<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00304</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204663&amp;W10_KEY=13013567&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00304</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 08.12.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Submissionsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Submission</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Innen- und Aussentüren aus Holz für ein Museum in Zürich (Erweiterungsbau und Instandsetzung): Vorbefassung und Nichtberücksichtigung des wirtschaftlich günstigsten Angebots. Auch im Rahmen der Vorbereitung einer Submission führt nicht jeder Beitrag zwingend zum Ausschluss des betreffenden Anbieters oder der mit ihm verbundenen Unternehmen. Vorarbeiten, mit denen nur Grundlagen für die spätere Projektierung und Ausschreibung bereitgestellt werden (z.B. Machbarkeitsstudien), müssen nicht zwingend zum Ausschluss der damit befassten Personen oder Unternehmen führen. Wesentlich ist, dass die Mitarbeiter der Vergabestelle, welche in der Folge die eigentlichen Ausschreibungsunterlagen erstellen, in der Lage sind, die vorbereitenden Studien aus eigener Sachkenntnis kritisch zu würdigen, und diese nicht ungeprüft in die Ausschreibung einfliessen lassen. Ferner ist darauf zu achten, dass bei den Vorarbeiten anfallende Informationen auch den andern Anbietern umfassend und frühzeitig zugänglich gemacht werden (E. 3.3.2). Gutheissung und Rückweisung. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEGRÃNDUNG">BEGRÃNDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: SUBMISSIONSRECHT">SUBMISSIONSRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TOCHTERGESELLSCHAFT">TOCHTERGESELLSCHAFT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VORBEFASSUNG">VORBEFASSUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WISSENSVORSPRUNG">WISSENSVORSPRUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZERTIFIKAT">ZERTIFIKAT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 9 SubmV</span><br/><span class="gerade">§ 16 Abs. IV SubmV</span><br/><span class="ungerade">§ 5a VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">BEZ 2005 Nr. 5 S. 20</span><br/><span class="ungerade">RB 2004 Nr. 39 S. 89</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit einer Ausschreibung vom 5. MÃ¤rz 2004 erÃ¶ffnete das Hochbaudepartement der Stadt ZÃ¼rich eine Submission fÃ¼r Innen- und AussentÃ¼ren aus Holz bei der Erweiterung und Instandsetzung des Museums D. Innert der Angebotsfrist wurden vier Offerten zu BetrÃ¤gen zwischen Fr. 630'578.95 und Fr. 1'088'294.35 eingereicht. Eine der Anbieterinnen zog ihre Offerte am 7. Juni 2004 wieder zurÃ¼ck. Mit VerfÃ¼gung vom 12. Juli 2004 erteilte die Vorsteherin des Hochbaudepartements den Zuschlag der C AG. Dieser Entscheid wurde den nicht berÃ¼cksichtigten Anbieterinnen mit Schreiben vom 13. Juli 2004 mitgeteilt und am 23. Juli 2004 publiziert.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die A AG deren Angebot nicht berÃ¼cksichtigt worden war, erhob beim Verwaltungsgericht am 26. Juli 2004 Beschwerde gegen den Vergabeentscheid des Hochbaudepartements und beantragte, der Entscheid sei aufzuheben und der Zuschlag ihr zu erteilen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin. Eventualiter beantragte sie, die Beschwerdegegnerin sei anzuweisen, die Leistungen aufgrund einer neuen Bewertung der Angebote zu vergeben, und subeventualiter, das Vergabeverfahren sei neu durchzufÃ¼hren. Gleichzeitig ersuchte sie darum, der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Stadt ZÃ¼rich stellte in ihrer Beschwerdeantwort vom 23. August 2004 Antrag auf Abweisung der Beschwerde, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der BeschwerdefÃ¼hrerin. Sie beantragte, das Gesuch betreffend aufschiebende Wirkung sei abzuweisen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>In der Replik vom 20. September und der Duplik vom 25. Oktober 2004 hielten die Parteien an ihren Standpunkten fest.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gungen vom 26. August und 27. Oktober 2004 wurde der Beschwerde zunÃ¤chst vorlÃ¤ufig und sodann fÃ¼r die Dauer des Beschwerdeverfahrens aufschiebende Wirkung erteilt.</span></p> <p class="Zwischentitel"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Vergabeentscheide kantonaler und kommunaler Auftraggeber kÃ¶nnen unmittelbar mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht weitergezogen werden (RB 1999 Nr. 27 = <span class="UrteilstextChar">BEZ 1999 Nr. 13 = ZBl 100/1999, S. 372; vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 41 N. 22). Auf das Beschwerdeverfahren gelangen die Art. 15 ff. der revidierten Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen vom 15. MÃ¤rz 2001 (IVÃ¶B) sowie § 2 des Gesetzes vom 15. September 2003 Ã¼ber den Beitritt zur revidierten Interkantonalen Vereinbarung zur Anwendung.