<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00377</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204629&amp;W10_KEY=13013567&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00377</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 01.12.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Ablehnung der Lizentiatsarbeit und Nichtzulassung zur Lizentiatsprüfung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Ablehnung der zweiten Lizentiatsarbeit und Nichtzulassung zur Lizentiatsprüfung Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts (E. 1). Die Vorinstanz ist zu Recht insoweit auf den Rekurs nicht eingetreten, als damit die Bewertung der ersten Lizentiatsarbeit gerügt wurde. Trotz Fehlens einer Rechtsmittelbelehrung ist nach Treu und Glauben innert angemessener und nützlicher Frist Rekurs zu erheben (E. 2). Überprüfung der Bewertung einer Lizentiatsarbeit: Die Rechtsmittelbehörden schreiten erst ein, wenn die Bewertung nicht nachvollziehbar ist, offensichtliche Mängel aufweist oder auf sachfremden Kriterien beruht (E. 3.1-3.2). Es gibt auch bei der Überprüfung der Bewertung einer Lizentiatsarbeit kein generelles Recht auf Durchführung externer Expertisen (E. 3.3). Die Festlegung der einmaligen Wiederholbarkeit der Lizentiatsprüfung bezieht sich auch auf die Lizentiatsarbeit (E. 4). </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: ERZIEHUNG, BILDUNG, WISSENSCHAFT">ERZIEHUNG, BILDUNG, WISSENSCHAFT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FAKULTÃT">FAKULTÃT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GUTACHTEN">GUTACHTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOGNITIONSBESCHRÃNKUNG">KOGNITIONSBESCHRÃNKUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: LEGITIMATION">LEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LIZENTIAT">LIZENTIAT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PRÃFUNGSBEFUGNIS">PRÃFUNGSBEFUGNIS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PRÃFUNGSERGEBNIS">PRÃFUNGSERGEBNIS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PRÃFUNGSORDNUNG">PRÃFUNGSORDNUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSMITTELBELEHRUNG">RECHTSMITTELBELEHRUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SACHVERSTÃNDIGENGUTACHTEN">SACHVERSTÃNDIGENGUTACHTEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 46 Abs. IV UniversitÃ¤tsG</span><br/><span class="ungerade">§ 46 Abs. V UniversitÃ¤tsG</span><br/><span class="gerade">§ 43 Abs. I lit. lit. f VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>A reichte beim X Seminar der Philosophischen FakultÃ¤t der UniversitÃ¤t ZÃ¼rich im Dezember 2001 eine Lizentiatsarbeit ein. Diese wurde am 9. Dezember 2002 ohne Erteilung einer Rechtsmittelbelehrung definitiv abgelehnt. Am 26./29. November 2003 erhob A dagegen Rekurs, zog diesen aber wieder zurÃ¼ck, nachdem die Rekurskommission der ZÃ¼rcher Hochschulen ihr mitgeteilt hatte, dass aufgrund der verpassten Rechtsmittelfrist ein Nichteintretensentscheid zu erwarten sei.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Im Januar 2004 reichte A sodann eine neue Lizentiatsarbeit ein. Am 19. Februar 2004 teilte ihr der Referent, Prof. Dr. B, mit, sie kÃ¶nne, da die Arbeit methodisch, inhaltlich und formal den Anforderungen nicht genÃ¼ge, nicht zur LizentiatsprÃ¼fung antreten.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Gegen diesen Entscheid rekurrierte A an die Rekurskommission der ZÃ¼rcher Hochschulen. Diese wies den Rekurs, soweit sie darauf eintrat, mit Beschluss vom 26. August 2004 ab.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt1"><span>Dagegen erhob A am 20. September 2004 Beschwerde beim Verwaltungsgericht und beantragte, die Abweisung des Rekurses zu Ã¼berprÃ¼fen, da dieser Entscheid ausschliesslich auf der neuen Lizentiatsarbeit vom Januar 2004 beruhe, welche fÃ¼r die am 9. Dezember 2002 ohne Rechtsmittelbelehrung abgewiesene erste Lizentiatsarbeit begutachtet worden sei. Weiter beantragte sie die Annahme der im Dezember 2002 abgelehnten ersten Lizentiatsarbeit, "die Genehmigung zur LizentiatsprÃ¼fung", den Erhalt der Note 5.5 und einen neutralen â¦ Examinator fÃ¼r die mÃ¼ndliche PrÃ¼fung des X Seminars. Am Schluss der 27-seitigen Beschwerdeschrift "ersuchte" sie schliesslich folgende AnsprÃ¼che:</span></p> <p class="Urteilstext"><span>"(a) Das âY-Elementâ ist das Verdienst der UniversitÃ¤t (zugleich mein Verdienst). Herr Prof. Dr. B â¦ ist bereit, Ã¼ber seine Kollegin Frau Prof. Dr. C mit Herrn Prof. Dr. D das Recht am âY-Elementâ zu besprechen oder persÃ¶nlich die Verantwortung dafÃ¼r zu tragen, da <i>[folgt Buchtitel]</i> im Auflagejahr 2002 von D et al. das âY-Elementâ enthalten soll.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>(b) Abgabe der offiziellen gutachtlichen Schrift von Herrn Prof. Dr. E, Professor fÃ¼r X â¦wissenschaft der UniversitÃ¤t Bern, als Gutachter meiner ersten Lizentiatsarbeit vom Mai 2002 an den Rechtsdienst der UniversitÃ¤t ZÃ¼rich."</span></p> <p class="Sachverhalt1"><span>Die Rekurskommission der ZÃ¼rcher Hochschulen beantragte in ihrer Vernehmlassung, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Die Philosophische FakultÃ¤t verzichtete stillschweigend auf eine Beschwerdeantwort.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Seit dem 1. Januar 2004 ist die Beschwerde an das Verwaltungsgericht unter anderem gegen Anordnungen Ã¼ber Ergebnisse von UniversitÃ¤ts-, Schul-, Berufs- und anderen FÃ¤higkeitsprÃ¼fungen, Dispensationen sowie Promotions- und Zulassungsentscheide zulÃ¤ssig; ausgeschlossen ist die Beschwerde nur noch gegen Anordnungen von ZulassungsbeschrÃ¤nkungen an Hochschulen (§ 43 Abs. 1 lit. f des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG] in Verbindung mit § 46 Abs. 4 und 5 des UniversitÃ¤tsgesetzes vom 15. MÃ¤rz 1998 [UniversitÃ¤tsG], beide in der Fassung vom 1. Juli 2002). Bis zum Inkrafttreten der neuen Fassungen der genannten Bestimmungen sahen diese vor, dass Entscheide der Rekurskommission Ã¼ber das Ergebnis von PrÃ¼fungen und Promotionen endgÃ¼ltig (§ 46 Abs. 5 UniversitÃ¤tsG in der Fassung vom 15. MÃ¤rz 1998; OS 54, 502) bzw. die Beschwerde an das Verwaltungsgericht gegen solche Anordnungen unzulÃ¤ssig sei (§ 43 Abs. 1 lit. f VRG in der Fassung vom 8. Juni 1997; OS 54, 268).