<h2>SubmittedText<h2><p>Mit dem Beschluss vom 1. Dezember 2005, der Veröffentlichung am 1. Februar 2006 und der Inkraftsetzung am 1. Februar 2006 (neuer Art. 6a der "Richtlinien vom 4. Dezember 2003 für die koordinierte Erneuerung der Lehre an den universitären Hochschulen der Schweiz im Rahmen des Bologna-Prozesses, Bologna-Richtlinien") regelt die Schweizerische Universitätskonferenz im Rahmen des Bologna-Prozesses den Übergang von Lizenziaten und Diplomen der Universitäten und ETH zum Mastertitel. Anstelle des bisherigen Titels können die Inhaberinnen und Inhaber eines Lizenziates oder Diploms den Mastertitel führen.</p><p>Nicht so seitens der Fachhochschulen. Die altrechtlichen Titel bleiben geschützt, doch ist weder eine Überführung noch eine Übergangslösung zur Erlangung des Mastertitels vorgesehen. Es war und ist aber der gesetzgeberische Wille, dass die Fachhochschulen gleichwertige, aber andersartige Hochschulen sind und folglich eine Ungleichbehandlung aus dem altrechtlichem System zu verhindern ist.</p><p>Wie und unter welchen Bedingungen gedenkt der Bundesrat raschestmöglich den Übergang der altrechtlichen Titel zu regeln?</p>