</span></span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht unter anderem geltend, die Mitbeteiligte mÃ¼sse wegen Vorbefassung vom Verfahren ausgeschlossen werden. Anderseits geht die Beschwerdegegnerin davon aus, dass das Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin eine wesentliche Voraussetzung nicht erfÃ¼lle, weil sie nicht fÃ¼r alle TÃ¼rgrÃ¶ssen die notwendigen Brandschutz-Zertifikate vorgelegt habe. Wenn die Auffassung der Beschwerdegegnerin zutrifft, kann das Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin im Prinzip nicht berÃ¼cksichtigt werden. Sie wÃ¤re dann auch nicht legitimiert, die Vorbefassung der Mitbeteiligten zu beanstanden, da ihr deren Ausschluss keinen Vorteil verschaffen kÃ¶nnte (RB 1999 Nr. 19 = BEZ 2000 Nr. 8 E. 5; RB 2002 Nr. 42 = BEZ 2003 Nr. 12 E. 3a; je mit Hinweisen).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die beiden Fragen hÃ¤ngen jedoch zusammen. Nach Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrerin wurden die Anforderungen betreffend Feuersicherheit, aufgrund deren ihr Angebot ausgeschlossen werden soll, unter Mitwirkung der mit der Mitbeteiligten verbundenen E AG aufgestellt. Die Ausschreibungsunterlagen seien auf die Produkte der Mitbeteiligten bzw. deren Tochter E AG zugeschnitten und die Mitbeteiligte sei Ã¼berdies durch die frÃ¼hzeitige Information bevorzugt worden. Unter diesen UmstÃ¤nden muss es der BeschwerdefÃ¼hrerin gestattet sein, eine unzulÃ¤ssige Mitwirkung der Mitbeteiligten bzw. der mit dieser verbundenen E AG bei der Ausarbeitung der Brandschutz-Anforderungen zu beanstanden.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin stÃ¼tzt den Vorwurf der Vorbefassung in erster Linie auf eine Information der Beschwerdegegnerin, welche in den Ausschreibungsunterlagen enthalten war:</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> "E) Offerten zur Kostenermittlung</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> Zur Erstellung des detaillierten Kostenvoranschlages wurde im Winter 2002 eine Richtofferte von folgenden Firmen/Unternehmungen eingeholt:</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>E AG</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>Danach wurden das Leistungsverzeichnis und die Planunterlagen durch den Architekten/Bauleitung/Fachingenieur Ã¼berarbeitet und ergÃ¤nzt. Somit liegt keine Vorbefassung im Sinne von Art. 5 der Verordnung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen vor."</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Bei dieser Formulierung ist allerdings nicht klar, auf welche Verordnungsbestimmung verwiesen wird. Eine Verordnung mit der erwÃ¤hnten Bezeichnung besitzt der Kanton ZÃ¼rich nicht; in der geltenden Submissionsverordnung vom 23. Juli 2003 (SubmV) wird der fragliche Sachverhalt in § 9 und § 16 Abs. 4 geregelt. Dieser Frage ist hier jedoch nicht weiter nachzugehen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>In einem Schreiben der Bauleitung (F AG) an die Submittenten vom 8. April 2004 fÃ¼hrte diese aus:</span></p> <p class="EinzugZitat"> "Auch von einer Vorbefassung durch die Firma E AG kann nicht die Rede sein, da alle PlÃ¤ne vom Architekten gezeichnet und das Leistungsverzeichnis anschliessend durch unser BÃ¼ro ohne Vorlage selber verfasst wurde."</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="Urteilstext"><span>Die E AG ist eine Tochtergesellschaft der Mitbeteiligten. Die VerwaltungsrÃ¤te der beiden Gesellschaften werden durch dieselben Personen gebildet, und ihre GeschÃ¤ftsstellen befinden sich an derselben Adresse.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin ist der Auffassung, dass aufgrund der engen Beziehungen zwischen der Mitbeteiligten und der E AG von einer Mitwirkung der Mitbeteiligten im Vorfeld der Ausschreibung auszugehen sei. Die gestÃ¼tzt auf die Richtofferte erstellten Ausschreibungsunterlagen mit den aussergewÃ¶hnlichen Massen seien auf die Produkte der E AG und damit auf das Angebot der Mitbeteiligten zugeschnitten. Unerheblich bleibe, ob in der Folge die Ausschreibungsunterlagen tatsÃ¤chlich vom Architekten erstellt worden seien, denn angesichts der KomplexitÃ¤t der Materie sei es unumgÃ¤nglich, dass sich dieser dabei in erheblichem Mass auf die Angaben der E AG habe stÃ¼tzen mÃ¼ssen. Ãberdies sei die Mitbeteiligte durch dieses Vorgehen auch insofern bevorzugt worden, als sie im Hinblick auf die geforderte Zertifizierung Ã¼ber einen zeitlichen Vorsprung verfÃ¼gt habe. All dies stelle eine unzulÃ¤ssige Vorbefassung der Mitbeteiligten dar, weshalb diese vom Verfahren ausgeschlossen werden mÃ¼sse.