<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2018-03-23-5A_260-2018.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5A_260/2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 23. März 2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Zingg. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. Einwohnergemeinde U.________, </div> <div class="para">vertreten durch den Sozialdienst U.________, </div> <div class="para">2. Kanton Luzern, Einwohner- und </div> <div class="para">Kirchgemeinde V.________, </div> <div class="para">vertreten durch das Steueramt V.________, </div> <div class="para">3. B.________, </div> <div class="para">vertreten durch das Konkursamt W.________, </div> <div class="para">4. C.________, </div> <div class="para">vertreten durch den Behördenvertreter gemäss <span class="artref">Art. 609 ZGB</span>, Rechtsanwalt Sandro G. Tobler, </div> <div class="para">5. D.________, </div> <div class="para">verbeiständet durch Beiständin E.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwältin Nadine Linda Suter, </div> <div class="para">6. F.________, </div> <div class="para">7. G.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Josef Schuler, </div> <div class="para">8. H.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegner, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Betreibungsamt X.________, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bezirksgericht Willisau, Abteilung 1, Einzelrichterin, </div> <div class="para">als untere kantonale Aufsichtsbehörde nach SchKG. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Bestimmung des Verwertungsmodus eines Liquidationsanteils an einer unverteilten Erbschaft, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern, 1. Abteilung als obere kantonale Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs, </div> <div class="para">vom 20. Februar 2018 (2K 18 1). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Das Betreibungsamt X.________ pfändete am 3. November 2016 in der Pfändungsgruppe Nr. xxx und am 11. Mai 2017 in der Pfändungsgruppe Nr. yyy unter anderem den Liquidationsanteil des Beschwerdeführers an der unverteilten Erbschaft des I.________ sel. Am 17. Oktober 2017 stellten die Gläubiger das Verwertungsbegehren. Nachdem die Einigungsverhandlung vom 1. Dezember 2017 gescheitert war, ersuchte das Betreibungsamt das Bezirksgericht Willisau, den weiteren Verlauf des Verfahrens zu bestimmen. Mit Entscheid vom 11. Januar 2018 wies das Bezirksgericht das Betreibungsamt an, den gepfändeten Anteil des Beschwerdeführers an der unverteilten Erbschaft auf dem Wege der Auflösung der Erbengemeinschaft und der Liquidation des Gemeinschaftsvermögens zu verwerten. </div> <div class="para">Dagegen wandte sich der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 23. Januar 2018 (Postaufgabe) an das Kantonsgericht Luzern. Mit Urteil vom 20. Februar 2018 trat das Kantonsgericht auf die Beschwerde mangels genügender Begründung nicht ein. </div> <div class="para">Gegen dieses Urteil ist der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 20. März 2018 (Postaufgabe) an das Bundesgericht gelangt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid der oberen Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen, so dass die Eingabe als Beschwerde in Zivilsachen entgegenzunehmen ist (<span class="artref">Art. 72 Abs. 2 lit. a, <artref id="CH/173.110/74/2/c" type="start"></artref>Art. 74 Abs. 2 lit. c, <artref id="CH/173.110/75" type="start"></artref>Art. 75, <artref id="CH/173.110/90" type="start"></artref>Art. 90 BGG</span><artref id="CH/173.110/75" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/74/2/c" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/72/2/a" type="end"></artref>). </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span> hat die Beschwerde Anträge zu enthalten und nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die Begründung muss sachbezogen sein und sich auf den Streitgegenstand beziehen und beschränken; die beschwerdeführende Partei hat in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblichen Erwägungen plausibel aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=12&amp;from_date=08.03.2018&amp;to_date=27.03.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-86%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page86">BGE 140 III 86</a> E. 2 S. 88 f.; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=12&amp;from_date=08.03.2018&amp;to_date=27.03.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-115%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page115">140 III 115</a> E. 2 S. 116). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer setzt sich vor Bundesgericht nicht damit auseinander, dass er vor Kantonsgericht seiner Begründungsobliegenheit nicht genügt hat. Dazu genügt insbesondere nicht, dass er die Verwertung als unangemessen bezeichnet. Im Wesentlichen wirft er verschiedenen Personen (insbesondere einem Pächter) vor, dass sie sich mit der Verwertung die zur Erbmasse gehörenden Grundstücke aneignen wollen. Weitere Personen seien gekauft worden oder hätten selber käuflichen Einfluss ausgeübt und auch das Kantonsgericht Luzern habe sich diesbezüglich mit dem Zuger Gericht verbündet. Soweit der Beschwerdeführer bereits vor Kantonsgericht Vorwürfe gegen verschiedene Personen erhoben hat, hat es erwogen, dass diese Kritik keine genügende Auseinandersetzung mit dem bezirksgerichtlichen Entscheid darstelle, weshalb darauf nicht einzutreten sei. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Sein sinngemässer Vorwurf der Voreingenommenheit an das Kantonsgericht Luzern bleibt völlig unbelegt. Schliesslich ist für das vorliegende Verfahren ohne Belang, dass der Beschwerdeführer im Falle des Unterliegens vor Bundesgericht die Angelegenheit über einen "verbündeten, einflussreichen Politiker und Rechtsanwalt" an die Medien tragen und dabei die Namen von Richterinnen und Richtern nennen will. </div> <div class="para">Die Beschwerde enthält damit offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren gemäss <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Kantonsgericht Luzern schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 23. März 2018 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Escher </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Zingg </div> </div></body></html>