<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>BV.2016.00049</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiber Hübscher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 11. Juli 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kläger</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Stiftung Auffangeinrichtung BVG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Weststrasse 50, Postfach, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beklagte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1972 geborene X.___ besuchte die Primar- und Realschule im ehemaligen Jugoslawien (Serbien) ohne danach eine weitere Ausbildung oder Berufslehre zu absolvieren (vgl. Urk. 9/3/5, Urk. 9/18/4, Urk. 9/32/2, Urk. 9/109/16). Er ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete stattdessen zusammen mit seinem Vater in der Schweiz als Hilfsar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiter auf dem Bau (Urk. 9/18/4, Urk. 9/109/16). Im Jahr 1989 reiste er in die Schweiz ein (Urk. 9/3/1), wo er mit Unterbrüchen wegen Arbeitslosigkeit und Militärdienst in Serbien als Bauarbeiter und Hilfsarbeiter im Magazin eines Bauunternehmens, als Reinigungsmitarbeiter und danach von Mai 2002 bis November 2005 als Mitar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiter in einem Gartenbauunter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen tätig war (Urk. 9/3/2, Urk. 9/32/1-5; vgl. IK-Auszug vom 1. Mai 2009 [Urk. 9/7]). Vom 1. März 2006 bis 7. Februar 2008 bezog er Taggelder der Arbeitslosenversicherung und war dadurch bei der Stiftung Auffangeinrichtung BVG gegen die Risi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken Tod und Invalidität berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorsorgeversichert (Urk. 5 S. 2, Urk. 6/1; vgl. Urk. 9/15). Vom 15. Oktober bis 16. November 2007 und vom 27. Mai bis 28. August 2008 arbeitete er sodann als Reinigungsmitar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiter für zwei verschiedene Reinigungsunternehmen (Urk. 9/8/1, Urk. 9/10/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">24. April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">09 meldete sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Hinweis auf eine psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Erkrankung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsanstalt des Kantons Zürich, </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum Leistungsbezug an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 9/3, Aktenverzeichnis zu Urk. 9/1-130)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die IV-Stelle sprach ihm - nach einschlägigen Abklärungen - mit Verfügung vom 24. Februar 2011 mit Wirkung ab 1. Februar 2010 eine auf einem Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad von 55 % basierende halbe Rente der Eidgenössischen Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung zu (Urk. 9/67/4, Urk. 9/68). Am 26. September 2013 beantragte X.___ die Ausrichtung einer höheren Invalidenrente (Urk. 9/80-81). Nach durchgeführten Abklärungen verfügte die IV-Stelle am 7. Januar 2015 die Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisung des Erhöhungsgesuchs (Urk. 9/113).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit seinem Antrag auf Ausrichtung von Invalidenleistungen der beruflichen Vorsorge wandte sich X.___ an die Stiftung Auffangeinrichtung BVG und eine weitere Vorsorgeeinrichtung. Letztere lehnte sein Leistungsbegehren ab (Urk. 2/12). Die Stiftung Auffangeinrichtung BVG lehnte das Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren mit Schreiben vom 21. Januar 2016 ebenfalls ab, wobei sie darauf hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wies, dass die zur Invalidität führende Arbeitsunfähigkeit am 15. Feb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruar 2009 begonnen habe und X.___ zu diesem Zeitpunkt nicht bei ihr berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorsorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichert gewesen sei (Urk. 2/14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 13. Juni 2016 erhob X.___ gegen die Stiftung Auffangeinrichtung BVG Klage und beantragte, die Beklagte sei zu verpflichten, ihm eine Rente aus der 2. Säule auszurichten (Urk. 1 S. 1). Die Beklagte beantragte mit Klageant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wort vom 10. August 2016 Abweisung der Klage (Urk. 5 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 11. August 2016 (Urk. 7) wurden die Akten der Eidg. Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung in Sachen der Klägers (Urk. 9/1-130) beigezogen. Innert der mit Verfügung vom 23. August 2016 (Urk. 10) ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzten Frist reichte der Kläger keine Replik ein, woraufhin der Beklagten mit Verfügung vom 4. Oktober 2016 Gelegenheit gegeben wurde, um zu den IV-Akten Stellung zu nehmen (Urk. 12). Die Beklagte erklärte am 24. Oktober 2016, dass sie auf eine Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme verzichte (Urk. 14). Dies wurde dem Kläger am 25. Oktober 2016 zur Kenntnis gebracht (Urk. 15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 73 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassenen und Invalidenvorsorge (BVG) bestimmt sich der Gerichtsstand nach dem schweizerischen Sitz oder Wohnsitz des Beklagten oder dem Ort des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bes, bei dem der Versicherte angestellt worden war, wobei die klagende Partei den Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand wählen kann (Urteil des Bundesgerichts B 93/04 vom 9. August 2005 E. 2.3 mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen). Bei Bezügern von Taggeldern der Arbeitslosenversicherung ist der Ort der Erfül</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der Kontrollvorschriften und des Bezugs von Arbeitslosenentschädigung dem Ort des Betriebes im Sinne von Art. 73 Abs. 3 BVG gleichgestellt (Urteil des Bundesgerichts 9C_546/2011 vom 31. Oktober 2011 E. 2.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da der im Kanton Zürich wohnhafte Kläger vom 1. März 2006 bis 7. Februar 2008 bei der Unia Arbeitslosenkasse, Zahlstelle Bülach, Arbeitslosenentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung bezogen hat (Urk. 2/1-2, Urk. 6/1, Urk. 9/15), ist das angerufene Gericht für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung der vorliegenden Klage örtlich und sachlich zuständig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüger von Taggeldern der Arbeitslosenversicherung unterstehen für die Risi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken Tod und Invalidität der obligatorischen Versicherung (Art. 2 Abs. 3 BVG; Art. 1 Abs. 1 der Verordnung über die obligatorische berufliche Vorsorge von arbeitslosen Personen). Die obligatorische Versicherung von Bezügern von Arbeitslosentaggeldern wird von der Stiftung Auffangeinrichtung BVG durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt (Art. 60 Abs. 2 lit. e BVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf Invalidenleistungen haben gemäss Art. 23 BVG Personen, die im Sinne der Invalidenversicherung zu mindestens 40 % invalid sind und bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt hat, versichert ware</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n. Nach Art. 23 BVG versichertes Ereignis ist einzig der Eintritt der relevanten Arbeitsunfähigkeit, unabhängig davon, in welchem Zeitpunkt und in welchem Masse daraus ein Anspruch auf Invalidenleistungen entsteht. Die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherteneigenschaft muss nur bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit gegeben sein, dagegen nicht notwendigerweise auch im Zeitpunkt des Eintritts oder der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlimmerung der Invalidität. Diese wörtliche Auslegung steht in Einklang mit Sinn und Zweck der Bestimmung, nämlich denjenigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Versicherungsschutz angedeihen zu lassen, welche nach einer längeren Krankheit aus dem Arbeitsverhältnis ausscheiden und erst später inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lid werden. Für eine einmal aus - während der Versicherungsdauer aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tretene - Arbeitsunfähigkeit geschuldete Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistung bleibt die Vorsorgeeinrich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung somit leistungspflichtig, selbst wenn sich nach Beendigung des Vorsorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhältnisses der Invaliditätsgrad ändert. Entsprechend bildet denn auch der Wegfall der Versicherteneigenschaft kein Erlöschungsgrund (Art. 26 Abs. 3 BVG e contrario; BGE 123 V 262 E. 1a, 118 V 35 E. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Eintritt der Arbeitsunfähigkeit im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">23 lit. a BVG ist die Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf massgeblich; sie ist relevant, wenn sie mindestens 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beträgt und sich auf das Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hältnis sinnfällig auswirkt oder ausgewirkt hat. Der zeitliche Zusammenhang zur später eingetretenen Invalidität als weitere Voraussetzung für den Anspruch auf Invalidenleistungen der damaligen Vorsorgeeinrichtung beurteilt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegen nach der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> respektive Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in einer der gesundheitlichen Beeinträchtigung angepassten zumutbaren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeit. Diese Beschäftigung muss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch bezogen auf die angestammte Arbeit die Erzielung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines rentenausschliessenden Einkommens erlauben (BGE 134 V 20 E. 5.3; Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts 9C_536/2012 vom 28. Dezember 2012 E. 2.1.3 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine Person trotz Lohnzahlung tatsächlich erheblich arbeitsunfähig ist, ob sie mithin im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses ihre übliche oder aber eine ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsbedingt eingeschränkte Leistung erbringt, ist mit aller Sorgfalt zu prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Nach der Rechtsprechung muss eine Einbusse an Leistungsvermögen arbeitsrechtlich in Erscheinung treten, so etwa durch einen Abfall der Leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen mit entsprechender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeitgebers oder durch gehäufte, aus dem Rahmen fallende gesundheitlich bedingte Arbeitsaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fälle. Eine erst nach Jahren rückwirkend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit genügt nicht (Urteil des Bundesgerichts 9C_849/2012 vom 18. März 2013 E. 2.1.2 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts darf hinsichtlich des Eintritts der berufsvorsorgerechtlich relevanten Arbeitsunfähigkeit nicht auf einen hinrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend klaren Nachweis verzichtet werden. Er darf nicht durch spekulative An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen und Überlegungen ersetzt werden, sondern hat nach dem im Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu erfolgen (Urteil des Bundesgerichts B 35/00 vom 22. Februar 2002 E. 1b mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis auf BGE 126 V 360 E. 5b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus der engen Verbindung zwischen dem Recht auf eine Rente der Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung und demjenigen auf eine Invalidenleistung nach BVG ergibt sich, dass der Invaliditätsbegriff im obligatorischen Bereich der berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Vorsorge und in der Invalidenversicherung grundsätzlich der gleiche ist (BGE 123 V 269 E. 2a, 120 V 106 E. 3c, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Praxisgemäss sind daher die Vorsorgeeinrichtungen im Bereich der gesetzlichen Mindestvorsorge (Art. 6 BVG) an die Feststellungen der IV-Organe (Eintritt der invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit, Eröffnung der Wartezeit, Festsetzung des Invaliditätsgrades) gebunden, soweit die IV-rechtliche Betrachtung aufgrund einer gesamthaften Prüfung der Akten nicht als offensichtlich unhaltbar erscheint (BGE 126 V 309 E. 1 in fine). Diese Konzeption fusst auf der Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gung, die Organe der (obligatorischen) beruflichen Vorsorge von eigenen auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wändigen Abklärungen freizustellen, und gilt nur bezüglich Feststellungen und Beurteilungen der IV-Organe, welche im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren für die Festlegung des Anspruchs auf eine Invalidenrente entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dend waren (BGE 132 V 1 E. 3.2). So hat beispielsweise eine verspätete Anmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dung zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chungsgemäss die freie Überprüfbarkeit des leistungserheblichen Sachverhaltes durch die Vorsorgeeinrichtung beziehungsweise das Berufsvorsorgegericht zur Folge (Urteil des Bundesgerichts 9C_49/2010 vom 23. Februar 2010 E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Diese Bindungswirkung setzt voraus, dass die Vorsorgeeinrichtung (spätestens) ins Vorbescheidverfahren (Art. 73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> IVV) einbezogen und ihr die Rentenverfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gung formgültig eröffnet wurde (Urteil des Bundesgerichts 9C_81/2010 vom 16. Juni 2010 E. 3.1, mit Hinweisen). Dem BVG-Versicherer steht ein selbstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">diges Beschwerderecht im Verfahren nach IVG zu. Unterbleibt ein solches Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beziehen der Vorsorgeeinrichtungen, ist die IV-rechtliche Festsetzung des Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">liditätsgrades (grundsätzlich, masslich und zeitlich) berufsvorsorgerechtlich nicht verbindlich (BGE 130 V 270 E. 3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Invalidenleistungen der (obligatorischen) beruflichen Vorsor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge beginnt seit Inkrafttreten der 5. IV-Revision mit der Entstehung des An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs auf eine Rente der Invalidenversicherung nach Art. 29 Abs. 1 IVG und nicht mit Ablauf der Wartezeit nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG (BGE 140 V 470 E. 3.2 und 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle setzte den Beginn der Wartezeit (vgl. Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG) auf den 16. Februar 2009 und den Rentenbeginn in Anwendung von Art. 28 Abs. 1 und Art. 29 Abs. 3 IVG auf den 1. Februar 2010 fest (Urk. 9/40/5, Urk. 9/67/3, Urk. 9/68). Weil die Rentenverfügung vom 24. Februar 2011 der Beklagten nicht eröffnet wurde (vgl. Urk. 9/68/2),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Bin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung der Beklagten an die Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellungen der IV-Stelle hinsicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich Beginn der massgebenden Arbeitsunfähigkeit (vgl. E. 2.3 vorstehend). Dies kann im Folgenden frei geprüft werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob während der Zeit, als der Kläger bei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten berufsvorsorgeversichert war, mithin während dessen Bezug von Taggeldern der Arbeitslosenversicherung vom 1. März 2006 bis 7. Februar 2008 (Sachverhalt Ziff. 1.1), eine relevante Arbeitsunfähigkeit eingetreten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Kläger bringt im Wesentlichen vor, dass seine psychischen Beschwerden bereits 2005/2006 begonnen hätten. Er habe sich deswegen in ärztliche Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung begeben müssen, zuletzt sei er in der Y.___ in Behandlung gewesen. Nach dem Bezug der Arbeitslosentaggelder sei er für zwei Arbeitgeber tätig gewesen, wobei er die letzte Stelle von 27. Mai bis 28. August 2008 inne gehabt habe. Es sei ihm jeweils gekündigt worden, weil er sich nicht habe anpassen können beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise die Arbeitsleistung nicht wunschgemäss habe erbringen können. Die </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Stelle habe ihm mit Verfügung vom 24. Februar 2011 ab 1. Februar 2010 eine halbe Rente zugesprochen (Urk. 1 S. 2). Wie aus den Arztberichten ersichtlich sei, sei er aber wegen seiner psychischen Erkrankung bereits in den Jahren 2007, 2008 und 2009 zu mehr als 20 % arbeitsunfähig gewesen, was von der IV-Stelle zu Unrecht unberück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt geblieben sei (Urk. 1 S. 3). Von 1. März 2006 bis 29. (richtig: 7.) Februar 2008 habe er Taggelder der Arbeitslosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung bezogen (Urk. 1 S. 2). Die Beklagte sei darum zu verpflichten, ihm Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen zu erbringen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beklagte macht demgegenüber im Wesentlichen geltend, dass die IV-Stelle von einer seit Februar 2009 bestehenden gesundheitlichen Beeinträchtigung des Klägers ausgegangen sei. Sie habe sich hierbei auf die Stellungnahme ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 28. Juli 2010 gestützt, welcher den Beginn der Arbeitsunfähigkeit des Klägers auf den Eintritt in die teilstationäre Behandlung am 16. Februar 2009 gelegt habe. Des Weiteren sei auch dem poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disziplinären Gutachten des Z.___ vom 7. November 2014 zu entnehmen, dass aus psychiatrischer Sicht eine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung von 50 % seit Rentenzusprache bestehe. Es habe zwar bereits seit November 2006 eine ambulante Behandlung stattgefunden. Daraus könne aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dings noch nicht abgeleitet werden, dass eine durchgehende Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 20 % bestanden habe. Der Kläger habe danach meh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rere Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen inne gehabt. Bei keiner dieser Arbeitsstellen sei ersichtlich ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wesen, dass gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Probleme vorhanden gewesen seien. Die von med. pract. A.___ attestierte Arbeitsunfähigkeit von 70 bis 100 % seit 2006 sei auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund dieser Arbeitsstellen sowie des Bezugs von Arbeitslosentaggeldern bei einer Vermitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsfähigkeit von 100 % nicht nachvollziehbar (Urk. 5 S. 4). Aus diesen Grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den sei auf die Betrachtungsweise der IV-Stelle abzustellen. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klagte sei daher nicht leistungspflichtig (Urk. 5 S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In den Akten lassen sich folgende entscheidrelevante medizinische Unterlagen finden:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, Oberärztin C.___, diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierte im Bericht vom 29. Juli 2009 als Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine “Angst und depressive Störung, gemischt (ICD-10: F41.2)“, welche “vermut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich seit Oktober 2004“ bestehe (Urk. 9/18/3). Sie attes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierte dem Kläger ab ca. 2005 (anamnestisch) eine 100%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit als Hilfsarbeiter im Gartenbau sowie Baugewerbe (Urk. 9/18/5). Sein Konzentra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionsvermögen (dezente Einsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ränkung), sein Auffassungsvermögen (sprachlich bedingte Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung), seine Anpassungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit (stressbedingte Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung) und seine Belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit (subjektiv stressbedingte Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung) seien eingeschränkt (Urk. 9/18/1). Diese Angaben zu den psychischen Ressourcen des Klägers würden “anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch sicher für die vergange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen drei Jahre“ gelten, seien für sie selber aber erst ab Februar 2009 beurteilbar (Urk. 9/18/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Austrittsbericht vom 8. Oktober 2009 von Dr. med. D.