<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2005.00049</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205644&amp;W10_KEY=13013563&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2005.00049</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 08.02.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Beendigung des Arbeitsverhältnisses / Diskriminierung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Beendigung des Arbeitsverhältnisses; Diskriminierung. Die Beschwerdeführerin wurde für sechs Monate befristet als Mitarbeiterin Pflege/Betreuung in einem Pflegezentrum angestellt. Es wurde beantragt, sie anschliessend fest anzustellen, was auch gegenüber der Fremdenpolizei bestätigt wurde. Einen Monat vor Ablauf des befristeten Arbeitsverhältnisses gab die Beschwerdeführerin ihre Schwangerschaft bekannt. Zwei Tage später wurde ihr erklärt, sie könne aus betrieblichen Gründen nicht weiter beschäftigt werden. Gleichentags wurde eine Stelle als Pflegefachperson im selben Pflegezentrum ausgeschrieben. Zuständigkeit (E. 1). Die Beschwerdeführerin kann aus dem Vertrauensschutz nichts in Bezug auf die Verlängerung des Arbeitsverhältnisses ableiten (E. 2). Das Gleichstellungsgesetz verbietet die direkte und indirekte Benachteiligung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aufgrund ihres Geschlechts und bei Arbeitnehmerinnen namentlich in Bezug auf ihre Schwangerschaft (E. 3.1). Das Vorliegen einer Anstellungsdiskriminierung ist zu bejahen (E. 3.3). Festsetzung der Entschädigung (E. 3.4). Kosten- und Entschädigungsfolgen (E. 4). Teilweise Gutheissung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANSTELLUNGSDISKRIMINIERUNG">ANSTELLUNGSDISKRIMINIERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ARBEITSVERHÃLTNIS">ARBEITSVERHÃLTNIS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DISKRIMINIERUNG">DISKRIMINIERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DISKRIMINIERUNGSVERBOT">DISKRIMINIERUNGSVERBOT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GLEICHSTELLUNGSGESETZ">GLEICHSTELLUNGSGESETZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHWANGERSCHAFT">SCHWANGERSCHAFT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: ÃBRIGES ÃFFENTLICHES DIENSTRECHT">ÃBRIGES ÃFFENTLICHES DIENSTRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTRAUENSPRINZIP">VERTRAUENSPRINZIP</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTRAUENSSCHUTZ">VERTRAUENSSCHUTZ</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 5 Abs. III BV</span><br/><span class="ungerade">Art. 9 BV</span><br/><span class="gerade">Art. 2 GlG</span><br/><span class="ungerade">Art. 3 GlG</span><br/><span class="gerade">Art. 5 GlG</span><br/><span class="ungerade">Art. 13 GlG</span><br/><span class="gerade">Art. 336c OR</span><br/><span class="ungerade">Art. 10 PR ZÃ¼rich</span><br/><span class="gerade">Art. 11 PR ZÃ¼rich</span><br/><span class="ungerade">Art. 12 PR ZÃ¼rich</span><br/><span class="gerade">Art. 19 Abs. I PR ZÃ¼rich</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2006 Nr. 106</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">A wurde von der Direktion der Dienstabteilung Pflegezentren der Stadt ZÃ¼rich mit VerfÃ¼gung vom 24. Februar 2004 fÃ¼r die Zeit vom 1. April 2004 bis 30. September 2004 als Mitarbeiterin Pflege/Betreuung im Pflegezentrum X angestellt. Am 14. Mai 2004 beantragten sie und die Pflegedienstleitung des Pflegezentrums X, sie ab dem 1. Oktober 2004 fest anzustellen; der Zentrumsleiter bestÃ¤tigte am 17. Mai 2004 zuhanden der Fremdenpolizei, es sei vorgesehen, sie nach dem 1. Oktober 2004 weiter zu beschÃ¤ftigen, sofern sie wÃ¤hrend der befristeten Anstellung gute Leistungen erbringe.</p> <p class="UrteilstextChar">Am 1. September 2004 teilte A ihren Vorgesetzten mit, dass sie schwanger sei. Am Ã¼bernÃ¤chsten Tag wurde ihr erklÃ¤rt, dass sie aus betrieblichen GrÃ¼nden ab dem 1. Oktober 2004 nicht weiter beschÃ¤ftigt werden kÃ¶nne. Dies hielten der Leiter Pflege und der Zentrumsleiter auch in einem als "BestÃ¤tigung zuhanden der Arbeitslosenversicherung" betitelten Schreiben an A vom 8. September 2004 fest.</p> <p class="UrteilstextChar">Am 3. September 2004 erschien im Intranet der Stadt ZÃ¼rich und ab dem 8. des gleichen Monats auch im Internet ein Stelleninserat fÃ¼r eine Dauerstelle als Pflegefachperson im Pflegezentrum X, Stellenantritt per 1. Oktober 2004 oder nach Vereinbarung.</p> <p class="UrteilstextChar">Gegen die mÃ¼ndliche und schriftliche Mitteilung vom 3. respektive 8. September 2004 betreffend ihre NichtweiterbeschÃ¤ftigung gelangte A an den Stadtrat ZÃ¼rich, der am 9. Februar 2005 auf ihre Einsprache nicht eintrat, da keine anfechtbare VerfÃ¼gung vorliege.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der Bezirksrat ZÃ¼rich wies mit Beschluss vom 11. August 2005 den Rekurs von A gegen den Stadtratsbeschluss ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen liess A am 19. September 2005 Beschwerde an das Verwaltungsgericht erheben und beantragen:</p> <p class="EinzugZitat"><span> "1. Der angefochtene Beschluss sei aufzuheben;</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>2. die angefochtene personalrechtliche Anordnung sei aufzuheben bzw. es sei festzustellen, dass diese Anordnung nichtig sei;</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>3. eventualiter seien die Pflegezentren der Stadt ZÃ¼rich zu verpflichten, der BeschwerdefÃ¼hrerin den Betrag von drei MonatslÃ¶hnen zu bezahlen;</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>4. die Vernehmlassung sei der BeschwerdefÃ¼hrerin zur Kenntnisnahme, eventuell zur Stellungnahme, zuzustellen;</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>5. der BeschwerdefÃ¼hrerin sei eine angemessene UmtriebsentschÃ¤digung zuzusprechen;</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>6. unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin."</span></p> <p class="Urteilstext">Der Stadtrat von ZÃ¼rich beantragt in seiner Beschwerdeantwort, die Beschwerde unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen vollumfÃ¤nglich abzuweisen; der Bezirksrat ZÃ¼rich hat ausdrÃ¼cklich auf Vernehmlassung verzichtet.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b> Die Beschwerde richtet sich gegen einen Rekursentscheid des Bezirksrats ZÃ¼rich Ã¼ber eine personalrechtliche Anordnung des Stadtrates ZÃ¼rich. GemÃ¤ss § 74 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) ist das Verwaltungsgericht fÃ¼r die Behandlung zustÃ¤ndig (dazu Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 74 N. 6). </p> <p class="Urteilstext">Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b> Ãbersteigt der Streitwert Fr. 20'000.-, so entscheidet das Verwaltungsgericht in Dreierbesetzung (§ 38 Abs. 1+2 VRG). Den Streitwert machen laut Praxis die kontroversen BruttobesoldungsansprÃ¼che bis zur bei AnhÃ¤ngig-Machen eines JustizgeschÃ¤fts vor Verwaltungsgericht nÃ¤chstmÃ¶glichen AuflÃ¶sungsmÃ¶glichkeit des ArbeitsverhÃ¤ltnisses aus (siehe Andreas Keiser, Das neue Personalrecht â eine Herausforderung fÃ¼r die ZÃ¼rcher Gemeinden, ZBl 102/2001, S. 561 ff., 572, mit Hinweisen). Die BeschwerdefÃ¼hrerin beantragt die Aufhebung einer ihrer Ansicht nach per 30. September 2004 verfÃ¼gten KÃ¼ndigung respektive die Feststellung, dass diese nichtig sei. Die Beschwerdeerhebung erfolgte am 19. September 2005 (Datum der Postaufgabe). Eine KÃ¼ndigung in jenem Zeitpunkt wÃ¤re unter Einhaltung der KÃ¼ndigungsfrist von drei Monaten frÃ¼hestens auf den 31. Dezember 2005 mÃ¶glich gewesen (Art. 16 des [StadtzÃ¼rcher] Personalrechts vom 28. November 2001, PR). Es geht somit um fÃ¼nfzehn BruttomonatslÃ¶hne, womit der Streitwert Fr. 20'000.- Ã¼bersteigt und in Dreierbesetzung zu entscheiden ist.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b> ArbeitsverhÃ¤ltnisse mit der Beschwerdegegnerin werden gemÃ¤ss Art. 10 PR durch (zustimmungsbedÃ¼rftige) VerfÃ¼gung begrÃ¼ndet. Eine Anstellung mit Ã¶ffentlich-rechtlichem Vertrag ist nur zulÃ¤ssig fÃ¼r bestimmte Gruppen wie Lehrlinge, Praktikantinnen und Praktikanten, teilamtliche Dozierende und Angestellte, deren Lohn durch spezielle Drittmittel finanziert wird, sowie ausnahmsweise zur AusÃ¼bung von Spezialfunktionen (Art. 12 Abs. 1-3 PR). ZustÃ¤ndig fÃ¼r die Anstellung mit VerfÃ¼gung oder Ã¶ffentlich-rechtlichem Vertrag sind <span>­</span> ausgenommen bei Kaderstellen <span>­</span> die Dienstchefinnen und <br/> -chefs (Art. 11 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 PR in Verbindung mit Art. 22 und 25 Abs. 1 der AusfÃ¼hrungsbestimmungen zur Verordnung Ã¼ber das ArbeitsverhÃ¤ltnis des stÃ¤dtischen Personals vom 27. MÃ¤rz 2002).</p> <p class="UrteilstextChar">Das ArbeitsverhÃ¤ltnis wird in der Regel als unbefristetes mit der MÃ¶glichkeit der KÃ¼ndigung begrÃ¼ndet (Art. 13 Abs. 1 PR). Nach Ablauf der Probezeit ist eine wÃ¤hrend der Schwangerschaft und in den 16 Wochen nach der Niederkunft der Angestellten ausgesprochene KÃ¼ndigung des Arbeitgebers nichtig (Art. 19 Abs. 1 PR in Verbindung mit Art. 336c Abs. 1 lit. c und Abs. 2 des Obligationenrechts, OR). Befristete ArbeitsverhÃ¤ltnisse, welche grundsÃ¤tzlich nur fÃ¼r maximal zwei Jahre zulÃ¤ssig sind, enden dagegen durch Ablauf der befristeten Anstellung (Art. 13 Abs. 2 und Art. 15 lit. b PR). Dies gilt selbst dann, wenn die Angestellte zu diesem Zeitpunkt krank oder schwanger ist, da die KÃ¼ndigungsbeschrÃ¤nkungen nach Art. 336c OR bei Beendigung eines ArbeitsverhÃ¤ltnisses durch Ablauf seiner Befristung nicht gelten (vgl. Ullin Streiff/Adrian von Kaenel, Arbeitsvertrag, 6. A., ZÃ¼rich etc. 2006, Art. 336c N. 2 S. 716).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b> Die BeschwerdefÃ¼hrerin wurde von der Beschwerdegegnerin befristet, und zwar bis Ende September 2004 angestellt. Eine fÃ¶rmliche VerfÃ¼gung, die dieses ArbeitsverhÃ¤ltnis Ã¼ber diesen Zeitpunkt hinaus verlÃ¤ngert hÃ¤tte, liegt klarerweise nicht vor, worin sich die Parteien auch einig sind. </p> <p class="Urteilstext">Hingegen hÃ¤lt die BeschwerdefÃ¼hrerin dafÃ¼r, es sei verbindlich vereinbart beziehungsweise "aufgrund des Vertrauensprinzips festgesetzt" worden, dass das ArbeitsverhÃ¤ltnis fortgesetzt werde. Die Mitteilung der Beschwerdegegnerin vom 3. September 2004, schriftlich bestÃ¤tigt am 8. des gleichen Monats, dass sie nicht weiter beschÃ¤ftigt werde, stelle deshalb eine KÃ¼ndigung dar, welche aber, da wÃ¤hrend der Schwangerschaft erfolgt, nichtig sei.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.1 </b> Die BeschwerdefÃ¼hrerin beruft sich auf Vertrauensschutz. Ein solcher Schutz kann sich aus dem in Art. 5 Abs. 3 und Art. 9 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 statuierten Grundsatz von Treu und Glauben ergeben, sofern die in Lehre und Rechtsprechung entwickelten Voraussetzungen fÃ¼r die Annahme schÃ¼tzenswerten Vertrauens erfÃ¼llt sind. Zu diesen Voraussetzungen gehÃ¶ren in erster Linie das Vorliegen einer Vertrauensgrundlage sowie die BetÃ¤tigung des Vertrauens in der Weise, dass der Betroffene gestÃ¼tzt darauf Dispositionen getÃ¤tigt hat, die ohne Nachteile nicht mehr rÃ¼ckgÃ¤ngig gemacht werden kÃ¶nnen (Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. A., ZÃ¼rich etc., 2002, Rz. 631+660).</p> <p class="Urteilstext">Vorbehaltlose AuskÃ¼nfte und Zusagen einer BehÃ¶rde werden von der Rechtssprechung als Vertrauensgrundlage anerkannt (Beatrice Weber-DÃ¼rler, Vertrauensschutz im Ã¶ffentlichen Recht, Basel/Frankfurt a.M. 1983, S. 204 f.). GeschÃ¼tzt wird sodann nur die Person, die sich gutglÃ¤ubig auf die sich als fehlerhaft erweisende Auskunft oder Zusage verlÃ¤sst, das heisst den Mangel nicht kennt oder diesen auch bei Anwendung der gebotenen Sorgfalt nicht hÃ¤tte erkennen kÃ¶nnen (HÃ¤felin/MÃ¼ller, Rz. 655; Weber-DÃ¼rler, S. 211).</p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.2 </b> Die BeschwerdefÃ¼hrerin sieht durch Folgendes eine Vertrauensgrundlage geschaffen: den Antrag der Pflegedienstleitung vom 14. Mai 2004 auf Festanstellung der BeschwerdefÃ¼hrerin ab dem 1. Oktober 2004, das Schreiben des Zentrumsleiters zuhanden des Migrationsamtes vom 17. Mai 2004, eine mÃ¼ndliche Zusicherung, dass sie weiter beschÃ¤ftigt werde, und schliesslich den (undatierten) Anmeldetalon zuhanden der Schule fÃ¼r Berufe im Gesundheitswesen der Stadt ZÃ¼rich fÃ¼r Treffen der BeschwerdefÃ¼hrerin mit anderen Ausbildnerinnen am 20. Oktober 2004 und 3. November 2004.</p> <p class="Urteilstext">Schon der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin bezeichnet es als unzutreffend, dass der BeschwerdefÃ¼hrerin deren WeiterbeschÃ¤ftigung mÃ¼ndlich zugesichert worden sei. Nachdem die BeschwerdefÃ¼hrerin diese pauschal behauptete mÃ¼ndliche Zusicherung auch im Beschwerdeverfahren weder substantiiert noch belegt, kann nicht auf eine solche abgestellt werden. </p> <p class="Urteilstext">Die verbleibenden Elemente sind weder einzeln noch gesamthaft geeignet, eine Vertrauensgrundlage zu bilden: Der Antrag der Pflegedienstleitung und der BeschwerdefÃ¼hrerin auf Festanstellung wurde nicht einmal vom Zentrumsleiter mit unterzeichnet. Er stellt â wie schon betitelt â nichts anderes dar als einen Antrag; eine explizit darauf bezogene Reaktion erfolgte bis am 3. September 2004 nicht. Die BestÃ¤tigung zuhanden der Fremdenpolizei richtete sich an die MigrationsbehÃ¶rde und nicht an die BeschwerdefÃ¼hrerin und bezweckte lediglich, die BeschwerdefÃ¼hrerin bei der Regelung ihres Aufenthaltes zu unterstÃ¼tzen. Auch aus dem Umstand, dass schon Termine mit Ausbildenden festgelegt wurden, lÃ¤sst sich nicht auf eine verbindliche Zusicherung zur VerlÃ¤ngerung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses schliessen. Es handelt sich um Termine, die nicht zwingend von der BeschwerdefÃ¼hrerin, sondern ohne weiteres auch von einer anderen Pflegefachperson hÃ¤tten wahrgenommen werden kÃ¶nnen. Auch bei gesamthafter Betrachtung des Verhaltens der Beschwerdegegnerin hatte die BeschwerdefÃ¼hrerin keine Veranlassung, aus dem Stillschweigen auf ihren Antrag und den weiteren UmstÃ¤nden auf eine verbindliche Zusage zur VerlÃ¤ngerung des befristeten ArbeitsverhÃ¤ltnisses zu schliessen. Zudem war ihr aufgrund der verfÃ¼gten befristeten Anstellung bekannt, dass eine Anstellung durch die Direktion der Dienstabteilung verfÃ¼gt wird und dazu nicht die Zentrumsleitung, geschweige denn die Pflegedienstleitung zustÃ¤ndig ist, weshalb sie auch nicht gutglÃ¤ubig in Bezug auf das korrekte Verfahren und die ZustÃ¤ndigkeiten war.</p> <p class="Urteilstext">Es ist weiter nicht ersichtlich, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin gestÃ¼tzt auf das von ihr behauptete Vertrauen eine Disposition getÃ¤tigt hÃ¤tte. Dies wÃ¤re aber grundsÃ¤tzlich erforderlich gewesen, um sich auf Vertrauensschutz berufen zu kÃ¶nnen (HÃ¤felin/MÃ¼ller, Rz. 660). </p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.3 </b> Zusammenfassend fehlt es vorliegend an einer genÃ¼genden Vertrauensgrundlage, dem guten Glauben und einer getÃ¤tigten Disposition, und die BeschwerdefÃ¼hrerin kann deshalb aus dem Vertrauensschutz nichts in Bezug auf die VerlÃ¤ngerung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses ableiten. Damit endete das ArbeitsverhÃ¤ltnis am 30. September 2004, und die Mitteilungen vom 3. und 8. September 2004 stellten rechtlich gesehen keine KÃ¼ndigung dar.</p> <p class="Urteilstext">Die Beschwerde ist in diesem Punkt unbegrÃ¼ndet und abzuweisen. </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b> Das Gleichstellungsgesetz vom 24. MÃ¤rz 1995 (GlG) verbietet die direkte oder indirekte Benachteiligung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aufgrund ihres Geschlechts und bei Arbeitnehmerinnen namentlich unter Berufung auf eine Schwangerschaft. Das Diskriminierungsverbot gilt insbesondere fÃ¼r die Anstellung, Aufgabenzuteilung, Gestaltung der Arbeitsbedingungen, EntlÃ¶hnung, Aus- und Weiterbildung, BefÃ¶rderung und Entlassung und umfasst die privaten und Ã¶ffentlichen ArbeitsverhÃ¤ltnisse gleichermassen (Art. 2+3 Abs. 1 f. GlG). Die AnknÃ¼pfung an die Schwangerschaft stellt immer eine direkte Diskriminierung dar, da dieses Merkmal nur AngehÃ¶rige eines Geschlechts erfÃ¼llen kÃ¶nnen (Elisabeth Freivogel in: Margrit Bigler-Eggenberger/Claudia Kaufmann [Hrsg.], Kommentar zum Gleichstellungsgesetz, Basel/Frankfurt a.M. 1997 [nachfolgend Kommentar GlG], Art. 3 Rz. 29). Wessen Stellenbewerbung aus diskriminierenden GrÃ¼nden abgelehnt wird, hat Anspruch auf eine EntschÃ¤digung, die den drei MonatslÃ¶hnen entsprechenden Betrag nicht Ã¼bersteigen darf. Machen mehrere Personen erfolgreich eine EntschÃ¤digung wegen diskriminierender Ablehnung derselben Anstellung geltend, so haben sie sich diese maximale EntschÃ¤digung zu teilen, was dazu fÃ¼hren