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Nach Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrerin hÃ¤tte die Vorinstanz ihren Entscheid nicht allein auf die neue, im Januar 2004 eingereichte Lizentiatsarbeit beschrÃ¤nken dÃ¼rfen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin verlangt denn auch in der vorliegenden Beschwerde die Annahme ihrer ersten Lizentiatsarbeit aus dem Jahr 2001. Die Vorinstanz ist auf den Rekurs nicht eingetreten, soweit die Bewertung dieser ersten Lizentiatsarbeit angefochten wurde; hinsichtlich der Bewertung der zweiten Lizentiatsarbeit wies sie ihn ab.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Wie gesehen ist das Verwaltungsgericht erst seit dem 1. Januar 2004 zur ÃberprÃ¼fung von PrÃ¼fungs- und Promotionsentscheiden zustÃ¤ndig. Darunter fÃ¤llt auch die Bewertung von Lizentiatsarbeiten, bildet doch eine als genÃ¼gend, das heisst mindestens mit Note 4 bewertete Lizentiatsarbeit Voraussetzung fÃ¼r die Anmeldung zum Lizentiatsexamen (§ 10 Abs. 3 in Verbindung mit § 11 Abs. 1 der PrÃ¼fungsordnung Ã¼ber das Lizentiat der Philosophischen FakultÃ¤t der UniversitÃ¤t ZÃ¼rich vom 26. Februar 2001; PrÃ¼fungsordnung). Die Frage, ob die Vorinstanz hinsichtlich der ersten Lizentiatsarbeit zu einem Nichteintretensentscheid berechtigt war, bildet Gegenstand der Beschwerde. Da sich die ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts in jenen Verfahren, die nach dem 1. Januar 2004 bei ihm anhÃ¤ngig gemacht wurden, stets nach der neuen Fassung von § 43 Abs. 1 lit. f VRG bestimmt (vgl. dazu eingehend VGr, 7. April 2004, VB.2004.00046, E. 3, insbesondere E. 3.3.4, www.vgrzh.ch), stellt sich kein Ã¼bergangsrechtliches Problem. Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Vorab ist zu prÃ¼fen, ob die Vorinstanz zu Recht nur hinsichtlich der zweiten Lizentiatsarbeit auf den Rekurs eingetreten ist.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¼bergab im Dezember 2001 ihre erste Lizentiatsarbeit mit dem Titel "â¦" zur Begutachtung an Prof. Dr. B. Dieser lehnte die Arbeit am 8. Mai 2002 ab, was schliesslich mit Schreiben vom 9. Dezember 2002 des Vorstehers des X Seminars definitiv bestÃ¤tigt wurde. Am 26./29. November 2003 erhob die BeschwerdefÃ¼hrerin gegen die Ablehnung ihrer Lizentiatsarbeit Rekurs, zog diesen jedoch am 11. Dezember 2003 wieder zurÃ¼ck, und zwar nachdem ihr die Vorinstanz die Rechts- und Sachlage dargelegt habe, dass aufgrund der verpassten Frist â und da eine neue Arbeit noch nicht eingereicht und bewertet worden sei â ein Nichteintretensentscheid zu erwarten sei. Im hier angefochtenen Entscheid stellt sich die Vorinstanz sodann auf den Standpunkt, der RÃ¼ckzug eines Rechtsmittels bringe ein Verfahren zum Abschluss, und es gehe deshalb nicht an, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin im Rahmen des negativen Entscheids zu ihrer zweiten Lizentiatsarbeit erneut mit Vorbringen komme, welche die erste Arbeit betreffen wÃ¼rden, zumal die Anfechtungsfrist schon lange abgelaufen wÃ¤re. Erst in der Vernehmlassung an das Verwaltungsgericht schliesslich begrÃ¼ndet die Vorinstanz einlÃ¤sslich ihr teilweises Nichteintreten auf den Rekurs.