___, leitender Arzt, und E.___, Pflegefachfrau Psychiatrie, C.___, ist die Diagnose “Angst und depressive Störung gemischt (ICD-10: F41.2)“ zu entnehmen (Urk. 9/27/10). Der Kläger habe sich vom 16. Februar bis 5. Mai 2009, vom 18. Mai bis 2. Juni 2009 und vom 9. Juni bis 28. August 2009 in teilstationärer Behandlung im C.___ be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funden (Urk. 9/27/8). Bei Eintritt sei der Kläger wach, bewusstseinsklar und all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits orientiert sowie im formalen Denken kohärent und geordnet gewesen. Er habe von anfallsartig auftretender Angst und “Depression“ sowie sozialen Ängsten (er unternehme nichts alleine, benütze zum Beispiel öffentliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kehrsmittel nur in Begleitung) berichtet. Es hätten keine Hinweise für Wahn, Sinnestäuschungen und Ich-Störungen bestanden. Der Kläger habe sich affekt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arm, ratlos und antriebsarm präsen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiert, wobei er selbst dies auf die Wirkung der Medikamente zurückgeführt habe. Es hätten keine circadianen Besonder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heiten, jedoch ein sozialer Rückzug be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standen. Eine Suizidalität sei vom Kläger glaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haft verneint worden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 9/27/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie FMH, führte im Bericht vom 28. Dezember 2009 die Diagnose Angststörung (ICD-10: F 41.0), welche “seit mehreren Jahren“ bestehe, an (Urk. 9/26/2). Er habe den Kläger von November 2006 bis Januar 2009 be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delt. Der Kläger leide seit mehreren Jahren an depressiven Symptomen mit ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neralisierten Ängsten und dazugehörigen körperlichen Symptomen. Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dene Behandlungsversuche mit Antidepressiva und Neuroleptika hätten nur eine ungenügende Besserung der langjährigen Symptomatik gebracht (Urk. 9/26/6). Der Kläger sei seit mindestens 2006 zu 70 bis 100 % arbeitsunfähig (Urk. 9/26/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. F.___, stellvertretender Oberarzt Y.___, nannte im Bericht vom 9. März 2010 die Diagnose “Angst und depressive Störung gemischt (ICD-10: F41.2)“, bestehend seit “ca. 10/2004“ (Urk. 9/27/2). Er gab den folgenden ärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Befund wieder (Urk. 9/27/2): “Wacher, allseits orientierter Patient, der gebrochen Hochdeutsch spricht, die Verständigung ist mittel- bis hochgradig erschwert, der Patient ist sehr einfach strukturiert, es besteht ein Verdacht auf Aggravation, bei der Schilderung seiner Beschwerden ist kaum Leidensdruck spürbar und der Patient zählt, fast wie bei einer Aufzählung, monoton in jeder Stunde seine Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden auf; es besteht ein ausgesprochen fixierter sekun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewinn. Der Patient zeigt kaum Eigenmotivation in der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung, hat eine ausgesprochen starke externalisierte Heils- und Hilfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wartung; zeigt wenig kognitive Auseinandersetzung mit seinem Zustand (wünscht z.B. die Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der Medikation wegen Mundtrockenheit, bricht die medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">töse Anpas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung nach 2-3 Tagen ab). Die Stimmung ist leicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradig zum depressiven Pol ausgelenkt, der Patient wirkt gereizt, unruhig. Kein Hinweis für Selbst- oder Fremdgefährdung. Der Patient klagt über Angst, ‘Depression‘ (ohne die näher zu beschreiben, auch auf mehrfache Aufforderung nicht), Probleme mit ‘Magennerve‘ (möglicherweise Palpitationen), Mund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trockenheit, Schwindel, Nervosität, Zittern, Rückenschmerzen, finanzielle Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleme.“ Dr. F.___ hielt weiter fest, dass aus diesen Gründen eine limitierte psychiatrisch-psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutische Behandelbarkeit bestanden habe. Es sei auch un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klar gewesen, ob sich aus dem natürlichen Krankheitsverlauf heraus eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serung ergebe. Unklarheit habe auch hinsichtlich der tatsächlichen Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit bestan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Diese sei auf ca. 50 % seit Beginn der Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung (24. September 2009, Urk. 9/27/2) ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzt worden. Dies sei allerdings eine grobe Schätzung (Urk. 9/27/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt med. pract. G.