<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01114</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Senn-Buchter</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. März 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsanwältin Vanessa Heimgartner, Sozialversicherungsrecht, Team Recht</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1957 und sei Mai 2014 verbeiständet (Urk. 12/4), arbeitete von 1973 bis 2010 beim Y.___ beziehungsweise bei der Z.___ als dessen Rechtsnachfolgerin (Urk. 12/2/4 Ziff. 5.3, Urk. 12/7). Nach einer Phase der Arbeitslosigkeit und der anschliessenden Vorstellung bei der Sozialhilfebehörde ihres Wohnortes meldete sie sich am 25. Juni 2014 unter Hinweis auf verschiedene seit zirka dem Jahr 2012 bestehende gesundheitliche Beeinträchtigungen (Wasser in den Beinen, Epilepsie, sehr oft Kopfschmerzen, sehr schwache Beine, ständige Schmerzen in beiden Knien und Laufen am Krückstock) und eine Suchtproblematik zum Bezug von Leistungen der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung an (Urk. 12/2). Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens (Vorbescheid vom 4. Januar 2016, Urk. 12/24; Einwand vom 4. März und 31. Mai 2016, Urk. 12/31 und Urk. 12/34), in dessen Verlauf der Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungsbericht des A.___, Klinik für Neurologie, Abtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung Neuropsychologie, vom 1. April 2016 (Urk. 12/33) aufgelegt wurde, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 14. September 2016 (Urk. 2) einen Leistungsanspruch der Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten mangels Invalidität. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob X.___ am 5. Oktober 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die angefochtene Verfügung vom 14. September 2016 sei aufzuhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben und ihr sei mindestens eine Dreiviertelsrente zuzusprechen. Eventualiter sei die Sache zu ergänzenden medizinischen Abklärungen an die IV-Stelle zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um Bewilligung der unentgeltli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Prozessführung. Nachdem das Gericht Abklärungen hinsichtlich der Hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsfähigkeit der Beschwerdeführerin getätigt hatte (Urk. 5, Urk. 7-9), ersuchte die IV-Stelle mit Beschwerdeantwort vom 30. November 2016 (Urk. 11) um Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 1. Dezember 2016 (Urk. 13) zur Kenntnis gebracht wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung führt Drogensucht (wie auch Alkoholismus und Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kamentenmissbrauch) als solche nicht zu einer Invalidität im Sinne des Geset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dagegen wird sie im Rahmen der Invalidenversicherung relevant, wenn sie eine Krankheit oder einen Unfall bewirkt hat, in deren Folge ein körperlicher oder geistiger, die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigender Gesundheitsschaden ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getreten ist, oder wenn sie selber Folge eines körperlichen oder geistigen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschadens ist, dem Krankheitswert zukommt (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 124 V 265 E. 3c). Aus letzterem Leitsatz folgt nicht, dass die Auswirkungen einer Drogensucht, die ihrerseits auf einen Gesundheitsschaden zurückgeht, per se invaliditätsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründend sind. Die zitierte Praxis setzt vielmehr den Grundsatz um, dass funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionelle Einschränkungen nur anspruchsbegründend sein können, wenn sie sich als Folgen selbständiger Gesundheitsschädigungen darstellen (Art. 6 ff. ATSG und Art. 4 Abs. 1 IVG). Insofern verhält es sich ähnlich wie im Verhältnis zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen psychosozialen oder soziokulturellen Umständen und fachärztlich festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellten psychischen Störungen von Krankheitswert (BGE 127 V 294 E. 5a): Wo die Gutachter im Wesentlichen nur Befunde erheben, welche in der Drogensucht ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in dieser aufgehen, ist kein inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben. Dies trifft zu, wenn da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von auszugehen ist, dass sich beispielsweise ein depressives Zustandsbild bei ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner (angenommenen) positiven Veränderung der suchtbedingten psychosozialen Problematik wesentlich bessern (und die damit verbundene Beeinträchtigung des Leistungsvermögens sich entsprechend verringern) würde (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_582/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 2.2.1 unter Hinweis auf 8C_580/2014 vom 11. März 2015 E. 2.2.1 und 9C_856/2012 vom 19. August 2013 E. 2.2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der insoweit finalen Natur der Invalidenversicherung (BGE 120 V 95 E. 4c; Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, Rz 51 zu Art. 4 IVG) ist nicht entscheidend, ob die Drogen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sucht Folge eines körperlichen oder geistigen Gesundheitsschadens ist oder ob die Sucht ausserhalb eines Kausalzusammenhangs mit dem versicherten Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschaden steht. In beiden Konstellationen sind reine Suchtfolgen IV-rechtlich irrelevant, soweit sie als solche allein leistungsmindernd wirken. Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegen sind sie gleichermassen IV-rechtlich relevant, soweit sie in einem engen Zusammenhang mit einem eigenständigen Gesundheitsschaden stehen. Dies kann der Fall sein, wenn die Drogensucht – einem Symptom gleich – Teil eines Gesundheitsschadens bildet (BGE 99 V 28 E. 3b); dies unter der Voraussetzung, dass nicht allein die unmittelbaren Folgen des Rauschmittelkonsums, sondern wesentlich auch der psychiatrische Befund selber zu Arbeitsunfähigkeit führt. Sodann können selbst reine Suchtfolgen invalidisierend sein, wenn daneben ein psychischer Gesundheitsschaden besteht, welcher die Betäubungsmittelabhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gigkeit aufrechterhält oder deren Folgen massgeblich verstärkt. Umgekehrt kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen die Auswirkungen der Sucht (unabhängig von ihrer Genese) wie andere psychosoziale Faktoren auch mittelbar zur Invalidität beitragen, wenn und so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weit sie den Wirkungsgrad der Folgen eines Gesundheitsschadens beeinflussen (Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 2.2.2 unter Hinweis auf 8C_580/2014 vom 11. März 2015 E. 2.2.2 und 9C_856/2012 vom 19. August 2013 E. 2.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erwähnten Urteil 8C_582/2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 8. Oktober 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat das Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt entschieden, dass die Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matische Leiden betrifft und auf Suchtproblematiken nicht anwendbar ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_6/2016 vom 3. Februar 2016 E. 4.2.3 mit Hinweis auf die Kritik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von Liebrenz/Uttinger/Ebner, Sind Abhängigkeitserkrankungen aus höchstrichterlicher Sicht [weiterhin] nicht mit anderen psychischen Störun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen [z.B. somatoformen Störungen] vergleichbar? - Eine Urteilsbesprechung von BGE 8C_582/2015 im Lichte der theoretischen Anwendbarkeit des ergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisoffenen, strukturierten Beweisverfahrens, in: SZS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016 S. 96; ferner: Liebrenz et</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> alii, Das Suchtleiden bzw.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Abhängigkeitserkrankungen –</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeiten der Begutachtung nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[= 9C_492/2014]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, in: SZS 2016 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung ist es dem Sozialversicherungsgericht nicht verwehrt, einzig oder im Wesentlichen gestützt auf die (versicherungsinterne) Beurteilung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">regionalen ärztlichen Dienstes (RAD)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu entscheiden. Allerdings sind in sol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Fällen an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen in dem Sinne zu stellen, dass bei auch nur geringen Zweifeln an der Zuverlässigkeit und Schlüs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen eine versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">externe Begutachtung anzuordnen ist (BGE 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom 14. September 2016 (Urk. 2) davon aus, die Arbeitsunfähigkeit sei vor allem durch das Abhängigkeitsverhalten begründet. Die Ergebnisse der neuropsycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logischen Untersuchung vom 1. April 2016 seien nicht mit ausreichender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit als valide zu betrachten. Überwiegend wahrscheinlich sei ein rei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nes Suchtgeschehen anzunehmen, dies bis mit ausreichender Sicherheit eine Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funderhebung möglich sei, die vom Suchtgeschehen nicht in relevantem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mass beeinflusst werde. Zudem sei eine bewusste Verzerrung der Antworten durch nicht optimales Leistungsverhalten nicht mit ausreichender Sicherheit auszuschliessen vor dem Hintergrund externer Anreize im Sinne von Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsleistungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem hielt die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerdeschrift vom 5. Oktober 2016 (Urk. 1 S. 10 ff.) entgegen, gemäss Schreiben des A.___, Klinik für Neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie, Abteilung Neuropsychologie, vom 26. September 2016 (Urk. 3/4) seien die festgestellten neuropsychologischen Defizite mit grosser Wahrscheinlichkeit ir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reversibel und Folge des langjährigen Alkoholabusus. Gestützt auf die neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ropsychologische Untersuchung vom 1. April 2016 verfüge sie lediglich über ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne Restarbeitsfähigkeit von 40 %, weshalb die Zusprechung mindestens einer Dreiviertelsrente beantragt werde. Es gebe keine Hinweise, dass die Testergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse nicht verwertbar beziehungsweise nicht valide seien. Eventualiter sei die Sache zur ergänzenden medizinischen Abklärung (insbesondere Einholung eines neurologischen-neuropsychologischen Gutachtens) an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen mit dem Hinweis, dass ihr diesbezüglich vorgängig keine Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme in Form einer Alkoholabstinenz aufzuerlegen sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Klinik für Unfallchirurgie, vom 