<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00370</span></p><p><span> </span></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Nef</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Kathrin Hässig</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltsbüro Lätsch + Hässig</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Dorfstrasse 18, Postfach 138, 8630 Rüti ZH</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1990, wurde erstmals im Jahr 1999 zum Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung angemeldet. Die Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung anerkannte das Geburtsgebrechen Nr. 390 (angeborene cerebrale Lähmungen) und übernahm die Kosten für medizinische Massnahmen. Aufgrund einer weiteren Anmeldung im Jahr 2002 mit dem Verweis auf eine geistige Behinderung erteilte sie eine Kostengutsprache für Sonderschulung und danach für eine Anlehre zur Konditorei-Confiserie-Mitarbeiterin. Nach Abschluss wurde ihr eine Anstellung als Konditorei-Confiserie-Mitarbeiterin vermittelt. Die Anstellung trat die Versicherte im September 2010 an. Das Arbeitsverhältnis wurde jedoch bereits per Ende Dezember 2010 wieder aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">löst, nachdem die Versicherte zwischenzeitlich einen Unfall erlitten hatte (zum Ganzen vgl. Sachverhalt im Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 27. Juli 2011, Urk. 7/140 S. 3 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zusammenhang mit der Rentenprüfung und einer Rückweisung der Sache zur medizinischen Abklärung (vgl. genanntes Urteil S. 2) liess die zuständige IV-Stelle des Kantons Thurgaus eine psychiatrische Untersuchung durchführen (Urk. 7/149, Gutachten vom 10. Dezember 2011). Nach Ankündigung mittels Vorbescheids (vgl. Urk. 7/162) sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 3. September 2012 (Urk. 7/192, Urk. 7/197, Urk. 7/199 und Urk. 7/206) eine abgestufte ausserordentliche IV-Rente (von September bis November 2010 eine halbe Rente bei einem Invaliditätsgrad von 59 %; von Dezember 2010 bis Mai 2011 eine ganze Rente bei einem Invaliditätsgrad von 100 % und ab Juni 2011 eine unbefristete Dreiviertelsrente bei einem Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad von 65 %; vgl. Urk. 7/174) zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zufolge der Geburt zweier Kinder (Jg. 2013 und 2015) und Wohnsitznahme der Versicherten im Kanton Zürich leitete die nunmehr zuständige Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, im Juli 2015 das Rentenrevisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren ein (Urk. 7/225 und Urk. 7/229). Am 7. Dezember 2015 führte sie eine Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt am Wohnort der Versicherten durch (Urk. 7/239). Gestützt auf den hierbei erstellten Bericht vom 22. Dezember 2015 mit einer Qualifikationsänderung von bisher 100 % im Erwerbsbereich tätig zu nunmehr 100 % im Haushalt tätig und ermittelten Beeinträchtigungen in diesem Bereich von 19.5 % kündigte die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle mit Vorbescheid vom 11. Januar 2016 die Einstellung der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen an (Urk. 7/241). Nach Eingang von Einwendungen (Urk. 7/248) hielt sie hieran mit Verfügung vom 22. Februar 2016 (Urk. 2) fest.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 22. März 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, es sei die Verfügung vom 22. Februar 2016 aufzuheben und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, der Beschwerdeführerin eine ganze IV-Rente zuzüglich zwei IV-Kinderrenten auszurichten; eventuell sei die Sache unter Weiterausrichtung der bisherigen Rente zur weiteren Abklärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (S. 2). Die IV-Stelle schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 26. April 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Eingabe vom 10. Februar 2017 wies die Beschwerdeführerin auf das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (EGMR) in Sachen „Di Trizio“ hin und machte geltend, aufgrund der seither ergangenen Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung habe die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf mindestens die bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">her ausgerichtete Dreiviertelsrente zuzüglich Kinderrenten (Urk. 9). Die Beschwerdegegnerin stellte am 27. Februar 2017 in Abrede, dass es hier um einen Anwendungsfall gemäss EGMR-Urteil Di Trizio handle (Urk. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei nichterwerbstätigen Versicherten, die im Aufgabenbereich tätig sind und denen eine Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, wird für die Bemessung der Invalidität in Abweichung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG darauf abgestellt, in welchem Masse sie unfähig sind, sich im Aufgabenbereich zu betätigen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG ist sinngemäss anwendbar (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG in Verbin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 ATSG; spezifische Methode; statt vieler BGE 130 V 97 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.1). Als Aufgabenbereich der im Haushalt tätigen Versicherten gelten ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere die übliche Tätigkeit im Haushalt, die Erziehung der Kinder