<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2021.00698</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Keller</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">8. </span><span class="Standard berschrift2">März 2022</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1962 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war zuletzt von 2014 bis 2017 als Hotel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angestellter im Hotel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tätig (Urk. 9/3 Ziff. 5.4). Am 26. Februar 2020 (Eingang bei der IV-Stelle am 4. September 2020, vgl. Aktenverzeichnis zu Urk. 9/3) meldete er sich unter Hinweis auf Hüftbeschwerden bei der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen und wies das Leistungsbegehren nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/20) mit Verfügung vom 12. Juli 2021 (Urk. 9/25 = Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) ab. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 13. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2020 (richtig: 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">021) Beschwerde gegen die Verfügung vom 12. Juli 2021 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) und beantragte sinngemäss, diese sei aufzuheben. Am 22.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2021 überwies die IV-Stelle die vom Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten bei ihr eingereichte Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde an das z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uständige hiesige Gericht (Urk. 4). Am 7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2021 (Urk. 8) be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer mit Verfüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung vom 27. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2022 zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Kenntnis gebracht wurde (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In zeitlicher Hinsicht sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung beziehungsweise des streitigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheids</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 144 V 210 E. 4.3.1, 132 V 215 E. 3.1.1, je mit Hinweisen), sind vorliegend die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgend auch in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span>gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span>wieder herstellen</span><span>, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span>Art. </span><span>6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span>Art. </span><span>8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span>Vier</span><span>telsrente</span><span>, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span>Dreiviertelsrente</span><span> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span>Art. </span><span>28 </span><span>Abs. </span><span>2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span id="UV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verfügung vom 12. Juli 2021 (Urk. 2) damit, dass dem Beschwerdeführer die bisherige Tätigkeit als Küchenhilfe (Hilfsarbeiter) nicht mehr zumutbar sei. Eine leichte, wechsel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belastende Tätigkeit, unter günstigen ergonomischen Arbeitsplatzverhältnissen, sei jedoch in einem Pensum von 65 % möglich (S. 1). Der Einkommensvergleich ergebe einen Invaliditätsgrad von 35 %. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Somit habe der Beschwerdeführer keinen Anspr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uch auf Leistungen der Invalidenversicherung (S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sinngemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf den Standpunkt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1), dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Invaliditätsgrad zu niedrig sei und er sich nicht einmal auf eine Stelle in einem Pensum von 50 % bewerben könne. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Orthopädische Chirurgie und Trauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tologie des Bewegungsapparates</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Orthopädie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, nannte mit Bericht vom 17. Juni 2020 (Urk. 9/14/17-18) als hier gekürzt aufgeführte Diagnose eine schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hafte Hüft-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Totalendoprothese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (TP) rechts 4 Jahre nach Implantation. Der Beschwerdeführer habe eine Problematik der rechten Hüfte gehabt wegen einer beginnenden Arthrose, die operiert worden sei. Während </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ganzen Periode sei es ihm nie richtig gut gegangen. In der klinischen Untersuchung zeige sich eine deutlich schmerzhafte Hüfte vor allem bei Drehbewegungen mit einer Ausstrah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung Richtung Oberschenkel (S. 1). Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mitgebrachte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bildgebung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(wohl MRI und CT Hüfte rechts vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2020, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9/14/16) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei pathologisch. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Osteolyse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die bestehenden Beschwerden deuteten auf eine Schaftkomponentenproble</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matik hin, die sich mit Oberschenkelschmerzen manifestiere. Vier J</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ahre postope</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rativ sei eine Low-G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rade-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Infektsituation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wahrscheinlich und abklärungsbedürf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tig. Er werde deshalb weitere Untersuchungen veranlassen (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte mit Bericht vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2020 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9/14/19-20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) aus, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spect</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-CT habe stattgefunden. Die Anreicherungen seien diskret. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerden seien glaubhaft,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mache </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Belastungsintoleranz geltend. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesen Problematiken gehe es immer darum abzuklären, ob eine mögliche Lockerung mechanisch oder durch einen Low-Grade-Infekt verursacht sei (S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte mit Bericht vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 20. Juli 2020 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9/14/21-22</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) aus, in der heute nochmals durchgeführten Anamnese habe der Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über einen st</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ichförmigen Schmerz ventral am Oberschenkel, vor allem beim Bergaufgehen berichtet. Auch in den Belastungen sei er eingeschränkt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Er definiere diese Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen aber bereits seit der Operation, also nicht erst seit den letzten Wochen. Er habe den Eindruck gehabt, es würde dann irgendwann mal spontan vorbeigehen, was leider nicht eingetreten sei. Auch die Bewegungseinschränkung sei seit der Operation so (S. 1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liege keine Flüssigkeit vor, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdebild erscheine auch eher chronisch. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Differentialtherapeutisch stehe man vor einer Revision, Entfernung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hererotopen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ossifikationen, allfällige Probeentnahme, Prüfen des Schaftes auf Festigkeit, je nach Befund Schaftwechsel. Intraoperativ müsste aufgrund des Lokalbefunds entschieden werden, ob eine mechanische oder eine infektiöse Problematik vorliege, wobei letzteres nie mit Sicherheit aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschlossen werden könne. Das bedeute, dass der Beschwerdeführer das Risiko eines Zweiteingriffes habe, wo ein kompletter Wechsel durchgeführt werden müsste. In Anbetracht dieser doch etwas k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">omplexere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Gesamtsituation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wolle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eher keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Operation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sondern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Belastun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen reduzieren und sich an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IV wenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Allgemeine Innere Medizin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Hausarzt des Beschwerdeführers, führte mit Bericht vom 4. Januar 2021 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9/14/1-7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeite als Küchenhilfe. Bisher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zuletzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> folgende Arbeitsunfähigkeiten attestiert worden:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar bis 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2020 50 % und vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 20. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai bis 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2020 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">%</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3). Aufgrund des progredienten therapieresistenten Verlaufs der Erkrankung sei die Prognose zur A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rbeitsfähigkeit schlecht (Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.7). Es seien keine weitere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n opera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Eingriffe, sondern die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fortsetzung der analgetischen Therapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geplant (Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.8). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer müsse während der Arbeit viel stehen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dabei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entwickle er starke Schmerzen in der Hüfte (Ziff. 3.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es bestünden Bewegungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einschränkungen im Sinne von blockierter Innenrotation und einges</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chränkter Aussenrotation (10°; Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4). Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfüge nicht über nötige Ressource</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n für eine Eingliederung (Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Frage, wie viele Stunden pro Tag die bisherige Tätigkeit zumutbar sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> könne er nicht beantworten (Ziff. 4.1). Zur Frage nach der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit machte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Angaben (Ziff. 4.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prognose zur Ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ngliederung sei schlecht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund belastungs- und bewegungsabhängige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzen in der Hüfte rechts, welche therapieresistent seien (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. 4.3 f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 29. Januar 2021 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9/19/3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) hielt eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kundenberaterin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> telefonische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rückfrage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Regionaler Ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licher Dienst (RAD) fest, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit der Operation im Jahr 2016 habe sich das rechte Hüftgelenk (Prothese) entzündlich verkalkt, was zu einer Bewegungseinschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung/Funktionseinschränkung führe. Der Eingriff würde sehr komplex sein. Die b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">isherige Tätigkeit als Küchenhilfe sei nicht zumutbar. In einer angepassten Tätigkeit müsste ein näher genanntes Belastungsprofil berücksichtigt werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">würde eventuell eine angepasste Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in einem Pensum von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">50 bis 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> möglich sein. Für eine genaue RAD-Beurteilung müsste zuerst ein medizinischer Bericht bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeholt werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Telefonnotiz vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 9/16) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehalten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei informiert worden, dass der RAD von einer Arbeitsfähigkeit von 50 bis 80 % in einer angepassten Tätigkeit ausgehe. Auf die Frage, ob er Interesse an Eingliederungsmassnahmen habe, habe er angegeben, er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wolle am liebsten wieder als Küchenhilfe bei seinem bisherigen Arbeitgeber arbeiten. Etwas Anderes könne er sich eigentlich nicht vorstellen. Es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vereinbart</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, in diesem Fall die Abklärungen ohne Eingliederungsmassnahmen weiterzuführen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kundenberaterin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdegegnerin hielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 9. Februar 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 9/19/3) fest, der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wünsche keine Abklärungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">betreffend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eingliederungsmassnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Gemäss RAD bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in einer angepas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sten Tätigkeit (Durchschnitt 65 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">%). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ngestammte Tätigkeit als Küchenhilfe sei nicht mehr möglich. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weitere medizinische Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen seien nicht nötig. Gemäss den medizinischen Unterlagen bestehe die Arbeitsunfähigkeit s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 15. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin vertrat in der angefochtenen Verfügung die Ansicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die bisherige Tätigkeit als Küchenhilfe (Hilfsarb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiter) nicht mehr zumutbar. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angepasste Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei jedoch in einem Pensum von 65</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 2.1). Dabei stützte sie sich auf die Beurteilung einer K</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">undenberaterin. Diese hat festgehalten, g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">emäss RAD bestehe eine Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit von 50 bis 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in einer angepasst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en Tätigkeit (Durchschnitt 65 %) und die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angestammte Tätigkeit als Küchenhilfe sei nicht mehr möglich. Weitere medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nische Abklärungen seien nicht nötig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 3.5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In den Akten findet sich keine selbständig verfasste Stellungnahme eines RAD-Arztes. Der RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nahm einzig im Rahmen eines Telefonats mit einer Kundenberaterin Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Gemäss deren Telefonnotiz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, dass d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie bisherige Tätigkeit als Küchenhilfe nicht zumutbar sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und dass i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n einer angepassten Tätigkeit eventuell ein Pensum von 50 bis 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> möglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Für eine genaue RAD-Beurteilung müsste zuerst ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n medizinischer Bericht bei Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeholt werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 3.3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kundenberaterin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hat in der Folge keinen aktuellen Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeholt, sondern ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hend vom Durchschnittswert von 50 und 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine 65%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit festgelegt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts dessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> RAD-Arzt sich hypothetisch («eventuel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l») und auch nur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vage (50 bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">%) zu einem möglichen Pensum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in einer angepassten Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">äusserte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und noch weit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ere Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen für nötig hielt, vermag diese Einschätzung nicht zu überzeugen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 132 V 93 E. 4 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 140 V 193 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus fachärztlicher Sicht nannte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Diagnose eine schmerzhafte Hüft-TP rechts 4 Jahre nach Implantation.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Er nahm in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seinen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Stellung zu den Auswirkungen dieser Diagnose auf die Arbeitsfähigkeit (vgl. vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Dennoch ist aufgrund diese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r Berichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht auszuschliessen, dass die Diagnose Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat, zumal er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der klinischen Untersuchung eine deutlich schmerzhafte Hüfte mit einer Ausstrahlung Richtung Oberschenkel feststellte und zum Schluss kam, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Beschwerdebild erscheine eher chronisch und es liege eine komplexere Gesamt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">situation vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Hausarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">attestierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bisherige Tätigkeit als Küchenhilfe für den Zeitraum vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar bis 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2020 eine 50%ige und vom 20. Mai bis 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2020 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Er schätzte die Prognose zur Arbeitsfähigkeit aufgrund des progredienten therapieresistenten Verlaufs der Erkrankung als schlecht ein und kam zum Schluss, der Beschwerdeführer verfüge nicht über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nötige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ressourcen für eine Eingliederung. Die Fragen zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aktuel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit in der bisherigen und einer angepassten Tätigkeit blieben unbeantwortet (vorstehend E. 3.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die vorhandenen medizinischen Akten vermögen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keinen genügenden Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schluss über die Arbeitsfähigkeit de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu geben. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fehlt es an der Grundlage für einen Entscheid.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span id="VV198"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besonders</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Gemäss ständiger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erweist sich die vorliegende Aktenlage für eine abschliessende Beurteilung des Leistungsanspruchs in Bezug auf den medizinischen Sachverhalt als unzulänglich, weshalb die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit diese nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genauer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Beurteilung vornehme und über den Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge. Gemäss dem Grundsatz «Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung vor Rente» sind bei Eingliederungsfähigkeit auch Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">näher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu prüfen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, auch wenn erste diesbezügliche Auskünfte des Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arztes im Formularbericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dagegen sprechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mögen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gerichtskosten nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind auf Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anzusetzen und ausgangsgemäss der unterliegenden Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuerlegen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">12. Juli 2021</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">500</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Grieder-MartensKeller</p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p></p></div> </div></body></html>