31. März 2014 (Urk. 12/20) betreffend die Hospitalisation der Beschwerdeführerin vom 21. bis 31. März 2014 wurden folgende Diagnosen aufgeführt (S. 1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schädel-Hirn-Trauma vom 20. März 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">RQW (4 cm Länge) mit grossem supragalealem Hämatom occipital rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tSAB links frontal mit Hauptbefund im Sulcus frontalis superior</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tSAB (DD: Kontusionsblutung mit SAB-Komponente) am inferioren Aspekt des rechten Temporallappens</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Generalisierte Epilepsie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach tonisch-klonischem epileptischem Anfall am 31. Juli 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach generalisiertem Grand-Mal Anfall im November 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">am ehesten provoziert im Rahmen von Diagnose 3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tonische Pupille mit geringer Anisokorie (links &lt; rechts) bei Adie-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronischer Alkoholkonsum</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">hyperchromes makrozytäres Blutbild und Leberenzymerhöhung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dyslipidämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Cataracta incipiens</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Presbyopie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Bericht enthält keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin. Zur Abklärung der Gangunsicherheit wurde eine neurologische Abklärung als erforderlich erachtet. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem wurde eine neurochirurgische Nachkontrolle anberaumt (S. 3). Laut Aktennotiz der Beschwerdegegnerin vom 28. Oktober 2014 (Urk. 12/11) wurde der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Termin von der Beschwerdeführerin nicht wahrgenommen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 9. Mai bis 2. Juli 2014 war die Beschwerdeführerin in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Zentrum für Integrative Psychiatrie, Abhängi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ges Verhalten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, hospitalisiert. Im Austrittsbericht vom 1. Oktober 2014 (Urk. 12/10) wurden folgende Diagnosen gestellt (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Abhängigkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">syndrom, gegenwärtig abstinent in beschützender Umgebung (ICD-10 F10.21)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lokalisationsbezogene (fokale) partielle symptomatische Epilepsie und epileptische Syndrome mit komplexen fokalen Anfällen (ICD-10 G40.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Generalisierte idiopathische Epilepsie und epileptische Syndrome (ICD-10 G40.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Pupillenfunktionsstörungen (ICD-10 H57.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Schädel-Hirn-Trauma (FT) vom 20. März 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte hielten fest, in letzter Zeit sei es zu mehreren Stürzen gekommen, wahrscheinlich im Zusammenhang mit epileptischen Anfällen, darunter auch zu einem Schädel-Hirn-Trauma. Substanzanamnestisch berichte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin von einem Erstkontakt mit Alkohol im Alter von 18 Jahren. Seit fünf Jahren habe der Alkoholkonsum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugenommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und sei somit zum Problem für sie geworden. Sie konsumiere eine Flasche Wein pro Tag, hauptsächlich über den Tag verteilt (S. 2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei nach abgeschlossener Alko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">holentzugsbehandlung von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Station A1 für Akutpsychiatrie, zur weiterführenden Entwöhnungsbehandlung sowie zur psychosozialen Stabilisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung und zur Teilnahme am alkoholspezifischen Informations- und Motiva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionsprogramm zugewiesen worden. Sie habe sich gut in das Stationssetting in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tegrieren können und motiviert und regelmässig am Programm teilgenommen. Aufgrund der regelmässigen Atem-Alkoholtests könne ihr eine rückfallfreie Zeit attestiert werden (S. 3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei am 2. Juli 2014 in gegensei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigem Einvernehmen in die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgetreten. Die weitere Nachbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung erfolge durch die Hausärztin. Empfohlen werde die Fortführung der Vitamin B-Substitution mit Becozym und Benerva für mindestens zwei bis drei Monate. Bei einem alkoholbedingten Rückfall könne die Beschwerdeführerin nach telefonischer Absprache wieder aufgenommen werden (S. 4).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit der Beschwerdeführerin wurden keine Angaben gemacht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die seit Februar 2012 behandelnde Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin FMH für All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeine Innere Medizin, nannte in ihrem Bericht vom 10. Dezember 2014 (Urk. 12/13; vgl. auch ergänzende Angaben in Urk. 12/16) an die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin folgende Diagnosen (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Alkoholkrankheit (Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Abhängigkeitssyndrom, gegenwärtig abstinent in beschützender Umge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bung, ICD-10 F10.21)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lokalisationsbezogene (fokale) partielle symptomatische Epilepsie und epileptische Syndrome mit komplexen fokalen Anfällen (ICD-10 G40.