<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00324</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiberin Stadler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 23. August 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Locher</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zanetti Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Blegistrasse 9, 6340 Baar</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1963, war seit Juli 1994 bei der Y.___ (Betrieb des Ehemannes) als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kaufmännische Angestellte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in einem 60%-Pensum angestellt (Urk. 7/11). Am 1. Oktober 2014 verstarb der einzige Sohn der Versicherten infolge eines Unfalls (Urk. 7/14 S. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 18. Juni 2015 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte bei der Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Hinweis auf eine Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matisierung durch den Todesfall des Sohnes zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Urk. 7/6). Die IV-Stelle klärte die erwerblichen und medizinischen Verhältnisse ab und holte Berichte der behandelnden Ärzte (Urk. 7/14, Urk. 7/18 und Urk. 7/19) sowie einen Auszug aus dem Individuellen Konto der Versicherten (IK-Auszug, Urk. 7/15) ein und ersuchte die Arbeitgeberin um Auskünfte (Arbeitgeberbericht vom 9. Juli 2015, Urk. 7/11). In der Folge ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anlasste die IV-Stelle eine psychiatrische Begutachtung durch die Z.___, über welche am 11. Mai 2016 berichtet wurde, (Urk. 7/26) und erforderte eine aktenbasierte Einschätzung des Regionalen Ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Dienstes (RAD). Dr. med. A.___, Allgemeine Medizin, nahm am 17. Juni 2016 Stellung (Urk. 7/39). Mit Vorbescheid vom 11. Oktober 2016 stellte die IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/30). Dagegen erhob die Versicherte mit Schreiben vom 7. November 2016 sowie ergänzend am 6. Januar 2017 Einwand (Urk. 7/33 und Urk. 7/42). Mit Verfügung vom 13. Februar 2017 verneinte die IV-Stelle wie vorbeschieden den Anspruch auf eine Invalidenrente (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 16. März 2017 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung vom 13. Februar 2017 aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihr eine ganze Invalidenrente auszurichten. Eventualiter sei die Angelegenheit zur Klärung der Frage nach der Chronifizierung respektive Therapieresistenz an die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin zurückzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 4. Mai 2017 (Urk. 6) auf Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 8. Mai 2017 wurde der Beschwerdeführerin die Beschwerdeantwort zugestellt (Urk. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz über die Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychiatrische, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine fachärztlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einwandfrei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547 E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">katoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 7.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Annahme der Invalidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkrankungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend auswirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2012 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2017 hielt die Beschwerdegegnerin fest, die Abklärungen hätten ergeben, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das psychische Leiden der Beschwerdeführerin auf den tragischen Verlust ihres Sohnes zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuführen sei. Es liege zwar eine gesundheitliche Einschränkung vor, jedoch würde diese keine Rentenleistung begründen, da die dargelegte Symptomatik zu wenig schwerwiegend sei. Ein psychisches Leiden falle invalidenrechtlich nur in Betracht, wenn es erwiesenermassen therapieresistent sei. Störungen aus dem depressiven Formenkreis seien in der Regel therapierbar und würden invalidenrechtlich zu keiner Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führen. Aus den Unterla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen ergebe sich, dass die in Anspruch genommene Trauertherapie sowie die Selbsthilfegruppe hilfreich seien. Es sei daher auch weiterhin von positiven The</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapieergebnissen auszugehen. Eine Therapieresistenz sei entsprechend zu vernei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16. März </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2017 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1) zusammengefasst geltend,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie leide an einer andauernden mittel- bis schwergradig ausgeprägten depressiven Episode und trotz adäquater Therapie und intensiver Bemühungen wie dem Besuch einer Selbsthilfegruppe und dem wiederholten Versuch, in besseren Phasen Arbeit im Geschäft und im Haushalt zu verrichten, sei es zu keiner entscheidenden Verbesserung der Symptomatik gekommen. Die Voraussetzungen eines Anspruchs auf eine Invalidenrente seien entsprechend erfüllt. Es sei nicht nachvollziehbar, wie die Beschwerdegegnerin von nicht invalidisierenden gesundheitlichen Einschränkungen ausgehen könne. Die Beschwerdegegnerin setze sich weder mit dem Gutachten noch mit dem fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztlich ausgewiesenen Beschwerdebild und der unbestrittenen Diagnose ausei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nander. Mit den undifferenzierten und unbelegten Behauptungen verstosse sie gegen ihre Begründungspflicht. Des Weiteren hätte die Beschwerdegegnerin im Rahmen der Untersuchungsmaxime vor Erlass der Verfügung abklären müssen, ob die erhoffte Verbesserung des Gesundheitszustands und die damit einherge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hende Steigerung der Arbeitsfähigkeit eingetreten oder ob definitiv von einer Chronifizierung auszugehen sei. Dies umso mehr, als im Zeitpunkt der Verfügung bereits gut zehn Monate seit der Begutachtung vergangen seien. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6) vertrat die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin die Auffassung, psychosoziale Belastungsfaktoren seien bei der Feststellung einer anspruchsrelevanten Beeinträchtigung der Gesundheit nicht zu berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Je stärker psychosoziale oder soziokulturelle Faktoren im Einzelfall i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen würden, desto ausgepräg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter müsse eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert sein.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Vorliegend würden psychosoziale Belastungsfaktoren klar im Vordergrund stehen. Sämtliche Befunde und Einschränkungen der Beschwerdeführerin seien unmittelbar auf den Tod ihres Sohnes und das juristische Nachspiel zurückzufüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So leide die Beschwerdeführerin an einer ausgeprägten Trauerreaktion, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stärkt durch subjektiv empfundene ungerechte Behandlung durch Versicherun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen und Behörden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dabei handle es sich um ein eindeutig reaktives Geschehen und es liege noch kein eigenständiges inneres Leiden vor. Selbst wenn davon auszugehen sei, dass es sich um ein von psychosozialen Belastungsfaktoren unabhängiges Krankheitsgeschehen handeln würde, sei ein invalidisierender Gesundheitsschaden zu verneinen, da die Behandlungsmöglichkeiten klar nicht ausgeschöpft würden. So sei die Beschwerdeführerin weder in fachärztlicher the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapeutischer Behandlung, noch finde eine medikamentöse Therapie statt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In medizinischer Hinsicht lagen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Rentenverfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2017 im Wesentlichen das durch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingeholte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___ vom 11. Mai 2016 (Urk. 7/26) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie die Berichte der die Beschwerdeführerin behandelnden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fachpersonen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/14, Urk. 7/18 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) zu Grunde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Oktober 2014 hat die Beschwerdeführerin ihren einzigen Sohn durch einen Unfalltod verloren. Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Medizin, berichtete, dass dieses Ereignis bei der Beschwerdeführerin zu einer schwersten psychischen Erkrankung geführt habe und sie seither in psychologischer Betreu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung bei C.___, Psychologin, stehe (vgl. Bericht vom 13. Juli 2015; Urk. 7/14). Diese schilderte zu Händen der IV-Stelle (vgl. Bericht vom 20. Juli 2015; Urk. 7/18), aufgrund der tiefen Depression, der Angstzustände, des Schocks und der Traumata sei die Beschwerdeführerin seit dem Tod ihres Sohnes (1. Oktober 2014) vollständig arbeitsunfähig. Im wöchentlichen Rhythmus nehme sie psychologische Beratung und Akupunktur-Massagen in Anspruch. Die zukünftige Entwicklung sei schwer vorherzusagen. Im Verlaufsbericht vom 28. September 2015 gab die Psychologin an, die Beschwerdeführerin sei während zwei Stunden pro Tag in ihrer bisherigen Tätigkeit arbeitsfähig, wobei ihre Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsfähigkeit um 80 % eingeschränkt sei (Urk. 7/19). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im April 2016 wurde die Beschwerdeführerin in der Z.___ psychiatrisch untersucht. Der begutachtende Arzt der Z.___ erstattete das Gutachten am 11. Mai 2016 (Urk. 7/26) und hielt folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 13): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">andauernde depressive Episode, initial schwer, aktuell mittel- bis schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gradig (ICD-10: F32.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gutachter führte aus, die Beschwerdeführerin sei während der Begutachtung sichtlich um die Kontrolle ihrer Emotionalität bemüht gewesen. Trotzdem habe sie immer wieder tiefe Trauer über den Verlust des Sohnes und auch Wut und Unverständnis über das Vorgehen der Justiz gezeigt. Daneben habe sie einen besonnenen Eindruck gemacht. Das Bewusstsein der Beschwerdeführerin sei klar und die Orientierung zu allen Qualitäten voll erhalten. Die Auffassung, Konzent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ration und Gedächtnisfunktionen würden der Norm entsprechen. Ihre Gedanken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gänge seien nachvollziehbar, differenziert und mit guter Introspektionsfähigkeit. Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen seien keine ersichtlich. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin habe Ängste und Befürchtungen betreffend die Gestaltung ihres wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teren Lebens. Die Grundstimmung sei affektiv gedämpft und es sei eine deutliche Trauer spürbar, die Modulation sei jedoch weitgehend erhalten. Es bestehe eine mittelgradige Störung der Vitalgefühle und eine gewisse Perspektivlosigkeit nach dem Verlust des Sohnes sei spürbar. Neben der Trauer seien beim Thema Justiz auch Enttäuschung und Wut spürbar. Gelegentlich habe sie auch Schuldgefühle (vor allem dann, wenn sie sich etwas gönnen wolle und das Gefühl aufkomme, das sei nicht angebracht nach dem Tode ihres Sohnes). Der Antrieb im Gespräch sei unauffällig, anamnestisch weitgehend vermindert. Sie habe aggressive Gefühle gegenüber dem «verantwortlichen Arbeiter» im Sinne des Wunsches, er möge bestraft werden. Für Selbst- oder Fremdgefährdung gebe es keine Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkte. Die unmittelbar nach dem Todesfall aufgetretenen passiven Todeswün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche seien mittlerweile verschwunden (Urk. 7/26 S. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf die Ausprägung und Schwere der objektiven Befunde äusserte der Gutachter, primär offensichtlich sei die alles überschattende Trauer, wobei diese zeitentsprechend (fast 1 ½ Jahre nach dem Ereignis) nicht mehr ständig vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründig dominant sei. Psychopathologisch fänden sich ein ausgeprägter Interes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senverlust, eine generelle Freudlosigkeit sowie die meiste Zeit ein erheblicher Antriebsmangel und auch erhöhte Ermüdbarkeit. Zudem bestehe anamnestisch eine erhebliche Konzentrationsverminderung, auch wenn diese im Gespräch nicht zutage trete. Die Zukunftsperspektiven seien unklar. Aktuell gelinge es der Beschwerdeführerin nicht, sich eine sinnvolle Zukunft vorzustellen (Urk. 7/26 S. 8f.). Des Weiteren führte der Gutachter aus, die Beschwerdeführerin leide durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittlich an sechs von sieben Tagen unter ausgeprägter Antriebslosigkeit. Zwar sei sie im Vergleich zu früher zumindest in der Lage, nach einer gewissen Zeit aufzustehen, es gelinge ihr aber nicht, dann etwas Sinnvolles zu tun. Der Haushalt bleibe liegen, ihre Zeit verrinne bei Erinnerungen an ihren Sohn (z.B. Fotos anschauen). An besseren Tagen sei der Antrieb zwar vorhanden und die Beschwerdeführerin fühle sich motiviert, anstehende Aufgaben im Haushalt zu erledigen, immer wieder würden jedoch schwere Konzentrationsstörungen auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten, sodass sie dann die Aufgaben doch nicht erledigen könne. Auch wenn sie sich bemühe, die sozialen Beziehungen nicht abbrechen zu lassen, sei sie häufig doch nicht in der Lage, gesellschaftliche Anlässe, wie Treffen mit Freunden, wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zunehmen. Alle diese Einschränkungen würden sie auch mit Selbstvorwürfen erfüllen. Der Gutachter bemerkte, dass sämtliche erwähnten Befunde und Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen unmittelbar auf den Tod des Sohnes und das juristische Nachspiel zurückzuführen seien (Urk. 7/26 S. 9). Selbst die Beschwerdeführerin führe ihre Einschränkungen eindeutig auf das Verlusterlebnis zurück (Urk. 7/26 S. 10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der vorhandenen persönlichen Ressourcen der Beschwerdeführerin hielt der Gutachter sodann fest, Ressourcen würden in der grundsätzlich stabilen Persönlichkeit mit ihren zur Verfügung stehenden Bewältigungs- und Copingme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chanismen liegen. Weitere Ressourcen seien ihr Wille, wieder gesund und leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsfähig zu werden. Eine wesentliche Ressource stelle ausserdem die Unterstüt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung durch den Ehemann und auch durch die nahen Familienfreunde dar (Urk. 7/26 S. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich bemerkte der Gutachter zusammenfassend, mit gedrückter Stim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mung, Interessensverlust, Freudlosigkeit und Antriebsverminderung seien die Hauptkriterien einer depressiven Episode nach ICD-10 erfüllt. Hinzu kämen eine stark verminderte Konzentration, negative Zukunftsperspektiven, Schlafstörun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen und verminderter Appetit. Die funktionellen Auswirkungen seien vor allem bedingt durch die erhebliche Antriebsminderung sowie die deutliche Konzentra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionsverminderung. Diese allgemeine Energieverminderung führe zu einer deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Ermüdbarkeit und Aktivitätseinschränkung, wobei sich diese nicht nur in der angestammten Tätigkeit zeige, sondern den gesamten Lebensbereich der Beschwerdeführerin, sprich auch die sozialen Aktivitäten, umfasse. Frühere Hob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bies würden nicht mehr wahrgenommen werden. Der Symptomkomplex habe sich in den letzten 1 ½ Jahren zwar leicht vermindert, verunmögliche jedoch nach wie vor ein «normales» Leben und insbesondere eine konstante, qualitativ genü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Arbeitsleistung. Aus versicherungsmedizinischer Sicht liege ein eindeutig reaktives Geschehen vor. Hätte ihr Sohn diesen Unfall nicht erlitten, wäre sie nicht in dieser psychischen Verfassung. Angesichts der Tatsache, dass doch in den letzten Monaten eine Verbesserung zu beobachten sei, habe zumindest noch keine Chronifizierung stattgefunden, so dass noch kein eigenständiges inneres Leiden vorliege. Die Beschwerdeführerin leide an einer ausgeprägten Trauerreak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion, verstärkt durch subjektiv empfundene ungerechte Behandlung durch Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungen und Behörden. Die Dauer dieser Trauerreaktion sei jedoch noch nicht als pathologisch zu beurteilen (Urk. 7/26 S. 13f.). Aufgrund des Gesagten sei die aktuelle Arbeitsfähigkeit im einstelligen Prozentbereich anzusiedeln. Auch diese kleine Arbeitsfähigkeit sei nicht konstant abrufbar und könne somit im ersten Arbeitsmarkt nicht verwertet werden. Angesichts der bis jetzt stattgehabten leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Verbesserung der Symptomatik gehe er von einer Verbesserung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit bis zur Grössenordnung von 50 % innerhalb eines Jahres aus (Urk. 7/26 S. 17f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu den gesamten Vorakten nahm RAD-Arzt Dr. A.___ am 17. Juni 2016 Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung (Urk. 7/39). Er konstatierte, es sei ein klar reaktives Geschehen gegeben. Aufgrund der gedrückten Stimmung, des Interesseverlustes, der Freudlosigkeit und der Antriebsminderung, der verminderten Konzentration, der negativen Zukunftsperspektiven und der Schlafstörung sei die Beschwerdeführerin so mas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siv eingeschränkt, dass sie keine konstante Leistung erbringen könne. Sie sei sowohl in der Erwerbstätigkeit als auch im Haushalt nur marginal (unter 10 %) einsatzfähig. Unter Weiterführung der regelmässigen Psychotherapie und Besuch der Selbsthilfegruppe könne aber eine kontinuierliche weitere Besserung erreicht werden, sodass in 12 bis 18 Monaten mit einer Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit gerechnet werden könne. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des Einwandverfahrens reichte die Beschwerdeführerin einen weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Verlaufsbericht der behandelnden Psychologin vom 5. Dezember 2016 zu den Akten (Urk. 7/41). Darin erklärte sich C.___ sowohl mit dem Gutachten der Z.___ (vgl. E. 3.3) als auch mit der Beurteilung des RAD-Arztes (vgl. E. 3.4) einverstanden. Sie führte ausserdem aus, dank der Therapie funktioniere die Beschwerdeführerin in ihrem Alltag wieder, wenn auch nur beschränkt. Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin sei gut und ein medizinisch begründbares Leiden liege nicht vor, dennoch sei die Beschwerdeführerin nur unregelmässig und stundenweise arbeitsfähig. Es sei fraglich, ob die Trauer für die Beschwerdeführerin jemals leichter zu ertragen sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische Gutachten der Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11. Mai 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">26</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) basiert auf einer umfassenden psychiatrischen Untersuchung und wurde in Kenntnis und in Auseinandersetzung mit den Vorakten (Anamnese) abgegeben. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> detaillierte und nachvollziehbare Befunde und Diagnosen erhoben und sich mit den vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geklagten Beschwerden auseinandergesetzt. Zudem wurden die medizinischen Zusammenhänge und die medizinische Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion einleuchtend dargelegt und die Schlussfolgerung nachvollziehbar begründet. Dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten kommt demnach grundsätzlich volle Beweiskraft zu (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 1.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdeführerin leidet unter keiner invalidisierenden somatischen Erkrankung. Die von ihr geltend gemachte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit basiert ausschliesslich auf der psychischen Symptomatik. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Angesichts der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">atrischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Diagnose einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">andauernden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mittel- bis schwergradigen depressiven Episode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (ICD-10: F32.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> und in Anbetracht dessen, dass die juristische Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">prüfung in jedem Fall Aufgabe des Rechtsanwenders ist (vgl. etwa Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">desgerichts 9C_154/2016 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Oktober 2016 E. 4.), ist die Beurteilung des tatsächlich erreichbaren Leistungsvermögens anhand des in BGE 141 V 281 auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gestellten Katalogs von Indikatoren vorzunehmen (BGE 141 V 281 E. 4.3.1). Diese Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Ressour</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">März 2016 E. 2.2.1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die ärztliche Arbeitsfähigkeitsschätzung, zumindest ohne einlässliche Befassung mit den spezifischen normativen Vorgaben und ohne entsprechende Begründung, kann zwar den rechtlich geforderten Beweis des Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">liegens einer Erwerbsunfähigkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2 ATSG) nicht erbringen, weil sie weitgehend vom Ermessen des medizinisch-psychiatrischen Sachverständigen abhängt. Die medizinische Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ist aber eine wich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tige Grundlage für die anschliessende juristische Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistung der versicherten Person noch zugemutet werden kann (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195). Hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit haben sich sowohl die medizinischen Sachverständigen als auch die Organe der Rechtsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wendung bei ihrer Einschätzung des Leistungsvermögens an den normativen Vorgaben zu orientieren; die Gutachter im Idealfall gemäss der entsprechend for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mulierten Fragestellung (BGE 141 V 281 E. 5.2 S. 306 f.). Die Rechtsanwender prüfen die medizinischen Angaben frei insbesondere daraufhin, ob die Ärzte sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten haben und ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der rechtserhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (BGE 143 V 418 E. 6 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">426 f.). Im Rahmen der Beweiswürdigung obliegt es den Rechtsanwendern zu überprüfen, ob in concreto ausschliesslich funktionelle Ausfälle bei der medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nischen Einschätzung berücksichtigt wurden und ob die Zumutbarkeitsbeurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lung auf einer objektivierten Grundlage erfolgte (BGE 141 V 281 E. 5.2.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2 ATSG). Eine rentenbegründende Invalidität ist nur dann anzunehmen, wenn funktionelle Auswirkungen medizinisch anhand der Indikatoren schlüssig und widerspruchsfrei festgestellt sind und somit den versicherungsmedizinischen Vorgaben Rechnung getragen wurde (BGE 141 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">281 E. 6 S. 307 f.; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Urteil des Bundesgerichts 9C_126/2018 vom 6. Juli 2018, E. 2.2.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Komplexes der Gesundheitsschädigung ergibt sich, dass der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische Gutachter aufgrund der Symptome (ausgeprägter Interessenverlust, generelle Freudlosigkeit, erheblicher Antriebsmangel und erhöhte Ermüdbarkeit sowie anamnestisch jedoch nicht objektivierbare erhebliche Konzentrationsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minderung) eine mittel- bis schwergradige depressive Episode (ICD-10: F32.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diagnostizierte (vgl. E. 3.3), wobei diese Diagnose von der behandelnden Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">login bestätigt wurde (vgl. E. 3.5). Sowohl der begutachtende Psychiater als auch die behandelnde Psychologin verweisen ausdrücklich darauf, dass es sich um eine ausgeprägte Trauerreaktion infolge des Unfalltodes des Sohnes der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin handelt. Die behandelnde Psychologin gibt ausserdem an, dass kein medizinisch begründbares Leiden vorliegt. Nach Angaben des Gutachters hat keine Chronifizierung des depressiven Leidens stattgefunden. Im Gegenteil habe sich im Vergleich zur Zeit unmittelbar nach dem Unfalltod des Sohnes eine merk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Verbesserung, sprich eine Verminderung der Heftigkeit der Trauer und Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zweiflung, ergeben (vgl. Urk. 7/26 S. 11). Ungeachtet des Schweregrades der gestellten Diagnose ist somit zu vermerken, dass der Gutachter die Trauerreaktion als nicht krankheitswertig einstuft. Die von ihm als erheblich bezeichneten Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tome stützen sich ausserdem nur teilweise auf objektiv erhobene Befunde. So nennt er als wesentliche funktionelle Auswirkungen (Urk. 7/26/8f.) vor allem den erheblichen Antriebsmangel (durchschnittlich an sechs von sieben Tagen), die erhöhte Ermüdbarkeit und erhebliche Konzentrationsstörungen, die sich jedoch in der Befunderhebung nicht widerspiegeln, sondern hauptsächlich auf Schilde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen der Beschwerdeführerin beruhen. Eine starke Ausprägung dieser Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik ist daher nicht durch objektive Befunde dargetan, zumal sich der Gutachter nicht mit dem noch erhaltenen Aktivitätsniveau (die Beschwerdeführerin versucht viermal pro Woche ins Fitnesstraining zu gehen, muss die Ferien aktiv gestalten, erledigt – ab und zu – Haushaltsarbeiten und Bürotätigkeit für die Firma des Ehemannes; vgl. Urk. 7/26/5, Urk. 7/26/7) auseinandersetzt oder dem Umstand, dass die Beschwerdeführerin über keine vorgegebene Tagesstruktur verfügt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weitere wichtige Indikatoren für die Ermittlung der Schwere eines Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schadens sind Verlauf und Ausgang von durchgeführten Therapien. Scheitern lege artis und mit optimaler Kooperation durchgeführte Therapien, deutet dies auf eine negative Prognose hin (vgl. BGE 141 V 281 E. 4.3.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Therapieverlaufs weist der Gutachter darauf hin, dass die Beschwerdeführerin bei einer Psychologin in wöchentlicher Behandlung sei. Eine pharmakologische Behandlung erfolge nicht. Nach Angaben der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin würde ihr die Gesprächstherapie guttun, wirklich helfen würde sie jedoch auch nicht (Urk. 7/26 S. 7). Angesichts der Tatsache, dass weder eine ambulante, teilstationäre oder stationäre psychiatrische bzw. psychotherapeutische Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung in Anspruch genommen wurde, noch eine medikamentöse Therapie statt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fand, kann nicht auf eine besondere Schwere der psychischen Gesundheitsstörung geschlossen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der Gesamtbetrachtung der Wechselwirkungen und sonstigen Bezüge der psychischen Störung zu sämtlichen begleitenden krankheitswertigen Störungen (Indikator </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">«Komorbiditäten»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) ist festzuhalten, dass Störungen unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig von ihrer Diagnose bereits dann als rechtlich bedeutsame Komorbidität in Betracht fallen, wenn ihnen im konkreten Fall ressourcenhemmende Wirkung beizumessen ist (BGE 143 V 418 E. 8.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Vorliegend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestehen weder körperliche noch psychische Begleiterkrankung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren bestehen keine Hinweise auf strukturelle Defizite im Sinne einer Persönlichkeitsstörung (Komplex der Persönlichkeit, vgl. BGE 141 V 281 E. 4.3.2), welche im Rahmen der umfassenden Ressourcenprüfung negativ ins Gewicht fal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len könnten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die sozialen Aktivitäten sind zwar eingeschränkt und die Beschwerdeführerin hat keine eigentlichen Hobbies, sie verfügt indessen über ein intaktes Familienleben und erhält Unterstützung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch ihren Ehemann und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Familienfreunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Begutachtung habe die Beschwerdeführerin angegeben, sie habe sich bemüht, sich sozial nicht zu sehr zurückzuziehen, was ihr auch weitgehend gelungen sei (Urk. 7/26 S. 6). Überdies geht sie bis zu viermal in der Woche in ein Fitness-Zentrum und macht gelegentlich Ferien mit ihrem Ehemann (vgl. Urk. 7/26 S. 7). Ausserdem weist der psychiatrische Gutachter zutreffend darauf hin, dass die Motivation der Beschwerdeführerin sehr hoch sei, was sich unter anderem im Aufsuchen einer Selbsthilfegruppe zeige (Urk. 7/26 S. 12). Die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin selbst betonte während der Begutachtung, dass sie alles tue, um wieder gesund zu werden (Urk. 7/26 S. 6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit enthält der soziale Lebenskontext (Komplex </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">«</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sozialer Kontext</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. BGE 141 V 281 E. 4.3.3) durchaus Ressourcen, auf die die Beschwerdeführerin zurückgreifen kann.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Gesichtspunkts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichmässige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einschränkung des Aktivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen ist festzuhalten, dass aus dem Gutachten hervorgeht, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdeführerin in allen Lebensbereichen eingeschränkt ist, mithin auch alle sozialen Aktivitäten beeinträchtigt sind (Urk. 7/26 S. 13). Andererseits wies die behandelnde Psychologin darauf hin, dass die Beschwerdeführerin in ihrem Alltag wieder weitgehend funktioniere (vgl. E. 3.5). Fest steht, dass die Beschwerdeführerin nach wie vor über gute soziale Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">takte verfügt und wie bereits ausgeführt gewissen Aktivitäten nachgehen kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesagtem ist nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass bei der Beschwerdeführerin eine – verselbständigte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– psychische Störung mit wesentlichem und anhaltendem Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit besteht, womit eine versicherte Gesundheitsbeeinträchtigung nicht ausgewiesen ist. Der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand und die medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit sind hinreichend abgeklärt. Von weiteren Untersuchungen sind keine neuen Erkenntnisse zu erwarten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demzufolge erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das vorliegende Verfahren geht um die Bewilligung oder Verweigerung von Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsleistungen, es ist daher kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind dabei nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzule</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Thomas Locher</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstStadler</p><p></p></div> </div></body></html>