Satzung des Europarates vom 5. Mai 1949 <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><akomaNtoso xmlns="http://docs.oasis-open.org/legaldocml/ns/akn/3.0" xmlns:fedlex="http://fedlex.admin.ch/"><act name="publicLaw"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1963/772_769_797/20220316/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1963/772_769_797/20220316"/><FRBRdate date="2022-03-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1949-05-05" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1963-05-06" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.192.030"/><FRBRname xml:lang="it" value="Statuto del Consiglio d'Europa del 5 maggio 1949" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Statut du Conseil de l'Europe du 5 mai 1949" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Satzung des Europarates vom 5. Mai 1949" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1963/772_769_797/20220316/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1963/772_769_797/20220316/de"/><FRBRdate date="2022-03-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1949-05-05" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1963-05-06" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1963/772_769_797/20220316/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1963/772_769_797/20220316/de/xml"/><FRBRdate date="2022-03-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1949-05-05" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1963-05-06" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml" fedlex:generator="2024-q4-rel-1.6.5"/></FRBRManifestation></identification><references source="#ch.bk"><TLCOrganization eId="ch.bk" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/legal-institution/2" showAs="Bundeskanzlei"/><TLCRole eId="publisher" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#publisher" showAs="Editeur"/><TLCRole eId="rightsHolder" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#rightsHolder" showAs="Détenteur des droits"/><TLCReference name="language" href="http://publications.europa.eu/resource/authority/language/DEU" showAs="de"/><TLCReference name="format" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/user-format/xml" showAs="xml"/></references></meta><preface><p><docNumber>0.192.030 </docNumber></p><p><sup> </sup>AS <b>1963</b> 772; BBl <b>1963</b> I 113</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Übersetzung</p><p><docTitle>Satzung des Europarates</docTitle></p><p>Angenommen in London am 5. Mai 1949<br/>Von der Bundesversammlung genehmigt am 19. März 1963<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1963/771_767_795" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>1963</b> 771</ref></p></authorialNote><br/>Schweizerische Beitrittsurkunde hinterlegt am 6. Mai 1963<br/>In Kraft getreten für die Schweiz am 6. Mai 1963</p><p> (Stand am 16. März 2022)</p></preface><preamble><p>Die Regierungen des Königreichs Belgien, des Königreichs Dänemark,<br/>der Französischen Republik, der Republik Irland, der Italienischen Republik,<br/>des Grossherzogtums Luxemburg, des Königreichs der Niederlande,<br/>des Königreichs Norwegen, des Königreichs Schweden und<br/>des Vereinigten Königreichs von Grossbritannien und Nordirland haben,</p><p>in der Überzeugung, dass die Festigung des Friedens auf den Grundlagen der Gerechtigkeit und internationalen Zusammenarbeit für die Erhaltung der menschlichen Gesellschaft und der Zivilisation von lebenswichtigem Interesse ist;</p><p>in unerschütterlicher Verbundenheit mit den geistigen und sittlichen Werten, die das gemeinsame Erbe ihrer Völker sind und der persönlichen Freiheit, der politischen Freiheit und der Herrschaft des Rechtes zugrundeliegen, auf denen jede wahre Demokratie beruht;</p><p>in der Überzeugung, dass zum Schutze und zur fortschreitenden Verwirklichung dieses Ideals und zur Förderung des sozialen und wirtschaftlichen Fortschritts zwischen den europäischen Ländern, die von demselben Geiste beseelt sind, eine engere Verbindung hergestellt werden muss;</p><p>in der Erwägung, dass, um diesem Bedürfnis und den offenkundigen Bestrebungen ihrer Völker Rechnung zu tragen, schon jetzt eine Organisation errichtet werden muss, in der die europäischen Staaten enger zusammengeschlossen werden;</p><p>beschlossen, einen Europarat zu gründen, der aus einem Komitee von Vertretern der Regierungen und einer Beratenden Versammlung besteht,</p><p>und zu diesem Zweck diese Satzung angenommen.</p></preamble><body><chapter eId="chap_I"><num>Kapitel I </num><heading>Aufgabe des Europarates</heading><article eId="art_1"><num><b>Art. 1</b></num><paragraph eId="art_1/para"><content><p>(a)  Der Europarat hat zur Aufgabe, eine engere Verbindung zwischen seinen Mitgliedern zum Schutze und zur Förderung der Ideale und Grundsätze, die ihr gemeinsames Erbe bilden, herzustellen und ihren wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt zu fördern.</p><p>(b)  Diese Aufgabe wird von den Organen des Rates erfüllt durch Beratung von Fragen von gemeinsamem Interesse, durch den Abschluss von Abkommen und durch gemeinschaftliches Vorgehen auf wirtschaftlichem, sozialem, kulturellem und wissenschaftlichem Gebiet und auf den Gebieten des Rechts und der Verwaltung sowie durch den Schutz und die Fortentwicklung der Menschenrechte und Grundfreiheiten.</p><p>(c)  Die Beteiligung der Mitglieder an den Arbeiten des Europarates darf ihre Mitwirkung am Werk der Vereinten Nationen und der anderen internationalen Organisationen oder Vereinigungen, denen sie angehören, nicht beeinträchtigen.</p><p>(d)  Fragen der nationalen Verteidigung gehören nicht zur Zuständigkeit des Europarates.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_II"><num>Kapitel II</num><heading>Zusammensetzung</heading><article eId="art_2"><num><b>Art. 2</b></num><paragraph eId="art_2/para"><content><p>Mitglieder des Europarates sind die Vertragspartner dieser Satzung.</p></content></paragraph></article><article eId="art_3"><num><b>Art. 3</b></num><paragraph eId="art_3/para"><content><p>Jedes Mitglied des Europarates erkennt den Grundsatz der Vorherrschaft des Rechts und den Grundsatz an, dass jeder, der seiner Hoheitsgewalt unterliegt, der Menschenrechte und Grundfreiheiten teilhaftig werden soll. Es verpflichtet sich, bei der Erfüllung der in Kapitel I bestimmten Aufgaben aufrichtig und tatkräftig mitzuarbeiten.