<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.00306</span></p><p><br/></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Keller</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 16. Juni 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Pro </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Infirmis</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Sozialberatung, </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">K.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Hohlstrasse 560, Postfach, 8048 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1973, meldete sich am 22. August 2010 (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 11/2; eingegangen bei der Beschwerdegegnerin am 23. August 2011) unter Hinweis auf eine wiederholte Depression bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle, gewährte am 9. Januar 2012 Frühinterventionsmassnahmen in Form einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitsvermittlung (Urk. 11/25). Am 6. Juni 2013 (Urk. 11/65) schloss die IV-Stelle die beruflichen Massnahmen nach deren erfolgreichem Abschluss ab. Am 5. November 2013 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf eine seit 2001 bestehende schizoaffektive Störung erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 11/80). Die IV-Stelle gewährte am 14. Juli 2014 eine Kostengutsprache für ein Belastbarkeitstraining (Urk. 11/98) und am 21. Oktober 2014 eine solche für ein Aufbautraining (Urk. 11/107). Am 8. Mai 2015 (Urk. 11/122) sprach die IV-Stelle einen Arbeitsversuch zu. Die IV-Stelle informierte die Versicherte am 28. Oktober 2015 (Urk. 7/130), dass sie nun nach erfolgreichem Abschluss der beruflichen Massnahmen den Rentenanspruch prüfe. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 11/132, Urk. 11/137-142) ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 15. Februar 2016 (Urk. 11/145 = Urk. 2) einen Rentenanspruch. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 8. März 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 15. Februar 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine Rente zuzusprechen. Ferner beantragte sie die unentgeltliche Prozessfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (Urk. 1 S. 1 und S. 4). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 27. April 2016 (Urk. 10) die Abweisung der Beschwerde, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">was der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin am 6. Juni 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 12). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht komm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) aus, dass die Beschwerdeführerin ihre Tätigkeit im kaufmännischen Bereich bereits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor dem Ausbruch ihrer psychischen Erkrankung aufgegeben und sich dann wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf den Detailhandel konzentriert habe. Deshalb werde davon ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen, dass die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden weiterhin im Detailhandel gearbeitet hätte. Da sie nur vorübergehend und an verschiedenen Stellen tätig gewesen sei, werde bei der Berechnung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf die Lohnangaben gemäss den Lohnstrukturerhebungen des Bundesamtes für Statistik abgestellt und von einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. 55’339.-- (Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten im Detailhandel, Frauen, Kompetenzniveau 2) ausgegangen. Nach Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schluss der Eingliederungsmassnahmen habe die Beschwerdeführerin eine Fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG angetreten. Sie arbeite im kaufmännischen Bereich im Dienstleistungszentrum. Aus gesundheitlichen Gründen habe sie sich für ein Pensum von 60 % entschieden, bei welchem sie ein Einkommen von Fr. 39’000.-- erziele. Daher resultiere ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 30 % (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich auf den Standpunkt, es sei falsch, dass sie ohne Gesundheitsschaden weiterhin im Detailhandel gearbeitet hätte (Urk. 1 S. 2 f. Ziff. 5). Nach der Trennung vom Ehemann im Jahr 2008 habe sie sich beruflich neu orientieren müssen. Sie habe einen Sprachaufenthalt in London absolviert. Sie habe das Ziel weiterverfolgt, sich im kaufmännischen Bereich zu etablieren, wozu fundierte Sprachkenntnisse ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zweifel nützlich seien. Leider hätten auch nach der Rückkehr in die Schweiz psychotische Krisen und ein stationärer Klinikaufenthalt gefolgt (S. 2 Ziff. 2). Aus der Not heraus und in der Annahme, sich selbst eingliedern und die psychischen Probleme selber lösen zu können, habe sie wieder berufliche Angebote in einfacheren und weniger belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenden Tätigkeiten im Detailhandel angenommen. Das sei ein Irrtum gewesen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 2 Ziff. 3). Nun werde ihr zum Verhängnis, dass sie in der krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ding</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Überforderung auf den Verkaufsbereich ausgewichen sei, obschon der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ginn des Krankheitsverlaufs eindeutig bewiesen sei (S. 3 Ziff. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist ein Rentenanspruch der Beschwerdeführerin und hier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei insbesondere die Höhe des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Assistenzart, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Clienia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG, führte mit Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trittsbericht vom 30. Oktober 2001 (Urk. 11/141/2-4 = Urk. 3/2/2-4) aus, die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin sei vom 30. September bis 8. Oktober 2001 bei ihnen hospita</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siert gewesen und nannte als Diagnose eine akute </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">polyphorme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (richtig: poly</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">morphe)-psychotische Störung (ICD-10 F23.0; S. 6 Mitte). Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin sei wegen akuter Psychose und Selbstgefährdung via Fürsorgerischer Frei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsentzug (FFE) überwiesen worden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des Spitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> berichteten am 19. April 2010 (Urk. 11/11/8-10) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin vom 16. März bis 16. April 2010</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 1 oben) und nannten die folgenden Diagnosen (S. 1 Mitte):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">akute </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schizophreniforme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> psychotische Störung (ICD-10 F23.2), Differen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diagnose (DD): paranoide Schizophrenie/schizoaffektive Störung (ICD-10 F20/F25)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach akuter polymorph-psychotischer Störung (ICD-10 F23.0) Oktober 2001</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe sich von Januar 2009 bis März 2010 in England aufgehalten, wo sie eine Sprachschule besucht habe. Ende 2009 habe sie aus finanziellen Gründen eine Arbeit aufgenommen. Sie habe ihre Arbeitsstelle mehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fach gewechselt, bei der letzten Arbeitsstelle habe sie sich durch die stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen Kontrollen ihrer Vorgesetzten zunehmend unwohler gefühlt. Seit Februar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2010 beschreibe sie einen zunehmenden sozialen Rückzug, sie habe ihre Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stelle aufgegeben, der Druck sei zu stark gewesen. Sie habe immer weniger gegessen und getrunken, sie habe sich in ihrem Zimmer in einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hostel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesperrt und kaum mehr Kontakt zur Aussenwelt gehabt. Seit Anfang März 2010 nehme sie Geräusche von Tieren wahr, optische Halluzinationen habe sie keine, sie grüble viel und habe Schwierigkeiten mit dem Einschlafen (S. 1 unten). Bei fehlender Selbst- oder Fremdgefährdung und gegen den ärztlichen Rat hätten sie die Beschwerdeführerin auf ihren Wunsch hin nach Hause ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lassen (S. 2 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des Spitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> berichteten am 10. Juni 2010 (Urk. 11/5 = Urk. 11/11/11-13) über eine zweite stationäre psychiatrische Behandlung der Beschwerdeführerin vom 21. Mai bis 9. Juni 2010 (S. 1 oben) und nannten die folgenden Diagnosen (S. 1 Mitte):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schizoaffektive Störung, gegenwärtig depressiv (ICD-10 F25.1), DD: paranoide Schizophrenie (ICD-10 F20.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach akuter polymorph-psychotischer Störung (ICD-10 F23.0) 2001</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe aufgrund zunehmender Verschlechterung des Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stands</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildes seit zirka zwei Tagen mit starken Selbstzweifeln sowie Energie- und Lustlosigkeit um eine sofortige stationäre Aufnahme gebeten (S. 1 Mitte). Sie habe beim Eintrittsgespräch berichtet, dass sie eine Arbeitsstelle in einem Call-Center gefunden habe, wofür sie einen Tag Schulung benötigte. Diese hätte am Vortag erfolgen sollen, doch sie habe sich aufgrund der Zustands</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht in der Lage gefühlt, daran teilzunehmen (S. 1 unten). Am siebten stationären Tag habe sie es geschafft, an der Schulung teilzunehmen. In der Folge habe sie eine Probearbeitswoche im Call-Center gemacht. Sie neige dazu, sich leicht zu überfordern, sodass sie anschliessend viel Erholung benötige. Ihr sei empfohlen worden, nicht mehr als 60 % bis maximal 80 % zu arbeiten. Sie habe in gutem Allgemeinzustand entlassen werden können (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, nannte mit Bericht vom 25. Juni 2011 (Urk. 11/15/4) die folgende Diagnose (Ziff. 2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aktivierung einer schizoaffektiven Störung, eher depressiv (ICD-10 F25.1) mit/unter beruflicher Belastung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei psychisch angeschlagen, fühle sich beobachtet/ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">testet, dies seit einigen Tagen, verstärkt jetzt nach für sie überraschender Kündigung (Ziff. 2). Ab 2. Mai bis voraussichtlich 30. Juni 2011 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Chefarzt Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrie, Spital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B._</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">__</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, führte mit Bericht vom 13. Juli 2011 (Urk. 11/11/6-7) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus, die Beschwerdeführerin sei von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Beurteilung einer all</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fälli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitalisationsbedürftigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zugewiesen worden. Als Diagnose nannte er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine schizoaffektive Störung, gegenwärtig depressiv (ICD-10 F25.1). Die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin habe das Angebot zur stationären Aufnahme nicht ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men. Da keine Hospitalisierung gegen ihren Willen indiziert scheine, habe er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit ihr besprochen, dass sie nächste Woche versuche, in die Tagesklinik zu ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen (S. 1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nannte mit Bericht vom 3. Oktober 2011 (Urk. 11/11/1-4) als Diagnose eine schizoaffektive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Störung, gegenwärtig depressiv (ICD-10 F25.1), seit Februar 2010, und eine akute polymorph-psychotische Störung (ICD-10 F23.0) im Jahr 2001 (Ziff. 1.1). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Verkäufe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin bestehe bis mindestens Ende Jahr eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit, dann eventuell 50 % (Ziff. 1.6). In angepasster Tätigkeit werde ebenfalls eine 50%ige Tätigkeit angestrebt und würde auch sinnvoll sein (Ziff. 1.7). Körperlich bestün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den keine Einschränkungen. Geistig/psychisch sei die Beschwerdeführerin ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">samt, übervorsichtig. Sie habe Mühe mit der Konzentration und länger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dauern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Aktivität. Sie brauche Kontrolle, Verständnis und einen langsamen Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bau eines möglichen Arbeitseinsatzes. Die Suche nach einem begleiteten Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versuch habe begonnen (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Psychiatrischen Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> berichteten am 27. Juni 2013 (Urk. 11/78/10-13) über eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin vom 2. bis 13. Juni 2013 und nannten als Diagnose eine schizoaffektive Störung (Erstdiagnose 2012), zurzeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schizomanisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 1 Mitte). Der Eintritt sei per Für</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sorgerische Unterbringung (FU) auf Zuweisung von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wegen akuter Selbstgefährdung bei einem verwirrt psychotischen Zustandsbild vor dem Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund einer bekannten schizoaffektiven Störung erfolgt. Vor Eintritt sei die Beschwerdeführerin von der Polizei in einem Tankstellenshop aufgegriffen worden, wo sie sich verwirrt und agitiert gezeigt habe (S. 1 unten). Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thologisch habe ein psychotisches Zustandsbild mit Wahn und Ich-Störung sowie ein gehobener Affekt im Vordergrund gestanden. Sie habe leider keine Krankheitseinsicht gezeigt. Im Verlauf sei es einmalig zu einer körperlichen Tät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit gegenüber einer schwangeren Mitpatientin gekommen. Abgesehen von diesem Vorfall habe sie eine gute Impulskontrolle und habe sich von Fremd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gefährdung distanziert. Medikamentös sei bei guter Wirksam- und Verträglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit eine Einstellung auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Risperdal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgt. Unter dieser Therapie sei es zu einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deutlichen Verbesserung des Befundes gekommen. Die Fürsorgerische Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bring</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ung sei per richterlichen Beschluss am 13. Juni 2013 aufgehoben worden. Trotz der Empfehlung seitens der Klinik, den Aufenthalt aufgrund mangelnder Unterstützung durch das soziale Netz (der ambulante Behandler und die Schwester seien derzeit im Urlaub) zu verlängern, um eine weitere Verbesserung des Zustandsbildes zu erzielen, habe die Beschwerdeführerin die sofortige Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lassung gewünscht. Bei Austritt sei die Patientin zu 100 % arbeitsunfähig (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des Spitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führten mit Bericht vom 28. August 2013 (Urk. 11/77/5-8) zuhanden der Beschwerdegegnerin aus, die Beschwerdeführerin befinde sich seit 18. Juli 2013 in ihrer stationären psychiatrischen Behandlung (S. 1 Mitte), und nannten als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine schizoaffektive Störung, bei Eintritt manisch (ICD-10 F25.0), aktenanam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tisch bekannt seit mindestens Oktober 2001 (Ziff. 1.1). Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin sei ihnen vom Notfall im Hause durch die zuständige Dienstärztin zuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen worden, nachdem sie durch eine Nachbarin gebracht worden sei. Die Beschwerdeführerin habe angegeben, dass sie ihre Sachen gepackt habe und nach Zürich in eine Jugendherberge habe gehen wollen. Die Nachbarin habe sich Sorgen gemacht und sie auf den Notfall gebracht. Sie sei schliesslich bei deutlich auffälligem Zustandsbild und Leidensdruck freiwillig auf ihre Akutab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung eingetreten (S. 1 Ziff. 1.4). Zum Zeitpunkt der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe infolg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e der manischen und psychotischen Symptomatik eine 100%ige Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit für jegliche Arbeitstätigkeit bestanden (Ziff. 1.6). Aufgrund der schizoaffek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Störung bestünden keine körperlichen Einschränkungen. Dagegen bestün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den die aus der Literatur bekannten geistigen und psychischen Einschränkungen während einer Krankheitsepisode im Sinne von reduzierter geistiger Flexibilität </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und Belastbarkeit, reduzierter Kritikfähigkeit, herabgesetzter Konzentrations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie allenfalls formal-gedanklicher Einschränkungen. Diese Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen wirkten sich insbesondere bei einem akuten Erkrankungsschub derge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stalt auf die Arbeit aus, dass keine geordnete Arbeitstätigkeit möglich sei. Zwischen den Krankheitsschüben sei dagegen durchaus eine geordnete Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistung möglich. Dementsprechend sei eine Tätigkeit, wie die zuletzt vor der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kündigung ausgeübte Tätigkeit in der Nahrungsmittelherstellung (Firma </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), durchaus zumutbar, wobei im Falle eines Erkrankungsschubes jeweils eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Krankschreibung erfolgen müsste (Ziff. 1.7). Die Einschränkungen könnten durc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h adäquate Medikation weitgehend reduziert werden, wobei dennoch mit erneuten phasenweisen Verschlechterungen im Rahmen der Grunderkrankung gerechnet werden müsse (Ziff. 1.8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des Spitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führten mit Austrittsbericht vom 28. August 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">013 (Urk. 11/78/14-16) gegenüber Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, die Beschwerdeführerin habe zuletzt ihre antipsychotische Medikation nicht eingenommen. Unter einer sta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">när installierten Therapie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abilify</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Clopixol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Haldol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Temesta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Reserve habe sich das Zustandsbild schnell und deutlich stabilisiert. Sie habe sich selbständig ein Vorstellungsgespräch als Verkäuferin organisiert und habe während des stationären Aufenthalts bereits eine entsprechende Schulung bei der betreffenden Firma absolviert. Nach Austritt werde sie ein 4-tägiges Probe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiten als Verkäuferin bei einer Firma für Staubsauger absolvieren und hoffe, anschliessend dort fest angestellt zu werden (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nannte mit Bericht zuhanden der Beschwerdegegnerin (Urk. 11/78/5-9;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> undatiert, eingegangen am 26. September 2013) als Diagnose eine schizoaffektive Störung, aktuell manisch (ICD-10 F25.0), seit 2001 rezi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vierend (Ziff. 1.1), und führte aus, als Aussendienstmitarbeiterin/Mode</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verkäufe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin bestehe seit 3. Juni 2013 und weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6). Die Beschwerdeführerin sei geistig rege, jedoch bestehe psychisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Grundkrankheit bedingt eine massive Einschränkung. Aktuell sei keine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> echte Belastung möglich. Dies sollte sich noch in diesem Jahr ändern (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nannte mit Bericht vom 25. September 2013 (Urk. 11/83/8) als Diagnose eine schizoaffektive Störung, Rezidiv, aktuell manisch (ICD-10 F25.0; Ziff. 1), und führte aus, seit 3. Juni 2013 und weiterhin bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Es sei mit einer länger dauernden Arbeitsunfähigkeit und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schrittweiser Arbeitsintegration zu rechnen (Ziff. 4). Es fänden alle zwei Wo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen psychotherapeutische stützende Gespräche durch ihn statt (Ziff. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.12</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nannte mit Bericht vom 18. März 2013 (richtig 2014; Urk. 11/89) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als Diagnose eine schizoaffektive Störung (ICD-10 F25.1), rezidivierend, erst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ls 2001 (S. 1). Als Aussendienstmitarbeiterin bestehe seit 1. Oktober 2012 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 2 unten). Der volle Arbeitseinsatz - auf Wunsch der Patientin - vom Oktober 2012 bis zur erneuten Erkrankung sei sicher zu viel gewesen und könne nicht mehr erwartet werden. Bei entsprechender Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stützung sollte jedoch eine reduzierte Arbeitsfähigkeit im Bereich des Möglichen liegen (S. 2 oben). </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.13</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte mit Bericht vom 28. Dezember 2015 (Urk. 11/140 = Urk. 3/3) aus, mit Erstaunen habe er die Information seiner Patientin zur Kennt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nis genommen, dass die Ablehnung einer (Teil-)Rente erfolgen werde. Er sei froh, dass sie sich gegen diesen Entscheid wehren werde und wolle einige Punkte aus seiner ärztlichen Sicht klären respektive betonen. Die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin sei spätestens 2001 schwer erkrankt mit der Diagnose schizoaffektive Störung (ICD-10 F25.1). In diesem Zusammenhang sei auch die Trennung vom Ehemann, Lösung des Arbeitsverhältnisses bei diesem und im Folgenden häu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fige Stellenwechsel erfolgt. Sie habe jahrelang im Geschäft des Ehemannes die kaufmännische Arbeit verrichtet. Ebenso sei der erste stationäre Aufenthalt in der Psychiatrie in diesem Kontext erfolgt. Die psychische Belastung habe - auch im Zusammenhang mit der Trennung 2008 und wahrscheinlich auch durch die Erkrankung mitbedingt - 2008/2009 massiv zugenommen und habe während eines Aufenthaltes in London 2010 zur Dekompensation geführt mit zwei sta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nären psychisch bedingten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitalisationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die gesundheitliche Situa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion habe sich seit 2008 dauernd verschlechtert, leitende Positionen seien nicht mehr zumutbar gewesen. Die Beschwerdeführerin sei gezwungen gewesen, einfache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren und schlechter bezahlten Arbeitstätigkeiten nachzugehen (S. 1). Im Rahmen der Erkrankung erkenne sie oft nicht, wann eine Überforderung eintrete. Diese Überforderungen führten dann zur psychischen Dekompensation (typisch bei der letzten Arbeitsstelle im Aussendienst bei der Firma </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> - die sie in Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">remission angenommen habe; S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unbestritten und gemäss vorliegender Aktenlage ausgewiesen ist, dass die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin an einer schizoaffektiven Störung leidet. Die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">befand sich aufgrund dieser Störung 2001 (vorstehend E. 3.1), 2010 (vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.2 f.) und 2013 (vorstehend E. 3.7 f.) in stationärer psychiatrischer Behandlung und war phasenweise vollständig arbeitsunfähig. Nach einem erfolgreichen Arbeitsversuch vom 27. April bis 26. Oktober 2015 bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG (vgl. Urk. 11/122), erhielt die Beschwerdeführerin per November 2015 eine Festanstellung in einem Pensum von 60 % (vgl. Urk. 11/129/8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt damit die Ermittlung des Invaliditätsgrades anhand eines Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommensvergleichs. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span id="XX171"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weis).</span></p><p><span> </span><span>Ist</span><span> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versi</span><span>cherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das </span><span>Valideneinkommen</span><span> auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstruktur</span><span>er</span><span>hebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berück</span><span>sich</span><span>tigen sind (BGE 139 V 28 </span><span>E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundesgerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin ging beim Einkommensvergleich davon aus, dass die Beschwerdeführerin bei guter Gesundheit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weiterhin im Detailhandel gearbeitet hätte. Sie stützte sich dabei auf die Lohnstrukturer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hebung des Bundesamtes für Statistik und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für das Jahr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2015 ein Jahreseinkommen von rund Fr. 55‘339.-- an (Urk. 11/131/1). Die Beschwerdeführerin beantragte, es sei auf das Einkommen als kaufmännische Angestellte bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, welches im Jahr 2011 Fr. 65‘000.-- betragen hätte (Urk. 1 S. 3 Ziff. 6 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">absolvierte von 1992 bis 1994 eine Verkaufslehre als Modeberaterin und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hloss 2001 die Handelsschule ab (vgl. Urk. 11/1-2; Urk. 11/96; Urk. 1 S. 1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die psychischen Probleme begannen im 2001 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.1) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und spielten danach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehrere Jahre keine Rolle. 2000 bis 2001 war sie als Verwaltungsmitarbeiterin bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG und von 2002 bis 2003 als Filialleiterin bei einer Modeboutique angestellt (vgl. Urk. 11/96/1). Von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2003 bis 2008 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">war </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht mehr als Verkäuferin, sondern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als kaufmännische Ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellte bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 11/18). 2009 machte sie einen Sprachaufenthalt in England und arbeitete danach einige Monate als Verkaufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beraterin in einem Geschäft in London (vgl. Urk. 11/96/1). Ausweislich der Akten trat im Jahr 2010 eine gesundheitliche Verschlechterung ein (vorstehend E. 3.2 f.). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Anmeldung erfolgte im Jahr 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bereits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seit 2001 an psychischen Problemen (Depression) zu leiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 11/2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin führte aus, die Beschwerdeführerin habe die Tätigkeit im kaufmännischen Bereich bereits vor dem Wiederausbruch ihrer psychischen Erkrankung aufgegeben und sich dann wieder auf den Detailhandel konzentriert (Urk. 11/131/1), was soweit zutrifft, als die Beschwerdeführerin die kaufmänni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Tätigkeit bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG im Jahr 2008, folglich vor dem Wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausbruch ihrer psychischen Erkrankung im Jahr 2010, aufgegeben hat. Indes kann aus dem Umstand, dass die Beschwerdeführerin als Verkaufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terin in einem Geschäft in London (Juli 2009 bis Februar 2010) und als Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">käuferin bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG (August 2010 bis April 2011; Urk. 11/17 Ziff. 2.1 und Ziff. 2.3) nur wenige Monate gearbeitet hat, nicht abgeleitet werden, dass sie im Gesundheitsfall auch weiterhin im Verkauf gear</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitet hätte. Es scheint wenig realistisch, dass die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Han</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delsschule abschloss, um danach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitsfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weiterhin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Verkauf tätig zu sein. Zudem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">belegt die kaufmännische Tätigkeit über ungefähr fünf Jahre, dass sie den Fokus auf eine solche Tätigkeit gelegt hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren gab die Beschwerdeführerin an, in London für acht Monate im Detailhandel gearbeitet zu haben, da sie im kaufmännischen Bereich keine Anstellung gefun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den habe (Urk. 11/142/1 unten), was plausibel erscheint. Die Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerin stellte demnach zu Unrecht auf die Lohnstrukturer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hebung des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">amtes für Statistik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeiten im Detailhandel ab. Vielmehr ist als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jenes als kaufmännische Angestellte zu berücksichtigen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Indes kann vorliegend nicht am zuletzt bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG erzielten Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dienst angeknüpft werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist zwar nicht auszuschliessen, dass dieses </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsverhältnis unter anderem aus gesundheitlichen Gründen gekündigt wu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rde, es spielten jedoch sicher auch andere Gründe eine Rolle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. So wurde als Kündi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrund der Beschwerdeführerin eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">„private und berufliche Veränderung“ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11/18/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) angegeben und es geht aus den Akten auch hervor, dass die Trennung vom Ehemann im Jahr 2008 und aufgrund dessen ein Stellenwechsel erfolgt sei (vorstehend E. 3.13)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Es kann deshalb nicht davon ausgegangen werden, dass die Beschwerdeführerin die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hätte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei dieser Ausgangslage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Grundlage der vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(LSE) zu berechnen, wobei hinsichtlich des beruflichen Werdegangs der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin auf den Zentralwert im Sektor Dienstleistungen bei Kompe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenzniveau 2 abzustellen ist.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dieser betrug für Frauen im Jahr 2012 Fr. 4‘588.-- (LSE 2012, S. 35, Tabelle TA1, Sektor 3 Dienstleistungen, Kompetenzniveau 2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Frauen). Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung (2012: 2630 Punkte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2015: 2686 Punkte; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">www.bfs.admin.ch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne) sowie der betriebsüblichen wöchent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Arbeitszeit im Jahr 2015 von 41.7 Stunden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">www.bfs.admin.ch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; Betriebs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen) resultiert für das Jahr 2015 ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von rund Fr. 58‘618.-- (Fr. 4‘588.-- : 40 x 41.7 x 12 x 2686 : 2630).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span id="XX081"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Festsetzung des trotz Gesundheitsschädigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbarerweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist nach der Rechtsprechung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">primär </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die ve</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn (BGE 139 V 592 E. 2.3; BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging beim Invalideneinkommen vom tatsächlich erziel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Verdienst von Fr. 39‘000.-- (13 x Fr. 3‘000.--) aus (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11/131/1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dagegen erhob die Beschwerdeführerin zu Recht keine Einwände. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 58‘618.-- dem Invalideneinkommen in der Höhe von Fr. 39‘000.-- gegenübergestellt, resultiert eine Einkommenseinbusse von Fr. 19‘618.--, was einem Invaliditätsgrad von rund 33 % entspricht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Ergebnis kann offengelassen werden, ob die Beschwerdeführerin ihre Restarbeitsfähigkeit optimal ausschöpft, oder ob ihr gegebenenfalls ein höheres Arbeitspensum zumutbar wäre. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erweist sich damit als rechtens, was zur Abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerde führt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin beantragte am 8. März 2016 die unentgeltliche Prozess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führung (Urk. 1 S. 1 und S. 4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Voraussetzungen zur Bewilligung der unent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geltlichen Prozessführung gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 des Gesetzes über das Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) sind erfüllt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 7, Urk. 8/1-14).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">om Streitwert festzulegen (Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 600</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legen, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweile</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf die Gerichtskasse zu nehmen,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dies unter Hinweis auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführerin wird die unentgeltliche Prozessführung gewährt,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Pro </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Infirmis</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> Zürich</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKeller</p><p></p></div> </div></body></html>