<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00318</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiber Volz</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 13. April 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___, Sozialversicherungsrecht, Team Recht</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geboren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1975, war seit dem 1. März 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Umfang eines teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitlichen Arbeitspensums </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von vorerst 50 % und ab 1. Januar 2013 von 60 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Rahmen eines Beschäftigungsprogramms bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk 8/7/10-11), als er sich am 1. Mai 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit dem Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine chronische Hepatitis-B-Virus-Infektion, auf degenerative Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen der Lendenwirbelsäule (LWS) sowie auf eine foraminale Stenosierung beidseits (Urk. 8/9/1-6 Ziff. 6.2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Invalidenversicherung zum Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, liess den Versicherten vorerst bidisziplinär (rheumatologisch und psychiatrisch; Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten vom 2. April 2015 und Ergänzung vom 9. November 2015; Urk. 8/59/1-35, Urk. 8/65), anschliessend psychiatrisch (Gutachten vom 14. März 2016; Urk. 8/76/1-65) begutachten. Nach durchgeführtem Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren (Urk. 8/83-84, Urk. 8/93) verneinte die IV-Stelle mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 17. Februar 2017 (Urk. 8/100 = Urk. 2) einen Anspruch des Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten auf Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsleistungen (S. 1). </span></p><p><br/></p><p><span>2.</span><span> </span><span>Gegen die Verfügung </span><span>vom 17. Februar </span><span>2017 (Urk. 2) erhob </span><span>der </span><span>Versicherte am </span><span>15. März 2017 </span><span>Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, diese sei aufzuheben, es sei ihm mindestens eine halbe Invalidenrente zuzusprechen und es sei der genaue Invaliditätsgrad festzustellen (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 21. April 2017 (Urk. 7) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde (S. 1), wovon dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 10. Mai 2017 (Urk. 11) Kenntnis gegeben wurde. Gleichzeitig wurde dem Beschwerdeführer antragsgemäss die unentgeltliche Prozessführung gewährt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">windbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fach</span><span>ärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleich</span><span>bedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objekti</span><span>vierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. </span><span>BGE 143 V 409 E. 4.2.1 unter Hin</span><span>weis auf 127 V 294 E. 4b/cc und 139 V 547 E. 5.2</span><span>).</span></p><p><span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psycho</span><span>somatische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tat</span><span>sächliche Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grund</span><span>sätzlich in einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE</span><span> </span><span>141 V 281). Mit </span><span>BGE 143 V 418 </span><span>hat das Bundesgericht erkannt, dass grund</span><span>sätzlich sämtliche psychischen </span><span>Erkrankungen</span><span> einem strukturierten Beweis</span><span>verfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krank</span><span>heitsbild allenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Fest</span><span>stellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (E. 7). </span></p><p><span> </span><span>Im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens sind als Standardindikatoren die folgenden Aspekte massgebend (BGE 141 V 281 E. 4.1.3):</span></p><p><span>Funktioneller Schweregrad</span></p><p><span>- </span><span>Gesundheitsschädigung</span></p><p><span>-</span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde</span></p><p><span>-</span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten</span></p><p><span>- </span><span>Persönlichkeit: Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen</span></p><p><span>- </span><span>sozialer Kontext</span></p><p><span>Konsistenz (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichba</span><span>ren Lebensbereichen</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungs</span><span>anamnestisch</span><span> ausgewiesener Leidens</span><span>druck</span></p><p><span> </span><span>Diese</span><span> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungs</span><span>hin</span><span>dernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensations</span><span>poten</span><span>zialen (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungs</span><span>vermögen einzu</span><span>schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; vgl. Urteil des Bundes</span><span>gerichts 8C_2</span><span>60/2017 vom 1. Dezember 2017 E. </span><span>4.2.3). </span><span>Die Anerkennung eines renten</span><span>begründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funk</span><span>tionellen Aus</span><span>wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchs</span><span>grundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und wider</span><span>spruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachge</span><span>wiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit (nach wie vor) die materiell beweisbe</span><span>lastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2).</span></p><p><span> </span><span>Die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens nach dem dargelegten Prüfungsraster erübrigt sich rechtsprechungsgemäss, wenn Ausschlussgründe vorliegen, etwa wenn die Leistungseinschränkung überwiegend auf Aggravation oder einer ähnlichen Erscheinung beruht, welche die Annahme einer gesund</span><span>heitlichen Beeinträchtigung von vornherein ausschliessen (BGE 141 V 281 E. 2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_549/2015 vom 29. Januar 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss altem Verfahrensstandard (zum Beispiel BGE 130 V 352) eingeholte Gutachten verlieren nicht per se ihren Beweiswert. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält (BGE 141 V 281 E. 8; Urteil des Bundesgerichts 9C_790/2017 vom 24. Januar 2018 E. 2.1.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit stützt sich die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen, die von ärztlichen und gegebenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls auch anderen Fachleuten zur Verfügung zu stellen sind. Ärztliche Aufgabe ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge sowie der medizinischen Situation ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinische Einschätzung der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine wichtige Grundlage für die anschliessende juristische Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistung der versicherten Person noch zugemutet werden kann (BGE 140 V 193 E. 3.2). Dabei gilt, dass die versicherte Person als grundsätzlich gesund anzusehen ist und sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen kann (vgl. BGE 141 V 281 E. 3.7.2). Die Rechtsanwender prüfen deshalb die medizinischen Angaben frei, insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere daraufhin, ob die Ärzte sich an die massgebenden normativen Rahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingungen gehalten haben und ob und in welchem Umfang die ärztlichen Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellungen anhand der rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schiessen lassen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">143 V 418</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 5.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss der Rechtsprechung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 141 V 281 E. 5.2.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wird deshalb von den Gutachtern verlangt, dass sie anhand der einschlägigen Indikatoren das Leistungsvermögen einschätzen. Im Rahmen der freien Beweiswürdigung obliegt es den Rechtsanwendern zu überprüfen, ob in concreto ausschliesslich funktionelle Ausfälle bei der medizinischen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung berücksichtigt wurden und ob die Zumutbarkeitsbeurteilung auf einer objektivierten Grundlage erfolgte. Ziel der Beweiswürdigung ist es, eine renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begründende Invalidität nur dann anzunehmen, wenn funktionelle Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkungen medizinisch anhand der Indikatoren schlüssig und widerspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frei festgestellt wurden (BGE 141 V 281 E. 6). Ist bei der Würdigung einem nach diesen Grundsätzen erstatteten Gutachten Beweiskraft zuzuerkennen, hat es damit sein Bewenden. Eine davon losgelöste juristische Parallelüberprüfung nach Massgabe des strukturierten Beweisverfahrens soll nicht stat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tfinden (BGE 141 V 281 E. 5.2.3; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 8C_260/2017 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2017 E. 4.2.3 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und 8C_460/2017 vom 1. Februar 2018 E. 5.