<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2023.00649</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Philipp, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Kübler<br/>Ersatzrichterin Curiger<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">15. Mai 2024</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sa</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard StandardEinzug">chen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Protekta</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Rechtsschutz-Versicherung AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Direktion Bern, Rechtsanwältin Angelika </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Cueni</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Monbijoustrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 5, Postfach, 3011 Bern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1991 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> meldete sich am 26. August 2021 (Eingangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">datum) unter Hinweis auf extreme Schmerzen in verschiedenen Bereichen des Körpers bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/1). Diese tätigte medizinische sowie erwerbliche Abklärungen und zog die Akten der zuständigen Krankentaggeldversicherung bei (Urk. 7/8, 7/16, 7/18, 7/21). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verneinte sie mit Verfügung vom 1. November 2023 einen Anspruch des Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten auf eine Invalidenrente (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 [=</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/50]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Eingabe vom 30. November 2023 Beschwerde beim hiesigen Sozialversicherungsgericht und beantragte, es seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berufliche Massnahmen zu gewähren. Eventualiter sei ihm eine Invalidenrente auszurichten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">subeventualiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei vom Gericht ein externes medizinisches Gutachten einzuholen (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 22. Januar 2024 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 23. Ja</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nuar 2024 angezeigt wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022. Entsprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Grundsätzen (vgl. BGE 144 V 210 E. 4.3.1) ist nach der bis zum 31. Dezember 2021 geltenden Rechtslage zu beurteilen, ob bis zu diesem Zeitpunkt ein Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch entstanden ist. Steht ein erst nach dem 1. Januar 2022 entstandener Rentenanspruch zur Diskussion, findet darauf das seit diesem Zeitpunkt geltende Recht Anwendung (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_452/2023 vom 24. Januar 2024 E. 3.2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf Grund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anhängig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gemachten IV-Anmeldung könnten allfällige Leistungen frühestens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2022</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgerichtet werden (vgl. Art. 29 Abs. 1 IVG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In dieser übergangsrechtlichen Konstellation ist die seit 1. Januar 2022 geltende Rechtslage massgebend, die im Folgenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> soweit nichts anderes vermerkt ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jeweils in dieser Version wiedergegeben, zitiert und angewendet wird. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich die Folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span>gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span>wieder herstellen</span><span>, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Eine Rente nach Abs. 1 wird nicht zugesprochen, solange die Möglichkeiten zur Eingliederung im Sinne von Art. 8 Abs. 1</span><span>bis</span><span> und 1</span><span>ter</span><span> nicht ausgeschöpft sind (Art. 28 Abs. 1</span><span>bis</span><span> IVG). Gemäss Art. 28b Abs. 1 IVG wird die Höhe des Renten</span><span>anspruchs in prozentualen Anteilen an einer ganzen Rente festgelegt. Bei einem Invaliditätsgrad von 50-69 % entspricht der prozentuale Anteil dem Invaliditäts</span><span>grad (Abs. 2). Bei einem Invaliditätsgrad ab 70 % besteht Anspruch auf eine ganze Rente (Abs. 3). Bei einem Invaliditätsgrad </span><span>von 40-</span><span>50 % gelten prozentuale Anteile</span><span> zwischen 25 % und 47,5 %</span><span> (Abs. 4)</span><span>.