B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung II B-6349/2011 U r t e i l v o m 27 . N o v e m b e r 2 0 1 3 Besetzung Richterin Maria Amgwerd (Vorsitz), Richter Stefan Mesmer, Richter Frank Seethaler, Gerichtsschreiberin Andrea Giorgia Röllin. Parteien X._______, vertreten durch Francisco José Vázquez Bürger, Rechtsanwalt, _______, Beschwerdeführer, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz. Gegenstand Invalidenrente (Neuanmeldung); Verfügung der IVSTA vom 7. November 2011. B-6349/2011 Seite 2 Sachverhalt: A. Der am _______ 1954 geborene, geschiedene spanische Staatsangehö- rige X._______ wohnt in Spa nien. Er war während den Jahren 1981 bis 1995 (mit Unterbrüchen) in der Schweiz erwerbstätig (IV-act. 42) und ent- richtete dabei die obligatorischen Beiträge an die Schweizerische Alters -, Hinterbliebenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV). Danach verlegte er seinen Wohnsitz nach Spanien, wo X._______ ab dem 1. Februar 1997 selbständig in der Landwirtschaft als Schweine- und Rinderzüchter arbei- tete (IV-act. 29-30 und 42). B. Im April 2009 erlitt X._______ einen Unfall, der einen Traumatismus des linken Armes und der lumbalen Wirbelsäule zur Folge hatte (IV -act. 5; IV- act. 8 S. 2 und IV-act. 33). C. Mit EU-Formular E 204 vom 3. Februar 2010 (IV-act. 1) meldete der hei- matliche spanische Versicherungsträger den Versicherten erstmals bei der IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA; nachfolgend auch: Vorin- stanz) zum Bezug von Leist ungen der schweizerischen Invalidenvers i- cherung an (unter Beilage des EU -Formulars E 205 , ebenfalls vom 3. Februar 2010 , über den Versicherungsverlauf in Spanien [IV -act. 2] , des EU-Formulars E 207, auch vom 3. Feb ruar 2010, über den Beschäf- tigungsverlauf [IV-act. 3] und eines ausführlichen ärztlichen Berichts in Form des EU -Formulars E 213 vom 18. Januar 2010 [IV -act. 8] ). Das Schreiben der IVSTA vom 25. Februar 2010 (IV-act. 12), mit welchem sie den Versicherten zur Einreichung weiterer Un terlagen aufforderte, liess X._______ trotz Mahnung der IVSTA am 26. April 2010 (IV-act. 13) unbe- antwortet. Mit Verfügung vom 16. Juni 2010 entschied die IVSTA, nicht auf das erstmalige Leistungsgesuch einzutreten, da der Versicherte seiner Mitwir- kungspflicht bei der Sachverhaltsab klärung nicht nachgekommen sei (IV- act. 15). Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. D. Nachdem der heimatliche Versicherungsträger der IVSTA am 23. Juli 2010 eine Zusammenfassung der Bescheide gemäss EU -Formular E 211 (IV-act. 16) zugesandt und X._______ am 28. Juli 2010 laut eigenen A n- gaben letztmals in seiner bisherigen landwirtschaftlichen Tätigkeit gear -B-6349/2011 Seite 3 beitet (IV-act. 29) hatte, sprach der heimatliche Versicherungsträger dem Versicherten am 10. Januar 2011 eine spanische Invalidenrente zu (En t- scheid vom 1. Februar 2011, IV-act. 18). E. Aufgrund dieser Zusprache ersuchte X._______ mit Schreiben vom 9. Februar 2011 erneut um Leistungen der schwei zerischen Invalidenver- sicherung (IV-act. 19), worauf ihn auch der spa nische Versicherungsträ- ger abermals bei der IVSTA zum Leistungsbezug anmeldete (EU - Formular E 204 vom 24. Februar 2011 [IV -act. 21], unter Beilage der EU - Formulare E 205 [IV -act. 22] und E 207 [IV -act. 23], alle ebenfalls vom 24. Februar 2011). Die IVSTA holte danach Auskünfte beim Versicherten (Arbeitgeberfrag e- bogen vom 26. April 2010 betreffend die selbständige Tätigkeit in der Landwirtschaft [IV -act. 29], Versicher tenfragebogen vom 26. April 2011 [IV-act. 30], Beiblatt R zum Leis tungsgesuch vom 15. Juni 2011 [IV -act. 33] und Fragebogen für selbständige Landwirte vom 15. Juni 2011 [IV-act. 34]) sowie einen neuerlichen ausführlichen ärztlichen Bericht gemäss EU- Formular E 213 (Bericht vom 21. Februar 2011, IV -act. 41) ein. Nachdem die Vorinstanz zudem ihren medizinischen Dienst hatte Stellung nehmen lassen (ärztliche Stellungnahme von Dr. A._______ vom 4. August 2011, IV-act. 43), stellte die IVSTA dem Versi cherten mit Vorbescheid vom 26. August 2011 die Abweisung des Leistungsbegehrens in Auss icht (IV- act. 45). Am 7. November 2011 verfügte die Vorin stanz wie angekündigt (IV-act. 49). F. Hiergegen hat X._______ am 18. November 2011 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren erhoben, es sei rückwirkend eine Invalidenrente zu g e- währen, wozu eine korrekte f achmedizinische Abklärung in der Schweiz durchzuführen sei. Mit Beschwerdeergänzung vom 17. Januar 2012 begehrt der Beschwe r- deführer sodann aber sinngemäss die Aufhebung der angefochtenen Ver- fügung sowie die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zu eing e- henden fachmedizinischen Abklärungen in Spanien oder der Schweiz und darauf folgendem neuem Entscheid. B-6349/2011 Seite 4 G. In ihrer Vernehmlassung vom 24. Februar 2012 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde. H. Mit Replik vom 20. März 2012 bekräftigt der Beschwerdeführer seine An- träge, die er anlässlich seiner Beschwerdeergänzung gestellt hat. I. In der Duplik vom 4. April 2012 bestätigt auch die Vorinstanz ihren Antrag. J. In seiner unaufgefor dert eingereichten Eingabe vom 8. Mai 2012 (unter Beilage eines Gutacht ens von Dr. B._______, Spezialist in orthopäd i- scher Chirurgie, vom 19. April 2012) hält der Beschwerdeführer w eiterhin an seinen A nträgen fest, welche er in seiner Beschwerdeergänzung g e- stellt hat. Die Vorinstanz bean tragt in ihrer er gänzenden Stellungna hme vom 29. Mai 2012 erneut die Beschwerde abweisung. Mit Verfügun g vom 4. Juni 2012 ist diese vorinstanzliche Stellungnahme dem Beschwerd e- führer zur Kenntnis gebracht und der Schrif tenwechsel geschlossen wor- den. K. Auf die weiteren Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unte r- lagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eing e- gangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. Gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bu n- desverwaltungsgericht (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenvers i- cherung (IVG, SR 831.20) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht B e- schwerden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der IV-Stelle für Versicherte im A usland (IVSTA). Eine Ausnahme im Sinn e von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist demnach für die Beurteilung der Beschwerde zuständig. B-6349/2011 Seite 5 2. Das Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfah- ren (VwVG; SR 172.021) findet keine Anwendung in Sozialversich e- rungssachen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) a n- wendbar ist (Art. 3 Bst. dbis VwVG). Nach Art. 1 Abs. 1 IVG finden die Vor- schriften des ATSG auf die Invalidenversicherung (Art. 1a bis 26 bis IVG und Art. 28 bis 70 IVG) Anwendung, soweit das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. 