<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SB.2011.00035</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=211848&amp;W10_KEY=13013535&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SB.2011.00035</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 23.05.2012</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 15.01.2013 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Staats- und Gemeindesteuern 1.11.2003-31.12.2004 (2. Rechtsgang)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Massgeblichkeit und Verbindlichkeit der Handelsbilanz (E. 3.3). Dass die Verbuchung des gesamten Veräusserungserlöses als Ertrag handelsrechtswidrig gewesen sei, weil es sich beim Beteiligungsverkauf um ein aufschiebend bedingtes Rechtsgeschäft gehandelt habe (E. 4.3), dringt nicht durch. Die Annahmen der Parteien über die Werthaltigkeit der Beteiligung und die Erwartungen der Käuferin in Bezug auf die künftige Zusammenarbeit haben in keiner Form zu Bedingungen und Abreden im Kauf- und Abtretungsvertrag geführt. Daher bleiben sie für die Beurteilung der Ordnungsmässigkeit der Bilanzierung bedeutungslos und ist auch keine Verletzung des rechtlichen Gehörs durch die Vorinstanz ersichtlich (E. 4.6). Ebensowenig hätte eine Rückstellung in Höhe der im speziellen Pfandvertrag genannten Summe mit entsprechender Passivierung gebildet werden müssen (E. 4.7), nachdem die massgeblichen Vereinbarungen keine Rückwirkung entfalten, sondern die Verhältnisse unter den Parteien mit Wirkung für die Zukunft neu regelten. Weil das Steuergesetz keinen steuerrechtlichen Abzug für einen "Beteiligungsgewinn" vorsieht, wurde der beantragte Abzug somit zu Recht verweigert (E. 4.8). Beteiligungsabzug? Bis zum Verkauf 2004 waren weniger als vier Monate vergangen, weshalb die Pflichtige die einjährige Besitzesdauer von StG 72 I lit. b nicht erfüllt hatte (E. 5.1). Der Auffassung, unter der Mindestbesitzesdauer sei vorliegend auch die Besitzesdauer des früheren Eigentümers zu verstehen, ist nicht zu folgen. Weil es sich bei der Rechtsvorgängerin um eine Personenunternehmung gehandelt hatte, geht es hier nicht um die allfällige Anrechnung der Besitzesdauer einer juristischen Person als Rechtsvorgängerin (E. 5.2). Die Gewinnsteuerminderung durch den Beteiligungsabzug lässt sich mit dem Ziel der Vermeidung einer Vielfachbelastung des ursprünglich auf der untersten Unternehmensebene erwirtschafteten (und dort in der Regel steuerbaren) Gewinns begründen. Damit wird indessen die Beseitigung der wirtschaftlichen Doppelbelastung auf den Ebenen Kapitalgesellschaft und letztem Inhaber der Beteiligungsrechte weder angestrebt noch erreicht. Aus dem Institut des Beteiligungsabzugs lässt sich deshalb nicht die steuerliche Entlastung von Kapitalgewinnen aus der Auflösung von stillen Reserven herleiten, die aus einem Personenunternehmen in die Kapitalgesellschaft gelangt sind (E. 5.3). Zusammen mit dem RKG ist festzuhalten, dass der Besteuerung beim Personenunternehmer eine Freistellung bzw. eine vollständige gewinnsteuerliche Entlastung des (Netto-)Beteiligungsertrags bei der Kapitalgesellschaft gegenübersteht. Dieser Unterschied verbietet es, die gesetzlich vorgesehene Mindesthaltefrist für den Beteiligungsabzug extensiv auszulegen und - zumindest in derartigen Systemwechselfällen - die Besitzesdauer des Personenunternehmers anzurechnen (E. 5.4). Dass die Nichtanrechnung der Besitzesdauer - wie behauptet - eine Drei- und Mehrfachbelastung des realisierten Kapitalgewinns auslösen soll, wird von der Pflichtigen im Übrigen nicht begründet (E. 5.5). Abweisung. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABTRETUNGSVERTRAG">ABTRETUNGSVERTRAG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABZUG">ABZUG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANRECHNUNG">ANRECHNUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFSCHIEBENDE BEDINGUNG">AUFSCHIEBENDE BEDINGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESITZESDAUER">BESITZESDAUER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BETEILIGUNGSABZUG">BETEILIGUNGSABZUG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BETEILIGUNGSGEWINN">BETEILIGUNGSGEWINN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BUCHFÃHRUNG">BUCHFÃHRUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DOPPELBELASTUNG">DOPPELBELASTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERFOLGSRECHNUNG">ERFOLGSRECHNUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HANDELSBILANZ">HANDELSBILANZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MASSGEBLICHKEITSPRINZIP">MASSGEBLICHKEITSPRINZIP</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NACHWEIS">NACHWEIS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PERSONENUNTERNEHMEN">PERSONENUNTERNEHMEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTLICHES GEHÃR">RECHTLICHES