<h2>SubmittedText<h2><p>Seit dem letzten Jahr hat sich der Weizenpreis verdoppelt. Durch den Krieg Russlands gegen die Ukraine sind die weltweit grössten Weizenlieferanten ausgefallen. Das World Food Programm WFP beziffert die Menschen am Rande einer Hungersnot auf 44 Millionen. Es betrifft besonders die Bevölkerung in Afrika aber auch in Ländern wie Afghanistan, Syrien oder Jemen.</p><p>- Ist der Bundesrat bereit, etwas zur Minderung dieser Welternährungskrise zu tun?</p><p>- Was will er tun?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Zur Bekämpfung von Hunger und Mangelernährung braucht es ein langfristiges Engagement zugunsten effizienter, widerstandsfähiger und nachhaltiger Ernährungssysteme. Nahrungsmittel, die eine ausgewogene Ernährung ermöglichen sowie der gleichberechtigte Zugang zu ausreichend Nahrung sind Ziele der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz. Der Bundesrat ist besorgt angesichts der globalen Nahrungsmittelkrise. Er ist sich bewusst, dass sowohl kurz- als auch langfristig gehandelt werden muss. Bezüglich Entscheide über zusätzliche Mittel in diesem Bereich wird auf die Antwort des Bundesrates vom 18. Mai 2022 auf die 22.3309 Interpellation Badertscher "Hungerkrise weltweit. Was macht die Schweiz?" verwiesen.</p>