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus Gründen der Verhältnismässigkeit kann dort von einem strukturierten Beweisverfahren abgesehen werden, wo es nicht nötig oder auch gar nicht geeignet ist. Daher bleibt es entbehrlich, wenn im Rahmen beweiswertiger fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztlicher Berichte (vgl. BGE 125 V 351) eine Arbeitsunfähigkeit in nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbar begründeter Weise verneint wird und allfälligen gegenteiligen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus anderen Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kann. Namentlich in Fällen, bei denen nach bestehender Aktenlage überwiegend wahrscheinlich von einer bloss leichtgradigen depressiven Störung auszugehen ist, die ihrerseits nicht schon als chronifiziert gelten kann und auch nicht mit Komorbiditäten einhergeht, bedarf es daher in aller Regel keiner Weiterungen in Form eines strukturierten Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">143 V 409 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 4.5.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung vom 17. Fe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bruar 2017 (Urk. 2) aus, dass ein im Verwaltungsverfahren eingeholtes (bidisziplinäres) Gutachtens eine ausschliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich aus psychischen Gründen beeinträchtigte Arbeitsfähigkeit ergeben habe, das psychiatrische Teilgutachten des bidisziplinären Gutachtens indes nicht verwertbar gewesen sei, weshalb ein weiteres psychiatrisches Gutachten habe eingeholt werden müssen. Gemäss dem zweiten Gutachten seien die psychischen Einschränkungen zur Hauptsache durch psychosozialen Gegebenheiten verursacht worden (S. 1). Aus diesem Grunde liege eine (im invalidenversicherungsrechtlichen Sinne) relevante Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit nicht vor, weshalb ein Rentenanspruch zu verneinen sei. Dem Beschwerdeführer sei zuzumuten, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte hiegegen vor, dass das zuerst eingeholte, bidis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinäre Gutachten bereits umfassend, schlüssig und verwertbar gewesen sei (Urk. 1 S. 7), weshalb keine Notwendigkeit bestanden habe, ein zweites psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trisches Gutachten beziehungsweise eine „second Opinion” einzuholen (S. 9). Dem unzulässigerweise eingeholten, zweiten Gutachten sei daher kein Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert zuzumessen (S. 12). Sodann seien ihm weder die den Verfassern des bidis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinären Gutachtens gestellten Ergänzungsfragen noch die beiden Gutachten zugestellt worden. Diesbezüglich sei ihm daher nicht möglich gewesen, den Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassern der Ergänzung des ersten Gutachtens Zusatzfragen zu stellen und zum Inhalt der beiden Gutachten Stellung zu nehmen, weshalb insofern sein recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liches Gehör verletzt worden sei (S. 11). Da gestützt auf das zuerst eingeholte bidisziplinäre Gutachten von einer Arbeitsunfähigkeit von mindestens 50 % auszugehen sei, sei sein Rentenanspruch ausgewiesen (S. 14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Parteien haben nach Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV) und Art. 42 Satz 1 ATSG Anspruch auf rechtliches Gehör, wobei sie vor Verfügungen, die durch Einsprache anfechtbar sind, nicht angehört werden müssen (Art. 42 Satz 2 ATSG; BGE 134 V 97 E. 2.8.1). Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist von Amtes wegen zu überprüfen (Art. 29 Abs. 2 BV; Urteil des Bundesgerichts H 4/05 vom 19. April 2005 E. 2). Das Recht, angehört zu werden, ist formeller Natur. Die Verletzung des rechtlichen Gehörs führt ungeachtet der Erfolgs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aussichten der Beschwerde in der Sache selbst zur Aufhebung der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fochtenen Verfügung. Es kommt mit anderen Worten nicht darauf an, ob die Anhörung im konkreten Fall für den Ausgang der materi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">el</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Streitent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidung von Bedeutung ist, das heisst die Behörde zu einer Änderung ihres Entscheides veranlasst wird oder nicht (BGE 132 V 387 E. 5.1; 127 V 431 E. 3d/aa). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbehalten sind rechtsprechungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss diejenigen Fälle, in denen diese Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letzung nicht besonders schwer wiegt und dadurch geheilt wird, dass die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt als auch die Rechtslage frei überprüfen kann. Die Heilung eines - allfälligen - Mangels soll aber die Ausnahme bleiben (BGE 125 V 368 E. 4c/aa, 124 V 183 E. 4a). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von einer Rückweisung der Sache ist aber selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer beförderli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 136 V 117 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2.2 mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; Urteil des Bundesgerichts 9C_1/2013 vom 20. Juni 2013 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 43 Abs. 1 ATSG prüft der Versicherungsträger die Begehren, nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Auskünfte ein (Satz 1). Das Gesetz weist dem Durchführungsorgan die Aufgabe zu, den rechtserheblichen Sachverhalt nach dem Untersuchungsgrundsatz abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klären, so dass gestützt darauf die Verfügung über die in Frage stehende Leistung ergehen kann (Art. 49 ATSG). Das Akteneinsichtsrecht als Teilaspekt des Gehörsanspruchs wird in Art. 47 ATSG separat geregelt. Das Aktenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtsrecht bezieht sich auf sämtliche verfahrensbezogene Akten, die geeignet sind, Grundlage des Entscheids zu bilden. Die Akteneinsicht ist demnach auch zu gewähren, wenn die Ausübung des Akteneinsichtsrechts den Entscheid in der Sache nicht zu beeinflussen vermag. Die Einsicht in die Akten, die für ein bestimmtes Verfahren erstellt oder beigezogen wurden, kann demnach nicht mit der Begründung verweigert werden, die fraglichen Akten seien für den Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrensausgang belanglos (BGE 132 V 387 E. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im ATSG nicht abschliessend geregelte Verfahrensbereiche bestimmen sich nach dem Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren (VwVG; Art. 55 Abs. 1 ATSG). Art. 19 VwVG verweist für das Beweisverfahren, soweit hier inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">essierend, auf die Art. 57 ff. des Bundesgesetzes über den Bundeszivil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prozess (BZP) weiter. Nach Art. 57 Abs. 2 BZP gibt der Richter den Parteien Gelegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit, sich zu den Fragen an zur Aufklärung des Sachverhalts beige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zogene Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verständige zu äussern und Abänderungs- und Ergänzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anträge zu stellen. Nach Erstattung des Gutachtens erhalten die Parteien Gelegenheit, Erläuterung und Ergänzung oder eine neue Begutachtung zu beantragen (Art. 60 Abs. 1 in fine BZP; vgl. BGE 137 V 210 E. 3.4). Nach der Rechtsprechung ist die Regelung von Art. 44 ATSG mit Bezug auf die Partei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechte bei der Gutachtensanordnung zwar grundsätzlich abschliessend (BGE 137 V 210 E. 3.4.1.5 in fine), Art. 44 ATSG ist über die Verweisungsnorm des Art. 55 Abs. 1 ATSG mit Art. 57 Abs. 2 BZP indes konkretisierend beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise harmonisierend auszulegen (BGE 137 V 210 E. 3.4.2 und E. 3.4.2.9), weshalb die versicherte Person rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungsgemäss (gestützt auf Art. 44 ATSG) einen Anspruch hat, sich vorgängig zu den Gutachterfragen zu äussern, dagegen Einwände zu erheben sowie Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungs- und Zusatzfragen zu stellen (BGE 137 V 210 E. 3.4.2.9 und BGE 139 V 349 E. 5.2.3). Der versicherten Person steht im Rahmen des rechtlichen Gehörs zudem das Recht zu, sich nach Erstattung des Gutachtens zum Beweisergebnis zu äussern, Erläuterung, Ergänzung des Gutachtens oder eine neue Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung zu beantragen sowie weitere Beweisanträge vorzubringen (BGE 137 V 210 E. 3.41.5 in fine; vgl. Art. 60 Abs. 1 BZP).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den Akten ist zu entnehmen, dass die Beschwerdegegnerin dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer vor Erlass der angefochtenen Verfügung vom 17. Februar 2017 (Urk. 2) mit Schreiben vom 7. April 2016 (Urk. 8/78) und vom 9. September 2016 (Urk. 8/89) sämtliche Akten und damit insbesondere das Gutachten der MEDAS A.___, vom 2. April 2015 (Urk. 8/59), dessen Ergänzung vom 9. November 2015 (Urk. 8/65) sowie das Gutachten von Prof. Dr. med. B.___ vom 14. März 2016 (Urk. 8/76) zustellte. Damit hat die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer Akteneinsicht gewährt sowie die Gelegenheit eingeräumt, sich dazu und insbesondere zu den eingeholten Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten zu äussern und allenfalls eine Erläuterung, eine Ergänzung der Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten oder eine neue Begutachtung zu beantragen sowie weitere Beweisanträge zu stellen. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs ist darin nicht zu erblicken.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber ist den Akten zu entnehmen, dass die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer keine Gelegenheit eingeräumt hat, sich vorgängig zu den am 4. November 2015 (Urk. 8/64) den Gutachtern der MEDAS A.___ gestellten Ergänzungsfragen zum Gutachten vom 2. April 2015 zu äussern, dagegen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wände zu erheben und seinerseits Zusatz- beziehungsweise Ergänzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fragen zu stellen. Diese Vorgehensweise der Beschwerdegegnerin stellt eine Verletzung des rechtlichen Gehörs des Beschwerdeführers dar. Insbesondere auf Grund des Umstandes, dass dem Beschwerdeführer anschliessend die Gelegenheit einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">räumt wurde, zum Gutachten der MEDAS A.___ vom 2. April 2015 und zu dessen Ergänzung vom 9. November 2015 Stellung zu nehmen, ist mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Blick auf die Verfa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hrensdauer und das Interesse des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an einem raschen Abschluss des Verfahrens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von einer nicht besonders schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auszugehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Des Weiteren konnte der Beschwerdeführer in vorliegendem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Rechtslage frei prüfen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Gericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">61 lit. c und d ATSG; BGE 132 V 387 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), umfassend zu den vorliegenden Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitteln Stellung nehmen (Urk. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und sich zu allen Aspekten des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Urk. 1 S. 11) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">äussern. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es wäre ihm zudem auch möglich gewesen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neue Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittel ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zubringen beziehungsweise seinerseits Ergänzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fragen zu for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mulieren, was er unterlassen hat. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter diesen Umständen ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">davon aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen, dass der festgestellte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gehörsmangel im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorliegenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren geheilt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde (vgl. vorstehend E. 3.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnostizierte mit Bericht vom 19. Juli 2013 (Urk. 8/25/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4) eine Hepatitis B, ein chronisches Müdigkeitssyndrom, ein chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisches lumboradikuläres Syndrom bei Spondylose der Lendenwirbelsäule (LWS) sowie eine mittelschwere reaktive Depression (Ziff. 1.1). Er attestierte dem Beschwerdeführer seit Januar 2009 eine Arbeitsunfähigkeit für die zuletzt aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geübte Tätigkeit im Umfang von 60 % (Ziff. 1.6) und erwähnte, dass dem Beschwerdeführe die bisherige Tätigkeit im Umfang eines Arbeitspensums von 50 % zuzumuten sei (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bericht vom 1. April 2014 (Urk. 8/40/1-4) diagnostizierten die Ärzte des D.___, Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie, eine chronische Hepatitis B sowie Myalgien und ein Schwächegefühl in beiden Waden (Ziff. 1.1) und erwähnten, dass aus hepatologischer Sicht mit einer Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit zu rechnen sei (Ziff. 1.9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der E.___ stellten in ihrem Bericht vom 16. September 2014 (Urk. 8/47) die folgenden Diagnosen (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode, beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hend seit dem Jahre 2002</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panikstörung, bestehend seit dem Jahre 2002</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Hepatitis B, Leberwerte im Normbereich, Erstdiagnose im Jahre 2002</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie erwähnten, dass im Jahre 2002 erstmals eine depressive Episode sowie wiederkehrende, schwere Angstattacken in zeitlichem Zusammenhang mit der Erstdiagnose einer chronischen Hepatitis aufgetreten seien. Seither habe der Beschwerdeführer wiederholt unter depressiven Episoden gelitten, welche mehrere Monate gedauert hätten. Seit April 2012 befinde er sich erneut in einer depressiven Episode (Ziff. 1.4). Durch Panikattacken und Überforderungsgefühle werde der Beschwerdeführer in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt (Ziff. 1.7), weshalb seit dem 12. April 2012 bis auf Weiteres eine Arbeitsunfähigkeit als Hilfsarbeiter von 50 % ausgewiesen sei (Ziff. 1.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der MEDAS A.___ stellten in ihrem bidisziplinären, rheumatologischen und psychiatrischen Gutachten vom 2. April 2015 (Urk. 8/59/1-35) die folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Diagnosen (Urk. 8/59/4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diagnosen (mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradig depressive Episode </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panikstörung mittelgradig </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diagnosen (ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom beidseits mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Spondylarthrosen im Segment L4/5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches zervikospondylogenes Schmerzsyndrom beidseits mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Treppensturz im Jahre 2005</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zervikogener Kopfschmerz möglich</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Fehlhaltung/Fehlform mit flachbogiger rechtskonvexer Skoliose der Halswirbelsäule (HWS)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Schmerzfehlverarbeitung mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">generalisierten Myalgien, unspezifischen Arthralgien im Rahmen der chronischen Hepatitis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Hepatitis B, Leberwerte im Normbereich </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Untersuchung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien die psychischen Beschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Vordergrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gestanden. Aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rheumatologischer Seite </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, da sowohl das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chronisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e lumbospondylogene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzsyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom beidseits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als auch das chronische zervikospondylogene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzsyndrom beidseits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">physiotherapeutische Massnahmen und eine vorübergehende Schmerzmedikation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu behandeln seien. Aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrischer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sicht leide der Beschwerdeführer unter einer rezidivierenden depressiven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, unter einer mittelgradigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Panikstörung und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer anhaltenden somatoformen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kriterien für eine mittelgradige depressive Episode </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfüllt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es bestehe zudem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine extreme psychosoziale Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">situation, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welche die somatoforme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Störung getriggert werde (Urk. 8/59/5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Durch die Symptome der Depression, insbesondere durch Erschöpfung und Niedergeschlagenheit, bestehe eine reduzierte Durchhaltefähigkeit. Die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit werde zudem durch eine geringe Flexibilität und Umstellungsfähigkeit sowie durch einen erhöhten Pausenbedarf eingeschränkt. Aus psychischen Grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den bestehe gegenwärtig eine Arbeitsfähigkeit in einer Verweistätigkeit von höchstens 50 % beziehungsweise von vier Stunden im Tag (Urk. 8/59/6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer das Gutachten vom 2. April 2015 ergänzenden Stellungnahme vom 9. November 2015 (Urk. 8/65) führten die Ärzte der MEDAS A.___ aus, dass der Beschwerdeführer auf Grund des psychischen Leidens in seiner Entscheidungs-, Planungs- und Strukturierungsfähigkeit eingeschränkt sei, und dass es ihm deshalb nicht möglich sei, sich um eine Veränderung und Verbesserung der psychosozialen Faktoren zu bemühen, beispielsweise eine grössere Wohnung zu suchen. Den psychosozialen Faktoren käme indes nur eine untergeordnete Bedeutung zu; das Krankheitsgeschehen werde durch diese nicht wesentlich beeinflusst (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. Dr. med. B.___, Facharzt für Neurologie und Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, stellte in seinem psychiatrischen Gutachten vom 14. März 2016 (Urk. 8/76/1-65) die folgenden Diagnosen (S. 62):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychiatrische Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychiatrische Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panikstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychologische Faktoren und Verhaltensfaktoren bei anderenorts klassi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fizierten Krankheiten</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In diagnostischer Hinsicht leide der Beschwerdeführer an einer seit dem Jahre 2012 chronifizierten, mittelgradigen depressiven Episode. Da dieses Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">debild schon seit mehr als zwei Jahre anhalte, sei von einer rezidivierenden depressiven Störung auszugehen. Differentialdiagnostisch könne nicht ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen werden, dass gewisse (depressive) Symptome, wie zum Beispiel Müdigkeit, auch andere Ursachen (unerwünschte Faktoren der virostatischen Therapie oder eine Hepatitis-assoziierte Müdigkeit) haben könnten. Diese Frage wäre zusätzlich internistisch abzuklären (S. 58). Der Beschwerdeführer leide sodann unter einer Panikstörung, welche aktuell rückläufig sei. Der Angst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung komme daher gegenwärtig keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit mehr zu. Für die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung seien die dafür erforderlichen diagnostischen Kriterien nicht erfüllt. Es seien „Psychologische Faktoren und Verhaltens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">faktoren bei andernorts klassifizierten Krankheiten” (ICD-10 F 54) zu diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stizieren (S. 59). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gutachter führte aus, dass es dem Beschwerdeführer nicht gelinge, nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehbare Gründe für seine psychischen Beschwerden und seinen Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsverlauf zu schildern. Sein Denken sei von soziokulturellen Wert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellungen aus seiner Heimat beherrscht, wobei er nur sehr mässig in der Schweiz integriert sei. Diese soziokulturellen Hürden sowie psychosoziale Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leme im Sinne von finanziellen Schwierigkeiten, schlechten Wohnver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnissen und sozialer Isolation spielten in der Entstehung und vor allem in der Aufrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhaltung des psychopathologischen Bildes eine entscheidende Rolle, weshalb er in dieser Frage den Gutachtern der MEDAS A.___ entschieden wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spreche. Die psychische Resilienz des Beschwerdeführers sei auf Grund dieser invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fremden Faktoren deutlich gemindert. Die internistische Erkrankung (Hepatitis B) sowie in den Jahren 2004 und 2005 erlittene Unfälle seien vom Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer angstbesetzt erlebt und durch die entstehende inner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychische Unsicherheit maladaptiv verarbeitet worden. In der Folge hätten sich diese Angstsymp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tome mit Panikattacken verstärkt und ein maladaptives Coping mit depressiv-regressiven Symptomen nach sich gezogen. Infolge Schams im Rahmen soziokultureller Wertvorstellungen habe sich der Beschwerdeführer sozial zurückgezogen. Dieser Umstand habe seine psychosozialen Probleme verschärft und eine unheilvolle psychodynamische Spirale ausgelöst (S. 58).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die psychosozialen und soziokulturellen Faktoren, welche Einfluss auf das psychopathologische Bild hätten, seien als invaliditätsfremd einzustufen, und folgendermassen zu kodieren (S. 59):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Probleme in Verbindung mit Ausbildung und Beruf (ICD-10 Z 55)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Probleme in Verbindung mit Arbeitslosigkeit (ICD-10 Z 56)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Probleme in Verbindung mit Wohnverhältnisse (ICD-10 Z 59)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schwierigkeiten in der kulturellen Eingewöhnung (Sprachprobleme; ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">10 Z 60.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Probleme in Verbindung mit ökonomischen Verhältnissen (finanzielle Probleme; ICD-10 Z 59)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese soziokulturellen und psychosozialen Faktoren seien bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht zu berücksichtigen. Unter Einschluss der sozio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">turellen und psychosozialen Faktoren sei bezogen auf ein Vollpensum von einer seit dem 12. April 2012 (gemäss der Beurteilung der Ärzte der E.___)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anhaltenden Arbeitsunfähigkeit von 50 % auszugehen. Davon seien die erwähnten invaliditätsfremden Faktoren abzuziehen. Die Grössenordnung dieser invaliditätsfremden Anteile sei indes juristisch festzulegen, da das bio-psycho-soziale Gesundheitsmodell der Weltge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">organisation (WHO) keine invaliditätsfremden Anteile kenne. Schätzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise sei indes von einem invaliditätsfremden Anteil von einem Drittel bis zur Hälfte des psychopathologischen Bildes auszugehen (S. 63).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den medizinischen Akten ist zu entnehmen, dass Dr. C.___ in seinem Bericht vom 19. Juli 2013 (vorstehend E. 5.1) dem Beschwerdeführer eine Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der Arbeitsfähigkeit aus somatischen und psychischen Gründen attestierte. Demgegenüber gingen die Ärzte des D.___ in ihrem Bericht vom 1. April 2014 (vorstehend E. 5.2), die Ärzte der E.___ am 16. September 2014 (vorstehend E. 5.3), die Ärzte der MEDAS A.___ in ihrem Gutachten vom 2. April 2015 (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend E. 5.4) und Prof. B.___ in seinem Gutachten vom 14. März 2016 (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend E. 5.6) davon aus, dass der Beschwerdeführer ausschliesslich aus psychischen Gründen in seiner Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In somatischer Hinsicht erfüllt das Gutachten der Ärzte der MEDAS A.___ vom 2. April 2015 (vorstehend E. 4) - insbesondere das Teil desselben darstellende rheumatologische Teilgutachten (Urk. 8/59/28-35) - die praxisgemässen Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungen für eine beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kräf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige medizinische Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sgrundlage (vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend E. 1.8). Denn der rheumatologische Teilg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter verfügte als Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie über die für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung der somatischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsbeeinträchtigung des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers angezeigten Weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildungen. Er hatte zudem Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis sämtlicher medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischer Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, setzte sich in angemesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner Weise mit den geäusser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Beschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der und begründete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die gezogenen Schlüsse in nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbarer Weise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insbesondere vermag zu über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeugen, dass er davon ausging, dass der somatische Gesundheitsschaden im Sinne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chronisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er lumbospondy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gener und zervikospondylogener</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzsyndrom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer adäquaten Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung zugänglich sei, weshalb aus rheumatologischer Sicht eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus somatischen Gründen nicht ausgewiesen sei. Darauf kann vorliegend abgestellt werden, weshalb feststeht, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer aus somatischen Gründen in seiner Arbeitsfähigkeit nicht beeinträchtigt ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nicht zu überzeugen vermögen indes das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten der Ärzte der MEDAS </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2015 (vorstehend E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und dessen Ergänzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorstehend E. 5.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in psychischer Hinsicht. Denn der psychiatrische Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter der MEDAS A.___, welcher im psychiatrischen Teilgutachten eine extreme psychosoziale Belastungssituation und eine Unfähigkeit, Emotionen klar zu beschreiben und zu deuten, feststellte (Urk. 8/59/26), führte in der das Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten vom 2. April 2015 ergänzenden Stellungnahme vom 9. November 2015 (vorstehend E. 5.5) aus, dass den psychosozialen Faktoren nur eine untergeord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nete Bedeutung zukäme, und dass das Krankheitsgeschehen durch diese nicht wesentlich beeinflusst werde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diesbezüglich gilt es indes zu beachten, dass nach der Rechtsprechung ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidisierender psychischer Gesundheitsschaden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht vorliegt, wenn die erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benen psychischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Befunde in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichsam in ihnen auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">30/2008 vom 23. März 2009 E. 2), und dass demzufolge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch bei einem depressiven Leiden soziale Belastungen, die direkt negative funktionelle Folgen zeitigen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auszuklammern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">143 V 409</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 4.5.2). Unter diesen Umständen vermag die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung durch die Ärzte der MEDAS A.___, welche einerseits eine extreme psychosoziale Belastungssituation feststellten und andererseits davon ausgingen, dass den psychosozialen Faktoren eine untergeordnete Bedeutung zukäme, und dass das Krankheitsgeschehen dadurch nicht wesentlich beeinflusst werde, nicht zu über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeugen. Demzufolge kann in psychischer Hinsicht auf das Gutachten der Ärzte der MEDAS A.___ vom 2. April 2015 (vorstehend E. 5.4) sowie auf die das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten ergänzende Stellungnahme vom 9. November 2015 (vorstehend E. 5.5) vorliegend nicht abgestellt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In psychischer Hinsicht erfüllt das psychiatrische Gutachten von Prof. B.___ vom 14. März 2016 (vorstehend E. 5.6) sämt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche praxisgemässen Anforderun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen für eine beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kräf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige medizinische Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sgrundlage (vgl. vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend E. 1.8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter, welcher als Facharzt für Neurologie und für Psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrie und Psychotherapie über für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung der psychischen Gesundheitsbeeinträchtigung des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers angezeigte Weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildungen verfügte, hatte Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis sämtlicher Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, setzte sich in angemesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner Weise mit den geäusser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Beschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der und begründete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die gezogenen Schlüsse in nachvollziehbarer Weise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beurteilung durch Prof. B.___ ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mag auch in inhaltlicher Hinsicht zu überzeugen. Dies insbesondere deshalb, weil sich dieser eingehend mit der Frage des Vorliegens psychosozialer und soziokul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tureller Faktoren und deren Bedeutung bei der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsbeurteilung befasste. Der Gutachter legte diesbezüglich in überzeugender Weise dar, dass der Beschwerdeführer auf Grund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seiner sozio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kulturellen Wertvorstellungen Scham empfand und sich deswegen sozial zurückzog, dass infolgedessen seine psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sozialen Probleme weiter verschärft wurden und dass eine unheilvolle psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dynamische Spirale ausgelöst wurde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die psychosozialen und soziokulturellen Faktoren wurden vom Gutachter in nachvollziehbarer Weise als Probleme in Verbindung mit Ausbildung und Beruf, mit Arbeitslosigkeit und mit Wohnverhältnissen sowie als Schwierigkeiten in der kulturellen Eingewöhnung und als Probleme in Verbindung mit ökonomi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Verhältnissen umschrieben. Diese wurden unter den Diagnose-Codes ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10 Z 55, ICD-10 Z 56, ICD-10 Z 59 und ICD-10 Z 60.3 aufgeführt. Nach der Rechtsprechung (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 28. Juni 2012 E. 3.1) handelt es sich bei den Z-Kodierungen indes um keine Erkrankungen im Sinne der anerkannten internationalen Klassifikationssysteme, sondern um Fak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">toren, die den Gesundheitszustand beeinflussen und zur Inanspruchnahme des Gesundheitswesens führen. Die Kategorien Z00-Z999 sind für Fälle vorgesehen, in denen Sachverhalte als „Diagnosen" oder „Probleme" angegeben sind, die nicht als Krankheit, Verletzung oder äussere Ursache unter den Kategorien ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10 A00-Y89 klassifizierbar sind (SVR 2008 IV Nr. 15 S. 43, I 514/06 E. 2.2.2.2). Insofern entspricht die Beurteilung durch Prof. B.___, wonach die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">soziokul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">turellen und psychosozialen Faktoren bei der Beurteilung Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit nicht zu berücksichtigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien, und wonach von der aus psychischen Gründen aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitsunfähigkeit von 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die invaliditätsfremden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anteile von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungefähr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einem Drittel bis der Hälfte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abzuziehen sind, der erwähnten Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt der Einwand des Beschwerdeführers, dass es sich beim Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten von Prof. B.