<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2002.00185</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106793&amp;W10_KEY=13013575&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2002.00185</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 28.08.2002</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Administrativmassnahmen im Strassenverkehr</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Führerausweisentzug</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Betrifft der Streitgegenstand rein prozessuale Fragen, besteht kein Anspruch auf eine öffentliche Verhandlung (E.1b). Da der Beschwerdeführer mit Wohnsitz im Ausland im vorinstanzlichen Verfahren die Barkaution nicht leistete, durfte der Regierungsrat seinen Rekurs durch Nichteintreten erledigen (E.2) Wird in einer Angelegenheit des Bundesverwaltungsrechts (hier: Führerausweisentzug) der unterinstanzliche Nichteintretensentscheid vom Verwaltungsgericht bestätigt, ist dasgegen die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht gegeben (E.4). Abweisung der Beschwerde</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ADMINISTRATIVMASSNAHME">ADMINISTRATIVMASSNAHME</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTENVORSCHUSS">KOSTENVORSCHUSS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MÃNDLICHKEIT">MÃNDLICHKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHTEINTRETEN">NICHTEINTRETEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃFFENTLICHKEIT">ÃFFENTLICHKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STRASSENVERKEHR">STRASSENVERKEHR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: STRASSENVERKEHRSRECHT">STRASSENVERKEHRSRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Kantonale Verwaltungsgerichtsbeschwerde ST: VERFAHREN">VERFAHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERWALTUNGSGERICHTSBESCHWERDE">VERWALTUNGSGERICHTSBESCHWERDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZAHLUNGSFRIST">ZAHLUNGSFRIST</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 30 lit. I BV</span><br/><span class="gerade">Art. 6 lit. I EMRK</span><br/><span class="ungerade">Art. 97 OG</span><br/><span class="gerade">§ 15 lit. IIa VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Mit VerfÃ¼gung vom 23. Mai 2001 entzog die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit des Kantons ZÃ¼rich (Strassenverkehrsamt, Abteilung Administrativmassnahmen) A den FÃ¼hrerausweis fÃ¼r die Dauer von zwei Monaten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Auf einen gegen die EntzugsverfÃ¼gung gerichteten Rekurs trat der Regierungsrat am 30. April 2002 nicht ein, da der im Ausland wohnhafte A innert Frist keinen Barvorschuss geleistet hatte.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Gegen den Nichteintretensentscheid erhob A am 2. Juni 2002 Beschwerde an das Verwaltungsgericht. Der Regierungsrat beantragte am 17. Juni 2002 die Abweisung der Beschwerde, ebenso das Strassenverkehrsamt am 2. Juli 2002.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) FÃ¼r die Beurteilung von Beschwerden gegen Administrativmassnahmen im Strassenverkehr ist grundsÃ¤tzlich der Einzelrichter zustÃ¤ndig (§ 38 Abs. 2 lit. a des Verwal­tungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). Wird jedoch, wie hier, ein Entscheid des Regierungsrates angefochten, hat die GeschÃ¤ftserledigung in Dreierbesetzung zu erfolgen (§ 38 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. § 38 Abs. 3 Satz 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt eine mÃ¼ndliche AnhÃ¶rung. â Betrifft der Streitgegenstand, wie hier, eine rein prozessuale Frage, fÃ¤llt das Verfahren grundsÃ¤tzlich nicht un­ter die Ãffentlichkeitsbestimmung von Art. 30 der Bundesverfassung vom 19. Ap­ril 1999 (BV) in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EuropÃ¤ische Kommission fÃ¼r Menschenrechte, 17. Mai 1995, Josef MÃ¼ller gegen Schweizerische Eidgenossenschaft, Beschwerden Nr. </span>22335/93, 24101/94 und 24440/94, <span>E. 2b, http://www.hudoc.echr.coe.int; BGE 124 I 322, E. 4d). Anders wÃ¤re nur dann zu entscheiden, wenn die Rechtzeitigkeit des Kostenvorschusses streitig wÃ¤re (EuropÃ¤ischer Gerichtshof fÃ¼r Menschenrechte, 27. MÃ¤rz 1998, J.J. gegen Niederlanden, Beschwerde Nr. 21351/ 93, Ziff. 11, 39 f., 43, http://www.hudoc.echr.coe.int). Das ist hier aber offensichtlich nicht der Fall, weshalb der Antrag auf eine mÃ¼ndliche AnhÃ¶rung abzuweisen ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Der BeschwerdefÃ¼hrer macht geltend, der Regierungsrat sei zu Unrecht auf seinen Rekurs nicht eingetreten. â Mit VerfÃ¼gung vom 21. Februar 2002 hielt die Staatskanzlei den BeschwerdefÃ¼hrer zur Sicherstellung der Verfahrenskosten an, da er in der Schweiz keinen Wohnsitz hat (vgl. § 15 Abs. 2 lit. a VRG sowie § 4 Abs. 1 Ziff. 1 und Abs. 2 der Ver­ordnung vom 5. November 1997 Ã¼ber das Rekursverfahren vor dem Regierungsrat). Da­­bei machte sie ihn in Ãbereinstimmung mit BGE 96 I 521, 523 auf die HÃ¶he des Vorschusses (Fr. 1'500.-), die Zahlungsfrist (30 Tage) und die SÃ¤umnisfolgen (Nichteintreten) aufmerksam. Da der Vorschuss innert Frist nicht geleistet wurde, durfte der Regierungsrat das Verfahren durch Nichteintreten erledigen. Die Beschwerde erweist sich damit als offen­sichtlich unbegrÃ¼ndet, weshalb sie mit summarischer BegrÃ¼ndung auf dem Zirkulations­weg abzuweisen ist (§ 38 Abs. 1 Satz 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. AusgangsgemÃ¤ss wird der unterliegende BeschwerdefÃ¼hrer kostenpflichtig (§ 13 Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit § 70 VRG). Die Voraussetzungen fÃ¼r die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung an die Beschwerdegegnerin (§ 17 Abs. 2 VRG) sind nicht erfÃ¼llt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. </span>Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist zulÃ¤ssig gegen VerfÃ¼gungen, die sich auf Ã¶ffentliches Recht des Bundes stÃ¼tzen oder hÃ¤tten stÃ¼tzen sollen (Art. 97 des Bundesrechts­pflegegesetzes vom 16. Dezember 1943 i.V.m. Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezem­ber 1968 Ã¼ber das Verwaltungsverfahren). Wenn in einer Angelegenheit des Bundesverwal­­tungsrechts eine kantonale BehÃ¶rde auf ein Rechtsmittel allein gestÃ¼tzt auf kantonales Ver­fahrensrecht nicht eintritt, fÃ¼hrt dies dazu, dass die korrekte Anwendung von Bundesrecht nicht Ã¼berprÃ¼ft wird, letztlich also die Durchsetzung von Bundesrecht vereitelt werden kÃ¶nnte. Dieselbe Gefahr droht auch dann, wenn, wie hier, ein unterinstanzlicher Nichteintretensentscheid vom kantonalen Verwaltungsgericht bestÃ¤tigt wird (vgl. den Sachverhalt in BGE 120 Ib 379). In solchen FÃ¤llen ist die RÃ¼ge, die Anwendung des kantonalen Verfahrensrechts verstosse gegen verfassungsmÃ¤ssige Rechte, mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend zu machen, und zwar selbst dann, wenn keine Verletzung von Bundesver­waltungsrecht behauptet wird (BGE 118 Ia 8, E. 1b; BGE 123 I 275, E. 2c).</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>