A bteilung V E -4532/2007 {T 0/2} U rteil vom 11. Juli 2007 M itw irkung: R ichter W eber, R ichter D ubey, R ichterin Kojic G erichtsschreiberin Jorns M orgenegg X._______, G eburtsdatum unbekannt, angeblich geboren am (...), unbekannter H erkunft, angeblich Elfenbeinküste, (...), Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 28. Juni 2007 i.S. N ichteintreten auf A sylgesuch und W egw eisung / (...) B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass der Beschw erdeführer eigenen Angaben zufolge am 7. M ai 2007 in die Schw eiz einreiste, w o er am gleichen Tag - ohne Einreichung von Identitätspapieren - im Em p- fangszentrum A._______ um Asyl ersuchte und dabei im W esentlichen geltend m achte, er sei Staatsangehöriger der Elfenbeinküste, gehöre der Ethnie der D ioula an und sei am (...) in B._______ geboren, dass er m it seinen Eltern bis im Jahre 2005 in C ._______ und danach bis zu seiner Ausreise in B._______ gelebt habe, dass er - nachdem sein Vater im N ovem ber 2006 nach C ._______ zurückgekehrt und danach nicht m ehr auffindbar gew esen sei - seine M utter und seinen Bruder habe ernähren m üssen, w ozu er jedoch nicht im Stande gew esen sei und er deshalb seinen H eim atstaat am 22. April 2007 verlassen habe, dass der Beschw erdeführer zudem zu Protokoll gab, sein G eburtsdatum im Alter von 14 Jahren von seiner M utter erfahren zu haben, dass eine durch das BFM in Auftrag gegebene radiologische H andknochenanalyse vom 21. M ai 2007 ergab, dass das Knochenw achstum der H and des Beschw erdeführers ab- geschlossen und dessen Alter bei 19 Jahren oder m ehr sei, dass dem Beschw erdeführer unter anderem zu diesem Ergebnis beziehungsw eise zu der von ihm behaupteten M inderjährigkeit am 4. Juni 2007 durch das BFM m ündlich das rechtliche G ehör gew ährt w urde, w obei der Beschw erdeführer an seinen bisherigen Al- tersangaben festhielt, dass eine im Auftrag des BFM am 5. Juni 2007 m it dem Beschw erdeführer telefonisch durchgeführte landeskundlich-kulturelle Analyse (LIN G U A-Analyse) gem äss Ausw ertung des Experten vom 13. Juni 2007 ergab, dass der Beschw erdeführer entgegen seinen Angaben eindeutig nicht prim är in der Elfenbeinküste sozialisiert w orden sei, dass der W erdegang des LIN G U A-Experten sow ie der w esentliche Inhalt erw ähnter Analyse dem Beschw erdeführer durch das BFM m ündlich am 21. Juni 2007 m itgeteilt und ihm dazu das rechtliche G ehör gew ährt w urde, w obei der Beschw erdeführer w ieder- holt darlegte, er stam m e aus der Elfenbeinküste, dass für den w eiteren Inhalt der Aussagen des Beschw erdeführers auf die Akten verw ie- sen w ird, dass das BFM m it deutschsprachiger Verfügung vom 28. Juni 2007 - dem Beschw erder- führer am gleichen Tag ausgehändigt und m ündlich auf Französisch eröffnet - in Anw en- dung von Art. 32 Abs. 2 Bst. b des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers vom 7. M ai 2007 nicht eintrat und dessen W egw eisung aus der Schw eiz sow ie den Vollzug anordnete, dass die Vorinstanz zur Begründung im W esentlichen ausführte, gestützt auf die LIN G U A-Expertise könne festgestellt w erden, dass die H auptsozialisation des Be- schw erdeführers - der die von ihm behauptete M inderjährigkeit nicht habe glaubhaft m a- chen können - nicht im geografischen beziehungsw eise sozialen M ilieu der Elfenbein-3 küste stattgefunden habe und er daher die Behörden über seine Identität im Sinne er- w ähnter Bestim m ung getäuscht habe, dass die W egw eisung die R egelfolge eines N ichteintretensentscheides darstelle und der W egw eisungsvollzug zulässig, m öglich und zum utbar sei, dass der Beschw erdeführer m it Eingabe vom 4. Juli 2007 (Poststem pel) gegen