<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00320</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204116&amp;W10_KEY=13013569&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00320</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 10.03.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Verzicht auf Unterschutzstellung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Anfechtung der Entlassung aus dem Inventar der Schutzobjekte durch den Mieter Verzicht auf Unterschutzstellung durch die Gemeinde: Wenn der Beschwerdeführer allein seine privatrechtliche Stellung als Mieter verteidigen möchte, hat er kein schutzwürdiges Interesse an der Anfechtung der Entlassung der Liegenschaft aus dem Inventar der Schutzobjekte (E. 1.1). Die legitimationsbegründenden Sachumstände sind bereits im Rekursverfahren darzulegen (E. 1.2). Die emotionale Bindung an lieb gewonnenes Gebäude begründet für sich allein noch kein schutzwürdiges Interesse (E. 1.3). Die Vorinstanz hat beigezogene Akten in das bestehende Aktenverzeichnis integrieren (E. 2). Abweisung</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Natur- und Heimatschutz ST: DENKMALPFLEGE">DENKMALPFLEGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INVENTARENTLASSUNG">INVENTARENTLASSUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEGITIMATION">LEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MIETER">MIETER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNTERSCHUTZSTELLUNG">UNTERSCHUTZSTELLUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 317 PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 338a Abs. I PBG</span><br/><span class="gerade">§ 21 lit. a VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">BEZ 2004 Nr. 30 S. 23</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 17. Dezember 2002 beschloss der Gemeinderat von StÃ¤fa, das GebÃ¤ude an der<br/> L-Strasse Nr. X aus dem kommunalen Inventar der Schutzobjekte zu entlassen (Kat.Nr. 01). Der Beschluss wurde am 10. Januar 2003 im kommunalen Amtsblatt publiziert.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Der an der L-Strasse Nr. X wohnhafte A erhob gegen den Beschluss des Gemeinderates Rekurs an die Baurekurskommission II. Diese beschloss am 22. Juli 2003, auf den Rekurs nicht einzutreten.</p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Am 15. September 2003 erhob A gegen den Nichteintretensentscheid Beschwerde ans Verwaltungsgericht. Der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Baurekurskommission II anzuweisen, auf den Rekurs einzutreten. Weiter sei festzustellen, dass das GebÃ¤ude an der L-Strasse Nr. X schutzwÃ¼rdig sei und nicht aus dem kommunalen Inventar entlassen werde, alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Gemeinde StÃ¤fa und B, dem EigentÃ¼mer des betreffenden GrundstÃ¼ckes. Die Baurekurskommission II beantragte am 30. September 2003 die Abweisung der Beschwerde. Der Gemeinderat StÃ¤fa und B beantragten am 27. Oktober 2003 bzw. am 19. November 2003 ebenfalls die Abweisung der Beschwerde sowie die Zusprechung von ParteientschÃ¤digungen.</p> <p class="Zwischentitel"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span>Legitimation gegen Entlassungen von Schutzobjekten aus dem Inventar</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer ist der Auffassung, dass er als Mieter legitimiert sein mÃ¼sse, die Entlassung der von ihm bewohnten Liegenschaft aus dem Inventar der Schutzobjekte anzufechten. Die Baurekurskommission sei folglich zu Unrecht auf seinen Rekurs nicht eingetreten. â GemÃ¤ss § 338a Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) ist zum Rekurs berechtigt, wer durch die angefochtene Anordnung berÃ¼hrt ist und ein schutzwÃ¼rdiges Interesse an ihrer Aufhebung oder Ãnderung hat. Das schutzwÃ¼rdige Interesse besteht im materiellen Nutzen, den der erfolgreiche Rekurs dem Rekurrenten eintragen wÃ¼rde bzw. in der Abwendung eines rechtlichen oder tatsÃ¤chlichen Nachteils (zum Beispiel materieller oder ideeller Natur), den der negative Entscheid zur Folge hÃ¤tte (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 21 Rz. 21 mit Hinweisen). Ist fÃ¼r die Durchsetzung der erhobenen AnsprÃ¼che ein anderes