<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2013-10-08-1C_770-2013.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1C_770/2013 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 8. Oktober 2013</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Fonjallaz, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Bopp. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>Bau- und Planungskommission Obergerlafingen</i>, 4564 Obergerlafingen, </div> <div class="para"> <i>Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn</i>, Rötihof, Werkhofstrasse 65, 4509 Solothurn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Baubewilligungsverfahren, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil vom 22. August 2013 des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 23. Mai 2008 bewilligte die Bau- und Planungskommission der Einwohnergemeinde Obergerlafingen X.________ den Bau eines Hundezwingers unter verschiedenen Auflagen, wobei der Zwinger für maximal vier Hunde zugelassen wurde. </div> <div class="para">Gemäss Verfügung vom 19. November 2012 stellte die Kommission fest, X.________ habe die Auflagen einzuhalten, d.h. die Haltung auf vier Hunde zu beschränken und entsprechend bis zum 31. Januar 2013 eine Lösung für die überzähligen Hunde zu finden. </div> <div class="para">Hiergegen gelangte X.________ mit einer Beschwerde ans Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn, welches diese am 17. Juni 2013 guthiess, die am 19. November 2012 ergangene Verfügung aufhob und die Sache zur Durchführung eines Baubewilligungsverfahrens an die kommunale Bau- und Planungskommission zurückwies. </div> <div class="para">In der Folge erhob X.________ am 27. Juni 2013 auch gegen diesen Entscheid eine Beschwerde, auch wenn er teilweise obsiegt hatte. Er machte geltend, er sei bereit, die Sache gütlich zu regeln. Seine Ehefrau habe ihn in ein schlechtes Licht gerückt. Der in Frage stehende Zwinger sei gar nie gebaut worden. Auch bestreite er, acht Hunde zu halten. Eine Hundehaltung als Hobby sei sicher nicht baubewilligungspflichtig, schon deswegen nicht, weil es gar keinen Lärm gebe im Zusammenhang mit seinen Hunden. Eine Familie im Dorf besitze sogar noch weit mehr Hunde als er selber. </div> <div class="para">Das Departement hat diese Beschwerde zuständigkeitshalber ans kantonale Verwaltungsgericht weitergeleitet. Mit Urteil vom 22. August 2013 hat dieses die Beschwerde abgewiesen, ebenso das vom Beschwerdeführer gestellte Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Sodann hat des Gericht dem Beschwerdeführer die auf Fr. 800.-- festgesetzten Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens auferlegt. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 17. September (Postaufgabe: 19. September) 2013 führt X.________ Beschwerde ans Bundesgericht. Dieses hat davon abgesehen, Vernehmlassungen einzuholen. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span> nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in <span class="artref">Art. 106 Abs. 1 BGG</span> verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=24&amp;from_date=30.09.2013&amp;to_date=19.10.2013&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-I-49%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page49">BGE 136 I 49</a> E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen Grundrechte verstossen soll. Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Der Beschwerdeführer kritisiert das ausführlich begründete verwaltungsgerichtliche Urteil ganz allgemein und macht ebenfalls nur ganz pauschal "Willkür" und "Verweigerung der Akten" geltend. Dabei bringt er wie im kantonalen Verfahren einmal mehr seine Sicht der Dinge vor. Er beschränkt sich indes im Wesentlichen auf eine appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil, ohne im Einzelnen darzulegen, inwiefern dadurch Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> verletzt worden sein soll. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Auf die Beschwerde ist daher schon aus diesem Grund nicht einzutre-ten, weshalb es sich erübrigt, auch noch die weiteren Eintretens-voraussetzungen zu erörtern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die vorliegende Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> entschieden werden kann. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Da die Beschwerde nach dem Gesagten offensichtlich aussichtslos ist, ist das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung abzuweisen (<span class="artref">Art. 64 BGG</span>). Bei den gegebenen Verhältnissen kann indes davon abgesehen werden, für das bundesgerichtliche Verfahren Kosten zu erheben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach wird erkannt:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Bau- und Planungs-kommission Obergerlafingen, dem Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn sowie dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 8. Oktober 2013 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Fonjallaz </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Bopp </div> </div></body></html>