<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <a name="idp269888"></a><div class="big bold">Urteilskopf</div> <br/>81 II 85<br/><br/><br/><div class="paraatf">14. Urteil der I. Zivilabteilung vom 14. März 1955 i. S. Abrecht gegen Humm und Sander.</div> <div class="paraatf"></div> <a name="idp271200"></a><br/><div id="regeste" lang="de"> <div class="big bold">Regeste</div> <br/><div class="paraatf"><span class="artref">Art. 48 OG</span>. <div class="paratf">Der im summarischen Verfahren gefällte kantonale Entscheid ist kein Endurteil. </div> </div> </div> <a name="idp274736"></a> <a name="idp278048"></a> <br/><div> <a name="idp281216"></a><span class="big bold" id="erwaegungen">Erwägungen</span> <span class="small">ab Seite 84</span> </div> <br/><div class="paraatf"> <a name="page84"></a><div class="center pagebreak">BGE 81 II 85 S. 84</div> </div> <div class="paraatf">Erwägungen:</div> <div class="paraatf">Die Auseinandersetzung zwischen den Parteien (Ausweisung nach Auflösung des Mietvertrages gestützt auf <span class="artref">Art. 265 OR</span>) vor den kantonalen Instanzen vollzog sich im summarischen Verfahren gemäss §§ 277 ff. der zürcherischen ZPO. Dieses dient zur vorläufigen Abklärung der Sache, zur Aufrechterhaltung des tatsächlichen Zustandes, zur vorläufigen Erledigung liquider Angelegenheiten, zur Vollstreckung. Der im summarischen Verfahren ergangene Entscheid über privatrechtliche Streitigkeiten ist nicht endgültig, erlangt keine materielle Rechtskraft, sondern hat nur provisorische Bedeutung und ist für einen nachfolgenden ordentlichen Prozess nicht massgebend (vgl. STRÄULI und HAUSER, Kommentar zur ZPO des Kantons Zürich, 2. Aufl., § 277 Anm. 1). Alsdann stellt er auch kein Endurteil im Sinne des <span class="artref">Art. 48 OG</span> dar, sodass die Berufung dagegen nicht zulässig ist.</div> </div></body></html></html>