<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SB.2005.00076</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205697&amp;W10_KEY=13013562&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SB.2005.00076</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 01.03.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Einschätzung für die Steuerperiode 11.11.1999 - 31.12.2000 und 1.1. - 31.12.2001</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Verfahrenskosten Parteientschädigung Begründungspflicht Weist die Rekurskommission eine Streitsache wegen schwerwiegender Verfahrensfehler zu Recht an das kantonale Steueramt zurück, so besteht kein Anspruch auf einen materiellen Entscheid der Rekurskommission über die Einschätzung und auf diesbezügliche Prüfung durch das Verwaltungsgericht. Werden Rechtsmittel betreffend die Staats- und Gemeindesteuern und betreffend die direkte Bundessteuer im gleichen Verfahren vereinigt, was grundsätzlich zulässig ist, so sind die beiden zu fällenden Entscheide gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung grundsätzlich in Begründung und Dispositiv klar auseinander zu halten. Da allerdings die Höhe der Kosten des Verfahrens vor der kantonalen Steuerrekurskommission auch für die direkte Bundessteuer durch das kantonale Recht bestimmt wird, ist deren gesonderte Festsetzung bei vereinigten Verfahren nicht erforderlich. Angesichts der für die Kostenauflage identischen massgebenden Rechtsgrundlagen erübrigt sich auch eine getrennte Kostenverlegung für Rekurs und Beschwerde im Entscheiddispositiv. Wegen unterschiedlicher gesetzlicher Grundlagen separat begründet und im Dispositiv getrennt aufgeführt werden sollte dagegen die Zusprechung bzw. Verweigerung einer Parteientschädigung bei vereinigten Rekurs- und Beschwerdeverfahren. Indessen kann in denjenigen Fällen, in welchen mit derselben Begründung für beide Verfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, nicht beanstandet werden, wenn auch diese Entscheidung im Dispositiv für Rekurs und Beschwerde gemeinsam festgehalten wird. Abweisung. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEGRÃNDUNG">BEGRÃNDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEGRÃNDUNGSPFLICHT">BEGRÃNDUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DISPOSITIV">DISPOSITIV</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ENTSCHÃDIGUNG">ENTSCHÃDIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEBÃHRENAUFLAGE">GEBÃHRENAUFLAGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PARTEIENTSCHÃDIGUNG">PARTEIENTSCHÃDIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: EinschÃ¤tzungs-,Rekurs- und Beschwerdeverfahren ST: REKURSVERFAHREN">REKURSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STAATSGEBÃHR">STAATSGEBÃHR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERFAHRENSKOSTEN">VERFAHRENSKOSTEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 143 DBG</span><br/><span class="ungerade">Art. 144 DBG</span><br/><span class="gerade">Art. 144 Abs. V DBG</span><br/><span class="ungerade">§ 149 Abs. III StG</span><br/><span class="gerade">§ 151 StG</span><br/><span class="ungerade">§ 152 StG</span><br/><span class="gerade">§ 24 Abs. I VO [St]RK</span><br/><span class="ungerade">§ 17 Abs. II VRG</span><br/><span class="gerade">Art. 64 VwVG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2006 Nr. 93</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 1 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Das kantonale Steueramt veranlagte die A AG