<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">9C_349/2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 18. Mai 2009 </div> <div class="para">II. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter U. Meyer, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Seiler, Bundesrichterin Pfiffner Rauber, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber R. Widmer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">R.________, Beschwerdeführerin, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Christof Steger, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle Schwyz, Rubiswilstrasse 8, 6438 Ibach, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 5. März 2009. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass die IV-Stelle Schwyz nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens mit Verfügung vom 30. Oktober 2008 das Gesuch der 1970 geborenen R.________ um Zusprechung einer Invalidenrente u. a. gestützt auf ein psychiatrisches Gutachten des Dr. med. A.________ vom 2. Juli 2008 aufgrund eines Invaliditätsgrades von 30 % ablehnte, </div> <div class="para">dass das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz die hiegegen eingereichte Beschwerde, mit welcher die Versicherte die Zusprechung einer ganzen Invalidenrente, eventuell die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zu ergänzenden Abklärungen und neuer Verfügung hatte beantragen lassen, mit Entscheid vom 5. März 2009 abwies, </div> <div class="para">dass R.________ mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten die vorinstanzlich gestellten Rechtsbegehren erneuern lässt, </div> <div class="para">dass der Anspruch auf eine Invalidenrente einen Invaliditätsgrad von mindestens 40 % voraussetzt (<span class="artref">Art. 28 Abs. 1 lit. c IVG</span>), </div> <div class="para">dass die Vorinstanz in Würdigung der konkreten Umstände, namentlich des von der Versicherten vor dem Unfall vom 19. Januar 2004 mit Schnittverletzung am linken Daumen erfüllten Arbeitspensums, für das Bundesgericht verbindlich (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>; vgl. Urteile des Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 708/06 vom 23. November 2006 und I 693/06 vom 20. Dezember 2006) dargelegt hat, der Invaliditätsgrad sei im vorliegenden Fall nach der Einkommensvergleichsmethode zu ermitteln, </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin zwar vorbringt, bei der Invaliditätsschätzung sei auch die Hausarbeit zu berücksichtigen, bei der sie verletzungsbedingt erheblich behindert sei, jedoch nicht darlegt, die Sachverhaltsfeststellung des Verwaltungsgerichts sei in diesem Punkt offensichtlich unrichtig oder beruhe auf einer Bundesrechtsverletzung (Art. 97 Abs. 1 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 95 lit. a BGG</span>), </div> <div class="para">dass das kantonale Gericht die Bestimmungen und Grundsätze über die Invaliditätsbemessung nach der Einkommensvergleichsmethode (<span class="artref">Art. 28a Abs. 1 IVG</span> in Verbindung mit <span class="artref">Art. 16 ATSG</span>) und die Beweiswürdigung (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=29&amp;from_date=14.05.2009&amp;to_date=02.06.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-351%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page351">BGE 125 V 351</a> E. 3a S. 352, 122 V 157 E. 1c S. 160) richtig wiedergegeben hat, sodass darauf verwiesen wird, </div> <div class="para">dass die Vorinstanz namentlich gestützt auf das umfassende, auf psychiatrischen und testpsychologischen Untersuchungsbefunden beruhende Gutachten des Dr. med. A.________ vom 2. Juli 2008 festgestellt hat, die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin sei mit Rücksicht auf die somatischen Unfallfolgen und das psychische Leiden insgesamt um 25 % eingeschränkt, </div> <div class="para">dass in der Beschwerde nicht vorgebracht wird, diese Sachverhaltsfeststellung des Verwaltungsgerichts sei offensichtlich unrichtig oder beruhe auf einer Verletzung von Bundesrecht (Art. 97 Abs. 1 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 95 lit. a BGG</span>), weshalb sie für das Bundesgericht verbindlich ist (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass sich die Ausführungen in der Beschwerde in weiten Teilen vielmehr in einer im Rahmen der geltenden Überprüfungsbefugnis des Bundesgerichts unzulässigen, appellatorischen Kritik an der einlässlichen und sorgfältigen Beweiswürdigung der Vorinstanz erschöpfen, was insbesondere auch für die Frage gilt, inwieweit nebst den somatischen Unfallfolgen zusätzlich auch das psychische Leiden der Versicherten die Leistungsfähigkeit in einem für die Invalidenversicherung erheblichen Ausmass beeinträchtigt, </div> <div class="para">dass das kantonale Gericht aufgrund eines Einkommensvergleichs, bei welchem es berücksichtigte, dass die Versicherte an ihrer letzten Arbeitsstelle einen um 20 % unter dem Durchschnitt liegenden Verdienst erzielt hatte, weshalb es das Invalideneinkommen im gleichen Umfang reduzierte, und des Weiteren einen leidensbedingten Abzug vom Invalideneinkommen in der Höhe von 15 % vornahm, einen Invaliditätsgrad von 36 % ermittelte, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass bei Versicherten, die im Gesundheitsfall zu 100 % erwerbstätig wären, kein Raum für eine Berücksichtigung der Haushaltarbeit bleibt (Art. 28a Abs. 1 und 3 [e contrario] IVG), </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin geltend macht, der leidensbedingte Abzug sei auf 20 % festzusetzen, </div> <div class="para">dass es sich bei der Höhe des leidensbedingten Abzugs um eine typische Ermessensfrage handelt, deren Beantwortung letztinstanzlicher Korrektur nur mehr dort zugänglich ist, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat, also Ermessensüberschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung vorliegt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=29&amp;from_date=14.05.2009&amp;to_date=02.06.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-V-393%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page393">BGE 132 V 393</a> E. 3.3 S. 399), wovon hier nicht die Rede sein kann, zumal diejenigen Aspekte, die bereits zur Annahme eines unterdurchschnittlichen Valideneinkommens geführt haben, nicht zugleich beim Leidensabzug nochmals berücksichtigt werden dürfen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=29&amp;from_date=14.05.2009&amp;to_date=02.06.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-V-322%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page322">BGE 134 V 322</a> E. 5.2 und 6.2), </div> <div class="para">dass die Gerichtskosten dem Verfahrensausgang entsprechend der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 18. Mai 2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Meyer Widmer </div> </div></body></html>