<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1A.227/2002 /bie </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 12. November 2002 </div> <div class="para">I. Öffentlichrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgerichtsvizepräsident Aemisegger, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Aeschlimann, Reeb, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Pfäffli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.________, Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Kanton Bern, vertreten durch die Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion des Kantons Bern, Münstergasse 2, 3011 Bern, </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Bern, </div> <div class="para">Verwaltungsrechtliche Abteilung, Speichergasse 12, 3011 Bern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">OHG; Entschädigung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 3. Oktober 2002. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion des Kantons Bern wies am 3. Dezember 2001 die von B.________ gestützt auf das Opferhilfegesetz gestellten Gesuche um Entschädigungen und Vorschuss ab. Dagegen wandte sich B.________ mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern. Dieses wies mit Entscheid vom 3. Oktober 2002 die Beschwerde ab. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">B.________ erhob gegen den am 7. Oktober 2002 bei ihr eingegangenen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern am 4. November 2002 Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 106 Abs. 1 OG</span> ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde dem Bundesgericht innert 30 Tagen seit Eröffnung des vorinstanzlichen Entscheides einzureichen. Diese Frist kann gemäss <span class="artref">Art. 33 Abs. 1 OG</span> nicht erstreckt werden. Die Beschwerdeschrift hat gemäss <span class="artref">Art. 108 Abs. 2 OG</span> u.a. eine Begründung zu enthalten. Eine kurze Nachfrist zur Verbesserung der Beschwerdebegründung ist nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 3 OG</span> nur zur Klarstellung einer an sich vorhandenen Begründung zu gewähren, nicht jedoch für den Fall, dass in der Beschwerdeschrift zu den wesentlichen Punkten jegliche Begründung fehlt. Da Letzteres für die vorliegende Verwaltungsgerichtsbeschwerde zutrifft (vgl. nachfolgende Ausführungen), kann dem sinngemäss gestellten Gesuch der Beschwerdeführerin, es sei ihr eine Frist zur Beschwerdeergänzung anzusetzen, nicht entsprochen werden. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin wirft dem Verwaltungsgericht eine unrichtige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts vor. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann gemäss <span class="artref">Art. 104 lit. b OG</span> die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden. Hat - wie im vorliegenden Fall - eine richterliche Behörde als Vorinstanz entschieden, so ist das Bundesgericht an deren tatsächliche Feststellungen gebunden, es sei denn, diese erwiesen sich als offensichtlich unrichtig oder unvollständig oder seien unter Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften zustande gekommen (<span class="artref">Art. 105 Abs. 2 OG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 2 OG</span> obliegt der Beschwerdeführerin die Pflicht, nicht nur falsche Sachverhaltsermittlungen zu behaupten, sondern auch wenigstens anzudeuten, welche relevanten Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz nach ihrer Auffassung nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmen. Dies unterlässt die Beschwerdeführerin. Aus ihrer Eingabe lässt sich nicht entnehmen, welche Sachverhaltsfeststellungen sie beanstanden will. Ihre Rügen genügen somit den Anforderungen von <span class="artref">Art. 108 Abs. 2 OG</span> nicht. Auf die Beschwerde kann daher nicht eingetreten werden. </div> <div class="para">5. </div> <div class="para">Nach der Praxis sind im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren betreffend Ansprüche nach <span class="artref">Art. 11 ff. OHG</span> keine Kosten zu erheben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Da die vorliegende Verwaltungsgerichtsbeschwerde keine den formellen Anforderungen entsprechende Begründung enthält und das Verfahren kostenlos ist, rechtfertigt es sich, das von der Beschwerdeführerin gestellte Sistierungsbegehren abzuweisen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span>: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Kanton Bern und dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 12. November 2002 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>