JAAC69.28 Auszug aus dem Urteil der Schweizerischen Asylrekurskommission vom 8. Juni 2004 i.S. F.J., angeblich Liberia, auch erschienen in Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 28 Art. 32 al. 2 let. a LAsi et art. 26 ss PA. Test de l’Office fédéral des réfugiés (ODR) concernant la vie quotidienne au Libéria. Respect du droit d’être entendu. Consultation du dossier. 1. Les notes prises par l’ODR pendant le test de connaissances sur la vie quotidienne au Libéria constitue un moyen de preuve en procédure d’asile. Le refus signifié à un demandeur d’asile de consulter la notice d’entretien rédigée dans le cadre de ce test est conforme à l’intérêt public au maintien du secret, pour autant toutefois que son contenu essentiel lui ait été communiqué (consid. 7a-b). 2. Le plein respect du droit d’être entendu commande que le demandeur d’asile soit confronté aux réponses qu’il a données durant le test et qui seraient prétendument contradictoires ou fausses ou encore insuffisantes, en sorte qu’il puisse concrètement faire valoir ses objections. La simple communication des résultats du test sous forme résumée, sans qu’il ne soit possible au demandeur d’asile de reconnaître effectivement les fausses réponses qu’on lui reproche, ne suffit pas (consid. 7b). 3. Le respect du droit d’être entendu exige un examen sans parti pris des objections formulées par le recourant concernant le test. D’éventuelles réponses correctes du demandeur d’asile concernant le pays dont il prétend être originaire doivent être dûment prises en considération (consid. 7b). 1Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG und Art. 26 ff. VwVG. Test des Bundesamtes für Flüchtlinge (BFF) «Alltagswissen Liberia». Gewährung des rechtlichen Gehörs. Akteneinsicht. 1. Bei der Gesprächsnotiz, die das BFF im Rahmen des Tests «Alltagswissen Liberia» erstellt, handelt es sich um ein Beweismittel im Asylverfahren. Das öffentliche Interesse an der Geheimhaltung rechtfertigt es, dem Asylsuchenden die Einsicht in dieses Dokument zu verweigern, nicht aber, ihm den wesentlichen Inhalt vorzuenthalten (E. 7a-b). 2. Eine umfassende Gewährung des rechtlichen Gehörs verlangt, dass dem Asylsuchenden die von ihm im Rahmen des Tests angeblich deponierten tatsachenwidrigen beziehungsweise falschen oder unzureichenden Antworten so detailliert aufgezeigt werden, dass er hierzu konkret seine Einwände anbringen kann. Lediglich die Schlussfolgerung des Tests in einer Zusammenfassung darzulegen, ohne dem Asylsuchenden die ihm vorgeworfenen Falschangaben effektiv erkennbar zu machen, genügt diesbezüglich nicht (E. 7b). 3. Der Grundsatz der Gewährung des rechtlichen Gehörs gebietet eine unvoreingenommene Auseinandersetzung mit den vom Beschwerdeführer gegenüber dem Test vorgebrachten Einwänden. Allfällige zutreffende Antworten des Asylsuchenden zu seinem angeblichen Heimatland sind gebührend zu berücksichtigen (E. 7b). Art. 32 cpv. 2 lett. a LAsi ed art. 26 e segg. PA. L’esame delle conoscenze basilari del richiedente l’asilo sull’evocato Paese d’origine cosiddetto «Alltagswissentest». Diritto d’esser sentito ed esame degli atti. 1. Il rapporto dell’esame delle conoscenze basilari del richiedente l’asilo concernente l’evocato Paese d’origine costituisce un mezzo probatorio in materia d’asilo. L’interesse pubblico alla segretezza può giustificare il diniego dell’esame del rapporto sulle conoscenze basilari, del quale va tuttavia sottoposto alla parte il contenuto essenziale (consid. 7a-b). 2. Il rispetto del diritto d’essere sentito implica che al richiedente l’asilo deve essere comunicato in dettaglio il contenuto del rapporto sulle conoscenze basilari dell’evocato Paese d’origine, segnatamente le allegazioni ritenute inesatte o contrarie alla realtà, affinché sia posto nelle condizioni di pronunciarsi e far valere obiezioni. È pertanto insufficiente un riassunto delle conclusioni del rapporto che non indichi al richiedente l’asilo con precisione gli errori rilevati (consid. 7b). 3. Il diritto d’esser sentito comporta che sia tenuto debitamente conto, ed in modo imparziale, delle obiezioni sollevate dal richiedente l’asilo in relazione alle risultanze del rapporto sulle sue conoscenze basilari dell’evocato Paese d’origine, nonché delle risposte corrette date (consid. 7b). 2ZusammenfassungdesSachverhalts: DerBeschwerdeführerverliessdenHeimatstaatnacheigenenAngabenim Februar2004undgelangteam9.März2004indieSchweiz,woergleichentags inderEmpfangsstelleBaselumAsylnachsuchte. Am10.März2004fanddort dieEmpfangsstellenbefragungstatt. Am15.März2004führteeinMitarbeiter desBundesamtesfürFlüchtlinge(BFF)mitdemBeschwerdeführereinen sogenanntenTest«AlltagswissenLiberia»durchundbefragteihnüber seineKenntnissebezüglichLiberias. Am19.März2004befragtedasBFFden BeschwerdeführerimRahmeneinerDirektanhörungzudenAsylgründen; gleichzeitigwurdeihmdasrechtlicheGehörzudenErgebnissendesTests «AlltagswissenLiberia»gewährt. ImWesentlichenmachtederBeschwerdeführergeltend,zwischenJuliund November2003seiseinVater,dereineWerkstattgeführthabe,regelmässig vonLurd-Rebellenaufgesuchtworden. AlsGrundhabeseinVaterihm gegenüberLandstreitigkeitenmitseinemHalbbruderV.genannt. SeinVater undderBeschwerdeführerhätteninständigerAngstgelebt. Am25.Dezember 2003habeerdasHausbrennendundseinenVaterermordetvorgefunden. NachderBeerdigungseinesVatershabeersichbeiV.aufgehalten. Erhabe keinenanderenOrtgewusst,woerhättebleibenkönnen. IndieserZeit seieszuStreitigkeitenzwischenihmundV.gekommen. ImJanuar2004 seienLurd-RebellenbeiV.zuHausevorbeigekommenundhättenden Beschwerdeführerverprügelt. Nochgleichentagshabeersichzueiner Farmgeflüchtet,wodieFamiliefrüherLandwirtschaftbetriebenhabe. Dort habeersichbiszurAusreiseaufgehalten. UngefährMitteFebruar2004 habesicheinehemaligerKundeseinesVatersnamensJeffreynachihm erkundigtundihnaufderFarmausfindiggemacht. Dieserhabebefürchtet, derBeschwerdeführerkönnteebenfallsumgebrachtwerdenundhabeinder FolgedessenAusreiseorganisiert. DasBFFtratmitVerfügungvom25.März2004inAnwendungvonArt.32 Abs.2Bst.adesAsylgesetzesvom26.Juni1998(AsylG,SR142.31)aufdas AsylgesuchdesBeschwerdeführersnichtein,ordnetedessensofortige WegweisungausderSchweizanundentzogeinerallfälligenBeschwerde dieaufschiebendeWirkung. MitBeschwerdeandieSchweizerischeAsylrekurskommission(ARK)vom 23.April2004beantragtederBeschwerdeführersinngemässdieAufhebung derangefochtenenVerfügung,dieAsylgewährungunddieZuerkennungder Flüchtlingseigenschaft. AufeineWegweisungseizuverzichten,bisdieGefahr imHeimatlandfürihnvorübersei. MitZwischenverfügungderInstruktionsrichterinvom29.April2004wurde dievonderVorinstanzentzogeneaufschiebendeWirkungwiederhergestellt. DasBFFhieltinderVernehmlassungvom3.Mai2004anseinerVerfügungfest undbeantragtedieAbweisungderBeschwerde. 3DieARKheisstdieBeschwerdegut,soweitdaraufeinzutretenist,hebtdie angefochteneNichteintretensverfügungaufundweistdieVorinstanzan,das Asylverfahrenweiterzuführen. AusdenErwägungen: 5. GemässArt.32Abs.2Bst.aAsylGwirdaufAsylgesuchenichteingetreten, wennAsylsuchendedenBehördennichtinnerhalbvon48Stundennach EinreichungdesGesuchsReisepapiereoderandereDokumenteabgeben, dieeserlauben,siezuidentifizieren;dieseBestimmungfindetkeine Anwendung,wennAsylsuchendeglaubhaftmachenkönnen,dasssiedazu ausentschuldbarenGründennichtinderLagesind,oderwennHinweiseauf eineVerfolgungvorliegen,diesichnichtalsoffensichtlichhaltloserweisen. DabeiwirddieFragedesVorliegensvonVerfolgungshinweisenimRahmen einervorfrageweisenPrüfungabgeklärt(Art.29derAsylverordnung1vom 11.August1999überVerfahrensfragen[AsylV1],SR142.311). 6.a. DasBFFbegründeteseinenNichteintretensentscheiddamit,der Beschwerdeführerhabenichtglaubhaftmachenkönnen,dasseraus entschuldbarenGründennichtinderLagesei,denAsylbehörden rechtsgenüglicheIdentitätspapierevorzulegen. Sodannerwiesensich dieVerfolgungsvorbringendesBeschwerdeführersalsoffensichtlich haltlos,dasichausdemGesprächvom15.März2004(«Alltagswissen Liberia»)beziehungsweiseausderdirektenBundesanhörungaufgrundder mangelhaftenKenntnissedesBeschwerdeführersüberseinangebliches HerkunftslandderSchlussaufdränge,dassessichnichtumeinen liberianischenStaatsangehörigenhandelnkönne. b. DerBeschwerdeführermachteinseinerEingabedagegenimWesentlichen geltend,erunternehmegrosseAnstrengungen,Identitätsdokumenteüber seineLeuteinLiberiabeizubringen. FernerwürdendieLurd-Rebellen,welche denTodseinesVatersverursachthätten,immernochnachihmsuchen,um ihnumzubringen. UmseinLebenzuretten,seiihmalseinzigeWahldieFlucht geblieben. ImFalleeinerRückkehrinseinHeimatlandbefürchteer,ineine schlimmeSituationzugeraten. 7.a. VorliegendstelltsichvorabdiezentraleFrage,obdemBeschwerdeführer imRahmenderdirektenBundesanhörunginausreichendemUmfangdas rechtlicheGehörbezüglichseinermangelhaftenKenntnisseüberseinen angeblichenHerkunftsortanlässlichdesTests«AlltagswissenLiberia» gewährtwurde,zumaldasBFFdieHaltlosigkeitderAsylvorbringenmit derangeblichoffenkundignichtglaubhaftgemachtenStaatsangehörigkeit desBeschwerdeführersbegründetundsichdabeizurHauptsacheauf dasErgebnisdiesesTestsabstützt,undessichbeidiesemmithinumein BeweismittelimzubeurteilendenAsylverfahrenhandelt(vgl. Art.26ff. des Bundesgesetzesvom20.Dezember1968überdasVerwaltungsverfahren [VwVG],SR172.021). DemRechtdesBeschwerdeführers,inalle entscheidwesentlichenAktenEinsichtzuerhalten,stehtdasgewichtige öffentlicheInteresseanderGeheimhaltung,insbesonderedieVerhinderung dermissbräuchlichenWeiterverbreitungdesFragenkatalogssowieder korrektenAntworten,entgegen(vgl. EntscheidungenundMitteilungen derSchweizerischenAsylrekurskommission[EMARK]1994Nr.1S.12= VPB59.54). AusdiesenGründenisteineGüterabwägungdesAnspruchsdes BeschwerdeführersaufdasrechtlicheGehörmitdenentgegenstehenden 4öffentlichenInteressenvorzunehmen. DasöffentlicheInteresseander Geheimhaltungrechtfertigtes,demBeschwerdeführerdieEinsichtindie Gesprächsnotizalssolchezuverweigern,nichtaber,ihmderenwesentlichen