<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2001.00256</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106616&amp;W10_KEY=4467146&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2001.00256</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 10.04.2002</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Submissionsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Submission</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Submission. Vergabe von Maler- und Gipserarbeiten durch eine Gemeinde im Einladungsverfahren.<br/>Legitimation der nicht eingeladenen Interessentin (E.2).<br/>Nichtanwendbarkeit der Interkantonalen Vereinbarung über das öffentliche Beschaffungswesen (E.3a).<br/>Bei der Anwendung der kantonalen Schwellenwerte (§ 8 Submissionsverordnung) ist nicht der Gesamtwert des Bauvorhabens, sondern der Wert des einzelnen Auftrags massgebend (E.3b). Das Verbot, Aufträge zu unterteilen, um die Vergabebestimmungen zu umgehen, gilt auch bei der Anwendung der kantonalen Schwellenwerte. Es wird durch die separate Vergabe von Maler- und Gipserarbeiten nicht verletzt (E.3c).<br/>Beim Einladungsverfahren bestimmt die Auftraggeberschaft die Einzuladenden grundsätzlich frei; offen bleibt, ob das Diskriminierungsverbot der Wahlfreiheit Grenzen setzt (E.4).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DISKRIMINIERUNG">DISKRIMINIERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINLADUNGSVERFAHREN">EINLADUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GIPSERARBEIT">GIPSERARBEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEGITIMATION">LEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MALERARBEITEN">MALERARBEITEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHWELLENWERT">SCHWELLENWERT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: SUBMISSIONSRECHT">SUBMISSIONSRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERFAHRENSART">VERFAHRENSART</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 7 lit. I a IVÃ¶B</span><br/><span class="gerade">Art. 8 lit. I IVÃ¶B</span><br/><span class="ungerade">§ 2 lit. II IVÃ¶B-BeitrittsG</span><br/><span class="gerade">§ 5 lit. I SubmV</span><br/><span class="ungerade">§ 8 SubmV</span><br/><span class="gerade">§ 9 SubmV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">BEZ 2002 Nr. 29</span><br/><span class="gerade">RB 2002 Nr. 44</span><br/><span class="ungerade">RB 2002 Nr. 45</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1">I. Die Oberstufenschulgemeinde W publizierte am 17. De­zember 1999 eine Ausschreibung fÃ¼r verschiedene BauauftrÃ¤ge im Zusammenhang mit der Erweiterung der Schulanlage M. Im Anschluss daran bewarb sich die A AG, in W, um den Auftrag fÃ¼r die Malerarbeiten, die nicht in der Ausschrei­bung enthalten waren. Im FrÃ¼hjahr 2001 fÃ¼hrte die Oberstufenschulgemeinde fÃ¼r die­se Arbeiten ein Einladungsverfahren durch, bei welchem die A AG nicht zum Einreichen eines Angebots eingeladen wurde. Die Oberstufenschulpflege vergab den Auftrag mit Beschluss vom 11. Juni 2001 an die Firma C, in ZÃ¼rich. Als sich ein Vertreter der A AG anfangs Oktober 2001 nach dem Stand der Sache erkundigte, er­hielt er die mÃ¼ndliche Auskunft, dass der Auftrag an einen andern Un­ter­nehmer vergeben worden sei.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">II. Mit Eingabe vom 11. Oktober 2001 erhob die A AG beim Ver­wal­tungs­ge­richt Be­schwer­de gegen den Vergabeentscheid der Oberstufen­schulgemeinde und beantragte, der Ent­scheid sei aufzuheben, unter Ko­sten- und Ent­schÃ¤­di­gungs­fol­gen zu Las­ten der Gemeinde. Die Oberstufenschulgemeinde stellte in ihrer Be­schwer­de­antwort vom 5./6. No­vem­ber 2001 Antrag auf Abweisung der Be­schwer­de unter Kostenfolge zu Lasten der Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin. Mit Replik vom 22. Novem­ber 2001 und Duplik vom 11./13. Dezember 2001 hielten die Parteien an ihren Standpunkten fest. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die AusfÃ¼hrungen der Parteien werden, soweit erforderlich, in den nachstehenden Er­wÃ¤gungen wiedergegeben.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug1">1. Vergabeentscheide kantonaler und kommunaler Auftraggeber kÃ¶nnen unmittel­bar mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht weitergezogen werden (RB 1999 Nr. 27 = BEZ 1999 Nr. 13 = ZBl 100/1999, S. 372; vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kom­mentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 41 N. 22). Auf das Beschwerdeverfahren finden die Art. 15 ff. der Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen vom 25. November 1994 (IVÃ¶B) sowie die §§ 3 ff. des Gesetzes Ã¼ber den Beitritt des Kantons ZÃ¼rich zur Interkantonalen Vereinbarung vom 22. September 1996 (IVÃ¶B-BeitrittsG, LS 720.1) Anwendung. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">2. Die Be­schwer­de­fÃ¼h­rerin beanstandet sinngemÃ¤ss, dass die Be­schwer­de­geg­nerin den strittigen Auftrag in einem Einladungsverfahren â also ohne Ã¶ffentliche Ausschreibung â vergeben habe. Zu dieser RÃ¼ge ist sie nach der Recht­spre­chung des Ver­wal­tungs­ge­richts ohne weiteres legitimiert. Die Beschwerdebefugnis einer Interessentin, die noch kein Ange­bot einreichen konnte und beanstandet, dass ein Auftrag zu Unrecht nicht ausgeschrieben worden sei, hÃ¤ngt lediglich davon ab, dass sie grundsÃ¤tzlich in der Lage ist, einen Auftrag der betreffenden Art zu Ã¼bernehmen, und ein Interesse an dessen AusfÃ¼hrung glaubhaft macht (VGr, BEZ 2001 Nr. 55 E. 2c; vgl. RB 2000 Nr. 62 = BEZ 2000 Nr. 26 E. 2). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">3. a) Als kommunale BehÃ¶rde ist die Be­schwer­de­geg­nerin der In­ter­kan­to­na­len Ver­ein­ba­rung Ã¼ber das Ã¶f­fent­li­che Be­schaf­fungs­we­sen nicht generell unterstellt (Art. 8 Abs. 1 IVÃ¶B). Mit Bezug auf das fragliche Bauvorhaben unterstÃ¼nde sie der Vereinbarung nur, wenn dieses mit mehr als 50 % der Gesamtkosten von Bund oder Kanton subventioniert wÃ¼rde (Art. 8 Abs. 2 IVÃ¶B), wofÃ¼r keine Anhaltspunkte bestehen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Hinzu kommt, dass die In­ter­kan­to­na­le Ver­ein­ba­rung auf die Vergabe von Bauarbei­ten nur anwendbar ist, wenn der Gesamtwert der Arbeiten, bezogen auf das ganze Bauvorhaben, den in Art. 7 Abs. 1 lit. a IVÃ¶B genannten Schwellenwert von 9,575 Mil­lionen Fran­ken erreicht. Im vorliegenden Verfahren wurde das Auftragsvolumen des gesamten Um­bauprojekts nicht bekannt gegeben; aufgrund der Ã¶ffentlichen Ausschreibung der Be­schwer­de­geg­nerin vom 14. Dezember 1999, in der alle grÃ¶sseren AuftrÃ¤ge aufgefÃ¼hrt waren, kann jedoch davon ausgegangen werden, dass das Volumen deutlich unterhalb des Schwel­lenwerts von Art. 7 Abs. 1 lit. a IVÃ¶B liegt. Die In­ter­kan­to­na­le Ver­ein­ba­rung war so­mit auch unter diesem Gesichtspunkt nicht anwendbar. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Aufgrund von Art. 5 und 9 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 1995 Ã¼ber den Binnenmarkt gelten fÃ¼r Ã¶ffentliche Beschaffungen der Kantone, Gemeinden und anderer TrÃ¤ger kantonaler oder kommunaler Aufgaben MindestgrundsÃ¤tze, die auch bei Vergaben ausserhalb des Anwendungsbereichs der In­ter­kan­to­na­len Ver­ein­ba­rung zu beachten sind. Der Re­gie­rungs­rat hat daher gestÃ¼tzt auf § 2 Abs. 2 IVÃ¶B-BeitrittsG mit Be­schluss vom 1. Juli 1998 die Gemeinden, GemeindeverbÃ¤nde und anderen TrÃ¤ger kommunaler Aufgaben in die kantonale Regelung des Beschaffungswesens gemÃ¤ss dem Beitrittsgesetz und der Submissionsverordnung vom 18. Juni 1997 (SubmV, LS 720.11) einbezogen (RRB Nr. 1501/1998, LS 720.111). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Bei der Vergabe kantonaler oder kommunaler AuftrÃ¤ge, die dieser kantonalen Regelung, nicht aber der Interkantonalen Vereinbarung unterstehen, gelten die Schwellenwerte von § 8 SubmV. Danach kÃ¶nnen BauauftrÃ¤ge unterhalb eines Auftragswertes von Fr. 500'000.