Obergericht des Kantons Zürich II. Strafkammer Geschäfts-Nr.: SB150044- 0/U-C._____/gs Mitwirkend: die Oberrichter Dr. Bussmann, Präsident, lic. iur. Ruggli und lic. iur. Stiefel sowie der Gerichtsschreiber lic. iur. Höfliger Beschluss vom 18. Januar 2016 in Sachen Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich, Anklägerin und Erstberufungsklägerin sowie 1. (…) 2. A._____, 3. B._____, Privatkläger und Anschlussberufungskläger 2 vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X1._____ 3 vertreten durch Rechtsanwalt X2._____ gegen 1. (…) 2. (…) 3. C._____, Beschuldigter und Berufungskläger 3 amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ sowie 1. D._____, 2. E._____, 3. F._____, - 2 - 4. G._____, 5. H._____, 6. I._____, 7. +J._____, a) K._____, 8. L._____, 9. M._____, 10. N._____, 11. O._____, 12. P._____, 13. Q._____, 14. R._____, 15. S._____, 16. T._____, 17. U._____, 18. V._____, 19. W._____, 20. AA._____, 21. AB._____, 22. AC._____, 23. AD._____, 24. AE._____, 25. AF._____, 26. AG._____, 27. AH._____, 28. AI._____, 29. AJ._____, 30. AK._____, 31. AL._____, 32. AM._____, 33. AN._____, 34. AO._____, - 3 - 35. AP._____, 36. AQ._____, 37. AR._____, 38. AS._____, 39. AT._____, 40. AU._____, 41. AV._____, 42. AW._____, 43. +BA._____, 44. BB._____, 45. BC._____, 46. BD._____, 47. BE._____, 48. BF._____, 49. BG._____, 50. BH._____, 51. BI._____, 52. BJ._____, 53. BK._____, 54. BL._____, 55. BM._____, 56. BN._____, 57. BO._____, 58. BP._____, 59. BQ._____, 60. BR._____, 61. BS._____, 62. BT._____, 63. BU._____, 64. BV._____, 65. BW._____, 66. CA._____, - 4 - 67. CB._____, 68. CC._____, 69. CD._____, 70. CE._____, 71. CF._____, 72. CG._____, 73. CH._____, 74. CI._____, 75. CJ._____, 76. CK._____, 77. CL._____, 78. CM._____, 79. CN._____, 80. CO._____, 81. CP._____, 82. CQ._____, 83. CR._____, 84. CS._____, 85. CT._____, 86. CU._____, 87. CV._____, 88. CW._____, 89. DA._____, 90. DB._____, 91. DC._____, 92. DD._____, 93. DE._____, 94. DF._____, 95. DG._____, 96. DH._____, 97. DI._____, 98. DJ._____, - 5 - 99. DK._____, 100. DL._____, 101. DM._____, 102. DN._____, 103. DO._____, 104. DP._____, 105. DQ._____, 106. DR._____, 107. DS._____, 108. DT._____, 109. DU._____, 110. DV._____, 111. DW._____, 112. EA._____, 113. EB._____, 114. EC._____, 115. ED._____, 116. EF._____, 117. EG._____, 118. EH._____, 119. EI._____, 120. EJ._____, 121. EK._____, 122. EL._____, 123. EM._____, 124. EN._____, 125. EO._____, 126. EP._____, 127. EQ._____, 128. ER._____, 129. ES._____, 130. ET._____, - 6 - 131. EU._____, 132. EV._____, 133. EW._____, 134. FA._____, 135. FB._____, 136. FC._____, 137. FD._____, 138. FE._____, 139. FF._____, 140. FG._____, 141. FH._____, 142. FI._____, 143. FJ._____, 144. FK._____, 145. FL._____, 146. FM._____, 147. FN._____, 148. FO._____, 149. FP._____, 150. FQ._____, 151. FR._____, 152. FS._____, 153. FT._____, 154. FU._____, 155. FV._____, 156. FW._____, 157. GA._____, 158. GB._____, 159. GC._____, 160. +GD._____, 161. GE._____, 162. GF._____, - 7 - 163. GG._____, 164. GH._____, 165. GI._____, 166. GJ._____, 167. GK._____, 168. GL._____, 169. GM._____, 170. GN._____, 171. GO._____, 172. GP._____, 173. GQ._____, 174. GR._____, 175. GS._____, 176. GT._____, 177. GU._____, 178. GV._____, 179. GW._____, 180. HA._____, 181. HB._____, 182. HC._____, 183. HD._____, 184. HE._____, 185. HF._____, 186. HG._____, 187. HH._____, 188. HI._____, 189. HJ._____, 190. HK._____, 191. HL._____, 192. HM._____, 193. HN._____, 194. HO._____, - 8 - 195. HP._____, 196. HQ._____, 197. HR._____, 198. HS._____, 199. HT._____, 200. HU._____, 201. HV._____, 202. HW._____, 203. IA._____, 204. IB._____, 205. IC._____, 206. ID._____, 207. IE._____, 208. IF._____, 209. IG._____, 210. IH._____, 211. II._____, 212. IJ._____, 213. IK._____, 214. IL._____, 215. IM._____, 216. IN._____, 217. IO._____, 218. IP._____, 219. IQ._____, 220. IR._____, 