A bteilung III C -1084/2006 {T 0/2} U rteil vom 15. Juni 2007 M itw irkung: R ichter Trom m er (Vorsitz) R ichterin Beutler und R ichter Vaudan; G erichtsschreiber M äder. D _______, Beschw erdeführer, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz, betreffend R eisedokum ente für eine ausländische Person. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D er 1979 in Addis Abeba (Äthiopien) geborene Beschw erdeführer reiste im August 1995 in die Schw eiz ein und stellte ein Asylgesuch. Am 11. Sep- tem ber 1997 lehnte das Bundesam t für Flüchtlinge (BFF, heute Bundes- am t für M igration [BFM ]) dieses G esuch ab und verfügte die W egw eisung aus der Schw eiz, ordnete aber anstelle des Vollzugs eine vorläufige Auf- nahm e an. D ieser Entscheid erw uchs unangefochten in R echtskraft. B. Am 25. Juli 2002 ersuchte der Beschw erdeführer um Abgabe eines schw eizerischen R eisedokum ents, um in D eutschland seine Schw ester be- suchen zu können. D abei m achte er geltend, er verfüge nicht über heim at- liche R eisepapiere und könne solche auch nicht beschaffen, w eil ihm die äthiopische Botschaft keine ausstelle. D as BFF lehnte das G esuch m it Verfügung vom 12. August 2002 ab. Begründet w urde der Entscheid u.a. dam it, dass der Beschw erdeführer m angels entsprechender Bem ühungen nicht als schriftenlos gelten könne. C . Im Juni 2006 w urde dem Beschw erdeführer im Kanton Zürich eine Aufent- haltsbew illigung erteilt. Aufgrund dessen stellte das BFM am 28. Juni 2006 das Erlöschen der vorläufigen Aufnahm e gem äss Art. 14b Abs. 2 des Bun- desgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20) förm lich fest. D . Am 14. August 2006 beantragte der Beschw erdeführer erneut die Ausstel- lung eines Schw eizerischen R eisedokum entes. D en Bedarf begründete er diesm al nicht, dagegen brachte er vor, er habe sich bei der äthiopischen Botschaft in G enf bereits zw eim al erfolglos um Ausstellung heim atlicher R eisepapiere bem üht und m üsse deshalb als schriftenlos gelten. D em Schreiben legte er die Kopie eines Zugtickets nach G enf (zum Beleg der persönlichen Vorsprache bei der Botschaft) und die Kopie eines gem äss seinen Ausführungen unbeantw ortet gebliebenen Briefes an die äthiopi- sche Botschaft bei. E. M it Verfügung vom 22. August 2006 lehnte die Vorinstanz das G esuch ab. Zur Begründung w urde ausgeführt, das BFM habe gesicherte Erkenntnisse darüber, dass die äthiopische Vertretung in G enf ihren in der Schw eiz w ohnhaften Staatsangehörigen auf entsprechenden Antrag hin R eisepa- piere ausstelle. M it entsprechenden U nterlagen w ie z.B. einer von den hei- m atlichen Behörden beglaubigten G eburtsurkunde sollte es m öglich sein, einen heim atlichen Pass erhältlich zu m achen. D er Beschw erdeführer habe nicht alle M öglichkeiten ausgeschöpft, um ein solches D okum ent er- hältlich zu m achen. D eshalb gelte er nicht als schriftenlos im Sinne von Art. 7 der Verordnung vom 27. O ktober 2004 über die Ausstellung von R ei- sedokum enten für ausländische Personen (R D V, SR 143.5). F. G egen diese Verfügung reichte der Beschw erdeführer m it Eingabe vom 25. Septem ber 2006 Beschw erde beim Eidgenössischen Justiz- und Poli- zeidepartm ent als der dam als zuständigen Beschw erdeinstanz ein. Er be- antragt darin, die vorinstanzliche Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm 3 ein Pass für eine ausländische Person auszustellen. Zur Begründung bringt er vor, es sei ihm entgegen der Annahm e der Vorinstanz objektiv nicht m öglich, einen äthiopischen R eisepass erhältlich zu m achen. Ein sol- ches U nterfangen scheitere schon an den Form alitäten, die er nicht erfül- len könne, aber auch daran, dass er als Landesverräter bzw . O ppositionel- ler gelte. H auptvoraussetzung für die nachträgliche Ausstellung eines R ei- sepasses sei der N achw eis der äthiopischen Staatsbürgerschaft. Ein sol- cher N achw eis sei m ittels einer nationalen Identitätskarte oder der Bestäti- gung von drei Zeugen, die ebenfalls die äthiopische Staatsbürgerschaft haben m üssten, zu erbringen. Eine Identitätskarte besitze er nicht und drei Zeugen aufzubieten, sei ihm von der Schw eiz aus nicht m öglich. Als m issliebige Person gelte er, w eil er m it einer Eritreerin zusam m enlebe und m it ihr Kinder habe, aber auch w eil er in der Schw eiz um Asyl ersucht habe und M itglied einer äthiopischen O ppositionspartei sei. Verfahrensleitend stellte der Beschw erdeführer den Antrag, es sei ihm die unentgeltliche R echtspflege in Form eines Verzichts auf die Auferlegung von Verfahrenskosten zu gew ähren. G . In ihrer Vernehm lassung vom 9. O ktober 2006 hält die Vorinstanz an der angefochtenen Verfügung fest und beantragt die Abw eisung der Be- schw erde. Zur Erläuterung ihrer H altung legte sie die Vorgehensw eisen dar, die - je nach konkreter Ausgangslage - zur Beschaffung eines nationa- len R eisepasses zu befolgen seien. H . D er Beschw erdeführer verzichtete auf eine R eplik. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 Verfügungen des BFM betreffend Verw eigerung der Ausstellung eines R ei- sepapiers für schriftenlose Ausländer unterliegen der Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht (Art. 20 Abs. 1 AN AG i.V.m . Art. 31 und 33 Bst. d des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]). 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t die Beurteilung der beim In- krafttreten des Verw altungsgerichtsgesetzes am 1. Januar 2007 bei Eidge- nössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei Beschw erde- diensten der D epartem ente hängigen R echtsm ittel. Für die Beurteilung gilt das neue Verfahrensrecht (Art. 53 Abs. 2 VG G ). G em äss Art. 37 VG G rich- tet sich das Verfahren vor dem Bundesverw altungsgericht nach dem Bun- desgesetz vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), sow eit das Verw altungsgerichtsgesetz nichts ande- res bestim m t. 1.3 D er Beschw erdeführer ist zur Beschw erde legitim iert; auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde ist einzutreten (Art. 20 Abs. 1 AN AG , Art. 48 ff. Vw VG ).4 2. 2.1 Anspruch auf einen Pass für eine ausländische Person haben nach dem Ü bereinkom m en vom 28. Septem ber 1954 über die R echtsstellung der Staatenlosen (SR 0.142.40) als staatenlos anerkannte ausländische Per- sonen sow ie schriftenlose ausländische Personen m it N iederlassungsbe- w illigung (vgl. Art. 4 Abs. 1 R D V). 2.2 Sofern sie als schriftenlos gelten, kann ein solcher Pass auch an ausländi- sche Personen m it Jahresaufenthaltsbew illigung abgegeben w erden (vgl. Art. 4 Abs. 2 R D V). Als schriftenlos gilt eine ausländische Person, die kei- ne gültigen R eisedokum ente ihres H eim at- oder H erkunftsstaates besitzt, und von der nicht verlangt w erden kann, dass sie sich bei den zuständigen Behörden ihres H eim at- oder H erkunftsstaates um die Ausstellung oder Verlängerung eines R eisedokum ents bem üht (Art. 7 Abs. 1 Bst. a R D V), oder für w elche die Beschaffung von R eisedokum enten unm öglich ist (Art. 7 Abs. 1 Bst. b R D V). 2.3 2.3.1 D er Beschw erdeführer beruft sich auf Schriftenlosigkeit, indem er zum Ei- nen geltend m acht, es w äre ihm eigentlich gar nicht zuzum uten, den "Ver- folgerstaat" um Ausstellung von R eisedokum enten zu ersuchen, und in- dem er zum Anderen behauptet, er habe sich erfolglos um Ausstellung hei- m atlicher R eisepapiere bem üht bzw . könne die form ellen Voraussetzungen nicht erfüllen. 2.3.2 D ie Frage, ob eine Kontaktnahm e m it heim atlichen Behörden zur Beschaf- fung von R eisedokum enten verlangt w erden kann, ist nach objektiven M assstäben zu beurteilen. Besteht keine (potentielle) G efährdungslage im Sinne von Art. 7 Abs. 2 R D V (betreffend schutzbedürftigen und asylsu- chenden Personen), können bloss subjektive Em pfindlichkeiten eines G e- suchstellers nicht als H indernis anerkannt w erden (vgl. U rteile des Bun- desgerichts 2A.335/2006 vom 18. O ktober 2006 E. 2.1, 2A.12/2005 und 2A.13/2005 vom 25. April 2005 E. 3.2, 2A.176/2004 vom 30. August 2004 E. 2.1, sow ie 2A.186/2000 vom 28. Juli 2000 E. 2d). D as Asylgesuch des Beschw erdeführers w urde m it Verfügung vom 11. Septem ber 1997 rechts- kräftig abgew iesen. D abei hielt das BFF ausdrücklich fest, dass eine Be- drohungs- bzw . Verfolgungssituation nicht glaubhaft gem acht w orden sei. D as BFF ordnete die W egw eisung aus der Schw eiz an, schob allerdings deren Vollzug zugunsten einer vorläufigen Aufnahm e auf. Seit Juni 2006 verfügt der Beschw erdeführer über eine Jahresaufenthaltsbew illigung. Es ist unter diesen U m ständen nicht einsichtig und w ird vom Beschw erdefüh- rer auch nicht w eiter begründet, w eshalb von ihm nicht verlangt w erden könnte, sich zur Erlangung äthiopischer R eisepapiere m it Behörden dieses Staates in Verbindung zu setzen. D er in anderem Zusam m enhang getätig- te blosse H inw eis auf seine fam iliäre Partnerschaft m it einer Eritreerin und seine Zugehörigkeit zu einer oppositionellen G ruppierung reicht dazu je- denfalls nicht. 2.3.3 H auptsächlich w endet der Beschw erdeführer ein, es sei ihm nicht m öglich, 5 einen äthiopischen R eisepass zu beschaffen. Er habe sich persönlich und auch schriftlich erfolglos um Ausstellung eines solchen Ausw eises bem üht. M ündlich habe m an ihm eröffnet, dass er keine äthiopischen Papiere er- halte. W ie es zu einer solchen Auskunft kam und w om it diese begründet w urde, dazu äusserte sich der Beschw erdeführer nicht. W as das zu den Akten gereichte Schreiben betrifft, das der Beschw erdeführer am 26. April 2006 an die äthiopische Vertretung in G enf gerichtet und auf das er nie eine Antw ort erhalten haben w ill, so bestand dieses nicht schon in einem förm lichen Antrag auf Ausstellung eines heim atlichen R eisepasses, sondern im einleitenden H inw eis, dass und w ozu er einen solchen Ausw eis brauche und in der Bitte, ihn über die Voraussetzungen für eine Ausstel- lung, über den dazu einzuschlagenden W eg, über die Kosten sow ie die voraussichtliche D auer eines Antragsverfahrens zu inform ieren. W enn die äthiopische Vertretung auf ein solches Schreiben nicht reagiert hat, so kann daraus nicht schon der Schluss auf eine a priori fehlende Bereitschaft gezogen w erden, überhaupt einen heim atlichen R eisepass auszustellen. D er Beschw erdeführer selbst geht offenbar auch nicht davon aus, lässt er sich doch in seiner R echtsm ittelschrift über form elle Voraussetzungen für eine Ausstellung aus und legt dar, dass und w eshalb er diese nicht erfüllen könne. 2.3.4 D er Beschw erdeführer geht davon aus, er m üsse zum N achw eis seiner äthiopischen Staatsbürgerschaft entw eder eine nationale Indentitätskarte vorlegen oder aber drei Zeugen äthiopischer N ationalität aufbieten, die sei- ne H erkunft bestätigten. Eine Identitätskarte habe er nicht und die Be- schaffung einer solchen w ürde w iederum den Beleg seiner äthiopischen Staatsbürgerschaft voraussetzen. D ie drei Zeugen von der Schw eiz aus aufbieten zu können sei ein D ing der U nm öglichkeit. Letzteres w ird nicht w eiter begründet. 2.3.5 In ihrer Vernehm lassung vom 9. O ktober 2006 legte die Vorinstanz detail- liert dar, w elche W ege nach ihren Erkenntnissen im Ausland lebenden äthiopischen Staatsbürgern zur Beschaffung eines nationalen R eisepasses offenständen. Zur Erlangung eines heim atlichen R eisepasses reiche die Vorlage einer G eburtsurkunde. Eine solche könne durch Verw andte ersten G rades unter Vorlage eines Identitätsausw eises oder - falls keine solchen Verw andten existierten - m it einer von der äthiopischen M ission in G enf beglaubigten Vollm acht und der Kopie eines schw eizerischen Ausw eises (vorliegend der Aufenthaltsbew illigung) über einen Anw alt vor O rt erhältlich gem acht w erden. Falls der im Ausland lebende G esuchsteller in Äthiopien noch nie registriert w orden sei, könne er den Antrag auf Ausstellung der U rkunde durch eine beliebige Person in Äthiopien stellen lassen. D azu w erde w iederum die beglaubigte Vollm acht, die Kopie eines schw eizeri- schen Ausw eises und die Erklärung dreier volljähriger Personen benötigt. 2.3.6 D er Beschw erdeführer verzichtete auf eine R eplik. D am it hat er im Verfah- ren keine Einw ände gegen die R ichtigkeit der vorinstanzlichen Erläuterun- gen erhoben, aber auch nicht dargetan, dass er entsprechend vorgegan- gen und trotzdem nicht zum Ziel gelangt ist, bzw . dass und w eshalb er die von der Vorinstanz skizzierten Anforderungen nicht erfüllen könne.6 2.4 N ach dem bisher G esagten fehlt es an objektiven G ründen für den Ver- zicht auf Bem ühungen zur Erhältlichm achung eines heim atlichen R eise- passes und es kann auch nicht davon ausgegangen w erden, dass die Be- schaffung eines solchen R eisedokum ents für den Beschw erdeführer un- m öglich ist. Schriftenlosigkeit im Sinne von Art. 7 Abs. 1 R D V liegt dem - nach nicht vor und eine zw ingende Voraussetzung zur Erteilung eines Pas- ses für ein ausländische Person gem äss Art. 4 Abs. 2 R D V ist nicht erfüllt. D ie angefochtene Verfügung verletzt kein Bundesrecht (Art. 49 Vw VG ) und die Beschw erde ist abzuw eisen. 3. 3.1 D er Beschw erdeführer stellt gestützt auf Art. 65 Abs. 1 Vw VG ein G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege in G estalt der Befreiung von den Verfahrenskosten. G em äss dieser gesetzlichen N orm w ird eine Partei, die nicht über die erforderlichen M ittel verfügt, auf Antrag hin von der Bezahlung der Verfahrenskosten befreit, w enn ihr Begehren im Zeit- punkt der G esuchseinreichung nicht aussichtslos erscheint. Zur Bestim - m ung der Bedürftigkeit ist die gesam te w irtschaftliche Situation des G e- suchstellers m assgebend. D er N achw eis der Prozessarm ut obliegt derjeni- gen Partei, w elche sich darauf beruft, w eshalb diese insbes. die Pflicht hat, ihre Einkom m ens- und Verm ögensverhältnisse um fassend darzustellen und sow eit als m öglich zu belegen (U rteil des Bundesgerichts 5P.113/2003 vom 6. August 2003 E. 2.1, BG E 120 Ia 179 ff. E. 3a S. 181 f.). Bringt der G esuchsteller die zur Beurteilung seiner aktuellen w irtschaftlichen Situati- on erforderlichen Angaben und Belege nicht bei, so kann seine Prozessar- m ut ohne Bundesrechtsverletzung verneint w erden (U rteil des Bundesge- richts 4P.113/2004 vom 7. Juli 2004 E. 3.2, BG E 120 Ia 179 ff. E. 3a S. 181 f.). 3.2 D er Beschw erdeführer w urde schon zu Beginn des Instruktionsverfahrens in einem Schreiben vom 3. O ktober 2006 darauf hingew iesen, dass die geltend gem achte Bedürftigkeit belegt w erden m üsse. Er w urde angehal- ten diverse, im Schreiben konkretisierte U nterlagen zum Bew eis einzurei- chen. Trotzdem reichte er in der Folge einzig die Kopie einer Lohnabrech- nung für den M onat Septem ber 2006 ein. W eder die Lebenshaltungskos- ten noch die Verm ögenssituation w urden vom Beschw erdeführer offenge- legt, geschw eige denn belegt. D ie w irtschaftliche Bedürftigkeit ist dam it nicht ausgew iesen. D em nach fehlt es an einer der gesetzlichen Vorausset- zungen für die G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege. Bei dieser Sach- und R echtslage kann offenbleiben, ob der Beschw erde im Zeitpunkt ihrer Einreichung Aussicht auf Erfolg zugesprochen w erden konnte. 3.3 D as G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege ist deshalb abzuw eisen und die Verfahrenskosten sind dem unterliegenden Beschw er- deführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 Vw VG i.V.m . Art. 1, Art. 2 und Art. 3 Bst. b des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Ent- schädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]).7 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D as G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege w ird abge- w iesen. 3. D ie Verfahrenskosten von Fr. 600.-- w erden dem Beschw erdeführer aufer- legt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichtskasse zu überw eisen. 4. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Beschw erdeführer (G erichtsurkunde) - der Vorinstanz (G erichtsurkunde, Akten N 296 855 retour) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: A. Trom m er P. M äder R echtsm ittelbelehrung R echtsm ittelbelehrung G egen dieses U rteil kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschw erde in öffentlich-rechtlichen Angelegenhei- ten geführt w erden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). D ie R echtsschrift ist in einer Am tssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. D as angefochtene U rteil und die Bew eism ittel sind, sow eit sie die Partei in H änden hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BG G ). Versand am :