<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1B_6/2013 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 3. April 2013 </div> <div class="para">I. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Fonjallaz, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Bopp. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Obergericht des Kantons Bern, </div> <div class="para">Beschwerdekammer in Strafsachen, Hochschulstrasse 17, Postfach 7475, 3001 Bern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Strafverfahren; Ausstand, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss vom 29. November 2012 des Obergerichts des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen. </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass die Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland gegen X.________ eine Strafuntersuchung u.a. wegen falscher Anschuldigung führt; </div> <div class="para">dass der Beschuldigte im Verlaufe der Untersuchung, Ende August/ Ende Oktober 2012, gegen Staatsanwältin Y.________ ein Ausstandsbegehren gestellt hat; </div> <div class="para">dass die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Bern mit Beschluss vom 29. November 2012 auf das Ausstandsbegehren nicht eingetreten ist, weil sie dieses als zu spät erachtet hat; </div> <div class="para">dass X.________ hiergegen mit Eingabe vom 28. Dezember (Postaufgabe: 29. Dezember) 2012 Beschwerde ans Bundesgericht erhoben hat; </div> <div class="para">dass kein Anlass besteht, von der Regel gemäss <span class="artref">Art. 54 Abs. 1 BGG</span> abzuweichen, wonach das bundesgerichtliche Verfahren in der (vorliegend deutschen) Sprache des angefochtenen Entscheids zu führen ist; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe darauf hingewiesen hat, er werde diese nach Erhalt der dem Beschluss zugrunde liegenden Begründung noch ausführlich begründen; </div> <div class="para">dass der schriftlich begründete Beschluss vom 29. November 2012 dem Beschwerdeführer laut Aktenlage indes bereits am 3. Dezember 2012 postalisch zugestellt worden ist; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer im Anschluss an seine Eingabe von Ende Dezember 2012 keine Beschwerdeergänzung eingereicht hat und die gesetzliche, 30tägige Beschwerdefrist ab Zustellung der schriftlich begründeten Ausfertigung des angefochtenen Beschlusses inzwischen - selbst in Berücksichtigung der damaligen Weihnachtsgerichtsferien - längst abgelaufen ist (s. Art. 100 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 44 ff. BGG</span>); </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer nicht darlegt, inwiefern die dem angefochtenen Beschluss zugrunde liegende Begründung bzw. der Beschluss selbst im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll; </div> <div class="para">dass die Beschwerde somit den gesetzlichen Formerfordernissen (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 und <artref id="CH/173.110/106/2" type="start"></artref>Art. 106 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=42&amp;from_date=03.04.2013&amp;to_date=22.04.2013&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-I-65%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page65">BGE 136 I 65</a> E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) nicht zu genügen vermag, weshalb auf sie nicht einzutreten ist; </div> <div class="para">dass der genannte Mangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> entschieden werden kann; </div> <div class="para">dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, für das bundesgerichtliche Verfahren keine Kosten zu erheben; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">wird erkannt: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 3. April 2013 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Fonjallaz </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Bopp </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>