<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01151</span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiber Pfefferli</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 22. Mai 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Bernhard Zollinger</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rämistrasse</span><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"> 5, Postfach 462, 8024 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1974, verfügt über keine Berufsausbildung und war zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzt zwischen dem 1. Mai 1999 und dem 30. November 2001 bei der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unternehmung Y.___, als Hilfsdachdecker angestellt (Urk. 8/8/1). Am 25. Juli 2000 erlitt er einen Arbeitsunfall mit einer Ketten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säge, bei dem er sich eine Fräsenverletzung an der linken Schulter zuzog (Urk. 8/6/87). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Suva als Unfallversicherer stellte mit Verfügung vom 5. November 2001 (Urk. 8/6/9-11) die aufgrund dieses Unfalles erbrachten Heilkosten- und Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geldleistungen per 31. Oktober 2001 ein und wies die dagegen erhobene Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache mit Einspracheentscheid vom 22. Februar 2002 (Urk. 8/6/2-8) ab. Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hiesige Gericht (Urteil vom 29. Oktober 2002, Prozessnummer UV.2002</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.00043, Urk. 8/28/14-29) sowie das Bundesgericht (Urteil vom 1. September 2003, Prozessnummer U 341/02, Urk. 8/28/8-13) wiesen die gegen diese Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einstellung gerichteten Beschwerden des Versicherten ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 2. September 2001 meldete der Versicherte sich wegen Schulter-, Kopf- und Magenschmerzen sowie Schwindel bei der Eidgenössischen Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/2/5). Mit Verfügung vom 4. Juli 2002 (Urk. 8/24) sprach die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, dem Versicherten eine ganze Rente auf der Grundlage eines Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsgrades von 100 % zu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein mit Anmeldung vom 10. Dezember 2007 (Urk. 8/29) gestelltes Begehren um Zusprechung einer Hilflosenentschädigung wurde durch die IV-Stelle mit Verfügung vom 21. Oktober 2011 (Urk. 8/81) abgewiesen. Dieser Entscheid blieb unangefochten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Durchführung eines amtlichen Revisionsverfahrens bestätigte die IV-Ste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lle am 27. November 2008 (Urk. 8/48) den bisherigen ganzen Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Juni 2010 leitete die IV-Stelle ein weiteres Revisionsverfahren ein, in dessen Verlauf sie, neben Berichten behandelnder Ärzte (Urk. 8/58, 8/61), ein polydisziplinäres Gutachten der Fachrichtungen Allgemeine Innere Medizin, Orthopädie, Neurologie und Psychiatrie einholte. Dieses wurde von den Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärzten des Z.___ am 8. März 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erstattet (Gutachten vom 8. März 2011, Urk. 8/67). Gestützt auf das einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te Gutachten teilte die IV-Stelle dem Versicherten am 7. Juni 2011 (Urk. 8/75) mit, dass sein Rentenanspruch unverändert fortbestehe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 23. April 2013 leitete die IV-Stelle ein Revisionsverfahren zur Überprü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fung der Rente im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 der am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2012 in Kraft getretenen Schlussbestimmungen der Änderung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2011 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vision, erstes Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmenpaket; nachfolgend: SchlB IVG) ein (Urk. 8/83). Sie holte hierfür Berichte der behandelnden Ärzte (Urk. 8/86, 8/90) ein und gab eine polydis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinäre medizinische Begutachtung in Auftrag. Die Fachärzte der A.___ erstatteten am 26. Mai </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 (Urk. 8/113) ein Gutachten der Fachrichtungen Allgemeine Innere Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zin, Rheumatologie, Neurologie und Psychiatrie (Urk. 8/113). Gestützt auf das eingeholte Gutachten sah die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 4. November </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 (Urk. 8/119) die Renteneinstellung in Anwendung von lit. a Abs. 1 SchlB</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dagegen erhob der Versicherte am 30. Januar 2015 (Urk. 8/126) Einwand und reichte einen ärztlichen Bericht ein (Urk. 8/125). Mit Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 7. Januar 2016 (Urk. 8/132) stellte die IV-Stelle dem Versicherten unverändert eine Rentenaufhebung in Aussicht. Dagegen erhob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte am 14. März 2016 (Urk. 8/138) wiederum Einwand und reichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weitere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztliche Berichte (Urk. 8/137/1-2, 8/137/3) ein. Nachdem die begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fachärzte am 14. Juli 2016 (Urk. 8/143) zu den dem Einwand zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grunde lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Argumenten und Arztberichten Stellung genommen hatten, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügte die IV-Stelle am 16. September 2016 (Urk. 8/146 = Urk. 2) wie an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gekündigt. Sie stellte die bisherige Rente auf das Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats ein und entzog einer allfälligen Beschwerde die aufschie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bende Wirkung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerde vom 19. Oktober 2016 (Urk. 1) reichte der Beschwerdeführer die ärztlichen Berichte von Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, vom 16. Oktober 2016 (Urk. 3/2) und Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 17. Oktober 2016 (Urk. 3/3) ein. Er be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die weitere Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtung der bisherigen Rente, eventualiter die Rückweisung zu weiteren Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungen. In prozessualer Hinsicht stellte er Gesuche um Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der aufschiebenden Wirkung und Gewährung der unentgeltlichen Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters in der Person </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Rechtsanwalt Zollinger. Mit Beschwerdeantwort vom 23. November 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 9. Januar 2017 (Urk. 12) zur Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis gebracht wurde. Mit der gleichen Verfügung wurde das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung abgewiesen, dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer die unentgeltliche Prozessführung gewährt und Rechtsanwalt Zollinger als unentgeltlicher Rechtsvertreter bestellt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Invalidenversicherung, IVG)). Erwerbsunfähigkeit ist der durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 der am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2012 in Kraft getretenen Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmungen der Änderung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2011 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidenversicherung (6. IV-Revision, erstes Massnahmenpaket; nachfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> SchlB IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) werden Renten, die bei pathogenetisch-ätiologisch unklaren syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung überprüft. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sind die Voraussetzungen nach Artikel 7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht erfüllt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufgehoben, auch wenn die Voraussetzungen von Artikel 17 Absatz 1 ATSG nicht erfüllt sind. Diese Bestimmung ist ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassungs- und EMRK-konform (BGE 139 V 547 E. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laufende Renten sind vom Anwendungsbereich von lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">SchlB IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur ausgenommen, wenn und soweit sie auf erklärbaren Beschwerden, das heisst auf einer nachweisbaren objektivierbaren Grundlage beruhen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">emäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> begründeten und seither stetig weiter ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wickelten Rechtsprechung vermochten eine fachärztlich (psychiatrisch) diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tizierte somatoforme Schmerzstörung und vergleichbare psychosomati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Leiden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) in der Regel keine lang dauernde, zu einer Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führende Arbeitsunfähigkeit zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bewirken. Vielmehr bestand die Vermutung, dass solche Beschwerdebilder oder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar seien und nur bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, den Wiedereinstieg in den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsprozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unzumutbar machten, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt (zur Entstehungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schichte dieser Praxis: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 135 V 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichtes 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob ein solcher Ausnahmefall vorlag, entschied sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien (so ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannte „Foerster-Kriterien“, vgl. BGE 130 V 352, BGE 131 V 39 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3.2.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht die Überwindbarkeitsvermutung aufgegeben und das bisherige Regel-/Ausnahme-Modell durch einen struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rierten normativen Prüfungsraster ersetzt. In dessen Rahmen wird im Regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standard</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">katoren das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen ergebnisoffen und sym</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">metrisch beurteilt, indem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gleichermassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> äusseren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toren wie den vorhandenen Ressourcen Rechnung getragen wird (BGE 141 V 574 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2 mit Hinweisen). Die Anerkennung eines rentenbegrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit nach wie vor die materiell beweisbelastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2; Urteil des Bundesgerichts 8C_28/2016 vom 15. April 2016 E. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rechtsprechung hat zu den „vergleichbaren psychosomatischen Leiden“ ausdrücklich jene gezählt, die im Nachgang zu BGE 130 V 352 über die Jahre als sogenannte „pathogenetisch-ätiologisch unklare syndromale Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilder ohne nachweisbare organische Grundlage“ in invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlicher Hinsicht den gleichen sozialversicherungsrechtlichen Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen (Regel-Ausnahmemodell mit "Überwindbarkeitsvermutung“) unterstellt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurden (BGE 142 V 342 E. 5.2.1; BGE 141 V 281 E. 4.2; BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3; bislang: Fibromyalgie: BGE 132 V 65 E. 4 [Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts I 336/04 vom 8. Februar 2006]; dissoziative Sensibilitäts- und Emp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">findungsstörung: Urteil des Bundesgerichts I 9/07 vom 9. Februar 2007 E. 4 in fine, in: SVR 2007 IV Nr. 45 S. 149; dissoziative Bewegungsstörung: Urteil des Bundesgerichts 9C_903/2007 vom 30. April 2008 E. 3.4; Chronic Fatigue Syndrome [CFS; chronisches Müdigkeitssyndrom] und Neurasthenie: Urteile </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts I 70/07 vom 14. April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2008 E. 5; 9C_98/2010 vom 28. April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2010 E. 2.2.2, in: SVR 2011 IV Nr. 17 S. 44, und 9C_662/2009 vom 17. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2010 E. 2.3, in: SVR 2011 IV Nr. 26 S. 73; spezifische und unfalladäquate HWS-Verletzungen [Schleudertrauma] ohne organisch nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare Funktionsausfälle: BGE 136 V 279 [Urteil des Bundesgerichts 9C_510/2009 vom 30. August 2010]; nichtorganische Hypersomnie: BGE 137 V 64 E. 4 [Urteil des Bundesgerichts 9C_871/2010 vom 25. Februar 2011]; leichte Persönlichkeitsveränderung bei chronischem Schmerzsyndrom: Urteil des Bundesgerichts 8C_167/2012 vom 15. Juni 2012 E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 5.2 und 6.1). Gemäss BGE 142 V 342 ist die Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> BGE 141 V 281 auch auf eine posttraumatische Belastungsstörung anwendbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle begründete die angefochtene Verfügung vom 16. September 2016 (Urk. 2) damit, dass die der Rentenzusprache zugrunde liegenden Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen den pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Zustandsbildern ohne nachweisbare organische Grundlage zuzuordnen seien. Im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">polydiszi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nären</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gutachten vom 5. Juni 2014 (Urk. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">113) sei festgehalten worden, dass sich die geklagten Beschwerden sowie die subjektive Krankheitsüberzeugung, keiner Arbeit nachgehen zu können, durch die somatischen Befunde nicht ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jektivieren liessen. Diese seien weitgehend psychisch überlagert, wobei es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich um eine Somatisierungsstörung handle. Eine weitere psychiatrische Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose könne nicht gestellt werden, womit weder rheumatologische noch psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrische Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit vorlägen (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerde vom 19. Oktober 2016 (Urk. 1) machte der Beschwerdeführer geltend, dass beide behandelnden Ärzte neben einer Somatisierungsstörung auch eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert hätten und von einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % ausgingen. Als Ursache für die Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung werde dabei nicht nur der Unfall aufgeführt, sondern auch ein später erfolgter Suizidversuch. Letzterer werde vom psychiatrischen Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter nicht berücksichtigt. Die Existenz der Beschwerden sei durch die beige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legten medizinischen Berichte ausgewiesen. Diese erwiesen sich als plausibel, wenn nicht bloss der Unfall, sondern die ganze Krankengeschichte berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigt werde (Urk. 1 S. 4). Aus dem Bericht von Dr. C.___ vom 17. Oktober 2016 (Urk. 3/3) gehe hervor, dass er seinen linken Arm nicht mehr gebrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen könne. Der Standpunkt der Beschwerdegegnerin, wonach keine funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nelle Armparese bestehe, sei aktenwidrig (Urk. 1 S. 4 f.). Die Feststellung des Gutachters, dass die aufgrund der Somatisierungsstörung bestehenden Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden durch eigene Willensanstrengung überwunden werden könnten, werde den mit BGE 141 V 281 aufgestellten Anforderungen nicht gerecht. Da der in diesem Entscheid definierte Fragenkatalog zu beachten sei, liege eine ungenügende Sachverhaltsfeststellung vor (Urk. 1 S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Revision nach den Schlussbestimmungen handelt es sich um einen Spe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zialfall einer materiellen Revision (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_121/2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 3. September 2014 E. 2.4.2), womit die zu Art. 17 ATSG ergangene Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung analoge Anwendung findet. </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Daraus ergibt sich, dass für die Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der Frage, ob eine Rente aufgrund eines pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildes gesprochen wurde, auf denjenigen Sachverhalt abzustellen ist, wie er der letzten rechtskräftigen Verfügung, welche auf einer materiellen Prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würdigung und Durchfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung eines Einkommensvergleichs (bei An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustands) beruht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 134 V 131 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 und 133 V 108 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Erlass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verfügung verzichtbar, wenn bei einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Amtes wegen durchgeführten Revision keine leistungsbeeinflussende Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der Verhäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tnisse festgestellt wurde (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lit. f </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV))</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und die bisherige Invalidenrente daher weiter ausgerichtet wird. Wird auf entsprechende Mitteilung hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung verlangt (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quater</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV), ist jene in Bezug auf den Vergleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt einer (ordentlichen) rechtskräf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Verfügung gleichzustellen (Urtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">le des Bundesgerichts 9C_771/2009 vom 10. September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2010 E. 2.2 und 9C_586/2010 vom 15. Oktober 2010 E. 2.