<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2018.00123</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiber Volz</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 2. November 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">AXA Versicherungen AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Generaldirektion</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">General Guisan-Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1961, war seit dem 22. April 2002 bei der Y.___ (Urk. 8/A1) als Neuropsychologin (vgl. Urk. 8/A3) tätig und über diese bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AXA Versicherungen AG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Winterthur (AXA), gemäss dem Bundesgesetz über die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung (UVG) gegen Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fälle, unfallähnliche Körperschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen und Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankheiten ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichert (Urk. 8/A1), als sie am 2. Januar 2015 als Skifahrerin auf der Skipiste von einem skifahrenden Kind angefahren wurde und stürzte (Urk. 8/A5). Anschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">send litt sie unter Kopfschmerzen und Übelkeit (Urk. 8/M3). Die AXA liess die Versicherte begutachten (Gutachten von Dr. med. Z.___ vom 9. Dezember 2015; Urk. 8/M8) und holte bei einem beratenden Arzt eine auf Grund der Akten ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fasste Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme (Stellungnahme von Dr. med. A.___ vom 6. Januar 2016; Urk. 8/M9) ein. Mit Verfügung vom 10. Februar 2016 (Urk. 8/A23) stellte sie die Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen per </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31. Januar 2016 mangels eines natürlichen Kausalzusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hangs zwischen den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach diesem Zeitpunkt bestehenden Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden und dem versicherten Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eignis ein. Die von der Versicherten am 4. März 2016 dagegen erhobene Einsprache (Urk. 8/A28) wies die AXA mit Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 27. Mai 2016 (Urk. 8/A33) ab. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem in Rechtskraft erwachsenen Urteil vom 18. August 2017 (Prozess Nr. UV.2016.00148; Urk. 8/A34) hob das hiesige Gericht in Gutheissung der von der Versicherten am 15. Juni 2016 gegen den Einspracheentscheid vom 27. Mai 2016 erhobenen Beschwerde den angefochtenen Einspracheentscheid auf und wies die Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs der Versicherten und zu neuer Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidung an die AXA zurück. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Nachachtung des Urteils vom 18. August 2017 gewährte die AXA der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten am 9. Oktober 2017 (Urk. 8/A35) Einsicht in das Gutachten vom 9. Dezember 2015 (Urk. 8/M8). Dazu nahm die Versicherte am 20. Oktober 2017 Stellung (Urk. A36). Mit Verfügung vom 30. Oktober 2017 (Urk. 8/A39) stellte die AXA die Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen erneut per </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31. Januar 2016 mangels eines na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">türlichen Kausalzusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hangs zwischen den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach diesem Zeitpunkt bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Beschwerden und dem versicherten Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eignis ein. Gegen die Verfügung vom 30. Oktober 2017 erhob die Versicherte am 12. November 2017 Einsprache (Urk. 8/A43), worauf die AXA der Versicherten am 14. November 2017 (Urk. 8/A42) Einsicht in die Stellungnahme ihres beratenden Arztes (Dr. A.___) vom 7. November 2017 (Urk. 8/M10) gewährte. Mit Entscheid vom 8. Mai 2018 (Urk. 8/A48 = Urk. 2) wies die AXA die von der Versicherten gegen die Verfügung vom 30. Oktober 2017 erhobene Einsprache ab. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 8. Mai 2018 (Urk. 2) erhob die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte am 23. Mai 2018 (Datum des Poststempels) Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde und beantragte, dieser sei aufzuheben, es sei ihr ein Taggeld für eine Arbeitsunfähigkeit von 58 Wochen, bemessen anhand eines Jahresverdienstes von Fr. 19‘500.--, zuzüglich Zins von 5 %, zuzusprechen; es sei die AXA zu verpflichten, ihr einen Betrag in der Höhe eines Vergleichsvorschlages des Haftpflichtversicherers des Unfallverursa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chers im Betrag von Euro 750.-- zu bezahlen, zuzüglich Zins von 5 % seit 2. Januar 2015; und es sei die Beurteilung von Dr. A.