<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>AB.2016.00074</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna als Einzelrichterin<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 31. Oktober 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Andrea B. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Bolliger</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Baker &amp; McKenzie </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Zurich</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">, Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Holbeinstrasse 30, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">zusätzlich vertreten durch Rechtsanwältin Selina Many</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Baker &amp; McKenzie </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Zurich</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">, Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Holbeinstrasse 30, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 23. September 2016 setzte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, die persönlichen Beiträge von X.___ aus selbständiger Erwerbstätigkeit für das Beitragsjahr 2011 aufgrund des im selben Jahr erzielten Einkommens von Fr. 156‘412.-- (Fr. 156‘412.-- abzüglich Zins von Fr. 93‘160.-- abzüglich Freibetrag für Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonen im AHV-Alter von Fr. 16‘800.-- zuzüglich aufzurechnende persönliche Beiträge von Fr. 3‘881.-- = </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitragspflichtes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einkommens von Fr. 50‘300.--) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eines im Betrieb investierten Eigenkapitals von Fr. 4‘658‘000.-- fest (Urk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 10/24). Hierbei stützte sich die Ausgleichskasse auf die Steuermeldung des Kantonalen Steueramtes Zürich vom 26. September 2014 (Urk. 10/14). Am 21. Oktober 2014 (Urk. 10/23/10; vgl. auch Urk. 10/22/1) teilte dieses sodann mit, die Steuerein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung sei rechtskräftig geworden und die Zahlen der Steuermeldung seien korrekt. Es verwies auf die Zustimmungserklärung des Beitragspflichtigen (vgl. Urk. 10/22/12) und gab an, es sei kein Gesamteinkommen gemeldet worden. Gegen die Verfügung vom 23. September 2016 erhob der Beitragspflichtige am 28. September 2016 Einsprache (Urk. 10/25), welche die Ausgleichskasse mit Entscheid vom 11. Oktober 2016 abwies (Urk. 2 [= Urk. 10/26]). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Beitragspflichtige mit Eingabe vom 11. November 2016 Beschwerde und beantragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass er nicht der Beitragspflicht unterliege; eventuell sei die Sache zur weiteren Abklärung des Sachverhalts an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (Urk. 1 inkl. Beilagen [Urk. 3/3-15]). Am 19. Dezember 2016 reichte der Beschwerdeführer eine weitere Eingabe zu den Akten (Urk. 6 inkl. Beilagen [Urk. 7/16-20]). Mit Beschwerdeantwort vom 3. Januar 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 9), was dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer mit Verfügung vom 12. Januar 2017 angezeigt wurde (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 11). Am 15. Juni 2017 reichte der Beschwerdeführer eine weitere Eingabe (Urk. 13 inkl. Beilagen [Urk. 14/1-3]) ein. Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 12. Juli 2017 auf eine Stellungnahme (Urk. 16), was dem Beschwerdeführer am 14. Juli 2017 mitgeteilt wurde (Urk. 17). Mit Verfügung vom 4. Oktober 2017 wurden die Steuerakten des Beschwerdeführers betreffend die Steuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den 2009 bis 2012 beim Kantonalen Steueramt Zürich beigezogen (Urk. 18-20). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p><span id="FUNKTION1"></span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Einzelrichterin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span id="VV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 3 Abs. 1 Satz 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinterlassenenversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (AHVG) sind die Versicherten beitragspflichtig, solange sie eine Erwerbstätigkeit ausüben. Die Beiträge der erwerbstätigen Versicherten werden in Prozenten des Einkommens aus unselbständiger und selbständiger Erwerbstätigkeit festgesetzt (Art. 4 Abs. 1 AHVG), wobei den nach Vollendung des AHV-Alters Erwerbstätigen ein Freibetrag zukommt (Art. 4 Abs. 2 AHVG in Verbindung mit Art. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">quater</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Verordnung über die Alters- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinterlassenenversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, AHVV). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Gemäss Art. 22 AHVV werden die Beiträge vom Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit für jedes Beitragsjahr festgesetzt, wobei das Kalenderjahr als Beitragsjahr gilt. Die Beiträge bemessen sich aufgrund des im Beitragsjahr tatsächlich erzielten Erwerbseinkommens und des am 31. Dezember im Betrieb investierten Eigenkapitals.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 17 AHVV gelten als Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit im Sinne von Art. 9 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lassenenversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (AHVG) alle in selbständiger Stellung erzielten Einkünfte aus einem Handels-, Industrie-, Gewerbe-, Land- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Forstwirtschaftsbetrieb, aus einem freien Beruf sowie aus jeder anderen selbständigen Erwerbstätigkeit, einschliesslich der Kapital- und Überführungsgewinne nach Art. 18 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer (DBG) und der Gewinne aus der Veräusserung von land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken nach Art. 18 Abs. 4 DBG, mit Ausnahme der Einkünfte aus zu Geschäftsvermögen erklärten Beteiligungen nach Art. 18 Abs. 2 DBG.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nicht unter den Begriff der selbständigen Erwerbstätigkeit im Sinne von Art. 9 Abs. 1 AHVG und Art. 17 AHVV fällt die blosse Verwaltung des eigenen Vermögens; der daraus resultierende reine Kapitalertrag unterliegt daher nicht der Beitragspflicht. Gleiches gilt in Bezug auf Gewinne aus privatem Vermögen, welche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Ausnützung einer zufällig sich bietenden Gelegenheit erzielt worden sind. Anderseits stellen Kapitalgewinne aus der Veräusserung oder Verwertung von Gegenständen des Privatvermögens, wie Wertschriften oder Liegenschaften, auch bei nicht buchführungspflichtigen (Einzel)Betrieben, Einkommen aus selb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständiger Erwerbstätigkeit dar, wenn und soweit sie auf gewerbsmässigem Handel beruhen (BGE 134 V 250 E. 3.