Protokoll vom 24. Juni 1998 zu dem Übereinkommen von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung, betreffend persistente organische Schadstoffe (mit Anhängen) <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><akomaNtoso xmlns="http://docs.oasis-open.org/legaldocml/ns/akn/3.0" xmlns:fedlex="http://fedlex.admin.ch/"><act name="publicLaw"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.814.325"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Protocole du 24 juin 1998 à la Convention sur la pollution atmosphérique transfrontière à longue distance, de 1979, relatif aux polluants organiques persistants (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Protokoll vom 24. Juni 1998 zu dem Übereinkommen von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung, betreffend persistente organische Schadstoffe (mit Anhängen)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Protocollo del 24 giugno 1998 alla Convenzione del 1979 sull'inquinamento atmosferico attraverso le frontiere a lunga distanza, relativo agli inquinanti organici persistenti (con Allegati)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/xml"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml" fedlex:generator="2024-q4-rel-1.6.5"/></FRBRManifestation></identification><references source="#ch.bk"><TLCOrganization eId="ch.bk" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/legal-institution/2" showAs="Bundeskanzlei"/><TLCRole eId="publisher" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#publisher" showAs="Editeur"/><TLCRole eId="rightsHolder" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#rightsHolder" showAs="Détenteur des droits"/><TLCReference name="language" href="http://publications.europa.eu/resource/authority/language/DEU" showAs="de"/><TLCReference name="format" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/user-format/xml" showAs="xml"/></references></meta><preface><p><docNumber>0.814.325 </docNumber></p><p> AS <b>2003 </b>4425; BBl <b>2000 </b>3154</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Übersetzung</p><p><docTitle>Protokoll <br/>zu dem Übereinkommen von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung betreffend <br/>persistente organische Schadstoffe</docTitle></p><p>Abgeschlossen in Aarhus am 24. Juni 1998 <br/>Von der Bundesversammlung genehmigt am 19. September 2000<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2003/663" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2003</b> 4423</ref></p></authorialNote> <br/>Ratifikationsurkunde von der Schweiz hinterlegt am 14. November 2000 <br/>In Kraft getreten für die Schweiz am 23. Oktober 2003</p><p> (Stand am 4. Oktober 2024)</p></preface><preamble><p><i>Die Vertragsparteien,</i></p><p>entschlossen, das Übereinkommen vom 13. November 1979<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1983/887_887_887" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.814.32</b></ref></p></authorialNote> über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung durchzuführen,</p><p>in der Erkenntnis, dass die Emissionen vieler persistenter organischer Schadstoffe die internationalen Grenzen überschreiten und sich in Europa, Nordamerika und der Arktis, weit entfernt von ihrem Ursprungsort, ablagern und dass die Atmosphäre das dominierende Transportmittel ist,</p><p>im Bewusstsein, dass persistente organische Schadstoffe unter natürlichen Bedingungen biologisch nicht abbaubar sind und mit nachteiligen Wirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt in Verbindung gebracht werden,</p><p>besorgt darüber, dass persistente organische Schadstoffe in höheren trophischen Ebenen durch Biomagnifikation Konzentrationen erreichen können, die die Gesundheit exponierter wildlebender Tiere und des Menschen beeinträchtigen können,</p><p>in der Erkenntnis, dass die Ökosysteme und speziell die eingeborenen Völker der Arktis, die sich von Fischen und Säugern der Arktis ernähren, auf Grund der Biomagnifikation persistenter organischer Schadstoffe besonders gefährdet sind,</p><p>im Bewusstsein, dass Massnahmen zur Bekämpfung der Emissionen persistenter organischer Schadstoffe auch zum Schutz der Umwelt und der menschlichen Gesundheit in Gebieten ausserhalb des Zuständigkeitsbereichs der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa einschliesslich der Arktis und internationaler Gewässer beitragen würden,</p><p>entschlossen, Massnahmen zur Vorbeugung, Verhinderung oder Minimierung der Emissionen persistenter organischer Schadstoffe unter Berücksichtigung des Vorsorgegrundsatzes gemäss Grundsatz 15 der Erklärung von Rio zu Umwelt und Entwicklung zu treffen,</p><p>in Bekräftigung dessen, dass die Staaten nach der Charta der Vereinten Nationen vom 26. Juni 1945<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/160" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.120</b></ref></p></authorialNote> und den Grundsätzen des Völkerrechts das souveräne Recht haben, ihre eigenen Naturschätze gemäss ihrer eigenen Umwelt‑ und Entwicklungspolitik zu nutzen, sowie die Pflicht, dafür zu sorgen, dass durch Tätigkeiten, die unter ihrer Hoheitsgewalt oder Aufsicht ausgeübt werden, die Umwelt in anderen Staaten oder in Gebieten ausserhalb der Grenzen der staatlichen Hoheitsgewalt kein Schaden zugefügt wird,</p><p>in Anbetracht der Notwendigkeit globaler Massnahmen zu persistenten organischen Schadstoffen und unter Hinweis auf die in Kapitel 9 der Agenda 21 vorgesehene Rolle für regionale Abkommen zur Verminderung der globalen grenzüberschreitenden Luftverunreinigung und insbesondere für die Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa, ihre regionalen Erfahrungen mit anderen Regionen der Welt zu teilen,</p><p>im Bewusstsein, dass es subregionale, regionale und globale Bestimmungen einschliesslich internationaler Instrumente für die Behandlung gefährlicher Abfälle, ihre grenzüberschreitende Verbringung und ihre Entsorgung gibt, insbesondere das Basler Übereinkommen vom 22. März 1989<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1992/1125_1125_1125" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.814.05</b></ref></p></authorialNote> über die Kontrolle der grenzüberschreitenden Verbringung gefährlicher Abfälle und ihrer Entsorgung,</p><p>in Anbetracht dessen, dass die vorherrschenden Quellen der Luftverunreinigung, die zur Akkumulation persistenter organischer Schadstoffe beitragen, die Verwendung bestimmter Pestizide, die Herstellung und der Einsatz bestimmter chemischer Stoffe und die unbeabsichtigte Bildung bestimmter Stoffe bei der Abfallverbrennung, Verbrennung, Metallgewinnung sowie mobile Quellen sind,</p><p>im Bewusstsein, dass es Techniken und Verfahren zur Reduzierung der Emissionen persistenter organischer Schadstoffe in die Luft gibt,</p><p>im Bewusstsein der Notwendigkeit eines kosteneffizienten regionalen Konzepts zur Bekämpfung der Luftverunreinigung,</p><p>in Anbetracht des wichtigen Beitrags des privaten Sektors und von Nichtregierungsorganisationen zu den Kenntnissen über die mit persistenten organischen Schadstoffen in Verbindung gebrachten Auswirkungen, vorhandene Alternativen und Minderungsverfahren und ihre Rolle bei der Reduzierung der Emissionen persistenter organischer Schadstoffe,</p><p>im Bewusstsein, dass Massnahmen zur Reduzierung der Emissionen persistenter organischer Schadstoffe kein Mittel zur willkürlichen oder ungerechtfertigten Diskriminierung oder versteckten Beschränkung des internationalen Wettbewerbs und Handels darstellen sollten,</p><p>unter Berücksichtigung vorhandener wissenschaftlicher und technischer Daten über Emissionen, atmosphärische Prozesse und Auswirkungen persistenter organischer Schadstoffe auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt sowie die Kosten für ihre Minderung und in der Erkenntnis der Notwendigkeit der Fortsetzung der wissenschaftlichen und technischen Zusammenarbeit zur Förderung des Verständnisses dieser Fragen,</p><p>im Bewusstsein der Massnahmen über persistente organische Schadstoffe, die einige Vertragsparteien auf nationaler Ebene und/oder im Rahmen anderer internationaler Übereinkommen bereits getroffen haben,</p><p>sind wie folgt übereingekommen:</p></preamble><body><article eId="art_1"><num><b>Art. 1</b></num><heading>Begriffsbestimmungen</heading><paragraph eId="art_1/para_u1"><content><p>Im Sinne dieses Protokolls:</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_1"><num>1.</num><content><p>bedeutet «Übereinkommen» das am 13. November 1979 in Genf geschlossene Übereinkommen über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_2"><num>2.</num><content><p>bedeutet «EMEP» das Programm über die Zusammenarbeit bei der Messung und Bewertung der weiträumigen Übertragung von luftverunreinigenden Stoffen in Europa;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_3"><num>3.</num><content><p>bedeutet «Exekutivorgan» das gemäss Artikel 10 Absatz 1 des Übereinkommens gebildete Exekutivorgan für das Übereinkommen;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_4"><num>4.</num><content><p>bedeutet «Kommission» die Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_5"><num>5.</num><content><p>bedeutet «Vertragsparteien» die Vertragsparteien dieses Protokolls, soweit der Zusammenhang nichts anderes erfordert;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_6"><num>6.</num><content><p>bedeutet «geografischer Anwendungsbereich des EMEP» das Gebiet, das in Artikel 1 Absatz 4 des am 28. September 1984<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1988/867_867_867" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.814.322</b></ref></p></authorialNote> in Genf angenommenen Protokolls zum Übereinkommen von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung betreffend die langfristige Finanzierung des Programms über die Zusammenarbeit bei der Messung und Bewertung der weiträumigen Übertragung von luftverunreinigenden Stoffen in Europa (EMEP) festgelegt ist;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_7"><num>7.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_1/para_7/listintro">bedeutet «persistente organische Schadstoffe» (POP – persistent organic pollutants) organische Stoffe, die:</listIntroduction><item eId="art_1/para_7/lbl_i"><num>i) </num><p>toxische Merkmale besitzen,</p></item><item eId="art_1/para_7/lbl_ii"><num>ii) </num><p>persistent sind,</p></item><item eId="art_1/para_7/lbl_iii"><num>iii) </num><p>bioakkumulieren,</p></item><item eId="art_1/para_7/lbl_iv"><num>iv) </num><p>zu weiträumigem grenzüberschreitendem atmosphärischem Transport und Ablagerung neigen, und</p></item><item eId="art_1/para_7/lbl_v"><num>v) </num><p>wahrscheinlich signifikante nachteilige Wirkungen auf die menschliche Gesundheit oder die Umwelt nahe bei und entfernt von ihren Quellen ausüben;</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_8"><num>8.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_1/para_8/listintro">bedeutet «Stoff» ein einzelner chemischer Stoff oder eine Reihe von chemischen Stoffen, die eine spezielle Gruppe bilden, da sie:</listIntroduction><item eId="art_1/para_8/lbl_a"><num>a) </num><p>ähnliche Eigenschaften aufweisen und zusammen in die Umgebung emittiert werden, oder</p></item><item eId="art_1/para_8/lbl_b"><num>b) </num><p>ein normalerweise als ein einzelner Artikel vermarktetes Gemisch bilden;</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_9"><num>9.</num><content><p>bedeutet «Emission» die Freisetzung eines Stoffes aus einer Punktquelle oder einer diffusen Quelle in die Atmosphäre;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_10"><num>10.</num><content><p>bedeutet «ortsfeste Quelle» jedes feste Gebäude oder Bauwerk, jede feste Einrichtung, Anlage oder Ausrüstung, das bzw. die einen persistenten organischen Schadstoff direkt oder indirekt in die Atmosphäre freisetzt oder freisetzen kann;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_11"><num>11.</num><content><p>bedeutet «Kategorie grösserer ortsfester Quellen» jede in Anhang VIII aufgeführte Kategorie ortsfester Quellen;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_12"><num>12.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_1/para_12/listintro">bedeutet ‹neue ortsfeste Quelle› jede ortsfeste Quelle, deren Bau oder wesentliche Modifikation begonnen wurde nach Ablauf von zwei Jahren nach dem Inkrafttreten für eine Vertragspartei:</listIntroduction><item eId="art_1/para_12/lbl_a"><num>a) </num><p>des vorliegenden Protokolls; oder</p></item><item eId="art_1/para_12/lbl_b"><num>b) </num><p>einer Änderung des vorliegenden Protokolls, die für eine ortsfeste Quelle entweder neue Grenzwerte in Anhang IV Teil II einführt oder die Kategorie, unter die diese Quelle fällt, in Anhang VIII aufnimmt.</p></item></blockList><p>Es ist Angelegenheit der zuständigen nationalen Behörden, unter Berücksichtigung solcher Faktoren wie des Umweltnutzens einer Modifikation zu entscheiden, ob diese wesentlich ist.<authorialNote><p> Fassung gemäss Art. 1 Bst. A des Beschlusses 2009/1 vom 18. Dez. 2009, von der BVers genehmigt am 15. Juni 2018 und in Kraft getreten für die Schweiz am 20. Jan. 2022  (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/38" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2022</b> 38</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/37" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">37</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2017/2160" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2017</b> 7501</ref>).</p></authorialNote></p></content></paragraph></article><article eId="art_2"><num><b>Art. 2</b></num><heading>Ziel</heading><paragraph eId="art_2/para"><content><p>Ziel dieses Protokolls ist die Begrenzung, Verringerung oder völlige Verhinderung der Ableitung, Emission und unbeabsichtigten Freisetzung persistenter organischer Schadstoffe.</p></content></paragraph></article><article eId="art_3"><num><b>Art. 3</b></num><heading>Grundlegende Verpflichtungen</heading><paragraph eId="art_3/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_3/para_1/listintro">Jede Vertragspartei, sofern sie nicht gemäss Artikel 4 ausdrücklich ausgenommen ist, ergreift wirksame Massnahmen:</listIntroduction><item eId="art_3/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>zur Einstellung der Herstellung und Verwendung der in Anhang I aufgeführten Stoffe gemäss den darin festgelegten Durchführungsbestimmungen,</p></item><item eId="art_3/para_1/bull_u2"><num/><p>b) </p><p>i) </p><p>um zu gewährleisten, dass eine Vernichtung oder Entsorgung der in Anhang I aufgeführten Stoffe auf umweltgerechte Weise unter Berücksichtigung einschlägiger subregionaler, regionaler und globaler Bestimmungen für die Behandlung gefährlicher Abfälle und ihre Entsorgung, insbesondere des Basler Übereinkommens über die Kontrolle der grenzüberschreitenden Verbringung gefährlicher Abfälle und ihrer Entsorgung, erfolgt;</p><blockList><item eId="art_3/para_1/bull_u2/lbl_ii"><num>ii) </num><p>in dem Bestreben zu gewährleisten, dass die Entsorgung der in Anhang I aufgeführten Stoffe im Inland unter Beachtung relevanter Umweltaspekte erfolgt;</p></item><item eId="art_3/para_1/bull_u2/lbl_iii"><num>iii) </num><p>um zu gewährleisten, dass die grenzüberschreitende Verbringung der in Anhang I aufgeführten Abfälle auf umweltgerechte Weise unter Berücksichtigung geltender subregionaler, regionaler und globaler Bestimmungen für die grenzüberschreitende Verbringung gefährlicher Abfälle, insbesondere des Basler Übereinkommens über die Kontrolle der grenzüberschreitenden Verbringung gefährlicher Abfälle und ihrer Entsorgung, erfolgt;</p></item></blockList></item><item eId="art_3/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>zur Beschränkung der in Anhang II aufgeführten Stoffe auf die beschriebenen Verwendungen gemäss den darin festgelegten Durchführungsbestimmungen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_2"><num>2.