<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00656</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Steudler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 21. Dezember 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Patrick Lerch</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Grieder Bugada Baumann Lerch, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Badenerstrasse 21, Postfach, 8021 Zürich 1</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1961, Vater von drei Kindern, geboren 1984, 1985 und 1994,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat keine Berufsausbildung abgeschlossen (vgl. Urk. 3/5 S. 2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8/5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war zuletzt seit 2012 bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Gipser angestellt, als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 18. April 2016 verunfallte, indem er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Arbeit auf einer Leiter einen Fehltritt machte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dabei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Kreuz verdrehte und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">so </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Rücken verletzte (Urk. 8/5). Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) übernahm in der Folge die gesetzlichen Versicherungsleistungen (Taggeld und Heilungskosten) für den seit 18. April 2016 zu 100 % arbeitsunfähig geschriebenen Versicherten, und zwar bis Ende September 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ab dann verfügte sie eine Einstellung der Leistungen mangels </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch bestehender </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfallkausalität (Urk. 8/4/11-13). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Hinweis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rückenverletzung beziehungsweise st</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arke Schmerzen im Rückenbereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> infolge des Unfalls vom 18</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> April 2016 (Urk. 8/5/8) meldete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich der Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2016 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/2/6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Arbeitsverhältnis wurde auf Ende November 2016 aufgelöst (Urk. 8/4/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, traf erwerbliche und medizinische Abklärungen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie beschaffte einen IK-Auszug (Urk. 8/13), liess einen Arbeitgeberfragebogen ausfüllen (Urk. 8/26), zog die Akten der Suva bei (Urk. 8/17)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holte diverse Arztberichte ein (Urk. 8/18; Urk. 8/19; Urk. 8/20; Urk. 8/21; Urk. 8/22) und liess den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) dazu Stellung nahmen (Stellungnahme vom 23. Februar 2017; Urk. 8/31/4).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Am 21. Februar 2017 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass keine beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien, weil gemäss dem Hausarzt des Versicherten zurzeit keine Tätigkeit beruflicher Art möglich sei (Urk. 8/24/1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf die RAD-Stellungnahme (Urk. 8/31/4) stellte die IV-Stelle dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten mit Vorbescheid vom 3. März 2017 (Urk. 8/28) die Verneinung des Anspruchs auf Invalidenversicherungsleistungen in Aussicht. Dagegen liess der Versicherte, vertreten durch die Sozialberatungsstelle für italienische Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmer, am 31. März 2017 Einwand (Urk. 8/30) erheben. Er liess dem Einwand ein aktuelles Arbeitsunfähigkeitszeugnis (Urk. 8/29) beilegen und ersuchte um Fristverlängerung, um weitere Unterlagen einzureichen (Urk. 8/30/1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 6. April 2017 erklärte die IV-Stelle, es sei keine Nachfrist möglich, da die 30-tägige Frist nach Art. 73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine gesetzliche Frist sei, die nach Art. 40 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) nicht erstreckbar sei. Dies gelte nicht nur für den Einwand, sondern auch für dessen Begründung (Urk. 8/32). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 11. Mai 2017 (Urk. 2 = Urk. 8/34) verneinte die IV-Stelle den Anspruch auf Invalidenversicherungsleistungen wie angekündigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen liess </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, nunmehr vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Patrick Lerch,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 7. Juni 2017 Beschwerde (Urk. 1) führen mit den Rechtsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren, die Verfügung vom 11. Mai 2017 sei aufzuheben und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen zuzusprechen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Alles u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nter Kosten- und Entsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ädigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgen zuzüglich MWSt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zulasten der IV-Stelle (Urk. 1 S. 2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zudem liess er drei im Verwaltungsverfahren nicht vorhandene Arztberichte einreichen, die alle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samt vor dem Verfügungszeitpunkt vom 11.