<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00856</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 30. April 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Hermann Rüegg</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Joweid Zentrum 1, Postfach 670, 8630 Rüti ZH</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Profond Vorsorgeeinrichtung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zollstrasse 62, 8005 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladene</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1965, war als stellvertretender Leiter der Logistik bei der Y.___ angestellt (Urk. 7/10/5-6 und 7/25), als ihm aufgrund eines Herz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leidens vom 22. bis zum 26. Februar 2009 eine 100%ige, ab dem 27. Februar 2009 eine 70%ige und ab dem 20. April 2009 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde (Urk. 7/15/2-3). Am 4. Mai 2009 wurde eine Aortenklappe ersetzt, worauf dem Versicherten zuerst eine 100%ige, ab dem 22. Juni eine 70%ige, ab dem 6. Juli 2009 eine 50%ige, ab dem 14. September eine 40%ige, ab dem 21. September 2009 eine 50%ige und ab dem 4. Januar 2010 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ärztlich bescheinigt wurde (Urk. 7/15/3, 7/15/6-11 und 7/21/6-7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er meldete sich – nach erfolgter Früherfassung (vgl. Urk. 7/4-6) – am 21. Januar 2010 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/10). Die IV-Stelle nahm die Unterlagen des Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">taggeldversicherers zu ihren Akten (Urk. 7/15 und 7/26) und tätigte weitere erwerbliche (Urk. 7/20 und 7/25) und medizinische (Urk. 7/18, 7/19 und 7/21) Abklärungen. Im Februar 2010 wurde im Z.___ ein Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ment durchgeführt (Urk. 7/23). Der behandelnde Hausarzt, Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, attestierte dem Versicherten mit Arztzeugnissen vom 25. Februar und vom 26. März 2010 eine 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit vom 1. Februar bis zum 31. März 2010 (Urk. 7/26/2-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als korrekt fahrender Lenker eines Personenwagens erlitt der Versicherte am 29. Juni 2010 einen schweren Autounfall (Urk. 7/31/17 und 7/70/498). Dabei zog er sich diverse Verletzungen zu. Er wurde mit der Ambulanz zur Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung ins B.___ gebracht, wo unter anderem eine mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fragmentäre Fersenbeinfraktur diagnostiziert wurde, die am 5. Juli 2010 osteosynthetisch ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sorgt wurde (Urk. 7/31/10). Der stationäre Klinikaufenthalt dauerte bis zum 19. Juli 2010 (Urk. 7/70/499). Anschliessend trat der Versicherte in die C.___ ein, wo er sich bis zum 21. September 2010 auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hielt (vgl. Urk. 7/70/48, 7/70/477-484 und 7/70/510). Während eines weiteren Aufent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltes im B.___ vom 30. Mai bis zum 10. Juni 2011 wurde das Osteo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">synthese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">material entfernt und eine Arthrolyse durchgeführt (vgl. Urk. 7/70/339 und 7/70/351-352). Es folgte ein zweiter Aufenthalt in der C.___, der vom 26. September bis zum 30. November 2011 dauerte (Urk. 7/70/283). Als zuständiger Unfallversicherer übernahm die Suva die Heilbehandlungskosten und richtete dem Versicherten Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelder aus (vgl. Urk. 7/70/512 und 7/84). Die IV-Stelle zog wiederholt deren Dokumente bei (Urk. 7/31, und 7/70-72) und nahm weitere medizinische Unterlagen zu ihren Akten (Urk. 7/35, 7/48/5-6, 7/49 und 7/61). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Suva gab ein interdisziplinäres Gutachten betreffend die Fachbereiche Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rologie, Orthopädie, Neuropsychologie, Neuroradiologie, Kardiologie und Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trie einschliesslich einer Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Auftrag (vgl. Urk. 7/67, 7/70/59 ff. und 7/71/208 ff.), woran sich die IV-Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">le mit Zusatzfragen beteiligte (Urk. 7/68), und das am 22. Januar 2013 er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stattet wurde (vgl. Urk. 7/71/7-205). Der Versicherte liess darauf einen ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt vom 6. März 2013 (Urk. 10/286 im Prozess-Nr. UV.2015.00025 = Urk. 17; vgl. Urk. 16, 18 und 19) und weitere Stellungnahmen (vgl. Urk. 7/76/2-3) ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen. Mit Verfügung vom 17. Juli 2013 sprach die Suva dem Versicherten ab dem 1. September 2013, ausgehend von einem versicherten Verdienst von Fr. 81'102.-- und einem Erwerbsunfähigkeitsgrad von 33 %, eine Invalidenrente von Fr. 1‘784.25 und, ausgehend von einer 25%igen Integritätseinbusse, eine Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gritätsentschädigung von Fr. 31‘500.-- zu (Urk. 7/73). Dagegen liess er Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache erheben (Urk. 7/78) und weitere medizinische Unterlagen (vgl. Urk. 7/81)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einreichen. Die Suva wies die Einsprache mit Entscheid vom 12. Dezember 2014 ab, soweit sie darauf eintrat (Urk. 7/84), wogegen der Versicherte Beschwerde erheben liess (vgl. Urk. 7/85). Diese wies das Sozialversicherungsgericht mit Urteil UV.2015.00025 vom 23. Februar 2016 ab, welches der Rechtsvertreter des Versicherten mit Beschwerde ans Bundesgericht weiterzog (vgl. Urk. 7/100). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Eingang weiterer ärztlicher Unterlagen (Urk. 7/91 und 7/93) stellte die IV-Stelle dem Versicherten mit Vorbescheid vom 17. März 2016 ab dem 29. Juni 2011 bis Ende Januar 2013 eine ganze Invalidenrente in Aussicht (Urk. 7/97). Dagegen liess er Einwand erheben (Urk. 7/101). Mit Verfügung vom 13. Juni 2016 sprach die IV-Stelle dem Versicherten eine befristete ganze Invalidenrente vom 1. Juni 2011 bis zum 31. Januar 2013 zu (Urk. 2; vgl. auch Urk. 7/104-105 und 7/118). Das Bundesgericht wies mit Urteil 8C_260/2016 vom 13. Juli 2016 die Beschwerde gegen das Urteil UV.2015.00025 des Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsgerichts vom 23. Februar 2016 ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 13. Juni 2016 liess die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Hermann Rüegg, mit Eingabe vom 16. August 2016 (Urk. 1) Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde erheben mit dem Antrag, die angefochtene Verfügung sei insoweit aufzuheben, als ihm für die Zeit vor dem 29. Juni 2011 und nach dem 31. Januar 2013 keine Rente zugesprochen werde, und es sei ihm auch für den Zeitraum 1. Juli 2010 bis 28. Juni 2011 und ab dem 1. Februar 2013 eine ganze Invalidenrente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zuzusprechen; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin (Urk. 1 S. 1). Überdies sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihm die Kosten von Fr. 2'155.20 für das neuropsychologische Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten von lic. phil. D.___, Fachpsychologin für Neuropsychologie FSP und Psychotherapie FSP, vom 11. August 2016 inklusive Dolmetscher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten zu ersetzen (Urk. 1 S. 1 und 8), welches er zusammen mit der Beschwerdeschrift einreichen liess (Urk. 3/4). Die IV-Stelle schloss am 26. September 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Davon wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 27. September 2016 Kenntnis gegeben (Urk. 8). Am 30. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 reichte sein Rechtsvertreter eine Stellungnahme ein (Urk. 9), welche der IV-Stelle mit schriftlicher Mitteilung vom 3. Oktober 2016 zugesandt wurde (Urk. 10). Mit Verfügung vom 9. Februar 2018 wurde die Profond Vorsorgeein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtung zum Prozess beigeladen (Urk. 12), welche in der Folge auf eine Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungnahme verzichtete (Urk. 14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die einzelnen Ausführungen in den Rechtsschriften und das im Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren neu eingereichte Gutachten von lic. phil. D.