A bteilung IV D -6453/2006 law /bah {T 0/2} U rteil vom 12. Juni 2007 M itw irkung: R ichter W alter Lang, R ichterin M adeleine H irsig-Vouilloz, R ichter D aniel Schm id G erichtsschreiber C hristoph Basler A ._______, geboren _______, Iran, vertreten durch R echtsanw alt Peter Frei, _______, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 23. D ezem ber 2002 i.S. A syl und W egw eisung / N _______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest: A. D er Beschw erdeführer verliess den Iran eigenen Angaben gem äss am 16. O ktober 2000 und gelangte am 18. D ezem ber 2000 in die Schw eiz, w o er am folgenden Tag um Asyl nachsuchte. a) Anlässlich der ersten Befragung vom 28. D ezem ber 2000, w elche in der Em p- fangsstelle A._______ durchgeführt w urde, sagte er aus, er habe von 1986 bis 1993 in der Türkei studiert. D anach sei er bis zu seiner Ausreise im Textilhandel tätig gew esen. Er habe den Iran verlassen, w eil sein Leben in G efahr gew esen sei. Er habe Ende Septem ber 2000 aus Kanada eine Einladung zu einer Parteiveran- staltung der "H ezbe Azadi Azerbaidschan-Süd" ("Exiled South Azerbaijan Parlia- m ent", ESAP) erhalten. Von einem Parteim itglied habe er erfahren, dass sein N am e der iranischen R egierung bekannt gew orden sei. D iese Person habe ihm gesagt, er m üsse fortgehen, da bereits Parteikollegen festgenom m en w orden sei- en. D ie Partei habe ihm geholfen, den Iran zu verlassen. Er sei für die Finanzen der Partei zuständig gew esen und habe Flugblätter sow ie Zeitschriften verteilt. Am 1. Juli 2000 habe er an einer D em onstration teilgenom m en, die an einem G edenk- tag stattgefunden habe. Zw ei Tage danach sei er von der G eheim polizei festge- nom m en, befragt und nach 48 Stunden w ieder freigelassen w orden. b) M it Schreiben vom 6. M ärz 2001 überm ittelte der Beschw erdeführer der Vorinstanz ein Telefaxschreiben der "Azerbaijani Federation of Sw eden" (AFS) vom 8. Febru- ar 2001, die Kopie einer Bescheinigung des "Aserbaidschanischen Kulturvereins e.V." in Berlin vom 16. Februar 2001, die Kopie eines Schreibens des "Aserbaid- schanischen Kulturvereins" in D änem ark vom 4. Februar 2001, die Kopie eines Schreibens des "The W orld Azerbaijanians R ights D efense C om m ittee" vom 8. Februar 2001 und die Kopie einer Bestätigung des "Board of the G roup 21 Azer" vom 5. Februar 2001. Am 21. M ärz 2001 reichte er das O riginal eines Schreibens des ESAP ein. c) Am 16. M ai 2001 w urde der Beschw erdeführer von (kantonale Behörde) befragt. Er m achte im W esentlichen geltend, er habe von 1988 bis 1993 an der techni- schen U niversität von Istanbul studiert; das Studium habe er m it einem D iplom ab- geschlossen. Er sei M itglied des ESAP und der "Südaserbaidschanischen Frei- heitsorganisation" und Kom itee-Vorsteher für Finanzen und Flugblätter gew esen. Seit seiner Studienzeit sei er politisch aktiv gew esen; nach seinem Beitritt zum ESAP habe er seine Aktivitäten erw eitert. Er habe am 29./30. Juni 2000 am G e- denktag von Babak Q alasi teilgenom m en; der Etelaat habe die Ereignisse gefilm t und die Teilnehm er identifiziert. Beam te des N achrichtendienstes hätten ihn am 2. Juli 2000 von zu H ause abgeholt und an einen unbekannten O rt gebracht, w o er verhört und zusam m engeschlagen w orden sei. N achdem er Brechreiz und D urch- fall gehabt habe, habe m an ihn freigelassen. N ach der Entlassung aus der H aft sei er beschattet w orden. Seine Parteifreunde seien für den 30. Septem ber 2000 zu einem Kongress nach Vancouver eingeladen w orden. D ie N am ensliste der Einge- ladenen sei aufgeflogen und der Kongress sei verschoben w orden. N achdem die N am ensliste bekannt gew orden sei, seien bei zw ei Parteikollegen R azzien durch-3 geführt w orden. Als er davon erfahren habe, sei er nicht m ehr nach H ause gegan- gen. Auch bei ihm sei am 9. O ktober 2000 eine R azzia durchgeführt w orden, bei der sein R eisepass sichergestellt w orden sei. D anach habe er sich zur Ausreise entschieden. Im Falle einer R ückkehr in den Iran w ürde er w egen illegaler Ausrei- se in H aft genom m en. W as ihm aufgrund seiner politischen Aktivitäten w iderfahren w ürde, w isse er nicht. Zurzeit sei er politisch nicht aktiv. In der Türkei und in N ord- aserbaidschan w äre er nicht sicher gew esen, da viele iranische Aseris dort Ter- roranschlägen zum O pfer gefallen seien. D er Beschw erdeführer gab einen M ilitär- ausw eis, einen Führerschein, einen Parteiausw eis des ESAP, einen Artikel aus der Zeitschrift "Azidliq" vom 24. O ktober 2000, einen Auszug aus dem U N -Bericht der "C om m ission on H um an R ights" vom 16. Januar 2001, einen Auszug aus einem U N O -Bericht vom 29. M ärz 2001, 3 Berichte aus der Zeitschrift "Azerbaycan" so- w ie 3 Flugblätter zu den Akten. d) D er Beschw erdeführer teilte am 8. August 2002 m it, er sei zum 6. W eltkongress der Aserbaidschaner eingeladen w orden. Zudem reichte er Bew eism ittel über sei- ne exilpolitische Tätigkeit in der Schw eiz ein. Für die gesam ten w ährend des vorinstanzlichen Verfahrens eingereichten Bew eism ittel ist auf die Bew eism ittelum - schläge (Akten A22 und A23) zu verw eisen. B. M it Verfügung vom 23. D ezem ber 2002 stellte die Vorinstanz fest, der Beschw er- deführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, und lehnte das Asylgesuch ab. G leichzeitig verfügte sie die W egw eisung des Beschw erdeführers aus der Schw eiz, deren Vollzug als zulässig, zum utbar und m öglich erachtet w urde. D ie Vorinstanz begründete ihre Verfügung dam it, dass der Beschw erdeführer bei der Em pfangsstelle gesagt habe, er habe seinen W ohnort am 15./16. O ktober 2000 unm ittelbar vor seiner Flucht verlassen. Zu einem späteren Zeitpunkt habe er be- hauptet, er habe B._______ w egen einer drohenden Festnahm e bereits am 8./9. O ktober 2000 verlassen und sich zu einem in C ._______ lebenden Freund abge- setzt. Ferner habe er bei der Em pfangsstelle behauptet, er sei zu H ause von ei- nem Parteim itglied aufgesucht w orden und habe sich aufgrund dessen Inform atio- nen veranlasst gesehen, sich sofort zu seinem Kollegen abzusetzen. Bei der kan- tonalen Befragung habe er gesagt, er habe die Inform ationen erhalten, als er sich unterw egs auf der Arbeit befunden habe, w orauf er nicht m ehr nach H ause gegan- gen sei. Erst auf N achfrage, w ie das Parteim itglied seinen Aufenthaltsort bei der Arbeit habe ausfindig m achen können, habe er erneut die bei der Em pfangsstel- lenbefragung vorgebrachte Version bestätigt, w obei er die Ereignisterm ine nicht m ehr auf zw ei Tage, sondern auf einen Tag festgelegt habe. D er Beschw erdefüh- rer habe bei der Em pfangsstelle gesagt, er habe vom Parteim itglied erfahren, dass sein N am e der R egierung bekannt gew orden sei. Bei der kantonalen Befragung habe er nicht m ehr geltend gem acht, dass er von der behördlichen Identifizierung vom Parteim itglied erfahren habe, sondern, dass er am 9. O ktober 2000 zu dieser Erkenntnis gelangt sei, nachdem er telefonisch von der behördlichen R azzia erfah- ren habe. Aufgrund dieser w idersprüchlichen Angaben seien die geltend gem ach- ten fluchtauslösenden Ereignisse als nicht glaubhaft zu erachten. D ie geltend ge- m achte Konfiskation seines R eisepasses entbehre som it ebenfalls der G laubhaf- tigkeit. In der Folge käm en generelle Zw eifel am geltend gem achten Verfolgungs- szenario auf. D er Beschw erdeführer habe bei der Em pfangsstelle sinngem äss festgehalten, nach seiner Entlassung aus der zw eitägigen H aft anfangs Juli 2000 4 sei ihm bis zur Ausreise bis Ende Septem ber 2000 nichts N achteiliges w iderfahren. Bei der kantonalen Befragung habe er aber behauptet, er sei im Anschluss an die Freilassung ständig beschattet w orden. D es W eiteren habe er bei der Em pfangsstelle gesagt, er sei aus der H aft entlassen w orden, w eil die Be- hörden keine Bew eise gehabt hätten; ausser den geltend gem achten Befragungen w ährend der H aft, habe er keine w eiteren behördlichen M assnahm en erw ähnt. Bei der kantonalen Befragung habe er jedoch angegeben, er sei w ährend der H afttage m indestens acht Stunden lang verhört und derart m it Faustschlägen und Fusstrit- ten traktiert w orden, dass er D urchfall und Brechreiz erlitten habe; er sei verm ut- lich w egen seiner gesundheitlichen Problem e und zw ecks der M öglichkeit, danach beschattet w erden zu können, freigelassen w orden, er kenne den genauen G rund aber nicht. Ferner habe er bei der Em pfangsstelle behauptet, er habe als einfacher Teilnehm er an der Veranstaltung zur G edenkfeier "Babak Khorram din" vom 1. Juli 2000 nichts Besonderes gem acht und lediglich Flugblätter verteilt. Bei der kanto- nalen Befragung habe er indessen angegeben, er sei anlässlich dieser Veranstal- tung Kom itee-Vorsteher gew esen und habe bei der O rganisation und beim Ereig- nis selbst aktiv m itgew irkt; er sei für die Finanzen und die Verteilung der Flugblät- ter zuständig gew esen, habe aber selber keine Flugblätter verteilt. Aufgrund all dieser W idersprüche sei nicht glaubhaft, dass er den geltend gem achten behördli- chen Verfolgungsm assnahm en ausgesetzt gew esen sei. Es sei insbesondere nicht glaubhaft, dass er sich als M itglied des ESAP beziehungsw eise der südaserbaid- schanischen Freiheitsorganisation an der genannten G edenkfeier durch besondere Aktivität exponiert und sich dadurch bei den Behörden suspekt gem acht habe. Sein Engagem ent in der südaserbaidschanischen Freiheitsbew egung sei insge- sam t zu bezw eifeln. Bei der Em pfangsstelle habe er keine M itgliedschaft beim ESAP geltend gem acht, erst bei der kantonalen Anhörung habe er gesagt, er sei seit Frühjahr 2000 M itglied dieser O rganisation, sei aber m ittlerw eile nicht m ehr aktiv. D am it habe er die M itgliedschaft beim ESAP erst nachträglich geltend ge- m acht und seine aktive Phase für diese O rganisation zudem in den Zeitraum vor seiner Ausreise verlegt, w as schlecht nachvollziehbar sei, da es sich beim ESAP um eine Exil-O rganisation der Südaserbaidschaner handle. Er habe behauptet, schon w ährend seiner Studienzeit politisch aktiv gew esen zu sein. Auf N achfrage nach seinen Tätigkeiten und über die Partei habe er bloss ausw eichende oder nichtssagende Antw orten gegeben. Aufgrund dieser unsubstanziierten und erfah- rungsw idrigen Angaben sei die behauptete M itgliedschaft nicht glaubhaft. D er Be- schw erdeführer habe insgesam t 20 Bew eism ittel zu den Akten gereicht. In vier vom Februar 2001 datierenden Bestätigungsschreiben aserbaidschanischer Exilor- ganisationen w erde ihm die Teilnahm e an der aserbaidschanischen N ationalbew e- gung attestiert. Es w erde ihm bestätigt, dass er vom iranischen R egim e verfolgt w erde, indessen w ürden keine konkreten Verfolgungsm assnahm en aufgeführt. D ie D okum ente erw eckten den Eindruck, als seien sie aus G efälligkeit erstellt w orden. Einem Bestätigungsschreiben des Vorstandes der G ruppe "21 Azer" sei zu entneh- m en, dass der Beschw erdeführer sich in der nationalen Freiheitsbew egung Süd- aserbaidschans engagiert habe. W egen seiner Teilnahm e im Kam pf für die W ie- derherstellung des N ationalstaates sei er verfolgt w orden. D as D okum ent sei in der, dem Anschein nach serienm ässig gefertigten, textlichen Anordnung derart ge- staltet, dass ihm am Schluss in beliebiger Anzahl N am en von Personen beigefügt w erden könnten. Es nenne zudem keinen Ausstellungsort und m ache keine Anga-5 ben zu den Verfolgungsm assnahm en. In einem w eiteren Schreiben bestätige das ESAP, der Beschw erdeführer sei M itglied des Finanz- und Verteilungskom itees des ESAP in der G egend von B._______ gew esen. W egen seiner Arbeit in der O r- ganisation und seiner hum anitären Aktivitäten sei er von den M örderagenten des iranischen G eheim dienstes identifiziert w orden. W ährend seiner Studien sei er m it den Zielen und Absichten der Freiheitspartei Südaserbaidschans bekannt gem acht w orden. Er habe sich enthusiastisch und freiw illig m it der O rganisation des ESAP verbunden und sei später M itglied und R epräsentant der Südaserbaidschan-Partei in B._______ gew orden. Seine über Tag und N acht erfolgten Aktivitäten im Vertei- len von Flugblättern und Bem alen von W änden m it politischen Slogans sow ie sei- ne Sam m lung von Spenden hätten grosse Ausw irkung auf das Südaserbaidschani- sche Parlam ent gehabt. Belastet m it vielen Schw ierigkeiten habe er den Iran ver- lassen. D em undatierten D okum ent seien keine konkreten Angaben betreffend Verfolgungsm assnahm en zu entnehm en. In den beiden eingereichten Auszügen aus U N O -Berichten w erde der Beschw erdeführer nicht erw ähnt, w eshalb ihnen kein Bew eisw ert zukom m e. In einem in der Zeitung "Azadliq" veröffentlichten Inter- view w erde er nicht erw ähnt, w eshalb dem D okum ent kein Bew eisw ert zukom m e. In drei eingereichten Flugblättern und drei Zeitungsartikeln aus der Zeitschrift "Acerbaycan" w erde er nicht nam entlich erw ähnt. In einem in Englisch verfassten M enschenrechtsreport w erde er nicht erw ähnt. D ie Azerbaidschaner-Vereinigung in Schw eden habe den Beschw erdeführer zu einer in Schw eden stattfindenden Veranstaltung vom Juni 2002 eingeladen. D ie Einladung enthalte keine w eiteren Angaben zur Person des Beschw erdeführers und den Einladungsgründen und es seien ihr keine H inw eise auf Verfolgung zu entnehm en. In zw ei Berichten aus schw edischen Tageszeitungen vom Januar 2002 w erde über das Vorgehen des iranischen R egim es gegen D r. C hehregani geschrieben; der Beschw erdeführer w erde nicht erw ähnt. In zw ei Berichten aus der (...)-Zeitung vom O ktober 2001 und Januar 2002 w erde über aserbaidschanische Volksm usik anlässlich von Veranstal- tungen von Asylsuchenden berichtet. Auf einem der Ausschnitte sei der Beschw er- deführer abgebildet, sein N am e w erde nicht erw ähnt. Auf einem Fotobild w erde er als Sänger in einer siebenköpfigen G ruppe gezeigt, indessen nicht nam entlich ge- nannt. In einem Prospekt des "AR AZ" (Aserbaidschanischer Kulturverein Zürich) w erde er nicht erw ähnt. In einem vom 22. August 2001 datierenden Schreiben des aserbaidschanischen W eltkongresses w erde ihm Engagem ent in der Verteidigung der M enschenrechte in Südaserbaidschan und deshalb erlittene Verfolgung bestä- tigt. D as D okum ent enthalte keine D etails und sei aus Solidarität verfasst w orden. D ie auf den N am en des Beschw erdeführers ausgestellte M itgliedskarte des ESAP enthalte w eder ein Ausstellungsdatum noch einen Ausstellungsort. D en darauf at- testierten Angaben hafte zudem , w ie Parteibestätigungen insgesam t, der C harak- ter einer G efälligkeitsbestätigung an. Insgesam t kom m e den D okum enten für die vorliegend geltend gem achte Verfolgungslage bloss ungenüglicher oder überhaupt kein Bew eisw ert zu, sie seien als untaugliche Bew eism ittel zu bezeichnen. Als sol- che bekräftigten sie den zuvor festgestellten M angel am W ahrheitsgehalt der an- geblich gegen die Person des Beschw erdeführers gerichteten Verfolgungsm ass- nahm en und der diesbezüglichen Verfolgungslage. Sow eit es zutreffe, dass sich der Beschw erdeführer für das kulturelle Erbe der grossen ethnischen M inderheit der Aseri engagiert und sich in dieser Eigenschaft an folkloristisch geprägten G e- denkfeiern w ie etw a am G edenktag "Babak Khorram din" beteiligt habe, habe die-6 ses Engagem ent keine Verfolgung seitens des iranischen Staats zur Folge. Be- kanntlich w erde den Aseris seitens der iranischen Behörden die derartige Pflege ihres Kulturgutes ausdrücklich gestattet. Bei der D urchführung solcher Anlässe hielten die iranischen Sicherheitsdienste W ache darüber, ob dabei Vorkehren oder Aufrufe zum Sturz des gegenw ärtigen R egim es festzustellen seien. Sow eit der Be- schw erdeführer von der Anw esenheit solcher Sicherheitsdienste beeinträchtigt ge- w esen sei, seien diese N achteile nicht derart, dass ihm ein m enschenw ürdiges Le- ben in der H eim at verunm öglicht oder unzum utbar erschw ert w orden sei. D ie ihm gem äss seinen Angaben bew illigten Auslandsreisen bestätigten diese Feststel- lung. C . M it Eingabe an die Schw eizerische Asylrekurskom m ission (AR K) vom 5. Februar 2003 beantragte der Beschw erdeführer durch seinen Vertreter, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben, er sei als Flüchtling anzuerkennen und ihm sei Asyl zu gew ähren. Eventualiter sei er als Flüchtling anzuerkennen. Subeventualiter sei festzustellen, dass der Vollzug der W egw eisung unzulässig und unzum utbar er- scheine. Verfahrensm ässig w urde um die G ew ährung ergänzender Akteneinsicht (Bew eism ittel) und die Ansetzung einer Frist zur Einreichung einer Stellungnahm e ersucht. D er Beschw erdeführer sei zu einer Instruktionsverhandlung vorzuladen, anlässlich w elcher er ergänzend zu seinen Asylgründen zu befragen sei. Für die Begründung der Beschw erde ist auf die nachfolgenden Erw ägungen zu verw eisen. D er Eingabe lagen m ehrere Bew eism ittel bei (vgl. S. 25 der Beschw erde). D . Am 25. Februar 2003 reichte der Beschw erdeführer ein R eferenzschreiben der "Bütöv Azerbaycan Birliyi" ein. M it Schreiben vom 4. M ärz 2003 überm ittelte er ein R eferenzschreiben der "Azerbaijani Federation of Sw eden" (AFS). E. M it Zw ischenverfügung vom 7. M ärz 2003 entsprach der Instruktionsrichter der AR K dem G esuch um G ew ährung ergänzender Akteneinsicht und setzte dem Be- schw erdeführer eine Frist zur Einreichung einer Stellungnahm e zum Inhalt der zu- gestellten Aktenstücke an. F. D er Beschw erdeführer stellte der AR K am 11. M ärz 2003 m ehrere Bew eism ittel zu (vgl. die Aufzählung im entsprechenden Schreiben). In seiner Stellungnahm e vom 18. M ärz 2003 äusserte sich der Beschw erdeführer zu den bereits eingereichten Bew eism itteln und legten zusätzliche Bew eism ittel ins R echt. D er Beschw erdeführer reichte am 21. M ärz 2003 ein Schreiben des "W orld Azer- baijanis C ongress" (W AC ) vom 17. M ärz 2003 ein. M it Schreiben vom 26. M ärz 2003 überm ittelte der Beschw erdeführer ein Schrei- ben von D ._______, einem ehem aligen aserbaidschanischen M inister. G . D ie Vorinstanz beantragte in ihrer Vernehm lassung vom 22. M ai 2003 die Abw ei- sung der Beschw erde. H . D er Beschw erdeführer hielt in seiner Stellungnahm e vom 18. Juli 2003, der w eite- re Bew eism ittel beilagen, an seinen Anträgen fest. I. Am 21. Januar 2004 stellte der Beschw erdeführer der AR K eine an ihn gerichtete Einladung für den 7. W eltkongress der Aserbaidschaner zu.7 D er Beschw erdeführer teilte der AR K am 26. Januar 2004 m it, dass verschiedene Führer des W eltkongresses in den ersten beiden M ärzw ochen in die Schw eiz rei- sen w ürden. D iese Personen seien bereit, der AR K detaillierte Angaben über die Situation der Aserbaidschaner im Iran zu liefern und ersuchten um G ew ährung ei- nes G esprächsterm ins. D er R echtsvertreter teilte der AR K m it Schreiben vom 16. M ärz 2004 m it, er habe sich persönlich m it drei Vertretern des Vorstandes des W eltkongresses unterhalten können. J. D er Beschw erdeführer überm ittelte am 1. Juni 2004 w eitere Bew eism ittel. M it Schreiben vom 23. August 2004 reichte der Beschw erdeführer ein Exem plar der von ihm und w eiteren Personen verfassten Zeitschrift (...) ein. Am 18. O ktober 2004 überm ittelte der Beschw erdeführer ein Exem plar der aseri- schen O ppositionszeitung "Azadliq" vom 22. Septem ber 2004. D er Beschw erdeführer gab am 19. N ovem ber 2004 U nterlagen über eine Standak- tion in der Stadt Zürich zu den Akten, über w elche auch in einer aserbaidschani- schen Zeitung berichtet w orden sei. K. Am 1. April 2005 liess der Beschw erdeführer der AR K w eitere U nterlagen betref- fend seine exilpolitischen Aktivitäten zukom m en. L. M it Zw ischenverfügung vom 21. Juli 2005 ordnete die AR K einen w eiteren Schrif- tenw echsel an. M . D ie Vorinstanz beantragte in ihrer zw eiten Vernehm lassung vom 28. Juli 2005 die Abw eisung der Beschw erde. N . D er Beschw erdeführer reichte am 16. August 2005 w eitere Bew eism ittel zu exil- politischen Aktivitäten ein (u.a. eine Videokassette). In seiner Stellungnahm e vom 14. Februar 2006 zur vorinstanzlichen Vernehm las- sung hielt der Beschw erdeführer an seinen Anträgen fest. M it Schreiben vom 10. Juli 2006 reichte der Beschw erdeführer eine Stellungnahm e von Am nesty International zur Verfolgung der aserischen M inderheit im Iran ein. O . M it Zw ischenverfügung vom 29. M ärz 2007 gew ährte der Instruktionsrichter des Bundesverw altungsgerichts dem R echtsvertreter die G elegenheit, eine detaillierte Kostennote einzureichen. Am 30. M ärz 2007 überm ittelte der R echtsvertreter seine Kostennote. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 G em äss Art. 31 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G ; SR 173.32) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungs-8 verfahren (Vw VG ; SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vor- liegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G genannten Behörden. D azu gehören Verfügungen des BFM gestützt auf das Asylgesetz vom 26. Juni 1998 (AsylG ; SR 142.31); das Bundesverw altungsgericht entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 AsylG ; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgeset- zes vom 17. Juni 2005 [BG G ; SR 173.110]). 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Beurteilung der am 31. D ezem ber 2006 bei der AR K hängigen R echtsm ittel. D as neue Verfah- rensrecht ist anw endbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 VG G ). 1.3 M it Beschw erde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvoll- ständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essen- heit gerügt w erden (Art. 106 Abs. 1 AsylG ). 2. D ie Beschw erde ist form - und fristgerecht eingereicht; der Beschw erdeführer ist le- gitim iert (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 und 50 ff. Vw VG ). Auf die Beschw erde ist ein- zutreten. 3. 3.1 G em äss Art. 2 Abs. 1 AsylG gew ährt die Schw eiz grundsätzlich Flüchtlingen Asyl. Als Flüchtling w ird eine ausländische Person anerkannt, w enn sie in ihrem H eim at- staat oder im Land, w o sie zuletzt w ohnte, w egen ihrer R asse, R eligion, N ationali- tät, Zugehörigkeit zu einer bestim m ten sozialen G ruppe oder w egen ihrer politi- schen Anschauungen ernsthaften N achteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen N achteilen ausgesetzt zu w erden. Als ernsthafte N achteile gel- ten nam entlich die G efährdung von Leib, Leben oder Freiheit sow ie M assnahm en, die einen unerträglichen psychischen D ruck bew irken (Art. 3 AsylG ). 3.2 W er um Asyl nachsucht, m uss die Flüchtlingseigenschaft nachw eisen oder zum in- dest glaubhaft m achen. D iese ist glaubhaft gem acht, w enn die Behörde ihr Vor- handensein m it überw iegender W ahrscheinlichkeit für gegeben hält. U nglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in w esentlichen Punkten zu w enig begründet oder in sich w idersprüchlich sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder m assgeb- lich auf gefälschte oder verfälschte Bew eism ittel abgestützt w erden (Art. 7 AsylG ). 4. 