B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung V E-1286/2012 U r t e i l v o m 1 2 . M ä r z 2 0 1 2 Besetzung Einzelrichter Kurt Gysi , mit Zustimmung von Richterin Christa Luterbacher, Gerichtsschreiber Nicholas Swain. Parteien A._______, Guinea, (…), Beschwerdeführer, gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; Verfügung des BFM vom 22. Februar 2012 / N (…). E-1286/2012 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass der Beschwerdeführer am 6. Feb ruar 2012 in der Schweiz um Asyl nachsuchte, dass ein Fingerabdruckvergleich mit der Eurodac -Zentraleinheit ergab, dass er am 11. Juli 2011 in Belgien ein Asylgesuch eingereicht hatte un d in diesem Zusammenhang erkennungsdienstlich erfasst worden war, dass am 13. Februar 2012 im Empfangs - und Verfahrenszentrum B._______ eine summarische Befragung des Beschwerdeführers stat t- fand und ihm dabei das rechtliche Gehör zu einer möglichen Zuständ ig- keit Belgiens für das vorliegende Verfahren sowie zu einer allfälli gen Wegweisung dorthin gewährt wurde, dass de r Beschwerdeführer dabei im Wesentlichen vorbrachte, sein in Belgien gestelltes Asylgesuch sei abgewiesen worden und er sei aufg e- fordert worden, das Land zu verlassen, habe ansonsten aber keine Pro b- leme in Belgien gehabt, dass das BFM am 20. Februar 2012 an die belgischen Behörden ein E r- suchen um Übernahme des Beschwerdeführers im Sinne von Art. 16 Abs. 1 Bst. e der Verordnung (EG) Nr. 343/2003 des Rates vom 18. Feb- ruar 2003 zur Festlegung von Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines Asylantrags zuständig ist, den ein Staatsangehöriger eines Drittlandes in einem Mitgliedstaat g e- stellt hat ( Dublin II -VO) richteten und Belgien sich mit Schreiben vom 21. Februar 2012 für das vorliegende Verfahren ausdrücklich zuständig erklärte, dass das BFM mit Verfügung vom 22. Februar 2012 – eröffnet am 1. März 2012 – in Anwendung von Art. Art. 34 Abs. 2 Bst. d des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch de s Beschwerde- führers nicht eintrat und die Wegweisung nach Belgien sowie den Vollzug anordnete, dass das Bundesamt de n Beschwerdeführer aufforderte, die Schweiz spätestens am Tag nach Ablau f der Beschwerdefrist zu verlassen, den Kanton C._______ verpflichtete, die Wegweisungsverfügung zu vollzi e- hen, feststellte, eine allfällige Beschwerde gegen diese Verfügung habe keine aufschiebende Wirkung, und de m Beschwerdeführer die editions- pflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis aushändigte, E-1286/2012 Seite 3 dass es zur Begründung ausführte, de r Beschwerdeführer habe nach- weislich am 11. Juli 2011 in Belgien um Asyl nachgesucht und die belgi- schen Behörden hätten dem Gesuch um Übernahme de s Beschwerde- führers gestützt auf Art. 16 Abs. 1 Bst. e (Dublin II-VO) zugestimmt, dass somit Belgien gestützt auf das Abkommen vom 26. Oktober 2004 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen Gemeinschaft über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zu- ständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat oder in der Schweiz gestellten Asylantrags (Dublin -Assoziierungsabkommen [DAA, SR 0.142.392.68]), auf das Übereinkommen vom 17. Dezember 2004 zwischen der Schweizerischen Eidgenossen schaft, der Re publik Island und dem Königreich Norwegen über die Umset zung, An wendung und Entwicklung des Schengen -Besitzstands und über die Kri terien und Ver- fahren zur Bestimmung des zuständigen Staa tes für die Prüfung eines in der Schweiz, in Island oder in Norwegen gestellten Asylantrags (Überein- kommen vom 17. Dezember 2004, SR 0.362.32) und in Berücksichtigung der Dublin II-VO sowie der Verordnung (EG) Nr. 1560/2003 der Kommi s- sion vom 2. September 2003 mit Durchführungsbestimmungen zur Dublin II-VO ( Dublin-DVO) für die Durch führung des Asylverfahrens zuständig sei, dass die Rückführung – vorbehältlich einer allfälligen Unterbrechung oder Verlängerung der Frist – bis spätestens am 21. August 2012 zu erfolgen habe, dass der Beschwerdeführer anlässlich der Gewährung des rechtlichen Gehörs hierzu keine Einwände erhoben habe, dass keine Hinweise auf eine mögliche Verletzung des Non-Refoulement- Gebots oder von Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMR K, SR 0.101) im Falle einer Rückführung de s Beschwerdeführers nach Belgien bestehen und weder die dort herrschende Situation noch andere Gründe gegen die Zumutbarkeit der Wegweisung in diesen Staat sprechen würden, dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 5. März 2012 gegen die Verfügung des BFM beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und dabei beantragte, diese sei aufzuheben und es sei auf sein Asylg e- such einzutreten und ihm das Asyl zu gewähren, beziehungsweise es sei die Unzulässigkeit, Unzumutb arkeit und Unmöglichkeit des Wegwe i-E-1286/2012 Seite 4 sungsvollzugs festzustellen und ihm die vorläufige Aufnahme zu gewä h- ren, dass er in formeller Hinsicht um Gewährung der unentgeltlichen Recht s- pflege und Verbeiständung gemäss Art. 65 Abs. 1 und 2 des Bundesg e- setzes vom 2 0. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) und um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses ersuchte, dass er weiter beantragte, es sei der Vollzug der Wegweisung auszuse t- zen, es sei jegliche Datenweitergabe an die Behörden s eines Heima t- staates zu unterlassen, und er sei in einer separaten Verfügung über eine allenfalls bereits erfolgte Weitergabe von Daten in Kenntnis zu setzen, dass für den Inhalt der Beschwerde auf die Akten verwiesen und − soweit entscheidwesentlich − in d en nachfolgenden Erwägungen darauf eing e- gangen wird, dass der Beschwerdeführer zum Beleg seiner Vorbringen eine Fürsorg e- bestätigung der D._______ vom 5. März 2012 zu den Akten reichte, dass die vorinstanzlichen Akten am 8. März 2012 beim Bundesverwa l- tungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG), und erwägt, dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM entschei- det, ausser bei Vorliegen eines Auslieferungsersuchens des St aates, vor welchem die beschwerdeführende Person Schutz sucht (Art. 105 AsylG i. V. m. Art. 31 – 33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), dass eine solche Ausnahme im Sinne von Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG nicht vorliegt, weshalb das Bundesverwaltungsgericht endgültig entscheidet, dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgeno m- men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änd e-E-1286/2012 Seite 5 rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass somit auf die frist - und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu- treten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 VwVG), dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das BFM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu übe r- prüfen (Art. 32 – 35 AsylG), die Beurteilungskompetenz der Beschwerd e- instanz grundsätzlich auf die Frage bes chränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintr e- tensentscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbstständigen mat e- riellen Prüfung enthält, die angefoch tene Verfügung aufhebt und die S a- che zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Entsche i- dungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.), dass die Verfügung als Anfechtungsgegenstand in der Bundesverwa l- tungsrechtspflege den äusseren Rahmen bildet, innerhalb welchem die Parteien der Rechtsmittelinstanz ein Rechtsverhältnis zur Beurteilung u n- terbreiten können, dass der durch die Parteibegehren definierte Streitgegenstand nicht über den Anfe chtungsgegenstand hinaus reichen darf, Gegenstand des B e- schwerdeverfahrens somit grundsätzlich nur sein kann, was Gegenstand des erstinstanzlichen Verfahrens war oder nach richtiger Gesetzesausl e- gung hätte sein sollen (vgl. ANDRÉ MOSER, in: Auer/Müller/Sch indler [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], Zürich 2008, Rz. 3 zu Art. 52; CHRISTOPH AUER, Streitgegen - stand und Rügeprinzip im Spannungsfeld der ver waltungsrechtlichen Prozessmaximen, Bern 1997, S. 63; ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER, Ver- waltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zü- rich 1998, S. 149), dass die angefochtene Verfügung keine Regelung betreffend Flüchtling s- eigenschaft und Gewährung von Asyl enthält, E-1286/2012 Seite 6 dass mit dem in der Rechtsmitteleingabe gestellten Begehren, es sei dem Beschwerdeführer Asyl zu gewähren, der Streitgegenstand in unzuläss i- ger Weise über den in der angefochtenen Verfügung geregelten Anfec h- tungsgegenstand hinaus erweitert wird (vgl. AUER, a.a.O., S. 63; BGE 110 V 51 E. 3c), weshalb darauf nicht einzutreten ist, dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mat e- riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle Kognition zukommt, dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelric hterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrifte n- wechsel verzichtet wurde, dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyls u- chende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durchfü h- rung des Asyl - und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG), dass der vorgängige Aufenthalt des Beschwerdeführers in Belgien fes t- steht und der Beschwerdeführer diesen nicht bestreitet, dass das BFM die belgischen Behörden am 20. Februar 2012 gestützt auf Art. 16 Abs. 1 Bst. e Dublin II-VO um Wiederaufnahme des Beschwer- deführers ersuchte und diese dem Ersuchen am 21. Februar 2012 z u- stimmten, dass die Vorinstanz deshalb zu Recht fes tstellte, gemäss der Dublin II- Verordnung liege die Zuständigkeit für das Asylverfahren des Beschwe r- deführers bei diesem Land, dass er somit ohne Weiteres in einen Drittstaat (vorliegend Belgien) au s- reisen kann, welcher für die Prüfung des Asylantrages sta atsvertraglich zuständig ist, E-1286/2012 Seite 7 dass die Ausführungen in der Beschwerdeeingabe , in welcher der B e- schwerdeführer im Wesentlichen auf die Abweisung seines Asylgesuchs in Belgien und die fehlende Unterstützung durch die belgischen Behörden verwies, nicht geeignet sind, die Erwägungen der Vorinstanz in Frage zu stellen, dass, auch wenn das Asylgesuch des Beschwerdeführers in Belgien rechtskräftig abgewiesen wurde, dieses Land gemäss Art. 16 Abs. 2 Bst. e Dublin II-VO weiterhin für sein Asylverfahren bis zu einem allfälli- gen Wegweisungsvollzug zuständig ist (Art. 16 Abs. 4 Dublin II-VO sowie CHRISTIAN FILZWIESER/ANDREA SPRUNG, Dublin II-Verordnung, 3. überarb. Aufl., Wien/Graz 2010, K25 zu Art. 16 Abs. 4), dass Belgien unter anderem Signatarstaat des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30), der EMRK und des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter oder andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) ist, dass keine konkr eten Hinweise dafür bestehen, wonach Belgien sich nicht an die massgebenden völkerrechtlichen Bestimmungen, insbeso n- dere an das Rückschiebungsverbot oder die einschlägigen Normen der EMRK, halten würde, dass aufgrund der Aktenlage insbesondere nicht davon auszugehen ist, Belgien werde de n Beschwerdeführer in Verletzung der vorgenannten völkerrechtlichen Abkommen in sein Heimatland zurückschaffen, dass im Weiteren keine individuellen Erschwernisse ersichtlich sind, die einer Überstellung des Beschwerdeführers nach Belgien entgegenstehen könnten, dass insgesamt keine schwerwiegenden humanitären Gründe im Sinne von Art. 29a Abs. 3 der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über Ver- fahrensfragen (AsylV 1, SR 142.311) zu erkennen sind, die einer Über - stellung des Beschwerdeführers nach Belgien entgegenstehen und aus diesem Grunde einen Selbsteintritt als angezeigt erscheinen lassen wü r- den, dass im Übrigen eine allfällige Gefährdung des Beschwerdeführers in seinem Heimatstaat nicht Gegenstand des vorliegenden Verfa hrens ist E-1286/2012 Seite 8 und daher auf die diesbezüglichen Ausführungen in der Beschwerdeei n- gabe nicht einzugehen ist, dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. d AsylG zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist, dass sich die Frage nach der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs in Verfahren nach Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG nicht unte r dem Aspekt von Art. 83 Abs. 1 und 4 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]) stellt, sondern vor der Prüfung des Nichteintretens im Rahmen der Ausübung des Selbst - eintrittsrechts (Art. 3 Dublin II-VO) oder gegebenenfalls – wenn sich F a- milienmitglieder in verschiedenen Dublin -Mitgliedstaaten befinden und zusammengeführt werden sollen – bei der Ausübung der sogenann ten Humanitären Klausel (Art. 15 Dublin II-VO), dass nach dem Gesagten der vom Bundesam t verfügte Vollzug der Weg- weisung zu bestätigen ist, dass der Beschwerdeführer nicht darzutun vermag, inwiefern die ang e- fochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtserhebli chen Sac h- verhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unange messen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, dass mit dem Entscheid in der Hauptsache ohne vorgängige Instruktion der Antrag auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde, sowie das Gesuch um vorsorgliche Massnahmen im Zusammenha ng mit einer Datenweitergabe an den Heimatstaat hinfällig geworden sind, dass aus den Akten nicht hervorgeht, es seien bereits Daten an den He i- matstaat übermittelt worden, weshalb auf das Begehren um entsprechen- de Offenlegung nicht einzugehen ist, dass mit vorliegendem Direktentscheid ohne vorgängige Instruktion auch das Gesuch um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses g e- genstandslos geworden ist, dass die mit der Beschwerde gestellten Gesuche um Gewährung der u n- entgeltlichen Rechtspflege und der Verbeiständung gemäss Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG unbesehen der vorgebrachten und belegten Bedürftigkeit abzuweisen sind, da die Begehren – wie sich aus den vorstehenden E r- wägungen ergibt – als aussichtslos zu bezeichnen waren, E-1286/2012 Seite 9 dass bei diesem Ausgang de s Verfahrens die Kosten von Fr. 600. – (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent- schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG) (Dispositiv nächste Seite). E-1286/2012 Seite 10 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 2. Die Gesuche um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung g e- mäss Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG werden abgewiesen. 3. Die Verfahrenskosten von Fr. 600.− werden dem Beschwerdeführer auf- erlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu Guns- ten der Gerichtskasse zu überweisen. 4. Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die zuständ i- ge kantonale Behörde. Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: Kurt Gysi Nicholas Swain Versand: