<h2>SubmittedText<h2><p>Die Umwandlung der SBB in eine Aktiengesellschaft hatte zur Folge, dass viele Angestellte das Unternehmen verlassen haben. 150 Kündigungen pro Monat sind zu verzeichnen, was zu einer Unterbesetzung in allen Bereichen geführt hat.</p><p>1993 betrug der Personalbestand der SBB 41 000 Angestellte, heute sind es noch 28 000.</p><p>Ferner schaffen die SBB im Zuge ihrer zahlreichen Rationalisierungsmassnahmen immer mehr Strukturen für den Unterhalt und die Sicherheit ab. So sind beispielsweise im Bereich des Unterhalts und der Sicherheit eine Reduzierung der Unterhaltsarbeiten am Rollmaterial, die Schliessung von Werkstätten, die Streichung von mehr als 1000 Stellen sowie eine zwanzigprozentige Reduktion des finanziellen Aufwands vorgesehen.</p><p>In den letzten vier Monaten hatten die SBB bereits fünf Todesfälle unter ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu beklagen.</p><p>Angesichts dieser Situation und der Zunahme des Unfallrisikos frage ich den Bundesrat, ob er nicht beabsichtigt, aus den jüngsten Geschehnissen die Konsequenzen zu ziehen und die SBB aufzufordern, von einer weiteren Durchsetzung ihrer absurden Sparpolitik abzusehen, die für die Bevölkerung eindeutig auf Kosten der Sicherheit und des Unterhalts des Rollmaterials erfolgt.</p>