___ vom 6. Januar 2016 aus dem Recht zu weisen, weil diese nicht der deutschen Leitlinie «Begutachtung nach gedecktem Schädel-Hirntrauma» entspräche (Urk. 1 S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 15. August 2018 (Urk. 7) beantragte die AXA, die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde sei abzuweisen (Urk. 7 S. 3), wovon der Beschwerdeführerin am 17. Oktober 2018 Kenntnis gegeben wurde (Urk. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilende Unfall hat sich am 2. Januar 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 1a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">UVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind die in der Schweiz beschäftigten Arbeitnehmer obliga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">torisch versichert. Die Versicherung beginnt an dem Tag, an dem der Arbeitneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mer aufgrund der Anstellung die Arbeit antritt oder hätte antreten sollen, in je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Falle aber im Zeitpunkt, da er sich auf den Weg zur Arbeit begibt (Art. 3 Abs. 1 UVG), und sie endet mit dem 30. Tag nach dem Tage, an dem der Anspruch auf mindestens den halben Lohn aufhört (Art. 3 Abs. 2 UVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 1 UVV gilt als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitnehmer nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">UVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wer eine un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbstständige Erwerbstätigkeit im Sinne der Bundesgesetzgebung über die Al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) ausübt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Rechtsprechung hat im Sinne leitender Grundsätze als Arbeitnehmer gemäss UVG bezeichnet, wer um des Erwerbes oder der Ausbildung willen für einen Arbeitgeber, mehr oder weni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger untergeordnet, dauernd oder vorübergehend tätig ist, ohne hiebei ein eigenes wirtschaftliches Risiko tragen zu müssen (BGE 115 V 55 E. 2d; Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_503/2011 vom 8. November 2011 E. 3.4).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Im Regelfall besteht zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber ein Arbeitsvertrag gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">319 ff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Obligationenrechts (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">OR</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> oder ein öffentlich-rechtliches Anstellungsverhältnis. Sind solche Rechtsverhältnisse gegeben, besteht kaum Zweifel, dass es sich um einen Arbeitnehmer gemäss UVG handelt. Das Vorhandensein eines Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trages ist jedoch nicht Voraussetzung für die Versicherteneigenschaft gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVG. Liegt weder ein Arbeitsvertrag noch ein öffentlich-rechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ches Anstellungsverhältnis vor, ist unter Würdigung der wirtschaftlichen Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stände in ihrer Gesamtheit zu beurteilen, ob die Arbeitnehmereigenschaft gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben ist. Dabei ist zu beachten, dass das UVG im Interesse eines umfassenden Versicherungsschutzes auch Personen einschliesst, deren Tätigkeit mangels Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsabsicht nicht als Arbeitnehmertätigkeit einzustufen wäre, wie beispielsweise Volontärverhältnisse, bei welchen der für ein eigentliches Arbeitsverhältnis typi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Lohn in der Regel weder vereinbart noch üblich ist (BGE 124</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> V 301 E. 1; Urteil des Bundesgerichts 8C_183/2014 vom 22. September 2014 E. 7.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 77 Abs. 1 UVG erbringt bei Berufsunfällen derjenige Versicherer die Leistungen, bei dem die Versicherung zur Zeit des Unfalles bestanden hat. Bei Nichtberufsunfällen erbringt derjenige Versicherer die Leistungen, bei dem der Verunfallte zuletzt auch gegen Berufsunfälle versichert war (Art. 77 Abs. 2 UVG). Erleidet ein Versicherter, der bei mehreren Arbeitgebern beschäftigt ist, einen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rufsunfall, so ist der Versicherer jenes Arbeitgebers leistungspflichtig, in dessen Dienst der Versicherte verunfallt ist (Art. 99 Abs. 1 UVV). Diesfalls müssen gleichzeitig die Voraussetzungen für den Berufsunfall nach Art. 7 Abs. 1 UVG erfüllt sein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Der Anspruch auf Taggeld entsteht am dritten Tag nach dem Unfalltag. Er erlischt mit der Wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mithin im Zeitpunkt der vollen Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlangung der Fähigkeit, im bisherigen oder in einem anderen Beruf zumutbare Arbeit zu leisten (Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 und 2 UVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Verbindung mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 6 ATSG; BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 199 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1, Urteil des Bundesgerichts 8C_639/2014 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2014 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person (Art. 16 Abs. 2 UVG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 15 UVG werden Taggelder und Renten nach dem versicherten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dienst bemessen (Abs. 1). Als versicherter Verdienst gilt für die Bemessung der Taggelder der letzte vor dem Unfall bezogene Lohn, für die Bemessung der Renten der innerhalb eines Jahres vor dem Unfall bezogene Lohn (Abs. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">War eine versicherte Person vor dem Unfall bei mehr als einem Arbeitgeber tätig, so ist nach Art. 23 Abs. 5 UVV der Gesamtlohn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus allen Arbeitsverhältnissen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> massgebend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, unabhängig davon, ob diese Arbeitsverhältnisse eine Deckung nur bei Berufsunfällen oder auch bei Nichtberufsunfällen begründet haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit ist gemäss Art. 6 ATSG die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Taggeldanspruch knüpft, wie sich aus dem Wortlaut von Art. 16 Abs. 1 UVG ergibt, an das während der Versicherungsunterstellung eingetretene Risiko (Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fall, unfallähnliche Körperschädigung, Berufskrankheit; Art. 6 Abs. 1 und 2 UVG in Verbindung mit Art. 9 UVV) sowie die daraus entstehende Arbeitsunfähigkeit an und ist, auch was die Bemessung der Höhe des Taggeldes betrifft, abstrakt und vergangenheitsorientiert. Ein weiteres Leistungserfordernis besteht, wenn in der Bestimmung auch nicht ausdrücklich erwähnt, im Vorliegen eines wirtschaftli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Schadens. Mit dem Taggeld wird die aus der Arbeitsunfähigkeit resultie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rende Erwerbseinbusse kompensiert, weshalb eine versicherte Person, die auf Grund der Unfallfolgen zwar (medizinisch-theoretisch) in der Arbeitsfähigkeit be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einträchtigt ist, jedoch keine Verdiensteinbusse erleidet, grundsätzlich nicht an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchsberechtigt ist (BGE 134 V 392 E. 5.3. BGE 130 V 35 E. 3.3-3.5; Urteil des Bundesgerichts 4A_348/2007 vom 19. Dezember 2007, E. 3.3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Einspracheentscheid vom 8. Mai 2018 (Urk. 2) davon aus, dass ein Anspruch der Beschwerdeführerin auf Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsleistungen mangels eines natürlichen und adäquaten Kausalzusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hangs zwischen dem Ereignis vom 2. Januar 2015 und den geklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den per 31. Januar 2016 zu verneinen sei. Da auf Grund der medizinischen Akten ein Taggeldanspruch für die Zeit nach dem 9. Januar 2015 nicht ausgewiesen und die Ausübung einer Nebentätigkeit für die Zeit ab 4. Januar 2015 nicht erstellt sei, sei ein Anspruch auf Taggeldleistungen für eine Nebentätigkeit zu verneinen. Ein Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Ausgleichszahlung im Umfang eines Vergleichsvorschlages des Haftpflichtversicherers des Unfallverursachers, der Gothaer Versicherung, im Betrag von Euro 750.-- sei zu verneinen, da es sich hierbei nicht um eine Leistung der obligatorischen Unfallversicherung handle (S. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin bringt hiegegen vor, dass sie zwar ihre Haupterwerbstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit bei der Y.___ im Umfang eines Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensums von 50 % habe ausüben können, dass sie indes auf Grund der Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgen, insbesondere der kognitiven Einschränkungen, eine Nebenerwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit im Umfang eines Arbeitspensums von 20 % bei Dr. med. B.___ nicht wie vorgesehen im Januar 2015 habe aufnehmen können. Infolgedessen sei sie hinsichtlich der erwähnten Nebenerwerbstätigkeit während einer Zeit von 58 Wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen arbeitsunfähig gewesen und habe einen entsprechenden Verdienstausfall erlitten, weshalb diesbezüglich ein Taggeldanspruch ausgewiesen sei (Urk. 1 S. 4). Da der deutsche Haftpflichtversicherer des Unfallverursachers, die Gothaer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung, ihr vergleichsweise Zahlung eines Betrages von Euro 750.-- (als Scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denersatz) zugesagt habe, und da die Beschwerdegegnerin an die Stelle der Gothaer Versicherung getreten sei, sei ein Anspruch auf eine Ausgleichszahlung in diesem Umfang gegenüber der Beschwerdegegnerin ausgewiesen (Urk. 1 S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin beantragt beschwerdeweise die Entrichtung eines Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelds für eine Arbeitsunfähigkeit in einer Nebenerwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit bei Dr. med. Karen B.___ sowie eine Ausgleichszahlung für Ansprüche gegen den Haft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtversicherer des Unfallverursachers. Nicht (mehr) umstritten sind vorliegend indes die Fragen nach einer Arbeitsunfähigkeit und einem Taggeldanspruch in der Haupterwerbstätigkeit der Beschwerdeführerin bei der Y.___ auf Grund des Unfallereignisses vom 2. Januar 2015. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen sind im Folgenden daher die Ansprüche der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin auf ein Taggeld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für eine Arbeitsunfähigkeit in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf Grund des Unfallereignisses vom 2. Januar 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Ausgleichszahlung für Ansprüche gegen den Haftpflichtversicherer des Unfallverursachers.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss der von der Y.___ verfassten Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldung vom 7. Januar 2015 (Urk. 8/A1) sei die Beschwerdeführerin zum Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt des Unfalls vom 3. (richtig: 2.) Januar 2015 seit dem 22. April 2002 im Umfang eines Beschäftigungsgrades von 50 % tätig gewesen. In Bezug auf die Frage nach weiteren Arbeitgebern enthält die Unfallmeldung keine Angaben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Stellungnahme vom 19. Januar 2015 gab die Beschwerdeführerin gegenüber der Beschwerdegegnerin an, dass sie neben der Y.___ bei keinem weiteren Arbeitgeber angestellt sei (Urk. 8/A4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Stellungnahme zum Unfallereignis vom 16. September 2016 (Eingangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">datum; Urk. 8/A5) führte die Beschwerdeführerin aus, dass sich der Unfall am 2. Januar 2015 zugetragen habe, dass die unfallbedingte ärztliche Behandlung, soweit beurteilbar, zwischenzeitlich abgeschlossen worden sei, und dass sie seit dem 8. Januar 2015 zu 50 % arbeite.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss einer Aktennotiz der Beschwerdegegnerin vom 18. Februar 2016 (Urk. 8/A27) habe ihr die Beschwerdeführerin gleichentags telefonisch mitgeteilt, dass sie im Rahmen einer zweiten Arbeitsstelle beschäftigt sei, und dass sie diese Tätigkeit auf Grund des Unfalls nicht mehr ausüben könne, worauf ihr die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin empfohlen habe, die diesbezüglichen Unterlagen einzureichen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Einsprache vom 4. März 2016 (Urk. 8/A28) gegen die Verfügung von 10. Februar 2016 führte die Beschwerdeführerin aus, dass sie vor dem Unfall vom 2. Januar 2015 bereits einen mündlichen (Arbeits-)Vertrag mit Frau Dr. med. B.___, Praxis für Verhaltensneurologie, Zürich, für eine Tätigkeit als Neuropsychologin bei dieser im Umfang eines Arbeitspensums von 20 % verein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bart habe, dass der Beginn dieser Tätigkeit infolge des Unfalls vom 2. Januar 2015 verzögert worden sei, und dass sie die Tätigkeit bei Dr. B.___ erst am 26. März 2016 habe antreten können. Auf Grund der Folgen des Unfalls vom 2. Januar 2015 sei ihr eine Arbeitsbelastung im Rahmen eines Arbeitspensums von insgesamt 70 % jedoch zu viel gewesen, weshalb sie die Tätigkeit bei Dr. B.___ wieder habe aufgeben müssen. Ob sie gegenwärtig Erwerbstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten im Umfang eines Arbeitspensums von insgesamt 70 % ausüben könnte, könne sie nicht beurteilen, da sie gegenwärtig lediglich im Umfang eines Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensums von 50 % arbeite. Diese Frage müsse eine neuropsychologische Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">person beantworten (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 25. März 2016 (Urk. 8/A30) teilte die Beschwerdeführerin der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin mit, dass sie die Arbeit bei Dr. B.___ im Januar 2015 hätte aufnehmen sollen, dass ihr dies auf Grund der Folgen des Unfalls vom 2. Januar 2015 bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise auf Grund des dabei erlittenen Schädelhirntraumas nicht möglich gewesen sei, und reichte der Beschwerdegegenerin den Lohnausweis von Dr. B.___ für das Jahr 2015 vom 10. März 2016 (Urk. 8/A30/1) ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem Lohnausweis 2015 von Dr. med. B.___, Zürich (Urk. 8/A30/1), vom 10. März 2016 war die Beschwerdeführerin in der Zeit vom 1. April bis 30. Juni 2015 bei ihr beschäftigt. Dabei erzielte sie einen Verdienst beziehungsweise einen Bruttolohn von insgesamt Fr. 4'800.--. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeweise macht die Beschwerdeführerin geltend, dass auf Grund des ihr von Dr. B.___ ausgestellten Lohnausweises erwiesen sei, dass sie während drei Monaten als Neuropsychologin bei Dr. B.___ angestellt gewesen sei, und dass es sich deshalb bei den Ausführungen der Beschwerdegegnerin (im angefochte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Einspracheentscheid), wonach es sich bei ihrer Tätigkeit bei Dr. B.___ um eine hypothetische Anstellung gehandelt habe, um eine willkürliche Behauptung beziehungsweise Beweiswürdigung gehandelt habe (Urk. 1 S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enthalten die Vorbringen der Beschwerdeführerin, welche einerseits am 19. Januar 2015 geltend machte, dass sie neben der Tätigkeit bei der Y.___ keine weitere Erwerbstätigkeit ausübe (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend E. 3.2), und welche andererseits am 4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2016 (vorstehend E. 3.5) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereits vor dem Unfall vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2015 einen mündlichen (Arbeits-)vertrag mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsantritt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Januar 2015 geschlossen habe, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Frage nach der Ausübung einer Nebentätigkeit bei Dr. B.___ zum Unfallzeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt wesentliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Widersprüche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dieser Umstand spricht gegen die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Glaubhaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihrer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aussagen (vgl. BGE 128 I 81 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann stellt der von Dr. B.___ der Beschwerdeführerin für das Jahr 2015 aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt Lohnausweis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vorstehend E. 3.6), wonach die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April bis 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2015 bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angestellt ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesen sei, ein gewichtiges Indiz gegen deren Vorbringen vom 4. März 2016 (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend E. 3.4) und vom 25. März 2016 (vorstehend E. 3.5), wonach sie auf Grund eines mündlichen Arbeitsvertrages bereits zum Unfallzeitpunkt vom 2. Januar 2015 bei Dr. B.___ beschäftigt gewesen sei, dar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diesbezüglich gilt es zudem zu berücksichtigen, dass die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die «Aussagen der ersten Stunde» ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen, denen in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis). Wenn die versicherte Person ihre Darstellung im Laufe der Zeit ändert, kommt den Angaben, die sie kurz nach dem Unfall gemacht hat, meistens ein grösseres Gewicht zu als jenen nach Kenntnis einer Ablehnungsverfügung des Versicherers (BGE 121 V 45 E. 2a mit Hinweisen). Der Grundsatz, wonach die ersten Aussagen nach einem schädigenden Ereignis in der Regel unbefangener und zuverlässiger sind als spätere Darstellungen, stellt eine im Rahmen der freien Beweiswürdigung zu berücksichtigende Entscheidungshilfe dar. Sie kann indes nur zur Anwendung gelangen, wenn von zusätzlichen Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungen keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (RKUV 2004 Nr. U 524 S. 546 f., Urteile des Bundesgerichts U 236/03 vom 19. Mai 2004 E. 3.3.4; 8C_637/2016 vom 13. Dezember 2016 E. 3.2: 8C_648/2013 vom 18. Februar 2014 E. 3.2 und 8C_696/2013 vom 14. November 2013 E. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die nachträglichen Ausführungen der Beschwerdeführerin, welche erstmals am 18. Februar 2016 (vorstehend E. 3.4) und mithin nach Erlass der leistungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinenden Verfügung vom 10. Februar 2016 (Urk. 8/A23) - vorbrachte, eine wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tere Erwerbstätigkeit auszuüben, und welche erstmals am 4. März 2016 (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend E. 3.5) angab, bereits vor dem Unfall vom 2. Januar 2015 einen mündlichen (Arbeits-)vertrag mit Dr. B.___ mit Arbeitsantritt im Januar 2015 vereinbart zu haben, kommt in beweismässiger Hinsicht daher ein geringeres Gewicht zu. Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegenüber hat die Beschwerdeführerin ihre Stellungnahme vom 19. Januar 2015 (vorstehend E. 3.2), wonach sie neben der Tätigkeit bei der Y.___ keine weitere Erwerbstätigkeit ausübe, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnismässig kurze Zeit nach dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfalle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reignis vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. Januar 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfasst, weshalb die darin enthaltenen Angaben beweismässig als spontane Aussagen der ersten Stunde zu werten sind. Es kommt diesen Angaben daher ein vorrangiger Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert zu. Sodann stimmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diese Angaben inhaltlich mit den Angaben im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausweis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Dr. B.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2016 (vorstehend E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 3.