<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: GB.2020.00008</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=222567&amp;W10_KEY=13013463&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>GB.2020.00008</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 15.08.2022</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Steuerbusse (Staats- und Gemeindesteuern 2010)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Nachdem die BF ihre Beschwerde zurückzog, ist die Beschwerde als durch Rückzug erledigt abzuschreiben.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ORDNUNGSBUSSE">ORDNUNGSBUSSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STEUERERKLÃRUNG">STEUERERKLÃRUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 252 Abs. 4 StG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 5 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=59036" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">GB.2020.00008 <br/> GB.2020.00009</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>VerfÃ¼gung</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal">des Einzelrichters</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">15. August 2022</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichter Andreas Frei, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Ivana Devcic.<span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">1. Staat ZÃ¼rich,</p> <p class="MsoNormal">2. Schweizerische Eidgenossenschaft, </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">beide vertreten durch das kantonale Steueramt, </p> <p class="MsoNormal">Dienstabteilung Spezialdienste, </p> <p class="MsoNormal"><b>AnklÃ¤ger und</b></p> <p class="MsoNormal"><b>Beschwerdegegnerin, </b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">A AG, vertreten durch lic.<span> </span>iur. B,</p> <p class="MsoNormal"><b>Beschuldigte</b></p> <p class="MsoNormal"><b>BeschwerdefÃ¼hrerin, </b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Steuerbusse<br/> (Staats- und Gemeindesteuern 2010 </b></p> <p class="MsoNormal"><b>und direkte Bundessteuer 2010),</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben:</p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Die A AG (nachfolgend: die Beschuldigte), vormals bis 4. Juni 2014 A GmbH, bezweckte die Organisation und DurchfÃ¼hrung von Reisen im In- und Ausland. C war im hier interessierenden Zeitraum 2010 einziger und einzelzeichnungsberechtigter GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer der damaligen GmbH. Die Beschuldigte ist Teil einer Unternehmensgruppe, welche im Bereich von Bus- und anderen Reisen tÃ¤tig ist, von C geleitet wird und in seinem Eigentum steht. </p> <p class="Urteilstext">Ebenfalls Teil dieser Unternehmensgruppe war die D AG. C erwarb die Aktien dieser Gesellschaft 2009. Die vormalige Inhaberin aller Aktien, einzige VerwaltungsrÃ¤tin und einzige Angestellte der D AG, E, bot mit dieser Gesellschaft vor allem Reisen nach und in das Land F an. </p> <p class="Urteilstext">FÃ¼r das Kalenderjahr 2010 wurde die Beschuldigte am 14. Dezember 2011 mit einem steuerbaren Reingewinn im Kanton ZÃ¼rich von Fr. â¦ und einem steuerbaren Eigenkapital im Kanton ZÃ¼rich von Fr. â¦ (Staats- und Gemeindesteuern 1.1.2010â31.12.2010) eingeschÃ¤tzt bzw. mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. â¦ veranlagt (direkte Bundessteuer 1.1.2010â21.12.2010). </p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Aufgrund einer Meldung der eidgenÃ¶ssischen Steuerverwaltung (ESTV) erÃ¶ffnete das kantonale Steueramt am 16. Dezember 2013 ein Nachsteuer- und Steuerstrafverfahren gegen die Beschuldigte: AnlÃ¤sslich einer BuchprÃ¼fung bei der D AG sei festgestellt worden, dass die Beschuldigte ihrer Schwestergesellschaft D AG unter dem Titel "Organisationskosten" Fr. â¦ vergÃ¼tet habe, obwohl D AG weder eigenes Personal beschÃ¤ftige noch entsprechende Personalressourcen eingekauft habe. Der Hintergrund der Leistung an die D AG sei wohl gewesen, dass auf diese Weise die D AG einen Gewinn habe ausweisen kÃ¶nnen, welcher so mit Vorjahresverlusten habe verrechnet werden kÃ¶nnen. Nach durchgefÃ¼hrter Untersuchung und GewÃ¤hrung des rechtlichen GehÃ¶rs auferlegte das kantonale Steueramt der Beschuldigten am 8. Dezember 2017 eine Nachsteuer samt Zins von Fr. â¦ (Staats- und Gemeindesteuern 2010) und Fr. â¦ (direkte Bundessteuer 2010). Dabei ging das kantonale Steueramt davon aus, dass eine Ã¤quivalente Gegenleistung fÃ¼r die seitens der D AG in Rechnung gestellten Fr. â¦ fehle. Dieser der Erfolgsrechnung belastete Betrag der Beschuldigten sei daher aufzurechnen. Weiter erachtete das kantonale Steueramt das Verschulden der verantwortlichen Organe ohne Vornahme einer Qualifikation als gegeben und setzte die Busse auf 1/1 der hinterzogenen Steuer fest, d.