<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>BV.2016.00090</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiber Schetty</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. Juli 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Klägerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Antonius Falkner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Mag. Antonius Falkner, Rechtsanwalt AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lettstrasse 18, 9490 Z.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Stiftung Auffangeinrichtung BVG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Weststrasse 50, Postfach, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beklagte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die im Jahre 1984 geborene X.___ besuchte in der Schweiz die obligatorischen Schulen und erwarb in der Folge keine berufliche Ausbildung (Urk. 16/26 S. 1 und 4). In der Zeit von Juni 2001 bis Januar 2005 war sie als ungelernte Montageangestellte und Verkäuferin erwerbstätig und bezog für kurze Zeit Arbeitslosenentschädigung (Urk. 16/37, Urk. 16/40, Urk. 16/23, Urk. 16/30). Infolge psychischer Probleme kam es im Juli 2004 erstmals zu einer ambulanten psychiatrischen Behandlung; eine erneute Vorstellung erfolgte im Dezember 2004. Nach Selbstintoxikation in suizidaler Absicht wurde am 20. März 2005 eine notfallmässige Hospitalisation nötig, bei anamnestisch bereits früheren Suizid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versuchen; eine weitere Hospitalisation wurde am 3. Mai 2005 nötig (Urk. 16/59/9-14, Urk. 16/39/5-11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund eines seelischen Leidens mit schwerer Bulimie, Depression und Verhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tensstörung meldete sich die Versicherte am 26. August 2005 bei der Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsanstalt des Kantons Y.___, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 16/26). Da die Versicherte zuletzt im Fürstentum Liechtenstein erwerbstätig war, erfolgte eine Überweisung an die IV-Stelle Z.___ (Urk. 16/49), welche eine psychiatrische Begutachtung in die Wege leitete (Gutachten vom 11. Januar 2007, Urk. 16/15). In der Folge war die Versicherte nicht bereit, die empfohlene stationäre psychiatrische Behandlung anzutreten (Urk. 16/15 S. 33), zog die IV-Anmeldung zurück (Urk. 16/48/3, Urk. 16/49) und teilte am 22. Juni 2007 mit, dass sie eine Arbeit aufgenommen habe (Urk. 16/97).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 10. Januar 2008 meldete sich die Versicherte erneut bei der IV-Stelle Z.___ zum Leistungsbezug an, unter Hinweis darauf, dass sie seit dem 1. Juni 2007 zu 100 % erwerbstätig sei (vgl. auch Urk. 16/88/16), aber für die Zeit vom 20. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2005 bis 1. Juni 2007 keine Leistungen erhalten habe (Urk. 16/22 S. 6). Mit Schreiben vom 23. Januar 2008 informierte die IV-Stelle Z.___ über die Rechtslage, woraufhin die Versicherte die Anmeldung vorbehaltlos zurückzog (Urk. 16/25).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bestätigung vom 3. November 2008 informierte die Shop Tankstelle Z.___ GmbH über die Auflösung des Arbeitsverhältnisses per 30. Oktober 2008 (Urk. 16/87). Die Rahmenfrist für den Bezug von Arbeitslosentaggeld wurde per 5. November 2008 eröffnet (Rahmenfristende 4. November 2010, Urk. 10/1). Ende 2008 kam es zu einer starken Verschlechterung der psychischen Beschwerden, wobei die Versicherte die ambulante psychiatrische Behandlung im Januar 2009 wieder aufnahm (Urk. 16/50); die Versicherte bezog in der Folge bis zum Ende der Rahmenfrist Taggelder der Arbeitslosenversicherung (Urk. 10/1). Für die Zeit des Taggeldbezugs war die Versicherte bei der Stiftung Auffangeinrichtung BVG berufsvorsorgeversichert (Urk. 10/1, Urk. 10/19 S. 3). In den Monaten Dezember 2010 sowie Januar, Februar und April 2011 war sie erneut als Verkäuferin er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbstätig, bei einem Pensum von 50 bis 60 % (Urk. 16/52 S. 6, Urk. 16/72).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der persistierenden psychischen Beschwerden meldete sich die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte am 22. August 2011 erneut bei der IV-Stelle Y.___ zum Leistungsbezug an (Urk. 16/52), welche den medizinischen Sachverhalt in der Folge abklärte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid vom 2. November 2012 stellte diese der Versicherten ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 100 % mit Wirkung ab 1. Februar 2012 die Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache einer ganzen Rente in Aussicht (Urk. 16/104) und hielt an diesem Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid mit Verfügung vom 5. Februar 2013 fest (Urk. 16/120). Mit Verfügung vom 11. März 2013 sprach die IV-Stelle Z.___ der Versicherten ab 1. August 2011 eine ganze Rente zu und teilte dies der IV-Stelle Y.