- im Einladungsverfahren vergeben werden, wogegen fÃ¼r grÃ¶ssere AuftrÃ¤ge ein offenes oder selektives Verfahren erforderlich ist. Im Unterschied zur Regelung der In­ter­kan­to­na­len Ver­ein­ba­rung ist bei der Anwendung der kantonalen Schwellenwerte von § 8 SubmV nicht der Gesamtwert des Bauvorhabens, sondern nur der Wert des jeweiligen Auf­trags zu berÃ¼cksichtigen (vgl. den Antrag des Re­gie­rungs­rats vom 6. November 1996 an den Kantonsrat zur Genehmigung der Sub­mis­si­ons­ver­ord­nung, ABl 1997, 1 ff., 25 [ErlÃ¤uterung zu § 8]).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) Der Grundsatz, dass AuftrÃ¤ge nicht in der Absicht unterteilt werden dÃ¼rfen, die Anwendung der Vergabebestimmungen zu umgehen (§ 5 Abs. 1 SubmV), gilt auch bei der Anwendung der kantonalen Schwellenwerte. Die Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin macht in diesem Sinn geltend, dass sie sich um Maler-, Tapezierer- und Gipserarbeiten beworben habe, die zusammen einen Betrag von mehr als Fr. 500'000.- erreicht hÃ¤tten. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Dass diese Arbeiten gemeinsam hÃ¤tten vergeben werden mÃ¼ssen, erscheint indessen keineswegs als zwingend. Die separate Vergabe von Maler- und Gipserarbeiten entspricht einer oft geÃ¼bten Praxis und lag im Ermessen der Be­schwer­de­geg­nerin; eine absicht­liche Unterteilung eines zusammengehÃ¶renden Auftrags zur Umgehung der Vergabe­bestim­mun­gen kann darin nicht erblickt werden. Die Be­schwer­de­geg­nerin weist im Ãbrigen darauf hin, dass die beiden Arbeitsgattungen auch gemeinsam die Grenze von Fr. 500'000.- nicht erreicht hÃ¤tten, denn der Kostenvoranschlag fÃ¼r die Malerarbeiten habe Fr. 127'000.-, jener fÃ¼r die Gipserarbeiten Fr. 176'000.- betragen (Tapeziererarbeiten waren offenbar nicht zu vergeben). Zu diesen erst mit der Duplik vorgebrachten Angaben konnte die Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin allerdings noch keine Stellung nehmen; sie sind jedoch nach dem Gesagten fÃ¼r den Ent­scheid auch nicht ausschlaggebend. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Dass die Be­schwer­de­geg­nerin die strittige Vergabe im Einladungsverfahren durchgefÃ¼hrt hat, ist somit nicht zu beanstanden. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">4. Beim Einladungsverfahren bestimmt die Auftraggeberin grundsÃ¤tzlich frei, wen sie zum Einreichen eines Angebots auffordert; die Ver­ord­nung schreibt lediglich vor, dass mindestens drei Angebote eingeholt werden mÃ¼ssen (§ 9 SubmV). Einen Anspruch auf Teilnahme besitzt niemand unter den potentiellen Anbietenden (VGr, BEZ 2001 Nr. 55 E. 2c). Ob bei der Auswahl der Einzuladenden dennoch gewisse EinschrÃ¤nkungen zu beachten sind, insbesondere zur Vermeidung einer gezielten Diskriminierung einzelner Anbietender, braucht vorliegend nicht entschieden zu werden. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Be­schwer­de­geg­nerin hat in der Be­schwer­deantwort die GrÃ¼nde genannt, die aus ihrer Sicht gegen eine Einladung der Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin sprachen. Zur Nennung dieser GrÃ¼nde war sie jedoch nicht verpflichtet, und es ist daher auch nicht weiter auf diese einzu­gehen. Anhaltspunkte fÃ¼r eine unzulÃ¤ssige Diskriminierung der Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin sind aus ihren Angaben jedenfalls nicht ersichtlich. Dass die Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin nicht zur Abgabe eines Angebots eingeladen wurde, ist daher nicht zu beanstanden. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">5. Die Be­schwer­de ist somit abzuweisen. ...</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Be­schwer­de wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">...</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>