___ um eine unzulässige „</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">second opinion"</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> handle, und dass diesem kein Beweiswert zuzumessen sei (Urk. 1 S. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 136 V 156 E. 3.3; Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_622/2009 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2009 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I 67</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1/00 vom 21. August 2001 E. 5a) kann die Einholung eines </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entbehrlichen Zweitgutachtens eine unzulässige Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrensverzögerung darstellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> versicherte Person </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist zudem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht verpflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet, sich einer weiteren Begutachtung zu unterziehen, wenn der Sachverhalt bereits hinreichend geklärt ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">U 571/06 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2007</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 4). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verfahrensgrundsätze des ATSG verleihen dem Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">träger nicht das Recht, eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">second opinion" zum bereits in einem Gutachten festgestellten Sachverhalt einzuholen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wenn ihm dieser nicht gefällt. Aus diesem Grunde braucht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich eine versicherte Person einer weiteren Begutachtung nicht zu unterziehen, wenn der Sachverhalt bereits hinreichend abgeklärt ist und die Einholung einer weiteren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Expertise auf eine unzulässige „</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">second opinion"-Begutachtung hinauslaufen würde. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Frage, ob dann, wenn der Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsträger unzulässigerweise ein weiteres Gutachten eingeholt hat und in der Folge zwei gleichermassen beweiskräftige Gutachten, welche indessen zu unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedlichen Ergebnissen gelangen, vorliegen, auf das erste Gutachten abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen ist oder ob das Gericht in einem solchen Fall - im Beschwerdeverfahren gegen den Endentscheid - ein gerichtliches Obergutachten anzuordnen hat, hat die Rechtsprechung bisher offengelassen (BGE 136 V 156 E. 3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend ist den Akten zu entnehmen, dass die Beschwerdegegnerin im Rahmen einer internen Besprechung zwischen ihrem Rechtsdienst und ihrem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) vom 17. November 2015 (Urk. 8/81/6) davon ausging, dass die Gutachter der MEDAS A.___ in ihrer das Gutachten vom 2. April 2016 ergänzenden Stellungnahme vom 9. November 2015 die Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungsfragen der Beschwerdegegnerin nicht erschöpfend beantwortet hätten. Insbesondere hätten die Gutachter, welche in ihrem Gutachten eine rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierende depressive Störung diagnostiziert hätten, diese zu Unrecht mit ICD-10 F32 kodiert. Sodann hätten die Gutachter in ihrer das Gutachten ergänzenden Stellungnahme die Frage nach dem Einfluss der psychosozialen Faktoren nicht beziehungsweise nicht überzeugend beantwortet. Infolgedessen ordnete die Beschwerdegegnerin zur Plausibilisierung eine erneute psychiatrische Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung des Beschwerdeführers (durch Prof. B.___) an.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da sich, wie bereits ausgeführt wurde (vorstehend E. 6.3), dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten der Ärzte der MEDAS </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2015 (vorstehend E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 5.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Gutachten ergänzende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stellungnahme vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2015 (vorstehend E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 5.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine nachvollziehbare Begründung dafür zu entnehmen liess, aus wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Gründen die Gutachter die Ansicht vertraten, dass den festgestellten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">extreme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> psychosoziale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Belastungssituation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Beurteilung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit nur eine untergeordnete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bedeutung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zukomme, kann auf deren Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung insofern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht abgestellt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Demzufolge war der Sachverhalt in psychischer Hinsicht mit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergänzende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stellungnahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Ärzte der MEDAS </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___ noch nicht rechtsgenügend abgeklärt, weshalb grundsätzlich nicht zu beanstanden ist, dass die Beschwerdegegnerin Prof. B.___ mit der erneuten psychiatrischen Begutachtung des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers beauftragte. Demnach handelte es sich beim Gutachten von Prof. B.___ nicht um eine unzulässige „second opinion”. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Gesagtem vermag vorliegend die nachvollziehbare Beurteilung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit aus psychischen Gründen durch Prof. B.___ zu überzeugen, weshalb darauf abgestellt werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss der nachvollziehbare Beurteilung durch Prof. B.___ steht daher fest, dass soziokulturelle und psychosoziale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Faktoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> massgeblich an der Entstehung der psychischen Gesundheitsbeeinträchtigung, an welcher der Beschwerdeführer leidet, beteiligt waren. Des Weiteren steht fest, dass die psychischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Befunde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht vollumfänglich durch diese Faktoren zu erklären sind, und mithin nicht gleichsam in ihnen aufgingen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da nicht von einer lediglich leichtgradigen psychischen Störung ohne Chronifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierung und ohne Komorbiditäten auszugehen ist, ist das psychische Leiden des Beschwerdeführers einem strukturieren Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Betreffend den Komplex der „Gesundheitsschädigung” führte Prof. B.___ aus, dass die festgestellten Verdeutlichungstendenzen Folge der intellektuellen Unbeholfenheit und agitierten Art der Depression seien und verneinte eine Aggravation oder Simulation. Im Übrigen vermag zu überzeugen, dass Prof. B.___ davon ausging, dass die soziokulturellen und psychosozialen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Faktoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit als invaliditätsfremde Anteile nicht zu berücksichtigen seien, und dass die dadurch verursachte arbeitsbezogene Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beeinträchtigung im Umfang von ungefähr einem Drittel bis zur Hälfte von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesamten (einschliesslich der invaliditätsfremde Anteile) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit von 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abzuziehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was den Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder die –resistenz beziehungsweise den Verlauf und den Ausgang von Therapien als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wichtige Schweregradindikatoren anbelangt, e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rwähnte Prof. B.___ dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer zwar regelmässig psychiatrisch behandelt werde, dass indes eine Intensivierung der psychiatrischen Behandlung in der Landessprache des Beschwerdeführers angezeigt und eine Anpassung der Dosierung der antide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressiven Medikation (Venlafaxin) in Betracht zu ziehen sei. Prof. B.___ ging daher davon aus, dass von einer adäquaten psychiatrischen Behandlung eine Besserung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustandes zu erwarten sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu den ebenfalls der Kategorie des funktionellen Schweregrades angehören</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Komplexen „Persönlichkeit" </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sozialer Kontext" </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte Prof. B.