<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2000.00018</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105986&amp;W10_KEY=13013579&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2000.00018</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 14.03.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 06.09.2001 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Kündigung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Bei formell und materiell korrekter Kündigung ist - unter Einhaltung weiterer Voraussetzungen - eine Abfindung nach § 26 PG geschuldet falls den Arbeitnehmer kein Verschulden an der Kündigung trifft. Verschulden im Sinne von § 26 PG bedeutet zusätzlich neben dem Verursachen, dass der Arbeitnehmer die Kündigung hätte verhindern können. Anwendbares Recht (E. 3). Anforderungen an die Gewährung des rechtlichen Gehörs bei ordentlicher Kündigung (E. 4a). Anforderungen an die Begründung (E. 4b). Wahrung der Kündigungsfrist und verfassungsrechtlicher Schranken (E. 5). Voraussetzungen der Abfindung gemäss § 26 PG (E. 6). </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABFINDUNG">ABFINDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: BEENDIGUNG DES DIENSTVERHÃLTNISSES">BEENDIGUNG DES DIENSTVERHÃLTNISSES</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEGRÃNDUNG">BEGRÃNDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KÃNDIGUNG">KÃNDIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Allgemeines Verwaltungsrecht ST: PRINZIPIEN DER VERWALTUNGSTÃTIGKEIT">PRINZIPIEN DER VERWALTUNGSTÃTIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTLICHES GEHÃR">RECHTLICHES GEHÃR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT">VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERSCHULDEN">VERSCHULDEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERURSACHEN">VERURSACHEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 29 LPG 412.31</span><br/><span class="ungerade">§ 18 PG</span><br/><span class="gerade">§ 26 PG</span><br/><span class="ungerade">§ 21 VRG</span><br/><span class="gerade">§ 74 lit. I VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>I. D unterrichtet seit 1975 in X, seit Be­ginn des Schuljahrs 1978/79 als gewÃ¤hlter Sekundarlehrer. Auf Antrag der Schulpflege X kÃ¼ndigte das Volksschulamt am 14. Februar 2000 das DienstverhÃ¤ltnis auf das Ende der Amtsdauer 1996/2000, das heisst auf den 15. August 2000. Nachdem D innert der zehntÃ¤gigen Frist eine BegrÃ¼ndung verlangt hatte, wurde an der KÃ¼ndigung mit begrÃ¼ndeter VerfÃ¼gung vom 21. MÃ¤rz 2000 festgehalten. GemÃ¤ss dem mit Beschluss des Regierungsrats vom 19. Januar 2000 (OS 56, 53) auf den 1. Februar 2000 in Kraft ge­setzten § 29 des Gesetzes Ã¼ber das ArbeitsverhÃ¤ltnis der Lehr­personen an der Volksschule (Lehrerpersonalgesetz) vom 10. Mai 1999 (LPG; LS 412.31) wandle sich das Dienstver­hÃ¤ltnis der gewÃ¤hlten Lehrpersonen in ein AnstellungsverhÃ¤ltnis um, sofern das Dienstver­hÃ¤ltnis nicht bis zum 15. Februar 2000 gekÃ¼ndigt werde. Eine sol­che KÃ¼ndigung sei hier gerechtfertigt, nachdem das Vertrauen fÃ¼r eine positive Zusammen­arbeit zwischen D und der Schulpflege X massiv gestÃ¶rt sei und es keinerlei Anzeichen da­fÃ¼r gebe, dass der Konflikt in einer fÃ¼r beide Seiten ertrÃ¤glichen Form gelÃ¶st werden kÃ¶nnte.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Den gegen diese KÃ¼ndigung von D erhobenen Rekurs hiess die Bil­dungs­direk­tion am 3. August 2000 im Sinne der ErwÃ¤gungen teilweise gut. Die beantragte Aufhebung der KÃ¼ndigung wurde abgewiesen und dem Entlassenen eine EntschÃ¤digung von einem Jahreslohn und zudem eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 1000.- zugesprochen. Was den KÃ¼ndigungsschutz betreffe, so verweise zwar § 2 LPG subsidiÃ¤r auf das Gesetz Ã¼ber das ArbeitsverhÃ¤ltnis des Staatspersonals (Personalgesetz) vom 27. September 1998 (PG, LS 177.10), doch sei diese Bestimmung wegen der erst teilweisen Inkraftsetzung des Leh­rer­personalgesetzes noch nicht anwendbar. Indessen wÃ¤re es rechtsungleich, die Volks­schullehrkrÃ¤fte als einzige Berufsgruppe nach Abschaffung der Amtsdauer nicht in den Ge­nuss des erweiterten KÃ¼ndigungsschutzes des Personalgesetzes kommen zu lassen. Die ver­fassungskonforme Auslegung des Personalgesetzes erfordere deshalb die Anwendung sei­ner KÃ¼ndigungsschutzbestimmungen auch auf die VolksschullehrkrÃ¤fte. Die KÃ¼ndigung sei zwar sachlich gerechtfertigt, doch sei die KÃ¼ndigungsverfÃ¼gung nicht im Sinn von § 18 PG hinreichend begrÃ¼ndet gewesen. Das habe zwar nicht die UngÃ¼ltigkeit der KÃ¼ndigung zur Folge, sei aber bei der Festsetzung der ParteientschÃ¤digung zu berÃ¼cksichtigen. GemÃ¤ss § 19 Abs. 1 PG hÃ¤tte dem BeschwerdefÃ¼hrer eine BewÃ¤hrungsfrist eingerÃ¤umt werden mÃ¼s­­sen; obgleich aufgrund der UmstÃ¤nde nicht anzunehmen sei, dass dies an der KÃ¼ndi­gung etwas geÃ¤ndert hÃ¤tte, mÃ¼sse der Entlassene so gestellt werden wie bei vorschriftsge­mÃ¤ssem Ablauf der KÃ¼ndigung. Dies bedeute, dass bei der gebotenen und unter Abzug der Schulferien mindestens dreimonatigen BewÃ¤hrungsfrist die vorgeschriebene neuerliche Be­urteilung erst im FrÃ¼hjahr 2000 und somit die KÃ¼ndigung erst auf Ende des Schuljahres 2000/2001 hÃ¤tte erfolgen kÃ¶nnen. Dem Entlassenen sei deshalb im Sinne einer EntschÃ¤di­gung ein Jahreslohn zu entrichten, der nach dem vom Lehrerbesoldungsgesetz vom 3. Juli 1949 (LS 412.31) vorgesehenen VerteilerschlÃ¼ssel vom Staat und von der Gemeinde X zu Ã¼bernehmen sei. Hingegen habe der Entlassene die KÃ¼ndigung selbst verschuldet und stehe ihm deshalb keine Abfindung gemÃ¤ss § 26 PG zu.