<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">AL.2006.00067</font></b><br/> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4"> </font></b><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">des Kantons Zürich</font><br/> <font size="4">III. Kammer</font><br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichter Faesi, Vorsitzender</font> <p><font size="4">Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</font> </p><p><font size="4">Ersatzrichterin Condamin</font> </p><p><font size="4">Gerichtssekretär Schetty</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Urteil vom 29. August 2006</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">in Sachen</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">G.___</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdeführerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Abteilung Qualifizierung für, Stellen Suchende</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Walchestrasse 19, 8090 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdegegner</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Nachdem das AWA mit Einspracheentscheid vom 17. Februar 2006 das Begehren der Versicherten betreffend Kostenübernahme eines Weiterbildungskurses (Handelsschule) abgelehnt hat (Urk. 2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> nach Einsicht in die Beschwerde vom 15. August 2004, mit welcher die Versicherte die Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids beantragt hat (Urk. 1), die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort des AWA vom 3. September 2004 (Urk. 6) sowie die weiteren Akten;</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> in Erwägung, dass</font><br/> <i><font face="RotisSerif" size="4"> </font></i><font face="RotisSerif" size="4">Voraussetzung für den Anspruch auf Leistungen der Versicherung an die Umschulung, Weiterbildung oder Eingliederung in jedem Fall das Vorliegen einer arbeitsmarktlichen Indikation ist; dies bedeutet, dass arbeitsmarktliche Massnahmen nur einzusetzen sind, wenn die Arbeitsmarktlage dies gebietet; dadurch verhindert werden soll, dass Leistungen zu Zwecken in Anspruch genommen werden, die nicht mit der Arbeitslosenversicherung in Zusammenhang stehen (Botschaft des Bundesrates zum Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung, AVIG, vom 2. Juli 1980; BBl 1980 III 610 f.); das Gesetz diesen Gedanken in Art. 59 Abs. 1 und 2 zum Ausdruck bringt, wonach die Versicherung diese Massnahmen nur dann durch finanzielle Leistungen fördert, wenn die Vermittelbarkeit der versicherten Person aus Gründen des Arbeitsmarktes erschwert ist und die arbeitsmarktliche Massnahme die Vermittelbarkeit verbessert,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">der Beschwerdegegner seinen ablehnenden Entscheid damit begründete, dass die Beschwerdeführerin keine mehrjährige kaufmännische Tätigkeit vorweisen könne, so dass nach ihrer Erfahrung die Vermittelbarkeit durch den Besuch der fraglichen Handelsschule nicht wesentlich verbessert werden könne (Urk. 2, Urk. 6),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die Beschwerdeführerin demgegenüber geltend machte, dass aufgrund der technischen Umwälzungen in der Fotobranche die Stellensuche in ihrem angestammten Berufsfeld praktisch aussichtslos sei, so dass eine Umschulung respektive Zusatzausbildung unumgänglich sei (Urk. 1);</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">in weiterer Erwägung, dass</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">unbestritten ist, dass sich jede zusätzliche Ausbildung grundsätzlich positiv auf die Stellensuche auswirkt, eine solche Massnahme aber aufgrund der Zweckgebundenheit der Mittel der Arbeitslosenversicherung lediglich unter den gesetzlichen Voraussetzungen übernommen werden kann,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die beantragte Weiterbildung (Handelsschule 1 "Kompaktlehrgang") rund drei Monate dauert (Urk. 7/8 S. 2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">allein durch die genannte Weiterbildung somit kaum eine wesentliche Verbesserung der Vermittelbarkeit erreicht werden kann,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die Beschwerdeführerin nur kurze Zeit im kaufmännischen Bereich tätig war (Urk. 7/4 S. 3),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">nach den Erfahrungen des Beschwerdegegners aber lediglich die Kombination von mehrjähriger Erfahrung im kaufmännischen Bereich sowie Besuch einer Weiterbildung den gewünschten Erfolg bringt, was ohne Weiteres als nachvollziehbar erscheint, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">somit davon auszugehen ist, dass die beantragte Massnahme die Vermittelbarkeit der Beschwerdeführerin nicht wesentlich verbessert,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">der angefochtene Einspracheentscheid demnach zu bestätigen und die Beschwerde abzuweisen ist;</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">erkennt das Gericht:</font></b> </p><p><font size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- G.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Staatssekretariat für Wirtschaft seco</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> sowie an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Arbeitslosenkasse Unia</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Eidgenössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p></div></body></html>