Inhaltvorzuenthalten. b. Esistfestzuhalten,dassdasBFFdemBeschwerdeführerdasErgebnis desTests«AlltagswissenLiberia»nichtvollumfänglichvorzulegenbraucht, ansonsteneinLerneffekterzeugtwürde,waseinensolchenTestfürweitere AsylsuchendemitgleicherFallkonstellationnutzloswerdenliesse. Aufgrund öffentlicherGeheimhaltungsinteressen(VerhinderungLerneffekt)istdas BFFdeshalbnichtgehaltenodergarverpflichtet,demBeschwerdeführer diekorrektenAntwortenzudenihmgestelltenFragenzugeben. Indessen verlangteineumfassendeGewährungdesrechtlichenGehörs,dassdem BeschwerdeführerdievonihmimRahmendesTests«Alltagswissen» angeblichdeponiertentatsachenwidrigenbeziehungsweisefalschenoder unzureichendenAntwortensodetailliertaufgezeigtwerden,dasserhierzu konkretseineEinwändeanbringenkann. LediglichdieSchlussfolgerungdes TestsineinerZusammenfassungdarzulegen,ohnedassderBeschwerdeführer dieihmvorgeworfenenFalschangabeneffektivzuerkennenvermag, genügtnicht. DerGrundsatzderGewährungdesrechtlichenGehörs gebietetsodanneineunvoreingenommeneAuseinandersetzungmitden vomBeschwerdeführerwährendderAnhörunggegenüberdemTest vorgebrachtenEinwänden. AuchsindallfälligezutreffendeAntworten desBeschwerdeführerszuseinemangeblichenHeimatlandgebührend zuberücksichtigen. Nurwennsichdabeiergibt,dassdiebehauptete Staatsangehörigkeitaufgrundderfalschenund/oderunzureichenden AngabendesBeschwerdeführerszuseinemangeblichenHeimatstaatauchbei AnwendungeinestiefenBeweismassstabesgeradezualsoffensichtlichhaltlos zuqualifizierenist,isteinNichteintretengestütztaufArt.32Abs.2Bst.aAsylG gerechtfertigt(vgl. EMARK2004Nr.5,S.36,Erw. 4cbb). c. In casu hatdasBFFimRahmenderdirektenAnhörungdem BeschwerdeführerdasTestergebniswiefolgtoffengelegt: «Siewurden imWesentlichenaufIhrenHerkunftsort,umliegendeDörferundStädte, dieinLiberiagesprochenenSprachen,Schulen,Spitäler,Flüsseund bekannteTreffpunkteangesprochen. IhreAussagendazusindoffensichtlich unzutreffend,bzw. unvollständig.»Aufgrunddieseräusserstrudimentären, allgemeingehaltenenWiedergabedesErgebnissesdesTestswurdeesdem Beschwerdeführerobjektivverunmöglicht,allfälligeEinwändegegendienicht näherspezifiziertenVorhaltedesBFFanzubringen. DerBeschwerdeführer hatinderFolgegeltendgemacht,dassesdavonabhänge,welcheFragen ihmanlässlichdesGesprächsvom15.März2004gestelltwordenseien. Er zähltealsdanneinigeihmvomTestnochinErinnerunggebliebeneFragen undAntwortenauf. Weiterbrachteervor,erhabedemdasGespräch durchführendenBFF-MitarbeiterdievollständigenInformationennicht gegeben,weilerdiesennichtgekanntundüberihnnichtsgewussthabe. Eine AuseinandersetzungmitdiesenEinwändenfandinderFolgeindessenseitens derVorinstanznichtstatt. Insbesondereerachtetesieesnichtfürerforderlich, denBeschwerdeführermitkonkretenVorhaltenausdemTest«Alltagswissen» zukonfrontierenoderihmweitereklärendeFragenzustellen,umihmdamit dieGelegenheiteinzuräumen,dasErgebnisdesTests«Alltagswissen»allenfalls zuwiderlegenundseinebehaupteteHerkunftdarlegenzukönnen. Dieses 5VerhaltenlässtdenSchlusszu,dasssichdasBFFseineMeinunghinsichtlich desangeblichenHerkunftsstaatesdesBeschwerdeführersbereitsgebildet hatteunddemBeschwerdeführerfaktischdieGewährungdesrechtlichen Gehörsverweigerte. d. DenvorstehendenAusführungenentsprechendhatdasBFFdenAnspruch desBeschwerdeführersaufEinräumungdesrechtlichenGehörsverletzt. e. EineVerletzungdesAnspruchsaufrechtlichesGehörführtgrundsätzlich zurAufhebungdesangefochtenenHoheitsaktsohneRücksichtdarauf, obLetztererbeikorrekterGewährungdesrechtlichenGehörsanders ausgefallenwäre,zumaleinesolcheBetrachtungsweisedemformellen CharakterdesGehörsanspruchswiderspräche(vgl. EMARK1999Nr.20 S.131= VPB64.90;1998Nr.34S.292= VPB63.41;U. Häfelin/G. Müller, AllgemeinesVerwaltungsrecht,4. Auflage,Zürich2002,Rz.1709). Gemäss PraxisdesBundesgerichtsbestehtindesdieMöglichkeit,dassdieVerletzung desAnspruchsaufrechtlichesGehördurchdieuntereInstanzim Beschwerdeverfahrengeheiltwird,wenndieRekursinstanzmitgleicher KognitionentscheidetunddenBetroffenendiegleichenMitwirkungsrechte zustehen(vgl. BGE116Ia95 f.,BGE110Ia82 E.5d). Dabeikönnen insbesondereprozessökonomischeÜberlegungeneineRollespielen. DieLehre kritisiertdieuneingeschränkteHeilungeinerGehörsverletzung,zumalden BetroffenendadurcheineInstanzverlorengehtundzurVerwirklichungdes AnspruchseinRechtsmittelergriffenwerdenmuss(vgl. Häfelin/Müller,a.a.O., Rz.1711). AufeineKassationdesfehlerhaftzustandegekommenenEntscheids solltedeshalbnurdannverzichtetwerden,wenndieGehörsverletzung fürdieBetroffenenkeinenschwerenNachteilbedeutet,respektivesie nichtinschwererWeisetrifft(vgl. A. Kölz/I. Häner,Verwaltungsverfahren undVerwaltungsrechtspflegedesBundes,2. Auflage,Zürich1998,S.47; P . Saladin,DasVerfahrensrechtdesBundes,Basel/Stuttgart1979,S.137). SelbstwenneineHeilungnachdenerwähntenAnforderungenmöglich wäre,kannsichunterUmständeneineKassationrechtfertigen. Siekann beispielsweisedanninBetrachtgezogenwerden,wenndieGehörsverletzung durchdieVorinstanzkeinVersehenimEinzelfalldarstellt,sondernResultat gehäufterunsorgfältigerVerfahrensführungistundesnichtSinnder bundesgerichtlichenRechtsprechungseinkann,dieVorinstanzdurch systematischeHeilungerstinstanzlicherVerfahrensfehlervonsorgfältiger VerfahrensführungzuentbindensowieaufdieseWeisezurVerschlechterung derPositionvonBetroffenenbeizutragen. EineKassationrechtfertigtsich diesfalls,umdieVorinstanzaufdieseWeiseaufihreverfahrensrechtlichen Pflichtenaufmerksamzumachen(vgl. EMARK1998Nr.34S.293= VPB63.41). f. VorliegenderscheinteineKassationgestütztaufdieebenerwähnten Ausführungentrotzdurchausberechtigter,prozessökonomischer Überlegungen,welchegrundsätzlichfüreineHeilungsprechenkönnten, alsgerechtfertigt. DenprozessökonomischenÜberlegungenistvorliegend insbesondereauchdeshalbnichteingrossesGewichtbeizugeben,alsdie hierinteressierendeFragekeinenEinzelfallbeschlägt,sondernfüreine VielzahlandererFällemitvergleichbarenKonstellationenvonBedeutung ist. DieangefochteneVerfügungistdeshalbaufzuhebenundimSinneder ErwägungenandieVorinstanzzurückzuweisen. 6Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali JAAC 69.28 - Auszug aus dem Urteil der Schweizerischen Asylrekurskommission vom 8. Juni 2004 i.S. F.J., angeblich Liberia, auch erschienen in Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 28 In Verwaltungspraxis der Bundesbehörden Dans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération In Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione Jahr 2005 Année Anno Band 69 Volume Volume Seite --- Page Pagina Ref. No 150 006 911 Das Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert. Le document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale. Il documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.