<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>ZL.2015.00116</span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Gasser Küffer</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 22. Mai 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsanwältin Vanessa </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Heimgartner</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">, Sozialversicherungsrecht, Team Recht</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Amtshaus </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Werdplatz</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Strassburgstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 9, Postfach, 8036 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1953, bezieht seit September 2014 eine halbe Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente. Mit Beschluss der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) der Stadt Zürich vom 24. September 2013 wurde entschieden, für X.___ eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung nach Art. 394 in Verbindung mit Art. 395 des Schweizerischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zivilgesetzbuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(ZGB) zu errichten (Urk. 3/3). Am 23. Oktober 2014 meldete sie ihr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beistand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beim Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV der Stadt Zürich (nachfolgend: Durchführungsstelle) zum Bezug von Zusatzleistungen zur Invalidenrente an (Urk. 9/6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Durchführungsstelle klärte die finanziellen Verhältnisse ab und verneinte mit Verfügung vom 7. Mai 2015 einen Anspruch auf Zusatzleistungen für die Berechnungsperiode September 2014 bis Dezember 2015, wobei sie der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten für das Jahr 2015 ein Verzichtsvermögen von Fr. 463‘000.-- anrechnete (Urk. 9/V1). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 9/36-48) hielt sie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1. September 2015 hieran fest (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diesen Entscheid liess X.___ am 2. Oktober 2015 Beschwerde erheben und beantragen, es seien ihr unter Aufhebung des angefochtenen Entscheids ab September 2014 Ergänzungsleistungen auszurichten (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Vernehmlassung vom 16. Dezember 2015 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8). Am 1. März 2017 wurde die Beschwerdegegnerin telefonisch aufgefordert, zwei in den Akten erwähnte (vgl. Urk. 9/31) Ordner mit Rechnungs- und Kontobelegen sowie zwei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlungsbüchlein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einzureichen (Urk. 11), welche am 23. März 2017 eingin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen (vgl. Urk. 14-16/6/div.). Die Beschwerdeführerin liess auf eine Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme dazu verzichten (Urk. 17).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entscheidfindung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erforderlich, nachfolgend eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Bund und die Kantone gewähren Personen, welche die Voraussetzungen nach den Art. 4 bis Art. 6 des gültigen Bundesgesetzes über die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ergänzungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) erfüllen, Zusatzleistungen bestehend aus bundesrechtlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ergänzungsleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, kantonaler Beihilfe und Gemeindezuschüssen zur Deckung ihres Existenzbedarfs (Art. 2 Abs. 1 ELG; §§ 1, 13, 15 und 20 des Gesetzes des Kan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tons Zürich über die Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">satzleistungen zur AHV/IV, ZLG). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die jährliche Ergänzungsleistung hat dem Betrag zu entsprechen, um den die anerkannten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anrechenbaren Einnahmen übersteigen (Art. 9 Abs. 1 ELG). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgebend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind in der Regel die während des vorausgegangenen Kalenderjahres erzielten anrechenbaren Einnahmen sowie das am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar des Bezugsjahres vorhandene Vermögen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">23 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 der Verordnung über die Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung, ELV). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die anerkannten Ausgaben bestimmen sich nach Art. 10 ELG; die anrechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">baren Einnahmen werden nach Art. 11 ELG ermittelt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Einnahmen ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechnet werden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter anderem auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einkünfte und Vermögenswerte, auf die verzichtet worden ist (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g ELG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Art. 15 ZLG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das anrechenbare Vermögen ist nach den Grundsätzen der Gesetzgebung über die direkte kantonale Steuer für die Bewertung des Vermögens im Wohnsitzkanton zu bewerten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ELV). Das Vermögen wird zum Verkehrswert bewertet (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">39 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 des Steuergesetzes des Kantons Zürich, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">StG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zweck der Ergänzungsleistungen ist eine angemessene Deckung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Existenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedarfs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Bedürftigen Rentnern der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Alters- und Hinterlassenen- sowie der Invalidenversicherung soll ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regelmässiges</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Mindesteinkommen gesichert werden. Die Einkommensgrenzen haben dabei die doppelte Funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bedarfslimite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und eines garantierten Mindesteinkommens. Deshalb sind bei der Anspruchsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechnung grundsätzlich nur tatsächlich ve</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmte Einkünfte und vorhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Vermögenswerte zu berücksichtigen, über die der Leistungsansprecher unge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmälert verfügen kann. Dieser Grundsatz g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ilt