<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, für die Kommunikation hinsichtlich der zweijährlichen Lohnstrukturerhebung eine detailliertere und für die Bevölkerung nachvollziehbare inhaltliche Berichtsstruktur sicherzustellen, damit eine genaue Einordnung, welche Faktoren die Lohnungleichheit erklären und eine Aussage darüber, wie der unerklärbare Anteil zu verstehen ist, ermöglicht wird.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Bundesamt für Statistik (BFS) führt alle zwei Jahre eine thematische Spezialanalyse zu den Lohnunterschieden zwischen Frauen und Männern durch. Der Inhalt und die Präsentation der Ergebnisse dieser Studie erfüllen die Anforderungen und Standards amtlicher Statistikinstitutionen wie Eurostat und dem Internationalen Arbeitsamt (IAA). Nebst der Medienmitteilung vom 22. Februar 2021, in der die umfassenden Ergebnisse präsentiert wurden, wird das BFS noch vor Sommer 2021 einen detaillierten Bericht vorlegen, der die statistischen Indikatoren umfassend darlegt und kommentiert.</p><p>Wie in der Antwort auf Postulat 21.3106 Locherel Benguerel vom 10. März 2021 "Regelmässige Evaluation der Methodik der Lohnstrukturerhebung" erklärt wurde, ist das BFS daran, mit den involvierten Partnern des privaten und öffentlichen Sektors die Kommunikationskonzepte in Zusammenhang mit der Spezialanalyse zu den Lohnungleichheiten zwischen Frauen und Männern zu revidieren. Dabei sollen Verständnis und Interpretation dieser themenspezifischen Spezialanalysen erleichtert werden.</p><p>In diesem Sinne erfüllen die vom BFS koordinierten laufenden Arbeiten die im Postulat formulierte Forderung.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.