<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SB.2005.00023</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205110&amp;W10_KEY=13013564&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SB.2005.00023</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 08.06.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Einschätzung 2001 (Parteientschädigung)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Zusprechnung einer Parteientschädigung im Rekursverfahren Das Gesetz (§ 152 StG in Verbindung mit § 17 Abs. 2 VRG) verlangt die Zusprechung einer "angemessenen", nicht also einer "vollen" Entschädigung. Zu ersetzen ist somit nur der notwendige Rechtsverfolgungsaufwand. Notwendig sind dabei Parteikosten, die zur sachgerechten und wirksamen Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung aufgrund der besonderen Umstände des Einzelfalls objektiv unerlässlich sind. Einem bestimmten oder bestimmbaren Streitwert trägt die 2. Kammer des Verwaltungsgerichts in langjähriger Praxis bei einer vertretenen Partei durch Heranziehung der Verordnung des Obergerichts über die Anwaltsgebühren vom 10. Juni 1987 Rechnung. Die dem dort in § 2 festgelegten Tarif berechnete Grundgebühr wird für das Beschwerdeverfahren in der Regel auf einen Drittel herabgesetzt, wobei die so ermittelte Entschädigung bei Vorliegen besonderer Umstände um höchstens die Hälfte über- oder unterschritten werden kann (E. 2.1). Die von der Steuerrekurskommission festgesetzte Parteientschädigung erweist sich als rechtmässig (E. 2.2). Abweisung der Beschwerde.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PARTEIENTSCHÃDIGUNG">PARTEIENTSCHÃDIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: EinschÃ¤tzungs-,Rekurs- und Beschwerdeverfahren ST: REKURSVERFAHREN">REKURSVERFAHREN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 152 StG</span><br/><span class="gerade">§ 17 Abs. II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2005 Nr. 93 S. 205</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Das kantonale Steueramt veranlagte A mit Einspracheentscheid vom 28. April 2004 fÃ¼r die Steuerperiode 2001 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. â¦ und einem satzbestimmenden Einkommen von Fr. â¦ sowie einem steuerbaren VermÃ¶gen von Fr. â¦ und einem satzbestimmenden VermÃ¶gen von Fr. ...</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Pflichtige beantragte mit Rekurs vom 28. Mai 2004, er sei mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. â¦ und einem satzbestimmenden Einkommen von Fr. â¦ einzuschÃ¤tzen. Das kantonale Steueramt schloss auf Abweisung des Rekurses.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Nach DurchfÃ¼hrung eines zweiten Schriftenwechsels und einer Beweiserhebung hiess die Steuerrekurskommission II den Rekurs am 27. Januar 2005 teilweise gut und setzte das steuerbare und das satzbestimmende Einkommen je auf Fr. â¦ fest. Sie auferlegte die Rekurskosten zu ¾ dem Staat ZÃ¼rich und verpflichtete diesen, dem vertretenen Pflichtigen, dem sie die Kosten zu ¼ Ã¼berband, eine "reduzierte" ParteientschÃ¤digung von Fr. 700.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) zu bezahlen. </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Pflichtige liess dem Verwaltungsgericht mit Beschwerde vom 1. MÃ¤rz 2005 den Antrag stellen, es sei ihm fÃ¼r das Rekursverfahren eine ParteientschÃ¤digung von "Fr. 4'296.90 (inkl. MWSt. und Barauslagen)" zuzusprechen, alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolge. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Steuerrekurskommission II und das kantonale Steueramt schlossen auf Abweisung der Beschwerde.