss ICD-Code (F43.1) der Beginn einer solchen Störung dem Trauma in aller Regel mit einer Latenz von wenigen Wochen bis maximal sechs Monaten folgt (vgl. die Urteil des Bundesgerichts 9C_228/2013 E. 4.1.2 f. und 9C_687/2013 E. 4.2, jeweils mit Hinweisen) und sich die Versicherte erst nach Jahrzehnten in psychiatrische Behandlung begeben hat (vgl. E. 3.1 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Letzteres gilt analog für die Ausführungen im Bericht des B.___ vom 23. Juli 2013 (vgl. E. 3.8), wobei die posttraumatische Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung an jener Stelle nur als Nebendiagnose aufgeführt wurde (Urk. 9/143/1). Für diese Erkrankung typische Befunde wie etwa Flashbacks oder Albträume konnten indes nicht erhoben werden (vgl. Urk. 9/143/2). Der Bericht äussert sich denn auch weder zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin in angestammter, noch in behinderungsangepasster Tätigkeit, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb er ebenfalls nicht als Entscheidgrundlage herangezogen werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Zwischenfazit ist demnach festzuhalten, dass weder auf die Berichte der behandelnden Psychiaterin Dr. H.___, noch auf denjenigen des B.___ abgestellt werden kann. Entgegen der Argumen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tation der Versicherten (Urk. 1 S. 5) ist nicht ersichtlich, inwiefern die MEDAS A.___ ihre Einschätzung der Arbeitsfähigkeit nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar begründet haben soll. Wie bereits die Gutachtensstelle Z.___ wenige Jahre zuvor (E. 3.6) hielt auch die MEDAS fest, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin in einer behinderungsangepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei. Das in diesem Kontext massgebliche individuelle Belastungsprofil wurde im polydisziplinären Konsens detailliert erläutert und überzeugt in Anbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht der gestellten Diagnosen (vgl. E. 3.10). Im Übrigen leuchtet ein, dass die MEDAS-Gutachter in Bezug auf die Sigma- und proximale Rektumresek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion eines serratierten Adenoms - welches definitionsgemäss gutartiger Natur ist - im I.___ (vgl. E. 3.9) eine gute Prognose stellten und von keiner langfristigen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ausgingen (Urk. 9/166; vgl. Urk. 1 S. 5 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten geht die Beschwerdegegnerin berechtigterweise davon aus, dass sich namentlich der psychische Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit der Versicherten im Vergleich zum Zeitpunkt des Erlasses der rentenzusprechenden Verfügung verbessert haben. Damit liegt ein Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG vor, weshalb die IV-Stelle die Rentenaufhebung zu Recht verfügt hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Bundesgericht geht in ständiger Rechtsprechung vom Regelfall aus, dass eine medizinisch attestierte Arbeitsfähigkeit grundsätzlich auf dem Weg der Selbsteingliederung verwertbar ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Ulrich Meyer, Rechtsprechung zum IVG, 2. Auflage, Zürich 2010, S. 383). In ganz besonderen Ausnahmefällen hat die Rechtsprechung dennoch nach lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jährigem Rentenbezug trotz medizinisch (wieder) ausgewiesener Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit vorderhand weiterhin eine Rente zugesprochen, bis mit Hilfe von medizinisch-rehabilitativen und/oder beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich-erwerblichen Massnahmen das theoretische Leistungspotential ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schöpft werden kann. Es können im Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall Erfordernisse des Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">marktes der Anrechnung einer medizinisch vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handenen Leistungsfähigkeit und medizinisch zumutbaren Leistungsentfaltung entgegenstehen, wenn aus den Akten einwandfrei hervorgeht, dass die Verwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung eines bestimmten Leistungspotentials ohne vorgängige Durchführung befähigender Massnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men allein vermittels Eigenanstrengung der versicherten Person nicht mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_163/2009 vom 10. September 2010 E. 4.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung hat das Bundesgericht im Urteil 9C_228/2010 vom 26. April 2011 dahingehend präzisiert, dass die revisions- oder wiederer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsweise Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente bei versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Personen, die das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben, nur zulässig ist, wenn die Beschwerdegegnerin zuvor Eingliederungsmassnahmen durchgeführt hat (E. 3.3). Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass solche versicherte Perso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen aufgrund des fortgeschrittenen Alters oder der langen Rentendauer und der dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den langjährigen Arbeitsabstinenz in der Regel nicht selber in der Lage sind, sich dem Arbeitsmarkt zu stellen und sich dort selber wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliedern. Dies führt zwar für die Betroffenen nicht zu einer Art Besitzstandsgarantie. Es wird ihnen lediglich, aber immerhin zugestanden, dass die Rente grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich erst nach geleisteter Eingliederungshilfe eingestellt werden darf (vgl. erwähntes Urteil des Bundesgerichts 9C_228/2010 vom 26. April 2011 E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt der Renteneinstellung bezog die Beschwerdeführerin zwar noch nicht seit mehr als 15 Jahren eine Invalidenrente, war aber bereits 57 Jahre alt. Damit fällt sie unter den vom Bundesgericht besonders geschützten Bezügerkreis. Die IV-Stelle hat den Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen geprüft und hielt in ihrer Mitteilung vom 1. April 2015 fest, dass sich die Versicherte zurzeit subjektiv nicht in der Lage sehe, an Eingliederungsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen teilzunehmen, weshalb die Eingliederungs-beratung abgeschlossen werde (Urk. 9/177/1). In diesem Sinne hatte sich die Beschwerdeführerin bereits anlässlich der Begutachtung durch die MEDAS A.___ geäussert (Urk. 9/165/31). Berufliche Massnahmen wurden nicht für ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeigt erachtet (Urk. 9/165/15). Diese Schlussfolgerung zogen wenige Jahre zuvor ebenso die Gutachter der Z.___ unter Berücksichtigung der Invaliditäts- und Krankheitsüberzeugung der Versicherten (Urk. 9/92/17 und 23). Schliesslich ersuchte auch die behandelnde Psychiaterin wiederholt um Beendigung der Eingliederungsmassnahmen und Weiterausrichtung einer Invalidenrente (Urk. 9/178/2 und 6 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Anbetracht dieser Begebenheiten ist daher nicht zu beanstanden, dass die IV-Stelle die Eingliederungsmassnahmen mit Mitteilung vom 1. April 2015 (Urk. 9/177) abschloss und mit der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) die Invalidenrente einstellte (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_726/2011 vom 1. Februar 2012 E. 5.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde ist demzufolge abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zu prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen war, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Die Kosten sind der unterlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Beschwerdeführerin aufzuerlegen, infolge der ihr gewährten unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltlichen Prozessführung (vgl. Urk. 10) jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsanwältin Elena Kanavas führte in der Beschwerdeschrift aus, dass sich ihr Aufwand für die Vertretung im Beschwerdeverfahren auf gesamthaft rund zwölf Stunden belaufe, zuzüglich einer Kleinspesenpauschale von 3 % und Mehrwertsteuer von 8 % (Urk. 1 S. 7). In Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- entspricht dies einer Prozessentschädigung von gerundet Fr. 2‘937.--.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 3 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der von Rechtsanwältin Elena Kanavas geltend gemachte Aufwand von zwölf Stunden ist der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses nicht angemessen, insbesondere aufgrund der Tatsache, dass sie die Versicherte bereits im Vorbescheidverfahren vertrat (vgl. etwa Urk. 9/122/1) und ihr die Akten somit bekannt waren. Hinzu kommt, dass Teile der Beschwerdeschrift früheren Eingaben an die Beschwerdegegnerin ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechen (vgl. Urk. 9/168). Namentlich angesichts der zu studierenden Aktenstücke, der siebenseitigen Beschwerdeschrift sowie der in ähnlichen Fällen zugesprochenen Beträge ist die Prozessentschädigung bei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- auf insgesamt Fr. 1‘500.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach sie zur Nachzahlung der Gerichtskosten und der Entschädigung an die unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltliche Rechtsvertreterin verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">pflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Elena Kanavas, Meilen, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘500</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">pflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Elena Kanavas</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigWürsch</p></div> </div></body></html>