nicht und es liegt eine Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handlung vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn die versicherte Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">son ohne rechtliche Verpflichtung und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne adä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">quate Gegenleistung auf Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">künfte oder Vermögen verzichtet hat, wenn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sie einen Rechtsanspruch auf bestimmte Einkünfte und Vermögenswerte hat, davon aber faktisch nicht Gebrauch macht oder ihre Rechte nicht durchsetzt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oder wenn sie aus von ihr zu verantwortenden Gründen von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übung eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r möglichen und zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">baren Erwerbstätigkeit absieht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht publizierte E. 3e des Urteils BGE 128 V 39, BGE 121 V 204 E. 4a, AHI 2001 S. 133 E. 1b, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">SVR </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2011 EL Nr. 4,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Urteil des Bundesgerichts 9C_558/2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 12. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">No</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2013 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine adäquate Gegenleistung vorliegt, beurteilt sich nach dem Verhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung im Zeitpunkt der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entäusserung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 120 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V 182 E. 4a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_198/2010 vom 9. August 2010 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 11 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ELG enthält keine zeitliche Beschränkung in Bezug auf die Berücksichtigung des Vermögensverzichts. Ein hypothetisches Vermögen ist also auch dann anzurechnen, wenn die Verzichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handlung sehr lange zurückliegt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dem Aspekt des Zeitablaufs wird durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jährliche Reduktion </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ELV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechnung getragen. Danach wird der anzurechnende Betrag von Vermögenswerten, auf die verzichtet worden ist, jähr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich um Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10'000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vermindert, wobei der Wert des Vermögens im Zeitpunkt des Ve</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rzichtes unverändert auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den 1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar des Jahres, das auf den Verzicht folgt, zu übertragen und dann jeweils nach einem Jahr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu vermindern ist (Abs. 1 und Abs. 2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_198/2010 vom 9. August 2010 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ist ein einmal bestehendes Vermögen nicht me</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hr vorhanden, so trägt die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ansprechende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Person die Beweislast dafür, dass es in Erfüllung einer recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Verpflichtung oder gegen adäqua</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te Gegenleistung hingegeben wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ist,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei der Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit gilt (BGE 131 V 329,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 121 V 204; Urteil des Bundesgerichts 8C_1039/2008 vom 25. Februar 2009 E. 2 mit Hinweisen). Derjenige, der nicht darzutun vermag, dass seine Geldhin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabe im Austausch gegen eine adäquate Gegenleist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ung er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgt ist, kann sich mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hin nicht auf den gegebenen Vermögensstand berufen, sondern muss sich die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Frage nach den Gründen für den Vermögensrückgang gefallen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mangels entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chender Beweise hypot</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hetisches Vermögen ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegenhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten lassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 121 V 205 E. 4b).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss §§ 15 und 19a Abs. 3 ZLG finden die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorschriften, die für die jähr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Ergänzungsl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eistung nach Art. 9 ff. ELG gel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entsprechende Anwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung auf die Beihilfen und Zuschüsse, soweit im ZLG nichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abweichendes bestimmt ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid davon aus, dass der Beschwerdeführerin für die Bemessung des Leistungsanspruchs auf der Einnahmenseite die Invalidenrente in vollem Umfang von jährlich Fr. 12‘804.-- anzurechnen sei und auf der Vermögensseite ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verzichtsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mögen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für das Jahr 2014 von Fr. 463‘000.-- und von Fr. 453‘000.-- für 2015, was einen Anspruch auf Ergänzungs- und Zusatzleistungen verhindere (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin lässt dagegen im Wesentlichen vorbringen, dass die Beschwerdegegnerin es unterlassen habe, den allgemeinen Lebensbedarf in ihrer Vermögensberechnung zu berücksichtigen. Soweit das Vermögen nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar für den Lebensunterhalt verwendet worden sei, handle es sich ohnehin um keinen ungeklärten Verbrauch. Im Weiteren sei aufgrund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Regelmässigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Barbezüge vom Postkonto, der Renovation der Wohnung für Fr. 12‘000.-- und des Autokaufs für Fr. 26‘830.