</span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Mit der Steuerbeschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen laut § 153 Abs. 3 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) alle Rechtsverletzungen, einschliesslich Ãberschreitung oder Missbrauch des Ermessens, und die unrichtige oder unvollstÃ¤ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts geltend gemacht werden. Das Verwaltungsgericht hat sich infolgedessen auf die reine Rechtskontrolle zu beschrÃ¤nken; dazu gehÃ¶rt auch die PrÃ¼fung, ob die Vorinstanzen den rechtserheblichen Sachverhalt gesetzmÃ¤ssig festgestellt haben. Dem Gericht ist es daher verwehrt, das von der Re­kurskommission in Ãbereinstimmung mit dem Gesetz ausgeÃ¼bte Ermessen auf Angemessen­heit hin zu Ã¼berprÃ¼fen und so sein Ermessen anstelle desjenigen der Rekursinstanz zu setzen. Die PrÃ¼fungsbefugnis des Verwaltungsgerichts erstreckt sich lediglich auf rechtsverletzende Ermessensfehler, das heisst auf ErmessensÃ¼berschreitung und auf Ermessensmissbrauch.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Ihr Ermessen Ã¼berschreitet die BehÃ¶rde, wenn sie den Rahmen des ihr gesetzlich zustehenden Ermessens verlÃ¤sst, indem sie nach Ermessen entscheidet, obwohl ihr das Gesetz kein solches einrÃ¤umt. Ein Ermessensmissbrauch liegt vor, wenn die BehÃ¶rde das Ermessen zwar im gesetzlich vorgegebenen Rahmen ausÃ¼bt, dieses aber unter sachfremden Gesichtspunkten oder in Missachtung allgemeiner Rechtsprinzipien betÃ¤tigt; das ist insbesondere der Fall, wenn die ErmessensbetÃ¤tigung als unhaltbar, als willkÃ¼rlich und rechtsungleich erscheint (RB 1999 Nr. 147).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Im Beschwerdeverfahren gilt das Novenverbot. FÃ¼r das Verwaltungsgericht ist somit die gleiche Aktenlage massgebend wie fÃ¼r die Rekurskommission. Tatsachen oder Beweismittel, die nicht spÃ¤testens im Rekursverfahren behauptet bzw. vorgelegt oder angerufen worden sind, dÃ¼rfen infolgedessen im Beschwerdeverfahren grundsÃ¤tzlich nicht nachgebracht werden (RB 1999 Nrn. 149 und 150; Felix Richner/Walter Frei/</span><span>Stefan Kaufmann</span><span>, Kommentar zum harmonisierten ZÃ¼rcher Steuergesetz, ZÃ¼rich 1999, § 153 N. 43, auch zum Folgenden). Vom Novenverbot ausgenommen sind dagegen echte Noven, namentlich neue tatsÃ¤chliche Behauptungen und Beweismittel, die auf einem Revisions- oder Nachsteu­ergrund (§ 155 beziehungsweise § 160 StG) beruhen oder der StÃ¼tzung von geltend gemachten Rechtsverletzungen dienen, die ihrer Natur nach neuer tatsÃ¤chlicher Vorbringen oder Beweismittel bedÃ¼rfen. Neue, erstmals vor Verwaltungsgericht gestellte Rechtsbegehren sind schliesslich allgemein zulÃ¤ssig, sofern sie sich nicht auf Tatsachen und Beweismittel stÃ¼tzen, welche unter das Novenverbot fallen (RB 1999 Nr. 149). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Diese Rechtslage im Steuerbeschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht ist vergleichbar mit derjenigen im Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren vor Bundesgericht, wo gemÃ¤ss Art. 105 Abs. 2 des Bundesrechtspflegegesetzes vom 16. Dezember 1943 (OG) die Sachverhaltsfeststellung das Bundesgericht bindet, wenn eine richterliche BehÃ¶rde als Vorinstanz den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollstÃ¤ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt hat, woraus sich in solchen FÃ¤llen die UnzulÃ¤ssigkeit neuer Tatsachen und Beweismittel ergibt (BGE 125 II 217 E. 3a; BGr, 2. Mai 2000, 2A.499/1999 E. 1b, www.bger.ch; Alfred KÃ¶lz/Isabelle HÃ¤ner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. A., ZÃ¼rich 1998, N. 940 ff.). Damit befindet sich das vor dem ZÃ¼rcher Verwaltungsgericht bei Steuerbeschwerden geltende Novenverbot auch in Ãbereinstimmung mit Art. 98a Abs. 3 OG.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>FÃ¼r die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung im Rekursverfahren gilt laut § 152 StG das Verwaltungsrechtspflegegesetz sinngemÃ¤ss. Nach § 17 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) kann die unterliegende Partei oder Amtsstelle zu einer angemessenen EntschÃ¤digung fÃ¼r die Umtriebe ihres Gegners verpflichtet werden, namentlich wenn die in lit. a und b dieser Bestimmung nÃ¤her umschriebenen Voraussetzungen erfÃ¼llt sind. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das Gesetz verlangt die Zusprechung einer "angemessenen", nicht also einer "vollen" EntschÃ¤digung. Zu ersetzen ist somit lediglich der notwendige Rechtsverfolgungsaufwand (vgl. RB 1998 Nr. 8). Notwendig sind dabei Parteikosten, die zur sachgerechten und wirksamen Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung aufgrund der besonderen UmstÃ¤nde des Einzelfalls objektiv unerlÃ¤sslich sind (</span>RB 1981 Nr. 5; <span>vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2.A. ZÃ¼rich 1999, § 17 N. 10 ff. und 36 ff.). </span>Eine "volle" EntschÃ¤digung in dem Sinn, dass sÃ¤mtliche mit dem Prozess irgendwie zusammen­hÃ¤ngenden, auch indirekt durch diesen ver­ursachten Umtriebe abzugelten wÃ¤ren, liesse sich demge­gen­Ã¼ber sachlich nicht rechtfertigen. Zu den entschÃ¤digungsberechtigten Umtrieben im Rekurs­ver­fahren gehÃ¶ren namentlich die Auslagen fÃ¼r die Beratung, die Vertretung oder die Ausarbeitung der Rekursschrift, fer­ner der Zeitaufwand und die Kosten, die durch Teilnahme an Ver­hand­lungen, die Instruk­tion des Beraters oder Vertre­ters und die Beschaffung von Beweismitteln, Unterlagen, Li­teratur und Gerichtsentscheiden entstanden sind. Bei der Festset­zung der EntschÃ¤digung ist zum einen von der Bedeutung des Rechts­streits und vom Mass an Verantwor­tung bei dessen FÃ¼hrung auszugehen, welche Um­stÃ¤nde in der HÃ¶he des Streit­werts zum Ausdruck gelangen kÃ¶nnen; zum an­dern sind die tatsÃ¤chlichen und/oder rechtli­chen Schwierig­keiten des Falls und dessen Umfang sowie GrÃ¼n­de der Billig­keit zu berÃ¼cksich­tigen (RB 1992 Nr. 34).</p> <p class="Urteilstext"><span>Diese aus dem Gesetz fliessenden Ãberlegungen finden etwa auch in § 12 der GebÃ¼hrenverordnung des Verwaltungsgerichts vom 26. Juni 1997 (GebV VGr, LS 175.252) ihren Niederschlag, wonach die ParteientschÃ¤digung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen bemessen wird (Abs. 1) und ein unnÃ¶tiger oder geringfÃ¼giger Aufwand nicht ersetzt wird (Abs. 2).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Einem bestimmten oder bestimmbaren Streitwert trÃ¤gt die 2. Kammer des Verwaltungsgerichts in langjÃ¤hriger Praxis bei einer vertretenen Partei durch Heranziehung der Verordnung des Obergerichts Ã¼ber die AnwaltsgebÃ¼hren vom 10. Juni 1987 Rechnung. Die nach dem dort in § 2 Abs. 1 festgelegten Tarif berechnete GrundgebÃ¼hr wird fÃ¼r das Beschwerdeverfahren in der Regel auf einen Drittel herabgesetzt (VGr, <a id="GA_GESCH_NR">21. Mai 2003, SB.2002.00103</a> und SB.2002.00104, E. 5b, verÃ¶ffentlicht auf http://www.vgrzh.ch), wobei die so ermittelte EntschÃ¤digung bei Vorliegen besonderer UmstÃ¤nde um hÃ¶chstens die HÃ¤lfte Ã¼ber- oder unterschritten werden kann.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die angemessene EntschÃ¤digung ist im Einzelfall von der Rekurskommission nach freiem, aber pflichtgemÃ¤ssem Ermessen festzusetzen (vgl. RB 1998 Nr. 8). Im Beschwerdeverfahren darf das Verwaltungsgericht daher nur prÃ¼fen, ob die Rekurskommission ihr Ermessen missbraucht hat, was namentlich der Fall ist, wenn sie die ParteientschÃ¤digung im Licht der dargelegten GrundsÃ¤tze willkÃ¼rlich, insbesondere nach sachfremden Gesichtspunkten, festgesetzt hat (s. vorn E. 1.1 am Ende; vgl. auch RB 1992 Nr. 39). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Der Streitwert im Rekursverfahren, der sich als Unterschiedsbetrag zwischen dem im Einspracheentscheid veranlagten und dem mit Rekurs beantragten Einkommen berechnet, belief sich nicht auf rund Fr. 19'000.-, wie der Pflichtige geltend macht, sondern auf Fr. 12'262.-, wie die Rekurskommission zu Recht einwendet. Nach dem Einspracheentscheid betrÃ¤gt nÃ¤mlich die geschuldete staatliche und kommunale Einkommenssteuer auf einem steuerbaren Einkommen von Fr. â¦ im Jahr 2001 aufgrund des satzbestimmenden Einkommens von Fr. â¦ (Satz fÃ¼r Verheiratete 6,114 %), einem Staatssteuerfuss von 105 % und einem Gemeindesteuerfuss von 131 % unter BerÃ¼cksichtigung der Kirchensteuer Fr. â¦ Das Rekursbegehren zielt auf ein steuerbares Einkommen von Fr. â¦ ab, was bei einem beantragten satzbestimmenden Einkommen von Fr. â¦ (Satz fÃ¼r Verheiratete 3,606 %) einen Steuerbetrag von Fr. â¦. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Wohl fanden im Rekursverfahren ein zweiter Schriftenwechsel und Einvernahmen am 7. Dezember 2004 von insgesamt rund zwei Stunden Dauer statt (gemÃ¤ss Rekursprotokoll von 14.00 Uhr bis 15.50 Uhr), doch drehte sich der Rechtsstreit lediglich um die Zuteilung von Darlehen zum Privat- oder GeschÃ¤ftsvermÃ¶gen und damit um nicht komplexe Tat- und Rechtsfragen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Unter diesen UmstÃ¤nden ist eine ungekÃ¼rzte angemessene ParteientschÃ¤digung von Fr. 900.-, entsprechend rund 40 % der (vollen) AnwaltsgebÃ¼hr von Fr. 2'276.-, die sowohl dem zusÃ¤tzlichen Prozessaufwand als auch dem geringen Schwierigkeitsgrad der Tat- und Rechtsfragen Rechnung trÃ¤gt, auch unter Einschluss der Mehrwertsteuer keinesfalls sachwidrig und daher frei von WillkÃ¼r. Wenn der Pflichtige erstmals nicht nÃ¤her substanziierte Barauslagen in HÃ¶he von Fr. â¦ und Fahrtspesen von Fr. â¦ geltend macht, so handelt es sich hierbei um neue tatsÃ¤chliche und somit unzulÃ¤ssige Behauptungen (vgl. vorn E. 1.2), welche im Anschluss an die Einvernahmen ohne weiteres im Rekursverfahren der Rekurskommission hÃ¤tten vorgetragen und belegt werden kÃ¶nnen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Rekurskommission hat unter BerÃ¼cksichtigung des unbestrittenen Unterliegens des Pflichtigen im Umfang von ¼ rechtens die EntschÃ¤digung entsprechend gekÃ¼rzt.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das fÃ¼hrt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 151 Abs. 1 StG in Verbindung mit § 153 Abs. 4 StG) und steht diesem keine ParteientschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 VRG in Verbindung mit § 152 und § 153 Abs. 4 StG).</span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet der Einzelrichter:</span></p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 750.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 100.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 850.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</p> <p class="Einzug2">5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</p> <p class="Urteilstext"><span>6. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>