<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00003</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204122&amp;W10_KEY=13013569&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00003</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 30.03.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Abgaberecht ohne Steuern</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Konzessionsgebühr</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Höhe der Konzessionsgebühr für ein Sonnenstorenkasten: Zuständigkeit des Einzelrichters (E. 1). Unbestritten ist für den streitbetroffenen Sonnenstorenkasten eine Konzessionsgebühr geschuldet. Diese bemisst sich nach dem kommunalen Gebührenreglement (E. 2.1). Die Stadt Zürich als Beschwerdeführerin veranlagte die einmalige Gebühr auf Fr. 28'700.- (E. 2.2). Die Baurekurskommisison als Vorinstanz reduzierte die Gebühr auf 11'060.- (E. 2.3). Die Beschwerdeführerin wendet ein, die Vorinstanz habe die Entscheidungsfreiheit, welche der Beschwerdeführerin bei der Anwendung ihres kommunalen Rechts zukomme, missachtet (E. 2.4). Nach dem Äquivalenzprinzip muss die Höhe der Gebühr im Einzelfall in einem vernünftigen Verhältnis zum Wert stehen, den die staatliche Leistung für den Abgabepflichtigen hat. Dies gilt auch mit Bezug auf Gebühren für die Inanspruchnahme öffentlichen Grundes (E. 3.2). Das Äquivalenzprinzip wurde von der Beschwerdeführerin im vorliegenden Fall verletzt (E. 3.3). Die von der Vorinstanz vorgenommene Neuberechnung ist ermessenskonform (E. 4). Abweisung der Beschwerde und Kostenfolge (E. 5).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃQUIVALENZPRINZIP">ÃQUIVALENZPRINZIP</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Abgaberecht ST: GEBÃHREN">GEBÃHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEBÃHREN">GEBÃHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEMEINGEBRAUCH">GEMEINGEBRAUCH</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOMMUNALES RECHT">KOMMUNALES RECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KONZESSIONSGEBÃHR">KONZESSIONSGEBÃHR</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 231 Abs. III PBG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">RB 2004 Nr. 35 S. 85</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die A AG ist GrundeigentÃ¼merin der Liegenschaft L-Gasse, wo sie auch ein Boulevard­cafÃ© betreibt. FÃ¼r die BenÃ¼tzung der Gasse hat sie, gestÃ¼tzt auf die kommunalen Vorschriften Ã¼ber die vorÃ¼bergehende BenÃ¼tzung des Ã¶ffentlichen Grundes zu Sonderzwecken vom 16. Juni 1972 mit seitherigen Ãnderungen (VBÃ¶GS), eine GebÃ¼hr zu entrichten, welche sich gemÃ¤ss der zugehÃ¶rigen GebÃ¼hrenordnung vom 19. August 1992 mit seitherigen Ãnderungen (GebO) auf Fr. 30.-/m<sup>2</sup> und Monat bemisst und in ihrem Fall fÃ¼r den gebÃ¼hrenpflichtigen Zeitraum vom 15. April bis 15. Ok­tober 2001 Fr. 8'010.- betrÃ¤gt (44,5 m<sup>2</sup> x Fr. 30.- x 6). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit VerfÃ¼gung vom 15. Februar 2002 erteilte das Tiefbau- und Entsorgungsdepartement der Stadt ZÃ¼rich (im Folgenden: Departement) der A AG als GrundeigentÃ¼merin der L-Gasse ein Sondernutzungsrecht zur BenÃ¼tzung des Ã¶ffentlichen Luftraums fÃ¼r ein (an der Fassade angebrachtes) Sonnenstorenelement des dort betriebenen BoulevardcafÃ©s und verlangte dafÃ¼r gestÃ¼tzt auf § 231 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) sowie das stadtzÃ¼rcherische Reglement Ã¼ber GebÃ¼hren fÃ¼r Sondernutzungskonzessionen vom 15. Dezember 1976 (GebÃ¼hrenreglement [GebR]) eine einmalige KonzessionsgebÃ¼hr von Fr. 28'700.-.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Rekurs vom 18. MÃ¤rz 2002 verlangte die A AG die Aufhebung der KonzessionsgebÃ¼hr, eventuell deren Herabsetzung auf Fr. 5'000.-. Die Baurekurskommission I setzte mit Entscheid vom 5. Dezember 2003 in teilweiser Gutheissung des Rekurses die KonzessionsgebÃ¼hr neu auf Fr. 11'060.- fest. Die Rekurskosten von Fr. 4'060.- wurden zu drei Vierteln der Stadt ZÃ¼rich und zu einem Viertel der Rekurrentin auferlegt. Die Stadt ZÃ¼rich wurde zur Bezahlung einer ParteientschÃ¤digung von Fr. 800.- an die Rekurrentin verpflichtet. </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dagegen erhob die Stadt ZÃ¼rich am 5. Januar 2004 Beschwerde mit den AntrÃ¤gen, die KonzessionsgebÃ¼hr in der ursprÃ¼nglichen HÃ¶he von Fr. 28'700.- zu bestÃ¤tigen, die Rekurskosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen und diese zur Zahlung einer ParteientschÃ¤digung fÃ¼r das Rekurs- und das Beschwerdeverfahren zu verpflichten. Die Baurekurskommission I verzichtete auf Vernehmlassung. Die A AG beantragte am 8. MÃ¤rz 2004 Abweisung der Beschwerde, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der BeschwerdefÃ¼hrerin. </span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das Verwaltungsgericht ist nach § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zustÃ¤ndig. Aufgrund des Streit­werts ist der Fall vom Einzelrichter zu behandeln (§ 38 Abs. 2 VRG). Weil auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Der streitbetroffene Sonnenstorenkasten ist fest mit der GebÃ¤udefassade verbunden und beansprucht damit dauerhaft die LuftsÃ¤ule Ã¼ber dem Ã¶ffentlichen Grund, weshalb fÃ¼r diese Vorrichtung nach den Art. 1 und 2 GebR unbestrittenermassen eine KonzessionsgebÃ¼hr geschuldet ist. GemÃ¤ss Art. 3 Abs. 2 GebR bemisst sich die â in der Regel als einmalige Ge­bÃ¼hr zu erhebende (Abs. 1) â KonzessionsgebÃ¼hr nach dem Verkehrswert des Landes am Ort der BenÃ¼tzung (lit. a), dem Ausmass der beanspruchten FlÃ¤che Ã¶ffentlichen Grundes (lit. b), der Art der BenÃ¼tzung und dem daraus erwachsenden Vorteil fÃ¼r den KonzessionÃ¤r bzw. der fÃ¼r die zugestandene BenÃ¼tzung erforderlichen baulichen Vorrichtung (lit. c) sowie der mit der Sondernutzung verbundenen EinschrÃ¤nkung des Gemeingebrauchs (lit. d). Der Verkehrswert des Landes (Landwert) ist nach den bewÃ¤hrten und anerkannten SchÃ¤tzungsmethoden des Enteignungsrechts zu schÃ¤tzen (Art. 4 GebR). Die volle GebÃ¼hr entspricht grundsÃ¤tzlich dem geschÃ¤tzten Landwert je Quadratmeter, vervielfacht mit dem Ausmass der beanspruchten FlÃ¤che (Art. 6 Abs. 2 GebR). Art. 7 GebR sieht einen ermÃ¤ssigten Ansatz "fÃ¼r Bauteile" vor: Bilden die konzedierten Vorrichtungen Bestandteile von GebÃ¤uden oder sind sie sonst wie mit GebÃ¤uden baulich verbunden, ohne dem KonzessionÃ¤r unmittelbar mehr NutzflÃ¤che in seiner Baute zu verschaffen, so wird die KonzessionsgebÃ¼hr in Bruchteilen der vollen GebÃ¼hr festgesetzt (Abs. l). Die volle GebÃ¼hr wird geteilt durch die hÃ¶chstens zulÃ¤ssige Vollgeschosszahl, zuzÃ¼glich zweier Untergeschosse, und vervielfacht mit der Anzahl Geschosse mit konzedierten Bauteilen; die zulÃ¤ssige Geschosszahl bestimmt sich nach der massgebenden Bauzone (Abs. 2). Bauteile im Erdgeschoss, im ersten Ober- und im ersten Untergeschoss werden in der Regel, namentlich in der Kernzone und in Zentrumslagen, doppelt angerechnet; weitere Untergeschosse sind insgesamt wie ein ganzes Vollgeschoss zu rechnen (Abs. 3 in der Fassung vom 31. Juli 1979).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Bei ihrer Veranlagung ging das Departement von einer FlÃ¤che von 2,15 m<sup>2</sup> sowie einem Landwert von Fr. 40'000.-/m<sup>2</sup> aus, was einen Bruttowert von Fr. 86'000.- ergab. Unter Be­rÃ¼cksichtigung von sechs zulÃ¤ssigen Geschossen (vier Voll- und zwei Untergeschossen) nach Art. 7 Abs. 2 GebR sowie doppelter Anrechnung des vom Bauteil betroffenen Erdgeschosses nach Art. 7 Abs. 3 GebR gelangte es zu einem Reduktionsfaktor von 2/6 und damit zur veranlagten KonzessionsgebÃ¼hr von Fr. 28'700.-.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.3 </span></b><span>Die Baurekurskommission erwog, der vom Departement geschÃ¤tzte Landwert von Fr. 40'000.- erweise sich als vertretbar (Rekursentscheid E. 5). Ob sich bei einer vertieften Untersuchung der in Betracht fallenden Vergleichsobjekte ein leicht abweichender Landwert rechtfertigen wÃ¼rde, kÃ¶nne offen bleiben, weil die streitige KonzessionsgebÃ¼hr ohnehin gestÃ¼tzt auf das in Art. 3 Abs. 2 lit. c und d GebR niedergelegte Ãquivalenzprinzip zu Ã¼berprÃ¼fen und anzupassen sei. Das streitbetroffene BoulevardcafÃ© kÃ¶nnte aufgrund der dafÃ¼r erteilten gesonderten Bewilligung auch ohne den fest montierten Sonnenstoren, nÃ¤mlich mit nicht konzessionsbedÃ¼rftigen mobilen Sonnenschirmen, betrieben und beschattet werden. Der Vorteil der fÃ¼r das fest montierte Storenelement erteilten Konzession komme also nicht dem GebÃ¤ude zugute, an dem der Kasten angebracht sei, sondern bestehe darin, dass der RestaurantpÃ¤chter nicht tÃ¤glich Sonnenschirme aufstellen und wegrÃ¤umen mÃ¼sse, ferner auch darin, dass zur Vermeidung einer unstatthaften Doppelbelastung im Umfang der FlÃ¤che unterhalb des Sonnenstorenkastens keine "KonzessionsgebÃ¼hr" (richtig: Benutzungs­gebÃ¼hr) fÃ¼r das BoulevardcafÃ© erhoben worden sei. Anderseits sei die mit dieser Sondernutzung verbundene EinschrÃ¤nkung des Gemeingebrauchs minim. Denn die durch den Sonnenstorenkasten eingenommene LuftsÃ¤ule werde durch das BoulevardcafÃ© und oberhalb des Kastens durch einen Fassadenvorsprung bereits benÃ¼tzt; der Kasten bewirke da­her kaum eine zusÃ¤tzliche EinschrÃ¤nkung des Gemeingebrauchs. Von der veranlagten KonzessionsgebÃ¼hr von Fr. 28'700.- entfalle ein Teil auf die BenÃ¼tzung der (unterhalb des Sto­renelements liegenden) FlÃ¤che von 2,15 m<sup>2</sup> des BoulevardcafÃ©s; dieser Teil bemesse sich auf Fr. 5'530.-, nÃ¤mlich Fr. 30.-/m<sup>2</sup> und Monat fÃ¼r jÃ¤hrlich sechs Monate, das heisst Fr. 387.- (30 x 2,15 x 6), kapitalisiert mit 7 %. Das zeige, dass die veranlagte GebÃ¼hr von Fr. 28'700.- in einem klaren MissverhÃ¤ltnis zum Nutzen der Rekurrentin â einer wie dargelegt finanziell kaum umsetzbaren Bequemlichkeit beim Betrieb des BoulevardcafÃ©s â stehe. Das gleiche MissverhÃ¤ltnis bestehe sodann zwischen der HÃ¶he der GebÃ¼hr und der durch den Storenkasten bewirkten EinschrÃ¤nkung des Gemeingebrauchs. Es drÃ¤nge sich daher eine wesentliche Reduktion der GebÃ¼hr nach Art. 3 Abs. 2 lit. c und d GebR auf. Werde fÃ¼r die BenÃ¼tzung der TeilflÃ¤che von 2,15 m<sup>2</sup> als BoulevardcafÃ© der Betrag von Fr. 5'530.- eingesetzt, der Nutzen einer Beschattung berÃ¼cksichtigt und der Vorteil, den Sto­renkasten auch wÃ¤hrend des Winterhalbjahres belassen zu kÃ¶nnen, angerechnet, erscheine eine KonzessionsgebÃ¼hr von Fr. 11'060.- als angemessen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.4 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht geltend, die Baurekurskommission habe mit ihrer Betrachtungs- und Berechnungsweise verkannt, dass die separat erhobene GebÃ¼hr fÃ¼r die BenÃ¼tzung des Ã¶ffentlichen Grundes durch das BoulevardcafÃ© eine zwar nicht mehr gemeinvertrÃ¤gliche, jedoch nicht konzessions-, sondern lediglich bewilligungspflichtige Nutzung (gesteigerten Gemeingebrauch) abgelte, wÃ¤hrend die hier streitige KonzessionsgebÃ¼hr fÃ¼r die Nutzung des Luftraums durch den Storenkasten das Entgelt fÃ¼r ein weitergehendes, durch Konzession eingerÃ¤umtes Recht darstelle. Der von der Vorinstanz unter Bezugnahme auf Art. 3 Abs. 2 lit. c und d GebR ermittelte Betrag von Fr. 387.-, bzw. kapitalisiert von Fr. 5'530.-, ergebe sich aus den Bestimmungen der GebO, welche allein fÃ¼r die Bemessung der GebÃ¼hr fÃ¼r den gesteigerten Gemeingebrauch im Sinn der VBÃ¶GS massgebend seien. DemgemÃ¤ss habe die Baurekurskommission verschiedene GebÃ¼hrentarife (betreffend den gesteigerten Gemeingebrauch einerseits und die Sondernutzung anderseits) in unzulÃ¤ssiger Weise vermengt. Die GebÃ¼hren fÃ¼r den gesteigerten Gemeingebrauch seien erheblich tiefer als jene fÃ¼r eine Sondernutzungskonzession, da mit Letzteren nicht die AusÃ¼bung einer TÃ¤tigkeit abgegolten, sondern ein Recht auf Sondernutzung eingerÃ¤umt werde; zudem seien die GebÃ¼hren fÃ¼r den gesteigerten Gemeingebrauch auf eine BenÃ¼tzung lediglich wÃ¤hrend der Sommermonate angelegt, wobei der Ansatz von bloss<br/> Fr. 30.-/m<sup>2</sup> auch den wetterbedingten EinschrÃ¤nkungen des Betriebs von BoulevardcafÃ©s selbst wÃ¤hrend der Sommersaison Rechnung trage. Sodann habe die Vorinstanz Art. 3 Abs. 2 lit. c GebR unrichtig ausgelegt, indem sie davon ausgehe, dass der Vorteil dem GebÃ¤ude und nicht dem KonzessionÃ¤r zugute kommen mÃ¼sse. Rechtsverletzend sei ferner die vor­instanzliche Auslegung von Art. 3 Abs. 2 lit. d GebR; die Vorinstanz habe nÃ¤mlich verkannt, dass Art. 7 GebR eine lex specialis zu dieser Bestimmung darstelle, weshalb Letztere nicht zusÃ¤tzlich angewendet werden dÃ¼rfe. Schliesslich halte die veranlagte GebÃ¼hr von Fr. 28'700.- entgegen der Auffassung der Vorinstanz auch vor dem verfassungsrechtlichen Ãquivalenzprinzip stand. Diese GebÃ¼hr stehe in einem vernÃ¼nftigen VerhÃ¤ltnis zum Wert der der BeschwerdefÃ¼hrerin erteilten Konzession. Eine Montage des Sonnenstorenkastens im GebÃ¤ude wÃ¤re erheblich teurer gewesen, weil diesfalls die Fassade hÃ¤tte durchbrochen werden mÃ¼ssen. Demnach habe die Vorinstanz nicht massgebende Rechtsgrundlagen heran­gezogen und zu viele ReduktionsgrÃ¼nde berÃ¼cksichtigt. Damit missachte sie die erhebliche Entscheidungsfreiheit, welche der BeschwerdefÃ¼hrerin bei der Anwendung ihres kommunalen Rechts zukomme.