<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2021.00025</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiber Boller</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">26. Juni 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">KSPartner</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1961, war von 1993 bis 2004 als Mitgründer und Geschäftsleiter der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG und von 2005 bis 2015 als Managing </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Director</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Verwaltungsratspräsident der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG tätig, wobei der letzte vertragliche Arbeitstag am 28. Februar 2015 war (Urk. 2/11/32; Urk. 2/17). Unter Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis auf eine chronische lymphatische Leukämie meldete er sich am 19. März 2014 (richtig: 2015) bei der Invalidenversicherung zum Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug an (Urk. 2/11/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 23. Feb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruar 2018 bei einem Invaliditätsgrad von 50 % eine befristete halbe Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente vom 1. Dezember 2015 bis 31. Juli 2016 zu (Urk. 2/2 = Urk. 2/11/52+53).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 10. April 2018 Beschwerde gegen die Verfügung vom 23. Februar 2018 (Urk. 2/2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm eine unbefristete Dreiviertelsrente zuzusprechen (Urk. 2/1 S. 2). Nach zwei durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführten Schriftenwechseln (Urk. 2/9, Urk. 2/16, Urk. 2/19, Urk. 2/20) gab das Gericht dem Beschwerdeführer Gelegenheit, zu einer vom Gericht in Erwägung gezogenen Abänderung der angefochtenen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung zu seinem Nachteil (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reformatio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in peius) Stellung zu nehmen oder die Beschwerde zurückzuziehen (Urk. 2/21). Der Beschwerdeführer zeigte mit Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme vom 16. Dezember 2019 an, dass er an der Beschwerde festhalte (Urk. 2/23).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Urteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV.2018.00329</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 16. Januar 2020 (Urk. 2/25) wies das hiesige Gericht die Beschwerde ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und hob die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 23. Februar 2018 mit der Feststellung auf, dass der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Invalidenrente habe.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die hiergegen erhobene Beschwerde hiess das Bundesgericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Urteil 8C_177/2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 22. Dezember 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, hob das Urteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des hiesigen Gerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 16. Januar 2020 auf und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wies die Sache zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiteren Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neuer Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidung an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dieses</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zurück (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/29 = Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Beschlüssen vom 26. August 2021 (Urk. 8-9) stellte das hiesige Gericht in Aussicht, bei Prof. Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Hämatologie, und bei Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, je eine schriftliche Auskunft über die in den Beschlüssen näher genannten Fragen einzuholen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 13. September 2021 teilte die Beschwerdegegnerin mit, dass sie keine Änder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ungen und Ergänzungen zur Fragestellung beantrage (Urk. 11). Am 8. Oktober 2021 (Urk. 13) beantragte der Beschwerdeführer nebst Zusatzfragen eine mindestens teilweise Aufnahme oder Beilage des Rückweisungsentscheides (S. 2 f.). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Beschluss vom 9. November 2021 (Urk. 14) wurde letzterer Antrag abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen und die Anträge auf Aufnahme von Zusatzfragen teilweise gutgeheissen. Nach Ablauf der Rechtsmittelfrist holte das Gericht mit Beschlüssen vom 1. Februar 2022 (Urk. 16/1-2) die schriftlichen Auskünfte ein, welche von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 7. März 2022 (Urk. 19) und von Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 15. März 2022 (Urk. 21) erstattet und den Parteien mit Verfügung vom 5. April 2022 (Urk. 23) zur Stellungnahme zugestellt wurden. Die Beschwerdegegnerin nahm am 16. Mai 2022 (Urk. 26) und der Beschwerdeführer am 20. Juni 2022 (Urk. 28) Stellung. Mit Verfügung vom 21. Juni 2022 (Urk. 29) wurden die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stellungnahmen den Parteien je wechselseitig zur Kenntnisnahme zugestellt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Beschluss vom 1. September 2022 (Urk. 30) stellte das Gericht in Aussicht, bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> GmbH eine schriftliche Auskunft einz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">holen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, worauf die Parteien diverse Anträge stellten, so die Beschwerdegegnerin a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m 3. Oktober 2022 (Urk. 33) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am 20. Oktober 2022 (Urk. 34).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Beschluss vom 3. November 2022 (Urk. 35) wies das Gericht die Anträge des Beschwerdeführers auf Einholung einer schriftlichen Auskunft bei dessen dama</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ligen Stellvertreter und auf Beizug </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Personaldossiers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ab und wies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anträge auf Ergänzung der Fragen teilweise gut. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Antrag der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin auf Einholung des Fusionsvertrages</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde abgewiesen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anträge auf Ergänzung der Fragen wurden teilweise gutgeheissen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Ablauf der Rechtsmittelfrist holte das Gericht mit Beschluss vom 20. Dezember 2022 (Urk. 39) die schriftliche Auskunft bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein, welche nach entsprechender telefonischer Nachfrage (Urk. 42) am 2. März 2023 von deren HR Senior Manager </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erstattet (Urk. 43) und den Parteien mit Verfügung vom 10. März 2023 (Urk. 44) zur Stellungnahme zugestellt wurde. Der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer nahm am 29. März 2023 (Urk. 46) und die Beschwerdegegnerin am 12. April 2023 (Urk. 47) Stellung. Mit Verfügung vom 18. April 2023 (Urk. 48) wurden die Stellungnahmen den Parteien je wechselseitig zur Kenntnisnahme zugestellt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Urteil vom 16. Januar 2020 (Urk. 2/25) kam das hiesige Gericht gestützt auf die diversen Berichte des behandelnden Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und auf die Stellungnahme des Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine innere Medizin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">egionaler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rztlicher Dienst (RAD), vom 14. November 2016 (Urk. 2/11/33 S. 4 f.), zum Schluss, der Beschwerdeführer sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund einer lymphatischen Leukämie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 1. Dezember 2014 bis zum 30. Juli 2015 zu 100 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, daraufhin bis zum 31. Juli 2016 zu 50 % und schliesslich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit August 2016 zu 70 % arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig gewesen (dortige E. 4.1). Aufgrund der persistierenden Fatigue-Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> langfristig in zeitlicher Hinsicht im genannten Umfang in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt (gewesen), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entgegen der regionalärztlichen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in qualitativer Hinsicht («ohne Stressexposition»). Somit sei die angestammte Tätigkeit als Geschäftsführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und Präsident des Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsrates </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in qualita</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiver Hinsicht aus medizinisch-theoretischer Sicht im Rahmen der zeitlichen Limitierung zumutbar (dortige E. 4.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bundesgericht führte dazu aus, was folgt (Urk. 1): </span></p><p><span> </span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">«</span><span class="Standard StandardEinzug">4.2. </span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">4.2.1. Zwar wird im RAD-Bericht vom 14. November 2016 in bisheriger und angepasster Tätigkeit gemäss Belastungsprofil ab 1. September 2016 eine 70%ige Arbeitsfähigkeit attestiert. Bei den Angaben zum Belastungsprofil wird indessen eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit ohne Stressexposition angeführt. Mit Bezug auf die ehemalige Tätigkeit des Beschwerdeführers bei der </span><span class="Standard StandardEinzug">Z.___</span><span class="Standard StandardEinzug"> AG kann jedoch kaum von einer Tätigkeit ohne Stressexposition gesprochen werden. </span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug"> </span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">4.2.2. Aus den diversen Berichten des Prof. Dr. med. </span><span class="Standard StandardEinzug">A.___</span><span class="Standard StandardEinzug">,</span><span class="Standard StandardEinzug"> welche dieser im Zeit</span><span class="Standard StandardEinzug">raum vom 11. Dezember 2014 bis 1. November 2016 verfasst hatte, geht nicht hervor, ob sich die 70%ige Arbeitsfähigkeit auch auf die angestammte Tätigkeit bezieht. In jenem vom 1. November 2016 führte der Arzt unter anderem aus, es bestehe weiter</span><span class="Standard StandardEinzug">hin eine starke Fatigue-Symptomatik als Folge der Therapie. Der Beschwerde</span><span class="Standard StandardEinzug">führer arbeite zu 70 % bei einer Arbeitsunfähigkeit von 30 %. Auf die Frage, ob die Arbeits</span><span class="Standard StandardEinzug">fähig</span><span class="Standard StandardEinzug">keit durch medizinische Massnahmen verbessert werden könne, hielt der Arzt lediglich fest, 30 % arbeitsunfähig, 70 % arbeitsfähig. Die Frage nach der Arbeits</span><span class="Standard StandardEinzug">fähig</span><span class="Standard StandardEinzug">keit in der angestammten Tätigkeit wurde dem Arzt nicht gestellt. Zu jenem Zeitpunkt war der Beschwerdeführer bereits an seiner aktuellen Stelle als Geschäfts</span><span class="Standard StandardEinzug">führer eines Hotels tätig. Jedenfalls ergibt sich aus den ärztlichen Berichten entgegen den vorinstanzlichen Feststellungen nicht, dass sich die 70%ige Arbeitsfähigkeit auch auf die Tätigkeit des Beschwerdeführers bei der </span><span class="Standard StandardEinzug">Z.___</span><span class="Standard StandardEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug">AG bezog. Das kantonale Gericht geht davon aus, dass der behandelnde Arzt Kenntnis von der erwerblichen und beruflichen Situation des Beschwerdeführers hatte. Das wider</span><span class="Standard StandardEinzug">spricht den Angaben des Prof. Dr. med. </span><span class="Standard StandardEinzug">A.___</span><span class="Standard StandardEinzug"> in seinem Bericht vom 8. März 2016. Auf die konkrete Frage nach der Arbeitsfähigkeit in einer anderen Tätigkeit (als jener eines Geschäftsleiters) führt </span><span class="Standard StandardEinzug">der Arzt aus: "Diesbezüglich bin ich überfragt, da ich weder das Tätigkeitsfeld von Herrn</span><span class="Standard StandardEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug">X.___</span><span class="Standard StandardEinzug"> kenne, noch exakt eruieren kann, was an Arbeitstätigkeit möglich ist." Das in jenem Zeitpunkt vom Beschwerdeführer geleistete Pensum hielt er für angepasst. </span></p><p class="Standard StandardEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">4.2.3. Im Weiteren stellte das kantonale Gericht fest, die vom Beschwerdeführer ab September 2016 ausgeübte Tätigkeit als Geschäftsführer des Hotels </span><span class="Standard StandardEinzug">F.___</span><span class="Standard StandardEinzug"> in </span><span class="Standard StandardEinzug">G.___</span><span class="Standard StandardEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug">sowie jene, die er bei der </span><span class="Standard StandardEinzug">H.___</span><span class="Standard StandardEinzug"> AG </span><span class="Standard StandardEinzug">in der ersten Hälfte des Jahres 2016 ausgeübt hatte, seien vom Stresspotential her betrachtet mit seiner früheren Tätigkeit als Managing </span><span class="Standard StandardEinzug">Director</span><span class="Standard StandardEinzug"> und Präsident des Verwaltungsrates bei der </span><span class="Standard StandardEinzug">Z.___</span><span class="Standard StandardEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug">AG vergleichbar, ohne dies zu begründen. Gemäss unwidersprochenen Angaben des Beschwerdeführers handelt es sich bei der </span><span class="Standard StandardEinzug">H.___</span><span class="Standard StandardEinzug"> AG um eine Firma mit 6 Mitarbeitern und einem Umsatz von Fr. 1.5 Mio.. Er konnte seine Aufgaben in einem 50 % Pensum erledigen. Hingegen war der Beschwerdeführer bei der </span><span class="Standard StandardEinzug">Z.___</span><span class="Standard StandardEinzug"> AG nicht nur Geschäftsführer und damit operativer Leiter, sondern auch Präsident des Verwaltungsrats und damit zusätzlich für die strategische Entwicklung mitverantwortlich. Im Gegensatz zur </span><span class="Standard StandardEinzug">H.___</span><span class="Standard StandardEinzug"> AG und zum Hotel </span><span class="Standard StandardEinzug">F.___</span><span class="Standard StandardEinzug"> in </span><span class="Standard StandardEinzug">G.___</span><span class="Standard StandardEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug">beschäftigte diese Firma 130 Mitarbeiter. Der Beschwerdeführer macht zu Recht geltend, dass seine Tätigkeit als Geschäftsführer des Hotels </span><span class="Standard StandardEinzug">F.___</span><span class="Standard StandardEinzug"> nicht mit derjenigen bei der </span><span class="Standard StandardEinzug">Z.___</span><span class="Standard StandardEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug">AG gleichgesetzt werden kann. Inwiefern die verschiedenen Tätigkeiten insbesondere hinsichtlich ihrer Intensität und ihres "Stresspegels" vergleichbar sein sollen, begründet das kantonale Gericht nicht und ist auch nicht ersichtlich. Es hätte unter diesen Umständen nicht ohne weitere Abklärungen davon ausgehen dürfen, dass sich die attestierte Arbeitsfähigkeit von 70 % auch auf die angestammte Tätigkeit bezog. Vielmehr hätte es diese Frage unter Beachtung des Untersuchungsgrundsatzes abklären müssen. Damit handelt es sich bei den entsprechenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid lediglich um Spekulationen, die sich nicht auf Angaben von Ärzten stützen lassen. Indem die Vorinstanz ohne Begründung die verschiedenen Tätigkeiten belastungsmässig als gleichwertig bezeichnete und die attestierte 70%ige Arbeitsunfähigkeit auch auf die angestammte Tätigkeit bezog, verfiel sie in Willkür und verletzte dadurch Bundesrecht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mittels weiterer Abklärungen war somit zu prüfen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf welche Tätigkeit sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei seinen Arbeitsunfähigkeitsangaben bezog.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> behandelte den Beschwerdeführer seit dem 1. Dezember 2014 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am 11. Dezember 2014 ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für eine Arbeitsunfähigkeit von 100%</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für die Dauer vom 1. Dezember 2014 bis zum 28. Feb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ruar 2015 aus (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11/2/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 2/12/6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Im Bericht vom 12. Januar 2015 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11/12/8-9) nannte er als Diagnose eine chronische lymphatische Leukämie (CLL), ICD-10 C91.1 (S. 1 oben). Im Dezember 2014 sei die Erstdiagnose CLL Binet Stadium B mit multiplen Lymphknotenmanifestationen zervikal, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">supraklavikulär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">axiliär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, retroperitoneal und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iliakal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gestellt worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 1 Mitte)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 9. März 2015 zuhanden der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">damals zuständigen Krankentaggeld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11/5/2-3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der deutlichen Beeinträch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigung der körperlichen Belastbarkeit und der B-Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik seien eine Immun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapie mit einem CD20-Antikörper und eine Chemo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapie gestartet worden. Der Patient sei aufgrund der Intensität der Beschwerden und der laufenden The</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rapie derzeit zu 100 % arbeitsunfähig. Die Therapie dauere in der Regel 6 Monate und dann sei mit einer schrittweisen Wiedereingliederung ins Berufsleben zu rechnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 9. November 2015 zuhanden der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11/21/3 = Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11/25/7) führte Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, die Immunchemotherapie sei beendet. Der Patient habe diese recht gut vertragen, aber mit einer ausgeprägten Fatigue-Symptomatik und nicht immer gegebener Belastbarkeit. Er gehe davon aus, dass sich die Arbeitsunfähigkeit von 50 % schrittweise bessern werde (Ziff. 2). Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Grunderkrankung und der Intensität der Erkrankung sei wahrscheinlich eine sofortige Tätigkeit als Geschäftsleiter mit sehr wechselnder Arbeitsbelastung und Reisen nicht möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die noch bestehende Fatigue-Symptomatik sei schwierig einzuordnen und zu objektivieren. Nach einer Immunchemotherapie bräuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Patienten häufig noch längere Zeit, um wieder die alte Belastbarkeit zu errei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen. Insgesamt werde von einer guten Prognose ausgegangen, da die zugrunde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegende Grunderkrankung sehr gut kontrolliert sei (Ziff. 3). Zeitlich befristete Arbeiten im Bürobereich seien wahrscheinlich für mehrere Stunden am Tag mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich. Ab Anfang 2016 solle der Versuch einer schrittweisen Steigerung in Betracht gezogen werden (Ziff. 4a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 8. März 2016 zuhanden der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11/25/5-6) führte Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, die CLL sei aktuell sehr weit zurückgedrängt. Der Patient habe von der Krankheit und der Therapie noch eine bestehende Fatigue-Symptomatik mit rascher Erschöpfung, Müdigkeit und Schwäche (Ziff. 3). In Bezug auf die Frage nach der Arbeitsfähigkeit in der bisherigen T</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ätigkeit führte Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">us</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">«Die Fatigue-Symptomatik kann sicherlich die Aktivität eines Geschäfts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers beeinträchtigen, so dass ich die 50%ige Arbeitstätigkeit verstehen könnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 2 Ziff. 6). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Frage der Arbeitsfähigkeit in einer anderen Tätigkeit schrieb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">: «Diesbezüglich bin ich überfragt, da ich weder das Tätigkeitsfeld von Herrn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kenne, noch exakt eruieren kann, was </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an Arbeitstätigkeit möglich ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Ob und in welchem Pensum Computerarbeiten et cetera möglich seien, könne nur ein Wiedereingliederungsversuch zeigen. Es sei schwierig zu sagen, welche Tätigkeiten in welchem Umfang aktuell durchgeführt werden könnten. Soweit er wisse, arbeite der Beschwerdeführer derzeit in angepasstem Pensum (S. 2 Ziff. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 10. Juni 2016 berichtete Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dem behandelnden Hausarzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Zur Anamnese hielt er fest, der Beschwerdeführer stelle sich in weiterhin leicht redu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziertem Allgemeinzustand vor. Aktuell sei kein Hinweis auf Aktivität der CLL gegeben bei immer noch krankheits- und therapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedingter Fatigue und daher 50%iger Arbeitsunfähigkeit. Die Belastbarkeit sei aber steigend, so dass er ab 1. August 2016 wieder von einer 100%igen Inte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gration in den Arbeitsprozess ausgehe (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11/26/6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 16. August 2016 zuhanden der Beschwerdegegnerin (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11/26/4-5) führte Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, der Patient habe bei der letzten Konsul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tation immer noch über eine bestehende Fatigue-Symptomatik geklagt. Es werde daher von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % ausgegangen. Ab 1. August 2016 sollte wieder eine Arbeitsfähigkeit von 100 % hergestellt worden sein. Er werde den Patienten erst wieder im September 2016 sehen und könne dann abschlies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">send berichten (Ziff. 2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 6. September 2016 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11/30/6) führte Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, die Arbeitsfähigkeit sei bei zirka 70 % gegeben, darüber hinaus bestehe eine ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prägte Müdigkeit mit Fatigue. Es gebe keine eindeutigen B-Symptome.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 1. November 2016 zuhanden der Beschwerdegegnerin (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11/30/4-5) führte Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, die CLL befinde sich in guter Remission. Es bestehe weiterhin eine starke Fatigue-Symptomatik als Folge der The</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rapie (Ziff. 1.2). Der Patient arbeite zu 70 % bei einer Arbeitsunfähigkeit von 30 % (Ziff. 2.1). Die Frage, ob die Arbeitsfähigkeit durch medizinische Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen verbessert werden könne, beantwortete Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wie folgt: «30 % arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig, 70 % arbeitsfähig» (Ziff. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der schriftlichen Auskunft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an das Gericht vom 15. März 2022 (Urk. 21) führte Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf die entsprechenden Fragen (vgl. Urk. 16/2 E. 3.1-7) aus, vom Beschwerdeführer sei am 1. Dezember 2014 bei der Anmeldung eine Tätigkeit als Kaufmann angegeben worden, weshalb er zunächst mit dieser Tätigkeit erfasst worden sei. Die am 11. Dezember 2014 attestierte Arbeitsunfähigkeit zu 100 % sei aufgrund des Ausmasses der Erkrankung als auch der Therapie ausgestellt worden und sei nicht unmittelbar als berufsgruppenspezifisch einzustufen. Die genauere Information bezüglich einer Tätigkeit als Geschäftsleiter/Geschäfts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer sei von der Krankentaggeldversicherung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 3. März 2015 mitgeteilt worden. Auf diese Tätigkeit bezögen sich seine weiteren Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsbescheinigungen. Auch in den weiteren Schreiben der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im März 2016 werde weiterhin vom Beschwerdeführer als Geschäftsleiter gesprochen. Die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit sei im Verlauf schrittweise bezogen auf diese ihm genannte Tätigkeit reduziert worden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss seinen Visiten-Einträgen habe er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 5. November 2018 notiert, dass der Beschwerdeführer ein Hotel leite, so dass seine Arbeitsunfähigkeitszeugnisse sich ab diesem Zeitpunkt an sich auf diese Leitungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funktion bezögen (Ziff. 3.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer habe sich als Kaufmann angemeldet und seitens der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei er als Geschäftsleiter benannt worden. Damit bezögen sich die Zeugnisse auf die von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> genannte Tätigkeit, da </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> davon ausgegangen sei, dass der Beschwerdeführer entsprechend bei der Versicherung eine detailliertere Angabe gemacht habe. Damit bezögen sich die Zeugnisse bis zum Zeitpunkt im November 2018 auf diese Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Ziff. 3.2). Auf die Frage, auf welche Tätigkeit mit welchem Anforderungsprofil sich die Angabe einer Arbeitsfähigkeit von zirka 70 % ab September 2016 bezogen habe (vgl. Urk. 16/2 E. 3.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> antwortete Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, auch diese Tätigkeit müsse gemäss seinen Unterlagen auf die Geschäftsleitertätigkeit bezogen werden (Ziff. 3.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Um Stellungnahme zum vom RAD-Arzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> genannten Erfordernis einer Tätigkeit ohne Stressexposition gebeten (vgl. Urk. 16/2 E. 3.6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, er sehe eigentlich keinen grossen Unterschied in der Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeitsbeurteilung durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und durch seine eigene Person. Die detaillierte Beurteilung, ob einzelne Tätigkeiten mit oder ohne Stresssituation beziehungsweise -exposition behaftet seien, sei schwierig. Auch sei generell eine Fatigue-Symptomatik, sowohl durch die CLL als auch durch die Behandlung, in der Regel extrem schwierig einzustufen (Ziff. 3.6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach dem höchstrichterlichen Rückweisungsentscheid näher abzuklärende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Frage, ob er seine Angabe einer zirka 70%igen Arbeitsfähigkeit ab September 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf die angestammte Tätigkeit bezogen hat, somit eind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eutig bejaht. Er attestierte diese Arbeitsfähigkeit am 6. September 2016 (E. 1.2.7). Zu diesem Zeitpunkt ging er davon aus, dass der Beschwerdeführer weiterhin die Tätigkeit als Geschäftsleiter ausübte und bezog die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsangabe auf diese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wie er zuhanden des Gerichts explizit erklärte.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Erst im November 2018 erfuhr er von der neuen Tätigkeit als Hotelleiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und bezog seine Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeitsangaben erst jetzt auf diese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E. 1.3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es war ihm auch durchaus bekannt, dass diese angestammte Tätigkeit eine gewisse Stressexposition mit sich brachte. So hielt Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bereits im November 2015 fest, eine sofortige Tätigkeit als Geschäftsleiter mit sehr wech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selnder Arbeitsbelastung und Reisen sei zum damaligen Zeitpunkt noch nicht möglich gewesen (E. 1.2.3). Insofern ist zu relativieren, dass sich Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im März 2016 auf die Frage nach der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit überfragt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeigte, da er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Tätigkeitsfeld des Beschwerdeführers nicht kenne (E. 1.2.4). Damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berufliche Ausbildungen oder technische Kompetenzen gemeint haben, welche in einer angepassten Tätigkeit gegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enfalls erforderlich wären. Die Position des Beschwerdeführers als Geschäftsleiter war Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hingegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">offenkundiger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ebenso bekannt wie die Tatsache, dass diese eine gewisse Stressexposition beinhaltete.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Einklang mit der bundesgerichtlichen Feststellung kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Bezug auf die ehemalige Tätigkeit des Beschwerdeführers bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG kaum von einer Tätigkeit ohne Stressexposition gesprochen werden (vgl. dortige E. 4.2.1; vorstehend E. 1.1.2). Es mag auch zutreffen, dass die Tätigkeit als Geschäftsführer des Hotels </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> punkto Stresspegel nicht mit derjenigen bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG gleichgesetzt werden kann (dortige E. 4.2.3; vorstehend E. 1.1.2). Dennoch dürfte als notorisch gelten, dass auch die Position an der Spitze eines Hotels mit nicht unerheblichem Stress verbunden ist. Deshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steht die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne eigene Untersuchung des Beschwerdeführers vorgenommene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einschätzung durch den RAD-Arzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wonach eine Stressexposition nicht zumutbar sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n solle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, im Widerspruch zur vom Beschwerdeführer gelebten Arbeitsrealität, weshalb ihr nicht gefolgt werden kann.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiterhin ist in Bezug auf das Erfordernis «ohne Stressexpo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sition» nicht nachvollziehbar, welche medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Grundlagen zu dieser RAD-Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung führten, zumal Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Beschwerdeführer dem Belastungsprofil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Begründung anfügte (vgl. Urk. 2/25 E. 4.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte geltend, Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gehe davon aus, dass «Stresssituationen oder Exposition» zu vermeiden seien (Urk. 28 S. 5 Ziff. 5). Dies lässt sich indes so </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus keinem der echtzeitlichen Berichte von Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. dazu Urk. 2/25 E. 4.2) und auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seiner schriftlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auskunft vom 15. März 2022 herauslesen. Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt sich diesbezüglich sehr allgemein und führte lediglich aus, die detaillierte Beurteilung, ob einzelne Tätigkeiten mit oder ohne Stresssituation beziehungsweise -exposition behaftet seien, sei schwierig (E. 1.3). Es wäre denn auch widersprüchlich zu seinen sonstigen Angaben, wenn er die zweifelsohne stressbelastete Tätigkeit als Geschäftsleiter als unzumutbar bezeichnen würde, nachdem er ja seine Arbeitsfähigkeitsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinigungen von zuletzt 70 % gerade auf diese bezogen hatte (vgl. E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3-4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daran ändert auch seine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht weiter differenzierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aussage nichts, er sehe eigentlich keinen grossen Unterschied in der Arbeitsunfähigkeitsbeurteilung durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und durch seine eigene Person.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entscheidend ist, dass Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in keinem der echtzeitlichen Berichte irgendwelche Einschränkungen in qualitativer Hinsicht erwähnte (vgl. auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 2/25 E. 4.4) und in seiner schriftlichen Auskunft vom 15. März 2022 eindeutig bestätigte, er habe die Attestierung einer Arbeitsfähigkeit von 70 % ab September 2016 auf die bisherige Tätigkeit als Geschäftsleiter bezogen (E. 1.4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit ergibt sich gestützt auf die weiteren Abklärungen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer in der Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit nur zeitlich, nicht jedoch in qualitativer Hinsicht eingeschränkt ist (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 2/25 E. 4.2-5 sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorstehend E. 1.1.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer war demnach vom 1. Dezember 2014 bis zum 30. Juli 2015 zu 100 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, daraufhin bis zum 31. Juli 2016 zu 50 % und schliesslich seit August 2016 zu 70 % arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in seiner bisherigen Tätigkeit als Geschäftsleiter eines Unternehmens in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Betreffend die für die Beurteilung der Streitsache massgeblichen Grundlagen gemäss Gesetz und Rechtsprechung wird grundsätzlich auf die Darlegungen im Urteil vom 16. Januar 2020 verwiesen (Urk. 2/25 E. 1.1-4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Blick auf das bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG als Geschäftsführer und Verwaltungsrat erzielte Einkommen von durchschnittlich fast </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">300'000.-- pro Jahr (vgl. Urk. 2/25 E. 5.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, aber auch auf das bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG von Januar bis Juli 2016 im 50%-Pensum erzielte Einkommen von Euro 10'000.-- pro Monat - mithin einem Jahressalär von Euro 240'000.-- bei einem 100%-Pensum (vgl. Urk. 2/25 E. 4.3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schöpft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seine ab August 2016 wiederhergestellte 70%ige Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in seiner nun wahrgenommenen Funktion </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Hotelleiter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im 70%-Pensum bei einem Jahreseinkommen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">120'000.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht voll aus, weshalb sein beim Hotel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erzieltes Einkommen nicht als Invalideneinkommen herangezogen werden kann. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der lediglich zeitlich eingeschränkten Arbeitsfähigkeit in der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Tätigkeit als Geschäftsleiter (vgl. E. 1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) rechtfertigt sich die Vornahme eines Prozentvergleichs (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiederhergestellten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit von 70</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">% </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und einer entsprechenden Arbeitsunfähigkeit von 30 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ab dem 1. August 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> liegt ein Revisionsgrund vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">resultiert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ab dem 1. November 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein Invaliditätsgrad von 30</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">%, was spätestens ab diesem Zeitpunkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keinen Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> begründet (vgl. Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG, Art. 17 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Art. 88a Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung über die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidenversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, jeweils in der bis zum 31. Dezember 2021 geltenden, hier anwendbaren Fassung; vgl. BGE 125 V 413 E. 2d mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; vgl. statt vieler: Urteile des Bundesgerichts 8C_375/2017 vom 25. August 2017 E. 2.2 und 8C_350/2013 vom 5. Juli 2013 E. 2.2 mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziffernmässig genaue Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegend strittigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> somit hinsichtlich des Rentenanspruchs ab 1. November 2016 obsolet.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Anmeldung ging am 20. März 2015 bei der Beschwerdegegnerin ein (Urk. 2/11/3 sowie Aktenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeichnis zu Urk. 2/11). Ein allfälliger Rentenanspruch bestünde somit frühestens ab dem 1. September 2015. Da der Beschwerdeführer ab 1. Dezember 2014 arbeitsunfähig war, läuft die Wartezeit nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG vorliegend am 30. November 2015 ab, womit ein allfälliger Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch ab 1. Dezember 2015 entsteht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt somit nur, aber immerhin, ob der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von Dezember 2015 bis Oktober 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine befristete Rente der Invalidenversicherung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Von Januar bis Juni 2016 ging der Beschwerdeführer einer überdurchschnittlich gut entlöhnten Erwerbstätigkeit nach, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">indem er von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG für die von ihm ausgeführte 50%-Stelle ein Monatsgehalt von Euro 10'000.-- bezog (vgl. Urk. 2/25 E. 4.3). Dieses </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwischenzeitlich hohe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalideneinkommen wirft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei der Prüfung des befristeten Rentenanspruchs für die Periode Dezember 2015 bis Oktober 2016 die Frage nach der Höhe des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche bei der Beurteilung des Anspruchs auf eine unbefristete Rente ab 1. November 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">noch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">offenbleiben konnte (E. 1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nur zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prüfung des Anspruchs auf eine befristete Rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bleibt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgeblich, ob der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seine Stelle bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG freiwillig oder krankheitsbedingt kündigte, ob mithin das dort erzielte weit überdurch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnittliche Einkommen als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> herangezogen werden kann oder nicht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ist der zuletzt bezogene Lohn überdurchschnittlich hoch, ist er nur dann als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> heranzuziehen, wenn mit überwiegender Wahrscheinlichkeit feststeht, dass er weiterhin erzielt worden wäre (Urteil des Bundesgerichts 8C_671/2010 vom 25. Februar 2011</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.5.