{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2015-12-02", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-SB-2015-00065_2015-12-02.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=215803&W10_KEY=13013514&nTrefferzeile=81&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "451c6267fb1a13b937351bba3426ea02"}, "Scrapedate": "2025-09-06", "Num": [" SB.2015.00065"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 02.12.2015 SB.2015.00065"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 02.12.2015 SB.2015.00065"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 02.12.2015 SB.2015.00065"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "2. Abteilung/2. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Staats- und Gemeindesteuern 2008 und 2009 | Besteuerungsrecht der USA aufgrund der \"saving clause\" (Art. 1 Ziff. 2 DBA Schweiz-USA). Die US-amerikanischen und brasilianischen Doppelb\u00fcrger versteuerten aus Brasilien stammende Dividendenertr\u00e4ge in den USA. Das kStA lehnte es ab, die Dividenden von der Besteuerung in der CH zu befreien. Vereinigung der Verfahren SB.2015.00065 und SB.2015.00066 (E. 1.1). Anwendbarkeit des DBA-USA in sachlicher und pers\u00f6nlicher Hinsicht zu bejahen (E. 2.2). Art. 10 DBA-USA \"Dividenden\" ist nicht einschl\u00e4gig, wenn es sich um Dividendeneink\u00fcnfte handelt, die nicht aus einem Vertragsstaat stammen (E. 2.2.1). Dividenden aus Drittstaaten fallen unter Art. 21 DBA-USA \"\u00fcbrige Eink\u00fcnfte\". Dabei werden solche Eink\u00fcnfte dem ausschliesslichen Besteuerungsrecht des Ans\u00e4ssigkeitsstaats, hier der CH, zugewiesen (E. 2.2.2). Selbst wenn eine Norm des DBA-USA Eink\u00fcnfte ausschliesslich der CH zur Besteuerung zuweist, kann die USA gest\u00fctzt auf die \"saving clause\" ihre Staatsb\u00fcrger so besteuern, wie wenn das Abkommen nicht in Kraft st\u00fcnde. Durch die \u2013 zum schweizerischen Besteuerungsrecht hinzutretende \u2013 Besteuerung durch die USA entsteht eine Doppelbesteuerungssituation (E. 2.2.3). Dem Standpunkt der Pflichtigen, die CH habe die nach der \"saving clause\" in den USA besteuerten Eink\u00fcnfte gest\u00fctzt auf den Methodenartikel (Art. 23 Ziff. 1 DBA-USA) von der Besteuerung freizustellen, kann nicht gefolgt werden. Andernfalls k\u00f6nnten die USA unter Berufung auf ihr unilaterales Recht das Besteuerungsrecht des andern Vertragsstaats aushebeln. Die Vermeidung der Doppelbesteuerung erfolgt dadurch, dass die US-Staatsb\u00fcrger f\u00fcr Einkommenssteuern, die in der CH bezahlt werden m\u00fcssen, von einer \"foreign tax credit\" profitieren k\u00f6nnen (E. 2.2.5). Abweisung der Beschwerden."}], "ScrapyJob": "446973/29/2124", "Zeit UTC": "06.09.2025 22:32:39", "Checksum": "7519240602f1fbe64d95b27e859d3da9"}