<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2024-02-15-1F_4-2024.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1F_4/2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 15. Februar 2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Kneubühler, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Haag, Merz, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Baur. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Gesuchsteller, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt </div> <div class="para">des Kantons Bern, </div> <div class="para">Schermenweg 5, Postfach, 3001 Bern, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Rekurskommission des Kantons Bern für Massnahmen gegenüber Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern, Speichergasse 12, 3011 Bern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts vom 19. Januar 2024 (1C_35/2024). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Mit Urteil 1C_35/2024 vom 19. Januar 2024 trat das Bundesgericht auf die Beschwerde von A.________ gegen die Verfügung der Rekurskommission des Kantons Bern für Massnahmen gegenüber Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern vom 11. Januar 2024 im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> nicht ein. Mit dieser Verfügung hatte die Rekurskommission A.________ aufgefordert, bis zum 30. Januar 2024 das vollständig ausgefüllte und unterzeichnete Formular "Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege" mit den geforderten Belegen, namentlich den in der Verfügung aufgelisteten, einzureichen; bei unbenutztem Fristablauf gelte das Gesuch als zurückgezogen. Das Bundesgericht hielt in seinem Entscheid fest, die Beschwerde von A.________ genüge den Begründungsanforderungen offensichtlich nicht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 29. Januar 2024 stellt A.________ beim Bundesgericht ein Revisionsgesuch und beantragt, das Urteil 1C_35/2024 vom 19. Januar 2024 aufzuheben und das Verfahren an die Rekurskommission zurückzuweisen bzw. hilfsweise seine "Klage" gutzuheissen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Der Gesuchsteller erwähnt im Titel seiner Eingabe zwar <span class="artref">Art. 121 BGG</span>; auch verlangt er die Aufhebung des Urteils 1C_35/2024 vom 19. Januar 2024 "wegen Verfahrensfehlern" und rügt unter anderem eine "Missachtung" seiner Anträge. Im Rahmen seiner Ausführungen äussert er sich jedoch im Wesentlichen zum Verfahren vor der Rekurskommission. Inwiefern das bundesgerichtliche Urteil an einem Mangel im Sinne von <span class="artref">Art. 121 BGG</span> leiden soll, legt er nicht weiter dar und ergibt sich auch sonst aus seiner Eingabe nicht. Ebenso wenig nennt er sonstige Revisionsgründe. Soweit verständlich, rügt er vielmehr, das Bundesgericht habe die Begründung seiner Beschwerde im Verfahren 1C_35/2024 zu Unrecht als ungenügend beurteilt. Damit kritisiert er die Rechtsanwendung, was im Revisionsverfahren unzulässig ist. Unabhängig von der Frage des Bestehens eines aktuellen Rechtsschutzinteresses an der beantragten Revision ist demnach auf das Revisionsgesuch ohne Schriftenwechsel (<span class="artref">Art. 127 BGG</span>) nicht einzutreten. Das Bundesgericht behält sich im Weiteren vor, inskünftig ähnliche Eingaben in der vorliegenden Angelegenheit formlos abzulegen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Bei diesem Verfahrensausgang ist der Gesuchsteller kostenpflichtig (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, dem Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons Bern sowie der Rekurskommission des Kantons Bern für Massnahmen gegenüber Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 15. Februar 2024 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Kneubühler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Baur </div> </div></body></html>