-- unmittelbar nach Erhalt der Kapitalabfindung infolge der Scheidung vom 29. Oktober 2009 davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin ab diesem Zeitpunkt einen gehobe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Lebensstil geführt habe. Hierfür seien neben den Lebenshaltungskosten von jährlich Fr. 48‘156.-- zusätzlich Fr. 24‘000.-- jährlich zu berücksichtigen. Hinzu komme, dass aus den Umständen, die zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verbeiständung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin geführt hätten und einem Suizidversuch im November 2011 zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei, dass es der Beschwerdeführerin in Bezug auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mögenshingaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Zeit nach der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kapitalauszahlung an der Urteilsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit gemangelt habe. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In jedem Fall aber seien für die Festsetzung des Verzichtsvermögens vorab jährliche Vermögensreduktionen jeweils Fr. 72‘156.-- für den Unterhalt und die gehobene Lebensführung abzuziehen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abzuziehen seien die Schulden der Beschwerdeführerin gegenüber ihrem Exmann, sei sie doch im Scheidungsurteil verpflichtet worden, diesem den hälftigen Betrag der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denrente zurückzuerstatten. Entgegen der Annahme der Beschwerdegegnerin liege keine Abtretung einer Invalidenleistung vor. Letztlich sei für die An-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruchsberechtigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2014 ein Renteneinkommen von lediglich Fr. 4‘268.-- anstatt Fr. 12‘804.-- anzurechnen, bestehe der Rentenanspruch doch erst seit September 2014 (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig ist damit neben der Höhe des anzurechnenden Einkommens aus der Invalidenrente im Jahr 2014 die Urteilsfähigkeit in Bezug auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vermö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genshingaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in den Jahren 2010 bis 2013, die Höhe des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vermögensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und ob der hälftige Betrag der Invalidenrente vom anzurechnenden Vermögen abzuziehen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was zunächst die Höhe der im Jahr 2014 zu berücksichtigenden Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente, welche gemäß Art. 11 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. d ELG als Einnahme anzurechnen ist, anbelangt, folgt aus dem System der jährlichen Berechnung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ergän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zungsleistungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die Beschwerdegegnerin die Berechnung richtigerweise sowohl auf der Ausgaben- als auch auf der Einnahmenseite für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Berech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nungsperiode</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> September bis Dezember 2014 auf das Jahr hochrechnete. Für die Beschwerdeführerin, welche frühestens ab Beginn des IV-Rentenan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs per 1. September 2014 einen Anspruch auf Ergänzungsleistungen erlangen konnte (Art. 4 Abs. 1 litt. c ELG), resultiert hieraus kein Nachteil, würde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">doch bei Berücksichtigung nur der effektiv erhaltenen IV-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffnisse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2014 von September bis Dezember 2014 auch die Ausgabenseite anteils</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mäßig auf einen Viertel gekürzt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig ist im Weitern die Höhe der Verzichtsvermögen der Jahre 2010 bis 2013. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es steht fest und ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin, welche auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der mit Scheidungsurteil des Bezirksgerichts Zürich vom 29. Oktober 2009 bestätigten Vereinbarung zur Abgeltung sämtlicher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unterhaltsrecht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ansprüche eine einmalige Kapitalabfindung von Fr. 506‘000.-- erhielt (Urk. 9/5), ihr Vermögen bis Ende 2013 bis auf Fr. 16‘420.-- verbraucht hat (vgl. Urk. 1, 9/11-16).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den in den Akten liegenden Postkontoauszügen der Jahre 2009 bis 2013 erklärt sich der Vermögensrückgang großmehrheitlich mit teilweise sehr hohen Bargeldbezügen (Urk. 9/29a-e), wobei diese insbesondere in den Jah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren 2009 und 2010 getätigt wurden. Wie den Auszügen des Jahres 2009 zu entnehmen ist, wurde dem Konto der Beschwerdeführerin mit Valuta 4. März 2009 ein Betrag Fr. 320‘000.-- gutgeschrieben (Urk. 9/29a). Gemäß Ausfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen der Beschwerdeführerin handelte es sich dabei um einen ersten Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">betrag der sodann kapitalisierten Unterhaltszahlung (Urk. 1 S. 2). Wenige Wochen danach tätigte die Beschwerdeführerin die ersten großen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bargeldbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">züge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 10‘000.--, Fr. 30‘000.-- und Fr. 10‘000.-- (Urk. 9/29a). Die bereits dannzumal getrennt lebende Beschwerdeführerin, welche im Jahr 2008 durchschnittlich lediglich zirka Fr. 4‘000.-- von ihrem Postkonto bezo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen hatte (vgl. Urk. 3/6), erhöhte nunmehr ihren Bezug zwischen März und Dezember 2009 auf monatlich durchschnittlich über Fr. 22‘000.-- (Urk. 9/29a). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erklären ließ sie dies im Wesentlichen damit, dass sie einen Teil des Vermö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gens für die Bestreitung des normalen Lebensbedarfs benötigt und darüber hinaus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unmittelbar nach Erhalt der Kapitalleistung begonnen habe, einen gehobenen Lebensstil zu führen. Dies ergebe sich sowohl aus den regelmäßi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen hohen Bargeldbezügen als auch aus dem Umstand, dass sie ihre Woh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung für Fr. 12‘000.-- renoviert und ein Auto für Fr. 26‘830.-- gekauft habe (Urk. 1 S. 4 f.). Im Jahr 2010 sank der durchschnittliche monatliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kontobezug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf zirka Fr. 14‘600.-- (Urk. 9/29b) und im Jahr 2011 auf gut Fr. 8‘500.-- (Urk. 9/29c). Im Jahr 2012 resultierte noch ein durchschnittlicher monatlicher Bezug von zirka Fr. 5‘600.-- (Urk. 9/29d) und im Jahr 2013 ein solcher von gut Fr. 3‘100.-- (Urk. 9/29e).