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urk. 2/25 E. 5.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem im Sozialversicherungsprozess geltenden Beweismass der überwiegenden Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit ist ein bestimmter Sachverhalt nicht bereits dann bewiesen, wenn er bloss möglich ist; hingegen genügt es, wenn das Gericht aufgrund der Würdi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung aller relevanten Sachumstände, mithin nach objektiven Gesichtspunkten, zur Überzeugung gelangt ist, dass er der wahrscheinlichste aller in Betracht fal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lenden Geschehensabläufe – bei zwei möglichen Sachverhaltsvarianten: die wahrscheinlichere – ist und zudem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begründeterweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angenommen werden darf, dass weitere Beweismassnahmen an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr ändern (Urteil des Bundesgerichts 9C_717/2009 E. 3.3; vgl. Urk. 2/25 E. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das hiesige Gericht kam im Urteil vom 16. Januar 2020 (Urk. 2/25) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) zum Schluss, es sei mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführer die Tätigkeit bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG nicht krankheitsbedingt aufgrund der Leukämie, sondern aufgrund eines psycho-physisch belastenden Arbeitskonflikts beendet habe, welcher neben der bis zur Kündigung noch nicht bekannten Krebserkrankung bestand, zumal nicht über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegend wahrscheinlich erstellt sei, dass der Arbeitsplatzkonflikt in einem Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhang mit allfälligen Krankheitssymptomen gestanden sei (E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.7). Im Fazit könne zur Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht an den zuletzt erzielten Verdienst bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG angeknüpft werden (E. 5.8). Gestützt auf statistische Werte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">resultiere ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von rund Fr. 115'913.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- (E. 5.10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bundesgericht führte dazu aus, was folgt (Urk. 1):</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard StandardEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">«</span><span class="Standard StandardEinzug">5.3.3.</span><span class="Standard StandardEinzug"> Aufgrund der im angefochtenen Entscheid angeführten medizinischen Berichte erweist sich die Feststellung der Vorinstanz, die geltend gemachte Energielosigkeit und Ermüdbarkeit im Sommer/Herbst 2014 sei zum einen ärztlich nicht echtzeitlich dokumentiert und zum andern sei gut vorstellbar, dass sie auch durch die von Dr. med. </span><span class="Standard StandardEinzug">B.___</span><span class="Standard StandardEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug">in den Aktennotizen vom 17. September 2014 und vom 7. Oktober 2014 erwähnte Arbeitsplatzproblematik verursacht seien, als willkürlich. Wie der Beschwerdeführer zu Recht vorbringt, ergibt sich aus den von der Vorinstanz zitierten medizinischen Akten, dass sich der Beschwerdeführer schon im Juli 2014 wegen seiner Beschwerden in medizinische Behandlung begeben musste und die Symptome einer chronisch lymphatischen Leukämie </span><span class="Standard StandardEinzug">bereits einige Zeit vor der Diagnosestellung auftraten. Wie der Beschwerdeführer zu Recht rügt, macht die Vorinstanz keine Ausführungen zu der von ihr als Kündigungsgrund erwähnten Arbeitsplatzproblematik und legt nicht dar, worin diese bestanden haben soll. Es ist nicht ersichtlich, gestützt auf welche Umstände das kantonale Gericht ausschliesst</span><span class="Standard StandardEinzug">,</span><span class="Standard StandardEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug">dass die sich gemäss seinen Feststellungen beim Beschwerdeführer schleichend entwickelnden Symptome wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Nachtschweiss und Schwitzen zu einem Arbeitsplatzkonflikt geführt haben könnten. Die Vorinstanz hat es in diesem Zusammenhang unterlassen, durch Nachfrage beim Hausarzt abzuklären, worauf er sich bei seinen Handnotizen bezog.</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">5.3.4. Schliesslich ist bezüglich der Aktennotiz der Beschwerdegegnerin vom 16. Februar 2016 festzuhalten, dass eine formlos eingeholte und in einer Aktennotiz festgehaltene mündliche bzw. telefonische Auskunft nur insoweit ein zulässiges und taugliches Beweismittel darstellt, als damit bloss Nebenpunkte, namentlich Indizien oder Hilfstatsachen festgestellt würden (BGE 130 II 473 E. 4.2), was mit Bezug auf den Inhalt der erwähnten Aktennotiz nicht zutrifft. Weshalb im Übrigen gemäss Ausführungen der Vorinstanz insbesondere unter Berücksichtigung der Angaben des Beschwerdeführers im Einwand kein vernünftiger Zweifel am Wahrheitsgehalt der erwähnten Telefonnotiz bestehen sollten, ist nicht ersichtlich. So hatte der Beschwerdeführer im Einwand gegen den Vorbescheid vom 27. Februar 2017 auch gesundheitliche Gründe für seine Kündigung geltend gemacht. Zudem kann die Telefonnotiz vom 16. Februar 2016, wie vom Beschwerdeführer zu Recht gerügt wird, entgegen dem angefochtenen Entscheid nicht als sogenannte "Aussage der ersten Stunde" qualifiziert werden, nachdem gemäss Wortlaut des Kündigungsschreibens vom 3. November 2014 der Beschwerdeführer das Arbeitsverhältnis mit der </span><span class="Standard StandardEinzug">Z.___</span><span class="Standard StandardEinzug"> AG aus gesundheitlichen Gründen aufgelöst hatte.</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug"> </span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">5.3.5. Indem das kantonale Gericht eine Arbeitsplatzproblematik als ausschlaggebenden Kündigungsgrund feststellte, ohne darzutun, worauf es dies abstützte und worin diese bestand, verfiel es in Willkür. Es erweist sich daher gesamthaft als willkürlich, wenn das kantonale Gericht den gesundheitlichen Aspekt trotz entsprechender konkreter Hinweise bei der Festsetzung des </span><span class="Standard StandardEinzug">Valideneinkommens</span><span class="Standard StandardEinzug"> völlig ausblendet und zum Schluss gelangt, dass sich der Beschwerdeführer unabhängig von der Krebserkrankung bzw. den bereits vor deren Diagnose festgestellten gesundheitlichen Problemen hätte selbstständig machen wollen. Unter den genannten Umständen hätte die Vorinstanz bezüglich des Kündigungsgrundes weitere Abklärungen tätigen müssen. Sie hätte insbesondere abklären müssen, ob der Beschwerdeführer entgegen seinem Kündigungsschreiben und seinen Ausführungen im </span><span class="Standard StandardEinzug">Einwandschreiben</span><span class="Standard StandardEinzug"> unabhängig von seiner Erkrankung die Stelle bei der </span><span class="Standard StandardEinzug">Z.___</span><span class="Standard StandardEinzug"> AG gekündigt hätte.»</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mittels weiterer Abklärungen war somit zu prüfen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ob der Beschwerdeführer die Stelle bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG unabhängig von seiner Erkrankung gekün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digt hätte, wobei insbesondere zu klären war, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worauf sich Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei seinen Handnotizen bezog</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, worin die Arbeitsplatzproblematik bestand und ob diese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wunsch, sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbständig zu machen, oder vielmehr die Krebser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankung den Ausschlag für die Kündigung gab.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eintrag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der Krankengeschichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 19. Juni 2012 (Urk. 2/3/6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) erlitt dieser damals einen psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">physischen Erschöpfungszustand. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es bestand eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 19. Juni bis 1. Juli 2012 und von 50 % vom 2. bis 29. Juli 2012. Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">physische Erschöpfungszustand habe sich in der Folge unter der Medikation von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Remeron</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gebessert.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Eintrag in der Krankengeschichte vom 18. Juli 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter anderem fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">: «Geht sehr gut; Problem: Belastung/Beruf!!!</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">». Er attestierte eine Arbeitsunfähigkeit vom 14. bis 19. Juli 2014 (Urk. 2/3/6 S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> notierte in der Krankengeschichte am 17. September 2014: «Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">platzproble</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matik, eskaliert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">!!</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">! AUF </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17.9.2014 für 2-3 Wochen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 2/3/6 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 7. Oktober 2014 notierte er: «Besprechung, hat auch erneut kleine erfreuliche Fenster. Spielt erneut mal Tennis. Plan Beendigung Arbeitsverhältnis» (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3/6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Eintrag in der Krankengeschichte vom 21. Oktober 2014 (Urk. 2/3/6 S. 2) ist zu entnehmen: «Besser, stabiler. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 17.9. – 3.11.2014».</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Folge kündigte der Beschwerdeführer seinen Anstellungsvertrag mit Schreiben vom 3. November 2014 aus gesundheitlichen Gründen per 28. Februar 2015 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3/7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte in der ärztlichen Bestätigung zuhanden des Beschwerdeführers vom 28. April 2017 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11/46) aus, er habe diesen seit 2010 als Hausarzt und ab dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15. Juli 2014 wegen ausgeprägter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psychophysische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Probleme im Rahmen einer Arbeitsplatzproblematik betreut. Trotz intensiver Begleitung hätten die Beschwerden bei sich nicht verbessernder Arbeitsplatzproblematik persistiert, so dass die Beendigung des Arbeitsverhält</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisses aus medizinischer Sicht absolut notwendig gewesen sei, was er dem Beschwerdeführer auch so nahegelegt und empfohlen habe. Der Entscheid hierzu sei am 21. Oktober 2014 getroffen und anschliessend durch den Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rer umgesetzt worden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der schriftlichen Auskunft an das Gericht vom 17. März 2022 (Urk. 19) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf die Frage, welche Umstände medizinischer und/oder psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sozialer Natur zum psychophysischen Erschöpfungszustand im Juni 2012 geführt hätten und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wie sich dieser geäussert habe (vgl. Urk. 16/1 E. 3.1), fest: «Grosse Belastung am Arbeitsplatz; ausgeprägte Schlafproblematik, müde/erschöpft»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. 3.1). Die Umstände hätten sich bis Ende 2013 geändert: «Letzte Kontrolle am 10. August 2012, psychisch stabiler, Schlaf gut ohne M</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dikation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Entscheid keine psychiatrische fachärztliche Begleitung notwendig, keine weitere Medika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mentenabgabe, meldet sich gemäss Verlauf» (Ziff. 3.2). Die Einnahme des Medikamentes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Remeron</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei in einer täglichen Dosis von 15mg vom 19. Juni bis 4. Juli 2012 erfolgt (Ziff. 3.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der Konsultation vom 18. Juli 2014 sei eine Besprechung der Abklärung an der Herzklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgt. «Keine Hinweise für somatische Problematik. Von Seiten Herzen keine Beschwerden mehr. Psychische Belastung /berufliche Belastung aber gross» (Ziff. 3.7). Über welche Beschwerden der Beschwerdeführer in der Konsultation vom 17. September 2014 geklagt habe (vgl. Urk. 16/1 E. 3.9), könne Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> heute nicht näher präzisieren. «Eskalation genug aussagend, entsprechend auch die besprochenen Konsequen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen; Arbeitsunfähigkeit/Besprechung mit Geschäftsleitung usw. betreffend Beendigung des Arbeitsverhältnisses anstreben» (Ziff. 3.9). Auf die Frage, in welcher Hinsicht am 7. Oktober 2014 kleine erfreuliche Fenster bestanden hätten (Urk. 16/1 E. 3.15), antwortete Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">: «Herr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hatte kurzzeitige Momente im Alltag mit Besserung/Kraft/Freude, neben weiterhin vielen Momen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten mit Frust/Trauer/Elend» (Ziff. 3.15). Auf die Frage, welche Gründe am 7. Oktober 2014 für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses bestanden hätten (Urk. 16/1 E. 3.16), antwortete Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">: «Unverändert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grossteils</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Trauer/Frust</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Sorgen/Empfindungen/Elend im Alltag. Keine vorhandenen weiteren Therapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">optionen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">» (Ziff. 3.16). Auf die Frage, welche dieser Gründe für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses ausschlaggebend gewesen seien (Urk. 16/1 E. 3.17</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, antwortete Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">: «Alle, und dass gleichzeitig keine weiteren Therapieop</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionen vorhanden waren. Somit Beendigung der Ursache/Arbeitsplatzproblematik aus medizinischer Sicht notwendig» (Ziff. 3.17).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Frage, was schliesslich zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses geführt habe (Urk. 16/1 E. 3.18), verwies Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Ziff. 3.17 und auf sein Schreiben an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Krankentag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geldversicherung vom 18. Oktober 2014 (Ziff. 3.18; vgl. nachstehend E. 2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Am 21. Oktober 2014 sei es dem Beschwerdeführer insofern besser gegangen (Urk. 16/1 E. 3.19): «Durch die Besprechung des weiteren Vorgehens am 7. Oktober 2014, dem Umsetzen des Entschlusses durch Beendigung des Arbeitsverhältnisses, deutlicher Druckabbau auf psychischer Ebene und somit Besserung des Empfindens» (Ziff. 19).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nannte im «Arztbericht über Arbeitsunfähigkeit» zuhanden der Krankentaggeldversicherung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 18. Oktober 2014 (Urk. 20/2) folgende Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nose als Ursache der Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psycho-physische Belastungs- und Erschöpfungsproblematik bei Arbeitsplatzproblematik im Rahmen von Geschäftsübernahme</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">seit Wochen progredient</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Anamnese führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> es bestehe ein zunehmender psychischer Ausnahmezustand mit Schlafproblematik, Verzweiflung, depressiven Gedanken und Herz-Lungen-Beschwerden. Wahrscheinlich sei eine Beend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">situation notwendig, damit eine vollständige Genesung möglich sei (Ziff. 5). Unter Verweis auf die Diagnose bejahte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Frage, ob es nicht-medizinische Gründe gebe, die Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hätten (Ziff. 6). Die gegenwärtige Behandlung bestehe in Entlastung und Gesprächs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapie (Ziff. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Aktiven und Passiven der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG gingen im Januar 2015 infolge Fusion auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> GmbH, über (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">https://www.moneyhouse.ch/de/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">company</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">....</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ag-5687033801;vgl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">https://zh.chregister.ch/cr-portal/auszug/auszug.xhtml</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">?</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">=CHE-106.061.213; zuletzt abgefragt am 15. Juni 2023</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der schriftlichen Auskunft an das Gericht vom 2. März 2023 (Urk. 43) führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, HR Senior Manager, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die entsprechenden Fragen (vgl. Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">39</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der Personalakte des Beschwerdeführers fänden sich keine Hinweise auf irgendeine Arbeitsplatzproblematik (Ziff. 2.1). Es seien keine Vorwürfe seitens des Beschwerdeführers gegenüber der Arbeitgeberin und keine Beanstandungen der Arbeitgeberin bettreffend Arbeitsleistungen des Beschwerdeführers aktenkundig (Ziff. 2.5). Weitere Gründe als die im Kündi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsschreiben angegebenen gesundheitliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gründe für die Kündigung seien nicht aktenkundig (Ziff. 2.6). Auf die Frage nach Hinweisen oder Beobachtungen hinsichtlich des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers im Jahr 2014 (vgl. Urk. 39 E. 2.7) führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus: «Uns war nicht bewusst, dass Herr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter gesundheitlichen Beschwerden litt, da wir im Jahr 2014 beziehungsweise vor der Übernahme durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wenig bis gar keinen Kontakt mit ihm hatten. Nach seiner Kündigung wurde uns gesagt, dass er an Krebs erkrankt sei, was wir aber nicht überprüften, noch hatten wir aus Daten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schutzgründen Einsicht in seine K</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ankheitsgeschichte» (Ziff. 2.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn der Beschwerdeführer nicht gekündigt hätte, wäre das Arbeitsverhältnis in einem ersten Schritt von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> übernommen beziehungsweise keine Kündi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung ausgesprochen worden (Ziff. 2.9). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vollständig von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übernommen worden sei, hätte der Beschwerdeführer keine Anstellung als Geschäftsführer und Präsident des Verwaltungsrates mehr innegehabt. Sehr wahrscheinlich hätte er auf mittlerer Kaderstufe eine leitende Position im Vertrieb erhalten. Aus dem Handelsregister hätte man ihn gelöscht. Sein Einflussbereich wäre sehr viel kleiner gewesen als bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, da er nur noch das Schweizer Vertriebsteam für eine bestimmte Produktkategorie als Vorgesetzter geleitet hätte. Betreffend Einkommen hätte er sehr wahrscheinlich keine Einbussen beim Basisgehalt gehabt. Das Bonussystem der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei jedoch sehr verschieden und wäre angepasst worden, je nicht unbedingt zuungunsten des Beschwerdeführers. Der variable Lohnanteil wäre sehr viel höher gewesen, jedoch die Zielerreichung entsprechend herausfordernder und rein auf effektive Verkaufsabschlüsse gemessen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Lohnnebenleistungen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fringe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Benefits) und das Spesenreglement wären ebenso an die Verhältnisse bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angepasst worden. Hier sei im Zuge einer Harmonisierung ein finanzieller Ausgleich für die neu akquirierten Mitarbeitenden der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeführt worden. Einzig in der beruflichen Vorsorge habe man die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Mitarbeitenden nicht auf das gleiche Niveau wie das der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Mitarbeitenden gestellt, sondern die Konditionen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beibehalten (Ziff. 2.10). Aufgrund der Akquisition der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Januar 2015 stützten sich die erteilten Antworten nur auf die Einträge in der Personalakte des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers, sofern nicht anderweitig vermerkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Von den direkt dem Beschwerdeführer unterstellten Personen sei mittlerweile niemand mehr bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beschäftigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Ziff. 2.11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Lage der Akten erfuhr der Beschwerdeführer bereits im Sommer 2012 einen p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sych</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">o-physischen Erschöpfungszustand durch grosse Belastung am Arbeitsplatz und eine ausgeprägte Schlafproblematik mit Müdigkeit sowie Erschöpfung, wobei die hausärztliche Behandlung einschliesslich die zweiwöchige Einnahme des Antidepressivums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Remeron</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> offenbar ausreichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ine psychiatrische fachärztliche Begleitung wurde nicht als notwendig erachtet. Allfällige Symptome einer Leukämie wurden zu diesem Zeitpunkt keine ärztlich dokumentiert (E. 2.3.1; vgl. auch Urk. 2/25 E. 5.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch im Sommer 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesundheitliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Problematik gemäss den echt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeitlichen Berichten des Hausarztes Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im psychosozialen Bereich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angesiedelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dies im Zusammenhang mit einer Arbeitsplatzproblematik. So diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nostizierte er im Bericht an die Krankentaggeldversicherung vom 18. Oktober 2014 als Ursache der Arbeitsunfähigkeit explizit eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psycho-physische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- und Erschöpfungsproblematik bei Arbeitsplatzproblematik im Rahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Geschäftsübernahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 2.3.2). Entsprechend dominieren psychische Symptome sowohl den betreffenden Bericht (Schlafproblematik, Verzweiflung, depressive Gedanken) als auch die nun gegenüber dem hiesigen Gericht erteilte schriftliche Auskunft vom 17. März 2022 (Trauer/Frust/Sorgen/Empfindungen/Elend im All</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; E. 2.3.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt betreffend die Konsultation vom 18. Juli 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denn auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausdrücklich fest, es hätten keine Hinweise für eine somatische Problematik bestanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 2.3.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Er tat dies in Kenntnis des an ihn gerichteten Berichts von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegenüber welchem der Beschwerdeführer anlässlich der notfallmässigen Vorstellung vom 14. Juli 2014 über einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">starken </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thorakalen Druck und extremes Schwitzen berichtet hatte (Urk. 2/3/4; vgl. Urk. 2/15 E. 3.1). Es sind dies die Symptome, welche Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in seiner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">retrospektiven </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stellungnahme vom 12. April 2018 zuhanden des Beschwerdeführers als klassische Symptome einer Leukämie bezeichnete (Urk. 2/7; vgl. Urk. 2/25 E. 3.16). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es gibt jedoch keinerlei Hinweise darauf, dass diese körperlichen Symptome nach dem 14. Juli 2014 gegenüber dem Hausarzt erneut geschildert worden wären, ansonsten er diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im zeitlichen Verlauf bis zum Vollzug der Kündigung Anfang November 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Krankengeschichte notiert hätte. Aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergibt sich – </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">umso mehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Verbund mit der schriftlichen Auskunft gegenüber dem Gericht vom März 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 2.3.1) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– das stimmige Bild einer Kündigung aus psychosozialen Gründen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Einholens einer schriftlichen Auskunft bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">machte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geltend, es bestünden gewisse Zweifel, ob über ihn als dama</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ligen CEO überhaupt ein Dossier im Sinne eines Personaldossiers geführt worden sei und ob gestützt auf ein solches die vom Gericht gestellten Fragen beantwortet werden könnten (Urk. 34 Ziff. 1). Tatsächlich spricht das Fehlen von Hinweisen auf eine Arbeitsproblematik in der Personalakte des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers gemäss schriftlicher Auskunft der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 2.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) nicht gegen das Vorliegen eines solchen. Das jüngste Argument des Beschwerdeführers, wonach mit dieser Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kunft rechtsgenüglich nachgewiesen sei, dass keine Arbeitsplatzproblematik bestanden habe (Urk. 45 Ziff. 1), ist nach dem Gesagten widersprüchlich und angesichts der vom Hausarzt prägnant und wiederholt festgehaltenen Arbeitsplatzproblematik nicht nachvollziehbar.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Jedenfalls ergibt sich aus der Auskunft durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass nachlassende Leistungen infolge der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich schleichend entwickelnden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Krebserkrankung Grund für den Arbeitsplatz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konflikt gewesen wäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n (vgl. E. 2.1.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem von den direkt dem Beschwerdeführer unterstellten Personen niemand mehr bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beschäftigt (E. 2.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und auch nicht ersichtlich ist, inwiefern der vom Beschwerdeführer zum Beweis offerierte damalige Stellvertreter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">M.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund des Näheverhältnisses nach langjähriger Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeit in der Lage sein sollte, objektive Angaben zu Konflikten des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführers mit anderen Personen innerhalb des Unternehmens zu machen (vgl. Urk. 35 E. 3.1.2), muss es bei den getätigten Abklärungen sein Bewenden haben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dies umso mehr, als vorliegend lediglich noch eine befristete Rente für einen Zeitraum von 11 Monaten im Raum steht. Ganz o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ffensichtlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ging es beim Arbeitsplatzkonflikt um die Geschäftsübernahme durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wie dies Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Oktober 2014 explizit festhielt (E. 2.3.2, E. 2.5.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anhaltspunkte dafür, dass nachlassende Leistungen infolge der sich schleichend entwickelnden Krebserkrankung Grund für den Arbeitsplatzkonflikt gewesen wären (vgl. E. 2.1.3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergeben sich hingegen weder aus echtzeitlichen ärztlichen Dokumenten noch aus den im Rahmen des Beweisverfahrens eingeholten schriftlichen Auskünften bei den behandelnden Ärzten (E. 1.3, E. 2.3) und beim Arbeitgeber (E. 2.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Es gibt mit der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 26) weiterhin keine Hinweise darauf, dass die Symptomatik der Leukämieerkrankung zur Kündigung geführt hätte. Dass die Ärzte nie von «Belastungen am Arbeitsplatz» gesprochen hätten, sondern nur von der Krebserkrankung, wenn sie diese früher erkannt hätten, bleibt eine Hypothese des Beschwerdeführers ohne entsprechende Nachweise (vgl. Urk. 28 S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">An dieser Schlussfolgerung würden auch die erneut beantragten Zeugeneinver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">N.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 28 Ziff. 12; vgl. Urk. 2/1 S. 3 und 11 sowie Urk. 2/23 S. 3 Ziff. 3) nichts ändern, zumal nicht davon auszugehen ist, dass sich im Rahmen entsprechender Zeugeneinvernahmen andere als die bereits gemach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Angaben (Urk. 3/3 und Urk. 3/10) ergeben würden. Dies gilt auch für die erneut beantragte Zeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geneinvernahme von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">P.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 28 Ziff. 12; vgl. Urk. 2/16 S. 6). Deshalb ist auf wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tere Beweisabnahmen in antizipierter Beweiswürdigung zu verzichten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 122 V 157 E. 1d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urk. 25/2 E. 5.7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch aus dem Kündigungsschreiben (Urk. 2/3/7 = Urk. 46/1) vermag der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer weiterhin nichts für sich abzuleiten, ist doch die Angabe von «gesundheitlichen Gründen» zu vage und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">muss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der damaligen Einschätzung des Hausarztes entsprungen sein, wonach das Arbeitsverhältnis «aus medizinischen Gründen» zu beenden sei, was sich jedoch auf die eskalierte Arbeitsplatz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">problematik bezog (vgl. Urk. 2/25 E. 5.6). Dies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeigte sich bereits in der ärztlichen Bestätigung vom 28. April 2017 (E. 2.2.6) und wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit der schriftlichen Auskunft von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17. März 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nochmals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestätigt: Ausschlag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebend für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses sei gewesen, dass die Been</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digung der Ursache/Arbeitsplatzproblematik aus medizinischer Sicht notwendig gewesen sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 2.3.1). Echtzeitlich untermauert wird dies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sodann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch den Bericht des Hausarztes an die Krankentaggeldversicherung vom 18. Oktober 2014: Bei Arbeitsproblematik im Rahmen der Geschäftsübernahme sei wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich eine Beendigung der Arbeitssituation notwendig, damit eine vollständige Genesung möglich sei (E. 2.3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Überwiegend wahrscheinlich ist somit nach Durchführung des Beweisverfahrens, dass der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer die Tätigkeit bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG nicht krankheitsbedingt aufgrund der Leukämie, sondern aufgrund eines psycho-physisch belastenden Arbeitskonflikts beendet hat, welcher neben der bis zur Kündigung noch nicht bekannten Krebserkrankung bestand, zumal nicht über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend wahrscheinlich erstellt ist, dass der Arbeitsplatzkonflikt in einem Zusammenhang mit allfälligen Krankheitssymptomen stand (vgl. E. 2.1.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er zuletzt vom Beschwerdeführer bezogene, überdurchschnittlich hohe Lohn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist, wie erwähnt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nur dann als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> heranzuziehen, wenn mit überwiegender Wahrscheinlichkeit feststeht, dass er weiterhin erzielt worden wäre (E. 2.1.1). Mithin müsste hierfür überwiegend wahrscheinlich sein, dass die sich schleichend entwickelnde Krebserkrankung Grund für die Kündigung war. Dies bleibt zwar eine theoretische Möglichkeit, ist jedoch nicht überwiegend wahrscheinlich (vgl. E. 2.5.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt darauf hinzuweisen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Auftreten eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">platzkonflikt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und eines psycho-physischen Erschöpfungszustandes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">höchst ungewiss ist, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weiterhin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei seiner alten Arbeitgeberin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geblieben und sich in die Struktur, die Gepflogenheiten und bei höheren Zielanforderungen variabler ausgestalteten Lohnsysteme der im Jahr 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG übernehmenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingefügt hätte. Insbesondere erscheint </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als sehr fraglich, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die neue, weit tiefere Hierarchiestufe und die damit verbundene Weisungsgebundenheit akzeptiert hätte. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts des zuvor </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">esagten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 2.5.1-4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kann indes dahingestellt bleiben, ob der Beschwerdeführer - n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achdem er zuvor 11 Jahre lang als Mitgründer und Geschäftsleiter der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG und 10 Jahre lang als Managing </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Director</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Verwaltungsratspräsident der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG tätig gewesen war (vgl. Sachverhalt E. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Position im mittleren Kader und einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deutlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kleineren Einflussbereich (vgl. E. 2.4) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in Betracht gezogen hätte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Jedenfalls erscheint die Einschätzung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin (Urk. 47)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wonach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführer aufgrund der Herabstufung mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit auch ohne gesundheitliche Einschränkungen nicht bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geblie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wäre, nicht als abwegig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">N</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ach dem Gesagten rechtfertigt sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anknüpfung an das bisher erzielte Einkommen bei der Berechnung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, da nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit feststeht, dass der bisherige Lohn weiterhin erzielt worden wäre (vgl. vorstehend E. 2.1.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend das nach einem Gang in die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom Beschwerdeführer damals angestrebte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbständigkeit erzielbare Einkommen ist auf die Erwägungen im Urteil vom 16. Januar 2020 zu verweisen (Urk. 2/25 E. 5.8). Gleiches gilt für die Berechnung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) beträgt dieses rund Fr. 115'913.-- (Urk. 2/25 E. 5.9-10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar erzielte der Beschwerdeführer im Zeitraum von Januar bis Anfang Juli 2016 bei einem Pensum von 50 % ein monatliches Gehalt von Euro 10'000.--, womit das Invalideneinkommen in Bezug auf die Invaliditätsbemessung im Zeitraum von Dezember 2015 bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016 auf dieser Grundlage berechnet werden könnte. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst wenn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sein beim Hotel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erzieltes Einkommen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Invalideneinkommen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für den Zeitraum vom Dezember 2015 bis August 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herangezogen würde, so betrüge es immerhin Fr. 85'714.-- (Fr. 120'000.-- : 70 x 50; vgl. Urk. 2/25 E. 5.4). Verglichen mit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 115'913.—</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ergibt sich somit eine Einkommenseinbusse von maximal Fr. 30'100.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">höchstens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rund 26 % auch für den Zeitraum von Dezember 2015 bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2016 (vgl. E. 1.5) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kein rentenbegründende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Invaliditätsgrad (vgl. Urk. 2/25 E. 5.11</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 28 Abs. 1 lit. c IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.5.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer somit zu Unrecht eine befristete halbe Invalidenrente für den Zeitraum vom 1. Dezember 2015 bis zum 31. Juli 2016 zugesprochen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gelegenheit zur Stellungnahme zur in Aussicht genommenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reformatio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in peius wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 20. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2019 (Urk. 2/21) bereits eingeräumt, worauf er mit Stellungnahme vom 16. Dezember 2019 (Urk. 2/23) an der Beschwerde festhielt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerde vom 10. April 2018 (Urk. 2/2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abzuweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 23. Februar 2018 ist mit der Feststellung aufzuheben, dass der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Invalidenrente hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG) und auf Fr. 1’000.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen und die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 23. Februar 2018 wird mit der Feststellung aufgehoben, dass der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Invalidenrente hat.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1’000</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Partei oder ihrer Rechtsvertretung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Grieder-MartensBoller</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div></div> </div></body></html>