{"Signatur": "SG_VG_001", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2022-01-19", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2021-151_2022-01-19.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=10707&type=1563347022&cHash=4cd6dc4d5838914ea6d8c0e129cef9f5", "Checksum": "1e12c1d31eeded8061b1d5c2e0228fc5"}, "Scrapedate": "2025-07-19", "Num": ["B 2021/151"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht 19.01.2022 B 2021/151"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht 19.01.2022 B 2021/151"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht 19.01.2022 B 2021/151"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Art.\u00a061 VRP (sGS 951.1). Art.\u00a06 Ziffer\u00a01 EMRK (SR 0.101). Art.\u00a029a BV (SR 101). Das Verwaltungsgericht verf\u00fcgt - als erste gerichtliche Instanz - \u00fcber eine volle Kognition in dem Sinn, dass es \u00fcber alle erheblichen Tatsachen- und Rechtsfragen entscheiden und Ermessensentscheidungen auf Rechtsfehler \u00fcberpr\u00fcfen kann. Hingegen bedeutet die volle Kognition des Verwaltungsgerichts und die Rechtsweggarantie von Art.\u00a029a BV nicht, dass im verwaltungsgerichtlichen Verfahren aufgrund von beschwerdeweise vorgebrachten (unechten) Noven das Streitthema losgel\u00f6st von dem im vorinstanzlichen Entscheid definierten Verfahrensgegenstand festgelegt bzw. ausgeweitet werden k\u00f6nnte. Vorausgesetzt ist vielmehr auch hier, dass das Beschwerdebegehren keine \u00c4nderung des tats\u00e4chlichen Fundaments des vorangehenden Rechtsmittelverfahrens (vorliegend betreffend Baubewilligung f\u00fcr Dachaufbau mit Studio) bewirkt. Zul\u00e4ssig ist einzig eine Erg\u00e4nzung des Beschwerdefundaments, um die mit dem gestellten Rechtsbegehren angestrebte Rechtsfolge zu erreichen. Das Verwaltungsgericht trat auf die in der Beschwerde erstmals vorgebrachte R\u00fcge der unzureichenden strassenm\u00e4ssigen Erschliessung ein, da die Frage der Erschliessung bereits im Einspracheverfahren thematisiert worden war.\r\n\r\nArt.\u00a072 Abs.\u00a01 BauG (nGS 8,134). Das Verwaltungsgericht best\u00e4tigte den vorinstanzlichen Entscheid, welcher vom Vorliegen einer zureichenden Anzahl Parkpl\u00e4tze bzw. von der tats\u00e4chlichen und rechtlichen Gew\u00e4hrleistung der Nutzbarkeit des zus\u00e4tzlichen Parkfeldes f\u00fcr das geplante Studio ausgegangen war (Verwaltungsgericht, B\u00a02021/151)."}], "ScrapyJob": "446973/61/1836", "Zeit UTC": "19.07.2025 00:05:46", "Checksum": "b4de2f21f735d3c12b2bfc1205a18fa6"}