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die mit Verfügung vom 4. Juli 2002 (Urk. 8/24) zugesprochene ganze Rente wurde von der Beschwerdegegnerin mit den Mitteilungen vom 27. November 2008 (Urk. 8/48) und 7. Juni 2011 (Urk. 8/75) bestätigt. Im Rahmen des zweiten Revisionsverfahrens, welches mit der Mitteilung vom 7. Juni 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgeschlossen wurde, holte die Beschwerdegegnerin das polydisziplinäre Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten des Z.___ vom 8. März 2011 (Urk. 8/67) ein. Da keine Verfügung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langt wurde, ist aufgrund des dieser Mitteilung zugrunde liegenden, rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konform abgeklärten Sachverhalts die Frage zu klären, ob die Rente auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund eines unklaren syndromalen Leidens zugesprochen und seither aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtet wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie dem Feststellungsblatt für den Beschluss (Urk. 8/74/4) zu entnehmen ist, stellte die IV-Stelle für die Mitteilung vom 7. Juni 2011 (Urk. 8/75) auf das polydisziplinäre Gutachten vom 8. März 2011 (Urk. 8/67) ab und ging auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der Diagnose einer gemischten dissoziativen Störung (Konversions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung, ICD-10: F44.7) von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit in jeglichen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten aus. Diese Diagnose ist nach der Rechtsprechung den unklaren syndromalen Beschwerdebildern zuzuordnen (Urteil 8C_311/2013 vom 2. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2013 E. 4 mit Hinweis auf BGE 137 V 64 E. 4.2). Die Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfung der Rente aufgrund der SchlB IVG wurde am 23. April 2013 (Urk. 8/83) und damit innert der Frist von drei Jahren nach deren Inkraft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten (1. Januar 2012) in die Wege geleitet. Die persönlichen Ausschluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründe für die Anwendbarkeit der Bestimmung gemäss lit. a Abs. 4 SchlB IVG sind beim Beschwerdeführer nicht gegeben: Weder war er bei Inkraft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten der Schlussbestimmungen IVG am 1. Januar 2012 55 Jahre alt, noch lag der Beginn seines Rentenanspruchs bei Einleitung der Rentenüberprüfung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 23. April 2013 bereits mindestens 15 Jahre zurück (1. Juli 2001, Urk. 8/24</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, BGE 139 V 442 E. 4.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Schlussbestimmungen sind jedoch nicht anwendbar, wenn die spezifische Rechtsprechung zu den unklaren Beschwerdebildern bei der Rentenzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung bereits beachtet wurde (BGE 140 V 8 E. 2.2.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei Erlass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mittei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. Juni 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 8/75) bestand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bundesgerichtliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung betreffend Überwindbarkeit von somatoformen Schmerzstörungen (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 130 V 352 [Urteil vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2004])</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bereits. Ebenso war bereits fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt worden, dass diese auch auf die beim Beschwerdeführer gestellte Diagnose Anwendung findet (BGE 137 V 64 [Urteil vom 25. Februar 2011])</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers (Urk. 8/126) hatten die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter des Z.___ die damals relevanten Kriterien für die Überwindbarkeit nicht beachtet. Und auch die Beschwerdegegnerin unterliess es in der Folge, sich im Rahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des mit der rentenbestätigenden Mitteilung vom 7. Juni 2011 (Urk. 8/74, 8/75</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) abgeschlossenen Revisionsverfahrens mit der Überwindbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit der Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen der gestellten Diagnose auseinanderzusetzen. Damit sind die SchlB IVG anwendbar und es bleibt einzig zu prüfen, ob ein inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierender Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsschaden vorliegt, der einen rentenbegründenden Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsgrad zur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Folge hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1 </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die am 24. und 26. März 2014 durchgeführten persönlichen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">such</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen und die zur Verfügung gestellten medizinischen Vorakten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erstatteten die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Sachverständigen der Beschwerdegegnerin am 26. Mai 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/113) ihr polydiszip</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">linäres Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenüber dem allgemeininternistischen Gutachter, Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, klagte der Beschwerdeführer über rund um die Uhr bestehende, extreme chronische Schmerzen im Bereich der linken Schulter, des Nackens und des Kopfes, wodurch auch der Nachtschlaf erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich gestört sei (Urk. 8/113/8). Dr. D.___ diagnostizierte auf seinem Fachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">biet eine behandelte arterielle Hypertonie (ICD-10: I10), einen chronischen Nikotinabusus, circa 30 Package Years, (ICD-10: F17.1) und äusserte einen Verdacht auf Medikamentenmalcompliance betreffend zwei Psychopharmaka (ICD-10: Z91.1). Den Diagnosen mass er keinen Einfluss auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit bei (Urk. 8/113/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich des psychiatrischen Untersuchungsgesprächs berichtete der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber, dass er unter Schmerzen am ganzen Körper leide. Der Kopf sei blockiert, er leide unter Schwindel, einer Schwäche im linken Bein und könne den linken Arm nicht gebrauchen. Zudem schlafe er schlecht und könne sich kaum erinnern (Urk. 8/113/10). Dr. E.___ stellte die Diagnose einer Soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierungsstörung (ICD-10: F45.0) und verneinte eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht. Der Beschwerdeführer habe sehr vage und ungenaue Angaben gemacht. Auf die meisten Fragen habe er keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Antwort gegeben und erwidert, er wisse nichts und könne sich nicht erin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ern. Nachdem er ein Gespräch über den Unfall zunächst abgelehnt hätte, habe er später davon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berichtet, wie sich während der Arbeit die Kettensäge in einem Netz verfangen habe und beim Losreissen die Kettensäge an die linke Schulter geschlagen habe. Dabei sei er nicht besonders in Aufregung geraten und es seien keine Zeichen vegetativer Erregung feststellbar gewesen. Der Versicherte habe keine Albträume erwähnt und auch auf Nachfrage hin nicht erklärt, dass ihn das Unfallereignis tagsüber öfters belaste (Urk. 8/113/12). Der Explorand habe nicht nur über eine funktionelle Lähmung seines linken Armes, sondern auch über Schmerzen im ganzen Körper, Schwindel, Brennen in der Bauchgegend und Schwächegefühle in den Beinen geklagt. Die ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Beschwerden und die subjektive Krankheitsüberzeugung, keiner Arbeit nachgehen zu können, liessen sich durch Befunde nicht objektivieren. Sie seien weitgehend psychisch überlagert, wobei es sich um eine Somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierungsstörung handle. Daneben sei keine weitere psychiatrische Diagnose zu stellen (Urk. 8/113/13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenüber dem Gutachter Dr. med. F.