<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">9C_974/2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 19. März 2013 </div> <div class="para">II. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Kernen, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Meyer, Bundesrichterin Glanzmann, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Schmutz. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">GastroSocial Pensionskasse, </div> <div class="para">Bahnhofstrasse 86, 5000 Aarau, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons Graubünden, </div> <div class="para">Ottostrasse 24, 7000 Chur, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">C.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Christian Thöny. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung (Invalidenrente), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden vom 22. August 2012. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sachverhalt: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">A. </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 23. September 2011 verneinte die IV-Stelle des Kantons Graubünden den Anspruch der 1970 geborenen C.________ auf berufliche Eingliederungsmassnahmen. Am 9. November 2011 bzw. 15. Februar 2012 verfügte sie den Anspruch auf eine halbe Invalidenrente ab 1. Februar 2010 (Invaliditätsgrad von 50 %) und setzte den monatlichen Rentenbetrag und die Rentennachzahlung fest. Sie erwog, da die Versicherte behandlungsmotiviert sei, könne auf die Auferlegung einer Schadenminderungspflicht verzichtet werden. Auf 1. Juni 2012 werde der Anspruch im Rahmen einer vorzeitigen Revision überprüft. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B. </div> <div class="para">Als Vorsorgeeinrichtung der Versicherten erhob die GastroSocial Pensionskasse gegen die Verfügungen vom 9. November 2011 und 15. Februar 2012 Beschwerde. Das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden vereinigte die Verfahren und wies die Beschwerden ab, soweit es darauf eintrat (Entscheid vom 22. August 2012). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">C. </div> <div class="para">Die GastroSocial Pensionskasse führt Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. Sie beantragt die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides; die IV-Stelle sei anzuweisen, zusätzliche Abklärungen zu treffen und die Vornahme einer beruflichen und medizinischen Eingliederungsmassnahme zu prüfen; der Invaliditätsgrad sei neu festzulegen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">1.1 Entgegen der in der Beschwerde erneut zum Ausdruck kommenden Sichtweise bildet der Anspruch auf eine berufliche Massnahme nicht Objekt der hier angefochtenen Verfügungen. Das kantonale Gericht hat den Anfechtungsgegenstand nicht auf diese Frage ausgedehnt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=27&amp;from_date=14.03.2013&amp;to_date=02.04.2013&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-V-34%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page34">BGE 122 V 34</a> E. 2a S. 36; Urteil 9C_599/2009 vom 14. September 2009 E. 2.1, in: SVR 2010 IV Nr. 18 S. 56). Es hat dies damit begründet, die Beschwerdegegnerin habe darüber am 23. September 2011 bereits rechtskräftig verfügt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.2 Zwar gehört - wie die Beschwerdeführerin sinngemäss geltend macht - zum Anfechtungsgegenstand auch, was nicht von der Verfügung geregelt wird, von dieser aber kraft Untersuchungsgrundsatz und/oder Rechtsanwendung von Amtes wegen hätte geregelt werden sollen, weil dazu nach der Aktenlage oder den Parteivorbringen hinreichender Anlass bestanden hätte (vgl. Urteil 9C_933/2010 vom 5. Januar 2011 E. 6 mit Hinweisen). Hier konnte aber keine stillschweigende Verneinung der Eingliederungsfähigkeit und der objektiven Eingliederungsaussichten vorliegen, wenn die Verwaltung unmittelbar vor Erlass der angefochtenen Rentenverfügungen abschlägig und rechtskräftig über den Anspruch auf eine berufliche Eingliederungsmassnahme verfügt hatte. Die Vorinstanz begrenzte den Anfechtungsgegenstand zu Recht auf die Zusprache einer halben Invalidenrente auf den 1. Februar 2010. Die Frage nach dem Anspruch auf eine berufliche Massnahme ist damit im vorliegenden Verfahren nicht überprüfbar. Wie die Beschwerdegegnerin jedoch in der Verfügung vom 9. November 2011 erwogen hat, wird sie (nach Aufnahme einer optimierten medizinischen Behandlung der dazu motivierten Versicherten) den Anspruch im Rahmen einer vorzeitigen Revision überprüfen. Dem Anliegen der Beschwerdeführerin kann allenfalls in diesem Rahmen Rechnung getragen werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.3 Auf den Antrag auf Prüfung medizinischer Massnahmen ist mangels Begründung (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>) nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Hinsichtlich der Frage des Rentenanspruchs genügt die Beschwerde den gesetzlichen Anforderungen nicht. Mit dem Antrag auf Neuberechnung des Invaliditätsgrades ist nicht substanziiert, was die Beschwerdeführerin fordert. Zudem äussert sie sich in ihrer Eingabe zu essenziellen Teilaspekten eines Rentenanspruchs wie Invaliditätsgrad, Rentenhöhe und Rentenbeginn nicht. Auf ungenügend begründete Rügen und wie hier bloss allgemein gehaltene appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=27&amp;from_date=14.03.2013&amp;to_date=02.04.2013&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-244%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page244">BGE 134 II 244</a> E. 2.2 S. 246). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG</span> erledigt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Das Verfahren ist kostenpflichtig (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>). Die Gerichtskosten werden der unterliegenden Beschwerdeführerin auferlegt (Art. 65 Abs. 4 lit. a in Verbindung mit <span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, C.________, dem Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 19. März 2013 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Kernen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Schmutz </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>