<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2002.00023</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106811&amp;W10_KEY=13013575&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2002.00023</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 19.09.2002</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Lohnklasse</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Die Beschwerdebegründung muss sich mit dem angefochtenen Entscheid befassen. Die blosse Anrufung von Gesetzesbestimmungen und der Verweis auf das Rechtsmittel einer Drittperson genügen nicht. Nichteintreten, weil innert der unter entsprechender Androhung mitgeteilten Frist keine Verbesserung der Beschwerdeschrift erfolgte.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESCHWERDEBEGRÃNDUNG">BESCHWERDEBEGRÃNDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Personalrechtliche Streitigkeiten ST: PERSONALRECHTLICHE BESCHWERDE">PERSONALRECHTLICHE BESCHWERDE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SÃUMNIS">SÃUMNIS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STREITWERT">STREITWERT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Kantonale Verwaltungsgerichtsbeschwerde ST: WEITERE BESCHWERDEVORAUSSETZUNGEN">WEITERE BESCHWERDEVORAUSSETZUNGEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 38 lit. II VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 54 lit. I VRG</span><br/><span class="gerade">§ 80b VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2002 Nr. 21 S. 69</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>A, Angestellte der Klinik G, erhob am 24. Juli 2002 betreffend "LohnÃ¼berfÃ¼hrung per 1.7.2001 (Diskriminierung Art.3 GlG [Gleichstellungsgesetz vom 24. MÃ¤rz 1995], Rechtsgleichheit, rechtliches GehÃ¶r etc.)" durch die Klinik G beim Verwaltungs­gericht "Beschwerde ... gegen die VerfÃ¼gung der Gesundheitsdirektion vom 21. Juni 2002, mit dem Antrag", unter Aufhebung dieser VerfÃ¼gung per 1. Juli 2001 in die Lohnklasse 15/ES 8 eingeteilt zu werden, erklÃ¤rte weiter, sie schliesse sich "der Beschwerde von ... B... an, welche durch ... RechtsanwÃ¤ltin C... vertreten wird", und bat endlich darum, "nur das Verfahren von ... B zu bearbeiten, stellvertretend fÃ¼r meine Anliegen und mein weiteres Verfahren zu sistieren".</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>ErwÃ¤gend, der angefochtene Entscheid finde sich entgegen (§ 80c in Verbindung mit) § 54 Satz 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) sowie dem von Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 54 N. 12 dazu Gesagten nicht beigelegt, sodann genÃ¼ge die Beschwerde den Formerfordernissen von (§ 80c in Verbindung mit) § 54 Satz 1 VRG nicht, weil sich weder dem Antrag entnehmen lasse, von welcher Ausgangsbasis die ÃberfÃ¼hrung in die Lohnklasse 15/ES 8 zu geschehen habe, noch einfach auf die BegrÃ¼ndung des Rechtsmittels einer anderen BeschwerdefÃ¼hrerin in einem andern Verfahren verwiesen werden kÃ¶nne, und schliesslich fehle es zumindest einstweilen an ei­nem zureichenden Grund, dem Sistierungsgesuch zu entsprechen, verfÃ¼gte der AbteilungsprÃ¤sident am 26. Juli 2002 in Anwendung von (§ 80c in Verbindung mit) §§ 54 und 56 Abs. 1 VRG, der BeschwerdefÃ¼hrerin werde Gelegenheit geboten, dem Verwaltungsgericht innerhalb der noch laufenden, wÃ¤hrend der Gerichtsferien vom 10. Juli bis 20. August 2002 stillstehenden und nicht erstreckbaren Rechtsmittelfrist (§ 80c in Verbindung mit § 71 VRG und § 140 des Gerichtsverfassungsgesetzes vom 13. Juni 1976 sowie §§ 53, 70 und 12 Abs. 1 Satz 1 VRG) eine verbesserte Beschwerdeschrift zu erstatten, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten wÃ¼rde, wobei die Beschwerdeschrift einen â ziffernmÃ¤s­sig bestimmten oder bestimmbaren â Antrag und eine BegrÃ¼ndung enthalten mÃ¼sse, aus dem Antrag hervorzugehen habe, wie der angefochtene Entscheid zu Ã¤ndern sei, und es in der BegrÃ¼ndung darzutun gelte, inwieweit <a id="Text26">der Vorinstanz</a> eine Rechtsverletzung oder eine unrichtige bzw. ungenÃ¼gende Feststellung des Sachverhalts vorgeworfen werde; die nÃ¤mliche Frist laufe der BeschwerdefÃ¼hrerin, um dem Gericht den angefochtenen Entscheid nachzuliefern. Die Zustellung dieser VerfÃ¼gung erfolgte am 30. Juli 2002.