<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00033</span></p><p><br/></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiber Brügger</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 23. April 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1965, absolvierte nach Beendigung der obligatorischen Schulzeit eine Lehre als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damencoiffeuse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche sie im Jahre 1986 erfolgreich abschliessen konnte (Urk. 12/4). Sie arbeitete in der Folge aber nicht in diesem Beruf, sondern verrichtete zwischen 1986 und 1992 diverse Hilfsarbeiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten in der Industrie und in der Reinigungsbranche (Urk. 12/44). In den Jah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren 1992/93 besuchte sie einen Vorkurs an der Schule für Gestaltung in Z.___ (Urk. 12/10/4, Urk. 12/44), vom 18. Juli 1994 bis zum 30. September 1995 (letzter effektiver Arbeitstag: 23. Juni 1995) war sie in der Buchbinderei A.___ AG in H.___ als Mitarbeiterin Broschuren erwerbstätig (Urk. 12/14) und ab dem 1. Oktober 1995 arbeitete sie als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Löterin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bestückerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der B.___ AG in H.___ (Urk. 12/12). Wegen einer Endometriose meldete sie sich am 28. April 1997 bei der Invalidenversicherung zum Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug an (Urk. 12/10). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle, nahm diverse Abklärungen vor und sprach der Versicherten schliess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich mit Verfügung vom 3. Dezember 1997 basierend auf einem Invaliditätsgrad von 50 % mit Wirkung ab dem 1. März 1997 eine halbe Invalidenrente zu (Urk. 12/23). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 18. Juli 1999 teilte X.___ der IV-Stelle mit, sie habe trotz grosser Konkurrenz die Aufnahmeprüfung für die Fachklasse für bildende Kunst an der Hochschule für Gestaltung und Kunst C.___ bestanden und bewerbe sich im Moment für ein Stipendium. Sie möchte wissen, ob ihr trotz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem weiterhin die halbe Invalidenrente ausgerichtet werde. Die Anzahl Schul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tage entspreche nur etwa der Hälfte der Arbeitstage für eine volle Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit und sie sei bei der Gestaltung der Präsenzzeit sehr flexibel, was ihr bei ihrer Krankheit (Endometriose) sehr entgegenkomme. Da sie leider sehr einseitig begabt sei, wäre sie nach vielen Leidensjahren in einer Fabrik ausserdem end</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich in der Lage, sich entsprechend ihrer Fähigkeiten und ihrer Begabung für eine Lebensaufgabe auszubilden. Dies würde sich sicher positiv auf ihre Psyche auswirken. An dieser Schule würden Arbeitsweisen und -techniken vermittelt, welche es ihr zweifelsohne ermöglichen würden, ihre Existenz besser zu sichern als bisher (Urk. 12/36/1-4). Nach diversen Abklärungen hielt die IV-Stelle mit Verfügung vom 20. September 1999 an der Ausrichtung der halben Rente fest (Urk. 12/40). Die Versicherte beendete ihr noch in einem 50%-Pensum beste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hendes Arbeitsverhältnis mit der B.___ AG per 22. Oktober 1999 (Urk. 12/47/1) und nahm am 25. Oktober 1999 das Studium an der Hoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schule für Kunst und Gestaltung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf (Urk. 12/46/1). Die IV-Stelle klärte die berufliche Situation ab und sprach X.___ mit Verfügung vom 10. August 2000 die Übernahme der Kosten einer zweijährigen Handelsschule an der Sprach- und Handelsschule in H.___ im Umfang von Fr. 16‘768.-- (als eine der ursprünglichen Ausbildung als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Coiffeuse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gleichwertige Ausbildung) zu, wobei sie festhielt, dass die Versicherte austauschweise einen ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Beitrag an ihre Ausbildung an der Schule für Kunst und Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">staltung erhalte (Urk. 12/63). Mit Verfügung vom 25. September 2001 hob die IV-Stelle die berufliche Massnahme auf, da die Versicherte die Ausbildung an der Schule für Kunst und Gestaltung aus gesundheitlichen Gründen habe abbrechen müssen (Urk. 12/83). Mit Verfügungen vom 27. Juni 2002 sprach die IV-Stelle X.___ basierend auf einem Invaliditätsgrad von 50 % für die Zeit vom 1. Juli bis zum 30. September 2001 eine halbe Invalidenrente (Wiederausrichtung der Rente vor Beginn der beruflichen Massnahme) und basierend auf einem Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsgrad von 100 % mit Wirkung ab dem 1. Oktober 2001 eine ganze Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente zu (Urk. 12/101; vgl. Urk. 12/92). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einem von Amtes wegen durchgeführten Revisionsverfahren teilte die </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle der Versicherten am 2. Juni 2005 mit, bei der Überprüfung habe keine Änderung festgestellt werden können, weshalb sie unverändert eine ganze Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenrente erhalte (Invaliditätsgrad: 100 %) (Urk. 12/113). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Juni 2008 leitete die IV-Stelle ein weiteres Revisionsverfahren ein (Urk. 12/116). Dabei holte sie die Arztberichte von Dr. med. D.___, All</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemeine Medizin FMH, vom 20. Juli 2008 (Urk. 12/118) und von Prof. Dr. med. E.___, Facharzt FMH Gynäkologie &amp; Geburtshilfe, Kantonsspital F.___, vom 25. Juli 2008 (Urk. 12/119/7-8) ein. Am 5. Februar 2009 teilte die Hochschule C.___, Abteilung Design &amp; Kunst, der IV-Stelle mit, erfreulicherweise könne die Zusammenarbeit mit der Versicherten fortgesetzt werden. Sie könne ihr Studium ohne erneute Prüfung wiederaufnehmen. Das Anliegen werde von der Schule unterstützt und die IV darum gebeten, der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten die nötige Unterstützung zukommen zu lassen. Sie habe darlegen können, dass sich ihr gesundheitlicher Zustand sehr positiv entwickelt habe, und es seien berechtigte Hoffnungen vorhanden, dass sie ihr Studium ohne wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tere Unterbrüche zu Ende bringen könne. X.___ sei eine Vollblut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">künstlerin. Die Schule glaube, dass eine solche Persönlichkeit in der „konventio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nellen“ Arbeitswelt nicht wirklich gut aufgehoben sei. Die eigene Besetzung mit Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gaben und Projekten, die sie ihrem Rhythmus und ihren Kräften ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend realisieren könne, erscheine erfolgsversprechend und könne ihr Selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertrauen weiter stärken (Urk. 12/121). Die IV-Stelle liess das poly</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disziplinäre Gutachten des G.___ vom 20. März 2009 erstellen (Urk. 12/127/2-24). Mit Vorbescheid </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 23. Juli 2009 teilte sie der Versicherten mit, die bisherige ganze Rente werde infolge Verbesserung des Gesundheitszustandes auf eine halbe Rente herabgesetzt (Urk. 12/140). X.___ liess am 18. August 2009 durch den Sozialarbeiter Y.___ mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilen, sie habe keinen Einwand gegen den Vorbescheid anzubringen, sie ersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che aber um Stellungnahme zur Frage, warum die IV-Stelle nicht bereit sei, ihr die Ausbildung an der Hochschule C.___ zu finanzieren (Urk. 12/142). Die </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle holte die weiteren Arztberichte von Dr. D.___ vom 2. November 2009 (Urk. 12/148/1-5), des Kantonsspitals H.___ vom 18. November 2009 (Urk. 12/149) und von Prof. Dr. E.___ vom 24. November 2009 (Urk. 12/150/5-6) ein. Mit Vorbescheid vom 13. Januar 2010 teilte sie der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten erneut mit, die ganze Rente werde auf eine halbe herabgesetzt, da zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitlich nur eine vorübergehende Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung vom 24. August bis zum 4. September 2009 stattgefunden habe (Urk. 12/155). Nachdem gegen die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid keine Einwände erhoben worden waren, sprach die IV-Stelle X.___ mit Verfügung vom 3. März 2010 mit Wirkung ab dem 1. Mai 2010 basierend auf einem Invaliditätsgrad von 54 % eine halbe Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente zu (Urk. 12/158). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 14. November 2012 liess X.___ den Antrag stellen, es sei ihr rückwirkend ab 1. März 2012 erneut eine ganze Invalidenrente auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richten (Urk. 12/161). Am 10. Dezember 2012 stellte Dr. D.___ der IV-Stelle den Bericht über seine Einschätzung des aktuellen Gesundheitszustandes und des Verlaufs der Arbeitsfähigkeit zu (Urk. 12/165). Mit Schreiben vom 16. Dezember 2012 teilte med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. I.___, Psychiatrie und Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie FMH, mit, sie unterstütze den Antrag um Erhöhung der Invalidenrente voll und ganz (Urk. 12/166). Am 31. Januar 2013 beantwortete sie der IV-Stelle sodann zusätzliche Fragen (Urk. 12/167-168). Die IV-Stelle liess in der Folge das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (psychiatrisch/rheumatologisch) Gutachten von Dr. med. J.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, und von Dr. med. </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K.___, Rheu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologie FMH, vom 30. Juli 2013 erstellen (Urk. 12/185/1-18, Urk. 12/186/1-18, unter anderem unter Beilage des Berichts der psychiatrischen Privatklinik L.___ vom 23. Mai 2013, Urk. 12/185/20-24). Mit Vorbescheid vom 28. November 2013 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, in wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsweiser Aufhebung der Verfügung vom 3. März 2010 werde die bisher ausgerichtete Invalidenrente aufgehoben (Urk. 12/189). Gegen diesen Vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid liess X.___ am 17. Dezember 2013 Einwand erheben (Urk. 12/193). Die IV-Stelle hob mit Verfügung vom 17. Februar 2014 in Wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dererwägung der Verfügung vom 3. März 2010 die Rente auf Ende des der Zustellung folgenden Monats auf (Urk. 12/197). In Gutheissung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen diese Verfügung erhobenen Beschwerde, hob das Sozialversicherungsgericht des Kan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tons Zürich mit Urteil vom 29. Mai 2015 die angefochtene Verfügung auf, und es stellte fest, dass die Versicherte weiterhin Anspruch auf eine halbe Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente hat (Urk. 12/209). Dieses Urteil setzte die IV-Stelle mit Verfügungen vom 3. August 2015 (Urk. 12/218) und vom 26. August 2015 (Urk. 12/229) um. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 30. September 2016 (Eingang bei der IV-Stelle am 3. Oktober 2016) ersuchte X.___ die IV-Stelle um rückwirkende Gewäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung einer ganzen Invalidenrente spätestens ab dem 1. Januar 2016 (Urk. 12/234). Ihrem Rentenerhöhungsgesuch legte sie den Arztbericht von Dr. med. M.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 27. September 2016 bei (Urk. 12/233). Dr. med. N.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) der IV-Stelle nahm dazu am 18. Oktober 2016 Stellung (Urk. 12/236/3). Mit Vorbescheid vom 3. November 2016 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass sie auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten gedenke (Urk. 12/237). Nachdem gegen den Vorbescheid kein Einwand erhoben worden war, trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 13. Dezember 2016 auf das Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhöhungsgesuch nicht ein (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diese Verfügung erhob X.___, vertreten durch Y.___, am 12. Januar 2017 Beschwerde mit dem Antrag, die bisherige halbe Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente sei rückwirkend ab dem 1. Januar 2016 auf eine ganze Invalidenrente zu erhöhen und es sei ihr die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren (Urk. 1). Der Beschwerde legte sie die weiteren Berichte von Dr. M.___ vom 9. Januar 2017 (Urk. 3/3) sowie von Dr. D.___ vom 27. Dezember 2016 (Urk. 3/4) bei. Die Beschwerdegegnerin ersuchte mit Beschwerdeantwort vom 22. Februar 2017 um Abweisung der Beschwerde (Urk. 11). Dies wurde der Beschwerdeführerin am 7. März 2017 mitgeteilt (Urk. 13). Am 2. April 2017 (Urk. 14) reichte die Beschwerdeführerin den Arztbericht von Dr. M.___ vom 30. März 2017 (Urk. 15) ein. Dieser wurde der Beschwerdegegnerin am 30. Januar 2018 zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 16). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX100"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">onsgrund im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wird ein Gesuch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erhöhung respektive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Revision </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Rente </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingereicht, so ist darin glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherten Person</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Art. 87 Abs. 2 der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verordnung über die Invalidenversicherung [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVV]). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungsgrundsatz, wonach die Verwaltung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bzw.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben (BGE 125 V 193 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2, 122 V </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">157 E. 1a, je mit Hinweisen), spielt insoweit nicht. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wird im Revisionsgesuch kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eintretenstatbestand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> glaubhaft gemacht, sondern bloss auf ergänzende Beweismittel, insbesondere Arztberichte, hingewiesen, die noch beigebracht würden oder von der Verwaltung beizuzie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen seien, ist der versicherten Person eine angemessene Frist zur Einreichung der Beweismittel anzusetzen. Diese Massnahme setzt voraus, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergänzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Beweisvorkehren geeignet sind, den entsprechenden Beweis zu erbringen. Sie ist mit der Androhung zu verbinden, dass ansonsten gegebenenfalls auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nichteintreten zu erkennen sei (BGE 130 V 64 E. 5.2.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span id="XX186"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens im Sinne des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 und 3 IVV sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die Tatsa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenänderung muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b) erstellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend gemachten rechtserheblichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen (BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Erheblich ist eine Sachverhaltsän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine (höhere) Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenrente sei begründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten (Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2013 E. 2.3 mit Hinweisen auf 8C_1009/2010 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2011 E. 2.2 und 9C_838/2011 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2012 E. 3.3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="VV004"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Streitgegenstand im System der nachträglichen Verwaltungsrechtspflege ist das Rechtsverhältnis, welches – im Rahmen des durch die Verfügung beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestimmten Anfechtungsgegenstandes – den aufgrund der Beschwerdebegehren effektiv angefochtenen Verfügungsgegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stand bildet. Nach dieser Begriffsumschreibung sind Anfechtungsgegenstand und Streitgegenstand identisch, wenn die Verwaltungsverfügung beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> insgesamt angefochten wird (BGE 125 V 413).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Richtet sich die Beschwerde gegen einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Nichteintretensentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, hat das Gericht, ungeachtet der Vorbringen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Partei, zu prüfen und darüber zu entscheiden, ob die Verwaltung zu Recht nicht auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">- oder Feststellungsbegehren eingetreten ist. Der richterliche Entscheid in der Sache (Sachentscheid) hat in dieser besonderen verfahrensmässigen Situati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">on den formellen Gesichtspunkt des Nichteintretens durch die untere Instanz zum Gegenstand. Dagegen hat sich das Gericht mit den materiellen Anträgen nicht zu befassen (BGE 121 V 157 E. 2b, 116 V 265 E. 2a, SVR 1997, UV Nr. 66 S. 225 E. 1a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ob die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit der angefochtenen Verfügung vom 13. Dezember 2016 (Urk. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenerhöhungsgesuch der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. Oktober 2016 (Urk. 12/234) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu Recht nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten ist. Prozessthema bildet demnach die Frage nach der Glaubhaftma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrads (vgl. E. 1.2-1.3 hiervor). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der Beschwerde die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">höheren Rentenl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen beantragt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wird </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darauf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mangels Anfechtungsobjekt nicht ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zutreten (BGE 131 V 164 E. 2.1; vgl. auch E. 1.4 hiervor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anzumerken gilt es in diesem Zusammenhang jedoch, dass gemäss Art. 88</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a IVV bei einem Revisionsgesuch der Versicherten die Erhöhung der Rente nicht rückwir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kend, sondern erst von dem Monat an erfolgt, in dem das Revisionsbegehren gestellt wurde. Warum die Beschwerdeführerin entgegen dieser Bestimmung eine rückwirkende Rentenerhöhung verlangt, hat sie nicht begründet. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erlässt die Verwaltung – wie vorliegend – eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtsgenügliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nichtein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tretens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, legt das Gericht seiner Überprüfung auf Beschwerde hin den Sachverhalt zugrunde, wie er sich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verwaltung darbot (BGE 130 V 64 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.5 mit weiteren Hinweisen). Die beschwerdeweise aufgelegten Berichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Dr. M.___ vom 9. Januar 2017 (Urk. 3/3) sowie vom 30. März 2017 (Urk. 15) und von Dr. D.___ vom 27. Dezember 2016 (Urk. 3/4) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind daher für die vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend einzig zu beurteilende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tretensfrage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht zu berücksichtigen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründet die angefochtene Verfügung vom 13. Dezember 2016 damit, dass die Beschwerdeführerin mit ihrem Rentenerhö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsgesuch nicht glaubhaft dargelegt habe, dass sich die tatsächlichen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnisse seit der letzten Verfügung wesentlich verändert hätten. Es liege ledig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich eine andere Beurteilung desselben Sachverhalts vor (Urk. 2). In der Beschwerdeantwort vom 22. Februar 2017 bringt sie ausserdem vor, den von der Beschwerdeführerin zur Glaubhaftung einer Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung eingereichten medizinischen Berichten könne nicht ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen werden, dass eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustandes der Beschwerdeführerin erfolgt sei (Urk. 11). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber macht die Beschwerdeführerin geltend, aus den Berichten der behandelnden Ärzte gehe klar hervor, dass sich ihr gesundheitlicher Zustand seit der Gewährung der halben Invalidenrente erheblich verschlechtert habe (Urk. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vergleichszeitpunkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für die Prüfung, ob eine Verschlechterung des Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustands glaubhaft erscheint, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildet die Verfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin vom 17. Februar 2014 (Urk. 12/197), mit welcher die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin letztmals umfassend geprüft hat. Das Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsgericht des Kantons Zürich ist mit Urteil vom 29. Mai 2015 (Urk. 12/209) zwar zum Ergebnis gelangt, dass die halbe Invalidenrente entge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen der Verfügung vom 17. Februar 2014 nicht aufzuheben ist, was jedoch nichts am Vergleichszeitpunkt ändert. Im Zeitpunkt der Verfügung vom 17. Februar 2014 waren gemäss Urteil des Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsgerichts des Kan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tons Zürich vom 29. Mai 2015 (Urk. 12/209) folgende medizinischen Berichte massgeblich: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut dem Arztbericht von Dr. D.___ vom 20. Juli 2008 (Urk. 12/118) bestehen bei der Beschwerdeführerin mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine Endometriose, Status nach mehrfacher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lapa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raskopie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Status nach Hysterektomie im April 2008, ein chronischer Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schöpfungszustand und ein chronisches Schmerzsyndrom bei panvertebralem Syndrom bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fehlform</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Skoliose), genera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lisiertem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">myofascialem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">syndrom, abdominalen Schmerzen bei Endo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">metriose, Migräne, eine rezidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierende Depression sowie eine Polyallergie. Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seien ausserdem eine Hypertonie, eine rezidivierende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nephrolithiasis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Doppelniere links, sowie ein Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chole</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cystektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorhanden. In der Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Coiffeuse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei die Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin seit mindestens 2002 zu 100 % arbeitsunfähig. Sie habe aus gesundheitli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Gründen nie auf diesem Beruf gearbeitet. Der Versuch einer künstlerischen Ausbildung sei an gesundheitlich bedingten Unterbrüchen und Abwesenheiten gescheitert. Bezüglich der Endometriose sei drei Monate nach Hysterektomie noch keine sichere Prognose möglich, der bisherige Verlauf sei günstig. Bezüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der übrigen Diagnosen sei mit einem fluktuierenden Verlauf zu rechnen. Es sei aus diesem Grund zur Zeit keine Erwerbstätigkeit möglich. Eventuell könne die Beschwerdeführerin auf längere Sicht eine angepasste Tätigkeit von 20 bis 50 % ausüben. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">An dieser Einschätzung hielt Dr. D.___ im Bericht vom 2. November 2009 im Wesentlichen fest (Urk. 12/148/1-4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.3 </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Schreiben vom 1. Dezember 2013 (Urk. 12/192/18; vgl. Schreiben vom 10. Dezember 2012, Urk. 12/165) führte Dr. D.___ aus, die somatischen Diagno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen hätten sich nicht geändert, und es habe sich wiederholt gezeigt, dass eine normale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">körperliche Belastung nicht möglich sei, da die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden des Bewegungsapparates dadurch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">exacerbier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eine Beschäftigung als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Coiffeuse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei somit nicht mehr denkbar, auch die teilzeitliche Tätigkeit im Museum habe eingestellt werden müssen. Die vom G.___ bescheinigten Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen bestünden weiterhin, und die Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berechtigung der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin sei unverändert gegeben. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem Bericht von Prof. Dr. E.___ vom 25. Juli 2008 (Urk. 15/119/7-8) liegt bei der Beschwerdeführerin zurzeit ein gutes anatomisches und funktio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nelles Resultat vor. Es bestünden eine auffallende Müdigkeit, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chronique</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fatigue</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Syndrom sowie eine Fibromyalgie. Der Gesundheitszustand sei statio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">när. Aktuell sei die Beschwerdeführerin zu 100 % arbeitsunfähig. Ob eine Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besserung erreicht werden könne, sei nicht beurteilbar. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 24. November 2009 (Urk. 12/150/5-6) hielt Prof. Dr. E.___ fest, die Beschwerdeführerin sei zwischenzeitlich vom 22. bis zum 28. August 2009 im Kantonsspital H.