221. IS._____, 222. IT._____, 223. IU._____, 224. IV._____, 225. IW._____, 226. JA._____, - 9 - 227. JB._____, 228. JC._____, 229. JD._____, 230. JE._____, 231. JF._____, 232. JG._____, 233. JH._____, 234. JI._____, 235. JJ._____, 236. JK._____, 237. JL._____, 238. JM._____, 239. JN._____, 240. JO._____, 241. JP._____, 242. JQ._____, 243. JR._____, 244. JS._____, 245. JT._____, 246. JU._____, 247. JV._____, 248. JW._____, 249. KA._____ 250. KB._____, 251. KC._____, 252. KD._____, 253. KE._____, 254. KF._____, 255. KG._____, 256. KH._____, 257. KI._____, 258. KJ._____, - 10 - 259. KK._____, 260. (…) 261. KL._____, 262. KM._____, 263. KN._____, 264. KO._____, 265. KP._____, 266. KQ._____, 267. KR._____, 268. KS._____, 269. KT._____, 270. KU._____, 271. KV._____, 272. KW._____, 273. LA._____, 274. LB._____, 275. LC._____, 276. LD._____, 277. LE._____, 278. LF._____, 279. LG._____, 280. LH._____, 281. LI._____, 282. LJ._____, 283. LK._____, 284. (…) Privatkläger und Berufungsbeklagte 1 vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Z1._____ 16, 17 vertreten durch RAin Z2._____ 120 vertreten durch Rechtsanwälte …, Herr RA Z3._____, 141 vertreten durch Rechtsanwälte …, Herr RA Z4._____ - 11 - 151 vertreten durch Dr. iur. Z5._____ 166 vertreten durch Rechtsanwalt Z6._____ 196 vertreten durch RAe …, Dr. Z7._____ betreffend gewerbsmässigen Betrug etc. Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 9. Abteilung, vom 4. Juli 2013 (DG120085) - 12 - Erwägungen: 1. Mit Urteil vom 4. Juli 2013 sprach das Bezirksgericht Zürich, 9. Abteilung, die Beschuldigten C._____ und LM._____ des gewerbsmässigen Betrugs, des mehrfachen Betrugs und der mehrfachen Urkundenfälschung sowie die Beschul- digte LN._____ der Gehilfenschaft zu gewerbsmässigem Betrug schuldig. Von den übrigen Anklagevorwürfen wurden die Beschuldigten freigesprochen. Die Be- schuldigten wurden wie folgt bestraft: der Beschuldigte C._____ mit 24 Monaten Freiheitsstrafe als Zusatzstrafe zu einer früheren Freiheitsstrafe von sechs Jah- ren, der Beschuldigte LM._____ mit 36 Monaten Freiheitsstrafe teilbedingt (12 Monate davon unbedingt) und die Beschuldigte LN._____ mit einer bedingten Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu CHF 150.– (Urk. 100 ). 2. Gegen das Urteil legten die Staatsanwaltschaft (diese lediglich mit Bezug auf den Beschuldigten LM._____) und ebenfalls alle drei Beschuldigten Berufung ein (Urk. 75, 76, 78 und 79). Die entsprechenden Berufungserklärungen folgten zwischen dem 28. August 2013 und dem 17. September 2013 (Eingangsdaten; Urk. 101-104). Die Beschuldigten verlangten allesamt einen vollumfänglichen Freispruch; die Staatsanwaltschaft beschränkte sich mit ihrer Berufung in Sachen LM._____ auf den Strafpunkt und beantragte für diesen eine Freiheitsstrafe von 5 Jahren. Die Privatkläger A._____ und B._____ erklärten daraufhin Anschlussberu- fung: erstere hinsichtlich der Beschuldigten LM._____ und C._____, letzterer mit Bezug auf alle drei Beschuldigten (Urk. 117 und 122). Beide Anschlussberufungs- kläger verlangten einen anderen Entscheid über ihre Schadenersatzansprüche. Ebenfalls Anschlussberufung hatte die Privatklägerin LO._____ erhoben; mangels Legitimation war darauf mit Beschluss vom 8. August 2014 nicht einzutreten (Urk. 126). Mit Eingaben vom 4. November 2014 und 20. Dezember 2014 zogen A._____ ihre Anschlussberufung vollumfänglich und B._____ die seine mit Bezug auf die Beschuldigte LN._____ zurück (Urk. 130 und 141/142). Am 25. November 2014 schränkte die Beschuldigte LN._____ ihre Berufung auf die Anfechtung des Entscheids über die Schadenersatzforderungen ein (Urk. - 13 - 131). Des Weiteren zogen am 27. November 2014 der Beschuldigte LM._____ und die Staatsanwaltschaft ihre Berufungen gegenseitig zurück (Urk. 135). Zufol- ge Rückzugs der Berufungen in Sachen des Beschuldigten LM._____ war auch die diesen betreffende Anschlussberufung des Privatklägers B._____ dahingefal- len. Damit war das vorinstanzliche Urteil mit Bezug auf den Beschuldigten LM._____ vollumfänglich in Rechtskraft erwachsen. Hinsichtlich der Beschuldig- ten LN._____ war es mit Ausnahme der ihre Schadenersatzpflicht betreffenden Dispositivziffer 16 ebenfalls rechtskräftig geworden. 