GEHÃR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSVORGÃNGER">RECHTSVORGÃNGER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKSTELLUNG">RÃCKSTELLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKWIRKUNG">RÃCKWIRKUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STEUERERKLÃRUNG">STEUERERKLÃRUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STEUERNEUTRALITÃT">STEUERNEUTRALITÃT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃBERTRAGUNG">ÃBERTRAGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UMSTRUKTURIERUNG">UMSTRUKTURIERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VIELFACHBELASTUNG">VIELFACHBELASTUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 18 Abs. II StG</span><br/><span class="ungerade">§ 19 Abs. II StG</span><br/><span class="gerade">§ 64 Abs. I StG</span><br/><span class="ungerade">§ 71ff. StG</span><br/><span class="gerade">§ 72 Abs. I StG</span><br/><span class="ungerade">§ 72 Abs. II lit. b StG</span><br/><span class="gerade">§ 72a Abs. I StG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=20076" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">SB.2011.00035</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 2. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">23. Mai 2012</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Martin Zweifel<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichter Andreas Frei, Ersatzrichter Marco Greter, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Florence Robert. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A Consulting AG,<b> </b>vertreten durch B AG, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>gegen</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Staat ZÃ¼rich,<b> </b>vertreten durch das kantonale Steueramt, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Staats- und Gemeindesteuern 01.11.2003−31.12.2004<br/> (2. Rechtsgang),</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die am 27. November 2003 neu gegrÃ¼ndete A Consulting AG (die Pflichtige) bezweckt die Erbringung von Dienstleistungen aller Art im Finanzbereich. Das Aktienkapital von Fr. â¦ wurde von den GrÃ¼ndern C und D bar liberiert. Die GrÃ¼nder brachten zusÃ¤tzlich sÃ¤mtliche Stammanteile der E GmbH im Nennwert von insgesamt Fr. â¦ in die Pflichtige ein, welche die Beteiligung mit Fr. â¦ aktivierte.</p> <p class="Urteilstext">Mit "Kauf- und Abtretungsvertrag" vom 16. Februar 2004 verÃ¤usserte die Pflichtige 55 % der Beteiligung E GmbH, entsprechend einem Nominalwert von Fr. â¦, an die F Bank in G. Der vereinbarte Kaufpreis belief sich auf EUR â¦, wovon ein Teilbetrag von EUR â¦ als EntschÃ¤digung der GeschÃ¤ftsfÃ¼hrung durch die Pflichtige bei der E GmbH bis zum 30. Juni 2008 bezeichnet wurde. Betreffend "Vollzug des Kaufs" wurde vereinbart, dass die KÃ¤uferin den Kaufpreis innerhalb von vier Arbeitstagen nach rechtsgÃ¼ltiger Ãbertragung des Stammanteils durch Ãberweisung von je EUR â¦ auf zwei Konti bei der H Bank zu begleichen habe. Eines der beiden Konti wurde als K-Konto bezeichnet und die VerkÃ¤uferin verpflichtete sich, dieses Konto als Sicherheit fÃ¼r die AnsprÃ¼che der KÃ¤uferin aus einem separaten Zusammenarbeitsvertrag zu verpfÃ¤nden. Einzelheiten zur VerpfÃ¤ndung des Kontoguthabens auf dem sogenannten K-Konto wurden in einem separaten Pfandvertrag ("spezieller Pfandvertrag") vom 16. Februar 2004 geregelt. Die Pflichtige schloss ferner gleichentags mit der F Bank und der E GmbH einen sogenannten Zusammenarbeitsvertrag ab, in welchem die Zusammenarbeit der Parteien insbesondere im Bereich von strukturierten Finanzierungen vereinbart wurde.</p> <p class="Urteilstext">FÃ¼r das erste, vom 27. November 2003 bis 31. Dezember 2004 dauernde GeschÃ¤ftsjahr reichte die Pflichtige am 28. Juli 2005 eine mit "Juli 2005" datierte SteuererklÃ¤rung und die von der damaligen Revisionsstelle I AG ausgefertigte Jahresrechnung fÃ¼r das GeschÃ¤ftsjahr 2003/04 samt Generalversammlungsprotokoll Ã¼ber die Abnahme derselben ein. Im Anhang der Jahresrechnung wurde auf die VerpfÃ¤ndung des Aktivguthabens auf dem K-Konto hingewiesen. In der SteuererklÃ¤rung wurde der im Abschluss ausgewiesene Reingewinn von Fr. â¦ deklariert. Weil die Pflichtige unter Ziffer 6 der SteuererklÃ¤rung (Rubrik AbzÃ¼ge/Vorjahresverluste, mit dem zusÃ¤tzlich angebrachten Vermerk "Beteiligungsgewinn") einen Betrag von Fr. â¦ in Abzug brachte, resultierte aus der Deklaration per Saldo ein steuerbarer Gewinn von Fr. â¦. </p> <p class="Urteilstext">In einer am 6. Dezember 2005 nachgereichten, als Rektifikat bezeichneten SteuererklÃ¤rung deklarierte die Pflichtige fÃ¼r die Steuerperiode 2003/04 neu einen Reingewinn von Fr. â¦ und brachte (ebenfalls unter Ziff. 6 der SteuererklÃ¤rung) einen "Beteiligungsgewinn" von Fr. â¦ in Abzug, was wiederum einen steuerbaren Reingewinn von Fr. â¦ ergab. Der rektifizieren SteuererklÃ¤rung lag ein Schreiben der J Treuhand AG an die Pflichtige bei, in welchem Erstere als "designierte neue Kontrollstelle" die Vornahme von zwei Nachtragsbuchungen empfahl, und zwar die Ausbuchung des K-Kontos zulasten des verbuchten Kapitalgewinns und eine Wertberichtigung auf Forderungen der Pflichtigen gegenÃ¼ber der E GmbH. Beigelegt wurde zudem ein Bilanzstatus per 31. Dezember 2004 nach Korrekturbuchungen. Eine revidierte Jahresrechnung im Sinn von Art. 662 Abs. 2 OR wurde nicht eingereicht. Einem der rektifizierten SteuererklÃ¤rung beiliegenden Vertrag vom 31. Oktober 2005 liess sich entnehmen, dass die Zusammenarbeit zwischen den Vertragsparteien auf den 1. November 2005 aufgehoben worden war und die Pflichtige von der F Bank deren Stammanteile an der E GmbH unter Verwendung des K-Guthabens fÃ¼r EUR â¦ zurÃ¼ckgekauft hatte. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt1">Das kantonale Steueramt fÃ¼hrte in der Folge eine BÃ¼cherrevision betreffend das erste GeschÃ¤ftsjahr der Pflichtigen durch. Der steueramtliche Revisor gelangte zum Schluss, es sei nach wie vor auf die ursprÃ¼ngliche, von der Generalversammlung genehmigte Jahresrechnung abzustellen, allerdings unter Vornahme diverser kleinerer Korrekturen. Weiter stellte er sich auf den Standpunkt, der Pflichtigen sei der Beteiligungsabzug im Sinn von § 72 f. des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) mit Bezug auf den Kapitalgewinn aus der VerÃ¤usserung der E GmbH-Anteile zu verweigern, weil sich diese lediglich rund 90 Tage in deren Eigentum befunden hÃ¤tten und somit die einjÃ¤hrige Mindesthaltedauer nicht gegeben sei.</p> <p class="Urteilstext">Nach DurchfÃ¼hrung einer Besprechung sowie Korrespondenzen schÃ¤tzte das kantonale Steueramt die Pflichtige fÃ¼r die Steuerperiode vom 27.11.2003 bis 31.12.2004 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. â¦ (zum Satz von Fr. â¦) und einem steuerbaren Kapital von Fr. â¦ ein. Der Beteiligungsabzug wurde auf 0,922% festgesetzt. Die Einsprache wurde mit Entscheid vom 31. Oktober 2007 abgewiesen. Mit Rekurs beantragte die Pflichtige EinschÃ¤tzung gemÃ¤ss rektifizierter SteuererklÃ¤rung. Der Rekurs wurde von der Steuerrekurskommission I (seit 1. Januar 2011: Steuerrekursgericht) am 19. MÃ¤rz 2008 abgewiesen. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt1">Die von der Pflichtigen erhobene Beschwerde wurde vom Verwaltungsgericht am 17. Dezember 2008 teilweise gutgeheissen. Die Sache wurde zur weiteren Untersuchung und zum Neuentscheid im Sinn der ErwÃ¤gungen an das kantonale Steueramt im Einspracheverfahren zurÃ¼ckgewiesen. Nach den Feststellungen des Verwaltungsgerichts war ungeklÃ¤rt geblieben, ob die Beteiligung an der E GmbH im Rahmen einer steuerneutralen Umstrukturierung in die Pflichtige eingebracht worden war oder ob es sich um einen steuerbaren VerÃ¤usserungsvorgang gehandelt hatte.</p> <p class="Urteilstext">Nach DurchfÃ¼hrung einer ergÃ¤nzenden Untersuchung kam das kantonale Steueramt zum Schluss, die Beteiligung E GmbH habe zum GeschÃ¤ftsvermÃ¶gen der Einzelfirma A Consulting gehÃ¶rt und sei anlÃ¤sslich der GrÃ¼ndung der Pflichtigen steuerneutral zum Buchwert in die Pflichtige Ã¼berfÃ¼hrt worden. Die Einsprache wurde im 2. Rechtsgang mit Entscheid vom 2. November 2010 erneut abgewiesen. Der Beginn der Steuerperiode wurde dabei auf den 1. November 2003 vorverschoben und der satzbestimmende Reingewinn auf Fr. â¦ festgesetzt (Ã¼brige Steuerfaktoren unverÃ¤ndert). Der gegen den Einspracheentscheid erhobene Rekurs wurde im 2. Rechtsgang vom Steuerrekursgericht am 18. Februar 2011 abgewiesen. </p> <p class="Urteilstext">Am 28. MÃ¤rz 2011 liess die Pflichtige dem Verwaltungsgericht unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen beantragen, sie sei mit einem Gewinn von Fr. â¦ und einem steuerbaren Kapital von Fr. â¦ einzuschÃ¤tzen. Eventualiter sei die Sache an das Steuerrekursgericht zurÃ¼ckzuweisen.</p> <p class="Urteilstext">Das kantonale Steueramt beantragt Abweisung der Beschwerde, wÃ¤hrend das Steuerrekursgericht auf Vernehmlassung verzichtete.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Mit der Steuerbeschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen laut § 153 Abs. 3 StG alle Rechtsverletzungen, einschliesslich Ãberschreitung oder Missbrauch des Ermessens, und die unrichtige oder unvollstÃ¤ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts geltend gemacht werden.</p> <p class="UrteilstextChar"><span class="UrteilstextCharChar">Das Verwaltungsgericht hat sich infolgedessen auf die reine Rechtskontrolle zu beschrÃ¤nken; dazu gehÃ¶rt auch die PrÃ¼fung, ob die Vorinstanzen den rechtserheblichen Sachverhalt gesetzmÃ¤ssig festgestellt haben. Dem Gericht ist es daher verwehrt, das von der Rekurskommission in Ãbereinstimmung mit dem Gesetz ausgeÃ¼bte Ermessen auf Angemessenheit hin zu Ã¼berprÃ¼fen und so sein Ermessen anstelle desjenigen der Rekursinstanz zu setzen. Die PrÃ¼fungsbefugnis des Verwaltungsgerichts erstreckt sich</span> lediglich auf rechtsverletzende Ermessensfehler, d. h. auf ErmessenÃ¼berschreitung und auf Ermessensmissbrauch (RB 1999 Nr. 147).