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Beschwerdegegnerin fÃ¼hrt dazu aus, dass der beauftragte Architekt vor der Ausschreibung mit der E AG Ã¼ber mÃ¶gliche AusfÃ¼hrungen gesprochen habe, damit nicht unrealistische Produkte ausgeschrieben wÃ¼rden. GestÃ¼tzt darauf seien Architekt und Bauherrschaft zum Schluss gelangt, dass diese TÃ¼ren auch von andern Unternehmern angeboten werden kÃ¶nnten. Die PlÃ¤ne seien in der Folge vom Architekten ohne Mitwirkung der E AG gezeichnet und das Leistungsverzeichnis von der Bauleitung verfasst worden. Die Mitbeteiligte habe daher keinen unzulÃ¤ssigen Informationsvorteil besessen; einen allfÃ¤lligen Wissensvorsprung habe sie sich eher beim Umbau des Kunsthauses aneignen kÃ¶nnen, wo sie ebenfalls grosse BrandschutztÃ¼ren hergestellt habe. Schliesslich seien die Mitbeteiligte und die E AG zwei rechtlich unabhÃ¤ngige Unternehmen, von denen eines im Bereich Holzprodukte, das andere im Bereich Aluminiumprodukte tÃ¤tig sei. Von einer unzulÃ¤ssigen Vorbefassung kÃ¶nne daher keine Rede sein.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.3.1 </span></b><span>Vergaberegeln bezwecken die GewÃ¤hrleistung eines echten, fairen und transparenten Wettbewerbs, in welchem alle Anbietenden gleich behandelt werden. Von zentraler Bedeutung ist dabei, dass fÃ¼r alle Wettbewerbsteilnehmer dieselben Bedingungen bestehen. Personen oder Unternehmungen, welche als Anbieter an einer Submission teilnehmen wollen, dÃ¼rfen daher grundsÃ¤tzlich nicht an der Vorbereitung der Vergabe mitwirken. Sie hÃ¤tten sonst unter UmstÃ¤nden die MÃ¶glichkeit, die Voraussetzungen der Vergabe in einer fÃ¼r sie gÃ¼nstigen Weise zu beeinflussen, und kÃ¶nnten allenfalls auch von einem Wissensvorsprung gegenÃ¼ber den Mitbewerbern sowie von Vorteilen in zeitlicher Hinsicht profitieren. Als Folge davon dÃ¼rfen anderseits â ex post betrachtet â Personen oder Unternehmungen, die an der Vorbereitung der Vergabe mitgewirkt haben, wegen dieser Vorbefassung grundsÃ¤tzlich nicht als Anbieter auftreten. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das Verbot der Vorbefassung ergibt sich zum einen aus den Regeln Ã¼ber den Ausstand, die ausdrÃ¼cklich auch fÃ¼r Personen gelten, die lediglich an der Vorbereitung einer Anordnung mitwirken (§ 5a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). Als vergaberechtliche Grundlage sind sodann die Gebote der Fairness und der Gleichbehandlung (Art. 1 Abs. 3 lit. b und 11 lit. a IVÃ¶B) zu beachten. Eine ausdrÃ¼ckliche Regelung enthalten schliesslich Art. VI Abs. 4 des GATT/WTO-Ãbereinkommens vom 15. April 1994 Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen (Government Procurement Agreement; GPA) und die daraus abgeleiteten Bestimmungen von § 9 und § 16 Abs. 4 SubmV. Nach § 16 Abs. 4 SubmV darf die VergabebehÃ¶rde nicht auf eine den Wettbewerb ausschaltende Art und Weise von einer Firma, die ein geschÃ¤ftliches Interesse an der Beschaffung haben kÃ¶nnte, Hinweise einholen oder annehmen, die bei der Ausarbeitung der Spezifikationen fÃ¼r eine bestimmte Beschaffung verwendet werden kÃ¶nnen. Nach § 9 SubmV dÃ¼rfen sich anderseits Personen und Unternehmen, die an der Vorbereitung der Unterlagen oder des Vergabeverfahrens derart mitgewirkt haben, dass sie die Vergabe zu ihren Gunsten beeinflussen konnten, nicht mehr als Anbieter am Verfahren beteiligen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Ausschluss vom Verfahren erstreckt sich nicht nur auf die unmittelbar mit der Vorbereitung befassten Personen oder Unternehmungen, sondern auch auf solche, die mit ihnen eng verbunden sind, insbesondere sie beherrschen oder von ihnen beherrscht werden. Auch kommt es nicht darauf an, ob sich der vorbefasste Anbieter im konkreten Fall tatsÃ¤chlich einen Vorteil verschafft hat, sondern es genÃ¼gt bereits der objektiv begrÃ¼ndete Anschein eines mÃ¶glichen Vorteils. Ob der Ausschluss unterbleiben darf, wenn die BehÃ¶rde auf das Angebot eines vorbefassten Anbieters nicht verzichten kann und die Gleichbehandlung mit andern Mitteln, insbesondere durch offene Information und ausreichende Fristen, sichergestellt wird, ist in Rechtsprechung und Lehre umstritten (vgl. zum Ganzen VGr, 13. August 2003, <a id="GA_GESCH_NR">VB.2003.00161</a>, E. 3a, www.vgrzh.ch; RB 2002 Nr. 41 = ZBl 2003 S. 50 = BEZ 2002 Nr. 32 E. 2a und d; RB 2002 Nr. 43 = BEZ 2002 Nr. 30 und 31; RB 2001 Nr. 44 = BEZ 2001 Nr. 24 E. 4c; Daniela Lutz, Ausstand und Vorbefassung, Baurecht, Sonderheft Vergaberecht 2004, S. 45 ff.).</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.3.2 </span></b><span>Nicht zu beanstanden ist ein Wissensvorsprung, der nicht dem Submissionsverfahren, sondern der bisherigen TÃ¤tigkeit des Submittenten entspringt (VGr, 13. August 2003, VB.2003.00161, E. 3a, www.vgrzh.ch; RB 2001 Nr. 44 = BEZ 2001 Nr. 24 E. 4c; Peter Galli/AndrÃ© Moser/Elisabeth Lang, Praxis des Ã¶ffentlichen Beschaffungsrechts, ZÃ¼rich/ Basel/Genf 2003, Rz. 516). So kann einem Anbieter nicht verwehrt werden, Vorwissen auszunÃ¼tzen, das er sich durch frÃ¼here Arbeiten fÃ¼r denselben Auftraggeber â allenfalls sogar am selben Objekt â erworben hat. So wird z.B. bei der Erweiterung eines SpitalgebÃ¤udes auch der ursprÃ¼ngliche Erbauer zum Angebot zugelassen, und bei der Neuausschreibung eines Dauerauftrags (etwa fÃ¼r die Kehrichtsammlung oder die Leistungen eines Gemeindegeometers) wird der bisherige Inhaber des Auftrags nicht wegen Vorbefassung