<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2019-09-09-6B_859-2019.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_859/2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 9. September 2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Denys, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Held. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">1. X.________, </div> <div class="para">2. Y.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, Hochschulstrasse 17, 3012 Bern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Kostenerlass, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 19. Juni 2019 (BK 19 269 MOR). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerdeführer beantragten mit Eingabe vom 8. Juni 2019 die Revision des Beschlusses der Vorinstanz vom 15. März 2019 (BK 19 56 + 57), mit dem diese ein gegen die Staatsanwaltschaft gestelltes Ausstandsbegehren im damaligen Strafverfahren abgewiesen hatte. Zudem ersuchten sie um Erlass der ihnen mit dem Beschluss auferlegten Verfahrenskosten, eventualiter um deren Stundung oder Gewährung von Ratenzahlung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 19. Juni 2019 wies die Vorinstanz das Kostenerlassgesuch ab und verzichtete auf die Erhebung von Verfahrenskosten. Zudem wies sie die Beschwerdeführer darauf hin, dass der Beschluss vom 15. März 2019 nicht der Revision unterliege und verzichtete zur Vermeidung von Verfahrenskosten, die Eingabe an das Berufungsgericht weiterzuleiten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Beschwerdeführer beantragen mit Beschwerde in Strafsachen zusammengefasst die "unzulässig aufgebürdeten" Verfahrenskosten seien ihnen zu erlassen, eventualiter zu stunden oder ihnen sei Ratenzahlung zu gewähren. Zudem ersuchen sie um Revision und Wiederaufnahme des Verfahrens BK 19 56 + 57. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt, wobei für die Anfechtung des Sachverhalts qualifizierte Begründungsanforderungen gelten (vgl. <span class="artref">Art. 97 Abs. 1 und <artref id="CH/173.110/106/2" type="start"></artref>Art. 106 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/97/1" type="end"></artref>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Eingabe genügt nicht den gesetzlichen Begründungsanforderungen. Die Beschwerdeführer setzen sich mit den Erwägungen der Vorinstanz nicht sachbezogen auseinander. Ihre Beschwerde entspricht weitgehend wortwörtlich dem bei der Vorinstanz eingereichten Erlassgesuch. Soweit die Beschwerdeführer in einem kleinen Abschnitt ihrer Eingabe auf den angefochtenen Entscheid eingehen, erschöpfen sich ihre Ausführungen in appellatorischer Kritik an den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen. Aus der Beschwerde ergibt sich nicht ansatzweise, inwieweit der angefochtene Entscheid gegen das Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> verstossen soll. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde ist im Verfahren gemäss <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. Das (allenfalls) implizit gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist wegen Aussichtslosigkeit der Rechtsbegehren abzuweisen (<span class="artref">Art. 64 Abs. 1 BGG</span>). Den Beschwerdeführern sind reduzierte Verfahrenskosten aufzuerlegen, für die sie zu gleichen Teilen solidarisch einzustehen haben (Art. 66 Abs. 1, 5 i.V.m. <span class="artref">Art. 65 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftung auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Beschwerdeführern und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 9. September 2019 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Denys </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Held </div> </div></body></html>