3. Mit Beschluss und Urteil vom 13. Januar 2015 wurde im Rahmen des ur- sprünglichen Berufungsverfahren im Sinne einer Teilerledigung vom vorerwähn- ten In-Rechtskraft-Erwachsen des vorinstanzlichen Urteils Vormerk genommen, und es wurde über die betreffend der Beschuldigten LN._____ verbleibende Fra- ge der Schadenersatzansprüche entschieden (Urk. 153). 4. Gegenstand des vorliegenden, vom früheren Prozess abgetrennten Ver- fahrens war folglich noch die Berufung des Beschuldigten C._____ sowie die da- rauf bezogene Anschlussberufung des Privatklägers B._____. Der Beschuldigte C._____ liess jedoch mit Schreiben vom 6. Januar 2016, eingegangen am 8. Ja- nuar 2016, seine Berufung zurückziehen (Urk. 159). Damit fällt auch die An- schlussberufung des Privatklägers B._____ mit Bezug auf den Beschuldigten C._____ dahin. Das vorliegende Verfahren ist somit zufolge Rückzugs der Beru- fung abzuschreiben. Vorab ist vom bereits früher erfolgten Rückzug der (auch) gegen den Beschuldigten C._____ gerichteten Anschlussberufung der Privatklä- gerin A._____ Vormerk zu nehmen. Sodann ist festzuhalten, dass das Urteil der Vorinstanz vom 4. Juli 2013 mit Bezug auf den Beschuldigten C._____ in Rechts- kraft erwachsen ist. 5. Gemäss Art. 428 Abs. 1 StPO hat der Beschuldigte C._____ die Kosten des Berufungsverfahrens zu tragen. Davon ausgenommen sind die Kosten seiner amtlichen Verteidigung, die auf die Gerichtskasse zu nehmen sind. Vorbehalten bleibt die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO. Eine Entschädigung des Anschlussklägers, dessen Anschlussberufung dahinfällt, was einem Unterliegen gleichkommt, ist vom Gesetz nicht vorgesehen. - 14 - Es wird beschlossen: 1. Vom Rückzug der Anschlussberufung der Privatklägerin A._____ wird, auch soweit sie sich gegen den Beschuldigten C._____ richtete, Vormerk ge- nommen. 2. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben. Demzufolge ist das Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 9. Abteilung, vom 4. Juli 2013 (DG120085) mit Bezug auf den Beschuldigten C._____ rechtskräf- tig. 3. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: Fr. 3'000.-- ; die weiteren Kosten betragen: Fr. 2'970.-- amtliche Verteidigung 4. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden dem Beschuldigten auferlegt mit Ausnahme der Kosten seiner amtlichen Verteidigung, die auf die Ge- richtskasse genommen werden. Die Rückzahlungspflicht bleibt vorbehalten. 5. Schriftliche Mitteilung in vollständiger Ausfertigung an − die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten C._____ − die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich, − Rechtsanwalt Dr. iur. X1._____ im Doppel für sich und zuhanden der Privatklägerin Nr. … A._____, − Rechtsanwalt X2._____ im Doppel für sich und zuhanden des Privat- klägers Nr. … B._____ sowie im Dispositivauszug Ziffer 2 mit dem Hinweis, dass eine begründete Urteilsausfertigung nur zugestellt wird, sofern dies innert 10 Tagen nach Er- halt des Dispositivauszugs verlangt wird, an − die Privatkläger und Berufungsbeklagten gemäss Rubrum ferner nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung allfäl- liger Rechtsmittel an − die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten). - 15 - 6. Rechtsmittel: Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf- sachen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesge- richtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts- gesetzes. Obergericht des Kantons Zürich II. Strafkammer Zürich, 18. Januar 2016 Der Präsident: Oberrichter Dr. Bussmann Der Gerichtsschreiber: lic. iur. Höfliger