diesen Entscheid beim Bundesverw altungsgericht Beschw erde erhob und dabei hauptsächlich argum entierte, am (...) in B._______, Elfenbeinküste, geboren zu sein und die G ründe für die Ablehnung seines Asylgesuches nicht zu kennen, dass für den w eiteren Inhalt der Beschw erdebegründung auf die Akten zu verw eisen ist, dass die vorinstanzlichen Akten per Telefax am 5. Juli 2007 und die O riginalakten am 9. Juli 2007 beim Bundesverw altungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG ), und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht auf dem G ebiet des Asylrechts endgültig über Be- schw erden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG , SR 172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m . Art. 31 - 34 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173. 32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]), dass der Beschw erdeführer bei Einreichung seines Asylgesuchs im Em pfangszentrum angab, er sei am (...) geboren, so dass er - w ürden diese Angaben zutreffen - auch im heutigen Zeitpunkt m inderjährig w äre, dass der Frage, ob der Beschw erdeführer anlässlich des ihm durch die Vorinstanz ge- w ährten rechtlichen G ehörs vom 4. und 21. Juni 2007 entsprechend seinen Altersanga- ben m inderjährig oder aber entgegen diesen Angaben volljährig w ar, bei der Beurtei- lung, ob ihm im betreffenden Zeitpunkt und für die w eitere D auer des Asylverfahrens eine rechtskundige Vertrauensperson hätte beigeordnet w erden m üssen, von rechtlicher Bedeutung ist (vgl. Art. 17 Abs. 3 AsylG , Art. 7 Abs. 3 der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 [AsylV 1, SR 142.311], Art. 12 und 22 KR K, vgl. zu den Voraussetzungen im Einzelnen die nach w ie vor zutreffende R echtsprechung der Schw eizerischen Asylre- kurskom m ission [AR K] in Entscheidungen und M itteilungen der AR K [EM AR K] 1998 N r. 13, 2003 N r. 1, 2004 N r. 30), dass gem äss Art. 17 Abs. 3 AsylG die betreffende Asyl suchende Person gestützt auf Art. 8 ZG B die Bew eislast für die von ihr behauptete M inderjährigkeit trägt, w obei es aber genügt, dass die M inderjährigkeit glaubhaft (im Sinne der allgem einen R egel von Art. 7 AsylG ) gem acht w ird (vgl. dazu im Einzelnen EM AR K 2004 N r. 30 E. 5.2. und 5.3.3. S. 208 ff., m .w .H .), dass dabei als den Bew eisw ert der Altersangaben reduzierendes Indiz gew ertet w erden kann, w enn die ihre M inderjährigkeit behauptende Person zu den G ründen für die unterbliebene Abgabe von Identitätspapieren, zu ihren persönlichen Lebensum ständen sow ie zum R eisew eg Aussagen m acht, die nicht schlüssig beziehungsw eise ganz offen- sichtlich unzutreffend sind, 4 dass bei einer Asyl suchenden Person, die ihrer M itw irkungspflicht bei der Erhebung der Personalien im Em pfangszentrum nicht oder nur in ungenügendem M asse nachkom m t (vgl. Art. 8 Abs. 1 Bstn. a und b AsylG ), so dass deren Angaben zu ihrem Alter und zur unterbliebenen Abgabe von Identitätspapieren völlig unsubstanziiert bleiben, es grund- sätzlich nicht zu beanstanden ist, w enn die Behörden vor dem Entscheid über die N ot- w endigkeit der Beiordnung einer Vertrauensperson keine w eiteren Altersabklärungen vornehm en, sondern angesichts der M itw irkungsverw eigerung der betroffenen Person einstw eilen von der Bew eislosigkeit und dam it - nach der Bew eislastverteilungsregel von Art. 8 ZG B - von der U nglaubhaftigkeit der geltend gem achten M inderjährigkeit ausge- hen (vgl. EM AR K 2004 N r. 30 E. 6 S. 210 ff. m .w .H .), dass der Beschw erdeführer, w ie nachfolgend aufgezeigt, nicht aus der Elfenbeinküste stam m en kann und dam it von Vornherein seine Angaben, nie Identitätspapiere beses- sen zu haben