</num><content><p>Absatz 1 Buchstabe b wird für jeden Stoff an dem Tag wirksam, an dem die Produktion oder, wenn dieses Datum später liegt, die Verwendung des Stoffes eingestellt wird.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_3"><num>3.</num><content><p>Für Stoffe, die in Anhang I, II oder III aufgeführt sind, soll jede Vertragspartei geeignete Strategien zur Identifizierung von noch in Gebrauch befindlichen Artikeln und für solche Stoffe enthaltende Abfälle entwickeln und geeignete Massnahmen ergreifen, damit solche Abfälle und solche Artikel, sobald sie zu Abfällen werden, auf umweltgerechte Weise vernichtet oder entsorgt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_4"><num>4.</num><content><p>Für die Bestimmungen von Absatz 1 bis 3 werden die Begriffe Abfall, Entsorgung und umweltgerecht entsprechend ihrer Verwendung im Basler Übereinkommen über die Kontrolle der grenzüberschreitenden Verbringung gefährlicher Abfälle und ihrer Entsorgung ausgelegt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_5"><num>5.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_3/para_5/listintro">Jede Vertragspartei:</listIntroduction><item eId="art_3/para_5/lbl_a"><num>a) </num><p>verringert ihre jährlichen Gesamtemissionen aller der in Anhang III aufgeführten Stoffe vom Stand der Emissionen in einem gemäss diesem Anhang festgelegten Bezugsjahr durch wirksame Massnahmen, die ihren speziellen Gegebenheiten angemessen sind,</p></item><item eId="art_3/para_5/lbl_b"><num>b)<authorialNote><p> Bereinigt gemäss Art. 1 Bst. B des Beschlusses 2009/1 vom 18. Dez. 2009, von der BVers genehmigt am 15. Juni 2018 und in Kraft getreten für die Schweiz am  20. Jan. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/38" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2022</b> 38</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/37" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">37</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2017/2160" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2017</b> 7501</ref>).</p></authorialNote> </num><blockList><listIntroduction eId="art_3/para_5/lbl_b/listintro">wendet spätestens nach Ablauf der in Anhang VI angegebenen Fristen folgendes an:</listIntroduction><item eId="art_3/para_5/lbl_b/lbl_i"><num>i) </num><p>die besten verfügbaren Techniken unter Berücksichtigung von Anhang V für jede neue ortsfeste Quelle innerhalb einer Kategorie grösserer ortsfester Quellen, für die in dem von den Vertragsparteien auf einer Tagung des Exekutivorgans verabschiedeten Leitfaden beste verfügbare Techniken ausgewiesen werden;</p></item><item eId="art_3/para_5/lbl_b/lbl_ii"><num>ii) </num><p>Grenzwerte, die mindestens ebenso streng wie die in Anhang IV festgelegten sind, für jede neue ortsfeste Quelle innerhalb einer in jenem Anhang aufgeführten Kategorie unter Berücksichtigung von Anhang V. Als Alternative kann eine Vertragspartei andere Strategien zur Emissionsminderung anwenden, die zu äquivalenten Gesamtemissionen führen;</p></item><item eId="art_3/para_5/lbl_b/lbl_iii"><num>iii) </num><p>die unter Berücksichtigung von Anhang V besten verfügbaren Techniken für jede bestehende ortsfeste Quelle innerhalb einer Kategorie grösserer ortsfester Quellen, für die in dem von den Vertragsparteien auf einer Tagung des Exekutivorgans verabschiedeten Leitfaden beste verfügbare Techniken ausgewiesen werden, sofern dies technisch und wirtschaftlich machbar ist. Als Alternative kann eine Vertragspartei andere Strategien zur Emissionsminderung anwenden, die zu äquivalenten Gesamtemissionsminderungen führen;</p></item><item eId="art_3/para_5/lbl_b/lbl_iv"><num>iv) </num><p>Grenzwerte, die mindestens ebenso streng wie die in Anhang IV festgelegten sind, für jede bestehende ortsfeste Quelle innerhalb einer in jenem Anhang aufgeführten Kategorie, sofern dies technisch und wirtschaftlich machbar ist, unter Berücksichtigung von Anhang V. Als Alternative kann eine Vertragspartei andere Strategien zur Emissionsminderung anwenden, die zu äquivalenten Gesamtemissionsminderungen führen.</p></item></blockList></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_6"><num>6.</num><content><p>Bei Kleinfeuerungsanlagen beziehen sich die in Absatz 5 Buchstabe b Ziffer i und iii festgelegten Verpflichtungen auf alle ortsfesten Quellen in der Kategorie zusammen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_7"><num>7.</num><content><p>Kann eine Vertragspartei nach Anwendung von Absatz 5 Buchstabe b den Anforderungen von Absatz 5 Buchstabe a für einen in Anhang III angegebenen Stoff nicht entsprechen, wird sie für diesen Stoff von ihren Verpflichtungen in Absatz 5 Buchstabe a befreit.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_8"><num>8.</num><content><p>Jede Vertragspartei erstellt und unterhält Emissionsverzeichnisse für die in Anhang III aufgeführten Stoffe und sammelt verfügbare Informationen über die Produktion und den Verkauf der in Anhang I und II aufgeführten Stoffe, wobei für die Vertragsparteien im geografischen Anwendungsbereich des EMEP als Minimum die vom Lenkungsorgan des EMEP festgelegten Methoden und die räumliche und zeitliche Auflösung zur Anwendung kommen und für die Vertragsparteien ausserhalb des geografischen Anwendungsbereichs des EMEP als Richtschnur die im Arbeitsplan des Exekutivorgans entwickelten Methoden dienen. Sie legt diese Informationen entsprechend den in Artikel 9 enthaltenen Verpflichtungen zur Berichterstattung vor.</p></content></paragraph></article><article eId="art_4"><num><b>Art. 4</b></num><heading>Ausnahmen</heading><paragraph eId="art_4/para_1"><num>1.</num><content><p>Artikel 3 Absatz 1 gilt nicht für Mengen eines Stoffes, deren Einsatz für die Forschung im Labormassstab oder als Referenzstandard vorgesehen ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_2"><num>2.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_4/para_2/listintro">Vorausgesetzt, die Gewährung oder Anwendung der Ausnahmeregelung geschieht nicht in einer Weise, die den Zielen dieses Protokolls zuwiderliefen, kann eine Vertragspartei eine Ausnahme von Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe a und c in Bezug auf einen bestimmten Stoff gewähren, und zwar nur zu folgenden Zwecken und unter folgenden Bedingungen:</listIntroduction><item eId="art_4/para_2/lbl_a"><num>a) </num><blockList><listIntroduction eId="art_4/para_2/lbl_a/listintro">für andere als in Absatz 1 angeführte Forschung, wenn:</listIntroduction><item eId="art_4/para_2/lbl_a/lbl_i"><num>i) </num><p>davon ausgegangen werden kann, dass während der vorgeschlagenen Verwendung und anschliessenden Entsorgung keine signifikante Menge in die Umwelt gelangt;</p></item><item eId="art_4/para_2/lbl_a/lbl_ii"><num>ii) </num><p>die Ziele und Parameter der Forschung der Beurteilung und Genehmigung durch die Vertragspartei unterliegen; und</p></item><item eId="art_4/para_2/lbl_a/lbl_iii"><num>iii) </num><p>bei einer signifikanten Freisetzung eines Stoffes in die Umgebung die Ausnahmeregelung sofort endet, gegebenenfalls Massnahmen zur Minderung der Freisetzung ergriffen werden und vor der Wiederaufnahme der Forschung eine Beurteilung der Massnahmen zur Einschliessung durchgeführt wird;</p></item></blockList></item><item eId="art_4/para_2/lbl_b"><num>b) </num><blockList><listIntroduction eId="art_4/para_2/lbl_b/listintro">zur eventuell notwendigen Bewältigung eines Notfalls, der die Gesundheit der Bevölkerung bedroht, wenn:</listIntroduction><item eId="art_4/para_2/lbl_b/lbl_i"><num>i) </num><p>der Vertragspartei zur Bewältigung der Situation keine geeigneten alternativen Massnahmen zur Verfügung stehen;</p></item><item eId="art_4/para_2/lbl_b/lbl_ii"><num>ii) </num><p>die ergriffenen Massnahmen dem Umfang und Schweregrad des Notfalls entsprechen;</p></item><item eId="art_4/para_2/lbl_b/lbl_iii"><num>iii) </num><p>geeignete Vorkehrungen zum Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt sowie im Hinblick darauf ergriffen werden, dass der Stoff nicht ausserhalb des geografischen Gebiets verwendet wird, in dem der Notfall aufgetreten ist;</p></item><item eId="art_4/para_2/lbl_b/lbl_iv"><num>iv) </num><p>die Ausnahme für einen Zeitraum gewährt wird, der nicht länger ist als die Dauer des Notfalls; und</p></item><item eId="art_4/para_2/lbl_b/lbl_v"><num>v) </num><p>nach Ende des Notfalls alle verbleibenden Bestände des Stoffes den Bestimmungen von Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe b unterliegen;</p></item></blockList></item><item eId="art_4/para_2/lbl_c"><num>c) </num><blockList><listIntroduction eId="art_4/para_2/lbl_c/listintro">für eine geringfügige Anwendung, die von der Vertragspartei als unbedingt notwendig eingeschätzt wird, wenn:</listIntroduction><item eId="art_4/para_2/lbl_c/lbl_i"><num>i) </num><p>die Ausnahme für höchstens fünf Jahre gewährt wird;</p></item><item eId="art_4/para_2/lbl_c/lbl_ii"><num>ii) </num><p>sie die Ausnahme nicht bereits vorher im Rahmen dieses Artikels gewährt hat;</p></item><item eId="art_4/para_2/lbl_c/lbl_iii"><num>iii) </num><p>für die vorgeschlagene Verwendung keine geeigneten Alternativen bestehen;</p></item><item eId="art_4/para_2/lbl_c/lbl_iv"><num>iv) </num><p>die Vertragspartei die sich aus der Ausnahmeregelung ergebenden Emissionen des Stoffes und ihren Beitrag zu den Gesamtemissionen des Stoffes durch die Vertragsparteien geschätzt hat;</p></item><item eId="art_4/para_2/lbl_c/lbl_v"><num>v) </num><p>geeignete Vorkehrungen im Hinblick darauf getroffen werden, dass die Emissionen in die Umgebung minimiert werden; und</p></item><item eId="art_4/para_2/lbl_c/lbl_vi"><num>vi) </num><p>bei Auslaufen der Ausnahmeregelung alle verbleibenden Bestände des Stoffes den Bestimmungen von Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe b unterworfen werden.</p></item></blockList></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_3"><num>3.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_4/para_3/listintro">Jede Vertragspartei legt dem Sekretariat spätestens neunzig Tage nach der Gewährung einer Ausnahme nach Absatz 2 mindestens folgende Informationen vor:</listIntroduction><item eId="art_4/para_3/lbl_a"><num>a) </num><p>die chemische Bezeichnung des Stoffes, für die die Ausnahme gilt;</p></item><item eId="art_4/para_3/lbl_b"><num>b) </num><p>den Zweck, für den die Ausnahme gewährt worden ist;</p></item><item eId="art_4/para_3/lbl_c"><num>c) </num><p>die Bedingungen, unter denen die Ausnahme gewährt worden ist;</p></item><item eId="art_4/para_3/lbl_d"><num>d) </num><p>die Dauer, für die die Ausnahme gewährt worden ist;</p></item><item eId="art_4/para_3/lbl_e"><num>e) </num><p>für wen oder für welche Organisation die Ausnahme gilt; und </p></item><item eId="art_4/para_3/lbl_f"><num>f) </num><p>bei einer nach Absatz 2 Buchstabe a und c gewährten Ausnahme die geschätzten Emissionen des Stoffes als Ergebnis der Ausnahmeregelung und eine Beurteilung ihres Beitrags zu den Gesamtemissionen des Stoffes durch die Vertragsparteien.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_4"><num>4.</num><content><p>Das Sekretariat stellt die unter Absatz 3 erhaltenen Informationen allen Vertragsparteien zur Verfügung.</p></content></paragraph></article><article eId="art_5"><num><b>Art. 5</b></num><heading>Informations‑ und Technologieaustausch</heading><paragraph eId="art_5/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_5/para/listintro">Die Vertragsparteien schaffen in Übereinstimmung mit ihren Gesetzen, sonstigen Rechtsvorschriften und Gepflogenheiten günstige Bedingungen zur Erleichterung des Austauschs von Informationen und Technologien, die zur Verringerung der Entstehung und Emission persistenter organischer Schadstoffe und zur Entwicklung kosteneffizienter Alternativen ausgelegt sind, indem sie unter anderem folgende Massnahmen fördern:</listIntroduction><item eId="art_5/para/lbl_a"><num>a) </num><p>Kontakte und Zusammenarbeit zwischen geeigneten Organisationen und Einzelpersonen im privatwirtschaftlichen und öffentlichen Sektor, die in der Lage sind, Technologien, Konstruktions‑ und Ingenieurleistungen, Ausrüstungen oder Finanzmittel bereitzustellen;</p></item><item eId="art_5/para/lbl_b"><num>b) </num><p>den Austausch von und den Zugang zu Informationen über die Entwicklung und Nutzung von Alternativen zu persistenten organischen Schadstoffen sowie über die Bewertung der Risiken, die solche Alternativen für die menschliche Gesundheit und die Umwelt bedeuten, und von Informationen über die wirtschaftlichen und sozialen Kosten solcher Alternativen;</p></item><item eId="art_5/para/lbl_c"><num>c) </num><p>die Zusammenstellung und regelmässige Aktualisierung von Verzeichnissen ihrer designierten Behörden, die in anderen internationalen Foren an ähnlichen Aktivitäten teilnehmen;</p></item><item eId="art_5/para/lbl_d"><num>d) </num><p>den Austausch von Informationen über Aktivitäten in anderen internationalen Foren.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_6"><num><b>Art. 6</b></num><heading>Öffentliches Bewusstsein</heading><paragraph eId="art_6/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_6/para/listintro">Die Vertragsparteien fördern in Übereinstimmung mit ihren Gesetzen, sonstigen Rechtsvorschriften und Gepflogenheiten die Bereitstellung von Informationen für die breite Öffentlichkeit einschliesslich Einzelpersonen, die direkte Anwender persistenter organischer Schadstoffe sind. Diese Informationen können unter anderem enthalten:</listIntroduction><item eId="art_6/para/lbl_a"><num>a) </num><p>Informationen, einschliesslich Kennzeichnung, über Risikobewertung und Gefährdungspotential;</p></item><item eId="art_6/para/lbl_b"><num>b) </num><p>Informationen zur Risikominderung;</p></item><item eId="art_6/para/lbl_c"><num>c) </num><p>Informationen zur Förderung des Verzichts auf persistente organische Schadstoffe oder einer Verringerung ihrer Verwendung, gegebenenfalls einschliesslich Informationen über integrierte Schädlingsbekämpfung, integrierten Pflanzenschutz und die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen dieses Verzichts oder dieser Verringerung; und</p></item><item eId="art_6/para/lbl_d"><num>d) </num><p>Informationen über Alternativen zu persistenten organischen Schadstoffen sowie eine Bewertung der Risiken, die diese Alternativen für die menschliche Gesundheit und die Umwelt mit sich bringen, sowie Informationen über die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen solcher Alternativen.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_7"><num><b>Art. 7</b></num><heading>Strategien, Politiken, Programme, Massnahmen und Informationen</heading><paragraph eId="art_7/para_1"><num>1.</num><content><p>Jede Vertragspartei entwickelt spätestens sechs Monate nach dem Zeitpunkt, zu dem dieses Protokoll für sie in Kraft getreten ist, Strategien, Politiken und Programme, um ihren Verpflichtungen aus diesem Protokoll nachzukommen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_2"><num>2.