<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2D_61/2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 22. Oktober 2012 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Kantonsschule Zürich Nord, Birchstrasse 107, 8050 Zürich, </div> <div class="para">Bildungsdirektion des Kantons Zürich, Walcheplatz 2, 8090 Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Nichtbestehen der Aufnahmeprüfung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 4. Kammer, </div> <div class="para">vom 3. September 2012. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Y.________, die Tochter von X.________, absolvierte im Frühjahr 2012 die schriftliche und mündliche Aufnahmeprüfung für das Kurzgymnasium, die sie nicht bestand, was die Kantonsschule Zürich Nord X.________ mit Verfügung vom 2. April 2012 mitteilte. Ein Rekurs an die Bildungsdirektion des Kantons Zürich blieb erfolglos, und mit Urteil vom 3. September 2012 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich die gegen den Rekursentscheid der Bildungsdirektion erhobene Beschwerde ab; zugleich lehnte es das Begehren um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit des Rechtsmittels ab und auferlegte dementsprechend die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- X.________. Diese gelangte dagegen mit Schreiben vom 6. Oktober 2012 an das Bundesgericht. Sie beschwert sich - einzig - darüber, dass ihr Gerichtskosten auferlegt wurden. Am 19. Oktober 2012, mithin innert ihr hierfür angesetzter Frist, reichte sie ein mit Unterschrift versehenes Exemplar der Beschwerdeschrift sowie das angefochtene Urteil nach. </div> <div class="para">Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind weitere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Streitsache selber betrifft den Entscheid über das Nichtbestehen der Aufnahmeprüfung ins Gymnasium und mithin einen Entscheid über das Ergebnis von Prüfungen und anderen Fähigkeitsbewertungen, namentlich auf den Gebieten der Schule, der Weiterbildung und der Berufsausübung (Art. 83 lit. t BGG), sodass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig ist und bloss die subsidiäre Verfassungsbeschwerde offensteht (<span class="artref">Art. 113 ff. BGG</span>). Mit der Verfassungsbeschwerde kann - einzig - die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden. Entsprechende Rügen bedürften spezifischer Geltendmachung und Begründung (Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>). Im Übrigen beruht die einzig noch streitige Frage der Kostenauflage allein auf kantonalem Recht, sodass selbst im Rahmen der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unter Beachtung von <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> weitgehend bloss die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden könnte (<span class="artref">Art. 95 BGG</span>; dazu <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=8&amp;from_date=05.10.2012&amp;to_date=24.10.2012&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-III-513%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page513">BGE 135 III 513</a> E. 4.3 S. 521 f.<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=8&amp;from_date=05.10.2012&amp;to_date=24.10.2012&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-I-153%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page153">134 I 153</a></span> E. 4.2.2 S. 158; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=8&amp;from_date=05.10.2012&amp;to_date=24.10.2012&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-349%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page349">134 II 349</a> E. 3 S. 351 f.; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=8&amp;from_date=05.10.2012&amp;to_date=24.10.2012&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-III-462%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page462">133 III 462</a> E. 2.3 S. 466). </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin nennt kein verfassungsmässiges Recht und legt entsprechend nicht dar, inwiefern das Verwaltungsgericht dadurch, dass es ihr die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- auferlegte, derartige Rechte verletzt haben könnte. Namentlich befasst sie sich nicht näher mit den Ausführungen des Verwaltungsgerichts über den - verneinten - Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege (E. 5). </div> <div class="para">Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>), sodass darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten ist. </div> <div class="para">Die bundesgerichtlichen Kosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) sind entsprechend dem Verfahrensausgang der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 4. Kammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 22. Oktober 2012 </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Zünd </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Feller </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>