<h2>SubmittedText<h2><p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 21bis des Geschäftsverkehrsgesetzes reiche ich folgende Parlamentarische Initiative in der Form der allgemeinen Anregung ein:</p><p>Artikel 61 Absatz 3 des Bundesgesetzes vom 18. März 1994 (Stand 1. Juli 1995) sei im nachfolgenden Sinne neu zu formulieren und Artikel 61 sei durch einen Absatz 3bis zu ergänzen.</p><p>Art. 61</p><p>Abs. 3</p><p>Versicherte bis zum vollendeten 18. Altersjahr haben keine Prämien zu bezahlen. Für Versicherte, die das 25. Altersjahr noch nicht vollendet haben und in Ausbildung begriffen sind, hat der Versicherer eine tiefere Prämie als für ältere Versicherte (Erwachsene) festzusetzen.</p><p>Abs. 3bis</p><p>Der Bundesrat kann die Prämienermässigung festlegen.</p><p>Das KVG sei durch Artikel 66b zu ergänzen:</p><p>Art. 66b Bundesbeiträge für Kinder an die Versicherer</p><p>Abs. 1</p><p>Der Bund gewährt den Versicherern jährlich für jedes Kind und jeden in Ausbildung begriffenen Versicherten nach Artikel 61 Absatz 3 Pauschalbeträge, die gestützt auf die kantonalen Durchschnittsprämien für die obligatorische Krankenpflegeversicherung (inkl. Unfalldeckung) festgesetzt werden.</p><p>Abs. 2</p><p>Der Bundesrat regelt das Verfahren.</p>