<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2018.00640</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Gerichtsschreiberin Casanova</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 13. November 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Laube</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">KSPartner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1963 und zuletzt tätig als Chauffeur bzw. in der Spedition (Fragebogen für Arbeitgebende vom 4. Januar 2018, Urk. 9/15), meldete sich am 12. Dezember 2017 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf eine mittelgradige depressive Episode, Adipositas und ein metabolisches Syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug an (Urk. 9/10). Die IV-Stelle holte den Bericht von Dr. med. Y.___, Oberärztin am Sanatorium Z.___, vom 8. Januar 2018 ein (Urk. 9/16) und tätigte erwerbliche Abklärungen. Mit Vorbescheid vom 12. März 2018 (Urk. 9/20) stellte die IV-Stelle die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht, wogegen der Versicherte Einwand erhob (Einwand vom 13. April 2018, Urk. 9/26; ergänzende Einwandbegründung vom 23. April 2018, Urk. 9/29). In der Folge tätigte die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle weitere Abklärungen und wies das Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren mit Verfügung vom 17. Juli 2018 ab (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob der Versicherte am 24. Juli 2018 Beschwerde und beantragte, es seien unverzüglich berufliche Massnahmen einzuleiten und durchzuführen und in medizinischer Hinsicht sei der Sachverhalt durch die Beschwerdegegnerin abzuklären. In prozessualer Hinsicht ersuchte der Beschwerdeführer um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Bestellung von Rechtsanwalt Thomas Laube als unentgeltlichen Rechtsvertreter (Urk. 1). Mit Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wort vom 6. September 2018 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 9/1-43), was dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer am 10. September 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 10). Am 18. September 2018 liess sich der Beschwerdeführer erneut vernehmen (Urk. 11), worüber die Beschwerdegegnerin in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung hielt die Beschwerdegegnerin dafür, dass die gesundheitlichen Einschränkungen des Beschwerdeführers keine dauerhafte oder längere Zeit andauernde Erwerbsunfähigkeit begründen würden. Es bestehe gemäss fachärztlicher Beurteilung eine gute Prognose. Mit der Fortführung der richtigen Therapie und Hilfe durch eine Ernährungsberaterin bezüglich der empfohlenen Gewichtsreduktion sei er in seiner bisherigen Tätigkeit nicht einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt. Eine Invalidität im Sinne des Bundesgesetzes über die Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (IVG) sei damit nicht ausgewiesen, womit kein Anspruch auf berufliche Massnahmen oder Rentenleistungen durch die Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung bestehe. Für die Aufnahme von beruflichen Massnahmen durch die IV-Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beratung seien nach Ablauf von sechs Monaten folgende Punkte zu erfüllen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">6 Monate Beschäftigungsprogramm im SNH, Horgen mit Pensums-Stei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gerung, um die Belastbarkeit zu testen und die Arbeitsfähigkeit zu stei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gern/stabilisieren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ergotherapie (hinsichtlich Knie und Einsatzprogramm und zur Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tung in den ersten Arbeitsmarkt)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Wahrnehmen einer Ernährungsberatung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aufsuchen eines Spezialisten (Orthopäden) betreffend Knie, damit abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">klärt werden könne, ob eine Operation notwendig werde oder noch anstehe</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sofern der Beschwerdeführer dies erfülle, könne er sich nach Ablauf von sechs Monaten melden mit einem Zusatzgesuch zur Unterstützung in Form von Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermittlung, welches dann neu geprüft werde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte dagegen vor (Urk. 1), dass er unter einer mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradigen depressiven Episode, einer morbiden Adipositas und einer Meniskuslä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion im Knie leide. In seiner angestammten Tätigkeit habe er aufgrund eines aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gedehnten Risses im medialen Meniskus mit Arthrose belastungsab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hängige, starke Beschwerden und könne weder die Kupplung durchtreten noch Treppen steigen. Er sei des Weiteren über 55 Jahre alt, womit ihm eine Selbsteingliederung nicht mehr zumutbar sei, besonders nicht mit den bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Einschränkungen. Die Beschwerdegegnerin habe es unterlassen, den psychischen und physischen Gesundheitszustand hinreichend abzuklären, dabei bestehe eine krankheitswerte Adipositas verbunden mit einem Diabetes mellitus und arterieller Hypertonie sowie einer Hyperlipidanämie. Anlässlich der Besprechung mit der Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsberatung sei keine Rede von einem sechsmo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">natigen