<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00667</span></p><p><span> </span></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 25. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Kaspar Saner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1964, meldete sich am 26. März 2001 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Hinweis auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein chronisches Rückenleiden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug an (Urk. 8/9). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, verneinte mit Verfügung vom 26. März 2003 einen Anspruch auf berufliche Massnahmen (Urk. 8/33). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte meldete sich am 20. Oktober 2004 unter Hinweis auf ein chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches Rückenleiden sowie eine Diskushernie erneut bei der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/43). Die IV-Stelle klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und verneinte mit Verfügung vom 16. August 2005 (Urk. 8/57) einen Rentenanspruch mangels Erfüllung der einjährigen Wartezeit. Die dagegen erhobene Einsprache (Urk. 8/59, Urk. 8/63</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">64) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die IV-Stelle gut (Urk. 8/74) und sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 23. März 2006 (Urk. 8/87) bei einem Invaliditätsgrad von 64 % eine Dreivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telsrente ab 1. Februar 2005 zu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen einer im Juli 2010 eingeleiteten Rentenrevision (vgl. Urk. 8/102) teilte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem Versicherten am 25. Februar 2011 mit, der Rentenanspruch sei unverändert (Urk. 8/116). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Januar 2013 erfolgte eine erneute Rentenrevision (vgl. Urk. 8/121, Urk. 8/126). Die IV-Stelle stellte dem Versicherten mit Vorbescheid vom 24. Juni 2013 (Urk. 8/127 = Urk. 8/132) die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Aufhebung der Rente gestützt auf die Schlussbestimmungen der Änderungen des Bundesgesetzes über die Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung vom 18. März 2011 (SchlB IVG) in Aussicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem der Versicherte dagegen Einwand erhoben hatte (vgl. Urk. 8/137), holte die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle bei der medizinischen Abklärungsstelle Y.___ (Medas) ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am 19. August 2014 erstattet wurde (Urk. 8/166/1-25). In der Folge stellte die IV-Stelle dem Versicherten mit Vorbescheid vom 17. Dezember 2015 (Urk. 8/188 = Urk. 8/191), welcher den Vorbescheid vom 24. Juni 2013 ersetzte, gestützt auf das Medas-Gutachten die Einstellung der Rente in Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht. Dagegen erhob der Versicherte Einwand (Urk. 8/192, Urk. 8/194), worauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin die IV-Stelle am 25. Februar 2016 einen neuen Vorbescheid erliess und dem Versicherten die wiedererwägungsweise Aufhebung der Revisionsmitteilung vom 25. Februar 2011 in Aussicht stellte (Urk. 8/199 = Urk. 8/202). Dagegen erhob der Versicherte wiederum Einwand (Urk. 8/205). Mit Verfügung vom 9. Mai 2016 (Urk. 8/209 = Urk. 2) hielt die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle an ihrem Vorbescheid fest und hob die Revisionsmitteilung vom 25. Februar 2011 wiedererwägungsweise auf, was zur Aufhebung der bisher ausgerichteten Rente führte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 9. Juni 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom 9. Mai 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihm die gesetzlichen Leistungen nach dem Bundesgesetz über die Invalidenversicherung (IVG), namentlich die bisherige Dreiviertelsrente, auch weiterhin zu gewähren. Eventuell sei die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin zu verpflichten, ihm eine Rente nach IVG zu gewähren. Ausserdem sei ein zweiter Schriftenwechsel anzuordnen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 22. Juli 2016 (Urk. 7) die Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 13. Dezember 2016 wurden antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 3 oben) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt und dem Beschwerdeführer die Beschwerdeantwort zugestellt. Ferner wurde dem Beschwerdeführer mitgeteilt, dass das Gericht einen weiteren Schriftenwechsel nicht als erforderlich erachte, es ihm jedoch unbenommen sei, sich nochmals zur Sache zu äussern und weitere sachbezogene Unterlagen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zureichen (Urk. 17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist eine Verfügung verzichtbar, wenn bei einer von Amtes wegen durchgeführten Revision keine leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einflussende Änderung der Verhältnisse festgestellt wurde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lit. f </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und die bisherige Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente daher weiter ausgerichtet wird. Wird auf entsprechende Mitteilung hin keine Verfügung verlangt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quater</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV), ist jene in Bezug auf den Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichszeitpunkt einer (ordentlichen) rechtskräftigen Verfügung gleichzustellen (Urteile des Bundesgerichts 9C_771/2009 vom 10. September 2010 E. 2.2 und 9C_586/2010 vom 15. Oktober 2010 E. 2.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fehlen die in Art. 17 ATSG genannten Voraussetzungen, so kann die Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung lediglich nach den für die Wiedererwägung rechtskräftiger Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltungsverfügungen geltenden Regeln abgeändert werden. Danach ist die Verwaltung befugt, auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn sich diese als zweifellos unrichtig erweist und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">53 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG; BGE 110 V 176 E. 2a mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). Das Gericht kann eine zu Unrecht ergangene Revisionsverfügung gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls mit der substituierten Begründung schützen, dass die ursprüngliche Rentenverfügung zweifellos unrichtig und die Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (BGE 125 V 368 E. 2 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 128 V 272 E. 5b/bb; Urteile des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2014 E. 3.2.2, 9C_762/2013 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2014 E. 4.2 und 9C_562/2008 vom 3. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2008 E. 2.2 je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Beurteilung, ob eine Wiedererwägung wegen zweifelloser Unrichtigkeit zulässig sei, ist vom Rechtszustand auszugehen, wie er im Zeitpunkt des Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungserlasses bestanden hat, wozu auch die seinerzeitige Rechtspraxis gehört; eine Praxisänderung vermag aber kaum je die frühere Praxis als zweifellos unrichtig erscheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n zu lassen (BGE 125 V 383 E. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Erfordernis der zweifellosen Unrichtigkeit ist in der Regel erfüllt, wenn eine Leistungszusprache aufgrund falsch oder unzutreffend verstandener Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">regeln erfolgt ist oder wenn massgebende Bestimmungen nicht oder unrichtig angewandt wurden. Anders verhält es sich, wenn der Wiedererwägungsgrund im Bereich materieller Anspruchsvoraussetzungen liegt, deren Beurteilung not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendigerweise Ermessenszüge aufweist. Erscheint die Beurteilung einzelner Schritte bei der Feststellung solcher Anspruchsvoraussetzungen (Invaliditätsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messung, Arbeitsunfähigkeits-schätzung, Beweiswürdigung, Zumutbarkeitsfra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen) vor dem Hintergrund der Sach- und Rechtslage, wie sie sich im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungszusprechung darboten, als vertretbar, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus. Zweifellos ist die Unrichtigkeit, wenn kein vernünftiger Zweifel daran möglich ist, dass die Verfügung unrichtig war. Es ist nur ein einziger Schluss - derjenige auf die Unrichtigkeit der Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> denkbar (Urteil des Bundesgerichts 9C_837/2010 vom 30. August 2011 E. 2.5.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der erstinstanzliche Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satz beherrscht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">61 lit. c ATSG). Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 193 E. 2, 122 V 157 E. 1a, vgl. BGE 130 I 180 E. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die wiedererwägungsweise Aufhebung der Revisionsmitteilung vom 25. Februar 2011 in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) damit, dass im Rahmen des im Jahr 2010 eingeleiteten Revisionsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrens Hinweise für einen Revisionsgrund vorgelegen hätten. So habe der Beschwerdeführer im ersten halben Jahr 2008 Fr. 39‘000.-- erzielt und somit eine höhere Arbeitsfähigkeit umsetzen können als ihm im Jahr 2005 attestiert worden sei. Dies zeige sich aus dem hohen Lohn, welcher ihm in dieser Zeit ausbezahlt worden sei. Weitere Abklärungen, insbesondere auch aus medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht, wären somit zwingend notwendig gewesen wären. Die Arztberichte vom September 2010 beziehungsweise Januar 2011 würden dabei den beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlichen Anforderungen nicht genügen. Es hätte nicht abschliessend darauf abgestellt werden dürfen, zumal diese auch nie dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) vorgelegt worden seien. Indem die erforderlichen Abklärungen unterlassen worden seien, hätten sie den Untersuchungsgrundsatz verletzt (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), dass die Revisionsmitteilung vom 25. Februar 2011 sicherlich nicht zweifellos unrichtig gewesen sei. Es werde insbesondere bestritten, dass damals zwingend weitere Abklärungen notwendig gewesen wären. Im Rahmen des Revisionsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrens seien im Jahr 2010 ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auszug aus dem individuellen Konto </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(IK-Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug), zwei Arbeitgeberfragebogen sowie aktuelle medizinische Unterlagen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geholt und auch überprüft worden. Der entsprechende Entscheid im Rahmen der Revisionsmitteilung vom 25. Februar 2011 sei somit zumindest vertretbar gewesen. Der Beschwerdegegnerin seien seine Einkommensverhältnisse stets hinreichend bekannt gewesen. Ausserdem entspreche es nicht den tatsächlichen Verhältnissen, dass er zwischen Januar und Juni 2008 ein Einkommen von Fr. 39‘000.-- erzielt haben soll, diesen Betrag habe er für das gesamte Jahr 2008 erhalten. Zudem seien damals von der Beschwerdegegnerin Arztberichte einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holt worden, welche sich eindeutig und glaubhaft zur gesundheitlich unverän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derten Situation mitsamt entsprechend unveränderter Arbeitsfähigkeit geäussert hätten. Es seien keine Hinweise für die Notwendigkeit weiterer Abklärungen medizinischer Art gegeben gewesen. Der Untersuchungsgrundsatz sei demnach nicht in relevanter Weise verletzt worden. Im Übrigen halte das Medas-Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten aus dem Jahr 2014 explizit fest, dass seit der erstmaligen Rentenzusprache keine relevante Veränderung des Gesundheitszustandes stattgefunden habe (S. 9 f. Ziff. 22-30)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Revisionsmitteilung vom 25. Februar 2011 zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fellos unrichtig und die wiedererwägungsweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufhebung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Rente rechtens war.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rentenzusprache vom 23. März 2006 (Urk. 8/87) lagen im Wesentlichen die folgenden Berichte zugrunde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Rheumatologie und für Physikalische Medizin und Rehabilitation, nannte in seinem Bericht vom 23. November 2004 (Urk. 8/46/1-2) ein lumbospondylogenes Syndrom bei Verhebetrauma und eine kleine Diskushernie L4/5 media</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. A). Der Beschwerdeführer sei vom 7. Juli bis 9. September 2004 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Seit dem 10. September 2004 bestehe eine 50%ige Arbeitsfähigkeit für leichte Arbeiten in wechselnder Stellung (Ziff. D.7, vgl. Ziff. B).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der A.___ erstatteten das von der Beschwerdegegnerin in Auftrag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegebene Verlaufsgutachten am 27. Juni 2005 (Urk. 8/50), und nannten folgende Diagnosen (S. 1 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronifiziertes lumbovertebrales Schmerzsyndrom bei/mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">leichter linkskonvexer thorakolumbaler Skoliose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kleine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Diskushernie L4/5 median ohne Neurokompression (MRI</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">23. Februar 2004)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">minime</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Osteochondrose L4/5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">symptomatische Knick-Spreizfüsse beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">atopischer Pruritus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer leide seit 1996 nach Heben einer schweren Marmorplatte unter lumbovertebralen teils spondylogenen Beschwerden. Trotz multiplen physiotherapeutischen Ansätzen sowie Infiltrationen seien die Beschwerden unverändert gleich stark vorhanden. Im klinischen Untersuch bestehe eine explizite Schmerzhaftigkeit des lumbosakralen Übergangs. Bildgebend bestehe kaum ein entsprechendes Korrelat, um die Schmerzhaftigkeit genügend erklären zu können. Aufgrund der bisherigen Therapieresistenz trotz verschiedensten Ansätzen bestehe eine ausgeprägte Chronifizierung sowie eine Schmerzverar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitungsproblematik. Aufgrund der chronifizierten Situation sei der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer in der angestammten Tätigkeit als Reiniger seit März 2005 zu 100 % arbeitsunfähig. In einer angepassten Tätigkeit mit Wechselbelastung mit Sitzen/Stehen/Laufen bestehe hingegen eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, RAD, legte in seiner Stellungnahme vom 13. Juli 2015 (Urk. 8/56/3) dar, dass gestützt auf das Verlaufsgutachten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 3.3) ab März 2005 eine Restarbeitsfähigkeit in angepasster wechselbelastender Tätigkeit mit Sitzen, Stehen und Gehen im Umfang von 50 % ausgewiesen sei. Weitere medizinische Abklärungen seien nicht nötig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin sprach dem Beschwerdeführer in der Folge – nachdem dieser Einsprache (Urk. 8/59, Urk. 8/63-64) gegen die rentenverneinende Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 16. August 2005 (Urk. 8/57) mangels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erfüllung der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einjährigen War</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tezeit erhoben hatte – mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid vom 4. November 2005 (vgl. Inhaltsverzeichnis der IV-Akten, Urk. 8/74) beziehungsweise mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 23. März 2006 (Urk. 8/87) eine Dreiviertelsrente ab 1. Februar 2005 zu. Die Beschwerdegegnerin gin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g dabei davon aus, dass dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer nach Ablauf der Wartezeit eine angepasste Tätigkeit zu 50 % zumutbar sei. Für die Bemessung des Valideneinkommens stützte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ferner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Lohnan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gaben des früheren Arbeitsgebers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitgeberfragebogen vom 16. November 2004, Urk. 8/45) und ermittelte ein Valideneinkommen von Fr. 72‘800.-- (Fr. 5‘600.-- x 13) für das Jahr 200</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bemessung des Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lideneinkommens zog sie den standardisierten Durchschnittslohn für Hilfsar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beiten für das Jahr 2004 heran und errechnete unter Berücksichtigung eines leidesbedingten Abzuges von 10 % sowie einer 50%igen Arbeitsfähigkeit ein Invalideneinkommen von Fr. 26‘247.--. Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">resultierte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein Invaliditätsgrad von 64 % (Urk. 8/74 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Anschluss an die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Juli 2010 eingeleitete Rentenrevision (vgl. Urk. 8/102) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergingen die nachfolgenden Berichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im ausgefüllten Revisionsfragebogen vom 24. Juli 2010 (Urk. 8/102) gab der Beschwerdeführer an, dass er weniger arbeiten könne und sein Pensum auf 20 % gesenkt habe (Ziff. 2.2). Bei der D.___ arbeite er zwei Stunden pro Tag, mithin zehn Stunden pro Woche (Ziff. 2.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, nannte in sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Bericht vom 9. September 2010 (Urk. 8/104/2-5) ein chronisches lumbo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spondylogenes Schmerzsyndrom seit 1996 mit/bei Verhebetrauma als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1). Der Beschwerdeführer sei seit dem 21. Juli 2006 bis auf Weiteres in der angestammten Tätigkeit als Putz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hilfe zu 64 % arbeitsunfähig (Ziff. 1.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führte in seinem Bericht vom 25. Januar 2011 (Urk. 8/113) bei gleich gebliebener Diagnose (Ziff. 1.1, vgl. vorstehend E. 3.2) aus, dass die Rückenprobleme des Beschwerdeführers immer gleich seien. Er habe beim Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehen Rückenschmerzen wie auch bei längerem Sitzen (Ziff. 1.4). Die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit sei gleich wie bisher, der Beschwerdeführer arbeite 20 % (Ziff. 1.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem IK-Auszug vom 3. August 2010 (Urk. 8/103) ist ersichtlich, dass der Beschwerdeführer in den Jahren 2006 bis 2009 bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> tätig war. Dabei erzielte er von Januar bis Dezember 2006 ein Einkommen von </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 8‘750.--, von Januar bis Dezember 2007 ein Einkommen von Fr. 15‘000.--, von Januar bis Juni 2008 ein Einkommen von Fr. 39‘000.-- sowie von Januar bis Dezember 2009 ein Einkommen von Fr. 12‘750.--. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Arbeitgeberfragebogen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 20. Dezember 2010 (Urk. 8/111) geht sodann hervor, dass der Beschwerdeführer dort vom 1. Juni 2006 bis 31. Dezember 2009 während zwei Stunden pro Tag, mithin zehn Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den pro Woche, beschäftigt war (Ziff. 2.1, Ziff. 2.9) und dabei seit dem 1. Januar 2009 ein monatliches Einkommen von Fr. 1‘000.-- erzielte (Ziff. 2.10, vgl. Ziff. 2.12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem geht aus dem Arbeitgeberfragebogen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 20. Dezember 2010 (Urk. 8/110) hervor, dass der Beschwerdeführer dort vom 1. Januar bis 31. Juli 2010 während ebenfalls zwei Stunden pro Tag, mithin zehn Stunden pro Woche, beschäftigt war (Ziff. 2.1, Ziff. 2.9) und dabei auch ein monatlichen Einkommen von Fr. 1‘000.-- erzielte (Ziff. 2.10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich ist der Verfügung vom 8. Oktober 2010 des Bezirksgerichts Zürich betreffend Eheschutz/Getrenntleben (Urk. 8/107 = Urk. 8/108) zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer gemäss den Lohnabrechnungen der Monate April und Mai 2010 monatlich ein Einkommen von Fr. 1‘000.-- zuzüglich Kinderzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lagen von Fr. 400.-- erzielt hat. Dasselbe Einkommen sei in der Steuererklärung 2009 für das gesamte Jahr 2009 deklariert worden (S. 7 Ziff. 5.3.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 25. Februar 2011 teilte die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer mit, der Rentenanspruch sei unverändert (Urk. 8/116). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der im Juli 2010 eingeleiteten Rentenrevision holte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin somit einen IK-Auszug, zwei Arztberichte und zwei Arbeitgeberfrage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bogen ein (vgl. vorstehend E. 4.1-4.4). Aus dem IK-Auszug geht hervor, dass der Beschwerdeführer bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von Januar bis Juni 2008 ein Einkommen von Fr. 39‘000.-- erzielt hat, was ein monatliches Einkommen von Fr. 6‘500.-- (Fr. 39‘000.-- : 6) erg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Das monatliche Einkommen des Beschwerdeführers betrug gemäss dem Arbeitgeberfragebogen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ab 1. Januar 2009 hingegen Fr. 1‘000.-- im Monat, was auch mit dem IK-Auszug für das Jahr 2009 übereinstimmt. Angaben zum Lohn im Jahr 2008 fehlen jedoch im genannten Arbeitgeberfragebogen. Auch aus der Verfügung betreffend Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schutz/Getrenntleben des Bezirksgerichts Zürich wird nur das monatliche Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen in den Jahren 2009 und 2010 von Fr. 1‘000.-- genannt, Angaben zum Lohn im Jahr 2008 fehlen (vgl. vorstehend E. 4.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hätte demnach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von Januar bis Juni 2008 eine viel höher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Arbeitsfähigkeit umgesetzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, als ihm noch bei der Rentenzusprache im Jahr 200</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> attestiert worden war. So wurde ihm bei der Rentenzusprache ein Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 26‘247</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- bei einer 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">%igen Arbeitsfähigkeit angerechnet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 3.5). Das gemäss IK-Auszug erzielte Einkommen im ersten halben Jahr 2008 wäre daher aufgerechnet auf ein ganzes Jahr, mithin Fr. 78‘000.-- (Fr. 39‘000.-- x 2), sogar höher als das ohne Gesundheitsschaden als Mitarbeiter im R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einigungsdienst erzielte Einkommen von Fr. 72‘800</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- im Jahr 2004 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. vorstehend E. 3.5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte zwar zu Recht geltend, dass er im ganzen Jahr 2008 ein Einkommen von Fr. 39‘000.