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Gegen diesen Rekursentscheid liessen am 15. bzw. 19. September 2000 die Schule X und D Beschwerde an das Verwaltungsgericht erheben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>A. FÃ¼r die Stadt X (PB.2000.00018) wurde Aufhebung des Rekursentscheids inso­weit beantragt, als D eine EntschÃ¤digung von einem Jahreslohn zugespro­chen worden war, "unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolge zulasten des Beschwerdegeg­ners". Zur BegrÃ¼n­dung wurde im Wesentlichen geltend gemacht, die Vorinstanz habe rechts­irrtÃ¼mlich die KÃ¼ndigungsschutzbestimmungen des Personalgesetzes angewandt. Die KÃ¼ndigung sei un­ter Wahrung des rechtlichen GehÃ¶rs und hinreichend begrÃ¼ndet erfolgt und â wie detailliert dargelegt wird â objektiv gerechtfertigt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Vorinstanz am 27. September und D am 23. Oktober 2000 liessen Abweisung der Beschwerde beantragen, letzterer zudem die Zusprechung einer Parteient­schÃ¤digung und Kostenauflage an die BeschwerdefÃ¼hrerin.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>B. FÃ¼r D (PB.2000.00023) wurde beantragt:</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>" 1. Es sei festzustellen, dass die KÃ¼ndigung des BeschwerdefÃ¼hrers nicht gerechtfertigt war und es sei ihm eine angemessene EntschÃ¤digung zu­zusprechen;</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> es sei ihm zusÃ¤tzlich eine angemessene EntschÃ¤digung gemÃ¤ss § 26 Personalgesetz zuzusprechen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 2. Dem BeschwerdefÃ¼hrer sei fÃ¼r das Rekursverfahren eine Parteient­schÃ¤digung von Fr. 4'500.- zuzusprechen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 3. Alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten der Be­schwerdegegner."</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Zur BegrÃ¼ndung wurde vorgebracht, die KÃ¼ndigung sei durch die SchulbehÃ¶rde bis heute nicht genÃ¼gend begrÃ¼ndet worden, was jedenfalls bei der Kostenverlegung und bei der Zusprechung einer UmtriebsentschÃ¤digung zu berÃ¼cksichtigen sei. Die KÃ¼ndigung sei sachlich nicht begrÃ¼ndet und rechtsmissbrÃ¤uchlich erfolgt, weshalb dem BeschwerdefÃ¼hrer neben dem von der Vorinstanz zugesprochenen Jahresgehalt eine zusÃ¤tzliche EntschÃ¤di­gung auszurichten sei. Der BeschwerdefÃ¼hrer habe die KÃ¼ndigung nicht verschuldet, habe 24 Jahre fÃ¼r die Schule X gearbeitet und deshalb Anspruch auf eine angemessene Abfin­dung gemÃ¤ss § 26 PG. Die von der Vorinstanz zugesprochene ParteientschÃ¤digung sei an­gesichts des notwendigen Vertretungsaufwands ungerechtfertigt tief.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Vorinstanz am 27. September und die Stadt X am 14. November 2000 liessen Abweisung der Beschwerde beantragen, letztere zudem die Zusprechung einer Par­teient­schÃ¤digung und Kostenauflage an den BeschwerdefÃ¼hrer.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Die beiden Beschwerden betreffend die nÃ¤mliche Streitsache und sind zweck-<br/> mÃ¤s­sigerweise zu vereinigen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) Die Beschwerden richten sich gegen einen erstinstanzlichen Rekursentscheid der Bildungsdirektion Ã¼ber eine personalrechtliche Anordnung. GemÃ¤ss § 74 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (in der Fassung vom 8. Juni 1997; VRG) ist das Verwaltungsgericht fÃ¼r die Behandlung zustÃ¤ndig. Angesichts des 20'000.- Franken klar Ã¼bersteigenden Streitwerts ist der Entscheid gemÃ¤ss § 38 Abs. 2 VRG von der Kammer zu fÃ¤llen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die Legitimation des beschwerdefÃ¼hrenden Arbeitnehmers gemÃ¤ss § 21 lit. a VRG ist offenkundig. Was die Legitimation der Gemeinde betrifft, so ist diese gemÃ¤ss § 21 lit. b VRG befugt zur Anfechtung von Rekursentscheiden, welche ihre PersonalfÃ¼hrung und damit eine von ihr wahrzunehmende Aufgabe betreffen (vgl. RB 1998 Nr. 13). Dies gilt auch in Bezug auf VolksschullehrkrÃ¤fte, die in einem komplexen RechtsverhÃ¤ltnis mit dem Kanton und der Gemeinde stehen (VGr, 17. Dezember 1996, VK.96.0031 und 0032; Tobias Jaag, Rechtsfragen der Volksschule, insbesondere im Kanton ZÃ¼rich, ZBl 98/1997, S. 548); die Gemeinde ist durch den Rekursentscheid sowohl in ihren Aufgaben als Ver­wal­terin der lokalen Schulangelegenheiten als auch durch den von ihr zu Ã¼bernehmenden Anteil an der von der Vorinstanz zugesprochenen EntschÃ¤digung betroffen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Die beschwerdefÃ¼hrende Gemeinde wirft der Vorinstanz in erster Linie vor, sie sei zu Unrecht von der Anwendbarkeit der KÃ¼ndigungsschutzbestimmungen des Personal­gesetzes ausgegangen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) GemÃ¤ss § 1 Abs. 1 PG unterstehen diesem Gesetz das Personal des Staates und seiner unselbstÃ¤ndigen Anstalten; laut Absatz 2 gilt das Gesetz fÃ¼r die LehrkrÃ¤fte an Semi­naren, Mittelschulen und Berufsschulen, soweit nicht besondere Bestimmungen bestehen. Nicht unterstellt sind dem Personalgesetz somit die VolksschullehrkrÃ¤fte. Auf diese findet es gemÃ¤ss § 2 LPG nur Anwendung, sofern das Lehrerpersonalgesetz keine ausdrÃ¼ckliche Regelung enthÃ¤lt. Von diesem standen im Zeitpunkt der KÃ¼ndigung am 14. Februar 2000 und auch bei AuflÃ¶sung des DienstverhÃ¤ltnisses am 15. August 2000 lediglich §§ 5, 29 und 30 lit. a und b in Kraft, nicht jedoch § 2 LPG betreffend die subsidiÃ¤re Anwendung des (allgemeinen) Personalgesetzes (Regierungsratsbeschluss vom 19. Januar 2000, OS 56, 53); die vollstÃ¤ndige Inkraftsetzung erfolgte erst auf 1. Oktober 2000 (Regierungsratsbe­schluss vom 19. Juli 2000, OS 56, 216).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Dass aufgrund dieser beschrÃ¤nkten Anwendbarkeit des (allgemeinen) Personal­gesetzes dessen in § 18 PG geregelter KÃ¼ndigungsschutz hier noch nicht gilt, hÃ¤lt die Vor­instanz aus GrÃ¼nden der Rechtsgleichheit fÃ¼r stossend, und sie will ihn deshalb "in verfas­sungskonformer Auslegung des Personalgesetzes" gleichwohl anwenden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>FÃ¼r eine solche "verfassungskonforme Auslegung" besteht indessen kein Spiel­raum. Anzuwenden (und nÃ¶tigenfalls auszulegen) ist nicht das (allgemeine) Personalgesetz, sondern in erster Linie der auf 1. Februar 2000 in Kraft gesetzte § 29 LPG Ã¼ber die Ãber­fÃ¼hrung (der auf Amtsdauer gewÃ¤hlten Lehrpersonen) ins AnstellungsverhÃ¤ltnis. Nach die­ser Ãbergangsbestimmung behalten die bei Inkrafttreten des Gesetzes gewÃ¤hlten Lehrper­sonen den Wahlstatus bis zum Ablauf der Amtsperiode (Abs. 1); ihr DienstverhÃ¤ltnis wan­delt sich in diesem Zeitpunkt in ein AnstellungsverhÃ¤ltnis im Sinn des Lehrerpersonalge­setzes um, sofern das DienstverhÃ¤ltnis nicht bis zum 15. Februar 2000 gekÃ¼ndigt wird (Abs. 2); die Bestimmungen des (allgemeinen) Personalgesetzes Ã¼ber die Abfindung sind auf diese KÃ¼ndigungen anwendbar (Abs. 3).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Diese Ãbergangsregelung ist eindeutig und lÃ¼ckenlos. Gerade weil sie bezÃ¼glich der Abfindungen auf das (allgemeine) Personalgesetz verweist, verbietet sich die Annah­me, der Gesetzgeber habe einen Verweis auf die Bestimmungen Ã¼ber den formellen KÃ¼n­digungsschutz von § 18 PG versehentlich unterlassen. Daran Ã¤ndert nichts, dass sich laut den ErwÃ¤gungen der Vorinstanz die (vollstÃ¤ndige) Inkraftsetzung des Lehrerpersonalgeset­zes verzÃ¶gert hat. Denn nach § 29 Abs. 2 LPG wandelt sich das DienstverhÃ¤ltnis der ge­wÃ¤hlten LehrkrÃ¤fte erst auf Ablauf ihrer letzten Amtsdauer in ein AnstellungsverhÃ¤ltnis nach dem Lehrerpersonalgesetz um und richtet sich deshalb eine allfÃ¤llige KÃ¼ndigung, wie sie gemÃ¤ss § 29 Abs. 2 LPG bis zum 15. Februar 2000 vorgenommen werden muss, jeden­falls nicht nach den fÃ¼r das erst spÃ¤ter beginnende neue AnstellungsverhÃ¤ltnis geltenden Be­stimmungen. Auch eine Schlechterstellung des beschwerdefÃ¼hrenden Lehrers im Ver­gleich mit dem Ã¼brigen Staatspersonal liegt nicht vor, denn § 57 Abs. 4 PG bestimmte Ã¼bergangsrechtlich, dass fÃ¼r ArbeitsverhÃ¤ltnisse, die beim Inkrafttreten des Personalgeset­zes bereits gekÃ¼ndigt, aber noch nicht aufgelÃ¶st waren, das bisherige Recht gelte. Schliess­lich hat die Nichtanwendbarkeit von § 18 PG nicht zur Folge, dass bisher gewÃ¤hlte Lehr­krÃ¤fte, deren DienstverhÃ¤ltnisse gemÃ¤ss § 29 Abs. 2 LPG bis 15. Februar 2000 gekÃ¼ndigt wurden, Ã¼berhaupt keinen KÃ¼ndigungsschutz beanspruchen konnten. Ein solcher ergibt sich bereits daraus, dass der Staat als Ã¶ffentlichrechtlicher Arbeitgeber an verfassungsrecht­liche Grundprinzipien wie das WillkÃ¼rverbot, die GrundsÃ¤tze der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit von Treu und Glauben sowie in verfahrensmÃ¤ssiger Hinsicht des rechtlichen GehÃ¶rs gebunden ist. Der nÃ¤mliche Schutz des Arbeitnehmers hÃ¤tte auch bei einer (Nicht-)Wie­der­wahl be­standen, und es bestehen keine Anhaltspunkte dafÃ¼r, dass der Gesetzgeber im Rahmen der ÃberfÃ¼hrung von Beamten- in AnstellungsverhÃ¤ltnisse weitergehende Ga­rantien hat ein­rÃ¤u­men wollen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Anwendung der KÃ¼ndigungsschutzbestimmungen von § 18 PG durch die Vo­r­instanz erweist sich damit als rechtsirrtÃ¼mlich.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. a) Das Verwaltungsgericht hat in RB 1995 Nr. 21 den GehÃ¶rsanspruch bei einer ordentlichen KÃ¼ndigung konkretisiert (E. 2). Es hielt unter anderem fest, dass an die Ge­wÃ¤hrung des rechtlichen GehÃ¶rs bei der ordentlichen KÃ¼ndigung nicht allzu strenge Anfor­derun­gen gestellt werden dÃ¼rften. Anders als beim Disziplinarverfahren wÃ¼rden der betrof­fenen Person bei der ordentlichen KÃ¼ndigung keine schuldhaften Pflichtverletzungen vor­geworfen, sondern es gÃ¤ben andere objektive und triftige GrÃ¼nde wie etwa mangelhafte FÃ¤hig­keiten und Leistungen den Ausschlag. Es sei in aller Regel weder angezeigt noch Ã¼b­lich, vor dem Aussprechen einer ordentlichen KÃ¼ndigung ein eigentliches Untersu­chungs­verfahren Ã¼ber die QualitÃ¤t der Arbeitsleistung durchzufÃ¼hren. Vielmehr mÃ¼sse es grund­sÃ¤tzlich genÃ¼gen, wenn eine negative Leistungsbeurteilung durch den Vorgesetzten vor­liege, diese dem Betroffenen erÃ¶ffnet und ihm Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Diese Anforderungen wurden hier ohne weiteres erfÃ¼llt. Nachdem es schon in frÃ¼­he­ren Jahren zu einzelnen Beanstandungen gekommen war und entsprechende GesprÃ¤che mit dem privaten BeschwerdefÃ¼hrer stattgefunden hatten, so am 28. Juni 1996, am 3. April 1997, am 30. Juni 1997 und am 10. Januar 2000, wurde dem privaten BeschwerdefÃ¼hrer durch die Schul­pflege am 28. Januar 2000 schriftlich mitgeteilt, dass sie die Vertrauensba­sis fÃ¼r eine zukÃ¼nftige gute Zusammenarbeit als zerstÃ¶rt betrachte und sie deshalb gedenke, dem zustÃ¤n­digen Volksschulamt die AuflÃ¶sung des DienstverhÃ¤ltnisses zu beantragen, so­wie dem pri­vaten BeschwerdefÃ¼hrer Frist zur Stellungnahme angesetzt. An einer Sitzung der Schulpflege vom 3. Februar 2000, an der auch ein Vertreter des Volksschulamtes zugegen war, und am 7. Februar 2000 schriftlich erhielt der private BeschwerdefÃ¼hrer Gelegenheit zur Stellungnahme. Damit ist das recht­liche GehÃ¶r im Hinblick auf die KÃ¼ndigung hin­rei­chend gewÃ¤hrleistet worden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Soweit wie hier keine besonderen Bestimmungen gelten, richten sich die Anfor­derungen zur BegrÃ¼ndung einer KÃ¼ndigung nach § 10 Abs. 2 VRG. BezÃ¼glich der Aus­fÃ¼hr­­lichkeit einer BegrÃ¼ndung lassen sich keine allgemeinen Regeln aufstellen, sondern die Anforderungen richten sich nach den UmstÃ¤nden des Einzelfalls und den Interessen des Betroffenen. Die BegrÃ¼ndung einer Anordnung erscheint als angemessen, wenn sie so ab­gefasst ist, dass sich der Betroffene Ã¼ber die Tragweite des Entscheids Rechenschaft zu geben und allenfalls in voller Kenntnis der GrÃ¼nde ein Rechtsmittel zu ergreifen vermag; in diesem Sinn mÃ¼ssen wenigstens kurz die Ãberlegungen genannt sein, von denen sich die BehÃ¶rde leiten liess und auf welche sich ihr Entscheid stÃ¼tzt (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/ Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. Aufl. 1999, § 10 N. 39 mit Hinweisen).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Entgegen der Auffassung der Vorinstanz ist die dem privaten BeschwerdefÃ¼hrer mit VerfÃ¼gung vom 21. MÃ¤rz 2000 zugestellte BegrÃ¼ndung unter den gegebenen UmstÃ¤nden als ausreichend zu wÃ¼rdigen. Unter Hinweis auf die Vorgeschichte und die Akten wird in den ErwÃ¤gungen ausgefÃ¼hrt, dass das Vertrauen fÃ¼r eine weitere Zusammenarbeit massiv gestÃ¶rt sei und keinerlei Anhaltspunkte fÃ¼r eine Besserung erkennbar seien. Sodann wird auf die massgeblichen Rechtsgrundlagen Bezug genommen, die WeiterfÃ¼hrung des Dienst­verhÃ¤ltnisses als unzumutbar und die KÃ¼ndigung als gerechtfertigt gewÃ¼rdigt. Nachdem dem privaten BeschwerdefÃ¼hrer die gegen seine SchulfÃ¼hrung erhobenen EinwÃ¤nde in zahl­reichen GesprÃ¤chen und letztmals am 3. Februar 2000 in Anwesenheit seiner Rechts­vertreterin vorgehalten worden waren, erscheint eine solche zusammenfassende BegrÃ¼n­dung als zulÃ¤ssig (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 10 N. 42). Wie die Eingabe seiner Vertreterin vom 7. Februar 2000 zeigt, waren dem privaten BeschwerdefÃ¼hrer bereits in diesem Zeit­punkt die GrÃ¼nde der bevorstehenden KÃ¼ndigung hinreichend bekannt. Er war denn auch ohne weiteres in der Lage, in seiner Rekursschrift vom 25. April 2000 sich mit den GrÃ¼n­den der KÃ¼ndigung auseinanderzusetzen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. a) Neben der Einhaltung der KÃ¼ndigungsfrist macht § 29 Abs. 2 LPG die KÃ¼ndi­gung von keinen weiteren Voraussetzungen abhÃ¤ngig, doch hat der Staat wie erwÃ¤hnt ver­fassungsrechtliche Schranken zu beachten, in materieller Hinsicht insbesondere das Will­kÃ¼rverbot, die GrundsÃ¤tze der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit sowie von Treu und Glauben. Unter diesem Gesichtswinkel mÃ¼ssen die GrÃ¼nde, die zur KÃ¼ndigung Anlass geben, von einem gewissen Gewicht sein. Allerdings ist nicht erforderlich, dass sie die Fortsetzung des Ar­beitsverhÃ¤ltnisses als unzumutbar erscheinen lassen; es reicht aus, wenn die Weiterbe­schÃ¤f­tigung des betreffen­den Angestellten dem Ã¶ffentlichen Interesse, insbesondere demje­nigen an einer gut funktio­nierenden Verwaltung, widerspricht (Matthias Michel, Beamten­status im Wandel, ZÃ¼rich 1998, S. 299). Es mÃ¼ssen sachliche, vertretbare GrÃ¼nde sein (To­bias Jaag, Das Ã¶ffentlichrechtliche DienstverhÃ¤ltnis im Bund und im Kanton ZÃ¼rich â ausge­wÃ¤hlte Fragen, ZBl 95/1994, S. 463; RB 1995 Nr. 29 E. 1), so dass die Beendigung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses nicht als WillkÃ¼rakt erscheint (Hermann Schroff/ David Gerber, Die Beendigung der DienstverhÃ¤ltnisse in Bund und Kantonen, St. Gallen 1985, S. 80). Nach dem Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit muss die KÃ¼ndi­gung erstens ein geeignetes Mittel zur ProblemlÃ¶sung sein, muss sie zweitens in dem Sinn erforderlich sein, dass nicht weni­ger einschneidende Massnahmen wie beispielsweise eine Verwarnung ebenfalls zum Ziel fÃ¼hren wÃ¼rden, und muss drittens eine AbwÃ¤gung der gegenseitigen In­teressen die KÃ¼ndi­gung als gerechtfertigt erscheinen lassen (Michel, S. 301 f.). Angesichts der inhaltli­chen Offenheit und Unbestimmtheit dieser Umschrei­bungen steht den VerwaltungsbehÃ¶r­den beim Entscheid Ã¼ber die KÃ¼ndigung ein grosser Er­messens‑ und Beurteilungs­spielraum zu, in den auch die Rekursinstanz trotz der ihr zustehenden ZweckmÃ¤ssigkeitskontrolle nur mit ZurÃ¼ckhaltung eingreift (vgl. Michel, S. 342 f.; Schroff/Gerber S. 84). </span></p> <p class="Einzug1"><span> b) Schon in den frÃ¼heren Personalakten des privaten BeschwerdefÃ¼hrers finden sich neben zahlreichen Visitationsberichten, welche seine fachliche Kompetenz, die gute Vor­be­reitung und straffe FÃ¼hrung seines Unterrichts sowie die mit den SchÃ¼lern und SchÃ¼le­rinnen er­reich­ten guten Leistungen loben, einzelne Berichte, welche ihm einen Mangel an pÃ¤dago­gischer SensibilitÃ¤t oder einen unangenehmen Um­gangs­ton vor­werfen. Ab Ende 1995 hÃ¤u­fen sich in den Akten die Hin­wei­se auf Beanstandungen des Unterrichts durch SchÃ¼ler oder Eltern. Am 3. April und 30. Juni 1997 kam es zu Ausspra­chen zwischen dem zustÃ¤n­digen Schulpfleger bzw. einer Delegation der Schul­pflege und dem privaten Beschwer­de­fÃ¼hrer, bei denen die­ser mit den VorwÃ¼rfen bezÃ¼glich seines "rÃ¼den Umgangstons" mit den SchÃ¼­lern konfron­tiert wurde und er verbale Fehlleistungen einrÃ¤umte, die er auf seine leich­te Erregbarkeit zurÃ¼ckfÃ¼hrte. FÃ¼r das Schuljahr 1998/99 wurde der private Beschwer­defÃ¼hrer auf eigenes Gesuch beurlaubt; sein Gesuch um VerlÃ¤ngerung des Urlaubs um ein weiteres Jahr wurde vom Volksschulamt am 21. Juni 1999 abgelehnt. Nachdem eine Mitar­beiterbe­urteilung vom 9. Dezember 1999 zur GesamtwÃ¼r­digung IV ("entspricht den Anfor­derun­gen teilweise") gekommen war und sich die MÃ¤dchen einer Klasse des privaten Be­schwer­defÃ¼hrers bei einer Lehrerin Ã¼ber BelÃ¤stigungen durch Blicke, sexistische Witze und als unangenehm empfundene BerÃ¼h­rungen insbesondere im Turnunterricht beklagt hatten, wurde anlÃ¤ss­lich eines GesprÃ¤chs zwischen einer Delegation der Schulpflege und dem pri­vaten Be­schwer­defÃ¼hrer am 10. Januar 2000 festgehalten, dass solche VorwÃ¼rfe zwar nicht bewiesen seien, aber gleichwohl beschlossen, dass eine Lehre­rin den MÃ¤dchen Turnunter­richt erteilen, in der Klasse eine Aussprache in Anwesenheit eines Schulpflegemitglieds oder des Schul­psy­chologen erfolgen, sich der private Be­schwer­defÃ¼hrer bis spÃ¤testens 12. Januar 2000 bei der Beratungsstelle des Q fÃ¼r eine Standortbestimmung anmelden und ver­schiedene weitere Massnahmen getroffen wÃ¼rden, wie das beidseitige Bestimmen von Ver­trauenspersonen, das beidseitige Melden "unguter GefÃ¼hle" sowie das FÃ¼hren eines Tage­­buchs "im Sozialbereich/­zwi­schen­mensch­li­chen Bereich". Nachdem der private Be­schwerdefÃ¼hrer bereits bei der ErÃ¶ffnung der Mitarbeiterbeurteilung erklÃ¤rt hatte, er sei mit der Beurteilungsstufe IV nicht einverstanden, reichte er am 12. Januar 2000 ein schriftliche Stellungnahme ein; diese befindet sich allerdings nicht bei den Akten. Aufgrund dieser Stel­lungnahme kam die Schulpflege in ihrer Sitzung vom 27. Ja­nuar 2000 zum Schluss, "dass die Wahrnehmung und Dar­stellung des Sachverhalts durch D nicht mit den Wahrneh­mungen der drei Per­sonen, die den Unterricht be­sucht haben, Ã¼bereinstimmen"; an der vor­geschlagenen Beurtei­lung wurde festgehalten, jedoch die im Rahmen der Mitarbei­ter­beur­teilung beantragten Mass­nahmen vorlÃ¤ufig sis­tiert. Weiterhin hielt die Schulpflege an der nÃ¤mlichen Sitzung fest, dass verschiedene Er­eignisse, die in Aktennotizen und Proto­kollen festgehalten und im Personaldossier des pri­vaten BeschwerdefÃ¼hrers abgelegt seien, zur Erkenntnis gefÃ¼hrt hÃ¤tten, dass dessen Vor­stellungen Ã¼ber eine gute Schule von derje­nigen der Schulpflege ab­weiche, und dass des­halb eine AuflÃ¶sung des DienstverhÃ¤ltnisses anzu­streben sei. Die Schul­prÃ¤sidentin wurde beauftragt, "die nÃ¶tigen Schritte fÃ¼r eine all­fÃ¤llige Entlassung Ds aus dem DienstverhÃ¤ltnis in die Wege zu leiten", fÃ¼r die Beschluss­fassung Ã¼ber einen allfÃ¤lligen Entlassungsantrag eine ausserordentliche Schulpflegesitzung ange­setzt, und alle Massnah­men, die gemÃ¤ss Aktennotiz vom 10. Januar 2000 angeordnet oder geplant wor­den waren, wurden bis zur Beschlussfassung Ã¼ber das weitere Vorgehen si­stiert. Mit Brief vom 28. Januar 2000 wurden diese BeschlÃ¼sse dem privaten Beschwer­de­fÃ¼hrer mit­geteilt und ihm gleichzeitig Frist bis 7. Februar 2000 angesetzt, um zur bean­tragten Auf­lÃ¶sung des DienstverhÃ¤ltnisses Stellung zu nehmen; zur BegrÃ¼ndung wurde aus­­gefÃ¼hrt, dass in der Schulpflege Zweifel am Sinn der vorgeschlagenen Massnahmen aufge­kommen seien, nachdem der private BeschwerdefÃ¼hrer frÃ¼heren Auflagen zur Weiter­bil­dung nicht nachgekommen sei, sich die Kritik der frÃ¼heren Jahre "systematisch" wieder­holt habe und AnlÃ¤ufe zur geforderten VerÃ¤nderungen immer schon in den AnsÃ¤tzen ste­cken geblieben seien. Die jÃ¼ngsten von den MÃ¤dchen der Klasse erhobenen VorwÃ¼rfe deuteten nicht auf Verfehlungen im strafrechtlichen Sinn hin, aber immerhin auf Grenz­Ã¼ber­­schrei­tungen, die im Lehrerberuf nicht akzeptabel seien. Zwar habe der private Be­schwerdefÃ¼h­rer einige der von ihm erwarteten Schritte unternommen und lÃ¤gen Anzeichen fÃ¼r einen VerÃ¤nderungs­willen vor, doch gebe es seither Hinweise, dass er die Probleme nicht grund­legend lÃ¶sen wolle, sondern Schuldige suche. Jedenfalls sei angesichts der weit auseinan­der klaffenden Vorstellungen Ã¼ber die SchulfÃ¼hrung die Vertrauensbasis fÃ¼r eine zukÃ¼nf­tige gute Zusam­menarbeit zerstÃ¶rt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Wie sich aufgrund der Akten ergibt und auch vom privaten BeschwerdefÃ¼hrer verschiedentlich eingerÃ¤umt wurde, hat er neben den in verschiedenen Visitationsberichten festgehaltenen QualitÃ¤ten auch deutliche SchwÃ¤chen im kommunikativen und emotionalen Bereich, die Ã¼ber die Jahre hinweg zu zahlreichen, sich in letzter Zeit hÃ¤ufenden Beanstan­dungen fÃ¼hrten. Bereits diese HÃ¤ufung begrÃ¼ndeter Beanstandungen und das Ausbleiben der in verschiedenen GesprÃ¤chen angemahnten nachhaltigen Besserung lassen die AuflÃ¶­sung des DienstverhÃ¤ltnisses auf Ende der Amtsdauer als gerechtfertigt erscheinen. Auch wenn dem privaten BeschwerdefÃ¼hrer keine sexuellen Ãbergriffe vorzuwerfen sind, so muss es der verantwortlichen BehÃ¶rde dennoch mÃ¶glich sein, den Unterricht einer Lehr­kraft anzuvertrauen, die ihren Vorstellungen bezÃ¼glich eines einfÃ¼hlsamen und von Re­spekt geprÃ¤gten Umgangs mit den SchÃ¼lerinnen und SchÃ¼lern besser entspricht. Nachdem zahlreiche frÃ¼here Interventionen zu keiner Ãnderung gefÃ¼hrt haben, ist der Verzicht der SchulbehÃ¶rde auf die zunÃ¤chst ins Auge gefassten weniger einschneidenden Massnahmen jedenfalls vertretbar und erscheint damit die KÃ¼ndigung nicht als unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig. Wenn die SchulprÃ¤sidentin noch im GesprÃ¤ch vom 10. Januar 2000 davon ausgegangen ist, es liesse sich mit der Beratung durch das Q und andere begleitende Mass­nahmen den be­stehenden Problemen begegnen, so konnte dies die GesamtbehÃ¶rde nicht an der anlÃ¤ss­lich der Schulpflegesitzung vom 27. Januar 2000 vorgenommenen anderen Be­urteilung und der gestÃ¼tzt darauf eingeleiteten Entlassung hindern. Zudem war mittlerweile mit dem Er­scheinen von Leserbriefen und der Berichterstattung in der Presse der Konflikt dergestalt eskaliert, dass eine AuflÃ¶sung des DienstverhÃ¤ltnisses auch aus diesem Grund als gerecht­fertigt erscheint, und zwar unabhÃ¤ngig davon, ob dies dem privaten Beschwer­defÃ¼hrer an­gelastet werden kann. Von einer missbrÃ¤uchlichen KÃ¼ndigung kann unter die­sen UmstÃ¤n­den nicht die Rede sein.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Erweist sich damit die KÃ¼ndigung in formeller und materieller Hinsicht als recht­mÃ¤ssig, so ist die Beschwerde der Gemeinde begrÃ¼ndet und der angefochtene Rekurs­ent­scheid insofern aufzuheben, als dem privaten BeschwerdefÃ¼hrer wegen MÃ¤ngeln des KÃ¼n­digungsverfahrens eine EntschÃ¤digung von einem Jahreslohn zugesprochen wurde. Aus dem nÃ¤mlichen Grund ist die Beschwerde der Gegenpartei insoweit abzuweisen, als mit der BegrÃ¼ndung, die KÃ¼ndigung sei sachlich nicht gerechtfertigt oder gar missbrÃ¤uch­lich, eine hÃ¶here als die von der Vorinstanz zugesprochene EntschÃ¤digung beantragt wurde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>6. Auch im Falle einer rechtmÃ¤ssigen KÃ¼ndigung hat der BeschwerdefÃ¼hrer gemÃ¤ss dem auf 1. Februar 2000 in Kraft gesetzten § 29 Abs. 2 LPG (vgl. vorn Erw. 3. a) in Ver­bindung mit § 26 PG unter den dort genannten Voraussetzungen Anspruch auf eine Abfin­dung. Die Vorinstanz hat die objektiven Voraussetzungen fÃ¼r eine solche Abfindung ohne weiteres und zutreffend als erfÃ¼llt gewÃ¼rdigt, sie jedoch mit der BegrÃ¼ndung abgelehnt, der private BeschwerdefÃ¼hrer habe "mit seinem uneinsichtigen Verhalten und seine implizite Weigerung, in den vergangenen Jahren, nachdem Kritik an seinen Umgangsformen laut geworden war, an sich zu arbeiten und zu einem respektvollen Umgang mit den ihm anver­trauten SchÃ¼lerinnen und SchÃ¼lern zu finden, die KÃ¼ndigung selbst verschuldet."