</p></content></paragraph></article><article eId="art_4"><num><b>Art. 4</b></num><paragraph eId="art_4/para"><content><p>Jeder europäische Staat, der für fähig und gewillt befunden wird, die Bestimmungen des Artikels 3 zu erfüllen, kann vom Ministerkomitee eingeladen werden, Mitglied des Europarates zu werden. Jeder auf diese Weise eingeladene Staat erwirbt die Mitgliedschaft mit der in seinem Namen erfolgenden Hinterlegung einer Urkunde über den Beitritt zu dieser Satzung beim Generalsekretär.</p></content></paragraph></article><article eId="art_5"><num><b>Art. 5</b></num><paragraph eId="art_5/para"><content><p>(a)  Unter besonderen Umständen kann ein europäisches Land, das für fähig und gewillt befunden wird, die Bestimmungen des Artikels 3 zu erfüllen, vom Ministerkomitee eingeladen werden, assoziiertes Mitglied des Europarates zu werden. Jedes auf diese Weise eingeladene Land erwirbt die Eigenschaft eines assoziierten Mitgliedes mit der in seinem Namen erfolgenden Hinterlegung einer Urkunde über die Annahme dieser Satzung beim Generalsekretär. Die assoziierten Mitglieder können nur in der Beratenden Versammlung vertreten sein.</p><p>(b)  In dieser Satzung umfasst der Ausdruck «Mitglied» auch die assoziierten Mitglieder, soweit es sich nicht um die Vertretung im Ministerkomitee handelt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_6"><num><b>Art. 6</b></num><paragraph eId="art_6/para"><content><p>Vor der Absendung einer der in den Artikeln 4 oder 5 vorgesehenen Einladungen setzt das Ministerkomitee die Zahl der dem zukünftigen Mitglied in der Beratenden Versammlung zustehenden Sitze und seinen Beitrag zu den finanziellen Aufwendungen fest.</p></content></paragraph></article><article eId="art_7"><num><b>Art. 7</b></num><paragraph eId="art_7/para"><content><p>Jedes Mitglied des Europarates kann aus diesem ausscheiden, indem es dem Generalsekretär gegenüber eine förmliche Erklärung abgibt. Die Austrittserklärung wird mit dem Ende des laufenden Rechnungsjahres wirksam, wenn sie innerhalb der neun ersten Monate dieses Jahres, und mit dem Ende des folgenden Rechnungsjahres, wenn sie in den drei letzten Monaten dieses Jahres abgegeben worden ist.</p></content></paragraph></article><article eId="art_8"><num><b>Art. 8</b></num><paragraph eId="art_8/para"><content><p>Einem Mitglied des Europarates, das sich einer schweren Verletzung der Bestimmungen des Artikels 3 schuldig macht, kann sein Recht auf Vertretung vorläufig entzogen und es kann vom Ministerkomitee aufgefordert werden, gemäss den in Artikel 7 vorgesehenen Bestimmungen seinen Austritt zu erklären. Kommt es dieser Aufforderung nicht nach, so kann das Komitee beschliessen, dass das Mitglied von einem vom Komitee bestimmten Zeitpunkt an dem Rat nicht mehr angehört.</p></content></paragraph></article><article eId="art_9"><num><b>Art. 9</b></num><paragraph eId="art_9/para"><content><p>Erfüllt ein Mitglied seine finanziellen Verpflichtungen nicht, so kann ihm das Ministerkomitee das Recht auf Vertretung im Komitee und in der Beratenden Versammlung entziehen, und zwar für so lange, als es seinen Verpflichtungen nicht nachkommt.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_III"><num>Kapitel III</num><heading>Allgemeine Bestimmungen</heading><article eId="art_10"><num><b>Art. 10</b></num><paragraph eId="art_10/para"><content><p>Die Organe des Europarates sind</p><blockList><item eId="art_10/para/lbl_i"><num>(i) </num><p>das Ministerkomitee;</p></item><item eId="art_10/para/lbl_ii"><num>(ii) </num><p>die Beratende Versammlung.</p></item></blockList><p>Diesen beiden Organen steht das Sekretariat des Europarates zur Seite.</p></content></paragraph></article><article eId="art_11"><num><b>Art. 11</b></num><paragraph eId="art_11/para"><content><p>Der Europarat hat seinen Sitz in Strassburg.</p></content></paragraph></article><article eId="art_12"><num><b>Art. 12</b></num><paragraph eId="art_12/para"><content><p>Die Amtssprachen des Europarates sind Französisch und Englisch. Die Geschäftsordnungen des Ministerkomitees und der Beratenden Versammlung bestimmen die Umstände und Voraussetzungen, unter denen andere Sprachen verwendet werden können.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_IV"><num>Kapitel IV</num><heading>Das Ministerkomitee</heading><article eId="art_13"><num><b>Art. 13</b></num><paragraph eId="art_13/para"><content><p>Das Ministerkomitee ist das Organ, das zuständig ist, im Namen des Europarates gemäss den Artikeln 15 und 16 zu handeln.</p></content></paragraph></article><article eId="art_14"><num><b>Art. 14</b></num><paragraph eId="art_14/para"><content><p>Jedes Mitglied hat im Ministerkomitee einen Vertreter, jeder Vertreter hat eine Stimme. Vertreter im Komitee sind die Aussenminister. Kann ein Aussenminister an den Sitzungen nicht teilnehmen oder lassen andere Umstände es wünschenswert erscheinen, so kann ein Beauftragter bezeichnet werden, der für ihn tätig wird. Der Beauftragte soll, wenn irgend möglich, ein Mitglied der Regierung seines Landes sein.</p></content></paragraph></article><article eId="art_15"><num><b>Art. 15</b></num><paragraph eId="art_15/para"><content><p>(a)  Das Ministerkomitee prüft auf Empfehlung der Beratenden Versammlung oder von Amts wegen die Massnahmen, die zur Erfüllung der Aufgaben des Europarates geeignet sind, einschliesslich des Abschlusses von Abkommen und Vereinbarungen und der Annahme einer gemeinsamen Politik durch die Regierungen in bestimmten Fragen. Seine Beschlüsse werden vom Generalsekretär den Mitgliedern mitgeteilt.</p><p>(b)  Die Beschlüsse des Ministerkomitees können gegebenenfalls die Form von Empfehlungen an die Regierungen annehmen. Das Komitee kann die Regierungen auffordern, ihm über die auf Grund der Empfehlungen getroffenen Massnahmen zu berichten.