___ mit (Urk. 16/123). Auf ein gegen die Verfügung vom 5. Februar 2013 erhobenes Wiedererwägungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesuch trat die IV-Stelle Y.___ mit Mitteilung vom 8. Mai 2013 nicht ein (Urk. 16/128); auf die dagegen erhobene Beschwerde trat das Versicherungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt des Kantons Y.___ mit Entscheid vom 6. Mai 2013 nicht ein (Urk. 16/129). Eine von der IV-Stelle Y.___ im Dezember 2015 in die Wege geleitete revisionsweise Überprüfung des Rentenanspruchs ergab keine Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des Invaliditätsgrades (IV-Grad 100 %, Mitteilung vom 16. März 2016, Urk. 16/146).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 24. Oktober 2016 erhob der Vertreter der Versicherten Klage gegen die Stif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung Auffangeinrichtung BVG mit folgendem Rechtsbegehren (Urk. 1 S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">«Es sei die Beklagte zu verpflichten, der Klägerin beginnend mit 01.02.2012 eine obligatorische Invalidenrente bei einem IV-Grad von 100 % nach Massgabe der für den Zeitraum vom 01.11.2008 bis 31.10.2009 bei der Beklagten versicherten Leistungen gemäss deren Reg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lement auszurichten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unter o-/e-Kostenfolge zu Lasten der Beklagten.»</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 29. November 2016 reichte der Vertreter der Klägerin die im Zusammenhang mit der Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit massgebenden Unterlagen ein (Urk. 6 ff.). Mit Klageantwort vom 5. Dezember 2016 beantragte die Beklagte die vollumfängliche Abweisung der Klage, unter Kostenfolge für die Klägerin (Urk. 9 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 14. Dezember 2016 wies das hiesige Gericht das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtsvertretung ab und ordnete einen zweiten Schriftenwechsel an (Urk. 11). Mit Replik vom 31. Januar 2017 hielt der Vertreter der Klägerin an den gestellten Anträgen fest (Urk. 13 S. 5). Mit Verfügung vom 6. Februar 2017 wurden die Akten der Eidgenössischen Invalidenversicherung beigezogen (Urk. 14 ff.). Mit Duplik vom 14. März 2017 hielt die Beklagte an ihren Anträgen gemäss Klageantwort fest (Urk. 19 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 20. März 2017 wurden der Klägerin die Akten der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zur Stellungnahme innert 20 Tagen zugestellt; weiter wurde ihr die Duplik zur Kenntnis gebracht (Urk. 20). Mit Äusserung vom 12. April 2017 nahm der Vertreter der Klägerin zu den IV-Akten Stellung, was der Beklagten mit Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung vom 19. April 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 21 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 24 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen und Invalidenvorsorge (BVG) hat der Versicherte Anspruch auf eine volle Invalidenrente, wenn er im Sinne der Invalidenversicherung mindestens zu 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn er mindestens zu 60 %, auf eine halbe Rente, wenn er mindestens zur Hälfte und auf eine Viertelsrente, wenn er mindestens zu 40 % invalid ist. Gemäss Abs. 1 von Art. 26 BVG gelten für den Beginn des An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs auf Invalidenleistungen sinngemäss die entsprechenden Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (Art. 29 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). Die Invalidenleistungen nach BVG werden von derjenigen Vorsorgeeinrichtung geschuldet, welcher die den Anspruch erhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende Person bei Eintritt des versicherten Ereignisses angeschlossen war. Im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reich der obligatorischen beruflichen Vorsorge fällt dieser Zeitpunkt nicht mit dem Eintritt der Invalidität nach IVG, sondern mit dem Eintritt der Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit zusammen, deren Ursache zur Invalidität geführt hat (vgl. Art. 23 BVG). Auf diese Weise wird dem Umstand Rechnung getragen, dass die versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son meistens erst nach einer längeren Zeit der Arbeitsunfähigkeit (nach einer Wartezeit von einem Jahr gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG in Verbindung mit Art. 26 BVG) invalid wird. Damit nämlich der durch die zweite Säule bezweckte Schutz zum Tragen kommt, muss das Invaliditätsrisiko auch dann gedeckt sein, wenn es rechtlich gesehen erst nach einer langen Krankheit eintritt, während welcher die Person unter Umständen aus dem Arbeitsverhältnis ausgeschieden ist und daher nicht mehr dem Obligatorium unterstanden hat (BGE 123 V 262 E. 1b, 121 V 97 E. 2a, 120 V 112 E. 2b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf Invalidenleistungen