Abkommen vom 8. März 1978 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Republik Mali betreffend die Förderung und den gegenseitigen Schutz von Investitionen <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><akomaNtoso xmlns="http://docs.oasis-open.org/legaldocml/ns/akn/3.0" xmlns:fedlex="http://fedlex.admin.ch/"><act name="publicLaw"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1979/222_222_222/19781208/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1979/222_222_222/19781208"/><FRBRdate date="1978-12-08" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1978-03-08" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1978-12-08" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.975.254.1"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Accord du 8 mars 1978 entre la Confédération suisse et la République du Mali concernant l'encouragement et la protection réciproque des investissements" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Accordo dell'8 marzo 1978 tra la Confederazione Svizzera e la Repubblica del Mali concernente il promovimento e la protezione reciproca degli investimenti" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Abkommen vom 8. März 1978 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Republik Mali betreffend die Förderung und den gegenseitigen Schutz von Investitionen" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1979/222_222_222/19781208/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1979/222_222_222/19781208/de"/><FRBRdate date="1978-12-08" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1978-03-08" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1978-12-08" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1979/222_222_222/19781208/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1979/222_222_222/19781208/de/xml"/><FRBRdate date="1978-12-08" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1978-03-08" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1978-12-08" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml" fedlex:generator="2024-q4-rel-1.6.5"/></FRBRManifestation></identification><references source="#ch.bk"><TLCOrganization eId="ch.bk" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/legal-institution/2" showAs="Bundeskanzlei"/><TLCRole eId="publisher" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#publisher" showAs="Editeur"/><TLCRole eId="rightsHolder" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#rightsHolder" showAs="Détenteur des droits"/><TLCReference name="language" href="http://publications.europa.eu/resource/authority/language/DEU" showAs="de"/><TLCReference name="format" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/user-format/xml" showAs="xml"/></references></meta><preface><p><docNumber>0.975.254.1 </docNumber></p><p> AS <b>1979</b> 222</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Übersetzung<i><authorialNote><p> Übersetzung des französischen Originaltextes.</p></authorialNote></i></p><p><docTitle>Abkommen<i><br/></i>zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Republik Mali betreffend die Förderung und den gegenseitigen Schutz von Investitionen</docTitle></p><p>Abgeschlossen am 8. März 1978</p><p>In Kraft getreten durch Notenaustausch am 8. Dezember 1978</p><p> (Stand am 8. Dezember 1978)</p></preface><preamble><p>Der Schweizerische Bundesrat<br/>und<br/>die Regierung der Republik Mali,</p><p>vom Wunsche geleitet, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den beiden Staaten zu fördern und zu verstärken,</p><p>in der Absicht, für Kapitalinvestitionen in beiden Staaten günstige Voraussetzungen zu schaffen und die Zusammenarbeit zwischen privaten und öffentlichen Gesellschaften beider Staaten zu vertiefen,</p><p>in Erkenntnis der Notwendigkeit, Investitionen von Staatsangehörigen und Gesellschaften beider Staaten zu schützen und den Kapital‑ und Technologietransfer zugunsten des wirtschaftlichen Wohlstandes beider Staaten zu fördern,</p><p>haben folgendes vereinbart:</p></preamble><body><article eId="art_1"><num><b>Art. 1</b></num><heading>Förderung und Zulassung</heading><paragraph eId="art_1/para"><content><p>Jede Vertragspartei fördert, soweit dies möglich ist, auf ihrem Hoheitsgebiet Investitionen von Staatsangehörigen oder Gesellschaften der andern Vertragspartei und lässt solche Investitionen gemäss der geltenden Gesetzgebung zu.