<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01254</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Gerichtsschreiber Brügger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 15. März 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Andrea Müller-Ranacher</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Widmer Müller Gibor, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rämistrasse 3, Postfach 74, 8024 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1965, arbeitete vom 1. Juni 1996 bis zum 28. Februar 2003 (letzter effektiver Arbeitstag: 8. Januar 2003) bei der Y.___ AG </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Maurer (Urk. 10/7). Anschliessend war er vom 1. März 2003 bis zum 31. Oktober 2003 (letzter effektiver Arbeitstag: 9. April 2003) bei der Z.___ AG als Produktionsmitarbeiter angestellt (Urk. 10/5). Am 8. April 2003 erlitt der Versicherte auf dem Heimweg von der Arbeit einen Auffahrunfall. Die Suva erbrachte die Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung (Urk. 10/15/1-272, Urk. 10/28/1-383). Wegen den Folgen dieses Unfalls meldete der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte sich am 28. Dezember 2004 (Datum des Posteingangs) bei der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 10/1). Die Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte die Arztberichte des Spitals A.___ vom 31. Dezember 2004 (Urk. 10/4/5), von Dr. med. B.___ vom 9. Januar 2005 (Urk. 10/8) und von Dr. med. C.___, FMH Innere Medizin + Rheumatologie, vom 4. Februar 2005 (Urk. 10/12) ein. Ausserdem erkundigte sich die IV-Stelle bei der Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich nach den von ihr erbrachten Leistungen (vgl. Bericht vom 18. Januar 2005, Urk. 10/11/3-4, mit Beilagen, Urk. 10/11/5-16) und zog die Akten der Suva bei (Urk. 10/15/1-272, Urk. 10/28/1-383). Nach Durchführung des Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahrens (Urk. 10/37) sprach die IV-Stelle X.___ mit Verfügungen vom 14. Dezember 2007 (Urk. 10/45) bzw. 20. März 2008 (Urk. 10/48, Urk. 10/49) basierend auf einem Invaliditätsgrad von 100 % vom 1. April bis zum 31. August 2004 eine ganze Invalidenrente und basierend auf einem Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad von 54 % mit Wirkung ab dem 1. September 2004 eine halbe Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente zu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 20. Februar 2009 liess X.___ bei der IV-Stelle den Antrag stellen, es sei sein Anspruch auf Erhöhung der Invalidenrente zu prüfen (Urk. 10/63). Die IV-Stelle holte die Arztberichte von Dr. med. D.___, Hals-Nasen-Ohrenkrankheiten FMH, vom 1. April 2009 (Urk. 10/69), von Dr. med. E.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 11. April 2009 (Urk. 10/71), von Dr. C.___ vom 23. März 2009 (Urk. 10/73), und der Rehaklinik F.___ vom 29. Juni 2009 (Urk. 10/80) ein. Sodann liess sie das psychiatrische Gutachten von Dr. med. G.___, Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie FMH, vom 22. Oktober 2009 (Urk. 10/92) sowie das rheumatologische Gutachten von Dr. med. H.___, FMH Innere Medizin und Rheumaerkrankun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, vom 14. Juni 2010 (Urk. 10/103/1-18) erstellen. Mit Vorbescheid vom 20. Oktober 2010 teilte die IV-Stelle X.___ mit, dass sie die bisherige halbe Invalidenrente auf eine Viertelsrente herabzusetzen gedenke (Urk. 10/117). Dagegen liess der Versicherte am 22. Oktober 2010 (Urk. 10/121) bzw. 13. November 2010 (Urk. 10/123) Einwand erheben. Mit Verfügung vom 15. September 2011 setzte die IV-Stelle die Invalidenrente des Versicherten basierend auf einem Invaliditätsgrad von 49 % mit Wirkung ab dem 1. November 2011 auf eine Viertelsrente herab (Urk. 10/143). Das Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsgericht des Kantons Zürich wies die gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde mit Urteil vom 10. April 2012 ab und stellte im Sinne einer refor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matio in peius fest, dass der Versicherte gar keinen Rentenanspruch mehr habe, da er in seiner bisherigen Tätigkeit spätestens seit Juni 2010 wieder vollum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fänglich arbeitsfähig sei (Urk. 10/169). Dieses Urteil wuchs unange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochten in Rechtskraft. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 12. Juli 2012 (Datum des Posteingangs) meldete sich X.___ erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 10/178). Die IV-Stelle teilte ihm mit Vorbescheid vom 19. Juli 2012 mit, sie gedenke auf das Leistungsbegehren nicht einzutreten, da eine wesentliche Veränderung der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnisse seit der letzten Verfügung nicht glaubhaft gemacht worden sei (Urk. 10/184). Dagegen liess der Versicherte am 20. Juli 2012 (Urk. 10/185), am 10. August 2012 (Urk. 10/187) bzw. am 14. September 2012 (Urk. 10/192) Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand erheben. Die IV-Stelle holte in der Folge die Arztberichte von Dr. E.___ vom 17. März 2013 (Urk. 10/203/1-8) und der Clienia I.___ AG vom 10. April 2013 (Urk. 10/204) ein. Sodann liess sie das psychiatrische Gutachten von Dr. med. J.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 9. April 2014 erstellen (Urk. 10/219/1-36). Mit Vorbescheid vom 8. Juli 2015 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, sein Leistungsbegehren müsse abgewiesen werden, da eine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustandes nicht ausgewiesen sei (Urk. 10/229). Dagegen liess X.___ am 10. Juli 2015 (Urk. 10/230) bzw. am 14. September 2015 (Urk. 10/234) Einwand erhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben. Die IV-Stelle holte die Arztberichte der Clienia I.___ AG vom 30. November 2015 (Urk. 10/239) und von Dr. E.___ vom 31. Januar 2016 (Urk. 10/242/1-7) ein. Mit Verfügung vom 13. Oktober 2016 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diese Verfügung erhob X.___ durch Rechtsanwältin Andrea Mül</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ler-Ranacher am 10. November 2016 Beschwerde mit folgenden Anträgen (Urk. 1 S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei die Verfügung vom 13.10.2016 aufzuheben und dem </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer eine ganze Invalidenrente ab 1. April 2014, allenfalls </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab einem </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">späteren Zeitpunkt nach richterlichem Ermessen, zuzusprechen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eventualiter sei die Sache an die IV zurückzuweisen, mit dem Auftrag, </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein weiteres interdisziplinäres Gutachten nach den bundesgerichtlichen </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorgaben gemäss BGE 141 V 281 bei einer neuen MEDAS anzuordnen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin.” </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ersuchte am 21. Dezember 2016 um Abweisung der Beschwerde (Urk. 9), was dem Beschwerdeführer am 22. Dezember 2016 mitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilt wurde (Urk. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes eines ärztlichen Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten wie überhaupt von behandelnden Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräften ist auf die Erfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tatsache hinzuweisen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wohl kann die einen längeren Zeitraum abdeckende und umfassende Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung oft wertvolle Erkenntnisse zeitigen; doch lässt es die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schiedliche Natur von Behandlungsauftrag der therapeutisch tätigen (Fach)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Person einerseits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischen Experten ander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits (BGE 124 I 170</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) nicht zu, ein Administ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">personen bzw. Therapiekräfte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Beurteilung aufdrängt, weil die anderslautenden Einschätzungen wichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und nicht rein subjektiver Inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pretation entspringende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aspekte benen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen, die bei der Begutachtung uner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kannt oder ungewürdigt geblieben sind (Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_677/2014 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2014 E. 7.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen, u.a. auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">SVR 2008 IV Nr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 15 S. 43 E. 2.2.1 [I 514/06]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVV eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsäch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zeitliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Vergleichsbasis (vgl. E. 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5) bildet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15. September 2011 (Urk. 10/143)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsgericht des Kantons Zürich nahm mit Urteil vom 10. April 2012 zwar eine reformatio in peius vor, was aber nichts daran ändert, dass für die Prüfung des Sachverhaltes der 15. September 2011 massgebend war (vgl. Urk. 10/169/19). Das Sozialversicherungsgericht stützte das Urteil vom 10. April 2012 auf folgende medizinischen Berichte (vgl. Urk. 10/169/6-17):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das vom K.___ (K.___) am 10. Juli 2006 erstattete polydisziplinäre Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10/28/24-50) stützte sich auf die von der Suva zur Verfügung gestellten Akten, die anlässlich der Untersuchung des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers vom 13. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2005 er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hobenen Aussagen und Befunde sowie auf die Beschlüsse gemäss multidisziplinärem Konsens. Gegenüber dem internisti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Teilgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter Dr. med. L.