</p></content></paragraph></article><article eId="art_16"><num><b>Art. 16</b></num><paragraph eId="art_16/para"><content><p>Unter Vorbehalt der Bestimmungen der Artikel 24, 28, 30, 32, 33 und 35 über die Befugnisse der Beratenden Versammlung regelt das Ministerkomitee mit bindender Wirkung alle Fragen der Organisation und der internen Anordnungen des Europarates. Es erlässt zu diesem Zweck die erforderlichen Haushalts- und Verwaltungsordnungen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_17"><num><b>Art. 17</b></num><paragraph eId="art_17/para"><content><p>Das Ministerkomitee kann zu den von ihm für wünschenswert erachteten Zwecken Komitees oder Ausschüsse beratenden oder technischen Charakters bilden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_18"><num><b>Art. 18</b></num><paragraph eId="art_18/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_18/para/listintro">Das Ministerkomitee gibt sich eine Geschäftsordnung; diese regelt insbesondere:</listIntroduction><item eId="art_18/para/lbl_i"><num>(i) </num><p>die zur Beschlussfähigkeit notwendige Mitgliederzahl;</p></item><item eId="art_18/para/lbl_ii"><num>(ii) </num><p>den Modus für die Bestellung des Vorsitzenden und die Dauer seines Mandats;</p></item><item eId="art_18/para/lbl_iii"><num>(iii) </num><p>das Verfahren für die Aufstellung der Tagesordnung und für die Einreichung der Entschliessungsanträge;</p></item><item eId="art_18/para/lbl_iv"><num>(iv) </num><p>die Art und Weise der Mitteilung der Bestellung von Beauftragten gemäss Artikel 14.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_19"><num><b>Art. 19</b></num><paragraph eId="art_19/para"><content><p>Bei jeder Sitzungsperiode der Beratenden Versammlung unterbreitet ihr das Ministerkomitee Berichte über seine Tätigkeit unter Beifügung der einschlägigen Unterlagen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_20"><num><b>Art. 20</b></num><paragraph eId="art_20/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_20/para/listintro">(a) Einstimmigkeit der abgegebenen Stimmen und die Stimmen der Mehrheit der Vertreter, die Anspruch auf einen Sitz im Ministerkomitee haben, sind für Entschliessungen des Komitees über folgende wichtige Fragen erforderlich:</listIntroduction><item eId="art_20/para/lbl_i"><num>(i) </num><p>Empfehlungen nach Artikel 15 (b);</p></item><item eId="art_20/para/lbl_ii"><num>(ii) </num><p>Fragen nach Artikel 19;</p></item><item eId="art_20/para/lbl_iii"><num>(iii) </num><p>Fragen nach Artikel 21 (a) (i) und (b);</p></item><item eId="art_20/para/lbl_iv"><num>(iv) </num><p>Fragen nach Artikel 33;</p></item><item eId="art_20/para/lbl_v"><num>(v) </num><p>Empfehlungen für die Änderung der Artikel 1 (d), 7, 15, 20 und 22; und</p></item><item eId="art_20/para/lbl_vi"><num>(vi) </num><p>alle sonstigen Fragen, für die das Komitee wegen ihrer Bedeutung durch eine unter den Voraussetzungen des nachstehenden Absatzes (d) angenommene Entschliessung gegebenenfalls die Einstimmigkeit vorschreibt.</p></item></blockList><p>(b) Fragen aus dem Bereich der Geschäftsordnung oder der Haushalts- oder Verwaltungsordnungen können den Gegenstand einer Entschliessung bilden, die mit einfacher Mehrheit der Stimmen aller Vertreter, die Anspruch auf einen Sitz im Ministerkomitee haben, gefasst wird.</p><p>(c) Die in Anwendung der Artikel 4 und 5 gefassten Entschliessungen des Komitees bedürfen der Annahme durch eine Zweidrittelmehrheit aller Vertreter, die Anspruch auf einen Sitz im Ministerkomitee haben.</p><p>(d)  Alle sonstigen Entschliessungen des Komitees werden mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen und der einfachen Mehrheit der Stimmen aller Vertreter, die Anspruch auf einen Sitz im Ministerkomitee haben, gefasst. Zu diesen Entschliessungen gehören insbesondere diejenigen über die Annahme des Haushaltsplans, der Geschäftsordnung, der Haushalts- und Verwaltungsordnungen, die Empfehlungen über die Änderung der vorstehend unter (a) (v) nicht erwähnten Artikel dieser Satzung sowie darüber, welcher Absatz dieses Artikels im Zweifelsfalle anzuwenden ist.</p></content></paragraph></article><article eId="art_21"><num><b>Art. 21</b></num><paragraph eId="art_21/para"><content><p>(a)  Die Sitzungen des Ministerkomitees finden, wenn dieses keine andere Entscheidung trifft, statt</p><blockList><item eId="art_21/para/lbl_i"><num>(i) </num><p>unter Ausschluss der Öffentlichkeit und</p></item><item eId="art_21/para/lbl_ii"><num>(ii) </num><p>am Sitze des Rates.</p></item></blockList><p>(b)  Das Komitee bestimmt selbst, welche Mitteilungen über die nichtöffentlichen Beratungen und über ihre Beschlüsse zu veröffentlichen sind.</p><p>(c)  Das Komitee muss vor der Eröffnung der Sitzungsperioden der Beratenden Versammlung und zu Beginn dieser Sitzungsperioden zusammentreten; es tritt ausserdem zusammen, wenn es von ihm für zweckmässig erachtet wird.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_V"><num>Kapitel V</num><heading>Beratende Versammlung</heading><article eId="art_22"><num><b>Art. 22</b></num><paragraph eId="art_22/para"><content><p>Die Beratende Versammlung ist das beratende Organ des Europarates. Sie erörtert Fragen, die in ihr Aufgabengebiet fallen, wie es in dieser Satzung umschrieben ist, und übermittelt ihre Beschlüsse dem Ministerkomitee in der Form von Empfehlungen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_23"><num><b>Art. 23</b><authorialNote><p> Fassung vom Mai 1951.</p></authorialNote></num><paragraph eId="art_23/para"><content><p>(a)  Die Beratende Versammlung kann über alle Fragen, die nach den Begriffsbestimmungen des Kapitels I der Aufgabe des Europarates entsprechen und in dessen Zuständigkeit fallen, beraten und Empfehlungen ausarbeiten; sie berät ferner über jede Frage, die ihr vom Ministerkomitee zur Stellungnahme unterbreitet wird, und kann dazu Empfehlungen ausarbeiten.</p><p>(b)  Die Versammlung setzt ihre Tagesordnung im Einklang mit den Bestimmungen des vorstehenden Absatzes (a) und unter Berücksichtigung der Tätigkeit der anderen europäischen zwischenstaatlichen Organisationen, denen einige oder alle Mitglieder des Rates angehören, fest.</p><p>(c)  Der Präsident der Versammlung entscheidet im Zweifelsfalle, ob eine im Laufe einer Sitzungsperiode aufgeworfene Frage auf die Tagesordnung der Versammlung gehört.