<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00556</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Bachofner, Vorsitzender i.V.<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiber P. Sager</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1988, meldete sich am 9. September 2009 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Hinweis auf Schmerzen, Erschöpfung und benötigte Dritthilfe bei der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/4-5). Die Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, teilte der Versicherten mit Mittei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung vom 5. Februar 2010 mit, dass berufliche Massnahmen zurzeit nicht ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeigt seien (Urk. 6/17). Mit Verfügung vom 25. August 2011 verneinte die IV-Stelle den Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung (Urk. 6/61). Mit Verfügung vom 7. Oktober 2011 sprach die IV-Stelle der Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 50 % eine halbe Rente ab 1. März 2010 zu (Urk. 6/65-68). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang eines am 17. Juli 2012 (Eingangsdatum) ausgefüllten Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bogens (Urk. 6/72) holte die IV-Stelle unter anderem beim Y.___ ein rheumatologischen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten mit Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit ein, das am 3. Juni 2014 erstattet wurde (Urk. 6/87). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 6/99; Urk. 6/100, Urk. 6/103) hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 7. April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2016 die bisher ausgerichtete Rente auf (Urk. 6/111 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10. Mai 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom 7. April 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und die IV-Stelle sei zu verpflichten, die gesetzlich geschuldeten Leistungen, insbesondere weiterhin eine Invalidenrente auszurichten (Urk. 1 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 10. Juni 2016 (Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 31. Oktober 2016 zur Kenntnis gebracht (Urk. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 22. Dezember 2016 (Urk. 8) reichte die Beschwerdeführerin weitere medizinische Berichte ein (Urk. 9/1-3), welche der Beschwerdegegnerin am 23. Dezember 2016 zur Kenntnis gebracht wurden (Urk. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 17 Abs. 1 ATSG dar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer mate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">riellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Grad der Invalidität eines Rentenbezügers oder einer Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zügerin in einer für den Anspruch erheblichen Weise, so ist die Rente laut </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG für die Zukunft entsprechend zu erhöhen, herabzusetzen oder aufzuheben. Der Revisionsordnung gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG geht jedoch der Grundsatz vor, dass die Verwaltung befugt ist, jederzeit von Amtes wegen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller rich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn diese zweifellos un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (BGE 110 V 176 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2a; Art. 53 Abs. 2 ATSG). Unter diesen Voraussetzungen kann die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Rentenverfügung auch dann abändern, wenn die Revisionsvorausset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG nicht erfüllt sind. Wird die zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung erst vom Gericht festgestellt, so kann es die auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG gestützte Revisionsverfügung der Verwaltung mit dieser Begründung schützen (BGE 125 V 368 E. 2 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung lässt sich eine allgemein gültige betragliche Grenze für die Voraussetzung der Erheblichkeit der Berichtigung nicht festlegen. Massgebend sind vielmehr die gesamten Umstände des Einzelfalles. Bei periodischen Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen ist die Erheblichkeit der Berichtigung zu bejahen (BGE 119 V 475 E. 1c; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_11/2008 vom 29. April 2008 E. 4.2 mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Erfordernis der zweifellosen Unrichtigkeit - als Schranke für ein wiederer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wägungsweises Zurückkommen auf eine formell rechtskräftige Leistungszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache - ist rechtsprechungsgemäss so zu handhaben, dass die Wiedererwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung nicht zum Instrument einer voraussetzungslosen Neuprüfung von Dauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen wird, zumal es nicht dem Sinn der Wiedererwägung entspricht, lau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fende Ansprüche zufolge nachträglicher besserer Einsicht der Durchfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">organe jederzeit einer Neubeurteilung zuführen zu können (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts I 276/04 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2005 E. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Erfordernis der zweifellosen Unrichtigkeit ist in der Regel erfüllt, wenn eine Leistungszusprache aufgrund falsch oder unzutreffend verstandener Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">regeln erfolgt ist oder wenn massgebende Bestimmungen nicht oder unrichtig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angewandt wurden. Anders verhält es sich, wenn der Wiedererwägungsgrund im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bereich materieller Anspruchsvoraussetzungen liegt, deren Beurteilung notwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digerweise Ermessenszüge aufweist. Erscheint die Beurteilung einzelner Schritte bei der Feststellung solcher Anspruchsvoraussetzungen (Invaliditätsbemessung, Arbeitsunfähigkeitsschätzung, Beweiswürdigung, Zumutbarkeitsfragen) vor dem Hintergrund der Sach- und Rechtslage, wie sie sich im Zeitpunkt der rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftigen Leistungszusprechung darboten, als vertretbar, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus. Zweifellos ist die Unrichtigkeit, wenn kein ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nünftiger Zweifel daran möglich ist, dass die Verfügung unrichtig war. Es ist nur ein einziger Schluss - derjenige auf die Unrichtigkeit der Verfügung – denk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar (Urteil des Bundesgerichts 9C_837/2010 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2011 E. 2.5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung kann (auch) bei unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhalts gegeben sein. Darunter fällt insbesondere eine unvollständige Sachverhaltsabklärung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes. Eine auf keiner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nachvollziehbaren ärztlichen Einschätzung der massgeblichen Arbeitsfähigkeit beruhende Invaliditätsbemessung ist nicht rechtskonform und die entsprechende Verfügung zweifellos unrichtig im wiedererwägungs-rechtlichen Sinne (Urteil des Bundesgerichts 9C_1014/2008 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2009 E. 3.