___ aus, dass der soziale Rückzug des Beschwerdeführers auf soziokulturelle Gründe zurückzuführen sei (Urk 8/76 S. 60). Es ist daher nicht zu beanstanden, dass Prof. B.___ diesen durch soziokulturelle Gründe verursachten sozialen Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug im Rahmen der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung nicht berücksichtigte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Betreffend die Kategorie „</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Konsistenz" </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legte Prof. B.___ in nachvollziehbarer Weise dar, inwiefern und in welchem Umfang der Beschwerdeführer durch psychosoziale und soziokulturelle Faktoren in seiner Arbeitsfähigkeit beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigt wird. Weitere Inkonsistenzen zur Psychopathologie schloss der Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter ausdrücklich aus (Urk. 8/76 S. 61). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Gesagtem ist die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch Prof. B.___ auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anhand der rechtserheblichen Indikatoren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht zu beanstanden. Vielmehr ist davon auszugehen, dass das Gutachten von Prof. B.___ vom 14. März 2016 (Urk. 8/76) die mit BGE 141 V 281 definierten versicherungsmedizinischen Massstäbe (vorstehend E. 1.3) wie auch die allgemeinen rechtlichen Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungen (vorstehend E. 1.8) erfüllt und beweiskräftig ist. Gestützt auf dessen nachvollziehbare Beurteilung steht daher fest, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer seit dem 12. April 2012 massgeblich aus psychischen Gründen in seiner Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit beeinträchtigt ist, dass bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im invalidenversicherungsrechtlichen Sinne die durch soziokulturelle und psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">soziale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Faktoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verursachte Beeinträchtigung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit im Umfang von ungefähr einem Drittel bis zur Hälfte und damit im Mittel im Umfang von ungefähr 5/12 der gesamten arbeitsbezogenen Leistungsbeeinträchtigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht zu berücksichtigen beziehungsweise in Abzug zu bringen ist, und dass dem Beschwerdeführer für die Zeit ab dem 12. April 2012 die Ausübung einer Erwerbstätigkeit im Umfang eines Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensums von insgesamt rund 70 % zuzumuten war.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Folgenden sind die erwerblichen Auswirkungen zu prüfen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hypotheti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ginns massgebend. Validen- und Invalideneinkommen sind auf zeitidenti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Grundlage zu erheben; allfällige rentenwirksame Änderungen der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen müssen bis zum Verfügungszeitpunkt berücksichtigt werden (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">129 V 222 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1 und 4.2; Urteil des Bundesgerichts 9C_22/2014 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2014 E. 4.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lässt sich aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse das ohne gesundheitliche Beeinträchtigung realisierte Einkommen nicht hinreichend genau beziffern, ist auf Erfahrungs- und Durchschnittswerte (Tabellenlöhne) abzustellen (vgl. AHI 1999 S. 240 E. 3b), wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren mit zu berücksichtigen sind (AHI 1999 S. 237, E. 3; Urteile des Bundesgerichts 8C_163/2008 vom 8. August 2008 E. 3.2.1, 9C_868/2013 vom 24. März 2014 E. 4.2.2, 9C_210/2011 vom 21. April 2011 E. 3.2.1.2). Nach der Rechtsprechung können </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strukturerhebungen (LSE) heran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird pra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">xisgemäss auf die stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dardisier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentral</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert (Median) auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stunden zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">triebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">üb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/bb, 124 V 321 E. 3b/aa; AHI 2000 S. 81 E. 2a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung kommt der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">LSE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für alle Fälle erstmaliger Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsbemessung Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung zu (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 142 V 178 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2.5.8.1, Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_526/2015 vom 11. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2015 E. 3.2.2), wobei für die Invaliditätsbemessung (bis auf Weiteres) nur die unter anderem nach dem Kompetenzniveau differenzierten TA1-Tabellen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">LSE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu verwenden sind (BGE 142 V 178 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5.7). Das Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niveau 4 der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">LSE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2010 ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht dem Kompetenzniveau 1 der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">LSE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (IV-Rundschreiben Nr. 328 des Bundesamtes für Sozialversicherungen vom 22. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2014).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da vorliegend ein Rentenanspruch frühestens sechs Monate nach der Anmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung zum Leistungsbezug vom 1. Mai 2013 (Urk. 8/9) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mithin frühes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2013 entstehen k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nnte (Art. 29 Abs. 1 IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sind beim Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vergleich die Verhältnisse dieses Jahres mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bend. Da der Beschwerdeführer bei Eintritt des Gesundheitsschadens am 12. April 2012 keine Erwerbstätigkeit mehr ausübte (vgl. Urk. 8/14), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist vorliegend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Bemessung des Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf Erfahrungs- und Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittswerte (Tabellenlöhne) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann ist, da der Beschwerdeführer über keine in der Schweiz anerkannte Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausbildung verfügt und bisher in der Schweiz vorwiegend als Hilfs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeiter im Baugewerbe tätig war (vgl. Urk. 8/33), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bestimmun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g des Valideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mens auf den Durchschnitts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lohn (Zentralwert) für Männer des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kompetenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niveau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1 der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">LSE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Bau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewerbe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Wirtschaftsabteilung 41-43) abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen. Ausgehend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom Tabellenlohn von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5‘430.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> resultiert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei einer betriebsüblichen Wochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeitszeit im Baugewerbe im Jahre 2013 von 41.5 Stunden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">www.bfs.admin.ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei einem mutmasslichen Beschäftigungsgrad von 100 % sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durchschnittlichen Nominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entwicklung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für Männer im Jahre 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0.8 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">www.bfs.admin.ch; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">T39 Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wicklung der Nominallöhne, der Konsumen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">preise und der Reallöhne, 1976-2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) im Jahre 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Valideneinkommen von rund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">68</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">’</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Fr. 5‘430.-- x </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12 Monate </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">x 1.008 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">÷ 40 Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den x 41.5 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung Tabellenlöhne herangezogen werden (BGE 139 V 592 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 E. 3b). Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Lohnstatistik erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen auf die Rechtsprechung). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 124 V 321 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b/aa). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5b/aa). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2; 134 V 322 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5b/bb-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit eingeschränkt ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5a/bb). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tene gesundheitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen dür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen (Urteile des Bundesgerichts 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1 und 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rechtsprechung gewährt einen Abzug auf dem Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 126 V 75 E. 5a/bb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Sind hingegen leichte bis mittelschwere Arbeiten zumutbar, ist allein des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegen auch bei eingeschränkter Leistungsfähigkeit noch kein Abzug gerecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fertigt, weil der Tabellenlohn im Anforderungsniveau 4 (ab 2012: Kompetenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niveau 1) bereits eine Vielzahl von leichten und mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Tätigkeiten umfasst (Urteile des Bundesgerichts 9C_187/2011 vom 30. Mai 2011 E. 4.2.1 und 9C_72/2009 vom 30. März 2009 E. 3.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Leidensabzug ist nach der Rechtsprechung auch dann nicht gerechtfertigt, wenn die gesundheitlichen Einschränkungen oder die eingeschränkte Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit beziehungsweise das eingeschränkte Rendement vom medizinischen Experten in der von ihm attestierten Arbeitsunfähigkeit bereits berücksichtigt wurden (Urteil des Bundesgerichts 8C_20/2012 vom 4. April 2012 E. 3.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3). Sodann rechtfertigt der Umstand, dass eine grundsätzlich vollzeitlich arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähige versicherte Person gesundheitlich bedingt lediglich reduziert leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähig ist, nach der Rechtsprechung keinen Abzug vom Tabellenlohn (Urteile des Bundesgerichts 8C_827/2009 vom 26. April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2010 E. 4.2.1, 9C_980/2008 vom 4. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2009 E. 3.1.2, 8C_765/2007 vom 11. Juli 2008 E. 4.3.3, 9C_344/2008 vom 5. Juni 2008 E. 4 und I 69/07 vom 2. November 2007 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1). Auch ein erhöhter Pausenbedarf, welchem der medizinische Exper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te mit einem verminderten Rendement bereits hinreichend Rechnung ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragen hat, darf nicht zusätzlich mit einem Abzug und damit doppelt berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_97/2014 vom 16. Juli 2014 E. 4.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist der Beschwerdeführer gemäss der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beurteilung durch Prof. B.___ aus psychischen Gründen vor allem durch eine verminderte Dauerbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastbarkeit, Strukturierungs- und Planungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in seiner Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit beeinträchtigt (vorstehend E. 5.6), wobei davon auszugehen ist, dass Prof. B.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit der attestierten Einschränkung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Leistungsfähigkeit um insge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samt rund 30 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diesen Beeinträchtigungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinreichend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechnung getragen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat. Ein darüber hinaus gehender leidensbedingter Abzug vom Tabellenlohn erscheint daher nicht als gerechtfertigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, zumal auch leidensadap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierte Tätigkeiten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hilfstätigkeiten und leichtere repetitive Tätigkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in genü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gender Anzahl vorhanden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung des Zentralwerts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der LSE 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art (Kompetenzniveau 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Männer (Tabelle TA1, privater Sektor Schweiz 2012) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5‘210.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei einer betriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">üblichen Wochenarbeitszeit im Jahre 2013 von ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesamt 41.7 Stunden (www.bfs.admin.ch; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), bei einem zumutbaren Beschäftigungsgrad von 70 % und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nomin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lohnentwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung für Männer im Jahre 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0.8 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. vorstehend E. 8.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> resultiert im Jahre 2013 ein Inv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen von rund Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">45’989</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-- (Fr. 5‘210.-- x </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12 Mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nate ÷ 40 Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den x 41.7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> x 0.7 x 1.008)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vergleich des Vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deneinkommens von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">68</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">’</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">144</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- mit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5’989</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-- ergibt eine Erwerbseinbusse von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2’155--. Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raus resultiert ein Invaliditätsgrad von (gerundet) 33 %. Damit wird ein für den Anspruch auf eine Invalidenrente vorausgesetzter Invaliditätsgrad von min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens 40 % nicht erreicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mangels einer für den Rentenanspruch relevanten gesundheitlichen Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung erweist sich die angefochtene Verfügung vom 17. Februar 2017 (Urk. 2) im Ergebnis daher als rechtens, weshalb die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufwand und unabhängig vom Streitwert innerhalb des gesetzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 800.-- fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusetzen und dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufzuerlegen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zufolge der Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung sind sie jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen, dies unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht (GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannVolz</p><p></p></div> </div></body></html>