<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00198</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107325&amp;W10_KEY=4467143&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00198</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 30.07.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Aufenthaltsbewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung wegen rechtsmissbräuchlicher Berufung auf die Ehe.<br/>Auch während der vierjährigen Trennungszeit nach Art. 114 ZGB kann eine Abstützung des geltend gemachten Aufenthaltsanspruchs auf die Ehe rechtsmissbräuchlich sein (E. 4b). Der Ehewille der schweizerischen Ehefrau ist erloschen; mit der Wiederaufnahme der ehelichen Gemeinschaft ist nicht zu rechnen (kurzes, konfliktreiches Zusammenleben; heftige Vorwürfe und zurückgezogener Strafantrag der Ehefrau; mittlerweile zweijähriges Getrenntleben). Die Berufung auf Art. 7 ANAG ist daher rechtsmissbräuchlich (E. 4d). Es besteht kein Anlass für weitere Beweismassnahmen oder einen zweiten Schriftenwechsel (E. 6).<br/>Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANTIZIPIERTE BEWEISWÃRDIGUNG">ANTIZIPIERTE BEWEISWÃRDIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: AuslÃ¤nderrecht ST: AUFENTHALTSBEWILLIGUNG">AUFENTHALTSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EHELICH">EHELICH</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EHETRENNUNG">EHETRENNUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EHEWILLE">EHEWILLE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GETRENNT LEBEND">GETRENNT LEBEND</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSMISSBRAUCH">RECHTSMISSBRAUCH</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TRENNUNGSFRIST">TRENNUNGSFRIST</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZWEITER SCHRIFTENWECHSEL">ZWEITER SCHRIFTENWECHSEL</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 7 lit. I ANAG</span><br/><span class="ungerade">Art. 7 lit. II ANAG</span><br/><span class="gerade">Art. 100 lit. I b OG</span><br/><span class="ungerade">§ 43 lit. I h VRG</span><br/><span class="gerade">§ 58 VRG</span><br/><span class="ungerade">Art. 114 ZGB</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1">I. A, StaatsangehÃ¶riger von X, heiratete am 29. November 2000 in V die Schwei­zer BÃ¼rgerin C. Hierauf wurde ihm eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei der Ehefrau erteilt. Mit rechtskrÃ¤ftiger VerfÃ¼gung des Bezirksgerichts V vom 19. Juli 2001 wurde davon Vor­merk genommen, dass die Eheleute seit dem 1. Mai 2001 und weiterhin auf unbestimmte Zeit getrennt lebten. Weil mit einer Wiederaufnahme der ehelichen Be­ziehungen nicht gerechnet werden kÃ¶nne und keine Anzeichen eines gemeinsamen Ehewillens mehr bestÃ¼nden, wies die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit des Kantons ZÃ¼rich (Mi­grationsamt) mit VerfÃ¼gung vom 9. Juli 2002 das Gesuch A's um VerlÃ¤ngerung der Auf­ent­haltsbewilligung ab. Zur Aufgabe der ErwerbstÃ¤tigkeit und zum Verlassen des zÃ¼rcherischen Kantonsgebiets setzte sie eine Frist bis zum 30. Sep­tember 2002 an.</p> <p class="MsoHeader"> </p> <p class="Einzug1">II. Am 24. Juli 2002 erhob A hiergegen Rekurs an den Regierungsrat. Dieser wies das Rechtsmittel mit Beschluss vom 23. April 2003 ab. Er ging dabei davon aus, dass sich A rechtsmissbrÃ¤uchlich auf seine faktisch erloschene Ehe berufe, und fÃ¤llte den Entscheid nach freiem Ermessen.