und ohne solche am 22. April 2007 von der Elfenbeinküste nach Libyen und von dort via Italien in die Schw eiz gereist zu sein, nicht glaubhaft erscheinen, dass er denn auch völlig unsubstanziierte, w idersprüchliche und unrealistische Angaben zu diesem R eisew eg m achte, indem er lediglich D ._______, eine Stadt in Libyen als D urchreiseort benennen konnte, die gesam ten R eisekosten nicht zu beziffern verm ochte und angab, insgesam t etw as m ehr als fünf W ochen unterw egs gew esen zu sein, w as jedoch nicht m it seinem Vorbringen, am 22. April 2007 seinen verm eintlichen H eim atstaat verlassen zu haben und am 7. M ai 2007 in die Schw eiz eingereist zu sein, übereinstim m en kann (vgl. A1, S. 6 ff.), dass angesichts der insbesondere im EU -R aum und an der Schw eizer G renze herrschenden strengen G renzkontrollen seine Aussage, er sei auf der ganzen R eise nie kontrolliert w orden und im Zug habe m an lediglich sein Ticket kontrolliert, hingegen nicht nach "seinen" Identitätspapieren gefragt, als unrealistisch erscheint (vgl. A1, S. 6 und 7), dass er darüberhinaus Fragen zu seiner Person und seinem fam iliären U m feld detailarm und ausw eichend beantw ortete, da er auf entsprechende Fragen hin erklärte, sich nicht an das G eburtsdatum seines Vaters zu erinnern und seine M utter nicht nach deren G e- burtsdatum gefragt zu haben (vgl. A1, S. 6), dass m ithin auch seine Erklärung, sein G eburtsdatum erst im Alter von 14 Jahren auf Frage hin von seiner M utter erfahren zu haben, nicht zu überzeugen verm ag (vgl. A1 S. 4), dass selbst von einer tatsächlich m inderjährigen Person zu diesen verschiedenen Punk- ten substanziiertere Angaben erw artet w erden könnten, dass schliesslich auch die vom BFM in Auftrag gegebene H andknochenanalyse, nach w elcher das Alter des Beschw erdeführers bei 19 Jahren oder m ehr liege, auf die U n- glaubhaftigkeit des vom Beschw erdeführer angegebenen Alters hindeutet, dass der Beschw erdeführer die behauptete M inderjährigkeit auch in seiner m ündlichen Stellungnahm e vom 4. Juni 2007 nicht hat bew eisen oder glaubhaft m achen können, sondern sich dabei zusätzlich w idersprach, indem er darlegte, er habe vor drei Jahren, respektive im Alter von 13 Jahren sein G eburtsdatum von seiner M utter erfahren und dieses D atum auch schriftlich auf einem Papier seines Freundes gesehen (vgl. A13, S. 1 und 2), w as jedoch nicht m it seiner Aussage anlässlich der Erstanhörung, sein 5 G eburtsdatum im Alter von 14 Jahren erfahren zu haben, übereinstim m t (vgl. A1, S. 4), dass dem nach festzuhalten ist, dass die vom Beschw erdeführer behauptete M inderjäh- rigkeit nach der Befragung im Em pfangszentrum unbew iesen geblieben und von ihm auch im w eiteren Verlauf des Asylverfahrens nicht glaubhaft gem acht w orden ist, dass dem nach nicht zu beanstanden ist, dass ihm das BFM keine Vertrauensperson bei- geordnet hat, dass vor diesem H intergrund offen bleiben kann, ob im Sinne der Ausführungen des BFM das Erscheinungsbild des Beschw erdeführers nicht dem eines M inderjährigen von (...) Jahren entspricht, zum al aufgrund des äusseren Erscheinungsbildes das Alter nur sehr grob geschätzt w erden kann, dass der Beschw erdeführer die Folgen der Bew eislosigkeit, nam entlich die Behandlung als volljähriger G esuchsteller, zu tragen hat, dass auch im R ahm en des vorliegenden Beschw erdeverfahrens von der Volljährigkeit des Beschw erdeführers auszugehen ist, da die blosse W iederholung in der Beschw er- deschrift, er sei am (...) in B._______ geboren, nicht geeignet ist, zu einem anderen Schluss zu führen, dass der m ündige (vgl. Art. 14 ZG B) und offensichtlich urteilsfähige Beschw erdeführer (vgl. Art. 16 ZG B) partei- und prozessfähig ist, dass der Beschw erdeführer am vorinstanzlichen Verfahren teilgenom m en hat, durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt ist und ein schutzw ürdiges Interesse an dessen Aufhebung respektive Änderung hat und dem zufolge zur Beschw erde berechtigt ist (Art. 48 Abs. 1 Vw VG ), dass som it auf die im Ü brigen frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde (Art. 108a AsylG sow ie Art. 6 AsylG i.Vm . Art. 52 Vw VG ) einzutreten ist, dass das BFM dem Beschw erdeführer die in deutscher Sprache verfasste Verfügung am 28. Juni 2007 persönlich ausgehändigt sow ie zugleich m ündlich auf Französisch, und dam it in einer ihm verständlichen Sprache, eröffnet hat (vgl. S. 1 der angefochtenen Verfügung und die durch den Beschw erdeführer unterschriebene Eröffnungs- und Em p- fangsbestätigung vom 28. Juni 2007), w eshalb sich die sinngem ässe R üge des Be- schw erdeführers in der R echtsm ittelschrift, die Verfügung sei ihm nicht respektive m an- gelhaft eröffnet w orden, als unbegründet erw eist, dass die Beurteilungszuständigkeit der Beschw erdeinstanz bei N ichteintretensentschei- den darauf beschränkt ist, im Fall der Begründetheit des R echtsm ittels die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurück- gehen zu lassen (vgl. dazu EM AR K 2004 N r. 34 E. 2.1. S. 240 f.), dass daher Flüchtlingseigenschaft und Asylgew ährung nicht G egenstand des vorliegen- den Verfahrens sind, hinsichtlich der angeordneten W egw eisung und deren Vollzuges dem Bundesverw altungsgericht jedoch volle Kognition zukom m t, da diese Punkte von der Vorinstanz bereits m ateriell geprüft w orden sind, dass m it der Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundes- recht - einschliesslich M issbrauch und Ü berschreitung des Erm essens - die unrichtige und unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nange- m essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), 6 dass das Bundesverw altungsgericht über offensichtlich unbegründete Beschw erden in einem vereinfachten Verfahren entscheidet und die vorliegende Beschw erde, w ie nach- folgend aufgezeigt, offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w ird und der Beschw erdeentscheid nur sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ), dass gem äss Art. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG auf ein Asylgesuch nicht eingetreten w ird, w enn die Asyl suchende Person die Behörden über ihre Identität täuscht und diese Täu- schung aufgrund der Ergebnisse der erkennungsdienstlichen Behandlung oder anderer Bew eism ittel feststeht, w obei der Begriff der Identität N am en, Vornam en, Staatsangehö- rigkeit, Ethnie, G eburtsdatum , G eburtsort und G eschlecht des Asylsuchenden um fasst (vgl. Art. 1 Bst. a AsylV 1), dass der N achw eis der Täuschung der schw eizerischen Asylbehörden unter anderem auch durch eine H erkunftsanalyse der BFM -Fachstelle LIN G U A (LIN G U A-Analyse) erbracht w erden kann (vgl. EM AR K 2003 N r. 27, m .w .H .). dass der Vorinstanz beizupflichten ist, dass der Beschw erdeführer gestützt auf die LIN G U A-Analyse vom 13. Juni 2007 nicht, w ie von ihm angegeben, in der Elfenbein- küste sozialisiert w orden sein kann, da er als häufig vorkom m endes W ildtier seiner verm eintlichen H erkunftsregion (...) angab, w as jedoch nicht zutrifft, er w eder die Lage der (...) oder des (...)zentrum s in B._______, seinem letzten W ohnort, richtig einzu- ordnen noch das dortige Viertel, in w elchem das Stadion sich befindet, noch die gröss- ten M ärkte von B._______ zu nennen verm ochte, keine Kenntnisse über das dom inierende Volk in C ._______, seinem ehem als langjährigen W ohnsitz, oder