</p></content></paragraph></article><article eId="art_2"><num><b>Art. 2</b></num><heading>Definitionen</heading><paragraph eId="art_2/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_2/para/listintro">Mit Wirkung für dieses Abkommen bedeuten:</listIntroduction><item eId="art_2/para/lbl_1"><num>1. </num><p>Der Begriff «Staatsangehörige» bezeichnet natürliche Personen, die nach der Gesetzgebung der betreffenden Vertragspartei die Staatsangehörigkeit eines der beiden Staaten besitzen.</p></item><item eId="art_2/para/lbl_2"><num>2. </num><blockList><listIntroduction eId="art_2/para/lbl_2/listintro">«Gesellschaften» sind:</listIntroduction><item eId="art_2/para/lbl_2/lbl_a"><num>a) </num><p>in bezug auf die Schweizerische Eidgenossenschaft, Gesellschaften, Niederlassungen oder Stiftungen mit Rechtspersönlichkeit, sowie Kollektiv‑ oder Kommanditgesellschaften und andere Assoziationen ohne Rechtspersönlichkeit, an welchen schweizerische Staatsangehörige direkt oder indirekt ein vorherrschendes Interesse haben;</p></item><item eId="art_2/para/lbl_2/lbl_b"><num>b) </num><p>in bezug auf die Republik Mali, jede juristische Person, jede Handelsgesellschaft oder sonstige Gesellschaft oder Vereinigung mit Rechtspersönlichkeit, die nach den Gesetzen der Republik Mali besteht;</p></item></blockList></item><item eId="art_2/para/lbl_3"><num>3. </num><blockList><listIntroduction eId="art_2/para/lbl_3/listintro">Der Begriff «Investitionen» umfasst alle Arten von Vermögenswerten, insbesondere, aber nicht ausschliesslich:</listIntroduction><item eId="art_2/para/lbl_3/lbl_a"><num>a) </num><p>bewegliches und unbewegliches Vermögen sowie sämtliche sonstigen dinglichen Rechte wie Hypotheken, Pfandrechte, Bürgschaften, Nutzniessung und ähnliche Rechte;</p></item><item eId="art_2/para/lbl_3/lbl_b"><num>b) </num><p>Anteile, Aktien oder andere Formen von Beteiligungen an Gesellschaften;</p></item><item eId="art_2/para/lbl_3/lbl_c"><num>c) </num><p>Forderungen auf Geld oder irgendeine Leistung mit wirtschaftlichem Wert;</p></item><item eId="art_2/para/lbl_3/lbl_d"><num>d) </num><p>Urheberrechte, gewerbliche Eigentumsrechte (wie Erfindungspatente, Fabrik‑ und Handelsmarken, industrielle Muster und Modelle), «Know-how», Firmennamen und «Goodwill»;</p></item><item eId="art_2/para/lbl_3/lbl_e"><num>e) </num><p>öffentlich‑rechtliche Konzessionen mit Einschluss von Konzessionen zur Erforschung, Ausbeutung und Verwertung von Bodenschätzen.</p></item></blockList></item><item eId="art_2/para/lbl_4"><num>4. </num><p>Der Begriff «Erträge»: die Beträge, die eine Investition innerhalb eines bestimmten Zeitraums als Nettoertrag oder Zins einbringt.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_3"><num><b>Art. 3</b></num><heading>Schutz, Behandlung, Zollunion</heading><paragraph eId="art_3/para_1"><num>1.</num><content><p>Jede Vertragspartei schützt auf ihrem Hoheitsgebiet Investitionen, die von Staatsangehörigen oder Gesellschaften der andern Vertragspartei im Rahmen ihrer Gesetzgebung gemacht wurden, und ist dafür besorgt, die Verwaltung, den Unterhalt, den Gebrauch, den Genuss, die Ausdehnung, den Verkauf und, sollte dies der Fall sein, die Liquidation derartiger Investitionen nicht durch ungerechtfertigte und diskriminatorische Massnahmen zu beeinträchtigen. Insbesondere wird jede Vertragspartei bestrebt sein, die erforderlichen Bewilligungen im Zusammenhang mit solchen Investitionen zu erteilen, desgleichen mit der Ausführung von Lizenzverträgen von technischer, kommerzieller oder administrativer Unterstützung wie auch mit der im Rahmen einer Investition genehmigten Tätigkeit von Beratern und anderem qualifiziertem Personal fremder Nationalität.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_2"><num>2.</num><content><p>Jede Vertragspartei sichert innerhalb ihres Hoheitsgebietes, insbesondere den Investitionen der Staatsangehörigen oder Gesellschaften der andern Vertragspartei, eine gerechte und billige Behandlung zu. Diese Behandlung entspricht zumindest derjenigen, die jede Vertragspartei den Investitionen zukommen lässt, die auf ihrem Hoheitsgebiet von den eigenen Staatsangehörigen oder Gesellschaften oder von den Staatsangehörigen oder Gesellschaften der meistbegünstigten Nation – falls diese Bedingungen vorteilhafter sind – getätigt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_3"><num>3.</num><content><p>Die Meistbegünstigung ist nicht anwendbar bei Privilegien, die die eine oder andere Vertragspartei den Staatsangehörigen oder Gesellschaften eines Drittstaates gewährt aufgrund dessen Mitgliedschaft bei oder Assoziation mit einer Zollunion, einem gemeinsamen Markt, einer Freihandelszone oder ähnlichen wirtschaftlichen Zusammenschlüssen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_4"><num><b>Art. 4</b></num><heading>Freier Transfer</heading><paragraph eId="art_4/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_4/para/listintro">Jede Vertragspartei, in deren Hoheitsgebiet Investitionen durch die Staatsangehörigen oder Gesellschaften der andern Vertragspartei getätigt wurden, gewährt dessen Staatsangehörigen oder Gesellschaften den freien Transfer von:</listIntroduction><item eId="art_4/para/lbl_a"><num>a) </num><p>Zinsen, Dividenden, Gewinnen und anderen laufenden Erträgen;</p></item><item eId="art_4/para/lbl_b"><num>b) </num><p>Amortisationen und vertraglich vereinbarten Rückerstattungen;</p></item><item eId="art_4/para/lbl_c"><num>c) </num><p>Beträgen, die zur Kostendeckung der Investitionsverwaltung bestimmt sind;</p></item><item eId="art_4/para/lbl_d"><num>d) </num><p>Abgaben und andern Zahlungen aus Lizenzrechten und aus wirtschaftlicher, administrativer oder technischer Unterstützung;</p></item><item eId="art_4/para/lbl_e"><num>e) </num><p>zusätzlichen Kapitalleistungen, die für die Erhaltung oder die Entwicklung der Investitionen benötigt werden,</p></item><item eId="art_4/para/lbl_f"><num>f) </num><p>Erlösen aus Verkauf und aus teilweiser oder gänzlicher Kapitalliquidation, einschliesslich eventuellen Wertzuwachses.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_5"><num><b>Art. 5</b></num><heading>Besitzesentziehung, Kompensation</heading><paragraph eId="art_5/para"><content><p>Keine der Vertragsparteien ergreift Massnahmen zur Enteignung, Nationalisierung oder Besitzesentziehung, auf direktem oder indirektem Wege, von Investitionen Staatsangehöriger oder Gesellschaften der andern Vertragspartei; es sei denn, dass diese Massnahmen im öffentlichen Interesse, ohne Diskriminierung und unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und gegen eine effektive und angemessene Entschädigung in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht erfolgt. Der Entschädigungsbetrag, der zum Zeitpunkt der Enteignung, Nationalisierung oder Besitzesentziehung festgesetzt werden soll, wird in der Währung des Herkunftslandes der Investition beglichen und der berechtigten Person ohne ungebührlichen Verzug überwiesen, welches auch ihr Wohnsitz oder Sitz sei. Die Entschädigung ist bis zum Zeitpunkt der Auszahlung mit dem üblichen bankmässigen Zinssatz zu verzinsen; sie muss tatsächlich verwertbar und frei transferierbar sein.</p></content></paragraph></article><article eId="art_6"><num><b>Art. 6</b></num><heading>Vor Inkrafttreten des Abkommens getätigte Investitionen</heading><paragraph eId="art_6/para"><content><p>Dieses Abkommen ist ebenfalls anwendbar auf Investitionen, die von Staatsangehörigen oder Gesellschaften der andern Vertragspartei vor Inkrafttreten dieses Abkommens auf dem Gebiet einer Vertragspartei entsprechend ihrer Gesetzgebung vorgenommen wurden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_7"><num><b>Art. 7</b></num><heading>Günstigere Bedingungen</heading><paragraph eId="art_7/para"><content><p>Günstigere als die in diesem Abkommen enthaltenen Bestimmungen, welche in Vereinbarung zwischen der einen oder andern Vertragspartei mit den Staatsangehörigen oder Gesellschaften der andern Vertragspartei enthalten sind, bleiben gültig.