<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2002.00309</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106940&amp;W10_KEY=13013573&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2002.00309</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 05.12.2002</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Sozialhilfe (Wohnungskosten, Grundbedarf II) Verfahrensrecht: Es ist nicht zwingend, jedoch wünschenswert, in bezirksrätlichen Rekursentscheiden die mitwirkenden Behördemitglieder aufzuführen (E. 2). Grundsätze zur Bemessung von Sozialhilfeleistungen und zu Leistungskürzungen, namentlich bezüglich Wohnungskosten (E. 3d). Ein monatlicher Mietzins von Fr. 2'341 für einen Zweipersonen-Haushalt ist unter sozialhilferechtlichen Gesichtspunkten überhöht; die Auflage, eine günstigere Wohnung zu suchen, ist ebenso rechtmässig wie die anschliessende Kürzung der Wohnungskosten (E. 3e). Die vorinstanzliche Annahme, eine 2 1/2-Zimmerwohnung mit einer Monatsmiete von Fr. 1100.- sei unter den konkreten örtlichen Bedingungen den persönlichen Verhältnissen angemessen und am bisherigen Wohnort (inkl. Umgebung) auch zu finden, ist nicht zu beanstanden. Der Miteinbezug des Wohnungsmarktes umliegender Gemeinden stellt keine unzulässige "Abschiebung" dar (E. 3f). Grundbedarf II: Zweck (E. 4b). Die Beschränkung auf das Minimum ist an sich nicht zu beanstanden. Zu berücksichtigen ist jedoch, dass die Gemeinde seit kurzem ohne nähere Begründung den mittleren Betrag ausrichtet. Dieser ist auch für die streitigen zwei Monate zu gewähren (E. 4c). Gutheissung in diesem Punkt. Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege erfüllt, nicht jedoch für die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands (E. 5). </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABSCHIEBUNGSVERBOT">ABSCHIEBUNGSVERBOT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFLAGE">AUFLAGE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EXISTENZMINIMUM">EXISTENZMINIMUM</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GRUNDBEDARF II">GRUNDBEDARF II</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KÃRZUNG">KÃRZUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MIETKOSTEN">MIETKOSTEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MITWIRKUNGSPFLICHT">MITWIRKUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTLICHES GEHÃR">RECHTLICHES GEHÃR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNENTGELTLICHE PROZESSFÃHRUNG (UP)">UNENTGELTLICHE PROZESSFÃHRUNG (UP)</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNENTGELTLICHER RECHTSBEISTAND (URB)">UNENTGELTLICHER RECHTSBEISTAND (URB)</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERWARNUNG">VERWARNUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WOHNUNGSKOSTEN">WOHNUNGSKOSTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSAMMENSETZUNG DER BEHÃRDE">ZUSAMMENSETZUNG DER BEHÃRDE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 29 lit. I BV</span><br/><span class="gerade">§ 14 SHG</span><br/><span class="ungerade">§ 15 SHG</span><br/><span class="gerade">§ 21 SHG</span><br/><span class="ungerade">§ 24 SHG</span><br/><span class="gerade">§ 40 lit. I SHG</span><br/><span class="ungerade">§ 24 SHV</span><br/><span class="gerade">§ 5a VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2002 Nr. 63 S. 156</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Die Eheleute A und B wohnen seit November 2000 in X und beziehen dort seit MÃ¤rz 2001 wirtschaftliche Hilfe. Die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde setzte am 16. Mai 2002 die UnterstÃ¼t­zung fÃ¼r den Monat <i>Mai</i> 2002 auf Fr. 4'942.- fest. Darin enthalten sind Fr. 1'545.- als Grundbedarf I fÃ¼r einen Zweipersonen-Haushalt, Fr. 70.- als <i>Grundbedarf II</i>, Fr. 1'100.- fÃ¼r <i>Wohnkosten</i>, Fr. 452.80 fÃ¼r KrankenkassenprÃ¤mien, Fr. 216.- fÃ¼r Zahnarztkosten und Fr. 1'558.- fÃ¼r situationsbedingte Leistungen. FÃ¼r den Monat <i>Juli </i>2002 setzte die FÃ¼rsorgebe­hÃ¶rde am 9. Juli 2002 die UnterstÃ¼tzung auf Fr. 4'148.15 fest. Darin ent­halten sind Fr. 1'545.- als Grundbedarf I fÃ¼r einen Zweipersonen-Haushalt, Fr. 70.- als <i>Grundbedarf II</i>, Fr. 1'100.- fÃ¼r <i>Wohnkosten</i>, Fr. 452.80 fÃ¼r KrankenkassenprÃ¤mien und Fr. 980.35 fÃ¼r situa­ti­onsb­edingte Leistungen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Gegen die BeschlÃ¼sse vom 16. Mai 2002 und vom 9. Juli 2002 erhoben A und B am 28. Juni 2002 bzw. am 28. August 2002 Rekurs an den Bezirksrat Y. Sie beanstandeten unter anderem, dass ihnen als Grundbedarf II lediglich Fr. 70.- und an die Wohnungsmiete von Fr. 2'244.- lediglich Fr. 1'100.- bezahlt werde. Der Bezirksrat wies den Rekurs betreffend die UnterstÃ¼tzung fÃ¼r den Monat Mai 2002 am 23. Juli 2002 ab, soweit er darauf eintrat. Den Rekurs betreffend die UnterstÃ¼tzung fÃ¼r den Monat Juli 2002 wies er am 25. Sep­tember 2002 ab. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Gegen die beiden Rekursentscheide liessen die unterlegenen Rekurrierenden durch Rechtsanwalt C am 18. September 2002 bzw. am 28. Oktober 2002 Beschwerde an das Verwaltungsgericht erheben, je mit dem Antrag, es sei ihnen fÃ¼r den Monat Mai 2002 bzw. den Monat Juli 2002 wirtschaftliche Hilfe im Umfang von Fr. 6'171.- bzw. von Fr. 5'377.- zu gewÃ¤hren, nÃ¤mlich monatlich den vollen Mietzins von Fr. 2'244.- statt bloss Fr. 1'100.- sowie als Grundbetrag II Fr. 155.- statt bloss Fr. 70.-. Eventuell sei die Sache zur Wahrung des rechtlichen GehÃ¶rs an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen. Ausserdem ersuch­te der Rechtsvertreter um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung, Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands in seiner Person sowie um Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung.</span></p> <p class="Einzug1"><span>Die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X verzichtete am 4. Oktober 2002 auf Vernehmlassung zur Be­schwerde betreffend die UnterstÃ¼tzung fÃ¼r den Monat Mai 2002. Hinsichtlich der UnterstÃ¼tzung fÃ¼r den Monat Juli 2002 beantragte sie am 18. November 2002 sinngemÃ¤ss Abwei­sung der Beschwerde und nahm dabei Stellung zur Frage, ob den BeschwerdefÃ¼hrenden die KÃ¼ndi­gung der bisherigen und die Miete einer preisgÃ¼nstigeren Wohnung mÃ¶g­lich und zumutbar gewesen wÃ¤re. Der Bezirksrat Y beantragte am 22. Oktober 2002 bzw. am 19. No­­vember 2002 Abweisung der Beschwerde, wobei er in der Vernehm­lassung vom 22. Ok­tober 2002 zum Vorwurf, der angefochtene Rekursentscheid sei mit formellen MÃ¤ngeln behaftet, Stellung nahm.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerden nach § 19c Abs. 2 und § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) zustÃ¤ndig. Aufgrund des Streitwerts wÃ¤re die Sache vom Einzelrichter zu behandeln; weil sich jedoch Fragen von grundsÃ¤tzlicher Bedeutung stellen, entscheidet die Kam­­mer (§ 38 Abs. 2 und 3 VRG). Weil auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerden einzutreten. Da die beiden angefochtenen Rekursentscheide des Bezirksrats Y die gleichen BeschwerdefÃ¼hrenden betreffen und die nÃ¤mlichen Sach- und Rechtsfragen aufwerfen, sind die beiden Beschwerden zur gemeinsamen Be­handlung zu vereinigen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Ihre EventualantrÃ¤ge, die Streitsache zur Wahrung des rechtlichen GehÃ¶rs an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen, begrÃ¼nden die BeschwerdefÃ¼hrenden damit, dass den Rekursentscheiden nicht entnommen werden kÃ¶nne, in welcher personeller Zusammensetzung der Bezirksrat entschieden habe, was gemÃ¤ss dem verwaltungsgerichtlichen Urteil SB 88/0053 vom 8. Juni 1989 (RB 1989 Nr. 30) erforderlich gewesen wÃ¤re. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Das angerufene Urteil betraf die personelle Zusammensetzung einer Steuerkommis­sion (nach frÃ¼her geltendem Recht die kommunale Einspracheinstanz zur ÃberprÃ¼fung von SteuereinschÃ¤tzungen) und erging damit auf der Grundlage der steuergesetzlichen Verfah­rensordnung, die in der damals anwendbaren Fassung allerdings keine Vorschriften Ã¼ber Erfordernis und Form der Bekanntgabe der an Entscheiden mitwirkenden Kommissionsmit­­glieder enthielt, weshalb sich das Gericht auf allgemeine verfassungsrechtliche Prinzipien stÃ¼tzte. Auf das Rekursverfahren vor Bezirksrat sind nicht die Bestimmungen des Steu­­ergesetzes, sondern jene des Verwaltungsrechtspflegegesetzes anwendbar. Dieses enthÃ¤lt allerdings ebenso wenig Vorschriften Ã¼ber Erfordernis und Form der Bekanntgabe der an Entscheiden mitwirkenden BehÃ¶rdemitglieder, weshalb auch in diesem Bereich verfassungsrechtliche GrundsÃ¤tze heranzuziehen sind. In seiner dazu ergangenen Rechtsprechung hat das Verwaltungsgericht nicht an das Urteil RB 1989 Nr. 30 angeknÃ¼pft. Vielmehr hat es erkannt, die Zusammensetzung der entscheidenden BehÃ¶rde mÃ¼sse sich nicht aus der ent­­sprechenden Anordnung ergeben, sofern sie ohne Weiteres aus einer allgemein zugÃ¤nglichen Publikation, z.B. dem Staatskalender) ersichtlich sei (RB 1998 Nr. 1; vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 5a N. 4). Diese Praxis kann sich auf die bundesgericht­liche Rechtsprechung stÃ¼tzen (BGE 117 Ia 322 betreffend das Kantonsgericht Glarus; BGE 114 Ia 278 betreffend den Bezirksrat ZÃ¼rich). Danach ergibt sich zwar aus dem verfassungsrechtlichen Anspruch auf Unparteilichkeit des urteilenden Gerichts bzw. der entscheidenden BehÃ¶rde gemÃ¤ss Art. 58 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 29. Mai 1874 (aBV; vgl. heute Art. 30 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999, BV) bzw. Art. 4 aBV (vgl. heute Art. 29 Abs. 1 BV) mittelbar auch ein Anspruch auf Bekanntgabe der am Entscheid mitwirkenden Personen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Namen der Mitwirkenden im Rubrum des Entscheids selber aufgefÃ¼hrt werden mÃ¼ssten. Vielmehr ge­nÃ¼gt die Bekanntgabe in irgendeiner Form. Der Anspruch auf Bekanntgabe ist selbst dann gewahrt, wenn die Namen der Mitwirkenden dem Betroffenen gar nicht persÃ¶nlich mitgeteilt werden, diese jedoch einer allgemein zugÃ¤nglichen Publikation entnommen werden kÃ¶nnen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Zu beachten ist sodann, dass die Kenntnis der personellen Zusammensetzung der ent­scheidenden BehÃ¶rde den Betroffenen in die Lage versetzen soll, allfÃ¤llige AusstandsgrÃ¼nde (vgl. § 5a VRG) geltend zu machen. Von dieser Zwecksetzung her ist es nicht in erster Linie bedeutsam, ob die Mitwirkenden im Rubrum des Entscheids genannt werden; wichtiger ist vielmehr, dass der Betroffene schon bei Einreichung seines Gesuchs oder Rechtsmittels die personelle Besetzung der entscheidenden BehÃ¶rde in Erfahrung bringen kann. Dabei genÃ¼gt es wie erwÃ¤hnt, dass er sich aufgrund allgemeiner Publikationen Ã¼ber die Zusammensetzung der entscheidenden BehÃ¶rde informieren kann. Das gilt selbst in je­nen FÃ¤llen, in welchen die betreffende BehÃ¶rde mehr Mitglieder als der SpruchkÃ¶rper um­fasst, welcher im Einzelfall entscheidet: selbst in derartigen FÃ¤llen ist die BehÃ¶rde nicht ver­­pflichtet, von sich aus (ohne ein entsprechendes Begehren des Betroffenen) zum Voraus die Mitwirkenden bekannt zu geben. Vielmehr ist es dem Betroffenen zuzumuten, aufgrund der allgemein zugÃ¤nglichen Informationen Ã¼ber die Zusammensetzung der GesamtbehÃ¶rde vorsorglich ein Ablehnungsbegehren gegen BehÃ¶rdemitglieder zu stellen, die mÃ¶glicherwei­se Ã¼ber seine Beschwerde entscheiden werden (vgl. BGE 117 Ia 322).