<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2005.00503</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=206000&amp;W10_KEY=4467135&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2005.00503</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 13.07.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Geländeaufschüttung auf einem Grundstück in der Landwirtschaftszone; Verweigerung der nachträglichen Bewilligung:<br/><br/>Die Ausstandsregeln wurden durch die Baudirektion beachtet (E.1). Grundsätze des nachträglichen Bewilligungsverfahrens (E.2.1). Erst im Rahmen des Rückbaus muss durch ein Gutachten geklärt werden, ob eine Teilbewilligung möglich ist (E.2.2). Feststellungen zum Sachverhalt (E.3). Eine Bewilligung nach Art. 22 oder Art. 24 ff. RPG ist vorliegend nicht möglich (E.4). Abweisung und Kostenfolge (E.6).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: AUSNAHMEBEWILLIGUNGEN">AUSNAHMEBEWILLIGUNGEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSSTAND">AUSSTAND</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GUTACHTEN">GUTACHTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NACHTRÃGLICHE BAUBEWILLIGUNG">NACHTRÃGLICHE BAUBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIEDERHERSTELLUNG">WIEDERHERSTELLUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">A nahm im Juni 2001 auf einer FlÃ¤che von rund 2'500 m² in der Landwirtschaftszone ohne Bewilligung eine GelÃ¤ndeaufschÃ¼ttung vor, um die FlÃ¤che besser als Pferdeweide seiner landwirtschaftlichen Siedlung M nutzen zu kÃ¶nnen.</p> <p class="Urteilstext">Mit VerfÃ¼gung vom 27. September 2002 verweigerte die Baudirektion (Amt fÃ¼r Raumordnung und Vermessung, ARV) die nachtrÃ¤gliche raumplanungsrechtliche Bewilligung hierfÃ¼r. Unter Hinweis auf diese VerfÃ¼gung verweigerte auch der Gemeinderat X am 28. Oktober 2002 die baurechtliche Bewilligung fÃ¼r die bereits erfolgte GelÃ¤ndeverÃ¤nderung und ordnete den RÃ¼ckbau innert einem Jahr auf der Grundlage eines innert 3 Monaten zur Genehmigung beim Amt fÃ¼r Landschaft und Natur (ALN) einzureichenden bodenkundlichen Gutachtens an.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen diese VerfÃ¼gungen gelangte A am 17. Dezember 2002 an den Regierungsrat. Er verlangte, in Aufhebung der angefochtenen VerfÃ¼gungen sei die TerrainauffÃ¼llung nach Art. 22 des Raumplanungsgesetzes vom 22. Juni 1979 (RPG), eventualiter nach Art. 24 bis 24d RPG zu bewilligen bzw. zur Erteilung der entsprechenden Bewilligung an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen, unter EntschÃ¤digung des Rekurrenten gemÃ¤ss § 17 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG). </p> <p class="Urteilstext">Der Regierungsrat bezog neben den beiden Vorinstanzen auch die Volkswirtschaftsdirektion als Rekursgegnerin ins Verfahren mit ein und wies den Rekurs nach Eingang der Vernehmlassungen und einer weiteren Stellungnahme des Rekurrenten am 7. September 2005 ab, soweit er nicht gegenstandslos sei.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen den Rekursentscheid erhob A am 13. Oktober 2005 Beschwerde an das Verwaltungsgericht und erneuerte seine RekursantrÃ¤ge, unter EntschÃ¤digung des BeschwerdefÃ¼hrers gemÃ¤ss § 17 VRG.