<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Eidgenössisches Versicherungsgericht </div> <div class="para">Tribunale federale delle assicurazioni </div> <div class="para">Tribunal federal d'assicuranzas </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sozialversicherungsabteilung </div> <div class="para">des Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Prozess </div> <div class="para">{T 7} </div> <div class="para">P 1/04 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 7. Mai 2004 </div> <div class="para">II. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Präsident Borella, Bundesrichter Schön und Frésard; Gerichtsschreiber Attinger </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">T.________, 1981, Beschwerdeführerin, vertreten durch ihren Vater O.________, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Ausgleichskasse Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, Beschwerdegegnerin </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Vorinstanz </div> <div class="para">Kantonsgericht Basel-Landschaft, Liestal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">(Entscheid vom 12. November 2003) </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sachverhalt: </div> <div class="para">A. </div> <div class="para">Mit Verfügungen vom 13. Januar 2003 (bestätigt mit Einspracheentscheid vom 12. Juni 2003) verneinte die Ausgleichskasse Basel-Landschaft einen Anspruch der am 14. Mai 1981 geborenen T.________ auf Ergänzungsleistungen zur Invalidenrente für den Zeitraum vom 1. Juni 1999 bis 31. Dezember 2001 zufolge Einnahmenüberschusses. </div> <div class="para">B. </div> <div class="para">Das Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, wies die gegen den Einspracheentscheid erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 12. November 2003 ab. </div> <div class="para">C. </div> <div class="para">T.________ führt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem sinngemässen Antrag auf Neuberechnung des EL-Anspruchs unter Ausserachtlassung der vom Krankenversicherer während ihres Klinikaufenthaltes vom 1. Juni 1999 bis 31. Dezember 2001 geleisteten Tagestaxen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Ausgleichskasse und Bundesamt für Sozialversicherung verzichten auf eine Vernehmlassung zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Streitig ist, ob die vom Krankenversicherer im Zeitraum vom 1. Juni 1999 bis 31. Dezember 2001 erbrachten Leistungen (Tagestaxen während der Hospitalisierung in der Klinik L.________) als Einnahmen anzurechnen sind. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Ausgleichskasse hat die Tagestaxen in Höhe von Fr. 169.- bzw. - ab 1. Januar 2000 - von Fr. 169.50 berücksichtigt, was pro Jahr Einnahmen von Fr. 61'685.- (1999) bzw. Fr. 61'867.- (ab 2000) ergab. Dabei handelt es sich um Vollpauschalen, die alle in der Klinik anfallenden Aufwendungen abdeckten. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Vorinstanz verweist bezüglich Anrechnung der vollen Tagestaxen als Einnahmen auf <span class="artref">Art. 14 ELV</span>. Sie übersieht dabei aber, dass nach dieser Bestimmung nur jene Leistungen der Krankenversicherung als Einnahmen anzurechnen sind, die für den Unterhalt im Spital ausgerichtet werden. Dies folgt auch deutlich aus der Verweisung auf <span class="artref">Art. 11 ELV</span>, der wiederum auf die AHV-Vorschriften zur Bewertung des Naturaleinkommens weiterverweist (vgl. <span class="artref">Art. 11 AHVV</span> in der jeweils anwendbaren geltungszeitlichen Fassung). Die Verwaltung darf mithin bei den Einnahmen nur den auf Unterkunft und Verpflegung entfallenden Betrag berücksichtigen. Dabei hat sie von der Bewertung gemäss den AHV-Ansätzen abzuweichen, wenn feststeht, dass der Versicherte durch deren Anwendung offensichtlich begünstigt oder benachteiligt wird (Art. 14 zweiter Satz ELV). Dies wird die Ausgleichskasse im Rahmen der Neubeurteilung des Ergänzungsleistungsanspruchs zu beachten haben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, vom 12. November 2003 und der Einspracheentscheid vom 12. Juni 2003 aufgehoben werden und die Sache an die Ausgleichskasse Basel-Landschaft zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den EL-Anspruch der Beschwerdeführerin für die Zeit vom 1. Juni 1999 bis zum 31. Dezember 2001 neu verfüge. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, und dem Bundesamt für Sozialversicherung zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 7. Mai 2004 </div> <div class="para">Im Namen des Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der II. Kammer: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>