<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2014.01196</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Philipp</p><p>Sozialversicherungsrichter Vogel</p><p>Gerichtsschreiberin F. Brühwiler</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">13. März 2015</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Christos </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Antoniadis</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Antoniadis</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Advokaturbüro</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Badenerstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 89, 8004 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. Oktober 2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen Anspruch auf Umschulung verneint hat (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach Einsicht in die Beschwerde vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12. November 2014 (Urk. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, mit welcher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Aufhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der angefochtenen Verfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die Zuspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung der gesetzlichen Leistungen, insbesondere die Kostenübernahme einer Umschulung,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie eventualiter die Durchführung weiterer Abklärungen (BEFAS) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beantragt hat (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), und in die auf Abweisung der Beschwerde schlies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sende Beschwerdeantwort </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. Januar 2015 (Urk. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Erwägung,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin einen Anspruch auf Umschulung mit der Begründung verneinte, die Beschwerdeführerin erleide </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">infolge ihrer gesundheitlichen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine Erwerbseinbusse, da sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der vor Eintritt des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschadens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgeübten Tätigkeit als technische Mitarbeiterin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Jahr 2008 ein Einkommen von Fr. 48‘815.-- erzielt habe (unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung Fr. 51‘666.-- im Jahr 2014) und ihr weiterhin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leichte Hilfsarbeitertätigkeiten zumutbar seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, womit sie im Jahr 2014 ein Einkommen von Fr. 54‘869.-- erzielen könnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Urk. 6/90</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass gemäss Art. 17 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit haben, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Anspruch auf Umschulung voraussetzt, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten Beruf und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehenden zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 124 V 108 E. 2a und b mit Hinweisen; vgl. auch BGE 130 V 488 E. 4.2; AHI 2000 S. 27 E. 2b und S. 62 E. 1 je mit Hinweisen), </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass das Bundesgericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit der Begründung, ein auf den aktuellen Zeitpunkt begrenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter Einkommensvergleich stelle nur eine Momentaufnahme dar und der für die künftige Einkommensentwicklung bedeutsame qualitative Stellenwert der bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den zu vergleichenden Berufe sei mit zu berücksichtigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiederholt fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehalten hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, vom Erfordernis einer 20%igen Erwerbseinbusse sei namentlich bei jungen Versicherten mit entsprechend langer verbleibender Aktivitätsdauer abzuwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen, wenn es sich bei den ohne Umschulung zumutbaren angepassten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten um unqualifizierte Hilfsarbeiten handelt, die im Vergleich zur erlernten Tätigkeit qualitativ nicht als annähernd gleichwertig bezeichnet werden können (BGE 124 V 108 E. 3b, Urteil des Bundesgerichts 9C_704/2010 vom 31. Januar 2011 mit weiteren Hinweisen),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass das Bundesgericht auch bei einem Versicherten, der seit längerer Zeit nicht mehr auf dem erlernten Beruf tätig gewesen war, von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erheblichkeitsschwelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von 20 % absah unter Hinweis darauf, dass der erlernte Beruf auch nach einer all</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fälligen Aufgabe Bestandteil der Ausbildung bleibe, über welche die versicherte Person sich ausweisen könne (Urteil des Bundesgerichts I 144/05 vom 13. Mai 2005 E. 2.2.1 und 2.2.2, siehe auch Urteil des Bundesgerichtes 9C_704/2010 vom 31. Januar 2011, E. 3.1),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Jahr 1982 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin im Jahr 2001 ihre Ausbildung zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Konditor-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Confiseurin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abschloss (Urk. 6/2/10), noch bis ins Jahr 2004 (mit Unterbrüchen) auf dem erlernten Beruf erwerbstätig (Urk. 6/10, Urk. 6/16) und im Übrigen auch danach teilweise noch in der Lebensmittelbranche tätig war (Verkäuferin in Bäckerei, Arbeit in Barbetrieben [Urk. 6/54/18, Urk. 6/75]; siehe auch Urk. 6/7/2: Absolvierung eines Barfachkurses),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass die Beschwerdegegnerin mithin mit Blick auf die bundesgerichtliche Rechtspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung einen Umschulungsanspruch nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einzig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestützt auf einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welchem sie das im Jahr 2008 als Technische Mitarbeiterin (Hilfsarbeitertätigkeit) erzielte Einkommen von Fr. 48‘815.-- als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zugrunde legte (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2), verneinen durfte, zumal es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fraglich erscheint, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdeführerin ihre Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Konditor-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Confiseurin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Gründen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">noch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausüben k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nnte (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6/14/5; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diagnostizierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kushernie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Jahr 2007, vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Urk. 6/28/19 und Urk. 6/42/4-8; vgl. auch nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass sodann der Regionale Är</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ztliche Dienst (RAD) zwar dafür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hielt, die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin sei in angepassten Tätigkeiten vollständig arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und ein ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechendes Belastungsprofil erstellte (leichte Tätigkeiten, Einschränkungen von Seiten der Hände und des Rückens, Urk. 6/93/5, siehe auch Urk. 6/93/12-14 und Urk. 6/92/2),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass jedoch mit Blick auf die Berichte der Klinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wo die Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin aufgrund ihrer Rückenbeschwerden in Behandlung stand, unklar bleibt, wie sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nunmehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">darstellt, da im Bericht vom 30. September 2013 eine Diskushernie bei Th2/3, ein akutes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Thora</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kalsyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ein Status nach ventraler Dekompression bei Th7/8 am 24. April 2008, sowie eine Diskushernie bei Th7/8 als Diagnosen aufgeführt wurden (Urk. 6/79/5), im Bericht vom 7. November 2013 hingegen – von den gleichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ärzten – bei den Diagnosen auf Beschwerden bei L5/S1 hingewiesen (durchge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führte Operationen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Implantatfehllage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Metalllockerung) sowie als weitere Diagnosen eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subclavia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stenose links, eine PAVK und Adipositas Grad II auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geführt wurden (Urk. 6/79/7), ohne dass diesbezüglich erklärende Ausführungen gemacht worden wären,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass ausserdem in den Berichten der Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – wo die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin aufgrund von Handgelenksganglien links sowie einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kubitaltunnel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- sowie einem Karpaltunnelsyndrom rechts in Behandlung stand (Urk. 6/54/7, Urk. 6/54/2) – von einer künftigen Verbesserung der Beschwerden ausgegangen wurde (Urk. 6/63/6),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass angesichts dessen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in Frage steht, ob und inwieweit das vom RAD formulierte Belastungsprofil noch Gültigkeit besitzt, weshalb sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der medizinische Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als unvollständig erweist und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von der Beschwerdegegnerin weiter abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klären ist,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass die Beschwerdegegnerin hernach erneut über den Anspruch auf Umschulung zu entscheiden haben wird,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerde in Aufhebung des angefochtenen Entscheides in diesem Sinne gutzuheissen ist,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass das Verfahren gestützt auf Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG für die unterliegende Partei kos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenpflichtig ist, die Kosten unabhängig vom Streitwert nach dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> festzulegen, im vorliegenden Fall auf Fr. 500.-- anzusetzen und ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend dem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, welche ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses zu bemessen (§ 34 Abs. 1 und Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht) und auf Fr. 1‘600.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MWSt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> festzusetzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist,</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/><span class="Standard berschrift3">erkennt das Gericht:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 9. Oktober 2014 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen über den Anspruch auf Umschulung neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">500</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Prozessentschä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">digung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1‘600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Christos </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Antoniadis</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p><span>Der Vorsitzende</span><span>Die Gerichtsschreiberin</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span>Hurst</span><span>F. </span><span>Brühwiler</span></p><p></p></div> </div></body></html>