<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">KK.2009.00031</font></b><br/> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4"> </font></b><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">des Kantons Zürich</font><br/> <font size="4">II. Kammer</font><br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichter Walser als Einzelrichter</font> <p><font size="4">Gerichtssekretärin Meili</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Verfügung vom 10. Dezember 2009</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">in Sachen</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">Visana Versicherungen AG</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Thunstrasse 164, 3074 Muri b. Bern</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Klägerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Zustelladresse: Visana Services AG</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Weltpoststrasse 19, 3000 Bern 15</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">A.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beklagter</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">1. Mit Klage vom 23. Oktober 2009 forderte die Visana Versicherungen AG A.___ zur Bezahlung eines Betrages von Fr. 410.80 auf, bestehend aus Prämien für eine Einzel-Krankentaggeldversicherung der Monate Oktober und November 2008; zudem erhob sie Mahn- und Bearbeitungskosten im Betrag von Fr. 100.-- und ausserdem Zins zu 5 % seit dem 19. Oktober 2008 (Urk. 1 S. 2 oben).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Die Visana Versicherungen AG teilte am 7. Dezember 2009 mit, A.___ habe seine Hauptschuld sowie die Kosten und Gebühren beim Betreibungsamt B.___ beglichen und ersuchte um Abschreibung des Verfahrens zufolge Gegenstandslosigkeit (Urk. 11).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">2. Gegenstandslos wird ein Prozess dann, wenn der Streitgegenstand fehlt, sei es, dass er von Anfang fehlte, sei es, dass er während des Prozesses als solcher untergegangen ist oder wenn der Streitanlass weggefallen ist. Gegenstandslosigkeit wird in diesem Sinne denn auch oft angenommen, wenn die eingeklagte Forderung im Verlaufe des Prozesses erfüllt wird (ZR 90 Nr. 68 Erw. 2).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Mit Valuta vom 30. November 2009 beglich der Beklagte während des laufenden Verfahrens die eingeklagte Forderung im Gesamtbetrag von Fr. 583.70 inklusive Verzugszinsen (Urk. 12/1) und entsprach damit dem Rechtsbegehren der Klägerin vollumfänglich. Der geschuldete Betrag wurde in der Folge auf dem Konto der Visana Inkasso, Bern, gutgeschrieben (Urk. 12/2).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Die geltend gemachte Forderung der Klägerin ist somit zufolge Erfüllung untergegangen, weshalb das Verfahren als gegenstandslos abzuschreiben ist.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">3. Nach § 34 Abs. 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) steht den Versicherungsträgern und den Gemeinwesen ein Anspruch auf eine Parteientschädigung nur zu, soweit er von andern Gesetzen nicht ausgeschlossen ist.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung stellt im Bereich der Zusatzversicherungen zur sozialen Krankenversicherung die Regelung in Art. 85 Abs. 3 des Bundesgesetzes betreffend die Aufsicht über Versicherungsunternehmen (VAG; beziehungsweise die identische Regelung im früheren Art. 47 Abs. 3 VAG) keine Vorschrift dar, welche den Anspruch des obsiegenden Versicherungsträgers auf eine Parteientschädigung ausschliesst, sondern ein solcher Anspruch besteht unter der Voraussetzung, dass der Versicherungsträger durch einen externen Anwalt vertreten ist (Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts in Sachen E. vom 9. Januar 2001, 5C.244/2000, Erw. 5 mit Hinweisen).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Die Klägerin ist vorliegend nicht anwaltlich vertreten, vielmehr vertritt ein Jurist des eigenen Rechtsdienstes die Sache. Der Klägerin steht somit keine Parteientschädigung zu.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Der Einzelrichter verfügt:</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">1. Der Prozess wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">3. Der Klägerin wird keine Prozessentschädigung zugesprochen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">4. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Visana Services AG</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- A.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Bundesamt für Privatversicherungen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">5. Da der Streitwert unter Fr. 30'000.-- liegt, kann gegen diesen Entscheid innert </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde in Zivilsachen nach Art. 72 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) eingereicht werden, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Soweit keine Beschwerde in Zivilsachen nach Art. 72 ff. BGG zulässig ist, kann gegen diesen Entscheid innert der gleichen Frist von </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Bundesgericht die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG erhoben werden. Gerügt werden kann nach Art. 116 BGG die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten. </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Werden sowohl die zivilrechtliche Beschwerde als auch die subsidiäre Verfassungsbeschwerde erhoben, sind beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift einzureichen (Art. 119 Abs. 1 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Fristen stehen während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</font> </p></div></body></html>