A bteilung IV D -2281/2007 scd/w ea {T 0/2} U rteil vom 23. A ugust 2007 M itw irkung: R ichter D aniel Schm id, Fulvio H aefeli, G érald Bovier G erichtsschreiber Alfred W eber A ._______, geboren (...), Kongo (Kinshasa), w ohnhaft (...), Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 22. M ärz 2007 i.S. N ichteintreten auf A sylgesuch und W egw eisung / N (...) B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass der Beschw erdeführer eigenen Angaben zufolge den H eim atstaat am 4. Februar 2007 verliess und via Italien am 16. Februar 2007 in die Schw eiz gelangte, w o er glei- chentags um Asyl ersuchte, dass der Beschw erdeführer am 23. Februar 2007 im Em pfangszentrum (...) zur Person, zum R eisew eg und sum m arisch zu den G esuchsgründen befragt w urde, dass der Beschw erdeführer im R ahm en von Art. 29 Abs. 4 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) am 14. M ärz 2007 vom BFM direkt zu den Asylgrün- den angehört w urde, dass der Beschw erdeführer bei den Befragungen im W esentlichen geltend m achte, er stam m e aus (...) in der Provinz (...) und sei zunächst M itglied bei der B._______ und anschliessend bei der C ._______, einer eigenständigen Kirche, gew esen, dass er am 1. Februar 2007 im Auftrag der (...) eine D em onstration in (...) organisiert habe, w elche sich gegen die W ahlm anipulationen vom 25. Januar 2007 durch die R egierung gerichtet habe, dass er w ährend dieser D em onstration Ansprachen gehalten habe, dass dabei auch R eifen und Autos angezündet sow ie Strassen verbarrikadiert w orden seien, dass Soldaten eingegriffen, geschossen und über 90 D em onstraten, unter ihnen zw ei seiner Brüder, getötet hätten, dass er noch w ährend der D em onstration gesucht w orden sei, dass er geflohen und zunächst noch kurz nach H ause gegangen sei, ehe er sich nach (...) im (...) begeben habe, w o er sich drei Tage aufgehalten habe, dass er von dort nach Kongo (Brazzaville) w eitergereist und schliesslich auf dem Luft- w eg nach Italien gelangt sei, dass das BFM m it Verfügung vom 22. M ärz 2007 - eröffnet am gleichen Tag - in Anw en- dung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf dieses Asylgesuch nicht eintrat und die W eg- w eisung aus der Schw eiz sow ie den Vollzug anordnete, dass das BFM zur Begründung im W esentlichen anführte, der Beschw erdeführer habe innert 48 Stunden nach G esuchseinreichung keine R eise- oder Identitätspapiere abge- geben und keine entschuldbaren G ründe dafür glaubhaft gem acht, dass er die Flüchtlingseigenschaft gem äss Art. 3 und 7 AsylG nicht erfülle und zusätzli- che Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungs- vollzugshindernisses in seinem Fall aufgrund der Aktenlage nicht erforderlich seien, dass der Vollzug der W egw eisung durchführbar sei und diesem keine triftigen G ründe entgegen stehen w ürden, dass der Beschw erdeführer m it Eingabe vom 28. M ärz 2007 gegen diesen Entscheid beim Bundesverw altungsgericht Beschw erde erhob und die Aufhebung des angefochte-3 nen Entscheids sow ie die R ückw eisung der Sache zur N eubeurteilung an die Vorinstanz hinsichtlich der Frage der Flüchtlingseigenschaft und der Asylgew ährung beantragte (Ziff. 1 der R echtsbegehren), dass eventuell die U nzulässigkeit, allenfalls die U nzum utbarkeit der W egw eisung festzu- stellen und als Folge davon von Am tes w egen die vorläufige Aufnahm e zu erteilen sei (Ziff. 2 der R echtsbegehren), dass in verfahrensrechtlicher H insicht um die G ew ährung der unentgeltlichen R echts- pflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Verw altungsverfahren vom 20. D ezem ber 1968 (Vw VG , SR 172.021) ersucht w urde (Ziff. 3 der R echtsbegeh- ren), dass ferner m ittels vorsorglicher M assnahm en die Vollzugsbehörden anzuhalten seien, von allfälligen Vollzugshandlungen abzusehen (Ziff. 4 der R echtsbegehren), dass m it Zw ischenverfügung vom 4. April 2007 das G esuch um G ew ährung der unent- geltlichen R echtspflege (Art. 65 Abs. 1 Vw VG ) unter der Voraussetzung des N achrei- chens einer Fürsorgebestätigung sow ie unter Vorbehalt der Veränderung der finanziel- len Lage des Beschw erdeführers gutgeheissen w urde, dass in der Folge eine Fürsorgebestätigung eingereicht w urde, dass der Beschw erdeführer m it Eingabe vom 18. April 2007 (Poststem pel) die E-M ail m it dem vergrösserten Ausdruck des M itgliedschaftsausw eises der (...) in Kopie einreichte, w elche er aus dem Kongo erhalten habe, dass das entsprechende O riginal per Post nachgereicht w erde, w as angesichts des de- solaten Zustands des Postsystem s im Kongo aber m ehrere W ochen dauern könne, dass das BFM in seiner Vernehm lassung vom 14. M ai 2007 die Abw eisung der Be- schw erde beantragte, dass das BFM zur Begründung im W esentlichen ausführte, die Angaben des Beschw er- deführers zum Zeitpunkt der M itgliedschaft bei der (...) seien w idersprüchlich ausge- fallen und auf N achfragen hinsichtlich des genauen Zeitpunkts w iederholt unbeantw ortet geblieben, dass dem in Kopie eingereichten M itgliederausw eis grundsätzlich kaum Bew eiskraft zu- kom m e und solche Bew eism ittel in Form von Blankofälschungen leicht käuflich erw or- ben w erden könnten, dass die E-M ail von einer Adresse in Frankreich und nicht vom Kongo aus abgeschickt w orden sei, w eshalb die Aussage hinsichtlich des desolaten Postsystem s im Kongo nicht nachvollziehbar sei, dass die E-M ail Adresse in Frankreich darauf hindeute, dass der Beschw erdeführer in Frankreich gew esen sei und diesen Aufenthaltsort zu verheim lichen versuche, nachdem er angegeben habe, über Italien in die Schw eiz gekom m en beziehungsw eise vorher nie im Ausland gew esen zu sein, dass den Berichten über die (...) beziehungsw eise über die D em onstration vom 1. Februar 2007 keine Bew eiskraft zukom m e, da sie nichts über die M itgliedschaft des Beschw erdeführers bei der (...) beziehungsw eise über dessen Teilnahm e an der D e- m onstration aussagen w ürden,4 dass m it Zw ischenverfügung vom 22. M ai 2007 dem Beschw erdeführer die Vernehm las- sung des BFM vom 14. M ai 2007 unter Fristansetzung zur R eplik zugestellt w urde, dass der Beschw erdeführer am 7. Juni 2007 (Poststem pel) seine Stellungnahm e ein- reichte, auf die, sow eit entscheidw esentlich, in den Erw ägungen einzugehen ist, und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (Art. 5 Vw VG ) des BFM auf dem G ebiet des Asyls entscheidet (Art. 105 Abs. 1 AsylG i.V.m . Art. 31 - 34 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw al- tungsgericht [Verw altungsgerichtsgesetz, VG G , SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, BG G , SR 173.110]), dass die vorliegend zu beurteilende Beschw erde sich gegen eine Verfügung richtet, laut deren D ispositiv das BFM auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist (Ziffer 1 des Verfügungsdispositivs), dass bei Beschw erden gegen N ichteintretensentscheide, m it denen es das BFM der Form nach ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen (Art. 32-35 AsylG ), die Beurteilungskom petenz der Beschw erdeinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asylgesuch nicht eingetre- ten ist, dass dem entsprechend im Fall der Begründetheit des R echtsm ittels die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurück- zuw eisen ist (vgl. Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurs- kom m ission / EM AR K 2004 N r. 34 E. 2.1. S. 240 f.), dass bei dem am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen N ichteintretenstatbestand von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG , auf w elchen sich die hier angefochtene Verfü- gung stützt, die Besonderheit besteht, dass das BFM im R ahm en einer sum m arischen Prüfung das offenkundige N ichterfüllen der Flüchtlingseigenschaft im Sinne von Art. 3 AsylG und das offenkundige Fehlen von W egw eisungsvollzugshindernissen zu beurtei- len hat (vgl. Art. 32 Abs. 3 Bstn. b und c AsylG ), w eshalb insow eit bei dagegen