<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2C_723/2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 26. Juli 2012 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichterin Aubry Girardin, </div> <div class="para">Bundesrichter Donzallaz, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________ N.V., </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Luc Gheysens, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Oberzolldirektion, Hauptabteilung Recht und Abgaben, Monbijoustrasse 40, 3003 Bern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Zoll (Zollzahlungspflicht); Nichteintreten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung I, vom 22. Juni 2012. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Am 8. November 2011 trat die Oberzolldirektion auf eine Beschwerde der in Belgien domizilierten X.________ N.V. gegen den sie zur Bezahlung von Fr. 65'192.40 an Zollabgaben, Mehrwertsteuern sowie Zinsen auf der Einfuhr von Mozzarella aus Belgien verpflichtenden Entscheid der Zollkreisdirektion Lugano vom 16. Juli 2011 nicht ein, weil sie den ihr auferlegten Kostenvorschuss innert der ihr hiefür angesetzten Frist nicht bezahlt hatte. Mit Urteil vom 22. Juni 2012 wies das Bundesverwaltungsgericht die gegen den Entscheid der Oberzolldirektion erhobene Beschwerde ab, soweit darauf eingetreten wurde; ein Antrag auf Durchführung einer mündlichen Verhandlung wurde ausdrücklich abgewiesen. </div> <div class="para">Am 23. Juli 2012 hat die X.________ N.V. beim Bundesgericht eine gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts gerichtete Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten eingereicht. </div> <div class="para">Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Angelegenheit fällt nicht unter den Ausnahmetatbestand von <span class="artref">Art. 83 lit. l BGG</span>, sodass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten grundsätzlich zulässig ist. Die Rechtsschrift genügt jedoch den formellen Anforderungen von <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref> (Rechtsbegehren, Begründung) kaum. Wie es sich damit verhält, kann indessen offenbleiben, erweist sich doch die Beschwerde als offensichtlich unbegründet (<span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG</span>), sodass darüber im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 BGG</span> zu entscheiden ist: </div> <div class="para">Das Bundesverwaltungsgericht hat zunächst festgestellt, dass es sich bloss mit der Frage befassen könne, ob die Oberzolldirektion auf die bei ihr erhobene Beschwerde hätte eintreten müssen (E. 1.3). Alsdann hat es, namentlich unter Berücksichtigung von <span class="artref">Art. 6 EMRK</span>, dargelegt, warum der Antrag auf eine mündliche und öffentliche Verhandlung abzuweisen war (E. 2). Schliesslich hat es erläutert, wie es sich mit der Kostenvorschusspflicht, den Folgen der Nichtbezahlung des Vorschusses und mit Fristwiederherstellungsgründen im Allgemeinen verhält (E. 3) und warum im Lichte dieser Grundsätze die Nichtbezahlung des Vorschusses im Falle der Beschwerdeführerin den Nichteintretensentscheid der Oberzolldirektion rechtfertigte, namentlich keine Fristwiederherstellung zu gewähren war (E. 4). Diesen umfassenden Erwägungen, die in keinerlei Hinsicht schweizerisches Recht (vgl. <span class="artref">Art. 95 BGG</span>) verletzen, ist nichts beizufügen; es kann ganz darauf verwiesen werden (<span class="artref">Art. 109 Abs. 3 BGG</span>). </div> <div class="para">Soweit mithin auf die Beschwerde eingetreten werden kann, ist sie abzuweisen. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) sind entsprechend dem Verfahrensausgang der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung I, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 26. Juli 2012 </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Zünd </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Feller </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>