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Gegenstand eines Rekurses kÃ¶nnen nur Anordnungen nach § 19 VRG sein. Anordnungen im Sinne dieser Bestimmung sind VerfÃ¼gungen, das heisst individuell-konkrete Verwaltungsakte; abzustellen ist dabei allein auf den materiellen VerfÃ¼gungsbegriff (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungs­rechts­pflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, Vorbem. zu §§ 4-31 N. 8 ff.). Die Mitteilung Ã¼ber die Ablehnung der Lizentiatsarbeit stellt eine VerfÃ¼gung dar. Als solche ist sie schriftlich mitzuteilen und mit einer Rechtsmittelbelehrung zu versehen, die das zulÃ¤ssige ordentliche Rechtsmittel, die Rechtsmittelinstanz und die Rechtsmittelfrist bezeichnet (vgl. § 10 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.3 </span></b><span>Eine falsche Rechtsmittelbelehrung stellt eine mangelhafte ErÃ¶ffnung der VerfÃ¼gung dar, aus der der BeschwerdefÃ¼hrerin kein Rechtsnachteil erwachsen darf, wenn sie sich in guten Treuen darauf verlassen durfte. Diese Regel entspringt dem Grundsatz von Treu und Glauben, wel­cher indessen zugleich ihren Anwendungsbereich begrenzt: Danach kann sich derjenige, der die Unrichtigkeit einer Rechtsmittelbelehrung kennt oder bei gebÃ¼hrender Aufmerk­sam­keit hÃ¤tte erkennen kÃ¶nnen, nicht auf die darin enthaltenen unzutreffenden Angaben berufen (RB 1995 Nr. 1 mit Hinweisen). Dabei darf zwar kein allzu strenger Massstab angelegt werden; nur grobe Fehler der von der VerfÃ¼gung betroffenen Partei oder ihres Vertreters sind geeignet, eine falsche Rechtsmittelbelehrung aufzuwiegen. Von "grobem" Fehler spricht das Bun­des­gericht allerdings schon dann, wenn der Betroffene die MÃ¤ngel der Rechtsmittelbeleh­rung durch Konsultierung des massgebenden Gesetzestextes allein hÃ¤tte erkennen kÃ¶nnen, wÃ¤hrend von ihm nicht erwartet werden dÃ¼rfe, dass er neben diesem Text auch Literatur oder Judikatur nachschlage (BGE 112 Ia 305 E. 3, 122 IV 344 E. 4f; RenÃ© Rhinow/Beat KrÃ¤henmann, Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, ErgÃ¤nzungsband, Basel/Frankfurt am Main 1990, Nr. 86 B III).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts gilt bei fehlender Rechtsmittelbelehrung sogar ein strengerer Massstab als in FÃ¤llen unrichtiger Rechtsmittelbelehrung. Es wird als allgemein bekannt vorausgesetzt, dass Entscheide definitiv werden, wenn sie nicht innert einer bestimmten Frist angefochten werden. Das Fehlen jedweder Angabe sollte einen geradezu veranlassen, sich umgehend zu informieren (BGE 119 IV 330 E. 1c = Pra 84/1995 Nr. 239). Entsprechend wird vom Rechtsuchenden erwartet, dass er sich nach dem zulÃ¤ssigen Rechtsmittel erkundigt und letztlich innert angemessener und vernÃ¼nftiger Frist allenfalls ein solches ergreift. Ist die Rechtsmittelbelehrung wie vorliegend unterblieben, so hat die Rekursfrist gegen die Ablehnung der Lizentiatsarbeit zwar nicht vom Tag nach der Mitteilung an gerechnet zu laufen begonnen; mit der Einreichung des Rekurses durfte aber auch nicht beliebig lange zugewartet werden (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 10 N. 51; VGr, 3. November 2004, PB.2004.00021, E. 4.1 Abs. 2, www.vgrzh.ch).