B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-7575/2007 U r t e i l v o m 1 6 . S e p t e m b e r 2 0 1 4 Besetzung Richter David Weiss (Vorsitz), Richterin Madeleine Hirsig-Vouilloz, Richter Vito Valenti, Gerichtsschreiber Roland Hochreutener. Parteien A._______, vertreten durch lic. iur. Hanspeter Zgraggen, Rechtsanwalt, Hornbachstrasse 50, Postfach 235, 8034 Zürich, Beschwerdeführer, Gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Ave- nue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz. Gegenstand IV, Verfügung vom 27. September 2007. C-7575/2007 Seite 2 Sachverhalt: A. Der am (…) geborene A._______ (nachfolgend: Versicherter oder B e- schwerdeführer) arbeitete seit Juni 1985 bei verschiedenen Arbeitgebern in der Schweiz und entrichtete Beiträge an die obligatorische Alters-, Hin- terlassenen und Invalidenversicherung (AHV/IV; vgl. Vorakten der IV - Stelle des Kantons Zürich [nachfolgend: IV-act.] 6). Ab dem 1. März 2005 war er als Gartenbauer angestellt (IV-act. 8.7). Am 15. Februar 2006 wur- de der Versicherte aus der Schweiz ausgewiesen (IV -act. 19.1) und hat heute Wohnsitz in B._______ (Kosovo). Am 2. August 2006 meldete er sich bei der IV -Stelle des Kantons Zürich (nachfolgend: IV-Stelle) zum Bezug von Leistungen der schweizerischen Invalidenversicherung an . Er stellte dabei ein Gesuch auf Umschulung zum Buschauffeur für öffentliche Verkehrsbetriebe und machte geltend, er sei aufgrund einer durch einen Berufsunfall vom 12. April 2005 verursach- ten Verletzung am Oberen Sprunggelenk (OSG) rechts in seiner körperli- chen Leistungsfähigkeit eingeschränkt (IV-act. 1). B. Mit Vorbescheid vom 24. Mai 2007 teilte die IV -Stelle dem Versicherten mit, dass sie das Leistungsbegehren abzuweisen gedenke, weil er bereits vor Ablauf der einjährigen Wartefr ist in der bisherigen Tätigkeit als Ga r- tenbauer sowie in jeder angepassten Tätigkeit voll arbeits - beziehungs- weise erwerbsfähig sei (IV-act. 21). C. Mit Eingabe vom 13. September 2007 liess der Versicherte , vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Hanspeter Zgraggen, gegen den Vorbescheid Einwand erheben mit der Begründung, er sei weiterhin arbeitsunfähig und habe dementsprechend Anspruch auf Leistungen der Invalidenversich e- rung. Zur Begründung verwies er auf diverse Arztberichte und auf eine Beschwerde vom 1 3. September 2007, welche sein Rechtsvertreter g e- gen den leistungsablehnenden Einspracheentscheid der SUVA vom 13. Juli 2007 betreffend Leistungen der Unfallversicherung (UVG) erhoben hatte (IV-act. 24 f.). D. Mit Verfügung vom 27. September 2007 wies die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IVSTA oder Vorinstanz) das Leistungsbegehren des Versicherten ab , mit der Begründung, es liege keine rentenbegrü n-C-7575/2007 Seite 3 dende Arbeitsunfähigkeit vor; ferner sei auch ein Anspruch auf berufliche Massnahmen zu vernei nen, da er in der bisherigen Tätigkeit als Garte n- bauer wieder voll arbeitsfähig sei (IV-act. 26). E. Gegen diese Verfügung erhob der Versicherte mit Eingabe seines Rechtsvertreters vom 8. November 2007 Beschwerde beim Bundesve r- waltungsgericht und beantragte die Aufhebung der Verfügung sowie die Feststellung, dass er ab Mai 2006 Anspruch auf eine Invalidenrente habe. Zur Begründung machte er im Wesentlichen geltend, entgegen den A n- gaben der Vorinstanz bestehe bei ihm nach wie vor eine volle Arbeitsu n- fähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Gartenbauer. Aus den Ausführun- gen der beiden behandelnden Ärzte gehe hervor, dass schon seit Februar 2006 von einer bleibenden Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätig- keit, welche das OSG zu stark belaste, und von einer Umschulung die Rede gewesen sei. Es sei daher die Weiterführung der bisherigen Physio- therapie empfohlen worden. Ferner beantragte er die Durchführung we i- terer medizinischer Abklärungen; insbesondere sei ein Zeugnis des op e- rierenden Arztes, Dr. med. C._______, einzuholen. Aus dem der B e- schwerde beigelegten Arztbericht von Dr. med. D._______, vom 7. Se p- tember 2006 gehe hervor, dass er im bisherigen Beruf als Gärtner keine zumutbare Arbeit mehr leisten könne . In verfahrensrechtlicher Hinsicht stellte er den An trag auf Sistierung des Beschwerdeverfahrens bis zum rechtskräftigen Abschluss des beim Sozialversicherungsgericht des Ka n- tons Zürich hängigen UVG -Verfahrens (Akten im Beschwerdeverfahren [nachfolgend: BVGer act.] 1). F. Mit prozessleitender Verfügung vom 13. November 2007 wurde die Vorin- stanz aufgefordert, sich zum Sistierungsantrag des Beschwerdeführers vernehmen zu lassen (BVGer act. 2). G. Mit Eingabe vom 13. Dezember 2007 verzichtete die Vorinstanz unter Hinweis auf eine Vernehmlassung der IV-Stelle vom 6. Dezember 2007, in welcher diese die Abweisung der Beschwerde und des Sistierungsg e- suchs beantragt hatte, auf eine Stellungnahme (BVGer act. 3). H. Mit verfahrensleitender Verfügung vom 20. Dezember 2007 bewilligte das Bundesverwaltungsgericht das Sistier ungsgesuch des Beschwerdefü h-C-7575/2007 Seite 4 rers (BVGer act. 4). Die Sistierung wurde in der Folge mehrmals aufrecht erhalten, da das UVG -Verfahren noch nicht rechtskräftig abgeschlossen war (BVGer act. 6 ff.). I. Auf entsprechende Nachfrage des Bundesverwaltungsgerichts na ch dem Stand des UVG-Verfahrens liess der Beschwerdeführer mit Eingabe des Rechtsvertreters vom 5. September 2013 einen Einspracheentscheid der SUVA vom 4. April 2013 und einen medizinischen Bericht der Schulthess Klinik vom 8. Juli 2013 ins Recht legen , mit dem Hinweis, dass dieser Entscheid in Rechtskraft erwachsen sei. Im erwähnten Entscheid wurde die Einsprache des Versicherten abgewiesen, im Wesentlichen mit der Begründung, die Einstellung der Versicherungsleistungen sei - aufgrund des zu erwartenden Erfolges der zumutbaren Operation - zu Recht per 30. Juni 201 2 erfolgt, und die Voraussetzungen für eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung seien dementsprechend nicht gegeben (BVGer act. 12 samt Beilagen). J. Entsprechend dem Antrag der Parte ien wurde das Beschwerdeverfahren wieder aufgenommen mit der Aufforderung an die Vorinstanz , sich bis zum 16. Dezember 2013 vernehmen zu lassen (BVGer act. 14). K. Unter Hinweis auf eine Vernehmlassung der IV -Stelle vom 13. Februar 2014 beantragte die IVSTA am 18. Februar 2014 die Abweisung der B e- schwerde (BVGer act. 20). L. Mit Replik seines Rechtsvertreters vom 31. März 2014 hielt der B e- schwerdeführer an seinem Rechtsbegehren fest und führte zur ergä n- zenden Begründung insbesondere aus, dass ihm die Unfallver sicherung zu Unrecht eine Verletzung der Schadenminderungspflicht durch Unte r- lassung der erforderlichen Operation angelastet habe; dennoch habe er den Einspracheentscheid nicht angefochten. Auch das im UVG-Verfahren erstellte Gutachten von Dr. med. Vienne bestätige, dass er in seinem bis- herigen Beruf als Gartenbauarbeiter nicht arbeitsfähig sei (BVGer act.28). M. Die Vorinstanz teilte mit Eingabe vom 30. April 2014 den Verzicht auf eine Duplik mit (BVGer act. 30). C-7575/2007 Seite 5 N. Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Beweis- mittel wird – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen ei n- gegangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. Das Bundesverwaltungsgericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozess - voraussetzungen erfüllt sind und ob auf eine Beschwerde einzutreten ist. 1.1 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsve r- fahren (VwVG, SR 172.021), soweit das VGG nichts anderes bestimmt (vgl. Art. 37 VGG). Ge mäss Art. 3 Bst. dbis VwVG bleiben in sozialvers i- cherungsrechtlichen Verfahren die besonderen Bestimmungen des Bu n- desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG, SR 830.1) vorbehalten. Gemäss Art. 2 ATSG sind die Bestimmungen dieses Gesetzes auf die bundesgesetzlich geregelten Sozialversicherungen anwendbar, wenn und soweit die ei n- zelnen Sozialversicherungsgesetze es vorsehen. Nach Art. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die Invalidenversicherung anwendba r (Art. 1a bis 70 IVG), soweit das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. Dabei finden nach den allgemeinen intertemporal - rechtlichen Regeln in formellrechtlicher Hinsicht mangels anderslautender Übergangsbestimmungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze Anwe n- dung, welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 130 V 1 E. 3.2). 1.2 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 33 Bst. d VGG und Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der IVSTA. Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. 1.3 Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Verf ü- gung vom 27. September 2007, mit welcher die Vorinstanz sowohl den Anspruch auf berufliche Massnahme n als auch jenen auf eine Invalide n- rente abgewiesen hat. Die Beschwerde wurde frist - und formgerecht ein-C-7575/2007 Seite 6 gereicht (Art. 60 ATSG). Als Adressat der angefochtenen Verfügung ist der Beschwerdeführer besonders berührt und hat ein schutzwürdiges I n- teresse an deren Änderung oder Aufhebung (Art. 59 ATSG). Nachdem auch der geforderte Kostenvorschuss fristgere cht geleistet wurde, ist auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten. 1.4 Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, die unrichtige oder unvo llständige Feststellung des rechts erheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG; Kognition, vgl. BENJAMIN SCHINDLER, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren, Zürich 2008, Rz. 1 ff. zu Art. 49). 1.5 Das Bundesverwaltungsgericht ist gemäss dem Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der B e- gehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Im Rahmen seiner Kognition kann es die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Begründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl. 1983, S. 212; vgl. BGE 128 II 145 E. 1.2.2, BGE 127 II 264 E. 1b). 2. Im Folgenden sind vorab die im vorliegenden Verfahren anwendbaren Normen und Rechtsgrundsätze darzustellen. 2.1 Der Beschwerdeführer wies sich bei der IV -Anmeldung mit einer Passkopie als jugoslawischer Staatsangehöriger aus (IV -act. 2). Heute lebt der Beschwerdeführer in der Republik Kosovo. Ob der Beschwerd e- führer heute die kosovarische oder allenfalls serbische Staatsangehörig- keit besitzt, kann vorliegend jedoch offen gelassen werden, was nachfo l- gend zu zeigen ist. Nach dem Zerfall der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien blieben die Bestimmungen des Abkommens vom 8. Juni 1962 zwischen der Schwe i- zerischen Eidge nossenschaft und der Föderativen Volksrepublik Jugo s- lawien über Sozialversicherung (SR 0.831.109.818.1; nachfolgend: Sozi- alversicherungsabkommen) für alle Staatsangehörigen des ehe maligen Jugoslawiens anwendbar (BGE 126 V 198 E. 2b, BGE 122 V 381 E. 1 mit Hinweis). Zwischenzeitlich hat die Schweiz mit einzelnen Nachfolge - staaten des ehemaligen Jugoslawiens (Kroatien, Slowenien, Maze -C-7575/2007 Seite 7 donien), nicht aber mit Serbien, neue Abkommen über Soziale Sicherheit abgeschlossen. Für Bürger von Serbien findet demnach w eiterhin das Sozialversicherungsabkommen Anwendung. Mit Wirkung ab dem 1. April 2010 hat der Bundesrat beschlossen (vgl. AS 2010 1203), das Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgeno s- senschaft und der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien über Sozialver- sicherung vom 8. Juni 1962 (SR 0.831.109.818.1, im Folgenden: Sozial- versicherungsabkommen) sowie das diesbezügliche Zusatzabkommen vom 9. Juli 1982 (AS 1983 1606) und die Verwaltungsvereinbarung vom 5. Juli 1963 (SR 0.831.109.818.12) im Verhältnis zur Repu blik Kosovo nicht mehr weiter zu führen. Diese Vertragsbeendigung wurde vom Bu n- desgericht geschützt, so dass die genannten völkerrechtlichen Vereinb a- rungen seit dem 1. April 2010 auf kosovarische Staatsangehörige nicht mehr anwendbar sind (Urteil des BGer 139 V 263 vom 19. Juni 2013 E. 3 bis 8) und ein Export der Rentenleistungen daher grundsätzlich nicht mehr möglich ist . Vorbehalten bleibt unter bestimmten Voraussetzungen die weitere Anwendung auf serbisch -kosovarische Doppelbürger (vgl. im Einzelnen das genannte Urteil E. 9 ff. und 12.2). Für den Bereich der I n- validenversicherung (IV) hat der Bundesrat im Rahmen eines Notenau s- tauschs mit dem Kosovo festgehalten, dass Leistungsanträge, über die bis spätestens am 31. März 2010 entschieden werde, noch nach d en Re- gelungen des Sozialversicherungsabkommens beurteilt würden. Spätere Entscheide dagegen würden nach dem innerstaatlichen schweizerischen Recht beurteilt (vgl. die diplomatische Note vom 18. Dezember 2009). Entscheidend ist im Bereich der IV mithin der Verfügungszeitpunkt (vgl. das IV-Rundschreiben des Bundesamtes für Sozialversicherungen [BSV] Nr. 290 vom 29. Januar 2010). Gemäss dem Grundsatz, wonach in zeitlicher Hinsicht regelmässig diej e- nigen Rechtssätze massgebend sind, die bei der Erfüllung des z u Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben, bildet für die Fr a- ge, ob das für Angehörige der heutigen Republik Kosovo per Ende März 2010 ausser Kraft gesetzte weiterhin zur Anwendung gelangt, die Entst e- hung des IV-Rentenanspruchs und nicht der Zeitpunkt des Verfügungser- lasses den massgebenden Anknüpfungspunkt (BGE 139 V 335). Mit Blick auf den hier massgeblichen frühestmöglichen Rentenbeginn vom 1. Mai 2006 kommt vorliegend das Sozialversicherungsabkommen selbst dann noch zur Anwendung, wenn der Bes chwerdeführer heute ko-C-7575/2007 Seite 8 sovarischer Staatsangehöriger ist, sodass sich diesbezügliche weitere Abklärungen erübrigen. Nach Art. 2 dieses Sozialversicherungsabkommens stehen die Staatsan- gehörigen der Vertragsstaaten in ihren Rechten und Pflichten aus den in Art. 1 genannten Rechts vorschriften, zu welchen die schweizerische Bundesgesetzgebung über die Invalidenversicherung gehört, einander gleich, soweit nichts anderes bestimmt ist. Betreffend die Voraussetzu n- gen des Anspruchs auf eine schweizerische Invalidenr ente sind keine abweichenden Vorschriften auszumachen. 2.2 Die Frage, ob und gegebenenfalls ab wann Anspruch auf Leistungen der schweizerischen Invalidenversicherung besteht, bestimmt sich dem - nach ausschliesslich nach den innerstaatlichen schweizerischen Rech ts- vorschriften, insbesondere nach dem IVG sowie der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.210; vgl. Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichtes [EVG, heute: Sozialrechtli- che Abteilungen des Bundesgerichts] I 785/04 vom 25. April 2006 E. 1 mit weiteren Hinweisen und Art. 4 Sozialversicherungsabkommen). Ferner besteht für die rechtsanwen denden Behörden in der Schweiz keine Bi n- dung an Feststellungen und Entscheide ausländischer Versicherungstr ä- ger, Krankenkassen, Be hörden und Ärzte bezüglich Invaliditätsgrad und Anspruchsbeginn (vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4; AHI-Praxis 1996, S. 179; vgl. auch ZAK 1989 S. 320 E.2). Vielmehr unterstehen auch aus dem Ausland stammende Beweis mittel der freien Beweiswürdigun g des G e- richts (vgl. Urteil des EVG vom 11. Dezember 1981 i.S. D; zum Grundsatz der freien Beweiswürdigung: BGE 125 V 351 E. 3a). 2.3 Die Sache beurteilt sich nach denjenigen materiellen Rechtssätzen, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Ge l- tung hatten (vgl. BGE 130 V 329). Ein allfälliger Leistungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu prüfen (pro rata temporis; vgl. BGE 130 V 445). 2.4 Damit finden grundsätzlich jene schweizerischen Rechtsvorschriften Anwendung, die bei Erlass der angefochtenen Verfügung vom 27. Se p- tember 2007 in Kraft standen; weiter aber auch solche Vorschriften, die zu jenem Zeitpunkt bereits ausser Kraft getreten waren, die aber für die Beurteilung eines allenfalls früher entstandenen Rentenanspruchs von Belang sind (für das IVG insbesondre: ab dem 1. Januar 2004 in der Fas-C-7575/2007 Seite 9 sung vom 21. März 2003 [AS 2003 3837; 4. IV -Revision] und ab dem 1. Januar 2008 in der Fassung vom 6. Oktober 2006 [AS 2007 51 29; 5. IV- Revision]; die Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invaliden - versicherung [IVV, SR 831.201] in den entsprechenden Fassungen der 4. und 5. IV-Revision). 2.5 Weiter sind das ATSG und die Verordnung vom 11. September 2002 über den Allgemeinen Teil d es Sozialversicherungsrechts (ATSV, SR 830.11) anwendbar. Die im ATSG enthaltenen Formulierungen der Ar - beitsunfähigkeit (Art. 6), Erwerbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) und des Einkommensvergleichs (Art. 16) entsprechen den bisherigen von der Rechtsprechung zur Invalidenversicherung entwickelten Begriffen und Grundsätzen (vgl. BGE 130 V 343 E. 3.1 ff.). Daran hat sich auch nach Inkrafttreten der 5. IV -Revision nichts geändert, weshalb im Folgenden auf die dortigen Begriffsbestimmungen verwiesen wird. 3. 3.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG), die Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein kann (Art. 4 Abs. IVG). Invalidität ist somit der durch einen Gesundheitsschaden verursachte und nach zumutbarer Behandlung oder Eingliederung verbleibende länger dauernde (volle oder teilweise) Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt resp. der Möglic h- keit, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen. Der Invalidität s- begriff enthält damit zwei Elemente: ein medizinisches (Gesundheit s- schaden mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit) und ein wirtschaftl i- ches im weiteren Sinn (dauerhafte oder länger dauern de Einschränkung der Erwerbsfähigkeit oder der Tätigkeit im Aufgabenbereich; vgl. zum Ganzen UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 2. Aufl . 2009, Art. 8 N. 7). Ar- beitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Un- fähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu mutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem a n- deren Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG). Erwerbs- unfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumut barer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilwei se Verlust der E r- werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Ar- beitsmarkt (Art. 7 ATSG). C-7575/2007 Seite 10 3.2 Nach den Vorschriften der 4. IV -Revision entsteht der Rentenan - spruch frühestens zu dem Zeitpunkt, in dem die versicherte Person min - destens zu 40 % bleibend erwerbsunfähig (Art. 7 ATSG) geworden ist oder währe nd eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durch - schnittlich mindestens zu 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen ist (Art. 29 Abs. 1 Bst. a und b IVG (in der von 2004 bis Ende 2007 gültig ge- wesenen Fassung). Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG in der ab 1. Ja nuar 2008 geltenden Fassung haben jene Versicherten Anspruch auf eine Rente, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu b e- tätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder he r- stellen, erhalten oder verbessern können (Bst. a), und die zusätzlich wäh- rend eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mi n- destens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und auch nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (Bst. b und c). 3.3 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG (in der von 2004 bis Ende 2007 gültig ge - wesenen Fassung) besteht der Anspruch auf eine ganze Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von min- destens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Inva- liditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine Viertelsrente. Hie r- an hat die 5. IV -Revision nichts geändert (Art. 28 Abs. 2 IVG in der ab 2008 geltenden Fassung). 3.4 Laut Art. 28 Abs. 1 ter IVG (in der von 2004 bis Ende 2007 gültig ge - wesenen Fassung) beziehungsweise Art. 29 Abs. 4 IVG (in der ab 2008 geltenden Fassung) werden Renten, die einem Invaliditätsgrad von wen i- ger als 50 % entsprechen, jedoch nur an Ve rsicherte ausgerichtet, die ih- ren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben, soweit nicht völkerrechtliche Vereinbarungen eine abweichende Regelung vorsehen. Nach der Recht sprechung des EVG stellt diese R e- gelung nicht eine blosse Auszahlungsvorschrift, sondern eine be sondere Anspruchsvoraussetzung dar (BGE 121 V 275 E. 6c). Eine solche Au s- nahme, wie sie seit dem 1. Juni 2002 für die Staatsangehörigen eines Mitgliedstaates der EU und der Schweiz gilt, sofern sie in einem Mitglied- staat der EU Wohnsitz haben (BGE 130 V 253 E. 2.3 und 3.1), liegt hier nicht vor (vgl. hierzu Art. 8 Bst. e des Sozialversicherungsabkommens). C-7575/2007 Seite 11 3.5 3.5.1 Nach Art. 43 Abs. 1 ATSG prüft der Versicherungsträger die Begeh- ren, nimmt die notwendigen Abklärunge n von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Auskünfte ein (Satz 1). Das Gesetz weist dem Durch - führungsorgan die Aufgabe zu, den rechtserheblichen Sachverhalt nach dem Untersuchungsgrundsatz abzuklären, so dass gestützt darauf die Verfügung über die in Frage stehende Leistung ergehen kann (Art. 49 ATSG; SUSANNE LEUZINGER-NAEF, Die Auswahl der medizinischen Sach - verständigen im Sozialversicherungsverfahren [Art. 44 ATSG], in: Riemer- Kafka/Rumo-Jungo [Hrsg.], Soziale Sicherheit – Soziale Un sicherheit, Bern 2010, S. 413 f.). Auf dem Gebiet der Invalidenversicherung obliegen diese Pflichten der (zuständigen) Invalidenversiche rungsstelle (Art. 54 - 56 in Verbindung mit Art. 57 Abs. 1 lit. c - g IVG). 3.5.2 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesund - heitszustand zu beurteilen und dazu Stel lung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person ar - beitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichti ge Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Pers on noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4, BGE 115 V 133 E. 2; AHI-Praxis 2002 S. 62 E. 4b/cc). 3.5.3 Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unte r- suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurtei- lung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der m e- dizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgeru ngen des E x- perten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grun d- sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeic h- nung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellung nahmen als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 352 E. 3a). 3.5.4 Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt B e- weiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be - gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in C-7575/2007 Seite 12 einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die U n- parteilichkeit der Be urteilung objektiv als begründet erscheinen lassen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee mit Hinweisen). 3.5.5 Auf Stellungnahmen der Regionalen Ärztlichen Dienstes ( RAD) resp. der medizinischen Dienste kann für den Fall, dass ihnen materiell Gutachtensqualität zukommen soll, nur abgestellt werden, wenn sie den allgemeinen beweisrechtlichen Anforderungen an einen ärztlichen Bericht genügen (Urteil des BGer 9C_904/2009 vom 7. Juni 2010 E. 2.2 und Hinweise). Die RAD -Ärzte müssen sodann über die im Einzelfall gefra g- ten persönlichen und fachlichen Qualifikationen verfügen, spielt doch die fachliche Qualifikation des Experten für die richterliche Würdigung einer Expertise eine erhebliche Rolle. Bezüglich der medizinischen Stichhalti g- keit eines Gutachtens müssen sich Verwaltung un d Gerichte auf die Fachkenntnisse des Experten verlassen können. Deshalb ist für die Ei g- nung eines Arztes als Gutachter in einer bestimmten medizinischen Di s- ziplin ein entsprechender spezialärztlicher Titel des berichtenden oder zumindest des den Bericht v isierenden Arztes vorausgesetzt (Urteile des BGer 9C_410/2008 vom 8. September 2008 E. 3.3, I 142/07 vom 20. N o- vember 2007 E. 3.2.3 und I 362/06 vom 10. April 2007 E. 3.2.1; vgl. auch SVR 2009 IV Nr. 53 S. 165 E. 3.3.2 [nicht publizierte Textpassage der E. 3.3.2 des Entscheides BGE 135 V 254]). 3.5.6 Nicht zwingend erforderlich ist, dass die versicherte Person unte r- sucht wird. Nach Art. 49 Abs. 2 IVV führt der RAD für die Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs nur „bei Bedarf“ selber ärztliche Untersuchungen durch. In den übrigen Fällen stützt er seine Beurteilung auf die vorhandenen ärztlichen Unterlagen ab. Das A b- sehen von eigenen Untersuchungen an sich ist somit kein Grund, um ei - nen RAD-Bericht in Frage zu stellen. Dies gilt insbe sondere dann, wenn es im Wesentlichen um die Beurteilung eines feststehenden medizini - schen Sachverhalts geht, und die direkte ärztliche Befassung mit der ve r- sicherten Person in den Hintergrund rückt (vgl. Urteile des BGer 9C_323/2009 vom 14. Juli 2009 E. 4.3.1 und I 1094/06 vom 14. Nove m- ber 2007 E. 3.1.1, je mit Hinweisen). 3.6 Nach der Rechtsprechung besteht keine wechselseitige Bindungswi r- kung auch rechtskräftig festgestellter Invaliditätsgrade der Invalidenvers i- cherung oder der Unfallversicherung für den jeweils anderen Sozialversi-C-7575/2007 Seite 13 cherungsbereich. Allerdings sind bereits abgeschlossene Invaliditätsfes t- legungen zu berücksichtigen (BGE 133 V 549 E. 6 S. 553 ff.; UELI KIESER, a.a.O., Art. 16 N. 42). 4. 4.1 Die Vorinstanz hat die Abweisung des Leistungsbegehrens dam it be- gründet, dass der Beschwerdeführer ab 15. November 2005 zwar mon a- telang in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen sei; allerdings bestehe bereits vor Ablauf der einjährigen Wartezeit aus medizinischer Sicht wieder eine volle Arbeitsfähigkeit sowohl in der bisherigen wie auch in jeder anderen angepassten Tätigkeit (IV-act. 26). Der Beschwerdeführer wendet dagegen ein, er leide nach wie vor an e r- heblichen Schmerzen im OSG und sein aktueller Gesundheitszustand sei weiterhin vergleichbar mit jenem zum Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung im November 2007. Auch aus dem im UVG -Verfahren erstellten Gutach- ten vom 22. November 2010 gehe hervor, dass er in seinem früheren B e- ruf als Gartenbauarbeiter vollkommen arbeitsunfähig sei. Er habe de m- entsprechend nach wie vor Anspruch auf Leistungen der Invalidenvers i- cherung in Form von Eingliederungsmassnahmen und Rente (BVGer act. 12, 28). 