<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2025-05-08-5F_25-2025.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5F_25/2025</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 8. Mai 2025</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Bovey, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Herrmann, Bundesrichterin De Rossa, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Möckli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Gesuchsteller, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Fidel Cavelti, </div> <div class="para">Gesuchsgegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">C.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwältin Esther Küng. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Eingaben gegen die Urteile des Schweizerischen Bundesgerichts 5A_741/2024 vom 13. März 2025 und 5F_16/2025 vom 27. März 2025. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>A.</b> </div> <div class="para">A.________ und B.________ sind die Eltern von C.________ (geb. 2016) und D.________ (geb. 2020). Mit Eheschutzentscheid vom 13. Oktober 2021 stellte das Kantonsgericht Appenzell Ausserrhoden die Kinder unter die Obhut der Mutter, unter Einräumung eines begleiteten Besuchsrechts des Vaters von zweimal vier Stunden pro Woche. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>B.</b> </div> <div class="para">Auf Abänderungsgesuch der Mutter hin schränkte das Kantonsgericht das begleitete Besuchsrecht mit Entscheid vom 12. Dezember 2022 auf vier Stunden jede zweite Woche ein. </div> <div class="para">Das vom Vater angerufene Obergericht Appenzell Ausserrhoden schränkte das begleitete Besuchsrecht mit Entscheid vom 20. September 2024 noch weiter ein auf drei Stunden einmal im Monat. </div> <div class="para">Auf die hiergegen eingereichte Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil 5A_741/2024 vom 13. März 2025 zufolge abgelaufener Beschwerdefrist nicht ein. </div> <div class="para">Auf das hiergegen eingereichte Revisionsgesuch des Vaters trat das Bundesgericht mit Urteil 5F_16/2025 vom 27. März 2025 mangels von Revisionsgründen nicht ein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>C.</b> </div> <div class="para">Mit Eingaben vom 4. und 6. April 2025 wendet sich der Vater erneut an das Bundesgericht. Seine Eingaben bezeichnet er als "Beschwerde gegen Bundesrichter Josi" bzw. als "Verfassungsbeschwerde betreffend Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung von Bundesrichter Josi". In prozessualer Hinsicht wird der Ausstand von Bundesrichter Josi verlangt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Bundesrichter Josi wirkt am vorliegenden Urteil nicht mit. Entsprechend ist das gegen ihn gestellte Ausstandsgesuch gegenstandslos. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Wie dem Gesuchsteller bereits im Urteil 5F_16/2025 beschieden wurde, erwachsen bundesgerichtliche Urteile mit ihrer Ausfällung in Rechtskraft (<span class="artref">Art. 61 BGG</span>), weshalb das Bundesgericht grundsätzlich nicht darauf zurückkommen kann. </div> <div class="para">Einzig kann ein bundesgerichtliches Urteil auf Gesuch hin aus einem der in <span class="artref">Art. 121 ff. BGG</span> abschliessend genannten Gründe in Revision gezogen werden, wobei der Revisionsgrund in der Gesuchsbegründung in gedrängter Form darzulegen ist (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Anders als beim Gesuch 5F_16/2025 lässt sich den vorliegenden Eingaben auch kein sinngemässes Revisionsbegehren entnehmen. Sie bestehen aus Polemik gegen Richter bzw. Gerichte und gegen Staatsanwälte bzw. Staatsanwaltschaften, aus der allgemeinen Behauptung, die Schweiz verletze permanent das Familienrecht und die Grundverfassung (gemeint: Bundesverfassung), sowie aus dem Vorwurf, das Verfahren 5A_741/2024 bleibe einfach unbehandelt, was ferner auch für das Verfahren 7B_1454/2024 gelte. Indes wurde das Verfahren 5A_741/2024 mit Urteil vom 13. März 2025 und das Verfahren 7B_1454/2024 mit Urteil vom 19. Februar 2025 abgeschlossen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Aus dem Gesagten ergibt sich, dass auf die formell gegen die Urteile 5A_741/2024 vom 13. März 2025 und 5F_16/2025 vom 27. März 2025 gerichteten Eingaben vom 4. und 6. April 2025 mangels konkreter Anträge und mangels Darlegung von Revisionsgründen nicht einzutreten ist. </div> <div class="para">Im Übrigen wird der Gesuchsteller darauf hingewiesen, dass sich das Bundesgericht vorbehält, weitere Eingaben und Gesuche ähnlicher Art zukünftig nach Durchsicht unbehandelt abzulegen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Eingaben vom 4. und 6. April 2025 wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'500.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kindesvertreter und dem Obergericht Appenzell Ausserrhoden mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 8. Mai 2025 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Bovey </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Möckli </div> </div></body></html>