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.4 </span></b><span>Bei der Ablehnung der Lizentiatsarbeit handelt es sich fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin um einen weit reichenden Entscheid, bildet doch eine als genÃ¼gend bewertete Arbeit Voraussetzung fÃ¼r die Anmeldung zu den LizentiatsprÃ¼fungen (vorn 1 Abs. 3). Soweit den Akten zu entnehmen ist, muss Prof. B bereits im FrÃ¼hjahr 2002 der BeschwerdefÃ¼hrerin die Ablehnung der Arbeit mitgeteilt haben. Einem E-Mail ist Ã¼berdies zu entnehmen, dass ein externer Gutachter die Arbeit ebenfalls als unannehmbar bezeichnete. Die BeschwerdefÃ¼hrerin wandte sich in der Folge an mehrere weitere Professoren sowie an den Vorsteher des X Seminars. Letzterer bestÃ¤tigte am 9. Dezember 2002 die Ablehnung der Arbeit. Zudem kamen die Parteien Ã¼berein, dass Prof. B sich als Referent zur Begutachtung einer neuen Lizentiatsarbeit zur VerfÃ¼gung stelle. Am 19. November 2003 wandte sich Prof. B, nachdem die BeschwerdefÃ¼hrerin verschiedene VorwÃ¼rfe hinsichtlich der ersten Lizentiatsarbeit sowie seiner Betreuung etc. an ihn gerichtet hatte, wiederum an jene und teilte ihr mit, dass er das neue Projekt, wie es dem Vorsteher des X Seminars bereits vorliege, nicht werde begutachten kÃ¶nnen, da es mit fast 200 Seiten nicht dem Standard in X â¦wissenschaft von 80 (plus/minus 10) Seiten entspreche. GemÃ¤ss § 9 Abs. 1 PrÃ¼fungsordnung soll denn auch eine Lizentiatsarbeit 100 Seiten nicht Ã¼berschreiten. Am 26./29. November 2003 erhob die BeschwerdefÃ¼hrerin Rekurs gegen die erste abgelehnte Arbeit, zog diesen aber wieder zurÃ¼ck und rekurrierte schliesslich am 20. MÃ¤rz 2004 gegen die Ablehnung der zweiten Arbeit.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Das Bundesgericht qualifizierte ein sechsmonatiges Zuwarten bis zur Rechtsmittelergreifung als rechtsmissbrÃ¤uchlich; ein Eintreten auf ein nach dieser Frist eingereichtes Rechtsmittel verletze den auch im prozessualen Bereich geltenden Grundsatz von Treu und Glauben, an welchem die Berufung auf FormmÃ¤ngel in jedem Fall ihre Grenze finde, und sei mit den GrundsÃ¤tzen des Vertrauensschutzes und der Rechtssicherheit nicht vereinbar (BGE 111 Ia 280 E. 2b, 106 V 93 E. 2a). War die BeschwerdefÃ¼hrerin mit der Bewertung ihrer ersten Lizentiatsarbeit nicht einverstanden, so hÃ¤tte sie dagegen innert angemessener und nÃ¼tzlicher Frist rekurrieren mÃ¼ssen. Sie akzeptierte stattdessen den ablehnenden Entscheid der Beschwerdegegnerin und erstellte eine neue Arbeit; parallel dazu kritisierte sie freilich immer wieder die Bewertung der ersten Arbeit. Erst als ihr auch hinsichtlich der zweiten Arbeit Ungemach drohte, wollte sie mehr als eineinhalb Jahre nach Ablehnung der ersten Arbeit durch den Referenten und fast ein Jahr nach dem Schreiben des Vorstehers des X Seminars doch noch den Rechtsweg beschreiten. Dieses Vorgehen der BeschwerdefÃ¼hrerin verdient im Lichte der zitierten Rechtsprechung keinen Rechtsschutz; die Vorinstanz ist mithin zu Recht auf den Rekurs hinsichtlich der Bewertung der ersten Lizentiatsarbeit nicht eingetreten. Damit sind auch die weiteren im Zusammenhang mit der ersten Lizentiatsarbeit stehenden AntrÃ¤ge gegenstandslos.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>AnzufÃ¼gen ist noch, dass es ohnehin nicht angeht, die Bewertung der Leistung der BeschwerdefÃ¼hrerin auf eine GesamtwÃ¼rdigung beider Lizentiatsarbeiten zu stÃ¼tzen. Diese Auffassung, die jedenfalls implizit den AntrÃ¤gen der Beschwerde zugrunde liegt, widerspricht der massgebenden PrÃ¼fungsordnung (vgl. hinten 4).</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Zu prÃ¼fen bleibt demnach die RechtmÃ¤ssigkeit der Bewertung der zweiten Lizentiatsarbeit mit dem Titel "â¦".</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>Nach § 46 Abs. 4 UniversitÃ¤tsG kÃ¶nnen VerfÃ¼gungen Ã¼ber das Ergebnis von PrÃ¼fungen und Promotionen nur auf Rechtsverletzungen und Verletzungen von Verfahrensvorschriften Ã¼berprÃ¼ft werden; die RÃ¼ge der Unangemessenheit ist bereits im erstinstanzlichen Rekursverfahren ausgeschlossen. Die Kognition der Vorinstanz entspricht damit derjenigen des Verwaltungsgerichts im Beschwerdeverfahren (vgl. § 50 VRG).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Die Vorinstanz prÃ¼fte, ob die Bewertung willkÃ¼rlich sei und auf sachfremden Kriterien beruhe. Dabei ist allerdings zu beachten, dass WillkÃ¼r bei der Bewertung einer Lizentiatsarbeit nicht mit WillkÃ¼r bei der Rechtsanwendung und die Kognition der Rekursinstanz in PrÃ¼fungssachen nicht mit der WillkÃ¼rkognition des Bundesgerichts im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde zu verwechseln ist (VGr, 30. August 2004, VB.2004.00213, E. 3.1.3, www.vgrzh.ch; so auch Martin Aubert, Bildungsrechtliche Leistungsbeurteilungen im Verwaltungsprozess, Bern etc. 1997, S. 138 f.). In der Rechtsprechung ist zwar anerkannt, dass die RechtsmittelbehÃ¶rde ihre Kognition ohne Verstoss gegen Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 einschrÃ¤nken kann, soweit die Natur der Streit­sache einer unbeschrÃ¤nkten NachprÃ¼fung des angefochtenen Entscheids entgegensteht. Dies gilt namentlich bei der ÃberprÃ¼fung von Examensleistungen und muss auch bei der ÃberprÃ¼fung einer Lizentiatsarbeit gelten. Hinsichtlich der Bewertung einer Leistung, sei es einer PrÃ¼fung oder einer Lizentiatsarbeit, ist es daher zulÃ¤ssig, wenn die RechtsmittelbehÃ¶rde erst einschreitet, wenn die Bewertung nicht nachvollziehbar ist, offensichtliche MÃ¤ngel aufweist oder auf sachfremden Kriterien beruht (VGr, 30. August 2004, VB.2004.00213, E. 3.1.3, www.vgrzh.ch; BGr, 3. November 2003, 2P.252/2003, E. 5.4, www.bger.ch; BGE 121 I 225 E. 4b). Anders verhÃ¤lt es sich hingegen, wenn die Auslegung oder Anwendung von RechtssÃ¤tzen streitig ist oder VerfahrensmÃ¤ngel gerÃ¼gt werden (BGE 106 Ia 1 E. 3c). In solchen FÃ¤llen haben sowohl die Vorinstanz als auch das Verwaltungsgericht uneingeschrÃ¤nkte PrÃ¼fungsbefugnis und mÃ¼ssen diese auch ausschÃ¶pfen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin rÃ¼gt in ihrer Beschwerde, ihre Arbeit sei willkÃ¼rlich bewertet worden; die Vorinstanz habe ihre Arbeit nicht begutachtet. Sie greift dabei, wie schon im Rekursverfahren, einzelne in ihrer Arbeit behandelte Aspekte heraus und mÃ¶chte hieraus auf die willkÃ¼rliche Bewertung schliessen.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Die Bewertung einer Lizentiatsarbeit beruht â mehr noch als die Bewertung einer mÃ¼ndlichen oder schriftlichen PrÃ¼fungsleistung â auf einer GesamtwÃ¼rdigung. GemÃ¤ss § 3 Ziff. 4 PrÃ¼fungsordnung muss die Lizentiatsarbeit gut leserlich sein und den Nachweis erbringen, dass der Kandidat oder die Kandidatin fÃ¤hig ist, einen Gegenstand mit wissenschaftlichen Methoden zu behandeln. Dabei gelten je nach Fachrichtung unterschiedliche formale und methodische wissenschaftliche Usanzen. Das Gutachten des Referenten vom 19. Februar 2004 setzt sich eingehend mit der Arbeit der BeschwerdefÃ¼hrerin auseinander: Es Ã¤ussert sich zur Gliederung, zur Methode und zum Ziel der Arbeit; es wÃ¼rdigt Ã¼berdies das ProblemverstÃ¤ndnis der Verfasserin sowie die Auseinandersetzung mit der von ihr kritisierten Standard-Literatur und dabei vor allem die BerÃ¼cksichtigung der SekundÃ¤rliteratur. Schliesslich berÃ¼cksichtigt es die VerstÃ¤ndlichkeit, den logischen Aufbau der Argumentation sowie die Nachvollziehbarkeit und Richtigkeit der Querverweise innerhalb des Textes und zuletzt auch die korrekte sprachliche Form des Textes.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Das Gutachten nimmt somit in allen Teilen Bezug auf die Regeln und Anforderungen, wie sie fÃ¼r die Bewertung einer wissenschaftlichen Arbeit im Allgemeinen gelten; es enthÃ¤lt mit anderen Worten keine sachfremden Kriterien. Im Gegenteil fliessen alle zuvor genannten Aspekte in die Gesamtbewertung der Arbeit mit ein, sodass die Bewertung weder einen (offensichtlichen) Mangel aufweist noch nicht nachvollziehbar wÃ¤re.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b><span>Die Vorinstanz war schliesslich nicht gehalten, die Lizentiatsarbeit zu begutachten. Eine RechtsmittelbehÃ¶rde braucht nicht jedes Vorbringen in der Rechtsmittelschrift einzeln zu widerlegen; sie kann sich auf die wesentlichen Gesichtspunkte beschrÃ¤nken (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 10 N. 40). Die Vorinstanz griff die wesentlichen Vorbringen der BeschwerdefÃ¼hrerin auf; diese werden durch die Stellungnahme der Beschwerdegegnerin Ã¼berzeugend entkrÃ¤ftet. Es erÃ¼brigt sich daher, die einzelnen Punkte hier nochmals wiederzugeben, da wie zuvor ausgefÃ¼hrt bereits das Gutachten des Referenten eine schlÃ¼ssige und nachvollziehbare Gesamtbeurteilung der Lizentiatsarbeit liefert.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Auch ergibt sich weder aus der Offi­zial­maxime noch aus dem Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r ein generelles Recht auf DurchfÃ¼hrung externer Expertisen (VGr, 16. Februar 2001, VB.2000.00312, E. 1d, www.vgrzh.ch; zum Ganzen VGr, 25. Februar 2004, VB.2003.00434, E. 3.2, www.vgrzh.ch). Zwar kommt der Beizug externer Fachpersonen in Betracht, wenn das erforderliche Fachwissen nicht innerhalb der entscheidenden Be­hÃ¶rde vorhanden ist (VGr, 16. Februar 2001, VB.2000.00312, E. 1d, www.vgrzh.ch; Michele Albertini, Der verfassungsmÃ¤ssige Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r im Verwaltungsverfahren des modernen Staates, Bern 2000, S. 356; vgl. auch § 171 der Zivilprozessordnung vom 13. Juni 1976 [LS 271]). Es kÃ¶nnen daher in Rechtsmittelverfahren zur Beurteilung von PrÃ¼fungsergebnissen Gutachten eingeholt werden (vgl. Aubert, S. 147). Es ist von Fall zu Fall Ã¼ber die Notwendigkeit eines SachverstÃ¤ndigenurteils zu entscheiden; dabei kommt der zustÃ¤ndigen Instanz ein erhebliches Ermessen zu. Im Rekursverfahren ist die Einholung eines Gutachtens namentlich dann geboten, wenn ein eingereichtes Privatgutachten der erstinstanzlichen Beurteilung in wesentlichen Punkten widerspricht und sich dieser Widerspruch nicht sofort beseitigen lÃ¤sst (RB 1998 Nr. 19; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 7 N. 24). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Vorinstanz und auch das Verwaltungsgericht verfÃ¼gen zwar nicht Ã¼ber das Wissen, um fachspezifische Einzelfragen einer Lizentiatsarbeit in X â¦wissenschaft beurteilen zu kÃ¶nnen. Indessen verfÃ¼gen die Mitglieder dieser RechtsmittelbehÃ¶rden aufgrund ihrer Hochschulausbildung Ã¼ber genÃ¼gend Sachverstand, um im Rahmen der freien BeweiswÃ¼rdigung gestÃ¼tzt auf das Gutachten des Referenten einerseits und auf die Vorbringen der BeschwerdefÃ¼hrerin andererseits die Bewertung einer wissenschaftlichen Abhandlung auf Stufe Lizentiat im gesetzlich geforderten Ausmass (vorn 3.1) zu Ã¼berprÃ¼fen. Es ist vorliegend daher nicht erforderlich, ein SachverstÃ¤ndigengutachten einzuholen, zumal das von der BeschwerdefÃ¼hrerin als "Gutachten" eingereichte Schreiben vom 11. Juni 2004 nichts Substantiiertes gegen das Gutachten des Referenten vorbringt. FÃ¼r das verwaltungsgerichtliche Verfahren will die BeschwerdefÃ¼hrerin das genannte "Gutachten" Ã¼berdies zurÃ¼ckziehen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Ablehnung der Lizentiatsarbeit hat zur Folge, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht zur LizentiatsprÃ¼fung antreten kann (vgl. § 10 Abs. 3 PrÃ¼fungsordnung). § 11 PrÃ¼fungsordnung sieht vor, dass dem Bewerber oder der Bewerberin im Fall der Nichtzulassung, das heisst, wenn der Referent oder die Referentin die Lizentiatsarbeit ablehnt und keinen Antrag Ã¼ber die Zulassung zur PrÃ¼fung stellt, nach sechs Monaten das Recht zu neuer Bewerbung zusteht. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Bei der Arbeit der BeschwerdefÃ¼hrerin handelt es sich bereits um die zweite, die vom Referenten als ungenÃ¼gend bewertet wurde. Die Vorinstanz Ã¤usserte sich daher auch zur Wiederholbarkeit der Lizentiatsarbeit: Nach § 18 PrÃ¼fungsordnung ist die PrÃ¼fung bestanden, wenn die Lizenziatsarbeit mindestens die Note 4 erhalten hat und wenn in den schriftlichen und mÃ¼ndlichen PrÃ¼fungen des Hauptfachs einerseits und der beiden NebenfÃ¤cher andererseits ein Notendurchschnitt von 4 erreicht und fÃ¼r kein Fach, bzw. fÃ¼r kein Teilfach, eine Note unter 3 erteilt worden ist. Hat die Bewerberin oder der Bewerber die PrÃ¼fung nicht bestanden, so kann sie oder er sie nicht frÃ¼her als drei Monate und in der Regel nicht spÃ¤ter als ein Jahr nach dem ersten Examen wiederholen; die PrÃ¼fung ist in der Regel als ganze zu wiederholen (§ 20 PrÃ¼fungsordnung). Die PrÃ¼fung kann hÃ¶chstens einmal wiederholt werden (§ 21 PrÃ¼fungsordnung).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Wie die Vorinstanz zutreffend ausfÃ¼hrt, muss die beschrÃ¤nkte Wiederholbarkeit auch fÃ¼r die Lizentiatsarbeit gelten. § 18 PrÃ¼fungsordnung unterteilt die LizentiatsprÃ¼fung in verschiedene Teile: die Lizentiatsarbeit sowie die schriftlichen und mÃ¼ndlichen PrÃ¼fungen des Hauptfaches und der beiden NebenfÃ¤cher. Die Festlegung der einmaligen Wiederholbarkeit der PrÃ¼fung gemÃ¤ss § 21 PrÃ¼fungsordnung bezieht sich somit auf die einzelnen Teile der LizentiatsprÃ¼fung, mithin also auch auf die Lizentiatsarbeit.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Zusammengefasst ist die Beschwerde nach dem Gesagten unbegrÃ¼ndet und somit abzuweisen. Entsprechend sind die Gerichtskosten der unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>