<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">5D_128/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 26. Juli 2011 </div> <div class="para">II. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Hohl, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Füllemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt J. Martin Pulver, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. C.________, </div> <div class="para">2. D.________, </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Besitzesschutz, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau vom 23. Mai 2011 (Zivilgericht, 3. Kammer). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nach Einsicht </div> <div class="para">in die Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil vom 23. Mai 2011 des Obergerichts des Kantons Aargau, das auf eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen die erstinstanzliche Verpflichtung (vorsorgliche Massnahmen betreffend Besitzesschutz) der Verfahrensbeteiligten zur Herausgabe eines Schlüssels an die Beschwerdegegnerin (für den Heizungs- und Tankraum der Liegenschaft des Beschwerdeführers) nicht eingetreten ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass gegen das in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit ergangene Urteil des Obergerichts mangels Erreichens der Streitwertgrenze (<span class="artref">Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG</span>) und mangels Vorliegens einer Ausnahme gemäss <span class="artref">Art. 74 Abs. 2 BGG</span> allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach <span class="artref">Art. 113 ff. BGG</span> offen steht, weshalb die Eingabe des Beschwerdeführers als solche entgegengenommen worden ist, </div> <div class="para">dass die Verfassungsbeschwerde, die sich (wie auch die Beschwerde nach <span class="artref">Art. 72 ff. BGG</span>: <span class="artref">Art. 75 Abs. 1 BGG</span>) nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide richten kann (<span class="artref">Art. 113 BGG</span>), zum Vornherein unzulässig ist, soweit der Beschwerdeführer andere Entscheide (erstinstanzliche Entscheide, Arrestbefehl, Arresturkunde) als das vorliegend allein anfechtbare Urteil des Obergerichts vom 23. Mai 2011 anficht, </div> <div class="para">dass sodann in einer subsidiären Verfassungsbeschwerde die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte vorzubringen und zu begründen (Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> sowie <span class="artref">Art. 116 BGG</span>), d.h. anhand der Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=24&amp;from_date=23.07.2011&amp;to_date=11.08.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-396%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page396">BGE 133 II 396</a> E. 3.1 S. 399), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>), </div> <div class="para">dass im Übrigen selbst bei Zulässigkeit des Rechtsmittels der Beschwerde in Zivilsachen nur die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte offenstünde, weil vorliegend ein Beschwerdeentscheid betreffend vorsorgliche Massnahmen angefochten wird (<span class="artref">Art. 98 BGG</span>), </div> <div class="para">dass das Obergericht im Urteil vom 23. Mai 2011 im Wesentlichen erwog, die vom Beschwerdeführer vorgebrachten Noven (neue Eingaben, Rechtsbegehren und Vorbringen) seien unbeachtlich, der Beschwerdeführer sei Eigentümer der den Verfahrensbeteiligten vermieteten Liegenschaft, die Beschwerdegegnerin sei Eigentümerin der Nachbarliegenschaft mit Mitbenützungsrecht an Heizung und Tankraum, mit der Verpflichtung der Verfahrensbeteiligten, welche die tatsächliche Gewalt am Tank- und Heizungsraum ausübten, werde das Eigentum des Beschwerdeführers nur indirekt tangiert, in seiner Rechtsstellung werde er dadurch nicht direkt beeinträchtigt, eine Beschwerdeberechtigung bezüglich der den Verfahrensbeteiligten auferlegten Verpflichtungen bestehe somit nicht, wolle der Beschwerdeführer aus seinem Eigentum Rechte ableiten, habe er diese gegenüber der Beschwerdegegnerin in einem selbstständigen Verfahren geltend zu machen, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht rechtsgenüglich auf die entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen eingeht, </div> <div class="para">dass er erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen, d.h. klar und detailliert anhand dieser Erwägungen aufzeigt, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch das (im vorliegenden Verfahren allein anfechtbare) Urteil des Obergerichts vom 23. Mai 2011 verletzt sein sollen, </div> <div class="para">dass auch die Vorbringen über eine angebliche Verletzung der Souveränität Kanadas nicht rechtsgenüglich begründet werden, zumal (gemäss Art. 10 lit. a des Übereinkommens über die Zustellung gerichtlicher und aussergerichtlicher Schriftstücke im Ausland in Zivil- oder Handelssachen, SR 0.274.131) postalische Zustellungen gerichtlicher Schriftstücke zulässig sind (Rechtshilfeführer des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements, Land Kanada), </div> <div class="para">dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>) und keine Parteientschädigung zugesprochen erhält, </div> <div class="para">dass in den Fällen des Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt die Präsidentin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dem Beschwerdeführer wird keine Parteientschädigung zugesprochen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, den Verfahrensbeteiligten und dem Obergericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 26. Juli 2011 </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Hohl Füllemann </div> </div></body></html>