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nicht entscheidend ist, ob die frühere Leistungszusprache unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung sämtlicher Teilaspekte richtig und angemessen war, sondern ob sie mit Blick auf die damalige Sach- und Rechtslage insgesamt als vertretbar erscheint (Urteil des Bundesgerichts 9C_575/2007 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2007 E. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, dass die Beschwerdeführerin im September 2013 eine Arbeitstätigkeit in der Z.___ aufgenommen habe, womit ein Revisionsgrund gegeben sei (S. 2). Die Tätigkeit in der Z.___ sei gestützt auf das Gutachten des Y.___ ideal angepasst, da sie wechselbelastend sei und keine Gewichtsbelastungen bestehen würden. Aufgrund des erhöhten Pausenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darfs sei von einer 25%igen Einschränkung sowohl im Studium als auch bei der Z.___ auszugehen (S. 2 oben). Im Rahmen des Studiums seien in der Regel alle 50 Minuten Pausen möglich. Zudem seien die Sitzeinrichtungen nicht individuell anpassbar und es finde sich nicht genügend Beinraum. Eine Verkürzung des Studientages von acht auf sechs Stunden beziehungsweise um 25 % sei in der Folge nachvollziehbar. Dem Stundenplan sei einzig dienstags eine sechsstündige Präsenz zu entnehmen. In der Zeit von 10 bis 16 Uhr reise die Beschwerdeführerin von Zürich nach Oerlikon und zurück für jeweilige Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lesungen. Am Mittwoch habe sie jeweils frei. Damit erweise sich die berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigte 25%ige Einschränkung, welche sich lediglich bei der Studientätigkeit effektiv (aktuell dienstags und Mittwoch sei jeweils frei) allenfalls auswirken könnte (sechs Stunden), als grosszügig bemessen (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Übrigen wäre auch ein Wiedererwägungsgrund gegeben, da bei der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusprache die Abklärung der spezifischen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit unterblieben sei (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin lägen weder ein Wiedererwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungs- (S. 4 Ziff. 4 f.) noch ein Revisionsgrund vor (S. 6 Ziff. 5 f.). Insbesondere gehe aus dem Y.___-Gutachten keine Verbesserung des Gesundheitszustandes hervor (S. 7 Ziff. 5.3). Auch die „üblichen Schwankungen“ der zeitlichen Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungen und Belastungen im Rahmen eines Werkstudiums würden keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionsgrund darstellen. Da sich die Beschwerdegegnerin nicht mit den Vorbring</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en betreffend Revisions- und Wiedererwägung auseinandergesetzt habe, liege </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausserdem eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör vor (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6 Ziff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die bisherige ganze Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenrente zu Recht eingestellt hat, wobei insbesondere umstritten ist, ob ein Wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dererwägungs- oder Revisionsgrund vorliegt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin eine Verletzung des rechtlichen Gehörs geltend macht (vgl. Urk. 1 S. 6 Ziff. 5.1), ist diese - soweit sie überhaupt zu bejahen wäre - als geheilt zu betrachten, handelt es sich beim hiesigen Gericht doch um eine Beschwerdeinstanz, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prüfen kann (BGE 127 V 431 E. 3d/aa).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der ursprünglichen Zusprache einer halben Rente mit Verfügung vom 7. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2011 (Urk. 6/65-68) lagen die folgenden medizinischen Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor:</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des A.___, medizinische Poliklinik, Departe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ment für Innere Medizin, berichteten am 8. Januar 2008 (Urk. 6/9/54-58) über eine ambulante Behandlung vom 5. Oktober 2006 bis 23. August 2007 zur Abklärung einer Anämie und der chronischen Müdigkeit und nannten folgende Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">latenter Eisenmangel mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuell: allergische Reaktion auf Venofer (juckende Urticaria an Extre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mitäten)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">hypochromem und mikrocytärem Blutbild</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">orthostatische Dysregulation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische frontale Kopfschmerzen (Erstdiagnose zirka 2002) mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">differentialdiagnostisch im Rahmen des latenten Eisenmangels, Migräne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, Spannungskopfschmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">allergisches und anstrengungsbedingtes Asthma bronchiale mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">allergischer Rhinokonjunktivitis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">diversen Pollen- und Gräserallergien</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbovertebrales Schmerzsyndrom bei leichter Skoliose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">persistierende Dysphagien seit 2003, aktuell Hängenbleiben einer Tablette Oktober 2006</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des B.___ berichteten am 30. Mai 2008 (Urk. 6/9/48-50) über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Hospitalisation vom 25. bis 29. Mai 2008 und nannten folgende Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">venöse Thromboembolie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Beckenvene bis Vena femoralis superior rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Risikofaktoren: Immobilisation, hormonelle Kontrazeption</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Sinusitis frontalis Mai 2008</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diverse Allergien</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Klacid (Exanthem), Ferrum (Exanthem und Ödeme)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">diverse Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Obstipation, Diarrhoe, Übelkeit, Juckreiz), Verdacht auf Eier, Weissmehlprodukte, Nüsse, Vanille, Paprika, Tomate, Schweinefleisch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des A.