<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2018.00785</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Gasser Küffer</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 30. April 2019</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___ </span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dominique </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Chopard</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Werdstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 36, Postfach 9562, 8036 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1980, war vom 12. September 2001 bis 13. Dezember 2002 als Hilfsarbeiter im Bau tätig. Der an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Frühcoxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">residueller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hüftdysplasie leidende Versicherte meldete sich am 6. November 2003 zum Leistungsbezug in Form beruflicher Massnahmen und einer Rente bei der Invalidenversicherung an. Nach Abklärung der medizinischen und beruflichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnisse verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (im Folgenden: IV-Stelle), mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 13. August 2004 einen Anspruch auf berufliche Massnahmen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 26. November 2004 sprach sie dem Versicherten eine vom 1. Oktober 2003 bis 31. Mai 2004 befristete ganze Invalidenrente zu. Die Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache dagegen wies die IV-Stelle am 17. März 2005 ab. Dem unangefochten in Rechtskraft erwachsenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lag die Annahme einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit ab Mitte Mai 2004 zugrunde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 10. Juni 2013 meldete sich der Versicherte, welcher zwischenzeitlich in einer Reinigungsfirma und in einem Restaurant gearbeitet hatte, neuerlich zur beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Integration und zum Rentenbezug bei der Invalidenversicherung an und machte eine Verschlechterung des gesundheitlichen Zustandes geltend. Die IV-Stelle lehnte mit Verfügung vom 10. April 2014 sowohl berufliche Massnahmen als auch die Zusprechung einer Invalidenrente ab. Mit unangefochten in Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kraft erwachsenem Urteil IV.2014.00463 vom 30. September 2014 hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die Beschwerde in dem Sinne gut, als es die Sache zur Einholung zusätzlicher orthopädischer Auskünfte bei der Klinik Y.___, und gegebenenfalls zur Einholung eines orthopädischen Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtens an die Verwaltung zurückwies.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle erachtete nach Einholung eines Berichts der Klinik Y.___ eine weitere Begutachtung als notwendig, welche sie bei Dr. med. Z.___, Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztin für Innere Medizin FMH, speziell Rheumaerkrankungen, in Auftrag gab. Gestützt auf deren Gutachten vom 24. Oktober 2015 vereinte sie mit Verfügung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 21. März 2016 einen Rentenanspruch des Versicherten. Die dagegen erho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne Beschwerde im Verfahren IV.2016.00460 wurde mit unangefochten in Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kraft erwachsenem Urteil vom 28. Juni 2016 in dem Sinne gutgeheissen, dass die Sache zur weiterhin als notwendig erachteten orthopädischen Abklärung an die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zurückgewiesen wurde (vgl. zum Ganzen: Sachverhalt und Erwägungen im Urteil Nr. IV.2016.00460 vom 28. Juni 2016, Urk. 6/158).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle holte hierauf Berichte der behandelnden Ärzte ein (Urk. 6/170/1-9) und gab eine polydisziplinäre (Allgemeine/Innere Medizin, Orthopädie, Psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trie) Untersuchung in Auftrag, welche der MEDAS-Stelle A.___ zugeteilt wurde (Urk. 6/172-174). Gestützt auf deren Gutachten vom 6. Juni 2017 (Urk. 6/182/1-52) teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit Vorbescheid vom 21. Juni 2017 mit, dass er in einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angepassten Tätigkeit voll arbeitsfähig sei, was einen Rentenanspruch ausschliesse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Für die Unterstützung bei der Stellensuche sei das Regionale Arbeitsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentrum zuständig (Urk. 6/185). Mit dem Einwand dagegen vom 25. September 2017 liess der Versicherte unter anderem ärztliche Berichte der Klinik Y.___ zur einer am 13. Juli 2017 durchgeführten Hüftoperation rechts einreichen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 6/192-193). Nach Eingang weiterer Berichte der Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">194, 6/199/1-32), zu welchen der Beschwerdeführer am 28. Mai 2018 Stellung nehmen liess (Urk. 6/203), verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 16. Juli 2018 sowohl einen Rentenanspruch als auch einen Anspruch auf beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Massnahmen (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vertreten durch Rechtsanwalt Dominique </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chopard</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, am 14. September 2018 Beschwerde erheben und bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, die gesetzlichen Leistungen (Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente, berufliche Massnahmen) auszurichten. Die Beschwerdegegnerin schloss in der Vernehmlassung vom 24. Oktober 2018 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entscheidfindung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erforderlich, nachfolgend eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Urteil IV.2014.00463 vom 30. September 2014 wurden die massgeblichen Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundlagen zum Invaliditätsbegriff (Art. 7 und 8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) und zur Neuan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Art. 87 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Invalidenversicherung, IVV, Art. 17 Abs. 1 ATSG), zur Würdigung von medizinischen Gutachten und zur Arbeitsvermittlung (Art. 18 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Invalidenversicherung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber die Invalidenversicherung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dargelegt. Darauf wird ebenso ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen wie auf die im Urteil IV.2016.00460 vom 28. Juni 2016 dargelegten Rechtsgrundlagen zum Umschulungsanspruch gemäss Art. 17 IVG.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu ergänzen ist, dass </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei erwerbstätigen Versicherten der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vergleichs zu bestimmen ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ner Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span id="XX008"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung führt Drogensucht (wie auch Alkoholismus und Medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kamentenmissbrauch) als solche nicht zu einer Invalidität im Sinne des Gesetzes. Dagegen wird sie im Rahmen der Invalidenversicherung relevant, wenn sie eine Krankheit oder einen Unfall bewirkt hat, in deren Folge ein körperlicher oder geistiger, die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigender Gesundheitsschaden eingetre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten ist, oder wenn sie selber Folge eines körperlichen oder geistigen Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schadens ist, dem Krankheitswert zukommt (BGE 124 V 265 E. 3c). Aus letzterem Leitsatz folgt nicht, dass die Auswirkungen einer Drogensucht, die ihrerseits auf einen Gesundheitsschaden zurückgeht, per se invaliditätsbegründend sind. Die zitierte Praxis setzt vielmehr den Grundsatz um, dass funktionelle Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen nur anspruchsbegründend sein können, wenn sie sich als Folgen selb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständiger Gesundheitsschädigungen darstellen (Art. 6 ff. ATSG und Art. 4 Abs. 1 IVG). Insofern verhält es sich ähnlich wie im Verhältnis zwischen psychosozialen oder soziokulturellen Umständen und fachärztlich festgestellten psychischen Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen von Krankheitswert (BGE 127 V 294 E. 5a): Wo die Gutachter im Wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen nur Befunde erheben, welche in der Drogensucht ihre hinreichende Erklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung finden, gleichsam in dieser aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben. Dies trifft zu, wenn davon auszugehen ist, dass sich beispielsweise ein depressives Zustandsbild bei einer (angenommenen) positiven Veränderung der suchtbedingten psychosozialen Problematik wesentlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bessern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(und die damit verbundene Beeinträchtigung des Leistungsvermögens sich ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend verringern) würde (Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 2.2.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der insoweit finalen Natur der Invalidenversicherung (BGE 120 V 95 E. 4c; Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lage 2014, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 51 zu Art. 4) ist nicht entscheidend, ob die Drogensucht Folge eines körperlichen oder geistigen Gesundheitsschadens ist oder ob die Sucht ausserhalb eines Kausalzusammenhangs mit dem versicherten Gesundheitsschaden steht. In beiden Konstellationen sind reine Suchtfolgen IV-rechtlich irrelevant, soweit sie als solche allein leistungsmindernd wirken. Hingegen sind sie gleichermassen IV-rechtlich relevant, soweit sie in einem engen Zusammenhang mit einem eigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständigen Gesundheitsschaden stehen. Dies kann der Fall sein, wenn die Drogen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sucht – einem Symptom gleich – Teil eines Gesundheitsschadens bildet (BGE 99 V 28 E. 3b); dies unter der Voraussetzung, dass nicht allein die unmittelbaren Folgen des Rauschmittelkonsums, sondern wesentlich auch der psychiatrische Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fund selber zu Arbeitsunfähigkeit führt. Sodann können selbst reine Sucht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgen invalidisierend sein, wenn daneben ein psychischer Gesundheitsschaden besteht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">welcher die Betäubungsmittelabhängigkeit aufrechterhält oder deren Folgen mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geblich verstärkt. Umgekehrt können die Auswirkungen der Sucht (unabhängig von ihrer Genese) wie andere psychosoziale Faktoren auch mittelbar zur Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidität beitragen, wenn und soweit sie den Wirkungsgrad der Folgen eines Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschadens beeinflussen (Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2015 vom 8. Okto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r 2015 E. 2.2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im erwähnten Urteil 8C_582/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 4 hat das Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richt entschieden, dass die Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 psychoso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tische Leiden betrifft und auf Suchtproblematiken nicht anwendbar ist (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_6/2016 vom 3. Februar 2016 E. 4.2.3 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weis auf die Kritik von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Liebrenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Uttinger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Ebner, Sind Abhängigkeitserkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen aus höchstrichterlicher Sicht [weiterhin] nicht mit anderen psychischen Störungen [z.B. somatoformen Störungen] vergleichbar? - Eine Urteilsbesprechung von BGE 8C_582/2015 im Lichte der theoretischen Anwendbarkeit des ergebnisoffenen, strukturierten Beweisverfahrens, in: SZS 2016 S. 96; ferner: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Liebrenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> et </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">alii</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Das Suchtleiden bzw. die Abhängigkeitserkrankungen - Möglichkeiten der Begutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> [= 9C_492/2014], in: SZS 2016 S. 12).</span></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie im Urteil IV.2014.00463 festgestellt, ist die Beschwerdegegnerin auf die Neuanmeldung des Beschwerdeführers vom 10. Juni 2013 eingetreten (E. 2.1 im zitierten Urteil, Urk. 6/95/5). Die gerichtliche Würdigung führte beim Vergleich der im Neuanmeldeverfahren eingegangenen medizinischen Unterlagen (zitiert in Erwägung 3 im Urteil IV.2014.00463 vom 30. September 2014, Urk. 6/95) mit den unter Erwägung 2.2 im Rückweisungsentscheid dargelegten medizinischen Berichten, welche der ursprünglichen, vom 1. Oktober 2003 bis 31. Mai 2004 befristeten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zugrunde lagen, zum Schluss, dass sich der Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand des Beschwerdeführers in diagnostischer und befundmässiger Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht in Bezug auf die Hüften wesentlich verschlechtert hatte. Dass der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer in seiner vor der IV-Anmeldung ausübten Tätigkeit als Hilfsarbeiter im Bau nicht mehr arbeitsfähig ist, war unbestritten und aktenmässig erstellt. Jedoch liess sich gestützt auf die damalige Aktenlage die Arbeitsfähigkeit in einer ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeit nicht abschliessend beurteilen, weshalb die Sache zu ergänzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den medizinischen Abklärungen zunächst bei der Orthopädie der Klinik Y.___ und je nach Aussagekraft dieser Angaben durch Einholung einer orthopä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dischen Begutachtung zurückgewiesen wurde (Urk. 6/95 E. 4.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Nachachtung der gerichtlichen Anordnung gelangte die Beschwerdegegnerin an die Klinik Y.___ und kam richtigerweise zum Schluss, dass auf deren Bericht mangels Angaben zur Arbeitsfähigkeit nicht abschliessend abgestellt werden könne (vgl. E. 2.3 hierzu, im: Urteil IV.2016.00460 vom 28. Juni 2016, Urk. 6/158/5). Das sodann von der Beschwerdegegnerin eingeholte rheumatolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gisch-internistische Gutachten von Dr. Z.___ vom 24. Oktober 2015 aber trug nicht nur der gerichtlichen Auflage, eine orthopädische Beurteilung einzuholen, nicht Rechnung; es vermochte auch materiell nicht zu überzeugen, ging doch Dr. Z.___ entgegen den Schlussfolgerungen im Urteil IV.2014.00463 von einem im Wesentlichen unveränderten Zustand seit Mai 2004 aus und begründete die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit nur ungenügend, was zur neuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Rückweisung der Sache zur Einholung eines orthopädischen Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtens führte (vgl. Ausführungen hierzu in: E. 3.1 des Urteils IV.2016.00460 vom 28. Juni 2016, Urk. 6/158/6 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist folglich weiterhin, ob sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit der Renteneinstellung per Ende Mai 2004 in anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">relevanter Weise verschlechtert hat. Strittig und zu prüfen ist zunächst, ob sich die Beschwerdegegnerin gestützt auf die nunmehrige Aktenlage zu Recht auf den Standpunkt stellt, der Beschwerdeführer sei im massgeblichen Zeitraum, seit der Neuanmeldung vom 10. Juni 2013 bis zum Erlass des hier angefochtenen Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheids, welcher rechtsprechungsgemäss die zeitliche Grenze der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richterlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfungsbefugnis bildet (BGE 132 V 215 E. 3.1.1 mit Hinweisen), in einer den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gesundheitlichen Einschränkungen angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig gewesen (Urk. 1 S. 5 f., 2 S. 1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der nach dem Urteil IV.2016.00460 vom 28. Juni 2016 aktualisierten medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Aktenlage ist hierzu Folgendes zu entnehmen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der eidgenössisch anerkannte Psychotherapeut B.___, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. phil. FSP, bei welchem der Beschwerdeführer von Oktober 2015 bis April 2016 (vgl. zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ende der Therapie: Urk. 6/182/30, unter: Krankheitsentwicklung) in delegierter Ps</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">y</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotherapie in Behandlung stand, führte in einem Kurzbericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 aus, dass Anlass zur Behandlungsaufnahme Symptome, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf eine depressive Störung hingedeutet hätten, gewesen seien. Der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer habe über Müdigkeit, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen, Wutausbrüche, eine Schlafstörung, innere Unruhe und gedrückte Stimmung geklagt. Eine leichte depressive Stimmung hätte ihn ein Leben lang begleitet, die depressive Symptomatik sei aber entstanden, als die Invalidenversicherung seinen Rentenantrag abgelehnt habe. Die Unsicherheit bezüglich seiner Arbeitslosigkeit, Zukunftsängste und die Schmerzen würden seinen Zustand weiter belasten. Aus psychischen Gründen sei der Beschwerdeführer jedoch nicht arbeitsunfähig (Urk. 6/107/8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Hausärztin des Versicherten, Dr. med. C.___, Fachärztin FMH für Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizin, stellte in ihrem (schwer leserlichen) Bericht vom 18. Dezember 2016 folgende Diagnosen (Urk. 6/170/1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sekundäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Coxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> bei Dysplasie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">residueller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Sensibilitätsstörung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Peronaeus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts 08/2003</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches HWS-Syndrom bei kompl. Fehlbelastung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arterielle Hypertonie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depression </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">GI-Beschwerden</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 3. Juli 2015 bis anhin sei aufgrund der Schmerzen und der Psyche keine Arbeitsfähigkeit realisierbar gewesen; seit 1. Januar 2017 erachtete Dr. C.___ eine leichte Tätigkeit zu 50 % als zumutbar (Urk. 6/170/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Bericht von PD Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, Leitender Oberarzt Hüftchirurgie der Klinik Y.___, vom 9. Februar 2017 hatte sich die Situation bezüglich der sekundären </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Coxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechts nach multiplen Voroperationen sukzessive verschlechtert. Die Indikation zum endopro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thetischen Ersatz könne nun gestellt werden. Hierbei könne auch ein Bein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">längen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgleich erfolgen und im Verlauf die Situation links stabilisiert werden. Bis zur operativen Versorgung und wahrscheinlich drei Monate postoperativ sei der Beschwerdeführer zu 100 % arbeitsunfähig. Eine Arbeitsfähigkeit in belastenden körperlichen Tätigkeiten werde auch nach dem endoprothetischen Ersatz nicht möglich sein (Urk. 6/191).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der MEDAS-Abklärung durch die A.___ wurde der Beschwerdeführer am 25. April 2017 allgemein-innermedizinisch und am 28. März 2019 orthopädisch sowie psychiatrisch abgeklärt (vgl. Urk. 6/182/1). Der polydisziplinäre Konsens schloss auf folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/182/44):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dysplasiecoxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Grad 4 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kellgren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und Lawrence) rechts (Röntgen 24.08.2015), gegenwärtig endoprothetischer Ersatz Juli 2017 geplant, Status nach PAO 2003</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dysplasiecoxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Grad 2-3 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kellgren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und Lawrence) links (Röntgen 24.08.2015), Status nach Korrekturosteotomie in der Kindheit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumbalgien rezidivierend und Blockierung der ISG-Fugen rechts &gt; links als Korrelat der nicht AF wirksamen Beinlängendifferenz und der Schonhaltung (Schonhinken, Adduktionskontraktur rechts).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit wurde folgenden Diagnosen beige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messen (Urk. 6/182/45):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Beinlängenunterschied mit Beinverkürzung rechts - 1,5 cm / radiologisch</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung (ICD-10 F 43.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Somatoforme Schmerzstörung (ICD.10 F 45.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Abhängigkeit von Cannabinoiden (ICD-10 F 12.2), zurzeit abstinent</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schädlicher Gebrauch von Kokain (ICD-10F 14.1), zurzeit abstinent</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas Grad I, BMI 30,8</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arterielle Hypertonie.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus orthopädischer Sicht habe die im Jahr 2003 durchgeführte PAO-Operation zu keinem durchgreifenden Behandlungserfolg geführt. Zwar habe in der Folge eine berufliche Wiedereingliederung stattgefunden, jedoch sei keine Schmerzfrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit erreicht worden. Bei mittlerweile manifester Arthrose sei die Indikation zum endoprothetischen Ersatz des rechten Hüftgelenkes gestellt worden; die Operation sei für Juli 2017 geplant. Der Gesundheitszustand habe sich seit 2004 durch den Progress der sekundären Arthrose des rechten Hüftgelenkes verschlechtert (Urk. 6/182/46). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beurteilung der psychiatrischen Teilgutachterin Dr. med. E.___, Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, lautete dahingehend, dass der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer an den Folgen einer Hüftdysplasie leide. Im Laufe der Zeit habe sich eine somatoforme Schmerzstörung entwickelt, und auch depressive Sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">me hätten sich aus dem langjährigen Krankheitsverlauf, der Arbeitsunfähigkeit und der ungeklärten Zukunftsperspektive ergeben. Ein über mindestens drei Jahre dauernder Drogenkonsum von THC und Kokain habe in der Vergangenheit wohl zur Aufrechterhaltung der depressiven Symptomatik und gleichzeitig der psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chosozialen Stressoren beigetragen. Die reaktive leichte depressive Symptomatik werde aufgrund der vorhandenen Stressoren im Sinne einer Anpassungsstörung gemäss ICD-10 F43.2 beurteilt. Als Belastungsfaktoren seien die körperlichen Erkrankungen, aber auch die Angst vor einer erneuten Operation und die Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kunfts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ängste zu nennen. Zur Diagnose der somatoformen Schmerzstörung gemä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ss ICD-10 F45.4 notierte Dr. E.___ unter anderem, dass die Befunde auf ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädisch-neurologischem Gebiet die Schmerzproblematik nicht in vollem Ausmass erklärten könnten. Was die Suchtproblematik anbelange, empfahl sie, auch wenn aktuell seit einigen Monaten eine Abstinenz bestehe, eine zusätzliche Behandlung oder Beratung zur Prophylaxe. Weder habe eine vorausgehende Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung mit Krankheitswert zum Abhängigkeitssyndrom geführt, noch habe Letzte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">res eine irreversible Gesundheitsstörung nach sich gezogen. Jedoch sei es unter dem Konsum von Drogen in der Zeit von 2013 bis Dezember 2016 zu drogen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">induzierten Psychosen gekommen, welche nach Absetzen der Substanzen sistiert hätten. Zwar habe der Beschwerdeführer auch über psychotische Symptome in der Zeit von 2004 bis 2006, während welcher er gemäss seinen Angaben keine Drogen konsumiert habe, berichtet. Jedoch sei kritisch zu hinterfragen, ob in dieser Zeit wirklich kein Konsum stattgefunden habe. Der Beschwerdeführer habe über eine Besserung der klinischen Verfassung seit Absetzen der Drogen berichtet, was mit der Aktenlage korrespondiere. Die psychischen Erkrankungen zögen zwar eine leichte Einschränkung bei der Durchhaltefähigkeit, der sozialen Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">allgemein und bei der psychischen Leistungsfähigkeit nach sich, hätten jedoch keine Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit in der letzten Tätigkeit als Reinigungskraft (Urk. 6/182/38 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus orthopädischer Sicht wurde keine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in der ursprünglichen Tätigkeit auf dem Bau vorgenommen; in der letzten Tätigkeit in der Reinigung sei der Beschwerdeführer zwischenzeitlich zu 100 % arbeitsfähig gewesen, seit Juli 2015 bestehe eine 50%ige Arbeitsfähigkeit. In einer leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angepassten Tätigkeit bestehe aus rein orthopädischer Sicht seit jeher eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Der Beschwerdeführer könne körperlich sehr leichte bis mittelschwere Arbeiten mit gelegentlichen Positionswechseln, leichter Wechsel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastung aus Gehen, Stehen und Sitzen ausüben; dabei sollte der sitzende Anteil 50 % betragen. Arbeiten mit frei wählbarer Körperhaltung und –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien vorzuziehen. Arbeiten mit Fortbewegung seien möglich, wenn gelegentliche Geh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strecken bis 50 Meter in Gebäuden nicht überschritten und längere Gehstrecken ausserhalb geschlossener Gebäude über 10 Gehminuten vermieden würden. Repe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">titive Gewichtsbelastungen bis 7,5 Kilogramm und gelegentliche (weniger als 3x pro Arbeitsstunde) bis 15 Kilogramm seien zumutbar. Das Arbeiten im Freien mit Nässe- und Kälteeinwirkung und unter Zugluft sei trotz der Arthrose bis zu 10 % der Arbeitszeit möglich. Durch die geplante Operation könne eine schmerzfreie ausdauernde Belastung in besserem Umfang als gegenwärtig erwartet werden; inwiefern die linke Hüfte durch die Phase der Mehrbelastung nach der Operation gegebenenfalls eine Verschlechterung erfahre, müsse der Verlauf zeigen (Urk. 6/182/27 ff.). Diese Einschätzung bildete denn auch Basis der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im polydisziplinären Konsens (vgl. Urk. 6/182/44 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 13. Juli 2017 unterzog sich der Beschwerdeführer in der Klinik Y.___ der operativen Versorgung der rechten Hüfte mittels Hüfttotalprothese (Urk. 6/194/5-6). Gemäss Bericht vom 3. Oktober 2017 zeigte sich ein guter Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lauf. Als Mitarbeiter im Reinigungsdienst bestehe weiterhin und auch in Zukunft eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers sei aufgrund der Pathologie im Bewegungsapparat klar eingeschränkt; Dr. D.___ erachtete eine nochmalige IV-Abklärung betreffend Teilrente und eine teilweise Wiedereingliederung in eine Arbeitstätigkeit idealerweise in geschütztem Rahmen als angezeigt (Urk. 6/194/1-2). Am 2. Februar 2018 erklärte Dr. D.___, dass die beginnende Dysplasie-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Coxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> links wahrscheinlich im weiterem Verlauf ebenfalls einen Gelenkersatz notwendig machen werde. Tätigkeiten, welche das dauerhafte Heben und Tragen von Gegenständen, das Besteigen von Leitern, das Kauern oder Knien beinhalten würden, seien dauerhaft nicht mehr möglich. Auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien seines Erachtens Tätigkeiten, welche überwiegend im Stehen oder Gehen auszuüben seien, nicht mehr zumutbar (Urk. 6/199/4).</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. F.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) der Beschwerdegegnerin schloss in seiner Stellungnahme vom 5. März 2018 darauf, dass aufgrund der Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men von Dr. D.___ davon auszugehen sei, dass die Arbeitsfähigkeit als Reiniger auf Dauer aufgehoben sei, dass der Beschwerdeführer aber entsprechend der Beurteilung der MEDAS mit Ausnahme einer kürzeren perioperativ aufgehobenen Arbeitsfähigkeit bis 2. Februar 2018 in einer angepassten Tätigkeit seit jeher voll arbeitsfähig sei (Urk. 6/206/4 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch die nunmehrige medizinische Aktenlage bestätigt den bereits im Urteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV.2014.00463 vom 30. September 2014 gezogenen Schluss auf eine massgeb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers hinsicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der Hüften (vgl. E. 4.1 im zitierten Urteil, Urk. 6/95/9 f.). Die angeborene Hüft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dysplasie rechts mündete in der Hüfttotalprothese vom 13. Juli 2017 (Urk. 6/194/5-6) und selbst der RAD-Arzt Dr. F.___ ging in diesem Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang von einer vorübergehenden gänzlichen Arbeitsunfähigkeit auch in ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passter Tätigkeit vom Operationstag bis am 2. Februar 2018 aus (Urk. 6/206/4). Zudem sprach sich Dr. D.___ in seinem Bericht vom 2. Februar 2018 dafür aus, dass die beginnende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dyplasiecoxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> links im weiteren Verlauf wohl eben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls einen Gelenkersatz notwendig machen werde (Urk. 6/199/4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch ohne Berücksichtigung der neu gestellten Diagnose(n) aus dem fachpsy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischen Bereich liegt damit ein Revisionsgrund vor, welcher eine umfassende Prüfung des Rentenanspruchs des Beschwerdeführers ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ndung an frühere Beurteilungen erlaubt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><a href="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=ivg+Revision+allseitig+zu+pr%FCfen&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-V-9%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 141 V 9</span> </a><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 2.3 mit Hinweisen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Keine Zweifel bestehen weiterhin daran, dass der Beschwerdeführer in seiner angestammten, vor der ursprünglichen Anmeldung bei der Invalidenversicherung ausgeübten Tätigkeit auf dem Bau dauerhaft nicht mehr arbeitsfähig ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit anbelangt, liess der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer die Beweiskraft des Gutachtens der MEDAS A.___ vom 6. Juni 2017 insbesondere hinsichtlich der Beurteilung, wonach die Diagnosen aus dem fachpsychiatrischen Bereich zu keinen Einschränkungen in der Arbeitsfähigkeit führen, nicht in Frage stellen (Urk. 1 S. 5 f.). Angesichts des Umstandes, dass selbst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der von Oktober 2015 bis April 2016 behandelnde Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapeut de </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich dafür aussprach, dass aus psychischen Gründen auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nd der depressiven Störung keine Arbeitsunfähigkeit vorgelegen habe (Urk. 6/170/8), rechtfertigen sich hieran denn auch keine ernsthaften Zweifel. Dies gilt umso mehr, als die psychiatrische Teilgutachterin der MEDAS A.___ in nachvollziehbarer Weise den Zusammenhang zwischen dem jahrelangen schädlichen Gebrauch von psychotropen Substanzen und der psychischen Verfas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung des mittlerweile abstinenten Beschwerdeführers darlegte und dabei in über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gender Weise darauf schloss, dass insbesondere die geschilderten psychoti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Symptome in der Zeit von 2013 bis 2016 (Urk. 6/182/30 f.) im Drogenkonsum ihre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hinreichende Erklärung fänden, gleichsam in diesem aufgegangen seien, weshalb kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden im Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hang mit einem Suchtleiden gegeben sei (Urk. 6/182/43 f.). Hiervon ist auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen, wenn sich beispielsweise ein depressives Zustandsbild bei einer positiven Veränderung der suchtbedingten psychosozialen Problematik wesentlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bessert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die damit verbundene Beeinträchtigung des Leistungsvermögens sich ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chend ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gert (vgl. obige E. 1.3). Entsprechend schilderte der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer eine Bes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">serung der psychischen Verfassung seit der Drogenabstinenz im Dezember 2016 (vgl. 6/182/31), was denn bei der Teilgutachterin der MEDAS </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch nur noch zur Diagnose einer Anpassungsstörung gemäss ICD-1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0 F43.2 führte (Urk. 6/182/38). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was ihre Diagnose einer somatoformen Schmerzstörung gemäss ICD-F 45.4 anbelangt (Urk. 6/182/38), findet diese in den übrigen medizinischen Akten keine Stütze. Insbesondere trifft es nicht zu, dass das Leitkriterium dieser Störung, ein andauernder, schwerer und quälender Schmerz, der durch einen physiologischen Prozess oder eine körperliche Störung nicht vollständig erklärt werden kann (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Internationale Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V (F), Klinisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-diagnostische Leitlinien, 10. Auflage, S. 233), gegeben sei, da die vom Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer seit mindestens 6 Monaten an allen Tagen angegebenen dauernden Schmerzen durch die Befunde auf orthopädisch-neurologischem Gebiet nicht aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichend erklärt werden könnten (vgl. Urk. 6/182/39). Die im orthopädischen Teilgutachten festgestellte Diskrepanz betraf entgegen der Annahme von Dr. E.___ nicht eine Widersprüchlichkeit zwischen den orthopädischen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den und den geschilderten Schmerzen; vielmehr erkannte PD Dr. G.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sistenzen in der Schilderung der Symptome zum Umstand, dass der Besch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer in der Lage sei, den eigenen Haushalt mit Kindern im Wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entlichen zu versorgen, eine alltägliche, wechselnde Belastung einer (Erwerbs-)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beit aber als schmerzhaft einschränkend bis unmöglich empfinde (vgl. Urk. 6/182/26).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem weder dem Bericht des ehemals behandelnden Psychologen B.___ vom 10. Dezember 2015 (Urk. 6/107/8) noch den übrigen medizinischen Akten ein Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weis auf eine somatoforme Schmerzstörung zu entnehmen ist (vgl. unter anderem: Urk. 6/70/11-17), kann der Schluss auf das Vorliegen dieser Diagnose nicht bestätigt werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit aber rechtfertigt es sich bei der nur leichtgradigen depressiven Sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matik, welche angesichts der Besserung nach dem Verzicht auf psychotrope Substanzen nicht schon als chronifiziert gelten kann, und den übereinstim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ärztlichen und fachpsychologischen Beurteilungen, wonach diese Störung zu keinem Zeitpunkt zu Einschränkungen in der Arbeitsfähigkeit geführt habe, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von einem strukturierten Beweisverfahren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abzusehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. BGE 143 V 418 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.5.3 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 7.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was den somatischen Gesundheitszustand anbelangt, liess der Beschwerdeführer weder die von der MEDAS A.___ erhobenen Befunde noch die gestellten Diagnosen in Fr</span><span id="VV037"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">age stellen. Im Lichte der höchstrichterlichen Rechtsprechung zur Beweiskraft eines ärztlichen Gutachtens erweist sich das MEDAS-Gutachten denn auch als eine auf umfassenden Untersuchungen beruh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ende Beurteilung, welche die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist und in der Beurteilung der medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Situation einleuchtet (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen den diesbezüglichen Vorbringen des Beschwerdeführers (Urk. 1 S. 5), rechtfertigen sich auch keine Zweifel an der darin festgestellten 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit (Urk. 6/182/27 f.). Zwar trifft es zu, dass der orthopädische Teilgutachter Dr. G.___ in seiner Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme zu bisherigen (orthopädischen) Einschätzungen festhielt, dass einer Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zung zur beruflichen leichten Wechselbelastung bei vorwiegend ergo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nomisch sitzender Position mit der Möglichkeit, sich regelmässig wenigstens alle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">30 Minuten selbstbestimmt hinzustellen oder umherzugehen, gutachterlich gefolgt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> werden könne (Urk. 6/182/27). In seiner eigenen Einschätzung der Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit in einer leidensangepassten Tätigkeit konkretisierte er die quantitativen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen dann aber dahingehend, dass er ein 100%-Pensum als realisierbar erachte, wobei eine Verlängerung der branchenüblichen Pausenzeiten nicht erforderlich sei. Lediglich bei einer Tätigkeit mit weniger als 50 % sitzendem Anteil erachtete Dr. G.___ verlängerte Pausenzeiten zur Kompensation als denkbar. In diesem Zusammenhang empfahl er eine Evaluation im Rahmen eines Arbeitsversuchs nach der Implantation der Hüft-TEP (Urk. 6/182/28). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abgesehen davon, dass wechselbelastende Tätigkeiten per </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">definitionen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Möglichkeit zu Stellungswechseln beinhalten, kann in den Ausführungen von Dr. G.___ auch kein Widerspruch erkannt werden, indem er die allfällige Not</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wendigkeit zusätzlicher Pausen lediglich bei Tätigkeiten mit weniger als 50 % sitzendem Anteil in den Raum stellte. Seine in der polydisziplinären Konsens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beurteilung übernommene Einschätzung der Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit (Urk. 6/182/27 f, 6/182/48 f.) erweist sich vielmehr als nachvollziehbar und in der Konkretisierung des Zumutbarkeitsprofils als sehr exakt und den kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kreten Verhältnissen Rechnung tragend.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was den Verlauf der Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit seit der Neuanmel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung vom 10. Juni 2013 bis zum Erlass des hier angefochtenen Entscheids vom 16. Juli 2018 anbelangt, sprachen sich die zuständigen MEDAS-Gutachter gar dafür aus, dass der Beschwerdeführer bis 30. Juni 2015 nicht nur in einer Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisungstätigkeit, sondern in der von 2005 bis dahin immer wieder ausgeübten Tätigkeit in der Reinigung (vgl. Urk. 6/62/5, 6/152/16-32, 6/163/1-3) zu 100 % arbeitsfähig gewesen sei (vgl. Urk. 6/182/49). Ob dem tatsächlich so ist, kann offenbleiben, änderte dies doch nichts an der nachfolgenden Invaliditätsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messung (vgl. nachstehende E. 5.3.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kein Zweifel rechtfertigt sich aufgrund der medizinischen Akten daran, dass der Beschwerdeführer ab dem Eintritt in die Klinik Y.___ am 13. Juli 2017 zur operativen Versorgung der rechten Hüfte (Urk. 6/194/3-6) vorübergehend in jeder Tätigkeit arbeitsunfähig war. Entsprechend der Stellungnahme des RAD-Arztes Dr. F.___ vom 5. März 2018, welche unter Berücksichtigung des Berichts von PD Dr. D.___ vom 2. Februar 2018 erging (Urk. 6/199/4, 6/206/4 f.), lassen die Akten auf das Wiedererlangen der vollständigen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit ab 3. Februar 2018 schliessen. Hiervon ging denn auch der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer aus (Urk. 1 S. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend führt die Würdigung der medizinischen Akten zum Schluss, dass der Beschwerdeführer im massgeblichen Zeitraum abgesehen von einer Phase der 100%igen Arbeitsunfähigkeit vom 13. Juli 2017 bis 2. Februar 2018 in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig war. Zumutbar waren ihm dabei gemäss dem von der MEDAS definierten Profil körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten mit einer leichten Wechselbelastung aus Gehen, Stehen und Sitzen, wobei der sitzende Anteil 50 % betragen sollte (vorzugsweise Arbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten mit frei wählbarer Körperhaltung und –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Arbeiten mit Fortbewegung sind gemäss dem von der MEDAS definierten Zumutbarkeitsprofil möglich, wenn gelegentliche Gehstrecken bis zu 50 Metern im Gebäuden nicht überschritten und längere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gehstrecken ausserhalb geschlossener Gebäude vermieden werden. Repe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">titive Gewichtsbelastungen bis 7,5 kg und gelegentliche Einzelbelastungen bis zu 15 kg (weniger als 3x pro Stunde) seien zumutbar. Trotz der Arthrose wurden Arbeiten im Freien mit Nässe- und Kälteeinwirkung und unter Zugluft als bis zu 10 % der Arbeitszeit als ebenso möglich erachtet, wie zeitweilige Tätigkeiten unter Einwirkung von Hitze und Kälte sowie unter Temperaturschwankungen oder unter Staub, Gas, Dampf und Rauch (Urk. 6/182/48 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleiben die Auswirkungen der eingeschränkten Leistungsfähigkeit auf die Erwerbsfähigkeit des Beschwerdeführers. Dabei resultiert aufgrund der 100%igen Arbeitsunfähigkeit von 13. Juli 2017 bis 2. Februar 2018 in jedem Fall ein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente von Anfang Oktober 2017 bis Ende Mai 2018 (Art. 88a Abs. 2 IVV in Verbindung mit Art. 29 Abs. 3 IVG, Art. 88a Abs. 1 IVV). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der massgebliche Invaliditätsgrad für Zeit vom 1. Dezember 2013 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frühest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licher Rentenbeginn nach der Neuanmeldung vom 10. Juni 2013 gemäss Art. 29 Abs. 1 und 3 IVG) bis 30. September 2017 und ab Juni 2018 ist gestützt auf die allgemeine Methode des Einkommensvergleichs zu ermitteln (vgl. obige E. 1.2). </span><span id="XX076"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">same Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 143 V 295 E. 4.1.3, 129 V 222 E. 4.1 und E. 4.2, 128 V 174).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Bestimmung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wird in der Regel am zuletzt vor Eintritt der Invalidität erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzt worden wäre; Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1). Ist ein konkreter Lohn nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eruierbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, können die Zahlen der Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_501/2013 vom 28. November 2013 E. 4.2). Insbesondere um eine berufliche Weiterentwicklung mit einem daraus resultie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den höheren Einkommen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mitzuberücksichtigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, müssen konkrete Anhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkte dafür gegeben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sein, dass ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ein beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licher Aufstieg und ein entsprechend höherer Verdienst tatsächlich realisiert worden wären (Urteil des Bundesgerichts 8C_728/2016 vom 21. Dezember 2016 E. 3.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Unterlagen zum zuletzt vor Eintritt der Invalidität bis Dezember 2002 erzielten Einkommen als Hilfs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiter C auf dem Bau (vgl. dazu Urk. 6/6/1-3) und bemass das hypothetische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gestützt auf die LSE, was bereits aufgrund des Umstandes, dass der Beschwerdeführer dannzumal im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Saisonnierstatus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angestellt war, heute dagegen über eine Niederlassungsbewilligung C verfügt (vgl. Urk. 6/151/6), angezeigt ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie stützte die Bestimmung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Lohnangaben gemäss LSE 2014, Tabelle TA1, Zeile 41-31 von Fr. 5'507.-- (Baugewerbe) für Männer auf dem Kompetenzniveau 1 (Urk. 2 S. 2, 6/205/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer lässt die vorinstanzliche Anwendung der Tabellenlöhne zur Ermittlung des hypothetischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zunächst mit dem Argument beanstanden, seine Hüftbeschwerden seien aktenkundig angeboren, weshalb da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von auszugehen sei, dass er nie zureichende Berufskenntnisse im Sinne von Art. 26 IVV habe erwerben können, weshalb das Einkommen ohne Behinderung gemäss dem IV-Rundschreiben Nr. 329 per 2015 Fr. 82'500.—betrage (Urk. 1 S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">26 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVV entspricht bei versicherten Personen, die wegen der Invalidität keine zureichenden beruflichen Kenntnisse erwerben konnten, das Erwerbseinkommen, das sie als Nichtinvalide erzielen könnten, nach Vollendung von 30 Altersjahren 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des jährlich aktualisierten Medianwertes gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">LSE. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Erwerb von zureichenden beruflichen Kenntnissen im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">26 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVV ist der Abschluss einer Berufsausbildung zu betrachten. Dazu gehören auch Anlehren, wenn sie auf einem besonderen, der Invalidität angepassten Bildungsweg ungefähr die gleichen Kenntnisse vermitteln wie eine eigentliche Lehre oder eine ordentliche Ausbildung und der versicherten Person in Bezug auf den späteren Verdienst praktisch die gleichen Möglichkeiten eröffnen. Kann die versicherte Person die in der Anlehre erworbenen zureichenden beruflichen Kenntnisse auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt verwerten, spricht dies grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich gegen eine Frühinvalidität, versichert die Invalidenversicherung doch nicht Berufsunfähigkeit, sondern Erwerbsunfähigkeit (vgl. Urteile </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9C_276/2017 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2018 E. 5.1.2 sowie 5.2.1; 8C_335/2017 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2017 E. 6.1 f.; 9C_611/2014 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Febru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ar 2015 E. 4.3 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss medizinischer Aktenlage musste sich der in Portugal geborene und auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewachsene Beschwerdeführer bereits in seiner