<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00122</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204187&amp;W10_KEY=13013569&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00122</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 29.04.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Taxibetriebsbewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Nichterneuerung der Taxibetriebsbewilligung wegen einer bedingt ausgesprochenen Freiheitsstrafe von zwei Monaten Gefängnis: Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts (E. 1). Gemäss den Taxivorschriften der Stadt Zürich wird eine Betriebsbewilligung unter anderem nur bei gutem Leumund erteilt bzw. erneuert. Gemäss Richtlinien der Vorsteherin des Polizeidepartements gilt der Leumund unter anderem als getrübt, wenn sich der Gesuchsteller in der Probezeit einer bedingt aufgeschobenen Freiheitsstrafe befindet. Diesen Richtlinien kommt nach herrschender Auffassung kein Rechtssatzcharakter zu (E. 2). Die Stadt Zürich als Beschwerdeführerin verweigerte die Bewilligungserneuerung wegen einer Verurteilung des Beschwerdegegners zu einer zweimonatigen bedingten Gefängnisstrafe (E. 3.1). Die Vorinstanz hingegen hob den Entscheid der Stadt Zürich auf. Die Eignung einer Person zur Taxibetriebsführung ergebe sich nicht allein aufgrund des Leumunds; erforderlich sei eine Gesamtbeurteilung ihres gegenwärtigen und früheren, beruflichen und ausserberuflichen Verhaltens (E. 3.2). Die Stadt Zürich macht geltend, der Statthalter habe in ihren durch die Gemeindeautonomie geschützten Beurteilungsspielraum eingegriffen (E. 3.3). Die Tätigkeit als selbstständig erwerbender Taxihalter fällt in den Schutzbereich der Wirtschaftsfreiheit. Einschränkungen benötigen einer gesetzlichen Grundlage, eines öffentlichen Interessens und müssen verhältnismässig sein (E. 4.1). Die Verweigerung der Bewilligung war vorliegend nicht verhältnismässig (E. 4.2-4.4). Die Beschwerde der Stadt Zürich wird abgewiesen. Kostenfolge (E. 5).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FREIHEITSSTRAFE">FREIHEITSSTRAFE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEMEINDEAUTONOMIE">GEMEINDEAUTONOMIE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEUMUND">LEUMUND</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: POLIZEI-, SICHERHEITS- UND ORDNUNGSRECHT">POLIZEI-, SICHERHEITS- UND ORDNUNGSRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RICHTLINIEN">RICHTLINIEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TAXI">TAXI</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TAXIBEWILLIGUNG">TAXIBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNBESTIMMTER RECHTSBEGRIFF">UNBESTIMMTER RECHTSBEGRIFF</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIRTSCHAFTSFREIHEIT">WIRTSCHAFTSFREIHEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 27 BV</span><br/><span class="ungerade">Art. 4 Abs. 1 lit. a TaxiV ZÃ¼rich</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>A ersuchte die Stadtpolizei ZÃ¼rich (Abteilung Bewilligungen) am 23. August 2003 um Erneuerung seiner Ende Jahr ablaufenden Taxibetriebsbewilligung fÃ¼r die Dauer von drei Jahren. Diese Amtsstelle lehnte das Gesuch am 12. September 2003 ab, weil sich der Gesuchsteller gemÃ¤ss Strafregisterauszug vom 5. August 2003 noch in der Probezeit einer bedingt ausgesprochenen Freiheitsstrafe von zwei Monaten GefÃ¤ngnis befinde, weshalb die Voraussetzungen fÃ¼r eine Erneuerung der Bewilligung gemÃ¤ss Art. 4 Abs. 1 lit. a der Taxivorschriften der Stadt ZÃ¼rich vom 20. September 2000 (TaxiV) in Verbindung mit Ziff. 1.2 der diesbezÃ¼glichen Richtlinien der Vorsteherin des Polizeidepartements vom 30. Januar 2002 nicht erfÃ¼llt seien. Die dagegen erhobene Einsprache wies der Stadtrat von ZÃ¼rich am 12. November 2003 ab.