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Im Beschwerdeverfahren gilt das Novenverbot. FÃ¼r das Verwaltungsgericht ist somit die gleiche Aktenlage massgebend wie fÃ¼r das Rekursgericht. Tatsachen oder Beweismittel, die nicht spÃ¤testens im Rekursverfahren behauptet bzw. vorgelegt oder angerufen worden sind, dÃ¼rfen infolgedessen im Beschwerdeverfahren grundsÃ¤tzlich nicht nachgebracht werden (RB 1999 Nrn. 149 und 150; BGr 16. September 2005, StE 2005 B 96.22 Nr. 3). Vom Novenverbot ausgenommen sind dagegen echte Noven, namentlich neue tatsÃ¤chliche Behauptungen und Beweismittel, die auf einem Revisions- oder Nachsteu­ergrund (§ 155 beziehungsweise § 160 StG) beruhen oder der StÃ¼tzung von geltend gemachten Rechtsverletzungen dienen, die ihrer Natur nach neuer tatsÃ¤chlicher Vorbringen oder Beweismittel bedÃ¼rfen. Neue, erstmals vor Verwaltungsgericht gestellte Rechtsbegehren sind schliesslich allgemein zulÃ¤ssig, sofern sie sich nicht auf Tatsachen und Beweismittel stÃ¼tzen, welche unter das Novenverbot fallen (RB 1999 Nr. 149, bestÃ¤tigt in BGE 131 II 548).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Nach der ergÃ¤nzenden Untersuchung durch das kantonale Steueramt steht nunmehr fest, dass die Pflichtige aus der Umwandlung einer Personenunternehmung hervorging. Die Feststellung des Steuerrekursgerichts, die Beteiligung an der E GmbH sei im Rahmen einer steuerneutralen Umstrukturierung zum Buchwert von Fr. â¦ in die Pflichtige eingebracht worden, ist unbestritten, ebenso der â aus der steuerneutralen Umwandlung folgende â Beginn der ersten Steuerperiode der Pflichtigen mit dem als unbestritten festgestellten Umwandlungsstichtag vom 1. November 2003.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der Streit dreht sich zunÃ¤chst um die Frage, welche steuerbaren EinkÃ¼nfte der Pflichtigen in der Steuerperiode vom 01.11.2003 bis 31.12.2004 im Zusammenhang mit dem Verkauf einer Beteiligung von 55 % der E GmbH an die F Bank zugeflossen sind.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Nach den Feststellungen des Rekursgerichts belief sich der Kaufpreis nach dem Kauf- und Abtretungsvertrag vom 16. Februar 2004 fÃ¼r die 55-%-Beteiligung E GmbH auf EUR â¦ (GesamterlÃ¶s EUR â¦ abzÃ¼glich GeschÃ¤ftsfÃ¼hrungsentschÃ¤digung von EUR â¦). Vom GesamterlÃ¶s wurden EUR â¦ auf das freie Bankkonto der Pflichtigen und EUR â¦ auf das im Vertrag als K-Konto bezeichnete Bankkonto einbezahlt. Bei Letzterem handelte sich nach den Feststellungen des Rekursgerichts um ein im Zusammenhang mit dem unter den Parteien abgeschlossenen Pfandvertrag erÃ¶ffnetes Sperrkonto bei der H Bank.</p> <p class="Erwgung2">Die Pflichtige vertritt den Standpunkt, beim Beteiligungsverkauf habe es sich um ein aufschiebend bedingtes RechtsgeschÃ¤ft gehandelt, weshalb die Pflichtige den auf das Sperrkonto (nachfolgend K-Konto) einbezahlten Betrag wÃ¤hrend des Ã¼ber das Ende des GeschÃ¤ftsjahres 2003/04 hinaus andauernden Schwebezustands noch nicht realisiert habe und aus diesem Grund dafÃ¼r eine RÃ¼ckstellung habe bilden mÃ¼ssen.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Der steuerbare Reingewinn bemisst sich grundsÃ¤tzlich nach dem Saldo der Erfolgsrechnung unter BerÃ¼cksichtigung des Saldovortrags des Vorjahres (§ 64 Abs. 1 StG). Der Steuergesetzgeber knÃ¼pft die steuerrechtliche Gewinnermittlung dem Grundsatz nach an die kaufmÃ¤nnische Rechnungslegung an. Weil eigenstÃ¤ndige steuerrechtliche Rechnungslegungsvorschriften fehlen, stÃ¼tzt sich die Steuergesetzgebung auf die kaufmÃ¤nnische Gewinnermittlungsmethode, wie sie im Wesentlichen in den Art. 957−963 des Obligationenrechts (OR; mit Sonderbestimmungen fÃ¼r Aktiengesellschaften: Art. 662−670 OR) verankert ist (vgl. Peter BrÃ¼lisauer/Flurin Poltera in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht I/2a, 2. A., Basel etc. 2008, Art. 58 DBG N. 9; Felix Richner/Walter Frei/Stefan Kaufmann/Hans Ulrich Meuter, Kommentar zum harmonisierten ZÃ¼rcher Steuergesetz, 2. A., ZÃ¼rich 2006, § 64 N. 5 ff.). Nach dem steuerrechtlichen Grundsatz der Massgeblichkeit der Handelsbilanz bildet die kaufmÃ¤nnische Bilanz und Erfolgsrechnung Ausgangspunkt und Grundlage der steu­errechtlichen Gewinnermittlung. Massgeblich sind die nach den zwingenden Vorschrif­ten des Handelsrechts ordnungsmÃ¤ssig gefÃ¼hrten BÃ¼cher (RB 2002 Nr. 106; Martin Zweifel/Michael Beusch, AusgewÃ¤hlte Fragen zur Bedeutung der Handelsbilanz fÃ¼r die steuerliche Gewinnermittlung, in: Ernst A. Kramer/Peter Nobel/Robert Waldburger [Hrsg.], Festschrift fÃ¼r Peter BÃ¶ckli zum 70. Geburtstag, ZÃ¼rich 2006, S. 63). </p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Der Steuerpflichtige muss sich grundsÃ¤tzlich bei der von ihm in seinen ordnungsgemÃ¤ss gefÃ¼hrten BÃ¼chern erscheinenden Darstellung der VermÃ¶genslage und des Jahresergebnisses behaften lassen. Wurden offensichtlich handelsrechtswidrige AnsÃ¤tze gewÃ¤hlt, ist eine Korrektur bis zum Eintritt der Rechtskraft der Veranlagung zulÃ¤ssig (sogenannte Bilanzberichtigung). DemgegenÃ¼ber sind blosse BilanzÃ¤nderungen, bei denen ein handelsrechtskonformer Wertansatz durch eine andere, ebenfalls handelsrechtskonforme Bewertung ersetzt wird, nur bis zum Einreichen der SteuererklÃ¤rung zulÃ¤ssig (BGr, 22. Februar 2005, 2A.314/2004; Zweifel/Beusch, S. 66 m. H.).