B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-3484/2012 U r t e i l v o m 5. F e b r u a r 2 0 1 4 Besetzung Richter Michael Peterli (Vorsitz), Richter Christoph Rohrer, Richter David Weiss, Gerichtsschreiberin Sandra Tibis. Parteien A._______, Thailand, vertreten durch B._______, Schweiz, Beschwerdeführer, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz. Gegenstand IV (Rentenrevision). C-3484/2012 Seite 2 Sachverhalt: A. Der am (…) 1951 geborene, verwitwete Schweizerbürger A._______ lebt in Thailand. Er war in den Jahren 1969 bis 2003 in der Schweiz vorwi e- gend als Eisenleger und als Magaziner erwerbstätig und hatte dabei Be i- träge an die schweizerische Alters -, Hinterlassenen- und Invalidenversi- cherung entrichtet (vgl. Anmeldung zum Leistungsbezug vom 6. Mai 2004 und IVSTA-act. 39). B. B.a Am 6. Mai 2004 meldete sich A._______ bei der IV -Stelle Zürich (nachfolgend: IV-Stelle ZH) zum Bezug einer Invalidenrente an. B.b Mit Verfügung vom 10. Juni 2005 sprach ihm die IV -Stelle ZH mit Wirkung ab 1. Juni 2004 eine Dreiviertelsrente zu. Sie stützte sich dabei namentlich auf diverse Berichte (vgl. insbesondere diejenigen vom 28. Januar 2005 und vom 25. April 2005) der X._______ Klinik, in welcher A._______ mehrmals behandelt worden war. Die Ärzte attestierten ihm im Wesentlichen eine chronische Lumboischialgie link s- betont, eine Spondylolyse L5 mit Spondylolisthese L5/S1 Grad I nach Meyerding, eine Bandscheibendegeneration L5/S 1, Adipositas per magna, Nikotinabusus sowie eine sehr schwere Form einer Arthrose der linken Schulter aufgrund einer unfallbedingten Deformation des Obera r- mes und des Oberarmkopfes, zuletzt durch eine postoperative Infektion bedingt. Sie berichteten ferner, dass A._______ aufgrund dieser Arthrose im Juli 2004 eine Schultertotalprothese eingesetzt worden sei. Die IV- Stelle ging bei der Rentenberechnung von einer vollen Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Eisenleger aus und erachtete A._______ in einer leichten, wechselbelastenden, den Rücken nicht belastende Täti g- keit als zu 50% arbeitsfähig. C. C.a Mit Schreiben vom 5. Oktober 2006 beantragte A._______ bei der IV- Stelle ZH die Revision seiner Invalidenrente, da sich sein Gesundheitszu- stand verschlechtert habe. C-3484/2012 Seite 3 C.b Mit Verfügung vom 24. Mai 2007 wies die IV-Stelle ZH nach Einholen eines Arztberichts beim Hausarzt von A._______ das Revisionsbegehren ab. D. D.a Am 11. Mai 2010 (vgl. das auf dieses Datum verweisende Schreiben der IV-Stelle ZH vom 27. August 2010) leitete die IV-Stelle ZH eine weite- re Rentenrevision von Amtes wegen ein, und am 27. August 2010 leitete sie die Akten zuständigkeitshalber an die IV-Stelle für Versicherte im Aus- land (nachfolgend: IVSTA oder Vorinstanz) weiter. D.b Mit Schreiben vom 8. April 2011 (IVSTA -act. 5) forderte die IVSTA A._______ auf, den Revisionsfragebogen auszufüllen und aktuelle med i- zinische Unterlagen zu seinem Gesundheitszustand einzureichen. Am 18. Juli 2011 ist der ausgefüllte Fragebogen vom 11. Juli 2011 bei der IVSTA eingegangen (IVSTA-act. 7). D.c Im Rahmen der Rentenrevision wurde am 23. November 2011 in der Schweiz ein Gutachten von Dr. med. C._______, Facharzt für Rheumato- logie, durchgeführt. In seinem Gutachten vom 22. Dezember 2011 (IVSTA-act. 21) hielt der Gutachter folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit fest: chronischer Residualzustand mit schmerzhaft eingeschränkter Schulterbeweglichkeit sowie erheblich verkürztem Obe r- arm links, Status nach Schultertotalprothese links am 2. Juli 2004, chroni- sches lumbo-spondylogenes Syndrom links und Status nach Knietotalpro- these am 23. Mai 2007. Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähig- keit nannte er Adipositas Grad II, Knicksenkfuss beidseits, deutlich link s- betont, asymptomatisch, Status nach Schnittverletzung über der Palma manus proximal links mit residueller Hypästhesie Dig. II bis V akral und klinisch leichtes Karpaltunnelsyndrom (CTS) links. Der Gutachter atte s- tierte A._______ unter Berücksichtigung der obgenannten gesundheitl i- chen Beeinträchtigungen eine Arbeitsfähigkeit von 50% für körperlich leichte Arbeiten mit wechselnder Körperhaltung und unter Berücksicht i- gung gewisser Einschrä nkungen, namentlich i n Bezug auf die Schulter und den Rücken. D.d Mit Verfügung vom 1. Juni 2012 (IVSTA-act. 28) stellte die IVSTA ge- stützt auf das eingeholte Gutachten von Dr. med. C._______ und den Schlussbericht des Regionalen Ärztlichen Dienstes ( RAD) Rhone von Dr. med. D._______ vom 26. Januar 2012 (IVSTA-act. 24) fest, dass sich C-3484/2012 Seite 4 der Gesundheitszus tand von A._______ nicht anspruchsbeeinflussend verändert habe und deshalb weiterhin Anspruch auf dieselben Leistungen bestehe wie bisher. E. Gegen die Verfügung vom 1. Juni 2012 erhob A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer), vertreten durch B._______, mit Eingabe vom 2. Juli 2012 (Poststempel; BVGer -act. 1) Beschwerde beim Bundesverwa l- tungsgericht. Er beantragte die Aufhebung des angefochtenen Entscheids sowie die Zusprache einer ganzen IV -Rente. Zur Begründung führte er aus, er könne keine körperliche Arb eit mehr verrichten , er sei überdies bereits 61 Jahre alt und er werde wohl keine Stelle mehr finden. F erner sei er Analphabet und deshalb auch nicht in der Lage , eine Bürotätigkeit auszuüben. Schliesslich wies er noch darauf hin, dass er aufgrund seiner schwierigen Lebenssituation mehr denn je auf eine ganze Rente ang e- wiesen sei. F. F.a Mit Eingabe vom 11. Juli 2012 (BVGer-act. 4) stellte der Beschwerde- führer ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege, und mit Eingabe vom 21. August 2012 (BVGer-act. 6) reichte e r auf Aufforderung des Instrukt i- onsrichters das ausgefüllte Formular und einige Belege ein. F.b Mit Zwischenverfügung vom 5. September 2012 (BVGer -act. 7) wies der Instruktionsrichter das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab und forderte den Beschwerdeführ er auf, einen Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 400.- zu leisten. F.c Am 2. Oktober 2012 ist der einverlangte Kostenvorschuss beim Bu n- desverwaltungsgericht eingegangen (vgl. BVGer-act. 9). G. Mit Vernehmlassung vom 18. Januar 2013 (BVGer-act. 13) beantragte die IVSTA die Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung führte sie aus, die gesundheitlichen Verhältnisse seien im Vergleichszeitraum (10. Juni 2005 bis 1. Juni 2012) gleich geblieben und hätten keine wesentliche Ä n- derung erfahren. Da die Ehegattin des Beschw erdeführers im November 2011 verstorben sei, habe der verwitwete Beschwerdeführer jetzt gestützt auf Art. 43 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenver- sicherung (IVG, SR 831.20) Anspruch auf eine ganze Invalidenrente; es werde aber nur die höhere der beiden ihm grundsätzlich zustehenden C-3484/2012 Seite 5 Renten (Invaliden- und Hinterlassenenenrente) ausbezahlt. Ihm sei de s- halb mit Wirkung ab 1. Januar 2012 eine ganze Rente der Invalidenvers i- cherung sowie eine Waisenrente für die Tochter zugesprochen worden. H. H.a Mit Replik vom 1. März 2013 (BVGer -act. 15) hielt der Beschwerd e- führer sinngemäss an seiner Beschwerde fest. Er führte aus, offensich t- lich stütze die Vorinstanz seine Ausführungen, er beantragte daher die Wettschlagung respektive Übernahme der Prozess kosten und die Zusprache einer Parteientschädigung, da der Beschwerdeführer beim Einreichen der Beschwerde auf Hilfe angewiesen gewesen sei. H.b Mit Eingabe vom 15. April 2013 (BVGer-act. 17) teilte der Beschwe r- deführer auf Aufforderung des Instruktionsrichter s mit, er halte trotz der Zusprache einer ganzen Rente an der Beschwerde fest, da sich die Pe n- sionskasse nach wie vor an die IV-Verfügung halte und dem Beschwerde- führer basierend auf dem von der IVSTA berechneten IV -Grad eine Drei- viertelsrente ausrichte. I. Mit Duplik vom 20. Juni 2013 (BVGer -act. 19) hielt die IVSTA unter Hi n- weis auf ihre bisherigen Ausführungen an ihrem Abweisungsantrag fest. J. Auf die weiteren Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten B e- weismittel ist – soweit für die Entscheidfindung erforderlich – in den nach- folgenden Erwägungen einzugehen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes über das Bundesver wal- tungsgericht vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 33 lit. d VGG und Art. 69 Abs. 1 lit. b IVG beurteilt das Bundesverwal- tungsgericht Beschwerden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der IV-Stelle für Versicherte im Aus land. Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. C-3484/2012 Seite 6 1.2 Aufgrund von Art. 3 lit. dbis des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) findet das VwVG keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit das Bu n- desgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialver- sicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Gemäss Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die In validenversicherung (Art. 1a bis 26bis IVG und 28 bis 70 IVG) anwendbar, soweit das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. 1.3 Der Beschwerdeführer ist als Verfügungsadressat durch die ang e- fochtene Verfügung be rührt. Er hat ferner ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung da – wie er zu Recht ausführt – der Versicherer der beruflichen Vorsorge in Bezug auf den f estgestellten IV- Grad an die Rentenverfügung der IVSTA gebunden ist und sich somit d e- ren Berechnung auch auf seine Rente der beruflichen Vorsorge auswirkt (vgl. BGE 132 V 1 E. 3.2 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer hat somit ein schutzwürdiges Interesse, dass sein IV -Grad überprüft wird, auch wenn ihm inzwischen mit Verfügung vom 9. Januar 2013 gestützt auf Art. 43 Abs. 1 IVG eine ganze Rente zugesprochen worden ist; er ist s o- mit im Sinne von Art. 59 ATSG beschwerdelegitimiert. 1.4 Da die Beschwerde im Übrigen frist - und formgerecht (Art. 60 Abs. 1 ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG) eingereicht und der Kostenvorschuss fristgerecht geleistet wurde, ist auf die Beschwerde einzutreten. 2. 2.1 Nach der Rechtsprechung stellt das Sozialversich erungsgericht bei der Beurteilung einer Streitsache in der Regel auf den bis zum Zeit punkt des Erlasses des streitigen Entscheides eingetretenen Sach verhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweis). Tatsachen, die jenen Sachverhalt sei t- her verändert haben, so llen im Normalfall Gegenstand einer neuen Ve r- waltungsverfügung sein (BGE 121 V 362 E. 1b). 2.2 Weiter sind in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tat - bestandes Geltung hatte n (BGE 132 V 220 E. 3.1.1, 131 V 11 E. 1). Ein allfälliger Leistungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen No r- men zu prüfen (pro rata temporis; BGE 130 V 445). Bei den materiellen Bestimmungen ist daher vorliegend auf die seit 1. Januar 2012 geltende C-3484/2012 Seite 7 Fassung des IVG, der IVV des ATSG und der Verordnung vom 11. Sep- tember 2002 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV, SR 830.11) abzustellen. 2.3 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerde - verfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Miss - brauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder u n- vollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts sowie U n- angemessenheit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG). 3. 3.1 Gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG wird eine Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herab gesetzt oder aufgehoben, wenn sich der Invaliditätsgrad des Renten bezügers erheb- lich verändert hat. 3.1.1 Zu einer Änderung des Invaliditätsgrades Anlass geben kann einer - seits eine wesentliche Verbesserung oder Verschlechterung des Ge - sundheitszustandes mit entsprechender Beeinflussung der Erwerbs - fähigkeit und anderseits eine erhebliche Veränderung der erwerblichen Auswirkungen eines an sich gleich gebliebenen Gesundheitsschadens (BGE 125 V 369 E. 2, 113 V 275 E. 1a, 107 V 221 E. 2 mit Hinweisen; SVR 2004 IV Nr. 5 S. 13 E. 2). Ist die Invalidität nach der Einkommens - vergleichsmethode gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG zu bemessen, so kann j e- de Änderung eines der beiden Vergleichseinkommen zu einer für den An- spruch erheblichen Erhöhung oder Verringerung des Invaliditäts grades führen. Dagegen ist die un terschiedliche Beurteilung eines im Wesent lichen un- verändert gebliebenen Sachverhalts kein Revisionsgrund; unter schied- liche Beurteilungen sind revisionsrechtlich nur dann beacht lich, wenn sie Ausdruck von Änderungen der tatsächlichen Verhältnis se sind (siehe nur BGE 115 V 313 E. 4a/bb mit Hinweisen; SVR 1996 IV Nr. 70 S. 204 E. 3a). Identisch