haben gemäss Art. 23 BVG Personen, die im Sinne der Invalidenversicherung zu mindestens 40 % invalid sind und bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt hat, versichert wa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren. Nach Art. 23 BVG versichertes Ereignis ist einzig der Eintritt der relevanten Arbeitsunfähigkeit, unabhängig davon, in welchem Zeitpunkt und in welchem Masse daraus ein Anspruch auf Invalidenleistungen entsteht. Die Versichertenei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genschaft muss nur bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit gegeben sein, dagegen nicht notwendigerweise auch im Zeitpunkt des Eintritts oder der Verschlimme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der Invalidität. Diese wörtliche Auslegung steht in Einklang mit Sinn und Zweck der Bestimmung, nämlich denjenigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mern Versicherungsschutz angedeihen zu lassen, welche nach einer längeren Krankheit aus dem Arbeitsverhältnis ausscheiden und erst später invalid werden. Für eine einmal aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> während der Versicherungsdauer aufgetrete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsunfähigkeit geschuldete Invalidenleistung bleibt die Vorsorgeeinrich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung somit leistungspflichtig, selbst wenn sich nach Beendigung des Vorsorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhältnisses der Invaliditätsgrad ändert. Entsprechend bildet denn auch der Wegfall der Versicherteneigenschaft kein Erlöschungsgrund (Art. 26 Abs. 3 BVG e contrario; BGE 123 V 262 E. 1a, 118 V 35 E. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 23 BVG kommt auch die Funktion zu, die Haftung mehrerer Vorsorgeein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtungen gegeneinander abzugrenzen, wenn eine in ihrer Arbeitsfähigkeit be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reits beeinträchtigte versicherte Person ihre Arbeitsstelle (und damit auch die Vorsorgeeinrichtung) wechselt und ihr später eine Rente der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung zugesprochen wird. Der Anspruch auf Invalidenleistungen nach Art. 23 BVG entsteht in diesem Fall nicht gegenüber der neuen Vorsorgeeinrichtung, sondern gegenüber derjenigen, welcher die Person im Zeitpunkt des Eintritts der invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierenden Arbeitsunfähigkeit angehörte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Damit eine Vorsorgeeinrichtung, der eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitnehmer beim Eintritt der Arbeitsunfähigkeit angeschlossen war, für das erst nach Been</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">digung des Vorsorgeverhältnisses eingetretene Invaliditätsrisiko aufzukommen hat, ist indes erforderlich, dass zwischen Arbeitsunfähigkeit und Invalidität ein enger sachlicher und zeitlicher Zusammenhang besteht (BGE 130 V 270 E. 4.1). In sachlicher Hinsicht liegt ein solcher Zusammenhang vor, wenn der der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dität zu Grunde liegende Gesundheitsschaden im Wesentlichen derselbe ist, der zur Arbeitsunfähigkeit geführt hat. Sodann setzt die Annahme eines engen zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lichen Zusammenhangs voraus, dass die versicherte Person nach Eintritt der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beitsunfähigkeit nicht während längerer Zeit wieder arbeitsfähig wurde. Die frühere Vorsorgeeinrichtung hat nicht für Rückfälle oder Spätfolgen einer Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">heit einzustehen, die erst Jahre nach Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit eintreten. Demnach darf nicht bereits eine Unterbrechung des zeitlichen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">menhangs angenommen werden, wenn die Person bloss für kurze Zeit wieder an die Arbeit zurückgekehrt ist. Ebenso wenig darf die Frage des zeitlichen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">menhangs zwischen Arbeitsunfähigkeit und Invalidität in schematischer (analo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ger) Anwendung der Regeln von Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lidenversicherung (IVV) beurteilt werden, wonach eine anspruchsbeeinflussende Verbesserung der Erwerbsfähigkeit in jedem Fall zu berücksichtigen ist, wenn sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert hat und voraussichtlich andauern wird. Zu berücksichtigen sind vielmehr die gesamten Umstände des konkreten Einzelfalles, namentlich die Art des Gesundheitsschadens, dessen prog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nostische ärztliche Beurteilung und die Beweggründe, die die versicherte Person zur Wiederaufnahme der Arbeit veranlasst haben (BGE 123 V 262 E. lc, 120 V 112 E. 2c/aa und 2c/bb mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für