{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2010-08-31", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2010-00284_2010-08-31.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=209980&W10_KEY=13013544&nTrefferzeile=52&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "92d162642bb07abd43302d7f4e289a4d"}, "Scrapedate": "2025-09-06", "Num": [" VB.2010.00284"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 31.08.2010 VB.2010.00284"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 31.08.2010 VB.2010.00284"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 31.08.2010 VB.2010.00284"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "1. Abteilung/1. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Submission | Ausschluss von s\u00e4mtlichen Vergabeverfahren der Baudirektion des Kantons Z\u00fcrich f\u00fcr die Dauer eines Jahres: Zul\u00e4ssigkeit der direkten Beschwerde ans Verwaltungsgericht; Frage der hinreichenden gesetzlichen Grundlage f\u00fcr die ausgesprochene Sanktion. Die in \u00a7 40 Abs. 2 SubmV vorgesehene direkte Beschwerde beim Verwaltungsgericht verst\u00f6sst gegen Art. 77 Abs. 1 KV. Art. 138 Abs. 1 lit. b KV r\u00e4umt den Beh\u00f6rden indessen eine Frist bis zum 31. Dezember 2010 f\u00fcr die Anpassung des Rechtspflegeverfahrens an die neuen kantonalen Verfahrensgarantien, insbesondere an die Vorgaben von Art. 77 KV, ein. Nach den Grunds\u00e4tzen der Kantonsverfassung vom 18. April 1869 bzw. dem Verwaltungsrechtspflegegesetz ist es nicht ausgeschlossen, dass die Befugnis, in der Verwaltungsrechtspflege nur eine Rechtsmittelinstanz vorzusehen, vom Gesetz- an den Verordnungsgeber delegiert wird. Die in \u00a7 4 IV\u00f6B-BeitrittsG geregelte Erm\u00e4chtigung des Regierungsrats, die Voraussetzungen f\u00fcr den Ausschluss von Anbieterinnen und Anbietern zu regeln, gen\u00fcgt zum heutigen Zeitpunkt somit noch als gesetzliche Delegationsnorm f\u00fcr den in \u00a7 40 Abs. 2 SubmV geregelten direkten Beschwerdeweg ans Verwaltungsgericht (E. 1.4). Die verf\u00fcgte Sanktion stellt einen schweren Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit dar. Sie bedarf daher einer ausdr\u00fccklichen Grundlage in einem formellen Gesetz (E. 3.3). F\u00fcr die betroffenen Anbieterinnen und Anbieter muss aus dem formellen Gesetz in den Grundz\u00fcgen hervorgehen, durch welche Instanz, welches Verhalten mit einem Ausschluss von k\u00fcnftigen Vergabeverfahren sanktioniert werden kann. Die Bestimmung von Art. 19 Abs. 2 IV\u00f6B ist zu unbestimmt und kann deshalb nicht als gesetzliche Grundlage f\u00fcr die angeordnete Sanktion herangezogen werden. Die Submissionsverordnung stellt kein formelles Gesetz dar und ist demnach ebenfalls keine hinreichende gesetzliche Grundlage (E. 3.4). Gutheissung."}], "ScrapyJob": "446973/29/2124", "Zeit UTC": "06.09.2025 23:38:14", "Checksum": "b45f978ec4552a656b6084444e62c184"}