<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">4D_58/2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 16. Juli 2012 </div> <div class="para">I. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Klett, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Leemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Pensionskasse X.________ AG, </div> <div class="para">vertreten durch Y.________ AG, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Schlichtungsverfahren; Ausstand, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 30. Mai 2012. </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass A.________ (Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 23. Dezember 2011 bei der Schlichtungsbehörde Zürich ein Schlichtungsgesuch stellte; </div> <div class="para">dass die Schlichtungsbehörde den Parteien nach Durchführung einer Schlichtungsverhandlung mit Beschluss vom 7. Februar 2012 einen Urteilsvorschlag unterbreitete und darin die Begehren des Beschwerdeführers abwies; </div> <div class="para">dass die Schlichtungsbehörde mit Beschluss vom 18. April 2012 das vom Beschwerdeführer mit Eingabe vom 12. März 2012 gestellte Ausstandsbegehren, den Antrag auf Wiederherstellung sowie das Wiedererwägungsgesuch abwies; </div> <div class="para">dass das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 30. Mai 2012 eine vom Beschwerdeführer gegen den Entscheid der Schlichtungsbehörde vom 18. April 2012 erhobene Beschwerde abwies; </div> <div class="para">dass das Obergericht unter anderem erwog, das vom Beschwerdeführer erst mit Eingabe vom 12. März 2012 erhobene Ausstandsbegehren gegen den der Schlichtungsbehörde vorsitzenden Gerichtsschreiber sei nach den anwendbaren Verfahrensbestimmungen verspätet erfolgt; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht mit Eingabe vom 22. Juni 2012 erklärte, das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 30. Mai 2012 mit Beschwerde anfechten zu wollen; </div> <div class="para">dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des kantonalen Entscheids dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Grundrechte oder kantonaler verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. <span class="artref">Art. 117 BGG</span>); </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer zwar verschiedene verfassungsmässige Rechte erwähnt, wie etwa das Willkürverbot (<span class="artref">Art. 9 BV</span>), den Anspruch auf rechtliches Gehör (<span class="artref">Art. 29 Abs. 2 BV</span>), den Anspruch auf ein unabhängiges Gericht (<span class="artref">Art. 30 Abs. 1 BV</span>) und <span class="artref">Art. 6 Ziff. 1 EMRK</span>, deren angebliche Verletzung jedoch nicht unter Bezugnahme auf die konkreten Erwägungen der Vorinstanz begründet, sodass nicht erkennbar ist, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen die vom Beschwerdeführer genannten Bestimmungen verstossen soll; </div> <div class="para">dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 22. Juni 2012 die erwähnten Begründungsanforderungen daher offensichtlich nicht erfüllt, weshalb auf die Beschwerde in Anwendung von <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht eingetreten werden kann; </div> <div class="para">dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren bereits wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist (<span class="artref">Art. 64 BGG</span>); </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer bei diesem Verfahrensausgang kostenpflichtig wird (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para">dass der Beschwerdegegner keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, da ihm aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt die Präsidentin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">5. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 16. Juli 2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Klett </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Leemann </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>