3. 3.1 Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren als Partei teilgenommen. Als Verfügungsadressat ist er durch die angefochtene Ver- fügung besonders berührt und hat an deren Aufhebung bzw. Änderung ein schutzwürdiges Interesse. Er ist daher zur Beschwerde legitimiert (Art. 59 ATSG; vgl. auch Art. 48 Abs. 1 VwVG). 3.2 Der Beschwerdeführer hat frist - und formgerecht (Art. 60 ATSG; vgl. auch Art. 50 und Art. 52 VwVG) Beschwerde erhoben. Nachdem auch der Verfahrenskostenvorschuss innert Frist geleistet wurde, ist auf die B e- schwerde einzutreten. 4. 4.1 Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich der Überschreitung und des Missbrauchs des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG). 4.2 4.2.1 Der Beschwerdeführer begründet seine Beschwerd e im Wesentl i- chen damit, er sei seit dem 27. Mai 2009 schwer krank. In Spanien sei ihm wegen seiner schwerwiegenden langdauernden Erkrankung eine vollständige Invalidität zuerkannt worden. Aufgrund dieser Erkrankung bestehe auch ein An spruch auf eine sch weizerische Invalidenrente. In seiner Beschwerdeergänzung führt der Beschwerdeführer zudem aus, die Vorinstanz habe nicht alle Krankheiten und Gesundheitsbeeinträchtigu n- gen berücksichtigt. Der tatsächliche Gesundheitszustand sei viel schlech- ter, als ihn die Vorinstanz bisher festgestellt habe. Die Erwerbseinbusse sei viel höher. Die Gesundheitsbeeinträc htigungen hätten bereits am B-6349/2011 Seite 6 10. Januar 2011 einen Anspruch auf eine schweizerische Invaliditätsrente begründet. Bisher habe weder die Vorinstanz noch ihr medizinischer Dienst eine Untersuchung vorge nommen oder vorneh men lassen. Die spanischen Mediziner würden die Massstäbe und Vorgaben des schwe i- zerischen Sozialrechts nicht kennen. Die Vorinstanz habe nur das med i- zinische Gutachten nach Formular E 213 vo m 18. Januar 2010 bewertet. Die medizinische Bewertung der Vorinstanz sei unpräzis, ober flächlich und somit unvollständig. In seiner Replik macht der Beschwerde führer geltend, die Vorinstanz ha- be die im medizinischen Gutachten nach Formular E 213 vom 18. Januar 2010 bestätigte volle Erwerbsminderung nicht übernommen. Die beiden spanischen Amtsärztinnen hätten die Untersuchungen ungenau und ober- flächlich durchgeführt. Er sei über zeugt, dass wenn er korrekt von Fac h- ärzten begutachtet werde, die mit den s chweizerischen sozialrechtlichen Massstäben vertraut seien, eine Erwerbseinbusse von 100 % für die let z- te Tätigkeit fest gestellt werde und auch Verweis tätigkeiten zu einem h o- hen prozentualen Anteil nicht mehr möglich seien. In seiner unaufgefor- dert eingereichten Eingabe vom 8. Mai 2012 weist der Beschwerdeführer zudem darauf hin, dass das fach medizinische Gutachten von Dr. B._______ eine unglaubliche Diskrepanz bezüglich der festgestellten o r- thopädischen Erkrankungen und Gesundheitseinschränkungen zeige. 4.2.2 Die Vorinstanz führt als Begründung der angefochtenen Verfügung an, in der letzten Erwerbstätigkeit be stehe aufgrund der Gesundheitsb e- einträchtigung eine Arbeitsunfähigkeit von 50 %. Eine (körperlich) leicht e- re Erwerbstätigkeit, die besser dem G esundheitszustand angepasst sei, wie zum Beispiel eine Tätigkeit in wechselnder Arbeitsposition, mit Tragen von Lasten von maximal 5 kg und ohne Repe titionsbewegungen der Wir- belsäule und des rechten Armes, ohne schwere Arbeiten, mit begrenztem Gehen und ohne Kälte-, Feuchtigkeits- und Schlechtwetterexposition, sei zu 80 % zumut bar mit einer Erwerbseinbusse von 38 %. Dieser Invalid i- tätsgrad begründe keinen Rentenanspruch. In ihrer Vernehmlassung führt die Vorinstanz wesentlich aus, gemäss der Stellungnahme von Dr. A._______, Ärztin des stelleneigenen medizin i- schen Dienstes, vom 4. August 2011 (IV -act. 43) sei der Be - schwerdeführer als selbständiger Landwirt zu 50 % arbeitsunfähig, wä h- rend leichte, Schul ter und Rücken schonende Verweisungstätigkeiten noch zu 80 % ausgeübt werden könnten. Aus der Be schwerde ergäben sich keine neuen medizinische n Gesichtspunkte. Bei Ausübung einer le i-B-6349/2011 Seite 7 densangepassten leichten Verweisungstätigkeit im Umfang von 80 % müsse der Beschwerdeführer eine gesundheitlich bedingte Erwerbsein- busse von 38 % in Kauf nehmen. Duplicando bestätigt die Vor instanz sinngemäss die Vernehmlassungs -Begründung. Ergänzend legt sie dar, dass im E 213 - Arztbericht vom 23. Februar 2011 eine volle Arbeitsfähig- keit in leidensangepassten Verwei sungstätigkeiten festgestellt worden sei. Der Beschwerdeführer leide ausschliesslich an orthopädischen B e- schwerden. Zur Begründung ihrer Stellungnahme vom 29. Mai 2012 schliesslich verweist die Vorinstanz auf die Stel lungnahme von Dr. A._______ vom 25. Mai 2012 (IV-act. 55). 4.3 Im vorliegenden Verfahren ist somit streitig und vom Bundesverwa l- tungsgericht zu prüfen, ob die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung zu Recht das erneute Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung einer Invalidenrente abgewiesen hat. 5. 5.1 Der Beschwerdeführer ist ein in Spanien wohnhafter spanischer Staatsangehöriger, weshalb das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene A b- kommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgeno s- senschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mit- gliedsstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA, SR 0.142.112.681) zu beachten ist. 5.1.1 Anhang II des FZA betreffend die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit wurde per 1. April 2012 geändert (Beschluss Nr. 1/2012 des Gemischten A usschusses vom 31. März 2012; AS 2012 2345). Vorliegend ist angesichts des Verfügungszeitpunktes auf die bis Ende März 2012 gültige Fassung (vgl. namentlich AS 2002 1527, AS 2006 979 und 995, AS 2006 5851 sowie AS 2009 2411 und 2421) abz u- stellen. Demnach w enden die Vertragsparteien untereinander insbeso n- dere folgende Rechtsakte (oder gleichwertige Vorschriften) an (Art. 1 Abs. 1 i.V.m. Abschnitt A Anhang II des FZA): die Verord nung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbstständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu - und abwandern (AS 2004 121 [vgl. auch AS 2008 4219 und AS 2009 4831]; nachfolgend: Verordnung Nr. 1408/71) sowie die Verordnung (EW G) Nr. 574/72 des Rates vom 21. März 1972 über die Durchführung der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 über die Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf B-6349/2011 Seite 8 Arbeitnehmer und Selbstständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern (AS 2005 3909 [vgl. auch AS 2009 621, AS 2009 4845]). Im Rahmen des FZA ist auch die Schweiz als "Mitgliedstaat" im Sinn e dieser Koordinierungsverordnungen zu b e- trachten (Art. 1 Abs. 2 Anhang II des FZA). 5.1.2 Soweit das FZA bzw. die auf dieser Grund lage anwendbaren g e- meinschaftsrechtlichen Rechtsakte keine abweichenden Bestimmungen vorsehen, richtet sich die Ausgestaltung des Verfahrens sowie die Pr ü- fung der Anspruchsvoraussetzungen einer schweizerischen Invalidenre n- te grundsätzlich nach der innersta atlichen Rechtsordnung (BGE 130 V 257 E. 2.4). Entsprechend bestimmt sich vorliegend der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Rente der Invalidenversicherung au s- schliesslich nach dem innerstaatlichen schweizerischen Recht, insbeso n- dere nach dem IVG sowie der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.210). 5.1.3 Nach Art. 40 Abs. 4 der Verordnung Nr. 1408/71 ist die vom Träger eines Staates getroffene Ent scheidung über die Invalidität eines A n- tragstellers für den Träger eines a nderen betroffenen Staates nur dann verbindlich, wenn die in den Rechtsvorschriften dieser Staaten festgele g- ten Tatbestandsmerkmale der Invalidität in Anhang V dieser Verordnung als übereinstimmend anerkannt sind – was für die schweizerischen bzw. spanischen Rechtsvorschriften nicht zutrifft. Demnach bestimmt sich die Frage ob und gegebenenfalls ab wann Anspruch auf Leistungen der schweizerischen Invaliden versicherung besteht, allein aufgrund der schweizerischen Rechtsvorschriften und es besteht für die r echtsanwen- denden Behörden in der Schweiz keine Bindung an Feststellungen und Entscheide ausländischer Versicherungsträger, Krankenkassen, Behö r- den und Ärzte bezüglich Invaliditätsgrad und Anspruchsbeginn (vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4; AHI -Praxis 1996, S. 179; vgl. auch ZAK 1989 S. 320 E. 2). Vielmehr unterstehen die aus dem Ausland stammenden Bewei s- mittel der freien Beweis würdigung durch das Gericht (vgl. Urteil des Ei d- genössischen Versicherungsgerichts [EVG] vom 11. Dezember 1981 i.S. D. und BGE 125 V 351 E. 3a). 5.2 In zeitlicher Hinsicht ist zunächst festzuhalten, dass Rechts - und Sachverhaltsänderungen, die nach dem massgebenden Zeitpunkt des Er- lasses der streitigen Verfügung (hier: 7. November 2011) eintraten, im vorliegenden Verfahren grundsätzlich nicht zu berücksichtigen sind (vgl. BGE 130 V 329 sowie 129 V 1 E. 1.2, je mit Hinweisen). B-6349/2011 Seite 9 Denn die Sache beurteilt sich grundsätzlich nach denjenigen materiellen Rechtssätzen, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Ta t- bestandes Geltung hatten (vgl. BGE 130 V 329). Ein allfälliger Leistung s- anspruch ist daher für die Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu prüfen (pro rata temporis; vgl. BGE 130 V 445 sowie Urteile des Bundesverwa l- tungsgerichts C-8639/2007 vom 20. Januar 2012 E. 2.4 und C -196/2010 vom 19. Juli 2011 E. 3.2). 5.3 5.3.1 Im vorliegenden Verfahren finden demnach grundsätzlich jene schweizerischen Rechtsvorschriften Anwendung, die bei Erlass der ange- fochtenen Verfügung vom 7. November 2011 in Kraft standen; weiter aber auch alle übrigen Vorschriften, die für die Beurteilung der streitigen Verfü- gung im vorliegend massgeblichen Zeitraum von Belang sind. Das IVG und das IVV sind entsprechend in den Fassungen der 5. IV -Revision an- zuwenden (IVG in der Fassung vom 6. Oktober 2006 [AS 2007 5129], in Kraft seit de m 1. Januar 2008; die IVV in der entsprechenden Fassung der 5. IV -Revision). Noch keine Anwend ung findet vorliegend das am 1. Januar 2012 in Kraft getretene erste Massnahmen paket der 6. IV - Revision (IVG in der Fassung vom 18. März 2011 [AS 2011 5659]). 5.3.2 Da die 5. IV -Revision für die Invaliditätsbemessung keine substa n- ziellen Änderungen gegenüber der bis zum 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Rechtslage brachte, ist die zur altrechtlichen Regelung e r- gangene Rechtsprechung weiterhin massgebend (vgl. Urteil des Bunde s- gerichts 8C_373/2008 vom 28. August 2008 E. 2.1). Ferner sind das ATSG und die Verordnung vom 11. September 2002 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsr echts (ATSV, SR 830.11) anwendbar. Die im ATSG enthaltenen Formulierungen der Arbeitsunf ä- higkeit (Art. 6), Erwerbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) sowie der Revision der Invalidenrente und anderer Dauerleistungen (Art. 17) en t- sprechen den bisheri gen von der Rechtsprechung zur Invalidenversich e- rung entwickelten Begriffen und Grundsätzen (vgl. BGE 130 V 343 E. 3.1, 3.2 und 3.3). Daran hat sich auch nach Inkrafttreten der Revision des IVG und des ATSG vom 6. Oktober 2006 sowie der IVV und ATSV vom 28. September 2007 (5. IV-Revision [AS 2007 5129 bzw. AS 2007 5155], in Kraft seit 1. Januar 2008) nichts geändert, weshalb im Folgenden auf die dortigen Begriffsbestimmungen verwiesen wird. B-6349/2011 Seite 10 6. 6.1 Anspruch auf eine Rente der Schweizerischen Invalidenversicherung hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes ist (Art. 8 ATSG) und beim Eintritt der Invalidität während der gesetzlich vorgesehenen Dauer Beiträge an die Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV) geleistet hat, das heisst während mindestens drei Jahren laut Art. 36 Abs. 1 IVG in der ab 1. Januar 2008 geltenden (und vorliegend massgebenden) Fa s- sung. Diese zwei Bedingungen müssen kumulativ erfüllt sein. Der Beschwerdeführer hat in der Schweiz unbestrittenermassen während mehr als drei Jahren Be iträge an die Alters -, Hinterlassenen- und Invali- denversicherung geleistet, womit die beitrags mässigen Voraussetzungen für den Bezug einer ordentlichen Invalidenrente erfüllt sind. Hingegen ist streitig, ob die Invalidität ein Ausmass erreicht, die einen Rentenanspruch begründet. Zu prüfen bleibt damit, ob und gegebenenfalls ab wann und in welchem Umfang der Beschwerdeführer im rechtsrelevanten Zeitraum als invalid im Sinne des Gesetzes zu betrachten ist. 6.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG), die Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein kann (Art. 4 Abs. 1 IVG). Der Invaliditätsbegriff enthält damit zwei Elemente: ein medizin i- sches (Gesundheitsscha den mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit) und ein wirtschaftliches im weiteren Sinn (dauerhafte oder länger dauer n- de Einschränkung der Erwerbsfähigkeit oder der Tätigkeit im Aufgabenbe- reich; vgl. zum Ganzen U ELI KIESER, ATSG-Kommentar, 2. Auflage, Z ü- rich 2009, Art. 8 Rz. 7). Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise U n- fähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem a n- deren Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG). Erwerbs- unfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der E r- werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen A r- beitsmarkt (Art. 7 ATSG). B-6349/2011 Seite 11 6.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und all- fälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkei t bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sogenanntes Invali- deneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sogenanntes Vali- deneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffer n- mässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüber gestellt we r- den, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Met hode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 und 128 V 29 E. 1). Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothetischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei V a- liden- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 129 V 222 E. 4). 6.4 Anspruch auf eine Rente haben Versicherte, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können, während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invali d (Art. 8 ATSG) sind (Art. 28 Abs. 1 Bst . a bis c IVG). Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG besteht bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % Anspruch auf e i- ne Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mi ndestens 50 % A n- spruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % Anspruch auf eine ganze Rente. Viertelsrenten werden allerdings gemäss Art. 28 Abs. 1ter IVG nur an Ver- sicherte ausbezahlt, die ihren gewöhnlic hen Aufenthalt im Sinn von Art. 13 ATSG in der Schweiz haben. Nach der Rechtsprechung des Ei d- genössischen Versicherungsgerichts (EVG, heute: Bundesgericht) stellt Art. 28 Abs. 1 ter IVG eine besondere Anspruchsvoraussetzung dar (vgl. BGE 121 V 264 E. 6c). Seit Inkrafttreten des FZA können indessen Ange-B-6349/2011 Seite 12 hörige von EU -Staaten sowie dort lebende Schweizer Bürgerinnen und Bürger ebenfalls eine Viertelsrente beanspruchen, was vorliegend zutrifft. 6.5 Wird auf ein Leistungsgesuch wegen Verletzung der Mitwirkung s- pflicht nicht eingetreten, so ist es keiner materiellen Prüfung unterzogen worden, weshalb bei einer Neuanmeldung keine Änderung in den ta t- sächlichen Verhältnissen nachgewiesen werden muss. Es gen ügt die s- falls, dass die versicherte Person mit der Verwaltung kooperiert. Die in Art. 87 Abs. 3 und Abs. 4 IVV statuierte analoge Anwendung der für die Rentenrevision geltenden Regeln entfällt (vgl. ULRICH MEYER, Bundesge- setz über die Invalid enversicherung [IVG], 2. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2010, S. 400 f.; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [heute: Bundesgericht] I 600/99 vom 6. Juli 2000 E. 1). 6.6 6.6.1 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesun d- heitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und be züglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person a r- beitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 132 V 93 E. 4; 125 V 256 E. 4). 6.6.2 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Un- tersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vo rakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darl e- gung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der m e- dizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der E x- pertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). Auch auf Stellungnahmen eines Regionalen Ärztlichen Dien s- tes (RAD) kann nur abgestellt werden, sofern sie diesen beweisrechtl i- chen Anforderungen genügen. Zudem müssen die Ärztinnen und Ärzte des RAD über die im Einzelfall erforderlichen persönlichen und fachlichen Qualifikationen verfügen (Urteile des Bundesgerichts 9C_736/2009 vom 26. Januar 2010 E. 2.1; 9C_323/2009 vom 14. Juli 2009 E. 4.3.1 mit we i- teren Hinweisen). Nicht zwingend erforderlich ist, dass die versicherte B-6349/2011 Seite 13 Person persönlich unter sucht wird. Das Fehlen eigener Untersuchungen vermag daher einen RAD-Bericht für sich alleine nicht in Frage zu stellen. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist somit grundsätzlich weder die Herkunft des Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen medizinischen Beurteilung als Bericht, Gutachten oder Stellungnahme (vgl. zum Ganzen die Urteile des Bundesgerichts 9C_58/2011 vom 25. März 2011 E. 3 .3; BGE 125 V 351 E. 3.a und E. 3b/ee, je mit Hinweisen). 6.7 Das sozialversicherungsrechtliche Verfahren ist vom Untersuchung s- grundsatz beherrscht (Art. 43 ATSG). Danach hat die Verwaltung und im Beschwerdeverfahren das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des erheblichen Sachverhalts zu s orgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt. Er findet zum einen sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (Art. 28 f. ATSG; BGE 125 V 195 E. 2 und 122 V 158 E. 1a, je mit Hinweisen). Zum anderen um- fasst die behördliche und ric hterliche Abklärungspflicht nicht unbesehen alles, was von einer Partei behauptet oder erlangt wird. Vielmehr bezieht sie sich nur auf den im Rahmen des streitigen Rechtsverhältnisses (Streitgegenstand) rechtserheblichen Sachverhalt. Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen Anspruch so oder anders zu entscheiden ist (vgl. P ATRICK L. K RAUS- KOPF/KATRIN EMMENEGGER, in: Bernhard Waldmann/Philippe Weisse n- berger [Hrsg.], Praxiskommentar VwVG, Zürich/Basel/Genf 2009, N 28 ff. zu Art. 12 VwVG). In diesem Rahmen haben Verwaltungsbehörden und Sozialversicherungsgericht zusätzliche Abklä rungen stets vorzunehmen oder zu veranlassen, wenn hierzu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebender An haltspunkte hinreichender An- lass besteht (BGE 117 V 282 E. 4a mit Hinweis; Entscheid des EVG I 520/99 vom 20. Juli 2000). 7. Wie die nachfolgenden Erwägungen zeigen, lässt sich den verfügbaren Akten nicht mit der erforderlichen Klarheit und Begründetheit en tnehmen, wie weit der Beschwerdeführer in seiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist. 7.1 C._______ schrieb in ihrem Arztbericht E 213 vom 18. Januar 2010 (IV-act. 8), der als selbständiger Landwirt/Viehzüchter tätige Beschwerde- führer sei wegen eines Unfall s vom 13. Ap ril 2009 bis am 30. Oktober 2009 krank geschrieben gewesen. Derzeit bestehe eine erneute Arbeit s-B-6349/2011 Seite 14 unfähigkeit wegen eines Rückfalls seit dem 15. Dezember 2009, mit der Diagnose eines kompletten Risses der Rotatorenmansche tte. Der Be - schwerdeführer sei arbeitsunfähig erklärt worden. Die spanische Ärztin verweist bei ihrer Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung implizit auf Drittatteste , wobei diese nicht näher bezeichnet werden . Ge- stützt auf diese Atteste äussert sich der medizinische Be richt von C._______ sodann lediglich allgemein zur verbleibenden Arbeitsfähigkeit in der bisherigen landwirtschaftlichen Tätigkeit , ohne deren Zumutbarkeit im Verlauf näher zu quantifizieren. Zur Frage, ob dem Beschwerdeführer eine leidensangepasste Tätigkeit zumut bar wäre , wie auch zu Art und Umfang einer solchen , äusserte sich C._______ überhaupt nicht. Ihr Arztbericht enthält ferner keine nähere Beschreibung , inwiefern die vor- stehend erwähnte Diagnose den Beschwerdeführer in seiner Arbeitsfä- higkeit beeinträchtigt. Auch wird die attestierte Einschränkung der Arbeits- fähigkeit nicht mit objektiven Befunden, die sich auf allseitige Unters u- chungen stützen, begründet. Zudem geht aus dem Bericht nicht hervor, ob er in Kenntnis der Vorakten erstellt wurde. Angesichts dieser Mängel erscheint er nicht als beweiskräftig (vgl. vorn E. 6.6.2). 7.2 Dr. D._______, tätig am Spital E._______ von _______, diagnostizier- te in seinem Bericht vom 29. Juni 2010 ( IV-act. 37) ein Subakromia l- syndrom beider Schul tern und eine mechanische L umbalgie. Eine Kern- spinresonanz-Spektroskopie (NMR) habe einen Sehnenriss gezeigt. Der Beschwerdeführer solle (daher) jegliche Tätigkeiten vermeiden, die mit einer Überbelastung der oberen Extremitäten und der Wirbelsäule oder einem Heben des Armes über Schulterhöhe verbunden seien. Das Attest von Dr. D._______ ist eher als Empfehlung, welche Tätigkeiten gesundheitsbedingt zu meiden sind, denn als Arbeitsunfähigkeits - Bescheinigung formuliert. Inwieweit der Beschwerdeführer in seiner bi s- herigen landwirtsch aftlichen Tätigkeit quantitativ eingeschränkt ist und welche Tätigkeiten in welchem Arbeitspensum konkret leidensangepasst wären, beschreibt Dr. D._______ nicht. Die Auswirkung der von ihm g e- nannten Diagnose auf die Arbeitsfähigkeit begründet er zudem nicht mit einem objektiven Befund. Ferner ist unklar, welchem medizinischen Fachgebiet Dr. D._______ zugehört. Auf den Bericht von Dr. D._______ kann folglich ebenfalls nicht abgestellt werden. B-6349/2011 Seite 15 7.3 7.3.1 In ihrem medizinischen Bericht vom 5. Januar 2011 (IV-act. 38) für das Sozialversicherungsinstitut der Provinzdirektion F._______ wies G._______ ausdrücklich darauf hin, dass hinsichtlich der klinischen Beur- teilung der Arbeitsfähigkeit eine Qualifikations verzögerung stattfinden müsse, bis die Ergebniss e der Biopsie des Humeruskopfes vor lägen. G._______ nahm damals entsprechend keine Beurteilung der Arbeitsf ä- higkeit des Beschwerdeführers vor. 7.3.2 In ihrem Arztbericht E 213 vom 21. Februar 2011 (IV -act. 41) führte G._______ dann aus, der Beschwerdeführer lei de an Schmerzen in der rechten Schulter (Omalgie) und im Lendenbereich (Lumbalgie) mit wi e- derholten Arbeitsunfähigkeitsperioden, welche insgesamt auf 18 Mo nate zu berechnen seien. Er sei derzeit nicht beruflich tätig. Er habe seine z u- letzt ausgeübte Tätigkeit als Schweine - und Rinderzüchter im Dezember 2009 aufgegeben. Eine Kern spintomographie der Lendenwirbelsäule h a- be eine fortgeschrittene degenerative Bandscheiben erkrankung (Disko - pathie) L5-S1 und ein Hämangiom am L2 gezeigt. Hinsichtlich der re ch- ten Schulter sei kernspintomographisch ein kompletter Riss des Supra - spinatusmuskels mit Retraktion ersichtlich, welcher die gemeinsame Seh- ne (Supra - und Infraspinatus -Muskeln) beeinträchtige, ferner eine akr o- mioklavikulare Arthrose und eine zystisch -lytische Läsion am Humerus - kopf. Als