den W asser- und Strom versorger seines H eim atstaates hatte, nicht im Stande w ar, die richtige Anzahl Fernsehkanäle anzugeben, die N ationalhym ne (oder Teile davon) nicht kannte, verschiedene Fragen zu N ahrungsm itteln, w ie etw a zu (...) oder (...) falsch beantw ortete, die Farben der hauptsächlichen Verkehrsm ittel, (...), nicht korrekt angab, ihm beliebte w eitere öffentliche Fortbew egungsm ittel nicht bekannt w aren, er nicht w usste, ob es in C ._______ eine Eisenbahn gibt, und auch nicht das Zentrum von C ._______ zu benennen verm ochte (vgl. A21, S. 1 f.), dass im W eiteren - in Ü bereinstim m ung m it der Beurteilung der Vorinstanz - nicht nach- vollziehbar erscheint, dass der Beschw erdeführer, der angeblich auf dem M arkt von B._______ W asser verkauft haben w ill (vgl. A1 S. 2), nach Angaben des LIN G U A- Experten kein W ort D ioula, (...), spricht oder aber zum indest über rudim entäre Kenntnisse der Sprachverw endung, w ie sie auf den M ärkten vorkom m t, verfügt, und ihm zudem auch keine (...) des in der Elfenbeinküste gesprochenen Französisch bekannt sind (vgl. A21, S. 2), dass die Einw endungen des Beschw erdeführers, in der Elfenbeinküste gebe es ausser (...) auch noch G iraffen und Löw en, (...) sei ein Fernsehkanal, die (...) hätten keine bestim m te Farbe, die (...) seien blau-grün, (...) w erde am häufigsten gegegessen, er könne nicht alle M ärkte seines H eim atstaates, auf w elchen nebst den ethnischen D ialekten hauptsächlich Französisch und m anchm al auch D ioula gesprochen w erde, kennen und w isse auch nicht, ob in C ._______ eine Eisenbahn existiere (vgl. A21, S. 1 f.), keine stichhaltige Erklärung für dessen m angelhafte Landes- und Sprachkenntnisse darstellen, zum al nebst dem von ihm angegebenen Fernsehsender noch ein w eiterer existiert, auch erw ähnte Angaben zu den (...) nicht zutreffen, er angesichts seines langjährigen Aufenthaltes in C ._______ w issen m üsste, dass es dort (...) Eisenbahnlinie 7 gibt und vor dem H intergrund, dass er angab, seine Eltern hätten zu H ause D ioula gesprochen, um so w eniger erhellt, w eshalb er über keinerlei Kenntnisse in dieser Sprache verfügt (vgl. A13, S. 5), dass diese Feststellung durch w eitere tatsachenw idrige und unsubstanziierte Aussagen des Beschw erdeführers bekräftigt w ird, indem er anlässlich der vorinstanzlichen Anhö- rungen als N achbarländer der Elfenbeinküste Senegal, N igeria, Kam erun und G uinea, aufzählte, (...), er zudem den (...) des allgem ein bekannten Präsidenten nicht w usste, das D atum des (..) der Elfenbeinküste nicht zu bezeichnen verm ochte, die Farbe der (...) nicht korrekt angab und die (...) nicht kannte (vgl. A1, S. 5, vgl. A13, S. 3 f. ), dass der Beschw erdeführer in seiner Beschw erdeeingabe vom 4. Juli 2007 nicht w eiter auf die vorinstanzlichen Argum ente hinsichtlich seiner geltend gem achten H erkunft einging, sondern lediglich w iederholt darlegte, er sei am (...) geboren und stam m e aus B._______, Elfenbeinküste, dass es dem Beschw erdeführer daher und in Berücksichtigung der Tatsache, dass die geltend gem achte Staatsangehörigkeit des Beschw erdeführers durch die LIN G U A-Ana- lyse vom 13. Juni 2007 in nachvollziehbarer, überzeugender und schlüssiger W eise w i- derlegt w urde, nicht gelingt, die zutreffende Einschätzung des BFM zu entkräften, dass der Beschw erdeführer dem nach durch tatsachenw idrige Angaben die Asylbehör- den über seine Identität im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG i.V.m . Art. 1 Bst. a AsylV 1 getäuscht hat und das Bundesam t folglich zu R echt auf das Asylgesuch des Be- schw erdeführers nicht eingetreten ist, dass das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz zur Folge hat und vorliegend der Beschw erdeführer w eder eine Aufenthaltsbe- w illigung besitzt noch einen Anspruch auf Erteilung einer solchen hat, w eshalb die ver- fügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht und zu bestä- tigen ist (Art. 44 Abs. 1 AsylG , Art. 32 Bst. a AsylV 1; vgl. EM AR K 2001 N r. 21), dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw eisung entgegen- stehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Bestim m ungen des Bundesgesetzes über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20) über die vorläufige Aufnahm e zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG ), dass die Frage des tatsächlichen H eim atstaates des Beschw erdeführers, obw ohl an sich von w esentlicher Bedeutung für die Beurteilung des W egw eisungsvollzuges, vorliegend offen bleiben kann, da es nicht Sache der Asylbehörden ist, bei klar irreführenden Anga- ben der betroffenen Person nach allfälligen, sich aus der allgem einen politischen und m enschenrechtlichen Situation in hypothetischen H erkunftsländern ergebenden Voll- zugshindernissen zu forschen, dass in solchen Fällen von der Verm utung auszugehen ist, es w ürden einer W egw ei- sung aus der Schw eiz keine Vollzugshindernisse entgegenstehen (vgl. EM AR K 2005 N r. 1, E. 3.2.2.), dass sich im Ü brigen auch aufgrund der Aktenlage keine Anhaltspunkte für die Annah- m e ergeben, dass der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers gegen völker- rechtliche Verpflichtungen der Schw eiz verstiesse oder er bei einer R ückkehr einer kon- kreten G efährdung im Sinne von Art. 14a Abs. 4 AN AG ausgesetzt w äre, 8 dass der Vollzug der W egw eisung som it als zulässig und zum utbar sow ie auch als m ög- lich zu erachten ist, obliegt es doch dem Beschw erdeführer, die für eine R ückkehr in sei- nen tatsächlichen H eim at- oder H erkunftsstaat notw endigen Papiere zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG ), dass dem nach der angeordnete W egw eisungsvollzug zu bestätigen ist, dass die angefochtene Verfügung, da diese w eder Bundesrecht verletzt noch unange- m essen ist und der rechtserhebliche Sachverhalt von der Vorinstanz richtig und vollstän- dig festgestellt w urde (Art. 106 AsylG ), zu bestätigen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 2 und 3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]) dem Beschw erdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). (D ispositiv nächste Seite)9 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden dem Beschw erdeführer auf- erlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichtskasse zu über- w eisen. 3. D ieses U rteil geht an: - Beschw erdeführer (durch Verm ittlung des BFM , (...); Beilage: Einzahlungsschein) - Vorinstanz, (...) (vorab per Telefax), m it den Akten (...) und der Bitte, dem Beschw erdeführer das U rteil gegen U nterzeichnung der Em pfangsbestätigung auszuhändigen und diese dem Bundesverw altungsgericht zuhanden der Akten zuzustellen. - (...) (per Telefax) D er R ichter: D ie G erichtsschreiberin: Beat W eber C laudia Jorns M orgenegg Versand am : 10 EM PFA N G SB ESTÄ TIG U N G E-4532/2007 (...) X._______, G eburtsdatum unbekannt, angeblich geboren am (...), unbekannter H erkunft, angeblich Elfenbeinküste, H ierm it bestätige ich, heute folgendes D okum ent erhalten zu haben: U rteil des B undesverw altungsgerichts vom 11. Juli 2007 O rt: ............................................. D atum : ............................................ U nterschrift: ………………………………. D iese Em pfangsbestätigung ist nach deren U nterzeichnung von der eröffnenden Behörde dem Bundesverw altungsgericht zuzustellen.