<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><br/></p><p><span>UV.2015.00178</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende</p><p>Sozialversicherungsrichter Spitz</p><p>Ersatzrichter Wilhelm</p><p>Gerichtsschreiberin Gasser Küffer</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. Februar 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">SWICA Versicherungen AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Römerstrasse 37, Postfach, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1984 geborene X.___ arbeitet seit August 2000 bei der O.___ und ist über die Arbeitgeberin bei der SWICA Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen AG obligatorisch unfallversichert. Mit Bagatellunfallmeldung vom 23. Oktober 2014 meldete die Arbeitgeberin eine am 26. August 2014 bei einem Badminton-Turnier erlittene Fussgelenksverletzung rechts (Urk. 7/1). Eine MRI-Untersuchung vom 27. Oktober 2014 in der Y.___ zeigte Veränderungen an der medialen Talusschulter im rechten oberen Sprung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelenk (Urk. 7/7). Die SWICA erbrachte die gesetzlichen Leistungen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Einholung eines Aktengutachtens von Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, vom 4. Mai 2015 (Urk. 7/11) teilte sie dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten mit Verfügung vom 20. Mai 2015 die Leistungseinstellung per 30. April 2015 zufolge Eintritts des status quo sine mit (Urk. 7/15). Die Einsprache vom 2. Juni 2015 (Urk. 7/16) wies sie mit Entscheid vom 27. Juli 2015 ab (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 11. September 2015 Beschwerde mit dem Antrag auf Leistungen auch nach dem 30. April 2015 (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Vernehmlassung vom 21. Oktober 2015 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, nachfolgend eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Unfallversicherung (UVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (Abs. 2). Ausserdem er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bringt die Versicherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallten bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">va</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 363 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/aa). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es sich hierbei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massgebend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem Erreichen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tatus quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tatus quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Heil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">behandlungskosten nach Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 UVG fallen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Leistungseinstellung per 30. April 2015 im Wesentlichen gestützt auf die Beurteilung von Dr. Z.___ vom 4. Mai 2015, wonach das Ereignis vom 26. August 2014 eine bloss mögliche Mitursache der aktuellen Gesundheitsstörung einer Osteochondrosis dissecans der medialen Talusschulter am OSG rechts sei. Die Folgen der harmlosen Distorsion vom 26. August 2014 seien spätestens nach vier bis sechs Monaten ausgeheilt gewesen. Der Status quo sine sei mithin spätestens per 30. April 2015 erreicht. Im Vordergrund stehe nun die Dekompensation eines vorbestehenden krankhaften Leidens infolge einer chronischen Instabilität des Sprunggelenks (Urk. 2, 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellt sich dagegen im Wesentlichen auf den Stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt, der Beurteilung von Dr. Z.___ könne nicht gefolgt werden. So seien seit der letzten Umknickverletzung über 10 Jahre vergangen; seither habe er mehrmals wöchentlich schmerzfrei Sport getrieben, weshalb von einer chronischen Instabilität keine Rede sein könne. Es liege auch keine Doku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion über den Zustand seines Sprunggelenks vor dem Unfall vor. Zudem sei medizinisch nicht nachvollziehbar, weshalb sich der Zustand des Sprungge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenks einer männlichen Person Anfang dreissig innerhalb so kurzer Zeit ohne Unfall so stark hätte verschlechtern sollen (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Leistungseinstellung der Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin per 30. April 2015 infolge Erreichens des Status quo sine zu Recht erfolgte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den Akten ist im Wesentlichen Folgendes zu entnehmen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Schilderung des Unfallhergangs in der Unfallmeldung vom 23. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2014 ist der Beschwerdeführer am 26. August 2014 anlässlich eines Badminton-Turniers beim Versuch, einen Schlag auszuführen, aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprungen und auf der Aussenseite des Fusses gelandet, wodurch er gestürzt sei und sich eine Verletzung am Fussgelenk rechts zugezogen habe. Er habe das Gefühl gehabt, es handle sich nur um eine geringfügige Verletzung und habe diese auskurieren wollen. Da er nun knapp zwei Monate später bei stär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kerer Belastung noch immer Schmerzen verspüre und keinen Sport treiben könne, habe er einen Termin in der Y.___ vereinbart (Urk. 7/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In derselben unterzog sich der Beschwerdeführer am 27. Oktober 2014 einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MRI des OSG rechts. Die Beurteilung lautete auf teilweise chronische (Knochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zyste, Knorpelschaden) Veränderungen an der medialen Talus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter. Das Ausmass der Knochenmarksignalalteration sei wahrscheinlich akut be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingt. Im Os naviculare wurde ein Bone bruise festgestellt. Weiter zeigten sich narbige Veränderungen LFTA und LFC sowie der vorderen Syndesmose. Auch wurde ein Verdacht auf ein Bassett-Ligament notiert (Urk. 7/6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein weiteres MRI vom 16. Januar 2015 führte zum Schluss auf eine osteo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">karti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laginäre Läsion der medialen Talusschulter, unverändert im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich zur Voruntersuchung, sowie eine kleine Knochenmarkssignalalteration im Os naviculare medial (Urk. 7/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Diagnose im Bericht des Y.___ vom 10. Februar 2015 lautete auf eine Traumatisierung rechtes OSG (26.8.2014) mit osteochondraler Läsion am Talus med. Grad III. Anamnestisch dargelegt wurde, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer schon in der Vergangenheit einige Distorsionen ohne relevante Folgen erlitten habe. Die im Oktober durchgeführte MRT-Abklärung habe eine osteochondrale Läsion Grad III im Bereich des Talus medial in etwa im mitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leren Bereich des Gelenkes in der anteroposterioren Ebene mit subchon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ler Zystenbildung und Knochenmarksödem gezeigt. Die durchgeführte PT habe im Wesentlichen keine Beschwerdelinderung gebracht, aus subjektiver Sicht sogar eher eine Beschwerdezunahme. Die Verlaufs-MRT-Untersuchung vom Januar 2015 habe keine wesentlichen Veränderungen gezeigt. Vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlagen wurde zunächst eine Behandlung mit Fosamax zwecks Reduktion des Knochenmarksödems für 10 Wochen, wenn möglich kombiniert mit Chon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">droinsulvat, Glucosaminsulfat und Antioxidantien für 2 Monate, eine diagnostische und therapeutische Infiltration mit LA, Steroidzusatz und Hyaluronsäure. Bei Beschwerderesistenz sei ein operatives Vorgehen in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tracht zu ziehen. Eine Arbeitsunfähigkeit liege nicht vor (Urk. 7/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 24. April 2015 meldete sich der Beschwerdeführer in der Y.___ bei subjektiv unverändertem Beschwerdebild und unverändertem Befund zur bereits besprochenen Infiltration, welche am selben Tag durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt wurde (Urk. 7/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ führte in seiner Aktenbeurteilung vom 4. Mai 2015 aus, dass es sich bei Osteochondrosis dissecans um eine umschriebene Knochenläsion unterhalb des Gelenkknorpels handle, die mit der Abstossung des betreffen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Knochenareals mit dem darüber liegenden Knorpel als freie Gelenkkörper enden könne. Die Osteochondrosis dissecans der medialen Talusschulter am oberen Sprunggelenk sei ein häufiges Krankheitsbild. Es handle sich meistens um eine echte Osteochondrosis dissecans mit sportbedingter repetitiver Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastung. Umgekehrt verhalte es sich mit der Knorpelknochenverletzung des lateralen Talus. Hierbei handle es sich ausschliesslich um eine Folge wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holter Umknickverletzungen, damit also um ein traumatisch osteochond</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rales Flake. Beim Beschwerdeführer liege jedoch eine eindeutige mediale Pa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie vor, die sich aufgrund rezidivierender Distorsionen im OSG gebildet habe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Fragen der Beschwerdegegnerin beantwortete Dr. Z.