<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2017-08-31-5A_651-2017.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para"> <b>5A_651/2017 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 31. August 2017</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter von Werdt, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Möckli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde U.________. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Kostenauflage (Übertragung der Beistandschaft), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 21. Juni 2017. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para">A.________ und B.________ haben den Sohn C.________ (geb. 2009). </div> <div class="para">Mit Entscheid vom 28. Februar 2017 beantragte die KESB U.________ dem Familiengericht V.________ die Übernahme der Besuchsrechtsbeistandschaft und auferlegte die Verfahrensgebühr von Fr. 200.-- sowie die Barauslagen von Fr. 120.-- den Eltern je zur Hälfte. Dieser Entscheid wurde A.________ am 15. März 2017 rechtshilfeweise zugestellt. </div> <div class="para">Am 21. Mai 2017 erhob A.________ gegen die Kostenauflage Beschwerde, auf welche das Obergericht des Kantons Thurgau infolge abgelaufener Beschwerdefrist mit Entscheid vom 21. Juni 2017 nicht eintrat. Dieser Entscheid wurde am 31. Juli 2017 rechtshilfeweise zugestellt. </div> <div class="para">Am 29. August 2017 hat A.________ beim Bundesgericht gegen den Kostenentscheid eine Beschwerde eingereicht, mit welcher sie sich auf die in einem früheren obergerichtlichen Verfahren gewährte unentgeltliche Rechtspflege beruft. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Indem die Beschwerdeführerin "Beschwerde gegen den Kostenentscheid für die Übertragung der Beistandschaft der KESB U.________ nach V.________" einreicht, wendet sie sich gegen den erstinstanzlichen Entscheid, zumal ihr im Beschwerdeverfahren keine Kosten auferlegt worden sind. Angefochten werden kann aber beim Bundesgericht einzig der kantonal letztinstanzliche Entscheid (<span class="artref">Art. 75 Abs. 1 BGG</span>). Die Beschwerdeführerin müsste deshalb aufgrund der Begründungspflicht von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> kurz dartun, inwiefern das Obergericht zu Unrecht nicht auf ihre Beschwerde eingetreten wäre. Indem sie sich hierzu nicht äussert und im Übrigen den obergerichtlichen Entscheid vom 21. Juni 2017 auch nirgends erwähnt, kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich unbegründet, weshalb der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). </div> <div class="para">Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der KESB U.________ und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 31. August 2017 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: von Werdt </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Möckli </div> </div></body></html>