___, Facharzt für Rheumatologie, klagte der Beschwerdeführer über subjektiv extrem starke, während 24 Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den anhaltende, quälende Schmerzen an Kopf, Nacken, am Schultergürtel mit Ausdehnung Richtung Brustwirbelsäule, mit teilweise blockierendem akutem Schmerzcharakter und Ausstrahlung in den gesamten linken Arm, so dass dieser im Alltag nicht mehr eingesetzt werden könne (Urk. 8/113/15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ berichtete über ausgedehnte Befunde beziehungsweise Beobach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen, die rheumatologisch-klinisch in keiner Art und Weise erklärt werden könnten. Der Explorand habe einen sehr unruhigen, zum Teil agitierten Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">druck gemacht. Eine segmentale Bewegungsprüfung der Halswirbelsäule habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei einer ausgeprägten Schmerzartikulation und Schmerzabwehrhaltung nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> adäquat durchgeführt werden können. Bereits das Berühren der Nacken-Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tergürtelweichteile habe derart starke Schmerzen ausgelöst, dass eine weitere Untersuchung nicht mehr möglich gewesen sei. Der linke Arm wie auch Ellbogen-, Hand- und periphere Fingergelenke links seien zu keinem Zeitpunkt während der Statuserhebung aktiv bewegt worden. Rein passiv assi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stiert sei die linke Schulter durchaus adäquat zu bewegen gewesen, auch wenn endphasig eine massive Schmerzexazerbation im gesamten Nacken-Schulter-Armbereich links festzustellen gewesen sei. Die Ellbogen-, Hand- und peripheren Fingergelenke seien passiv assistiert ebenfalls völlig unauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällig frei beweglich (Urk. 8/113/18). Es bestünden keine relevanten musku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lären Defizite, weder im Schultergürtel noch an den Ober- und Unterarm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weichteilen. Die vorhandene Pseudoparese der linken oberen Extremität könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ätiologisch in keiner Art und Weise adäquat erklärt werden (Urk. 8/113/19). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rheumatologe stellte die Diagnose eines chronischen, somatisch nicht erklärbaren Nacken-Schulter-Armsyndroms links mit funktioneller Pseudo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rese der gesamten linken oberen Extremität (ICD-10: R52.2) bei Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> rein oberflächlicher Weichteilverletzung links ventral mit einer Kettensäge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am 25. Juli 2000 und reaktiven Myogelosen der Nackenschultergürtel- und de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r interscapulären Muskelgruppen bei muskulärer Dysbalance (Urk. 8/113/18</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Rheumatologe hielt zur Arbeitsfähigkeit fest, der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte müsse funktionell als einarmig betrachtet werden, weil er offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich nicht in der Lage/nicht gewillt sei, den linken Arm aktiv einzusetzen. Er sei allerdings Rechtshänder, der rechte Arm sei für alle Arbeiten vollum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fänglich und nor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mal einsetzbar. Für jegliche leichten bis mittelschweren, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wechselbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">las</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den körperlichen Tätigkeiten unter ergonomisch guten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">platzbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en bestehe eine 100%ige Arbeits- und Leistungsfähigkeit (Urk. 8/113/19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenüber Dr. med. G.___, Facharzt für Neurologie, klagte der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer über Schmerzen am ganzen Körper, Zittern, Schlaflosigkeit, Schwindel und kognitive Einschränkungen. Der Hauptschmerz sei im Bereich der linken Schulter lokalisiert, wobei es zur Ausbreitung in den Kopf und den ganzen Körper komme. Die Schmerzen seien im Bereich des Nackens andauernd vorhanden (Urk. 8/113/20). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus neurologischer Sicht stellte Dr. G.___ keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit mass er einer hochgradigen funktionellen sensomotorischen Funktionsstörung des linken Armes (ICD-10: F44.6) (Urk. 8/113/21) bei. Anlässlich der klinischen Untersuchung stellte er eine ausgeprägte Drucküberempfindlichkeit im linken Schulterbereich fest (Urk. 8/113/20). Die muskuläre Trophik am linken Arm beurteilte er als gut erhalten und wies darauf hin, dass angesichts der de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">monstrierten Plegie des linken Armes weitaus stärker ausgeprägte Atrophien zu erwarten gewesen seien. Das hochgradige sensomotorische Defizit am linken Arm sei aus neurologischer Sicht nicht erklärbar (Urk. 8/113/22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Konsensbeurteilung einigten sich die Gutachter hinsichtlich der relevanten Diagnosen auf diejenige eines chronischen, somatisch nicht erklärbaren Nacken-Schulter-Armsyndroms links mit funktioneller Pseudo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rese der gesamten linken oberen Extremität (ICD-10: R52.2) bei vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dener Somatisierungsstörung (ICD-10: F45.0). Differentialdiagnostisch sei die Diagnose einer dissoziativen Störung in Betracht zu ziehen. Eine post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matische Belastungsstörung schlossen sie aus. Hinsichtlich der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit hielten die Gutachter fest, dass sich einzig aus rheumatologischer Sicht eine Einschränkung ergebe. Da der Beschwerdeführer aufgrund des chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen, somatisch nicht erklärbaren Nacken-Schulter-Armsyndroms links mit funktioneller Pseudoparese der gesamten linken oberen Extremität nicht in der Lage beziehungsweise nicht gewillt sei, den linken Arm aktiv einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen, sei er funktionell als einarmig zu betrachten (Urk. 8/113/23). Für kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten bestehe eine uneinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeits- und Leistungsfähigkeit. Ungeeignet seien hingegen körperlich schwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeiten und solche, die den repetitiven Einsatz des linken Armes erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derten. Eine retrospektive Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten sei schwierig, weshalb ihre Einschätzung ab dem Zeitpunkt der Untersuchung im März 2014 Geltung habe (Urk. 8/113/24). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, berichtete am 12. Januar 2015 (Urk. 8/125) über den Beschwerdeführer. Dieser stehe seit dem 19. Dezember 2002 bei ihm in Behandlung. Das Zustandsbild habe sich während dieser Zeit weiter verschlechtert. Er zeige ein hektisch agitiertes Verhalten mit Nervosität, grosser Angespanntheit und Angst. Er klage über Konzentrationsstörungen und starke Vergesslichkeit (Urk. 8/125/1). Wegen der Behinderung sei er nicht in der Lage zu putzen oder zu waschen und könne auch nicht kochen. Er ernähre sich deshalb von Sandwiches und ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Fertiggerichten oder gehe in der Migros etwas essen. Sozial scheine er sehr isoliert zu sein und nur mit seinen Kindern Kontakt zu haben. Zwischendurch telefoniere er mit seinen Eltern. Dr. C.___ stellte die folgenden Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10: F43.1) und damit asso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ierte Depression nach potenziell gefährlichem Unfall mit einer Kettensäge am 25. Juli 2000</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Somatoforme Schmerzstörung im linken Schulter- und Armbereich mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">t funktioneller Armparese links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Suizidversuch mit Tabletten am 1. September 2003</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dissoziative Störung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf andauernde Persönlichkeitsänderung, Differential</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nose: ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F60.6)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Seit Behandlungsbeginn und auch weiterhin attestiere er dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 8/125/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 22. Februar 2016 (Urk. 8/137/1 f.) stellte er unveränderte Diagnosen und attestierte weiterhin eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Hinblick auf dieses Beschwerdeverfahren äusserte sich Dr. C.___ am 17. Oktober 2016 (Urk. 3/3) erneut zur Behandlung des Beschwerdeführers, wobei er empfahl, den Beschwerdeführer im H.___ beruflich abklären zu lassen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, der behandelnde Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, diagnostizierte am 15. Februar 2016 (Urk. 8/137/3) eine Pseudoparalyse des linken Armes nach Fräsenverletzung am 25. Juli 2000 (ICD-10: R29.8) sowie ein schweres, angstbetontes agitiertes Zustandsbild im Rahmen einer post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matischen Belastungsstörung (ICD-10: F43.1). Seit dem Unfall bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Der körperliche wie auch der psychische Zustand des Beschwerdeführers sei unverändert. Aufgrund von Schmerzen könne der Versicherte den linken Arm und die linke Schulter nicht bewegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 16. Oktober 2016 (Urk. 3/2) führte Dr. B.___ aus, er gehe nach wie vor von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit aus, da eine Benützung des linken </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Armes nicht mehr möglich sei. Es handle sich um eine funktionelle Parese/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lähmung infolge der im Jahr 2000 erlittenen Fräsenverletzung. In Bezug auf die linke Hand sei eine Somatisierungsstörung zu diagnostizieren, da keine rheumatologische oder neurologische Diagnose gestellt werden könne. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnose einer PTBS werde nicht nur vom behandelnden Psychiater, Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, gestellt, sondern sei bereits im Jahr 2001 von einem Arzt der I.___ gestellt worden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Sachverständigen des A.___ führten in ihren jeweiligen Fachdisziplinen umfassende Untersuchungen durch, welche sie durch eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laboruntersuchung des Blutes (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13/9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ergänzten. Neben den Ergebnissen ihrer Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen setzten sie sich ebenso mit den geklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den wie auch mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den medizinischen Vorakten auseinander. Wichen ihre Befunde oder Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen von denen in den Vorakten ab, begründeten sie dies in nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barer Weise. Auch setzten sie sich mit der Entwicklung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes, soweit aufgrund der bestehenden medizinischen Akten möglich,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auseinander </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 140 V 193 E. 3.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ihre Diagnosen stellten sie gestützt auf die Vorgaben der von der Weltgesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsorganisation (WHO) herausgege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Internationalen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> statistischen Klassi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fikation der Krankheiten und verwand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Gesundheitsprobleme (ICD-10) (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 130 V 396 E. 6, 136 V 279 E. 3.2.1; Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_636/2013 vom 25. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2014 E. 4.2.1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Unter Erörterung der erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Befunde gelangten sie im Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sens zum Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis, dass eine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einzig der vom rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologischen Gutachter auf der Grundlage der durchgeführten Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">such</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungen und in Berücksichtigung der medizinischen Vorakten ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellten Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose eines chronischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somatisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht erklärbaren Nacken-Schulter-Arm-Syndroms links mit funktioneller Pseudoparese der gesamten linken oberen Extremität (ICD-10: R52.2) beizumessen sei. Diese Diagnose stellten sie in den Zusammenhang zum ehemals vorgefallenen Sägeunfall mit der Folge einer rein oberflächlichen Weichteilverletzung, zu den vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen reaktiven Myogelosen bei muskulärer Dysbalance und der Somatisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsstörung, der wiederum sie keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit beimassen (Urk. 8/113/23 f.). Mit der Annahme einer uneingeschränkten Arbeits- und Leistungsfähigkeit in leichten bis mittelschweren Tätigkeiten ohne repetitiven Einsatz des linken Armes übernahmen sie die rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gisch begründete qualitative Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Auf An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der IV-Stelle nahmen sie am 14. Juli 2016 (Urk. 8/143) zu den vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brachten Einwänden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/138)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und den zwischenzeitlich eingereichten Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten von Dr. C.___ vom 12. Januar 2015 (Urk. 8/125) und 22. Febru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ar 2016 (Urk. 8/137/1 f.) sowie zum Arztbericht von Dr. B.___ vom 15. Februar 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/137/3) Stellung. Sie legten dabei dar, weshalb die vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Argu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mente nichts an ihrer Beurteilung der Arbeitsfähigkeit änder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass die vom Beschwerdeführer aktiv gezeigte, praktisch totale Immobilität des linken Armes und die Ausdehnung der Beschwerden auf andere Körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">regionen keinen relevanten somatischen Kern haben, steht zweifelsfrei fest. Weder der Rheumatologe noch der Neurologe und auch der behandelnde Somatiker Dr. B.___ gingen in ihren Berichten von etwas anderem aus. Bereits die somatischen Gutachter des Z.___ sprachen vom gleichen bei ihnen gezeigten Beschwerdebild mit linker Armplegie bzw. Hemisymptomatik, die keine somatische Ursache habe (Urk. 8/67/36). Ebenfalls berichteten sämt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche somatischen Gutachter, dass passiv unterstützt durch den Untersucher eine praktisch uneingeschränkte und freie Beweglichkeit der linken Schulter herbeigeführt werden konnte. Bei einer gewissen Ablenkung des Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, so zum Beispiel bei der Messung des Finger-Boden-Abstandes mit nach vorne hängenden Armen, berichtete der Rheumatologe über gar keine spon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Schmerzäusserungen, obwohl dies einem Bewegungswinkel von 90° Elevation entsprach und vom Versicherten sonst als nicht durchführbar bezeichnet wurde (Urk. 8/113/16). Sodann zeigten sich weder anlässlich der Begutachtung durch das Z.___ noch bei der aktuellen Begutachtung durch das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeichen von Muskelatrophien, Gewebeatrophien, Osteopenien, trophi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Störungen oder andere Folgen einer über 10jährigen, tatsächlich gelebten Immobilität der linken Schulter. Die Armumfänge zwischen rechts und links waren nicht in relevantem Masse unterschiedlich (Urk. 8/67/37, 8/113/17). Wenn bei dieser Ausgangslage die Somatiker des A.___ erhebliche Zweifel an der vom Versicherten an den Tag gelegten grossen Immobilität äusserten und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deshalb eine eigentliche, glaubhafte funktionelle Armparese in ihrer Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom 14. Juli 2016 explizit verneinten und vielmehr von einem aggravierenden Verhalten sprachen (Urk. 8/143/2), ist das nachvollziehbar und überzeugend. Auch die Gutachter des Z.