A bteilung IV D -399/2007 {T 0/2} U rteil vom 26. M ärz 2007 M itw irkung: R ichter G alliker, W espi, Schm id G erichtsschreiber M aeder G ._______, Türkei, vertreten durch D ._______, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 19. D ezem ber 2006 i.S. A syl und W egw eisung B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 w ird festgestellt und in Erw ägung gezogen, dass der Beschw erdeführer, gem äss eigenen Angaben ein aus E._______ (Provinz F._______) stam m ender Kurde, am 29. O ktober 2006 in der Schw eiz um Asyl nach- suchte, dass er anlässlich der sum m arischen Befragung vom 2. N ovem ber 2006 und der D irekt- anhörung vom 14. N ovem ber 2006 im Em pfangszentrum Vallorbe zur Begründung sei- nes Asylgesuchs geltend m achte, er habe das ihm im Jahre 1992 aufgezw ungene Am t als D orfschützer im Jahre 2000 ohne Erm ächtigung niedergelegt und das D orf verlas- sen, w esw egen er R epressionen vonseiten der Behörden befürchte, dass er konkretisierend festhielt, er habe seit dem Jahre 1987/1988 Käm pfer der PKK (Arbeiterpartei Kurdistans) m it Lebensm itteln unterstützt gehabt, als m an ihn im Jahre 1992 gezw ungen habe, das Am t des D orfschützers zu übernehm en, dass es insbesondere seine Aufgabe gew esen sei, die Soldaten bei ihren O perationen gegen die Aufständischen in den Bergen zu begleiten, dass zu Beginn des Jahres 2000 Soldaten einen bew affneten Angriff auf sein H aus ver- übt hätten, w obei seine M utter getötet und seine Ehefrau durch m ehrere Schüsse ver- letzt w orden sei, dass er als R eaktion darauf seinen Vorgesetzten um gehend m itgeteilt habe, er sei nicht bereit, das Am t des D orfschützers w eiter auszuüben, dass die Vorgesetzten aber seine Entlassung aus dem Am t abgelehnt hätten, w orauf er seine W affe dem D orfvorsteher übergeben und das D orf im Juni/Juli 2002 verlassen habe, dass er in der Folge an verschiedenen O rten in der Türkei, insbesondere in J._______, K._______ und L._______, gearbeitet habe, ehe er am 26. O ktober 2006 ausgereist sei und m it H ilfe von Schleppern auf dem Landw eg in die Schw eiz habe gelangen können, dass das BFM m it Verfügung vom 19. D ezem ber 2006 – eröffnet am selben Tag – in Be- zug auf den Beschw erdeführer das N ichterfüllen der Flüchtlingseigenschaft feststellte, das Asylgesuch ablehnte und die W egw eisung aus der Schw eiz sow ie deren Vollzug unter Ansetzung einer bis zum 13. Februar 2007 laufenden Ausreisefrist anordnete, dass das BFM als G rund für die N ichtzuerkennung anführte, die vom Beschw erdeführer geltend gem achte Verfolgungssituation könne nicht als glaubhaft erachtet w erden, dass der Beschw erdeführer diesen Entscheid m it Beschw erde vom 16. Januar 2007 (Poststem pel) durch seine R echtsvertreterin beim Bundesverw altungsgericht anfechten und die Aufhebung der angefochtenen Verfügung, die Zuerkennung der Flüchtlingsei- genschaft und die G ew ährung von Asyl sow ie – im Eventualpunkt – die Anordnung der vorläufigen Aufnahm e sow ie zusätzlich die unverzügliche Aushändigung seiner Ausw ei- se beantragen liess, dass er in prozessualer H insicht um G ew ährung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung, Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses und um Beizug der Akten des Asylverfahrens betreffend seine Ehefrau, A._______, und die beiden Kinder B._______ und C ._______ ersuchte,3 dass die am 24. Februar 2003 eingereichten Asylgesuche der Ehefrau und der beiden Kinder des Beschw erdeführers m it Verfügung des dam aligen Bundesam ts für Flücht- linge (BFF; seit dem 1. Januar 2005: BFM ) vom 5. N ovem ber 2004 bei gleichzeitiger W egw eisung und Anordnung deren Vollzugs abgelehnt w urden und die dagegen erho- bene Beschw erde m it U rteil der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission (AR K) vom 27. O ktober 2006 vollum fänglich abgew iesen w urde, dass die Ehefrau und die beiden Kinder des Beschw erdeführers – ebenfalls handelnd durch die rubrizierte R echtsvertreterin – m it Eingabe vom 16. Januar 2007 beim Bun- desverw altungsgericht ein R evisionsgesuch gegen das Beschw erdeurteil der AR K vom 27. O ktober 2006 einreichten, m it dem hauptsächlichen Begehren um Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft und G ew ährung von Asyl, dass der zuständige Instruktionsrichter des Bundesverw altungsgerichts m it Zw ischen- verfügung vom 14. Februar 2007 das vorliegende Beschw erdeverfahren m it dem R evi- sionsverfahren betreffend die Ehefrau und die Kinder des Beschw erdeführers koordi- nierte und die G esuche um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw al- tungsverfahren (Vw VG , SR 172.021) und Verzicht auf die Erhebung eines Kosten- vorschusses abw ies und den Beschw erdeführer unter Androhung des N ichteintretens auf die Beschw erde zur Leistung eines Kostenvorschusses im Betrag von Fr. 600.- bis zum 1. M ärz 2007 aufforderte, dass er als Begründung für die Verw eigerung der unentgeltlichen R echtspflege zusam - m enfassend anführte, die Beschw erdebegehren seien gestützt auf die derzeitige Akten- lage als aussichtslos zu bezeichnen, dass der Beschw erdeführer am 28. Februar 2007 einen Betrag von Fr. 600.- auf das Konto des Bundesverw altungsgerichts überw ies, und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (Art. 5 Vw VG ) des BFM auf dem G ebiet des Asyls entscheidet (Art. 105 Abs. 1 des Asyl- gesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG , SR 142.31] i.V.m . Art. 31 - 34 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw altungsgericht [Verw altungsgerichtsgesetz, VG G , SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, BG G , SR 173.110]), dass der Beschw erdeführer am Verfahren vor dem BFM teilgenom m en hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsw eise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschw erde legitim iert ist (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 Abs. 1 Vw VG ), dass er sodann auch den einverlangten Kostenvorschuss innert angesetzter Frist in vollem U m fang geleistet hat, dass som it auf seine frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 50 und 52 Vw VG ),4 dass m it Beschw erde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständi- ge Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass über offensichtlich unbegründete Beschw erden in einem vereinfachten Verfahren entschieden w ird und die vorliegende Beschw erde, w ie nachfolgend aufgezeigt, offen- sichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w erden kann und der Beschw erdeentscheid nur sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ), dass die Schw eiz Flüchtlingen unter Vorbehalt von Ausschlussgründen auf G esuch hin Asyl gew ährt (vgl. Art. 2 Abs. 1 und Art. 49 AsylG ), dass die Flüchtlingseigenschaft nachgew iesen oder zum indest glaubhaft gem acht w er- den m uss (Art. 7 Abs. 1 AsylG ) und jenen Personen zukom m t, w elche in ihrem H eim at- staat oder im Land, w o sie zuletzt w ohnten, w egen ihrer R asse, R eligion, N ationalität, Zugehörigkeit zu einer bestim m ten sozialen G ruppe oder w egen ihrer politischen An- schauungen ernsthaften N achteilen ausgesetzt sind oder begründete Furcht haben, sol- chen N achteilen ausgesetzt zu w erden (Art. 3 Abs. 1 AsylG ). dass das BFM in der angefochtenen Verfügung die N ichtzuerkennung der Flüchtlingei- genschaft m it der m isslungenen G laubhaftm achung der G esuchsvorbringen durch den Beschw erdeführer begründet, dass es zur näheren Begründung der U nglaubhaftigkeit ausführt, die Vorbringen des Be- schw erdeführers seien in w esentlichen Punkten erfahrungsw idrig, unlogisch und inhalt- lich nicht nachvollziehbar ausgefallen oder erschöpften sich in blossen Allgem einplät- zen, dass es bei der Prüfung der G laubhaftigkeit um eine G esam tbeurteilung aller für und gegen den G esuchsteller sprechenden Elem ente geht und glaubhaft eine Sachverhalts- darstellung nur dann ist, w enn bei einer objektivierten Sichtw eise die positiven Elem ente überw iegen und die Behörde som it das Vorhandensein der Flüchtlingseigenschaft m it überw iegender W ahrscheinlichkeit für gegeben hält (vgl. Art. 7 Abs. 2 und 3 AsylG ; Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K] 2005 N r. 7 E. 6 S. 64 ff., N r. 21 E. 6.1. S. 190 f., 1996 N r. 27 E. 3c.aa S. 263 f., N r. 28 E. 3a S. 270), dass in der Zw ischenverfügung des Instruktionsrichters vom 14. Februar 2007 festgehal- ten w urde, bei einer ersten Aktenprüfung bestätigten sich die vom BFM aufgezeigten U nglaubhaftigkeitselem ente in allen Punkten, dass nach einer nochm aligen Prüfung der m assgeblichen Akten an dieser Einschätzung festzuhalten ist, dass der Beschw erdeführer den Zeitpunkt der Konfrontation m it R egierungssoldaten, in deren Verlauf gem äss seinen Angaben seine M utter durch Schüsse getötet und seine Ehefrau verletzt w urden, in den beiden Befragungen bald ins Jahr 2000 oder 2001 (A1/9, S. 5), bald ins Jahr 2002 (A7/9, S. 4 Frage 25 und S. 6 Fragen 55 und 56) und bald ins Jahr 1996/1997 legte (A7/9, S. 7 Frage 57), dass Bildungsdefizite, eine U nkonzentriertheit oder Verständigungsproblem e m it dem Befrager oder Ü bersetzer als Erklärungen für derm assen deutliche Abw eichungen nicht in Betracht fallen, gerade auch deshalb nicht, w eil der Beschw erdeführer den Zw ischen-5 fall m it den auf seine Fam ilie abgegebenen Schüssen w iederholt als Ausschlag geben- den Bew eggrund anführte, sein Am t als D orfschützer zu quittieren und seine W affe beim D orfvorsteher abzugeben (A1/9, S. 5; A7/9, S. 4 Frage 25), dass sich aber m it der solcherm assen geschilderten Kausalität zw ischen den Schüssen auf M utter, Ehefrau und Kinder und der Abgabe des D orfschützam tes die gegen Ende der Anhörung vom 14. N ovem ber 2006 (A7/9, S. 7 Fragen 57 ff.) und w iederum in der Beschw erdeschrift vertretene Version, w onach die Soldaten im Jahre 1996/1997 einen Ü bergriff m it Schüssen auf die Fam ilie verübt hätten und der Beschw erdeführer zw i- schen 1992 und 2002 als D orfschützer in E._______ gew altet habe, schlechterdings nicht in Einklang bringen lässt, dass sich sodann auch der vom BFM gew onnene Eindruck bestätigt, w onach der Be- schw erdeführer nicht in der Lage gew esen sei, seine angeblich zehnjährige Tätigkeit als D orfschützer und nam entlich die Teilnahm e an O perationen der Sicherheitskräfte gegen die PKK anhand konkreter Tagesabläufe zu veranschaulichen, dass in der Tat die diesbezüglichen Aussagen des Beschw erdeführers (A7/9, S. 3 Fra- gen 13 ff.) im provisiert anm uten und zu keiner Zeit den Eindruck verm itteln, es berichte die im Zentrum stehende Person aus ihrer subjektiven O ptik heraus über nicht alltäg- liche Erlebnisse, dass der Beschw erdeführer vor allem aber nicht m it konkreten Beispielen begreiflich m achen konnte, inw iefern er nach dem angeblichen Verlassen des D orfes im Juni oder Juli 2002 gezw ungen w ar, beständig vor dem M ilitär zu fliehen (A7/9, S. 4 Frage 32 und S. 5 Frage 35), dass schliesslich erhebliche Zw eifel an der Aussage des Beschw erdeführers in der Erst- befragung im Em pfangszentrum angebracht sind, w onach ihm die Anw esenheit seiner Ehefrau und Kinder als Asylantragsteller in der Schw eiz nicht bekannt sei (A1/9, S. 2), dass es hierbei insbesondere zu berücksichtigen gilt, dass der Beschw erdeführer in der Anhörung vom 14. N ovem ber 2006 für sich konkret die Erteilung des "Ausw eises F" for- derte (B7/9, S. 7 f.) und überdies in der Erstbefragung erklärte, er habe L._______ und seine dortige Arbeitsstelle nur deshalb verlassen, w eil er keine Fam ilie gehabt habe und ihm seine Kinder sehr gefehlt hätten (A1/9, S. 6), dass angesichts dieser Fülle von gew ichtigen U nglaubhaftigkeitsindizien w eder der m it Eingabe vom 18. D ezem ber 2006 beim BFM (Eingangsstem pel: 19. D ezem ber 2006) eingereichte "Ausw eis als D orfschützer", die der Beschw erde beigelegten Bew eism ittel (Arztbericht 22. D ezem ber 2006 betreffend die Tochter C ._______; undatierte Bestäti- gung von H .A.) noch die am 17. Januar 2007 nachgereichte Bestätigung von A.G . vom 9. N ovem ber 2006 geeignet sind, den Parteiaussagen des Beschw erdeführers ein stärkeres Profil zu verleihen, so dass im R ahm en einer G esam tw ürdigung von einer überw iegenden W ahrscheinlichkeit ausgegangen w erden könnte, dieser habe seinem H eim atland tatsächlich unter den behaupteten U m ständen entfliehen m üssen, dass die Erklärungsversuche in der Beschw erde nicht geeignet sind, die vom BFM erho- benen W ahrheitszw eifel zu zerstreuen und insgesam t das Bild eines authentischen Sachverhalts zu zeichnen, dass der Standpunkt, w onach die Ausführungen des BFM sehr gesucht beziehungsw ei- se gar an den H aaren herbeigezogen seien, in den Akten keinerlei Stütze findet,6 dass nach dem G esagten in Bezug auf eine G efährdung des Beschw erdeführers im Zeitraum vor der Ausreise die auf U nglaubhaftigkeit hindeutenden Anzeichen gegenüber den für die R ichtigkeit sprechenden G ründen klar überw iegen, dass der Beschw erdeführer som it m it seinen hauptsächlichen Asylvorbringen den reduzierten Bew eisanforderungen von Art. 7 AsylG nicht zu genügen verm ag, dass dem nach das BFM sein Asylgesuch zu R echt abgelehnt hat, dass gem äss Art. 44 Abs. 1 AsylG die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das N ichtein- treten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbew illigung erteilt hat (Art. 32 Bst. a der Asyl- verordnung 1 vom 11. August 1999 [AsylV 1, SR 142.311]) und sich der Beschw erdefüh- rer auch nicht auf einen dahingehenden Anspruch berufen kann (vgl. EM AR K 2001 N r. 21), w eshalb die verfügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim m un- gen steht und zu bestätigen ist, dass das BFM , ist der Vollzug nicht zulässig, nicht zum utbar oder nicht m öglich, das An- w esenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim m ungen über die vorläufige Aufnah- m e von Ausländern regelt (Art. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers ins H eim atland unter Berück- sichtigung der völkerrechtlichen Verpflichtungen der Schw eiz (Art. 3 der Konvention vom 4. N ovem ber 1950 zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten [Europäische M enschenrechtskonvention, EM R K, SR 0.101], Art. 33 Abs. 1 des Abkom m ens vom 28. Juli 1951 über die R echtsstellung der Flüchtlinge [Flüchtlingskonvention, FK, SR 0.142.30]) und der Bestim m ungen von Art. 5 Abs. 1 AsylG sow ie Art. 25 Abs. 2 und 3 der Bundesverfassung der Schw eizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) zulässig ist, da keine M enschenrechtsverletzungen drohen und die Flüchtlingseigenschaft nicht besteht, dass in Berücksichtigung der in dieser H insicht unglaubhaften G esuchsbegründung ins- besondere das Bestehen einer tatsächlichen G efahr, auf den Beschw erdeführer könnte durch R epräsentanten des offiziellen türkischen Staates oder durch Zivilpersonen in Art. 3 EM R K zuw iderlaufender W eise psychischer oder physischer Zw ang ausgeübt w erden, zu verneinen ist, dass sich alleine aus der allgem einen M enschenrechtssituation in der Türkei kein reales R isiko von Folter oder unm enschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung her- leiten lässt, dass das Bundesverw altungsgericht das am 16. Januar 2007 von der Ehefrau des Be- schw erdeführers und den beiden Kindern eingereichte R evisionsgesuch m it separatem U rteil vom heutigen Tage abw eist, dass die Ehefrau und die beiden Kinder des Beschw erdeführers am 17. Januar 2007 beim BFM ein W iedererw ägungsgesuch gegen das U rteil der AR K vom 27. O ktober 2006 (recte: gegen die Verfügung des BFF vom 5. N ovem ber 2004) eingereicht haben, w orin sie die w iedererw ägungsw eise Aufhebung des angefochtenen Entscheids im W eg- w eisungspunkt und die G ew ährung der vorläufigen Aufnahm e gestützt auf Art. 14a Abs. 4 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20) beantragen, dass es nach Ausfällung des vorliegenden U rteils Sache des BFM sein w ird, über jenes 7 W iedererw ägungsgesuch und den Erlass allfälliger vorsorglicher M assnahm en zu befin- den, dass im gegenw ärtigen Zeitpunkt der Vollzug der W egw eisung der Ehefrau und der beiden Kinder des Beschw erdeführers rechtskräftig angeordnet ist, w eshalb der G rund- satz der Einheit der Fam ilie gem äss Art. 44 Abs. 1 AsylG einem Vollzug der W eg- w eisung des Beschw erdeführers nicht entgegensteht (vgl. EM AR K 1995 N r. 24 E. 10 und 11 S. 230 f.), dass in den Akten auch kein Anhalt dafür besteht, der Beschw erdeführer w ürde im Falle einer R ückführung als Folge der in der Türkei herrschenden allgem einen Sicherheits- lage einer konkreten G efährdung ausgesetzt, dass ebenso w enig darauf schliessen lässt, der Beschw erdeführer geriete im Falle der R ückkehr in die H eim at aus individuellen G ründen w irtschaftlicher, sozialer oder ge- sundheitlicher N atur in eine existenzbedrohende Situation, dass er gem äss eigenen Angaben in den Jahren vor der Ausreise in verschiedenen Lan- desteilen erw erbstätig w ar, w eshalb davon auszugehen ist, er bringe alle Voraussetzun- gen m it, um in seiner H eim at w ieder Fuss zu fassen und aus eigenen Kräften ein Aus- kom m en zu finden, dass vor diesem H intergrund der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers nicht als unzum utbar im Sinne von Art. 14a Abs. 4 AN AG zu bezeichnen ist, dass der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers in die Türkei auch m öglich ist, da keine praktischen H indernisse erkennbar sind, die einer R ückkehr entgegenste- hen könnten, dass som it die Voraussetzungen für die vorläufige Aufnahm e des Beschw erdeführers in der Schw eiz nicht erfüllt sind und der vom BFM verfügte Vollzug der W egw eisung zu bestätigen ist, dass die angefochtene Verfügung, da diese w eder Bundesrecht verletzt noch unange- m essen ist und der rechtserhebliche Sachverhalt von der Vorinstanz richtig und voll- ständig festgestellt w urde (vgl. Art. 106 AsylG ), zu bestätigen und die Beschw erde da- her abzuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 2 und 3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]) dem Be- schw erdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ), dass die Kosten m it dem am 28. Februar 2007 in dieser H öhe geleisteten Vorschuss zu verrechnen sind. (D ispositiv nächste Seite)8 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden dem Beschw erdeführer auferlegt. Sie w erden m it dem in dieser H öhe geleisteten Vorschuss verrechnet. 3. D ieses U rteil geht an: - die R echtsvertreterin des Beschw erdeführers (eingeschrieben; 2 Expl.) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, zu den Akten - die I._______ des Kantons H ._______ D er R ichter: D er G erichtsschreiber: R obert G alliker M artin M aeder Versand am :