<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1C_315/2008 /fun </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 16. Juli 2008 </div> <div class="para">I. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Aemisegger, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Pfäffli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Strassenverkehrsamt des Kantons Luzern, Abteilung Massnahmen, Postfach 162, 6000 Luzern 4. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Führerausweisentzug, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil vom 20. Juni 2008 des Präsidenten der Abgaberechtlichen Abteilung des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das Strassenverkehrsamt Luzern, Abteilung Massnahmen, entzog X.________ mit Verfügung vom 23. April 2008 den Führerausweis für 12 Monate. Am 24. April 2008 verweigerte X.________ die Annahme der als Einschreiben versandten Entzugsverfügung. Die Zustellung wurde am 29. April 2008 mit A-Post wiederholt. Dagegen erhob X.________ am 20. Mai 2008 Beschwerde an das Verwaltungsgericht. Der Präsident der Abgaberechtlichen Abteilung des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern trat mit Urteil vom 20. Juni 2008 wegen verspäteter Beschwerdeeinreichung auf die Beschwerde nicht ein. Der Beschwerdeführer habe die Annahme einer eingeschrieben versandten Originalverfügung ausdrücklich verweigert. Er müsse sich deshalb deren Zustellung mit der Erstsendung entgegenhalten lassen. Die zwanzigtägige Beschwerdefrist habe mit der Erstzustellung der Entzugsverfügung am 24. April 2008 zu laufen begonnen und endete am 14. Mai 2008. Die am 20. Mai 2008 der Post übergebene Beschwerde erweise sich daher als verspätet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">X.________ führt mit Eingabe vom 9. Juli 2008 Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (<span class="artref">Art. 82 ff. BGG</span>) gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span> nennt die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer setzt sich nicht mit den Ausführungen des Verwaltungsgerichts auseinander, welche zum Nichteintreten auf seine Verwaltungsgerichtsbeschwerde führten. Er vermag folglich nicht darzulegen, inwiefern der verwaltungsgerichtliche Nichteintretensentscheid Recht verletzen sollte. Da die vorgebrachten Ausführungen keine hinreichende Auseinandersetzung mit den Entscheidgründen des angefochtenen Urteils darstellen, ist mangels einer genügenden Begründung im Sinne von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> entschieden werden kann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Entsprechend dem Verfahrensausgang trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das präsidierende Mitglied: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer sowie dem Strassenverkehrsamt und dem Präsidenten der Abgaberechtlichen Abteilung des Verwaltungsgerichtes des Kantons Luzern schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 16. Juli 2008 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Aemisegger Pfäffli </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>