<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2020-06-16-5F_18-2020.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5F_18/2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 16. Juni 2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Bundesrichter von Werdt, Bovey, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Zingg. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________ AG, </div> <div class="para">Gesuchstellerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Betreibungsamt Höfe, </div> <div class="para">Gesuchsgegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 5A_268/2020 vom 27. April 2020. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die A.________ AG beschwerte sich beim Bezirksgericht Höfe und beim Kantonsgericht Schwyz erfolglos über eine ihr vom Betreibungsamt Höfe zugestellte Rechnung (Verfügung des Bezirksgerichts vom 27. August 2019 und Beschluss des Kantonsgerichts vom 2. April 2020). </div> <div class="para">Gegen den Beschluss des Kantonsgerichts erhob A.________ am 14. April 2020 Beschwerde in Zivilsachen an das Bundesgericht. Mit Urteil 5A_268/2020 vom 27. April 2020 trat das Bundesgericht im vereinfachten Verfahren gemäss <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span> auf die Beschwerde nicht ein, da A.________ in dieser Angelegenheit nicht zur Beschwerdeführung in eigenem Namen berechtigt war (<span class="artref">Art. 76 Abs. 1 BGG</span>). Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- wurden A.________ auferlegt. </div> <div class="para">Am 23. Mai 2020 hat die A.________ AG um Wiedererwägung des Urteils 5A_268/2020 ersucht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Eine Wiedererwägung bundesgerichtlicher Urteile gibt es nicht. Eine Neubeurteilung kann nur im engen Rahmen der Revision (<span class="artref">Art. 121 ff. BGG</span>) erfolgen. Die Eingabe ist demnach als Revisionsgesuch entgegenzunehmen. </div> <div class="para">Die Revision eines Bundesgerichtsurteils kann nur aus einem der im Gesetz abschliessend genannten Gründe verlangt werden (Art. 121 bis <span class="artref">Art. 123 BGG</span>). Das Gesuch muss einen solchen anrufen oder zumindest Tatsachen nennen, die von einem gesetzlichen Revisionsgrund erfasst sind. Ob im konkreten Fall ein Grund zur Revision vorliegt, ist nicht eine Frage des Eintretens, sondern der materiellen Beurteilung. Allerdings gelten auch für die Revision die in <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref> genannten Anforderungen. Die Begehren sind demnach zu begründen, d.h., es ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern einer der in <span class="artref">Art. 121 ff. BGG</span> genannten Revisionsgründe bzw. eine entsprechende Rechtsverletzung vorliegen soll. Hingegen kann die Revision nicht dazu dienen, die Rechtslage erneut zu diskutieren und eine Wiedererwägung des strittigen bundesgerichtlichen Entscheides zu verlangen (Urteile 5F_1/2017 vom 11. Januar 2017 E. 2; 5F_20/2017 vom 29. Januar 2018 E. 2.1; je mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gesuchstellerin macht geltend, wegen eines sachlich nicht nachvollziehbaren Grundes und eines blossen Schreibfehlers sei die Beurteilung der Beschwerde mit juristischen Spitzfindigkeiten verwehrt worden. Aus den Akten gehe klar hervor, dass es um die A.________ AG gehe. Die Begründung des Urteils sei falsch und nicht ausreichend. Es liege ein Verstoss gegen das Willkürverbot und gegen Treu und Glauben vor. </div> <div class="para">Die Gesuchstellerin nennt keine Revisionsgründe. Insbesondere stellen die Rügen der Willkür und sinngemäss des überspitzten Formalismus und der Verletzung des rechtlichen Gehörs keine Revisionsgründe dar. Soweit die Gesuchstellerin mit ihrem Hinweis auf die Akten sinngemäss den Revisionsgrund von <span class="artref">Art. 121 lit. d BGG</span> anrufen möchte, legt sie nicht präzise dar, welche in den Akten liegende erhebliche Tatsachen das Bundesgericht aus Versehen nicht berücksichtigt haben soll. Ohnehin hat das Bundesgericht sehr wohl berücksichtigt, dass das kantonale Verfahren die A.________ AG betraf und nicht A.________ persönlich, und gerade daraus die Unzulässigkeit der Beschwerde durch A.________ abgeleitet. Insgesamt verlangt die Gesuchstellerin bloss eine neue Interpretation der Beschwerdeschrift vom 14. April 2020 hinsichtlich der Frage, wer vor Bundesgericht als Partei aufgetreten ist. Dies läuft auf eine blosse Wiedererwägung heraus, die es - wie gesagt - im bundesgerichtlichen Verfahren nicht gibt. </div> <div class="para">Auf das Revisionsgesuch ist demnach nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt die Gesuchstellerin die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Gesuchstellerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Kantonsgericht Schwyz, Beschwerdekammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibung und Konkurs, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 16. Juni 2020 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Escher </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Zingg </div> </div></body></html>