gebliebene Diagnosen schliessen eine revisionsrechtlich erhebliche Steigerung des tatsächlichen Leistungsvermögens (Arbeitsf ä- higkeit) grundsätzlich nicht aus. Dies gilt namentlich dann, wenn der Schweregrad eines Leidens sich verringert hat oder es der versicherten Person gelungen ist, sich besser an das Leiden anzupassen. Ob eine derartige tatsächliche Änderung vorliegt oder aber eine revisionsrechtlich unbeachtliche abweichende ärztliche Einschätzung eines im Wesentl i-C-3484/2012 Seite 8 chen gleich gebliebenen Gesundheitszustands, bedarf auch mit Blick auf die mitunter einschneidenden Folgen für die versicherte Person einer sorgfältigen Prüfung. Dabei gilt der Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit; die blosse Möglichkeit einer Verb esserung tatsächli- cher Art genügt nicht (Urteil des Bundesgerichts [BGer] 9C_88/2010 vom 4. Mai 2010 E. 2.2.2 mit Hinweis). 3.1.2 Ob eine unter revisionsrechtlichen Gesichtspunkten erhebliche Ä n- derung eingetreten ist, beurteilt sich durch den Vergleich des Sach ver- haltes, wie er im Zeitpunkt der letzten, der versicherten Person eröffneten rechtskräftigen Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Ren- tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhalts abklärung, Beweis - würdigung und Durchführung eines Einko mmensvergleichs (bei Anhalt s- punkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des G e- sundheitszustands) beruht, mit demjenigen zur Zeit der strei tigen Revisi- onsverfügung respektive des Einspracheent scheides; vor behalten bleibt die Rechtsprechu ng zur Wiedererwägung und prozes sualen Revision (BGE 133 V 108 E. 5.4). Vorliegend ist daher für die Frage, ob sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers verändert hat und somit ein Revisionsgrund vorliegt, der Sachverhalt im Zeitpunkt der erstmali gen, in Rechtskraft erwachs e- nen Rentenzusprache (Verfügung vom 10. Juni 2005) mit dem Sachve r- halt im Zeitpunkt der Revisionsverfügung vom 1. Juni 2012 zu vergle i- chen. Das erste Revisionsverfahren, welches mit Verfügung vom 24. Mai 2007 abgeschlossen wurde, sowie das Wiedererwägungsgesuch vom 8. Januar 2008, welches mit einem Nichteintretensentscheid erledigt wu r- de, können nicht als Vergleichszeitpunkte berücksichtigt werden, da keine umfassende medizinische Prüfung stattgefunden hat. 3.2 Gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG ist In- validität die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit als Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall. Erwerbsunfähigkeit ist gemäss Art. 7 ATSG der durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Ge sundheit ver- ursachte und nach zumutbarer Behandlung und Ein gliederung verble i- bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs möglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt. Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der kör perlichen, geistigen oder psych i- schen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisher i- gen Beruf oder Aufgabenbereich zu mutbare Arbeit zu leisten. Bei langer C-3484/2012 Seite 9 Dauer wird au ch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG). 3.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfa lls andere Fachleute zur Verfügung zu stel len haben. Aufgabe des Arztes im schweizerischen Invalidenver sicherungsverfahren ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu ne h- men, in welchem Umfang und gegebenenfalls bezüglich welcher Tätigkei- ten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Die ärztli chen Auskünfte sind s o- dann eine wichtige Grundlage für die Be urteilung der Frage, welche A r- beitsleistungen dem Versicherten kon kret noch zugemutet werden kö n- nen (BGE 125 V 256 E. 4, 115 V 134 E. 2; AHI -Praxis 2002, S. 62, E. 4b/cc). 3.4 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismittel zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs - und Beschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach ha ben Versiche- rungsträger und Sozialversicherungsgerichte die Beweise frei, das heisst ohne förmliche Beweisregeln, sowie um fassend und pflichtge mäss zu würdigen. Bezüglich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Un - tersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Be - urteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Be urteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolge rungen der Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Be weiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft des Beweismittels noch die B e- zeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnah me als Bericht oder als Gutachten (vgl. dazu das Urteil des BGer I 268/2005 vom 26. Januar 2006 E. 1.2, mit Hinweis auf BGE 125 V 352 E. 3.a). Gleichwohl erachtet es die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung als vereinbar, Richtlini en für die Beweiswürdi gung in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gut achten auf- zustellen (vgl. hierzu BGE 125 V 352 E. 3b; AHI 2001 S. 114 E. 3b; Urteil des BGer I 128/98 vom 24. Januar 2000 E. 3b). So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärzte, welche aufgrund einge hender Beobachtungen und Untersuchungen s o-C-3484/2012 Seite 10 wie nach Einsicht in die Akten Bericht erstat ten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Bewei swürdi- gung volle Be weiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zu verlässigkeit der Experti se sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb, mit weite ren Hinweisen). Be richte der behandelnden Ärzte schliesslich sind auf grund deren auf tragsrechtlicher Vertrauensstellung zum Patienten mit Vorbehalt zu würdigen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Dies gilt für den all gemein praktizierenden Hausarzt wie auch für den beha n- delnden Spezialarzt (Urteil des BGer I 655/05 vom 20. März 2006 E. 5.4 mit Hinweisen; vgl. aber Urteil des BGer 9C_24/2008 vom 27. Mai 2008 E. 2.3.2). 3.5 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28 Abs. 2 IVG aufgrund eines Ein - kommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbse inkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchfüh- rung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede rungsmass- nahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgegli chener Arbeits- marktlage erzielen könnte (soge nanntes Invalideneinkommen), in Bezi e- hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie er zielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sogenanntes Va lideneinkommen). Der Ei n- kommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkom men ziffernmässig möglichst g e- nau ermittelt und einander gegenüber gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidi tätsgrad bestimmen lässt (allgeme i- ne Methode des Einkommensver gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). Für den Einkom mensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothetischen) Beginns des Rentenanspruchs massg e- bend, wobei Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grund- lage zu erheben und allfälli ge rentenwirksame Ä nderungen der Ve r- gleichseinkommen bis zum Ver fügungserlass respektive bis zum Ei n- spracheentscheid zu berücksichtigen sind (BGE 129 V 222 E. 4). Für die Ermittlung des Einkommens, welches der Versicherte ohne In - validität erzielen könnte (Valideneinkommen), ist entscheidend, was er im fraglichen Zeitpunkt nach dem im Sozialversicherungsrecht allgemein gül- tigen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (vgl. BGE 126 V 360 E. 5b, BGE 125 V 195 E. 2, je mit Hinweisen) als Ge - sunder tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt er - zielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfah rung en t-C-3484/2012 Seite 11 spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen von diesem Grundsatz müs sen ebenfalls mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erwiesen sein, damit sie berücksichtigt werden können. Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der be - ruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicher te Person konkret steht. Hat die versicherte Person nach Eintritt des Ge - sundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen, so können nach der Rech t- sprechung LSE -Tabellenlöhne herangezogen werden (BGE 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b bb; RKUV 1999 U 343 S. 412 E. 4b aa Es gilt zu berücksichtigen, dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen, die selbst bei leichten Hilfsarbeitstätigkeiten behindert sind, im Vergleich zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern lohnmässig benachteiligt sind und deshalb in der Regel mit unterdurc h- schnittlichen Lohnansätzen rechnen müssen. Diesem Umstand ist mit e i- nem Abzug vom Tabellenlohn Rechnung zu tragen (BG E 124 V 321 E. 3b bb; SVR 2007 IV Nr. 11 S. 41 E. 3.2; RKUV 2003 U 494 S. 390 E. 4.2.3). Die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenlöhne hera b- zusetzen sind, hängt von sämtlichen persönlichen und beruflichen U m- ständen des konkreten Einzelfalles ab (leide nsbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigung s- grad). Der Einfluss sämtlicher Merkmale auf das Invalideneinkommen ist nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen, wobei der A b- zug auf insgesamt höc hstens 25% zu begrenzen ist (BGE 129 V 472 E. 4.2.3, 126 V 75 E. 5b bb und cc; AHI 2002 S. 69 ff. E. 4b). 3.6 Versicherte haben Anspruch auf eine Viertelsrente, wenn sie zu mi n- destens 40 Prozent invalid sind, bei ei nem Invaliditätsgrad von min - destens 50 Prozent besteht ein Anspruch auf eine halbe Rente, bei mi n- destens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei mindestens 70 Pro- zent auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). Gemäss Art. 29 Abs. 4 IVG werden Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger al s 50 Pr o- zent entsprechen, jedoch nur an Versicherte ausge richtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz ha- ben, soweit nicht völkerrechtliche Vereinba rungen eine abweichende Re- gelung vorsehen. C-3484/2012 Seite 12 4. Nachfolgend ist zu pr üfen, ob die IVSTA zu Recht das Vorliegen eines Revisionsgrundes verneint und di e bisherige Rente des Beschwerdefüh- rers mit Verfügung vom 1. Juni 2012 bestätigt hat. Nicht zu überprüfen sind vorliegend die nach Einreichung der Beschwerde ergangenen Verf ü- gungen vom 9. Januar 2013, mit welchen dem Beschwerdeführer die z u- folge des Todes seiner Ehefrau neu berechneten Leistungsansprüche mitgeteilt wurden (vgl. E. 2.1 hiervor). 4.1 Im Rahmen der vorliegend als Vergleich sbasis dienenden Verfügung vom 10. Juni 2005 at testierten die Ärzte dem Beschwerdeführer in rhe u- matologischer/orthopädischer Hinsicht das Vorliegen einer chronischen Lumboischialgie linksbetont, eine Spondylolyse L5 mit Spondylolisthese L5/S1 Grad I nach Meyerding, eine Bandscheibendegeneration L5/S1, Adipositas per magna, Nikotinabusus sowie eine sehr schwere Form e i- ner Arthrose der linken Schulter aufgrund einer unfallbedingten Deform a- tion des Oberarmes und des Oberarmkopfes. Die IV -Stelle ZH ging au f- grund der festgestellten Einschränkungen von einer Arbeitsfähigkeit von 50% in einer leichten, rückenadaptierten Tätigkeit aus. 4.2 Anlässlich der im Jahr 2011 im Rahmen der von Amtes wegen eing e- leiteten Rentenrevision holte die IVSTA bei Dr. med. C._______, Facharzt für Rheumatologie, ein neues medizinisches Gutachten ein. Diesem ist zu entnehmen, dass beim Beschwerdeführer im Wesentlichen ein chron i- scher Residualzustand mit schmerzhaft eingeschränkter Schulterbewe g- lichkeit, mit erheblich verkürztem Oberarm links und Zustand nach Ei n- satz einer Schulterprothese im 2004 , ein chronisches lumbo - spondylogenes Syndrom links und ein Status nach Knietotalprothese am 23. Mai 2007 vorliegen. Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähig- keit nannte der Gutachter Adipositas Grad II, Knicksenkfuss beidseits, deutlich linksbetont, asymptomatisch, Status nach Schnittverletzung über der Palma manus proximal links mit residueller Hypästhesie Dig. II bis V akral und klinisch leichtes CTS links. Die mit diesen gesundheitlichen Be- einträchtigungen noch mögliche Arbeitsfähigkeit b ezifferte der Gutachter auf 50% für leichte, rückenadaptierte Tätigkeiten. Dr. med. D._______ bestätigte im Schlussbericht des RAD Rhone vom 26. Januar 2012 als Diagnosen einen Status nach Schulterprothese, eine degenerative Gonarthrose links mit Status na ch Knietotalprothese, ein degeneratives Segment L5/S1 mit Listhesis Grad I nach Meyerding und Diskusbulging sowie Kontakt des degenerierten Diskus mit der linken C-3484/2012 Seite 13 Wurzel S1. Als Schlussfolgerung hielt sie fest, dass somit keine Ve r- schlechterung des gesundheitlichen Zustandes festzustellen sei. 4.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich beim Beschwerdeführer im Wesentlichen dieselben gesundheitlichen Beschwerden zeigen, wie dies im Jahr 2005 der Fall war. Auch liegen weder Anzeichen vor, dass sich die vorhandenen Beschwerden anspruchsrelevant intensiviert hätten, noch dass zusätzliche Beschwerden hinzugekommen wären . Einzig die Knietotalprothese ist erst nach Erlass der genannten Verfügung erfolgt, wobei diese jedoch für die von den Ärzten genannten leichten Tätigkeiten keinen negativen Einfluss haben dürfte, zumal nicht bekannt ist, dass die Knieprothese im heutigen Zeitpunkt bei Beachtung des ärztlich umschrie- benen zumutbaren Leistungsprofils massgebliche Beeinträchtigungen zur Folge hat. Diesbezüglich ist ohne Weiteres auf die detaillierten und nac h- vollziehbaren Feststellungen des Gutachters abzustellen. Der Beschwe r- deführer legt auch nicht dar, inwiefern die Feststellungen und die Schlussfolgerungen der Ärzte nicht korrekt sein sollten. Er beschränkt sich in seiner Beschwerde im Wesentlichen auf den Hinweis, dass er au f- grund seiner persönlichen und familiären Situation auf eine höhere Rente angewiesen sei, was aber für die Festsetzung der Rente respektive für die Berechnung des IV-Grades nicht von Bedeutung ist. Argumente, wel- che eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes stützen würden, bringt er indessen keine vor. Ebenso ins Leere stösst die Kritik des B e- schwerdeführers, er könne aufgrund seines Analphabetismus keine Büro- tätigkeit ausüben, da die Organe der Invalidenversicherung – nicht versi- cherte – invaliditätsfremde Gründe wie mangelnde Schulbildung oder Sprachkenntnisse im Rahmen der Arbeitsunfähigkeit nicht berücksicht i- gen dürfen (vgl. Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts C 282/05 vom 3. März 2006 E. 2.3 mit Hinweisen). Abschliessend ist somit festzuhalten, dass die IVSTA zu Recht davon ausgegangen ist, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdefüh- rers nicht wesentlich verändert hat und er somit grundsätzlich (abgese- hen von einem Anspruch nach Art. 43 Abs. 1 IVG) immer noch Anspruch auf dieselben Leistungen (Dreiviertelsrente) hat. Die Beschwerde gegen die Verfügung ist somit abzuweisen. 5. Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige Par- teientschädigung. C-3484/2012 Seite 14 5.1 Die Verfahrenskosten sind bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV -Leistungen nach dem Verfahrensauf wand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 200 -1'000 Franken festzule- gen (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Für das vorliegende Verfahren sind die Verfah- renskosten auf Fr. 400.- festzusetzen und dem Beschwerdeführer als un- terlegene Partei aufzuerlegen. Die Verfahrens kosten von Fr. 400.- sind mit dem geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen. Entgegen der A n- sicht des Beschwerdeführers ist bei der vorliegenden Kostenverteilung nicht zu berücksichtigen, dass ihm die IVSTA zufolge des Todes seiner Ehefrau (und nicht aus medizinischen Gründen) mit Verfügung vom 9. Januar 2013 gestützt auf Art. 43 Abs. 1 IVG eine ganze Rente zug e- sprochen hat. 5.2 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf Be gehren eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und ver hältnismässig hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als Bunde s- behörde hat die IVSTA jedoch keinen Anspruch auf Parte ientschädigung (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesver waltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Der unterliegende Beschwerdeführer hat keinen Anspruch auf Partei - entschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario). C-3484/2012 Seite 15 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 400.- werden dem Beschwerdeführer aufer- legt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in derselben Höhe ve r- rechnet. 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref-Nr._______) – das Bundesamt für Sozialversicherungen Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: Michael Peterli Sandra Tibis Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Bewei smittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: