<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1B_108/2013 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 20. März 2013 </div> <div class="para">I. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Aemisegger, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Bopp. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Stadtpolizei Zürich, Bahnhofquai 3, 8001 Zürich, </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl, Stauffacherstrasse 55, Postfach, 8026 Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Hausdurchsuchung und Festnahme, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss vom 13. Februar 2013 des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Mit Schreiben vom 20. Dezember 2012 wandte sich X.________ an die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich. Er beklagte sich über das Verhalten der Polizei im Zusammenhang mit einer Hausdurchsuchung bzw. Festnahme, ohne dabei aber darzulegen, aus welchen Gründen die Beschwerdeinstanz welchen Entscheid treffen solle. </div> <div class="para">Die Verfahrensleitung der III. Strafkammer erachtete die Begründung der Beschwerde als unzureichend und setzte X.________ mit Verfügung vom 17. Januar 2013 gemäss <span class="artref">Art. 385 Abs. 2 StPO</span> eine Nachfrist zur Verbesserung seiner Eingabe an, dies verbunden mit dem Hinweis, dass bei Säumnis nicht auf die Beschwerde eingetreten werde. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer nahm die Verfügung am 21. Januar 2013 entgegen. Innert der ihm angesetzten Frist reichte er keine verbesserte Rechtsschrift ein. Die III. Strafkammer ist daher mit Beschluss vom 13. Februar 2013 androhungsgemäss auf die Beschwerde nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 11. März 2013 hat X.________ sich abermals an die III. Strafkammer gewandt und den genannten Beschluss kritisiert. </div> <div class="para">Die III. Strafkammer hat die Beschwerde mit Schreiben vom 13. März 2013 zuständigkeitshalber dem Bundesgericht zur weiteren Behandlung zukommen lassen. </div> <div class="para">Das Bundesgericht hat davon abgesehen, Stellungnahmen einzu-holen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Beschwerdebegründung - unab-hängig von der Art des nach BGG offen stehenden Rechtsmittels - in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (s. auch <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>; zudem <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=14.03.2013&amp;to_date=02.04.2013&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-I-65%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page65">BGE 136 I 65</a> E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Die Bestimmungen von <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span> nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer beanstandet den obergerichtlichen Beschluss vom 13. Februar 2013 ganz allgemein. Er unterlässt es indes, sich mit der dem angefochtenen Nichteintretensentscheid zugrunde liegenden Begründung auseinander zu setzen und legt nicht im Einzelnen dar, inwiefern durch den Entscheid Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> verletzt worden sein soll. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde ist daher schon aus diesem Grund nicht einzutreten, weshalb es sich erübrigt, auch noch die weiteren Eintretensvoraussetzungen zu erörtern. </div> <div class="para">Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die vorliegende Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> entschieden werden kann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt es sich, für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach wird erkannt: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Stadtpolizei Zürich, der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 20. März 2013 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Aemisegger </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Bopp </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>