Aufschub gewesen und es sei vereinbart worden, dass der Orthopäde ein genaues Belastungsprofil defi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niere. Zu einer Ergotherapie sei er bereit, was allerdings seinem Hausarzt folgend nicht sinnvoll sei. Eine Ernährungsberatung sei selbstverständlich, aber er sei als Sozialhilfeabhängiger darauf angewiesen, dass die Gemeinde diese finanziere. Es verstosse gegen Treu und Glauben, weitere und andere Bedingungen in die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung zu packen, als man vorgängig besprochen habe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte ergänzend aus (Urk. 8), dass es im Rahmen der Kündigung zu einer Depression und einer Gewichtszunahme von 40 kg gekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men sei. Die Adipositas begründe keine Invalidität, da der Beschwerdeführer durch die Normalisierung seines Gewichtes in der Lage wäre, seine angestammte Tätigkeit wieder aufzunehmen. Die diagnostizierte mittelgradige depressive Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sode werde nicht adäquat und regelmässig bei einem Facharzt behandelt, so dass von einem geringen Leidensdruck und keiner invalidisierenden Erkrankung aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer nahm erneut Stellung und konstatierte, dass gemäss Art. 8 IVG auch Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen bestehe, wenn lediglich eine Invalidität drohe (Urk. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span id="XX031"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit (Abs. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen (Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Nach Massgabe der Art. 13 und 21 IVG besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglichkeit einer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in den Aufgabenbereich (Abs. 2). Nach Massgabe von Art. 16 Abs. 2 lit. c IVG besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, um die Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu erhalten oder zu verbessern (Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in medizinischen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen (lit. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung (lit. a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Kapitalhilfe; lit. b) und in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Abgabe von Hilfsmitteln (lit. d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span id="XX011"></span><span id="XX038"></span><span id="XX030"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Drohende Invalidität liegt gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">novies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vor, wenn der Eintritt einer Erwerbsunfähigkeit überwiegend wahrscheinlich ist. Der Zeitpunkt des Eintritts der Erwerbsunfähigkeit ist uner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heblich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwerbsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die medizinische Aktenlage präsentiert sich folgendermassen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. A.___, Fachärztin für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, hielt in ihrem Bericht vom 28. September 2016 fest, dass ein Verdacht auf eine Meniskusläsion medial links vorliege. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer habe die Arbeit am 23. September 2016 wieder aufgenommen, was sehr gut gegangen sei. Seit dem 26. September 2016 habe er wieder starke Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Er könne die Kupplung nicht durchtreten und auch keine Treppen steigen. Er sei vom 27. September bis zum 7. Oktober 2016 zu 50 % arbeitsunfähig (Urk. 9/34/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Erstellung der MRT vom 3. Oktober 2016 führte Dr. A.___ aus, dass zusammen mit Dr. med. B.___, Facharzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, besprochen worden sei, dass eine Umstellungs-Osteotomie den grössten Benefit bringe. Zusätzlich müsse eine Gewichtsreduktion erfolgen. Bei Bedarf könne mit Einlagen eine externe Umstellung erreicht werden. Eventuell erfolge eine Infiltration zur Schmerzlinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, was eine Operation um ungefähr 3 Monate hinausschiebe. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer erhalte eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bis auf weiteres, da Dr. B.___ erst am 17. Oktober 2016 wieder aus den Ferien zurück sei. Sie habe eine Packung Vimovo und eine Verordnung für Physiotherapie abgegeben (Urk. 9/34/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 27. Oktober 2016 notierte Dr. A.___, dass es zu keiner wesentlichen Besserung gekommen sei. Heute seien erneut die konservativen Massnahmen besprochen worden. Eine Kortison-Infiltration lehne der Beschwerdeführer auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Nebenwirkungen ab. Somit werde für den 4. November 2016 ein Paralleltermin mit Dr. B.___ vereinbart. Bis dahin werde sich der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer ein konservatives versus operatives Vorgehen überlegen. Leider sei eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in seinem Betrieb nicht möglich, so dass er bis zum 4. November 2016 zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben werde (Urk. 9/34/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ notierte in ihrem Bericht vom 4. November 2016, dass sie dem Beschwerdeführer eine Teilprothese medial empfählen. Der Operationstermin werde auf den 29. November 2016 festgelegt. Bis dahin werde er zu 100 % arbeitsunfähig sein. Danach sei mit einem Arbeitsausfall zu 100 % zu rechnen für drei Monate (Urk. 9/36/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___ notierte in ihrem Bericht vom 8. Januar 2018 folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 9/16):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mittelgradige depressive Episode bestehend seit Sommer 2016 (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Morbide Adipositas (BMI 44.6 kg/m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">; ICD-10 E66.02)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit hielt sie folgende Diagnosen fest:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Metabolisches Syndrom mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diabetes mellitus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">arterielle Hyptertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hyperlipidanämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Meniskusläsion Knie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei durch den Hausarzt zur psychiatrischen Beurteilung und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Behandlung zugewiesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer berichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass er wegen einem Knieproblem vor einem Jahr bei der Arbeit ausgefallen sei. Wegen der langen Fehlzeit sei ihm schlussendlich dieser Arbeitsplatz nach 13 Jahren gekündigt worden. Aus diesem Grund habe er sich im Verlauf des letzten Jahres immer mehr zuhause zurückgezogen, er sei immer depressiver geworden, habe schwere Schlafstörungen entwickelt und habe so innerhalb eines Jahres über 40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kg an Gewicht zugenommen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des massiven Gewichtsz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uwachses habe er auch zunehmend somatische Beschwerden entwickelt. Er habe nun erkannt, dass dieses Frustessen kein Weg sei und möchte unbedingt wieder an Gewicht abnehmen um fitter zu werden und sich in der Lage zu finden, eine Arbeitsstelle in Angriff zu nehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychisch sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">insbesondere durch die depressive Symptomatik eingeschränkt. Dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine eingeschränkte Konzentration, massive Antriebsminderung und eine Tendenz zum sozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alen Rückzug. Zusätzlich bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch das massive Übergewicht eine grosse Einschränkung der Beweglichkeit und körperlichen Belastbarkeit. Teilweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch durch die Beschwerden des Knies einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> depressiven Symptomatik bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätzlich eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gute Prog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose. Erschwerend komme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hinzu, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> depressiv bedingt in kurzer Zeit en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">orm viel an Gewicht zugelegt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Durch die nun b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">estehende morbide Adipositas sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er enorm in seinem Aktionsradius eingeschränkt und ebenfalls in der Stellensu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che. Sollte sich an dieser Situation nicht schnell etwas ändern, könnte sich auch die depressive Symptomatik chronifizieren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">theoretisch regelmässige Therapiegespräche alle ein bis zwei Wochen. Durch die deutliche Einschränkung in der Fähigkeit zur Pla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung und Strukturierung sowie i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n der Durchhaltefähigkeit, komme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es jedoch immer wieder zu Fehlzeiten, da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keinen Überblick habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über seine Term</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ine, respektive es nicht schaffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diese wahrzunehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei als Chauffeur seit Beginn der ambulanten Behandlung am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2017 vollumfänglich und bis auf weiteres arbeitsunfähig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht könnte der Beschwerdeführer im Verlauf die Arbeit als Chauffeur wiederaufnehmen. Aufgrund der körperlichen Verfassung sei im aktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ellen Zustand eine Arbeit als Chauffeur im Speditionsbereich mit ständigem Ein- und Ausladen eines Autos nicht vorstellbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bestehe eine verminderte Leistungsfähigkeit von ca. 40 %. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer könnte allenfalls als Chauffeur stundenweise arbeiten. Er wäre allenfalls zwei Stunden pro Tag an fünf Tagen pro Woche belastbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es könnte versucht werden, durch ein intensives Rehabilitationsprogramm zur Gewichtsreduktion die Einschränkungen zu vermindern. Durch die Normali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierung des Gewichtes wäre er in der Lage, seine angestammte Tätigkeit wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufzunehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ hielt in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Bericht vom 25. Juni 2018 fest (Urk. 9/36/3), dass sie auf den 15. Dezember 2016 vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habt hätten, das zur Diskussion stehende linke Knie zu operieren. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer sei aber nicht zur Operation erschienen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem der Beschwerdeführer sich nicht mehr gemeldet und auf Anfrage auch nicht mehr geantwortet habe, hätten sie die Behandlung abgeschlossen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span id="XX231"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___ diagnostizierte eine m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ittelgradige depressive Episode </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen auf die Arbeitsfähigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1</span><span> </span><span id="XX234"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen (E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.1). Diese Abklärungen enden laut Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit schliessen lassen (BGE 143 V 418 E. 7.1; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie «</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">funktioneller Schweregrad</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (E. 4.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Komplex «</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Gesundheitsschädigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> (E. 4.3.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex «</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persönlichkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komplex «</span><span>Sozialer Kontext</span><span>»</span><span> (E. 4.3.3) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie «</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Konsistenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 7.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der mittelgradigen depressiven Episode hielt Dr. Y.___ fest, dass mit dem Beschwerdeführer ein intensives Rehabilitationsprogramm zur Gewichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">duktion versucht werden könnte. Durch Normalisierung des Gewichtes wäre er in der Lage, seine angestammte Tätigkeit wieder aufzunehmen (Urk. 7/16/4). Ob die mittelgradige depressive Episode damit überhaupt Auswirkungen auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit zeitigt, ist zumindest fraglich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch unter Berücksichtigung des beweisrechtlich entscheidenden Aspektes der Konsistenz ist festzuhalten, dass funktionelle Auswirkungen der mittelgradigen depressiven Episode auf die Arbeitsfähigkeit nicht überwiegend wahrscheinlich erstellt sind: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___ behandelte den Beschwerdeführer gemäss Arztbericht vom 8. Januar 2018 seit dem 11. Oktober 2017 andauernd ambulant. Die letzte Kontrolle fand am 20. November 2017 statt – mithin mehr als einen Monat vor dem Verfassen des Berichtes. Dr. Y.___ hielt diesbezüglich fest, dass der Beschwerdeführer theoretisch regelmässige Therapiegespräche alle ein bis zwei Wochen habe. Durch die deutliche Einschränkung in der Fähigkeit zur Planung und Strukturierung sowie in der Durchhaltefähigkeit, komme es jedoch immer wieder zu Fehlzeiten, da er keinen Überblick über seine Termine habe, respektive es nicht schaffe, diese wahrzunehmen (Urk. 9/16/2 f.). Anlässlich des Beratungsgesprächs vom 5. Juli 2018 gab der Beschwerdeführer an, dass er einzig bei seinem Hausarzt in Behandlung sei (Urk. 9/37). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit aus den Akten ersichtlich, hat damit keine längerfristige adäquate psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung stattgefunden, so dass behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anamnestisch kein Leidensdruck ausgewiesen ist. Der beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidende Aspekt der Konsistenz ist damit zu verneinen und die mittelgradige depressive Episode führt nicht überwiegend wahrscheinlich zu einer invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechtlich relevanten Arbeitsunfähigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span id="XX005"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fettleibigkeit begründet grundsätzlich keine leistungsbegründende Invalidität, wenn sie keine körperlichen, geistigen oder psychischen Schäden bewirkt und nicht die Auswirkung von solchen Schäden ist. Hingegen muss sie unter Berücksichtigung der besonderen Gegebenheiten des Einzelfalles als invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierend betrachtet werden, wenn sie weder durch geeignete Behandlung noch durch zumutbare Gewichtsabnahme auf ein Mass reduziert werden kann, bei wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chem das Übergewicht in Verbindung mit allfälligen Folgeschäden keine voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde Beeinträchtigung der Erwerbsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit beziehungsweise der Betätigung im bisherigen Aufgabenbereich zur Folge hat (ZAK 1984 S. 345 f. E. 3; Urteile des Bundesgerichts I 839/06 vom 17. August 2007 E. 4.2.3 und I 745/06 vom 21. März 2007 E. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In casu ist es dem Beschwerdeführer durch geeignete Massnahmen und insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere eine zumutbare Gewichtsabnahme möglich, seine Arbeitsfähigkeit wieder zu verbessern bzw. herzustellen. Die diagnostizierte Adipositas vermag entsprechend keine Invalidität zu begründen und bedroht den Beschwerdeführer auch nicht überwiegend wahrscheinlich mit Invalidität, da nach zumutbarer Behandlung nicht mehr mit einem Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu rechnen ist (vgl. E. 2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer brachte des Weiteren vor, dass er i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n seiner angestammten Tätigkeit aufgrund eines ausgedehnten Risses im medialen Meniskus mit Arthrose belastungsabhängige, starke Beschwerden habe und weder die Kupplung durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treten noch Treppen steigen könne. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Operation sei nicht mehr notwendig, da er, wenn das Knie nicht besonders belastet werde, schmerzfrei sei (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine fachärztliche Behandlung des Knies findet - soweit aus den Akten ersicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seit dem Jahr 2016 nicht mehr statt (vgl. E. 3.3). Sollte er durch das geltend gemachte Knieleiden allerdings immer noch eingeschränkt sein, so wäre vorab eine medizinische Behandlung durchzuführen und danach allenfalls ein Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">profil zu definieren. Entsprechend wären Eingliederungsmassnahmen noch nicht geeignet, um die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern, da vorab die medizinische Behandlung durchzuführen wäre (vgl. E. 2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sollte er durch die Meniskusläsion nicht mehr eingeschränkt sein, so hat er keine Beeinträchtigung der körperlichen Gesundheit, womit keine Erwerbsunfähigkeit im Sinne von Art. 7 Abs. 1 ATSG vorliegt und er entsprechend nicht von Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität bedroht ist (vgl. E. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist der Beschwerdeführer weder invalid noch besteht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend wahrscheinlich eine drohende Invalidität im Sinne des Gesetzes, womit kein Anspruch auf Leistungen der Beschwerdegegnerin besteht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erweist sich somit als rechtens und die Beschwerde ist abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzuset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen. Ausgangsgemäss sind sie dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der vorliegende Prozess kann nicht als von vornherein aussichtslos bezeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">net werden. Des Weiteren ist der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bedürftig (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3/5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Antragsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1) ist ihm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> deshalb die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen. Die de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auferlegten Gerichtskosten sind demnach einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da zude</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m die anwaltliche Vertretung des Beschwerdeführers geboten war, ist ihm Rechtsanwalt Thomas Laube, Zürich,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als unentgeltlicher Rechtsvertreter zu bestellen. Eine Honorarnote wurde nicht eingereicht, womit - wie mit Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10. September 2018</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) mitgeteilt - die Entschädigung nach Ermessen fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusetzen ist. Unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses ist eine Entschädigung in Höhe von Fr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 1‘1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) angemessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Nachzahlung der Auslagen für die unentgeltliche Rechtspflege verpflichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t sobald er dazu in der Lage ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (§ 16 Abs. 4 des Gesetzes über d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">as Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht, GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst, </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Bewilligung des Gesuchs vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">24. Juli 2018 wird dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführer die unent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">geltliche Prozessführung gewährt und Rechtsanwalt </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Thomas Laube</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, Zürich, als unent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">geltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt, </span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text7"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Thomas Laube, Zürich,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1’100</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span><span id="Text5"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Thomas Laube</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstCasanova</p><p></p></div> </div></body></html>