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Ein Bezirksrat besteht grundsÃ¤tzlich aus dem Statthalter als PrÃ¤sidenten und zwei Mitgliedern; ferner gehÃ¶ren ihm zwei Ersatzmitglieder an (Art. 44 Abs. 1 der Kantonsverfas­­sung vom 18. April 1869; KV). Der Kantonsrat kann die Zahl der Mitglieder und Ersatz­­leute eines Bezirksrats erhÃ¶hen (Art. 44 Abs. 2 KV in Verbindung mit § 9 Abs. 1 des Ge­setzes Ã¼ber die Bezirksverwaltung vom 10. MÃ¤rz 1985; BezverwG; LS 173.1), was fÃ¼r den Bezirksrat Y nicht geschehen ist. Die Zusammensetzung der BezirksbehÃ¶rden kann dem Staatskalender entnommen werden (hinsichtlich des Bezirksrats Y vgl. Staatskalender 2001/2002 sowie Staatskalender 2002/2003, je S. 341: PrÃ¤sident Kurt StÃ¤heli, VizeprÃ¤sident Werner Schwendimann, Mitglied Karl Griesser, Ratsschreiberin Elisabeth KÃ¼nzi). Laut seiner Beschwerdevernehmlassung hat der Bezirksrat den angefochtenen Rekursentscheid in dieser ordentlichen Besetzung getroffen. In der Vernehmlassung wird zudem zu Recht darauf hingewiesen, dass die personelle Zusammensetzung des Bezirksrats (ohne Ratsschreiberin) nach den Erneuerungswahlen fÃ¼r die Amtsdauer 2001-2005 im MÃ¤rz 2001 im Amtsblatt des Kantons ZÃ¼rich und in der "Yer Zeitung" pub­liziert und dass das Wahlergebnis zusÃ¤tzlich in den MitteilungsblÃ¤ttern und auf den An­schlagbrettern der Gemeinden bekannt gegeben wurde. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Unter den dargelegten UmstÃ¤nden sind die BeschwerdefÃ¼hrenden entgegen ihrer Auffassung nicht dadurch in ihren verfassungsmÃ¤ssigen Rechten verletzt worden, dass die angefochtenen Rekursentscheide die BehÃ¶rdemitglieder, die daran mitwirkten, nicht nennen. Wie angemerkt werden kann, wÃ¤re es aus rechtsstaatlicher Sicht auch ohne gesetzliche Verpflichtung wÃ¼nschenswert, wenn den Rekursentscheiden des Bezirksrats inskÃ¼nftig die Namen der daran mitwirkenden BehÃ¶rdemitglieder entnommen werden kÃ¶nnten. Das gilt um so mehr, als eine bestimmte Zahl von Mitwirkenden (etwa eine Dreierbesetzung) gesetz­­lich nicht zwingend vorgeschrieben wird; es gelten vielmehr die allgemeinen Bestimmun­­gen Ã¼ber die BeschlussfÃ¤higkeit, die nicht auf die rechtsprechende TÃ¤tigkeit ausgerich­tet sind. Danach ist ein Bezirksrat beschlussfÃ¤hig, wenn die Mehrheit seiner Mitglieder an­we­send ist (§ 4 Abs. 1 BezverwG in Verbindung mit § 66 Abs. 1 des Gemeindegesetzes vom 6. Juni 1926, LS 131.1). Um so mehr entspricht es einem legitimen BedÃ¼rfnis der Adres­saten solcher Entscheide, dass darin die mitwirkenden BehÃ¶rdemitglieder namentlich genannt werden. Wie dem Verwaltungsgericht aus anderen Verfahren bekannt ist, besteht denn auch in verschiedenen anderen Bezirken eine entsprechende Praxis. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. a) Die BeschwerdefÃ¼hrenden wohnten bis 30. September 2002 in einer 4 ½ - Zim­merwohnung an der K-strasse; der Mietzins betrug zunÃ¤chst Fr. 2'341.-, ab April 2002 noch Fr. 2'244.-. Bei der erstmaligen GewÃ¤hrung wirtschaftlicher UnterstÃ¼tzung fÃ¼r MÃ¤rz 2001 im Beschluss vom 20. MÃ¤rz 2001 wurde ihnen die Auflage erteilt, unverzÃ¼glich eine gÃ¼nstigere Wohnung zu suchen (die gemÃ¤ss den Richtlinien der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde vom 17. August 1998 fÃ¼r einen Zweipersonen-Haushalt maximal Fr. 1'100.- kosten dÃ¼rfe) und die derzeitige Wohnung auf Ende Juni 2001 zu kÃ¼ndigen (VB.2002.00309; die folgenden Aktenzitate beziehen sich auf dieses Beschwerdedossier). Im UnterstÃ¼tzungsbeschluss vom 17. April 2001 fÃ¼r den Monat April 2001 wurde diese Auflage wiederholt. Im UnterstÃ¼tzungsbeschluss vom 15. Mai 2001 fÃ¼r den Monat Mai 2001 wurde darauf hingewiesen, dass die BeschwerdefÃ¼hrenden ihre Wohnung nicht gekÃ¼ndigt hÃ¤tten und ab Juli 2001 die Leistung zur Deckung des Mietzinses gekÃ¼rzt werde. Ab Juli 2001 wur­de ihnen zur Deckung des Mietzinses monatlich lediglich ein Betrag von Fr. 1'100.- ver­gÃ¼tet. Im Beschluss vom 17. Juli 2001 wurde einleitend festgehalten, die BeschwerdefÃ¼hrenden wÃ¼rden die geleistete Mieterkaution zur De­ckung der Mietzinsdifferenzen verwenden. Nach Darstellung der BeschwerdefÃ¼hrenden konnte die Differenz bis und mit MÃ¤rz 2002 durch Verrechnung mit der Mieterkaution und/oder auf an­dere Weise aufgebracht werden. In den BeschlÃ¼ssen vom 16. April und 16. Mai 2002 be­treffend die Monate April und Mai 2002 wurde unter Bezugnahme auf den Beschluss vom 20. MÃ¤rz 2001 nochmals die Auflage statuiert, eine gÃ¼nstigere Wohnung zu suchen und die derzeitige auf den 30. Juni 2002 zu kÃ¼ndigen. Seit Oktober 2002 wohnen die BeschwerdefÃ¼hrenden in einer 3 ½ - Zimmerwohnung an der L-strasse, die ihnen von der FÃ¼r­sorge­behÃ¶rde X vorÃ¼bergehend als Notwohnung zugewiesen worden ist, nachdem ihnen die Wohnung an der K-strasse seitens des Vermieters auf 30. September 2002 ge­kÃ¼ndigt wor­den und diese KÃ¼ndigung mittels Ausweisungsbefehl durchgesetzt worden war.