<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2023.00085</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Kübler<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Gerichtsschreiberin Sherif</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">30. Juni 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sach</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard StandardEinzug">en</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Lotti Sigg</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Sigg Schwarz Advokatur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1960 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitete seit 1981 als Fassaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- und F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dachisolierer, zuletzt bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG (Urk. 6/8, 6/10), ehe das Arbeitsverhältnis am 24. November 2015 per 31. Dezember 2015 seitens der Arbeitgeberin aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">löst wurde (Urk. 6/10/8). Ab dem 25. Dezember 2015 war der Versicherte zu 100 % krankgeschrieben (Urk. 6/14/2). Am 1. Juni 2016 (Eingangsdatum) meldete er sich unter Hinweis auf ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Glottiskarzinom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> links sowie einen Status nach einer HWS-Versteifung am 26. Oktober 2007 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erstmals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Eidgenös</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/1). Die Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche (Urk. 6/10) sowie medizinische Abklärungen (Urk. 6/9, 6/11, 6/14, 6/16, 6/20, 6/23-24) und zog die Akten der zuständigen Krankentaggeldversicherung bei (Urk. 6/19-22, 6/25, 6/30-32). Am 11. Januar 2018 forderte die IV-Stelle den Versicherten unter Hinweis auf seine Mitwirkungspflicht auf, sich einer fachärztlichen rheumatolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischen oder orthopädischen Behandlung mit Physiotherapie zu unterziehen (Urk. 6/33). Nach Aktualisierung der Akten (Urk. 6/40, 6/42-43) stellte die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle dem Versicherten mit Vorbescheid vom 17. Dezember 2018 eine befristete ganze Invalidenrente </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Dezember 2016 bis September 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Aussicht (Urk. 6/46). Dagegen liess der Versicherte am 28. Januar 2019 Einwand erheben (Urk. 6/50; ergänzende Begründung vom 5. März 2019, Urk. 6/54). Am 4. September 2019 verfügte die IV-Stelle im angekündigten Sinne und sprach dem Versicherten eine vom 1. Dezember 2016 bis am 30. September 2017 befris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete ganze Invalidenrente zu; einen darüberhinausgehenden Leistungsanspruch verneinte sie (Urk. 2 [= Urk. 6/57 und 6/62]). Die dagegen erhobene Beschwerde wies das hiesige Gericht mit Urteil vom 22. Januar 2021 ab (Prozess Nr. IV.2019.00700, Urk. 6/80).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 12. Oktober 2020 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte unter Beilage weiterer Arztberichte (vgl. Urk. 6/76) erneut bei der IV-Stelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und machte geltend, sein Gesundheitszustand habe sich verschlechtert (Urk. 6/77). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 29. Oktober 2020 teilte d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie IV-Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit, aufgrund des hängigen Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahrens und dem damit strittigen Rentenanspruch könn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en keine Abklärungen in die Wege geleitet werden; das Gesuch werde bis zum Abschluss des Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahrens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sistiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und nach Rechtskraft des Urteils geprüft (Urk. 6/79). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">22. April 2021 forderte die IV-Stelle den Versicherten auf, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aktuelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beweismittel zur Glaubhaftmachung einer wesentlichen Veränderung der tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächlichen Verhältnisse seit Erlass der letzten Verfügung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufzulegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/83). Nachdem der Versicherte weitere Unterlagen eingereicht hatte (Urk. 6/84, 6/86), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigte die IV-Stelle weitere medizinische Abklärungen (Urk. 6/88-89). Mit Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid vom 14. Juli 2022 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 6/119). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Versicherte am 9. September 2022 Einwand erh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/123, vgl. auch Urk. 6/120-122)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit Verfügung vom 9. Januar 2023</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab (Urk. 2 [=Urk. 6/126]). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess der Versicherte am 7. Februar 2023 Beschwerde erheben und beantragen, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und ihm sei eine Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 14. März 2023 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), worüber der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 16. März 2023 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p><span> </span><span>In zeitlicher Hinsicht sind </span><span> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span>lungen </span><span> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da der Zeit</span><span>punkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1</span><span>bis</span><span> IVG) und jener des Renten</span><span>anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht (</span><span>vgl. </span><span>Rz</span><span>. 