<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01010</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Curiger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 11. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Ursula Reger-Wyttenbach</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">advokatur rechtsanker</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1961 geborene X.___ meldete sich am 1. Dezember 2004 unter Hinweis auf drei Schleudertraumata sowie einen Raubüberfall bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/1, 7/8). Im Rahmen der medizinischen Abklärungen wurde die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte im März 2007 polydisziplinär begutachtet (Urk. 7/82). Gestützt auf dieses Gutachten sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügung vom 13. November 2008 mit Wirkung ab Dezember 2003 eine ganze Rente der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung zu (Urk. 7/107 und 119).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ende 2008 leitete die IV-Stelle ein Revisionsverfahren ein (Urk. 7/122). Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem sie Berichte der behandelnden Ärzte beigezogen hatte, teilte sie der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten mit Schreiben vom 9. April 2009 mit, es bestehe ein unveränderter Anspruch auf eine ganze Invalidenrente (Urk. 7/128).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im April 2013 leitete die IV-Stelle erneut ein Revisionsverfahren ein (Urk. 7/138), in dessen Rahmen sie der Versicherten mitteilte, sie erachte eine polydisziplinäre Begutachtung als notwendig (Urk. 7/148). Nach Bekanntgabe des Begutachtungsinstituts sowie der Gutachter erhob die Versicherte Einwände und beanstandete insbesondere die Wahl der Gutachterstelle sowie des neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischen Gutachters (Urk. 7/160). Mit Zwischenverfügung vom 18. Februar 2014 hielt die IV-Stelle an der Begutachtung fest (Urk. 7/162), wogegen die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte Beschwerde beim hiesigen Sozialversicherungsgericht erhob (Urk. 7/163). Mit Urteil vom 3. Juni 2014 wurde die Beschwerde abgewiesen (Urk. 7/166). Am 31. März 2015 erstattete die Y.___ GmbH ihr polydisziplinäres Gutachten (Urk. 7/178). Daraufhin wurde die Versicherte zu einem Informationsgespräch betreffend die am 1. Januar 2012 in Kraft getretene Gesetzesrevision sowie zu einem Gespräch bezüglich beruflicher Eingliederung eingeladen (Urk. 7/182, 7/187). Mit Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 9. März 2016 stellte die IV-Stelle die Einstellung der Rente in Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht (Urk. 7/192). Dagegen erhob die Versicherte unter Beilage eines aktuellen Berichtes des behandelnden Psychiaters Einwand (Urk. 7/197</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">198). Mit Schrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben vom 24. Mai 2016 nahmen die Gutachter zum aufgelegten Arztbericht Stellung (Urk. 7/203). Mit Verfügung vom 4. August 2016 wurde die der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten bisher ausgerichtete Rente auf das Ende des der Zustellung der Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung folgenden Monats aufgehoben; einer allfälligen dagegen gerichteten Beschwerde wurde die aufschiebende Wirkung entzogen (Urk. 2 [= 7/214]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 14. September 2016 Beschwerde beim hiesigen Sozialversicherungsgericht und beantragte, die ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr weiterhin eine ganze Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente auszurichten. Eventualiter sei ihr eine Dreiviertelsrente zuzuspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen (Urk. 1 S. 2). Zudem legte sie Berichte des behandelnden Psychiaters auf (Urk. 3/1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 26. Oktober 2016 schloss die IV-Stelle auf Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde (Urk. 6), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 7. November 2016 angezeigt wurde (Urk. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 24. Juli 2017 (Urk. 9) legte die Beschwerdeführerin weitere Unterlagen auf (Urk. 10/1-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechts; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes erheblich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 der am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2012 in Kraft getretenen Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der Änderung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2011 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über die Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG; 6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Revision, erstes Massnahmenpaket; kurz: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 SchlB IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Revision</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) werden Renten, die bei pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare orga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nische Grundlage gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkraft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treten dieser Änderung überprüft. Sind die Voraussetzungen nach Artikel 7 ATSG nicht erfüllt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufgehoben, auch wenn die Voraussetzungen von Artikel 17 Absatz 1 ATSG nicht erfüllt sind. Diese Bestimmung ist verfassungs- und EMRK-konform (BGE 139 V 547 E. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die in lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 SchlB </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Revision </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorgesehene Rentenherabsetzung beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise -aufhebung ist nicht auf vor dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2008 zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chene Renten beschränkt. Erging die fragliche Rentenzusprache aber bereits in Beachtung der jeweils relevanten Rechtsprechung zu pathogenetisch-ätio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare orga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nische Grundlage, bleibt kein Raum für ein Rückkommen unter dem Titel der Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestimmung (BGE 140 V 8 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laufende Renten sind vom Anwendungsbereich von lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 SchlB zur 6.