</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) GemÃ¤ss § 26 Abs. 1 PG haben Angestellte mit wenigstens fÃ¼nf Dienstjahren, de­ren ArbeitsverhÃ¤ltnis auf Veranlassung des Staates und ohne ihr Verschulden aufgelÃ¶st wird, Anspruch auf eine Abfindung, sofern sie mindestens 35-jÃ¤hrig sind. Kein Anspruch besteht gemÃ¤ss § 26 Abs. 3 PG unter anderem bei AuflÃ¶sung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses aus wichtigen GrÃ¼nden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Regierungsrat regelt die Festsetzung der Abfindung und bestimmt einen nach dem Alter abgestuften Rahmen als Richtlinie; die Abfindung betrÃ¤gt hÃ¶chstens fÃ¼nfzehn MonatslÃ¶hne (§ 26 Abs. 4 PG). Die Abfindung wird nach den UmstÃ¤nden des Einzelfalls festgelegt; angemessen berÃ¼cksichtigt werden insbesondere die persÃ¶nlichen VerhÃ¤ltnisse, die Dienstzeit, der KÃ¼ndigungsgrund sowie der neue Lohn, falls der oder die Angestellte weiterbeschÃ¤ftigt wird (§ 26 Abs. 5 PG). GemÃ¤ss § 7 Abs. 1 lit. b der Personalverordnung vom 16. Dezember 1998 (PV) betrÃ¤gt die Abfindung je nach den im Einzelfall massgebli­chen UmstÃ¤nden vom 41. bis zum 50. Altersjahr zwei bis 12 MonatslÃ¶hne.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Abgesehen von FÃ¤llen disziplinarischer Entlassungen hatte sich das Verwal­tungs­gericht mit der Frage, ob der Entlassene die AuflÃ¶sung seines ArbeitsverhÃ¤ltnisses verschuldet habe, bisher nur im Zusammenhang mit der vorzeitigen administrativen AuflÃ¶­sung von BeamtenverhÃ¤ltnissen zu befassen, wenn gestÃ¼tzt auf den mittlerweile aufgeho­benen </span>Art. 12 der Kan­tonsverfassung vom 18. April 1869 (KV) die Zusprechung einer Ent­schÃ¤digung mit der BegrÃ¼ndung verlangt wurde, die wÃ¤hrend der Amtsdauer erfolgte Ent­lassung sei "ohne Verschuldung" des Betroffenen erfolgt. In diesem Zusammenhang hat das Verwaltungsgericht ausgefÃ¼hrt, umgangssprachlich kÃ¶nne "Verschulden" zunÃ¤chst nur Verursachen bedeuten, das heisst auf den Ã¤usseren Geschehensablauf, die tatsÃ¤chlichen ZusammenhÃ¤nge abzielen, aber auch â weitergehend â beinhalten, was gewollt oder doch vermeidbar war (GÃ¼nter Stra­tenwerth, Schweizerisches Strafrecht Allgemeiner Teil I, 2. Auflage, Bern 1996, § 8 Rz. 23). Der Wortlaut von Art. 12 KV lasse deshalb verschie­dene Deutungen zu: Nach der einen ver­liere der vorzeitig Entlassene einen Anspruch auf EntschÃ¤digung nur dann, wenn ihm die Verursachung zum Vorwurf gereiche, nach der anderen sei eine EntschÃ¤digung bereits dann nicht geschul­det, wenn der Beamte die Entlas­sung bloss verursacht habe, das heisst, wenn sie auf GrÃ¼nde zu­rÃ¼ckzufÃ¼hren sei, die zwar dem Beamten zuzurechnen, die aber nicht vorwerfbar seien.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Diese Auslegungsfrage stellt sich in Ã¤hnlicher Weise auch bei der Anwendung von § 26 Abs. 1 PG. Wie Fritz Lang (Das ZÃ¼rcher Personalgesetz vom 27. September 1998, in: Peter Helbling/Tomas Poledna [Hrsg.], Personalrecht des Ã¶ffentlichen Dienstes, Bern 1999, S. 70) unter Hinweis auf die Beratungen in der Kommission des Kantonsrats ausfÃ¼hrt, sollte eine Anspruch auf EntschÃ¤digung nur bei einer Entlassung gegeben sein, die vor­nehm­lich auf GrÃ¼nde zurÃ¼ckzufÃ¼hren sei, welche von dem oder der Angestellten nicht zu vertreten seien. Typische FÃ¤lle seien die Aufhebung der Stelle oder der Tatbestand, dass der oder die Angestellte die gewachsenen Anforderungen der Stelle aufgrund mangelnder Eignung nicht mehr erfÃ¼llen kÃ¶nne; hingegen fÃ¼hre die Entlassung wegen ungenÃ¼gender Leistungen aus anderen GrÃ¼nden oder wegen des Verhaltens in aller Regel zu keiner Ab­findung. Somit bedeutet Verschulden im Sinn von § 26 Abs. 1 PG mehr als blosse Verur­sachung; zusÃ¤tzlich ist erforderlich, dass der Arbeitnehmer die KÃ¼ndigung hÃ¤tte vermeiden kÃ¶nnen, beispielsweise durch das Erbringen der erwarteten Leistung oder die geforderte VerhaltensÃ¤nderung, wenn ihm solches zumutbar und aufgrund seiner persÃ¶nlichen Ver­hÃ¤ltnisse objektiv mÃ¶glich war. Dem Arbeitnehmer wird auch dann kein Verschulden im Sinn von § 26 PG vorzuwerfen sein, wenn ein Konflikt, der nur durch eine KÃ¼ndigung be­reinigt werden konnte, nicht vornehmlich durch ihn verursacht worden ist, sondern zu sei­ner Entstehung oder VerschÃ¤rfung die vorgesetzte BehÃ¶rde oder andere Mitarbeitende massgeblich beigetragen haben.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) Wie anlÃ¤sslich der Schulpflegesitzung vom 27. Januar 2000 ausdrÃ¼cklich festge­halten wurde, war ausschlaggebend fÃ¼r die KÃ¼ndigung des DienstverhÃ¤ltnisses die Er­kennt­nis, dass des privaten BeschwerdefÃ¼hrers Vorstellungen Ã¼ber eine gute Schule von derjeni­gen der Schulpflege abweichen. Solche abweichenden Vorstel­lungen Ã¼ber die Schul­fÃ¼hrung kÃ¶nnen eine KÃ¼ndigung rechtfertigen, lassen sie aber nicht ohne weiteres als durch den Arbeitnehmer verschuldet erscheinen. Denn die Meinungen darÃ¼ber, was als gute Schul­fÃ¼hrung zu bezeichnen ist, kÃ¶nnen weit auseinander liegen und sich im Lauf der Zeit verÃ¤n­dern. Es ist deshalb bis zu einem gewissen Grad nachvollzieh­bar, wenn eine Lehrkraft, die rund 25 Jahre mit weitgehend sehr guten Visitationsberichten Unterricht erteilt hat, ihren Unterrichtsstil nicht ohne weiteres den Forderungen einer neuen BehÃ¶rde oder Elternge­ne­rationen anpassen will oder kann. In diesem Zusammenhang ist insbesondere zu berÃ¼ck­sichtigen, dass dem privaten BeschwerdefÃ¼hrer mehrheitlich sehr gute Visitationsberichte ausgestellt worden sind, der letzte am 27. August 1997, dass er auch von Eltern fÃ¼r seinen guten Unterricht gerÃ¼hmt wurde und sich seine Lehrerkollegen gegen die Entlassung ein­setzten. Sodann hat er sich anlÃ¤sslich der Sitzung mit einer Delegation der SchulbehÃ¶rde am 10. Januar 2000 zu den von ihm verlangten Massnahmen bereit erklÃ¤rt und die geforderten Schritte in die Wege geleitet. Die Eskalation des Konflikts, die im Ge­folge des Elternabends vom 24. Januar 2000 eintrat, hat jedenfalls nicht der private Be­schwerdefÃ¼hrer zu vertreten.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Zusammenfassend ergibt sich unter dem Gesichtspunkt des Verschuldens, dass die vom privaten BeschwerdefÃ¼hrer mit guten GrÃ¼nden (vgl. auch Lehrplan fÃ¼r die Volks­schu­le des Kantons ZÃ¼rich vom 15. Oktober 1991) verlangten VerÃ¤nderungen im Verhalten den SchÃ¼lerinnen und SchÃ¼lern gegenÃ¼ber lange Zeit nicht mit der gebotenen Konsequenz ein­gefordert worden sind, und dass schliesslich der private BeschwerdefÃ¼hrer seine VerÃ¤n­de­rungsbereitschaft und -fÃ¤higkeit angesichts des mittlerweile eingetretenen Vertrauens­ver­lusts nicht mehr unter Beweis stellen konnte. Unter diesen besonderen UmstÃ¤nden muss die KÃ¼ndigung ungeachtet der gerechtfertigten EinwÃ¤nde, welche gegen die SchulfÃ¼hrung des privaten BeschwerdefÃ¼hrers erhoben werden kÃ¶nnen, als unverschuldet im Sinn von § 26 Abs. 2 PG gelten.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">d) Der Rahmen fÃ¼r die dem privaten BeschwerdefÃ¼hrer zuzusprechende Abfindung reicht gemÃ¤ss § 7 Abs. 1 lit. b PV von zwei bis 12 MonatslÃ¶hnen. ErhÃ¶hend zu berÃ¼ck­sich­tigen sind die mit rund 25 Jahren lange Dienstzeit, der beschrÃ¤nkte Arbeitsmarkt, der ihm als Lehrer offen steht, die Schwierigkeiten, sich nach so langer TÃ¤tigkeit als Lehrer einem neuen Beruf zuzuwenden, sowie die einer breiten Ãffentlichkeit be­kannt gewordenen Um­stÃ¤nde der Entlassung. Vor allem der Umstand, dass es der Schul­be­hÃ¶rde nur unzureichend gelungen ist, der Ãffentlichkeit zu kommunizieren, dass der pri­va­te BeschwerdefÃ¼hrer nicht wegen sexueller Ãbergriffe entlassen wurde, sondern wegen sei­ner nicht den Vorstel­lungen der Schulpflege entsprechenden SchulfÃ¼hrung in Bezug auf Umgangston und re­spekt­vollen Umgang mit den ihm anvertrauten SchÃ¼lerinnen und SchÃ¼­lern, muss zu einer EntschÃ¤digung am oberen Rand des durch die Verordnung vorge­zeich­neten Rahmens fÃ¼h­ren. Die EntschÃ¤digung ist deshalb auf 10 MonatslÃ¶hne festzuset­zen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">e) In teilweiser Gutheissung des Rechtsmittels des privaten BeschwerdefÃ¼hrers ist somit der Rekursentscheid auch insoweit aufzuheben, als die beantragte Zusprechung einer Abfindung abgewiesen wurde, und ist dem privaten BeschwerdefÃ¼hrer gestÃ¼tzt auf § 26 PG eine Abfindung von 10 MonatslÃ¶hnen zuzusprechen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">7. ...</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">DemgemÃ¤ss beschliesst das Verwaltungsgericht:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2"> Die Verfahren <span>PB.2000.00018 und PB.2000.00023 werden vereinigt;</span> </p> <p class="Einzug1Tab"> </p> <p class="Einzug1Tab">und entscheidet:</p> <p class="Einzug1Tab"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde <span>PB.2000.00018 </span>wird vollstÃ¤ndig und die Beschwerde <span>PB.2000.00023 teilweise gutgeheissen. DemgemÃ¤ss werden Ziffern I a) und II des Rekursentscheids der Bildungsdirektion vom 3. August 2000 aufgehoben und wird dem privaten Be­schwer­­defÃ¼hrer eine Abfindung von 10 MonatslÃ¶hnen zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>