den Eintritt der Arbeitsunfähigkeit im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23 lit. a BVG ist die Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf massgeblich; sie ist relevant, wenn sie mindestens 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beträgt und sich auf das Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnis sinnfällig auswirkt oder ausgewirkt hat. Der zeitliche Zusammenhang zur später eingetretenen Invalidität als weitere Voraussetzung für den Anspruch auf Invalidenleistungen der damaligen Vorsorgeeinrichtung beurteilt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen nach der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> respektive Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in einer der gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Beeinträchtigung angepassten zumutbaren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tätigkeit. Diese Beschäftigung muss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jedoch bezogen auf die angestammte Arbeit die Erzielung eines rentenaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessenden Einkommens erlauben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 9C_536/2012 vom 28. Dezember 2012 E. 2.1.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Vertreter der Klägerin begründete die Klage im Wesentlichen damit, dass seine Mandantin in der Zeit vom 2. Juni 2007 bis 30. Oktober 2008 bei der B.___ Tankstelle in Z.___ erwerbstätig und danach bei einer Vermittlungsfähigkeit von 100 % als arbeitslos gemeldet gewesen sei (Urk. 21 S. 2). Der behandelnde Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiater habe dabei erstmals im März 2009 von einer wesentlichen Verschlechte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung per Ende 2008 berichtet, eine solche sei aber offensichtlich erst per Februar 2009 eingetreten (Suizidversuch). Dass eine massgebende Verschlechterung be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reits per 1. November 2008 eingetreten sei, lasse sich den Akten nicht entnehmen. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit habe sich die gesundheitliche Verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terung in einem Zeitpunkt eingestellt, als die Klägerin bei der Beklagten in einem aufrechten Versicherungsverhältnis gestanden habe, was sich nicht zuletzt aus der Einstufung als voll vermittlungsfähig per 1. November 2008 gezeigt habe (S. 3, vgl. auch Urk. 13 S. 3). Erst im Jahr 2009 sei die bestehende Erkrankung massiv hervorgetreten und habe zu einer zwischenzeitlichen mehrmonatigen Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit geführt. Im Anschluss an eine zwischenzeitliche Verbesserung mit voller Arbeits- und Vermittlungsfähigkeit werde seit 2011 eine ganze Rente ausgerichtet (Urk. 13 S. 4). Die zuständigen Invalidenversicherungen seien dabei von einer Eröffnung des Wartejahres per 1. November 2008 ausgegangen (Urk. 1 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beklagte im Wesentlichen geltend, dass sie nicht ins Vorbescheidverfahren der Invalidenversicherung einbezogen worden sei, sodass sie nicht an deren Entscheid gebunden sei. Sie stelle aber auf die Betrachtungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise der IV-Stelle Y.___ ab, sodass sich die Klägerin diese entgegenhalten lassen müsse; der Beginn der massgebenden Arbeitsunfähigkeit sei damit auf den 1. November 2008 festzulegen (Urk. 9 S. 6). Unter Berücksichtigung der Warte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frist habe dabei erstmals am 5. November 2008 ein Taggeldanspruch entstehen können, womit per 1. November 2008 kein Versicherungsverhältnis bestanden habe. Zudem handle es sich beim 1. November 2008 um den spätmöglichsten Zeitpunkt des Eintritts der relevanten Arbeitsunfähigkeit, wie dies der Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschichte der Klägerin zu entnehmen sei (S. 7). Da die Klägerin vor November 2008 jedoch nicht bei der Beklagten versichert gewesen sei, müsse die Frage einer allfällig früher eintretenden Arbeitsunfähigkeit sowie das Vorliegen eines zeitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Zusammenhangs nicht abschliessend geklärt werden (S. 8, vgl. auch Urk. 19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus der engen Verbindung zwischen dem Recht auf eine Rente der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung und demjenigen auf eine Invalidenleistung nach BVG ergibt sich, dass der Invaliditätsbegriff im obligatorischen Bereich der beruflichen Vorsorge und in der Invalidenversicherung grundsätzlich der gleiche ist (BGE 123 V 269 E. 2a, 120 V 106 E. 3c, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Praxisgemäss sind daher die Vorsorgeeinrichtungen im Bereich der gesetzlichen Mindestvorsorge (Art. 6 BVG) an die Feststellungen der IV-Organe (Eintritt der invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit, Eröffnung