<h2>SubmittedText<h2><p>&nbsp;</p><p>Am 1. März erstach ein 27-jähriger Somalier in Chiasso einen 50-jährigen Mann aus der Region.</p><p>Der Somalier hat schwere Vorstrafen: 2023 war er zusammen mit anderen ausländischen Komplizen an einem brutalen Übergriff in einer Gaststätte im Raum Lugano beteiligt; 2022 hatte er sich in derselben Gaststätte einer ähnlichen Tat schuldig gemacht.&nbsp;</p><p>Der Somalier wurde im Juli letzten Jahres verhaftet und einen Monat später nach Anordnung von «Ersatzmassnahmen» wieder freigelassen – mit bekanntem Ergebnis.</p><p>Wie sich mittlerweile herausgestellt hat, hatte das Staatssekretariat für Migration (SEM) das Ausschaffungsgesuch des Kantons für den 27-jährigen Somalier abgelehnt.</p><p>&nbsp;</p><p>Ich bitte den Bundesrat daher um Beantwortung folgender Fragen:</p><ul><li>Stimmt es, dass das SEM das Ausschaffungsgesuch des Kantons für den 27-jährigen Somalier, der für die Messerstecherei vom 1. März in Chiasso verantwortlich ist, abgelehnt hat?&nbsp;</li><li>Falls ja, wann und weshalb, war die Person doch nachweislich gefährlich (sie hatte schwere Vorstrafen)?</li><li>Wie bewertet der Bundesrat den Vorfall im Lichte der versäumten Ausschaffung? Wird das Vorgehen des SEM im vorliegenden Fall untersucht?</li><li>Wie viele Gesuche um Ausschaffung von Ausländern, die ein Gewaltverbrechen begangen haben, wurden im letzten Jahr vom SEM abgelehnt?</li></ul>