___ dahingehend, dass er den Unfall vom 26. August 2014 nicht als einzige Ursache der fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellten Störung beurteile; er sei eine bloss mögliche Mitursache der Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitsstörung. Den Status quo ante bezeichnete er als nicht erreicht. Zur Frage betreffend des Status quo sine notierte er, dass es sich bei der Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wicklung einer Osteochondrosis dissecans im OSG um ein langsam progre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dientes Leiden handle. Sollten die konservativen Therapien nicht ansprechen, müsse eine operative Revision diskutiert werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Unfallereignis vom 26. August 2014 sei sicher nicht geeignet, als Ursa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che der Gesundheitsstörung anerkannt zu werden. Zwar habe eine gewisse Traumatisierung des oberen Sprunggelenks stattgefunden, dementsprechend könne es auch als Unfall im Rechtssinn anerkannt werden. Die Folgen der doch eher harmlosen Distorsion vom 26. August 2014 seien aber längstens nach 4 bis 6 Monaten abgeheilt gewesen. Im Vordergrund stehe nun die Dekompensation eines vorbestehenden krankhaften Leidens infolge einer chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Instabilität im OSG (Urk. 7/11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorweg zur Würdigung der medizinischen Aktenlage ist darauf hinzuweisen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach der Rechtsprechung auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reinen Aktengutachten voller Beweiswert zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die ärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht (Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_119/2012 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2012 E. 4 mit Hinweis). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Davon ist im hier zu beurteilenden Fall auszugehen, ist doch der limitierende und behandlungsbedürftige Gesundheitsschaden einer osteochondralen Läsion am Talus medial Grad III bildgebend erstellt und auch von Dr. Z.___ bestätigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der aktuelleren medizinischen Wissenschaft werden aus biomechanischer Sicht vier Hauptfaktoren diskutiert, welche einen Einfluss auf die Entstehung einer osteochondralen Läsion haben können: Trauma, Malalignement, Hy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">po</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vaskularität und ligamentäre Instabilität. In 80-90 % der Fälle, lateral häu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger als medial, lässt sich ein initiales Trauma eruieren, wobei eigentliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">akute osteochondrale Frakturen hierbei nicht berücksichtigt werden. Auch wenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus wissenschaftlicher Sicht weiterhin unklar ist, welche Faktoren genau welchen Beitrag zur Entstehung einer chronischen osteochondralen Lä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion leisten, scheint es doch so, dass zumindest ein Teil der Läsionen ihren Ursprung in einer osteochondralen Abscherfraktur im Rahmen einer Distor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion haben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausserdem wird davon ausgegangen, dass 10-40 % aller akuten Distorsionen zu einer chronischen ligamentären Instabilität führen, was letztlich zu einer Überlastung des Knorpels und zu Scherkräften im Gelenk führt und lokale Defekte verursachen kann. Jedoch weisen verschiedene Publikationen darauf hin, dass eine osteochondrale Läsion am Talus auch ohne Trauma auftreten kann (Wiewiorski/Leumann/Pagenstert/Valderrabano, Osteochrondrale Läsio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen am Talus im Sport, in: Schweizerische Zeitschrift für „Sportmedizin und Sporttraumatologie“ 59 [4], 174-179, 2011; Horisber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger/Leumann/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Walcher/ Valder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rabano, Osteochondrale Läsionen am Sprung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelenk – ein Review für Sportärzte, in: Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, Jahrgang 1962, Nr. 6 [2011]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die Beurteilung der Ursächlichkeit der osteochondralen Läsion durch Dr. Z.___ anbelangt, erweist sie sich insofern als nachvollziehbar und über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeugend, als er sich dafür aussprach, dass es sich bei der Entwicklung einer Osteochondrosis dicessans im OSG mit medialer Pathologie im Regelfall nicht um die Folge einer einmaligen Gewalteinwirkung handelt, sondern um ein progredientes Leiden, welches häufig im Zusammenhang mit einer sportbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingten repetitiven Überlastung und/oder rezidivierenden Distorsionen auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tritt (vgl. Urk. 7/11 S. 2). Entsprechend erweist sich seine Schlussfolgerung, dass der Unfall vom 26. August 2014 nicht als einzige Ursache der festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellten gesundheitlichen Störung zu betrachten ist, als überzeugend. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fraglich und zu prüfen ist vielmehr, ob die Distorsion eine überwiegend wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinliche Mitursache der osteochondralen Läsion ist. Dr. Z.___ erachtete den Unfall als bloss mögliche, nicht aber überwiegend wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Mitursache der Gesundheitsstörung (Urk. 7/11 S. 2). Auch diese Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgerung findet Unterstützung in der oben zitierten wissenschaftlichen Literatur und den Akten. Zwar erkennt die Wissenschaft bei einem Teil der os</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teochondralen Läsionen aufgrund deskriptiver und retrospektiver Angaben aus Fallserien einen Zusammenhang mit Distorsionen des OSG; doch werden auch andere Ursachen diskutiert und traumalose Krankheitsentstehungen dokumentiert. Letztlich ist weiterhin wenig bekannt über die ursächlich dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierten pathomechanischen Faktoren (vgl. Wiewi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">orski/Leumann/Pagenstert/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valderrabano, a.a.O, S. 175 und 178). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer bereits früher mindestens eine Distorsion am selben Gelenk erlitten hatte (vgl. Urk. 1 S. 2, 7/4, 7/6), welche aber offensichtlich zu keiner Unfallmeldung führte und ärztlich nicht doku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentiert ist. Weiter hat er über Jahre intensiv gelenkbelastende Stop-and-Go-Sportarten betrieben (vgl. Urk. 1 S. 2, 7/4). Zudem erlitt er offensichtlich einen Knieinnenbandriss im Februar 2014 (Urk. 1 S. 2) und es ist eine ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehrte laterale Aufklappbarkeit des rechten OSG dokumentiert (Urk. 7/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit aber ist eine Mehrzahl anderer Faktoren denkbar, welche ursächlich mit der Gesundheitsstörung der osteochondralen Läsion in Zusammenhang stehen könnten. Dass der Beschwerdeführer nach dem Sportunfall vom 26. August 2014 zwei Monate bis zum ersten Arztbesuch zuwartete, lässt zudem den zeitlichen Ablauf des Auftretens der mit der aktuellen Verletzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einhergehenden Beschwerden nicht mehr nachvollziehbar erstellen. Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassend ist der Beurteilung von Dr. Z.___ insofern zu folgen, als der kausale Zusammenhang der osteochondralen Läsion im medialen Talus des OSG rechts mit dem Unfall vom 26. August 2014 nicht mit dem notwendigen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellbar ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entsprechend erübrigen sich weitere Ausführungen zur Frage, ob der Status quo ante vel sine eingetreten ist, muss doch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Beweis des Wegfalls des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht durch den Nachweis unfallfremder Ursachen erbracht werden. Ebenso wenig geht es darum, vom Unfallversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer den negativen Beweis zu verlangen, dass kein Gesundheitsschaden mehr vorliege oder die versicherte Person nun bei voller Gesundheit sei. Entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dend ist allein, ob unfallbedingte Ursachen des Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeutung verloren haben, also dahingefallen sind (Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_847</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/2008 vom 29. Januar 2009 E. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von letzterem ist vorliegend auszugehen, ist doch ohne Weiteres als erstellt zu betrachten, dass die Folgen der Distorsionsverletzung als solche, mithin ohne Berücksichtigung der unfallfremden osteochondralen Läsion, im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt der Leistungseinstellung abgeklungen sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">SWICA Versicherungen AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigGasser Küffer</p></div> </div></body></html>