<h2>SubmittedText<h2><p>Der Regionalverkehr wird immer unrentabel bleiben, ob mit der Bahn oder mit dem Bus. Seine Hauptaufgabe besteht darin, Bedürfnisse im öffentlichen Interesse zu erfüllen. Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Krisensituation und der laufenden Diskussionen über die Kosten des Regionalverkehrs könnte eine der möglichen Antworten lauten, dass man dafür neues, leichteres und kostengünstigeres Rollmaterial bereitstellt.</p><p>Diese Lösung hätte einen dreifachen Vorteil: Die Investitionskosten für das Rollmaterial (gegenwärtig fast 7 Millionen Franken je Zugseinheit) könnten reduziert werden; den spezifischen Bedürfnissen des Regionalverkehrs könnte besser entsprochen werden; für unsere Fahrzeugindustrie könnten neue Produktionsbereiche geschaffen werden, welche Arbeitsplätze erhalten und neue schaffen helfen könnten. </p><p>Heute wäre es aufgrund des technischen Fortschritts möglich, Rollmaterial anzubieten, das gleichzeitig die besonderen Anforderungen des regionalen Personenverkehrs erfüllt und die Kosten senken helfen könnte. Dieser neue Typ Rollmaterial ist schon im Dienst und hat seine Tauglichkeit bereits bewiesen. Die Industrie unseres Landes verfügt gegenwärtig allerdings nicht über die Möglichkeiten zur Produktion dieses Rollmaterials.</p><p>Ich fordere den Bundesrat auf, alle erforderlichen Massnahmen zu ergreifen, damit die Industrie unseres Landes die entsprechenden Kapazitäten entwickeln kann und so in die Lage versetzt wird, die derzeitigen Bedürfnisse des Regionalverkehrs zu erfüllen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2>Der Bundesrat beantragt, die Motion abzulehnen.