<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: RG.2004.00004</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204296&amp;W10_KEY=4467141&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>RG.2004.00004</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 17.06.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Revision (Einschätzungen 1994 und 1995; Revision des Entscheides SB.2000.00080 vom 2. Mai 2001)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Fehlen einer Vollmacht<br/><br/>Fehlt es an einer Vollmacht und wird dieser Mangel innert angesetzter Frist nicht beseitigt, so ist auf das Rechtsmittel nicht einzutreten und kann dieses durch den "Vertreter" auch nicht mehr rechtsgültig zurückgezogen werden. Unter diesen Umständen sind die Verfahrenskosten dem vollmachtlos handelnden "Vertreter" aufzuerlegen.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: Ãbriges ST: REVISION">REVISION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKZUG OHNE VOLLMACHT">RÃCKZUG OHNE VOLLMACHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VOLLMACHTLOS">VOLLMACHTLOS</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 127 StG</span><br/><span class="ungerade">§ 2 VO StG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">RB 2004 Nr. 104 S. 197</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><span>Mit beschwerdeabweisendem Entscheid vom 2. Mai 2001 bestÃ¤tigte die 2. Kammer des Verwaltungsgerichts zwei BeschlÃ¼sse der Steuerrekurskommission II vom 25. und 29. September 2000, mit welchen diese auf Revisionsgesuche von A wegen VerspÃ¤tung nicht eingetreten war. Eine dagegen erhobene staatsrechtliche Beschwerde wurde von A am 30. November 2001 selbst zurÃ¼ckgezogen. </span></p> <p class="Erwgung1"><span>Am 14. August 2002 ersuchte A bei den Steuerrekurskommissionen erneut um Revision des Entscheids der vormaligen Steuerrekurskommission III vom 11. Dezember 1997. Nach Wiederaufnahme des formell am 29. August 2002 sistierten Verfahrens wurde das Revisionsgesuch von der Steuerrekurskommission II am 1. MÃ¤rz 2004 abgewiesen, soweit darauf eingetreten wurde.</span></p> <p class="Erwgung1"><span>Gegen diesen Entscheid erhob A zum einen am 1. April 2004 Beschwerde an das Verwaltungsgericht, welche Gegenstand eines separaten Verfahrens bildet (SB.2004.00029). Zum anderen verlangte er mit der gleichen Eingabe die Revision des ver­waltungsgerichtlichen Entscheids vom 2. Mai 2001, eine EinschÃ¤tzung fÃ¼r das Steuerjahr 1994 gemÃ¤ss Vorjahresfaktoren und fÃ¼r das Steuerjahr 1995 gemÃ¤ss SteuererklÃ¤rung sowie die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung. </span></p> <p class="Erwgung1"><span>Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 7. April 2004 wurde der Vertreter von A, Herrn B, gestÃ¼tzt auf § 2 der Verordnung zum Steuergesetz vom 1. April 1998 (VO StG) aufgefordert, dem Verwaltungsgericht eine auch das vorliegende Revisionsverfahren ausdrÃ¼cklich abdeckende VollmachtserklÃ¤rung einzureichen, ansonsten angenommen wÃ¼rde, dass das behauptete VertretungsverhÃ¤ltnis nicht bestehe.</span></p> <p class="Erwgung1"><span>WÃ¤hrenddem das kantonale Steueramt auf Abweisung der Beschwerde schloss, verzichtete die Steuerrekurskommission II auf Vernehmlassung. </span></p> <p class="Erwgung1"><span>Innert der zur Nachreichung einer Vollmacht erstreckten Frist zog der Vertreter von A, Herr B, mit Schreiben vom 1. Juni 2004 das Revisionsgesuch zurÃ¼ck, ohne dass die einverlangte Vollmacht eingereicht worden wÃ¤re.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><span>Steuerpflichtige kÃ¶nnen sich gemÃ¤ss § 127 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 vertraglich vertreten lassen, wobei sich der vertragliche Vertreter durch eine rechtsgÃ¼ltige, in der Regel schriftliche BevollmÃ¤chtigung auszuweisen hat. Auch wenn die Vollmacht unter gewissen UmstÃ¤nden stillschweigend und damit formlos erteilt werden kann (vgl. etwa RB 2002 Nr. 112 [Leitsatz] = StE 2003 B 93.6 Nr. 23), so sind BehÃ¶rden und Gerichte jederzeit berechtigt, eine schriftliche Vollmachtsurkunde zu verlangen (RB 1990 Nr. 57; RB 1960 Nr. 52). Fehlt es an einer Vollmacht, so wird dem Steuerpflichtigen gemÃ¤ss § 2 VO StG Gelegenheit zur Behebung des Mangels gegeben, wobei dies nach stÃ¤ndiger Praxis des Verwaltungsgerichts in Form einer einmaligen Aufforderung an den als Vertreter Auftretenden zur Nachreichung der entsprechenden Vollmacht geschieht (vgl. etwa VGr, 19. MÃ¤rz 2003, SR.2002.00016; VGr, 14. Oktober 1998, SR.1998.00007). Da B innert der ihm angesetzten und erstreckten Frist die einverlangte VollmachtserklÃ¤rung nicht eingereicht hat, muss androhungsgemÃ¤ss davon ausgegangen werden, er habe das Revisionsgesuch ohne eine solche eingereicht. Da ihn selbst der Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 2. Mai 2001 aber in keiner Weise beschwert, ist er mangels eines Rechts­schutz­interesses nicht zur Einreichung eines Revisionsgesuchs legitimiert und kann auf dieses durch das Verwaltungsgericht gar nicht eingetreten werden (zum Ganzen vgl. Alfred KÃ¶lz/Isabelle HÃ¤ner, Verwaltungsverfahren und Verwal­tungs­rechtspflege des Bundes, 2. A. ZÃ¼rich 1998, Rz. 535 ff. und 410 ff.). Ebenso wenig kann unter diesen UmstÃ¤nden ein rechtsgÃ¼ltiger RÃ¼ckzug des Revisionsgesuchs erfolgen, setzt doch auch ein solcher das Bestehen eines VertretungsverhÃ¤ltnisses voraus.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Einzug1">AusgangsgemÃ¤ss sind die Gerichtskosten dem ohne Vollmacht handelnden Vertreter aufzuerlegen (RB 1967 Nr. 1), wobei fÃ¼r eine ErmÃ¤ssigung auf das absolute Minimum gemÃ¤ss § 4 in Verbindung mit § 6 der GebÃ¼hrenverordnung des Verwaltungsgerichts vom 26. Juni 1997 kein Raum bleibt.</p> <p class="Erwgung1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 560.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Erwgung1"><span>3. Die Kosten werden B auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Urteilstext">4. â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>