<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2003.00021</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204014&amp;W10_KEY=13013569&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2003.00021</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 25.02.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Kündigung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Laut der Beschwerdeführerin (Gemeinde) hat der Bezirksrat einem Gekündigten zu Unrecht eine Entschädigung wegen Verfahrensmängeln zugesprochen. Die von der Beschwerdeführerin durchgeführte Administrativuntersuchung (vgl. PB.2002.00031) habe die Verfahrensrechte hinreichend gewahrt; in einem solchen Fall, wo auch das Vertrauensverhältnis zum Entlassenen fehle, müsse vor der Kündigung weder eine Mitarbeiterbeurteilung vorgenommen noch eine Bewährungsfrist angesetzt werden. Abweisung der Beschwerde. Beschwerdelegitimation der Gemeinde (E. 1). Grundlagen für den Entschädigungsanspruch bei formell mangelhafter Kündigung (E. 2.1). Die abschliessende Aufzählung der möglichen Auflösungsgründe eines Dienstverhältnisses im Personalrecht der Beschwerdeführerin schliesst einen eigenständigen ordentlichen Kündigungstatbestand wegen "fehlenden Vertrauens" aus, zumal ein solcher Tatbestand die besonderen Schutzbestimmungen bei einer Kündigung wegen mangelnder Leistung oder ungenügenden Verhaltens unterlaufen würde (E. 2.4.1 ff.). Sofern die kantonalen Verfahrensvorschriften über die bundesrechtlichen Mindestgarantien hinaus gehen, dürfen sie nicht im Hinblick auf das bundesrechtliche Minimum restriktiv interpretiert werden (E. 2.4.3). Die Bereitschaft einer zu entlassenden Person, sich während der Bewährungszeit an die Auflagen zu halten, darf nicht ohne konkrete Hinweise, die über das bisherige Verhalten hinaus gehen, im Voraus verneint werden (E. 2.4.4). Bei der Bemessung der Pönale soll auch berücksichtigt werden, dass die Arbeitgeberin mit der Nichtansetzung einer Bewährungsfrist das Arbeitsverhältnis um mindestens drei Monate verkürzt hat (E. 2.4.5).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ADMINISTRATIVUNTERSUCHUNG">ADMINISTRATIVUNTERSUCHUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: BEENDIGUNG DES DIENSTVERHÃLTNISSES">BEENDIGUNG DES DIENSTVERHÃLTNISSES</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWÃHRUNGSFRIST">BEWÃHRUNGSFRIST</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ENTSCHÃDIGUNG">ENTSCHÃDIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEISTUNG">LEISTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MISSBRÃUCHLICHE KÃNDIGUNG">MISSBRÃUCHLICHE KÃNDIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MITARBEITERBEURTEILUNG">MITARBEITERBEURTEILUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PÃNALE">PÃNALE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PÃNALENTSCHÃDIGUNG">PÃNALENTSCHÃDIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTLICHES GEHÃR">RECHTLICHES GEHÃR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SACHLICHER GRUND">SACHLICHER GRUND</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERHALTEN">VERHALTEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTRAUENSVERHÃLTNIS">VERTRAUENSVERHÃLTNIS</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 29 Abs. II BV</span><br/><span class="ungerade">Art. 336 Abs. I lit. a OR</span><br/><span class="gerade">Art. 336 Abs. I lit. b OR</span><br/><span class="ungerade">Art. 336a OR</span><br/><span class="gerade">Art. 336a Abs. II OR</span><br/><span class="ungerade">§ 18 Abs. II PG</span><br/><span class="gerade">§ 18 Abs. III PG</span><br/><span class="ungerade">§ 19 PG</span><br/><span class="gerade">§ 21 lit. b VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 16 VVPG</span><br/><span class="gerade">§ 18 Abs. I VVPG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2004 Nr. 115 S. 230</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>A. </span></b><span>B wurde im MÃ¤rz 1997 von der Gemeinde X als Leiter des Gemein­schaftszentrums S (GZ S) angestellt. Trotz seiner grossen Verdienste fÃ¼r das GZ S, die von der Gemeinde X als Arbeitgeberin stets anerkannt worden sind, kam es immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten mit Mitarbeitenden des GZ S einerseits, dem PÃ¤chter des ebenfalls dem GZ S angegliederten Bistros ander­seits. Weiter wurde B mehrfach darauf hingewiesen, dass er seine persÃ¶nlichen NebenbeschÃ¤ftigungen deutlicher vom Betrieb des GZ S trennen sollte. Da sich trotz ver­schiedener GesprÃ¤che und Abmahnungen die Beschwerden im FrÃ¼hling 2002 erneut hÃ¤uften, wurde gegen B â nach einer Durchsuchung seines BÃ¼ros â am 7. Mai 2002 eine Administrativuntersuchung eingeleitet. Gleichzeitig wurde B mit so­fortiger Wirkung als Leiter des GZ S suspendiert, wobei ihm der Lohn weiterhin ausbezahlt wurde. Den gegen diese VerfÃ¼gung erhobenen Rekurs wies der Bezirksrat W am 14. August 2002 ab. Am 4. Dezember 2002 wies auch das Verwaltungsgericht die von B erhobene Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat (PB.2002.00031, www.vgrzh.ch).