{"Signatur": "CH_BVGE_001", "Spider": "CH_BVGer", "Datum": "2014-12-17", "PDF": {"Datei": "CH_BVGer/CH_BVGE_001_BVGE-2014-48_2014-12-17.pdf", "URL": "https://jurispub.admin.ch/publiws/download;jsessionid=D5D33B11BBDFBDBF7464B21B6C748C0C?decisionId=08a5321f-d6cd-49e6-92b3-6119761b7790", "Checksum": "6e87dab908427dc3e3c23547af30ce15"}, "Scrapedate": "2025-09-07", "Num": ["BVGE 2014/48"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bundesverwaltungsgericht 17.12.2014 BVGE 2014/48"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bundesverwaltungsgericht 17.12.2014 BVGE 2014/48"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Bundesverwaltungsgericht 17.12.2014 BVGE 2014/48"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Bundesverwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conf\u00e9deration Bundesverwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Bundesverwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Abteilung III"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Zulassungen (inkl. &Auml;nderungen) | \nUmteilung des Pr\u00e4parats B.\u00ae\nvon den \u00ab&#160;Synthetika human&#160;\u00bb zu den Phytoarzneimitteln. Beschwerdelegitimation. Definitionen.\nVertrau\u00adensschutz. Rechtsgleichheit. Wirtschaftsfreiheit.\nArt.&#160;8, Art.&#160;9 und Art.&#160;27 BV. Art.&#160;48 Abs.&#160;1 Bst.&#160;c\nVwVG. Art.&#160;9 Abs.&#160;1 HMG. Art.&#160;4&#160;ff. KPAV. Art.&#160;12 und Art.&#160;13 VAZV. \n1.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;\nDie beh\u00f6rdliche Auflage, Packmittel eines Arzneimittels anzupas\u00adsen, hat unmittelbare\nfinanzielle Auswirkungen und begr\u00fcndet ein sch\u00fctzenswertes Interesse an der Aufhebung oder\n\u00c4nderung der angefochtenen Verf\u00fcgung nach Art.&#160;48 Abs.&#160;1 Bst.&#160;c VwVG (E.&#160;1.3.3.4).\n2.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;\n Qualifikation eines Medikaments als Phytoarzneimittel (E.&#160;3.4.3).\n3.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;\nKeine Berufung auf den Vertrauensschutz, wenn mit Blick auf den Gesundheitsschutz das \u00f6ffentliche\nInteresse an der Eintei\u00adlung eines Pr\u00e4parats nach einheitlichen Kriterien dasjenige an der\nBeibehaltung der bisherigen Einteilung \u00fcberwiegt. Die Dul\u00addung eines rechtswidrigen Zustands\nhindert die Beh\u00f6rde nicht an der sp\u00e4teren Behebung dieses Zustands (E.&#160;4.4).\n4.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;\nIndem die Vorinstanz glaubw\u00fcrdig dargelegt hat, die bisherigen Einteilungen zu \u00fcberpr\u00fcfen\nund n\u00f6tigenfalls anzupassen, wird die Beschwerdef\u00fchrerin nicht schlechter gestellt als andere\nZu\u00adlassungsinhaberinnen und inhaber. Das schweizerische Heilmit\u00adtelrecht ist grunds\u00e4tzlich\nunabh\u00e4ngig von der europ\u00e4ischen Ge\u00adsetzgebung anzuwenden. Aus der Zulassung in einem andern\nLand mit einer vergleichbaren Arzneimittelkontrolle ergibt sich kein Anspruch auf Gleichbehandlung im\nUnrecht (E.&#160;5).\n5.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;\nEs besteht eine gen\u00fcgend bestimmte gesetzliche Grundlage zur Einschr\u00e4nkung der Wirtschaftsfreiheit\nund f\u00fcr die Umteilung zu den Phytoarzneimitteln. Der Konsument und die Konsumentin haben ein berechtigtes\nInteresse an der korrekt vorgenommenen Deklaration der Arzneimittel. Dieses \u00f6ffentliche Interesse\n\u00fcber\u00adwiegt das private Interesse an der Beibehaltung der bisherigen Einteilung (E.&#160;6).\n"}], "ScrapyJob": "446973/32/2119", "Zeit UTC": "07.09.2025 22:14:15", "Checksum": "480f8a95039a992505cdd47398f9c3d4"}