A bteilung IV D -4787/2007 zom /lec {T 0/2} U rteil vom 20. Juli 2007 M itw irkung: R ichter Zoller (Vorsitz), R ichterin H irsig-Vouilloz, R ichter W espi G erichtsschreiberin Leisinger X._______, geboren (...), angegebene H erkunft Liberia, alias Y._______, geboren (...), angegebene H erkunft Liberi, alias K ._______, geboren (...), angegebene H erkunft N igeria, vertreten durch Elio G . Baum ann, (Adresse), Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 9. Juli 2007 i.S. N ichteintreten auf A sylgesuch und W egw eisung / N (...) B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass der Beschw erdeführer eigenen Angaben gem äss am 12. Juni 2007 in die Schw eiz einreiste und gleichentags um Asyl nachsuchte, dass er zur Begründung seines Asylgesuches anlässlich der sum m arischen Befragung im Em pfangs- und Verfahrenszentrum Vallorbe vom (D atum ) sow ie der D irektanhörung vom (D atum ) im W esentlichen geltend m achte, er stam m e ursprünglich aus der Stadt (A) in (Land B), in w elcher er gem einsam m it seinen Eltern und seiner Schw ester bis zum Jahre 1997/1998 gelebt habe, dass im besagten Jahr das H aus der Fam ilie von U nbekannten angezündet und die Fa- m ilie vertrieben w orden sei, w eshalb er in der Folge bei seinem O nkel in (Stadt X), (Land Y), gelebt habe, ohne über den Verbleib seiner Fam ilienm itglieder im Klaren zu sein, dass er in (Stadt X) ohne w eitere Behelligungen gelebt habe, bis ihn etw a fünf M onate vor seiner Ausreise in die Schw eiz, die im Juni 2006 erfolgt sei, eine G ruppe unbekann- ter M änner auf der M arktstrasse von (Stadt X) angegriffen habe, dass er seinen Angreifern jedoch habe entfliehen und sich im H aus seines O nkels in Si- cherheit habe bringen können, dass sein O nkel ihm im Lichte dieses Ereignisses in die H intergründe des Angriffs auf die Fam ilie im Jahre 1997/1998 und den aktuellen Angriff auf seine Person eingew eiht habe, dass er konkret ausgeführt habe, bei dem Vater des Beschw erdeführers habe es sich um einen Voodoo-Priester gehandelt, der zum Ahnenkult auch M enschen geopfert habe, dass die betroffenen Fam ilien sich daher entschlossen hätten, die Fam ilie des Be- schw erdeführers zu erm orden, um diese rituellen H andlungen aus der W elt zu schaffen, dass m an es daher auf den Beschw erdeführer als einzigen m ännlichen N achkom m en des Vaters ebenfalls abgesehen habe, w eshalb die Angreifer aus (Land A) nach (Land Y) gekom m en seien, m it dem Ziel, ihn - den Beschw erdeführer - zu töten, dass der O nkel ihm aufgrund dieses Vorfalls dringend zur Flucht geraten habe, und ihn nach (Stadt Z) gebracht habe, w o er sich bis zur Ausreise fünf M onate versteckt gehal- ten habe, dass er m it H ilfe eines Bekannten des O nkels, der ihn auf seiner R eise in die Schw eiz begleitet habe, von (Stadt Z) aus über unbekannte Länder m it ihm nicht bekannten Air- lines in die Schw eiz geflogen sei, w obei er dreim al das Flugzeug gew echselt habe, dass für die w eiteren Aussagen auf die Akten verw iesen w ird, dass der Beschw erdeführer gem äss einer M itteilung der Internationalen krim inalpolizeili- chen O rganisation (IKPO , IN TER PO L) vom 28. Juni 2007 entsprechend einem in Ö ster- reich durchgeführten Fingerabdruckvergleich am 13. August 2004 in Ö sterreich w egen eines Verstosses gegen das Betäubungsm ittelgesetz festgenom m en w orden sei, w obei er bei seiner Festnahm e seine Identität m it K._______, geboren (...), H erkunft N igeria, angab, 3 dass die Vorinstanz m it Verfügung vom 9. Juli 2007 - gleichentags eröffnet - in Anw en- dung der revidierten, am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen Bestim m ung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) auf das Asylge- such nicht eintrat und die W egw eisung des Beschw erdeführers aus der Schw eiz sow ie den W egw eisungsvollzug anordnete, dass zur Begründung des N ichteintretensentscheides im W esentlichen ausgeführt w ur- de, der Beschw erdeführer habe innert 48 Stunden nach G esuchseinreichung keine R ei- se- oder Identitätspapiere abgegeben und keine entschuldbaren G ründe dafür glaubhaft gem acht, dass insbesondere aufgrund der Aussage des Beschw erdeführers im Verfahren, er habe in seinem Leben nie Identitäts- oder R eisepapiere besessen und im Asylverfahren bis anhin auch keine Anstrengungen in seinem H eim atstaat unternom m en, entsprechende Papiere zu besorgen, sow ie vor dem H intergrund der Abklärungsergebnisse bei den Ö s- terreichischen Behörden, w o er am 13. August 2004 unter einer anderen Identität erfasst w orden sei, keine entschuldbaren G ründe ausgem acht w erden könnten, dass aufgrund der Anhörung die Flüchtlingseigenschaft des Beschw erdeführers nicht habe festgestellt w erden können, und zusätzliche Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses aufgrund der Ak- tenlage nicht erforderlich seien, dass die Aussagen des Beschw erdeführers von einer extrem en N aivität geprägt seien, nam entlich sow eit er ausgesagt habe, er kenne seine eigene Ethnie nicht, obw ohl dies in (Land B) w ie auch in anderen afrikanischen Ländern ein zentraler Bestandteil der ei- genen Identität sei, dass aus diesem G rund zu verm uten sei, der Beschw erdeführer verheim liche seine Eth- nie, um seine tatsächliche H erkunft zu verschleiern, dass die in Ö sterreich getätigten Angaben des Beschw erdeführers zu seinem N am en und seiner H erkunft nicht m it denen den schw eizerischen Asylbehörden gegenüber ge- tätigten Angaben entsprechen w ürden, w eshalb die Identität des Beschw erdeführers nicht als erstellt erachtet w erden könne, dass gem äss dem in Ö sterreich erm ittelten positiven Ergebnis eines Fingerabdruckver- gleichs gesichert sei, dass der Beschw erdeführer sich entgegen seinen eigenen Aussa- gen im Jahr 2004 in Ö sterreich aufgehalten habe, dass der Beschw erdeführer sich m ithin zum Zeitpunkt der angeblichen Ereignisse in sei- nem H erkunftsstaat bereits in Europa befunden habe, w eshalb sich seine Aussagen be- reits deshalb als unglaubhaft erw eisen w ürden, dass der Beschw erdeführer die Verfügung des BFM vom 9. Juli 2007 durch seinen m an- datierten R echtsvertreter m it Beschw erde vom 13. Juli 2007 beim Bundesverw altungs- gericht anfechten liess, in w elcher beantragt w urde, "dem Beschw erdeführer sei der Flüchtlingsstatus zu gew ähren, eventualiter sei ihm die vorläufige Aufnahm e zu gew äh- ren und die W egw eisung sei zu annullieren bzw . auszusetzen", dass die vorinstanzlichen Akten am 16. Juli 2007 beim Bundesverw altungsgericht eintra- fen (Art. 109 Abs. 2 AsylG ),4 und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen des BFM im Sinne von Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021) auf dem G ebiet des Asyls entscheidet (Art. 105 Abs. 1 AsylG i.V.m . Art. 31 - 34 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw altungsgericht [Verw altungsgerichtsgesetz, VG G , SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [Bundesgerichts- gesetz, BG G , SR 173.110]), dass seit dem 1. Januar 2007 das neue Verfahrensrecht Anw endung findet, dass der Beschw erdeführer als Adressat der angefochtenen Verfügung durch die ange- fochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzw ürdiges Interesse an deren Auf- hebung beziehungsw eise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschw erde legi- tim iert ist (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 Abs. 1 Vw VG ), dass auf die im Ü brigen frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde som it einzutre- ten ist (Art. 108 a AsylG sow ie Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 52 Vw VG ), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundes- recht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver- halts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die vorliegende Beschw erde - w ie sich aus den nachstehenden Erw ägungen er- gibt - offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w er- den kann und der Beschw erdeentscheid lediglich sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ; vereinfachtes Verfahren), dass das BFM den angefochtenen N ichteintretensentscheid auf der G rundlage von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG getroffen hat, dass bei Beschw erden gegen N ichteintretensentscheide, die gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG getroffen w urden, die bisherige Beurteilungszuständigkeit der Beschw erde- instanz auf die Ü berprüfung der Frage beschränkt w ar, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass bei Begründetheit der Beschw erde die angefochtene Verfügung aufgehoben w urde und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückgew iesen w urde (vgl. Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K] 2000 N r. 34 E.2.1 S. 240 f.), dass gem äss der revidierten, am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen Bestim m ung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf ein Asylgesuch nicht eingetreten w ird, w enn Asylsuchen- de den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des G esuchs R eise- oder Identitätspapiere abgeben, dass diese Bestim m ung jedoch keine Anw endung findet, w enn Asylsuchende glaubhaft m achen können, sie seien dazu aus entschuldbaren G ründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), oder w enn auf G rund der Anhörung sow ie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigenschaft festgestellt w ird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG ) oder 5 w enn sich auf G rund der Anhörung die N otw endigkeit zusätzlicher Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses ergibt (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG ), dass m ithin nach erfolgter G esetzesrevision neu seit dem 1. Januar 2007 auch die Flüchtlingseigenschaft Prozessgegenstand des Beschw erdeverfahrens bildet, w obei im R ahm en der sum m arischen Prüfung das offenkundige Fehlen der Flüchtlingseigenschaft und das offenkundige Fehlen von W egw eisungsvollzugshindernissen zu beurteilen ist (vgl. das zur Publikation vorgesehene U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 2.1), dass die vorinstanzlichen Erw ägungen nach einer Prüfung der Akten und unter Berück- sichtigung der Beschw erdeeingabe als zutreffend zu erachten sind, dass es der Beschw erdeführer im vorliegenden Asylverfahren unterlassen hat, R eise- oder Identitätspapiere im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG innerhalb von 48 Stun- den nach Einreichung des Asylgesuches abzugeben, dass die Erklärungen des Beschw erdeführers, er habe in seinem H eim atstaat bzw . H er- kunftstaat nie Identitäts- oder R eisepapiere besessen und könne auch aktuell im H ei- m at- bzw . H erkunftsstaat m it keiner Person in Verbindung treten, w elche ihm bei der Be- schaffung von Ausw eispapieren behilflich sei, als stereotype Vorbringen zu qualifizieren sind, die keine plausible Begründung für die N ichtabgabe von R eise- oder Identitätspa- pieren zu liefern verm ögen, dass sich darüber hinaus auch die Ausführungen des Beschw erdeführers zu seinen R ei- seum ständen als unsubstanziiert und unplausibel erw eisen, insbesondere sow eit der Beschw erdeführer vortrug, ein Bekannter seines O nkels habe ihn m it dem Flugzeug bis in die Schw eiz begleitet, w obei er w eder ausführen könne, w ie lange die R eise gedauert habe, m it w elcher Airline sie geflogen seien und in w elchen Ländern sie Zw ischenhalte eingelegt hätten, um - w ie von ihm vorgetragen - dreim al das Flugzeug zu w echseln (vgl. A 1, S. 8; A 10, S. 5), dass auch seine Aussagen, w eder habe er dem Bekannten für diese R eise etw as ge- zahlt noch hätten w ährend der R eise Kontrollen stattgefunden, unrealistisch erscheinen, insbesondere aufgrund der Erkenntnisse über die in europäischen Flughäfen stattfinden- den strengen Sicherheitskontrollen, dass der Beschw erdeführer som it insgesam t nicht glaubhaft darzulegen verm ochte, er sei durch nicht selbst zu verantw ortende U m stände an der unverzüglichen Einreichung von R eise- oder Identitätspapieren im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG gehindert w orden (vgl. Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), dass sich sodann im vorliegenden Fall aufgrund der Aktenlage, w ie sie sich nach der sum m arischen Befragung vom (D atum ) und der D irektanhörung vom (D atum ) darstellt, unter Verzicht auf zusätzliche tatbestandliche oder rechtliche Abklärungen im R ahm en einer bloss sum m arischen Prüfung der eindeutige Schluss gezogen w erden kann, dass der Beschw erdeführer die Flüchtlingseigenschaft offensichtlich nicht erfüllt, und ebenso offensichtlich einem Vollzug seiner W egw eisung keine H indernisse entgegenstehen (Art. 32 Abs. 3 Bst. b und c AsylG ), dass das BFM zu R echt auf das Abklärungsergebnis in Ö sterreich verw eist, gem äss w elchem der Beschw erdeführer sich im Jahre 2004 dort aufgehalten hat und im Zusam -6 m enhang m it einem Verstoss gegen das Betäubungsm ittelgesetz erkennungsdienstlich erfasst w urde, w eshalb bereits aus diesem G rund die Flüchtlingseigenschaft des Be- schw erdeführers offenkundig nicht erfüllt ist, dass der Beschw erdeführer eine Anw esenheit in Ö sterreich zw ar abstreitet, dem jedoch das gesicherte Ergebnis des Fingerabdruckvergleiches entgegensteht, dass diesbezüglich zur Verm eidung von W iederholungen vorab auf die zutreffenden Er- w ägungen in der angefochtenen Verfügung zu verw eisen ist (vgl. Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 109 Abs. 3 BG G ), dass sich darüber hinaus aber auch die gesam ten Ausführungen des Beschw erdefüh- rers zu seinen Fluchtgründen als in jeder H insicht unsubstanziiert und unplausibel er- w eisen, dass der Beschw erdeführer beispielsw eise keine konkreten Angaben zu seinem ur- sprünglichen H eim atort (A) in (Land B), w o er m it seiner Fam ilie bis zum Jahre 1997/1998 gelebt haben w ill, tätigen konnte (vgl. A 1, S. 2), dass auch die vom Beschw erdeführer vorgetragenen U m stände der Vertreibung seiner Fam ilie in keiner W eise fundiert erscheinen, insbesondere auch den Verbleib der Fam i- lie des Beschw erdeführers betreffend, von der er angeblich w eder w isse, ob sie noch am Leben sei oder anlässlich dieses Ereignisses den Angreifern zum O pfer gefallen sei (vgl. A 1, S. 7), dass überdies nicht ersichtlich w ird, unter w elchen U m ständen der zum dam aligen Zeit- punkt bereits in (Land Y) w ohnhafte O nkel von der die Fam ilie des Beschw erdeführers betreffenden Vertreibung in (Land B) Kenntnis erlangt haben und den Beschw erdeführer m it zu sich genom m en haben soll (vgl. A 10, S. 4), obw ohl über den Verbleib der restli- chen Fam ilienm itglieder angeblich nichts bekannt sein soll, dass der Beschw erdeführer sodann keinerlei Angaben zu seinem angeblichen W ohnort (X) in (Land Y) beziehungsw eise dessen Lage oder N achbarstädte treffen konnte, w obei seine Erklärung zur R echtfertigung, er habe sich in (X) im m er m it seinem O nkel bew egt und dieser habe ihm nicht gestattet, (X) zu verlassen (vgl. A 1, S. 2) als Schutzbehaup- tung zu erachten ist, dies insbesondere angesichts des angeblichen jahrelangen Aufent- haltes in dieser Stadt, dass sodann auch die Aussagen betreffend den auf den Beschw erdeführer angeblich verübten Angriff auf dem M arkt in (X) durch unbekannte M änner jeglicher Substanz ent- behren, der Beschw erdeführer beispielsw eise nicht in der Lage w ar, das für ihn so ein- schneidende Erlebnis zu datieren oder zeitlich einzuordnen und näher zu beschreiben (vgl. A 1, S. 6) und er überdies in Bezug auf die Anzahl seiner Angreifer anlässlich der beiden Befragungen unterschiedliche Angaben m achte (vgl. A 1, S. 7; A 10, S. 5), dass ausserdem die Schilderungen seiner Flucht vor den Angreifern w irklichkeitsfrem d anm uten, und der Beschw erdeführer insbesondere nicht plausibel geltend m achen konnte, unter w elchen U m ständen ihm die Flucht vor den sich in der Ü berzahl befindli- chen Angreifern gelungen sein soll, die nach Angaben des Beschw erdeführers aus (Land B) gekom m en sein sollen, m it dem erklärten Ziel, ihn um zubringen, dass som it aufgrund der Aktenlage nach den erfolgten Anhörungen das N ichtbestehen der Flüchtlingseigenschaft einerseits und - w ie sich auch aus den nachfolgenden Erw ä- gungen zum Vollzug der W egw eisung ergibt - das Fehlen von W egw eisungsvollzugshin-7 dernissen andererseits gleicherm assen offenkundig ist, dass sich m ithin keine Anhaltspunkte für die Annahm e ergeben, das BFM habe, um zu seiner so lautenden Erkenntnis zu gelangen, eine m ehr als bloss sum m arische m ateriel- le Prüfung vornehm en oder zusätzliche sachliche oder rechtliche Abklärungen treffen m üssen, dass unter den soeben dargelegten U m ständen auch im R ahm en des vorliegenden Be- schw erdeverfahrens kein Anlass zu einer w eiter gefassten Erhebung des Sachverhalts besteht, dass sich auch aus der Beschw erdeschrift keine neuen Erkenntnisse ergeben, die zu ei- ner anderen Beurteilung führen könnten, die Ausführungen insbesondere nicht geeignet sind, die festgestellten W idersprüche zu entkräften, dass das BFM dem nach zu R echt gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a i.V.m . Art. 32 Abs. 3 AsylG auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist, dass gem äss Art. 44 Abs. 1 AsylG die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das N ichtein- treten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbew illigung erteilt hat (Art. 32 Bst. a der Asylver- ordnung 1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfragen [AsylV 1, SR 142.311]) und sich der Beschw erdeführer auch nicht auf einen dahingehenden Anspruch berufen kann (vgl. EM AR K 2001 N r. 21), w eshalb die verfügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzli- chen Bestim m ungen steht, dass sich der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers ins H eim atland unter Be- rücksichtigung der völkerrechtlichen Verpflichtungen der Schw eiz (Art. 3 der Konvention vom 4. N ovem ber 1950 zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten [Europäi- sche M enschenrechtskonvention, EM R K, SR 0.101], Art. 33 Abs. 1 des Abkom m ens vom 28. Juli 1951 über die R echtsstellung der Flüchtlinge [Flüchtlingskonvention, FK, SR 0.142.30]) und der Bestim m ungen von Art. 5 Abs. 1 AsylG sow ie Art. 25 Abs. 2 und 3 der Bundesverfassung der Schw eizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) als zulässig im Sinne von Art. 14a Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20), erw eist, da vor dem H intergrund der vorstehenden Angaben nicht von drohenden M en- schenrechtsverletzungen auszugehen ist und die Flüchtlingseigenschaft nicht besteht, dass der Beschw erdeführer - w ie von der Vorinstanz zutreffend festgestellt - die Schw ei- zerischen Behörden über seine H erkunft im U nklaren gelassen hat, w eshalb im R ahm en der Prüfung der Zum utbarkeit eines W egw eisungsvollzuges eine Prüfung von allfälligen W egw eisungshindernissen in Bezug auf einen bestim m ten Staat entfällt, dass die Zum utbarkeit des W egw eisungsvollzuges zw ar von Am tes w egen zu prüfen ist, die U ntersuchungspflicht der Behörden jedoch ihre vernünftigen G renzen hat und dem Beschw erdeführer insbesondere die M itw irkungspflicht und Substanziierungslast zu- kom m t, dass der Beschw erdeführer über seinen angeblichen H eim atstaat lediglich unsubstan- ziierte Angaben zu tätigen in der Lage w ar und sich nicht um die O ffenlegung seiner tat- sächlichen H erkunft und die Beibringung echter Identitätspapiere bem ühte, w eshalb von einer Verletzung der M itw irkungspflicht auszugehen ist, und es unter diesen U m ständen nicht Sache der Schw eizerischen Asylbehörden ist, nach allfälligen W egw eisungshinder-8 nissen in hypothetischen H eim at- oder H erkunftsländern zu forschen (vgl. EM AR K 2005 N r. 1 E. 3.2.2. S. 4 ff.), dass som it der Vollzug der W egw eisung insgesam t als zum utbar zu erachten ist (Art. 14a Abs. 4 AN AG ), dass schliesslich der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers in seinen H ei- m atstaat auch als m öglich zu erachten ist (Art. 14a Abs. 2 AN AG ), da es dem Be- schw erdeführer zuzum uten ist, sich die für die R ückkehr benötigten R eisedokum ente bei der zuständigen Vertretung seines H eim atlandes ausstellen zu lassen (Art. 8 Abs. Abs. 4 AsylG ), dass sich der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers som it als durchführbar im Sinne des G esetzes erw eist, dass es dem Beschw erdeführer dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die an- gefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrich- tig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (Art. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde abzuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 1-3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Ent- schädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]) dem Be- schw erdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). (D ispositiv nächste Seite)9 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden dem Beschw erdeführer auf- erlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichtskasse zu über- w eisen. 3. D ieses U rteil geht an: - den R echtsvertreter des Beschw erdeführers (eingeschrieben; 2 Expl.; Beilage: Einzahlungsschein) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, zu den Akten (R ef.-N r. N [...]) - (kantonale Behörde) D er R ichter: D ie G erichtsschreiberin: M artin Zoller C onstance Leisinger Versand am :