<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00237</span></p><p><span> </span></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 24. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Laube</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1965 geborene X.___, diplomierte Krankenschwester für allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meine Krankenpflege (Urk. 7/1/3), arbeitete zuletzt mit einem Pensum von 80 % als Fachschwester Gastroenterologie am Y.___ und meldete sich am 28. September 2011 unter Hinweis auf Mobbing am Arbeitsplatz und Depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/2). Die Sozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog unter anderem die Akten der Pensionskasse Z.___ (Z.___; Urk. 7/10, Urk. 7/17, Urk. 7/23, Urk. 7/36, Urk. 7/75 und Urk. 7/129) bei, klärte die erwerblichen und medizinischen Verhältnisse der Versicherten ab und teilte ihr am 31. Oktober 2011 mit, dass aufgrund ihres Gesundheitszustands zurzeit keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien, weshalb der Anspruch auf eine Rente geprüft werde (Urk. 7/16). Am 11. Mai 2012 erteilte die IV-Stelle Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutsprache für ein Aufbautraining beim A.___ in Winterthur vom 14. Mai bis 18. November 2012 (Urk. 7/30), welches am 23. Oktober 2012 (Urk. 7/51) bis 17. Februar 2013 verlängert wurde. Mit Mitteilungen vom 14. März und 15. Mai 2013 (Urk. 7/70 und Urk. 7/80) informierte die IV-Stelle die Versicherte über die Zusprache eines Arbeitsversuchs bei Dr. med. B.___ in Dietikon vom 6. März bis 5. September 2013 sowie die Übernahme der Kosten für ein Job Coaching im Rahmen des Arbeitsversuchs durch C.___. Am 20. August 2013 teilte die IV-Stelle der Versicherten unter Hinweis darauf, dass letztere den Arbeitsversuch aufgrund von Unstimmigkeiten mit dem Arbeitgeber habe abbrechen müssen, mit, dass die Mitteilung vom 14. März 2013 (Urk. 7/70) per 9. Juni 2013 aufgehoben worden sei (Urk. 7/86). Mit Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung vom 27. Februar 2014 (Urk. 7/95) erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für ein Arbeitstraining beim D.___ (D.___; Einsatzbetrieb E.___) vom 3. März bis 2. September 2014, welches am 13. August 2014 bis 1. März 2015 verlängert wurde (Urk. 7/107). Im Weiteren gewährte die IV-Stelle am 15. August 2014 Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche durch die F.___ vom 16. September 2014 bis 15. Mai 2015 (Urk. 7/109). Am 23. Januar 2015 infor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mierte die IV-Stelle die Versicherte über den Abbruch der Arbeitsvermittlung und die Aufhebung der Mitteilung vom 15. August 2014 (Urk. 7/109) per 22. Januar 2015 (Urk. 7/125). Mit Vorbescheid vom 24. August 2015 (Urk. 7/149) stellte die IV-Stelle der Versicherten unter Hinweis darauf, dass die gesundheitlichen Einschränkungen überwiegend wahrscheinlich von psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zialen Faktoren ausgelöst worden seien, die Abweisung des Leistungsbegehrens mangels Invalidität in Aussicht, wogegen die Versicherte unter Beilage der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richte von Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie, vom 14. September und 28. Oktober 2015 (Urk. 7/150 und Urk. 7/159) Einwand (Urk. 7/151) erhob. Mit Verfügung vom 20. Januar 2016 (Urk. 2) wies die IV-Stelle das Rentenbegehren ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 12. Februar 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die Verfügung vom 20. Januar 2016 sei aufzuheben und es seien ihr die gesetzlichen Leistungen der Invalidenversicherung, insbesondere eine Rente, zuzusprechen (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 23. März 2016 (Urk. 6) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde. In der am 11. April 2016 erstatteten Replik (Urk. 9) wiederholte die Beschwerdeführerin die in der Beschwerde gestellten Anträge (S. 2). Die Beschwerdegegnerin verzichtete in der Folge auf das Einreichen einer Duplik (Urk. 11), was der Beschwerdeführerin am 17. Mai 2016 mitgeteilt wurde (Urk. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen gu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihre leistungsabweisende Verfügung (Urk. 2) damit, dass die gesundheitlichen Einschränkungen der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin überwiegend wahrscheinlich von psychosozialen Faktoren ausgelöst wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den seien (Probleme am Arbeitsplatz), welche aus versicherungsmedizinischer Sicht keine längerfristige, dauerhafte Erwerbsunfähigkeit begründeten. Im Wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teren wies die Beschwerdegegnerin darauf hin, dass in den Berichten der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauensärztin der Z.___ stets eine günstige Prognose abgegeben worden und die Wiedereingliederung bis zum Abbruch durch die Beschwerdeführerin gut ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufen sei. Bis zum Erlass des Vorbescheids sei hinsichtlich der Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung sodann von einer Differenzialdiagnose ausgegangen worden, wobei eine solche Diagnose lediglich als Annahme gelte und nicht zu den fachärztlich gestellten Diagnosen gehöre. Bei der diagnostizierten rezidivierenden depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Störung, gegenwärtig leichtgradige Episode, handle es sich in invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsrechtlicher Hinsicht um keine langdauernde schwere Erkrankung mit erheblicher und dauerhafter Einschränkung der beruflichen Funktionsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit und die Störung sei zudem behandelbar. Schliesslich sei die von Dr. G.___ zuletzt gestellte Diagnose einer andauernden Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung mit Einschränkung der beruflichen Funktionsfähigkeit und einer ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genwärtig mittelschweren bis schweren depressiven Episode nicht im Detail be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründet (S. 2-3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber in ihrer Beschwerde (Urk. 1) auf den Standpunkt, die Arbeitsunfähigkeit sei nicht durch psychosoziale Fak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">toren verursacht worden. Die Vertrauensärztin der Z.___ habe bereits in ihrem ersten Bericht festgehalten, dass Probleme am Arbeitsplatz die Erkrankung aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelöst hätten, es sich bei Letzterer aber um eine eigenständige psychische Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankung mit Krankheitswert handle. Später habe die Vertrauensärztin die Frage, ob es psychosoziale Gründe mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gegeben habe, verneint (S. 6 Ziff. 15-16). Im Weiteren sei aktenkundig, dass die Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungsbemühungen trotz günstiger Prognose am schweren Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den und dessen Therapieresistenz gescheitert seien (S. 7 Ziff. 17). Schliesslich stehe die Beschwerdeführerin seit nahezu sechs Jahren in psychiatrischer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung und habe sich durchgehend einer antidepressiven medikamentösen Therapie unterworfen, weshalb von einer Chronifizierung der psychischen Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung auszugehen und die Erkrankung nicht mehr heilbar sei (S. 8 Ziff. 22-26; vgl. auch Urk. 9 S. 3 Ziff. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Bericht vom 30. Januar 2012 (Urk. 7/22/1-8) über die teilstationäre psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung seit 14. September 2011 nann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Dr. med. H.___, Assistenzärztin, Dr. med. I.___, Oberarzt, und Prof. Dr. med. J.___, Leitender Arzt an der K.___, folgende Diagnose (S. 2 Ziff. 1.1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode seit 02/2011 (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">keine</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte führten aus, die Beschwerdeführerin sei deutlich depressiv, leicht ängst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, stehe zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit und sei affektarm. Es bestünden ein deutlicher Interessen- und Gefühlsverlust, eine Reduktion der Vitalgefühle, eine ausgeprägte innere Unruhe sowie Insuffizienz- und Schuld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefühle. Die Beschwerdeführerin sei psychomotorisch ruhig und im Antrieb vermindert, aber deutlich verbessert als vor 2-3 Monaten. Bei Weiterführung der aktuellen ambulanten und teilstationären Therapie sowie der antidepressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Pharmakotherapie sei die Prognose auf längere Sicht gut (S. 3 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin sei seit Februar 2011 in ihrer zuletzt ausgeübten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit als spezialisierte Krankenschwester für Gastroenterologie zu 100 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähig. Als körperliche, geistige und psychische Einschränkungen zeigten sich eine Erschöpfung im Rahmen chronischer Schlafstörungen, Konzentrationsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen sowie eine verminderte psychische Belastbarkeit im Rahmen des de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressiven Zustandsbilds. Bei der Arbeit bestünden eine verminderte psychische und physische Belastbarkeit mit der Möglichkeit zu fehlerhaftem Arbeiten und interaktionellen Problemen. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei seit Ja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nuar 2012 mit maximal 4 Stunden pro Tag, entsprechend einem Arbeitspensum von 50 % möglich (S. 4 f. Ziff. 1.6 f. und Ziff. 1.9). Bei günstigem Verlauf sei eine Steigerung auf 100 % zu erwarten (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Vertrauensärztin der Z.___, Dr. med. L.___, FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, stellte in ihrem zuhanden der Z.___ verfassten Verlaufsbericht vom 25. März 2013 (Urk. 7/75) folgende Diagnose (S. 2 lit. A1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichtgradige Episode (ICD-10 F33.0) unter Behandlung, bestehend seit Jahren, akute Episode seit April 2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">keine</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. L.___ führte aus, der Befund habe sich im Vergleich zum Mai 2012 deutlich verbessert. Die Beschwerdeführerin sei lebhafter, affektiv spürbarer und komme alleine zur Untersuchung. Die kognitiven Fähigkeiten seien subjektiv besser, aber noch reduziert, wobei sie klinisch im strukturierten Interview prak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch unauffällig seien. Das Denken sei formal und inhaltlich unauffällig mit der Ausnahme von Blockaden betreffend die berufliche Vergangenheit und Zukunft. Die Stimmung sei situativ adäquat sowie auslenkbar und im Affekt sei die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin situativ adäquat und beweglich. Psychomotorisch sei sie leicht unruhig und angespannt (S. 4 lit. A3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Betreffend das Vorliegen von nicht-medizinischen (beispielsweise psychosozia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len) Gründen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit verneinte die Vertrauensärz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tin Ergänzungen zu vorherigen Berichten (S. 4 lit. A4; vgl. Urk. 7/10 S. 4 lit. A4, Urk. 7/17 S. 3 lit. A4, Urk. 7/23 S. 3 lit. A4 und Urk. 7/36 S. 5 lit. A4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter dem Titel Prognose für bisherige Tätigkeit postulierte Dr. L.___ weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit in pflegerischen Tätigkeiten, wobei die dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezügliche Langzeitprognose unsicher sei. Bezüglich einer angepassten Tätigkeit als Hörakustikerin/Diagnostikerin in einer Privatpraxis für Ohren-Nasen-Hals</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankheiten (ORL) sei die Prognose hingegen günstig. Im Weiteren hielt sie fest, dass eine 50%ige Arbeitsfähigkeit im 1. Arbeitsmarkt frühestens im September 2013 möglich sei, eventuell auch erst später, je nach Verlauf. Als Begründung nannte die Vertrauensärztin den bisherigen Verlauf, die persönlichen Ressour</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cen, die hohe Arbeitsmotivation und Leistungsbereitschaft, die Ungünstigkeit von Schichtbetrieb sowie geregelte Arbeitszeiten (S. 5 lit. A7.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. L.___ führte weiter aus, der seit 6. März 2013 laufende Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">such sei aus psychiatrischer Sicht sinnvoll und empfehlenswert. Wichtig sei eine langsame Steigerung, am besten entsprechend der Eigenwahrnehmung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin, welche unter Druck und Fremdbestimmung vermindert be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastbar sei. Die Langzeitprognose mit zu erwartender 50%iger Arbeitsfähigkeit im 1. Arbeitsmarkt sei günstig. Eine „50 % AF angepasst“ sei frühestens ab September 2013 zu erwarten, bei langsamer Steigerung und Respekt bezüglich Autonomie und Selbstbestimmung der Beschwerdeführerin sei die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit möglicherweise noch höher (S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 14. September 2015 (Urk. 7/150) nannte der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnde Psychiater Dr. G.___ folgende Diagnosen (S. 1 Ziff. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persönlichkeitsänderung mit Einschränkung der beruflichen Funktionsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">keit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">langjährige rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichtgradige Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sode unter Behandlung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. G.___ führte aus, dass die gesundheitlichen Störungen zunächst durch die Auflösung einer langjährigen Partnerschaft Mitte 2010 ausgelöst worden seien und es kurz darauf durch Konflikte am Arbeitsplatz zu einer er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neuten depressiven Episode gekommen sei, worauf die Beschwerdeführerin ab 5. April 2011 zu 100 % habe krankgeschrieben werden müssen. Anders als bei den depressiven Episoden vor 2010 habe sie sich trotz regelmässiger Therapie und hochdosierter Medikation nie erholt und habe sich ihr Gesundheitszustand im Verlauf der Behandlung nur leicht gebessert (S. 1 Ziff. 1). Krankheitsbedingt sei es zu einer erheblich eingeschränkten Belastbarkeit gekommen, da die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin in Belastungssituationen mit Blockaden, kognitiven Ausfällen, depressiven Einbrüchen, psychosomatischen Symptomen sowie mit sozialem Rückzug rasch überfordert reagiere (S. 3 Ziff. 14). Angesichts des bisherigen Verlaufs der Erkrankung und der Dauer des Geschehens müsse von einer Fixie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung ausgegangen werden, wobei die therapeutischen Möglichkeiten ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schöpft seien (S. 2 Ziff. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts der gesundheitlichen Einschränkungen sei eine Tätigkeit im bisheri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Beruf (Pflegefachfrau Gastroskopie) nicht mehr möglich (S. 1 Ziff. 2). In ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner angepassten Tätigkeit ohne grossen zeitlichen und sonstigen Druck und ohne Multitasking sei die Beschwerdeführerin in einer auf fünf Tage verteilten 50%igen Tätigkeit seit April 2015 arbeitsfähig (S. 2 Ziff. 3 und Ziff. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der behandelnde Psychiater wies weiter darauf hin, dass private Probleme und Schwierigkeiten am Arbeitsplatz Auslöser der Erkrankung gewesen seien. Da sich die Beschwerdeführerin davon nicht habe erholen können, habe sich nun ein chronischer Zustand entwickelt, welcher mit einem psychosozialen Auslöser nichts mehr zu tun habe, sondern als Krankheitsverlauf betrachtet werden müsse respektive auf krankheits- und persönlichkeitsbedingt fehlende Ressour</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cen zurückzuführen sei (S. 3 Ziff. 18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 28. Oktober 2015 äusserte sich der behandelnde Psychiater erneut zum Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitszustand der Beschwerdeführerin und stellte folgende Diagnosen (Urk. 7/159):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">langjährige rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige bis schwere Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">andauernde Persönlichkeitsänderung mit Einschränkung der beruflichen Funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tionsfähigkeit (ICD-10 F62.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Psychiater wies darauf hin, dass es seit seinem Bericht vom 14. September 2015 (vgl. E. 3.3) zu einer erneuten Zustandsverschlechterung gekommen sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der K.___, die Vertrauensärztin der Z.___ sowie der behandelnde Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiater diagnostizierten eine rezidivierende depressive Störung, wobei die K.___-Ärzte von einer mittelgradigen depressiven Episode, die Z.___-Vertrauensärztin von einer leichtgradigen Episode und der behandelnde Psychiater von einer mittelgradigen bis schweren Episode ausgingen. Letzterer stellte zudem die Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">agnose einer andauernden Persönlichkeitsänderung nach psychischer Krankheit. Während die K.___-Ärzte und der behandelnde Psychiater von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit in angestammter Tätigkeit seit Februar 2011 respektive No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2011 und einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit seit Januar 2012 beziehungsweise April 2015 ausgingen, erwähnte die Z.___-Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trauensärztin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in pflegerischen Tätigkeiten, eine 50%ige Arbeitsfähigkeit im 1. Arbeitsmarkt frühestens ab September 2013 so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie eine „50 % AF angepasst“ frühestens ab September 2013 (vgl. E. 3.1-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der K.___-Bericht (Urk. 7/22/1-8) datiert vom 30. Januar 2012 und war somit im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 20. Januar 2016 (Urk. 2) bereits knapp vier Jahre alt. Er wurde zudem während der teilstationä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Behandlung verfasst, weshalb unklar ist, wie sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin nach Abschluss der Behandlung präsentierte. Die K.___-Ärzte wiesen sodann auf eine verminderte psychische Belastbarkeit im Rahmen des depressiven Zustandsbilds hin (S. 2 unten und S. 3 oben), ohne jedoch dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zulegen, wie sich die eingeschränkte Belastbarkeit konkret äussert und wie sie sich bei der Ausübung beruflicher Tätigkeiten im Einzelnen auswirkt. Bezüglich einer behinderungsangepassten Tätigkeit äusserten sich die K.___-Ärzte lediglich hinsichtlich des Arbeitspensums und machten im Übrigen keine Angaben über das zumutbare Belastungsprofil. Schliesslich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist die Erfahrungstatsache zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigen, dass behandelnde Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen und Patienten aussagen (B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">GE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der aktuellste Verlaufsbericht der Z.___-Vertrauensärztin wurde am 25. März 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/75) verfasst, mithin fast drei Jahre vor Erlass der in Frage stehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Verfügung (Urk. 2). Im Weiteren sind die Angaben der Vertrauensärztin betreffend Umfang der Arbeitsfähigkeit nicht vollends klar. Unter dem Titel Prognose für bisherige Tätigkeit wies sie einerseits auf eine „50% AF im 1. Arbeitsmarkt frühestens im September 2013“ hin (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 7/75 lit. A7.1), ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerseits hielt sie später im Bericht fest, dass eine „50% AF angepasst frühestens ab September 2013“ zu erwarten sei (lit. A8). Die Vertrauensärztin machte zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem keine Angaben darüber, inwiefern die Arbeitsfähigkeit der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin aufgrund der objektiven Befunde konkret beeinträchtigt ist. Gemäss den Angaben der Vertrauensärztin haben sich die Befunde im Vergleich zur Untersuchung im Mai 2012 (vgl. Urk. 7/36 S. 4 lit. A3.3) „deutlich verbessert“ und sind namentlich das Bewusstsein, die kognitiven Fähigkeiten sowie das formale und inhaltliche Denken (mit Ausnahme von Blockaden bei beruflicher Vergangenheit und Zukunft) unauffällig (Urk. 7/75 S. 4 lit. A3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bezug auf den Bericht von Dr. G.___ vom 28. Oktober 2015 (Urk. 7/159) ist Folgendes zu bemerken: Der behandelnde Psychiater be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkte sich darauf, die Diagnosen der rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige bis schwere Episode, und der andauernden Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsänderung mit Einschränkung der beruflichen Funktionsfähigkeit zu nennen sowie auf eine Zustandsverschlechterung seit seinem letzten Bericht vom 14. September 2015 (vgl. Urk. 7/150) hinzuweisen. Angaben betreffend den Auslöser der Verschlechterung, deren konkretes Ausmass sowie den Umfang der Arbeitsfähigkeit finden sich im Bericht nicht. Im Übrigen ist auch im Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhang mit dem in Frage stehenden Bericht wie auch jenem vom 14. September 2015 (Urk. 7/150) die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auftragsrechtliche Vertrauensstellung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem behandelnden Psychiater und der Beschwerdeführerin zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die Berichte des D.___ vom 24. Dezember 2014 (Urk. 7/124) und der F.___ vom 22. Januar 2015 (Urk. 7/127) betrifft, ist darauf hinzuweisen, dass sie nicht von medizinischen Fachpersonen verfasst worden sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_989/2010 vom 16. Februar 2011 E. 4.4.2 mit weiteren Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Stellungnahme von Dr. M.___, Facharzt FMH Neurologie, Facharzt FMH Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrie und Psychotherapie, Notfallmedizin (D), des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) der Beschwerdegegnerin datiert bereits vom 28. Februar 2012 (Urk. 7/152 S. 3 f.) und die RAD-Stellungnahmen vom 4. Juni und 30. Oktober 2015 (S. 5 und Urk. 7/161 S. 2) wurden nicht von einem in Psychiatrie und Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapie spezialisierten Facharzt verfasst. Im Übrigen fallen Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderungen nach psychischer Krankheit – entgegen der Auffassung des RAD (S. 2) - nicht unter die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pathogenetisch-ätiologisch unkl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aren syndromalen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdebilder, bei welchen eine Prüfung der Standardindikatoren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 zu erfolgen hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist der medizinische Sachverhalt (namentlich der Umfang der Arbeitsfähigkeit in angestammter und angepasster Tätigkeit) in wesentlichen Teilen ungeklärt, weshalb es weiterer Abklärungen bedarf. Entsprechend ist die Verfügung vom 20. Januar 2016 (Urk. 2) aufzuheben und die Sache an die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese eine psychiatrische Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung veranlasse und über den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Verfahrensausgang kann die Frage nach allfälligen Auswirkungen von psychosozialen Faktoren auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 1 S. 6 Ziff. 16, Urk. 2 S. 2 und Urk. 7/152 S. 6) einstweilen offen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lassen werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57). Die obsiegende vertretene Beschwerdeführerin hat Anspruch auf den vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen festzusetzenden Ersatz der Parteikosten (§ 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Entsprechend steht ihr eine Prozessent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung von Fr. 2‘200.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 20. Januar 2016 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese im Sinne der Erwägungen verfahre und über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozess</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">- </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">entschä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘200</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Thomas Laube</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSchleiffer Marais</p></div> </div></body></html>