A bteilung III C -1271/2006 {T 0/2} U rteil vom 24. M ai 2007 M itw irkung: R ichter Antonio Im oberdorf (Kam m erpräsident); R ichter Bernard Vaudan; R ichterin R uth Beutler; G erichtsschreiber D aniel G rim m . A._______, Zustelladresse: c/o B._______, Beschw erdeführerin, gegen B undesam t für Justiz (B J), Bundesrain 20, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Fürsorgeleistungen an A uslandschw eizerinnen und A uslandschw eizer. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. A._______ (nachfolgend Beschw erdeführerin) w urde am 19. Juni 1964 in Kenia geboren, w o sie bis zu ihrem vierzehnten Lebensjahr auch w ohnte. Als Tochter von Schw eizer Eltern erhielt sie durch Abstam m ung die schw eizerische Staatsangehörigkeit. N achdem sie und ihre beiden G e- schw ister von den Eltern verlassen und zur Adoption freigegeben w orden w aren, hielt sie sich von 1978 bis 1984 in der Schw eiz auf. Seither lebt sie in den U SA. Im Jahre 1987 heiratete die Beschw erdeführerin einen am eri- kanischen Staatsangehörigen. Aus der Ehe gingen zw ei Kinder (H ._______, geboren 1995 und K._______, geboren 1997) hervor, die am erikanisch-schw eizerische D oppelbürger sind. A._______ erw arb die am erikanische Staatsbürgerschaft im Jahre 2000. Ihr Ehem ann, der zurzeit unbekannten Aufenthalts ist, besitzt nur das Bürgerrecht seines H eim atstaates. B. Am 18. April/28. Juni 2006 gelangte die Beschw erdeführerin an das Schw eizerische G eneralkonsulat in N ew York und stellte ein G esuch um eine m onatliche U nterstützung nach dem Bundesgesetz vom 21. M ärz 1973 über Fürsorgeleistungen an Auslandschw eizer (ASFG , SR 852.1). C . M it Verfügung vom 25. Juli 2006 w ies die Vorinstanz das U nterstützungs- gesuch ab. Zur Begründung führte sie aus, die Beschw erdeführerin sei schw eizerisch-am erikanische D oppelbürgerin. D a sie lediglich sechs Jahre ihres Lebens in der Schw eiz, hingegen rund 20 Jahre in den Vereinigten Staaten verbracht habe, herrsche das am erikanische Bürgerrecht in ihrem Falle eindeutig vor. D oppelbürgerinnen und D oppelbürger, deren ausländi- sches Bürgerrecht vorherrsche, w ürden gem äss Art. 6 ASFG in der R egel nicht unterstützt. W eil der Ehem ann der Beschw erdeführerin am erikani- scher Staatsbürger sei, falle auch die Ausrichtung m aterieller H ilfen an die Kinder ausser Betracht. M inderjährige D oppelbürger könnten nur dann un- terstützt w erden, w enn bei einem Elternteil das Schw eizer Bürgerrecht vor- herrsche. D . Am 31. August 2006 ersuchte die Beschw erdeführerin das Schw eizeri- schen G eneralkonsulat in N ew York erneut um D auerunterstützung. D ie Eingabe w urde als Beschw erde gegen die vorinstanzliche Verfügung vom 25. Juli 2006 betrachtet und zuständigkeitshalber an das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartem ent (EJPD ) überw iesen. In der Eingabe führte die Antragstellerin aus, sie erhalte von den Behörden ihres Aufenthalts- staates m onatlich $ 1'438.-- ausbezahlt. D ies reiche für sie und ihre Kinder nicht aus. U m nicht in Arm ut leben zu m üssen, benötige sie für den H aus- halt w eitere $ 1'000.-- pro M onat. Aus gesundheitlichen G ründen sei es ihr nicht m öglich, einer Erw erbstätigkeit nachzugehen, und w o ihr Ehem ann stecke, w isse sie nicht. E. D as Bundesam t schliesst in seiner Vernehm lassung vom 11. O ktober 2006 auf Abw eisung der Beschw erde. D ie Beschw erdeführerin hält m it R eplik vom 13. D ezem ber 2006 an ihrem Antrag fest.3 D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 Verfügungen des BJ betreffend Fürsorgeleistungen an Auslandschw eize- rinnen und Auslandschw eizer unterliegen der Beschw erde an das Bundes- verw altungsgericht (Art. 31 und Art. 33 Bst d des Verw altungsgerichtsge- setzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]). 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t die Beurteilung der beim In- krafttreten des Verw altungsgerichtsgesetzes am 1. Januar 2007 bei Eidge- nössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei Beschw erde- diensten der D epartem ente hängigen R echtsm ittel. Für die Beurteilung gilt das neue Verfahrensrecht (Art. 53 Abs. 2 VG G ). 1.3 G em äss Art. 37 VG G richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverw al- tungsgericht nach dem Bundesgesetz vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), sow eit das G esetz nichts an- deres bestim m t. 1.4 D ie Beschw erdeführerin ist als Verfügungsbetroffene zur Beschw erdefüh- rung legitim iert. Auf die frist- und form gerechte Beschw erde ist einzutreten (Art. 48 ff. Vw VG ). 2. M it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht kann die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Ü berschreitung oder M issbrauch des Er- m essens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheb- lichen Sachverhaltes sow ie die U nangem essenheit gerügt w erden (Art. 49 Vw VG ). D as Bundesverw altungsgericht w endet im Beschw erdeverfahren das Bundesrecht von Am tes w egen an. Es ist gem äss Art. 62 Abs. 4 Vw VG an die Begründung der Begehren nicht gebunden und kann die Be- schw erde auch aus anderen als den geltend gem achten G ründen gutheis- sen oder abw eisen. M assgebend ist grundsätzlich die Sach- und R echts- lage zum Zeitpunkt seines Entscheides. 3. 3.1 N ach Art. 1 ASFG gew ährt der Bund im R ahm en dieses G esetzes Aus- landschw eizerinnen und Auslandschw eizern, die sich in einer N otlage be- finden, Fürsorgeleistungen. G em äss Art. 5 ASFG w erden solche U nterstüt- zungen nur an Personen ausgerichtet, die ihren Lebensunterhalt nicht hin- reichend aus eigenen Kräften und M itteln, Beiträgen von privater Seite oder H ilfeleistungen des Aufenthaltsstaates bestreiten können. 3.2 Schw eizerisch-ausländische D oppelbürger, deren ausländisches Bürger- recht vorherrscht, w erden nach Art. 6 ASFG in der R egel nicht unterstützt. Für die Beurteilung der Frage, w elches Bürgerrecht überw iegt, gilt es vor allem auf die U m stände, die zum Erw erb des ausländischen Bürgerrecht geführt haben und die Beziehungen zur Schw eiz abzustellen (vgl. Art. 8 Abs. 1 der Verordnung vom 26. N ovem ber 1973 über Fürsorgeleistungen an Auslandschw eizer [ASFV, SR 852.11]). 4. Art. 6 ASFG setzt eine Bedürftigkeit der zu unterstützenden Person vor-4 aus. Aus dem Budget vom 17. Juli 2006, das G rundlage der angefochte- nen Verfügung bildete, resultiert ein m onatlicher Fehlbetrag von $ 1'037.-- (Angaben der Beschw erdeführerin) bzw . von $ 931.-- (Berechnung der Schw eizervertretung). In dieser Zusam m enstellung, die von Einnahm en von $ 906.-- (Social Security-Leistungen des Aufenthaltsstaates) ausgeht, w urden allerdings einige Aspekte ausser Acht gelassen. So haben die U S- Behörden die für die Beschw erdeführerin bestim m ten Zahlungen m it Blick auf die beiden Kinder inzw ischen auf $ 1'454.-- erhöht ($ 906.-- für die M utter zuzüglich $ 274.-- pro Kind). Kom m t hinzu, dass die fraglichen Be- träge den Inform ationen des Schw eizerischen G eneralkonsulats zufolge nicht m onatlich, sondern alle drei W ochen (konkret jeden dritten M ittw och) entrichtet w erden. Von daher scheint fraglich, ob bei realen Annahm en überhaupt ein Ausgabenüberschuss verbleibt. D en Behauptungen der Be- schw erdeführerin, sie erhalte von den U S-Behören zu w enig H ilfe, kann je- denfalls in dieser pauschalen Form keine entscheidende Bedeutung beige- m essen w erden. Entsprechend dem G rundsatz der Subsidiarität der öffent- lichen Sozialhilfe w äre in dieser H insicht vielm ehr erst genauer abzuklä- ren, ob die notw endigen Lebensbedürfnisse nicht durch U nterstützungs- leistungen des Aufenthaltsstaates gedeckt sind (vgl. die U rteile des Bun- desgerichts 2A.454/2006, vom 11. O ktober 2006, E. 2.2 oder 2A.24/2000 vom 20. M ärz 2000, E. 2a). D as Bundesam t, w elches seine H altung vorab auf Art. 6 ASFG stützt, äusserte sich dazu nur beiläufig. U nter den vorlie- genden U m ständen (vgl. Ziff. 5.1 – 5.3 unten) erübrigt es sich indessen, die Frage der Bedürftigkeit um fassend und abschliessend zu w ürdigen. 5. 5.1 D oppelbürgerinnen und D oppelbürger können norm alerw eise nur dann un- terstützt w erden, w enn das schw eizerische Bürgerrecht sich bei ihnen nach den erforderlichen Abklärungen als vorherrschend erw eist (Art. 6 ASFG ). Beurteilungskriterien bilden die Beziehungen zur Schw eiz und die U m stände, w elche zum Erw erb des ausländischen Bürgerrechts geführt haben (Art. 8 Abs. 1 ASFV). D ie 42-jährige Beschw erdeführerin verbrachte 14 Jahre ihres Lebens (1964 bis 1978) in Kenia. N ach einem 6-jährigen Aufenthalt in der Schw eiz (1978 bis 1984) liess sie sich definitiv in den U SA nieder. Im Frühjahr 1987 heiratete sie einen am erikanischen Staats- angehörigen. Ihr M ann verfügt nur über dieses Bürgerrecht. Ebenfalls in den Vereinigsten Staaten kam en die beiden Söhne H ._______ und K._______ zur W elt. Sie sind am erikanisch-schw eizerische D oppelbürger. Trotz der langen Anw esenheit im Aufenthaltsstaat hat die Beschw erdefüh- rerin die am erikanische Staatsbürgerschaft erst im Jahre 2000 beantragt, nachdem es ihren Ausführungen zufolge nicht m ehr m öglich w ar, die G reen C ard zu verlängern. D en vor eineinhalb Jahren abgelaufenen Schw eizerpass liess sie danach nicht m ehr erneuern. D ie Kinder H ._______ und K._______ haben nie hierzulande gew ohnt und sie besa- ssen auch nie einen Schw eizerpass. Ü ber ein drittes Kind, das 2001 in der Schw eiz verstorben sein soll, ist nichts N äheres bekannt. W as die heuti- gen Beziehungen zur Schw eiz anbelangt, so lässt sich festhalten, dass die Beschw erdeführerin nach w ie vor Kontakte zu hier den ansässigen G e-5 schw istern (ein Bruder, eine Schw ester) unterhält. Ihre Angehörigen hat sie insgesam t fünfm al in der Schw eiz besucht (vgl. das Form ular "Form for dual N ationals"). Laut einem Bericht der Schw eizerischen Vertretung in N ew York vom 28. Juni 2006 erhielt die Betroffene zudem zw eim al Beträ- ge der "Sw iss Benevolent Society" in Philadelphia. G leichw ohl ist dem BJ beizupflichten, dass das am erikanische Bürgerrecht überw iegt. D afür spre- chen einerseits die Aufenthaltsdauer in den U SA von bald 23 Jahren, an- dererseits haben sich die Beziehungen zum W ohnsitzstaat durch die H ei- rat eines am erikanischen Staatsangehörigen und die G eburt zw eier Kinder zw eifelsohne intensiviert. D ieser enge Bezug zur W ahlheim at w ird durch die Tatsache, dass die m it der M utter zusam m enlebenden Söhne inzw i- schen schulpflichtig sind, noch verstärkt. Auch die im Zusam m enhang m it den Ausw eispapieren feststellbaren Präferenzen (w eder die Beschw erde- führerin noch die Kinder besitzen heute gültige Schw eizerpässe) deuten klar in diese R ichtung. D ie vorinstanzliche W ürdigung lässt sich insow eit nicht beanstanden. 5.2 Zu prüfen bleibt, ob G ründe vorliegen, um von der R egel von Art. 6 ASFG abzuw eichen. D er W ortlaut dieser Bestim m ung lässt Ausnahm en vom G rundsatz der N ichtunterstützung bei vorherrschendem ausländischem Bürgerrecht zu. D er G esetzgeber w ollte dam it H ärten, U nbilligkeiten und U nzulänglichkeiten vorbeugen, die sich w egen der Besonderheit eines Sachverhalts aus der strikten Anw endung des G esetzes ergeben könnten. (vgl. Verw altungspraxis der Bundesbehörden [VPB] 57.25). D ie R echtspre- chung legt Art. 6 ASFG , auch in Berücksichtigung der Botschaft des Bun- desrates vom 6. Septem ber 1972 zum Entw urf eines Bundesgesetzes über Fürsorgeleistungen an Auslandschw eizer (BBl 1972 ll S. 548 ff.), dahinge- hend aus, Ausnahm etatbestände auf besonders krasse Fälle zu beschrän- ken, bei denen es aufgrund der gesam ten U m stände nicht zu verantw orten w äre, eine hilfbedürftige Person von der U nterstützung auszuschliessen. Zu denken ist nam entlich an Konstellationen, in denen die physische Exis- tenz der Betroffenen auf dem Spiel steht, die M öglichkeit ein m enschen- w ürdiges Leben zu führen tangiert ist oder w enn Auslandschw eizerinnen und Auslandschw eizer durch kriegerische Ereignisse in N ot geraten (VPB 57.25). Eine auf eine gew isse D auer angelegte U nterstützung vor O rt fällt sodann in Betracht, w enn m inderjährige Kinder betroffen sind. Leistungen sollen in einem solchen Fall aber nur beansprucht w erden können, w enn bei m indestens einem Elternteil das Schw eizer Bürgerrecht vorherrscht. Voraussetzung der Ausrichtung m aterieller H ilfen bleibt dem Sinn und Zw eck des ASFG entsprechend aber stets, dass sich das schw eizerische Bürgerrecht nicht in einem blossen Form alism us erschöpft. 5.3 D er angefochtene Entscheid erging in Anw endung der beschriebenen Kri- terien. O bw ohl das schw eizerische Bürgerrecht auf Seiten der Beschw er- deführerin nicht nur der Form nach besteht, befindet sie sich heute keines- w egs in einer Situation, w elche m aterielle H ilfen nach dem ASFG zu recht- fertigen verm öchten oder gar unum gänglich m achten. Ihre w irtschaftliche Lage präsentiert sich zw ar schw ierig und sie hat sich aus verschiedenen G ründen (Arbeitslosigkeit, Verschw inden des Ehem annes) zeitw eilig zuge-6 spitzt. D ie geltend gem achten Schw ierigkeiten, die in den Eingaben vom 31. August 2006 und 13. D ezem ber 2006 nur sehr vage zum Ausdruck kom m en, erreichen aber kein aussergew öhnliches, existenzbedrohendes Ausm ass. Im G egenteil tragen die U S-Behörden inzw ischen m it regelm ä- ssigen Zahlungen zur Ü berbrückung der beschriebenen finanziellen Eng- pässe bei. D ie hierbei entstandenen Verzögerungen gründen sow eit akten- kundig darin, dass der Aufenthaltsort des Ehem annes der Beschw erdefüh- rerin nicht ausfindig gem acht w erden konnte und die G eburtsurkunden der Kinder fehlten (vgl. E-M ail der Schw eizervertretung vom 5. Juli 2006 an das BJ). Es besteht kein G rund für die Annahm e, der Aufenthaltsstaat las- se ihr die nötige H ilfe nicht zukom m en. Eine w irkliche Ausnahm esituation liegt som it nicht vor. Zu keinem anderen Ergebnis führt, dass die Be- schw erdeführerin m it den zw ei m inderjährigen Söhnen zusam m enw ohnt und für sie sorgt. D a bei keinem Elternteil das Schw eizer Bürgerrecht vor- herrscht und Ehem ann w ie Kinder praktisch keinen Bezug zur Schw eiz ha- ben, w ar es auch in Berücksichtigung dieses Teilaspekts nicht bundes- rechtsw idrig, eine U nterstützung zu verw eigern. D as m it den Verhältnissen vor O rt vertraute Schw eizerische G eneralkonsulat in N ew York hält denn H ilfeleistungen im Sinne des ASFG ebenfalls nicht für angezeigt. 5.4 N ach dem bisher G esagten befindet sich die Beschw erdeführerin zur Zeit nicht in einer Situation, die ihr einen Anspruch auf Ausrichtung von Fürsor- geleistungen gem äss ASFG verm itteln w ürde (vgl. Art. 1, Art. 5 und Art. 6 ASFG ). 6. Zusam m enfassend ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundes- recht nicht verletzt. D er rechtserhebliche Sachverhalt w urde – im Ergebnis – richtig und vollständig festgestellt und die Vorinstanz hat auch ihr Erm es- sen pflichtgem äss ausgeübt (vgl. Art. 49 Vw VG ). D ie Beschw erde ist des- halb abzuw eisen. 7. Bei diesem Ausgang des Verfahrens w ürde die Beschw erdeführerin grund- sätzlich kostenpflichtig. Angesichts der besonderen U m stände rechtfertigt es sich, auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten (Art. 63 Abs. 1 in fine Vw VG i.V.m . Art. 6 Bst. b des R eglem ents vom 11. D ezem - ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw al- tungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]). ******* (D ispositiv S. 7)7 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. Es w erden keine Verfahrenskosten auferlegt. 3. D ieses U rteil w ird eröffnet: - der Beschw erdeführerin (G erichtsurkunde) - der Vorinstanz (G erichtsurkunde, Akten R ef-N r. _______ retour) D er Kam m erpräsident: D er G erichtsschreiber: Antonio Im oberdorf D aniel G rim m R echtsm ittelbelehrung G egen dieses U rteil kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschw erde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ge- führt w erden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). D ie R echtsschrift ist in einer Am tssprache abzu- fassen und hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. D as angefochtene U rteil und die Bew eism ittel sind, sow eit sie die Partei in H änden hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BG G ). Versand am :