Diagnose erwähnt G._______ eine mechanische Lumbalgie, ei- ne Omalgie rechts bei subakromialem Syndrom und eine Verletzung am Humeruskopf. Es handle sich um eine langwierig fortschreitende Entwick- lung der Lumbalgie und der Omalgie mit kürzlich entdecktem Gebilde, das noch näher untersucht werden müsse. Es bestünden funktionelle Einschränkungen der Wirbelsäule und der rechten oberen Extremität s o- wie eine Chronifizierung. Der Beschwerdeführer sei fähig, leichte Ar beit regelmässig auszuüben. Tätigkeiten in kalten Umgebungen, mit häufigem Bücken oder Aufheben oder Tragen von Gegenständen, mit Verwendung von Rampen oder Leitern jeglicher Art und Länge sowie mit Sturzgefahr dürften nicht ausgeführt werden. Ausgeführt werde n könnten Tätigkeiten im Sitzen bzw. mit sich ändernden Körperhaltungen und ohne ausgepräg- ten Zeitdruck. Die Arbeitsleistung werde durch die Wirbelsäule und die obere Extremität rechts limitiert. Der Beschwerdeführer sei nicht fähig, ganztägig als Schweine- und Rinderzüchter zu arbeiten. Möglich wäre ein halber Arbeitstag. Eine angepasste Tätigkeit könne der Beschwerdeführer ganztägig ausüben. Angepasst sei eine Tätigkeit, die keine Belastung der Wirbelsäule oder der oberen Extremität darstelle. Laut der Gesetzgeb ung B-6349/2011 Seite 16 des Aufenthaltslandes sei die Invalidität in der letzten beruflichen Tätigkeit und für jegliche andere Tätigkeit in Bezug auf die Fähigkeiten der betro f- fenen Person vollständig. Der Invaliditätsgrad sei gemäss der Gesetzg e- bung des Aufenthaltslandes vol lständig. Die festgelegten Einschränku n- gen hätten vorübergehend von Dezember 2009 bis Januar 2011 besta n- den und seien dauerhaft seit Januar 2011. Die Aussage der wiederholt aufgetretenen, insgesamt 18monatigen Ar- beitsunfähigkeit ist weder im Bericht selbst näher begründet noch beruht sie auf früheren begründeten Arbeitsunfähigkeits-Attesten der spanischen Ärztin. Auch entsprechende Arbeitsunfähigkeits-Bestätigungen seitens anderer Ärzte, auf deren Angaben sich G._______ beziehen könnte, feh- len in den vorliegenden Akten. Es ist unklar, auf welche objektive medizi- nische Grundlage sich G._______ bei dieser Arbeitsunfähigkeits-Beschei- nigung stützt. Insbesondere ist nicht eindeutig, ob die von G._______ be- schriebenen, zum Berichtszeitpunkt aktuellen gesundheitlichen Ei n- schränkungen zu dieser 18monatigen Arbeitsunfähigkeit geführt haben. Die Angabe, dass der Beschwerdeführer seine zuletzt ausgeübte Täti g- keit im Dezember 2009 aufgegeben habe, gibt jedenfalls eine eigene Aussage des Beschwerdeführers wi eder, auf die nicht abgestellt werden kann. Indem G._______ aber den Beginn der Einschränkung genau auf Dezember 2009 legt, bezieht sich die spanische Ärztin offensichtlich auf diese subjektive Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers. Der Umfang der erwähnten 18monatigen Arbeitsunfähigkeit im näheren zeitlichen Ver- lauf sowie die Art der davon betroffenen Tätigkeiten können dem Bericht ebenfalls nicht entnommen werden. Weiter geht aus d em Bericht von G._______ nicht hervor, dass die Ergebnisse der Humeruskopf -Biopsie, welche die spanische Ärztin anfangs Januar 2001 noch als notwendige Voraussetzung für die Festlegung der Arbeitsfähigkeit erachtete (vgl. vo r- stehend E. 7.3.1), zum Berichtszeitpunkt (21. Februar 2011) bereits vor- lagen. Vielmehr weist die spanische Ärztin ausdrücklich darauf hin, dass die Verletzung am Hume ruskopf noch näher untersucht werden müsse. Folglich ist von einem im Wesentlichen unveränderten Gesundheitsz u- stand wie zur Zeit des früheren Berichts vom 5. Januar 2011 (E. 7.3.1 vorstehend) auszugehen. Die von G._______ am 21. Februar 2011 den- noch vorgenommene Festlegung der Arbeitsfähigkeit enthält mithin auch einen Widerspruch mit der Aussage, dass die Arbeitsunfähigkeit erst nach Vorliegen des Biopsie-Ergebnisses festgelegt werden kön ne. Sodann er- scheint es nicht als nachvollziehbar, dass dem Beschwerdeführer einer- seits die bisherige Tätigkeit als Schweine - und Rinderzüch ter zu 50 % zumutbar sei, er aber andererseits ausschliesslich körperlich leichte T ä-B-6349/2011 Seite 17 tigkeiten ohne Belastung der Wirbelsäule u nd der (rechten) oberen E x- tremität regelmässig ausüben können soll. Im Übrigen geht die fachärztli- che Qualifikation von G._______ aus den vorhandenen Akten nicht he r- vor und bezieht sich ihre Einschätzung auf die gesetzliche Situation in Spanien, welche nicht ohne Weiteres auf die schweizerische Rechtslage übertragen werden kann. Der Bericht von G._______ erweist sich damit als Entscheidgrundlage untauglich. 7.4 Dr. A._______ nannte in ihrer ä rztlichen Stellungnahme vom 4. A u- gust 2011 (IV -act. 43) als Hauptdi agnose posttraumatische Schmerzen der rechten Schulter, einen Sehnenriss des Supraspinatus-Muskels sowie chronische Lumbalgien in einem Kontext degenerativer Beeinträchtigu n- gen und einer Diskopathie L5-S1. In der angestammten Tätigkeit bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % seit April 2009. In Verweisungstätigke i- ten, die zumutbar seien, sei seit April 2009 eine Ar beitsunfähigkeit von 20 % vorhanden. Der Beschwerdeführer könne vollzeitlich arbeiten. Mö g- lich sei eine sitzende und eine positionswechselnde A rbeit mit dem Tr a- gen von Lasten von maximal 5 kg. Schwere Arbeiten seien nicht möglich. Das Gehen sei limitiert. Schädliche Einwirkungen seien Kälte, Feuchti g- keit und Witterungseinflüsse. Gemäss dem Formular E 213 sei die For t- setzung seiner (bisherigen) Tä tigkeit zu 50 % zumutbar und eine ang e- passte Tätigkeit sei vollzeitlich möglich. Diese Schlüsse seien logisch und kohärent. Man könne sich dieser Meinung anschliessen. Man gestehe e i- ne Einschränkung von 20 % zu aufgrund der Verletzung zweier Bereiche und d er Notwendigkeit einer technischen Hilfe in Form eines Spazie r- stocks. Dr. A._______ stützte sich bei ihrer Einschätzung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers gemäss eigener Angabe auf den medizinischen B e- richt E 213 vom 21. Februar 2011 der spani schen Ärztin G._______, wel- cher