<h2>SubmittedText<h2><p>Im Zusammenhang mit der Sendung "The Voice of Switzerland" hat die SRG eine flächendeckende Werbekampagne betrieben. Mittels teurer Plakate an Standorten wie z. B. an Bahnhöfen sollte auf die Sendung aufmerksam gemacht werden.</p><p>- Wie hoch waren die Kosten aller Werbemassnahmen für die Sendung insgesamt?</p><p>- Wie beurteilt der Bundesrat die Tatsache, dass diese teure Kampagne aus Zwangsgebühren finanziert wurde?</p><p>- Auf welcher Rechtsgrundlage basiert diese?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die SRG muss sich bei der Erfüllung ihres Leistungsauftrages in harter Konkurrenz mit ausländischen Programmen behaupten, die über ein Vielfaches an Geldmitteln verfügen. In diesem harten Wettbewerb erwartet der Bundesrat von der SRG auch, dass sie sich unternehmerisch verhält. Wenn Sendungen wie "The Voice of Switzerland" kommerziell erfolgreich sind, entlastet dies die Gebührenzahler. Der Erfolg dient auch der Finanzierung von Formaten, die auf ein geringeres Publikumsinteresse stossen, aber wichtige Elemente des Leistungsauftrages erfüllen.</p><p>Für den Bundesrat ist nachvollziehbar, dass die SRG Werbekampagnen für grosse Projekte lanciert, die auf ein breites Publikum ausgerichtet sind, solange der Aufwand verhältnismässig bleibt. Das Radio- und Fernsehgesetz verpflichtet die SRG zur wirtschaftlichen Betriebsführung. Ob dieser Grundsatz eingehalten wird, wird im Rahmen der Finanzaufsicht geprüft.</p><p>Wie viel die SRG konkret im Zusammenhang mit "The Voice of Switzerland" für Werbung ausgegeben hat, unterliegt dem Geschäftsgeheimnis. Die Zahl ist der Aufsichtsbehörde bekannt. Dazu wenigstens ein Hinweis: Nur die aus dem Sponsoring der Sendung erzielten Einnahmen sind wesentlich höher als der Aufwand für die Kampagne.</p>