1008 des Kreisschreibens des Bundesamtes für </span><span>Sozialversicherungen zu den Übergangsbestimmungen zur Einführung des line</span><span>aren Rentensystems [KS ÜB WE IV], gültig ab 1. Januar 2022).</span></p><p><span> </span><span>Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 202</span><span>2. </span><span>Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend bereits vor dem 1. Januar 2022 in Betracht fällt, sind die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich die Folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 IVV eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat.</span></p><p><span> </span><span>Ergibt die Prüfung durch die Verwaltung, dass </span><span>die Vorbringen</span><span> der versicherten Person nicht glaubhaft sind, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der </span><span>ver</span><span>-</span><span>sicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tat</span><span>sächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revi</span><span>sionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festge</span><span>stellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (</span><span>Urteil des Bundes</span><span>-</span><span>gerichts 9C_351/2020 vom 21. September 2020 E. 3.1, insbesondere mit Hinweis auf</span><span> </span><span>BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Invaliditätsgrades bildet bei der Neuanmeldung die letzte rechtskräftige Verfügung, die auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs beru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Somit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind die Verhältnisse bei Erlass der strittigen Verwaltungsverfügung mit denje</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nigen im Zeitpunkt der letzten materiellen Anspruchsverneinung zu vergleichen (BGE 130 V 64 E. 2, 130 V 71 E. 3, 133 V 108 E. 5.2 und E. 5.4). Dabei stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span id="VV037"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben die Beweise frei, das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heisst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nische These abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a).</span></p><p><span> </span><span>Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span>Vorakten</span><span> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Zudem muss der Arzt über die notwendigen fachlichen Qualifikationen ver</span><span>fügen. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a; Urteil des Bundesgerichts 8C_225/2021 vom 1</span><span>0. </span><span>Juni 2021 E. 3.2, je </span><span>m.w.H</span><span>.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid damit, die Abklärungen hätten zwar ergeben, dass veränderte medizinische Tatsachen vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegen würden. Es liege aber weiterhin eine volle Arbeitsfähigkeit für eine ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passte Tätigkeit vor. Bei einem Invaliditätsgrad von 23 % habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Versicherte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keinen Anspruch auf eine Invalidenrente. Die eingereichten medizinischen Unterlagen würden auf keine zusätzliche Einschränkung in einer körperlich angepassten Tätigkeit hinweisen. Der Beschwerdeführer sei bei der Stellensuche mit Eingliederungsmassnahmen unterstützt worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dass er keine Anstellung habe finden können, sei auf IV-fremde Gründe zurückzuführen, weshalb weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hin von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 2 S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber mach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e der Beschwerdeführer im Wesentlichen geltend, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es sei unter Berücksichtigung der MRI-Befunde vom 11. Februar 2019, welche schwere mehrsegmentale degenerative Veränderungen beleg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en, nicht mehr von einer vol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len Arbeitsfähigkeit auszugehen. Zudem sei eine allfällige Restarbeitsfähigkeit dermassen limitiert, dass sie nicht mehr verwertbar sei. Die Beschwerdegegnerin habe ihm Eingliederungsmassnahmen zugesprochen, trotzdem habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund seiner gesundheitlichen Situation keine Arbeitsstelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">finden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> können. Dies zeige, dass er nicht mehr vermittelbar sei. Er leide an diversen Beschwerden und habe ein bereits fortgeschrittenes Alter, weshalb seine Restarbeitsfähigkeit auch auf dem hypothetisch ausgeglichenen Arbeitsmarkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">realistischerweise nicht mehr nachgefragt sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 1 S. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das hiesige Gericht stützte sich in seinem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rteil vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">22. Januar 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sondere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Aktenbeurteilung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von RAD-Arzt med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 16. Juli 2018 und 6. Mai 2019, de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en es volle Beweiskraft zumass (Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich IV.2019.00700 E. 4.2, Urk. 6/80/11). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aktenkundig waren zu diesem Zeitpunkt die Diagnosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehrseg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mentale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chondrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit rechtbetonter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Retrospondylodese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von HWK 3/4 bis HWK 6/7, eine mässige mehrsegmentale Spondylarthrose, eine zervikale Myelo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pathie sowie ein Status nach symptomatischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Femurkopfnekrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beidseits und ein Schilddrüsenkarzinom beidseits nach Radiotherapie 2016 (vgl. E. 3.2-3.3, Urk. 6/80/6 f.). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht berücksichtigte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in seinem Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er RAD-Arzt in seine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beurteilung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 16. Juli 2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geführt hatte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach der Radiotherapie sei der Beschwerdeführer klinisch und radiologisch tumorfrei gewesen. Aus psychiatrischer Sicht bestehe keine Arbeitsunfähigkeit mehr. Aufgrund der Beschwerden im Bereich der HWS und der Hüften sei von einer dauerhaften Einschränkung für körperlich schwere Tätigkeiten auszugehen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In einer dem Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsprofil angepassten Tätigkeit bestehe zunächst zwar eine 100%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit. Ab Juni 2017 sei jedoch eine 100%ige Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegeben. Die von den Behandlern vorgesehenen Operationen seien aus arbeitsmedizinischer Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sinnvoll. Damit sei auch eine Verbesserung des Gesundheitszustandes im Sinne einer Verbesserung der Lebensqualität </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Aus arbeitsmedizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht könne aber nicht von einer wesentlichen Verbesserung der Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit ausgegangen werden. Aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitsme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sicht seien keine dauer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haften Einschränkungen in einer angepassten Tätigkeit ausgewiesen (E. 3.7, Urk. 6/80/8). Am 6. Mai 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hatte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zudem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ergänzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus neurologischer Sicht sich keine wesentlichen Veränderungen im klinischen und elektrophysiologischen Befund bei anamnestisch durch den Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er angegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verschlechterung der Kribbelsensationen im Vergleich zu März 2018 ergeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Aus ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pädischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sicht sei eine seit etwa 2.5 Jahren bestehende Symptomatik beschrieben worden, die im Wesentlichen über das letzte Jahr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichbleibend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stark gewesen sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In einer angepassten Tätigkeit sei aus arbeitsmedizinischer Sicht, wie bereits in der Stellungnahme vom 16. Juli 2018 festgehalten, nicht von einer dauerhaften Arbeitsunfähigkeit auszugehen (E. 3.11, Urk. 6/80/10). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der vorliegenden Neuanmeldung präsentierte sich der medizinische Sachverhalt im Wesentlichen wie folgt: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. September 2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fertigte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin Allgemeine Innere Medizin und Radiologie,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein MRI der HWS an. Befundmässig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liege ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Metallartefakt HWK 6/7 bei vorbestehendem Status nach Spondylodese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">[2007, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/80/7 E.3.3] </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor. Ansonsten seien die Knochenmarksignale unauffällig. Bekannt sei eine Spinalkanalstenose HWK 3/4 bis HWK 6/7 mit zunehmenden T2w </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Singalanhebungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Myelon betont auf Höhe HWK 4/5, die auf zuneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mende Kompressionsmyelopathien hinweisen würden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verglichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Jahr 2017 würden zunehmende multisegmentale Degenerationen der HWS und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dadurch mu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tisegmentale Stenosen auffallen (Urk. 6/84/4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2020 folgte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Anfertigung eines</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MRI der Hüfte links.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt fest, i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n den Vorun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tersuchungen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beidseitig ein Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Femurkopfnekrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bereits vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegender Hüftarthrose festgestellt worden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem beidseitig vergrösserter Offset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">winkel, was mit einem Cam-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kolleliere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Knorpelzustand habe sich seit der Voruntersuchung nicht verschlechtert. Es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aber Zeichen einer leichten Aktivierung bei Knochenmarksödem im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Femurkopf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> festgestellt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Vergleich zur Voruntersuchung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vergrösserte Offsetwinkel korreliere mit dem zusätzlichen Cam-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> MRI der Hüfte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 30. September 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Femurnekrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei ohne eindeutiges perifokales Ödem, am ehesten etwas ältere Genese, keine Frag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mentierung, keine eindeutige Deformierung, mehrere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subchondrale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zysten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit diffusen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Korpelausdünnungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Femurkopfes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, auch des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Acetabulumdachs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie mehrere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subcorticale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Knochenzysten am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Femurkopf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Sinne sekundärer Arthrosen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Talierungsstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Überdachung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Femurkopfes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Verdacht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">labrochondrale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Separation, Alpha-Winkel sei 65</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, leicht erhöht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/84/1). Bereits in der Voruntersuchung (von Februar 2017, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/22/14) sah man mehrere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subchondrale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zystische Formationen mit fokalem Knorpelschaden, eine Überdachung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Femurköpfe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beidseits mit Verkalkungen des Labrums und Labrumverdickungen sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tailierungsstörungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Femurhälse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beidseits (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/84/1). Das MRI der Lendenwirbelsäule vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2020 – dazu bestand keine Voruntersuchung - zeigte mehrsegmentale degenerative Verände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen der untersten vier LWS-Segmente mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diskusbulging</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bzw. Diskushernien in Kombination mit Spondylarthrosen mit linksbetonter mässiger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neuroforami</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">naler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stenose LWK5/SWK 1 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/76/1-2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 2. März 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">notierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> MRI der Schulter rechts vom gleichen Tag habe eine geringe Bursitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subakromiale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subdeltoidea</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, eine mässige und aktivierte ACG-Arth</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">se sowie eine geringe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Supras</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">inatussehne gezeigt (Urk. 6/81). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 8. Juni 2021 berichtete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Hausärztin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">univ. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin Allgemeine Innere Medizin, der Beschwerdeführer sei seit dem Jahr 2005 bei ihr in Behandlung und er sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für alle Tätigkeiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit dem 5. September 2016 bis auf weiteres 100 % arbeitsunfähig. Die Prognose sei schlecht. Der Beschwerdeführer habe dauerhaft Schmerzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">as Ste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en und Laufen sei eben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">falls schmerzhaft. Manuelle Arbeiten seien aufgrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hyp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ästhesien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und wegen der Kraftminderung generell fast unmöglich. Er sei 60 Jahre alt und aufgrund seiner Beschwerden nicht mehr leistungsfähig, dadurch sei er noch depressiver geworden (Urk. 6/88). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 24. Juni 2022 ergänzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, der Beschwerdeführer sei wegen seinen chronischen Beschwerden im Wirbelsäulen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereich nicht mehr vermittelbar beziehungsweise nicht mehr leistungsfähig (Urk. 6/116/1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin Ohren-, Nasen und Halskrankheiten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Rhino-Laryngologie), hielt am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2021 fest, der Beschwerdeführer sei seit dem Jahr 2016 in Behandlung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> alle sechs Monate werde eine Tumorvorsorge durchgeführt. Es sei ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis ausgestellt worden, wonach der Beschwerdeführer vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis 15. Februar 2016 arbeitsunfähig gewesen sei. Aktuell sei der Beschwerdeführer nach der Radiotherapie bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Glottiskarzinom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seit fünf Jahren tumorfrei. Die Heiserkeit sei persistier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">end</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ansonsten sei der Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinzustand gut (Urk. 6/89/2-3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 21. Juni 2022 fertigte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein CT de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Thorax-Oberbauchs mit Kontrastmittel an. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht notierte sie, e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s seien vermehrte unter der Signifikanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grenze liegende mediastinale Lymphknoten und prominentere hiläre Lymphkno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten beidseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit lymphatischem Gewebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis weit nach peripher fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt worden. Zudem würden geringe emphysematische Veränderungen im Lungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">parenchym vorliegen. Rundherde und Pleuraerguss würden nicht bestehen. Eine pulmonale Raumforderung habe ausgeschlossen werden können. Es bestehe eine generalisierte Arteriosklerose mit Aortensklerose und Koronarsklerose. Des Wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n habe eine leichte Divertikulose des Colon </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ascendens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und proximalen Colon tra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sversum festgestellt werden können. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im MRI habe sich auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Nabelhernie mit Fett im Bruchsack mit Bruchlücke von 1.5 x 1.7 cm gezeigt (Urk. 6/116/2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2021 nahm RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizin, eine versicherungsmedizinische Stellungnahme vor. Er hielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in Kenntnis sämtlicher Berichte (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/118/5-6) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fest, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weiterhin unbestritten, dass der Beschwerdeführer aus arbeitsmedizinischer Sicht in der bisherigen Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig sei (Urk. 6/118/5).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die radiologisch bildgebenden Befunde würden zwar eine teilweise Veränderung/Verschlechterung ausweisen. In den Arztberichten seien aber keine detaillierten Angaben zur Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit zu finden. Auf die pauschale Einschätzung der Hausärztin, wonach der Beschwerdeführer in jeglicher Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig sei, könne zudem nicht abgestellt werden. Es liege in der Natur einer degenerativen Erkrankung, dass sich über die Jahre die bildgebenden Befunde verändern würden, im Sinne einer in der Bildbeschreibung sich darstellenden Verschlechte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung. Hieraus könne aber nicht gleichzeitig eine Veränderung/Verschlechterung der funktionellen Leistungsfähigkeit oder der Arbeitsfähigkeit abgeleitet werden. Die aus den degenerativen Veränderungen resultierenden funktionellen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen seien bereits bei der Formulierung des Belastungsprofils im Rahmen der Stellungnahme vom 16. Juli 2018 berücksichtigt worden. Dem Belastungsprofil entspreche eine körperlich leichte Tätigkeit, ohne dauerhaftes Stehen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ehen und ohne besondere Belastung der Wirbelsäule (keine Tätigkeiten mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auern, nicht vornübergebeugt, keine Wirbelsäulen belastenden Zwangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltungen) sowie keine Tätigkeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> welche die Halswirbelsäule belaste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spielsweise keine Überkopfarbeiten). An dieser Einschätzung hätten die neu vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelegten Berichte nichts geändert. Nur aufgrund der veränderten Bildgebung könne keine veränderte funktionelle Leistungsfähigkeit/Arbeitsfähigkeit ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nommen werden. Der Beschwerdeführer habe aktuell von weiteren, grösseren therapeutischen Massnahmen abgesehen, weshalb aus versicherungsmedizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht von einem stabilen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitszustand auszugehen sei. Zwar seien die vorgeschlagenen Therapien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus arbeitsmedizinischer Sicht sinnvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, im Sinne einer Verbesserung der Lebensqualität. Von einer wesentlichen Verbesserung der Arbeitsfähigkeit könne aber durch diese therapeutischen Massnahmen nicht aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegangen werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Daher würden zwar veränderte medizinische Tatsachen seit der letzten Verfügung vorliegen, eine wesentliche Veränderung bezüglich der funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionellen Leistungsfähigkeit/Arbeitsfähigkeit lasse sich aber nicht erkennen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es bestehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aber weiterhin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Gesundheitsschaden der die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in der bisherigen Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(weiterhin 100 %) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dauerhaft ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränke (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6/118/7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus medizinischer Sicht ist aktenkundig und unbestritten, dass der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer aufgrund seiner chronischen HWS- und Hüftbeschwerden in seiner bishe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rigen Tätigkeit als Fassaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- und F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lachdachisolierer seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mehr arbeitsfähig ist (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6/118/5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und E. 3.2.5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist die Frage der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung des Beschwerdeführers vom 12. Oktober 2020 (Eingangsdatum, Urk. 6/77) eingetreten und hat damit eine Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung seines Gesundheitszustandes seit Erlass der letzten Verfügung vom 4. September 2019 als glaubhaft erachtet. Im Rahmen der materiellen Abklärung der Sache ist sie jedoch zum Schluss gelangt, dass keine relevante Verschlechte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Gesundheitszustandes eingetreten sei. Die Beschwerdegegnerin stützte sich dabei im Wesentlichen auf die Stellungnahme von RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 25. Juni 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/118/5-8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aktenkundig ist, dass i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m März 2021 neu eine geringe Bursitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subakromia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">le</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subdeltoidea</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, eine mässige und aktivierte ACG-Arth</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ose sowie eine geringe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Supraspinatussehne diagnostiziert wurden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der Beschwerdeführer neu Lungenprobleme geltend macht (vgl. Urk. 1 S. 5),</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geht aus den Akten hervor, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter der Signifikanzgrenze liegende mediastinale Lymphknoten sowie geringe emphysematische Veränderungen im Lungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">parenchym festgestellt wurden. Rundherde und Pleuraerguss sowie eine pulmo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nale Raumf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rderung konnten jedoch ausgeschlossen werden (E. 3.2.4). Eine Arbeitsunfähigkeit wurde aufgrund der neu erhobenen Befunde nicht attestiert.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der neu hinzugetretenen Diagnosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">festzuhalten, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht unbesehen eine höhere Arbeitsunfähigkeit bewirk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Massgebend für den Grad </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Arbeitsunfähigkeit ist nicht die Diagnose oder die Zahl der aufgeführten Diagnosen, sondern die daraus resultierende Leistungseinschränkung, welche sich auch durch eine zusätzliche Beeinträchtigung nicht zwangsläufig erhöhen muss (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_804/2015 vom 21. Juni 2016 E. 3.2). Für eine Neuanmeldung reicht es daher nicht aus, eine ausschliesslich gesundheitliche Verschlechterung geltend zu machen. Insbesondere genügt eine neu hinzuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tretene Diagnose per se nicht, um eine erhebliche Verschlechterung glaubhaft zu machen, da damit über das quantitative Element einer relevanten, die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit schmälernde Veränderung des Gesundheitszustandes nicht zwingend etwas ausgesagt wird (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_244/2016 vom 21. Juni 2016 E. 3.5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem von RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erstellte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Belastbarkeitsprofil sind dem Beschwerdeführer nur noch körperlich leichte Tätigkeiten ohne dauer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haftes Stehen oder Gehen, ohne besondere Belastung der Wirbelsäule und keine die Halswirbelsäule belastenden Tätigkeiten (insbesondere keine Überkopfarbeit) zumutbar.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Diese Einschätzung deckt sich mit derjenigen des RAD vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2018 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/47/8).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Mithin ist nicht ersichtlich, inwiefern die neuen Diagnosen die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer dem Belastbarkeitsprofil entsprechenden Tätigkeit weiter einschränken würden. RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in seiner versicherungsmedizinischen Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 25. Juni 2021 nachvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">darauf hin, dass bildgebend zwar eine Veränderung beziehungsweise Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung ausgewiesen sei, dies jedoch in der Natur der degenerativen Erkrankungen liege. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schlüssig ist mithin auch seine Schlussfolgerung, wonach e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ine Verschlechterung der funktionellen Leistungsfähigkeit respektive der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einzig gestützt darauf abgeleitet werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.2.5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zwar möglich, dass eine revisionsbegründende Änderung des Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes auch dann gegeben sein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">könnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn sich ein Leiden bei gleicher Diagnose in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit verändert hat (BGE 141 V 9 E. 6.3.2 mit Hinweis). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Inwiefern sich diesbezüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beim Beschwerdeführer jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">solche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verschlechterung ergeben haben sollte, lässt sich weder de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> noch den übrigen Akten entnehmen. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> attestiert eine bereits seit dem Jahr 2016 bestehende vollständige Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit (E. 3.2.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgeblich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> andere Einschätzung der noch zumutbaren Arbeitsfähigkeit ist damit nicht ausgewiesen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die aktuell </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgebend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einschränkenden Befunde waren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Wesentlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereits bei Erlass der letzten Verfügung im September 2019 bekannt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die seither in der Bildgebung ausgewiesenen Veränderungen und Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterungen schränken jedoch die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers nicht zusätzlich weiter ein. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Sachverhalt bezüglich den Auswirkungen der gesundheitlichen Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen auf die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers seit der letzten Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2019 unverändert geblieben ist, hat die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin zu Recht keinen neuen Einkommensvergleich durchgeführt, sondern auf denjenigen im Urteil des Sozialversicherungsgerichts vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2021 verwiesen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/80/17 ff. E. 6, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/118/9). Demnach beträgt der Invaliditätsgrad weiterhin rentenausschliessende 23</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Daran vermag das Vorbringen des Beschwerdeführers, seine allfällige Restarbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit sei dermassen limitiert, dass sie nicht mehr verwertbar sei, dies habe auch die Arbeitsvermittlung plus der IV ergeben (Urk. 1 S. 6), nichts zu ändern. Das hiesige Gericht hat im Urteil vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2021 in Erwägung 5 ausgeführt, dass und weshalb die dem Beschwerdeführer attestierte volle Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt trotz seines Alters realisierbar ist; darauf wird verwiesen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/80/13 ff. E. 5). Es trifft zwar zu, dass die Arbeitsvermittlerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> GmbH für den Beschwerdeführer aktenkundig 56 wortidentische «Initiativ-Bewerbungen» gemacht hat und darauf keine Zusagen erhalten hat (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/122/1-68). Dies ist jedoch nicht weiter erstaunlich, da sich der Beschwerdeführer nicht auf ausgeschriebene Stellen bewarb. Zudem ist bei der Verwertung der Restar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit von einer dem Invaliditätsbegriff von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG zugrundelie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genden ausgeglichenen Arbeitsmarktlage auszugehen, die konkrete Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">marktlage ist nicht zu berücksichtigen. Dieser ausgeglichene Arbeitsmarkt umschliesst einerseits ein gewisses Gleichgewicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen, anderseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur her einen Fächer verschiedenartiger Stellen offenhält, und zwar sowohl bezüglich der dafür verlangten beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen Einsatzes. Es sind wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terhin keine Gründe ersichtlich, weshalb der Beschwerdeführer seine ihm zu 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> attestierte Restarbeitsfähigkeit nicht verwerten könnte (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/80/13 ff. E .5 und 6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des vom Beschwerdeführer erneut geltend gemachten Leidensabzuges von 25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 8) wird erneut auf die zutreffenden Erwägungen im Urteil vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2021 verwiesen; danach ist ihm kein Leidensabzug zu gewähren (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/80/19 E. 6.4). </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hat sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit der letzten Verfügung der Beschwerdegegnerin vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2019 nicht rentenrelevant verändert, es ist weiterhin von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit auszugehen, der Invaliditätsgrad von 23</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist zu bestätigen. Entsprechend erweist sich der angefochtene Entscheid als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert festzulegen (Art. 69</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- anzusetzen. Entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer aufzuerlegen. </span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Lotti Sigg</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Partei oder ihrer Rechtsvertretung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelSherif</p><p><br/></p><div><p> </p></div><p></p></div> </div></body></html>