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Revision nur ausgenommen, wenn und soweit sie auf erklärbaren Beschwerden, das heisst auf einer nachweisbaren objektivierbaren Grundlage beruhen. Lassen sich unklare von erklärbaren Beschwerden trennen, können die Schlussbestimmungen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Revision auf erstere Anwendung finden (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">140 V 197 E. 6.2, in Präzisierung u.a. von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 10.1.1; vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_738/2013 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2014 E. 3.1.2.1 mit Hinweis). Demnach ist die Schlussbestimmung bei kombinierten Beschwerden anwendbar, wenn die unklaren und die „erklärbaren" Beschwerden – sowohl diagnostisch als auch hinsichtlich der funktionellen Folgen – auseinanderge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten werden können. Ein organisch begründeter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Arbeitsfähigkeit kann bei Anwendbarkeit der Schlussbestimmung nur neu beurteilt werden, sofern eine Veränderung im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG eingetreten ist. Insoweit wird im Anwendungsbereich der Schlussbestimmung vom Grundsatz abgewichen, dass die Verwaltung im Rahmen einer materiellen Revision – um eine solche handelt es sich auch hier – den Rentenanspruch in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht umfassend prüft (Urteil des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2014 E. 2.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist ein „Mischsachverhalt" gegeben, bei dem es unmöglich ist festzustellen, wie gross der Anteil der organisch bedingten Beschwerden bei der Rentenzuspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung war, wäre ein Abstellen auf die aktuelle gutachtliche Einschätzung nicht zu vereinbaren mit der Rechtsprechung, wonach der auf erklärbaren Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den beruhende Teil der Invalidität unter dem Rechtstitel der Schlussbestimmung nicht überprüft werden kann. In einem solchen Fall bestimmt sich die (zu einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">integralen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Neuprüfung führende) Anwendbarkeit der Schlussbestimmung nach folgendem Grundsatz: Besteht (im Zeitpunkt der Rentenzusprechung und/oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">überprüfung) neben dem syndromalen Zustand eine davon unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängige orga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nische oder psychische Gesundheitsschädigung, so hängt die Anwend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit der Schlussbestimmung davon ab, dass die weitere („nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndromale") Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschädigung die anspruchserhebliche Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit nicht mitverur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sacht, das heisst letztlich nicht selbständig zur Begründung des Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs beigetragen hat. Wenn sie die Auswirkungen des unklaren Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildes bloss verstärkte, bleibt eine Rentenrevision unter diesem Rechtstitel mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich (Urteil des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2014 E. 2.6 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Bestand laufender Renten wesentlich von medizinischen Aspekten abhängt, sind an die entsprechenden Abklärungen besonders hohe Anforderun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen zu stellen. Namentlich muss verlangt werden, dass die Untersuchungen im Zeitpunkt der Revision aktuell sind und sich mit der massgeblichen Fragestel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung auseinandersetzen. Soweit die versicherte Person sich – auch mit Bezug auf die Chancen, welche die Wiedereingliederungsmassnahmen bieten – der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung durch die Verwaltung und deren regionalen ärztlichen Dienst nicht anschliessen kann, dürfte sich in der Regel eine neue, polydisziplinäre Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung als unumgänglich erweisen (vgl. BGE 139 V 547 E. 10.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, die Rentenzusprache im Jahr 2008 sei aufgrund eines ätiologisch-pathogenetisch unklaren syndromalen Zustands</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildes ohne nachweisbare organische Grundlage erfolgt. Deshalb werde der Rentenanspruch gestützt auf die Schlussbestimmungen der Änderung des IVG vom 18. März 2011 überprüft. Die medizinischen Abklärungen hätten gezeigt, dass der Beschwerdeführerin körperlich schwere und mittelschwere Tätigkeiten nicht mehr zumutbar seien. Für leichte Tätigkeiten sei sie jedoch zu 75 % arbeitsfähig, weshalb kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe (Urk. 2 S. 1-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu den im Vorbescheidverfahren vorgebrachten Einwänden wurde ausgeführt, die Rentenrevision sei zu Recht unter der Anwendung der Schlussbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmungen 6a erfolgt. Abgesehen davon zeige das aktuelle Gutachten jedoch auch eine Verbesserung des Gesundheitszustandes, womit ein Revisionsgrund gemäss Art. 17 ATSG zu bejahen sei. Entgegen der Ansicht des behandelnden Psychiaters liege weder eine Persönlichkeitsstörung noch eine Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">veränderung nach Extrembelastung vor. Es könne vollumfänglich auf das Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten abgestellt werden (Urk. 2 S. 4-5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber bringt die Beschwerdeführerin vor, aus dem internen Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blatt der IV-Stelle gehe hervor, dass die Rentenzusprache aufgrund einer rezidivierenden depressiven Störung sowie neuropsychologischer Defizite erfolgt sei. Diese Befunde würden nicht unter die Schlussbestimmungen fallen, weshalb diese zu Unrecht zur Anwendung gebracht worden seien. Auch ein Revisionsgrund gemäss Art. 17 ATSG liege nicht vor. Auf das psychiatrische Y.___-Teilgutachten könne nicht abgestellt werden. Vielmehr sei dem Bericht des behandelnden Psychiaters zu folgen, der davon ausgehe, dass bei der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin eine Persönlichkeitsstörung vorliege. Im Y.