</p></content></paragraph></article><article eId="art_8"><num><b>Art. 8</b></num><heading>Subrogationsprinzip</heading><paragraph eId="art_8/para"><content><p>Hat eine der Vertragsparteien auf eine Investition, die durch einen Staatsangehörigen oder eine Gesellschaft auf dem Hoheitsgebiet der andern Vertragspartei vorgenommen wurde, eine finanzielle Garantie gegen nichtkommerzielle Risiken gewährt, und ist durch die erste Vertragspartei, gestützt auf diese Garantie, eine Zahlung an ihre Staatsangehörigen oder ihre Gesellschaft erfolgt, so wird die letztere Vertragspartei die Rechte der ersteren Vertragspartei aufgrund des Subrogationsprinzips bezüglich der Rechte des Investors anerkennen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_9"><num><b>Art. 9</b></num><heading>Schiedsgerichtsbarkeit</heading><paragraph eId="art_9/para_1"><num>1.</num><content><p>Meinungsverschiedenheiten in bezug auf die Auslegung oder Anwendung der Bestimmungen dieses Abkommens werden auf dem Wege diplomatischer Verhandlungen beigelegt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_2"><num>2.</num><content><p>Ist eine Verständigung zwischen beiden Vertragsparteien nicht innerhalb von sechs Monaten möglich, wird der Rechtsstreit auf Verlangen der einen oder andern Vertragspartei einem aus drei Mitgliedern bestehenden Schiedsgericht unterbreitet. Jede Vertragspartei bezeichnet einen Schiedsrichter und diese beiden Schiedsrichter ernennen einen Vorsitzenden, der Angehöriger eines Drittstaates sein muss.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_3"><num>3.</num><content><p>Hat eine der Vertragsparteien ihren Schiedsrichter nicht bezeichnet und ist sie der Einladung seitens der andern Vertragspartei, innerhalb von zwei Monaten diese Bezeichnung vorzunehmen, nicht nachgekommen, so wird der Schiedsrichter auf Begehren dieser letzteren Vertragspartei vom Präsidenten des Internationalen Gerichtshofes ernannt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_4"><num>4.</num><content><p>Können die beiden Schiedsrichter sich über die Wahl des Vorsitzenden nicht innerhalb von zwei Monaten seit dem Zeitpunkt ihrer Bezeichnung einigen, so wird dieser auf Verlangen einer der beiden Vertragsparteien vom Präsidenten des Internationalen Gerichtshofes ernannt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_5"><num>5.</num><content><p>Ist der Präsident des Internationalen Gerichtshofes – in den Fällen, die in den Paragraphen 3 und 4 dieses Artikels erwähnt sind – nicht in der Lage, sein Mandat auszuüben oder ist er Staatsangehöriger der einen oder andern Vertragspartei, so wird die Ernennung vom Vizepräsidenten vorgenommen. Ist auch er verhindert oder ein Staatsangehöriger einer der beiden Vertragsparteien, so wird die Ernennung durch das amtsälteste Mitglied des Gerichtshofes, das nicht Staatsangehöriger einer der beiden Vertragsparteien ist, vorgenommen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_6"><num>6.</num><content><p>Sofern die Vertragsparteien im gemeinsamen Einvernehmen nicht anders bestimmen, setzt das Schiedsgericht sein Verfahren und das anzuwendende Recht selbst fest.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_7"><num>7.</num><content><p>Die Entscheide des Schiedsgerichtes sind verbindlich für beide Vertragsparteien.</p></content></paragraph></article><article eId="art_10"><num><b>Art. 10</b></num><heading>Inkrafttreten, Erneuerung, Ablauf</heading><paragraph eId="art_10/para_1"><num>1.</num><content><p>Das Abkommen tritt an dem Tage in Kraft, da beide Regierungen sich gegenseitig unterrichtet haben, dass sie den verfassungsmässigen Bestimmungen über Abschluss und Inkrafttreten von internationalen Abkommen nachgekommen sind. Es bleibt in Kraft während der Dauer von fünf Jahren. Sofern keine Vertragspartei das Abkommen sechs Monate vor Ablauf der vereinbarten Fünfjahresperiode schriftlich kündigt, gilt es jeweils für die Dauer von zwei Jahren erneuert.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_2"><num>2.</num><content><p>Im Falle einer Kündigung dieses Abkommens bleiben die in Artikel 1–9 enthaltenen Bestimmungen für eine weitere Zehnjahresperiode anwendbar für Investitionen, die vor der Kündigung vorgenommen wurden.</p><p>Geschehen in Bamako, den 8. März 1978, in zwei Originalausfertigungen in französischer Sprache.</p><table fedlex:function="layout"><tr><td><p>Für den<br/>Schweizerischen Bundesrat:</p><p>E. Moser</p></td><td><p>Für die Regierung<br/>der Republik Mali:</p><p>Lamine Keita</p></td></tr></table></content></paragraph></article></body></act></akomaNtoso>