Kindheit mehreren Hüftopera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen unterziehen (vgl. Urk. 6/70/4). Wie seinen Angaben im Neuanmeldungsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren zu entnehmen ist, besuchte er in Portugal die Primarschule und erlernte den Beruf des Goldschmieds (Urk. 6/62/4). Er habe in diesem Beruf im Geschäft seines Bruders gearbeitet, bis er 2001 in die Schweiz eingereist sei, wo er von 2001 bis 2002 im Strassenbau tätig gewesen sei (Urk. 6/70/5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit verfügt der Beschwerdeführer über eine Ausbildung, welche ihm einen be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ruflichen Einstieg und die Verwertung seiner beruflichen Kenntnisse in Portu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gal offensichtlich ermöglichte. Dass er aus invaliditätsbedingten Gründen keine weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führende Schule hätte besuchen können, was ihm möglicherweise eine höhere berufliche Ausbildung ermöglicht hätte, lässt er weder vorbringen, noch sind entsprechende Hinweise den Akten zu entnehmen. Zu Recht schloss die Beschwerdegegnerin folglich im angefochtenen Entscheid, dass das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht gestützt auf Art. 26 IVV zu berechnen sei (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend stützte sie sich richtigerweise auf die LSE, wobei aufgrund des frühestmöglichen Rentenbeginns per 1. Dezember 2013 nicht auf die LSE 2014, sondern die LSE 2012 abzustellen ist. Entgegen dem Einwand des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers rechtfertigt der Umstand alleine, dass er, wenn auch ungelernt, im Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsfall über langjährige Erfahrung in dieser Branche verfügen würde, den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Kompetenzniveaus 2 (Urk. 1 S. 6) nicht. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Blick auf die geltend gemachte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">langjährige Berufserfahrung kann ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherter ohne (qualifizierte) Berufsausbildung, aber mit in langjähriger praktischer Tät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">igkeit erworbenem hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werklichem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Geschick </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich in einem höheren Kompete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">niveau eingestuft werden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urteile </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9C_800/2011 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2011 E. 2.3.2, 8C_439/2010 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2010 E. 3.3.3). Allerdings hat das Bundesgericht festgehalten, dass eine mehrjährige Berufserfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung zwar nicht ausser Acht zu lassen sei, heutzutage indessen in den meisten Berufssparten ein Abschluss oder zumindest (formalisierte) Aus- und W</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiterbil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dungen verlangt würden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urteile </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundegerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9C_800/2011 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2011 E. 2.3.2, 9C_837/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">009 vom 23. Juni 2010 E. 3.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer arbeitete nach seiner Einreise in die Schweiz vom 12. September 2001 bis 13. Dezember 2002 als Hilfsarbeiter auf diversen Bau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Saisonnierstatus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 6/6/1). Anzeichen für ein berufliches Fort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen und eine entsprechende Lohnsteigerung aufgrund zum Beispiel einer geplanten Aus- oder Weiterbildung in diesem Bereich sind keine erkennbar. Daher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vermag eine langjährige Berufserfahrung die Einstufung in das Kompe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">niveau 2 für sich allein nicht zu rechtfertigen. </span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist folglich gestützt auf den standardisierten Bruttolohn gemäss LSE 2012 im Baugewerbe Kompetenzniveau 1, Männer, von Fr. 5'430.—monatlich festzulegen (LSE 2012, Tabelle T1_tirage_skill-Level, Total, Kompe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">niveau 1). Unter Berücksichtigung der bis ins Jahr 2013 eingetretenen Nomi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nallohnentwicklung von 2630 Punkten (2012) auf 2648 Punkte im Jahr 2013 (Bundesamt für Statistik, Schweizerischer Lohnindex, T 39, Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, 1976-2016) und einer branchenüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41,5 Stunden (betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stunden pro Woche, Tabelle T03.02, Abteilung 41-43, Baugewerbe/Bau), führt dies zu einem massgeblichen hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Jahr 2013 von Fr. 68'066.20 (Fr. 5'430.—x 12 x 41,5 : 40 : 2630 x 2648).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span id="XX085"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ebenfalls die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tabellenlöhne gemäss den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">LSE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bundesgesetz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über die Invalidenversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auflage 2014, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen auf die Rechtsprechung).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer liess unbestritten, dass für die Bemessung des hypothe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Invalideneinkommens auf den branchenunabhängigen Durchschnittlohns für Hilfsarbeiten gemäss LSE und nicht auf die tatsächlich erzielten Verdienste in den diversen bis Juni 2015 zumeist befristet und teilzeitlich ausgeübten Stellen in der Reinigung abzustellen ist, handelte es sich doch bei letzteren gemäss Aktenlage kaum um besonders stabile Arbeitsverhältnisse, bei welchen der Be </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – zumindest soweit teilzeitlich angestellt – die ihm verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise ausschöpfte (vgl. Lebenslauf, in: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6/152/16 f. und Arbeitszeugnisse, in: Urk. 6/152/19-32; BGE 139 V 592 E. 2.3; 135 V 297 E. 5.2; 129 V 472 E. 4.2.1; 126 V 75 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Durchschnittslohn für einfache Tätigkeiten körperlicher und handwerklicher Art betrug für Männer im Jahr 2012 monatlich Fr. 5'210.-- (LSE 2012, Tabelle T1_tirage_skill-Level, Total, Kompetenzniveau 1), was der durchschnittlichen Arbeitszeit über alle Branchen im Jahr 2013 von 41,7 Stunden und der Nominallohnentwicklung angepasst zu einem Invalideneinkommen 2013 von Fr. 65'623.20 (Fr. 5'210.—x 12 x 41,7 : 40 : 2630 x 2648) führt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieser Betrag ist rechtsprechungsgemäss zu kürzen, wenn persönliche und beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben (BGE 124 V 321 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Der Abzug ist unter Würdi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (BGE 134 V 322 E. 5.2; Urteil des Bundesgerichts 8C_361/2011 vom 20. Juli 2011 E. 6.1 mit weiteren Hinweisen). Die Beschwerdegegnerin verweigerte einen Abzug vom Tabellenlohn mit dem Argument, ein solcher könne angesichts der 100%igen Arbeitsfähigkeit nicht gewährt werden (Urk. 2 S. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bezug auf den behinderungs- beziehungsweise leidensbedingten Abzug ist zu beachten, dass das medizinische Anforderungs- und Belastungsprofil eine zum zeitlich zumutbaren Arbeitspensum tretende qualitative oder quantitative Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Arbeitsfähigkeit darstellt, wodurch in erster Linie das Spektrum der erwerblichen Tätigkeiten (weiter) eingegrenzt wird, welche unter Berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung der Fähigkeiten, Ausbildung und Berufserfahrung der versicherten Person realistischerweise noch in Frage kommen. Davon zu unterscheiden ist die Frage, ob mit Bezug auf eine konkret in Betracht fallende Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage verglichen mit einem gesunden Mitbewerber nur bei Inkauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme einer Lohneinbusse reale Chancen für eine Anstellung bestehen (Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.1 mit Hinweisen). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ist von einem genügend breiten Spektrum an zumutbaren Verweisungstätigkeiten aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen, können unter dem Titel leidensbedingter Abzug grundsätzlich nur Umstände berücksichtigt werden, die auch auf einem ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16 ATSG) als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausserordentlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu bezeichnen sind (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 9C_366</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/2015 vom 22. September 2015 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1 mit Hinweisen; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_826/2015 vom 13. April 2016 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass der Beschwerdeführer gemäss seinem Zumutbarkeitsprofil auf leichte bis mittelschwere Tätigkeiten angewiesen ist, rechtfertigt keinen Abzug vom Tabel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lenlohn, umfasst doch der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 bereits eine Viel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten (Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.4.2 unter Hinweis auf 9C_455/2013 vom 4. Oktober 2013 E. 4.4 und 9C_386/2012 vom 18. September 2012 E. 5.2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die mangelhaften Sprachkenntnisse sind bereits durch die Verwendung der Tabellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">löhne Kompetenzniveau 1 der LSE 2012 abgegolten und auch die ausländische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Herkunft des Beschwerdeführers mit Niederlassungsbewilligung C (vgl. Urk. 6/152</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/16) rechtfertigt keinen Abzug vom Tabellenlohn (Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_469/2016 vom 7. September 2016 E. 4.3.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu berücksichtigen ist dagegen, dass der Beschwerdeführer auch bei Ausübung einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit behinderungsbedingt in mehrfacher Hinsicht eingeschränkt ist (vgl. obige E. 4.4), was nicht nur das Spektrum an zumutbaren Stellen auf dem Arbeitsmarkt einschränkt, sondern möglicherweise auch dazu führt, dass nur unter Inkaufnahme einer Lohneinbusse reale Chancen für eine Anstellung bestehen. Unter Berücksichtigung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu ähnlich gelagerten Fällen beschränkt sich aber der maximal mögliche Abzug jedenfalls auf 10 % (Urteile des Bundesgerichts 9C_11/2012 vom 28. Februar 2012 E. 2.1, 9C_643/2010 vom 27. Dezember 201 E. 3.4), was zu einem Invalideneinkommen von Fr. 59'060.90 führt (Fr. 65'623.20 x 0,9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vergleich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 68'066.20 mit dem so errechneten Invalideneinkommen von Fr. 59'060.90 ergibt einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenauschliessenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsgrad von gut 13 %. Auf die Prüfung der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass kann bei diesem deutlichen Ergebnis und fehlenden Hinweisen auf rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen (BGE 143 V 295 E. 4.1.3, 129 V 222 E. 4.1 und E. 4.2, 128 V 174) verzichtet werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erweist sich der angefochtene Entscheid hinsichtlich der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weigerung einer Invalidenrente bis Ende September 2017 und ab Juni 2018 als richtig. Jedoch hat der Beschwerdeführer vom 1. Oktober 2017 bis 31. Mai 2018 Anspruch auf eine befristete ganze Invalidenrente (vgl. obige E.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eventualiter beantragten beruflichen Massnahmen (Urk. 1 S. 2) besteht in Anbetracht einer Erwerbseinbusse von nur 13 % kein Anspruch auf Umschulungsmassnahmen im Sinne von Art. 17 IVG. Zudem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu Recht erwogen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angesichts der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vollen Arbeitsfähigkeit für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">adaptierte Hilfstätigkeiten kein Anspruch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf Arbeitsvermittlung gemäss Art. 18 IVG gegeben ist. Der Beschwerdeführer lässt dagegen einzig vorbringen, das Gericht habe mit Blick auf sein junges Alter die Verwaltung schon mehrfach auf den Grundsatz "Eingliederung vor Rente" hingewiesen (Urk. 1 S. 7). Dies trifft zwar zu (vgl. E. 3.2 im Urteil IV.2016.00460 vom 28. Juni 2016 mit Verweis auf E. 4.2 im Urteil IV.2014.00463). Nachdem aber nunmehr feststeht, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Beschwerdeführer körperlich angepasste leichte bis mittelschwere Tätigkeiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">voll zumutbar sind, bedarf es zur Begründung des Anspruchs auf Arbeitsvermittlung zusätzlich einer spezifischen Einschränkung gesundheitli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cher Art (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Meyer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/ Reichmuth</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Bundesgesetz übe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r die Invalidenversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 3. Auflage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2014, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">18 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">N. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 ff.). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer vermag nicht darzutun, worin eine solche spezifische Einschränkung bestehen sollte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Eventualantrag auf Zusprechung beruflicher Massnahmen ist folglich ebenfalls nicht stattzugeben. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde ist nach dem Gesagten teilweise gutzuheissen, und der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fochtene Entscheid ist dahingehend abzuändern, als festzustellen ist, dass der Beschwerdeführer vom 1. Oktober 2017 bis 31. Mai 2018 Anspruch auf eine befristete, ganze Invalidenrente hat. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und ermessensweise auf Fr. 700.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens sind sie dem Beschwerdeführer und der Beschwerdegegnerin je zur Hälfte aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine reduzierte Partei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung. Diese ist nach Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g ATSG in Verbindung mit Art. 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Sache und nach der Schwierigkeit des Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zesses zu bemessen. In Anwendung dieser Grundsätze rechtfertigt sich die Zusprechung einer reduzierten Prozessentschädigung von Fr. 1200.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der Sozial</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 16. Juli 2018 insoweit abgeän</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dert, als festgestellt wird, dass der Beschwerdeführer vom 1. Oktober 2017 bis 31. Mai 2018 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">den Parteien je zur Hälfte</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">den</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">reduzierte </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Pro</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">zessentschädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1’200</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dominique </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Chopard</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigGasser Küffer</p><p></p></div> </div></body></html>