___ erklärte der Beschwerdeführer, dass es ihm ganz schlecht gehe. Nichts funktioniere mehr (Urk. 15/28/30). Während des Tages tue er nichts; auch im Haushalt mache er nichts, da er dort nur stören würde. Spa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieren würde er nur selten, weil es ihm dabei schwindlig werde. Er selber fahre nur noch selten Auto, beispielsweise für gewisse Einkäufe zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men mit der Ehefrau. Das Meiste übernehme jedoch sein Bruder, der ihn täglich besuche. Der Arzt erhob einen unauffälligen internisti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Status (Urk. 10/28/9-10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den Ausführungen des neurologischen und neuropsychologischen Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ters Dr. med. M.___ zufolge litt der Beschwerdeführer unter perma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Schmerzen im Bereich des Nackens und der Schulterregion. Die Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Tag und Nacht vorhanden, es gebe kaum Schwankungen. Wenn er den Kopf bewege, träten blitzartige Schmerzen von den Schultern gegen den Nacken auf, weshalb er dann jeweils schwarz und Sterne sehe. Im Weiteren habe er schmerzabhängige Gleichgewichtsstörungen und sei vergess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich (Urk. 10/28/34). Vor dem Unfall habe er nie an irgendwelchen Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">litten und sei immer voll arbeitsfähig gewesen (Urk. 10/28/35). Dr. M.___ er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hob einen unauffälligen Allgemeinzustand und beschrieb den Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer als leidend und klagend wirkend, welcher eine klare Verdeut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichungsten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denz bis Aggravation seiner Beschwerden zeige (Urk. 10/28/36). Im Bereich der Halswirbelsäule (HWS) sowie etwas weniger stark auch im oberen Bereich der Brustwirbelsäule (BWS) und para</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertebral beidseits hätten sich mässige Druckdolenzen ergeben. Der Muskel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tonus habe sich links leicht bis mässig, rechts als leicht gesteigert prä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sentiert. Die Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">empfindlichkeit im Bereich des Nackens sei sehr diffus. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eigentliche My</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ogelosen oder Triggerpunkte hätten sich nicht gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10/28/37). Der Arzt merkte an, dass er - kontrastierend zum Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungsbefund - den Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer nach Verlassen der Klinik mit recht freien und flüssigen Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bewegungen am Strassenrand habe warten gesehen. Ebenso habe er beobachten können, wie der Beschwerdeführer mit unauffällig geschmeidigen Bewegungen des Rückens und insbesondere des Halses ins Auto gestiegen sei (Urk. 10/28/38). Betreffend die neurologische Beurteilung no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierte Dr. M.___, dass keine auffal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenden kogniti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Defizite zu erkennen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesen seien, dass die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung jedoch bei sprachlicher Limitierung des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers schwierig ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesen sei (Urk. 10/28/39). Eine umfassende neuropsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chologische Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung habe nicht stattgefunden, da sehr erhebliche Zweifel an der Kooperati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onsbereitschaft bestanden hätten, so dass sich daraus kein aussagekräftiger Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fund hätte erhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben lassen. In somatischer Hinsicht hätten sich Hinweise auf leichte, wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlich zervikogen verursachte Gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wichtsstörungen ohne Hinweise auf eine zentrale Genese ergeben. Die Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">empfindlichkeit sei sehr diffus und grossflächig. Die HWS-Funktio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rend der Untersuchung seien massiv ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschränkt gewesen, währenddem sich der Beschwerdeführer ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb der Praxis viel besser habe bewegen kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen. In diagnostischer Hinsicht sei davon auszugehen, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer am 8. April 2003 eine HWS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Distorsion erlitten habe. Die danach aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tretenen Schmerzen seien in diesem Rahmen er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärbar. Nicht erklärbar sei indes der weitere Verlauf, wäre doch eine langsame Linderung der Beschwerden zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">warten gewesen. Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holt seien denn auch Zweifel an der Kooperationsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit und Verdachtsmo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mente für eine Aggrava</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion geäussert worden, was durch die Tatsache unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützt werde, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer nicht einmal auf Morphium angespro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen habe, was aber mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit zu erwarten gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen wäre. Insge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samt liege ein etwas linksbetontes, leicht bis mässig ausgepräg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tes Zervikalsyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom vor. Zudem sei von einer schmerzbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingten Funktionsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen, jedoch nicht in dem Ausmass, wie die Prüfungen während der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung ausgefallen seien. Die gemesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Werte seien denn als Ausdruck ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner klaren Verdeutlichungsten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denz oder Aggravation zu sehen. Eine derartige Verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terung der HWS-Funktionen, wie sie der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer geltend mache, sei weder plausibel noch begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">det (Urk. 10/28/40).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem psychiatrischen Teilgutachter Dr. med. N.___ präsentierte sich ein altersentsprechend aussehender Beschwerdeführer, welcher sich mit langsamen, schleppenden Schritten bewegt und leise gesprochen habe. Gestik und Mimik hätten sich als unauffällig erwiesen. Die Schilderung der körperlichen Beschwerden sei sehr diffus gewesen, die Stimmung bedrückt und leicht depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siv. Gemäss Einschätzung des Psychiaters war der Beschwerdeführer allseits ori</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiert, bewusstseinsklar, mit formal und inhaltlich unauffälligem Denken. Wahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hafte Störungen, Sinnestäuschungen, Halluzinationen oder Ich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täuschungen hätten nicht erhoben werden können. Nach Einschätzung von Dr. N.___ war die Entwicklung der körperlichen Symptome auf psychische Gründe zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führen. Der Beschwerdeführer sei auf seine Beschwerden fixiert und fühle sich überhaupt nicht im Stande, irgendeine körperliche Tätigkeit zu verrichten (Urk. 10/28/42). Er sei in leichtem bis mittlerem Masse depressiv, und es bestehe ein so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zialer Rückzug. Die Prognose sei ungünstig. Aufgrund der aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geprägten sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiven Krankheitsüberzeugung werde es kaum möglich sein, den Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer wieder in die Berufswelt zu integrieren. Dr. N.___ führte aus, die Arbeitsfähigkeit sei aus psychiatrischer Sicht um 20 % reduziert. Wie schon aus vorhergehenden Untersuchungen berichtet, habe sich der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer auch bei der vorliegenden Untersuchung wenig kooperativ ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeigt und seine Symptome in histrionischer Art und Weise dargelegt, so dass deren Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnung und Bewertung schwierig sei. Eine Erhöhung der Antidepres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siva könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te einen günstigen Einfluss auf die depressive Verstimmung haben. Abschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">send berich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete Dr. N.___, die subjektive Überzeugung des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers, nicht mehr arbeiten zu können, habe durch die psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funde nicht ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jektiviert werden können. Ausser der leichten Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit durch die depressive Verstimmung könne aus psychiatrischer Sicht keine weitere Einschränkung attestiert werden. Mittels psychiatrischer Therapie sei die subjektive Überzeugung, nicht mehr arbeiten zu können, kaum beeinflussbar (Urk. 10/28/43).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammengefasst stellten die Experten folgende Diagnosen mit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fluss auf die Arbeitsfähigkeit: leicht bis mässig ausgeprägtes, linksbetontes Zer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vikalsyndrom (ICD-10: M53.0) bei Status nach HWS-Distorsion mit Kontusion von Thorax und linkem Oberschenkel, wobei eine Hirnbeteiligung retrospektiv nicht sicher nachweisbar sei, sowie leichte bis mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F32.0, 32.1). Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit seien die Entwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perlicher Symptome aus psychischen Gründen (IDC-10: F68.0) mit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gepräg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tem aggravatorischem Verhalten in sämtlichen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungen, ein beginnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des metabolisches Syndrom sowie rezidivierende gastritische Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (Urk. 15/28/43-44). Die Ärzte führten aus, mit Blick auf die gesamten Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stände sei eine körperlich leichte bis wohl gelegentlich mittelschwere, adaptierte Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit ganztags zumutbar. Die ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ringen Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einbussen aus psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher und neurologischer Sicht er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gänzten sich und seien nicht zu addieren. Dement</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechend bestehe eine Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungseinschränkung von 30 %. Insbesondere die letzte, ab März 2003 ausgeübte Tätigkeit, sei weiterhin ganztägig zumutbar mit einer Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungseinbusse von maximal 30 % (Urk. 10/28/45-46).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stellung nehmend zu den früheren ärztlichen Beurteilungen erklärten die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter, nach wie vor gelte die gleiche Einschätzung. Nun bestehe aber eine 30%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mit der Option zur weiteren Stei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerung. Ansonsten sei festzuhalten, dass in sämtlichen somatischen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungen eine ausgesprochen schlechte Kooperation und sehr wenige bis gar keine Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funde festzustellen gewesen seien. Dass die behandelnden Ärzte eine Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit attestiert hätten, sei verständlich, sei der Beschwerdeführer mit seinem Gebaren doch keinem Arbeitgeber zumutbar. Insbesondere aus psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischer Sicht sei dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer die Willensanstrengung zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mutbar, trotz den subjektiv angegebenen Beschwerden einer somatisch gross</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zügig ada</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">patierten Tätigkeit, erst noch unter Berücksichtigung einer Leistungseinbusse, nachzuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen. Was allfällige weitere medizinische Massnahmen betreffe, sei - so lange sich der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer derartig unkooperativ und aggravatorisch ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halte - von sol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen nur ein geringer Erfolg zu erwarten (Urk. 10/28/46).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem März 2008 waren im Zeitpunkt des Urteils vom 10. April 2012 fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende ärztliche Berichte aktenkundig:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Arztzeugnis vom 28. Januar 2009 (Urk. 10/62) attestierte Dr. med. C.___, Hausärztin des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführers seit 31. August 2004, eine weiterhin beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hende Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit von 100 %. Am 23. März 2009 (Urk. 10/73) diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierte sie als mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein chronisches Schmerzsyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom, eine HWS-Distorsion (08.04.2003), eine Chronifizierung, mul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tifaktoriell sowie viele HNO-Probleme. Der Beschwerdeführer leide unter Hals/Kopfbeschwerden jegli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Art und sei auf alle Massnahmen resistent. Die Prognose sei mit Blick auf den Verlauf schlecht. Seit dem Unfallereignis bestehe eine völlige Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem Dr. med. D.___r, Facharzt FMH für Hals-, Nasen- und Ohrenerkrankungen, am 29. Januar 2009 (Urk. 10/62/3) von einer objektivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Hörstörung, welche dem Unfallereignis vom 8. April 2003 zuzuschreiben sei, berichtet hatte, hielt Suva-Mediziner Dr. med. O.___, Facharzt FMH für Hals-, Nasen- und Ohrenerkrankungen, Hals- und Gesichtschirurgie, Aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gologie, klinische Immunologie und Arbeitsmedizin, am 10. März 2009 (Urk. 10/72/4-5) dafür, ein kausaler Zusammenhang zum genannten Unfaller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eignis bestehe nicht. Einerseits sei die Schädigung des Gehörs bereits zuvor bekannt gewesen, und andererseits habe Dr. D.___r am 17. September 2007 eine we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sentliche Besserung festgestellt, so dass der Vorzustand vom 28. August 2002 praktisch wieder erreicht gewesen sei. Mithin sei die leichte Zunahme der Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hörsverschlechterung auf die physiologische Alterung des Gehörs sowie auf die berufliche Exposition gegenüber partiell gehörgefährdendem Lärm am Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">platz zurückzuführen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 14. Juli 2009 (Urk. 10/85) bestätigte die Suva die Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme für eine apparative Hörgeräteversorgung des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die behandelnde Psychiaterin Dr. E.___ berichtete am 11. April 2009 (Urk. 10/71/3-4), sie könne keine Fragen in Bezug auf das Revisionsverfahren beantworten, da der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer einerseits die (deutsche) Sprache nicht beherrsche, andererseits sehr ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen sei und immer nur monoton „ganz schlimm, so viele Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen, Le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben nicht schön, kann gar nichts mehr machen“ wiederhole. Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer sei ihr durch seine Hausärztin wegen akuter Suizidalität über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Sie selber habe aber den Verdacht, dass es hauptsächlich darum gegangen sei, ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis zu erwirken, damit der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer zu einer Rente komme und von der Prämien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlung der beruflichen Vorsorge be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">freit werde. Der Beschwerdeführer trete sehr bestimmt auf, wenn er etwas wolle, wie etwa ein Zeugnis oder Medikamente. Wenn es aber um seine eigene Mitar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beit betreffend Krankheits- und Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bewältigung gehe, so sei er völlig hilf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">los. Es sei kein Bemühen ersichtlich, etwas zur Besserung beizutragen. Das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständnis dafür scheine völlig zu fehlen. Die Ärztin hielt sodann fest, es sei ihr nicht möglich zu beurteilen, wie stark sich die psychischen Symptome im Alltag auswirkten. Ebenso könne sie keine Diagnose stellen, da der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer äusserst passiv und klagend sei. Endlich schei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne es, dass Psychophar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">maka keine Wirkung entfalteten. Eine Psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie werde durch die grosse Erwartungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung sowie mässig ausgeprägte Passi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vität neben den Sprachproblemen unmöglich gemacht. Aus diesen Gründen schlage sie vor, den Beschwerdeführer von einem psychiatrischen Vertrauens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt in Anwesenheit ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nes guten Übersetzers oder durch einen Kollegen, welcher die Sprache des Beschwerdeführers beherrsche, untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen zu lassen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 29. Juni 2009 (Urk. 10/80) diagnostizierte Dr. med. P.___, Oberarzt an der Rehaklinik F.___, ein chronifiziertes Zervikozephal- und Zervi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kobrachial-Syndrom bei Status nach Heckauffahrkollision mit kraniozervikalem Beschleunigungstrauma mit HWS-Distorsion (08.04.2003), DD: anhaltende somatoforme Schmerzstörung, sowie rezidivierende depressive Episoden. Mit glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tags ergangenem Schreiben an die Beschwerdegegnerin, welche Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen betreffend die ambulante Abklärung gestellt hatte (Urk. 15/78), erklärte der Arzt, bei äusserst komplexen Verlauf bedürften weiterführende Fragen - ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere die Arbeitsfähigkeit betreffend - der interdisziplinären Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. G.___ erstattete am 22. Oktober 2009 (Urk. 10/92) das von der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin in Auftrag gegebene psychiatrische Gutachten. Hierzu stützte er sich auf die ihm überlassenen Akten (Urk. 10/92/2-4) sowie auf die anlässlich der Untersuchung des Beschwerdeführers am 1. September 2009 gemachten Anga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben und erhobenen Befunde. Gegenüber dem Gutachter berichtete der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer von ständigen Schmerzen, die sich auch durch mehrmalige stationäre Therapien nicht hätten verringern lassen. Er fühle sich seit Jahren aggressiv, nervös, lustlos und habe genug vom Leben. Er habe keine Zukunfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aussichten, keine Freude mehr und schlafe sehr schlecht. Zudem habe er seit drei Jahren ein Pfeifen im Ohr (links mehr als rechts). Wegen den Schmerzen mache er prak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch nichts mehr. Tagsüber versuche er, TV zu schauen, kriege davon aber ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehrt Schmerzen, weshalb er dann jeweils auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hören müsse (Urk. 10/92/5). Dr. G.___ notierte, die Untersuchung sei in Anwesenheit eines albanisch spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenden Dolmetschers durchgeführt worden, wobei der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer mit ihm weitgehend Serbo-kroatisch gesprochen habe, welches er sehr fliessend spreche. Mit Ausnahme eines auf die Schmerzen eingeengten formalen Denkens und einer leicht reduzierten affektiven Schwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsfähigkeit sowie eines leicht deprimier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Affekts und verminderten Antriebs zeigte sich der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fund weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehend unauffällig (Urk. 10/92/6). Hinsichtlich der durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführten Tests (drei, wovon einer abgebrochen) notierte Dr. G.___, die Tester</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebnisse zeigten eine dermassen grosse Diskrepanz zwischen Ergebnissen und objektiven Befunden, dass sie sich selber diskriminierten, was auf die Besonder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit der gutachterlichen Situation sowie die Fixierung auf Symptome zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren sei. Der Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiater nannte als Diagnose eine rezidivierende depressive Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung, gegenwärtig leichte Episode mit somatischen Symptomen (ICD-10: F33.1). Er erklärte, die aus psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischer Sicht durch die Gutachter des K.___ attestierte Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit von 20 % sei absolut plausibel und decke sich mit den von ihm erhobenen Befun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Damit sei - unverändert seit Dezember 2005 - von ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner Arbeitsunfähigkeit von 20 % aus psychiatrischer Sicht auszugehen, wobei nicht auszuschliessen sei, dass der Beschwerdeführer intermittierend vermehrt depressiv gewesen sei. Insgesamt stehe die depressive Störung jedoch eindeutig nicht im Vordergrund. Weil der Beschwerdeführer seit Mitte 2006 bis Anfang 2009 keine psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Behandlung mehr in Anspruch genommen habe, sei nicht von einer schwerwiegenden Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung des psychischen Zustandes auszugehen. Allerdings brauche er mindestens regelmässige Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chopharma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kotherapie, einerseits zur Bekämpfung der depressiven Störung, an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dererseits zur Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">distanzierung. Allenfalls seien die Gesprächstherapieopti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onen zu eva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">luieren, wobei unter den erwähnten thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peutischen Massnahmen lediglich eine Stabili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierung, nicht aber eine weitere Verbesserung zu erwarten sei. Sowohl in der bisherigen als auch in jeder anderen Tätigkeit bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 80 %, wobei die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit von 20 % auf schmerzbedingte Gedan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einengung, leichte Antriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung sowie leicht re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">duzierte psychische Belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit bzw. Fle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">xi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bilität zurückzuführen sei (Urk. 10/92/8). Mangels unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter emotiona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ler Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">flikte und mit Blick auf die geordnete psychosoziale Situ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion sei eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung nicht zu diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren. Aus psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht bezeichnete Dr. G.___ die Prognose als eher gut (Urk. 10/92/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Bericht des Spitals Q.___ (Q.___), Klinik und Poliklinik für Onkologie, vom 9. Dezember 2009 (Urk. 10/103/22-23) bestanden aktuell keine Hinweise für eine Progredienz der im Jahre 1998 erstmalig diagnostizierten fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">likulären Hyperplasie.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 14. Juni 2010 (Urk. 10/103) erstattete Dr. H.___ sein Gutachten, welches sich auf die zur Verfügung gestellten Akten, die anlässlich der Untersuchung des Beschwerdeführers am 10. Juni 2010 gemachten Angaben und erhobenen Befunde sowie auf zusätzlich angeordnete Labor- und Röntgenuntersuchungen stützt. Dr. H.___ führte dazu aus, im Bereich der oberen Extremitäten hätten sich keine klinisch-pathologischen Befunde ergeben, was verglichen mit dem von den Gutachtern des K.___ erhobenen Befund keine Veränderung bedeute (Urk. 10/103/11). An der Wirbelsäule hätten sämtliche Bewegungen, unabhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gig von der Körperstellung, zu Schmerzen im Bereich der HWS geführt, was auf vordergründig nicht somatisch abstützbare Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den hindeute. Die Palpa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion der paravertebralen Weichteile der HWS und BWS habe der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer als schmerzhaft, lumbal je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">doch als schmerzlos beschrieben, ohne dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich eine Myogelose oder ein Trig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerpunkt hätte erheben lassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10/103/11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12). Hinweise auf ein radikuläres Reizsyndrom oder Ausfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">syndrom hätten ebenso wie anderweitige Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkte für Pathologien - nicht nur anamnestisch und klinisch, sondern auch in der aktuellen Bildgebung - gefehlt. Im Vergleich zu den von den Gutachtern des K.___ gemachten Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellungen im Bereich der Wirbelsäule sei gestützt auf die aktuell erhobenen Befunde eine Verbesserung in somatischer Hinsicht festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen. So sei eine Kopfprotraktion nicht mehr festzustellen, und eine leichtgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dige Streckhaltung der HWS bestehe nicht mehr. Zudem sei eine klinisch objek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tivierbare langbo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gige Skoliose nicht mehr zu erheben, es liege kein gesteigerter Muskeltonus der paravertebralen Muskulatur mehr vor und die HWS sei allseits wieder frei beweglich mit nor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">malem Finger-Boden-Abstand. Schliesslich habe sich im Bereich der unteren Extremitäten - wie schon anlässlich der Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung durch das K.___ - ein un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auffälliger Befund ergeben (Urk. 10/103/12). Mit beidsei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiger Hörgeräteversor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung und Dolmetscher (Urk. 10/103/9) habe sich zudem die Kommunikation problemlos gestaltet. Endlich sei aus internistischer Sicht zu bemerken, dass die derzeitige Adipositas mit einem Übergewicht von 19 kg eine befriedigende Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung der Stoffwechselsituation nicht erlaube, sondern hyper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">glykämische Phasen erwarten lasse. Schliesslich habe sich für die ander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weitig vom Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer geschilderten multiplen Beschwerden (Schlafstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen, Müdig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, Steh- und Gehunsicherheit, Nervosität, Schwitzen) kein kor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">relierendes so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matisch-pathologisches Korrelat finden lassen, weshalb diesbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züglich an funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionelle Beschwerden zu denken sei. Insgesamt seien die geschil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden bezüglich Umfang und Intensität höchstens partiell auf objek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bare somatisch-pathologische Befunde abstützbar, weshalb inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsfremde Gründe und ein Aggravationsverhalten (Rentenbegehren, psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somatisch-psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrische Affektion) zu diskutieren seien (Urk. 10/103/13). Zu den Vorakten, insbesondere zur Expertise des K.___, Stellung nehmend führte Dr. H.___ sodann aus, mit Blick auf die von den Gutachtern erhobenen Befunde sowie auf die zwischenzeitlich eingetretene Verbesserung lasse sich die von den Gutachtern des K.___ attestierte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nicht auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">recht erhalten (Urk. 10/103/14). Hinzu komme, dass sich aus den Vorakten wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derholt nicht somatisch abstützbare Diagnosen ergäben, die aus rein rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logischer Sicht eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit nicht begründeten. Demgegenüber sei die Einschätzung der Ärzte der Rehaklinik R.___, welche in angepasster Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 50 % mit rascher Steigerung auf 100 % at</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">testiert hätten, zutreffend und auch auf die bisherige Tätigkeit anwendbar. Und endlich begründeten auch die der Expertise des K.___ nachfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Berichte keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (Urk. 10/103/15-16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte Dr. H.___ unter Hinweis auf das Gutachten von Dr. G.___ eine (1) rezidivierende depressive Störung. Ohne langdauernde Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit seien (2) ein chronisches Schmerzsyndrom der oberen Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belsäulenhälfte mit diffuser Ausstrahlung in den Kopf und die Arme, nicht ausreichend somatisch abstützbar, mit diffusen Druckschmerzen und multiplen Beschwerden wie Schlafstörungen, Müdigkeit, ungerichtete Steh- und Gehunsi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherheit, Nervosität, Tinnitus und Schwitzen; (3) eine Adipositas mit Body-Mass-Index von 30.9 kg/m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; (4) ein Diabetes mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">litus Typ II, bekannt seit 2005, (5) eine anamnestisch asthmatische Bronchitis und chronische Rhinitis; (6) eine follikuläre Hyperplasie multipler Lymphkno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenstationen unklare Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nese, Erstdiagnose 1998, 12/09 kein Hinweis auf Mali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gnom; (7) ein anamnesti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches Reizmagen-Syndrom sowie eine (8) beidseitige Hörgeräteversorgung (Urk. 10/103/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. H.___ erklärte, das bestehende Übergewicht führe per se zu einer körperli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Belastung. Aus rheumatologischer Sicht aber sei der Beschwerdeführer nun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr für alle von ihm bisher in der Schweiz ausgeübten Tätigkeiten voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umfänglich arbeitsfähig, welche Einschätzung seit Sommer 2003, spätestens aber seit der aktuellen Begutachtung Geltung habe. Davor sei im Anschluss an das Unfaller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eignis vom 8. April 2003 eine zeitlich limitierte Arbeitsunfähigkeit zu bestätigen (Urk. 10/103/16). In rein somatisch-rheumatologischer Hinsicht sei die Prognose gut, wobei sich invaliditätsfremde Faktoren (Arbeitsabstinenz, begrenzte Deutsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenntnisse, fehlende Berufsausbildung, Alter, ungünstige Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsmarkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">situation, möglicherweise limitierte Motivation) ungünstig auf eine erfolgreiche Wiedereingliederung auswirken könnten. Abschliessend formulierte Dr. H.___ Therapievorschläge (Schmerzreserve vom Typ Paracetamol, gewichtsre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">du</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierende Massnahmen, allgemein aktivierende Bewegungsübungen, Diskus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion Insulintherapie), welche möglicherweise einen günstigen Einfluss ausüben könnten und sowohl indiziert als auch in der Umsetzung zumutbar seien (Urk. 10/103/17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___ berichtete zu Händen von Dr. C.___ am 29. Mai 2011 (Urk. 10/135), der Zustand des Beschwerdeführers sei gleichbleibend schlecht. Ihrer Ansicht nach wäre eine stationäre Abklärung und damit verbunden der Versuch einer Reduktion der Medikamente angezeigt, sei sie doch fast über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeugt davon, dass die diversen Nebenwirkungen Teil des Problems seien. Zudem sei der Beschwerdeführer mit seinen gesundheitlichen Problemen völlig über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fordert, und es entstehe das Gefühl, der Beschwerdeführer könne sich nicht an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ders aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drücken als durch Körpersymptome. Weil er sich dadurch zu stark unter Druck gesetzt fühle, verweigere er zudem eine Hospitalisation. Auch wenn aus soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischer Sicht objektiv keine überdurchschnittlich grossen Probleme vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handen seien, sei zu überlegen, ob aufgrund der neu aufgetretenen körperlichen Beschwerden wie Diabetes, Herz und Lunge eine neue Anmeldung bei der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung zu machen sei. Denn der Beschwerdeführer sei nicht in der Lage, alles einzuordnen und zu verarbeiten. Er leide sehr darunter, finanziell von seiner Familie abhängig zu sein, und habe massive Ängste, die er vermeide und verdränge.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Um (interne) Stellungnahme, ob der Bericht von Dr. E.___ vom 29. Mai 2011 eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers belege, ersucht, hielt Dr. med. Dr. rer. pol. S.___, Facharzt für Innere Medizin, zertifizierter Gutachter, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), am 6. Juli 2011 (Urk. 10/137/2) fest, der genannte Bericht lege keine neuen medizinischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funde vor, welche der bislang getroffenen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen könnten. Eine Diagnose werde nicht genannt, und objektive patholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gische Befunde fehl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Eine Abweichung vom festgelegten Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsprofil sei damit nicht angezeigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Arzt Dr. med. T.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somatische und Psychosoziale Medizin SAPPM, bezeichnete die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung von Dr. S.___ als aus psychiatrischer Sicht plausibel und nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar (Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme vom 7. Juli 2011, Urk. 10/137/2-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 2. November 2011 (Urk. 10/151) - der Beschwerdeführer hielt sich nach Zuweisung durch seine Hausärztin zur Einstellung des Blutzuckers vom 24. bis zum 28. Oktober 2011 stationär im Q.___ auf - notierten dessen Ärz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende, weitgehend schon mit Kurzaustrittsbericht des Spitals U.___ vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">24. August 2011 (Urk. 10/139) genannten Diagnosen: (1) Diabetes mellitus Typ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2, ED 2005, insulinpflichtig, Polyneuropathie, HbA1C bei Eintritt 9.5%, (2) rezi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierende depressive Störung aktuell mittelgradige bis schwere depressive Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sode mit somatischem Syndrom (ICD10: F33.11), (3) kombinierte Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung mit narzisstischen und emotional instabilen Anteilen, Verdacht auf anhaltende somatoforme Schmerzstörung, (4) chronisches zervikospondylogenes Schmerzsyndrom bei Schwankschwindel bei Status nach Schleudertrauma 2003 und Status nach erfolgloser Rehabilitation und Schmerztherapie, (5) follikuläre Hyperplasie multipler LK-Stationen unklarer Genese, ED 1998, zervikal, hilär, inguinal beidseits, DD bakteriell, viral, medikamentös, klinisch und laborche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">misch keine Hinweise auf Progredienz (Q.___ 06/2011), (6) Dyslipidämie, ED 08/2011, (7) gastrooesophagealer Reflux, (8) aktenanamnestisch chronische asthmatische Bronchitis, ED 2002, und (9) Adipositas, BMI 32.5. Gegenüber den Ärzten beklagte sich der Beschwerdeführer über starke Nackenschmerzen, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che in den letzten drei Jahren stark zugenommen hätten, über pulsierende Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen frontal sowie Schwankschwindel. Gestützt auf ein psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches Konsilium und die Rücksprache mit der behandelnden Psychiaterin Dr. E.___ erachteten die Ärzte eine psychiatrische Hospitalisation derzeit nicht als indiziert, weil davon derzeit keine Fortschritte zu erwarten seien. Wichtig sei aber, dass der Beschwerdeführer in seiner eigenen Sprache psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrisch be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treut werde, weshalb Dr. E.___ eine Zuweisung an einen serbisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Kollegen organisiert habe (Urk. 10/151/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Schreiben von Dr. E.___ an die IV-Stelle vom 22. Februar 2012 (Urk. 10/162) zufolge erfuhr die somatische Gesundheit des Beschwerdeführers seit Sommer 2011 eine deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Verschlechterung. Insbesondere die Folgen des Diabetes machten ihm stark zu schaffen und beeinträchtigten seine Leistungsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit enorm. Ebenso habe sich seit Sommer 2011 die psychische Gesundheit des Beschwerdeführers ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechtert. Er habe nun sehr viel mehr Vertrauen, und es sei einfacher, ihn aus psychiatrischer Sicht zu beurteilen. Sie könne daher mit Sicherheit sagen, dass der Beschwerdeführer nicht mehr leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig sei und in der freien Wirtschaft keine Arbeitsleistung mehr erbringen könne, weshalb sie, Dr. E.___, darum ersuche, erneut eine Rentenprüfung vorzunehmen. Über eine allfällige Behandlung bei einem sprachkundigen Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiater wird nicht berichtet (vgl. E. 3.3.10 in fine).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Neuanmeldung vom 12. Juli 2012 (Urk. 10/178) ergingen folgende Arztberichte:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem Bericht der Klinik für Onkologie des Q.___-Spitals (Q.___) vom 13. Juni 2012 (Urk. 10/191/1-4) besteht beim Beschwerdeführer fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Diagnose:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Follikuläre Hyperplasie multipler LK-Stationen unklarer Genese, Erstdi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">agnose 1998</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zervikal, hilär, inguinal beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Differentialdiagnose: bakteriell, viral, medikamentös</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aktuell: weiterhin klinisch und laborchemisch keine Hinweise auf Progredienz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diabetes mellitus Typ 2, Erstdiagnose 2005</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insulinpflichtig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Polyneuropathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">HbA1C aktuell bei 7.5 %</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rezidivierende depressive Störung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aktuell mittelgradige bis schwere depressive Episode mit somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schem Syndrom (ICD-10: F33.11)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kombinierte Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen und emotional instabilen Anteilen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verdacht auf anhaltende somatoforme Schmerzstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Chronisches zervikospondylogenes Schmerzsyndrom mit Schwank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwindel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei Status nach Schleudertrauma 2003</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach erfolgloser Rehabilitation und Schmerztherapie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dyslipidämie, Erstdiagnose 08/11</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gastrooesophagealer Reflux </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktenanamnestisch chronische asthmatische Bronchitis, Erstdiagnose 2002</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Adipositas, BMI 32.5 kg/m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe sich etwa 14 Jahre nach der Erstdiagnose am 13. Juni 2012 zur geplanten Nachsorgekontrolle einer follikulären Hyperplasie multipler Lymphknotenstationen vorgestellt. Er berichte über unveränderte per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sistierende Nacken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen beidseits bei bekanntem zervikospon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dylogenem Syndrom. Er sei weiterhin zu 100 % arbeitsunfähig. Neue Lymphknotenschwel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungen seien nicht aufgetreten. B-Symptome habe er bis auf ein einmaliges Ereignis nicht bemerkt. Hinweise für einen Progress bestünden aktuell nicht. Der Beschwerdeführer habe sich in einem leicht reduzierten Allgemeinzustand präsentiert. Es seien weiterhin regelmässige Nachkontrollen, das nächste Mal in 6 Monaten, geplant. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie &amp; klinische Ernährung des Q.___ stellten im Bericht vom 7. August 2012 (Urk. 10/191/5) folgende Diagnose:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diabetes mellitus Typ 2, Erstdiagnose 2005</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insulinpflichtig, aktuelles HbA1c 8.1 % (08/2012)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diabetische Polyneuropathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schwere gemischte Schlafapnoe</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">respiratorische Polygraphie: AHI 30/h</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ESS 1/24 Punkte</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rezidivierende depressive Störung sowie kombinierte Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung mit narzisstischen und emotional instabilen Anteilen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittelgradige bis schwere depressive Episode mit somatischem Syndrom (10/2011)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verdacht auf anhaltende somatoforme Schmerzstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Chronisches zervikospondylogenes Schmerzsyndrom mit Schwank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwindel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei Status nach Schleudertraums 2003</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach erfolgloser Rehabilitation und Schmerztherapie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Adipositas, BMI 32.9 kg/m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Follikuläre Hyperplasie multipler LK-Stationen unklarer Genese, Erstdi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">agnose 1998</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zervikal, hilär, inguinal beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Differentialdiagnose: bakteriell, viral, medikamentös</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klinisch und laborchemisch keine Hinweise auf Progredienz (Q.___, 06/2012)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gastrooesophagealer Reflux </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktenanamnestisch chronische asthmatische Bronchitis, Erstdiagnose 2002</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aktuell: normale Spirometrie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dyslipidämie, Erstdiagnose 08/11</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aktuell ohne Therapie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei vom 6. bis zum 9. August 2012 zwecks erneuter Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung des Diabetes mellitus in der Klinik hospitalisiert gewesen. Es hätten durch die Neueinstellung gute Blutzuckerwerte erzielt werden können. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem Bericht von Dr. E.___ vom 26. August 2012 (Urk. 19/191/8-9) bestehen beim Beschwerdeführer eine mittelschwere bis schwere depressive Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sode (ICD-10 F32.1/2) mit Suizidalität und somatischem Syndrom sowie eine spezifische Persönlichkeitsstörung mit schwer eingeengten Denk- und Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltensmustern (ICD-10 F60.8) mit deutlichem Krankheitswert, mit gestörter Beziehungsfähigkeit und Fremdaggression und Unfähigkeit, sich an veränderte Lebenssituationen anzupassen. Im Unterschied zur Situation im Jahr 2009 bestehe seit dem Tod des Enkelkindes im August 2010 eine mittelschwere bis schwere depressive Episode und es seien Suizidgedanken vorhanden. Hinzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gekommen sei sodann auch eine deutliche Fremdaggression. Im Jahr 2009 sei ihr der Beschwerdeführer als ausgesprochener „Jammeri” bekannt gewesen. Es sei in der Zwischenzeit aber sehr klar geworden, dass er schon seit seiner Jugend deutlich überhöhte Anforderungen an sich selbst stelle und sein Denken, Handeln und Fühlen in einer pathologischen Weise eingeengt sei auf unre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alistisch hohe Leistungsanforderungen. Der Beschwerdeführer habe sich vor dem Unfall total überfordert. Er habe auch Selbstschädigungen und Unfälle in Kauf genommen, nur um Anerkennung zu erlangen. Die gestörte Verarbeitung des Unfalles und dessen Folgen seien typisch für einen Patienten mit einer nar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zisstischen Persönlichkeitsstörung. Der Unfall sei ein Ausweg aus der zuneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mend nicht bewältigbaren Überlastung und eine akzeptable Erklärung für die Leistungsunfähigkeit gewesen, für welche man sich im Gegensatz zu einer psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Störung nicht schämen müsse. Der Beschwerdeführer bleibe in regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässiger psychiatrischer Therapie und nehme seine medikamentöse antidepres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive Therapie regelmässig ein. Er sei neu auch wieder bereit, einen Schritt in Richtung Integration zu wagen und werde die Tagesklinik V.___ besuchen. Dort könne er lernen, wieder Kontakte ausserhalb der Familie zu pflegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 14./17. März 2013 (Urk. 10/203/1-8) hielt Dr. E.___ fest, der Beschwerdeführer komme seit Sommer 2012 zuverlässig und regelmässig in die Psychotherapiestunden zu ihr und er gehe seit Januar 2013 auch in die Tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klinik W.___ der Clienia in V.___. Er habe mit älteren Patienten zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genommen werden müssen, da sein Gesundheitszustand eine anspruchsvollere Therapie in einer altersentsprechenden Gruppe nicht zugelassen habe. Er sei deutlich offener geworden und bemühe sich, besser Deutsch zu sprechen und seine Problematik klarer zu vermitteln. Deshalb könne nun zur Diagnostik bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ser Stellung genommen werden. Der Beschwerdeführer bemühe sich, in der The</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rapie mitzumachen, obwohl er weiterhin verzweifelt sei und nicht wirklich einen Ausweg sehe. Er schäme sich enorm für seine Probleme und für sein Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sagen im Leben. Die vorherrschende Emotion sei eine massive Aggression, die plötzlich einschiesse und den Beschwerdeführer überwältige. Sie komme so rasch, dass er sie nicht steuern könne. Er werde dann so wütend, dass er regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig Dinge zerschlage, schreie und die ganze Familie vor Furcht erstarre. Der Beschwerdeführer habe eine enge Familienbande, er wohne mit seiner Ehefrau und dem jüngsten Sohn zusammen. Auch sein älterer Bruder und sein Vater würden ihn regelmässig besuchen. Ausserhalb der Familie habe er aber alle Kol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legen und Freunde verloren. Seine Persönlichkeitsstörung sei im Moment so stark ausgeprägt, dass er weder im Privatleben noch an einer Arbeitsstelle funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionieren könne. Seine Impulsivität mache es unmöglich, eine einigermassen normale Beziehung zu führen, weder in der eigenen Familie noch in einer ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Gruppierung. Er habe sehr wenig Einsicht in seine psychiatrischen Proble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me, sondern führe alles auf seine Schmerzen und das körperliche Leiden zurück. Wenn man aber seine ganze Lebensgeschichte anschaue, habe er an seinem Körper Raubbau betrieben und darauf hingesteuert, dass irgendwann ein Zusammenbruch erfolge und sein Körper nicht mehr mithalten könne. Eine Balance zwischen Leistung und Ausruhen habe er nie lernen können. Im Moment sei es vordringlich, in der Therapie die Impulsivität und Aggressivität des Beschwerdeführers anzugehen. Es brauche aber ein sehr langes Training und bevor der Beschwerdeführer nicht lerne, seine Aggressionsausbrüche zu verhindern, sei er sozial nicht kompatibel. Immerhin sei die Problematik aber jetzt klar zu Tage getreten und es könne daran gearbeitet werden. Eine Arbeit in der freien Wirtschaft sei wegen der fehlenden Emotionskontrolle nicht möglich. Weil der Beschwerdeführer nicht mehr über die vollen physischen Kräfte verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge, könne er seine Emotionalität nicht mehr kompensieren. Auch an einem geschützten Arbeitsplatz sei er deshalb zu 100 % arbeitsunfähig. Es sei nicht damit zu rechnen, dass sich daran in den nächsten Jahren etwas ändern werde. Im Moment seien therapeutische Schritte notwendig, um vor allem im Privatle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben weitere Probleme zu vermeiden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 31. Januar 2016 (Urk. 10/242/1-7) führte Dr. E.