18. Juni 1984 N 805 Fragestunde #ST# Neunte Sitzung - Neuvième séance Montag, 18. Juni 1984, Nachmittag Lundi 18 juin 1984, après-midi 74.30 h Vorsitz - Présidence: M. Gautier Le président: Je remercie ceux qui sont arrivés à l'heure; ils ne sont pas très nombreux, mais la qualité remplacera la quantité. Trois événements se sont déroulés durant ce week-end. Premièrement, la visite pastorale du pape Jean-Paul II dans notre pays s'est terminée. Le Parlement n'y ayant pas été associé, je n'insisterai pas, sinon pour dire à nos collègues catholiques que je suis heureux pour eux de la pleine réussite de cette visite pontificale. Deuxièmement, vendredi et samedi se sont rencontrés à Copenhague les présidents des assemblées parlementaires européennes des 21 pays du Conseil de l'Europe. M. Debé- taz et moi-même, accompagnés de notre secrétaire général, avons eu l'honneur de participer à cette conférence qui a été riche en enseignements lors des trois débats sur les parle- ments et le contrôle des finances, les parlements et la politique extérieure, ainsi que les parlements et les mouve- ments extraparlementaires. En outre, les contacts person- nels avec nos collègues européens m'ont paru fructueux, en ce sens qu'ils nous ont permis de mieux nous connaître et de comparer les problèmes qui se posent à nos parlements. Le troisième événement est celui des élections au Parlement européen. Notre pays n'est évidemment pas directement concerné, mais il m'a semblé, à la lecture des premiers résultats, que l'idée européenne ne progressait guère puis- que, dans la plupart des pays de la communauté, le taux de participation a encore baissé depuis les élections de 1979. Cela ne me paraît guère réjouissant pour l'avenir de notre continent. Voilà les trois points que je pensais devoir souligner avant de passer à l'ordre du jour. #ST# Fragestunde - Heure des questions Frage 23: Mort. ETH-Zentrum Zürich - Centre EPF Zurich Ich bin an der Beantwortung folgender, das ETH-Zentrum betreffender Fragen interessiert: 1. Woran liegt es, dass den verschiedenen kostspieligen Versuchen, das undichte Flachdach am Hauptgebäude zu sanieren, bisher noch jedes Mal kein Erfolg beschieden war? 2. Weshalb wurde im Maschinenlabor des ETH-Zentrums nachträglich ein Zwischenboden eingezogen, nachdem es doch Absicht des Architekten gewesen war, den Studenten den Blick hinunter in den Maschinenraum freizugeben ? 3. Die Polyterrasse war früher ein bei alten und jungen Quartierbewohnern beliebter und schön «möblierter» Platz (zwei grosse Brunnenbecken, Skulpturen, Banknischen, hohe Bäume usw.). Beim Umbau des ETH-Zentrums hatte der Bundesrat den Zürchern versprochen, diese Terrasse wieder so schön zu gestalten, wie es dieser exponierten Lage über der Zürcher Altstadt entspricht, und einen entsprechenden Kredit von mehreren hunderttausend Fran- ken bereitgestellt. Heute präsentiert sich die Polyterrasse immer noch als öde Betonfläche. Was ist mit dem Kredit geschehen, der für die Polyterrasse vorgesehen war? Hat der Bundesrat vor, das den Zürchern abgegebene Verspre- chen auf Wiederherstellung der Polyterrasse - auch als Aufenthaltsort für Quartierbewohner! - bald einzulösen ? Bundesrat Egli: Zur ersten Frage: Am ETH-Hauptgebäude konnten in den letzten Jahren wegen mangelnder Finanz- mittel keine wesentlichen Unterhaltsarbeiten an der beste- henden Bausubstanz ausgeführt werden. Diverse Wasser- einbrüche aus verschiedenen Gründen wurden jeweils ört- lich behoben. Es besteht aber immerhin ein Gesamtkonzept