erhobe- nen Beschw erden auch die Flüchtlingseigenschaft Prozessgenstand bildet (vgl. BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 2.1), dass in der Frage der W egw eisung und deren Vollzugs die Beurteilungszuständigkeit des Bundesverw altungsgerichts nicht beschränkt ist, w eil das BFM sich diesbezüglich gem äss Art. 44 AsylG in Verbindung m it Art. 14a des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20) auch m ate- riell zur Sache zu äussern hatte, dass der Beschw erdeführer am Verfahren vor dem BFM teilgenom m en hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzw ürdiges Interesse an deren 5 Aufhebung beziehungsw eise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschw erde legitim iert ist (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 Abs. 1 Vw VG ), dass auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde unter Vorbehalt der nach- stehenden Erw ägungen einzutreten ist (Art. 108a AsylG sow ie Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 52 Vw VG ), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundes- recht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver- halts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass auf das R echtsbegehren Ziff. 4 der Beschw erde m angels R echtsschutzinteresses nicht einzutreten ist, da die angefochtene Verfügung keine Anordnung in diesem Sinne enthält und der Beschw erde ausserdem von G esetzes w egen aufschiebende W irkung zukom m t (Art. 42 Abs. 1 AsylG ), dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten w ird, w enn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des G esuchs R eise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG ), dass diese Bestim m ung jedoch keine Anw endung findet, w enn Asylsuchende glaubhaft m achen können, sie seien dazu aus entschuldbaren G ründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), oder w enn auf G rund der Anhörung sow ie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigenschaft festgestellt w ird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG ) oder w enn sich auf G rund der Anhörung die N otw endigkeit zusätzlicher Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses ergibt (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG ), dass vorliegend die N ichtabgabe von R eise- oder Identitätspapieren im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 Bst. a AsylG innerhalb von 48 Stunden nach Ein- reichung des Asylgesuches sachverhaltsm ässig klar erstellt ist, dass das vom Beschw erdeführer anlässlich der Erstbefragung abgegebene Em pfeh- lungsschreiben hinsichtlich seiner M itgliedschaft bei der (...) eine einw andfreie Feststel- lung der Identität (vgl. BVG E D -2279/2007 vom 11. Juli 2007 E. 4-6) nicht erlaubt, dass es sich bei diesem Em pfehlungsschreiben um ein D okum ent handelt, das nicht pri- m är zum Zw ecke des Identitätsnachw eises ausgestellt w orden ist, sondern in erster Linie die M itgliedschaft des Beschw erdeführers bei der (...) bestätigen soll, dass sich dam it eine zw eifelsfreie Identifikation som it nicht vornehm en lässt, zum al nicht sichergestellt ist, ob der Ausstellung eine genaue Ü berprüfung der Identität vorausge- gangen ist, dass der Beschw erdeführer keine entschuldbaren G ründe (vgl. BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 3.2, EM AR K 1999 N r. 16 E. 5c.aa S. 109 f.) für die N ichtabgabe eines bew eistauglichen Identitätsdokum ents innerhalb der Frist von 48 Stunden nach Einrei- chen des Asylgesuchs nam haft zu m achen verm ag, dass das BFM in der angefochtenen Verfügung sodann ausführlich und unter Angabe der Fundstellen in den jew eiligen Protokollen die unglaubhaften und ausw eichenden An- gaben des Beschw erdeführers zur Identitätskarte beziehungsw eise die unsubstanziier- ten Schilderungen zum benutzten Pass für seine R eise in die Schw eiz sow ie die D arle- gungen zu den U m ständen, w ie er den Zoll im Flughafen Kongo (Brazzaville) oder den-6 jenigen bei seiner Ankunft auf einem ihm unbekannten Flughafen in Italien passieren konnte, aufgezeigt hat, dass die diesbezüglichen Erw ägungen des BFM einer Ü berprüfung durch das Bundes- verw altungsgericht standhalten, w eshalb zur Verm eidung von W iederholungen, vollum - fänglich auf diese verw iesen w erden kann, dass der Beschw erdeführer som it nicht glaubhaft darzulegen verm ag, er sei durch nicht selbst zu verantw ortende U m stände an der unverzüglichen Einreichung von R eise- oder Identitätspapieren im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG gehindert w orden (vgl. Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), dass sich im Fall des Beschw erdeführers die Aktenlage nach der D irektanhörung vom 14. M ärz 2007 beziehungsw eise im Zeitpunkt des Entscheids durch das BFM derart prä- sentierte, dass unter Verzicht auf zusätzliche tatbeständliche oder rechtliche Abklärun- gen im R ahm en einer bloss sum m arischen Prüfung der eindeutige Schluss gezogen w erden konnte, er erfülle die Flüchtlingseigenschaft offensichtlich nicht, und ebenso of- fensichtlich stünden einem Vollzug seiner W egw eisung keine H indernisse entgegen (Art. 32 Abs. 3 Bst. b und c AsylG ), dass das BFM in der Entscheidbegründung zu R echt ausführt, die Vorbringen seien in Bezug auf seinen Beitritt zur (...) unglaubhaft und die Ausführungen zur R egierungs- partei beziehungsw eise zu ihrer Bezeichnung (Kürzel) seien falsch sow ie unsubstaziiert ausgefallen, dass auch die w eiteren Ausführungen des BFM im Zusam m enhang m it den Angaben zu den U m ständen seiner Flucht nach der D em onstration und zum Em pfehlungsschreiben der (...) zu keinen Beanstandungen Anlass geben, dass zur Verm eidung von W iederholungen, ebenfalls auf die zutreffenden und unter An- gabe der Fundstellen in den jew eiligen Protokollen gem achten Erw ägungen in der an- gefochtenen Verfügung zu verw eisen ist, dass die Vorbringen in der R echtsm itteleingabe nicht geeignet sind, eine Änderung der angefochtenen Verfügung zu bew irken, zum al unter W iedergabe der Bestim m ung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a sow ie Absatz 3 AsylG lediglich der Sachverhalt w iederholt w ird und der vorinstanzlichen Argum entation keine stichhaltigen G ründe entgegen gesetzt w er- den, dass sich insbesondere die Aussage des Beschw erdeführers im Zusam m enhang m it dem Beitritt zur (...) als unbehelflicher Erklärungsversuch erw eist respektive als nach- trägliche Anpassung an den Sachverhalt gew ertet w erden m uss, dass seine diesbezüglichen Antw orten näm lich unterschiedlich ausgefallen sind, w as denn auch vom BFM in seiner Vernehm lassung vom 14. M ai 2007 in zutreffender W eise angeführt w urde, dass der Beschw erdeführer in der R eplik die Feststellung der divergierenden Aussagen in diesem Zusam m enhang nicht zu entkräften verm ag, w endet er dagegen doch bloss ein, dass es nachvollziehbar erscheine, w enn er sich nicht m ehr an den genauen Tag des Beitritts erinnern könne, dass in diesem Zusam m enhang vom Beschw erdeführer aber nicht die Angabe eines ge- nauen D atum s verlangt w urde,7 dass dem Beschw erdeführer durch N achfrage die G elegenheit geboten w urde, als Bei- trittsdatum den Zeitraum von Anfangs, M itte oder Ende des Jahres zu nennen, dass der Beschw erdeführer eine entsprechende Antw ort indes schuldig blieb, dass der bloss in einer schlechten Kopie vorliegenden M itgliederbestätigung der (...) - w ie die Vorinstanz in ihrer Vernehm lassung ebenfalls zutreffend festhielt - bew eisrecht- lich kaum Bedeutung beigem essen w erden kann, dass dam it w eder die Teilnahm e an der vom Beschw erdeführer erw ähnten D em onstra- tion vom 1. Februar 2007 noch dessen behauptetes Engagem ent im D ienste dieser O r- ganisation belegt w ird, dass es sich gleich m it den eingereichten U nterlagen (Internetauszüge zur D em onstra- tion vom 1. Februar 2007 und zur [...]) verhält, dass bezeichnenderw eise – obschon in Aussicht gestellt – bis zum Zeitpunkt des U rteils w eder das O riginal der M itgliederbestätigung noch allfällige im Zusam m enhang m it der D em onstrationsteilnahm e oder des behaupteten Engagem ents des Beschw erdeführers stehendende H inw eise und Anhaltspunkte geliefert w erden, dass in Berücksichtigung der soliden Schulbildung des Beschw erdeführers dessen U n- kenntnisse im Zusam m enhang m it den zu Protokoll gegebenen Antw orten zur R egie- rungspartei einerseits sow ie den zahlreichen, unsubstanziierten und ausw eichenden Vorbringen andererseits (vgl. oben), w orauf er in der Beschw erde im Ü brigen m it keinem W ort eingeht, letztlich vielm ehr den Schluss einer konstruierten G eschichte nahe legen, dass sich die vom Beschw erdeführer in der R eplik erhobene R üge zw ar als zutreffend erw eisen dürfte, w onach der vom BFM im Zusam m enhang m it seiner französischen E- M ail-Adresse in der Vernehm lassung erhobene Einw and an den H aaren herbeigezogen sei, dass der Beschw erdeführer daraus aber nichts zu seinen G unsten abzuleiten verm ag, handelt es sich bei diesem von der Vorinstanz herangezogenen Begründungselem ent um eines von klar untergeordneter Bedeutung, dass dieses Begründungselem ent des W eiteren ausserdem keinen Einfluss auf den vor- liegenden Entscheid auszuüben verm ag, dass som it aufgrund der Aktenlage nach der Anhörung vom 14. M ärz 2007 sow ie im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Entscheids das N ichtbestehen der Flüchtlingseigenschaft einerseits und – w ie sich auch noch aus den nachfolgenden Erw ägungen zum Vollzug der W egw eisung ergibt – das Fehlen von W egw eisungsvollzugshindernissen anderer- seits gleicherm assen offensichtlich w aren, dass keine Anhaltspunkte für die Annahm e zu erkennen sind, das BFM habe, um zu sei- ner so lautenden Erkenntnis zu gelangen, eine m ehr als bloss sum m arische m aterielle Prüfung vornehm en oder zusätzliche sachliche oder rechtliche Abklärungen treffen m üs- sen (vgl. BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 5.6.6), dass das BFM dem nach zu R echt gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a i.V.m . Art. 32 Abs. 3 AsylG auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist, dass gem äss Art. 44 Abs. 1 AsylG die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das N ichtein- treten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz zur Folge hat, 8 vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbew illigung erteilt hat (Art. 32 Bst. a der Asylver- ordnung 1 vom 11. August 1999 [AsylV 1, SR 142.311]) und sich der Beschw erdeführer auch nicht auf einen dahingehenden Anspruch berufen kann (vgl. EM AR K 2001 N r. 21), w eshalb die verfügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht, dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw eisung entgegen- stehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Bestim m ungen des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20] über die vor- läufige Aufnahm e zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers ins H eim atland unter Berück- sichtigung der völkerrechtlichen Verpflichtungen der Schw eiz (Art. 3 der Konvention vom 4. N ovem ber 1950 zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten [Europäische M enschenrechtskonvention, EM R K, SR 0.101], Art. 33 Abs. 1 des Abkom m ens vom 28. Juli 1951 über die R echtsstellung der Flüchtlinge [Flüchtlingskonvention, FK, SR 0.142.30]) und der Bestim m ungen von Art. 5 Abs. 1 AsylG sow ie Art. 25 Abs. 2 und 3 der Bundesverfassung der Schw eizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) zulässig ist, da offensichtlich keine M enschenrechtsverletzungen drohen und ebenso offensichtlich die Flüchtlingseigenschaft nicht besteht, dass sich alleine aus der allgem einen M enschenrechtssituation im Kongo (Kinshasa) kein reales R isiko von Folter oder unm enschlicher oder erniedrigender Strafe oder Be- handlung herleiten lässt, dass in den Akten auch keine Anhaltspunkte dafür bestehen, der Beschw erdeführer w ür- de im Falle einer R ückführung als Folge der im H eim atland herrschenden allgem einen Sicherheitslage einer konkreten G efährdung ausgesetzt, dass das Bundesverw altungsgericht die noch von der Schw eizerischen Asylrekurskom - m ission (AR K) erstellte und in EM AR K 2004 N r. 33 publizierte Lageanalyse zu Kongo (Kinshasa) als im W esentlichen w eiterhin zutreffend erachtet und dabei nam entlich da- von ausgeht, es herrsche dort nicht landesw eit eine Bürgerkriegssituation oder eine Si- tuation allgem einer G ew alt, dass zw ar die seit Beschw erdeerhebung zw ischenzeitlich eingetretenen gew alttätigen Auseinandersetzungen von Ende M ärz 2007 zw ischen der regulären Arm ee und der G arde von Ex-R ebellenchef Bem ba, w elcher als Präsidentschaftskandidat Joseph Kabi- la im Jahre 2006 unterlegen w ar und sich in der Folge als Führer einer starken und re- publikanischen O pposition w eigerte, seine Leute in die nationale Arm ee zu integrieren, über H undert Tote gefordert hat, dass sich aber die Situation nach der N iederlage von Bem ba und dessen Flucht in die Südafrikanische Botschaft respektive W eiterreise nach Portugal die Situation im Kongo (Kinshasa) w ieder beruhigt hat und m ittlerw eile von eine Stabilisierung der Lage gespro- chen w erden kann, aufgrund derer einem allfälligen Vollzug der W egw eisung unter dem Zum utbarkeitsaspekt keine triftigen G ründe entgegen stehen, dass der aus Bom a, im W esten des Kongo (Kinshasa), stam m ende und – sow eit akten- kundig – gesunde Beschw erdeführer über eine solide Schulbildung verfügt und als Auto- händler in seinem H eim atland zudem w ährend m ehreren Jahren reichlich Erfahrungen 9 im Erw erbsleben sam m eln konnte, dass der Beschw erdeführer im Falle einer R ückkehr in sein H eim atland ausserdem auf ein relativ um fangreiches fam iliäres Beziehungsnetz zurückgreifen kann, dass in Berücksichtigung der erw ähnten Lageanalyse sow ie der individuellen Aspekte von einer insgesam t erleichterten R eintegration des Beschw erdeführers auszugehen ist, m ithin der Vollzug der W egw eisung als zum utbar zu erachten ist, dass der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers nach Kongo (Kinshasa) auch m öglich ist, da keine praktischen H indernisse erkennbar sind, die einer R ückkehr entge- genstehen könnten, dass som it die Voraussetzungen für die vorläufige Aufnahm e des Beschw erdeführers in der Schw eiz nicht erfüllt sind und der vom BFM verfügte Vollzug der W egw eisung zu be- stätigen ist, dass die angefochtene Verfügung w eder Bundesrecht verletzt noch unangem essen ist und darin der rechtserhebliche Sachverhalt richtig und vollständig festgestellt w urde (vgl. Art. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde, sow eit darauf einzutreten ist, abzuw ei- sen ist, dass m it Zw ischenverfügung vom 4. April 2007 das G esuch um G ew ährung der unent- geltlichen R echtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 Vw VG unter Vorbehalt der Verände- rung der finanziellen Lage des Beschw erdeführers gutgeheissen w urde, dass sich aufgrund der Akten keine Anhaltspunkte für eine zw ischenzeitlich eingetretene Veränderung der finanziellen Verhältnisse des Beschw erdeführers ergeben, w eshalb eine Abänderung der besagten Zw ischenverfügung nicht in Betracht fällt, dass auf die Auferlegung von Verfahrenskosten som it zu verzichten ist. (D ispositiv nächste Seite)10 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen, sow eit darauf eingetreten w ird. 2. Es w erden keine Verfahrenskosten auferlegt. 3. D ieses U rteil geht an: - den Beschw erdeführer m it dem H inw eis, dass über die H erausgabe des bei der Vorinstanz eingereichten Em pfehlungsschreiben der (...) diese auf Anfrage entscheidet (eingeschrieben) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, zu den Akten (R ef.-N r. N [...]) - D ._______ ad (...) D er R ichter: D er G erichtsschreiber: D aniel Schm id Alfred W eber Versand am :