<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2002.00212</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106876&amp;W10_KEY=13013575&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2002.00212</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 03.10.2002</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Schutzverordnung Lützelsee</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Abgrenzung des Schutzperimeters für den Lützelsee Auf die Beschwerde ist einzutreten (E. 1). Der strittige Bereich bildet nicht Teil der Moorlandschaft; sein Schutz stützt sich daher nicht auf Bundes-, sondern auf kantonales Recht (E. 2a). Die Fläche bildet eine Molasserippe, an der das erdgeschichtliche Geschehen der letzten Eiszeit sichtbar wird. Veränderungen könnten ihren Wert beeinträchtigen (E. 2b). Die Abgrenzung entspricht derjenigen anderer Schutzinventare. Aus der überlangen Verfahrensdauer kann der Beschwerdeführer materiell nichts ableiten. Seine weiteren Vorbringen stellen die Ausführungen der Vorinstanz nicht in Frage (E. 2c). Ein Augenschein erübrigt sich (E. 2d). Die angefochtene Schutzmassnahme ist verhältnismässig (E. 2e).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERDGESCHICHTE">ERDGESCHICHTE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LANDSCHAFTSSCHUTZ">LANDSCHAFTSSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MOLASSERIPPE">MOLASSERIPPE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MOOR">MOOR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Natur- und Heimatschutz ST: NATUR- UND LANDSCHAFTSSCHUTZ">NATUR- UND LANDSCHAFTSSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHUTZOBJEKT">SCHUTZOBJEKT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SUBSTANZIIERUNG">SUBSTANZIIERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNTERSUCHUNGSMOTIV">UNTERSUCHUNGSMOTIV</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERFAHRENSDAUER">VERFAHRENSDAUER</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 203 Abs. I lit. a PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 357 Abs. II PBG</span><br/><span class="gerade">Art. 17 lit. Ib RPG</span><br/><span class="ungerade">§ 27a VRG</span><br/><span class="gerade">§ 60 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Die Baudirektion erliess am 11. November 1997 eine neue Verordnung zum Schutz des LÃ¼tzelseegebietes (Natur- und Landschaftsschutzgebiete mit Ã¼berkommunaler Bedeutung in der Gemeinde Hombrechtikon und in einem Teilgebiet der Gemeinde Bubikon; im Folgenden: Verordnung oder SchutzV). Die SchutzV ersetzt im Bereich der Gemeinde Hombrechtikon die Verordnung zum Schutze des LÃ¼tzelsees, des Seeweidsees und des Uetzikerrietes vom 1. Dezember 1966 (im Folgenden: aSchutzV). Sie wurde sofort in Kraft gesetzt und allfÃ¤lligen Rekursen wurde die aufschiebende Wirkung entzogen. Die Verordnung bezeichnet unter anderem Natur- und Landschaftsschutzzonen, in denen besondere EigentumsbeschrÃ¤nkungen gelten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. A ist EigentÃ¼mer der GrundstÃ¼cke Kat.-Nr. 01, 02, 03 und 04 in Hombrechtikon, welche die SchutzV der Zone III A, Landschaftsschutzzone, zuweist. Er gelangte am 3. Dezember 1997 an das Amt fÃ¼r Raumplanung und ersuchte um die Entlassung der (Ã¼berbauten) GrundstÃ¼cke Kat.-Nr. 01 und 02 sowie eines unÃ¼berbauten Teils von Kat.-Nr. 04, mit einer GesamtflÃ¤che von rund 0,5 ha, aus dem Schutzgebiet. Die Baudirektion behandelte die Eingabe einerseits als WiedererwÃ¤gungsgesuch, welches sie ablehnte. Andererseits wurde die Eingabe nach RÃ¼ckfrage bei A als Rekurs an den Regierungsrat entgegengenommen. Mit Beschluss vom 15. Mai 2002 hat der Regierungsrat den Rekurs abgewiesen und die angefochtene VerfÃ¼gung bestÃ¤tigt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. A hat gegen den Rekursentscheid am 13. Juni 2002 Beschwerde an das Verwaltungsgericht erhoben. Er erneuert seinen Antrag, es sei eine planlich nÃ¤her bezeichnete FlÃ¤che von rund 0,5 ha seines Landes aus der Schutzzone zu entlassen. Die Staatskanzlei beantragte fÃ¼r den Regierungsrat am 5. August 2002 