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Generalisierte idiopathische Epilepsie und epileptische Syndrome (ICD-10 G40.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Pupillenfunktionsstörungen (ICD-10 H57.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Schädel-Hirn-Trauma März 2014 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Hausärztin berichtete von einem problematischen Alkoholkonsum seit zirka 15 Jahren. Aktuell sei die Beschwerdeführerin kognitiv unauffällig, sie konsu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">miere aber weiter Alkohol in geringer Menge (S. 2 Ziff. 1.4).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Einschränkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen bestünden eine Konzentrationsschwäche und eine geringe körperliche Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastbarkeit. Die bisherige Tätigkeit als Bankkauffrau sei der Beschwerdeführerin nicht mehr beziehungsweise nur noch während maximal zwei Stunden mit verminderter Leistungsfähigkeit zumutbar. Es könnten nur sehr kurze, mental nicht anspruchsvolle Tätigkeiten ausgeführt werden. Eine behinderungsange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passte Tätigkeit mit leichter körperlicher Belastung sei während drei bis vier Stunden möglich (S. 2 f. Ziff. 1.7). Mit der Wiederaufnahme der beruflichen Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit könne nicht gerechnet werden wegen der Alkoholkrankheit (S. 3 Ziff. 1.9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einem undatierten, am 9. Oktober 2015 bei der Beschwerdegegnerin einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangenen Verlaufsbericht (Urk. 12/22) stellte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leberzirrhose Child A</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Abhängigkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">syndrom (ICD-10 F10.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Hausärztin schilderte einen fortgesetzten Alkoholkonsum mit zirka fünf Bier am Tag und eine fehlende Motivation zur Abstinenz (S. 1 Ziff. 1.3). Sie hielt fest, die seit Jahren arbeitslose Beschwerdeführerin sei in der bisherigen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit als Bankkauffrau seit mindestens vier Jahren arbeitsunfähig. Es bestehe ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne Verminderung der Leistungsfähigkeit im Umfang von 70-80 % (S. 1 Ziff. 2.1-2.2). Sie lebe in einem Wohnheim für Bewohner mit niedrigem Dro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genkonsum (S. 3 Ziff. 4.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Neurologie FMH, vom RAD hielt in seinen Stellungnahmen vom 29. April und 15. Dezember 2015 (Urk. 12/23/3-4) fest, zum gegenwärtigen Zeitpunkt könne nur ein Missbrauch von Genussmitteln (Alkohol) und eine dadurch bedingte Leberzirrhose mit unklaren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit als belegt angesehen werden. Eine eigenständige Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lepsie sei nicht dokumentiert. Die Anfälle seien überwiegend wahrscheinlich als Entzugsanfälle im Rahmen der Alkoholabhängigkeit zu sehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf Anfrage der Rechtsvertreterin (Urk. 12/29) führte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am 2. März 2016 (Urk. 12/30) aus, eigenen Angaben zufolge konsumiere die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin zwei bis drei Flaschen Bier pro Tag, was sich nicht auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit auswirken sollte. Sie leide an einer Konzentrationsschwäche und sei zur weiteren Abklärung in der neuropsychologischen Sprechstunde des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldet. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bestehe ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> irreversible</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> cerebelläre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Syndrom mit Gangataxie. Dabei handle es sich am ehesten um Folgen der chronischen Alkoholkrankheit. Die Epilepsie sei am ehesten durch die Alkoholkrankheit induziert. Aufgrund des Schädel-Hirn-Traumas vom 20. März 2014 seien keine bleibenden Schäden zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rückgeblieben. Ein Alkoholentzug wäre sicher sinnvoll, eine Begutachtung be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehungsweise neurologische Untersuchung sollte aber auf diesem niedrigen Ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">veau möglich sein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Klinik für Neurologie, Abteilung Neuropsychologie, vom 1. April 2016 (Urk. 12/33) betreffend die Standortbestimmung vom selben Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tum wurden folgende Diagnosen genannt (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronischer Alkoholkonsum</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hyperchromes makrozytäres Blutbild und Leberenzymerhöhung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Generalisierte Epilepsie:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Am ehesten im Rahmen der Diagnose 1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach tonisch-klonischem Anfall am 31. Juli 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach generalisierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Grand-Mal-Anfall im November 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Cerebelläres Syndrom mit Gangataxie und leichter Okulomotoriusstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Therapeutisch: Keppra</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Sturz am 22. November 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Am ehesten im Rahmen der Diagnose 2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Anamnestisch starke frontale Kopfschmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Schädel-Hirn-Trauma vom 20. März 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">RQW (4 cm Länge) mit grossem supragalealem Hämatom occipital rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tSAB links frontal mit Hauptbefund im Sulcus frontalis superior</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tSAB (DD: Kontusionsblutung mit SAB-Komponente) am inferioren Aspekt des rechten Temporallappens</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tonische Pupille mit geringer Anisokorie (links &lt; rechts) bei Adie-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dyslipidämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Cataracta incipiens</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Presbyopie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Beurteilung wurde zusammenfassend festgehalten (S. 4), es lägen schwergradige attentionale Beeinträchtigungen sowie leichtgradige mnestische Beeinträchtigungen vor. Ätiologisch beziehungsweise hirnlokalisatorisch seien insbesondere die attentionalen Defizite unspezifisch. Die Gedächtnisdefizite (vor allem für figurale Informationen) könnten mit dem Status nach Schädel-Hirn-Trauma mit links frontaler beziehungsweise rechts temporaler SAB in Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhang stehen. Aufgrund der neuropsychologischen Defizite sei die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit der Beschwerdeführerin um 60 % eingeschränkt, wobei eine auszufüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rende Tätigkeit keinesfalls zeitsensitiv sein sollte sowie keine Leistungsstabilität und Fehlerfreiheit erfordern dürfe. Es sei darauf hinzuweisen, dass die Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfluktuation bei einfachen monotonen Arbeiten noch ausgeprägter ausfal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len dürfte als bei etwas komplexeren Aufgaben. Die Beschwerdeführerin sei auf eine starke externale Strukturierung, Anleitung und Führung angewiesen auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund erhöhter Ablenkbarkeit und ansonsten mangelndem Aufmerksamkeitsfo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kus. Nach bereits kurzer Zeit habe sich eine deutliche Ermüdung und ein schneller Abfall der Konzentrationsleistung gezeigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom RAD hielt am 25. Juli 2016 fest (Urk. 12/37/3), die neuropsychologische Testung habe verschiedene Defizite gezeigt, vor allem im Bereich der Aufmerksamkeit und des Gedächtnisses, sowie eine schnelle Ermü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung. Er bat er um ergänzende Beantwortung folgender Fragen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Wurde ein Verfahren zur Beschwerdevalidierung durchgeführt und falls nein, weshalb nicht?</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Wurde vor der neuropsychologischen Testung eine Atemalkohol-Testung durchgeführt und falls nein, weshalb nicht?</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Aufmerksamkeitsdefizit infolge einer akuten Alkoholintoxikation könne ohne Testung der Atem-Alkohol-Konzentration oder einer vergleichbaren Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tersuchung nicht sicher ausgeschlossen werden. Aufgrund des chronischen Al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">koholkonsums sei eine mögliche Testung im alkoholisierten Zustand – die schliesslich nicht verwertbar wäre – als durchaus wahrscheinlich anzusehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Aktennotiz vom 26. Juli 2016 (Urk. 12/37/3) verneinte Prof. Dr. phil. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Abteilungsleiter Klinik für Neurologie, Neuropsychologie, auf telefoni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Anfrage der Beschwerdegegnerin hin die Vornahme einer Beschwerdevali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dierung wie auch einer Atem-Alkohol-Testung vor der Untersuchung. Verfahren zur Beschwerdevalidierung würden nur bei Begutachtungen durchgeführt oder aber, wenn die Untersuchungsergebnisse nicht nachvollziehbar seien.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Daraufhin hielt RAD-Arzt med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am 29. August 2016 fest (Urk. 12/37/4), die Ergebnisse der neuropsychologischen Untersuchung vom 1. April 2016 seien nicht mit ausreichender Wahrscheinlichkeit als valide zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trachten. Die überwiegend wahrscheinliche Annahme eines reinen Suchtgesche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hens sei somit weiterhin gültig, bis mit ausreichender Sicherheit eine Befunder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hebung möglich sei, die vom Suchtgeschehen nicht in relevantem Ausmass be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einflusst werde (Abstinenznachweis durch Haarprobe, ETG, für die letzten sechs Monate). Zudem sei eine bewusstseinsnahe Antwortverzerrung durch subopti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">males Leistungsverhalten vor dem Hintergrund externer Anreize im Sinne von Versicherungsleistungen mit ausreichender Sicherheit auszuschliessen (Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdevalidierung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Schreiben des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Klinik für Neurologie, Abteilung Neuropsychologie, vom 26. September 2016 (Urk. 3/4) hielten PD Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Leitender Arzt, und Prof. Dr. phil. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Abteilungsleiter Neuropsychologie, zuhanden der Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin fest, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von ihr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellten (nicht ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenkundigen) Fragen könnten aufgrund der einmaligen Konsultation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(neuropsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chologische Standortbestimmung) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht beantwortet werden. Hierzu sei wohl zusätzlich eine neurologische Begutachtung nötig. Es werde davon ausgegan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, dass die konstatierten neuropsychologischen Defizite mit grosser Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit irreversibel und Folge des langjährigen (seit Jugend) Alkoholabu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sus seien.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist der Anspruch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rente der Invalidenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in diesem Zusammenhang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> insbesondere die Fra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge, ob ein invalidisierender Gesundheitsschaden vorliegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, aufgrund dessen sie in ihrem Leistungsvermögen in einem rentenbegründenden Ausmass eingeschränkt ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den Akten geht hervor, dass bei der Beschwerdeführerin seit vielen Jahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Alkohol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abhängigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktenkundig sind sodann verschiedene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Beeinträchtigungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(insbesondere Epilepsie, Pupillenfunktionsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, Status nach Schädel-Hirn-Trauma, Konzentrationsschwäche, geringe kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perliche Belastbarkeit, Leberzirrhose, cerebelläres Syndrom mit Gangataxie, neuropsychologische Defizite in den Bereichen Aufmerksamkeit und Gedächt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den missbräuchlichen Alkoholkonsum (mit-)verursacht wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der aber auch unabhängig von diesem vorliegen könnten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie es sich damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Einzelnen konkret </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhält und ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> inwieweit die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit der Beschwerdeführerin dadurch in invalidenversicherungsrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich relevanter Weise eingeschränkt ist, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässt sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorhandenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Akten nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entnehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insbesondere setzte sich auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. pract. F.___ vom RAD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen kurz gehaltenen Stellungnahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. E. 3.5 und E. 3.8 hiervor) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit den re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">levanten Vorakten nur ungenügend auseinander und begründete seine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung, wonach ein reines Suchtgeschehen vorliege, nicht in der gebotenen Weise. Dementsprechend hätte die Beschwerdegegnerin mangels Nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unbesehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> darauf abstellen dürfen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, zumal ärztlicherseits irrever</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sible Folgeschäden postuliert werden (vgl. E. 3.6 und E. 3.9 hiervor)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die übrigen bei den Akten liegenden Arztberichte sind zu wenig auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlussreich, um den Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin zuverlässig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beurteilen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu können. Mithin fehlt es an einer ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässlichen medizinischen Entscheidungsgrundlage zur Beurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsanspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem von der Beschwerdeführerin vertretenen (Haupt-)Standpunkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kann namentlich nicht auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die im Bericht des A.___, Klinik für Neurologie, Abteilung Neuropsychologie, vom 1. April 2016 (vgl. E. 3.7 hiervor) attestierte Arbeitsunfähigkeit von 60 % abgestellt werden, da die invol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierten Fachpersonen gestützt auf die neuropsychologische Standortbestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mung vom selben Datum keine abschliessende Einschätzung abzugeben ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mochten und eine zusätzliche neurologische Begutachtung anregten (Bericht vom 26. September 2016, vgl. E. 3.9 hiervor). Zur Beurteilung des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Leistungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin bedarf es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vielmehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines fachärztlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsexternen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachtens, welches über deren Gesundheitszustand Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kunft gibt und dazu Stellung nimmt, in welchem Umfang und bezüglich wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher Tätigkeiten sie arbeitsfähig ist. Dabei wird auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das Suchtgeschehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Lichte der einschlägigen bundesgerichtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Rechtsprechung (vgl. E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor) zu beleuchten sein. Mithin hat sich das Gutachten auch darüber auszuspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen, ob die seit vielen Jahren bestehende Alkoholsucht zu einem Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden mit Krankheitswert geführt hat oder ob sie selbst Folge eines solchen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Praxisgemäss können di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Anordnung einer Entzugsbehandlung und der Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis einer Abstinenz bereits im Abklärungsverfahren unter dem Titel der Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungspflicht angezeigt sein, wenn es darum geht, einen invaliditätsfremden Alkoholkonsum bei der Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit auszublenden. Hängt der Alkoholismus mit einer invalidisierenden Krankheit derart zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men, dass eine Abstinenz unabdingbar ist, um die Progression der zusätzlichen Krankheit zu verhindern, kann ein Entzug als Eingliederungsmassnahme unter dem Titel der Schadenminderungspflicht in Frage kommen (beispielsweise bei einer invalidisierenden Leberschädigung, die ohne Abstinenz zu Leberzirrhose oder Leberkrebs führen würde; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_370/2013 vom 22. November 2013 E. 4.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch diesbezüglich bedarf es einer fachkundigen Einschätzung. Namentlich ist mit Blick auf die Mitwirkungs- und Schadenminderungspflicht der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin fachärztlich zu beantworten, ob eine (weitere) Entzugsbehandlung – al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenfalls im Vorfeld der anzuberaumenden Begutachtung – angezeigt und zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutbar ist und ob diese zu einer (anspruchsrelevanten) Verbesserung der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beits- und Erwerbsfähigkeit führen könnte. Gegebenenfalls bedarf es hierzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Mahn- und Bedenkzeitverfahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">43 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 ATSG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hungsweise Art. 21 Abs. 4 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts dessen, dass es die Beschwerdegegnerin im Verwaltungsverfahren bei den bestehenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unklarheiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hinsichtlich des medizinischen Sachverhaltes bewenden liess </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">respektive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie die entscheidrelevanten Fragen bisher nicht ernst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haft zu erhellen versuchte, rechtfertigt es sich im Lichte der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (BGE 137 V 210 E. 4.4.1.4) nicht, bereits zu diesem Zeitpunkt der Abklärungen ein gerichtliches </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">utachten einzuholen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was denn auch nicht beantragt wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Vielmehr ist die Sache unter Aufhebung der angefochtenen Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14. September 2016 (Urk. 2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an die Beschwerdegegnerin zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rückzuweisen, damit sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die notwendigen Abklärungen veranlasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und hernach über den Leistungsanspruch de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> neu verfüge.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind auf Fr. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zulegen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Das Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">such </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> um Gewährung der unentgeltlichen Prozessfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 1 S. 2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wird damit gegenstandslos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">14. September 2016</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rung im Sinne der Erwägungen, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">neu verfüge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSenn-Buchter</p><p></p></div> </div></body></html>