<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00450</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiber Hübscher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 30. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch lic. iur. Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Erdös &amp; Lehmann Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kernstrasse 37, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___, geboren 1955, ursprünglich aus Mazedonien, arbeitete seit 1984 als Saisonnier in der Schweiz. Im Jahr 1988 reiste er in die Schweiz ein (Urk. 6/14/1). Er war von 1984 bis 2008 (letzter effektiver Arbeitstag: im April 2007 [Urk. 6/31/2]) bei der Z.___ als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Chauffeur eines Wechselladekippers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> tätig (Urk. 6/31/2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/24/51, Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/24/55</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). X.___ stürzte am 23. April 2007 aus ca. 1,5 m Höhe von seinem Fahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeug, wobei er gemäss den erstbehandelnden Ärzten ein Schädel-Hirn-Trauma Grad I, eine nicht dislozierte Nasenbeinfraktur, eine Rissquetsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wunde über der Nasenwurzel sowie Prellungen am Knie rechts, am Ellbogen rechts, an der Hand links sowie der Halswirbelsäule (HWS) erlitt (Urk. 6/13/10). Am 17. Juli 2008 meldete er sich unter Hinweis auf seit diesem Unfall bestehende gesundheitliche Beschwerden bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 6/14, Urk. 6/19). Im Zuge ihrer Abklärungen holte die IV-Stelle insbesondere das Gutachten der A.___ vom 20. August 2009 (Urk. 6/50) ein. Nach ihren Abklärungen sprach die </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 10. Juni 2010 wegen einer chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren und einer mittelgradigen depressiven Störung mit Wirkung ab dem 1. April 2008 eine Dreiviertelsrente zu (Urk. 6/78). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 25. November 2010 (Eingangsdatum) beantragte der Versicherte eine Rentenrevision und machte eine Verschlechterung seines Gesundheitszustan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des geltend (Urk. 6/82/1). Nachdem die IV-Stelle Berichte der behandelnden Ärzte einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">holt hatte (vgl. Urk. 6/87-88), stellte sie ihm mit Vorbescheid vom 18. Mai 2011 die Abweisung seines Rentenerhöhungsgesuchs in Aussicht (Urk. 6/91). Dagegen liess er am 17. Juni 2011 Einwand erheben (Urk. 6/92). Darauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin veranlasste die IV-Stelle das Verlaufsgutachten des A.___ vom 23. Mai 2012 (Urk. 6/101). Am Gutachten waren Ärzte der Fachrichtungen Allgemeine Innere Medizin, Psychiatrie, Rheumatologie und Neurologie beteiligt (vgl. Urk. 6/101/3). Es entwickelte sich ein rund drei Jahre dauern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Schriften</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wechsel, in welchem die Rechtsvertreterin des Versicherten und der behandelnde Psychiater mit mehreren Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gaben im Wesentlichen eine neue psychiatrische Begutachtung des Versicherten verlangten (vgl. Urk. 6/103, Urk. 6/107, Urk. 6/110, Urk. 6/118-119, Urk. 6/132-133). Der Regionale Ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Dienst (RAD) der IV-Stelle hielt am 30. Januar 2015 fest, dass der zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Abstand zum A.___-Gutachten vom 23. Mai 2012 sowie die darauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgende Diskussion für eine erneute Begutachtung des Versicherten sprechen würden (Urk. 6/150/8-9). Daraufhin teilte die IV-Stelle dem Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten am 6. Februar 2015 mit, dass eine polydisziplinäre medizinische Untersuchung (Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meine Innere Medizin, Rheumatologie, Psychiatrie, Neuropsychologie) not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendig sei (Urk. 6/142). Der Versicherte wurde im B.___ untersucht, welches sein Gutachten am 10. August 2015 er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stattete (Urk. 6/148).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hernach kündigte die IV-Stelle dem Beschwerdeführer mit Vorbescheid vom 21. Januar 2016 die wiedererwägungsweise Aufhebung der bisherigen Drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viertelsrente an (Urk. 6/152). Der Versicherte ersuchte um Zustellung des B.___-Gutachtens vom 10. August 2015 (vgl. Urk. 6/153), erhob gegen den Vorbescheid jedoch keinen Einwand. Mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 1. März 2016 hob die IV-Stelle die Rentenverfügung vom 10. Juni 2010 (Urk. 6/78) wiederer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wägungsweise auf und stellte die bisherige Dreiviertelsrente des Versicherten auf Ende des der Zustellung der Verfügung vom 1. März 2016 folgenden Monats ein. Einer allfälligen Beschwerde gegen diesen Entscheid ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zog sie die aufschiebende Wirkung (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 18. April 2016 Beschwerde und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te, in Aufhebung der angefochtenen Verfügung vom 1. März 2016 seien ihm die gesetzlichen Leistungen gemäss IVG zu erbringen. Die Dreiviertelsrente sei ihm bis zum Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich weiterhin zu erbringen. Eventualiter sei die Sache, “mit der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtung einen rechts-kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">formen Entscheid zu erlassen“, an die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin zurückweisen (Urk. 1 S. 2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 11. Mai 2016 beantragte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin Abweisung der Beschwerde (Urk. 5, unter Beilage ihrer Akten [Urk. 6/1-163]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtverfügung vom 19. Mai 2016 wurde das Gesuch des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde gegen die Verfügung vom 1. März 2016 abgewiesen und dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer das Doppel der Beschwerdeantwort vom 11. Mai 2016 (Urk. 5) zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt (Urk. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die bisherige Drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telsrente des Beschwerdeführers zu Recht auf Ende des der Zustellung der angefochtenen Verfügung vom 1. März 2016 (Urk. 2) folgenden Monats ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründet die Aufhebung der bisherigen Dreivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telsrente im Wesentlichen damit, dass die Rentenverfügung vom 10. Juni 2010 im widererwägungsrechtlichen Sinn zweifellos unrichtig sei. Statt des dieser Verfügung zugrunde liegenden Einkommensvergleichs hätte richtiger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise ein Prozentvergleich durchgeführt werden müssen. Auch der leidensbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingte Abzug in der Höhe von 20 % wäre nicht zulässig gewesen. Bei </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rekter Vornahme hätte der IV-Grad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von 50 % entsprochen. Damit hätte lediglich Anspruch auf eine halbe Rente bestanden. Da es sich bei Rentenleistungen um periodisch wiederkehrende Leistungen handle, sei die Berichtigung der Verfügung zudem von erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Bedeutung. Gemäss den B.___-Gutachtern sei der Beschwerdeführer aus somatischer Sicht arbeitsfähig. In psychischer Hinsicht würden sie dem Beschwerdeführer eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestieren. Diese Einschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung sei jedoch nicht plausibel, denn die Durchsicht des gesamten </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___-Gutachtens vom 10. August 2015 ergebe eine eindeutige Aggra-vation durch den Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer. Da die geklagten Einschränkungen auf einer Aggra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ation des Beschwerdeführers beruhen würden, liege kein versicherter Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitsschaden vor (Urk. 2, Urk. 6/151/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer macht demgegenüber im Wesentlichen geltend, die Aufhebung der Rente sei zu Unrecht erfolgt, da weder ein Wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derwägungs- noch ein Revisionsgrund gegeben sei (Urk. 1 S. 6 ff.). Mit Verfügung vom 10.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2010 habe die Beschwerdegegnerin im Rahmen des Ermessens rechtskonform und ohne Willkür einen leidensbedingten Abzug von 20 % vorgenommen. Es liege keine falsche Rechtsanwendung vor. Zudem habe das B.___ in seinem Gutachten vom 10. August 2015 eine Einschränkung sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nes Belastungsprofils bestätigt (Urk. 1 S. 7). Die B.___-Gutachter hätten sodann bestätigt, dass sich sein Gesundheitszustand seit 2009 nicht wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich verändert habe. Laut diesen Gutachtern sei er in seiner angestammten Tätigkeit und in einer Verweisungstätigkeit weiterhin bloss zu 50 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig (Urk. 1 S. 8). Daher bestehe nach wie vor Anspruch auf die bisherige Dreiviertelsrente (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgeho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG dar. Zeitliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lässt sich eine massgebliche Sachverhaltsänderung als Voraussetzung für eine revisionsweise Rentenherabsetzung oder -aufhebung nicht nachweisen, so kann die Verwaltung eine rechtskräftig zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesprochene Rente nur herab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzen oder aufheben, wenn die Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen für eine Wiedererwägung erfüllt sind. Dies ist dann der Fall, wenn sich eine formell rechtskräftige Rentenverfügung, die nicht Gegenstand einer materiellen richterlichen Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung gewesen ist, als zweifellos unrichtig erweist und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (vgl. Art. 53 Abs. 2 ATSG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung ist die zweifellose Unrichtigkeit als Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aussetzung für eine Wiedererwägung nur unter restriktiven Bedingungen zu bejahen, da die Wiedererwägung andernfalls zum Instrument für eine jederzei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige voraussetzungslose Neubeurteilung von rechtskräftig zugespro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erleistungen würde (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 551/03 vom 30. Dezember 2003 E. 2.2.1). Nicht jede Unrichtigkeit, sondern nur eine qua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fizierte, offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtliche Unrichtigkeit berechtigt somit zur wiedererwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsweisen Herabset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung oder Aufhebung einer rechtskräftig zugesproche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Dauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Wiedererwägung dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung des Sachverhalts (Urteil des Bundesgerichts 8C_33/2011 vom 16. Mai 2011 E. 2.2). Das Erfordernis der zweifellosen Unrichtigkeit ist in der Regel erfüllt, wenn eine Leistungszusprache aufgrund falsch oder unzutreffend verstan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner Rechtsre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geln erfolgt ist oder wenn massgebliche Bestimmungen nicht oder unrichtig an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewandt wurden. Anders verhält es sich, wenn der Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwägungsgrund im Bereich materieller Anspruchsvoraussetzungen liegt, deren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beurteilung notwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digerweise Ermessenszüge aufweist. Erscheint die Beurteilung einzelner Schritte bei der Feststellung solcher Anspruchsvo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen (Invaliditätsbemessung, Arbeitsunfähigkeitsschätzung, Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiswür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung, Zumutbarkeitsfragen) vor dem Hintergrund der Sach- und Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage, wie sie sich im Zeitpunkt der rechtskräf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen Leistungszuspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">boten, als vertretbar, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit aus. Zweifellos ist die Unrichtigkeit, wenn kein ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nünftiger Zweifel da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ran mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich ist, dass die Verfügung unrichtig war. Es ist nur ein einziger Schluss - derjenige auf die Unrichtigkeit der Verfügung - denkbar. Insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere ist eine auf keiner nachvollziehbaren ärztlichen Einschätzung der mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geblichen Arbeitsfähigkeit beruhende Invaliditätsbemessung nicht rechtskonform und die entsprechende Verfügung zweifellos unrichtig im wiedererwägungsrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Sinne (Urteil des Bundesgerichts 8C_33/2011 vom 16. Mai 2011 E. 2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgeset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zes über die Invalidenversicherung [IVG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwerbsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> begründeten und seither stetig weiter entwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ckelten Rechtsprechung vermochten eine fachärztlich (psychiatrisch) diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostizierte somatoforme Schmerzstörung und vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare psychosomati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Leiden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) in der Regel keine lang dauernde, zu einer Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG führende Arbeitsunfähigkeit zu bewirken. Vielmehr bestand die Vermutung, dass solche Beschwerdebilder oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strengung überwindbar seien und nur bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar machten, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt (zur Entste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hungsgeschichte dieser Praxis: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 135 V 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtes 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob ein solcher Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmefall vorlag, entschied sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien (so genannte „Foerster-Kriterien“, vgl. BGE 130 V 352, BGE 131 V 39 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3.2.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht die Überwindbarkeitsvermutung aufgegeben und das bisherige Regel-/Ausnahme-Modell durch einen struktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rierten normativen Prüfungsraster ersetzt. In dessen Rahmen wird im Regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">katoren das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen ergebnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">offen und symmetrisch beurteilt, indem gleichermassen den äusseren Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fakto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren wie den vorhandenen Ressourcen Rechnung getragen wird (BGE 141 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">574 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2 mit Hinweisen). Die Anerkennung eines rentenbegrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit nach wie vor die materiell beweisbelastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2; Urteil des Bundesgerichts 8C_28/2016 vom 15. April 2016 E. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens nach dem dargeleg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Prüfungsraster erübrigt sich rechtsprechungsgemäss, wenn Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründe vorliegen, etwa wenn die Leistungseinschränkung über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend auf Aggravation oder einer ähnlichen Erscheinung beruht, welche die Annahme einer gesundheitlichen Beeinträchtigung von vorn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herein ausschliessen (BGE 141 V 281 E. 2.2; vgl. Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_549/2015 vom 29. Januar 2016 E. 4.1 und 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden somatoformen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung oder eines damit vergleichbaren psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matischen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bundesgericht wie folgt systematisiert hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span>dens</span><span>druck </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hindern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">poten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zialen (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am A.___-Gutachten vom 20. August 2009 waren PD Dr. med. C.___, Allgemeine Innere Medizin FMH, und die Dres. med. D.___, Rheumatologie und Physikalische Medizin/Rehabilitation FMH und E.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, beteiligt (Urk. 6/50/2, Urk. 6/50/25, Urk. 6/50/38, Urk. 6/50/46). Sie stellten folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/50/20):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Fakto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ren (ICD-10: F45.41) mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chronifiziertem Panvertebralsyndrom (ICD-10: M54.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Knieschmerzen rechtsbetont (ICD-10: M17.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit führten sie an (Urk. 6/50/21):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arterielle Hypertonie (ICD-10: I10)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ruptur der langen Bizepssehne rechts mit Retraktion (ICD-10: S46.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Sturz aus 1,5 m Höhe vom LKW am 23. April 2007 mit Schädel-Hirntrauma Grad I, Kontusion des rechten Knies, des rechten Ellbogens, der linken Hand und HWS-Kontusion sowie nicht-dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zierter Nasenbeinfraktur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers hielten die A.___-Gutachter fest, dass seine angestammte Tätigkeit als Lastwagenchauffeur als körperlich leicht einzustufen sei. Diese Tätigkeit könne dem Beschwerdeführer aus rein somatischer Sicht voll zugemutet werden. Allerdings liege aufgrund der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Komorbidität mit Vorliegen einer mittelgradig depressiven Störung und einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 50 % vor (Urk. 6/50/22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die A.___-Gutachter führten zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in anderen Berufen aus, dass für sämtliche körperlich leichten, wechsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belasten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Tätigkeiten ohne länger andauernde Arbeiten über Kopf, ohne länger dauernde Rückenflexion, ohne Knien und Hocken, ohne Gehdauer über 15 Minuten, aus rein soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischer Sicht eine volle Arbeitsfähigkeit bestünde. Aufgrund der psychischen Komorbidität sei aber auch eine derartige Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisungstätigkeit dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer nur zu 50 % zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zumuten. Sämt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche körperlich schweren und mittelschweren Tätigkeit seien ihm aufgrund der objektivierbaren Befunde im Bereich des Achsenskeletts und des rechten Kniege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenks nicht zuzumuten (Urk. 6/50/23). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am B.___-Gutachten vom 10. August 2015 wirkten die Dres. med. F.___, FMH für Allgemeine Innere Medizin, SIM zertifizierter medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Gutachter, G.___, FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, SIM zertifizierter medizinischer Gutachter, und H.___, FMH für Rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologie, SIM zer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tifizierter medizinischer Gutachter, sowie lic. phil. I.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychologe für Neuropsychologie FSP, mit (Urk. 6/148/78). Zu den Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers hielten sie folgendes fest (Urk. 6/148/73):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nicht näher bezeichnete rezidivierende depressive Störung möglich (ICD-10: F33.9)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nicht näher bezeichnete Persönlichkeitsstörung möglich (ICD-10: F60.9)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Entwicklung körperlicher Symptome aus psychischen Gründen </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(ICD-10: F68.0) mit Aggravation und Selbstlimitierung möglich</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Formal eine schwerste undifferenzierte neuropsychologische Störung, welche mit Sicherheit zu wesentlichen Anteilen auf einer Aggravation beruht</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anhaltende somatoforme Schmerzstörung sehr wahrscheinlich </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(ICD-10: F 45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem nannten sie folgende Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit (Urk. 6/148/73-74):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Sturz am 23. April 2007 mit Kontusionen des rechten Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gelenkes, der rechten Schulter, des rechten Ellbogens, der rechten Hand sowie des Rückens, Schädel-/Hirntrauma mit kurzer Bewusst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sigkeit und nicht-dislozierter Nasenbeinfraktur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">im weiteren Verlauf ausgeprägte Symptomausweitung, Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">fehl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">verarbeitung und Selbstlimitierung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Medial betonte Gonarthrose rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Periarthropathische Schulterbeschwerden beidseits mit fraglicher Impin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gement-Symptomatik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unspezifische Nacken- und Kreuzschmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Osteochondrosen Halswirbelkörper (HWK) 6/7, mehr als HWK 4/5 und HWK 5/6</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">beginnende Spondylarthrosen, distal-lumbal und Übergangsano</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lie mit Nearthros zwischen dem verbreiterten Quervorsatz Len</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">denwirbelkörper (LWK) 5 rechts und dem Beckenkamm </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anamnestisch Status nach wiederholten Umknick-Traumata am lin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ken Sprunggelenk mit Schmerzsyndrom medial</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die B.___-Gutachter schrieben in ihrer ‘‘Zusammenfassung und Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung‘‘, dass sich angesichts der beim Beschwerdeführer sicher gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Aggravation aus neuropsychologischer Sicht zu dessen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit keine zuverlässige Aussagen machen liessen. Wie bei der ersten Begutachtung im A.___ im Juni 2009 bestehe in rheumatologischer Hinsicht weiterhin eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit für die angestammte Tätigkeit des Beschwerdeführers und für jede körperlich leichte wechselbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastende Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit (Urk. 6/148/75). Aus psychiatrischer Sicht könne dem Beschwerdeführer grundsätzlich zugemutet werden, dass er sein Leiden überwinde und sich in eine Arbeit einlasse. Die Arbeitsfähigkeit werde weiter auf 50 % eingeschätzt (Urk. 6/148/76).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesamtmedizinisch sei festzuhalten, dass der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer, so wie er sich präsentiere, grundsätzlich keinem Arbeitgeber zumutbar sei. Aufgrund der eigenen Feststellungen bei den diversen Untersuchungen sei davon aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen, dass beim Beschwerdeführer eine bewusstseinsnahe Aggravation bestehe. Medizinisch-theoretisch werde die Arbeitsfähigkeit weiterhin auf 50 % für jede körperlich leichte wechselbelastende Tätigkeit geschätzt (Urk. 6/148/76).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist zunächst, ob die Beschwerdegegnerin die Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfügung vom 10. Juni 2010 (Urk. 6/78) zu Recht in Wiedererwägung ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen hat. Es gilt mithin zu beurteilen, ob diese Rentenverfügung zweifellos unrichtig war. Weil es um die Ausrichtung von Invalidenrenten geht, steht indessen ausser Frage, dass deren Berich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung im Falle zweifel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">loser Unrich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit von erheblicher Bedeutung wäre (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_841/2010 vom 22. Dezember 2010 E. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In medizinischer Hinsicht stellte die Beschwerdegegnerin bei Erlass der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 10. Juni 2010 (Urk. 6/78) auf das A.___-Gutachten vom 20. Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gust 2009 (Urk. 6/50) ab (vgl. Urk. 6/66/6). Gemäss den A.___-Gutachtern war der Beschwerdeführer aus somatischer Sicht in seiner angestammten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit als Lastwagenchauffeur zu 100 % arbeitsfähig. Aufgrund der diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierten mittelgradig depressiven Störung (bzw. Episode, vgl. Urk. 6/50/42) und einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren gingen sie jedoch von einer Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers von 50 % aus (Urk. 6/50/22). Dies galt sowohl für die angestammte als auch für eine Verweisungstätigkeit (Urk. 6/50/22-23). Zu den Einschränkungen des Beschwerdeführers in psychischer Hinsicht wurde im psychiatrischen Teilgutachten ausgeführt, dass bei ihm neben der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Komorbidität (mittelgradige depressive Störung) eine chronische Begleiterkrankung (Femorotibialarth</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rose, posttraumatische Periarthrosis humeroscapularis), ein Verlust der sozia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Integration (der Beschwerdeführer verlasse kaum noch das Haus, seine Kollegen hätten sich abgewendet), ein mehrjähriger Krankheitsverlauf bei unveränderter Symptomatik ohne länger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fristige Remission, bisher unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digende Behandlungsmassnahmen trotz konsequent durchgeführter am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bulanter Behandlungsmassnahmen und zum Teil gescheiterter Rehabilita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionsmassnahmen vorliegen würden. Der Beschwerdeführer weise mithin “6 von 7 ‘Försterkriterien‘ auf“, die eine zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutbare Willensanstrengung (zur Schmerzüberwindung) “eher“ ausschliessen würden (Urk. 6/50/43).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zunächst ist auf die psychische Komorbidität (vgl. dazu: BGE 130 V 352 E. 2.2.3) einzugehen. Gemäss der nach BGE 130 V 352 ergangenen Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung des Bundesgerichts lagen bei mittelgradigen depressiven Episoden keine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ernde Depression im Sinne eines verselbständigten Gesundheitsschadens vor, die es der betrof</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fenen Person verunmöglichten, die Folgen der bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Schmerzproblematik zu überwinden. So hat das Bundesgericht schon vor Erlass der hier zu prüfenden Verfügung vom 10. Juni 2010 (Urk. 6/78) ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schieden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_803/2008 vom 29. Mai 2009 E. 5.3.2 mit weiteren Hinweisen). Die beim Beschwerdeführer diagnostizierte mittelgradige depressive Episode hätte daher nicht als psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Komorbi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität angesehen werden dürfen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die übrigen Kriterien, welche nach der früheren Rechtsprechung für eine Unzumutbarkeit der willentlichen Schmerzüberwindung gesprochen haben (vgl. dazu: BGE 130 V 352 E. 2.2.3), wären ebenfalls klar zu verneinen gewesen. Als chronische Begleiterkrankung nannte der psychiatrische A.___-Gutachter eine Femorotibialarthrose und eine posttraumatische Periarthrosis humero</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scapularis (Urk. 6/50/43). Diese somatischen Beschwerden erreichten jedoch das Mass einer chronischen körperlichen Begleiterkrankung mit mehrjähri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gem Krankheitsverlauf bei unverändertem oder progredienten Symptomatik ohne längerfristige Remission nicht. Gemäss dem rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischen A.___-Gutachter war dem Beschwerdeführer aufgrund der erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Befunde am Bewegungsapparat die angestammte Tätigkeit als Last</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wagenchauffeur ohne Einschränkungen zumutbar (Urk. 6/50/37; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_747/2009 vom 20. Oktober 2009 mit Hinweis). Des Weiteren gab der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer zwar an, dass seine Bekannten den Kontakt zu ihm meiden würden (Urk. 6/50/41). Es bestanden jedoch Kontakte innerhalb und aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb der Familie. Drei seiner erwachsenen Kindern wohnten noch zu Hause (Urk. 6/50/33, Urk. 6/50/41). Zudem hatte der Beschwerdeführer bei sich zu Hause gelegentlich Besucher (Urk. 6/50/33) und er begab sich in den Jahren 2007, 2008 und 2009 jeweils im Sommer nach Mazedonien in die Ferien (Urk. 6/24/57, Urk. 6/52). Dort besuchte er seine Familie (Urk. 6/52). Dies hatte er schon vor dem Unfall vom 23. April 2007 so getan (vgl. Urk. 6/24/57). Ein sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens hätte daher klar verneint werden müssen (Urteil des Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts des Kantons Zürich IV.2012.00102 vom 11. Juni 2013 E. 4.2.3). Gleiches gilt für das Kriterium “verfestigter, therapeutisch nicht mehr angehbarer innerseeli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Verlauf einer an sich missglückten, psychisch aber entlastenden Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fliktbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wältigung (primärer Krankheitsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">winn [“Flucht in die Krankheit“])“. Laut A.___-Gutachter hätten noch stationäre psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trisch-psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somatische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsmassnahmen versucht werden sollen (Urk. 6/50/43). Solche hatte der Beschwerdeführer noch nicht absolviert. Deshalb hätte auch das Kriterium “unbefriedigende Behandlungsergebnisse trotz konsequent durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführter ambulanter und/oder stationärer Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsbemühungen (auch mit unterschiedlichem therapeutischen Ansatz) und gescheiterten Rehabilita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionsmassnahmen bei vorhandener Motivation und Eigenanstren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der versicherten Person“ eindeutig nicht als erfüllt ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehen werden müssen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der damaligen Rechtsprechung zur somatoformen Schmerzstörung erweist sich der Schluss der Beschwerdegegnerin, wonach gestützt auf das A.___-Gutachten vom 20. Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gust 2009 (Urk. 6/50) von einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers von 50 % auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen sei, als unhaltbar. Dies umso mehr, als der psychiatrische Gutachter die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit letztlich einzig damit begründete, dass er “bei Vorliegen fast sämtlicher ‘Försterkriterien‘, aber deutlicher Selbstlimitierung im Rahmen der Symptomausweitung“ von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit ausgehe. Auch er verwies zwar auf die starke Selbstlimi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierung und das starke Schonverhalten mit subjektiv sehr tiefer Bewertung der eigenen Leistungsfähigkeit, was nicht der “eigentlichen Arbeitsfähigkeit“ des Beschwerdeführers entspreche, und vermerkte, dass der Beschwerdeführer in der Beobachtung sehr demonstrativ auftrete (vgl. Urk. 6/50/44). Dennoch lässt sein Gutachten eine Auseinandersetzung mit diesen Anzeichen eines zumindest als Verdeutlichung zu qualifizierenden Verhaltens missen und er legte nicht dar, weshalb dem Beschwerdeführer die Überwindung desselbigen aus krankheitswertigen Gründen nicht zumutbar wäre. Damit erweist sich der psychiatrische Teil des Gutachtens vom 20. August 2009 auch als nicht nachvollziehbar. Die Rentenverfügung vom 10. Juni 2010 (Urk. 6/78) ist aus diesen Gründen zweifellos unrichtig im wiedererwägungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlichen Sinn.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Ergebnis braucht nicht mehr geprüft zu werden, ob von der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin angeführte Wiederwägungsgründe (vgl. E. 1.2) gegeben sind. Ebenso wenig braucht geprüft zu werden, ob angesichts der bereits im Februar 2012 (vgl. Urk. 6/101/3) festgestellten Remission der depressiven Episode (vgl. Urk. 6/101/22) allenfalls auch ein Revisionsgrund nach Art. 17 ATSG gegeben wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist weiter, ob beim Beschwerdeführer aktuell noch ein invalidisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">render Gesundheitsschaden vorliegt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Prüfung erfolgt anhand der vom Bundesgericht mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> begründeten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechung zur somatoformen Schmerzstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Wie festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten, liegt regelmässig keine versicherte Gesundheitsschädigung vor, wenn die Leistungseinschränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Konstella</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion beruht. Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strukturierte Beweisverfahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> muss in einem solchen Fall nicht durchgeführt werden (vgl. E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4.1 vorstehend).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung trifft dies namentlich zu, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wenn eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geschilderten Schmerzen und dem gezeigten Verhalten oder der Anamnese besteht, wenn intensive Schmerzen angegeben werden, deren Charakterisierung jedoch vage bleibt, wenn keine medizinische Behandlung und Therapie in Anspruch genommen wird, wenn demonstrativ vorgetragene Klagen auf den Sachverständigen un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">glaubwürdig wirken oder wenn schwere Einschränkungen im Alltag be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hauptet werden, das psychosoziale Umfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ld jedoch weitgehend intakt ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ob die ärztlichen Feststellungen auf einen Ausschlussgrund folgern lassen, ist als Rechtsfrage frei überprüfbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteile des Bundesgerichts 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4.1 und 8C_438/2015 vom 13. Oktober 2015 E. 6, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie das Bundesgericht weiter ausgeführt hat, ist im Einzelfall sorgfältig zu prüfen, ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Verhalten (nur) verdeutlichend und unter welchen Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">set</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungen die Grenze zur Aggravation und vergleichbaren leistungshindern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Konstellationen überschritten ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Eine Aggravation zeichnet sich aus durch eine Übertreibung oder Ausweitung von Beschwerden, indem tatsäch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich vorhandene Symptome zur Erreichung eines Ziels (im hier interessieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Kontext die Zusprechun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g einer Rente) verstärkt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Externe Moti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">va</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion (Erreichen einer Rente) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Bewusstseinsnähe sind somit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> starke (in der Praxis allerdings oft schwierig nachzuweisende) Anhaltspunkte für eine an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hindernde Aggravation. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass eine Aggrava</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion umso eher vorliegt, je mehr Hinweise auf eine absichtliche, ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steuerte und in diesem Sinne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bewus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ste“ Symptomerzeugung hindeuten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Für die Beantwortung dieser Frage ist - wiederum - zentral, dass die Gutachter, wie auch die anderen mit der Berichterstattung über die versicherte Person befassten Ärzte, alle verfügbaren Hinweise aus dem Alltag der versicherten Person, insbesondere auch aus dem ausserberuflichen Bereich, berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen und auf dieser möglichst breiten Beobachtungsbasis eine Verbindung herstellen zwischen dem festgestellten versicherten Gesundheitsschaden und den dadurch bewirkten funktionellen Einschränkungen einerseits sowie den geschilderten sowie tatsächlichen, gegebenenfalls fremdanamnestisch erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Auswirkungen auf Aktivit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ät und Partizipation anderseits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Auf dieser Grundlage ist zu plausibilisieren, dass die Inkonsistenzen über das im Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men einer blossen Verdeutlichung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Normale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hinausgehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4.2.2 mit weiteren Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der rheumatologischen Untersuchung im B.___ fanden sich gemäss Dr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___ deutliche Zeichen einer Selbstlimitierung (Urk. 6/148/53). Auf Nachfrage habe der Beschwerdeführer die stärksten Schmerzen im Bereich der Präsacralregion lokalisiert. Die erwähnten praktisch als Berührungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen imponierenden Schmerzen würden aber nicht nur im Bereich der Kreuzregion, sondern eigentlich überall am Körper angegeben. Auch bezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich der Fibromyalgie-Druckpunkte würden diese vom Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer schon bei deutlich geringerem Druck als üblich bereits als schmerzhaft beschrieben (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/148/47). Beim Lasègue-Manöver habe er beidseits ab 30 Grad blockierende Kreuz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen angegeben. Unter Ablenkung habe er jedoch die Langsitzposition ohne Schmerzangabe einnehmen können (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/148/46). Bei der Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung sei die Rotation der Halswirbelsäule in Neutralstellung nach rechts nur bis 20 Grad und nach links 10 Grad mit endständiger Schmerzangabe bei deutlich spürbarer Gegenintervention durchführbar gewesen. Im Gespräch hätten jedoch beid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits wiederholt spon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tane Rotationsbewegungen bis gut 45 Grad beobachtet werden können. Pas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siv sei die Beweglichkeit der Lendenwirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säule (LWS) und der Brustwirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säule (BWS) ausgeprägt eingeschränkt ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wesen. Beim Anziehen der Hosen in sitzender Position am Ende der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung habe der Beschwerdeführer aber mehrmals zügige Bückbewegungen mit deutlicher Flexion der LWS aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt. Er habe dabei kein Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">empfinden gezeigt (Urk. 6/148/47). Rechts sei eine Greifkraft von 0,07 bar und links von 0,06 bar gemessen worden. Palpatorisch und inspektorisch hätten jedoch keine Gründe für derart tiefe Werte gefunden werden können. Die Flexion beider Hüftgelenke sei bis 80 Grad möglich gewesen, danach sei eine Gegeninter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vention feststellbar ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wesen. Im Sitzen habe der Beschwerdeführer vor und nach der Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung aber jeweils problemlos auf 90 Grad beugen können (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/148/48).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___ war sodann erstaunt darüber, dass der Beschwerdeführer seinen Stock rechts benutzt hatte. In früheren rheumatologischen Fachgutachten des A.___ vom 29. Juni 2009 und 21. Februar 2012 sei nämlich jeweils festgehal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten worden, dass der Beschwerdeführer den Handstock links benutzt habe (Urk. 6/148/49). Darauf angesprochen habe der Beschwerdeführer erklärt, er könne das rechte Bein besser entlasten. Das rechte Bein schmerze ihn hauptsächlich im Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich. Zuweilen benutze er den Stock auch links, da er auch am linken Sprunggelenk Beschwerden habe (Urk. 6/148/46, Urk. 6/148/49). Gemäss Dr. H.___ hat der Beschwerdeführer jedoch auch beim Gang mit Stock das rechte Bein voll belastet, ohne dabei zu hinken (Urk. 6/148/46, Urk. 6/148/49). Bei der psychiatrischen Untersuchung vom 14. Juli 2015 be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nutzte der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer seinen Stock links (Urk. 6/148/63), bei der neuropsychologischen Untersuchung, welche am sel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben Tag am Nachmittag durchgeführt wurde (Urk. 6/148/60), jedoch wieder rechts (Urk. 6/148/33). In der Praxis des neuropsycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischen Gutachters lic. phil. I.___ stützte sich der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer mit angespannter und schmerzverzehrter Miene schwer auf diesen Stock. Nach der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung konnte lic. phil. I.___ beobachten, dass der Beschwerdeführer sich beim Zugehen auf das Taxi und beim Einstei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen kaum mehr auf den Stock abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützt und sich deutlich schneller, flüssiger und agiler bewegt und dabei auch unauffällig entspannt gewirkt habe (Urk. 6/148/33).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich gab der Beschwerdeführer an, dass er “konstant 24 Stunden“ Schmerzen am Bewegungsapparat habe (Urk. 6/148/42). Er konnte jedoch nicht angeben, wann er zum letzten Mal bei seinem Hausarzt war oder Phy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siotherapie absolvierte hatte (Urk. 6/148/31).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der neuropsychologische Gutachter lic. phil. I.___ hielt fest, dass der Beschwerdeführer bei der Begrüssung sowie auch später im Untersuchungs-ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spräch weitestgehend den Blickkontakt gemieden und meist am Gutachter vorbei oder vor sich auf den Boden geschaut habe. Nach der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung habe er aber mit dem Taxifahrer ohne Zögern Blickkontakt aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men (Urk. 6/148/33). Beim Untersuchungsgespräch habe er in seiner Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung deutlich verzögert und verlangsamt gewirkt. Dabei sei er bewusstseins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klar, zu Person und Ort sicher und zu Zeit und Situation unsicher orientiert gewesen. Er habe eine deutliche Affekteinengung und -armut ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeigt (Urk. 6/148/33). Der bio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">graphisch-episodische Gedächtniszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">griff und -abruf sei dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer unterschiedlich gut gelungen. Gewisse Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heiten seien ihm ohne Mühe verfügbar gewesen, andere wiederum nicht, obwohl sie chronologisch zeitgleich oder thematisch unmittelbar anverwandt seien (Urk. 6/148/40). So präsentierte sich der Beschwerdeführer auch bei weiteren Untersuchungen im B.___ (vgl. Urk. 6/148/23-27, Urk. 6/148/54-64). Bei der psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischen Untersuchung gab er sich über weite Strecken pseudo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dement. Er gab beispielsweise an, nicht zu wissen wie alt seine Kinder seien, wo genau er wohne und wie der Gesundheitszustand seiner Frau sei. Ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerseits gelang ihm aber, zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch kohärente Antworten zu geben oder kohärent von einem Zettel abzulesen, so auch Worte wie Efexor® und Mirtazapin® (Urk. 6/148/63). Sodann konnte er ohne zu zögern bei jedem Medikament die Dosierung an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben (Urk. 6/148/26-27). Als er seine Tasche im Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zimmer vergessen hatte, erinnerte er sich daran und ging sie holen (Urk. 6/148/63). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar gab der Beschwerdeführer an, dass er seit dem Unfall zweimal pro Monat zu seinem Psychiater gehe, wo sie die Krankheit und Schmerzen “dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kutieren“ würden (Urk. 6/148/58). Die von den B.___-Gutachtern durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führte Blutuntersuchung zeigte jedoch, dass der Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kamentenspiegel für die Antidepressiva Efexor® und Mirtazapin® unterhalb des unteren Norm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereichs lag (Urk. 6/148/22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die beim Beschwerdeführer angeblich bestehenden kognitiven Einschränkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen sind nicht konsistent. So konnte er vor der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung bei lic. phil. I.___ im Wartezimmer problemlos sein Mobil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telefon be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nutzen und hat einem An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rufer prompt, bestimmt und kurz Antwort gegeben (Urk. 6/148/33). Sodann gab er an, dass er Auto fahre, wenn es ihm gut gehe. Er fahre zum Beispiel zum Einkaufen (Urk. 6/148/25). Bei der Testung der Basisfunktionen wie kognitives Tempo, Aufmerksamkeit und Konzentration resultierte gemäss lic. phil. I.___ aber eine schwer ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störte Antwort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reaktionsbereitschaft. Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sequenterweise dürfte sich der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer damit als Fussgänger nicht auf die Strasse begeben, geschweige denn sich ans Steuer setzen (Urk. 6/148/35-36). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bereits in früheren Arztberichten und Gutachten finden sich deutliche Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise auf ausgeprägtes Schmerzgebaren, Selbstlimitierung und Inkonsis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen (vgl. die Berichte des J.___, Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin, vom 31. Oktober 2007 [Urk. 6/24/24 ff., insbes. Urk. 6/24/25] sowie des K.___ vom 4. Dezember 2007 [Urk. 6/24/8 ff., insbes. Urk. 6/24/10-11, Urk. 6/24/16 ff.]. Dem A.___-Gutachten vom 20. August 2009 kann ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men werden, dass der Beschwerdeführer bei der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung vorwiegend vor sich auf den Fussboden starrte und keinen Augen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kontakt mit dem Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter und der Dolmetscherin aufgenommen hat. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er habe sehr verlangsamt und mühsam Auskunft auf die gestellten Fragen gegeben. Bereits nach fünf Minuten sei es zu einem Wechsel der Sitzposition gekommen. Er habe wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rend der ca. zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stündigen Untersuchung wiederholt gestöhnt und ständig Mineralwasser getrunken. Während der Untersuchung sei e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mitteleinnahme mit schmerzverzerrtem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gekommen. Zum Ende der Untersuchung sei er nur sehr langsam, stark abstützend mit stark verzerrtem Gesicht aufgestanden und habe sich kaum noch bewegen können. Er sei sehr langsam zur Tür gegan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Bereits das Untersuchungszimmer verlassend sei das Laufen je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">doch wieder deutlich flüssiger erschienen (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/50/42).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Im A.___-Gutachten vom 23. Mai 2012 wurde festgehalten, die Aussage des Beschwerdeführers, er fahre Auto, könne mit den geklagten Beschwerden nicht vereinbart werden. Es sei zu vermuten, dass auch sonst das Niveau des Funktionierens im Alltag höher als geschildert liege (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/101/22). Der Beschwerdeführer trage an seinem linken Arm einen Stock, was aus rein orthopädisch-rheumatologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht nicht nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar sei (Urk. 6/101/25). Er biete kein Bild einer nach ICD-10 diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tizierbaren affektiven Störung, wobei die deutlich überzeichnet vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getragenen Beschwerden bei deutlichen Hinweisen auf ein zumindest aggra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vatorisches Verhalten relati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viert werden müssten (Urk. 6/101/30, Urk. 6/101/53).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar hielt Dr. H.___ dafür, dass das subjektiv verstärkte Schmerzsyndrom hauptsächlich auf eine Zunahme der Schmerzfehlverarbeitung zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren sei. Verdachtsmomente für eine bewussten Aggravation oder Simula</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion hätten für ihn keine bestanden. Er fügte aber an, dass dies im Rahmen einer zweistünden Anamneseerhebung und klinischen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung schwierig zu beurteilen sei (Urk. 6/148/53). Dessen ungeachtet kann das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers bei den B.___-Untersuchungen nur als Aggravation angesehen werden. Lic. phil. I.___ hielt fest, dass das vom Beschwerdeführer gebotene Leistungsverhalten und -bild unter der Testfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsgrenze gelegen habe. Es würde einer vorbestehenden schweren Intelli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genzminderung mit einem IQ unter 30 oder schweren Demenz ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechen, so dass lebensalltäg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich eine vollständige Hilflosigkeit und Abhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gigkeit in allen Lebensberei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen bestehen müsste (Urk. 6/148/35, Urk. 6/148/38-39). Zur Authentizität der neuropsycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischen Befunde führte er aus, dass zwischen dem klini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Verhalten des Beschwerdeführers und der anamnes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch feststellbaren Alltagsfunktionalität (gelegentliches Autofahren, alleinige Anreise per Zug und Taxi, promptes Reagieren und Handeln am Mobiltele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fon, rasche Abspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che mit dem Taxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrer u.a.m.) einerseits und den neuropsychologischen Funktionsschwächen, insbesondere auch deren Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">masse (eigentlich hätten sich beim Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer formal nur Funktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausfälle ergeben), ander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits eine derart ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägte Diskrepanz bestehe, dass dem Beschwerdeführer zumindest eine schwere Aggravation unterstellt werden müsse (Urk. 6/148/38). Nach der Beschwerdevalidierung müsse eine bewusstseins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahe Aggravation als ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichert gelten. Wie bewusstseinsnah sie tatsächlich sei, müsse von psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischer Seite her beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilt werden (Urk. 6/148/41). Der psychiatrische Gutachter Dr. G.___ hielt fest, dass eine lege-artis-Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung wegen psychiatrischer Auffällig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten, Verhaltens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auffälligkeit, Aggra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vation und Inkonsistenzen des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rers in seiner Kommunikation und in der Art und Weise, wie er sich in die Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung eingegeben habe, nicht möglich gewesen sei (Urk. 6/148/54). Der Beschwerdeführer habe kein Bild einer nach ICD-10 diagnostizierbaren affek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Störung geboten. Er habe deutlich überzeichnet vorgetragene Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden bei deutlichen Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen auf zumindest aggrava</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">torisches Verhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten gezeigt. Aus rein psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischer Sicht hätten beim Beschwerdeführer keine Defizite objektiviert wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den können, welche zu einer Verminderung der Arbeitsfähigkeit führen wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (Urk. 6/148/67). Es müsse eine Aggravation angenommen werden (Urk. 6/148/68). Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer gebe eine sehr schlechte allgemeine Funktionsfähigkeit vor und aggraviere deutlich (Urk. 6/148/70). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten überwiegen die Anhaltspunkte für eine Aggravation ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutig und die Grenzen eines bloss verdeutlichenden Verhaltens sind klar überschritten. Dem B.___-Gutachten vom 10. August 2015 (Urk. 6/148) kann nicht ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen werden, dass das in zahlreichen Fällen gezeigte aggravatorische Verhalten des Beschwerdeführers auf eine verselbständigte, krankheitswertige psychische Störung zurückzuführen ist. Daher fällt eine versicherte Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschädigung ausser Betracht (vgl. Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4.2.4 und 9C_602/2016 vom 14. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016 E. 5.2.2.2 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anzufügen ist, dass dem Beschwerdeführer gemäss den B.___-Gutachtern aus rein somatischer Sicht weiterhin jede körperlich leichte wechselbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">las</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tende Tätigkeit zumutbar ist (Urk. 6/148/75). Als solche gilt auch die an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammte Tätigkeit des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers als Chauffeur eines Wechsellade</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kippers (vgl. E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat daher zu Recht festgestellt, dass kein Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch (mehr) besteht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Bundesgericht geht in ständiger Rechtsprechung vom Regelfall aus, dass eine medizinisch attestierte Arbeitsfähigkeit grundsätzlich auf dem Weg der Selbsteingliederung verwertbar ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteile des Bundesgerichts 9C_163/2009 vom 10. September 2010 E. 4.2.2 mit Hinweis und 8C_597/2014 vom 6.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2015 E. 3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). In ganz besonderen Ausnahmefällen hat die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung dennoch nach lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jährigem Rentenbezug trotz medizinisch (wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der) ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesener Leistungsfähigkeit vorderhand weiterhin eine Rente zugesprochen, bis mit Hilfe von medizinisch-rehabilitativen und/oder beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich-erwerblichen Massnahmen das theoretische Leistungspotential ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schöpft werden kann. Es können im Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall Erfordernisse des Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">marktes der An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung einer medizinisch vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handenen Leistungsfähigkeit und medizinisch zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutbaren Leistungsentfaltung entgegenstehen, wenn aus den Akten ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wandfrei hervorgeht, dass die Verwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung eines bestimmten Leistungspoten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tials ohne vorgängige Durchführung befähigender Massnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men allein ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittels Eigenanstrengung der versicherten Person nicht mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_163/2009 vom 10. September 2010 E. 4.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung hat das Bundesgericht im Urteil 9C_228/2010 vom 26. April 2011 dahingehend präzisiert, dass die revisions- oder wiederer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsweise Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente bei versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Personen, die das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben, nur zulässig ist, wenn die Beschwerdegegnerin zuvor Eingliederungsmassnahmen durchgeführt hat (E. 3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass solche versicherte Perso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen aufgrund des fortgeschrittenen Alters oder der langen Rentendauer und der daraus folgenden langjährigen Arbeitsabstinenz in der Regel nicht selber in der Lage sind, sich dem Arbeitsmarkt zu stellen und sich dort selber wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der einzugliedern.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies führt zwar für die Betroffenen nicht zu einer Art Besitzstandsgarantie. Es wird ihnen lediglich, aber immerhin zugestanden, dass die Rente grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich erst nach geleisteter Eingliederungshilfe eingestellt werden darf (vgl. erwähntes Urteil 9C_228/2010 vom 26. April 2011 E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt der Renteneinstellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. die angefochtene Verfügung vom 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2016 [Urk. 2])</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> war der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1955 geborene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beinahe 61</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Jahre alt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/14/1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Damit fällt er unter den vom Bundesgericht beson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ders geschützten Bezügerkreis.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor der Renteneinstellung prüfte die Beschwerdegegnerin Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen und gelangte zum Schluss, dass keine solche Massnahmen durchzuführen seien. Sie führte dazu aus, dass beim Beschwerdeführer ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss den B.___-Gutachtern ein klar aggravatorisches Verhalten gegeben sei. Zudem habe er die früher attestierte Restarbeitsfähigkeit von 50 % bisher nie ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertet (Urk. 6/151/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem ist im Ergebnis zuzustimmen. Zu berücksichtigen ist, dass dem Be-schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer mit A.___-Gutachten vom 20. August 2009 eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit von 50 % attestierte wurde (Urk. 6/50/22). Zur Begründung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen die Gutachter auf die beim Beschwerdeführer beobachtete Symptom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung, seine starke Selbstlimitierung und sein starkes Schonverhalten </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit subjektiv sehr tiefer Bewertung der eigenen Leistungsfähigkeit (Urk. 6/50/43-44). Damit bestand bereits damals eine er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hebliche Restarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit. Dies gilt selbst dann, wenn unberück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt bleibt, dass die An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme einer Unzumutbarkeit der willent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Schmerzüberwindung offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich unrichtig war (E. 4 vorstehend). Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungsmassnahmen sind nicht not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendig, da der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer in seiner angestammten Tätigkeit als Chauffeur arbeitsfähig war und ist (vgl. Urteil 9C_163/2009 vom 10. September 2010 E. 4.2.2). Angesichts des vom Beschwerdeführer bei den Untersuchungen im B.___ gezeigten Verhaltens (vgl. E. 5 vorstehend) dürf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten sich Eingliederungsmassnahmen zudem als unwirksam erweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Rechtsprechung wird das fortgeschrittene Alter, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgegelichenen Arbeitsmarkt realistischer nicht mehr zumutbar ist (BGE 138 V 457 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Für die Beantwortung der Frage, ob die Restarbeitsfähigkeit trotz vorgerücktem Alter verwertbar ist, ist das Feststehen der medizinischen Zumutbarkeit einer (Teil-)Erwerbstätigkeit massgebend (BGE 138 V 457 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des B.___-Gutachtens vom 10. August 2015 (Urk. 6/148) ist von einem aggravatorischen Verhalten des Beschwerdeführers auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen. Des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegen ist ein invalidisierender Gesundheitsschaden zu verneinen (E. 5 vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend). Die Untersuchungen im B.___ fanden im Juni und Juli 2015 statt (Urk. 6/148/4). Damals war der Beschwerdeführer bereits 60 Jahre alt (vgl. Urk. 6/148/4). Weil aber bereits zuvor ein aggravatorisches Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten des Beschwerdeführers festgestellt wurde (E. 5.3.3 vorstehend), ist bezüglich Erwerbsfähigkeit nicht auf den Sommer 2015 abzustellen. Es muss davon ausgegangen werden, dass schon zuvor kein invalidisierender Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden bestanden hat und dem Beschwerdeführer eine Erwerbstätigkeit zuzumuten gewesen wäre. Zudem ist der Beschwerdeführer auch in seiner angestammten Tätigkeit arbeitsfähig, was ihm die Wiederein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung erleichtert. Das Alter des Beschwerdeführers steht einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertung seiner Arbeitsfähigkeit mithin nicht entgegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Rentenverfügung vom 10. Juni 2010 (Urk. 6/78) zweifellos unrichtig war. Ein invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierender Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden liegt aktuell nicht vor, weshalb kein Rentenanspruch (mehr) besteht. Trotz seines vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rückten Alters ist die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers ohne weitere Eingliederungsmassnahme verwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar. Damit erweist sich die Aufhebung der bisheri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Dreiviertelsrente als rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens und die Beschwerde ist abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 1‘000.-- festzulegen und ausgangsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1'000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">lic. iur. Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHübscher</p></div> </div></body></html>