B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-2586/2010 U r t e i l v o m 2. A p r i l 2 0 1 3 Besetzung Richterin Ruth Beutler (Vorsitz), Richter Blaise Vuille, Richterin Marianne Teuscher, Gerichtsschreiberin Barbara Kradolfer. Parteien A._______, vertreten durch Anna Schuler-Scheurer, Rechtsanwältin, Beschwerdeführer, gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Ausdehnung der kantonalen Wegweisung. C-2586/2010 Seite 2 Sachverhalt: A. Der Beschwerdeführer (geb. 1979 in Rathnapuram, Sri Lanka ) heiratete am 10. März 2003 in Colombo eine Schweizer Bürgerin (geb. 1963). In der Folge reiste er am 7. September 2003 im Rahmen des Familiennach- zuges in die Schweiz ein, wo ihm eine Aufenthaltsbewilligung erteilt wur- de, die regelmässig verlängert wurde, zuletzt bis zum 6. September 2006. Anfang Juli 2005 trennten sich die Ehegatten, woraufhin das Migratio n- samt des Kantons Zürich (nachfolgend Migrationsamt) mit Verfügung vom 20. Juli 2007 die weitere Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung ablehn- te und den Beschwerdeführer aus dem Kanton Zürich wegwies . Die g e- gen diesen Entscheid an den Regierungsrat und später an das Verwa l- tungsgericht des Kantons Zürich gerichteten Rechtsmittel blieb en ohne Erfolg. B. Am 16. November 2009 beantragte das Migrationsamt bei der Vorinstanz die Ausdehnung der Wegweisung auf die ganze Schweiz . Daraufhin ge- währte die Vorinstanz dem Beschwerdeführer das rechtliche Gehör zur Absicht, dem Antrag des Migrationsamt es zu entsprechen. Von dieser Möglichkeit machte er mit Eingabe vom 29. Dezember 2009 Gebrauch. C. Mit Datum vom 21. Dezember 2009 ersuchte der Beschwerdeführer beim Migrationsamt um Wiedererwägung des Entscheides vom 20. Juli 2007. Das Migrationsamt trat a uf diese s Gesuch mit Verfügung vom 21. April 2010 nicht ein und wies den Beschwerdeführer an, die Schweiz unve r- züglich zu verlassen. D. Mit Verfügung vom 21. Januar 2010 teilte die Vorinstanz dem Beschwe r- deführer mit, es sei nicht erkennbar, dass er als Ange höriger der Ethnie der Malayali einer der Volksgruppe der Tamilen analogen Gefährdung ausgesetzt wäre, würde er nach Sri Lanka zurückkehren, und lud ihn zur Stellungnahme ein. In einem Schreiben vom 11. Februar 2010 bestritt der Beschwerdeführer, Malayali zu sein und nicht Tamile, und stellte entspre- chende Beweismittel in Aussicht. Mit Eingabe vom 8. März 2010 schliess- lich hielt er fest, er sei Malayali. Trotzdem werde er als Tamile angesehen, da er der gleichen Religion angehöre, in Sri Lanka geboren sei, nur tami- lisch spreche und einen tamilischen Namen habe. Er wer de deshalb als C-2586/2010 Seite 3 Tamile behandelt und unterliege den gleichen Kontrollen, Repressalien und Willkür handlungen. Seine Situation habe sich dadurch verschärft, dass die Polizei ihm eine vom 2. Februar 2009 datierte Vorladung zug e- stellt habe. Die Rückkehr nach Sri Lanka sei daher unzumutbar. E. Mit Verfügung vom 29. März 2010 dehnte die Vorinstanz die kantonale Wegweisungsverfügung auf die ganze Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein aus und forderte de n Beschwerdeführer auf, dieses Gebiet unverzüglich zu verlassen. Zudem entzog sie einer allfälligen Beschwe r- de die aufschiebende Wirkung. Im Zusammenhang mit der geltend g e- machten Unzumutbarkeit des Vollzugs der Wegweisung hielt sie im W e- sentlichen fest, d ass der Beschwerdeführer als Angehöriger der Ethnie der Malayali nicht direkt durch den Konflikt zwischen Singhalesen und Tamilen betroffen oder gefährdet sei. Was den Vorladungsbefehl vom 2. Februar 2009 anbelangt, äusserte die Vorinstanz Zweifel an desse n Echtheit. Zudem erachtete sie einerseits den der Vorladung zugrunde li e- genden Sachverhalt fragwürdig, a ndererseits vertrat sie die Auffassung, es sei nicht nachvollziehbar, warum der Beschwerdeführer nicht schon in seiner Stellungnahme vom 29. Dezember 2009 darauf Bezug genommen habe. Die diversen Rückreisevisa, die dem Beschwerdeführer ausgestellt worden seien, liessen im Übrigen darauf schliessen, das s er in Sri Lanka nach wie vor über ein Beziehungsnetz verfüge. F. Mit Rechtsmitteleingabe vom 15. April 2010 stellt die Rechtsvertreterin namens des Beschwerdeführers folgende Anträge: "1. Die Verfügung des Beschwerdegegners vom 29. März 2010 sei au f- zuheben. 2. Der Beschwerdegegner sei anzuweisen, die kantonale Wegweisung nicht auf das ganze Gebiet der Schweiz und das Fürstentum Liec h- tenstein auszudehnen und die Angelegenheit an die Vorinstanz z u- rückzuweisen, um den Sachverhalt rechtsgenüglich abzuklären. 3. Eventualiter sei dem Beschwerdeführer die vorläufige Aufnahme zu gewähren. 4. Die aufschiebende Wirkung der Beschwerde sei wiederherzustellen. 5. Unter Kosten - und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwe r- degegnerin." Die Rechtsvertreterin führt aus, di e Vorinstanz habe den rechtserhebl i- chen Sachverhalt unrichtig bzw. unvollständig festgestellt. Die angefoc h-C-2586/2010 Seite 4 tene Verfügung sei unter Verletzung des Willkürverbots und des Verhäl t- nismässigkeitsprinzips zustande gekommen. Zudem seien grundlegende Verfahrensgarantien, insbesondere der Anspruch auf rechtliches Gehör , verletzt worden , in dem die Vorinstanz ihrer Begründungspflicht nicht nachgekommen sei. Die Vorinstanz habe überdies ihren Ermessensspiel- raum überschritten. Unter Bezugnahme auf das Grundsatzurteil d es Bundesverwaltungsg e- richts E -2775/2007 vom 14. Februar 2008 (auszugsweise publiziert in BVGE 2009/2) führt die Rechtsvertreterin aus, dass sich die Lage in Sri Lanka in der Zwischenzeit nicht verbessert habe. Es sei davon auszug e- hen, dass die Verfolgung vermeintlicher Oppositioneller, Terroristen und Tamilen ganz allgemein nach wie vor anhalte. Die allgemeine Situation in Sri Lanka könne nicht von der persönlichen Situation des Beschwerd e- führers getrennt werden. Die Rechtsvertreterin bestreitet die Einschätzung des vorgelegten Vorl a- dungsbefehls durch die Vorinstanz und bekräftigt, dass er echt sei. Dieser würde es den sri -lankischen Sicherheitsbehörden ermöglichen, den B e- schwerdeführer in Haft zu nehmen und dadurch weitere Leistungen, in s- besondere finanzieller Art, zu erpressen. Bei seiner Rückkehr würde er umgehend verhaftet werden und könnte wegen der unkontrollierbaren Befugnisse, welche die Sicherheitskräfte aufgrund der Notstandsgeset z- gebung hätten, keine rechtsstaatliche und faire Untersuchung erwarte n. Die Rückkehr sei daher unzumutbar. Seine Zugehörigkeit zur Ethnie der Malayali ändere nichts daran, da er als Tamile wahrgenommen werde. Die von der Vorinstanz diesbezüglich vorgenommen internen Abkläru n- gen genügten angesichts der Gefährdungssituation der Malayali nicht. Ferner wird geltend gemacht, der Beschwerdeführer verfüge in Sri Lanka nicht über ein tragfähiges soziales Netz. Zwar hätten seine Eltern vor Ort gelebt, sein Vater sei jedoch am 31. März 2010 gestorben. Die Freunde, die er in den beiden Jahren, die er zu Studienzwecken in Colombo ve r- bracht habe, kennen gelernt habe, seien grösstenteils verhaftet worden. G. Mit Vernehmlassung vom 22. Juni 2010 beantragt die Vorinstanz die A b- weisung der Beschwerde. Sie hält insbesondere an der Beurteilung des Vorladungsbefehls und an der Einschätzung fest, der Beschwerdeführer verfüge über ein Beziehungsnetz in Sri Lanka. C-2586/2010 Seite 5 H. In seiner Replik vom 6. September 2010 hält der Beschwerdeführer an seinen Anträgen und deren Begründung fest. I. Mit Eingabe vom 20. Februar 2013 kam der Beschwerdeführer der Einl a- dung nach, den rechtserheblichen Sachverhalt – insbesondere unter Be- rücksichtigung des in BVGE 2011/24 veröffentlichten Grundsatzurteils – zu aktualisieren. In seiner Stellungnahme hält er im Wesentlichen an se i- ner Behauptung fest, er werde aufgrund der von der Polizei ausgestellten Vorladung und seiner langen Anwesenheit in der Schweiz , die autom a- tisch mit engen Kontakten zu den Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE) in Verbindung gebracht werde, bei seiner Einreise nach Sri Lanka umge- hend verhaftet. Nach seiner Rückkehr wäre e r daher der Gefahr ausg e- setzt, auf unbestimmte Zeit und ohne faires Verfahren inhaftiert zu wer- den. Ein weiteres Element, das ihn den sri-lankischen Behörden verdäch- tig mache n würde, sei sein Engagement für die schweizerische Cricket Nationalmannschaft. D ie dort geknüpften Kontakte zu Tamilen in der Schweiz genügten für den Verdacht der Kollaboration mit der LTTE bzw. deren Finanzierung . Im Weiteren verfüge er über kein Beziehungsnetz mehr in S ri Lanka: Ausser sei ner Mutter kenne er dort niemanden mehr. Diese könne ihn nicht unterstützen, vielmehr sei sie auf seine Unterstü t- zung angewiesen. Mit seiner Rückkehr würde er in wirtschaftliche Not ge- raten, verfüge er doch über keine abgeschlossene Aus bildung. Zudem würde ihn angesichts der Gefahr, selbst als Unterstützer eines Terroristen angesehen zu werden, niemand anstellen wollen. Es drohe ihm daher die Gefahr einer existentiellen Notlage. J. Neben den Vorakten zog das Bundesverwaltungsgericht auch die den Beschwerdeführer betreffenden kantonalen Akten bei. Auf den weiteren Akteninhalt wird, soweit entscheiderheblich, in den E r- wägungen eingegangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 37 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht unter Vorb e-C-2586/2010 Seite 6 halt der in Art. 32 VGG genannten Ausnahmen Beschwerden nach Art. 5 VwVG, die von einer der in Art. 33 VGG aufgeführten Behörden erlassen wurden. Darunter fallen Verfügungen d es BFM, welche die Ausdehnung einer kantonalen Wegweisungsverfügung und deren Vollzug zum G e- genstand haben. Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet in diesem Bereichen endgültig (vgl. Art. 83 Bst. c Ziff. 3 und 4 des Bundesgerichts- gesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). 1.2 Gemäss Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesve r- waltungsgericht nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz, soweit das Verwaltungsgerichtsgesetz nichts anderes bestimmt. 1.3 Als Adressat der Verfügung ist der Beschwerdeführer zu deren An- fechtung legitimiert (vgl. Art. 48 Abs. 1 VwVG). Auf die frist - und formge- recht eingereichte Beschwerde ist einzutreten (vgl. Art. 50 und 52 VwVG). 2. Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich der Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtse r- heblichen Sachverhalts und – soweit nicht eine kantonale Behörde als Beschwerdeinstanz verfügt hat – die Unangemessenheit gerügt werden (vgl. Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht wendet in Beschwe r- deverfahren das Bundesrecht von Amtes wegen an. Es ist gemäss Art. 62 Abs. 4 VwVG an die Begründung der Begehren nicht gebunden und kann die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gr ünden gutheissen oder abweisen; massgebend ist grundsätzlich die Sachlage zum Zeitpunkt seines Entscheides (vgl. BVGE 2011/1 E. 2, BVGE 2007/41 E. 2 und Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A -2682/2007 vom 7. Oktober 2010 E 1.2 und 1.3). 3. Zunächst ist auf den Vorwurf einzugehen, die angefochtene Verfügung verletze den Anspruch auf rechtliches Gehör, weil die Vorinstanz ihrer Begründungspflicht nicht nachgekommen sei. 3.1 Der in Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eid- genossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) garantierte und in Art. 26 ff. VwVG für das Bundesverwaltungsverfahren konkretisierte Grundsatz des Anspruchs auf rechtliches Gehör umfasst unter anderem die Pflicht der Behörde, alle erheblichen und rechtzeitigen Vorbringen der C-2586/2010 Seite 7 Parteien zu würdigen, bevor sie verfügt (Art. 32 Abs. 1 VwVG) , und ihre Verfügung zu begründen (Art. 35 Abs. 1 VwVG). Ob die Behörde sämtl i- che erheblichen Parteivorbringen gewürdigt hat, kann regelmässig nur anhand der Begründung der Verfügung beurteilt werden (vgl. BERNHARD WALDMANN/JÜRG BICKEL, in: Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], Praxi s- kommentar VwVG, Zürich 2009, Art. 32 N 21). 3.2 Die Begründung muss so abgefasst sein, dass der Betroffene die Ver- fügung sachgerecht anfechten kann. Dies ist nur möglich, wenn sowohl er als auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheids ein Bild machen können. In diesem Sinn müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde leiten liess und auf die sie ihren Entscheid stützt. Das bedeutet allerdings nicht, dass sich die Behörde ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinanderzusetzen hätte. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken. Die Behörde hat demnach in der Begründung ihres Entscheides diejen i- gen Argumente aufzuführen, die diesem tatsächlich zugrunde liegen (BGE 138 I 232 E. 5.1 mit Hinweisen; BVGE 2009/35 E. 6.4.1 mit Hinwei- sen). 3.3 Inwiefern genau die Vorinstanz die Begründungspflicht ver letzt haben soll, führt der Beschwerdeführer nicht aus. Auch zeigt die Beschwerd e- schrift deutlich, dass es ihm die Begründung ermöglicht hat, den En t- scheid sachgerecht anzufechten. Die Rüge der Verletzung des rechtl i- chen Gehörs ist daher unbegründet. 4. Mit Inkrafttreten des Ausländergesetzes vom 16. Dezember 2005 (AuG, SR 142.20) am 1. Januar 2008 wurde das Bundesgesetz vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG, BS 1 121) aufgehoben (Art. 125 AuG i.V.m. Ziffer I Anhang 2 AuG). Das bishe- rige Recht bleibt jedoch auf Verfahren anwendbar, die vor dem Inkrafttr e- ten des Ausländergesetzes eingeleitet wurden (Art. 126 Abs. 1 AuG; vgl. dazu BVGE 2008/1 E. 2.3). Letzteres trifft auch auf das vorliegende Au s- dehnungsverfahren zu, da es seine Grundlage in der kantonalen We g- weisungsverfügung vom 20. Juli 2007 hat. 5. Mit dem Entscheid der Behörden des Kantons Zürich, die Aufenthaltsb e- willigung des Beschwerdeführers nicht zu verlängern und ihn aus dem C-2586/2010 Seite 8 Kantonsgebiet wegzuweisen, hat er das Recht v erloren, sich in der Schweiz aufzuhalten. In einer solchen Konstellation bildet die Ausde h- nung der kantonalen Wegweisung den Regelfall (Art. 12 Abs. 3 ANAG i.V.m. Art. 17 Abs. 2 letzter Satz der Vollziehungsverordnung vom 1. März 1949 zum Bundesgesetz über Aufenthalt und Niederlassung der Auslä n- der [ANAV, AS 1949 228]). Nur wenn in einem anderen Kanton ein Ge- such um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung hängig ist und dieser Kan- ton sich mit dem Aufenthalt der betroffenen Person für die Dauer des Ver- fahrens einverstanden erklärt, kann (vorerst) von der Ausdehnung abg e- sehen werden. Solche Umstände werden vom Beschwerdeführer nicht geltend gemacht. Zwar legte er der Beschwerdeschrift ein Schreiben bei (Beilage 7), in dem eine Schweizer Bürgerin erklärte, ihn h eiraten zu wol- len, sobald er geschieden sei. Diese Absichtserklärung, die jedoch mit der Eingabe vom 20. Februar 2013 nicht erneuert oder gar als verwirklicht be- legt wird, genügt jedoch nicht als Grund, um von der Ausdehnung abz u- sehen. Die vorliegende Ausdehnungsverfügung ist demnach grundsät z- lich zu Recht ergangen. 6. Dehnt das Bundesamt die kantonale Wegweisung auf das ganze Gebiet der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein aus, hat es zu prüfen, ob dem Vollzug Hindernisse im Sinne von Art. 14a Abs. 2 bis Abs. 4 ANAG entgegenstehen und gegebenenfalls gestützt auf Art. 14a Abs. 1 ANAG die vorläufige Aufnahme des Beschwerdeführers zu verfügen ist. In di e- sem Zusammenhang gilt es darauf hinzuweisen, dass die vorläufige Au f- nahme als Ersatzmassnahme für den nic ht durchführbaren Vollzug der Wegweisung ausgestaltet ist. Sie tritt neben die Wegweisung, deren B e- stand sie nicht tangiert, sondern vielmehr voraussetzt (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C -635/2006 vom 23. November 2009 E. 5.1 mit Hinweisen). 7. Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, der Vollzug der Wegweisung sei unmöglich oder unzulässig im Sinne von Art. 14 a Abs. 2 und Abs. 3 ANAG. Auch den Akten sind keine Hinweise zu entnehmen, die auf die Unmöglichkeit oder Unzulässigkeit schliessen liessen . Somit bleibt die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Unzumutbarkeit des Wegwe i- sungsvollzugs im Sinne von Art. 14a Abs. 4 ANAG zu prüfen. C-2586/2010 Seite 9 8. Der Wegweisungsvollzug kann für die betroffene Person unzumutbar sein, wenn er für sie eine konkrete Gefährdung darstellt. 8.1 In diesem Sinne gefährdet sind in erster Linie Gewaltflüchtlinge, das heisst Personen, die Unruhen, Bürgerkriegssituationen und allgemeiner Missachtung der Menschenrechte entfliehen wollen, ohne bereits indiv i- duell verfolgt zu sein. Im Weiteren findet Art. 14a Abs. 4 ANAG Anwe n- dung auf Personen, die nach ihrer Rückkehr einer konkreten Gefährdung ausgesetzt wären, weil sie dort die absolut notwendige medizinische Ve r- sorgung nicht erhalten könnten oder – aus objektiver Sicht – wegen der herrschenden Verhältnisse mit grosser Wahrscheinlichkeit unwiederbring- lich in völlige Armut gestossen würden, dem Hunger und somit einer Ve r- schlechterung ihres Gesundheitszustands, der Invalidität oder sogar dem Tod ausgeliefert wären. Wirtschaftliche Schwierigkeiten , von denen die ansässige Bevölkerung regelmässig betroffen ist, wie Wohnungsnot oder ein schwieriger Arbeitsmarkt, vermögen jedoch keine konkrete Gefäh r- dung zu begründen (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgericht C-6627/2008 vom 26. März 2010 E. 8.2 mit Hinweisen). 8.2 Die Vorinstanz geht davon aus, dass der Beschwerdeführer als Ange- höriger der Bevölkerungsgruppe der Malayali keiner relevanten Gefäh r- dung im Sinne von Art. 14a Abs. 4 ANAG ausgesetzt wäre. In seinen Vor- bringen bestreitet der Beschwerdeführer die Richtigkeit dieser Einschä t- zung nicht. Er macht allerdings geltend, er werde aufgrund seiner Relig i- on, seiner Sprache, seiner Herkunft und seines Namens als Tamile wah r- genommen. Als solcher sei er im Falle eine Rückkehr nach Sri Lanka e i- ner relevanten Gefährdung ausgesetzt. 8.3 Im Folgenden ist zunächst zu klären, ob es zutrifft, dass der B e- schwerdeführer, unter der Annahme, er werde als Tamile wahrgeno m- men, einer relevanten Gefährdung ausgesetzt wäre, würde er nach Sri Lanka zurückkehren. Wie sich aus den nachstehenden Erwägungen e r- gibt, ist dies nicht der Fall, so dass offen bleiben kann, ob die Behauptung des Beschwerdeführers, er werde als Tamile wahrgenommen, überhaupt zutrifft bzw. als nachgeschobene Schutzbehauptung anzusehen ist. 9. 9.1 Bei der Beurteilung, o b die Rückkehr nach Sri Lanka für den B e- schwerdeführer zumutbar ist, stellt sich zunächst die Frage nach seiner Herkunft bzw. nach dem vermutlichen Zielort. Aus den Akten ergibt sich, C-2586/2010 Seite 10 dass der Beschwerdeführer zwar in Ratnapuram, der Hauptstadt der im Südosten Sri Lankas gelegenen Provinz Sabaragamuwa , geboren ist. Bevor er in die Schweiz gekommen ist, hat er jedoch mit seinen Eltern in einem Vorort von Colombo gelebt. Es ist somit davon auszugehen, dass er dorthin zurückkehren würde, zumal seine Mutter immer noch dort in ei- nem eigenen Haus lebt. 9.2 Die Rückkehr nach Sri Lanka ist gemäss einem Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 27. Oktober 2011 für sri -lankische Staatsangehörige tamilischer Ethnie grundsätzlich zumutbar (BVGE 2011/24). Einzig für Tamilen, die aus dem sogenannten "Vanni-Gebiet" stammen, ist der Vollzug nur dann zumutbar, wenn eine Aufenthaltsalte r- native besteht (vgl. BVGE 2011/24 E. 13.2.2.3). Für Personen, die aus dem übrigen Staatsgebiet Sri Lankas stammen, namentlich a us dem Grossraum Colombo, ist der Wegweisungsvollzug hingegen grundsätzlich zumutbar (BVGE 2011/24 E. 13.3). Allerdings gilt es, im Einzelfall zu b e- urteilen, ob nahe Kontakte zu LTTE -Kadern unterstellt werden könnten oder ob die betroffene Person über betr ächtliche finanzielle Mittel verfügt und aus diesen Gründen konkret gefährdet sein könnte (BVGE 2011/24 E. 8.4.3 und E. 8.5). Diese Einschätzung stimmt im Wesentlichen mit den Berichten von Menschenrechtsorganisationen überein. Gefährdet sind demnach in erster Linie Tamilen aus dem Norden und Osten des Landes, Medienschaffende, Oppositionelle und Menschenrechtsaktivisten sowie Frauen und Kinder ( SFH; Sri Lanka: Aktuelle Situation, Update vom 15. November 2012, S. 11 ff; im Internet unter: www.fluechtlingshi lfe.ch > Herkunftsländer, besucht im März 2013). Der Beschwerdeführer gehört keiner der erwähnten Risikogruppe an. Seiner Rückkehr nach Colombo steht somit die allgemeine Lage in Sri Lanka nicht entgegen. 10. 10.1 Der Beschwerdeführer stützt sich vor allem auf den Vorladungsb e- fehl vom 2. Februar 2009, um seine individuelle Gefährdung zu belegen. Die Vorinstanz ist davon ausge gangen, dass das vorgelegte Dokument nicht authentisch sei: So wirke das Papier, als ob es aus einem Schrei b- heft herausgerissen sei. Es fehle zudem ein offizieller Briefkopf und die angegebene Adresse weiche von derjenigen ab, die der Beschwerdefü h- rer 2003 im Rahmen des Visumsverfahrens angegeben habe. C-2586/2010 Seite 11 Hiergegen bringt der Beschwerdeführer vor, bei der Beurteilung der Echt- heit von Dokumenten dürften nicht europäische Massstäbe angelegt wer- den. Als Beweis dafür, dass es normal ist, wenn kein offizieller Briefkopf oder Papier minderer Qualität benutzt wird, legte er einen Auszug aus dem Geburtsregister vor (Beschwerdebeilage 6). Was die abweichende Hausnummer anbelangt, sei dies damit zu erklären, dass die Familie z u- nächst bei einem Verwandten gewohnt habe und erst später in ein eig e- nes Haus in derselben Strasse gezogen sei. 10.2 Dem Gericht liegt das Original der Vorladung vom 2. Februar 2009 nicht vor, da die Vorinstanz dem Beschwerdeführer das Dokument am 29. März 2010 retourniert hat und dieser es im vorliegenden Beschwe r- deverfahren nicht wieder zu den Akten gegeben hat. Da der Beschwerde- führer jedoch nicht die von der Vo rinstanz beschriebene Beschaffenheit des Dokuments, sondern die daraus gezogenen Schlüsse bestreitet, ist es nicht notwendig, das Dokument im Original beizuziehen. Was der Beschwerdeführer gegen die Einschätzung der Vorinstanz b e- züglich der Authentizität d er Vorladung vorbringt, vermag nicht zu übe r- zeugen. Zu verlangen, dass eine polizeiliche Vorladung auf einem ordent- lichen Blatt Papier (allenfalls mit Briefkopf; nicht aus einem Heft gerissen) ausgefertigt ist, erscheint nicht übertrieben. Der vom Beschwer deführer vorgelegte Auszug aus dem Geburtsregister ist nicht geeignet, seine Au f- fassung zu untermauern. Bei diesem Auszug handelt es sich um eine Ko- pie aus einem Buch, in das in vorgedruckte Rubriken handschriftliche Ein- träge gemacht werden. Insofern ist dieser Auszug, selbst wenn es sich um sehr dünnes Papier handelt, nicht mit einem offenbar mit einer m e- chanischen Schreibmaschine geschriebenen Brief zu vergleichen, dessen einziges Merkmal, das auf ein offizielles Dokument hindeuten könnte , nämlich der Stempel, unleserlich ist (vgl. die eingereichte Übersetzung). 10.3 Die Vorinstanz hielt weiter fest, es sei nicht nachvollziehbar, weshalb diese Vorladung sechs Jahre nach der Ausreise des Beschwerdeführers erfolgt sein solle. Auch sei unverständlich, weshalb der Beschwerdeführer diese Vorladung nicht bereits in seiner Stellungnahme vom 29. Dezember 2009 erwähnt habe (vgl. angefochtene Verfügung S. 4). In dieser Hinsicht macht der Beschwerdeführer geltend, e r selbst habe erst Anfang 2010 von der Vorladung erfahren. Seine Mutter habe ihm die- se aus Angst, er würde wegen der Vorladung seinen schwer kranken Va- ter nicht mehr besuchen kommen, nicht weitergeleitet. C-2586/2010 Seite 12 10.4 Die Vorbringen des Beschwerdeführers überzeugen nicht: So wird die Vorladung sechs Jahre nach seiner Ausreis e aus Sri Lanka ausge- stellt, nachdem er mindestens vier Mal zu Besuch in seine r Heimat war. Gemäss dem in den kantonalen Akten enthaltenen Flugplan war der Rückflug für den 5. Februar 2009 geplant, also drei Tage nach der (a n- geblichen) Ausstellung der Vorladung. Zu dieser Zeit hatte sich der Be- schwerdeführer schon einen ganzen Monat in Sri Lanka aufgehalten . Der Beschwerdeführer hat keine Erklärung dafür, w eshalb die Vorladung ge- rade zu diesem Zeitpunkt ausgestellt worden sein sollte. Die Behauptung, seine Mutter habe ihn erst Anfang 2010 über die Vorladung informiert, vermag ebenso wenig zu überzeugen. Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Mutter ihren Sohn bewusst einer konkreten Gefahr aus setzen würde, indem sie ihm die Vorladung verschweigt, damit e r seinen schwer kra n- ken Vater weiterhin besuchen kommt. Dazu passt auch nicht, dass sie ihn schliesslich Anfang 2010 – also nur sehr kurze Zeit nach der Stellun g- nahme vom 29. Dezember 2009 – doch noch darüber informiert haben soll. Der Vater war zu jenem Zeitpunkt immer noch krank – wie die Mutter dazu kam, plötzlich ihre Meinung zu ändern, vermag der Beschwerdefü h- rer nicht plausibel zu erklären. Folgt man der Argumentationslinie des Be- schwerdeführers, wonach die Mutter ihm nichts von der Vorladung erzähl- te, weil sie wollte, dass er weiterhin seinen Vater besuchen komme, wür- de als passender Zeitpunkt für die Mitteilung die Zeit nach dem Tod des Vaters (d.h. nach dem 31. März 2010) in Frage kommen. Der vom B e- schwerdeführer behauptete Ablauf wird auch durch da s Schreiben seiner Mutter vom 18. Januar 2013 nicht bestätigt (Beilage zur Eingabe vom 20. Februar 2013). 10.5 Insgesamt sind die Vorbringen des Beschwerdeführers, mit denen er seine individuelle Gefährdung zu begründen sucht, nicht glaubhaft. Ins- besondere kann der vorgelegte Vorladungsbefehl, auf den der Beschwer- deführer seine gesamte Argumentation stützt, nicht als authentisch ang e- sehen werden. Vielmehr ist davon auszugehen, dass er seine Vorbringen ganz dem Ziel unterordnet , seinen weiteren Aufenthalt in der Schweiz zu sichern. Darauf deuten verschiedene Indizien hin: Bereits im Aufenthalt s- verfahren wurde festgestellt, er halte in rechtsmissbräuchlicher Weise an seiner nur noch formell bestehenden Ehe fest (Rekursentscheid des Re- gierungsrats des Kantons Zürich vom 28. Januar 2009 E. 6d); überdies geht aus den kantonalen Akten hervor, dass er sich nach der Trennung von seiner Ehefrau Anfang Juli 2005 lange gegen die Scheidung g e- sträubt hat (Scheidungsurteil vom 1. April 2010 , Rechtskraft: 28. Mai 2010). Er hat offenbar erst in die Scheidung eingewilligt, nachdem eine C-2586/2010 Seite 13 Schweizer Bürgerin bestätigt hatte, ihn heiraten zu wollen (Datum Sche i- dungskonvention 30. März/1. April 2010, Bestätigung Heiratsabsicht 16. Februar 2010). Im vorliegenden Verfahren legt er sodann als Haupt- beweismittel einen Vorladungsbefehl vor, an dessen Echtheit erhebliche Zweifel bestehen. Diese knüpfen nicht nur an die von der Vorinstanz g e- nannten Merkmale an, sondern werden auch durch den Zeitpunkt und die Umstände des Bekanntwerdens der Vorladung gestärkt (E. 10.4). Zudem bestritt der Beschwerdeführer zunäch st, der Minderheit der Malayali an- zugehören, die gemäss den Erkenntnissen der Vorinstanz vom Konflikt zwischen Singhalesen und Tamilen nicht betroffen waren und demnach auch keiner Gefährdu ng ausgesetzt sind. Erst aufgrund der Beweislage (entsprechender Eintrag auf dem Auszug aus dem Zivilstandsregister) räumte der Beschwerdeführer schliesslich ein, Malayali zu sein. Er bestritt auch nicht, dass die Einschätzung der Vorinstanz bezüglich der (fehlen- den) Gefährdung von Angehörigen der Malayali zutreffend ist. Gleichzeitig machte er jedoch geltend, er werde als Tamile angesehen und wäre des- halb bei seiner Rückkehr einer Gefährdung ausgesetzt. 10.6 Der Beschwerdeführer macht im Weiteren geltend, er verfüge in Sri Lanka über kein soziales Beziehungsnetz mehr und könne deshalb dort nicht wieder Fuss fassen . In diesem Punkt ist ihm entgegen zu halten, dass er als 24 -Jähriger in die Schweiz eingereist ist und somit die pr ä- genden Jahre als Jugendlicher und junger Erwachsener in Sri Lanka ve r- bracht hat. Insofern wird zwar die Wiedereingliederung nach mittlerweile 10-jähriger Abwesenheit nicht ganz einfach , aber keineswegs unmöglich sein. Dass er keinerlei Freunde oder Bekannte mehr haben sollte, ist zu- dem nicht nachvollziehbar, hat er doch lange in Sri Lanka gelebt und ist bis 2009 mindestens viermal zu Besuchsaufenthalten dorthin gereist. Es ist daher durchaus davon auszugehen, dass er sowohl in Colombo als auch an seinem früheren Wohnort über einen Bekannten kreis verfügt. Ferner lebt seine Mutter nach wie vor in ihrem Haus in einem Vorort von Colombo, bei der er nach seiner Rückkehr zumindest vorübergehend u n- terkommen kann. Auch eine berufliche Eingliederung erscheint nicht au s- sichtslos, wobei ihm die in der Schweiz im Gastgewerbe gesammelten Erfahrungen zu Gute kommen werden. 10.7 Da sich der Vorladungsbefehl als nicht authentisch herausgestellt hat, überdies das Verhalten bzw. das Vorgehen des Beschwerdeführers zu Fragen Anlass gibt und auch die Wiedereingliederu ng in Sri Lanka möglich erscheint , ist es diesem nicht gelungen, seine individuelle G e- fährdung im Falle einer Rückkehr nach Sri Lanka glaubhaft darzulegen. C-2586/2010 Seite 14 Weitere Gründe, die den Vollzug der Wegweisung unzumutbar machen könnten, macht der Beschwerdeführer nicht geltend und sind aus den Ak- ten nicht ersichtlich. Namentlich ist der Beschwerdeführer bei guter G e- sundheit. 11. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Rückkehr von Tamilen nach Sri Lanka nicht allgemein als unzumutbar einzuschätzen ist. Vielmehr wird nur bei bestimmten Gruppen von Tamilen von einer grundsätzlichen Unzumutbarkeit ausgegangen (vgl. BVGE 2011/24). Der Beschwerdefü h- rer ist weder Tamile, noch würde er zu einer der generell als gefährdet angesehenen Gruppen gehören, würde er, wie geltend gemacht, als Ta- mile angesehen. Dem Beschwerdeführer ist es im Weiteren nicht gelu n- gen, eine individuelle Gefährdung glaubhaft darzulegen. D ie Rückkehr des Beschwerdeführers nach Sri Lanka ist demnach als zumutbar anz u- sehen (vgl. Art. 14a Abs. 4 ANAG). 12. Die angefochtene Verfügung ist demnach sowohl in Bezug auf die Au s- dehnung der kantonalen Wegweisungsverfügung als auch was den Vol l- zug der Wegweisung anbelangt rechtmässig (Art. 49 VwVG). Die B e- schwerde ist daher abzuweisen. 13. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die K osten dem Beschwerd e- führer aufzuerlegen (vgl. Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 1 und Art. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Dispositiv Seite 15 C-2586/2010 Seite 15 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 700.- werden dem Beschwerdeführer aufer- legt. Sie sind durch den einbezahlten Kostenvorschuss gedeckt. 3. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Kopie aus Geburten- register [Beschwerdebeilage 6]) – die Vorinstanz (Akten Ref-Nr. ZEMIS […] zurück) – das Migrationsamt des Kantons Zürich (Einsch reiben; Beilage: Akten […]) Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: Ruth Beutler Barbara Kradolfer Versand: