<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament eine Vorlage zu unterbreiten, mit welcher zukünftige Doppelbürgerschaften aufgrund Einbürgerungen eingeschränkt werden.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Motionärin hat am 5. Mai 2004 bereits eine ähnlich lautende Motion eingereicht (04.3226, Ausschluss des Doppelbürgerrechtes), welche vom Bundesrat am 16. Februar 2005 mit Hinweis auf den zu erstellenden Bericht über hängige Fragen des Bürgerrechtes abgelehnt wurde. In diesem Bericht kam das Bundesamt für Migration zum Schluss, das Doppelbürgerrecht habe bisher zu keinen nennenswerten Schwierigkeiten geführt; eine Änderung des geltenden Rechtes sei nicht nötig. Am 9. März 2007 hat der Bundesrat von diesem Bericht Kenntnis genommen und dabei ausdrücklich empfohlen, keine Änderung des geltenden Rechtes vorzunehmen.</p><p>Es trifft zu, dass sich seit der Aufhebung des Doppelbürgerrechtsverbotes durch Deutschland Einbürgerungsgesuche von deutschen Staatsangehörigen verdreifacht haben. Bereits im Bürgerrechtsbericht wurde erwähnt, dass ein Verbot des Doppelbürgerrechtes zu weniger Einbürgerungen führen würde. Davon wären jedoch insbesondere die schon wegen ihrer Sprache bei uns meist sehr gut integrierten Bürger aus unseren Nachbarländern betroffen. Diese würden im Falle des Verzichts auf eine Einbürgerung jedoch trotzdem Teil unserer ständigen Wohnbevölkerung bleiben, allerdings ohne die Rechte und Pflichten von Schweizer Bürgern zu erhalten.</p><p>Die im Bürgerrechtsbericht aufgeführten Gründe für die Beibehaltung der geltenden Regelung haben daher nach wie vor ihre Gültigkeit, weshalb die Ablehnung der Motion beantragt wird.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.