<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>ZL.2016.00058</span></p><p><br/></p><p><span> </span></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter als Einzelrichterin<br/>Gerichtsschreiber Klemmt</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 23. November 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Dr. iur. Y.___, Leistungen und Services Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach, 8010 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Stadt Schlieren</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Freiestrasse 6, Postfach, 8952 Schlieren</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1987 geborene X.___ bezog ab Ende 2013 eine halbe Invalidenrente (Urk. 8/18) und Zusatzleistungen (Urk. 8/19b-20). Die Stadt Schlieren, Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV, berücksichtigte bei der Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungsberechnung ab Januar 2014 ein hypothetisches Mindesterwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen von Fr. 12‘140.--. Mit Verfügung vom 17. Januar 2014 sprach sie der Versicherten mit Wirkung ab Februar 2014 Zusatzleistungen in Höhe von Fr. 620.-- pro Monat zu (Ergänzungsleistungen von Fr. 392.--, kantonale Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hilfen in Höhe von Fr. 98.-- sowie Gemeindezuschüsse von Fr. 130.-- [Urk. 8/19-19b]). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ab Januar 2015 berücksichtigte die Durchführungsstelle ein Mindesteinkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12‘193.-- und setzte den Zusatzleistungsanspruch mit Verfügung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2015 auf monatlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">636.-- fest (Ergänzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">410.--, kanto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nale Beihilfen in Höhe von Fr. 96</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- sowie Gemeindezuschüsse von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">130.-- [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/16-17a]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 19. Oktober 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzte die Durchführungsstelle den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungsanspruch wegen einer Erhöhung der Ausgaben für die Woh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nungsmiete (Urk. 8/15 S. 2, Urk. 8/15a, Urk. 8/16 S. 2) mit Wirkung ab 1. Oktober 2015 neu auf Fr. 719.-- im Monat fest </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Ergänzungsleistungen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">410.--, kantonale Beihilfen in Höhe von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 17</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.-- sowie Gemeindezuschüsse von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">130.-- [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/16-17a])</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei sie der Versicherten erneut ein </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thetisches Mindesterwerbseinkommen von Fr. 12‘193.-- anrechnete (Urk. 8/15-15c). Die Versicherte erhob dagegen am 13. November respektive am 28. Dezember 2015 Einsprache mit dem Antrag, es sei von der Anrechnung eines Mindesterwerbseinkommens abzusehen (Urk. 8/8-9, Urk. 8/13). Da die Versicherte per 1. Dezember 2015 in eine andere Gemeinde wegzuziehen beab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigte (Urk. 8/12), stellte die Durchführungsstelle die Zusatzleistungen mit Verfügung vom 25. November 2015 mit Wirkung ab 1. Dezember 2015 ein (Urk. 8/10). Nachdem sie die Versicherte am 5. Februar sowie am 1. April 2016 aufgefordert hatte, die geltend gemachten Stellensuchbemühungen weiter zu belegen (Urk. 8/3, Urk. 8/6), wies die Durchführungsstelle zudem die Einsprache mit Einspracheentscheid vom 19. April 2016 ab (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte, vertreten durch Dr. iur. Y.___ von der CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG, Beschwerde und beantragte, es sei bei der Berechnung der Ergänzungsleistungen für die Zeit ab 1. November 2015 kein hypothetisches Erwerbseinkommen anzurechnen, und es seien ihr entsprechend höhere Ergänzungsleistungen zuzusprechen (Urk. 1 S. 2). In der Beschwerdeantwort vom 7. Juni 2016 schloss die Durchführungsstelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Am 23. Juni 2016 liess die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin weitere Unterlagen zu den Akten reichen (Urk. 10-11), wozu die Durchführungsstelle am 7. Juli 2016 Stellung nahm (Urk. 14; vgl. auch Urk. 15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Einzelrichterin zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig ist einzig die Höhe des Ergänzungsleistungsanspruchs im M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onat Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015, da die Beschwerdeführerin zufolge ihres Wegzugs in eine andere Gemeinde ab 1. Dezember gegenüber der Durchführungsstelle keinen Zusatzleistungsanspruch mehr hat (Urk. 1. S. 2, Urk. 2 S. 1, Urk. 7 S. 3, Urk. 8/10, Urk. 8/12).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da der Streitwert somit Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Personen mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz haben unter anderem dann Anspruch auf Ergänzungsleistungen, wenn sie Anspruch haben auf eine Rente der Invalidenversicherung (Art. 4 Abs. 1 lit. c des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung [ELG]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 9 Abs. 1 ELG entspricht die jährliche Ergänzungsleistung dem Betrag, um den die anerkannten Ausgaben (Art. 10 ELG) die anrechenbaren Einnahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Art. 11 ELG) übersteigen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Einnahmen angerechnet werden unter anderem zwei Drittel der Erwerbseinkünfte in Geld oder Naturalien, soweit sie bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alleinstehenden Personen 1'0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00 Franken übersteigen (Art. 11 Abs. 1 lit. a ELG). Ebenfalls angerechnet werden Einkünfte und Vermögenswerte, auf die verzichtet worden ist (Art. 11 Abs. 1 lit. g ELG).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invaliden wird als Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen grundsätzlich der Betrag angerechnet, den sie im massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benden Zeitabschnitt tatsächlich verdient haben (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 1 der Verord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ELV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Verbindung mit Art. 9 Abs. 5 lit. c ELG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Teilinvaliden unter 60 Jahren mit einem Invaliditätsgrad von 50 bis unter 60 % ist als Erwerbseinkommen jedoch mindestens der Höchstbetrag für den Lebensbedarf von Alleinstehenden nach Art. 10 Abs. 1 lit. a Ziff. 1 ELG (19‘290 Franken; Art. 1 lit. a der Verordnung 15 über Anpassungen bei den Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zur AHV/IV vom 15. Oktober 2014, in Kraft getreten am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2015) anzurechnen (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 2 lit. a und b </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ELV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Verbindung mit Art. 9 Abs. 5 lit. c ELG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei Nichterreichen des Mindesteinkommens gemäss Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ELV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wird die Vermutung eines freiwilligen Verzichts auf Erwerbseinkünfte (vgl. Art. 11 Abs. 1 lit. g ELG) statuiert. Diese kann widerlegt werden, wenn invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fremde Gründe wie Alter, mangelhafte Ausbildung und Sprachkenntnisse, per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönliche Umstände oder die Arbeitsmarktsituation die Verwertung der Rester</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbsfähigkeit erschweren oder verunmöglichen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Belegen über erfolglose Stellenbemühungen kann die versicherte Person nachweisen, dass es ihr trotz Aufbietung allen guten Willens praktisch unmöglich ist, das Mindesteinkommen zu erzielen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massgebend für die Berechnung der Ergänzungsleistungen ist daher das hypothetische Einkommen, das die versicherte Person tatsächlich realisieren könnte (Urteil des Bundesgerichts 9C_321/2013 vom 19. September 2013 E. 2 mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Carigiet/Koch, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, 2. Auflage, Zürich 2009 S. 154 ff.; vgl. auch Rz 3424.04 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wegleitung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesamtes für Sozialversicherungen über die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">[WEL]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. Januar 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die in Art. 17</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsrechts (ATSG) gesetzlich geregelte Revision einer rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kräftig zugesprochenen Dauerleistung bei nachträglicher erheblicher Änderung des ihr zugrunde liegenden Sachverhalts wird im Bereich der Ergänzungsleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen durch Art. 25 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ELV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> konkretisiert. Die jährliche Ergänzungsleistung ist unter anderem bei Eintritt einer voraussichtlich längeren Zeit dauernden Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">minderung oder Erhöhung der anerkannten Ausgaben und anrechenbaren Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen und des Vermögens zu erhöhen, herabzusetzen oder aufzuheben; mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebend sind die neuen, auf ein Jahr umgerechneten dauernden Ausgaben und Einnahmen und das bei Eintritt der Veränderung vorhandene Vermögen (Art. 25 Abs. 1 lit. c </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ELV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die jährliche Ergänzungsleistung ist bei Erhöhung des Ausgabenüberschusses auf den Beginn des Monats, in dem die Änderung gemeldet wurde, frühestens aber des Monats, in dem diese eingetreten ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passen (Art. 25 Abs. 2 lit. b </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ELV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Durchführungsstelle begründete die Anrechnung eines Mindesterwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommens gemäss Art. 14a Abs. 2 lit. b ELV von jährlich Fr. 12‘193.-- damit, der fehlende Lehrabschluss mindere die Chancen der Beschwerdeführerin, eine ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fache Hilfs-, Zudiener- oder Reinigungsarbeit zu finden, nicht. Sodann habe die Beschwerdeführerin den Nachweis quantitativ ausreichender Stellenbemühun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen nicht erbracht, fehlten doch Belege für die rechtsprechungsgemäss ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langten 10-12 Stellensuchbemühungen pro Monat in der Zeit von März bis Oktober 2015. Angesichts der innert kürzester Zeit erfolgten Absagen auf die im Monat November 2015 getätigten Bewerbungen könne davon ausgegangen werden, dass sich die Beschwerdeführerin auf Stellen beworben habe, welche sich mit ihren Qualifikationen nicht gedeckt hätten. Damit seien diese Stellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bemühungen in qualitativer Hinsicht nicht ausreichend gewesen. Nicht massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blich sei, ob das RAV davon ausgehe, dass sie ihre formalen Pflichten bei der Stellensuche ab November 2015 erfüllt habe. Im Bereich der Ergänzungsleistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen sei die Zumutbarkeit einer Arbeit weiter zu fassen als im Bereich der Arbeitslosenversicherung. Selbst wenn von qualitativ knapp ausreichenden Bemühungen im Monat November 2015 ausgegangen werde, hätte das Min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desterwerbseinkommen frühestens ab Dezember 2015 aus der Berechnung genommen werden können. Die neue Stelle nach einer erfolgreichen Bewerbung könne in aller Regel nämlich erst im Folgemonat angetreten werden. Da die Durchführungsstelle nur bis Ende November für die Ausrichtung der Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen zuständig sei, ergebe sich auch bei dieser Betrachtungsweise nichts zu Gunsten der Beschwerdeführerin. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann könne ihr nicht vorgeworfen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, dass sie die Beschwerdeführerin nicht rechtzeitig über die Notwendigkeit, ihre Bewerbungsunterlagen zu Beweiszwecken aufzubewahren, informiert habe. Der Beschwerdeführerin werde nämlich bereits seit längerer Zeit ein Mindester</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbseinkommen angerechnet, und es wäre ihr zumutbar gewesen, sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt über die Hintergründe dieser Anrechnung zu informieren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2, Urk. 7, Urk. 14).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellt sich dagegen auf den Standpunkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, in der strittigen Periode vom 1. bis 30. November dürfe ihr kein Mindesterwerbseinkommen angerechnet werden. Aus gesundheitlichen Gründen sei es ihr bisher nicht möglich gewesen, eine Lehre anzutreten. Wegen ihrer mangelhaften Ausbildung ohne Lehrabschluss seien ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt äussert einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt. Auch habe sie sich genügend um Stellen beworben. Seit November 2015 sei sie beim RAV angemeldet und erfülle gemäss Bestätigung des RAV’s ihre Pflichten bei der Stellensuche. Auch zuvor habe sie sich entsprechend um eine Stelle bemüht. Die vor November 2015 getätigten Bewerbungen seien </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht mehr vollständig vorhanden, weil sie jeweils dieselbe digitale Vorlage (wieder-)verwendet habe. Sie sei nicht rechtzeitig auf eine Aufbewahrungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesen worden. Aus den schnellen Absagen dürfe nicht auf eine mangelhafte Qualität ihrer Bewerbungsschreiben geschlossen werden, zumal selbst Blindbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbungen und mündliche Bewerbungen geeignet seien, die Schadenminde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungspflicht zu erfüllen. Der Nachweis genügender Stellenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mühungen im November 2015 reiche aus, damit ab 1. November 2015 kein Mindest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men mehr angerechnet werden dürfe. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für eine zusätzliche Bedingung oder Übergangsfrist fehle eine gesetzliche Grundlage. Massgeblich sei der Moment, in dem sie sich dazu entschieden habe, sich ernsthaft um eine Stelle zu bemühen. Interessant sei im Übrigen, dass ihre neue Wohngemeinde die Stellensuchbemü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungen im November 2015 auch als in qualitativer Hinsicht ausreichend erachtet habe (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/1-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einleitend ist darauf hinzuweisen, dass über den Ergänzungsleistungsanspruch der Beschwerdeführerin im Jahr 2015 bereits mit Verfügung vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 19. März 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entschieden worden ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damals</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Durchführungsstelle der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hypothetisches Mindesterwerbseinkommen von Fr. 12‘193.-- angerechnet (Urk. 8/16). Diese Verfügung ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen. Eine Anpassung der jährlichen Ergänzungsleistung ist deshalb im Wesentlichen nur noch unter den Voraussetzungen für eine Revision rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kräftig zugesprochener Dauerleistungen im Sinne von Art. 17 Abs. 2 ATSG möglich. Demnach bedarf es einer nachträglichen erheblichen Änderung des relevanten Sachverhalts (vorstehende E. 2.3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit der Verfügung vom 19. Oktober 2015 wurde der vorliegend nicht strittige Anspruch auf kantonale Beihilfen ab 1. Oktober 2015 erhöht, der Ergänzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungsanspruch und das bei der Berechnung berücksichtigte Mindesterwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen blieben hingegen unverändert (Urk. 8/15). Mit ihrer Einsprache vom 13. November respektive vom 28. Dezember 2015 machte die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin noch geltend, schon ab 1. Oktober 2015 Anspruch auf höhere Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungsleistungen zu haben, da ihr bereits ab dann kein Mindesterwerbseinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men mehr angerechnet werden dürfe (Urk. 8/8, Urk. 8/12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei zeitlich uneingeschränkt zugesprochenen Dauerleistungen hat die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">instanz allfällige während des Einspracheverfahrens eingetretene Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wicklungen des Sachverhalts bis zum Erlass des Einspracheentscheids zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigen (vgl. Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, Zürich 2015, Art. 52 Rz 60 mit Hinweis). Die Durchführungsstelle hatte im Einspracheverfahren den strittigen Anspruch auf die jährliche Ergänzungsleistung für das Jahr 2015 ab Oktober 2015 zu beurteilen, wobei nur der Zeitraum bis zum Wegzug der Beschwerdeführerin aus der Gemeinde Ende November 2015 zur Diskussion stehen konnte. Damit hatte die Durchführungsstelle im Einspracheverfahren die Entwicklung des Sachverhalts bis zum 30. November 2015 zu berücksichtigen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Beschwerdeverfahren beanstandet die Beschwerdeführerin nur noch die Anrechnung eines Mindesterwerbseinkommens ab 1. November 2015 (Urk. 1 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 2). Mit ihrem Argument, sie habe ab 1. November 2015 den Nachweis genügen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Stellenbemühungen erbracht, macht sie sinngemäss eine Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung und damit einen ab 1. November 2015 zu berücksichtigenden Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onsgrund geltend (vgl. auch den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tons St. Gallen EL 2013/17 vom 16. Juni 2014, E. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin bringt zu Recht nicht mehr vor, in den Monaten vor November 2015 den Nachweis qualitativ und quantitativ genügender Stellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bemühungen erbracht zu haben. Für diesen Zeitraum hat sie insbesondere die praxisgemäss von der Arbeitslosenversicherung in der Regel geforderten 10-12 Arbeitsbemühungen pro Monat, welche auch im Bereich der Ergänzungsleistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen den Massstab für quantitativ ausreichende Stellenbewerbungen bilden (Urteil des Sozialversicherungsgerichts ZL.2011.00041 vom 17. Oktober 2012, </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 3.2.3), nicht nachgewiesen (vgl. Urk. 7/2-8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachfolgend ist zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf höhere Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungsleistungen hat, weil während laufendem Einspracheverfahren eine ab 1. November 2015 zu berücksichtigende relevante Sachverhaltsänderung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingetreten ist, indem die Beschwerdeführerin mit erfolglosen Stellenbemühun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen den Nachweis erbracht hat, dass es ihr trotz Aufbietung allen guten Willens praktisch unmöglich ist, das ihr bisher angerechnete Mindesteinkommen zu erzielen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für den Monat November 2015 sind zehn Stellenbemühungen ausgewiesen (Urk. 3/8, Urk. 8/2j, Urk. 8/2bb, Urk. 8/5w-z, Urk. 8/5aa-cc, Urk. 8/7a). Ob diese den qualitativen Anforderungen genügen (vgl. Urk. 3/6), kann aufgrund der folgenden Überlegungen dahingestellt bleiben: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entscheidend ist, ob die Beschwerdeführerin den Nachweis genügender (und trotzdem erfolgloser) Stellenbemühungen rechtzeitig erbracht hat, damit dieser ab 1. November 2015 durch die Streichung des hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommens bei der Ergänzungsleistungsberechnung und entsprechende Anpas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der monatlichen Ergänzungsleistung berücksichtigt werden kann. Die Ergänzungsleistungen werden monatlich ausgerichtet und bei einer Verminde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung oder Erhöhung des Ausgabenüberschusses auf den Beginn eines Monats angepasst (vgl. Art. 21a Abs. 1, Art. 25 Abs. 2 und Art. 26b Abs. 1 ELV). Führt eine Bewerbung zum Erfolg, kann die Stelle in der Regel frühestens am Anfang des folgenden Monats angetreten werden (vgl. auch den Entscheid des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsgerichts des Kantons St. Gallen EL 2013/17 vom 16. Juni 2014, </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 2.1). Ob erfolglose Arbeitsbemühungen qualitativ und quantitativ aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichend sind, wird von der Arbeitslosenversicherung jeweils für jeden Monat im darauffolgenden Monat anhand der von der versicherten Person für diesen Monat nachgewiesenen Bemühungen beurteilt, die Kontrollperiode beträgt also einen Monat (vgl. Art. 8 Abs. 1 lit. g, Art. 17 und 18a des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über die obligatorische Arbeitslosenversicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und die Insolvenzentschädigung [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AVIG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">] sowie Art. 26 und 27a der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verordnung über die obligatorische Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losenversicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und die Insolvenzentschädigung [AVIV]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Deshalb sind auch im Bereich der Ergänzungsleistungen für die Prüfung, ob sich die versicherte Person ausreichend um eine Stelle bemüht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat, die Bewerbungen in einem Zeitraum von mindestens einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Kalender-)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Monat massgeblich. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 25 Abs. 2 lit. b </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ELV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist die Ergänzungsleistung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei Erhöhung des Ausgabenüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schusses auf den Beginn des Monats, in dem die Änderung gemeldet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, anzupassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausreichenden, aber erfolglosen Arbeitsbemühungen ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">damit in der Regel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frühestens im Folgemonat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechnung zu tragen, indem kein hypothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisches Erwerbseinkommen (mehr) angerechnet wird (vgl. auch den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen EL 2013/17 vom 16. Juni 2014, E. 2.1-2). Selbst wenn die Beschwerdeführerin also im Monat November 2015 in qualitativer und quantitativer Hinsicht ausreichende Arbeitsbemühun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen erbracht hat, kann sich dies nach dem Gesagten frühestens ab 1. Dezember 2015 auf ihren Ergänzungsleistungsanspruch auswirken. Ab dann hat sie wegen ihres Wegzugs aber keinen Anspruch auf Ergänzungsleistungen der Durchfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsstelle mehr. Zum gleichen Ergebnis führt die Überlegung, dass die Beschwerdeführerin ihre Stellenbemühungen im Monat November bei grosszü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">giger Betrachtungsweise frühestens mit ihrer Einspracheergänzung vom 28. Dezember 2015 gemeldet hat (Urk. 8/8 S. 3). Gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 25 Abs. 2 lit. b </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ELV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wäre die Ergänzungsleistung auf den Beginn des Monats, also auf den 1. Dezember 2015, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anzupassen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Deshalb ist die Berücksichtigung eines Mindesterwerbseinkommens bei der Berechnung der Ergänzungsleistungen für die Zeit vom 1. bis 30. November 2015 rechtens. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Argument</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sie sei nicht rechtzeitig darauf hingewiesen worden, dass sie ausreichende Arbeitsbemühungen nachweisen müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, kann die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin nichts zu ihren Gunsten ableiten. Wie die Durchführungsstelle zu Recht geltend macht, wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bereits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Zusatzleistungsberechnung ab Januar 2014 ein hypothetisches Mindesterwerbseinkommen von Fr. 12‘140.-- angerechnet, was sich dem der V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 17. Januar 2014 beigefügten Berechnungsblatt entnehmen liess (Urk. 8/19b). E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wäre der gemäss Art. 1 Abs. 1 ELG in Verbindung mit Art. 28 Abs. 1 ATSG zur Mitwirkung bei der Ermittlung des Ergänzungsleistungsanspruchs verpflichteten Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zumutbar gewesen, sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bereits damals</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Durchführungsstelle nach dem Grund für die Anrechnung dieses Erwerbseinkommens zu informieren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ergibt sich, dass der angefochtene Einspracheentscheid rechtens ist. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Die Einzelrichterin erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Schlieren</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sicherheitsdirektion Kanton Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die EinzelrichterinDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Maurer ReiterKlemmt<span> </span></p></div> </div></body></html>