Verfahren vorgesehen, fehlt es am Erfordernis des schutzwÃ¼rdigen Interesses. Ein schutzwÃ¼rdiges Interesse ist vorab dann zu verneinen, wenn der Betroffene im Rekursverfahren EinwÃ¤nde erhebt, die er im selben Umfang auch vor dem Zivilrichter vorbringen kÃ¶nnte (§ 317 PBG; BGE 101 Ib 212 E. c; BGE 100 Ib 116, 119; Isabelle HÃ¤ner, Die Beteiligten im Verwaltungsverfahren und im Verwaltungsprozess, ZÃ¼rich 2000, Rz. 613). Ob der Rekurrent seine EinwÃ¤nde auch in einem Zivil­prozess vorbringen kÃ¶nnte, ist in erster Linie dann zu prÃ¼fen, wenn die Interessen des Rekurrenten und jene des EigentÃ¼mers <i>nicht </i>gleich gelagert sind (anders beim Rekurs eines benachbarten Mieters: dieser verfolgt im Wesentlichen dieselben Interessen wie der benachbarte EigentÃ¼mer). Weichen die Interessen von anfechtendem Mieter und betroffenem EigentÃ¼mer voneinander ab, ist stets zu prÃ¼fen, ob der Rekurrent wirklich durch das Baupolizeirecht geschÃ¼tzte Interessen verfolgt oder ob er nicht eher seine privatrechtliche Stellung als Mieter schÃ¼tzen bzw. verbessern mÃ¶chte (VGr, 10. Mai 2000, VB.2000.00040, www.vgrzh.ch, E. 2b = RB 2000 Nr. 10).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>In der BegrÃ¼ndung seines Rekurses brachte der BeschwerdefÃ¼hrer vor, dass es nur mit einem Verzicht auf eine Unterschutzstellung noch mÃ¶glich, sei, dass man das Haus noch "aufrechterhalten aber auch finanzieren" kÃ¶nne. Dazu mÃ¼sse eine Stiftung in Form eines lebenslÃ¤nglichen Wohnrechts gegrÃ¼ndet werden und [das Wohnrecht] "zum Schluss in Form einer Stiftung wieder" weitergeben werden. Aus dieser BegrÃ¼ndung ergibt sich, dass sich der BeschwerdefÃ¼hrer dagegen zur Wehr setzen wollte, aus der Liegenschaft ausgewiesen zu werden. Dazu dient indessen nicht das Rekursverfahren Ã¼ber die Entlassung der Liegenschaft aus dem kommunalen Inventar, sondern der Zivilprozess (§ 317 PBG). Zivilprozessuale Abwehrmittel stehen dem BeschwerdefÃ¼hrer unbesehen davon zu, wie man das vertragliche VerhÃ¤ltnis zwischen BeschwerdefÃ¼hrer (Bewohner) und dem privaten Beschwerdegegner (EigentÃ¼mer) qualifiziert. So konnte der BeschwerdefÃ¼hrer dem HauseigentÃ¼mer bereits im Befehlsverfahren entgegenhalten, dass kein "klares Recht" (also keine GebrauchsÃ¼berlassung) vorliege und eine Ausweisung somit unzulÃ¤ssig sei (vgl. § 222 Ziff. 2 der Zivilprozessordnung vom 13. Juni 1976, ZPO). Auch im ordentlichen Verfahren kann der BeschwerdefÃ¼hrer dem privaten Beschwerdegegner entgegenhalten, dass Miete und nicht GebrauchsÃ¼berlassung vorliege. Qualifiziert der Zivilrichter das RechtsverhÃ¤ltnis als Miete, kann sich der BeschwerdefÃ¼hrer gegen eine KÃ¼ndigung zur Wehr setzen und gegebenenfalls eine Erstreckung verlangen (vgl. Art. 271a sowie Art. 272 des Schweizerischen Obligationenrechts vom 20. MÃ¤rz 1911, OR). Mit dem vorliegenden Rekurs erhob der BeschwerdefÃ¼hrer damit RÃ¼gen, fÃ¼r deren Durchsetzung der Zivilprozess vorgesehen ist. Damit ist der hier zu beurteilende Fall vergleichbar mit jenem bereits entschiedenen Fall, in dem ein Mieter eine NutzungsÃ¤nderung einzig deshalb angefochten hatte, um seine Rechtsposition als Mieter zu verteidigen (VGr, 10. Mai 2000, VB.2000.00040, E. 2c/bb, www.vgrzh.ch). Beim vorliegend zu entscheidenden Fall ist weiter zu berÃ¼cksichtigen, dass die Entlassung aus dem Inventar (bzw. der Verzicht auf eine Unterschutzstellung) den EigentÃ¼mer zum Abbruch der Baute nur grundsÃ¤tzlich berechtigt, nicht aber verpflichtet. Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer seine Legitimation mit seiner Stellung als Mieter begrÃ¼ndete, ist die Baurekurskommission somit zu Recht auf den Rekurs nicht eingetreten.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer macht in seiner Beschwerde geltend, dass es ihm bei der Rekurserhebung nicht um seine zivilrechtliche Stellung als Mieter gegangen sei, sondern um Gesichtspunkte der Ortsbildgestaltung und der Denkmalpflege. â Bedarf die Rekurslegitimation, wie hier, besonderer BegrÃ¼ndung, muss der Rekurrent die SachumstÃ¤nde, aus denen er seine Legitimation herleitet, bereits vor der ersten Rechtsmittelinstanz darlegen. Vor Verwaltungsgericht kann dies nicht nachgeholt werden (VGr, 10. Mai 2000, VB.2000.00040, www.vgrzh.ch, E. 2a mit Hinweisen). Die angebliche Motivation des Rekurses aus denkmalpflegerischen ErwÃ¤gungen wirkt im vorliegenden Fall denn auch aufgesetzt; in der Stossrichtung seines Rekurses ging es dem BeschwerdefÃ¼hrer klar um den Verbleib in dem aus dem Inventar entlassenen GebÃ¤ude.