<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, das für die öffentliche Hand und Privatpersonen geltende Herbizidverbot mit geeigneten Massnahmen endlich durchzusetzen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Im Rahmen der Umsetzung des "Aktionsplans zur Risikoreduktion und nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln" des Bundesrates vom 6. September 2017 werden gegenwärtig zwei Massnahmen vorbereitet, die der Missachtung des Verbots, Herbizide auf befestigten Flächen auszubringen, entgegenwirken werden. Für die nicht berufliche Verwendung sollen strengere Kriterien für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln erarbeitet und eingeführt werden. Unter anderem ist vorgesehen, dass die Zulassung von Herbiziden für die nicht berufliche Verwendung in diesem Zusammenhang verboten wird. Für berufliche Anwender, die heute schon eine Fachbewilligung benötigen, sind strengere Anforderungen an die Aus- und Weiterbildung vorgesehen. Zudem soll die Abgabe von für die berufliche Verwendung zugelassenen Pflanzenschutzmitteln künftig nur noch an Personen erlaubt sein, die eine Fachbewilligung für die Verwendung haben. Dadurch wird die Kontrollaufgabe der Kantone wesentlich vereinfacht werden. Bussen können - gestützt auf das Umweltschutzgesetz (USG; SR 814.01) - bereits heute ausgesprochen werden. Die Wirksamkeit der beiden Massnahmen des Aktionsplans lässt sich anhand der detaillierten Verkaufszahlen von Pflanzenschutzmitteln, deren Erhebung ebenfalls vorgesehen ist, beurteilen. Die Massnahmen werden im Winter 2020/2021 mit dem 11. Verordnungspaket Umwelt in die Vernehmlassung geschickt und sollen im Frühjahr 2022 in Kraft treten. Somit werden die Anliegen der Motion voraussichtlich mit der Umsetzung der beiden Massnahmen des Aktionsplans ab Frühjahr 2022 erfüllt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.