<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2005.00118</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205404&amp;W10_KEY=13013563&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2005.00118</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 19.10.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Legitimation zur Rüge unzulässiger Abgrabungen Anders als im Zeitpunkt der Rekurserhebung steht heute fest, dass auch ein für die Nachbarinnen günstiger Ausgang des Beschwerdeverfahrens ihnen keinen praktischen Vorteil zu verschaffen vermag; die Abweisung der Beschwerde würde lediglich dazu führen, dass die Bauherrschaft bezüglich der Gestaltung des Gartengeschosses nicht ihr ursprüngliches Projekt verwirklichen kann, sondern Aufschüttungen vornehmen muss, welche das bewilligte Abänderungsprojekt vorsieht. Ob das ursprüngliche oder das abgeänderte Projekt verwirklicht wird, ist für die Nachbarinnen bedeutungslos, da sie durch die Terraingestaltung nicht in relevanter Weise betroffen werden. Die Beschwerdegegnerinnen haben an der Entscheidung der vorliegenden Beschwerdesache kein praktisches Interesse mehr (E. 1.3). Teilweise Gutheissung</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AKTUELLES INTERESSE">AKTUELLES INTERESSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEGITIMATION">LEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NACHBAR">NACHBAR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSSCHUTZINTERESSE">RECHTSSCHUTZINTERESSE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 71 PBG</span><br/><span class="gerade">§ 321 Abs. I PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 338a Abs. I PBG</span><br/><span class="gerade">Art./§ 13 BZO StÃ¤fa</span><br/><span class="ungerade">Art./§ 35 Abs. I BZO StÃ¤fa</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Am 30. MÃ¤rz 2004 erteilte der Gemeinderat StÃ¤fa dem Verein A die baurechtliche Bewilligung fÃ¼r eine ArealÃ¼berbauung, bestehend aus sieben MehrfamilienhÃ¤usern mit insgesamt 52 Wohnungen und Unterniveau-Garage, auf den GrundstÃ¼cken Kat.-Nrn. 01 und 02 in StÃ¤fa.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen diese Bewilligung erhoben die F AG und C mit separaten Eingaben Rekurs an die Baurekurskommission. Diese vereinigte die Verfahren und hiess die Rekurse, soweit sie darauf eintrat, am 8. Februar 2005 teilweise gut, indem sie die Baubewilligung mit einer Nebenbestimmung ergÃ¤nzte, wonach bei den Bauten A â D Abgrabungen nur insoweit zulÃ¤ssig seien, als die GebÃ¤udehÃ¶he auch ab dem gestalteten Terrain eingehalten werde.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 9. MÃ¤rz 2005 liess der Verein A dem Verwaltungsgericht beantragen, den Rekursentscheid unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen insoweit aufzuheben, als damit die Rekurse gutgeheissen und die Baubewilligung hinsichtlich der Abgrabungen durch eine Nebenbestimmung ergÃ¤nzt worden sei; der Rekursentscheid sei hinsichtlich der Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen entsprechend anzupassen. Zudem wurde die Sistierung des Verfahrens beantragt, bis der Gemeinderat Ã¼ber ein im Sinn des Rekursentscheids geÃ¤ndertes Baugesuch entschieden habe.</p> <p class="Urteilstext">Am 16. MÃ¤rz 2005 wurde das Verfahren antragsgemÃ¤ss sistiert.</p> <p class="Urteilstext">In der Folge erwirkte der Verein A am 5. April 2005 eine Baubewilligung fÃ¼r ein geÃ¤ndertes Projekt, welches ohne Ãnderungen am Bauvolumen sowie an Zahl und GrÃ¶sse der geplanten Wohnungen der Nebenbestimmung gemÃ¤ss Rekursentscheid Rechnung trÃ¤gt. Diese Bewilligung blieb unangefochten.</p> <p class="Urteilstext">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 7. Juni 2005 wurde das Verfahren auf Antrag des BeschwerdefÃ¼hrers fortgesetzt.</p> <p class="Urteilstext">Die Vorinstanz beantragte am 14. Juni 2005 Abweisung der Beschwerde. Der Gemeinderat StÃ¤fa verzichtete am 6. Juli 2005 auf eine Vernehmlassung. Die Beschwerdegegnerinnen liessen am 2. und 22. August 2005 je Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen beantragen.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der BeschwerdefÃ¼hrer macht in erster Linie geltend, die Vorinstanz hÃ¤tte auf die Rekurse der jetzigen Beschwerdegegnerinnen insoweit nicht eintreten dÃ¼rfen, als diese unzulÃ¤ssige Abgrabungen gerÃ¼gt hÃ¤tten. Wie das mittlerweile bewilligte geÃ¤nderte Projekt zeige, habe diesem Mangel mit einer fÃ¼r die Nachbarinnen bedeutungslosen Nebenbestimmung Rechnung getragen werden kÃ¶nnen, weshalb die insofern erfolgreiche BeschwerdefÃ¼hrung den Nachbarinnen gar keinen Nutzen gebracht habe. Die Rekurskommission habe deshalb ihr Rechtsschutzinteresse zu Unrecht bejaht.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Zu Rekurs und Beschwerde ist gemÃ¤ss § 338a Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) berechtigt, wer durch die angefochtene Anordnung berÃ¼hrt ist und ein schutzwÃ¼rdiges Interesse an ihrer Aufhebung oder Ãnderung hat. GemÃ¤ss der Rechtsprechung hÃ¤ngt die Rechtsmittelbefugnis des Nachbarn in Bausachen davon ab, ob fÃ¼r ihn einerseits eine hinreichend enge nachbarliche Raumbeziehung zum BaugrundstÃ¼ck besteht und ob er andrerseits durch die Erteilung der Baubewilligung mehr als irgendein Dritter oder die Allgemeinheit in eigenen qualifizierten (tatsÃ¤chlichen oder rechtlichen) Interessen betroffen ist und er MÃ¤ngel rÃ¼gt, deren Behebung diese Betroffenheit zu beseitigen vermag (RB 1995 Nr. 9, 1980 Nrn. 7 und 8; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2.A., ZÃ¼rich 1999, § 21 N. 21 und 34 ff.; FranÃ§ois Ruckstuhl, Der Rechtsschutz im zÃ¼rcherischen Planungs- und Baurecht, ZBl 86/1985, 295 f.). Dabei ist das Interesse des Nachbarn im Allgemeinen nur schutzwÃ¼rdig, wenn dieser nicht bloss beim Einreichen des Rechtsmittels, sondern auch im Zeitpunkt der UrteilsfÃ¤llung ein aktuelles praktisches Interesse an der Aufhebung oder Ãnderung der angefochtenen VerfÃ¼gung hat (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 21 N. 25).</p> <p class="Erwgung2">Eine hinreichend enge rÃ¤umliche Beziehung zum BaugrundstÃ¼ck ist nach der Rechtsprechung dann gegeben, wenn sich das streitige Bauvorhaben im Sinn des geltend gemachten Anfechtungsinteresses auszuwirken vermag (RB 1982 Nrn. 17, 18 und 19). In eigenen Interessen qualifiziert berÃ¼hrt ist der Nachbar dann, wenn der Ausgang des Verfahrens, in das er sich einschalten will, seine InteressenssphÃ¤re zu beeinflussen vermag, er mithin einen praktischen Nutzen aus der erfolgreichen Anfechtung zÃ¶ge bzw. einen Nachteil abzuwenden vermÃ¶chte, den der angefochtene Verwaltungsakt fÃ¼r ihn zur Folge hÃ¤tte. Das trifft dann nicht zu, wenn ein Projektmangel durch eine fÃ¼r den Nachbarn bedeutungslose Nebenbestimmung geheilt werden kann (RB 1995 Nr. 8 = BEZ 1995 Nr. 14; RB 1987 Nr. 3). Ein schutzwÃ¼rdiges Anfechtungsinteresse hat der Nachbar zudem nur, wenn die Auswirkungen des bekÃ¤mpften Bauvorhabens auf seine Liegenschaft nach Art und IntensitÃ¤t so beschaffen sind, dass sie auch bei objektiver Betrachtungsweise als Nachteil empfunden werden mÃ¼ssen (RB 1985 Nr. 8; BGr, 2. November 1983, ZBl 85/1984, 379).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Im Rekursverfahren haben die heutigen Beschwerdegegnerinnen, die als EigentÃ¼merinnen von NachbargrundstÃ¼cken durch das Bauvorhaben in besonderer Weise betroffen sind, eine fÃ¼r eine ArealÃ¼berbauung ungenÃ¼gende Gestaltung des Bauvorhabens und die Abgrabungen auf der Westseite der HÃ¤user A, B, C und D gerÃ¼gt. Zu diesen RÃ¼gen waren die Nachbarinnen, wie die Baurekurskommission zutreffend erkannt hat, im Rekursverfahren befugt. Das gilt insbesondere auch fÃ¼r die Frage der Abgrabungen. Art. 35 Abs. 1 der Bau- und Zonenordnung der Gemeinde StÃ¤fa (BZO), der in der Fassung vom 14. MÃ¤rz 1994 nur Abgrabungen von untergeordneter Natur zuliess und in der revidierten Fassung vom 7. Dezember 2004 zusÃ¤tzlich verlangt, dass dabei das Mass der zulÃ¤ssigen GebÃ¤udehÃ¶he auch ab dem gestalteten Terrain eingehalten bleibt, hat, weil gemÃ¤ss Art. 13 BZO die Nutzungsdichte durch Baumassenziffern bestimmt ist, neben einer gestalterischen auch eine nutzungsregulierende Funktion. Auch wenn die Abgrabungen von den NachbargrundstÃ¼cken aus nicht einsehbar sind, kann dieser Einwand den Nachbarinnen die angestrebte Entlastung bringen, weil die mit den Abgrabungen verbundene Ãberschreitung der zulÃ¤ssigen Nutzungsdichte zu einer Aufhebung der Baubewilligung und einem entsprechend redimensionierten Projekt fÃ¼hren kann. Zwar ist es nicht ausgeschlossen, dass auch einem solchen Mangel mit einer Auflage begegnet werden kann, die fÃ¼r die Nachbarinnen bedeutungslos ist, weil sie weder ein geringeres Bauvolumen noch eine geringere Nutzungsdichte zur Folge hat. Ob eine solche Auflage gemÃ¤ss § 321 Abs. 1 PBG zulÃ¤ssig ist, ist jedoch eine Frage der materiellen Beurteilung und kann nicht bereits im Rahmen der LegitimationsprÃ¼fung entschieden werden. Es liegt damit ein anderer Fall vor als dort, wo von vorneherein feststeht, dass der gerÃ¼gte Mangel nicht zur Aufhebung der Baubewilligung, sondern nur zu einer Auflage fÃ¼hrt.</p> <p class="Erwgung2">Anzumerken ist in diesem Zusammenhang, dass § 321 Abs. 1 PBG Nebenbestimmungen nur zulÃ¤sst, wenn inhaltliche oder formale MÃ¤ngel des Bauvorhabens "ohne besondere Schwierigkeiten" behoben werden kÃ¶nnen. Ob diese Voraussetzung hier erfÃ¼llt war, wo der Mangel die "Gartengeschosse" von 4 der 7 HÃ¤user einer ArealÃ¼berbauung betrifft, erscheint als zweifelhaft. Das zeigt sich deutlich an dem am 5. April 2005 bewilligten Ãnderungsprojekt, das bezÃ¼glich der Gartengeschosse den besonderen Anforderungen hinsichtlich Gliederung und architektonischer Gestaltung, Wohnlichkeit und Wohnhygiene, wie sie § 71 PBG fÃ¼r ArealÃ¼berbauungen stellt, kaum mehr genÃ¼gt.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Mit der mittlerweile erteilten und in Rechtskraft erwachsenen Bewilligung der ProjektÃ¤nderung vom 5. April 2005 hat sich indessen eine VerÃ¤nderung der Interessenlage ergeben. Anders als im Zeitpunkt der Rekurserhebung, als neben der Beanstandung der Gestaltung auch die RÃ¼ge der unzulÃ¤ssigen Abgrabungen als geeignet erschien, zur Aufhebung der Baubewilligung zu fÃ¼hren, steht heute fest, dass auch ein fÃ¼r die Nachbarinnen gÃ¼nstiger Ausgang des Beschwerdeverfahrens ihnen keinen praktischen Vorteil zu verschaffen vermag: Das Volumen der ArealÃ¼berbauung und ihre Nutzung bleiben unverÃ¤ndert; die Abweisung der Beschwerde wÃ¼rde lediglich dazu fÃ¼hren, dass die Bauherrschaft bezÃ¼glich der Gestaltung des "Gartengeschosses" bei den HÃ¤usern A, B, C und D nicht ihr ursprÃ¼ngliches Projekt verwirklichen kann, sondern die AufschÃ¼ttungen vornehmen muss, welche das am 5. April 2005 bewilligte Ãnderungsprojekt vorsieht. Ob dieses oder jenes Projekt verwirklicht wird, ist fÃ¼r die Nachbarinnen jedoch bedeutungslos, da sie als EigentÃ¼merinnen von GrundstÃ¼cken auf der Ostseite des BaugrundstÃ¼cks durch die Terraingestaltung auf der Westseite der Gartengeschosse nicht in relevanter Weise betroffen werden. Zwar macht die Beschwerdegegnerin Nr. 1 geltend, die Zufahrt zu ihrem GrundstÃ¼ck wÃ¼rde neu zwischen den BlÃ¶cken der ArealÃ¼berbauung hindurchfÃ¼hren, sodass bei der Durchfahrt die Westfassaden der HÃ¤user A, B, C und D einsehbar seien. Wenn man darin Ã¼berhaupt eine Auswirkung des Bauvorhabens auf die Liegenschaft der Beschwerdegegnerin sehen will, ist sie derart minimal, dass sie bei objektiver Betrachtungsweise nicht als Nachteil empfunden werden kann. Abgesehen davon ist die ursprÃ¼nglich bewilligte LÃ¶sung gestalterisch offenkundig besser als das mit dem Alternativprojekt bewilligte Flickwerk.</p> <p class="Urteilstext">Damit steht fest, dass die Beschwerdegegnerinnen an der Entscheidung der vorliegenden Beschwerdesache kein praktisches Interesse mehr haben. Dies muss im Ergebnis zur teilweisen Gutheissung der Beschwerde und damit zur Aufhebung der in Dispositiv Ziffer II des Rekursentscheids festgesetzten Nebenbestimmung fÃ¼hren.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Da der Verlust des Rechtsschutzinteresses der Beschwerdegegnerinnen auf das Ãnderungsprojekt des BeschwerdefÃ¼hrers zurÃ¼ckzufÃ¼hren ist, sind trotz Gutheissung der Beschwerde im Hauptpunkt die Kosten des Beschwerdeverfahrens dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen. Aus dem gleichen Grund ist die Beschwerde bezÃ¼glich der Regelung der Kosten- und EntschÃ¤digungsregelung im Rekursverfahren abzuweisen. FÃ¼r das Beschwerdeverfahren sind angesichts der besonderen verfahrensmÃ¤ssigen UmstÃ¤nde keine UmtriebsentschÃ¤digungen zuzusprechen.</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. DemgemÃ¤ss wird die Nebenbestimmung gemÃ¤ss Dispositiv Ziffer II des Rekursentscheids aufgehoben. Im Ãbrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 3'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 200.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 3'200.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. ParteientschÃ¤digungen werden nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>