<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2025-04-29-5A_302-2025.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5A_302/2025</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 29. April 2025</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Bovey, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Möckli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Beistandswechsel, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 19. März 2025 (PQ250008-O/U). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para">A.________ und B.________ sind die Eltern von C.________ (geb. 2008), D.________ (geb. 2012) und E.________ (geb. 2014). Im Eheschutzurteil vom 10. November 2022 teilte das Bezirksgericht Zürich die Obhut der Mutter zu, unter Regelung des Besuchsrechts des Vaters sowie unter Bestätigung und Ergänzung der mit Beschlüssen vom 25. Juni 2013 bzw. 17. März 2020 von der KESB der Stadt Zürich für die Kinder errichteten Beistandschaft. </div> <div class="para">Zufolge Stellenwechsels der bisherigen Beiständin bezeichnete die KESB mit drei identischen Beschlüssen vom 27. August 2024 eine neue Mandatsträgerin. </div> <div class="para">Die hiergegen gemachten Eingaben der Mutter wies der Bezirksrat Zürich mit Entscheid vom 16. Januar 2025 ab. </div> <div class="para">Die dagegen eingereichte Beschwerde der Mutter wies das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 19. März 2025 ab. </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 21. April 2025 wendet sich die Mutter an das Bundesgericht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten (<span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span>), in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=29&amp;from_date=25.04.2025&amp;to_date=14.05.2025&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-115%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page115">BGE 140 III 115</a> E. 2; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=29&amp;from_date=25.04.2025&amp;to_date=14.05.2025&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-III-364%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page364">142 III 364</a> E. 2.4). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Der Beschwerde mangelt es sowohl an einem Rechtsbegehren als auch an einer konkret auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides bezugnehmenden Begründung: </div> <div class="para">Das Obergericht hat erwogen, die Beschwerdeführerin befürchte aufgrund ihres Eindrucks beim Kennenlernen der neuen Beiständin, dass sich die von ihr als sehr negativ empfundenen Erfahrungen mit einer früheren Beiständin wiederholen würden. Sie bringe jedoch keine objektiven Anhaltspunkte für ihre Befürchtung vor und solche seien auch nicht ersichtlich. Ob die Erinnerungen der Beschwerdeführerin an eine frühere Beiständin und ihre heftigen Vorwürfe an deren Adresse (auch nur ansatzweise) einen realen Hintergrund hätten, könne offen bleiben, denn selbst wenn dies der Fall wäre, würden diese Vorbehalte nicht genügen, um die neue Beiständin abzulehnen, bevor diese ihr Amt angetreten habe. </div> <div class="para">In ihrer Beschwerde an das Bundesgericht wiederholt die Beschwerdeführerin - soweit die Ausführungen die Frage des Beistandswechsels und nicht die Scheidung betreffen oder allgemeine Polemik darstellen, was ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes liegt - ihre heftigen Vorwürfe gegenüber einer früheren Beiständin und ihre Befürchtung, ähnliche Erfahrungen mit der neu eingesetzten Beiständin zu machen. Damit ist nicht dargelegt, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen Recht verstossen soll, ebenso wenig mit der allgemeinen Aussage, eine Beiständin müsse sachlich und korrekt sein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 29. April 2025 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Bovey </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Möckli </div> </div></body></html>