<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SB.2023.00071</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=223693&amp;W10_KEY=13045535&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SB.2023.00071</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 06.12.2023</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht ist auf eine Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 06.02.2024 nicht eingetreten.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Ergänzende Vermögenssteuer</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>[Ergänzende Vermögenssteuer: Im Jahr 2003 wurde die landwirtschaftliche Nutzfläche des landwirtschaftlichen Gewerbebetriebs abgetrennt und verpachtet. Die Pflichtigen haben die Liegenschaft während Jahren zum landwirtschaftlichen Ertragswert deklariert. Umstritten ist, ob den Pflichtigen der Beweis der Zweckentfremdung des Heimwesens per 2003 gelungen ist und damit die absolute Verjährung eingetreten ist.] Es ist der nach aussen in Erscheinung getretene objektivierte Wille massgebend. In den Steuererklärungen ist kein nach aussen in Erscheinung getretener objektivierter Wille, der auf eine Nutzungsänderung der Liegenschaft per Ende 2003 hätte schliessen lassen, auszumachen. Die Verpachtung nur des Landes durch den Eigentümer, während er weiterhin im bäuerlichen Wohnhaus bleibt, ist auch nicht ungewöhnlich und es kann eine spätere Wiederaufnahme des Landwirtschaftsbetriebs im Raum stehen. Den Pflichtigen ist der Gegenbeweis eines â entgegen den jahrelangen Deklarationen zum landwirtschaftlichen Ertragswert â schon Ende 2003 nach aussen in Erscheinung getretenen objektivierten Willens der Nutzungsänderung damit nicht gelungen (E. 4). Teilweise Gutheissung der Beschwerde. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="591"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=64292" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">SB.2023.00071</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 2. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">6. Dezember 2023</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Andreas Frei<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Elisabeth Trachsel, Verwaltungsrichterin Viviane Sobotich, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Linda Rindlisbacher. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span>Kanton ZÃ¼rich, </span><span>vertreten durch das kantonale Steueramt,</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrer,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Erben des A, gestorben 2015, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>resp. Erben der B, gestorben 2019,</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>beide </span><span>wohnhaft gewesen in G, nÃ¤mlich: </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>1. C, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>2. RA D, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>3. E, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoBodyText">Nr. 1 und 3 vertreten durch RA D, </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegnerschaft,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>betreffend ergÃ¤nzende VermÃ¶genssteuer.</span></b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>A (verstorben 2015) und B (verstorben 2019; nachfolgend: die Erblasser) bewirtschafteten den landwirtschaftlichen Gewerbebetrieb F in G bis Ende 1980. Ab Januar 1981 verpachteten sie den Betrieb ihrem Sohn E (Pflichtiger 3), der den Betrieb hauptberuflich und ab 1983 im Nebenerwerb fÃ¼hrte. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Im Jahr 2003 liessen die Erblasser vom Geometer H eine Mutationsurkunde erstellen. Vom Land des Betriebes wurden die Parzelle I (neu Kat.-Nr. 8115) und die F-Parzelle (neu Kat.-Nr. 01) abgetrennt. Die F-Parzelle hat eine FlÃ¤che von 27,51 Aren und besteht aus dem Wohnhaus, der Scheune und weiteren NebengebÃ¤uden mit Umschwung. Mit VerfÃ¼gung vom 21. November 2003 bewilligte das Amt fÃ¼r Landschaft und Natur, Abteilung Landwirtschaft, die Mutation. Es stellte unter anderem fest, dass gestÃ¼tzt auf Art. 2 in Verbindung mit Art. 6 des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 1991 Ã¼ber das bÃ¤uerliche Bodenrecht (BGBB) die Liegenschaft Kat.-Nr. 01 den Bestimmungen des BGBB nicht unterstehe und eine allfÃ¤llige Anmerkung "Dem BGBB unterstelltes GrundstÃ¼ck" gelÃ¶scht werden kÃ¶nne. Die Anmerkung "Dem BGBB nicht unterstellt" sei einzutragen. Die VerfÃ¼gung wurde dem Grundbuchamt J, der Volkswirtschaftsdirektion sowie dem Pflichtigen 3 mitgeteilt. </p> <p class="Sachverhalt2">Die <i>landwirtschaftliche NutzflÃ¤che</i> wurde von den Erblassern ab 1. Januar 2004 an K und L verpachtet. Der Pflichtige 3 bewohnte bis zur Auswanderung nach Kanada anfangs 2016 das Wohnhaus und die beiden ÃkonomiegebÃ¤ude F (Kat.-Nr. 01) und bezahlte bis dahin einen Pachtzins von Fr. 12'000.- jÃ¤hrlich. Auch der Sohn C (Pflichtiger 1) bewohnte zwei kleine Zimmer mit Badezimmer (ohne KÃ¼che) und verrichtete als "Miete" Holzarbeiten etc. fÃ¼r die Eltern.</p> <p class="Sachverhalt2">Die Erblasser liessen ihre SteuererklÃ¤rungen jeweils von einem TreuhandbÃ¼ro erstellen. Die SteuererklÃ¤rungen der Jahre 2003 bis und mit 2014 wiesen unter dem Titel "VermÃ¶gen im In- und Ausland" bezÃ¼glich der Liegenschaft "F" jeweils Fr. 158'643.- aus, in den Jahren 2003 bis 2005 noch aufgeteilt in Fr. 150'000.- und Fr. 8'643.-.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b>Nach dem Tod von A fÃ¼llte die Tochter D (Pflichtige 2), RechtsanwÃ¤ltin, die SteuererklÃ¤rung 2016 der Mutter aus. In den Bemerkungen zur SteuererklÃ¤rung hielt sie betreffend die Liegenschaft F unter anderem fest, das Wohnhaus mit Scheune etc. auf dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 01 sei an AngehÃ¶rige vermietet. Es sei nicht mehr landwirtschaftlich genutzt. Die landwirtschaftliche NutzflÃ¤che sei verpachtet; die Pachtzinsen seien deklariert. Weiter bat sie um ÃberprÃ¼fung des Ertragswerts des Landwirtschaftslandes.</p> <p class="Sachverhalt2">Am 12. November 2018 forderte der SteuerkommissÃ¤r fÃ¼r die Steuerperiode 2014 fÃ¼r die "SteuereinschÃ¤tzung bzw. zur Festsetzung des Verrechnungsanspruchs" hinsichtlich der Liegenschaft F, Kat.-Nr. 01, Aktenunterlagen ein. Dabei hielt er fest, die Liegenschaft werde zum landwirtschaftlichen Ertragswert deklariert. Die Besteuerung einer Liegenschaft zum landwirtschaftlichen Ertragswert sei eine privilegierte Besteuerung und nur fÃ¼r landwirtschaftlich genutzte Liegenschaften zulÃ¤ssig. Liege keine landwirtschaftliche Nutzung vor, sei die Liegenschaft zum Verkehrswert zu versteuern. Der Nachweis der landwirtschaftlichen Nutzung obliege den Steuerpflichtigen.</p> <p class="Urteilstext">Mit Schreiben vom 20. Dezember 2018 teilte die Pflichtige 2 unter anderem mit, das von ihren Eltern beauftragte TreuhandbÃ¼ro habe ihren Eltern mitgeteilt, das Steueramt werde aufgrund der RevisionsschÃ¤tzung der GebÃ¤udeversicherung zu gegebener Zeit eine Besteuerung zum landwirtschaftlichen Ertragswert nicht mehr aufrechterhalten. Von Seiten der Steuerpflichtigen mÃ¼sse nichts unternommen werden. Der landwirtschaftliche Ertragswert von Fr. 158'643.- beruhe auf der SchÃ¤tzung von M aus dem Jahr 1986 (damals Fr. 150'000.-). Der SchÃ¤tzungsbericht sei nicht mehr vorhanden. </p> <p class="Urteilstext">Das Steueramt forderte am 24. April 2019 weitere Unterlagen ein. BezÃ¼glich der Liegenschaft F, Kat.-Nr. 01, sei die ergÃ¤nzende VermÃ¶genssteuer zu erheben. Sodann sei die SchÃ¤tzung Ã¼ber den landwirtschaftlichen Ertragswert von M aus dem Jahr 1986 fÃ¼r die Ermittlung der ergÃ¤nzenden VermÃ¶genssteuer von grÃ¶sster Wichtigkeit. Unter UmstÃ¤nden verfÃ¼ge das Amt fÃ¼r Landwirtschaft oder der Ersteller der SchÃ¤tzung Ã¼ber eine Kopie.</p> <p class="Urteilstext">Mit Antwortschreiben vom 29. Mai 2019 korrigierte die Pflichtige 2 die Angaben ihres Schreibens vom 20. Dezember 2018. GemÃ¤ss dem Bericht der Kantonalen Landwirtschaftlichen Schule N vom 23. September 1986 (nachfolgend: Bericht N) habe der Ertragswert Fr. 189'000.- betragen und im Jahr 1999 habe O den Verkehrswert der landwirtschaftlichen Liegenschaft auf Fr. 1,1 Mio. geschÃ¤tzt. Dem Schreiben lag auch eine Bewertung des GrundstÃ¼cks der Firma P vom 27. Januar 2012 vor, wonach der Verkehrswert am 3. Januar 2012 Fr. 1'670'000.- betragen habe.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>D. </b>Am 19. Juni 2019 erging bezÃ¼glich der Staats- und Gemeindesteuern 2014 der Erblasserin ein EinschÃ¤tzungsvorschlag. Die ZustimmungserklÃ¤rung erfolgte am 23. Juli 2019. Gleichentags erging ein EinschÃ¤tzungsvorschlag "Staats- und Gemeindesteuern <b>2015</b> / ErgÃ¤nzende VermÃ¶genssteuer gemÃ¤ss den §§ 41 â 44 StG" (StG = Steuergesetz vom 8. Juni 1997). Dabei wurde das steuerbare VermÃ¶gen zum Steuersatz von 1 â° auf Fr. 19'491'000 fÃ¼r 20 Jahre erhoben. DiesbezÃ¼glich wurde ausgefÃ¼hrt, dass das Wohnhaus mit Scheune, Schopf und Bienenhaus, GrundstÃ¼ck F, Kat.-Nr. 01, heute nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werde und am 21. November 2003 aus dem Anwendungsbereich des BGBB entlassen worden sei. Das GrundstÃ¼ck sei bis 2015 an den Pflichtigen 3 verpachtet worden und daher ab der Steuerperiode 2015 nicht mehr zum landwirtschaftlichen Ertragswert zu besteuern. Vorliegend stelle das Jahr 2014 das Ende und das Jahr 1993 den Anfang der massgebenden Besitzdauer dar. FÃ¼r die Berechnung zog der SteuerkommissÃ¤r den Bericht N und die SchÃ¤tzungen von O sowie der Firma P heran. </p> <p class="Urteilstext">Mit Schreiben vom 4. September 2019 stellte sich die Pflichtige 2 gegen den EinschÃ¤tzungsvorschlag. Die Verpachtung des Landwirtschaftslandes an Dritte ab 2004 sei mit der Angabe der Pachtzins-Einnahmen dokumentiert worden. Auch habe das Steueramt Zugriff auf die Daten der GebÃ¤udeversicherung gehabt. Der GebÃ¤udeversicherungswert betrage Fr. 1'414'600.-, der Steuerwert ab 2016 somit Fr. 990'220.-, was vermutlich nicht viel ausmache.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>E. </b>Mit EinschÃ¤tzungsentscheid vom 31. Januar 2020 wurde unverÃ¤ndert auf den EinschÃ¤tzungsvorschlag vom 19. Juni 2019 abgestellt. BezÃ¼glich der Einwendungen in den Schreiben vom 20. Dezember 2018 und 4. September 2019 hielt der SteuerkommissÃ¤r fest, das Wohnhaus sei bis ins Jahr 2015 vom Pflichtigen 3 bewohnt und von aussen sei nicht von einer dauerhaften Umnutzung auszugehen gewesen. Wenn die Pflichtigen sinngemÃ¤ss von einer bereits im Jahr 2004 stattgefundenen Umnutzung ausgingen, wÃ¤re zufolge VerjÃ¤hrung die Erhebung der ergÃ¤nzenden VermÃ¶genssteuer nicht mehr mÃ¶glich. Da die Liegenschaft F aber immer zum Ertragswert deklariert worden sei, widerspreche die Steuerfreiheit dem Grundsatz von Treu und Glauben.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>F. </b>Dagegen erhoben die Pflichtigen am 6. MÃ¤rz 2020 Einsprache beim kantonalen Steueramt und beantragten, es sei auf die ergÃ¤nzende VermÃ¶gensbesteuerung wegen VerjÃ¤hrung zu verzichten, eventuell sei aus weiteren GrÃ¼nden darauf zu verzichten, subeventuell sei die Besitzesdauer von 2004 bis 2015 festzulegen und das steuerbare VermÃ¶gen entsprechend zu reduzieren, subsubeventuell seien nicht fiktive VerkehrswertschÃ¤tzungen, sondern die GebÃ¤udeversicherungswerte zur Berechnung der Steuer heranzuziehen, unter entsprechender Kosten- und EntschÃ¤digungsfolge. Die Pflichtigen verwahrten sich mit Nachdruck dagegen, dass die in den Jahren 2004 bis 2014 zum landwirtschaftlichen Ertragswert vorgenommenen Deklarationen seitens der Erblasser treuwidrig oder gar betrÃ¼gerisch erfolgt seien.</p> <p class="Urteilstext">Die Einsprache wurde am 22. MÃ¤rz 2021 abgewiesen. BezÃ¼glich der VerjÃ¤hrung wurde ausgefÃ¼hrt, gegen aussen habe der Erblasser keinen Willen der dauernden Aufgabe der landwirtschaftlichen Nutzung des Wohnhauses und der NebengebÃ¤ude geÃ¤ussert. Der Erblasser sei unter den gegebenen UmstÃ¤nden davon ausgegangen, dass ein Verwandter oder ein Dritter den landwirtschaftlichen Betrieb wiederaufnehmen werde, was jedoch nicht realisiert worden sei.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>Die Pflichtigen beantragten mit Rekurs vom 23. April 2021 beim Steuerrekursgericht die Aufhebung des Einspracheentscheids vom 22. MÃ¤rz 2022 und wiederholten die im Einspracheverfahren gestellten AntrÃ¤ge. Unter anderem machten sie geltend, es sei wÃ¤hrend des Verfahrens eine unzulÃ¤ssige Ãnderung der Steuerperiode erfolgt. Die SteuerbehÃ¶rden hÃ¤tten ergÃ¤nzende Unterlagen zu den Liegenschaften im Rahmen der SteuererklÃ¤rung 2014 eingefordert. Die ergÃ¤nzende VermÃ¶genssteuer hÃ¤tte daher in der ersten noch nicht veranlagten Steuerperiode 2014 erfolgen mÃ¼ssen. Die stillschweigend wÃ¤hrend des laufenden EinschÃ¤tzungsverfahrens vorgenommene Ãnderung der Bezeichnung der Steuerperiode sei offensichtlich zur Vermeidung der VeranlagungsverjÃ¤hrung erfolgt und treuwidrig. </p> <p class="Sachverhalt2">Das kantonale Steueramt Ã¤usserte sich mit Rekursantwort vom 8. Juni 2021 dahingehend, in der SteuererklÃ¤rung 2016 sei ein Teil des Heimwesens erstmals zum Verkehrswert deklariert worden. Die landwirtschaftliche Nutzung des Heimwesens F sei daher zunÃ¤chst im Rahmen der noch nicht definitiv veranlagten Staats- und Gemeindesteuern 2014 untersucht worden. Im Rahmen des Auflageverfahrens habe sich herausgestellt, dass die ergÃ¤nzende VermÃ¶genssteuer per Todestag des Erblassers im Jahr 2015 â und nicht in der Steuerperiode 2014 â zu erheben sei. In den Steuerperioden 2003 bis 2015 sei fÃ¼r das Heimwesen konstant ein Pachtzins des Pflichtigen 3 von Fr. 12'000.- deklariert worden. Ab 2004 seien Pachtzinseinnahmen von K und L hinzugekommen. FÃ¼r die VeranlagungsbehÃ¶rde habe es keine Anhaltspunkte gegeben, den Sachverhalt weiter abzuklÃ¤ren, sondern sie habe im Gegenteil auf die Richtigkeit der Deklarationen vertrauen dÃ¼rfen. Auch seien die SteuerbehÃ¶rden weder von der kantonalen Volkswirtschaftsdirektion noch der GebÃ¤udeversicherung Ã¼ber eine NutzungsÃ¤nderung informiert worden. Die Pflichtigen Ã¤usserten sich dazu nicht weiter.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Am 16. Juni 2023 hiess das Steuerrekursgericht den Rekurs gut und hob den Einspracheentscheid vom 22. MÃ¤rz 2021 und den EinschÃ¤tzungsentscheid vom 31. Januar 2020 betreffend Staats- und Gemeindesteuern 2015, ergÃ¤nzende VermÃ¶genssteuer, ersatzlos auf. Die Kosten wurden dem Kanton ZÃ¼rich auferlegt. Eine ParteientschÃ¤digung wurde nicht zugesprochen. Das Steuerrekursgericht hielt fest, im Zeitpunkt der Betriebsaufgabe Ende 2003 habe nicht ernsthaft damit gerechnet werden kÃ¶nnen, dass das Wohn- und die ÃkonomiegebÃ¤ude in mehr oder weniger naher Zukunft erneut landwirtschaftlichen Zwecken dienstbar gemacht werden sollten. Die Zweckentfremdung mÃ¼sse damit auf Ende 2003 und nicht auf 2015 angesetzt werden. Damit sei die Erhebung der ergÃ¤nzenden VermÃ¶genssteuer wegen VerjÃ¤hrung nicht mÃ¶glich. Die Erblasser hÃ¤tten auch nicht gegen Treu und Glauben verstossen.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 27. Juli 2023 gelangte der Kanton ZÃ¼rich an das Verwaltungsgericht mit dem Antrag, es sei der Entscheid des Steuerrekursgerichts vom 16. Juni 2023 unter Kostenfolge zulasten der Pflichtigen aufzuheben und es sei die EinschÃ¤tzung gemÃ¤ss Einspracheentscheid vom 22. MÃ¤rz 2021 zu bestÃ¤tigen. Die Pflichtigen beantragten mit Beschwerdeantwort vom 1. September 2023 die Abweisung der Beschwerde unter entsprechender Kosten- und EntschÃ¤digungsfolge. Das Steuerrekursgericht verzichtete am 15. August 2023 auf eine Vernehmlassung. Es folgten keine weiteren Eingaben.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Mit der Steuerbeschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen nach § 153 Abs. 3 StG alle Rechtsverletzungen, einschliesslich Ãberschreitung oder Missbrauch des Ermessens, und die unrichtige oder unvollstÃ¤ndige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Im Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht gilt das Novenverbot (BGE 131 II 548 E. 2.2.2). FÃ¼r das Verwaltungsgericht ist somit die gleiche Aktenlage massgebend wie fÃ¼r das Steuerrekursgericht. Tatsachen oder Beweismittel, die nicht spÃ¤testens im Verfahren vor Steuerrekursgericht behauptet bzw. vorgelegt oder angerufen worden sind, dÃ¼rfen infolgedessen im Beschwerdeverfahren grundsÃ¤tzlich nicht nachgebracht werden (RB 1999 Nrn. 149 und 150, bestÃ¤tigt in BGE 131 II 548). Vom Novenverbot ausgenommen sind dagegen echte Noven, namentlich neue tatsÃ¤chliche Behauptungen und Beweismittel, die auf einem Revisions- oder Nachsteuergrund (§ 155 bzw. § 160 StG) beruhen oder der StÃ¼tzung von geltend gemachten Rechtsverletzungen dienen, die ihrer Natur nach neuer tatsÃ¤chlicher Vorbringen oder Beweismittel bedÃ¼rfen. Neue, erstmals vor Verwaltungsgericht gestellte Rechtsbegehren sind schliesslich allgemein zulÃ¤ssig, sofern sie sich nicht auf Tatsachen und Beweismittel stÃ¼tzen, die unter das Novenverbot fallen (RB 1999 Nr. 149).</p> <p class="Urteilstext">Die von der Beschwerdegegnerschaft eingereichten SteuererklÃ¤rungen der Erblasser betreffend die Jahre 2001/2002 <span>untermauern den bisher dargestellten Sachverhalt. So hat die Vorinstanz ausgefÃ¼hrt, die Erblasser seien in den Folgejahren (nach 2004) beim VermÃ¶gen zur vermutlich frÃ¼heren Deklaration zurÃ¼ckgekehrt; die SteuererklÃ¤rung 2002 befinde sich nicht bei den Akten. Die genannten SteuererklÃ¤rungen </span>sind daher als neue Beweismittel zuzulassen. Sie sind aber fÃ¼r die vorzunehmende Beurteilung ohnehin nicht weiter von Relevanz (nachstehend, E. 4.1.1).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b><span>Prozessgegenstand bildet sodann der EinschÃ¤tzungsentscheid betreffend Staats- und Gemeindesteuern 2015, ErgÃ¤nzende VermÃ¶genssteuer gemÃ¤ss §§ 41â44 StG, vom 31. Januar 2020. Dabei ist unerheblich, dass die SteuerbehÃ¶rde im Rahmen der damals nicht rechtskrÃ¤ftig veranlagten Staats- und Gemeindesteuern 2014 Untersuchungen betreffend die landwirtschaftliche Nutzung des Heimwesens F anstellte, die ergÃ¤nzende VermÃ¶genssteuer dann aber erst per Todestag des Erblassers im Jahr 2015 erhob. Jedenfalls kann daraus kein treuwidriges Verhalten der SteuerbehÃ¶rde hergeleitet werden (zum Ganzen Sachverhalt II/A). Die Pflichtigen machen solches denn auch nicht mehr geltend. Sowieso wird die ergÃ¤nzende VermÃ¶genssteuer in einem besonderen, vom ordentlichen EinschÃ¤tzungsverfahren unabhÃ¤ngigen Verfahren festgelegt (§ 44 StG).</span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Nach Art. 14 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 Ã¼ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG) wird das VermÃ¶gen zum Verkehrswert bewertet, wobei der Ertragswert angemessen berÃ¼cksichtigt werden kann. GemÃ¤ss Absatz 2 derselben Bestimmung werden land- und forstwirtschaftlich genutzte GrundstÃ¼cke zum Ertragswert bewertet. Dabei kann das kantonale Recht bestimmen, dass bei der Bewertung der Verkehrswert mitberÃ¼cksichtigt wird oder im Falle der VerÃ¤usserung oder Aufgabe der land- oder forstwirtschaftlichen Nutzung des GrundstÃ¼ckes eine Nachbesteuerung fÃ¼r die Differenz zwischen Ertrags- und Verkehrswert erfolgt. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.1 </b>Der Kanton ZÃ¼rich bewertet solche GrundstÃ¼cke zum Ertragswert (§ 40 StG) und erhebt bei VerÃ¤usserung oder NutzungsÃ¤nderung eine ergÃ¤nzende VermÃ¶genssteuer (§ 41 StG). Eine Zweckentfremdung, die wie die VerÃ¤usserung ganz oder teilweise erfolgen kann, ist grundsÃ¤tzlich dann gegeben, wenn der EigentÃ¼mer des GrundstÃ¼cks dessen landwirtschaftliche Nutzung dauernd oder wenigstens fÃ¼r eine gewisse Zeit entgeltlich preisgibt. HauptfÃ¤lle sind die Ãberbauung des GrundstÃ¼cks fÃ¼r nichtlandwirtschaftliche Zwecke oder der Umbau landwirtschaftlicher GebÃ¤ude in nicht mehr solchen Zwecken dienende Wohnungen oder Garagen (vgl. Felix Richner et al., Kommentar zum ZÃ¼rcher Steuergesetz, 4. A., ZÃ¼rich 2021, § 41 N 8). Verpachtet der EigentÃ¼mer nur das Land, nicht aber das bÃ¤uerliche Wohnhaus, das er weiterhin selber bewohnt, so ist im Hinblick auf § 41 StG entscheidend, ob die Nutzung der Betriebsteile dauernd getrennt ist. Wohl wird das Bauernhaus (oder Teile davon) durch den Trennungsvorgang der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen; es dient jedenfalls dann, wenn das Pachtobjekt nicht weiter von ihm aus bewirtschaftet wird, keinem privilegierten Zweck mehr. Erscheint infolge dauernder Verpachtung oder VerÃ¤usserung des landwirtschaftlich beworbenen Weide- und Ackerlands eine spÃ¤tere Wiederaufnahme des Landwirtschaftsbetriebs als ausgeschlossen, so ist auf der dem EigentÃ¼mer verbleibenden Wohnbaute die ergÃ¤nzende VermÃ¶genssteuer zu erheben. Demnach ist in einem solchen Fall die ergÃ¤nzende VermÃ¶genssteuer â anders als