___-Gutachten sei zudem der Lähmung des nervus ulnaris und der daraus resultierenden Behinderung zu wenig Beachtung geschenkt worden. Die in den einzelnen Fachgebieten attestierten Arbeitsunfähigkeiten hätten addiert werden müssen. Insgesamt lägen ein unverändert gebliebener Gesundheitszustand und ein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente vor. Abgesehen davon sei die IV-Stelle von einem zu hohen Invalideneinkommen ausgegangen. Selbst unter der Annahme, dass ein Revisionsgrund vorliegen würde, wäre daher ein Anspruch auf eine Dreivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telsrente der Invalidenversicherung zu bejahen (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im polydisziplinären Gutachten vom 30. Mai 2007, welches der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che zugrunde lag, wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit aufgeführt (Urk. 7/82 S. 37):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Autounfall mit HWS-Stauchung/-Distorsion am 23.10.2001</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Raubüberfall mit Schulterkontusion links und posttraumati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">scher Belastungsstörung am 22.1.2002</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Frontalkollision mit HWS-Distorsion am 14.10.2002</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Heckauffahrunfall mit HWS-Distorsion am 11.3.2004</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Fahrradunfall mit Commotio cerebri mit Rissquetschwunde am Kinn, Kontusion der Beine und Hände rechtsbetont, ventraler Luxa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tion und des Discus temporomandibulär beidseits am 10.9.2005 mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chronischem zervikospondylogenem Schmerzsyndrom linksbetont mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">myofaszialem Reizzustand im Nacken-/Schulterbereich linksbetont</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">segmentaler Dysfunktion der oberen HWS</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">residuellen Handbeschwerden rechts mit Schwäche und Sensibilitäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">störung ulnar bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Handkontusion/-Distorsion beidseits im Rahmen eines </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Fahrradsturzes am 10.9.2005</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">radiokarpal radialseitigem Handgelenksganglion und Ulna-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Plusvariante</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nicht vollständig remittierter posttraumatischer Belastungsstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">(ICD-10: F 43.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">komplizierter protrahierter Trauerreaktion (ICD-10: F 38.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rezidivierender Depression, gegenwärtig noch leichter depressiver </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Episode ohne somatisches Syndrom (ICD-10: F 33.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">verminderter mentaler Leistungsfähigkeit dominiert von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Aufmerksamkeits- und exekutiven Dysfunktionen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im rheumatologischen Teilgutachten wurde ausgeführt, die Explorandin klage über Nackenbeschwerden wechselnder Intensität nach diversen Unfällen. Jegli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che körperlich belastende Massnahme verursache eine Schmerzzunahme. Auch bei langem Verharren in der gleichen Position wie beispielsweise beim Arbeiten an einem Computer nähmen die Schmerzen zu. Aufgrund dessen könne sie im Haushalt keine Reinigungsarbeiten mehr ausführen, keine schweren Einkaufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">taschen mehr tragen und keine repetitiven Bewegungen vornehmen. In der rechten Hand habe sie eine leicht eingeschränkte Fingerbeweglichkeit des Ring- und Kleinfingers und bekunde Mühe bei feinmotorischen Verrichtungen (Urk. 7/82 S. 54-55).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Explorandin sitze während der Untersuchung ruhig auf dem Stuhl. Die Mimik und Gestik seien unauffällig. Das An- und Entkleiden sei unbehindert möglich. Bei der Rotation der Halswirbelsäule träten beidseits deutliche End</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phasenschmerzen auf. Die In- und Reklination seien zu einem Drittel einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt mit Endphasenschmerz (Urk. 7/82 S. 56).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Explorandin liege ein chronisches, leichtgradiges zervikospondylogenes Schmerzsyndrom vor. Klinische oder bildgebende Hinweise für eine radikuläre Reiz- oder Ausfallsymptomatik lägen nicht vor. Eine osteo-disko-ligamentäre Läsion könne ausgeschlossen werden. Zusätzlich leide die Explorandin unter residuellen Handbeschwerden rechts mit einer leichtgradigen Funktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung. Zudem liege eine Kiefergelenksfunktionsstörung vor mit beginnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Arthrose an den Kieferköpfchen (Urk. 7/82 S. 60).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, der Versicherten sei stundenlanges Operieren in zum Teil rückenbelastenden Positionen nicht zumutbar, weshalb die Tätigkeit als Neurochirurgin ungeeignet sei. Andere ärztliche Tätigkeiten mit körperlich leichten, wechselbelastenden Verrichtungen könne sie indes zu 100 % ausführen (Urk. 7/82 S. 60-61).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im neurologischen Teilgutachten wurde festgehalten, die Explorandin klage über dauernde Nackenschmerzen, die in beide Schultern ausstrahlen würden. Hinzu kämen Handbeschwerden rechts, Konzentrationsschwierigkeiten und Einschlafprobleme (Urk. 7/82 S. 69).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Explorandin zeige eine gewisse Affektlabilität. Während der Anamnese sei die Konzentration gut. Die Dornfortsätze der Halswirbelsäule seien druckdolent. Die Halswirbelsäulenbeweglichkeit sei eingeschränkt (Urk. 7/82 S. 70).