<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00931</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 9. Mai 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Karl </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Gehler</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Hofmann </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Gehler</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Schmidlin</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">, Rechtsanwälte und Notare</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Hanfländerstrasse 67, Postfach 1539, 8640 Rapperswil SG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1975, Mutter von drei Kindern (geboren 1996, 2000 und 2009), war von 2007 bis am 31. März 2013 mit einem Pensum von 60 % bei der Y.___ als Mitarbeiterin Hotellerie beschäftigt (Urk. 6/9), bezog ab 1. April 2013 Arbeitslosenentschädigung im Umfang einer Vermittlungsfähigkeit von 50 % (Urk. 6/12) und meldete sich am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11. April 2013 unter Hinweis auf einen am 5. November 2011 erlittenen Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/3 Ziff. 6.1-3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte erwerb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Unterlagen (Urk. 6/7, Urk. 6/9) und Arztberichte (Urk. 6/18) ein und zog Akten des Unfallversicherers (Urk. 6/8, Urk. 6/11) bei. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid vom 18. November 2013 stellte die IV-Stelle der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten in Aussicht, einen Rentenanspruch zu verneinen (Urk. 6/22), wogegen diese am 19. Dezember 2013 Einwände erhob (Urk. 6/26). Die IV-Stelle ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lasste sodann eine Haushaltabklärung, über die am 17. März 2014 berich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet wurde (Urk. 6/36), und zog weitere Akten des Unfallversicherers (Urk. 6/60,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urk. 6/71) bei, darunter ein am 30. September 2015 erstattetes Gutachten (Urk. 6/60/13-41). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 30. Juni 2016 verneinte die IV-Stelle einen Rentenan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch (Urk. 6/76 = Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 2. September 2016 Beschwerde gegen die Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 30. Juni 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben, es sei ihre verbleibende Arbeitsfähigkeit durch ein Gutachten abzuklären und es sei ihr aufgrund der neuen Abklärungen mindestens eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, even</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuell eine halbe Rente, zuzusprechen (Urk. 1 S. 2 Mitte Ziff. 1-4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 5. Oktober 2016 (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 5) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 28. Oktober 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das unfallversicherungsrechtliche Verfahren der Beschwerdeführerin Nr. UV.2016.00072 wurde mit Urteil vom heutigen Tag abgeschlossen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">validität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und all</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fälli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einkommensdiffe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">renz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommensvergleichs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, fami</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Teilinvaliditäten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hinweisen; vgl. BGE 134 V 9).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rentenanspruch entsteht gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">29 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von aus, die Beschwerdeführerin sei als zu 50 % erwerbstätig und zu 50 % im Aufgabenbereich tätig zu qualifizieren (S. 2 oben). Aus ärztlicher Sicht sei ihr eine - näher umschriebene - angepasste Tätigkeit im Umfang von 75 % zumutbar (S. 2) und im Aufgabenbereich betrage die Einschränkung 39.7 %, womit ein Invaliditätsgrad von rund 24 % resultiere (S. 3 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, die entsprechenden Arztzeugnisse belegten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie seit einer (zweiten) Operation im September 2014 (S. 4 Ziff. 11) durchgehend zu 100 % arbeitsunfähig sei (S. 4 f. Ziff. 12). Die Annahme einer verbesserten Arbeitsfähigkeit sei nicht medizinisch bestätigt, weshalb ein Gutachten erforderlich sei (S. 6 Ziff. 13). Die Ergebnisse der Haushaltabklärung seien in der Invaliditätsbemessung falsch wiedergegeben (S. 7 Ziff. 15); sie würden - aus näher dargelegten Gründen - zudem bestritten (S. 7 f. Ziff. 16). Schliesslich erachtete sie einen Leidensabzug von 10 % als angezeigt (S. 9 f. Ziff. 20).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, wie es sich mit der Arbeitsfähigkeit der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin und sodann mit der Invaliditätsbemessung verhält. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. Z.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in seinem Bericht vom 5. Juli 2013 (Urk. 6/18) aus, er behandle die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin seit Oktober 1998 (Ziff. 1.2). Als Diagnosen (Ziff. 1.1) nannte er einen Unfall / ein Distorsionstrauma des Oberen Sprunggelenks (OSG) am 5. November 2011 mit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lateraler Bandruptur OSG rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Osteonekrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Talus</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">OSG-Arthroskopie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Synovektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> mit Anbohren der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">subchon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dralen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Läsion und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Bandnaht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> lateral am 10. Mai 2012</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er ein Karpaltunnelsyndrom (CTS) links/rechts mit Operation im September 2005 (links) und März 2012 (rechts), rezidivierende Eisenmangelanämien und eine Migräne (Ziff. 1.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er führte unter anderem aus, es finde keine spezifische Behandlung statt (Ziff. 1.5). Die Patientin sei in ihrer Gehfähigkeit eingeschränkt mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach längerem Gehen, somit könne eine rein gehende Tätigkeit nicht ausgeführt werden, ein Gehanteil von 25 % an einer Arbeit sollte nicht überschritten werden. Die bisherige Tätigkeit als Raumpflegerin sei nicht mehr zumutbar. In einer angepassten Tätigkeit wäre die Patientin unter den genannten Voraussetzungen voll arbeitsfähig (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 8. September 2014 wurde die Beschwerdeführerin am rechten Fuss ope</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">riert; es wurde ein AMIC-Plastik / </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Malleolar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Osteotomie und eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">laterali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Calcaneus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Osteotomie vorgenommen, wobei mit AMIC eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">loge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(auch autogene) m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">atrixinduzierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chondrogenese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (AMIC)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bezeichnet wird (Urk. 6/40/7-8 = Urk. 3/4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 11. September 2015 erfolgte sodann eine Schraubenentfernung und eine Arthroskopie OSG ventral rechts (Urk. 6/48/3-4 = Urk. 3/14). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. A.___, Facharzt für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Orthopädische Chirurgie und Trauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">to</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logie des Bewegungsapparates</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, erstattete am 30. September 2015 ein Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten im Auftrag des Unfallversicherers (Urk. 6/60/13-41 = Urk. 3/5), dies gestützt auf die ihm überlassenen Akten, das von der Beschwerdeführerin mitgebrachte Röntgendossier und seine am 19. März 2015 erfolgte Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchung (S. 1 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er nannte folgende Diagnose (S. 17 unten):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chronifiziertes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzsyndrom am rechten Sprunggelenk mit / bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Kontusion/Hämatom/Schürfung Mittel-/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vorfuss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts am 20. September 2010</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach anamnestischer Supination am 5. November 2011</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach OSG-Arthroskopie mit retrogradem Anbohren der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">subchondralen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> / </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">osteochondralen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Defekte straffender </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Refixation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> des lateralen Bandapparates am 10. Mai 2012</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">im Vergleich zur Gegenseite Verdacht auf individuell zu straffe Kapsel-Bandrekonstruktion</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">varische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Rückfussvariante beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach AMIC-Plastik und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Calcaneusosteotomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> rechts am 8. September 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ führte unter anderem aus, aufgrund der klinischen und radiolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Befunde sei aus orthopädischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit am ursprünglichen Arbeitsplatz auch in Bezug auf ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pensum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abzuleiten (S. 25 Ziff. 13a). Auch bei einer wechselbelastenden oder vorwiegend sitzend zu erbringenden Arbeit gebe es aus orthopädischer Sicht keine Einschränkung (S. 26 Ziff. 14). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der Fusssprechstunde der B.___, wo die Ope</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionen vom September 2014 und vom September 2015 erfolgt waren, führ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten in ihrem Bericht vom 17. November 2015 (Urk. 6/52) aus, aufgrund einer näher beschriebenen Beschwerdesymptomatik sei von einer eingeschränkten Arbeitsfähigkeit in stehender und gehender Tätigkeit auszugehen. In einer rein sitzenden Tätigkeit ohne Belastung der rechten unteren Extremität mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gewährleistung einer Hochlagerung sei von einer uneingeschränkten Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit auszugehen (S. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a am Ende). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. C.___, Facharzt für Arbeitsmedizin, Regionaler Ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licher Dienst (RAD) führte am 14. Mai </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2016 mit entsprechender Begründung aus, ab Juli 2013 sei von einer vollen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit auszugehen (Urk. 6/75 S. 6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 17. März 2014 über die am 26. Februar 2014 erfolgte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltabklärung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/36 = Urk. 3/19) wurde die Beschwerdeführerin als zu je 50 % im Erwerbsbereich und im Haushalt tätig qualifiziert (Ziff. 2.5). Sodann wurde ausgeführt, dem Ehemann, dem 18-jährigen Sohn und der 14-jährigen Tochter werde eine angemessene Mithilfe im Rahmen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungspflicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angerechnet (Ziff. 6). Bezogen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf November 2012 (Ablauf Wartejahr) und Februar 2013 wurden folgende Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen festgehalten (Ziff. 6.1 ff.):</span></p><table><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bereich</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2012</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2013</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Haushaltführung </span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0 %</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0 %</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ernährung </span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">30 %</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15 %</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wohnungspflege</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">30 %</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">20 %</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einkauf und weitere Besorgungen </span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">80 %</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">50 %</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wäsche und Kleiderpflege</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">40 %</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15 %</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betreuung von Kindern </span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">70 %</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">20 %</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verschiedenes</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0 %</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0 %</span></p></td></tr></table><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt resultierte eine Einschränkung von 39.7 % im November 2012 und von 19.1 % im Februar 2013 (Ziff. 6.8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Invaliditätsbemessung (Urk. 6/74) ging die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 1. Juli 2016 gestützt auf die Angaben der Arbeitgeberin von einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im November 2012 von rund Fr. 27‘926.-- aus. Das Invalideneinkommen bestimmte sie ausgehend vom Tabellenlohn gemäss LSE 2012 für Hilfsarbeiten, mithin bezogen auf ein Pensum von 50 % rund Fr. 25‘721.--, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">womit im Erwerbsbereich ein Invaliditätsgrad von 8 % resul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tierte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung einer Einschränkung im Haushalt von 39.7 % beim Ablauf des Wartejahres (November 2012) resultierte in Anwendung der ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mischten Methode ein Invaliditätsgrad von rund 24 % (Urk. 6/75 S. 7 oben); den - niedrigeren - Invaliditätsgrad angesichts einer Einschränkung im Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halt von lediglich 19.1 % ab Februar 2013 bezifferte die Beschwerdegegnerin nicht näher (Urk. 6/75 S. 7 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheidend für die Frage, ob eine Invalidität vorliegt, ist entsprechend der gesetzlichen Konzeption der Umfang einer (anhaltenden) allfälligen Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit im Sinne Art. 7 ATSG (vorstehend E. 1.1), mithin die allfällige Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung auch für dem Gesundheitsschaden angepasste Tätigkeiten auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt, und nicht die Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit gemäss Art. 6 Satz 1 ATSG. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass der Beschwerdeführerin von behandelnder Seite eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde (Urk. 3/5-8, Urk. 3/10-13, Urk. 3/15-18), ist deshalb für die hier strittigen Fragen nicht relevant.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massgebend ist, wie es sich mit der Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit verhält. Diesbezüglich sind die ärztlichen Beurteilungen eindeutig und vollständig übereinstimmend. Dem Fussleiden der Beschwerdeführerin angepasst sind nicht häufiger als 25 % im Gehen zu verrichtende Tätigkeiten (vorstehend E. 3.1) beziehungsweise wechselbelastend oder vorwiegend sitz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">end zu verrichtende Tätigkeiten (vorstehend E. 3.3) beziehungsweise rein sitzende Tätigkeiten ohne Belastung der rechten unteren Extremität mit Gewährleistung einer Hochlagerung (vorstehend E. 3.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für solche Tätigkeiten besteht nach übereinstimmender ärztlicher Beurteilung eine volle Arbeitsfähigkeit. Von dieser Sachverhaltsfeststellung ist bei der Invaliditätsbemessung auszugehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gestützt auf die Anga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben der Arbeitgeberin (vgl. Urk. 6/9) mit Fr. 27‘926.-- beziffert, was weder bestritten wurde noch zu beanstanden ist, so dass davon auszugehen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik period</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">isch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ist zur Ermittlung des Invalideneinkommens von den Tabellenlöhnen für Hilfsarbeiten gemäss LSE 2012 ausgegangen, was regelkonform und denn auch nicht beanstandet worden ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hingegen wurde geltend gemacht, es sei ein Abzug vom Tabellenlohn von 10 % angezeigt. In diesem Fall wäre das Invalidenkommen statt mit Fr. 25‘721.-- mit rund Fr. 23‘149.-- einzusetzen. Wie es sich damit verhält, kann an dieser Stelle offen bleiben (vgl. nachstehend E. 6.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Haushaltbereich hat die Beschwerdegegnerin eine Einschränkung von 39.7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">% im November 2012 und von 19.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Februar 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ermittelt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 4.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Rentenanspruch kann frühestens 6 Monate nach der Anmeldung ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehen (vorstehend E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4), vorliegend also nach der am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2013 erfolg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Anmeldung ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdegegnerin Berech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nungen angestellt hat, welche sich auf frühere Sachverhalte bezogen, sind sie nur relevant, soweit sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht geändert haben. Mithin ist hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich der Einschränkung im Haushalt von den Verhältnissen im Februar 2013 und nicht im November 2012 auszugehen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Massgabe des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung IVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 3084 ff. des Kreisschreibens des BSV über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">KSIH</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) stellt für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bestimmung der gesundheitlichen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung im Haushalt dar (Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 9C_201/2011 vom 5. September 2011 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2, in: SVR 2012 IV Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">19 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">86). Einer ärztlichen Fachperson, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushaltführung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, bedarf es nur in Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmefällen, namentlich bei unglaubwürdigen Angaben der versicherten Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">son, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2014 E. 5.1 mit weiteren Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Beweiswert eines Berichtes über die Abklärung im Haushalt einer versicherten Person sind – analog zur Rechtsprechung betreffend die Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kraft von Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis) – verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis von den örtlichen und räum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Verhältnissen sowie den aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein und in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> voll beweiskräftig (AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundesgerichts I 733/03 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2004 E. 5.1.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeweise wurden gegenüber dem Abklärungsbericht Einwände erho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben (Urk. 1 S. 7 f. Ziff. 16). Keiner davon betrifft allerdings den Beweiswert des Berichts, der denn auch alle praxisgemässen Kriterien (vorstehend E. 6.2) erfüllt und somit grundsätzlich für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheidfindung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geeignet ist. Es wurde sodann bei keinem der Bereiche und mit entsprechender Begründung eine konkret bezifferte höhere Einschränkung geltend gemacht, sondern die Vorbringen erschöpfen sich darin, die von der Abklärungsperson festgehal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenen Einschränkungen als zu niedrig zu taxieren und daraus zu schliessen, es sei eine neue Abklärung zu veranlassen, wohl in der Annahme, es würden alsdann höhere Einschränkungen resultieren. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies genügt nicht, um die Feststellungen im Abklärungsbericht in Frage zu stellen, so dass von einer Einschränkung im massgebenden Zeitpunkt von 19.1 % auszugehen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) an einer Stelle (Seite 2, nicht wie in der Beschwerde angegeben Seite 3) eine Einschränkung von 0 % ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nannt wurde, erklärt sich dadurch, dass es sich dabei klarerweise um den Text aus dem Vorbescheid handelte, von dem im gleichen Dokument in der Folge abgewichen wurde, so dass erst auf Seite 3 die effektiv verwendeten Zahlen zu finden sind. Dies ist offensichtlich. Gleichzeitig ist aber auch fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuhalten, dass das von der Beschwerdegegnerin praktizierte unveränderte For</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schreiben des Vorbescheids in der Verfügung als ausgesprochen unzweck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässig erscheint.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.4 </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Statusfestlegung auf je 50 % Erwerbs- und Haushaltbereich wurde nicht beanstandet; von ihr ist auszugehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Erwerbsbereich besteht für leidensangepasste Tätigkeiten eine volle Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit. Würde man den beschwerdeweise gewährten Abzug vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lenlohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewähren, so stünde einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 27‘926.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vorstehend E. 5.3) ein Invalideneinkommen von Fr. 23‘149.-- gegenüber, wo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit die Einkommenseinbusse Fr. 4‘777.-- oder 17.11 % betrüge, entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einem Teilinvaliditätsgrad im Erwerbsbereich von 8.55 % (17.11 % x 0.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Haushaltbereich beträgt die Einschränkung 19.1 %, was einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Teilin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">validitätsgrad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von 9.55 % ergibt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Addition der beiden Teilinvaliditätsgrade von 8.55 % und 9.55 % ergibt einen Invaliditätsgrad von gerundet 18 %. Dies liegt deutlich unter dem Mindestinvaliditätsgrad von 40 %. Es besteht mithin kein Rentenanspruch, auch dann nicht, wenn - wie hier probeweise - mit dem von der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin beantragten Leidensabzug gerechnet wird.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammengefasst erweist sich die angefochtene Verfügung als rechtens. Sie ist zu bestätigen und die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise auf Fr. 700.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Karl </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gehler</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher<span id="_GoBack"></span></p></div> </div></body></html>