<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2020-11-25-6B_1338-2020.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_1338/2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 25.November 2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Denys, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Arquint Hill. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft See/Oberland, Postfach, 8610 Uster, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Entschädigung und Genugtuung (Einstellung); Nichteintreten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 28. September 2020 (UH200271-O/U/GRO). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> <i>Der Präsident zieht in Erwägung</i> : </b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Eine Beschwerde an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen (<span class="artref">Art. 100 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Der angefochtene Beschluss wurde der Post am 2. Oktober 2020 zum Versand übergeben. Die mittels Gerichtsurkunde (GU) verschickte Sendung wurde der Beschwerdeführerin am 5. Oktober 2020 zur Abholung gemeldet und am 14. Oktober 2020 an das Obergericht mit dem Vermerk "nicht abgeholt" retourniert. Die Zustellung einer eingeschriebenen bzw. mittels GU verschickten Postsendung, die nicht abgeholt worden ist, gilt am siebten Tag nach dem erfolglosen Zustellungsversuch als erfolgt, sofern die Person mit einer Zustellung rechnen musste (<span class="artref">Art. 44 Abs. 2 BGG</span>; vgl. <span class="artref">Art. 85 Abs. 4 lit. a StPO</span>). Da die Beschwerdeführerin aufgrund des Prozessrechtsverhältnisses mit Zustellungen rechnen musste, gilt der angefochtene Beschluss spätestens als am 12. Oktober 2020 zugestellt. Die 30-tägige Beschwerdefrist der Strafrechtsbeschwerde begann damit am 13. Oktober 2020 zu laufen und endete am 11. November 2020. Die nochmalige Zusendung des Beschlusses durch das Obergericht per A-Post hatte bzw. hat keinen Einfluss auf Beginn und Ende der Beschwerdefrist, worauf die Beschwerdeführerin bereits im Begleitschreiben vom 22. Oktober 2020 hingewiesen worden war. Die Beschwerde ans Bundesgericht wurde der Schweizerischen Post am 22. November 2020 und damit erst nach Ablauf der Beschwerdefrist übergeben. Sie ist verspätet. Dass die Beschwerdeführerin die Frist unverschuldet verpasst hätte, macht sie vor Bundesgericht nicht geltend. Sie stellt auch kein Fristwiederherstellungsgesuch. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> mangels Fristwahrung nicht einzutreten. </div> <div class="para">Im Übrigen wäre die Beschwerde auch deshalb unzulässig, weil sie den Begründungsanforderungen von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 und <artref id="CH/173.110/106/2" type="start"></artref>Art. 106 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref> nicht entspricht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Ausnahmsweise kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 25. November 2020 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Denys </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill </div> </div></body></html>