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, führte in seiner Stellungnahme vom 28. Juli 2010 aus, auch wenn der Kläger beim Psychiater med. pract. A.___ in Behandlung gewesen sei und von der H.___ wirtschaftlich unterstützt worden sei, könne aus medizinischer Sicht daraus noch keine vollständige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit abgeleitet werden. Allenfalls wäre der Beginn der relevanten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit beim Eintritt in die teilstationäre Behandlung in der C.___ am 16. Feb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruar 2009 anzunehmen (Urk. 9/40/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 22. Februar 2016 schrieb Dr. med. I.___, Facharzt FMH für Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinmedizin, dass er den Kläger wegen einer Angststörung und depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siven Störung von Sommer 2005 bis Sommer 2006 behandelt habe (Urk. 2/13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 4. März 2016 teilte Dr. med. J.___, Oberärztin Y.___, mit, dass sich der Kläger seit dem 24. September 2009 in integriert-psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Behandlung in der Y.___ befinde. Bereits vom 21. März bis 16. Mai 2006 sei er kurzzeitig dort in Behandlung gewesen und vom 16. Februar bis 28. August 2009 habe er sich in teilstationärer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung in der Tagesklinik Y.___ (vormals: C.___) befunden (Urk. 2/15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann liegt folgendes Schreiben einer früheren Arbeitgeberin des Klägers vor, welches für die Beurteilung der streitgegenständlichen Fragen relevant ist:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Arbeitszeugnis der K.___ vom 4. Oktober 2005 ist zu entnehmen, dass der Kläger dort vom 1. Mai 2002 bis 30. November 2005 als Gartenarbeiter tätig war. Die ihm übertragenen Arbeiten habe er zur vollen Zufriedenheit der Arbeitgeberin erledigt. Der Kläger sei ein kollegialer und hilfs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereiter Mitarbeiter gewesen. Sein Verhalten gegenüber seinen Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzten und seinen Mitarbeitern sei freundlich und korrekt gewesen. Das Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis sei aus wirtschaftlichen Gründen aufgelöst worden (Urk. 9/32/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Kläger stellt sich im Wesentlichen auf den Standpunkt, dass die IV-Stelle den Beginn der massgebenden Arbeitsunfähigkeit zu Unrecht erst auf Februar 2009 festgelegt habe. Seine psychischen Beschwerden hätten nämlich bereits in den Jahren 2005 und 2006 begonnen und auch in den Jahren 2007 bis 2009 bestan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (Urk. 1 S. 2-3). Er stützt sich dabei auf die oben zusammengefasst wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegebenen Berichte und Schreiben der Y.___ vom 4. März 2016, von Dr. I.___ vom 8. Dezember 2014, von med. pract. A.___ vom 28. Dezember 2009 und der Y.___ vom 9. März 2010 sowie auf das Z.___-Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten vom 7. November 2014 (Urk. 9/109; vgl. Urk. 1 S. 2-3). Entgegen dem klägerischen Vorbringen liegen damit aber keine validen echtzeitlichen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsatteste für die Zeit der Versicherungsdeckung bei der Beklagten vor. Hinzuweisen ist zunächst darauf, dass er im Jahr 2005 als Gartenarbeiter arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tete und seine Arbeiten zur vollen Zufrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denheit seiner Arbeitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berin erledigte (Urk. 9/32/3). Gemäss dem Schreiben von Dr. J.___ vom 4. März 2016 hat sich der Kläger vom 21. März bis 16. Mai 2006 im (heutigen) Y.___ in Behandlung befunden (E. 5.1.8). Eine Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit wurde dem Kläger jedoch nicht attestiert. Wie dem Bericht von med. pract. A.___ vom 28. Dezember 2009 sodann zu entnehmen ist, war der Kläger in der Folge von November 2006 bis Januar 2009 bei ihm in Behandlung (E. 5.1.4). Dabei handelte es sich um eine sozial-psychiatrisch stützende und medikamentöse Behandlung (Urk. 9/26/3). Aus diesem Umstand allein lässt sich indes nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träglich eine Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit des Klägers in diesem Zeitraum ableiten (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_849/2012 vom 18. März 2013 E. 3.3.2). Ins Gewicht fällt, dass der Kläger während des Taggeldbezugs vom 1. März 2006 bis 7. Februar 2008 gegenüber der Arbeitslosenkasse eine 100%ige Vermittlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit angegeben hat (Urk. 9/15/1) und damit unmissverständlich seine uneingeschränkte Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit nach aussen kundgetan hat (Urteil des Bundesgerichts B 23/01 vom 21. November E. 3.2). Entsprechend wurde seine Vermittlungsfähigkeit von der Arbeitslosenkasse auch auf 100 % festgelegt (Urk. 9/15/1). Auf das diesen Angaben widersprechende, rückwirkende Attest von med. pract. A.