___ vom 11. August 2016 (Urk. 3/4) wird, soweit erforder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Die Invalidität kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwM.___ar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete Invalidenrente um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung über die Invalidenversicherung (IVV) fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/dd mit Hinweis). Ob eine für den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit der für die Befristung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Spricht die Verwaltung der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person eine befristete Rente zu und wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Folge, dass die un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stritten geblie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Bezugszeiten von der Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen). Die gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Prüfung hat vielmehr den Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch für den gesamten ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Begründung der angefochtenen Verfügung wurde ausgeführt, der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer sei aufgrund seines Herzleidens ab Februar 2009 in der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit als stellvertretender Logistikleiter eingeschränkt gewesen. Im Mai 2009 sei eine Operation erfolgt und ab Januar 2010 habe wieder eine volle Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit bestanden. Die einjährige Wartezeit sei somit nicht erreicht worden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 29. Juni 2010 habe der Beschwerdeführer einen Unfall erlitten. Nach Ablauf des Wartejahres sei er weiterhin zu 100 % für sämtliche Tätigkeiten arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig gewesen. Dies entspreche einem Invaliditätsgrad von 100 %, so dass ihm ab Juni 2011 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Danach habe sich der Gesundheitszustand kontinuierlich verbessert. Spätestens seit dem 22. Januar 2013 sei der Beschwerdeführer für überwiegend sitzende leichte Tätigkeiten zu 90 % arbeitsfähig. Dementsprechend sei ein Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vergleich durchzuführen, bei dem ein Invaliditätsgrad von 33 % resultiere, welcher keinen Anspruch auf eine Invalidenrente begründe (vgl. Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber liess der Beschwerdeführer im Wesentlichen den Standpunkt vertreten, er sei auch ab dem 4. Januar 2010 bis zum Unfall am 29. Juni 2010 ohne Unterbruch krankheitsbedingt arbeitsunfähig gewesen, zuerst zu 100 %, zuletzt zu 30 %. Da er sich im Januar 2010 zum Leistungsbezug angemeldet habe, habe er ab dem 1. Juli 2010 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf das interdisziplinäre Gutachten vom 22. Januar 2013 könne nicht abgestellt werden. Er sei – insbesondere wegen schwerwiegender neuropsychologischer Beeinträchtigungen bzw. massiver kognitiver Defizite – weiterhin zu 100 % arbeits- und erwerbsunfähig; sein Gesundheitszustand habe sich seit der Erstattung des interdisziplinären Gutachtens vom 22. Januar 2013 sogar noch weiter verschlechtert. Er habe deshalb auch nach dem 31. Januar 2013 An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf eine ganze Invalidenrente (vgl. Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In medizinischer Hinsicht lässt sich den Akten entnehmen, dass Dr. A.___ in seinem Bericht vom 8. Februar 2010 einen initial normalen Rehabilitations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verlauf nach der Herzoperation vom Mai 2009 vermerkte. Der Versicherte habe eine 60%ige Arbeitsfähigkeit wiedererlangt. Seit Mitte Oktober 2009 sei es ohne äusseren Anlass zu einer zunehmenden Leistungsabnahme und progressiven Beschwerden im rechten Schulterbereich gekommen. Die Ergometrie am 30. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2009 habe keine Einschränkung bezüglich des Herzkreislauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">systems, aber eine deutlich eingeschränkte globale Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit ergeben. Dr. A.___ habe den Versicherten daher zur weiteren Abklärung an Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Rheumatologie, überwiesen (Urk. 7/21/5-6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieser führte in seinen Berichten vom 20. Januar 2009 (recte: 2010) und vom 4. Februar 2010 ein myofaszialbetontes Schmerzbild an der rechten Scapula als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf, bestätigte eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit, da für körperlich belastende Tätigkeiten Einschränkungen bestünden, und empfahl ein Arbeitsassessment im Z.___ (Urk. 7/18/1 und 7/21/7). Ein solches wurde am 2., 8. und 9. Februar 2010 durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt (Urk. 7/23). Dabei habe kein arbeitsrelevantes Problem erhoben werden können, da während den Tests das Schmerzverhalten des Versicherten mit ausgeprägter Selbstlimitierung im Vordergrund gestanden habe. Es lägen indessen keine medizinischen Befunde vor, welche gegen eine Arbeitsfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Logistiker sprächen (Urk. 7/23/2-3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge bestätigte Dr. A.___ weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit (Urk. 7/26/2-3 und 7/26/5). In seinem Bericht vom 31. März 2010 vertrat er die Auffassung, es müsse von einer somatoformen Störung als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausdruck einer maladaptiven Bewältigungsstrategie ausgegangen werden, da di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Abklärung in der Arbeitssprechstunde des Z.___ im Rahmen des myofaszialbetonten Schmerzsyndroms keine arbeitsrelevante Einschränkung ergeben habe (Urk. 7/26/4). In einem weiteren Bericht vom 3. September 2010 führte Dr. A.___ die bereits bekannten Diagnosen einer valvulären Herz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit und myofaszial betonter Schmerzen im Bereich der rechten Scapula auf und bestätigte eine Arbeitsunfähigkeit (infolge internistischer Aspekte) von 100 % vom 4. Januar bis zum 15. Mai 2010, von 70 % vom 16. Mai bis zum 7. Juni, von 50 % vom 8. bis zum 18. Juni und von 30 % vom 19. Juni bis zum Unfall am 29. Juni 2010 (Urk. 7/35).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Unfall vom 29. Juni 2010 wurde der Versicherte ins B.___ gebracht, wo er operiert und bis zum 19. Juli 2010 stationär behandelt wurde (Urk. 7/31/10 und 7/70/499). Anschliessend hielt er sich bis zum 21. September 2010 zum ersten Mal in der C.___ auf (Urk. 7/70/477-484). Dort hätten bei Klinikeintritt eine Rollstuhlmobilität bei Entlastungspflicht des rechten Beines, eine Funktionseinschränkung des rechten oberen Sprunggelenks mit Spitzfussstellung, die belastungsabhängige Schmerzsymptomatik im Bereich des Sternums, die vermehrte Schwindelsymptomatik seit dem Unfall vom 29. Juni 2010 und multiple sich in Resorption befindende Hämatome im Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund gestanden. Bezüglich der Schwindelsymptomatik habe eine kardiale Ursache mittels EKG ausgeschlossen werden können; sie sei im weiteren Verlauf auch subjektiv rückläufig gewesen (Urk. 7/70/478). Da der Versicherte im weiteren Rehabilitationsverlauf über Schlafstörungen und Unfallträume geklagt habe, habe man ein psychosomatisches Konsilium eingeholt, das eine Anpas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung im Sinne einer Unfallverarbeitungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung (ICD-10: F43.28), jedoch keine ausgeprägte PTBS-Symptomatik, ergeben habe (Urk. 7/70/479). Aktuell bestehe für sämtliche Tätigkeiten eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 7/70/478).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. F.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotherapie, diagnostizierte gemäss ihrem Bericht vom 18. Juli 2011 eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10: F43.1) mit depressiver Entwicklung. Es bestünden kognitive Defizite in Form einer Gedächtnis-, Konzentrations-, Auffassungs- und Merkfähigkeitsstörung. Die Stimmung sei depressiv. Es seien eine emotionale Stumpfheit, eine Gleichgültigkeit, ein inneres Leeregefühl und eine Anhedonie auszumachen. Überdies bestünden Ängste betreffend die Zukunft. Der Antrieb sei deutlich reduziert und es sei eine Tagesmündigkeit vorhanden. Es liege eine Schlafstörung in Form einer Ein- und Durchschlafstörung vor (Urk. 7/70/344).