<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">4A_262/2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 10. September 2012 </div> <div class="para">I. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Klett, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Huguenin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwälte </div> <div class="para">Felix C. Meier-Dieterle und Carole Sorg, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">unentgeltliche Prozessführung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug, II. Beschwerdeabteilung, vom 12. April 2012. </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass seit Februar 2011 vor dem Kantonsgericht Zug ein Prozess hängig ist, in welchem der Beschwerdeführer vom Beschwerdegegner Schadenersatz in der Höhe von Fr. 1'257'356.09 nebst Zins verlangt; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer in diesem Verfahren am 27. Oktober 2011 ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege stellte; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass das Kantonsgericht das Gesuch mit Entscheid vom 2. November 2011 abwies, soweit es darauf eintrat; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer diesen Entscheid mit Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zug anfocht, die mit Urteil vom 12. April 2012 abgewiesen wurde; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass das Obergericht in der Entscheidbegründung insbesondere festhielt, dass der Beschwerdeführer wegen des Novenverbots von <span class="artref">Art. 326 ZPO</span> nicht zu hören sei, soweit er im Beschwerdeverfahren zur Frage der Bedürftigkeit neue Tatsachenbehauptungen aufgestellt und neue Beweismittel eingereicht habe; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer das Urteil des Obergerichts am 9. Mai 2012 mit Beschwerde beim Bundesgericht anfocht mit dem Antrag, dieses Urteil aufzuheben; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer zudem das Gesuch stellte, der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Vorinstanz und der Beschwerdegegner mit Verfügungen vom 14. Mai 2012 aufgefordert wurden, bis zum 29. Mai 2012 zum Gesuch um aufschiebende Wirkung Stellung zu nehmen; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass das Obergericht mit Schreiben vom 15. Mai 2012 auf Stellungnahme zum Gesuch verzichtete; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der Beschwerdegegner mit Stellungnahme vom 23. Mai 2012 die Abweisung des Gesuchs beantragte; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der Beschwerde mit Präsidialverfügung vom 29. Mai 2012 aufschiebende Wirkung erteilt wurde; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht unaufgefordert eine vom 29. Mai 2012 datierte Eingabe einreichte, in der er sich zur Stellungnahme des Beschwerdegegners vom 23. Mai 2012 äusserte; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass diese Eingabe dem Beschwerdegegner am 11. Juni 2012 zur Kenntnisnahme zugestellt wurde; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>); </div> <div class="para">dass die Beschwerdebegründung in der Beschwerdeschrift selbst enthalten sein muss (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=13&amp;from_date=26.08.2012&amp;to_date=14.09.2012&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F131-III-384%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page384">BGE 131 III 384</a> E. 2.3), weshalb die Verweise in der Rechtsschrift vom 9. Mai 2012 auf Vorbringen im kantonalen Verfahren unbeachtlich sind; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass auf die Beschwerde auch insoweit nicht einzutreten ist, als in der Beschwerdeschrift der Entscheid des Kantonsgerichts kritisiert wird, weil dieser Entscheid nicht kantonal letztinstanzlich ergangen ist und deshalb nicht beim Bundesgericht angefochten werden kann (<span class="artref">Art. 75 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der Verweis auf den erst im bundesgerichtlichen Verfahren eingereichten Einkommenssteuerbescheid 2010 am Novenverbot von <span class="artref">Art. 99 Abs. 1 BGG</span> scheitert; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass aufgrund der Vorbringen in der Beschwerdeschrift nicht ersichtlich ist, inwiefern mit dem angefochtenen Entscheid <span class="artref">Art. 326 ZPO</span> (Novenverbot im kantonalen Beschwerdeverfahren) verletzt worden sein soll; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass deshalb auf die diesbezügliche Rüge des Beschwerdeführers mangels genügender Begründung nicht einzutreten ist; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass damit auch die mit dem Novenverbot zusammenhängenden Rügen der Verweigerung des rechtlichen Gehörs nicht zu hören sind; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass schliesslich mangels Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzuges auch insoweit auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, als dem angefochtenen Entscheid nicht zu entnehmen ist, dass der Beschwerdeführer die in der Beschwerdeschrift erhobenen Rügen bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgebracht hat (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=13&amp;from_date=26.08.2012&amp;to_date=14.09.2012&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-III-524%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page524">BGE 134 III 524</a> E. 1.3 S. 527); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass aus diesen Gründen auf die Beschwerde im Verfahren nach <span class="artref"><artref id="CH/173.110/108/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/a" type="start"></artref>Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG</span><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/108/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/b" type="end"></artref> nicht einzutreten ist; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zur verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass dem Beschwerdegegner keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, weil er mit seinem Antrag, das Gesuch um aufschiebende Wirkung abzuweisen, unterlegen ist (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/68/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/68/1" type="start"></artref>Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/68/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt die Präsidentin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dem Beschwerdegegner wird keine Parteientschädigung zugesprochen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, II. Beschwerdeabteilung, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 10. September 2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Klett </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Huguenin </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>