___ vom 28. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zember 2009, wonach der Kläger seit mindestens 2006 zu 70 bis 100 % arbeitsunfähig sei (Urk. 9/26/3), kann daher nicht abgestellt werden. Echtzeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Arbeitsunfähigkeitsatteste von med. pract. A.___ liegen keine vor. Aus demselben Grund kann auch auf die Angaben der behandelnden Psychiater und Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leute der C.___ beziehungsweise der Y.___, wonach die psychischen Beschwerden des Klägers seit Oktober 2004 respektive schon seit mehreren Jahren bestehen würden (E. 5.1.2 f., E. 5.1.4), nicht abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt werden. Sie stützen sich hierbei einzig auf die subjektiven Angaben des Klägers und nicht auf ihre eigenen Beobachtungen. Dr. B.___ hielt dazu fest, dass sie die Arbeitsfähigkeit des Klägers erst ab Behandlungsbeginn im Februar 2009 beurteilen könne (E. 5.1.2). Ebenso wenig hat das Schreiben von Dr. I.___ vom 22. Februar 2016 (E. 5.1.6) Beweiswert. Dr. I.___ ist kein Psychiater, sondern Allgemein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mediziner. Zudem äussert er sich nicht zur Arbeitsfähigkeit des Klägers (vgl. E. 5.1.6). Aus dem Z.___-Gutachten vom 7. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2014 (Urk. 9/109) kann der Kläger auch nichts zu seinen Gunsten ableiten. Dieses Gutachten wurde von der IV-Stelle nach dem Antrag des Klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers auf eine höhere Invalidenrente vom 26. September 2013 (Urk. 9/80) einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">holt. Die Sachverhaltsprüfung richtete sich daher grundsätzlich auf all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällige Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen des Rentenanspruchs seit der Zusprache der halben In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denrente mit Verfügung vom 24. Februar 2011 und nicht auf den Beginn der Wartezeit nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG (vgl. Urk. 9/109/72, Urk. 9/111/3). Die Z.___-Gutachter führten ferner aus, dass aus psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischer Sicht eine 50%ige Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit in den zuletzt ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übten Tätigkeiten in der Reinigung und als Gärtner sowie in angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten bestehe. Das aktuell ermittelte Belastungsprofil gelte seit dem Zeitpunkt der Rentenzusprache (Urk. 9/109/69). Zum Beginn der Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit des Klägers aus psychischer Sicht haben die Z.___-Gutachter nicht Stellung bezogen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinzuweisen ist ferner darauf, dass der Kläger beim Eintritt in die teilstationäre Behandlung der C.___ angab, er fühle sich zu schwach, um zu arbeiten. In den letzten zwei bis drei Monaten hätten sich die Symptome noch mehr verstärkt (Urk. 9/27/9). Zudem berichtete med. pract. A.___, dass die Ehefrau des Klägers vor der Überweisung des Klägers an die C.___ durch die ständige Krankheit des Klägers total überfordert und selbst am Rande eines Nervenzusammenbruchs gewesen sei (Urk. 9/26/6). Somit bestehen in den Akten Hinweise auf eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des psychischen Gesundheitszustands des Klägers vor dem Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tritt in die C.___ am 16. Februar 2009. Für die Zeit davor lagen aber keine echtzeitlichen Arbeitsunfähigkeitsatteste vor und der Kläger galt während des Taggeldbezugs vom 1. März 2006 bis 7. Februar 2008 als zu 100 % vermitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsfähig. Es ist daher so oder anders nicht zu bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standen, dass die IV-Stelle, gestützt auf die Stellungnahme des RAD (E. 5.1.6), vom Beginn der Arbeitsunfähigkeit am 16. Feb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruar 2009 ausging (E. 3). Weil der Kläger damals nicht mehr bei der Beklagten berufsvorsorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versichert war, ist diese nicht leistungspflichtig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vollständigkeit halber ist zu erwähnen, dass gemäss den Z.___-Gutachtern in rheumatologischer Hinsicht eine 100%ige Arbeitsfähigkeit des Klägers be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand (Urk. 9/109/69).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach ist die Klage abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Klage </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stiftung Auffangeinrichtung BVG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHübscher</p></div> </div></body></html>