</p></content></paragraph></article><article eId="art_24"><num><b>Art. 24</b></num><paragraph eId="art_24/para"><content><p>Die Beratende Versammlung kann unter Berücksichtigung der Bestimmungen des Artikels 38 (d) Komitees oder Ausschüsse bilden, die beauftragt sind, alle Fragen im Rahmen ihrer Zuständigkeit im Sinne der Begriffsbestimmung des Artikels 23 zu prüfen, ihr Bericht zu erstatten und zu den auf ihre Tagesordnung gesetzten Angelegenheiten sowie zu allen Verfahrensfragen Stellung zu nehmen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_25"><num><b>Art. 25</b></num><paragraph eId="art_25/para"><content><p>(a)  Die Beratende Versammlung besteht aus Vertretern aller Mitglieder, die von ihrem Parlament aus dem Kreis seiner Mitglieder gewählt oder nach einem von diesem bestimmten Verfahren aus dem Kreis der Mitglieder des Parlamentes bezeichnet werden, jedoch unter dem Vorbehalt, dass die Regierung eines jeden Mitglieds ergänzende Ernennungen vornehmen kann, wenn das Parlament nicht tagt und das in diesem Falle zu befolgende Verfahren nicht bestimmt hat. Jeder Vertreter muss Staatsangehöriger des von ihm vertretenen Mitglieds sein. Er darf nicht gleichzeitig dem Ministerkomitee angehören.<authorialNote><p> Fassung genehmigt vom Ministerkomitee und der Beratenden Versammlung am 18. Sept. 1970, für die Schweiz in Kraft seit 14. Okt. 1970 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1971/63_67_67" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>1971</b> 63</ref>).</p></authorialNote> </p><p>Das Mandat der so gewählten Vertreter wird mit der Eröffnung der auf ihre Wahl folgenden ordentlichen Sitzungsperiode wirksam; es erlischt erst mit der Eröffnung der folgenden oder einer späteren ordentlichen Sitzungsperiode, unbeschadet des Rechts der Mitgliedstaaten zur Wahl neuer Vertreter im Anschluss an Parlamentswahlen.</p><p>Besetzt ein Mitgliedstaat Sitze, die infolge des Todes oder des Rücktritts eines Vertreters frei geworden sind, oder wählt er neue Vertreter im Anschluss an Parlamentswahlen, so beginnt das Mandat der neuen Vertreter mit der ersten auf die Wahl folgenden Sitzung der Versammlung.</p><p>(b)  Kein Vertreter kann im Laufe einer Sitzungsperiode der Versammlung ohne deren Zustimmung seines Mandates enthoben werden.</p><p>(c)  Jeder Vertreter kann einen Ersatzmann haben, der im Falle der Abwesenheit des Vertreters berechtigt ist, an seiner Stelle an den Sitzungen teilzunehmen, das Wort zu ergreifen und abzustimmen. Die Bestimmungen des vorstehenden Absatzes <i>(a)</i> finden auch auf die Bezeichnung der Ersatzleute Anwendung.</p></content></paragraph></article><article eId="art_26"><num><b>Art. 26</b><authorialNote><p> Fassung genehmigt vom Ministerkomitee am 9. Mai 2007 und von der Parlamentarischen Versammlung am 17. April 2007 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2007/473" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2007 </b>3729</ref>).</p></authorialNote></num><paragraph eId="art_26/para"><content><p>Die Mitglieder haben Anrecht auf die nachstehend angegebene Zahl von Sitzen:</p><table border="1"><tr><td><p>Albanien</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">4</p></td><td><p>Moldau</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">5</p></td></tr><tr><td><p>Andorra</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">2</p></td><td><p>Monaco</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">2</p></td></tr><tr><td><p>Armenien</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">4</p></td><td><p>Montenegro</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">3</p></td></tr><tr><td><p>Aserbaidschan</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">6</p></td><td><p>Niederlande</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">7</p></td></tr><tr><td><p>Belgien</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">7</p></td><td><p>Norwegen</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">5</p></td></tr><tr><td><p>Bosnien und Herzegowina</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">5</p></td><td><p>Österreich</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">6</p></td></tr><tr><td><p>Bulgarien</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">6</p></td><td><p>Polen</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">12</p></td></tr><tr><td><p>Deutschland</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">18</p></td><td><p>Portugal</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">7</p></td></tr><tr><td><p>Dänemark</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">5</p></td><td><p>Rumänien</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">10</p></td></tr><tr><td><p>Estland</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">3</p></td><td><p>Russland<authorialNote><p> Mit Wirkung ab dem 16. März 2022 ist die Russische Föderation nicht länger Vertragspart (siehe <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/248" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2022</b> 248 </ref>Ziff. 1).</p></authorialNote></p></td><td/></tr><tr><td><p>Finnland</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">5</p></td><td><p>Serbien</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">7</p></td></tr><tr><td><p>Frankreich</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">18</p></td><td><p>San Marino</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">2</p></td></tr><tr><td><p>Georgien</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">5</p></td><td><p>Slowakei</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">5</p></td></tr><tr><td><p>Griechenland</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">7</p></td><td><p>Slowenien</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">3</p></td></tr><tr><td><p>Irland</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">4</p></td><td><p>Spanien</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">12</p></td></tr><tr><td><p>Island</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">3</p></td><td><p>Schweden</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">6</p></td></tr><tr><td><p>Italien</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">18</p></td><td><p>Schweiz</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">6</p></td></tr><tr><td><p>Kroatien</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">5</p></td><td><p>Tschechische Republik</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">7</p></td></tr><tr><td><p>Lettland</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">3</p></td><td><p>Türkei</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">12</p></td></tr><tr><td><p>Liechtenstein</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">2</p></td><td><p>Ukraine</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">12</p></td></tr><tr><td><p>Litauen</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">4</p></td><td><p>Ungarn</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">7</p></td></tr><tr><td><p>Luxemburg</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">3</p></td><td><p>Vereinigtes Königreich</p></td><td/></tr><tr><td><p>Malta</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">3</p></td><td><p>Grossbritannien und Nordirland</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">18</p></td></tr><tr><td><p>«Ehemalige jugoslawische</p></td><td/><td><p>Zypern</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">3</p></td></tr><tr><td><blockList><item><num/><p>Republik Mazedonien»</p></item></blockList></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">3</p></td><td/><td/></tr></table></content></paragraph></article><article eId="art_27"><num><b>Art. 27</b><authorialNote><p> Fassung vom Mai 1951.</p></authorialNote></num><paragraph eId="art_27/para"><content><p>Die Bedingungen, unter denen das Ministerkomitee insgesamt bei den Aussprachen der Beratenden Versammlung vertreten sein kann, und diejenigen, unter denen die Vertreter im Komitee und ihre Beauftragten einzeln das Wort vor der Versammlung ergreifen können, unterliegen den einschlägigen Bestimmungen der Geschäftsordnung, die nach Anhörung der Versammlung vom Komitee beschlossen werden können.</p></content></paragraph></article><article eId="art_28"><num><b>Art. 28</b></num><paragraph eId="art_28/para"><content><p>a)  Die Beratende Versammlung gibt sich ihre Geschäftsordnung. Sie wählt aus ihrer Mitte ihren Präsidenten, der bis zur Eröffnung der folgenden ordentlichen Sitzungsperiode im Amt bleibt.</p><p>(b)  Der Präsident leitet die Arbeiten, nimmt aber weder an den Aussprachen noch an der Abstimmung teil. Der Ersatzmann des Präsidenten ist befugt, an seiner Stelle an den Sitzungen teilzunehmen, das Wort zu ergreifen und abzustimmen.</p><blockList><listIntroduction eId="art_28/para/listintro">(c)  Die Geschäftsordnung regelt insbesondere:</listIntroduction><item eId="art_28/para/lbl_i"><num>(i) </num><p>die zur Beschlussfähigkeit notwendige Mitgliederzahl;</p></item><item eId="art_28/para/lbl_ii"><num>(ii) </num><p>das Verfahren für die Wahl und die Dauer des Mandates des Präsidenten und der anderen Mitglieder des Büros;</p></item><item eId="art_28/para/lbl_iii"><num>(iii) </num><p>das Verfahren für die Aufstellung der Tagesordnung und für deren Bekanntgabe an die Vertreter;</p></item><item eId="art_28/para/lbl_iv"><num>(iv) </num><p>Zeitpunkt und Verfahren der Bekanntgabe der Namen der Vertreter und ihrer Ersatzleute.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_29"><num><b>Art. 29</b></num><paragraph eId="art_29/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_29/para/listintro">Unter Vorbehalt der Bestimmungen des Artikels 30 bedürfen alle Entschliessungen der Beratenden Versammlung der Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen, einschliesslich der Entschliessungen, die zum Gegenstand haben:</listIntroduction><item eId="art_29/para/lbl_i"><num>(i) </num><p>Empfehlungen an das Ministerkomitee;</p></item><item eId="art_29/para/lbl_ii"><num>(ii) </num><p>Vorschläge an das Komitee über die auf die Tagesordnung der Versammlung zu setzenden Fragen;</p></item><item eId="art_29/para/lbl_iii"><num>(iii) </num><p>die Bildung der Unterkomitees oder Ausschüsse;</p></item><item eId="art_29/para/lbl_iv"><num>(iv) </num><p>die Festsetzung des Eröffnungstages der Sitzungsperioden;</p></item><item eId="art_29/para/lbl_v"><num>(v) </num><p>die Bestimmung der erforderlichen Mehrheit für die Annahme der Entschliessungen, die nicht unter die vorstehenden Ziffern (i) bis (iv) fallen, oder in Zweifelsfällen die Bestimmung der angemessenen Mehrheitsregel.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_30"><num><b>Art. 30</b></num><paragraph eId="art_30/para"><content><p>Die Entschliessungen der Beratenden Versammlung über Fragen des inneren Geschäftsganges, insbesondere über die Wahl der Mitglieder des Büros, die Ernennung der Mitglieder für die Komitees und Ausschüsse und die Annahme der Geschäftsordnung, bedürfen der von der Versammlung gemäss Artikel 29 (v) zu bestimmenden Mehrheit.</p></content></paragraph></article><article eId="art_31"><num><b>Art. 31</b></num><paragraph eId="art_31/para"><content><p>Die Beratungen über die dem Ministerkomitee zu unterbreitenden Vorschläge über die Aufnahme einer Frage auf die Tagesordnung der Beratenden Versammlung dürfen sich nach Abgrenzung des Gegenstandes der Frage nur auf die Gründe beziehen, die für oder gegen diese Aufnahme sprechen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_32"><num><b>Art. 32</b></num><paragraph eId="art_32/para"><content><p>Die Beratende Versammlung tritt alljährlich zu einer ordentlichen Sitzungsperiode zusammen, deren Zeitpunkt und Dauer von der Versammlung so festgesetzt werden, dass jedes Zusammentreffen mit den Sitzungsperioden der Parlamente der Mitglieder und der Generalversammlung der Vereinten Nationen nach Möglichkeit vermieden wird. Die Dauer der ordentlichen Sitzungsperioden darf einen Monat nicht überschreiten, es sei denn, dass die Versammlung und das Ministerkomitee in beiderseitigem Einvernehmen etwas anderes beschliessen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_33"><num><b>Art. 33</b></num><paragraph eId="art_33/para"><content><p>Die ordentlichen Sitzungsperioden der Beratenden Versammlung finden am Sitze des Rates statt, es sei denn, dass die Versammlung und das Ministerkomitee in beiderseitigem Einvernehmen anders entscheiden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_34"><num><b>Art. 34</b><authorialNote><p> Fassung vom Mai 1951.</p></authorialNote></num><paragraph eId="art_34/para"><content><p>Die Beratende Versammlung kann auf Vorschlag des Ministerkomitees oder des Präsidenten der Versammlung nach einem zwischen ihnen erzielten diesbezüglichen Einvernehmen, das sich auch auf den Zeitpunkt und den Ort bezieht, zu einer ausserordentlichen Sitzungsperiode einberufen werden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_35"><num><b>Art. 35</b></num><paragraph eId="art_35/para"><content><p>Die Sitzungen der Beratenden Versammlung sind öffentlich, es sei denn, dass die Versammlung anders entscheidet.