___, Herz-Kreislauf-Zentrum, Klinik für Angiologie, berichteten am 2. Juli 2009 (Urk. 6/9/13-15) über eine angiologische Evaluation nach erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">maliger Beckenvenenthrombose rechts. Aktuell berichte die Beschwerdeführerin über Konstanz der Beschwerden seit der letzten Vorstellung am 20. Januar 2009. Sie klage über ständige, druck- und krampfartige Schmerzen im rechten Unterbauch und periumbilikal mit einer durchschnittlichen Intensität von drei bis vier von zehn, die am besten im Liegen, am schlechtesten im Sitzen zu ertragen seien (dann sechs bis acht von zehn). Sie würden ferner durch Laufen induziert, würden nach drei bis vier Stunden Gehzeit auftreten und sich nur langsam nach Ruhen in liegender Position bessern. Ansonsten seien die Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen unabhängig von Nahrungsaufnahme, Stuhlgang, Menstruation, Tem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peratur, Tages- oder Jahreszeit. Die Beschwerden seien der Hauptgrund für die Beurlaubung an der Universität und die eingeschränkte Beweglichkeit (S. 1 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinisch und duplexsonographisch bestehe bei der Beschwerdeführerin seit der letzten Vorstellung ein konstanter Befund. Bezüglich der Bauchschmerzen liege anamnestisch eine Schmerzbeeinflussung durch Körperpositionierung und kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Betätigung vor. Aus angiologischer Sicht finde sich aber kein sicherer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenhang mit der teilrekanalisierten Beckenvenenthrombose. Es seien auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine weiteren Einflussfaktoren, die in der Differentialdiagnose wegwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">send wären, eruiert worden (S. 2 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der C.___ berichteten am 1. Mai 2009 (Urk. 6/9/8-12) über eine Hospitalisation vom 30. März bis 17. April 2009 und nannten folgende Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Unterbauchschmerzen mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">persistierend klinisch im Vordergrund stehender venöser Insuffizienz mit venöser Claudicatio inguinal rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Beckenvenenthrombose der Vena femoralis superior rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> bis in die Vena cava inferior</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Müdigkeitssyndrom mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chronischem Eisenmangel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Unverträglichkeit sämtlicher Eisenpräparate (per os und i.v.)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">fehlende Eisenaufnahme mit der Nahrung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Candidamykose des Darms</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">reaktive Depression mit Schlafstörungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">allergisches und anstrengungsabhängiges Asthma bronchiale mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">multiplen Pollen- und Gräserallergien</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leide seit einer Beckenvenenthrombose im Mai 2008 unter persistierenden Unterleibsbeschwerden, die sich bei längerem Laufen und Sitzen versch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">echtern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach dieser Throm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bose mehrfach in der hämatologischen Sprechstunde im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___ und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der angiologischen Abteilung im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> untersucht worden. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> noch Ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berschwankungen im Bereich der genannten Venen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ein akutes throm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">boembolisches Geschehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jedoch nicht festgestellt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Thrombose mit Marcumar antikoaguliert und es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehe die Vorstellung, dass durch eine langsame Revaskularisierung eine Besse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Beschwerden eintreten soll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> klag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin über massive Schlafstörungen und über den Tag bestehende Müdigkeit, die sie bereits seit langen Jahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine streng vegane Diät ein und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne auch diverse Obst und Gemüsesorten nicht vertragen. Bei Nicht-Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Diät </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sehr schnell Übelkeit auf. Auch bei der Einnahme von Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> könne es sehr schnell zu Magen-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m-Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">emen kommen. Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Patientin deprimiert und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Erfolge jeglicher Therapie in Frage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 2 oben)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Behandlung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin habe sich schwierig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestaltet, da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sehr schnell überlastet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewesen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch unter naturheilkundlicher medikamentöser Behandlung nicht vor 12 Uhr in der Nacht einschlafen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tagsüber sehr müde und erschöpft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eine invasivere Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapie mit Neuraltherapie, die eine vorübergehende Umstellung der Marcumar-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Therapie auf Fragmin erfordert hätte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strikt ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelehnt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ebenso ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en erneuten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Versuch einer parenteralen Eisensubstitution.