für die Dach- und Fassadensanierung, welche in mehreren Etappen durchgeführt werden soll. Der Kostenvoranschlag beträgt etwa 5,2 Millionen Franken. Diese Kosten gehen zu Lasten des Unterhaltskredites des Amtes für Bundesbauten und werden auf mehrere Jahre verteilt. Die erste Etappe ist zurzeit bereits in Ausführung. Zur zweiten Frage: Im vorliegenden Falle musste nach ein- gehenden Untersuchungen erkannt werden, dass in der Ausrüstung der Maschinenhalle grössere Änderungen not- wendig sind, um der ETH zu ermöglichen, ihren Hauptauf- trag zu erfüllen. Schweren Herzens musste man sich entschMessen, wunderschöne alte, vor 50 Jahren eingebaute Maschinen auszubauen, um dadurch Platz zu schaffen für Maschinen, wie sie für Unterricht und Forschung in den kommenden Jahren notwendig sind. Zur dritten Frage betreffend die Polyterrasse: Diese Polyter- rasse ist grundsätzlich nach dem Botschaftsprojekt und der erteilten Baubewilligung ausgeführt worden. Nicht ausge- führt wurde das Bassin über den Oblichtern des Mensa- foyers, wie Sie richtig ausgeführt haben. 1980, anlässlich der 125-Jahr-Jubiläumsfeier des Polytechnikums, wollte der Stadtrat Zürich dieses Bassin der Eidgenossenschaft - also dem Polytechnikum - schenken. Er konnte aber diese Absicht nicht realisieren, einerseits weil aus studentischen Kreisen opponiert wurde, andererseits aber auch aus finan- ziellen Überlegungen des Kantons Zürich selbst. Frau Morf: Ich möchte bezüglich der Polyterrasse eine Bemerkung machen und eine Frage stellen. Ich habe fast mein ganzes Leben in diesem Quartier verbracht, und wir Quartierbewohner finden, dass das, was dort gemacht wurde, überhaupt nicht dem entspricht, was man uns damals versprochen hat. Das ist meine Bemerkung. Dann zum Kredit: Sie haben nicht gesagt, wohin der Kredit von mehreren 100000 Franken gekommen ist; so wie die Terrasse heute gestaltet ist, kann sie unmöglich soviel Geld gekostet haben. Das ist einfach eine Betonfläche. Eine weitere Frage: Hat es vielleicht einen Zusammenhang mit der S-Bahnstation Seilergraben, dass dieser Ausbau nicht so gemacht wurde, wie er eigentlich ursprünglich vorgesehen war? Bundesrat Egli: Frau Morf, ich muss Ihnen gestehen, dass ich die Bauobjekte, die in meinem Amt ausgeführt werden, nicht persönlich kontrolliere. Nach den Berichten meines zuständigen Amtes ist das Projekt so ausgeführt worden, wie es in der Baubotschaft stand. • Übrigens habe ich Ihnen noch etwas unterschlagen, Frau Morf: Ich muss Ihnen sagen, dass die Terrasse nicht-aus einer Betonplatte, sondern aus Granitplatten besteht. Gemäss unseren Meldungen - ich habe das vorhin der Kürze halber nicht ausgeführt - wird diese Terrasse bei schönem Wetter sehr gerne von Studenten und auch von Aussenstehenden zum Aufenthalt benützt. Question 24: Rebeaud. Ausrottung der Luchse im Wallis Extermination des lynx en Valais Le lynx, espèce protégée, fait actuellement l'objet d'une véritable campagne d'extermination en Valais, de la part deSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Mitteilungen des Präsidenten Communications du président In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1984 Année Anno Band III Volume Volume Session Sommersession Session Session d'été Sessione Sessione estiva Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 09 Séance Seduta Geschäftsnummer --- Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 18.06.1984 - 14:30 Date Data Seite 805-805 Page Pagina Ref. No 20 012 522 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.