<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">[AZA 0] </div> <div class="para">H 371/01 Bl </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Präsidentin Leuzinger, Bundesrichter Rüedi und Ferrari; Gerichtsschreiber </div> <div class="para">Krähenbühl </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 17. Januar 2002 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para">S.________, 1930, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para">Ausgleichskasse Gastrosuisse, Heinerich Wirri-Strasse 3, 5000 Aarau, Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">und </div> <div class="para">Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen, St. Gallen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Ausgleichskasse Gastrosuisse das Gesuch des 1930 geborenen Altersrentners S.________ um Gewährung einer Hilflosenentschädigung mit Verfügung vom 9. Februar 2000 abgelehnt und das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen die hiegegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 22. Oktober 2001 abgewiesen hat, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass S.________, unterstützt durch den Hausarzt Dr. </div> <div class="para">med. W.________ mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde erneut die Zusprechung einer Hilflosenentschädigung und überdies Ergänzungsleistungen beantragt, </div> <div class="para">dass die Ausgleichskasse auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst und das Bundesamt für Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung verzichtet, </div> <div class="para">dass hinsichtlich der geltend gemachten Ergänzungsleistungen, soweit ersichtlich, keine anfechtbare Verfügung ergangen ist, weshalb diesbezüglich mangels einer unabdingbaren Sachurteilsvoraussetzung auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht eingetreten werden kann (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=17&amp;from_date=11.01.2002&amp;to_date=30.01.2002&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-413%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page414">BGE 125 V 414</a> Erw. 1a, 119 Ib 36 Erw. 1b, je mit Hinweisen), </div> <div class="para">dass das kantonale Gericht die nach den gesetzlichen Bestimmungen für die Gewährung einer Hilflosenentschädigung durch die Alters- und Hinterlassenenversicherung erforderlichen Voraussetzungen (<span class="artref">Art. 43bis Abs. 1 AHVG</span>, <span class="artref">Art. 43bis Abs. 5 AHVG</span> und <span class="artref">Art. 66bis Abs. 1 AHVV</span> in Verbindung mit <span class="artref">Art. 42 Abs. 4 IVG</span> und <span class="artref"><artref id="CH/831.201/36/b" type="start"></artref><artref id="CH/831.201/36/2/b" type="start"></artref><artref id="CH/831.201/36/2/a" type="start"></artref>Art. 36 Abs. 2 lit. a und b IVV</span><artref id="CH/831.201/36/2/b" type="end"></artref><artref id="CH/831.201/36/b" type="end"></artref><artref id="CH/831.201/b" type="end"></artref>) zutreffend dargelegt hat, </div> <div class="para">dass das Sozialversicherungsgericht nach ständiger Rechtsprechung die Gesetzmässigkeit der angefochtenen Verfügungen in der Regel nach dem Sachverhalt beurteilt, der zur Zeit des Verfügungserlasses gegeben war, und Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein sollen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=17&amp;from_date=11.01.2002&amp;to_date=30.01.2002&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F121-V-362%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page366">BGE 121 V 366</a> Erw. 1b mit Hinweis). </div> <div class="para">dass Vorinstanz und Verwaltung die - bei unbestrittenermassen gegebener Hilfsbedürftigkeit in zwei der insgesamt sechs massgebenden alltäglichen Lebensverrichtungen - zusätzlich erforderliche Anspruchsvoraussetzung der dauernden persönlichen Überwachungsbedürftigkeit verneint haben, was auf Grund der Aktenlage gerechtfertigt erscheint, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer selbst eine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes nach einer im Februar 2001 notwendig gewordenen Amputation auch des zweiten (rechten) Unterschenkels und weiteren Operationen geltend macht, nicht aber behauptet, schon im Zeitpunkt des Erlasses der ablehnenden Verwaltungsverfügung vom 9. Februar 2000 auf dauernde persönliche Überwachung angewiesen gewesen zu sein, </div> <div class="para">dass mithin die seinerzeitige Ablehnung des Leistungsbegehrens nicht zu beanstanden ist, </div> <div class="para">dass das allfällige Vorliegen einer anspruchsrelevanten Verschlechterung der Verhältnisse nach entsprechender Neuanmeldung von der zuständigen Verwaltungsstelle zu prüfen ist, zu welchem Zweck die Akten der beschwerdegegnerischen Ausgleichskasse überwiesen werden, </div> <div class="para">dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde als offensichtlich unbegründet resp. unzulässig im Verfahren nach <span class="artref"><artref id="CH/173.110/36^a/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/36^a/1/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/36^a/1/a" type="start"></artref>Art. 36a Abs. 1 lit. a und b OG</span><artref id="CH/173.110/36^a/1/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/36^a/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/b" type="end"></artref> zu erledigen ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen, soweit </div> <div class="para">darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II.Die Akten werden im Sinne der Erwägungen der Ausgleichskasse Gastrosuisse überwiesen. </div> <div class="para">III. Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Sozialversicherung zugestellt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 17. Januar 2002 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin der IV. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> </div></body></html>