<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">9F_1/2007 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 15. Mai 2007 </div> <div class="para">II. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter U. Meyer, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Borella, Seiler, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Wey. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">S.________, Gesuchstellerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. Winterthur-Columna, Stiftung für die berufliche Vorsorge, Postfach 300, 8401 Winterthur, </div> <div class="para">2. Swisscontact, Schweizerische Stiftung für technische Entwicklungszusammenarbeit, Döltschiweg 39, Postfach, 8055 Zürich, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gesuchsgegnerinnen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Berufliche Vorsorge, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Revisionsgesuch gegen das Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 2. Februar 2004. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sachverhalt: </div> <div class="para">Mit Urteil B 45/2000 vom 2. Februar 2004 wies das Eidgenössische Versicherungsgericht die Verwaltungsgerichtsbeschwerde der 1942 geborenen S.________ gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 29. Mai 2000 ab, soweit es darauf eintrat. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 1. März 2007 stellt S.________ sinngemäss ein Gesuch um Revision des Urteils B 45/00 vom 2. Februar 2004 und beantragt, die beiden Gesuchsgegnerinnen seien zu verpflichten, Schadenersatz sowie die Hälfte der ihrem Ex-Ehemann bar ausbezahlten Freizügigkeitsleistung nebst den seit Auszahlung aufgelaufenen Zinsen zu entrichten. Das überdies gestellte Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wurde mit Beschluss vom 12. April 2007 abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Dieses Verfahren wurde nach dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110, AS 2006 1205 ff.) eingeleitet; es richtet sich daher nach diesem Gesetz (<span class="artref">Art. 132 Abs. 1 BGG</span> e contrario), insbesondere nach den für die Revision massgebenden Bestimmungen (<span class="artref">Art. 121 ff. BGG</span>). </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Soweit in der Eingabe der Gesuchstellerin überhaupt ein geltend gemachter Revisionsgrund erblickt werden kann, ist am ehesten an denjenigen gemäss <span class="artref">Art. 121 lit. d BGG</span> zu denken. Danach kann ein Urteil des Bundesgerichts in Revision gezogen werden, wenn das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat. Die von der Rechtsprechung zu Art. 136 lit. d aOG entwickelten Grundsätze haben durch das Inkrafttreten von <span class="artref">Art. 121 lit. d BGG</span> am 1. Januar 2007 keinerlei Änderung erfahren und sind weiterhin anwendbar. Versehentliche Nichtberücksichtigung liegt vor, wenn der Richter oder die Richterin ein bestimmtes Aktenstück übersehen oder eine bestimmte wesentliche Aktenstelle unrichtig, insbesondere nicht mit ihrem wirklichen Wortlaut oder in ihrer tatsächlichen Tragweite wahrgenommen hat. Kein Revisionsgrund ist dagegen die rechtliche Würdigung der an sich richtig aufgefassten Tatsachen, auch wenn diese Würdigung irrtümlich oder unrichtig sein sollte; zur rechtlichen Würdigung gehört auch die Entscheidung der Frage, ob eine Tatsache rechtserheblich sei oder nicht (RSKV 1982 Nr. 479 S. 60 E. 2a und 1975 Nr. 210 S. 29 E. 1; vgl. auch <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=20&amp;from_date=05.05.2007&amp;to_date=24.05.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-II-17%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page17">BGE 122 II 17</a> E. 3 S. 18, 115 II 399, 101 Ib 222, 96 I 280). </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Der Revisionsgrund ist nicht erfüllt, sowenig wie derjenige nach <span class="artref">Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG</span>. Wie bereits im Beschluss betreffend Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege vom 12. April 2007 dargelegt, ist die Annahme der Gesuchstellerin, das Urteil B 126/04 vom 20. März 2006 führe als Revisionsgrund zur Aufhebung des in ihrer Sache ergangenen Urteils vom 2. Februar 2004, schon deswegen rechtsirrtümlich und unbehelflich, weil sie im Unterschied zu B 126/04 über keinen scheidungsrechtlichen Rechtstitel verfügt, um gegenüber der Vorsorgeeinrichtung ihres Ex-Mannes die Teilung der Freizügigkeitsleistung geltend zu machen (vgl. Urteil vom 2. Februar 2004, E. 2.2). Deshalb müsste sich die Gesuchstellerin an den in- oder ausländisch zuständigen Scheidungsrichter und hernach an das Berufsvorsorgegericht wenden (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=20&amp;from_date=05.05.2007&amp;to_date=24.05.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F131-III-289%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page289">BGE 131 III 289</a> und 130 III 336). </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Da das Revisionsgesuch offensichtlich unbegründet ist, kann es analog zum vereinfachten Verfahren (<span class="artref">Art. 109 BGG</span>), insbesondere ohne Durchführung eines Schriftenwechsels und mit summarischer Begründung, erledigt werden. </div> <div class="para">5. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten werden der Gesuchstellerin als unterliegender Partei auferlegt (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das Revisionsgesuch wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Gesuchstellerin auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 15. Mai 2007 </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>