<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.00870</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiberin Tanner Imfeld</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 30. November 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Claudia Mock Eigenmann</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Obere Geerenstrasse 2, 8044 Gockhausen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1961, arbeitete als Mitarbeiterin in Küche und Kiosk bei der Y.___ AG, zuletzt mit einem Pensum von 65 % (Urk. 7/18/4). Ab dem 26. März 2013 bestand wegen Rückenschmerzen eine vollständige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 7/2/7, 7/18/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Mai 2013 meldete die Versicherte sich bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, für die berufliche Integration und für eine Rente an (Urk. 7/2). Die IV-Stelle führte eine Eingliederungsberatung mit dem Ziel des Arbeitsplatzerhalts durch, welche am 9. Dezember 2013 erfolglos abgeschlossen wurde (Urk. 7/7, 7/16, 7/17). Sodann holte die IV-Stelle bei den behandelnden Ärzten Berichte ein (Urk. 7/10, 7/22, 7/36, 7/37) sowie die Akten des zustän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digen Taggeldversicherers (vgl. Urk. 7/23). Weiter veranlasste sie eine bidiszipli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">näre rheumatologische und psychiatrische Begutachtung, welche Gutachten am 15. Juli 2014 erstattet wurden (Urk. 7/43, 7/44). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid vom 20. August 2014 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe (Urk. 7/46). Die Versicherte liess Einwand erheben und den Bericht des Spitals Z.___ vom 2. September 2014 einreichen (Urk. 7/49, 7/56, 7/58, 7/59). Daraufhin zog die IV-Stelle weitere Berichte der behandelnden Ärzte bei (Urk. 7/67, 7/72, 7/73, 7/78, 7/82, 7/83). Am 3. Mai 2016 (Urk. 7/84) gewährte die IV-Stelle der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten das rechtliche Gehör und mit Verfügung vom 23. Juni 2016 verneinte sie einen Rentenanspruch (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 17. August 2016 liess die Versicherte gegen die Verfügung vom 23. Juni 2016 Beschwerde erheben und beantragen, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei gestützt auf einen Einkommensvergleich festzustellen, dass sie Anspruch auf mindestens eine halbe Rente habe, und es sei ein neues medizinisches Gutachten einzuholen (Urk. 1 S. 2). In der Beschwerdeantwort vom 21. September 2016 schloss die IV-Stelle auf Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde (Urk. 6), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 4. Oktober 2016 mitgeteilt wurde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die einzelnen Vorbringen in den Rechtsschriften und die eingereichten Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span id="XX001"></span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX006"></span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX216"></span><span id="XX208"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychosoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bundesgericht wie folgt systematisiert hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span>dens</span><span>druck </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="VV042"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, für Arbeiten mit zeitweilig grösserer Rückenbelastung wie die bisherige Tätigkeit bestehe eine Einschränkung von 25 %. Für jede andere angepasste Arbeit bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit. Es sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einem gegenüber dem Zeitpunkt der Begutachtung im Juli 2014 unveränderten Gesundheitszustand auszugehen. Einzig die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch die Gutachter einerseits und die behandelnden Ärzte anderseits sei unterschiedlich (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin lässt in der Beschwerde geltend machen, seit Sommer 2014 sei es zu einer Verschlechterung der gesundheitlichen Situation gekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men. Entgegen den Ausführungen von Dr. med. A.___, Facharzt für Orthopä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom Regionalen Ärztlichen Dienst der IV-Stelle (RAD) sei im Zeitpunkt der Begutachtung im Juli 2014 noch keine Rede von der beginnenden Coxarthrose, der Lebersteatose, der C</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holezystolithiasis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hyperlipidämie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der Fibromyalgie gewesen (Urk. 1 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 4). Der Psychiater Dr. med. B.