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgangspunkt für die auf Grund der Gesamtheit der Umstände vorzunehmende Beurteilung der Frage, ob Einkünfte aus einer selbstständigen Erwerbstätigkeit im Sinne von Art. 4 Abs. 1 und Art. 9 Abs. 1 AHVG in Verbindung mit Art. 17 AHVV herrühren, bildet die bundesgerichtliche Rechtsprechung zur beitrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Abgrenzung von blosser (privater) Vermögensverwaltung (oder Gewinnerzielung in Ausnützung einer zufällig sich bietenden Gelegenheit [BGE 134 V 250 E. 3.1 S. 253]) und betrieblicher (gewerbsmässiger) Nutzung von Liegenschaften. Indizien für eine beitragspflichtige Erwerbstätigkeit stellen etwa die (systematische oder planmässige) Art und Weise des Vorgehens (aktives, wertvermehrendes Tätigwerden durch Parzellierung, Überbauung, Werbung etc., Erwerb in der offenkundigen Absicht, die Liegenschaft möglichst rasch mit Gewinn weiterzuverkaufen, Ausnützung der Marktentwicklung), die Häufigkeit der Liegenschaftsgeschäfte, deren Finanzierung durch den Einsatz bedeutender fremder Mittel oder der Veräusserungserlöse, der enge Zusammenhang mit der (haupt-) beruflichen Tätigkeit des Pflichtigen, spezielle Fachkenntnisse und eine kurze </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Besitzesdauer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dar. Nicht erforderlich für die Annahme einer beitrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtigen (selbständigen) Erwerbstätigkeit ist dagegen die nach aussen sicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bare Teilnahme am Wirtschaftsverkehr. Keine selbstständige Erwerbstätigkeit bzw. kein gewerbsmässiger Immobilienhandel liegt demgegenüber vor, wenn lediglich das eigene Vermögen verwaltet wird, insbesondere etwa durch die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mietung eigener Liegenschaften. Daran ändert nichts, wenn das Vermögen umfangreich ist, professionell verwaltet wird und kaufmännische Bücher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt werden. Überdies liegt normalerweise private Vermögensverwaltung vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wenn der Eigentümer seine Liegenschaft(en) mit Wohn- oder Geschäftsbauten über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baut, um aus deren Vermietung einen Ertrag zu erzielen. Dies gilt – ohne Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zutreten weiterer Umstände – selbst dann, wenn zur Werterhöhung und Erleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terung des Weiterverkaufs Stockwerkeigentumseinheiten begründet werden. Aller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dings setzt dies voraus, dass das Geschäft nicht ausschliesslich mit fremden Mitteln finanziert worden ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_591/2016 vom 21. März </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, E. 3.2 mit weiteren Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Abgrenzung zwischen selbstständiger Erwerbstätigkeit und Vermögens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verwaltung ist grundsätzlich von der steuerrechtlichen Praxis zur Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung zwischen Privat- und Geschäftsvermögen auszugehen. Das Bundesgericht hat dazu festgehalten, die Vermietung eigener Liegenschaften gehöre ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprochen zur üblichen Verwaltung privaten (Anlage-)Vermögens und bei der Annahme, sie sei Gegenstand eines geschäftlichen Betriebs – mithin einer (selb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stständigen) Erwerbstätigkeit –, sei grösste Zurückhaltung geboten. Insbeson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere seien in dieser Konstellation, also bei der Vermietung von Gebäuden und Räumlichkeiten ohne Tätigung von Käufen und Verkäufen, die zum Liegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schafts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handel entwickelten Kriterien nicht massgebend. Der Eigentümer, der seine Liegenschaft(en) mit Wohn- oder Geschäftsbauten überbaut, um aus deren Vermietung einen Ertrag zu erzielen, verwaltet demnach normalerweise privates Vermögen, und das Vermieten von Wohnblöcken gilt als Vermögensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung, auch wenn der Vermieter die Wohnungen instand halten und nötigenfalls neue Mieter suchen muss. Diese Rechtsprechung ist mit Bezug auf die beitrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtliche Beurteilung zu übernehmen (Urteil des Bundesgerichts 9C_591/2016 vom 21. März </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, E. 3.3 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span id="AB034"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 23 Abs. 1 AHVV obliegt es in der Regel den Steuerbehörden, das für die Bemessung der Beiträge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbständigerwerbender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> massgebende Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen aufgrund der rechtskräftigen Veranlagung für die direkte Bundessteuer und das im Betrieb investierte Eigenkapital aufgrund der entsprechenden rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kräftigen kantonalen Veranlagung unter Berücksichtigung der interkanto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nalen Repartitionswerte zu ermitteln. Die Angaben der Steuerbehörden hierüber sind für die Ausgleichskassen verbindlich (Art. 23 Abs. 4 AHVV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach der Rechtsprechung begründet jede rechtskräftige Steuerveranlagung die nur mit Tatsachen widerlegbare Vermutung, dass sie der Wirklichkeit ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">spreche. Da die Ausgleichskassen an die Angaben der Steuerbehörden gebunden sind und das Sozialversicherungsgericht grundsätzlich nur die Kassenverfügung auf ihre Gesetzmässigkeit zu überprüfen hat, darf das Gericht von rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">kräftigen Steuertaxationen bloss dann abweichen, wenn diese klar ausgewie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sene Irrtümer enthalten, die ohne weiteres richtig gestellt werden können, oder wenn sachliche Umstände gewürdigt werden müssen, die steuerrechtlich be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">los, sozialversicherungsrechtlich aber bedeutsam sind. Blosse Zweifel an der Richtigkeit einer Steuertaxation genügen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">hiezu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht; denn die ordentliche Einkommensermittlung obliegt den Steuerbehörden, in deren Aufgabenkreis das Sozialversicherungsgericht nicht mit eigenen Veranlagungsmassnahmen einzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">greifen hat. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">selbständigerwerbenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Versicherten haben demnach ihre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Rechte, auch im Hinblick auf die AHV-rechtliche Beitragspflicht, in erster Linie im Steuerjustizverfahren zu wahren (BGE 110 V 83 E. 4 und 370 f., 106 V 129 E. 1, 102 V 27 E. 3a; AHI 1997 S. 25 E. 2b mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span id="AB035"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die absolute Verbindlichkeit der Angaben der Steuerbehörden für die Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichskassen und die daraus abgeleitete relative Bindung des Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgerichts an die rechtskräftigen Steuertaxationen sind auf die Bemessung des massgebenden Einkommens und des betrieblichen Eigenkapitals beschränkt. Diese Bindung betrifft also nicht die beitragsrechtliche Qualifikation des Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommens beziehungsweise Einkommensbezügers und beschlägt daher die Frage nicht, ob überhaupt Erwerbseinkommen und gegebenenfalls solches aus selb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diger oder aus unselbständiger Tätigkeit vorliegt und ob der Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bezüger beitragspflichtig ist. Somit haben die Ausgleichskassen ohne Bindung an die Steuermeldung aufgrund des AHV-Rechts zu beurteilen, wer für ein von der Steuerbehörde gemeldetes Einkommen beitragspflichtig ist (BGE 121 V 80 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2c, 114 V 72 E. 2, 110 V 83 E. 4 und 370 E. 2a, 102 V 27 E. 3b mit Hinwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das gilt namentlich auch für die Quali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fikation eines Vermögensbestand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teils als Privat- oder Geschäftsvermögen, zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mal diese