<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.01138</span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Bachmann</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 14. März 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Ursula Reger-</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Wyttenbach</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">advokatur</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">rechtsanker</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1964 und ohne erlernten Beruf, meldete sich im Jahr 2004 unter Hinweis auf psychische Instabilität und Depressionen erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 11/3). Die Sozial-versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte Abklärungen in erwerb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher und medizinischer Hinsicht und sprach ihm mit Verfügung vom 17. Dezember 2004 eine halbe Invalidenrente (zuzüglich Kinderrenten) nach Massgabe eines ermittelten Invaliditätsgrades von 55 % zu (Urk. 11/20). In den Jahren 2006 und 2010 bestätigte die IV-Stelle den Anspruch auf die bisherige halbe Rente im Rahmen von amtlichen Revisionsverfahren (Mitteilungen vom 21. November 2006 [Urk. 11/28] und vom 4. Februar 2010 [Urk. 11/67]). Ende 2010 leitete sie ein weiteres Revisionsverfahren in die Wege (Urk. 11/77 ff.) und veranlasste eine polydisziplinäre Begutachtung des Versicherten bei der Medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Abklärungsstelle X.___ (Urk. 11/87). Gestützt auf das entsprechende Gutachten vom 12. Juli 2012 (Urk. 11/97) hob die IV-Stelle nach Durchführung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die bisher ausgerichtete halbe Rente mit Verfügung vom 17. Juli 2013 gestützt auf einen neu errechneten Invaliditätsgrad von 20 % auf das Ende des der Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung folgenden Monats auf (Urk. 11/117). Diese Verfügung blieb unange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gesuch vom 2. Mai 2017 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf verschiedene gesundheitliche Probleme erneut zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Urk. 11/123). Auf Aufforderung der IV-Stelle hin (Urk. 11/125) liess er einen ärztlichen Bericht von Dr. med. Z.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 26. Mai 2017 zu den Akten reichen (Urk. 11/126). Nachdem die Verwaltung mit Vorbescheid vom 7. Juni 2017 das Nichteintreten auf das neue Leistungsbegehren in Aussicht gestellt hatte (Urk. 11/128), reichte auch der behandelnde Hausarzt Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, am 7. Juni 2017 ein Schreiben ins Recht (Urk. 11/132). Mit Verfügung vom 18. September 2017 trat die IV-Stelle da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raufhin auf das neue Leistungsbegehren nicht ein (Urk. 11/137 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwältin Ursula Reger-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wyttenbach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Eingabe vom 19. Oktober 2017 Beschwerde und beantragte, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung vom 18. September 2017 in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten sei, auf das Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesuch einzutreten und den Anspruch des Beschwerdeführers auf Leistungen aus IVG materiell zu prüfen; unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin. Gleichzeitig liess er um Gewährung der unentgeltli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Rechtsvertretung in der Person der unterzeichnenden Rechtsanwältin ersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle stellte mit Vernehmlassung vom 27. November 2017 Antrag auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 10), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 28. November 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 12)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span id="XX001"></span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span id="XX105"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s sich der Grad der Invalidität </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG vorzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span id="XX091"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Frage des Bedeutungsgehalts des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 2 und 3 IVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat das Bundesgericht in BGE 130 V 64 E. 5.2.5 festgehalten, dass die versicherte Person mit dem Revi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgesuch oder der Neuanmeldung die massgebliche Tatsachenänderung glaubhaft machen muss, ihr mithin ausnahmsweise eine Beweisführungslast zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommt. Tritt die Verwaltung auf das erneute Leistungsbegehren ein, hat sie demgegenüber gestützt auf den Untersuchungsgrundsatz von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen (Art. 43 ATSG, Art. 57 IVG in Verbindung mit Art. 69 ff. IVV; SVR 2006 IV Nr. 10 S. 39 E. 4.1 [I 457/04]; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. auch BGE 117 V 198 E. 3a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.3</span><span> </span><span id="XX106"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 in Verbindung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 2 IVV </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">soll verhindert werden, dass sich die Verwaltung nach vorangegangener rechtskräftiger Leistungsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">igerung immer wieder mit gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lautenden und nicht näher begründeten, das heisst keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Gesuchen befassen muss (BGE 109 V 108 E. 2a, 264 E. 3). Hingegen kann diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eintretensvorschrift</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht dahingehend ausgelegt werden, dass die glaubhaft zu machende Ände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung gerade jenes Anspruchselement betreffen muss, welches die Verwaltung der früheren rechtskräftigen Leistungsabweisung zugrunde legte. Vielmehr muss es genügen, wenn die versicherte Person zumindest die Änderung eines Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhalts aus dem gesamten für die Rentenberechtigung erheblichen Tatsachen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spektrum glaubwürdig dartut. Trifft dies zu, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das neue Leistungsbegehren einzutreten und es in tatsächlicher (wie selbstver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständlich auch in rechtlicher) Hinsicht allseitig zu prüfen (BGE 117 V 198 E. 3a und E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E. 2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden; die Tatsachenänderung muss also nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Grad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b) erstellt sein. Es genügt, dass für das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorhanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sein des geltend gemachten rechtserheblichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhaltspunkte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen. Erheblich ist eine Sachverhaltsänderung, wenn ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen werden kann, der Anspruch auf eine Invalidenrente (oder deren Erhö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hung) sei begründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen sollten (Urteil des Bundesgerichts 9C_523/2014 vom 19. November 2014 E. 2 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle begründete die angefochtene Verfügung damit, dass keine wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Änderung der beruflichen oder medizinischen Situation feststellbar sei. Namentlich bringe der medizinische Bericht von Dr. A.