<h2>SubmittedText<h2><p>Gemäss der Antwort des Bundesrates auf die Fragen 21.7365, 21.7366, 21.7367, 21.7368, 21.7369 und 21.7370 seien die Impfstoffbeschaffungsgeschäfte jeweils durch den Gesamtbundesrat beraten und beschlossen worden. Da die Frage 21.7367 während der Frühlingssession aufgrund der kurzen Frist offensichtlich nicht beantwortet werden konnte, wird der Bundesrat gebeten, im Hinblick auf die Sommersession 2021 die diesbezügliche Frage zu beantworten:</p><p>Der Impfstoff von Johnson&amp;Johnson (J&amp;J) basiert auf der vektorbasierten Technologie. Die Firma ist in der Schweiz mit etwa 4500 Arbeitsplätzen gut vertreten. Die Schweiz hat mit J&amp;J keine Lieferverträge und der Impfstoff ist nicht zugelassen. Die USA haben nach Vorverträgen im März 2020 mit J&amp;J im August 2020 einen Liefervertrag unterzeichnet und FDA-Zulassung wurde am 27. Februar 2021 erteilt. Weshalb diskriminiert der Bundesrat die vektorbasierte Technologie von J&amp;J?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das BAG ist früh in Gespräche mit Janssen (Johnson &amp; Johnson) über die mögliche Beschaffung von Covid-19 Impfstoffen eingetreten. Der Bund hat bei der Beschaffung eine diversifizierte Strategie umgesetzt und Impfstoffe verschiedener Technologien in sein Portfolio einbezogen, um Ausfallrisiken zu minieren. Dabei wurde mit dem Impfstoff von AstraZeneca auch ein Produkt auf Basis von Adenoviren gekauft. Die Impferfolge der mRNA-Impfstoffe haben jedoch gezeigt, dass diese bezüglich Wirksamkeit und Sicherheitsprofil im Vergleich zu anderen Technologien besser abschneiden. Aus diesem Grund wird für zukünftige Beschaffungen ein Fokus auf diese gelegt. Um auf jegliche Eventualitäten vorbereitet zu sein, werden weiterhin Gespräche mit verschiedenen Impfstoffherstellern geführt. Abschlüsse von Verträgen über zusätzliche Impfstofflieferungen werden öffentlich kommuniziert.</p>  Antwort des Bundesrates.