<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2020-09-14-2C_705-2020.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_705/2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 14. September 2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Seiler, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Businger. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Universität Zürich, Abteilung Studierende, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Zulassung zu Masterstudiengang, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 4. Abteilung, vom 15. August 2020 (VB.2020.00371). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> Am 3. Dezember 2019 lehnte die Universität Zürich, Abteilung Studierende, das Gesuch von A.________ um Zulassung zum Studiengang "Master of Arts in Business and Economics" ab, weil er bereits über einen "Master of Science in Economics, Major in Economic Policy" der Universität Neuenburg verfüge. Dies bestätigte sie mit Einspracheentscheid vom 20. Dezember 2019. Die dagegen erhobenen Rechtsmittel wiesen die Rekurskommission der Zürcher Hochschulen am 20. Mai 2020 und das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich am 15. August 2020 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> Mit Beschwerde vom 5. September 2020 beantragt A.________ dem Bundesgericht, er sei zum streitigen Masterstudiengang zuzulassen. Zudem sei die vorinstanzliche Kostenauflage zu korrigieren und ihm als Entschädigung ein Vollzeitstipendium zu gewähren. Das Bundesgericht hat keine Instruktionsmassnahmen verfügt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref> haben Rechtsschriften unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span> nennen dabei die zulässigen Rügegründe. Das Bundesgericht prüft die Anwendung von kantonalem Recht nur auf Willkür und Vereinbarkeit mit anderen verfassungsmässigen Rechten (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=45&amp;from_date=13.09.2020&amp;to_date=02.10.2020&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-I-105%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page105">BGE 141 I 105</a> E. 3.3.1 S. 108), wobei entsprechende Rügen einer qualifizierten Begründungspflicht zu genügen haben (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Das Verwaltungsgericht hat unter Hinweis auf das anwendbare kantonale Recht erwogen, dass die Zulassung zu einem Masterstudienprogramm an der Universität Zürich grundsätzlich nicht möglich sei, wenn zuvor ein fachinhaltlich äquivalentes Studium abgeschlossen worden sei. Der Beschwerdeführer verfüge über einen Masterabschluss mit wirtschaftswissenschaftlicher Ausrichtung der Universität Neuenburg, weshalb die Zulassung zu einem Masterstudiengang mit wirtschaftswissenschaftlicher Ausrichtung an der Universität Zürich nicht in Betracht komme (vgl. E. 2.1 und 2.2 des angefochtenen Urteils). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.3.</b> Mit diesen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Soweit er darlegt, dass die beiden Masterprogramme nicht identisch seien, kann auf die vorinstanzlichen Erwägungen verwiesen werden, wonach die Zulassung nicht erst dann zu versagen ist, wenn ein identischer Studienabschluss angestrebt wird; es genügt, dass bereits ein fachinhaltlich äquivalentes Studium abgeschlossen wurde (vgl. E. 2.3.2 des angefochtenen Urteils). Der Beschwerdeführer bestreitet nicht substanziiert, dass sein Masterstudium an der Universität Neuenburg fachinhaltlich äquivalent ist zum angestrebten Masterstudium an der Universität Zürich. Dass der Beschwerdeführer nach seinem Studienabschluss keine Arbeit gefunden hat und überzeugt ist, er benötige für den Arbeitsmarkt einen zweiten Masterabschluss, spielt für die Zulassung keine Rolle. Ebenso ist unbeachtlich, ob ein zusätzlicher Studienplatz für die öffentlichen Finanzen verkraftbar wäre, wie bereits die Vorinstanz zutreffend festgehalten hat (vgl. E. 2.3.3 des angefochtenen Urteils). Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, man hätte das anwendbare Recht auch zu seinen Gunsten auslegen können, mag dies zutreffen, doch liegt eine willkürliche Anwendung von kantonalem Recht nicht bereits dann vor, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar oder sogar vorzuziehen wäre. Willkür liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=45&amp;from_date=13.09.2020&amp;to_date=02.10.2020&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-IV-305%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page305">BGE 141 IV 305</a> E. 1.2 S. 308 f.). Dass diese Voraussetzung im vorliegenden Fall erfüllt ist, behauptet der Beschwerdeführer nicht und ist auch nicht ersichtlich. Schliesslich genügt die Beschwerde auch insoweit den Begründungsanforderungen nicht, als die vorinstanzliche Kostenauflage beanstandet wird. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist er weder mit einer Geldstrafe belegt worden noch stellt die Kostenauflage einen "Akt der Rache" dar. Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträgen unterlegen und hat deshalb die Verfahrenskosten zu tragen, deren Höhe nicht einmal im Ansatz willkürlich ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.4.</b> Zusammenfassend mangelt es der Beschwerde offensichtlich an einer hinreichenden Begründung, auch unter Berücksichtigung, dass der Beschwerdeführer eine Laienbeschwerde eingereicht hat und die formellen Voraussetzungen daher praxisgemäss niedriger anzusetzen sind (Urteil 2C_338/2020 vom 7. Mai 2020 E. 2.3). Darauf ist im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.5.</b> </div> <div class="para">Der Antrag des Beschwerdeführers, es sei ihm ein Vollzeitstipendium auszurichten, ist schon deshalb offensichtlich unzulässig (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span>), weil es über den vorinstanzlichen Streitgegenstand hinaus geht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind vom Beschwerdeführer zu tragen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Ein Anspruch auf eine Parteientschädigung besteht nicht (<span class="artref">Art. 68 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 4. Abteilung, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 14. September 2020 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Seiler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Businger </div> </div></body></html>