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was den konkreten Vermögensverbrauch anbelangt, stützte sich die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ganz wesentlich auf die in den Akten liegenden Steuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erklärungen der Beschwerdeführerin. Gemäß den Steuererklärungen der Steuerjahre 2009 bis 2013 reduzierte sich das Vermögen der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin von Fr. 541‘773.-- per Ende 2009 (vgl. Urk. 9/12) auf Fr. 433‘514.-- per Ende 2010 (vgl. Urk. 9/13). Im Folgejahr ging das Vermögen der Beschwerdeführerin gemäß dem der Steuererklärung beigelegten Wertschrif</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten- und Guthabenverzeichnis mit Kontobeilagen gar auf Fr. 131‘384.-- zurück (Urk. 9/14). Ende 2012 resultierte noch ein Restvermögen von Fr. 63‘353.-- (Urk. 9/15) und per Ende 2013 ein solches von Fr. 16‘420.-- (Urk. 9/16). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Zahlen blieben von der Beschwerdeführerin zwar unbestritten; jedoch trägt das bloße Abstützen auf die Zahlen der Steuererklärungen dem Fall nicht angemessen Rechnung, zeigt doch ein genauerer Blick in dieselben und die übrigen Akten, dass der Hauptverbrauch in den Jahren 2009 und 2010, nicht – wie von der Beschwerdegegnerin angenommen - im Jahr 2011 statt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gefunden hat, und dass der Beschwerdeführerin bei der Steuerdeklaration Fehler unterliefen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was zunächst das Jahr 2009 anbelangt, welches von der Beschwerdegegnerin in der Berechnung der Vermögensverzichte unberücksichtigt blieb, sind den Postkontoauszügen dieses Jahres neben den monatlichen Überweisungen des Exmannes von Fr. 4‘000.-- bis Oktober 2009 (Scheidung) die oben erwähnte Gutschrift von Fr. 320‘000.-- vom 4. März 2009 und eine Gutschrift von Fr. 9‘503.40 vom 1. Juli 2009 zu entnehmen (Urk. 9/29a). Diese standen mutmaßlich mit dem Verkauf einer Liegenschaft in der Gemeinde Y.___ im Tessin (vgl. dazu: Urk. 9/5c S. 2; Steuererklärung 2008, Urk. 9/11) im Zusammenhang und scheinen im Rahmen der Scheidung offensichtlich im Umfang von Fr. 296‘000.-- der Unterhaltsabfindung von insgesamt Fr. 506‘000.-- angerechnet worden zu sein (vgl. Urk. 9/5); im Übrigen han</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delte es sich wohl um eine güterrechtliche Ausgleichszahlung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 31. Dezember 2009 ging vom Exmann der Beschwerdeführerin eine wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tere Zahlung von Fr. 145‘000.-- mit dem Vermerk „Abfindung“ ein (Urk. 9/29a), welche zusammen mit der letzten Tranche von Fr. 65‘000.-- vom 4. Januar 2010 (Urk. 9/29b) die Restzahlung der Abfindung gemäß Zif</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fer 2.2 der mit dem Scheidungsurteil vom 29. Oktober 2009 bestätigten Vereinbarung zwischen den Eheleuten, gemäß welcher der Ehemann der Beschwerdeführerin Fr. 296‘000.-- des kapitalisierten Unterhaltsanspruchs bereits überwiesen und noch Fr. 210‘000.-- bis am 1. Januar 2010 zu bezah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len hatte (Urk. 9/5 S. 2), betraf.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wohl irrtümlich führte die Beschwerdeführerin im Wertschriften- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benverzeichnis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Steuerjahrs 2009 ein Guthaben gegenüber ihrem Exmann aus der Scheidung von Fr. 210‘000.--, anstatt der noch ausstehenden Fr. 65‘000.-- an (Urk. 9/12). Das steuerbare Vermögen per Ende 2009 wäre mithin bei korrekter Deklaration nicht bei Fr. 541‘773.--, sondern Fr. 145‘000.-- tiefer bei Fr. 396‘773.-- gelegen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der irrtümlichen Annahme, die Beschwerdeführerin sei erst nach der Schei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung vom 29. Oktober 2009 zu Vermögen gekommen, verzichtete die Beschwerdegegnerin auf die Berechnung der Vermögensreduktion im Jahr 2009, obwohl gemäß Aktenlage der größte Vermögensverbrauch in dieses Jahr fiel. Die drei oben erwähnten Überweisungen von Fr. 320‘000.--, Fr. 9‘503.40 und Fr. 145’000.-- beliefen sich insgesamt auf Fr. 474‘503.40. Der Saldo auf dem Postkonto belief sich per Anfang 2009 auf Fr. 3‘024.45, Ende 2009 jedoch trotz der drei Überweisungen vom selben Jahr nur noch auf Fr. 288‘512.35 (Urk. 9/29a), was einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vermögensreduk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 182‘966.60 im Jahr 2009 auf dem Postkonto entspricht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist im Weitern, ob und in welcher Höhe der Beschwerdeführerin diese Vermögensreduktion als Vermögensverzicht im Sinne von Art. 11 Abs. 1 litt. g ELG anzurechnen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was den Einwand der Beschwerdeführerin anbelangt, ein Vermögensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">brauch für die Kosten des allgemeinen Lebensbedarfs sei ab November 2009 unvermeidbar gewesen, habe sie doch ab diesem Zeitpunkt über keinerlei Einkünfte mehr verfügt (Urk. 1 S. 5), ist ihr zuzustimmen. Ausgehend von der Begrifflichkeit gemäß Art. 10 Abs. 1 ELG beinhaltet der allgemeine Lebensbedarf namentlich die Kosten für Nahrungsmittel, Bekleidung, Körper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflege, Energieverbrauch, Kommunikation, Transport und Freizeitaktivitäten sowie laufende Steuerschulden (Müller, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum ELG, 3. Auflage, Zürich, Basel, Genf, 2015, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 142 zu Art. 10). Bis Okto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2009 erhielt die Beschwerdeführerin, welche über kein eigenes Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men verfügte, eine monatliche Unterhaltszahlung von ihrem Ehemann über Fr. 4‘000.-- (vgl. Urk. 9/29a). Dieser Betrag bildete denn auch Basis des im Rahmen der Scheidung kapitalisierten Unterhaltsanspruchs (vgl. Urk. 9/5c) und deckt sich nahezu mit dem monatlichen Bezug vom Postkonto im Jahr 2008 von Fr. 4‘013.-- (vgl. Urk. 1 S. 5 und Urk. 3/6). Aus welchem Grund die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin bei der Berechnung des Vermögensverzichts in den Folgejahren keinerlei Lebensbedarfskosten mitberücksichtigte, obwohl der Unterhaltsanspruch der Beschwerdeführerin aus der Scheidung im Oktober 2009 als kapitalisierte Abfindung ausbezahlt worden war, ist nicht nachvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar. Dies gilt umso mehr, als die Kostenaufstellung der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin hierzu durchaus plausibel erscheint (Urk. 1 S. 5, 9/44) und im Rahmen des Verwaltungsverfahrens auch durch diverse Belege untermauert wurde (Urk. 16/1-6/div.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend rechtfertigt es sich, der Beschwerdeführerin einen Betrag von monatlich Fr. 4‘000.-- zur Bestreitung der laufenden Lebensbedürfnisse anzurechnen, wobei derselbe bis Oktober 2009 durch die monatliche Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltszahlung des Exmannes gedeckt wurde. Für November und Dezember 2009 sind je Fr. 4‘000.