ausgeschlossen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Auch im Rahmen der Vorbereitung einer Submission fÃ¼hrt nicht jeder Beitrag zwingend zum Ausschluss des betreffenden Anbieters oder der mit ihm verbundenen Unternehmen (VGr, 13. August 2003, VB.2003.00161, E. 3a, www.vgrzh.ch). Zwar kommt es nach dem Gesagten nicht in Frage, dass interessierte Unternehmungen, die spÃ¤ter als Anbieter an der Submission teilnehmen wollen, direkt oder indirekt an der Ausarbeitung der Ausschreibungsunterlagen mitwirken. Dagegen mÃ¼ssen Vorarbeiten, mit denen nur Grundlagen fÃ¼r die spÃ¤tere Projektierung und Ausschreibung bereitgestellt werden (z.B. Machbarkeitsstudien) nicht zwingend zum Ausschluss der damit befassten Personen oder Unternehmen fÃ¼hren. Als wesentlicher Gesichtspunkt fÃ¤llt dabei in Betracht, dass die Mitarbeiter der Vergabestelle, welche in der Folge die eigentlichen Ausschreibungsunterlagen erstellen, in der Lage sind, die vorbereitenden Studien aus eigener Sachkenntnis kritisch zu wÃ¼rdigen, und diese nicht ungeprÃ¼ft in die Ausschreibung einfliessen lassen. Ferner ist darauf zu achten, dass bei den Vorarbeiten anfallende Informationen auch den andern Anbietern umfassend und frÃ¼hzeitig zugÃ¤nglich gemacht werden.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.4 </span></b><span>Die RÃ¼ge der Vorbefassung ist, ebenso wie das Vorliegen von AusstandsgrÃ¼nden, unverzÃ¼glich vorzubringen, sobald der Betroffene Kenntnis von den fÃ¼r eine Vorbefassung sprechenden Tatsachen erhÃ¤lt. Ein Zuwarten im Wissen um solche Tatsachen fÃ¼hrt grundsÃ¤tzlich zum Verwirken der RÃ¼ge (VGr, 12. MÃ¤rz 2003, VB.2002.00281, BEZ 2003 Nr. 27, E. 2b/bb; RB 2002 Nr. 11 = BEZ 2002 Nr. 30 E. 3).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Vorliegend macht die BeschwerdefÃ¼hrerin geltend, dass sie erst aufgrund des Vergabeentscheids und der geringen Zahl der beurteilten Angebote misstrauisch geworden sei und Nachforschungen zu den zwei fraglichen Unternehmungen (Mitbeteiligte und E AG) angestellt habe. Es kÃ¶nne nicht von ihr verlangt werden, dass sie die Angaben der Ausschreibungsunterlagen von vornherein auf mÃ¶gliche Verbindungen zu andern Anbietern Ã¼berprÃ¼fe. Diese Darstellung erscheint glaubhaft, und es kann der BeschwerdefÃ¼hrerin auch kein Vorwurf daraus gemacht werden, dass sie keine frÃ¼heren Nachforschungen unternommen hat. Sie durfte grundsÃ¤tzlich davon ausgehen, dass sich die Vergabestelle und die von ihr beigezogenen Personen korrekt verhielten. Die erst mit der Beschwerde erhobene RÃ¼ge der Vorbefassung ist daher zulÃ¤ssig.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.5 </span></b><span>Die E AG, die fÃ¼r die Beschwerdegegnerin im Winter 2002 eine Richtofferte ausgearbeitet hat, ist eine Tochtergesellschaft der Mitbeteiligten. Die GeschÃ¤ftsstellen der beiden Gesellschaften befinden sich, wie bereits erwÃ¤hnt, an derselben Adresse, und ihre VerwaltungsrÃ¤te werden durch dieselben Personen gebildet (vorn, E. 3.1). Bei dieser engen Verbindung mÃ¼ssen Mitwirkung und Vorwissen der E AG auch der Mitbeteiligten zugerechnet werden. Dass es sich um zwei rechtlich unabhÃ¤ngige Unternehmungen handle, wie die Beschwerdegegnerin geltend macht, trifft beim VerhÃ¤ltnis von Mutter- und Tochtergesellschaft zweifellos nicht zu. Im Ãbrigen wÃ¤re dies nicht ausschlaggebend, da mit Blick auf die Vorbefassung auch eine enge wirtschaftliche Verbindung zu berÃ¼cksichtigen ist (RB 2002 Nr. 42 = BEZ 2003 Nr. 12 E. 3d).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.6 </span></b><span>Die Besonderheit des vorliegenden Auftrags liegt darin, dass feuerfeste TÃ¼ren in besonders grossen Ausmassen verlangt werden, welche offenbar bei keinem der Anbieter standardmÃ¤ssig im Angebot sind. Die BeschwerdefÃ¼hrerin sieht eine Bevorzugung der Mitbeteiligten darin, dass die Ausschreibungsunterlagen mit den aussergewÃ¶hnlichen Massen auf die Produkte der Mitbeteiligten bzw. deren Tochter E AG zugeschnitten seien. Sie rÃ¼gt damit sinngemÃ¤ss nicht nur eine Vorbefassung der Mitbeteiligten, sondern auch eine diskriminierende Festlegung technischer Spezifikationen (§ 16 Abs. 1â3 SubmV). Ferner sei die Mitbeteiligte durch dieses Vorgehen auch insofern bevorzugt worden, als sie im Hinblick auf die geforderte Zertifizierung einen zeitlichen Vorsprung erhalten habe.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.6.1 </span></b><span>Die Tatsache, dass bei der Projektierung ungewÃ¶hnlich grosse TÃ¼ren vorgesehen wurden, stellt fÃ¼r sich allein noch keine unzulÃ¤ssige Bevorzugung eines Anbieters dar. Soweit TÃ¼ren mit diesen Dimensionen aus architektonischen Ãberlegungen erforderlich sind, muss deren Beschaffung selbst dann zulÃ¤ssig sein, wenn tatsÃ¤chlich nur ein Anbieter zur Herstellung in der Lage ist. Das Verbot diskriminierender Anforderungen richtet sich nicht gegen die Vergabe ungewÃ¶hnlicher AuftrÃ¤ge, sondern will nur verhindern, dass unnÃ¶tige oder unwesentliche Anforderungen zur Bevorzugung bzw. Diskriminierung einzelner Anbieter fÃ¼hren. Insofern ist eine Beschaffung, die wirklich ausserordentliche Ziele verfolgt, vergaberechtlich weniger problematisch als die Festlegung spezieller Anforderungen bei untergeordneten technischen Details.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Im Ãbrigen bestreitet auch die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht, dass es mÃ¶glich ist, feuerfeste TÃ¼ren mit den geforderten Massen herzustellen; sie geht vielmehr davon aus, dass auch sie diese rechtzeitig liefern kann. Problematisch ist lediglich der zeitliche und finanzielle Aufwand, der mit dem Testen und der Zertifizierung dieser TÃ¼ren verbunden ist. Anderseits fÃ¼hrt auch die Mitbeteiligte TÃ¼ren dieser GrÃ¶ssen offenbar nicht in ihrem Ã¼blichen Angebot; sie musste ebenfalls zusÃ¤tzliche Test- und Zertifizierungsverfahren durchfÃ¼hren. Aus der Tatsache, dass bei der Projektierung ungewÃ¶hnliche Dimensionen der TÃ¼ren vorgesehen wurden, ergibt sich daher, soweit ersichtlich, keine Diskriminierung einzelner Anbieterinnen.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.6.2 </span></b><span>Ein klarer Vorteil ergab sich fÃ¼r die Mitbeteiligte hingegen aus dem Umstand, dass sie frÃ¼hzeitig Ã¼ber die Anforderungen der Beschwerdegegnerin orientiert war. Wie die Parteien im Beschwerdeverfahren Ã¼bereinstimmend feststellten, sind die Test- und Zertifizierungsverfahren, mit denen die Feuerfestigkeit der TÃ¼ren geprÃ¼ft und bestÃ¤tigt wird, sehr zeitaufwÃ¤ndig. Bei TÃ¼ren, die wesentlich grÃ¶sser sind als bereits zertifizierte, mÃ¼ssen diese Verfahren erneut durchlaufen werden. BeschwerdefÃ¼hrerin und Beschwerdegegnerin beziffern die Verfahrensdauer Ã¼bereinstimmend auf mehrere Monate. Nach den Angaben der Beschwerdegegnerin dauert ein erster Brandversuch je nach PrÃ¼finstitut zwei bis fÃ¼nf Monate, jeder weitere Versuch benÃ¶tige wiederum eine Vorlaufzeit von rund einem Monat, und es sei im Voraus nicht klar, wie viele Versuche nÃ¶tig seien. Das darauf folgende Zertifizierungsverfahren dauere in der Regel zwei bis drei Monate (Beschwerdeantwort, Ziff. 3). Die Beschwerdegegnerin begrÃ¼ndet denn auch die ZurÃ¼ckweisung des Angebots der BeschwerdefÃ¼hrerin in erster Linie damit, dass diese nicht in der Lage gewesen sei (und auch heute nicht sei), die geforderten Zertifikate fÃ¼r die grÃ¶ssten TÃ¼ren rechtzeitig beizubringen; ein weiteres Zuwarten bis zum Abschluss des von der BeschwerdefÃ¼hrerin eingeleiteten PrÃ¼fungsverfahrens sei angesichts der Dringlichkeit der Beschaffung unzumutbar.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das strittige Beschaffungsvorhaben wurde am 5. MÃ¤rz 2004 publiziert, und die Offerten mussten am 14. April 2004 eingereicht werden. Diese Zeitspanne von wenig mehr als<br/> einem Monat reichte offensichtlich nicht aus, um TÃ¼ren mit Dimensionen, welche die Anbieter bislang nicht in ihrem Sortiment gefÃ¼hrt hatten, zertifizieren zu lassen. Auch die Mitbeteiligte hatte das kurz nach dem Eingabetermin nachgereichte Brandschutz-Zertifikat vom 16. April 2004 fÃ¼r ihre grÃ¶ssten TÃ¼ren nicht innert dieser Frist erlangt. Aus dem Zertifikat geht vielmehr hervor, dass es auf einem PrÃ¼fbericht vom 22. August 2003 mit ErgÃ¤nzung vom 3. MÃ¤rz 2004 sowie auf einer gutachtlichen Stellungnahme vom 13. November 2003 beruht.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Blick auf die lange Dauer des PrÃ¼fungs- und Zertifizierungsverfahrens war die frÃ¼hzeitige Kenntnis der Tatsache, dass bei dieser Beschaffung Ã¼bergrosse TÃ¼ren mit hohen feuerpolizeilichen Anforderungen verlangt wurden, offensichtlich ein grosser Vorteil. Nach den Angaben der Ausschreibungsunterlagen hat die E AG fÃ¼r die Beschwerdegegnerin im Winter 2002 eine Richtofferte ausgearbeitet, und das von ihr damals erworbene Wissen ist der Mitbeteiligten nach dem Gesagten anzurechnen (vorn, E. 3.5). Es ist zwar nicht im Einzelnen bekannt, welche Kenntnisse die Mitbeteiligte bzw. ihre Tochtergesellschaft damals erlangt haben. Der Hinweis der Beschwerdegegnerin, wonach der beauftragte Architekt mit der E AG Ã¼ber mÃ¶gliche AusfÃ¼hrungen gesprochen habe, damit keine unrealistischen Produkte ausgeschrieben wÃ¼rden, lÃ¤sst jedoch vermuten, dass dabei insbesondere die Dimensionen der feuerfesten TÃ¼ren erÃ¶rtert wurden, denn diese machten ja die Besonderheit der ausgeschriebenen Produkte aus, deren Realisierbarkeit zu klÃ¤ren war. Auch die frÃ¼hzeitige Einleitung des PrÃ¼f- und Zertifizierungsverfahrens fÃ¼r TÃ¼ren mit ÃbergrÃ¶ssen durch die Mitbeteiligte weist in diese Richtung. Durch diese UmstÃ¤nde wird jedenfalls in hohem Mass der Anschein erweckt, dass die Mitbeteiligte frÃ¼her als ihre Mitbewerber Ã¼ber die Besonderheiten der Vergabe Bescheid wusste.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.6.3 </span></b><span>Unter diesen UmstÃ¤nden musste die Ausarbeitung einer Richtofferte nicht zwingend zur Vorbefassung und zum Ausschluss der Mitbeteiligten fÃ¼hren. Die Mitbeteiligte wirkte nicht an der Vorbereitung der Ausschreibungsunterlagen mit, sondern lieferte lediglich Grundlagen fÃ¼r dieselben, und die mit der Projektierung betrauten Fachleute waren hier zweifellos in der Lage, die erhaltenen Informationen aufgrund eigener Kenntnisse sachlich zu wÃ¼rdigen (E. 3.3). Die in den Ausschreibungsunterlagen enthaltenen technischen Anforderungen kÃ¶nnen denn auch nicht als diskriminierend bezeichnet werden (E. 3.6.1). Zu beanstanden ist dagegen, dass die Beschwerdegegnerin die Informationen, die der Mitbeteiligten im Vorfeld zugeflossen waren, nicht frÃ¼hzeitig und umfassend an die Ã¼brigen Anbieter weitergegeben hat (E. 3.3). Aus dieser Unterlassung resultierte ein zeitlicher Vorsprung der Mitbeteiligten, welcher es dieser offenbar ermÃ¶glichte, die notwendigen PrÃ¼fungs- und Zertifizierungsverfahren fÃ¼r Ã¼bergrosse TÃ¼ren frÃ¼hzeitig in die Wege zu leiten.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Bei dieser Sachlage ist es nicht notwendig, die Mitbeteiligte als vorbefasst vom Verfahren auszuschliessen. Dagegen darf der BeschwerdefÃ¼hrerin aus dem spÃ¤ten Erhalt der Informationen kein Nachteil im Vergabeverfahren entstehen. Ihr Angebot darf daher nicht schon deshalb ausgeschlossen werden, weil sie die geforderten Zertifikate nicht frÃ¼hzeitig einreichen konnte.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Beschwerdegegnerin macht geltend, dass die TÃ¼ren der BeschwerdefÃ¼hrerin den Anforderungen betreffend Brandschutz nicht genÃ¼gten und schon aus diesem Grund nicht berÃ¼cksichtigt werden kÃ¶nnten.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b><span>Die Anforderungen an den Brandschutz wurden in den Ausschreibungsunterlagen wie folgt umschrieben (Leistungsverzeichnis, Pos. R 019):</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> "TÃ¼ren und WÃ¤nde mit Brandschutzanforderungen mÃ¼ssen VKF geprÃ¼ft sein und mÃ¼ssen Ã¼ber ein entsprechendes Zertifikat, PrÃ¼fbericht oder eine objektbezogene Bewilligung verfÃ¼gen. Die Brandschutzanforderungen mÃ¼ssen den Richtlinien der Feuerpolizei sowie der Schutz und Rettung (SRZ) der Stadt ZÃ¼rich entsprechen. Die entsprechenden Nachweise sind vom Unternehmer einzuholen."</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Beschwerdegegnerin fÃ¼hrt aus, dass von der Feuerpolizei zwingend Brandschutz-Zertifikate der Vereinigung kantonaler Feuerversicherungen (VKF) verlangt wÃ¼rden. AbklÃ¤rungen hÃ¤tten ergeben, dass vorliegend keine objektbezogenen Bewilligungen (Ausnahmebewilligungen anstelle des VKF-Zertifikats) mÃ¶glich seien. Ohne VKF-Zertifikate wÃ¼rden die TÃ¼ren daher von der Feuerpolizei nicht abgenommen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin habe zwar einen PrÃ¼fbericht des Brandschutzzentrums G in Deutschland vom 23. April 2004 eingereicht, gemÃ¤ss welchem eine erfolgreiche BrandprÃ¼fung an einer TÃ¼r mit dem Durchgangsmass 2,0 </span><span>Ã</span><span> 2,95 m (Breite </span><span>Ã</span><span> HÃ¶he) durchgefÃ¼hrt worden sei. Es seien jedoch insgesamt acht TÃ¼ren mit grÃ¶sseren Massen (2,96 </span><span>Ã</span><span> 2,515 m bis 2,96 </span><span>Ã</span><span> 3,74 m) ausgeschrieben worden, die durch das geprÃ¼fte Mass nicht abgedeckt seien. Zudem handle es sich beim eingereichten Beleg lediglich um ein BestÃ¤tigungsschreiben der PrÃ¼fanstalt in Deutschland, nicht um das in der Ausschreibung geforderte </span><span>Zertifikat der VKF.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht geltend, dass beinahe alle von ihr angebotenen TÃ¼ren durch Zertifikate oder ergÃ¤nzende Gutachten abgedeckt seien. Die geprÃ¼fte TÃ¼r habe einen Feuerwiderstand von 45 Min. statt der geforderten 30 Min. erreicht, weshalb die PrÃ¼fung nach den anwendbaren Bestimmungen auch fÃ¼r grÃ¶ssere Masse bis 15 % der HÃ¶he und 15 % der Breite bzw. 20 % der FlÃ¤che gÃ¼ltig sei (vgl. die europÃ¤ische Norm EN 1634-1:2000). Ãberdies habe die TÃ¼r trotz des Durchgangsmasses von 2,0 m tatsÃ¤chlich eine Breite von 3,0 m aufgewiesen, so dass auch dieses Mass abgedeckt sei. Die Erstellung des VKF-Zertifikats sei nur noch eine Formsache. Nicht durch diese Dokumente gedeckt sei eine einzige TÃ¼r mit den Massen 2,89 </span><span>Ã</span><span> </span><span>3,665 m, deren Brandsicherheit jedoch durch ein Gutachten belegt werden kÃ¶nne. Dieses sei beim Brandschutzzentrum G in Deutschland bereits in Auftrag gegeben, und auf den Zeitpunkt der AusfÃ¼hrung hin kÃ¶nnten alle VKF-Zertifikate vorgelegt werden. Mit der Replik legte die BeschwerdefÃ¼hrerin sodann zwei Schreiben des Brandschutzzentrums G in Deutschland vom 29. Juli und 14. September 2004 vor, mit welchen dieses die Erstellung einer gutachtlichen Stellungnahme fÃ¼r eine maximale TÃ¼relementgrÃ¶sse von 2,96 </span><span>Ã</span><span> </span><span>3,74 m bestÃ¤tigt.