4.2 4.2.1 In Bezug auf den vom Beschwerdeführer geltend gemachten Ei n- gliederungsanspruch sieht Art. 8 Bst. a des Sozialversicherungsabko m- mens vor, dass jugoslawischen Staatsangehörigen ein Anspruch auf Ei n- gliederungsmassnahmen nur dann zusteht, solange sie in der Schweiz Wohnsitz haben und wenn sie unmittelbar vor dem Eintritt der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Beiträge a n die schweizerische Versicherung entrichtet haben. Art. 8 des Abkommens ist durch das Z u- satzabkommen vom 9. Juli 1982 mit einem Bst. f ergänzt worden, welcher folgenden Wortlaut hat: Staatsangehörige der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien o h- ne Wohnsitz in der Schweiz, die ihre Erwerbstätigkeit in diesem Land infolge Unfall oder Krankheit aufgeben müssen, und die bis zum Zeitpunkt des Ve r- sicherungsfalles da bleiben, gelten für die Gewährung von Leistungen der Invalidenversicherung als nach der schweizerischen Gesetzgebung vers i- chert. Sie haben weiterhin Beiträge an die Alters - Hinterlassenen- und Invali- denversicherung zu entrichten, als hätten sie Wohnsitz in der Schweiz. C-7575/2007 Seite 14 Art. 8 Bst. f des Abkommens hat die Versicherteneigenschaft zum G e- genstand und regelt einen speziellen Tatbestand für die Erfüllung der ver- sicherungsmässigen Voraussetzungen, sagt aber noch nichts aus über die für die konkrete Leistung massgebenden materiellen Voraussetzu n- gen (Urteil des EVG I 275/02 vom 18. März 2005 E. 5.3 und 5.4; vgl. hier- zu auch Botschaft betreffend ein Zusatzabkommen zum Abkommen mit Jugoslawien über Sozialversicherung; BBl 1982 III 1057 f.). Im Rahmen von Art. 8 Bst. f des Abkommens gilt rechtsprechungsgemäss auch das Erfordernis einer mindestens einjährigen Beitragsdauer (im Zeitpunkt des Eintritts des Versicherungsfalles); indes soll in diesem Zusammenhang auf das Wohnsitzerfordernis verzichtet werden (BGE 113 V 261 E. 3b). Die Beibehaltung der Versicherteneigenschaft im Sinne von Art. 8 Bst. f setzt allerdings voraus, dass der Aufenthalt keine wesentliche Unterbr e- chung erfährt. Das Erfordernis des Dableibens im Sinne von Bst. f gilt in der Regel als erfüllt, wenn sich die Unterbrechung des gewöhnlichen Auf- enthaltes im Rahmen von drei Monaten hält (BGE 119 V 98 E. 6e). Gemäss Art. 4 Abs. 2 IVG gilt die Invalidität als eingetreten, sobald sie die für die Begründung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung erforderliche Art und Schwere erreicht hat (leistungsspezifischer Begriff der Invalidität; BGE 137 V 417 E. 2.2.3 S. 422; 130 V 343 E. 3.3.2 S. 348). Hinsichtlich der beruflichen Massnahmen tritt der Versicherungsfall ein, wenn der G e- sundheitsschaden sich dermassen schwerwiegend auf die Erwerbsfähi g- keit auswirkt, dass der bet roffenen Person die Ausübung ihrer bisherigen Erwerbstätigkeit nicht mehr zugemutet werden kann, die infrage stehende Eingliederungsmassnahme als notwendig erscheint und die erforderl i- chen Krankenpflege - und Rehabilitationsmassnahmen abgeschlossen sind. Entscheidend ist in diesem Zusam menhang der Zeitpunkt, ab we l- chem die gesundheitliche Beeinträchtigung einerseits nach seiner Art und Schwere eine berufliche Massnahme als notwendig erscheinen lässt; a n- derseits muss der Gesundheitszustand auch soweit stabilisiert sein, dass er die in Bet racht fallende berufliche Massnahme erlaubt. Der Versich e- rungsfall tritt damit nicht bereits ein, wenn die Durchführung beruflicher Massnahmen erkennbar ist; vielmehr ist darüber hinaus aus erforderlich, dass der Gesundheitszustand eine solche Massnahme au ch ermöglicht. Solange die Einleitung beruflicher Massnahmen als Folge der gesun d- heitlichen Beeinträchtigung noch nicht möglich ist, gilt der Versicherung s- fall der Invalidität als noch nicht eingetreten (Urteil des BGer 9C_756/2013 vom 6. Juni 2014 E. 6.2 mit Hinweisen; BGE 113 V 261 E. 1b S. 263, 112 V 275 E. 2). In Bezug auf die Beurteilung eines Umschu- lungsanspruchs gilt als invalid im Sinne von Art. 17 IVG, wer nicht hinrei-C-7575/2007 Seite 15 chend eingegliedert ist, weil der Gesundheitsschaden eine Art und Schwere erreicht hat, welche die Ausübung der bisherigen Erwerbstäti g- keit ganz oder teilweise unzumutbar macht. Dabei muss der Invalidität s- grad ein bestimmtes erhebliches Mass erreicht haben; nach der Rech t- sprechung ist dies der Fall, wenn der Versicherte in den o hne zusätzliche berufliche Ausbildung noch zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibe n- de oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet (BGE 124 V 108 E. 2b). 4.2.2 Vorliegend geht aus den Akten hervor, dass der Beschwerdeführer per 15. Februar 2006 aus der Schweiz ausgewiesen wurde. Nur infolge einer notwendigen Operation durfte er am 6. Juni 2006 vorübergehend wieder in die Schweiz einreisen, wobei der Aufenthalt von vornherein bis zum 5. September 2006 befristet war (act. 13.1 + 19.1). Die H eilbehandlungen dauert en vorliegend auch nach der Ausweisung aus der Schweiz noch längere Zeit an (vgl. hierzu nachstehende E. 5.2 und E. 6.1.1 und 6.1.2 ). Im Zeitpunkt der Ausweisung vom 15. Februar 2006 war der Versicherungsfall in Bezug auf die geltend gemachte Um- schulung zweifelsohne noch nicht eingetreten , zumal die Heilbehandlu n- gen in der Folge noch längere Zeit andauerten und der Gesundheitsz u- stand des Beschwerdeführers demnach noch nicht stabilisiert war (vgl. dazu auch Urteil 9C_756/2013 E. 6.3). Bei dieser Sachlage ist das in Art. 8 Bst. f verankerte Erfordernis des "Dableibens bis zum Eintritt des Versicherungsfalles" nicht erfüllt, so dass die für den Anspruch auf eine Umschulung vorausgesetzte versicherungsmässige Voraussetzung der Erfüllung der Versicherungseigenschaft vorliegend nicht gegeben ist. Ob der Beschwerdeführer im Sinne von Art. 8 Bst. f Satz 2 weiterhin Be i- träge an die AHV/IV geleistet hat, kann unter diesen Umständen dahin gestellt bleiben. Der vom Beschwerdeführer geltend gemachte Umschu- lungsanspruch muss demnach mangels Versicherungseigenschaft abge- lehnt werden. 4.2.3 Bei diesem Ergebnis braucht nicht näher geprüft zu werden, ob die materiellen Anspruchsvoraussetzungen im Sinne von Art. 17 IVG (wie insbesondere die Erfüllung der gesund heitsbedingten Mindesterwerb s- einbusse von rund 20 %) gegeben sind (vgl. dazu auch BGE 124 V 108 E. 2a und b). C-7575/2007 Seite 16 5. Zu prüfen bleibt dementsprechend, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Invalidenrente hat. 5.1 Hinsichtlich der im Zeitraum nach der angefochtenen Verfügung vom 27. September 2007, insbesondere im SUVA-Verfahren erstellten medizi- nischen Berichte und Gutachten, ist in zeitlicher Hinsicht in Bezug auf den für die gerichtliche Beurteilung massgebenden Sachverhalt vorab Fol- gendes festzuhalten: 5.1.1 Rechtsprechungsgemäss hat das Sozialversicherungsgericht auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung eingetret e- nen Sachverhalt abzustellen (BGE 132 V 220 E. 3.1.1 mit Hinweisen). Neue Tatsachen, die sich vor Erlass der streitigen Verfügung verwirklicht haben, die der Vorinstanz aber nicht bekannt waren oder von ihr nicht be- rücksichtigt wurden (unechte Noven), können im Verfahren vor dem S o- zialversicherungsgericht vorgebracht werden und sind zu würdigen. Sp ä- ter eingetretene Tatsache n (echte Noven), die zu einer Änderung des Sachverhalts geführt haben, sind grundsätzlich nicht im Rahmen des hängigen, sondern gegebenenfalls im Rahmen eines weiteren Verfahrens zu berücksichtigen (BGE 121 V 366 E. 1b mit Hinweisen). Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegen - stand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 130 V 138 E. 2.1, 121 V 362 E. 1b mit Hinweis). Solche Tatsachen können allenfalls Anlass für eine neuerliche materielle Rentenprüfung geben, w eshalb sie an die Vorinstanz zu überweisen sind. Immerhin sind indes Tatsachen, die sich erst später verwirklichen, im hängigen Verfahren soweit zu berücksicht i- gen, als sie mit dem Streitgegenstand in engem Sachzusammenhang stehen und geeignet sind, die Be urteilung im Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung zu beeinflussen (vgl. Urteil des BGer C_24/2008 vom 27. Mai 2008 E. 2.3.1). Ferner kann das Gericht die Verhältnisse nach Erlass der Verfügung aus- nahmsweise auch aus prozessökonomischen Gründen in die richt erliche Beurteilung miteinbeziehen und zu deren Rechtswirkungen über den Ver- fügungszeitpunkt hinaus verbindlich Stellung beziehen, mithin den das Prozessthema bildenden Streitgegenstand in zeitlicher Hinsicht ausde h- nen (BGE 130 V 138 E. 2.1). Eine solche A usdehnung des richterlichen Beurteilungszeitraums ist indessen - analog zu den Voraussetzungen e i- ner sachlichen Ausdehnung des Verfahrens auf eine ausserhalb des durch die Verfügung bestimmten Rechtsverhältnisses liegende spruchre i-C-7575/2007 Seite 17 fe Frage (BGE 122 V 36 E. 2a mit Hinweisen; zum Begriff des Anfec h- tungsgegenstandes vgl. BGE 125 V 414 E. 1a, BGE 119 Ib 36 E. 1b, je mit Hinweisen) - nur zulässig, wenn der nach Erlass der Verfügung einge- tretene, zu einer neuen rechtlichen Beurteilung der Streitsache ab jenem Zeitpunkt führende Sachverhalt hinreichend genau abgeklärt ist und die Verfahrensrechte der Parteien, insbesondere deren Anspruch auf rechtl i- ches Gehör, respektiert worden sind (in diesem Sinne BGE 105 V 161 f. E. 2d; RDAT 1998 II Nr. 11 S. 24 f. E. 1b; vgl. ferner auch BGE 103 V 54 E. 1 in fine). Bei der Ausdehnung des Verfahrens über den Anfechtung s- gegenstand hinaus handelt es sich nicht um eine Pflicht, sondern um eine prozessuale Befugnis des Sozialversicherungsgerichts ( MEYER-BLASER ULRICH, Streitgegenstand im Streit – Erläuterungen zu BGE 125 V 413, in: Schaffhauser/Schlauri [Hrsg.], Aktuelle Rechtsfragen der Sozialvers i- cherungspraxis, St. Gallen 2001, S. 24). 5.1.2 Nach dem Gesagten ist vorliegend grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streit igen Verfügung (vorliegend: 27. Septem- ber 2007) eingetretenen Sachverhalt abzustellen, wobei neue medizin i- sche Akten ebenfalls zu berücksichtigen sind, soweit sie unechte Noven darstellen. Demgegenüber können echte Noven im vorliegenden Verfah- ren geprüft werden, wenn sie Tatsachen zu Tage bringen, die die Beurtei- lung im Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung zu beeinflussen vermögen. Allenfalls steht unter Berücksichtigung der in vorstehender E. 5.1.1 e r- wähnten Voraussetzungen zudem die Ausdehnung des Streitg egenstan- des in zeitlicher Hinsicht auf die Verhältnisse nach Erlass der angefoc h- tenen Verfügung im Raum (vgl. nachstehende E. 6.5). 5.2 Im Folgenden ist zunächst auf den Sachverhalt, wie er sich bei Erlass der angefochtenen Verfügung vom 27. September 2007 präsentiert hat, einzugehen. Betreffend die Beurteilung d es Gesundheitszustandes und der Leistungsfähigkeit im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung liegen insbesondere die folgenden Arztberichte vor: - Mit undatiertem Bericht hielt der behandelnde Hausarz t, Dr. med. E._______, zuhanden der SUVA im Wesentlichen fest, es sei eine posttraumatische OSG-Instabilität rechts zu diagnostizieren ; es beste- he derzeit keine Arbeitsunfähigkeit, und der Versicherte sei in physi o- therapeutischer Behandlung (IV-act. 8.39). - Am 29. Juli 2005 befundete Dr. med. C._______, Oberarzt am Zen t- rum für Fusschirurgie der Schulthess Klinik Zürich, ein unauffälliges C-7575/2007 Seite 18 Gangbild (Zehen- und Fussgang gut möglich, Rückfussachsen inspek- torisch physiologisch, gutes Längs - und Quergewölbe), e ine Schwel- lung im Bereich des rechten Malleolus ventralseits, eine normale und schmerzfreie Beweglichkeit im OSG, wobei USG -Bewegungen bei I n- versions-beziehungsweise Pronationsbewegungen als unangenehm empfunden würden. Als Diagnose hielt er eine posttraumatische OSG- Instabilität lateral am rechten Fuss fest. In seiner Beurteilung kam er zum Schluss, dass vorerst ein konservatives Vorgehen zu empfehlen sei; bei der Arbeit werde ihm geraten, eine die OSG stabilisierende Bandagierung zu tragen (IV-act. 8.37 f.). - Am 13. Oktober 2005 berichtete Dr. med. F._______, leitender Ober- arzt am Zentrum für Fusschirurgie der Schulthess Klinik Zürich, in der Zwischenzeit könnten nach durchgeführter Physiotherapie zur Stabil i- sierung des OSG leicht regredien te Beschwerden festgestellt werden. Gewisse Beschwerden würden belastungsabhängig noch persistieren; insbesondere wenn der Versicherte den ganzen Tag durch gearbeitet habe, komme es noch zu gewissen Beschwerden im Bereich des OSG (IV-act. 8.33). - Mit Bericht vom 6. Januar 2005 (recte: 2006) hielt Dr. med. E._______ fest, dass sich die Beschwerden unter physiotherapeutischer Behan d- lung gebessert hätten. Bei Schmerzen im Sprunggelenk rechts erfolge noch eine medikamentöse Behandlung mit Tilur. Am 5. Dezember 2005 sei eine Wiederaufnahme der Arbeit zu 100 % vorgesehen (IV - act. 8.32). - Am 17. Januar 2006 führte Dr. med. F._______ aus, es bestünden beim Beschwerdeführer auch 7 Monate nach der OSG -Distorsion rechts deutliche belastungsabhängige Schmerzen im rech ten OSG. Die Schmerzen seien teilweise so stark, dass er deshalb arbeitsunf ä- hig sei (IV-act. 8.30 f.); - Mit Bericht vom 13. Februar 2006 hielt Dr. med. C._______ zuhanden der SUVA fest, im Zuge eines am 10. Februar 2006 durchgeführten MRI des rechten Rück fusses hätten sowohl eine Ruptur des Lig. fib u- lo-talare-anterius sowie narbige Veränderungen im Lig. fibulo- calcaneare nachgewiesen werden k önnen. Klinisch bestehe eine lat e- reale posttraumatische OSG-Instabilität. Insbesondere beim Blindgang habe sich eine deutliche Supinationstendenz des rechten Fusses g e- zeigt. Daher sei nach seiner Auffassung die Indikation zur OSG -C-7575/2007 Seite 19 Stabilisierung mittels lateraler Bandrekonstruktion nach Broström g e- geben. Auch nach der Operation erachte er eine 100 %ige Arbeitsfä- higkeit im angestammten Bereich im Gartenbau als unsicher, da diese Tätigkeit das OSG sehr stark belaste. Gegebenenfalls müsse eine Umschulung in Betracht gezogen werden, zumal sich der Versicherte vorstellen könne, eine Umschulung zum Buschauffeur zu absolvieren (IV-act. 8.25). - Mit Operationsbericht vom 7. Juni 2006 führte Dr. med. C._______ insbesondere aus, aufgrund der diagnostizierten posttraumatischen OSG-Instabilität lateral rechts se i eine Arthrotomie rechts, Bandnaht des Ligamentum fibulolcalcanere (nac h Broström) vorgenommen wo r- den. Im Weiteren attestierte er dem Beschwerdeführer während mi n- destens acht Wochen nach Operationsdatum eine 100 %ige Arbeitsun- fähigkeit (IV-act. 8.15 f.). - Dr. med. E._______ berichtete am 5. Juli 2006, dass er wegen der I n- stabilität des rechten OSG beim Beschwerdeführer für folgende Perio- den Arbeitsunfähigkeiten attestiert habe: 100 % vom 15. bis 27. N o- vember 2005, 50 % am 28. November 200 5, 100 % vom 29. Novem- ber bis 4. Dezember 2005, 100 % vom 9. bis 24. Januar 2006 sowie 50 % vom 25. Januar bis 13. Februar 2006. Ferner führte er aus, we- gen einer erneuten Distorsion habe er ab 14. Februar 2006 für die Dauer von zwei Wochen eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestiert. Abschliessend fügte er hinzu, w egen eines Auslandaufenthaltes sei der Versicherte ab 1. März 2006 als Gärtner zu 50 % arbeitsunfähig beurteilt worden (IV-act. 8.13). - Am 23. August 2006 hielt Dr. med. E._______ gegenüber der IV-Stelle fest, es bestehe eine posttraumatische OSG -Instabilität lateral rechts bei Status nach Bandnaht am 7. Juni 2006. Seit 7. Juni 2006 bestehe bis auf Weiteres eine 100 %ige Arbeitsunfähigkeit (IV-act. 9). - Am 24. August 2006 teilte Dr. med. C._______ der IV-Stelle mit, die diagnostizierte posttraumatische OSG -Instabilität rechts habe vom 7. Juni bis 7. August 2006 eine 100 %ige Arbeitsunfähigkeit zur Folge gehabt. Der Verlauf nach dem operativen Eingriff vom 7. Juni 2006 sei unauffällig gewesen, und es sei eine problemlose Belastung saufnah- me ohne Beschwerden erfolgt. Na chdem der Versicherte derzeit eine schwere Arbeit im Gartenbereich, inkl. Heben und Tragen von Lasten C-7575/2007 Seite 20 und Begehen von Leitern, verrichten müsse, seien berufliche Mas s- nahmen zu empfehlen (IV-act. 11.5 f.) . - Am 3. Oktober 2006 teilte Dr. med. F._______ der SUVA unter and e- rem mit, die Beschwerden seien seit der letzten Konsultation nochmals deutlich besser geworden; es bestünden vor allem noch Anlau f- schmerzen sowie deutliche Schmerzen um das OSG herum. Im für das OSG belastenden Beruf als Gartenarbeiter sei derzeit eine Wi e- deraufnahme der Arbeit sicher nicht möglich . Er sei der Auffassung, dass hier umschulende Massnahmen notwendig seien, damit wieder eine volle Arbeitsfähigkeit erreicht werden könne (IV-act. 17.4 f.). - Am 2. März 2007 teilte Dr. med. F._______ dem SUVA-Kreisarzt, Dr. med. G._______, mit, er teile dessen Auffassung vorbehaltlos, wonach sich im Verlauf am 2. Oktober 2006 ein günstiges Ergebnis mit noch bestehenden Anlaufbeschwerden und eingeschränkter Extension e r- geben habe. Die Argumentation des SUVA-Arztes, dass nach lateraler Bandplastik eine vollständige restitutio erreicht werden könne, unte r- stütze er absolut. Falls der SUVA -Arzt im Rahmen der geplanten U n- tersuchung ebenfalls unauffällige ossäre Verhältnisse und eine reizl o- se Weichteilsituation vorfinde, sehe er die Indikation zu einer Umsch u- lung ebenfalls für nicht gegeben an (IV-act. 18.15). - Am 5. April 2007 führte der SUVA-Kreisarzt, Dr. med. H._______, zu- handen der Unfallversicherung aus, die Verlaufsdokumentation nach Bandrekonstruktion OSG rechts lateral zeige einen guten Verlauf auf, mit fast wiederhergestellter voller Funktion bereits im kurzfristigen Ve r- lauf. Es bestünden keine bildgebenden oder klinischen Befunde, we l- che eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der anges tammten Tä- tigkeit im Gartenbau oder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt begrü n- den würden (IV-act. 18.8). - Am 18. Mai 2007 nahm der RAD -Arzt, Dr. med. I._______, auf en t- sprechende Anfrage der Sachbearbeiterin zur Leistungsfähigkeit des Versicherten Stellung. Darin hielt er namentlich fest, in Übereinsti m- mung mit Dr. med. Huber bestehe aktuell eine 100 %ige Leistungsfä- higkeit in der bisherigen Arbeit als Gartenbauer wie auch und in einer angepassten Tätigkeit (IV-act. 19.6). 5.3 Mit Bericht vom 14. September 2006 hatte die bisherige Arbeitgeberin (Gartenunterhalt) zuhanden der IV -Stelle ausgeführt, seit dem Unfall sei C-7575/2007 Seite 21 der Versicherte aufgrund seiner unfallbedingten Beschwerden gezwu n- gen gewesen, sein Arbeitstempo zu reduzieren, ve rmehrt Pausen einz u- legen, weniger schwere Lasten zu tragen, nicht mehr auf Leitern zu st e- hen und sein Bein zu schonen (IV-act. 14). 5.4 Der RAD -Arzt Dr. med. I._______ stützte seine Schlussfolgerungen vorwiegend auf die Beurteilung von Dr. F._______ in dessen Bericht vom 3. März 2007, wonach sich am 2. Oktober 2006 ein günstiges Ergebnis mit noch bestehenden Anlaufbeschwerden und eingeschränkter Extens i- on ergeben habe (IV-act. 17.4 f.). In Übereinstimmung mit der Beurteilung des SUVA-Arztes vom 5. April 2007 (IV-act. 18.8) gehe er von einer vol l- ständigen Wiederherstellung aus, falls dieser im Rahmen der geplanten Untersuchung ebenfalls unauffällige ossäre Verhältnisse und eine reizlose Weichteilsituation vorfinde. Diesfalls sei die Tätigkeit im angestammten Bereich möglich und zumutbar, so dass eine Indikation zur Umschulung nicht gegeben sei (IV-act. 19.6). Bei der Beurteilung der Leistungsfähigkeit des Versicherten stützte sich der RAD-Arzt ausschliesslich auf die vorliegenden Akten, namentlich auf die Erkenntnis von Dr. med. F._______ von der Schulthess Klinik vom 2. März 2007, wonach das Gelenk radiologisch und intraoperativ als unau f- fällig beschrieben worden sei. Auch Dr. med. F._______ stützte seine Schlussfolgerung allein auf die ihm vorliegenden Akten ab (IV-act. 18.15). Hinzu kommt, dass die Beurteilung von Dr. med. F._______ zu einem Zeitpunkt erfolgte, da die Heilbehandlung noch andauerte und deshalb damals noch nicht von einem medizinischen Endzusta nd gesprochen werden konnte (vgl. auch nachfolgende E. 6.1.1.1). 5.5 Für die Annahme, dass der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der ang e- fochtenen Verfügung in seiner angestammten Tätigkeit uneingeschränkt leistungsfähig war, sind die bis zur angefochtenen Verfügu ng durchg e- führten Abklärungen nicht hinreichend, um den Sachverhalt abschlie s- send zu beurteilen. Insoweit steht fest, dass die von der Vorinstanz vo r- genommen Untersuchungen die Anforderungen an die Abklärungspflicht (Art. 43 Abs. 1 ATSG) an sich nicht erfüllen. Allerdings kann die Frage des Umfangs der Leistungseinschränkung in der angestammten Tätigkeit vor- liegend offen bleiben, zumal - wie nachfolgend darzulegen ist - in Bezug auf eine angepasste Tätigkeit in jedem Fall von einer 100 %igen Lei s- tungsfähigkeit auszugehen ist (vgl. nachfolgende E. 6.1 und 6.2). C-7575/2007 Seite 22 Bereits am 13. Februar 2006 äusserte Dr. med. C._______ zwar Beden- ken, dass der Beschwerdeführer eine 100 %ige Leistungsfähigkeit im an- gestammten Bereich (Gartenbau) erreichen könne; er kam zum Schlus s, dass allenfalls eine Umschulung in Betracht gezogen werden müsse (IV - act. 8.25). Zum gleichen Ergebnis gelangte auch Dr. med. F._______ in seiner Beurteilung vom 3. Oktober 2006 (IV -act. 17.4 f.). In der späteren Stellungnahme zuhanden der SUVA vom 2. M ärz 2007 relativierte er die Empfehlung hinsichtlich der beruflichen Massnahme nur insoweit, als g e- gebenenfalls nach lateraler Bandplastik eine vollständige restitutio e r- reicht werden könne; diesfalls sei die Indikation zu einer Umschulung nicht gegeben (I V-act. 18.5). Aus diesen Berichten ergibt sich, dass die Ärzte bereits damals davon ausgingen, dass beim Beschwerdeführer wieder eine volle Arbeitsfähigkeit in einer Verweistätigkeit erreicht werden könne. Demnach kann mit der Vorinstanz gefolgert werden, dass dem Beschwerdeführer - bereits im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung - mit überwiegender Wahrscheinlichkeit jedenfalls eine angepasste leichte Tätigkeit möglich und zumutbar war , zumal eine Einschränkung in einer angepassten Tätigkeit von keinem untersuchenden Arzt in Betracht gezo- gen wurde. Davon geht im Übrigen auch der Beschwerdeführer selbst aus, indem er die Tätigkeit als Buschauffeur für möglich und zumutbar e rachtet und in seiner Beschwerdeschrift - unter Hinweis auf eine ärztliche Beurteilung von Dr. med. D._______ (Kosovo) vom 7. September 2007 - lediglich die Tätigkeit im bisherigen Beruf als Gartenbauarbeiter für unzumutbar ei n- stuft (BVGer act. 1 samt Beilage). Wie nachfolgend darzulegen ist, wird diese Schlussfolgerung auch durch die im Anschluss an die angefochtene Verfügung erfolgten Untersuchungen und die gestützt darauf erstellten medizinischen Berichte bestätigt (vgl. nachfolgende E. 6.1 und 6.2) 6. Zu prüfen ist im Folgenden, ob die nach dem Erlass der angefochtenen Verfügung vom 27. September 2007 vorgenommenen Abklärungen, in s- besondere die nachfolgend (E. 6.1.3) aufgeführten medizinischen Berich- te Elemente für die Beurteilung der Situation bis zum 27. September 2007 enthalten. 6.1 Hinsichtlich der Entwicklung des Gesundheitszustandes und der Leis- tungsfähigkeit des Beschwerdeführers für die Zeit nach dem 27. Septem- ber 2007 bestehen zahlreiche weitere Beweismittel, welche es nachfo l- gend zu prüfen gilt. C-7575/2007 Seite 23 6.1.1 Nachdem die SUVA die Einstellung der Heilbehandlungskosten und Taggelder per 2. Oktober beziehungsweise 30. November 2006 mit Ei n- spracheentscheid vom 13. Juli 2007 bestätigt hatte, hiess das Sozialve r- sicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 29. Februar 2009 ei- ne hiergegen erhobene Beschwerde des Versicherten in dem Sinne tei l- weise gut, dass die Unfallversicherung verpflichtet wurde, die Heilb e- handlung auch für die Zeit nach dem 2. Oktober 2006 zu erbringen; hi n- sichtlich der Prüfung des Anspruchs auf Taggeldleistungen für die Zeit nach dem 30. November 2006 wurde die Streitsache zur Prüfung und zu erneutem Entscheid an die SUVA zurückgewiesen (Beilage zu BVGer act. 5). Zur Begründung führte das Gericht aus, der medizinische Endzustand sei noch nicht erreicht; die Einstellung der Heilbehandlung per 2. Oktober 2006 könne mit Blick auf die Tatsache, dass die behandelnden Fachärzte der Schulthess Klinik am 2. Oktober 2006 noch eine deutlich eing e- schränkte Beweglichkeit des oberen Sprunggelenks sowie ei ne deutlich verkürzte Wadenmuskulatur festgestellt und dabei intensive physiother a- peutische Behandlungen empfohlen hätten , nicht aufrecht erhalten we r- den. Ferner seien die Spezialärzte, welche den Beschwerdeführer zuletzt gesehen hätten, nach ausführlicher Untersuchung zum Schluss gelangt, dass ihm aufgrund der fortbestehenden Gesundheitsschäden eine Arbeit im bisherigen Beruf derzeit sicherlich nicht zumutbar sei ; sodann sei die Stellungnahme des SUVA -Kreisarztes vom 5. April 2007 nicht geeignet, die auf die persönliche Untersuchung des Versicherten zurückzuführende Einschätzung der Ärzte der Schulthess Klinik vom 2. Oktober 2006, w o- nach er noch nicht in der Lage sei, im bisherigen Beruf zu arbeiten, infra- ge zu stellen. Insgesamt sei bei der gegenwärtigen Aktenlage der Wegfall der unfallkausalen Gesundheitsbeeinträchtigung nicht mit dem Bewei s- grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt (IV-act. 46.168 – 176). 6.1.2 Gestützt auf den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 29. Februa r 2008 erbrachte die SUVA in der Folge weitere Leistungen, welche sie mit Verfügung vom 4. Dezember 2012 rückwirkend per 30. Juni 2012 einstellte (Beilage zu BVGer act. 12). Mit Einspracheentscheid vom 4. April 2013 bestätigte die SUVA die am 4. Dezember 2012 verfügte Einstellung der Versicherungsleistungen und führte zur Begründung aus, im Einklang mit den Feststellungen der Fach- ärzte könne durch einen operativen Eingriff (Rekonstruktion des Ligamen- tum fibulo -calcaneare) die normale Funktion des rechten OSG wieder hergestellt werden; dabei sei die Operation bei guten Erfolgsaussichten C-7575/2007 Seite 24 mit geringem Risiko behaftet . Nachdem sich der Versicherte trotz durc h- geführtem Mahn- und Bedenkzeitverfahren innert Frist der ihm aufe rleg- ten Operation nicht unterzogen habe, könne die Beurteilung des A n- spruchs auf weitere Leistungen aufgrund des zu erwartenden Erfolges der vorgesehenen Operation vorgenommen werden. Gestützt darauf ver- neinte die SUVA auch den Anspruch auf eine Invalidene nte und eine I n- tegritätsentschädigung (IV-act. 46.9 – 14). Der Einspracheentscheid e r- wuchs unangefochten in Rechtskraft (BVGer act. 12). 6.1.3 Darüber hinaus liegen die folgenden (neuen) Arztberichte vor: - Mit undatiertem Bericht (Übersetzung vom 17. Oktober 2 009) hielten die verantwortlichen Chirurgen der medizinischen Fakultät Skopje fest, dass der Versicherte am 19. September 2009 wegen einer fractura vertebrae lumbalis (L3 – L4) notfallmässig in der Klinik aufgenommen worden sei. Es sei eine operative Behan dlung initiiert worden, und der Versicherte habe in gutem Allgemeinzustand und mit ordentlichem l o- kalen Befund entlassen werden können (IV-act. 46.155). - Im Anschluss an eine Untersuchung des Versicherten führte der z u- ständige Arzt der Klinik für Traumato logie, Skopje (Mazedonien), mit Bericht vom 11. Dezember 2009 insbesondere aus, der Versicherte sei als Folge des Wirbelkörperbruchs während der ersten zwei Monate nach der Verletzung auch in den alltäglichen Verrichtungen stark ei n- geschränkt gewesen. Nach einer Verbesserung des neurologischen Status und durchgeführter Rehabilitation sei er in physischer Hinsicht bei der Berufsausübung eingeschränkt (IV-act. 46.145 ff.). - Gestützt auf eine Untersuchung vom 3. März 2010 beantwortete Dr. med. D._______, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie in Gj a- kove (Kosovo), die ihm von Seiten der SUVA (IV -act. 46.153 f.) und des Rechtsvertreters (IV -act. 46.157) unterbreiteten Fragen dahing e- hend, dass der Versicherte nach wie vor an Gelenksschmerzen mit I n- stabilität desselben und Bewegungseinschränkung en leide. Als Folge der Verletzung des OSG bestehe ein konstanter Gelenksschmerz, verbunden mit Einschränkungen in den Bewegungen und einer Inst a- bilität des Gelenks. Die bisherige Tätigkeit im Gartenbau sei dem Ve r- sicherten nicht mehr zumutbar, und eine Umschulung stufe er als sinn- voll ein. Zumutbar seien ihm demgegenüber alle Tätigkeiten, bei d e- nen kein längeres Stehen, langes Gehen, Gehen auf unebenem G e-C-7575/2007 Seite 25 lände und schwere körperliche Arbeiten erforderlich seien (IV -act. 46.137). - Gestützt auf einen entsprechenden Auftrag der SUVA erstattete Dr. med. P . _______, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumat o- logie am 22. November 2010 sein Gutachten (nachfolgend: Gutach- ten). Darin kam er - gestützt auf die persönlic he Untersuchung des Versicherten vom 27. August 2010 - zum Schluss, dass bei diesem weiterhin eine objektive und subjektive Instabilität des rechten OSG mit klinisch deutlicher Insuffizienz des Ligamentum fibulo -calcaneare bestehe. Aufgrund der Restinstabilität mit Insuffizienz des Ligamentum fibulo-calcaneare hätte eine erneute Bandrekonstruktion oder Ban d- plastik noch eine Verbesserung bringen können. Aufgrund der Pe r- sistenz der Instabilität des oberen Sprunggelenks rechts sei eine A r- beitstätigkeit im Gartenbau nicht mehr zumutbar. Angesichts der Rest- instabilität des Gelenks seien schwere Belastungen auf unebenem Boden nicht zumutbar; es bestehe demnach keine volle Arbeitsfähi g- keit im ursprünglichen Beruf (Gartenbau). Für eine Tätigkeit im Sitzen, abwechslungsweise im Stehen und Laufen auf ebenem Boden ohne Tragen von schweren Lasten sei der Explorand indes zu 100 % a r- beitsfähig. Nachdem er bis jetzt keine posttraumatische Arthrose en t- wickelt habe, könne nach einer erfolgreichen Rekonstruktion des L i- gamentum fibulo-calcaneare eine normale Funktion des OSG wieder hergestellt werden (Gutachten, S. 8 ff.; IV-act. 46.119 ff.). - Gestützt auf eine Konsultation vom 4. Juni 2013 teilte Dr. med. F._______ der SUVA mit, dass er beim Beschwerdeführer ein flüssiges und hinkfreies Gangbild befundet habe; der Zehengang könne bei d- seits uneingeschränkt vorgeführt werden, der Fersengang habe sich eher etwas mühsam gestaltet, sei indes letztlich möglich gewesen. Die Bewegungsüberprüfung habe eine vermehrte laterale Aufklappba rkeit im Bereich des rechten Sprunggelenkes ergeben. Zur weiteren Abkl ä- rung empfahl er die Durchführung einer MRI-Untersuchung (IV-act. 7). - Am 8. Juli 2013 hielt Dr. med. F._______ zuhanden der SUVA fest, er sei gegenüber einem erneuten operativen Eingri ff eher zurückhaltend eingestellt, nachdem sich die Beschwerden des Versicherten rund um das rechte Sprunggelenk befänden. Mit dem Versicherten sei die Durchführung einer intensiven Physiotherapie mit Stabilisierungsübu n- gen besprochen worden (IV-act. 46.5). C-7575/2007 Seite 26 6.2 Die Prüfung der nach dem Erlass der angefochtenen Verfügung e r- folgten Untersuchungen und erstellten Berichte bestätigt die vorstehende Schlussfolgerung (E. 5.5), dass die Leistungseinschränkungen für die a n- gestammte Tätigkeit zwar nicht hinreichend abge klärt wurden; dennoch ist – bezogen auf die hier relevanten, durch den Unfall vom 12. April 2005 versachten Verletzungen am OSG – wie bereits im Zeitpunkt der ang e- fochtenen Verfügung , von einer 100 %igen Leistungsfähigkeit in einer Verweistätigkeit auszugehen, zumal sowohl Dr. med. D._______ als auch Dr. med. K._______ übereinstimmend zum Schluss gekommen sind, dass in einer angepassten leichten Tätigkeit (im Sitzen, abwechslung s- weise im Stehen und Laufen auf ebenem Boden ohne Tragen von schwe- ren Lasten beziehungsweise keine schweren körperlichen Arbeiten) eine Arbeitsfähigkeit von 100 % bestehe (IV-act. 46.137 sowie Gutachten, S. 8 ff.; IV-act. 46.119 ff.). Dr. med. D._______ und Dr. med. K._______ stüt- zen ihre Beurteilung auf im Vergleich zum Verfügung szeitpunkt unverän- derte Befunde und Leistungseinschränkungen (vgl. dazu vorstehende E. 5.2), so dass in Bezug auf die OSG -Beschwerden nicht von einer Ve r- besserung des Gesundheitszustandes ausgegangen werden kann. Ihre Einschätzung kann demnach auf den Zeitpunkt der Verfügung übertragen werden. Die Schlussfolgerungen erweisen sich als nachvollziehbar und überzeugend begründet. Dies zumal kein Grund ersichtlich ist und vom Beschwerdeführer im Übrigen auch nicht dargelegt wird , weshalb nicht auf diese ärztlichen Berichte beziehungsweise das Gutachten abgestellt werden könnte. 6.3 Die Würdigung der vorstehend aufgeführten Berichte und Gutachten ergibt, dass dem Beschwerdeführer seine angestammte berufliche Täti g- keit im Gartenbau, jedenfalls unter der Voraussetzung, dass kein weiterer operativer Eingriff erfolgt, nicht mehr ohne Einschränkung möglich und zumutbar ist. Gleichzeitig steht allerdings fest, dass ihm eine angepasste Tätigkeit - jedenfalls mit Blick auf die hier massgeblichen OSG - Beschwerden - zu 100 % möglich und zumutbar war. Davon geht nicht zuletzt auch der Beschwerdeführer selbst aus (vgl. dazu IV-act. 1.6). Im Übrigen bringt der Beschwerdeführer auch im vorliegenden Beschwerd e- verfahren nichts vor, was diese Schlussfolgerung zu entkräften oder gar zu widerlegen vermöchte. Bei dieser Sachlage ist der Antrag auf Durc h- führung weiterer Abklärungen abzuweisen. Zur Frage, ob dem Beschwerdeführer ein erneuter operativer Eingriff zu- gemutet werden könne, und ob ihm dadurch die angestammte Tätigkeit im Gartenbau wieder möglich und zumutbar wäre, braucht im vorliege n-C-7575/2007 Seite 27 den Verfahren nicht Stellung bezogen werden, da die Beantwortung di e- ser Frage für das hier zur Diskussion stehende IV -Verfahren nicht en t- scheidend ist. 6.4 Nach dem vorstehend Ausgeführten kann als Z wischenergebnis fest- gehalten werden, dass der medizinische Sachverhalt im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung bezüglich der OSG -Beschwerden zwar noch nicht (im Sinne von Art. 43 Abs. 1 ATSG) abschliessend