Abweisung der Beschwerde. Die Baudirektion liess sich nicht vernehmen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Das Verwaltungsgericht ist gemÃ¤ss § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) zur Beurteilung von Beschwerden gegen kantonale Schutzmassnahmen fÃ¼r Objekte des Natur‑ und Heimatschutzes zustÃ¤ndig, und zwar ungeachtet dessen, ob sie durch Verordnung erlassen oder durch VerfÃ¼gung getroffen worden sind (RB 1985 Nr. 15; 1986 Nr. 14; VGr, 24. September 1985, BEZ 1985 Nr. 44). An dieser Praxis ist auch nach der VRG-Revision vom 8. Juni 1997 festzuhalten (VGr, </span>7. Oktober 1999, VB.99.00195, in BEZ 1999 Nr. 30 nicht publizierte E. 1)<span>.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer ist gemÃ¤ss § 338a Abs. 2 des Planungs‑ und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) zu Rekurs und Beschwerde legitimiert.</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">2. a) GemÃ¤ss ihrem Ingress stÃ¼tzt sich die SchutzV auf Art. 18 ff. des Bundesgesetzes Ã¼ber den Natur- und Heimatschutz vom 1. Juli 1966 (NHG; SR 451) sowie auf §§ 203, 205 und 211 PBG. Der angefochtene Entscheid hÃ¤lt zutreffend fest, dass die umstrittene FlÃ¤che nicht Teil der Moorlandschaft um den LÃ¼tzelsee ist und sich der Einbezug in die Landschaftsschutzzone daher nicht auf Bundesrecht stÃ¼tzt (vgl. E. 3a-c Rekursentscheid). Die Rechtsgrundlage ist vielmehr im kantonalen Recht zu erblicken, konkret in § 203 Abs. 1 lit. a und b PBG, wonach Schutzobjekte (unter anderem) im Wesentlichen unverdorbene Natur- und Kulturlandschaften sowie Aussichtslagen und Aussichtspunkte sind. Diese Bestimmung konkretisiert Art. 17 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes Ã¼ber die Raumplanung vom 22. Juni 1979 (RPG; SR 700), wonach Schutzzonen besonders schÃ¶ne und naturkundlich oder kulturgeschichtlich wertvolle Landschaften umfassen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) GemÃ¤ss dem angefochtenen Entscheid bildet die streitbetroffene FlÃ¤che eine Molasserippe, deren schÃ¶n ausgebildete Form landschaftswirksam ist. Hier lasse sich die (wÃ¤hrend der letzten Eiszeit entstandene) Wasserscheide zwischen dem Einzugsgebiet der in nordwestlicher Richtung fliessenden Glatt und dem im SÃ¼den gelegenen ZÃ¼richsee besonders gut erkennen. Die Buen- und die Aglenstrasse folgten der Molasserippe im SÃ¼den und im Westen, wo sie einmalige Aussichtsbereiche Richtung LÃ¼tzelsee/SÃ¤ntisgebiet sowie Richtung Obersee, Linthebene und den dahinter liegenden Voralpen bÃ¶ten. An diesen Aussichtspunkten sei das erdgeschichtliche Geschehen wÃ¤hrend der letzten Eiszeit bis an den Alpenkamm erlebbar. Es sei folgerichtig und entspreche den Vorgaben von § 203 lit. a und b PBG, mittels der SchutzV den Wert dieser Aussichtspunkte, an denen ein ausgewiesenes Ã¶ffentliches Interesse bestehe, zu erhalten. Neue Bauten oder eine stÃ¶rende Umgestaltung der bestehenden Bauten wÃ¼rden den Eigenwert der landschaftlich bestimmten Molasseschuppe beeintrÃ¤chtigen und den Erlebniswert entlang der Buen- und der Aglenstrasse mindern. Die bestehenden Bauten gliederten sich unauffÃ¤llig ins Landschaftsbild ein und stÃ¼nden einem angemessenen Landschaftsschutz nicht im Wege.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) Diese AusfÃ¼hrungen Ã¼berzeugen und lassen sich anhand der bei den Akten befindlichen PlÃ¤ne nachvollziehen. Nicht von UngefÃ¤hr entspricht die von der Baudirektion vorgenommene Grenzziehung entlang der Buen- und der Aglenstrasse Ã¼brigens auch jener der aSchutzV, jener des Bundesinventars der Landschaften und NaturdenkmÃ¤ler von nationaler Bedeutung (Objekt Nr. 1417 gemÃ¤ss Anhang zur Verordnung Ã¼ber das Bundesinventar der Landschaften und NaturdenkmÃ¤ler vom 10. August 1977, VBLN; SR 451.11) sowie der Grenze des regierungsrÃ¤tlich festgesetzten Inventars der Natur- und Landschaftsschutzgebiete von Ã¼berkommunaler Bedeutung (Objekt Nr. 101, Glaziallandschaft LÃ¼tzelsee-Lutikerried; RRB Nr. 126/1980). Was der BeschwerdefÃ¼hrer konkret einwendet, entkrÃ¤ftet die Argumente des angefochtenen Entscheides nicht.