kann, dass die einzelne Person sich mit einer sehr geringen EntschÃ¤digung begnÃ¼gen muss (Art. 13 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 5 Abs. 2+4 GlG; Margrith Bigler-Eggenberger in: Kommentar GlG, Art. 5 Rz. 29 f.). Eine sogenannte Anstellungsdiskriminierung setzt voraus, dass eine Stelle zu besetzen ist, dass sich die Person um diese Stelle aktiv bewirbt, wobei sie auch die geforderten BewerbungsformalitÃ¤ten zu erfÃ¼llen hat, und dass sie sodann in diskriminierender Weise abgelehnt wird (vgl. Bigler-Eggenberger, Art. 5 Rz. 27; Kathrin Arioli/Felicitas Furrer Iseli, Die Anwendung des Gleichstellungsgesetzes auf Ã¶ffentlichrechtliche ArbeitsverhÃ¤ltnisse, Basel etc. 1999, Rz. 126).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b> Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht geltend, sie habe sich schon vor Ausschreibung der Stelle um eben diese beworben. Nachdem sie dann am 1. September 2004 die Beschwerdegegnerin Ã¼ber ihre Schwangerschaft informiert habe, sei ihre Stellenbewerbung deswegen am 3. September 2004 abgelehnt worden. Die von der Beschwerdegegnerin vorgebrachten GrÃ¼nde fÃ¼r die Absage, nÃ¤mlich die ungenÃ¼gende Bettenbelegung und der ausgeschÃ¶pfte Stellenplan, seien lediglich vorgeschoben, was sich auch darin zeige, dass gleichzeitig die Stelle ausgeschrieben worden sei.</p> <p class="Urteilstext">DemgegenÃ¼ber bringt die Beschwerdegegnerin vor, die BeschwerdefÃ¼hrerin habe sich gar nicht auf die ausgeschriebene Stelle beworben, und folglich liege gar kein ablehnender Entscheid vor. Auf die Stellenausschreibung seien zwar zahlreiche Bewerbungen eingegangen, jedoch habe sich das Pflegezentrum entschieden, einstweilen auf eine Neuanstellung zu verzichten und die Stelle der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht neu zu besetzen. Gleichwohl habe mit dem Inserat bereits fÃ¼r die Zukunft fÃ¼r den Fall einer besseren Bettenbelegung eine Pflegefachperson gesucht werden sollen.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.1 </b> Die BeschwerdefÃ¼hrerin ersuchte gemeinsam mit der Pflegedienstleitung am 14. Mai 2004, ihre befristete Anstellung ab dem 1. Oktober 2004 in eine unbefristete umzuwandeln. Sie verwies anstelle der Bewerbungsunterlagen auf das Personaldossier, da das Pflegezentrum ihre Bewerbungsunterlagen in Zusammenhang mit ihrer befristeten Anstellung schon erhalten hatte. Damit bewarb sie sich aktiv um eine Stelle, und zwar um die, die sie befristet innehatte. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.2 </b> Zum Zeitpunkt der Absage, das heisst am 3. September 2004, hatte die Beschwerdegegnerin eine Stelle im Intranet ausgeschrieben; diese Stelle war schon am 2. September 2004 erfasst worden und erschien am folgenden Tag im Intranet und am 8. jenes Monats im Internet. Die Stelle entsprach derjenigen der BeschwerdefÃ¼hrerin, was die Beschwerdegegnerin auch nicht bestreitet. Aus ihren AusfÃ¼hrungen, dass auf das Inserat viele Bewerbungen eingegangen seien, was im Oktober 2004 zu 52 schriftlichen Absagen gefÃ¼hrt habe, die Zentrumsleitung sich dann aber entschlossen habe, die Stelle der BeschwerdefÃ¼hrerin doch nicht zu besetzen, ergibt sich gerade, dass es die Stelle der BeschwerdefÃ¼hrerin war, die ausgeschrieben war. Diesem Inserat kann entnommen werden, dass die Beschwerdegegnerin eine Pflegefachperson per 1. Oktober 2004 oder nach Vereinbarung suchte, sie zum Zeitpunkt des Erscheinens des Inserates also eine Stelle zu besetzen hatte. Ihr Einwand, sie habe damit lediglich fÃ¼r den kÃ¼nftigen, zeitlich noch ungewissen Fall der besseren Bettenauslastung Bewerbungen sammeln wollen, vermag nicht zu Ã¼berzeugen: Dies wÃ¼rde bedeuten, dass den Bewerbenden vorgetÃ¤uscht worden wÃ¤re, dass effektiv eine Stelle auf den 1. Oktober 2004 oder nach Vereinbarung frei sei, in Tat und Wahrheit aber nur Bewerbungen auf Vorrat gesammelt werden sollten. Ein solches Vorgehen wÃ¤re klarerweise als unlauter zu qualifizieren. Zudem wÃ¤re es auch uneffizient, eine Unzahl von Bewerbungen einzuholen und zu sichten, ohne effektiv jemanden zu suchen. Somit muss aus dem gesamten Verhalten der Beschwerdegegnerin geschlossen werden, dass sie mit dem Inserat ab Anfang September 2004 effektiv eine Pflegefachperson suchte, und dies auf den angegebenen Termin. Dass die Stelle spÃ¤ter dann doch nicht besetzt wurde, Ã¤ndert nichts daran, dass sich die BeschwerdefÃ¼hrerin zum Zeitpunkt der Absage um die damals vorhandene vakante Stelle beworben hatte. </p> <p class="UrteilstextChar">Mit ihren Mitteilungen vom 3. und 8. September 2004 lehnte die Beschwerdegegnerin somit die Stellenbewerbung der BeschwerdefÃ¼hrerin ab. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.3 </b> Aus den vorstehenden ErwÃ¤gungen ergibt sich ohne weiteres, dass die angefÃ¼hrte BegrÃ¼ndung fÃ¼r die Ablehnung, nÃ¤mlich dass wegen der geringen Bettenbelegung und des ausgeschÃ¶pften Stellenplans keine Stelle frei sei, nicht zutreffend sein kann. Eine andere BegrÃ¼ndung wird von der Beschwerdegegnerin nicht vorgebracht. Nachdem die Bewerbung der BeschwerdefÃ¼hrerin von ihren unmittelbaren Vorgesetzten, der Pflegedienstleitung, mitgetragen worden war und sie ein gutes Arbeitszeugnis erhalten hatte, kann die Ablehnung auch nicht in ihren erbrachten Leistungen oder ihrem gezeigten Verhalten begrÃ¼ndet liegen. Dagegen ist der zeitliche Zusammenhang zwischen der Mitteilung ihrer Schwangerschaft und der Ablehnung ihrer Bewerbung offensichtlich. Auch wenn dies noch keinen direkten Beweis darstellt, ist aufgrund der gesamten UmstÃ¤nde nicht ersichtlich, was denn sonst â ausser der Information Ã¼ber die Schwangerschaft â zur Absage genau zu jenem Zeitpunkt gefÃ¼hrt haben sollte. Somit ist erstellt, dass die Schwangerschaft der entscheidende Grund fÃ¼r die Ablehnung war, und die BeschwerdefÃ¼hrerin ist in diskriminierender Weise abgelehnt worden.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b> Die als Folge dieser Anstellungsdiskriminierung von der Beschwerdegegnerin der BeschwerdefÃ¼hrerin zu entrichtende EntschÃ¤digung ist unter WÃ¼rdigung aller UmstÃ¤nde festzusetzen (Art. 5 Abs. 2+4 GlG). Zu berÃ¼cksichtigen ist dabei auch, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin wegen ihrer offenen und ehrlichen Kommunikation abgelehnt wurde und sich in der Folge offenbar bei der Arbeitslosenversicherung melden musste. Anderseits hat die BeschwerdefÃ¼hrerin die EntschÃ¤digung nicht mit anderen abgelehnten Personen zu teilen. Eine EntschÃ¤digung in der HÃ¶he von zwei BruttomonatslÃ¶hnen erscheint angemessen; bei einem Monatslohn von Fr. 5'402.50 ergibt dies Fr. 10'805.-. Auf diesen Betrag sind keine SozialversicherungsbeitrÃ¤ge zu entrichten.