<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2004.00003</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204138&amp;W10_KEY=13013569&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2004.00003</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 07.04.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Kündigung / Aufschiebende Wirkung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Die Beschwerde an das Verwaltungsgericht ist wegen dessen Unzuständigkeit in der Hauptsache sowie wegen des hier fehlenden nicht wieder gut zu machenden Nachteils nicht gegeben gegen einen Zwischenbeschluss des Bezirksrats, womit die Wiederherstellung der dem Rekurs gegen eine Kündigung entzogenen aufschiebenden Wirkung verweigert worden ist. Behandlung des Rechtsmittels durch die Kammer (E. 1). Zu den Eintretensvoraussetzung bei Zwischenentscheiden (E. 2). Weitere Entlöhnung als einziges Ziel der vorliegenden Beschwerde gegen die Nichtwiederherstellung der aufschiebenden Wirkung (E. 3). Hier keine Lücke des anwendbaren Personalrechts gegeben (E. 4). Das hier massgebliche materielle Personalrecht legt die Beendigung des Arbeitsverhältnisses bei Rechtsmittelverfahren fest, so dass der Entzug der aufschiebenden Wirkung ohnehin keinen nicht wieder gut zu machenden Nachteil bewirkt. Da das Verwaltungsgericht ein Weiterbestehen des gekündigten Arbeitsverhältnisses nicht anordnen kann, ist es auch zur Beurteilung des angefochtenen Zwischenentscheids unzuständig (E. 5). </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: AUFSCHIEBENDE WIRKUNG UND VORSORGLICHE MASSNAHMEN">AUFSCHIEBENDE WIRKUNG UND VORSORGLICHE MASSNAHMEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: BEENDIGUNG DES DIENSTVERHÃLTNISSES">BEENDIGUNG DES DIENSTVERHÃLTNISSES</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ENTZUG (AUFSCHIEBENDE WIRKUNG)">ENTZUG (AUFSCHIEBENDE WIRKUNG)</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KÃNDIGUNG">KÃNDIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KÃNDIGUNGSFRIST">KÃNDIGUNGSFRIST</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NACHTEIL">NACHTEIL</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHTEINTRETEN">NICHTEINTRETEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Personalrechtliche Streitigkeiten ST: PERSONALRECHTLICHE BESCHWERDE">PERSONALRECHTLICHE BESCHWERDE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZWISCHENENTSCHEID">ZWISCHENENTSCHEID</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 43 Abs. 3 VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 48 Abs. 2 VRG</span><br/><span class="gerade">§ 55 Abs. 1 VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 80 Abs. 2 VRG</span><br/><span class="gerade">Art. 39 Abs. 2 PR ZÃ¼rich</span><br/><span class="ungerade">Art. 39 Abs. 6 PR ZÃ¼rich</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>A trat im Februar 2000 als Projektleitungsassistent beim StadtzÃ¼rcher Amt fÃ¼r â¦â¦ein. Mit VerfÃ¼gung vom 16. September 2003 â vier Tage spÃ¤ter ausgehÃ¤ndigt â kÃ¼ndigte ihm der Amtsdirektor "gestÃ¼tzt auf Art. 17 Abs. 3 lit. b, c und d des [kommunalen] Personalrechts" vom 28. November 2001 (PR; AS 177.100, www.stadt-zuerich.ch) per Ende jenes Jahres. Die AuflÃ¶sung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses begriff sich als durch den BeschÃ¤ftigten verschuldet und erfolgte unter dessen sofortiger Freistellung. Deshalb hiess es, einerseits bestÃ¼nden keine vermÃ¶gensrechtlichen AnsprÃ¼che, anderseits seien allfÃ¤llige Ferien- bzw. Ãberzeitguthaben abgegolten. Einem "stadtinternen Rekurs" wurde die aufschiebende Wirkung entzogen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>A liess hiergegen unterm 17. Oktober 2003 einsprechen und in der Sache beantragen, das ArbeitsverhÃ¤ltnis sei weiterzufÃ¼hren.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Beschluss vom 14. Januar 2004 wies der Stadtrat von ZÃ¼rich das Rechtsmittel grundsÃ¤tzlich ab, liess das ArbeitsverhÃ¤ltnis aber "[u]nter BerÃ¼cksichtigung der krankheitsbeding­ten VerlÃ¤ngerung der KÃ¼ndigungsfrist â¦ per 31. Januar 2004 als aufgelÃ¶st" gelten; er entzog einem Rekurs wiederum die aufschiebende Wirkung.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 3. Februar 2004 liess A mit unverÃ¤ndertem Hauptansinnen rekurrieren und darum ersuchen, die aufschiebende Wirkung des Rechtsmittels durch sofortigen Entscheid wiederherzustellen. Der Bezirksrat ZÃ¼rich wies dieses Gesuch in Dispositiv-Ziffer 3 einer PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 11. Februar 2004 ab "unter Hinweis auf § 17 Abs. 4 Personalrecht und die diesbezÃ¼gliche Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts (vgl. PB.2003.00011, PB.2001.00008)".</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>A liess beim Verwaltungsgericht am 2. MÃ¤rz 2004 Beschwerde erheben mit dem Begehren, dem Rekurs sei in Aufhebung von Dispositiv-Ziffer 3 der bezirksrÃ¤tlichen VerfÃ¼gung die aufschiebende Wirkung zu gewÃ¤hren, unter EntschÃ¤digungsfolge zu Lasten der Stadt ZÃ¼rich.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 10./11. MÃ¤rz 2004 verzichtete der Bezirksrat auf Vernehmlassung.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Stadt ZÃ¼rich schloss in der Beschwerdeantwort vom 24. MÃ¤rz 2004 auf Abweisung des Rechtsmittels; eventualiter sei ihr â sollte die aufschiebende Wirkung des Rekurses wieder­hergestellt werden â zu erlauben, den Krankenlohn fÃ¼r A auf ein Sperrkonto einzuzahlen.</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Beschwerdeantwort anerkennt, dass der BeschwerdefÃ¼hrer ausser zwischen 20. Dezember 2003 und 4. Januar 2004 auch ab 16. Januar 2004 fÃ¼r einige Tage sowie seit 20. Februar 2004 wÃ¤hrend drei bis vier Wochen wegen Krankheit arbeitsunfÃ¤hig gewesen sei; deshalb sei die eigentlich Ende 2003 erschÃ¶pfte KÃ¼ndigungsfrist kraft Art. [16 Abs. 4 und] 19 PR in Verbindung mit Art. 336c des Obligationenrechts (SR 220) erst am 31. MÃ¤rz 2004 abgelaufen. Die Beschwerde beruft sich demgegenÃ¼ber auf Art. 39 Abs. 6 PR. Danach unterbrechen Rechtsmittel zwar den Lauf der KÃ¼ndigungsfrist nicht; diese verlÃ¤ngert sich jedoch bis zum Einspracheentscheid des Stadtrates oder bei einem Weiterzug an den Bezirksrat bis zu dessen Rekursentscheid, wenn ein solcher Entscheid erst nach Ablauf der ordentlichen KÃ¼ndigungsfrist erfolgt.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Als kontrovers erscheinen mithin die betragsmÃ¤ssig nicht bekannten LÃ¶hne des BeschwerdefÃ¼hrers ab 1. April 2004 bis zum ungewissen Zeitpunkt, wo die Vorinstanz Ã¼ber den Rekurs in der Hauptsache entschieden haben wird. So lÃ¤uft der Beschwerdegegnerin nur schon die Frist zur Rekursbeantwortung bis 15. April 2004. Der Streitwert lÃ¤sst sich folglich derzeit nicht bestimmen; er kÃ¶nnte allenfalls die der einzelrichterlichen ZustÃ¤ndigkeit in § 38 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) gezogene Grenze von Fr. 20'000.- Ã¼bersteigen. Durch diese Vorschrift weiter erwÃ¤hnte Sondermaterien, die in einzelrichterliche Kompetenz fallen, lie­gen nicht vor.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Vielmehr stellen sich im Sinn von § 38 Abs. 3 Satz 1 VRG prinzipielle Fragen, deren Beantwortung sich einer Kammer Ã¼bertragen lÃ¤sst. Aber auch bereits nach der Grundregel von § 38 Abs. 1 VRG gilt es Ã¼ber die Beschwerde in Dreierbesetzung zu befinden.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Bei der angefochtenen VerfÃ¼gung handelt es sich um einen Zwischenentscheid; § 80c in Verbindung mit § 43 Abs. 3 VRG gestattet die Personalbeschwerde dagegen, wenn diese auch in der Hauptsache zulÃ¤ssig ist (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, §§ 25 N. 20, 80c N. 1 â ebenso zum folgenden Absatz). Das trifft nach § 74 Abs. 1 VRG zu fÃ¼r Rekursentscheide Ã¼ber personalrechtliche Anordnungen, wie die Vorinstanz einen wird fÃ¤llen mÃ¼ssen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>§ 80c in Verbindung mit § 48 Abs. 2 VRG erlaubt die Personalbeschwerde gegen Zwischenentscheide sodann nur, wenn diese fÃ¼r die Betroffenen einen Nachteil zeitigen, der sich spÃ¤ter voraussichtlich nicht mehr beheben lÃ¤sst. Das ist bei Entscheiden Ã¼ber Entzug oder GewÃ¤hrung aufschiebender Wirkung in der Regel zu bejahen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, §§ 19 N. 49, 48 N. 6; vgl. aber VGr, 6. November 2002, PB.2002.00025, E. 1c).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Insofern wÃ¼rden die Eintretensvoraussetzungen als erfÃ¼llt scheinen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Wenn die Vorinstanz die aufschiebende Rekurswirkung nicht wiederhergestellt hat, bedeutet das in Verbindung damit, dass der stadtrÃ¤tliche Einspracheentscheid die KÃ¼ndigungsverfÃ¼gung im Wesentlichen bestÃ¤tigte, der Entzug aufschiebender Wirkung beschlage den ganzen Inhalt jener VerfÃ¼gung. Dem Wortlaut des Antrags nach wÃ¼nscht der BeschwerdefÃ¼hrer vollumfÃ¤ngliche Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung. Wie Rekurs- und BeschwerdebegrÃ¼ndung indes verraten, meint er es nicht so, sondern will bloss das ArbeitsverhÃ¤ltnis nicht schon als aufgelÃ¶st gelten lassen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Nur insofern liesse sich Ã¼brigens auch ein spÃ¤ter voraussichtlich unbehebbarer Nachteil denken. Umgekehrt liegt es nÃ¤mlich â und zwar je samt Folgen â bei der Freistellung (unter Weiterentrichtung des Lohnes; vgl. Art. 31 Abs. 3 f. der AusfÃ¼hrungsbestimmungen zur Verordnung Ã¼ber das ArbeitsverhÃ¤ltnis des stÃ¤dtischen Personals vom 27. MÃ¤rz 2002 [AB PR, AS 177.101, www.stadt-zuerich.ch], sowie bei der Feststellung, die AuflÃ¶sung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses gelte als durch den BeschwerdefÃ¼hrer verschuldet.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Was zudem die Freistellung anlangt, liesse sich vor Verwaltungsgericht deren Aufhebung im Sinn von § 80 Abs. 2 VRG ohnehin nicht erstreiten (VGr, 25. Februar 2004, PB.2003.00040, E. 1.2, www.vgrzh.ch).</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Nun bleibt laut Kammerpraxis, welche der angefochtene Entscheid zitiert, zum einen die aufschiebende Wirkung von Rechtsmitteln gegen KÃ¼ndigungen ohne Sinn, wenn das anwendbare Personalrecht wie etwa das kantonalzÃ¼rcherische keinen Anspruch auf deren Aufhebung und auf Wiedereinstellung der Entlassenen kennt, sondern angelehnt an das Obligationenrecht nur einen solchen auf EntschÃ¤digung (Andreas Keiser, Das neue Personalrecht â eine Herausforderung fÃ¼r die ZÃ¼rcher Gemeinden, ZBl 102/2001, S. 561 ff., 569 f.). Die Beschwerde betont freilich zu Recht, dass es sich im StadtzÃ¼rcher Personalrecht anders verhalte (act. 2 S. 2 f.). Erweist sich nÃ¤mlich die KÃ¼ndigung als missbrÃ¤uchlich oder sachlich nicht gerechtfertigt, wird in der Regel die oder der Angestellte mit der bisherigen oder, wenn dies nicht mÃ¶glich ist, mit einer anderen zumutbaren Arbeit weiterbeschÃ¤ftigt (Art. 17 Abs. 4 PR). Das bestreitet die Beschwerdeantwort denn auch gar nicht.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Gleichfalls gemÃ¤ss Kammerpraxis beginnt zum andern die KÃ¼ndigungsfrist bei Anspruch auf WeiterbeschÃ¤ftigung erst nach Abweisung des letzten gegen die KÃ¼ndigung erhobenen Rechtsmittels, durch welches sich eine Wiederanstellung verlangen lÃ¤sst (10. Juli 2002, ZBl 104/2003, S. 185, E. 9a Abs. 2; RB 2001 Nr. 33; Keiser, S. 571 f.). Solche Rechtsprechung rief allerdings Kritik hervor (Claudia Steiger, KÃ¼ndigung durch den kantonalen Arbeitgeber, ZV-Information 2001/4, S. 10 ff., 13). Die Beschwerdegegnerin hat dem mit Art. 39 Abs. 6 PR offensichtlich Rechnung getragen (oben 1 Abs. 1). Bei Erfolglosigkeit des BeschwerdefÃ¼hrers endet laut der genannten Bestimmung die KÃ¼ndigungsfrist und deshalb ebenso das ArbeitsverhÃ¤ltnis schon mit dem hier noch ausstehenden Sachentscheid der Vorinstanz. § 80 Abs. 2 VRG wÃ¼rde es dem Verwaltungsgericht denn auch verwehren, auf anschliessende Beschwerde hin die KÃ¼ndigung rÃ¼ckgÃ¤ngig zu machen (VGr, 25. Februar 2004, PB.2003.00040, E. 1.2, www.vgrzh.ch; RB 2000 Nrn. 32 f.).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>§ 72 Satz 2 des Gemeindegesetzes vom 6. Juni 1926 (LS 131.1) befugt die Gemeinden, ein vom kantonalen Personalrecht abweichendes eigenes zu erlassen (Tobias Jaag, Verwaltungsrecht des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, Rz. 1464; H.R. Thalmann, Kommentar zum ZÃ¼rcher Gemeindegesetz, 3. A., WÃ¤denswil 2000, § 72 N. 3.1, 6.2.1). Solches hat die Beschwerdegegnerin auch mit Bezug auf den Lauf der KÃ¼ndigungsfrist insbesondere wÃ¤hrend Rechtsmittelverfahren getan. Diese endet dann, wenn sie nach der zitierten Praxis der Kammer erst begÃ¤nne. Die Kammer hat sich dabei auf Ãberlegungen zum Schutz der Arbeitnehmenden gestÃ¼tzt (Keiser, S. 571 f.) und so LÃ¼cken des jeweils anwendbaren Personalrechts gefÃ¼llt. Eine derartige LÃ¼cke gibt es in jenem der Beschwerdegegnerin aber gerade nicht. Gewiss fÃ¤llt es fÃ¼r die Angestellten ungÃ¼nstiger aus als die hier nicht zu prÃ¼fende Kammerpraxis. Allerdings kann ihm das nicht verwehrt werden, dÃ¼rfte es einen WeiterbeschÃ¤ftigungsanspruch doch Ã¼berhaupt ausschliessen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.1 </span></b><span>GemÃ¤ss Art. 39 Abs. 6 PR, dessen materiellrechtlichen Gehalt beide Parteien verkennen (act. 2 S. 3, 10 S. 4 ff.), endet das ArbeitsverhÃ¤ltnis zwischen den Parteien weder vor noch nach dem Entscheid der Vorinstanz in der Sache, sondern â wenn das Rechtsmittel dort scheitert â mit jenem. Im nÃ¤mlichen Zeitpunkt wÃ¼rde auch eine aufschiebende Wir­kung des Rekurses aufhÃ¶ren (Isabelle HÃ¤ner, Vorsorgliche Massnahmen im Verwaltungsverfahren und Verwaltungsprozess, ZSR 1997, S. 253 ff., Rz. 193; BenoÃ®t Bovay, ProcÃ©du­re administrative, Bern 2000, S. 408; ebenso die Belegstellen in KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 25 N. 43 â sie selbst wollen aber die aufschiebende Wirkung erst "im Zeitpunkt der formellen Rechtskraft des instanzabschliessenden Entscheids" dahinfallen lassen, was so nicht stimmen kann, hebt doch mit dem Rekursentscheid die aufschiebende Wirkung der Beschwer­de kraft § 80c in Verbindung mit § 55 VRG an; im Ãbrigen trÃ¤te die formelle Rechtskraft hinsichtlich AuflÃ¶sung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses ohnehin mit dem Rekursentscheid ein, weil das Verwaltungsgericht wie gesehen keine WeiterbeschÃ¤ftigung anordnen darf [vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 66 N. 1, Vorbem. zu §§ 86a-86d N. 5]).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Beschwerdegegnerin behauptet insofern zu Unrecht, Art. 39 Abs. 6 PR spiele nur, wenn nicht nach Abs. 2 der gleichen Vorschrift die aufschiebende Wirkung, welche dem stadtinternen Rekurs gegen eine personalrechtliche Anordnung an sich zukomme, entzogen worden sei (act. 10 S. 4 f.). Ausserdem handelt Art. 39 Abs. 2 PR ganz allgemein von personalrechtlichen Anordnungen, betrifft ausschliesslich die Einsprache und sagt zudem bloss Verfahrensrechtliches, das sich schon aus kantonalem Recht ergibt (KÃ¶lz/Boss­hart/RÃ¶hl, §§ 10a N. 21, 25 N. 5).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Allerdings gehen beide Parteien davon aus, wegen Entzugs der aufschiebenden Rechtsmittelwirkung ende das ArbeitsverhÃ¤ltnis zwischen ihnen schon mit Ablauf der ordentlichen KÃ¼ndigungsfrist (oben I, 1 Abs. 1, 5.1 Abs. 2; act. 2 S. 3, 5/4 E. II.4 Abs. 3 f.).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.2 </span></b><span>TatsÃ¤chlich gilt der Grundsatz, dass mit dem Entzug der aufschiebenden Wirkung die Folgen der in Frage stehenden Anordnung eintreten (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 25 N. 13). Wenn es sich auch hier so verhalten sollte, hÃ¤tte die Beschwerdegegnerin mit dem Entzug der aufschiebenden Rechtsmittelwirkung Art. 39 Abs. 6 PR zuwider gehandelt und wÃ¼rde dem BeschwerdefÃ¼hrer hierfÃ¼r haften. Insofern erscheint zweifelhaft, ob diesem Ã¼berhaupt ein bleibender Nachteil erwachsen kÃ¶nnte (vgl. VGr, 6. November 2002, PB.2002.00025, E. 1c).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Jedenfalls aber darf das Verwaltungsgericht wie gesagt laut § 80 Abs. 2 VRG nicht in die AuflÃ¶sung eines ArbeitsverhÃ¤ltnisses eingreifen. Deshalb liesse sich der bestrittene Entzug aufschiebender Rechtsmittelwirkung bei einer KÃ¼ndigung â womit eben die VerlÃ¤ngerung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses angestrebt wÃ¼rde â auch nicht in Anfechtung eines Zwischenentscheids vor Verwaltungsgericht bringen (vgl. oben 2 Abs. 1, 3 Abs. 3). Die Beschwerde wÃ¤re folglich nicht an die Hand zu nehmen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Und ginge man davon aus, das ArbeitsverhÃ¤ltnis laufe kraft Art. 39 Abs. 6 PR ohnehin bis zum Entscheid der Rekursinstanz in der Sache selbst fort, also unbekÃ¼mmert um den Entzug aufschiebender Wirkung, entstÃ¼nde dem BeschwerdefÃ¼hrer hierdurch von vornherein kein Nachteil bzw. fehlte es an einem Anfechtungsinteresse gemÃ¤ss § 80c in Verbindung mit §§ 70 und 21 lit. a VRG. So oder anders kann auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werden.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>6. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Damit ermangelt formell auch das Eventualbegehren der Beschwerdeantwort eines Gegen­stands, was immer man zu ihm verfahrensrechtlich finden mag. Wenn Ã¼brigens die Beschwerdegegnerin den "Krankenlohn", welchen sie dem BeschwerdefÃ¼hrer bis MÃ¤rz 2004 entrichtet habe, ab dann auf ein Sperrkonto einzahlen mÃ¶chte, um eine allfÃ¤llige RÃ¼ckerstattungsforderung zu sichern (act. 10 S. 2+5 f.), drÃ¤ngt sich dazu doch folgende Bemerkung auf: So lange das ArbeitsverhÃ¤ltnis zwischen den Parteien fortdauert, muss die Beschwerdegegnerin den BeschwerdefÃ¼hrer nach Massgabe von Art. 61 PR salarieren (vgl. ferner Art. 72+83 AB PR).</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>7. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>FÃ¼r dieses Verfahren gilt es Kosten aufzuerlegen, sei es, dass der Streitwert im Sinn von § 80b VRG Fr. 20'000.- nicht unterschreiten sollte, sei es, dass wegen Fehlens eines bereits bezifferbaren Streitwerts eine Entscheidung von grosser Tragweite angenommen werden mÃ¼sste (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 80b N. 3; oben 1 Abs. 2 f.). AusgangsgemÃ¤ss wird der BeschwerdefÃ¼hrer kostenpflichtig und kann keine ParteientschÃ¤digung erhalten (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 sowie § 17 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 560.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Mitteilung an:â¦â¦.</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>