mit EinschÃ¤tzungsentscheiden vom 2. Juni 2004 fÃ¼r die Steuerperioden von 1. November 1999 bis 31. Dezember 2000 und 1. Januar bis 31. Dezember 2001 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. â¦ bzw. Fr. â¦ (je zum Steuersatz von 10,0 %) und mit einem steuerbaren Eigenkapital von Fr. â¦ bzw. Fr. â¦ (je zum Steuersatz von 1,5 <sup>0</sup>/<sub>00</sub>). Das Steueramt stellte sich auf den Standpunkt, die Pflichtige habe Auflage und Mahnung vom 29. September 2003 bzw. 13. April 2004 nicht vollstÃ¤ndig erfÃ¼llt und dergestalt Verfahrenspflichten verletzt, so dass in Anwendung von § 139 Abs. 2 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) der gesamte Reingewinn nach pflichtgemÃ¤ssem Ermessen zu schÃ¤tzen sei. Diesen veranschlagte es fÃ¼r die Steuerperiode von 1. November 1999 bis 31. Dezember 2000 auf Fr. â¦ bzw. fÃ¼r die Steuerperiode von 1. Januar bis 31. Dezember 2001 auf Fr. â¦, wobei es Zinsen auf verdecktem Eigenkapital von Fr. â¦ bzw. Fr. â¦ hinzurechnete. Das deklarierte Eigenkapital erhÃ¶hte es sodann um Fr. â¦ bzw. Fr. â¦</p> <p class="Urteilstext">Die hiergegen erhobenen Einsprachen wies das kantonale Steueramt mit Entscheiden vom 24. MÃ¤rz 2005 ab und auferlegte der Pflichtigen die Verfahrenskosten.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Pflichtige liess gegen beide Einspracheentscheide Rekurs mit dem Antrag erheben, es sei "das Anfechtungsobjekt [â¦] vollumfÃ¤nglich aufzuheben"; "insofern" sei fÃ¼r die Steuerperioden von 1. November 1999 bis 31. Dezember 2000 und 1. Januar bis 31. Dezember 2001 "ein Unternehmensverlust von Fr. â¦" bzw. ein Reingewinn von Fr. â¦ sowie ein Eigenkapital von je Fr. â¦ festzusetzen; zudem stellte sie das Begehren auf Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung. </p> <p class="Urteilstext">Die Steuerrekurskommission I hiess den Rekurs â und die von der Pflichtigen gleichzeitig erhobene Beschwerde betreffend die direkte Bundessteuer derselben Steuerperioden â am 14. September 2005 teilweise gut, hob die EinschÃ¤tzungsentscheide vom 2. Juni 2004 und die Einspracheentscheide vom 24. MÃ¤rz 2005 auf und wies die Sache zum Neuentscheid im Sinn der ErwÃ¤gungen an den "SteuerkommissÃ¤r", d.h. das kantonale Steueramt, "ins EinschÃ¤tzungsverfahren" zurÃ¼ck; die Verfahrenskosten, in deren Rahmen sie eine einzige StaatsgebÃ¼hr fÃ¼r das Rekursverfahren betreffend Staats- und Gemeindesteuern und das Beschwerdeverfahren betreffend die direkte Bundessteuer festlegte, auferlegte sie den Parteien â der Pflichtigen als Rekurrentin und BeschwerdefÃ¼hrerin sowie dem Staat ZÃ¼rich als Rekursgegner und der Schweizerischen Eidgenossenschaft als Beschwerdegegnerin â je zur HÃ¤lfte und verweigerte der Pflichtigen die in beiden Verfahren beantragte ParteientschÃ¤digung. Die Kommission stellte im Wesentlichen fest, dass das kantonale Steueramt die EinschÃ¤tzungen nicht hinreichend begrÃ¼ndet habe, was dieses im zweiten Rechtsgang zu verbessern habe. Da der Ausgang des Verfahrens materiell noch unentschieden sei, seien die Kosten hÃ¤lftig den Parteien aufzuerlegen und entfalle die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 24. Oktober 2005 liess die Pflichtige dem Verwaltungsgericht beantragen, es sei das vorinstanzliche Dispositiv insofern neu festzusetzen, als die Rekurse (gÃ¤nzlich) gutzuheissen seien, die StaatsgebÃ¼hr fÃ¼r die Staats- und Gemeindesteuern sowie die direkte Bundessteuer gesondert festzulegen seien und die Kosten â die entsprechende StaatsgebÃ¼hr und die HÃ¤lfte der "Ã¼brigen" Kosten â vollstÃ¤ndig dem Rekursgegner aufzuerlegen seien. DarÃ¼ber hinaus verlangte sie eine ParteientschÃ¤digung fÃ¼r das Rekursverfahren und das verwaltungsgerichtliche Beschwerdeverfahren.</p> <p class="Urteilstext">Die Steuerrekurskommission I und das kantonale Steueramt schlossen auf Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="Urteilstext">Der Einzelrichter Ã¼berwies die Akten der 2. Kammer zur Behandlung.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit der Steuerbeschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen laut § 153 Abs. 3 StG alle Rechtsverletzungen, einschliesslich Ãberschreitung oder Missbrauch des Ermessens, und die unrichtige oder unvollstÃ¤ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts geltend gemacht werden.</p> <p class="Urteilstext">Das Verwaltungsgericht hat sich infolgedessen auf die reine Rechtskontrolle zu beschrÃ¤nken; dazu gehÃ¶rt auch die PrÃ¼fung, ob die Vorinstanzen den rechtserheblichen Sachverhalt gesetzmÃ¤ssig festgestellt haben. Dem Gericht ist es daher verwehrt, das von der Re­kurs­kommission in Ãbereinstimmung mit dem Gesetz ausgeÃ¼bte Ermessen auf Angemessen­heit hin zu Ã¼berprÃ¼fen und so sein Ermessen anstelle desjenigen der Rekurs­instanz zu setzen. Die PrÃ¼fungsbefugnis des Verwaltungsgerichts erstreckt sich lediglich auf rechtsverletzende Ermessensfehler, d.h. auf ErmessensÃ¼berschreitung und auf Ermes­sens­missbrauch.</p> <p class="Urteilstext">Ihr Ermessen Ã¼berschreitet die BehÃ¶rde, wenn sie den Rahmen des ihr gesetzlich zustehenden Ermessens verlÃ¤sst, indem sie nach Ermessen entscheidet, obwohl ihr das Gesetz kein solches einrÃ¤umt. Ein Ermessensmissbrauch liegt vor, wenn die BehÃ¶rde das Ermessen zwar im gesetzlich vorgegebenen Rahmen ausÃ¼bt, dieses aber unter sachfremden Gesichtspunkten oder in Missachtung allgemeiner Rechtsprinzipien betÃ¤tigt; das ist insbe­sondere der Fall, wenn die ErmessensbetÃ¤tigung als unhaltbar, als willkÃ¼rlich und rechts­ungleich erscheint (RB 1999 Nr. 147).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Pflichtige hat im Rekursverfahren nicht nur die Aufhebung der EinschÃ¤tzungs- und Einspracheentscheide, sondern auch eine ziffernmÃ¤ssig bestimmte Festsetzung der Steuerfaktoren â des steuerbaren Gewinns und des steuerbaren Kapitals â verlangt. DemgegenÃ¼ber hat die Steuerrekurskommission I im Rekursentscheid lediglich die Aufhebung der erwÃ¤hnten Entscheide verfÃ¼gt und ist den EinschÃ¤tzungsantrÃ¤gen der Pflichtigen nicht gefolgt, sondern hat die Sache zur Vornahme der EinschÃ¤tzungen an das kantonale Steueramt zurÃ¼ckgewiesen. </p> <p class="Urteilstext"><span>Die Pflichtige ist infolgedessen mit ihren RekursantrÃ¤gen nicht vollstÃ¤ndig durchgedrungen, sondern nur teilweise, was auch die Rekurskommission im angefochtenen Entscheiddispositiv zutreffend erkannt hat. Daran Ã¤ndert nichts, dass von der Pflichtigen zu Recht gerÃ¼gte schwerwiegende Verfahrensfehler des kantonalen Steueramts zur Aufhebung der EinschÃ¤tzungs- und Einspracheentscheide gefÃ¼hrt haben. Diese MÃ¤ngel berechtigten die Rekurskommission, gestÃ¼tzt auf § 149 Abs. 3 StG die Sache zwecks Wahrung des gesetzlichen Instanzenzugs an das kantonale Steueramt zurÃ¼ckzuweisen. Entgegen der Auffassung der Pflichtigen hatte sie bei dieser Sach- und Rechtslage keinen Anspruch auf einen materiellen Entscheid der Rekurskommission Ã¼ber die EinschÃ¤tzung und auf diesbezÃ¼gliche PrÃ¼fung durch das Verwaltungsgericht (RB 2001 Nr. 93; RB 2000 Nr. 130).