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Der Bezirksrat hat erwogen, die Gemeinde sei nicht verpflichtet, fÃ¼r den Zweiper­­sonen-Haushalt FÃ¼rsorgebedÃ¼rftiger einen Mietzins von Fr. 2'341.-, wie er von den BeschwerdefÃ¼hrenden in der Wohnung an der K-strasse geschuldet worden war, auf die Dauer hinzunehmen. Sie habe dies von Anfang ihrer UnterstÃ¼tzung an, d.h. bereits mit Beschluss vom 20. MÃ¤rz 2001 durch eine entsprechende Auflage zum Ausdruck gebracht. Der dabei als Richtlinie angegebene Maximalpreis von monatlich Fr. 1'100.- entspreche nicht nur den Richtlinien der Gemeinde X vom 17. August 1998, sondern, soweit dem Bezirksrat bekannt, auch jenen anderer Gemeinden im Bezirk. Die BeschwerdefÃ¼hrenden seien offenbar nicht bereit gewesen, dieser Auflage nach­zukommen, hÃ¤tten jedoch anderseits damals kein Rechtsmittel dagegen erhoben. Die diesbezÃ¼glichen BeschlÃ¼sse der Beschwer­degegnerin fÃ¼r die Monate bis und mit April 2002 seien demzufolge rechtskrÃ¤ftig geworden. Dass die genannte Auflage in den BeschlÃ¼ssen betreffend April 2002 und Mai 2002 nochmals wiederholt worden sei, hÃ¤nge da­mit zusammen, dass die BeschwerdefÃ¼hrenden aufgrund einer Absprache mit der FÃ¼rsorge­behÃ¶rde den nicht vergÃ¼teten Teil des Mietzinses (d.h. den Fr. 1'100.- Ã¼bersteigenden Betrag) aus der Mietkaution bezahlt hÃ¤tten, welch Letztere nunmehr aufgebraucht sei. Mit der Wiederholung dieser âbereits rechtskrÃ¤ftigenâ Auflage in den BeschlÃ¼ssen vom 16. April und 16. Mai 2002 habe sich die Beschwerdegeg­nerin nicht widersprÃ¼chlich verhalten, zumal dies nur als ErwÃ¤gung und nicht im Beschlussdispositiv erfolgt sei. â Im Rekursentscheid vom 25. September 2002 (VB.2000.00364) wird ergÃ¤nzend ausgefÃ¼hrt, dem Bezirks­rat sei das Angebot von Wohnungen im Bezirk Y vor allem aus der âYer Zeitungâ bekannt; in den vergangenen Monaten seien in dieser Zeitung immer wieder 2 ½ - Zimmerwohnungen zu einer monatlichen Miete um Fr. 1'100.- ausgeschrieben gewesen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Die BeschwerdefÃ¼hrenden machen geltend, nach der in RB 2000 Nr. 84 publizier­­ten Praxis des Verwaltungsgerichtes sei die KÃ¼rzung von Wohnkosten an zwei Voraussetzungen geknÃ¼pft, die kumulativ erfÃ¼llt sein mÃ¼ssen. Einerseits sei die KÃ¼rzung nur zulÃ¤s­sig, wenn zuvor eine entsprechende Weisung sowie eine fÃ¶rmliche Verwarnung erteilt worden seien, wobei Weisung und Verwarnung in schriftlicher Form erfolgen und die in Betracht kommenden Rechtsnachteile androhen mÃ¼ssten. Anderseits mÃ¼sse im Zeitpunkt der KÃ¼rzung eine zumutbare gÃ¼nstigere Wohnung in der fraglichen Gemeinde zur VerfÃ¼gung stehen. Beide Voraussetzungen seien im vorliegenden Fall nicht erfÃ¼llt. Die Auflage sei zwar wiederholt worden, eine fÃ¶rmliche Verwarnung sei jedoch nie ergangen. Ãberdies sei die Auflage dadurch gegenstandslos geworden, dass die Beschwerdegegnerin in der Fol­­ge anerkannt habe, dass der nicht vergÃ¼tete Teil des Mietzinses aus der Mietkaution be­zahlt werde. Von diesem Ablauf her wÃ¤re jedenfalls hinsichtlich der hier streitbetroffenen KÃ¼rzungen in den Monaten Mai und Juli 2002 eine schriftlich Verwarnung unter Androhung der Rechtsnachteile erforderlich gewesen. Sodann sei es den BeschwerdefÃ¼hrenden nicht mÃ¶glich gewesen und heute noch nicht mÃ¶glich, in X eine brauchbare Wohnung zum Mietzins von Fr. 1'100.- zu finden. Abgesehen davon sei der von der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde erwartete Maximalpreis von Fr. 1'100.- fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrenden nicht angemessen. FÃ¼r diesen Preis sei anderwÃ¤rts in der Region bestenfalls eine kleine 1 ½ - Zimmerwohnung er­hÃ¤ltlich, was fÃ¼r den 60-jÃ¤hrigen BeschwerdefÃ¼hrer, der wÃ¤hrend vieler Jah­re im Finanzsek­tor tÃ¤tig gewesen sei, und fÃ¼r seine praktisch gleichaltrige Ehefrau nicht zumutbar sei. Der BeschwerdefÃ¼hrer sei auf eine nur einigermassen reprÃ¤sentative Wohnung samt Arbeits­zimmer angewiesen, damit er im Berufsleben wieder Fuss fassen kÃ¶nne. Als angemessen erscheine ein monatlicher Mietzins von mindestens Fr. 1'800.-. In der Beschwerde VB.2000.00364 wird ergÃ¤nzend vorgebracht, der Bezirksrat verweise pauschal auf Anzeigen in der âYer Zeitungâ, ohne in der Lage zu sein, hinsichtlich der fraglichen Zeit eine Woh­nung zu bezeichnen, welche die BeschwerdefÃ¼hrenden tatsÃ¤chlich hÃ¤t­ten mieten kÃ¶nnen. Zudem verkenne er, dass die BeschwerdefÃ¼hrenden aufgrund des in § 40 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG) statuierten Abschiebeverbots nicht veranlasst werden dÃ¼rften, eine Wohnung ausserhalb von X zu suchen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Die wirtschaftliche Hilfe soll nach § 14 f. SHG das soziale Existenzminimum ge­wÃ¤hrleisten, das neben den Ã¼blichen Aufwendungen fÃ¼r den Lebensunterhalt auch individuel­­le BedÃ¼rfnisse angemessen berÃ¼cksichtigt. GemÃ¤ss § 21 SHG darf die wirtschaftliche Hilfe mit Auflagen und Weisungen verbunden werden, die sich auf die richtige Verwendung der BeitrÃ¤ge beziehen oder geeignet sind, die Lage des HilfeempfÃ¤ngers zu verbessern. Laut § 24 SHG kÃ¶nnen die Leistungen gekÃ¼rzt werden, sofern der HilfeempfÃ¤nger Auf­lagen und Weisungen trotz schriftlicher Verwarnung unter Androhung der Folgen miss­­achtet hat. GemÃ¤ss § 24 der Verordnung zum Sozialhilfegesetz vom 21. Oktober 1981 (SHV) dÃ¼rfen die Leistungen nur so weit gekÃ¼rzt werden, als dadurch der Lebensunterhalt des HilfeempfÃ¤ngers und seiner AngehÃ¶rigen nicht gefÃ¤hrdet wird. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Diese Bestimmungen bilden auch mit Bezug auf die Wohnungskosten eine hinreichende gesetzliche Grundlage fÃ¼r LeistungskÃ¼rzungen. Anderseits sind diesbezÃ¼gliche KÃ¼r­­zungen auch an die in diesen Bestimmungen genannten oder sich daraus ergebenden Vor­aussetzungen gebunden. Das setzt zum einen voraus, dass die von der BehÃ¶rde nicht ak­zeptierten Wohnungskosten im Licht von § 15 Abs. 1 SHG als Ã¼berhÃ¶ht erscheinen. Sodann sind, wie sich aus § 24 SHV ergibt, Ã¼berhÃ¶hte Wohnkosten grundsÃ¤tzlich solange hin­­zunehmen, bis eine zumutbare gÃ¼nstigere LÃ¶sung zur VerfÃ¼gung steht (RB 2000 Nr. 84). Diese Regel steht allerdings wiederum unter dem Vorbehalt, dass sich der Betroffene darum bemÃ¼ht, eine fÃ¼r ihn zumutbare preisgÃ¼nstigere Wohnung zu suchen, wozu er aufgrund seiner Mitwirkungspflicht verpflichtet ist, wozu er aber nach der Verfahrensrege­lung von § 24 SHG ausdrÃ¼cklich angehalten und nÃ¶tigenfalls verwarnt werden muss. Damit schliesst die gesetzliche Regelung nicht von vornherein aus, dass Leistungen fÃ¼r die Wohnkosten gekÃ¼rzt werden, bevor der HilfeempfÃ¤nger eine gÃ¼nstigere Wohnung gemietet hat. Voraussetzung ist indessen, dass er entsprechende Auflagen trotz schriftlicher Verwarnung missachtet hat. Von einer âMissachtungâ der Auflage bzw. der âErfolglosigkeitâ einer Verwarnung kann dabei nur gesprochen werden, wenn der Betroffene sich nicht darum bemÃ¼ht hat, eine preisgÃ¼nstigere Wohnung zu suchen. Der Umstand allein, dass er geraume Zeit nach erfolgter Auflage die als zu teuer erachtete Wohnung immer noch nicht gekÃ¼ndigt hat, genÃ¼gt nicht; dieser Umstand kann auch darauf zurÃ¼ckzufÃ¼hren sein, dass ernsthaf­te BemÃ¼hungen erfolglos geblieben sind. Unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit stellt sich zudem die Frage, ob vom Betroffenen verlangt werden kÃ¶nne, bei fehlendem An­gebot in seiner Wohngemeinde eine Wohnung in einer anderen Gemeinde zu beziehen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>e) Die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde ist davon ausgegangen, dass der Mietzins fÃ¼r die Wohnung an der K-strasse von Fr. 2'341.- den Rahmen des sozialen Existenzminimums im Sinn von § 15 Abs. 1 SHG fÃ¼r einen Zweipersonen-Haushalt Ã¼berschreitet. Dieser Beurtei­lung ist ohne Weiteres beizupflichten, und sie wird denn auch von den BeschwerdefÃ¼hrenden offen­bar nicht mehr in Frage gestellt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde hat daher ihren Beschluss vom 20. MÃ¤rz 2001, worin ihnen erstmals wirtschaftliche Hilfe zugesprochen wurde, zu Recht mit der Auflage verbunden, eine gÃ¼nstigere Wohnung zu suchen. Wenn sie im Beschluss vom 17. April 2001 diese Auf­lage wiederholt sowie im folgenden Beschluss vom 15. Mai 2001 eine KÃ¼rzung des Mietzinses ab Juli 2001 angekÃ¼ndigt hat, so kann in diesem Vorgehen durchaus eine schrift­­liche Verwarnung im Sinn von § 24 SHG erblickt werden. Anders verhielte es sich dann, wenn die BeschwerdefÃ¼hrenden die BehÃ¶rde noch vor der Wiederholung der Auflage darauf aufmerksam gemacht hÃ¤tten, dass sie sich â erfolglos â um eine andere Wohnung be­­mÃ¼ht hÃ¤tten; dies machen sie jedoch nicht geltend. Entgegen ihrer Auffassung ist die da­malige Auflage nicht dadurch gegenstandslos geworden, dass sie in der Folge â offenbar in Absprache mit der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde â den nicht vergÃ¼teten Teil des Mietzinses durch Ver­­rechnung mit der Mietkaution bezahlt haben. Aus dieser Abwicklung durften sie nach Treu und Glauben keinesfalls schliessen, die BehÃ¶rde verlange nicht mehr, dass sie sich um den Bezug einer kostengÃ¼nstigen Wohnung bemÃ¼hten. Es wÃ¤re ihnen damals freigestanden, gegen die genannte Auflage Rekurs zu erheben (RB 1998 Nr. 34). Wenn sie damals auf die Anfechtung der Weisung und in der Folge auch auf die Anfechtung der erstmals ab Juli 2001 erfolgten KÃ¼rzung verzichtet haben, so haben sie damit zwar ihr Recht, sich gegen diese KÃ¼rzung in einem spÃ¤teren Zeitpunkt (betreffend die hier streitigen UnterstÃ¼tzung in den Monaten Mai und Juli 2002) mit Rekurs zu wehren, nicht verwirkt. Doch kÃ¶nnen sie unter diesen UmstÃ¤nden der Beschwerdegegnerin auch nicht entge­genhalten, fÃ¼r die WeiterfÃ¼hrung dieser KÃ¼rzung ab Monat Mai 2002 hÃ¤tte es vorgÃ¤ngig er­neut einer fÃ¶rmlichen Verwarnung bedurft. Daran vermag nichts zu Ã¤ndern, dass die FÃ¼rsor­gebehÃ¶rde in ihren BeschlÃ¼ssen vom 16. April und 16. Mai 2002 die frÃ¼here Auflage, eine gÃ¼nstigere Wohnung zu suchen, (diesmal mit Blick auf den KÃ¼ndigungstermin vom 30. Juni 2002) wiederholt hat. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden behaupten, sie hÃ¤tten sich unter Mithilfe des BehÃ¶rdemit­glieds D intensiv, aber erfolglos darum bemÃ¼ht, in X eine gÃ¼nstigere Wohnung zu finden. Sie behaupten jedoch nicht konkret, dies sei schon vor der KÃ¼rzung der Wohnkosten ab Juli 2001 geschehen. Wie sich aus ihren Vorbringen ergibt, waren und sind sie offenbar der Auffassung, sie seien nicht gehalten gewesen, die Wohnung an der K-strasse zu kÃ¼ndigen, bevor sie in der Gemeinde X eine ihnen zumutbare Wohnung zu einen Mietzins von monatlich maximal Fr. 1'100.- finden wÃ¼rden. Dieser Auffassung kann in zweierlei Hinsicht nicht beigetreten werden. Zum einen musste ihnen klar sein, dass es in erster Linie da­rum ging, eine wesentlich gÃ¼nstigere Wohnung, d.h. zu einem monatlichen Zins von we­sentlich unter Fr. 2'341.-, zu mieten. Daran vermag der Um­stand, dass die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde in den ErwÃ¤gungen und Auflagen ihrer BeschlÃ¼sse vom 20. MÃ¤rz und 17. April 2001 zum Ausdruck gebracht hatte, dass sie einen monatlichen Zins von maximal Fr. 1'100.- fÃ¼r ange­messen halte, nichts zu Ã¤ndern. Es konnte von den BeschwerdefÃ¼hrenden erwartet werden, auch allfÃ¤lligen gÃ¼nstigeren Ã¼ber Fr. 1'100.- liegenden Angeboten nachzugehen und mit der BehÃ¶rde im GesprÃ¤ch darÃ¼ber zu bleiben, ob eine entsprechende Bewerbung bzw. ein diesbezÃ¼glicher Vertragsabschluss akzeptiert werde. Zum andern durften sie sich nicht auf den Standpunkt stellen, es komme von vornherein nur eine Wohnung in der Gemeinde X in Betracht (dazu nÃ¤her E. 3f). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Es ergibt sich demnach, dass die mit Rekurs angefochtenen BeschlÃ¼sse vom 16. Mai 2002 und 9. Juli 2002, soweit darin weiterhin nur gekÃ¼rzte Wohnungskosten im Um­fang von Fr. 1'100.- fÃ¼r den Unterhalt in den Monaten Mai und Juli 2002 zugesprochen worden sind, nicht auf einem mangelhaften Vorgehen in verfahrensrechtlicher Hinsicht be­ruhen.</span></p> <p class="Einzug1"><span>f) Der Bezirksrat ist davon ausgegangen, fÃ¼r die einen Zweipersonen-Haushalt bildenden BeschwerdefÃ¼hrenden sei eine 2 ½ - Zimmerwohnung â stets gemeint im Rahmen des sozialen Existenzminimums im Sinn von § 15 Abs. 1 SHG â ein angemessener Wohnbedarf. Dem ist beipflichten. Der BeschwerdefÃ¼hrer strebt zwar die Wiederaufnahme einer TÃ¤tigkeit in seinem frÃ¼heren beruflichen Wirkungskreis (Finanzsektor) an (vgl. dazu den Be­richt der ZÃ¼rcher Fachstelle fÃ¼r SelbstÃ¤ndigerwerbende); dafÃ¼r, dass er bei seiner allfÃ¤lligen kÃ¼nftigen BerufstÃ¤tigkeit auf ein separates Arbeitszimmer in der Wohnung angewiesen wÃ¤re, bestehen indessen zurzeit keine hinreichenden Anhaltspunkte.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerdegegnerin stÃ¼tzte sich bei der Vorgabe eines Mietzinses von maximal Fr. 1'100.- auf Richtlinien gemÃ¤ss Beschluss ihrer FÃ¼rsorgebehÃ¶rde vom 17. August 1998, die diesen Richtwert fÃ¼r einen Zweipersonen-Haushalt vorsehen. Wie der Bezirksrat festgestellt hat, werden entsprechende Richtlinien mit den gleichen Richtwerten auch in an­deren Gemeinden des Bezirks verwendet. Sodann hat der Be­zirksrat unter Hinweis auf in der "Yer Zeitung" in den letzten Monaten erschienene Inserate festgestellt, dass im Bezirk Y durchaus ein Markt fÃ¼r 2 ½ - Zim­merwohnungen zu Mieten in der GrÃ¶ssenordnung von Fr. 1'100.- vorhanden sei. Dass im Bezirk Y im Jahr 2001 ein Angebot fÃ¼r Wohnungen mit 2 ½ oder mehr Zimmern in der GrÃ¶ssenordnung von Fr. 1'100.- vorhanden war, bestreiten die BeschwerdefÃ¼hrenden nicht. Das wird im Ãbrigen auch durch die von ihnen eingereich­te Aufstellung mit Wohnungsinseraten der "Yer Zeitung" â allerdings fÃ¼r den Zeitraum vom 15. MÃ¤rz 2002 bis 30. Juni 2002 â bestÃ¤tigt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden wenden ein, es sei unzulÃ¤ssig, den Wohnungsmarkt in an­deren Gemeinden einzubeziehen; dies laufe unter den gegebenen UmstÃ¤nden auf eine ge­mÃ¤ss 40 Abs. 1 SHG unzulÃ¤ssige Abschiebung hinaus. Dieser Auffassung kann nicht beige­­treten werden. GemÃ¤ss der angerufenen Bestimmung dÃ¼rfen die BehÃ¶rden einen Hilfebe­dÃ¼rftigen nicht veranlassen, aus der Gemeinde wegzuziehen. Wenn es sich â wie die BeschwerdefÃ¼hrenden behaupten â als unmÃ¶glich erweist, auf dem Gebiet der Beschwerdegeg­­nerin innert nÃ¼tzlicher Frist eine 2 ½ - Zimmerwohnung zu einem Preis in der genannten GrÃ¶ssenordnung oder jedenfalls zu einem wesentlich gÃ¼nstigeren als den von ihnen da­mals bezahlten Zins von Fr. 2'341.- zu finden, jedoch ein entsprechendes Angebot in anderen Gemeinden des Bezirks vorhanden ist, so kann von den unterstÃ¼tzungsbedÃ¼rftigen Personen â jedenfalls in VerhÃ¤ltnissen, wie sie in einer Landgemeinde und namentlich im Bezirk Y bestehen ­â erwartet werden, dass sie den Wegzug in eine andere Gemeinde der gleichen Region in Kauf nehmen. Ein auf dieser Erwartung beruhendes Vorgehen der bisherigen Wohnsitzgemeinde verstÃ¶sst nicht gegen das Abschiebeverbot von § 40 Abs. 1 SHG. Mit âVeranlassenâ im Sinn von § 40 Abs. 1 SHG ist ein behÃ¶rdliches Verhal­ten gemeint, das aktiv auf den Wegzug von FÃ¼rsorgebedÃ¼rftigen ausgerichtet ist. Im vorliegenden Fall bestehen keine Anhaltspunkte fÃ¼r eine derartiges Verhalten der Beschwer­degegnerin bzw. ihrer FÃ¼rsorgebehÃ¶rde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>g) Aufgrund dieser ErwÃ¤gungen erweisen sich die Beschwerden als unbegrÃ¼ndet, soweit sie sich dagegen richten, dass gemÃ¤ss den BeschlÃ¼ssen der Beschwerdegegnerin vom 16. Mai und vom 9. Juli 2002 als Wohnkosten fÃ¼r die Monate Mai und Juli 2002 lediglich je Fr. 1'100.