<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Eidgenössisches Versicherungsgericht </div> <div class="para">Tribunale federale delle assicurazioni </div> <div class="para">Tribunal federal d'assicuranzas </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sozialversicherungsabteilung </div> <div class="para">des Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Prozess </div> <div class="para">{T 0} </div> <div class="para">I 670/05 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 13. Februar 2006 </div> <div class="para">III. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Präsident Ferrari, Bundesrichter Meyer und Lustenberger; Gerichtsschreiber Hadorn </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">G.________, 1954, Beschwerdeführer, vertreten durch die Helsana-advocare, Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle Schwyz, Rubiswilstrasse 8, 6438 Ibach, Beschwerdegegnerin </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Vorinstanz </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, Schwyz </div> <div class="para"> </div> <div class="para">(Entscheid vom 10. August 2005) </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sachverhalt: </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 9. Januar 2004 gewährte die IV-Stelle Schwyz G.________ (geb. 1954) Arbeitsvermittlung. Mit Verfügung vom 16. August beendete die IV-Stelle sodann diese Leistung und lehnte zugleich die Ausrichtung einer Rente ab. Die hiegegen erhobene Einsprache, mit welcher G.________ berufliche Massnahmen und eine Rente beantragte, wies die IV-Stelle mit Entscheid vom 31. März 2005 ab. </div> <div class="para">Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit Entscheid vom 10. August 2005 teilweise gut, indem es G.________ Berufsberatung und Arbeitsvermittlung zusprach. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab. </div> <div class="para">G.________ lässt Verwaltungsgerichtsbeschwerde führen und beantragen, es sei ihm zusätzlich zu Berufsberatung und Arbeitsvermittlung auch eine Umschulung zu gewähren. Ferner sei festzustellen, dass er zu mindestens 50 % arbeitsunfähig sei und Anspruch auf Taggelder habe. Eventualiter sei ihm eine ganze IV-Rente ab 1. Mai 2004 zuzusprechen. Subeventuell sei die Sache zur Einholung eines Obergutachtens an die IV-Stelle zurückzuweisen. </div> <div class="para">Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz und die IV-Stelle schliessen auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, während das Bundesamt für Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung verzichtet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Vorschriften zur Ermittlung des Invaliditätsgrades nach der Methode des Einkommensvergleichs (<span class="artref">Art. 16 ATSG</span>), zum Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen im Allgemeinen (<span class="artref">Art. 8 Abs. 1 IVG</span>), zu den beruflichen Massnahmen im Besonderen (<span class="artref">Art. 8 Abs. 3 lit. b IVG</span>), namentlich zu Berufsberatung (<span class="artref">Art. 15 IVG</span>), erstmaliger beruflicher Ausbildung (<span class="artref">Art. 16 Abs. 1 IVG</span>), Umschulung (<span class="artref">Art. 17 Abs. 1 IVG</span>) und Arbeitsvermittlung (<span class="artref">Art. 18 Abs. 1 IVG</span>) sowie zum Anspruch auf Wartetaggelder (<span class="artref">Art. 22 Abs. 3 IVG</span> in Verbindung mit <span class="artref"><artref id="CH/831.201/18/2" type="start"></artref><artref id="CH/831.201/18/1" type="start"></artref>Art. 18 Abs. 1 und 2 IVV</span><artref id="CH/831.201/18/2" type="end"></artref><artref id="CH/831.201/2" type="end"></artref>) ebenso wie die Rechtsprechung zum Beweiswert ärztlicher Auskünfte (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=30.01.2006&amp;to_date=18.02.2006&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-351%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page351">BGE 125 V 351</a> Erw. 3a), zum wirtschaftlichen Charakter des Invaliditätsbegriffs (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=30.01.2006&amp;to_date=18.02.2006&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F109-V-25%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page28">BGE 109 V 28</a>), zum maximalen Abzug von 25 % von den Tabellenlöhnen beim hypothetischen Invalideneinkommen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=30.01.2006&amp;to_date=18.02.2006&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-V-75%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page79">BGE 126 V 79</a> Erw. 5b/bb) und zum Mindestinvaliditätsgrad von etwa 20 % als Voraussetzung für die Umschulung (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=30.01.2006&amp;to_date=18.02.2006&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F124-V-108%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page110">BGE 124 V 110</a> Erw. 2b) richtig dargelegt. Darauf wird verwiesen. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Streitig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad und daran anschliessend, welche Leistungen der Invalidenversicherung zu gewähren sind. </div> <div class="para">2.1 Gemäss dem Austrittsbericht der Klinik X.________ vom 12. November 2003 ist der Beschwerdeführer in einer leichten, wechselbelastenden Tätigkeit zunächst für drei Monate halbtags, hernach ganztags arbeitsfähig. Diese Einschätzung stimmt überein mit derjenigen des Dr. med. B.________, FMH Chirurgie und Kreisarzt der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA), der dem Beschwerdeführer im Bericht über die ärztliche Abschlussuntersuchung vom 21. April 2004 grundsätzlich alle Tätigkeiten ohne Zwangshaltungen und Heben schwerer Lasten wieder zumutet und ihm eine günstige Langzeitprognose ausstellt. Auch Hausarzt Dr. med. D.________ hielt den Versicherten im Bericht vom 13. November 2003 für voll arbeitsfähig, wenn er keine schweren Lasten zu tragen habe. Im Zwischenbericht vom 2. Dezember 2003 an die SUVA empfahl er, den Fall abzuschliessen, verwies auf den Bericht der Klinik X.________ und sprach sich übereinstimmend mit dieser für eine halbtägige Wiederaufnahme der Arbeit aus. </div> <div class="para">2.2 Gestützt auf den erwähnten Bericht der Klinik X.________, der mit den Angaben des SUVA-Kreisarztes und des Hausarztes übereinstimmt, kann der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit voll arbeiten. Was er hiegegen vorbringt, vermag daran nichts zu ändern. Namentlich begründet auch der Hausarzt in den Kurzberichten vom 5. April und 13. Oktober 2005 die angeblich volle Arbeitsunfähigkeit einzig mit subjektiven Beschwerden, während sich gegenüber der Untersuchung in der Klinik X.________ keine Veränderungen hätten feststellen lassen. Auf subjektive Empfindungen kann nicht abgestellt werden. Der gestützt auf die erwähnten ärztlichen Auskünfte ermittelte Einkommensvergleich ergab einen Invaliditätsgrad von 10 %. Auch dies ist nicht zu beanstanden. Namentlich drängt sich kein leidensbedingter Abzug von 20 % auf, wie der Beschwerdeführer verlangt. Damit besteht weder Anspruch auf Umschulung noch auf eine Rente oder Taggeld. Angesichts der übereinstimmenden ärztlichen Einschätzungen drängt es sich sodann nicht auf, ein Obergutachten einzuholen. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist offensichtlich unbegründet und wird im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> erledigt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, der Ausgleichskasse Schwyz und dem Bundesamt für Sozialversicherung zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 13. Februar 2006 </div> <div class="para">Im Namen des Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident der III. Kammer: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>