B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung V E-3818/2013 U r t e i l v o m 2 5 . J u l i 2 0 1 3 Besetzung Einzelrichterin Regula Schenker Senn, mit Zustimmung von Richter François Badoud; Gerichtsschreiber Urs David. Parteien A._______, Sri Lanka, vertreten durch Gabriel Püntener, Rechtsanwalt, Advokaturbüro, Beschwerdeführer, gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Asyl und Wegweisung; Verfügung des BFM vom 31. Mai 2013 / N (…). E-3818/2013 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge seinen Heimatstaat am 22. Februar 2009 verliess und am 2. März 2009 in die Schweiz g e- langte, wo er gleichentags um Asyl nachsuchte und anlässlich der Kur z- befragung vom 9. März 2009 im Empfangs- und Verfahrenszentrum Basel sowie der Anhörung vom 27. März 2009 zu den Asylgründen im Wesentli- chen Folgendes geltend machte, dass er ethnischer Tamile sei, aus B._______ (Jaffna-Distrikt) stamme, dort stets mit seinen Eltern und seinen (…) Geschwistern zusammenge- lebt, nach elf Jahren die Schule abgeschlossen und in der Folge mehrere Jahre als (…) bei seinem Vater und seinem aus einem Nachbarort sta m- menden Onkel gearbeitet habe, dass sich Armeeangehörige eines nahegelegenen Camps seit dem Jahre 2006 mehrmals sein leistungsstarkes Motorrad ausgeliehen, dieses je- doch nach Gebrauch nicht immer zurückgebracht hätten, weshalb er sich jeweils selber um die Rückholung bemüht habe, bei diesen Aktionen aber häufig von Soldaten geschlagen worden sei, dass er das Motorrad am 1. Dezember 2008 an einen ihm nicht bekan n- ten Mann verkauft habe, unter der Vereinbarung, dieser würde die U m- schreibung der Papiere auf sich veranlassen und innert zweier Tage wi e- der beim Beschwerdeführer vorbeikommen, dass am 2. Dezember 2008 – er selber sei zu diesem Zeitpunkt auswärts am Arbeiten gewesen – Armeeangehörige bei ihnen zu hause vorbeig e- kommen seien und sich zwecks seiner Festnahme bei den Eltern nach seinem Aufenthaltsort erkundigt hätten, da selbentags von dem auf ihn eingelösten Motorrad auf einen Sold aten geschossen worden sei und er nun der Tat verdächtigt werde, dass er sich in der Folge im Tempel versteckt habe, Armeeangehörige ihn aber weiterhin zuhause gesucht hätten, weshalb sein Vater für ihn zwecks Ausreise einen Passierschein nach Colombo habe ausstellen lassen wol- len, was jedoch unter Hinweis auf die Pflicht zum persönlichen Ersche i- nen des Sohnes verwehrt worden sei, dass er (Beschwerdeführer) am 22. Dezember 2008 seinen Heimatort verlassen habe, zwei Monate später versteckt auf dem See - und Land- weg nach Colombo und nach weiteren zwei Tagen mit Hilfe eines Schlep-E-3818/2013 Seite 3 pers und im Besitze eines gefälschten Reisepasses per Flugzeug und Au- to über ihm weitgehend unbekannte Länder in die Schweiz gelangt sei, ohne die Reiseumstände näher beschreiben zu können, dass er zwischenzeitlich weiter gesucht worden sei, dass er eine Tante in Deutschland und einen Onkel in der Schweiz habe, dass der Beschwerdeführer al s Beweismittel seine Identitätskarte, eine Immatrikulationsbestätigung (Kopie) , einen Versicherungsn achweis betreffend sein Motorrad sowie einen Führerschein zu den Akten gab und im Übrigen seinen eigenen, echten Reisepass zuhause gelassen habe, dass das BFM das Asylgesuch mit Verfügung vom 31. Mai 2013 – eröff- net am 3. Juni 2013 – ablehnte und d ie Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete, dass das Bundesamt seinen ablehnenden Asylentscheid damit begründe- te, die Schilderungen des Beschwerdeführers würden weder den Anfor- derungen von Art. 7 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) an die Glaubhaftmachung eines Asyl begründenden Sac h- verhalts noch jenen von Art . 