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Explorandin leide unter einem chronischen zervikospondylogenen Syndrom beidseits sowie neurokognitiven Einschränkungen mit einer verminderten Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsfähigkeit. Klinisch fände sich in der rechten Hand eine diskrete Sensibili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsstörung, die wohl durch eine Irritation des Gewebes zu erklären sei. Aus neurologischer Sicht bestehe keine relevante Störung, insbesondere auch keine Einschränkung, die zu einer reduzierten Arbeitsfähigkeit führen würde (Urk. 7/82 S. 70-71).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im psychiatrischen Teilgutachten wurde ausgeführt, die Explorandin klage über Schmerzen, die vor allem im Nacken auftreten würden. Ihre rechte Hand funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tioniere nicht mehr so wie früher, was ihr Mühe bereite. Sie könne nicht mehr präzise arbeiten. Seit dem Raubüberfall habe sie Schlafprobleme. Auch sei sie lärmempfindlich geworden (Urk. 7/82 S. 82).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Explorandin sei allseits orientiert. Im Verlaufe des Gesprächs wirke sie zunehmend müde. Mimik und Gestik seien lebhaft. Das formale Denken sei zu Beginn unauffällig, im Lauf der Untersuchung breche sie jedoch wiederholt mitten im Satz ab und wisse nicht mehr, was sie sagen wollte. Inhaltlich sei sie auf die Verluste an Leistungsfähigkeit, Unabhängigkeit und Selbständigkeit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geengt. Die Grundstimmung sei bedrückt. Zwar lächle und lache sie, beginne jedoch auch heftig zu weinen, wenn ihr ihre Verluste bewusst würden (Urk. 7/82 S. 82).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Explorandin leide unter einer leichten bis mittelgradigen Depression, einer komplizierten, protrahierten Trauerreaktion sowie einer posttraumatischen Belastungsstörung. Die Störungen würden sich gegenseitig beeinflussen, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb ihre Auswirkungen überadditiv seien. Durch die Depression sei die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte in ihrer Leistungsfähigkeit um etwa 50 % eingeschränkt. Die posttrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matische Belastungsstörung habe einen ungünstigen modulierenden Effekt auf die Schmerzen und die Depression und bewirke eine Arbeitsunfähigkeit von ungefähr 20 %. Entscheidend seien jedoch die neuropsychologischen, kogniti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven und feinmotorischen Einschränkungen, die es der Versicherten verunmögli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen würden, als Neurochirurgin zu arbeiten. Insgesamt bestehe in bisheriger Tätigkeit eine 15 %ige Arbeitsfähigkeit. In einer Verweistätigkeit könne der Versicherten eine Präsenzzeit von 50 % zugemutet werden, wobei die Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsfähigkeit um 70 % eingeschränkt sei (Urk. 7/82 S. 83-89).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der interdisziplinären Zusammenfassung führten die Gutachter aus, aufgrund der psychopathologischen Faktoren müsse aktuell von einer hohen Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit ausgegangen werden. Diese Faktoren würden die neuropsychologischen Defizite verursachen. Die Versicherte sei in ihrer Tätigkeit als Ärztin zu 85 % arbeitsunfähig (Urk. 7/82 S. 37).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf das Gutachten hielt der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) am 1. Dezember 2007 dafür, von einer 70 %igen Arbeitsunfähigkeit in einem nicht klinischen Umfeld auszugehen, woraufhin der Versicherten mit Verfügung vom 13. November 2008 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zugesprochen wurde (Urk. 7/107 und 119).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Gutachten ergibt sich, dass die ursprüngliche Rentenzusprache auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund eines komplexen psychiatrischen Beschwerdebildes erfolgte, wobei die psychopathologischen Faktoren im Vordergrund standen. Der psychiatrische Gutachter erwähnte eine depressive Erkrankung sowie eine posttraumatische Belastungsstörung, die sich zusätzlich zu den Schmerzen negativ auf die Arbeitsfähigkeit auswirken würden. Vor diesem Hintergrund erscheint fraglich, ob die IV-Stelle zu Recht lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision zur Anwendung brachte. Diese Frage kann indes offen gelassen werden, da ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 ATSG vorliegt, wie nachstehende Erwägungen zeigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Y.___-Gutachten vom 31. März 2015 wurden folgende Diagnosen mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 7/178 S. 37):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches zervikospondylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10: M 53.0/S 13.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Osteochondrose und kleine Diskushernie C5/6 ohne Neurokompro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mittierung (MRI HWS 01/2008)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach indirekten HWS-Traumata anlässlich Autounfällen 10/2001 (axiales Stauchungstrauma), 10/2002 und 03/2004 (Distor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">traumata) sowie Status nach Velounfall mit erneutem indirektem HWS-Trauma (Stauchung und Distorsion) 09/2005)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ohne Beteiligung neuraler Strukturen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">leichte bis mittelschwere kognitive Defizite bei Schmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Teilläsion des Nervus ulnaris rechts (traumatisch) (ICD-10: G 56.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10: F 33.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Teilgutachten wurde ausgeführt, die Explorandin klage dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über, durcheinander zu sein. Am schlimmsten sei, dass sie mit den Sachen nicht fertig werde. Sie könnte nicht lange durchhalten. Auch habe sie Schlafprobleme. Sie leide unter Schmerzen im Kiefer, im Halswirbelsäulenbereich, im Handge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenk und in den Füssen (Urk. 7/178 S. 18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Explorandin zeige keine Auffälligkeiten in der Psychomotorik. Während der gesamten länger als eine Stunde dauernden Exploration sitze sie ohne Anzei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen einer Schmerzwahrnehmung auf dem Stuhl. Der affektive Kontakt sei gut herstellbar. Die Stimmung sei depressiv. Die Explorandin sei bewusstseinsklar und allseits orientiert. Es bestünden Konzentrationsstörungen, vor allem bei der Angabe von Lebensdaten. Die