___ hatten dargelegt, dass man davon ausgehen müsse, dass der Versicherte den Arm im Alltag mehr einsetze als er darlege und dass der Arm nicht so funktionslos sei, wie der Versicherte geltend mache (Urk. 8/67/37). Sie verwerteten ihre Erkenntnis über das diskrepante Verhalten in ihrem Gutachten jedoch nicht weiter, sondern sprachen einzig von einer schweren Konversionsstörung, der sie grosse Bedeutung und einen Krankheitswert mit einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % beimassen (Urk. 8/67/37) und übergingen damit diese offenkundig zur Diskussion stehende Problematik ohne weitere Begründung (Urk. 8/67/37). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine weitere Inkonsistenz fand sich darin, dass der Versicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Therapieoptionen nur vereinzelt in Anspruch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahm.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die im Labor des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durchgeführte Blutuntersuchung ergab für die verschriebenen Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pharmaka Olanzapin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Antipsychotikum) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Surmontil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Antidepressivum)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Wirkstoff: Trimipramin) Werte deutlich unterhalb des therapeutischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichs (vgl. Urk. 8/113/9), was darauf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessen lässt, dass er diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nur unre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelmässig einnimmt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was den von ihm beschriebenen enormen Leidensdruck hinsichtlich der geltend gemachten Schmerzen und inneren Unruhe mit gegenüber dem behandelnden Psychiater beschriebenen Schattenfiguren und Pseudohalluzinationen ebenfalls in Frage stellt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/113/14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 8/125/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Gutachter Dr. E.___ stellte beim Beschwerdeführer an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässlich des Untersuchungsgesprächs vom 26. März 2014 eine weitgehende psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chische Überlagerung der geklagten Beschwerden fest. Da sich weder diese Beschwerden noch die subjektive Überzeugung, keiner Arbeit nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen zu können, durch die somatischen Befunde objektivieren liessen, stellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e er die Diagnose einer Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0; Urk. 8/113/12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorausgesetzt werden für diese Diagnose zunächst seit mindestens zwei Jahren anhaltende multiple und unterschiedliche körperliche Symptome, für die keine ausreichenden somatischen Erklärungen gefunden wurden. Weiter ist erforderlich, dass der Patient sich hartnäckig weigert, die Beurteilung mehrerer Ärzte anzuerkennen, wonach für die geklagten Symptome keine körperliche Erklärung zu finden sei. Schliesslich muss die Art der Symptome und das sich daraus ergebende Verhalten zu einem gewissen Grad an Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einträchtigung sozialer und familiärer Funktionen geführt haben (Dilling/ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mombour/Schmidt [Hrsg.], Internationale Klassifikation psychischer Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ICD-10 Kapitel V [F], Klinisch-diagnostische Leitlinien, 9. Auflage, Bern 2014, S. 225 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer klagte seit Jahren, dass er den linken Arm seit dem Unfall nicht mehr benützen könne (Urk. 8/113/10). Eine somatische Ursache für die Schmerzen in der linken oberen Extremität wurde von behandelnden Ärzten bereits wenige Monate nach dem Unfall ausgeschlossen: Die erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handelnden Ärzte des J.___ hielten am 11. August 2000 (Urk. 8/6/97) aufgrund der gleichentags erfolgten Notfallkonsultation fest, dass ein Infekt als Ursache für die geklagten Schulterschmerzen laborche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">misch ausgeschlossen werden könne. Ein Abszess könne sonographisch aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschlossen werden und eine Röntgenuntersuchung der Schulter habe keine Auffälligkeiten gezeigt. Dr. med. K.___, Facharzt für Neurologie, berichtete dem zuweisenden Dr. B.___ am 4. September 2000 (Urk. 8/14/3 f.) über voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständig normale Resultate der am 31. August 2000 durchgeführten Elektro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">myographie und fehlende Hinweise für eine lokale Parese oder Muskel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phien. Auch der behandelnde Hausarzt, Dr. B.___, verneinte eine somatische Ursache für die geklagte Beeinträchtigung des linken Armes (Urk. 8/86/1). Daneben fand eine Ausdehnung der Beschwerden auf andere Körperregionen statt. So sprachen auch die Ärzte des Z.___ von einem linken Hemisyndrom durch unerklärliche Beschwerden mit Schonhinken im linken Bein und im Rumpf. Daneben klagte der Versicherte über Schwindel, für den es ebenfalls kein objektives Korrelat gab (Urk. 8/67/27). All diese Beschwerden schilderte der Beschwerdeführer so, dass er rund um die Uhr und ohne irgendwelche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Besserungen zu erfahren, darunter so leide, dass er keiner Tätigkeit mehr nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen könne (Urk. 8/113/8 f.). Diese Ausdehnung stand gemäss Dr. E.___ bei der Begutachtung im A.___ im Zentrum, indem der Versicherte den Ärzten gegenüber Schmerzen im ganzen Körper, Brennen in der Bauchgegend, Schwindel und ein Schwächegefühl in den Beinen klagte (Urk. 8/113/8, 8/113/10), wohingegen die schlechte Funktionalität des linken Armes bei den Klagen nicht mehr im Vordergrund stand (Urk. 8/113/13). Mit den multiplen, nicht erklärbaren Symptomen ist ein Element der gestellten Diagnose der Somatisierungsstörung nachvollziehbar gegeben.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die zweite Leitlinie ("hartnäckige Weigerung, den Rat oder die Versicherung mehrerer Ärzte anzunehmen, dass für die Symptome keine körperliche Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärung zu finden ist") </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nimmt Bezug </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf das Kriterium "lange und kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierte Patienten-Karriere (...), sowohl in der Primärversorgung als auch in spezialisierten medizinischen Einrichtungen, wo viele negative Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">such</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungen und ergebnislose explorative Operationen durchgeführt sein können" (Urteil des Bundesgerichts 9C_549/2015 vom 29. Januar 2016 E. 4.2.3). Auch diese Leitlinie ist erfüllt, da neben der aktuellen psychiatrischen (Dr. C.___) und hausärztlichen (Dr. B.___) Behandlung zahlreiche weitere Behandlungen stattfanden. Dazu zählen namentlich eine neurologische Abklärung durch Dr. K.___ (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8/14/3 f.),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mehrere ambulante Nachbehandlungen durch das Departement für Chirurgie des K.___ (Urk. 8/96, 8/97, 8/98), mehrere Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlungsblöcke Physiotherapie (Urk. 8/6/20, 8/6/55 und 8/6/63) sowie ein stationärer Aufenthalt in der L.___ vom 29. November 2000 bis am 7. Februar 2001 (Urk. 8/13/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das mit den von ihm geklagten Beschwerden einhergehende Verhalten führte gemäss Aussagen des Beschwerdeführers dazu, dass seine Ehefrau sich von ihm getrennt habe (Urk. 8/113/11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da alle drei Leitlinien für die von Dr. E.___ diagnostizierte Somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsstörung (ICD-10: F45.0) erfüllt sind, wurde diese Diagnose sachgerecht gestellt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer brachte in seiner Beschwerde vor, entgegen dem psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischen Gutachter hätten beide behandelnden Ärzte die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung (nachfolgend: PTBS, ICD-10: F43.1) ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, die sich auf die medizinische Literatur und die internationale Klassifikation psychischer Störungen stützt, setzt die Diagnose einer PTBS ein belastendes Ereignis oder eine Situation aussergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigen Ausmasses, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde voraus (BGE 142 V 342 E. 5.1 mit zahlreichen Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die A.___-Gutachter hatten im Gutachten und in der Stellungnahme vom 14. Juli 2016 dargelegt, weshalb ihres Erachtens die Diagnose einer PTBS nicht gestellt werden könne: Der Beschwerdeführer habe zwar einen Unfall mit einer Kettensäge erlebt, er sei dabei aber nicht schwer verletzt worden und habe nach einer nur ambulanten Abklärung aus dem Spital entlassen werden können. Auch habe er nicht von Angstträumen oder Flashbacks berichtet (Urk. 8/113/12, 8/143/2). Diese Beurteilung ist einleuchtend und basiert auf den dargelegten Fakten. Tatsächlich erlitt der Versicherte glück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherweise mit der Kettensäge nur eine oberflächliche Wunde über dem Humeruskopf links, die mittels einer Fasciennaht und eines Verbandes ambulant behandelt werden konnte (Urk. 8/6/87), so dass in der Tat nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von einem Ereignis mit katastrophenartigem Ausmass gesprochen werden kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, an dessen Folgen der Versicherte noch leide. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die vormals durch das Z.___ und auch durch Dr. C.___ diagnostizierte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Konversionsstörung (dissoziative Störung, ICD-10: F44) wurde von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diskutiert und für den Zeitpunkt seiner Untersuchung aber nicht als im Vordergrund stehend erachtet, weil man davon ausgehen müsse, dass beim Versicherten keine funktionelle Armparese vorliege, dieser vielmehr aggra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viere und seinen Arm mehr einsetze als er darlege (Urk. 8/143/2); er er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wähnte die Diagnose einzig als Differentialdiagnose (Urk. 8/113/13). Auch dies ist überzeugend. Denn aufgrund der aufgezeigten objektiven Diskre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">panzen und der Tatsache, dass der Beschwerdeführer – anders als noch im Zeitpunkt der Begutachtung durch das Z.___ – bei der Begutachtung durch das A.___ alleine lebte und daher zwangsläufig bei der Alltagsbewältigung den linken Arm einsetzen musste und sich nicht mehr – wie früher - von der Ehefrau umfassend helfen lassen konnte, steht in der Tat mit Dr. E.___ der Verlust der Kontrolle über den linken Arm aus psychischen Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründen (vgl. ICD-10: F44) nicht mehr im Vordergrund (Urk. 8/113/13), sondern es ist von der diagnostizierten Somatisierungsstörung auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit kamen im Rahmen der interdisziplinären Konsensbeurteilung die Gutachter des A.___ zum Schluss, dass aus somatischer Sicht in körperlich leichten bis mittelschweren, geeigneten Tätigkeiten eine uneingeschränkte Arbeits- und Leistungsfähigkeit besteht. Als ungeeignet beurteilten sie körperlich schwere Tätigkeiten und solche mit repetitivem Einsatz des linken Armes (Urk. 8/113/24). Dies ist nachvollziehbar. In Anbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht dessen, dass vom tatsächlichen Einsatz des betroffenen, adominanten linken Arms im Alltag ausgegangen werden muss (vgl. Urk. 8/113/13, 8/113/19, 8/113/22), steht einem grundsätzlichen Einsatz des linken Armes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Erwerbsbereich - zumindest in der von den Gutachtern vorgesehenen Weise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> - nichts entgegen. Damit steht dem Versicherten auch eine grosse Vielfalt an Tätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zur Verfügung.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Somatisierungsstörung (ICD-10: F45.0) massen die Gutachter – allen vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an der Psychiater Dr. E.___ - keine (zusätzliche) Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit bei (Urk. 8/113/12, 8/113/23). Nach der geänderten Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung ist für die Frage der Relevanz einer Diagnose für eine invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit entscheidend, ob fachärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits Ausschlussgründe genannt werden, die überwiegend für die gezeigte eingeschränkte Leistungsfähigkeit verantwortlich sind. Diesfalls liegt recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechungsgemäss regelmässig kein versicherter Gesundheitsschaden vor und es erübrigt sich, weiter anhand des Prüfungsrasters eine relevante Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit zu ermitteln (BGE 141 V 281 E. 2.2, Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_549/2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 29. Januar 2016 E. 4.1). Wie gezeigt wurde (E. 5.1.2) gehen die Gutachter von einem erheblich aggravierenden und diskrepanten, gar unglaubwürdigen Verhalten des Versicherten mit einer gezeigten gänz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Immobilität des linken Armes aus. Diese erhebliche Funktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung und die damit einhergehenden gezeigten übermässigen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den am ganzen Körper sind deshalb nicht als invalidisierend anzuerkennen. Eine weitere Prüfung der Indikatoren erübrigt sich daher. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass dem Gutachten des A.___ Beweiswert zukommt und gestützt auf die Einschätzung der dortigen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter von einer gesundheitsbedingt uneingeschränkten Leistungsfähigkeit bei einer den somatischen Gegebenheiten angepassten, körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeit im beschriebenen Sinn (Urk. 8/113/23) auszugehen ist. Da eine solche Verweisungstätigkeit zumutbar ist, ist ein Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vergleich vorzunehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, weil es der Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der rentenzusprechenden Verfügung vom 4. Juli 2002 (Urk. 8/24) lag gemäss dem Feststellungsblatt für den Beschluss vom 27. März 2002 (Urk. 8/18) ein Bruttolohn von Fr. 43‘200.-- im Jahr 2000 zugrunde, welcher dem Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geberfragebogen vom 1. November 2001 (Urk. 8/8/2) zu entnehmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">war</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zur Bestimmung des Valideneinkommens ist diese Lohnsumme an die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit dem Jahr 2000 eingetretene Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BFS, Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne [1939 = 100; im Internet abrufbar], Nominallöhne [T39,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2/2], Männer; 2000: 1‘856; 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">: 2‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">239</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anzupassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 43‘200.-- / 1‘856 x 2‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">239</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> = Fr. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">114</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">66</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Festsetzung des Invalideneinkommens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach der Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei Fehlern eines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> tatsächlich erzielte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tabellenlöhne gemäss den vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BFS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abgestellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> werden (BGE 139 V 592 E. 2 mit Hinweis auf BGE 129 V 472 E. 4.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer hat nach dem Unfall vom 25. Juli 2000 keine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit mehr aufgenommen. Aufgrund der qualitativen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit durch die rheumatologische Diagnose ist das Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen auf der Grundlage der Tabellenlöhne gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">LSE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Jahres 2012 (nachfolgend: LSE 2012) zu bestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men. Da der Beschwerdeführer über keine Berufsausbildung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügt, ist auf den Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 der LSE 2012 abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, welches eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_455/2013 vom 4. Oktober 2013 E. 4.4). Für das vom Beschwerdeführer weiterhin erzielbare Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ist auf die Tabelle T1_skill_level, Kompetenzniveau 1, Männer,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Total</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit einem Bruttomonatsl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohn von Fr. 5‘295.