A bteilung IV D -6426/2007 law /m am {T 0/2} U rte il v o m 2 . O k to b e r 2 0 0 7 R ichter W alter Lang (Vorsitz), R ichter G érald Bovier, R ichter R obert G alliker, G erichtsschreiber M artin M aeder. A ._______, geboren (...), Jem en, (...), vertreten durch Frau lic. iur. Kathrin Stutz, Zürcher Beratungsstelle für Asylsuchende, (...), Beschw erdeführer, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Verfügung vom 13. Septem ber 2007 i. S. N ichteintreten auf Asylgesuch und W egw eisung / N (...). B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l B esetzung P arteien G egenstandD -6426/2007 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass der Beschw erdeführer gem äss eigenen Angaben am 14. Juli 2007 sein H eim atland über den Flughafen von B._______ verliess, nach der Landung in Am m an/Jordanien w enige Stunden im Transit des dortigen Flughafen verbrachte und danach m it einer anderen M aschine nach Zürich w eiterflog, dass er am 16. Juli 2007 im Flughafen Zürich-Kloten ein Asylgesuch stellte, dass ihm das BFM gleichentags die Einreise in die Schw eiz vorläufig verw eigerte und den Transitbereich des Flughafens Zürich-Kloten als Aufenthaltsort zuw ies, dass er dort zunächst am 18. Juli 2007 durch die Flughafenpolizei zur Person und zum R eisew eg und sodann am 20. Juli 2007 durch das BFM im H inblick auf die Prüfung der Voraussetzungen für eine Einrei- sebew illigung zu den Asylgründen befragt w urde, dass er anlässlich der Befragung vom 18. Juli 2007 drei m ilitärische Ausw eise in der Form von Faxkopien zu den Akten reichte, dass ihm am 23. Juli 2007 vom BFM die Einreise in die Schw eiz be- w illigt w urde, dass er am 25. Juli 2007 im Em pfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) des BFM in C ._______ erschien und dort m it einem Inform ationsblatt, dessen Inhalt er m it seiner U nterschrift verstanden zu haben bestä- tigte, zur Abgabe säm tlicher bei anderen Behörden hinterlegter oder anderw eitig verfügbarer Identitätsdokum ente innerhalb von 48 Stun- den aufgefordert w urde, dass das BFM am 30. Juli 2007 im EVZ C ._______ eine kurze Be- fragung m it dem Beschw erdeführer durchführte, w obei es sich in Be- zug auf den R eisew eg und die G esuchsgründe m it Verw eisen auf die Protokolle der im Flughafen vorgenom m enen Befragungen begnügte, dass das BFM sodann am 5. Septem ber 2007 die Anhörung zu den Asylgründen durchführte, anlässlich w elcher der Beschw erdeführer ei- S eite 2D -6426/2007 nen M ilitärausweis in der Erscheinungsform eines O riginaldokum ents einreichte, dass der Beschw erdeführer in den verschiedenen Befragungen über- einstim m end die rubrizierten Angaben zu seiner Person m achte und ergänzend anführte, er sei m uslim ischen G laubens, stam m e ursprüng- lich aus der O rtschaft D ._______ in der Provinz E._______ ([alternative Schreibw eise für die betreffende Provinz], ehem aliges Südjem en) und habe seit dem Jahre 2002 in B._______ (gleichnam ige Provinz, ehem aliges Südjem en) gelebt, dass er auf die Frage nach dem Besitz von Ausw eispapieren erklärte, er habe niem als einen R eisepass ausgestellt bekom m en und seine im Jahre 2003 erhaltene Identitätskarte bei sich zu H ause in B._______ zurückgelassen, dass er als Begründung für sein Asylgesuch im W esentlichen geltend m achte, er habe Anfang des Jahres 2002 seine Anstellung als Berufs- offizier bei der jem enitischen A rm ee w iederw illig aufgegeben und da- nach w ie zahlreiche andere ehem alige M ilitärkader keine R ente erhal- ten, dass er ergänzend vorbrachte, als Folge des innerjem enitischen Bür- gerkriegs von 1994, w elcher m it der Besetzung des Südens durch den konservativen N orden geendet habe, seien die A rm eeoffiziere aus dem Süden gegenüber denjenigen aus dem N orden benachteiligt w or- den, dass er persönlich zw ar seinen Posten pro form a habe behalten kön- nen, jedoch keinen richtigen Lohn ausbezahlt bekom m en habe und auch in seinen R echten beschnitten w orden sei, dass sich seine Problem e ab dem Jahre 2000 zugespitzt hätten, als er an seinem Arbeitsplatz zunehm end schikaniert oder grundlos von der Polizei vorgeladen w orden sei, bis er sich schliesslich als Frem der im eigenen Land gefühlt habe, dass er als hoher O ffizier w eniger verdient habe als hierarchisch einen G rad unter ihm rangierte Kollegen aus dem N orden, keine R echte ge- habt habe und dauernd gem obbt w orden sei, S eite 3D -6426/2007 dass die Situation Anfang des Jahres 2002 für ihn unerträglich gew or- den sei, w eshalb er seinen Posten bei der jem enitischen Fliegerab- w ehr von sich aus verlassen habe, dass er danach in E rm angelung einer R ente von den Zuschüssen sei- nes Vaters und seinen Einkünften als Taxifahrer habe leben m üssen, dass er im Jahre 2006 einer O rganisation beigetreten sei, die sich für die R echte der ehem aligen O ffiziere aus dem Süden eingesetzt habe, dass er im Anschluss an die von dieser O rganisation abgehaltenen D em onstrationen jew eils von der Polizei verhört w orden sei, dass die O rganisation für den 7. Juli 2007 aus Anlass des 13. Jahres- tages der Besetzung des Südens durch den N orden eine M assende- m onstration geplant habe, dass er am M orgen vor dieser D em onstration zusam m en m it etw a 150 anderen Personen für die D auer von zw ei Stunden festgehalten w or- den sei, dass ihm dabei nichts angetan w orden sei und er danach an der Kund- gebung habe teilnehm en können, dass er in der verbleibenden W oche bis zur Ausreise nur noch für kurze Zeit in der N acht nach H ause zurückgekehrt sei, w eil ihm seine Angehörigen von zw ei Erkundigungsbesuchen der Behörden berichtet hätten, dass das BFM m it Verfügung vom 13. Septem ber 2007 - eröffnet am 17. Septem ber 2007 - in Anw endung von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat und die W egw eisung sow ie den Vollzug anordnete, dass das BFM zur Begründung des N ichteintretens auf das Asylge- such zusam m enfassend festhielt, der Beschw erdeführer habe innert 48 Stunden nach G esuchseinreichung ohne entschuldbare G ründe keine R eise- oder Identitätspapiere abgegeben, er erfülle die Flücht- lingseigenschaft gem äss A rt. 3 und 7 AsylG nicht, und zudem seien zusätzliche Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft S eite 4D -6426/2007 oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses in seinem Fall aufgrund der Aktenlage nicht erforderlich, dass der Beschw erdeführer am 24. Septem ber 2007 (Poststem pel) durch seine R echtsvertreterin beim Bundesverw altungsgericht eine Beschw erde einreichen und darin zur H auptsache beantragen liess, es sei der Entscheid des BFM vom 13. Septem ber 2007 aufzuheben und die Sache zw ecks neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückzu- w eisen, m it der Anw eisung, auf das Asylgesuch einzutreten, dass er im Eventualpunkt darum ersuchen liess, die U nzulässigkeit, allenfalls die U nzum utbarkeit des Vollzugs der W egw eisung festzustel- len und die vorläufige Aufnahm e anzuordnen, dass er daneben in verfahrensrechtlicher H insicht die G ew ährung der unentgeltlichen Prozessführung und den Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses beantragen liess, dass er zusam m en m it der Beschw erdeschrift seine Identitätskarte im O riginal sow ie einen Internetausdruck vom 19. Septem ber 2007 einrei- chen liess, dass die vorinstanzlichen Akten am 26. Septem ber 2007 beim Bundes- verw altungsgericht eintrafen (A rt. 109 Abs. 2 AsylG ), und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden ge- gen Verfügungen (A rt. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG , SR 172.021]) des BFM auf dem G ebiet des Asyls entscheidet (A rt. 105 Abs. 1 AsylG i.V.m . A rt. 31-34 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundes- verw altungsgericht [Verw altungsgerichtsgesetz, VG G , SR 173.32]; A rt. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, BG G , SR 173.110]), dass die vorliegend zu beurteilende Beschw erde sich gegen eine Ver- fügung richtet, laut deren D ispositiv das BFM auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist (Ziffer 1 des Verfügungsdispo- sitivs), S eite 5D -6426/2007 dass bei Beschw erden gegen N ichteintretensentscheide, m it denen es das BFM der Form nach ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründet- heit hin zu überprüfen (A rt. 32-35 AsylG ), die Beurteilungskom petenz der Beschw erdeinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass dem entsprechend die Beschw erdeinstanz, erachtet sie das N ichteintreten auf das Asylgesuch als unrechtm ässig, sich einer selb- ständigen m ateriellen Prüfung zu enthalten, die angefochtene N icht- eintretensverfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entschei- dung an die Vorinstanz zurückzuw eisen hat (vgl. EM AR K [Entschei- dungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission] 2004 N r. 34 E. 2.1. S. 240 f.), dass m it dem am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen N ichteintretens- grund von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG der G esetzgeber indes ein Verfahren geschaffen hat, in w elchem über das Bestehen be- ziehungsw eise N ichtbestehen der Flüchtlingseigenschaft abschlies- send m ateriell zu entscheiden ist, sow eit dies im R ahm en einer sum - m arischen Prüfung m öglich ist (vgl. zur Publikation vorgesehenes U r- teil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 insb. E. 5.6.5), dass dem entsprechend in einem diesbezüglichen Beschw erdeverfah- ren ungeachtet der vorzunehm enden Ü berprüfung eines förm lichen N ichteintretensentscheides auch die Flüchtlingseigenschaft Prozess- gegenstand ist (vgl. BVG E a.a.O . E. 2.1), dass in der Frage der W egw eisung und deren Vollzugs die Beurtei- lungszuständigkeit des Bundesverw altungsgerichts nicht beschränkt ist, w eil das BFM sich diesbezüglich gem äss A rt. 44 AsylG in Verbin- dung m it A rt. 14a des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Auf- enthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20) auch m ateriell zur Sache zu äussern hatte, dass der Beschw erdeführer am Verfahren vor dem BFM teilgenom m en hat, durch die angefochtene Verfügung berührt ist, ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsw eise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschw erde legitim iert ist (A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 48 Abs. 1 Vw VG ), dass auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzu- treten ist (A rt. 108a AsylG sow ie A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 52 Vw VG ), S eite 6D -6426/2007 dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (A rt. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die vorliegende Beschw erde - w ie sich aus den nachstehenden Erw ägungen ergibt - offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w erden kann und der Beschw erdeent- scheid lediglich sum m arisch zu begründen ist (A rt. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ; vereinfachtes Verfahren), dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten w ird, w enn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des G esuchs R eise- oder Identitätspapiere abgeben (A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG ), dass diese Bestim m ung jedoch keine Anw endung findet, w enn Asyl- suchende glaubhaft m achen können, sie seien dazu aus entschul- dbaren G ründen nicht in der Lage (A rt. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), oder w enn auf G rund der Anhörung sow ie gestützt auf A rt. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigenschaft festgestellt w ird (A rt. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG ) oder w enn sich auf G rund der Anhörung die N otw endigkeit zusätzli- cher Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses ergibt (A rt. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG ), dass vorliegend die N ichtabgabe von R eise- oder Identitätspapieren im Sinne von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 Bst. a AsylG innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des Asylgesuches sachverhaltsm ässig erstellt ist, dass der Beschw erdeführer anlässlich der Befragung vom 18. Juli 2007 im Flughafen Zürich-Kloten lediglich Faxkopien m it Abbildungen von drei m ilitärischen Ausweisen abgab und es unterliess, in den 48 Stunden nach der U nterzeichnung des Inform ationsblattes m it der ex- pliziten Aufforderung zur Papierabgabe am 25. Juli 2007 im EVZ Kreuzlingen zusätzliche D okum ente nachzureichen, dass die auf den eingereichten Faxkopien abgebildeten m ilitärischen Ausweise keine R eise- oder Identitätspapiere im Sinne von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG darstellen, w eil sie eine einw andfreie Feststellung der Identität (vgl. zur Publikation vorgesehenes U rteil BVG E S eite 7D -6426/2007 D -2279/2007 vom 11. Juli 2007 E. 4-6) schon w egen der M öglichkeiten der M anipulation, die der technische Vorgang des Kopierens bezie- hungsw eise der Faxüberm ittlung m it sich bringt, nicht erlauben, dass die Verfälschung des zugrunde liegenden O riginals bei Fotoko- pien und Faxkopien leicht zu bew erkstelligen ist, dass sich Kopien aus H eim atländern von Asylsuchenden - w enn über- haupt - nur m it beträchtlichem Aufw and auf ihre Authentizität hin über- prüfen lassen, w eshalb ihnen in aller R egel nicht dieselbe Bew eiskraft zuzubilligen ist w ie O riginalurkunden, w odurch sich das Asylverfahren etw a vom gew öhnlichen G eschäftsverkehr in der Schw eiz w esentlich unterscheidet, dass dem nach der im Vordergrund stehenden Forderung nach grösst- m öglicher Fälschungssicherheit (vgl. zur Publikation vorgesehenes U rteil BVG E D -2279/2007 vom 11. Juli 2007 E. 4.5) im Falle der am 18. Juli 2007 als Faxkopien eingereichten m ilitärischen Ausweise kla- rerw eise nicht G enüge getan ist, dass sich im Ü brigen keiner der drei abgebildeten Ausw eise m it dem in der Anhörung vom 5. Septem ber 2007 eingereichten O riginalausw eis deckt, dass die Frist von 48 Stunden allein bezw eckt, den asylsuchenden Personen die Abgabe jener D okum ente ohne N achteile zu erm ögli- chen, auf die sie in der Schw eiz Zugriff haben (vgl. zur Publikation vor- gesehenes U rteil BVG E D -2279/2007 vom 11. Juli 2007 E. 7.1), dass Asylsuchende im R ahm en der sie treffenden M itw irkungspflicht ihre R eisepapiere und Identitätsausw eise bereits in der Em pfangs- stelle abzugeben haben (A rt. 8 Abs. 1 Bst. b AsylG ), dass die nur auf den ersten Blick unrealistisch kurze Frist von 48 Stun- den eben dieser Verpflichtung N achdruck verleihen und jene Perso- nenkategorie, w elche in ihrem Zugriffsbereich befindliche Papiere be- w usst zurückbehält, erfassen w ill (vgl. EM AR K 1999 N r. 16 E. 5c.aa S. 109 f.), dass der am 5. Septem ber 2007 abgebene M ilitärausw eis und die erst im Beschw erdeverfahren präsentierte Identitätskarte insofern als ver- spätet eingereicht zu betrachten sind, S eite 8D -6426/2007 dass dam it die in A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG statuierte G rundvoraus- setzung für ein N ichteintreten w egen fehlender Papiere som it vorlie- gend erfüllt ist, dass der Beschw erdeführer keine entschuldbaren G ründe (vgl. hierzu zur Publikation vorgesehenes U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 3.2, EM AR K 1999 N r. 16 E. 5c.aa S. 109 f.) für die N ichtabga- be eines bew eistauglichen Identitätsdokum ents innerhalb der Frist von 48 Stunden nach Einreichen des Asylgesuchs nam haft zu m achen ver- m ag, dass hierzu w eitgehend auf die zutreffenden Erw ägungen in der ange- fochtenen Verfügung (vgl. daselbst, E. I.1. S. 3 f.) verw iesen w erden kann (vgl. A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 109 Abs. 3 BG G ), dass der Beschw erdeführer auf Fragen nach dem genauen Prozedere beim D urchlaufen der Passkontrollen auf den Flughäfen und beim Be- steigen und Verlassen der Flugzeuge ausw eichend reagierte und sich insbesondere nicht festlegen m ochte, w oraus im Einzelnen die von ihm im m er w ieder angesprochene H ilfestellung durch den Schlepper be- stand (vgl. insbesondere A38/18, S. 5 ff., F 41-106), dass die Erklärungen des Beschw erdeführers zu den auf der R eise in die Schw eiz durchlaufenen Kontrollen und vorgezeigten D okum enten fadenscheinig anm uten und offensichtlich nicht den Tatsachen entspre- chen, dass m it ausreichender Sicherheit darauf abgestellt w erden darf, das Schuldigbleiben von Papieren sei nicht auf zw ingende äussere U m - stände w ie etw a die U nm öglichkeit einer Behändigung in der Ausnah- m esituation der Flucht zurückzuführen, sondern entspreche vielm ehr einem vom Beschw erdeführer gew ählten Vorgehen, dass der Beschw erdeführer som it nicht glaubhaft darzulegen verm ag, er sei durch nicht selbst zu verantw ortende U m stände an der unver- züglichen Einreichung von R eise- oder Identitätspapieren im Sinne von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG gehindert w orden (vgl. A rt. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), dass sich sodann in seinem Fall die Aktenlage nach der Anhörung vom 5. Septem ber 2007 derm assen klar präsentierte, dass unter Verzicht auf zusätzliche tatbeständliche oder rechtliche Abklärungen im R ah- S eite 9D -6426/2007 m en einer bloss sum m arischen Prüfung der eindeutige Schluss gezo- gen w erden konnte, er erfülle die Flüchtlingseigenschaft offensichtlich nicht, und ebenso offensichtlich stünden einem Vollzug seiner W egw ei- sung keine H indernisse entgegen (A rt. 32 Abs. 3 Bstn. b und c AsylG ), dass diesbezüglich zur Verm eidung von W iederholungen w iederum auf die zutreffenden Erw ägungen in der angefochtenen Verfügung (vgl. da- selbst, E. I.2. S. 4 f.) zu verw eisen ist (vgl. A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 109 Abs. 3 BG G ), dass die geltend gem achten Benachteiligungen w egen der südjem eni- tischen H erkunft bei der Ausübung des Berufs als O ffizier der jem eniti- schen Arm ee ab dem Jahre 1994 offensichtlich keine ernsthaften N achteile im Sinne von A rt. 3 Abs. 2 AsylG darstellen, w eil sie einer- seits klarerw eise nicht zu einer G efährdung von Leib, Leben oder Freiheit geführt und andererseits bei objektiver Betrachtung auch nicht die Schw ere und N achhaltigkeit erreicht haben, um einen unerträgli- chen psychischen D ruck zu bew irken, dass das zusätzlich geltend gem achte Engagem ent im R ahm en einer O rganisation zur W ahrung der R echte ehem aliger Berufsoffiziere und eine daraus resultierende Verfolgung des Beschw erdeführers nicht ge- glaubt w erden können, dass die vom BFM aufgelisteten Beispiele für die W idersprüchlichkeit und die fehlende Substanz in den diesbezüglichen Aussagen des Be- schw erdeführers bei einer Ü berprüfung der m assgeblichen Stellen in den Protokollen bestätigt w erden und ausnahm slos als klare Anzei- chen für tatsachenw idrige Angaben zu w erten sind, dass in den Protokollen als M uster zu erkennen ist, w ie der Beschw er- deführer in Verlegenheit geriet, sobald es galt, seine eigene R olle im Laufe der behaupteten D em onstrationsteilnahm en, polizeilichen M it- nahm en und insbesondere der Vorfälle am 7. Juli 2007 gem äss seinen eigenen Sinneseindrücken zu beschreiben, dass seine Angaben jew eils auffallend knapp, unspezifisch und kontu- renlos ausfielen, als er aufgefordert w ar zu erzählen, w as ihm konkret an N achteiligem w iderfahren ist (vgl. insbesondere A38/18, S. 10 f., F 119-128, sow ie S. 13 ff., F 166 ff.), S eite 10D -6426/2007 dass schliesslich in Ü bereinstim m ung m it der Vorinstanz den vom Be- schw erdeführer eingereichten Bew eism itteln kein entscheidender Be- w eisw ert zu bescheinigen ist, dass dies nam entlich für das Bestätigungsschreiben des Vorsitzenden der O rganisation vom 27. August 2007 gilt, aus dem in keiner W eise hervor geht, dass der Erstellung des Schreibens eine unabhängige Verifizierung vorausgegangen w äre und seitens des Verfassers eine Verpflichtung auf die objektive W ahrheit greifen w ürde (vgl. dazu A38/18, S. 15, F 196), dass die Einw ände in der Beschw erde die betreffenden Vorbingen nicht in einem glaubhafteren Licht erscheinen lassen, dass som it aufgrund der Aktenlage nach der Anhörung vom 5. Sep- tem ber 2007 das N ichtbestehen der Flüchtlingseigenschaft einerseits und - w ie sich auch noch aus den nachfolgenden Erw ägungen zum Vollzug der W egw eisung ergibt - das Fehlen von W egw eisungsvoll- zugshindernissen andererseits gleicherm assen offensichtlich w aren, dass keine Anhaltspunkte für die Annahm e zu erkennen sind, das BFM habe, um zu seiner Erkenntnis zu gelangen, eine m ehr als bloss sum m arische m aterielle Prüfung vornehm en oder zusätzliche sachli- che oder rechtliche Abklärungen treffen m üssen (vgl. hierzu zur Publi- kation vorgesehenes U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 5.6.6), dass der m it der Beschw erde eingereichte Internetauszug, der einen vom Beschw erdeführer m itunterzeichneten "Protestbrief" enthalten soll, nicht geeignet ist, nachträglich zu einer anderen Einschätzung in Bezug auf das offensichtliche Fehlen der Flüchtlingseigenschaft zu führen, dass das BFM dem nach zu R echt gestützt auf A rt. 32 Abs. 2 Bst. a i.V.m . A rt. 32 Abs. 3 AsylG auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist, dass gem äss A rt. 44 Abs. 1 AsylG die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw ei- sung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend der Kanton keine Auf- enthaltsbew illigung erteilt hat (A rt. 32 Bst. a der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 [AsylV 1, SR 142.311]) und sich der Beschw erdefüh- S eite 11D -6426/2007 rer auch nicht auf einen dahingehenden Anspruch berufen kann (vgl. EM AR K 2001 N r. 21), w eshalb die verfügte W egw eisung im Ein- klang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht, dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W eg- w eisung entgegenstehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utba- ren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Bestim m ungen des AN AG über die vorläufige Aufnahm e zu regeln ist (A rt. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers ins H eim at- land unter Berücksichtigung der völkerrechtlichen Verpflichtungen der Schw eiz (A rt. 3 der Konvention vom 4. N ovem ber 1950 zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten [Europäische M enschen- rechtskonvention, EM R K, SR 0.101], A rt. 33 Abs. 1 des Abkom m ens vom 28. Juli 1951 über die R echtsstellung der Flüchtlinge [Flüchtlings- konvention, FK, SR 0.142.30]) und der Bestim m ungen von A rt. 5 Abs. 1 AsylG sow ie A rt. 25 Abs. 2 und 3 der Bundesverfassung der Schw eizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) zulässig ist, da offensichtlich keine M enschenrechtsverletzungen dro- hen und ebenso offensichtlich die Flüchtlingseigenschaft nicht besteht, dass sich alleine aus der allgem einen M enschenrechtssituation in Jem en kein reales R isiko von Folter oder unm enschlicher oder ernie- drigender Strafe oder Behandlung herleiten lässt, dass im Ü brigen selbst das Vorliegen einer allgem ein schlechten M enschenrechtslage für die Annahm e einer drohenden Verletzung von A rt. 3 EM R K nicht genügt (vgl. EM AR K 2001 N r. 16 E. 6a S. 122, m it zahlreichen H inw eisen), dass in den Akten auch keine Anhaltspunkte dafür bestehen, der Be- schw erdeführer w ürde im Falle einer R ückführung als Folge der in Jem en herrschenden allgem einen Sicherheitslage einer konkreten G e- fährdung ausgesetzt, dass in den Akten ebenso w enig darauf hindeutet, der Beschw erde- führer geriete im Falle der R ückkehr in die H eim at aus individuellen G ründen w irtschaftlicher, sozialer oder gesundheitlicher N atur in eine existenzbedrohende Situation, S eite 12D -6426/2007 dass er keine gesundheitlichen Problem e geltend m acht und gem äss eigenen Angaben in der Zeit vor der Ausreise seinen Lebensunterhalt als Taxifahrer bestritten hat, w eshalb davon auszugehen ist, er bringe alle Voraussetzungen m it, um in seiner H eim at w ieder Fuss zu fassen und aus eigenen Kräften ein Auskom m en zu finden, dass er sich im Bedarfsfall an seine Verw andten w ie nam entlich seinen Vater w enden kann, der ihm in der Vergangenheit bereits finanzielle U nterstützung hat zukom m en lassen, dass vor diesem H intergrund der Vollzug der W egw eisung des Be- schw erdeführers nicht als unzum utbar im Sinne von A rt. 14a Abs. 4 AN AG zu bezeichnen ist, dass der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers nach Jem en schliesslich auch m öglich ist (A rt. 14a Abs. 2 AN AG ), da keine prakti- schen H indernisse erkennbar sind, die einer freiw illigen R ückkehr oder einer zw angsw eisen Ausschaffung entgegenstehen könnten, zum al der Beschw erdeführer verpflichtet ist, sich bei der heim atlichen Vertre- tung allenfalls benötigte R eisepapiere zu beschaffen (A rt. 8 Abs. 4 AsylG ), dass der vom BFM verfügte Vollzug der W egw eisung daher in Ü ber- einstim m ung m it den zu beachtenden Bestim m ungen steht, w eshalb die Anordnung einer vorläufigen Aufnahm e nicht in Betracht fällt (A rt. 14a Abs. 1-4 AN AG ), dass die angefochtene Verfügung w eder Bundesrecht verletzt noch un- angem essen ist und darin der rechtserhebliche Sachverhalt richtig und vollständig festgestellt w urde (vgl. A rt. 106 AsylG ), w eshalb die Be- schw erde abzuw eisen ist, dass aus den soeben dargelegten G ründen den Beschw erdebegehren keine ernsthaften Erfolgsaussichten beschieden w aren, w eshalb das gleichzeitig eingereichte G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege im Sinne von A rt. 65 Abs. 1 Vw VG unabhängig von der Frage der prozessualen Bedürftigkeit des Beschw erdeführers abzuw ei- sen ist, dass sich m it der nachfolgenden Auferlegung und Bezifferung der Verfahrenskosten im vorliegenden Endurteil die Frage einer Bevor- schussung nicht m ehr stellt, w eshalb das G esuch um Verzicht auf die S eite 13D -6426/2007 Erhebung eines Kostenvorschusses als gegenstandslos zu betrachten ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.- (A rt. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . A rt. 1-3 des R eglem ents vom 11. D e- zem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes- verw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]) dem Beschw erdeführer aufzuerlegen sind (A rt. 63 Abs. 1 Vw VG ). (D ispositiv nächste Seite) S eite 14D -6426/2007 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D as G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege w ird abgew iesen. 3. D ie Verfahrenskosten von Fr. 600.- w erden dem Beschw erdeführer auferlegt. 4. D ieses U rteil geht an: - die R echtsvertreterin des Beschw erdeführers (eingeschrieben; Bei- lage: Einzahlungsschein) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, zu den Akten (R ef.-N r. N [...]) - das F._______ des Kantons G ._______ ad (...) (Beilage: Identitätskarte) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: W alter Lang M artin M aeder Versand: S eite 15