<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">[AZA 0] </div> <div class="para">K 101/00 Vr </div> <div class="para"> </div> <div class="para">III. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesrichter Schön, Spira und Bundesrichterin Widmer; </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Kopp Käch </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 19. Februar 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para">C.________, 1934, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para">CSS Versicherung, Rösslimattstrasse 40, Luzern, Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">und </div> <div class="para">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 2. Dezember 1998 verneinte die CSS Versicherung einen Anspruch des 1934 geborenen C.________ auf Leistungen aus der obligatorischen Krankenpflegeversicherung für die in Deutschland durchgeführte Behandlung eines Backenzahnes. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 18. Februar 1999 fest. </div> <div class="para">Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 23. Mai 2000 ab. </div> <div class="para">Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt C.________ wiederum, die CSS Versicherung habe die Kosten der in Deutschland durchgeführten Zahnbehandlung zu übernehmen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die CSS Versicherung schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. </div> <div class="para">Das Bundesamt für Sozialversicherung hat sich nicht vernehmen lassen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- Die Vorinstanz hat die massgebenden gesetzlichen Bestimmungen über die Übernahme der Kosten von im Ausland erbrachten Leistungen aus der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (<span class="artref"><artref id="CH/832.10/34/2" type="start"></artref><artref id="CH/832.10/34/1" type="start"></artref>Art. 34 Abs. 1 und 2 KVG</span><artref id="CH/832.10/34/2" type="end"></artref><artref id="CH/832.10/2" type="end"></artref>; <span class="artref">Art. 36 Abs. 2 KVV</span>) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden. </div> <div class="para">Richtig ist insbesondere, dass ein Notfall vorliegt, wenn Versicherte bei einem vorübergehenden Auslandaufenthalt einer medizinischen Behandlung bedürfen und eine Rückreise in die Schweiz nicht angemessen ist, nicht aber, wenn sich Versicherte zum Zwecke dieser Behandlung ins Ausland begeben (<span class="artref">Art. 36 Abs. 2 KVV</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- Das kantonale Gericht hat mit schlüssiger Begründung, welcher das Eidgenössische Versicherungsgericht nichts beizufügen hat, unter Offenlassung der Frage, ob überhaupt ein Unfall im Sinne von <span class="artref">Art. 2 Abs. 2 KVG</span> vorliegt, dargelegt, dass sich der Beschwerdeführer eigens für die Behandlung des in der Schweiz abgebrochenen Zahnes ins Ausland begeben hat und die Voraussetzungen für die Kostenübernahme durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung nicht erfüllt sind. Sie hat auch mit zutreffender Erwägung die Berufung auf Treu und Glauben verneint. Daran vermögen die bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgebrachten Einwände in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu ändern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3.- Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegründet ist, wird sie im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> erledigt. </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I.Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II.Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherung zugestellt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 19. Februar 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der III. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: </div> </div></body></html>