{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "10.05.2007", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2007-00077_10-05-2007.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=206703&W10_KEY=4467133&nTrefferzeile=12&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "eb863da991efd7b9e9b9a3a993934769"}, "Num": [" VB.2007.00077"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 07..2.10.0 VB.2007.00077"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 07..2.10.0 VB.2007.00077"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 07..2.10.0 VB.2007.00077"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "3. Abteilung/3. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "sozialhilferechtlicher Kostenersatz | Sozialhilfe: Verwirkung des Anspruchs einer Gemeinde auf Hilfekostenersatz durch den Kanton (Die kommunale F\u00fcrsorgebeh\u00f6rde hatte in zahlreichen Sozialf\u00e4llen die f\u00fcr den Ersatz der Hilfekosten durch den Kanton notwendigen Anzeigen an die kantonale Sicherheitsdirektion unterlassen. Letztere lehnte die verwirkten Ersatzanspr\u00fcche ab.) Der Kostenersatz nach \u00a7 44 SHG f\u00e4llt nicht unter den Ausnahmekatalog von \u00a7 43 Abs. 1 lit. c VRG (E. 1.1). Die Gemeinde ist wegen der besonderen finanziellen Auswirkungen im Sinne von \u00a7 21 lit. b VRG zum Rekurs legitimiert (E. 1.2). Rechtsgrundlagen des innerkantonalen (\u00a7 44 SHG, \u00a7 34 Abs. 2 SHV) und des interkantonalen (Art. 14-16, 23 und 31 ZUG) Anspruchs der Wohn- oder Aufenthaltsgemeinde bzw. des Wohn- oder Aufenthaltskantons auf Hilfekostenersatz. \u00a7 34 Abs. 2 SHV und Art. 31 ZUG sehen eine einj\u00e4hrige Verwirkungsfrist f\u00fcr die Geltendmachung des Ersatzanspruchs durch die Gemeinde bzw. den Kanton vor. Dasselbe gilt nach Art. 3 Abs. 1 der Verwaltungsvereinbarung zum Staatsvertrag zwischen der Schweiz und Deutschland \u00fcber die F\u00fcrsorge f\u00fcr Hilfsbed\u00fcrftige (VV FVD; Geltung nur bis 31.3.2006) im Verh\u00e4ltnis zwischen Deutschland und der Schweiz (E. 2). Die F\u00fcrsorgebeh\u00f6rde der beschwerdef\u00fchrenden Gemeinde machte ihre Ersatzforderung nach Ablauf der Jahresfrist geltend (E. 3.1). Das Legalit\u00e4tsprinzip ist nicht verletzt; \u00a7 34 Abs. 2 SHV findet die formellgesetzliche Grundlage in Art. 31 ZUG bzw. Art. 3 Abs. 1 VV FVD oder die genannten Verwirkungsregelungen sind unmittelbar anwendbar (E. 5). Grunds\u00e4tze des zul\u00e4ssigen Inhalts von Vollziehungsverordnungen. Die Verwirkungsregelung stellt einen allgemeinen Rechtsgrundsatz dar, den der Regierungsrat konkretisieren durfte. Die Verwirkunsgregelung von \u00a7 34 Abs. 2 SHV greift nicht in die Rechtsstellung Privater ein und muss daher nicht in einem formellen Gesetz geregelt werden (E. 6.2.3). Bei R\u00fcckgriff auf ananloge Bestimmungen w\u00e4ren Art. 31 Abs. 1 ZUG und Art. 3 Abs. 1 VV FVD und nicht Art. 127 f. ORanzuwenden (E. 7).\rAbweisung der Beschwerde"}], "ScrapyJob": "446973/29/93", "Zeit UTC": "18.01.2021 21:27:14", "Checksum": "c7f1b23352866152f8b079456c71552f"}