</p> <p class="Urteilstext">Die Baudirektion beantragte am 7. November 2005 unter Verweis auf den angefochtenen Rekursentscheid die Abweisung der Beschwerde. Der Gemeinderat X verzichtete am 9. November 2005 auf eine Beantwortung der Beschwerde. Die Staatskanzlei reichte am 28. November 2005 die Akten ein und beantragte fÃ¼r den Regierungsrat die Abweisung der Beschwerde. Den gleichen Antrag stellte auch die Volkswirtschaftsdirektion am 16. Dezember 2005 unter Vorlage weiterer Akten. Der BeschwerdefÃ¼hrer replizierte am 20. Februar 2006 und reichte seinerseits neue Unterlagen ein. Die Baudirektion und der Gemeinderat X verzichteten mit Eingaben vom 9. und 20. MÃ¤rz 2006 auf die Einreichung einer Duplik; die Volkswirtschaftsdirektion Ã¤usserte sich am 13. MÃ¤rz 2006 zu einem einzelnen Einwand des BeschwerdefÃ¼hrers und beantragte erneut, die Beschwerde sei unter Kostenfolge zulasten des BeschwerdefÃ¼hrers abzuweisen. Am 9. Mai 2006 lud der AbteilungsprÃ¤sident den Regierungsrat ein, sich zum Ausstand der Baudirektion beim Rekursentscheid zu Ã¤ussern. Diese Stellungnahme erfolgte am 31. Mai 2006; der BeschwerdefÃ¼hrer liess sich dazu innert Frist nicht mehr vernehmen. Auch die weiteren Verfahrensbeteiligten verzichteten auf neuerliche Ãusserung.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der BeschwerdefÃ¼hrer beanstandet vorab, dass aus dem Rekursentscheid nicht hervorgehe, ob die Baudirektorin bei der AusfÃ¤llung des Entscheides in den Ausstand getreten sei. </p> <p class="Urteilstext">Nach § 1 Abs. 2 der Verordnung Ã¼ber das Rekursverfahren vor dem Regierungsrat vom 5. November 1997 (LS 172.15) bereitet der Rechtsdienst der Staatskanzlei die Rekursentscheide gegen Anordnungen der Direktionen vor. GemÃ¤ss § 43 Abs. 1 des Gesetzes betreffend die Organisation und GeschÃ¤ftsordnung des Regierungsrates und seiner Direktionen vom 26. Februar 1899 (LS 172.1) ist der Ausstand des Direktionsvorstands bei der Behandlung von Rekursen gegen eine DirektionsverfÃ¼gung geboten. Die Staatskanzlei legte in ihrer Eingabe vom 31. Mai 2006 unter Beilage der Traktandenliste fÃ¼r die Sitzung vom 7. September 2005 dar, wie die Sitzungen des Regierungsrats normalerweise ablaufen und in welcher Weise dabei die Ausstandsregeln befolgt werden. Aufgrund seiner Handnotizen versicherte der Staatsschreiber, dass auch im vorliegenden Fall nicht von diesem Standardverfahren abgewichen wurde und die Baudirektorin daher vor der Beratung und Beschlussfassung Ã¼ber das vorliegend strittige GeschÃ¤ft das Sitzungszimmer verlassen und mit Sicherheit nicht dabei mitgewirkt habe. GestÃ¼tzt auf diese AusfÃ¼hrungen ist eine Verletzung der Ausstandsregeln nicht ersichtlich. </p> <p class="Urteilstext">Nicht zu beanstanden ist auch, dass der Rekursentscheid kein Rubrum enthÃ¤lt, woraus die am Entscheid mitwirkenden Regierungsmitglieder hervorgehen. Nach der sich auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung stÃ¼tzenden Praxis des Verwaltungsgerichts muss sich die Zusammensetzung der entscheidenden BehÃ¶rde nicht aus der ent­sprechenden Anordnung ergeben, sofern sie ohne weiteres aus einer allgemein zugÃ¤nglichen Publikation, wie hier aus dem Staatskalender, ersichtlich ist (RB 1998 Nr. 1; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 5a N. 4). </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Strittig ist die BewilligungsfÃ¤higkeit einer bereits vorgenommenen AufschÃ¼ttung in der Landwirtschaftszone. Als Folge der festgestellten Rechtswidrigkeit der BodenverÃ¤nderung liegt weiter die grundsÃ¤tzliche Verpflichtung zum RÃ¼ckbau im Streit, wobei sich allerdings die einzelnen Massnahmen des RÃ¼ckbaus erst aufgrund eines noch zu erstellenden und zur Genehmigung einzureichenden bodenkundlichen Gutachtens konkretisieren lassen. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Das Baubewilligungsverfahren wird auf Gesuch des Bauherrn eingeleitet und dient der Feststellung, ob ein Bauvorhaben den einschlÃ¤gigen Vorschriften entspricht oder nicht. DemgegenÃ¼ber ist das nachtrÃ¤gliche Baubewilligungsverfahren eingebettet in ein Verwaltungsverfahren, welches â ausgelÃ¶st durch das rechtswidrige Verhalten der Bauherrschaft<br/> â in erster Linie zum Ziel hat, einen rechtmÃ¤ssigen Zustand herbeizufÃ¼hren. Zu prÃ¼fen ist vorab, ob die Baubewilligung nachtrÃ¤glich erteilt werden kann, dies allenfalls auch unter GewÃ¤hrung einer Ausnahmebewilligung. Falls eine ordentliche Bewilligung nicht infrage kommt, kann der rechtmÃ¤ssige Zustand auch mit dem RÃ¼ckbau erreicht werden oder, wenn sich dieser als unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig erweist, durch eine ausdrÃ¼ckliche Duldung der Abweichung von den Bauvorschriften.</p> <p class="Urteilstext">Liegen Boden verÃ¤ndernde Massnahmen im Streit, so unterliegt die Wiederherstellung des rechtmÃ¤ssigen Zustandes einer speziellen Problematik, da die VerÃ¤nderung das Bodenklima bereits nachhaltig beeinflusst haben kann, sodass sich mit einem RÃ¼ckbau der ursprÃ¼ngliche Zustand gar nicht mehr wieder herstellen lÃ¤sst. In solchen FÃ¤llen ist deshalb zu klÃ¤ren, mit welchen Boden verbessernden Massnahmen der Eingriff gemildert und der Bodenzustand wenigstens optimiert werden kann. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Sowohl die BewilligungsfÃ¤higkeit einer bereits vorgenommenen BodenverÃ¤nderung als auch die Wiederherstellung des rechtmÃ¤ssigen Zustandes hÃ¤ngen wesentlich von der konkreten Bodenbeschaffenheit nach der durchgefÃ¼hrten Massnahme ab und machen daher allenfalls bodenkundliche AbklÃ¤rungen notwendig. Im vorliegenden Fall mÃ¶chte der BeschwerdefÃ¼hrer bereits zur AbklÃ¤rung der BewilligungsfÃ¤higkeit der vorgenommenen AufschÃ¼ttung ein bodenkundliches Gutachten veranlassen, wÃ¤hrend die Gemeinde X wie auch der Regierungsrat ein solches Gutachten erst zur Festlegung der konkreten Massnahmen des RÃ¼ckbaus fÃ¼r erforderlich erachten. </p> <p class="Urteilstext">Damit wird die Frage aufgeworfen, ob die BehÃ¶rden auch dann, wenn sie die BodenverÃ¤nderung insgesamt und ohne weitere AbklÃ¤rung nicht bewilligen kÃ¶nnen, bereits im nachtrÃ¤glichen Bewilligungsverfahren auch ohne entsprechendes Gesuch zu prÃ¼fen haben, wieweit allenfalls einzelne Teile der vorgenommenen VerÃ¤nderung bewilligungsfÃ¤hig sind und daher bestehen bleiben dÃ¼rfen. Diese Frage ist jedenfalls im konkreten Fall zu verneinen. Im nachtrÃ¤glichen Bewilligungsverfahren ist es grundsÃ¤tzlich Sache des Bauherrn, ein reduziertes Baugesuch zu stellen, wenn die ernsthafte MÃ¶glichkeit besteht, dass die ausgefÃ¼hrte Massnahme zum Teil als rechtmÃ¤ssig anerkannt werden kÃ¶nnte (BGE 108 Ia 216 E. 4d). Diese Rechtsprechung ist zwar nicht ganz unproblematisch, soweit damit einer Bauherrschaft ermÃ¶glicht wird, einen bereits angeordneten RÃ¼ckbau mit stets neuen Projektvarianten zu verzÃ¶gern. Im vorliegenden Fall rechtfertigt sich das Vorgehen aber gerade auch aus prozessÃ¶konomischen GrÃ¼nden. Wenn die BodenverÃ¤nderung, so wie sie ausgefÃ¼hrt wurde, gesamthaft nicht bewilligt werden kann, so werden ohnehin weitere AbklÃ¤rungen fÃ¼r die Einzelheiten des RÃ¼ckbaus erforderlich sein. In deren Rahmen kann dann auch geprÃ¼ft werden, ob ein Teil der VerÃ¤nderung (sei es flÃ¤chenmÃ¤ssig oder auch bezogen auf einzelne Schichten) bestehen bleiben kann, dies unabhÃ¤ngig davon, ob aus GrÃ¼nden der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit oder infolge TeilbewilligungsfÃ¤higkeit. Sollte eine Teilbewilligung aufgrund dieses Gutachtens tatsÃ¤chlich infrage kommen, so wird es an der Bauherrschaft liegen, diese innert der dreimonatigen Frist zur Vorlage des Gutachtens zwecks Genehmigung durch das ALN rechtzeitig zu beantragen. </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">In tatsÃ¤chlicher Hinsicht rÃ¼gt der BeschwerdefÃ¼hrer verschiedene Feststellungen zur ursprÃ¼nglichen Situation und zur durchgefÃ¼hrten VerÃ¤nderung, welche den Regierungsrat zu Unrecht dazu veranlasst haben sollen, die AufschÃ¼ttung als nicht Boden verbessernd zu beurteilen. Er wirft dem Regierungsrat eine GehÃ¶rsverletzung vor, da dieser die AusfÃ¼hrungen des BeschwerdefÃ¼hrers gar nicht zur Kenntnis genommen und zur AbklÃ¤rung des Sachverhaltes keinen Augenschein durchgefÃ¼hrt habe. Weiter beantragt er die DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins durch das Verwaltungsgericht und die Einholung einer Expertise.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Mit Bezug auf die massgebende Ausgangslage gilt Folgendes: Nach den Ã¼bereinstimmenden Darstellungen der Parteien wies das ursprÃ¼ngliche Terrain eine zur VernÃ¤ssung neigende GelÃ¤ndemulde auf. Der Boden war in den 70-er Jahren in einer Tiefe von 0.91 m bis 1.29 m unter dem bestehenden Terrain drÃ¤niert worden. Den Ausgangszustand des Bodens vor der AuffÃ¼llung ermittelte das ALN aufgrund der Bodenkartierung des Kantons ZÃ¼rich, einer in Anwesenheit des BeschwerdefÃ¼hrers durchgefÃ¼hrten Feldbegehung vom 10. April 2002 und einer dabei durchgefÃ¼hrten Sondierbohrung auf dem jenseits des O-Bachs liegenden GrundstÃ¼ck. Es kam dabei zum Schluss, dass auf der nÃ¶rdlichen TeilflÃ¤che (TeilflÃ¤che a) ein mÃ¤ssig tiefgrÃ¼ndiger Braunerdegley ohne Torf bestanden habe. Auf der sÃ¼dlichen TeilflÃ¤che (TeilflÃ¤che b entlang dem O-Bach und im Anschluss an den bestehenden Sandplatz) sei der Grundwassereinfluss wegen des ansteigenden GelÃ¤ndes weniger stark. Der gesamte Perimeter sei ein Komplex aus einer tiefgrÃ¼ndigen gleyigen Kalkbraunerde mit einem mÃ¤ssig tiefgrÃ¼ndigen Braunerdegley. </p> <p class="Urteilstext">Der BeschwerdefÃ¼hrer bestreitet diese BodenqualitÃ¤t und macht im Beschwerdeverfahren vor allem geltend, der Boden habe sich seit der Melioration verÃ¤ndert, so sei es zu lokalen Senkungen gekommen, womit die bestehenden Drainageleitungen zu hoch gelegen hÃ¤tten. Diese EinwÃ¤nde sind nicht stichhaltig. Nach den Feststellungen des ALN gibt es im ganzen Perimeter keine Hinweise auf eine Torfsackung; die BÃ¶den sind mineralisch. FÃ¼r die BodenvernÃ¤ssung gebe es nur zwei mÃ¶gliche Ursachen, entweder sei die Drainage nicht mehr in ausreichendem Mass funktionstÃ¼chtig gewesen oder aber die nicht standortgerechte Bewirtschaftung habe â etwa durch Viehtritt â zu einer Bodenverdichtung gefÃ¼hrt, sodass das Wasser nicht mehr genÃ¼gend schnell bis zu den DrÃ¤nageleitungen vordringen konnte. Das ALN hat bei seiner Feldbegehung drei Sondierbohrungen vorgenommen, zwei in den TeilflÃ¤chen a und b, welche nur Aufschluss Ã¼ber den verÃ¤nderten Bodenzustand geben konnten, und eine Bohrung bei einem etwa 12 m vom fraglichen GrundstÃ¼ck entfernten Punkt auf der gegenÃ¼berliegenden Bachseite. Weshalb der an dieser Stelle angetroffene Boden, der ebenfalls und Ã¤hnlich tief drainiert wurde wie das GrundstÃ¼ck des BeschwerdefÃ¼hrers, in seiner QualitÃ¤t nicht demjenigen auf dem fraglichen Perimeter entsprechen sollte und sich daher als Referenzboden eignet, legt der BeschwerdefÃ¼hrer nicht dar. Im Gegenteil macht er sogar im Zusammenhang mit dem GelÃ¤ndeverlauf ausdrÃ¼cklich geltend, ein Blick auf das NachbargrundstÃ¼ck genÃ¼ge, um die Richtigkeit seiner Darstellung zu belegen. Ebenso wenig vermag der BeschwerdefÃ¼hrer zu erklÃ¤ren, weshalb die auf einer Feldaufnahme von 1996 beruhende Bodenkarte des Kantons ZÃ¼rich einen heute Ã¼berholten Bodenzustand darstellen sollte, nachdem die Melioration damals bereits 26 Jahre zurÃ¼cklag. Nach dieser Bodenkarte soll im fraglichen Gebiet sÃ¼dwestlich des aufgeschÃ¼tteten Sandplatzes der Bodentyp tV42d vorherrschen, das heisst ein mÃ¤ssig tiefgrÃ¼ndiger Braunerdegley in konkaver GelÃ¤ndeform. Bezogen auf die landwirtschaftliche Nutzungseignung ist der Boden hier mit 5F klassifiziert, das heisst als futterbaubetonte FruchtfolgeflÃ¤che, deren Nutzung durch FremdnÃ¤sse limitiert wird.</p> <p class="Urteilstext">Es ist weiter auch nicht nachvollziehbar, wie der BeschwerdefÃ¼hrer seine AusfÃ¼hrungen mittels der angebotenen Beweismittel erhÃ¤rten mÃ¶chte. Mit einem Augenschein kÃ¶nnte das Verwaltungsgericht von vornherein nur die jetzige und nicht die ursprÃ¼ngliche Situation auf dem fraglichen GrundstÃ¼ck feststellen und damit insbesondere die strittige frÃ¼here Bodenbeschaffenheit nicht klÃ¤ren. Aber auch ein Experte wÃ¼rde an Grenzen stossen, nachdem der BeschwerdefÃ¼hrer den Ausgangszustand eigenmÃ¤chtig ohne die erforderliche Bewilligung vollstÃ¤ndig verÃ¤ndert hat. Eine Expertise kann daher im heutigen Zeitpunkt keinen weiteren wesentlichen Aufschluss zur Frage der frÃ¼heren BodenqualitÃ¤t geben. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.1 </b>Der Regierungsrat ging davon aus, dass die betroffene FlÃ¤che rund 2'500 m² und die AufschÃ¼ttung rund 1 m betrage. Der BeschwerdefÃ¼hrer, der die FlÃ¤che dem Gemeinderat X gegenÃ¼ber vorerst nur mit wenig mehr als 500 m², alsdann mit 500 m² bis 1'000 m² bemessen hatte, scheint die Ausdehnung der betroffenen FlÃ¤che von 2'440 m² mittlerweile zu anerkennen; sie entspricht auch etwa der im Baugesuch eingefÃ¤rbten FlÃ¤che. Die Annahme der aufgeschÃ¼tteten HÃ¶he bestreitet der BeschwerdefÃ¼hrer jedoch und bemisst diese selber auf zwischen 0 m und hÃ¶chstens 1 m. Diese Behauptung wird durch die Akten klar widerlegt. Die fÃ¼r die GelÃ¤ndeaufschÃ¼ttung verantwortliche Firma C AG hat nach eigenen Angaben fÃ¼r die AuffÃ¼llung 1'067 m³ Aushubmaterial, 1705 m³ Unterboden sowie 275 m³ Recyclingkies zugefÃ¼hrt. Vom Kiesvolumen will der BeschwerdefÃ¼hrer deren 215 m³ fÃ¼r die Verbesserung der zum bestehenden Sandplatz fÃ¼hrenden Feldwege verwendet haben, womit der AuffÃ¼llung nur 60 m³ Kies zugekommen wÃ¤ren. Damit wurde anerkanntermassen auf eine FlÃ¤che von rund 2'440 m² ein Volumen von 2'832 m³ verteilt, womit die durchschnittliche AuffÃ¼llhÃ¶he sogar deutlich Ã¼ber 1 m liegt. Dieses Volumen betrÃ¤gt tatsÃ¤chlich auch ein Mehrfaches des vom BeschwerdefÃ¼hrer im Baugesuch auf 500 m³ bis 1'000 m³ geschÃ¤tzten Volumens.</p> <p class="Urteilstext">Der Sachverhalt ist daher auch in diesem Punkt schlÃ¼ssig und bedarf keiner weiteren AbklÃ¤rung.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.2 </b>Strittig ist weiter, ob Anlass zur BefÃ¼rchtung besteht, dass das fÃ¼r die AuffÃ¼llung verwendete Aushubmaterial schadstoffbelastet sei. Der BeschwerdefÃ¼hrer hatte dazu in seiner Stellungnahme vom 23. Juni 2005 ausgefÃ¼hrt, es sei normales kiesiges Aushubmaterial aus der "Baugrube N in Y" verwendet worden. Wenn der Regierungsrat trotz dieser Behauptung in seinem Entscheid annahm, die AufschÃ¼ttung gefÃ¤hrde die standorttypische Bodenfruchtbarkeit, da Recycling-Kies verwendet wurde und die Herkunft des Unterbodenmaterials unbekannt sei, ist dies nicht gehÃ¶rsverletzend. Die Herkunftsbezeichnung des BeschwerdefÃ¼hrers ist angesichts der Ausdehnung des Gebietes N in Y zu unbestimmt, als dass sich daraus RÃ¼ckschlÃ¼sse Ã¼ber die Belastung des Materials ziehen liessen. </p> <p class="Urteilstext">In der Beschwerdeantwort wies das ALN darauf hin, dass â falls mit <span>"</span>Baugrube N<span>"</span> die vor ca. 5 Jahren Ã¼berbaute Parzelle Kat.-Nr. 01 gemeint sei â Hinweise vorlÃ¤gen, dass dieser Boden als ehemaliges Familiengartenareal mit den Schwermetallen Blei, Cadmium, Kupfer, Zink sowie mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen belastet sein kÃ¶nnte. Der BeschwerdefÃ¼hrer offeriert in seiner Replik eine Expertise zum Beweis dafÃ¼r, dass das Material unbelastet ist. Die Frage der Schadstoffbelastung des verwendeten Materials spielt fÃ¼r die BewilligungsfÃ¤higkeit der AufschÃ¼ttung insofern eine entscheidende Rolle, als dass eine nachtrÃ¤gliche Bewilligung bei deren Nachweis von vornherein nicht infrage kÃ¤me. Die Vorinstanzen sind jedoch bereits ohne den Nachweis einer Schadstoffbelastung zu einer Verweigerung der Bewilligung gelangt. Sollte diese Beurteilung zutreffen, so bleibt die Schadstoffbelastung nur bedeutsam fÃ¼r die Frage, ob allenfalls eine Teilbewilligung mÃ¶glich ist bzw. ob aus GrÃ¼nden der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit auf den RÃ¼ckbau teilweise verzichtet werden kann. Eine weitere AbklÃ¤rung fÃ¼r diesen Fall ist aber vorerst nicht notwendig (vgl. Erw. 2.2 vorstehend).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Auf weitere Aspekte des Sachverhaltes ist, soweit sie relevant sind, im Rahmen der nachfolgend zu prÃ¼fenden BewilligungsfÃ¤higkeit der TerrainaufschÃ¼ttung einzugehen.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Die vorgenommene AufschÃ¼ttung ist nur dann bewilligungsfÃ¤hig, wenn sie entweder gemÃ¤ss Art. 22 Abs. 2 lit. a RPG dem Zweck der Landwirtschaftszone entspricht oder aber wenn sie als standortgebunden im Sinne von Art. 24 lit. a RPG qualifiziert werden kann und ihr keine Ã¼berwiegenden Interessen entgegenstehen (Art. 24 lit. b RPG). </p> <p class="Erwgung3"><b>4.1.1 </b>Die bundesrechtlichen Voraussetzungen der ZonenkonformitÃ¤t innerhalb der Landwirtschaftszone wurden vom Regierungsrat im angefochtenen Entscheid zutreffend dargelegt <span class="UrteilstextChar">(Erw. 4a). Darauf kann verwiesen werden (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG). Hervorzuheben ist dabei, dass die Baute oder Anlage fÃ¼r die infrage stehende Bewirtschaftung nÃ¶tig sein muss (Art. 16a Abs. 1 Satz 1 RPG und Art. 34 Abs. 4 lit. a</span> der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000, RPV). Dies bedeutet, dass sie in ihrer konkreten Ausgestaltung fÃ¼r eine zweckmÃ¤ssige Bewirtschaftung des Bodens am vorgesehenen Standort objektiv notwendig sein muss und nicht Ã¼berdimensioniert sein darf (BGE 125 II 278 E. 3a). Diese EinschrÃ¤nkung gilt nicht nur fÃ¼r landwirtschaftliche Bauten, sondern grundsÃ¤tzlich auch fÃ¼r bewilligungspflichtige AufschÃ¼ttungen, da auch solche Boden verÃ¤ndernde Massnahmen den landwirtschaftlichen Produktionsfaktor Boden nachhaltig beeinflussen kÃ¶nnen. Auch wenn demnach eine AufschÃ¼ttung einem zonenkonformen Landwirtschaftsbetrieb dient, so ist sie gleichwohl auf ihre ZweckmÃ¤ssigkeit am fraglichen Standort hin zu Ã¼berprÃ¼fen. ZweckmÃ¤ssigkeit und Standortwahl hÃ¤ngen dabei angesichts des spezifischen Zonenzweckes wesentlich von der QualitÃ¤t des Bodens und dessen landwirtschaftlicher Nutzungseignung ab. Weiter verlangt Art. 34 Abs. 4 RPV, dass der Baute oder Anlage am vorgesehenen Standort keine Ã¼berwiegenden Interessen entgegenstehen (lit. b) und der Betrieb voraussichtlich lÃ¤ngerfristig bestehen kann (lit. c).</p> <p class="Erwgung3"><b>4.1.2 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer betreibt einen landwirtschaftlichen Aufzuchtsbetrieb mit Rinder- und Pferdezucht, Pferdehaltung und heilpÃ¤dagogischem Reiten. Er bewirtschaftet hierzu 33.5 ha Land (8.55 ha mit Fruchtfolge, 12.8 ha Naturwiesen, 7.35 ha MÃ¤hweide und 4.8 ha extensive Weide und Ã¶kologische AusgleichsflÃ¤che) und hÃ¤lt 46 Rinder sowie 9 Pferde. Ãbereinstimmend gehen die Parteien davon aus, dass das bisherige Weideareal am O-Bach zur VernÃ¤ssung neigt und sich daher nicht optimal als Pferdeweide eignet. Das ALN folgerte daraus zu Recht, es wÃ¤re zu prÃ¼fen gewesen, wie die Drainage an besagter Stelle hÃ¤tte saniert oder ob die Pferdeweide an eine besser geeignete Stelle hÃ¤tte verlegt werden kÃ¶nnen. </p> <p class="Urteilstext">Wenn der BeschwerdefÃ¼hrer dagegen vorbringt, allein die Verfestigung des Bodens habe das VernÃ¤ssungsproblem lÃ¶sen kÃ¶nnen, so legt er damit die Notwendigkeit der AufschÃ¼ttung am betreffenden Standort nicht genÃ¼gend dar. Insbesondere fehlen Ã¼berzeugende AusfÃ¼hrungen dazu, weshalb eine Sanierung der Drainage oder eine Verlegung der Pferdeweide nicht infrage gekommen sei. Selbst im Beschwerdeverfahren nennt er ausser der NÃ¤he zu Haus und Hof keine GrÃ¼nde fÃ¼r die spezifische Lage der Weide, insbesondere begrÃ¼ndet er nicht weiter, weshalb sich unter den von ihm bewirtschafteten 12,8 ha Naturwiesen und 7,35 ha MÃ¤hweide nicht einzelne FlÃ¤chen finden lassen, die als Pferdeweide infrage kommen. Aus der Karte der landwirtschaftlichen Nutzungseignung des Kantons ZÃ¼rich sind sogar selbst in HofnÃ¤he BÃ¶den ersichtlich, die sich schlechter fÃ¼r die Fruchtfolge und damit besser als Weideland eignen als das fragliche Terrain. Der BeschwerdefÃ¼hrer hat sich mit seinem eigenmÃ¤chtigen Vorgehen offenbar allzu stark am vorbestehenden Sandviereck orientiert und daraus zu Unrecht abgeleitet, die AufschÃ¼ttung am analogen Standort in sÃ¼dlicher Fortsetzung davon sei optimal. </p> <p class="Urteilstext">Die vorgenommene Massnahme fÃ¼hrte durch die Einbringung von mindestens 60 m³ Kies zu einer unerwÃ¼nschten Bodenverdichtung, welche die bestehende Bodenfruchtbarkeit nachhaltig vermindert und infolge der Abschwemmung von DÃ¼nger einer anderen wirtschaftlichen Nutzung entgegensteht. Die Massnahme erweist sich damit nicht als Boden verbessernd, sodass sie am fraglichen Standort unzweckmÃ¤ssig ist und demzufolge