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mai 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">datieren (vom 16. Februar [Urk. 3/3]; 10. April [Urk. 3/4]; 3. Mai 2017 [Urk. 3/5]).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Beschwerdeantwort vom 3. August 2017 (Urk. 7) beantragte die IV-Stelle im Sinne einer teilweisen Gutheissung die Rückweisung der Angelegenheit zu wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teren Abklärungen (Urk. 7 S. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und räumte ein, dass beschwerdeweise Berichte eingereicht worden seien, die bereits im Vorbescheidverfahren hätten berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigt werden müssen (Urk. 7 S. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Zudem reichte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Stellungnahme des RAD vom 3. August 2017 (Urk. 8/48) ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche dem Versicherten zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Replik vom 1. September 2017 (Urk. 10) liess dieser seine An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">träge präzisieren und beantragen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, das Verfahren sei durch das angeru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fene Gericht weiterzuführen, unter anderem unter Einholung eines Gerichtsgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtens. Sodann seien ihm die gesetzlichen Leistungen zuzusprechen. Eventuell sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zu weiteren Abklärungen zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen, verbunden mit der Weisung, ein verwaltungsexternes Gutachten einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie unter Auflegung der Gerichtskosten und einer Prozessentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung gemäss beiliegender Kostennote (Urk. 10 S. 1; Urk. 11). Am 20. September 2017 verzichtete die IV-Stelle auf eine Duplik (Urk. 13), was dem Versicherten am 25. September 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 57a Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) teilt die IV-Stelle der versicherten Person den vorgesehenen Endentscheid über ein Leistungsbegehren oder den Entzug oder die Herabsetzung einer bisher gewährten Leistung mittels Vorbescheid mit (Satz 1). Die versicherte Person hat Anspruch auf rechtliches Gehörs im Sinne von Artikel 42 ATSG (Satz 2). Nach Art. 73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 1 IVV können die Parteien innerhalb einer Frist von 30 Tagen Einwände zum Vorbescheid vorbringen. Die Frist von Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVV ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine behördliche und daher bei Vorliegen von zureiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nden Gründen erstreck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare Frist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 V 71 E. 4.5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das sozialversicherungsrechtliche Verwaltungs- und Verwaltungsgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerdeverfahren ist vom Untersuchungsgrundsatz (Art. 61 lit. c des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG) beherrscht, indem Verwaltung und Sozialversicherungsgericht von sich aus für die richtige und vollständige Abklärung des Sachverhaltes zu sorgen haben. Dieser Grundsatz gilt indes nicht uneingeschränkt, sondern wird in zweifacher Hinsicht ergänzt: durch die Mitwirkungspflicht der versicherten Person sowie durch die im Anspruch auf rechtliches Gehör (vgl. Art. 42 ATSG) enthaltenen Parteirechte auf Teilnahme am Verfahren und auf Einflussnahme auf den Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zess der Entscheidfindung. In diesem Sinne dient das rechtliche Gehör einerseits der Sachaufklärung, anderseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungsrecht beim Erlass eines Entscheides dar, der in die Rechtsstellung des Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelnen eingreift</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 120 V 357 E. 1a mit zahlreichen Hinweisen = RKUV 1995 Nr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 209 S. 27 f. E. 1a). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu gehört insbesondere das Recht des Betroffenen, sich vor Erlass eines solchen Entscheides zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen. Der Anspruch auf rechtliches Gehör umfasst als Mitwirkungsrecht somit alle Befugnisse, die einer Partei einzuräumen sind, damit sie in einem Verfahren ihren Standpunkt wirk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sam zur Geltung bringen kann (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 V 71 E. 4.1 mit Hinweisen auf </span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-I-279%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 135 I 279</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.3,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-II-286%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">135 II 286</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.1 und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-V-368%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">132 V 368</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Recht, angehört zu werden, ist formeller Natur. Die Verletzung des recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Gehörs führt ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Es kommt mit ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Worten nicht darauf an, ob die Anhörung im konkreten Fall für den Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gang der materi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">el</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Streitentscheidung von Bedeutung ist, das heisst die Behörde zu einer Änderung ihres Entscheides veranlasst wird oder nicht (BGE 132 V 387 E. 5.1; 127 V 431 E. 3d/aa).