<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">9C_329/2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 22. Mai 2009 </div> <div class="para">II. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter U. Meyer, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Seiler, Bundesrichterin Pfiffner Rauber, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Amstutz. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">M.________, Beschwerdeführerin, </div> <div class="para">vertreten durch H.________, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Pensionskasse Thurgau, Hauptstrasse 45, 8280 Kreuzlingen, Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Andreas Hebeisen, Löwenstrasse 12, 8280 Kreuzlingen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Berufliche Vorsorge, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau </div> <div class="para">vom 18. März 2009. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nach Einsicht </div> <div class="para">in die Beschwerde der M.________ gegen einen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 18. März 2009 betreffend Lebensbescheinigung von Rentenbezügern im Ausland (berufliche Vorsorge) vom 14. April 2009 (Posteingang) sowie die von ihr am 11. Mai 2009 (Posteingang) innert Beschwerdefrist nachgereichten Unterlagen, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass ein Rechtsmittel gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref> u.a. die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten hat, wobei im Rahmen der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht (<span class="artref">Art. 95 BGG</span>) verletzt, </div> <div class="para">dass hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten eine qualifizierte Rügepflicht besteht (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=14.05.2009&amp;to_date=02.06.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-249%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page249">BGE 133 II 249</a> E. 1.4.2 S. 254; vgl. auch <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=14.05.2009&amp;to_date=02.06.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-IV-286%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page286">BGE 133 IV 286</a> ff.) und es daher der Beschwerde führenden Person (entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des <span class="artref">Art. 90 Abs. 1 lit. b OG</span>: Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001, S. 4207 ff., Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) obliegt, klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=14.05.2009&amp;to_date=02.06.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-244%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page244">BGE 134 II 244</a> E. 2.2 S. 246 mit weiteren Hinweisen), </div> <div class="para">dass das kantonale Gericht die von der Pensionskasse des Kantons Thurgau - gestützt auf die in § 23 des Pensionskassenreglements statuierte allgemeine Auskunfts- und Meldepflicht - von im Ausland lebenden Rentenbezügern halbjährlich verlangte Lebensbescheinigung grundsätzlich als rechtmässig, insbesondere als mit dem Gleichbehandlungsgebot vereinbar und verhältnismässig eingestuft hat, </div> <div class="para">dass die Vorinstanz sodann bezüglich der Form der Lebensbescheinigung erkannt hat, die von der Pensionskasse als einzige Alternative zum halbjährlichen persönlichen Erscheinen vorgesehene Ausstellung der Bescheinigung von der Wohnsitzgemeinde im Ausland sei bei Personen (wie der Beschwerdeführerin) mit regelmässig wechselndem ausländischem Aufenthaltsort nicht möglich, weshalb unter dem Blickwinkel der Angemessenheit auch eine konsularische oder diplomatische Bestätigung auf einem - von der versicherten Person selbst oder der Pensionskasse - vorformulierten Schriftstück (mit allen notwendigen persönlichen Angaben und dem Text der Bescheinigung) als rechtsgenüglich gelten müsse, </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin einzig die vorinstanzlich definierten Formerfordernisse der Lebensbescheinigung beanstandet, jedoch nicht - geschweige denn qualifiziert (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>) - dartut, inwiefern diese den Rechtsgleichheitsgrundsatz (<span class="artref">Art. 8 Abs. 1 BV</span>), das Verbot des überspitzten Formalismus (<span class="artref">Art. 29 Abs. 1 BV</span>) oder sonstige Grundrechte verletzen, weshalb die Eingabe insoweit offensichtlich unzulässig ist (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>), </div> <div class="para">dass sodann offengelassen werden kann, ob die sinngemässe Rüge einer Verletzung des Verhältnismässigkeitsgrundsatzes (<span class="artref">Art. 5 Abs. 2 BV</span>) durch die - frei zu prüfende (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=14.05.2009&amp;to_date=02.06.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-V-199%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page199">BGE 134 V 199</a>) - vorinstanzliche Auslegung und Anwendung des kantonalen Berufsvorsorgerechts rechtsgenüglich vorgebracht und begründet worden ist (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>), </div> <div class="para">dass die betreffende Rüge jedenfalls in der Sache offensichtlich unbegründet ist (<span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG</span>), zumal die Beschwerdeführerin keine spezifischen Umstände dartut, die darauf schliessen lassen, dass ihr das Erhältlichmachen der halbjährlich zu erbringenden Lebensbescheinigung bei einer konsularischen oder diplomatischen Vertretung der Schweiz im Ausland (als Alternative zur Bescheinigung der ausländischen Wohngemeinde) konkret nicht möglich und zumutbar wäre, </div> <div class="para">dass die vorinstanzlich festgelegten Formerfordernisse ohne weiteres als geeignet und - mit Blick auf das Ziel eines gesetzeskonformen, nicht-missbräuchlichen Bezugs staatlicher Leistungen im Ausland und die erhöhte Beweiskraft von diplomatischen oder konsularischen Bestätigungen im Vergleich zu den von der Beschwerdeführerin als genügend erachteten Bescheinigungen ausländischer Amtsstellen "jede(r) Art" (Beschwerde, S. 2) - als erforderlich und angemessen einzustufen sind, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die teilweise offensichtlich unzulässige und im Übrigen offensichtlich unbegründete Beschwerde mit summarischer Begründung (vgl. <span class="artref">Art. 108 Abs. 3 und <artref id="CH/173.110/109/3" type="start"></artref>Art. 109 Abs. 3 BGG</span><artref id="CH/173.110/108/3" type="end"></artref>) und ohne Durchführung eines Schriftenwechsels (<span class="artref">Art. 102 Abs. 1 BGG</span>) erledigt wird, </div> <div class="para">dass umständehalber von der Erhebung von Gerichtskosten abgesehen wird (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG</span>), womit das dem Sinne nach gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 22. Mai 2009 </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Meyer Amstutz </div> </div></body></html>