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.3 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer leitete seine Rekurslegitimation weiter daraus ab, dass er bereits seit Jahrzehnten in dem Haus wohne. â Eine emotionale Bindung an ein lieb gewonnenes GebÃ¤ude begrÃ¼ndet fÃ¼r sich allein noch kein schutzwÃ¼rdiges Interesse (vgl. BGr, 23. Ju­ni 1997, ZBl 99/1998, S. 386, 390 E. 3c). Die Entlassung aus dem Inventar betrifft den BeschwerdefÃ¼hrer unter diesem Aspekt nicht mehr als einen Dritten (zum Beispiel einen anderen Einwohner der betreffenden Gemeinde), der ebenfalls ein Interesse an der Erhaltung des Schutzobjektes bekundet. Ein irgendwie geartetes Anliegen an der Erhaltung eines Baudenkmals reicht fÃ¼r die BegrÃ¼ndung der Legitimation jedoch nicht aus. Fehlt es an einem schutzwÃ¼rdigen Interesse im Sinne von § 338a Abs. 1 PBG, bedarf es vielmehr einer ausdrÃ¼cklichen BegrÃ¼ndung der Legitimation im Gesetz. So sind gemÃ¤ss § 338a Abs. 2 PBG Vereinigungen des Natur- und Heimatschutzes berechtigt, Entlassungen eines Schutzobjekts aus dem Inventar mit Rekurs anzufechten (RB 1990 Nr. 13). Der BeschwerdefÃ¼hrer kann sich demgegenÃ¼ber nicht auf eine ausdrÃ¼ckliche Vorschrift berufen. Die Vorinstanz hat die Rekurslegitimation auch in dieser Hinsicht zu Recht verneint.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span>AktenfÃ¼hrungspflicht</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Nach dem Gesagten ist die Baurekurskommission zu Recht auf den Rekurs nicht eingetreten. Ob die Vorinstanz den Rekurs bereits deshalb durch Nichteintreten erledigen durfte, weil es â so die Baurekurskommission â an einem auf Dauer angelegten VertragsverhÃ¤ltnis fehlt (vgl. dazu RB 1989 Nr. 9 sowie HÃ¤ner, Rz. 730), braucht nach dem Gesagten nicht geprÃ¼ft zu werden. Wenn die Baurekurskommission in ihrer BegrÃ¼ndung (E. 4) jedoch, wie hier, auf Dokumente aus anderen Verfahren abstellt, hat sie diese zu den Akten beizuziehen. Aus dem Akteneinsichtsrecht in § 8 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) folgt die Pflicht der BehÃ¶rde, sÃ¤mtliche entscheidrelevanten Akten systematisch festzuhalten; die BehÃ¶rde hat ihren Entscheid ausschliesslich gestÃ¼tzt auf diese Akten zu treffen und zu begrÃ¼nden (KÃ¶lz/Boss­hart/RÃ¶hl, § 8 Rz. 60). NachtrÃ¤glich beigezogene Akten (vgl. § 26 Abs. 1 sowie § 57 Abs. 1 VRG) sind somit ins Aktenverzeichnis des bestehenden Verfahrens zu integrieren (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl § 8 Rz. 70). Weil die Natur des umstrittenen VertragsverhÃ¤ltnisses nicht Ã¼berprÃ¼ft werden muss, kann eine Aufforderung zur nachtrÃ¤glichen Einreichung der beigezogenen Akten unterbleiben. Aus demselben Grund kann auch darauf verzichtet werden, die Parteien Ã¼ber eine allfÃ¤llige KÃ¼ndigung des zwischen ihnen bestehenden RechtsverhÃ¤ltnisses zu befragen (vgl. RB 1986 Nr. 10 am Ende).</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Beschwerde ist nach dem Gesagten abzuweisen. Die Verfahrenskosten sind folglich dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 VRG). Dem Verfahrensausgang entsprechend ist der BeschwerdefÃ¼hrer zur Leistung einer ParteientschÃ¤digung an die Beschwerdegegner zu verpflichten (§ 17 Abs. 2 lit. a VRG). Als angemessen erweisen sich vorliegend ParteientschÃ¤digungen in der HÃ¶he von je Fr. 500.-. </span></p> <p class="Zwischentitel"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 90.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'090.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">4. Der BeschwerdefÃ¼hrer wird zur Leistung von ParteientschÃ¤digungen von je Fr. 500.- an die Beschwerdegegner Nr. 1 und 2 verpflichtet (Mehrwertsteuer inbegriffen), zahlbar innert 30 Tagen ab Rechtskraft des vorliegenden Entscheids.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Urteilstext"><span>5. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>