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_7/para_2/listintro">Jede Vertragspartei:</listIntroduction><item eId="art_7/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>fördert die Anwendung wirtschaftlich durchführbarer, umweltgerechter Betriebstechniken, darunter beste Umweltschutzpraktiken, in Bezug auf alle Aspekte der Verwendung, Produktion, Freisetzung, Verarbeitung, Verteilung, Handhabung, Beförderung und Wiederverwertung von Stoffen, die diesem Protokoll unterliegen, und von hergestellten Artikeln, Gemischen oder Lösungen, die diese Stoffe enthalten;</p></item><item eId="art_7/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>fördert die Durchführung anderer Programme zur Verringerung der Emissionen persistenter organischer Schadstoffe, darunter freiwillige Programme und die Anwendung ökonomischer Instrumente;</p></item><item eId="art_7/para_2/lbl_c"><num>c) </num><p>erwägt gegebenenfalls die Durchführung zusätzlicher Politiken und Massnahmen entsprechend ihren speziellen Bedingungen, wozu auch nicht-ordnungspolitische Konzepte gehören können;</p></item><item eId="art_7/para_2/lbl_d"><num>d) </num><p>unternimmt entschlossene wirtschaftlich durchführbare Anstrengungen zur Verringerung des Gehalts an den diesem Protokoll unterliegenden Stoffen, die als Verunreinigungen in anderen Stoffen, chemischen Produkten oder hergestellten Artikeln enthalten sind, sobald die Relevanz der Quelle festgestellt worden ist;</p></item><item eId="art_7/para_2/lbl_e"><num>e) </num><p>berücksichtigt in ihrem Programm zur Bewertung von Stoffen die Merkmale, die in Absatz 1 des Beschlusses des Exekutivorgans 1998/2 über vorzulegende Informationen und Verfahren zur Aufnahme von Stoffen in Anhang I, II oder III, einschliesslich seiner Änderungen, festgelegt sind.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_3"><num>3.</num><content><p>Die Vertragsparteien können strengere als die in diesem Protokoll geforderten Massnahmen ergreifen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_8"><num><b>Art. 8</b></num><heading>Forschung, Entwicklung und Überwachung</heading><paragraph eId="art_8/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_8/para/listintro">Die Vertragsparteien fördern Forschung, Entwicklung, Überwachung und Zusammenarbeit unter anderem in Bezug auf:</listIntroduction><item eId="art_8/para/lbl_a"><num>a) </num><p>Emissionen, weiträumige Verfrachtung, Deposition und ihre Modellierung, bestehende Konzentrationen in der biotischen und abiotischen Umwelt, die Erarbeitung von Verfahren für die Harmonisierung relevanter Methoden;</p></item><item eId="art_8/para/lbl_b"><num>b) </num><p>Schadstoffpfade und ‑verzeichnisse in repräsentativen Ökosystemen;</p></item><item eId="art_8/para/lbl_c"><num>c) </num><p>relevante Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt einschliesslich der Quantifizierung solcher Auswirkungen;</p></item><item eId="art_8/para/lbl_d"><num>d) </num><p>beste verfügbare Techniken und Praktiken, einschliesslich landwirtschaftlicher Praktiken, sowie Emissionsbegrenzungsverfahren und ‑praktiken, die derzeit bei den Vertragsparteien angewendet werden oder in Entwicklung sind;</p></item><item eId="art_8/para/lbl_e"><num>e) </num><p>Methoden, die die Berücksichtigung sozioökonomischer Faktoren bei der Bewertung alternativer Begrenzungsstrategien gestatten;</p></item><item eId="art_8/para/lbl_f"><num>f) </num><p>ein von den Auswirkungen ausgehendes Konzept, das zweckdienliche Informationen einschliesslich der unter den Buchstaben a–e gewonnenen Informationen über gemessene oder modellierte Umweltkonzentrationen, Ausbreitungspfade und Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt integriert, zum Zwecke der Formulierung künftiger Begrenzungsstrategien, die auch wirtschaftliche und technologische Faktoren berücksichtigen;</p></item><item eId="art_8/para/lbl_g"><num>g) </num><p>Methoden zur Schätzung nationaler Emissionen und Vorhersage künftiger Emissionen einzelner persistenter organischer Schadstoffe sowie zur Bewertung, wie derartige Schätzungen und Vorhersagen zur Formulierung künftiger Verpflichtungen genutzt werden können;</p></item><item eId="art_8/para/lbl_h"><num>h) </num><p>Konzentration der diesem Protokoll unterliegenden Stoffe als Verunreinigungen in anderen Stoffen, chemischen Erzeugnissen oder hergestellten Artikeln und Bedeutung dieser Konzentrationen für den weiträumigen Transport sowie Verfahren zur Reduzierung des Gehalts an diesen Verunreinigungen und – darüber hinaus – im Laufe des Lebenszyklus von Holz bei Behandlung mit Pentachlorphenol erzeugte Konzentrationen persistenter organischer Schadstoffe.</p></item></blockList><p>Vorrang sollte dabei der Forschung zu Stoffen gegeben werden, bei denen die Wahrscheinlichkeit, dass sie den in Artikel 14 Absatz 6 festgelegten Verfahren unterzogen werden müssen, am grössten ist.</p></content></paragraph></article><article eId="art_9"><num><b>Art. 9</b></num><heading>Berichterstattung</heading><paragraph eId="art_9/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_9/para_1/listintro">In Übereinstimmung mit ihren Rechtsvorschriften über die Vertraulichkeit gewerblicher Informationen:</listIntroduction><item eId="art_9/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>übermittelt jede Vertragspartei dem Exekutivorgan über den Exekutivsekretär der Kommission in regelmässigen Abständen, die von den im Exekutivorgan zusammentretenden Vertragsparteien festgelegt werden, Informationen über Massnahmen, die sie zur Durchführung dieses Protokolls getroffen hat;</p></item><item eId="art_9/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>übermittelt jede Vertragspartei im geografischen Anwendungsbereich des EMEP diesem über den Exekutivsekretär der Kommission in regelmässigen, vom Lenkungsorgan des EMEP festzulegenden und von den Vertragsparteien auf einer Tagung des Exekutivorgans zu billigenden Abständen Informationen über das Niveau der Emissionen persistenter organischer Schadstoffe und hält sich dabei zumindest an die Methoden sowie die zeitliche und räumliche Auflösung, die vom Lenkungsorgan des EMEP festgelegt worden sind. Vertragsparteien ausserhalb des geografischen Anwendungsbereichs des EMEP stellen dem Exekutivorgan auf Anforderung ähnliche Informationen zur Verfügung. Ausserdem stellt jede Vertragspartei Informationen über das Niveau der Emissionen der in Anhang III aufgeführten Stoffe für das in diesem Anhang festgelegte Bezugsjahr zur Verfügung.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_2"><num>2.</num><content><p>Form und Inhalt der gemäss Absatz 1 Buchstabe a vorzulegenden Informationen werden in einem Beschluss festgelegt, der von den Vertragsparteien auf einer Tagung des Exekutivorgans angenommen wird. Bei Ergänzungen bezüglich Format oder Inhalt der Informationen, die in die Berichte aufzunehmen sind, wird dieser Beschluss erforderlichenfalls überarbeitet.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_3"><num>3.</num><content><p>Rechtzeitig vor jeder Jahrestagung des Exekutivorgans legt das EMEP Informationen über den weiträumigen Transport und die Deposition persistenter organischer Schadstoffe vor.</p></content></paragraph></article><article eId="art_10"><num><b>Art. 10</b></num><heading>Überprüfung durch die Vertragsparteien auf Tagungen <br/>des Exekutivorgans</heading><paragraph eId="art_10/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Vertragsparteien überprüfen auf Tagungen des Exekutivorgans nach Artikel 10 Absatz 2 Buchstabe a des Übereinkommens die von den Vertragsparteien, dem EMEP und anderen Nebenorganen vorgelegten Informationen und die Berichte des Durchführungsausschusses im Sinne von Artikel 11 dieses Protokolls.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Vertragsparteien überprüfen auf Tagungen des Exekutivorgans, welche Fortschritte auf dem Weg zur Erfüllung der Verpflichtungen aus diesem Protokoll gemacht worden sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_3"><num>3.</num><content><p>Die Vertragsparteien überprüfen auf Tagungen des Exekutivorgans, ob die in diesem Protokoll festgelegten Verpflichtungen ausreichend und wirksam sind. Bei diesen Überprüfungen werden die besten verfügbaren wissenschaftlichen Informationen über die Auswirkungen der Deposition persistenter organischer Schadstoffe, Bewertungen technologischer Entwicklungen, sich verändernde wirtschaftliche Bedingungen und die Erfüllung der Verpflichtungen hinsichtlich der Niveaus der Emissionen berücksichtigt. Die Verfahren, die Methoden und der Zeitplan für diese Überprüfungen werden von den Vertragsparteien auf einer Tagung des Exekutivorgans festgelegt. Die erste derartige Überprüfung wird spätestens drei Jahre nach dem Inkrafttreten dieses Protokolls abgeschlossen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_11"><num><b>Art. 11</b></num><heading>Einhaltung des Protokolls</heading><paragraph eId="art_11/para"><content><p>Die Einhaltung der Verpflichtungen der Vertragsparteien im Rahmen dieses Protokolls wird regelmässig überprüft. Der durch den Beschluss 1997/2 des Exekutivorgans auf seiner fünfzehnten Tagung eingesetzte Durchführungsausschuss führt diese Überprüfungen durch und erstattet den im Exekutivorgan zusammentretenden Vertragsparteien gemäss dem Anhang zu diesem Beschluss, einschliesslich seiner Änderungen, Bericht.</p></content></paragraph></article><article eId="art_12"><num><b>Art. 12</b></num><heading>Beilegung von Streitigkeiten</heading><paragraph eId="art_12/para_1"><num>1.</num><content><p>Im Falle einer Streitigkeit zwischen zwei oder mehr Vertragsparteien über die Auslegung oder Anwendung dieses Protokolls bemühen sich die betroffenen Vertragsparteien um eine Beilegung der Streitigkeit durch Verhandlungen oder andere friedliche Mittel ihrer Wahl. Die Streitparteien unterrichten das Exekutivorgan über ihre Streitigkeit.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_12/para_2"><num>2.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_12/para_2/listintro">Bei der Ratifikation, der Annahme oder der Genehmigung dieses Protokolls oder beim Beitritt zu diesem Protokoll oder jederzeit danach kann eine Vertragspartei, die keine Organisation der regionalen Wirtschaftsintegration ist, in einer dem Verwahrer vorgelegten schriftlichen Urkunde erklären, dass sie in Bezug auf jede Streitigkeit über die Auslegung oder Anwendung des Protokolls eines oder beide der folgenden Mittel der Streitbeilegung gegenüber jeder Vertragspartei, welche dieselbe Verpflichtung übernimmt, von Rechts wegen und ohne besondere Übereinkunft als obligatorisch anerkennt:</listIntroduction><item eId="art_12/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>Vorlage der Streitigkeit an den Internationalen Gerichtshof;</p></item><item eId="art_12/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>ein Schiedsverfahren gemäss Verfahren, die von den Vertragsparteien so bald wie möglich in einem Anhang über ein Schiedsverfahren auf einer Tagung des Exekutivorgans beschlossen werden.</p></item></blockList><p>Eine Vertragspartei, die eine Organisation der regionalen Wirtschaftsintegration ist, kann in Bezug auf ein Schiedsverfahren nach dem unter Buchstabe b vorgesehenen Verfahren eine Erklärung mit gleicher Wirkung abgeben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_12/para_3"><num>3.</num><content><p>Eine nach Absatz 2 abgegebene Erklärung bleibt in Kraft, bis sie gemäss den darin enthaltenen Bestimmungen erlischt, oder bis zum Ablauf von drei Monaten nach Hinterlegung einer schriftlichen Rücknahmenotifikation beim Verwahrer.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_12/para_4"><num>4.</num><content><p>Eine neue Erklärung, eine Rücknahmenotifikation oder das Erlöschen einer Erklärung berührt nicht die beim Internationalen Gerichtshof oder bei dem Schiedsgericht anhängigen Verfahren, sofern die Streitparteien nichts anderes vereinbaren.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_12/para_5"><num>5.</num><content><p>Vorbehaltlich der Einigung der Streitparteien auf die Mittel der Streitbeilegung gemäss Absatz 2 wird die Streitigkeit auf Ersuchen einer der Streitparteien einem Vergleichsverfahren unterworfen, wenn nach Ablauf von zwölf Monaten, nachdem eine Vertragspartei einer anderen notifiziert hat, dass eine Streitigkeit zwischen ihnen besteht, die betreffenden Vertragsparteien ihre Streitigkeit nicht durch die in Absatz 1 genannten Mittel beilegen konnten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_12/para_6"><num>6.</num><content><p>Für die Zwecke des Absatzes 5 wird eine Vergleichskommission gebildet. Die Kommission besteht aus einer jeweils gleichen Anzahl von Mitgliedern, die durch die betreffenden Parteien oder, falls mehrere Parteien des Vergleichsverfahrens eine Streitgenossenschaft bilden, durch die Gesamtheit dieser Parteien ernannt werden, sowie einem Vorsitzenden, der gemeinsam von den auf diese Weise ernannten Mitgliedern gewählt wird. Die Kommission fällt einen Spruch mit Empfehlungscharakter, den die Parteien nach Treu und Glauben prüfen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_13"><num><b>Art. 13</b></num><heading>Anhänge</heading><paragraph eId="art_13/para"><content><p>Die Anhänge des Protokolls sind Bestandteil des Protokolls. Anhang V hat Empfehlungscharakter.<authorialNote><p> Bereinigt gemäss Art. 1 Bst. C des Beschlusses 2009/1 vom 18. Dez. 2009, von der BVers genehmigt am 15. Juni 2018 und in Kraft getreten für die Schweiz am  20. Jan. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/38" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2022</b> 38</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/37" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">37</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2017/2160" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2017</b> 7501</ref>).</p></authorialNote></p></content></paragraph></article><article eId="art_14"><num><b>Art. 14</b></num><heading>Änderungen</heading><paragraph eId="art_14/para_1"><num>1.</num><content><p>Jede Vertragspartei kann Änderungen dieses Protokolls vorschlagen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_14/para_2"><num>2.</num><content><p>Vorgeschlagene Änderungen werden schriftlich beim Exekutivsekretär der Kommission eingereicht, der sie allen Vertragsparteien übermittelt. Die im Exekutivorgan zusammenkommenden Vertragsparteien erörtern die vorgeschlagenen Änderungen auf ihrer folgenden Tagung, vorausgesetzt, die Vorschläge wurden vom Exekutivsekretär mindestens neunzig Tage vorher an die Vertragsparteien weitergeleitet.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_14/para_3"><num>3.</num><content><p>Änderungen dieses Protokolls und der Anhänge I bis IV, VI und VIII bedürfen der einvernehmlichen Annahme durch die auf einer Tagung des Exekutivorgans anwesenden Vertragsparteien und treten für die Vertragsparteien, die sie angenommen haben, am neunzigsten Tag nach dem Zeitpunkt in Kraft, zu dem zwei Drittel der Vertragsparteien, die zum Zeitpunkt ihrer Annahme Vertragsparteien waren, ihre Annahmeurkunde beim Verwahrer hinterlegt haben. Für jede andere Vertragspartei treten Änderungen am neunzigsten Tag nach dem Zeitpunkt in Kraft, zu dem die Vertragspartei ihre Urkunde über die Annahme derselben hinterlegt hat. Dieser Absatz gilt vorbehaltlich der nachfolgenden Absätze 5<sup>bis</sup> und 5<sup>ter</sup>.<authorialNote><p> Fassung gemäss Art. 1 Bst. D Ziff. 1 des Beschlusses 2009/1 vom 18. Dez. 2009, von der BVers genehmigt am 15. Juni 2018 und in Kraft getreten für die Schweiz am  20. Jan. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/38" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2022</b> 38</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/37" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">37</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2017/2160" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2017</b> 7501</ref>).</p></authorialNote></p></content></paragraph><paragraph eId="art_14/para_4"><num>4.</num><content><p>Änderungen des Anhangs V bedürfen der einvernehmlichen Annahme durch die auf einer Tagung des Exekutivorgans anwesenden Vertragsparteien. Eine Änderung des Anhangs V wird nach Ablauf von neunzig Tagen nach dem Zeitpunkt, zu dem sie der Exekutivsekretär an alle Vertragsparteien weitergeleitet hat, für die Vertragsparteien wirksam, die dem Verwahrer keine Notifikation gemäss Absatz 5 vorgelegt haben, sofern mindestens sechzehn Vertragsparteien keine solche Notifikation eingereicht haben.<authorialNote><p> Bereinigt gemäss Art. 1 Bst. D Ziff. 2 des Beschlusses 2009/1 vom 18. Dez. 2009, von der BVers genehmigt am 15. Juni 2018 und in Kraft getreten für die Schweiz am  20. Jan. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/38" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2022</b> 38</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/37" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">37</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2017/2160" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2017</b> 7501</ref>).</p></authorialNote></p></content></paragraph><paragraph eId="art_14/para_5"><num>5.</num><content><p>Jede Vertragspartei, die eine Änderung von Anhang V nicht genehmigen kann, notifiziert dies dem Verwahrer schriftlich innerhalb von neunzig Tagen ab dem Zeitpunkt der Mitteilung ihrer Annahme. Der Verwahrer setzt unverzüglich alle Vertragsparteien über jede dieser eingegangenen Notifikationen in Kenntnis. Eine Vertragspartei kann jederzeit ihre frühere Notifikation durch eine Annahme ersetzen; mit Hinterlegung einer Annahmeurkunde beim Verwahrer wird die Änderung des Anhangs V für diese Vertragspartei wirksam.<authorialNote><p> Bereinigt gemäss Art. 1 Bst. D Ziff. 3 des Beschlusses 2009/1 vom 18. Dez. 2009, von der BVers genehmigt am 15. Juni 2018 und in Kraft getreten für die Schweiz am  20. Jan. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/38" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2022</b> 38</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/37" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">37</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2017/2160" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2017</b> 7501</ref>).</p></authorialNote></p><p>5<sup>bis</sup>.  Für die Vertragsparteien, die es angenommen haben, ersetzt das Verfahren gemäss dem nachfolgenden Absatz 5<sup>ter</sup> in Bezug auf Änderungen der Anhänge I bis IV, VI und VIII das in Absatz 3 oben beschriebene Verfahren.<authorialNote><p> Eingefügt durch Art. 1 Bst. D Ziff. 4 des Beschlusses 2009/1 vom 18. Dez. 2009, von der BVers genehmigt am 15. Juni 2018 und in Kraft getreten für die Schweiz am  20. Jan. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/38" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2022</b> 38</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/37" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">37</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2017/2160" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2017</b> 7501</ref>).</p></authorialNote></p><blockList><item eId="art_14/para_5/lbl_5ter_a"><num>5<sup>ter</sup>. a) </num><p>Änderungen der Anhänge I bis IV, VI und VIII bedürfen der einvernehmlichen Annahme durch die auf einer Tagung des Exekutivorgans anwesenden Vertragsparteien. Eine Änderung eines dieser Anhänge tritt nach Ablauf eines Jahres nach dem Zeitpunkt, zu dem sie der Exekutivsekretär der Kommission allen Vertragsparteien mitgeteilt hat, für die Vertragsparteien in Kraft, die dem Verwahrer keine Notifikation gemäss dem nachfolgenden Buchstaben b) vorgelegt haben.</p></item><item eId="art_14/para_5/lbl_b"><num>b) </num><p>Jede Vertragspartei, die eine Änderung der Anhänge I bis IV, VI und VIII nicht genehmigen kann, notifiziert dies dem Verwahrer schriftlich innerhalb eines Jahres ab dem Zeitpunkt der Mitteilung ihrer Annahme. Der Verwahrer setzt unverzüglich alle Vertragsparteien über jede solche eingegangene Notifikation in Kenntnis. Eine Vertragspartei kann jederzeit ihre frühere Notifikation durch eine Annahme ersetzen; mit Hinterlegung einer Annahmeurkunde beim Verwahrer tritt die Änderung des betreffenden Anhangs für diese Vertragspartei in Kraft.</p></item><item eId="art_14/para_5/lbl_c"><num>c) </num><blockList><listIntroduction eId="art_14/para_5/lbl_c/listintro">Änderungen der Anhänge I bis IV, VI und VIII treten nicht in Kraft, wenn insgesamt sechzehn oder mehr Vertragsparteien entweder:</listIntroduction><item eId="art_14/para_5/lbl_c/lbl_i"><num>i) </num><p>eine Notifikation nach den Bestimmungen des Buchstabens b) vorgelegt haben; oder</p></item><item eId="art_14/para_5/lbl_c/lbl_ii"><num>ii) </num><p>das in diesem Absatz dargelegte Verfahren nicht angenommen und noch keine Annahmeurkunde gemäss den Bestimmungen des Absatzes 3 hinterlegt haben.<authorialNote><p> Eingefügt durch Art. 1 Bst. D Ziff. 4 des Beschlusses 2009/1 vom 18. Dez. 2009, von der BVers genehmigt am 15. Juni 2018 und in Kraft getreten für die Schweiz am  20. Jan. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/38" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2022</b> 38</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/37" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">37</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2017/2160" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2017</b> 7501</ref>).</p></authorialNote></p></item></blockList></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_14/para_6"><num>6.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_14/para_6/listintro">Im Falle eines Vorschlags zur Änderung von Anhang I, II oder III durch Hinzufügen eines Stoffes zu diesem Protokoll:</listIntroduction><item eId="art_14/para_6/lbl_a"><num>a) </num><p>legt der Antragsteller dem Exekutivorgan die Informationen entsprechend dem Beschluss des Exekutivorgans 1998/2, einschliesslich aller Änderungen, vor; und</p></item><item eId="art_14/para_6/lbl_b"><num>b) </num><p>beurteilen die Vertragsparteien den Vorschlag nach den im Beschluss des Exekutivorgans 1998/2 festgelegten Verfahren einschliesslich aller Änderungen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_14/para_7"><num>7.</num><content><p>Beschlüsse zur Änderung des Beschlusses des Exekutivorgans 1998/2 bedürfen der einvernehmlichen Annahme durch die im Exekutivorgan zusammentretenden Vertragsparteien und werden sechzig Tage nach dem Tag der Annahme wirksam.</p></content></paragraph></article><article eId="art_15"><num><b>Art. 15</b></num><heading>Unterzeichnung</heading><paragraph eId="art_15/para_1"><num>1.</num><content><p>Dieses Protokoll liegt vom 24. bis zum 25. Juni 1998 in Aarhus (Dänemark) und danach bis zum 21. Dezember 1998 am Sitz der Vereinten Nationen in New York für die Mitgliedstaaten der Kommission, für Staaten, die in der Kommission nach Absatz 8 der Entschliessung 36 (IV) des Wirtschafts‑ und Sozialrats vom 28. März 1947 beratenden Status haben, sowie für Organisationen der regionalen Wirtschaftsintegration, die von souveränen Staaten, die Mitglieder der Kommission sind, gebildet werden und für die Aushandlung, den Abschluss und die Anwendung internationaler Übereinkünfte in Angelegenheiten zuständig sind, die in den Geltungsbereich dieses Protokolls fallen, zur Unterzeichnung auf, vorausgesetzt, dass die betreffenden Staaten und Organisationen Vertragsparteien des Übereinkommens sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_15/para_2"><num>2.</num><content><p>Solche Organisationen der regionalen Wirtschaftsintegration üben in Angelegenheiten, die in ihren Zuständigkeitsbereich fallen, in ihrem eigenen Namen die Rechte aus und nehmen die Pflichten wahr, die dieses Protokoll ihren Mitgliedstaaten überträgt. In diesen Fällen sind die Mitgliedstaaten dieser Organisationen nicht berechtigt, solche Rechte einzeln auszuüben.</p></content></paragraph></article><article eId="art_16"><num><b>Art. 16</b></num><heading>Ratifikation, Annahme, Genehmigung und Beitritt</heading><paragraph eId="art_16/para_1"><num>1.</num><content><p>Dieses Protokoll bedarf der Ratifikation, Annahme oder Genehmigung durch die Unterzeichner.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_16/para_2"><num>2.</num><content><p>Dieses Protokoll steht ab dem 21. Dezember 1998 Staaten und Organisationen, die die Voraussetzungen des Artikels 15 Absatz 1 erfüllen, zum Beitritt offen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_16/para_3"><num>3.</num><content><p>Ein Staat oder eine Organisation der regionalen Wirtschaftsintegration gibt in seiner beziehungsweise ihrer Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde eine entsprechende Erklärung ab, falls er beziehungsweise sie nicht beabsichtigt, durch die Verfahren nach Artikel 14 Absatz 5<sup>ter</sup> betreffend die Änderungen der Anhänge I bis IV, VI und VIII gebunden zu sein.<authorialNote><p> Eingefügt durch Art. 1 Bst. E des Beschlusses 2009/1 vom 18. Dez. 2009, von der BVers genehmigt am 15. Juni 2018 und in Kraft getreten für die Schweiz am 20. Jan. 2022  (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/38" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2022</b> 38</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/37" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">37</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2017/2160" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2017</b> 7501</ref>).</p></authorialNote></p></content></paragraph></article><article eId="art_17"><num><b>Art. 17</b></num><heading>Verwahrer</heading><paragraph eId="art_17/para"><content><p>Die Ratifikations‑, Annahme‑, Genehmigungs‑ und Beitrittsurkunden werden beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt, der die Aufgaben des Verwahrers erfüllt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_18"><num><b>Art. 18</b></num><heading>Inkrafttreten</heading><paragraph eId="art_18/para_1"><num>1.</num><content><p>Dieses Protokoll tritt am neunzigsten Tag nach dem Zeitpunkt der Hinterlegung der sechzehnten Ratifikations‑, Annahme‑, Genehmigungs‑ oder Beitrittsurkunde beim Verwahrer in Kraft.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_18/para_2"><num>2.</num><content><p>Für jeden Staat und für jede Organisation gemäss Artikel 15 Absatz 1, der oder die nach Hinterlegung der sechzehnten Ratifikations‑, Annahme‑, Genehmigungs‑ oder Beitrittsurkunde dieses Protokoll ratifiziert, annimmt, genehmigt oder ihm beitritt, tritt es am neunzigsten Tag nach Hinterlegung seiner oder ihrer eigenen Ratifikations‑, Annahme‑, Genehmigungs‑ oder Beitrittsurkunde in Kraft.</p></content></paragraph></article><article eId="art_19"><num><b>Art. 19</b></num><heading>Rücktritt</heading><paragraph eId="art_19/para"><content><p>Eine Vertragspartei kann jederzeit nach Ablauf von fünf Jahren nach dem Zeitpunkt, zu dem dieses Protokoll für sie in Kraft getreten ist, durch eine an den Verwahrer gerichtete schriftliche Notifikation von dem Protokoll zurücktreten. Der Rücktritt wird am neunzigsten Tag nach dem Eingang der Rücktrittsnotifikation beim Verwahrer oder zu einem in der Rücktrittsnotifikation angegebenen späteren Zeitpunkt wirksam.</p></content></paragraph></article><article eId="art_20"><num><b>Art. 20</b></num><heading>Verbindliche Wortlaute</heading><paragraph eId="art_20/para"><content><p>Die Urschrift dieses Protokolls, dessen englischer, französischer und russischer Wortlaut gleichermassen verbindlich ist, wird beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt.</p></content></paragraph></article><signature><p><i>Zu Urkund dessen</i> haben die hierzu gehörig befugten Unterzeichneten dieses Protokoll unterschrieben.</p><p>Geschehen zu Aarhus (Dänemark) am 24. Juni 1998.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">(Es folgen die Unterschriften)</p></signature></body><components><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.814.325"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Protocole du 24 juin 1998 à la Convention sur la pollution atmosphérique transfrontière à longue distance, de 1979, relatif aux polluants organiques persistants (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Protokoll vom 24. Juni 1998 zu dem Übereinkommen von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung, betreffend persistente organische Schadstoffe (mit Anhängen)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Protocollo del 24 giugno 1998 alla Convenzione del 1979 sull'inquinamento atmosferico attraverso le frontiere a lunga distanza, relativo agli inquinanti organici persistenti (con Allegati)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/xml"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="num">Anhang I<inline name="man-font-style-normal"><authorialNote><p> Bereinigt gemäss Art. 1 Bst. F des Beschlusses 2009/1 vom 18. Dez. 2009, von der BVers genehmigt am 15. Juni 2018 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/38" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2022</b> 38</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/37" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">37</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2017/2160" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2017</b> 7501</ref>) und Art. 1 Bst. A des Beschlusses 2009/2 vom 18. Dez. 2009, von der BVers genehmigt am 15. Juni 2018 und in Kraft getreten für die Schweiz am 26. Febr. 2023 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/846" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2022</b> 846</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/37" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">37</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2017/2160" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2017</b> 7501</ref>).</p></authorialNote></inline></block></container></preface><mainBody><level eId="annex_I/lvl_u1"><heading>Stoffe, die nicht mehr hergestellt und verwendet werden sollen</heading><content><blockList><listIntroduction eId="annex_I/lvl_u1/listintro">Sofern in diesem Protokoll nicht anders angegeben, gilt dieser Anhang für die nachstehend aufgeführten Stoffe dann nicht, wenn sie in folgender Form vorkommen:</listIntroduction><item eId="annex_I/lvl_u1/lbl_i"><num>i) </num><p>als Verunreinigungen in Produkten,</p></item><item eId="annex_I/lvl_u1/lbl_ii"><num>ii) </num><p>in bis zum Umsetzungsdatum hergestellten oder in Gebrauch befindlichen Artikeln; oder</p></item><item eId="annex_I/lvl_u1/lbl_iii"><num>iii) </num><p>als standortbeschränkte chemische Zwischenverbindungen, die bei der Herstellung eines oder mehrerer anderer Stoffe auftreten und somit chemisch umgewandelt werden. Sofern nicht anders angegeben, wird jede nachstehende Verpflichtung bei Inkrafttreten des Protokolls wirksam.</p></item></blockList><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Stoff</p></th><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Durchführungsbestimmungen</p></th></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Einstellung der</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Bedingungen</p></th></tr><tr><td><p>Aldrin</p><p>CAS: 309-00-2</p></td><td><p>Herstellung</p><p>Verwendung</p></td><td><p>Keine</p><p>Keine</p></td></tr><tr><td><p>Chlordan</p><p>CAS: 57-74-9</p></td><td><p>Herstellung</p><p>Verwendung</p></td><td><p>Keine</p><p>Keine</p></td></tr><tr><td><p>Chlordecon</p><p>CAS: 143-50-0</p></td><td><p>Herstellung</p><p>Verwendung</p></td><td><p>Keine</p><p>Keine</p></td></tr><tr><td><p>DDT</p><p>CAS: 50-29-3</p></td><td><p>Herstellung</p><p>Verwendung</p></td><td><p>Keine</p><p>Keine</p></td></tr><tr><td><p>Dieldrin</p><p>CAS: 60-57-1</p></td><td><p>Herstellung</p><p>Verwendung</p></td><td><p>Keine</p><p>Keine</p></td></tr><tr><td><p>Endrin</p><p>CAS: 72-20-8</p></td><td><p>Herstellung</p><p>Verwendung</p></td><td><p>Keine</p><p>Keine</p></td></tr><tr><td><p>Heptachlor</p><p>CAS: 76-44-8</p></td><td><p>Herstellung</p><p>Verwendung</p></td><td><p>Keine</p><p>Keine</p></td></tr><tr><td><p>Hexabrombiphenyl</p><p>CAS: 36355-01-8</p></td><td><p>Herstellung</p><p>Verwendung</p></td><td><p>Keine</p><p>Keine</p></td></tr><tr><td><p>Hexachlorbenzol</p><p>CAS: 118-74-1</p></td><td><p>Herstellung</p><p>Verwendung</p></td><td><p>Keine, ausgenommen die Herstellung zu einem begrenzten Zweck gemäss einer Erklärung, die von einem Staat im Übergang zur Marktwirtschaft bei der Unterzeichnung oder beim Beitritt hinterlegt wird.</p><p>Keine</p></td></tr><tr><td><p>Hexachlorbutadien</p><p>CAS: 87-68-3</p></td><td><p>Herstellung</p><p>Verwendung</p></td><td><p>Keine</p><p>Keine</p></td></tr><tr><td><p>Hexachlorcyclohexane (HCH)</p><p>CAS: 608-73-1,</p><p>einschliesslich Lindan</p><p>CAS: 58-89-9</p></td><td><p>Herstellung</p><p>Verwendung</p></td><td><p>Keine</p><p>Keine, ausgenommen die Verwendung des Gamma-Isomers von HCH (Lindan) als topisches Insektizid für Zwecke der öffentlichen Gesundheit. Diese Verwendungen werden im Rahmen dieses Protokolls im Jahr 2012 bzw. ein Jahr nach Inkrafttreten der Änderung neu bewertet, je nachdem, welcher Zeitpunkt der spätere ist.</p></td></tr><tr><td><p>Hexabromdiphenylether<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup> und Heptabromdiphenylether<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td><p>Herstellung</p><p>Verwendung</p></td><td><p>Keine</p><blockList><item><num>1. </num><p>Eine Vertragspartei kann die Verwertung von Artikeln, die einen dieser Stoffe enthalten oder enthalten können, sowie die Verwendung und endgültige Entsorgung von Artikeln aus verwerteten Materialien, die einen dieser Stoffe enthalten oder enthalten können, genehmigen, sofern die Verwertung und endgültige Entsorgung auf umweltgerechte Weise erfolgen und nicht zur Rückgewinnung eines dieser Stoffe zwecks Wiederverwendung führen.</p></item><item><num>2. </num><p>Ab dem Jahr 2013 und anschliessend alle vier Jahre bis zu dem Zeitpunkt, an dem die oben genannte Bedingung aufgehoben wird oder anderweitig ausser Kraft tritt, bewertet das Exekutivorgan die Fortschritte der Vertragsparteien bei der Verwirklichung der letztendlich von ihnen angestrebten Eliminierung dieser in Artikeln enthaltenen Stoffe und prüft, ob diese Bedingung, die in jedem Fall spätestens 2030 ausser Kraft tritt, weiterhin erforderlich ist.</p></item></blockList></td></tr><tr><td><p>Kurzkettige chlorierte <br/>Paraffine<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>Herstellung</p></td><td><p>Keine, ausgenommen die Herstellung für die in Anhang II genannten Verwendungen</p></td></tr><tr><td/><td><p>Verwendung</p></td><td><p>Keine, ausgenommen die in Anhang II genannten Verwendungen</p></td></tr><tr><td><p>Mirex</p><p>CAS: 2385-85-5</p></td><td><p>Herstellung</p><p>Verwendung</p></td><td><p>Keine</p><p>Keine</p></td></tr><tr><td><p>Polychlorierte Biphenyle (PCB)<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td><p>Herstellung</p><p>Verwendung</p></td><td><p>Keine</p><blockList><listIntroduction eId="annex_I/lvl_u1">Keine. Für PCB, die bis zum Implementierungszeitpunkt verwendet wurden, gilt Folgendes:</listIntroduction><item><num>1. </num><blockList><listIntroduction eId="annex_I/lvl_u1">Die Vertragsparteien unternehmen entschlossene Anstrengungen, um Folgendes zu erreichen:</listIntroduction><item><num>a) </num><p>die Einstellung der Verwendung identifizierbarer PCB in technischen Einrichtungen (d. h. Transformatoren, Kondensatoren oder anderen Behältern mit darin befindlichen Restflüssigkeiten), die PCB in Mengen über 5 dm<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">3</sup> und in Konzentrationen von 0,05 % PCB oder mehr enthalten, so bald wie möglich, jedoch spätestens am 31. Dezember 2010 bzw. bei in Staaten im Übergang zur Marktwirtschaft am 31. Dezember 2015;</p></item><item><num>b) </num><p>die umweltgerechte Vernichtung oder Dekontamination</p><blockList><item><num>– </num><p>aller unter Buchstabe a) bezeichneten flüssigen PCB und anderer nicht in technischen Einrichtungen befindlicher flüssiger PCB mit mehr als 0,005 % PCB-Gehalt so bald als möglich, jedoch spätestens am 31. Dezember 2015 bzw. bei Staaten im Übergang zur Marktwirtschaft am 31. Dezember 2020;</p></item><item><num>– </num><p>aller unter Absatz 2 Buchstabe a) bezeichneten flüssigen PCB spätestens am 31. Dezember 2029;</p></item></blockList></item><item><num>c) </num><p>die umweltgerechte Dekontamination oder Entsorgung von in Absatz 1 Buchstabe a) und Absatz 2 Buchstabe a) bezeichneten technischen Einrichtungen.</p></item></blockList></item><item><num>2. </num><p>Die Vertragsparteien bemühen sich,</p><blockList><item><num>a) </num><p>technische Einrichtungen (z. B. Transformatoren, Kondensatoren oder andere Behälter mit darin befindlichen Flüssigkeiten), die PCB in Konzentrationen von mehr als 0,005 % und in Mengen von mehr als 0,05 dm<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">3</sup> enthalten, so bald wie möglich, jedoch spätestens am 31. Dezember 2025 zu identifizieren und aus dem Verkehr zu ziehen;</p></item><item><num>b) </num><p>andere Artikel, die PCB in Konzentrationen von mehr als 0,005 % enthalten (z. B. Kabelummantelungen, gehärtete Dichtungen und mit Anstrich versehene Objekte) zu identifizieren und gemäss Artikel 3 Absatz 3 zu behandeln.</p></item></blockList></item><item><num>3. </num><p>Die Vertragsparteien stellen sicher, dass die unter Absatz 1 Buchstabe a) und Absatz 2 Buchstabe a) genannten technischen Einrichtungen ausschliesslich zum Zweck einer umweltgerechten Abfallbehandlung aus- oder eingeführt werden.</p></item><item><num>4. </num><blockList><listIntroduction eId="annex_I/lvl_u1">Die Vertragsparteien fördern folgende Massnahmen zur Verringerung der Exposition und Gefährdung, um die Verwendung von PCB zu begrenzen:</listIntroduction><item><num>a) </num><p>Verwendung von PCB ausschliesslich in intakten und dichten technischen Einrichtungen und nur in Bereichen, in denen die Gefahr einer Freisetzung in die Umwelt so gering wie möglich gehalten werden kann und gegebenenfalls rasche Abhilfe möglich ist;</p></item><item><num>b) </num><p>keine Verwendung von PCB in technischen Einrichtungen in Bereichen, bei denen ein Zusammenhang mit der Produktion <br/></p><p>oder Verarbeitung von Lebens- oder Futtermitteln besteht.</p></item></blockList></item></blockList><p>Bei einer Verwendung von PCB in bewohnten Gebieten, einschliesslich Schulen und Krankenhäusern, sind alle zumutbaren Massnahmen zu ergreifen, um elektrotechnische Störfälle zu verhindern, die zu einem Brand führen könnten, und die Einrichtungen regelmässig auf Undichtigkeiten zu überprüfen.</p></td></tr><tr><td><p>Pentachlorbenzol</p><p>CAS: 608-93-5</p></td><td><p>Herstellung</p><p>Verwendung</p></td><td><p>Keine</p><p>Keine</p></td></tr><tr><td><p>Perfluoroctansulfonat (PFOS)<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">d</sup></p></td><td><p>Herstellung</p></td><td><p>Keine, ausgenommen die Herstellung für die nachstehend aufgeführten Verwendungen a) bis c) sowie die Verwendungen a) bis e) in Anhang II.</p></td></tr><tr><td/><td><p>Verwendung</p></td><td><blockList><listIntroduction eId="annex_I/lvl_u1">Keine, ausgenommen die nachstehend aufgeführten Verwendungen sowie die Verwendungen a) bis e) in Anhang II:</listIntroduction><item><num>a) </num><p>Chromgalvanik, Chromanodisierung und Rückseitenätzung bis 2014;</p></item><item><num>b) </num><p>stromlose Nickel-Polytetrafluorethylen-Abscheidung bis 2014;</p></item><item><num>c) </num><p>Ätzen von Kunststoffsubstraten vor deren Metallisierung bis 2014;</p></item><item><num>d) </num><p>Löschschäume, sofern sie bis zum 18. Dezember 2009 hergestellt oder verwendet wurden.</p><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Für Löschschäume gilt Folgendes:</p></item><item><num>i) </num><p>Die Parteien sollten sich bemühen, bis 2014 PFOS enthaltende Löschschäume, die bis zum 18. Dezember 2009 hergestellt oder verwendet wurden, zu eliminieren, und erstatten dem Exekutivorgan im Jahr 2014 Bericht über ihre Fortschritte;</p></item><item><num>ii) </num><p>auf der Grundlage der Berichte der Vertragsparteien und von Ziffer i) prüft das Exekutivorgan im Jahr 2015, ob die Verwendung von PFOS enthaltenden Feuerlöschschäumen, die bis zum 18. Dezember 2009 hergestellt oder verwendet wurden, zusätzlichen Beschränkungen unterworfen werden sollte.</p></item></blockList></item></blockList></td></tr><tr><td><p>Polychlorierte Naphtaline (PCN)</p></td><td><p>Herstellung</p><p>Verwendung</p></td><td><p>Keine</p><p>Keine</p></td></tr><tr><td><p>Tetrabromdiphenylether<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">e</sup> und Pentabromdiphenylether<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">e</sup></p></td><td><p>Herstellung</p><p>Verwendung</p></td><td><p>Keine</p><blockList><item><num>1. </num><p>Eine Vertragspartei kann die Verwertung von Artikeln, die einen dieser Stoffe enthalten oder enthalten können, sowie die Verwendung und endgültige Entsorgung von Artikeln aus verwerteten Materialien, die einen dieser Stoffe enthalten oder enthalten können, genehmigen, sofern die Verwertung und endgültige Entsorgung auf umweltgerechte Weise erfolgen und nicht zur Rückgewinnung eines dieser Stoffe zwecks Wiederverwendung führe.</p></item><item><num>2. </num><p>Ab dem Jahr 2013 und anschliessend alle vier Jahre bis zu dem Zeitpunkt, an dem die obengenannte Bedingung aufgehoben wird oder anderweitig ausser Kraft tritt, bewertet das Exekutivorgan die Fortschritte der Vertragsparteien bei der Verwirklichung der letztendlich von ihnen angestrebten Eliminierung dieser in Artikeln enthaltenen Stoffe und prüft, ob diese Bedingung, die in jedem Fall spätestens 2030 ausser Kraft tritt, weiterhin erforderlich ist.</p></item></blockList></td></tr><tr><td><p>Toxaphen</p><p>CAS: 8001-35-2</p></td><td><p>Herstellung</p><p>Verwendung</p></td><td><p>Keine</p><p>Keine</p></td></tr><tr><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="3"><blockList><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup> </num><p>Der Begriff «Hexabromdiphenylether und Heptabromdiphenylether» bezeichnet 2,2',4,4',5,5'-Hexabromdiphenylether (BDE-153, CAS-Nr.: 68631-49-2), 2,2',4,4',5,6'-Hexabromdiphenylether (BDE-154, CAS-Nr.: 207122-15-4), 2,2',3,3',4,5',6 Heptabromdiphenylether (BDE-175, CAS-Nr.: 446255-22-7), 2,2',3,4,4',5',6-Heptabromdiphenylether (BDE-183, CAS-Nr.: 207122-16-5) sowie andere in handelsüblichem Octobromdiphenylether vorhandene Hexa- und Heptabromdiphenylether.</p></item><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup> </num><p>Der Begriff «kurzkettige chlorierte Paraffine» bezeichnet chlorierte Alkane mit einer Kohlenstoffkettenlänge von 10 bis 13 Kohlenstoffatomen und einem Chlorierungsgrad von mehr als 48 Gewichtsprozenten.</p></item><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup> </num><p>Der Begriff «polychlorierte Biphenyle» bezeichnet aromatische Verbindungen, die so beschaffen sind, dass die Wasserstoffatome des Biphenyl-Moleküls (zwei durch eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Einfachbindung miteinander verknüpfte Benzolringe) <br/></p><p>durch bis zu zehn Chloratome ersetzt werden können.</p></item><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">d</sup> </num><p>Der Begriff «Perfluoroctansulfonat (PFOS)» bezeichnet Stoffe mit der Summenformel C<sub>8</sub>F<sub>17</sub>SO<sub>2</sub>X, wobei X = OH, Metallsalz, Halogenid, Amid oder andere Derivative einschliesslich Polymere.</p></item><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">e</sup> </num><p>Der Begriff «Tetrabromdiphenylether und Pentabromdiphenylether» bezeichnet 2,2',4,4'‑Tetrabromdiphenylether (BDE-47, CAS-Nr.: 40088-47-9) und 2,2',4,4',5-Pentabromdiphenylether (BDE-99, CAS-Nr.: 32534-81-9) sowie andere in handelsüblichem Pentabromdiphenylether vorhandenen Tetra- und Pentabromdiphenylether.</p></item></blockList></td></tr></table></content></level></mainBody></doc></component><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.814.325"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Protocole du 24 juin 1998 à la Convention sur la pollution atmosphérique transfrontière à longue distance, de 1979, relatif aux polluants organiques persistants (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Protokoll vom 24. Juni 1998 zu dem Übereinkommen von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung, betreffend persistente organische Schadstoffe (mit Anhängen)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Protocollo del 24 giugno 1998 alla Convenzione del 1979 sull'inquinamento atmosferico attraverso le frontiere a lunga distanza, relativo agli inquinanti organici persistenti (con Allegati)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/xml"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="num">Anhang II<inline name="man-font-style-normal"><authorialNote><p> Bereinigt gemäss Art. 1 Bst. F des Beschlusses 2009/1 vom 18. Dez. 2009, von der BVers genehmigt am 15. Juni 2018 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/38" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2022</b> 38</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/37" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">37</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2017/2160" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2017</b> 7501</ref>) und Art. 1 Bst. B des Beschlusses 2009/2 vom 18. Dez. 2009, von der BVers genehmigt am 15. Juni 2018 und in Kraft getreten für die Schweiz am 26. Febr. 2023 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/846" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2022</b> 846</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/37" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">37</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2017/2160" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2017</b> 7501</ref>).</p></authorialNote></inline></block></container></preface><mainBody><level eId="annex_II/lvl_u1"><heading>Zur eingeschränkten Verwendung vorgesehene Stoffe</heading><content><blockList><listIntroduction eId="annex_II/lvl_u1/listintro">Sofern in diesem Protokoll nicht anders angegeben, gilt dieser Anhang für die nachstehend aufgeführten Stoffe nicht, wenn sie vorkommen:</listIntroduction><item eId="annex_II/lvl_u1/lbl_i"><num>i) </num><p>als Verunreinigungen in Produkten oder</p></item><item eId="annex_II/lvl_u1/lbl_ii"><num>ii) </num><p>in bis zum Umsetzungsdatum hergestellten oder in Gebrauch befindlichen Artikeln oder</p></item><item eId="annex_II/lvl_u1/lbl_iii"><num>iii) </num><p>als standortbeschränkte chemische Zwischenverbindungen, die bei der Herstellung eines oder mehrerer anderer Stoffe auftreten und somit chemisch umgewandelt werden. Sofern nicht anders angegeben, wird jede nachstehende Verpflichtung zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Protokolls wirksam.</p></item></blockList><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Stoff</p></th><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Durchführungsbestimmungen</p></th></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Verwendungsbeschränkungen</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Bedingungen</p></th></tr><tr><td><p>Kurzkettige <br/>chlorierte Paraffine<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td><blockList><item><num>a) </num><p>Flammschutzmittel für in Förderbändern in der mineralgewinnenden Industrie verwendetes Gummi;</p></item><item><num>b) </num><p>Flammschutzmittel in Dichtungsmassen.</p></item></blockList></td><td><p>Die Vertragsparteien sollten Massnahmen ergreifen, um diese Verwendungen zu eliminieren, sobald geeignete Alternativen zur Verfügung stehen.</p><p>Spätestens im Jahr 2015 und danach alle vier Jahre erstattet jede Vertragspartei, die diese Stoffe verwendet, Bericht über die bei der Eliminierung dieser Stoffe erzielten Fortschritte und übermittelt dem Exekutivorgan Informationen über diese Fortschritte. Auf der Grundlage dieser Berichte werden diese eingeschränkten Verwendungen einer Neubeurteilung unterzogen.</p></td></tr><tr><td><p>Perfluoroctan sulfonat (PFOS)<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><blockList><item><num>a) </num><p>Fotoresistlacke und Antireflexbeschichtungen für fotolithografische Prozesse;</p></item><item><num>b) </num><p>fotografische Beschichtungen von Filmen, Papieren und Druckplatten;</p></item><item><num>c) </num><p>Mittel zur Sprühnebelunterdrückung für nicht dekoratives Hartverchromen (VI) und Netzmittel für überwachte Galvanotechniksysteme;</p></item><item><num>d) </num><p>Hydraulikflüssigkeiten für die Luftfahrt;</p></item><item><num>e) </num><p>bestimmte medizinische Geräte (wie Herstellung von Schichten aus Ethylen-Tetrafluorethylen-Copolymer (ETFE) und von röntgendichtem ETFE, medizinische In-vitro-Diagnostika und CCD-Farbfilter).</p></item></blockList></td><td><p>Die Vertragsparteien sollten Massnahmen ergreifen, um diese Verwendungen zu eliminieren, sobald geeignete Alternativen zur Verfügung stehen.</p><p>Spätestens im Jahr 2015 und danach alle vier Jahre erstattet jede Vertragspartei, die diese Stoffe verwendet, Bericht über die im Hinblick auf die Einstellung der Verwendung erzielten Fortschritte und übermittelt dem Exekutivorgan Informationen über diese Fortschritte. Auf der Grundlage dieser Berichte werden diese eingeschränkten Verwendungen einer Neubeurteilung unterzogen.</p></td></tr><tr><td colspan="3"><blockList><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup> </num><p>Der Begriff «kurzkettige chlorierte Paraffine» bezeichnet chlorierte Alkane mit einer Kohlenstoffkettenlänge von 10 bis 13 Kohlenstoffatomen und einem Chlorierungsgrad von mehr als 48 Gewichtsprozenten.</p></item><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup> </num><p>Der Begriff Perfluoroctansulfonat (PFOS) bezeichnet Stoffe mit der Summenformel C<sub>8</sub>F<sub>17</sub>SO<sub>2</sub>X, wobei X = OH, Metallsalz, Halogenid, Amid und andere Derivative einschliesslich Polymere.</p></item></blockList></td></tr></table></content></level></mainBody></doc></component><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.814.325"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Protocole du 24 juin 1998 à la Convention sur la pollution atmosphérique transfrontière à longue distance, de 1979, relatif aux polluants organiques persistants (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Protokoll vom 24. Juni 1998 zu dem Übereinkommen von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung, betreffend persistente organische Schadstoffe (mit Anhängen)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Protocollo del 24 giugno 1998 alla Convenzione del 1979 sull'inquinamento atmosferico attraverso le frontiere a lunga distanza, relativo agli inquinanti organici persistenti (con Allegati)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/xml"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="num">Anhang III<inline name="man-font-style-normal"><authorialNote><p> Bereinigt gemäss Art. 1 Bst. H des Beschlusses 2009/1 vom 18. Dez. 2009, von der BVers genehmigt am 15. Juni 2018 und in Kraft getreten für die Schweiz am  20. Jan. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/38" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2022</b> 38</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/37" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">37</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2017/2160" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2017</b> 7501</ref>).</p></authorialNote></inline></block></container></preface><mainBody><level eId="annex_III/lvl_u1"><heading>Stoffe, auf die in Artikel 3 Absatz 5 Buchstabe a <br/>Bezug genommen wird, und das Bezugsjahr für die Verpflichtung</heading><content><table border="1"><tr><td><p>Stoff</p></td><td><p>Bezugsjahr</p></td></tr><tr><td><p>PAK<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td><p>1990 oder ein beliebiges anderes Jahr von 1985 bis einschliesslich 1995 bzw. – für Staaten im Übergang zur Marktwirtschaft – ein beliebiges anderes Jahr von 1985 bis zu dem Jahr des Inkrafttretens des Protokolls für eine Vertragspartei, das von dieser Vertragspartei bei der Ratifikation, der Annahme, der Genehmigung oder beim Beitritt angegeben wird.</p></td></tr><tr><td><p>Dioxine/Furane<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>1990 oder ein beliebiges anderes Jahr von 1985 bis einschliesslich 1995 bzw. – für Staaten im Übergang zur Marktwirtschaft – ein beliebiges anderes Jahr von 1985 bis zu dem Jahr des Inkrafttretens des Protokolls für eine Vertragspartei, das von dieser Vertragspartei bei der Ratifikation, der Annahme, der Genehmigung oder beim Beitritt angegeben wird.</p></td></tr><tr><td><p>Hexachlorbenzol <br/>CAS: 118-74-1</p></td><td><p>1990 oder ein beliebiges anderes Jahr von 1985 bis einschliesslich 1995 bzw. – für Staaten im Übergang zur Marktwirtschaft – ein beliebiges anderes Jahr von 1985 bis zu dem Jahr des Inkrafttretens des Protokolls für eine Vertragspartei, das von dieser Vertragspartei bei der Ratifikation, der Annahme, der Genehmigung oder beim Beitritt angegeben wird.</p></td></tr><tr><td><p>PCB<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td><p>2005 oder ein beliebiges anderes Jahr von 1995 bis einschliesslich 2010 bzw. für Staaten im Übergang zur Marktwirtschaft ein beliebiges anderes Jahr von 1995 bis zu dem Jahr des Inkrafttretens des Protokolls für eine Vertragspartei, das von dieser Vertragspartei bei der Ratifikation, der Annahme, der Genehmigung oder beim Beitritt angegeben wird.</p></td></tr><tr><td/><td/></tr><tr><td colspan="2"><blockList><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a </sup> </num><p>Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): Für die Emissionsverzeichnisse werden die folgenden vier Indikatorverbindungen verwendet: Benzo(a)pyren, <br/></p><p>Benzo(b)fluoranthen, Benzo(k)fluoranthen und Indeno(1,2,3‑cd)pyren.</p></item><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b </sup> </num><p>Dioxine und Furane (PCDD/F): Polychlorierte Dibenzo-p-dioxine (PCDD) und <br/></p><p>polychlorierte Dibenzofurane (PCDF) sind tricyclische, aromatische Verbindungen, die durch zwei Benzolringe gebildet werden, welche bei PCDD durch zwei Sauerstoffatome und bei PCDF durch ein Sauerstoffatom verbunden sind und bei denen die Wasserstoffatome durch bis zu acht Chloratome ersetzt werden können.</p></item><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup> </num><p>polychlorierte Biphenyle nach der Definition in Anhang I, die unbeabsichtigt von anthropogenen Quellen gebildet und freigesetzt werden.</p></item></blockList></td></tr></table></content></level></mainBody></doc></component><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.814.325"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Protocole du 24 juin 1998 à la Convention sur la pollution atmosphérique transfrontière à longue distance, de 1979, relatif aux polluants organiques persistants (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Protokoll vom 24. Juni 1998 zu dem Übereinkommen von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung, betreffend persistente organische Schadstoffe (mit Anhängen)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Protocollo del 24 giugno 1998 alla Convenzione del 1979 sull'inquinamento atmosferico attraverso le frontiere a lunga distanza, relativo agli inquinanti organici persistenti (con Allegati)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/xml"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="num">Anhang IV<inline name="man-font-style-normal"><authorialNote><p> Bereinigt gemäss Art. 1 Bst. I des Beschlusses 2009/1 vom 18. Dez. 2009, von der BVers genehmigt am 15. Juni 2018 und in Kraft getreten für die Schweiz am 20. Jan. 2022  (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/38" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2022</b> 38</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/37" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">37</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2017/2160" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2017</b> 7501</ref>).</p></authorialNote></inline></block></container></preface><mainBody><level eId="annex_IV/lvl_u1"><heading>Grenzwerte für die Emission von PCDD/F aus grossen <br/>ortsfesten Quellen</heading><level eId="annex_IV/lvl_u1/lvl_I"><num>I. </num><heading>Einleitung</heading><content><p>1.  Eine Definition für Dioxine und Furane (PCDD/F) ist in Anhang III dieses Protokolls enthalten.</p><p>2.  Grenzwerte werden als ng/m<sup>3</sup> oder mg/m<sup>3</sup> unter Standardbedingungen (273,15 K, 101,3 kPa, Trockengas und für einen gegebenen Sauerstoffgehalt) ausgedrückt.</p><p>3.  Die Grenzwerte beziehen sich auf die normale Betriebssituation. Bei Chargenprozessen beziehen sich die Grenzwerte auf die während des gesamten Prozesses (einschliesslich z. B. Vorwärmen, Erwärmen und Kühlen) aufgezeichneten Durchschnittswerte.</p><p>4.  Probenahme und Analyse sämtlicher Schadstoffe erfolgen nach den beispielsweise vom Europäischen Komitee für Normung (Comité européen de normalisation, CEN) und der Internationalen Organisation für Normung (ISO) festgelegten einschlägigen Normen oder nach den entsprechenden Referenzmethoden der USA bzw. Kanadas. Nationale Normen gelten solange, bis CEN‑ und ISO-Normen vorliegen.</p><p>5.  Für Kontrollzwecke muss beim Vergleich der Messergebnisse mit dem Grenzwert auch die Ungenauigkeit des Messverfahrens berücksichtigt werden. Ein Grenzwert gilt als eingehalten, wenn das Messergebnis nach Abzug des Wertes für die Ungenauigkeit des Messverfahrens diesen nicht überschreitet.</p><p>6.  Emissionen von PCDD/F werden in Gesamttoxizitätsäquivalenten (TEQ)<authorialNote><p> Das Gesamttoxizitätsäquivalent (TEQ) ist operativ definiert als die Summe der Produkte der Konzentration jeder Verbindung, multipliziert mit dem Wert ihres Toxizitätsäquivalenzfaktors (TEF), und stellt eine Schätzung der gesamten 2,3,7,8-TCDD-artigen Aktivität des Gemischs dar. Gesamttoxizitätsäquivalent wurde bisher als TE abgekürzt.</p></authorialNote> angegeben. Die für die Zwecke dieses Protokolls zu verwendenden Toxizitätsäquivalenzfaktoren stehen im Einklang mit den einschlägigen internationalen Normen, einschliesslich der Säugetiertoxizitätsäquivalenzfaktoren für PCDD/F der Weltgesundheitsorganisation von 2005.</p></content></level><level eId="annex_IV/lvl_u1/lvl_II"><num>II. </num><heading>Grenzwerte für grössere ortsfeste Quellen</heading><content><blockList eId="annex_IV/lvl_u1/lvl_II/list_u1"><listIntroduction eId="annex_IV/lvl_u1/lvl_II/list_u1/listintro">7.  Die folgenden Grenzwerte, die sich auf eine O<sub>2</sub>-Konzentration von 11 % in Abgasen beziehen, gelten für Verbrennungsanlagen für folgende Abfallkategorien:</listIntroduction><item eId="annex_IV/lvl_u1/lvl_II/list_u1/bull_u1"><num/><p>feste Siedlungsabfälle (bestehende ortsfeste Quelle, in der mehr als 3 Tonnen je Stunde verbrannt werden, und jede neue ortsfeste Quelle)</p><blockList><item eId="annex_IV/lvl_u1/lvl_II/list_u1/bull_u1/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>0,1 ng TEQ/m<sup>3</sup></p></item></blockList></item><item eId="annex_IV/lvl_u1/lvl_II/list_u1/bull_u2"><num/><p>feste medizinische Abfälle (bestehende ortsfeste Quelle, in der mehr als 1 Tonne je Stunde verbrannt wird, und jede neue ortsfeste Quelle)</p><blockList><item eId="annex_IV/lvl_u1/lvl_II/list_u1/bull_u2/lbl_neueortsfesteQuelle"><num>neue ortsfeste Quelle:  </num><p>0,1 ng TEQ/m<sup>3</sup></p></item><item eId="annex_IV/lvl_u1/lvl_II/list_u1/bull_u2/lbl_bestehendeortsfesteQuelle"><num>bestehende ortsfeste Quelle:  </num><p>0,5 ng TEQ/m<sup>3</sup></p></item></blockList></item><item eId="annex_IV/lvl_u1/lvl_II/list_u1/bull_u3"><num/><p>gefährliche Abfälle (bestehende ortsfeste Quelle, in der mehr als 1 Tonne je Stunde verbrannt wird, und jede neue ortsfeste Quelle)</p><blockList><item eId="annex_IV/lvl_u1/lvl_II/list_u1/bull_u3/lbl_neueortsfesteQuelle"><num>neue ortsfeste Quelle:  </num><p>0,1 ng TEQ/m<sup>3</sup></p></item><item eId="annex_IV/lvl_u1/lvl_II/list_u1/bull_u3/lbl_bestehendeortsfesteQuelle"><num>bestehende ortsfeste Quelle:  </num><p>0,2 ng TEQ/m<sup>3</sup></p></item></blockList></item><item eId="annex_IV/lvl_u1/lvl_II/list_u1/bull_u4"><num/><p>nicht gefährliche industrielle Abfälle<authorialNote><p> Einschliesslich Verbrennungsanlagen für die Entsorgung von Biomasseabfällen,  die infolge einer Behandlung mit Holzschutzmitteln oder infolge einer Beschichtung halogenierte organische Verbindungen oder Schwermetalle enthalten können und zu denen insbesondere Biomasseabfälle aus Bau- und Abbruchabfällen gehören, jedoch unter Ausschluss von Verbrennungsanlagen, in denen nur andere Biomasseabfälle behandelt werden.</p></authorialNote><sup>, </sup><authorialNote><p> Staaten im Übergang zur Marktwirtschaft können die Mitverbrennung von nicht gefährlichen industriellen Abfällen in industriellen Prozessen ausnehmen, wenn diese Abfälle als zusätzlicher Brennstoff verwendet werden, auf den bis zu 10 % der erzeugten Energie entfallen.</p></authorialNote></p><blockList><item eId="annex_IV/lvl_u1/lvl_II/list_u1/bull_u4/lbl_neueortsfesteQuelle"><num>neue ortsfeste Quelle: </num><p>0,1 ng TEQ/m<sup>3</sup></p></item><item eId="annex_IV/lvl_u1/lvl_II/list_u1/bull_u4/lbl_bestehendeortsfesteQuelle"><num>bestehende ortsfeste Quelle: </num><p>0,5 ng TEQ/m<sup>3</sup>.</p></item></blockList></item></blockList><blockList eId="annex_IV/lvl_u1/lvl_II/list_u2"><listIntroduction eId="annex_IV/lvl_u1/lvl_II/list_u2/listintro">8.  Der folgende Grenzwert, der sich auf eine O<sub>2</sub>-Konzentration von 16 % in Abgasen bezieht, gilt für Sinteranlagen:</listIntroduction><item eId="annex_IV/lvl_u1/lvl_II/list_u2/bull_u1"><num/><p>0,5 ng TEQ/m<sup>3</sup></p></item></blockList><blockList eId="annex_IV/lvl_u1/lvl_II/list_u3"><listIntroduction eId="annex_IV/lvl_u1/lvl_II/list_u3/listintro">9.  Der folgende Grenzwert, der sich auf die tatsächliche O<sub>2</sub>-Konzentration in Abgasen bezieht, gilt für die folgende Quelle:</listIntroduction><item eId="annex_IV/lvl_u1/lvl_II/list_u3/bull_u1"><num/><blockList><listIntroduction eId="annex_IV/lvl_u1/lvl_II/list_u3/bull_u1/listintro">sekundäre Stahlerzeugung – Elektrolichtbogenöfen mit einer Produktionskapazität von mehr als 2,5 Tonnen geschmolzenem Stahl zur Weiterverarbeitung pro Stunde:</listIntroduction><item eId="annex_IV/lvl_u1/lvl_II/list_u3/bull_u1/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>0,5 ng TEQ/m<sup>3</sup>.