<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2017-03-14-6B_27-2017.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para"> <b>6B_27/2017 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 14. März 2017</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Denys, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Arquint Hill. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau, </div> <div class="para">Frey-Herosé-Strasse 20, Wielandhaus, 5001 Aarau, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Tätlichkeit, einfache Körperverletzung, Drohung, Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte etc., Nichteintreten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 1. Kammer, vom 24. November 2016. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Der Präsident zieht in Erwägung:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Das Obergericht des Kantons Aargau stellte im Berufungsverfahren am 24. November 2016 die Rechtskraft des Urteils des Bezirksgerichts Laufenburg vom 15. Dezember 2015 betreffend Dispositiv Ziff. 1 (erster, zweiter und vierter Spiegelstrich), Ziff. 2 (erster sowie dritter bis fünfter Spiegelstrich), Ziff. 3 (vierter Spiegelstrich), Ziff. 8, Ziff. 9 und Ziff. 11 fest. In teilweiser Gutheissung der Berufung und der Anschlussberufung stellte es das Strafverfahren betreffend Nichtbeachten eines Signals (Dossier 7), unnötiges Laufenlassen des Motors (Dossier 7), Beschimpfung (Dossier 7) und mehrfache Tätlichkeiten (Dossier 12 und 13) ein. Von den Vorwürfen des Raufhandels (Dossier 7), der Veruntreuung (Dossier 10), der Nötigung (Dossier 10), der mehrfachen Sachentziehung (Dossier 11), der geringfügigen Sachbeschädigung (Dossier 11), der Drohung (Dossier 11) und der Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte (Dossier 8A) sprach es ihn frei. Es verurteilte ihn u.a. wegen Tätlichkeit (Dossier 7), einfacher Körperverletzung (Dossier 7), Drohung (Dossier 7), Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte (Dossier 16), Missachtung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ausserorts (Dossier 9) und mehrfacher Beschimpfung (Dossier 11) zu einer bedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 8 Monaten bei einer Probezeit von vier Jahren, zu einer unbedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen (Ersatzfreiheitsstrafe 20 Tage) und zu einer Busse von Fr. 500.-- (Ersatzfreiheitsstrafe 10 Tage). </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer wendet sich mit Eingabe vom 8. Januar 2017 an das Bundesgericht. Er beantragt die Aufhebung des Urteils vom 24. November 2016. Er sei von Schuld und Strafe freizusprechen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt, wobei für die Anfechtung des Sachverhalts qualifizierte Begründungsanforderungen gelten (vgl. <span class="artref">Art. 97 Abs. 1 und <artref id="CH/173.110/106/2" type="start"></artref>Art. 106 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/97/1" type="end"></artref>). Die beschwerdeführende Partei kann in der Beschwerdeschrift nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die sie im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekräftigen, sondern hat mit ihrer Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz anzusetzen (<a class="bgeref_id" href="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=46&amp;from_date=13.03.2017&amp;to_date=01.04.2017&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-115%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page115">BGE 140 III 115</a> E. 2 S. 116). Im Rahmen der Willkürrüge genügt es nicht, einen von den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz abweichenden Sachverhalt zu behaupten oder die eigene Beweiswürdigung zu erläutern (<a class="bgeref_id" href="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=46&amp;from_date=13.03.2017&amp;to_date=01.04.2017&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-II-353%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page353">BGE 137 II 353</a> E. 5.1; Urteil 6B_3/2016 vom 28. Oktober 2016 E. 2.2; je mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht. Der Beschwerdeführer schildert weitschweifig seine eigene Sicht der Dinge in Bezug auf die den Schuldsprüchen zugrunde liegenden Sachverhalte, erörtert die von ihm als zutreffend erachtete Beweiswürdigung sowie die Rechtsanwendung und fordert seine Freisprechung. Dem Obergericht wirft er vor, sich den Fall nach Wunschdenken zusammengereimt zu haben. Die Staatsanwaltschaft habe ihn unschuldig beschuldigt; diese habe das Gericht mit Untersuchungsmassnahmen überhäuft, um ihn in ein schlechtes Licht zu rücken. Sein amtlicher Anwalt habe mit der Staatsanwaltschaft zusammengearbeitet, ihn nicht vertreten wollen und absichtlich keine Beweisanträge gestellt. Mit den Erwägungen im angefochtenen Urteil setzt sich der Beschwerdeführer nicht ansatzweise auseinander. Inwiefern die von ihm als einzuholend aufgelisteten "Beweismittel" wie z.B. "Bericht der Familienbehörde Laufenburg", "Mail SVA", "Mails mit amtlichen Anwalt", "Bericht IV", "Brief Bundesgericht" oder "Kürzungen SUVA" für den Ausgang des Verfahrens entscheiderheblich gewesen sein sollen, führt er nicht aus. Er verkennt, dass das Bundesgericht keine Appellationsinstanz ist, die eine freie Prüfung in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht vornimmt. Die Ausführungen des Beschwerdeführers beschränken sich auf unzulässige appellatorische Kritik, aus welcher sich nicht ergibt, dass und inwiefern die Vorinstanz mit ihrem Urteil gegen das Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> verstossen haben könnte. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von <span class="artref">Art. 64 BGG</span> wegen Aussichtslosigkeit abzuweisen. Seiner finanziellen Lage ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (<span class="artref">Art. 65 Abs. 2 BGG</span>). Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch um Anordnung vorsorglicher Massnahmen gegenstandslos. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 14. März 2017 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Denys </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill </div> </div></body></html></html>