<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.01256</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Neuenschwander-Erni</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 16. Januar 2019</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Patrick Lerch</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Grieder Bugada Baumann Lerch, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Badenerstrasse 21, Postfach, 8021 Zürich 1</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Veska Pensionskasse H+</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Jurastrasse 9, 5000 Aarau</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladene</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1956, war seit Dezember 1998 als Haushalthilfe für den Verein Y.___ tätig, seit Juli 2015 mit einem Pensum von 50 % (vgl. Urk. 6/9/1-2). Unter Hinweis auf eine akute neurologische Erkrankung meldete sich die Versicherte am 18. Juni 2016 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab. Am 21. Februar 2017 erfolgte eine Haushaltsabklärung (vgl. Bericht vom selben Tag, Urk. 6/17). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/20; Urk. 6/24; Urk. 6/32) sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügung vom 26. Oktober 2017 bei einem Invaliditätsgrad von 55 % eine befristete halbe Rente vom 1. April bis zum 30. Juni 2017 zu (Urk. 6/44 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 20. November 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 26. Oktober 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es seien ihr die gesetzlichen Leistungen zuzusprechen, namentlich eine halbe IV-Rente, dauerhaft ab 1. April 2017 (Urk. 1 S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 18. Januar 2018 (Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 31. Mai 2018 (Urk. 7) wurde die Veska Pensionskasse H+ zum Prozess beigeladen. Die Beigeladene verzichtete auf eine Stellungnahme (Urk. 9). Dies wurde den Parteien am 20. Juni 2018 zur Kenntnis gebracht (Urk. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Rentenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung (Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Nei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Begabungen zu berücksichtigen. Massgebend sind die Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX060"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des Art. 69 Abs. 2 der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verordnung über die Invalidenversicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]; vgl. auch Rz. 3084 ff. des Kreisschreibens des BSV über Invalidität und Hilflosig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit in der Invalidenversicherung [KSIH]) stellt für gewöhnlich die geeignete und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Einschränkung im Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt dar (Urteil des Bundesgerichts 9C_201/2011 vom 5. September 2011 E. 2,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in: SVR 2012 IV Nr. 19 S. 86). Einer ärztlichen Fachperson, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushaltführung unter dem Gesichtswinkel der Zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit zu äussern hat, bedarf es nur in Ausnahmefällen, namentlich bei un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">glaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würdigen Angaben der versicherten Person, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Beweiswert eines Berichtes über die Abklärung im Haushalt einer ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person sind – analog zur Rechtsprechung betreffend die Beweiskraft </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis) – verschiedene Faktoren zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nissen sowie den aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und angemessen detail</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein und in Überein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräftig (AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundesgerichts I 733/03 vom 6. April 2004 E. 5.1.2; vgl. auch BGE 130 V 61 E. 6.2 und 128 V 93 E. 4 betreffend Abklärungsberichte im Zusammenhang mit der Hauspflege und Hilflosigkeit). Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Abklärungsbericht ist seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb seine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfahren kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Grundsätzlich jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, das heisst wenn die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht (AHI 2004 S. 137 E. 5.3). Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fachmedi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztlichen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regelmässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu erkennen (Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_986/2009 vom 11. November 2010 E. 7.2 und 9C_631/2009 vom 2. Dezember 2009 E. 5.1.2, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) fest, dass die Beschwerdeführerin seit April 2016 zu 100 % in der Ausübung einer Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbstätigkeit eingeschränkt sei und dies auch bleiben werde. Bezogen auf das 50%-Arbeitspensum entspreche dies einem Teil-Invaliditätsgrad von 50 %. Im Haushaltsbereich bestehe eine Einschränkung von 10 %, was einen Teil-Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad von 5 % ausmache. Gesamthaft bestehe ein Invaliditätsgrad von 55 % und damit ein Anspruch auf eine halbe IV-Rente (Verfügungsteil 2 S. 1 Mitte). Während der Aussendienstabklärung habe die Beschwerdeführerin mitgeteilt, dass sie bei guter Gesundheit noch bis Ende Juni 2017 gearbeitet hätte. Sie hätte sich dann anschliessend frühpensionieren lassen. Entsprechend qualifizierte die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeführerin ab Juli 2017 als zu 100 % im Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltsbereich tätig (Verfügungsteil 2 S. 1 unten) und sprach ihr eine befristete halbe Rente vom 1. April bis 30. Juni 2017 zu (Verfügungsteil 2 S. 1 oben).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren führte die Beschwerdegegnerin nach Rücksprache mit der zuständigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abklärungsperson aus, dass der Ehemann der Beschwerdeführerin häufig wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd des Gesprächs aus dem Nebenzimmer dazu gestossen sei und deren Antworten präzisiert habe; die letzten 20 Minuten des Gesprächs sei er durchgehend anwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">send gewesen (Verfügungsteil 2 S. 2 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin hielt in der Beschwerde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1) fest, die Behauptung im Abklärungsbericht, wonach sie vorgehabt hätte, sich per Ende Juni 2017 frühpen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionieren zu lassen, sei unzutreffend (S. 3 unten; S. 4 oben). Im Abklärungsbericht würden gleich mehrere tatsachenwidrige Behauptungen aufgestellt (S. 4 oben). Ihr Ehemann habe zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Erklärungen betreffend seine angebliche Frühpensionierung gegenüber der Abklärungsperson abgegeben (S. 5 Mitte). Er habe seine langjährige Stelle zwar in der Tat aus gesundheitlichen (Krebserkrankung) und vorsorgeoptimierenden Gründ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en per Ende Juni 2017 ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ihr Ehemann habe sich aber beruflich neu orientiert und arbeite weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin Teilzeit, aktuell als Beistand (S. 4 f.). Von einem gemeinsamen, vollständigen Rückzug aus dem Erwerbsleben sei keine Rede (gewesen). Unter Umständen habe aber auch ein Missverständnis vorgelegen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5 Mitte). Aufgrund der bekannten medizinischen Umstände wäre es erforderlich gewesen, den Ehegatten an ihrer Stelle oder zumindest gemeinsam mit ihr zu befragen. Der Abklärungsbericht sei daher a priori nicht verwertbar (S. 6 Mitte). Möglicherweise sei sie aufgrund ihres Gesundheitszustandes und der Fragen schlichtweg überfordert gewesen und habe verschiedene Dinge durcheinandergebracht. Es treffe nämlich zu, dass sie sich zu einem vorzeitigen Bezug ihres Pensionskassenkapitals entschieden gehabt habe (S. 6 unten). Dies habe aber nichts mit einer Frühpensionierung im engeren Sinne, verstanden als Aufgabe jeglicher Erwerbstätigkeit, zu tun (S. 7 oben). Im Übrigen hätten sie sich auch finanziell keine gemeinsame Frühpensionierung leisten können (S. 7 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu prüfen ist die Befristung des Rentenanspruchs respektive die Quali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fikation der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab Juli 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als zu 100 % im Haushaltbereich tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der medizinische Sachverhalt ist unbestritten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei guter Gesundheit noch bis Ende Juni 2017 gearbeitet und sich dann anschliessend frühpensionieren lassen hätte. Dabei stützte sie sich auf den Abklärungsbericht vom 21. Februar 2017 (vgl. Urk. 2 Verfügungsteil 2 S. 2 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21. Februar 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde eine Haushaltabklärung durchgeführt. Die Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsperson führte im Abklärungsbericht vom selben Tag (Urk. 6/17) aus, dass si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am Wohnort besucht habe, um die Situation zu bespre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen. Der Ehemann sei bei dem Gespräch ebenfalls anwesend gewesen (S. 1 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Beschwerdeführerin sei aufgrund einer Herpes-Enzephalitis ab April 2016 eine andauernde 100%ige Arbeitsunfähigkeit sowohl in der bisherigen Tätigkeit als Haushalthilfe als auch in einer angepassten Tätigkeit ausgewiesen. Es be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stünden persistierende neurologische Defizite mit einer Gangstörung mit Fallnei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung sowie Wortfindungsstörungen, insbesondere aber auch andauernde kogni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive Defizite mit einer Konzentrations- und Gedächtnisstörung, Stressintoleranz und deutlich erhöhtem Schlafbedürfnis. Die Beschwerdeführerin habe erklärt, dass es ihr besser gehe, sie aber stark unter ihrer Vergesslichkeit leide. Sie müsse sich alles aufschreiben, um nichts zu vergessen (S. 1 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Ehemann der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei sehr krank gewesen, an der Speiseröhre operiert worden und für lange Zeit arbeitsunfähig gewesen. Er arbeite inzwischen wieder drei Tage pro Woche. Im Juli 2017 lasse er sich frühpensionieren (S. 2 unten). Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe erklärt, dass sie bei guter Gesundheit ihr Arbeitspensum von 50 % beibehalten hätte. Sie hätte noch bis im Juli 2017 gearbeitet und sich dann zeitgleich wie ihr Ehemann frühpensionieren lassen. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und ihr Ehemann hätten erklärt, wie sie sich ihre Zukunft vorgestellt hätten. Die Aussagen seien schlüssig, es könne daher davon ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen werden, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> noch bis Ende Juni 2017 gearbeitet und sich anschliessend hätte frühpensionieren lassen (S. 3 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin war seit Dezember 1998 beim Verein Y.___ angestellt, zuerst mit einem 60%-Pensum und ab Juli 2015 noch mit einem Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sum von 50 % (vgl. Urk. 6/9 Ziff. 2.3, Urk. 6/17 Ziff. 2.3). Im April 2016 erkrankte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> akut neurologisch (Herpes-Enzephalitis). Am 18. Juni 2016 meldete sie sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zum Bezug von Leistungen der In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">validenversicherung an (Urk. 6/3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ebenfalls am 18. Juni 2016 beantragte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Barauszahlung ihrer gesamten Austrittsleistung per 30. Juni 2017 (Urk. 6/34). Der Ehemann der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kündigte seine Arbeitsstelle am 2. August 2016 per Ende Juni 2017 (vgl. Schreiben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kündigung infolge vorzeitiger Pensio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 6/28), dies insbesondere aufgrund seiner gesundheitlichen Situation und vorsorgerechtlichen Überlegungen. Er wollte sich aber offenbar noch nicht ganz aus dem Erwerbsleben zurückziehen, wie seine Bewerbungen vom Juni 2017 zeigen (vgl. Urk. 6/27, Urk. 6/29-31).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist unbestritten, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Kündigung einreichte und sich auch nicht frühzeitig pensionieren liess (vgl. E-Mail der Arbeitgeberin, Urk. 6/58/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin festhielt, die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich zu einem vorzeitigen Bezug ihres Pensionskassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kapitals gemäss Art. 26 Abs. 5 des Reglements der Veska Pensionskasse entschieden (vgl. Urk. 1 S. 6 Ziff. 14), vermag dies nicht zu überzeugen. Art. 26 Abs. 5 des entsprechenden Reglements (Urk. 6/35 S. 15) sieht vor, dass ein Anspruch auf eine Teil-Alters</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente besteht, wenn der Beschäftigungsgrad des Versicherten nach Vollendung des 60. Altersjahres dauernd um mindestens 40 % der Normalarbeitszeit des Arbeitgebers herabgesetzt wird. Vorliegend hatte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ihr Arbeitspensum bereits im Juli 2015, mithin vor Vollendung ihres 60. Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jahres, reduziert, und sie beantragte auch keine Teil-Altersrente respektive teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Kapitalabfindung. Vielmehr beantragte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Juni 2016, somit nach Eintritt des Gesundheitsschadens, die Barauszahlung ihrer gesamten Altersleistung per 30. Juni 2017 (Urk. 6/34). Dass die Auszahlung dann auch tatsächlich erfolgte, ist nicht anzunehmen, da eine Invalidität der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin eingetreten ist. Aus diesem Sachverhalt kann indessen nichts für die vorliegend massgebende, hypothetische Frage der vorzeitigen Pensionierung im Gesundheitsfall abgeleitet werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Abklärungsbericht habe die Beschwerdeführerin angegeben, sie hätte noch bis im Juli 2017 gearbeitet und sich dann zeitgleich wie ihr Ehemann früh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pensionieren lassen. Fraglich ist, ob sich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wirklich bewusst war, dass es nicht um den Ist-Zustand, sondern um eine hypothetische Frage (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls sie gesund wäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) ging. Im Zeitpunkt der Haushaltabklärung vom Februar 2017 hatte ihr Ehemann seine Arbeitsstelle nämlich bereits per 30. Juni 2017 gekündigt und sie selbst hatte bei ihrer Pensionskasse einen Antrag auf Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zahlung ihres Altersguthabens – ebenfalls per 30. Juni 2017 – eingereicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Angabe der Frühpensionierung per Ende Juni 2017 ist vor dem Hintergrund der tatsächlichen Gegebenheiten zu sehen. Dass die Beschwerdeführerin bei guter Gesundheit gerade per Ende Juni 2017 hätte kündigen wollen, wäre ein Zufall, zumal die Kündigung des Ehemannes nicht von langer Hand geplant war, son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern im Zusammenhang mit gesundheitlichen und vorsorgerechtlichen Gründen erst im August 2016 - und somit nach Eintritt des Gesundheitsschadens der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin im April 2016 – erfolgte. Des Weiteren zog sich der Ehemann der Beschwerdeführerin auch nicht ganz aus dem Erwerbsleben zurück, sondern suchte eine Teilzeitstelle und ist aktuell </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als Beistand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> tätig. Die Abklärungsperson führte aus, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und ihr Ehemann hätten erklärt, wie sie sich ihre Zukunft vorgestellt hätten. Sie machte aber keine näheren Angaben dazu, welche die vorzeitige Pensionierung allenfalls begreiflich machen könnten. Auch ansonsten finden sich keine Anhaltspunkte für eine Frühpensionierung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Gesundheitsfall. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund ist von einem Missverständnis bei der Haushaltabklärung auszugehen. Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> war offenbar nicht bewusst, dass es bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frage um eine Aussage für den hypothetischen Fall ohne Gesundheitsschaden ging</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Schliesslich ist zu berücksichtigen, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen kog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Defiziten leidet. So wurde beispielsweise im Abklärungsbericht festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten, dass ihr Ehemann ihr manchmal den Wecker stelle, damit sie ihre Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kamente pünktlich einnehme. Sie höre den Wecker, gehe in die Küche und wisse dort bereits nicht mehr, was sie habe tun wollen (Urk. 6/17 S. 1 unten). Ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichts dieser gesundheitlichen Situation der Beschwerdeführerin ist fraglich, ob sie sich überhaupt daran erinnern konnte, welche Pläne sie und ihr Ehemann vor Eintritt des Gesundheitsschadens hatten. Auch kann nicht davon ausgegangen werden, dass der Ehemann der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei den fraglichen Angaben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwesend war und hätte korrigierend beziehungsweise erklärend eingreifen könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en. Schliesslich war er lediglich die letzten 20 Minuten des Gesprächs durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend anwesend, wie die Abklärungsperson auf Nachfrage hin präzisierte (vgl. Urk. 6/37/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten kann nicht davon ausgegangen werden, dass sich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin ohne Eintritt des Gesundheitsschadens per Ende Juni 2017 früh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pensionieren lassen wollte. Vielmehr ist überwiegend wahrscheinlich, dass sie weiterhin mit einem 50%-Pensum für Y.___ gearbeitet hätte. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Qualifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kation der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab Juli 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als zu 100 % im Haushaltbereich tätig und entsprechend die Befristung der Invalidenrente war demnach nicht recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig. Folglich hat die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine unbefristete halbe Rente. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise auf Fr. 700.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, der Beschwerdeführerin eine angemessene Prozessentschädigung auszurichten (§ 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht). Unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses wird diese beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf Fr. 1’700.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) festgelegt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die Verfügung der Sozial</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">26. Oktober 2017 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">insoweit abgeändert,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> als festgestellt wird, dass die</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> ab </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1. April 2017</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Anspruch auf eine</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> halbe In</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">validen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rente hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span id="Text3"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1’</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Patrick Lerch</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Veska Pensionskasse H+</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannNeuenschwander-Erni<span> </span></p><p></p></div> </div></body></html>