3 AsylG an die flüchtlingsrechtliche Beach t- lichkeit genügen, weshalb er die Flüchtlingseigenschaft nicht erfülle, dass angesichts der damals angespannten Situation das geschilderte Verhalten des Beschwerdeführers betreffend die administrative Abwic k- lung des Motorradverkaufs ohne Interesse am Namen des Käufers als leichtsinnig und nicht nachvollziehbar einzustufen sei, ferner in Anbe t- racht des auf ihn fokussierten Tatverd achts auch sein Desinteresse am Schicksal der angeschossenen Person nicht nachvollzogen werden kö n- ne und es nicht plausibel erscheine, dass der Vater für ihn einen Passier- schein beantragt habe und dadurch gleich zeitig den auf ihm lastenden Tatverdacht bestärkt hätte, dass sich eine vertiefte Auseinandersetzung mit den aufgetretenen Unge- reimtheiten erübrige, weil die behördliche Suche nach dem Beschwerd e- führer und entsprechende Ermittlungsmassnahmen nicht nur naheliegend erschienen, sondern rechtsstaatlich legitimen Zwecken dienten und somit nicht asylrelevant seien, dass es dem Beschwerdeführer aufgrund der Sachlage und der offe n- sichtlich genügend vorlegbaren Unschuldselemente zudem zumutbar E-3818/2013 Seite 4 gewesen wäre, den zu Unrecht auf ihm lastenden Tatverdacht durch Au f- klärung des Missverständnisses abzuwenden, dass mangels Erfüllung der Flüchtlingseigenschaft der Grundsatz der Nichtrückschiebung gemäss Art. 5 Abs. 1 AsylG keine Anwendung finde und keine Anhaltspunkte für eine dem Beschwerdeführer mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit drohende, durch Art. 3 der Konvention vom 4. Novem- ber 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) verbotene Bestrafung oder Behandlung ersichtlich seien, z u- mal gemäss Grundsatzentscheid des Bundesverwaltungsgeric hts vom 27. Oktober 2011 die allgemeine Menschenrechtssituation in Sri Lanka keine generelle Unzulässigkeit des Wegweisungsvollzuges bewirke, dass sich ferner die allgemeine Sicherheitslage seit Beendigung des zw i- schen der Regierung und den separatistischen LTTE (Liberation Tigers of Tamil Eelam) geführten bewaffneten Konflikts im Mai 2009 deutlich ve r- bessert habe, sodass eine Rückkehr – abgesehen vom differenziert zu betrachtenden Vanni-Gebiet – auch in den Norden des Landes (darunter der Jaffna-Distrikt) grundsätzlich wieder zumutbar sei, welche Einschä t- zung sich insbesondere auch auf besagten Grundsatzentscheid abstütze, dass immerhin bei Personen, deren letzter Aufenthalt in der Nordprovinz längere Zeit zurückliege, die aktuellen Lebens - und Wohnverhältn isse und das Vorhandensein begünstigender Faktoren zu prüfen seien, dass vorliegend keine individuellen Gründe gegen die Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzuges sprächen, da der aus dem Jaffna -Distrikt sta m- mende junge Beschwerdeführer dort über seine Eltern, Geschwister und einen Onkel verfüge und mit seinem Vater und diesem Onkel als (…) ge- arbeitet habe, damit von einer gesicherten Wohnsituation und einem trag- fähigen Beziehungsnetz auszugehen sei und er im Übrigen noch V er- wandte in der Schweiz und in Deutschland habe, dass der Vollzug auch technisch möglich und praktisch durchführbar sei, dass der Beschwerdeführer mit Eingabe an das Bundesverwaltungsg e- richt vom 3. Juli 2013 Beschwerde gegen diese Verfügung erhob und dar- in die Aufhebung des angefochtenen Entscheides, die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur vollständigen und richtigen Sachverhalt s- feststellung und Neubeurteilung, eventualiter die Gewährung von Asyl un- ter Feststellung der Flüchtlingseigenschaft sowie (sub -)eventualiter die E-3818/2013 Seite 5 Feststellung der Unzulässigkeit und Unzumutbarkeit des Wegweisung s- vollzuges beantragt, dass er in der rund 60-seitigen Begründung und unter Vorlegung von 70 Beilagen zunächst den Sachverhalt dergestalt modifiziert und ergänzt, als er sich von 2005 bis 2007 als Unterstützer der LTTE betätigt habe, indem er im Auftrag des LTTE-Nachrichtendienstes Informationen über verdäch- tige tamilische "Verräter" gesammelt und zum Zwecke ihrer Liquidierung Waffen und Munition versteckt und bereitgestellt habe , wobei er dies be- züglich bereits ins Visier der Regierung geraten, mehrmals festgenom- men und gefoltert worden sei, jedoch die Vorwürfe hartnäckig abgestritten habe und deshalb mangels Beweisen wieder freigelassen worden sei, dass der weitere Sachverhalt wie vorgetragen stimme, jedoch der auf ihm lastende und unberechtigte Tatverdacht der Beschiessung von Armeea n- gehörigen vom Motorrad aus nunmehr eine andere Dimension erhalte, weil er von der Regierung mit Sicherheit als LTTE -Unterstützer bekannt gewesen beziehungsweise geworden sei, dass er diesen ergänzenden und zentralen Sachverhaltsteil deshalb in entschuldbarer Weise im erstinstanzlichen Verfahren verschwiegen habe, weil er im Falle der Offenlegung Racheakte seitens der LTTE befürchtet habe, ferner als traumatisiertes Folteropfer sowie als Unterstützer einer verbotenen Organisation gemäss Rechtsprechung ( vgl. Entscheide und Mitteilungen der ehemaligen Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 1998 Nr. 4) von der Mitwirkungspflicht entbunden sei und er sich im Übrigen im berechtigten Glauben bef unden habe, der gegenüber der Vorinstanz vorgebrachte Sachverhalt hätte auch ohne Nennung se i- ner Beteiligung an extralegalen Tötungen zum Erhalt flüchtlingsrechtl i- chen Schutzes ausgereicht, dass aufgrund dieser Ergänzungen der v on der Vorinstanz festgestellte Sachverhalt somit unrichtig und unvollständig sei, dass nicht nur aus diesem Grund, sondern auch aufgrund der Tatsache, dass die letzte Anhörung noch vor dem Ende des Bürgerkrieges stattg e- funden habe und er deshalb zur aktu alisierten Verfolgungs- und Gefähr- dungssituation erneut hätte angehört oder ihm zumindest das rechtliche Gehör (inkl. Frist zur Beweismittelergänzung) hätte gewährt werden mü s- sen, die Verfügung aufzuheben, die Sache zur vollständigen Sachve r-E-3818/2013 Seite 6 haltsfeststellung an die Vorinstanz zurückzuweisen und neu zu beurteilen sei, dass sich diese Rechtsfolge insbesondere deshalb aufdränge, weil im Hinblick auf die Prüfung des Wegweisungsvollzuges der Gesundheitszu- stand des Beschwerdeführers mittels Einholung ärztlicher Berichte abzu- klären sei und das BFM ohnehin die praxisgemäss geforderte Prüfung der aktuellen Lebens- und Wohnverhältnisse und das Vorhandensein be- günstigender Faktoren unterlassen habe, dass andernfalls das Bundesverwaltungsgericht selber diese Abklärungen und Prüfungen vorzunehmen hätte, obgleich diese (letzte) Instanz nicht zur erstmaligen Sachverhaltsermittlung geeignet erscheine, dass sodann eine unvollständige Sachverhaltsabklärung deshalb vorlie- ge, weil das Bundesamt – und bedauerlicherweise bislang weitgehend auch das Bundesverwaltungsgericht – sich mangels entsprechender Hinweise nicht auf länderspezifische Informationen und Länderberichte abstütze, deren Beachtung sich aber aufdrängen müsste u nd die auch quellenmässig lückenlos offenzulegen wären, womit eine eigentliche Rechtsverweigerung verbunden sei, dass sodann der in der Verfügung ausgesprochene Verzicht auf eine ve r- tiefte Glaubhaftigkeitsprüfung eine Verletzung des rechtlichen Gehörs und der Begründungspflicht darstelle, und die erkannten Unglaubhaftigkeit s- elemente unhaltbar, "unsinnig", Ausdruck "absolut fehlender Lände r- kenntnisse" und mithin nicht gerechtfertigt seien, dass "aufgrund der Erzählstruktur nach dem Vorhandensein von Rea l- kennzeichen in den Aussagen" vielmehr von der Glaubh aftigkeit der Vor- bringen des Beschwerdeführers auszugehen sei, dass sich unter Berücksichtigung des ergänzten Sachverhalts und de s- sen sich klar ergebender Asylrelevanz die Annahme einer flüchtling s- rechtlich bedeutsamen Verfolgungssituation aufdränge und er Anspruch auf Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft sowie – mangels Asylunwür- digkeit – des Asyls habe, dass sich dieser Anspruch bereits aus seiner Zugehörigkeit zu r sozialen Gruppe abgewiesener tamilischer Asylsuchender mit längerem Auslan d- aufenthalt insbesondere in der Schweiz und dem daraus sich ergebenden Generalverdacht der LTTE-Unterstützung ergebe, E-3818/2013 Seite 7 dass sich im Weiteren die Vorinstanz und ebenso das Bundesverwa l- tungsgericht bei der Beurteilung der allgemeinen politischen Situation, der Menschenrechts- und Sicherheitslage und des Gefährdungsprofils von Tamilen auf unrichtige und nicht zeitgemässe Einschätzungen stütze, dass zusammenfassend für ihn das erhebliche Risiko bestehe, Opfer e i- ner asylrelevanten Verfolgung oder seiner durch Art. 3 EMRK geschüt z- ten Rechte zu werden, somit auch von der Unzulässigkeit und Unzumu t- barkeit des Wegweisungsvollzugs auszugehen sei und letztere Annahme sich auch bereits aus seinem angeschlagenen Gesundheitszustand e r- gebe, womit er zumindest Anspruch auf eine vorläufige Aufnahme habe, dass für den weiteren Inhalt der Beschwerdeanträge, Antragsbegründu n- gen und Beweismittelbeilagen auf die Akten zu verweisen ist, dass mit Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 5. Ju- li 2013 der legale Aufenthalt des Beschwerdeführers während des B e- schwerdeverfahrens festgestellt und ein Rückkommen auf die Beschwe r- de nach Prüfung der Akten in Aussicht gestellt wurde, und zieht in Erwägung, dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Verwaltungsverfah- rensgesetzes vom 20. Dezember 1968 [VwVG, SR 172.021]) des BFM entscheidet, ausser bei Vorliegen eines Auslieferungsersuchens des Staates, vor welchem die beschwerdeführende Person Schutz sucht (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31–33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesg e- richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), dass eine solche Ausnahme im Sinne von Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG nicht vorliegt, weshalb das Bundesverwaltungsgericht endgültig entscheidet, dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG ric h- tet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgeno m- men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein E-3818/2013 Seite 8 schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsw eise Änd e- rung hat und dahe r zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass somit auf die frist - und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu- treten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 VwVG), dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schriften - wechsel verzichtet wurde, dass aus den vorinstanzlichen Protokollen der sich präsentierende Sach- verhaltsvortrag klar und eindeutig hervorgeht , und das Bundesverwa l- tungsgericht eine im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verf ü- gung vollständige und richtige Erfassung des rechtserheblichen Sachve r- halts durch das BFM erkennt, mit dem einzigen von Amtes wegen zu konstatierenden Abstrich, dass der Beschwerdeführer bei der angeschos- senen Person stets von einem Soldaten und nicht von einem "Polizisten" gesprochen hat, welche Richtigstellung allerdings nicht rechtserheblich ist und auch nicht gerügt wurde, dass die zahlreic hen Rügen betreffend eine unrichtige, unvollständige und das rechtliche Gehör verletzende