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von der Aufhebung des angefochtenen Verwaltungsaktes und der Rückweisung der Sache zu neuer Entscheidung unter Wahrung der Verfahrensrechte der betroffenen Partei kann ausnahmsweise abgesehen werden, wenn die Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittelinstanz in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht über uneingeschränkte Kognition verfügt und wenn die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem der Anhö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung gleichgestellten Interesse der Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 132 V 390 E. 5.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung gestützt auf ihre medizinischen Abklärungen im Wesentlichen auf den Standpunkt, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einjährige Wartezeit nach Art. 28 Abs. 1 lit. b </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG nich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t erfülle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, weil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am 8. September 2016 – und damit während des Wartejah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">res – wieder voll arbeitsfähig geworden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, und daher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf Invalidenversicherungsleistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 2 S. 1-2). Unter Bezugnahme auf die vom Beschwerdeführer im Vorbescheidverfahren erhobenen Einwände führ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te die Beschwerdegegnerin ergänzend aus, da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ss der Hausarzt Dr. med. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, den Beschwerdeführer schon vor Erlass der angefochtenen Verfügung zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf diese Einschätzung abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Vielmehr sei gestützt auf die neurologische Beurteilung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 8. September 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie erwähnt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer vollen Arbeitsfähigkeit auszugehen (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer lässt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">demgegenüber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Aufhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bung der Verfügung aus formellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und materiellen Gründen beantragen. Formell lässt er geltend machen, es widerspreche Praxis, Lehre und vor allem der unmissverständlichen bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu Art. 73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVV, dass ihm die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin mit Schreiben vom 6. April 2017 unter dem Titel „Keine Nachfrist möglich“ im Einwandverfahren keine Fristverlängerung gewährt habe (Urk. 1 S. 5). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Materiell lässt der Beschwerdeführer monieren, dass die Annahme der Beschwerdegegnerin, er sei seit dem 8. September 2016 in jeglicher Tätigkeit wieder voll arbeitsfähig, aus mehreren Gründen unhaltbar sei (Urk. 1 S. 5-7). Der Fall sei weiter abklärungsbedürftig. Dazu sei ein polydisziplinäres Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachten einzuholen (Urk. 1 S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 3. August 2017 (Urk. 7) stellte die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin den Antrag, im Sinne einer teilweisen Gutheissung sei die Angelegenheit zu weiteren Abklärungen zurückzuweisen (Urk. 7 S. 2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie räumte ein, dass beschwerdeweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Berichte eingereicht worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien, die bereits im Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren hätten berücksichtigt werden sollen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7 S. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer liess in der Folge mit Replik vom 1. September 2017 (Urk. 10) seine Anträge teilweise erneuern und primär um die Weiterführung des Verfahrens am angerufenen Gericht ersuchen, welches ein Gerichtsgutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten einzuholen und alsdann die gesetzlichen Leistungen zuzusprechen habe. Er liess im Wesentlichen die Auffassung vertreten, dass ein Untersuchungsmangel in einer Konstellation vorliege, in der das Gericht den Sachverhalt gemäss der Rechtsprechung (BGE 137 V 210 E. 4.4.1.4) selbständig abklären müsse (Urk. 10 S. 2). Falls das Gericht eine Rückweisung ins Auge fasse, sei die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Wesentlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anzuweisen, ein verwaltungsexternes Gutachten in die Wege zu leiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 10 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers lässt sich anhand der Aktenlage zusammenfassend wie folgt darstellen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 18. April 2016 stieg der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben bei der Arbeit eine Leiter hinunter und trat dabei auf