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Hiergegen erhob A am 4. Dezember 2003 Rekurs an den Statthalter des Bezirks ZÃ¼rich, welcher mit ZwischenverfÃ¼gung vom 17. Dezember 2003 die Abteilung Bewilligungen der Stadtpolizei ZÃ¼rich anwies, dem Rekurrenten die Taxibetriebsbewilligung Nr. 01 provisorisch zu erneuern, bis Ã¼ber das Erneuerungsgesuch rechtskrÃ¤ftig entschieden werde. Mit VerfÃ¼gung vom 19. Februar 2004 hiess der Statthalter den Rekurs gut, hob die vorinstanzlichen Entscheide auf und wies die stÃ¤dtischen BehÃ¶rden an, dem Rekurrenten die provisorisch erneuerte Taxibetriebsbewilligung per 1. Januar 2004 definitiv zu erneuern. Die Rekurskosten von Fr. 630.- wurden der Stadt ZÃ¼rich auferlegt, die zudem zur Zahlung einer ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'000.- verpflichtet wurde.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Beschwerde vom 9. MÃ¤rz 2004 beantragte die Stadt ZÃ¼rich dem Verwaltungsgericht, den Rekursentscheid des Statthalters aufzuheben sowie die VerfÃ¼gung vom 12. September 2003 zu bestÃ¤tigen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten des Beschwerdegegners. Dieser beantragte am 19. April 2004 Abweisung der Beschwerde, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der BeschwerdefÃ¼hrerin. Das Statthalteramt des Bezirks ZÃ¼rich verzichtete auf Vernehmlassung. </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das Verwaltungsgericht ist nach § 19c Abs. 2 und § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zustÃ¤ndig. Weil auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Wer in der Stadt ZÃ¼rich einen Taxibetrieb fÃ¼hren will, benÃ¶tigt dafÃ¼r eine Be­triebs­be­will­li­gung der Verwaltungspolizei, die persÃ¶nlich und nicht Ã¼bertragbar ist (Art. 2 Ta­xiV). Die Betriebsbewilligung berechtigt den Inhaber, mit den zugelassenen Fahrzeugen von Ã¶ffentlichen und privaten StandplÃ¤tzen aus Taxifahrten auszufÃ¼hren (Art. 3 Abs. 1 TaxiV). Betriebsbewilligungen dÃ¼rfen nach Art. 4 Abs. 1 TaxiV nur er­teilt bzw. erneuert werden, wenn der Bewerber einen guten Leumund hat (lit. a), fÃ¼r die Sicherheit des Be­triebs und fÃ¼r eine vorschriftsgemÃ¤sse GeschÃ¤ftsfÃ¼hrung GewÃ¤hr bietet (lit. b), das schweizerische BÃ¼r­ger­recht oder die Niederlassung besitzt (lit. c), sich fÃ¼r die der Gesuchstellung unmittelbar vorangegangenen drei Jahre Ã¼ber eine ununterbrochene hauptberufliche Er­werbs­tÃ¤tigkeit im stadtzÃ¼rcherischen Taxigewerbe ausweisen kann (lit. d) und ein GeschÃ¤ftsdomizil in der Stadt ZÃ¼rich hat (lit. e). Die von der Vor­steherin des Polizeidepartements am 30. Januar 2002 erlassenen Richtlinien fÃ¼r die Erteilung, Erneuerung und den Entzug von Taxibetriebsbewilligungen umschreiben in Ziffern 1.2 die Anforderungen an den Leumund nÃ¤her. Danach gilt der Leumund unter anderem als getrÃ¼bt, wenn der Gesuchsteller in den letzten fÃ¼nf Jahren zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden ist oder sich noch in der Probezeit einer bedingt aufgeschobenen Freiheitsstrafe befindet (Ziff. 1.2.1) oder wenn er in den letzten fÃ¼nf Jahren wegen einer strafbaren Handlung verurteilt worden ist, welche die zur AusÃ¼bung des Taxigewerbes erforderliche VertrauenswÃ¼rdigkeit beeintrÃ¤chtigt (Ziff. 1.2.5). Die Richtlinien selber sehen vor, dass "in begrÃ¼ndeten EinzelfÃ¤llen" von ihnen abgewichen werden kÃ¶nne (Ziff. 4). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Bei dem in Art. 4 Abs. 1 lit. a TaxiV verwendeten Begriff des "guten Leumunds" handelt es sich um einen unbestimmten Rechtsbegriff, bei dessen Anwendung der stÃ¤dtischen Bewilli­gungsbehÃ¶rde ein durch die Gemeindeautonomie geschÃ¼tzter erheblicher Beurteilungs­spielraum zukommt. Trotz der ihm grundsÃ¤tzlich zustehenden Ermessenskontrolle Ã¼ber­prÃ¼ft der Statthalter als Rekursinstanz dessen Anwendung nur mit ZurÃ¼ckhaltung (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 20 N. 19). Die in Ziffer 1.2 der Richtlinien umschriebenen Anforderungen <i>konkretisieren</i> die Regelung von Art. 4 Abs. 1 lit. a TaxiV. Die­sen Richtlinien kommt allerdings nach herrschender Auffassung kein Rechtssatzcharakter zu; ihre Hauptfunktion besteht darin, eine einheitliche, gleichmÃ¤ssige und sachrichtige Praxis der BewilligungsbehÃ¶rde sicherzustellen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 50 N. 58 f., mit Hinweisen). Als <i>zulÃ¤ssige</i> Konkretisierung kÃ¶nnen sie daher nur insoweit gelten, als sie sich im Rahmen des der BeschwerdefÃ¼hrerin bei der Auslegung und Anwendung der Taxivorschriften zustehenden Beurteilungsspielraums halten.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>Die stÃ¤dtischen BehÃ¶rden stÃ¼tzten ihren Entscheid, die Erneuerung der Bewilligung zu verweigern, auf die unbestrittene Tatsache, dass der BeschwerdefÃ¼hrer mit Strafbefehl der kantonalen Bezirksanwaltschaft vom 29. Oktober 2002 wegen mehrfacher Drohung, einfacher KÃ¶rperverletzung und fahrlÃ¤ssiger KÃ¶rperverletzung schuldig befunden und zu einer zweimonatigen bedingten GefÃ¤ngnisstrafe unter Ansetzung einer zweijÃ¤hrigen Probezeit verurteilt wurde.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Der Statthalter erwog, diese Tatsache lasse zwar den Leumund des Rekurrenten zweifellos als getrÃ¼bt erscheinen, dÃ¼rfe aber fÃ¼r sich allein nicht ausschlaggebend fÃ¼r die Verweigerung der Bewilligungserneuerung sein. Unter dem Aspekt der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit bedÃ¼rfe es zusÃ¤tzlich einer BegrÃ¼ndung, weshalb die begangene Straftat den Gesuchsteller zur BetriebsfÃ¼hrung als ungeeignet erscheinen lasse. Die Eignung einer Person zur TaxibetriebsfÃ¼hrung ergebe sich nicht allein aufgrund des Leumunds; erforderlich sei eine Gesamtbeurteilung ihres gegenwÃ¤rtigen und frÃ¼heren, beruflichen und ausserberuflichen Verhaltens. Weder aus den Akten noch aus den Darlegungen des Stadtrats ergebe sich, dass der Rekurrent seinen Beruf bisher nicht korrekt ausgeÃ¼bt habe. Eine frÃ¼here Arbeitgeberin bescheinige im Gegenteil, dass der Rekurrent schon in frÃ¼heren Jahren als unselbststÃ¤ndiger Taxifahrer klag- und tadellos gearbeitet habe. BezÃ¼glich des ausserberuflichen Verhaltens falle die erwÃ¤hnte Vorstrafe negativ ins Gewicht. Die damalige Verurteilung stehe indessen in Zusammenhang mit einer ehelichen Auseinandersetzung; sie sei aufgrund einer Anzeige seiner getrennt lebenden Ehefrau im Rahmen eines erbittert gefÃ¼hrten Scheidungsprozesses erfolgt. Die geahndete Verfehlung habe nichts mit der AusÃ¼bung des Berufs als Taxihalter zu tun. Es lÃ¤gen keine Hinweise dafÃ¼r vor, dass der Rekurrent allgemein droh- oder gewaltbereit sei bzw. im Lebensalltag bei schwierigen Situationen die Kontrolle Ã¼ber sich verliere. Es mÃ¼sse daher auch nicht damit gerechnet werden, dass er bei der BerufsausÃ¼bung ausser Stande sei, sich zu beherrschen. Die fÃ¼r die Bewilligungserneuerung erforderliche ZutrauenswÃ¼rdigkeit kÃ¶nne ihm nicht abgesprochen werden.