sowie gemeinnützige und künstlerische Tätigkeiten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27 IVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Rentenaufhebung damit, dass die neu als zu 100 % im Haushaltsbereich tätig zu qualifizierende Beschwerdeführerin gemäss den Abklärungen der Aussendienstmitarbeiterin im Haushalt zu 20 % eingeschränkt sei (Urk. 2 S. 2 f.). Zudem verneinte sie die Anwendbarkeit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsprechung zum Urteil des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">EGMR in Sachen „Di Trizio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“ auf den vorliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Fall mit der Begründung, es liege nicht ein Statuswechsel von einer Voller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbstätigkeit zu einer Teilerwerbstätigkeit, sondern von einer Vollerwerbstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit zu einer Tätigkeit im Haushaltsbereich vor (Urk. 11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), auf den Abklärungsbericht im Haushaltsbereich könne nicht abgestellt werden, da dieser in verschiedener Hinsicht nicht rechtskonform zustande gekommen sei (S. 3 ff.). Auch müsste die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall aus finan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziellen Gründen einer 100%igen Erwerbstätigkeit nachgehen, und bei einer Gegenüberstellung der entsprechenden Validen- und Invalideneinkommen ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 70 % und damit bestehe Anspruch auf eine ganze IV-Rente (S. 14 f). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">EGMR</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Sachen „Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Trizio“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> machte sie weiter geltend, die Rentenaufhebung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei aufgrund einer neuen Bemessung des Invaliditätsgrades </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einzig aufgrund der Geburt der beiden Kinder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und damit verbunden mit einem Statuswechsel erfolgt. Dies sei EMRK</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">widrig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Medizinische Grundlage der Rentenzusprache ab September 2010 bildete insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere das psychiatrische Gutachten von Dr. med. Y.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztin für Kinder und Jugendpsychiatrie/-psychotherapie, vom 10. Dezember 2011 (Urk. 7/149). Hierbei wurde der Beschwerdeführerin aufgrund einer seit der Kindheit bestehenden geistigen Behinderung mit der Diagnose einer leichten Intelligenzminderung (ICD-10 F70.1) eine Restarbeitsfähigkeit von 50 % attestiert (Urk. 7/149 S. 7 f. und Stellungnahme des regionalen ärztlichen Dienstes vom 15. Dezember 2011, Urk. 7/173 S. 22, und vom 15. März 2012, Urk. 7/173 S. 24). Sodann wurde die Beschwerdeführerin b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">is zur Einleitung des Revisionsverfahrens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Juli 2015 als zu 100 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Erwerbsbereich tätig qualifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziert (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/173/26</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene, von der Beschwerdeführerin jedoch bestrittene Umqualifizierung zu einer 100%igen Tätigkeit im Haushaltsbereich, erfolgte ausschliesslich unter dem Gesichtspunkt der Geburt von zwei Söhnen in den Jahren 2013 und 2015 (vgl. Urk. 7/239 S. 4). Dabei ist unbestritten, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin seit der Rentenzusprache nicht verändert hat. Dafür ergeben sich auch aus den Akten keine Anhaltspunkte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die Änderung der Qualifikation (Statusfrage, Veränderung der Tätigkeitsan-teile) einen Revisionsgrund darstellt (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 E. 2), hat – grundsätzlich unabhängig davon, ob es zusätzlich auch zu einer Veränderung des Gesundheitszustandes gekommen ist (Urk. 1 S. 7 ff.) – eine umfassende Neuüberprüfung des Rentenanspruchs der Beschwerdeführerin zu erfolgen (BGE 141 V 9 E. 2.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bundesgericht hat jedoch im Revisionsentscheid BGE 143 I 50 im Nachgang zum Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR; Zweite Kammer) in Sachen Di Trizio gegen die Schweiz vom 2. Februar 2016 (Nr. 7186/09) in Erwägung 4.2 festgehalten, dass zur Herstellung des konventions-konformen Zustandes in Konstellationen mit einer ähnlichen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangslage wie im Fall Di Trizio auf die Aufhebung der Invalidenrente im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG alleine zufolge eines Statuswechsels von „voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwerbstätig“ zu „teilerwerbstätig mit Aufgabenbereich“ zu verzichten sei. In diesem Fall sei die Aufhebung der Invalidenrente EMRK-widrig. Versicherte, welche unter dem Status einer Vollerwerbstätigen eine Invalidenrente bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchen konnten und diese zu einem späteren Zeitpunkt allein aufgrund des Umstandes verlieren würden, dass sie wegen der Geburt ihres Kindes und der damit einhergehenden Reduktion des Erwerbspensums für die Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bemessung neu als Teiler-werbstätige mit einem Aufgabenbereich qualifiziert werden, haben damit wei-terhin Anspruch auf die bisherige Rente (vgl. etwa BGE 143 I 50 E. 4.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im BGE 143 I 60 E. 3.3.4 hielt das Bundesgericht zudem fest, dass nicht nur die revisionsweise Aufhebung, sondern auch die revisionsweise Herabsetzung einer Invalidenrente EMRK-widrig sei, wenn allein familiäre Gründe (die Geburt von Kindern und die damit einhergehende Reduktion des Erwerbspensums) für einen Statuswechsel von „vollerwerbstätig" zu „teilerwerbstätig mit Aufgabenbereich" sprächen. Der versicherten Person sei diesfalls die laufende Rente weiter auszu-richten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von der Beschwerdegegnerin angeordnete Rentenaufhebung ergibt sich allein daraus, dass sie die Beschwerdeführerin für die Invaliditätsbemessung seit der Geburt der beiden Kinder nicht mehr als vollerwerbstätig, sondern als voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitig im Haushaltsbereich tätig betrachtet hat. Dieser als Revisionsgrund gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tende Statuswechsel hat grundsätzlich zur Folge, dass ihre Invalidität nicht mehr anhand eines (auf Vollerwerbstätige anwendbaren und von der IV-Stelle demzufolge vor der Geburt des ersten Kindes der Beschwerdeführerin angewen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deten) Einkommensvergleichs (wie er der Verfügung vom 3. September 2012 zugrunde lag), sondern nach der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spezifische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Methode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. E. 1.3.3) ermittelt wurde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf die oben zitierte bundesgerichtliche Rechtsprechung (E. 3.2.1 f. hiervor) ist in Anbetracht der neuen Invaliditätsbemessung allein aus familiären Gründen die Herabsetzung der Invalidenrente EMRK-widrig. Diese Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung hat folgerichtig nicht nur für Sachverhalte zu gelten, bei denen die neue Invaliditätsbemessung aufgrund des Wechsels einer vollen Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit in eine teilzeitige Erwerbstätigkeit mit Aufgabenbereich (Haushalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich) erfolgt, sondern auch dann, wenn die neue Invaliditätsbemessung gestützt auf familiäre Gründe den Wechsel einer bislang als voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwerbstätig anerkannten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n zu einer nunmehr als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollzeitig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Haushaltsbereich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">qualifizierten Versicherten zur Folge hat. Denn die beiden Konstellationen unterscheiden sich einzig dadurch, dass im Fall einer Teilzeiterwerbstätigkeit die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spezifische Met</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hode nur als Teilinvaliditätsgrad — entsprechend dem prozentualen Anteil (vgl. E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) — in die Invaliditätsgradberechnung einfliesst, während bei zu 100 % im Haushaltsbereich qualifizierten Versicherten die Anwendung der spezifischen Methode direkt zum Gesamtinvaliditätsgrad führt. Es kann damit nicht massgebend sein, ob je nach Beurteilung anlässlich der Haushaltsabklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Versicherten neu ein reduziertes Erwerbspensum zuerkannt wird, wobei ein minimalstes Erwerbspensum von 1 % bereits ausreichen würde, oder eine Umqualifizierung in eine vollzeitige Tätigkeit im Haushaltsbereich erkannt wird, was im ersten Fall zum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiterhin bestehenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch auf die bisherige Rente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und im letzteren Fall zum Rentenverlust führen würde. Eine solche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sichtweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergibt sich auch aus dem Urteil des Bundesgerichts 9C</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">_</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">604/2016 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(BGE 143 I 60) nicht (zum von der Beschwerdegegnerin zitierten Urteil vgl. Urk. 11). Letztlich erfolgte aber auch vorliegend, wie im EGMR-Entscheid Di Trizio, die neue</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Invaliditätsbemessun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g allein aus familiären Gründen — zufolge der Geburt der beiden Söhne. Damit liegt eine Konstellation mit ähnlicher Ausgangslage wie im Fall die Trizio vor und die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Herabsetzung der Invalidenrente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">EMRK-widrig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Beschwerdeführerin bedeutet dies, dass sie weiterhin Anspruch auf die bisherige Dreiviertelsrente zuzüglich Kinderrenten