<h2>SubmittedText<h2><text><p>Das beliebte Cafe Vallotton bleibt nach dem Umbau und der Erweiterung in der heutigen Form bestehen. Auch ausserhalb der Sessionen (für Kommisssionsitzungen) wird das Café privatwirtschaftlich betrieben. Die heutige Betreiberin (inklusive Personal) ist bei gleichbleibenden Bedingungen durch den Bund weiter zu verpflichten.</p><p>Seit Jahrzehnten betreibt die gleiche Wirtin das Café Vallotton. Der kleine Restaurationsbetrieb ist bei den Parlamentsmitgliedern sehr beliebt. Der persönliche Service wird während und ausserhalb der Sessionen sehr geschätzt.</p><p>Das Konzept, wonach in Zukunft nur noch während der Session die Bedienung gewährleistet wird, ist nicht akzeptabel.</p><p>Die heutige Betreiberin führt das Café auf eigene Rechnung. Der Bund trägt also schon heute kein Risiko.</p><p>In Zukunft soll der Service während der Session in kleinem Umfang durch eine vom Bund beschäftigte und bezahlte Person gemacht werden. Warum vom Bund, wenn's auch privatwirtschaftlich geht?</p><p>Der Standort vom Café Vallotton ist viel näher bei den Parlamentssälen als ein Café im Keller. Vor allem bei Abstimmungen im Nationalrat oder Ständerat spielt der Weg (bei Abstimmungen) eine Rolle!</p></text><h2>FederalCouncilResponseText<h2><text><p>Stellungnahme der Verwaltungsdelegation vom 24. August 2006</p><p>Die Planung der zukünftigen Verpflegung im Parlamentsgebäude sieht zwei verschieden genutzte Lokalitäten vor: In der Galerie des Alpes soll ein sogenanntes Grand Café betrieben werden, und im sogenannten Café Vallotton wird im Rahmen einer sanften Umgestaltung eine Cafébar eingerichtet.</p><p>Die Cafébar wird mit Bartheke, einigen Stehtischen und mehrheitlich mit Sitzgelegenheiten möbliert. Sie dient als Verpflegungsmöglichkeit in unmittelbarer Nähe der Ratssäle und liegt auch in Bezug auf die Kommissionssitzungszimmer sehr zentral. Während der Sessionen wird die Cafébar durch Servicepersonal bedient und verfügt über ein Angebot an Getränken und einigen Snacks. In der Zeit zwischen den Sessionen ist die Cafébar - dank Selbstbedienungsmöglichkeit - rund um die Uhr geöffnet.</p><p>Während der Auswärtssession im Jahr 2001 wurde in Lugano das Parlaments-Bistro mit einem ähnlichen Konzept betrieben und hat bei den Ratsmitgliedern grossen Anklang gefunden. Zwei überwiesene Vorstösse verlangten die Einrichtung einer Cafébar bzw. von Kaffeeautomaten in der Nähe der Ratssäle.</p><p>Das Grand Café des Alpes wird während und ausserhalb der Sessionen bedient sein. Es wird über eine gemütliche Atmosphäre mit bequemen Sitzgelegenheiten und über ein erweitertes Angebot an Getränken und Speisen verfügen. Dieser Raum soll auch für Apéros genutzt werden.</p><p>Die Parlamentsdienste suchen für das Café des Alpes und die Cafébar einen privatwirtschaftlichen Betreiber. Er wird im Rahmen eines öffentlichen Ausschreibungsverfahrens von einem Auswahlgremium evaluiert und beauftragt. Wie die bisherige Gerantin im Café Vallotton führt der zukünftige Betreiber die beiden Lokale auf eigene Rechnung. Mit der Ausweitung des parlamentsinternen Verpflegungsbetriebes erhöht sich aber das unternehmerische Risiko.</p></text>