<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00044</span></p><p><br/></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer <br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Lanzicher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. Dezember 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie Schwarz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sigg Schwarz Advokatur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1972 geborene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war ab dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2001 als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">helferin bei der Stiftung Y.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10/27)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27. März 2002</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> meldete sie sich unter Hinweis auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rückenschmerzen mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strahlung in die Beine und einen operierten Bandscheibenvorfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/16</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprach der Versicherten mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 4. April 2003 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 100 % ab 1. August 2002 eine ganze Rente zu (Urk. 10/63). Mit Mitteilungen vom 24. Februar 2005 und 24. Juli 2007 bestätigte sie jeweils den Anspruch auf eine ganze Rente (Urk. 10/84 und Urk. 10/91). Per 31. August 2007 wechselte die Versicherte ihren Wohnsitz in die Türkei (Urk. 10/92), woraufhin die Ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten an die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA) überwiesen wurden (Urk. 10/95).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des im Jahre 2011 von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrens liess die IVSTA die Versicherte psychiatrisch-psychotherapeutisch begutachten (Expertise vom 29. August 2011; Urk. 10/179) und teilte ihr mit Vorbescheid vom 23. Mai 2012 mit, dass kein Anspruch auf eine Rente mehr bestehe (Urk. 10/199). Auf Einwand der Versicherten hin (Urk. 10/203, Urk. 10/211 und Urk. 10/229) tätigte die IVSTA weitere medizinische Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen und liess die Versicherte insbesondere durch die Gutachtensstelle Z.___ polydisziplinär (allgemeininternistisch, nephrolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gisch, psychiatrisch und rheumatologisch) begutachten (Expertise vom 30. September 2015; Urk. 10/315). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid vom 13. Januar 2016 (Urk. 10/339) teilte die IVSTA der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten erneut mit, dass kein Anspruch auf eine Rente mehr bestehe. Am 23. Februar 2016 nahm die Versicherte wiederum im Kanton Zürich Wohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sitz (Urk. 10/356), woraufhin die IVSTA die Akten an die Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, überwies (Urk. 10/359). Mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 29. November 2016 (Urk. 2) hob die IV-Stelle des Kantons Zü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rich die Rente auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf und entzog einer Beschwerde gegen diese Verfügung die aufschiebende Wirkung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13. Januar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde (Urk. 1) und beantragte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter anderem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29. November 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">infol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge Unzuständigkeit der IV-Stelle des Kantons Zürich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufzuheben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei Weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausrichtung der bisherigen Rente und die Sache sei zur weiteren Bearbeitung an die IVSTA zu überweisen. Eventualiter sei festzustellen, dass die ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtene Verfügung infolge Unzuständigkeit der IV-Stelle des Kantons Zü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rich nichtig sei, und es sei ihr entsprechend weiterhin die bisherige Rente auszurichten und die Sache zur weiteren Bearbeitung an die IVSTA zu. Zudem beantragte sie, es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei ihr die unentgeltliche Prozessführung unter Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung zu bewilligen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 9)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17. Februar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) beantragte die IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abweisung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. März 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Eingabe vom 20. April 2017 (Urk. 13) präzisierte die Beschwerdeführerin ihre Anträge insofern, als sie subeventua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liter neu beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Sa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che sei ausgehend von einem 20 % übersteigenden Invaliditätsgrad zur er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gänzenden beruflich-erwerblichen und medizinischen Abklärung und danach zur Prüfung des Anspruchs auf berufliche Massnahmen beziehungsweise Weiterausrichtung einer Rente an die hierfür zuständige IV-Stelle zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen. Mit Verfügung vom 25. April 2017 (Urk. 15) gewährte das hiesige Gericht der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung und be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte ihr für das Verfahren Rechtsanwältin Stephanie Schwarz als unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltliche Rechtsvertreterin.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">um Einwand der Beschwerdeführerin, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei für den Erlass der angefochtenen Verfügung nicht zuständig gewesen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festzuhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, dass die Beschwerdeführerin am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2016 aus der Türkei in den Kanton Zürich zog (Urk. 10/356). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verlegt eine versicherte Person, die ihren Wohnsitz im Ausland hat, während des Verfahrens ihren Wohnsitz in die Schweiz, so geht die Zuständigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">40 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf die IV-Stelle im Tätigkeitsbereich des schweizerischen Wohnsitzes über. Nach der Wohnsitzverlegung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin überwies die IVSTA die Akten damit zu Recht an die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche für den Erlass der angefochtenen Verfügung zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständig war. Von einer Nichtigkeit der angefochtenen Verfügung kann nicht die Rede sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, zumal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie durch eine örtlich unzuständige Behörde erlassene Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohnehin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht nichtig, sondern lediglich anfechtbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 V 66 E. 4.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Zuständigkeit ging im Übrigen aufgrund des Wohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sitzwechsels der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von Gesetzes wegen auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über. Es ist somit nicht der IVSTA anzulasten, dass diese für den Erlass der angefochtenen Verfügung nicht mehr zuständig war. Die von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zitierte Rechtsprechung (Urk. 1 S. 5) erging vor Inkraft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">40 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (1. Januar 2012) und ist damit vorliegend nicht massgebend. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 57a Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> teilt die IV-Stelle der versicherten Person den vorgesehenen Endent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid über ein Leistungsbegehren oder den Entzug oder die Herabsetzung einer bisher gewährten Leistung mittels Vorbescheid mit. Die versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son hat Anspruch auf rechtliches Gehör im Sinne von Art. 42 des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Parteien können innerhalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer Frist von 30 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tagen bei der IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">münd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich oder schriftlich Einwände zum Vorbescheid vorbringen (Art. 73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 1 und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 2 Satz 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Hernach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheidet die IV-Stelle mittels Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung, wobei sie sich darin mit den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für den Beschluss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">relevanten Einwän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den der Parteien auseinanderzusetzen hat (Art. 74 Abs. 1 und 2 IVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von den kantonalen IV-Stellen erlassenen Verfügungen sind sodann – in Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weichung von Art. 52 und Art. 58 ATSG – ohne vorgängiges Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren direkt beim Versicherungsgericht am Ort der IV-Stelle anfechtbar (Art. 69 Abs. 1 lit. a IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 42 ATSG haben die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei sie vor Erlass von Verfügungen, die durch Einsprache anfechtbar sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> was </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verfügungen über Leistungen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidenversicherung nach dem Gesagten nicht zutrifft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht angehört werden müssen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bestandteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Anspruchs auf rechtliches Gehör, wie er neben der expli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziten gesetzlichen Regelung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Art. 42 ATSG auch in Art. 29 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 der Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfassung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Schweizerischen Eidgenossenschaft </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(BV) garantiert wird (vgl. BGE 124 V 180 E. 1a), ist das</span><span id="VV060"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Recht der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten Person, sich vor Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lass eines in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Erhebung wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">flussen (BGE 132 V 368 E. 3.1). Der Gehörsanspruch verpflichtet die Behörde, die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Vorbringen der betroffenen Person auch tatsächlich zu hören, zu prüfen und in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidfindung zu berücksichtigen, weshalb sie ihren Entscheid zu begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den hat (BGE 134 I 83 E. 4.1). Die Pflicht der Behörde, ihre Verfügungen – sofern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie den Begehren der Parteien nicht voll entsprechen (Art. 49 Abs. 3 Satz 2 ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> – zu begründen, bezweckt insbesondere, die betroffene Person in die Lage zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versetzen, eine Verfügung gegebenenfalls sachg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erecht anfechten zu können (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">124 V 180 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1a, vgl. auch BGE 134 I 83 E. 4.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Um den verfassungsrechtlichen Anforderungen zu genügen, muss die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung wenigstens kurz die Überlegungen nennen, von denen sich die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hörde bei ihrem Entscheid hat leiten lassen und auf die sich der Entscheid stützt. Aus der Begründung muss jedenfalls ersichtlich werden, ob und wa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rum die Behörde ein Vorbringen einer Partei für unzutreffend beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise unerheblich hält. Es muss erkennbar sein, ob die Behörde es überhaupt in Betracht gezogen hat. Sie darf sich nicht auf den Hinweis beschränken, die Überlegungen der versicherten Person seien zur Kenntnis ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen und ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüft worden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Begründung muss so abgefasst sein, dass eine Anfechtung des Entscheids möglich ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kieser, ATSG-Kommentar, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, N</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 56</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Hinweis auf BGE 124 V 180)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist formeller Natur. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daher führt d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">essen Verletzung ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst zur Aufhebung de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angefochtenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entscheids. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbehalten bleiben praxisgemäss Fälle, in denen die Verletzung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Begründung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">srechts nicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonders schwer wiegt und dadurch geheilt wird, dass die Partei, deren recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liches Gehör verletzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde, sich vor einer Instanz äussern kann, welche so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wohl Tat- als auch Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ragen uneingeschränkt überprüft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Von einer Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisung der Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs an die Verwaltung ist im Sinne einer Heilung des Mangels selbst bei e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iner schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs dann abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalisti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Leerlauf und damit zu unnötigen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teresse der betroffenen Partei an einer be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">förderlichen Beurteilung der Sache </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht zu vereinbaren wären (BGE 132 V 387 E. 5.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin derart verbessert hat, dass die bisher ausgerichtete ganze Rente ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustellen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span id="XX100"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung des Invaliditätsgrades bilde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die letzte rechtskräftige Verfügung, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im im Rahmen des aktuellen Revisionsverfahrens eingeholten psychiatrischen Gutachten vom 29. August 2011 (Urk. 10/179) hielt Dr. med. A.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, folgende Diagnosen fest (S. 14):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.40)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mit depressiver Episode, gegenwärtig remittiert (F32.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu führte er aus, dass Dr. B.___ am 9. Dezember 2002 (Urk. 10/46/3-7) die Arbeitsunfähigkeit allein mit den subjektiven körperlichen Beschwerden der Beschwerdeführerin begründet habe. Die depressive Episode sei von Dr. B.___ bereits dannzumal als remittiert beurteilt worden. Die ICD-Kriterien einer depressiven Episode seien gegenwärtig nicht (mehr) erfüllt. Aufgrund der Akten sei von einer Remission eines eigenständigen (komorbi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den) depressiven Syndroms ab Dezember 2002 auszugehen (S. 15-17). Die Ausprägung der somatoformen Schmerzstörung sei als objektiv leicht einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stufen, eine Minderung der Arbeitsfähigkeit sei aus rein psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht dadurch nicht begründbar. Diese Einschätzung sei aufgrund der aktuellen Untersuchung sicher ab Juni 2011 und mit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegender Wahrscheinlichkeit ab 2008/2009 anzunehmen. Ob dies jedoch gegenüber 2002 eine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustandes darstelle, müsse offen bleiben, da unter anderem die Einschätzung der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit durch Dr. B.___ nicht nachvollziehbar sei (S. 19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, FMH Allgemeine Innere Medizin und FMH Nephrologie, Dr. med. D.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. med. E.