<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2019-07-03-2C_608-2019.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_608/2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 3. Juli 2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Seiler, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Businger. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para">vertreten durch die MS Finanz AG, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Migrationsamt des Kantons Zürich, </div> <div class="para">Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 4. Abteilung, Einzelrichter, vom 3. Juni 2019 (VB.2018.00741). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> Am 16. November 2018 erhob A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich Beschwerde betreffend Aufenthaltsbewilligung. Mit Verfügung vom 19. November 2018 forderte sie das Verwaltungsgericht auf, einen Kostenvorschuss von Fr. 2'060.-- zu leisten. Nachdem der Vorschuss einen Tag verspätet geleistet worden war, trat das Verwaltungsgericht am 3. Juni 2019 auf die Beschwerde nicht ein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> Mit Beschwerde vom 25. Juni 2019 beantragt A.________ dem Bundesgericht, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und ihr sei die Ausreisefrist bis zum 15. Oktober 2019 zu verlängern. Zudem ersucht sie um Erteilung der aufschiebenden Wirkung. Das Bundesgericht hat weder die vorinstanzlichen Akten beigezogen noch andere Instruktionsmassnahmen verfügt. Mit dem vorliegenden Entscheid in der Sache wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref> haben Rechtsschriften unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span> nennen dabei die zulässigen Rügegründe. Beruht der angefochtene Entscheid auf mehreren selbständigen Begründungen, hat die beschwerdeführende Partei darzulegen, dass jede von ihnen Recht verletzt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=42&amp;from_date=01.07.2019&amp;to_date=20.07.2019&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-III-364%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page364">BGE 142 III 364</a> E. 2.4 S. 368<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=42&amp;from_date=01.07.2019&amp;to_date=20.07.2019&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-I-97%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page97">138 I 97</a></span> E. 4.1.4 S. 100). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Das Verwaltungsgericht hat erwogen, dass die 20-tägige Frist zur Leistung des Kostenvorschusses am 11. Dezember 2018 abgelaufen sei. Die Zahlung der Beschwerdeführerin sei erst am 12. Dezember 2018 eingegangen. In der Folge sei sie aufgefordert worden, die Rechtzeitigkeit der Zahlung nachzuweisen. Innert Frist sei der Nachweis nicht erbracht worden, weshalb auf die Beschwerde androhungsgemäss nicht einzutreten sei (vgl. E. 1.2 des angefochtenen Entscheids). Weiter hat sich das Verwaltungsgericht eingehend mit der materiellen Rechtslage befasst und erwogen, dass die Beschwerde im Eintretensfall abzuweisen gewesen wäre (vgl. E. 2 des angefochtenen Entscheids). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.3.</b> Die Beschwerdeführerin bringt lediglich vor, dass der Kostenvorschuss rechtzeitig - mit Valuta vom 11. Dezember 2018 - bezahlt worden sei. Dies unterlegt sie mit entsprechenden Dokumenten. Sie äussert sich aber mit keinem Wort zur Feststellung des Verwaltungsgerichts, wonach sie die Rechtzeitigkeit im vorinstanzlichen Verfahren trotz Aufforderung nicht nachgewiesen habe. Ebenso unterlässt es die Beschwerdeführerin, sich zur materiellen Rechtslage zu äussern, obwohl das Verwaltungsgericht die Beschwerde in einer Eventualbegründung materiell beurteilt hat. Schliesslich ist nicht ersichtlich, weshalb die Beschwerdeführerin eine Verlängerung der Ausreisefrist beantragt und in der Begründung eine Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur Neubeurteilung (sowie die Verlängerung der Ausreisefrist) fordert. Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf die Beschwerde ist deshalb im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Bei diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 4. Abteilung, Einzelrichter, und dem Staatssekretariat für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 3. Juli 2019 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Seiler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Businger </div> </div></body></html>