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Entfernung des Osteosynthesematerials und der Arthrolyse am 1. Juni 2011 (Urk. vgl. Urk. 7/70/339 und 7/70/351-352) folgte ein zweiter Aufenthalt in der C.___, der vom 26. September bis zum 30. November 2011 dauerte (Urk. 7/70/283). Im Austrittsbericht vom 6. Dezember 2011 wurden eine Fussdeformität mit Inaktivitätsosteoporose rechts, eine Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion im Sinne einer subsyndromalen PTBS (ICD-10: F43.21), eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">toren (ICD-10: F45.41), eine unspezifische neuropsychologische Störung nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wahrscheinlich traumatischer Hirnverletzung (ICD-10: F07.8) und ein mecha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischer Aortenklappenersatz 2009, seither unter OAK mit Marcoumar, und post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rative Schulterbeschwerden rechts mit Scapula alata als relevante Diagnosen festgehalten (Urk. 7/70/283). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Neurologisch habe man weitgehend einen Normalbefund erhoben. In der im Verlauf durchgeführten MRI-Untersuchung des Schädels am 5. Oktober 2011 seien Mikroblutungen nachgewiesen worden. Es seien kognitive Defizite auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der wahrscheinlich traumatischen Hirnverletzung festzustellen. Wegen der möglichen Antwortverzerrung im Rahmen der stationär durchgeführten neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychologischen Untersuchung könne der Schweregrad der neuropsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischen Störung nicht valide eingeschätzt werden. Klinisch imponiere eine gedankliche Einengung auf die Unfallfolgen und das Unfallgeschehen sowie eine häufige Niedergeschlagenheit und eine erhöhte Erschöpf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit. Die Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rien für eine postraumatische Belastungsstörung seien nicht hinreichend erfüllt (Urk. 7/70/285). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es bestehe eine schwere Leistungsminderung infolge einer psychischen Störung mit Krankheitswert. Zusätzlich liege eine kognitive Leistungsminderung auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund einer neuropsychologischen Funktionsstörung vor. Aktuell sei dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten in kognitiver Hinsicht keine Arbeitsleistung zumutbar. Aus unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kausaler Sicht sei dem Versicherten die angestammte Tätigkeit nicht zumutbar, er könne indessen sehr leichte, vorwiegend sitzende Arbeiten ganztags verrichten (Urk. 7/70/284).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im detaillierten Bericht zu den neuropsychologischen Untersuchungen vom 19. Oktober bis zum 28. November 2011 (Urk. 7/70/274-278) wurde ausgeführt, der Versicherte sei immer wieder durch ein reduziertes Arbeits- und Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalten aufgefallen, weshalb eine standardisierte Symptom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validierung durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt worden sei (Urk. 7/70/275). Bei alleiniger Betrachtung der Testergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse würde man zum Schluss kommen, es liege eine mittelschwere neuropsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chologische Störung vor. Die Durchführung der standardisierten Symptomva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung habe jedoch Hinweise auf das wahrscheinliche Vorliegen bewusstseins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">naher psychischer Prozesse der Aggravation ergeben. Bei einem spezifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Symptomvalidierungstest (TOMM) lägen auffällige Testergebnisse im Sinne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer negativen Antwortverzerrung vor. Es zeigten sich mehrere Inkonsis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenzen bezüglich der testpsychologisch objektivierten Ergebnisse. Zum Beispiel habe der Versicherte bei einer sehr einfachen Aufgabe (z.B. Alertness) deutlich lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samer auf einen Reiz reagiert als bei einer weit komplexeren Aufgabe (z.B. selektiven Aufmerksamkeit). Auch die durchschnittlichen Leistungen bei den visuellräumlichen Behaltensleistungen seien kaum vereinbar mit den unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittlichen Testergebnissen im Bereich der Aufmerksamkeitsfunktionen. Insgesamt seien in mehreren kognitiven Domänen leicht bis weit unterdurch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittliche Testergebnisse festzustellen. Der Versicherte habe zwar eine Hirn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">läsion erlitten, das Ausmass der in der kognitiven Untersuchung präsentierten Beschwerden sei jedoch nicht plausibel. Ein solches Testprofil wäre beispiels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise bei Personen nach einer schweren traumatischen Hirnverletzung mit ausgedehnten Läsionen anzutreffen, sei aber nicht vereinbar mit den gegenwär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen medizinischen Diagnosen. Es sei jedoch zu bedenken, dass die berichteten Konzentrations- und Gedächtnisprobleme nicht untypisch seien im Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang mit Störungen der Schmerzverarbeitung respektive bei depressiven Störungen. Aber die Schwankungen der Testergebnisse zwischen den Messzeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten sowie die Arbeitsweise mit übertriebenen und atypischen Fehlleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen erzeugten einen unglaubwürdigen Eindruck. Es sei somit davon aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen, dass das präsentierte kognitive Störungsbild zumindest teilweise aufgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer bewusstseinsnahen Aggravation der Beschwerden zustande ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen sei. Bei Vorliegen einer wahrscheinlichen Aggravation seien die Glaubhaftigkeit des Ausmasses der angegebenen Beschwerden und der diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nostisch festgestellten Leistungseinbussen in Frage zu stellen. Das im Rahmen der neuropsychologischen Untersuchung ermittelte kognitive Testprofil besitze hiermit nur geringe Aussagekraft. Der Schweregrad der neuropsychologischen Störung sei unter diesen Umständen entsprechend schwierig einzuschätzen. Er sei aber auf jeden Fall geringer, als es das Testprofil darlege. Insgesamt gestalte sich die ätiologische und diagnostische Einordnung der kognitiven Defizite als entsprechend schwierig. Somit kämen, wie bereits erwähnt, hirnorganische Faktoren, die erwähnten psychischen Störungen sowie bewusstseinsnahe Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zesse der Aggravation als mögliche Erklärungsgrössen in Frage. Aufgrund der wahrscheinlichen Aggravationstendenzen in Bezug auf das kognitive Ausfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">muster und den Schweregrad sei eine nicht valide einzuschätzende neuropsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chologische Störung (ICD-10: F68.0) zu diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieren (Urk. 7/70/277-278).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 5. Dezember 2011 wurde der Versicherte im G.___ der H.___ (im Folgenden: G.___) unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sucht. In dessen Bericht vom 7. Dezember 2011 wurden eine Anpassungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung nach Verkehrsunfall und konsekutiver Arbeitsunfähigkeit sowie eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schmerzverarbeitungsstörung als psychiatrische Diagnosen festgehalten. Weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin bestünden kognitive Defizite bei Status nach wahrscheinlicher trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischer Hirnverletzung (Urk. 7/70/206).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem interdisziplinären Gutachten betreffend die Fachbereiche Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logie, Orthopädie, Neuropsychologie, Neuroradiologie, Kardiologie und Psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trie einschliesslich EFL vom 22. Januar 2013 (vgl. Urk. 7/71/7-205) wurden (lediglich) die folgenden rheumatologisch-orthopädischen Leiden diagnostiziert (Urk. 7/71/68-69): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Persistierende Beschwerden und Funktionsstörung im Bereich des rechten Sprung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelenkes sowie Rückfusses</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach distaler Fibulafraktur und Calcaneusfraktur rechts am 29.6.2010 anlässlich eines Autounfalles</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">offene Reposition, LCP-Plattenosteosynthese am 5.7.2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">OSME, Mobilisation, Arthrolyse OSG am 1.6.2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beginnende USG- und OSG-Arthrose, kapsuläre Einschränkung sowie schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hafter Calcaneus rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kleine vordere und laterale Calcaneussporne rechts (asymptomatisch vorderer Calcaneussporn links)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">partielle Stockentlastung konsistent</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Atrophie im Bereich der rechten unteren Extremität</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Periarhropathia coxae links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Adduktoreninsertionstendinose links, wahrscheinlich durch Fehl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">radiologisch und klinisch ohne relevante degenerative Veränderungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach undislozierter Sternumfraktur am 29.6.2010, konservativ behandelt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Restbeschwerden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Myofasziales Schmerzsyndrom im Bereich des Infraspinatus und der Rhom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">boldei rechts, evtl. subscapularis rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne Hinweise auf glenohumerale und AC-Gelenksproblematik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne Hinweise auf Rotatorenmanschettenproblematik oder Impingement</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leichte degenerative Veränderungen im Bereich des Supraspinatus–ansatzes Schulter beidseits ohne entsprechende klinische Relevanz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach mechanischem Aortenklappenersatz 2009 bei valvulärer Klappen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankheit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dauerantikoagulation und Endokarditisprophylaxe</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kardial kompensiert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit wurde aus rheumatologisch-orthopädischer Sicht unter Einbezug der Resultate der EFL festgehalten, die vom Versicherten beschriebene Tätigkeit als Logistikmitarbeiter entspreche einer durchschnittlich mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schweren Tätigkeit. Die gezeigte funktionelle Belastbarkeit liege unter den An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forderungen an diese Tätigkeit. Da die Arbeit als Logistiker nebst dem Hantieren mit Gewichten bis 25 kg eine fast ausschliesslich stehende und gehende Tätigkeit sei, könne davon ausgegangen werden, dass der Versicherte auch bei besserer Leistungsbereitschaft (als der gezeigten) die Belastungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forderungen nicht erreiche. Eine überwiegend leichte Tätigkeit mit dem defi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nierten Belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeitsprofil sei ganztags zumutbar (Urk. 7/71/69 und 7/71/81-82). Eine Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsminderung von 10 % werde als nachvollziehbar erachtet (Urk. 7/71/74).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der zusammenfassenden Beurteilung gelangten die Gutachter zum Schluss, in einer körperlich leichten, überwiegend sitzenden Tätigkeit sei eine ganztägige Präsenz realisierbar, wobei aufgrund der Fussschmerzen von einer 10%igen Leistungseinschränkung auszugehen wäre, falls die Beschwerden mit einer adäquaten medikamentösen Therapie, die aktuell (bei negativen Medikamen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenspiegeln) nicht gegeben sei, nicht ausreichend beherrschbar wären (Urk. 7/71/120).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 6. März 2013 verfasste Dr. F.___ einen weiteren Bericht (Urk. 17), der weitgehend identisch ist mit demjenigen vom 18. Juli 2011 (vgl. Urk. 7/70/344). Neu wurde einzig eine massive Verschlechterung des Gedächt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisses, vor allem des Kurzzeitgedächtnisses im Verlauf der letzten Monate vermerkt. Der Versicherte könne sich nach einigen Stunden nicht mehr an Inhalte erinnern. Somit führten die diagnostischen Überlegungen in Richtung einer Pseudodemenz im Rahmen der Depression (Urk. 17 S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht des G.___ vom 18. Dezember 2013 (Urk. 8/81/3-4) zum Tagesklinikvorgespräch vom 11. Dezember 2013 wurden einleitend ein Status nach Anpassungsstörungen (ICD-10: F43.21), eine de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressive Reaktion nach Verkehrsunfall und konsekutiver Arbeitsunfähigkeit sowie eine Schmerzverarbeitungsstörung (ICD-10: F45.41) und weiterhin kogni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive Defizite bei Status nach wahrscheinlich traumatischer Hirnverletzung (ICD-10: F43.2) festgehalten (Urk. 7/81/3). Der Versicherte habe erklärt, sein Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dächtnis sei seit dem Aufenthalt in der C.___ im Jahr 2011 unverändert eingeschränkt (Urk. 7/81/3). Man habe leichte Aufmerksamkeits- und Auffassungsstörungen, leichte Konzentrationsstörungen und mnestische Störungen erhoben. Es werde vorerst eine neurokognitive Abklärung emp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">foh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len, um die Gedächtniseinbussen zu quantifizieren und danach eine geeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nete Therapie zu evaluieren (Urk. 7/81/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ nannte in seinem Bericht vom 13. Juli 2015 (Urk. 7/91) als aktuelle Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit schwere kognitive Defizite und eine depressive Reaktion nach Schädelhirntrauma im Rahmen eines Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kehrsunfalls seit September 2010, differentialdiagnostisch posttraumatisch, dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">soziative Amnesie und eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren, ebenfalls seit dem Autounfall vom 29. Juni 2010. Eine berufliche Tätigkeit sei nicht möglich (Urk. 7/91/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem Bericht des G.___ vom 24. August 2015 (Urk. 7/93) wurde der Versicherte seit dem 4. Februar 2015 ambulant behandelt. Aus psychiatrischer Sicht habe man ein organisches Psychosyndrom nach Schädelhirntrauma (ICD-10: F07.2), differentialdiagnostisch ein organisches amnestisches Syndrom (ICD-10: F04), anamnestisch bestehend seit 09/2010, und eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F 45.41) diagnostiziert (Urk. 7/93/1). Es wurde eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit Juni 2010 attestiert (Urk. 7/93/6); eine behinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angepasste Tätigkeit sei nur stundenweise und unter 1:1-Betreuung vorstellbar (Urk. 7/93/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das im Beschwerdeverfahren neu eingereichte neuropsychologische Gutachten von lic. phil. D.___ vom 11. August 2016 (Urk. 3/4) führt eine leichte bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittelschwere neuropsychologische Funktionsstörung bei Lern-, Konzentra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ons- und Umstellungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forderungen, mit abnehmender Anstrengungsbeteiligung bei psychomentaler Beanspruchung und mit assoziierter Schmerzexazerbation bei psychomentaler Beanspruchung als neuropsychologische Diagnose auf (Urk. 3/4 S. 2 und 12). Aus neuropsychologischer Sicht bestehe keine Arbeitsfähigkeit im ersten Arbeitsmarkt (Urk. 3/4 S. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In erster Linie ist strittig und zu prüfen, ob auf das interdisziplinäre Gutachten vom 22. Januar 2013 (Urk. 7/71/7-205) abgestellt werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten wurde in Kenntnis der medizinischen Vorakten erstellt (vgl. Urk. 7/71/9-19, 7/71/58-62. 7/71/93, 7/71/95 und 7/71/115-121)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und basiert auf fachärztlichen psychiatrischen Untersuchungen vom 7. und 12. September 2012 (Urk. 7/71/7), orthopädisch-rheumatologischen Untersuchungen einschliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich EFL vom 27. und 28. September 2012 (Urk. 7/71/57), neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischen Untersuchungen vom 16. Oktober 2012 (Urk. 7/71/121-126), einer kardio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischen Untersuchung vom 27. November 2012 (Urk. 7/71/160-161) und einer neuroradiologische Untersuchung vom 3. Januar 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/71/7 und 7/71/164-165). Darüber hinaus wurden die Resultate der am 7. September und am 16. Oktober 2012 beim Beschwerdeführer entnommenen Blutproben berücksichtigt (Urk. 7/71/7, 7/71/56, 7/71/126 und 7/71/141; vgl. auch Urk. 7/71/31 und 7/31/37). Am 29. Oktober 2012 fanden während d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rei Stunden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neuropsycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logische Untersuchungen statt. Auf den reservierten zweiten Termin wurde verzichtet, da klare Hinweise vorgelegen hätten, dass die erhobenen Testleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen nicht valide Funktionsstörungen abbildeten (Urk. 7/71/93 und 7/71/101). Wegen der wahrscheinlichen Aggravationstendenz und der damit verbundenen Unfähigkeit, das kognitive Leistungsprofil valide einzuschätzen, habe man auf eine neuropsychologische Beurteilung der Arbeitsfähigkeit verzichtet (Urk. 7/71/106).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das polydisziplinäre Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berücksichtigt die vom Beschwerdeführer ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen und beantwortet die gestellten Fra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassend. Ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere setzt es sich auch mit den zum Teil anderslautenden ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilungen, namentlich den im Raum stehenden psychiatrischen Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen (einer posttraumatischen Belastungsstörung, einer Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion, einer depressiven Störung, einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren, einer dissoziativen Amnesie, einer Demenz, einer unspezifischen neuropsychologischen Störung nach wahrscheinlicher traumatischer Hirnverletzung und eines organischen Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chosyndroms nach Schädelhirntrauma; vgl. Urk. 7/71/40-44</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) auseinander. Die gutachterlichen Ausführungen sind schlüssig und nachvollziehbar begründet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen das psychiatrische Teilgutachten von Dr. med. I.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, wurde vorgebracht, aufgrund des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts von Dr. F.___ vom 6. März 2013 (Urk. 17) ergäben sich Zweifel daran, ob es korrekt gewesen sei, keine psychiatrische Diagnose zu stellen. Dr. I.___ habe sich auch nicht mit den von Dr. F.___ – aufgrund der von ihr beobachteten massiven Verschlechterung in den letzten Monaten – angestellten diagnostischen Überlegungen in Richtung einer Pseudodemenz im Rahmen der Depression auseinandergesetzt (Urk. 1 S. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das psychiatrische Teilgutachten Dr. I.___ entspricht den formellen Anforderungen an ein Gutachten und es ist inhaltlich überzeugend und nachvollziehbar (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 8C_260/2016 vom 13. Juli 2016 E. 5.5). Insbesondere legte Dr. I.___ nach seinen fachärztlichen Untersuchungen vom September 2012 mit einer eingehenden und schlüssigen Begründung dar, weshalb keine depressive Störung zu diagnostizieren sei (Urk. 7/71/41), ebenso wenig eine Demenz (Urk. 7/71/43) oder eine posttraumatische Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung (Urk. 7/71/40). Im Bericht von Dr. F.___ vom 6. März 2013 (Urk. 17), welcher weitgehend identisch ist mit demjenigen vom 18. Juli 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 7/70/344-345), wurden neu schwerwiegende kognitive Defizite (anstelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kognitiver Defizite) in Form einer Gedächtnisstörung, einer Konzentrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung, einer Merkfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeitsstörung und einer Aufmerksamkeitsstörung sowie eine massive Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung des Kurzzeitgedächtniseses festgehalten (vgl. Urk. 17 S. 1). Es wurde weder dargelegt, weshalb die Beurteilung Dr. I.___ falsch gewesen sein könnte, noch wurde ausgeführt, der Beschwerdeführer sei neu an einer Depression erkrankt. Vor diesem Hintergrund erübrigt es sich von vornherein, die Entwicklung einer Pseudodemenz im Rahmen einer (nicht vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handenen) Depression (gutachterlich) zu thematisieren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ ging ihrem Bericht vom 6. März 2013 zufolge von einer Verschlechterung des Kurzzeitgedächtnisses im Verlauf der letzten Monate aus, da sich der Versicherte an Inhalte nach einigen Stunden nicht mehr erinnern könne (Urk. 17 S. 1). Dabei hatte der Beschwerdeführer bereits anlässlich der neuropsychologischen Untersuchungen vom 19. Oktober bis zum 28. November 2011 in der C.___ geltend gemacht, er leide an ausgeprägten Gedächtnisproblemen. So wisse er beispielsweise weder, wie der jeweils voran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegangene Tag verlaufen sei, noch mit wem er worüber gesprochen habe. Es sei so, wie wenn das gerade Erlebte das Vorausgegangene jeweils sofort aus dem Gedächtnis lösche (Urk. 7/70/275). Anschliessend wurden aus neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischer Sicht wahrscheinliche Aggravationstendenzen festgestellt (Urk. 7/70/277-278)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dazu äusserte sich Dr. F.___ in ihrem Bericht vom 6. März 2013 nicht ansatzweise, ebenso wenig zum psychiatrischen Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutachten Dr. I.___. Es mangelt ihrem letzten Bericht (ebenso wie demjenigen zuvor) insbesondere an einer diagnostischen Beurteilung, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che nicht überwiegend auf den vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden beruht und sich mit möglichen Widersprüchen zur Beschwerdeentstehung, zum Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verlauf und zu eigenen objektiven Befunden auseinandersetzt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Bericht vom 6. März 2013 vermag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> somit weder die Qualität noch die Aktualität der Beurteilung Dr. I.___ in Frage zu stellen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_260/2016 vom 13. Juli 2016 E. 5.5), ungeachtet der Erfahrungstatsache, dass behandelnde Ärzte mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter im Hinblick auf ihre auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Vertrauensstellung in Zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">felsfäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len eher zu Gunsten ihrer Patientin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilung Dr. I.___ wird auch nicht – wie behauptet (Urk. 1 S. 3 f. und 7) – durch psychiatrisch-psychotherapeutische Berichte betreffend die Zeit nach der gutachterlichen Untersuchung relativiert (vgl. bereits das Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_260/2016 vom 13. Juli 2016 E. 5.5). Offenbar waren die Behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnden im G.___ ebenfalls der Ansicht, es sei keine Anpassungsstörung mehr vorhanden. Insbesondere erhoben sie weder neue Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de noch diagnostizierten sie ein neu aufgetretenes psychisches Leiden. Sie lieferten auch weder eine über die Aussagen des Beschwerdeführers hinaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehende Begründung ihrer Einschätzungen noch setzten sie sich mit der Beur-teilung Dr. I.___ auseinander (Urk. 8/81/3-4 und 7/93). Ihre Ausführungen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mögen daher nicht zu überzeugen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dasselbe hat bezüglich des Berichts von Dr. A.