___, FMH Rheumatologie, vom Z.___ stellten in ihrem auf Einwand der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin vom 19. Juni 2012 (Urk. 10/203-204) hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeholten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30. September 2015 (Urk. 10/315) folgende Diagnosen mit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 25):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Membranöse Glomerulonephritis, Nierenbiopsie 31. Juli 2007 (ICD-10 N06.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">DD: im Rahmen eines systemischen Lupus erythematodes</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">normale Nierenfunktion</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">leichte Proteinurie im nicht-nephrotischen Bereich, circa 0,2 g/Tag</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Polyarthralgien unklarer Spezifität (ICD-10 M25.5)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">DD: bei Tendenz zu Hyperlaxität, im Rahmen einer Autoimmunerkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches panvertebrales Schmerzsyndrom (ICD-10 M53.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Diskushernienoperation L5/S1 links 2001</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Multietagen-Diskopathie der BWS (MRI 2013)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem hielten sie folgende Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 26):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schmerzverarbeitungsstörung (ICD-10 F45.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach mittelgradiger depressiver Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hepatopathie unklarer Ätiologie (ICD-10 K76.9)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Diskushernienoperation L5/S1 09/2001</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas, BMI 31,4 kg/m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (ICD-10 E66.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Fettschürzenoperation 02/2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Substituierte Hypothyreose (ICD-10 E03.9)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Hysterektomie und Salpingektomie rechts 18. März 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nikotinabusus, 30 packyears (ICD-10 F17.1)</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu führten sie zum Verlauf aus, dass seit der Rentenzusprache für körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich schwere Tätigkeiten bleibend eine volle Arbeitsunfähigkeit und für kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perlich mittelschwere Tätigkeiten eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 70 % bestehe. Für körperlich leichte Tätigkeiten mit nur leichter Rückenbelastung und Möglichkeit zu Wechselpositionen und nur leichter Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastung der Hände ohne monoton-repetitive Haltungen oder Bewegungen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehe eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 80 %, vollschichtig realisier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar. Retrospektiv könne die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit für leichte, adaptierte Tätigkeiten nicht festgelegt werden, sie sei jedoch mit Sicherheit seit der aktuellen Begutachtung anzunehmen und habe wahrscheinlich schon bei der Begutachtung durch Dr. A.___ so vorgelegen (S. 27).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung vom 29. November 2016 (Urk. 2) führte die Beschwerdegegnerin zunächst Folgendes aus:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„Wir haben den Anspruch auf eine Invalidenrente geprüft. Die relevanten gesetzlichen Grundlagen finden Sie in der Beilage. Auf diesen Grundlagen beruht unser Entscheid.“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anschliessend hielt sie in Bezug auf das Abklärungsergebnis fest:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„Der Vorbescheid vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2016 wurde von der IV Stelle für V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ersi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte im Ausland erlassen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die medizinischen Abklärungen ergaben einen verbesserten Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand seit Juni 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frau </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde als voll Arbeitsfähig in angepassten Tätigkeiten beurteilt. Der Einkommensvergleich ergab fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Einschränkung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einkommensvergleich (monatlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Behinderung CHF 4543.88</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Behinderung CHF 38'33.01</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbseinbusse CHF 71</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0.87 = Invaliditätsgrad von 16%</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ihren Einwand mit dem Antrag auf mindestens eine Viertelsrente haben wir erhalten. Sie haben als Begründung ein Bericht aus der Tü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rkei vom Januar 2016 beigelegt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Türkische Arzt geht neu von einer Persönlichkeitsstörung aus. Eine solche wurde im umfassenden Abklärungsverfahren nicht diagnostiziert. Der türkische Arzt leitet seine Diagnosen nicht her. Neue medizinische Tatsachen, die weitere Abklärungen benötigen, wurden keine geltend ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Leidensabzug von 25% ist e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benfalls nicht nachvollziehbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wir halten an unserem Entscheid fest. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rente wird mit IV Grad von 16%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eingestellt.