___ sei zum Schluss gekommen, dass kein psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chisches Leiden mit Krankheitswert vorliege, eine psychiatrische Therapie nicht angezeigt und die Prognose günstig sei. Die neueren Berichte bewiesen das Gegenteil. Es sei ein neues psychiatrisches Gutachten einzuholen. Das rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologische Gutachten sei sehr vage ausgefallen. Aufgrund dessen und der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung des Gesundheitszustands sei es angezeigt, ein neues Gutachten einzuholen (Urk. 1 S. 5 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin habe es zudem unterlassen, einen Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich vorzunehmen. Sie, die Beschwerdeführerin, habe seit dem Jahr 2002 bei der Y.___ AG gearbeitet und im Jahr 2010 ein Einkommen von Fr. 62‘000.- erzielt, was aktuell einem Einkommen von Fr. 70‘000.- ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spreche und welches zu berücksichtigen sei. In den nachfolgenden Jahren 2011 und 2012 habe sie ihr Pensum aus gesundheitlichen Gründen reduziert und einen tieferen Lohn erhalten. In einer angepassten Tätigkeit könnte sie heute höchstens noch Fr. 40‘000.- verdienen. Damit ergebe sich ein Invaliditätsgrad von über 40 %. Sodann sei ein Leidensabzug von 25 % vorzunehmen (Urk. 1 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist somit, ob die Einholung eines zusätzlichen Gutachtens geboten ist sowie, ob sich aus dem Einkommensvergleich ein rentenbegründen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Invaliditätsgrad ergibt. </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. C.___, Ärztin für Physikalische Medizin und Rehabilitation, führte im zu Handen des Krankentaggeldversicherers erstellten Gutachten vom 18. September 2013 aus, bei der Versicherten bestehe ein ausgeprägtes Schmerzbild, welches praktisch den gesamten Bewegungsapparat umfasse (Urk. 7/23/11). Nach den Angaben von Dr. med. D.___, Facharzt für Rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologie und Physikalische Medizin und Rehabilitation, seien die Therapieoptio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen ausgeschöpft (Urk. 7/23/14). Sie diagnostizierte ein generalisiertes Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">syndrom bei Panvertebralsyndrom mit degenerativen Halswirbel- und Lendenwirbelsäulen-Veränderungen, mit Weichteilschmerzen an Armen und Beinen und mit dysfunktionalem Verhalten und Kognitionen im Umgang mit den Schmerzen sowie einen Status nach Vitamin D3-Mangel, substituiert (Urk. 7/23/14). Höhergradige segmentale Dysfunktionen an der Wirbelsäule seien im Rahmen der gezeigten Bewegungsumfänge nicht fassbar und die peri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pheren Gelenke seien unauffällig. Radikuläre Reiz- oder sensomotorische Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallsymptome fänden sich keine (Urk. 7/23/14-15). Radiologisch bestünden multisegmentale Diskopathien der mittleren und unteren Halswirbelsäule, bila</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terale Facettengelenksarthrosen unterhalb des Lendenwirbelkörpers 3 und als Hauptbefund eine erhebliche Segmentdegeneration L5/S1 mit Osteochondrose. Die vorliegenden Zusatzabklärungen im Labor zeigten keine Anhaltspunkte für eine sekundäre Schmerzursache. Die Ärztin empfahl bei weiterhin fehlendem Effekt die Absetzung der Analgetika sowie die interdisziplinäre Beurteilung der Arbeitsfähigkeit unter Beizug eines Psychiaters oder einer Psychiaterin (Urk. 7/23/15). Rein rheumatologisch lasse sich keine längerfristige volle Arbeitsunfähigkeit begründen. Eine leichte Einschränkung der Wirbelsäulenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastbarkeit erscheine dagegen plausibel (Urk. 7/23/14-15). Körperlich schwere Arbeiten und Arbeiten in wirbelsäulenbelastenden Dauerpositionen seien nicht mehr zumutbar. Um die bisherige Tätigkeit zu qualifizieren seien die Angaben nicht detailliert genug (Urk. 7/23/15). Eine Leistungseinschränkung beim Wareneinkauf und beim Einräumen der Waren sei möglich (Urk. 7/23/15). Aus rheumatologisch-physikalischer Sicht sei der Versicherten im Minimum eine leichte bis knapp mittelschwere Tätigkeit mit der Möglichkeit zur Wechselbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastung und ohne Zwangshaltungen der Wirbelsäule ganztags zumutbar (Urk. 7/23/16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ diagnostizierte im Bericht vom 23. September 2013 eine beidseitige Cervikobrachialgie mit mehrsegmentalen degenerativen Veränderungen mit Diskusprotrusionen ohne Affektion neuraler Strukturen C4/5 medial-linksbetont und C5/6 medial sowie eine Lumbago mit Osteochondrose L5/S1 mit Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kusprotrusion L4/5 mit recessaler Enge für die Wurzel L5 beidseits und mit Facettengelenksarthrose L4/5 und L5/S1 (Urk. 7/10/2). Diese Diagnosen wirkten sich auf die Arbeitsfähigkeit aus. Die geklagten Beschwerden korrelierten gut mit den degenerativen Veränderungen und führten zu einer verminderten Belastbarkeit sowohl beim Tragen von Gewichten als auch beim Bücken oder Vornüber-geneigten Stehen. Sodann bestehe eine Einschränkung bei