abgeklärt worden war. Allerdings haben die unters uchenden Ärzte schon damals eine Ein- schränkung in einer angepassten Tätigkeit nicht in Betracht gezogen. Darüber hinaus stützen auch die neuen med izinischen Berichte und Gut- achten diese Beurteilung, indem sie - bezogen auf das OSG - für eine adaptierte Tätigkeit keinerlei Einschränkung attestieren. Auch die Prüfung der im Anschluss an die angefochtene Verfügung vom 27. September 2007 erstellten Beweismittel ergibt, dass die Annahme der Vorinstanz, wonach dem Beschwerdeführer eine ange passte Verweistätigkeit zu 100 % zumutbar sei, bestätigt wird. Diese Beweismittel sind geeignet, die Beurteilung im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung zu beeinflussen und zu bestätigen. Sie sind daher im vorliegenden Verfahren zu berüc k- sichtigen. Auf eine Rückweisung zu ergänzender Abklärung kann demnach verzich- tet werden. Die umfassende Prüfung der vorliegenden Akten ergibt, dass dem B e- schwerdeführer im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung eine Verwei s- tätigkeit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit vollzeitlich möglich und zumutbar war. Von einer weitergehenden medizinischen Abklärung sind keine neuen Erkenntnisse zu erwarten. Bei dieser Sachlage ist der Antrag des Beschwerdeführers auf Durchführung weiterer Abklärungen abzuwei- sen (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. BGE 137 V 64 E. 4b). 6.5 Zu prüfen bleibt , ob aufgrund des Lendenwirbelbruchs vom 19. Se p- tember 2009 die Ausdehnung des Streitgegenstandes auf die Zeit nach Erlass der angefochtenen Verfügung angezeigt ist. Vorliegend ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer infolge eines Len- denwirbelbruchs am 19. September 2009 notfallmässig hospitalisiert und operiert werden musste (IV -act. 46.155). Diesbezüglich liegen allerdings keine beweiskräftigen medizinischen Akten vor, so dass der Sachverhalt hinsichtlich des Zeitraums nach Erlass der angefochtenen Verfügung C-7575/2007 Seite 28 nicht hinreichend genau abgeklärt ist, um den Streitgegenstand über den Verfügungszeitpunkt hinaus auszudehnen (vgl. hierzu z.B. Urteil des BVGer C-527/2012 vom 17. März 201 4 E. 6.2 und 6.3). Immerhin ist an dieser Stelle anzumerken, dass der Beschwerdeführer gemäss Arztb e- richt der Klinik für Traumatologie, Skopje, in allgemein gutem Zustand und mit ordentlichem Befund entlassen werden konnte (IV -act. 46.155). Dass in Bezug a uf die Lendenwirbelverletzung eine dauerhafte Gesun d- heitsbeeinträchtigung mit invalidisierenden Folgen resultierten würde, bringt auch der Rechtsvertreter in seiner Replik vom 31. März 2014 (BVGer act. 28) nicht vor. Daher und auf Grund dessen, dass es sic h bei Ausdehnung des Verfahrens über den Streitgegenstand hinaus nicht um eine Pflicht, sondern um eine prozessuale Befugnis des Gerichts handelt, ist davon abzusehen. 7. Ausgehend von einer 100%igen Leistungsfähigkeit in einer leichten a n- gepassten Tätigkeit resultiert – wie nachfolgend darzulegen ist – in jedem Fall kein rentenbegründender IV-Grad. 7.1 Unter Berücksichtigung der ab 15. November 2005 attestierten A r- beitsunfähigkeit (IV-act. 8.13) wäre ein allfälliger Rentenanspruch (frühes- tens) am 1. November 2006 entstanden (Art. 29 Abs. 1 Bst. b IVG in der bis 2007 geltenden Fassung ). Für den Einkommensvergleich sind daher die Verhältnisse im Jahr 2006 massgebend (BGE 129 V 222 E. 4). 7.2 Legt man der Berechnung des Valideneinkommens den AHV-Lohn bei der letzten Arbeitgeberin (Dautaj; IV-act. 8.6 ff.) zugrunde, so resultiert – ausgehend vom Einkommen gemäss IK -Eintrag von Fr. 53'340.- (IV-act. 6) – umgerechnet auf ein Jahr und angepasst auf die Lohnentwicklung (von 1,1 % im Jahr 2006) ein Valideneinkommen von Fr. 64'712.- (= Fr. 53'340.-- : 10 x 12 x 1.011). 7.3 Da dem Versicherten in einer angepassten Tätigkeit eine vollzeitliche Erwerbstätigkeit zumutbar ist, kann zur Ermittlung des Invalideneinko m- mens auf die statistischen Werte der schweizerischen Lohnstrukturerh e- bung 2006 (LSE) abgestellt werden (abrufbar unter www.admin.bfs.ch > Themen > Arbeit und Erwerb > Publikationen > die schweizerische Loh n- strukturerhebung 2006, besucht am 21. April 2014). Ausgangspunkt bildet der monatliche Bruttolohn (Zentralwert) gemäss TA1 des Anforderungsni- veaus 4 für Männer im privaten Sektor von Fr. 4'732.- . Der Tabellenwert der LSE bezieht sich auf eine wöchentliche Arbeitszeit von 40 Stunden C-7575/2007 Seite 29 und ist auf die übliche Arbeitszeit von 41.7 (abrufbar unter www.admin.bfs.ch > Themen > Arbeit und Erwerb > Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit > detaillierte Daten > Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wir t- schaftsabteilungen; NOGA 2006, besucht am 21. April 2014) umzurec h- nen. Unter Berücksichtigung dieser betriebsüblichen Wochenarbeitszeit ergibt sich ein Invalideneinkommen von Fr. 59'197.- (=Fr. 4'732.- x 12 : 40 x 41.7). 7.4 Selbst wenn dem Beschwerdeführer der maximale Tabellenlohnabzug von 25 % gewährt würde (vgl. BGE 126 V 75), ergäbe sich noch ein Inva- lideneinkommen von Fr. 44'397.- und damit ein IV-Grad von lediglich 31 % (= [Fr. 64'712.- ./. Fr. 44'397.-] : Fr. 64'712.-), welcher angesichts der hier massgeblichen Schwelle von 50 % von vornherein nicht rentenb e- gründend wäre. Die Vergleichsrechnung zeigt, dass ein rentenbegrün- dender Invaliditätsgrad von 50 % selbst unter hypothetischer Annahme maximaler Abzüge zugunsten des Beschwerdeführers nicht erreicht wür- de. 8. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Umschulung hat , weil der Versicherungsfall während der Zeit seines Aufenthaltes beziehungsweise seiner Wohnsitzname in der Schweiz noch nicht eingetreten war. Für die Beurteilung des ebenfalls geltend gemachten Rentenanspruchs braucht vorliegend nicht abgeklärt zu werden, inwiefern der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der angefocht e- nen Verfügung vom 27. September 2007 durch seine unfallbedingten OSG-Beschwerden in einer angestammten Tätigkeit eingeschränkt war. Gestützt auf die eingehende Prüfung der vorliegenden Akten ist mit über- wiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass er in einer - für die Ermittlung des Invalideneinkommens massgeblichen - angepassten Tätigkeit zu 100 % leistungs- und arbeitsfähig war. Die Voraussetzungen für eine Ausdehnung des Streitgegenstandes aufgrund des Lendenwi r- belbruches vom 19. September 2009 auf den Zeitraum nach Erlass der angefochtenen Verfügung sind nicht gegeben, da der medizinische Sach- verhalt diesbezüglich nicht hinreichend abgeklärt ist . Mit Blick auf die 100 %ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit würde hier selbst dann kein leistungsbegründender Invaliditätsgrad resultieren, wenn man zugunsten des Beschwerdeführers von einem maximal zulässigen le i- densbedingten Abzug ausgehen würde. Das Gericht kann in dieser Situa- tion – in antizipierter Beweiswürdigung – von weiteren Abklärungen abse-C-7575/2007 Seite 30 hen, da hiervon keine entscheidrelevanten Erkenntnisse zum Rentena n- spruch zu erwarten sind (BGE 137 V 64 E. 5.2). 9. Abschliessend ist über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteien t- schädigung zu befinden. 9.1 Die Verfahrenskosten sind dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. Art. 63 Abs. 1 VwVG). Sie werden unter Berück - sichtigung des Umfanges und der Schwierigkeit der Streit sache und in s- besondere der Art der Prozessführung auf Fr. 400.- festgesetzt (vgl. Art. 63 Abs. 4bis VwVG in Verbindung mit Art. 1, Art. 2 Abs. 1 und 2 sowie Art. 4 des Reglements über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bu n- desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe verrechnet. 9.2 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als Bunde s- behörde hat die Vorinstan z jedoch keinen Anspruch auf Parteientschäd i- gung (Art. 7 Abs. 3 VGKE). Dem unterliegenden Beschwerdeführer ist entsprechend dem Verfahrensausgang keine Parteientschädigung zuz u- sprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG). (Für das Urteilsdispositiv wird auf die nächste Seite verwiesen). C-7575/2007 Seite 31 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 400.- werden dem Beschwerdeführer auf- erlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe ve r- rechnet. 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref-Nr. _______) – Bundesamt für Sozialversicherung Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: David Weiss Roland Hochreutener Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der B e- weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). C-7575/2007 Seite 32 Versand: