{"Signatur": "GR_KG_001", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "0000-00-00", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_001_PKG-2022-10_0000-00-00.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/PKG_2022_10_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609764433f0538a48118a59759a0107ef93170646eb46ae25e0fe97818db2ade9d362edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609764433f0538a48118a59759a0107ef93170646eb46ae25e0fe97818db2ade9d362edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=PKG_2022_10", "Checksum": "4a00e346df75b94c6971bc6b50ecc4c2"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["PKG 2022 10"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graub\u00fcnden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 2022 10"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 2022 10"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale 00.00.0000 PKG 2022 10"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graub\u00fcnden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Ein nach Unterzeichnung eines Unterhaltsvertrags geltend gemachter Willensmangel ist im Genehmigungsentscheid der KESB zu pr\u00fcfen. | Regeste:\\n- Ein Unterhaltsvertrag ist f\u00fcr das Kind so lange unverbindlich, bis er von der KESB genehmigt wird. F\u00fcr den Unterhaltsschuldner ist der Unterhaltsvertrag hingegen mit dessen Abschluss verbindlich, womit er vor Genehmigung durch die KESB davon grunds\u00e4tzlich nicht mehr zur\u00fccktreten kann (E. 4.1 ff.).\\n- Abgeschlossene Unterhaltsvertr\u00e4ge werden von der KESB materiell gepr\u00fcft. Umschreibung der inhaltlichen Genehmigungsvoraussetzungen (E. 5.2).\\n- Als familienrechtlicher Vertrag unterliegt eine Vereinbarung \u00fcber die Unterhaltspflicht den Irrtumsregeln von Art. 23 ff. OR. Vor Genehmigung durch die KESB erfolgt die Anfechtung durch selbst\u00e4ndige Feststellungsklage oder vorfrageweise im Aberkennungs- oder R\u00fcckforderungsprozess. Ein genehmigter Unterhaltsvertrag ist durch das gegen den Genehmigungsentscheid zul\u00e4ssige Rechtsmittel anzufechten (E. 5.3).\\n- Wird der KESB nach Unterzeichnung eines Unterhaltsvertrags ein Anfechtungsgrund mitgeteilt, hat diese die Berechtigung der Anfechtung vorfrageweise zu pr\u00fcfen und die Genehmigung zu verweigern, wenn sie die Berufung auf einen Willensmangel f\u00fcr berechtigt h\u00e4lt (E. 5.4).\\n- Unterl\u00e4sst die KESB es, die vorgebrachten Willensm\u00e4ngel im Genehmigungsentscheid zu pr\u00fcfen, so verletzt sie ihre Begr\u00fcndungspflicht nach Art. 29 Abs. 2 BV (E. 5.4).\\n- In casu Heilung des rechtlichen Geh\u00f6rs aufgrund der vollen Kognition der Berufungsinstanz (E. 5.5).\\x3Cbr\\x3E | Praxis Kantonsgericht"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "11.09.2025 23:53:27", "Checksum": "91b4a5b8ee3d49d39e227b389226b5ab"}