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch aus psychologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Therapie schwierig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Soweit bisher eruierbar besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine ausgeprägte Selbstablehnung, gleichzeitig aber auch eine Fixierung auf die derzeitigen Strukturen. Die These der Mutter, dass der miterlebte Tod des Vater</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen Schock bei der Patientin ausgelöst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eher unwahrscheinlich. Eine Verbesserung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">depressiven Stimm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungslage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht erzielt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> können (S. 3 unten f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Leider habe der Zustand der Beschwerdeführerin nicht verbessert werden können (S. 4 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte im Bericht vom 1. Oktober 2009 (Urk. 6/9) aus, er behandle die Beschwerdeführerin seit Februar 2008 (Ziff. 1.2), und nannte als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einen Status nach venöser Thromboembolie der Beckenvene bis Vena femoralis superior rechts mit persistierenden Beschwerden im Hemiab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">domen rechts und Umgehungskreislauf, eine Polyallergie, einen chronischen Eisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mangel sowie eine Adynamie (Ziff. 1.1). Dazu führte er aus, im Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund stünden die Beschwerden im rechten Unter-Mittelbauch und die allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meine Schwäche (Ziff. 1.4). Es bestehe seit dem 25. Mai 2008 bis auf weiteres </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.5). Die Beschwerdeführerin sei bisher nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berufstätig gewesen, könne aber wegen der erwähnten Befunde das be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne Studium nicht fortsetzen. Eine berufliche Tätigkeit sei zurzeit nicht möglich (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des A.___, Dermatologische Klinik, Allergologie, Dermato-Onkologie, Venerologie, führten in der Stellungnahme vom 9. Februar 2010 (Urk. 6/19) aus, in Bezug auf die allergologischen Diagnosen würden derzeit keine Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen der Arbeitsfähigkeit als Studentin bestehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. E.___, Fachärztin für Innere Medizin, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), nannte im Untersuchungsbericht vom 7. Juli 2010 (Urk. 6/26) als Diagnosen einen Status nach tiefer Beckenvenenthrombose rechts im Mai 2009 mit Thrombosierung der gesamten Beckenvenenachse bis zur proximalen Vena femoralis communis sowie ein persistierendes Schmerzsyndrom des rechten Becken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereichs/Unterbauchs unklarer Ätiologie (S. 3 Ziff. 9). Dazu führte sie in der versicherungsmedizinischen Beurteilung aus, die Beschwerdeführerin leide seit einer Thrombose des rechten Beckens an einem anhaltenden Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom des rechten Beckens/Unterbauches. Das Schmerzsyndrom behindere die Beschwerdeführerin subjektiv in der zügigen Absolvierung ihres Jurastudiums und verhindere subjektiv eine Teilerwerbstätigkeit zur Finanzierung des Studi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ums. Das postthrombotoische Syndrom sei gut kompensiert und es bestehe bezüglich dieses Syndroms eine normale Arbeitsfähigkeit auf lange Sicht, wobei die Befunde der stattgefundenen Verlaufskontrolle nicht vorliegen würden. Die Beckenvenenachse sei rekanalisiert worden. Es sei ein Kontroll-MRI geplant. Daher sei zu empfehlen, vor einer abschliessenden Stellungnahme, die beiden Berichte anzufordern und in die Beurteilung miteinzuschliessen (S. 4 Ziff. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. F.___, Facharzt für Angiologie sowie für Allgemeine Innere Medizin, G.___, führte in der Stellungnahme vom 7. Oktober 2010 (Urk. 6/35) aus, es bestehe eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit als Studierende. Die 50%ige Arbeitsunfähigkeit müsse rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkend ab Diagnose der Beckenvenenthrombose im Mai 2008 gestellt werden. Eine Anpassung als Studierende sei relativ schwierig, da in Lernsituationen wie auch in Vorlesungen längeres Sitzen nicht zu vermeiden sei. Nach Rücksprache mit Dr. H.___, Leitender Arzt Gefässchirurgie des I.___, sei nach einer chirurgischen Rekonstruktion der venösen Beckenachse wieder mit einer 100%igen Arbeitsfähigkeit als Studentin zu rechnen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Zeit nach der rechtskräftigen Verfügung vom 7. Oktober 2011 (Urk. 6/65-68) finden sich in den Akten die folgenden Berichte:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ (vorstehend E. 3.9) führte im Bericht vom 11. Juli 2012 (Urk. 6/71) zur Frage, in welchem Umfang eine der Behinderung angepasste Tätigkeit mit welchem Belastungsprofil möglich sei, aus, unabhängig vom Belastungsprofil sei eine Tätigkeit während drei bis vier Stunden pro Tag (inklusiv Studium) möglich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. J.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte im Bericht vom 17. Juli 2012 (Eingangsdatum, Urk. 6/72/3-4) aus, eine ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passte Tätigkeit sei maximal zu 25 bis 50 % möglich. Nach einem Studientag sei nichts mehr möglich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. K.___, Fachärztin für Physikalische Medizin und Rehabilitation, PD Dr. med. L.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tation sowie für Rheumatologie, sowie M.___, Physiotherapeutin, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannten im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten vom 3. Juni 2014 (Urk. 6/87/1-20 = Urk. 6/87/21-40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) die folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 7):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Unterbauchschmerzen rechts mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zustand nach tiefer Venenthrombose mit Verdacht auf ungenügende Kompensation der Beckenstauung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">allergisches und anstrengungsbedingtes Asthma bronchiale mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">allergischer Rhinokonjunktivitis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">diversen Pollen- und Gräserallergien</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Medikamenten- und Nahrungsmittelallergien</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu führten sie aus, z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">usammenge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">asst besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus rein somatischer Sicht ein Schmerzsyndrom, welches sich im Bereich des Unterleibs, dem kleinen Becken, Leiste rechts und durch die untere Extremität zumindest als Spannung verbreite. Teilweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich die Veränderungen objektivieren im Sinne einer vermehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Anspannung und muskulären Abwehrreaktion bei der manuellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung des Bauches. Ausserdem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich nach l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ängerer Belastung leichte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stasezeichen ohne Zunahme des Extremitätenumfanges zeigen. Zusätzlich b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">estehe eine allgemeine Dekon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditionierung und belastungsabhängig auch bei der Untersuchung leichter Druckschmerz im Lendenbereich. Zurzeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diese Schmerzen im Kreuz nicht relevant. Eine Funktionsstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Untersuchung nicht fassbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei genereller Ausrichtung der EFL auf eine Wechseltätigkeit und entsprechend beschränkter Sitzdauer.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine namhafte Veränderung des Gesundheitszustandes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in den letzten zwei Jahren ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem nicht eingetreten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 7 oben)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein arbeitsbezogenes relevantes Problem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht eindeutig erhoben werden, da die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die von ihr geschilderten Arbeitsaufgaben bezüglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Studiums sowie der Arbeit in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gemäss den Beobachtungen während der Tests vollständig erfüllt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch Zeichen einer leicht verminderten Belastungstoleranz des rechten Beines zu beobachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was sich nach den Tests in einer leichten R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ötung sowie leichten Gewebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">span</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nungszunahme des rechten Beines </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gezeigt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zudem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach Test</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ende herausstehende Venen im Bereich des rechten Knöchels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sichtbar gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zirka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 5 cm unterhalb und medial des rechten Kniegelenks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> welche vor den Tests nicht sichtbar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als schmerzhaft be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrieben habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> berichte bei der Anamnese über Schmerzen und Spannungszunahme im rechten Unterbauch und Bein vor allem nach längerem Sitzen, wie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> während des Studiums an der Universität mehrere Stunden am Tag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es käme zu Stauungen im rechten Unterbauch und Bein, welche in Tagesverlauf deutliche Beschwerden verursachen würden. Diese Angaben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mittels EFL nicht eruiert werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">können </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> daher medizinisch theoretisch beurteilt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungsbereitschaft der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als durchwegs zuverlässig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu beurteilen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei allen Tests gut mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich bis zur Beobachtung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funktionellen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grenze belasten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Selbstlimitierung festgestellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Konsistenz bei den Tests </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Belastbarkeit lieg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> allgemein im Bereich einer mittelschweren Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 7 Mitte)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beschriebene Anforderung an das Studium ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einer ausschliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich sitzenden Tätigkeit. Sie äussere die Zunahme ihrer Beschwerden vor allem bei längerem Sitzen, was mittels EFL jedoch nur bedingt eruiert werden könne. Daher erfolge die Beurteilung medizinisch-theoretisch. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vermehrte Pausen dürften nachvollziehbar sein aufgrund der Testbeobach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Anforderungen an die Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfülle die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin (S. 8 oben)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angestammte Tätigkeit als Studierende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Versicherten aus rein rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologisch-orthopädischer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus folgenden Gründen reduziert zumutbar: Pausen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Rege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, aber nicht immer, alle 50 Minuten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Sitzeinrichtungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien in aller Regel weder individuel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l anpassbar noch finde sich genügend Beinraum. Eine Kumulation der Problematik im Laufe des Tages </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nachvollziehbar aufgrund der erhobenen Befu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nde und Beobachtungen. Eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abschätzung der Auswirkungen sei schwierig. Eine Verkürzung des Studien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> um 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden pro Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Basis einer Präsenzzeit von 8 Stunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einer Einschränkung von 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Nebentätigkeit in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ideal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 8 Ziff. 5.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine wechselpositionierte mittelschwere Tätigkeit mit gegebener Möglichkeit im Sitzen, Stehen und Gehen abwechselnd, überwiegend stehend und gehend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ganztags zumutbar. Nach Abschluss der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildung seien gegebenenfalls Eingliederungsmassnahmen zu prüfen (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 Ziff. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. L.___ (vorstehend E. 4.4) führte in der ergänzenden Stellungnahme vom 6. November 2014 (Urk. 6/93) aus, auf der medizinischen Seite sei der letzte vorliegende Bericht mit September 2010 datiert (Verlaufsbericht Gefäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chirurgie I.___). Damals sei eine Gefässrevision offenbar diskutiert aber nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weiterverfolgt worden. Die laufenden Massnahmen (OAK/Magenschutz, Kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strümpfe Klasse 2, 1-2x wöchentliche Lymphdrainage) seien als zustan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ds</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhaltend zu qualifizieren. Das Verhalten sei bereits damals als adaptiert beschrieben und der Tagesablauf habe sich nicht wesentlich geändert. Aufgrund dieser Überlegungen sei auch nicht mit einer namhaften Veränderung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit zu rechnen. Aus damaliger Sicht sei eine 50%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit festgelegt worden, aus heutiger Sicht werde die Arbeitsfähigkeit bekanntlich höher eingeschätzt. Ein Verlauf lasse sich demnach nicht ableiten, vielmehr dürfte es sich um eine Neubeurteilung des gleichen Sachverhalts handeln (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Frage, ob es im Zusammenhang mit dem im Wesentlichen unverän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derten Gesundheitszustand überwiegend wahrscheinlich zu einer Adaption beziehungsweise einer verbesserten Alltagsaktivität und erhöhten Belastbarkeit gekommen sei, führte PD Dr. L.___ aus, letztlich lasse sich diese Frage auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der verschiedenen Grundlagen und damit ungenügenden Vergleichbarkeit nicht mit Sicherheit beantworten, da eine weitere Anpassung nicht ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen werden könne. Es überwiege überwiegend wahrscheinlich die Proble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik der Neubeurteilung des gleichen Sachverhaltes durch Einsatz neuer Mitte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l, woraus jedoch nicht geschlossen werden könne, dass die damalige Beurteilung aus der damaligen Sicht und unter Berücksichtigung der üblichen medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Mittel heraus falsch gewesen sei (S. 2 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte sich für die Annahme eines verbesserten Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitszustandes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und somit eines Revisionsgrundes im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG auf das Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und die Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu vergleichen sind vorliegend die Verhältnisse im Zeitpunkt der rentenzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenden Verfügung vom 7. Oktober 2011 (Urk. 6/65-68) mit jenen im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt der hier strittigen Verfügung (vgl. vorstehend E. 1.2).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vergleich des seinerzeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch die behandelnden Ärzte (vorstehend E. 3.2-9)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beschriebenen mit dem im Gutachten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___ (E. 4.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) geschilderten Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand ergibt, dass sich dieser im Wesentlichen nicht verändert hat.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> So geht aus dem Gutachten des Y.___ unter anderem hervor, dass eine namhafte Veränderung des Gesundheitszustandes in den letzten zwei Jahren nicht einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treten sei. Auf entsprechende Nachfrage der Beschwerdegegnerin am 11. Juni 2014 (Urk. 6/88) führte PD Dr. L.___ ergänzend zum Gutachten aus, dass es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich um eine Neubeurteilung des gleichen Sachverhaltes handle (vorstehend E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bezug auf das Gutachten des Y.___ und die ergänzende Stellungnahme des Y.___ hielt schliesslich auch med. pract. N.___ des RAD in seiner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsmedizinischen Beurteilung am 17. November 2014 fest, dass es sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> überwiegend wahrscheinlich um die Neubeurteilung des gleichen Sachverhaltes handle (vgl. Urk. 6/106/5-6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Daraus lässt sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Vergleich zur ursprünglichen Rentenzusprache kein ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besserter Gesundheitszustand ableiten, sondern die Beurteilung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ärzte des Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> - wie diese selber festhalten -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lediglich eine andere Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesundheitlichen Zustandes dar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Revisionsgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Sinne einer wesentlichen Veränderung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes liegt nach dem Gesagten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> demnach nicht vor (vgl. vorstehend E. 1.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Rentenrevision kann hingegen auch bei gleich gebliebenem Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand in Betracht fallen, wenn sich zum Beispiel wegen Angewöhnung oder Anpassung an die gesundheitliche Behinderung die Arbeitsfähigkeit verbessert oder wenn sich überhaupt die erwerblichen Auswirkungen bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitsschaden erheblich verändert haben. Da die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin offenbar selber erkannte, dass aus dem Gutachten des Y.___ keine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszustandes hervorgeht, stellte sie den Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtern auch zur Klärung der Frage einer Angewöhnung/Adaption an die gesundheitliche Behinderung ergänzende Fragen (Urk. 6/88). PD Dr. L.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hielt diesbezüglich in seiner ergänzenden Stellungnahme unter anderem fest, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ass sich letztlich diese Frage aufgrund der verschiedenen Grundlagen und damit ungenügender Vergleichbarkeit nicht mit Sicherheit beantworten lasse, da eine weitere Anpassung nicht ausgeschlossen werden könne. Es überwiege aber über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend wahrscheinlich die Problematik der Neubeurteilung des gleichen Sachverhaltes durch Einsatz neuer Mittel (vorstehend E. 4.4). Angesichts dieser Ausführungen ist es vorliegend mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu keiner Angewöhnung oder Anpassung an die gesundheitliche Situation gekommen, weshalb auch diesbezüglich ein Revisionsgrund ausscheidet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter stellt sich die Frage, ob vorliegend die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine revisionsbegründende Tatsachenänderung darstellt. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin ging in der rentenzusprechenden Verfügung vom 7. Oktober 2011 (Urk. 6/65-68) davon aus, dass die Beschwerdeführerin neben dem Stu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">um - im Gesundheitsfall - als Werkstudentin arbeiten würde. Mit Bezug auf die Studie des Bundesamtes für Statistik „Studieren unter Bologna“ (2010) errech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nete die Beschwerdegegnerin ein Valideneinkommen von Fr. 8‘520.-- (Fr. 710.-- x 12) für das Jahr 2009. Aufgrund der medizinischen Beurteilung einer 50%igen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit im bisherigen Aufgabengebiet als Studentin, ging die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin davon aus, dass die Beschwerdeführerin ebenfalls ein halbes Einkommen eines Werkstudenten beziehungsweise einer Werkstudentin erzielen könnte (beispielsweise als Nachhilfelehrerin für Gymnasiasten). Entsprechend errech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nete die Beschwerdegegnerin ein Invalideneinkommen von Fr. 4‘260.-- (Fr. 8‘520.-- x 50 %) für das Jahr 2009. Daraus resultierte ein Invaliditätsgrad von 50 % (vgl. zur ganzen Berechnung Urk. 6/46). Dabei bezog die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin die 50%ige Arbeitsunfähigkeit offenbar auf beide Teilbereiche - sowohl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Studentin als auch Werkstudentin - zu gleichen Anteilen von je 50 % (vgl. Urk. 6/64).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass die Beschwerdeführerin zwischenzeitlich tatsächlich einer Erwerbstätigkeit nachgeht, stellt für sich allein betrachtet noch keine revisionsbegründende Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderung dar, da die Beschwerdegegnerin bereits bei Rentenzusprache von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einer - wenn auch hypothetischen - 50%igen Erwerbstätigkeit als Werkstuden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tin ausging. Von einem Revisionsgrund könnte erst dann ausgegangen werden, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wenn anhand der vorliegenden Akten erstellt wäre, dass durch die Aufnahme d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Erwerbstätigkeit eine Änderung der Anteile Aufgabenbereich/Studium bezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungsweise der Erwerbstätigkeit eingetreten ist. Eher gegen eine Änderung spricht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die Beschwerdeführerin nach dem Wechsel der Fachrichtung weiter an der Universität studiert. Eine umfangmässig relevante Veränderung in diesem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reich ist nicht zu erwarten, zumal gewisse Schwankungen im Rahmen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„Stundenplanwechsels“ normal sein dürften. Hinsichtlich der Änderung im Sinne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einer Ausweitung der Erwerbstätigkeit respektive der Erzielung eines höheren als des im Jahr 2009 bei der ursprünglichen Rentenzusprache berücksichtigten Einkommens (Urk. 6/64), lässt sich aus den Akten jedoch nichts entnehmen. So hat es die Beschwerdegegnerin unterlassen, über die aktuelle Erwerbstätigkeit in der Z.___ einen entsprechenden Arbeitgeberbericht oder einen aktuellen Auszug aus dem individuellen Konto (IK) einzuholen, aus welchem das Ausmass der aktuellen Erwerbstätigkeit und der damit erzielten Einkünfte ersichtlich wäre. Schliesslich fehlt in der angefochtenen Verfügung sogar eine Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten kann anhand der vorliegenden Akten nicht beurteilt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ob es in erwerblicher Hinsicht zu einer tatsächlichen Änderung gekommen ist, welche den für den Umfang des Rentenanspruchs nach Art. 28 Abs. 2 IVG massgeblichen Invaliditätsgrad verändert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich erweist sich entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin (Urk. 2 S. 2 unten) die seinerzeitige Annahme einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit nicht als zweifellos unrichtig (vgl. vorstehend E. 1.3-4). So kam med. pract. E.___ vom RAD nach eigener Abklärung (vorstehend E. 3.9) und unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung der vorhandenen und auch nachfolgend eingegangenen medizinischen Berichte (u.a. vorstehend E. 3.10) zum Schluss, dass eine Arbeitsunfähigkeit von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">50 % zu übernehmen sei und weitere Abklärungen nicht nötig seien (Urk. 6/47/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dass hierbei eine Abklärung der spezifischen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit unterblieb, ergibt sich mit Blick auf den Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teil 2 der rentenzusprechenden Verfügung vom 7. Oktober 2011, wo sich die Beschwerdegegnerin unter anderem mit entsprechenden Einwänden der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin auseinandersetzte (Urk. 6/64), sowie die obigen Ausfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen zum ursprünglichen Einkommensvergleich (vgl. vorstehend E. 5.4) nicht. So erscheint die Annahme einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit sowohl im Teilbereich als Studentin als auch bezogen auf den Teilbereich als Werkstudentin vor dem Hintergrund der medizinischen Aktenlage und den darin dokumentierten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden (vgl. insbesondere E. 3.4, E. 3.6 und E. 3.9) respektive die Annahme einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in jeglichen Tätigkeiten durchaus als vertretbar. Dabei ist davon auszugehen, dass die Beschwerdegegnerin bei der Annahme einer hypothetischen Erwerbstätigkeit als Werkstudentin bereits von einer adaptierten Tätigkeit ausging. Die Beschwerdeführerin war bis zu diesem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt noch nie einer Erwerbstätigkeit nachgegangen, weshalb zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit - ausser derjenigen einer Studentin - keine angestammte Tätigkeit vorhanden war. Weiter beinhaltet die Tätigkeit einer Werkstudentin eine Vielzahl von möglichen Tätigkeiten. Angesichts dieser Umstände erscheint der von der Beschwerdegegnerin durchgeführte Einkommensvergleich nicht als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zweifellos unrichtig, zumal die Beurteilung und Festlegung materieller An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voraussetzungen notwendigerweise Ermessenszüge aufweist (vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">end E. 1.4) und die Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Studenten - wie dies die Beschwerdeführerin richtigerweise anmerkte (vgl. auch Urk. 1 S. 5 oben) – keineswegs reichhaltig ist. Auch wenn der von der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seinerzeit vorgenommene Einkommensvergleich hinsichtlich de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Erwerbsanteils bei teilweiser Erwerbstätigkeit respektive der Qualifikation im Sinne der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mischten Methode </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht vollumfänglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klar ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> je nachdem auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine andere Lösung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hätte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Betracht gezogen werden können, kann dennoch nicht von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer zweifellosen Unrichtigkeit der Zusprechung einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halben Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2010 gemäss Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. Oktober 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Rede sein, da die Beurteilung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zumindest </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vertretbar erscheint</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unrichtigkeit drängt sich jedenfalls nicht als einziger möglicher und zulässiger Schluss auf.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für diese Ansicht spricht schliesslich auch der nachfolgende Verlaufsbericht von Dr. F.___ vom 11. Juli 2012, welcher unabhängig vom Belastungsprofil eine Tätigkeit im Umfang von drei bis vier Stunden pro Tag als möglich erach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tete (vorstehend E. 4.2). Weiter hielt PD Dr. L.___ in seiner ergänzenden Stellungnahme fest, dass aus der Neubeurteilung des gleichen Sachverhaltes durch den Einsatz neuer Mittel nicht geschlossen werden könne, dass die da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">malige Beurteilung aus der damaligen Sicht und unter Berücksichtigung der üblichen medizinischen Anwendung der Mittel falsch gewesen sei (vorstehend E. 4.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend steht fest, dass weder eine Nichtanwendung von massgeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Bestimmungen noch eine klare Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes in Form einer unrichtigen Feststellung oder Würdigung des Sachverhaltes vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lag. Wie dargelegt weist die Beurteilung materieller Anspruchsvoraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungen gerade im Bereich der Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit und Beweiswürdi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung notwendigerweise Ermessenszüge auf. Solange in diese Fällen keine Miss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bräuchlichkeit oder eine anderweitige qualifizierte Fehlerhaftigkeit mit der Ermessensbetätigung einhergeht (Urteil des Bundesgerichts 9C_575/2007 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2007 E. 3.3), sondern diese - wie vorliegend – vertretbar ist, darf nicht auf eine zweifellose Unrichtigkeit geschlossen werden. Angesichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dieser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stände ist der Rentenentscheid vom 7. Oktober 2011 nicht zweifellos unrichtig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hat sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützt auf die Begutachtung durch das Y.___ insgesamt nicht wesentlich verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert. Etwas anderes lässt sich auch nicht den beschwerdeweise eingereichten neuen Berichten (Urk. 8-9) entnehmen. Eine wesentliche Änderung in erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Hinsicht kann aufgrund der vorliegenden Akten hingegen nicht beurteilt werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung vom 7. April 2016 ist folglich aufzuheben und die Sache ist zur Vornahme weiterer Abklärungen respektive zur Klärung des Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">masses der aktuellen Erwerbstätigkeit und der damit erzielten Einkünfte und zur Durchführung der Invaliditätsbemessung an die Beschwerdegegnerin zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gerichtskosten sind nach dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">700.-- anzusetzen und, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">da die Rückweisung an die Verwaltung nach ständiger Rechtsprechung als vollständiges Obsiegen gilt (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts U 199/02 vom 10. Februar 2004 E. 6, mit Hinweis auf BGE 110 V 57 E. 3a; SVR 1999 IV Nr. 10 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3), ausgangsgemäss von der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin zu tragen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die vertretene Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die ohne Rücksicht auf den Streitwert, nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Obsiegens (§ 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht; GSVGer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) zu bemessen und beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">züglich Mehrwertsteuer) auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">800</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusetzen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 7. April 2016 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der Vorsitzende i.V.Der Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>BachofnerP. Sager</p></div> </div></body></html>