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_VI"><num>Kapitel VI</num><heading>Sekretariat</heading><article eId="art_36"><num><b>Art. 36</b></num><paragraph eId="art_36/para"><content><p>(a)  Das Sekretariat besteht aus dem Generalsekretär, einem stellvertretenden Generalsekretär und dem erforderlichen Personal.</p><p>(b)  Der Generalsekretär und der stellvertretende Generalsekretär werden von der Beratenden Versammlung auf Empfehlung des Ministerkomitees ernannt.</p><p>(c)  Die übrigen Mitglieder des Sekretariats werden vom Generalsekretär nach Massgabe der Verwaltungsordnung ernannt.</p><p>(d)  Kein Mitglied des Sekretariats kann eine entgeltliche Stellung bei einer Regierung innehaben, Mitglied der Beratenden Versammlung oder eines nationalen Parlaments sein oder eine Tätigkeit ausüben, die mit seinen Pflichten unvereinbar ist.</p><p> (e)  Jeder Angehörige des Personals des Sekretariats hat in einer feierlichen Erklärung seine Treuepflicht gegenüber dem Europarat zu bekräftigen und zu geloben, dass er die Pflichten seiner Stellung gewissenhaft erfüllen wird, ohne sich dabei durch Erwägungen nationaler Art beeinflussen zu lassen, und dass er Weisungen im Zusammenhang mit der Erfüllung seiner Aufgaben von keiner Regierung und keiner anderen Behörde als dem Rat anfordern oder entgegennehmen und sich jeder Handlung enthalten wird, die mit seiner Stellung als eines internationalen, ausschliesslich dem Rat verantwortlichen Beamten unvereinbar ist. Der Generalsekretär und der stellvertretende Generalsekretär geben diese Erklärung vor dem Komitee ab; die übrigen Mitglieder des Personals geben die Erklärung vor dem Generalsekretär ab.</p><p>(f)  Jedes Mitglied hat den ausschliesslich internationalen Charakter der Aufgaben des Generalsekretärs und des Personals des Sekretariats zu achten und davon Abstand zu nehmen, diese Personen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu beeinflussen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_37"><num><b>Art. 37</b></num><paragraph eId="art_37/para"><content><p>(a)  Das Sekretariat wird am Sitze des Rates eingerichtet.</p><p>(b)  Der Generalsekretär ist für die Tätigkeit des Sekretariats dem Ministerkomitee gegenüber verantwortlich. Er hat insbesondere, vorbehaltlich der Bestimmungen des Artikels 38 <i>(d)</i>, der Beratenden Versammlung die von ihr etwa benötigten Verwaltungsdienste und sonstigen Dienste zur Verfügung zu stellen.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_VII"><num>Kapitel VII</num><heading>Finanzen</heading><article eId="art_38"><num><b>Art. 38</b></num><paragraph eId="art_38/para"><content><p>(a)  Jedes Mitglied trägt die Kosten seiner eigenen Vertretung im Ministerkomitee und in der Beratenden Versammlung.</p><p>(b)  Die Aufwendungen des Sekretariats und alle sonstigen gemeinsamen Aufwendungen werden in dem vom Komitee unter Zugrundelegung der Bevölkerungszahl jedes Mitglieds bestimmten Verhältnis auf alle Mitglieder umgelegt.</p><p>Der Beitrag eines jeden assoziierten Mitglieds wird vom Komitee festgesetzt.</p><p>(c)  Der Haushalt des Rates wird alljährlich vom Generalsekretär unter Beachtung der Haushaltsordnung dem Komitee zur Genehmigung unterbreitet.</p><p>(d)  Der Generalsekretär unterbreitet dem Ministerkomitee die Anforderungen der Versammlung, die geeignet sind, Ausgaben zu verursachen, welche den Betrag der im Haushalt für die Versammlung und ihre Arbeiten bereits bewilligten Kredite überschreiten.</p><p> (e)<authorialNote><p> Eingefügt im Mai 1951.</p></authorialNote>  Der Generalsekretär unterbreitet dem Ministerkomitee ferner einen Voranschlag der Ausgaben, die mit der Durchführung jeder der dem Komitee vorgelegten Empfehlungen verbunden sind. Ein Beschluss, dessen Durchführung zusätzliche Ausgaben verursacht, gilt erst dann als vom Ministerkomitee angenommen, wenn dieses die daraus bezüglichen zusätzlichen Kostenvoranschläge genehmigt hat.</p></content></paragraph></article><article eId="art_39"><num><b>Art. 39</b></num><paragraph eId="art_39/para"><content><p>Der Generalsekretär gibt alljährlich den Regierungen der Mitglieder die Höhe ihres Beitrages bekannt. Die Beiträge sind mit dem Tage dieser Bekanntgabe fällig; sie sind dem Generalsekretär innerhalb von sechs Monaten zu überweisen.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_VIII"><num>Kapitel VIII</num><heading>Vorrechte und Immunitäten</heading><article eId="art_40"><num><b>Art. 40</b></num><paragraph eId="art_40/para"><content><p>(a)  Dem Europarat, den Vertretern der Mitglieder und dem Sekretariat stehen im Gebiete der Mitglieder die Immunitäten und Vorrechte zu, die für die Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich sind. Auf Grund dieser Immunitäten dürfen insbesondere die Vertreter der Beratenden Versammlung im Gebiete der Mitglieder wegen der im Laufe der Beratungen der Versammlung, ihrer Komitees und Ausschüsse zum Ausdruck gebrachten Auffassungen oder wegen ihrer Stimmabgabe weder festgenommen noch verfolgt werden.</p><p>(b)  Die Mitglieder verpflichten sich, so bald wie möglich ein Abkommen abzuschliessen, um die Anwendung des vorstehenden Absatzes <i>(a)</i> in vollem Masse sicherzustellen. Zu diesem Zweck wird das Ministerkomitee den Regierungen der Mitglieder den Abschluss eines Abkommens empfehlen, das die in ihren Gebieten zu gewährenden Vorrechte und Immunitäten näher bezeichnet. Ausserdem wird mit. der Regierung der Französischen Republik ein besonderes Abkommen getroffen, das die Vorrechte und Immunitäten bezeichnet, die dem Rat an seinem Sitze zustehen.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_IX"><num>Kapitel IX</num><heading>Änderungen</heading><article eId="art_41"><num><b>Art. 41</b></num><paragraph eId="art_41/para"><content><p>(a)  Vorschläge auf Änderung dieser Satzung können dem Ministerkomitee oder, unter den in Artikel 23 vorgesehenen Bedingungen, der Beratenden Versammlung unterbreitet werden.</p><p>(b)  Das Komitee empfiehlt die von ihm für wünschenswert erachteten Änderungen der Satzungen und sorgt für ihre Aufnahme in ein Protokoll.</p><p>(c)  Jedes Änderungsprotokoll tritt in Kraft, sobald es von zwei Dritteln der Mitglieder ratifiziert ist.</p><p>(d)  Unbeschadet der Bestimmungen der vorstehenden Absätze dieses Artikels treten die Änderungen der Artikel 23 bis 35, 38 und 39 nach ihrer jeweiligen Billigung durch das Komitee und die Versammlung mit dem Datum des vom Generalsekretär errichteten Sonderprotokolls, das den Regierungen der Mitglieder zu übersenden ist und die Billigung der genannten Änderungen beglaubigt, in Kraft. Die Bestimmungen dieses Absatzes können erst vom Schluss der zweiten ordentlichen Sitzungsperiode der Versammlung an Anwendung finden.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_X"><num>Kapitel X</num><heading>Schlussbestimmungen</heading><article eId="art_42"><num><b>Art. 42</b></num><paragraph eId="art_42/para"><content><p>(a)  Diese Satzung bedarf der Ratifizierung. Die Ratifikationsurkunden werden bei der Regierung des Vereinigten Königreichs von Grossbritannien und Nordirland hinterlegt.</p><p>(b)  Diese Satzung tritt nach der Hinterlegung von sieben Ratifikationsurkunden in Kraft. Die Regierung des Vereinigten Königreiches gibt allen Unterzeichnerregierungen das Inkrafttreten der Satzung und die Namen der derzeitigen Mitglieder des Europarates bekannt.</p><p>(c)  In der Folge wird jeder weitere Unterzeichner mit dem Tage der Hinterlegung seiner Ratifikationsurkunde Vertragspartner dieser Satzung.</p><p><i>Zu Urkund dessen</i> haben die hierzu gehörig ermächtigten Unterzeichneten diese Satzung unterschrieben.</p><p>Geschehen zu London am 5. Mai 1949 in französischer und englischer Sprache, wobei beide Wortlaute gleichermassen verbindlich sind, in einem einzigen Exemplar, das in den Archiven der Regierung des Vereinigten Königreiches hinterlegt wird; diese übersendet beglaubigte Abschriften den anderen Unterzeichnerregierungen.</p></content></paragraph></article></chapter><signature><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">(Es folgen die Unterschriften)</p></signature></body><components><component eId="scope_u1"><doc name="scope"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1963/772_769_797/20220316/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1963/772_769_797/20220316"/><FRBRdate date="2022-03-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1949-05-05" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1963-05-06" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.192.030"/><FRBRname xml:lang="it" value="Statuto del Consiglio d'Europa del 5 maggio 1949" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Statut du Conseil de l'Europe du 5 mai 1949" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Satzung des Europarates vom 5. Mai 1949" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1963/772_769_797/20220316/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1963/772_769_797/20220316/de"/><FRBRdate date="2022-03-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1949-05-05" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1963-05-06" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1963/772_769_797/20220316/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1963/772_769_797/20220316/de/xml"/><FRBRdate date="2022-03-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1949-05-05" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1963-05-06" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Geltungsbereich am 16. März 2022<inline name="man-font-weight-normal"><sup><authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1971/67_71_71" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>1971</b> 67</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1976/2857_2857_2857" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1976</b> 2857</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1978/233_233_233" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1978</b> 233</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1979/506_506_506" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1979</b> 506</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1989/101_101_101" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1989</b> 101</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1989/1528_1528_1528" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">1528</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1990/284_284_284" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1990</b> 284</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1991/526_526_526" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1991</b> 526</ref>;  <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1992/442_442_442" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1992</b> 442</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1992/1689_1689_1689" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">1689</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1993/2809_2809_2809" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1993</b> 2809</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1993/3159_3159_3159" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">3159</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1995/3701_3701_3701" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1995</b> 3701</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1996/791_791_791" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1996</b> 791</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1997/293_293_293" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1997</b> 293</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2002/89" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2002</b> 374</ref>;  <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2003/542" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2003</b> 3779</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2005/21" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2005</b> 105</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2007/473" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2007</b> 3729</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/248" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2022</b> 248</ref>. Eine aktualisierte Fassung des Geltungsbereichs ist auf der Publikationsplattform des Bundesrechts «Fedlex» unter folgender Adresse veröffentlicht <ref href="https://www.fedlex.admin.ch/de/treaty">www.fedlex.admin.ch/de/treaty</ref>.</p></authorialNote></sup></inline></block></container></preface><mainBody><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Vertragsstaaten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Ratifikation<br/>Beitritt (B)</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Inkrafttreten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><td><p>Albanien</p></td><td><p>13. Juli</p></td><td><p>1995 B</p></td><td><p>13. Juli</p></td><td><p>1995</p></td></tr><tr><td><p>Andorra</p></td><td><p>10. November</p></td><td><p>1994 B</p></td><td><p>10. November</p></td><td><p>1994</p></td></tr><tr><td><p>Armenien</p></td><td><p>25. Januar</p></td><td><p>2001 B</p></td><td><p>25. Januar</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>Aserbaidschan</p></td><td><p>25. Januar</p></td><td><p>2001 B</p></td><td><p>25. Januar</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>Belgien</p></td><td><p>  8. August</p></td><td><p>1949</p></td><td><p>  8. August</p></td><td><p>1949</p></td></tr><tr><td><p>Bosnien und Herzegowina</p></td><td><p>24. April</p></td><td><p>2002 B</p></td><td><p>24. April</p></td><td><p>2002</p></td></tr><tr><td><p>Bulgarien</p></td><td><p>  7. Mai</p></td><td><p>1992 B</p></td><td><p>  7. Mai</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Dänemark</p></td><td><p>14. Juli</p></td><td><p>1949</p></td><td><p>  3. August</p></td><td><p>1949</p></td></tr><tr><td><p>Deutschland</p></td><td><p>13. Juli</p></td><td><p>1950 B</p></td><td><p>13. Juli</p></td><td><p>1950</p></td></tr><tr><td><p>Estland</p></td><td><p>14. Mai</p></td><td><p>1993 B</p></td><td><p>14. Mai</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td><p>Finnland</p></td><td><p>  5. Mai</p></td><td><p>1989 B</p></td><td><p>  5. Mai</p></td><td><p>1989</p></td></tr><tr><td><p>Frankreich</p></td><td><p>  4. August</p></td><td><p>1949</p></td><td><p>  4. August</p></td><td><p>1949</p></td></tr><tr><td><p>Georgien</p></td><td><p>27. April</p></td><td><p>1999 B</p></td><td><p>27. April</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Griechenland</p></td><td><p>28. November</p></td><td><p>1974 B</p></td><td><p>28. November</p></td><td><p>1974</p></td></tr><tr><td><p>Irland</p></td><td><p>  2. August</p></td><td><p>1949</p></td><td><p>  3. August</p></td><td><p>1949</p></td></tr><tr><td><p>Island</p></td><td><p>  7. März</p></td><td><p>1950 B</p></td><td><p>  7. März</p></td><td><p>1950</p></td></tr><tr><td><p>Italien</p></td><td><p>  3. August</p></td><td><p>1949</p></td><td><p>  3. August</p></td><td><p>1949</p></td></tr><tr><td><p>Kroatien</p></td><td><p>  6. November</p></td><td><p>1996 B</p></td><td><p>  6. November</p></td><td><p>1996</p></td></tr><tr><td><p>Lettland</p></td><td><p>10. Februar</p></td><td><p>1995 B</p></td><td><p>10. Februar</p></td><td><p>1995</p></td></tr><tr><td><p>Liechtenstein</p></td><td><p>23. November</p></td><td><p>1978 B</p></td><td><p>23. November</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>Litauen</p></td><td><p>14. Mai</p></td><td><p>1993 B</p></td><td><p>14. Mai</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td><p>Luxemburg</p></td><td><p>  3. August</p></td><td><p>1949</p></td><td><p>  3. August</p></td><td><p>1949</p></td></tr><tr><td><p>Malta</p></td><td><p>29. April</p></td><td><p>1965 B</p></td><td><p>29. April</p></td><td><p>1965</p></td></tr><tr><td><p>Moldau</p></td><td><p>13. Juli</p></td><td><p>1995 B</p></td><td><p>13. Juli</p></td><td><p>1995</p></td></tr><tr><td><p>Monaco</p></td><td><p>  5. Oktober</p></td><td><p>2004 B</p></td><td><p>  5. Oktober</p></td><td><p>2004</p></td></tr><tr><td><p>Montenegro</p></td><td><p>11. Mai</p></td><td><p>2007 B</p></td><td><p>11. Mai</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Niederlande</p></td><td><p>  5. August</p></td><td><p>1949</p></td><td><p>  5. August</p></td><td><p>1949</p></td></tr><tr><td><p>Nordmazedonien</p></td><td><p>  9. November</p></td><td><p>1995 B</p></td><td><p>  9. November</p></td><td><p>1995</p></td></tr><tr><td><p>Norwegen</p></td><td><p>30. Juli</p></td><td><p>1949</p></td><td><p>  3. August</p></td><td><p>1949</p></td></tr><tr><td><p>Österreich</p></td><td><p>16. April</p></td><td><p>1956 B</p></td><td><p>16. April</p></td><td><p>1956</p></td></tr><tr><td><p>Polen</p></td><td><p>26. November</p></td><td><p>1991 B</p></td><td><p>26. November</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td><p>Portugal</p></td><td><p>22. September</p></td><td><p>1976 B</p></td><td><p>22. September</p></td><td><p>1976</p></td></tr><tr><td><p>Rumänien</p></td><td><p>  7. Oktober</p></td><td><p>1993 B</p></td><td><p>  7. Oktober</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td><p>San Marino</p></td><td><p>16. November</p></td><td><p>1988 B</p></td><td><p>16. November</p></td><td><p>1988</p></td></tr><tr><td><p>Schweden</p></td><td><p>20. Juli</p></td><td><p>1949</p></td><td><p>  3. August</p></td><td><p>1949</p></td></tr><tr><td><p>Schweiz</p></td><td><p>  6. Mai</p></td><td><p>1963 B</p></td><td><p>  6. Mai</p></td><td><p>1963</p></td></tr><tr><td><p>Serbien</p></td><td><p>  3. April</p></td><td><p>2003 B</p></td><td><p>  3. April</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Slowakei</p></td><td><p>30. Juni</p></td><td><p>1993 B</p></td><td><p>30. Juni</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td><p>Slowenien</p></td><td><p>14. Mai</p></td><td><p>1993 B</p></td><td><p>14. Mai</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td><p>Spanien</p></td><td><p>24. November</p></td><td><p>1977 B</p></td><td><p>24. November</p></td><td><p>1977</p></td></tr><tr><td><p>Tschechische Republik</p></td><td><p>30. Juni</p></td><td><p>1993 B</p></td><td><p>30. Juni</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td><p>Türkei</p></td><td><p>13. April</p></td><td><p>1950 B</p></td><td><p>13. April</p></td><td><p>1950</p></td></tr><tr><td><p>Ukraine</p></td><td><p>  9. November</p></td><td><p>1995 B</p></td><td><p>  9. November</p></td><td><p>1995</p></td></tr><tr><td><p>Ungarn</p></td><td><p>  6. November</p></td><td><p>1990 B</p></td><td><p>  6. November</p></td><td><p>1990</p></td></tr><tr><td><p>Vereinigtes Königreich</p></td><td><p>26. Juli</p></td><td><p>1949</p></td><td><p>  3. August</p></td><td><p>1949</p></td></tr><tr><td><p>Zypern</p></td><td><p>24. Mai</p></td><td><p>1961 B</p></td><td><p>24. Mai</p></td><td><p>1961</p></td></tr></table></mainBody></doc></component></components></act></akomaNtoso>