von den Pflichtigen vor Vorinstanz vorgebracht â unabhÃ¤ngig von einer "entgeltlichen HandÃ¤nderung" oder einem "hÃ¶heren Einkommen" geschuldet. Anderseits unterbleibt â jedenfalls vorlÃ¤ufig â eine Besteuerung im Sinn von § 41 StG, wenn ernsthaft damit zu rechnen ist, dass der EigentÃ¼mer oder ein Dritter das WohngebÃ¤ude in mehr oder weniger naher Zukunft durch Wiederaufnahme des ganzen Landwirtschaftsbetriebs erneut land- oder forstwirtschaftlichen Zwecken dienstbar macht oder diese MÃ¶glichkeit zumindest nicht auszuschliessen ist. So liegen die Dinge zum Beispiel dort, wo ein Landwirt aus gesundheitlichen oder AltersgrÃ¼nden unter alleiniger ZurÃ¼ckhaltung des WohngebÃ¤udes Scheune, Stall und Land bis zu seiner gesundheitlichen Wiederherstellung oder bis zur Ãbernahme des Hofs durch einen Nachkommen verpachtet. HÃ¤ufig wird dabei im Rahmen des ordentlichen EinschÃ¤tzungsverfahrens ein Revers abgeschlossen, wonach der EigentÃ¼mer davon Kenntnis nimmt, dass das landwirtschaftliche GrundstÃ¼ck weiterhin zum Ertragswert besteuert wird und die ergÃ¤nzende VermÃ¶gensbesteuerung zu einem spÃ¤teren Zeitpunkt (VerÃ¤usserung, Zweckentfremdung) erfolgt (Richner et al., Kommentar ZÃ¼rcher Steuergesetz, § 41 N 10).</p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.2 </b>Ob eine Zweckentfremdung stattgefunden hat, bestimmt sich nach dem nach aussen in Erscheinung getretenen <i>objektivierten Willen des GrundeigentÃ¼mers</i> (Richner et al., Kommentar zum ZÃ¼rcher Steuergesetz, § 41 N 11, mit Hinweis auf VGr, 13. MÃ¤rz 2002, SB.2001.00071 [E. 2a/b] und VGr, 21. Mai 2003, SB.2002.00105 [E. 2a/b], je nicht im Internet, aber in ZStP 2003, 143 und ZStP 2003, 339). </p> <p class="Erwgung3">In den Entscheiden des Verwaltungsgerichts ging es um die Frage, inwieweit ein Baurechtsvertrag (der spÃ¤ter wieder aufgehoben wurde) eine solche Zweckentfremdung bewirkt hatte. Das Gericht hielt allgemein fest, die Aufgabe des Landwirtschaftsbetriebs durch den EigentÃ¼mer stelle fÃ¼r sich genommen keine NutzungsÃ¤nderung dar, wenn die Liegenschaft weiterhin durch einen PÃ¤chter landwirtschaftlich genutzt werde. In der entgeltlichen EinrÃ¤umung eines Baurechts zugunsten eines Dritten sei aber eine befristete NutzungsÃ¤nderung zu erblicken, die eine ergÃ¤nzende VermÃ¶gensbesteuerung zur Folge habe. BezÃ¼glich der Frage, inwieweit dabei von einem nach aussen in Erscheinung getretenen, objektivierten Willen des GrundeigentÃ¼mers auszugehen sei, fÃ¼hrte das Gericht aus, anders als bei der Ãberbauung eines GrundstÃ¼cks durch den GrundeigentÃ¼mer, bei der sich dessen nach aussen in Erscheinung tretender objektivierter Wille zur definitiven NutzungsÃ¤nderung erst im Baubeginn manifestiere, komme dieser Wille bei der EinrÃ¤umung einer Baurechtsdienstbarkeit zugunsten eines Dritten schon im Abschluss des Baurechtsvertrags hinreichend zum Ausdruck. Sollte die Liegenschaft aber weiterhin landwirtschaftlich beworben worden sein, wÃ¤re dies fÃ¼r die ergÃ¤nzende VermÃ¶gensbesteuerung bzw. die VerjÃ¤hrung (richtig: Verwirkung) zu beachten. Die Sache wurde zur entsprechenden Untersuchung an die damalige Steuerrekurskommission zurÃ¼ckgewiesen (vgl. SB.2001.00071 [erster Rechtsgang]). Im zweiten Rechtsgang wiederholte das Verwaltungsgericht, bei EinrÃ¤umung einer selbstÃ¤ndigen und dauernden Baurechtsdienstbarkeit zugunsten eines Dritten komme im Allgemeinen der objektivierte Wille des GrundeigentÃ¼mers zur definitiven Betriebsaufgabe hinreichend zum Ausdruck. Vorausgesetzt sei allerdings, dass dieser Wille auch seinen Niederschlag in den tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnissen finde, was im genannten Fall dann bejaht wurde (SB.2002.00105 [2. Rechtsgang]).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Die ergÃ¤nzende VermÃ¶genssteuer wird entsprechend der Besitzesdauer, jedoch hÃ¶chstens fÃ¼r 20 Jahre erhoben (§ 43 Abs. 1 Satz 1 StG). </p> <p class="Erwgung2"><a id="_Hlk152770993">Die ergÃ¤nzende VermÃ¶genssteuer ist normalerweise im Jahr der VerÃ¤usserung oder Zweckentfremdung zu erheben </a>(Richner et al., Kommentar zum ZÃ¼rcher Steuergesetz, § 44 N 3). Dies ergibt sich eindeutig aus dem Wortlaut von § 41 StG: <i>"Wird ein GrundstÃ¼ck, das zum Ertragswert bewertet wurde, ganz oder teilweise verÃ¤ussert oder der bisherigen land- oder forstwirtschaftlichen Bewirtschaftung entfremdet, wird vom EigentÃ¼mer eine ergÃ¤nzende VermÃ¶genssteuer erhoben."</i> AufschubgrÃ¼nde fÃ¼r die ergÃ¤nzende VermÃ¶genssteuer nach § 42 StG stehen vorliegend nicht zur Diskussion. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>FÃ¼r die Erhebung der ergÃ¤nzenden VermÃ¶genssteuer gilt sodann die relative VeranlagungsverjÃ¤hrungsfrist von fÃ¼nf, bzw. die absolute Frist von 15 Jahren (§ 130 StG), wobei die Frist nach Ablauf desjenigen Jahrs zu laufen beginnt, wÃ¤hrend dem die VerÃ¤usserung oder Zweckentfremdung stattgefunden hat. Der Anspruch auf Erhebung der ergÃ¤nzenden VermÃ¶genssteuer verwirkt demnach fÃ¼nf, spÃ¤testens 15 Jahre nach Ablauf der Steuerperiode, der die ergÃ¤nzende VermÃ¶genssteuer zuzuordnen ist, das heisst fÃ¼nf bzw. 15 Jahre nach Ablauf des Jahrs, in dem die VerÃ¤usserung erfolgt oder die Zweckentfremdung eingetreten ist (Richner et al., Kommentar zum ZÃ¼rcher Steuergesetz, § 44 N 4). Dabei ist zu beachten, dass die absolute VerjÃ¤hrungsfrist von 15 Jahren dem Recht, eine Steuer zu veranlagen, ungeachtet allfÃ¤lliger noch bestehender Stillstands- oder UnterbrechungsgrÃ¼nde eine endgÃ¼ltige Schranke setzt. Die VerjÃ¤hrung ist von Amtes wegen zu berÃ¼cksichtigen. Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist die Existenz einer absoluten VerjÃ¤hrungsfrist fÃ¼r die Kantone nicht zwingend (Martin Zweifel et al., Schweizerisches Steuerverfahrensrecht, Direkte Steuern, 2. A., ZÃ¼rich etc. 2018, § 19 Rz. 31, siehe auch Hinweise in Fn 973 daselbst). Der Gesetzgeber hat im Kanton ZÃ¼rich aber eine absolute VerjÃ¤hrungsfrist festgelegt. So hÃ¤lt § 130 Abs. 4 StG fest, das Recht, eine Steuer zu veranlagen, sei 15 Jahre nach Ablauf der Steuerperiode auf jeden Fall verjÃ¤hrt.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.5 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>2.5.1 </b>Die SteuerbehÃ¶rde trÃ¤gt die Beweislast fÃ¼r die Verwirklichung des Steuertatbestands, also der VerÃ¤usserung oder Zweckentfremdung. Gelingt ihr dies gestÃ¼tzt auf den nach aussen in Erscheinung getretenen objektivierten Willen des GrundeigentÃ¼mers, kann die steuerpflichtige Person den Beweis dafÃ¼r leisten, dass sich der Steuertatbestand entgegen dem Ã¤usseren Anschein schon frÃ¼her verwirklicht hat (vgl. Richner et al., Kommentar zum ZÃ¼rcher Steuergesetz, § 44 N 5).