Aufmerksamkeit, Auffassung und das Gedächtnis seien sonst nicht beeinträchtigt (Urk. 7/178 S. 21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Explorandin leide unter einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig in einer leichten depressiven Episode. Eine psychoorganische Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung liege nicht vor. Die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung könne aufgrund der Untersuchung nicht mehr bestätigt werden. Eine Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsstörung liege bei der Explorandin nicht vor. Dagegen spreche vor allem der Umstand, dass es ihr vor der Erkrankung möglich gewesen sei, mit voller Leistung zu arbeiten (Urk. 7/178 S. 21-24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit führte der psychiatrische Gutachter aus, bedingt durch die depressive Störung sei die Versicherte in ihrer Arbeitsfähigkeit zu 20 % einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt. Die Versicherte sei erhöht ermüdbar, weshalb sie auf vermehrte Pau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen angewiesen sei. Eine somatisch angepasste Tätigkeit sei ihr jedoch zu 80 % zumutbar (Urk. 7/178 S. 22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im rheumatologischen Teilgutachten wurde festgehalten, bei der Explorandin stünde die Handproblematik rechts im Vordergrund. Sie lasse öfters Gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stände fallen. Schmerzen im Bereich der Finger habe sie nicht. Die zervikalen Beschwerden würden sich in der Mitte der Halswirbelsäule, eher links, lokali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sieren. Bei starken Schmerzen leide sie zusätzlich unter Konzentrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwierigkeiten (Urk. 7/178 S. 23-24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gangbild sei normal. Der Zehen- und Fersenstand sei beidseits gut möglich. Es bestünden eine grossbogige rechtskonvexe Wirbelsäulenskoliose, ein ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drücklicher Schulterhochstand rechts sowie ein ausgeprägter Hohlrundrücken. Die Lateralflexion und Extension der Halswirbelsäule seien nicht eingeschränkt, die segmentale Rotation der unteren Halswirbelsäule sei ohne Schmerzprovoka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion. Die segmentale Rotation der oberen Halswirbelsäule sei eingeschränkt und verursache starke subokzipitale Schmerzen (Urk. 7/178 S. 26).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die klinische Untersuchung der Gelenke am rechten Unterarm sei durchwegs unauffällig. Hinweise auf eine vom Bewegungsapparat ausgehende Symptoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tik lägen nicht vor. Die Halswirbelsäulenbeweglichkeit sei für die globale Rota</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion leichtgradig vermindert. Die segmentale Rotation der oberen Halswirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säule sei eingeschränkt und sehr schmerzhaft, dagegen fänden sich keine klini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Zeichen eines zervikoradikulären Syndroms oder einer zervikalen Myelopathie. Funktionell sei die körperliche Belastbarkeit des oberen Wirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säulenbereichs eingeschränkt (Urk. 7/178 S. 27-28).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit hielt der rheumatologische Gutachter fest, körperlich schwere und mittelschwere Tätigkeiten seien der Versicherten nicht zumutbar. In einer geeigneten, körperlich leichten Tätigkeit ohne monoton-repetitive Hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen oder Bewegungen mit der Möglichkeit zu Wechselpositionen und ohne Überkopfarbeiten sei die Versicherte zu 75 % arbeitsfähig (Urk. 7/178 S. 28).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im neurologischen Teilgutachten wurde festgehalten, die Explorandin leide unter Halswirbelsäulenschmerzen und einer Lähmung an der rechten Hand. Das schwerwiegendste Problem sei jedoch ihre mentale Leistungsfähigkeit. Zudem sei sie chronisch depressiv (Urk. 7/178 S. 29-30).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Kopf sei frei beweglich, die grobe Kraft bis auf die Bewegung der Finger IV und V der rechten Hand allseits erhalten. Die Finger IV und V würden in leichter Abduktions- und Beugestellung gehalten. Der Händedruck sei unter Aussparung dieser Finger ausreichend kräftig. Die Feinbeweglichkeit und Koor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dination seien erhalten. Die Explorandin sei wach, bewusstseinsklar und allseits orientiert. Der Denkablauf sei formal geordnet und flüssig. Die Merkfähigkeit und Aufmerksamkeit seien erhalten. Während der ungefähr einstündigen Untersuchung sei die Explorandin aufmerksam, zugewandt und berichte diffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">renziert von ihren früheren Tätigkeiten (Urk. 7/178 S. 30-31).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit hielt der neurologische Gutachter fest, aufgrund der Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">parese des Nervus ulnaris könnten Tätigkeiten mit besonderen Anforderungen an die Geschicklichkeit beider Hände nicht mehr verrichtet werden. Dazu zähle auch die früher angestrebte Tätigkeit als Neurochirurgin. Ansonsten seien Tätigkeiten als Ärztin oder vergleichbare akademische Tätigkeiten als Medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin im vollen Umfang möglich (Urk. 7/178 S. 32).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im neuropsychologischen Teilgutachten wurde festgehalten, das Testprofil zeige eine im Bereich der Intelligenz lediglich durchschnittlich leistungsfähige Explorandin, was vor dem Hintergrund der beruflichen Anamnese sehr auffällig sei. Aus neuropsychologischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit zu 20 % beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigt (Urk. 7/178 S. 36-37).