<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">[AZA 0] </div> <div class="para">I 159/00 Ge </div> <div class="para"> </div> <div class="para">III. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Präsident Schön, Bundesrichter Spira und Bundesrichterin </div> <div class="para">Widmer; Gerichtsschreiber Signorell </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 8. November 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para">K.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Fürsprecher Ulrich Seiler, Falkenhöheweg 20, 3012 Bern, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para">IV-Stelle Bern, Chutzenstrasse 10, 3007 Bern, Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">und </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Bern </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die IV-Stelle Bern lehnte ein Leistungsbegehren des 1952 geborenen K.________ nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens mit Verfügung vom 20. Januar 1999 ab. </div> <div class="para">Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern wies eine dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 25. Januar 2000 ab. </div> <div class="para">Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde lässt K.________ die Zusprechung der gesetzlichen Leistungen beantragen. </div> <div class="para">Die IV-Stelle Bern schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. </div> <div class="para">Das Bundesamt für Sozialversicherung (BSV) lässt sich nicht vernehmen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- a) Nach ständiger Rechtsprechung beurteilt das Sozialversicherungsgericht die Gesetzmässigkeit der Verwaltungsverfügungen in der Regel nach dem Sachverhalt, der zur Zeit ihres Erlasses gegeben war (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=2&amp;from_date=23.10.2001&amp;to_date=11.11.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F121-V-362%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page366">BGE 121 V 366</a> Erw. 1b mit Hinweisen). Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=2&amp;from_date=23.10.2001&amp;to_date=11.11.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F121-V-362%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page366">BGE 121 V 366</a> Erw. 1b mit Hinweis). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) Der ablehnenden Verfügung der IV-Stelle vom 20. Januar 1999 liegt der Sachverhalt zugrunde, wie er sich bis dahin entwickelt hatte. Im strittigen Verwaltungsakt wird nur dieser beurteilt. Es ist nicht auszuschliessen, dass sich die relevanten tatsächlichen Verhältnisse u.a. als Folge des am 6. Oktober 1999 erlittenen Unfalls (Sturz auf die linke Körperseite, operative Behandlung der erlittenen Verletzungen) in einer für einen Leistungsanspruch massgebenden Weise verändert haben könnten. Da diese neuen Umstände indessen nicht Gegenstand der Verwaltungsverfügung vom 20. Januar 1999 bildeten und sich erst nach dem Verfügungsdatum verwirklichten, ist darauf im vorliegenden Verfahren nicht einzugehen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- a) Die Vorinstanz hat die massgeblichen gesetzlichen Bestimmungen über den Rentenanspruch (<span class="artref"><artref id="CH/831.20/28/1^bis" type="start"></artref><artref id="CH/831.20/28/1" type="start"></artref>Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG</span><artref id="CH/831.20/28/1^bis" type="end"></artref><artref id="CH/831.20/1^bis" type="end"></artref>) und die Bestimmung des Invaliditätsgrades bei Erwerbstätigen (<span class="artref">Art. 28 Abs. 2 IVG</span>) sowie die hiezu ergangene Rechtsprechung zutreffend dargestellt. Darauf wird verwiesen. </div> <div class="para">b) Aufgrund der medizinischen Aktenlage, wie sie im vorinstanzlichen Entscheid richtig wiedergegeben ist, leidet der Beschwerdeführer in somatischer Hinsicht an einem Tietze-Syndrom (schmerzhafte Verdickung der Rippenknorpel am Sternalansatz unklarer Ursache) kostosternal links sowie an einer linkskonvexen Torsionsskoliose, welche indessen keine Beschwerden verursachte. In psychiatrischer Hinsicht liegt eine Somatisierungsstörung (Status nach kurzer depressiver Reaktion) vor. Das kantonale Gericht erwog zutreffend, dass das Gutachten des Dr. Bruno H.________, Psychiatrie Psychotherapie FMH, vom 10. Juni 1998, den früheren Abklärungen vorzuziehen ist, was nicht zu beanstanden ist. Weitere medizinische Abklärungen, wie sie der Beschwerdeführer in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt (namentlich die Anordnung eines psychiatrischen Obergutachtens), sind nicht erforderlich. </div> <div class="para">Nach der medizinischen Beurteilung wirkte sich nur der somatische Befund auf die Arbeitsfähigkeit aus. Gemäss Einschätzung von Prof. Dr. med. G.________, Chirurgie und Orthopädie FMH (Gutachten vom 19. Mai 1998), ist dem Beschwerdeführer eine leichte Arbeit ohne Heben und Tragen schwerer Gewichte und ohne verrenkte Körperstellungen zu mindestens 75 %, eher jedoch zu 100 % zumutbar. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">c) Mit den erwerblichen Auswirkungen der Beeinträchtigung setzte sich die Vorinstanz eingehend und zutreffend auseinander, weshalb auf diese Ausführungen verwiesen wird. </div> <div class="para">Nicht zu beanstanden ist namentlich der vorgenommene Einkommensvergleich. </div> <div class="para">Bis zu dem von der Verfügung erfassten Zeitraum erlitt der Beschwerdeführer jedenfalls keine rentenbegründende Einbusse des Erwerbseinkommens. Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, vermag daran nichts zu ändern. </div> <div class="para">3.- Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegründet ist, wird sie im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> erledigt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II. Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, der Ausgleichskasse des Kantons Bern und </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dem Bundesamt für Sozialversicherung zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 8. November 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der III. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> </div></body></html>