<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2017-06-30-1G_4-2017.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para"> <b>1G_4/2017 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 30. Juni 2017</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Merkli, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Karlen, Chaix, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Dold. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">Hotel A.________ AG, </div> <div class="para">Gesuchstellerin, vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Nievergelt, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. B. und C. D.________, </div> <div class="para">2. E.________, </div> <div class="para">3. Erben F.________, </div> <div class="para">Gesuchsgegner, alle vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Hess, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gemeinde Bever, </div> <div class="para">Fuschigna 1, Postfach 66, 7502 Bever, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Rainer Metzger, </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden, 5. Kammer, </div> <div class="para">Obere Plessurstrasse 1, 7000 Chur. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Gesuch um Berichtigung der bundesgerichtlichen Urteile 1C_375/2016 vom 24. Februar 2017 und 1G_1/2017 vom 19. April 2017. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>A.</b> </div> <div class="para">Mit Urteil 1C_375/2016 vom 24. Februar 2017 wurde die Beschwerde von B. und C. D.________, E.________ und den Erben F.________ gutgeheissen und das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden vom 17. Mai 2016 betreffend die Quartierplanung Bügls Suot 2 aufgehoben. Die Sache wurde zur neuen Beurteilung an die Gemeinde Bever zurückgewiesen. Unter Berücksichtigung des Umstands, dass die Beschwerdeführer von ihrem im vorinstanzlichen Verfahren gestellten Antrag betreffend den Bau einer neuen Erschliessungsstrasse Abstand genommen hatten, auferlegte das Bundesgericht die Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens je zur Hälfte den Beschwerdeführern und der Beschwerdegegnerin und sprach keine Parteientschädigung zu. Die Gerichtskosten des bundesgerichtlichen Verfahrens wurden der Beschwerdegegnerin auferlegt und diese verpflichtet, den Beschwerdeführern für das Verfahren vor Bundesgericht eine Parteientschädigung auszurichten. </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 5. April 2017 stellte die Hotel A.________ AG ein Gesuch um Berichtigung des bundesgerichtlichen Urteils vom 24. Februar 2017. Dieses sei dahingehend zu korrigieren, dass als Beschwerdegegnerin nicht sie selbst, sondern die Gemeinde Bever aufzuführen sei. Eventualiter sei die Gemeinde Bever als Beschwerdegegnerin 1 und sie selbst als Beschwerdegegnerin 2 aufzuführen. Mit Urteil vom 19. April 2017 wies das Bundesgericht das Gesuch ab, soweit es darauf eintrat (Verfahren 1G_1/2017). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>B.</b> </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 16. Juni 2017 stellt die Hotel A.________ AG ein Gesuch um Berichtigung der bundesgerichtlichen Urteile vom 24. Februar 2017 und vom 19. April 2017. Sie verweist auf ihre Eingabe vom 5. April 2017, geht davon aus, dass das Bundesgericht diese nicht korrekt verstanden habe, und ersucht um eine nochmalige Beurteilung. </div> <div class="para">Ein Schriftenwechsel wurde nicht angeordnet (<span class="artref">Art. 129 Abs. 3 und <artref id="CH/173.110/127" type="start"></artref>Art. 127 BGG</span><artref id="CH/173.110/129/3" type="end"></artref>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> Ist das Dispositiv eines bundesgerichtlichen Entscheids unklar, unvollständig oder zweideutig, stehen seine Bestimmungen untereinander oder mit der Begründung im Widerspruch oder enthält es Redaktions- oder Rechnungsfehler, so nimmt das Bundesgericht auf schriftliches Gesuch einer Partei oder von Amtes wegen die Erläuterung oder Berichtigung vor (<span class="artref">Art. 129 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> Das Bundesgericht hat in seinem Urteil vom 19. April 2017 dargelegt, weshalb kein Anlass für eine Berichtigung im Sinne der genannten Bestimmung besteht. Auch im vorliegenden Verfahren kritisiert die Beschwerdeführerin die beanstandeten Urteile im Wesentlichen in Bezug auf ihren Inhalt bzw. die Kosten- und Entschädigungsfolgen, welche darauf basieren, dass sich die Gesuchstellerin im Beschwerdeverfahren vor dem Bundesgericht als Beschwerdegegnerin konstituierte und einen Abweisungsantrag stellte, mit dem sie unterlag. Dass ein gesetzlich vorgesehener Grund für eine Erläuterung oder Berichtigung (oder für eine Revision gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/121" type="start"></artref>Art. 121-123 BGG</span><artref id="CH/173.110/123" type="end"></artref>) gegeben wäre, zeigt sie nicht auf. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Auf das Gesuch um Berichtigung ist nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Es rechtfertigt sich, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Eine Parteientschädigung ist nicht zuzusprechen (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/68/3" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/68/1" type="start"></artref>Art. 68 Abs. 1-3 BGG</span><artref id="CH/173.110/68/3" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/3" type="end"></artref>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf das Gesuch um Berichtigung wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, der Gemeinde Bever und dem Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden, 5. Kammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 30. Juni 2017 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Merkli </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Dold </div> </div></body></html>