der Wartezeit, Festsetzung des Invaliditätsgrades) gebunden, soweit die IV-rechtliche Betrachtung aufgrund ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ner gesamthaften Prüfung der Akten nicht als offensichtlich unhaltbar erscheint (BGE 126 V 309 E. 1 in fine). Diese Konzeption fusst auf der Überlegung, die Organe der (obligatorischen) beruflichen Vorsorge von eigenen aufwändigen Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">klärungen freizustellen, und gilt nur bezüglich Feststellungen und Beurteilungen der IV-Organe, welche im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren für die Festlegung des Anspruchs auf eine Invalidenrente entscheidend waren (BGE 132 V 1 E. 3.2). So hat beispielsweise eine verspätete Anmeldung zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung rechtsprechungsgemäss die freie Überprüfbarkeit des leistungserheblichen Sachverhaltes durch die Vorsorgeeinrichtung bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hungsweise das Berufsvorsorgegericht zur Folge (Urteil des Bundesgerichts 9C_49/2010 vom 23. Februar 2010 E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Diese Bindungswirkung setzt voraus, dass die Vorsorgeeinrichtung (spätestens) ins Vorbescheidverfahren (aArt. 73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> IVV; seit 1. Juli 2006: Art. 73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> IVV) einbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zogen und ihr die Rentenverfügung formgültig eröffnet wurde (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">desgerichts 9C_81/2010 vom 16. Juni 2010 E. 3.1, mit Hinweisen). Dem BVG-Versicherer steht ein selbständiges Beschwerderecht im Verfahren nach IVG zu. Unterbleibt ein solches Einbeziehen der Vorsorgeeinrichtungen, ist die IV-rechtliche Festsetzung des Invaliditätsgrades (grundsätzlich, masslich und zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lich) berufsvorsorgerechtlich nicht verbindlich (BGE 130 V 270 E. 3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Stellt die Vorsorgeeinrichtung auf die invalidenversicherungsrechtliche Betrach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tungsweise ab, muss sich die versicherte Person diese entgegenhalten lassen, so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weit diese für die Festlegung des Anspruchs auf eine Invalidenrente entscheidend war, und zwar ungeachtet dessen, ob der Vorsorgeversicherer im Verfahren der Invalidenversicherung beteiligt war oder nicht. Vorbehalten sind jene Fälle, in denen eine gesamthafte Prüfung der Aktenlage ergibt, dass die Invaliditätsbemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sung der Invalidenversicherung offensichtlich unhaltbar war (BGE 130 V 270 E. 3.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unbestritten und durch die Akten belegt ist, dass die Beklagte im Rahmen des Vorbescheidverfahrens der invalidenversicherungsrechtlichen Rentenzusprache nicht involviert gewesen ist, sodass insbesondere hinsichtlich der Rentenzuspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che der IV-Stelle Y.___ grundsätzlich keine Bindungswirkung besteht (Urk. 16/104, Urk. 16/120, Urk. 16/121, Urk. 16/123).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, inwieweit sich die Klägerin aufgrund der Aussage der Beklagten, dass sie dennoch auf die Betrachtungsweise der IV-Stelle Y.___ abstelle, diese Einschätzung entgegenhalten lassen muss. Rechtsprechungsgemäss ist dies im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mer dann und soweit der Fall, als die Einschätzung der Invalidenversicherung (vorliegend insbesondere bezüglich des Beginns der massgebenden Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit) für die Festlegung des Anspruchs auf eine Invalidenrente entscheidend war.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Zusprache der Invalidenrente massgebende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anmeldung bei der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfolgte am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">22. August 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 16/52), so dass ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherungsrechtlicher Rentenanspruch gemäss Art. 29 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG frühes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens im Februar 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> entstehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> konnte. Nach der liechtensteinischen Gesetzge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bung entfällt dabei die sechsmonatige Wartefrist, was zu einer Rentenzusprache per 1. August 2011 führte (Urk. 16/123). D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuständigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n setzten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den Beginn der einjährigen Wartezeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dabei auf den 1. November 2008 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fest (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16/120 ff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der erheblichen Verspätung der Leistungsanmeldung bei der Invalidenversicherung war die Festsetzung des Beginns des Wartejahres für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Festlegung des Anspruchs auf eine Invalidenrente nicht entscheidend, so dass sich die Klägerin diesen Entscheid nicht entgegenhalten lassen muss, auch wenn die Beklagte auf die Einschätzung der IV-Stelle Y.___ abstellen möchte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierte in seinem Gutachten vom 11. Januar 2007 zu Handen der IV-Stelle Z.___ - mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit - eine rezidivierende depressive Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, gegenwärtig leicht- bis mittelgradige Episode ohne somatisches Syndrom bei Status nach mehreren Suizidversuchen, bestehend seit ca. zwei Jahren (ICD-10 F33.0, F33.10) sowie eine Bulimia nervosa bestehend seit ca. vier bis fünf Jahren (ICD-10 F50.2). Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sei insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung Borderline Typus (ICD-10 F60.31) gegeben (Urk. 16/15 S. 25).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Seit Dezember 2004 sei von einer begründeten Arbeitsunfähigkeit von 20 % aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen, in der bisherigen Tätigkeit im Verkauf bestehe aktuell eine Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit von 50 %. Die Arbeitsfähigkeit könne verbessert werden, wobei als erstes therapeutische Massnahmen im Sinne einer stationären psychiatrischen Therapie im Vordergrund stehen würden, welche aller Voraussicht nach auch längerfristig erfolgen sollten. Als weiteren Schritt habe die berufliche Reintegration zu erfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, wobei eine vollständige Arbeitsfähigkeit anzustreben sei, auch in Anbetracht des noch jungen Alters der Klägerin. Aus psychiatrisch-gutachterlicher Sicht sei eine Erhöhung der Arbeitsfähigkeit auf 100 % absolut möglich und müsse von der Klägerin unter Berücksichtigung der Mitwirkungs- und Schadenminderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht auch angestrebt werden (S. 31-34).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, hielt in seinem Bericht vom 11. März 2009 zu Handen der IV-Stelle Y.___ fest, dass sich der Gesundheitszustand der Klägerin im Zusammenhang mit dem bereits seit Jahren bestehenden psychischen Leiden Ende 2008 stark verschlechtert habe. Die Klägerin habe sich im Januar 2009 erneut in seine Behandlung begeben und es liege mindestens eine mittelgradige Episode bei rezidivierender Depression vor, auf dem Boden einer Borderline-Störung. Am 23. Februar 2009 habe die Klägerin in suizidaler Absicht eine schwere Tablettenintoxikation vorgenommen, mit nachfolgender stationärer Behandlung im Allgemeinspital Grabs. Aktuell bestehe aus seiner Sicht eine volle Arbeitsunfähigkeit. Unter laufender Behandlung rechne er mit einer Verbesserung der psychischen Beschwerden. Nach Verbesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des von Dr. C.___ festgestellten depressiven Geschehens habe die Klägerin in der Zeit von Anfang 2007 bis Juli 2008 einer Arbeitstätigkeit nachgehen kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (Urk. 16/50).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 12. März 2012 zu Handen der IV-Stelle Y.___ diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostizierte Dr. D.___ eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), eine atypische Anorexia nervosa (ICD-10 F50.1) sowie eine Borderline-Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.31).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach einer stabileren Phase im Winter 2010/2011, in welcher die Klägerin eine Teilzeittätigkeit als Verkäuferin bei E.___ zu 40 % habe ausüben können, sei es ab März 2011 zu einer erneuten, bis heute anhaltenden starken Verschlechterung gekommen. Als Verkäuferin sei ab 5. März 2011 bis auf weiteres von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen (Urk. 16/78).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unbestritten und durch die Akten belegt ist vorliegend, dass die psychischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden erstmals im Laufe des Jahres 2004 in behandlungsbedürftiger Weise aufgetreten sind, gravierend erstmals im Dezember 2004, wovon auch die IV-Stelle Y.