<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2018.00667</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Ersatzrichterin Senn-Buchter<br/>Gerichtsschreiberin Bachmann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. Oktober 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Pia Dennler-Hager</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltsbüro Pia Dennler, Weinberg</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Steiggasse 3, Postfach 1712, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1971, besuchte die Primarschule und fünf Jahre die Kantonsschule. Von 1989 bis 1995 war sie als Pferdepflegerin/-bereiterin tätig und hatte danach verschiedene Temporärstellen inne. Im Mai 1997 begann sie eine berufsbegleitende Ausbildung zur Shiatsu–Therapeutin, welche sie nicht ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schloss. Ende 1999 meldete sich X.___ bei der Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Hinweis auf ein Rückenleiden zum Leistungsbezug an (Urk. 14/1). Die IV-Stelle tätigte Abklärungen in medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischer wie erwerblicher Hinsicht und veranlasste – nachdem eine erste (an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchsverneinende) Verfügung vom 23. November 2000 (Urk. 14/21) mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 3. Juni 2002 aus formellen Gründen wieder aufgeho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben worden war (Urk. 14/39) – eine psychiatrische Abklärung, welche durch Dr. A.___, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, durchgeführt wurde. Gestützt auf das entsprechende Gutachten vom 20. Februar 2003 (Urk. 14/46) sprach die IV-Stelle X.___ mit Verfügung vom 26. August 2003 mit Wirkung ab 1. April 2000 eine ganze Rente der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung nach Massgabe eines Invaliditätsgrades von 100 % zu (Urk. 14/62). Der Anspruch auf eine ganze Rente wurde in der Folge im Rahmen von amtlichen Revisionsverfahren bestätigt (Mitteilungen vom 6. Juli 2005 [Urk. 14/67], vom 26. Januar 2009 [Urk. 14/80] sowie vom 22. Oktober 2012 [Urk. 14/89]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Jahr 2014 leitete die IV-Stelle ein weiteres Revisionsverfahren in die Wege. Sie liess die Versicherte den Fragebogen für die Rentenrevision ausfüllen (Urk. 14/96) und veranlasste nach Einholung unter anderem von hausärztlichen Angaben (Urk. 14/104) und nachdem eine erste medizinische Abklärung der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten durch das Zentrum B.___, abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brochen worden war (vgl. Urk. 14/156), eine bidisziplinäre (psychiatrisch-rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologische) Abklärung, welche durch die Dres. C.___, Facharzt für Rheumatologie, sowie D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH sowie leitender Arzt am Psychiatrischen Zentrum E.___, durchgeführt wurde (Beurteilung durch Dr. C.___ vom 15. Februar 2017 [Urk. 14/197] und ergänzende Stellungnahme vom 8. August 2017 [Urk. 14/203] sowie Gutachten von Dr. D.___ vom 1. Juni 2017 einschliesslich Konsensbeur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung [Urk. 14/198]). Gestützt darauf stellte die IV-Stelle der Versicherten mit Vorbescheid vom 11. September 2017 die Einstellung der Invalidenrente nach Massgabe eines neu errechneten Invaliditätsgrades von noch 30 % in Aussicht (Urk. 14/207). Dagegen erhob die Versicherte am 11. Oktober 2017 Einwand (Urk. 14/222). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Hinblick auf die in Aussicht genommene Rentenaufhebung leitete die IV-Stelle mit Schreiben vom 10. Oktober 2017 Eingliederungsmassnahmen in die Wege (Urk. 14/210), diese wurden am 18. Oktober 2017 erstmals wieder eingestellt (Urk. 14/227). Nach Intervention der Rechtsvertreterin der Versicherten vom 19. Oktober 2017 (Urk. 14/230) wurden die Eingliederungsbemühungen wieder aufgenommen, jedoch mit Mitteilung vom 18. April 2018 abermals abgeschlossen (Urk. 14/253; vgl. auch Verlaufsprotokoll Eingliederungsberatung, Urk. 14/254). Am 27. April 2018 erliess die IV-Stelle einen entsprechenden Vorbescheid (Urk. 14/260), wogegen die Versicherte am 30. Mai 2018 ebenfalls Einwand erhob (Urk. 14/283).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 18. Juni 2018 erliess die IV-Stelle zwei separate Verfügungen, mit welchen sie die berufliche Eingliederung abschloss sowie die bisher ausgerichtete ganze Rente auf das Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats aufhob. Einer allfälligen Beschwerde (gegen die Renteneinstellung) entzog sie die auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiebende Wirkung (Urk. 2/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diese beiden Verfügungen lässt X.___ hierorts mit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gaben vom 20. August 2018 (Urk. 1 und Urk. 5) Beschwerde erheben mit je den folgenden Anträgen (Urk. 1 S. 2 und Urk. 5 S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Aufhebung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angefochtenen Verfügung vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2018 betreffend Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen zur Wiedereingliederung nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8a IVG sei das Verfahren zwecks Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung beruflicher Massnahmen (Erstausbildung/Umschulung) an die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin zurückzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, der Beschwerdeführerin ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2018 gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">22 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bzw. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">33 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit. b IVG Übergangsleistungen in der Höhe der bisherigen ganzen Invalidenrente zu gewähren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Abänderung der vorsorglichen Rentensistierung der Beschwerdegegnerin sei diese im Rahmen einer vorsorglichen Anordnung zu verpflichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die Rente wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rend des Beschwerdeverfahrens weiterhin auszurichten. Evt. sei vorsorglich festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen, dass die vorliegende Beschwerde in Bezug auf die Invalidität der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8 ATSG aufschiebende Wirkung zeitigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In medizinischer Hinsicht sei das Verfahren zur Durchführung einer orthopä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disch/neurologischen Begutachtung der Rückenproblematik und zur ergänzenden psychiatrischen Beurteilung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eventualiter (zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.-3.)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherten sei mindestens eine halbe Rente der Invalidenversicherung zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei der Beschwerdeführerin im Beschwerdeverfahren die unentgeltliche Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung zu bewilligen und ihr in der Person der Unterzeichneten eine unentgeltliche Rechtsvertreterin zu bestellen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vernehmlassung vom 3. Oktober 2018 beantragt die IV-Stelle die Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisung der Beschwerde(n) (Urk. 13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin beschränkte sich in ihrer Vernehmlassung vom 3. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2018 (Urk. 13) darauf, die Abweisung der Beschwerde(n) zu beantragen, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei sie zur Begründung einzig auf die beiliegenden Akten bzw. Unterlagen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wies. Daher und mit Blick auf den vorliegenden Verfahrensausgang kann es bei der Zustellung der Vernehmlassung zusammen mit dem Endentscheid sein Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wenden haben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span id="XX100"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher und tatsächli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher Hinsicht umfassend («</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allseitig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span id="XX116"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unabhängig von einem materiellen Revisionsgrund kann die IV-Stelle auf formell rechtskräftige Verfügungen, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Überprüfung gebildet haben, zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn – was auf periodische Dauerleistungen regelmässig zutrifft (BGE 119 V 475 E. 1c mit Hinweisen) – ihre Berichtigung von erheblicher Bedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung ist (Art. 53 Abs. 2 und 3 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2, 138 V 147 E. 2.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_819/2017 vom 13. Februar 2017 E. 2.2). Die Wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dererwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG dient der Korrektur einer an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhaltes (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_121/2017 vom 5. Juli 2018 E. 8.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Wiedererwägung nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">53 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG setzt voraus, dass kein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vernünf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zweifel an der Unrichtigkeit der Verfügung möglich, folglich nur dieser ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zige Schluss denkbar ist. In diesem Sinne qualifiziert unrichtig ist eine Verfügung, wenn eine Leistung aufgrund falscher Rechtsregeln beziehungsweise ohne oder in unrichtiger Anwendung der massgeblichen Bestimmungen zugesprochen wurde (BGE 141 V 405 E. 5.2, 140 V 77 E. 3.1 mit Hinweis). Gleiches gilt bei ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, insbesondere wenn die notwendigen fachärztlichen Abklärungen überhaupt nicht oder nicht mit der er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forderlichen Sorgfalt durchgeführt wurden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Art. 43 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2; Urteil des Bundesgerichts 8C_717/2017 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2018 E. 3.2 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Soweit ermessensgeprägte Teile der Anspruchsprüfung vor dem Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tergrund der Sach- und Rechtslage einschliesslich der Rechtspraxis im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungszusprechung in vertretbarer Weise beurteilt worden sind, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 141 V 405 E. 5.