<h2>SubmittedText<h2><p>Faruq und Horiya Hassu-Abdulkader und ihre Tochter Tireej sollen offenbar in ihre Heimat, nach Syrien, zurückgeschafft werden. Die kurdische Familie ist vom Islam zum Christentum übergetreten und befürchtet, deshalb in Syrien verfolgt und umgebracht zu werden. Ihr Asylantrag wurde abgelehnt.</p><p>- Kann ausgeschlossen werden, dass die Familie Abdulkader in Syrien verfolgt oder gar umgebracht wird?</p><p>In Syrien gilt das Scharia-Recht, welches die Todesstrafe für die Konversion vom Islam zum Christentum vorsieht.</p><p>- Weshalb wird angenommen, dass einer islamischen Familie, welche zum Christentum konvertiert, in Syrien keine Gefahr droht?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Im vorliegenden Fall hat die betreffende Familie erst vor Kurzem ein viertes Asylgesuch eingereicht. Der Bundesrat bittet aus diesem Grund um Verständnis, dass er deswegen nicht näher auf diesen Einzelfall eingehen kann. Das Bundesamt für Migration wird auch dieses vierte Gesuch sorgfältig prüfen.</p>