<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, im Rahmen einer der nächsten AHV-Revisionen ein neues Berechnungsmodell für die AHV-Renten zu entwickeln und dem Parlament die notwendigen gesetzlichen Änderungen vorzulegen. </p><p>Bei diesem Modell soll es sich um ein "Renten-Punktesystem" handeln. So soll beispielsweise eine bestimmte Anzahl von Punkten vergeben werden, um die aktuelle Höchstrente, die als Referenz dienen kann, zu erhalten. Für die Höhe der Einzahlungen, die Beitragsjahre aufgrund einer Erwerbstätigkeit und die Erziehungs- und Betreuungsgutschriften erhält man ein "Punkte"-Kapital, das die Rentenberechnung ermöglicht. </p><p>Faktoren wie zum Beispiel körperliche Schwerarbeit können, sofern notwendig, bei der Punktevergabe berücksichtigt werden. Dies bleibt abzuklären.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat bereitet derzeit die Leitlinien für die nächste AHV-Reform vor. Dazu werden die interessierten Kreise einbezogen, vor allem politische Parteien und Sozialpartner. Es ist geplant, die einschlägige Botschaft dem Parlament in der kommenden Legislaturperiode vorzulegen. Im Rahmen der Vorbereitungsarbeiten werden verschiedene Rentenmodelle analysiert und deren Auswirkungen genau geprüft, auch Modelle im Sinne der Motion. Vor diesem Hintergrund scheint es dem Bundesrat verfrüht, sich bereits jetzt für ein bestimmtes Modell zu entscheiden, wie dies die Motionärin wünscht. Der Bundesrat ist der Ansicht, dass momentan noch alle Möglichkeiten offenbleiben müssen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.