Unterscheidung steuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich häufig ohne Belang ist, da steuerrechtlich der Ertrag sowohl aus Privat- als auch aus Geschäftsvermögen steuerbar ist. Die Steuermeldung ist daher mit Bezug auf den Vermögensertrag keine zuverlässige Grundlage für die AHV-Beitragsfestsetzung, weshalb die Qualifikati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">on als beitragsfreier Kapitaler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trag auf Privatvermögen oder beitragspflichtige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s Einkommen aus Geschäftsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen im Beitragsfestsetzungsverfahren erfo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lgen muss. In Bezug auf den Vermö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewinn ist demgegenüber auch steuerrechtlich die Unterscheidung von Geschäfts- und Privatvermögen von Bedeut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ung, weshalb sich die AHV-Behör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den in der Regel auf die Steuermeldungen verlassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> können und eigene nähere Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen nur dann vornehmen müssen, wenn sich ernsthafte Zweifel an der Richtigkeit der Steuermeldung ergeben (Urteil 9C_551/2008 des Bundesgerichts vom 16. Januar 2009 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 1940</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geborene Beschwerdeführer liess sich gemäss eigenen Angaben im Jahr 1996 frühpensionieren (Urk. 1 S. 4). Aus der Steuererklärung 1995 ist ersichtlich, dass er zu diesem Zeitpunkt noch als Betriebsfachmann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätig war (Urk. 7/19). Er gab der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 31. März</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2010 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bekannt, er habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seine bisherige Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegenschaften</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verwalter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> per Ende Juli 2005 auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Folge als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Altersrenter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weiterhin erwerbstätig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewesen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 10/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Für das Beitragsjahr 2005 erhob die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 4. Juni 2010</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beiträge auf einem beitra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gspflichtigen Einkommen von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">42‘600.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-- (unter Berücksichtigung eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Freibetra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ges für AHV-Altersrentner von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7‘000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). In den Folgejahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurden keine Beiträge erhoben (vgl. Urk. 10/12)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erst f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ür das Beitragsjahr 2010</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstattete das kantonale Steueramt Zürich wieder eine Meldung (vom 15. März 2012 [Urk. 10/6]; vgl. auch das Rektifikat vom 17. Dezember 2012 [Urk. 10/11]). Persönliche Beiträge wurden für dieses Jahr jedoch nicht festgesetzt, da das Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit unter den Freibetrag zu liegen kam (Urk. 10/12). Für das hier zu beurteilende Beitragsjahr 2011 wurden dann ein Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit von Fr. 156‘412.-- und ein im Betrieb investiertes Eigenkapital von Fr. 4‘657‘581.-- gemeldet (Urk. 10/14).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Entscheid (Urk. 2), gemäss Au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kunft des kantonalen Steueramtes habe der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Jahr 2011 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegenschaftengewinn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erzielt. Am 18. März</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2013 habe er die Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erklärung zur direkten Bundessteuer unterzeichnet. Für die Abgren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung des Privatvermögens vom Geschäftsvermögen seien im Wesentlichen die Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätze der direkten Bundessteuer massgebend. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber in der Beschwerde vom 11. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 im Wesentlichen vor, sein Vater, welcher ursprünglich Land</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirt gewesen sei, habe im Jahr 1954 – soweit dem Beschwerdeführer be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannt – seine Tätigkeit als Landwirt aufgegeben und in den Jahren 1962/1963 begonnen, auf seinem Land Mehrfamilienhäuser zu errichten, welche er an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessend vermietet habe. Davon verkauft habe er nie etwas. Sein Vater habe ihm und den übrigen Nachkommen mit Schenkungsvertrag vom 21. Dezember 1987 sämtliche Liegenschaften zu Miteigentum übertragen, er (der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer) habe eine Quote von 21/100 erhalten. Die Liegenschaften habe er in der Folge stets als Bestandteil seines Privatvermögens versteuert, was von der Steuerbehörde bis ins Jahr 2009 steuerlich auch anerkannt worden sei. Nach internen Übertragungen habe der Beschwerdeführer im Jahr 2006 einen Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eigentumsanteil an den Liegenschaften von 31/100 innegehabt. Mit Schen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungsvertrag vom 20. Dezember 2011 habe er einen Grossteil seiner Miteigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tumsanteile auf seine beiden Söhne übertragen (je 14/100). Der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer sei damit betraut worden, sich um die Verwaltung der familiären Liegenschaften zu kümmern, wobei er im Wesentlichen die Aufgaben eines Hauswarts übernommen und die entsprechenden Abrechnungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach kauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">männischen Grundsätzen erstellt habe. Auf dem Grundstück des Elternhauses seien von den Miteigentümern zwei neue Mehrfamilienhäuser mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mietwoh-nungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstellt worden. Auch dies habe keinen Anlass geboten, die Liegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaften umzuqualifizieren (Urk. 1 S. 3 f.). Als vorsichtiger Verwalter des Familienvermögens und als juristischer Laie habe der Beschwerdeführer in seinen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegenschaftenabrechnungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jeweils Rückstellungen im Hinblick auf anstehende Sanierungsmassnahmen deklariert, was rund 20 Jahre lang nicht beanstandet worden sei. Im Jahr 2011 sei dem Beschwerdeführer betreffend das Steuerjahr 2009 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Steuerkommissär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstmals erläutert worden, dass Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellungen im Privatvermögen nicht vorgesehen und deshalb aufzulösen seien. Der Beschwerdeführer habe dies anerkannt und mit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Steuerkommissär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vereinbart, die Rückstellungen innert fünf Jahren steuerwirksam aufzulösen. Durch die steuerliche Nicht-Anerkennung der Rückstellungen habe das Steuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">amt Zürich die Qualifikation der Liegenschaft als Bestandteil des Privatver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mögens (wie auch in den Vorjahren) anerkannt. Für die Steuerperioden 2010 und 2011 hätten der Beschwerdeführer und seine Ehefrau jeweils einen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anlagungsvorschlag respektive eine Veranlagungsverfügung erhalten. Ihnen sei dabei nicht bewusst gewesen, dass das kantonale Steueramt Zürich unter Abweichung von der Qualifikation durch den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Steuerkommissär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jeweils eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Umqualifikation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der in Frage stehenden Liegenschaften in Geschäftsvermögen vorgenommen gehabt habe. Betreffend das Beitragsjahr 2010 sei die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin davon ausgegangen, es liege keine selbständige Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit vor. Im Gegensatz dazu habe sie sich betreffend das Beitragsjahr 2011 dann aber auf die Steuermeldung gestützt (Urk. 1 S. 4-6). Beim Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer handle es sich sodann nicht um einen gewerbsmässigen Immobilien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">händler (Urk. 1 S. 9-11; vgl. auch die Präzisierungen in Urk. 6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Eingabe vom 15. Juni 2017 wies der Beschwerdeführer darauf hin, in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Veranlagungsverfügungen für die direkte Bundessteuer betreffend die Jahre 2012</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis 2014 habe das kantonale Steueramt Zürich die Miteigentumsanteile des Beschwerdeführers wieder als Privatvermögen qualifiziert und sei von keinen Einkünften aus selbständigem Erwerb ausgegangen (Urk. 13). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Steuerakten 2009</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geht hervor, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer als Erbe seines Vaters an den Liegenschaften in Y.___ (vgl. Urk. 20/1/6/16) wie angegeben zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/100 beteiligt war (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20/1/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 20/1/6/9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Am 14. Februar 2011 kam es auf Wunsch des Beschwerdeführers zu einer per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sönlichen Besprechung mit seinem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Steuerkommissär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Dieser gab in seinem Besprechungsprotokoll (Urk. 20/3/3) an, dem Beschwerdeführer anlässlich der Besprechung die Frage gestellt zu haben, ob er und seine Verwandten die Liegenschaften als Privat- oder Geschäftsvermögen qualifizieren würden. Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">grund der seit Jahren vorgenommenen Deklarationsweise, insbesondere der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ertrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">wirksamen Rückstellungen für Renovationen, sei davon ausgegangen word</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">en, dass es sich um Geschäftsvermögen handle. Auf jeden Fall könne diese Art der Verbuchung nur dann akzeptiert werden, wenn beide Seiten von Geschäftsvermögen ausgingen. Dies beschlage (grundsätzlich) auch die Akzep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tanz von Pauschalen betreffend den Unterhalt. Der Beschwerdeführer habe die Geschichte der einzelnen Liegenschaften erläutert. Sein Vater habe seinen land</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">wirtschaftlichen Betrieb in Y.___ aufgegeben (circa 1950) und seine Parzellen mit Mehrfamilienhäusern überbaut. In der Folge seien weitere Liegenschaften hinzugekommen. Die Finanzierung sei zum einen über die Erbschaft bezieh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">weise den Erbvorbezug, zum anderen durch Fremdfinanzierung erfolgt. Er (der Beschwerdeführer) sei, soweit er dies im Moment sagen könne, mit der Quali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fikation als Geschäftsvermögen einverstanden. Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Steuerkommissär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> hielt abschliessend fest, im Ergebnis einige man sich darauf, dass in Zukunft nur effektive Unterhaltskosten geltend gemacht würden und dass für jede einzelne Liegenschaft aufgeführt werde, wie die Rückstellungen sich entwickelt hätten und bewirtschaftet würden. Er akzeptiere die Qualifikation für das Steuerjahr 2009. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">In der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Liegenschaftenabrechnung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> 2009 führte der Beschwerdeführer Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">stellungen in der Höhe von Fr. 1‘710‘000.-- auf, was unter Berücksichtigung sämtlicher Positionen in der Bilanz zu Passiven im Gesamtbetrag von Fr. 15‘502‘809.55 führte (Urk. 20/1/6/14). Der Anteil des Beschwerdeführers an diesen Passiven betrug entsprechend seinem Miteigentumsanteil von 31/100 Fr. 4‘805‘871.-- (Urk. 20/1/1). Dieser Betrag wurde in der interkantonalen/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nationalen Steuerausscheidung vom 17. Februar 2011 dann auch eingesetzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urk. 20/1/4/1). Der Nettoertrag aus den Liegenschaften wurde mit Fr. 259‘075.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> veranschlagt, wobei Fr. 252‘052.-- auf die Liegenschaften in Y.___ und Fr. 7‘023.-- auf eine Liegenschaft in Z.___, A.___, B.___, entfielen. Als Einkünfte aus selbständigem Haupterwerb wurden jedoch lediglich Fr. 8‘547.-- veranschlagt. (Urk. 20/1/4/3 und Urk. 20/1/4/7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Darstellung des Beschwerdeführers, durch die steuerliche Nicht-Aner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nnung der Rückstellungen im Jahr 2009 habe das Steueramt Zürich die Qualifikation der Liegenschaften als Bestandteil des Privatvermögens (wie auch in den Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">jahren) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">anerkannt (Urk. 1 S. 4), widerspricht somit der Darstellung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Steuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">kommissärs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, welcher eine Qualifikation als Geschäftsvermögen und damit den Abzug von Rückstellungen akzeptierte. Allerdings erscheint das Vorgehen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Steuerkommissärs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> auch nicht nachvollziehbar, denn er berücksichtigte den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">erwähnten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Liegenschaftenertrag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht als Einkommen aus selbständiger Erwerb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tätigkeit (Urk. 20/1/4/3). Dementsprechend erstattete er auch keine Meldung an die Beschwerdegegnerin. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Steuerakten des Jahres 2010 geht hervor, dass der Beschwerdeführer in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegenschaftenabrechnung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2010 Rückstellungen von Fr. 2‘560‘000.—auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte (Urk. 20/2/5/12). Er gab im Schreiben vom 15. Februar 2012 gegenüber dem kantonalen Steueramt an, die Liegenschaften seien über 40 Jahre alt, und es müssten umfassende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aussenrenovationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> getätigt werden; auch stünden teilweise Erneuerungen in den Wohnungen an. Die bestehenden Rückstellungen würden in den nächsten vier bis fünf Jahren aufgebraucht sein. Im Jahr 2011 seien bereits Fr. 400‘000.-- aufgelöst worden und im Jahr 2012 würden noch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mals etwa Fr. 700‘000.-- aufgelöst (Urk. 20/2/1/1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Auch für das Jahr 2010 wurden die Rückstellungen vom Steueramt akzeptiert (vgl. Urk. 20/2/5/12, Urk. 20/2/3/4-5: das Fremdkapital von Fr. 5‘072‘635.-- in den „Details zu Liegenschaften und selbständigem Erwerb“ vom 20. Februar 2012 entspricht dem Anteil des Beschwerdeführers von 31/100 an den Passiven </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">in der „</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Liegenschaftenabrechnung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> 2010“ von Fr. 16‘363‘337.60). Die neu für d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">en Beschwerdeführer zuständige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Steuerkommissärin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> ging dementsprechend davon aus, dass sich der Miteigentumsanteil des Beschwerdeführers an den Liegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schaften in Y.___ in seinem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Geschäftsvermögen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> befinde. Sie berücksichtigte den anteilsmässigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Liegenschaftenertrag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> von Fr. 102‘840.-- als Einkommen aus selbständigem Haupterwerb (Urk. 20/2/3/3-4 und Urk. 20/2/3/10-11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Am 15. März 2012 wurde der Beschwerdegegnerin für das Jahr 2010 ein Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">kommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit gemeldet (Urk. 10/6/1). Die Meldung erwies sich allerdings insofern als falsch, als nicht der anteilsmässige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Liegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schaftenertrag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> von Fr. 102‘840.-- aufgeführt wurde, sondern der gesamte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Lie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schaftenertrag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> aller Miteigentümer von Fr. 330‘071.--, weshalb am 20. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ber 2012 ein Rektifikat mit dem korrekten Betrag ausgestellt wurde (Urk. 10/11; vgl. auch Urk. 10/7-10). Die Beschwerdegegnerin gelangte in der Aktennotiz vom 21. Februar 2014 dann aber zum Schluss, aufgrund des hohen Eigenkapitals von Fr. 4‘371‘000.-- komme das AHV-pflichtige Einkommen unter dem Freibetrag zu liegen. Eine Erfassung des Beschwerdeführers falle deshalb dahin (Urk. 10/12). Ob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sich dies bei mathematischer Überprüfung als richtig erwiese, ist mangels Anfechtungsgegenstands nicht zu prüfen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Betreffend das hier zu überprüfende Steuerjahr 2011 gab der Beschwerdeführer in einem Schreiben an das kantonale Steueramt vom 11. Februar 2013 an, von den 31/100 seiner Erbquote je 14/100 an seine beiden Söhne übertragen zu haben, wobei er sich das Nutzniessungsrecht eingeräumt habe. Seine Söhne hätten zusätzlich je 2/100 Anteile der Liegenschaften von ihren Cousins erworben. Ausserdem habe er (der Beschwerdeführer) im Jahr 2011 Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellungen von Fr. 400‘000.-- aufgelöst (Urk. 20/3/4/1). Dies ist belegt, denn in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegenschaftenabrechnung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2011 sind (nur) noch Rückstellungen von Fr. 2‘160‘000.-- aufgeführt (Urk. 20/3/4/3). Das kantonale Steueramt berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigte in der Berechnungsmitteilung vom 14. März 2013 Einkünfte aus selb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständigem Haupterwerb von Fr. 156‘412.--, welche dem anteilsmässigen Gewinn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Beschwerdeführers aus der Verwaltung der Liegenschaften entsprach (Urk. 20/3/5/11-12). Am 18. März 2013 unterzeichnete der Beschwerdeführer (mit seiner Ehegattin) die Zustimmungserklärung für die direkte Bundessteuer, in welcher ein steuerbares Einkommen von Fr. 229‘800.-- aufgeführt wurde (Urk. 20/3/5/8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Steuerjahr 2012 löste der Beschwerdeführer weitere Rückstellungen von Fr. 580‘000.-- auf; in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegenschaftenabrechnung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2012 wurden noch Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellungen von Fr. 1‘580‘000.-- aufgeführt (Urk. 20/4/4). Es wurden sodann zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Grundstücke verkauft (Urk. 20/4/5/5). Zunächst ordnete das kantonale Steueramt die Liegenschaften und Grundstücke in Y.___ dem Geschäftsvermögen des Beschwerdeführers zu und rechnete ihm ein Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit von Fr. 385‘456.-- an (Urk. 20/4/5/3-5). Zur Begründung legte der zuständige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Steuerkommissär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> folgende Tatsachen dar (Urk. 20/4/4/4): (1) Der Vater habe einen landwirtschaftlichen Betrieb sowie auch Kiesabbau betrieben. Nach Aufgabe des landwirtschaftlichen Betriebes seien einige Parzellen mit Mehrfamilienhäusern überbaut worden. Die Grundstücke und später die Liegenschaften hätten daher jederzeit Geschäftsvermögen dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt. (2) Auf den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegenschaftenabrechnungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien ertragswirksam Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellungen für Renovationen gebildet worden. (3) Der Beschwerdeführer habe die Liegenschaften über Jahre verwaltet, teils als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbständigerwerbender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, teils mit Lohnausweise der „H.+T. Wiederkehr Verwaltungen“. Damit bestehe eine enge Verbindung zur beruflichen Tätigkeit und der Beschwerdeführer verfüge über qualifizierte Fachkenntnisse im Immobilienbereich. Zudem seien Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltsarbeiten an den Liegenschaften durch die Einzelfirma in Rechnung gestellt worden. (4) In den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Steuerjahren 2010 und 2011 sei die Qualifikation der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftenerträge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als selbständiges Erwerbseinkommen akzeptiert worden. In der Veranlagungsverfügung vom 23. Mai 2017 bezifferte die Einschätzungsbehörde das steuerbare Einkommen dann auf Fr. 456‘900.-- (Urk. 20/4/3/10), setzte die Einkünfte aus selbständigem Haupterwerb aber auf Franken Null fest (Urk. 20/4/3/12). Der Berechnungsmitteilung zu den Staats- und Gemeinde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steuern 2012 vom 23. Mai 2017 sind hierzu folgende Bemerkungen zu ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen: „Aufgrund unserer Abklärungen qualifizieren wir die unbebauten Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stücke im Zeitpunkt des Verkaufs als Privatvermögen, weshalb der Kapital</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewinn aus dem Verkauf steuerfrei ist. Wir weisen Sie darauf hin, dass diese Qualifikation ausschliesslich die unbebauten Grundstücke betrifft, welche im Jahr 2012 verkauft wurden. Sie stellt kein Präjudiz dar für die aktuell über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bauten Grundstücke (5 Mehrfamilienhäuser) sowie für die andern unbebauten Grundstücke. Die Frage, ob Geschäftsvermögen oder Privatvermögen vorliegt, muss bei jeder Handänderung aufgrund der konkreten Umstände und unab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hängig von früheren Qualifikationen geprüft und entschieden werden. Insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere beim Verkauf der Mehrfamilienhäuser wird sich die Frage stellen, ob mit der Überbauung der Grundstücke und der Bewirtschaftung der Liegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaften eine selbständige Erwerbstätigkeit begründet wurde. Im vorliegenden Entscheid erfassen wir den Ertrag unter den Liegenschaften, da dies auf die Steuerfaktoren keinen Einfluss hat. Daraus kann jedoch nicht abgeleitet werden, dass wir die Liegenschaften als Privatvermögen qualifizieren. AHV-rechtlich wird die Ausgleichskasse entscheiden, ob es sich vorliegend um Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit handelt“ (Urk. 20/4/3/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Beschwerdeführer reichte im Beschwerdeverfahren zwar die Berechnungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mitteilungen für die direkte Bundessteuer der Jahre 2012 bis 2014 (Urk. 14/1-3) zu den Akten, nicht jedoch die soeben zitierte Berechnungsmitteilung zu den Staats- und Gemeindesteuern 2012. Unter Hinweis auf die von ihm selektiv eingereichten Unterlagen (Urk. 14/1-3) führte der Beschwerdeführer in der Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gabe vom 15. Juni 2017 aus, „wie Sie den Berechnungsmitteilungen für die Jahre 2012, 2013 und 2014 entnehmen können, hat das kantonale Steueramt Zürich bei seiner Veranlagung die Grundstückmiteigentumsanteile des Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">deführers als Privatvermögen qualifiziert und demzufolge bei den Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">künften aus selbständigem Erwerb ein Einkommen von null vermerkt. […] Somit gilt festzuhalten, dass das Steueramt die Liegenschaften vor 2010 immer als Privatvermögen qualifizierte und ab 2012, 2013 und 2014 (2015 ist noch nicht veranlagt) wieder als Privatvermögen qualifiziert“ (Urk. 13). Diese Darstellung ist unzutreffend. Das kantonale Steueramt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Zürich wollte sich in den Jahren 2012, 2013 und 2014 gerade nicht festlegen, da dies steuerrechtlich ohnehin nicht gross von Belang ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist zu prüfen, ob sich der Beschwerdeführer bei seinem bisherigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verhalten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behaften lassen muss, denn er bildete in seinen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegenschaftenabrechnungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über Jahre hinweg Rückstellungen für anstehende Sanierungsmassnahmen, akzep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierte betreffend das Steuerjahr 2009 eine Qualifikation des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ertrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als solchem auf Geschäftsvermögen und unterzeichnete am 18. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch die Z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ustimmungserklärung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu den Einschätzungsfaktoren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der direk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Bundessteuer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2011. Zu diesen Einschätzungsfaktoren gehörte die Berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegenschaftenertrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Einkommen aus selbständiger Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist aufgrund der Umstände zunächst einmal davon auszugehen, dass das kantonale Steueramt die Miteigentumsanteile des Beschwerdeführers an den Liegenschaften in Y.___ bis ins Jahr 2008 faktisch als dem Privatvermögen des Beschwerdeführers zugehörig betrachtete. Sie meldete der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin offenbar nie ein Einkommen aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegenschaftenertrag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin bestritt diese Schilderung des Beschwerdeführers in ihren Eingaben jedenfalls nicht. Erst betreffend die Steuerjahre 2009 und 2010 kam beim Steueramt die Frage nach der Qualifikation der Liegenschaften in Y.___ als Geschäftsvermögen auf, da realisiert wurde, dass der Beschwerdeführer stets Rückstellungen in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegenschaftenabrechnungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verbucht hatte, was bei Liegenschaften im Privatvermögen steuerrechtlich nicht zulässig gewesen wäre (vgl. E. 4.1 und E. 4.2). Der Beschwerdeführer wurde im Jahr 2011 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Steuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommissär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> darüber aufgeklärt, dass die Rückstellungen nicht zulässig seien. Wenn der Beschwerdeführer also vorbringt, als juristischer Laie habe er die Rückstellungen in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unkenntis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der gesetzlichen Vorgaben vorgenommen (Urk. 1 S. 4), können aus diesem Verhalten allein keine Rückschlüsse gezogen werden, zumal das Steueramt die unzulässige Praxis über Jahre hinweg geduldet hatte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer akzeptierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für das Steuerjahr 2009 zwar die Qualifi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ka</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion der Liegenschaften in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Geschäftsvermögen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Steuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfasste den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegenschaftenertrag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in diesem Jahr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht als Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit und erstattete der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin auch keine Meldung. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass der Beschwerdeführer die Qualifikation der Liegenschaften als Geschäftsvermögen für das Steuerjahr 2009 akzeptierte, hatte daher keine Folgen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denn steuerrechtlich ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diese Unterscheidung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">praktisch ohne Belang (E. 2.4) und abgaberechtlich zeitigte sie keine Wirkung. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erst betref</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fend das Beitragsjahr 2010 erfolgte eine Mel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung an die Beschwerdegegnerin. Es wurden jedoch auch in diesem Jahr keine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> persönliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beiträge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhoben (E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Steuerkommissär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einigte sich mit dem Beschwerdeführer am 14. Februar 2011 darauf, dass in Zukunft nur noch effektive Unterhaltskosten geltend gemacht werden dürften (Urk. 20/3/3). Der Beschwerdeführer begann im Jahr 2011 ausserdem damit, die Rückstellungen aufzulösen (E. 4.3 und E. 4.4). Aus diesem Verhalten kann jedoch nicht geschlossen werden, dass er mit seiner Zustimmungserklärung vom 18. März 2013 (Urk. 10/22/12)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch einer Zuord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung der Liegenschaften zum Geschäftsvermögen zugestimmt hatte.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus der steuermässigen Handhabung der Liegenschaften durch den Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer lässt sich daher keine eindeutige Zuordnung herleiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Angaben des Beschwerdeführers (Urk. 1 S. 3) erwarb er die Miteigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tumsanteile an den Liegenschaften in Y.___ im Jahr 1987 durch Schenk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungsvertrag seines Vaters. Sein Vater habe auf den Liegenschaften Mehrfami</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lienhäuser errichtet und die Liegenschaften, mit Ausnahme einer Liegenschaft, welche im Jahr 1958 an die politische Gemeinde Y.___ verkauft worden sei, nie verkauft (Urk. 6 und Urk. 7/16). Die Liegenschaften hätten sich bereits bei seinem Vater im Privatvermögen befunden, was aus der Steuererklärung des Jahres 1969 hervorgehe (Urk. 6 und Urk. 7/17). Aus diesen Schilderungen, welche teilweise belegt sind, im Übrigen aber nicht mehr überprüft werden können, ist davon auszugehen, dass die Liegenschaften im Zeitpunkt der Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragung im Jahr 1987 jedenfalls nicht (mehr) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegenstand eines geschäftlichen Betrieb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s waren. Der Umstand, dass die Erben die Liegenschaften auch im Jahr 2011 – das heisst nach mehr als zwanzig Jahren – im Bestand unverändert hielten und vorwiegend interne Übertragungen stattgefunden hatten, stellt sodann ein Indiz für eine private Vermögensverwaltung dar. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Verkaufs- und eine damit v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erbundene Gewinnabsicht sind nicht ersichtlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eine lange Halte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dauer allein mag zwar nicht in jedem Fall für private Vermögensverwaltung sprechen. So kann etwa eine frühere, professionell ausgeübte Tätigkeit im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegenschaftenhandel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, in deren Folge b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">loss die spätere – günstigere –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Markt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wicklung für eine Veräusserung abgewartet wurde, durchaus auf unterneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">merische Interessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hindeuten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Derartige Umstände sin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d hier jedoch nicht erkennbar (vgl. E. 5.2.4 und das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 9C_591/2016 vom 21. März 2017, E. 6.1.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit weiteren Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Erwerb der Liegenschaften in Y.___ im Jahr 1987 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurden vor allem interne Übertragungen der Miteigentumsanteile un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter den Erben vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen (Urk. 1 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 f., E. 4.3). Im Jahr 1993 wurde ein kleiner Landstreifen an den Kanton Zürich abgetreten, dies erfolgte nach Angaben des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter gesetzlichem Zwang (Urk. 6 und Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/18 [im Zusammenhang mit dem Bau des Regionalen Radweges West-Ost]). Ein weiterer Verkauf an Dritte erfolgte erst wieder im Jahr 2012; es wurden zwei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unüberbaute</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stücke </span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auft (E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die kantonale Steuerbehörde qualifizierte diese im Zeitpunkt des Verkaufs als Privatvermögen, weshalb der Kapitalgewinn aus dem Verkauf einkommenssteuerfrei blieb (Urk. 20/4/3/4). Es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fehlt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somit, zumindest in Bezug auf das hier fragliche Beitragsjahr 2011, sowohl </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am Element des Erwerbs von Liegenschaften in der offenkundigen Absicht, diese möglic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">usnützung der Marktentwicklung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Gewinn weiterzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verkaufen, als auch an demjenigen einer Reinvestition von Veräusserungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lösen in gleichartige Vermögensgegenstände.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Grundstück, auf welchem sich das ehemalige Elternhaus befunden hatte, wurde nach 2003 neu überbaut; es wurden zwei Mehrfamilienhäuser mit Miet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wohnungen erstellt (Urk. 1 S. 4). Dies vermag allein –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ohne eine damit ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bundene (allenfalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> spätere) Veräusserungsabsicht –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> noch keine Gewerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit im hier verstandenen Sinne zu begründen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein auf Wertvermehrung gerich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tetes Tätigwerden, etwa durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einzonung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Parzellierung und Überbauung von Liegenschaften, kann zwar bei der vorzunehmenden Gesamtwürdigung ein Indiz unter mehreren für eine Erwerbstätigkeit sein, sprengt aber als solches den Rahmen einer blossen bzw. gewöhnlichen Verwaltung eig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enen, privaten Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mögens nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dies aus der Überlegung heraus, dass auch die private Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mögensverwaltung eine zielgerichtete Vorgehensweise zur Optimierung des Ertrags beinhaltet bzw. beinhalten kann. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie blosse bzw. gewöhnliche private Vermögensverwaltung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">charakterisiert sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht zwingend durch ein unkoordi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niertes, situatives Handeln. Das Bundesgericht hat in diesem Sinne denn auch schon erkannt, dass es sich selbst bei einer Liegenschaft mit rund dreissig Wohnungen um private Vermögensverwaltung han</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delt, wenn sich der Eigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tümer – ohne Verkaufsbemühungen –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> darauf beschränkt, die Wohnungen zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">walten, um daraus ein regelmässiges Einkommen zu erzielen. Die Vermie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung eigener Liegenschaften wird nicht allein dadurch zu einem Geschäfts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betrieb, weil das zu verwaltende Vermögen umfangreich ist, sodass der Eigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tümer beispielsweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine kaufmännische Buchhaltung führt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 9C_591/2016 vom 21. März 2017, E. 6.1.6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit weiteren Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte vor, die Liegenschaften in Y.___ habe er bloss verwaltet, wobei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er im Wesentlichen die Aufgaben eines Hauswarts über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen und die entsprechenden Abrechnungen nach kaufmännischen Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzen erstellt habe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegenschaftenabrechnungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Jahre 2009 bis 2012 deuten auf nichts anderes hin (Urk. 20/1/1, Urk. 20/2/5/12, Urk. 20/3/4/3 und Urk. 20/4/4). Der Beschwerdeführer liess sich gemäss eigenen Angaben bereits im Jahr 1996 frühpensionieren (Urk. 1 S. 4). Aus der Steuererklärung 1995 ist denn auch ersichtlich, dass er zu diesem Zeitpunkt noch als Betriebsfachmann unselbständig erwerbstätig war (Urk. 7/19; vgl. auch Urk. 1 S. 4). Anschliessend war der Beschwerdeführer dann aber fast ausschliesslich als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegenschaften</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">walter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tätig (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Er verfügte somit spätestens zu diesem Zeitpunkt über qualifizierte Fachkenntnisse im Immobilienbereich, welche er sich aber nicht zuletzt auch deshalb angeeignet haben dürfte, da er bereits von seinem Vater mit der Verwaltung der Liegenschaften betraut worden war (Urk. 1 S. 4). Aus den Fachkenntnissen des Beschwerdeführers als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegenschaftenverwalter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> allein kann jedoch keine besondere Qualifikation für den gewerbsmässigen Immobi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handel abgeleitet werden. Ausserdem ist gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung bei der Annahme, die Vermietung eigener Liegenschaften </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei Gegenstand eines geschäftlichen Betriebs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Zurückhaltung geboten (E. 2.2.4 so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie E. 5.3.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es kann darüber hinaus nicht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aussergewöhnlich hohem Fremdkapitaleinsatz gesprochen werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Belehnung der Liegenschaften </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beträgt 2011 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samthaft weniger als 50 % (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 und Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3/6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu guter Letzt ist nochmals auf die erfolgswirksamen Rückstellungen in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegenschaftenabrechnungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Beschwerdeführers bis ins Jahr 2010 zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zukommen. Diese Deklarationsweise deutet zwar auf einen betrieblichen Cha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter der Verwaltungstätigkeit hin. Allerdings monierte das kantonale Steuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">amt die Diskrepanz zwischen dieser Deklarationsweise und der jahrelang fak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch vorgenommenen Zuordnung der Liegenschaften zum Privatvermögen erst im Jahre 2011. Davor fand weder eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Umqualifikation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> statt noch wurde der Beschwerdeführer – nach Lage der Akten – über die gesetzlichen Vorgaben aufgeklärt. Ob er seither keine neuen erfolgswirksamen Rückstellungen bildete, lässt sich zwar anhand der vorliegenden Unterlagen nicht ausschliessen, jedoch vermögen die in der Vergangenheit gebildeten Rückstellungen noch keine Zuordnung der Liegenschaften zum Geschäftsvermögen zu begründen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Berücksichtigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von der Rechtsprechung zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegenschaftenhandel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entwickelten Kriterien ist somit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinsichtlich des Beitragsjahres 2011 betreffend die Liegenschaften in Y.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">icht von einer selbstständigen Erwerbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ätigkeit des Beschwerdeführers als gewerbsmässiger Immobilienhändler auszugehen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies schliesst jedoch nicht aus, dass bei späteren Verkäufen von Liegenschaften in Y.___ eine andere Qualifikation vorgenommen werden könnte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutheissung der Beschwerde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsanstalt des Kantons Z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ürich, Ausgleichskasse, vom 11. Oktober 2016 aufzuheben und festzustellen, dass der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragsjahr 2011</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beiträge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbständigerwerbender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu entrichten hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Parteientschädigung. Diese ist ermessensweise, unter Berücksichtigung des notwendigen Aufwandes, ohne Rücksicht auf den Streitwert, nach der Bedeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung der Streitsache und dem Schwierigkeitsgrad des Prozesses zu bemessen (§ 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und auf Fr. 1‘700.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Die Einzelrichterin erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gutheissung der Beschwerde </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> der Sozial</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">versiche</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">rungs</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">anstalt des Kantons Z</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ürich, Ausgleichskasse, vom 11. Oktober 2016 aufgehoben und festgestellt, dass der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> im Bei</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">tragsjahr 2011</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">keine</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Beiträge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> als </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Selb</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">stän</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">digerwerbender</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> zu entrichten hat.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1'700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Selina Many und Rechtsanwalt Andrea B. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bolliger</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die EinzelrichterinDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Arnold GramignaMuraro</p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>