</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>B. </span></b><span>Die schwerwiegendsten VorwÃ¼rfe gegen B konnten im Rahmen der Admi­nistrativ­untersuchung nicht erhÃ¤rtet werden. Dennoch kam Rechtsanwalt D, der die Untersuchung durchgefÃ¼hrt hatte, in seinem Bericht vom 6. August 2002 zum Schluss, dass eine WeiterbeschÃ¤ftigung unter den gegebenen UmstÃ¤nden weder fÃ¼r die Ge­meinde als Arbeitgeberin noch fÃ¼r die Mitarbeitenden im GZ S vertretbar sei. Mit Beschluss vom 13. August 2002 kÃ¼ndigte die Gemeinde X B erstmals per 30. November 2002. Da die KÃ¼ndigung auf das Verhalten B's zurÃ¼ckzufÃ¼hren sei, hÃ¤tte gemÃ¤ss Art. 21 der Personalverordnung der Gemeinde X vom 16. Oktober 2001 (PVO) eine Mitarbeiterbeur­tei­lung durchgefÃ¼hrt und eine Probezeit angesetzt werden mÃ¼ssen. Nach der im KÃ¼ndigungsbeschluss geÃ¤usserten Meinung des Gemeinderats X setzt eine solche BewÃ¤h­rungs­frist jedoch die</span><span> </span><span>Einsicht zur Verbesserung voraus. In WÃ¼rdigung des Umstandes, dass B trotz wiederholter Abmahnung gerÃ¼gter MÃ¤ngel nie bereit gewesen sei, BeschlÃ¼sse zu respektieren, sei davon auszugehen, dass auch eine zusÃ¤tzliche BewÃ¤hrungsfrist gestÃ¼tzt auf die UnmÃ¶glichkeit der weiteren Zusammenarbeit nicht mehr Platz greifen kÃ¶nne. Die Freistellung bleibe auch wÃ¤hrend der KÃ¼ndigungsfrist bestehen.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>C. </span></b><span>Da B zum Zeitpunkt der KÃ¼ndigung aufgrund eines Unfalls zu 100 % arbeitsunfÃ¤hig war, erwies sich diese aufgrund des sinngemÃ¤ss anwendbaren Art. 336c des Obli­gationen­rechts (OR) als nichtig (Art. 22 PVO). Die Gemeinde X kÃ¼ndigte B deshalb nach dessen voll­stÃ¤ndiger Genesung am 8. Oktober 2002 erneut, wo­bei sie fÃ¼r die BegrÃ¼ndung der KÃ¼n­digung auf ihren frÃ¼heren Beschluss vom 12. August 2002 verwies. Mit der KÃ¼ndi­gung per 31. Januar 2003 wurde die dreimonatige KÃ¼ndi­gungs­frist eingehalten (Art. 19 Abs. 1 lit. c PVO). Die Freistellung blieb wÃ¤hrend der Dauer der KÃ¼ndigungsfrist bestehen.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><span>Gegen die KÃ¼ndigung vom 8. Oktober 2002 erhob B am 11. November 2002 Rekurs beim Bezirksrat W. Er beantragte die Feststellung, dass die KÃ¼ndigung miss­brÃ¤uchlich im Sinn von Art. 336 Abs. 1 lit. a und b OR sei. Die Gemeinde X sei weiter zu verpflichten, ihm unter den Titeln Ferienguthaben, Ãberstundenabgeltung, ÃberstundenzuschlÃ¤ge und Wo­chen­endzuschlÃ¤ge insgesamt Fr. 64'623.35 zu bezahlen. Schliesslich verlangte er als Ent­schÃ¤digung fÃ¼r die missbrÃ¤uchliche KÃ¼ndigung und fÃ¼r die nicht eingerÃ¤umte BewÃ¤hrungsfrist Fr. 42'000.- und als EntschÃ¤digung fÃ¼r die Verletzung in den persÃ¶nlichen VerhÃ¤ltnissen (inkl. Anwaltskosten) Fr. 25'000.-. Alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Gemeinde X. </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Der Bezirksrat W hiess den Rekurs am 24. Juni 2003 teilweise gut. Wegen Verletzung formeller Vorschriften im Zusammenhang mit seiner Entlassung wurde B eine EntschÃ¤digung von vier MonatslÃ¶hnen zugesprochen. Hingegen wurde er ver­pflichtet, der Gemeinde X eine ParteienschÃ¤digung von Fr. 1'000.- (Mehr­wert­steu­er inbegriffen) zu bezahlen.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><span> </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt1"><span>Gegen diesen Entscheid liess die Gemeinde X am 2. September 2003 Beschwerde erheben und die folgenden AntrÃ¤ge stellen:</span></p> <p class="EinzugZitat">"1. Der angefochtene Entscheid sei teilweise aufzuheben, nÃ¤mlich soweit damit in teilweiser Gutheissung des Rekurses im Sinne der ErwÃ¤gungen dem Rekurrenten eine EntschÃ¤digung von 4 MonatslÃ¶hnen zugesprochen wird (Disp. Ziff. I und II).</p> <p class="EinzugZitat">2. Es sei festzustellen, dass die mit Gemeinderatsbeschluss vom 8. Oktober 2002 gegenÃ¼ber dem Beschwerdegegner aus­ge­sprochene KÃ¼ndigung formell nicht mangelhaft und damit nicht rechtsmissbrÃ¤uchlich war.</p> <p class="EinzugZitat">3. Es sei festzustellen, dass der BeschwerdefÃ¼hrer dem Be­schwer­de­geg­ner keine EntschÃ¤digung wegen missbrÃ¤uchlicher KÃ¼ndigung schuldet.</p> <p class="EinzugZitat">4. Dispositiv Ziffer III betreffend ParteientschÃ¤digung sei aufzuheben.</p> <p class="EinzugZitat">5. Dem BeschwerdefÃ¼hrer sei zulasten des Beschwerdegegners fÃ¼r das Verfahren beider Instanzen eine angemessene ParteientschÃ¤digung zuzu­sprechen."</p> <p class="Erwgung1"><span>Der Bezirksrat W schloss in seiner Vernehmlassung vom 17. September 2003 auf Ab­weisung der Beschwerde. B liess innert erstreckter Frist am 28. Ok­tober 2003 die Abweisung der Beschwerde unter EntschÃ¤digungsfolge beantragen.</span></p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span> zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><span>Die Beschwerde richtet sich gegen einen erstinstanzlichen Rekursentscheid des Be­zirksrats Ã¼ber eine personalrechtliche Anordnung. GemÃ¤ss § 74 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflege­gesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) ist das Verwaltungsgericht fÃ¼r ihre Behandlung grund­sÃ¤tzlich zustÃ¤ndig. Die Legitimation der BeschwerdefÃ¼hrerin ergibt sich aus § 80c in Verbindung mit §§ 70 und 21 lit. b VRG, betrifft doch der Rekursentscheid die PersonalfÃ¼h­rung der Gemeinde und damit eine von der BeschwerdefÃ¼hrerin wahrzunehmende Aufgabe (VGr, 10. Juli 2002, PB.2001.00016/17 E. 1b, und 22. November 2000, PB.2000.00012, E. 1b â beides unter www.vgrzh.ch). Auf die fristgerecht erhobene Beschwer­de ist damit einzutreten.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Gegenstand des Beschwerdeverfahrens bildet im Wesentlichen die Frage, ob dem Be­schwerdegegner zu Unrecht eine EntschÃ¤digung fÃ¼r die Verletzung der formellen Vorschriften bei seiner KÃ¼ndigung zugesprochen worden ist und ob sich eine EntschÃ¤digung in der HÃ¶he von vier MonatslÃ¶hnen rechtfertigen lÃ¤sst. Diese Frage, welche die BeschwerdefÃ¼hrerin vorab mit ihrem Antrag 1 aufwirft, umfasst auch die beiden in den BeschwerdeantrÃ¤gen 2 und 3 enthaltenen Feststellungsbegehren. Weiter bemÃ¤ngelt die BeschwerdefÃ¼hrerin auch die ParteientschÃ¤digung, die ihr im Rekursverfahren zugesprochen wurde, als zu gering. Die Ã¼brigen finanziellen Forderungen, die der Beschwerdegegner als Rekurrent im vorinstanzlichen Verfahren geltend gemacht hat, gehÃ¶ren grundsÃ¤tzlich nicht mehr zum gegenwÃ¤rtigen Verfahrensgegenstand.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Die Vorinstanz stÃ¼tzt die EntschÃ¤digung auf die verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung, welche in mehreren Entscheiden formelle MÃ¤ngel bei der KÃ¼ndigung als Ent­schÃ¤­digungsgrundlage anerkannt hat (zuletzt 5. November 2003, PB.2003.00013, E. 3d; siehe auch RB 2002 Nr. 127; 5. Juli 2003, PB.2002.00008, E. 3; <span>6. De­zember 2001, PB.2001.00021, E. 3e; 29. August 2001, PB.2001.00011, E. 6a = ZBl 102/2001 S. 581; 11. April 2001, PB.2000.00024/25, E. 4c â alle Entscheide unter www.vgrzh.ch</span>). Voraussetzung fÃ¼r die EntschÃ¤digung bildet neben anderem die UnmÃ¶glichkeit, den formellen KÃ¼n­digungsmangel anderweitig wieder gut zu machen, namentlich etwa durch eine Wie­der­holung des fehlerhaften Verfahrensablaufs. Da die KÃ¼ndigung vom 8. Oktober 2002 grundsÃ¤tzlich gÃ¼ltig war â wenn auch allenfalls mit einem formellen Mangel behaf­tet â, wurde durch sie das DienstverhÃ¤ltnis aufgelÃ¶st. Da das kommunale Recht die Wiederherstellung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses im Anfechtungsweg nicht vorsieht (Art. 20 Abs. 3 PVO; vgl. etwa VGr, 11. Juni 2003, PB.2003.00011, E. 2b, www.vgrzh.ch), wÃ¤re die Wiederho­lung des mangelhaften Verfahrensschritts nicht mÃ¶glich. Die nachtrÃ¤gliche Ansetzung einer BewÃ¤hrungsfrist in einem ArbeitsverhÃ¤ltnis, das bereits rechtsgÃ¼ltig aufgelÃ¶st ist, wÃ¤re juristisch widersinnig. Insofern war die Bejahung eines EntschÃ¤digungsanspruchs durch die Vorinstanz folgerichtig. Es stellt sich jedoch die hier entscheidende Frage, ob das Vorgehen der BeschwerdefÃ¼hrerin bei der KÃ¼ndigung formell mangelhaft war.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin rÃ¤umt ein, dass die in Art. 21 PVO vorgesehene Mitarbeiterbe­urteilung sowie die Ansetzung einer BewÃ¤hrungsfrist hier unterlassen wurden. Grund­sÃ¤tzlich stimmt sie der Vorinstanz auch darin zu, dass die Nichtbeachtung dieser Vorschrift keinen der in Art. 20 PVO angefÃ¼hrten TatbestÃ¤nde darstellt, welche einen Anspruch auf EntschÃ¤digung wegen missbrÃ¤uchlicher oder sachlich nicht gerechtfertigter KÃ¼ndigung nach Art. 336a OR begrÃ¼nden. Gegen die von der Praxis vorgezeichnete analoge Anwen­dung der letzt­genannten Bestimmungen bei formellen KÃ¼ndigungs­mÃ¤ngeln wendet sie grundsÃ¤tzlich nichts ein, erachtet im gegebenen Fall die Voraussetzungen jedoch fÃ¼r nicht gegeben. Es handle sich bei der Vorschrift, dass vor der KÃ¼ndigung eine Mitarbeiterbeur­teilung durchzufÃ¼hren und dem Angestellten eine BewÃ¤hrungsfrist anzusetzen sei, um eine Konkretisierung des rechtlichen GehÃ¶rs im Sinne von Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV). Der sich aus dem rechtlichen GehÃ¶r ergebende Sinn und Zweck der Mitarbeiterbeurteilung sei der, dass bei VorwÃ¼rfen, die zu einer KÃ¼ndigung wegen man­gelnder Leistung oder unbefriedigenden Verhaltens fÃ¼hrten, den Arbeitnehmenden im Rahmen der Mitarbeiterbeurteilung die Gelegenheit gegeben werde, dazu Stellung zu neh­men. Im vorliegenden Fall seien dem Beschwerdegegner die MÃ¤ngel in seiner Amts­fÃ¼h­rung und im Umgang mit Mitarbeitenden und Vorgesetzten zwar nicht im Rahmen des nach Art. 21 PVO vorgeschriebenen Verfahrens vorgehalten worden. Unter dem Aspekt des rechtlichen GehÃ¶rs sei jedoch viel mehr getan worden, als dies von Art. 21 PVO gefordert werde. Die Administrativuntersuchung durch eine aussenstehende Drittperson habe einerseits zu einer grÃ¼ndlichen AbklÃ¤rung aller VorwÃ¼rfe gefÃ¼hrt. Anderseits habe der Be­schwerdefÃ¼hrer zu allen AktenstÃ¼cken, Aussagen und Ergebnissen der Untersuchung Stel­lung nehmen kÃ¶nnen. Was dagegen die in Art. 21 PVO vorgesehene BewÃ¤hrungsfrist betreffe, so wÃ¤re eine solche im konkreten Fall unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig gewesen. Die Ansetzung einer BewÃ¤hrungsfrist setze die Bereitschaft des Mitarbeiters voraus, sein Verhalten zu Ã¤n­dern. Im konkreten Fall habe die Erfahrung jedoch deutlich gezeigt, dass der Be­schwer­de­geg­ner trotz wiederholter Mahnungen und Hinweise nicht gewillt gewesen sei, sein Verhalten zu Ã¤ndern und die Weisungen seiner Vorgesetzten umzusetzen. Entscheidend sei aber auch gewesen, dass das VertrauensverhÃ¤ltnis zwischen BeschwerdefÃ¼hrer und Be­schwer­degegnerin tief greifend zerstÃ¶rt worden sei. Wenn die schwere Treuwidrigkeit allen­falls auch noch keine fristlose Entlassung zu rechtfertigen vermÃ¶ge â was hier aber nicht in Frage stehe â und zu einer ordentlichen KÃ¼ndigung geschritten werde, so kÃ¶n­ne die Folge nicht sein, dass zwingend noch eine BewÃ¤hrungsfrist eingerÃ¤umt werden mÃ¼s­se. Art. 21 PVO spreche denn auch ausdrÃ¼cklich nur von "KÃ¼ndigung im Zusammenhang mit der Leistung und dem Verhalten" und lasse die KÃ¼ndigung wegen Vertrauensverlustes ausgeklammert. Die Vorinstanz sei insgesamt in Ã¼berspitzen Formalismus verfallen, indem sie im konkreten Fall aus der Nichtanwendung von Art. 21 PVO eine Rechtsverletzung und gestÃ¼tzt darauf einen EntschÃ¤digungsanspruch bejaht habe. Selbst wenn dieser Ansicht aber zu folgen wÃ¤re, liege eine EntschÃ¤digung von vier MonatslÃ¶hnen viel zu hoch, da ja die Obergrenze der EntschÃ¤digung aufgrund des analog anwendbaren Art. 336a Abs. 2 OR bei sechs MonatslÃ¶hnen liege und die Rechtsverletzung hier keinesfalls schwer wiegen kÃ¶nne.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.3 </span></b><span>Der Beschwerdegegner lÃ¤sst dagegen vorbringen, es sei ihm weder vor der ersten (nich­tigen) KÃ¼ndigung vom 13. August 2002 noch vor der zweiten KÃ¼ndigung vom 8. Ok­tober 2002 das rechtliche GehÃ¶r zur Frage der KÃ¼ndigung gewÃ¤hrt worden. Es bedeute aber ohnehin einen Eingriff in seine Rechtsstellung, wenn ihm aufgrund einer Administrativ­untersuchung â die er inhaltlich und in ihrer ihm negativ gesinn­ten Tendenz in Frage stellt â seine in Art. 21 PVO gewÃ¤hrleisteten Rechte verkÃ¼rzt wÃ¼rden. Es kÃ¶nne auch keine Rede davon sein, dass es am notwendigen VertrauensverhÃ¤ltnis gefehlt habe, sei er doch noch kurz vor der Einleitung der Administrativuntersu­chung mit wichtigen neuen Aufgaben in der Jugendkommission betraut worden. Weiter treffe es nicht zu, dass der Be­schwerdegegner nicht fÃ¤hig und willens gewesen sei, auf Kritik zu reagieren und seine Verhaltens­weisen zu Ã¤ndern. Der Nachweis, dass er Weisungen oder BeschlÃ¼sse der Vorgesetzten missachtet habe, sei ebenfalls nicht erbracht worden. Auf jeden Fall sei nicht nachvollzieh­bar, dass eine allfÃ¤llige BewÃ¤hrungsfrist gemÃ¤ss Art. 21 BVO nicht hÃ¤tte gewÃ¤hrt werden kÃ¶nnen. Insgesamt erscheine damit die Zusprechung einer EntschÃ¤digung fÃ¼r die formell mangelhafte KÃ¼ndi­gung nicht als Ã¼berspitzt formalistisch. Sie sei vielmehr folgerichtig und angesichts der Schwere des Eingriffs, den die Missachtung der Verfah­rens­vorschriften fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer bedeutete, auch in der HÃ¶he angemessen.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.4.1</span></b><span> Art. 18 PVO zÃ¤hlt die GrÃ¼nde fÃ¼r die Beendigung eines ArbeitsverhÃ¤ltnisses mit der BeschwerdefÃ¼hrerin abschliessend auf. Da vorliegend kein befristetes ArbeitsverhÃ¤ltnis ausgelaufen (lit. b), keine AuflÃ¶sung im gegenseitigen Einvernehmen vereinbart worden (lit. c) und auch kein anderer AuflÃ¶sungsgrund (Alter, InvaliditÃ¤t, Tod, Verzicht auf Wie­derwahl, lit. e-h) eingetreten ist, verbleiben einzig die KÃ¼ndigung (lit. a) und die AuflÃ¶sung aus wichtigem Grund (lit. d) als BeendigungsgrÃ¼nde. Wie sich aus der VerfÃ¼gung vom 8. Ok­tober 2002 eindeutig ergibt, handelt es sich bei der von der BeschwerdefÃ¼hrerin ausgesprochenen AuflÃ¶sung des DienstverhÃ¤ltnisses um eine ordentliche KÃ¼ndigung, nicht um eine fristlose AuflÃ¶sung aus wichtigem Grund. Die BeschwerdefÃ¼hrerin bringt denn auch nicht vor, dass die Voraussetzungen fÃ¼r die Letztere erfÃ¼llt gewesen wÃ¤ren. Eine ordentli­che KÃ¼ndigung wiederum darf laut Art. 20 Abs. 2 PVO, der inhaltlich § 18 Abs. 2 des (kantonalen) Personalgesetzes vom 27. September 1998 (PG) entspricht, nicht missbrÃ¤uchlich nach den Bestimmungen des Obligationenrechts sein und setzt einen sachlich zureichen­den Grund voraus. Laut dem bereits mehrfach zitierten Art. 21 PVO, der inhaltlich § 19 PG entspricht, muss die Anstellungs­ins­tanz, bevor sie eine KÃ¼ndigung aufgrund mangelnder Leistung oder unbefriedigenden Verhaltens ausspricht, dem oder der An­ge­stellten eine angemessene BewÃ¤hrungsfrist von lÃ¤ngstens sechs Monaten einrÃ¤umen. Weiter mÃ¼s­sen VorwÃ¼rfe, die zu einer KÃ¼ndigung Anlass geben, durch eine Mitarbeiterbeurteilung be­legt werden. Zur minimalen Dauer der BewÃ¤hrungsfrist lassen sich dem kom­munalen Recht keine Vorschriften entnehmen. Aufgrund des Verweises in Art. 3 PVO gelten indes sinn­gemÃ¤ss das Personalgesetz und dessen AusfÃ¼hrungserlasse, soweit die Per­sonal­ver­ord­nung der Gemeinde X nichts Abweichendes regelt. Anwendbar ist demnach auch § 18 Abs. 1 der Vollzugsverordnung zum Personalgesetz vom 19. Mai 1999 (VVPG), dessen Satz 2 bestimmt, dass die BewÃ¤hrungsfrist ab dem zweiten Dienst­jahr in der Regel drei bis sechs Monate betrÃ¤gt.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.4.2</span></b><span> Die BeschwerdefÃ¼hrerin lÃ¤sst vorbringen, die KÃ¼ndigung des Beschwerdegegners sei Ã¼berwiegend deshalb erfolgt, weil das VertrauensverhÃ¤ltnis zu ihm nicht mehr bestanden habe. Art. 21 PVO beschlage dagegen nur die KÃ¼ndigung im Zusammenhang mit der Leistung und dem Verhalten, sei deshalb auf eine KÃ¼ndigung wegen des verlorenen Vertrau­ens­verhÃ¤ltnisses nicht anwendbar. Mit dieser Argumentation verkennt die BeschwerdefÃ¼hrerin zunÃ¤chst, dass die BeendigungsgrÃ¼nde in der Personalverordnung grundsÃ¤tzlich abschliessend aufgezÃ¤hlt sind. Es kÃ¶nnen nicht neue KÃ¼ndigungstatbestÃ¤nde geschaffen werden, fÃ¼r die dann die dem Schutz der Angestellten dienenden Bestimmungen in Art. 20 und 21 PVO nicht mehr gelten. Sofern der Vertrauensverlust so gewichtig ist, dass eine weitere Zusammenarbeit nach Treu und Glauben nicht mehr zumutbar ist, kann die fristlose AuflÃ¶sung aus wichtigen GrÃ¼nden gemÃ¤ss Art. 23 PVO in Betracht gezogen werden. Die KÃ¼ndigung war hier aber eine ordentliche, weshalb den Voraussetzungen der fristlosen KÃ¼ndigung nicht weiter nachgegangen werden muss.</span></p> <p class="Erwgung3"><span>Das verlorene VertrauensverhÃ¤ltnis als eigenstÃ¤ndigen KÃ¼ndigungstatbestand zu betrachten wÃ¼rde darauf hinauslaufen, dass jedes als mangelhaft empfundene Verhalten, das zu Strei­tigkeiten zwischen den Parteien Anlass bietet, in eine StÃ¶rung des VertrauensverhÃ¤ltnisses umdeutbar wÃ¤re und so die Schutzvorschriften in Art. 21 PVO umgangen werden kÃ¶nnten. Ein gestÃ¶rtes VertrauensverhÃ¤ltnis liesse sich auf den ersten Blick allenfalls als sachlich zu­reichender KÃ¼ndigungsgrund gemÃ¤ss Art. 20 Abs. 2 PVO qualifizieren. Dem steht jedoch die unzweideutige Anlehnung des anwendbaren kommunalen Personalrechts an das kantonale Recht entgegen, das aufgrund der Verweisung in Art. 3 PVO ohnehin ergÃ¤nzend beizuziehen ist. Das kantonale Recht umschreibt die in § 18 Abs. 2 PG erwÃ¤hnten sach­lichen KÃ¼ndigungsgrÃ¼nde in § 16 VVPG nÃ¤her. Genannt werden mangelhafte Leistungen oder unbefriedigendes Verhalten (Abs. 1 lit. a), die Aufhebung der Stelle aus organisato­ri­schen oder wirtschaftlichen GrÃ¼nden (Abs. 1 lit. b) und der besondere Fall, dass der oder die Angestellte aus gesundheitlichen GrÃ¼nden wÃ¤hrend langer Zeit wiederholt oder dauernd an der ErfÃ¼llung der Aufgaben verhindert ist (Abs. 1 lit. c). Auch aus dieser Auf­zÃ¤h­lung erhellt, dass nur in besonderen FÃ¤llen auf Mitarbeiterbeurteilung und BewÃ¤hrungsfrist verzichtet werden kann (sinngemÃ¤ss VGr, 27. Mai 2003, PB.2003.00006, E. 2a/bb, www.vgrzh.ch). Der von der BeschwerdefÃ¼hrerin geltend gemachte Tatbestand des Vertrauensverlusts figuriert nicht darunter.</span></p> <p class="Erwgung3"><span>Anzumerken ist schliesslich, dass auch der Schlussbericht der Administrativuntersuchung vom 6. August 2002, der die KÃ¼ndigung empfiehlt, festhÃ¤lt, dass eine "KÃ¼ndigung zweifellos mit dem Verhalten B's im Zusammenhang stÃ¼nde".</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.4.3</span></b><span> Die BeschwerdefÃ¼hrerin legt grundsÃ¤tzlich zu Recht dar, dass Art. 21 PVO bzw. § 19 PG â insbesondere die Pflicht, den oder die Angestellte in einer Mitarbeiterbeurteilung mit den VorwÃ¼rfen zu konfrontieren, die zur KÃ¼ndigung Anlass geben â als Ausdruck des recht­lichen GehÃ¶rs gemÃ¤ss Art. 29 Abs. 2 BV zu gelten hÃ¤tten. Dem rechtlichen GehÃ¶r wie­derum kÃ¶nne auch in anderer Art und Weise genÃ¼gt werden, etwa indem dem oder der An­gestellten in einem anderen Rahmen ausgiebig Gelegenheit geboten werden, sich zu den Vorhaltungen zu Ã¤ussern. Die BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¼bersieht dabei, dass Art. 29 Abs. 2 BV nur eine Mindestanforderung formuliert (siehe etwa Ulrich HÃ¤felin/Walter Haller, Schwei­zerisches Bundesstaatsrecht, 5. Aufl., ZÃ¼rich etc. 2001, N. 827; Tobias Jaag, Die Verfah­rens­garantien der neuen Bundesverfassung in: Peter Gauch/Daniel ThÃ¼rer [Hrsg.], Die neue Bundesverfassung, ZÃ¼rich etc. 2002, S. 25 ff., 45). Staatliche Verfahren haben als un­unterschreitbares Minimum den in Art. 29 Abs. 2 BV enthaltenen GewÃ¤hrleistungen zu ge­nÃ¼gen. Soweit kantonales oder kommunales Recht dagegen in Konkretisierung der Zielrichtung von Art. 29 Abs. 2 BV Garantien aufstellen, die Ã¼ber das bundesrechtlich vorgegebene Minimum hinausgehen, kann die Minimalgarantie nicht wieder zur restriktiven Interpretation dieser konkreti­sierten GewÃ¤hrleistungen beigezogen werden (vgl. Reinhold Hotz, St. Galler Kommentar, 2002, Art. 29 BV N. 25; Jaag, S. 45). Genau das strebt jedoch die BeschwerdefÃ¼hrerin an, indem sie gegen den klaren Wortlaut von Art. 21 PVO auf eine Mitarbeiterbeurteilung und die Ansetzung einer Probezeit verzichten mÃ¶chte, da dem Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r, wie er sicht aus der Bundesverfassung ergibt, bereits genÃ¼gt worden sei.</span></p> <p class="Erwgung3"><span>Die beschwerdefÃ¼hrerische Argumentation findet auch keine StÃ¼tze in dem von ihr angefÃ¼hrten Entscheid (RB 1995 Nr. 21), ging es dort ja gerade um einen Fall, in dem das anwendbare Personalrecht keine AnhÃ¶rungsrechte des oder der Angestellten vorsah und des­halb auf die bundesverfassungsrechtliche Minimalgarantie zurÃ¼ckgegriffen werden musste. Vorab stellt der angefÃ¼hrte Entscheid aber klar, dass "der Umfang des Anspruchs auf rechtliches GehÃ¶r â¦ zunÃ¤chst durch die kantonalen Verfahrensvorschriften umschrieben" werde. Wenn â wie im vorliegenden Fall â die anwendbaren Verfahrensvorschriften fÃ¼r die Betroffenen mehr Schutz bieten, sind diese anzuwenden.</span></p> <p class="Erwgung3"><span>Rechtlich ist es nicht zu beanstanden, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin â trotz des anscheinend schon vorher unbefriedigenden Verhaltens des Beschwerdegegners â nicht den in Art. 21 PVO vorgezeichneten Weg beschritten hat, sondern die VorwÃ¼rfe gegen diesen in einer Administrativuntersuchung abklÃ¤ren liess und ihn fÃ¼r die Dauer des Verfahrens freistellte (vgl. VGr, 4. Dezember 2002, PB.2002.00031, www.vgrzh.ch). Ein solches Vorgehen ersetzt jedoch nicht die im anwendbaren Personalrecht vorgezeichneten KÃ¼ndigungsmodali­tÃ¤ten. Vor allem aber kann dem Beschwerdegegner nicht vorgeworfen werden, dass nach der lang dauernden Freistellung, der ausfÃ¼hrlichen Admi­nis­trativuntersuchung und den zahl­reichen damit verbundenen Unstimmigkeiten das VertrauensverhÃ¤ltnis seitens der Be­schwerdefÃ¼hrerin nicht mehr besteht.</span></p> <p class="Erwgung3"><span>Die Notwendigkeit, im Fall mangelhafter Leistung oder mangelhaften Verhaltens eine Be­wÃ¤h­rungsfrist anzusetzen, ist zudem Ausdruck des im Ã¶ffentlichen Recht grundsÃ¤tzlich wei­ter gehenden KÃ¼ndigungsschutzes, des WillkÃ¼rverbots sowie des VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeitsgrundsatzes (vgl. Fritz Lang, Das ZÃ¼rcher Personalgesetz vom 27. September 1998, in Peter Hel­bling/Tomas Poledna [Hrsg.], Personalrecht des Ã¶ffentlichen Dienstes, </span><span>Bern</span><span> 1999, S. 49 ff., 67). Mit dem Anspruch auf GewÃ¤hrung des rechtlichen GehÃ¶rs wird damit der Sinn von Art. 21 PVO und § 19 PG nicht vollumfÃ¤nglich eingefangen. Auch aus diesem Grund ist der beschwerdefÃ¼hrerischen Argumentation nicht beizupflichten.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.4.4</span></b><span> Nach der beschwerdefÃ¼hrerischen Ansicht setzt die Ansetzung einer BewÃ¤hrungsfrist im Sinn von Art. 21 PVO die Bereitschaft der angestellten Person voraus, das bemÃ¤ngelte Verhalten zu Ã¤ndern. Von dieser Bereitschaft sei beim Beschwerdegegner nicht auszugehen gewesen. Der Verzicht auf eine BewÃ¤hrungsfrist erweise sich damit als zulÃ¤ssig.</span></p> <p class="Erwgung3"><span>Ob die Bereitschaft einer Person besteht, das Verhalten den von den vorgesetzten BehÃ¶r­den gestellten Anforderungen anzupassen, ist eine Frage, die hÃ¶chstens dann in antizipie­ren­der WÃ¼rdigung der VerhÃ¤ltnisse beurteilt werden kÃ¶nnte, wenn deutliche Er­klÃ¤rungen der angestellten Person vorlÃ¤gen, dass sie das Verhalten keinesfalls Ã¤ndern werde. Wie in die­sem Fall zu verfahren wÃ¤re â das heisst, ob selbst in einem solchen Fall Ã¼berhaupt die BewÃ¤hrungsfrist ausgesetzt werden dÃ¼rfte â kann im konkreten Fall jedoch offen bleiben. Die EinschÃ¤tzung der BeschwerdefÃ¼hrerin beruht zwar auf ihren bisherigen Erfahrungen mit dem Beschwerdegegner. Diese dÃ¼rfen nach dem Zweck der BewÃ¤hrungsfrist aber gera­de nicht als Grundlage herangezogen werden, um das ArbeitsverhÃ¤ltnis wegen unbefriedigen­den Verhaltens ohne weitere Voraussetzungen auf­zulÃ¶sen: </span><span>Anders als etwa die Effizienz und QualitÃ¤t der Arbeitsleistung lÃ¤sst sich das Verhalten eines Arbeitnehmers nicht klar objektivieren. Stets spielen subjektive EinschÃ¤tzungen der beurteilenden Person eine nicht unwesentliche Rolle. Dementsprechend erhÃ¶ht sich in solchen FÃ¤llen die BegrÃ¼ndungs­last (vgl. Michele Albertini, Der verfassungsmÃ¤ssige Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r im Verwaltungsverfahren des modernen Staates, Bern 2000, S. 409 ff.; Lorenz KneubÃ¼hler, Die BegrÃ¼ndungspflicht â Eine Untersuchung Ã¼ber die Pflicht der BehÃ¶rden zur BegrÃ¼ndung ihrer Entscheide, Bern etc. 1998, S. 186 f.). Nur wenn sich genÃ¼gend er­hÃ¤rtet, dass das Verhalten eines Arbeitnehmers den Betriebsablauf stÃ¶rt oder das Vertrauens­verhÃ¤ltnis zwischen Arbeitnehmer und Vorgesetzten dadurch erschÃ¼ttert ist, kann das Vorliegen eines sachlich genÃ¼genden KÃ¼ndigungsgrundes bejaht werden (VGr, 6. Dezember 2001, PB.2001.00021, E. 4d, www.vgrzh.ch). Das unbefriedigende Verhalten einer angestellten Person kann also in der Regel nur als Ausgangspunkt fÃ¼r eine Mitarbeiterbeurteilung dienen, in der ihr die entsprechenden Vorhaltungen gemacht werden, und an die dann eine BewÃ¤hrungsfrist anschliesst. DÃ¼rfte bereits aufgrund bisheriger Vorkommnisse â die im konkreten Fall im Ãbrigen kein besonderes Gewicht aufweisen â beurteilt werden, wie wohl die BewÃ¤hrungsfrist verlaufen wÃ¼rde, wÃ¤re die BewÃ¤hrungsfrist und mit ihr der gesamte Schutz von Art. 21 PVO obsolet. Das Verhalten innerhalb der BewÃ¤hrungsfrist dient gerade der verlangten Objektivierung des KÃ¼ndigungsgrunds unbefriedigenden Verhaltens. Die beschwerdefÃ¼hrerische Interpretation von Art. 21 PVO, der inhaltlich § 19 PG entspricht, kann damit auch in diesem Punkt nicht gefolgt werden.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.4.5</span></b><span> Selbst wenn die Voraussetzungen fÃ¼r eine EntschÃ¤digung wegen formell mangelhafter KÃ¼ndigung erfÃ¼llt sein sollten, erachtet die BeschwerdefÃ¼hrerin die zugesprochene Summe von vier MonatslÃ¶hnen als zu hoch. Die Verletzung wÃ¶ge keinesfalls so schwer, dass sich die Zusprechung von zwei Dritteln des Maximums von sechs MonatslÃ¶hnen gemÃ¤ss Art. 336a Abs. 2 OR rechtfertigen wÃ¼rde. Zum Vergleich fÃ¼hrt sie ein verwaltungsgerichtliches PrÃ¤judiz an (5. Juli 2002, PB.2002.00008, E. 3, www.vgrzh.ch), in dem bei einer viel schwerer wiegenden Verletzung formeller KÃ¼ndigungsvorschriften und nach Ã¼ber zehnjÃ¤hriger Anstellungsdauer einem damals 50-jÃ¤hrigen Entlassenen ebenfalls nur vier MonatslÃ¶hne zugesprochen worden seien. Hier wiege eine allfÃ¤llige Verletzung auf je­den Fall weniger schwer, was zu einer Reduktion der PÃ¶nale fÃ¼hren mÃ¼sse.</span></p> <p class="Erwgung3"><span>Die Bemessungsregel von Art. 336a Abs. 2 OR ist nach der Rechtsprechung bei der fehlerhaf­ten AuflÃ¶sung eines Ã¶ffentlichen DienstverhÃ¤ltnisses sinngemÃ¤ss beizuziehen, sofern das anwendbare Recht wie hier darauf verweist (Art. 20 Abs. 3 PVO; zum Beispiel VGr, 5. Juli 2002, PB.2002.00008, E. 3b, und 6. Dezember 2001, PB.2001.00021, E. 3g â beides unter www.vgrzh.ch). Die PÃ¶nale bemisst sich dabei nach der WÃ¼rdigung aller UmstÃ¤nde des Einzelfalls. Nach der privatrechtlichen Lehre und Praxis (dazu Manfred Reh­bin­der/Wolfgang Portmann, Bas­ler Kommentar, 2003, Art. 336a OR N. 2 f.) gehÃ¶ren zu den in Betracht fallenden UmstÃ¤nden die Schwere der Verfehlung des Arbeitgebers, insbesonde­re auch das Vorgehen bei der KÃ¼ndigung, die wirtschaftlichen VerhÃ¤ltnisse des entschÃ¤­di­gungspflichtigen Arbeitgebers sowie die Schwere des Eingriffs in die PersÃ¶nlichkeit des Arbeitnehmers. Im Hinblick auf die Wiedergutmachungsfunktion der EntschÃ¤di­gung sind aber auch die wirtschaftlichen Auswirkungen der KÃ¼ndigung auf den Arbeitnehmer zu be­rÃ¼cksichtigen.</span></p> <p class="Erwgung3"><span>Im hier zu beurteilenden Fall ist dem BeschwerdefÃ¼hrer im Rahmen der Administra­tiv­untersuchung wiederholt die Gelegenheit eingerÃ¤umt worden, zu den ihn betreffenden Vor­wÃ¼rfen sowie auch zum Untersuchungsergebnis Stellung zu nehmen. Die GehÃ¶rsver­let­zung, zu der die Unterlassung der Mitarbeiterbeurteilung im Sinn von Art. 21 Abs. 2 PVO gefÃ¼hrt hat, wiegt damit nicht besonders schwer. Immerhin dÃ¼rfte die Schwere der Verletzung, die in einem verwaltungsgerichtlichen Entscheid vom 6. Dezember 2001 zu einer EntschÃ¤digung von zwei MonatslÃ¶hnen gefÃ¼hrt hat, erreicht worden sein (VGr, 6. De­zem­ber 2001, PB.2001.00021, E. 3g, www.vgrzh.ch). Bei der Bemessung ist jedoch zu berÃ¼cksich­tigen, dass dem BeschwerdefÃ¼hrer â bei der vollstÃ¤ndig korrekten DurchfÃ¼hrung des Verfahrens â eine Probezeit von mindestens drei Monaten hÃ¤tte eingerÃ¤umt werden mÃ¼s­sen. Dass dies unterlassen wurde, bedeutet einerseits einen nicht leicht zu nehmenden Eingriff in die RechtssphÃ¤re des Beschwerdegegners, der sich stets mit grossem Engagement seiner Aufgabe gewidmet hat und diese auch weiterhin Ã¼bernommen hÃ¤tte. Vor allem aber be­deutet die Nichtansetzung der Probezeit eine VerkÃ¼rzung der gesamten Anstellungs­dauer um mindestens drei Monate. Wenn deshalb die Vorinstanz unter AbwÃ¤gung all dieser UmstÃ¤nde eine PÃ¶nale von vier MonatslÃ¶hnen fÃ¼r angemessen gehalten hat, ist dies nicht zu beanstanden.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.4.6</span></b><span> Zusammenfassend ergibt sich, dass die Vorinstanz die Voraussetzungen fÃ¼r eine EntschÃ¤digung wegen formeller MÃ¤ngel des KÃ¼ndigungsverfahrens zu Recht bejaht und die EntschÃ¤digung korrekt bemessen hat. Die Beschwerde ist damit in den Hauptpunkten abzuweisen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>Die Vorinstanz erachtete die Voraussetzungen fÃ¼r die ParteienschÃ¤digung gemÃ¤ss § 17 Abs. 2 VRG sowohl fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin als auch die Beschwerdegegnerin als gegeben. Der BeschwerdefÃ¼hrerin und damaligen Rekursgegnerin sprach sie eine Ent-schÃ¤digung von Fr. 3'500.-, dem BeschwerdefÃ¼hrer und damaligen Rekurrenten eine solche von Fr. 2'500.- zu, was per Saldo eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'000.- zu Guns­ten der Rekursgegnerin und jetzigen BeschwerdefÃ¼hrerin zeitigte. Die BeschwerdefÃ¼hrerin verlangt die ErhÃ¶hung dieser ParteientschÃ¤digung.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Im Rekursverfahren kann die unterliegende Partei oder Amtsstelle zu einer angemessenen EntschÃ¤digung fÃ¼r die Umtriebe ihres Gegners verpflichtet werden, wenn etwa die rechts­genÃ¼gende Darlegung komplizierter Sachverhalte und schwieriger Rechtsfragen besonderen Aufwand erforderte oder den Beizug eines Rechtsbeistandes rechtfertigte (§ 17 Abs. 2 lit. a VRG). Haben aufgrund des Verfahrensausgangs zwei oder mehrere sich gegen­Ã¼berstehende Parteien Anspruch auf Parteikostenersatz, sind die EntschÃ¤digungen gegeneinander zu verrechnen (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Ver­waltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 17 N. 32, mit Hinweisen). Wie die EntschÃ¤digung im Einzelfall zu bemessen ist, ergibt sich nicht aus dem Gesetz. Entsprechend ist die ParteientschÃ¤digung von der Rechtsmittelinstanz nach freiem (aber pflichtgemÃ¤ssem) Ermessen festzusetzen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 37). Gemeinwesen haben in der Regel keinen Anspruch auf ParteientschÃ¤digung. Vor allem grÃ¶s­sere und leistungsfÃ¤higere Gemeinwesen haben sich so zu organisieren, dass sie Verwaltungsstreitsachen selbst durch­fechten kÃ¶nnen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 19).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Selbst wenn der Beschwerdegegner und damalige Rekurrent im Vergleich zur Be­schwer­de­fÃ¼hrerin und damaligen Rekursgegnerin in geringerem Ausmass obsiegt hat, darf be­rÃ¼ck­sichtigt werden, dass eine grosse Gemeinde wie die BeschwerdefÃ¼hrerin grundsÃ¤tzlich bereits Ã¼ber massgebliches Vor- und Fachwissen in verwaltungs- und personalrechtlichen Fragen verfÃ¼gt, was den VerbeistÃ¤ndungsbedarf reduziert. Im Hinblick auf diesen Unterschied zwischen den am Rekursverfahren beteiligten Parteien bewegt sich die Bemessung der ParteientschÃ¤digung durch die Vorinstanz im Rahmen ihres pflichtgemÃ¤ssen Ermessens. Auch in diesem Punkt ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Da die Beschwerde vollumfÃ¤nglich abgewiesen wird, sind der BeschwerdefÃ¼hrerin die Kosten aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG) und bleibt ihr eine Partei­entschÃ¤digung versagt (§ 17 Abs. 2 VRG). Dem Beschwerdegegner steht indes eine angemessene ParteientschÃ¤digung zu, da das Verfahren verhÃ¤ltnismÃ¤ssig schwierige Rechtsfragen aufgeworfen hat, die den Beizug eines Rechtsbeistandes rechtfertigten (§ 17 Abs. 2 lit. a VRG).</span></p> <p class="Einzug1">DemgemÃ¤ss <a id="Text25"></a>entscheidet <span>die Kammer</span>:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'600.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'660.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">4. Die BeschwerdefÃ¼hrerin wird verpflichtet, dem Beschwerdegegner eine ParteientschÃ¤di­gung von Fr. 1'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) zu bezahlen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Urteilstext">5. â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>