A bteilung III C -2553/2006 {T 0/2} U rteil vom 24. A pril 2007 M itw irkung: M ichael Peterli, vorsitzender R ichter, Eduard Acherm ann, R ichter, Francesco Parrino, R ichter, G erichtsschreiberin G ross W ._______, D eutschland, Beschw erdeführerin, gegen Eidgenössische Invalidenversicherung (IV), IV-Stelle für Versicherte im A usland, Postfach 3100, 1211 G enf 2, Vorinstanz, betreffend Invalidenrente B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D ie am 11. Februar 1954 geborene deutsche Staatsangehörige W ._______, gelernte C hem ielaborantin, hat zw ischen 1988 und 2000 w äh- rend insgesam t 148 M onaten als G renzgängerin in der Schw eiz gearbeitet und dabei die obligatorischen Beiträge an die schw eizerische Alters-, H in- terlassenen- und Invalidenversicherung entrichtet. Am 16. D ezem ber 2003 m eldete sie sich über die Landesversicherungsanstalt Baden-W ürttem berg (nachfolgend: LVA) zum Bezug von Leistungen aus der schw eizerischen Invalidenversicherung. B. D ie m it der Prüfung des Leistungsgesuchs befasste IV-Stelle konnte sich in ihrer R entenverfügung nam entlich auf folgende U nterlagen w irtschaft- lichen, versicherungstechnischen und m edizinischen Inhalts stützen: – die Fragebogen der IV-Stelle m it Beilagen, w oraus sich ergibt, dass W ._______ zw ischen 1992 und 2000 vollzeitlich berufsverw andt (H er- stellung von D atenträgern) bei der O ._______ AG tätig und nach Auflö- sung des Arbeitsverhältnisses bis zum 1. April 2002 arbeitslos gem eldet w ar; in den drei dem Leistungsgesuch vorangehenden Jahren sei sie als H ausfrau tätig gew esen; – diverse ärztliche Berichte, w onach bei W ._______ nam entlich eine beid- seitige H andw urzelarthrose sow ie R hizarthrose, Bouchardsche Arthro- se, C arpaltunnelsyndrom links, Epicondylosis hum eri radialis links sow ie STT-Arthrose links diagnostiziert w orden ist; – ein sozialm edizinisches G utachten von D r. m ed. Y._______ vom 19. Ju- ni 2002, w onach bei W ._______ beidseitige H andw urzel- und R hiz- arthrosen sow ie Bouchardarthrosen der kleinen Fingergelenke m it Schm erzen und funktionellen Einschränkungen (IC D -10: M 15.2/M 18) diagnostiziert w urden, die m it einer entsprechenden Leistungsverm inde- rung für Arbeiten m it durchschnittlichen oder überdurchschnittlichen An- forderungen an das G reifverm ögen der H ände einhergingen, aber Ar- beiten m it geringem Anteil m anueller Tätigkeiten vollschichtig zuliessen; als N ebendiagnose w urde eine m edikam entös zur Zeit ausreichend be- handelte D epression festgestellt sow ie ein unter M edikation kom pen- siertes allergisches Asthm a bronchiale; – Berichte von D r. m ed. B._______ bzw . von PD D r. m ed. G ._______, Kli- nik für Plastische und H andchirurgie V._______, vom 27. Juni 2002, vom 1. Juli 2002 sow ie vom 7. O ktober 2002 betreffend eine Arthrosko- pie des linken H andgelenks m it Teilsynovialektom ie, Knorpel- und D is- kusglättung, R etinakulum spaltung und M edianusneurolyse links vom 24. Juni 2002; – ein zu H anden der LVA erstelltes G utachten von D r. m ed. S._______, Ärztin für Allgem einm edizin, betreffend die U ntersuchung vom 15. O kto- ber 2003, w obei Polyarthrose der H ände (M 18), ein LW S-Syndrom bei leichter Skoliose (M 54), m ediale M eniskopathie links, Senkspreizfüsse sow ie Asthm a bronchiale diagnostiziert w urden; W ._______ sei trotz-3 dem ein vollschichtiges berufliches Leistungsverm ögen (6 Stunden und m ehr) für körperlich m ittelschw ere Tätigkeiten m it überw iegender Ar- beitshaltung im Stehen, im G ehen oder sitzend, nam entlich auch ihre bisherige Tätigkeit als C hem ielaborantin, zum utbar; – ein durch die LVA ergänzend angeordnetes fachärztliches G utachten von D r. m ed. K._______ betreffend die U ntersuchung vom 14. N ovem - ber 2003, der auf orthopädischem G ebiet eine Polyarthrose der H ände, ein LW S-Syndrom bei leichter Skoliose, m ediale M eniskopathie links sow ie Senkspreizfüsse diagnostizierte, auf dieser G rundlage aber eben- falls m ittelschw ere körperliche Tätigkeiten inklusive der Tätigkeit als C hem ielaborantin als zum utbar erachtete; – einen Bericht von D r. m ed. M ._______, N eurologe, vom 18. M ai 2004, w onach W ._______ an einem polym orphen Schm erzsyndrom leide, sei- nes Erachtens im R ahm en einer Som atisierungsstörung auch m it Aus- druckscharakter; – eine Stellungnahm e von D r. m ed. R ._______ vom 10. N ovem ber 2004 zu H anden der IV-Stelle, w onach bei W ._______ C ervicoarthrose, R hiz- arthrose, Polyarthrose, Epikondylitis, D epressionen, sow ie som atische Schm erzstörungen diagnostiziert w orden seien; eine Tätigkeit in ihrem bisherigen Beruf als Laborantin sei ihr w eiterhin vollzeitlich zum utbar. C . M it Verfügung vom 18. N ovem ber 2004 lehnte die IV-Stelle W ._______ R entenbegehren ab. Sie begründete ihren Entscheid dam it, dass sich aus den Akten w eder eine bleibende Erw erbsunfähigkeit noch eine gem äss den einschlägigen gesetzlichen Bestim m ungen ausreichende durchschnitt- liche Arbeitsunfähigkeit w ährend eines Jahres ergäben. Trotz des G esund- heitsschadens sei eine dem G esundheitszustand angepasste gew innbrin- gende Tätigkeit noch im m er in rentenausschliessender W eise zum utbar. Es liege som it keine Invalidität vor, die einen R entenanspruch zu begrün- den verm öge. D . G egen diese Verfügung erhob W ._______ am 25. N ovem ber 2004 Ein- sprache und forderte die Auszahlung einer Invalidenrente. D ie bei ihr fest- gestellte Arthrose sei erblich bedingt und eine H eilung sei nach dem jetzi- gen m edizinischen Stand nicht m öglich. Trotz grösster Vorsicht habe sich die Krankheit w eiter verschlechtert, die Abstände zw ischen den Krank- heitsschüben w ürden kürzer und es seien im m er m ehr G elenke betroffen, so habe sie auch Arthrose in den Füssen, Knöchel links, M ittelfuss rechts und im linken Knie. Auf Schm erzm ittel spräche sie nicht an bzw . leide un- ter deren N ebenw irkungen, nam entlich führten diese zu heftigen Asthm a- anfällen. Sie könne den linken Arm zeitw eise nicht m ehr gebrauchen, an schlechten Tagen könne sie die W ohnung aufgrund der Schm erzen nicht m ehr verlassen. D ie Schäden an der W irbelsäule führten im m er häufiger zu heftigen R ückenschm erzen. D urch Arbeitsversuche, die sie aufgrund heftiger Schm erzen habe abbrechen m üssen, und durch die ständigen Schm erzen hätten sich auch die D epressionen verschlim m ert, w as die Ein- nahm e von Antidepressiva erforderlich m ache und sie zur Einschränkung oder völligem Verzicht von Schm erzm itteln zw inge. 4 E. M it Einspracheentscheid vom 25. Juli 2005 w ies die IV-Stelle die Einspra- che ab und bestätigte die angefochtene Verfügung vom 18. N ovem ber 2004. Sow ohl der O rthopäde D r. m ed. K._______ als auch die Ärztin für Allgem einm edizin und Sozialm edizin D r. m ed. S._______ käm en in ihren G utachten zum Schluss, dass W ._______ eine leichte körperliche Tätig- keit, nam entlich auch die Tätigkeit als C hem ielaborantin, vollschichtig zu- m utbar sei. D ies bestätige D r. m ed. S._______ erneut in ihrem Bericht vom 13. O ktober 2004, auf dessen G rundlage auch die LVA den Anspruch auf eine R ente im W iderspruchsverfahren w iederum verneinte. F. M it Eingabe vom 17. August 2005 (Poststem pel vom 18. August 2005) er- hebt W ._______ (im Folgenden: die Beschw erdeführerin) Beschw erde bei der Eidgenössischen AH V/IV-R ekurskom m ission für die im Ausland w oh- nenden Personen. Ihr G esundheitszustand verschlechtere sich ständig. Als Bew eism ittel reicht sie einen von D r. m ed. D ._______, Arzt in W eiter- bildung, und von D r. m ed. A._______, Psychiater, am 17. Juni 2005 ver- fassten Bericht ein, w onach bei der Beschw erdeführerin ein polytopes Schm erzsyndrom , Verdacht auf W urzelschaden C 6 links bei Bandschei- benprotrusion H W K 5/6 links, C ervicobrachialgie rechts sow ie chronischer Schm erzm ittelabusus diagnostiziert w urden, und w onach sich kein N ach- w eis eines C TS oder SU S fand. Im ebenfalls neu eingereichten Bericht von D r. m ed. D ._______ und D r. m ed. X._______, N eurologe, vom 30. M ai 2005 w urde – abgesehen von der sonst identischen D iagnostik – ein Ver- dacht auf einen W urzelschaden C 6 rechts (anstatt links) geäussert. G . Anlässlich ihrer Vernehm lassung vom 26. O ktober 2005 beantragt die IV- Stelle die Abw eisung der Beschw erde. IV-Ärztin D r. m ed. L._______ be- tonte in ihrer Stellungnahm e vom 22. O ktober 2005, dass die D iskrepanz zw ischen links- und rechtsdom inierter Schm erzw ahrnehm ung charakteris- tisch sei für die D iagnose eines polym orphen Schm erzsyndrom s im R ah- m en einer Som atisierungsstörung auch m it Ausdruckscharakter. D a jedoch keine relevante Begleitdepression aktenkundig sei, könne an der beste- henden Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit festgehalten w erden. H . M it R eplik vom 12. N ovem ber 2005 hält die Beschw erdeführerin an ihren Anträgen fest. Aus ihrer Sicht seien die Beeinträchtigungen ihrer Bew e- gungsm öglichkeit durch die erst jetzt festgestellten Schäden nicht m ehr ausreichend berücksichtigt w orden. Ebenso fänden auch die zunehm en- den psychischen Problem e zu w enig Beachtung. Im beigelegten Bericht vom 20. Juli 2005 bestätigt D r. m ed. X._______ die bereits bekannten D ia- gnosen. D r. m ed. T._______, Fachärztin für N eurologie und Psychiatrie, diagnostizierte gem äss ihrem Bericht vom 6. O ktober 2005 (abgesehen von den bereits bekannten D iagnosen) eine rezidivierende depressive Stö- rung, gegenw ärtig schw ere Episode ohne psychotische