<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">4D_72/2007 /len </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 11. Januar 2008 </div> <div class="para">I. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Corboz, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Leemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verwaltungskommission des Obergerichts des Kantons Aargau. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Ablehnungsbegehren, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid der Verwaltungskommission des Obergerichts des </div> <div class="para">Kantons Aargau vom 24. Oktober 2007. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer gegen das Urteil des Bezirksgerichts Zurzach vom 31. Mai 2006, mit dem eine zwischen dem Beschwerdeführer und seiner ehemaligen Lebenspartnerin bestehende einfache Gesellschaft aufgelöst und ein Liquidator eingesetzt wurde, Appellation an das Obergericht des Kantons Aargau erhob; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer am 15. Oktober 2007 ein Ablehnungsbegehren gegen die Richterinnen und Richter einreichte, die an der auf den 23. Oktober 2007 angesetzten Appellationsverhandlung teilnehmen sollten; </div> <div class="para">dass die Verwaltungskommission des Obergerichts des Kantons Aargau, an welche die Sache zum Entscheid überwiesen wurde, das Ablehnungsbegehren mit Entscheid vom 24. Oktober 2007 abwies; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 12. November 2007 an das Obergericht des Kantons Aargau erklärt hat, den Entscheid der Verwaltungskommission vom 24. Oktober 2007 mit Beschwerde anzufechten, wobei die Beschwerde vom Obergericht an das Bundesgericht übermittelt wurde; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer seine Beschwerde im Wesentlichen damit begründet, dass die von ihm abgelehnten Richterinnen und Richter an früheren ihn betreffenden Verfahren mitgewirkt und "nachweislich in willkürlichster Weise" gegen ihn entschieden hätten, weshalb das Obergericht des Kantons Aargau als Ganzes als befangen zu betrachten sei; </div> <div class="para">dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind, und solche Rügen zu begründen sind (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 und <artref id="CH/173.110/106/2" type="start"></artref>Art. 106 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref> in Verbindung mit <span class="artref">Art. 117 BGG</span>); </div> <div class="para">dass Verstösse gegen materielles Recht wie auch gegen die Verfahrensordnung im dazu vorgesehenen Rechtsmittelverfahren zu rügen sind, weshalb sie grundsätzlich nicht als Begründung für eine Verletzung das Anspruchs auf ein unbefangenes Gericht (<span class="artref">Art. 30 Abs. 1 BV</span>) herangezogen werden können (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=16&amp;from_date=31.12.2007&amp;to_date=19.01.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F114-IA-278%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page278">BGE 114 Ia 278</a> E. 1; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=16&amp;from_date=31.12.2007&amp;to_date=19.01.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F113-IA-407%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page407">113 Ia 407</a> E. 2b S. 410; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=16&amp;from_date=31.12.2007&amp;to_date=19.01.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F105-IB-301%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page301">105 Ib 301</a> E. 1c); </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer nicht dargelegt hat, inwiefern im vorliegenden Fall eine Ausnahme von diesem Grundsatz begründet sein soll (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=16&amp;from_date=31.12.2007&amp;to_date=19.01.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F116-IA-135%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page135">BGE 116 Ia 135</a> E. 3a S. 138; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=16&amp;from_date=31.12.2007&amp;to_date=19.01.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F105-IB-301%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page301">105 Ib 301</a> E. 1c); </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer sich vor Bundesgericht erstmals auf eine Erwägung eines ihn betreffenden Urteils des Obergerichts des Kantons Aargau vom 12. März 2007 beruft, ohne darzulegen, inwiefern dies im Hinblick auf <span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span> zulässig sein soll; </div> <div class="para">dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 12. November 2007 die erwähnten Begründungsanforderungen nicht erfüllt, weshalb auf die Beschwerde in Anwendung von <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht eingetreten werden kann; </div> <div class="para">dass dem Ausgang des Verfahrens entsprechend die Kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt der Präsident: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und der Verwaltungskommission des Obergerichts des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 11. Januar 2008 </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Corboz Leemann </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>