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">aa) ZunÃ¤chst ist dem BeschwerdefÃ¼hrer darin Recht zu geben, dass das Rekursverfahren Ã¼bermÃ¤ssig lange gedauert hat (vgl. § 27a VRG). Daraus lÃ¤sst sich aber keine materielle Rechtswidrigkeit des Rekursentscheides ableiten.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">bb) Der BeschwerdefÃ¼hrer macht geltend, bei der fraglichen halben Hektare handle es sich nicht um eine Molasserippe; man kÃ¶nne nicht einmal Kartoffeln anbauen, da bereits nach 20 cm harter, roter Fels sichtbar werde. Diese Feststellung widerlegt nicht, dass es sich bei der fraglichen FlÃ¤che um eine Molasserippe handelt. Der Regierungsrat hat seine geologischen bzw. erdgeschichtlichen AusfÃ¼hrungen auf R. Hantke (Zur erdgeschichtlichen Entstehung der ZÃ¼rcher Seenlandschaft und des Walensees, in: Der ZÃ¼richsee und seine Nachbarseen, ZÃ¼rich 1979) gestÃ¼tzt. Es ist nicht ersichtlich, und der BeschwerdefÃ¼hrer bringt auch nichts Entsprechendes vor, inwiefern diese AusfÃ¼hrungen nicht zutreffen sollten. Mit Molasse werden allgemein die Ablagerungen im Vorland eines sich faltenden Gebirges bezeichnet. Die aus verschiedenen Schichten mit unterschiedlicher Entstehungszeit bestehende Molasse des Mittellandes erfuhr durch den letzten Vorschub der helvetischen Decken im voralpinen Bereich Verfaltungen oder wurde in SpÃ¤ne â auch Schuppen genannt â zerlegt. Diese erfuhren wÃ¤hrend der Eiszeit ihre weitere Gestaltung (vgl. Toni P. Labhart, Geologie der Schweiz, 2. A., Thun 1993, S. 16 ff.; Hantke, S. 12 ff.). Dass der BeschwerdefÃ¼hrer im fraglichen Gebiet auf harten, roten Fels stÃ¶sst, spricht nicht gegen, sondern fÃ¼r die Darlegungen im angefochtenen Entscheid.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">cc) Es ist unbestritten, dass das streitbetroffene Gebiet weder zur Moorlandschaft LÃ¼tzelsee gehÃ¶rt noch Magerwiesen aufweist. Beides ist nicht von Bedeutung, da die SchutzwÃ¼rdigkeit des Gebietes mit seiner Bedeutung als Aussichtspunkt und Ort, an dem die erdgeschichtliche Entstehung der ganzen Umgebung abgelesen werden kann, begrÃ¼ndet wird. Daher spielt es auch keine Rolle, dass vom LÃ¼tzelsee aus nur das Wohnhaus des BeschwerdefÃ¼hrers, nicht aber die weiteren GebÃ¤ude, sichtbar ist, und dass das Meteorwasser aus der fraglichen halben Hektare Richtung ZÃ¼richsee abfliesst. Der Regierungsrat hat nichts anderes behauptet.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">d) Unter den gegebenen UmstÃ¤nden und in WÃ¼rdigung der konkreten Vorbringen des BeschwerdefÃ¼hrers hat das Verwaltungsgericht keinen Anlass, dem Antrag auf DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins stattzugeben. Das Verwaltungsgericht erhebt zwar laut § 60 Satz 1 VRG die zur KlÃ¤rung des Sachverhalts erforderlichen Beweise von Amtes wegen. Diese aus der Untersuchungsmaxime fliessende Regel Ã¤ndert aber nichts daran, dass es primÃ¤r Sache des BeschwerdefÃ¼hrers ist, die ihm nÃ¼tzlich scheinenden tatsÃ¤chlichen Behauptungen aufzustellen (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 60 N. 1). Insbesondere entbindet ein Beweisantrag eine Partei nicht davon, ihre RÃ¼gen und ihre Sachverhaltsdarstellung hinreichend zu substanziieren (RB 1998 Nr. 16). Da der BeschwerdefÃ¼hrer vorliegend nichts vorbringt, was â sollte es anlÃ¤sslich eines Augenscheins erhÃ¤rtet werden kÃ¶nnen â zur Gutheissung der Beschwerde fÃ¼hren wÃ¼rde, ist auf die DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins zu verzichten.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">e) Schliesslich ist dem angefochtenen Entscheid auch insofern beizupflichten, als die Schutzmassnahme nicht unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig ist, da dem BeschwerdefÃ¼hrer im Rahmen von § 357 Abs. 2 PBG die Nutzung und massvolle VerÃ¤nderung der vorhandenen Bausubstanz gestattet bleibt, soweit sie den Zielen der SchutzV ausreichend Rechnung trÃ¤gt.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">3. ...</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="MsoNormal">...</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>