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der interdisziplinären Zusammenfassung hielten die Gutachter fest, aus polydis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziplinärer Sicht bestehe eine volle Arbeitsunfähigkeit für körperlich schwere und mittelschwere Tätigkeiten. Auch als Neurochirurgin sei die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte nicht arbeitsfähig. Dagegen seien ihr körperlich leichte, adaptierte Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten unter Wechselbelastung zu 75 % zumutbar, vollschichtig realisierbar mit erhöhtem Pausenbedarf von 10-15 Minuten pro Stunde und leicht reduziertem Rendement. Die Arbeitsunfähigkeiten in den einzelnen Fachgebieten könnten nicht addiert werden, weil für die entsprechenden Ruhepausen die gleichen Zeiten in Anspruch genommen werden könnten. Hinsichtlich des Beginns der Arbeitsfähigkeit hielten die Gutachter fest, diese bestehe mindestens seit dem Zeitpunkt der aktuellen Untersuchung. Insbesondere aus psychiatrischer Sicht habe sich der Gesundheitszustand der Versicherten seit der letzten Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung verbessert, so liege keine posttraumatische Belastungsstörung mehr vor und die depressive Störung sei lediglich noch leicht (Urk. 7/178 S. 39).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das polydisziplinäre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___-Gutachten vom 31. März 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beruht auf sorgfältigen und allseitigen Untersuchungen (Urk. 7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">178 S. 13-21, S. 26, S. 29-31, S. 34-36</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), berücksichtigt die geklagten Beschwerden und ist in Kenntnis der relevanten Vorakten abgegeben worden (Urk. 7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">178 S. 4-13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Die Gutachter setzten sich mit den Beurteilungen der behandelnden Ärzte hinreichend auseinander und legten einleuchtend dar, weshalb darauf aktuell in psychiatrischer Hinsicht nicht abgestellt werden kann (Urk. 7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">178 S. 23</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin macht geltend, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uf das psychiatrische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Teilgutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten könne nicht abgestellt werden. Vielmehr sei dem Bericht des behandelnden Psychiaters zu folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 1). Im Bericht des behandelnden Psychiaters vom 22. April 2016 führte dieser aus, entgegen der Ansicht des Y.___-Gutachters liege bei der Beschwerdeführerin eine Persönlichkeitsstörung vor. Eine solche Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose könne nicht während einer Untersuchung von lediglich einer Stunde gestellt werden, weshalb die Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit aus psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht im Y.___-Gutachten nicht nachvollziehbar sei (Urk. 3/1 S. 3-4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung kommt es für den Aussagegehalt eines medizinischen Gutachtens praxisgemäss nicht auf die Dauer der Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung an (vgl. etwa </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_639/2011 vom 5. Januar 2012 E. 4.3.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb das Vorbringen der Beschwerdeführerin, die Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dauer schliesse eine korrekte Diagnosestellung aus, nicht verfängt. Im Y.___-Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten wurde sodann schlüssig dargelegt, dass bei der Beschwerdeführerin keine Persönlichkeitsstörung vorliegt (Urk. 7/178 S. 22). Auch eine Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">veränderung nach Extrembelastung schloss der psychiatrische Gutachter unter Hinweis darauf, dass die ICD-Kriterien nicht erfüllt seien, überzeugend aus (Urk. 7/203). Mit dieser Einschätzung setzte sich der behandelnde Psychiater in seinem Bericht vom 22. April 2016 nicht auseinander. Er legte auch nicht dar, inwiefern die Arbeitsfähigkeit durch die von ihm diagnostizierte Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung beeinträchtigt sein sollte. Widersprüchlich erscheint zudem, dass er angab, selbst mit Einnahme von Ritalin sei die Beschwerdeführerin lediglich dreissig Minuten lang konzentrationsfähig (Urk. 3/1 S. 5), ihr jedoch gleichzeitig eine Fahrtauglichkeit bescheinigte (Urk. 3/2 S. 2). Ein Motorfahrzeug darf gemäss gesetzlicher Bestimmung nur führen, wer über die erforderliche psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Leistungsfähigkeit verfügt (Art. 14 des Strassenverkehrsgesetzes, SVG). Dass die Beschwerdeführerin offensichtlich auch längere Autofahrten bewälti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie fährt gemäss eigenen Angaben jeweils alleine mit dem Auto zur Mutter in Deutschland (Urk. 7/178 S. 22) -, lässt entgegen den Ausführungen des behandelnden Psychiaters auf eine intakte Konzentrationsfähigkeit schlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Schliesslich ist der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnde Ärzte und Ärztinnen mitunte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r im Hinblick auf ihre auftrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfäll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en eher zu Gunsten ihrer Patien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aus diesen Gründen vermag der Bericht des behandelnden Psychiaters die Beweiskraft des Y.___-Gutachtens nicht zu schmälern.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter bringt die Beschwerdeführerin vor, im Gutachten sei weder den aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gepräg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, neuropsychologischen Einschränkungen noch der Lähmung des nervus ulnaris und der daraus resultierenden Behinderung ausreichend Rechnung getragen worden. Zudem hätten die Arbeitsunfähigkeiten in den ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelnen Fachgebieten addiert werden müssen (Urk. 1 S. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem neuropsychologischen Teilgutachten geht hervor, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin lediglich eine durchschnittliche Leistungsfähigkeit zeigte. Die Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">merksamkeit wurde jedoch als sehr gut erachtetet, ebenso war die Merkfähigkeit für Bewegungsabläufe, Zahlen, Wörter und Gegenstände erhalten (Urk. 7/178 S. 36). Die Gutachter berücksichtigten diese Ergebnisse nicht nur beim neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychologischen Teilgutachten, sondern auch im interdisziplinären Konsilium und gelangten zur Einschätzung, dass die Beschwerdeführerin dadurch zu 20 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei (Urk. 7/178 S. 39). Damit wurde den neuropsychologischen Einschränkungen genügend Rechnung getragen. Gleiches gilt für die Lähmung des nervus ulnaris. Der neurologische Gutachter wies darauf hin, dass der Beschwerdeführerin Tätigkeiten mit beson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deren Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen an die Geschicklichkeit beider Hände nicht mehr zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar seien, weshalb ihr für diese eine volle Arbeitsunfähigkeit bescheinigt wurde (Urk. 7/178 S. 39). Inwiefern die Beschwerdeführerin durch die Beschwerden an der rechten Hand bei Tätigkeiten in nicht operativen Fächern der Medizin ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt sein sollte, ist daher nicht ersichtlich und wird von ihr auch nicht ausgeführt. Hinsichtlich ihres Vorbringens, die Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten der einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Teilgebiete hätten addiert werden müssen, ist darauf hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen, dass die Y.___-Gutachter schlüssig darlegten, weshalb keine Addition vorgenommen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den könne (Urk. 7/178 S. 39). Auch dieser Einwand vermag daher die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen des Gutachtens nicht in Zweifel zu ziehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Eingabe vom 24. Juli 2017 legte die Beschwerdeführerin weitere Unterlagen auf und machte geltend, aus diesen gehe hervor, dass auf das Y.___-Gutachten nicht abgestellt werden könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 10/1-3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In den Berichten werden indes keine Befunde genannt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die nicht bereits im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten berücksichtigt worden wären. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist darauf hinzuweisen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Erlass der angefochtenen Verfügung die Grenze der richterlichen Überprü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fungsbefugnis bildet (vgl. etwa BGE 129 V 356 E. 1, 129 V 169 E. 1, 129 V 4 E. 1.2, je mit Hinweisen), und bloss diejenigen tatsächlichen Umstände zu berücksichtigen sind, die sich bis zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jenem Zeitpunkt ereignet haben. Die Berichte datieren nach dem Verfügungsdatum,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im vorliegenden Verfahren von vornherein unbeachtlich sind.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Vollständigkeit sei darauf hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen, dass es widersprüchlich erscheint, wenn die Beschwerdeführerin gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tend macht, eine Rentenrevision in Anwendung der Schlussbestimmungen zur Revision 6a des IVG sei unstatthaft, gleichzeitig jedoch Wiedereingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen sowie eine befristete Weiterausrichtung der Rente unter diesem Titel beansprucht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich macht die Beschwerdeführerin geltend, ein Vergleich der beiden Gutachten zeige, dass seit der Rentenzusprache keine Verbesserung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes eingetreten sei (Urk. 1 S. 13). Dieser Ansicht kann nicht gefolgt werden. Im Y.___-Gutachten vom 31. März 2015 konnte keine posttraumatische Belastungsstörung mehr eruiert werden. Zudem lag lediglich noch eine leichte depressive Störung vor. Die Gutachter hielten fest, aus psychiatrischer Sicht habe sich der Gesundheitszustand verbessert (Urk. 7/178 S. 39), was auch vom behandelnden Psychiater bestätigt wurde. Dieser führte in seinem Bericht vom 22. April 2016 aus, die ICD-Kriterien für eine posttraumatische Belastungsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung lägen nicht vor (Urk. 3/1 S. 2). Es habe eine gewisse gesundheitliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besserung stattgefunden (Urk. 3/1 S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erscheint ausgewiesen, dass sich der psychiatrische Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand der Beschwerdeführerin verbessert hat. Damit ist ein Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund zu bejahen. Die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im polydisziplinä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Gutachten vom 31. März 2015 erweist sich als schlüssig. Es steht mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit fest, dass der Beschwerdeführerin eine angepasste Tätigkeit zu 75 % zumutbar ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bemessung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person im relevanten Zeitpunkt nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich erzielen würde. Die Ermittlung des Valideneinkommens muss so konkret wie möglich erfolgen. Da die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden erfahrungsgemäss fortgesetzt worden wäre, ist in der Regel vom letzten Einkommen auszugehen, das vor Eintritt der Gesundheitsbeeinträchtigung erzielt wurde (SVR 2008 IV Nr. 35 S. 118 E. 3.3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor Eintritt des Gesundheitsschadens arbeitete die Beschwerdeführerin als Assistenzärztin und erzielte im Jahr 2002 ein Einkommen von Fr. 98‘298.--(Urk. 7/16 S. 2). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist der ohne Invaliditä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t erzielbare Verdienst unter Berücksichtigung der individuellen, per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichen und beruflichen Verhältnisse der versicherten Person zu bestimmen. Theoretisch vorhandene berufliche Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten sind nur dann zu beachten, wenn sie mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eingetreten wären. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Annahme einer mutmasslichen Weiterentwicklung wird daher der Nachweis konkreter Anhaltspunkte dafür verlangt, dass die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person einen beruflichen Aufstieg und ein entsprechend höheres Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen auch tatsächlich realisiert hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre. Es müssen konkrete Hinweise für das behauptete berufliche Fortkommen bestehen, so z.B. wenn der Arbeitgeber dies konkret in Aussicht ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt oder gar zugesichert hat (Urteil des Bundesgerichts 9C_215/2016 vom 28. Oktober 2016 E. 2.2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle ging davon aus, dass die Beschwerdeführerin inzwischen als Ober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztin bei ihrem früheren Arbeitgeber beschäftigt wäre und stützte sich bei der Berechnung des Valideneinkommens auf das Mittel der Löhne als Oberärztin mit FMH-Abschluss und ohne FMH-Abschluss (Urk. 7/105 S. 1). Bei Eintritt des Gesundheitsschadens war die Beschwerdeführerin knapp fünf Monate bei ihrem damaligen Arbeitgeber beschäftigt (Urk. 7/15 S. 1). Konkrete Anhaltspunkte dafür, dass sie zur Oberärztin befördert worden wäre, finden sich in den Akten nicht. Weder wurde eine Beförderung in Aussicht gestellt, noch wurde eine sol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che zugesichert. Damit erscheint nicht überwiegend wahrscheinlich, dass die Beschwerdeführerin ohne gesundheitliche Beeinträchtigung heute als Oberärztin bei ihrem früheren Arbeitgeber beschäftigt wäre. Da Assistenzärzte in der über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegenden Anzahl Fälle lediglich einige Jahre in dieser Funktion tätig sind, kann indes mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass die Beschwerdeführerin heute einer Arbeit als Ärztin in anderer Funktion nachgehen würde. Zur Bestimmung des Valideneinkommens rechtfertigt es sich daher, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heranzuziehen. Angesichts des Alters sowie des Berufs der Beschwerdeführerin ist auf die Tabelle T17, Akade</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mische Berufe, abzustellen und von einem monatlichen Bruttolohn von Fr. 9‘533.-- auszugehen (LSE 2012, S. 45, Tabelle T17, Akademische Berufe). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerechnet auf die durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit von 41,7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den pro Woche (vgl. Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit nach Wirtschaftsabteilungen, A-S) und angepasst an die Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung der Nominallöhne für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weibliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitskräfte von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2‘630 Punkten im Jahr 2012 auf 2‘709 Punkte im Jahr 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. die auf der Website des Bundesamtes für Sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tistik [www.bfs.admin.ch] unter der Rubrik „03 – Arbeit und Erwerb“ und der Unterrubrik „Löhne, Erwerbseinkommen“ publizierten Lohnentwicklungsdaten) ergibt dies ein Bruttoeinkommen von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">122‘840.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9‘533.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> / 40 x 41,7 x 12 / </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2‘630 x 2‘709</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Einkommensvergleich ist daher ein Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men in dieser Höhe zugrunde zu legen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Das Abstellen auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lohnstatistik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfolgt bloss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> subsidiär, das heisst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diese darf nur dann beigezogen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen auf die Rechtsprechung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">höchstens 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 mit Hinweis auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist vorliegend ein statisti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Tabellenlohn heranzuziehen. Da der Beschwerdeführerin eine Tätigkeit als Ärztin zumutbar ist, rechtfertigt es sich, ebenfalls auf den Tabellenwert T17, Akademische Berufe, abzustellen und von einem monatlichen Bruttolohn von Fr. 9‘533.-- auszugehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">LSE 2012, S. 45, Tabelle T17, Akademische Berufe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerechnet auf die durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit von 41,7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den pro Woche (vgl. Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit nach Wirtschaftsabteilungen, A-S) und angepasst an die Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung der Nominallöhne für weibliche Arbeitskräfte von 2‘630 Punkten im Jahr 2012 auf 2‘709 Punkte im Jahr 2016 (vgl. die auf der Website des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">amtes für Sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tistik [www.bfs.admin.ch] unter der Rubrik „03 – Arbeit und Erwerb“ und der Unterrubrik „Löhne, Erwerbseinkommen“ publizierten Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklungsdaten) ergibt dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei einem Beschäftigungsgrad von 75 %, welcher der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin gemäss gutachterlicher Einschätzung zumutbar ist, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein Bruttoeinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">92‘130</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (Fr. 9‘533.-- / 40 x 41,7 x 12 / 2‘630 x 2‘709</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> x 0.75</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts dessen, dass der Beschwerdeführerin nicht mehr alle Tätigkeitsfelder offen stehen, rechtfertigt sich ein Abzug vom errechneten Jahreseinkommen im Umfang von 15 %. Weitere persönliche oder berufliche Merkmale, welche sich auf die Lohnhöhe auswirken könnten, sind nicht ersichtlich. Es resultiert ein Invalideneinkommen von Fr. 78‘311.-- (Fr. 92‘130.-- x 0.85).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invalideneinkommen von Fr. 78‘311.-- resultiert im Vergleich zum Valideneinkommen von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">122‘840.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-- eine Erwerbseinbusse von Fr. 44‘529.--, was einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von rund 36 % entspricht. Die angefochtene Verfügung ist im Ergebnis nicht zu beanstanden. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- festzulegen und ausgangsgemäss vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Ursula Reger-Wyttenbach</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">hal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstCuriger</p><p></p></div> </div></body></html>