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Nach Auffassung des Statthalters erweist sich die Verweigerung der Bewilligungserneuerung auch aus einem anderen Grund als rechtswidrig: Weil um Erneuerung der jeweils fÃ¼r drei Jahre erteilten Bewilligung mindestens drei Monate vor deren Ablauf ersucht werden mÃ¼sse (Art. 7 TaxiV) und weil der Strafregistereintrag einer bedingt ausgesprochenen Freiheitsstrafe nach Ablauf der Probezeit von Amtes wegen gelÃ¶scht werde, fÃ¼hre die strikte Anwendung von Ziffer 1.2.1 Halbsatz 2 der Richtlinien (im Zeitpunkt der Gesuchstellung noch laufende Probezeit einer bedingt aufgeschobenen Freiheitsstrafe) zu einer rechtsungleichen Praxis bei Bewilligungserneuerungen zwischen Taxihaltern, die wÃ¤hrend der dreijÃ¤hrigen Bewilligungsdauer zu einer bedingten Freiheitsstrafe verurteilt worden seien, je nachdem, ob die Probezeit im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung fÃ¼r eine Bewilligungserneuerung schon abgelaufen sei oder nicht. Die Bewilligungserneuerung dÃ¼rfe nicht von diesem zufÃ¤lligen Umstand abhÃ¤ngig sein.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b><span>Die beschwerdefÃ¼hrende Stadt ZÃ¼rich macht geltend, bei der Anwendung und Auslegung ihrer Taxivorschriften komme ihr Autonomie zu, in welche der Statthalter mit dem an­gefochtenen Entscheid zu Unrecht eingegriffen habe. In der Stadt ZÃ¼rich bestÃ¼nden anders als in Landgemeinden VerhÃ¤ltnisse, welche strenge Anforderungen an die Bewilligungsvoraussetzung des "guten Leumundes" rechtfertigten (hohe Taxidichte und dadurch bedingter starker Konkurrenzkampf unter den Taxihaltern, hohe Verkehrsaufkommen mit negativen Begleiterscheinungen wie etwa AggressivitÃ¤t und RÃ¼cksichtslosigkeit im Strassenverkehr). Der Vorwurf des Statthalters, die BewilligungsbehÃ¶rde habe sich im vorliegenden Fall mit der Anwendung von Ziff. 1.2.1 der Richtlinien in unzulÃ¤ssiger Weise auf eine bloss formelle Beurteilung des Gesuchs beschrÃ¤nkt, treffe nicht zu. Dass die in Ziff. 1.2.1 erfolgte Konkretisierung von Art. 4 Abs. 1 lit. a TaxiV gesetzmÃ¤ssig sei, ergebe sich schon daraus, dass unter dem Begriff des "guten Leumundes" im Allgemeinen das Fehlen nicht gelÃ¶schter Vorstrafen verstanden werde. Sei wie hier bereits der <i>strafrechtliche</i> Leumund des Gesuchstellers getrÃ¼bt, dÃ¼rfe die Verweigerung eines Erneuerungsgesuchs entgegen der Auffassung des Statthalters nicht von einer umfassenden weiteren PrÃ¼fung abhÃ¤ngig gemacht werden. Die hier infrage stehende Verfehlung des Beschwerdegeg­ners dÃ¼rfe zudem nicht als Bagatelle abgetan werden, auch wenn sie nicht bei der Berufs­ausÃ¼bung erfolgt und im Rahmen seiner privaten LebensfÃ¼hrung einer ehelichen Konfliktsi­tua­tion entsprungen sei; denn fÃ¼r den Inhaber einer Taxibetriebsbewilligung sei es wichtig, dass er gegenÃ¼ber den Kunden mit der erforderlichen Gelassenheit auftrete. Die Verweigerung der Bewilligungserneuerung erweise sich zudem als verhÃ¤ltnismÃ¤ssig, weil keine gleich geeignete, aber mildere Massnahme zur VerfÃ¼gung stehe. Nicht zu Ã¼berzeugen vermÃ¶ge schliesslich die EventualbegrÃ¼ndung des Statthalters, wonach Gesuchsteller, denen trotz strafrechtlicher Verurteilung die Bewilligung erteilt oder erneuert werde, weil der betreffende Strafregistereintrag bei der Gesuchstellung bereits gelÃ¶scht sei, in den Genuss einer unrechtmÃ¤ssigen Bewilligung kÃ¤men. Der BeschwerdefÃ¼hrer kÃ¶nne sich nicht auf eine Gleichbehandlung im Unrecht berufen. Zudem kÃ¤men Bewilligungserteilungen der geschilderten Konstellation "lediglich selten" vor und seien sie "nicht beabsichtigt". Der Stadtrat habe denn auch im Einspracheentscheid vom 12. November 2003 ausdrÃ¼cklich festgehalten, dass "es Sache der zustÃ¤ndigen BehÃ¶rde" sein werde, "die bisher offenbar zu wenig beachteten Folgen der unterschiedlichen zeitlichen Konstellationen von Gesuchstellung und strafrechtlicher Verurteilung bzw. LÃ¶schung des Strafregistereintrages zu berÃ¼cksichtigen".</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b><span>Die TÃ¤tigkeit als selbststÃ¤ndig erwerbender Taxihalter fÃ¤llt in den Schutzbereich der in Art. 27 der Bundesverfassung (BV) gewÃ¤hrleisteten Wirtschaftsfreiheit; diese umfasst gemÃ¤ss Abs. 2 insbesondere die freie Wahl des Berufes sowie den freien Zugang zu einer privatwirtschaftlichen TÃ¤tigkeit und deren freie AusÃ¼bung (vgl. Ulrich HÃ¤felin/Walter Haller, Schweizerisches Bundesstaatsrecht, 5. A., ZÃ¼rich 2001, Rz. 632 ff.). EinschrÃ¤nkungen von Grundrechten mÃ¼ssen gemÃ¤ss Art. 36 BV auf einer gesetzlichen Grundlage beruhen, durch ein Ã¶ffentliches Interesse gedeckt sein und dem Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit genÃ¼gen. VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit im engeren Sinn bedeutet, dass die streitbetroffene Massnahme (hier die Verweigerung der Bewilligungserneuerung) in einem vernÃ¼nftigen VerhÃ¤ltnis zum damit angestrebten Ziel steht, was in AbwÃ¤gung der gegenlÃ¤ufigen Ã¶ffentlichen und privaten Interessen, bei Letzteren unter BerÃ¼cksichtigung des Schutzgehaltes der infrage stehenden Grundrechte, zu beurteilen ist (vgl. HÃ¤felin/Haller, Rz. 323). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span>Dem Beschwerdegegner ist die Erneuerung seiner Taxibetriebsbewilligung gestÃ¼tzt auf Art. 4 Abs. 1 lit. a TaxiV verweigert worden. Diese Bestimmung bietet eine hinreichende gesetzliche Grundlage dafÃ¼r, die Erneuerung der Betriebsbewilligung mangels eines guten Leumundes zu verweigern. Sodann besteht ein Ã¶ffentliches Interesse an einer Regelung, welche die Zulassung zur TÃ¤tigkeit als Taxihalter von dessen ZutrauenswÃ¼rdigkeit, das heisst davon abhÃ¤ngig macht, dass der Gesuchsteller GewÃ¤hr fÃ¼r eine BerufsausÃ¼bung bietet, welche den besonderen Sicherheitsaspekten bei der BenÃ¼tzung dieses Verkehrsmittels in stÃ¤dtischen VerhÃ¤ltnissen Rechnung trÃ¤gt. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Streitig ist indessen im vorliegenden Fall in erster Linie, wie der in Art. 4 Abs. 1 lit. a TaxiV verwendete unbestimmte Begriff des guten Leumundes auszulegen und anzuwenden sei. Diese Auslegung hat angesichts dessen, dass die dem Beschwerdegegner verweigerte TÃ¤tigkeit in den Schutzbereich der Wirtschaftsfreiheit fÃ¤llt, in besonderem Masse den Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit zu berÃ¼cksichtigen. Die von der BeschwerdefÃ¼hrerin verfochtene Auslegung von Art. 4 Abs. 1 lit. a TaxiV entspricht zwar den dazu ergangenen Richtlinien der Vorsteherin des Polizeidepartements, insbesondere deren Ziff. 1.2.1. Wird jedoch Art. 4 Abs. 1 lit. a TaxiV so ausgelegt, dass das Vorhandensein nicht gelÃ¶schter Freiheitsstrafen die Annahme eines guten Leumunds von vornherein ausschliesst, so kann dies im Einzelfall zu einem unverhÃ¤ltnismÃ¤ssigen, mit Art. 27 Abs. 2 BV unvereinbaren Eingriff gegenÃ¼ber Taxihaltern, die um Erneuerung ihrer Betriebsbewilligung ersuchen, fÃ¼hren. WÃ¤re diese Auslegung zwingend, mÃ¼sste die Bestimmung im Rahmen einer akzessorischen Normenkontrolle allenfalls als verfassungswidrig gewÃ¼rdigt werden. Wie erwÃ¤hnt, ist jedoch die fragliche Norm auslegungsbedÃ¼rftig; ihr Wortlaut lÃ¤sst Raum fÃ¼r eine verfassungskonforme Interpretation. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Es gibt keinen bundesrechtlichen Begriff des "guten Leumundes". Zwar wird im Allgemeinen darunter das Fehlen nicht gelÃ¶schter Vorstrafen verstanden; doch darf dieses VerstÃ¤ndnis bei der Auslegung von Regelungen, welche die Zulassung zu einer bewilligungspflichtigen BerufsausÃ¼bung von einem guten Leumund abhÃ¤ngig machen, nicht massgebend sein. Wie die Vorinstanz unter Hinweis auf BGE 104 Ia 187 zutreffend erwogen hat, muss die fragliche Zulassungsregelung Raum lassen fÃ¼r eine weiter greifende PrÃ¼fung der Frage, ob die LebensfÃ¼hrung des AnwÃ¤rters mit einem Makel behaftet sei, der ihn als zur AusÃ¼bung des betreffenden Berufs als ungeeignet erscheinen lasse. Demnach bildet Ziff. 1.2.1 der Richtlinien keine hinreichende Grundlage, dem Beschwerdegegner die Erneuerung der Taxibetriebsbewilligung zu verweigern; dies wÃ¼rde auf eine verfassungswidrige Auslegung von Art. 4 Abs. 1 lit. a TaxiV hinauslaufen. Das gilt auch insofern, als Ziff. 1.2.1 die Annahme eines guten Leumundes von vornherein ausschliesst, wenn der Gesuchsteller in den letzten fÃ¼nf Jahren zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden ist (vgl. demgegenÃ¼ber die offener und sachgerechter formulierte Voraussetzung in Ziff. 1.2.5 der Richtlinien). Das bedeutet nicht, dass es den zustÃ¤ndigen Bewilligungs- und AufsichtsbehÃ¶rden verwehrt wÃ¤re, mittels Richtlinien fÃ¼r einen rechtsgleichen Vollzug zu sorgen, wobei solche Richtlinien im Interesse der PraktikabilitÃ¤t auch schematisierende Kriterien verwenden dÃ¼rfen; indessen mÃ¼ssen sie sich in einem Rahmen halten, welcher eine verfassungskonforme Auslegung der betreffenden gesetzlichen Bestimmungen â hier Art. 4 Abs. 1 lit. a TaxiV â ermÃ¶glicht. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Zu beachten ist sodann, dass mit der Verweigerung der <i>Erneuerung</i> einer Taxibetriebsbewilligung erheblich stÃ¤rker in die Interessen eines Gesuchstellers eingegriffen wird als bei Verweigerung eines Gesuchs um Neuerteilung einer solchen Bewilligung. Der Betroffene verliert damit die bisherige Berechtigung, mit zugelassenen Fahrzeugen von Ã¶ffentlichen und privaten StandplÃ¤tzen aus Taxifahrten durchzufÃ¼hren. Zwar hat der Inhaber einer gemÃ¤ss Art. 7 TaxiV auf drei Jahre befristeten Betriebsbewilligung keinen Rechtsanspruch auf Erneuerung. Geht es jedoch wie hier darum, ob ein Gesuchsteller aufgrund seines Leumundes GewÃ¤hr fÃ¼r eine ordnungsgemÃ¤sse sowie den genannten Sicherheitsaspekten Rechnung tragende BetriebsfÃ¼hrung bietet, darf Art. 4 Abs. 1 lit. a TaxiV jedenfalls mit Bezug auf Gesuche um Erneuerung einer Betriebsbewilligung nicht derart eng ausgelegt werden, wie dies Ziff. 1.2.1 der Richtlinien vorsieht.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.3 </span></b><span>Der Statthalter hat demnach die Frage, ob der Beschwerdegegner einen guten Leumund im Sinn von Art. 4 Abs. 1 lit. a TaxiV habe, zu Recht auf einer breiteren, Ã¼ber die Kriterien von Ziff. 1.2.1 hinausgehenden Grundlage geprÃ¼ft. BezÃ¼glich des bisherigen beruflichen Verhaltens als Taxifahrer und Taxihalter hat er das positive Zeugnis einer frÃ¼heren Arbeitgeberin gewÃ¼rdigt und festgehalten, dass dem Beschwerdegegner seitens der stÃ¤dtischen BehÃ¶rden nichts Nachteiliges vorgeworfen werde. BezÃ¼glich seiner sonstigen LebensfÃ¼hrung hat der Statthalter die Verfehlung des Beschwerdegegners, die zur genannten, zurzeit im Strafregister noch nicht gelÃ¶schten Verurteilung wegen mehrfacher Drohung, einfacher KÃ¶rperverletzung und fahrlÃ¤ssiger KÃ¶rperverletzung zu einer zweimonatigen bedingten GefÃ¤ngnisstrafe fÃ¼hrte, differenziert gewÃ¼rdigt und darin keinen hinreichenden Grund fÃ¼r eine Verweigerung der Bewilligungserneuerung erblickt. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Was die BeschwerdefÃ¼hrerin dagegen vorbringt, vermag die diesbezÃ¼gliche Ã¼berzeugende WÃ¼rdigung der Vorinstanz nicht zu entkrÃ¤ften; es kann daher auf die vorinstanzlichen ErwÃ¤gungen verwiesen werden (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG). Soweit die BeschwerdefÃ¼hrerin nunmehr fÃ¼r sich in Anspruch nimmt, die Verweigerung der Bewilligungserneuerung nicht bloss auf eine formale Betrachtungsweise (das heisst auf Ziff. 1.2.1 der Richtlinien), sondern auch auf eine "inhaltliche" Beurteilung zu stÃ¼tzen, Ã¼berzeugt insbesondere ihr Argument nicht, allein aufgrund der fraglichen Verfehlung des Beschwerdegegners kÃ¶nne darauf geschlossen werden, dass er die erforderliche ZutrauenswÃ¼rdigkeit nicht verdiene und keine GewÃ¤hr fÃ¼r eine ordnungsgemÃ¤sse BetriebsfÃ¼hrung biete. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.4 </span></b><span>Bei dieser Sach- und Rechtslage kann an sich offen bleiben, ob die Verweigerung der Bewilligungserneuerung entsprechend der EventualbegrÃ¼ndung des Statthalters (Rekursentscheid E. 6) auch wegen Verletzung des Rechtsgleichheitsgebotes (Art. 8 Abs. 1 BV) nicht haltbar sei. Wie immerhin anzumerken ist, sprechen gute GrÃ¼nde fÃ¼r diese Betrachtungsweise. Der Stadtrat ZÃ¼rich hat denn auch eingerÃ¤umt, dass die strikte Befolgung von Ziff. 1.2.1 der Richtlinien diesbezÃ¼glich zu Ungereimtheiten fÃ¼hren kann.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Demnach ist die Beschwerde abzuweisen. Die Gerichtskosten sind der unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Eine ParteientschÃ¤digung nach § 17 Abs. 2 VRG steht ihr als Unterliegende von vornherein nicht zu. Dagegen ist sie zur Zahlung einer solchen EntschÃ¤digung an den obsiegenden Beschwerdegegner zu verpflichten; als angemessen erweist sich ein Betrag von Fr. 800.-. </span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'060.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Die BeschwerdefÃ¼hrerin wird verpflichtet, dem Beschwerdegegner binnen dreissig Tagen nach Zustellung dieses Urteils eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 800.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) zu bezahlen.</p> <p class="Urteilstext"><span>5. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>