<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2020-09-30-6B_856-2020.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_856/2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 30. September 2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Denys, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Arquint Hill. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft des Kantons Nidwalden, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Verletzung von Verkehrsregeln, Willkür; Nichteintreten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil vom 17. März 2020, Zirkularbeschluss, des Obergerichts des Kantons Nidwalden, Strafabteilung, (SA 19 14). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Der Präsident zieht in Erwägung:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer reichte am 15. Juli 2020 Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts Nidwalden vom 17. März 2020 ein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss zu bezahlen (<span class="artref">Art. 62 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dem Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 17. Juli 2020 Frist bis spätestens zum 31. August 2020 gesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- zu bezahlen. Die mit Gerichtsurkunde (GU) versandte Verfügung wurde dem Bundesgericht mit dem Vermerk "nicht abgeholt" retourniert. Da der Beschwerdeführer mit Post des Bundesgerichts rechnen musste, gilt sie dennoch als zugestellt. Im Übrigen wurde sie ihm auch mit A-Post zugesandt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 17. August 2020 beanstandete der Beschwerdeführer die Höhe des Kostenvorschusses, der - in Relation zur Busse - als Versuch verstanden werden müsse, den Zugang zum Bundesgericht zu verwehren. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">In der Folge wurde der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 19. August 2020 darauf hingewiesen, dass grundsätzlich jede Partei, die das Bundesgericht anrufe, einen Kostenvorschuss in Höhe der mutmasslichen Gerichtskosten bezahlen müsse (<span class="artref">Art. 62 Abs. 1 BGG</span>). Da der Vorschuss in der üblichen Höhe für Fälle der vorliegenden Art festgesetzt worden sei, sei daran festzuhalten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6.</b> </div> <div class="para">Der Kostenvorschuss ging innert Frist nicht ein. Stattdessen führte der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 7. September 2020 aus, er könne die geforderten Fr. 3'000.-- nicht aufbringen, und liess fragen, ob Ratenzahlungen möglich seien. Ein Teil seiner 3. Säule werde im Februar 2021 ausbezahlt; spätestens dann könne er den Vorschuss bezahlen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>7.</b> </div> <div class="para">Das Bundesgericht bewilligte das Gesuch um Ratenzahlungen mit Schreiben vom 9. September 2020 u.a. deshalb nicht, weil dem Gesuch nichts zu den wirtschaftlichen Verhältnissen und dem angeblichen finanziellen Engpass zu entnehmen war. Dem Beschwerdeführer wurde daher mit separater Verfügung vom 9. September 2020 die gesetzlich vorgeschriebene, nicht erstreckbare Nachfrist zur Zahlung des Kostenvorschusses bis zum 21. September 2020 angesetzt. Gleichzeitig wurde er ausdrücklich darauf hingewiesen, innert derselben Frist ein begründetes und belegtes Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne von <span class="artref">Art. 64 BGG</span> stellen zu können. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>8.</b> </div> <div class="para">Das per Einschreiben versandte Schreiben vom 9. September 2020 und die mittels Gerichtsurkunde verschickte Nachfristverfügung des gleichen Datums wurden dem Bundesgericht erneut mit dem Vermerk "nicht abgeholt" retourniert. Da der Beschwerdeführer mit Post des Bundesgerichts rechnen musste, gelten sie als zugestellt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>9.</b> </div> <div class="para">Innert der Nachfrist reagierte der Beschwerdeführer nicht. Weder reichte er dem Bundesgericht ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ein, noch bezahlte er den Kostenvorschuss. Auf die Beschwerde ist androhungsgemäss im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>10.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Nidwalden, Strafabteilung, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 30. September 2020 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Denys </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill </div> </div></body></html></html>