-- zu berücksichtigen, weshalb in diesem Rahmen kein Vermögensverzicht vorliegt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht berücksichtigt werden können dagegen die von der Beschwerdeführerin geltend gemachten zusätzlichen Fr. 24‘000.-- für einen angeblich ab Erhalt der Kapitalabfindung aufgenommenen gehobenen Lebensstil. Die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin ließ hierfür, abgesehen von Rechnungen für einen Autokauf am 27. März 2009 (Urk. 9/43) und Kosten für Renovationsarbeiten in der Woh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung (Urk. 9/30) keine Belege einreichen. Der bloße Umstand, dass sie ab März 2009 wiederkehrend, wenn auch in sehr unregelmäßigen Abständen teilweise sehr hohe Bezüge (zum Beispiel: Fr. 32‘821.-- am 1. April 2009, Urk. 9/29a) tätigte, vermag den von der Beschwerdeführerin zu erbringenden Beweis für den gehobenen Lebensstandard nicht zu erbringen, bleiben die Gründe für die massiven Geldbezüge, abgesehen vom Bezug für den Auto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kauf und die Renovation der Wohnung doch letztlich völlig unklar. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kein Verzichtsvermögen stellt der Kaufpreis für den am 27. März 2009 erwor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benen Mazda 3 1.6 Exklusive für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 26‘830.-- (Urk. 9/43) dar, steht doch dieser Vermögenshingabe eine adäquate Gegenleistung gegenüber (BGE 131 V 336 E. 2.2; Urteil des Bundesgerichts 9C_934/2009 vom 28. April 2010 E. 4.2). Die in den Jahren 2009 und 2010 angefallenen Renovationskosten von zirka Fr. 12‘000.-- berücksichtigte die Beschwerdegegnerin im Rahmen der Berechnung für das Jahr 2010 (vgl. Urk. 9V/3 S. 3; nachfolgende E.4.2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit resultiert für das Jahr 2009 ein Verzichtsvermögen von Fr. 148‘136.60 (Fr. 182‘966.60 - 2x Fr. 4‘000.-- - Fr. 26‘830.--). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Steuererklärung 2010 betrug das Vermögen per Ende 2010 Fr. 433‘514.--. Auch in der Steuererklärung 2010 führte die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin irrtümlich eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Guthabensposition</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 210‘000.-- gegenüber ihrem Exmann aus der Scheidung auf (Urk. 9/13), welche nicht zu berücksichtigen ist. Der Exmann der Beschwerdeführerin hatte am 4. Januar 2010 die noch ausstehenden Fr. 65‘000.-- überwiesen (Urk. 9/29b). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgehend von einem Vermögensstand per Ende 2009 von Fr. 396‘773.-- (Fr. 541‘773.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Steuererklärung 2009, Urk. 9/12, abzüglich Fr. 145‘000.--, vgl. obige E. 4.1.1) und einem solchen von Fr. 223‘514.-- per Ende 2010 (Fr. 433‘514.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Steuererklärung 2010, Urk. 9/13, abzüglich Fr. 210‘000.--) resultiert eine Vermögensreduktion 2010 von Fr. 173‘259.--. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hiervon abzuziehen sind anzuerkennende Ausgaben für den allgemeinen Lebensunterhalt von Fr. 48‘000.-- (12 x Fr. 4‘000.--) sowie die Kosten für die Renovation der Wohnung von Fr. 12‘030.35 (Urk. 9/13), was zu einem unbelegten Vermögensverbrauch im Jahr 2010 von Fr. 113‘228.65 (Fr. 173‘259.-- - Fr. 48‘000.-- - Fr. 12‘030.35) führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was das Jahr 2011 anbelangt, betrug das steuerbare Vermögen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Steuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erklärung 2011 per Ende Jahr noch Fr. 137‘000.--. Ein Guthaben im Zusammenhang mit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereits erfolgten Abfindungszahlung erscheint rich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigerweise nicht mehr in den aufgeführten Vermögenspositionen (Urk. 9/14). Verglichen mit dem Vermögensstand per Ende 2010 von Fr. 223‘514.-- (vgl. obige E. 4.2.1) resultiert eine Vermögensreduktion im Jahr 2011 von Fr. 86‘514.--.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Berechnung des nicht belegten Vermögensrückgangs sind auch hier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von wieder Fr. 48‘000.-- für den allgemeinen Lebensbedarf abzuziehen. Es resultiert ein Verzichtsvermögen von Fr. 38‘514.--.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Schlussrechnung für die Staats- und Gemeindesteuern 2012 der Stadt Zürich vom 17. Juni 2013 lag ein satzbestimmendes Vermögen von Fr. 63‘000.-- zugrunde (Urk. 9/15), was zu einem Vermögensverbrauch von Fr. 74‘000.-- und zu einem unbelegten Vermögensabbau von Fr. 26‘000.-- im Jahr 2012 führt (Fr. 74‘000.-- - Fr. 48‘000.--).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Per Ende 2013 hatte sich das deklarierte steuerbare Vermögen </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf Fr. 16‘420.-- reduziert (Urk. 9/16). Der Vermögensverbrauch von Fr. 46‘580.-- lag damit tiefer als die zu berücksichtigenden Kosten für den allgemeinen Lebensbedarf von Fr. 48‘000.--, weshalb kein Verzichts-vermögen vorliegt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend resultieren gerundete Verzichtsvermögen für die Jahre 2009 bis 2012 von Fr. 148‘000.-- (2009), Fr. 113‘000.-- (2010), Fr. 38‘000.-- (2011) und Fr. 26‘000.-- (2012), welche entsprechend Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ELV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jähr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich um Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10'000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-- zu vermindern sind, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wobei der Wert des Vermögens im Zeitpunkt des Ve</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rzichtes unverändert auf den 1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar des Jahres, das auf den Verzicht folgt, zu übertragen und dann jeweils nach einem Jahr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mindern ist (Abs. 1 und Abs. 2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_198/2010 vom 9. August 2010 E. 3.2 mit Hinweisen). Hieraus folgt die nachstehende Berechnung des Vermögensverzichts für die strittigen Anspruchsjahre 2014 und 2015:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><table><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Jahr</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vermögensverzicht</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Amortisation </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Vorjahr</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verzicht per 1.1. laufendes