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="VV037"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben die Beweise frei, das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heisst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nische These abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a).</span></p><p><span> </span><span>Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span>Vorakten</span><span> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Zudem muss der Arzt über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügen. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a; Urteil des Bundesgerichts 8C_225/2021 vom 10. Juni 2021 E. 3.2, je </span><span>m.w.H</span><span>.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="VV043"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte kommt nach der Rechtsprechung Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hinweis auf BGE 125 V 351 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ee</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Trotz dieser grundsätzlichen Beweiseignung kommt den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">praxisgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht dieselbe Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger veranlassten Gutachten unabhängiger Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so </span><span id="_Hlk164431849"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 142 V 58 E. 5.1; 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die medizinischen Abklärungen hätte gezeigt, dass der Versicherte unter keinen erheblichen gesundheitlichen Einschränkungen leide, die sich längerdauernd auf seine Arbeitsfähigkeit auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken würden. Er sei zu 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% arbeitsfähig und könne ein rentenausschliessendes Einkommen erwirtschaften (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber macht der Beschwerdeführer sinngemäss geltend, er sei aufgrund psychiatrischer und rheumatologischer Beschwerden in seiner Arbeitsfähigkeit zu mindestens 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% eingeschränkt. Daher habe er Anspruch auf berufliche Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen respektive auf eine Rente (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 22. April 2021 der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt der behandelnde Arzt fest, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Patient </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über seit fünf bis sechs Jahren zunehmende Schmerzen am Bewegungsapparat. Es sei die Diagnose einer Fibromyalgie gestellt worden (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/8 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Unterschenkel seien gegenüber den Oberschenkeln ausgeprägt schmal, die Beweglichkeit der Lenden- und Halswirbelsäule sei in allen Ebenen uneinge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt. Die Schultergelenke seien überbeweglich. Arthritiden und Schwellun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen lägen nicht vor. Neurologisch seien die Extremitäten unauffällig, die Kraft- und Oberflächensensibilität sei seitengleich normal vorhanden (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/8 S. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 13. August 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte er aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, der Versicherte sei aufgrund von Schmerzen unklarer Ätiologie am Bewegungsapparat seit einigen Monaten bei ihm in Behandlung. Die Arbeitsunfähigkeit sei bisher nie beziffert worden. Er gehe davon aus, dass der Versicherte in einer adaptierten Arbeit eine Teilarbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von mindestens 66 % eines Vollpensums ausführen könne (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/8 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 7.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2021 berichtete der behandelnde Psychiater, Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, dass sich der Versicherte seit November 2013 in seiner Behandlung befinde. Er habe damals an einer mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schweren depressiven Erkrankung gelitten, die bis im Frühling 2016 vollständig remittiert sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Danach sei der Patient lange beschwerdefrei gewesen. Im Februar 2021 sei er nun wiederum in sehr schlechter Verfassung und depressiv vorstellig geworden. Es handle sich wohl um eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(auf dem Hintergrund körperlicher Erkrankungen) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stressbedingte Erkrankung, die bereits derart stark sei, dass die Leistungsfähigkeit fast vollständig dekompensiert sei. Mit Hilfe der wöchent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Gesprächstherapie und der leicht sedierenden Medikation habe das Stress</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">level gesenkt werden könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es könne davon ausgegangen werden, dass der Patient im Laufe der nächsten vier Monate den beruflichen Wiedereinstieg ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen könne. Als Diagnose nannte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10: F33.1, Urk. 7/8 S. 28). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 22. Dezember 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, der Versicherte leide weiterhin unter starken Schmerzen des Bewegungsapparates, die ihn in seiner Leistungsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stark einschränken würden. Trotz wöchentlichen Gesprächsterminen leide er noch immer an mittelgradigen Depressionen. Da eine Verknüpfung von körperlichen und psychischen Erkrankungen vorliege, sei er weiterhin nicht belastbar und voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständig arbeitsunfähig (Urk. 7/16 S. 35-36).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG vom 10.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2022, welcher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu Händen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Krankentaggeldversicherung erstellt wurde, wurde als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein chronisches generalisiertes Schmerzsyndrom genannt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ohne Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit wurden ein Morbus Crohn, ein Status nach beidseitigen, parazentralen Lungenembolien wahrscheinlich im Rahmen eines Anabol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ka-Abusus sowie Senk-Spreizfüsse beidseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgeführt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/18 S. 9).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter hielten fest, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über Schmerzen im Bereich der Füsse, unter Gelenksschmerzen im Bereich der Sprunggelenke, der Knie, der Hüfte, der Schulter, der Ellbogen sowie auch der Hände inklusive Finger und des Nackens. Hinzu kämen muskuläre Schmerzen und eine vermehrte Müdigkeit, weshalb er nun seinem Hobby, dem Fitnesstraining, nicht mehr nachgehen könne. Jegliche Belastung verursache Dauerschmerzen und einen Muskelkater während 20-30 Tagen, was früher nicht so gewesen sei (Urk. 7/18 S. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Objektiv sei bei der klinischen Untersuchung eine starke Empfindlichkeit bei Palpation der Tenderpoints und der Muskulatur sowie im Bereich der grossen Gelenke eruiert worden. Bei der Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit bei ausgeweitetem Schmerzverhalten, erheblicher Symptomausweitung, nicht zuverlässiger Leistungsbereitschaft und schlechter Konsistenz habe sich der Versicherte teilweise nur unter der Minimalen Performance belasten lassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Infolge der beobachteten erheblichen Symptomausweitung könnten die Resultate der Belastbarkeitstests für die Beurteilung nicht verwertet werden. Die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung müsse ärztlich-medizinisch erfolgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/19 S. 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit hielten die Gutachter fest, in der angestammten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit als Finanzberater sei der Versicherte aus rheumatologisch-orthopädischer und rein körperlicher Sicht in der Lage, ganztags zu arbeiten. Dies jedoch nur, wenn die Möglichkeit bestehe, zwischen gehender und stehender Position zu wechseln oder zusätzliche Pausen von mindestens 2 Stunden über den Tag verteilt einzulegen. Die Arbeitsfähigkeit betrage daher 80 % (Urk. 7/18 S. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In angepasster, leichter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis mittelschwerer, wechselpositionierender Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei der Versicherte zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 7/18 S. 11). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 6. Mai 2022 wurde der Versicherte im Auftrag der zuständigen Krankentag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geldversicherung psychiatrisch-psychopathologisch und verhaltensneurologisch-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungspsychologisch untersucht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die untersuchenden Fachpersonen kamen zum Schluss, dass aktuell medizinisch-theoretisch eine vollständige Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung des arbeitsbezogenen Funktionspotenzials vorliege. Die veranschlagte berufliche Leistungslimitierung sei aus rein verhaltensneurologisch-leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychologischer Sicht als passager einzustufen. Es sei von einer weiteren Erho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der kognitiven Leistungsfähigkeit aus neuropsychologischer Sicht innerhalb der nächsten 10 bis 12 Wochen auszugehen. Es werde eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Reevaluation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in 2 bis 3 Monaten empfohlen (Urk. 7/21</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1-15</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 17. Februar 2023 nahm Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Rheumatologie, Physikalische Medizin und Rehabilit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ation und Innere Medizin FMH, vom Regio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nalen Ärztlichen Dienst (RAD), Stellung. Er hielt fest, in vielen somatisch-spezialärztlichen Berichten werde keine Arbeitsunfähigkeit bescheinigt. Der Versicherte leide seit 2013 an einer rezidivierenden depressiven Störung, gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wärtig leichtgradige Episode. Ihm werde ein geregelter Tagesablauf mit leichter Arbeitstätigkeit als therapeutisch empfohlen. Es könne auf die gutachterliche Stellungnahme (insbesondere des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) vom Sommer 2022 abgestellt werden. Damit sei von einer vollen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit und von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit auszugehen (Urk. 7/36 S. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem der behandelnde Psychiater, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rahmen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einwand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen weiteren Bericht aufgelegt hatte (Urk. 7/47)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nahm die RAD-Ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychothera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 14.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> September 2023 Stellung (Urk. 7/49 S. 3 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte aus, die medizinischen Unterlagen würde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht auf das Vorliegen einer schweren psychiatrischen Störung beim Versicherten schliessen lassen. Die Leistungseinschränkungen würden vom behandelnden Psychiater aus den belastenden somatischen Erkrankungen abgeleitet. Die Diagnose einer post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumatischen Belastungsstörung (ICD-10: F43.1) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> trotz der erlittenen Trau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matisierungen nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, da dafür die erforderliche Symptomatik fehle. Auch eine depressive Episode im Sinne von ICD-10: F33 könne anhand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der objektiven Befunde nicht abgeleitet werden. Die neuropsychologisch festgestell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten leichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis mittelgradigen Einschränkungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich bereits gebessert und würden als passager eingeschätzt, weshalb aus psychiatrischer Sicht kein dauer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hafter Gesundheitsschaden vorliege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/49 S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p><span>4.</span><span> </span><span>Die IV-Stelle stützte sich bei ihrem Entscheid auf </span><span>das </span><span>A.___</span><span>-Gutachten sowie </span><span>die Einschätzung der RAD-Ärzte und ging von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit aus. Dagegen bringt der Beschwerdeführer vor, es rechtfertige sich nicht, auf das </span><span>A.___</span><span>-Gutachten abzustellen. Es sei im Rahmen der psychiatrisch-psychopathologi</span><span>schen sowie verhaltensleistungspsychologischen Untersuchung festgestellt worden, dass sich keinerlei Inkonsistenzen ergeben hätten und der Versicherte ein optimales Leistungsverhalten gezeigt habe, was im krassen Widerspruch dazu stehe, dass die </span><span>A.___</span><span>-Gutachter von einer Selbstlimitierung ausgegangen seien (Urk. 1 S. 4 f.).</span></p><p><span> </span><span>Das </span><span>A.___</span><span>-Gutachten beruht auf sorgfältigen und allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und ist in Kenntnis der relevanten </span><span>Vorakten</span><span> abgegeben worden. Die Gutachter haben detaillierte Befunde erhoben und hieraus begründete Diagnosen gestellt, die medizinischen Zustände und Zusammenhänge schlüssig dargelegt und ihre Schlussfolgerungen nachvollzieh</span><span>bar begründet. Das Gutachten erfüllt daher die rechtsprechungsgemässen Anfor</span><span>derungen an beweistaugliche Entscheidungsgrundlagen. </span></p><p><span> </span><span>Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers vermag der Umstand, dass ihm in einer späteren Untersuchung eine gute Leistungsbereitschaft attestiert wurde (Urk.