Feststellung des Sachverhalts a u- genfällig haltlos sind, dass die auf Beschwerdeebene erstmals vorgebrachte hoch rangige LTTE-Unterstützungstätigkeit von 2005 bis 2007 im Auftrag des LTTE - Nachrichtendienstes mit nachfolgenden Verfolgungsmassnahmen (insb. Festnahmen, Folterungen) und die damit in Zusammenhang gebrachten gesundheitlichen Beeinträchtigungen (Traumatisierung) offensichtlich e i- nen unbeachtlichen Nachschub von Asylvorbringen darstellen, E-3818/2013 Seite 9 dass in einem Asylverfahren die zentrale und hauptsächliche Mitwi r- kungspflicht naheliegenderweise die Angabe der Asylgründe ist (Art. 8 Abs. 1 Bst. c AsylG), dass der Beschwerdeführer im gesamten Verfahren einer ihm in aller Deutlichkeit (vgl. insb. Merkblatt für Asylsuchende und Akte A7 S. 2) zur Kenntnis gebrachten umfassenden Mitwirkungspflicht nach Art. 8 AsylG untersteht, und er bei der Vorinstanz keinerlei Anhaltspunkte lieferte, die auf einen unvollständig feststellbaren Sachverhalt hingedeutet oder die Notwendigkeit der Durchführung weiterer Abklärungen indiziert hätten, sondern mehrfach die Vollständigkeit und Wahrheit seiner Aussagen b e- teuerte und unterschriftlich bestätigte, dass die Erklärungen für das verspätete Vorb ringen (befürchtete Rache- akte seitens der LTTE, traumatisiertes Folteropfer, Unterstützer einer ver- botenen Organisation, Annahme des Erhalts flüchtlingsrechtlichen Schut- zes bereits aufgrund des partiell vorgebrachten Sachverhalts) in der vo r- gelegten Form n icht gehört werden können und jeglicher Stichhaltigkeit entbehren, nicht zuletzt auch angesichts des Umstandes, dass er im Zeitpunkt der finalen Phase des Bürgerkrieges noch Beweismittelergä n- zungen (Motorraddokumente) zum bislang vorgelegten Sachverhalt zu den Akten gab, sich aber in der Folge während rund vier Jahren nicht zu irgendwelchen Sachverhaltsergänzungen veranlasst sah, dass es im Übrigen seltsam anmutet, eine (wenngleich behauptungsg e- mäss entschuldbare ) Verletzung der eigenen Mitwirkungspflicht einzu- räumen, gleichzeitig aber der Vorinstanz eine diesbezügliche Missac h- tung der Abklärungs - und Untersuchungspflicht vorzuwerfen und darauf die Rüge einer unvollständigen Sachverhaltsfeststellung zu stützen, dass damit für das Bundesverwaltungsgericht vor liegend nicht nur die Annahme der Entschuldbarkeit der Sachverhaltsnachschiebung in weite Ferne rückt, sondern der ergänzte Sachverhaltsteil als unglaubhaft zu beurteilen ist und das Vorgehen des Beschwerdeführers gar an der Gren- ze zur mutwilligen Beschwerdeführung liegt, dass sich diese Erkenntnis mit Bezug auf die nunmehr geltend gemac h- ten – vor mehreren Jahren erfolgten, schwerwiegenden – Folterungen zu- rückzuführenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen auch daraus er- gibt, dass sich der Beschwerdeführer mangels Anhaltspunkten in den Ak-E-3818/2013 Seite 10 ten bislang offensichtlich nicht veranlasst gesehen hat, (medizinische) Hil- fe in Anspruch zu nehmen, dass somit umfangreiche Teile der Beschwerdeeingabe und Beilagen für das Gericht unbeachtlich bleiben, da sie in direktem Zusammenhang mit diesen nachgeschobenen Sachverhaltserweiterungen stehen, dass auch die weiteren Rügen betreffend eine unrichtige, unvollständige und das rechtliche Gehör verletzende Feststellung des Sachverhalts ihrer Stichhaltigkeit entbehren, dass mit dem Umstand, dass die letzte Anhörung noch vor dem Ende des Bürgerkrieges stattgefunden hat, bereits unter (erneutem) Hinweis auf die Mitwirkungspflicht des Beschwerdeführers kein Anspruch auf Anhörung zur aktualisierten Verfolgungs- und Gefährdungssituation oder zumindest auf Gewährung des rechtlichen Gehör einhergeht und im Übrigen das rechtliche Gehör nicht im Hinblick auf die Würdigung eines an sich klaren und unverändert gebliebenen persönlichen Verfolgungssachverhalts (auch unter dem Gesichtspunkt objektiver Veränderungen im Heimatland) zu gewähren ist, dass weiter festzustellen ist, dass sich das BFM in der angefochtenen Verfügung mit de n aktuellen Lebens - und Wohnverhältnisse n des B e- schwerdeführers und d em Vorhandensein begünstigender Faktoren durchaus auseinandergesetzt hat, indem es Herkunftsregion, Alter, famili- äres und verwandtschaftliches Beziehungsnetz in Sri Lanka und im Au s- land, Wohnsituation und berufliche Fähigkeiten des Beschwerdeführer s gewürdigt hat , und nicht nachvollziehbar ist, weshal b das Bundesamt oder das Gericht selber Abklärungen vornehmen soll, wenn der stets in Kontakt mit seiner Familie stehende Beschwerdeführer im erstinstanzl i- chen Verfahren und in seiner Rechtsmitteleingabe überhaupt keine A n- haltspunkte für zwischenzeitlichen eingetretene Änderungen der genan n- ten Aspekte liefert, dass bezüglich der vom Rechtsvertreter standartmässig behaupteten mangelnden Hinweise auf länderspezifische Informationen, Länderberich- te und Quellenabstützungen ebenfalls keine Verletzung des rechtlichen Gehörs, der Begründungspflicht oder eine eigentliche Rechtsverweig e- rung zu erkennen ist und diesbezüglich im Detail auf die Würdigung durch das Bundesverwaltungsgericht in diversen analogen Verfahren zu ve r- weisen ist, E-3818/2013 Seite 11 dass beispielhaft das Urte il D-980/2012 vom 11. März 2013 anzuführen ist, gemäss welchem eine Offenlegung beziehungsweise eine Auflistung sämtlicher verwendeter und öffentlich zugänglicher Quellen in Verfügu n- gen im Verwaltungsverfahren weder üblich noch erforderlich ist, zumal es sich bei einer Verfügung nicht um eine wissenschaftliche Abhandlung handelt und die Begründungspflicht nicht der Offenlegung von Amtswi s- sen dient, sondern vielmehr verlangt, dass das Bundesamt die wesentl i- chen Überlegungen nennt, die es dem konkreten Entscheid zugrunde legt (dort E. 3.4.4), dass schliesslich der in der Verfügung ausgesprochene Verzicht auf eine vertiefte Glaubhaftigkeitsprüfung schon deshalb keine Verletzung des rechtlichen Gehörs und der Begründungspflicht darstelle n kann, weil di e- ser Verzicht vom BFM rechtslogisch zutreffend mit dem Umstand begrü n- det wird, dass der Sachverhalt selbst bei hypothetischer Unterstellung der Wahrheitskonformität die geforderte Asylrelevanz nicht aufweise, dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem He imatstaat oder im Land, in dem s ie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder begründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 Abs. 1 AsylG), dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft gemacht werden muss (Art. 7 AsylG), dass die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft gemacht ist, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gegeben hält und Vorbringen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in wesent- lichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder ve r- fälschte Beweismittel abgestützt werden, dass das BFM in seinen Erwägungen mit überzeugender Begründung zur Erkenntnis gelangt ist, die im Zusammenhang mit dem Motorrad und von diesem aus abgegebenen Schüssen auf einen Armeeangehörigen ste- henden Verfolgungsvorbringen würden den Anforderungen von Art. 7 AsylG an die Glaubhaftmachung eines Asyl begründenden Sac h-E-3818/2013 Seite 12 verhalts nicht genügen und diese Vorbringen seien unbesehen dessen auch nicht flüchtlingsrechtlich beachtlich, dass auf diese Erwägungen vollumfänglich verwiesen werden kann, darin nach Prüfung der Akten kein Beanstandungspotenzial zu erblicken ist und die in der Beschwerde vorgelegte Gegenargumentation offensichtlich un- behelflich ist und sich weitgehend in Schutzbehauptungen erschöpft, dass sich eine nähere Auseinandersetzung schon deswegen erübrigt, weil der Beschwerdeführer die zutreffende Erkenntnis fehlender Asylrele- vanz der Vorbringen substanziell gar nicht bestreitet, dass dennoch festzuhalten ist, dass sich die vorinstanzlich erkannte U n- glaubhaftigkeit der Verfolgungsvorbringen durch zahlreiche weitere El e- mente stützen liesse (vgl. beispielhaft die gänzlich unplausibel und offe n- sichtlich auf Verschleierung und Verhe imlichung ausgerichtete Schild e- rung der Reiseumstände) und damit sowie mit dem gescheiterten Ve r- such des Nachschiebens von Fluchtgründen auch eine persönliche U n- glaubwürdigkeit des Beschwerdeführers einhergeht, dass sich ein Anspruch auf Zuerkennung der Fl üchtlingseigenschaft pra- xisgemäss nicht bereits aus der blossen Tatsache eines längeren Aufen t- haltes als Asylbewerber in der Schweiz ergibt, dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die Flüchtlingseige n- schaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb das Bundesamt das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat, dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbewill i- gung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen b e- steht (vgl. BVGE 2009/50 E. 9 m.w.H.), weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde, dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]), E-3818/2013 Seite 13 dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge- mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenig s- tens glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtl i- che Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den Heimat -, Herkunfts - oder einen Drittstaat entg e- genstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG) und keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abko m- mens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mas s- geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non -Refoule- ment im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet und keine A n- haltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung im Sinne von Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerisch en Eidgenossen- schaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), von Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmensc h- liche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK ersichtlich si nd, die im Heimat - oder He r- kunftsstaat droht, dass diese Feststellung durch den Umstand, dass der Beschwerdeführer im erstinstanzlichen Verfahren keinen auch nur ansatzweisen Bezug se i- ner Person oder seiner Familienangehörigen und Verwandten zur LTTE geltend gemacht hat, sowie durch die obige Erkenntnis, dass die Sac h- verhaltsergänzung betreffend die LTTE -Unterstützung des Beschwerd e- führers offensichtlich nicht glaubhaft ist, zu stützen ist, dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutb ar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufg rund von Situati o-E-3818/2013 Seite 14 nen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notl a- ge konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG), dass vorliegend weder die allgemeine Lage in Sri Lanka noch indiv iduelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung des Beschwerdeführers im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, dass diesbezüglich zur Vermeidung von Wiederholungen auf die Erw ä- gungen im angefochtenen Entscheid (dort E. II/2) und deren zusamme n- fassende Wieder gabe oben verwiesen werden kann und insbesondere mit dem publizierten Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 27. O k- tober 2011 (aktualisierte Lagebeurteilung zu Sri Lanka mit einer insb. betreffend den Norden des Landes geänderten Zumutbarkeitseinschä t- zung, publiziert in BVGE 2011/24) übereinstimmt, dass nach E. 13.2.1 und E. 13.2.2 dieses nach wie vor Gültigkeit bea n- spruchenden Entscheides des Bundesverwaltungsgerichts der Wegwe i- sungsvollzug in die Nordprovinz – mit Ausnahme des Vanni -Gebiets – nunmehr grundsätzlich zumutbar ist, wobei bei der Beurteilung der indiv i- duellen Zumutbarkeitskriterien Zurückhaltung zu üben und insbesondere das zeitliche Element dergestalt zu berücksichtigen ist, dass für Pers o- nen, die aus der Nordprovinz stammen und dieses Gebie t vor Beendi- gung des Bürgerkrieges im Mai 2009 verlassen haben, der Wegwe i- sungsvollzug zurück in dieses Gebiet zwar grundsätzlich zumutbar e r- scheint, jedoch die aktuellen Lebens - und Wohnverhältnisse sorgfältig abzuklären und das Vorhandensein begünstigend er Faktoren (Existenz eines tragfähigen Beziehungsnetzes, Sicherung des Existenzminimums und der Wohnsituation) zu prüfen ist, dass diese Voraussetzungen im Falle des heute (…)-jährigen Beschwer- deführers erfüllt sind, weil er aus dem Jaffna -Distrikt und damit aus der Nordprovinz stamm t, keine gesundheitlichen Störungen glaubhaft m a- chen kann, die meiste Zeit seines Lebens in seiner Heimat verbracht hat und nicht von einer eigentlichen Entwurzelung gesprochen werden kann, er unb estrittenerweise über ein tragfähiges familiäres und verwand t- schaftliches Beziehungsnetz in der Heimatregion (und zudem in Europa) mit entsprechenden Unterkunftsmöglichkeiten verfügt und ihm angesichts seiner soliden Schulbildung und seiner mehrjährigen Er fahrung als (…) im Betrieb seines Vaters und seines Onkels mittelfristig die eigenständige Sicherstellung seines Lebensunterhaltes gelingen dürfte, zumal letztere Kompetenz aktuell in Sri Lanka gefragt sein dürfte, E-3818/2013 Seite 15 dass er, wie erwogen, auch keine Verdachtsmomente für Unterstützungs- leistungen zugunsten der LTTE generierte und keinerlei politisches Profil aufweist oder anderweitig einer besonderen Risikogruppe (vgl. BVGE 2011/24 E. 8.5) angehört und der blosse Umstand eines Auslandaufen t- haltes in der Schweiz noch kein Gefährdungspotenzial begründet, dass somit aufgrund der gesamten Akten und Umstände die Annahme, der Beschwerdeführer würde im Falle der Rückkehr nach Sri Lanka einer existenzbedrohenden und mithin die Unzumutbarkeit des Wegweisung s- vollzuges bewirkenden Situation ausgesetzt, unbegründet ist, dass der Vollzug der Wegw eisung des Beschwerdeführers in den He i- matstaat schliesslich unbestrittenerweise möglich ist, da keine Vollzugs- hindernisse bestehen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdefüh- rer obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12 S. 513–515), vorab den in der Heimat zurückgelassenen Reisepass vorzulegen, dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rech ts- erheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und nicht una n- gemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, dass es sich aufgrund des Erwogenen und der gesamten Akten und U m- stände erübrigt, auf die weiteren Anträge, deren Begründungen und die Beschwerdebeilagen näher einzugehen, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.– (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). (Dispositiv nächste Seite) E-3818/2013 Seite 16 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 600.– werden dem Beschwerdeführer auf- erlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zuguns- ten der Gerichtskasse zu überweisen. 3. Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die kantonale Migrationsbehörde. Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: Regula Schenker Senn Urs David Versand: