A bteilung V E -3644/2006 tem /abm / {T 0/2} U rteil vom 14. Septem ber 2007 M itw irkung: R ichterin M arianneTeuscher (Vorsitz), R ichter W alter Lang, Bruno H uber, G erichtsschreiber M arco Abbühl A ._______, Serbien, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 17. M ärz 2004 i.S. A syl und W egw eisung / N _______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. Eigenen Angaben zufolge verliess der Beschw erdeführer seinen H eim at- staat am 17. August 2003 und reiste via U ngarn und Ö sterreich am 19. Au- gust 2003 illegal in die Schw eiz ein. Am 20. August 2003 stellte er in der Em pfangsstelle Vallorbe ein Asylgesuch. Am 27. August 2003 fand in Basel die Em pfangsstellenbefragung statt, und am 1. O ktober 2003 erfolg- te die Anhörung zu den Asylgründen durch das Am t für M igration des Kan- tons B._______. Im W esentlichen brachte der Beschw erdeführer vor, er sei Serbe m it letztem W ohnsitz in C ._______. Seine Problem e hätten m it dem Einm arsch der KFO R -Truppen begonnen. W ährend G efechten zw ischen KFO R -Truppen, Serben und Albanern sei ihr H aus öfters beschossen w orden. Bereits 2002 seien zw ei serbische N achbarn getötet w orden. Im Frühsom m er 2003 habe der letzte Serbe in ihrer N achbarschaft sein H aus an einen Albaner verkauft. D ieser habe danach begonnen, ihn und seine Fam ilie zu beschim pfen und zu bedrohen. Er selbst sei nie tätlich angegriffen w orden. Er habe bei der KFO R und der Kirchgem einde um H ilfe nachgesucht, doch hätten die Behörden nichts unternom m en. In der Folge seien sie auch von Verw andten des N achbarn und von Anhängern der U C K belästigt w orden. W enige Tage vor seiner Ausreise sei die Fam ilie von einer G ruppe von Albanern aufgesucht und aufgefordert w orden, ihr H aus zu verlassen. D iese hätten ihnen kleine Sum m en für das H aus angeboten, doch hätten sie nicht verkaufen w ollen. Als dann bei einem Ü berfall in G orozdevac zw ei serbische Kinder von Albanern getötet w orden seien, hätten sie sich schliesslich dazu entschlossen, das H aus zu verlassen. Am 17. August 2003 habe die Fam ilie C ._______ verlassen. W ährenddem die übrigen Fam ilienm itglieder U nterschlupf bei Verw andten in D ._______ gefunden hätten, habe er sich für die Ausreise in die Schw eiz entschieden. D as Bundesam t verzichtete auf w eitere Abklärungen. Für die übrigen Aus- sagen w ird auf die Akten verw iesen. B. M it Verfügung vom 17. M ärz 2004 stellte das Bundesam t fest, der Be- schw erdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, und lehnte das Asylgesuch ab. G leichzeitig ordnete es die W egw eisung aus der Schw eiz sow ie deren Vollzug an. C . M it Beschw erde vom 21. April 2004 beantragte der Beschw erdeführer sinngem äss, es sei die angefochtene Verfügung des Bundesam tes vom 17. M ärz 2004 aufzuheben, und es sei ihm das nachgesuchte Asyl zu ge- w ähren. W eiter sei der Beschw erde die aufschiebende W irkung zuzuer- kennen und, es sei auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu verzich- ten. Auf die Begründung w ird, sow eit für den Entscheid w esentlich, in den Erw ägungen eingegangen. D . M it Zw ischenverfügung vom 4. M ai 2004 verzichtete die zuständige Inst- ruktionsrichterin der dam als zuständigen Schw eizerischen Asylrekurskom - m ission (AR K) antragsgem äss auf die Erhebung eines Kostenvorschusses. E. D as Bundesam t beantragte in seiner Vernehm lassung vom 23. M ärz 2006 die Abw eisung der Beschw erde.3 F. M it Zw ischenverfügung vom 10. O ktober 2006 teilte die zuständige Instruk- tionsrichterin dem Beschw erdeführer m it, dass die AR K eine M otivsubstitu- tion in Betracht ziehe und erw äge, seine Vorbringen nicht unter dem As- pekt ihrer Asylrelevanz, sondern unter dem ihrer G laubhaftm achung zu w ürdigen. G leichzeitig w urde dem Beschw erdeführer die G elegenheit ge- boten, sich bis zum 25. O ktober 2006 zur beabsichtigten M otivsubstitution zu äussern. D er Beschw erdeführer liess die Frist unbenutzt verstreichen. G . M it Eingang vom 12. D ezem ber 2006 nahm das BFM den m it Schreiben vom 8. D ezem ber 2006 (Poststem pel) vom Zivilstandsam t Kloten zuge- stellten Pass des Beschw erdeführers (N r. 003671809) zu den Akten. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 G em äss Art. 31 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Verw altungsverfahrensgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 (Vw VG , SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G genannten Behörden. D azu gehören Verfügungen des BFM gestützt auf das Asylgesetz vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31); das Bundesverw al- tungsgericht entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 AsylG ; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Be- urteilung der am 31. D ezem ber 2006 bei der AR K hängig gew esenen R echtsm ittel. D as neue Verfahrensrecht ist anw endbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 VG G ). 1.3 M it Beschw erde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden (Art. 106 Abs. 1 AsylG ). 2. D ie Beschw erde ist form - und fristgerecht eingereicht; der Beschw erdefüh- rer ist legitim iert (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 und 50 ff. Vw VG ). Auf die Be- schw erde ist m ithin einzutreten. 3. 3.1 G em äss Art. 2 Abs. 1 AsylG gew ährt die Schw eiz grundsätzlich Flüchtlin- gen Asyl. Als Flüchtling w ird eine ausländische Person anerkannt, w enn sie in ihrem H eim atstaat oder im Land, w o sie zuletzt w ohnte, w egen ihrer R asse, R eligion, N ationalität, Zugehörigkeit zu einer bestim m ten sozialen 4 G ruppe oder w egen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften N achtei- len ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen N achteilen ausge- setzt zu w erden. Als ernsthafte N achteile gelten nam entlich die G efähr- dung von Leib, Leben oder Freiheit sow ie M assnahm en, die einen uner- träglichen psychischen D ruck bew irken (Art. 3 AsylG ). 3.2 W er um Asyl nachsucht, m uss die Flüchtlingseigenschaft nachw eisen oder zum indest glaubhaft m achen. D iese ist glaubhaft gem acht, w enn die Be- hörde ihr Vorhandensein m it überw iegender W ahrscheinlichkeit für gege- ben hält. U nglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in w esentlichen Punkten zu w enig begründet oder in sich w idersprüchlich sind, den Tatsa- chen nicht entsprechen oder m assgeblich auf gefälschte oder verfälschte Bew eism ittel abgestützt w erden (Art. 7 AsylG ). 4. 4.1 Im W esentlichen hielt die Vorinstanz zur Begründung ihres ablehnenden Entscheids fest, dass es zw ar seit Beendigung des bew affneten Konflikts zw ischen der Bundesrepublik Jugoslaw ien und den M itgliedstaaten der N ATO und dem Einm arsch der KFO R -Truppen am 12. Juni 1999 zu teil- w eise schw erw iegenden Ü bergriffen auf Angehörige der ethnischen M in- derheiten im Kosovo, nam entlich der Serben gekom m en sei, doch könne bis heute kein system atisches Vorgehen zur Vertreibung ethnischer M in- derheiten aus dem Kosovo festgestellt w erden. D ie KFO R und die interna- tionale Polizei der U N M IK, in Zusam m enarbeit m it dem KPS, seien in der Lage, die ethnischen M inderheiten im Kosovo zu schützen. D ie polizeiliche Präsenz sei gut sichtbar und flächendeckend. Bei Ü bergriffen w ürden die Sicherheitskräfte regelm ässig intervenieren, und Straftaten gegen Angehö- rige von M inderheiten w ürden geahndet. Es könne dem nach vom Schutz- w illen und der w eitestgehenden Schutzfähigkeit der Sicherheitskräfte im Kosovo ausgegangen w erden. G em äss eigenen Angaben des Beschw er- deführers habe die KFO R nach Anzeige der Bedrohungen Kontrollen durchgeführt, und sie sei auch sonst an O rt präsent gew esen. D er Vorw urf, sie habe w eiter nichts unternom m en, lasse am Schutzw illen und an der Schutzfähigkeit keine Zw eifel aufkom m en, zum al die Polizeiarbeit bei D ro- hungen unbekannter Täterschaft auf M assnahm en der geschilderten Art beschränkt sei. D ie KFO R sei som it im R ahm en ihrer M öglichkeiten vorge- gangen. D ie Beschädigungen des H auses der Fam ilie des Beschw erdeführers durch Kugeln und R aketen anlässlich von Schiessereien in der U m gebung seien die Folge von kriegerischen Auseinandersetzungen und dam it allge- m einer Art. Es handle sich dabei um Kollateralschäden, die den Beschw er- deführer und dessen Fam ilie nicht beabsichtigt und gezielt getroffen hät- ten. M it dem erw ähnten Einm arsch der KFO R habe sich die Situation im Kosovo grundlegend geändert, und Kriegsschäden könnten in absehbarer Zukunft ausgeschlossen w erden. D ie Vorbringen des Beschw erdeführers seien daher nicht asylrelevant und w ürden den Anforderungen an die Flüchtlingseigenschaft nicht standhalten.5 4.2 Aus der R echtsm itteleingabe ergibt sich sinngem äss die R üge der Verlet- zung von Bundesrecht, indem zu U nrecht von der Schutzfähigkeit der KFO R ausgegangen und dam it auf fehlende Asylrelevanz der Vorbringen geschlossen w orden sei. D ie KFO R habe die Ü bergriffe auf Angehörige ethnischer M inderheiten w ährend der U nruhen im M ärz 2004 nicht verhin- dern können. Es habe viele Tote gegeben. Viele Serben seien geflüchtet oder getötet und viele H äuser und Kirchen verbrannt w orden. 4.2.1 Eine Prüfung der vorliegenden Akten lässt das Bundesverw altungsgericht zum Schluss kom m en, dass die Vorinstanz zu R echt einen negativen Asyl- entscheid gefällt hat. Ein Beizug der Akten betreffend das Asylverfahren N _______ zeigt, dass sich aus den Aussagen des Beschw erdeführers einerseits und den Aussagen seines Bruders E._______ andererseits in zentralen Punkten unauflösbare W idersprüche ergeben, oder die Aussagen des Beschw erdeführers teilw eise nicht m it den tatsächlichen G egebenheiten übereinstim m en. So hat der Beschw erdeführer w iederholt ausgesagt, er habe nebst seinem Bruder F._______ keine w eiteren G eschw ister und er besitze keine Verw andten in D rittstaaten oder der Schw eiz (vgl. ES-Prot., S. 3 sow ie kant. Prot., S. 4 f.). G em äss gesicherten Erkenntnissen des Bundesverw altungsgerichts hat der Bruder E._______ des Beschw erdeführers am 28. August 2002 in der Schw eiz ein Asylgesuch gestellt (N _______) und hält sich seither in der Schw eiz auf. D en Aussagen seines Bruders E._______ zufolge hält sich zudem ein O nkel m ütterlicherseits, G ._______, ebenfalls in der Schw eiz auf (vgl. N _______: ES-Prot., S. 3 sow ie kant. Prot., S. 4). W eiter hat der Beschw erdeführer anlässlich der kantonalen Befragung zu Protokoll gegeben, das H aus seiner Eltern sei von Albanern und der N ATO beschossen w orden, w ohingegen E._______ keinen derartigen Vorfall erw ähnt hat (vgl. kant Prot., S. 9). D em gegenüber hatte E._______ - im G egensatz zu den Aussagen des Beschw erdeführers - im Zuge der kantonalen Befragung vorgebracht, das Elternhaus sei bei einem von Kosovaren verübten Brandanschlag im Septem ber oder O ktober 1999 aus- gebrannt, w eshalb m an danach im Keller gelebt habe (vgl. N _______: kant. Prot., S. 6). D er Beschw erdeführer brachte ausserdem anlässlich der Em pfangsstellenbefragung vor, er habe nicht m it den übrigen Fam ilienm it- gliedern nach D ._______ ziehen können, w eil seine Sicherheit auch dort nicht gew ährleistet gew esen sei (vgl. kant. Prot., S. 5). D em gegenüber hatte sein Bruder E._______ ausgesagt, seine Brüder (A._______ und F._______) hätten sich im m er w ieder in D ._______ versteckt (vgl. N _______: kant. Prot., S. 6). Sow eit der Beschw erdeführer vorliegend eine bereits erlittene Verfolgung geltend m acht, m üssen diese Vorbringen als unglaubhaft qualifiziert w erden. 4.2.2 Zu prüfen bleibt, ob der Beschw erdeführer - w ie geltend gem acht - bei ei- ner R ückkehr in den Kosovo m it beachtlicher W ahrscheinlichkeit m it N ach- teilen seitens der albanischen Bevölkerungsm ehrheit rechnen m uss und dam it begründete Furcht vor zukünftiger Verfolgung besteht. D iese subjek- tive Angst vor zukünftiger Verfolgung m uss objektiv begründet sein, das heisst sie m uss angesichts der tatsächlichen Situation gerechtfertigt er- scheinen. D ie Praxis verlangt tatsächliche Anhaltspunkte, w elche die 6 Furcht vor zukünftiger Verfolgung objektiv als begründet erscheinen las- sen. D iese Anhaltspunkte genügen nur, w enn die Verfolgung nicht bloss eine w eit entfernte M öglichkeit darstellt, sondern real droht (vgl. ALBER TO AC H E R M AN N / C H R ISTIN A H AU SAM M A N N , H andbuch des Asylrechts, 2. vollständig überarbeitete Auflage, Bern 1991, S. 108 f.) Bezüglich der geltend gem achten Schutzunfähigkeit der KFO R ist festzuhalten, dass im Kosovo Ü bergriffe durch albanischstäm m ige Personen auf Serben sow ie Angehörige anderer ethnischer M inderheiten stattfinden. Trotz Anw esenheit von U N M IK und KFO R ist es nam entlich im Frühling 2004 im Kosovo zu schw eren U nruhen gekom m en. Angesichts der akzentuierten politisch-ethnischen Spannungen bekräftigte die internationale M ission ihr Engagem ent im Kosovo. D ie Protektoratsm ächte haben diese Vorfälle zum Anlass genom m en, die KFO R -Truppen m assiv zu verstärken, deren Aufgaben und Befugnisse zu erw eitern und das U N M IK-Personal aufzustocken. Von einer system atischen Verfolgung von M inderheiten im Allgem einen und Serben im Speziellen kann dennoch nicht gesprochen w erden. G leichzeitig ist im Einklang m it der R echtsprechung der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission (vgl. etw a Entscheidungen und M itteilungen der AR K [EM AR K] 2002 N r. 22 E. 4.d.aa. S. 180) davon auszugehen, dass die KFO R und die U N M IK w illens und grundsätzlich fähig sind, Angehörigen ethnischer M inderheiten im Kosovo w irksam en Schutz vor G efährdung zu gew ähren; auch w enn sie nicht jeden erdenklichen Ü bergriff verhindern können, w erden Ü bergriffe auf entsprechende Anzeige hin konsequent untersucht und geahndet. D eshalb kann entgegen der Annahm e in der Beschw erde nicht von einer ungenügender Schutzfähigkeit ausgegangen w erden. D ie vom Beschw erdeführer geltend gem achten Vorbringen sind unter diesen U m ständen nicht geeignet, einen Asylanspruch zu begründen. 4.3 Zusam m enfassend ist festzuhalten, dass es dem Beschw erdeführer vorlie- gend nicht gelingt, eine bereits erlittene, beziehungsw eise eine begründete Furcht vor zukünftiger Verfolgung glaubhaft zu m achen, w eshalb die Vorinstanz das Asylgesuch zu R echt abgelehnt hat. 5. 5.1 Lehnt das Bundesam t das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz und ordnet den Vollzug an; dabei ist der G rundsatz der Einheit der Fam ilie zu berücksichti- gen (Art. 44 Abs. 1 AsylG ). 5.2 Seit seiner H eirat m it einer niederlassungsberechtigten m azedonischen Staatsbürgerin am 22. M ärz 2007 verfügt der Beschw erdeführer über eine kantonale Aufenthaltsbew illigung. D ie Anordnungen der Vorinstanz betref- fend W egw eisung und Vollzug derselben (Ziffern 3, 4 und 5 des D isposi- tivs der Verfügung vom 17. M ärz 2004) sind unter diesen U m ständen als dahingefallen zu betrachten, da diese gegenüber dem nachträglich erteil- ten Aufenthaltstitel keinen Bestand haben können (vgl. EM AR K 2001 N r. 21 E. 11c S. 178; EM AR K 2000 N r. 30 E. 4 S. 251). D ie vorliegende Be- schw erde ist - sow eit diese die W egw eisung und deren Vollzug betrifft - 7 som it infolge W egfalls des Streitgegenstandes als gegenstandslos gew or- den abzuschreiben. 6. Zusam m enfassend ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundes- recht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollstän- dig feststellt und angem essen ist (Art. 106 AsylG ). D ie Beschw erde ist dem nach abzuw eisen, sow eit sie nicht als gegenstandslos gew orden ab- zuschreiben ist. 7. 7.1 D er Beschw erdeführer ist im vorliegenden Verfahren unterlegen, sow eit er beantragt, der Entscheid des Bundesam tes vom 17. M ärz 2004 sei aufzu- heben, er sei als Flüchtling anzuerkennen, und es sei ihm Asyl zu gew äh- ren, w eshalb er insow eit kostenpflichtig w ird (vgl. Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). 7.2 W ird das Verfahren ohne Zutun der Parteien gegenstandslos, sind die Kosten des Verfahrens entsprechend den Prozessaussichten vor Eintritt der G egenstandslosigkeit zu verlegen (vgl. Art. 5 zw eiter Satz des R egle- m ents über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungs- gericht vom 11. D ezem ber 2006 [VG KE, SR 173.320.2]. Im konkreten Fall ist aufgrund der Aktenlage vor Eintritt der G egenstandslosigkeit davon auszugehen, dass der Beschw erdeführer m it seinem Begehren, sow eit die verfügte W egw eisung betreffend, nicht durchgedrungen w äre, zum al er nicht im Besitze einer Aufenthaltsbew illigung w ar und auch keinen An- spruch auf Erteilung einer solchen hatte, w eshalb die verfügte W egw ei- sung zu bestätigen gew esen w äre. Zudem w äre der Vollzug der W egw ei- sung sow ohl als zulässig und m öglich, aber auch als zum utbar zu bezeich- nen gew esen, w eil davon auszugehen gew esen w äre, der Beschw erdefüh- rer verfüge bei den Verw andten in D ._______ - w o die anderen Fam ilienm itglieder U nterschlupf gefunden haben - oder jedenfalls im übrigen Serbien über eine Aufenthaltsalternative zu seinem H erkunftsort C ._______. D em Beschw erdeführer sind folglich die gesam ten Kosten des Verfahrens aufzuerlegen. D iese sind auf Fr. 600.-- festzusetzen. 7.3 D ie Ausrichtung einer Parteientschädigung fällt bei diesem Ausgang des Verfahrens nicht in Betracht (vgl. Art. 64 Abs. 1 Vw VG sow ie Art. 15 i.V.m . Art. 5 zw eiter Satz VG KE). (D ispositiv nächste Seite)8 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen, sow eit diese nicht gegenstandslos gew orden ist. 2. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden dem Beschw erde- führer auferlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen m ittels beigelegtem Ein- zahlungsschein zu G unsten der G erichtskasse zu überw eisen. 3. Es w ird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 4. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Beschw erdeführer (eingeschrieben; Beilagen: O riginalverfügung vom 17. M ärz 2004; Einzahlungsschein) - der Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it den Akten (R ef-N r. N _) - das Am t für Arbeit, M igration, G ._______ D ie vorsitzende R ichterin: D er G erichtsschreiber: M arianne Teuscher M arco Abbühl Versand am :