<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <a name="idp314912"></a><div class="big bold">Urteilskopf</div> <br/>125 III 247<br/><br/><br/><div class="paraatf">41. Auszug aus dem Urteil der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer vom 8. April 1999 i.S. H. (Beschwerde)</div> <div class="paraatf"></div> <a name="idp316160"></a><br/><div id="regeste" lang="de"> <div class="big bold">Regeste</div> <br/><div class="paraatf"><span class="artref">Art. 19 SchKG</span>; <span class="artref">Art. 3 SchKG</span>; <span class="artref">Art. 79 Abs. 1 OG</span> und <span class="artref">Art. 90 Abs. 1 lit. b OG</span>. <div class="paratf">Besoldung des Betreibungs- und Konkursbeamten (E. 2). </div> <div class="paratf">Anforderungen an die Begründung von Rechtsschriften (E. 3). </div> </div> </div> <a name="idp325008"></a> <a name="idp333664"></a> <br/><div> <a name="idp342208"></a><span class="big bold" id="erwaegungen">Erwägungen</span> <span class="small">ab Seite 247</span> </div> <br/><div class="paraatf"> <a name="page247"></a><div class="center pagebreak">BGE 125 III 247 S. 247</div> </div> <div class="paraatf">Aus den Erwägungen:</div> <br/><div class="paraatf"> <a name="idp344320"></a><span class="bold" id="consideration_2.">2. </span>Es geht im vorliegenden Fall um die Besoldung des Konkursbeamten. Diese ist Sache der Kantone (<span class="artref">Art. 3 SchKG</span>); die Beschwerden gemäss <span class="artref">Art. 19 SchKG</span> behandelnde Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts hat keine Entscheidkompetenz.</div> <div class="paraatf">Daran ändert der Umstand nichts, dass im vorliegenden Fall der Besoldungsanspruch teilweise gestützt auf die Gebührenverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs beurteilt worden ist. Das geschah insoweit, als die Konkursbeamten im Kanton Luzern nach dem Sportelsystem entschädigt werden (vgl. dazu STAEHELIN/BAUER/STAEHELIN, Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, Art. 3 N. 3); doch damit wird die Gebührenverordnung zu kantonalem Recht, dessen Anwendung sich der Überprüfung durch die erkennende Kammer entzieht (<span class="artref">Art. 79 Abs. 1 OG</span> e contrario).</div> <div class="paraatf"> <a name="page248"></a><div class="center pagebreak">BGE 125 III 247 S. 248</div> </div> <br/><div class="paraatf"> <a name="idp352688"></a><span class="bold" id="consideration_3.">3. </span>Dem Antrag des Beschwerdeführers, seine Eingabe als staatsrechtliche Beschwerde entgegenzunehmen (bzw. der für deren Behandlung zuständigen Abteilung des Bundesgerichts zu überweisen), falls die Beschwerde gemäss <span class="artref">Art. 19 SchKG</span> nicht zulässig sei, ist nicht stattzugeben. Weder begründet der Beschwerdeführer in seiner Eingabe die beiden Rechtsmittel klar getrennt, noch genügt seine Begründung den Anforderungen des <span class="artref">Art. 90 Abs. 1 lit. b OG</span> (vgl. MESSMER/IMBODEN, Die eidgenössischen Rechtsmittel in Zivilsachen, S. 30).</div> </div></body></html></html>