auch nicht als zonenkonform qualifiziert werden kann. Zudem stehen der AufschÃ¼ttung Ã¼berwiegende Interessen des Bodenschutzes entgegen, wie sie etwa in Art. 1 lit. b, Art. 6 Abs. 2 und Art. 7 der Verordnung vom 1. Juli 1998 Ã¼ber Belastungen des Bodens (VBBo, SR 814.12) zum Ausdruck kommen. Sie widerspricht auch den Richtlinien zur Beurteilung von TerrainverÃ¤nderungen ausserhalb der Bauzonen des ALN, die zwar erst nach der vorliegend strittigen AufschÃ¼ttung erlassen wurden, jedoch bereits davor die Praxis des Amtes prÃ¤gten. Die Lage der AufschÃ¼ttung, in einer Entfernung von 30 m bis 100 m von den bestehenden BetriebsgebÃ¤uden entfernt, verbietet auch klar die Qualifikation des Terrains als Anlagebereich von Bauten im Sinne von Ziff. 1 der Richtlinien.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.1.3 </b>Der weitere Einwand, wonach der Regierungsrat bei der BewilligungsfÃ¤higkeit nicht zwischen den TeilflÃ¤chen a und b unterschieden habe, obwohl doch nur im unteren Bereich des Gebiets eine Verdichtung mit Kies vorgenommen worden sei, erfolgt zu Unrecht. Nach dem unter Erw. 2.2 vorstehend AusgefÃ¼hrten haben die BehÃ¶rden die vorgenommene VerÃ¤nderung gesamthaft zu beurteilen und kÃ¶nnen die Frage, ob allenfalls auch die VerÃ¤nderung einer TeilflÃ¤che als ProjektÃ¤nderung bewilligt werden kann, von den ohnehin notwendigen weiteren AbklÃ¤rungen im Zusammenhang mit dem Vollzug abhÃ¤ngig machen.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Auf die im Rekursentscheid richtig dargelegten Voraussetzungen fÃ¼r eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG (Erw. 9) kann ebenfalls verwiesen werden. Aus den gleichen GrÃ¼nden, wie sie bei der Beurteilung der ZonenkonformitÃ¤t festgestellt wurden, ist die vorgenommene GelÃ¤ndeaufschÃ¼ttung auch unter diesem Titel nicht standortgebunden, und es stehen ihr Ã¼berwiegende Interessen des Bodenschutzes entgegen.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Zur Wiederherstellung des rechtmÃ¤ssigen Zustandes hat der Gemeinderat X vorerst nur verlangt, dass der BeschwerdefÃ¼hrer innert drei Monaten ab Rechtskraft des Entscheides ein bodenkundliches Gutachten zur Genehmigung beim ALN einzureichen habe und der RÃ¼ckbau, basierend auf dem genehmigten Fachgutachten, bis spÃ¤testens 1 Jahr ab Rechtskraft zu realisieren sei. Diese Anordnung des Gutachtens erweist sich im Grundsatz als verhÃ¤ltnismÃ¤ssig. Ob die vorzunehmenden Massnahmen im Einzelnen dem Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit entsprechen, kann im jetzigen Zeitpunkt mangels konkreter Anordnungen noch nicht Ã¼berprÃ¼ft werden.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dies fÃ¼hrt zu Abweisung der Beschwerde im Sinne der ErwÃ¤gungen (Erw. 2.2). Bei diesem Ausgang des Beschwerdeverfahrens sind die Kosten dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Eine ParteientschÃ¤digung steht ihm damit von vornherein nicht zu (§ 17 Abs. 2 VRG). </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird im Sinne der ErwÃ¤gungen (Erw. 2.2) abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 3'000.-- die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 520.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 3'520.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Es wird keine ParteienschÃ¤digung zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Urteilstext">6. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>