groma
f, 1. Rahm m, Nidel m, Sahne f; ~ criua, roher, ungeschlagener Rahm; ~ ascha, Sauerrahm m; ~ tratga, geschlagener Rahm; ris e ~, Rahmreis m; sbatter ~, Rahm schlagen. – 2. Haut f, "Pelz" m (auf der gekochten Milch). – Sy: pelletscha. – 3. fig. das Beste, das Erlesenste; ir culla ~, das Beste, den Rahm abschöpfen. – Sy: féffa. – 4. (volksk.). – a) dumengia da ~, Funkensonntag m; erster Sonntag der Fastenzeit, Sonntag Invocabit; nach dem Scheibenschlagen (trer schibettas) vergnügt sich die Jugend bei Pfannkuchen (patlaunas) und Rahm (groma). – b) Rahmschmaus m, Rahmfest n (bei verschiedenen Anlässen); far la ~ da, den Rahmschmaus von (+ best. Anlass) durchführen.
[zu gall. crama ‘Rahm'].