<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2002.00015</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106707&amp;W10_KEY=4467146&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2002.00015</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 26.06.2002</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Kündigung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Keine Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts für Streitigkeiten aus privatrechtlichen Arbeitsverhältnissen mit privaten Arbeitgebenden.<br/>Die vertraglichen Anstellungen der Beschwerdeführenden bei einer zivilrechtlichen Stiftung werden weder durch ein öffentliches Interesse am Stiftungszweck noch durch den vertraglichen Verweis auf das Personalgesetz zu öffentlichrechtlichen (E.3). Keine Pflicht zur Überweisung an ein Zivilgericht nach § 194 GVG, der bei Irrtum über die Zuständigkeit nicht anwendbar ist (E.4).<br/>Abweisung der Beschwerde gegen den Nichteintretensbeschluss des Bezirksrats.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Ãbrige Rechtsgebiete UR: Besondere Rechtsgebiete ST: ARBEITS- UND ARBEITSVERTRAGSRECHT">ARBEITS- UND ARBEITSVERTRAGSRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ARBEITSVERTRAG">ARBEITSVERTRAG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃFFENTLICHES INTERESSE">ÃFFENTLICHES INTERESSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PRIVATRECHT">PRIVATRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STIFTUNG">STIFTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃBERWEISUNG">ÃBERWEISUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WEITERLEITUNG">WEITERLEITUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: ZUSTÃNDIGKEIT">ZUSTÃNDIGKEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 194 GVG</span><br/><span class="gerade">§ 5 lit. II VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 79 VRG</span><br/><span class="gerade">§ 80b VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2002 Nr. 23 S. 70</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Die Stiftung X ist eine solche privaten Rechts im Sinn von Art. 80 ff. des Zivilge­setzbuchs mit Sitz in der ZÃ¼rcher Gemeinde O und bezweckt die FÃ¶rderung, berufliche Ein­gliederung, BeschÃ¤ftigung und Unterbringung schulentlassener geis­tig Behinderter so­wie beruflich nicht eingliederungsfÃ¤higer, auch wahrnehmungs- und verhaltensgestÃ¶rter, zum Teil Ã¤lterer rÃ¼stiger geistig Behinderter. Sie unterliegt der Stiftungs- und der Heimauf­sicht des Bezirksrats C und erhÃ¤lt finanzielle BeitrÃ¤ge von Bund und Kanton. Am 15. Ja­nuar 2002 schloss sie mit A1 und am 1. Februar 2002 mit deren Gemahl A2 auf das (kan­tonale) Personalgesetz vom 27. Sep­tember 1998 (PG) verweisende ArbeitsvertrÃ¤ge, welche sie noch wÃ¤hrend der Probezeiten mit Schreiben vom 5. bzw. 13. Februar 2002 je unter sofortiger Freistellung der Ehegatten per Ende des Monats kÃ¼ndigte.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. A1 und A2 liessen am 27. Februar 2002 rekurrieren und principaliter beantragen festzustellen, dass die KÃ¼ndigungen rechtswidrig respektive nichtig seien, und in deren Aufhebung die Stiftung zu verpflichten, das ArbeitsverhÃ¤ltnis weiterzufÃ¼hren; eventualiter wurde verlangt, die Rekursgegnerin zur Bezahlung von mindestens Fr. 11'229.- netto an A1 und von wenigstens Fr. 21'558.85 netto an A2 zu verhalten. Der Rekursantwort der Stiftung stattgebend, trat der Bezirksrat C mit am 29. April 2002 versandtem Beschluss vom 26. des gleichen Monats mangels ZustÃ¤ndigkeit auf das Rechtsmittel nicht ein und verfÃ¤llte die beiden Rekurrierenden unter subsidiÃ¤rer Haftung fÃ¼reinander in eine Parteient­schÃ¤digung von je Fr. 300.- zu Gunsten der Rekursgegnerin; die Verfahrenskosten nahm er auf die Staatskasse.