___ ausgeht (Urk. 16/97 S. 2). Bereits in der Zeit bis Juni 2007 ist es dabei zu mehreren Phasen von Arbeitsunfähigkeit gekommen, sodass zunächst zu prüfen bleibt, ob es durch die Arbeitstätigkeit in der Zeit von Juli 2007 bis zum 30. Oktober 2008 zu einem Unterbruch des engen zeitlichen Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hangs gekommen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ attestierte der Klägerin in seinem Gutachten vom 11. Januar 2007 eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. Dabei ging er von einer guten Prognose bei ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebenen Ressourcen aus; insbesondere hielt er fest, dass jegliche Form von Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rentung als absolut kontratherapeutisch und entsprechend kontraindiziert zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeichnen sei. Zu ausgeprägt und offensichtlich seien die regressiven und begehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Tendenzen dieser jungen Frau (Urk. 16/15 S. 27). In der Folge verweigerte die Klägerin die von Dr. C.___ empfohlene stationär-therapeutische Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung und nahm im Juli 2007 unter Rückzug des gestellten IV-Antrags eine Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätigkeit auf, die sie während mehr als einem Jahr ausüben konnte. Vor diesem Hintergrund kann nicht mehr von einer bloss vorübergehenden Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit gesprochen werden, zumal Dr. C.___ eine vollständige Arbeitsfähigkeit als nicht ausser Reichweite erachtete. Ein enger zeitlicher Zusammenhang zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen den Zeiten der Arbeitsunfähigkeit vor Juli 2007 sowie der nunmehr vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Invalidität ist demzufolge zu verneinen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt weiter, wie es sich mit den Zeiten der Arbeitsunfähigkeiten nach dem 1. November 2008 verhält.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Echtzeitliche ärztliche Zeugnisse, welche eine Arbeitsunfähigkeit für die Zeit kurz vor oder nach der Beendigung des Arbeitsverhältnisses bei der B.___ Tankstelle in Z.___ bescheinigen würden, liegen nicht vor. Nach Beendigung des Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhältnisses nahm die Klägerin erstmals im Januar 2009 wieder fachärztliche Hilfe in Anspruch. Dr. F.___ ging dabei von einer Verschlechterung des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitszustandes per Ende 2008 aus. Aus diesen Angaben kann nun aber nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % oder mehr per 1. November 2008 geschlossen werden; ein solcher Schluss erscheint allein bezüglich des Zeitraums Januar 2009 möglich. Dr. D.___ konnte sich anlässlich der erstmaligen Konsultation vom Gesundheitszustand der Klägerin überzeugen, die dargelegte Verschlechterung per Ende 2008 beruht dabei alleine auf den Schilderungen der Klägerin sowie allenfalls seiner ärztlichen Erfahrung. Überwiegend wahrscheinlich erscheint eine massgebende Verschlechterung des Gesundheitszustandes im Januar 2009, wobei zu prüfen bleibt, ob die Klägerin in der Folge wieder eine den zeitlichen Zusammenhang unterbrechende Erwerbstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit aufnehmen konnte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Klägerin liess in dieser Hinsicht ausführen, dass es nach 2009 noch einmal zu einer zwischenzeitlichen wesentlichen Verbesserung der Arbeitsfähigkeit ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen sei (Urk. 13 S. 4). Die Beklagte äusserte sich dahingehend, dass es sich beim 1. November 2008 um den spätmöglichsten Zeitpunkt des Eintritts der rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vanten Arbeitsunfähigkeit handle, wie dies der Krankengeschichte der Klägerin zu entnehmen sei (Urk. 9 S. 7). Dr. D.___ erwähnte in seinem Bericht vom 12. März 2012 einzig eine stabilere Phase im Winter 2010/2011 (Urk. 16/78). Den Akten kann entnommen werden, dass die Klägerin in den Monaten Dezember 2010 sowie Januar, Februar und April 2011 erneut als Verkäuferin erwerbstätig war, bei einem Pensum von 40 bis 60 %, wobei Dr. D.___ bereits ab 5. März 2011 wieder von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit ausging (Urk. 16/52 S. 6, Urk. 16/72, Urk. 16/78 S. 2). Allein aufgrund dieser kurzen Dauer der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit bei nur reduziertem Pensum kann nicht auf eine Unterbrechung des zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Zusammenhangs geschlossen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die massgebende, zur Invalidität füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rende Arbeitsunfähigkeit im Ausmass von 20 % mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit im Januar 2009 eingetreten ist. Zu diesem Zeitpunkt war die Klägerin bei der Beklagten berufsvorsorgeversichert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im vorliegenden Verfahren unbestritten geblieben ist der massgebende Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad von 100 %. Die Arbeitsunfähigkeit ergibt sich dabei insbesondere aus dem Bericht von Dr. D.