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_766/2016 vom 3. April 2017 E. 1.1.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach ständiger Rechtsprechung kann das Gericht eine zunächst auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 ATSG gestützte Rentenaufhebung oder -herabsetzung gegebenenfalls mit der (substitu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ierten) Begründung schützen, dass die ursprüngliche (bzw. die letzte auf einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umfassenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> materiellen Prüfung beruhende, vgl. BGE 140 V 514, 133 V 108) Rentenverfügung oder Mitteilung zweifellos unrichtig und die Berichtigung von erheblicher Bedeutung sei (BGE 144 I 103 E. 2.2, 140 V 85 E. 4.2, 125 V 368 E. 2, je mit Hinweisen; vgl. Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung, 3. Auflage 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">014, Rz 77 zu Art. 30–31 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete den Abschluss der beruflichen Eingliederung im Wesentlichen damit, dass die Versicherte ihre Mitwirkungspflicht verletzt und sich zudem eigenen Ausführungen zufolge ausserstande gesehen habe, an Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungsmassnahmen mit dem Ziel einer Eingliederung in den ersten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt teilzunehmen (Urk. 2/1). Die Einstellung der bisher ausgerichteten Rente begründete die IV-Stelle zur Hauptsache damit, dass aus dem eingeholten bidis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinären Gutachten ersichtlich sei, dass in psychiatrischer Hinsicht eine Verbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serung des Funktionsniveaus stattgefunden habe, indem eine verbesserte Anpas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung an die Lebenssituation gelungen sei. Es liege demnach ein Revisionsgrund vor. Aus rheumatologischer Sicht bestehe für angepasste Tätigkeiten eine volle Arbeitsfähigkeit, aus psychiatrischer Sicht eine solche von 70 %. Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mensvergleich ergebe einen Invaliditätsgrad von 30 % und somit keinen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch mehr auf eine Invalidenrente (Urk. 2/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen lässt die Versicherte im Wesentlichen vorbringen, der Abschluss der Eingliederungsmassnahmen sei zu Unrecht erfolgt. Alsdann seien die von der IV-Stelle getätigten medizinischen Abklärungen ungenügend und der Sachverhalt weder somatisch noch psychiatrisch rechtsgenüglich erstellt. Insbesondere sei die behauptete Besserung des primär massgebenden Leidens, der Persönlichkeitsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung, nicht ersichtlich und werde nicht plausibel gemacht. Schliesslich sei auch der Einkommensvergleich unzutreffend (Urk. 1; vgl. auch Urk. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vergleichsbasis im vorliegenden Revisionsverfahren bildet die Verfügung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin vom 26. August 2003, mit welcher die Verwaltung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin mit Wirkung ab 1. April 2000 eine ganze Invalidenrente zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprochen hatte (Urk. 14/62). In medizinischer Hinsicht stützte sich die genannte Verfügung auf das Gutachten von Dr. A.___ vom 20. Februar 2003 (Urk. 14/46). Darin hatte Dr. A.___ die Diagnosen eines somatoformen Syndroms auf dem Boden einer narzisstisch-neurotischen Persönlichkeitsstruk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tur, unterhalten durch einen mutmasslichen Autoritätskonflikt, gestellt. Zur Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit hatte Dr. A.___ ausgeführt, das genannte komplexe psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pathologische Bild sei von einer Deutlichkeit und Schwere, dass sich hieraus eine vollständige Arbeitsunfähigkeit ergebe. Dies gelte infolge der schwierigen Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeitskonstellation auch für körperlich leichtere oder leichteste Arbeiten oder andere Tätigkeiten überhaupt. Die Prognose sei ausgesprochen ungünstig, er erachte das Zusammenfallen einer narzisstisch-neurotischen Persönlichkeitsprä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung mit einer somatoformen Störung als besonders fatal (Urk. 14/46 S. 10 f. und 15 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im vorliegenden Revisionsverfahren fanden zur Hauptsache die folgenden medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Unterlagen Eingang in die Akten:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Gutachten des Psychiatrischen Zentrums E.___ von 1. Juni 2017 stell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten die verantwortlich zeichnenden Fachärzte Dres. C.___ und D.