hat, insoweit keine gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitliche Veränderung oder andere Revisionsgründe ausgewiesen sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine gesundheitliche Veränderung liegt nicht vor, so dass sich Weiterungen betreffend die von der Beschwerdeführerin beantragte ganze Invalidenrente als aussichtslos erübrigen, und Anhaltspunkte für andere Revisionsgründe ergeben sich keine (vgl. E. 3.1). Vor diesem Hintergrund rechtfertigen sich auch keine neue Berechnung des Invaliditätsgrades oder die Durchführung von weiteren Abklärungen (vgl. zum Antrag der Beschwerdeführerin, Urk. 1 S. 12 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerde ist folglich in diesem Sinne teilweise gutzuheissen, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf die bisherige Dreiviertelsrente zuzüglich Kinderrenten hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Verfahrensausgang kann offen bleiben, ob die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer Aussagen anlässlich der Haushaltabklärung betreffend ihre berufliche Situation ohne Gesundheitsschaden (Urk. 7/239/3-4) tatsächlich als Nichterwerbstätige zu qualifizieren wäre. Denn in Anbetracht ihrer gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Beeinträchtigung ist es doch zumindest zweifelhaft, ob sie die Frage nach der hypothetischen Erwerbstätigkeit, die sie zunächst immerhin mit 40 % bezifferte (Urk. 7/239/4 oben), erfasst hat und zuverlässig zu beantworten ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mochte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Darüber hinaus wäre noch zu prüfen, ob hinsichtlich der Einschränkung im Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt allein auf den entsprechenden Abklärungsbericht (Urk. 7/239) abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt werden könnte. Denn dieser </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitten, weshalb seine grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen erfahren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteile des Bundesgerichts 8C_817/2013 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 5.1, 9C_986/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2010 E. 7.2 und 9C_631/2009 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2009 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 5.1.2, je mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine fachmedizinische Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung in Bezug auf die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben zu erfüllen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wäre hier wohl unabdingbar. Zu bemerken ist dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich, dass nicht ohne weiteres nachvollziehbar ist, dass die seinerzeit von Dr. Y.___ formulierten Behinderungen (kann nur einfache Infor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mationen verstehen, komplexere Zusammenhänge vermag sie nicht zu begrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen, kann keine neu auftretenden Probleme selbständig lösen, benötigt bei der Arbeit viel mehr Betreuung als Gesunde, vermindertes Arbeitstempo; Urk. 7/149/8) in der vielseitigen und anspruchsvollen Tätigkeit in einem Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">personenhaushalt mit zwei Kleinkindern nur zu einer Einschränkung von 19.5 % führen soll.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG vor dem kantonalen Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegt. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die ermessensweise auf Fr. 1‘000.-- festzusetzenden Gerichtskosten von der unterliegenden Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin zu tragen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgangsgemäss ist der anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) eine Parteientschädigung zuzusprechen, wobei ein Betrag von Fr. 2'000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) als angemessen erscheint.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">teilweiser </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversiche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stel</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">le, vom 22. Februar 2016</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die bisherige</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Dreiviertelsrente zuzüglich Kinderrenten </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">hat. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Im Übrigen wird die Beschwerde abge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wiesen. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 1‘0</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">00.-- werden der Bes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">chwerdegegnerin auferlegt. Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflic</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">htigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwe</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rdeführerin eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von Fr. 2‘000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Dr. Kathrin Hässig</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">hal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubNef</p></div> </div></body></html>