der Rota</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion oder der Extension der Halswirbelsäule (Urk. 7/10/4). Die bisherige Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit sei noch halbtags zumutbar, wobei zusätzliche Einschränkungen bestünden. In einer angepassten leichten und nicht rückenbelastenden Tätigkeit mit günsti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger ergonomischer Arbeitshaltung insbesondere ohne häufige Kopfdrehung oder unergonomische Kopfhaltung sei die Versicherte zu 100 % arbeitsfähig, sofern die Möglichkeit für eine zusätzliche Pause pro Halbtag gegeben sei (Urk. 7/10/2, 7/10/4). Es bestehe zunehmend ein generalisierter Schmerz (Urk. 7/10/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, gab am 20. Dezember 2013 an, die Versicherte leide schon seit längerer Zeit an ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedenen muskuloskelettalen Beschwerden, unter anderem auf der rechten Seite vom Nacken bis den ganzen Rücken hinunter. Aktuell würden die Schmerzen im Steissbein und Gesäss immer stärker. Eine Tätigkeit sei im Maxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mum 30 Minuten pro Tag möglich (Urk. 7/22/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ berichtete am 31. März 2014 über die Untersuchung der Versicherten vom selben Tag und gab an, die Versicherte präsentiere die Klinik eines chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen generalisierten myofaszialen Schmerzsyndroms mit Schmerzausweitung und ohne eindeutige strukturelle Pathologie im klinischen Untersuch. Um eine solche aber nicht zu verpassen, erfolge eine Bildgebung der Lendenwirbelsäule mit der Frage nach der Progredienz der bekannten degenerativen Veränderun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen sowie des Beckengürtels mit der Frage nach coccygealer oder Hüftgelenks-Pathologie (Urk. 7/29/3). Die MRI-Untersuchung der Lendenwirbelsäule und der Hüften beidseits vom 4. April 2014 ergab einen im Vergleich zu den Vorunter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungen unauffälligen Befund im Bereich der Lendenwirbelsäule, eine leicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradige Coxarthrose rechts mehr als links, eine unauffällige Darstellung des os coccygeum und des kleinen Beckens (Urk. 7/37/5, 7/37/1-2). Dr. D.___ hielt fest, die Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Gastronomieange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte betrage seit dem 30. April 2014 75 %. Die Erhöhung der attestierten Arbeitsunfähigkeit begründe sich im Wesentlichen durch die zunehmende Dekonditionierung der Versicherten, welche im Rahmen der Arbeitsbelastung eine Progression der degenerativen Veränderungen annehmen lasse (Angaben vom 12. Juni 2014, Urk. 7/36/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachten von Dr. med. F.___, Facharzt für Rheumatologie, und von Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 15. Juli 2014 basieren auf den Akten, den durchgeführten ambulanten Untersuchungen und der interdisziplinären Besprechung (Urk. 7/43, 7/44). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rheumatologe Dr. F.___ diagnostizierte eine Panalgie ohne erkennbare somatische Grundlage (Differentialdiagnose: Fibromyalgie, somatoforme Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung), ein chronifiziertes zervikales Schmerzsyndrom (im Rahmen der Panalgie, bei aktuell altersnormaler Klinik ohne radikuläre Symptomatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie und bei mässiggradigen degenerativen Veränderungen) sowie ein chronifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziertes lumbo-sakro-coccygeales Schmerzsyndrom (bei fortgeschrittenen Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen L5/S1, Spondylarthrosen L4/5 und L3/4 und ohne coccygeale Patho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logie, bei klinisch mässiggradig ausgeprägter lumbaler Pathologie und fehlender radikulärer Symptomatologie, bei massivem coccygealen Schmerz mit zum Teil atypischer Symptomatologie und im Rahmen der Panalgie [Urk. 7/43/16]). Die klinische Untersuchung habe eine generalisierte Schmerzhaftigkeit der Körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oberfläche mit einer Betonung der rechten Seite im Bereich der oberen Körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hälfte gezeigt. Eine somatische Ursache für dieses Schmerzbild sei nicht erkenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar und auch die früheren Laboruntersuchungen lieferten keine Begründung. Eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zufolge dieser Panalgie könne aus somatischer Sicht nicht begründet werden. Auch das chronifizierte zervikale Schmerzsyndrom könne keine Arbeitsunfähigkeit begründen, da die degenerati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Veränderungen sich in Grenzen hielten und sich bei der klinischen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung eine altersentsprechend