-- abzustellen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter sind die Tatsache, dass die LSE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2012 auf einer Wochenarbeitszeit von 40 Stunden basiert, die effektive betriebsübliche Arbeitszeit im Jahr 2012 jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">41,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7 Wochenstunden (BFS, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schafts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abteilungen [im Internet abruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar], 2012, total) betrug, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie die zwischen 2012 und 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eingetretene Nominallohnentwicklung zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen (BFS, Entwicklung der Nomi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne [1939 = 100; im Internet abrufbar], Nominallöhne [T39,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2/2], Männer; 2012: 2‘188; 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">: 2‘2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">39</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12 x Fr. 5‘295.-- /40 x 41,7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> /</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2‘188 x 2‘2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">39</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> = Fr. 67‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">784.45</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ergibt sich im Vergleich zum Valideneinkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 52</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">144</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">66</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 6.2.2) keine invaliditätsbedingte Erwerbseinbusse. Selbst die Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung des maximal zulässigen leidensbedingten Abzuges von 25 % (vgl. zum Ganzen: BGE 134 V 322 E. 3.2) hätte lediglich einen Invaliditätsgrad von gerundet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % (zur Rundungspraxis: BGE 130 V 121) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zur Folge.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Invaliditätsgrad unter 40 % liegt, besteht kein Anspruch auf eine Invalidenrente. Damit sind Voraussetzungen für eine Aufhebung der Rente im Sinne von lit. a Abs. 1 der Schlussbestimmungen erfüllt, weshalb die Beschwerdegegnerin die bisherige ganze Rente zu Recht mit Verfügung vom 16. September 2016 aufhob.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt abschliessend zu prüfen, ob der Beschwerdeführer gestützt auf lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 Schl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG Anspruch auf Massnahmen zur Wiedereingliederung im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8a IVG hat. Eine Durchführung solcher Massnahmen hätte eine Weiterausrichtung der Rente bis zu deren Abschluss zur Folge, längstens jedoch während zwei Jahren ab dem Zeitpunkt der Aufhebung (lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 Schl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 wurde der Beschwerdeführer zu einem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Informations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gespräch im Zusammenhang mit der Überprüfung der Rentenleistungen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützt auf lit. a SchlB IVG eingeladen (Urk. 8/114). Dieses Gespräch fand am 23. September 2014 statt, wobei die mit der Revision 6a des IVG einher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehende Gesetzesänderung und die Auswirkungen auf den Rentenbezug des Beschwerdeführers besprochen wurden. Gleichzeitig wurde der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer über die Möglichkeit informiert, an Eingliederungsmassnahmen teilzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, unter Weiterausrichtung der Rente bis zum Abschluss dieser Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen, längstens für zwei Jahre. Dabei erklärte der Beschwerdeführer, er sei kaputt und dies wüssten doch alle. Er würde sich jedoch diesbezüglich bei der M.___ melden (Urk. 8/118/9). Der zuständige Sozialpädagoge der M.___ informierte die Sachbearbeiterin der IV-Stelle mit E-Mail vom 30. September 2014 (Urk. 8/117) über den Verlauf des Erstgespräches. Der Beschwerdeführer sei nicht in der Lage gewesen sich zu setzen und habe immerzu wiederholt, dass er krank, invalid, kaputt und nervös sei. Ein Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spräch sei nicht möglich gewesen, weshalb keine Vorstellung der Integra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichkeiten habe stattfinden können und vereinbart worden sei, dass die IV-Stelle über den Verlauf dieses Erstgesprächs informiert werde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Begutachtung durch die Ärzte der A.___ äusserte der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer, er könne sich aufgrund seiner chronischen Beschwerden keinerlei Arbeitstätigkeit mehr vorstellen (Urk. 8/113/9). Die Gutachter rieten von der Durchführung beruflicher Massnahmen ab, da diese aufgrund der ausgeprägten Krankheits- und Behinderungsüberzeugung des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers kaum durchführbar sein würden und die Erfolgsaussichten zu gering seien (Urk. 8/113/25). Auch im Beschwerdeverfahren liess der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer geltend machen, er sei komplett arbeitsunfähig (Urk. 1 S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der gesamten Umstände, insbesondere aufgrund der vom Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer geäusserten Standpunkte im Zusammenhang mit der Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufnahme einer Erwerbstätigkeit, ist sein subjektiver Eingliederungswille in Frage gestellt. Dieser aber ist Voraussetzung für die Durchführung von Eingliederungsmassnahmen unter gleichzeitiger Weiterausrichtung der Rente (Urteil des Bundesgerichts 8C_260/2014 vom 5. September 2014 E. 5). Über die gesetzlich vorgesehenen Eingliederungsmöglichkeiten war der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer vor Erlass des Vorbescheides ausdrücklich informiert worden. Es ist somit nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin mit dem ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">foch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenen Entscheid die Rente ohne Weiterungen auf das Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats (Art. 88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 2 lit. a IVV) aufgehoben hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgesetzt. Vorliegend erweist sic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h eine Kostenpauschale von Fr. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- als angemessen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weil die Beschwerde abzuweisen ist,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sind die Kosten de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ufolge Gewährung der unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltlichen Prozessführung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einstweilen auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kasse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> une</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ntgeltlichen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zollinger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, steht eine Prozessentschädigung zu, welche nach Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sache, der Schwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigkeit des Prozesses, und nach dem Zeitaufwand festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem Rechtsanwalt Zollinger keine Zusammenstellung über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seine anwaltlichen Bemühungen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gereicht hat, erfolgt die Festsetzung seiner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Entschädigung nach Ermessen. Unter der Berücksichtigung der Tatsache, dass Rechtsanwalt Zollinger den Beschwerdeführer bereits im Einwandverfahren vertreten hat und seither nur in sehr beschränktem Mass Aktenstudium er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derlich war, ist die Prozessentschädigung ermessensweise auf Fr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 1’500.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-- (inklu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive Barauslagen und 8 % Mehrwertsteuer) festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Bernhard Zollinger, Zürich,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1'500</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Bernhard Zollinger</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigPfefferli</p><p></p></div> </div></body></html>