</p> <p class="Erwgung3"><b>2.5.2 </b>Sollte der steuerpflichtigen Person dieser Nachweis gelingen, ist â gemÃ¤ss schon vor Inkrafttreten des aktuellen Steuergesetzes entstandener Praxis â im Weiteren zu prÃ¼fen, ob der damit verbundenen Rechtsfolge (nÃ¤mlich einer allfÃ¤lligen Steuerfreiheit wegen Verwirkung des Besteuerungsrechts) nicht der Grundsatz von Treu und Glauben entgegensteht. Danach kÃ¶nne, wer wÃ¤hrend Jahren durch die Deklaration des Ertragswerts eine fÃ¼r ihn vorteilhafte Besteuerung erwirkt habe, jedenfalls dann, wenn sich die zum Ertragswert vorgenommenen Veranlagungen im Rahmen einer vertretbaren Auffassung gehalten und daher gesetzmÃ¤ssig gewesen sei, nicht mit Erfolg einwenden, die Zweckentfremdung sei schon frÃ¼her eingetreten (siehe Entscheid der damaligen Steuer-Rekurskommission IV ZÃ¼rich vom 26. Juni 1991, StE 1993 B. 64.3 Nr. 1 E. 2c, mit Hinweisen). Wie erwÃ¤hnt, versucht die Praxis diesen Unsicherheiten durch die Unterzeichnung eines Revers entgegenzuwirken (zum Ganzen Richner et al., Kommentar zum ZÃ¼rcher Steuergesetz, § 44 N 5, § 41 N 10, siehe auch E. 2.2.1). </p> <p class="Erwgung3">Vorliegend besteht kein Revers.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.5.3 </b>In Zusammenhang mit der Frage, inwieweit der "Steuerfreiheit wegen Verwirkung des Steuerrechts" aber der Grundsatz von Treu und Glauben entgegenstehen kann, ist jedoch aus GrÃ¼nden der Rechtssicherheit klar festzuhalten, dass die <i>absolute</i> VeranlagungsverjÃ¤hrung nach § 130 Abs. 4 StG wie dargelegt 15 Jahre betrÃ¤gt. Der Gesetzeswortlaut hÃ¤lt unmissverstÃ¤ndlich fest, das Recht, eine Steuer zu veranlagen, sei 15 Jahre nach Ablauf der Steuerperiode "auf jeden Fall" verjÃ¤hrt. Diese gesetzliche Vorgabe gilt es zu beachten und lÃ¤sst keinen Raum fÃ¼r eine davon abweichende richterliche Auslegung (E. 2.4).</p> <p class="Erwgung3">Genau genommen bezieht sich die erwÃ¤hnte Praxis, wonach Treu und Glauben der Steuerfreiheit entgegenstehen kann, auf die <i>BeweisfÃ¼hrung</i> und <i>BeweiswÃ¼rdigung</i>. Der steuerpflichtigen Person kann demnach der Gegenbeweis der frÃ¼heren Verwirklichung des Steuertatbestands (E. 2.5.1) in der Regel nicht gelingen, wenn sie durch die jahrelangen Deklarationen des landwirtschaftlichen Ertragswerts eine vorteilhaftere Besteuerung erlangt hat, gerade weil diese Deklarationen Teil ihres nach aussen in Erscheinung getretenen objektivierten Willens sind, wonach (noch) keine Zweckentfremdung stattgefunden hat (E. 2.2.2). Zum Sachverhalt gehÃ¶ren selbstredend auch die Steuerdeklarationen, die bei der BeweiswÃ¼rdigung bzw. Auslegung des nach aussen in Erscheinung getretenen objektivierten Willens zu berÃ¼cksichtigen sind. Damit trotz solcher Deklarationen der steuerpflichtigen Person der Gegenbeweis gelingen kann, bedarf es demnach triftiger GrÃ¼nde, zum Beispiel einer offensichtlichen NachlÃ¤ssigkeit der SteuerbehÃ¶rde bei der PrÃ¼fung der Steuerunterlagen. Davon ist die Vorinstanz denn auch ausgegangen, worauf zurÃ¼ckzukommen ist. </p> <p class="Erwgung3"><b>2.5.4 </b>Als allgemeiner Rechtsgrundsatz verbietet der Grundsatz von Treu und Glauben BehÃ¶rden und Privaten rechtsmissbrÃ¤uchliches und widersprÃ¼chliches Verhalten (Zweifel et al., Schweizerisches Steuerverfahrensrecht, § 5 Rz. 23; BGr, 21. August 2020, 2C_240/2020 E. 7.1, mit Hinweisen). Im genannten Bundesgerichtsurteil wird ausgefÃ¼hrt, im Steuerrecht finde der Grundsatz von Treu und Glauben vor allem auf das Verfahren Anwendung sowie dort, wo den Steuerpflichtigen ein gewisser Ermessensspielraum eingerÃ¤umt sei. Als Beispiele wÃ¼rden die Bewertung von Bilanzposten, die Wahl von Abschreibungsmethoden oder die Zuweisung von VermÃ¶gensgegenstÃ¤nden zum Privat- oder GeschÃ¤ftsvermÃ¶gen genannt. Das Hauptanwendungsgebiet namentlich des Verbots widersprÃ¼chlichen Verhaltens liege bei den fortgesetzt erhobenen Steuern und dem bei diesen den Steuerpflichtigen nach dem Gesetz zustehenden Ermessen. Entsprechend sei eine Sachdarstellung, die von einem Steuerpflichtigen Ã¼ber Jahre hinweg in gleicher Art und Weise vertreten worden sei, schwerer zu gewichten als die Abgabe einer ErklÃ¤rung in einem bestimmten Zeitpunkt. </p> <p class="Erwgung3">Das Bundesgericht bezieht sich in seinen AusfÃ¼hrungen demnach auch auf die BeweiswÃ¼rdigung, indem es sich zur schwereren Gewichtung einer von der steuerpflichtigen Person Ã¼ber Jahre hinweg in gleicher Art und Weise vertretenen Sachdarstellung Ã¤ussert.</p> <p class="Erwgung2"><a id="_Hlk152771124"><b>2.6 </b>Somit ist zu prÃ¼fen, ob den Pflichtigen tatsÃ¤chlich der Beweis der Zweckentfremdung des Heimwesens per 2003 gelungen ist. Dabei ist wie gesagt der nach aussen in Erscheinung getretene objektivierte Wille massgebend. Sollte ihnen der Beweis gelingen und per 2003 ein damit einhergehender nach aussen in Erscheinung getretener objektivierter Wille bejaht werden, wÃ¤re die absolute VerjÃ¤hrung eingetreten und kÃ¶nnte keine ergÃ¤nzende VermÃ¶genssteuer mehr erhoben werden. </a>Sollte den Pflichtigen aber der Beweis misslingen, hÃ¤tten sie die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen und es wÃ¤re an das Jahr 2015 anzuknÃ¼pfen.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Vorab sind die Standpunkte der Vorinstanz und Parteien wiederzugeben, wozu auch die AusfÃ¼hrungen zu den SteuererklÃ¤rungen der Erblasser ab 2003 gehÃ¶ren. Die SteuererklÃ¤rungen bilden Teil des Sachverhalts und dienen bei der PrÃ¼fung des nach aussen in Erscheinung getretenen objektivierten Willens der Erblasser. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.1 </b>Das Steuerrekursgericht erachtete den Gegenbeweis seitens der Pflichtigen als erbracht, indem es die <i>Zweckentfremdung schon per Ende 2003 bejahte </i>(die Hervorhebungen in den vorliegenden ErwÃ¤gungen erfolgen zum besseren VerstÃ¤ndnis). Es hielt fest, die LandflÃ¤che des frÃ¼heren Gesamtbetriebs sei klein und entspreche mit 10 Hektaren weniger als der HÃ¤lfte eines durchschnittlichen heutigen Betriebs. Beim Land handle es sich vorwiegend um Weideland fÃ¼r die Futterproduktion, grossenteils mit EinschrÃ¤nkungen wegen Beschattung durch Waldanstoss. Der Pflichtige 3 habe sich im Alter von knapp 50 Jahren nach zwei Jahren hauptberuflicher und 21 Jahren nebenberuflicher Bewirtschaftung zur Betriebsaufgabe entschlossen. In den Akten gebe es keine Hinweise dafÃ¼r, dass aus Sicht der Erblasser die Betriebsaufgabe durch den Sohn nicht dauernd sein sollte, weil dieser zum Beispiel vorÃ¼bergehend aus gesundheitlichen GrÃ¼nden an der Bewirtschaftung gehindert oder weil ein Nachkomme fÃ¼r die BetriebsÃ¼bernahme im Moment noch nicht bereit gewesen sei. Somit ergebe sich, dass im Zeitpunkt der Betriebsaufgabe Ende 2003 nicht ernsthaft damit habe gerechnet werden kÃ¶nnen, dass das Wohn- und die ÃkonomiegebÃ¤ude in mehr oder weniger naher Zukunft erneut landwirtschaftlichen Zwecken dienstbar gemacht werden sollten. Faktisch mÃ¼sse diese MÃ¶glichkeit per Ende 2003 ausgeschlossen werden; eine rein theoretische MÃ¶glichkeit genÃ¼ge nicht. Die Zweckentfremdung von Bauernhaus und ÃkonomiegebÃ¤uden sei damit auf Ende 2003 anzusetzen, nicht auf 2015. Wegen der VerjÃ¤hrung Ende 2018 sei aber die Erhebung der ergÃ¤nzenden VermÃ¶genssteuer nicht mehr mÃ¶glich.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.2 </b>Das Steuerrekursgericht prÃ¼fte sodann in Zusammenhang mit der Frage, ob hier die Verwirkung des Besteuerungsrechts gegen den <i>Grundsatz von Treu und Glauben</i> verstosse, die Deklarationen der Erblasser in den frÃ¼heren SteuererklÃ¤rungen nÃ¤her. In der SteuererklÃ¤rung 2003 seien beim <i>VermÃ¶gen</i> das Heimwesen unter Ziffer 31.2 (zum Verkehrswert besteuert): "F, landw. Heimw. Fr. 150'000.-" und das Landwirtschaftsland unter Ziffer 31.3 (zum Ertragswert besteuert): "Fr. 8'643.-" aufgefÃ¼hrt worden. In den SteuererklÃ¤rungen 2004 und 2005 seien die Angaben unter den Ziffern 31.2 und 31.3 exakt identisch gewesen. Ab der SteuererklÃ¤rung 2006 seien die Positionen zusammengefasst worden. Unter Ziffer 31.3 (zum Ertragswert besteuert) sei der Gesamtbetrag von Fr. 158'643.- erschienen, was bis und mit der SteuererklÃ¤rung 2014 unverÃ¤ndert geblieben sei. FÃ¼r das <i>Einkommen</i> sei in der SteuererklÃ¤rung 2003 ein Betrag von Fr. 12'000.- als Pachtzins deklariert worden. In der SteuererklÃ¤rung 2004 seien ein Pachtzins, laut Vorakten, von Fr. 12'000.-, zuzÃ¼glich neue Pachtzinseinnahmen, K, Fr. 2'330.- und L, Fr. 2'642.-, total Fr. 16'972.- deklariert worden. In den SteuererklÃ¤rungen 2005 bis 2014 seien die Deklarationen des Liegenschafteneinkommens sinngemÃ¤ss identisch gewesen. </p> <p class="Erwgung3">Der Vorwurf des SteuerkommissÃ¤rs, das landwirtschaftliche Heimwesen sei auf Seite 4 der SteuererklÃ¤rungen konstant zum landwirtschaftlichen Ertragswert deklariert worden, sei daher nicht prÃ¤zis. Richtig sei, dass als Wert immer Fr. 150'000.- deklariert worden sei, also ein Betrag in der HÃ¶he des Ertragswerts der GebÃ¤ude. In den (entscheidenden) Jahren 2003 und 2004 sei die Deklaration aber unter Ziffer 31.2 unter der Rubrik "zum Verkehrswert besteuert" erfolgt. Das Landwirtschaftsland sei dagegen unter Ziffer 31.3 deklariert worden, das heisst, in der Formularzeile "zum Ertragswert besteuert". Die ergÃ¤nzenden Worte "F, landw. Heimwesen" kÃ¶nnten so oder anders interpretiert werden. Man kÃ¶nne sagen, das Wort "landw." weise auf eine landwirtschaftliche Nutzung hin. Ebenso gut kÃ¶nne man ausfÃ¼hren, mit den Worten "landw. Heimwesen" sei nur die Art des Hauses beschrieben, also nichts zur aktuellen Nutzung gesagt. Aus dem Wortlaut kÃ¶nne daher weder fÃ¼r den einen noch fÃ¼r den anderen Standpunkt etwas abgeleitet werden. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.3 </b>Weiter fÃ¼hrte das Steuerrekursgericht aus, mit der Aufteilung der Gesamtwerte auf den beiden Zeilen hÃ¤tten die Erblasser aber zumindest zum Ausdruck gebracht, dass das Haus mÃ¶glicherweise zum Verkehrswert besteuert werden mÃ¼sste. Die Aufteilung auf zwei Zeilen belege auch, dass sie nicht etwas vor den SteuerbehÃ¶rden hatten verstecken wollen. Im Zeitpunkt der Deklaration seien sie nicht im Besitz eines amtlich mitgeteilten Steuerwerts (Verkehrswerts) gewesen. Mit der Deklaration unter der Zeile "Verkehrswert" hÃ¤tten sie zum Ausdruck gebracht, dass hier ein gewisser Handlungs- oder AbklÃ¤rungsbedarf bestanden habe. Immerhin sei offensichtlich, dass ein Bauernhaus nicht einen Verkehrswert von Fr. 150'000.- haben bzw. der Ertragswert nicht gleichzeitig dem Verkehrswert entsprechen kÃ¶nne. Insofern wÃ¤re zu erwarten gewesen, dass das kantonale Steueramt den Wert korrigiere oder zumindest im Hinblick auf die vermeintliche Falschdeklaration den Sachverhalt nÃ¤her abklÃ¤re. Im Kanton ZÃ¼rich habe die SteuerbehÃ¶rde die VermÃ¶genssteuerwerte und Eigenmietwerte festzusetzen und nicht die steuerpflichtige Person.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.4 </b>Die Vorinstanz hielt auch fest, die Deklaration des VermÃ¶gens in den SteuererklÃ¤rungen ab 2003 sei als unbefriedigend zu beurteilen. Den Erblassern sei aber zugutezuhalten, dass sie beim Einkommen den Pachtzins klar deklariert hÃ¤tten. Insbesondere mit den Worten "<i>neue</i> Pachtzinseinnahmen" hÃ¤tten sie klargestellt, dass etwas anders als bisher war. Mit den fÃ¼r einen landwirtschaftlichen Pachtzins erheblichen Betrag von rund Fr. 5'000.- hÃ¤tte einem mit landwirtschaftlichen VerhÃ¤ltnissen vertrauten SteuerkommissÃ¤r sofort auffallen mÃ¼ssen, dass sich im Jahr 2004 bei der Bewirtschaftung einer grossen FlÃ¤che etwas geÃ¤ndert hatte. Dies und die etwas sonderbare Deklaration unter Ziffer 31.2 hÃ¤tten einen SteuerkommissÃ¤r veranlassen mÃ¼ssen, den Sachverhalt genauer zu untersuchen. Hinzu komme, dass bei nicht mehr persÃ¶nlich vom EigentÃ¼mer bewirtschafteten Bauernbetrieben die Themen der Zweckentfremdung und der ergÃ¤nzenden VermÃ¶genssteuer konstant auf dem Tisch lÃ¤gen, hier also eine besondere SensitivitÃ¤t der SteuerkommissÃ¤rs zu erwarten gewesen wÃ¤re. Damals wÃ¤re der richtige Zeitpunkt gewesen, den Erblassern eine ReverserklÃ¤rung zur Unterschrift vorzulegen, oder eben eine ergÃ¤nzende VermÃ¶gensbesteuerung vorzunehmen, was nicht geschehen sei. Der gravierende Vorwurf des SteuerkommissÃ¤rs, die Erblasser hÃ¤tten gegen Treu und Glauben verstossen, gehe trotz deren VersÃ¤umnis, mit ihrer Deklaration die geforderte Klarheit zu schaffen, zu weit. Mit dem Umstand der Deklaration unter der Zeile "Verkehrswert", mit der korrekten Deklaration der neuen Pachtzinse, mit der Abparzellierung im Grundbuch, mit dem Entlassungsgesuch aus dem bÃ¤uerlichen Bodenrecht und mit dem Abschluss der schriftlichen PachtvertrÃ¤ge kÃ¶nne den Erblassern nicht vorgeworfen werden, sie hÃ¤tten etwas verbergen wollen. Vielmehr sei festzustellen, dass das Steueramt trotz verschiedener Hinweise in der Veranlagung nicht hingesehen und es versÃ¤umt hatte, mittels einer Auflage Klarheit ins Dunkel zu bringen. Es mÃ¶ge zutreffen, dass die SteuerbehÃ¶rden weder von der kantonalen Volkswirtschaftsdirektion noch von der GebÃ¤udeversicherung Ã¼ber NutzungsÃ¤nderungen von landwirtschaftlichen Liegenschaften informiert wÃ¼rden. Wenn das Steueramt aber auch vom Grundbuchamt keine Mitteilung Ã¼ber die Neuparzellierung erhalten haben sollte, wenn das Steueramt auch Ã¼ber die Entlassung der Parzelle aus dem bÃ¤uerlichen Bodenrecht nicht orientiert worden sein sollte, dann wÃ¤ren diese UmstÃ¤nde vielmehr als Systemfehler zu beurteilen. Mit dem Ãberstrapazieren von Treu und Glauben kÃ¶nnten diese Fehler nicht geheilt werden.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>In der Beschwerdeschrift wird auf die vorinstanzlichen Argumente bezÃ¼glich der Art und Weise der Bewirtschaftung des Hofs (vgl. E. 3.1.1) nicht nÃ¤her eingegangen. Stattdessen bezieht sich die Beschwerdeschrift auf die frÃ¼heren SteuererklÃ¤rungen mit den Deklarationen zum Ertragswert und verweist auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung (vorn, E. 2.5.4). In den SteuererklÃ¤rungen sei Ã¼ber Jahre hinweg bis zum Tod des Erblassers der entsprechende landwirtschaftliche Ertragswert deklariert worden, worauf die Pflichtigen zu behaften seien. Demnach wird die Zweckentfremdung des Heimwesens F per 2003 bestritten.</p> <p class="Urteilstext">Weiter macht der BeschwerdefÃ¼hrer geltend, die jeweiligen Deklarationen zum Ertragswert in den frÃ¼heren SteuererklÃ¤rungen seien auch von den Pflichtigen bestÃ¤tigt worden, so mit Schreiben vom 18. Dezember 2018 (vgl. Sachverhalt I/B). Aufgrund dieser bewussten Deklarationen der Liegenschaft zum Ertragswert kÃ¶nne von Seiten der Steuerpflichtigen gegen die ergÃ¤nzende VermÃ¶genssteuer nicht eingewendet werden, die Zweckentfremdung habe bereits frÃ¼her in der Steuerperiode 2003 stattgefunden. FÃ¼r die SteuerbehÃ¶rde seien keinerlei deutlichen Anhaltspunkte ersichtlich gewesen, dass bereits vor der Steuerperiode 2014 eine Zweckentfremdung oder Umnutzung erfolgt sei. Der landwirtschaftliche Ertragswert der Liegenschaft sei bereits in den Steuerperioden vor 2003 unter Ziffer 31.2 ("Zum Verkehrswert besteuert") deklariert worden. Auch aus den zusÃ¤tzlichen kleineren PachtertrÃ¤gen habe nicht auf eine ZweckÃ¤nderung geschlossen werden kÃ¶nnen. Das Vorgehen der Vorinstanz, durch Zusammentragen von irgendwelchen indirekten Indizien in der SteuererklÃ¤rung auf eine Zweckentfremdung zu schliessen, sei im Hinblick auf die EinschÃ¤tzung im Massenverfahren als unrealistisch zu bezeichnen. GrundsÃ¤tzlich gelte auch, dass eine Sachdarstellung, die von Steuerpflichtigen Ã¼ber Jahre hinweg in gleicher Art und Weise vertreten werde, schwerer zu gewichten sei als die Abgabe einzelner ErklÃ¤rungen in einem bestimmten Zeitpunkt. Aufgrund der Deklarationen habe fÃ¼r die SteuerbehÃ¶rden kein dringender Anlass bestanden, sich weitere Informationen zu beschaffen.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Die Pflichtigen halten bezÃ¼glich der neu eingereichten SteuererklÃ¤rungen 2001 und 2002, die von einem TreuhÃ¤nder ausgefÃ¼llt worden seien, fest, korrekterweise hÃ¤tte bis 2003 der landwirtschaftliche Betrieb F unter Ziffer 3.3 ("Zum Ertragswert besteuert [Land- oder Forstwirtschaft"]) eingetragen werden mÃ¼ssen. Dies sei vorliegend nur insofern relevant, als nach der Betriebsaufgabe Ende 2003 die nunmehr abparzellierte Liegenschaft wie bisher zu einem Verkehrswert von Fr. 150'000.- deklariert worden sei. Eine steuerrechtliche Neubewertung sei bis heute nicht erfolgt. Den Erblassern kÃ¶nne kein treuwidriges Verhalten vorgeworfen werden. Von einer bewussten, bÃ¶sglÃ¤ubigen Falschdeklaration kÃ¶nne keine Rede sein. Die sogenannte Zweckentfremdung des Bauernhauses des PÃ¤chters in ein Wohnhaus habe auch keine wirtschaftlichen Auswirkungen auf das VermÃ¶gen der Erblasser gehabt. </p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>4.1.1 </b>Wie ausgefÃ¼hrt, sind die vom BeschwerdefÃ¼hrer neu eingereichten SteuererklÃ¤rungen 2001 und 2002 nicht weiter von Relevanz (E. 1.2). So oder so ist klar, dass nach 2003, dem Jahr der Betriebsaufgabe durch den Pflichtigen 3, die infrage stehende Parzelle in den SteuererklÃ¤rungen der Erblasser beim VermÃ¶gen weiterhin zum privilegierten Ertragswert deklariert wurde. Zu Recht hat das Steuerrekursgericht denn auch festgehalten, es sei offensichtlich, dass ein Bauernhaus nicht einen Verkehrswert von Fr. 150'000.- haben kÃ¶nne (E. 3.1.3). Die von einem TreuhandbÃ¼ro erstellten Deklarationen von Fr. 150'000.- bzw. Fr. 158'643.- (= Fr. 150'000.- + Fr. 8'643.-) entsprachen daher unmissverstÃ¤ndlich dem Ertragswert, und zwar unabhÃ¤ngig von der Zuordnung unter die entsprechenden Rubriken in den Steuerformularen und Auslegung der Worte "F, landw. Heimwesen" (siehe E. 3.1.2). Dass die Erblasser bzw. der fachkundige TreuhÃ¤nder, dessen AuskÃ¼nfte und Handlungen sich die Erblasser (und nun die Pflichtigen) anrechnen lassen mÃ¼ssen, davon ausgingen, der Ertragswert sei mit dem Verkehrswert identisch, ist auszuschliessen, ebenso, dass in den SteuererklÃ¤rungen indirekt oder direkt auf die ZweckÃ¤nderung des Heimwesens per 2003 hingewiesen werden wollte. Tatsache ist, dass bis zum Tod des Erblassers, aus welchen GrÃ¼nden auch immer, fÃ¼r das Bauernhaus und die ÃkonomiegebÃ¤ude beim VermÃ¶gen weiterhin der privilegierte Ertragswert deklariert wurde.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.1.2 </b>Die Pflichtigen stÃ¶ren sich verstÃ¤ndlicherweise daran, dass den rechtschaffenen Erblassern eine bewusste Falschdeklaration unterstellt werden kÃ¶nnte. <a id="_Hlk152772085">Vorliegend geht es aber <i>nicht um die PrÃ¼fung einer BÃ¶sglÃ¤ubigkeit</i> der Erblasser, sondern des nach aussen in Erscheinung getretenen objektivierten Willens in Zusammenhang mit der Betriebsaufgabe des Pflichtigen 3. Dabei bilden die vom TreuhÃ¤nder ausgefÃ¼llten SteuererklÃ¤rungen mit den jahrelangen Deklarationen der GebÃ¤ude F zum Ertragswert Teil des zu prÃ¼fenden Sachverhalts (E. 2.5.3/2.5.4). Bei der vorzunehmenden BeweiswÃ¼rdigung geht es sodann nicht einseitig um die Eruierung des inneren Willens der Erblasser (E. 3.1.1), sondern wie gesagt um den nach aussen in Erscheinung getretenen objektivierten Willen. </a></p> <p class="Erwgung3"><b>4.1.3 </b>Es kann angenommen werden, dass der Erblasser und die Erblasserin in guten Treuen davon ausgingen, dass die SteuererklÃ¤rungen vom TreuhÃ¤nder korrekt erstellt worden waren. Dies Ã¤ndert aber nichts daran, <a id="_Hlk152772522">dass in den SteuererklÃ¤rungen kein nach aussen in Erscheinung getretener objektivierter Wille, der auf eine NutzungsÃ¤nderung des Bauernhauses und der </a><a id="_Hlk152773172">ÃkonomiegebÃ¤ude </a>per Ende 2003 hÃ¤tte schliessen lassen, auszumachen ist. So blieb der Pflichtige 3, der den Betrieb zwischen 1983 bis 2003 ohnehin nur noch im Nebenerwerb gefÃ¼hrt hatte, jahrelang bis zu seiner Auswanderung nach Kanada im F wohnen und bezahlte den Eltern weiterhin einen jÃ¤hrlichen Pachtzins von Fr. 12'000.-. Die GebÃ¤udenutzung blieb demnach von <i>aussen</i> gesehen unverÃ¤ndert. Selbst wenn sich die Erblasser und der Pflichtige 3 <i>familienintern</i> darÃ¼ber einig gewesen sein sollten, dass die Betriebsaufgabe des Pflichtigen 3 per 2003 endgÃ¼ltig und die Wiederaufnahme des Landwirtschaftsbetriebs unter Einbezug der GebÃ¤ude ausgeschlossen war, wÃ¼rde sich am Gesagten nichts Ã¤ndern. Es verhÃ¤lt sich Ã¤hnlich wie im Fall einer Ãberbauung eines GrundstÃ¼cks durch den GrundeigentÃ¼mer, wo sich der nach aussen in Erscheinung tretende objektivierte Wille zur definitiven NutzungsÃ¤nderung erst im Baubeginn manifestiert (E. 2.2.2). Vorliegend zeigte sich in Bezug auf die Nutzung der GebÃ¤ude mit Umschwung (total immerhin 27,51 Aren) nach aussen gerade keine VerÃ¤nderungen. Die SteuererklÃ¤rungen mit den Deklarationen des Pachtzinses fÃ¼r die GebÃ¤ude und des landwirtschaftlichen Ertragswerts beim VermÃ¶gen legten vielmehr nahe, dass sich diesbezÃ¼glich nichts verÃ¤ndert hatte. </p> <p class="Erwgung3"><a id="_Hlk152773280"><b>4.1.4 </b>Auch die Verpachtungen der landwirtschaftlichen NutzflÃ¤che </a>an K und L <a id="_Hlk152773298">belegten nicht einen nach aussen in Erscheinung getretenen objektivierten Willen zur gÃ¤nzlichen Betriebsaufgabe </a>des Pflichtigen 3. So vermochte die Deklaration der "neuen" Pachtzinse in den damaligen SteuererklÃ¤rungen der Erblasser die Angaben in Bezug auf das Bauernhaus mit NebengebÃ¤uden nicht dahingehend zu relativieren, als dass die SteuerbehÃ¶rde aufgrund einer besonderen SensitivitÃ¤t auf eine dauernde NutzungsÃ¤nderung der GebÃ¤ude hÃ¤tte schliessen und die Unterzeichnung eines Revers hÃ¤tte einleiten mÃ¼ssen. <a id="_Hlk152773324">Die Verpachtung nur des Landes durch den EigentÃ¼mer, wÃ¤hrend er weiterhin im bÃ¤uerlichen Wohnhaus bleibt, ist denn auch nicht ungewÃ¶hnlich und es kann eine spÃ¤tere Wiederaufnahme des Landwirtschaftsbetriebs im Raum stehen </a>(E. 2.2.1). Vorliegend blieb der Pflichtige 3, der den Betrieb seit 1983 im Nebenerwerb gefÃ¼hrt hatte, wie ausgefÃ¼hrt weiterhin im Anwesen wohnen und bezahlte Pachtzinse, die deklariert wurden. Ebenso wurde fÃ¼r die GebÃ¤ude beim VermÃ¶gen der landwirtschaftliche Ertragswert eingesetzt. Diese Ã¼ber Jahre hinweg erfolgten Deklarationen sprachen somit gegen eine erfolgte oder aber in KÃ¼rze bevorstehende NutzungsÃ¤nderung der GebÃ¤ude. Derartige von der steuerpflichtigen Person Ã¼ber Jahre hinweg in gleicher Art und Weise vertretene Sachdarstellungen, auf welche die SteuerbehÃ¶rde vertrauen durfte, sind entsprechend schwerer zu gewichten als die Abgabe einer ErklÃ¤rung in einem bestimmten Zeitpunkt (E. 2.5.4). </p> <p class="Erwgung3"><b>4.1.5 </b>Die im Jahr 2003 erstellte Mutationsurkunde und die Entlassung des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 01 aus den Bestimmungen des Bundesgesetzes Ã¼ber das bÃ¤uerliche Bodenrecht vermÃ¶gen einen nach aussen in Erscheinung getretenen objektivierten Willen einer NutzungsÃ¤nderung ebenfalls nicht zu beweisen (Sachverhalt I/B). Nach aussen blieb alles beim Alten und fÃ¼r die Erblasser Ã¤nderte sich in Zusammenhang mit der Parzelle F in wirtschaftlicher Hinsicht nichts (E. 3.3). Ebenso braucht nicht hinterfragt zu werden, ob der Umstand, dass die SteuerbehÃ¶rde weder von der Volkswirtschaftsdirektion noch von der GebÃ¤udeversicherung Ã¼ber NutzungsÃ¤nderungen von landwirtschaftlichen Liegenschaften informiert wÃ¼rden, ein nicht heilbarer Systemfehler sei (E. 3.1.4). Abgesehen davon, dass sich bei einer anderen Handhabung datenschutzrechtliche Fragen stellen kÃ¶nnten, liegt es sowieso an der steuerpflichtigen Person, eingetretene NutzungsÃ¤nderungen gegenÃ¼ber der SteuerbehÃ¶rde unmissverstÃ¤ndlich offenzulegen, was vorliegend nicht geschehen ist.</p> <p class="Erwgung2"><a id="_Hlk152773397"><b>4.2 </b>Den Pflichtigen ist somit der Gegenbeweis eines â entgegen den jahrelangen Deklarationen zum landwirtschaftlichen Ertragswert â schon Ende 2003 nach aussen in Erscheinung getretenen objektivierten Willens der NutzungsÃ¤nderung nicht gelungen. Erst nach dem Tod des Erblassers bzw. nachdem der Pflichtige 3 nicht mehr im Heimwesen wohnte, trat die Entfremdung von der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung nach aussen in Erscheinung und begann die VerjÃ¤hrung zu laufen. </a>Die VerjÃ¤hrung ist demnach nicht eingetreten und es ist die ergÃ¤nzende VermÃ¶genssteuer unabhÃ¤ngig von der Frage der Entgeltlichkeit geschuldet (vgl. E. 2.2.1).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Die Sache ist daher zur PrÃ¼fung der Berechnung der ergÃ¤nzenden VermÃ¶genssteuer und der herangezogenen Unterlagen (vgl. Sachverhalt I/D) an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen. Ob sich dabei allenfalls vertieftere AbklÃ¤rungen aufdrÃ¤ngen, hat die Vorinstanz zu entscheiden.</p> <p class="Erwgung3">Dies fÃ¼hrt <a id="_Hlk152773422">zur teilweisen Gutheissung der Beschwerde. </a></p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens der Beschwerdegegnerschaft unter solidarischer Haftung aufzuerlegen und es ist ihnen keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen (§ 153 Abs. 4 in Verbindung mit § 151 Abs. 1 StG; vgl. Richner et al., Kommentar zum ZÃ¼rcher Steuergesetz, § 151 N 14; § 17 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG] in Verbindung mit § 153 Abs. 4 und § 152 StG). Ebenso sind ihnen die vorinstanzlichen Kosten unter solidarischer Haftung aufzuerlegen (§ 151 Abs. 1 StG).</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Nach Art. 90 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG) steht die Beschwerde an das Bundesgericht offen gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen (Endentscheide). Dagegen ist ein RÃ¼ckweisungsentscheid in der Regel als Vor- oder Zwischenentscheid im Sinn von Art. 93 BGG zu qualifizieren, gegen den eine Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. BGG nur zulÃ¤ssig ist, wenn â alternativ â der Entscheid einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeifÃ¼hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten fÃ¼r ein weitlÃ¤ufiges Beweisverfahren ersparen wÃ¼rde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG; siehe aber BGr, 26. Januar 2023, 9C_629/2022, E. 1.5, mit Hinweisen). Dient die RÃ¼ckweisung der rechnerischen Umsetzung des oberinstanzlich Angeordneten und bleibt der Verwaltung keine Entscheidungsfreiheit, werden RÃ¼ckweisungsentscheide nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung als Endentscheide behandelt (BGE 145 III 42 E. 2.1; BGr, 28. September 2022, 2C_827/2021 und 2C_850/2021, E. 1.2, vgl. auch BGr, 9C_629/2022 E. 1.1). Vorliegend geht es um die ÃberprÃ¼fung der Berechnung der geschuldeten ergÃ¤nzenden VermÃ¶genssteuer samt den zugrundeliegenden SchÃ¤tzungen. Inwieweit vertieftere AbklÃ¤rungen erforderlich sind, hat die Vorinstanz zu entscheiden. Insoweit verbleibt ihr ein Entscheidungsspielraum. </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Die Dispositiv-Ziffern 1 und 3 des Entscheids des Steuerrekursgerichts vom 16. Juni 2023 werden aufgehoben. Die Sache wird zur PrÃ¼fung der Berechnung der ergÃ¤nzenden VermÃ¶genssteuer im Sinn der ErwÃ¤gungen und zum Neuentscheid an das Steuerrekursgericht zurÃ¼ckgewiesen. Im Ãbrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die Kosten des Rekursverfahrens werden der Beschwerdegegnerschaft unter solidarischer Haftung auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 3'400.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 70.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 3</u>'<u>470.--</u> Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die Gerichtskosten werden der Beschwerdegegnerschaft unter solidarischer Haftung auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Es wird keine ParteientschÃ¤digung zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>7. Mitteilung an:<br/> a) die Parteien;<br/> b) das Steuerrekursgericht;</span></p> <p class="Einzug2"><span> c) das Sekretariat der GeschÃ¤ftsleitung des kantonalen Steueramts;<br/> d) das Steueramt der Gemeinde G;<br/> e) die EidgenÃ¶ssische Steuerverwaltung.</span></p> <p class="Urteilstext"> </p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>