Sym ptom e (F33.2, G ) sow ie eine anhaltende som atoform e Schm erzstörung (F45.4, G ). Zu- sätzlich legt die Beschw erdeführerin anlässlich ihrer R eplik einen Abhilfe- bescheid des Landsratsam tes Konstanz vom 12. August 2005 vor, w onach der G rad der Behinderung 50 betrage und die Schw erbehinderteneigen- schaft im Sinne des § 2 Abs. 2 des deutschen IX. Sozialgesetzbuchs erfüllt sei. 5 I. D uplicando beantragt die IV-Stelle w eiterhin die Abw eisung der Beschw er- de. In der erneuten ärztlichen Stellungnahm e vom 14. D ezem ber 2005 hält D r. m ed. L._______ fest, dass sich aus den neu vorgelegten m edizini- schen U nterlagen in orthopädischer H insicht keine neuen G esichtspunkte ergäben, dass jedoch im nervenärztlichen Attest vom 6. O ktober 2005 erstm als relevante psychiatrische D iagnosen m it erheblichem Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit fachärztlich festgehalten w orden seien. D a keine Anga- ben gem acht w orden seien, seit w ann die festgestellten psychischen Lei- den die Arbeitsfähigkeit einschränkten, und da bis zu diesem Zeitpunkt kei- ne psychiatrischen D iagnosen m it Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit akten- kundig gew esen seien, gelte es insow eit auf das D atum des Attests abzu- stellen. D a es sich bei den Leiden der Beschw erdeführerin um ein labiles pathologisches G eschehen handle, bestehe erst dann der Anspruch auf eine Invalidenrente, w enn w ährend eines Jahres eine Arbeitsunfähigkeit von durchschnittlich m indestens 40% bestanden habe. Ihrer Ansicht nach rechtfertige es sich jedoch, die Eingabe der Beschw erdeführerin vom 12. N ovem ber 2005 als neues Leistungsgesuch zu betrachten, und dieses nach Abschluss des Beschw erdeverfahrens zur w eiteren Prüfung zurück- zuw eisen. J. M ittels Triplik hält die Beschw erdeführerin ihre Beschw erde w eiterhin auf- recht, da aus ihrer Sicht die (nunm ehr zusätzlich durch ein neu eingereich- tes, von D r. m ed. H ._______ im Auftrag des Sozialgerichts Konstanz ver- fasstes orthopädisches G utachten vom 5. Januar 2006 attestierten) ortho- pädischen Problem e m it den dam it verbundenen Schm erzen nicht ausrei- chend berücksichtigt w orden seien. Betreffend die Frage, w ie lange die psychischen Störungen vorliegen, w eist sie auf ihren Leistungsantrag hin, in dem die ständige Behandlung von D epressionen durch ihre H ausärztin angegeben seien. In einem beigelegten kurzen ärztlichen Attest bestätigt die H ausärztin D r. m ed. Q ._______, dass die Beschw erdeführerin schon längere Zeit an einer depressiven Entw icklung leide und bereits seit 1999 m it Antidepressiva behandelt w erde. Im O ktober 2005 sei es dann zu einer schw eren Krise gekom m en, w elche die Zusam m enarbeit m it einer Psy- chiaterin (D r. m ed. T._______) notw endig gem acht habe. K. D ie IV-Stelle hält anlässlich ihrer erneuten Vernehm lassung – m it Verw eis auf eine neu eingeholte Stellungnahm e von D r. m ed. L._______ vom 22. Februar 2006 – an ihren Anträgen fest, die Beschw erde abzuw eisen und die R eplik der Beschw erdeführerin als neues Leistungsgesuch zu be- trachten. L. M it Eingabe vom 7. M ärz 2006 hält die Beschw erdeführerin an ihrer Be- schw erde fest. M . M it Schreiben vom 13. M ärz 2007 gibt das Bundesverw altungsgericht den Parteien den Spruchkörper bekannt. Es sind keine Ausstandsbegehren eingegangen. 6 D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Be- urteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei den Beschw erdediensten der D eparte- m ente hängigen R echtsm ittel. D ie Beurteilung erfolgt gem äss Art. 53 Abs. 2 des Bundesgesetzes über das Bundesverw altungsgericht vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) nach neuem Verfahrensrecht. 1.2 G em äss Art. 31 VG G in Verbindung m it Art. 33 Bst. d VG G und Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG , SR 831.20) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der schw eize- rischen IV-Stelle für Versicherte im Ausland. Eine Ausnahm e im Sinne von Art. 32 IVG liegt nicht vor. 1.3 D ie Beschw erdeführerin ist gem äss Art. 48 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021) zur Beschw erde legitim iert. 1.4 D a die Beschw erde im Ü brigen frist- und form gerecht (Art. 50 ff. Vw VG ) eingereicht w urde, ist auf die Beschw erde einzutreten. 2. 2.1 D ie Beschw erdeführerin ist deutsche Staatsangehörige, so dass vorlie- gend das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkom m en vom 21. Juni 1999 zw ischen der Schw eizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Eu- ropäischen G em einschaft und ihren M itgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (nachfolgend: FZA, SR 0.142.112.681), insbesondere dessen Anhang II betreffend die Koordinierung der System e der sozialen Sicher- heit, anzuw enden ist (Art. 80a IVG ). D ie bis dahin zw ischen der Schw eiz und den M itgliedstaaten der Europäischen G em einschaft geltenden bilate- ralen Abkom m en über die soziale Sicherheit w erden grundsätzlich m it In- krafttreten des FZA insow eit suspendiert, als letzteres denselben Sachbe- reich regelt (Art. 20 FZA). N ach Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EW G ) N r. 1408/71 des R ates vom 14. Juni 1971 zur Anw endung der System e der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehm er und Selbstständige sow ie deren Fa- m ilienangehörige, die innerhalb der G em einschaft zu- und abw andern, ha- ben die in den persönlichen Anw endungsbereich der Verordnung fal- lenden, in einem M itgliedstaat w ohnenden Personen aufgrund der R echts- vorschriften eines M itgliedstaats grundsätzlich die gleichen R echte und Pflichten w ie die Staatsangehörigen dieses Staates. Sow eit das FZA bzw . die auf dieser G rundlage anw endbaren gem ein- schaftsrechtlichen R echtsakte keine abw eichenden Bestim m ungen vorse- hen, richtet sich die Ausgestaltung des Verfahrens sow ie die Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen einer schw eizerischen Invalidenrente grund- sätzlich nach der innerstaatlichen R echtsordnung (BG E 130 V 257 E. 2.4). 7 D em nach bestim m t sich vorliegend der Anspruch der Beschw erdeführerin auf eine R ente der IV ausschliesslich nach dem innerstaatlichen schw eize- rischen R echt, insbesondere nach dem IVG sow ie der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.210). D ie Vorbringen der Beschw erdeführerin, w onach sie im Sinne der einschlä- gigen deutschen Bestim m ungen behindert sei, erw eisen sich som it von Vornherein als nicht stichhaltig. 2.2 In zeitlicher H insicht sind grundsätzlich diejenigen R echtssätze m assge- bend, die bei der Erfüllung des zu R echtsfolgen führenden Tatbestandes G eltung haben (BG E 129 V 356 E. 1). Betreffend den Anspruch auf eine Invalidenrente ist festzuhalten, dass am 1. Januar 2003 das Bundesgesetz über den Allgem einen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. O ktober 2000 (ATSG , SR 830.1) sow ie die entsprechende Verordnung vom 11. Septem ber 2002 (ATSV, SR 830.11) in Kraft getreten sind. D as Inkraft- treten der 4. R evision des IVG erfolgte am 1. Januar 2004. D ie Prüfung des m ateriellen R entenanspruchs richtet sich deshalb für die Zeit bis zum 31. D ezem ber 2002 respektive bis zum 31. D ezem ber 2003 nach den je- w eiligen alten und ab diesen Stichtagen nach den jew eiligen neuen N or- m en (BG E 130 V 329, 130 V 445). In BG E 130 V 343 hat das Eidgenössische Versicherungsgericht (EVG ) er- kannt, dass es sich bei den in Art. 3 bis 13 enthaltenen Legaldefinitionen in aller R egel um eine form ellgesetzliche Fassung der höchstrichterlichen R echtsprechung zu den entsprechenden Begriffen vor Inkrafttreten des ATSG handelt und sich inhaltlich dam it keine Änderung ergibt, w eshalb die hierzu entw ickelte R echtsprechung übernom m en und w eitergeführt w erden kann. Auch die N orm ierung des Art. 16 ATSG betreffend den G rad der In- validität führt nicht zu einer M odifizierung der bisherigen Judikatur zur In- validitätsbem essung bei erw erbstätigen Versicherten, w elche w eiterhin nach der allgem einen M ethode des Einkom m ensvergleichs vorzunehm en ist. Aus diesem G rund w ird im Folgenden zur Vereinfachung der Leserlich- keit nur auf die entsprechenden neuen Artikel verw iesen. 2.3 D as Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles grundsätzlich auf den im Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Ver- w altungsaktes eingetretenen Sachverhalt ab (BG E 129 V 4 E. 1.2 m it H in- w eisen). D er im vorliegenden Verfahren streitige Einspracheentscheid w ur- de am 25. Juli 2005 erlassen, so dass eventuelle nach diesem Zeitpunkt eingetretene Sachverhaltsänderungen grundsätzlich nicht berücksichtigt w erden können (BG E 121 V 366 E. 1b). 2.4 Falls sich ein Versicherter m ehr als zw ölf M onate nach Entstehung des R entenanspruches anm eldet, so w erden gem äss Art. 48 Abs. 2 Satz 1 IVG Leistungen der Invalidenversicherung lediglich für die zw ölf der Anm eldung vorangehenden M onate ausgerichtet. D araus folgt, dass allfällige Leistungen der schw eizerischen Invalidenversicherung vorliegend frühe- stens ab D ezem ber 2002 gew ährt w erden könnten, w eshalb bei der Prü- fung des R entenanspruchs nicht über diesen Zeitpunkt zurückzugehen ist. 8 3. Vorliegend ist streitig und vom Bundesverw altungsgericht zu prüfen, ob und gegebenenfalls inw iefern die Beschw erdeführerin aufgrund ihrer ge- sundheitlichen Einschränkungen in rentenberechtigendem Ausm ass invalid ist und som it Anspruch auf Ausrichtung einer Invalidenrente hat. 3.1 Laut Art. 8 ATSG in Verbindung m it Art. 4 Abs. 1 IVG ist Invalidität die vor- aussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilw eise Erw erbsunfähigkeit als Folge von G eburtsgebrechen, Krankheit oder U n- fall. Erw erbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen G esundheit verursachte und nach zum utbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilw eise Verlust der Erw erbs- m öglichkeiten auf dem in Betracht kom m enden ausgeglichenen Arbeits- m arkt (Art. 7 ATSG ). D er Begriff des ausgeglichenen Arbeitsm arkts ist ein theoretischer und abstrakter Begriff, w elcher dazu dient, den Leistungsbe- reich der Invalidenversicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. D er Begriff um schliesst einerseits ein bestim m tes G leichge- w icht zw ischen dem Angebot von und der N achfrage nach Stellen; ander- seits bezeichnet er einen Arbeitsm arkt, der von seiner Struktur her einen Fächer verschiedenartiger Stellen offen hält. N ach diesen G esichtspunkten bestim m t sich im Einzelfall, ob die invalide Person die M öglichkeit hat, ihre restliche Erw erbsfähigkeit zu verw erten und sie ein rentenausschlies- sendes Einkom m en zu erzielen verm ag oder nicht (BG E 110 V 276 E. 4b; ZAK 1991 S. 320 E. 3b). Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 6 ATSG ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen und geistigen G esundheit bedingte, volle oder teilw eise U nfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufga- benbereich zum utbare Arbeit zu leisten, w obei bei langer D auer auch die zum utbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berück- sichtigt w ird. N ach Art. 4 Abs. 2 IVG gilt die Invalidität als eingetreten, so- bald sie die für die Begründung des Anspruchs auf die jew eilige Leistung erforderliche Art und Schw ere erreicht hat. 3.2 Ein Anspruch auf eine ganze R ente besteht gem äss Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis zum 31. D ezem ber 2003 gültig gew esenen Fassung, w enn die ver- sicherte Person m indestens zu zw ei D ritteln, derjenige auf eine halbe R en- te, w enn sie m indestens zur H älfte und derjenige auf eine Viertelsrente, w enn sie m indestens zu 40% invalid ist. N ach dem seit 1. Januar 2004 in Kraft stehenden Art. 28 Abs. 1 IVG hat ein Versicherter bei einem Invaliditätsgrad von 70% Anspruch auf eine ganze R ente, auf eine D reiviertelsrente bei einem G rad der Invalidität von 60% , auf eine halbe R ente bei einem solchen von 50% und auf eine Vier- telsrente bei einem Invaliditätsgrad von 40% . G em äss Art. 28 Abs. 1ter IVG w erden R enten, die einem Invaliditätsgrad von w eniger als 50% entsprechen, zw ar nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren W ohnsitz und gew öhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG ) in der Schw eiz haben. Eine Ausnahm e von diesem Prinzip gilt jedoch seit 1. Juni 2002 aufgrund des FZA für Schw eizer Bürger und Staatsangehörige der Europäischen G em einschaft, w elche Anspruch auf Viertelsrenten haben, 9 w enn sie in einem M itgliedstaat der Europäischen G em einschaft W ohnsitz haben. 3.3 Für die Bestim m ung des Invaliditätsgrades w ird das Erw erbseinkom m en, das der Versicherte nach Eintritt der Invalidität und nach D urchführung all- fälliger Eingliederungsm assnahm en durch eine ihm zum utbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsm arktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erw erbseinkom m en, das er erzielen könnte, w enn er nicht invalid ge- w orden w äre (Art. 16 ATSG ). 3.4 D er R entenanspruch entsteht nach Art. 29 IVG frühestens in dem Zeit- punkt, in dem der Versicherte m indestens zu 40% bleibend erw erbsunfähig im Sinne von Art. 7 ATSG gew orden ist (Bst. a: D auerinvalidität), oder w ährend eines Jahres ohne w esentlichen U nterbruch durchschnittlich m in- destens zu 40% arbeitsunfähig im Sinne von Art. 6 ATSG gew esen w ar und der Invaliditätsgrad nach Ablauf der W artezeit m indestens 40% be- trägt (Bst. b: langdauernde Krankheit; vgl. BG E 121 V 272 E. 6). 3.5 N ach dem ATSG /IVG ist der Begriff der Invalidität, w ie bereits ausgeführt, nicht nach m edizinischen Kriterien definiert, sondern nach der U nfähigkeit, Erw erbseinkom m en zu erzielen (BG E 110 V 275 E. 4a, 102 V 166) oder sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen. D abei sind die Erw erbs- bzw . Arbeitsm öglichkeiten nicht nur im angestam m ten Beruf bzw . der bis- herigen Tätigkeit, sondern auch in zum utbaren Verw eisungstätigkeiten zu prüfen. D er Invaliditätsgrad ist also grundsätzlich nach w irtschaftlichen und nicht nach m edizinischen G rundsätzen zu erm itteln. D as heisst, dass es bei der Bem essung der Invalidität einzig und allein auf die objektiven w irt- schaftlichen Folgen der funktionellen Behinderung ankom m t, w elche nicht unbedingt m it dem vom Arzt festgelegten G rad der funktionellen Ein- schränkung übereinstim m en m üssen (BG E 110 V 275; ZAK 1985 S. 459). Trotzdem ist die Verw altung – und im Beschw erdfall auch das G ericht – auf U nterlagen angew iesen, die der Arzt und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung gestellt haben. Aufgabe des Arztes ist es, den G esundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehm en, in w el- chem U m fang und gegebenenfalls bezüglich w elcher Tätigkeiten der Versi- cherte arbeitsunfähig ist. Im W eiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine w ichtige G rundlage für die Beurteilung der Frage, w elche Arbeitsleistungen dem Versicherten noch zugem utet w erden können (BG E 115 V 134 E. 2, 114 V 314 E. 3c m it H inw eisen; ZAK 1991 S. 319 E. 1c). 3.6 H insichtlich des Bew eisw ertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange um fassend ist, auf allseitigen U ntersu- chungen beruht, auch die geklagten Beschw erden berücksichtigt, in Kennt- nis der Vorakten (Anam nese) abgegeben w orden ist, in der Beurteilung der m edizinischen Zusam m enhänge und in der Beurteilung der m edizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begrün- det sind. Ausschlaggebend für den Bew eisw ert ist grundsätzlich som it w e- der die H erkunft eines Bew eism ittels noch die Bezeichnung der einge- reichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahm e als Bericht oder G ut-10 achten, sondern dessen Inhalt (BG E 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c; AH I 2001 S. 112 f.). 4. M it Bezug auf das Invalideneinkom m en ist nachfolgend zu prüfen, ob der Beschw erdeführerin die Arbeit als C hem ielaborantin w eiterhin in renten- ausschliessender W eise zugem utet w erden kann oder nicht: 4.1 Vorliegend schränkt D r. m ed. Y._______ in seinem sozialm edizinischen G utachten vom 19. Juni 2002 das Leistungsbild der Beschw erdeführerin insofern ein, als ihr Arbeiten m it durchschnittlichen oder überdurchschnittli- chen Anforderungen an das G reifverm ögen der H ände, perm anente Tasta- turbedienung in hoher Frequenz (Schreibtätigkeit) sow ie die Expositionen durch G ase, D äm pfe, Staub und N ickel nicht zum utbar seien. Für Arbeiten m it geringem Anteil m anueller Tätigkei und ohne Atem w egsbelastungen verfüge die Beschw erdeführerin über ein vollschichtiges Leistungsverm ö- gen. Betreffend die Zum utbarkeit der Tätigkeit als C hem ielaborantin äus- sert sich der G utachter nicht explizit. D as Asthm a bronchiale und die D e- pression seien unter der derzeit durchgeführten Behandlung kom pensiert und w ürden für sich allein keine Arbeitsunfähigkeit rechtfertigen. 4.2 D r. m ed. S._______, Ärztin für Allgem einm edizin, attestiert in einem auf der G rundlage der U ntersuchung vom 15. O ktober 2003 zu H anden der LVA verfassten G utachten ein vollschichtiges berufliches Leistungsverm ö- gen (6 Stunden und m ehr) für körperlich m ittelschw ere Tätigkeiten, m it überw iegender Arbeitshaltung im Stehen, im G ehen oder sitzend. D ie Tä- tigkeit als C hem ielaborantin bzw . Q ualitätsprüferin im chem ischen Bereich sei ihr w eiterhin m öglich. D ie Einschränkungen seien dem Bew egungs-/ H altungsapparat zuzuschreiben, w eshalb die G utachterin ergänzend ein fachärztliches G utachten anordnete. 4.3 In dem ergänzenden orthopädischen G utachten vom 14. N ovem ber 2003 erachtet D r. m ed. K._______ schw ere m anuelle Tätigkeiten als nicht m ehr zum utbar. Insbesondere könnten Arbeiten, w elche eine erhöhte Anforde- rung an die H altefähigkeit der H ände oder an die Kraftentw icklung beim Faustschluss stellten, auf D auer nicht m ehr durchgeführt w erden. M ittel- schw ere körperliche Tätigkeiten könnten vollschichtig (6 Stunden und m ehr) ausgeübt w erden. Eine (vollzeitliche) Tätigkeit im zuletzt ausge- übten Beruf als C hem ielaborantin erachtet er – sofern dabei den qualitati- ven Funktionseinschränkungen beider H ände R echnung getragen w erde – als zum utbar. 4.4 D r. m ed. H ._______ schätzt in einem vom Sozialgericht Konstanz einge- holten, 27 Seiten um fassenden und in Kenntnis der Vorakten verfassten orthopädischen G utachten vom 5. Januar 2006 das bei der Beschw erde- führerin vorliegende Leistungsbild reduzierter ein: So seien ihr aufgrund ih- rer schm erzhaften Funktionsstörungen im Bereich der H andgelenke und D aum ensattelgelenke beidseits m echanisch anspruchsvolle Arbeiten nicht m öglich (feinm echanische Arbeiten, Arbeiten m it erhöhtem Kraftaufw and, H äm m ern, Schrauben, Bohren, Fräsen etc.). N am entlich bestehe beim 11 H antieren m it potentiell gefährlichen C hem ikalien die G efahr des Verschüt- tens. Pipettiervorgänge könnten nicht m ehr m it der erforderlichen Präzision durchgeführt w erden. D as H eben und Tragen von m ittelschw eren oder so- gar schw eren Lasten sei ihr nicht m ehr m öglich. Auch Problem e bei der D okum entation, handschriftlich oder per C om puter, liessen sich auf der G rundlage der objektiven Befunde nachvollziehen. Im H inblick auf die Be- einträchtigungen im Bereich der H als- und Lendenw irbelsäule sei es der Beschw erdeführerin nicht zum utbar, stundenlang in ein und derselben Kör- perhaltung zu verharren (im Stehen oder im Sitzen m it nach vorne geneig- tem Kopf). D er G utachter kom m t zum Schluss, dass der Beschw erdeführe- rin aufgrund dieser bereits seit Jahren bestehenden und seit 4 Jahren ver- stärkt vorhandenen Einschränkungen die Ausübung ihrer bisherigen Tätig- keit als C hem ielaborantin nicht m ehr zum utbar sei. H ingegen stim m t der G utachter in der U m schreibung des positiven Lei- stungsbildes nam entlich m it seinem Kollegen D r. m ed. K._______ insow eit überein, als der Beschw erdeführerin eine leichte Tätigkeit ohne besondere Belastung für H and- und D aum ensattelgelenke, in w echselnder Körperhal- tung und in überw iegend geschützten R äum en aus orthopädisch som a- tischer Sicht w ährend m indestens 6 Stunden täglich zum utbar sei. 4.5 Auf der G rundlage des von D r. m ed. H ._______ erstellten G utachtens, das die Anforderungen, die von der R echtsprechung an den Bew eisw ert eines ärztlichen G utachtens gestellt w erden, gänzlich erfüllt, erachtet das Bun- desverw altungsgericht die Ausübung der bisherigen Tätigkeit als C hem ie- laborantin – jedenfalls entsprechend dem durchschnittlichen Berufsbild – als nicht zum utbar. Entgegen der Annahm e von D r. m ed. K._______ ist näm lich davon auszugehen, dass der Beruf als C hem ielaborantin regel- m ässig erhöhte Anforderungen an die H altefähigkeit der H ände stellt und nam entlich eine präzise Feinm otorik, verbunden m it einer gew issen Kraft- entw icklung beim Faustschluss, zum H antieren m it teilw eise schw eren oder fragilen bzw . gefährlichen M aterialien erforderlich ist. Eine leichte Tätigkeit in dem von den G utachtern beschriebenen R ahm en (ohne besondere Belastung für H and- und D aum ensattelgelenke, in w ech- selnder Körperhaltung und in überw iegend geschützten R äum en) – allen- falls auch eine entsprechende (qualitativ bzw . quantitativ auf den ihr zum utbaren R ahm en reduzierte) Arbeit als C hem ielaborantin – kann der Beschw erdeführerin jedoch vollzeitlich zugem utet w erden. 5. D ie IV-Stelle ist davon ausgegangen, dass der Beschw erdeführerin trotz ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigungen die Tätigkeit als C hem ielabo- rantin vollzeitlich zum utbar sei und entsprechend ein rentenausschliessen- des Invalideneinkom m en bestehe. Vor diesem H intergrund hat sie auf die Eruierung der der Beschw erdeführerin konkret offenstehenden Verw ei- sungstätigkeiten verzichtet und entsprechend auch keinen Einkom m ens- vergleich durchgeführt. N ach dem bisher G esagten kann die Beschw erde- führerin aber ihrer bisherigen Tätigkeit als C hem ielaborantin nicht m ehr bzw . jedenfalls nicht m ehr vollzeitlich und qualitativ unbeschränkt nachge-12 hen. Insofern ist nicht von Vornherein auszuschliessen, dass sie einen gesundheitsbedingten Einkom m ensverlust in rentenrelevanter H öhe erleidet. Es gilt deshalb, die für die Beschw erdeführerin m it dem gegebenen Lei- stungsbild konkret in Frage kom m enden Verw eisungstätigkeiten zu eruie- ren und auf dieser G rundlage das Invalideneinkom m en zu berechnen (sie- he nur U ELI KIESER , D er praktische N achw eis des rechtserheblichen Invali- deneinkom m ens, in: Schaffhauser/Schlauri (H rsg.), R echtsfragen der Inva- lidität in der Sozialversicherung, S. 49 ff.). Auf dieser Basis m uss sodann der Einkom m ensvergleich durchgeführt w erden. Anhand der vorliegenden Akten kann die Frage nach der H öhe des der Beschw erdeführerin unter Berücksichtigung ihrer gesundheitlichen Beschw erden noch m öglichen Verdienstes allerdings nicht beantw ortet w erden. D em nach erw eist sich der Sachverhalt als nicht rechtsgenüglich erstellt und verlangt der w eiteren Abklärung. 5.1 D as Eidgenössische Versicherungsgericht hat w iederholt festgehalten, dass das G ericht, das den Sachverhalt als ungenügend abgeklärt erachtet, im Prinzip die W ahl hat, die Sache zur w eiteren Bew eiserhebung an die Verw altung zurückzuw eisen oder selber die nötigen Instruktionen vorzu- nehm en (ZAK 1987 S. 264 E. 2a). Bei festgestellter Abklärungsbedürftig- keit verletzt die R ückw eisung der Sache an die Verw altung als solche w e- der den U ntersuchungsgrundsatz noch das G ebot eines einfachen und ra- schen Verfahrens. Anders verhielte es sich nur dann, w enn die R ückw ei- sung an die Verw altung einer Verw eigerung des gerichtlichen R echts- schutzes gleichkäm e (beispielsw eise dann, w enn aufgrund besonderer G egebenheiten nur ein G erichtsgutachten oder andere gerichtliche Be- w eism assnahm en geeignet w ären, zur Abklärung des Sachverhaltes bei- zutragen), oder w enn die R ückw eisung nach den U m ständen als unver- hältnism ässig bezeichnet w erden m üsste (BG E 122 V 163 E. 1d; R KU V 1989 K 809 S. 207 E. 4). Vorliegend sind kein G ründe ersichtlich, die der R ückw eisung der Sache zur w eiteren Abklärung an die IV-Stelle entgegen- stehen w ürden. 5.2 D ie Beschw erde ist som it insofern teilw eise gutzuheissen, als die ange- fochtene Verfügung aufgehoben und die Sache zur w eiteren Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts, nam entlich zur Eruierung der der Be- schw erdeführerin konkret zum utbaren Verw eisungstätigkeiten und zur D urchführung des Einkom m ensvergleiches, an die IV-Stelle zurückgew ie- sen w ird, w elche anschliessend eine neue Verfügung zu erlassen hat. In dem m it der R eplik der Beschw erdeführerin eingereichten Bericht von D r. m ed. T._______ vom 6. O ktober 2005, w onach jene aus psychiatri- scher Sicht an einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenw ärtig schw ere Episode ohne psychotische Sym ptom e (F33.2, G ), sow ie an einer anhaltenden som atoform en Schm erzstörung (F45.4, G ) leidet, finden sich keine Angaben, seit w ann (und inw iefern) sich diese gesundheitlichen Be- einträchtigungen allenfalls auf die Arbeitsunfähigkeit ausw irken. 13 Bis zur Einreichung dieses Berichts w aren keine fachärztlich ausgew ie- senen psychiatrischen D iagnosen aktenkundig, die sich auf die Arbeitsun- fähigkeit der Beschw erdeführerin ausgew irkt hätten (vgl. betreffend eine allfällige bereits früher bestehende som atoform e Schm erzstörung nur BG E 130 V 352, 130 V 396, 131 V 49, w onach nam entlich eine entsprechende fachärztlich schlüssig ausgew iesene psychiatrische Kom orbidität von er- heblicher Schw ere, Intensität, Ausprägung und D auer erforderlich ist, um durch diesen G esundheitsschaden ausnahm sw eise eine invalidisierende Arbeitsunfähigkeit zu begründen). Es ist deshalb m it der IV-Stelle einig zu gehen, dass insow eit auf das D a- tum des psychiatrischen Attestes abzustellen ist. D a dieses ausserhalb des im vorliegenden Beschw erdeverfahren zu beurteilenden Zeitfensters liegt, rechtfertigt es sich entsprechend dem Antrag der Vorinstanz, das da- rauf gestützte Vorbringen der Beschw erdeführerin betreffend eine dadurch indizierte Arbeitsunfähigkeit zur Beurteilung an die IV-Stelle zu überw ei- sen. 6. G em äss den bis zum 30. Juni 2006 geltenden Bestim m ungen w erden kei- ne Verfahrenskosten erhoben (Art. 69 IVG in Verbindung m it Art. 85bis Abs. 3 des Bundesgesetzes über die Alters- und H interlassenenversiche- rung vom 20. D ezem ber 1946 [AH VG , SR 831.10] und Art. 63 Abs. 5 Vw VG in Verbindung m it Art. 4b der Verordnung über Kosten und Entschä- digungen im Verw altungsverfahren vom 10. Septem ber 1969 [Kostenver- ordnung; SR 172.041.0] sow ie in Verbindung m it den Schlussbestim m un- gen Bst. c zur Änderung des IVG vom 16. D ezem ber 2005 [AS 2006 2003]). D er Beschw erdeführerin, die sich nicht anw altlich vertreten liess und der auch sonst keine notw endigen und verhältnism ässig hohen Kosten entstanden sind, ist keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 Vw VG ).14 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird teilw eise gutgeheissen und die angefochtene Verfü- gung vom 25. Juli 2005 aufgehoben. 2. D ie Sache w ird zur Feststellung des Sachverhalts und zum Erlass einer neuen Verfügung im Sinne der Erw ägung 5.2 an die Vorinstanz zurückge- w iesen. 3. Es w erden keine Verfahrenskosten erhoben, und es w ird keine Parteient- schädigung zugesprochen. 4. D ieses U rteil w ird eröffnet: – der Beschw erdeführerin (Einschreiben, m it R ückschein) – der Vorinstanz (Einschreiben, m it G erichtsurkunde) – dem Bundesam t für Sozialversicherungen (Einschreiben, m it G erichts- urkunde) D er vorsitzende R ichter: D ie G erichtsschreiberin: R echtsm ittelbelehrung D ieses U rteil kann innerhalb von 30 Tagen ab Zustellung beim Schw eizerischen Bundes- gericht, Sozialversicherungsrechtliche Abteilungen, Schw eizerhofquai 6, 6004 Luzern, angefochten w erden (vgl. Art. 42, 48, 100 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [BG G , SR 173.110]). In Anw endung des FZA, dessen Anhangs II sow ie des Art. 86 der Verordnung (EW G ) N r. 1408/71 kann das R echtsm ittel innerhalb der Frist von 30 Tagen einer Poststelle, ei- nem Träger der Sozialversicherung oder einem G ericht des M itgliedstaates, in dem der Beschw erdeführer W ohnsitz hat, übergeben w erden. Versand am : 15