<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>UV.2015.00137</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Annaheim</p><p>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</p><p>Gerichtsschreiberin Locher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. Januar 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1986 geborene X.___ war seit 12. August 2002 als Heizungs- und Sanitärinstallateur bei der Z.___ AG angestellt und in dieser Funktion bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) im Rahmen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) obligatorisch versichert (Urk. 9/171). Er erlitt bei einem Verkehrsunfall am 23. Dezember 2009 als Mitfahrer in einem Personenwagen, nachdem dieser von einem entgegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommenden Auto frontal erfasst worden war, eine leichte traumatische Hirn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verletzung, eine distale intraartikuläre Radiusfraktur rechts, eine Kontusion der Brust- und Halswirbelsäule sowie eine Zerrung der paravertebralen Halsmuskulatur rechts (Urk. 9/7). Am 13. Oktober 2010 – und damit kurz nach Beendigung seines Arbeitsverhältnisses mit der Z.___ AG per Ende September 2010 – war er erneut in einen Verkehrsunfall verwickelt (Urk. 10/1). Dreieinhalb Monate später, am 26. Januar 2011, erlitt er aber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mals einen Verkehrsunfall (Urk. 11/9). Für die drei Unfallereignisse erbrachte die Suva die gesetzlichen Leistungen. Mit Verfügung vom 4. Februar 2015 erteilte sie aufgrund der Handgelenksbeschwerden Kostengutsprache für eine Serie Physiotherapie pro Jahr, für allenfalls benötigte Schmerzmittel sowie für die notwendigen Arztkonsultationen (circa drei pro Jahr), stellte jedoch in Bezug auf das Nacken-Schulter-Rückenleiden – unter Hinweis auf das Fehlen eines adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen den Unfallereignissen und den geklagten Beschwerden – ihre Leistungen per 8. Juli 2011 ein (Urk. 9/207). Zwei Tage später verneinte sie hinsichtlich der Unfallfolgen am rechten Handgelenk sowohl den Anspruch auf eine Rente wie auch auf eine Integritätsentschädigung (Verfügung vom 6. Februar 2015 [Urk. 9/209]). Die dagegen erhobenen Einsprachen vom 27. Februar 2015 und 3. März 2015 (Urk. 9/211 und Urk. 9/214) wies die Unfallversicherung mit Entscheid vom 5. Juni 2015 ab (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 5. Juni 2015 erhob der Versicherte am 4. Juli 2015 (Poststempel: 10. Juli 2015) Beschwerde und beantragte sinnge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss die Zusprache einer auf einer Integritätseinbusse von 35 % basierenden Entschädigung; eventuell sei er durch einen auf Handgelenksleiden speziali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierten Arzt zu untersuchen (Urk. 1; vgl. auch Urk. 4 und Urk. 5/1). Mit Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeantwort vom 9. September 2015 schloss die Suva auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8), was dem Beschwerdeführer am 28. September 2015 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 12). Am 16. November 2015 reichte der Beschwerdeführer Unterlagen nach (Urk. 15-16/1-3), wozu die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin am 9. Dezember 2015 Stellung nahm (Urk. 19). Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer machte am 22. Januar 2016 eine weitere Eingabe (Urk. 21), welche der Beschwerdegegnerin am 28. Januar 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorab ist festzuhalten, dass im vorliegenden Verfahren einzig noch die Frage nach einer Integritätsentschädigung für die beim ersten Unfall vom 23. Dezember 2009 erlittene Verletzung des rechten Handgelenks strittig ist, weshalb sich die Überprüfung des angefochtenen Entscheids auf diese Frage beschränkt. Der Beschwerdeführer stellte einspracheweise explizit keinen weitergehenden Antrag (Urk. 9/214). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen oder geistigen Integrität erleidet. Die Integritätsentschädigung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stuft (Art. 25 Abs. 1 UVG).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) Gebrauch gemacht. Abs. 1 dieser Vorschrift bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt, wenn er voraussicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich während des ganzen Lebens minde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die körperliche oder geistige Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhanges 3. Fallen mehrere körperliche oder geistige Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusammen, so wird die Integritätsent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung nach der gesamten Beeinträchtigung fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt (Abs. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Schwere des Integritätsschadens beurteilt sich nach dem medizinischen Befund. Bei gleichem medizinischem Befund ist der Integritätsschaden für alle Versicherten gleich; er wird abstrakt und egalitär bemessen. Die Integri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsentschädigung der Unfallversicherung unterscheidet sich daher von der privatrechtlichen Genugtuung, mit welcher der immaterielle Nachteil indivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">duell unter Würdigung der besonderen Umstände bemessen wird. Es lassen sich im Gegensatz zur Bemessung der Genugtuungssumme im Zivilrecht (vgl. BGE 112 II 131 E. 2) ähnliche Unfallfolgen miteinander vergleichen und auf medizinischer Grundlage allgemein gültige Regeln zur Bemessung des In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tegritätsschadens aufstellen; spezielle Behinderungen der Betroffenen durch den Integritätsschaden bleiben dabei unberücksichtigt. Die Bemessung des Integritätsschadens hängt somit nicht von den besonderen Umständen des Einzelfalles ab; auch geht es bei ihr nicht um die Schätzung erlittener Unbill, sondern um die medizinisch-theoretische Ermittlung der Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Integrität, wobei subjektive Faktoren ausser Acht zu lassen sind (BGE 115 V 147 E. 1, 113 V 218 E. 4b mit Hinweisen; RKUV 2001 Nr. U 445 S. 555 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Anhang 3 zur UVV hat der Bundesrat Richtlinien für die Bemessung der Integritätsschäden aufgestellt und in einer als gesetzmässig erkannten, nicht abschliessenden Skala (BGE 124 V 29 E. 1b mit Hinweisen) wichtige und ty</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pische Schäden prozentual gewichtet (RKUV 2004 Nr. U 514 S. 416). Für die darin genannten Integritätsschäden entspricht die Entschädigung im Regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall dem angegebenen Prozentsatz des Höchstbetrages des versicherten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dienstes (Ziff. 1 Abs. 1). Die Entschädigung für spezielle oder nicht aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führte Integritätsschäden wird nach dem Grad der Schwere vom Skalenwert abgeleitet (Ziff. 1 Abs. 2). Integritätsschäden, die gemäss der Skala 5 % nicht erreichen, geben keinen Anspruch auf Entschädigung (Ziff. 1 Abs. 3). Die völlige Gebrauchsunfähigkeit eines Organs wird dem Verlust gleichgestellt; bei teilweisem Verlust und teilweiser Gebrauchsunfähigkeit wird der Integri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsschaden entsprechend geringer, wobei die Entschädigung jedoch ganz entfällt, wenn der Integritätsschaden weniger als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Höchstbetrages des versicherten Verdienstes ergäbe (Ziff. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Medizinische Abteilung der Suva hat in Weiterentwicklung der bundesrätli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Skala weitere Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form (sog. Feinraster) erarbeitet. Diese von der Verwaltung herausgegebenen Ta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bellen stellen zwar keine Rechtssätze dar und sind für die Parteien nicht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bindlich, umso mehr als Ziff. 1 von Anhang 3 zur UVV bestimmt, dass der in der Skala angegebene Prozentsatz des Integritätsschadens für den «Regelfall» gilt, welcher im Einzelfall Abweichungen nach unten wie nach oben ermög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licht. Soweit sie jedoch lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">behandlung aller Versicherten gewährleistet werden soll, sind sie mit dem Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 29 E. 1c, 116 V 156 E. 3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fallen mehrere körperliche oder geistige Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusammen, so wird die Integritätsentschädigung nach der gesamten Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung festgesetzt (Art. 36 Abs. 3 Satz 1 UVV). Dabei werden die einzelnen Prozentzahlen zusammengezählt, selbst wenn keine Schädigung den Grenzwert von 5 % erreicht. Die Entschädigung ist geschul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det, sobald die Summe der addierten Prozentzahlen den Wert von 5 % oder mehr ergibt (RKUV 1989 Nr. U 78 S. 361). Die Bestimmung regelt grundsätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich nur das Zusammentreffen von Integritätsschäden, die nach dem UVG als solche versichert sind (BGE 113 V 54).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin verneinte – unter Hinweis auf die Beurteilungen ihrer Kreisärzte Dres. med. A.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, und B.___, Facharzt FMH für Chirurgie – den Anspruch auf eine Integritätsentschädigung damit, dass das Schädigungsmass im rechten Handgelenk weit unterhalb der entschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungspflichtigen Schwelle liege (Urk. 2 S. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, Dr. B.___ habe ihn nie persönlich untersucht. Der ihn behandelnde PD Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates und Handchirurgie, Universitätsklinik D.___, sei der Ansicht, dass er wegen seines rechten Handgelenks für eine körperlich schwere Tätigkeit, worunter die Arbeit als Sanitär- und Hei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungsinstallateur falle, vollständig arbeitsunfähig sei. Er müsse sich einer Operation unterziehen (Urk. 1). In seiner ergänzenden Stellungnahme gibt der Beschwerdeführer an, er sei am 10. November 2015 von Dr. med. E.___, Oberarzt am F.___, untersucht worden. Dieser habe ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedene Störungen und Instabilitäten festgestellt und halte eine Operation für nötig (Urk. 15). In einer weiteren Eingabe gab der Beschwerdeführer unter Hinweis auf die zwischenzeitlich durchgeführte Artho-Magnetresonanzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tersuchung an, er habe eine vollständige Ablösung des TFCC vom Processus styloideus ulnae erlitten, wobei der TFC selbst noch abgrenzbar sei. Ihm sei daher zur Durchführung einer Arthroskopie und einer Refixation des TFCC geraten worden (Urk. 21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend die noch vorhandenen Unfallfolgen des rechten Handgelenks geht aus den medizinischen Berichten im Wesentlichen Folgendes hervor:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des G.___ stellten in ihrem Bericht vom 28. Dezember 2009 (Urk. 9/7) folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verkehrsunfall vom 23. Dezember 2009 im Kosovo:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">leichte traumatische Hirnverletzung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">distale intraartikuläre Radiusfraktur rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kontusion Brust- und Halswirbelsäule</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zerrung der paravertebralen Halsmuskulatur rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie behandelten die Radiusfraktur mittels eines gespaltenen Radiusgipses (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf den am 1. Februar 2010 im G.___ angefertigten Rönt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genbildern waren unveränderte, anatomische Stellungsverhältnisse bei undislozierter distaler intraartikulärer Radiusfraktur ersichtlich (Urk. 9/12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die am 13. April 2010 durchgeführte MRI-Untersuchung des rechten Handge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenks zeigte eine in Heilung begriffene beziehungsweise weitgehend verheilte nicht dislozierte distale intraartikuläre Radiusfraktur ohne signifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kante Stufenbildung oder Dehiszenz im Gelenkspalt sowie posttraumatische Veränderungen am lateralen TFCC und am ulnaren Kollateralbandapparat (Urk. 9/53). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die Ergebnisse der abschliessenden kreisärztlichen Untersuchung stellte Dr. A.___ am 18. April 2011 (Urk. 9/118) unter anderem die Diagnose einer persistierenden belastungsabhängigen Arthralgie des rechten Handge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenks bei einem Status nach intraartikulärer distaler Radiusfraktur am 23. Dezember 2009, konservativer Therapie mittels Gipsruhigstellung, voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständiger Konsolidation mit minimaler Stufenbildung dorsoradial und kern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spintomographisch nachgewiesenen Veränderungen auf Höhe des TFCC und des ulnaren Kapselbandapparates (S. 9). Seinem Bericht kann entnommen werden, dass aufgrund der Handgelenksschmerzen eine eingeschränkte Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit besteht. Er formulierte folgendes Zumutbarkeitsprofil (S. 10):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hebe- und Tragbelastungen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Leicht (5 – 10 kg): sehr oft</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Mittel (bis 25 kg): manchmal</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Schwer (25 – 45 kg): selten</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Sehr schwer (über 45 kg): nie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Repetitive Stoss- und Schlagbelastungen mit der rechten Hand: selten</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hantieren mit Werkzeugen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Leicht / feinmotorisch: oft</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Mittel: manchmal</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Schwer / grob manuell: selten</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Sehr schwer: nie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Handrotationen: manchmal</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die bei der Kraftmessung mit dem Vigorimeter erhobenen Werte – so Dr. A.___ weiter – müssten bei symmetrischem Muskelrelief und symmetri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Handbeschwielung mit deutlichen Hyperkeratosen als fraglich beurteilt werden (S. 10). Betreffend die Beschwerden des rechten Handgelenks bedürfe der Beschwerdeführer gelegentlich der Einnahme eines Analgetikums. Drei ärztliche Konsultationen pro Jahr seien genügend. Zum jetzigen Zeitpunkt sei keine Integritätsentschädigung geschuldet (S. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Universitätsklinik D.___ stellten in ihrem Bericht vom 20. September 2011 (Urk. 9/155) nachstehende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aktuell: ulnarseitige/foveale destabilisierende TFC-Ruptur rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Verkehrsunfall vom 23. Dezember 2009 mit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Commotio/Contusio cerebri</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nicht dislozierter distaler intraartikulärer Radiusfraktur rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kontusion Brust-/Halswirbelsäule</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(S52.5, S63.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie schilderten, die beim Verkehrsunfall zugezogene distale intraartikuläre Radiusfraktur scheine radiologisch ohne Probleme verheilt zu sein. Auch MR-tomographisch habe diesbezüglich keine grössere intraartikuläre Läsion gefunden werden können. Klinisch (dorsopalmare Schublade im DRUG ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grössert) wie auch radiologisch seien klare Hinweise für eine ulnarseitige foveale TFC-Ruptur vorhanden, welche die Beschwerden des Versicherten bei mässigen und grösseren Belastungen erklären würden. Aus therapeutischer Sicht könnten dem Beschwerdeführer lediglich die Revision respektive eine allfällige Reinsertion beziehungsweise Rekonstruktion des TFC bei Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">depersistenz empfohlen werden (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. H.___, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin und Pädiatrie, berichtete am 18. November 2014 über den Beschwerdeverlauf seit dem Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallereignis vom 23. Dezember 2009. Er gab an, der Beschwerdeführer habe zwischenzeitlich kaum Beschwerden mehr mit Ausnahme von Oktober bis April. In dieser Zeit klage er über Handschmerzen rechts mit Ausstrahlung in den Unterarm sowie über Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen. Abgese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen von physiotherapeutischen Massnahmen benötige er keine weiteren Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlungen (Urk. 9/191).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ verneinte in seiner kreisärztlichen Beurteilung vom 23. Januar 2015 einen Anspruch auf eine Integritätsentschädigung für die Handgelenks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerden (Urk. 9/197).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einer weiteren, am 10. März 2015 abgegebenen Beurteilung gab der nämli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Arzt an, es bestehe ein Zustand nach distaler Radiusfraktur rechts. Diese sei komplikationslos verheilt. Auf den Röntgenbildern vom 1. Februar 2010 sei keine Arthrose im Handgelenk zu erkennen (Urk. 9/217 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht von Dr. B.___ vom 28. Mai 2015 kann entnommen werden, dass die vom Beschwerdeführer erlittenen Verletzungen das Mass eines ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigungspflichtigen Integritätsschadens nicht erreichen. Belegt werde dies auch durch die Röntgenaufnahme der Universitätsklinik D.___ vom 14. September 2011. Dort würde sich eine anlagebedingte Ulna-Minus-Vari</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ante mit pyramidenförmiger Gelenkkonfiguration zeigen, jedoch keine dege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerativen Veränderungen und auch keine Hinweise für eine karpale Instabi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lität. Im MRI vom 13. April 2010 sei eine kleine Gelenksstufe von höchstens 0.5 mm randständig beschrieben worden. Dies habe keinen Einfluss auf die Funktion des Handgelenks, was durch die Beschreibung der Funktion des rechten Handgelenks im kreisärztlichen Bericht vom 15. April 2011 belegt werde. Zusammenfassend liege das Schädigungsmass im rechten Handgelenk weit unterhalb der entschädigungspflichtigen Schwelle für einen Integritäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden (Urk. 9/220).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens reichte der Beschwerdeführer einen Bericht des am F.___, Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie, tätigen Dr. med. E.___, Oberarzt, vom 10. November 2015 ein (Urk. 16/1). Letzterer stellte folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Verkehrsunfall vom Dezember 2009 mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nicht dislozierter distaler intraartikulärer Radiusfraktur rechts (domi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nant)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">TFCC-Läsion rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">distaler Radio-Ulnargelenksläsion und -instabilität</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kontusion Brust-/Halswirbelsäule</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Commotio cerebri</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Neuropathie Nervus ulnaris</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ hielt fest, ihm seien die Bilder, die den Ärzten der Universitätskli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nik D.___ vorgelegen hätten, nicht bekannt. Er denke, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer eine posttraumatische Problematik nach seinem Unfall aus dem Jahre 2009 habe. Er habe sich dabei vermutlich das distale Radioulnargelenk verletzt, welches persistierend instabil sei, sowie eine Läsion des TFCC zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zogen. Welcher Art diese Läsion des TFCC sei, sei aufgrund fehlender bildge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bender Diagnostik nicht möglich zu bestimmen. Zudem bestehe eine Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pathie des Nervus ulnaris, die fraglich im Zusammenhang mit dem Unfall stehe. Er habe – so Dr. E.