<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00346</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204591&amp;W10_KEY=4467140&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00346</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 11.11.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Gesundheitswesen</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Heilanpreisung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Zulässigkeit der Bezeichnung eines Duschgels als "Aroma Therapy": <br/><br/>Beim Duschgel handelt es sich um einen Gebrauchsgegenstand. Hinweise irgendwelcher Art auf eine krankheitsbildende, -lindernde oder -verhütende Wirkung von Gebrauchsgegenständen sind verboten (E.1). Die Gesundheitsdirektion erwog, dass die Bezeichnung eines Duschgels mit dem Begriff "Aroma Therapy" eine krankheitsheilende Wirkung suggeriere (E.2.1). Es wird von der Beschwerdeführerin nicht bestritten, dass die Bezeichnung "Aroma Therapy" dem reinen Wortsinn nach auf eine krankheitsheilende Wirkung des Produktes verweist. Keine Rolle spielt auch, dass sich der Durchschnittskonsumet vom Duschgel keine allzu grossen medizinisch-therapeutischen Wirkungen verspricht. Zu Recht hat die Gesundheitsdirektion darauf hingewiesen, dass die Bezeichnung kosmetischer Produkte mit einem Begriff "Therapie" zu einer Verwässerung der Grenze zwischen Kosmetika und Arzneimittel führe (E.3). Abweisung der Beschwerde und Kostenfolge (E.4).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESUNDHEIT">GESUNDHEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HEILANPREISUNG">HEILANPREISUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HEILMITTEL">HEILMITTEL</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HEILUNG">HEILUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSMETIKA">KOSMETIKA</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSMETIKA">KOSMETIKA</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PRODUKT">PRODUKT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Gesundheit ST: ÃBRIGES FÃRSORGE UND GESUNDHEIT">ÃBRIGES FÃRSORGE UND GESUNDHEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art./§ 3 GebrV</span><br/><span class="gerade">Art./§ 3 Abs. 2 GebrV</span><br/><span class="ungerade">Art./§ 21 GebrV</span><br/><span class="gerade">Art. 5 lit. b LMG</span><br/><span class="ungerade">Art. 14 Abs. 1 LMG</span><br/><span class="gerade">Art. 14 Abs. 2 LMG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2004 Nr. 48 S. 106</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das Kantonale Labor ZÃ¼rich verfÃ¼gte am 17. Oktober 2003 gegenÃ¼ber der A AG in Thalwil, dass ab sofort keine WarenvorrÃ¤te des Produktes </span><span>"</span><span>B Aroma Therapy Energy Duschgel, 250 ml</span><span>"</span><span> mehr ausgeliefert werden dÃ¼rfen (Disp.-Ziff. I). Ãber die Verwendung von WarenvorrÃ¤ten, welche sich noch im Besitz der A AG befinden wÃ¼rden, werde das Kantonale Labor auf Antrag des Wareninhabers entscheiden (Disp.-Ziff. II). Sodann wurde der A AG Frist angesetzt, um Ã¼ber ihre WarenvorrÃ¤te und Ã¼ber allfÃ¤llige weitere Import- und VertriebskanÃ¤le des betroffenen Produkts, soweit bekannt, zu informieren (Disp.-Ziff. III).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Eine dagegen gerichtete Einsprache wies das Kantonale Labor am 12. Dezember 2003 ab.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Rekurs vom 23. Dezember 2003 verlangte die A AG die Aufhebung dieser VerfÃ¼gung. Die Gesundheitsdirektion wies das Rechtsmittel am 16. Juni 2004 ab. Die Rekurrentin wurde verpflichtet, das Kantonale Labor innerhalb von zwei Monaten nach Eintritt der Rechtskraft der RekursverfÃ¼gung Ã¼ber ihre WarenvorrÃ¤te am fraglichen Produkt und Ã¼ber allfÃ¤llige weitere Import- und VertriebskanÃ¤le, soweit bekannt, zu informieren.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Gegen den Rekursentscheid erhob die A AG am 30. August 2004 Beschwerde beim Verwaltungsgericht und beantragte, die VerfÃ¼gungen des Kantonalen Labors und der Gesundheitsdirektion seien aufzuheben. Das Kantonale Labor liess sich am 20. September 2004, die Gesundheitsdirektion am 4. Oktober 2004 zur Beschwerde vernehmen. Beide BehÃ¶rden verwiesen auf ihre eigenen VerfÃ¼gungen in der Sache und stellten keinen expliziten Antrag zur Erledigung des Beschwerdeverfahrens.</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <span><br/> </span> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das von der BeschwerdefÃ¼hrerin hergestellte Duschgel ist ein Gebrauchsgegenstand im Sinne von Art. 5 lit. b des Bundesgesetzes vom 9. Oktober 1992 Ã¼ber Lebensmittel und GebrauchsgegenstÃ¤nde (Lebensmittelgesetz, LMG, SR 817.0) und gehÃ¶rt zu den kosmetischen Mitteln im Sinne von Art. 21 der Verordnung vom 1. MÃ¤rz 1995 Ã¼ber GebrauchsgegenstÃ¤nde (GebrV, SR 817.04, vgl. auch Anhang 2 zur GebrV). Solche wirken lokal auf die gesunde Haut und ihre Organe, auf die SchleimhÃ¤ute des Mundes oder der Ã¤usseren Genitalregionen oder auf die ZÃ¤hne. Die darin enthaltenen Stoffe dÃ¼rfen bei der Resorption keine inneren Wirkungen entfalten (Art. 21 Abs. 2 GebrV). Nach Art. 14 Abs. 1 LMG dÃ¼rfen GebrauchsgegenstÃ¤nde bei bestimmungsgemÃ¤ssem oder Ã¼blicherweise zu erwartendem Gebrauch die Gesundheit nicht gefÃ¤hrden. Nach Art. 14 Abs. 2 LMG kann der Bundesrat zu diesem Zweck Anforderungen an GebrauchsgegenstÃ¤nde und deren Beschriftung festlegen sowie die Verwendung bestimmter Stoffe einschrÃ¤nken oder verbieten. GemÃ¤ss Art. 3 GebrV muss die Bezeichnung, Anpreisung, Aufmachung und Verpackung von GebrauchsgegenstÃ¤nden (Etiketten, Packungen, Prospekte, usw.) so gestaltet sein, dass keine Gefahr einer gesundheitsschÃ¤digenden Verwendung des Gebrauchsgegenstandes besteht (Abs. 1). Hinweise irgendwelcher Art auf eine krankheitsheilende, -lindernde oder -verhÃ¼tende Wirkung (zum Beispiel medizinische oder therapeutische Eigenschaften, desinfizierende oder entzÃ¼ndungshemmende Wirkungen, Ã¤rztliche Empfehlungen) von GebrauchsgegenstÃ¤nden sind verboten (Abs. 2). Erlaubt sind jedoch Hinweise auf kariesverhÃ¼tende Eigenschaften von Zahn- und Mundpflegemitteln (Abs. 3).</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>GestÃ¼tzt auf Art. 3 Abs. 2 GebrV verbot das Kantonale Labor die Auslieferung des fraglichen Duschgels und traf die genannten weiteren Anordnungen betreffend WarenvorrÃ¤te, Import- und VertriebskanÃ¤le. Die Gesundheitsdirektion wies zur BegrÃ¼ndung ihres Rekursentscheides im Wesentlichen darauf hin, dass der Begriff "Aroma Therapy" â auch wenn in englischer Sprache verwendet â eine krankheitsheilende Wirkung des Produktes suggeriere, was sie mit Definitionen der Aromatherapie in medizinischen Lexika und allgemein zugÃ¤nglichen Internetseiten untermauerte. Von diesem Eindruck der Heilwirkung kÃ¶nne die weitere Ausstattung des Produktes wie das Erscheinungsbild, die Werbung oder der Name des Unternehmens nicht befreien. Der Abgabekanal sei dabei ohne Bedeutung. Das Verbot verstosse auch nicht gegen das Bundesgesetz vom 6. Oktober 1995 Ã¼ber die technischen Handelshemmnisse (THG, SR 946.51), da es durch die Ã¼berwiegenden Ã¶ffentlichen Interessen zum Schutz der Konsumenten und der Lauterkeit des Handelsverkehrs gerechtfertigt sei.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Dem hÃ¤lt die BeschwerdefÃ¼hrerin in ihrer Beschwerdeschrift entgegen, entscheidendes Kriterium fÃ¼r die Beurteilung des Produktes sei die Betrachtungsweise des Durchschnittskonsumenten. Der Begriff "Aroma Therapy" stelle eine Bezeichnung dar, welcher Borderline-Bedeutung zukomme. Er sei vom kantonalen Labor und der Gesundheitsdirektion rein dem Wortsinn entsprechend ausgelegt worden, ohne zu berÃ¼cksichtigen, welchen Wortsinn der Konsument im Zusammenhang mit dem vorliegenden Alltagsprodukt dem Begriff "Aroma Therapy" nach seinem SprachverstÃ¤ndnis zuordne. Diesen Aspekten habe die Vorinstanz nicht genÃ¼gend Rechnung getragen, sodass im Weiteren auf die RekursbegrÃ¼ndung verwiesen werden kÃ¶nne.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin anerkennt grundsÃ¤tzlich zu Recht die Anwendbarkeit von Art. 3 Abs. 2 GebrV. Das Bundesgericht hat das in der Lebensmittelgesetzgebung enthaltene Verbot der Heilanpreisung fÃ¼r Lebensmittel und GebrauchsgegenstÃ¤nde in der Vergangenheit bereits mehrfach fÃ¼r zulÃ¤ssig erklÃ¤rt (BGE 127 II 91 E. 3 betreffend Kuh-Lovely-Werbung; BGr, 23. Juni 2000, ZBl 103/2002, S. 30, E. 2 betreffend Schlank-CrÃ¨me; BGr, 19. Juni 2002, SIC 8/2002, S. 615 betreffend Schlechtwetter Bad und Muskel Vital Bad). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Auch scheint die BeschwerdefÃ¼hrerin zu anerkennen, dass mit der Bezeichnung </span><span>"</span><span>Aroma Therapy</span><span>"</span><span> dem reinen Wortsinn nach auf eine krankheitsheilende Wirkung des Produktes verwiesen wird. Zu Recht erachtet sie es offenbar auch selber nicht als entscheidend, dass dieser Hinweis ohne konkreten Bezug zu einer bestimmten Krankheit erfolgt. Nach den zutreffenden AusfÃ¼hrungen der Gesundheitsdirektion wird der Begriff Therapie im Allgemeinen als Kranken- und Heilbehandlung verstanden, und soll die Aromatherapie im Besonderen dank dem Einsatz Ã¤therischer Ãle heilende Wirkung versprechen. Die von der Vorinstanz hierzu angerufenen Internetseiten sprechen sogar ausdrÃ¼cklich von bestimmten KrankheitszustÃ¤nden wie AngstzustÃ¤nde, psychosomatische Erkrankungen wie KrÃ¤mpfe, Verstopfung, Durchfall, Asthma (www.sro.ch/a/fk/Aromat_823.asp), ErkÃ¤ltung, Wechseljahrbeschwerden und nervÃ¶se Magen-Darm-Beschwerden (www.hotsport.ch/sportlexi­kon.ch unter Therapien/­Aromatherapie). Die Aromatherapie wird denn auch teilweise in Ã¶ffentlichen SpitÃ¤lern praktiziert, worauf bereits das Kantonale Labor hingewiesen hat. So bietet etwa das UniversitÃ¤tsspital entsprechende Kurse fÃ¼r die Pflegefachleute an und setzt die Aromatherapie zur Linderung von Tumorschmerzen ein.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Vor diesem Hintergrund Ã¼berzeugt der Einwand der BeschwerdefÃ¼hrerin hinsichtlich der Bedeutung der Aromatherapie im VerstÃ¤ndnis des Durchschnittskonsumenten nicht. Es spielt grundsÃ¤tzlich keine Rolle, welcher Stellenwert der Aromatherapie als Therapiemethode der Naturheilkunde im gesamten Bereich medizinischer Therapien zukommt. Auch kommt es nicht darauf an, dass der Begriff Aromatherapie nur im Zusammenhang mit einem Duschgel verwendet wird. Das Verbot des Hinweises auf therapeutische Eigenschaften gilt grundsÃ¤tzlich fÃ¼r alle Kosmetikprodukte. Von solchen Produkten wird sich der Durchschnittskonsument zwar dank deren spezifischen Ã¤usserlichen Anwendung und angesichts des in Art. 21 Abs. 2 GebrV enthaltenen Verbots, innere Wirkung zu entfalten, generell keinen allzu grossen medizinisch-therapeutischen Nutzen versprechen. Zu Recht hat die Gesundheitsdirektion aber in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass die Bezeichnung kosmetischer Produkte mit einem Begriff wie </span><span>"</span><span>Therapie</span><span>"</span><span> zu einer VerwÃ¤sserung der Grenze zwischen Kosmetika und Arzneimittel fÃ¼hre. Da auch Arzneimittel in Formen angeboten werden, die rein Ã¤usserlich auf der Haut angewendet oder â wie die Ã¤therischen Ãle der Aromatherapie â inhaliert werden, mÃ¼ssen mÃ¶gliche Verwechslungen zwischen Arzneimitteln und kosmetischen Produkten durch eine klare Abgrenzung vermieden werden.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Soweit die BeschwerdefÃ¼hrerin schliesslich generell auf ihre AusfÃ¼hrungen in der Rekursschrift verweist, ist auf die dort erhobenen EinwÃ¤nde nicht einzugehen (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 54 N. 7). Die Gesundheitsdirektion hat sich zu diesen EinwÃ¤nden im Rekursentscheid bereits ausfÃ¼hrlich geÃ¤ussert und dabei insbesondere auch die Frage nach einem Verstoss gegen das THG geprÃ¼ft. Die BeschwerdefÃ¼hrerin setzt sich mit diesen ErwÃ¤gungen nicht auseinander.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Beschwerde ist demnach abzuweisen und die angefochtene VerfÃ¼gung zu bestÃ¤tigen. Bei diesem Verfahrensausgang wird die BeschwerdefÃ¼hrerin kostenpflichtig (§ 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 70 VRG) und steht ihr keine ParteientschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 4'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 4'060.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Es wird keine ParteientschÃ¤digung zugesprochen.</p> <p class="Einzug2">5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</p> <p class="Urteilstext"><span>6. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>