Nr. 24 Kantonale direkte Steuern. aArt. 95 Ab s. 1 lit. a, aArt. 160 Abs. 1 StG, Art. 46 Abs. 1 StHG Rückstellunge n. Die Anerkennung von Rückst ellungen findet am Peri- odizitätsprinzip ihre Grenze. Nur der in der Berechnungsperiode entstandene Auf- wand darf der Erfolgsrechnung belastet werden. Entscheidend sind die Verhältnisse am Bilanzstichtag. Der Grundsatz der Peri odizität verlangt insbesondere, dass der in einem bestimmten Zeitraum erzielte Er trag auch in diesem Zeitraum besteuert wird. Das Periodizitätsprinzip lässt ni cht zu, dass Gewinne durch Bildung von Rückstellungen in zeitlicher Hinsicht n ach Belieben verschoben werden. Rückstel- lungen für bevorstehende Grossreparaturen werden in der Praxis nur in einem be- stimmten Umfang zugelassen, wenn ein deta illierter Kostenvoranschlag mit Anga- ben über den zeitlichen Ablauf der Repara turarbeiten vorgelegt werden kann. Gel- tung der Untersuchungsmaxime. Die Beweis last wird regelmässig für steuerbe- gründende Tatsachen den Steuerbehörden und für steuermindernde Tatsachen den Steuerpflichtigen auferlegt. Rückstellunge n sind steuermindernde Tatsachen, wel- che vom Beschwerdeführer zu beweisen sind. Obergericht, 04. Juli 2003, OG V 00 25