___ wegen eines entzündlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Konglomerat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tumors</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Unterbauch hospitalisiert gewesen. Das Kantonsspital H.___ habe für die Zeit vom 24. August bis zum 4. September 2009 eine Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit bestätigt, und gemäss Aussagen der Beschwerdeführerin bestehe diese bis auf weiteres. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Schreiben an den Vertreter der Beschwerdeführerin vom 9. April 2014 (Urk. 12/204) führte Prof. Dr. E.___ aus, die Beschwerdeführerin leide aktuell unter Darmblutungen mit entsprechenden Beschwerden, die möglicherweise eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Endometrioseproblematik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beinhalteten. Auch wenn die Beschwerdeführerin nicht mehr menstruiere und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menopausal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wäre, könne sie trotzdem an den Fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen der Endometriose leiden wie Fibrose und Vernarbungen nebst Defektbil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungen. Letztlich könne nur durch eine Bauchspiegelung erhärtet werden, ob die Beschwerdeführerin frei von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Endometrioseherden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und frei von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">endometrio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seassoziierten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Pathologien sei. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des G.___ stellten im polydisziplinären Gutachten vom 20. März 2009 folgende Diagnosen (Urk. 12/127/20):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte bis mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chronisches panvertebrales Schmerzsyndrom ohne radikuläre Ausfälle (ICD-10 M54.80)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">freie Beweglichkeit sämtlicher Wirbelsäulenabschnitte </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Atopische Diathese (ICD-10 L20)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anamnestisch saisonale Rhinitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">allergica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (ICD-10 J30.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chronisch rezidivierende rechtsbetonte Unterbauchschmerzen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerderegredienz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit Hysterektomie seit 04/08 im Rahmen einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">symptomischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Endometriose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aktuell im Rahmen der Diagnose 1.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anamnestisch rezidivierende Migräne (ICD-10 G43)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hypertoner Blutdruckwert</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kontrollbedürftig</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nephrolithiasis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechts 03/01</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach Nikotinabusus bis 1999</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe den erlernten Beruf als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Coiffeuse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nie ausgeübt. Seit dem Abbruch ihres 1999 begonnenen Kunststudiums arbeite sie einzelne Stunden pro Tag als selbständige Künstlerin, erziele hierbei jedoch kein Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen. Es sei somit von dieser angestammten Tätigkeit auszugehen. Aus Sicht des Bewegungsapparates wirke sich das chronische panvertebrale Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom nicht auf die angestammte oder andere körperlich leichte bis mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwere Tätigkeiten aus. Lediglich für körperlich schwere Tätigkeiten bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Aus psychiatrischer Sicht wirkten sich die rezidivierende depressive Störung mit gegenwärtig leichter bis mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gradi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ger Episode sowie die anhaltende somatoforme Schmerzstörung auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit der Beschwerdeführerin aus. In einer aus somatischer Sicht adaptierten Tätigkeit resultiere hierdurch bei ganztägigem Einsatz eine Leistungseinbusse von 40 %, entsprechend einer Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 60 %. Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der anamnestisch bekannten atopischen Diathese mit saisonaler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rhino</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konjunktivitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien Tätigkeiten mit erhöhter Staubbelastung und Pollen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">exposi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion ungeeignet. Aus polydisziplinärer Sicht resultiere für die ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stammte Tätigkeit als Künstlerin sowie für andere körperlich leichte bis mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwere Tätigkeiten eine ganztägige Arbeitsfähigkeit mit einer Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einbusse von 40 %, entsprechend einer Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 60 %. Die fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestellte Arbeitsfähigkeit bestehe mit hoher Wahrscheinlichkeit seit Juli 2008, mit Sicherheit seit Februar 2009. Aufgrund der Angaben in den Akten und der zugesprochenen ganzen IV-Rente wegen einer sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matischen Endometriose sei davon auszugehen, dass zuvor eine 100%ige Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit für sämtli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Tätigkeiten vorgelegen habe. Die Selbstein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung der Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin, wonach eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für unqualifi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zierte Tätigkeiten ausserhalb des Kunstbetriebs bestehe, sei durch die Selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">limitierung, wie sie oft im Rahmen somatoformer Schmerzstörungen beo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bachtet werden könne, durch regressive Tendenzen sowie durch die Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnung von der Arbeit zu begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Ausserdem bestehe eine deutliche Diskrepanz zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen den subjektiv geklagten Beschwerden und den klinisch nur geringen objektivierbaren Befun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Die antidepressive Medikation nehme die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin entgegen ihren Angaben nur unregelmässig oder in deut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich tieferer als der angegebenen Dosis ein. Berufliche Massnahmen seien auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der langjährigen Entwöhnung von der Arbeit und der subjektiven Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit für Tätigkeiten aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">serhalb des Kunstbetriebes nicht Erfolg versprechend und somit nicht zu emp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fehlen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. O.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilita</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin führte in der Stellungnahme vom 13. Mai 2009 (Urk. 12/137/4) aus, nach Aktenlage sei in Anlehnung an das G.___-Gutachten seit Juli 2008 eine Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besserung des Gesundheitszustandes ausgewiesen. Es sei von der im Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten festgelegten Arbeitsfähigkeit auszugehen und nach zwei Jahren eine Revision vorzunehmen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Laut dem Schreiben der Psychiaterin med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. I.___ vom 16. Dezember 2012 (Urk. 12/166) leidet die Beschwerdeführerin seit vielen Jahren an schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genden psychischen Erkrankungen (rezidivierende depressive Störung, post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">traumatische Belastungsstörung nach frühem Verlust der Mutter, Angststörung). Ihr Vater sei vor zwei Jahren an einer Karzinomerkrankung verstorben, was bei der Beschwerdeführerin zu einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Retraumatisierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geführt habe. Ihr Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand habe sich seither destabilisiert und verschlechtert. Zudem hätten Arbeitsversuche und Schulbesuch gezeigt, dass sie nur sehr eingeschränkt belastbar sei und eine durchschnittliche Erwerbsfähigkeit von nur 20 % habe erreicht werden können. Seit etwa zwei Monaten leide die Beschwerdeführerin erneut an einer sehr ausgeprägten depressiven Sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matik mit starker depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siver Stimmung, Rückzug, Konzentrationsstörungen und verstärkten Ängsten und sei deshalb mindestens bis Ende Jahr, voraussichtlich länger, zu 100 % arbeitsunfähig. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf Nachfrage der Beschwerdegegnerin hielt med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. I.___ am 31. Januar 2013 (Urk. 12/168) fest, die depressive Symptomatik sei aktuell so stark, dass eine stationäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Therapie indiziert sei. Die Beschwerdeführerin studiere seit 1999 an der Hochschule für Design und Kunst. Ihre Seminarbelegungen hätten einer durchschnittlichen Arbeitsleistung von 20 % entsprochen. Im Moment könne sie nicht einmal für einige Stunden die Schule besuchen oder kreativ arbeiten. Dank ihrer Begabung und ihres Durchhaltewillens sei die Schule aber bereit, die Studienbedingungen und die Studiendauer ihrem Gesundheitszustand anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Auch nach Abklingen der aktuellen depressiven Episode könne in ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">barer Zeit nicht mit einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit von durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnittlich 20 % gerechnet werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. J.___ und Dr. K.___ hielten in der interdisziplinären Beurteilung </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihres psychiatrisch-rheumatologischen Gutachtens vom 30. Juli 2013 (Urk. 12/185/17) fest, es bestünden bei der Beschwerdeführerin aus rheuma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gischer Sicht Ganzkörperschmerzen ohne ein erkennbares somatisches Substrat. Angesichts von degenerativen Veränderungen an der distalen Lenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirbel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">säule könne eine leichte organische Teilkomponente für die geklagten Rücken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen nicht ausgeschlossen werden, doch müssten die Rücken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerden in erster Linie im Rahmen der extrasomatisch begründeten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Panal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgefasst werden. Aus rheumatologischer Sicht sei die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin arbeitsfähig. Aus psychiatrischer Sicht wurden eine rezidivierende depressive Störung, leichte bis mittelgradige Episode (ICD-10 F33.0/1), eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) sowie negative Kindheitserlebnisse (ICD-10 Z61) diagnostiziert (Urk. 12/185/7). Es habe von März 2009 bis Ende 2012 eine Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit in der bisher ausgeübten beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Tätigkeit bzw. beim Studium von 30 % bestanden. Bis Mitte März 2013 habe sich die Arbeitsfähigkeit auf 50 % reduziert und sei dann wieder auf 70 % angestiegen (Urk. 12/185/17). Bezüglich des Verlaufs des Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustands hielt Dr. J.___ fest (Urk. 12/185/13), es habe sich seit der letzten Revision keine andauernde Veränderung des Gesundheitszustands eingestellt. Es handle sich im Wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen um einen unveränderten Gesundheitszustand. Allerdings müsse die unge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nügende medikamentöse Compliance berücksichtigt werden. Eine genügende medikamentöse Therapie werde zu einer Stabilisierung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit führen. Die Beschwerdeführerin sei auf die Schmerzen fixiert, sie äussere hypochondrische Befürchtungen und zeige eine Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dehnung. Es lägen ungünstige krankheitsfremde Faktoren wie eine lange Phase von Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit, eine vorerst unbefriedigende Berufswahl und ein langwieriges Hochschulstudium vor (Urk. 12/185/8-9). Es könne von einer psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Komorbidität im leichten bis selten mittelgradigen Bereich ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gangen wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Eine chronische körperliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Begleiterkrankung habe nicht diagnosti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziert werden können. Die soziale Integration der Beschwerdeführerin sei nicht verlo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren gegangen. Die prämorbide Persönlichkeitsstruktur sei eher auffällig, die Schmerzsymptomatik sei progredient und chronifiziert. Insgesamt würden somit zwar mehrere Kriterien, welche gegen die Überwindbarkeit der somatoformen Schmerzstörung sprechen würden, zutreffen, jedoch nicht in einem derartigen Ausmass, dass von einer über 30%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegangen werden müsse (Urk. 12/185/9-10). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin reichte zur Glaubhaftmachung der von ihr geltend gemachten Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes den Arztbericht des Psychiaters Dr. M.___ vom 27. September 2016 (Urk. 12/233) ein. Laut diesem bestehen bei ihr mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (1.) eine generalisierte Angststörung (ICD-10 F.41.1), (2.) eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leicht- bis mittelgradig ausgeprägt (ICD-10 F33.1), (3.) eine (kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">plexe) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumafolgestörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (ohne Kodierung), (4.) ein Verdacht auf adultes Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ICD-10 F90.0), (5.) eine Endometriose mit schmerzhaften Verwachsungen im ganzen Bauchraum, (6.) ein belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">induziertes panvertebrales Schmerzsyndrom bei Skoliose sowie (7.) ein Verdacht auf Fibromyalgie. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bestünden ausser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem (8.) eine arterielle Hypertonie, (9.) eine Polyallergie, (10.) dyspep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tische Beschwerden sowie (11.) eine Osteopenie. Während frühere Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ler die Angstsymptome unter der rezidivierenden depressiven Störung gesehen hätten, sehe Dr. M.___ diese als eigenständige Erkrankung. Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin habe in verschiedenen Situationen Ängste und ein entsprechendes Vermei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dungsverhalten. Nur in ihrer Wohnung fühle sie sich sicher, reagiere aber dort auf Lärm und Geräusche schnell mit Angst. Es lägen Zeugnisse vor, wonach die Beschwerdeführerin bereits als kleines Kind psychisch auffällig gewesen sei. Als Teenager habe sie zwei Suizidversuche mit Tabletten begangen, einmal sei sie schwanger gewesen und habe ihr Kind verloren. Die psychischen Probleme sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en nicht alleine die Folge der Endometriose, sondern seien schon davor als eigenständige Krankheit nachge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen. In der Therapie hätten eine Vielzahl von Traumata und traumatisch erlebten Ereignissen herausgearbeitet werden kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen. Die Beschwerdeführerin habe in ihrer Kindheit seelische, körperliche und sexuelle Gewalt und in Beziehungen körperliche und sexuelle Gewalt erlebt. Eingriffe und Fehlbeurteilungen bis hin zur Leugnung ihrer Endometriose habe die Beschwerdeführerin als sehr kränkend und teils traumatisch erlebt. Es hätten sich auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deutliche Hinweise eines adulten Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">merksamkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">defizitsyndroms gezeigt und die Beschwerdeführerin sei anam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nestisch schon einmal mit Ritalin behandelt worden, habe dies aber nicht vertragen. Die Endometriose sei im 12. Lebensjahr aufgetreten, aber erst im 16. Lebensjahr diagnostiziert worden. Die Beschwerdeführerin sei mit Unverstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dnis für ihre Schmerzen konfrontiert und nicht ernst genommen worden. Sie stehe seit dem 30. April 2014 in Behandlung. Durch die ressourcenfördernde Therapie hätten anfangs Fortschrit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te erzielt werden können. Die Beschwerdeführerin habe, wenn auch mit grosser Anstrengung, ihr Studium in C.___ abschliessen und einzelne Ausstellungen machen können. Verschiedene Psychopharmaka seien in der Vergangenheit eingesetzt worden, hätten aber alle aufgrund von Nebenwir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen wieder abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzt werden müssen. Für den Behandlungszeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">raum ab dem 30. April 2014 könne eine 60- bis 70%ige Arbeitsunfähigkeit festgestellt werden. Mit der ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bleibenden Arbeitsfähigkeit von 30 bis 40 % sei die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin ledig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich in der Lage, ihren Haushalt einigermassen zu führen, in ihrer Freizeit zu Hause Kunstgegenstände anzufertigen und über das Internet Kontakte zu pfle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen und ihre Arbeiten darzustellen. Darüber hinaus betätige sich die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin im Bereich „</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selfempowerment</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">” und Vernetzung von Men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen mit psychischer Erkrankung. Was die Erwerbstätigkeit angehe, so sei diese zu 90 % eingeschränkt, zeitweise sogar zu 100 %. Die 10 % verbleibende Erwerbsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit bedeute, dass die Beschwerdeführerin einen halben Tag pro Woche oder auch gebündelt 1 bis 1 ½ Tage pro Monat einer Arbeit in ihrem Beruf als Mas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">of</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Fine Arts nachgehen könne, die zum Erwerbseinkommen beitrage. In einer anderen Tätigkeit als die von ihr gewählte künstlerische Arbeit sei es der Beschwerdeführerin aufgrund der komplexen psychischen Erkrankung nahezu unmöglich, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Laut der Stellungnahme von RAD-Arzt Dr. N.___ vom 18. Oktober 2016 (Urk. 12/236/3) führt Dr. M.___ im Bericht vom 27. September 2016 bisher schon bekannte Befunde und Diagnosen auf, erweitere diese noch, indem er aus bekannten Befunden neue Diagnosen kreiere und eine neue Bewertung des Gesundheitszustands und der Arbeitsunfähigkeit anbringe. Es handle sich jedoch um eine andere Bewertung des gleichen medizinischen Sachverhalts. Anhand dieses Arztberichts lasse sich keine Verschlechterung, aber auch keine Verbesserung des Gesundheitszustandes ableiten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1 </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin leidet gemäss dem mit ihrem Rentenerhöhungsgesuch vom 30. September 2016 (Urk. 12/234) zur Glaubhaftmachung der wesentlichen Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes eingereichten Bericht von Dr. M.___ vom 27. September 2016 (Urk. 12/233) weiterhin unter einer rezidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vierenden depressiven Störung, welche in jenem Zeitpunkt leicht bis mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gradig ausgeprägt war. Mithin stellte Dr. M.___ in diesem Punkt dieselbe Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nose wie bereits die Ärzte des G.___ im Gutachten vom 20. März 2009 (Urk. 12/127/20) und Dr. J.___ im Gutachten vom 30. Juli 2013 (Urk. 12/185/7). Wohl stellte Dr. M.___ zusätzlich die Diagnose einer generali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sierten Angststörung, dabei handelt es sich aber nicht um ein neues Leiden, sondern um eine andere Beurteilung des gleichen Gesundheitszustandes, hält doch Dr. M.___ ausdrücklich fest, frühere Behandler hätten die Angstsympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">me unter der rezidivierenden depressiven Störung gesehen (Urk. 12/233/2). Die Angstsymptome sind im Vergleichszeitraum nicht neu hinzugetreten, sondern sie werden nunmehr von Dr. M.___ nur anders bewertet. Ausserdem wird eine Angststörung bereits im Bericht von med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. I.___ vom 16. Dezember 2012 (Urk. 12/166) erwähnt. Bezüglich des adulten Aufmerksamkeitsdefizitsyndroms äusserte Dr. M.___ sodann eine blosse Verdachtsdiagnose, ausserdem ergibt sich auch bei diesem nicht, dass es sich um ein Leiden handeln würde, welches neu hinzugetreten wäre. Nicht als neu erweist sich auch der Umstand, dass der behandelnde Psychiater die Arbeitsunfähigkeit als höher einstuft als die von der Beschwerdegegnerin eingesetzten Gutachter. So lag die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin gemäss der Einschätzung der damals behandelnden Psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aterin med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. I.___ vom 31. Januar 2013 (Urk. 12/168) bei durchschnittlich 20 %. Es ergibt sich sodann auch aus der Beurteilung von Dr. M.___ nicht, zu welchem Zeitpunkt nach dem 17. Februar 2014 sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin verschlechtert haben soll. Dr. M.___ attestiert der Beschwerdeführerin ab Behandlungsbeginn vom 30. April 2014 eine Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 60 bis 70 % und – was gar nicht seine Aufgabe, sondern jene der Beschwerdegegnerin ist – eine Erwerbsunfähigkeit von 90 % bzw. zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise 100 %. Inwiefern im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">O.___en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeitraum zwischen dem 17. Februar 2014 und dem 30. April 2014 sich am Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin etwas wesentlich verändert hat, ist nicht ersichtlich. Vielmehr ist Dr. M.___ offen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich der Ansicht, dass die von ihm attestierte Arbeitsunfähigkeit schon lan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge vor dem Behandlungsbeginn bestand. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt vermag damit der Bericht von Dr. M.___ vom 27. September 2016 eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin seit dem 17. Februar 2014 nicht glaubhaft zu machen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die erst im Beschwerdeverfahren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eingereichten Berichte (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 3/3, Urk. 3/4, Urk. 15</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) wur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den verspätet beige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bracht und sind für die vorliegend einzig zu beurteilende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eintretensfrage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht zu beachten.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausserdem vermögen auch sie keine Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin glaubhaft zu machen, sondern es wird lediglich eine andere Beurteilung des unverändert gleichen Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes vorgenommen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin mangels glaubhaft gemachter erheblicher Veränderung der tatsächlichen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hältnisse auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Rentenerhöhungsgesuch der Beschwerdeführerin zu Recht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treten ist.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die Gerichtskosten gemäss Art. 69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ermessensweise auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzusetzen. Ausgangsgemäss sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Gerichtskosten de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit ihrer Beschwerde vom 12. Januar 2017 ersuchte die Beschwerdeführerin ausserdem um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (Urk. 1). Mit Eingabe vom 29. Januar 2017 (Urk. 7) reichte sie zur Substantiierung ihres Gesuchs das ausgefüllte Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit (Urk. 8) und verschiedene Belege (Urk. 9/1-6) ein.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) wird einer Partei auf Gesuch hin in kostenpflichtigen Verfahren die Bezahlung der Verfahrenskosten erlassen, wenn ihr die dazu nötigen Mittel fehlen und der Prozess nicht als offensichtlich aussichtslos erscheint. Mittellosigkeit im Sinne des prozessualen Armenrechts setzt voraus, dass sämtliche eigenen Hilfsmittel zur Finanzierung des Prozesses erschöpft sind; eine Partei, die über eine Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schutzversicherungsdeckung verfügt, hat mithin zunächst bei ihrem Versicherer um Kostenübernahme nachzusuchen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach eigener Angabe verfügt die Beschwerdeführerin über eine Rechtsschutz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung, unterliess es allerdings, diese um Kostenübernahme zu ersuchen (Urk. 8 S. 2). Damit hat sie nicht sämtliche Mittel, die ihr zur Finanzierung des Prozesses zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügung stehen, ausgeschöpft. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ist daher mangels Bedürftigkeit abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gesuch der Beschwerdeführerin vom 12. Januar 2017 um Gewährung der unent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geltlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Prozessführung wird abgewiesen,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt sodann:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstBrügger</p><p></p></div> </div></body></html>