<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2018.00084</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 2. Juli 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">advokatur</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">rechtsanker</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___, geboren 1973, absolvierte eine Ausbildung zur Betriebs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">öko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nomin HWV (vgl. Urk. 11/26 S. 2) und arbeitete seit 1. Juli 2008 als Controllerin (Urk. 11/3 Ziff. 3), als am 7. August 2009 die Meldung zur Früh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfassung erfolgte (Urk. 11/3). Nachdem sich die Versicherte anschliessend nicht mehr bei der Sozi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">alversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, gemeldet hatte, schloss diese mit Schreiben vom 1. Oktober 2009 die Früherfassung ab (Urk. 11/6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 1. Mai 2012 bis 31. Oktober 2014 arbeitete die Versicherte als Klinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mana</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerin beim Y.___ (Urk. 11/14 Ziff. 1, 2.1 und 2.7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8). Am 24. Dezember 2014 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf eine Depression bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 11/7 Ziff. 6.2). Die IV-Stelle tätigte in der Folge erwerbliche (Urk. 11/14-15) sowie medizinische Abklärungen (Urk. 11/16, Urk. 11/19, Urk. 11/73) und zog die Akten der Krankentaggeldversicherung bei (Urk. 11/13, Urk. 11/67). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 2. Juli 2015 gewährte die IV-Stelle Beratung und Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stützung in Form eines Job Coaching mit Unterstützung bei der Stellensuche vom 30. Juni bis 29. Dezember 2015 (Urk. 11/24) und übernahm in der Folge die Kosten für eine Laufbahnberatung im Zeitraum vom 14. September 2015 bis 13. März 2016 (vgl. Mitteilung vom 15. September 2015, Urk. 11/28). Mit Schrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben vom 21. Oktober 2015 bewilligte die IV-Stelle sodann ein Arbeitstraining vom 2. November 2015 bis 27. Mai 2016 und verlängerte gleichzeitig das Job Coaching für die Dauer des Arbeitstrainings (Urk. 11/29). Am 25. Februar 2016 sprach die IV-Stelle der Versicherten fünfzehn zusätzliche Job Coaching Stunden zu (Urk. 11/43) und bewilligte mit Schreiben vom 17. August 2016 einen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versuch vom 5. September 2016 bis 4. März 2017 sowie weitere Unterstützung durch das Job Coaching (Urk. 11/51), wobei diese Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen per 6. Januar 2017 frühzeitig beendet wurden (Urk. 11/63). Mit Beschluss vom 22. Februar 2017 errichtete die Kindes- und Erwachsenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schutz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behörde Bezirk </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Beistandschaft gemäss Art. 394 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 395 Abs. 1 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB; Urk. 11/69).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 11/76-77, Urk. 11/79, Urk. 11/82), in dessen Rahmen weitere medizinische Berichte eingereicht wurden (Urk. 11/81), verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1. Dezember 2017 einen Rentenanspruch der Versicherten (Urk. 11/84 = Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen die Verfügung vom 1. Dezember 2017 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 22. Januar 2018 Beschwerde und beantragte die Rückweisung der Sache zur wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teren Abklärung an die Beschwerdegegnerin (Urk. 1 S. 2 Ziff. 2). Mit Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">antwort vom 1. März 2018 schloss diese auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 10), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 31. Mai 2018 mitge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilt wurde. Gleichzeitig wurden antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2) die unentgeltli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt (Urk. 13).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetztes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu erzielen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychiatrische, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 2.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine fachärztlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einwandfrei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547 E. 5.