___ weiter – den Beschwerdeführer optional schon dahingehend aufgeklärt, dass eine Handgelenksarthroskopie mit Débridement oder Refixation des TFCC potentiell möglich sei. Ausserdem sollte die Insta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilität des distalen Radio-Ulnargelenks angegangen werden. Eine weitere Option bestehe in einer Verkürzungsosteotomie der Ulna, bei allerdings schon bestehender Ulna-minus-Variante (Urk. 16/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die aufgrund der unfallbedingten Schädigung des rechten Handgelenks verbleibenden Folgen betrifft, gelangte der Kreisarzt Dr. B.___ – in Kenntnis der fallrelevanten Vorakten – am 28. Mai 2015 zum Schluss, dass die Schä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den am Handgelenk und die daraus resultierenden Beeinträchtigungen keine entschädigungspflichtige Integritätseinbusse darstellten (Urk. 9/220). Ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichts der aufgrund der bildgebenden Untersuchungen vom 13. April 2010 (Radiologie I.___, [Urk. 9/53]) und 14. September 2011 (Universitätsklinik D.___ [Urk. 9/155) erhobenen Befunde und der noch vorhandenen Behinderung vermag dies ohne Weiteres zu überzeugen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass Dr. B.___ den Beschwerdeführer nicht persönlich untersucht hat (Urk. 1), tut der Beweistauglichkeit seiner Beurteilung insofern keinen Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bruch, als auch reine Aktengutachten beweiskräftig sein können, falls ein lü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ckenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (Urteil des Bundesgerichts 8C_908/2012 vom 29. Mai 2013 E. 4.2.1 mit weiterem Hinweis). Vorliegend erlauben die Akten ein vollstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diges Bild hinsichtlich der gesundheitlichen Schädigungen, zumal Dr. B.___ auch die vom behandelnden PD Dr. C.___ am 20. September 2011 abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebene Beurteilung bekannt war. Dem Beschwerdeführer ist einzig beizu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflichten, dass etwas mehr als ein Monat nach dem Unfallereignis vom 23. Dezember 2009 noch keine verlässliche Angabe zur unfallbedingten Arthrosebildung möglich ist (Urk. 15 S. 2), wobei indes auch in den jüngsten Arztberichten keine Arthrose im rechten Handgelenk festgestellt werden konnte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen den einschlägigen Ausführungen des Beschwerdeführers (Urk. 1) sind die Auswirkungen eines Gesundheitsschadens auf die Erwerbsfähigkeit für die Beurteilung des Integritätsschadens nach Art. 36 Abs. 1 UVV nicht von Bedeutung (E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was das Vorbringen des Beschwerdeführers, Dr. E.___ habe eine Instabilität des Radioulnargelenks bemerkt (Urk. 15 S. 1), betrifft, geht aus der Suva-Ta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belle 6 hervor, dass leichte Gelenksinstabilitäten zu keiner Entschädigung führen. Eine mittelschwere bis schwere Instabilität, die Anspruch auf einen Integritätsschaden von höchstens 15 % zeitigen würde, ergibt sich aus dem Bericht des nämlichen Arztes indes nicht. Auch die Läsion des TFCC führt nicht zwangsläufig zur Zusprache einer Integritätsentschädigung, denn für die Beurteilung der Schwere des Integritätsschadens ist nicht die genaue Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">agnose entscheidend, sondern der medizinische Befund (E. 2.2). Dieser kann vorliegend nicht als dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tegrität gefasst werden, zumal der Beschwerdeführer als Beschwerdebild le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diglich ein Taubheitsgefühl, ein Kälteempfinden sowie einen stechenden Schmerz bei Belastung angibt (Urk. 16/1 S. 1). Daran ändert auch der Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand, dass Dr. E.___ eine operative Versorgung der TFCC-Läsion in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht gezogen hat (vgl. auch Urk. 21), nichts. In diesem Zusammenhang ist zu ergänzen, dass Schmerzen nicht als starke Beeinträchtigungen im Sinne von Art. 36 Abs. 1 UVV gelten. Ausserdem gründet die von Dr. E.___ am 10. November 2015 abgegebene Beurteilung auf keiner bildgebend festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellten Schädigung des Gesundheitszustands und er beurteilt die Unfall-Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichkeit der Neuropathie des Nervus ulnaris einzig als im Rahmen des Möglichen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten liegt höchstens eine leichte Gelenkinstabilität vor und ging die Beschwerdegegnerin damit zu Recht von einer den Schwellenwert von 5 % für einen Entschädigungsanspruch nicht erreichenden Integritäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einbusse aus. Bei dieser Sachlage besteht kein Anlass für weitere medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Abklärungen (vgl. Urk. 1; antizipierte Beweiswürdigung [BGE 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen]). Anzumerken bleibt einzig, dass es dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer im Falle einer nennenswerten unvorhersehbaren Verschlimmerung der unfallbedingten Beschwerden am rechten Handgelenk unbenommen ist, zu gegebener Zeit erneut einen Anspruch auf Integritätsentschädigung gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tend zu machen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubLocher</p><p></p></div> </div></body></html>