</p></item></blockList></item></blockList></content></level></level></mainBody></doc></component><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.814.325"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Protocole du 24 juin 1998 à la Convention sur la pollution atmosphérique transfrontière à longue distance, de 1979, relatif aux polluants organiques persistants (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Protokoll vom 24. Juni 1998 zu dem Übereinkommen von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung, betreffend persistente organische Schadstoffe (mit Anhängen)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Protocollo del 24 giugno 1998 alla Convenzione del 1979 sull'inquinamento atmosferico attraverso le frontiere a lunga distanza, relativo agli inquinanti organici persistenti (con Allegati)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/xml"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="num">Anhang V<inline name="man-font-style-normal"><authorialNote><p> Bereinigt gemäss Beschluss 2009/3 vom 18. Dez. 2010, in Kraft seit 13. Dez. 2010 ausser für Kanada und die Tschechische Republik (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2011/94" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2011</b> 623</ref>). Für diese Staaten blebit die ursprüngliche Fassung in <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2003/664" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2003</b> 4425 </ref>anwendbar.</p></authorialNote></inline></block></container></preface><mainBody><level eId="annex_V/lvl_u1"><heading>Beste verfügbare Techniken zur Begrenzung der Emissionen <br/>persistenter organischer Schadstoffe aus grösseren <br/>ortsfesten Quellen</heading><level eId="annex_V/lvl_u1/lvl_I"><num>I. </num><heading>Einleitung</heading><content><p>1.  Mit diesem Anhang sollen den Vertragsparteien des Übereinkommens Leitlinien zur Ermittlung bester verfügbarer Techniken gegeben werden, die es ihnen ermöglichen, die Verpflichtungen aus Artikel 3 Absatz 5 des Protokolls zu erfüllen. Eine vollständigere Beschreibung dieser besten verfügbaren Techniken und eine Wegleitung dazu wird in dem Leitfaden bereitgestellt, der durch die Parteien an einer Sitzung des Exekutivorgans verabschiedet wurde und nach Bedarf im Konsens der Parteien, die sich innerhalb des Exekutivorgans versammeln, nachgeführt werden kann.</p><blockList eId="annex_V/lvl_u1/lvl_I/list_u1"><listIntroduction eId="annex_V/lvl_u1/lvl_I/list_u1/listintro">2.  Der Begriff «Beste verfügbare Technik» (Best available technique – BAT) steht für die effektivste und am weitesten fortgeschrittene Stufe der Entwicklung von Tätigkeiten und entsprechenden Verfahren und verweist darauf, dass bestimmte Techniken praktisch dazu geeignet sind, die Grundlage für Emissionsgrenzwerte zu liefern, die so beschaffen sind, dass Emissionen und ihre Auswirkungen auf die Umwelt als Ganzes verhindert und, wo dies nicht praktikabel ist, generell verringert werden:</listIntroduction><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_I/list_u1/bull_u1"><num>– </num><p>Der Begriff «Techniken» betrifft sowohl die eingesetzte Technologie als auch die Art und Weise, in der die Anlage geplant, gebaut, in Stand gehalten, betrieben und ausser Betrieb gesetzt wird;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_I/list_u1/bull_u2"><num>– </num><p>«verfügbare» Techniken bedeutet, dass sie in einem Massstab entwickelt wurden, der ihre Realisierung in dem relevanten Sektor der Industrie unter wirtschaftlich und technisch tragfähigen Bedingungen bei Berücksichtigung der Kosten und Vorteile erlaubt, unabhängig davon, ob die Techniken innerhalb des Territoriums der fraglichen Vertragspartei angewendet werden oder von dort stammen, solange sie für den Betreiber auf vernünftigem Wege zugänglich sind;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_I/list_u1/bull_u3"><num>– </num><p>«beste» bedeutet am effektivsten im Hinblick auf die Erreichung eines hohen allgemeinen Schutzniveaus der Umwelt als Ganzes.</p></item></blockList><blockList eId="annex_V/lvl_u1/lvl_I/list_u2"><listIntroduction eId="annex_V/lvl_u1/lvl_I/list_u2/listintro">Bei der Ermittlung der besten verfügbaren Techniken sollte generell bzw. in spezifischen Fällen den nachstehenden Faktoren besondere Beachtung geschenkt und sollten die voraussichtlichen Kosten und Nutzen einer Massnahme sowie das Vorsorge- und Vermeidungsprinzip berücksichtigt werden:</listIntroduction><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_I/list_u2/bull_u1"><num>– </num><p>Einsatz abfallarmer Technologien;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_I/list_u2/bull_u2"><num>– </num><p>Verwendung mindergefährlicher Stoffe;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_I/list_u2/bull_u3"><num>– </num><p>Förderung der Rückgewinnung und Verwertung von Stoffen, die in dem Prozess gebildet und verwendet worden sind, sowie von Abfällen;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_I/list_u2/bull_u4"><num>– </num><p>Vergleichbare Betriebsprozesse, ‑einrichtungen oder ‑methoden, die im industriellen Massstab erfolgreich erprobt worden sind;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_I/list_u2/bull_u5"><num>– </num><p>Technologische Fortschritte und Veränderungen bei den wissenschaftlichen Kenntnissen und Erkenntnissen;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_I/list_u2/bull_u6"><num>– </num><p>Art, Auswirkungen und Umfang der betreffenden Emissionen;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_I/list_u2/bull_u7"><num>– </num><p>Inbetriebnahmetermine für neue oder bestehende Anlagen;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_I/list_u2/bull_u8"><num>– </num><p>Zur Einführung der besten verfügbaren Technik benötigte Zeit;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_I/list_u2/bull_u9"><num>– </num><p>Verbrauch und Beschaffenheit der in dem Prozess verwendeten Rohstoffe (einschliesslich Wasser) und seine Energieeffizienz;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_I/list_u2/bull_u10"><num>– </num><p>Notwendigkeit der Verhinderung bzw. Minimierung der Gesamtauswirkungen der Emissionen auf die Umwelt und der Risiken für sie;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_I/list_u2/bull_u11"><num>– </num><p>Notwendigkeit der Verhütung von Unfällen und der Minimierung ihrer Folgen für die Umwelt.</p></item></blockList><p>Das Konzept der besten verfügbaren Techniken zielt nicht darauf ab, eine bestimmte Technik oder Technologie vorzuschreiben; es müssen auch die technischen Merkmale der betreffenden Anlage, ihr geografischer Standort und die örtlichen Umweltbedingungen berücksichtigt werden.</p><p>3.  Informationen zur Leistungsfähigkeit und zu den Kosten von Begrenzungsmassnahmen stützen sich auf Dokumente, die bei der Task Force und der für POP zuständigen Arbeitsgruppe eingegangen und von ihnen geprüft worden sind. Sofern nicht anders angegeben, werden die auf Betriebserfahrungen basierenden aufgeführten Techniken als gut eingeführt angesehen.</p><p>4.  Die Erfahrungen aus neuen Anlagen, die mit emissionsarmen Techniken arbeiten, sowie der Nachrüstung vorhandener Anlagen wachsen ständig. Daher sind eine regelmässige Überarbeitung und Änderung des in Paragraf 1 weiter oben erwähnten Leitfadens erforderlich. Für Neuanlagen ermittelte beste verfügbare Techniken (BAT) können gewöhnlich für bestehende Anlagen eingesetzt werden, sofern eine angemessene Übergangszeit eingeräumt wird und die Techniken angepasst werden.</p><p>5.  In dem in Absatz 1 weiter oben erwähnten Leitfaden ist eine Reihe von Kontrollmassnahmen mit verschiedenen Kosten- und Effizienzmerkmalen aufgeführt. Welche Massnahmen für einen bestimmten Fall ausgewählt werden, ist von einer Reihe von Faktoren abhängig, zu denen wirtschaftliche Gegebenheiten, die technologische Infrastruktur und Kapazität sowie bestehende Massnahmen zur Begrenzung der Luftverunreinigung zählen.</p><blockList eId="annex_V/lvl_u1/lvl_I/list_u3"><listIntroduction eId="annex_V/lvl_u1/lvl_I/list_u3/listintro">6.  Die wichtigsten POP, die von ortsfesten Quellen emittiert werden, sind:</listIntroduction><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_I/list_u3/lbl_a"><num>a) </num><p>Polychlorierte Dibenzo-p-dioxine/‑furane (PCDD/F);</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_I/list_u3/lbl_b"><num>b) </num><p>Hexachlorbenzol (HCB);</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_I/list_u3/lbl_c"><num>c) </num><p>Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK).</p></item></blockList><p>Einschlägige Definitionen befinden sich im Anhang III dieses Protokolls.</p></content></level><level eId="annex_V/lvl_u1/lvl_II"><num>II. </num><heading>Grössere ortsfeste Quellen von POP-Emissionen</heading><content><blockList eId="annex_V/lvl_u1/lvl_II/list_u1"><listIntroduction eId="annex_V/lvl_u1/lvl_II/list_u1/listintro">7.  PCDD/F werden bei thermischen Prozessen, bei denen organische Stoffe und Chlor eine Rolle spielen, als Ergebnis einer unvollständigen Verbrennung oder chemischen Reaktion emittiert. Grössere ortsfeste Quellen von PCDD/F können unter anderem sein:</listIntroduction><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_II/list_u1/lbl_a"><num>a) </num><p>Abfallverbrennung einschliesslich Abfallmitverbrennung;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_II/list_u1/lbl_b"><num>b) </num><p>thermische metallurgische Verfahren, z. B. Herstellung von Aluminium und anderen Nichteisenmetallen, Eisen und Stahl;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_II/list_u1/lbl_c"><num>c) </num><p>Verbrennungsanlagen zur Energiegewinnung;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_II/list_u1/lbl_d"><num>d) </num><p>Kleinfeuerungsanlagen; und</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_II/list_u1/lbl_e"><num>e) </num><p>spezielle chemische Produktionsprozesse, bei denen Zwischenverbindungen und Nebenprodukte freigesetzt werden.</p></item></blockList><blockList eId="annex_V/lvl_u1/lvl_II/list_u2"><listIntroduction eId="annex_V/lvl_u1/lvl_II/list_u2/listintro">8.  Grössere ortsfeste Quellen von PAK-Emissionen können unter anderen sein:</listIntroduction><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_II/list_u2/lbl_a"><num>a) </num><p>Holz- und Kohleheizungen in privaten Haushalten;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_II/list_u2/lbl_b"><num>b) </num><p>Offene Feuer wie Abfallverbrennung, Waldbrände und Verbrennung von Ernterückständen;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_II/list_u2/lbl_c"><num>c) </num><p>Koks‑ und Anodenproduktion;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_II/list_u2/lbl_d"><num>d) </num><p>Aluminiumherstellung (nach dem Söderberg-Verfahren); und</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_II/list_u2/lbl_e"><num>e) </num><p>Anlagen zur Imprägnierung von Holz, ausgenommen den Fall, dass diese Kategorie bei einer Vertragspartei nicht signifikant zu den PAK-Gesamtemissionen beiträgt (gemäss Anhang III).</p></item></blockList><blockList eId="annex_V/lvl_u1/lvl_II/list_u3"><listIntroduction eId="annex_V/lvl_u1/lvl_II/list_u3/listintro">9.  HCB-Emissionen resultieren aus der gleichen Art thermischer und chemischer Prozesse wie die PCDD/F-Emissionen, und HCB wird auch durch einen ähnlichen Mechanismus gebildet. Grössere Quellen von HCB-Emissionen können unter anderen sein:</listIntroduction><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_II/list_u3/lbl_a"><num>a) </num><p>Abfallverbrennungsanlagen einschliesslich Anlagen zur Abfallmitverbrennung;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_II/list_u3/lbl_b"><num>b) </num><p>thermische Quellen in der metallurgischen Industrie; und</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_II/list_u3/lbl_c"><num>c) </num><p>die Verwendung chlorierter Brennstoffe in Ofenanlagen.</p></item></blockList></content></level></level></mainBody></doc></component><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.814.325"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Protocole du 24 juin 1998 à la Convention sur la pollution atmosphérique transfrontière à longue distance, de 1979, relatif aux polluants organiques persistants (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Protokoll vom 24. Juni 1998 zu dem Übereinkommen von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung, betreffend persistente organische Schadstoffe (mit Anhängen)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Protocollo del 24 giugno 1998 alla Convenzione del 1979 sull'inquinamento atmosferico attraverso le frontiere a lunga distanza, relativo agli inquinanti organici persistenti (con Allegati)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/xml"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="num">Anhang VI<inline name="man-font-style-normal"><authorialNote><p> Bereinigt gemäss Art. 1 Bst. J des Beschlusses 2009/1 vom 18. Dez. 2009, von der BVers genehmigt am 15. Juni 2018 und in Kraft getreten für die Schweiz am 20. Jan. 2022  (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/38" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2022</b> 38</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/37" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">37</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2017/2160" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2017</b> 7501</ref>).</p></authorialNote></inline></block></container></preface><mainBody><level eId="annex_VI/lvl_u1"><heading>Fristen bis zur Anwendung von Grenzwerten <br/>und besten verfügbaren Techniken für neue und bestehende <br/>ortsfeste Quellen</heading><content><blockList eId="annex_VI/lvl_u1/list_u1"><listIntroduction eId="annex_VI/lvl_u1/list_u1/listintro">1.  Nach Ablauf folgender Fristen sind die Grenzwerte und besten verfügbaren Techniken anzuwenden:</listIntroduction><item eId="annex_VI/lvl_u1/list_u1/lbl_a"><num>a) </num><p>Neue ortsfeste Quellen: zwei Jahre nach dem Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Protokolls für eine Vertragspartei;</p></item><item eId="annex_VI/lvl_u1/list_u1/lbl_b"><num>b) </num><blockList><listIntroduction eId="annex_VI/lvl_u1/list_u1/lbl_b/listintro">Bestehende ortsfeste Quellen:</listIntroduction><item eId="annex_VI/lvl_u1/list_u1/lbl_b/lbl_i"><num>i) </num><p>acht Jahre nach dem Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Protokolls für eine Vertragspartei. Im Bedarfsfall kann diese Frist für bestimmte ortsfeste Quellen entsprechend den im innerstaatlichen Recht vorgesehenen Abschreibungsfristen verlängert werden; oder</p></item><item eId="annex_VI/lvl_u1/list_u1/lbl_b/lbl_ii"><num>ii) </num><p>für eine Vertragspartei, die ein Staat im Übergang zur Marktwirtschaft ist bis zu fünfzehn Jahre nach dem Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Protokolls für diese Vertragspartei.</p></item></blockList></item></blockList><blockList eId="annex_VI/lvl_u1/list_u2"><listIntroduction eId="annex_VI/lvl_u1/list_u2/listintro">2.  Die Fristen für die Anwendung der aufgrund von Änderungen dieses Protokolls aktualisierten oder eingeführten Grenzwerte und besten verfügbaren Techniken betragen:</listIntroduction><item eId="annex_VI/lvl_u1/list_u2/lbl_a"><num>a) </num><p>für neue ortsfeste Quellen: zwei Jahre ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens der betreffenden Änderung für eine Vertragspartei;</p></item><item eId="annex_VI/lvl_u1/list_u2/lbl_b"><num>b) </num><blockList><listIntroduction eId="annex_VI/lvl_u1/list_u2/lbl_b/listintro">für bestehende ortsfeste Quellen:</listIntroduction><item eId="annex_VI/lvl_u1/list_u2/lbl_b/lbl_i"><num>i) </num><p>acht Jahre ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens der betreffenden Änderung für eine Vertragspartei, oder</p></item><item eId="annex_VI/lvl_u1/list_u2/lbl_b/lbl_ii"><num>ii) </num><p>für eine Vertragspartei, die ein Staat im Übergang zur Marktwirtschaft ist, bis zu fünfzehn Jahre ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens der betreffenden Änderung für diese Vertragspartei.</p></item></blockList></item><item eId="annex_VI/lvl_u1/list_u2/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p/></item></blockList></content></level></mainBody></doc></component><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.814.325"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Protocole du 24 juin 1998 à la Convention sur la pollution atmosphérique transfrontière à longue distance, de 1979, relatif aux polluants organiques persistants (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Protokoll vom 24. Juni 1998 zu dem Übereinkommen von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung, betreffend persistente organische Schadstoffe (mit Anhängen)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Protocollo del 24 giugno 1998 alla Convenzione del 1979 sull'inquinamento atmosferico attraverso le frontiere a lunga distanza, relativo agli inquinanti organici persistenti (con Allegati)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/xml"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="num">Anhang VII<inline name="man-font-style-normal"><authorialNote><p> Aufgehoben gemäss Beschluss 2009/3 vom 18. Dez. 2010, mit Wirkung seit  13. Dez. 2010 ausser für Kanada und die Tschechische Republik (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2011/94" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2011</b> 623</ref>). Für diese Staaten blebit der Anhang anwendbar (seihe <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2003/664" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2003</b> 4425</ref>).</p></authorialNote></inline></block></container></preface><mainBody/></doc></component><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.814.325"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Protocole du 24 juin 1998 à la Convention sur la pollution atmosphérique transfrontière à longue distance, de 1979, relatif aux polluants organiques persistants (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Protokoll vom 24. Juni 1998 zu dem Übereinkommen von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung, betreffend persistente organische Schadstoffe (mit Anhängen)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Protocollo del 24 giugno 1998 alla Convenzione del 1979 sull'inquinamento atmosferico attraverso le frontiere a lunga distanza, relativo agli inquinanti organici persistenti (con Allegati)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/xml"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="num">Anhang VIII<inline name="man-font-style-normal"><authorialNote><p> Bereinigt gemäss Art. 1 Bst. K des Beschlusses 2009/1 vom 18. Dez. 2009, von der BVers genehmigt am 15. Juni 2018 und in Kraft getreten für die Schweiz am  20. Jan. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/38" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2022</b> 38</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/37" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">37</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2017/2160" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2017</b> 7501</ref>).</p></authorialNote></inline></block></container></preface><mainBody><level eId="annex_VIII/lvl_u1"><heading>Kategorien grösserer ortsfester Quellen</heading><level eId="annex_VIII/lvl_u1/lvl_I"><num>I. </num><heading>Einleitung</heading><content><p>Nicht in diesem Verzeichnis inbegriffen sind Anlagen oder Teile von Anlagen für die Erforschung, Entwicklung und Prüfung neuer Erzeugnisse. Eine ausführlichere Beschreibung der Kategorien ist in dem in Anhang V genannten Leitfaden enthalten.</p></content></level><level eId="annex_VIII/lvl_u1/lvl_II"><num>II. </num><heading>Verzeichnis der Kategorien</heading><content><table border="1"><tr><td><p>Kategorie</p></td><td><p>Beschreibung der Kategorie</p></td></tr><tr><td><p> 1</p></td><td><p>Abfallverbrennung, einschliesslich der Mitverbrennung von Siedlungsabfall, gefährlichen Abfällen, nicht gefährlichen Abfällen oder Abfällen aus dem Medizinbereich sowie von Klärschlamm</p></td></tr><tr><td><p> 2</p></td><td><p>Sinteranlagen</p></td></tr><tr><td><p> 3</p></td><td><p>Primär‑ und Sekundärbereich der Kupferproduktion</p></td></tr><tr><td><p> 4</p></td><td><p>Stahlerzeugung</p></td></tr><tr><td><p> 5</p></td><td><p>Schmelzanlagen der Sekundäraluminiumindustrie</p></td></tr><tr><td><p> 6</p></td><td><p>Verbrennung fossiler Brennstoffe in Kesseln von Versorgungs‑ und <br/>Industrieunternehmen mit einer Wärmekapazität über 50 MW<sub>th</sub></p></td></tr><tr><td><p> 7</p></td><td><p>Kleinfeuerungsanlagen</p></td></tr><tr><td><p> 8</p></td><td><p>Holzfeuerungsanlagen mit einer Wärmekapazität unter 50 MW<sub>th</sub></p></td></tr><tr><td><p> 9</p></td><td><p>Koksproduktion</p></td></tr><tr><td><p>10</p></td><td><p>Anodenproduktion</p></td></tr><tr><td><p>11</p></td><td><p>Aluminiumproduktion nach dem Söderberg-Verfahren</p></td></tr><tr><td><p>12</p></td><td><p>Anlagen zur Holzkonservierung, ausgenommen den Fall, dass diese Kategorie bei einer Vertragspartei nicht signifikant zu den PAK-Gesamtemissionen beiträgt (gemäss Anhang III)</p></td></tr><tr><td><p>13</p></td><td><p>Spezifische chemische Produktionsprozesse, bei denen unbeabsichtigt gebildete persistente organische Schadstoffe freigesetzt werden, insbesondere Produktion von Chlorphenolen und Chloranil</p></td></tr><tr><td><p>14</p></td><td><p>Thermische Prozesse in der Metallindustrie, Verfahren auf Chlorbasis.</p></td></tr></table></content></level></level></mainBody></doc></component><component eId="scope_u1"><doc name="scope"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.814.325"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Protocole du 24 juin 1998 à la Convention sur la pollution atmosphérique transfrontière à longue distance, de 1979, relatif aux polluants organiques persistants (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Protokoll vom 24. Juni 1998 zu dem Übereinkommen von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung, betreffend persistente organische Schadstoffe (mit Anhängen)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Protocollo del 24 giugno 1998 alla Convenzione del 1979 sull'inquinamento atmosferico attraverso le frontiere a lunga distanza, relativo agli inquinanti organici persistenti (con Allegati)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/xml"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Geltungsbereich am 4. Oktober 2024<inline name="man-font-weight-normal"><authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2003/664" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2003</b> 4425</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2005/575" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2005</b> 4445</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2008/586" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2008</b> 4139</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2012/307" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2012</b> 2565</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2015/135" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2015</b> 761</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2022/38" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2022</b> 38</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2024/545" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2024</b> 545</ref>. Eine aktualisierte Fassung des Geltungsbereichs ist auf der Publikationsplattform des Bundesrechts «Fedlex» unter folgender Adresse veröffentlicht: <ref href="http://www.fedlex.admin.ch/de/treaty">www.fedlex.admin.ch/de/treaty</ref>.</p></authorialNote></inline></block></container></preface><mainBody><table border="1"><tr><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Vertragsstaaten</p></th><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Ratifikation <br/>Beitritt (B)</p></th><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Inkrafttreten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><td colspan="2"><p>Belgien</p></td><td colspan="2"><p>25. Mai</p></td><td colspan="2"><p>2006</p></td><td><p>23. August</p></td><td><p>2006</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Bulgarien</p></td><td colspan="2"><p>  5. Dezember</p></td><td colspan="2"><p>2001</p></td><td><p>23. Oktober</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Dänemark</p></td><td colspan="2"><p>  6. Juli</p></td><td colspan="2"><p>2001</p></td><td><p>23. Oktober</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Deutschland</p></td><td colspan="2"><p>25. April</p></td><td colspan="2"><p>2002</p></td><td><p>23. Oktober</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Estland*</p></td><td colspan="2"><p>11. Mai</p></td><td colspan="2"><p>2005 B</p></td><td><p>  9. August</p></td><td><p>2005</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Europäische Union</p></td><td colspan="2"><p>30. April</p></td><td colspan="2"><p>2004</p></td><td><p>29. Juli</p></td><td><p>2004</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Finnland*</p></td><td colspan="2"><p>  3. September</p></td><td colspan="2"><p>2002</p></td><td><p>23. Oktober</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Frankreich</p></td><td colspan="2"><p>25. Juli</p></td><td colspan="2"><p>2003</p></td><td><p>23. Oktober</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Irland</p></td><td colspan="2"><p>9. März</p></td><td colspan="2"><p>2021</p></td><td><p>7. Juni</p></td><td><p>2021</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Island</p></td><td colspan="2"><p>29. Mai</p></td><td colspan="2"><p>2003</p></td><td><p>23. Oktober</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Italien</p></td><td colspan="2"><p>20. Juni</p></td><td colspan="2"><p>2006</p></td><td><p>18. September</p></td><td><p>2006</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Kanada</p></td><td colspan="2"><p>18. Dezember</p></td><td colspan="2"><p>1998</p></td><td><p>23. Oktober</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Kroatien</p></td><td colspan="2"><p>  6. September</p></td><td colspan="2"><p>2007</p></td><td><p>  5. Dezember</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Lettland</p></td><td colspan="2"><p>28. Oktober</p></td><td colspan="2"><p>2004</p></td><td><p>26. Januar</p></td><td><p>2005</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Liechtenstein*</p></td><td colspan="2"><p>23. Dezember</p></td><td colspan="2"><p>2003</p></td><td><p>22. März</p></td><td><p>2004</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Litauen</p></td><td colspan="2"><p>16. Juni</p></td><td colspan="2"><p>2006</p></td><td><p>14. September</p></td><td><p>2006</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Luxemburg*</p></td><td colspan="2"><p>  1. Mai</p></td><td colspan="2"><p>2000</p></td><td><p>23. Oktober</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Moldau</p></td><td colspan="2"><p>  1. Oktober</p></td><td colspan="2"><p>2002</p></td><td><p>23. Oktober</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Montenegro</p></td><td colspan="2"><p>  9. Februar</p></td><td colspan="2"><p>2012 B</p></td><td><p>  9. Mai</p></td><td><p>2012</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Niederlande* <sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td colspan="2"><p>23. Juni</p></td><td colspan="2"><p>2000</p></td><td><p>23. Oktober</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Nordmazedonien</p></td><td colspan="2"><p>  1. November</p></td><td colspan="2"><p>2010 B</p></td><td><p>30. Januar</p></td><td><p>2011</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Norwegen*</p></td><td colspan="2"><p>16. Dezember</p></td><td colspan="2"><p>1999</p></td><td><p>23. Oktober</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Österreich*</p></td><td colspan="2"><p>27. August</p></td><td colspan="2"><p>2002</p></td><td><p>23. Oktober</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Rumänien*</p></td><td colspan="2"><p>  5. September</p></td><td colspan="2"><p>2003</p></td><td><p>23. Oktober</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Schweden</p></td><td colspan="2"><p>19. Januar</p></td><td colspan="2"><p>2000</p></td><td><p>23. Oktober</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Schweiz*</p></td><td colspan="2"><p>14. November</p></td><td colspan="2"><p>2000</p></td><td><p>23. Oktober</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Serbien<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><span>*</span></sup></p></td><td colspan="2"><p>26. März</p></td><td colspan="2"><p>2012 B</p></td><td><p>24. Juni</p></td><td><p>2012</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Slowakei*</p></td><td colspan="2"><p>30. Dezember</p></td><td colspan="2"><p>2002</p></td><td><p>23. Oktober</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Slowenien</p></td><td colspan="2"><p>15. November</p></td><td colspan="2"><p>2005</p></td><td><p>13. Februar</p></td><td><p>2006</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Spanien*</p></td><td colspan="2"><p>15. Februar</p></td><td colspan="2"><p>2011</p></td><td><p>16. Mai</p></td><td><p>2011</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Tschechische Republik</p></td><td colspan="2"><p>  6. August</p></td><td colspan="2"><p>2002</p></td><td><p>23. Oktober</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Ungarn</p></td><td colspan="2"><p>  7. Januar</p></td><td colspan="2"><p>2004</p></td><td><p>  6. April</p></td><td><p>2004</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Vereinigtes Königreich</p></td><td colspan="2"><p>  2. September</p></td><td colspan="2"><p>2005</p></td><td><p>  1. Dezember</p></td><td><p>2005</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Zypern</p></td><td colspan="2"><p>  2. September</p></td><td colspan="2"><p>2004</p></td><td><p>  1. Dezember</p></td><td><p>2004</p></td></tr><tr><td/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td/></tr><tr><td colspan="8"><blockList><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><span>*</span></sup> </num><p>Vorbehalte und Erklärungen. <br/></p><p>Die Vorbehalte und Erklärungen werden in der AS nicht veröffentlicht, mit Ausnahme der Vorbehalte und Erklärungen der Schweiz. Die französischen und englischen Texte können auf der Internetseite der Vereinten Nationen: http://treaties.un.org/ eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern, bezogen werden.</p></item><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup> </num><p>Für das Königreich in Europa.</p></item></blockList></td></tr></table></mainBody></doc></component><component eId="decl_u2"><doc name="declaration"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.814.325"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Protocole du 24 juin 1998 à la Convention sur la pollution atmosphérique transfrontière à longue distance, de 1979, relatif aux polluants organiques persistants (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Protokoll vom 24. Juni 1998 zu dem Übereinkommen von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung, betreffend persistente organische Schadstoffe (mit Anhängen)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Protocollo del 24 giugno 1998 alla Convenzione del 1979 sull'inquinamento atmosferico attraverso le frontiere a lunga distanza, relativo agli inquinanti organici persistenti (con Allegati)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/664/20241004/de/xml"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-10-23" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Erklärung</block></container></preface><mainBody><p>Schweiz</p><p>Die Schweiz wird, gestützt auf Artikel 16 Absatz 3, zukünftige Änderungen des Protokolls wie bis anhin über das ordentliche Ratifikationsverfahren genehmigen.</p></mainBody></doc></component></components></act></akomaNtoso>