Jahr</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2009</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">148‘000</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2010</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">113‘000</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">148‘000</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2011</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">38‘000</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10‘000</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">251‘000</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2012</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">26‘000</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10‘000</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">279‘000</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2013</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10‘000</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">295‘000</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2014</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10‘000</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">285‘000</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2015</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10‘000</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">275‘000</span></p></td></tr></table><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin lässt geltend machen, die Verzichtshandlungen seien ihr mangels Urteilsfähigkeit in Bezug auf die Vermögenshingaben nicht anzurechnen (Urk. 1 S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Annahme einer Verzichtshandlung im Sinne von Art. 11 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. g ELG ist nicht erforderlich, dass beim Verzicht der Gedanke an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ergänzungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tatsächlich eine Rolle gespielt hat (BGE 131 V 329 E. 4.4). Es ist also nicht wesentlich, dass sich die versicherte Person über die sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsrechtlichen Konsequenzen ihres Tuns im Klaren war. Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zichtshandlung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> setzt aber schon begrifflich - Verzicht - voraus, dass die Vermögensverminderung mit Wissen und Wollen der versicherten Person geschehen ist. Dabei ist nur, aber immerhin erforderlich, dass sie hinsichtlich der Vermögensverminderung an sich urteilsfähig war, nicht aber, dass sie von der möglichen ergänzungsleistungsrechtlichen Qualifikation als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zichtshandlung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wusste und eine solche in Kauf nahm.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteilsfähig im Sinne des Gesetzes ist ein jeder, dem nicht wegen seines Kindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alters oder infolge von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Geisteskrankheit, Geistesschwäche, Trunkenheit oder ähnlichen Zuständen die Fähigkeit mangelt, vernunftgemäss zu handeln (Art. 16 ZGB). Der Begriff der Urteilsfähigkeit enthält zwei Elemente: einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seits eine intellektuelle Komponente, nämlich die Fähigkeit, Sinn, Zweck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässigkeit und Wirkungen einer bestimmten Handlung zu erkennen, ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerseits ein Willens- bzw. Charakterelement, nämlich die Fähigkeit, gemäss der vernünftigen Erkenntnis nach seinem freien Willen zu handeln und all</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fälliger fremder Willensbeeinflussung in normaler Weise Widerstand zu leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Die Urteilsfähigkeit ist aber auch relativ zu verstehen; sie ist nicht abs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trakt festzustellen, sondern in Bezug auf eine bestimmte Handlung je nach deren Schwierigkeit und Tragweite zu beurteilen. Es ist daher denkbar, dass eine Person trotz allgemeiner Beeinträchtigung der Urteilsfähigkeit zwar gewisse Alltagsgeschäfte noch zu besorgen vermag und diesbezüglich urteilsfähig ist, während ihr für anspruchsvollere Geschäfte die Urteilsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit abzusprechen ist (BGE 124 III 5 E. 1a; vgl. auch BGE 122 I 6 E. 7b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Urteilsfähigkeit ist die Regel und wird nach der Lebenserfahrung vermu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet, solange keine Anzeichen dafür bestehen, dass die betroffene Person auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund ihrer allgemeinen Verfassung - etwa bei bestimmten Geisteskrankhei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten oder Altersschwäche - im Normalfall und mit grosser Wahrscheinlichkeit als urteilsunfähig gelten muss (BGE 129 I 173 E. 3.1, 127 V 237 E. 2c, 124 III 5 E. 1b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Aktenlage beschloss die KESB der Stadt Zürich am 24. September 2013, für die Beschwerdeführerin eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gensverwaltung gemäss Art. 394 in Verbindung mit Art. 395 ZGB zu errich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Dem Beistand, Herrn Z.___, wurde auferlegt, für eine geeignete Wohnsituation besorgt zu sein und die Beschwerdeführerin bei allen hierfür erforderlichen Handlungen zu vertreten, sie beim Erledigen der administrati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Aufgaben und der finanziellen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angelegenheiten zu vertreten und insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere ihr Einkommen und allfälliges Vermögen sorgfältig zu verwalten (Urk. 3/1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlass zur Errichtung der Beistandschaft bildete ein ärztlicher Bericht von Dr. med. A.___ vom 12. August 2013 (nicht in den Akten), gemäss welchem die Beschwerdeführerin aus gesundheitlichen Gründen nicht aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichend in der Lage gewesen sei, ihre Angelegenheiten unter anderem bezüglich Verwaltung von Einkommen und Vermögen zu erledigen, was sich anlässlich der Anhörung vom 19. September 2013 bestätigt habe (vgl. Urk. 3/3). Mit Schreiben vom 16. Juli 2013 hatte der Sohn der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin, B.___, die KESB um Hilfe gebeten. Seine Mutter sei phy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sisch, psychisch und finanziell überfordert, sei seit der Trennung von seinem Vater in einem sehr schlechten Zustand und habe am 11. November 2011 einen Selbstmordversuch überlebt. Er könne die Mutter zufolge eigener gesundheitlicher Probleme und einer Umschulung nicht mehr unterstützen (Urk. 3/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter findet sich in den Akten ein Kurzaustrittsbericht des C.___, Zürich, vom 12. November 2011, wo die Beschwerdeführerin am 11. November 2011 notfallmässig mit einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Benzodiazepinintoxikation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in suizidaler Absicht mit oberflächlichen Schnittverletzungen an beiden Hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelenken eingeliefert worden war (Urk. 9/45). Die Beschwerdeführerin wurde am 12. November 2011 in die D.___ überwiesen und fürsorgerisch untergebracht. Der dortige Aufenthalt dauerte bis zum 25. November 2011. Die psychiatrische Austrittsdiagnose lautete auf eine schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome bei einem Status nach Medikamentenintoxikation in suizidaler Absicht und oberfläch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich zugefügten Schnittverletzungen an beiden Handgelenken am 11. November 2011. Anamnestisch erwähnt wurde eine stark belastende familiäre Situation seit der Trennung der Eheleute; psychische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorerkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien keine bekannt. Im Eintrittsbefund fand sich eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitseinsichtige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und bewusstseinsklare Beschwerdeführerin mit formal und inhaltlich regelrechten Gedankengängen. Die Beschwerdeführerin zeigte sich anfänglich in einer sehr gedrückten Stimmung, jedoch fehlten Anhaltspunkte für eine Sinnestäuschung (Urk. 9/46). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zusammenhang mit der Frage der Urteilsfähigkeit und der am 24. Sep-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2013 beschlossenen Errichtung einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vertretungsbeistand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Vermögensverwaltung lässt zwar der Umstand, dass eine solche Massnahme als notwendig erachtet wurde, auf das Vorliegen eines Schwächezustandes schliessen und darauf, dass die Beschwerdeführerin dannzumal unter anderem als nicht in der Lage erachtet wurde, ihr Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men und Vermögen adäquat zu verwalten. Jedoch fällt auf, dass die KESB der Stadt Zürich darauf verzichtete, die Handlungsfähigkeit der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin ganz oder teilweise einzuschränken; auch wurde ihr der Zugriff auf einzelne Vermögenswerte nicht entzogen (vgl. Urk. 3/3), was gegen die Annahme einer diesbezüglichen Urteilsunfähigkeit spricht, auch wenn in Fällen, in welchen ohnehin kein Vermögen mehr vorhanden ist, auf die Anordnung einer schärferen Massnahme in der Praxis gegebenenfalls ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zichtet wird (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts 9C_934/2009 vom 28. April 2010 E. 5.6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weitern sind weder dem Austrittsbericht der D.___ vom 5. Dezember 2011 (Urk. 9/4) noch demjenigen des C.___ vom 12. November 2011 (Urk. 9/3) Hinweise auf das Vorliegen einer Geisteskrankheit mit längeren Auswirkungen auf die Urteilsfähigkeit hinsichtlich der finanziellen Angele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genheiten zu entnehmen. Zwar diagnostizierte die D.___ eine schwere depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sive Episode; jedoch wurden psychotische Symptome ausdrücklich verneint und die Krankheitseinsicht bejaht (Urk. 9/4). Hinweise auf eine irgendwie geartete Verschwendungssucht, eine Spielsucht, ein wahnhaftes Verhalten oder eine bipolare Störung, mithin auf ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Krankheitsbild, welches mit einem typischerweise verschwenderischen Verhalten einhergehen oder ein solches triggern könnte, fehlen gänzlich. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinzu kommt, dass die Beschwerdeführerin im Rahmen des Beschwerde-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht erklären konnte/wollte, aus welchem Grund sie die vor allem in den Jahren 2009 und 2010 angefallenen hohen Geldbezüge tätigte und wofür sie die Beträge verwendete. Entsprechend ist es auch nicht möglich, die bezogen auf die konkreten Rechtsakte zu beachtende Urteils</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit angemessen zu beurteilen, sind doch die Anforderungen an Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nunft, Bewusstsein und Entschlossenheit je nach Schwierigkeit und Trag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weite einer Handlung unterschiedlich (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Margrith</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bigler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Eggenberger, in: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Honsell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Vogt/Geiser [Hrsg.], Basler Kommentar ZGB, 3. Auflage, 2006, Art. 16 ZGB </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 35). Ob und wofür die Beschwerdeführerin das Geld hingege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben hat und ob sie dies mit Wissen und Wollen sowie hinsichtlich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mögensminderung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in einem urteilsfähigen Zustand getan hat, ist mithin nachträglich nicht überprüfbar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es sich b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eim Fehlen von Einkommen oder Vermögen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beziehungsweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">essen Verbrauch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um anspruchsbegründende Tatsachen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> handelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegt die Beweislast bei der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dabei genügt weder die blosse Mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit eines bestimmten Sachverhalts noch Glaubhaftmachen (dazu Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_760/2014 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2015 E. 2.2), sondern es gilt der Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit. Danach gilt ein Beweis als erbracht, wenn für die Richtigkeit der Sachbehauptung nach objektiven Gesichtspunkten derart gewichtige Gründe sprechen, dass andere denkbare Möglichkeiten vernünftigerweise nicht massgeblich in Betracht fallen (Urteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4A_319/2014 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2014 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 4.1). Im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Falle der Beweislosigkeit, das heisst,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wenn es dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprecher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht gelingt, einen (überdurchschnittlichen) Vermögensrückgang zu belegen oder die Gründe dafür rechtsgenügend darzutun, wird ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vermö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gensverzicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angenommen und ein hypothetisches Vermögen sowie darauf entfallender Ertrag angerechnet (SZS 2015 S. 264, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_732/2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 12. Dezember 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 4.1.1; vgl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. auch BGE 138 V 218 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, je mit Hinweisen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dies gilt auch für den Beweis der behaupteten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteils</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bezüglich des Vermögensverbrauchs, welcher der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin misslingt (Urteil des Bundesgerichts 9C_115/2016 vom 12. Juli 2016 E. 4.