- vergÃ¼tet worden sind.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. a) Die Beschwerdegegnerin setzte in den streitbetroffenen BeschlÃ¼ssen betreffend die Monate Mai und Juli 2002 den Grundbedarf II auf Fr. 70.- fest; sie stÃ¼tzte sich da­bei auf ihren Grundsatzbeschluss vom 17. August 1998, wonach im Rahmen der zulÃ¤ssigen Bandbreite von 5 - 15 % des Grundbedarfs I jeweils die minimale Pauschale, mithin fÃ¼r zwei Personen Fr. 70.-, zu gewÃ¤hren sei (SKOS-Richtlinien, Fassung vom Dezember 2000, Ziff. B.2.4). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Bezirksrat hat erwogen, aufgrund der lÃ¤ndlichen Lage der Gemeinde X sei dieser Ansatz nicht zu beanstanden; er entspreche zudem, wie die Bezugnahme der Beschwerdegegnerin auf ihren Grundsatzbeschluss vom 17. August 1998 zeige, einer festen Praxis der Gemeinde; dass sich diese in anderen FÃ¤llen nicht an die eigene Vorgabe halte, werde nicht behauptet und sei nicht ersichtlich. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> Die BeschwerdefÃ¼hrenden halten daran fest, dass fÃ¼r sie der Grundbedarf II zum mittleren Ansatz auf Fr. 155.- (10 % des Grundbedarfs I, fÃ¼r zwei Personen) festzusetzen sei. Weder im gesamtschweizerischen Rahmen, auf welchen die anwendbaren SKOS-Richt­­linien ausgerichtet seien, noch innerhalb des Kantons ZÃ¼rich kÃ¶nne X als ausgesprochen lÃ¤ndliche Gemeinde eingestuft werden. Sie liege in der NÃ¤he von Z und habe sich zu einer eigentlichen Pendlergemeinde entwickelt, weshalb die dortigen Lebenshaltungskosten nÃ¤her bei jenen in der Stadt Z als jenen einer âBauerngemein­deâ in der weiter entfernten Region V lÃ¤gen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Der Grundbedarf II fÃ¼r den Lebensunterhalt bezweckt die regional differenzierte ErhÃ¶hung des Grundbedarfs I auf ein Niveau, das eine Teilhabe am sozialen und gesellschaft­lichen Leben erleichtert. Er dient damit als materielles Bindeglied zu einem Haushalt­­einkommen, das den UnterstÃ¼tzten die Erhaltung der sozialen Integration und eine gewisse finanzielle SelbstÃ¤ndigkeit ermÃ¶glichen soll, indem es gewisse WahlmÃ¶glichkeiten fÃ¼r die Finanzierung von FreizeitaktivitÃ¤ten (namentlich in den Bereichen Sport, Kultur und Bildung) bietet. Die Bandbreite zwischen Minimal- und Maximalansatz (5 % - 15 % des Grundbedarfs I) berÃ¼cksichtigt die verfÃ¼gbaren empirischen Daten Ã¼ber die Unterschie­de bei einem bescheidenen Lebensstandard zwischen den verschiedenen Lebenshaltungskosten in der Schweiz (SKOS-Richtlinien, Ziff. B.2.4).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Grundbedarf II wird im Einzelfall, abgestimmt auf die jeweilige Situation der unterstÃ¼tzten Person, ergÃ¤nzt durch die sogenannten situationsbedingten Leistungen. Dazu gehÃ¶ren namentlich krankheits- und behinderungsbedingte Spezialauslagen, Auslagen fÃ¼r die BerufsausÃ¼bung, die Kinderfremdbetreuung, fÃ¼r die Erstausbildung, fÃ¼r Urlaub und Er­holung sowie den notwendigen Reisebedarf sowie zusÃ¤tzliche Auslagen im Zusammenhang mit der Pflege persÃ¶nlicher Beziehungen. Derartige situationsbedingte Leistungen ha­ben in nicht unerheblichem Ausmass seit Beginn ihrer UnterstÃ¼tzung im MÃ¤rz 2001 auch die BeschwerdefÃ¼hrenden bezogen (wie zur Abrundung des Bildes hier zu erwÃ¤hnen ist; vgl. die diesbezÃ¼glichen BerechnungsblÃ¤tter). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Wenn sich die Beschwerdegegnerin aufgrund ihrer Lage in der Region V fÃ¼r den minimalen Ansatz von 5 % des Grundbedarfs entschieden hat, so liegt das grundsÃ¤tzlich im Rahmen des ihr zustehenden Ermessens. Ob und inwieweit die Beschwerdegeg­nerin diesen am 17. August 1998 beschlossenen Ansatz mit den anderen Gemeinden in der Region, namentlich im Bezirk Y, abstimmte, steht allerdings aufgrund der vorlie­genden Akten nicht fest; ebenso wenig ist dem Gericht bekannt, ob sich seither die fÃ¼r die Pauschalierung massgebenden VerhÃ¤ltnisse geÃ¤ndert haben. Der erstgenannte Gesichts­punkt ist nicht entscheidungswesentlich, weil den Gemeinden bei der Wahl der Pauschale eine gewisse Autonomie zukommt und sie zumindest formell nicht zu einer regionalen Ab­stimmung verpflichtet sind. Hingegen ist unter dem zweitgenannten Gesichtspunkt zu beach­ten, dass die Beschwerdegegnerin den BeschwerdefÃ¼hrenden nun erstmals fÃ¼r den Monat August 2002 den mittleren Ansatz von Fr. 155.- fÃ¼r zwei Personen gewÃ¤hrt hat (VB.2001.00364). In diesem Zusammenhang befremdet, dass sie sich in ihren Vernehmlassungen zu diesem Punkt ausschweigt, obwohl in der Beschwerdeschrift VB.2001.00364 (S. 7) ausdrÃ¼cklich darauf hingewiesen wird. Eine diesbezÃ¼gliche Stellung­nahme hÃ¤tte von ihr erwartet werden dÃ¼rfen. Es bleibt unklar, ob es sich um eine generelle Anpassung handelt, die den frÃ¼heren Beschluss vom 17. August 1998 ersetzt, oder ob jener Beschluss grundsÃ¤tzlich nach wie vor gelten soll, jedoch nicht konsequent umgesetzt wird. Unter diesen UmstÃ¤nden rechtfertigt es sich, den BeschwerdefÃ¼hrenden den Ansatz von monatlich Fr. 155.- auch fÃ¼r die hier streitigen Monate Mai und Juli 2002 zuzugestehen. Die Beschwerde ist in diesem Punkt gut­zuheissen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. Die BeschwerdefÃ¼hrenden ersuchen um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung und Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands in der Person ihres heutigen Rechtsvertreters.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> a) GemÃ¤ss § 16 VRG (in der Fassung vom 8. Juni 1997) ist Privaten, welchen die nÃ¶­­tigen Mittel fehlen und deren Begehren nicht offensichtlich aussichtslos erscheint, auf ent­sprechendes Ersuchen die Bezahlung von Verfahrenskosten zu erlassen (Abs. 1). Sie ha­ben Ã¼berdies Anspruch auf Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands, wenn sie nicht in der Lage sind, ihre Rechte im Verfahren selbst zu wahren (Abs. 2). FÃ¼r die GewÃ¤hrung der unentgeltlichen Rechtspflege wird damit vor­ausgesetzt, dass der Gesuchsteller mit­tellos und sein Begehren nicht offenkundig aussichtslos ist (so schon § 16 VRG in der Fassung vom 24. Mai 1959); fÃ¼r die Bestellung eines un­ent­gelt­li­chen Rechtsbeistands ist zusÃ¤tzlich erforderlich, dass der Gesuchsteller zur Wahrung sei­ner Rechte eines solchen bedarf.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die BeschwerdefÃ¼hrenden sind mittellos, und ihre Begehren kÃ¶nnen nicht als offen­kundig aussichtslos im Sinn von § 16 Abs. 1 VRG bezeichnet werden. Es ist ihnen daher die unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung zu gewÃ¤hren.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) NÃ¤her zu prÃ¼fen bleibt, ob der Beizug eines Rechtsbeistandes zur Anfechtung der Rekursentscheide und zur Wahrung ihrer Rechte im Beschwerdeverfahren fÃ¼r die Beschwer­­­defÃ¼hrenden notwendig im Sinn von § 16 Abs. 2 VRG war.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> Mit der so gefassten Bestimmung wollte der Gesetzgeber an die bundesgerichtliche </span></p> <p class="Einzug1"><span>Rechtsprechung betreffend den verfassungsrechtlichen Anspruch auf unentgeltliche Rechts­verbeistÃ¤ndung (heute Art. 29 Abs. 3 Satz 2 BV) anknÃ¼pfen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 16 N. 39 und 41). Danach ist einem Gesuch um unentgeltliche RechtsverbeistÃ¤ndung je nach den Um­stÃ¤nden des zu beurteilenden Falles und den Eigenheiten des betreffenden Verfahrens zu ent­sprechen, wenn die Interessen der bedÃ¼rftigen Partei in schwerwiegender Weise betroffen und die zu beurteilende Sache in tatsÃ¤chlicher und rechtlicher Hinsicht Schwierigkeiten be­reitet, die den Beizug eines Rechtsvertreters erfordern. Neben dem Schwierigkeitsgrad der sich stellenden Rechts- und Sachverhaltsfragen sind auch in der Person des Gesuchstellers liegende GrÃ¼nde zu berÃ¼cksichtigen, wie etwa dessen Gesundheitszustand und FÃ¤higkeit, sich im Verfahren zurechtzufinden, sowie die Bedeutung der Angelegenheit fÃ¼r diesen (BGE 123 I 145 E. 2b, 122 I 275 E. 3a mit Hinweisen). Greift die angefochtene VerfÃ¼gung stark in die Rechtsstellung des Gesuchstellers ein, so kommt den genannten weiteren Kriterien minderes Gewicht zu. Handelt es sich um einen (nur) ârelativ schwerenâ Eingriff, so muss die zu beurteilende Angelegenheit besondere tatsÃ¤chliche oder rechtliche Schwierigkeiten aufweisen, denen der auf sich allein gestellte Gesuchsteller nicht gewachsen wÃ¤re. Die verwaltungsgerichtliche Praxis hat einen Anspruch auf unentgeltliche RechtsverbeistÃ¤ndung stets nur im Umfang dieser bundesverfassungsrechtlichen Minimalgarantie entsprechend den dargelegten bundesgerichtlichen Kriterien bejaht (so schon RB 1994 Nr. 4; sodann RB 1998 Nr. 5 zum anlÃ¤sslich der Revision vom 8. Juni 1997 neu eingefÃ¼gten § 16 Abs. 2 VRG; vgl. auch RB 2001 Nr. 6). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Ob den BeschwerdefÃ¼hrenden die KÃ¼ndigung ihrer Wohnung zuzumuten war und in welcher Preiskategorie eine neue Wohnung liegen muss, damit sie den BeschwerdefÃ¼hrenden, solange sie unterstÃ¼tzungsbedÃ¼rftig sind, vollumfÃ¤nglich finanziert wird, sind Fragen, die ihre InteressenssphÃ¤re erheblich berÃ¼hrt, wenngleich die angefochtenen Entscheide innerhalb der Skala staatlicher Entscheide nicht zu jenen gehÃ¶ren, welche â wie etwa in straf­rechtlichen Verfahren â besonders stark in die Rechtsstellung eines Gesuchstellers ein­greifen. Der genannte Streitpunkt wie auch die im weiteren angefochtene Bemessung des Grundbedarfs II werfen weder in tatsÃ¤chlicher noch in rechtlicher Hinsicht besonders schwie­rige Fragen auf. Aufgrund seiner bisherigen beruflichen TÃ¤tigkeit ist der Beschwerde­fÃ¼hrer durchaus in der Lage, sich mit Fragen, wie sie hier streitig sind, auseinanderzusetzen und sich in diesbezÃ¼glichen Rechtsmittelverfahren zurechtzufinden. Dem Gesuch um Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands ist daher nicht zu entsprechen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Die Beschwerdeverfahren VB.2002.00309 und VB.2002.00364 werden miteinander vereinigt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Den BeschwerdefÃ¼hrenden wird die unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung bewilligt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Das Gesuch um Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>und entscheidet:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird insoweit teilweise gutgeheissen, als den BeschwerdefÃ¼hrenden unter dem Titel Grundbedarf II fÃ¼r die Monate Mai und Juli 2002 monatlich insgesamt Fr. 155.- zu bezahlen sind. Im Ãbrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>...</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>