</p> <p class="MsoHeader"> </p> <p class="Einzug1">III. Hiergegen erhob A am 30. Mai 2003 Beschwerde an das Verwal­tungs­gericht mit dem Antrag, der Beschluss des Regierungsrats sei aufzuheben und es sei ihm der Aufenthalt im Kanton ZÃ¼rich zu bewilligen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit. Dabei machte er im Wesentlichen gel­tend, gestÃ¼tzt auf seine Ehe mit einer Schweizerin BÃ¼rgerin und mangels Rechtsmissbrauchs stehe ihm die Aufenthaltsbewilligung zu. Auf die einzelnen Vorbringen ist, soweit erforderlich, in den ErwÃ¤gungen einzugehen.</p> <p class="MsoHeader"> </p> <p class="Einzug1">Namens des Regierungsrats beantragte die Staatskanzlei in der Vernehmlassung vom 26./27. Juni 2003, die Beschwerde sei abzuweisen. Die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit verzichtete stillschweigend auf eine Beschwerdeantwort.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="MsoHeader"> </p> <p class="MsoHeader"> </p> <p class="Einzug1">1. a) § 43 Abs. 1 lit. h in Verbindung mit Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflege­geset­zes vom 24. Mai 1959 (VRG) gestattet die Beschwerde beim Verwaltungsge­richt auf dem Gebiet der Fremdenpolizei, soweit die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht offen steht. Das trifft zu fÃ¼r Entscheide Ã¼ber Aufenthalts- und Nieder­lassungsbewil­li­gungen, auf deren Erteilung der oder die auslÃ¤ndische StaatsangehÃ¶rige einen bundes- oder vÃ¶lkerrechtlichen Anspruch hat (Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 des Bundesrechtspflegegesetzes vom 16. Dezember 1943; BGE 128 II 145 E. 1.1.1). </p> <p class="MsoHeader"> </p> <p class="Einzug1">Kraft Art. 7 Abs. 1 Satz 1 des Bundesgesetzes vom 26. MÃ¤rz 1931 Ã¼ber Aufenthalt und Niederlassung der AuslÃ¤nder (ANAG) besitzt der auslÃ¤ndische Ehegatte eines Schweizer BÃ¼rgers einen Anspruch auf Erteilung und VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung. Die ZulÃ¤ssigkeits­voraussetzung des Bewilligungsanspruchs ist somit vorliegend gegeben. Die PrÃ¼fung, ob der mÃ¶gliche Rechtsanspruch aufgrund der konkreten UmstÃ¤nde wirklich besteht, betrifft nicht die Eintretensfrage, sondern ist Gegenstand der nachfolgenden materiellen ErwÃ¤gungen (BGE 128 II 145 E. 1.1.5). Unbestrittenermassen lÃ¤sst sich dagegen aus Art. 8 Abs. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechts­konvention (EMRK) bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfas­sung vom 18. April 1999 (BV) kein Anspruch ableiten, da die Ehe des BeschwerdefÃ¼hrers nicht mehr gelebt wird (vgl. Mark Villiger, Handbuch der Eu­ro­pÃ¤­ischen Menschenrechtskonvention, 2. A., ZÃ¼rich 1999, N. 571; BGE 122 II 289 E. 1b).</p> <p class="MsoHeader"> </p> <p class="Einzug1">b) Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="MsoHeader"> </p> <p class="Einzug1">2. Der Anspruch auslÃ¤ndischer Ehegattinnen und ‑gatten von Schweizer BÃ¼rgern bzw. BÃ¼rgerinnen auf Erteilung und VerlÃ¤ngerung einer Aufenthaltsbewilligung gemÃ¤ss Art. 7 Abs. 1 ANAG hÃ¤ngt â an­ders als der aus Art. 8 Abs. 1 EMRK folgende Anspruch â im Allgemeinen nicht davon ab, ob die Ehe intakt ist und tatsÃ¤chlich ge­lebt wird. Nach Art. 7 Abs. 2 ANAG besteht allerdings dann kein Anspruch auf Erteilung und VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbe­willigung, wenn die Ehe eingegangen worden ist, um die Vorschrif­ten Ã¼ber Aufenthalt und Niederlassung von AuslÃ¤ndern zu umgehen. Erfasst wird davon ins­­besondere die so ge­nann­te Scheinehe. Auch wenn die Ehe nicht bloss zum Schein einge­gangen worden ist, braucht auslÃ¤ndischen StaatsangehÃ¶rigen, die nicht mehr mit ihrem schweizerischen Gatten bzw. ihrer schweizerischen Gattin zusammenleben, der Aufenthalt nicht auf jeden Fall weiterhin gestattet zu werden. Zu prÃ¼fen bleibt bei Vor­lie­gen entsprechen­der Anhalts­punkte, ob sich die Berufung auf die Ehe nicht als rechtsmiss­brÃ¤uchlich er­weist (BGE 128 II 145 E. 2.1, 127 II 49 E. 4a+5a mit weitern Hinweisen).</p> <p class="MsoHeader"> </p> <p class="Einzug1">3. Bei der Ehe des BeschwerdefÃ¼hrers handelt es sich nicht um eine Scheinehe. Dies ist unbestritten und ergibt sich namentlich aus den Akten des Eheschutzverfahrens.</p> <p class="MsoHeader"> </p> <p class="Einzug1">4. a) Rechtsmissbrauch liegt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts jedenfalls dann vor, wenn die Person auslÃ¤ndischer StaatsangehÃ¶rigkeit sich im fremdenpolizeilichen Verfahren auf eine Ehe beruft, die nur noch formell und ohne Aussicht auf Aufnahme bzw. Wiederaufnahme einer ehelichen Gemeinschaft besteht. Rechtsmissbrauch darf allerdings nicht leichthin angenommen werden, namentlich nicht schon deshalb, weil die Ehegatten nicht mehr zusammenleben oder ein Eheschutz- oder Scheidungsverfahren eingeleitet worden ist. Der Gesetzgeber hat bewusst darauf verzichtet, die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung vom ehelichen Zusammenleben abhÃ¤ngig zu machen, weil die auslÃ¤ndischen StaatsangehÃ¶rigen nicht von der WillkÃ¼r ihrer schweizerischen Ehegatten abhÃ¤ngen sollen. Erforderlich sind konkrete Hinweise darauf, dass die Ehegatten keine eigentliche Lebensgemeinschaft (mehr) fÃ¼hren wollen, sondern die Berufung auf die Ehe nur aus fremdenpolizeilichen Ãberlegungen erfolgt (BGE 128 II 145 E. 2.2 mit weitern Hinweisen). </p> <p class="MsoHeader"> </p> <p class="Einzug1">b) Die Kritik des BeschwerdefÃ¼hrers an dieser Praxis ist abzulehnen.</p> <p class="MsoHeader"> </p> <p class="Einzug1">aa) Der BeschwerdefÃ¼hrer macht geltend, mit seinem Festhalten an der Ehe berufe er sich auf seine aus Art. 114 des Zivilgesetzbuchs (ZGB; in der Fassung vom 26. Juni 1998, in Kraft seit 1. Januar 2000) fliessenden Rechte, was ihm nicht als Rechtsmissbrauch ausgelegt werden kÃ¶nne. Nach Art. 114 ZGB kann ein Ehegatte ohne Zustim­mung des an­dern unter Vorbehalt von Art. 115 ZGB erst dann die Scheidung verlangen, wenn die Ehegatten bei Eintritt der RechtshÃ¤ngigkeit der Klage oder bei Wechsel zur Scheidung auf Klage mindestens vier Jahre getrennt gelebt haben.</p> <p class="MsoHeader"> </p> <p class="Einzug1">Wenn der BeschwerdefÃ¼hrer die Frage aufwirft, ob die Berufung auf Art. 7 Abs. 1 ANAG wÃ¤hrend der vierjÃ¤hrigen Trennungsfrist nach Art. 114 ZGB Ã¼berhaupt rechtsmissbrÃ¤uchlich sein kÃ¶nne, so ist ihm zu antworten, dass zwischen dem Bestand der Ehe und der Anwesenheitsberechtigung des auslÃ¤ndischen Ehegatten zu unterscheiden ist. Diese bei­­den Fragen sind aufgrund unterschiedlicher Gesetzeszwecke und Interessen zu beurteilen. Art. 114 ZGB entsprang der Absicht des Gesetzgebers, die ScheidungsgrÃ¼nde weitgehend zu formalisieren, um Streitigkeiten hierÃ¼ber mÃ¶glichst zu vermeiden (Thomas Sutter/Die­ter Freiburghaus, Kommentar zum neuen Scheidungsrecht, ZÃ¼rich 1999, Art. 114 N. 4; Botschaft des Bundesrats vom 15. November 1995 Ã¼ber die Ãnderung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches, BBl 1996 I 1 ff., 90); die Trennungszeit dient dem formalisierten Nach­weis der ZerrÃ¼ttung (Regula Rhiner, Die Scheidungsvoraussetzungen nach revidiertem Schweizerischem Recht [Art. 111-116 ZGB], ZÃ¼rich 2001, S. 249). Art. 7 ANAG will dem­­gegenÃ¼ber das Familienleben in der Schweiz ermÃ¶glichen (vgl. BGE 127 II 49 E. 5d und zur Entstehungsgeschichte der Bestimmung BGE 118 Ib 145 E. 3b-d). Aus dem Zweck von Art. 114 ZGB ergibt sich, dass diese Bestimmung die Schutzwirkung von Art. 7 ANAG nicht verstÃ¤rkt. Auch innerhalb der vierjÃ¤hrigen Trennungszeit nach Art. 114 ZGB kann eine Berufung auf Art. 7 Abs. 1 ANAG grundsÃ¤tzlich rechtsmissbrÃ¤uchlich sein (vgl. BGr, 29. Januar 2003, 2A.33/2003, E. 2.1.2, www.bger.ch; BGE 128 II 145 E. 2.2).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">bb) Der BeschwerdefÃ¼hrer wendet hiergegen ein, es kÃ¶nne nicht Sache einer Verwal­tungsbehÃ¶rde sein, unter fremdenpolizeilichen Gesichtspunkten die Zukunftschancen einer Ehe abzuwÃ¤gen, deren Beurteilung selbst dem Scheidungsgericht fÃ¼r vier Jahre gesetzlich entzogen sei. Eine solche Beurteilung kÃ¶nne zwangslÃ¤ufig nur einer politischen und keiner juristischen Logik folgen. Dadurch wÃ¼rden auslÃ¤ndische StaatsangehÃ¶rige diskriminiert. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Der BeschwerdefÃ¼hrer Ã¼bersieht allerdings, dass im fremdenpolizeilichen Verfahren nicht Ã¼ber die Ehe, sondern Ã¼ber die Aufenthaltsbewilligung zu entscheiden ist. Die Ehe als solche wird durch das vorliegende Verfahren nicht berÃ¼hrt. Deshalb fÃ¼hrt es auch nicht zu einer Rechtsungleichheit oder sogar Diskriminierung gegenÃ¼ber auslÃ¤ndischen StaatsangehÃ¶rigen: Die Wirkungen der Ehe bleiben fÃ¼r schweizerische und fÃ¼r auslÃ¤ndische StaatsangehÃ¶rige die gleichen. Im Bereich von Einreise, Aufenthalt und Ausreise sind hingegen aus­lÃ¤ndische StaatsangehÃ¶rige den Schweizerinnen und Schweizern unter Vorbehalt staatsvertraglicher Regelungen von vornherein nicht gleichgestellt (vgl. Art. 24 und 121 BV).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) aa) Folglich ist zu prÃ¼fen, ob die Vorinstanz zu Recht davon ausgegangen ist, dass der BeschwerdefÃ¼hrer rechtsmissbrÃ¤uchlich handelte, indem er den geltend gemachten Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung gemÃ¤ss Art. 7 Abs. 1 ANAG auf seine Ehe abstÃ¼tzte. Es liegt im Wesen der Sache begrÃ¼ndet, dass die Elemente einer Ehe, die Ã¼ber die Ã¤ussere Rechtsform hinausgehen, als innere und private VorgÃ¤nge einer strengen Be­weis­fÃ¼hrung entzogen sind. Es ist deshalb entgegen der Ansicht des BeschwerdefÃ¼hrers zulÃ¤ssig, dass auf Ã¤ussere Indizien abgestellt wird, die nach allgemeiner Erfahrung auf innere Vor­gÃ¤nge schliessen lassen (vgl. BGE 128 II 145 E. 2.3, 127 II 49 E. 5a). Solche Indizien kÃ¶nnen etwa sein: Zeitpunkt und UmstÃ¤nde der Eheschliessung, Verhalten der Eheleute nach der Heirat, Reaktion auf die Scheidungsklage des schweizerischen Ehegatten, Erkennt­nisse eines Scheidungs- oder Trennungsurteils zur ZerrÃ¼ttung der Ehe, Aufgabe des Scheidungswiderstands nach Erreichen der fÃ¼nfjÃ¤hrigen Ehedauer (vgl. Marc Spescha/Pe­ter StrÃ¤uli, AuslÃ¤nderrecht, ZÃ¼rich 2001, S. 35 f.).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">bb) Die Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers wandte sich am 2. MÃ¤rz 2001 erstmals wegen Eheschutzmassnahmen an das Bezirksgericht V. Nach rund dreieinhalbmonatiger Ehe zog sie aus der ehelichen Wohnung aus; am 19. MÃ¤rz 2001 ersuchte sie um die gericht­­liche Bewilligung des Getrenntlebens. Bis Juni 2001 kehrte sie allerdings zumindest spo­radisch in die eheliche Wohnung zurÃ¼ck, wobei teilweise auch die ehelichen Beziehungen wieder aufgenommen wurden. Im Eheschutzverfahren mach­te sie geltend, der Beschwer­defÃ¼hrer sei krankhaft eifersÃ¼chtig und versuche, sie von ihrem Umfeld zu isolieren; er sei aggressiv und terrorisiere sie psychisch. Der BeschwerdefÃ¼hrer rÃ¤umte "Spannungen und Streitigkeiten" ein. Mit VerfÃ¼gung vom 19. Juli 2001 nahm das Bezirksgericht V davon Vormerk, dass die Ehegatten seit 1. Mai 2001 und weiterhin auf unbestimmte Zeit getrennt lebten. Am 2. Juli 2001 stellte die Ehefrau einen Strafantrag gegen den BeschwerdefÃ¼hrer wegen Vergewaltigung und sexueller NÃ¶tigung in der Ehe. Aufgrund des RÃ¼ckzugs des Strafantrags stellte die Bezirksanwaltschaft V fÃ¼r den Kanton ZÃ¼rich mit VerfÃ¼gung vom 7. No­vember 2001 das Verfahren ein. Dabei bÃ¼rdete sie dem BeschwerdefÃ¼hrer die Verfahrenskosten auf, da gestÃ¼tzt auf die glaubhaften Aussagen der Ehefrau und ein weiteres Indiz als erstellt gelten kÃ¶nne, dass die â vom BeschwerdefÃ¼hrer bestrittenen â VorwÃ¼rfe zutrÃ¤fen. Auf Anfrage der Beschwerdegegnerin Ã¤usserte sich die Ehefrau in einem Schreiben vom 7. Dezember 2001 gleich wie im Eheschutzverfahren und gab an, dass sie nur wegen Geldfragen sporadischen Kontakt mit dem BeschwerdefÃ¼hrer habe, "unter keinen UmstÃ¤nden" mit einer Wiederaufnahme der ehelichen Gemeinschaft zu rechnen sei und dass sie sich so bald wie mÃ¶glich scheiden lassen wolle. Im Rekursverfahren gab sie am 20. Januar 2003 an, dass sich die Situation nicht geÃ¤ndert habe. Sie lebe getrennt vom BeschwerdefÃ¼hrer und pflege keinen Kontakt mit ihm; ihr grÃ¶sster Wunsch sei, schnellstmÃ¶glich geschieden zu werden. Eine Scheidungsklage habe sie allerdings noch nicht eingereicht, da sie eine solche vor Ablauf der vierjÃ¤hrigen Trennungszeit nach Art. 114 ZGB fÃ¼r hoffnungslos halte.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Aus den klaren und widerspruchsfreien Angaben der Ehefrau kann nur der Schluss gezogen werden, dass ihr Ehewille definitiv erloschen ist. Entgegen der Ansicht des BeschwerdefÃ¼hrers ist es auch nicht unstatthaft, dass die Vorinstanz aus den Angaben der Ehe­frau Ã¼ber den Ablauf der Ehe und der spÃ¤ter zurÃ¼ckgezogenen Anzeige wegen Vergewal­ti­gung und sexueller NÃ¶tigung in der Ehe den Schluss zog, der Widerstand der Ehefrau gegen den Gedanken einer Wiederaufnahme der ehelichen Gemeinschaft sei nachvollziehbar.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">cc) Massgebend ist allerdings nicht allein das ErlÃ¶schen des Ehewillens bei der schwei­zerischen Ehegattin. Die VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung ist nur dann zu verweigern, wenn zwischen den Eheleuten keinerlei Gemeinschaft mehr besteht, wenn Hoff­­nungen auf eine solche realis­­tischerweise nicht mehr gehegt werden kÃ¶nnen und wenn der auslÃ¤ndische Ehegatte sich darÃ¼ber im Klaren sein muss. Der Ehewille des auslÃ¤n­di­schen Ehegatten kann hingegen nicht als ausschlaggebend angesehen werden, wenn die ehe­liche Gemeinschaft unwiderruflich beendet ist (vgl. BGE 128 II 145 E. 3.4, 127 II 49 E. 5d; a.M. etwa Marc Spescha, Handbuch zum AuslÃ¤nderrecht, Bern/Stutt­gart/Wien 1999, S. 158; Andreas ZÃ¼nd, Beendigung der auslÃ¤nderrechtlichen Anwesen­heitsberechtigung, in: Bernhard Ehrenzeller [Hrsg.], Aktuelle Fragen des schweizerischen AuslÃ¤nderrechts, St. Gallen 2001, S. 127 ff., 173 f.).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Der BeschwerdefÃ¼hrer versichert, er liebe seine Frau und setze sich ernsthaft fÃ¼r eine Wiederaufnahme des Ehelebens ein. In diesem Sinn hat er sich bereits im Verfahren vor der Beschwerdegegnerin und vor dem Regierungsrat geÃ¤ussert. Dass der BeschwerdefÃ¼hrer an der Ehe als solcher festhalten mÃ¶chte, ent­sprÃ¤che zwar immerhin seinem Verhalten wÃ¤hrend des Zusammenlebens, wie es sich laut den (bestrittenen) Aussagen der Ehefrau dar­stellte, die ihm Eifersucht, Kontrollversuche und "Psychoterror" vorwarf. Er hat allerdings entsprechende BemÃ¼hungen â wenn Ã¼berhaupt â in der Regel nur in unbestimmter Form geltend gemacht und schon gar nicht glaubhaft dargetan. Soweit er konkrete Kontak­te behauptete (nÃ¤mlich in seinen Schreiben vom 8. Januar 2002 und vom 31. Mai 2002 an die Beschwerdegegnerin), stehen seine Aussagen im Widerspruch zu den­jenigen seiner Ehe­frau. Insgesamt erscheinen seine Angaben daher unglaubwÃ¼rdig. Auch fÃ¼hrte die Ehefrau im Eheschutzverfahren aus, dass der BeschwerdefÃ¼h­rer im Zeitpunkt der Eheschlies­sung bereits zwei (oder drei) Jahre illegal in der Schweiz gelebt habe. Der BeschwerdefÃ¼hrer bestritt dies, gab aber â insofern in weit gehender Ãber­einstimmung mit seiner Ehefrau â an, sie hÃ¤tten sich im Sommer 2000 in ZÃ¼rich kennen gelernt. Eine RÃ¼ckkehr nach X vor dem 1. No­vem­ber 2000, dem Datum der angeblichen Einreise in die Schweiz, wurde nicht erwÃ¤hnt. Ein aus­lÃ¤nderrechtlich motiviertes Festhalten an der Ehe erscheint vor diesem Hintergrund umso wahrscheinlicher. Diese Fragen kÃ¶nnen allerdings vorliegend offen gelassen werden.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Relevant ist nÃ¤mlich einzig, dass der BeschwerdefÃ¼hrer angesichts des kurzen â hÃ¶chs­tens fÃ¼nf Monate dauernden â und konflikttrÃ¤chtigen Zusammenlebens, angesichts der langen Trennungszeit von mittlerweile Ã¼ber zwei Jahren sowie angesichts des klarerweise erloschenen Ehewillens seiner Gattin und der hierfÃ¼r angegebenen GrÃ¼nde realistischerweise nicht mehr mit einer Wiederaufnahme der ehelichen Gemeinschaft rechnen darf. Die vom BeschwerdefÃ¼hrer infolge seiner Ehe geltend gemachte Aufenthaltsberechtigung vermÃ¶chte ihm nicht mehr zur WeiterfÃ¼hrung dieser Ehe zu verhelfen; sie wÃ¼rde einzig dazu fÃ¼hren, dass er auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt gegenÃ¼ber andern auslÃ¤ndischen StaatsangehÃ¶rigen ungerechtfertigterweise bevorzugt wÃ¼rde. Die Berufung auf die Ehe zur BegrÃ¼ndung einer Anwesenheitsberechtigung nach Art. 7 Abs. 1 ANAG ist deshalb im vorliegenden Fall als rechtsmissbrÃ¤uchlich zu werten, was zur Abweisung der Beschwerde fÃ¼hrt (vgl. auch BGr, 16. Mai 2003, 2A.86/2003, E. 3, www.bger.ch).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">5. Da die BehÃ¶rden von Bundesrechts wegen nicht zur Bewilligungserteilung verpflichtet waren, ist eine ÃberprÃ¼fung des vorinstanzlichen Ermessensentscheids durch das Verwaltungsgericht ausgeschlossen (§ 43 Abs. 1 lit. h in Verbindung mit Abs. 2 VRG; BGE 128 II 145 E. 3.5; vgl. zur BegrÃ¼ndung auch Martin Bertschi/Thomas GÃ¤chter, Der Anwesenheitsanspruch aufgrund der Garantie des Privat- und Familienlebens, ZBl 104/2003, S. 225 ff., 264 f.). Der BeschwerdefÃ¼hrer setzt sich denn auch mit der umfassenden InteressenabwÃ¤gung der Vorinstanz nicht auseinander.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">6. Der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt, einen weitern Schriftenwechsel durchzufÃ¼hren sowie die Ehegattin als Zeugin und ihn selber persÃ¶nlich zu befragen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">a) Die Ehefrau hat sich schriftlich gegenÃ¼ber der Beschwerdegegnerin und der Vor­instanz geÃ¤us­sert; zudem liegen ihre Aussagen im Eheschutzverfahren bei den Akten. Ihre Angaben sind klar und widerspruchsfrei. Auch der BeschwerdefÃ¼hrer hat sich im fremdenpolizeilichen Verfahren wie im Eheschutzverfahren verschiedentlich Ã¤ussern kÃ¶nnen. Seine Aussagen Ã¼ber seine Schritte zur Wiederanbahnung der ehelichen Gemeinschaft sind unbestimmt oder widersprechen denjenigen seiner Ehefrau. Es ist nicht zu erwarten, dass eine neuerliche Befragung der Eheleute den relevanten Sachverhalt, wie er sich aus den Ak­ten ergibt, in neuem Licht zeigen oder die verbleibenden WidersprÃ¼che in den Aussagen klÃ¤ren wÃ¼rde. Vielmehr ist der massgebende Sachverhalt genÃ¼gend erstellt, weshalb die vom BeschwerdefÃ¼hrer verlangten AnhÃ¶rungen Ã¼berflÃ¼ssig und damit verzichtbar sind (vgl. Michele Albertini, Der verfassungs­mÃ¤s­sige Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r im Verwaltungsverfahren des modernen Staates, Bern 2000, S. 372 f.; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 60 N. 5+11).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Der zweite Schriftenwechsel ist zur Wahrung des rechtlichen GehÃ¶rs etwa dann notwendig, wenn das Verwaltungsgericht zum Nachteil der beschwerdefÃ¼hrenden Partei auf erstmals in der Beschwerdeantwort vorgebrachte tatsÃ¤chliche Behauptungen abstellen oder von sich aus neu eingetretene oder bisher ausser Acht gelassene Tatsachen berÃ¼cksich­tigen will. Er darf hingegen nicht dazu dienen, Darlegungen nachzuholen, die schon in der Beschwerdeschrift hÃ¤tten vorgebracht werden kÃ¶nnen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 58 N. 10 ff.). WÃ¤hrend die Beschwerdegegnerin auf eine Beschwerdeantwort Ã¼berhaupt verzichtet hat, hat die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung keine neuen Gesichtspunkte vorgebracht. Der vorliegende Entscheid beruht somit einzig auf Akten, die dem BeschwerdefÃ¼hrer bereits im vorinstanzlichen Verfahren zur Einsicht offen standen. Daher ist der Antrag auf einen zweiten Schriftenwechsel abzuweisen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">7. Bei diesem Verfahrensausgang sind dem BeschwerdefÃ¼hrer die Kosten aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG) und bleibt ihm eine ParteientschÃ¤digung versagt (§ 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf<br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten. </p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">3.<span> </span>Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2">5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">6. ...</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>