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. A1 und A2 liessen am 30. Mai 2002 mit Beschwerde und den Rechtsbegehren ans Verwaltungsgericht gelangen:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> "1. Der Beschluss des Bezirksrats C vom 26. April 2002 sei auf zu heben, und es sei die Sache an den Bezirksrat C zur (materiellen) Beurteilung der Streitsache und zu einem neuen Entscheid zurÃ¼ck zu weisen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 2. Eventualiter: Es sei festzustellen, dass die von der Beschwerdegegne­rin [Stiftung] ausgesprochene KÃ¼ndigung der BeschwerdefÃ¼hrerin A1 vom 5. Februar 2002 rechtsmissbrÃ¤uchlich ist und einer sachlichen Grundlage entbehrt, und es sei der BeschwerdefÃ¼hrerin A1 eine ange­messene und im Ermessen des Gerichts liegende EntschÃ¤digung von mindestens sFr. 11'229.- zu bezahlen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 3. Eventualiter: Es sei festzustellen, dass die von der Beschwerdegegne­rin ausgesprochene KÃ¼ndigung des BeschwerdefÃ¼hrers A2 ausgespro­chen am 13. Februrar 2002 rechtsmissbrÃ¤uchlich ist und einer sachli­chen Grundlage entbehrt, und es sei dem Beschwer­defÃ¼hrer A2 eine angemessene und im Ermessen des Gerichts liegende EntschÃ¤digung von mindestens sFr. 21'533.85 zu bezahlen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 4. Subeventualiter: Es sei die vorliegende Eingabe als Klageschrift mit den unter den vorstehenden Ziffern 2 und 3 gestellten Rechtsbegehren sowie den prozessualen AntrÃ¤gen und nachfolgender BegrÃ¼ndung ent­gegen zu nehmen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>Prozessuale AntrÃ¤ge:</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 5. Es seien die Akten der Vorinstanz beizuziehen (...).</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 6. Es sei den BeschwerdefÃ¼hrenden Einsicht ins Personaldossier der Be­schwerdefÃ¼hrerin zu gewÃ¤hren und hernach ein zweiter Schriften­wechsel anzusetzen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 7. Alles unter Kosten und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten der Be­schwerdegegnerin."</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Bei der Vorinstanz, an welche die BeschwerdefÃ¼hrenden die gegenwÃ¤rtige An­gelegenheit hauptsÃ¤chlich zurÃ¼ckweisen lassen mÃ¶chten, fochten sie in erster Linie fÃ¼r die Aufrechterhaltung ihrer ArbeitsverhÃ¤ltnisse. Als diesbezÃ¼glicher Streitwert gelten die BruttobesoldungsansprÃ¼che ab Anfang MÃ¤rz 2002 â dem Moment, wo die kontroversen KÃ¼ndigungen griffen â bis wohl Ende Juni des laufenden Jahrs â dem nach noch im Mai 2002 eingetretener RechtshÃ¤ngigkeit der Beschwerde wahrscheinlich nÃ¤chstmÃ¶glichen Termin fÃ¼r die AuflÃ¶sung der (wie fortgesetzt zu betrachtenden) Anstellungen (vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 38 N. 5; § 17 Abs. 1 lit. a und Abs. 4 Satz 1 PG). Insofern geht es hier um je vier MonatslÃ¶hne.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Minima der (Sub-)EventualantrÃ¤ge in der Beschwerde hinwiederum beinhalten je drei NettomonatslÃ¶hne.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>So oder anders summieren sich diese LÃ¶hne auf mehr als Fr. 20'000.-. Kraft § 38 Abs. 1+2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) muss daher Ã¼ber das Rechtsmittel in Dreierbesetzung befunden werden. Wie sich alsbald zeigt, kann das ge­mÃ¤ss (allenfalls § 80c in Verbindung mit) § 56 Abs. 2 VRG ohne irgendwelche Weiterun­gen geschehen, was insbesondere auch fÃ¼r die VerfahrensantrÃ¤ge 5 und 6 der Beschwerde zutrifft, denn fÃ¼r das hier grundsÃ¤tzlich allein interessierende Prob­lem der ZustÃ¤ndigkeit bedarf es weder der vorinstanzlichen Akten noch eines zweiten Schriftenwechsels nach Einsicht der BeschwerdefÃ¼hrenden ins Personaldossier der BeschwerdefÃ¼hrerin.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Laut § 74 Abs. 1 oder § 19c Abs. 2 in Verbindung mit § 41 sowie (§ 80c in Ver­bindung mit) § 48 Abs. 1 VRG kann der sich gegen das Nichteintreten der RekursbehÃ¶rde wendende Beschwerdeantrag 1 an die Hand genommen werden. Das gilt freilich insofern nicht, als mit der angestrebten Aufhebung des bezirksrÃ¤tlichen Beschlusses auch die Kos­tenfreiheit des vorinstanzlichen Verfahrens dahinfiele, wofÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrenden ein Rechtsschutzinteresse im Sinn von (§ 80c in Verbindung mit) §§ 70 und 21 lit. a VRG fehlt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Der angefochtene Beschluss zeigt auf, dass nach KantonalzÃ¼rcher Recht und des­sen Interpretation durch das Verwaltungsgericht nur solche ArbeitsverhÃ¤ltnisse der Verwal­tungsrechtspflege unterstehen, bei welchen ein Gemeinwesen und nicht wie hier eine pri­vat­rechtliche (juristische) Person als ArbeitgeberIn fungiert (Andreas Keiser, Rechtsschutz im Ã¶ffentlichen Personalrecht nach dem revidierten Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, ZBl 99/1998, S. 193 ff., 198). Es lÃ¤sst sich in Anwendung von (§ 80c in Verbindung mit) §§ 70 und 28 Abs. 1 Satz 2 VRG zustimmend darauf verweisen. Immer­hin kommt es abweichend von der durch die Vorinstanz wohl ausgedrÃ¼ckten Auffassung nicht so sehr auf den â vorliegend zweifelsohne gegebenen â privatrechtlichen Charakter des die Parteien einst verbindenden RechtsverhÃ¤ltnisses an (vgl. insofern die BestÃ¤tigung von RB 1998 Nr. 46 durch die Kammer in einem Entscheid vom 4. Juli 2001, VB.2001.00200, E. 3a/aa Abs. 2, http://www.vgrzh.ch/ rechtsprechung), denn es ist frag­lich, ob etwa ein Streit aus privatrechtlicher Anstellung bei der Ã¶ffentlichen Hand nicht vor das Verwaltungsgericht getragen werden kÃ¶nne (vgl. Keiser, S. 219 f.; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 74-80d N. 7; ZR 100/2001 Nr. 57).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Da es hier allein um die ZustÃ¤ndigkeit nach aktuellem KantonalzÃ¼rcher Recht geht, hilft es nichts, wenn die Beschwerde fÃ¼r ihren Standpunkt frÃ¼here Judikatur und Literatur sowie BÃ¼ndner und Bundesgerichtspraxis anruft, noch vermag es etwas zu Ã¤ndern, dass an der privatrechtlich organisierten Institution der Beschwerdegegnerin ein â reichlich diffus geschildertes â Ã¶ffentliches Interesse existieren soll. Und endlich macht der Verweis der kontroversen ArbeitsvertrÃ¤ge auf das Personalgesetz aus den privatrechtlichen Anstellun­gen so wenig Ã¶ffentlichrechtliche wie derjenige zum Beispiel in §§ 18 Abs. 2 f., 20 Abs. 1 und 22 Abs. 4 PG auf das Obligationen­recht (OR) aus Ã¶ffentlichrechtlichen solche des pri­vaten Rechts.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Ist mithin die Vorinstanz zu Recht auf den Rekurs nicht eingetreten, muss Rechts­mittelantrag 1 abgewiesen werden. Mit Fug Ã¼brigens Ã¤ussert sich die Beschwerde weder zur EntschÃ¤digungsfolge des angefochtenen Entscheids noch macht sie dessen aufsichts­rechtliche Komponente zum Streitgegenstand (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 19-28 N. 29 ff.).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Aus den soeben angestellten ErwÃ¤gungen erhellt ohne weiteres, dass es auf die materiellen (Sub-)EventualantrÃ¤ge 2-4 nicht einzutreten gilt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Weil es sich hier um vertragliche ArbeitsverhÃ¤ltnisse handelt, wÃ¤re zudem abwei­chend von der Hauptmeinung der Beschwerde nicht das Anfechtungs-, sondern nur das Klageverfahren statthaft (RB 2000 Nr. 31). Und diesbezÃ¼glich spricht § 79 VRG bei den Arbeitgebenden vÃ¶llig klar von KÃ¶rperschaften des kantonalen Ã¶ffentlichen Rechts, wozu die Beschwerdegegnerin eben nicht zÃ¤hlt. Zutreffend hat deshalb der angefochtene Ent­scheid von einer Ãberweisung der Sache an das Verwaltungsgericht abgesehen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Es fragt sich jedoch, ob das gegenwÃ¤rtige Verfahren kraft (§ 80c in Verbindung mit) §§ 70 und 5 Abs. 2 Satz 1 VRG an ein Zivilgericht zu Ã¼berweisen sei, wenn das nicht schon die Vorinstanz hÃ¤tte tun sollen. Diese Bestimmungen gelangen hier aber nicht zur Anwendung. Generell stellt das zustÃ¤ndige Zivilgericht ja keine VerwaltungsbehÃ¶rde ge­mÃ¤ss § 5 Abs. 2 Satz 1 VRG dar. Und speziell im VerhÃ¤ltnis zwischen Verwaltungs- und einem Zivilgericht richtet sich die Weiterleitung laut § 71 VRG nach § 194 Abs. 2 des Ge­richtsverfassungsgesetzes vom 13. Juni 1976 (GVG; vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, §§ 5 N. 34, 70 N. 1 f. und 71 N. 1). Das hinwiederum spielt indes lediglich, wenn im Sinn von § 194 Abs. 1 GVG Eingaben innerhalb einer fÃ¼r prozessuale Auflagen laufenden Frist aus Irrtum an eine unrichtige zÃ¼rcherische Gerichts- oder Verwaltungsstelle gegangen sind, nicht hin­gegen, wenn sich eine Partei wie vorliegend hinsichtlich der ZustÃ¤ndigkeit des angerufenen Gerichts geirrt hat (Hans Ulrich Walder-Richli, Zivilprozessrecht, 4. A., ZÃ¼rich 1996, § 33 Rz. 7; Richard Frank et al., Kommentar zur zÃ¼rcherischen Zivilprozessordnung, 3. A., ZÃ¼­rich 1997, § 112 N. 4 ff.; in letzterer Hinsicht offenbar umgekehrt Robert Hauser/Erhard Schweri, Kommentar zum zÃ¼rcherischen Gerichtsverfassungsgesetz, ZÃ¼rich 2002, § 194 N. 10). Eine solche Ãberweisung kommt also nicht in Betracht. Das bringt den Beschwer­defÃ¼hrenden freilich keinen Nachteil, indem dadurch jedenfalls nicht eine ihnen schÃ¤dliche kantonale Frist verstreicht, worauf § 194 GVG allein zielt (Hauser/Schweri, § 194 N. 4). Und gerade das wollen ja die soeben erÃ¶rterten Vorschriften verhindern (vgl. § 5 Abs. 2 Satz 2 VRG und § 194 Abs. 1 GVG; ferner § 112 Abs. 3 der Zivilprozessordnung vom 13. Juni 1976; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 5 N. 32+37).</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. Im Zusammenhang mit Rechtsmittelantrag 7 kann offen bleiben, ob Ã¼berhaupt ein personalrechtliches Verfahren vorliege, in welchem bei einem Fr. 20'000.- unterschrei­tenden Streitwert Kostenfreiheit bestÃ¼nde (§ 80b VRG). Dieser Betrag wird von den An­trÃ¤gen beider BeschwerdefÃ¼hrender je einzeln Ã¼berschritten. Selbst die BeschwerdefÃ¼hre­rin A1 fÃ¼r sich allein betrachtet hÃ¤lt sich mit ihren finanziellen AntrÃ¤gen 2 und 4 nicht im genannten Rahmen, fordert sie doch ausdrÃ¼cklich mindestens drei sich auf Fr. 11'229.- summierende Netto-MonatslÃ¶hne und erlauben die angerufenen § 18 Abs. 3 PG und Art. 336a OR eine EntschÃ¤digung von mehr als dem Zweifachen hiervon.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mithin werden die unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrenden kraft (§ 80c in Verbindung mit) §§ 70 und 13 Abs. 2 Satz 1 VRG entsprechend ihren Streitinteressen kostenpflichtig. Da der BeschwerdefÃ¼hrer A2 im Vergleich zur BeschwerdefÃ¼hrerin A1 den doppelten Be­schÃ¤f­tigungsgrad und das fast einschlÃ¤gig hÃ¶here Einkommen aufwies, muss er zwei Drit­tel der Gerichtskosten tragen und sie einen. Indem die Rechtsbegehren als je getrennt fÃ¼r die beiden BeschwerdefÃ¼hrenden gestellt zu betrachten sind, kommt es zu keiner subsidiÃ¤­ren oder gar solidarischen Haftung nach (§ 80c in Verbindung mit) §§ 70 und 14 VRG.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden mangels Obsiegens und die Beschwerdegegnerin man­gels Umtrieben kÃ¶nnen keine ParteientschÃ¤digung erhalten (§ 17 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>...</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>