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nach dem vermuteten Ablauf der Beschwerdefrist wurden die vorinstanzlichen Ak­ten beigezogen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Der Einzelrichter zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Der Aktenbeizug erfolgte, um den Ablauf der dreissigtÃ¤gigen Rechtsmittelfrist fest­stellen zu kÃ¶nnen (§ 80c in Verbindung mit § 53 VRG). Dies war, nachdem der angefochtene Entscheid am 26. Juni 2002 empfangen worden war, unter BerÃ¼cksichtigung der Sommergerichtsferien am 6. September 2002 der Fall (§ 80c in Verbindung mit §§ 70 und 11 VRG). Weil die BeschwerdefÃ¼hrerin bis dahin nichts mehr von sich hat hÃ¶ren lassen, fragt sich, ob nun gemÃ¤ss der Androhung in der PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 26. Juli 2002 zu verfahren sei, was es â wie sogleich zu zeigen â zu bejahen gilt, so dass sich auf zusÃ¤tzliche Weiterungen verzichten lÃ¤sst (§ 80c in Verbindung mit § 56 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Mangels Vorliegens von Ausnahmen fÃ¤llt die Behandlung des gegenwÃ¤rtigen Ge­schÃ¤fts in die einzelrichterliche ZustÃ¤ndigkeit, da dessen Streitwert Fr. 20'000.- nicht Ã¼bersteigt (§ 38 VRG). Dieser berechnet sich nÃ¤mlich aus den kontroversen BruttobesoldungsansprÃ¼chen bis zur bei AnhÃ¤ngigmachen des Rechtsmittels nÃ¤chstmÃ¶glichen AuflÃ¶sung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses (Andreas Keiser, Das neue Personalrecht â eine Herausforderung fÃ¼r die ZÃ¼rcher Gemeinden, ZBl 102/2001, S. 561 ff., 572), das heisst hier â wie die beigezogenen Akten verraten â aus der geldwerten Differenz je der Er­fahrungsstufe 8 in der der (seit 1. MÃ¤rz 1997 beim Beschwerdegegner tÃ¤tigen) BeschwerdefÃ¼hrerin gewÃ¤hrten Lohnklasse 14 und der erstrebten Lohnklasse 15 fÃ¼r die Zeit vom 1. Juli 2001 bis 31. Oktober 2002 (vgl. § 17 des Personalgesetzes vom 27. September 1998), was beim aktuellen BeschÃ¤ftigungsgrad von 79,76 % weniger als Fr. 5'000.- betrÃ¤gt (vgl. Vollzugsverordnung zum Personalgesetz vom 19. Mai 1999, Anhang 2). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Die RechtsmittelbegrÃ¼ndung bildet ein formelles GÃ¼ltigkeitserfordernis; sie muss darlegen, inwiefern die angefochtene Anordnung an einem Mangel leide, und sich mit dieser auseinander setzen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, §§ 23 N. 16 und 54 N. 6 f.). Insofern genÃ¼gte die blosse Anrufung des Diskriminierungsverbots, des Rechtsgleichheitsgebots, des Anspruchs auf "rechtliches GehÃ¶r etc." in der Beschwerde vom 24. Juli 2002 nicht. Als unannehmbar erscheint auch der dortige Anschluss an eine separate Drittbeschwerde, denn wenn es schon nicht angeht, einfach auf (eigene) Eingaben in sonstigen Verfahren zu verweisen (BGE 113 Ib 287 S. 288), so tut es das noch viel weniger bezÃ¼glich fremder Rechts­­vortrÃ¤ge in solchen. Deren Ãbernahme durch das Gericht liesse sich ausserdem nicht mit dessen Amtsgeheimnispflicht vereinbaren bzw. brÃ¤uchte es sich keinem Zwang zur Ge­schÃ¤ftsvereinigung zu beugen (vgl. zu Letzterer KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 4-31 N. 33 ff.).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Fehlte in diesem Sinn jedenfalls eine BegrÃ¼ndung, war eine kurze und nicht erstreckbare Nachfrist unter der Androhung anzusetzen, dass sonst auf das Rechtsmittel nicht eingetreten wÃ¼rde (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 54 N. 6). Diese Frist betrÃ¤gt nach verwaltungsgerichtlicher Praxis zehn Tage und fand hier in der noch laufenden Beschwerdefrist reichlich Platz. Bis feststand, ob Ã¼berhaupt ein gÃ¼ltiges Rechtsmittel vorliege, gab es auch keinen Grund, das Verfahren zu sistieren (vgl. dazu KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 4-31 N. 27 ff.).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. Die SÃ¤umnis der BeschwerdefÃ¼hrerin bewirkt Nichtanhandnahme des Rechtsmittels.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>6. Jedenfalls beim hier Fr. 20'000.- unterschreitenden Streitwert geniesst die BeschwerdefÃ¼hrerin trotzdem Kostenfreiheit (§ 80b VRG; vgl. auch Art. 13 Abs. 5 GlG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>7. Soweit die BeschwerdefÃ¼hrerin geltend machen will, die Anwendung des kantonalen Verfahrensrechts bewirke eine ungerechtfertigte Vereitelung von Bundesrecht (vgl. das Zitat von Art. 3 GlG im Rechtsmittel), steht es ihr frei, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht zu erheben (Fritz Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. A., Bern 1983, S. 93 f.; RenÃ© Rhinow/Heinrich Koller/Christina Kiss, Ãffentliches Prozessrecht und Justizverfassungsrecht des Bundes, Basel/Frankfurt am Main 1996, Rz. 1504).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss verfÃ¼gt der Einzelrichter:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>