<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00252</span></p><p><br/></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Gerichtsschreiberin Schwegler</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 21. Juni 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Michael Grimmer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Peyer Partner Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Löwenstrasse 17, Postfach, 8021 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1954, meldete sich am 11. August 2014 (Eingangsda</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tum) unter Hinweis auf einen Herzinfarkt, eine Herzgefässkrankheit und ein Bandscheibenproblem bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/8). Nach medizinischen und erwerbli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Abklärungen stellte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 27. Juli 2015 die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer von März bis Ende Juli 2015 befristeten ganzen Rente in Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht (Urk. 7/26). Hiergegen erhob der Versicherte am 28. September 2015 Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand (Urk. 7/33), woraufhin die IV-Stelle das polydisziplinäre Gutachten des Medizinischen Zentrums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) vom 1. Juni 2016 (Urk. 7/70) ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holte. Nach erneutem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Vorbescheid vom 15. Juni 2016, Urk. 7/74; Einwand vom 16. August 2016, Urk. 7/77) verfügte die IV-Stelle am 26. Januar 2017 eine von März 2015 bis Ende Mai 2016 befristete ganze Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte teilte der IV-Stelle mit Schreiben vom 1. und 15. Februar 2017 mit (Urk. 7/92 und Urk. 7/100), dass sich die Gesichts- und Kopfschmerzen als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oropharynx</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Karzinom herausgestellt hätten. Daraufhin hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 27. Februar 2017 die Verfügung vom 26. Januar 2017 wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dererwägungsweise auf mit der Feststellung, dass lediglich der Rentenanspruch ab Januar 2017 neu geprüft werde (Urk. 7/103). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 26. Januar 2017 erhob der Versicherte am 27. Februar 2017 Beschwerde und beantragte, es seien ihm in (teilweiser) Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hebung der Verfügung die gesetzlichen Leistungen zu erbringen und es sei ihm insbesondere auch für die Zeit ab Juni 2016 eine unbefristete, ganze Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente zuzusprechen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 6. April 2017 bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte die Beschwerdegegnerin die teilweise Gutheissung in dem Sinne, als </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass in Bezug auf die im Januar 2017 neu gestellte Diagnose des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oropharynx</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Karzi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noms weitere medizinische Abklärungen im Hinblick auf deren Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zu tätigen seien (Urk. 6 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 7/1-105). Der Beschwerdeführer nahm hierzu am 20. April 2017 (Urk. 9) Stellung, was der Beschwerdegegnerin am 24. April 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür (Urk. 2), dass der Beschwerdeführer gemäss den medizinischen Abklärungen nach Ablauf des Wartejahres im März 2015 bis Februar 2016 vollumfänglich arbeitsunfähig gewesen sei. Entsprechend bestehe ein Anspruch auf eine ganze Rente von März 2015 bis Ende Mai 2016. Ab Februar 2016 sei ihm eine angepasste Tätigkeit in einem 80%-Pensum zumutbar gewesen. Stelle man das entsprechende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem Invalideneinkommen unter Berücksichtigung eines Leidensab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuges von 10 % gegenüber, resultiere daraus ein rentenausschliessender Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsgrad von 30 %. Die ganze Rente werde entsprechend per 31. Mai 2016 aufgehoben. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber im Wesentlichen vor, dass die im Januar 2017 durchgeführten Untersuchungen die Diagnose eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oropharynx</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Karzinoms ergeben hätten, welche die vom Beschwerdeführer seit ca. Ende April/Anfang Mai 2016 verspürten, invalidisierenden Kopfschmerzen erkläre. Diese durch den Tumor verursachten Schmerzen hätten eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit in angestammter und auch angepasster Tätigkeit zur Folge. Damit sei die Verfügung vom 26. Januar 2017 dahingehend aufzuheben, als ihm eine ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2015 unbefristete ganze Invalidenrente zuzusprechen sei (Urk. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 6. April 2017 konstatierte die Beschwerdegegnerin, dass die Beschwerde in dem Sinne teilweise gutzuheissen sei, als dass in Bezug auf die im Januar 2017 neu gestellte Diagnose des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oropharynx</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Karzinoms wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tere medizinische Abklärungen zu tätigen seien (Urk. 6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span id="VV042"></span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fredenhagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Das ärztliche Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span id="VV198"></span><span id="VV102"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Gemäss stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die medizinische Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen folgendermassen: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Gutachten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1. Juni 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> werden die bis zur B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">egutachtung des Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aktenkundigen medizinischen Berichte zusammengefasst (Urk. 7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">70/2 ff</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.), weshalb sie an dieser Stelle nicht noch einmal wiedergegeben werden. Soweit erforderlich, wird in den nachfolgenden Erwägungen aber darauf Bezug genommen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die begutachtenden Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> notierten folgende Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/70/53): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierendes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbovertebrales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">eingeschränkter Belastbarkeit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Dekompression der Spinalkanalstenose Lendenwirbelkör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">per (LWK) 5 rechts 2005</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Diskektomie LWK5/Sakralwirbelkörper (SWK)1 2009</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lokale Bandscheibenextrusionen L5/S1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rezessal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> bis foraminal beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit bildgebender </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rezessaler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Kompression der Nervenwurzel S1 rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">residuales L Syndrom rechts (Sensibilitätsstörung im Dermatom L5, Grosszehe- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Fussheberschwäche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, ASR-Ausfall)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuell Remission bei Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">epiduraler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Infiltration im Januar 2016</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierten sie folgendes: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Koronare Herzkrankheit mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">NonSTEMI</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> am 16.3.2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach dreifach ACVB-Operation mit linkem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mammaria</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">interna</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Bypass auf den Ramus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">interventricularis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> anterior, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Arteria</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">radialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Bypass auf den Ramus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">posterolateralis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> sinister und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aortocoronarem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Venenbypass auf den Ramus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">interventricularis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">posterior</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> am 31.3.2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">echokardiografisch leicht reduzierter Pumpfunktion (EF 48 %) bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">posterobasaler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hypokinesie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach postoperativen Kribbelparästhesien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Digiti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> I und II der lin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ken Hand, Erstdiagnose 1.4.2014, differentialdiagnostisch bei Status nach Exzision A. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">radialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> zur Bypass-OP am 31.3.2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypercholesterinämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas Grad I nach WHO (BMI 32.5 kg/m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mittelschweres obstruktives Schlafapnoesyndrom mit der Empfehlung einer APAP-Therapie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf beginnende diabetische Stoffwechsellage</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend und unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten und Befunde sei der Beschwerdeführer aus rheumatologischer und neurologischer Sicht für eine wechselbelastende Tätigkeit im Wechsel zwischen sitzenden und stehenden Abläufen, ohne repetitiv vornüber gebückte Arbeitsabläufe, ohne gewichtsbelastende repetitive Arbeiten über 15 kg aus rheumatologischer Sicht (bzw. 10 kg aus neurologischer Sicht) aufgrund des vermehrten Pausenbedarfs zu 80 % arbeitsfähig. In der angestammten Tätigkeit in der Fleischverarbeitung mit Partyservice und Lieferung von Bestellungen sei er aus rheumatologischer und neurologischer Sicht zu 100 % arbeitsunfähig. Aus internistischer und psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischer Sicht bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit für alle Tätigkeiten auf dem freien Arbeitsmarkt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das aktuell ermittelte Belastbarkeitsprofil gelte seit Ende Januar 2016. Davor sei er aufgrund der kardialen und später der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbospondylogenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Problematik seit dem 16. März 2014 vollumfänglich arbeitsunfähig gewesen. Durch die Rehabi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">litation in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 14. Dezember 2015 bis zum 9. Januar 2016 sei es zu einer deutlichen Besserung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbospondylogenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerden gekommen, mit einer weiteren Besserung durch die Infiltration L5/S1 am 21. Januar 2016. Der aktuelle Arbeitsversuch in der Brotauslieferung einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">filiale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei positiv verlaufen, was die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit zumindest teilweise bestätige. Diese Tätigkeit könne als angepasst beurteilt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Die von der Klini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> attestierte 100%ige Arbeitsfähigkeit nach langsamer Steigerung über 3 Monate erscheine aufgrund der ausgeprägten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bospondylogenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Symptomatik mit weiterhin möglichen Exacerbationen als zu belastend und verunmögliche das Einhalten von vermehrten Pausen (20 %) zum Vermeiden solcher Exacerbationen (Urk. 7/70/59). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Neurologie, hielt in seinem von der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin eingeholten Arztbericht vom 27. September 2016 folgende Diagnosen fest (Urk. 7/79): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf atypischen Gesichtsschmerz rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">differentialdiagnostisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">myofaszial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> bei chronischem zervikalem Schmerzsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bestehend seit ca. April 2016</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Bekannte koronare Herzkrankheit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> konstatierte, dass von neurologischer Seite her kein Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitszeugnis ausgestellt worden sei. Aufgrund der Schmerzsymptomatik bestehe längerfristig keine signifikante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, auch nicht der Leistungsfähigkeit (Urk. 7/79/3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Momentan bestehe der Verdacht auf eine somatoforme Schmerzstörung bzw. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">myofasziale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerden (im Rahmen eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">myofaszialen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zervikalen Schmerzsyndroms). Die Diagnose einer Trigeminusneuralgie im engeren Sinne könne von neurologischer Seite derzeit nicht gestellt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden. Auch bestehe der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit keine Operationsindikation (trotz Nachweis eines vaskulären Konflikts des N. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trigeminus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechts und der A. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cerebelli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">superior</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. MRI-Untersuchung des Schädels vom 10.6.2016; Urk. 7/79/5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Innere Medizin, spezialisiert Onkolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hämtologie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, diagnostizierte in seinem Bericht vom 3. Februar 2017 folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des (Urk. 7/98): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Oropharynx</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Karzinom (Zungengrund rechts mit Überschreitung der Mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">linie), cT2 cN2c MO</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">17.1.2017 Feinnadelpunktion eines Lymphknotens (sonographisch 26.9x23x12.3 mm) zervikal rechts, Level II</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zytologie (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Medica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> E17-116): Wenig differenziertes Karzinom, Immun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">histochemisch vereinbar mit einem Plattenepithelkarzinom, HPV 16 positiv (Positivität für p63, p40, CK7, negativ für CK20, HPV-Typi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sierung noch ausstehend)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Aktuell: Geplante kurative Radio-Chemotherapie (Cisplatin wöchent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lich) ab dem 13. Februar 2017</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer leide seit einem Jahr an Schmerzen zervikal rechts, aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strahlend ins rechte Ohr respektive übergreifend auf den ganzen rechtsseitigen Kopf. Über eine längere Zeit habe man für diese Schmerzen keine Erklärung gefunden. Gegen Ende letzten Jahres sei es auch zu Schluckschwierigkeiten gekommen, nun sei ein Belag der Zunge rechts aufgefallen. Die Abklärungen Anfang 2017 mit Punktion eines pathologischen Lymphknotens im Halslevel II rechts und PET-Computertomographie am 24. Januar 2017 hätten die obige Diagnose ergeben. Gegen die Schmerzen benötige der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zaldiar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, er brauche etwa 6 Tabletten täglich und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vimovo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, von denen er auch etwa 6 Tabletten täglich nehme. Auf die Nacht nehme er, ebenfalls wegen den Schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Surmontil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 100 mg 1.5 Tabletten. Abgesehen von den tumorbedingten Beschwerden sei die Systemanamnese unauffällig. In früheren Jahren habe er nur gelegentlich Zigarillos geraucht. Allergien seien keine bekannt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts des Tumorstadiums respektive der Lokalisation des ORL-Karzinoms sei eine kombinierte Chemo-Radiotherapie in kurativer Intention, wie am Tumorboard besprochen, die Therapie der Wahl. Die Bestrahlung solle am 13. Februar 2017 aufgenommen werden und nehme 6 Wochen in Anspruch. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorab ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">festuhalten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass die Beschwerdegegnerin mit der teilweisen Wiederer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wägung der angefochtenen Verfügung (Verfügung vom 27. Februar 2017, Urk. 7/103) dem Begehren des Beschwerdeführers nicht vollumfänglich stattge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geben hat, weshalb diese Wiedererwägungsverfügung lediglich einen Antrag an das Gericht darstellt (Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Aufl., Art. 53 N </span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">77).</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gutachten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1. Juni 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfüllt sämtliche rechtsprechungsge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Ents</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cheidungsgrund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. E. 2.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführer im Zeitraum vom 16. März 2014 bis Ende Januar 2016 vollumfänglich arbeitsunfähig war (vgl. E. 3.1.2), was auch seitens der Parteien unbestritten blieb (vgl. E. 1). Damit erfolgte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer ganzen Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente vom 1. März 2015 bis zum 31. Mai 2016 zu Recht und die Verfügung ist diesbezüglich zu bestätigen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 27. Februar 2017 hob die Beschwerdegegnerin die angefoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tene Verfügung auf und hielt fest, dass der Rentenanspruch ab Januar 2017 infolge des neu diagnostizierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oropharynx</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Karzinoms wiederum geprüft werde (Urk. 7/103). Die Diagnosestellung erfolgte - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">so weit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus den Akten ersichtlich - erst im Januar 2017. Ob und ab wann das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oropharynx</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Karzinom allenfalls Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers zeitigte, kann allerdings - entgegen der Annahme der Beschwerdegegnerin - gestützt auf die vorliegenden Arztberichte nicht abschliessend beurteilt werden: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 19. September 2016 wurde lediglich festgehal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, dass der Beschwerdeführer seit ca. April 2016 an einem atypischen Gesichtsschmerz, differentialdiagnostisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">myofaszial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei chronischem zervika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Schmerzsyndrom, leide. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> konstatierte, dass aufgrund der Schmerzsymptomatik längerfristig keine signifikante Einschränkung der Arbeits- oder Leistungsfähigkeit bestehe (E. 3.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnostizierte in seinem Bericht vom 3. Februar 2017 dann schliess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oropharynx-Karziom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und hielt fest, dass der Beschwerdeführer seit einem Jahr an Schmerzen zervikal rechts, ausstrahlend ins rechte Ohr res</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pektive übergreifend auf den gesamten rechtsseitigen Kopf leide (E. 3.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Berichte von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lassen keine abschliessende Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung zu, ob und allenfalls ab wann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer durch das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oropharynx</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Karzinom eingeschränkt war bzw. ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit erweist sich die medizinische Aktenlage für eine abschliessende Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung des Leistungsanspruchs </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab dem 1. Juni 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als unzulänglich. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtene Verfügung ist demnach insoweit aufzuheben, als sie den Anspruch auf eine Invalidenrente ab dem 1. Juni 2016 verneint und es wird die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Zeitraum ab Juni 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in geeigneter Weise genauer abkläre und anschliessend über den Leistungsanspruch neu verfüge. Entsprechend ist die Beschwerde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in diesem Sinne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutzuheissen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgangsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GE 137 V 57 E. 2.2), weshalb der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat. Diese ist gestützt auf Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. g ATSG in Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bindung mit § 34 Abs. 1 und 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 1‘</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- (inklusive Barauslagen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MWSt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) festzusetzen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerde wird in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass die angefochtene Verfü</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gung insoweit aufgehoben wird, als sie den Anspruch auf eine Invalidenrente ab dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">1. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juni 2016 verneint, und es wird die Sache an die Sozialversicherungsanstalt das Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ab 1. Juni 2016 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Michael Grimmer</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>HurstSchwegler</p><p></p></div> </div></body></html>