<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2017.01372</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>I. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Fumagalli</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">5. </span><span class="Standard berschrift2">August 2019</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Tomas Kempf</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Schlegel Kempf Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Webernstrasse 5, Postfach, 8610 Uster</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1983, ist Mutter von zwei Kindern (geboren 2006 und 2011; Urk. 10/7, 10/57). Am 22. April 1995 reiste die aus Bosnien stammende Versicherte als Asylsuchende in die Schweiz ein (Urk. 10/11/1). Hier absolvierte sie eine Ausbildung zur Pflegeassistentin (Urk. 10/10) und arbeitete in dieser Funktion vom 1. April 2012 bis zum 31. Oktober 2014 in einem 80%-Pensum für das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10/11/4, 10/39). Am 30. Oktober 2014 meldete sie sich wegen Depressionen und Ängsten bei der Eidgenössischen Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung zum Leistungsbezug an, nachdem sie ab 12. Juni 2014 gänz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich arbeitsunfähig geschrieben worden war (Urk. 10/11, 10/20/4). Zwecks Klärung der aktuellen Situation fand am 2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dezember 2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsanstalt des Kantons Zürich,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IV-Stelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein persönliches Gespräch statt (Urk. 10/24). Nebst dem Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug, Urk. 10/26) zog die IV-Stelle die Akten des Krankentaggeldversicherers AXA Winterthur (Urk. 10/20) sowie der Pensionskasse, der BVK Person</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">al</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorsorge des Kantons Zürich (Urk. 10/32-33), bei und holte Berichte der behandelnden Ärztin Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, ein (Urk. 10/27, 10/28, 10/30, 10/35). Mit Schreiben vom 3. Juni 2015 teilte sie der Versicherten mit, dass aufgrund ihres Gesundheitszustandes keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien und der Rentenanspruch geprüft werde (Urk. 10/29). Nachdem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dipl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Neurologie, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) Stellung genommen hatte (Urk. 10/42/4 f.) und ein Einkommensvergleich vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen worden war (Urk. 10/41, 10/42/5 f.), sprach die IV-Stelle mit Verfügung vom 6. April 2016 mit Wirkung ab dem 1. Juni 2015 und ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 80 % eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/46, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/53).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 25. Januar 2017 wurde die Ehe von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geschieden (Urk. 10/57), was zur Neuberechnung ihrer ganzen Rente ab dem 1. März 2017 führte (Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 7. April 2017, Urk. 10/60).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Juli 2017 leitete die IV-Stelle von Amtes wegen ein Revisionsverfahren ein (vgl. Urk. 10/64). Sie stellte der Versicherten einen Revisionsfragebogen zu und holte einen aktuellen IK-Auszug (Urk. 10/65) sowie einen Verlaufsbericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 10/66) ein. Gestützt darauf stellte sie der Versicherten mit Vorbescheid vom 5. September 2017 die wiedererwägungsweise Aufhebung der Verfügung vom 6. April 2016 sowie die Aufhebung der Invalidenrente per Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats in Aussicht (Urk. 10/68), wogegen die Versicherte am 15. September 2017 beziehungsweise am 25. Oktober 2017 Einwand erhob (Urk. 10/72, 10/75). Am 15. November 2017 verfügte die IV-Stelle im angekündigten Sinne, wobei sie einer allfällig dagegen erhobenen Beschwerde die aufschiebende Wirkung entzog (Urk. 10/78 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob die Versicherte am 18. Dezember 2017 Beschwerde und bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, die Verfügung der IV-Stelle vom 15. November 2017 sei aufzuheben. Eventualiter sei die Sache zur weiteren Abklärung an die IV-Stelle zurückzuwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Gleichzeitig stellte sie ein Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters in der Person von Rechtsanwalt Tomas Kempf (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte in ihrer Beschwerdeantwort vom 31. Januar 2018 die Abweisung der Beschwerde (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 9). Am 7. Februar 2018 stellte das Gericht die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeantwort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Versicherten zu und gewährte die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tretung (Urk. 11). Am 26. Juli 2018 reichte die Versicherte einen neuropsycholo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 12. Juli 2018 ein (Urk. 13 und 14), welcher der Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 2. August 2018 zugestellt wurde (Urk. 15).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbringen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder herstellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1</span><span> </span><span id="IV006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG in Verbindung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Forderbaren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wird dabei weitge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hend objektiv bestimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übung einer Erwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychischen Beeinträchtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7 ATSG), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) sei der versicherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Annahme der Invalidität nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkrankungen – in jedem Fall ein medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sches Substrat unabdingbar, das</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunfts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Vorder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokultu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen verselbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend auswirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2012 E. 3.2 mit </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.1</span><span> </span><span id="XX116"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unabhängig von einem materiellen Revisionsgrund kann die IV-Stelle auf formell rechtskräftige Verfügungen, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Überprüfung gebildet haben, zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn – was auf periodische Dauerleistungen regelmässig zutrifft (BGE 119 V 475 E. 1c mit Hinweisen) – ihre Berichtigung von erheblicher Bedeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung ist (Art. 53 Abs. 2 und 3 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2, 138 V 147 E. 2.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_819/2017 vom 13. Februar 2017 E. 2.2). Die Wiedererwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhaltes (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_121/2017 vom 5. Juli 2018 E. 8.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Wiedererwägung nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">53 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG setzt voraus, dass kein vernünf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiger Zweifel an der Unrichtigkeit der Verfügung möglich, folglich nur dieser einzige Schluss denkbar ist. In diesem Sinne qualifiziert unrichtig ist eine Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung, wenn eine Leistung aufgrund falscher Rechtsregeln beziehungsweise ohne oder in unrichtiger Anwendung der massgeblichen Bestimmungen zugesprochen wurde (BGE 141 V 405 E. 5.2, 140 V 77 E. 3.1 mit Hinweis). Gleiches gilt bei einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, insbesondere wenn die notwendigen fachärztlichen Abklärungen überhaupt nicht oder nicht mit der erforderlichen Sorgfalt durchgeführt wurden (vgl. Art. 43 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2; Urteil des Bundesgerichts 8C_717/2017 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2018 E. 3.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit ermessensgeprägte Teile der Anspruchsprüfung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung, Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung, Beweiswürdigung, Zumutbarkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fragen) vor dem Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tergrund der Sach- und Rechtslage, wie sie sich im Zeitpunkt der rechtskräf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusprechung darboten, als vertretbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erscheinen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, scheidet die Annahme zweifelloser Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richtigkeit aus. Eine voraussetzungslose Neubeurteilung der invaliditätsmässigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen genügt nach ständiger Rechtsprechung nicht für eine wiedererwä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsweise Herabsetzung oder Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hebung der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denrente (Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_347/2011 vom 11. Au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gust 2011 E. 2.2 mit Hinweisen; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 405 E. 5.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_766/2016 vom 3. April 2017 E. 1.1.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung vom 15. November 2017 zog die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin zusammengefasst in Erwägung, dass bei der erstmaligen Rentenzuspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung die geltende Rechtsprechung betreffend psychische Belastungsfaktoren nicht angewendet worden sei. Es würden weiterhin psychische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Belastungssitua</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionen und keine eigenständige psychische Erkrankung vorliegen. Es sei keine dauerhafte gesundheitliche Beeinträchtigung ausgewiesen, welche eine Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der bisherigen Tätigkeit als Pflegehelferin begründen würde. Da im Zeitpunkt der Rentenverfügung vom 6. April 2016 keine Ressourcenprüfung gemäss geltender Rechtsprechung angewendet worden sei, bestehe ein Wiederer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wägungsgrund (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieser Argumentation hielt die Versicherte in ihrer Beschwerdeschrift vom 18. Dezember 2017 im Wesentlichen entgegen, die Rente sei damals einzig gestützt auf die Diagnose einer anhaltend mittelschweren bis schweren depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siven Episode, nicht aber wegen einer post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumatischen Belastungsstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zugesprochen worden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ebensowenig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei die Rente wegen psychischen Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">faktoren wie der negativen Kindheit sowie der erheblichen familiären Probleme zugesprochen worden. Deshalb sei im Rahmen der Rentenzusprechung im Jahr 2016 die Anwendung der damaligen Rechtsprechung betreffend psychische Belastungsfaktoren gar nicht notwendig gewesen, weshalb auch nicht zu bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standen sei, dass die Rentenprüfung im Januar 2016 ohne Prüfung der Standar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dindikatoren erfolgt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei. Mit der Diagnose einer mittelschweren bis schweren depressiven Episode habe eine eigenständige Erkrankung vorgelegen; eine offen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtliche Unrichtigkeit der rentenzusprechenden Verfügung sei damit nicht gegeben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 1 S. 6 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der von der Beschwerdegegnerin herangezogene Wiedererwägungsgrund betrifft die damalige Diagnostik und die Einschätzungen der Arbeitsfähigkeit und liegt somit im Bereich materieller Anspruchsvoraussetzungen, deren Beurteilung not</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendigerweise Ermessenszüge aufweist. Die Leistungszusprechung am 6. April 2016 erfolgte basierend auf dem vertrauensärztlichen Gutachten von </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH Psychiatrie und Psychotherapie,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für die BVK (Urk. 10/23) sowie den Berichten von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10/20/3-6, 10/27, 10/28, 10/30, 10/35), welche alle durch den RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dipl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesichtet und durch ihn beurteilt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> waren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Zu prüfen ist nun, ob die damalige Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgerung, dass ein invalidisierender Gesundheitsschaden vorlag mit einer gänz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Arbeitsunfähigkeit unter der damaligen Sach- und Rechtslage vertretbar war. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Wiedererwägungsvoraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung der er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Bedeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung einer Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung ist mit Blick auf den Charakter der zuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sproche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente als periodische Dauerleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung rechtsprechungsgemäss ohne Weiteres zu bejahen (vgl. BGE 119 V 475 E. 1c mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_11/2008 vom 29. April 2008 E. 4.2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte in ihrem vertrauensärztlichen Gutachten für die BVK vom 23. November 2014 die Diagnosen einer mittelschweren depressiven Episode mit somatischen Symptomen (ICD-10: F32.11) und einer posttraumatischen Belastungsstörung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">PTBS</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ICD-10: F43.1) sowie als Zusatzfaktoren Probleme durch negative Kindheitserlebnisse (ICD-10: Z61) und erhebliche familiäre Prob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leme (ICD-10: Z63; Urk. 10/23/6 f.). Sie legte dar, die mittelschwere depressive Episode mit somatischen Symptomen habe sich infolge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erheblichen psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sozialen Belastungen entwickelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inerseits zu Hause im Zusammenhang mit dem destruktiven Verhalten des psychisch schwer angeschlagenen Ehemannes, ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerseits wegen zunehmendem Stress am Arbeitsplatz. Erst mit der Depression sei zudem neu eine posttraumatische Symptomatik in Form von typischen Flash</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">backs aufgetreten. Ausserdem spiele die Persönlichkeit der Versicherten eine nicht unwesentliche Rolle. Als Kind sei sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">parentifiziert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie überfordert und in ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidenden Momenten – wie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Achtjährige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei einem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Unfall des kleinen Brud</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– im Stich gelassen oder sogar beschuldigt worden. Hinzu kämen körperliche Misshandlungen durch den alkoholisierten Vater und Traumatisie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen im Krieg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wo sie als junges Mädchen auf der Flucht die Vergewaltigungen von jungen Mädchen, darunter ihrer Cousine, miterlebt habe und selber nur deshalb diesem Schicksal entkommen sei, weil sich eine Tante auf sie gesetzt und sie so beschützt habe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gewohnt, zu funktionieren ohne Rücksicht auf eigene Bedürfnisse und ohne die Möglichkeit und Fähigkeit sich zu wehren, und in der Hoffnung auf Anerkennung und Liebe sich übergrosse Leistungen zumutend, sei sie erneut in eine sie überfordernde und schädigende Lebenssituation geraten. Es beste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">he zwar keine Berufsunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jedoch eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Aufgrund der vielschichtigen Problematik sei nicht von einer raschen Genesung auszugehen. Die Trennung vom Ehemann sei eine wichtige Voraussetzung für eine längerfristige Besserung. Eine Wiederaufnahme der Pflegetätigkeit, begin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nend mit einem kleinen Pensum, sei wohl frühestens ab Frühling 2015 realistisch, wobei ihr letzter Arbeitsplatz ungeeignet und nicht wieder in Betracht zu ziehen sei. Eine längerfristige Psychotherapie sei nebst der Weiterführung einer suffi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zienten medikamentösen Behandlung indiziert (Urk. 10/23/7 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab Juni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandelnde Psychiaterin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stellte in ihrem Bericht vom 26. Oktober 2014 die Diagnosen einer mittelschweren bis schweren depressiven Episode (ICD-10: F32.3) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit somatischem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Syndrom und fraglichen psychotischen Symptomen und einer posttraumatischen Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung (ICD-10: F43.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie berichtete von einer tieftraurigen Versicherten mit massiven </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ängsten und grosser Verunsicherung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne Freude und Hoffnung. Diese leide unter Gedankenkreisen, an einem Ausmass an Schuldgefühlen, das an ein wahnhaftes Schulderleben grenze, weiter an massiven Konzentrationsstörungen und kognitiven Einschränkungen sowie an Gewichtsverlu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">st. Sie erlebe unkon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trollierbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einschiessende Bilder vom Unfall des Bruders und von Kriegsereig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nissen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verschrieb verschiedene Medikamente und installierte eine wöchentliche Psychotherapie, die die Versicherte zuverlässig wahrnehme. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte habe im Leben sehr gut funktioniert und das Fehlverhalten des Ehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mannes in der Familie kompensiert. Im Mai 2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei alles zusammengebrochen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherten sei es gegenwärtig nicht möglich, den Haushalt zu machen und zu den Kindern zu schauen, auch die Körperpflege falle ihr schwer. Aufgrund der Schwere der Depression attestierte die Psychiaterin eine gänzliche Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab Juni 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der Prognose hielt sie fest, dass diese eher schlecht sei, da die Beschwerdeführerin jahrelang zu viel geleistet und zu viel geschluckt habe (Urk. 10/20/5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch im Bericht vom 9. Februar 2015 attestierte sie noch immer eine gänzliche Arbeitsunfähigkeit und stellte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Diagnosen einer schwe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren depressiven Episode (ICD-10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> F32.2) sowie einer posttraumatischen B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elastungsstörung (ICD-10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> F43.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Versicherte leide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> immer noch unter starken Einschränkungen ihrer kognitiven Fähigkeiten (Merkfähigkeit, Aufmerksamkeit, Konzentration und Frisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitgedächtnis), Gedankenkreisen, Schuldgefühlen, Zukunftsängsten, Trauer und Verzweiflung, Angstanfällen, Anspannung und einschiessenden Erinnerungen von früher. Sie habe dank der Medikation wieder etwas zugenom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men, sei aber immer noch untergewichtig, es gebe viele Kriseninterventionen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Versicherte nehme die Medikamente zuverlässig und komme auch zuverlässig in die Therapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie habe sich nun entscheiden können, sich vom Ehemann zu tren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen und wohne ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2015 getrennt von ihm. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitsaufnahme im Rahmen einer Tagesklinik oder in einem Integrationsprogramm sei frühestens ab Mai 2015 zu rechnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 10/27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mai 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ging die Ärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinsichtlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der depressiven Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch von einer mittelgradigen Episode aus (Urk. 10/28/1). Die Versicherte habe durch die regelmässigen Psychotherapien an Persönlichkeit und Sicherheit gewonnen und sei nach der Trennung ihres Ehemannes psychisch stärker und auch bestimmter geworden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, aber es bestehe noch keine psychische Stabilität. Die Versicherte wünsche keine Hilfe der Invalidenversicherung, sie möchte wieder zu 30</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeiten, was die Psychiaterin als zu optimistisch erachtete, weil die Versicherte immer wieder psychische Einbrüche habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10/28/5 f.). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26. Juli 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.____</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> änderte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Diagnose wieder dahingehend, dass sie die depressive Störung nicht mehr als mittelgradig,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sondern wieder als mittel-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwergradig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> charakterisierte (Urk. 10/30/2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Obwohl die Versicherte sich vom Ehemann getrennt habe und viel Unterstützung von ihrer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mutter und den Brüdern erfahre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, habe sich ihr Zustand wieder verschlechtert. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherte sei wieder in einem so schlechten Zustand, dass sie selber den Wunsch geäussert habe, mehr Thera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pien zu besuchen. Vor allem die kognitiven Fähigkeiten seien wieder stark eingeschränkt, sie könne sich nicht konzentrieren, vergesse Dinge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ihre Merkfähigkeit sei so weit eingeschränkt, dass sie auch einfache, schriftliche Texte nicht erfassen könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Ärztin erachtete einen Klinikaufenthalt als notwendig, dieser sei wegen der fehlenden Kinderbetreuung jedoch nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ganztägig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> möglich, sie meldete die Versicherte jedoch zu einer teilstationären Therapie an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 10/30/2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich stellte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in ih</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rem Bericht vom 5. Oktober 2015</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Diagnosen einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelschwere depressive Episode, sowie einer posttraumatischen Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung (Urk. 10/35/4). Die Beschwerdeführerin leide unter einer klaren depressiven Verstimmung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unruhe, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Freudlosigkeit, Interessenlosigkeit und einem mangelnden Antrieb. Daneben bestünden wahnhafte Schuldvorstellungen, welche die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e vollständig blockieren würden und sie verliere wieder Gewicht.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ausser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem sei der Selbstwert gering, der Schlaf gestört und es bestünden fast durchge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend Erinnerungen und Wiedererleben von belastenden Kriegssituationen sowie von Gewalterlebnissen durch den Vater. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie sei über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haupt nicht belastbar. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte vermeide Menschenansammlungen und ziehe sich alleine in die Woh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung zurück. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Verlauf seit Frühjahr 2015 zeige klar, dass die Symptomatik durch geringe Belastungen wieder vol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l aktiviert werden könne. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eigentlich wäre eine mehrmonatige stationäre T</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herapie nötig, doch sei dies aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> finanziellen und familiären Gründen nicht möglich. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersicherte sei, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor allem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">da alle kogniti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Fähigkeiten stark eingeschränkt seien, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine dauernde Müdigkeit und ein Antriebsmangel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestünden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsunfähig. Aufgrund der Schwere der Diagnosen sei keine rasche Besserung möglich. Längerfristig sei jedoch geplant, dass sie wieder in den ersten Arbeitsmarkt einsteigen könne, weil dies als Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich neben den Kindern und für ihr Selbstwertgefühl gut sei (Urk. 10/35/5 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Stellungnahme vom 15. Januar 2016 stellte RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dipl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestützt auf die medizinischen Berichte von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie auf das vertrauensärztliche Gutachten von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diagnosen mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dauerhafter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine anhaltend mittelschwere bis schwere depressive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> F32.11/2) sowie eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> posttraumatische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Belastungsstörung (ICD-10: F43.1), wobei bei letzterer die Kriterien für die Störung nach ICD-10 nur teilweise erfüllt seien und diese Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deshalb in Frage zu stellen sei;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die verschiedenen stattgefundenen Trauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisierungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien jedoch nachvollziehbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Probleme durch die negative Kindheit (ICD-10: Z61) sowie erhebliche familiäre Probleme (ICD-10: Z63) nannte er als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 10/42/5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kend seien die reduzierte psychische und kognitive Leistungsfähigkeit, die Antriebs- und Schlafstörungen, die Freudl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">osigkeit, der Interessen- und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gewichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verlust und die psychosomatischen Störungen (Schwindel, Durchfall). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in ihrer bisherigen Tätigkeit als Pflegeassistentin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch in einer angepassten Tätigkeit seit dem 12. Juni 2014 vollständig arbeitsunfähig (Urk. 10/42/5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die dargestellte damalige Sachlage zeigt auf, dass sich sämtliche involvierten Ärztinnen und Ärzte in der Diagnostik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und in deren Einschätzung für die Arbeitsfähigkeit im Wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen einig waren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">litt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab Frühjahr 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">während der meisten Zeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an einer mindestens mittelgradigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwergradigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">depressiven </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F32.11, F32.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Versicherte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgrund der fachärztlich erhobene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, typischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Symptome und Befunde bereits in ihrer üblichen Alltagsgestaltung, bestehend in der Haushaltsführung und der Kinderbetreuung und in der ausserhäuslichen Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erheblich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einschränkte, wobei die Fachärzte alle vo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n einer gänz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausgingen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Wenn daneben noch Varia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten erwähnt wurden, wie durch die behandelnde Ärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anfäng</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hinweis auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein fragliches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychotisches Geschehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgrund einer irreal anmutenden Schuldzusprechung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch die Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an sich selber (ICD-10 F32.3, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/20/5), so ist das nicht relevant und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die einheitliche Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nostik nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Zweifel zu ziehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch die unterschiedliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einschätzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer ebenfalls vorhandenen PTBS nach ICD-10 (F43.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> braucht hier nicht abschlies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">send geklärt zu werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. dazu Urteile des Bundesgerichts 8C_676/2015 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2016 E. 5, 9C_195/2015 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2015 E. 3.3.3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen doch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die damit verbundenen Symptome </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie Flashbacks, Alpträume</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Angstzustände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nachts in der unbestrittenen und objektivierten Tatsache der massiven Schlaf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen und der damit verbundenen übermässigen Tagesmüdigkeit im Wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen auf und sind daher auch Teil der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit aufgrund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">epressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">on</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hier zu beachtenden, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">damals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rechtsprechung des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts war eine invalidisierende Wirkung einer mi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ttelgradigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">depressiven Störung nicht einfach auszuschliessen, vor allem dann nicht, wenn es sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dabei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht bloss um eine Begleiterscheinung einer Schmerzkrankheit, son</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern um ein selbständiges, von einem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> psychogenen Schmerzsyndrom losgelöstes depressives Leiden handelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 8C_774/2013 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2014 E. 4.2 mit Hinweisen). Bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittelschweren depressiven Episoden (ICD-10 F32.1) verneint</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dies das Bundesgericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">allerdings </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">regelmässig (etwa Urteile 8C_98/2013 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2013 E. 3.3.1 f.; 9C_784/2012 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2012 E. 2 f.; 8C_381/2012 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2012 E. 4.2.2; 8C_183/2012 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2012 E. 7, je mit Hinweisen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Vorliegend ist in diesem Zusammenhang festzustellen, dass die Versicherte während des fraglichen Zeitraumes bis zur Verfügung am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2016 hauptsächlich an einer mittel- bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwergradigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und nicht nur an einer mittelgradigen depressiven </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Episode</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und mit dieser an einer eigenständigen und nicht an einer, eine Schmerzkrankheit begleitend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Krankheit litt. Eine Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde nie diagnostiziert. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mangels einer solchen Diagnose war es somit auch unter der damaligen Rechtsprechung nicht angezeigt und notwendig, die invalidisierende Wirkung der rein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">depressiven Symptomatik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Standard-Indikatoren gemäss BGE 141 V 281 zu prüfen, solche war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für Schmerzleiden vorgesehen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eva </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Slavik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Invalidenrentenanspruch bei depressiven Erkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen, in: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jusletter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2017, S. 10). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit entfällt dieser von der Beschwerdegegnerin angerufene Wiedererwägungsgrund. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Und obwohl </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in den Diagnosen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jeweils nur von einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Episode </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesprochen wurde, ist dazu festzuhalten, dass als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittlere bis schwere depressive Episode</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Sinne von ICD-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> F32.11/21 grundsätzlich eine vorübergehende Störung (vgl. Daniel Hell und Andere, Kurzes Lehrbuch der Psychiatrie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufl. 2011, S. 117 unten)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bezeichnet wird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Län</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger (mehr als sechs, selten zwölf Monate) dauernde Störun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen werden unter ICD-10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> F33 (rezidivierende depressive Störung) oder ICD-10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> F34 (anhaltende affektive Störung) erfasst (Urteil des Bundesgerichts 8C_80/2011 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2011 E. 6.3.2 mit Hinweis). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend wurde fachärztlich während weit mehr als einem Jahr die gleiche Diagnose gestellt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit grossen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Arbeitsfähigkei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t und in der Alltagsbewältigung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">so dass geradezu von einer mittel- bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwergradigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> depressiven Störung gesprochen werden kann, welcher die invalidisierende Wirkung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der damaligen Rechtslage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht einfach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgesprochen wu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der Darstellung der Zusammenhänge durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fachärztinnen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist davon auszugehen, dass in der Tat psychosoziale Belastungsfaktoren hauptursächlich für den Ausbruch der Krankheit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Jahr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 verantwortlich waren, indem die Versicherte, die eigentlich nur zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angestellt war und die daneben noch den Haushalt mach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, durch (erneute) Straftaten des Ehemannes und weil sie gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitig am Arbeitsplatz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegen Personalmangels </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">häufig 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeiten musste, in eine Überlastung mit grosser Erschöpfung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und in die Depression </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geriet (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/27, 10/20)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Trotz des Verlassens der belastenden Arbeitsplatzsituation mit einem schwierigen Vorgesetzten Ende 2014 und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Trennung vom Ehemann und dem Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug in eine andere Wohnung, womit auch eine Unterstützung der Beschwerdeführerin durch die Mutter und Brüder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verbunden war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, verbesserte sich die gesundheitliche Situation nicht wesentlich und nachhaltig. Im Gegenteil verselbständigte sich die Krankheit und sie verfestigte sich, so dass sogar Mitte 2015 ein mehrmonatiger stationärer Klinikaufenthalt angezeigt gewesen wäre, der jedoch aufgrund äusserer Umstände nicht zustande kommen konnte. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit kann nicht gesagt werden, dass invaliditätsfremde, psychosoziale Belastungsfak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">toren die Einschränkungen in der Arbeitsfähigkeit begründeten, vielmehr lagen diese in der selbständigen fachärztlich eindeutig gestellten Depressions-Diagnose; psychosoziale Belastungen waren höchstens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unterhaltend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und verschlim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mernd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Faktoren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorhanden, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">was somit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht gegen eine invalidisierende Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit spr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">icht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 1.3.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss der damaligen Rechtsprechung war bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">depressiven Störungen im mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradigen Bereich die invalidisierende Wirkung besonders sorgfältig zu prüfen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bundesgericht stellte fest, es dü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht unbesehen darauf geschlossen wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, eine solche Störung vermöchte eine voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde (teilweise) Erwerbsunfähigkeit zu bewirken (Urteile </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_14/2017 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2017 E. 4.2, 9C_125/2015 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2015 E. 7.2.1, 9C_484/2012 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2013 E. 4.3.2.2). Bei leichten bis mittelschweren Störungen aus dem depressiven Formenkreis, seien sie im Auftre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten rezidivierend oder episodisch, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> praxisgemäss angenommen, dass</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der nach gesicherter psychiatrischer Erfahrung regelmässig guten Thera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pierbarkeit - hieraus keine invalidenversicherungsrechtlich relevante Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Arbeitsfähigkeit resultiere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; SVR 2016 IV Nr. 52 S. 176, 9C_13/2016). Den leichten bis mittelschwere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n depressiven Erkrankungen fehle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es, solange sie therapeutisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angehbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, an einem hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichenden Schweregrad der Störung, um diese als invalidisierend anzusehen. Nur in der - seltenen, gesetzlich verlangten Konstellation mit Therapieresistenz - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den normativen Anforderungen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 zweiter Satz ATSG für eine objektivierende Betrachtungs- und Prüfungsweise Genüge getan (BGE 141 V 281 E. 3.7.1 bis 3.7.3 S. 295</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> f.). Ein solcher Sachverhalt mü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> überwiegend wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sein und dü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht lediglich nich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t auszuschliessen sein. Zudem mü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Therapie in dem Sinne konsequent gewesen sein, als die aus fachärztlicher Sicht indizierten zumutbaren (ambulanten und stationären) Behandlungsmög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeiten in kooperativer Weise optimal und nachhaltig ausgeschöpft worden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 140 V 193 E. 3.3, 137 V 64 E. 5.2; vgl. BGE 14</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 V 281 E. 3.7.1 bis 3.7.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urteil des Bundesgerichts 8C_753/2016 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2017 E. 4.6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend bestand nicht eine leichte bis mittelschwere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sondern eine mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwere bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schwere depressive Störung mit somatischem Syndrom, welche die Ärztinnen und auch der RAD-Arzt als eigenständige Krankheit diagnostizierten und überzeugend und detailliert in ihrer Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit schilderten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weshalb die erwähnte Rechtsprechung nicht einfach so übernommen werden kann. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hatte sich von Anfang </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wöchent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche, konsequente psychotherapeutische und medikamentöse Behandlung zur psychiatrischen Fachärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begeben und war sehr kooperativ. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ärztin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Erfolgsaussichten als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegeben, stellte sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jedoch pessimistisch dar, dies aufgrund der vorangegangenen langen Überforderungssituation der Beschwerdeführerin, die sich nicht von den vielen an sie gestellten Ansprüchen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgrenzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">können, zu viel geleistet und geschluckt und sich zu viel zuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mutet habe (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/20/5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war gleicher Meinung. Diese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einschät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung bewahrheitete sich in der Folge,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> indem während über einem Jahr die gleiche Diagnose mit der gleichen gänzlichen Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">attestiert wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei dieser Sachlage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">galt schon damals</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> BGE 127 V 294</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wonach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von der Behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delbarkeit einer psychischen Störung für sich betrachtet, nichts über deren invalidisierenden Charakter gesagt werden kann. Vielmehr ist für die Entstehung des Anspruchs auf eine Invalidenrente einzig vorausgesetzt, dass während eines Jahres eine mindestens 40%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und eine anspruchsbegründende Erwerbsunfähigkeit weiterhin besteht. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdegegnerin diese anspruchsbegründende Invalidität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kt der strittigen Verfügung am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2016 aufgrund der gestellten </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständigen Diagnose und aufgrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Schwere des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildes ermessensweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einheitlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">attestierten gänzlichen Arbeitsunfähigkeit seit Juni 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der angestammten und einer angepassten Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und bei einer hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thetischen Erwerbstätigkeit von 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als gegeben erachtete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin lag gemäss der damaligen Rechts- und Sachlage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein vertretbarer Entscheid vor, weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heute </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kein Wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwägungsgrund vorhanden ist, der z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ur Aufhebung der Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2016 berechtigen würde. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einstellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der ganzen Rente in der angefochtenen Verfügung vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit der Begründung einer Wiedererwägung kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht geschützt werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der ursprünglichen Rentenzusprechung anspruchserheblich verbessert hätte und die Rente unter revisionsrechtlichen Gesichtspunkten herabzusetzen oder aufzuheben wäre (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG), ist nicht ausgewiesen und wird auch von der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin nicht angenommen. Zwar führte die Beschwerdegegnerin in der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtenen Verfügung vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2017 aus, dass bei der Rentenzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2016 die damals geltende Rechtsprechung betreffend psychischen Belastungsfaktoren nicht angewendet worden sei und daher ein «Revisionsgrund respektive Wiedererwägungsgrund» vorliege (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 S. 2), doch nimmt sie in keinem Satz Bezug auf einen möglichen Revisionsgrund. Auch dem Feststellungsblatt vor Erlass des Vorbescheides lassen sich keine Anhaltspunkte entnehmen, welche für eine im Vergleich zum Zeitpunkt der Rentenzusprechung relevante Veränderung des Gesundheitszustandes sprechen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/67), </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es liegt einzig ein Verlaufsbericht der behandelnden Psychiaterin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2017 vor, worin allerdings sogar von einer Verschlechte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin mit erneutem Gewichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verlust, vermehrten Alpträumen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Todeswünschen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suizidgedanken </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Panik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">attacken </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesprochen wird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/66/5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch aus d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">em im Verfahren</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gereichten Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2018 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14) ergibt sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in dieser Hinsicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nichts zu Gunsten der Beschwerdegegnerin für den mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebenden Zeitpunkt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die angefochtene Verfügung vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2017 ist nach dem Gesagten in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben und es ist festzustellen, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine ganze Rente hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung. Das Verfahren ist daher kostenpflich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand unabhängig vom Streitwert im Rahmen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">200.-- bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1‘000.-- festzulegen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und ermessensweise auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">800.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Kosten der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Überdies hat die obsiegende Beschwerdeführerin Anspruch auf den Ersatz der Parteikosten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">34 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Verbindung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. g ATSG). Die Höhe der gerichtlich festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzenden Entschädigung wird ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">34 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Vorliegend ist eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Amtes wegen festzusetzende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prozessentschädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. dazu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11 Dispositiv-Ziffer 3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2‘7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MWSt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) angemessen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diese ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem unen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tgelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Rechtsvert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu bezahlen.</span></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der Sozialversiche</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">November 2017 aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin über den </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Januar 2018 hinaus Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, d</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">em unentgeltlichen Rechtsvertre</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ter de</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">r</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Bes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">chwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, Rechtsanwalt Tomas Kempf, Uster</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, eine </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Prozessentschädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2’</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">7</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">00.--</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">- </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Rechtsanwalt Tomas Kempf</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">- </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">- </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">- </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">42 BGG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>FehrFumagalli</p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>