-- und nicht nur während sechs Monaten erzielt habe (vgl. Urk. 1 S. 9 Rz 23). So geht aus den im Vorbescheidverfahren eingereichten Lohnabrechnungen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für das Jahr 2008 hervor, dass der Beschwerdeführer im ganzen Jahr 2008 ein Einkommen von Fr. 39‘000.--, mithin Fr. 3‘000.-- pro Monat plus ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 13. Monatslohn, erzielt hat (Urk. 8/203), womit sich der IK-Auszug für das Jahr 2008 als falsch erweist. Diese Unterlagen lagen jedoch zum Zeitpunkt der im Jahr 2010 eingeleiteten Rentenrevision nicht vor, weshalb diese für die Beurteilung der zweifellosen Unrichtigkeit der Rentenbestätigung vom 25. Februar 2011 nicht berücksichtigt werden können. Denn bei der Beurteilung, ob eine Wiedererwägung wegen zweifelloser Unrichtigkeit zulässig sei, ist vom Rechtszustand auszugehen, wie er im Zeitpunkt des Verfügungserlasses beziehungsweise der Rentenbestätigung mittels Mitteilung bestanden hat (vgl. vorstehend E. 1.3-1.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten lagen somit im Jahr 2010 klare Hinweise für einen Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund vor. Nur durch weitere Abklärungen hätte die erhebliche Lohndifferenz im Jahr 2008 zwischen dem erzielten Einkommen gemäss IK</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auszug und den Lohnangaben gemäss Arbeitgeberfragebogen und der Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung betreffend Eheschutz/Getrenntleben des Bezirksgerichts Zürich abgeklärt werden können und somit auch die Frage, ob tatsächlich ein Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund ausgewiesen war oder nicht. Insbesondere hätten auch weitere medizinische Abklärungen getätigt werden sollen, da nur zwei Arztberichte eingeholt wurden (vgl. vorstehend E. 4.3-4.4), die nicht dem RAD vorgelegt worden sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die nachträglich eingereichten Lohnabrechnungen des Jahres 2008 zeigen, dass zwingend weitere Abklärungen notwendig gewesen wären. Denn im Jahr 2010 lagen keine Hinweise für einen fehlerhaften IK-Auszug vor. Ausserdem hätte die Beschwerdegegnerin auch bei Vorliegen dieser Lohnabrechnungen im Jahr 2010 weitere Abklärungen tätigen müssen, denn auch das tatsächlich erzielte monat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Einkommen von Fr. 3‘000.-- lag deutlich über den Lohnangaben im Arbeitsgeberfragenbogen von Fr. 1‘000.-- und dem angenommenen Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen von Fr. 26‘247.--.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Indem die Beschwerdegegnerin keine weiteren Abklärungen getätigt hat, son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern die zugesprochene Dreiviertelsrente im Februar 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestätigt hat, hat sie den Untersuchungsgrundsatz verletzt (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend E. 1.6). Die Rentenbestä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung mit Mitteilung vom 25. Februar 2011 ist damit als zweifellos unrichtig einzustufen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da deren Berichtigung angesichts des geldwerten Charakters der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Dauer-)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leistung von erheblicher Bedeutung ist (vgl. BGE 140 V 85 E. 4.4), war die Beschwerdegegnerin unter dem Blickwinkel der Wiedererwägung befugt, darauf zurückzukommen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ind im Wiedererwägungsverfahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Wiedererwägungsvoraussetzungen erfüllt, ist auf die entsprechende Entscheidung zurückzukommen, und es ist unter Berücksichtigung der massgebenden Umstände ein neuer Entscheid zu fällen. Mit anderen Worten ist der Rentenanspruch ex nunc et pro futuro ohne Bindung an die ursprüngliche Verfügung in allen seinen Teilen neu zu beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len (BGE 140 V 514 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen des im Januar 2013 eingeleiteten Revisionsverfahrens (vgl. Urk. 8/121, Urk. 8/126) gingen die nachfolgenden Berichte ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostizierte in seinem Schreiben vom 11. Februar 2013 (Urk. 8/120) wiederum ein lumbospondylogenes Syndrom bei Verhebetrauma und eine kleine Diskushernie L4/5 media</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, und verwies auf seine früheren Berichte (Ziff. 3, vgl. vorstehend E. 3.2, E. 4.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Schreiben vom 7. August 2013 (Urk. 8/133/1-2) an die frühere Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vertreterin des Beschwerdeführers führte PD Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, dass das Beschwerdebild des Beschwerdeführers seit Jahren das Gleiche sei. Gemäss dem neusten Computertomographie (CT)-Befund vom 30. Juli 2013 (vgl. Urk. 8/133/3) bestehe ein habituell enger Spinalkanal, in der Höhe von LWK4/5 breitbasige Bandscheibenvorwölbungen bei Facettenarthrose und Flavumhyper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trophie, eine rezessal relative Einengung für den Verlauf der L5 beidseits, eine mögliche Irritation L4 rechts auf der Höhe von L3/4 und eine relative Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">engung für den Verlauf der L3 intervertebral ohne Hinweis auf eine Kompression. Der CT-Befund korreliere mit den subjektiven Beschwerden des Beschwerdeführers. Es bestehe keine Möglichkeit, den Beschwerdeführer in einer Putzarbeit einzusetzen, in einer angepassten Tätigkeit in wechselnder Stellung sei er jedoch zu 50 % arbeitsfähig (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Medas erstatten das von der Beschwerdegegnerin in Auftrag gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bene polydisziplinäre Gutachten am 19. August 2014 (Urk. 8/166/1-25) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestützt auf di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e ihnen überlassenen Akten (S. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ff. Ziff. 2), die Ang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aben des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers (S. 11 ff. Ziff. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und die am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. und 3. Juli 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 1 Mitte) durchgeführte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n internistischen und rheumatologischen (S. 14 ff. Ziff. 4) sowie psychiatrischen (S. 17 f. Ziff. 5.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Untersuchungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannten folgende Diagnose mit Einschränkung auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit (S. 21 Ziff. 6.1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">konstitutionell engem Spinalkanal auf Höhe L4/5 und Diskusprotru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sion L4/5 beidseits mit möglicher Irritation der Wurzel L4 rechts rezessal</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnose ohne Einschränkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie eine leichte Periarthropatia humeroscapularis der Supraspinatssehne (S. 21 Ziff. 6.1.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe rund zehn Jahre lang bis im Januar 2004 in einem vollen Pensum als Reinigungsmitarbeiter gearbeitet. Internistisch seien keine Gesundheitsprobleme bekannt. Rheumatologisch sei seit einem MRI vom Februar 2004 mit Darstellung einer kleinen Diskushernie L4/5 stets von einem lumbospondylogenen Schmerzsyndrom ausgegangen worden. Ein ähnlicher Befund sei im Juli 2013 in einem CT festgestellt worden, zudem ein konstitu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionell relativ enger Spinalkanal mit möglicher Irritation der Wurzel L4 rechts. Unbestritten sei, dass seit 2004 deswegen eine verminderte Rückenbelastung bestehe, so dass die ursprüngliche Tätigkeit in einem Reinigungsinstitut seither nicht mehr zumutbar gewesen sei. Warum für körperlich leichte Tätigkeiten lediglich eine Arbeitsfähigkeit von 50 % als möglich angesehen worden sei, bleibe unklar. Psychiatrisch sei keine Morbidität erhoben worden. Polydiszipli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">när bestehe somit weiterhin, mithin seit Januar 2004, eine Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Reinigungskraft oder in vergleichbaren rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belastenden Tätigkeiten (S. 23 Ziff. 7.1.1). Für körperlich leichte, rückenadap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierte Tätigkeiten ohne regelmässiges Bücken oder Heben von Lasten regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig über zirka 8-10 kg und ohne vorgeneigte Zwangshaltungen werde die Arbeitsfähigkeit wegen dabei nötiger Pausen und möglicherweise etwas ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">langsamter Bewegungsabläufe auf 80 % bezogen auf ein Pensum von 100 % geschätzt. Diese Einschätzung gelte spätestens seit der aktuellen Begutachtung. Aus psychiatrisch-versicherungsmedizinischer Sicht sei dem Beschwerdeführer die Willensanstrengung voll zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Er leide an keiner relevanten psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Störung, die seine Willensanstrengung beeinträchtige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 23 Ziff. 7.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter führten schliesslich aus, dass es sich im Wesentlichen um einen unveränderten Gesundheitszustand handle, jedoch um eine andere Beurteilung der Arbeitsfähigkeit für körperlich leichte adaptierte Tätigkeiten (S. 24 Ziff. 8.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt Dr. B.___ führte in seiner Stellungnahme vom 28. August 2014 (Urk. 8/187/4) aus, dass das Medas-Gutachten umfassend und schlüssig sei. In der angestammten Tätigkeit bestehe daher weiterhin seit dem Jahr 2004 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit und seit der Begutachtung bestehe für angepasste Tätigkeiten eine Arbeitsfähigkeit von 80 %. Es handle sich um einen seit Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenbeschluss unveränderten Gesundheitsschaden, aber um eine andere Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung der angepassten Restarbeitsfähigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führte in seinem Schreiben vom 9. Oktober 2014 (Urk. 8/175) an die frühere Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers aus, dass es seit seiner letzten Stellungnahme im Februar 2013 (vgl. vorstehend E. 6.3) keine neuen Informationen gegeben habe. Im Februar 2014 habe der Beschwerdeführer über Knieschmerzen geklagt und er zeige rechts eine beginnende Gonarthrose. Betreffend die Arbeitsfähigkeit bleibe seine Stellungnahme gleich wie im letzten Jahr. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Bericht des G.___ vom 6. Januar 2016 (Urk. 8/195) geht hervor, dass gleichentags ein MRI der Halswirbelsäule durchgeführt wurde und degenerative Veränderungen der Halswirbelsäule mit Retrospondylophyten und osteodiskären Komplexen mit konsekutiver Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">engung der Intervertebralforamina C4/5 bis C6/7 vorlägen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie des Bewegungsapparates, RAD, führte in seiner Stellungnahme vom 23. Februar 2016 (Urk. 8/198/3) in Bezug auf das MRI der Halswirbelsäule vom Januar 2016 (vgl. vorstehend E. 6.8) aus, dass die degenerativen Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen insbesondere distal beschrieben worden seien, wie sie als normaler Alterungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prozess vorkämen. Eine klinische Auswirkung mit Beeinträchtigung der Funktiona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lität könne daraus nicht abgeleitet werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend ist unbestritten, dass der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit der Rentenzusprache mittels Verfügung vom 23. März 2006 (Urk. 8/87) im Wesentlichen gleich geblieben ist, weshalb keine wesentliche Änderung im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG und somit kein Revisionsgrund vorliegt (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 1 S. 11 Rz 29, Urk. 2 S. 2 unten). So legten auch die Medas-Gutachter dar, dass es sich im Wesentlichen um einen unveränderten Gesundheitszustand handle, jedoch um eine andere Beurteilung der Arbeitsfähigkeit für körperlich leicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> adaptierte Tätigkeiten (vgl. vorstehend E. 6.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Medas-Gutachten wurde unter Berücksichtigung der vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden und in Kenntnis der Vorakten erstattet und trägt der konkreten medizinischen Situation Rechnung. Die Beurteilung leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein und die vorgenommenen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit werden aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führlich begründet. Die Beurteilung durch die Medas-Gutachter ist nach dem Gesagten für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend. Das Gutachten erfüllt damit die praxisgemässen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungsgrundlagen (vgl. vorstehend E. 1.7) vollumfänglich, so dass für die Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidfindung darauf abgestellt werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter begründeten die seit der Rentenzusprache weiterhin bestehende 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit in einem Reini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsinstitut mit der verminderten Rückenbelast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> infolge des chronischen lumbospondylogenen Schmerzsyndroms (vgl. vorstehend E. 6.5).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hre Einschätzung, wonach für körperlich leichte, rückenadaptierte Tätigkeiten ohne regelmässiges Bücken oder Heben von Lasten regelmässig über zirka 8-10 kg und ohne vorgeneigte Zwangshaltungen eine Arbeitsfähigkeit von 80 % bestehe, erscheint nachvollziehbar und schlüssig. Warum bei der Rentenzuspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che bei gleicher Diagnose lediglich von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit für körperlich leichte Tätigkeiten ausgegangen wurde (vgl. vorstehend E. 3.5), ist dem Medas-Gutachten folgend nicht nachvollziehbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Befund des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Januar 2016 betref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> MRI der Halswirbelsäule (vgl. vorstehend E. 6.8) vermag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angesichts der überzeugenden Einschätzung des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> RAD-Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 6.9) an der Einschätzung der Medas-Gutachter nichts zu ändern.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist der medizinische Sachverhalt dahingehend erstellt, dass dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit in einem Reinigungsinstitut weiterhin nicht zumutbar ist. Für körperlich leichte, rückenadaptierte Tätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten ohne regelmässiges Bücken oder Heben von Lasten regelmässig über zirka 8-10 kg und ohne vorgeneigte Zwangshaltungen besteht hingegen seit der Begutachtung, mithin seit Juli 2014 (vgl. vorstehend E. 6.5), eine 80%ige Arbeitsfähigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, wie sich das Leistungsvermögen des Beschwerdeführers in wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaftlicher Hinsicht auswirkt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Ermittlung des Valideneinkommens zog die Beschwerdegegnerin das bei der Rentenzusprache gestützt auf die Lohnangaben des früheren Arbeitsgebers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> berechnete Valideneinkommen von Fr. 72‘800.-- für das Jahr 2004 heran (vgl. vorstehend E. 3.5), was unter Berücksichtigung der allgemei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Lohnentwicklung für Männer für die Jahre 2005 bis 2014 ein Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 81‘931.-- ergab (Urk. 2 S. 3 oben, vgl. Urk. 8/197). Die Berech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung des Valideneinkommens ist nicht zu beanstanden und wurde vom Beschwerdeführer auch nicht substantiell bestritten (vgl. Urk. 1 S. 12 f. Rz. 32</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">35), weshalb darauf abzustellen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 mit Hinweis auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer hat keinen Beruf erlernt (vgl. Urk. 8/166/1-25 S. 11 Ziff. 3.1.1-3.1.2). In seiner angestammten Tätigkeit als Reinigungsangestellter ist er nicht mehr arbeitsfähig. Für körperlich leichte, rückenadaptierte Tätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten ohne regelmässiges Bücken oder Heben von Lasten regelmässig über zirka 8-10 kg und ohne vorgeneigte Zwangshaltungen besteht hingegen seit Juli 2014 eine 80%ige Arbeitsfähigkeit (vgl. vorstehend E. 7.5). Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin hat deshalb zu Recht für die Bemessung des Invalideneinkommens auf den standardisierten Durchschnittslohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors gemäss LSE 2012 abgestellt und unter Berücksichtigung der allgemeinen Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklung für Männer im Jahr 2013 in der Höhe von 0.8 % und im Jahr 2014 in der Höhe von 0.7 % sowie unter Berücksichtigung der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2014 von 41.7 Stunden ein Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 66‘158.-- (Fr. 5‘210.-- x 12 x 1.008 x 1.007 : 40 x 41.7) bei einem Pensum von 100 % errechnet, was bei einem Pensum von 80 % Fr. 52‘927.-- ergibt (Urk. 2 S. 3 Mitte, vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8/197).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, inwieweit vom Invalideneinkommen ein leidensbedingter Abzug vorzunehmen ist. Die Beschwerdegegnerin gewährte dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer keinen leidensbedingten Abzug (vgl. Urk. 2 S. 4 oben), wohingegen der Beschwerdeführer einen leidesbedingten Abzug von mindestens 15 % als gerechtfertigt erachtete. Nach Ansicht des Beschwerdeführers sollte berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt werden, dass er über keine Ausbildung verfüge, keine schweren Arbeiten mehr verrichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und nur noch teilzeitlich erwerbstätig sein könne (vgl. Urk. 1 S. 12 Rz 34).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die gesundheitlich bedingte Unmöglichkeit, weiterhin körperlich schwere Arbeit zu verrichten, führt nicht automatisch zu einer Verminderung des hypotheti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Invalidenlohnes, weil der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_455/2013 vom 4. Oktober 2013 E. 4.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Die angestammte Tätigkeit des Beschwerdeführers als Reinigungsmitarbeiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> war keine Schwerar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beit, sondern eine mittelschwere Arbeit, weshalb sich aufgrund dieses Faktors kein leidensbedingter Abzug rechtfertigt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann ist eine mangelnde berufliche Ausbildung nicht beim leidensbedingten Abzug, sondern bei der Bestimmung des Kompetenzniveaus des herangezoge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Tabellenlohnes zu berücksichtigen. Dem wurde hier Rechnung getragen, indem die Tabellenlöhne auf dem niedrigsten Kompetenzniveau 1 (einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art, vgl. vorstehend E. 8.5), wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ches keine Berufsausbildung erfordert, verwendet wurden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_427/2011 vom 15. September 2011 E. 5.2).</span></p><p><span> </span><span>Die Rechtsprechung anerkennt unter dem Titel Beschäftigungsgrad bei Männern, welche aus gesundheitlichen Gründen nur noch teilzeitlich erwerbs</span><span>tätig sein können, einen Abzug vom Tabellenlohn nach BGE 126 V 75 (Urteil des Bundesgerichts 8C_20/2012 vom </span><span>4. </span><span>April 2012 E. 3.2). Damit soll dem Umstand Rechnung getragen werden, dass bei Männern statistisch gesehen Teil</span><span>zeitarbeit vergleichsweise weniger gut entlöhnt wird als eine Vollzeittätigkeit (vgl. die nach dem Beschäftigungsgrad differenzierenden Tabellen T2* in der LSE 06 S. 16 und T6* in der LSE 04 S. 25; Urteil des Bundesgerichts </span><span>9C_796/2013 vom 2</span><span>8. </span><span>Januar 2014 E. 3.1.2 mit Hinweisen</span><span>).</span><span> Dies ist jedoch nach den neuesten statistischen Erhebungen nicht mehr der Fall. So ist aufgrund</span><span> der statistischen Durchschnittswerte der LSE 2012 bei einer </span><span>Teilzeit</span><span>arbeit</span><span> bei Männern</span><span> zwischen 75</span><span> %</span><span> und 89 % nicht von einem proportional unterdurch</span><span>schnittlichen Einkommen auszugehen </span><span>(vgl. die Tabelle Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Beschäftigungsgrad, beruflicher Stellung und Geschlecht, Privater und öffentlicher Sektor zusammen, Total Männer ohne Kaderfunktion im IV-Rundschreiben Nr. 328 vom 22. Oktober 2014</span><span>)</span><span>.</span></p><p><span> </span><span>Demnach rechtfertigt sich kein leidensbedingter Abzug.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vergleich des Valideneinkommens von Fr. 81‘931.-- mit dem Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 52‘927.-- ergibt eine Einkommenseinbusse von Fr. 29‘004.-- und damit einen nicht rentenbegründenden Invaliditätsgrad von 35 %.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Aufhebung der bisher ausgerichteten Dreiviertelsrente ist somit nicht zu beanstanden. Dementsprechend ist die angefochtene Verfügung zu bestätigen und die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p><span>9.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und ermessensweise auf Fr. 800.-- anzusetzen. Die Kosten sind ausgangsgemäss de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen, infolge bewilligter unentgeltli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher Prozessführung jedoch einstweilen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Gerichtskasse zu nehmen. Der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hingewiesen.</span></p><p><span>9.2</span><span> </span><span>Mit Honorarnote vom 11. Januar 2017 (Urk. 20, vgl. Urk. 19) machte der</span><span> unent</span><span>geltliche Rechtsvertreter de</span><span>s </span><span>Beschwerdeführer</span><span> einen zeitlichen Aufwand von 13.10 Stunden</span><span> sowie Barauslagen von</span><span> Fr. 98.25</span><span> (ohne Mehrwertsteuer) geltend, was als angemessen erscheint. In Anwendung des gerichtsüblichen Stundenan</span><span>satzes von Fr. 220.-- und unter Berücksichtigung der Mehrwertsteuer von 8 % beläuft sich damit die E</span><span>ntschädigung, die Rechtsanwalt Dr. Kaspar Saner</span><span> aus</span><span>zurichten ist, auf Fr. 3‘218.70.</span></p><p><span> </span><span>Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht von § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Dr. Kaspar Saner, Zürich,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 3‘218.70</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Kaspar Saner</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannPeter-Schwarzenberger</p></div> </div></body></html>