<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">4F_1/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 2. Februar 2011 </div> <div class="para">I. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Klett, Präsidentin, </div> <div class="para">Bundesrichterin Rottenberg Liatowitsch, </div> <div class="para">Bundesrichterin Kiss, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Leemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Gesuchstellerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">A. und B. Y.________, </div> <div class="para">Gesuchsgegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Revision. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 4A_476/2010 vom 8. November 2010. </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass die Gesuchstellerin dem Bundesgericht mit Eingabe vom 6. September 2010 erklärte, ein Urteil des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 2. März 2010 mit Beschwerde anfechten zu wollen; </div> <div class="para">dass die Gesuchstellerin mit Verfügung des Bundesgerichts vom 9. September 2010 aufgefordert wurde, bis spätestens am 24. September 2010 einen Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- einzuzahlen; </div> <div class="para">dass der Gesuchstellerin mit Verfügung vom 8. Oktober 2010 eine nicht erstreckbare Frist zur Vorschussleistung bis zum 25. Oktober 2010 angesetzt wurde mit der Androhung, dass bei Ausbleiben der Zahlung auf die Beschwerde nicht eingetreten werde (<span class="artref">Art. 62 Abs. 3 BGG</span>); </div> <div class="para">dass das Bundesgericht mit Urteil vom 8. November 2010, nachdem der Kostenvorschuss auch innert der Nachfrist nicht geleistet worden war, gestützt auf <span class="artref">Art. 62 Abs. 3 BGG</span> und im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span> auf die Beschwerde nicht eintrat, wobei es unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtete; </div> <div class="para">dass die Gesuchstellerin dem Bundesgericht mit Eingabe vom 31. Dezember 2010 eine Revision des bundesgerichtlichen Urteils vom 8. November 2010 beantragte; </div> <div class="para">dass die Gesuchstellerin zur Begründung ihrer Eingabe im Wesentlichen vorbringt, eine Revision sei nach <span class="artref">Art. 122 lit. c BGG</span> notwendig, um eine Verletzung der EMRK zu beseitigen; </div> <div class="para">dass die Gesuchstellerin im Übrigen das damals von ihr angefochtene Urteil des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 2. März 2010 kritisiert und eine Verletzung von <span class="artref">Art. 6 Ziff. 1 EMRK</span> sowie <span class="artref">Art. 26 BV</span> behauptet; </div> <div class="para">dass die übrigen Vorbringen und eingereichten Beweismittel keinen Zusammenhang mit dem Entscheid des Bundesgerichts erkennen lassen, auf die Beschwerde der Gesuchstellerin wegen Ausbleiben des Kostenvorschusses nicht einzutreten; </div> <div class="para">dass für eine Revision nach <span class="artref">Art. 122 BGG</span> unter anderem vorausgesetzt wird, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in einem endgültigen Urteil festgehalten hat, dass die EMRK oder die Protokolle dazu verletzt worden sind; </div> <div class="para">dass im zu beurteilenden Fall ein solches Urteil nicht vorliegt, weshalb die Voraussetzungen einer Revision nach <span class="artref">Art. 122 BGG</span> von vornherein nicht erfüllt sind; </div> <div class="para">dass die Gesuchstellerin keine anderen Gründe vorbringt, die eine Revision nach <span class="artref">Art. 121 ff. BGG</span> rechtfertigen könnten; </div> <div class="para">dass das Revisionsgesuch somit abzuweisen ist; </div> <div class="para">dass dem Ausgang des Verfahrens entsprechend die Kosten der Gesuchstellerin aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para">dass den Gesuchsgegnern keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, da ihnen aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das Revisionsgesuch wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Gesuchstellerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 2. Februar 2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Klett Leemann </div> </div></body></html>