4.1 In der Beschw erde w ird darauf hingew iesen, der Beschw erdeführer w ürde gleich- zeitig m it drei anderen aserischen Asylbew erbern aus dem Iran Beschw erde ge- gen eine Verfügung der Vorinstanz erheben. Sie seien gleichzeitig in die Schw eiz eingereist und hätten m iteinander um Asyl nachgesucht; sie ersuchten um koordi- nierte Entscheidung. Sie hätten staatliche Verfolgungsm assnahm en aufgrund ihrer politischen und kulturellen Aktivitäten im U m feld der organisierten aserischen N ationalisten geltend gem acht. D iese w ollten sich vom Iran lösen und strebten eine Vereinigung m it Aserbaidschan an. In Berichten der Schw eizerischen Flücht- lingshilfe (SFH ) w erde darauf hingew iesen, dass die aserische M inderheit im Iran 9 m angelnde kulturelle Autonom ie beklage. D er Beschw erdeführer habe Beziehungen zu verschiedenen nationalistischen O rganisationen der aserischen Bevölkerungsgruppe gehabt. D as ESAP betreibe im Iran im U ntergrund und im Ausland politische Propaganda für die Abspaltung der iranischen Provinzen W est- und O staserbaidschan. D ie "Aserbaidschanische Freiheitspartei" (C AAP) sei im Iran ebenfalls im U ntergrund tätig und verfolge dieselben oder ähnliche Ziele w ie das ESAP. D ie separatistischen Bew egungen der Aseri knüpften traditionell an historische Persönlichkeiten und Ereignisse an. So sei Babak Khorram din zum Sym bol für den W iderstand der Aserbaidschaner gegen die anstürm enden arabischen Eroberer gew orden. D ie Erinnerung an ihn w erde gepflegt und von den iranischen Sicherheitskräften überw acht. Es liege auf der H and, dass unter dem D eckm antel von G edenkfeiern politische Interessen gepflegt w ürden. Seit der Flucht des Beschw erdeführers hätten die iranischen Sicherheitskräfte etw a 300 m ilitante Anhänger der separatistischen Bew egungen inhaftiert. D ie Tatsache, dass der Beschw erdeführer zahlreiche Bew eism ittel zu seinen Fluchtgründen beigebracht habe, zeige, dass sein H intergrund in engem Zusam - m enhang m it der aserischen U nabhängigkeitsbew egung stehe. Bei den D okum en- ten (Zeitungsartikel, Berichte der U N O u.a.) handle es sich einerseits um solche, die die allgem eine Lage der aserischen M inderheit im Iran darstellten, andererseits habe der Beschw erdeführer auch spezifische D okum ente eingereicht, die seine persönlichen Aktivitäten beträfen. Im einem in der Zeitung "Azadliq" vom 24. O kto- ber 2000 veröffentlichten Interview m it E._______ w ürden die politischen O rgani- sationen C AAP und ESAP ausführlich dargestellt. Angesichts der vielschichtigen und kom plexen Fluchtgründe erstaune es, dass die Vorinstanz ihn nicht persönlich angehört habe. D ie Vorinstanz gew ichte den Bew eisw ert der Em pfangsstellenbefragung stark und verkenne dam it deren sum m arischen C harakter. Ausserdem habe es das Bundes- am t verpasst, ihn direkt anzuhören und ihm dam it G elegenheit zu geben, allenfalls vorhandene M issverständnisse oder U nstim m igkeiten auszuräum en. D er Beschw erdeführer habe keine ökonom ischen Fluchtgründe gehabt, zum al er über eine gute Ausbildung verfüge und einer florierenden G eschäftstätigkeit nach- gegangen sei. Er sei aufgrund staatlicher R epression aus seinem H eim atland ge- flohen. D er Beschw erdeführer habe bereits bei der Em pfangsstelle richtig gestellt, dass er B._______ am 17./18.7.1379 R ichtung C ._______ und den Iran am 24./25.7.1379 verlassen habe. Ein W iderspruch liege nicht vor, das Bundesam t habe die Korrek- tur offensichtlich übersehen. D ie von der Vorinstanz aufgegriffenen U nstim m igkei- ten bezüglich der genauen U m stände des Em pfangs der W arnung durch ein Par- teim itglied, träfen in der geschilderten Form nicht zu. Er habe seine Schilderung beim Kanton unm ittelbar nachdem er erklärt habe, er habe die W arnung auf dem W eg zur Arbeit erhalten, korrigiert. Er habe erklärt, dass er vom Vertrauensm ann am Abend zu H ause aufgesucht w orden sei. Auffällig sei, dass der Befrager bei diesem Vorbringen nicht nachgefragt habe. D er Beschw erdeführer habe in diesem M om ent der Anhörung nicht genau aufgepasst oder es liege ein Ü bersetzungs- problem vor. Er habe im Ü brigen entgegen der Behauptung der Vorinstanz auch bei der Em pfangsstelle nur von einem D atum gesprochen. D ort habe er m it 10 "17./18.7.1379" andeuten w ollen, dass er am Abend des 17. auf den 18.7.1379 gew arnt w orden sei. Zudem habe er darauf hingew iesen, dass er sich auf den D atenangaben nicht behaften lassen w olle. N ach der W arnung habe er sich unverzüglich nach C ._______ begeben, am Folgetag habe er sich nach dem Telefongespräch m it seiner Fam ilie zur Ausreise entschlossen. D ie W arnung und die R azzia seien sachlich und persönlich derart eng verbunden, dass es schw er falle, in seinen Angaben einen W iderspruch auszum achen. D ie vom Bundesam t geltend gem achten Argum ente könnten die G laubhaftigkeit der Vorbringen nicht ernsthaft erschüttern. D er Beschw erdeführer habe bei der Em pfangsstelle lediglich erklärt, es sei nichts m ehr passiert. D am it habe er gem eint, dass er zw ischen der Freilassung anfangs Juli 2000 und der R azzia Ende Septem ber 2000 nicht festgenom m en oder anderw eitig behelligt w orden sei. D ass er gleichw ohl vom Etelaat beschattet w orden sei, habe er beim Kanton geschildert. Er habe schon bei der Em pfangsstelle geltend gem acht, dass er für die Finanzen und die Publikation der Partei verantw ortlich gew esen sei. Es könne deshalb nicht zu seinem N achteil ausgelegt w erden, dass er dort seine politischen Aufgaben beim G edenktag vom 10.4.1379 nicht detailliert dargestellt habe. D er Beschw erdeführer habe bei der Em pfangsstelle deutlich gem acht, dass er M itglied der C AAP gew esen sei. D ieses Vorbringen erscheine w eder nachgeschoben und realitätsfrem d noch zu w enig begründet. Er habe sich zw ar nicht über sehr detaillierte Kenntnisse der Parteistrukturen der C AAP ausw eisen können, w as jedoch kaum erstaunen dürfte, da es sich bei dieser um eine verbotene O rganisation handle und er lediglich w ährend eines Jahres für diese aktiv gew esen sei. Ausserdem sei er nur für eine Zelle verantw ortlich gew esen, w eshalb er keinen Ü berblick über die O rganisation gehabt habe. Es treffe aber nicht zu, dass er nur ausw eichende und nichtssagende Angaben zu seiner politischen Tätigkeit gem acht habe. D ie von der Vorinstanz erw ähnten U nstim m igkeiten erschienen für die Beurteilung der Fluchtgründe als überspitzt form alistisch und durchw egs als nicht ausschlaggebend. Es lägen keine w esentlichen W idersprüche vor, w elche an der G laubhaftigkeit ernstlich zw eifeln lassen könnten. Seine Vorbringen seien überw iegend glaubhaft und liessen sich m it zahlreichen Bew eism itteln vereinbaren. D ie von der Vorinstanz vorgenom m ene Bew ertung der eingereichten Bew eism ittel sei pauschalisierend. Allein der U m stand, w onach der Beschw erdeführer die zahl- reichen R eferenzschreiben und w eitere U nterlagen problem los innerhalb kurzer Frist habe beibringen können, lasse auf seine enge Beziehung und Verbindung m it der aserischen U nabhängigkeitsbew egung schliessen. Es w irke kaum nachvoll- ziehbar, dass sich die Vorinstanz auf den Vorw urf von G efälligkeitsurkunden kon- zentriere, w as angesichts der zahlreichen G ruppen, w elche dem Beschw erdefüh- rer R eferenzen erteilten, unw ahrscheinlich erscheine. D ie Vorinstanz liefere für diese Behauptung keine Argum ente, die w iderlegt w erden könnten. Es sei auf die Spaltungen in der aserischen Bew egung hinzuw eisen, w elche gegen das Vorlie- gen von G efälligkeitsurkunden sprächen. D ass diese Schreiben keine konkreten Verfolgungsm assnahm en anführten, tue ihnen als Bew eism ittel keinen Abbruch. D as von der ESAP eingereichte Schreiben bestätige zahlreiche vom Beschw erde- führer geltend gem achte Fluchtgründe. D ie W ürdigung dieses D okum entes durch die Vorinstanz sei w illkürlich. D ie Berichte von m assgebenden O rganisationen über die M enschenrechtslage im Iran veranschaulichten die R epression der irani-11 schen Behörden gegenüber der C AAP und dem ESAP. D er U m stand, dass der Be- schw erdeführer die Zeitschrift "Azer" vom H erbst 2000 und die Zeitschrift "Azer- baycan" sow ie w eitere Bew eism ittel habe beibringen können, belege, dass er in enger Beziehung zur aserischen Befreiungsbew egung stehe. D ie zahlreichen Be- w eism ittel zeigten seinen politischen H intergrund auf. D ie Vorinstanz räum e in ihrer Verfügung ein, dass die Veranstaltungen der aseri- schen U nabhängigkeitsbew egung von den iranischen Sicherheitskräften über- w acht w ürden. D er Beschw erdeführer m üsse vor dem durch zahlreiche Bew eism it- tel belegten kulturell-politischen H intergrund um so eher ernsthafte Behelligungen von Seiten der iranischen Sicherheitskräfte befürchten. D ie Auffassung der Vorins- tanz, er m üsse keine asylrelevanten Behelligungen befürchten, falls er in den Iran zurückkehre, gehe an der R ealität vorbei. Zu ergänzen sei, dass er M itglied des W AC sei. D er Beschw erdeführer habe überzeugend dargelegt, dass er einer im H eim atstaat exponierten politischen Bew egung angehöre. Er sei den iranischen Sicherheits- kräften als verantw ortlicher Aktivist bereits vor seiner Ausreise bekannt gew esen. Zusam m en m it G esinnungsgenossen habe er sich auch in der Schw eiz für die Zie- le der aserischen M inderheit im Iran in der Ö ffentlichkeit exponiert. Er nehm e an w öchentlichen Internet-Konferenzen teil, an denen sich Exponenten der Bew egung austauschten. D ie iranischen Auslandgeheim dienste seien in der Schw eiz seit Jah- ren aktiv und es sei bekannt, dass deren Agenten keine G elegenheit ausliessen, N am en und Adressen von Aktivisten zu erfassen. D er Beschw erdeführer m üsste im Falle einer R ückkehr in den Iran auch w egen seiner Aktivitäten in der Schw eiz m it Festnahm e, M isshandlung und Folterungen von Seiten staatlicher O rgane rechnen. 4.2 In der Stellungnahm e vom 18. M ärz 2003 w ird w eiter ausgeführt, es sei logisch, dass keine direkten Bew eise für die vom Beschw erdeführer erlittenen Verfolgungs- m assnahm en hätten beigebracht w erden können. Im Iran sei dies nur in Ausnah- m efällen m öglich. Indessen habe er den Bew eis für seine politischen Tätigkeiten erbringen können, w as eine Verfolgung nahe lege. Es erscheine unw ahrscheinlich, dass die zahlreichen R eferenzschreiben G efälligkeitsschreiben seien. Es handle sich um R eferenzgeber aus unterschiedlichen politischen Lagern beziehungsw eise Ström ungen. D iese Personen bestätigten, dass es sich bei ihm um einen ver- dienstvollen Aktivisten handle. Es w erde zudem ein enger Bezug zum Führer der "südaserbaidschanischen" U nabhängigkeitsbew egung belegt. 4.3 D ie Vorinstanz führt in ihrer Vernehm lassung vom 22. M ai 2003 aus, sie habe in der Verfügung ausführlich dargelegt, w arum nicht von einer Verfolgung oder G e- fährdung des Beschw erdeführers ausgegangen w erden könne. D ie Befragung an der Em pfangsstelle sei sehr ausführlich gew esen und der Beschw erdeführer habe die R ichtigkeit seiner Angaben unterschriftlich bestätigt. D er Einw and, er habe sei- ne Asylgründe nicht ausführlich genug darlegen können, sei völlig unbegründet. Es sei nicht zutreffend, dass er selber an der Em pfangsstelle seine vorerst falsche Angabe über den Zeitpunkt der W egreise von B._______ richtig gestellt habe. Er habe das angeblich richtige D atum erst genannt, nachdem er vom Befrager auf die w idersprüchliche Aussage aufm erksam gem acht w orden sei. M it der Erklärung, der kantonale Befrager habe nicht nachgefragt beziehungsw eise der Beschw erde-12 führer habe nicht aufgepasst oder es könne ein Ü bersetzungsproblem vorliegen, könnten unglaubhafte Aussagen nicht w eggeredet w erden. D as Protokoll sei dem Beschw erdeführer zurückübersetzt w orden und er habe dessen Korrektheit bestä- tigt. Beim Kanton habe er nicht nur von Beschattung gesprochen, sondern geltend gem acht, dass ihn ständig Beam te des Etelaat in Zivil verfolgt hätten ("Im m er, w enn ich nach hinten schaute, w ar jem and hinter m ir her"). D iese Aussage, ge- m äss w elcher er praktisch w ährend drei M onaten auf Schritt und Tritt verfolgt w or- den sei, decke sich in keiner W eise m it seinen Aussagen bei der Em pfangsstelle. Insbesondere seien auch seine Angaben zur R olle und Verantw ortung, die er an der Veranstaltung vom 1. Juli 2000 gehabt habe, krass w idersprüchlich. Sie lie- ssen sich nicht m it dem H inw eis auf den sum m arischen C harakter der Em pfangs- stellenbefragung ausräum en. 4.4 D er Beschw erdeführer entgegnet in seiner Stellungnahm e vom 18. Juli 2003, er könne seine Fluchtgründe durchaus stringent vortragen, w as die D urchführung ei- ner Instruktionsverhandlung zeigen w erde. D er D eckm antel kultureller Aktivitäten habe es erm öglicht, in jahrelanger Aufbauarbeit eine aserische U nabhängigkeits- bew egung zu m obilisieren. Es unterliege keinem Zw eifel, dass solche Bestrebun- gen den Staatsgedanken des Vielvölkerstaats Iran untergrüben und deshalb von den M achthabern als politische O pposition w ahrgenom m en w ürden. D ie südaseri- sche Freiheitsbew egung habe auch im Juli 2003 eine Versam m lung auf Babak Q alasi durchgeführt, w as von R egierungskreisen und Führern der Basidji verurteilt w orden sei. Seit dem 4. Juli 2003 seien zahlreiche Aktivisten der aserischen Be- w egung untergetaucht oder verschw unden; Festnahm en einer Beobachter- und Journalistengruppe sow ie eines Sängers seien von einem U nterstützungskom itee bestätigt w orden. In am erikanischen M edien w erde über die aserische Bew egung berichtet, deren politischer C harakter w erde unterstrichen. D as Pentagon führe G espräche m it dem Führer M .A. C ., w elcher in den U SA als Flüchtling anerkannt w orden sei. Es spreche nicht gegen die G laubhaftigkeit, dass der Beschw erdefüh- rer an der Em pfangsstelle erst auf N achfrage das D atum seiner Abreise korrigiert habe. 4.5 D er Beschw erdeführer m acht in seinem Schreiben vom 16. M ärz 2004 geltend, drei Vertreter des W AC hätten bestätigt, dass die gew altlosen kulturellen Aktivitä- ten der Aseris im Iran als politische O pposition gegen den Zentralstaat verstanden w ürden. D ie Sicherheitskräfte verfolgten aserische Aktivisten gezielt. Im Iran sei eine G eheim organisation aufgebaut w orden, w elche m it H ilfe von C odenam en funktioniere. Aus diesem G rund w ürden nur den im Ausland lebenden Personen M itgliedsausw eise ausgestellt. W egen der C odenam en habe m an erst vor Kurzem realisiert, dass der Beschw erdeführer den Vertretern des Vorstandes des W AC persönlich bekannt sei. Als er im Iran festgenom m en w orden sei, habe sich der W AC bei der Iran-Sektion von Am nesty International London für seine H aftentlas- sung eingesetzt. 4.6 D ie Vorinstanz führte in ihrer zw eiten Vernehm lassung vom 28. Juli 2005 aus, auch die nach der ersten Vernehm lassung vom Beschw erdeführer eingereichten Bew eism ittel enthielten keine stichhaltigen Bew eise für dessen persönliche G e- fährdung. M it den zu den Akten gegebenen Fotografien von exilpolitischen Veran- staltungen und Aktivitäten der Aseri in der Schw eiz w ürden N achfluchtgründe gel- tend gem acht. D er Beschw erdeführer sei auf den bei verschiedenen Veranstaltun-13 gen gem achten Fotografien nicht identifizierbar. Bekanntlich fänden solche Kund- gebungen in der Ö ffentlichkeit w enig Beachtung. D ie Teilnehm er hingegen nutzten diese G elegenheit, um Fotografien zu produzieren, w elche sie den schw eizeri- schen Behörden als Bew eism ittel für eine drohende G efährdung abgäben. Es lä- gen aber keine H inw eise dafür vor, dass die Kundgebungsteilnehm er von irgend- w elchen G eheim diensten identifiziert w orden seien. Es sei nicht davon auszuge- hen, dass die für den "internen G ebrauch" redigierten Berichte in der Zeitung "Az- adliq" zu einer G efährdung des Beschw erdeführers führten. 4.7 D er Beschw erdeführer entgegnet in seiner Stellungnahm e vom 14. Februar 2006, in den letzten Jahren seien viele politisch aktive Leute der aserischen O pposition durch Verm ittlung des U N H C R von Aserbaidschan in D rittstaaten in Sicherheit ge- bracht w orden, so auch M itglieder des ESAP und der "G AM O H -Partei". D iese Tat- sachen unterstrichen einm al m ehr, dass die M itglieder der aserbaidschanischen Freiheitsbew egung im Iran nicht nur als kulturelle Aktivisten, sondern auch als poli- tisch O ppositionelle verstanden w ürden. D iese Bew egung w erde vom U N H C R und von anderen Aufnahm estaaten als politisch aktiv erkannt. D ie eingereichten R efe- renzschreiben und die persönlichen Besuche von Parteiführern seien nicht als G e- fälligkeit, sondern als bew eiskräftige R eferenzen für aussergew öhnliche Parteim it- glieder zu beurteilen. D er Beschw erdeführer sei vom iranischen Sicherheitsdienst identifiziert w orden, als er im Iran festgenom m en w orden sei. Für die iranische Botschaft in der Schw eiz sei es sehr einfach, ihn zu identifizieren, da es nur w eni- ge Aseris gebe, die in der Schw eiz exilpolitische Aktivitäten entfalteten. H inzu kom m e, dass sie von anderen O ppositionsgruppen als Separatisten betrachtet und isoliert w ürden. Bei einer D em onstration vor der iranischen Botschaft hätten der Beschw erdeführer und seine Kollegen eine aserbaidschanische und eine iranische Fahne m itgeführt. Sie hätten die iranische Fahne zerstört, w as als Sakrileg gelte. Von dieser D em onstration bestehe eine Videoaufzeichnung, w elche von "G un Az TV" zw eim al ausgestrahlt w orden sei. 5. D er Beschw erdeführer m acht geltend, er habe nicht genügend Zeit gehabt, seine Asylgründe bei den Befragungen ausführlich genug darzulegen. D ie beiden Proto- kolle erw ecken gem äss Auffassung des Bundesverw altungsgerichts nicht den Ein- druck, als habe er nicht ausreichend Zeit gehabt, seine Asylgründe zu schildern. Bereits bei der Em pfangsstelle w urde ihm G elegenheit gegeben, seine Erlebnisse recht ausführlich w iederzugeben und auch bei der kantonalen Befragung erhielt er G elegenheit, über das Erlebte zu berichten. Angesichts der im R ahm en des Be- schw erdeverfahrens eingereichten ausführlichen schriftlichen Eingaben und Be- w eism ittel ist davon auszugehen, dass der rechtserhebliche Sachverhalt ausrei- chend erstellt ist. D as Bundesverw altungsgericht erachtet die D urchführung einer Instruktionsverhandlung m it erneuter Befragung des Beschw erdeführers deshalb als nicht notw endig. 6. 6.1 H insichtlich der G laubhaftigkeit der Vorbringen des Beschw erdeführers ist festzu- halten, dass aufgrund der zahlreichen eingereichten Bew eism ittel von seiner Zuge-14 hörigkeit zu m ehreren "südaserbaidschanischen" Parteien und O rganisationen ausgegangen w erden kann. In Anbetracht der Fülle der eingereichten R eferenz- schreiben und deren Autoren kann nicht darauf geschlossen w erden, ihm seien gefälligkeitshalber Zugehörigkeit zu Exilorganisationen und Aktivitäten für diesel- ben attestiert w orden. Inw iefern die eingereichten Bestätigungen tauglich sind, das vom Beschw erdeführer geltend gem achte Ausm ass seiner Aktivitäten und die von ihm vorgebrachte Verfolgung beziehungsw eise Verfolgungsgefahr zu belegen, w ird nachfolgend zu prüfen sein. 6.1.1 D ie Vorinstanz hat in ihrer Verfügung berechtigterw eise darauf hingew iesen, dass der Beschw erdeführer die Frage nach den von ihm ausgeübten politischen Aktivi- täten, die zur Verfolgung durch die iranischen Behörden geführt haben sollen, eher ausw eichend und w enig konkret beantw ortete. Seinen Angaben kann nicht ent- nom m en w erden, dass er sich w ährend seiner Studienzeit in der Türkei für die "aserbaidschanische Sache" exponierte. G egen ein den Beschw erdeführer expo- nierendes und gefährdendes exilpolitisches Engagem ent in der Türkei spricht der U m stand, dass er nach Abschluss des Studium s in den Iran zurückkehrte und sich dort beruflich etablierte. D ie iranischen Behörden bew illigten ihm offensichtlich so- w ohl w ährend seiner Studienzeit als auch danach die regelm ässige Einreise in den Iran und die W iederausreise in die Türkei, w as sie m it hoher W ahrscheinlichkeit nicht getan hätten, falls er sich in der Türkei oder im Iran selbst (exil)politisch ex- poniert oder gar für den Sturz des iranischen R egim es eingesetzt hätte, w ie in eini- gen eingereichten Bew eism itteln G lauben zu m achen versucht w ird. 6.1.2 W ie oben ausgeführt erachtet das Bundesverw altungsgericht die eingereichten R eferenzschreiben nicht als G efälligkeitsschreiben, sow eit dam it die Zugehörigkeit des Beschw erdeführers zu m ehreren "südaserbaidschanischen" Exilorganisatio- nen belegt w erden soll. D as Bundesverw altungsgericht gelangt jedoch zur Ü ber- zeugung, dass in einigen Schreiben die Bedeutung des Beschw erdeführers und die ihm attestierten Aktivitäten übersteigert dargestellt w erden. So führt das ESAP in einem bereits bei der Vorinstanz eingereichten Schreiben aus, die Aktivitäten des Beschw erdeführers hätten das ESAP stark beeinflusst. Angesichts dessen, dass er gem äss eigenen Aussagen nur ein Jahr lang M itglied des ESAP gew esen sei und dessen Strukturen aus diesem G rund nicht näher gekannt habe, erscheint die ihm vom ESAP zugeschriebene Bedeutung als übertrieben. In einem Schrei- ben des ESAP vom 20. Januar 2003 w ird ausgeführt, der Beschw erdeführer habe zusam m en m it anderen angeführten Personen darauf abgezielt, das im Iran herr- schende R egim e auszulöschen. Trotz Festnahm en und erlittener Folter habe er von seinem Kam pf nicht abgelassen und seine Aktivitäten ausgedehnt. Als das R egim e Kenntnis von den Zielen der O rganisationen, denen die genannten Perso- nen angehörten, erhalten habe, habe es sie an ihrem W ohn- oder Arbeitsort fest- genom m en. D en genannten Personen sei es gelungen, sich zu verbergen und ins Ausland zu fliehen. Abgesehen davon, dass dieses Schreiben in sich w idersprüch- lich ist, entspricht es nicht den Aussagen des Beschw erdeführers. D ieser m achte nicht geltend, dass er einen jahrelangen Kam pf gegen das iranische R egim e ge- führt habe und behauptete auch nicht, m ehrm als von den G eheim diensten festge- nom m en w orden zu sein. Im vom 12. Februar 2003 datierenden Schreiben der AFS w ird - auf den Beschw erdeführer und seine Kollegen bezogen - ausgeführt, den G eheim dienstkräften sei es bei H ausdurchsuchungen gelungen, D okum ente 15 sicherzustellen, w elche die genannten Personen schw er belasteten. D adurch seien ihre Verbindungen innerhalb des N etzw erks offengelegt w orden, w as sie zur Flucht aus dem Iran gezw ungen habe. D er Beschw erdeführer selbst behauptete indessen nicht, dass bei einer H ausdurchsuchung ihn belastende D okum ente sichergestellt w orden seien, er m achte lediglich geltend, sein R eisepass sei beschlagnahm t w orden. M .A. C . führt in einem Schreiben vom 11. M ärz 2003 aus, der Beschw erdeführer habe ihn bei den W ahlen des iranischen Parlam ents vom Jahr 1996 unterstützt. N achdem er verhaftet w orden sei, habe der Beschw erdeführer sich m it grossem Einsatz an Protestveranstaltungen beteiligt. Er sei im R ahm en von nationalen Feierlichkeiten in unterschiedlichen Städten Aserbaidschans aktiv gew esen. D er Beschw erdeführer m achte indessen keine Verbindung zu M .A. C . geltend und sagte nie aus, dass er diesen persönlich unterstützt habe oder in Aserbaidschan tätig gew esen sei. Im Schreiben des W AC vom 17. M ärz 2003 w ird w enig konkret bestätigt, der Beschw erdeführer sei seit m ehreren Jahren im R ahm en von kulturellen Veranstaltungen politisch tätig. Er sei im Verlauf der vergangenen Jahre m ehrfach verhaftet und gefoltert w orden. Als die G eheim dienstkräfte das letzte M al nach ihm gesucht und ihn hätten verhaften w ollen, sei ihm die Flucht gelungen. D iese Ausführungen sind stereotyp und entsprechen teilw eise nicht den Aussagen des Beschw erdeführers. In einer Eingabe vom 16. M ärz 2004 teilte der R echtsvertreter der AR K m it, er habe m it drei Vertretern des Vorstandes des W AC gesprochen. Sie hätten gesagt, dass im Iran eine klandestine O rganisation aufgebaut w orden sei, w elche m it H ilfe von C odenam en funktioniere. D eshalb hätten sie erst vor Kurzem realisiert, dass ihnen der Beschw erdeführer persönlich bekannt sei. D er W AC habe sich über Am nesty International für seine H aftentlassung eingesetzt. D er Beschw erdeführer erw ähnte nie, dass er unter einem C odenam en aufgetreten sei und es ist nicht vorstellbar, dass sich Am nesty International für seine angebliche H aftentlassung eingesetzt habe, zum al er bereits nach 48 Stunden w ieder auf freien Fuss gesetzt w orden sein solle. D er Inhalt der eingereichten Bestätigungsschreiben w iderspricht som it in verschiedenen Punkten den Aussagen des Beschw erdeführers; zudem sind die in den Bestätigungsschreiben angeführten Angaben in einigen Punkten ebenso nicht übereinstim m end. H ätte sich der Beschw erdeführer derart gegen das iranische R egim e ausgesprochen, w ie in den oben genannten und w eiteren R eferenzschreiben ausgeführt w ird, hätte er es nicht w agen können, in seiner H eim at offiziell einer Arbeitstätigkeit nachzugehen und bis zum von ihm genannten Zeitpunkt an seiner offiziellen W ohnadresse zu leben. D as vom Beschw erdeführer geschilderte eigene Verhalten spricht som it eindeutig gegen ein politisches Engagem ent im Iran, w ie es in den eingereichten R eferenzschreiben dargelegt w ird und w elches er selbst als sein Leben gefährdend darstellte. 6.1.3 D ie Vorinstanz führte in ihrer Verfügung zu R echt aus, dass der Beschw erdeführer sich anlässlich der Befragungen zu m ehreren Punkten seiner Vorbringen w ider- sprüchlich äusserte. So m achte er bei der Em pfangsstelle geltend, ein Parteim it- glied sei zu ihm gekom m en und habe ihm gesagt, dass sein N am e den Behörden bekannt gew orden sei. D araufhin sei er zu einem Kollegen nach C ._______ ge- gangen. Bei der kantonalen Befragung hingegen behauptete er vorab, er habe von einem Kontaktm ann erfahren, dass bei zw ei Parteikollegen - nachdem die N a- m ensliste der Kongressteilnehm er aufgeflogen sei - eine R azzia durchgeführt w or-16 den sei; danach sei er nicht m ehr nach H ause gegangen. Auf N achfrage erklärte er, er habe von den R azzien erfahren, als er unterw egs gew esen sei, um seine Ar- beit zu erledigen. Auf nochm alige N achfrage m einte er hingegen, er habe davon zu H ause erfahren, da der Kontaktm ann ihn tagsüber nicht habe finden können. D iese Aussagen sind ungereim t und geben zu Zw eifeln an der G laubhaftigkeit der vom Beschw erdeführer geltend gem achten, ihm angeblich konkret drohenden G e- fahr Anlass. D ie Erklärung in der Beschw erde, er habe in diesem M om ent der kan- tonalen Befragung nicht aufgepasst oder es habe ein Ü bersetzungsproblem gege- ben, verm ag nicht zu überzeugen. D er Beschw erdeführer m achte bei der Em pfangsstellenbefragung geltend, am 1. Juli 2000 habe er an einer G rossdem onstration teilgenom m en. Er habe an der D em onstration nichts Besonderes gem acht, er habe nur Flugblätter verteilt. Zw ei Tage nach der D em onstration sei er zu H ause von G eheim polizisten in Zivilklei- dung festgenom m en w orden; m an habe ihn befragt und nach 48 Stunden w ieder freigelassen. Bei der kantonalen Befragung hingegen behauptete er, er sei bei die- ser D em onstration Kom itee-Vorsteher und für die Finanzen und die Verteilung der Flugblätter zuständig gew esen; persönlich habe er aber keine Flugblätter verteilt. Er habe bei der O rganisation der D em onstration m itgeholfen. D iese bei den Befra- gungen gem achten Aussagen sind nicht m iteinander in Ü bereinstim m ung zu brin- gen und erw ecken den Eindruck, der Beschw erdeführer habe im R ahm en der kan- tonalen Befragung versucht, seine R olle bei der Veranstaltung von Babak Q alasi gesteigert darzustellen. D er Einw and in der Beschw erde, die Em pfangsstellenbe- fragung sei sum m arischer N atur und er habe bereits dort gesagt, dass er für die Finanzen und Publikationen der Partei zuständig sei, verm ag nichts daran zu än- dern, dass er auf eine ihm konkret gestellte Frage eine von den späteren Angaben abw eichende Antw ort gab. Schliesslich behauptete der Beschw erdeführer bei der kantonalen Befragung, er habe nach seiner Freilassung bem erkt, dass er verfolgt w orden sei. Er sei ständig von einem unbekannten Typen verfolgt w orden, im m er w enn er geschaut habe, sei jem and hinter ihm her gew esen. Auf die Frage, w ie es ihm denn m öglich gew esen sei, unbehelligt nach C ._______ zu reisen, räum te er ein, er sei nur die ersten paar W ochen nach der Freilassung ständig beschattet w orden. D iese R elativierung der vorerst geltend gem achten dauernden Ü berw achung in Verbindung m it dem U m stand, w onach der Beschw erdeführer bei der Em pfangsstellenbefragung keine Beschattung erw ähnte, gibt zu w eiteren Zw eifeln an der von ihm geltend gem ach- ten Verfolgung Anlass. 6.2 Zusam m enfassend ist festzuhalten, dass es dem Beschw erdeführer insgesam t nicht gelungen ist, eine ihm im Zeitpunkt seiner letztm aligen Ausreise aus dem Iran dort drohende asylrechtlich relevante Verfolgung beziehungsw eise begründe- te Furcht vor Verfolgung aufgrund seiner Aktivitäten für die Interessen der im Iran lebenden aserischen M inderheit glaubhaft zu m achen. 7. 7.1 Für die Beurteilung der Flüchtlingseigenschaft ist jedoch nicht allein der Zeitpunkt der Ausreise aus dem H eim atland, sondern die Situation im Zeitpunkt des Asylent-17 scheides m assgebend (vgl. Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K] 2005 N r. 18 E. 7.1 S. 164). 7.2 Vorliegend m acht der Beschw erdeführer, der gem äss Aktenlage bereits im Iran Kontakte zu "südaserbaidschanischen" Exilorganisationen pflegte und für diese in einem gew issen M ass aktiv w ar, geltend, er habe sich auch nach seiner Einreise in die Schw eiz in verschiedener W eise exilpolitisch betätigt. So habe er zusam m en m it seinen Kollegen den Aserbaidschanischen Kulturverein Zürich gegründet und aufgebaut. Am N evroz-Fest des Jahres 2004 hätten sie auf die Situation der aseri- schen M inderheit im Iran aufm erksam gem acht. Es sei m öglich, dass sich auch re- gim etreue Iraner eingefunden hätten, w elche der iranischen Botschaft in der Schw eiz hätten Bericht erstatten können. D er Beschw erdeführer und seine Kolle- gen hätten am 7. M ai 2004 in unm ittelbarer N ähe der iranischen Botschaft in Bern eine Protestkundgebung durchgeführt. Seine Aktivitäten seien für die heim atlichen Behörden offenkundig und er m üsse aufgrund der intensiven G eheim diensttätigkeit befürchten, von den heim atlichen Behörden registriert w orden zu sein. D er Be- schw erdeführer produziert des W eiteren zusam m en m it anderen Personen die Zeitschrift (...), die in einer Auflage von (...) an interessierte Kreise verteilt w ird. Ü ber das Erscheinen dieser Zeitschrift w urde auch in der Zeitung (...) berichtet. D er Beschw erdeführer nahm am 6. N ovem ber 2004 an einer Standaktion in Zürich teil, über w elche in der aserbaidschanischen Zeitung (...) vom 9. N ovem ber 2004 berichtet w urde. Er beteiligte sich am 26. Februar 2005 an einer Kundgebung der vereinigten arabischen O pposition und am 15. M ärz 2005 an einer solchen für M enschenrechte, w elche in G enf vor dem Palais des N ations stattfanden. D arüber w urde im Internet in (...) berichtet. D er Beschw erdeführer veranstaltete m it ande- ren Personen am 30. Juli 2005 vor der iranischen Botschaft in Bern eine Kundge- bung, an w elcher gegen die R epressionspolitik des Irans protestiert w urde. Eine Videoaufnahm e dieser Kundgebung sei am 8. und 9. August 2005 auf G ünaz-TV (Satellitenfernsehkanal m it D om izil in den U SA) ausgestrahlt w orden. D ieser Fern- sehkanal w erde im Iran em pfangen und von den dortigen Sicherheitskräften beob- achtet. D er Beschw erdeführer organisierte zusam m en m it anderen Personen am 3. Juni 2006 einen Inform ationsstand in Zürich, an w elchem über die Verfolgung der aserischen O pposition im Iran berichtet w urde. 7.3 W er sich darauf beruft, dass durch sein Verhalten nach der Ausreise aus dem H ei- m at- oder H erkunftsstaat - insbesondere durch politische Exilaktivitäten - eine G e- fährdungssituation erst geschaffen w orden ist, sich som it auf das Vorliegen subjek- tiver N achfluchtgründe beruft, hat begründeten Anlass zur Furcht vor künftiger Ver- folgung, w enn der H eim at- oder H erkunftsstaat m it erheblicher W ahrscheinlichkeit von den Aktivitäten im Ausland erfahren hat und die Person deshalb bei einer R ückkehr in flüchtlingsrechtlich relevanter W eise verfolgt w ürde (vgl. EM AR K 2006 N r. 1 E. 6.1 S. 10; 2000 N r. 16 E. 5a S. 141 f.). Subjektive N achfluchtgründe be- gründen zw ar die Flüchtlingseigenschaft im Sinn von Art. 3 AsylG , führen jedoch nach Art. 54 AsylG zum Ausschluss der Asylgew ährung. D ie vom G esetzgeber be- zw eckte Bestim m ung subjektiver N achfluchtgründe als Asylausschlussgrund ver- bietet ein Addieren solcher G ründe m it Fluchtgründen vor der Ausreise aus dem H eim at- oder H erkunftsstaat, die für sich allein nicht zur Anerkennung der Flücht- lingseigenschaft ausreichen (vgl. EM AR K 1995 N r. 7 E. 7b und 8 S. 67 und 70). D er Beschw erdeführer verfügt gem äss den eingereichten Bew eism itteln in der 18 Schw eiz und im Ausland über zahlreiche Kontakte zu "südaserbaidschanischen" O rganisationen, die m indestens teilw eise der iranischen O pposition zuzurechnen sind. Seit seiner Einreise in die Schw eiz hat er m ehrfach an Kundgebungen, die sich gegen das iranische R egim e richteten, teilgenom m en; teilw eise w ar er m itver- antw ortlich für die O rganisation derselben. Von einigen dieser Kundgebungen w ur- den Videoaufzeichnungen gem acht, die auf m ehreren Fernsehkanälen ausge- strahlt w urden. D es W eiteren zeichnet der Beschw erdeführer verantw ortlich für die Zeitschrift (...), für w elche er kritische Beiträge verfasste. Aufgrund der zahlreichen Bestätigungsschreiben ist davon auszugehen, dass er sich bei zahlreichen Exilor- ganisationen engagiert und über breite Kontakte - auch zu bekannten Vertretern aserischer Exilorganisationen - verfügt. Es m uss zw ar nicht zw ingend davon aus- gegangen w erden, dass der Beschw erdeführer aufgrund der Teilnahm e an Kund- gebungen von den iranischen Sicherheitskräften identifiziert w orden ist; das R isi- ko, dass er aufgrund seiner Verbindungen zu m ehreren "südaserbaidschanischen" G ruppierungen und angesichts seiner breiten Tätigkeiten identifiziert w orden ist und die Aufm erksam keit der iranischen Behörden im Falle einer R ückkehr in sein H eim atland gew ärtigen m üsste, erscheint im vorliegenden Fall nichtsdestotrotz be- achtlich. Aufgrund der Erkenntnisse der schw eizerischen Asylbehörden ist davon auszugehen, dass die iranischen Behörden Aktionen und Kundgebungen von ihren Bürgern im Ausland system atisch beobachten und entsprechende Inform ationen sam m eln. D er Beschw erdeführer knüpfte seine Verbindungen zu den Exilorganisa- tionen bereits in seinem H eim atland und entfaltete dort erste Aktivitäten für diesel- ben. Angesichts des U m fangs und der Art seiner Aktivitäten kann davon ausge- gangen w erden, dass die iranischen Behörden auf ihn aufm erksam gew orden sind. D er Beschw erdeführer setzt sich ausgew iesenerm assen seit Jahren für die Belan- ge der aserischen M inderheit im Iran ein, w obei sich sein Engagem ent in den letz- ten Jahren ausw eitete. Aufgrund der gesam ten Aktenlage ist davon auszugehen, dass es sich beim Beschw erdeführer um einen aus innerer Ü berzeugung agieren- den Aktivisten handelt. D ie M öglichkeit, dass der Beschw erdeführer aufgrund sei- nes Persönlichkeitsprofils bei einer R ückkehr in sein H eim atland m it asylrechtlich relevanten N achteilen rechnen m üsste, erscheint nach Einschätzung des Bundes- verw altungsgerichts als überw iegend w ahrscheinlich. Im Falle einer W iedereinrei- se in den Iran ist die vom Beschw erdeführer geäusserte Furcht, bereits an der G renze festgenom m en zu w erden, nach dem G esagten als objektiv begründet an- zusehen. D a sich die G efahr der Verfolgung bereits bei einer allfälligen Einreise ins H eim atland zeigen dürfte, kann nicht davon ausgegangen w erden, ihm stünde eine innerstaatliche Aufenthaltsalternative zur Verfügung. D er Beschw erdeführer erfüllt som it die Anforderungen an die Flüchtlingseigenschaft; dies allerdings erst aufgrund des Vorliegens subjektiver N achfluchtgründe, w as eine Asylgew ährung ausschliesst (vgl. Art. 54 AsylG ). 8. 8.1 D ie Anordnung der W egw eisung ist die R egelfolge der Asylverw eigerung. Aller- dings ist im Sinne einer Ersatzm assnahm e das Anw esenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim m ungen über die vorläufige Aufnahm e von Ausländern zu re- geln, w enn der Vollzug der W egw eisung sich als unzulässig, unzum utbar oder un- m öglich erw eist (vgl. Art. 44 Abs. 2 AsylG ). Vorliegend verbietet sich ein Vollzug 19 der W egw eisung des Beschw erdeführers durch R ückschaffung in den Iran aufgrund von Art. 5 AsylG , denn er hat glaubhaft gem acht, dass ihm dort im Sinne von Art. 3 AsylG relevante G efährdung droht. 8.2 D ie Beschw erde ist dem nach gutzuheissen, sow eit darin im Eventualbegehren be- antragt w ird, der Beschw erdeführer sei als Flüchtling anzuerkennen, im Ü brigen ist sie abzuw eisen, sow eit sie nicht gegenstandslos w ird (Subeventualbegehren). D ie angefochtene Verfügung vom 23. D ezem ber 2002 ist dem zufolge zu bestätigen, sow eit sie das Asylgesuch des Beschw erdeführers abw eist und darin die W egw ei- sung verfügt w ird. Sie ist dem gegenüber aufzuheben, sow eit sie die Flüchtlingsei- genschaft des Beschw erdeführers verneint und den W egw eisungsvollzug betrifft, und das BFM ist anzuw eisen, den Beschw erdeführer gestützt auf Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m . Art. 14a Abs. 1 und 3 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG ; SR 142.20) als Flüchtling vorläufig aufzunehm en. 9. Im Kostenpunkt ist der Ausgang des Verfahrens (G utheissung der Beschw erde hinsichtlich der Flüchtlingseigenschaft und des Vollzugs der W egw eisung) als teil- w eises O bsiegen zu bezeichnen, w obei bei Verfahrenskonstellationen w ie der vor- liegenden der rechnerische G rad des D urchdringens praxisgem äss auf zw ei D rittel festzulegen ist. 9.1 Beim vorliegenden Ausgang des Beschw erdeverfahrens sind die erm ässigten Ver- fahrenskosten dem Beschw erdeführer aufzuerlegen (vgl. Art. 63 Abs. 1 Vw VG i.V.m . Art. 2 Abs. 1 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE; SR 173.320.2]). D ie- se sind in Anbetracht des Aktenum fangs auf Fr. 300.-- festzusetzen. 9.2 D em Beschw erdeführer ist zu Lasten der Vorinstanz eine Parteientschädigung für ihm erw achsene notw endige und verhältnism ässig hohe Vertretungskosten zuzu- sprechen (vgl. Art. 64 Abs. 1 Vw VG i.V.m . Art. 7 Abs. 1 und 2 VG KE), w elche ent- sprechend dem G rad des D urchdringens auf zw ei D rittel zu reduzieren ist. D er R echtsvertreter w eist in seinem Begleitschreiben zur Kostennote darauf hin, seine Kostennote beziehe sich auf die von ihm geführten vier Beschw erdeverfahren. D a er die Verfahren w eitgehend gem einsam geführt und die m eisten Eingaben m itein- ander verfasst und verschickt habe, schlage er vor, für den Fall der Zusprechung einer Parteientschädigung sei auf die gem einsam e Aufstellung abzustellen und die Aufw endungen seien zu je einem Viertel auf die vier Beschw erdeverfahren zu "ver- teilen". D as Vorgehen des R echtsvertreters ist nachvollziehbar und dem Antrag auf gleichm ässige Aufteilung der Parteientschädigung ist stattzugeben. D er R echtsvertreter w eist für die vier Beschw erdeverfahren einen G esam tzeitaufw and von 67,17 Stunden und Spesen von Fr. 750.-- aus, w as angem essen erscheint. D ie Kosten der Vertretung (vgl. Art. 8, Art. 9 Abs. 1 und Art. 10 Abs. 1 VG KE) von insgesam t Fr. 3'817.10 setzen sich som it im vorliegenden Verfahren w ie folgt zu- sam m en: Fr. 3'360.-- für den Arbeitsaufw and (16,8 Stunden à Fr. 200.--; vgl. Art. 10 Abs. 2 VG KE), Fr. 187.50 für die Auslagen und Fr. 269.60 M ehrw ertsteuer. An- gesichts der oben erw ähnten "Zw eidrittelsregelung" ist die Parteientschädigung auf Fr. 2'545.-- festzulegen.20 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird gutgeheissen, sow eit darin die Anerkennung der Flüchtlings- eigenschaft und die Aufhebung der Anordnung des W egw eisungsvollzugs bean- tragt w erden. Im Ü brigen w ird die Beschw erde abgew iesen. 2. D ie Ziffern 1, 4 und 5 des D ispositivs der angefochtenen Verfügung vom 23. D e- zem ber 2002 w erden aufgehoben. 3. D as BFM w ird angew iesen, den Beschw erdeführer als Flüchtling vorläufig aufzu- nehm en. 4. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 300.--, w erden dem Beschw erdeführer auf- erlegt. D iese sind innert 30 Tagen zu G unsten der G erichtskasse zu überw eisen. 5. D as BFM w ird angew iesen, dem Beschw erdeführer eine Parteientschädigung von Fr. 2'545.-- zu entrichten. 6. D ieses U rteil geht an: - den Vertreter des Beschw erdeführers, 2 Expl. (eingeschrieben; Beilage: Ein- zahlungsschein) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it deren Akten (Kopie zu den Akten; R ef.-N r. N _______) - das (kantonale Behörde) D er R ichter: D er G erichtsschreiber: W alter Lang C hristoph Basler Versand am :