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> überein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wonach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdeführer die Tätigkeit bei Dr. B.___ erst am 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen habe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Würdigung der gesamten Umstände ist die Ausübung einer Erwerbstätigkeit durch die Beschwerdeführerin im Rahmen einer Nebenbeschäftigung bei Dr. B.___ zum Zeitpunkt des Unfallereignisses vom 2. Januar 2015 nicht mit dem massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die weiteren Einwendungen der Beschwerdeführerin vermögen an d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iesem Ergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis nichts zu ändern. Da von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergänzenden Beweismassnahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diesbezüglich keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind, ist daher davon </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abzusehen (antizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 E. 4b, 122 V 162 E. 1d)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Gesagtem fehlte es der Beschwerdeführerin zum Unfallzeitpunkt vom 2. Januar 2015 in Bezug auf die Tätigkeit bei Dr. B.___ an einer Arbeitneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mereigenschaft im Sinne von Art. 1a Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 1 UVV. Zum Unfallzeitpunkt war die Beschwerdeführerin für die Tätigkeit bei Dr. B.___ daher nicht obligatorisch gemäss dem UVG versichert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sodann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wie hievor dargelegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vorstehend E. 1.9)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Taggeld im Sinne von Art. 16 Abs. 1 UVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abstrak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t und vergangenheitsorientiert sowie - abgesehen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sonderfälle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 Satz 3 UVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Verbindung mit Art. 23 UVV) - grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach Massgabe des vor dem Unfall erzielten und nicht auf der Grundlage des entgangenen Verdienstes bemessen wird (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. 1 UVG und Art. 22 Abs. 3 UVV), ist demzufolge ein Anspruch der Beschwerdeführerin auf ein Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geld für eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der erst nach dem Unfallereignis vom 2. Januar 2015 aufgenommenen Neben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwerbstätigkeit bei Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die Beschwerdeführerin zum Unfallzeitpunkt (noch) nicht bei Dr. B.___ er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbstätig und deshalb für diese Tätigkeit zum Unfallzeitpunkt nicht obligato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">risch gemäss dem UVG versichert war, und da die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Frage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n nach einem Taggeld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch für eine unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der Haupterwerbstätigkeit der Beschwerdeführerin bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise der Einstellung der diesbezüglichen Taggeldleistungen per 31. Januar 2016 in vorliegendem Verfahren nicht (mehr) streitig sind (vorstehend E. 2.3), ist ein schutzwürdiges Interesse (Art. 59 ATSG) der Beschwerdeführerin an einer Feststellung, dass das Aktengutachten von Dr. med. A.___, Facharzt für Neurologie, beratender Arzt der Beschwerdegegnerin, vom 6. Januar 2016 (Urk. 8/M9) nicht der deutschen Leitlinie «Begutachtung nach gedecktem Schädel-Hirntrauma» entspreche, beziehungsweise an einem Aus-dem-Recht-Weisen dieses Aktengutachtens zu verneinen. Denn es besteht kein Anspruch auf die Feststellung rein theoretischer oder abstrakter Rechtsfragen ohne Bezug zum Streitgegenstand (BGE 136 II 101 E. 1.1 und 135 I 79 E. 1.1). Daher ist in diesem Punkt auf die Beschwerde mangels eines schutzwürdigen Interesses nicht einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt der streitige Anspruch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf eine Ausgleichszahlung für Ansprüche gegen den Haftpflichtversicherer des Unfallverursachers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Betrag von Euro 750.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 72 Abs. 1 ATSG tritt der Versicherungsträger gegenüber einem Drit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, der für den Versicherungsfall haftet, im Zeitpunkt des Ereignisses bis auf die Höhe der gesetzlichen Leistungen in die Ansprüche der versicherten Person und ihrer Hinterlassenen ein. In Abs. 4 dieser Bestimmung ist geregelt, dass ein direk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tes Forderungsrecht der geschädigten Person gegenüber dem Haftpflicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer auch dem in ihre Rechte eingetretenen Versicherungsträger zusteht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 73 ATSG bestimmt, dass die Ansprüche der versicherten Person und ihrer Hinterlassenen nur so weit auf den Versicherungsträger übergehen, als dessen Leistungen zusammen mit dem vom Dritten für den gleichen Zeitraum geschul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deten Ersatz den entsprechenden Schaden übersteigen (Abs. 1), dass die Ansprü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che, die nicht auf den Versicherungsträger übergehen, der versicherten Person und ihren Hinterlassenen gewahrt bleiben, und dass, wenn nur ein Teil des vom Dritten geschuldeten Ersatzes eingebracht werden, daraus zuerst die Ansprüche der versicherten Person und ihrer Hinterlassenen zu befriedigen sind (Abs. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit der Subrogation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss Art. 72 Abs. 1 ATSG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entsteht kein neuer, selbststän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diger Anspruch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Sozialversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Vielmehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tritt die Sozialversicherung im Zeitpunkt des Ereignisses bis auf die Höhe der gesetzlichen Leistungen in die Ansprüche der Geschädigten ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übernimmt durch Legalzession den Haft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtanspruch des Geschädigten mit allen damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verbundenen Vor- und Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilen, wobei die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsposition des Haftpflichtigen durch die Subrogation grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich unberührt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bleibt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(BGE 124 III 222 E. 3; BGE 124 V 174 E. 3b).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sofern der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schaden durch diese Leistungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Sozialversicherungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht voll abgedeckt wird, führt dies zu einer Aufteilung des Gesamtschadens in eine Direktschadens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forderung und eine Regressforderung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 4A_254/2017 vom 9. April 2018 E. 2.3; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 143 III 79 E. 6.1.3.1; 124 III 222 E. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den Akten ist zu entnehmen, dass die Beschwerdegegnerin den Haftpflichtversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherer des Unfallverursachers, die Gothaer Allgemeine Versicherung AG, Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">republik Deutschland, mit Schreiben vom 1. Juni 2015 aufforderte, ihr einen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag von insgesamt Fr. 5'508.25 für Taggeldleistungen und Heilbehandlungskos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, welche auf Grund des Unfalls der Beschwerdeführerin vom 2. Januar 2015 bisher angefallen seien, zu bezahlen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Umfang der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Subrogation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss Art. 72 Abs. 1 ATSG ist der Haftpflichtan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch der Beschwerdeführerin daher durch Legalzession auf die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin übergegangen. Diesbezüglich sind Ansprüche der Beschwerdeführerin ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genüber der Beschwerdegegnerin auf eine Ausgleichszahlung ausgeschlossen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Übrigen ist, falls der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schaden durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht voll abgedeckt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sein sollte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Bestehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Direktschadensforderung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genüber dem Haftpflichtversicherer des Unfallverursachers nicht auszuschliessen. Die Beurteilung dieser Zivilforderungen fällt indes in die Zuständigkeit der Zivil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichte (vgl. § 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demzufolge ist die Beschwerde, soweit auf sie einzutreten ist, auch in diesem Punkt abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit auf sie eingetreten wird. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">AXA Versicherungen AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannVolz</p><p></p></div> </div></body></html>