<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">4D_60/2007 /len </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 30. Oktober 2007 </div> <div class="para">I. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Corboz, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Widmer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegner, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Obergericht des Kantons Zürich, III. Zivilkammer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Berufsbildungsfonds, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, </div> <div class="para">III. Zivilkammer, vom 20. September 2007. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident hat in Erwägung, </div> <div class="para">dass der Beschwerdegegner dem Beschwerdeführer am 3. April 2006 Rechnung für den Beitrag an den vom Bundesrat allgemeinverbindlich erklärten Berufsbildungsfonds in der Höhe von Fr. 630.-- stellte und den Beschwerdeführer auf Bezahlung dieses Betrages einklagte, nachdem dieser seine Zahlungspflicht bestritten hatte; </div> <div class="para">dass der Einzelrichter im ordentlichen Verfahren des Bezirks Horgen den Beschwerdeführer mit Urteil vom 23. Mai 2007 verpflichtete, dem Beschwerdegegner Fr. 345.-- nebst Zins zu bezahlen; </div> <div class="para">dass das Obergericht des Kantons Zürich eine gegen dieses Urteil erhobene Nichtigkeitsbeschwerde des Beschwerdeführers mit Zirkular-Erledigungsbeschluss vom 20. September 2007 abwies, nachdem es eine Verletzung klaren materiellen Rechts verneint hatte; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer gegen diesen Beschluss mit Eingabe vom 29. September 2007 (Postaufgabe 17. Oktober 2007) beim Bundesgericht "Beschwerde wegen Verletzung von Bundesrecht" erhob; </div> <div class="para">dass der angefochtene Entscheid nach Inkrafttreten des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) ergangen ist, weshalb die Eingabe des Beschwerdeführers aufgrund des BGG zu beurteilen ist (<span class="artref">Art. 132 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para">dass die Beschwerde in Zivilsachen nach <span class="artref">Art. 72 ff. BGG</span> angesichts der Höhe der strittigen Forderung im vorliegenden Fall unzulässig ist (<span class="artref">Art. 74 Abs. 1 BGG</span>) und nicht geltend gemacht wird, dass die Beschwerde dennoch zulässig sei, weil sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von <span class="artref">Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG</span> stellen würde (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>); </div> <div class="para">dass die Eingabe des Beschwerdeführers unter diesen Umständen als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne der <span class="artref">Art. 113 ff. BGG</span> zu behandeln ist; </div> <div class="para">dass in einer solchen Beschwerde dargelegt werden muss, welche Grundrechte durch das kantonale Gericht verletzt worden sind, und solche Rügen unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids zu begründen sind (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 117 BGG</span>); </div> <div class="para">dass das Obergericht entschied, die Gesetzesauslegung, wonach auch Betriebe, die - wie derjenige des Beschwerdeführers - keine Arbeitnehmer beschäftigten, gegenüber den allgemeinverbindlich erklärten Berufsbildungsfonds beitragspflichtig seien, stehe nicht in klarem Widerspruch zu Art. 60 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 13. Dezember 2002 über die Berufsbildung (Berufsbildungsgesetz, BBG; SR 412.10); die Verweisung von <span class="artref">Art. 60 Abs. 3 BBG</span> auf das Bundesgesetz über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen vom 28. September 1956 (AVEG; SR 221.215.311) enthalte weder nach ihrem Wortlaut noch nach ihrem Sinn die Aussage, das BBG sei ausschliesslich auf Betriebe anwendbar, die Arbeitnehmer beschäftigten; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer sinngemäss rügt, das Obergericht habe <span class="artref">Art. 60 BBG</span> in Verbindung mit <span class="artref"><artref id="CH/221.215.311/1/2" type="start"></artref><artref id="CH/221.215.311/1/1" type="start"></artref>Art. 1 Abs. 1 und 2 AVEG</span><artref id="CH/221.215.311/1/2" type="end"></artref><artref id="CH/221.215.311/2" type="end"></artref> willkürlich angewendet und damit <span class="artref">Art. 9 BV</span> verletzt; </div> <div class="para">dass in einer Beschwerde, in welcher der Beschwerdeführer eine Verletzung von <span class="artref">Art. 9 BV</span> geltend macht, im Einzelnen zu zeigen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, und dass es namentlich nicht genügt, wenn einfach behauptet wird, der angefochtene Entscheid sei willkürlich (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 und <artref id="CH/173.110/106/2" type="start"></artref>Art. 106 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref>; vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=12.10.2007&amp;to_date=31.10.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-I-1%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page1">BGE 133 I 1</a> E. 5.5, 393 E. 7.1; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=12.10.2007&amp;to_date=31.10.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-III-209%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page209">132 III 209</a> E. 2.1<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=12.10.2007&amp;to_date=31.10.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-I-258%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page258">130 I 258</a></span> E. 1.3 S. 262; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=12.10.2007&amp;to_date=31.10.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F110-IA-1%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page1">110 Ia 1</a> E. 2a S. 3 f.); </div> <div class="para">dass in einer Beschwerde, die sich wie hier gegen den Entscheid einer Kassationsinstanz richtet, der dieselben Rügen unterbreitet werden konnten wie dem Bundesgericht im vorliegenden Verfahren, unter Auseinandersetzung mit den Erwägungen der Kassationsinstanz aufzuzeigen ist, inwiefern diese die gerügte Verfassungsverletzung zu Unrecht verneint haben soll (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=12.10.2007&amp;to_date=31.10.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-I-492%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page492">BGE 125 I 492</a> E. 1a/cc und E. 1b S. 494 ff.); </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer diese Begründungsanforderungen verfehlt, indem er nicht im Einzelnen aufzeigt, inwiefern die Vorinstanz zu Unrecht verneint haben soll, dass das Bezirksgericht mit seiner Auslegung des Gesetzes geradezu in Willkür verfallen sein soll, sondern lediglich darlegt, wie seiner Auffassung nach die angerufenen Gesetzesbestimmungen auszulegen sind; </div> <div class="para">dass damit auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht eingetreten werden kann; </div> <div class="para">dass die Gerichtsgebühr dem Ausgang des Verfahrens entsprechend dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ist (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para">dass der Beschwerdegegner keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, da ihm aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand entstanden ist (<span class="artref">Art. 68 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> erkannt: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 30. Oktober 2007 </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>