<span> </span>h. auf Fr. 19'690.- (Staats- und Gemeindesteuern 2010) und Fr. 10'380.- (direkte Bundessteuer 2010).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Die hiergegen am 9. Januar 2018 erhobene Einsprache wies das kantonale Steueramt mit Entscheid vom 5. November 2020 ab und qualifizierte das Verhalten der Organe der Beschuldigten als absichtliche und gewollte SteuerverkÃ¼rzung. </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2">Gegen den Einspracheentscheid vom 5. November 2020, versandt am 20. November 2020, erhob die Beschuldigte mit Eingabe vom 22. Dezember 2020 Rekurs und Beschwerde. Darin beantragte sie sinngemÃ¤ss, es sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und auf die Aufrechnung infolge Verbuchung von nicht geschÃ¤ftsmÃ¤ssig begrÃ¼ndetem Aufwand und verdeckter GewinnausschÃ¼ttung zu verzichten; alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten des Staates. Gleichzeitig beantragte sie, auf die Erhebung von Strafsteuern sei zu verzichten.</p> <p class="Urteilstext">Der AbteilungsprÃ¤sident vereinigte mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 24. Dezember 2020 die Verfahren GB.2020.00008 betreffend Steuerbusse (Staats- und Gemeindesteuern 2010) und GB.2020.00009 betreffend Steuerbusse (direkte Bundessteuer 2010) und nahm vom Eingang des Begehrens um gerichtliche Beurteilung Vormerk.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Mit Urteil vom 25. August 2021 (SR.2020.00034/35) wies das Verwaltungsgericht die gegen die Nachsteuerfestsetzung erhobenen Rechtsmittel der Beschuldigten ab. Die hiergegen von der Beschuldigten erhobenen Beschwerden wies das Bundesgericht am 31. Mai 2022 (2C_808/2021) ab, soweit es darauf eintrat. Daraufhin zog die Beschuldigte das Begehren um gerichtliche Beurteilung der Busse betreffend Hinterziehung der Staats- und Gemeindesteuern 2010 bzw. die Beschwerde gegen die StrafverfÃ¼gung betreffend Hinterziehung der direkten Bundessteuer 2010 mit Schreiben vom 9. August 2022 zurÃ¼ck. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Damit sind die Verfahren betreffend Steuerbusse Staats- und Gemeindesteuern 2010 (GB.2020.00008) sowie Steuerbusse direkte Bundessteuer 2010 (GB.2020.00009) als durch RÃ¼ckzug des Begehrens um gerichtliche Beurteilung bzw. der Beschwerde erledigt abzuschreiben (vgl. § 252 Abs. 4 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 [StG]).</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung1">Die Verfahrenskosten sind im Sinn von § 4 Abs. 2 der GebÃ¼hrenverordnung des Verwaltungsgerichts vom 23. August 2010 (GebV VGr) angemessen herabzusetzen und ausgangsgemÃ¤ss der Beschuldigten aufzuerlegen (§ 151 Abs. 1 in Verbindung mit § 257 StG bzw. Art. 144 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 182 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 Ã¼ber die direkte Bundessteuer [DBG]).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss verfÃ¼gt der Einzelrichter</span></p> <p class="Einzug2">1. Die vereinigten Verfahren GB.2020.00008 und GB.2020.00009 werden als durch RÃ¼ckzug des Begehrens um gerichtliche Beurteilung und der Beschwerde erledigt abgeschrieben.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr im Verfahren betreffend Steuerbusse Staats- und Gemeindesteuern 2010 (GB.2020.00008) wird festgesetzt auf <br/> Fr. 200.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 87.50</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 287.50</u> Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die GerichtsgebÃ¼hr im Verfahren betreffend Steuerbusse direkte Bundessteuer 2010 (GB.2020.00009) wird festgesetzt auf <br/> Fr. 100.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 52.50</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 152.50</u> Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">4. Die Gerichtskosten werden der Beschuldigten auferlegt.</p> <p class="Einzug2">5. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen. </p> <p class="Einzug2">6. Gegen diese VerfÃ¼gung kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</p> <p class="Einzug2">7. Mitteilung an:<br/> a) die Parteien;<br/> b) den AnklÃ¤ger und Beschwerdegegner;<br/> c) das Sekretariat der GeschÃ¤ftsleitung des kantonalen Steueramts;<br/> d) die EidgenÃ¶ssische Steuerverwaltung.</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>