___ vom 13. Juli 2015 (Urk. 7/91) zu gelten. Diesbezüglich kommt hinzu, dass es dem behandelnden Hausarzt – soweit ersichtlich – an der erforderlichen fachärztlichen psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen-psychotherapeutischen und neuropsychologischen Ausbildung mangelt, um die zur Diskussion stehenden psychischen Leiden und kognitiven Defizite zu beurteilen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine psychiatrische Verlaufsbegutachtung erscheint vor diesem Hintergrund eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">so wenig angezeigt wie die Einholung eines neuen psychiatrischen Teilgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtens, weshalb darauf zu verzichten ist (vgl. Urk. 1 S. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren wurde gegen das neurologische Teilgutachten von Dr. med. J.___, Facharzt FMH für Neurologie, vorgebracht, es sei nicht nachvollziehbar, dass die vom Beschwerdeführer geklagte Vergesslichkeit beziehungsweise seine Gedächtnislücken als nachgeschoben und nicht plausibel bezeichnet würden. Der Beschwerdeführer habe am 2. (gemeint wohl: 1.; vgl. Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/70/456</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) November 2010 der Case Managerin der Suva von seiner Vergesslichkeit be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtet. Dass er sie nicht vorher geltend gemacht habe bzw. diese von den behandelnden Ärzten nicht festgehalten worden sei, spreche nicht dagegen, dass sie seit dem Unfall bestehe. Während des ersten Spital- und Rehabilitations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufenthaltes sei diese Problematik im Vergleich zu derjenigen bezüglich des rechten Fusses zweitrangig gewesen. Seine Ehefrau habe die Vergesslichkeit bereits während des ersten Aufenthalts in der C.___, der bis zum 21. September 2010 gedauert habe, bemerkt (Urk. 1 S. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu Recht wurde nicht in Frage gestellt, dass Dr. J.___ korrekt und in Übereinstim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mung mit der Aktenlage festhielt, in den echtzeitlichen Arztberich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten seien weder eine Vergesslichkeit noch Gedächtnislücken festgehalten wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Erstmals schrift</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich dokumentiert wurde eine vom Versicherten geklagte Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesslichkeit mit dem Bericht der Case Managerin der Suva vom 2. November 2010 (vgl. Urk. 7/70/456). Daraus geht jedoch auch hervor, dass er trotzdem darüber zu berichten vermochte, was die ärztliche Verlaufskontrolle im B.___ ergeben habe, dass er sich am 8. November 2010 einer CT-Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung unterziehen werde und welche physiotherapeutischen Massnahmen er bisher absolviert habe (Urk. 7/70/456), was seine Klagen zumindest deutlich relativiert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es trifft auch zu, dass der Beschwerdeführer erst während des zweiten Aufent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltes in der C.___ – mehr als ein Jahr nach dem Unfallereignis – erstmals eine „lückenhafte Erinnerung“ für das unmittelbare Ereignis geltend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">machte und bei der aktuellen neurologischen Anamneseerhebung gar von einem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bis heute anhaltenden Gedächtnisverlust seit dem Unfall, der sowohl das unmittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare Ereignis als auch die gesamte Zeitdauer danach umfasse, be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtete. Vor diesem Hintergrund erscheint es ohne Weiteres als nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, dass die entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenden Ausführungen des Beschwerdeführers als nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschoben und ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weitet qualifiziert wurden. Das neurologische Teilgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten gibt weder zu formellen noch zu materiellen Beanstandungen Anlass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. das Urteil des Bundesgerichts 8C_260/2016 vom 13. Juli 2016 E. 5.3 und das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Urteil des Sozialversicherungsgerichts UV.2015.00025 vom 23. Februar 2016 E. 5.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich wurde moniert, die neuropsychologische Untersuchung sei nicht vollständig durchgeführt worden, weshalb ein neues neuropsycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logisches Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten einzuholen sei. Dies gelte selbst dann, wenn tatsächlich eine – bestrittene – bewusstseinsnahe Aggravationstendenz vorliegen sollte, da die Gutachter darü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber hätten befinden müssen, welche neuropsychologischen Beeinträchtigungen anzunehmen seien, wenn die allfällige Aggravation weggedacht werde (Urk. 1 S. 4 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die neuropsychologischen Teilgutachter Prof. Dr. rer. nat. K.___ und Dr. sc. nat. L.___ vom M.___ führten mit dem Beschwerdeführer ein Anamnese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gespräch, bei dem eine Dolmetscherin übersetzte, obwohl er viele Fragen bereits auf Deutsch verstand. Es erscheint nachvollziehbar, dass das Gespräch unter diesen Umständen von vielen Wechseln geprägt war und eine gute Aufmerk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samkeit, eine hohe Flexibilität und ein gutes Arbeitsgedächtnis des Beschwerdeführers erforderte. Dieser habe dem Gespräch problemlos folgen können und psychomotorisch nicht verlangsamt gewirkt. Er sei bezüglich Sprachproduktion, Sprachverständnis und Sprechen unauffällig gewesen. Bei Fragen, die eine Gedächtnisleistung erforderten, hätten sich Inkonsistenzen gezeigt, welche die psychiatrischen Teilgutachter anhand von Beispielen illustrativ erläuterten und schlüssig als Hinweise auf eine Aggravation werteten (Urk. 7/71/100; vgl. BGE 141 V 281 E. 2.2.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Folge führten die neuropsychologischen Teilgutachter eine sorgfältige Testung durch. Dabei habe der Versicherte auch komplexe Instruktionen auf Anhieb verstanden. Bei der Aufgabenbearbeitung habe er jedoch selbst bei ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fachsten Anforderungen eine massive Verlangsamung gezeigt, die nicht durch allgemein verlangsamte Bewegungen bedingt gewesen sei, sondern dadurch, dass er immer wieder kleine Pausen eingelegt habe, auch bei Aufgaben, bei denen eine rasche Arbeitsweise explizit verlangt worden sei (Urk. 7/71/100). Anhand der einzelnen Resultate der Testung zeigten die psychiatrischen Teilgutachter nachvollziehbar diverse Inkonsistenzen auf, sie erläuterten schlüssig die vorhandenen Diskrepanzen und gelangten unter Einbezug der auffälligen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen im Symptomvalidierungsverfahren zur einleuchtenden Einschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aggravations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tendenzen seien als wahrscheinlich zu betrachten (Urk. 7/71/100-102 und 7/71/104-105; vgl. BGE 141 V 281 E. 2.2.1 mit Hinweisen). Diese Beurteilung steht im Einklang mit den Vorakten, aus welchen sich ebenfalls diverse Inkonsistenzen und Anhaltspunkte für eine Aggravation ergeben, und welche von den neuropsychologischen Teilgutachtern korrekt in ihre Würdigung miteinbezogen wurden (vgl. Urk. 7/71/97 und 7/71/103-104).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter diesen Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständen erscheint es als folgerichtig, dass die neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychologischen Teilgutachter zum Schluss gelangten, es lasse sich nicht beurteilen, ob der Versicherte neuropsychologische Funktionsstörungen aufweise oder nicht (Urk. 7/71/105). Es mag zutreffen, dass vor dem Hintergrund der im MRI erfassten multiplen kleinen Läsionen leichte bis allenfalls mittelgradige neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ropsychologische Funktionsstörungen, insbesondere im Bereich der exekutiven Funktionen theoretisch möglich sind, sie sind aber nicht obligat und liessen sich einzig mit neuropsychologischen Abklärungen nachweisen (Urk. 7/71/105; vgl. auch Urk. 7/71/134). Den neuropsycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischen Teilgutachtern ist nicht vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werfen, dass sie – im Rahmen ihres Ermessens (vgl. das Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_260/2016 vom 13. Juli 2016 E. 5.1) – auf weitere Untersuchungen diesbezüglich verzichteten, da in Anbetracht der deutlichen Hinweise auf eine mangelnde Mitarbeit des Versicherten keine aussagekräftigen Resultate davon zu erwarten waren. Dies muss umso mehr gelten, als aufgrund des – in den betreffenden Teilgutachten korrekt festgehaltenen – Fehlens eines psychischen oder neurologischen Leidens von einer bewusstseinsnahen Aggravation auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen ist (vgl. Urk. 7/71/105). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der in der Beschwerdeschrift vertretenen Auffassung (Urk. 1 S. 5) waren weder die neuropsychologischen Teilgutachter noch die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin bei dieser Ausgangslage dazu verpflichtet, den Beschwerdeführer mit der Wahrscheinlichkeit einer Aggravation zu konfrontieren, ihn auf die Folgen einer solchen hinzuweisen und ihn (schriftlich) aufzufordern, sich mehr anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strengen (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 8C_260/2016 vom 13. Juli 2016 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit eine Leistungseinschränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Erscheinung beruht, liegt regelmässig keine versicherte Gesundheitsschädigung vor (BGE 141 V 281 E. 2.2.1). Eine daneben ausgewiesene neuropsychologische Gesundheitsschädigung, deren Auswirkung im Umfang der Aggravation zu bereinigen wäre (vgl. BGE 141 V 281 E. 2.2.2), und die beim Erlass der angefochtenen Verfügung vom 13. Juni 2016 hätte berücksichtigt werden müssen, wurde nicht belegt. Insbesondere liessen sich die behaupteten kognitiven Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen auch nicht mit den beantragten Befragungen der Ehefrau und der Tochter des Versicherten (Urk. 1 S. 2 und 5) mit dem Beweisgrad der über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Wahrscheinlichkeit nachweisen (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 8C_260/2016 vom 13. Juli 2016 E. 5.1 und das Urteil des Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgerichts UV.2015.00025 vom 23. Februar 2016 E. 5.2), weshalb darauf zu verzichten ist. Die Tatsache, dass trotz sorgfältiger Untersuchungen keine neuropsychologischen Defizite im hier interessierenden Zeitraum objektiviert werden konnten, hat der Versicherte aufgrund seiner bewusstseinsnahen Aggra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vation selbst zu vertreten und als beweisbelastete Partei die Konsequenzen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 138 V 218 E. 6 und das Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_779/2016 vom 3. April 2017 E. 3.4.1; vgl. auch das Urteil des Sozialversicherungsgerichts UV.2015.00025 vom 23. Februar 2016 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bezug auf das im Beschwerdeverfahren neu eingereichte neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psycholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gische Gutachten von lic. phil. D.___ vom 11. August 2016 (Urk. 3/4; vgl. Urk. 1 S. 3) ist zu bemerken, dass es auf Untersuchungen vom 3. August 2016 basiert (Urk. 3/4 S. 1). Es erscheint daher von vornherein fraglich, inwiefern sich damit Erkenntnisse für die hier interessierenden gesundheitlichen Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse bis am 13. Juni 2016 gewinnen lassen. Es kommt hinzu, dass der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte auch bei lic. phil. D.___ im Rahmen zumindest eines Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dierungsverfahrens Auffälligkeiten zeigte, so dass die erzielten Testresultate nicht ohne Weiteres als gültig zu interpretieren sind (Urk. 3/4 S. 7; vgl. auch Urk. 6 S. 1). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Immerhin ist zu bemerken, dass der Versicherte viele unauffällige kognitive Funktionen (im Bereich der Sprachverarbeitung und bei den schulspezifischen Fertigkeiten Lesen, Schreiben, Rechnen, beim Planen und Problemlösen, bei der visuellen Wahrnehmung und visuo-konstruktiven Informationsverarbeitung, bei der verbalen und visuell-räumlichen Merkspanne) zeigte (Urk. 3/4 S. 9). Lic. phil. D.___ habe lediglich auffällige Leistungen beim Lernen und Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">speichern, im Aufmerksamkeitsbereich und bei Umstell- und Flexibilitäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anforderungen beob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtet und bei extern getakteten Aufgaben eine nicht zeitgerechte Erfassung und generell ein verlangsamtes Arbeitstempo festgestellt (Urk. 3/4 S. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie diagnostizierte (lediglich) eine leichte bis mittelschwere neuropsychologische Funktionsstörung bei Lern-, Konzentrations- und Umstellungsanforderungen (Urk. 3/4 S. 9 und 12). Eine nachvollziehbare Begründung, weshalb sie unter diesen Umständen zur Beurteilung gelangte, es sei keine Arbeitsfähigkeit im ersten Arbeitsmarkt gegeben, hat lic. phil. D.___ nicht geliefert (Urk. 3/4 S. 12). Insbesondere lässt sich ihren Ausführungen auch nichts entnehmen, was dazu geeignet wäre, Zweifel an der Beurteilung der neuropsychologischen Teilgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter zu wecken (Urk. 3/4; vgl. insbesondere Urk. 3/4 S. 11 f.). Dies muss umso mehr gelten, als – dem psychiatrischen Teilgutachten zufolge – keine die kognitiven Leistungen beeinflussenden Faktoren in Form eines psychischen Leidens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorlagen, welche die neuropsychologischen Teilgutachter hätten berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> müssen, so dass lic. phil. D.___ diesbezüglich zu Unrecht eine fehlende Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einandersetzung mit solchen monierte (Urk. 3/4 S. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich wurde von Seiten des Beschwerdeführers generell die Aktualität des interdisziplinären Gutachtens vom 22. Januar 2013 in Frage gestellt (Urk. 1 S. 3). Es trifft zwar zu, dass im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 13. Juni 2016 bereits rund 3 ¾ Jahre seit den ersten gutachter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Untersuchungen vom September 2012 verstrichen waren (Urk. 1 S. 3). Die Frage, ob ein Gutachten zu lange zurückliegt, um eine zuverlässige Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsgrundlage darzustellen, lässt sich indessen nicht absolut beantworten. Dies ist vielmehr jeweils unter Einbezug der konkreten Umstände zu beurteilen (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 8C_125/2016 vom 4. November 2016 E. 4.3.4). Vorliegend sind keine Gründe ersichtlich, weswegen eine Verlaufsbegutachtung als notwendig zu betrachten wäre. Solche ergeben sich – wie gezeigt – insbesondere auch nicht aus den diversen Berichten der Behandelnden, die nach den gutachterlichen Untersuchungen verfasst wurden.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Darüber hinaus wurde nichts vorgetragen, was das interdisziplinäre Gutachten vom 22. Januar 2013 in Zweifel zu ziehen vermöchte. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenso wenig ist etwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Derar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiges aus den Akten ersicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich. Vielmehr erfüllt das Gutachten sämtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che von der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung statu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ierten Anforderungen an ein medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sches Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten (vgl. auch BGE 134 V 231 E. 5.1 und 125 V 351 E. 3a). Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin darauf abgestellt hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem interdisziplinären Gutachten vom 22. Januar 2013 ist – unter anderem – belegt, dass die vom Versicherten geklagten Beschwerden auf keine kardio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logische (vgl. das kardiologische Teilgutachten vom 28. November 2012, Urk. 7/71/160-161) oder psychische (vgl. das psychiatrische Teilgutachten vom 17. Januar 2013, Urk. 7/71/44-45) Ursache zurückzuführen sind und dass keine Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terproblematik vorhanden ist, welche eine Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Logistiker zu begründen vermöchte (vgl. das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pädisch-rheumatologische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Teilgutachten samt EFL vom 6. November 2012, Urk. 7/71/68-69 und 7/71/72). Es besteht daher kein Anlass, die Resultate des Arbeitsassessments im Z.___ vom 2., 8. und 9. Februar 2010 in Frage zu stellen, gemäss welchen der Versicherte nach dem krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedingten Eintritt seiner Arbeitsunfähigkeit am 22. Februar 2009 (Urk. 7/15/2-3) bereits Anfang Februar 2010 in seiner angestammten Tätigkeit als Logistiker wieder zu 100 % arbeitsfähig war (Urk. 7/23/2-3). Daran vermag auch nichts zu ändern, dass der Hausarzt Dr. A.___ dennoch eine (zumindest teilweise) Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit wegen Krankheit attestierte (vgl. Urk. 7/26/2-3 und 7/26/5), welche er nicht nachvollziehbar und in sich widersprüchlich im März 2010 mit einer somatoformen Störung und später mit somatischen bzw. internistischen Leiden begründete (Urk. 7/26/4 und 7/35; vgl. Urk. 1 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer war somit nach Ablauf des Wartejahrs am 22. Februar 2010 weder in seiner Arbeits- noch in seiner Erwerbsfähigkeit eingeschränkt. Eine Arbeitsunfähigkeit trat erst wieder aufgrund des Unfalles vom 29. Juni 2010 ein (vgl. Urk. 7/31/10, 7/70/499 und Urk. 7/70/477-484).). Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin hat daher zu Recht bis zum 1. Juni 2011 einen Leistungsanspruch verneint (vgl. insbesondere Art. 28 Abs. 1 lit. c sowie Art. 29 Abs. 1 und 3 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren ist gestützt auf das interdisziplinäre Gutachten vom 22. Januar 2013 davon auszugehen, dass der Versicherte seit seinem Unfall vom 29. Juni 2010 aufgrund seiner Fussverletzung aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">orthopädisch-rheumatologischer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sicht in der angestammten Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig ist (Urk. 7/71/69 und 7/71/72). Spätestens seit den orthopädisch-rheumatologischen Untersuchungen vom 27. und 28. September 2012 ist ihm eine seinen körperlichen Leiden angepasste Tätigkeit mit einem Pensum von 100 % zumutbar, wobei aufgrund der Fussschmerzen von einer 10%igen Leistungseinschränkung auszugehen wäre, falls diese Beschwerden mit einer adäquaten medikamentösen Therapie, die bei der Begutachtung (bei negativen Medikamentenspiegeln) nicht gegeben war, nicht ausreichend beherrschbar wären (Urk. 7/71/69, 7/71/74 und 7/71/130). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bereits seit den Untersuchungen durch den psychiatrischen Teilgutachter vom 7. und 12. September 2012 steht zudem fest, dass kein psychisches Leiden (mehr) besteht, das die Arbeitsfähigkeit des Versicherten (weiter) einschränken würde (Urk. 7/71/45 und 7/71/51). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem interdisziplinären Gutachten vom 22. Januar 2013 ist folglich eine Besserung des Gesundheitszustands spätestens seit Ende September 2012, mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin von einer invalidenversicherungsrechtlich relevanten Dauer (Art. 88a Abs. 1 IVV) belegt, welche es dem Versicherten erlaubt, in einer behinderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit zu 100 % wieder arbeitstätig zu sein, allenfalls mit einer Leistungseinschränkung von 10 % (Urk. 7/71/69, 7/71/74 und 7/71/130). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Anbetracht der gesundheitlichen Besserung hat die Beschwerdegegnerin zu Recht eine neue Invaliditätsbemessung mit Hilfe eines Einkommensvergleichs vorgenommen. Das hypothetische Valideneinkommen, das sie ihrer Berechnung zu Grunde legte, blieb unbestritten. In Berücksichtigung des gutachterlich um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Zumutbarkeitsprofils und der fehlenden Ausbildung des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers wurde auch zu Recht nicht beanstandet, dass die Beschwerdegegnerin das hypothetische Invalideneinkommen anhand der statistischen Werte der schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE 2012), TA1, Kompetenzniveau 1, Total Männer, ermittelte. </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der (bloss) möglichen 10%igen Leistungsminderung trug die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin zu Gunsten des Beschwerdeführers in Form eines 90%-Pensums Rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung. Darüber hinaus berücksichtigte sie den Umstand, dass nur noch leichte Tätigkeiten zumutbar seien, als lohnmindernden Faktor und gewährte einen leidensbedingten Abzug von 10 %. Aus dem Einkommensvergleich resultiere folglich ein Invaliditätsgrad von 33 %, der keinen Anspruch auf eine Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente begründe (Urk. 2). Der Beschwerdeführer hält demgegenüber einen Abzug von 25 % und zusätzlich einen weiteren von 20 % vom Tabellenlohn für ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bracht (Urk. 1 S. 7 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Bestimmung der Höhe des sogenannten Leidensabzugs ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (BGE 134 V 322 E. 5.2 mit Hinweis auf BGE 126 V 75).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Umstand, dass nur mehr leichte Arbeiten zumutbar sind, würde – selbst bei eingeschränkter Leistungsfähigkeit – keinen leidensbedingten Abzug nach sich ziehen, weil der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (vgl. das Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.4.2 mit Hinweisen.). Auch das Alter des im massgeblichen Zeitpunkt noch nicht 48-jährigen Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rers wirkt sich nicht lohnsenkend aus, zumal Hilfsarbeiten auf dem hypothetisch ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG) altersun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abhängig nachgefragt werden (vgl. das Urteil 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.4.3 mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen). Ebenso wenig vermögen die ausländische Staatsange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hörigkeit des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers, seine nach eigenem Bekunden mangelhaften Deutsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse und die Dauer seines letzten Anstellungsverhältnisses (Anfang Oktober 1999 bis Ende Juli 2011; Urk. 7/20/3, 7/25 und 7/52) einen leidensbedingten Abzug zu rechtfertigen (vgl. Urk. 1 S. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist auch sonst nichts ersichtlich, weswegen der von der Beschwerdegegnerin gewährte grosszügige Abzug zu erhöhen wäre. Sie hat einen rentenbegrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denden Invaliditätsgrad somit zu Recht verneint.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Gesagten folgt, dass die befristete Zusprache einer ganzen Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denrente vom 1. Juni 2011 bis zum 31. Januar 2013 gestützt auf das interdisziplinäre Gutachten vom 22. Januar 2013 nicht zu beanstanden ist. Einen darüberhinausgehenden Rentenanspruch hat die Beschwerdegegnerin zu Recht verneint. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bezug auf den beantragten Ersatz der Gutachterkosten inklusive Dolmetscherkosten (Urk. 1 S. 1 und 8) bleibt festzuhalten, dass die Kosten privat eingeholter Gutachten nur dann zu vergüten sind, wenn die Parteiexpertise für die Entscheidfindung unerlässlich war (BGE 115 V 62 E. 5c). Dies trifft vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegend nicht zu, da sich der massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bliche medizinische Sachverhalt mit den bereits zuvor vorhanden gewesenen Unterlagen beurteilen lässt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 1'000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Ent-sprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Dem Beschwerdeführer wird keine Entschädigung für die Kosten des neuropsycho</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">lo</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gischen Gutachtens vom 11. August 2016 inklusive Dolmetscherkosten zugesprochen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Hermann Rüegg</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Profond Vorsorgeeinrichtung</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigGohl Zschokke</p><p></p></div> </div></body></html>