___ die fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 14/198 S. 57): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sensitiv-paranoide Persönlichkeitsstörung (F60.0) mit dissozialen Zügen und querulatorischer Entwicklung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Neurasthenia querulatoria</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (F45.41), fazilitiert durch Hyperalgesie aufgrund von jahrelangem Opiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">konsum</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden die folgenden Diagnosen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Heroinabhängigkeit (F11.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aktuell episodischer Opiatgebrauch, ärztlich kontrolliert (F11.26)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nikotinabhängigkeit (F17.25)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Cannabiskonsum (Z72.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Körperliche Komorbidität: Degenerative WS-Veränderungen, Schilddrü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">senknoten, Dysmenorrhoe</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht führte Dr. D.___ in seinem (Teil-) Gutachten im Wesentlichen was folgt aus (S. 63): nehme man die Tätigkeit als Pferdepflegerin als bisherige Tätigkeit, so seien die limitierenden Faktoren insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere im somatischen Bereich lokalisiert. Aus psychiatrischer Sicht bestehe in dieser wie auch in einer optimal angepassten Tätigkeit grundsätzlich keine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit. Einschränkend müsse jedoch gesagt werden, dass nach der langen Arbeitsuntätigkeit mit konsekutiver Dekonditionierung (auch auf psychischer Ebene) und der massiven inneren Widerstände sicher ein schonender Einstieg vonnöten wäre. Wo die Obergrenze liege, müsste durch schrittweisen Aufbau empirisch ermittelt werden. Wollte man einen medizinisch-theoretischen Richtwert für die zumutbare Arbeitsfähigkeit festlegen, so käme dieser unter Würdigung aller erhobenen Informationen auf 60 %-70 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter führte Dr. D.___ im hier interessierenden (revisionsrechtlichen) Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhang aus, es scheine eine gewisse Verbesserung des Funktionsniveaus statt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefunden zu haben, wenngleich dies nicht zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit geführt habe. Der psychische Gesundheitszustand habe sich indessen nicht dras</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch verbessert. Jedoch sei der Explorandin eine verbesserte Anpassung an ihre Lebenssituation auf niedrigem Niveau gelungen bzw. habe eine tendenzielle Sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilisierung der psychosozialen Situation der Explorandin mit verbesserter Adap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion an ihre selbstkreierte Nische stattgefunden. Eine Steigerung des Funktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niveaus sei mit der Zeit ebenfalls eingetreten und zwar dahingehend, dass die Explorandin doch regelmässige professionelle und private Aktivitäten entfalte (S. 65). Die damalige diagnostische Einschätzung (von Dr. A.___) könne aus heutiger Sicht ebensowenig repliziert werden wie die konsekutive Einschätzung der Arbeitsfähigkeit, was aber in erster Linie methodologische Hintergründe habe: die damalige Art der Beurteilung entspreche nicht den heute gültigen Standards nach ICD-10, zumal sie aufgrund konzeptueller Schwammigkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neurotische Persönlichkeitsstruktur") klare Einschätzungen des Beeinträchtigungsgrades er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwere und von daher leicht zu Fehlbeurteilungen führen könne. Es sei zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">muten, dass sich auch der betreffende Fachkollege heute auf ein anderes standar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disiertes Diagnoseinstrument mit zeitgemässer Fachterminologie abstützen würde und seine Beurteilung in aufdatierter Form darstellen könnte (S. 66).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte in seinem Schreiben vom 8. Mai 2018 an die IV-Stelle aus, er gehe gestützt auf die umfang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichen Akten samt zwei ausführlichen Gutachten, seine persönlichen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen der Versicherten sowie ein mit ihr geführtes Telefongespräch sowie auf ausführlichste Notizen und Aufzeichnungen der Versicherten vom Vorliegen ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Persönlichkeitsstörung aus, deren Ausprägung er als schwergradig erachte. Insbesondere liege mittlerweile auch eine wahnhafte Komponente vor, fühle sich die Versicherte doch von Detektiven überwacht und verfolgt und glaube sie, man würde sie mit Drohnen beobachten und versuchen, sich in ihren Computer ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuhacken. Seit der Jahrtausendwende liege ein chronisches Lumbovertebralsyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drom vor. Die vorhandenen pathoanatomischen Beschwerden erklärten das Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass der subjektiv empfundenen Beschwerden nicht ansatzweise, weshalb er von einer psychogenen Schmerzverarbeitungsstörung ausgehe. Seines Erachtens liege im ersten Markt keine verwertbare Arbeitsfähigkeit vor. Aufgrund der Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsproblematik, aber auch der chronifizierten Schmerzproblematik, dürfte es selbst im geschützten Rahmen schwierig sein, für die Versicherte eine Tätigkeit zu finden, und sehe er die Versicherte nicht in der Lage, Massnahmen zur beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Wiedereingliederung zu durchlaufen. Gemäss seiner Einschätzung sei die Versicherte psychiatrisch-psychotherapeutisch nicht behandelbar (Urk. 14/272). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem an die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin gerichteten und von dieser im vorliegenden Beschwerdeverfahren eingereichten Bericht vom 15. Juli 2018 diagnostizierte die seit 8. Juni 2018 behandelnde Psychiaterin Dr. G.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, eine anhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) bei bestehenden Diskusher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nien und rez. lumbalen Schmerzen ohne radikuläre Zeichen, eine Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung (ICD-10 F60.9), eine depressive Störung mit mittelgradiger Episode (ICD-10 F33.1) sowie einen Status nach Substanzkonsum von 1988-91. Dr. G.___ gab im Wesentlichen an, sie erachte die Versicherte als nicht arbeitsfähig, resp. nicht fähig für eine Erwerbstätigkeit. Inwieweit eine Restarbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit bestehe, wäre abzuklären, mit Beginn stundenweise in ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schütztem Rahmen. Mit dem langen Verlauf, der bereits eingetretenen Chronifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierung, der Kombination von Schmerzsyndrom und Persönlichkeitsstörung und den anderen psychischen und somatischen Störungen sei die Prognose – was Heilung anbelange – ungünstig. Hingegen könne mehr Stabilität erreicht und weiterer Verschlechterung vorgebeugt werden (Urk. 3/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle ist gestützt auf die Angaben des psychiatrischen Gutachters Dr. D.___ davon ausgegangen, dass verglichen mit den Verhältnissen im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt der Rentenzusprache eine revisionsrechtlich bedeutsame Veränderung (Verbesserung) des Gesundheitszustandes eingetreten ist. Dieser Auffassung kann jedoch nicht beigepflichtet werden. Zum einen ist mit Blick auf die von Dr. D.___ gestellten Diagnosen ersichtlich, dass nach wie vor die nämlichen psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Problematiken im Vordergrund stehen, geht doch Dr. D.___ - wie schon Dr. A.___ – vom gleichzeitigen Vorliegen einer Schmerzproblematik (somatoformen Schmerzstörung) wie auch einer erheblichen Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">problematik aus. Dies gilt umso mehr, als Dr. D.___ sein Abweichen von der diagnostischen Einordnung durch Dr. A.___ (wie alsdann auch die konse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kutive Einschätzung der Arbeitsfähigkeit) auf methodologische Gründe zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt, welche Abweichungen in der Diagnostik – zumal die exakte diagnostische Einordnung der an und für sich unbestrittenen (Schmerz- und Persönlichkeits-)Problematiken nicht ausschlaggebend ist - als unterschiedliche Beurteilung eines nämlichen Sachverhalts revisionsrechtlich unbeachtlich zu bleiben hat. Zum an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern hielt Dr. D.___ aber auch ausdrücklich fest, dass sich der Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand der Versicherten nicht wesentlich (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drastisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) verändert habe. Vielmehr beschrieb er eine Verbesserung zur Hauptsache dahingehend, dass der Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten eine verbesserte Anpassung an ihre Lebenssituation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„auf niedrigem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Niveau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bzw. in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbstkreierten Nische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gelungen sei. Damit wird jedoch keine – be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">züglich der Arbeitsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt - relevante Verbesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung dargetan, was aber für eine revisionsrechtlich bedeutsame Veränderung des Gesundheitszustandes vorausgesetzt wäre. Dies gilt auch soweit Dr. D.___ aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt, es sei eine Steigerung des Funktionsniveaus eingetreten, in dem die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte regelmässig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">professionelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit entfalte. So erschöpft sich diese Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit - soweit ersichtlich - in unentgeltlichen Arbeiten für ein Lokalradio, für welche Arbeitsmöglichkeit vielmehr die Versicherte selber eine Geldleistung (wohl: Mitgliederbeitrag) zu erbringen hat (Urk. 14/198 S. 16); diese Tätigkeit kann daher kein Anhaltspunkt für eine verbesserte Arbeitsfähigkeit im ersten Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsmarkt sein. Mangels Hinweisen auf eine bedeutsame Verbesserung in den relevanten Verhältnissen ist demnach gestützt auf die Ausführungen von Dr. D.___ vielmehr von einer unveränderten Situation bezüglich des hauptsäch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich limitierenden psychiatrischen Gesundheitszustandes auszugehen. Dass bei der Versicherten nach wie vor von einer gänzlichen Erwerbsunfähigkeit auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen ist, stimmt denn auch damit überein, dass auch in den vorerwähnten neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eren psychiatrisch-fachärztlich Berichten (von Dr. F.___ wie auch der behandeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Psychiaterin Dr. G.___; vgl. E. 4.2.2 und E. 4.2.3 hievor) eine gänzliche Erwerbsunfähigkeit attestiert wird. Offenbleiben kann unter diesen Umständen, inwiefern sich in somatischer Hinsicht allenfalls eine Veränderung ergeben hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass die ursprüngliche Zusprache einer ganzen Rente qualifiziert, nämlich zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fellos unrichtig gewesen sei, womit die verfügte Renteneinstellung allenfalls auf dem Weg der substituierten Begründung zu schützen wäre (vgl. E. 2.3 hievor), ist nicht ersichtlich. Immerhin stützte sich die ursprüngliche Leistungszusprache auf ein fachärztlich-psychiatrisches Gutachten ab, welches die Verwaltung in Auftrag gegeben hatte und worin der Psychiater Dr. A.___ der Versicherten eine vollständige Arbeitsunfähigkeit für jedwede Tätigkeit attestiert hatte (Gutachten vom 20. Februar 2003 [Urk. 14/46], vgl. E. 4.1 hievor). Eine zweifellose Unrich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit der ursprünglichen Leistungszusprache macht im Übrigen auch die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin nicht behelfsweise geltend. Auch eine Bestätigung der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufhebung mittels substituierter Begründung fällt vor diesem Hintergrund ausser Betracht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Fehlen sowohl eines Revisionsgrundes als auch einer zweifellosen Unrichtig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit der ursprünglichen Leistungszusprache liegt demnach kein Anpassungstitel vor. Die Verwaltung hat die Rentenleistungen demnach weiterhin im bisherigen Umfang zu erbringen. Die Beschwerde gegen die verfügte Renteneinstellung ist daher gutzuheissen und die entsprechende Verfügung vom 18. Juni 2018 ersatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">los aufzuheben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von der Beschwerdegegnerin im Hinblick auf die Rentenaufhebung eingelei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teten Eingliederungsbemühungen erweisen sich damit als hinfällig und damit ebenso die von der Versicherten beantragten Leistungen nach Art. 22 Abs. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sowie Art. 33 IVG. Soweit die Versicherte im Übrigen berufliche Massnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men in Form von Erstausbildung/Umschulung beantragt, wären diese – soweit solche vor dem Hintergrund des Gesundheitszustandes der Versicherten über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt in Betracht fallen - mittels Gesuch bei der Beschwerdegegnerin geltend zu machen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Ausfällung des vorliegenden Urteils</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wird das Gesuch um </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anordnung von vorsorglichen Massnahmen bzw. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gegenstandslos. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens sind sie der B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin eine angemessene Prozessentschädigung zu bezahlen, welche in Anwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung von Art. 61 lit. g ATSG, namentlich unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für beide Eingaben zusammen ermessensweise auf Fr. 3'500.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusetzen ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anzumerken ist, dass nur der nötige Aufwand zu entschädigen ist (vgl. § 7 Abs. 1 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht). Die beiden Eingaben vom 20. August 2018 überschreiten den der Sache angemessenen Aufwand bei Weitem (74 Seiten, Urk. 1 und 12 Seiten, Urk. 5), weshalb die entsprechenden Bemühungen nicht in vollem Umfang abzugelten sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege erweist sich bei diesem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgang als gegenstandslos. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerden werden, soweit nicht gegenstandlos geworden, in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass die Verfügung vom 18. Juni 2018 betreffend Invalidenrente aufge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">hoben und festgestellt wird, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine ganze Rente hat. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von Fr</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">. 3’500</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">(inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Pia Dennler-Hager, unter Beilage des Doppels von Urk. 13</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubBachmann</p><p><span> </span></p></div> </div></body></html>