einen Kessel, was zu einem Fehl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tritt und zur starken Verdrehung des Kreuzes führte. Es kam dabei aber nicht zu einem Sturz (Urk. 8/17/51; Urk. 8/20/2; vgl. Urk. 8/21/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 26. April 2016 fertigte Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Radiolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie, eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Magnetresonanztomographie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(MRI) der Lendenwirbelsäule (LWS) an (Urk. 8/20/8-9), die Hinweise auf eine Osteochondrose und eine Diskushernie L5/S1 mit möglicher Tangierung von S1 links lieferten (vgl. Urk. 8/20/1). Im Segment L5/S1 liege eine deutliche Osteochondrose mit mässigen Aktivierungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeichen vor. Bei einer zusätzlichen Diskusextrusion werde das linke Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">foramen deutlich eingeengt und der linke Recessus des Spinalkanals mässig eingeengt. Konsekutiv bestehe hier der Verdacht auf eine Kompression der Ner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">venwurzel L5 links sowie der Verdacht auf eine Irritation der Nervenwurzel S1 links (Urk. 8/20/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 15. Juli 2016 (Urk. 8/18) bestätigten die Ärzte der Wirbelsäu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenchirurgie- und Neurochirurgieabteilung der B.___ die Diagnose einer aktivierten Osteochondrose L5/S1 (Urk. 8/18/1). Unter dem Titel „neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischer Status“ hielten sie fest, der Beschwerdeführer zeige schmerzbedingt kein flüssiges Gangbild. Die lumbale Flexion und Extension sei schmerzbedingt ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschränkt. Es liege eine Druckdolenz über dem lumbosakralen Übergang ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lang der Prozessi spinosi vor. Die Lasèguezeichen seien negativ, jedoch habe der Test lumbale Schmerzen ausgelöst. Es sei ein starker Durchfederungsschmerz lumbosakral festzustellen (Urk. 8/18/1-2). Der Beschwerdeführer leide wohl am ehesten an einer aktivierten Osteochondrose L5/S1 nach einer ruckartigen Tor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionsbewegung, verursacht durch den Unfall am 18. April 2016. Zudem sei eine kleine Diskushernie mediolateral links im Segment L5/S1 ersichtlich, welche die S1-Wurzel links möglicherweise kompromittieren könnte. Er leide jedoch nicht primär an lumboradikulären Schmerzen, so dass von einem lumbospondyloge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Schmerz auszugehen sei. Im Anschluss werde daher zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken eine Fazettengelenksinfiltration L5/S1 beidseits verab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reicht (Urk. 8/18/2). Am 14. Juli 2016 führten die Ärzte der B.___ diese Fazettengelenksinfiltration L5/S1 beidseits unter Blutverdünnung (BV) durch (Urk. 8/18/2; Urk. 8/18/3). In zwei Wochen sollte dann über den Integ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rationserfolg berichtet werden (Urk. 8/20/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht des C.___ vom 8. September 2016 (Urk. 8/20/1-3; vgl. Urk. 8/22) erklärte Dr. med. D.___, Facharzt für Neurologie, die bisher durchgeführten Massnahmen einer Fazettengelenksinfiltration und auch der Physiotherapie hätten nicht zu einer Besserung geführt. Der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer nehme gegen die Schmerzen Analgetika ein (Urk. 8/20/1; vgl. Urk. 8/21/6). Der Neurologe erhob die Diagnose eines chronischen lumbovertebralen Schmerzsyndroms mit ausgeprägter Triggerpunkt-Problematik nach einem Bagatelltrauma (ohne Sturz), das am 18. April 2016 stattgefunden habe. Die Trigger-Problematik bestehe paravertebral-lumbal und mit Druckdolenz über dem Sakrum. Klinisch und elektrodiagnostisch hätten sich keine Hinweise für eine Nervenaffektion, insbesondere auch nicht für S1 links, gefunden. Es beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">he eine disproportionale Ausprägung von der Klinik zum Unfallmechanismus und zum klinischen und elektrodiagnostischen Befund. Dr. D.___ meinte weiter, er habe dem Beschwerdeführer mehrere Übungen zur Dehnung der lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">balen-paravertebralen Muskulatur vorgezeigt und ihn auf die gute Prognose in den nächsten Monaten hingewiesen. Zu diskutieren sei ferner eine schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">modulierende antidepressive medikamentöse Behandlung wie beispielsweise mit Saroten 25 mg (Urk. 8/20/1-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 24. Januar 2017 bestätigte der Hausarzt Dr. Z.___ (Urk. 8/21/6-9) die Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose eines chronischen Lumbovertebralsyndroms seit dem 18. April 2016. Seit dem Unfall leide der Beschwerdeführer anhaltend an Lumbalgien der ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prägten Art. Es bestehe eine stark eingeschränkte Beweglichkeit der LWS und der Beschwerdeführer klage über Schmerzen bei der Untersuchung. Es liege eine Ansatztendinose des Beckens beidseits vor. Es gebe aber keine radiologischen Zeichen (Urk. 8/21/7). Der Beschwerdeführer sei seit dem 18. April 2016 auf un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestimmte Zeit anhaltend in seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 8/21/7). Zurzeit sei keine Tätigkeit beruflicher Art möglich und mit der Wiederaufnahme einer beruflichen Tätigkeit sei eher nicht zu rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen (Urk. 8/21/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 20. Februar 2017 (Urk. 8/22) ging bei der Beschwerdegegnerin ein Bericht von Dr. D.