</span></p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Vereinigt die Rekurskommission den Rekurs betreffend die Staats- und Gemeindesteuern und die Beschwerde betreffend die direkte Bundessteuer im gleichen Verfahren, was zulÃ¤ssig ist, hat sie die beiden zu fÃ¤llenden Entscheide â den Rekursentscheid (§ 149 f. StG) und den Beschwerdeentscheid (Art. 143 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 Ã¼ber die direkte Bundessteuer [DBG]) â grundsÃ¤tzlich in BegrÃ¼ndung und Dispositiv klar auseinander zu halten (BGE 130 II 509 E. 8).</p> <p class="Urteilstext">Angesichts dessen, dass gemÃ¤ss Art. 144 Abs. 5 DBG die HÃ¶he der Kosten des Verfahrens vor der kantonalen Steuerrekurskommission auch fÃ¼r die direkte Bundessteuer durch das kantonale Recht bestimmt wird (vgl. § 23 ff. der regierungsrÃ¤tlichen Verordnung Ã¼ber die Organisation und das Verfahren der Steuerrekurskommissionen vom 29. April 1998 [VO RK]), ist es jedoch nicht erforderlich, die Kosten fÃ¼r die vereinigten Verfahren hinsichtlich Rekurs und Beschwerde im Dispositiv des Entscheids gesondert festzusetzen. Da ferner die Regeln von § 151 Abs. 1-3 StG und Art. 144 Abs. 1-3 DBG Ã¼ber die Kostenauflage identisch sind, rechtfertigt sich des Weiteren, auf eine getrennte Kostenverlegung fÃ¼r Rekurs und Beschwerde im Entscheiddispositiv zu verzichten. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Somit ist es nicht zu beanstanden, dass die Rekurskommission eine einzige StaatsgebÃ¼hr festgelegt hat. Diese betrÃ¤gt laut § 24 Abs. 1 VO RK bei Streitwerten von mehr als Fr. 100'000.- bis Fr. 250'000.- mindestens Fr. 5'000.- und hÃ¶chstens Fr. 8'000.-. Die Bemessung der StaatsgebÃ¼hr im Einzelfall erfolgt laut Abs. 3 dieser Bestimmung unter Zugrundelegung des GebÃ¼hrenrahmens entsprechend der Schwierigkeit der Streitsache und dem Umfang der erbrachten Leistungen. Die Festsetzung der StaatsgebÃ¼hr liegt demnach im Ermessen der Rekurskommission und braucht, zumindest wenn sie sich wie hier im zutreffenden GebÃ¼hrenrahmen bewegt, entgegen der Auffassung der Pflichtigen nicht weiter be­grÃ¼ndet zu werden.</p> <p class="Urteilstext">Beim vorliegenden Streitwert im Verfahren vor Rekurskommission von rund Fr. 144'900.- kann es jedenfalls nicht als ermessensmissbrÃ¤uchlich und daher nicht als rechtsverletzend beanstandet werden, dass die Rekurskommission die StaatsgebÃ¼hr auf Fr. 6'000.- festgesetzt hat.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Die Rekurskommission hat zu Recht die Sache wegen schwerwiegender VerfahrensmÃ¤ngel an das kantonale Steueramt zurÃ¼ckgewiesen (vgl. vorn ErwÃ¤gung 2). Dieses wird entsprechend der BegrÃ¼ndung des Rekursentscheids verbesserte EinschÃ¤tzungsentscheide zu fÃ¤llen haben. Die Kommission hat demnach zutreffend erwogen, dass der Ausgang des Verfahrens mit Bezug auf die Festsetzung der Steuerfaktoren noch nicht feststehe und unentschieden sei, das Verfahren also zu Gunsten oder zu Ungunsten der Pflichtigen ausgehen kÃ¶nne. Sie hat unter diesen UmstÃ¤nden die Kosten rechtens ihr und dem Rekursgegner zu gleichen Teilen auferlegt. </p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>FÃ¼r die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung im Rekursverfahren gilt laut § 152 StG das Verwaltungsrechtspflegegesetz vom 24. Mai 1959 (VRG) sinngemÃ¤ss. Nach § 17 Abs. 2 VRG kann die unterliegende Partei oder Amtsstelle zu einer angemessenen EntschÃ¤digung fÃ¼r die Umtriebe ihres Gegners verpflichtet werden, namentlich wenn die in lit. a und b dieser Bestimmung nÃ¤her umschriebenen