<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Massnahmen zu ergreifen, die notwendig sind, damit die Zentrale Ausgleichsstelle (ZAS) auf ihrer Internetseite die monatlichen beziehungsweise jährlichen Finanzausweise von AHV, IV und EO sowie die Betriebsrechnungen der Arbeitslosenversicherung und der bundesrechtlichen Familienzulagen in der Landwirtschaft veröffentlicht.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Aufgrund der Corona-Krise ist die Abnahme des Geschäftsberichtes 2019 durch den Bundesrat später als üblich erfolgt. Die Publikation erfolgte am 14. Oktober 2020 ( https://www.compenswiss.ch/portrait/de/?page_name=AvsPrtRep.) . </p><p>Das Ausgleichsfondsgesetz (SR 830.2) regelt die Kompetenzen und Verantwortlichkeiten klar. Die Zentrale Ausgleichsstelle ZAS (ZAS) ist dabei verantwortlich für die Rechnungsführung der drei Sozialversicherungen. Für die Publikation der Zahlen ist gemäss Ausgleichsfondsgesetz ausschliesslich der Verwaltungsrat der compenswiss verantwortlich. Eine Publikation der Monats- oder Jahresrechnungen der AHV, IV und EO durch die ZAS würde folglich dem Gesetz widersprechen. </p><p>Wie gesetzlich vorgeschrieben, erstellt die ZAS weiterhin monatlich die Bilanzen und Erfolgsrechnungen der drei Versicherungen zuhanden der compenswiss. Die Erstellung der Monatsrechnungen dient dabei der Qualitätssicherung über die von den Ausgleichskassen gemeldeten Zahlen. Diese Zahlen sind nicht geeignet für die Information der Öffentlichkeit und können aufgrund der sehr starken Schwankungen zu Missverständnissen führen. Die Schwankungen entstehen insbesondere, weil ein Teil der Beiträge nicht monatlich, sondern quartalsweise in Rechnung gestellt wird. Dies betrifft insbesondere die Beiträge der Selbstständigerwerbenden. </p><p>Zudem wäre die Publikation von Monatsrechnungen äusserst unüblich. Weder der Bund, noch bundesnahe oder börsenkotierte Unternehmen veröffentlichen Zahlen auf Monatsbasis. </p><p>Eine unterjährige Veröffentlichung von Zahlen, beispielsweise in Form von Kennzahlen oder Zwischenabschlüssen, wird derzeit jedoch geprüft.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.