___ ein, in dem er im Wesentlichen dasselbe wie am 8. September 2016 (Urk. 8/20/1-3) berichtete (vgl. Urk. 8/22/1-3). Ergänzend erwähnte er, dass aus neurologischer Sicht keine Einschränkungen als Gipser bestehen wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (Urk. 8/22/3). Die bisherige Tätigkeit sei somit aus seiner medizinischen Sicht noch zu 100 % zumutbar, ohne dass eine verminderte Leistungsfähigkeit bestehe (Urk. 8/22/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 23. Februar 2017 nahm der RAD-Arzt, Dr. med. E.___, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie, zu den Arztberichten Stellung (Urk. 8/31/4). Er hielt gestützt auf den Bericht von Dr. D.___ vom 20. Februar 2017 (Urk. 8/22) fest, dass keine Diagnose mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vorliege. Ausserdem konstatierte er gestützt auf den Bericht der B.___ vom 15. Juli 2016 (Urk. 8/18) und jenen von Dr. D.___ vom 20. Februar 2017 (Urk. 8/22), dass als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Lumbalgie bei aktivierter Osteochondrose L5/S1 nach LWS-Verdrehtrauma bestehe. Der Neurologe Dr. D.___ habe bei seiner Untersuchung eine erhebliche Diskrepanz zwischen Beschwerden und klini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schem Befund festgestellt. Beim Unfallmechanismus habe es sich um ein Baga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telltrauma gehandelt, das lediglich zu einer Distorsion der LWS geführt habe. Die Distorsion sei nun abgeheilt. Es sei gestützt auf den Bericht von Dr. D.___ vom 20. Februar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 8/22) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">festzustellen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Status quo ante erreicht sei, ohne dass eine Arbeitsunfähigkeit in der angestammten oder in einer angepassten Tätigkeit bestehe. Die im MRI festgestellten degenera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiven Veränderungen würden die Beschwerden nicht erklären. Die vom Hausarzt Dr. Z.___ attestierte Arbeitsunfähigkeit von 100 % sei nicht nachvollziehbar. Dr. D.___ und Dr. Z.___ würden den gleichen Sachverhalt unterschiedlich einschätzen. Die Einschätzung von Dr. D.___ sei durch Befunde untermauert und dadurch nachvollziehbar (Urk. 8/31/4). Insgesamt habe in jeder Tätigkeit vom 18. April bis am 7. September 2016 eine vorübergehende 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit bestanden, wobei die Arbeitsunfähigkeit seit dem 8.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> September 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gestützt auf den Bericht von Dr. D.___ vom 20. Februar 2017 (Urk. 8/22) 0 % betrage. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 3. März 2017 erliess die Beschwerdegegnerin den Vorbescheid und stellte die Verneinung des Anspruchs auf Invalidenversicherungsleistungen in Aussicht (Urk. 8/28). Obwohl der Beschwerdeführer dagegen Einwand erhoben und um Fristverlängerung zur Einreichung von Arztberichten im Bereich Rheumatologie ersucht hatte (Urk. 8/30), gewährte die Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 6. April 2017 (Urk. 8/32) keine Fristverlängerung. Mit Verfügung vom 11. Mai 2017 (Urk. 8/34 = Urk. 2) verneinte sie sodann den Anspruch auf Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsleistungen (Urk. 8/34/1). Mit der dagegen erhobenen Beschwerde (Urk. 1) reichte der Beschwerdeführer einerseits zwei Berichte vom 16. Februar (Urk. 3/3) und 10. April 2017 (Urk. 3/4) ein, die durch die behandelnde Rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologin Dr. med. F.___, Fachärztin für Rheumatologie und Physi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kalische Medizin und Rehabilitation, erstellt worden waren. Und andererseits legte er einen Austrittsbericht der G.___ vom 5. Mai 2017 (Urk. 3/5) bei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___ hatte den Beschwerdeführer am 15. Februar 2017 geröngt, eine weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">re MRI-Untersuchung mit Short-Tau-Inversion-Recovery (STIR)-Sequenzen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anlasst (Urk. 3/3 S. 1) und ihn letztlich zur stationären multimodalen Therapie der G.___ zugewiesen mit dem Hinweis auf eine Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verarbeitungsstörung (Urk. 3/4 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der G.___ hatte sich der Beschwerdeführer vom 18. April bis am 5. Mai 2017 aufgehalten (Urk. 3/5 S. 1). Die Ärzte der G.___ berichteten ebenfalls von einer chronifizierten Schmerzverarbeitungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung beziehungsweise einer möglichen somatoformen Schmerzstörung (Urk. 3/5 S. 2). Sie attestierten dem Beschwerdeführer während der Aufenthalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit und bis zum nächsten Termin der behandelnden Rheumatologin vom 9. Mai 2017 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (vgl. Urk. 3/5 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unbestritten ist zu Recht, dass die Aktenlage nicht ausreicht, um über den Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsanspruch zu befinden. Die Beschwerdegegnerin hat sich auf die Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme des RAD vom 23. Februar 2017 (Urk. 8/31/4) gestützt, in der dieser zum Schluss gekommen war, der Unfall habe nur eine Distorsion der LWS bewirkt, die im September 2016 wieder abgeheilt gewesen sei; eine Arbeitsunfähigkeit liege seither nicht mehr vor. Dabei stellte Dr. E.___ ausschliesslich auf den neurologischen Bericht von Dr. D.___ vom 20. Februar 2017 (Urk. 8/20/1-3) ab. Eine aktuelle rheumatologische Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit hingegen fehlt. Als rheumatologische Beurteilung liegt ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zig der Bericht der B.___ vom 15. Juli 2016 (Urk. 8/18) vor, in dem degenerative Veränderungen der Wirbelsäule festgestellt wurden, die Ärzte sich jedoch nicht zu den Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit äusserten. Gestützt auf die vorhandenen Akten lässt sich somit nicht beurteilen, ob die degenera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Veränderungen die Arbeitsfähigkeit einschränken, allein der Hinweis, die subjektiven Beschwerden korrelieren nicht mit den objektiven Befunden, lässt den Schluss auf eine 100%ige Arbeitsfähigkeit nicht zu. Damit erfüllt die RAD-Stellungnahme die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an einen beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten Bericht nicht (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 225</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), so dass nicht darauf abgestellt werden kann. Die übrigen Berichte (Urk. 8/21/6-9; Urk. 8/22) reichen auch nicht aus, um über den Leistungsanspruch zu befinden, zumal aufgrund der im Beschwerdeverfahren eingereichten Unterlagen (vgl. Urk. 3/5) auch eine psychiatrisch zu beurteilende somatoforme Schmerzstörung zur Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kussion steht. Weitere Abklärungen sind daher notwendig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Umstritten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bleibt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist oder ob das Gericht weitere Abklärungen selbständig zu machen hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Währendem die Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort eine teilweise Gutheissung im Sinne einer Rückweisung zu weiteren Abklärungen beantragt (Urk. 7), ersucht der Beschwerdeführer um eine Weiterführung des Verfahrens durch das angerufene Gericht (Urk. 10 S. 2). Er lässt im Wesentlichen geltend machen, dass das Gericht ein polydisziplinäres Gerichtsgutachten einzuholen habe, da ein Untersuchungsmangel vorliege, welcher vom Gericht nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung in BGE 137 V 210 E. 4.4.1.4 die Einholung eines Gerichtsgutachtens verlange (Urk. 10 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">holt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Regel ein Gerichtsgutachten ein, wenn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Rahmen der Beweiswürdigung zum Schluss kommt, ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereits erhobener medizinischer Sachverhalt müsse (insgesamt oder in wesentlichen Teilen) noch gutachterlich geklärt werden oder eine Administ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rativexpertise sei in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig. Eine Rückweisung an die IV-Stelle bleibt hingegen möglich, wenn es darum geht, zu einer bisher vollständig ungeklärten Frage ein Gutachten einzuholen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ebenso steht es dem Versicherungsgericht frei, eine Sache zurückzuweisen, wenn allein eine Klarstellung, Präzisierung oder Ergänzung von gutachterlichen Ausführun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen erforderlich ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_461/2017 vom 27. September 2017 E. 8.2 mit Hinweis auf </span><a href="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/expert/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=soz&amp;query_words=%22BGE+137+V+210+E.+4.4.1.4%22&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F139-V-99%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 99</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.1 und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><a href="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/expert/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=soz&amp;query_words=%22BGE+137+V+210+E.+4.4.1.4%22&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-V-210%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 210</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.4.1.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie vorne unter Erwägung 5.1 dargetan, wurde im Rahmen des Verwaltungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfahrens die rheumatologische Sachlage nicht ausreichend abgeklärt. Hinzu kommt, dass aus den im Beschwerdeverfahren eingereichten Berichten </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 3/3-5) hervorgeht, dass noch vor Erlass der angefochtenen Verfügung vom 11. Mai 2017 (Urk. 2) eine (chronifizierte) Schmerzverarbeitungsstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 3/4 S. 2; Urk. 3/5 S. 3) und eine somatoformen Schmerzstörung (Urk. 3/5 S. 3) zur Diskussion standen. Die Frage, welche dieser Diagnosen vorliegt, wur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de im Verwaltungsverfahren nicht geklärt, was rechtsprechungsgemäss eine Rückweisung nahelegt. Dies gilt umso mehr, als sich bei somatoformen Schmerzstörungen auch die Klärung der psychischen Situation aufdrängt, was im Verwaltungsverfahren ebenfalls nicht stattfand.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinzu kommt, dass d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zunächst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der Beschwerde zu Recht vorgebracht hat, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass es der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bundesgerichtlichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 V 71 E. 4.5) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu Art. 73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> widerspreche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wenn ihm die Beschwerdegegnerin keine Fristverlängerung im Einwandverfahren gewährt habe, und dass d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ieses Vorgehen eine Verletzung des rechtlichen Gehörs darstelle, welche die Rückwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Sache aus formellen Gründen rechtfertige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 1 S. 5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Da die Rückweisung nicht nur aufgrund der Gehörsverletzung möglich erscheint, son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern auch aufgrund der zuvor erwähnten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechung zur Einholung von Gerichtsgutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_461/2017 vom 27. September 2017 E. 8.2) naheliegt,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kann offen bleiben, ob die Verletzung des rechtlichen Gehörs ausnahmsweise geheilt werden könnte (vgl. BGE 132 V 390 E. 5.1 mit Hinweis). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somit ist sowohl aufgrund der Rechtsprechung zur Einholung von Gerichtsgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_461/2017 vom 27. September 2017 E. 8.2) als auch wegen der Gehörsverletzung eine Rückweisung angezeigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen des Antrags des Beschwerdeführers (Urk. 10 S. 2) ist die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin nicht anzuweisen, sie habe ein verwaltungsexternes Gutachten einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">holen. Die Beschwerdegegnerin hat zwar im Sinne der gesetzlichen Anforderun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen den Sachverhalt nunmehr vollständig abzuklären und insbesondere noch den rheumatologischen und psychischen Gesundheitszustand zu eruieren sowie ärztliche Einschätzungen der dadurch bedingten Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit zu ermitteln. Ob dazu ein verwaltungsexternes Gutachten notwendig sein wird, ist ihr zu überlassen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen ist mit Blick auf die in Betracht fallende somatoforme Schmerzstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung darauf hinzuweisen, dass sich bei Vorliegen dieser Diagnose recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechungsgemäss eine Fachärztin beziehungsweise ein Facharzt zu den Stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dardindikatoren gemäss BGE 141 V 281 E. 4.3.1 zu äussern hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ammenfassend ist die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in dem Sinne gutzuheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 11. Mai 2017 aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urückzuweisen ist, damit diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die richtige und vollstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dige Abklärung des Sachverhaltes unter Berücksichtigung der rheumatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und psychiatrischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegebenheiten durchführe und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">danach über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers neu befinde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legt. Die Kosten sind auf Fr. 500.-- anzusetzen. Da die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zu weiterer Abklärung und neuem Entscheid nach ständiger Rechtsprechung als vollständiges Obsiegen gilt (vgl. ZAK 1987 S. 268 f. E. 5 mit Hinweisen), sind die Kosten ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legen, </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt lic. iur. Patrick Lerch, machte mit Honorarnote vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> September 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einen Gesamtaufwand von 10 Stunden à Fr. 300.-- und Barauslagen von Fr. 66.30 geltend (Urk. 11). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Prozessentschädigung nach Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ist ohne Rücksicht auf den Streit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen festzusetzen. Der geltend gemachte Stundenaufwand erscheint unter Berücksichtigung dieser Grundsätze und mit Blick auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ähnlich gelagerte Fälle als angemessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gleiche gilt für die Bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auslagen. Indes beträgt der Stundenansatz nach der Praxis des Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgerichts lediglich Fr. 220.--, so dass eine Entschädigung von gesamthaft Fr. 2‘447.60 (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) resultiert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 11. Mai 2017 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">damit diese den Sachverhalt unter Berücksichtigung der rheumatologischen und psychiatrischen Gegebenheiten weiter abkläre und anschliessend über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers neu befinde.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 500</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2'447.60</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Patrick Lerch</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigSteudler</p></div> </div></body></html>