</span><span> </span><span>7/21 S. 14), die Beweiskraft des </span><span>A.___</span><span>-Gutachtens nicht zu schmälern. Im </span><span>A.___</span><span>-Gutachten wurde eingehend dargelegt, basierend auf welchen Beobach</span><span>tun</span><span>gen die Fachpersonen auf eine Selbstlimitierung schlossen. So führten sie beispielsweise aus, bei der Testung der Hüftbeweglichkeit sei die Beugung auf</span><span>grund von Rückenschmerzen nur limitiert (max. 45° und 70°) möglich gewesen, was damit kontrastiere, dass die </span><span>Hockeposition</span><span> mit beidseits mindestens 110° möglich gewesen sei (Urk. 7/18 S. 24). Auch der Dokumentation über die Leistungsfähig</span><span>keitstests sind detailreiche Beobachtungen zu entnehmen (Urk.</span><span> </span><span>7/18 S. 25 ff.), welche die mangelnde Leistungsbereitschaft des Versicherten aufzeigen. Es ist daher überzeugend und nachvollziehbar, dass die Gutachter zum Schluss kamen, die Beurteilung der Leistungsfähigkeit müsse medizinisch-theoretisch erfolgen (Urk. 7/18 S. 10). </span><span>Im Übrigen korreliert diese Einschätzung damit, dass die Verhaltensneurologin im </span><span>Reevaluationsbericht</span><span> vom 30. September 2022 festhielt, es bestehe eine relevante Diskrepanz zwischen der subjektiven Einschätzung zur Arbeitsfähigkeit und den objektiv leistungseinschränkenden Befunden (Urk. 7/21 S. 33). </span><span>Auch mit dem Vorbringen, es seien während der Untersuchung objektive Faktoren für eine verminderte Leistungsfähigkeit festge</span><span>stellt worden, so eine starke Empfindlichkeit bei Palpation der Tenderpoints und der Muskulatur sowie im Bereich der grossen Gelenke (Urk. 1 S. 5), vermag der Beschwerdeführer nicht durchzudringen. Zwar wurde von den Gutachtern über eine starke Empfindlich</span><span>keit berichtet (Urk. 7/18 S. 9). Indessen leuchtet nicht ein, inwiefern diese Empfindlichkeit die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen sollte. Dies wird denn vom Beschwerdeführer auch nicht dargelegt. Die IV-Stelle stellte </span><span>daher in rheuma</span><span>tologischer Hinsicht zu Recht auf die Einschätzung der </span><span>A.___</span><span>-Gutachter ab und ging von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit aus. </span></p><p><span> </span><span>Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, die Fachpersonen bei der psychiat</span><span>risch-pathologischen und verhaltensneurologisch-leistungspsychologischen Untersuchung hätten eine </span><span>Reevaluation</span><span> empfohlen. Diese sei nicht durchgeführt worden. Zudem sei die Beurteilung in sich widersprüchlich. Es sei auf die Einschätzung des behandelnden Psychiaters abzustellen (Urk. 1 S. 4 ff.).</span></p><p><span> </span><span>Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers fand eine </span><span>Reevaluation</span><span> statt (Urk. 7/</span><span>21 S. 28-33). In deren Rahmen wurde festgehalten, dass sich ausserhalb einer leichtgradigen, affektbetonten, </span><span>dysthymen</span><span> Zeichnung kein relevantes </span><span>depressogenes</span><span> Störungsbild objektivieren lasse</span><span> </span><span>(Urk. 7/21 S. 31). Die Befunde hätten sich im Vergleich zur Voruntersuchung leicht verbessert (Urk. 7/21 S.</span><span> </span><span>32). Zwar wurde immer noch von einer Leistungslimitierung ausgegangen, diese wurde jedoch </span><span>als passager qualifiziert (Urk. 7/21 S. 33). </span><span>Wie die RAD-Ärztin Dr.</span><span> </span><span>C.___</span><span> festhielt, stellen passagere Einschränkungen keinen lang</span><span>andauernden Gesundheitsschaden dar. Zu Recht wies Dr. </span><span>C.___</span><span> zudem darauf hin, dass beim Versicherten weder die Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung </span><span>(</span><span>ICD-10: F43.1) noch diejenigen einer depressiven Episode (ICD-10: F33) vorliegen würden. So </span><span>hielt</span><span> zwar der behandelnde Psychiater </span><span>Dr. Z.___</span><span> mehrfach da</span><span>für</span><span>, dass der Versicherte unter Depressionen (Urk. 7/16 S.</span><span> </span><span>35</span><span> </span><span>ff., 7/18 S.</span><span> </span><span>32</span><span> </span><span>ff.) respektive unter einer Traumafolgestörung (Urk.</span><span> </span><span>7/47 S.</span><span> </span><span>5, Urk.</span><span> </span><span>3/3) leide. Seinen Berichten lassen sich jedoch keine objektiven Befunde entnehmen</span><span>, die eine psychiatrische Diagnose rechtfertigen würden. Die RAD-Ärztin </span><span>hielt denn auch folgerichtig fest</span><span>, dass der psychiatrische Behandler die Leistungseinschränkung aus den somatischen Erkrankungen ableite (Urk.</span><span> </span><span>7/49 S.</span><span> </span><span>6; vgl. auch E.3.2)</span><span>. Im Rahmen der psychopathologisch-verhaltensneurolo</span><span>gischen Untersuchung</span><span>en</span><span> wurde </span><span>sodann </span><span>ein praktisch blander Befund erhoben. So konnte der Versicherte selbständig mit dem Auto anreisen, erschien pünktlich, war allseits orientiert und es lagen keine Hinweise für Auffassungsstörungen und/oder Konzentrationsstörungen vor (Urk.</span><span> </span><span>7/21 S.</span><span> </span><span>9</span><span>, S.</span><span> </span><span>31</span><span>). Gegen das Vorlie</span><span>gen einer posttraumatischen Belastungsstörung spricht </span><span>zudem </span><span>der Umstand, dass der Versicherte in der Lage war, während mehrerer Jahre einer geregelten Tätig</span><span>keit nachzugehen und ein intaktes Privatleben aufzubauen (Urk.</span><span> </span><span>7/7). Sowohl bei der komplexen PTBS (ICD-11: 6B41) als auch bei der PTBS gemäss ICD-10 (F43.1) wird eine Manifestation innerhalb von maximal sechs Monaten nach dem trau</span><span>matischen Ereignis, nur in seltenen Fällen auch später, erwartet (vgl. Urteil des Bundesgerichts</span><span> </span><span>9C_571/2023 vom 11.</span><span> </span><span>Januar 2024 E.</span><span> </span><span>6.7). Auch darauf ging </span><span>Dr. </span><span>Z.___</span><span> in seinen Berichten nicht ein. Vor diesem Hintergrund bestehen keine auch nur geringen Zweifel an der Beurteilung der Dr.</span><span> </span><span>C.___</span><span>.</span></p><p><span> </span><span>Nach dem Gesagten stellte die IV-Stelle zu Recht auf das </span><span>A.___</span><span>-Gutachten respek</span><span>tive auf die Einschätzung der RAD-Ärzte ab. Es ist mit dem im Sozialversiche</span><span>rungsrecht geltenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausge</span><span>wiesen, dass der Beschwerdeführer </span><span>in bisheriger Tätigkeit zu 80 % respektive </span><span>in einer angepassten Tätigkeit zu 100</span><span> </span><span>% arbeitsfähig ist, weshalb die IV-Stelle einen Anspruch auf eine Invalidenrente zu Recht verneinte.</span></p><p><br/></p><p><span>5.</span><span> </span><span>Der Vollständigkeit halber ist darauf einzugehen, dass der Beschwerdeführer ausführte, er würde gerne eine zweijährige Informatikausbildung absolvieren und es seien nach dem Grundsatz «Eingliederung vor Rente» berufliche Massnahmen zu prüfen (Urk. 1 S. 6 f.). </span></p><p><span> </span><span id="VV001"></span><span>Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfü</span><span>gung beziehungsweise eines </span><span>Einspracheentscheids</span><span> – Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der </span><span>Einspracheentscheid</span><span> den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein </span><span>Einspracheentscheid</span><span> ergangen ist (BGE 144 I 11 E. 4.3, 131 V 164 E. 2.1, 125 V 413 E. 1a).</span></p><p><span> </span><span>Die angefochtene Verfügung (Urk. 2) ist betitelt mit «Kein Anspruch auf eine Invalidenrente». Der Verfügungstext beginnt mit der Feststellung, dass der Anspruch auf eine Invalidenrente geprüft worden sei. Berufliche Massnahmen sind damit nicht Verfügungsgegenstand der angefochtenen Verfügung, weshalb mangels Anfechtungsobjekts auf den Antrag des Beschwerdeführers auf Zuspra</span><span>che beruflicher Massnahmen nicht einzutreten ist.</span></p><p><br/></p><p><span>6.</span><span> </span><span>Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das vorliegende Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span>bis</span><span> IVG) und ermessensweise auf Fr. 700.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span>Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p>1.<span> </span>Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</p><p>2.<span> </span>Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</p><p>3.<span> </span>Zustellung gegen Empfangsschein an:</p><p>- Protekta Rechtsschutz-Versicherung AG</p><p>- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</p><p>- Bundesamt für Sozialversicherungen</p><p>sowie an:</p><p>- Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</p><p>4.<span> </span>Gegen diesen Entscheid kann innert <span>30 Tagen</span> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</p><p><span> </span>Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</p><p><span> </span>Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Partei oder ihrer Rechtsvertretung zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</p><p><br/></p><p><span>Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>PhilippMuraro</p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>