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen bleibt, ob vom anzurechnenden Vermögen Schulden in der Höhe der hälftigen Invalidenrente der Beschwerdeführerin gegenüber ihrem Exmann abzuziehen sind, sind doch Schulden, welche tatsächlich ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standen und nachgewiesen sind, vom rohen Vermögen abzuziehen, bevor der Vermögensverzehrbetrag gemäss Art. 11 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. c ELG ermittelt wird (BGE 142 V 311 E. 3.1; Urteile des Bundesgerichts 9C_806/2010 vom 31. Mai 2011 E. 4.2, 9C_822/2009 vom 7. Mai 2010 E. 3.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Ziffer 3 der mit Scheidungsurteil vom 29. Oktober 2009 genehmigten Scheidungsvereinbarung verpflichtete sich die Beschwerdeführerin, sofern sie in der Zeit bis zum 31. Januar 2017 eine Rente der Invalidenversicherung erhält, ihrem Exmann jeweils bei Fälligkeit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenbetreffnisse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Hälfte im Sinne einer Rückzahlung von Unterhaltsbeiträgen zurückzuerstatten (Urk. 9/5). Seit September 2014 erhält die Beschwerdeführerin eine Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente von Fr. 1‘067.-- monatlich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin verneinte die Anrechenbarkeit dieser Schulden mit der Begründung, dass eine Abtretung oder Verpfändung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsleistungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemäss Art. 22 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) nichtig sei, weshalb die Vereinbarung zwischen den Eheleuten ungültig sei und die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin ohne gültigen Rechtsgrund auf Einkommen verzichtet habe. Dieser Einkommensverzicht sei unbeachtlich (Urk. 2 S. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dabei verkennt die Beschwerdegegnerin, dass mit dem in Art. 22 Abs. 1 ATSG verankerten Abtretungsverbot die Zession nach Art. 164 ff. des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Obli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gationenrecht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s gemeint ist, mithin die Abtretung einer Forderung mit Gläu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bigerwechsel und Übergang der Nebenrechte. Mit der Verpflichtung zur Zahlung eines Betrags in der Höhe des hälftigen IV-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenbetreffnisses</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an den Exmann im Sinne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer Rückzahlung von Unterhaltsbeiträgen gemäss Ziffer 3 der Scheidungsvereinbarung wurde aber lediglich eine Zahlungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht der Beschwerdeführerin gegenüber dem Exmann vereinbart, nicht den (ungültigen) Eintritt desselben in das Versicherungsverhältnis mit der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung. Mit dieser Vereinbarung wurde dem Umstand Rechnung getragen, dass in der Berechnung der Abfindungssumme des kapitalisierten Unterhaltsanspruchs weder ein Erwerbseinkommen noch ein sonstiges Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen aus zum Beispiel zukünftigen Rentenleistungen miteingerechnet worden war (vgl. dazu: Urk. 9/5c). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem sind die Organe der Sozialversicherung an den Entscheid des Zivilge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts, welches die Unterhaltspflicht rechtskräftig beurteilt hat, gebunden und folglich nicht mehr befugt, über die rechtskräftig entschiedene Frage selb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständig zu befinden. Es ist der Verwaltung grundsätzlich verwehrt, bei der EL-Berechnung vom richterlich festgesetzten Unterhaltsbeitrag abzuweichen, unabhängig davon, ob das entsprechende, in Rechtskraft getretene Urteil materiell richtig war (ZAK 1991 S. 138). Dies gilt auch, wenn ein Unterhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitrag auf einer gerichtlich genehmigten Scheidungskonvention beruht. So verliert eine solche durch die erteilte Genehmigung ihren vertraglichen Charakter und wird vollständiger Bestandteil des Urteils. Im Rahmen dieser Genehmigung überprüft das Zivilgericht die Vereinbarung über die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dungsfolgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht nur auf ihre Vollständigkeit und Klarheit hin, sondern zusätzlich auf ihre rechtliche Zulässigkeit und ihre sachliche Angemessenheit (Urteil des Bundesgerichts 5A_661/2012 vom 17. Januar 2013 E. 5.1.2 mit Hinweis auf BGE 138 III 532 E. 1.3). Die Rechtmässigkeit der Verpflichtung der Beschwerdeführerin zur Rückzahlung der Unterhaltsabfindung in der Höhe der hälftigen Invalidenrente ist damit nicht in Frage zu stellen, zumal eine Abänderungsklage gemäss Art. 127 ZGB, wie von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Verwaltungsverfahren verlangt (vgl. Urk. 9/34), im Falle einer Kapitalabfindung gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 126 Abs. 2 ZGB nicht offen steht (Schwander, in: Kommentar ZGB, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kostkiewicz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/ Wolf/ Amstutz/Fankhauser, 2016, Art. 126 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend verlangte die Beschwerdeführerin zu Recht den Einbezug der dem Exmann ab September 2014 geschuldeten Fr. 533.50 monatlich in die Vermögensberechnung. Das anrechenbare Vermögen per 1. Januar 2015 (vgl. Art. 23 Abs. 1 ELV) ist um Fr. 2‘134.-- (4 x Fr. 533.50) zu reduzieren.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend beträgt das anrechenbare Verzichtsvermögen per 1. Januar 2014 Fr. 285‘000.-- und per 1. Januar 2015 Fr. 272‘866.--. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin wird den Zusatzleistungsanspruch der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin ab September 2014 und ab Januar 2015 unter Berücksichtigung dieser Verzichtsvermögen neu zu berechnen haben. Die Sache ist hierfür zurückzuweisen; die Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> vom 1. September 2015 aufgehoben und die Sache an die Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV, zurückgewiesen wird, damit diese im Sinne der Erwä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gungen über den Anspruch auf Zusatzleistungen ab September 2014 und ab Januar 2015 neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sicherheitsdirektion Kanton Zürich</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>GrünigGasser Küffer</p><p></p></div> </div></body></html>