Voraussetzungen erfÃ¼llt sind. </p> <p class="Urteilstext">Im Beschwerdeverfahren gelten kraft Art. 144 Abs. 4 DBG fÃ¼r die Zusprechung von Parteikosten die Vorschriften von Art. 64 Abs. 1-3 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 Ã¼ber das Verwaltungsverfahren (VwVG) sinngemÃ¤ss. Danach kann die Beschwerdeinstanz der ganz oder <a id="1"></a>teilweise obsiegenden Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine EntschÃ¤digung fÃ¼r ihr erwachsene notwendige und verhÃ¤ltnismÃ¤ssig hohe Kosten zusprechen (Abs. 1). Die EntschÃ¤digung wird in der Entscheidungsformel beziffert und der KÃ¶rperschaft oder autonomen Anstalt auferlegt, in deren Namen die Vorinstanz verfÃ¼gt hat, soweit sie nicht einer unterliegenden Gegenpartei auferlegt werden kann (Abs. 2). Einer unterliegenden Gegenpartei kann sie je nach deren LeistungsfÃ¤higkeit auferlegt werden, wenn sich die Partei mit selbstÃ¤ndigen Begehren am Verfahren beteiligt hat (Abs. 3).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Die gesetzlichen Regelungen des kantonalen Rechts und des Bundesrechts fÃ¼r die Ausrichtung einer ParteientschÃ¤digung im Rekurs- bzw. Beschwerdeverfahren unterscheiden sich namentlich dadurch, dass eine EntschÃ¤digung bei den Staats- und Gemeindesteuern eines entsprechenden Begehrens bedarf (RB 1985 Nr. 5; RB 1968 Nr. 4), wÃ¤hrend sie bei der direkten Bundessteuer von Amtes wegen zugesprochen werden kann (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Zudem wird auch das Ausmass der EntschÃ¤digung unterschiedlich umschrieben, indem bei den Staats- und Gemeindesteuern eine "angemessene EntschÃ¤digung fÃ¼r die Umtriebe" zu leisten ist und bei der direkten Bundessteuer "notwendige und verhÃ¤ltnismÃ¤ssig hohe Kosten" zu ersetzen sind.</p> <p class="Urteilstext">Diese Unterschiede rufen grundsÃ¤tzlich nach einer in BegrÃ¼ndung und Dispositiv getrennten Entscheidung fÃ¼r die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung bei vereinigten Rekurs- und Beschwerdeverfahren betreffend Staats- und Gemeindesteuern sowie direkte Bundessteuer (BGE 130 II 509 E. 8). Indessen kann in denjenigen FÃ¤llen, in welchen mit derselben BegrÃ¼ndung fÃ¼r beide Verfahren keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen ist, nicht beanstandet werden, wenn diese Entscheidung im Dispositiv fÃ¼r Rekurs und Beschwerde gemeinsam festgehalten wird. Das gilt vorab fÃ¼r den Fall, dass die steuerpflichtige Person gÃ¤nzlich unterliegt, aber auch dann, wenn wie hier der Ausgang beider Verfahren unentschieden ist und sich Obsiegen und Unterliegen die Waage halten, so dass es sich rechtfertigt, die mÃ¶glichen gegenseitigen EntschÃ¤digungsansprÃ¼che der Parteien "wettzuschlagen".</p> <p class="Urteilstext">Das fÃ¼hrt zur Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Kosten dieses Verfahrens sind der unterliegenden Pflichtigen aufzuerlegen (§ 151 Abs. 1 in Verbindung mit § 153 Abs. 4 StG); angesichts ihres Unterliegens steht ihr keine ParteientschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 VRG in Verbindung mit § 152 und § 153 Abs. 4 StG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 3'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 100.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 3'100.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen diesen Entscheid kann mit Bezug auf die Steuerperiode von 1. Januar bis 31. Dezember 2001 innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Urteilstext">6. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>