___ aus, der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer komme regelmässig und zuverlässig zu den vereinbarten Sitzungen. Er könne mit seinen somatischen Erkrankungen nicht umgehen. In den Gesprächen dominierten Schmerzen und auch eine zunehmende Aggression, welche sich gegen sich selber und gegen andere richte. Der Beschwerdeführer habe in der Wohnung wiederholt Dinge kurz und klein geschlagen. In der Therapie in der Tagesklinik W.___ sei bald eine Ermüdung festgestellt worden und der Beschwerdeführer habe von der Ergotherapeutin wiederholt in den Ruheraum geschickt werden müssen, um drohenden Wutausbüchen vorzubeugen. Es seien mehrere Hospitalisationen erfolgt, welche für den Beschwerdeführer immer sehr belastend gewesen seien, da er die Mitpatienten nicht ausgehalten und zum Teil das Pflegepersonal als enorm provozierend empfunden habe. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer habe die Befürchtung geäussert, dass er ausrasten könnte, weshalb er lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber nicht mehr hospitalisiert werden möchte. Anlässlich einer Kontrolle in der Nephrologie des Q.___ sei die Situation wegen Missverständnissen ausser Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trolle geraten und der Beschwerdeführer habe gedroht, sich aus dem Fenster zu stürzen. Es sei deshalb eine fürsorgerische Unterbringung in der Clienia I.___ AG angeordnet worden. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer gebe an, dass er nachts oft unter Herzrasen, Atemnot und Panik leide. Er habe massive Schlafprobleme. Die Schmerzen seien überwältigend und er wolle nicht mehr leben. Es sei geplant, die Wohnung mit seinem Sohn zu tauschen, damit er dann im Parterre wäre und seine Ehefrau nicht ständig Angst haben müsse, er stürze sich vom Balkon. Der Beschwerdeführer wirke leidend, sei in der Motorik verlangsamt und redu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziert. Er habe keine Strategien, um mit seiner Krankheit zurechtzukommen. Sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne Stimmung wechsle zwischen tief traurig, aggressiv und panischer Angst. Seine Wut sei kaum kontrollierbar. In den sozialen Kontakten sei er total einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt, er ertrage andere Menschen nicht. Er sei am liebsten alleine. Die psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische Erkrankung habe sich verfestigt und vor allem die Panik und Impulskontrolle seien deutlich ausgeprägter. Die zunehmenden körperlichen Symptome und Erkrankungen könne er nicht einordnen und er sei ihnen hilflos ausgeliefert. Somatische therapeutische Interventionen seien sehr schwierig, da der Beschwerdeführer nichts ertrage und sofort mit Aggression reagiere. In sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Erwerbsfähigkeit sei er zu 100 % eingeschränkt. Das psychische Leiden lasse sich durchgehend in allen Lebensbereichen feststellen. Die Prognose sei schlecht. Das psychiatrische Leiden sei festgefahren und der Beschwerdeführer verfüge über keinerlei Strategien, um mit seinen Erkrankungen zurechtzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen. Die verschiedenen Leiden würden sich auch gegenseitig negativ beeinflussen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des Psychiatriezentrums V.___ der Clienia I.___ AG hielten im Bericht vom 10. April 2013 (Urk. 10/204) fest, es bestünden beim Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer rezidivierende depressive Episoden, gegenwärtig mittelgradig bis schwer (ICD-10 F33.2), ein Verdacht auf eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typ (ICD-10 F60.30), Differential</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diagnose: akzentuierte Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitszüge, eine anhaltende somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4), ein Zustand nach Autounfall 2003 mit Schleudertrauma, ein Diabetes mellitus sowie ein Verdacht auf Polyneuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pathie. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit bestehe ausserdem ein obstruktives Schlafapnoe-Syndrom mit CPAP-Therapie. In Anbetracht des langjährigen, stark chronifizierten Krankheitsbildes mit unfallbedingten körperlichen Schäden und einer neurobiologisch veränder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Schmerzbear</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitungsmatrix im Sinne einer Schmerzkrankheit sei die Prog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose schlecht einzuschätzen. Es sei nicht davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer in Zukunft wieder arbeitsfähig sein werde. In der Tagesklinik für jüngere Erwachsene sei er den Anforderungen nicht gewachsen gewesen, weshalb er am gerontopsychiatrischen Therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">programm der Tagesklinik W.___ teilnehme. Auch dafür sei er aber eigentlich in zu schlechter Verfassung. Er brauche viele Pausen, in denen er sich hinlegen und ausruhen müsse. Unter therapeutischer Anleitung sei es dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer immerhin gelungen, sich mit Unterstützung aus kritischen Situationen rechtzeitig zu entfernen. Trotz willentlicher Anstrengung könne er aber seine komplexen Beschwerden nicht überwinden und die Arbeitsfähigkeit alltags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">praktisch umsetzen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 30. November 2015 (Urk. 10/239) über den im Rahmen einer fürsorgerischen Unterbringung erfolgten Aufenthalt vom 26. August bis zum 1. September 2015 führten die Ärzte der Clienia I.___ AG aus, der Beschwerdeführer leide seit mehreren Jahren an einer depressiven Störung, somatoformen Störungen und einer Autoimmunkrankheit. Er sei verzweifelt gewesen, weil ihm am Q.___ eine Schmerzspritze nicht verabreicht worden sei, weshalb er mit Suizid gedroht habe. Während des Klinikaufenthalts habe sich der Beschwerdeführer zu einer ausführlichen Anamneseerhebung nicht moti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viert gezeigt. Es habe weder eine akute Suizidalität noch eine Fremdge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fährdung festgestellt werden können. Aufgrund des kurzen Aufenthalts bei gleichzeitig langjähriger und teilweise komplexer Krankheitsgeschichte sei eine prog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostische Beurteilung gegenwärtig nicht möglich. Zum Zeitpunkt der Hospitali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sation sei eine konzentrierte und regelmässige Teilnahme am Berufsleben und ein fokussiertes Arbeiten aufgrund der depressiven Symptomatik nicht möglich gewesen. Eine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit könne aufgrund der Kürze des Beurteilungszeitraums nicht vorgenommen werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Austrittsbericht vom 25. Januar 2017 (Urk. 13) hielten die Ärzte der Clienia I.___ AG fest, der Beschwerdeführer habe sich wegen einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me mit akuter Suizidalität, vom 26. Oktober bis zum 7. Dezember 2016 in stati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onärer Behandlung befunden. Es sei zu einer Zuspitzung der diversen somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen wie auch psychischen Leiden gekommen. Anamnese und Befund würden für eine langjährige rezidivierende depressive Störung sprechen. Symptome wie stark niederge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlagener Effekt, keine emotionale Schwingungsfähigkeit, massiv reduzierter Antrieb, der komplette Verlust von Freuden und Interessen, massiver sozialer Rückzug, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen sowie Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlaf- und Durchschlafstörungen, hätten die Diagnosen bestätigen können. Weiterhin hätten sich vorbekannte Persönlichkeitszüge gezeigt, vorrangig nar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zisstisch und emotional instabil. Der Beschwerdeführer habe sich jedoch stets kooperativ und veränderungsmotiviert gezeigt. Bei der Umsetzung des Gelern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten und Bespro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenen habe er aber grosse Schwierigkeiten sowie Widerstand, die Situation zu akzeptieren, gezeigt. In diesem Zusammenhang habe ein hoher eigener Leistungsanspruch identifiziert werden können. Bei der Annahme von weniger Leistungsfähigkeit zeige sich der Beschwerdeführer stark blockiert. Vor allem die fehlende finanzielle Unterstützung habe sich als zusätzliche Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">faktor erwiesen. Der Beschwerdeführer habe in minim gebesserten, aber stabilem psychischem Allgemeinzustand ohne Anhaltspunkte für akute Selbst- oder Fremdgefährdung aus der Klinik entlassen werden können. Der Prognose für eine Wiedererlangung einer Teilarbeitsfähigkeit stehe man sehr skeptisch gegenüber. Die langjährige Chronifizierung der somatischen und psychischen Beschwerden erweise sich als resistent. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem psychiatrischen Gutachten von Dr. J.