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>Die von der BeschwerdefÃ¼hrerin vorgenommene Berechnung beruht auf den Bemessungsregeln in Art. 3 Abs. 2 lit. a (in Verbindung mit Art. 4) und lit. b sowie Art. 7 GebR. Die Baurekurskommission ist zum Schluss gelangt, dass der aus dieser Berechnungsweise resultierende Betrag von Fr. 28'700.- in einem offensichtlichen MissverhÃ¤ltnis zum Wert der damit verbundenen staatlichen Leistung fÃ¼hre und daher mit dem Ãquivalenzprinzip nicht vereinbar sei. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Nach dem Ãquivalenzprinzip muss die HÃ¶he der GebÃ¼hr im <i>Einzelfall</i> in einem vernÃ¼nftigen VerhÃ¤ltnis zum Wert stehen, den die staatliche Leistung fÃ¼r den Abgabepflichtigen hat (Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. A., ZÃ¼rich 2002, Rz. 2641 ff.). Mit Bezug auf GebÃ¼hren fÃ¼r die Inanspruchnahme Ã¶ffentlichen Grundes wird dieses Prinzip in § 231 Abs. 3 PBG konkretisiert, wonach bei der Bemessung insbesondere das Ausmass und die Dauer der Beanspruchung, der wirtschaftliche Nutzen fÃ¼r den KonzessionÃ¤r und die allfÃ¤lligen Nachteile fÃ¼r das Gemeinwesen zu berÃ¼cksichtigen sind. Der Konkretisierung des Ãquivalenzprinzips dienen sodann die in Art. 3 Abs. 2 lit. c und d GebR genannten Bemessungskriterien, nÃ¤mlich die Art der BenÃ¼tzung und der daraus erwachsende Vorteil fÃ¼r den KonzessionÃ¤r bzw. die fÃ¼r die zugestandene BenÃ¼tzung erforderliche bauliche Vorrichtung (lit. c) sowie die mit der Sondernutzung verbundene EinschrÃ¤nkung des Gemeingebrauchs (lit. d). Das Ãquivalenzprinzip ist seinerseits Ausfluss verfassungsrechtlich geschÃ¼tzter Prinzipien, nÃ¤mlich des Gleichheitsgebots, des WillkÃ¼rverbots und des VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeitsgrundsatzes (Art. 5 Abs. 2, Art. 8 und Art. 9 der Bundesverfassung [BV]). Das bedeutet, dass, gestÃ¼tzt auf das Ãquivalenzprinzip, unter UmstÃ¤nden vom Ergebnis einer GebÃ¼hrenberechnung selbst dann abgewichen werden muss, wenn diese Berechnung an sich den massgebenden Reglementbestimmungen entspricht. Ferner ist das Ãquivalenzprinzip bei der Anwendung relativ unbestimmter Reglement­bestimmungen im Sinn einer verfassungskonformen Auslegung zu berÃ¼cksichtigen. Bezogen auf die hier massgebenden Bestimmungen des GebÃ¼hrenreglements kann dies nach zutreffender Auffassung der Vorinstanz dazu fÃ¼hren, dass zur Wahrung des Ãquivalenzprinzips von den (rechnerisch unmittelbar umsetzbaren) Berechnungsregeln von Art. 3 Abs. 2 lit. a und b in Verbindung mit Art. 7 GebR abgewichen und die Bemessungsregeln von Art. 3 Abs. 2 lit. c und d GebR heranzuziehen sind.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b><span>Auf ein offensichtliches MissverhÃ¤ltnis zwischen der veranlagten GebÃ¼hr von Fr. 28'700.- und dem Nutzen der Konzession fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin schliesst die Baurekurskommission deswegen, weil bezÃ¼glich der TeilflÃ¤che von 2,15 m<sup>2</sup> unterhalb des an der Fassade angebrachten Sonnenstorenelements nach den fÃ¼r die periodisch erhobene BenutzungsgebÃ¼hr massgebenden AnsÃ¤tzen lediglich ein kapitalisierter Wert von Fr. 5'350.- resultiere und weil der an der Fassade angebrachte Sonnenstorenkasten den Gemeingebrauch kaum zusÃ¤tzlich einschrÃ¤nke und der BeschwerdefÃ¼hrerin nur geringfÃ¼gige zusÃ¤tzliche Vorteile bringe. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin weist zwar zutreffend darauf hin, dass mit der streitbetroffenen GebÃ¼hr eine â konzessionspflichtige â Sondernutzung abgegolten wird, wÃ¤hrend die von der Beschwerdegegnerin ebenfalls zu entrichtende periodische GebÃ¼hr fÃ¼r die Inanspruchnahme des Ã¶ffentlichen Grundes lediglich den damit verbundenen gesteigerten Gemeingebrauch abgilt. Der Betrieb eins BoulevardcafÃ©s bzw. die damit einhergehende Nutzung des Ã¶ffentlichen Grundes stellt gesteigerten Gemeingebauch dar; das gilt jedenfalls insoweit, als eine solche Nutzung, wie dies hier abgesehen vom streitbetroffenen Sonnenstorenelement zutrifft, nicht mit baulichen Vorkehren verbunden ist (vgl. VGr, 9. April 1998, VB.98.00050; 16. Dezember 1999, VB.1999.00266; zu wenig differenzierend: VGr, 21. Juni 2001, VB.2000.00419). FÃ¼r zeitlich unbegrenzt bewilligte bauliche Vorrichtungen im, auf oder Ã¼ber dem Ã¶ffentlichen Grund â wie hier das streitige Sonnenstorenelement â bedarf es einer Sondernutzungskonzession (Art. 1 GebR; RB 1989 Nr. 81; vgl. allgemein HÃ¤felin/MÃ¼ller, Rz. 2607 in Verbindung mit Rz. 2423 ff.). Dieser Unterschied in den rechtlichen Grundlagen der den GebÃ¼hren zugrunde liegenden Bewilligungen bedeutet aber nicht, dass der praktische Nutzen einer konzessionspflichtigen Vorrichtung ungeachtet von deren Art und Funktion nur wegen dieser besonderen rechtlichen Ausgestaltung um ein Vielfaches hÃ¶her als der Nutzen eines bloss bewilligungspflichtigen gesteigerten Gemeingebrauchs sein muss. Zu beachten ist in diesem Zusammenhang auch, dass zwischen den beiden Erscheinungsformen nicht mehr gemeinvertrÃ¤glicher Nutzungen des Ã¶ffentlichen Grundes fliessende ÃbergÃ¤nge bestehen (vgl. etwa VGr, 9. April 1998, VB.98.00050, E. 3 bezÃ¼glich eines â immerhin baubewilligungspflichtigen â Podestes fÃ¼r ein BoulevardcafÃ©). Damit zusammen hÃ¤ngt auch, dass die Rechtsnatur von GebÃ¼hren fÃ¼r die Sondernutzung von Ã¶ffentlichen Sachen, welche eine Konzession erfordert, in Lehre und Rechtsprechung umstritten ist; teils werden derartige Abgaben als KonzessionsgebÃ¼hren, teils als BenutzungsgebÃ¼hren bezeichnet (vgl. HÃ¤felin/MÃ¼ller, Rz. 2630). Bei der hier streitigen Sonnen­storenvorrichtung dÃ¼rfte es sich um einen Grenzfall einer konzessionspflichtigen Anlage handeln. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Nach der durch die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht entkrÃ¤fteten Beurteilung der Vorinstanz schrÃ¤nkt das an der Fassade unmittelbar unterhalb eines ohnehin bestehenden baulichen Vorsprungs angebrachte Sonnenstorenelement den Gemeingebrauch auf dem Ã¶ffentlichen Grund nicht ein und bringt es der Beschwerdegegnerin als KonzessionÃ¤rin â gegenÃ¼ber der durch die periodische BenutzungsgebÃ¼hr abgegoltenen Bewilligung des BoulevardcafÃ©s auf Ã¶ffentlichem Grund â nur geringfÃ¼gige zusÃ¤tzliche Vorteile. Unter diesen UmstÃ¤nden liefert der von der Vorinstanz ermittelte Vergleichswert â kapitalisierter Wert der BenutzungsgebÃ¼hr, die im vorliegenden Fall fÃ¼r die TeilflÃ¤che von 2,15 m</span><sup><span>2</span></sup><span> unterhalb des an der Fassade angebrachten Sonnenstorenelements zu entrichten wÃ¤re â durchaus einen schlÃ¼ssigen Anhaltspunkt dafÃ¼r, dass die veranlagte KonzessionsgebÃ¼hr von Fr. 28'700.- mit dem Ãquivalenzprinzip nicht mehr vereinbar ist. Die diesbezÃ¼gliche Beurteilung der Vorinstanz Ã¼berzeugt, beruht sie doch auf einer plausiblen Gewichtung der aus der streitigen Vorrichtung fÃ¼r die Beschwerdegegnerin resultierenden Vorteile und der fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin bzw. den Gemeingebrauch resultierenden Nachteile. Daran vermag auch der fÃ¼r sich genommen zutreffende Einwand der BeschwerdefÃ¼hrerin, dass in Art. 3 Abs. 2 lit. c GebR Vorteile, die der KonzessionÃ¤rin zugute kommen, und nicht solche fÃ¼r das betreffende GebÃ¤ude gemeint sind, nichts zu Ã¤ndern. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Ist demnach davon auszugehen, dass die ursprÃ¼nglich veranlagte GebÃ¼hr von Fr. 28'700.- in einem offensichtlichen MissverhÃ¤ltnis zum Wert der staatlichen Leistung fÃ¼r die Beschwerdegegnerin steht, so erweist sich der Vorwurf der BeschwerdefÃ¼hrerin, die Baurekurskommission habe mit der Aufhebung und Neubemessung dieser GebÃ¼hr in unzulÃ¤ssiger Weise in die ihr bei der Anwendung kommunalen Rechts zustehende Beurteilungs- und Entscheidungsfreiheit eingegriffen, als unbegrÃ¼ndet. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Zu prÃ¼fen bleibt, ob die von der Baurekurskommission I vorgenommene Neuberechnung rechtmÃ¤ssig sei.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b><span>Diese Neuberechnung knÃ¼pft nicht an die Bemessungsregeln in Art. 3 Abs. 2 lit. a in Verbindung mit Art. 4 (Ermittlung des Landwerts) und Art. 7 GebR (Reduktion im Hinblick auf die Beschaffenheit der fraglichen Vorrichtung als so genannter Bauteil) an, sondern an die BemessungsgrundsÃ¤tze in Art. 3 Abs. 2 lit. b, c und d GebR. Die FlÃ¤che von 2,15 m<sup>2</sup>, die sich unterhalb des an der Fassade montierten Sonnenstorenelements befindet, bildet fÃ¼r die Vorinstanz zwar ebenfalls ein Bemessungselement im Sinn von Art. 3 Abs. 2 lit. b GebR; dabei wird aber nicht der Landwert (Fr. 40'000.-/m<sup>2</sup>) eingesetzt, sondern ein Betrag von Fr. 5'530.-, welcher wie erwÃ¤hnt dem kapitalisierten Wert der BenutzungsgebÃ¼hr entspricht, die im vorliegenden Fall fÃ¼r die genannte TeilflÃ¤che von 2,15 m<sup>2</sup> zu entrichten wÃ¤re. Dieser kapitalisierte Wert von Fr. 5'530.- soll den Vorteil abgelten, dass bezÃ¼glich dieser TeilflÃ¤che die periodische BenutzungsgebÃ¼hr fÃ¼r das BoulevardcafÃ© nicht entrichtet werden muss. Den weiter veranschlagten Vorteilen der Beschattung des CafÃ©s im Sommerhalbjahr und des Belassens der Installation auch im Winterhalbjahr wird durch eine Verdoppelung dieses Betrags Rechnung getragen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span>Die Berechnungsweise der Vorinstanz ist nicht unproblematisch, weil sie sich gÃ¤nzlich vom primÃ¤ren Bemessungskriterium â dem Landwert gemÃ¤ss Art. 3 Abs. 2 lit. a in Verbindung mit Art. 4 GebR â lÃ¶st. Die zur Wahrung des Ãquivalenzprinzips gebotene Korrektur liesse sich auch dadurch erreichen, dass an die den Landwert berÃ¼cksichtigende Berechnung der BeschwerdefÃ¼hrerin angeknÃ¼pft und die so ermittelte GebÃ¼hr von Fr. 28'700.- durch einen weiteren, in Anlehnung an Art. 3 Abs. 2 lit. c und d GebR frei geschÃ¤tzten Einschlag â etwa zur HÃ¤lfte â reduziert wÃ¼rde. Damit wÃ¼rde die in Art. 3 ff. GebR vorgezeichnete Berechnungsweise grundsÃ¤tzlich beibehalten, was im Interesse einer individuelle Besonderheiten berÃ¼cksichtigenden, aber im Ansatz doch einheitlichen Anwendung der Tarifordnung lÃ¤ge. Indessen kann die vorinstanzliche Neuberechnung im Ergebnis nicht als rechtsverletzend bezeichnet werden und trifft jedenfalls der Vorwurf, sie sei fÃ¤lschlicherweise nach den Vorschriften Ã¼ber die vorÃ¼bergehende BenÃ¼tzung des Ã¶ffentlichen Grundes zu Sonderzwecken bzw. nach den zu jenen Vorschriften erlassenen Tarifbestimmungen vorgenommen worden, nicht zu. Soweit die Neuberechnung auf den Landwert als Bemessungsgrundlage gÃ¤nzlich verzichtet und die GebÃ¼hr unmittelbar in Anlehnung an die in Art. 3 Abs. 2 lit. c und d GebR genannten Kriterien schÃ¤tzt, kann sie sich auf Art. 12 Abs. 2 GebR stÃ¼tzen. GemÃ¤ss dieser Bestimmung kann bei besonderen tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnissen eine dem Einzelfall angemessene, erhÃ¶hte oder ermÃ¤ssigte GebÃ¼hr festgesetzt oder von einer GebÃ¼hrenerhebung abgesehen werden. Solche besonderen VerhÃ¤ltnisse liegen hier in verschiedener Hinsicht vor. Zum einen befindet sich die konzessionierte Vorrichtung an einem Ort mit extrem hohen Landwert (Fr. 40'000.-/m<sup>2</sup>), weshalb die hieran anknÃ¼pfende Bemessung trotz der gestÃ¼tzt auf Art. 7 GebR berÃ¼cksichtigen ErmÃ¤ssigung auf einen Drittel immer noch zu einem Wert fÃ¼hrt, der weit Ã¼ber dem Nutzen der Einrichtung fÃ¼r die Beschwerdegegnerin als KonzessionÃ¤rin liegt. Sodann ist die Vorrichtung unmittelbar unterhalb eines ohnehin bestehenden Fassadenvorsprungs angebracht, welcher sie weit gehend Ã¼berdeckt, und beeintrÃ¤chtigt sie den Gemeingebrauch auf dem Ã¶ffentlichen Grund in keiner Weise. Die Neuberechnung der GebÃ¼hr durch die Vorinstanz hÃ¤lt sich alles in allem noch im Rahmen des Ermessens, in welches einzugreifen das nach § 50 VRG auf Rechtskontrolle beschrÃ¤nkte Verwaltungsgericht keinen Anlass hat.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Demnach ist die Beschwerde abzuweisen. Die Gerichtskosten sind der unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG), welcher nach § 17 Abs. 2 VRG als Unterliegende von vornherein keine ParteientschÃ¤digung zusteht. Hingegen ist sie zur Zahlung einer solchen EntschÃ¤digung an die Beschwerdegegnerin zu verpflichten; als angemessen erweist sich ein Betrag von Fr. 1000.-. </span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>der Einzelrichter</span><span>:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'800.<b>--</b>; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'860.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Die BeschwerdefÃ¼hrerin wird verpflichtet, der Beschwerdegegnerin binnen dreissig Ta­gen nach Rechtskraft dieses Entscheids eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) zu bezahlen.</p> <p class="Urteilstext"><span>5. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>