<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2019-10-31-5A_860-2019.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5A_860/2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 31. Oktober 2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Herrmann, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Zingg. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Psychiatrische Klinik C.________ AG. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Unterbringung in der psychiatrischen Klinik; Zwangsmedikation, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 22. Oktober 2019 (PA190035-O/U). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer wohnt seit längerem aufgrund einer behördlich angeordneten fürsorgerischen Unterbringung im Alters- und Pflegeheim B.________. Am 19. August 2019 ordnete die Heimärztin notfallmässig die Verlegung des Beschwerdeführers in die Akutpsychiatrie an. In der Folge hielt er sich zur Krisenintervention und medikamentösen Einstellung in der Psychiatrischen Klinik C.________ AG auf. In diesem Zusammenhang kam es zu Gerichtsverfahren (Urteile 5A_760/2019 vom 27. September 2019 und 5A_785/2019 vom 9. Oktober 2019). </div> <div class="para">Am 7. Oktober 2019 ersuchte der Beschwerdeführer das Bezirksgericht Meilen um Entlassung aus der Klinik C.________ und um Aufhebung der Zwangsmedikation. Am 8. Oktober 2019 trat er aus der Klinik C.________ aus. Mit Verfügung vom 10. Oktober 2019 schrieb das Bezirksgericht das Verfahren als gegenstandslos ab, ohne dem Beschwerdeführer Kosten aufzuerlegen. </div> <div class="para">Dagegen erhob der Beschwerdeführer mit Eingaben vom 11. und 14. Oktober 2019 Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich. Mit Beschluss vom 22. Oktober 2019 trat das Obergericht auf die Beschwerde nicht ein, da der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung nicht beschwert sei und es ihm deshalb an einem schützenswerten Interesse an der Beschwerde fehle. Das Obergericht erhob keine Kosten. </div> <div class="para">Gegen diesen Beschluss hat der Beschwerdeführer am 24. Oktober 2019 (Postaufgabe 29. Oktober 2019) Beschwerde an das Bundesgericht erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die beschwerdeführende Partei hat in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblichen Erwägungen aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=41&amp;from_date=29.10.2019&amp;to_date=17.11.2019&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-86%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page86">BGE 140 III 86</a> E. 2 S. 88 f.; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=41&amp;from_date=29.10.2019&amp;to_date=17.11.2019&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-115%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page115">140 III 115</a> E. 2 S. 116). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer geht nicht auf die obergerichtlichen Erwägungen ein. Er legt nicht dar, weshalb das Obergericht seine Beschwerde hätte behandeln müssen, obschon er aus der Klinik C.________ ausgetreten ist und in der Folge dort auch keine Zwangsmedikation mehr stattfindet (vgl. zur Zwangsmedikation bereits Urteil 5A_785/2019 vom 9. Oktober 2019). </div> <div class="para">Stattdessen führt der Beschwerdeführer aus, was ihm angeblich vorgeworfen werde (Ambivalenz; er ecke überall an; er anerkenne keinen Unterschied zwischen Arzt und Patient etc.) und er kommentiert dies (dann würden alle Menschen an paranoider Schizophrenie leiden). Sodann wirft er dem Heim B.________ und der Klinik C.________ Finanzbetrug vor. Er kritisiert namentlich die finanzielle Belastung durch die Beistandschaft bzw. die Sozialen Dienste und er macht geltend, er habe von 1987 bis 2003 etwa Fr. 250'000.-- Selbstbehalte gehabt, obschon nicht bewiesen worden sei, dass er paranoid-schizophren sei. Am Rande bestreitet er schliesslich, dass die Medikamente induziert seien. All diese Ausführungen haben keinen Bezug zur einzigen, sich vor Bundesgericht stellenden Frage, nämlich, ob das Obergericht zu Recht auf die Beschwerde gegen die Abschreibungsverfügung des Bezirksgerichts nicht eingetreten ist. </div> <div class="para">Die Beschwerde enthält damit offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren gemäss <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> durch den Abteilungspräsidenten nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, seinem Beistand, der Psychiatrischen Klinik C.________ AG und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 31. Oktober 2019 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Herrmann </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Zingg </div> </div></body></html>