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="UrteilstextChar">Da der Streitwert vorliegend Ã¼ber Fr. 20'000.- liegt und der Hauptantrag eine allgemeine personalrechtliche Streitigkeit betrifft, nÃ¤mlich ob eine Fortsetzung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses sich aus einer Vereinbarung respektive aus dem Vertrauensprinzip ergebe oder nicht, und mithin keine solche Ã¼ber Diskriminierung im Erwerbsleben nach dem Gleichstellungsgesetz, ist das Verfahren insoweit nicht mehr kostenlos (§ 80b VRG, Art. 13 Abs. 5 GlG). Dem Umstand, dass sich die BeschwerdefÃ¼hrerin in ihrem Eventualantrag, der quantitativ einen FÃ¼nftel des Hauptantrages betrÃ¤gt, auf das Gleichstellungsgesetz beruft und diese Verfahren nach Art. 12 Abs. 2 GlG in Verbindung mit Art. 343 Abs. 3 OR und Art. 13 Abs. 5 GlG grundsÃ¤tzlich unentgeltlich sind, kann dadurch Rechnung getragen werden, dass ein entsprechender Anteil der Gerichtskosten auf die Gerichtskasse genommen oder die GerichtsgebÃ¼hr ermÃ¤ssigt wird (fÃ¼r erste LÃ¶sung VGr, 7. Januar 2004, PB.2003.00022, E. 11, fÃ¼r zweite VGr, 7. Dezember 2005, PK.2005.00005, beide www.vgrzh.ch; HansjÃ¶rg Seiler, Gleicher Lohn fÃ¼r gleichwertige Arbeit, ZBl 104/2003, S. 113 ff., 117). Vorliegend wird die GerichtsgebÃ¼hr reduziert angesetzt. </p> <p class="UrteilstextChar">Die BeschwerdefÃ¼hrerin obsiegt teilweise lediglich im (kostenlosen) Bereich der Diskriminierungsfrage und unterliegt im allgemein personalrechtlichen Hauptpunkt. Entsprechend sind ihr die (auf der reduzierten GerichtsgebÃ¼hr basierenden) Gerichtskosten aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG).</p> <p class="UrteilstextChar">Der mehrheitlich unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrerin ist keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 VRG). Die vorwiegend obsiegende Beschwerdegegnerin verlangt ebenfalls eine ParteientschÃ¤digung. Aufgrund ihrer GrÃ¶sse und ihrer LeistungsfÃ¤higkeit gehÃ¶rt die Ausarbeitung einer Beschwerdeantwort wie der vorliegenden zu ihren angestammten amtlichen Aufgaben (VGr, 9. MÃ¤rz 2005, PB.2004.00067, E. 5, www.vgrzh.ch). Ihr Antrag ist folglich abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="UrteilstextChar">Soweit die Anwendung des Gleichstellungsgesetzes betroffen ist, kann vorliegender Entscheid mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht angefochten werden (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 74-80d N. 10)</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde werden Dispositiv-Ziffer 1 des Beschlusses des Stadtrats ZÃ¼rich vom 9. Februar 2005 sowie Dispositiv-Ziffer 1 des Beschlusses des Bezirksrats ZÃ¼rich vom 11. August 2005 aufgehoben und die Beschwerdegegnerin wird <span>verpflichtet, der BeschwerdefÃ¼hrerin im Sinn der ErwÃ¤gungen eine EntschÃ¤digung im Betrage von Fr. 10'805.- zu bezahlen.</span></span></p> <p class="Einzug2"><span> Im Ãbrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'560.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt. </span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Es werden keine ParteientschÃ¤digungen zugesprochen. </span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen diesen Entscheid kann im Sinne der ErwÃ¤gungen innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Urteilstext">6. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>