“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeantwort vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17. Februar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind Ausführungen zur Zuständigkeit der IV-Stelle zu entnehmen. In Bezug auf die Verbesserung des Gesundheitszustandes verwies die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf das Gutachten des Z.___ (E. 3.4 hievor), den Vorbescheid vom 13. Januar 2016 (Urk. 10/339) sowie die Verfahrensakten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammen mit der Verfügung stellte die Beschwerdegegnerin der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin ein mit „Renten - Relevante gesetzliche Grundlagen“ betiteltes Blatt zu (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/361/5). Darin sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7 und 16 ATSG, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28, 28a, 29 und 31 IVG sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">88a und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVV zitiert. Der für das vorliegende Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onsverfahren massgebende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 ATSG hingegen fehlt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob ein in der Verfügung angebrachter Verweis auf beigelegte Gesetzesartikel dem Anspruch auf rechtliches Gehör der versicherten Person grundsätzlich zu genügen vermag, braucht vorliegend nicht entschieden zu werden. Es er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheint aber fraglich. Denn e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benso wie eine sachgerechte Anfechtung einer Verfügung durch das Aneinanderreihen von Textbausteinen erschwert wird (vgl. zur Verwendung von Textbausteinen Mosimann, Entscheidbegründung, Begründung und Redaktion von Gerichtsurteilen und Verfügungen, 2013, S. 48 Rz 104), wird sie durch eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nennung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zahlreichen kaum ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlägigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gesetzesartikeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gehemmt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Offensichtlich verletzt ist der Gehörsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch jedoch, wenn wie vorliegend die relevante</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gesetzliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Grundlage der Verfügung beziehungsweise deren Beilage gerade nicht zu entnehmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gilt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umso mehr, als die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung ausführte, dass ihr Entscheid a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den beigelegten gesetzlichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Grundlagen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruhe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Revisionsfällen, in denen die gesundheitliche Entwicklung im Zentrum steht, lässt sich die massgebende Frage der wesentlichen Veränderung nur unter Berücksichtigung der konkreten Gegebenheiten im jeweiligen Einzelfall beantworten, wobei die Grundsätze zum Beweiswert und zur Würdigung me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischer Berichte und Gutachten unter besonderer Berücksichtigung des Beweisthemas im Rahmen von Rentenrevisionen zu beachten sind. Eine revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsbegründende Veränderung resultiert aus einer Gegenüberstellung eines vergangenen und des aktuellen Zustandes. Gegenstand des Beweises bildet somit das Vorhandensein einer in einem revisionsbegründenden Ausmass er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heblichen Differenz tatsächlicher Art, welche sich aus den medizinischen Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terlagen ergibt. Die blosse Feststellung des aktuellen gesundheitlichen Befun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des und seiner funktionellen Auswirkungen ist zwar Ausgangspunkt der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung, erfolgt aber nicht unabhängig, sondern wird nur entscheiderheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich, wenn sie tatsächlich einen Unterschied zum früheren Zustand wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gibt. Der Beweiswert eines zwecks Rentenrevision erstellten Gutachtens ist davon abhängig, ob sich dieses ausreichend auf das Beweisthema - eine er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hebliche Sachverhaltsveränderung also - bezieht. Einer für sich allein be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trachtet vollständigen, nachvollziehbaren und schlüssigen medizinischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung, die im Hinblick auf eine erstmalige Beurteilung der Rentenberech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung beweisend wäre, mangelt es daher in aller Regel am rechtlich verlang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Beweiswert, wenn sich die von einer früheren abweichende ärztliche Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung nicht hinreichend darüber ausspricht, inwiefern eine Veränderung des Gesundheitszustandes eingetreten ist, es sei denn, eine solche wäre evi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dent. Die Feststellung einer seit der früheren Beurteilung eingetretenen tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Veränderung ist genügend untermauert, wenn die ärztlichen Sachverständigen aufzeigen, welche konkreten Gesichtspunkte in der Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsentwicklung und im Verlauf der Arbeitsunfähigkeit zu ihrer neuen diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostischen Beurteilung und Einschätzung des Schweregrades der Störungen geführt haben (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_162/2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 30. September 2015 E. 2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn die Beschwerdegegnerin die Auffassung vertritt, es sei eine gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Verbesserung eingetreten und die Arbeitsfähigkeit habe sich im Vergleich zu früheren Beurteilungen verbessert, so muss sie im Revisionsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren deutlich machen, worin sie die wesentliche Veränderung erblickt. Es ist nicht Sache des Gerichts, unter allen Blickwinkeln in den Akten nach möglicherweise zutreffenden Erklärungen zu forschen, die eine Veränderung belegen könnten, ohne dass die Verwaltung hierzu mit Blick auf die konkrete Aktenlage Erwägungen angestellt hätte. Sie hat ihre Begründung so abzufas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen, dass nicht nur für den Betroffenen, sondern auch das Gericht ersichtlich wird, von welchen Überlegungen sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich hat leiten lassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf den Gesundheitszustand führte die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung einzig aus, dass sich dieser gemäss den medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Abklärungen seit Juni 2011 verbessert habe; die Beschwerdeführerin sei in einer angepassten Tätigkeit voll arbeitsfähig. Weder ergibt sich aus der angefochtenen Verfügung, gestützt auf welche medizinischen Abklärungen die Beschwerdegegnerin zu dieser Überzeugung gelangte, noch ist ersichtlich, inwiefern sich der Gesundheitszustand verbessert haben soll. Ebenso wenig wird dargelegt, weshalb die Verbesserung seit Juni 2011 bestehen soll (wohl Begutachtung bei Dr. A.___), stellt doch dieser Zeitpunkt gar keine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichsbasis dar (vgl. E. 3.2 hievor). Der Verfügung ist auch nicht zu entneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men, worauf sich die 100%ige Arbeitsfähigkeit stützt. Der Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich kann aus der Verfügung zudem überhaupt nicht nachvollzogen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. All diese Punkte bedürften einer ausführlicheren Begründung, dies umso mehr, als Gutachter Dr. A.___ offen lassen musste, ob seine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit gegenüber 2002 eine wesentliche Veränderung des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitszustandes darstellt (E. 3.3 hievor) und sich die Gutachter des Z.___ zur gesundheitlichen Veränderung seit der Rentenzusprache gar nicht äusser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, obwohl dies im Revisionsverfahren grundsätzlich unabdingbar ist (E. 4.3 hievor). Sie hielten lediglich fest, dass die Beschwerdeführerin in einer ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig sei (E. 3.4 hievor), sodass unklar bleibt, worauf die von der Beschwerdegegnerin angenommene vollständige Arbeitsfähigkeit in einer Verweistätigkeit fusst. Ein erst in der Beschwerdean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">twort getätigter pauschaler Verweis auf das Z.___-Gutachten und die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rensakten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> genügt zur Begründung der Verfügung offensichtlich nicht. Ebenso wenig darf der Vorbescheid (Urk. 10/339) als Ersatz für die in der Verfügung fehlende Begründung herangezogen werden. Auf den Vorbescheid verwies die Beschwerdegegnerin ohnehin erst in ihrer Beschwerdeantwort ausdrück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die angefochtene Verfügung hält deshalb den Erfordernissen an eine rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genügende Begründung nicht stand. Es kann nicht angehen, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin in den Verfahrensakten nach allfälligen der angefochtenen Verfügung zugrunde liegenden Überlegungen seitens der Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin suchen muss, um sich eine Meinung bilden zu können, ob und allenfalls mit welcher Argumentation sie den rentenaufhebenden Entscheid anfechten soll. Die Beschwerdeführerin wurde so gewissermassen auf den Gerichtsweg gezwungen, um </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kenntnis von den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entscheidungsgründe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beziehungsweise um – nachdem sich die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin im vorliegenden Verfahren diesbezüglich nicht weiter vernehmen liess (vgl. die Beschwerdeantwort vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2017, Urk. 9) - namentlich vom Gericht zu erfahren, wie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Entscheid begründet werden könnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dies kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht im Sinne der Verfahrensökonomie liegen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erweist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch unter Berücksichtigung der Kostenpflicht des Beschwerdeverfahrens (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stossend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich kann es nicht Sinn des durch die Rechtsprechung geschaffenen Instituts der Heilung des rechtlichen Gehörs sein, dass Verwaltungsbehörden sich über den elementaren Grundsatz des rechtlichen Gehörs hinwegsetzen und darauf vertrauen, dass solche Verfahrensmängel in einem von der be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">troffenen Person allfällig angehobenen Prozess dann behoben würden (vgl. BGE 116 V 182 E. 3c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ungeachtet der materiellen Erfolgsaussichten der Beschwerde (vgl. E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.3 hie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor) ist daher die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29. November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2016 (Urk. 2) aufzuheben und die Sache an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin zurückzuweisen, da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit sie über den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in einer im Sinne der Erwägungen hinreichend begründeten Verfügung neu entscheide.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist auf die Durchführung des beantragten zweiten Schriftenwechsels (Urk. 1 S. 3) zu verzichten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erlass der angefochtenen Verfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entzog </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerde die aufschiebende Wirkung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin beantragte die Weiterausrichtung der bisherigen Rente (Urk. 1 S. 2 und Urk. 13 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts dauert - unter Vorbehalt einer allfällig missbräuchlichen Provozierung eines möglichst frühen Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitpunktes durch die Verwaltung - der mit der revisionsweise verfügten Herabsetzung oder Aufhebung einer Rente verbundene Entzug der aufschie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benden Wirkung einer Beschwerde bei Rückweisung der Sache an die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltung auch noch für den Zeitraum bis zum Erlass der neuen Verwaltungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfügung an (BGE 129 V 370</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der bei einer Rentenherabsetzung oder -aufhebung verfügte Entzug der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde hat im Rahmen der Interessenabwägung normalerweise Bestand (vgl. Mey</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Aufl., Rz 129 zu Art. 30-31 unter Hinweis auf BGE 105 V 266).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend hätte die Gutheissung des Antrags auf Weiterausrichtung der bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herigen Rente zur Folge, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bis zum Abschluss des Verfahrens eine ganze Invalidenrente ausrichten müsste. Stellte sich im wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teren Verfahren - was aufgrund der aktuellen Aktenlage offen ist - heraus, dass kein oder nur ein tieferer Anspruch auf weitere Rentenzahlungen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steht, hätte die Beschwerdeführerin voraussichtlich die bis zum Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abschluss zu Unrecht bezogenen Leistungen zurückzuerstatten (vgl. Art. 25 Abs. 1 ATSG); dabei könnte - mangels gutgläubigen Bezuges - von einer Rückforderung nicht abgesehen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat in Anbetracht der damit verbundenen admi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nistrativen Erschwernisse und der Gefahr der Nichteinbringlichkeit offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich ein erhebliches Interesse, Rückerstattungsforderungen nach Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit zu vermeiden. Das demgegenüber angesichts des Wegfalls des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teneinkommens bestehende Interesse der Beschwerdeführerin, während der Verfahrensdauer die Fürsorge nicht in Anspruch nehmen zu müssen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegt dasjenige der Beschwerdegegnerin nicht klar, zumal aufgrund der vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handenen medizinischen Akten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht ohne Weiteres festgestellt werden kann,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> inwieweit eine Veränderung des psychischen Gesundheitszustandes bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eingetreten ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Prozessaussichten im weiteren Verfahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind somit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht eindeutig. Daher und da vorliegend nicht gesagt werden kann, die Verwaltung habe einen frühestmöglichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Revisionszeitpunkt missbräuchlich provoziert, ist dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren um Weiterausrichtung der bisherigen Rente nicht stattzugeben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltung zur neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57). Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf Fr. 700.-- festzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführerin steht ausgangsgemäss eine Prozessentschädigung zu (§ 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Nach Einsicht in die Kostennote vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2017 (Urk. 14) ist die Beschwerdegegnerin daher zu verpflichten, der unentgeltlichen Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vertreterin Stephanie Schwarz, Winterthur, eine Prozessentschädigung von Fr. 2‘263.75 (inkl. Barauslagen und MWSt) auszurichten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 29. November 2016 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsan</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese im Sinne der Erwägungen verfahre und hernach über den Leistungsanspruch der Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">führerin neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, der unentgeltlichen Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Stephanie Schwarz</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, Winterthur, eine Pro</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zessentschädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘263.75 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">(inkl. B</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">arauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Stephanie Schwarz</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 14</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">weis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubLanzicher</p><p></p></div> </div></body></html>