A bteilung IV D -4239/2007 {T 0/2} U rteil vom 5. Juli 2007 M itw irkung: R ichter Fulvio H aefeli, R obert G alliker, G érald Bovier G erichtsschreiberin G abriela Freihofer A._______, Sri Lanka, vertreten durch G abriel Püntener, Fürsprecher, Beschw erdeführerin gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 7. Juni 2007 i.S. N ichteintreten auf A sylgesuch und W egw eisung / N B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass sich die aus B._______ stam m ende Beschw erdeführerin vom D ezem ber 2001 bis Februar 2002 als Touristin bei ihren zw ei Töchtern in der Schw eiz aufhielt, dass die Beschw erdeführerin im 2004 erneut m it einem Visum in die Schw eiz einreiste und sich von hier aus am 2004 m it einem Visum nach G rossbritannien begab, w o sie eine w eitere Tochter besuchte, dass die Beschw erdeführerin seit dem 14. Januar 2005 w ieder in der Schw eiz w eilt, dass die Fam ilienangehörigen der Beschw erdeführerin sich seit dem 19. Januar 2005 w iederholt bei den zuständigen kantonalen Behörden um Visum sverlängerungen res- pektive um Erlangung einer Aufenthaltsbew illigung bem ühten und diese G esuche dam it begründeten, der Ehem ann der Beschw erdeführerin sei beim Tsunam i um s Leben ge- kom m en und die Fam ilie habe ihr H ab und G ut verloren, dass das Am t für M igration m it Verfügung vom 12. August 2005 feststellte, die Anforderungen für die Erteilung einer Aufenthaltsbew illigung oder für einen Antrag auf vorläufige Aufnahm e seien nicht gegeben, dass das Verw altungsgericht des Kantons m it U rteil vom 31. August 2006 auf die dagegen erhobene Verw altungsgerichtsbeschw erde nicht eintrat, dass m it Entscheid des Justiz- und Sicherheitsdepartem ents des Kantons vom 31. Januar 2007 die gegen die Verfügung vom 12. August 2005 betreffend N ichterteilung einer Aufenthaltsbew illigung erhobene Verw altungsbeschw erde abgew iesen und festgestellt w urde, die Beschw erdeführerin habe den Kanton bis spätestens 28. Februar 2007 zu verlassen, dass die Beschw erdeführerin am 28. Februar 2007 in der Schw eiz um Asyl ersuchte, dass am 8. M ärz 2007 die sum m arische Befragung im Em pfangs- und Verfahrenszent- rum Basel stattfand und die Beschw erdeführerin am 4. April 2007 vom Am t für M igration zu ihren Asylgründen angehört w urde, dass die Beschw erdeführerin im W esentlichen geltend m achte, sie habe in Sri Lanka niem anden, der sich um sie küm m ere, dass sie in Sri Lanka nur noch einen älteren Bruder habe, w elcher in der R egion B._______ als M önch lebe, und eine ältere Schw ester, w elche sich bei ihrem Sohn in C ._______ befände, und sich die anderen Fam ilienm itglieder im Ausland befänden, dass sie seit Jahren unter Asthm a leide, dass sie behördlicherseits keine Behelligungen erfahren habe, dass das BFM m it Verfügung vom 7. Juni 2007 - eröffnet am 14. Juni 2007 - in Anw en- dung von Art. 33 AsylG auf dieses Asylgesuch nicht eintrat und die W egw eisung aus der Schw eiz sow ie den Vollzug anordnete, dass die Beschw erdeführerin m it Eingabe vom 21. Juni 2007 gegen diesen Entscheid beim Bundesverw altungsgericht Beschw erde erhob und dabei beantragte, die Verfü-3 gung vom 7. Juni 2007 sei aufzuheben und die Sache sei zur Feststellung des vollstän- digen und richtigen rechtserheblichen Sachverhalts an das BFM zurückzuw eisen, even- tuell sei die Verfügung des BFM vom 7. Juni 2007 aufzuheben, und das BFM sei anzu- w eisen, auf das Asylgesuch einzutreten, eventuell sei die angefochtene Verfügung des BFM vom 7. Juni 2007 aufzuheben, und es sei die U nzulässigkeit respektive die U nzu- m utbarkeit des W egw eisungsvollzugs festzustellen, dass die vorinstanzlichen Akten am 26. Juni 2007 beim Bundesverw altungsgericht ein- trafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG ), und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (Art. 5 Vw VG ) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m . Art. 31 - 34 VG G ; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BG G ), dass die Beschw erdeführerin legitim iert ist, w eshalb auf die frist- und form gerecht einge- reichte Beschw erde einzutreten ist (Art. 108a AsylG sow ie Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 und 52 Vw VG ), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundes- recht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver- halts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die Beurteilung von Beschw erden gegen N ichteintretensentscheide praxisgem äss auf die Ü berprüfung der Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asyl- gesuch nicht eingetreten ist, dass die Beurteilungszuständigkeit der Beschw erdeinstanz som it darauf beschränkt ist, bei Begründetheit des R echtsm ittels die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückgehen zu lassen (EM AR K 2004 N r. 34 E. 2.1. S. 240 f.), dass die Vorinstanz dem gegenüber die Frage der W egw eisung sow ie deren Vollzugs m ateriell geprüft hat, w eshalb dem Bundesverw altungsgericht einzig diesbezüglich volle Kognition zukom m t, dass die vorliegende Beschw erde - w ie sich aus den nachstehenden Erw ägungen ergibt - offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w erden kann und der Beschw erdeentscheid lediglich sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ; vereinfachtes Verfahren), dass auf das Asylgesuch einer Person, die sich illegal in der Schw eiz aufhält, nicht ein- getreten w ird, w enn sie offensichtlich bezw eckt, den drohenden Vollzug einer W egw ei- sung oder Ausw eisung zu verm eiden (Art. 33 Abs. 1 AsylG ), dass m ithin jene Asylgesuche erfasst w erden, die von einer in der Schw eiz nicht aufent- haltsberechtigten Person einzig zum Zw eck der Verzögerung einer allfällig drohenden W eg- oder Ausw eisung gestellt w erden,4 dass ein solcher Zw eck zu verm uten ist, w enn das G esuch in engem zeitlichem Zusam - m enhang m it einer Verhaftung, einem Strafverfahren, dem Vollzug einer Strafe oder dem Erlass einer W egw eisungsverfügung eingereicht w ird (Art. 33 Abs. 2 AsylG ), dass diese M issbrauchsverm utung um gestossen w erden kann, w enn eine frühere Ein- reichung des G esuches nicht m öglich oder nicht zum utbar w ar oder sich H inw eise auf eine Verfolgung ergeben (Art. 33 Abs. 3 AsylG ), dass das BFM zur Begründung anführte, die Beschw erdeführerin habe genau an dem Tag ein Asylgesuch gestellt, an dem sie die Schw eiz hätte verlassen m üssen, dass m it Fug und R echt hätte erw artet w erden können, dass die Beschw erdeführerin die Schw eizer Behörden schon viel früher um Schutz vor Verfolgung ersucht hätte, w enn sie diesen tatsächlich benötigen w ürde, dass der U m stand, dass sie erst nach einem über zw eijährigen Aufenthalt in W esteuro- pa um Asyl ersucht habe, nachdem sie aufgefordert w orden sei, nach Sri Lanka zurück- zukehren, ein klares Indiz dafür sei, dass sie dam it lediglich einen bevorstehenden W eg- w eisungsvollzug verhindern w olle, dass die Beschw erdeführerin daher die Verm utung nicht habe w iderlegen können, das G esuch in einem zeitlichen Zusam m enhang m it dem Erlass einer W egw eisungsverfü- gung eingereicht zu haben, obw ohl ihr eine frühere Einreichung des G esuchs m öglich und zum utbar gew esen w äre, dass sich ihrem G esuch ausserdem keine H inw eise auf eine Verfolgung entnehm en lie- ssen, zum al sie geltend gem acht habe, persönlich keine Schw ierigkeiten m it den hei- m atlichen Behörden gehabt zu haben, dass auch ihre w iederholten Auslandreisen – der Aufenthalt 2001/2002 als Touristin in , ein m ehrw öchiger Aufenthalt im Jahre 2003 in – sow ie die jew eiligen legalen Ein- und Ausreisen darauf schliessen liessen, dass die heim atlichen Behörden gegenüber der Beschw erdeführerin keine Verfolgungsabsichten hegten und jene auch keine solchen zu befürchten habe, dass die vom BFM getätigten Erw ägungen und Schlussfolgerungen nach einer Prüfung der vorliegenden Akten vollum fänglich zu bestätigen sind, w eshalb darauf verw iesen w erden kann (vgl. Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 109 Abs. 3 BG G ), dass die Ausführungen in der R echtsm itteleingabe daran nichts zu ändern verm ögen, dass die Beschw erdeführerin m it Entscheid des Justiz- und Sicherheitsdepartem ents des Kantons vom 31. Januar 2007 nach einem m ehr als eineinhalb Jahre dauernden kantonalen Verfahren im Zusam m enhang m it dem Ersuchen um Erteilung einer Aufenthaltsbew illigung und nach m ehrfacher Fristansetzung zum Verlassen der Schw eiz aufgefordert w urde, den Kanton ... bis spätestens am 28. Februar 2007 zu verlassen, dass die Beschw erdeführerin am letzten Tag dieser Ausreisefrist durch ihren R echtsver- treter ein Asylgesuch einreichen liess, dass dieses Verhalten offensichtlich als rechtsm issbräuchlich zu bezeichnen ist, da die Beschw erdeführerin genügend Zeit gehabt hätte, zu einem früheren Zeitpunkt ein Asyl- gesuch zu stellen, dass sie zudem m it dem Einreichen eines Asylgesuches am letzten Tag der angesetzten 5 Ausreisefrist diese Frist bew usst unterlief, zum al die Asylbehörden (Eingang des Asyl- gesuches beim BFM am 1. M ärz 2007) dadurch gar nicht m ehr in der Lage w aren, vor Ablauf der Ausreisefrist irgendw elche M assnahm en beziehungsw eise einen Entscheid zu treffen, dass die Beschw erdeführerin m it ihrem Asylgesuch dafür sorgte, ihren w eiteren Aufent- halt in der Schw eiz, w elcher am 1. M ärz 2007 illegal gew orden w äre, zu verlängern und dam it zu rechtfertigen, dass deshalb die rechtsm issbräuchlich erlangte verfahrensrechtliche Aufenthaltsberech- tigung (Art. 42 AsylG ) dem illegalen Aufenthalt gem äss Art. 33 Abs. 1 AsylG gleichzu- setzen ist, dass sodann die erhobene R üge der unrichtigen und unvollständigen Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts, indem die Vorinstanz auf das Schreiben des R echtsver- treters vom 28. Februar 2007 (Asylgesuchseinreichung) nicht eingegangen sei, nicht ge- hört w erden kann, dass sich näm lich bereits aus der Tatsache, dass in der vorinstanzlichen Verfügung die G esuchseinreichung vom 28. Februar 2007 aufgeführt w urde, ergibt, dass die entspre- chende Eingabe – sow eit von entscheidrelevanter Bedeutung - Berücksichtigung gefun- den hat, dass auch der Einw and fehl geht, der Sachverhalt sei insow eit nicht erfasst w orden, als keine Auseinandersetzung m it der Tatsache erfolgt sei, ob der in Sri Lanka neu aufge- tretene Konflikt eine R ückkehr der Beschw erdeführerin in den N orden Sri Lankas verun- m ögliche, dass in der Verfügung der Vorinstanz sow ohl zur Situation im Lande als auch zur per- sönlichen Lage der Beschw erdeführerin Stellung genom m en w urde, dass des W eiteren geltend gem acht w ird, das BFM habe es versäum t, m edizinische Ab- klärungen zum G esundheitszustand der Beschw erdeführerin vornehm en zu lassen, und insow eit den Sachverhalt ebenfalls ungenügend abgeklärt, dass das geltend gem achte Asthm a der Beschw erdeführerin bereits in den kantonalen Akten betreffend G esuch um Erteilung einer Aufenthaltsbew illigung them atisiert und - gestützt auf ein Arztzeugnis vom 25. M ai 2005 - im Entscheid des Justiz- und Sicher- heitsdepartem ents des Kantons vom 31. Januar 2007 abgehandelt w urde, w ovon die Vorinstanz Kenntnis hatte, dass sich aus den Ausführungen des BFM klar ergibt, dass die gesundheitlichen Proble- m e ebenfalls Prüfungsgegenstand in der angefochtenen Verfügung bildete, das BFM aber zum Schluss kam , die Beschw erdeführerin könne trotzdem in ihren H eim atstaat zu- rückkehren, dass es im R ahm en der M itw irkungspflicht gem äss Art. 8 Abs. 1 Bst. d AsylG an der Be- schw erdeführerin gelegen hätte, allfällige w eitere Arztberichte einholen zu lassen und zu den Akten zu reichen, w elche für den vorliegenden Fall hätten von Belang sein können, dass in casu keine Veranlassung für das BFM bestanden hat, von Am tes w egen Arztbe- richte den physischen und psychischen G esundheitszustand der Beschw erdeführerin betreffend einzuholen, dass im Verfahren vor den Schw eizer Asylbehörden zw ar der U ntersuchungsgrundsatz 6 (vgl. Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 12 Vw VG ) gilt, die Parteien jedoch verpflichtet sind, an der Feststellung des Sachverhalts, sofern notw endig und zum utbar, m itzuw irken (vgl. Art. 8 Abs. 1 AsylG ), dass der U ntersuchungsgrundsatz nur bedeutet, dass die Behörde den ihr vorgelegten Sachverhalt berichtigen oder ergänzen kann, nicht aber, dass sie ihn w eiter erforschen m uss, w enn keine besonderen U m stände ihr dies nahe legen (vgl. EM AR K 2003 N r. 13), dass auch gem äss Art. 19 Vw VG in Verbindung m it Art. 37 BZP die Behörde nicht ver- pflichtet ist, alles und jedes, w as w ünschbar erscheint, von Am tes w egen abzuklären, w eshalb sich vorliegend das BFM zu R echt nicht veranlasst sah, von sich aus w eitere Abklärungen vornehm en zu lassen, dass im Ü brigen das N ichteinverstandensein m it den Schlussfolgerungen des BFM nicht den Sachverhalt beschlägt, sondern die rechtliche W ürdigung desselben, dass nach dem G esagten kein G rund vorliegt, die Sache zur Sachverhaltsabklärung an das BFM zu überw eisen, dass aufgrund der vorhandenen Akten auch nicht von Seiten des Bundesverw altungsge- richts gerechtfertigt erscheint, w eitere Abklärungen zu tätigen, dass hiezu festzuhalten ist, dass zusätzliche Abklärungen zum Sachverhalt oder die Prüfung w eiterer R echtsfragen nur dann vorzunehm en sind, w enn hierzu aufgrund be- stim m ter, sich aus den Akten oder der Beschw erdeschrift ergebender Anhaltspunkte hinreichend Anlass besteht (vgl. EM AR K 2003 N r. 15 E. 2a S. 94, m it H inw eis auf EM AR K 2003 N r. 13), dass beim Beizug von Bew eism itteln zu beachten ist, dass die W ahrung des rechtlichen G ehörs grundsätzlich verlangt, die zur Verfügung stehenden Bew eise abzunehm en, hin- gegen dann im Sinne einer vorw eggenom m enen (antizipierten) Bew eisw ürdigung davon abgesehen w erden darf, w enn aufgrund bereits abgenom m ener Bew eise der rechtlich erhebliche Sachverhalt für genügend geklärt erachtet w ird und ohne W illkür vorw eg die Annahm e getroffen w erden kann, die rechtliche Ü berzeugung w ürde durch w eitere Be- w eiserhebungen nicht geändert (vgl. EM AR K 2003 N r. 13 E. 4c S. 84, A. Kölz/I. H äner, Verw altungsverfahren und Verw altungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, S. 39, R z. 111 m it H inw eis auf BG E 122 V 162, 119 Ib 505 f.), dass der Sachverhalt vom Bundesverw altungsgericht als genügend erstellt erachtet w ird und sich w eder die Einholung einer Botschaftsauskunft noch eines ärztlichen G utach- tens oder ärztlichen Berichts aufdrängen, dass auch darauf verzichtet w erden kann, Frist anzusetzen zur Einreichung von ausführ- lichen m edizinischen und psychiatrischen Berichten, zum al die Beschw erdeführerin seit der Einreise in die Schw eiz vor über zw ei Jahren bis dato genügend Zeit gehabt hat, - bereits für das Aufenthaltsbew illigungsverfahren – entsprechende Berichte einzureichen, w obei sie diese M öglichkeit im kantonalen Bew illigungsverfahren im Ü brigen auch ge- nutzt hat, dass im W eiteren gerügt w ird, das BFM habe Art. 33 Abs. 3 AsylG verletzt, dass den Akten indessen entgegen anderer Ansicht in der Beschw erde keine vernünfti- gen G ründe entnom m en w erden können, w eshalb es der Beschw erdeführerin w eder m öglich noch zum utbar gew esen sein sollte, das Asylgesuch früher einzureichen, 7 dass der Einw and in der Beschw erde, die Behörden hätten die R egelungen des AN AG im Zusam m enhang m it dem Vorliegen von W egw eisungshindernissen nicht eingehalten, als Begründung für die nachträgliche Einreichung des Asylgesuchs offensichtlich untauglich ist, dass bei der Prüfung von H inw eisen auf Verfolgung gem äss Art. 33 Abs. 3 Bst. b AsylG nach Praxis derselbe w eite Verfolgungsbegriff w ie in Art. 18, Art. 23 Abs. 3, und Art. 34 Abs. 2 AsylG zur Anw endung gelangt (vgl. EM AR K 2004 N r. 35 E. 4.3. S. 247), w elcher nicht bloss ernsthafte N achteile nach Art. 3 AsylG , sondern auch die von M enschenhand verursachten W egw eisungshindernisse im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m . Art. 14a Abs. 3 und 4 AN AG um fasst (vgl. EM AR K 2004 N r. 5 E. 3c.aa S. 35 f., 2004 N r. 35 ebenda), dass vorliegend keine H inw eise auf Verfolgung im beschriebenen Sinne vorliegen, zu- m al die Beschw erdeführerin offensichtlich keine Verfolgungsm assnahm en und auch keine von M enschenhand verursachten W egw eisungshindernisse geltend m acht, dass das BFM dem nach in Anw endung von Art. 33 AsylG zu R echt auf das Asylgesuch der Beschw erdeführerin nicht eingetreten ist, dass das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend die Beschw erdeführerin w eder eine Aufenthaltsbew il- ligung besitzt noch einen Anspruch auf Erteilung einer solchen hat, w eshalb die verfügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht und zu bestätigen ist (Art. 44 Abs. 1 AsylG , Art. 32 Bst. a AsylV 1; vgl. EM AR K 2001 N r. 21), dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw eisung entgegen- stehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Bestim m ungen des AN AG über die vorläufige Aufnah- m e zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung in Beachtung der m assgeblichen völker- und landes- rechtlichen Bestim m ungen zulässig ist, w eil keine Anhaltspunkte für eine m enschen- rechtsw idrige Behandlung ersichtlich sind, die der Beschw erdeführerin in ihrem H eim at- oder H erkunftsstaat droht (Art. 14a Abs. 3 AN AG ), dass insbesondere im Zusam m enhang m it dem in der Beschw erde angeführten Art. 8 EM R K auf die Ausführungen in der Verfügung des Am tes für M igration des Kantons vom 12. August 2005 sow ie im U rteil des Verw altungsgerichts des Kantons vom 31. August 2006 zu verw eisen ist, dass keine Veranlassung besteht, von den Erw ägungen in den genannten Entscheiden abzuw eichen, dass zudem die allgem eine Situation im H eim atstaat der Beschw erdeführerin nicht ge- gen die Zum utbarkeit des W egw eisungsvollzugs spricht, dass zw ar eine R ückschaffung abgew iesener Asylsuchender in den N orden Sri Lankas (Bezirke Jaffna, M annar, Vuvuniya, M ullaitivu und Kilinochchi) sow ie in gew isse östliche Landesteile praxisgem äss als unzum utbar erachtet w ird (vgl. EM AR K 2001 N r. 16, S. 123; EM AR K 1999 N r. 24, S. 157), dass dagegen die R ückkehr in die südlicheren Provinzen Sri Lankas gem äss gefestigter Praxis generell als zum utbar erachtet w ird (EM AR K 2006 N r. 6 S. 53 ff., 1998 N r. 23 S. 8 196 ff., 1999 N r. 24 S. 157, 2001 N r. 16 S. 123), dass diese Praxis auch zum heutigen Zeitpunkt noch im m er G ültigkeit hat, dass der Beschw erdeführerin grundsätzlich eine Aufenthaltsalternative in anderen Lan- desteilen Sri Lankas als der H erkunftsprovinz B._______- insbesondere der G rossraum C olom bo - offen steht, dass der "Suprem e C ourt" in Sri Lanka am 8. Juni 2007 einen Stopp von D eportationen aus C olom bo verfügte und die Behörden aufforderte, tam ilische Zuzüger nach C olom bo nicht zu behindern, dass das BFM in seiner Verfügung ausführte, der Verfügung des Am tes für M igration des Kantons vom 12. August 2005 und dem Entscheid des Justiz- und Sicher- heitsdepartem ents des Kantons vom 31. Januar 2007 sei zu entnehm en, dass die Beschw erdeführerin bereits seit 1997 in C ._______ w ohnhaft gew esen sei und die an- fänglichen G esuche um eine Aufenthaltsbew illigung dam it begründet w orden seien, dass ihr Ehem ann beim Tsunam i um s Leben gekom m en und dabei auch das H aus zer- stört w orden sei, w as nachw eislich nicht stim m e, dass m it H ilfe falscher Angaben erreicht w orden sei, dass die Ausreisefrist erstreckt w orden sei, dass Abklärungen durch die Schw eizerische Botschaft in C olom bo am 12. Juli 2005 er- geben hätten, dass gem äss Visum santrag der Beschw erdeführerin vom noch zw ei Kinder in Sri Lanka w ohnhaft gew esen und w eitere Verw andte in C ._______ w ohnhaft seien, dass zudem keine Anhaltspunkte für die Annahm e zu entnehm en seien, eine ärztliche Behandlung der Beschw erdeführerin sei in ihrer H eim at nicht gew ährleistet, dass diesen Erw ägungen der Vorinstanz zu folgen ist und die Ausführungen in der Beschw erde daran nichts zu ändern verm ögen, dass auch das Bundesverw altungsgericht zum Schluss kom m t, die Beschw erdeführerin könne nach C olom bo zurückkehren, dass die Behauptung in der Beschw erde, neben dem Bruder w ürde auch die Schw ester der Beschw erdeführerin und deren Tochter im leben, in den Akten keine Stütze findet, dass bereits in der Verfügung des Am ts für M igration vom 12. August 2005 festgehalten w urde, an der Adresse in C ._______ hielten sich die Schw ester und deren Tochter auf, w as die Abklärungen der Schw eizerischen Botschaft in C olom bo ergeben habe (S. 2), dass die Beschw erdeführerin Kenntnis von der genannten Verfügung hat, dass die Beschw erdeführerin som it bis heute genügend Zeit gehabt hätte, einen Beleg für die nunm ehrige Behauptung, Schw ester und N ichte befänden sich im , einzureichen und daher keine N otw endigkeit besteht, eine entsprechende Frist anzusetzen, w eshalb dieser Antrag abgew iesen w ird, dass auch keine Belege für die Behauptung eingereicht w urden, die oben erw ähnten zw ei Kinder w ürden sich nicht m ehr im Land befinden, dass eine m edizinische Betreuung des ärztlich diagnostizierten Asthm as m ittels M edika- m ente und Arztkontrollen auch in C olom bo erfolgen kann,9 dass m ithin nicht zu schliessen ist, die Beschw erdeführerin könne bei einer R ückkehr nach Sri Lanka die absolut notw endige m edizinische Versorgung nicht erhalten oder w ürde - aus objektiver Sicht - w egen der vorherrschenden Verhältnisse m it grosser W ahrscheinlichkeit unw iederbringlich in völlige Arm ut gestossen, dem H unger und som it einer ernsthaften Verschlechterung ihres G esundheitszustandes, der Invalidität oder so- gar dem Tod ausgeliefert (EM AR K 1995 N r. 5 E. 6e S. 47, 1994 N r. 18 S. 139 ff., N r. 19 S. 145 ff. und N r. 20 S. 155 ff., 2003 N r. 24), dass die Beschw erdeführerin von ihren Kindern aus dem Ausland bei Bedarf finanziell unterstützt w erden kann, dass m it Verw eis auf die zutreffenden Erw ägungen des BFM som it auch keine individu- ellen U m stände ersichtlich sind, w esw egen der Vollzug der W egw eisung für die Be- schw erdeführerin als unzum utbar zu erachten ist, dass sich aufgrund der Akten schliesslich keine H inw eise auf das Vorliegen technischer Vollzugshindernisse ergeben, w eshalb der Vollzug auch als m öglich erscheint (Art. 14a Abs. 2 AN AG ), dass es der Beschw erdeführerin dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die an- gefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrich- tig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (Art. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde abzuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 2 und 3 VG KE) der Beschw erdeführerin aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). (D ispositiv nächste Seite)10 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden der Beschw erdeführerin auferlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichtskasse zu überw eisen. 3. D ieses U rteil geht an: - den R echtsvertreter der Beschw erdeführerin (eingeschrieben, vorab per Tele- fax; Beilage: Einzahlungsschein) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, zu den Akten (vorab per Telefax) (R ef.-N r. N ) - das Am t für M igration des Kantons (per Telefax) D er R ichter: D ie G erichtsschreiberin: Fulvio H aefeli G abriela Freihofer Versand am :