<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">5A_613/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 13. Oktober 2011 </div> <div class="para">II. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Hohl, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Füllemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Y.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Stefan Wenger, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Abänderung von Eheschutzmassnahmen, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde nach <span class="artref">Art. 72 ff. BGG</span> gegen den Entscheid vom 9. August 2011 des Obergerichts des Kantons Thurgau. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nach Einsicht </div> <div class="para">in die (als Beschwerde gemäss <span class="artref">Art. 72 ff. BGG</span> entgegengenommenen) Eingaben u.a. gegen den Entscheid vom 9. August 2011 (ZBR.2011.68) des Obergerichts des Kantons Thurgau, das eine Berufung des Beschwerdeführers gegen einen (sein Gesuch um Abänderung von Eheschutzmassnahmen abweisenden) Entscheid des Bezirksgerichts Kreuzlingen abgewiesen und diesen Entscheid bestätigt hat, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass das Obergericht erwog, mit der Berufung beantrage der Beschwerdeführer die Abänderung einer (erfolglos beim Bundesgericht angefochtenen, die beiden 2003 und 2005 geborenen Kinder unter die Obhut der Beschwerdegegnerin stellenden) Eheschutzverfügung vom 3. November 2008 im Sinne der Obhutszuteilung an ihn, indessen habe die Vorinstanz dieses Begehren (u.a. nach Anhörung der Kinder und nach Einholung von Fachberichten) zu Recht mangels relevanter Änderung der Verhältnisse abgewiesen, seitdem die Kinder bei der Beschwerdegegnerin wohnten, habe sich nämlich (gemäss den zahlreichen Fachberichten) deren Situation deutlich verbessert, es sei eine positive Entwicklung der Kinder eingetreten, auch die Mutter-Kind-Beziehungen hätten sich entscheidend verbessert und erschienen gefestigt, Hinweise auf einen sexuellen Missbrauch der Kinder liessen sich weder den vom Beschwerdeführer eingereichten noch den Akten der Strafverfahren bzw. der Strafanzeige (aus den Jahren 2008, 2009 und 2011) entnehmen, die Entwicklung der Verhältnisse rechtfertige nicht nur keine Obhutsänderung, sondern bestätige vielmehr die Richtigkeit der Obhutszuteilung an die Beschwerdegegnerin, woran auch der (vom Beschwerdeführer beeinflusst erscheinende) Wunsch der Kinder nichts ändere, bei diesem wohnen zu wollen, </div> <div class="para">dass die vorliegenden Eingaben, soweit der Beschwerdeführer (nebst dem obergerichtlichen Entscheid vom 9. August 2011 betreffend Eheschutz) zahlreiche andere obergerichtliche Entscheide betreffend strafrechtliche Nichtanhandnahmeverfügungen anficht, von der I. öffentlichrechtlichen Abteilung zu behandeln sind, </div> <div class="para">dass sich die Eingaben zum Vornherein als unzulässig erweisen, soweit der Beschwerdeführer mehr als die Aufhebung oder Abänderung des (im vorliegenden Verfahren allein anfechtbaren) obergerichtlichen Entscheids vom 9. August 2011 (ZBR.2011.68) beantragt, </div> <div class="para">dass dies namentlich für die Anträge gilt, womit der Beschwerdeführer die Nichtigerklärung "sämtlicher ... auf der Basis oder auf der Arbeit und den Ergebnissen der obgenannten Leute" beruhenden Urteile verlangt, die Behandlung von Strafanzeigen und die Aussprechung eines Berufsverbots fordert, Fahndung nach einer angeblich "fehlenden Million" und die Absetzung einer Beiständin anbegehrt, </div> <div class="para">dass sodann die Beschwerde nach <span class="artref">Art. 72 ff. BGG</span> nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>), </div> <div class="para">dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=30&amp;from_date=11.10.2011&amp;to_date=30.10.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-IV-286%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page286">BGE 133 IV 286</a> E. 1.4 S. 287), </div> <div class="para">dass ferner in einem Fall wie dem vorliegenden, wo sich die Beschwerde gegen einen Berufungsentscheid betreffend vorsorgliche Massnahmen richtet, nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann (<span class="artref">Art. 98 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=30&amp;from_date=11.10.2011&amp;to_date=30.10.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-III-393%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page393">BGE 133 III 393</a> E. 5 S. 396 f.), </div> <div class="para">dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=30&amp;from_date=11.10.2011&amp;to_date=30.10.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-I-83%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page83">BGE 134 I 83</a> E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=30&amp;from_date=11.10.2011&amp;to_date=30.10.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-IV-286%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page286">133 IV 286</a> E. 1.4 S. 287f.), </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer in seinen umfangreichen Eingaben an das Bundesgericht nicht rechtsgenüglich auf die Erwägungen des Obergerichts im Entscheid vom 9. August 2011 betreffend Eheschutz (ZBR.2011.68) eingeht, </div> <div class="para">dass es insbesondere nicht genügt, zahlreiche Dokumente zu zitieren oder auf sie zu verweisen, die bereits vom Obergericht widerlegten Einwendungen zu wiederholen, die Lage der Dinge ausführlich aus eigener Sicht zu schildern, auf der Behauptung des sexuellen Missbrauchs der Kinder zu beharren, die Thurgauischen Behörden als "hochbefangen", verfilzt, korrupt und verbrecherisch zu bezeichnen und sich als Opfer eines "Pädophilen Rings" und eines "sadistischen Netzwerkes" darzustellen, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen, d.h. klar und detailliert anhand der obergerichtlichen Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Entscheid des Obergerichts vom 9. August 2011 verfassungswidrig sein soll, </div> <div class="para">dass somit auf die - keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass in den Fällen des <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt die Präsidentin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 13. Oktober 2011 </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Hohl </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Füllemann </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>