normale Beweglichkeit gezeigt habe. Auch insoweit dürfte die übergeordnete Panalgie eine wesentliche Rolle spielen. Schwieriger sei es, die Rolle der lumbalen Pathologie zu beurteilen: Am lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bosakralen Übergang fänden sich zwar fortgeschrittene degenerative Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen, jedoch lasse sich klinisch der Hauptschmerzpunkt nicht dieser Region zuordnen. Die langjährige Krankheitsanamnese spreche für eine gewisse Schwachstelle lumbal, wogegen die klinische Untersuchung der Lendenwirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säule keine erhebliche Pathologie gezeigt habe. Für die Versicherte sei Haupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzpunkt das Os coccygis. Dieses sei extrem druckschmerzhaft; typisch für eine Coccygodynie wären Schmerzen im Sitzen. Weshalb die Versicherte auch im Stehen, beim Gehen und im Liegen dieselben Schmerzen verspüre, sei nicht nachvollziehbar. Zusammengefasst müsse die Rolle der erheblichen Diskopathie relativiert werden. Die erhebliche Überlagerung durch die Panalgie spiele eine wesentliche Rolle. Aus rheumatologischer Sicht dürfe eine Leistungsminderung von 25 % für Arbeiten mit zeitweiliger grösserer Rückenbelastung vermutet werden (Urk. 7/43/17). In der bisherigen Tätigkeit bestehe – bei der Annahme einer Vollzeitstelle – eine Leistungsminderung von 25 % seit Juni 2013. Für eine leichte Arbeit mit regelmässigen Positionswechseln und ohne Arbeiten mit grösserer statischer und dynamischer Rückenbelastung sei die Versicherten voll arbeitsfähig (Urk. 7/43/18). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den Angaben von Psychiater Dr. B.___ vom 15. Juli 2014 (Urk. 7/44) konnte er im Rahmen seiner Untersuchung keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellen. Ohne anhaltende Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit sei eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F 45.4). Die Vorgeschichte sei aus psychiatrischer Sicht unauffällig; auch aktuell bestünden zufriedenstellende familiäre und finanzielle Verhältnisse. Im Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund stehe die Schmerzproblematik. Soweit sich die Schmerzen nicht durch somatische Befunde erklären liessen, müsse von einer psychosomatischen Überlagerung ausgegangen werden. Die Versicherte sei nämlich auf die Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen fixiert, sie äussere hypochondrische Befürchtungen und zeige eine Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zausdehnung. Es lasse sich eine somatoforme Schmerzstörung diagnostizieren (Urk. 7/44/6-7). Die psychogene Seite sei unauffällig: Weder anamnestisch noch befundmässig zeigten sich Hinweise für psychopathologische Befunde. Vielmehr sei die Versicherte stimmungsmässig ausgeglichen und zeige keine Ängste, ihr Selbstwertgefühl sei erhalten und der affektive Rapport sei gut herstellbar. Sodann könne auf die regelmässige Tagesgestaltung hingewiesen werden. Dies alles spreche gegen das Vorliegen einer psychischen Komorbidität. Die fehlende Motivation für eine Wiederaufnahme der Arbeitstätigkeit sei ein krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fremder Faktor (Urk. 7/44/7). Die somatoforme Schmerzstörung begründe keine Arbeitsunfähigkeit. Es seien zwar zwei Kriterien erfüllt – chronische körperliche Begleiterkrankung und Schmerzverlauf – jedoch nicht in einem derartigen Ausmass, dass die Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei. Namentlich bestehe keine psychische Komorbidität (Urk. 7/44/8). Aus psychiatrischer Sicht bestehe </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit und habe nie eine bestanden (Urk. 7/44/8-9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend kamen die Gutachter zum Schluss, dass mangels einer psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chisch bedingen Arbeitsunfähigkeit vollumfänglich auf den rheumatologischen Gesichtspunkt abgestellt werden könne (Urk. 7/43/27, 7/44/17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 28. August 2014 wurde die Versicherte wegen einer Schmerzexazerbation durch Dr. E.___ notfallmässig ins Spital Z.___ eingewiesen. Die Ärzte des Spitals hielten unter anderem fest, der aktuelle Punktestand auf der Hamilton-Depressionsskala betrage 24, was einer mittelschweren Depression entspreche. Dieser Wert sei bis zu einem gewissen Grad auf die Schmerzsymp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik zurückzuführen. Differentialdiagnostisch gingen sie von degenerativen Wirbelsäulenveränderungen und einer Fibromyalgie sowie von einer reaktiven Depression aus (Urk. 7/58/2). Die Ärzte wiesen die Versicherte der psychosoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Sprechstunde der Poliklinik des Universitätsspitals G.___ zu (Urk. 7/58/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsspitals G.___ hielten im Bericht vom 21. Oktober 2014 fest, aktuell gingen sie bei der Versicherten mit histrionisch anmutender Kontaktgestaltung, chronischer Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">symptomatik, zeitweise bedrückter Stimmungslage und Alltagsbeein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung von einer Symptomatik im Rahmen einer chronischen Schmerzstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung mit somatischen und psychischen Faktoren aus (Urk. 7/82/23; vgl. auch Urk. 7/73). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ führte im Bericht vom 26. November 2014 aus, seit der Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung im Juli 2014 habe sich die gesundheitliche Situation auch aufgrund der erfolgten Kündigung verschlechtert (Urk. 7/58/4). Weiterhin würden analgeti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche medikamentöse Therapien und Physiotherapie verordnet. Die Medikamente würden täglich eingenommen und die Psychotherapie werde regelmässig besucht (Urk. 7/58/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherte wurde sodann im Institut für Anästhesiologie sowie in den Klini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken für Neurologie und für Rheumatologie des Universitätsspitals G.___ untersucht (Urk. 7/82/11-22). Die Ärzte des Instituts für Anästhesiologie hielten am 27. November 2014 fest, in der klinischen Untersuchung hätten sich keine neurologischen Ausfallerscheinungen gezeigt. Ein klarer solitärer Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">generator sei bei den diffusen Druckdolenzen, die sowohl vertebral, als auch paravertebral und muskulär bestünden, nicht auszumachen (Urk. 7/82/19-20). Auch die Ärzte der Neurologie hielten im Bericht vom 9. Februar 2015 fest, die chronifizierte multilokuläre Schmerzsymptomatik könnten sie nicht gänzlich erklären; am ehesten sei von einer multifaktoriellen Genese auszugehen bei myofaszialen und spondylogenen Veränderungen und bei seitens der Psychiater gestelltem Verdacht auf zusätzliche psychische Faktoren (Urk. 7/82/16). Die Ärzte der Klinik für Rheumatologie diagnostizierten im Bericht vom 19. Februar 2015 ein chronisches cervikozephales und –brachiales Schmerzsyndrom rechts mit Fehlstellung der Wirbelsäule mit Brustwirbelsäule-(BWS)-Abflachung mit Schulter- und Kopfprotraktion, mit segmentaler Dysfunktion der unteren Hals</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirbelsäule (HWS) mit sekundären myofaszialen Befunden entlang der unteren HWS rechtsbetont und über dem rechten Schultergürtel sowie eine ausgeprägte Haltungsinsuffizienz, sowie ein chronisches lumbosacrales und coccygeales Schmerzsyndrom rechts grösser als links mit Muskelhartspann entlang der unteren BWS sowie der gesamten Lendenwirbelsäule (LWS) rechtsbetont sowie eine beginnende Coxarthrose rechts grösser als links (Urk. 7/82/11). Gegenüber der Invalidenversicherung gaben die Ärzte der Rheumatologie am 17. November 2015 an, die Versicherte stehe seit dem 18. Februar 2015 bei ihnen in Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung. Für schwere und mittelschwere körperliche Tätigkeiten bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Eine 50%ige Arbeitsfähigkeit für leichte Tätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten ohne das Tragen von Lasten über 5 kg und ohne Sitzen sollte möglich sein (Urk. 7/78/8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnde Psychologin H.___ hielt im Bericht vom 7. April 2016 fest, es bestehe der Verdacht auf eine Anpassungsstörung bei längerer depressiver Reaktion nach Arbeitsplatzverlust (ICD-10 F 43.21) sowie ein Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dacht auf chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Fakto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren (ICD-10 F 45.41). In der Zeit zwischen dem 29. Oktober 2015 und dem 31. März 2016 habe die Versicherte sie fünf Mal aufgesucht (Urk. 7/83/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt Dr. A.___ führte am 3. Mai 2016 aus, die aktuellen, respektive seit Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2015 neu eingetroffenen Berichte würden keine anderen als die bereits hinlänglich bekannten Diagnosen enthalten, welche auch zum Zeitpunkt der bidisziplinären Begutachtung im Juli 2014 bestanden hätten und dement</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend berücksichtigt worden seien. Einzig die Beurteilung der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit differiere. Diese unterschiedliche Bewertung der Arbeitsfähigkeit stelle eine andere Beurteilung derselben medizinischen Tatsachen dar (Urk. 7/86/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach den Angaben von Dr. med. I.___ von der Schmerzklinik J.___ vom 4. Juli 2016 seien bei der ihm neu zugewiesenen Versicherten die in das linke Bein ausstrahlenden Schmerzen vor vier Wochen exazerbiert, sodass diese erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">malig im Vordergrund ständen. Er diagnostizierte unter anderem eine Fibromy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">algie (Urk. 3/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das bidisziplinäre Gutachten der Dres. B.___ und F.___ vom 15. Juli 2014 basiert auf den Vorakten und den eigenen klinischen Untersuchungen. Es erfüllt die von der Rechtsprechung gestellten Erwartungen und es kann darauf abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt werden (vgl. E. 1.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der rheumatologische Gutachter Dr. F.___ legte namentlich dar, dass die Rücken- und Gesässschmerzen nur teilweise mit den objektiven Befunden erklärt werden könnten. Sowohl bezüglich der angegebenen cervikalen als auch der lumbalen/coccygealen Schmerzen und Beeinträchtigungen prüfte er je ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeln, inwieweit diese aufgrund der radiologisch nachweisbaren und im Rahmen der klinischen Untersuchung erhobenen Befunde nachvollziehbar waren. Dabei machte er deutlich, dass diese Feststellung der objektiv begründeten Schmerzen und Einschränkungen und der Arbeitsfähigkeit wegen der erheblichen Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lagerung schwierig sei (Urk. 7/43/16-17). Der Umstand, dass der Gutachter von einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von - vermutungsweise - 25 % aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ging, gründet in dieser vom Gutachter aufgezeigten Schwierigkeit. Dieses Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeigen der Schwierigkeiten spricht für die Qualität der gutachterlichen Arbeit und kann nicht als mangelnde Präzision ausgelegt werden (vgl. Urk. 1 S. 5). Die Auseinandersetzung mit den vorgehenden, teilweise divergierenden Einschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungen der Arbeitsfähigkeit fiel sodann zwar eher kurz aus, ist aber dennoch als ausreichend zu betrachten (vgl. Urk. 1 S. 5 f.; Urk. 7/43/19). Sodann decken sich die gutachterlichen Erkenntnisse im Wesentlichen mit der ebenfalls – gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achterlichen - Beurteilung von Dr. C.___ vom 18. September 2013 (Urk. 7/23/9, 7/23/6-7). Auf das Gutachten von Dr. F.___ vom 14. Juli 2015 ist abzustellen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die späteren Arztberichte vermögen keine relevante Veränderung des soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Gesundheitszustands bis zum Verfügungserlass am 23. Juni 2016 zu belegen: Der MRI-Befund vom 4. April 2014, welcher auch eine leichtgradige Coxarthrose rechtsbetont ergab, lag Dr. F.___ vor und wurde von ihm berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt (Urk. 7/37/5, 7/43/13). Die Fibromyalgie ist im rheumatologischen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten vom 14. Juli 2014 neben der somatoformen Schmerzstörung als Diffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rentialdiagnose der Panalgie erwähnt (Urk. 7/43/16); die Gutachter gingen vom Vorliegen einer somatoformen Schmerzstörung aus (vgl. Urk. 7/44/6). Sodann ist nicht ersichtlich, dass die später diagnostizierten Leiden, wie die asympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matische Cholezystolithiasis, die Lebersteatose und die Hyperlipidämie (vgl. Urk. 1 S. 3 f.; Urk. 7/58) zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führen. Das MRI der HWS vom 1. September 2014 ergab sodann nur eine leichte Zunahme des Befunds im Vergleich zur Voruntersuchung vom Juli 2011 (Urk. 7/58). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vielmehr wird auch in den aktuelleren Berichten des Instituts für Anästhesiolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie und der Kliniken für Neurologie und Rheumatologie des Universitätsspitals G.___ wiederholt auf den Umstand hingewiesen, dass die von der Versicherten angegebenen Schmerzen und Ausstrahlungen nicht mit den objektiven Befun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den übereinstimmten beziehungsweise sich nicht allein mit den objektiven Befunden erklären liessen (Urk. 7/82/19-20, 7/82/16, 7/82/12). Soweit die gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tend gemachte Verschlechterung im Rahmen einer zunehmenden Dekonditio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nierung mit Haltungsinsuffizienz zu sehen wäre (vgl. Urk. 7/36/2, 7/78/7, 7/78/11), ist darauf hinzuweisen, dass diese Umstände grundsätzlich invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechtlich unbeachtlich sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_228/2010 vom 19. Juli 2010 E. 3.3). Eine Dekonditionierung wäre allenfalls dann zu berücksichtigen, wenn sie im Zusammenhang mit einem somatischen oder psychischen Leiden stünde und aufgrund des somatischen oder psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Leidens nicht beheb- oder angehbar wäre. Gemäss dem psychiatrischen Gutachter Dr. B.___ trifft dies jedoch gerade nicht zu (Urk. 7/44/10; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_718/2015/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_719/2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 3. März 2016 E. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von einer relevanten Veränderung des somatischen Gesundheitszustandes nach der Gutachtenserstellung ist damit in Übereinstimmung mit RAD-Arzt Dr. A.___ nicht auszugehen und es besteht auch kein Anlass für ergänzende Abklärungen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilungen der Arbeitsfähigkeit durch die behandelnden Ärzte wie etwa die Ärzte der Rheumatologie des Universitätsspitals G.___ (Urk. 7/78/8) sowie durch Dr. E.___ (Urk. 7/82/4) vermögen die gutachterlichen Einschätzungen der Arbeitsfähigkeit nicht in Frage zu stellen. Zu berücksichtigen ist in diesem Zusammenhang die Erfahrungstatsache, </span><span id="VV044"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass behandelnde Arztpersonen mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und es ist auf den Unterschied zwischen Behandlungs- und Begutachtungsauftrag hinzuweisen (vgl. dazu etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_564/2016 vom 24. November 2016 E. 3.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgehend von der überzeugenden Beurteilung von Dr. F.___ vom 14. Juli 2015 besteht für die bisherige Tätigkeit als Mitarbeiterin in Küche und Kiosk eine Einschränkung von 25 %. Für leichte, rückenangepasste Tätigkeiten ist die Versicherte dagegen voll arbeitsfähig (Urk. 7/43/18). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Gutachter Dr. B.___ prüfte anhand der Foerster-Kriterien, ob die von ihm diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerzstörung Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit hat, was er verneinte (vgl. Urk. 7/44/8). Seine Ausführungen erlauben zusammen mit den weiteren Berichten auch eine schlüssige Beurteilung im Lichte der neu massgeblichen Indikatoren (vgl. vorne E. 1.2.2; Urteil des Bundesgerichts 8C_427/2015 vom 29. Dezember 2015 E. 5.1 mit Hinweis auf BGE 141 V 309 E. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach den Angaben von Dr. B.___ vom 14. Juli 2014 war die Schmerzproble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik zu diesem Zeitpunkt progredient und chronifiziert (Urk. 7/44/8). Die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte nahm und nimmt entsprechend verschiedene Therapieangebote </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie Physiotherapie und Wassertherapie wahr (Urk. 7/3/3, 7/82/9-32). Da Dr. B.___ aber weder eine fachärztliche psychiatrische Therapie noch den Einsatz von Psychopharmaka überhaupt für nötig erachtete, ist die besondere Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde für den Gutachtenszeitpunkt zu verneinen (vgl. Urk. 7/44/9; vgl. BGE 141 V 299 f. E. 4.3.2.1). Sodann fehlte es auch an einer psychischen Begleiterkrankung (Urk. 7/44/6). Auch die objekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierbaren somatischen Einschränkungen waren und sind nicht besonders erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich (vgl. Urk. 7/43/17). Weder die Persönlichkeit der Versicherten noch der soziale Kontext bargen ressourcenhemmende Umstände. Vielmehr ist die Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschichte der Versicherten unauffällig und die Versicherte war in ihrer Familie und ihrem Freundeskreis gut aufgehoben (Urk. 7/44/3-4). Eine gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen war nicht feststellbar, vielmehr war das Aktivitätsniveau im Privatleben weitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend erhalten (Urk. 7/44/4). Die Versicherte vermochte namentlich noch einen Teil ihrer Hausarbeit selbst zu verrichten, einzukaufen, Auto zu fahren, sich mit Freundinnen zu treffen und in die Ferien zu fahren (vgl. Urk. 7/44/4). Damit resultierte aus der diagnostizierten somatoformen Schmerzstörung keine invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disierende Arbeitsunfähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die zwischenzeitlich in relativ grossen Abständen durchgeführten Gespräche mit der Psychologin H.___, welche im Verfügungszeitpunkt vom 4. Juli 2016 wieder beendet waren, lassen den Schluss, es liege mittlerweile eine besondere Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde vor, ebenfalls nicht zu (vgl. Urk. 7/83, 3/3). Eine antidepressive Therapie findet nicht statt (vgl. Urk. 3/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die vorübergehend aufgenommene Gesprächstherapie steht auch im Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang mit der neu diagnostizierten Anpassungsstörung bei längerer depressiver Reaktion nach Arbeitsplatzverlust (ICD-10 F 43.21; Urk. 7/83). </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Verlauf war auch eine reaktive Depression festgehalten worden (vgl. Urk. 7/58/2, 7/59). Eine sich aus diesen – zusätzlich zur somatoformen Schmerzstörung – gestellten psychiatrischen Diagnosen ergebende Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit wurde von Seiten der Ärzte beziehungsweise der Psychologin nicht geltend gemacht (vgl. Urk. 7/82/23-25, 7/83). Eine leichte depressive Episode stellt nach der Gerichtspraxis denn auch keine Komorbidität von hinreichender Erheblichkeit im Sinne der früheren Rechtsprechung zu den unklaren syndro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">malen Beschwerdebildern dar. Sie ist auch grundsätzlich nicht geeignet, eine leistungsspezifische Invalidität zu begründen (Urteil des Bundesgerichts 9C_337/2015 vom 7. April 2016 E. 4.4.1 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch insoweit bestehen damit keine Hinweise auf eine bis zum Erlass der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung eingetretene relevante Verschlechterung des Gesundheitszustands. Die Vornahme ergänzender Abklärungen beziehungsweise die Einholung eines ergänzenden Gutachtens ist nicht erforderlich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist für die ursprüngliche Tätigkeit sowie für Tätigkeiten mit zeitweiliger grösserer Rückenbelastung eine Leistungsminderung von 25 % anzunehmen. Bei der Ausübung einer leichten Arbeit mit regelmässigen Positionswechseln und ohne Arbeiten mit grösserer statischer und dynamischer Rückenbelastung ist die Versicherte voll arbeitsfähig (vgl. Urk. 7/43/18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie habe die Tätigkeit bei der Y.___ AG aus gesundheitlichen Gründen auf ein Pensum von 65 % reduziert und ihre Vorgesetztenposition aufgegeben (Urk. 1 S. 6). Ob gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Gründe zur Aufgabe der Vollzeitanstellung geführt hatten, kann letzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich, wie nachfolgend aufzuzeigen ist, offen bleiben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den Angaben im Arbeitgeberbericht (Urk. 7/18/4) verdiente die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte bei der bis zum 30. September 2011 vollzeitig ausgeübten Führungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funktion ein monatliches Einkommen von Fr. 4‘940.- und im Jahr Fr. 64‘220.- (13 x Fr. 4‘940.-; Urk. 7/18/17). Angepasst an die seither eingetretene Nomi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nallohnentwicklung ergibt sich für das Jahr 2014, dem Zeitpunkt des frühest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns, ein Einkommen von Fr. 65‘873.20 (Bundesamt für Statistik (BFS), Schweizerischer Lohnindex, 2010 = 100 [im Internet abrufbar], Nominallohnindex Frauen [T 1.2.10], Total: 2011 = 101, 2014 = 103,6), welches als Valideneinkommen zu berücksichtigen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Ermittlung des Invalideneinkommens ist auf die Tabelle TA1 der Schwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zerischen Lohnstrukturerhebung 2014 des BFS abzustellen. Das durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittliche monatliche Einkommen der Frauen bei der Ausübung einfacher Tätigkeiten körperlicher oder hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werklicher Art (Kompetenzniveau </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1) betrug </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 monatlich Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4‘300.-, im Jahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">51‘600.-. Angepasst an die betriebsüb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche wöchentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden im Jahr 2014 (BFS, Betriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen [im Internet abrufbar], Total: 2014 = 41,7) ergibt sich ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einkommen von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">53‘793.-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nimmt man mit der Beschwerdeführerin den maximal möglichen leidensbeding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Abzug von 25 % vor (vgl. Urk. 1 S. 6 f.), so ergibt sich ein Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 40‘344.75 (Fr. 53‘793.- x 0,75). Aus der Gegenüberstellung der Fr. 40‘344.75 mit dem Valideneinkommen von Fr. 65‘873.20 resultiert ein Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsgrad von 38,75 %. Damit besteht selbst bei Vornahme des maximal möglichen Abzugs von 25 % kein Rentenanspruch. Es kann somit auch offen bleiben, wie hoch der leidensbedingte Abzug korrekterweise zu veranschlagen wäre. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde ist somit abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Beschwerdeverfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht ist bei Strei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Versicherungs-leistungen kostenpflichtig (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 700.- festzusetzen und der unterliegen-den Beschwerdeführerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Claudia Mock Eigenmann</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigTanner Imfeld</p><p></p></div> </div></body></html>