<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">IV.2011.00290</font></b><br/> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4"> </font></b><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">des Kantons Zürich</font><br/> <font size="4">IV. Kammer</font><br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichter Engler, Vorsitzender</font> <p><font size="4">Sozialversicherungsrichter Hurst</font> </p><p><font size="4">Ersatzrichterin Arnold Gramigna</font> </p><p><font size="4">Gerichtsschreiberin Hiller</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Urteil vom 30. Mai 2011</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">in Sachen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">X.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdeführerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, X.___ bis Mitte 2010 berufliche Massnahmen in Bezug auf eine Ausbildung zur Hofmitarbeiterin mit Schwerpunkt Pferd beim Reithof Y.___ gewährt (Urk. 7/132-146) und die Arztberichte von Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, vom 7. August 2010 (Urk. 7/147) sowie von Dr. med. A.___, Fachärztin Psychiatrie und Psychotherapie FMH, (Urk. 7/148, undatiert) beigezogen und ihrem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD), Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, sowie Dr. med. C.___, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, (Urk. 7/150) zur Stellungnahme vorgelegt hat,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">nachdem die IV-Stelle X.___ mit Verfügung vom 17. Februar 2011 aufgrund eines ermittelten Invaliditätsgrades von 40 % mit Wirkung ab 1. August 2010 eine Viertelsrente zugesprochen hat (Urk. 2 = Urk. 7/158),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">nach Einsicht in die Beschwerde vom 17. März 2011 (Poststempel), mit welcher die Beschwerdeführerin unter Beilage einer Arbeitsbestätigung des Pferdezentrums D.___ vom 16. März 2011 (Urk. 3) die Zusprechung einer Dreiviertelsrente beantragt hat (Urk. 1), und in die auf teilweise Gutheissung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin vom 5. Mai 2011 (Urk. 6),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">in Erwägung,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass Invalidität die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ist (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) und Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein kann (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG), und dass Erwerbsunfähigkeit der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ist (Art. 7 ATSG),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die IV-Stelle die übrigen für die Beurteilung des Rentenanspruchs massgeblichen Grundlagen zutreffend dargelegt hat (Urk. 2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass das Gericht die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen kann, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die Beschwerdegegnerin weitere Abklärungen über den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin und dessen erwerblichen Auswirkungen auf dem freien Arbeitsmarkt nach der aktuellen Aktenlage zu Recht als notwendig erachtet (Urk. 6 S. 2), weil die bisherigen beruflichen und medizinischen Abklärungen, namentlich das Verlaufsprotokoll Berufberatung vom 2. Juni 2009 (Urk. 7/133) sowie der Bericht von Dr. Z.___ vom 7. August 2010 (Urk. 7/147/6-7) und die RAD-Stellungnahmen von</font><font color="#0000FF" face="RotisSerif" size="4"> </font><font face="RotisSerif" size="4">Dr. B.___ vom 29. Juni 2007 (Urk. 7/150/2) und von Dr. C.___ vom 1. Oktober 2010 (Urk. 7/150/3), welche die Beschwerdegegnerin übernommen hat, als Grundlagen für eine abschliessende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin auf dem freien Arbeitsmarkt nicht zu genügen vermögen, da sich diese widersprechen und teilweise auf Mutmassungen beruhten und daher auch eine Beurteilung der Arbeitsbestätigung des Pferdezentrums D.___ vom 16. März 2011 nicht zulassen, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass somit von der Beschwerdegegnerin keine rechtsgenügenden Abklärungen des Sachverhalts vorgenommen worden sind, welche eine zuverlässige Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin und die Ermittlung ihres Invaliditätsgrades zulassen würden,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die Beschwerde somit gutzuheissen, die angefochtene Verfügung vom 17. Februar 2011 (Urk. 2) aufzuheben und die Sache zur ergänzenden Abklärung im Sinne der Erwägungen und zu erneutem Entscheid über den Rentenanspruch an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die Gerichtskosten von Fr. 400.-- gemäss dem Ausgang der Verfahrens der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind (Art. 69 Abs. 1</font><sup><font face="RotisSerif" size="4">bis</font></sup><font face="RotisSerif" size="4"> IVG),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">erkennt das Gericht:</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 17. Februar 2011 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit diese nach weiteren Abklärungen im Sinne der Erwägungen über den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">2. Die Gerichtskosten von Fr. 400.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- X.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Bundesamt für Sozialversicherungen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">sowie an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5"> </font></b> </p></div></body></html>