<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2014-03-18-2C_266-2014.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_266/2014 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 18. März 2014</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Seiler, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Hugi Yar. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para">vertreten durch Advokat Dr. Alex Hediger, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>Bundesamt für Migration</i>. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Aufenthaltsbewilligung und Wegweisung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung III, vom 6. Februar 2014. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> X.________ (geb. 1965) stammt aus dem Kosovo und ersuchte in der Schweiz 1999 und 2007 erfolglos um Asyl. Trotz Frist zur Ausreise verblieb sie illegal im Land. Am 10. Dezember 2007 heiratete sie einen um 15 Jahre älteren, in der Schweiz niedergelassenen mazedonischen Staatsbürger, worauf ihr eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei diesem erteilt wurde, welche letztmals bis zum 24. März 2010 verlängert worden ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> Am 21. April 2009 wurde den Ehegatten das Getrenntleben bewilligt. Am 10. November 2010 ersuchte das Migrationsamt Basel-Stadt das Bundesamt für Migration darum, einer Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung von X.________ als "Härtefall" zuzustimmen. Das Bundesamt lehnte dies am 6. Juni 2011 ab, wogegen X.________ an das Bundesverwaltungsgericht gelangte, welches ihre Beschwerde am 6. Februar 2014 abwies. Die wenig substanziierten und widersprüchlichen Ausführungen seien nicht geeignet, ihre soziale Wiedereingliederung in der Heimat als stark gefährdet erscheinen zu lassen. Auch anderweitig seien keine Gründe ersichtlich ("psychische Gewalt"), die einen weiteren Aufenthalt im Land "erforderlich" machten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.3.</b> X.________ beantragt vor Bundesgericht, den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts aufzuheben und das Bundesamt anzuweisen, die "Zustimmung zur Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung als Härtefallregelung" zu erteilen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, wie die Vorinstanz ihn festgestellt hat (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>). Es kann diesen bloss berichtigen oder ergänzen, wenn er offensichtlich unrichtig oder in Verletzung wesentlicher Verfahrensrechte ermittelt worden ist (<span class="artref">Art. 105 Abs. 2 BGG</span>). Die beschwerdeführende Person muss rechtsgenügend dartun, dass und inwiefern der festgestellte Sachverhalt bzw. die beanstandete Beweiswürdigung <i>klar</i> und <i>eindeutig</i> mangelhaft, mit anderen Worten <i>willkürlich</i>, erscheint (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 und <artref id="CH/173.110/106/2" type="start"></artref>Art. 106 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref>; vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=29&amp;from_date=09.03.2014&amp;to_date=28.03.2014&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-249%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page249">BGE 133 II 249</a> E. 1.4.3; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=29&amp;from_date=09.03.2014&amp;to_date=28.03.2014&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-III-350%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page350">133 III 350</a> E. 1.3). Willkür liegt nicht bereits dann vor, wenn eine andere Sicht ebenfalls vertretbar oder sogar zutreffender erschiene, sondern nur, wenn sich die vorinstanzliche Beurteilung als offensichtlich unhaltbar erweist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt bzw. in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=29&amp;from_date=09.03.2014&amp;to_date=28.03.2014&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-I-140%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page140">BGE 134 I 140</a> E. 5.4 S. 148 mit Hinweisen). Auf rein appellatorische Kritik an der Sachverhaltsermittlung und an der <i>Beweiswürdigung</i> geht das Bundesgericht nicht ein (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=29&amp;from_date=09.03.2014&amp;to_date=28.03.2014&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-II-101%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page101">BGE 136 II 101</a> E. 3 S. 104 f.). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Die Beschwerdeführerin beschränkt sich darauf, die bereits vor der Vorinstanz erhobenen, von dieser jedoch verworfenen Einwände zu wiederholen und zu behaupten, es liege bei ihr ein nachehelicher Härtefall vor. Das Bundesverwaltungsgericht hat sich mit der Frage des Vorliegens ehelicher Gewalt eingehend auseinandergesetzt und auch die Einwendungen bezüglich der Zumutbarkeit der Rückkehr vertieft geprüft. Mit dessen Ausführungen setzt sich die Beschwerdeführerin nicht sachbezogen auseinander. Sie wiederholt lediglich, was sie bereits erfolglos im früheren Verfahren vorgebracht hat. Sie verweist im Wesentlichen darauf, dass nach einem ärztlichen Zeugnis vom 3. März 2014 bei ihr eine mittelgradige depressive Störung mit begleitenden Existenzängsten und pessimistischen Zukunftsperspektiven vorliege. Dabei handelt es sich um ein im bundesgerichtlichen Verfahren unzulässiges Novum; sie hätte die entsprechende Unterlage bereits vor der Vorinstanz vorbringen können und müssen. Die Beschwerdeführerin legt weder dar, inwiefern die Vorinstanz den Sachverhalt offensichtlich unvollständig festgestellt, noch inwiefern sie diesen unzutreffend unter die gesetzlichen Bestimmungen subsumiert oder die bundesgerichtliche Rechtsprechung missachtet hätte. Unter diesen Umständen genügt die vorliegende Eingabe den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht (Art. 42 bzw. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Auf die Eingabe ist ohne Weiterungen durch das präsidierende Mitglied im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. Mit diesem Entscheid wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen (vgl. <span class="artref">Art. 64 BGG</span>). Es kann aufgrund der spezifischen Umstände indessen dennoch darauf verzichtet werden, Gerichtskosten zu erheben (vgl. Art. 66 Abs. 1 in fine BGG). Parteientschädigungen sind nicht geschuldet (<span class="artref">Art. 68 Abs. 3 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung III, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 18. März 2014 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Seiler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Hugi Yar </div> </div></body></html>