<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2016.00343</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Fehr</p><p>Gerichtsschreiber Schetty</p><p class="Normal Heading2"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading2">Urteil vom 14. Oktober 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Rainer Deecke</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Industriestrasse 13c, 6300 Zug</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der im Jahre 1980 geborene X.___ reiste im August 1997 aus dem Y.___ in die Schweiz ein, wo er im Jahre 2000 heiratete und mittlerweile Vater zweier Kinder ist (geboren 2001 und 2002; Urk. 7/4). Er verfügt über keine berufliche Ausbildung und war ab Juni 2000 erwerbstätig (Urk. 7/8), zuletzt in der Zeit vom 1. Juni 2004 bis 28. Februar 2006 für die Z.___ als Kommissionierer (Urk. 7/11, letzter effektiver Arbeitstag: 31. August 2005), beziehungsweise arbeitslos. Infolge psychischer Beschwerden und Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leme mit der linken Hüfte meldete sich der Versicherte am 20. Dezember 2006 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug an (Urk. 7/4, Urk. 7/13 S. 3). Mit Verfügung vom 26. November 2008 sprach die IV-Stelle dem Versicherten – ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 48 % - ab 1. September 2006 eine Viertelsrente zu (Urk. 7/33-34).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen einer amtlichen Revision liess die IV-Stelle den Versicherten orthopä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disch abklären (Gutachten vom 5. Mai 2009, Urk. 7/40), stellte mit Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid vom 25. Juni 2009 die Einstellung der Rente in Aussicht (Urk. 7/45) und hielt daran mit Verfügung vom 3. Dezember 2009 fest (Urk. 7/63). Dagegen erhob der Vertreter des Versicherten am 15. Januar 2010 Beschwerde (Urk. 7/68/3 ff.); im Rahmen des gerichtlichen Verfahrens hob die IV-Stelle die angefochtene Verfügung vom 3. Dezember 2009 am 20. Mai 2010 wiedererwägungsweise auf (Urk. 7/82), was am 28. Mai 2010 zur Abschreibung des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrens führte (Urk. 7/91; Prozess IV.2010.00055).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge liess die IV-Stelle den Versicherten polydisziplinär abklären (A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten vom 20. Dezember 2010, Urk. 7/105) und stellte mit Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 20. Januar 2011 erneut die Einstellung der Rentenleistungen in Aussicht (Urk. 7/109). Am 24. Mai 2011 fand beim Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) eine psychiatrische Untersuchung statt, welcher eine weitere psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrische Begutachtung empfahl (Urk. 7/128). Das entsprechende Gutachten von Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, erging am 25. Ja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nuar 2012 (Urk. 7/146). In der Folge wurde eine Integrationspotential</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abklärung im C.___ durchgeführt, wobei weiterführende berufliche Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen nicht als sinnvoll erachtet wurden (Urk. 7/168-169 S. 6). Mit Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 19. Februar 2013 stellte die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle die Einstellung der Rentenleistungen (wohl ab dem mit wiedererwägungsweise aufgehobenen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 3. Dezember 2009 festgelegten Zeitpunkt, mithin Ende Januar 2010) bis zum 30. September 2012 in Aussicht, bei Ausrichtung einer Viertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente ab 1. Oktober 2012 (IV-Grad von 49 %, Urk. 7/200). Nach Einwanderhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bung (Urk. 7/202) wurde mit Schreiben vom 10. April 2013 über die Notwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digkeit einer weiteren medizinischen Abklärung informiert (Urk. 7/206). Das psychiatrische Gutachten von Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, erging am 11. Juni 2013 (Urk. 7/209). Mit Vorbescheid vom 29. Januar 2014 stellte die IV-Stelle die gänzliche Einstellung der Rente in Aussicht (Urk. 7/228), wogegen der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte Einwand erhob (Urk. 7/233). Mit Schreiben vom 13. August 2014 informierte die IV-Stelle über die Notwendig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit einer erneuten psychiatrischen Abklärung (Urk. 7/240), die entsprechende Zwischenverfügung erging am 9. September 2014 (Urk. 7/244). Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das hiesige Gericht mit Urteil vom 22. Dezember 2014 gut und hob die ergangene Zwischenverfügung vom 9. September 2014 ersatzlos auf, unter Hinweis darauf, dass eine erneute psychiatrische Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung nicht zulässig sei (Urk. 7/254; Prozess IV.2014.01070).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge holte die IV-Stelle bei den behandelnden Ärzten aktuelle Berichte ein (Urk. 7/259, Urk. 7/261) und klärte den Sachverhalt in den Bereichen Strassenverkehrs-, Straf- und Migrationsrecht ergänzend ab (Urk. 7/264 ff.). Mit Vorbescheid vom 23. Oktober 2015 stellte sie die „Abweisung des Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehrens“ in Aussicht (Urk. 7/281) und hielt an diesem Entscheid mit Verfügung vom 12. Februar 2016 fest (Urk. 7/291 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Vertreter des Versicherten am 16. März 2016 Beschwerde und beantragte, es sei dem Beschwerdeführer eine ganze Rente, eventualiter eine Rente nach Gesetz auszurichten. Weiter sei eine Rechtsverzögerung sowie eine Datenschutzverletzung festzustellen; unter Kosten- und Entschädigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folge zu Lasten der Beschwerdegegnerin. Darüber hinaus sei dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen und ihm in der Person </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Unterzeichneten ein unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bestellen (Urk. 1 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 26. Mai 2016 beantragte die Beschwerdegegnerin unter Hinweis auf die Akten die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 1. Juni 2016 wurde dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessführung bewilligt sowie in der Person von Rechtsanwalt Rainer Deecke ein unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt und die Beschwerdeantwort zur Kenntnis gebracht (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und demnach zu prüfen, ob die vorliegenden Beweismittel eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c, je mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich des Antrags auf Feststellung eine Rechtsverzögerung ist festzuhalten, dass an einer nachträglichen Feststellung einer Rechtsverzögerung kein Rechtsschutzinteresse besteht (vgl. Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, Rz. 67 zu Art. 62 mit weiteren Hinweisen). Auf den entsprechenden Antrag ist demzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folge nicht einzutreten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was eine allfällige Datenschutzverletzung betrifft, ist gestützt auf Art. 15 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Datenschutz in Verbindung mit Art. 28a des Schweizerischen Zivilgesetzbuches auf die Zuständigkeit der zivilen Gerichte am Wohnsitz des Klägers oder des Beklagten zu verweisen, was auch in diesem Punkt zu einem Nichteintreten auf die Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vergleichsbasis im vorliegenden Revisionsverfahren bildet die Verfügung vom 26. November 2008, mit welcher die IV-Stelle dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehend von einem Invaliditätsgrad von 48 % - ab 1. September 2006 eine Viertelsrente zusprach (Urk. 7/34). In medizinischer Hinsicht stützte sich die genannte Verfügung auf den Bericht der Uniklinik E.___ vom 6. Februar 2008 (Kontrolle am 20. Dezember 2007). Die dafür verantwortlichen Fachärzte diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nostizierten dannzumal einen Status nach Resektion hererotoper Ossifikationen anterior Hüfte links mit Pfannenwechsel über Trochanterosteotomie am 4. September 2007, einen Status nach Implantation Hüft-TP zementfrei MIS links am 14. Juli 2006 bei sekundärer Coxarthrose nach Morbus Perthes, einen Status nach Frühdislokation am 14. Juli 2006 und geschlossener Reposition am 15. Juli 2007 mit anschliessender offener Revision Hüft-TP links am 19. Juli 2006 sowie eine Fasziitis plantaris links (Urk. 7/16/7, korrekte Daten: Urk. 7/105/22). In einer nicht belastenden Tätigkeit in vorwiegend sitzender Position sei ab dem nächsten Jahr zunächst eine Arbeitsfähigkeit von 50 %, später eine solche von 100 % zu attestieren (Urk. 7/16/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie die ursprüngliche Leistungszusprache wurde auch die (wiedererwägungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise aufgehobene) Einstellung der Rente mit Verfügung vom 3. Dezember 2009 allein mit den somatischen Beschwerden bzw. deren Verbesserung begründet (Urk. 7/63). Die wiedererwägungsweise Aufhebung der Verfügung vom 3. Dezember 2009 erfolgte insbesondere zur Abklärung der psychischen Beschwerden, welche – wie schon dem Urteil des hiesigen Gerichts vom 22. Dezember 2014 zu entnehmen ist (Urk. 7/254) – heute bezüglich der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung der Arbeitsfähigkeit völlig im Vordergrund stehen. Dr. med. F.___, Orthopädische Chirurgie FMH, ging in seinem Gutachten vom 5. Mai 2009 (Urk. 7/40) von der Wiederlangung eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit aus (S. 8). Vor diesem Hintergrund kann im Zuge der Zusammenfassung der medizinischen Akten auf eine Wiedergabe der somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Beschwerden verzichtet werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien wird – soweit erforderlich – im Rahmen der Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für das A.___-Gutachten vom 20. Dezember 2010 verantwortlichen Fachärzte gingen in psychiatrischer Hinsicht mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit von den folgenden Diagnosen aus: Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0), anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 F45.4). Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit massen sie einer post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">traumatischen Belastungsstörung (PTBS, ICD-10 F43.1) zu. Aufgrund der depressiven Störung sowie der somatoformen Schmerzstörung sei von einer Arbeitsunfähigkeit von 20 % auszugehen. Die Symptome der PTBS seien sehr geringgradig ausgeprägt und würden die Arbeitsfähigkeit nicht einschränken (Urk. 7/105/2-25 S. 20 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für den Bericht des Psychologischen Instituts, Spezialambulatorium für Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapie und Begutachtung, G.___, vom 17. Februar 2011 ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">antwortlichen Fachpersonen diagnostizierten eine rezidivierende depressive Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, gegenwärtig (mindestens) mittelschwere Episode (ICD-10 F33.1), eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) sowie eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ische Belastungsstörung, (mindestens) mittelschwere Ausprägung (ICD-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 F43.1). Sie könnten der Einschätzung der A.___-Gutachter, was den Schwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad der Störungen und den Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit betreffe, nicht zustim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men. Es handle sich beim Beschwerdeführer um einen psychisch schwer belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teten Patienten und sie würden die Arbeitsfähigkeit in einer den psychischen Leiden angepassten Tätigkeit auf 50 % festsetzen (Urk. 7/112).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ hielt in seinem psychiatrischen Gutachten vom 25. Januar 2012 fest, dass mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit keine Diagnose gestellt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den könne. Keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit mass er einer Anpas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungsstörung mit Angst und depressiver Reaktion, gemischt, bei chronischem Schmerzsyndrom und psychosozialer Belastungssitua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion (ICD-10 F43.22) zu. Weiter sei ein Verdacht auf Alkohol-Abhängigkeitssyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drom, gegenwärtiger Substanzgebrauch (ICD-10 F10.24) gegeben; anamnestisch liege ein Status nach pathologischem Spielen, aktuell angeblich remittiert, vor (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 F63.0). Aus rein psychiatrischer Sicht bestehe zum Zeitpunkt der Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tersuchung keine Arbeitsunfähigkeit (Urk. 7/146 S. 17 f. und S. 20).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ diagnostizierte in seinem Gutachten vom 11. Juni 2013 (Urk. 7/209 S. 35) eine schwere und aufgrund der Dauer chronifizierte posttrauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) mit/bei mittelgradig depressiver Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sode mit somatischen Symptomen (ICD-10 F32.11), chronischer Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) bei anamnestisch fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehaltener und möglicher anhaltender somatoformer Schmerzstörung (F45.4), einem Status nach pathologischem Spielen (ICD-10 F63.0) sowie einer Störung durch Alkohol, gegenwärtig abstinent (ICD-10 F10.20).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der Gewichtung wie auch der versicherungspsychiatrischen Relevanz stehe die posttraumatische Belastungsstörung im Zentrum, die depressive Störung könne heute auch als Ausdruck der PTBS verstanden werden. Die chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Schmerzstörung sei als Nebendiagnose zu verstehen, welche kaum wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit haben dürfte. Spätestens ab Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2009 (Erstbeurteilung durch die G.___) dürfte eine posttraumatische Belastungsstörung im Sinne der heutigen Symptomatik vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelegen haben (S. 35 f.). Aktuell sei für sämtliche Tätigkeiten von einer voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigen Arbeitsunfähigkeit auszugehen, wobei diese Einschätzung mindestens seit der Integrationsabklärung im C.___ im Mai 2012 Gültigkeit habe, wahrscheinlich aber schon länger (S. 38).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Therapeutisch sei eine stationäre psychotraumatologische Behandlung dringend angezeigt, etwa in der Klinik H.___. Dabei könnte auch die Medikamenten-Compliance verbessert werden. Prognostisch sei über die kommenden Jahre eine Aufhellung der Symptomatik sowie eine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit zu erwarten (S. 39).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ legte den medizinischen Sachverhalt in einer schlüssi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen und nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbaren Weise dar, insbesondere äusserte er sich ausführlich zu den Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutachten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So hielt er fest, die für das A.___-Gutachten verantwortlichen Fachärzte hätten sich zur Auswirkung der PTBS auf die Arbeitsfähigkeit umfassend äussern müssen, da ihre Einschätzung vollends von jener der behandelnden Ärzte abweiche. Dabei genüge die Anmerkung nicht, dass „dieser Einschätzung keine Folge geleistet werden könne“. Weiter stelle sich die Frage, aufgrund welcher Befunde die A.___-Gutachter denn eine posttraumatische Belastungsstörung überhaupt als ausgewiesen erachtet hätten, wenn sie nämlich im Psychostatus einen praktisch unauffälligen Versicherten beschreiben würden. Bezüglich der Einschätzung von Dr. B.___ sei anzumerken, dass die psychopathologische Beschreibung auf wenigen Zeilen sehr knapp ausgefallen sei und auf Grund dieser, die praktisch normal ausgefallen sei, eigentlich nicht mal die fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tene Diagnose einer Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Reak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion gemischt hätte diagnostiziert werden dürfen. Auch fehle eine kritische Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sion der mittlerweile sehr grossen Anzahl an Behandlungs- und Verlaufsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richten der behandelnden Ärzte, die von einer PTBS ausgehen würden (vgl. etwa Urk. 7/112). Weiter begründe Dr. B.___ das Nichtvorliegen einer PTBS vor allem mit der Latenz, was der ICD-Beschreibung nicht gerecht werde. Diese umfasse auch Ausnahmen, die, wie aus der Forschung bekannt sei, gar nicht so selten seien. Auch mehrjährige – gar über Jahrzehnte – dauernde Latenzen seien keine Seltenheit, gerade bei Leuten aus Kriegsgebieten oder dem Holocaust (Urk. 7/209 S. 36 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die grundsätzliche Beweistauglichkeit des Gutachtens von Dr. D.___ vermö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen auch die Einwände des RAD nicht in Frage zu stellen. So weist med. pract. I.___ (Psychiatrie und Psychotherapie, RAD) etwa auf unterschied</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Schil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen der traumatisierenden Erlebnisse und auf ein generell se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lektives Erin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerungsvermögen hin, weiter schaue der Beschwerdeführer regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig Sendungen über den Y.___, was angesichts einer PTBS nicht nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar sei (Vermeidungsverhalten). Die Erhebung der Lebensumstände sei dabei derart, dass unklar sei, ob überhaupt eine mittelgradige Depression und eine PTBS vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liege. Unklar sei weiter, wie ein Spielsüchtiger von der Spielsucht habe Abstand nehmen können, im Übrigen mangle es generell an einer Differenzie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der psychosozialen Belastungsfaktoren gegenüber einer eventuellen PTBS. Auch habe der Beschwerdeführer nach dem Trauma im Y.___ zwei Jahre Geschichte studiert, was schwerlich zu einem eventuellen Verdrängen passe, dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über hinaus würden die Gründe für die Medikamenten-Malcompliance nicht hinterfragt (Urk. 7/283 S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu diesen Einwänden ist anzumerken, dass sich Dr. D.___ im Rahmen der Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Inkonsistenzen bewusst war. So weist er etwa ausdrücklich auf die schwierige Erhebung des Tagesablaufs hin (Urk. 7/209 S. 22), weiter auf den Umstand, dass bei traumatisierten Patienten die unterschiedliche und inkonsis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tente Schilderung keine Seltenheit sei (Urk. 7/209 S. 29). Ob sich die Ereignisse alle so zugetragen hätten, könne nicht gesagt werden, auf Grund der Schilde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen wie der Aktenlage könne aber davon ausgegangen werden. Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassend müsse von einer mehrfachen Traumatisierung ausgegangen werden (Verlust des Vaters und der Mutter, Krieg, Tötung von Menschen des nahen Umfelds; Urk. 7/209 S. 30 oben). Dabei ist anzumerken, dass sich diese Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung auch mit denjenigen der behandelnden Fachärzte deckt (Urk. 7/209 S. 25, Urk. 7/112, Urk. 7/190 S. 9 f.). Klar ist auch die Aussage von Dr. D.___, dass die PTBS aktuell im Zentrum der psychischen Beschwerden stehe und die depressive Symptomatik als Ausdruck dieser verstanden werden könne (Urk. 7/209 S. 35). Zur Spiel- und Alkoholabhängigkeit wies Dr. D.___ darauf hin, dass das Suchtverhalten sekundär zur Abwehr möglicher und im Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund schwelender Beschwerden der PTBS verstanden werden müsse (Urk. 7/209 S. S. 44, vgl. bezüglich Alkoholkonsum auch Urk. 7/112 S. 2). Dabei ist anzumerken, dass bereits Dr. B.___ im Januar 2012 keine Spielsucht mehr diagnostiziert hat. Bezüglich der Latenz äussert sich Dr. D.___ da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hingehend, dass differentialdiagnostisch gar von einer komplexen Persönlichkeitsstörung beziehungsweise von einer andauernden Persönlichkeitsveränderung nach Extrembelastung (ICD-10 F62.0) ausgegangen werden könne. Bis auf die Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fremdungsgefühle erfülle er sämtliche Kriterien dieser Diagnose, welche es im Auge zu behalten gelte (Urk. 7/209 S. 34). Weiter sei die Medikamenten-Mal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">compliance im Strukturmangel des Beschwerdeführers zu sehen, aus diesem Grund sei auch dringend ein stationäres Setting zu empfehlen (Urk. 7/209 S. 39). Diese Einschätzung deckt sich im Übrigen mit den gemachten Erfahrun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen im Rahmen der ambulanten Behandlung am Psychologischen Institut der G.___ (Urk. 7/209 S. 25, Urk. 7/190 S. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend kann auf das Gutachten von Dr. D.___ abgestellt werden, wobei in sämtlichen Tätigkeiten von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen ist. Zu prüfen bleibt, wie der Verlauf der psychisch bedingten Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in der Zeit vom 26. November 2008 bis hin zur angefochtenen Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 12. Februar 2016 einzuschätzen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ äusserte sich in seinem Gutachten vom 11. Juni 2013 dahingehend, dass seine Einschätzung mindestens seit der Integrationsabklärung im C.___ im Mai 2012 Gültigkeit habe, wahrscheinlich aber schon länger (Urk. 7/209 S. 38). Aus den medizinischen Akten ist ersichtlich, dass der Gesundheitszustand, wie er im Zeitpunkt der Abklärung im C.___ erhoben werden konnte (Urk. 7/168), wohl schon einige Monate länger bestanden hat. So ist einem Bericht des Psychiatriezentrums J.___ vom 4. Juli 2012 zu entnehmen, dass bereits ab Januar 2012 von einer vollständigen Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit auszugehen ist. Im Rahmen der tagesklinischen Betreuung (23. Januar bis 14. März 2012) sei keine Stabilisierung der PTBS-Symptomatik mehr mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich gewesen, so dass eine stationäre störungsspezifische Traumatherapie empfohlen werde (Urk. 7/181 S. 2 f.). Vom 15. bis 21. März 2012 weilte der Beschwerdeführer aufgrund der beschriebenen Exazerbation der depressiven und PTBS-Symptomatik mit Flashbacks in der G.___ (Urk. 7/190/24). Der Eintritt im C.___ erfolgte am 21. Mai 2012, wobei aufgrund des Verlaufs bereits am 31. Mai 2012 der Abschluss der Abklärung vereinbart wurde (Urk. 7/169 S. 4 f.). Eine weitere Tagesklinische Betreuung am Psychiatriezentrum J.___ erfolgte in der Zeit vom 4. bis 11. Juni 2012 (Urk. 7/181 S. 2). Bei diesem Verlauf erscheint es überwiegend wahrscheinlich, dass ab Januar 2012 von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit auszugehen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der Zeitperiode zwischen dem Gutachten von Dr. D.___ vom 11. Juni 2013 und der angefochtenen Verfügung vom 12. Februar 2016 gibt der von der Beschwerdegegnerin eingeholte Bericht von Dr. med. K.___, Oberärz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tin am Psychiatriezentrum J.___, verlässlich Auskunft. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer stehe bei ihnen seit dem 5. Februar 2013 in ambulanter Behandlung. Seit Beginn habe sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers kaum wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich verändert. Es bestehe eine deutlich verminderte psychische und physische Belastbarkeit, welche sich nicht nur in Anforderungssituationen, sondern auch bei Alltagsaktivitäten zeige. Es sei aus ihrer Sicht nicht davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer über Fähigkeiten verfüge, über längere Zeit in ausrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chendem Mass bei beruflichen Massnahmen, respektive bei angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten mitzumachen. Mittel- und auch langfristig sei weiterhin von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit sowohl in angestammter als auch in angepasster Tätigkeit auszugehen (Urk. 7/261 S. 6). Auch für diese Zeitspanne ist demnach von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Zeitraums vor Januar 2012 ist beim Bericht der L.___ vom 29. Oktober 2009 anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">knüpfen. Die dafür verantwortlichen Fachärzte diagnostizierten (erstmals fundiert begründet) nach der dafür vorgesehenen Kriterienprüfung eine post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) sowie eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11; Urk. 7/71 S. 1). In der Folge stand der Beschwerdeführer ab dem 11. Dezember 2009 beim Spezialambulatorium für Psychotherapie der G.___ in Behandlung. Aufgrund der derzeitigen Lage sei der Beschwerdeführer definitiv in einer leidensangepassten Tätigkeit nicht arbeitsfähig (Bericht vom 11. März 2010, Urk. 7/76 S. 2). Aufgrund einer Verschlimmerung der Symptome hielt sich der Beschwerdeführer in der Zeit vom 29. September bis 2. November 2010 sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionär und in der Zeit vom 4. November bis 29. Dezember 2010 teilstationär in der R.___ auf (Bericht vom 28. Januar 2011, Urk. 7/190/12). Die für den Bericht des Psychologischen Instituts, Spezialam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bulatorium für Psychotherapie und Begutachtung, der G.___, vom 17. Februar 2011 verantwortlichen Fachärzte nahmen im genannten Bericht insbesondere zur mittlerweile erfolgten Einschätzung der A.___-Gutachter Stellung. Was den Schweregrad der Störungen und den Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit betreffe, könnten sie der Einschätzung der A.___-Gutachter nicht zustim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men. Es handle sich beim Beschwerdeführer um einen psychisch schwer belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teten Patienten und sie würden die Arbeitsfähigkeit in einer den psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Leiden angepassten Tätigkeit auf 50 % festsetzen (Urk. 7/112). Nachdem in der Folge der Versuch einer stationären Therapie in O.___ (Klinik P.___) gescheitert war, wurde am 23. Januar 2012 am Psychiatriezentrum J.___ eine tagesklinische Betreuung begonnen (vgl. oben E. 4.4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch wenn aufgrund der vorliegenden Akten bereits für den Zeitraum ab der gesicherten Diagnosestellung (Bericht der Psychiatrischen Poliklinik des G.___ vom 29. Oktober 2009, Urk. 7/71) bis Ende 2011 von einem schwankenden Verlauf ausgegangen werden muss, ist aufgrund des Berichts des Psychologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Instituts, Spezialambulatorium für Psychotherapie und Begutachtung, der G.___, vom 17. Februar 2011 insgesamt doch noch von einer geringeren Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (50 % leidensangepasst) auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen. Zu berücksichtigen gilt es dabei, dass der genannte Bericht – etwa gegenüber dem Bericht des Spezialambulatoriums für Psychotherapie der G.___ vom 11. März 2010 – nicht allein eine Einschätzung aus thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peutischer Sicht darstellt, sondern als Stellungnahme zur Einschätzung der A.___-Gutachter verfasst und dabei auch dem Aspekt der medizinisch-theoretischen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechnung getragen wurde. Weiter ist zu beachten, dass der Bericht in einem Zeitraum verfasst wurde, in welchem – un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter Berücksichtigung der Jahre 2010 und 2011 - eher von einem schlechteren gesundheitlichen Zustand auszugehen ist (vgl. Urk. 7/190/9, Zustandsbeschrieb nach Klinikaustritt ab Januar 2011). Bei dieser Sachlage erscheint es über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegend wahrscheinlich, dass in der Zeit vom 27. Oktober 2009 (Erstgespräch, Bericht vom 29. Oktober 2009) bis Ende 2011 durchschnittlich von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausgegangen werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit zur Publikation vorgesehenem Urteil 8C_676/2015 vom 7. Juli 2016 hat das Bundesgericht nunmehr festgestellt, dass zur auch bei der Diagnose der post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">traumatischen Belastungsstörung ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strukturierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Beweisverfahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendung der Standardindikatoren nach Massgabe von BGE 141 V 281 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durchzuführen ist (E. 5.2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 (Urteil 9C_492/2014 vom 3. Juni 2015) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat das Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt seine bisherige Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen ohne erkennbare organische Ursa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che und vergleichbaren psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Leiden (BGE 130 V 352 u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessende Urteile) ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passt und festgehalten, dass die Invaliditätsbemessung stärker als bisher den Aspekt der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funktionellen Auswirkungen zu berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen hat, was sich schon in den diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostischen Anforderungen niederschlagen muss. Auf der Ebene der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit bezweckte die durch BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 130 V 352 begründete Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung die Sicherstellung eines gesetzmässigen Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsvollzuges mittels der Regel/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausnahme-Vorgabe beziehungsweise (seit E. 7.3 von BGE 130 V 396 und BGE 131 V 49)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Überwindbarkeitsvermutung. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das bisherige Regel/Ausnahme-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Modell wird durch ein st</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rukturier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes Beweisverfahren er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt. An der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung zu Art. 7 Abs. 2 ATSG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausschliessliche Berücksichtigung der Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der gesundheitlichen Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung und objektivierte Zumutbarkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung bei materieller Beweisl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ast der rentenansprechenden Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son (Art. 7 Abs. 2 ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ändert sich dadurch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nichts. An die Stelle des bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigen Kriterien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">katalogs (bei anhaltender somatoformer Schmerzstörung und vergleichbaren psychosomati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Leiden) trete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n im Regelfall beachtliche Stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dardindikatoren. Diese lassen sich in die Ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tegorien Schweregrad und Konsis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenz der funktio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nellen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen einteilen. Auf den Begriff des primären Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewinnes und die Präponderanz der psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Komorbidität ist zu verzichten. Der Prüfungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raster ist rechtlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Natur. Recht und Medizin wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken sowohl bei der For</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lierung der Standardindikatoren wie auch bei deren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> rechtlich gebotener </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendung im Einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammen. Im Grunde konkre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisieren die in E. 4 und 5 formulierten Beweisthemen und Vorgehensweisen für die Invaliditätsbemessung bei psychosomatischen Leiden die gesetzgeberischen Anordnungen nach Art. 7 Abs. 2 ATSG. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kennung eines rentenbegrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enn die funktionellen Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der medizinisch festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standard</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen sind. Fehlt e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ran, hat die Folgen der Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit nach wi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e vor die materiell beweisbelas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tete versicherte Person zu tragen (E. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die im Regelfall beachtlichen Stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dardindikatoren, welche nach gemeinsamen Eigenschaften systematisiert wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den können, umschreibt das Bundesgericht i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie folgt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sourcen; E. 4.3.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens; E. 4.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Antworten, welche die medizinischen Sachverständigen anhand der (im Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall relevanten) Indikatoren geben, verschaffen den Rechtsanwendern Indizien, wie sie erforderlich sind, um den Beweisnotstand im Zusammenhang mit der Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit bei psychosomatischen Störungen zu überbrücken (E. 4.1.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In intertemporalrechtlicher Hinsicht ist sinngemäss wie in BGE 137 V 210 (betreffend die rechtsstaatlichen Anforderungen an die medizinische Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung) vorzugehen. Nach diesem Entscheid ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rlieren gemäss altem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standard eingeholte Gutachten nicht per se ihren Beweiswert. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält (BGE a.a.O. E. 6 in initio). In sinngemässer Anwendung der nunmehr materiell-be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich geänderten Anforderungen ist in jedem einzelnen Fall zu prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen, ob die bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gezogenen admi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nistrativen und/oder gerichtlichen Sachverständi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegebenenfalls im Kontext mit weiteren fachärztlichen Berich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine schlüssige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beurteilung im Lichte der massgeblichen Indikatoren er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lauben oder nicht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der vorliegenden medizinischen Akten ist von einer ausgeprägten posttraumatischen Belastungsstörung auszugehen. Dr. D.___ hielt in diesem Zusammenhang fest, dass das Krankheitsbild eindrücklich sei und es sich um das Vollbild einer PTBS handeln dürfte; differentialdiagnostisch könne gar von einer komplexen Persönlichkeitsstörung bzw. einer andauernden Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsänderung nach Extrembelastung (ICD-10 F62.0) ausgegangen werden (Urk. 7/209 S. 34). Weiter ergibt sich die Schwere der Erkrankung auch aus dem Verlauf. Dabei ist seit dem 11. Dezember 2009 von umfangreichen und trotz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem wenig erfolgreichen therapeutischen Bemühungen auszugehen, wobei auch eine berufliche Integrationsabklärung im C.___ an den gesundheitlichen Beschwerden des Beschwerdeführers scheiterte (vgl. vorstehend E. 4.4.2 und E. 4.4.4, Urk. 7/209 S. 38), so dass mittlerweile von einem weitgehend therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sistenten Beschwerdebild auszugehen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Aspekt der Komorbidität ist neu eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesamtbetrachtung der Wech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen und sonstigen Bezüge der Schmerzstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beziehungsweise der äqui</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">va</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenten Beschwerdebilder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu sämtlichen beglei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenden krankheitswertigen Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorzunehmen. Neben der posttraumatischen Belastungsstörung leidet der Beschwerdeführer - nebst den die Hauptdiagnose begleitenden Diagnosen einer mittelgradig depressiven Störung sowie einer chronischen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> insbesondere an chronischen Beschwerden im Bereich der linken Hüfte (sekundäre Coxarthrose nach Morbus Perthes), wobei er sich schon mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fach Operationen unterziehen musste. Darüber hinaus besteht auch ein chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisches thorako- und lumbovertebrales Schmerzsyndrom ohne radikuläre Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik (Urk. 7/105 S. 22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was den Komplex „Persönlichkeit“ betrifft, scheint der Beschwerdeführer über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nur geringe persönliche Ressourcen zu verfügen, welche ein Angehen der Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgen begünstigen könnten. Dr. K.___, Oberärztin am Psychiatrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rum J.___, hielt diesbezüglich in ihrem Bericht vom 7. Mai 2015 fest, dass der Beschwerdeführer bei ihnen seit dem 5. Februar 2013 in ambulanter Behandlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehe. Seit Beginn habe sich der Gesundheitszustand des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers kaum wesentlich verändert. Es sei aus ihrer Sicht nicht davon auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen, dass der Beschwerdeführer über Fähigkeiten verfüge, über längere Zeit in ausreichendem Mass bei beruflichen Massnahmen, respektive bei angepassten Tätigkeiten mitzumachen. Mittel- und auch langfristig sei weiterhin von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit sowohl in angestammter, als auch in angepasster Tätigkeit auszugehen (Urk. 7/261 S. 6). Dr. D.___ führte in seinem Gutachten vom 11. Juni 2013 weiter aus, dass eine traumaspezifische Therapie bislang deshalb nicht stattgefunden habe, da der Beschwerdeführer zu wenig Alltags-Struktur habe aufbringen können, respektive zu krank sein dürfte, um ein ambu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lantes Setting wahrnehmen zu können (Urk. 7/209 S. 39).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des sozialen Kontexts gab der Beschwerdeführer im Rahmen des Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtens von Dr. D.___ an, dass es aufgrund seiner Aggressivität und Gereizt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit zur Trennung von seiner Frau gekommen sei. Er wohne nun in einem Zimmer mit Kochnische in einem Wohnheim und sehe seine Kinder am Wochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ende und in der Regel am Mittwoch. Er lebe dort sehr zurückgezogen, habe noch drei Kollegen und könne höchstens noch eine halbe Stunde laufen (Urk. 7/209 S. 21 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Gesichtspunkts der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichmässige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Einschränkung des Aktivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niveaus in allen vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Lebensbereichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist dem Bericht von Dr. K.___ vom 7. Mai 2015 zu entnehmen, dass beim Beschwerdeführer eine deutlich verminderte psychische und physische Belastbarkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besteht, welche sich nicht nur in Anforderungssituationen, sondern auch bei Alltagsaktivitäten zeigt (Urk. 7/261 S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der vorliegenden Akten ergibt sich weiter, dass von einem erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Leidensdruck auszugehen ist. So ist bereits dem Bericht der G.___ vom 29. Oktober 2009 zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer im äusseren Erscheinungsbild vorgeal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tert wirkt (Urk. 7/71 S. 1). Die für den Bericht des Psychologischen Instituts, Spezialambulatorium für Psychotherapie und Begutachtung, G.___, vom 17. Februar 2011 verantwortlichen Fachärzte hielten weiter fest, dass es sich beim Beschwerdeführer um einen psychisch schwer belasteten Patienten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handle (Urk. 7/112). Dr. D.___ führte in seinem Gutachten 11. Juni 2013 aus, dass der Beschwerdeführer anlässlich der Begutachtung durchgängig verlang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samt, verunsichert, verängstigt, apathisch, motivationslos und hilflos gewirkt habe, auch verzweifelt und der Situation wenig oder gar nicht gewachsen gewesen sei (Urk. 7/209 S. 27).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einer abschliessenden Würdigung des Beschwerdebildes anhand der Standardindikatoren ist die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit, wie sie sich aus dem Gutachten von Dr. D.___ vom 11. Juni 2013 sowie der Würdigung der weiteren medizinischen Akten ergibt (vgl. E. 4.4 vorstehend), nicht in Frage zu stellen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ab Januar 2012 ist demnach von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen, was in Anwendung von Art. 88a Abs. 2 der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) ab 1. April 2012 zu einem Anspruch auf eine ganze Rente führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Zeit davor ist aus somatischer Sicht - gestützt auf das Gutachten von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 5. Mai 2009 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ab 1. Januar 2009 von einer Verbesserung der Hüftbeschwerden auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen, so dass in einer angepassten Tätigkeit von da an von einer vollständigen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit ausgegangen werden kann (Urk. 7/40 S. 10), was im vorliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Verfahren unbestritten blieb. Das genannte Gutachten stellte dabei die Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage für die (wiedererwägungsweise aufgehobene) Verfügung vom 3. Dezember 2009 dar (Einstellung der Rente per 31. Januar 2010), wobei zuvor von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausgegangen wurde (vgl. ursprüngliche Leistungszusprache, Verfügung vom 26. November 2008, Urk. 7/34). Aufgrund der umfangreichen psychiatrischen Abklärungen ist nunmehr spätestens ab dem 27. Oktober 2009 von einer 50%igen Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit in einer angepassten Tätigkeit auszugehen. Im hier relevanten Zeitpunkt der strittigen Leistungsaufhebung per 1. Februar 2010 ist demnach weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % ausgewiesen, so dass im Wesentlichen von einem die Arbeitsfähigkeit betreffend unveränderten Sachverhalt auszugehen ist. Da in erwerblicher Hinsicht von keiner Veränderung auszugehen ist, hat der Beschwerdeführer demnach auch für die Zeit ab 1. Februar 2010 Anspruch auf eine Viertelsrente.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde ist demnach festzustellen, dass der Beschwerdeführer für die Zeit ab 1. Februar 2010 bis 31. März 2012 Anspruch auf eine Viertelsrente und ab 1. April 2012 Anspruch auf eine ganze Rente hat. Dies führt zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung vom 12. Februar 2016.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 1‘000.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer eine angemessene Prozessentschädigung zu bezahlen, welche in Anwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung von Art. 61 lit. g ATSG, namentlich unter Berücksichtigung der Bedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses festzusetzen ist. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers machte in seiner Hono</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rarnote vom 16. Juni 2016 (Urk. 10) einen Aufwand von 8.4 Stunden nebst einer Barauslagenpauschale in der Höhe von 3 % geltend. Unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- führt dies zu einer Entschädigung in der Höhe von Fr. 1‘848.-- nebst Barauslagen in der Höhe von Fr. 55.45, was unter Berücksichtigung der Mehrwertsteuer gesamthaft zu einer Entschädigung von Fr. 2'055.75 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der Sozial</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 12. Februar 2016 auf</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gehoben und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer ab 1. Februar 2010 weiterhin Anspruch auf eine Viertelsrente und ab 1. April 2012 Anspruch auf eine ganze Rente hat. Im Übrigen wird auf die Beschwerde nicht eingetreten.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1'000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem unentgeltlichen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Rainer Deecke, Zug,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘055.75</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Rainer Deecke</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Z.___ Versicherungsagentur, Postfach 2550, 4002 Basel</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSchetty</p><p></p></div> </div></body></html>