<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2013.00826</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=213798&amp;W10_KEY=13013526&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2013.00826</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 12.02.2014</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Wegweisung; Ausreisefrist</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Ausreisefrist Der Bf ist seit Jahren zur Ausreise aus der Schweiz verpflichtet, ohne dass er in dieser Zeit Schritte irgendwelcher Art unternommen hätte, um das Land weisungsgemäss zu verlassen. Mit dem Gesuch um Erstreckung der Ausreisefrist bezweckt er einzig, seinen Aufenthalt um jeden Preis zu verlängern. Abweisung, soweit Eintreten.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSREISEFRIST">AUSREISEFRIST</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSMISSBRAUCH">RECHTSMISSBRAUCH</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 64d Abs. I AuG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=21193" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2013.00826</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 2. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">12. Februar 2014</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Andreas Frei<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Leana Isler, Verwaltungsrichterin Tamara NÃ¼ssle, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiber Martin Businger. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrer,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>gegen</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich,<b> </b></span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Wegweisung; Ausreisefrist.</b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer </span><span>erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>A, geboren 1981, StaatsangehÃ¶riger von Kap Verde, wurde am 8. Juni 2011 vom Regierungsrat wegen seiner fortgesetzten StraffÃ¤lligkeit rechtskrÃ¤ftig aus der Schweiz weggewiesen. Der Aufforderung, die Schweiz bis 28. Dezember 2011 selbstÃ¤ndig zu verlassen, ist er nicht nachgekommen. Er wurde am 14. Juni 2012 verhaftet und nach einem weiteren Strafverfahren zuerst in den Strafvollzug und danach in Ausschaffungshaft gesetzt. In der Folge stellte er im Januar 2013 ein WiedererwÃ¤gungsgesuch und ersuchte am 26. Juni 2013 um Erteilung einer HÃ¤rtefallbewilligung. Das Migrationsamt wies sein Gesuch am 30. September 2013 ab und setzte ihm eine Frist zur Ausreise bis 30. November 2013 an.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Gegen die VerfÃ¼gung des Migrationsamts erhob A Rekurs und beantragte, es sei ihm die Ausreisefrist um drei Monate zu erstrecken. Die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion wies den Rekurs am 4. Dezember 2013 ab und setzte eine neue Frist zur Ausreise bis zum 10. Januar 2014 an.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Mit Beschwerde vom 17. Dezember 2013 beantragte A dem Verwaltungsgericht, es sei ihm die Ausreisefrist um 6 Monate zu erstrecken. </p> <p class="Erwgung2">WÃ¤hrend die Rekursabteilung auf Vernehmlassung verzichtet hat, hat sich das Migrationsamt nicht vernehmen lassen.</p> <p class="Erwgung2">Am 19. Januar 2014 reichte A neue Unterlagen ein bezÃ¼glich einer offenbar geplanten Augenoperation.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.4 </b>Nach Beizug der Akten hat das Verwaltungsgericht mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 20. Januar 2014 das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung bzw. um vorsorgliche Massnahmen abgewiesen und eine neue Ausreisefrist bis 10. Februar 2014 angesetzt.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2">Streitgegenstand im Rekursverfahren war die Erstreckung der bis 30. November 2013 laufenden Ausreisefrist um drei Monate, das heisst bis Ende Februar 2014. Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer vor Verwaltungsgericht eine Erstreckung um sechs Monate verlangt, sprengt sein Begehren den Streitgegenstand und ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>GemÃ¤ss Art. 64d Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 Ã¼ber die AuslÃ¤nderinnen und AuslÃ¤nder (AuG) ist mit der WegweisungsverfÃ¼gung eine angemessene Ausreisefrist zwischen sieben und dreissig Tagen anzusetzen (Satz 1). Eine lÃ¤ngere Ausreisefrist ist anzusetzen oder die Ausreisefrist wird verlÃ¤ngert, wenn besondere UmstÃ¤nde wie die familiÃ¤re Situation, gesundheitliche Probleme oder eine lange Aufenthaltsdauer dies erfordern (Satz 2).</p> <p class="Urteilstext">Mit der Ausreisefrist soll <span>es dem AuslÃ¤nder ermÃ¶glicht werden, seine Angelegenheiten in der Schweiz zu regeln â etwa die KÃ¼ndigung der Wohnung und Arbeitsstelle â und die Ausreise aus der Schweiz und die Einreise in den Zielstaat zu organisieren. Macht der AuslÃ¤nder wÃ¤hrend der ihm mit dem rechtskrÃ¤ftigen Wegweisungsentscheid angesetzten Ausreisefrist keine Anstalten, die Schweiz zu verlassen, sondern treibt er im Gegenteil seine Integration bewusst voran, um kurz vor Fristablauf ein WiedererwÃ¤gungsgesuch zu stellen oder um VerlÃ¤ngerung der Ausreisefrist zu ersuchen, verhÃ¤lt er sich rechtsmissbrÃ¤uchlich (vgl. VGr, 25. Mai 2011, VB.2011.00140, E. 2.1).</span></p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer ist seit Jahren zur Ausreise aus der Schweiz verpflichtet. Es ist nicht ersichtlich, dass er in dieser Zeit Schritte irgendwelcher Art unternommen hÃ¤tte, um dieser Verpflichtung nachzukommen. Im Gegenteil versucht er seit geraumer Zeit, durch WiedererwÃ¤gungsgesuche, HÃ¤rtefallgesuche und Gesuche um Erstreckung der Ausreisefrist seinen Aufenthalt in der Schweiz um jeden Preis zu verlÃ¤ngern. Das Migrationsamt hat ihm am 30. September 2013 eine Ausreisefrist von zwei Monaten angesetzt. Im Rekursverfahren hat der BeschwerdefÃ¼hrer eine Erstreckung um drei Monate verlangt, nur um dann vor Verwaltungsgericht eine Erstreckung um sechs Monate zu beantragen. Die von ihm dargelegten GrÃ¼nde â er mÃ¶chte die Beziehung zu seinem hier lebenden Sohn vertiefen, sich hier therapieren und eine Hilfsorganisation in der Schweiz aufbauen â weisen nicht darauf hin, dass er eine lÃ¤ngere Frist zur Organisation seiner Ausreise benÃ¶tigt. Insbesondere betreffend seine Therapie hat die Rekursabteilung unwidersprochen festgehalten, dass der BeschwerdefÃ¼hrer diese Ende Oktober 2013 abgebrochen habe. Was sein erstmals vor Verwaltungsgericht geltend gemachter Einwand betrifft, er plane, sich einer Augenoperation zu unterziehen, ist nicht ersichtlich, weshalb er diese nicht in seinem Herkunftsland vornehmen lassen kann, gerade weil die Operation nicht unmittelbar bevorsteht, sondern der BeschwerdefÃ¼hrer erst Mitte MÃ¤rz die erste Voruntersuchung hat. Damit erweist sich die Beschwerde als offensichtlich unbegrÃ¼ndet, was zur Abweisung fÃ¼hrt.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Nachdem dem BeschwerdefÃ¼hrer bereits mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 20. Januar 2014 eine neue Ausreisefrist angesetzt worden ist, erÃ¼brigen sich weitere Anordnungen in dieser Hinsicht.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2">Bei diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 65a Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]).</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Entscheide betreffend Ausreisefrist kÃ¶nnen lediglich mit subsidiÃ¤rer Verfassungsbeschwerde wegen der Verletzung verfassungsmÃ¤ssiger Rechte angefochten werden (Art. 83 lit. c Ziff. 4 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG]).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt die Kammer:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 1'560.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Gegen dieses Urteil kann subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Mitteilung anâ¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>