<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2006.00223</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205969&amp;W10_KEY=4467135&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2006.00223</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 30.06.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Sozialhilfe: Reduktion der Rückerstattungspflicht:<br/><br/>Zuständigkeit der Einzelrichterin (E.1). Die nachträglich vom Kindsvater ausbezahlten Kinderunterhaltsbeiträge sind gemäss § 27 Abs. 1 lit. a SHG rückerstattungspflichtig, soweit sie den tatsächlichen sozialhilferechtlichen Bedarf des Kindes decken (E.2.1). Die durch die Vorinstanz vorgenommene Berechnung der Rückerstattungspflicht erweist sich als korrekt (E.2.2 und E.2.3). Die nachträgliche Anpassung der Beitragsverfügung, welche zugleich Grundlage der Rückerstattungsverpflichtung bildet, ist zulässig (E.2.4). Abweisung der Beschwerde und Kostenfolge (E.3).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KINDERUNTERHALTSBEITRAG">KINDERUNTERHALTSBEITRAG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKERSTATTUNGSPFLICHT">RÃCKERSTATTUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 27 Abs. 1 lit. a SHG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>A bezog von Oktober 2001 bis September 2003 wirtschaftliche Hilfe von den Sozialen Diensten der Stadt ZÃ¼rich. Im April 2002 kam ihre Tochter C zur Welt. Aufgrund einer Unterhaltsvereinbarung mit dem Kindsvater vom 25. Juni 2003 (genehmigt von der VormundschaftsbehÃ¶rde der Stadt ZÃ¼rich am 14. August 2003) erhielt die Mutter rÃ¼ckwirkend fÃ¼r die Zeit vom 1. Mai 2002 bis 31. Mai 2003 Kinderalimente von Fr. 19'500.- fÃ¼r ihre Tochter.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Aufgrund dieser Nachzahlung verpflichtete die Einzelfallkommission A am 6. April 2004, die von ihr vom 1. Mai 2002 bis zum 31. Mai 2003 zu Unrecht bezogenen Sozialhilfeleistungen in der HÃ¶he von Fr. 19'500.- zurÃ¼ckzuerstatten. </p> <p class="Urteilstext">Eine dagegen gefÃ¼hrte Einsprache hiess die Einspracheinstanz und GeschÃ¤ftsprÃ¼fungskommission der SozialbehÃ¶rde am 24. Mai 2005 teilweise gut und reduzierte den zurÃ¼ckzuerstattenden Betrag auf Fr. 17'269.50. Die Reduktion war im Wesentlichen darauf zurÃ¼ckzufÃ¼hren, dass der Einsprecherin von Mai bis Juli 2002 nur wirtschaftliche Hilfe fÃ¼r einen 1-Personenhaushalt ausbezahlt worden war, was zu ihren Gunsten aufgerechnet wurde, und dass der tatsÃ¤chliche Barbedarf der Tochter in mehreren Monaten auf weniger als Fr. 1'500, nÃ¤mlich auf Fr. 1'462.25 bzw. Fr. 1'494.- berechnet wurde. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen diesen Beschluss erhob A Rekurs an den Bezirksrat ZÃ¼rich und beantragte eine weitere Reduktion der RÃ¼ckerstattung auf Fr. 4'315.-, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Rekursgegnerin. Sie machte im Wesentlichen geltend, aus der Nachzahlung werde sie nur insoweit rÃ¼ckerstattungspflichtig, als diese die monatliche Differenz zwischen der wirtschaftlichen Hilfe vor und nach Geburt der Tochter decke. Der Bezirksrat ZÃ¼rich hiess den Rekurs am 6. April 2006 ohne weitere Kostenfolge teilweise gut und verpflichtete die Rekurrentin zur RÃ¼ckerstattung von Fr. 14'214.50. Die Reduktion beruhte auf einer neuerlichen Berechnung des monatlichen Barbedarfs von C, schwankend zwischen 1'273.- (recte Fr. 1'237.- vgl. Erw. 2.3 nachfolgend) und 1'523.-. pro Monat, sowie auf einer Verrechnung mit einer zu hohen Anrechnung von UnterhaltsbeitrÃ¤gen wÃ¤hrend der laufenden Hilfeleistungen in den Monaten von Juni bis September 2003.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen den Rekursentscheid wandte sich A am 11. Mai 2006 an das Verwaltungsgericht und erneuerte ihren Rekursantrag.</p> <p class="Urteilstext">Der Bezirksrat ZÃ¼rich verzichtete am 18. Mai 2006 auf eine Vernehmlassung. Die SozialbehÃ¶rde beantwortete die Beschwerde am 15. Juni 2006 und beantragte deren Abweisung.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Einzelrichterin</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist gestÃ¼tzt auf § 41 Abs. 1 und § 19c Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zur Behandlung von Beschwerden auf dem Gebiet des Sozialhilferechts zustÃ¤ndig. Der Streitwert betrÃ¤gt Fr. 9'899.50 (Fr. 14'214.50 minus Fr. 4'315.-), weshalb der Entscheid in die einzelrichterliche ZustÃ¤ndigkeit fÃ¤llt (§ 38 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Im Beschwerdeverfahren wird der angefochtene Entscheid nur auf Rechtsverletzungen hin Ã¼berprÃ¼ft, die RÃ¼ge der Unangemessenheit ist nicht zulÃ¤ssig (§ 50 Abs. 2 und 3 VRG). </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Die strittige RÃ¼ckerstattung stÃ¼tzt sich, wie der Bezirksrat richtig darlegt, auf § 27 Abs. 1 lit. a des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 in der Fassung vom 4. November 2002 (SHG). Nach dieser Bestimmung kann rechtmÃ¤ssig bezogene wirtschaftliche Hilfe ganz oder teilweise zurÃ¼ckgefordert werden, wenn der HilfeempfÃ¤nger rÃ¼ckwirkend Leistungen von Sozial- oder Privatversicherungen oder von haftpflichtigen oder anderen Dritten erhÃ¤lt, entsprechend der HÃ¶he der in der gleichen Zeitspanne ausgerichteten wirtschaftlichen Hilfe. Dieser RÃ¼ckerstattungsgrund basiert einerseits auf dem Gedanken der SubsidiaritÃ¤t, wonach Sozialhilfe nur so weit zu leisten ist, als die Hilfe suchende Person die Notlage nicht aus eigenen KrÃ¤ften abwenden oder beheben kann (Richtlinien fÃ¼r die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe in der Fassung vom April 2005 [SKOS-Richt­linien], Kap. A.1 und A.4; RB 1998 Nr. 88 mit weiteren Hinweisen). Zum anderen soll damit aber auch eine Gleichstellung erreicht werden zwischen denjenigen HilfeempfÃ¤nger, die in den Genuss einer Nachzahlung fÃ¼r periodische Leistungen kommen, und denjenigen, welche die gleiche periodische Leistung rechtzeitig empfangen und sich diese bei der Bemessung der laufenden wirtschaftlichen Hilfe als Einkommen anrechnen lassen mÃ¼ssen.</p> <p class="Urteilstext">Die der BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r die Zeit von Mai 2002 bis Mai 2003 zugegangenen KinderunterhaltsbeitrÃ¤ge Ã¼ber insgesamt Fr. 19'500.- sind Leistungen Dritter im Sinne dieser Bestimmung. Wegen der bundesrechtlichen Zweckbindung von KinderunterhaltsbeitrÃ¤gen muss sich die BeschwerdefÃ¼hrerin diese Leistungen allerdings nur soweit als Einkommen anrechnen lassen, als sie den tatsÃ¤chlichen sozialhilferechtlichen Bedarf der Tochter decken. Dementsprechend sehen auch die SKOS-Richtlinien vor, dass die EinkÃ¼nfte MinderjÃ¤hriger, die mit unterstÃ¼tzungsbedÃ¼rftigen Eltern im gleichen Haushalt leben, im Gesamtbudget nur bis zur HÃ¶he des auf diese Personen entfallenden Anteils anzurechnen sind (SKOS-Richtlinien, Kap. E.1.3). Soweit die BeschwerdefÃ¼hrerin die empfangenen UnterhaltsbeitrÃ¤ge aber darÃ¼ber hinaus fÃ¼r die Tochter verwendet, sei es fÃ¼r nicht notwendige, das Ã¼bliche Mass Ã¼berschreitende Auslagen oder sei es zur Bildung von KindsvermÃ¶gen, fallen diese Anteile nicht unter die RÃ¼ckerstattungspflicht, denn in diesem Umfang und fÃ¼r diese Ausgaben wurde effektiv gar keine wirtschaftliche Hilfe bezogen. </p> <p class="Urteilstext">Von dieser zutreffenden Rechtsgrundlage gingen sowohl die Einspracheinstanz als auch der Bezirksrat aus. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin wendet sich grundsÃ¤tzlich gegen die Berechnungsart der Vorinstanzen und will nur die Differenz zwischen ihrem Budget vor und nach Geburt der Tochter zurÃ¼ckerstatten. Dieser Ansatz ist verfehlt. Die Differenz zwischen den beiden Bedarfsberechnungen ist von vornherein nicht geeignet, den tatsÃ¤chlichen Bedarf eines im Haushalt mit der Mutter lebenden Kindes wiederzugeben. Dessen Bedarf umfasst verschiedene Positionen fÃ¼r Unterkunft, Energie, Verkehr, Kommunikation etc., welche sich nicht zwingend in einem den Bedarf eines Einpersonenhaushalts Ã¼bersteigenden Mehrbedarf niederschlagen. Es ist daher nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanzen die der BeschwerdefÃ¼hrerin ausbezahlte wirtschaftliche Hilfe rechnerisch in einen Bedarf der BeschwerdefÃ¼hrerin und einen solchen der Tochter aufgeteilt haben, um so den rÃ¼ckerstattungspflichtigen Betrag zu errechnen. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Der Bezirksrat hat sich bei seinen Berechnungen an den SKOS-Richtlinien orientiert, wonach beim Zusammenleben von unterstÃ¼tzten und nicht unterstÃ¼tzen Personen der Barbedarf des Einzelnen nach Kopfanteilen an den Gesamtkosten zu ermitteln ist, wobei Kinder bis und mit dem elften Lebensjahr beim Mietzins nur mit dem Faktor 0.5 berÃ¼cksichtigt werden (SKOS-Richtlinien, Kap. F.5). Ausgehend von dieser Berechnungsmethode erweisen sich die einzelnen Berechnungen des monatlichen Barbedarfs von C gemÃ¤ss Rekursentscheid im Ergebnis als richtig. Zwar enthÃ¤lt die Addition des von Mai bis Juli 2002 berechneten Bedarfs einen Schreibfehler, indem das rechnerische Total Fr. 1'237.- und nicht Fr. 1'273.- betrÃ¤gt. Bei der RÃ¼ckforderungsberechnung fÃ¼r diesen Zeitraum ist jedoch tatsÃ¤chlich der richtige Monatsbetrag mit dem Faktor 3 multipliziert worden (3 x Fr. 1'237.- = 3'711.-). </p> <p class="Urteilstext">Die Einzelpositionen werden von der BeschwerdefÃ¼hrerin auch nicht weiter angezweifelt, sie erachtet aber die Berechnung nach Kopfquoten grundsÃ¤tzlich als bundesrechtswidrig und will stattdessen den tatsÃ¤chlichen Bedarf des Kindes berÃ¼cksichtigt haben. Zu dessen Bemessung beruft sie sich auf die Empfehlungen des Amtes fÃ¼r Jugend und Berufsberatung des Kantons ZÃ¼rich, welches regelmÃ¤ssig den durchschnittlichen Unterhaltsbedarf von Kindern ermittelt. Diese Empfehlungen, die gemÃ¤ss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung als so genannte ZÃ¼rcher Tabellen zur Bemessung von KinderunterhaltsbeitrÃ¤gen herangezogen werden dÃ¼rfen (vgl. BGr, 4. August 2005, 5C.112/2005, E. 3.2.3, und BGr, 7. Dezember 2005, 5C.173/2005, E. 2.2.2, beide auf www.bger.ch), ergeben die folgende Kontrollrechnung. Der durchschnittliche Bedarf eines Einzelkindes bis zum 6. Altersjahr betrÃ¤gt per 1. Januar 2003 total Fr. 1'910.- monatlich, wobei fÃ¼r Pflege und Erziehung Fr. 680.- und fÃ¼r die Unterkunft Fr. 345.- enthalten sind. Bei den Unterkunftskosten soll fÃ¼r das erste Kind ein Mietzinsanteil von 1/3 eingerechnet werden, was exakt dem vom Bezirksrat vorliegend mit dem Faktor 0.5 errechneten Anteil von Fr. 387.- entspricht. Nach diesen Empfehlungen ergÃ¤be sich demnach fÃ¼r C ein Barbedarf von Fr. 1'272.- (Fr. 1910.- minus Fr. 680.- minus Fr. 345.- plus Fr. 387.-). Dieser Betrag liegt durchaus in der GrÃ¶ssenordnung der vom Bezirksrat fÃ¼r die Monate Mai bis Juli 2002 und September 2002 bis September 2003 errechneten Zahlen. Einzig im August 2002 ermittelte der Bezirksrat infolge einer in diesem Monat ausbezahlten Kostenbeteiligung von Fr. 222.70 einen etwas hÃ¶heren Barbedarf von Fr. 1'523.-, wovon er aber infolge der Begrenzung der Alimente nur deren Fr. 1'500.- einrechnete. Im Total ergibt sich nach den SKOS-konformen Berechnungen des Bezirksrates ein Bedarf fÃ¼r den gesamten Zeitraum von Mai 2002 bis September 2003 von Fr. 21'984.50 (3 x Fr. 1'237.- plus 1 x Fr. 1'500.- plus 4 x Fr. 1'301.- plus 3 x Fr. 1'318.- plus 2 x Fr. 1'269.25 plus 4 x Fr. 1'269.25), wÃ¤hrend die Kontrollrechnung nach den ZÃ¼rcher Tabellen Fr. 21'624.- ergÃ¤be (17 x Fr. 1'272.-). Diese durchschnittliche Differenz von rund Fr. 21.- pro Monat (Fr. 21'984.50 minus Fr. 21'624.- geteilt durch 17) im Monat ist zu geringfÃ¼gig, als dass sie ein Abweichen von der in den SKOS-Richtlinien dargelegten Methode zur Aufteilung der Kosten bei Wohn- und Lebensgemeinschaften im Einzelfall rechtfertigen kÃ¶nnte. Vermag der nach dieser Methode errechnete Barbedarf aber einigermassen den tatsÃ¤chlichen Barbedarf des Kindes zu widerspiegeln, so erweisen sich die SKOS-Richtlinien in diesem Punkt als bundesrechtskonform. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>FÃ¼r die Zeit von Mai bis Juli 2002 bestreitet die BeschwerdefÃ¼hrerin sodann Ã¼berhaupt das Bestehen einer RÃ¼ckerstattungspflicht. In dieser Zeit sei ihr nur wirtschaftliche Hilfe fÃ¼r einen 1-Personenhaushalt ausbezahlt worden, da das Quartierteam die notwendige Anpassung erst 3 Monate nach der Geburt vorgenommen habe. </p> <p class="Urteilstext">Im angefochtenen Entscheid wurde die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht nur zur RÃ¼ckerstattung von Sozialhilfeleistungen verpflichtet, sondern es fand inhaltlich auch eine Anpassung der BeitragsverfÃ¼gung fÃ¼r die Zeit vom 20. April bis Ende Juli 2002 statt, indem ihr nÃ¤mlich die in dieser Zeit zu tief bemessene Auszahlung aufgerechnet wurde. Eine solche Anpassung einer DauerverfÃ¼gung zu Gunsten eines Berechtigten ist auch ohne Gesuch auf Anstoss der verfÃ¼genden BehÃ¶rde hin jederzeit mÃ¶glich (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, Vorbem. zu §§ 86a-86d N. 13). Dass diese Anpassung im vorliegenden Fall teilweise auch Grundlage der RÃ¼ckerstattungsverpflichtung bildet, macht Letztere nicht unrechtmÃ¤ssig. Selbst ohne diese Anpassung wÃ¤re erstellt, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin einen bestimmten Teil der ihr zugegangenen wirtschaftlichen Hilfe in dieser Zeit tatsÃ¤chlich fÃ¼r den Barbedarf ihrer Tochter verwendet hat, was die RÃ¼ckerstattungspflicht bereits hinreichend begrÃ¼ndet hÃ¤tte.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.5 </b>Schliesslich bringt die BeschwerdefÃ¼hrerin vor, ihr sei nie mitgeteilt worden, dass sie auch KleinkinderbetreuungsbeitrÃ¤ge (KKBB) erhalte, welche sie an die Sozialen Dienste abgetreten hÃ¤tte. Bei der Berechnung dieser BeitrÃ¤ge seien die UnterhaltsbeitrÃ¤ge fÃ¼r C ebenfalls als Einkommen berÃ¼cksichtigt worden. Diese doppelte BerÃ¼cksichtigung fÃ¼hre dazu, dass die Finanzierung eines Teils ihres eigenen Unterhalts zulasten der UnterhaltsbeitrÃ¤ge gehe.</p> <p class="Urteilstext">Der BeschwerdefÃ¼hrerin wurden am 6. Januar 2003 unter dem Vorbehalt einer Unterhaltsregelung fÃ¼r C ab 1. Juli 2002 monatliche BeitrÃ¤ge von Fr. 2'000.- fÃ¼r die Betreuung ihrer Tochter zugesprochen. Aufgrund des Unterhaltsvertrages revidierte das Sozialdepartement diese BeitrÃ¤ge am 19. September 2003 (wie folgt: ab 1. Juli 2002 bis 20. Mai 2003 Fr. 972.- pro Monat, ab 21. Mai bis 18. Juni 2003 wegen eines Auslandaufenthaltes Fr. 0.- pro Monat und vom 19. Juni 2003 bis zum 31. August 2003 wiederum Fr. 972.- pro Monat. Danach wurde die Ausrichtung infolge Wegzugs der BeschwerdefÃ¼hrerin nach X ganz eingestellt. Nach den Akten wurde der BeschwerdefÃ¼hrerin jeweils ihr gesamter Bedarf fÃ¼r sich und ihrer Tochter als wirtschaftliche Hilfe ausbezahlt. Ein Teil des Betrages jedoch wurde intern als KKBB verbucht, bzw. von den Sozialen Diensten an das Sozialzentrum Dorflinde Ã¼berwiesen. Der Umstand, dass die UnterhaltsbeitrÃ¤ge fÃ¼r C sowohl bei der Berechnung der KKBB als auch bei der Sozialhilfe BerÃ¼cksichtigung fanden, ist nicht zu beanstanden. Letztlich massgebend fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin war einzig, dass ihr gesamter Bedarf gedeckt war, dies unabhÃ¤ngig davon, welchen stÃ¤dtischen Konten welcher Anteil davon belastet wurde. Der Empfang der laufenden KinderunterhaltsbeitrÃ¤ge wirkte sich entgegen ihrer Auffassung auch nicht zweimal aus, sondern wurde der BeschwerdefÃ¼hrerin gegenÃ¼ber nur einmal als Abzug vom Gesamtbedarf berÃ¼cksichtigt. Die BeschwerdefÃ¼hrerin wird auch durch die in der gleichen VerfÃ¼gung vom 19. September 2003 festgesetzte RÃ¼ckerstattungspflicht fÃ¼r die vom 1. Juli 2002 bis zum 31. Juli 2003 zu viel ausbezahlten KKBB Ã¼ber Fr. 13'299.- nicht doppelt belastet, da dieser Betrag gemÃ¤ss Dispositiv-Ziffer 3 der VerfÃ¼gung nicht durch die BeschwerdefÃ¼hrerin persÃ¶nlich, sondern durch die Abteilung fÃ¼r Sozialhilfe zurÃ¼ckzuerstatten ist. </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2">Dies fÃ¼hrt zur Abweisung der Beschwerde. Bei diesem Ausgang des Beschwerdeverfahrens wird die BeschwerdefÃ¼hrerin kostenpflichtig (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Eine ParteientschÃ¤digung steht ihr von vornherein nicht zu (§ 17 Abs. 2 VRG). </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Einzelrichterin:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'000.-- die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Es wird keine ParteientschÃ¤digung zugesprochen.</span></p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>