<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">9C_549/2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 21. August 2009 </div> <div class="para">II. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter U. Meyer, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Seiler, Bundesrichterin Pfiffner Rauber, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Scartazzini. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">vertreten durch Advokat Stephan Bläsi, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle für Versicherte im Ausland, 1211 Genf 2, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 26. Mai 2009. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sachverhalt: </div> <div class="para">Nach einer ersten, in Rechtskraft erwachsenen Verfügung vom 29. September 2005, lehnte die IV-Stelle für Versicherte im Ausland mit Verfügung vom 23. Juli 2007 das Gesuch des 1977 geborenen A.________ um Ausrichtung einer Invalidenrente mangels rentenbegründender Invalidität erneut ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht mit Entscheid vom 26. Mai 2009 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">A.________ lässt mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten die Ausrichtung einer Invalidenrente in noch zu bestimmender Höhe, eventuell die Rückweisung der Sache an die IV-Stelle zur Neubegutachtung im Sinne einer Oberexpertise, und subeventuell zur Durchführung einer Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) beantragen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 10. Juli 2009 wies die II. sozialrechtliche Abteilung des Bundesgerichts das Gesuch des A.________ um unentgeltliche Rechtspflege infolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">1.1 Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzungen gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/95" type="start"></artref>Art. 95 und 96 BGG</span><artref id="CH/173.110/96" type="end"></artref> erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (<span class="artref">Art. 106 Abs. 1 BGG</span>). Es ist folglich weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erwägungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann sie mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begründung abweisen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=02.08.2009&amp;to_date=21.08.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-III-136%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page136">BGE 130 III 136</a> E. 1.4 S. 140). Immerhin prüft das Bundesgericht, unter Berücksichtigung der allgemeinen Begründungspflicht der Beschwerde (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>), grundsätzlich nur die geltend gemachten Rügen, sofern die rechtlichen Mängel nicht geradezu offensichtlich sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=02.08.2009&amp;to_date=21.08.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-249%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page249">BGE 133 II 249</a> E. 1.4.1 S. 254). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.2 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>) und kann deren Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen nur berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> beruht (<span class="artref">Art. 105 Abs. 2 BGG</span>). Eine unvollständige Sachverhaltsfeststellung stellt eine vom Bundesgericht ebenfalls zu korrigierende Rechtsverletzung im Sinne von <span class="artref">Art. 95 lit. a BGG</span> dar (SEILER/VON WERDT/GÜNGERICH, Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, Bern 2007 N 24 zu Art. 97). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">2.1 Der Beschwerdeführer bringt in seiner Beschwerdeschrift im Wesentlichen vor, die Vorinstanz habe die medizinischen Berichte der deutschen Ärzte, welche eine Arbeitsfähigkeit verneinen, nicht berücksichtigt. Aufgrund der unterschiedlichen medizinischen Einschätzungen wurde der Regionale ärztliche Dienst (RAD) mit einer bidisziplinären (psychiatrisch/orthopädisch) Untersuchung beauftragt. Im Gutachten vom 9. Mai 2007 gelangten die Ärzte des RAD zum Schluss, dass aus psychiatrischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vorliege und der Beschwerdeführer in organischer Hinsicht für jegliche Tätigkeit im mittelschweren bis leichten Arbeitssegment arbeitsfähig sei. </div> <div class="para">Für das Bundesverwaltungsgericht sind die Zusammenhänge und die Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtend und die Schlussfolgerungen der Ärzte des RAD überzeugend. An der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit des Gutachtens vom 9. Mai 2007 würden somit keine Zweifel bestehen, weshalb die Verwaltung eine rentenbegründende Verschlechterung des Gesundheitszustandes mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seit der letzten rechtskräftigen Verfügung zu Recht verneint habe und demnach auch kein Anlass für eine weitere medizinische Begutachtung bestehe. Bei der Festsetzung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers ist die Vorinstanz somit abweichend von den Schlussfolgerungen der deutschen Ärzte der Beurteilung und der Einschätzung des RAD gefolgt und hat dabei eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht verneint, da es dem Versicherten möglich sein sollte, seine Leistungsfähigkeit trotz der diagnostizierten Leiden mit einer zumutbaren Willensanstrengung zu verwerten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.2 Das Gutachten des RAD vom 9. Mai 2007 stammt von Fachärzten und genügt den beweisrechtlichen Anforderungen an medizinische Berichte (Urteil 9C_323/2009 vom 14. Juli 2009 E. 4 mit Hinweisen). Es verletzt somit weder den Untersuchungsgrundsatz noch Beweiswürdigungsregeln, dass die Vorinstanz die Arbeitsfähigkeit abweichend von den Einschätzungen der Arbeitsfähigkeit des Versicherten durch die deutschen Ärzte gestützt auf die Beurteilung des RAD festgesetzt hat. In allgemeiner Hinsicht sind die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz weder offensichtlich unrichtig noch im Sinne von <span class="artref">Art. 97 Abs. 1 BGG</span> mangelhaft festgestellt worden. Zudem stellt der in pflichtgemässer Würdigung der gesamten Aktenlage mit einlässlicher und nachvollziehbarer Begründung erfolgte vorinstanzliche Schluss auf das Fehlen eines invalidisierenden Leidens (im Sinne der schweizerischen Gesetzgebung, vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=02.08.2009&amp;to_date=21.08.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-V-253%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page253">BGE 130 V 253</a> E. 2.4 S. 257) eine rechtlich zutreffende Sachverhaltswürdigung dar. Schliesslich ist keine Bundesrechtsverletzung darin zu erblicken, dass die Vorinstanz von der Anordnung weiterer medizinischer Abklärungen abgesehen hat. An diesem Ergebnis vermögen die Vorbringen des Beschwerdeführers allesamt nichts zu ändern, weil sie mit der Rechtsprechung betreffend ätiologisch-pathogenetisch unklaren, nicht zuverlässig beweisbaren Beschwerdebilder (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=02.08.2009&amp;to_date=21.08.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-V-352%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page352">BGE 130 V 352</a> und seitherige Praxis) nicht vereinbar sind. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">3.1 Die Beschwerde hatte keine Aussicht auf Erfolg, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 BGG</span> als offensichtlich unbegründet (Abs. 2 lit. a), ohne Durchführung des Schriftenwechsels, mit summarischer Begründung und unter Verweis auf den vorinstanzlichen Entscheid erledigt wird. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3.2 Die Gerichtskosten werden dem Beschwerdeführer als unterliegender Partei auferlegt (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>), nachdem das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege mit Verfügung vom 10. Juli 2009 abgewiesen worden ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 21. August 2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Meyer Scartazzini </div> </div></body></html>