<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01302</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Müller</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 12. Juli 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1958, verheiratet,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mutter zweier volljähriger Kinder,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klasse im Kosovo, verfügt über keinen erlernten Beruf und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besorgte stets den Haushalt (Urk. 5/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 1, S. 2 und S. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15. März 2015 meldete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich bei der Invalidenversicherung unter Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesundheitliche Störungen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Operation an der Herzklappe 1990, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zweiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schlaganfall 2006 und Befund einer Sarkoidose 2013/2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum Leistungsbezug an (Urk. 5/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abklärungen in erwerblicher sowie medizinischer Hinsicht und veranlasste ein polydisziplinäres Gutachten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welches am 11. Juli 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5/33) erstattet wurde. Mit Vorbescheid vom 24. August 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 5/35) stellte die IV-Stelle der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht. Nach Einwand vom 10. September 2016 (Urk. 5/36) hielt die IV-Stelle mit Verfügung vom 11. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) an der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abweisung des Rentenbegehrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Versicherte am 10. November 2016 Beschwerde (Urk. 1) mit dem sinngemässen Antrag, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und ihr eine Invalidenrente bei einer Einschränkung von mindestens 40 % im Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benbereich zuzusprechen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Vernehmlassung vom 11. Januar 2017 (Urk. 4) Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisung der Beschwerde, was der Versicherten mit Verfügung vom 13. Ja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nuar 2017 (Urk. 6) zur Kenntnis gebracht wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte mit vollendetem 20. Altersjahr, die vor der Beeinträchtigung ihrer körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit nicht erwerbstätig waren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">«</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und denen eine Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, gelten nach Art. 5 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung mit Art. 8 Abs. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alversicherungsrechts (ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als invalid, wenn eine Unmöglichkeit vorliegt, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen. Art. 7 Abs. 2 ATSG ist sinngemäss anwendbar. Demnach sind für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiver Sicht nicht überwindbar ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach seinem Wortlaut knüpft Art. 5 Abs. 1 IVG die Gleichstellung des Unvermö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gens, sich weiterhin im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen, mit der Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsunfähigkeit an die doppelte Voraussetzung (1) der fehlenden Erwerbstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit vor Eintritt der (invalidisierenden) Gesundheitsbeeinträchtigung und (2) der Unzumutbarkeit, eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Die erste Voraussetzung (1) betrifft eine in der Vergangenheit liegende Tatsache; die zweite (2) bildet die Ant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wort auf eine sich in der Gegenwart stellende Wertungsfrage. Die Rechtsprechung hat sich, wenn zunächst auch noch nicht einheitlich und gefestigt, allmählich in beiden Punkten vom Wortlaut des Art. 5 Abs. 1 IVG entfernt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schon im Zusammenhang mit der Auslegung der beim Inkrafttreten des IVG 1960 wichtigen Übergangsbestimmung des Art. 85 Abs. 1 IVG hatte das Eidgenössische Versicherungsgericht (EVG) für die Prüfung des Status nach Art. 5 Abs. 1 IVG die Frage aufgeworfen, ob die Versicherte unmittelbar vor dem gesetzlich fingierten Versicherungsfall eine Erwerbstätigkeit ausgeübt haben würde, wäre sie nicht schon früher tatsächlich invalid gewesen und machte somit die Antwort auf die Statusfrage schon früh nicht von der (1) vergangenen Tatsache der früher ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übten Erwerbstätigkeit abhängig, vielmehr von der hypothetischen Tatsache, ob der Versicherte ohne Gesundheitsschaden, aber bei sonst gleichen persönlichen Verhältnissen, eine Erwerbstätigkeit ausüben würde, und zwar unter Beachtung der Gegebenheiten nach dem Eintritt des Versicherungsfalls (ZAK 1965 153). Die Massgeblichkeit dieser hypothetischen Prüfungsweise schränkte das Gericht in der Folge bis zu einem gewissen Grade unter Anwendung der zweiten Vorausset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unzumutbarkeit, ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne Erwerbstätigkeit aufzunehmen (2), wieder ein (vgl. beispielsweise EVGE 1964 258 E. 2 mit Hinweisen auf die Materialien). In späteren Urteilen wurde diese objektivierte Zumutbarkeit zur Aufnahme einer Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätigkeit im Ergebnis zu einer erwerblichen Eingliederungspflicht ausgewei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet, indem zum Beispiel einer Versicherten der Status als Nichterwerbstätige nach Art. 5 Abs. 1 IVG mit dem Argument verweigert wurde, sie wäre gesundheitlich imstande, eine ganztägige, sitzend zu verrichtende Arbeit anzunehmen, wobei ihr dies die familiären Verhältnisse sehr erschwerten (Ablehnung des Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs [I 286/66]). Im Urteil EVGE 1968 217 in E. 1 machte das EVG die Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der Statusfrage davon abhängig, welche Tätigkeit die Versicherte vor Invaliditätseintritt vorwiegend ausgeübt hatte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1971 erfolgte die Bereinigung dieser bisherigen uneinheitlichen Praxis und die Einführung der noch heute geltenden Rechtsprechung: Der IV-rechtliche Status ist Veränderungen zugänglich; die Kriterien der Erwerbsunfähigkeit (Art. 4 Abs. 1 IVG) einerseits, der Unmöglichkeit, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen (Art. 5 Abs. 1 IVG) andererseits, können sich im Einzelfall ablösen, ohne jegliche Änderung des invalidisierenden Zustandes. Für die Prüfung der Status</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frage ist stets davon auszugehen, welche Tätigkeit die versicherte Person ausüben würde, wenn sie nicht invalid wäre (BGE 117 V 195, 98 V 263 E. 1 und 268 E. 1c, 97 V 241; ZAK 1980 630, 1975 206; I 750/79; vgl. zum Ganzen Meyer/Reich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">muth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, Art. 5 N 6 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Arbeitsunfähigkeit im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 lit. b IVG entspricht der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">busse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG; BGE 105 V 156 E. 2a). Bei der Bemessung der Invalidität von im Haushalt tätigen Versicherten ist die Schadenminderungspflicht von er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heblicher Relevanz. Nach der Rechtsprechung ist dabei vom Grundsatz auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen, dass einem Leistungsansprecher im Rahmen der Schadenminderungspflicht Massnahmen zuzumuten sind, die ein vernünftiger Mensch in der gleichen Lage ergreifen würde, wenn er keinerlei Entschädigung zu erwarten hätte. Für die im Haushalt tätigen Versicherten bedeutet dies, dass sie Verhaltensweisen zu entwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ckeln haben, welche die Auswirkungen der Behinderung im hauswirtschaftlichen Bereich reduzieren und ihnen eine möglichst vollständige und unabhängige Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ledigung der Haushaltarbeiten ermöglichen. Kann die versicherte Person wegen ihrer Behinderung gewisse Haushaltarbeiten nur noch mühsam und mit viel hö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herem Zeitaufwand erledigen, so muss sie in erster Linie ihre Arbeit einteilen und in üblichem Umfang die Mithilfe von Familien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angehörigen in Anspruch nehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zum Ganzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 133 V 504 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_729/2009 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2009 E. 4.1-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei nichterwerbstätigen Versicherten, die im Aufgabenbereich tätig sind und de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen eine Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, wird für die Bemessung der Invalidität in Abweichung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG darauf abgestellt, in welchem Masse sie unfähig sind, sich im Aufgabenbereich zu betätigen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG ist sinngemäss anwendbar (Art. 28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 ATSG; spezifische Methode der Invaliditätsbemessung [Betätigungsvergleich]; vgl. statt vieler: BGE 142 V 290 E. 4). Als Aufgabenbereich der im Haushalt täti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Versicherten gelten insbesondere die übliche Tätigkeit im Haushalt, die Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehung der Kinder sowie gemeinnützige und künstlerische Tätigkeiten (Art. 27 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV] in der bis 31. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zember 2017 in Kraft gestandenen Fassung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin begründete ihre rentenabweisende Verfügung vom 11. Oktober 2016 (Urk. 2) – </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in erster Linie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gestützt auf das polydisziplinäre Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 11. Juli 2016 (Urk. 5/33) - damit, dass bei der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin in ihrer Tätigkeit als Hausfrau eine rentenausschliessende Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lediglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30 % bestehe. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit verringere sich zudem, weil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie in gewissen Bereichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Haushalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch Kinder und Ehemann entlastet werden könne. So werde sie laut eigenen Angaben bereits durch ihre Schwieger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tochter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unterstützt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche vollumfänglich den Haushalt besorge.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin brachte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">demgegenüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor, dass sie sich sicher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr als 40 % ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt fühle, was auch aus den Akten klar ersichtlich sein sollte. Zudem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lasse sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Argumentation der Beschwerdegegnerin, dass andere Perso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen im gleichen Haushalt die Haushaltsaufgaben übernehmen sollten, ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cht gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Ihr Ehemann arbeite und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Schwiegertochter habe genug mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den eigenen drei Kindern zu tun, genauso wie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihr Sohn. Diese Personen hätten ihr eigenes Leben und ihre eigenen Sorgen. Ihr gesundheitlicher Zustand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschlage im Übri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht nur den Haushalt, sondern ihr Leben im Allgemeinen. Die gemeinsam im Haushalt lebenden Personen würden sie nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Haushalt unterstützen, son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern auch im alltäglichen Leben;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum Beispiel beim Anziehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei Schwäche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würden sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hilfe leisten und ihr generell bei ihren gesundheitlichen Problemen Unterstützung bieten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im vorliegenden Fall steht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status der Beschwerdeführerin als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwerbstätige im Sinne von Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (zum Ganzen E. 1.1.2 hie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor) nach Lage der Akten fest und ist denn auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unbestritten (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1). So bezeichnete sich die Beschwerdeführerin in ihrer Anmeldung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Leistungsbezug </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> selber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als Hausfrau, welche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> immer war (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5/1 S. 4). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenteilige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anhaltspunkte, welche den Schluss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahelegen würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur vermuten liessen, dass sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als Gesunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in ihrem Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benbereich als Hausfrau tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wäre, sind nicht ersichtlich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angefochtene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016 (Urk. 2) beruhte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> – nach er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgter Würdigung durch den regionalen ärztlichen Dienst (vgl. Urk. 5/34 S. 4) –</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in medizinischer Hinsicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem von der Beschwerdegegnerin in Auftrag gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen polydisziplinären Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 11. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2016 (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5/33).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die Ergebniss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e ihrer internistischen, pneum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ologischen, neurologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen und psychiatrischen Untersuchung stellten die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt Allgemeine Innere Medizin, Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt Allgemeine Innere Medizin und Kardiologie sowie Pneumologie FMH, Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin Neurologie, und Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt Psychiatrie und Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapie FMH</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihrer Expertise vom 11. Juli 2016 (Urk. 5/33) folgende Diagnosen mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Relevanz hinsichtlich der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als Hausfrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">18</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach rezidivierenden zerebralen Insulten mit geringradiger residuel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ler Hem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">iparese links (1989 und 2007)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">im CT Parenchymdefekt rechts in Insula, Capsula externa und Caput nuclei caudati am ehesten thromboembolisch bei mechanischen Klap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">pen und ungenügender Antikoagulation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach TIA Januar 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sarkoidose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Pulmonale Sarkoidose Scadding-Stadium II, ED November 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">restriktive Ventilationsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Valvuläre und hypertensive Herzkrankheit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach mechanischem Mitralklappenersatz und Trikuspidalplastik 1990 (Belgrad)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Vorhofflimmern unter oraler Antikoagulation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Normale Funktion der Klappenprothesen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach linksführender kardialer Dekompensation November 2013 und November 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Normale linksventrikuläre Funktion</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Verdacht auf Medikamenten-Malcompliance</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem stellten sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter anderem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgende Diagnosen ohne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auswirkungen auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Arbeitsfähigkeit (S. 18</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; gekürzt wiedergegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Andere Angststörung (F41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas Grad I (BMI 34,6)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisch venöse Insuffizienz (Diagnose März 2014)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hielten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, dass sich bei der Beschwerdeführerin keine relevanten objektivierbaren psychiatrischen Störungen des Fähigkeitsprofils ergeben hätten. Zeitweilig könne all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enfalls die Durchhaltefähigkeit, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Flexibilität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Umstellungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit reduziert sein. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sollte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> deswegen keine Akkord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeit und keine Schichtarbeit verrichten. Aus pneumologischen Gründen seien Tätigkeiten im Wechsel von warmer und kalter Umgebung nicht geeignet. In Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeiten mit längeren Gehstrecken sowie im Liegen und Knien sei sie ebenfalls eingeschränkt. Sitzende Tätigkeiten könnten ausgeübt werden. Das tatsächliche Ausmass der neurologischen Beeinträchtigung aufgrund der möglichen Rest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">symptomatik einer Hemiparese lasse sich aufgrund mangelhafter Kooperation und bestehender Inkonsistenz nur eingeschränkt beurteilen. Es sei durchaus mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich, dass gewisse Einschränkungen bestünden, die sich insbesondere bei Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen an die Feinmotorik oder an längere Hebe-, Trage- und Haltefunktionen, insbesondere des linken Armes, ungünstig auswirkten und so auch zu einer Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit führten. Wesentliche Anteile seien aber der freien Willensbildung zugänglich. Es bestehe auch ein erheblicher sekundärer Krankheitsgewinn durch die Komplettversorgung durch die Schwiegertochter (S. 18 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren führten die Gutachter des Y.___ aus, dass bei der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin in der angestammten Tätigkeit als Hausfrau aus psychiatrischer Sicht eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit (Leistung 100 %, Präsenzzeit 8,5 Stunden) be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehe. Aus neurologischen Gründen liege in der angestammten Tätigkeit als Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frau eine Arbeitsfähigkeit von 70 % bei einem Zeitprofil von 8,5 Stunden vor (Leistungsfähigkeit 70 %). Aus pneumologischen Gründen müsse von einer Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">duktion der Arbeitsfähigkeit als Hausfrau auf ca. 70 % ausgegangen werden, voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schichtig mit einer Leistungsfähigkeit von 70 %. Diese Leistungsminderungen verhielten sich interdisziplinär nicht additiv oder kumulativ; die Leistungsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit betrage global 70 % bei vollem Arbeitspensum von 8,5 Stunden täglich an 5 Tagen die Woche (S. 18). Aus gutachterlicher Sicht sei das von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin angenommene «völlige Unvermögen», eine Tätigkeit auszuüben, nicht nachvollziehbar respektive nicht begründbar. Das dargestellte Ausmass der Pas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sivität lasse sich nicht auf dem Boden krankheitswerter Diagnosen begründen (S. 21). Es sei nicht verständlich, weshalb sich die Beschwerdeführerin nicht an der Besorgung des Haushaltes beteilige. Es seien persönliche Kontextfaktoren nichtkrankheitswertiger Prägung anzunehmen (S. 22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter des Y.___ legten in ihrem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> polydisziplinären Gutachten vom 11.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nachvollziehba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r dar, dass bei der Beschwerdeführerin in ihrer Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit als Hausfrau aus pneumologischen sowie neurologischen Gründen eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 30 % vorliegt, sich hingegen das von ihr demonstrierte «völlige» Unvermögen, im Haushalt tätig zu sein, objektiv nicht begründen lässt (vgl. E. 4). Die bei den Akten liegenden weiteren medizinischen Berichte des D.___ und die hausärztlichen Berichte legen keinen an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deren Schluss nahe (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 5/5, Urk. 5/6/1-5, Urk. 5/6/12-13, Urk. 5/6/14-15, Urk. 5/6/18-19, Urk. 5/6/20-22, Urk. 5/6/23-25, Urk. 5/6/26-30, Urk. 5/18/4-8, Urk. 5/23/4-7, Urk. 5/25/2-4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Zusammenhang mit den Einschränkungen im Haushalt ist allerdings praxis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss nicht die medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit ausschlaggebend, sondern wie sich der Gesundheitsschaden in der nichterwerblichen Betätigung konkret auswirkt, was durch die Abklärung an Ort und Stelle zu erheben ist (vgl. etwa Bundesgerichtsurteil 9C_399/2016 vom 18. Januar 2017 E. 4.7.1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). Dies wird von der Beschwerdegegnerin (etwa auch mit Blick auf die Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klarheiten bezüglich des tatsächlichen Ausmasses der neurologischen Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung aufgrund der [möglichen] Restsymptomatik einer Hemiparese) nachzuho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len sein. Für den Beweiswert eines diesbezüglichen Berichts ist wesentlich, dass er von einer qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den medizinischen Diagnosen sich erge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Dabei wird sich die Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltsabklärung auch auf die zumutbare Mithilfe von Familienangehörigen erstre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cken, welche – entgegen der offenbaren Auffassung der Beschwerdeführerin – im Rahmen der Schadenminderungspflicht zu berücksichtigen ist und weitergeht als die ohne Gesundheitsschädigung üblicherweise zu erwartende Unterstützung (vgl. zum Ganzen vorerwähntes Bundesgerichtsurteil 9C_399/2016 E. 4.7 sowie E. 1.3 hievor).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist die Beschwerde in dem Sinne gutzuheissen, dass die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 11. Oktober 2016 (Urk. 2) aufzuheben und die Sache an die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit diese, nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und ermessensweise auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Die Rückweisung einer Sache kommt einem Obsiegen der Beschwerdeführerin gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 57 E. 2.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dementsprechend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Gerichtskosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von der unterliegenden Beschwerdegegnerin zu tragen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf Ersatz der Parteikosten hat grundsätzlich die obsiegende Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde führende Person, die erhebliche Auslagen im Rahmen des Prozesses gehabt hat (vgl. Art. 61 lit. g ATSG und § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das So</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zialversicherungsgericht [GSVGer]). Prinzipiell nicht entschädigt wird, wer seine Interessen im Beschwerdeverfahren selber wahrnimmt. Davon wird eine Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme gemacht, wenn es sich um eine komplizierte Sache mit hohem Streitwert handelt und die Interessewahrung einen hohen Arbeitsaufwand notwendig macht, der den Rahmen dessen überschreitet, was der einzelne üblicher- oder zumutbarerweise nebenbei zur Besorgung der persönlichen Angelegenheiten auf sich zu nehmen hat (vgl. Wilhelm, in: Gesetz über das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, 2. Aufl., 2009 N 5 zu §§ 33-34 GSVGer mit Hinweisen). Eine solche Ausnahme liegt nicht vor; so begnügte sich die Beschwerdeführerin auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wandmässig mit einer Beschwerde im Umfang von einer Seite (vgl. Urk. 1), womit ihr keine Parteientschädigung zuzusprechen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung vom 11. Okto</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ber 2016 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zü</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Ab</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">klärungen im Sinne der Erwägungen, über </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">den</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Leistungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">anspruch</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführerin wird keine Prozessentschädigung zugesprochen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubMüller</p><p></p></div> </div></body></html>