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span></p><p><span> </span><span>Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indika</span><span>toren, </span><span>die es </span><span> unter Berücksichtigung leistungshindernder </span><span>äusserer</span><span> Belastungs</span><span>faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) anderer</span><span>seits </span><span> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span>schätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesge</span><span>richts 9C_590/2017 vom 1</span><span>5. </span><span>Februar 2018 E. 5.1).</span><span> </span><span>Die Anerkennung eines renten</span><span>begründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span>wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrund</span><span>lage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchs</span><span>frei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachge</span><span>wiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. zur Publikation in der Amtlichen Sammlung bestimmtes Urteil des Bundes</span><span>gerichts 8C_409/2017 vom 2</span><span>1. </span><span>März 2018 E. 4.3). </span></p><p><span> </span><span>Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3) </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">gleichmässige Einschränkung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Aktivitätenniveaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> in allen vergleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 7.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besonders</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Gemäss stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ungenügenden Abklärungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch den Versicherungsträger holt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdeinstanz im Regelfall ein Gerichtsgutachten ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn sie einen (im Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waltungsverfahren anderweitig erhobenen) medizinischen Sachverhalt über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haupt für gutachtlich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine Administrativ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">expertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist. Die betref</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fende Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erhebung erfolgt alsdann vor der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anschliessend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> reformatorisch entscheidenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeinstanz selber statt über eine Rückweisung an die Verwaltung. E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ine Rückweisung an den Versicherungsträger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bleibt hingegen möglich, wenn sie allein in der notwendigen Erhebung einer bisher vollständig ungeklärten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Frage begründet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bleibt es dem kantonalen Gericht (unter dem Aspekt der Verfahrensgarantien) unbenommen, eine Sache zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen, wenn lediglich eine Klarstellung, Präzisierung oder Ergänzung von gutachtlichen Ausführungen erforderlich ist (B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 210</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_815/2012 vom 21. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> publi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziert in SVR 1/2014 UV Nr. 2 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung vom 1. Dezember 2017 (Urk. 2) führte die Beschwerdegegnerin aus, die Beschwerdeführerin habe nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diverser Massnahmen zuletzt einen Arbeitsversuch starten können. Im November 2016 habe sich ihr Gesundheitszustand jedoch verschlechtert (S. 1). Per Ende Januar 2017 seien die Eingliederungsmassnahmen beendet worden. Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin habe mitgeteilt, dass sie ihren Fokus auf andere Themen als die beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Eingliederung legen wolle und daher den Abschluss dieser Massnahmen wünsche. Gemäss medizinischer Einschätzung seien die gestellten Diagnosen nicht nachvollziehbar belegt und das reduzierte Pensum sei nicht auf eine krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsbedingte Einschränkung zurückzuführen. Vielmehr würden Faktoren des sozialen Umfelds wie beispielsweise die Kindererziehung eine entscheidende Rolle spielen. Aufgrund dieser Tatsachen läge keine gesundheitliche Einschränkung vor, welche die Beschwerdeführerin längerdauernd in ihrer Arbeitsfähigkeit ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränke, und es bestehe daher kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin geltend, die Frage einer psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Erkrankung sowie einer sich daraus ergebenden Arbeitsunfähigkeit seien trotz Hinweisen unbeantwortet gelassen worden (Urk. 1 S. 4 Ziff. 4). Sie sei vom 9. Oktober bis 11. November 2014 sowie vom 2. bis 23. Dezember 2014 im Z.___ hospitalisiert gewesen, wobei eine Anpassungsstörung mit Depression sowie der Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert worden seien (S. 4 Ziff. 5). Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. A.___ habe eine vorüber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehende psychotische Störung, eine posttraumatische Belastungsstörung sowie eine Anpassungsstörung diagnostiziert (S. 4 f. Ziff. 6). Die Ärzte der B.___ hätten eine rezidivierende depressive Störung, einen Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsstörung sowie akzentuierte Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züge diagnostiziert und auf diverse stationäre Behandlungen in den Jahren 1999, 2003 sowie 2014 hingewiesen (S. 5 Ziff. 7). Der Abschluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht von Frau C.___ sodann enthalte Hinweise auf eine gesundheitliche Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung im Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 (S. 5 Ziff. 9). Angesichts all dieser Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führungen der Fachmediziner sowie des Hinweises auf eine krankheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingte Ursache des Abbruchs der Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungsmassnahme sei die Beurteilung durch den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin absolut nicht nachvollziehbar (S. 6 Ziff. 11). Der behandelnde Psychiater Dr. D.___ habe detaillierte Ausführungen zur Krankheitsanamnese und den gestellten Diagnosen gemacht und auch den Zusammenhang zwischen der psychischen Erkrankung und dem Abbruch der beruflichen Massnahme nachvollziehbar erklärt (S. 6 Ziff. 12). Angesichts dieser Aktenlage bestehe Klärungsbedarf, was gemäss Bundesgerichtspraxis zur Einho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung eines psychiatrischen Gutachtens verpflichte (S. 6 Ziff. 13). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist damit, ob die Beschwerdegegnerin den medizinischen Sachverhalt genügend abgeklärt hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 9. Oktober bis 11. November 2014 sowie vom 2. bis 23. Dezember 2014 war die Beschwerdeführerin im Z.___ hospitalisiert. In ihrem Bericht vom 30. Dezember 2014 (Urk. 11/13/7-8) nannten die Ärzte folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörungen, aktuell mit Depression (ICD-10 F43.2; Hauptdiag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nose bei Eintritt)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1; Neben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diagnose bei Eintritt)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin sei in das multimodale Therapiekonzept, bestehend aus Ergo-, Bewegungs- und Kunsttherapie, eingegliedert worden und habe sehr davon profitiert. Weiter bestehe seit Oktober 2014 eine psychopharmakologische Thera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie und es seien regelmässige ressourcenaktivierende sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychoedukativ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> orientierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">supportive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einzelgespräche geführt worden (S. 2 ad 4). Unter der Behandlung habe sich das psychische Zustandsbild deutlich gebessert. Belastungsurlaube seien wiederholt problemlos bewältigt worden. Die admi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiven Angelegenheiten seien geordnet und aufgegleist, was zu einer deutli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Entlastung der Beschwerdeführerin geführt habe (S. 2 ad 5). Unter stationä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Bedingungen sei die Beschwerdeführerin freundlich im Umgang und kontakt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">freudig, berichte aber, dass sie Freunden gegenüber zuletzt misstrauisch gewesen sei und sich sozial leicht zurückgezogen habe (S. 2 ad 6). Bis 4. Januar 2015 sei die Beschwerdeführerin vollständig arbeitsunfähig (S. 2 ad 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die frühere Psychiaterin med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte in ihrem Bericht vom 4. Februar 2015 folgende Diagno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen (Urk. 11/16 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">akute polymorphe psychotische Störung ohne Symptome einer Schizo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">phrenie (ICD-10 F23.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörungen (ICD-10 F43.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin sei im Jahr 1999 in einer Klinik in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">P.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, im Jahr 2003 in einer Klinik in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Q.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie zweimal im Jahr 2014 im Z.___ stationär behandelt worden (Ziff. 1.3). Seit dem 12. Januar 2015 finde im Rahmen einer tagesklinischen Behandlung einmal wöchentlich eine ambu</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lante Gesprächstherapie sowie eine medikamentöse Therapie statt (Ziff. 1.5). Vom 16. September 2013 bis 28. Februar 2014 sei die Beschwerdeführerin vollständig arbeitsunfähig gewesen, danach sei sie freigestellt worden. Zur Tagesstruktu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rierung sei eine Tätigkeit im Umfang von vier bis zehn Stunden pro Woche mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich (Ziff. 1.6). Der Aufenthalt in der Tagesklinik diene bereits als Vorbereitung für eine Reintegration (Ziff. 1.8). Aktuell könne nicht mit einer Wiederaufnahme einer beruflichen Tätigkeit gerechnet werden (Ziff. 1.9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einem Zwischenbericht vom 12. März 2015 (Urk. 11/19/8-10) diagnostizierte Dr. med. F.___, Oberarzt, B.___, Zentrum für Soziale Psychiatrie, G.___, eine rezi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierende depressive Störung, aktuell leicht- bis mittelgradige Episode, sowie den Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsstörung. Aufgrund von interper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonellen Schwierigkeiten seit der frühen Jugend sei differenzial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnostisch eine Persönlichkeitsstörung zu diskutieren. In der Vergangenheit seien mehrfach auch Phasen mit «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychosenahen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">» Symptomen aufgetreten (Ziff. 1). Aktuell laufe eine Abklärung bezüglich einer komorbiden Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">akzentuierung beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise -störung (Ziff. 3). Die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin sei viermal in der Woche für jeweils einen halben Tag in Behandlung und nehme unter anderem an der Kunst- und Ergotherapie sowie am Gruppen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">training Soziale Kompetenz teil (Ziff. 4). Sie nehme regelmässig und motiviert an den Therapien teil und profitiere insbesondere von der Struktur der Tagesklinik. Es sei zu einer gewissen Verbes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serung gekommen, sodass nun begonnen werde, den Wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einstieg in die Arbeit zu thematisieren (Ziff. 5). Seit dem 12. Januar 2015 sei die Beschwerdeführerin vollständig arbeitsunfähig (Ziff. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 21. April 2015 (Urk. 11/19/1-7) nannte Dr. F.___ zusätzlich zu den bekannten Diagnosen akzentuierte Persönlichkeitszüge (Ziff. 1.1). Aktuell bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit, möglicherweise könne man aber davon ausgehen, dass sich im Verlauf der teilstationären Behandlung in der Tagesklinik eine Teilarbeitsfähigkeit erreichen lasse. Ideal wäre es, die Wiedereingliederung über die IV oder ein Case-Management zu begleiten (S. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a). Bei der Beschwerdeführerin bestehe ein depressives Zustandsbild, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ches jedoch vor dem Hintergrund überdauernder interaktioneller Schwierigkeiten und einer frühen Traumatisierung interpretiert werden müsse (S. 3 oben). Viermal pro Woche nehme sie an einem teilstationären, verhaltenstherapeutisch orientier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Programm teil (Ziff. 1.5). In der Zeit vor der depressiven Dekompensation sei es immer wieder zu Schwierigkeiten und Überforderungen am Arbeitsplatz gekommen. Die Situation werde durch den Umstand erschwert, dass die Beschwerdeführerin durch die alleinige Erziehung des siebenjährigen Sohnes ohnehin schon belastet sei. Angesichts der fehlenden interaktionellen Fähigkeiten komme es rasch zur Eskalation von solchen Konflikten und damit auch schnell zu einer depressiven Symptomatik (Ziff. 1.7). Bei einem besseren psychischen Befund wäre die bisherige Tätigkeit grundsätzlich zumutbar. Aktuell sei noch keine Wiedereingliederung möglich, Ende/Mitte des Sommers sei jedoch eine Neubeurteilung indiziert (S. 4 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der teilstationären Behandlung in der G.___ vom 12. Januar bis 28. August 2015 führten die Ärzte im Austrittsbericht vom 2. Sep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2015 (Urk. 11/67/4-6) bei unveränderten Diagnosen (S. 1) aus, die Beschwerdeführerin habe regelmässig an den Gruppen teilgenommen und eine hohe Therapiemotivation sowie eine gute Reflexionsfähigkeit gezeigt. Sie habe gelernt, sich selber besser zu verstehen, ihre Grenzen deutlicher wahrzunehmen und diese mehr zu respektieren. Sie habe ihre Kommunikationsfähigkeit verbessert und geübt, eigene Bedürfnisse zu äussern (S. 2). Es sei der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin gelungen, eine Tagesstruktur mit viel Bewegung zu etablieren, wieder vermehrt mit Menschen in Kontakt zu treten und ihre Ängste abzubauen. Ihr Zustand sei insgesamt stabiler, die depressive Symptomatik habe sich reduziert und die Beschwerdeführerin habe gegen Ende der Therapie berichtet, dass sie einen liebevolleren Umgang mit sich selbst habe entwickeln können und ihre Impulsivität besser im Griff habe (S. 2 f.). Ab September 2015 habe die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin zur Förderung und Begleitung von Alltagskompetenzen eine ambu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lante Ergotherapie begonnen. Zudem werde sie bei der anstehenden Integration in den ersten Arbeitsmarkt von einem Job Coach unterstützt (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der aktuell behandelnde Psychiater Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte in seinem Bericht vom 30. No</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2015 (Urk. 11/67/2-3) eine rezidivierende depressive Störung (Ziff. 1). Die Beschwerdeführerin besuche wöchentliche Sitzungen im Rahmen der Psychothe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapie und werde auch medikamentös behandelt (Ziff. 4). Im Laufe der vergange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Monate sei es zu einer kontinuierlichen Stabilisierung gekommen (Ziff. 6), so dass im November mit der beruflichen Wiedereingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme habe begonnen werden können (Ziff. 6). Im Grossen und Ganzen schaffe sie es recht gut, den Anforderungen im Rahmen der beruflichen Wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungsmass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme gerecht zu werden (Ziff. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 11. April 2017 (Urk. 11/73) nannte Dr. D.___ folgende Diagnosen (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach akuter polymorpher psychotischer Störung 1999 (ICD-10 F23.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung, gemischt mit Angst und Depression (ICD-10 F43.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">instabile Persönlichkeitszüge mit ausgeprägter Selbstwertproblematik und sozialen Ängsten</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin habe während der vergangenen zwei Jahre einen wech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haften Verlauf gezeigt, gekennzeichnet durch Höhen und Tiefen, schwankend zwischen Hoffnung und Zuversicht einerseits und Selbstzweifeln und Ängsten andererseits. Zwei Problemkreise seien im Vordergrund gestanden, einerseits die Sorge um ihren zehnjährigen Sohn beziehungsweise die Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einander</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung mit dem Kindsvater und dessen Eltern um die Frage der Betreuung, andererseits die beruflichen Massnahmen der Beschwerdegegnerin. Anfänglich habe sie diese erfolgreich und mit guten Zwischenberichten durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufen. Zur grossen Überra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schung aller Beteiligten sei am zweiten Probe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">platz eine derart heftige Krise mit Selbstzweifeln und Ängsten aufgetreten, dass der Arbeitsversuch habe abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brochen werden müssen. Seither sei die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin diesbezüglich äus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serst verunsichert und desorientiert (Ziff. 1.4). Äusser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich wirke sie meist sehr geordnet und vordergründig unauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällig, hinter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründig sei sie aber äusserst unsicher und von grössten Selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zweifeln geplagt. All dies sei Ausdruck des tiefen Selbstwertgefühls und Ausdruck ihrer psychischen Instabilität. Nach der abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brochenen beruflichen Massnahme sei es schwierig, prognostische Angaben zu machen. Denkbar sei eine schlechte Prognose sowohl in Bezug auf die Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit als auch die psychische Gesundheit. Für deutlich wahrscheinlicher halte er jedoch eine gute Prognose, insbesondere wenn es gelinge, die aktuelle Verun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung in Bezug auf Berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit und Verantwortung zu analysieren und zu überwinden (Ziff. 1.4). Als Ökonomin bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von aktuell mindestens 80 % (Ziff. 1.6). Trotz ihren Einschränkungen sei sie in der Lage, ihre Aufgaben als Mutter und Hausfrau zurzeit noch in einem zeitlich reduzierten Rahmen zu erfüllen. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit müsse im Rahmen eines Arbeitsplatzes stattfinden, an welchem der Druck klein sei und sie sich nicht aufgrund ihrer sozialen Ängste beobachtet und negativ bewertet fühlen würde (Ziff. 1.7). Aktuell seien neue berufliche Wiedereingliederungsmassnahmen nicht sinnvoll. Die Frage, ob und wann solche wieder ins Auge gefasst werden könnten, könne er im Moment nicht beantworten. Er gehe aber davon aus, dass nach einer gewissen Auszeit solche wieder möglich sein sollten. Wenn ein entsprechender Arbeitsplatz gefunden werden könne, sei eine gewisse Arbeitsfähigkeit im ersten Arbeitsmarkt denkbar, wenn sie dazu psychisch genügend stabil sei (Ziff. 1.8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Regionaler Ärztlicher Dienst der Beschwerdegegnerin (RAD), hielt am 27. April 2017 fest, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit liege kein die Arbeitsfähigkeit dauerhaft einschränkender Gesundheitsschaden vor. Für die Diagnosen Post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matische Belastungsstörung, soziale Phobie und psychotische Störung würden weder aktenanamnestisch noch klinisch-symptomatisch Hinweise vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegen. Im Gegenteil, es seien der Beschwerdeführerin in verschiedenen vorliegenden Berichten gute soziale Kompetenzen attestiert worden. Gegen das Vorliegen eines dauerhaft die Arbeitsfähigkeit einschränkenden Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schadens und für überwiegend wahrscheinlich psychosozial einschränkende Faktoren spreche die dokumentierte Haltung und Entscheidung der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin, bewusst nicht mehr als 50 % bis 60 % arbeiten zu wollen und vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handene Ressourcen für die Kindererziehung nutzen zu wollen (Urk. 11/75 S. 6 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 28. Juli 2017 nahm Dr. D.___ Stellung zum Vorbescheid und führte dabei bei unveränderten Diagnosen aus, die Ursache des Abbruchs der Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen sei eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes gewesen und nichts Anderes (Urk. 11/81/2-3 S. 1). Dass sie mitgeteilt habe, sie wolle sich um ihren zehnjährigen Sohn kümmern, dürfe keineswegs in dem Sinne falsch inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pretiert werden, dass sie nicht mehr daran interessiert gewesen sei, einer Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit nachzugehen. Es müsse vielmehr in dem Sinne interpretiert werden, dass sie mit dieser Aussage sich selbst zu stabilisieren versucht habe. Es sei viel weni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger schmerzhaft und viel einfacher zu ertragen, wenn sie sich selbst und auch den anderen sage, ihre Aufgabe bestünde nun darin, sich um ihren Sohn zu kümmern, als sich und ihrer Umwelt einzugestehen, dass sie sich überfordert fühle, dass sie Angst habe, am neuen Arbeitsplatz zu versagen und dass sie noch nicht genügend stabil und selbstsicher sei. Aufgrund dieser Tatsachen liege sehr wohl eine gesundheitliche Einschränkung vor, welche die Beschwerdeführerin längerdauernd in ihrer Arbeitsfähigkeit einschränke (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin verneinte in der angefochtenen Verfügung vom 1. Dezember 2017 eine gesundheitliche Beeinträchtigung, welche die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin längerdauernd in ihrer Arbeitsfähigkeit einschränke, und verwies dabei insbesondere auf die – nach ihrer Meinung - nicht nachvollziehbar belegten Diagnosen sowie die entscheidende Rolle der Faktoren des sozialen Umfeldes (vgl. E. 2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sowohl die Ärzte des Z.___ und der B.___ als auch die behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Psychiater nennen übereinstimmend insbesondere die Diagnosen einer psychotischen Störung ohne Symptome einer Schizophrenie, einer posttraumati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Belastungsstörung sowie einer rezidivierenden depressiven Störung und gehen von einer aktuell nicht bestehenden Arbeitsfähigkeit aus (E. 3.1-3.7). Dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegenüber verneint einzig der RAD-Arzt med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. H.___ das Vorliegen eines die Arbeitsfähigkeit dauerhaft einschränkenden Gesundheitsschadens (E. 3.8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Argumentation des RAD-Arztes med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. H.___, wonach weder akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anamnestisch noch klinisch-symptomatisch Hinweise für die fachärztlich gestell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Diagnosen einer posttraumatischen Belastungsstörung, einer sozialen Phobie sowie einer psychotischen Störung vorliegen würden (E. 3.8), vermag jedoch nicht zu überzeugen. Aus den Akten ergibt sich, dass die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin im Alter von elf Jahren von einem Onkel sexuell missbraucht beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewaltigt worden war und von der I.___, Beratungs- und Informations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle für sexuell ausgebeutete Kinder, Jugendliche und in der Kindheit ausgebeutete Frauen und Männer, unterstützt wurde. Auch die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnisse in der Adoptivfa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">milie gestalteten sich schwierig (Urk. 11/16/2 Ziff. 1.4, Urk. 11/48). Die spätere Entwicklung psychischer Beschwerden erscheint vor diesem Hintergrund durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus nachvollziehbar. Ausgewiesen sind sodann mehrere mehrmonatige stationäre und teilstationäre Behandlungen in Psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Kliniken in den Jahren 1999 bis 2015 (vgl. E. 3.2). Damit liegen deutliche Anhaltspunkte für eine nicht mehr nur leichte psychiatrische Beeinträchtigung vor und die Aussage von med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. H.___, wonach keine Hinweise für die gestellten Diagnosen bestehen würden, ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht zutreffend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Akten ergibt sich weiter, dass die Beschwerdeführerin zusätzlich zur mehrmonatigen stationären Behandlung im Jahr 2014 sowie der anschliessenden halbjährigen teilstationären Behandlung im Jahr 2015 (E. 3.1, E. 3.5) seit Jahren in wöchentlicher psychotherapeutischer Behandlung steht und mindestens teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise auch Medikamente einnimmt (E. 3.2, 3.6). Die Ärzte der G.___ wiesen zudem ausdrücklich auf die hohe Motivation und gute Reflexi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onsfähigkeit der Beschwerdeführerin hin (E. 3.3, E. 3.5). Dennoch ist es der Beschwerdeführerin nicht gelungen, die beruflichen Wiedereingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen erfolgreich abzuschliessen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zutreffend ist zwar, dass d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie bei der Beschwerdeführerin gestellten Diagnosen gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts nicht ohne Weiteres einen inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechtlichen Leistungsanspruch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> begründen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin verzichtete aber auf die Durchführung einer psychiatrischen Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung und holte lediglich bei den behandelnden Ärzten sowie den Ärzten der Psychiatrischen Kliniken medizinische Berichte ein. Diese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> genügen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, um das vom Bundesgericht für alle psychischen Erkrankungen vorgesehene strukturierte, ergebnisoffene Beweisverfahren anhand von Standardindikatoren durchzuführen (vgl. vorstehend E. 1.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Vorliegen eines die Arbeitsfähigkeit längerdauernd einschränkenden Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschadens kann nach dem Gesagten nicht von vornherein ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen werden und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der medizinische Sachverhalt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erweist sich insgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als nicht genügend abgeklärt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Sache ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">daher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an die Beschwerdegegnerin zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen, damit diese eine umfassende psychiatrische Begutachtung ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anlasst, gestützt auf welche die Auswirkungen der festgestellten gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigungen unter Berücksichtigung der neuen bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtlichen Rechtsprechung anhand der verschiedenen Standardindi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">katoren einzelfallgerecht und ergebnisoffen beurteilt werden können. Nach Vorliegen der notwendigen Angaben wird über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin neu zu befin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den sein.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung einer Sache an die Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die Gerichtskosten entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Vorliegend erscheint eine - mangels einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter Honorarnote (vgl. Urk. 13) ermessensweise festzusetzende - Prozessent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digung des unentgeltlichen Rechtsvertreters von Fr. 2'300.-- (inkl. Mehrwert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steuer und Barauslagen) als angemessen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 1. Dezember 2017 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">den unentgeltlichen Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein, Zürich,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädi</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2’300</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKübler-Zillig</p><p></p></div> </div></body></html>