Motion du Conseil national. Contribution allouée 420 8 juin 1993 été procédé aux interrogations, le texte intégral des questions posées, la proportion des personnes n'ayant pas répondu à chacune des questions, et la méthode utilisée pour déduire du sondage les résultats de caractère indirect Mais il y a des sanctions. Or, en Suisse, le problème des sanctions serait ex- trêmement difficile à résoudre sans changer complètement notre système, y compris sur le plan constitutionnel, notam- ment dans le domaine de la liberté d'expression et de la liberté de presse. Pour conclure, le Conseil fédéral estime que le moment n'est pas venu d'intervenir au niveau législatif. En effet, tant que l'on n'aura pas prouvé et explicité le lien de cause à effet qui peut exister entre la publication de résultats de sondages et l'issue des scrutins, il faudrait éviter de modifier le processus démo- cratique de formation de l'opinion publique par de nouvelles prescriptions fédérales, ceci d'autant plus que les agences qui réalisent des sondages se sont entendues pour ne pas publier de résultats pendant la semaine qui précède une votation, et respectent ainsi de plein gré un temps de répit En outre, ce gentleman's agreement auquel vous faisiez allu- sion donne quand même un cadre éthique d'une qualité que nous estimons suffisant pour que la nécessité d'une législa- tion supplémentaire ne paraisse pas imperative. Büttiker: Ich möchte Herrn Bundeskanzler Couchepin für die Antwort danken. Wir sind uns wohl einig: Der Meinungsbil- dungsprozess ist in der direkten Demokratie zu wichtig, als dass er manipuliert werden dürfte. Es geht darum, die seriö- sen Meinungsumfragen weiterhin zu ermöglichen. Unseriöse Meinungsumfragen, die den Anforderungen nicht genügen, müssen vor allem im Abstimmungskampf verhindert werden. Es geht auch darum, eine gewisse Sperrfrist, eine gewisse Schonzeit vor dem Abstimmungstermin einzuhalten. Diese ist mit der brieflichen Stimmabgabe zu koordinieren. Zehn Tage reichen nicht aus. Es besteht da ein Handlungsbedarf. Das hat der Bundesrat seit längerer Zeit zugegeben. Er hat auch Ver- sprechungen abgegeben, etwas zu unternehmen. Ich hoffe aufgrund dieses Gentleman's Agreements, dass nun wirklich etwas passiert, auch im Interesse unserer direkten De- mokratie. Ich befürchte allerdings, dass dies nicht durchge- setzt wird. Das ist bei dieser Ausgangslage die Gefahr. Ich bin von der Antwort teilweise befriedigt #ST# 92.3435 Motion des Nationalrates (Schmid Peter) Vprsorgeentschädigung für Parlamentsmitglieder Motion du Conseil national (Schmid Peter) Contribution allouée aux parlementaires au titre de la prévoyance Wortlaut der Motion vom 18. Dezember 1992 Das Büro wird beauftragt, die Vorsorgeentschädigung ge- mäss Artikel 7 des Bundesbeschlusses zum Entschädigungs- gesetz so anzuheben, dass den Mitgliedern des Parlaments vergleichbare Leistungen ausgerichtet werden, wie dies jede in einem Arbeitsverhältnis stehende Person beanspruchen kann. Ein entsprechender Vorschlag ist dem Rat möglichst bald zu unterbreiten. Texte de la motion du 18 décembre 1992 Le Bureau est chargé de relever la contribution au titre de la prévoyance fixée à l'article 7 de l'arrêté fédéral relatif à la loi sur les indemnités parlementaires, afin que les députés bénéfi- cient de prestations comparables à celles auxquelles peut pré- tendre toute personne liée par des rapports de service. Il sou- mettra au conseil, dans les délais les plus brefs, une proposi- tion à ce sujet Küchler, Berichterstatter: Der Nationalrat hat am 18. Dezem- ber 1992 auf Antrag seines Büros der Motion Schmid Peter zu- gestimmt Die Motion, die Sie gestern schriftlich ausgeteilt erhalten haben, verlangt, dass die Vorsorgeentschädigung der Mitglieder der Bundesversammlung von gegenwärtig 2500 Franken erhöht wird. Aus der Begründung des Motionärs geht hervor, dass den Ratsmitgliedern Leistungen ausgerichtet werden sollen, die mit denen von Arbeitnehmern vergleichbar wären. Der Motio- när beanstandet vor allem, dass Ratsmitglieder, die infolge des Parlamentsmandates auf Berufstätigkeiten verzichten oder diese reduzieren müssen, auch den entsprechenden Ar- beitgeberbeitrag selbst übernehmen müssen. Das Büro des Ständerates hat sich an seiner Sitzung vom 14. Mai 1993 mit der Motion des Nationalrates befasst Es be- antragt Ihnen, die Motion sei zu unterstützen; dies vor allem ausfolgenden Erwägungen: 1. Das Büro teilt die Auffassung des Nationalrates, dass nach der Ablehnung des Entschädigungs- und Infrastrukturgeset- zes in der Volksabstimmung vom 27. September 1992 geprüft werden soll, ob einzelne Teile der damaligen Vorlage separat wiederaufgenommen werden sollen. Namentlich die bessere Vorsorgeentschädigung stand im Abstimmungskampf über- haupt nicht zur Diskussion bzw. war in keiner Art und Weise umstritten. 2. Das Büro des Nationalrates wird ohnehin an seiner zweitägi- gen Sitzung im kommenden August verschiedene im Natio- nalrat eingereichte Vorstösse zur ganzen Entschädigungs- frage behandeln. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die parlamentarische Initiative Stucky betreffend Neuordnung der Bezüge der Mitglieder der eidgenössischen Räte oder an die hängige Motion Zisyadis betreffend Aenderung des Ent- schädigungsgesetzes. Das Büro des Nationalrates wird ent- sprechende Vorschläge erarbeiten. Dazu sollten auch Vor- schläge zu einer besseren Vorsorgeentschädigung gehören. Wir beantragen Ihnen einstimmig, zu ermöglichen, dass sich das nationalrätliche Büro dieser Sache annehmen kann, nach- dem es sich bereit erklärt hat, dies in absehbarer Zeit zu tun, und bitten Sie also, die Motion zu überweisen. Ueberwiesen - Transmis Schluss der Sitzung um 12.00 Uhr La séance est levée à 12 h 00Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Motion des Nationalrates (Schmid Peter) Vorsorgeentschädigung für Parlamentsmitglieder Motion du Conseil national (Schmid Peter) Contribution allouée aux parlementaires au titre de la prévoyance In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1993 Année Anno Band III Volume Volume Session Sommersession Session Session d'été Sessione Sessione estiva Rat Ständerat Conseil Conseil des Etats Consiglio Consiglio degli Stati Sitzung 06 Séance Seduta Geschäftsnummer 92.3435 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 08.06.1993 - 08:00 Date Data Seite 420-420 Page Pagina Ref. No 20 023 049 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.