sich als nicht beweiskräftig erwiesen hat (siehe E. 7.3.2 hiervor). Die von Dr. A._______ gegenüber den Angaben von G._______ zusätzlich gewährte Einschränkung von 20 % zeigt zwar, dass die Ärztin des inte r- nen medizinischen Dienstes der Vorinstanz durchaus auch selbst Zweifel an der Richtigkeit der Darlegungen von G._______ hatte. Dennoch e r- achtete Dr. A._______ den Bericht der spanischen Ärztin als hinreichende Grundlage, um über die dauerhafte Arbeitsfähigkeit des Beschwerd efüh- rers abschliessend urteilen zu können. Dr. A._______ hat den Beschwer- deführer nie selber untersucht. Ihre Einschätzung , dass die Angaben von G._______ (grundsätzlich) zuträfen, stellt daher eine blosse Mutmassung aufgrund der Akten dar. Mangels Vorliegen einer entsprechenden ärztl i-B-6349/2011 Seite 18 chen Bescheinigung begründete Dr. A._______ die zusätzliche Ei n- schränkung von 20 % denn auch lediglich pauschal mit der Verletzung zweier (Körper -)Bereiche und der Notwendigkeit eines Spazierstocks. Diese allgemein geha ltene Begründung erscheint angesichts fehlender hinreichend begründeter und nachvollziehbarer ärztlicher Atteste freilich geradezu willkürlich und vermag entsprechend keineswegs zu überzeu- gen. Ferner gab Dr. A._______ nicht an, welche der von ihr selbst an ge- führten Diagnosen inwiefern Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit des B e- schwerdeführers haben. Auch ist Dr. A._______ selbst keine Fachärztin für Orthopädie bzw. orthopädische Chirurgie. 7.5 Dr. B._______ berichtete am 19. April 2012, der Beschwerdeführer könne aufgrund seines gegenwärtigen Zustandes keine Tätigkeiten au s- üben, die eine körperliche Anstrengung erforderten. Er leide an fortge - schrittenen degenerativen Halswirbelsäulen-Veränderungen in Form einer Bandscheibenarthrose, einer Unk overtebralarthrose un d einer foramin a- len Stenose, besonders an C5 -C6-C7-D1. Er weise Schmerzen und eine Starre im Halswirbelsäulen -Bereich, Spannungskopfschmerzen und rad i- kuläre Schmerzen in den oberen Extremitäten auf, vorwiegend im rechten C7-Dermatom. Es bestehe eine fortg eschrittene Spondiloarthrose im B e- reich der Lendenwirbelsäule, wobei ein Kollaps des L5-S1-Bandscheiben- raums und eine beidseitig ausgeprägte foraminale Stenose zu beobac h- ten seien. Ferner seien eine bilaterale Lumboischialgie im S1 -Dermatom, statische Lendenveränderungen in Form einer ausgeprägten Hyperlord o- se der Lendenwirbelsäule und einem posterioren lumbalen Facettensy n- drom, ein Hämangiom des L2 -Wirbelkörpers, eine rechtsseitige scapul o- humerale Periarthritis mit Arthrose und subaktromialer Stenose, ten dinö- se Verkalkungen, ein Riss des Supraspinatus -Muskels und eine Tendino- se des Subscapularis -Muskels vorhanden. Zudem bestehe eine Arthr o- pathie in den Knien (Chondromalacia patellare), Füssen (Metatarsalgien und Fascitis Plantaris) und Händen (Metacarpopha langeal- und Trapezi- ometacarpal-Gelenke). Die rönt genologisch und durch NMR bestätigten breit gefächerten Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule und verschi e- dener Gelenke bereiteten dem Beschwerdeführer schwerwiegende Ei n- schränkungen für jegliche Tätigkeit, bei der es notwendig sei, die Arme zu benützen, selbst leichte Lasten zu tragen, den Rumpf vorzubeugen, lange zu stehen usw. Die Läsionen seien irreversibel und fortschreitend. Der Beschwerdeführer sei völlig unfähig, seiner gewöhnlichen Tätigkeit nac h- zugehen. B-6349/2011 Seite 19 Der Bericht von Dr. B._______ vom 19. April 2012 wurde erst nach Erlass der Verfügung vom 7. November 2011 , genauerhin erst im vorliegenden Beschwerdeverfahren nach der Duplik erstattet und zwar als Parteigu t- achten im Auftrag des Beschwerdeführers (vgl. Eingabe des Beschwerde- führers vom 8. Mai 2012 ). Damit ist i n analoger Wei se die Rechtspr e- chung zu berücksichtigen , nach welcher Auskünfte behandeln der Ärzte wegen ihrer auftragsrechtlichen Vertrauensstellung zu m Patienten mit angemessenem Vorbehalt zu würdi gen sind (vgl. BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Dies gilt insbesondere für Spezialärzte (Urteil des Bundes ge- richts I 655/05 vom 20. März 2006 E. 5.4 mit Hinweisen; vgl. aber Urteil des Bundesgerichts 9C_24/2008 vom 27. Mai 2008 E. 2.3.2). Da der von Dr. B._______ berichtete, damals aktuelle Gesundheitszustand als so l- cher indessen den Zeitraum vor Verfügungserlass nicht betrifft, ist dieser Bericht jedoch von vornherein grundsätzlich unbeachtlich. Beachtlich wä- ren nur A ussagen zum Gesundheitszustand zum Zeitpunkt des Verf ü- gungserlasses. Welchen Gesundheitszustand der Beschwerdefüh rer da- mals aufwies, ist freilich aus dem Bericht von Dr. B._______ ebenfalls nicht ersichtlich. 7.6 Dr. A._______ führt in ihrer ä rztlichen Stellungnahme vom 25. Mai 2012 (IV -act. 55) aus, dass man gestützt auf den Bericht von Dr. B._______ eine vorübergehende vollständige Arbeitsunfähigkeit seit dem 19. April 2012 zugestehen könne, wie dies Dr. B._______ vorschlage. Aber eine angepasste Tät igkeit, welche die beschriebenen Beeinträch - tigungen berücksichtige, sei zu 80 % möglich. Da sich diese Stellungnahme ausschliesslich zum Zustand ab dem 19. April 2012 äussert, welcher ausnahmslos in den Zeitraum nach Verfü- gungserlass fällt, ist sie im vorliegenden Verfahren zum Vornherein unbe- achtlich. 7.7 Die weiteren vorliegenden Arztberichte , welche den relevanten Zei t- raum betreffen, enthalten keinerlei Ausführungen zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers. Äusserungen dazu, in welchen Tätig keiten in we l- chem Umfang während welcher Dauer von einer Arbeitsfähigkeit ausz u- gehen ist, fehlen gänzlich. Die Ärzte nahmen dazu überhaupt keine Ste l- lung. Entsprechend können diese Berichte nicht Entscheidgrundlage sein. 7.8 Dass der interne medizinische Dienst der Vorinstanz – sowie in der Folge gestützt auf dessen Stellungnahme die Vorinstanz selber – befand, der Beschwerdeführer sei in der bisherigen Tätigkeit als selbständiger B-6349/2011 Seite 20 Landwirt seit April 2009 dauerhaft zu 50 % (sowie seit dem 19. April 2012 vorübergehend zu 100 %) arbeitsunfähig und in leidensangepasster T ä- tigkeit seit April 2009 dauernd zu 80 % arbeitsfähig, überzeugt deshalb nicht. Insbesondere ist aus den vorliegenden Akten nicht ersichtlich, we l- che Leiden die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung in welchem Umfang tatsächlich beeinträchti g- ten. Dementsprechend ist die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers seit April 2009 unklar, womit der diesbezügliche Rentenanspruch nicht rechts- konform abschliessend beurteilt werden kann. 8. Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Vorinstanz den rechtserheb- lichen Sachverhalt mit Bezug auf die Frage der Arbeitsfähigkeit des B e- schwerdeführers nicht vollständig festgestellt und gewürdi gt hat. Denn aufgrund der vorliegenden medizinischen Stellungnahmen ist eine rechtskonforme Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeit s- fähigkeit seit April 2009 und somit des diesbezüglichen Rentenanspruchs des Beschwerdeführers nicht möglich. Ges tützt auf die dem Gericht vo r- liegenden medizinischen Unterlagen lässt sich nach dem Gesagten nicht beurteilen, ob, seit wann und in welchem Umfang Anspruch auf eine Inva- lidenrente besteht. Daher ist die angefochtene Verfügung, welche auf e i- ner lückenhaften medizinischen Aktenlage beruht, aufzuheben. 9. 9.1 Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung hat das Gericht, das den Sachverhalt als ungenügend abgeklärt erachtet, die Wahl, die Sache zur weiteren Beweiserhebung an die Verwaltung zurückzuweisen oder selber die nötigen Instruktionen vorzunehmen. Bei festgestellter Abkl ä- rungsbedürftigkeit verletzt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung als solche weder den Untersuchungsgrundsatz noch das Gebot eines einfachen und raschen Verfahrens. Anders verhielte es sich nur dann, wenn die Rückweisung an die Verwaltung einer Verweigerung des g e- richtlichen Rechtsschutzes gleichkäme (beispielsweise dann, wenn auf Grund besonderer Gegebenheiten nur ein Gerichtsgutachten bzw. andere gerichtliche Beweismassnahmen geeignet wären, zur Abklärung des Sachverhalts beizutragen, vgl. BGE 137 V 210 E. 4.4), oder wenn die Rückweisung nach den konkreten Umständen als unverhältnismässig be- zeichnet werden müsste (BGE 122 V 163 E. 1d). Vorliegend sind keine Gründe ersichtlich, die der R ückweisung der Sache zur weiteren Abkl ä- rung an die Vorinstanz entgegenstehen würden. B-6349/2011 Seite 21 9.2 Somit ist die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit sie e r- gänzende, auf einer persönlichen Untersuchung des Beschwerdeführers basierende fachärztliche – vorzugsweise gutachterliche – Abklärungen vornehme, die sich namentlich zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerde - führers in seiner bisherigen Tätigkeit als selbständiger Landwirt und in leidensangepassten Tätig keiten seit April 2009 zu äussern haben, und anschliessend über den diesbezüglichen Renten anspruch neu verfüge. Die Vorinstanz wird dabei nach Einholung der entsprechenden Ergä n- zung der medizinischen Unterlagen den Invaliditätsgrad des Beschwerde- führers neu zu bestimmen haben. In diesem Sinn e ist die Beschwerde gutzuheissen. 10. 10.1 Das Bundesverwaltungsgericht auferlegt gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei. Eine Rückweisung gilt praxisgemäss als Obsiegen der beschwerde führenden Partei (BGE 132 V 215 E. 6), so dass dem B eschwerdeführer keine Ver- fahrenskosten aufzuerlegen sind. Ihm ist daher der geleistete Kostenvo r- schuss in der Höhe von Fr. 410.– nach Eintritt der Rechtskraft des vorli e- genden Entscheids auf ein von ihm bekannt zu gebendes Konto zurüc k- zuerstatten. Da aufgrund von Art. 63 Abs. 2 VwVG auch der unterliege n- den Vorinstanz keine Verfahrenskosten auferlegt werden können, ist vo r- liegend auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten. 10.2 Der obsiegende, berufsmässig vertretene Beschwerdeführer hat gemäss Art. 64 A bs. 1 VwVG in Verbindung mit Art. 7 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) Anspruch auf eine Par- teientschädigung zu Lasten der Verwaltung. Da keine Kostennote eing e- reicht wurde, ist die Entschädigung aufgru nd der Akten festzusetzen (Art. 14 Abs. 2 Satz 2 VGKE). Unter Berücksichtigung des Verfa h- rensausgangs, des gebotenen und aktenkundigen Aufwands, der Bede u- tung der Streitsache und der Schwierigkeit des vorliegend zu beur teilen- den Verfahrens sowie in Anbetracht der in vergleichbaren Fällen gespro - chenen Entschädigungen ist eine Parteientschädigung von Fr. 1'600.– (inkl. Auslagen, ohne Mehrwertsteuer [vgl. dazu auch Urteil des Bunde s- verwaltungsgerichts C-6173/2009 vom 29. August 2011 mit Hinweis]) g e- rechtfertigt (Art. 9 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 10 Abs. 2 VGKE). B-6349/2011 Seite 22 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde vom 18. November 2011 wird insoweit gutgeheissen, als dass die angefochtene Verfügung vom 7. Nove mber 2011 aufgehoben und die Sache im Sinne der Erwägungen zur weiteren Abklärung des Sachverhalts sowie zum Erlass einer neuen Verfügung an die Vorinstanz zurückgewiesen wird. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der vom Beschwerdeführer geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 410. – wird diesem nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils an die von ihm anzug e- bende Zahlungsstelle zurückerstattet. 3. Dem Beschwerdeführer wird zu Lasten der Vorinstanz eine Parteien t- schädigung von Fr. 1'600.– zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein; Beilage: Rück- erstattungsformular) – die Vorinstanz (Ref-Nr. _______; Gerichtsurkunde) – das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV (Gerichtsurkunde) Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: Maria Amgwerd Andrea Giorgia Röllin B-6349/2011 Seite 23 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen gemäss den Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die U n- terschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: 2. Dezember 2013