<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>AL.2017.00227</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiber Fraefel</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 24. November 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Einkaufszentrum Neuwiesen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Zürcherstrasse 8, Postfach 474, 8405 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1955, meldete sich am 26. Januar 2017 zur Arbeitsvermitt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung an, und am 1. März 2017 stellte er den Antrag auf Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung für die Zeit ab 3. April 2017 (Urk. 5/1-2). Mit Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 11. Juli 2017 (Urk. 5/19) verneinte die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich wegen Nichterfüllung der Beitragszeit einen Anspruch auf Arbeitslo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senentschädigung ab dem 3. April 2017 und hielt daran nach ergangener Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache vom 27. Juli 2017 (Urk. 5/22) mit Entscheid vom 5. September 2017 fest (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 2. Oktober 2017 Beschwerde (Urk. 1) mit dem Antrag, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids sei ihm ab 3. April 2017 Arbeitslosenentschädigung auszurichten. In der Beschwerdeantwort vom 13. Oktober 2017 (Urk. 4) beantragte die Kasse die Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="AL001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 9 Abs. 1 des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Insolvenzentschädigung (AVIG) gelten - soweit das Gesetz nichts anderes vorsieht - für den Leistungsbezug und für die Beitragszeit zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jährige Rahmenfristen. Die Rahmenfrist für den Leistungsbezug beginnt mit dem ersten Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 2 AVIG), und die Rahmenfrist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor diesem Tag (Art. 9 Abs. 3 AVIG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine der gesetzl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entschä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digung besteht darin, dass die versicherte Person die Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tragszeit erfüllt hat (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäfti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 13 Abs. 3 AVIG räumt dem Bundesrat die Kompetenz ein, zur Verhinde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung eines ungerechtfertigten gleichzeitigen Bezugs von Altersleistungen der beruflichen Vorsorge und Arbeitslosenentschädigung die Anrechnung von Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragszeiten vorzeitig pensionierter Personen abweichend von Art. 13 AVIG zu regeln. Gestützt auf diese Delegationsnorm hat der Bundesrat Art. 12 der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung (AVIV) erlassen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 12 Abs. 1 AVIV wird versicherten Personen, die vor Erreichung des Rentenalters der AHV pensioniert worden sind, nur jene beitragspflichtige Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schäftigung als Beitragszeit angerechnet, die sie nach der Pensionierung ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übt haben. Laut Abs. 2 dieser Bestimmung gilt Abs. 1 der Bestimmung nicht, wenn die versicherte Person aus wirtschaftlichen Gründen oder aufgrund von zwingenden Regelungen im Rahmen der beruflichen Vorsorge vorzeitig pensio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niert wurde (lit. a) und wenn sie einen Anspruch auf Altersleistungen erwirbt, der geringer ist als die Entschädigung, die ihr nach Artikel 22 AVIG zustünde (lit. b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung (BGE 126 V 393 E. 3b/bb) geht der Sinn der Bestim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mung von Art. 12 AVIV dahin, Personen in einem festen Anstellungsverhältnis davon abzuhalten, ihr Arbeitsverhältnis zu kündigen, um neben der Altersleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung der beruflichen Vorsorge auch noch Arbeitslosenentschädigung zu erhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Ein solches Vorhaben wird dadurch erschwert, dass die bisherige Beitrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit nicht angerechnet wird, sondern die Beitragszeit nach der Pensionierung neu zu laufen beginnt. Nicht unter die Regel von Art. 12 Abs. 1 AVIV fallen daher Personen, die an ihrer Arbeitsstelle bleiben möchten, dies aber nicht tun können, weil sie aus wirtschaftlichen Gründen entlassen werden oder weil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie beispielsweise die ordentliche reglementarische Altersgrenze, die in etlichen Berufen niedriger ist als das Rentenalter in der Alters- und Hinterlassenenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung, erreichen und somit ausscheiden müssen. Nicht unter die Ausnahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestimmung von Art. 12 Abs. 2 AVIV, sondern unter die Regel von Art. 12 Abs. 1 AVIV fallen dagegen Personen, die ihr Arbeitsverhältnis selbst auflösen und damit aus der Vorsorgeeinrichtung ausscheiden. Solche Personen werden nicht im Sinne von Art. 12 Abs. 2 lit. a AVIV aufgrund von zwingenden Rege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen im Rahmen der beruflichen Vorsorge vorzeitig pensioniert (BGE 126 V 393 E. 3b/bb mit Hinweis). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss den Akten steht fest und ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer seine letzte Stelle als Vorarbeiter beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Schreiben vom 22. Juni 2016 unter Einhaltung der ordentlichen Kündigungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frist auf Ende Dezember 2016 gekündigt hat, ohne dass ihm eine andere Stelle zugesichert war (Urk. 5/3, Urk. 5/11). Ebenfalls steht fest, dass ihm in der Folge die BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich (früher: Beamtenversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse; nachfolgend: BVK) mit Entscheid vom 20. Dezember 2016 die Altersleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen in Form eines per 3. Januar 2017 berechneten Kapitalbezugs von Fr. 560‘012.05 ausbezahlt hat (Urk. 5/24). Streitig und zu prüfen ist nun, ob die Beschwerdegegnerin die Anspruchsberechtigung des Beschwerdeführers ab dem 3. April 2017 zu Recht gestützt auf Art. 12 Abs. 1 AVIV verneint hat oder ob Art. 12 Abs. 2 AVIV anzuwenden ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begründet den angefochtenen Entscheid damit, der Beschwerdeführer gelte arbeitslosenversicherungsrechtlich als freiwillig vorzei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig pensioniert. Nach Art. 12 Abs. 1 AVIV könnten daher nur die beitragspflich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen Beschäftigungen als Beitragszeit angerechnet werden, die der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer nach der Pensionierung ausgeübt habe. Nach der Pensionierung könne er jedoch keine 12monatige beitragspflichtige Beschäftigung vorweisen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber bringt der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde im Wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen vor, er habe sich nicht freiwillig vorzeitig pensionieren lassen, sondern lediglich sein Arbeitsverhältnis per Ende Dezember 2016 gekündigt. Der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtene Entscheid würde daher auf einer falschen Begründung beruhen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zunächst fragt es sich, auf welcher Grundlage dem Beschwerdeführer die Alters</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistung in Form eines Kapitalbezugs von Fr. 560‘012.05 ausgerichtet wurde. Ausgangslage für die Beantwortung dieser Frage ist das vom Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer vorgelegte BVK-Vorsorgereglement (Urk. 5/24), was unbestritten ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der am 9. Januar 1955 geborene Beschwerdeführer war bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses Ende Dezember 2016 61jährig. Als Grundlage für die Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlung des Alterskapitals kommt daher zunächst eine vorzeitige Alterspensio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nierung nach Art. 7 Abs. 2 des BVK-Vorsorgereglements in Frage (Art. 7 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 26 Abs. 1 und Art. 35 Abs. 1 des BVK-Vorsorgeregle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ments). Denn nach Art. 7 Abs. 2 des BVK-Vorsorgereglements können die ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten Personen ab dem vollendeten 60. Altersjahr die vorzeitige Alterspen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionierung verlangen. Der Beschwerdeführer stellt jedoch klar in Abrede, eine solche vorzeitige Alterspensionierung beantragt zu haben. Es ist daher zu prü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fen, ob der Beschwerdeführer beim Ausscheiden aus der BVK alternativ zu den Altersleistungen die Freizügigkeitsleistung verlangen konnte. Dies ist nach Art. 59 Abs. 1 Satz 1 des BVK-Vorsorgereglements zu verneinen. Denn nach dieser Bestimmung haben (nur) Personen, die vor dem 60. Altersjahr aus dem Dienst des Arbeitgebers austreten und ohne Versicherungsfall aus der BVK ausscheiden, Anspruch auf eine Freizügigkeitsleistung. Gemäss dieser Bestim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mung hatte der erst nach dem 60. Altersjahr im Sinne dieser Bestimmung aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschiedene Beschwerdeführer daher keinen Anspruch auf eine Freizügigkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistung. Daher wurde ihm die Altersleist</span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung auch ohne Antrag ausgerichtet.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es liegt daher eine Konstellation vor, in welcher ein Arbeitnehmer das Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnis freiwillig respektive arbeitslosenversicherungsrechtlich ohne hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichenden Anlass durch eine Kündigung beendet, wobei die Beendigung des Arbeitsverhältnisses im Rahmen der beruflichen Vorsorge eine zwangsweise vorzeitige Alterspensionierung nach sich zieht. Diese Variante </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällt nach der oben dargelegten Rechtsprechung nicht unter eine zwingende vorzeitige Pen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionierung im Sinne von 12 Abs. 2 lit. a AVIV. Denn der Beschwerdeführer hat die vorzeitige Pensionierung im Rahmen der beruflichen Vorsorge durch die Kündigung des Arbeitsverhältnisses mittelbar selber herbeigeführt. Eine vorzei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige Pensionierung aus wirtschaftlichen Gründen im Sinne von Art. 12 Abs. 2 lit. a AVIV liegt ebenfalls nicht vor. Somit ist die Beitragszeit – in Überein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmung mit der Auffassung der Beschwerdegegnerin – nach Abs. 1 und nicht nach Abs. 2 von Art. 12 AVIV zu ermitteln. Diesbezüglich steht jedoch unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strittenermassen fest, dass der Beschwerdeführer in der Zeit nach der Pensio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nierung Ende des Jahres 2016 die erforderliche beitragspflichtige Beschäftigung nicht vorweisen kann (Art. 12 Abs. 1 AVIV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der angefochtene Entscheid ist daher korrekt und zu bestätigen. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> </span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">seco - Direktion für Arbeit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>GrünigFraefel</p><p></p></div> </div></body></html>