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Entgegen der Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrerin werden jedoch mit den eingereichten Unterlagen nicht alle Anforderungen gemÃ¤ss den Ausschreibungsunterlagen erfÃ¼llt. So ist aus den Belegen nicht ersichtlich, dass die geprÃ¼fte TÃ¼r statt 2,0 m tatsÃ¤chlich 3,0 m breit gewesen sei. Auch stellen die mit der Replik eingereichten Schreiben des Brandschutzzentrums G in Deutschland ein entsprechendes Gutachten nur in Aussicht, enthalten dieses aber noch nicht. Und schliesslich liegen fÃ¼r die beanstandeten TÃ¼ren mit Ãbermassen auch keine VKF-Zertifikate vor; ob die VKF die Zertifizierungen erteilt, steht daher noch nicht fest, und bis zu ihrem Entscheid wird nochmals einige Zeit vergehen. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span>Angebote sind grundsÃ¤tzlich in dem Stand zu beurteilen, in welchem sie der VergabebehÃ¶rde bei der Offerteingabe eingereicht werden. Vorbehalten sind nachtrÃ¤gliche Korrekturen offensichtlicher Rechnungs- und Schreibfehler (§ 29 Abs. 2 SubmV) sowie ErlÃ¤uterungen im Sinn von § 30 SubmV. Im Rahmen von ErlÃ¤uterungen kann die BehÃ¶rde auch zusÃ¤tzliche Belege oder BestÃ¤tigungen einverlangen; dieses Vorgehen dient jedoch nicht dazu, ein klar ungenÃ¼gendes Angebot nachtrÃ¤glich zu ergÃ¤nzen (VGr, 9. Juli 2003, VB.2003.00024, E. 3c, www.vgrzh.ch; 20. Juli 2004, VB.2004.00006, E. 2.6, www.vgrzh.ch). FÃ¼r die Beurteilung massgeblich ist schliesslich der Stand der Unterlagen, wie er sich nach der Bereinigung der Angebote, zum Zeitpunkt des behÃ¶rdlichen Vergabeentscheids, darstellt. Auch das Beschwerdeverfahren vor dem Verwaltungsgericht kann â trotz der grundsÃ¤tzlichen Zulassung neuer Beweismittel und Tatsachenvorbringen gemÃ¤ss § 52 VRG â nicht dazu benÃ¼tzt werden, eine zur Zeit des Vergabeentscheids ungenÃ¼gende Offerte zu ergÃ¤nzen (VGr, 13. April 2000, VB.1999.00348, E. 5.c.bb, www.vgrzh.ch).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin hat verschiedene Unterlagen, mit denen sie die Feuerfestigkeit der angebotenen TÃ¼ren belegen will, erst nach dem Eingabetermin fÃ¼r die Offerte, zum Teil sogar erst im Beschwerdeverfahren, vorgelegt. Damit entsprach ihre Offerte weder bei der Einreichung noch zum Zeitpunkt des Vergabeentscheids den Ausschreibungsunterlagen. Eine nachtrÃ¤gliche ÃberprÃ¼fung anhand der neuen Belege ist hier jedoch ausnahmsweise zulÃ¤ssig, weil sich gezeigt hat, dass die notwendigen PrÃ¼fungs- und Zertifizierungsverfahren fÃ¼r Ã¼bergrosse TÃ¼ren in der zur VerfÃ¼gung stehenden Zeit nicht durchgefÃ¼hrt werden konnten, und weil Ã¼berdies davon ausgegangen werden muss, dass auch die Mitbeteiligte die Voraussetzungen nur dank ihrer vorzeitigen Kenntnis der Anforderungen zu erfÃ¼llen vermochte (vorn, E. 3.6.2).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Unter diesen UmstÃ¤nden darf das Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht wegen des Fehlens der Zertifikate zurÃ¼ckgewiesen werden, bevor sie Gelegenheit erhalten hat, die Zertifikate innert einer angemessenen Frist nachzureichen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin wurde von der Beschwerdegegnerin aufgrund der Zuschlagskriterien wesentlich schlechter bewertet als dasjenige der Mitbeteiligten. In der Gesamtbewertung erhielt die Mitbeteiligte 70, die BeschwerdefÃ¼hrerin nur 44 Punkte. Wird auf dieses Resultat abgestellt, kommt das Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin auch dann nicht zum Zug, wenn sie alle erforderlichen Zertifikate rechtzeitig beibringen kann.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin wendet jedoch ein, dass die Bewertung fÃ¼r sie nicht nachvollziehbar sei, da die Beschwerdegegnerin diese nicht begrÃ¼ndet habe. Ãberdies seien die in den Ausschreibungsunterlagen bekannt gegebenen Zuschlagskriterien weder in eine Reihenfolge gesetzt noch gewichtet worden, wie dies nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts erforderlich sei.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.1 </span></b><span>In den Offertunterlagen wurden die Zuschlagskriterien wie folgt bekannt gegeben:</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>"17. Zuschlagskriterien:</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> â Vergleichbare Referenzobjekte der letzten 3 Jahre</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> â QualitÃ¤t der gewÃ¤hlten Materialien</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> â Preis-/LeistungsverhÃ¤ltnis (inkl. Wartungskosten)</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>â Termingarantie und LeistungskapazitÃ¤t"</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Diese AufzÃ¤hlung enthÃ¤lt entgegen der Beanstandung der BeschwerdefÃ¼hrerin eine Reihenfolge. Die Beschwerdegegnerin hat die Kriterien bei der Auswertung der Angebote auch in dieser Reihenfolge gewichtet, indem sie den drei ersten Kriterien ein Gewicht von je 30 %, dem letzten ein solches von 10 % beimass. Damit ist den Anforderungen, welche die Rechtsprechung an die Bekanntgabe und Gewichtung der Zuschlagskriterien stellt (RB 2002 Nr. 47 = BEZ 2003 Nr. 13 E. 3; VGr, 4. Juni 2003, VB.2002.00383, E. 3a, www.vgrzh.ch), GenÃ¼ge getan.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.2 </span></b><span>Die Beschwerdegegnerin begrÃ¼ndete den Vergabeentscheid in der Mitteilung an die nicht berÃ¼cksichtigten Anbieterinnen einzig mit dem Hinweis "Beste ErfÃ¼llung der Zuschlagskriterien". In der Beschwerdeantwort ergÃ¤nzte sie diese BegrÃ¼ndung nur unwesentlich. So wies sie darauf hin, dass die TÃ¼ren nicht nur feuerpolizeilichen, sondern auch hohen sicherheitstechnischen Anforderungen genÃ¼gen mÃ¼ssten. Sie erlÃ¤uterte aber nicht, inwiefern die TÃ¼ren der BeschwerdefÃ¼hrerin diese Anforderungen nicht erfÃ¼llten. Als wichtigstes Zuschlagskriterium bezeichnete sie sodann den Nachweis von vergleichbaren Referenzobjekten der letzten drei Jahre. Zur BegrÃ¼ndung der schlechteren Benotung der BeschwerdefÃ¼hrerin bei diesem Kriterium verwies sie jedoch lediglich auf das Fehlen der Zertifikate fÃ¼r einen Teil der TÃ¼ren der BeschwerdefÃ¼hrerin. Dieser Umstand darf nach dem Gesagten nicht berÃ¼cksichtigt werden, bevor die BeschwerdefÃ¼hrerin ausreichend Zeit erhalten hat, um die fehlenden Zertifikate nachzubringen, und die Beschwerdegegnerin hat die Frage der VKF-Zulassung ohnehin bereits unter dem Kriterium "QualitÃ¤t der gewÃ¤hlten Materialien" als Unterkriterium berÃ¼cksichtigt. Die spÃ¤rlichen Hinweise vermÃ¶gen die Unterschiede in der Notengebung zwischen Mitbeteiligter und BeschwerdefÃ¼hrerin somit nicht zu erklÃ¤ren. Den Anforderungen an eine ausreichende BegrÃ¼ndung des Vergabeentscheids (VGr, 9. Juli 2003, BEZ 2003 Nr. 36 E. 3b, mit Hinweisen) genÃ¼gen sie offensichtlich nicht.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>In der Duplik ergÃ¤nzte die Beschwerdegegnerin die BegrÃ¼ndung dahingehend, dass die von der BeschwerdefÃ¼hrerin genannten Referenzobjekte den Vorgaben entweder bezÃ¼glich GrÃ¶sse und Aussehen oder bezÃ¼glich Brandschutzanforderungen nicht entsprochen hÃ¤tten. Zudem seien die Sicherheitsklassenvorgaben nicht dokumentiert worden. Beide EinwÃ¤nde werden jedoch nicht nÃ¤her konkretisiert. Im Ãbrigen kann die BegrÃ¼ndung des Vergabeentscheids grundsÃ¤tzlich nicht mit der Duplik nochmals ergÃ¤nzt werden (VGr, 19. Juni 2002, VB.2001.00360, E. 5d, www.vgrzh.ch; 9. Juli 2003, BEZ 2003 Nr. 36 E. 3b), und GrÃ¼nde, welche dies ausnahmsweise als zulÃ¤ssig erscheinen liessen, liegen hier nicht vor. Das Eingehen auf neu in der Duplik vorgebrachte Argumente mÃ¼sste Ã¼berdies zur DurchfÃ¼hrung eines weiteren Schriftenwechsels fÃ¼hren, um der BeschwerdefÃ¼hrerin Gelegenheit zur Ãusserung zu geben. Dies wÃ¼rde zu einer zusÃ¤tzlichen VerzÃ¶gerung, aber dennoch nicht unbedingt zu einem definitiven Entscheid fÃ¼hren.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>6. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der angefochtene Vergabeentscheid ist somit in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben und die Sache zu neuem Entscheid an die Beschwerdegegnerin zurÃ¼ckzuweisen. Sie wird bei der neuen Beurteilung prÃ¼fen mÃ¼ssen, ob die BeschwerdefÃ¼hrerin die notwendigen Nachweise betreffend Brandschutz nach EinrÃ¤umung einer angemessenen Frist erfÃ¼llen kann, und sodann aufgrund der Zuschlagskriterien neu Ã¼ber den Zuschlag entscheiden. Sofern bereits ohne den Gesichtspunkt der Brandsicherheit â aufgrund der Ã¼brigen Zuschlagskriterien â feststeht, dass das Angebot der Mitbeteiligten besser abschneidet, kann die Beschwerdegegnerin den neuen Entscheid auch treffen, ohne das Nachreichen der Zertifikate abzuwarten. Es ist aber in jedem Fall eine klare und nachvollziehbare BegrÃ¼ndung erforderlich.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>7. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dem Ausgang des Verfahrens gemÃ¤ss wird die Beschwerdegegnerin kostenpflichtig (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Sie hat die BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¼berdies fÃ¼r ihre Umtriebe im Beschwerdeverfahren angemessen zu entschÃ¤digen (§ 17 Abs. 2 lit. a VRG). Als angemessen erweisen sich Fr. 3'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen).</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird gutgeheissen und der Zuschlagsentscheid der Beschwerdegegnerin vom 12. Juli 2004 aufgehoben. Die Sache wird zu neuem Entscheid im Sinn der ErwÃ¤gungen an die Beschwerdegegnerin zurÃ¼ckgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> </span><span>Fr. 6'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 210.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 6'210.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der Beschwerdegegnerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der BeschwerdefÃ¼hrerin eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 3'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) zu entrichten, zahlbar innert 30 Tagen nach Rechtskraft des vorliegenden Entscheids.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>5. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>