___ vom 12. März 2012 (Urk. 16/78), zudem setzte sich der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) der IV-Stelle Y.___ mehrfach mit der medizinischen Aktenlage auseinander (Urk. 16/80, Urk. 16/97 f.). Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klagte zog die Ermittlung des Invaliditätsgrades demnach zu Recht nicht in Zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fel.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend führt dies antragsgemäss mit Wirkung ab 1. Februar 2012 zur Zusprache einer vollen Invalidenrente im Sinne der massgebenden Reglemente. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Bezifferung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Klagebegehrens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wies der Vertreter der Klägerin auf die fehlenden massgebenden Unterlagen hin (Urk. 1 S. 6).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Da sich der Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch aufgrund der Aktenlage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> genau beziffern lässt, ist die vorliegende Klage gemäss ständiger Praxis in dem Sinne gutzuheissen, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht der Beklagten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, der Invaliditätsgrad </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von 100 % und der Rentenbeginn am 1. Februar 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> festzustellen, die genaue ziffernmässige Berechnung der einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Rentenbetreffnisse hingegen der leistungspflichtigen Vorsorgeeinrichtung zu überlassen ist, wogegen im Streitfalle wiederum eine Klage zulässig wäre (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_99/2008 vom 3. Juli 2008 E. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf Invalidenleistungen sind Verzugszinsen geschuldet, wobei grundsätzlich Art. 105 Abs. 1 des Obligationenrechts (OR) anwendbar ist (BGE 119 V 131 E. 4). Danach ist der Verzugszins vom Tage der Anhebung der Betreibung oder der gerichtlichen Klage an geschuldet. Der Zinssatz beträgt 5 %, sofern das Reglement der Vorsorgeeinrichtung keine andere Regelung kennt (BGE 119 V 131 E. 4c). Dem Kläger sind folglich für die bis zur Klageerhebung (Postübergabe am 25. Ok</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tober 2016, vgl. Urk. 1) fällig gewordenen Rentenbetreffnisse ab diesem Zeitpunkt und für die weiteren Rentenleistungen ab deren jeweiligem Fälligkeitsdatum Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugszinsen von 5 % zuzusprechen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte ist demnach in Gutheissung der Klage zu verpflichten, der Klägerin ab 1. Februar 2012 eine Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 100 % jeweils zuzüglich Verzugszins wie vorstehend dargelegt auszurichten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Klägerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> steht eine Prozessentschädigung zu, welche vom Gericht ohne Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen festgesetzt wird (§ 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gericht, GSVGer). Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klagte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist deshalb zu verpflichten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Klägerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Prozessentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung von Fr. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) auszurichten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Klage wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die Beklagte</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Klägerin ab 1. Februar</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> 201</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Invalidenrente basierend auf einem Invaliditäts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">grad von 100 % </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zuzüglich Verzugs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zins von 5 % ab </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">25. Oktober</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> 2016 für die bis zu diesem Zeitpunkt fällig gewordenen Rentenbetreffnisse und für die übrigen ab dem jeweiligen Fälligkeitsdatum auszurich</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ten.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beklagte wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Klägerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessentschädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2’600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Antonius Falkner</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stiftung Auffangeinrichtung BVG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSchetty</p><p></p></div> </div></body></html>