</p> <p class="Urteilstext">Nach den unbestrittenen Feststellungen des Rekursgerichts wurde mit der rektifizierten SteuererklÃ¤rung keine revidierte, von der Generalversammlung abgenommene Jahresrechnung eingereicht, sondern lediglich ein Bilanzstatus per 31. Dezember 2004, welcher Korrekturbuchungen auswies. Der steuerbare Reingewinn bemisst sich demzufolge nach wie vor aufgrund des einzigen vorliegenden, formell ordnungsmÃ¤ssigen Jahresabschlusses, der mit der ersten SteuererklÃ¤rung eingereicht worden war. Weil die Pflichtige nach den Feststellungen des Rekursgerichts in der am 28. Juli 2005 eingereichten SteuererklÃ¤rung einen Reingewinn von Fr. â¦ deklariert hatte, der sich aus dem der SteuererklÃ¤rung beigelegten, formell ordnungsgemÃ¤ssen Jahresabschluss ergab, stellte das Rekursgericht zu Recht auf dieses Ergebnis ab. Die Pflichtige lÃ¤sst demgegenÃ¼ber geltend machen, dieser Jahresabschluss verstosse gegen zwingende handelsrechtliche BuchfÃ¼hrungsvorschriften, weshalb fÃ¼r die Steuerveranlagung nicht darauf abgestellt werden kÃ¶nne.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Bei der ÃberprÃ¼fung der HandelsrechtskonformitÃ¤t einer im Verfahren eingereichten Bilanz und Erfolgsrechnung haben Steuerverwaltung und Steuerjustiz grosse ZurÃ¼ckhaltung zu Ã¼ben. Es kann nicht Aufgabe der steuerrechtlichen Gewinnermittlung sein, umstrittene Fragen der Bilanzierung und Bewertung vorfrageweise einer LÃ¶sung zuzufÃ¼hren oder gar die kaufmÃ¤nnische Rechnungslegung weiterzuentwickeln. Steuerrechtlich darf und muss deshalb lediglich bei offenkundigen, ins Auge springenden VerstÃ¶ssen gegen zwingendes Handelsrecht von einer von der Revisionsstelle geprÃ¼ften und von der Generalversammlung genehmigten Handelsbilanz â genauer: von der Bilanz und Erfolgsrechnung umfassenden Jahresrechnung â abgewichen werden (RB 1997 Nr. 38; BrÃ¼lisauer/Poltera, Art. 58 DBG N. 36; kritisch hierzu: Markus Berger, Probleme der Bilanzberichtigung, ASA 70 [2001/02], 550 ff.). Vorbehalten bleiben freilich die verschiedenen Korrekturen, die sich aufgrund der steuerrechtlichen Gewinnermittlungsvorschriften ergeben (vgl. BrÃ¼lisauer/Poltera, Art. 58 DBG N. 35 ff.). Rechtsgrund solcher Abweichungen bilden indessen nicht handelsrechtliche, sondern steuerrechtliche Regeln und Prinzipien.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Wie das Rekursgericht mit zutreffender BegrÃ¼ndung â auf die verwiesen werden kann â feststellte, ist bei im Steuerveranlagungsverfahren eingereichten Jahresrechnungen von der Vermutung auszugehen, die dieser zugrunde liegenden GeschÃ¤ftsbÃ¼cher seien nach den handelsrechtlichen BuchfÃ¼hrungsvorschriften ordnungsgemÃ¤ss gefÃ¼hrt worden. Wird geltend gemacht, die Jahresrechnung verstosse gegen zwingende Vorschriften der kaufmÃ¤nnischen BuchfÃ¼hrung und verfechte die steuerpflichtige Gesellschaft eine Reduktion des buchmÃ¤ssig ausgewiesenen Reingewinns, ist erstens eine Korrektur nur bei einem offensichtlichen Verstoss gegen die zwingenden Vorschriften des Handelsrechts mÃ¶glich und trÃ¤gt zweitens die Pflichtige die Beweislast dafÃ¼r, dass die von ihr behauptete steuermindernde Abweichung vom in Bilanz und Erfolgsrechnung ausgewiesenen Ergebnis wegen Verletzung von zwingenden handelsrechtlichen Normen erforderlich ist.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Die Pflichtige macht geltend, die Verbuchung des gesamten VerÃ¤usserungserlÃ¶ses als Ertrag sei handelsrechtswidrig gewesen, weil es sich beim Beteiligungsverkauf um ein aufschiebend bedingtes RechtsgeschÃ¤ft gehandelt habe. Die im speziellen Pfandvertrag genannte Summe hÃ¤tte nicht der Erfolgsrechnung gutgeschrieben werden dÃ¼rfen, sondern wÃ¤re nach den handelsrechtlichen BuchfÃ¼hrungsvorschriften zu passivieren und entsprechend der Freigabe durch die F Bank periodengerecht aufzulÃ¶sen gewesen. In der von ihr eingereichten Stellungnahme der L AG vom 5. Mai 2007 wird ohne Bezugnahme auf den Vertragstext und ohne BegrÃ¼ndung behauptet, der Betrag von EUR â¦ sei â abzÃ¼glich GeschÃ¤ftsfÃ¼hrungshonorar von EUR â¦ â nur "bedingt" geschuldet. Es ist unklar, ob darunter eine aufschiebende Bedingung im vertragsrechtlichen Sinn verstanden wird oder ob untechnisch gemeint ist, dieser Kaufpreisanteil sei infolge des Pfandvertrags noch nicht frei verfÃ¼gbar. Dies kann aber mangels BegrÃ¼ndung der Sachverhaltsannahme und der fehlenden SchlÃ¼ssigkeit der Stellungnahme offenbleiben. DemgegenÃ¼ber kam das kantonale Steueramt aufgrund der durchgefÃ¼hrten BuchprÃ¼fung und der Aktenlage zum Schluss, der Kauf- und Abtretungsvertrag sei rechtsgÃ¼ltig zustande gekommen und habe keine Bedingungen enthalten, es habe sich demzufolge nicht um einen aufschiebend bedingten Verkauf gehandelt. Wie das Rekursgericht mit ausfÃ¼hrlicher BegrÃ¼ndung â worauf verwiesen werden kann â dargelegt hat, war es der Pflichtigen weder gelungen, das aufschiebend bedingte VertragsverhÃ¤ltnis noch die behauptete Notwendigkeit einer sich steuermindernd auswirkenden Berichtigung der Bilanz und der Erfolgsrechnung nachzuweisen.