___ vom 7. Juni 2017 keine neuen Tatsachen hervor (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber lässt der Versicherte zur Hauptsache geltend machen, dass neu ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cervikoradikuläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Syndrom an der Halswirbelsäule vorliege. Diese Tatsache stelle eine gesundheitliche Verschlechterung dar, welche sich nach Durchfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der entsprechenden Abklärungen durchaus als erheblich und rentenrele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vant erweisen könne. Dies insbesondere angesichts der Tatsache, dass die Beschwerdegegnerin im Zeitpunkt der Einstellung der Invalidenrente von einem Invaliditätsgrad von 20 % ausgegangen sei (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer eine – seit der letzten, mittels Verfügung vom 17. Juli 2013 (Urk. 11/117) abgeschlossenen - um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassenden Anspruchsprüfung eingetretene gesundheitliche Verschlechterung glaubhaft gemacht hat. Dabei ist in Bezug auf den vom Beschwerdeführer erst im vorliegenden Beschwerdeverfahren eingereichten Bericht des Medizinisch Radiologischen Instituts vom 11. Mai 2015 (betreffend ein MRI der HWS; Urk. 3) zu bemerken, dass dieser für die in Frage stehende Neuanmeldung unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtet zu bleiben hat. Denn rechtsprechungsgemäss ist – wie die Verwaltung in ihrer Vernehmlassung zu Recht geltend macht (Urk. 10 Ziff. 3) - für die be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeweise Überprüfung einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nichteintretensverfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Sachverhalt massgeblich, wie er sich der Verwaltung bot, mithin die Aktenlage bei Erlass dieser Verfügung (Urteile des Bundesgerichts 8C_244/2016 vom 21. Juni 2016 E. 2.1 und 8C_573/2016 vom 5. Dezember 2016 E. 5, je mit Hinweis auf BGE 130 V 64 E. 5.2.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vergleichsbasis im vorliegenden Neuanmeldeverfahren bildet die in Rechtskraft erwachsene rentenaufhebende Verfügung vom 17. Juli 2013 (Urk. 11/117). Dieser lagen die Erkenntnisse zugrunde, wie sie sich aus dem polydisziplinären Gutachten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 12. Juli 2012 (Urk. 11/97) ergeben hatten und in wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chem die verantwortlich zeichnenden Ärzte die folgenden Diagnosen mit Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fluss auf die Arbeitsfähigkeit gestellt hatten (S. 17):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Residualzustand einer posttraumatischen Belastungsstörung (ICD-10 F43.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2. Impulskontrollstörung (ICD-10 F60.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellten sie die folgenden Diagno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen (S. 17):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. Unspezifisches Schultergürtelschmerzsyndrom rechts (ICD-10 M75.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">im Rahmen einer betonten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Schulterprotraktion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> bei thorakaler Hyperkyphose und reaktiven </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Myogelosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> der Trapezius- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Supra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">spinatusmuskulatur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> beidseits, rechts betont</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">funktionell keine Hinweise für eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Rotatoren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">manschetten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> oder eine Bursitis im Sinne eines chronischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">akromialen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Impingementsyndroms</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2. Anamnestisch intermittierende, ätiologisch nicht klassifizierbare lateral betonte Kniegelenkbeschwerden rechts unter Belastung (treppab gehen) (ICD-10 M25.5)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuell klinischer Status Kniegelenk rechts völlig unauffällig</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit gaben sie zusammenfassend an, dass der Versicherte für eine körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit zu 80 % arbeits- und leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei, und diese Arbeitsfähigkeit in einem ganztägigen Pensum ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wertbar sei (Urk. 11/97 S. 20).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zuge der Neuanmeldung reichte der Versicherte die folgenden ärztlichen Berichte ein:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 26. Mai 2017 diagnostizierte Dr. Z.___ leichtgradige de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pressive Episoden (ICD-10 F33.00), eine undifferenzierte somatoforme Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung (ICD-10 F45.0) sowie einen Status nach einer posttraumatischen Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsstörung. Sie gab im Wesentlichen an, der Gesundheitszustand des Patien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten habe sich seit Juli 2013 verschlechtert. Er leide an Kopf- und Armschmerzen rechts, die ihn nervös machten und ihm den Schlaf raubten. Dazu sei der Patient sturzgefährdet, die Schmerzen und Stürze wirkten sich auf die Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit negativ aus. Der Patient berichte auch über Kopfschmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen und Merkfähigkeitsstörungen und beklage Lustlosigkeit und Antriebs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwäche (Urk. 11/126).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hausarzt Dr. med. A.___ führte in seinem Schreiben vom 7. Juni 2017 an die IV-Stelle aus, der Gesundheitszustand habe sich tendenziell verschlechtert. Zwar begründeten die internistischen Diagnosen Bluthochdruck und Diabetes keine Arbeitsunfähigkeit, da sie in einem behandelbaren Stadium seien. Neu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dazu ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei jedoch 2015 ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cervikoradikuläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Syndrom an der Halswirbel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">säule, welches zu Schmerzen im rechten Arm führe. Diese hätten sich unter Therapie gebessert, schränkten die Leistungsfähigkeit des Patienten jedoch weiter erheblich ein. Die kombinierte Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischer Diagnose und dem Schmerzproblem belaufe sich auf über 50 %. Allerdings könne das genaue Ausmass durch ihn (Dr. A.___) nicht pauschal benannt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den, sondern hänge von der zur Diskussion stehenden Tätigkeit ab (Urk. 11/132).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im polydisziplinären Gutachten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 12. Juli 2012 wurden in somati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher Hinsicht (in Bezug auf den Bewegungsapparat) lediglich Diagnosen betref</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fend die Schultern und das rechte Knie gestellt. Diese Diagnosen wurden zudem als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bezeichnet. Über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cervikoradikuläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerden hatte der Versicherte anlässlich der rheumatolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Untersuchung beim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hingegen nicht geklagt und die segmentale Wirbel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">säulenprüfung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an der Halswirbelsäule ergab damals keine objektivier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">baren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dysfunktionen (Urk. 11/97 S. 1). Entgegen der Auffassung der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin stellt das von Dr. A.___ in seinem Bericht vom 7. Juni 2017 nun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehr angeführte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cervikoradikuläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sydnrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mithin klar eine neue Diagnose dar, und es bestehen jedenfalls gewisse Anhaltspunkte dafür, dass eine Ände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung des medizinischen Sachverhaltes und eine damit einhergehende Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten sein könnte. Daran ändert auch nichts, dass die Problematik bereits im Jahr 2015 zutage trat und sich die Beschwerden gemäss Angaben von Dr. A.___ unter Therapie gebessert haben. So geht Dr. A.___ trotz Verbesserung nach wie vor von einer erheblichen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Leistungsfähigkeit aus. Damit kann die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cervikoradikuläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Problematik – zumal gegenteilige Einschätzungen nicht vorliegen - jedenfalls nicht allein mit dem Hinweis auf die fehlende Nachvollziehbarkeit der ärztlichen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung als im vorliegenden Zusammenhang </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unbehelflich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> qualifiziert werden. Zu beachten ist, dass das im Rahmen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eintretensfrage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anwendbare abgemil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derte Beweismass relativ niederschwellige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein</span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tretensvorgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> setzt (vgl. E. 1.2.4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bestehen aber mit Blick auf die neu hinzugetretene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cervikoradikuläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Problema</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tik allein schon in somatischer Hinsicht ohne Weiteres gewisse Anhaltspunkte für eine wesentliche Veränderung des medizinischen Sachverhalts seit der letz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten umfassenden Leistungsprüfung, hätte die Verwaltung auf das Gesuch eintre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten und dieses materiell prüfen müssen. Nicht näher geprüft zu werden braucht unter diesen Umständen, ob gestützt auf die Angaben von Dr. Z.___ auch in psychiatrischer Hinsicht Anhaltspunkte für eine Verschlechterung der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Situation gegeben sind. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist die Beschwerdegegnerin zu Unrecht nicht auf die Neuan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meldung des Beschwerdeführers eingetreten. Die Beschwerde ist daher gutzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heissen, die angefochtene Verfügung vom 18. September 2017 aufzuheben und die Sache zur materiellen Beurteilung des Leistungsanspruchs an die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin zurückzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer eine angemessene Prozessentschädigung zu bezahlen, welche in Anwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung von Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g ATSG, namentlich unter Berücksichtigung der Bedeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 1'500.-- (inklu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird das Gesuch um Gewährung der unent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geltlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsverbeiständung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für das vorliegende Verfahren gegenstandslos.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 18. September 2017 aufgehoben und es wird die Beschwerdegegnerin verpflichtet, auf die Neuan</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">meldung einzutreten und diese materiell zu prüfen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozess</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">entschädigung von Fr.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> 1’500</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Ursula Reger-</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Wyttenbach</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>GräubBachmann</p><p></p></div> </div></body></html>