___ vom 9. April 2014 (Urk. 10/219/1-36) bestehen beim Beschwerdeführer (1) eine chronische Depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sion gegenwärtig mittel- bis schwergradig, ohne psychotische Symptome (ICD-10 F33.1), Beginn ca. 2004 in der Folge des Unfalls 2003, mittelgradig ab 2006, mittel- bis schwergradig seit 2011, (2) eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41), in der Folge des Unfalls 2003, somatisch: Unfall mit akutem Schmerzsyndrom, psychisch: Kata</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strophisieren, komorbide Ängste, inadäquater Umgang mit Schmerz (Endurance-Avoidance, depressive Entwicklung und (3) eine Agoraphobie mit Panikstörung (ICD-10 F40.01), spätestens seit Juli 2013 (Urk. 10/219/22). Der Beschwerdeführer lebe mit seiner Ehefrau in einem gemeinsamen Haushalt. Er sei sozialhilfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abhängig. An sich sei seine familiäre Situation gut, der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer sei aber krankheitsbedingt selbst innerfamiliär isoliert. Er habe keine Hobbies oder Interessen, keine persönlichen Freunde. Sein Tagesablauf sei unstrukturiert. Er nehme mehr als zehn Medikamente (Diabetes, Asthma, Magen und Herz, Psyche). Der Beschwerdeführer verhalte sich sehr abweisend bis beleidigend, ziehe sich zurück und behaupte Gleichgültigkeit selbst gegenüber den eigenen Kindern. Abgesehen von Schmerzbekämpfung und krankheitsbezo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genen Ängsten habe er keinerlei Interessen. Unabhängig von den Diagnosen sei dies ein hoher Grad psychiatrischer Gestörtheit. Dass der Beschwerdeführer das vorspiele, um eine kleine Rente zu bekommen, scheine ausgeschlossen, persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Kosten und monetärer Ertrag stünden in keinem Verhältnis. Bei aller Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutlichung oder in den Akten punktuell geschilderten Inkonsistenzen müsse letztlich von einer schweren psychischen Störung ausgegangen werden, mit hohem Leidensdruck für den Beschwerdeführer wie auch das familiäre Umfeld. Wenn man das Leistungsvermögen im innerfamiliären Alltag als Referenz her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anziehe, gebe es keine verwertbare Arbeitsfähigkeit mehr, weder im Haushalt, noch im geschützten Rahmen, noch in der angestammten Tätigkeit, noch in einer angepassten Tätigkeit. Diese Einschätzung gelte spätestens ab dem 29. Mai 2011 bzw. dem 25. November (richtig: Oktober) 2011. Es gebe keine Massnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men, mit welchen die Arbeitsfähigkeit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit verbessert werden könnte (Urk 10/219/31-32). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt Dr. Dr. S.___ hielt am 7. Juli 2014 (Urk. 10/227/6) fest, das psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische Gutachten von Dr. J.___ erfülle die Anforderungen und könne als sachlicher Bezugspunkt für die Beurteilung durch die Beschwerdegegnerin die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen. Es sei damit von einer Arbeitsfähigkeit von 0 % seit dem 25. November 2011 auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer macht zur Begründung seiner Beschwerde geltend, ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin sei zur Prüfung der Frage, ob eine erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustands eingetreten sei, nicht der 10. April 2012 (Urteil des Sozialversicherungsgerichts) der massgebliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichszeitpunkt, sondern der 14. Juni 2010 (Gutachten von Dr. H.___) oder allen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls der 15. September 2011 (Verfügung der Beschwerdegegnerin). Die gemäss dem Gutachten von Dr. J.___ am 25. Oktober 2011 eingetretene Verschlechte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung sei somit später gewesen. Es treffe auch nicht zu, dass der medizinische Sachverhalt im Wesentlichen unverändert geblieben sei und die neueren Berich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te lediglich eine andere Beurteilung der Arbeitsfähigkeit vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen würden. Es seien seit dem 10. April 2012 mehrfach stationäre Aufenthalte, wovon einer sogar im Rahmen eines fürsorgerischen Freiheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entzuges, wegen schweren depressiven Episoden mit akuter Suizidgefährdung nötig geworden. Eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes sei damit belegt und dem Beschwerdeführer stehe aufgrund der von Dr. J.___ attestierten vollstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digen Arbeitsunfähigkeit eine ganze Invalidenrente zu (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber führt die Beschwerdegegnerin zur Begründung der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fochtenen Verfügung aus, Dr. J.___ habe keine wesentlich anderen Befunde dargestellt. Insbesondere zeige sich die Krankheitsentwicklung seit der Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung durch das K.___ und von Dr. G.___ unverändert. Bereits damals sei aufgeführt worden, dass der Beschwerdeführer die meiste Zeit für sich alleine oder mit der Familie verbringe, sich überhaupt nicht mehr arbeitsfähig sehe und wegen der Schmerzen unter Konzentrationsstörungen und Schwindel leide. Soweit Dr. J.___ sich auf die Beurteilung des Q.___-Konsiliums vom 29. Mai 2011 (richtig: 25. Oktober 2011) beziehe, sei ausserdem zu berücksichtigen, dass das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsgericht diesen Bericht als nicht nachvollziehbar beurteilt habe. Die von Dr. J.___ attestierte Arbeitsunfähigkeit lasse sich somit nicht mit einer neu hinzugekommenen gesundheitlichen Störung begründen, sondern beruhe auf einer anderen Beurteilung des im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Aktenlage dokumentiert einen seit 2009 weitgehend unveränderten Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitszustand des Beschwerdeführers. Nach wie vor besteht ein depressiver Zustand und der Beschwerdeführer klagt über diverse körperliche Schmerzen, welche nur zum Teil objektiviert werden können. Unverändert fühlt sich der Beschwerdeführer vollständig arbeitsunfähig. Aus dem Gutachten von Dr. J.___ ergibt sich keine wesentliche Verschlechterung. Soweit dieser den Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt der Verschlechterung auf den Zeitpunkt des Berichtes von Dr. E.___ vom 29. Mai 2011 bzw. das psychiatrische Q.___-Konsilium vom 25. November (richtig: Oktober) 2011 bezieht (Urk. 10/219/32), ist festzuhalten, dass der 29. Mai 2011 vor dem massgeblichen Zeitpunkt (15. September 2011) liegt und das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsgericht im Urteil vom 10. April 2012 festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten hat, der Gesundheitszustand werde von Dr. E.___ im Bericht vom 29. Mai 2011 ausdrücklich als gleichbleibend schlecht bezeichnet, ohne dass sie sich jedoch zur Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers geäussert oder eine Diagnose gestellt hätte (Urk. 10/169/19). Einerseits ist damit per 29. Mai 2011 gar keine Verschlechterung dokumentiert, andererseits wäre diese aber ohnehin unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtlich, da sie vor dem massgeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Zeitpunkt stattgefunden hätte. Zum psychiatrischen Konsilium am Q.___ vom 25. Oktober 2011 ist festzuhalten, dass im Bericht der Klinik und Poliklinik für innere Medizin des Q.___ vom 2. November 2011 (Urk. 10/151/1) lediglich dessen Ergebnisse summarisch fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehalten werden. Das Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gericht hat denn auch bereits im Urteil vom 10. April 2012 zu diesem Bericht ausgeführt, der zuständige Arzt habe sich scheinbar vorwiegend auf die Anamnese gestützt. Zudem habe er über keinerlei Aktenkenntnisse verfügt und seinem Bericht fehle es an Angaben zur Leistungsfähigkeit des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers. Die genannten Feststellungen könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten damit die Beurteilung von Dr. G.___ nicht erschüttern (Urk. 10/169/19). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu den abweichenden früheren Beurteilungen hält Dr. J.___ fest, es gebe bei einer so langen medizinischen Dokumentation naturgemäss viele abweichende Meinungen, welche nicht alle diskutiert werden könnten. Die meisten Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schiede hätten mit der Methodik der Anamnese- und Befunderhebung zu tun. Hier gebe es aber inzwischen klare Leitlinien, welchen keines der psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Vorgutachten entspreche. Manche diagnostischen Unterschiede erklärten sich über den Verlauf, d.h. den naturgemäss schwankenden Schweregrad z. B. einer chronischen depressiven Störung (Urk. 10/219/33). Es ergibt sich aus die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen Angaben von Dr. J.___, dass er gegenüber der Begutachtung von Dr. G.___ keinen wesentlich veränderten Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand festgestellt hat, sondern lediglich eine andere Beurteilung vornimmt und diejenige von Dr. G.___ als nicht fachgerecht erstellt bezeichnet. Nicht zu überzeugen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mag die Aussage von Dr. J.___, die in den Akten immer wieder dokumentier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Verdeutlichungen und Inkonsistenzen könnten nicht in einen Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang mit den finanziellen Problemen des Beschwerdeführers gestellt werden. Vielmehr ergibt sich deutlich, dass in dieser Hinsicht in den letzten Jahren eine Verschärfung der Situation stattgefunden hat und die schlechte finanzielle Situ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ation ein zentrales Problem des Beschwerdeführers darstellt, was aber keine invalidisierende Auswirkung hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ergibt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus dem Gutachten von Dr. J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relevante Gesundheitsversc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hlechterung. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit mangelt es an einer wesentlichen Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse, die Voraussetzung für eine Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prüfung des Rentenanspruchs wäre. Aus diesem Grund ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">800.-- festzulegen und ausgangsgemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufzuerlegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Andrea Müller-Ranacher</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstBrügger</p><p></p></div> </div></body></html>