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b>Die Pflichtige macht demgegenÃ¼ber zunÃ¤chst geltend, die drei am gleichen Tag abgeschlossenen VertrÃ¤ge gehÃ¶rten zusammen und teilten ein gemeinsames Schicksal. Dass mit den drei VertrÃ¤gen verschiedene RechtsgeschÃ¤fte abgeschlossen wurden, die alle auf dem gleichen wirtschaftlichen Grundentschluss â Verkauf einer 55-%-Beteiligung und kÃ¼nftige Zusammenarbeit â beruhten, ist aktenkundig. Dass sich daraus ein gemeinsames Schicksal der VertrÃ¤ge ergeben kann, ist aus wirtschaftlicher Sicht zwar nachvollziehbar, aber nicht relevant fÃ¼r die Frage der Handelsrechtswidrigkeit des Abschlusses. Wirtschaftlich zusammengehÃ¶rende VertrÃ¤ge kÃ¶nnen auch ohne Vereinbarung einer Suspensivbedingung enden bzw. rÃ¼ckgÃ¤ngig gemacht werden, sei es durch eine Resolutivbedingung, durch KÃ¼ndigung oder gemeinsame WillenserklÃ¤rung der Parteien. Die entscheidende Frage fÃ¼r die steuerliche Behandlung des VerÃ¤usserungserlÃ¶ses ist, ob es sich nach den konkreten vertragsrechtlichen Normen um einen suspensiv bedingten Kaufvertrag gehandelt hatte. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.5 </b>In der PrÃ¤ambel des Kauf- und Abtretungsvertrags wurde die Absicht der VerkÃ¤uferin beschrieben, 55 % des Stammkapitals der E GmbH an die KÃ¤uferin zu verÃ¤ussern, ohne dass dafÃ¼r Bedingungen erwÃ¤hnt worden sind. Auch nach dem Wortlaut des Vertragstextes handelte es sich nach den zutreffenden Feststellungen des Rekursgerichts um einen nicht an spezielle Bedingungen geknÃ¼pften Beteiligungsverkauf. Die KÃ¤uferin war gemÃ¤ss Ziff. 2.2 verpflichtet, den Kaufpreis innert vier Tagen nach der Ãbertragung der Stammanteile durch Ãberweisung auf das frei verfÃ¼gbare Konto und auf das K-Konto zu begleichen. GemÃ¤ss Vertrag Ziff. IV. 1 gibt der Kauf- und Abtretungsvertrag "die gesamte Vereinbarung der beiden Parteien in Bezug auf den Gegenstand dieser Vereinbarung wieder". Dass das Steuerrekursgericht aufgrund dieser Feststellungen zum Schluss gekommen ist, es habe sich nicht um einen aufschiebend bedingten Verkauf gehandelt und demzufolge sei auch der auf das K-Konto einbezahlte Kaufpreisanteil erfolgswirksam zugeflossen, erweist sich als gesetzmÃ¤ssig. Dass dieses Bankguthaben fÃ¼r die KÃ¤uferin noch nicht frei verfÃ¼gbar war, sondern der Sicherstellung von allfÃ¤lligen AnsprÃ¼chen der KÃ¤uferin gedient hat, fÃ¼hrt nicht zur Umqualifikation der Kaufpreiszahlung in eine blosse Anwartschaft.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.6 </b>Die Pflichtige lÃ¤sst dazu ausfÃ¼hren, die KÃ¤uferin sei nur bereit gewesen, den gesamten Kaufpreis fÃ¼r die Beteiligung zu bezahlen, wenn sie dafÃ¼r als Gegenleistung die 55-%-Beteiligung sowie eine Zusammenarbeit fÃ¼r 4 ½ Jahre erhalte. Der dem Kaufpreis zugrunde gelegte Wert der Beteiligung sei von der Zusammenarbeit abhÃ¤ngig gewesen. Ferner sei im Zusammenarbeitsvertrag ein Kaufrecht fÃ¼r den Rest der Beteiligung vorgesehen gewesen, was ebenfalls die Einheit des ganzen Konstrukts aufzeige.</p> <p class="Erwgung2">Die Annahmen der Parteien Ã¼ber die Werthaltigkeit der Beteiligung und die Erwartungen der KÃ¤uferin in Bezug auf die kÃ¼nftige Zusammenarbeit kÃ¶nnten steuerlich von Bedeutung sein, wenn sie sich im Kauf- und Abtretungsvertrag rechtswirksam niedergeschlagen hÃ¤tten. Parteiannahmen und Motive werden oft Ã¼ber vertragliche Nebenabreden, Zusicherungen und GewÃ¤hrleistungen in KaufvertrÃ¤ge aufgenommen. Die Vereinbarung eines suspensiv bedingten Kaufvertrags ist dafÃ¼r wohl eher weniger gebrÃ¤uchlich, jedenfalls aber keineswegs notwendig. Nachdem jedoch die Wertvorstellungen der KÃ¤uferin und Annahmen Ã¼ber die kÃ¼nftige Zusammenarbeit in keiner Form zu Bedingungen und Abreden im Kauf- und Abtretungsvertrag gefÃ¼hrt haben, bleiben sie fÃ¼r die Beurteilung der OrdnungsmÃ¤ssigkeit der Bilanzierung bedeutungslos und ist auch keine Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs durch die Vorinstanz ersichtlich, indem diese dazu offerierte Zeugen nicht befragt habe.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.7 </b>Die Pflichtige bringt Ã¼berdies vor, sie hÃ¤tte eine RÃ¼ckstellung in HÃ¶he der im speziellen Pfandvertrag genannten Summe mit entsprechender Passivierung bilden mÃ¼ssen, weil sie aufgrund des Zusammenarbeitsvertrags noch kÃ¼nftige Leistungen zu erbringen gehabt habe. <span>RÃ¼ckstellungen dienen dazu, einer GeschÃ¤ftsperiode einen tatsÃ¤chlich oder zumindest wahrscheinlich verursachten, in seiner HÃ¶he aber noch nicht genau bekannten Aufwand oder Verlust, der erst in einer spÃ¤teren Periode geldmÃ¤ssig verwirklicht wird, gewinnmindernd anzurechnen (vgl. RB 1986 Nr. 40 = StE 1987 B 23.43.2 Nr. 4, B 72.14.2 Nr. 6; Felix Richner/Walter Frei/Stefan Kaufmann/Hans Ulrich Meuter, Kommentar zum harmonisierten ZÃ¼rcher Steuergesetz, 2. A., ZÃ¼rich 2006, § 64 N. 75 ff.).</span> Erfolgen hingegen ZahlungseingÃ¤nge fÃ¼r noch nicht oder erst teilweise erbrachte Leistungen, handelt es sich um Zahlungen, die fÃ¼r die Dauer des Schwebezustands als Voraus- oder Anzahlungen zu passivieren sind. ZahlungseingÃ¤nge im Zusammenhang mit einem aufschiebend bedingten RechtsgeschÃ¤ft wÃ¤ren deshalb wohl eher als Anzahlungen und nicht als RÃ¼ckstellungen zu verbuchen. Insofern widersprÃ¤che eine RÃ¼ckstellung wohl der Annahme eines suspensiv bedingten RechtsgeschÃ¤fts. Diese Frage nach der korrekten Bilanzposition kann hier aber offengelassen werden, weil die Pflichtige im massgebenden Jahresabschluss keine diesbezÃ¼gliche Passivierung vorgenommen hat.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.8 </b> Nach den unbestrittenen vorinstanzlichen Feststellungen schlossen die Parteien mit Ãffentlicher Urkunde vom 31. Oktober 2005 einen Kauf- und Abtretungsvertrag betreffend VerÃ¤usserung der 55-%-Beteiligung von der F Bank an die Pflichtige zu einem Preis von EUR â¦ ab und vereinbarten sie im gleichen Dokument die Aufhebung des Zusammenarbeitsvertrags mit Wirkung ab dem 1. November 2005. Diese Vereinbarungen entfalteten keine RÃ¼ckwirkung, sondern regelten die VerhÃ¤ltnisse unter den Parteien mit Wirkung fÃ¼r die Zukunft neu. Demzufolge konnten sie nicht bewirken, dass sich der Jahresabschluss per 31. Dezember 2004 als gegen zwingende handelsrechtliche Vorschriften verstossend erweist, sondern die damit verbundenen finanziellen Konsequenzen sind periodengerecht dem GeschÃ¤ftsjahr 2005 zuzurechnen.</p> <p class="Urteilstext">Der Entscheid des Rekursgerichts, nach dem Massgeblichkeitsprinzip sei fÃ¼r die Ermittlung des steuerbaren Reingewinns von der eingereichten, formell ordnungsgemÃ¤ssen Jahresrechnung auszugehen und die Voraussetzungen fÃ¼r eine Bilanzberichtigung seien nicht erfÃ¼llt, erweist sich demnach als rechtsbestÃ¤ndig. Weil das Steuergesetz keinen steuerrechtlichen Abzug fÃ¼r einen "Beteiligungsgewinn" vorsieht, wurde der in Ziffer 6 der SteuererklÃ¤rung beantragte Abzug zu Recht verweigert.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Nachdem im steuerbaren Reingewinn ein Kapitalgewinn aus der VerÃ¤usserung der 55-%-Beteiligung E GmbH enthalten ist, bleibt zu prÃ¼fen, ob die Pflichtige dafÃ¼r gestÃ¼tzt auf § 72 Abs. 1 StG eine Entlastung mittels Beteiligungsabzugs beanspruchen kann. GemÃ¤ss § 72a Abs. 1 StG gehÃ¶ren zum Ertrag aus Beteiligungen u. A. auch Kapitalgewinne auf Beteiligungen, welche wenigstens 20 % des Grund- oder Stammkapitals der andern Gesellschaft ausmachen. Vorausgesetzt wird indessen gemÃ¤ss § 72a Abs. 2 lit. b StG u. A., dass die verÃ¤usserte oder aufgewertete Beteiligung wÃ¤hrend wenigstens eines Jahres im Besitz der Kapitalgesellschaft oder Genossenschaft war.</p> <p class="Urteilstext">Es steht als unbestritten fest, dass die am 27. November 2003 gegrÃ¼ndete Pflichtige das Eigentum an der Beteiligung erst mit der GrÃ¼ndung bzw. mit RÃ¼ckwirkung auf den Stichtag der steuerneutralen Umwandlung am 1. November 2003 erworben hatte. Bis zum Verkauf vom 16. Februar 2004 waren somit weniger als vier Monate vergangen, weshalb sie die einjÃ¤hrige Besitzesdauer von § 72 Abs. 2 lit. b StG nicht erfÃ¼llt hatte und sie deshalb nach dem Gesetzeswortlaut den Beteiligungsabzug fÃ¼r den Kapitalgewinn nicht beanspruchen kann. Die Pflichtige macht indessen geltend, bei dieser Voraussetzung handle es sich um eine als wirtschaftliche Berechtigung zu verstehende Mindestbesitzesdauer, die erfÃ¼llt sei, weil ihr die Besitzesdauer der Personenunternehmung, welche von C in die Pflichtige eingebracht worden sei, zuzurechnen sei.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>Die Pflichtige vertritt somit die Auffassung, die Auslegung der Norm ergebe, dass unter der Mindestbesitzesdauer auch die Besitzesdauer des frÃ¼heren EigentÃ¼mers zu verstehen sei, wenn die Beteiligung Bestandteil von dessen GeschÃ¤ftsvermÃ¶gen dargestellt habe und sie auf dem Weg einer steuerneutralen Umstrukturierung ins Eigentum der VerkÃ¤uferin Ã¼berfÃ¼hrt worden sei. Weil es sich im vorliegenden Fall bei der RechtsvorgÃ¤ngerin um eine Personenunternehmung gehandelt hatte, geht es hier nicht um die allfÃ¤llige Anrechnung der Besitzesdauer einer juristischen Person als RechtsvorgÃ¤ngerin.</p> <p class="Urteilstext">Wie das Rekursgericht erwogen hat, unterstehen realisierte Kapitalgewinne auf Beteiligungen des GeschÃ¤ftsvermÃ¶gens beim SelbstÃ¤ndigerwerbenden der Einkommenssteuer (§ 18 Abs. 2 StG; die mittels Teilbesteuerung oder Teilsatzverfahren eingefÃ¼hrten Steuerentlastungen fÃ¼r BeteiligungsertrÃ¤ge fallen fÃ¼r die streitbetroffene Steuerperiode noch nicht in Betracht). FÃ¼r Beteiligungen von Kapitalgesellschaften und Genossenschaften gilt jedoch eine Sonderregelung, nach welcher deren ErtrÃ¤ge unter bestimmten Voraussetzungen entweder mit dem Beteiligungsabzug entlastet werden kÃ¶nnen oder objektiv steuerbefreit sind (§§ 71â74 StG). Das Rekursgericht ist deshalb zum Schluss gekommen, die Ãnderung des Steuersystems bei der BeteiligungsÃ¼bertragung von der Personenunternehmung auf die Kapitalgesellschaft schliesse eine Anrechnung der Besitzesdauer des RechtsvorgÃ¤ngers aus.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.3 </b>Die Gewinnsteuerminderung durch den Beteiligungsabzug lÃ¤sst sich mit dem Ziel der Vermeidung einer Vielfachbelastung des ursprÃ¼nglich auf der untersten Unternehmensebene erwirtschafteten (und dort in der Regel steuerbaren) Gewinns begrÃ¼nden (vgl. Marco Greter, Der Beteiligungsabzug im harmonisierten Gewinnsteuerrecht, ZÃ¼rich 2000, S. 8 ff.). Damit wird indessen die Beseitigung der wirtschaftlichen Doppelbelastung auf den Ebenen Kapitalgesellschaft und letztem Inhaber der Beteiligungsrechte weder angestrebt noch erreicht. Aus dem Institut des Beteiligungsabzugs lÃ¤sst sich deshalb nicht die steuerliche Entlastung von Kapitalgewinnen aus der AuflÃ¶sung von stillen Reserven herleiten, die aus einem Personenunternehmen in die Kapitalgesellschaft gelangt sind.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.4 </b> Die Pflichtige bringt dagegen vor, die steuerliche Privilegierung von Umstrukturierungen in Form der Umwandlung beruhe im Wesentlichen darauf, dass es nur zu einem Rechtskleidwechsel komme und sich in materieller Hinsicht nichts Ã¤ndere. Diese Aussage ist jedoch unprÃ¤zis und unvollstÃ¤ndig. Die steuerneutrale Ãbertragung von WirtschaftsgÃ¼tern mit stillen Reserven setzt nach Lehre und Rechtsprechung deren fiskalische VerknÃ¼pfung voraus (vgl. Markus Reich, Die Realisation stiller Reserven im Bilanzsteuerrecht, ZÃ¼rich 1983, S. 247 ff.). Aus diesem Grund ist die SteuerneutralitÃ¤t nach dem Gesetz mit der BuchwertÃ¼bernahme verbunden, die gewÃ¤hrleisten soll, dass die WirtschaftsgÃ¼ter einkommenssteuerrechtlich in dem Zustand Ã¼bernommen werden, in welchem sie der VerÃ¤usserer Ã¼bergeben hat, einschliesslich der Steuerfolgen bezÃ¼glich stille Reserven, deren Einkommensbesteuerung hinausgeschoben wurde (Reich, S. 251 m. H.). Als weitere Voraussetzung der fiskalischen VerknÃ¼pfung wird deshalb auch die Gleichartigkeit der Besteuerung beim Rechtsnachfolger verlangt (Reich, S. 252). Wie das Rekursgericht in Bezug auf die Besteuerung von Beteiligungsgewinnen zutreffend festgestellt hat, steht der Besteuerung beim Personenunternehmer eine Freistellung bzw. eine vollstÃ¤ndige gewinnsteuerliche Entlastung des (Netto-)Beteiligungsertrags bei der Kapitalgesellschaft gegenÃ¼ber. Dieser Unterschied verbietet es, die gesetzlich vorgesehene Mindesthaltefrist fÃ¼r den Beteiligungsabzug extensiv auszulegen und â zumindest in derartigen SystemwechselfÃ¤llen â die Besitzesdauer des Personenunternehmers anzurechnen.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.5 </b>Wie bereits das Rekursgericht zutreffend ausgefÃ¼hrt hat, widersprechen die AusfÃ¼hrungen von Duss/Altorfer, auf welche in der Beschwerde verwiesen wird, diesem Ergebnis nicht (vgl. Marco Duss/JÃ¼rg Altorfer in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht I/2a, 2. A., Basel etc. 2008, Art. 70 DBG N. 47). Aufgrund der ausdrÃ¼cklichen Sperrfristregelung von § 19 Abs. 2 StG wird die fiskalische VerknÃ¼pfung fÃ¼r stille Reserven mit dem frÃ¼heren RechtstrÃ¤ger nach fÃ¼nf Jahren aufgelÃ¶st und mittels BuchwertfortfÃ¼hrung auf die Ebene der Gesellschaft beschrÃ¤nkt. Zur Anrechnung der Besitzesdauer einer Personenunternehmung als RechtsvorgÃ¤ngerin lÃ¤sst sich der Kommentarstelle nichts entnehmen. Dass die Nichtanrechnung der Besitzesdauer â wie behauptet â eine Drei- und Mehrfachbelastung des realisierten Kapitalgewinns auslÃ¶sen soll, wird von der Pflichtigen nicht begrÃ¼ndet. Das gesetzgeberische Motiv, Handelsgewinne vom Beteiligungsabzug auszuschliessen, ist entgegen der Auffassung der Pflichtigen nicht hinreichend, um die vom Rekursgericht auf den klaren Gesetzeswortlaut abgestÃ¼tzte Auslegung als gesetzwidrig zu betrachten. Wie schliesslich das Rekursgericht zutreffend festgestellt hat, lÃ¤sst sich auch aus dem Kreisschreiben Nr. 9 der ESTV vom 9. Juli 1998 zum Beteiligungsabzug nichts anderes ableiten. Die Qualifikation einer Beteiligung als Altbeteiligung bezieht sich auf den Ã¼bergangsrechtlichen Ausschluss des Beteiligungsabzugs gemÃ¤ss Art. 207a Abs. 1 f. DBG und betrifft ausschliesslich Beteiligungen, die sich vor dem 1. Januar 1997 im Besitz der Kapitalgesellschaft oder Genossenschaft befanden (KS 9/1998 Ziff. 3.1). FÃ¼r die erst unter Geltung des neuen Rechts im Jahr 2000 gegrÃ¼ndete E GmbH stellt sich somit die Frage nach der Ã¼bergangsrechtlichen Qualifikation fÃ¼r den Beteiligungsabzug nicht und bezÃ¼glich Mindestbesitzesdauer lÃ¤sst sich weder Ziff. 3.1 noch 3.3.1 des KS 9/1998, auf welche die Pflichtige verweist, etwas entnehmen. Die Feststellung des Rekursgerichts, die Mindestbesitzesdauer habe von der Pflichtigen selber erfÃ¼llt zu werden bzw. jedenfalls sei die Haltedauer der Vorbesitzerin nicht anzurechnen, wird dadurch nicht widerlegt.</p> <p class="Urteilstext">Der Entscheid des Rekursgerichts erweist sich somit auch insofern als gesetzmÃ¤ssig, als fÃ¼r den Kapitalgewinn aus dem Verkauf der 55-%-Beteiligung E GmbH mangels ErfÃ¼llung der gesetzlichen Voraussetzungen kein Beteiligungsabzug zu gewÃ¤hren ist.</p> <p class="Urteilstext">Damit ist die Beschwerde vollumfÃ¤nglich abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext">Bei diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 151 Abs. 1 in Verbindung mit § 153 Abs. 4 StG) und steht ihr keine ParteientschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 in Verbindung mit § 152 und § 153 Abs. 4 StG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 35'000.-; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 120.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 35'120.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14 , einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung anâ¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>