<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00420</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204937&amp;W10_KEY=13013566&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00420</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 29.03.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Abgaberecht ohne Steuern</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Gebührenauflage</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Handelsregistergebühren: Gesetzliche Grundlage und Einhaltung des Kostendeckungsprinzips: Zuständigkeit des Einzelrichters (E.1). Abweisung der Beschwerde, soweit der Beschwerdeführer geltend macht, dass die Vorinstanz zu Unrecht nicht zu einer öffentlichen Verhandlung vorgeladen habe (E.2.2). Auch vor Verwaltungsgericht ist keine mündliche Verhandlung anzuberaumen (E.2.3). Für die Erhebung von Handelsregistergebühren besteht eine genügende gesetzliche Grundlage (E.3.1). Die Gebührenordnung des Bundes auf dem Gebiet des Handelsregisters ist nur bezüglich Gebühren abschliessend, nicht aber bezüglich Abgaben, welche unabhängig von einem Gebührentarif tatsächlich anfallen. Das Handelsregisteramt auferlegte dem Beschwerdeführer die Portokosten deshalb zu Recht (E.3.2.1). Das Kostendeckungsprinzip bedeutet, dass der Gesamtertrag der Gebühren die gesamten Kosten des betreffenden Verwaltungszweiges nicht übersteigen darf (E.4.2). In einem präjudiziellen Entscheid aus dem Jahr 2000 erwog das Verwaltungsgericht, dass die Handelsregistergebühren dem Kostendeckungsprinzip genügten (E.4.3). Der Beschwerdeführer bringt nichts Substanzielles dagegen vor, weshalb das Verwaltungsgericht von seiner eingeschlagenen Rechtsprechung nicht abzubringen ist (E.4.5). Der Beschwerdeführer haftet persönlich für die geschuldeten Gebühren (E.5). Die von der Vorinstanz auferlegte Staatsgebühr von Fr. 800.- erweis sich als angemessen (E.6). Kostenfolge (E.7).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEBÃHREN">GEBÃHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Abgaberecht ST: GEBÃHREN">GEBÃHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESETZLICHE GRUNDLAGE">GESETZLICHE GRUNDLAGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HANDELSREGISTERGEBÃHR">HANDELSREGISTERGEBÃHR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTENDECKUNGSPRINZIP">KOSTENDECKUNGSPRINZIP</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃFFENTLICHE VERHANDLUNG">ÃFFENTLICHE VERHANDLUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PORTOKOSTEN">PORTOKOSTEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 6 Abs. 1 EMRK</span><br/><span class="ungerade">§ 13 Abs. 1 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Die C AG mit Sitz in X ist eine im Handelsregister eingetragene Aktiengesellschaft, mit dem Zweck des Anbietens und Erbringens von Telekommunikationsdienstleistungen in der Schweiz sowie des Aufbaus und Unterhalts der dafÃ¼r notwendigen Infrastruktur. A ist Mitglied des Verwaltungsrats der C AG mit Einzelunterschriftsberechtigung. Das Domizil der C AG befand sich seit deren GrÃ¼ndung bei der D AG in X, zudem verfÃ¼gt sie Ã¼ber eine zusÃ¤tzliche Postadresse. Mit Schreiben vom 16. Oktober 2003 teilte Letztere dem Handelsregisteramt mit, dass die C AG nicht mehr bei ihr domiziliert sei. Das Handelsregisteramt teilte der D AG daraufhin mit, wie sie vorzugehen habe, um eine LÃ¶schung als Domizilhalterin erwirken zu kÃ¶nnen. Mit Schreiben vom 7. November 2003 forderte das Handelsregisteramt ausserdem die C AG auf, den rechtmÃ¤ssigen Zustand durch Eintragung eines neuen Domizils am Ort des statutarischen Sitzes wieder herzustellen. Im Unterlassungsfall werde die Gesellschaft von Amtes wegen aufgelÃ¶st. Mit Schreiben vom 4. Dezember 2003 hielt das Handelsregisteramt auch A zur Anmeldung des neuen Domizils innert 5 Tagen an, unter Androhung der Eintragung von Amtes wegen im Unterlassungsfall.</p> <p class="Urteilstext">In der Folge verfÃ¼gte das Handelsregisteramt am 11. Dezember 2003, dass die Domizileinbusse von Amtes wegen im Handelsregister einzutragen sei, und nahm den entsprechenden Eintrag am 12. Dezember 2003 im Tagebuch vor. Die angefallenen GebÃ¼hren in der HÃ¶he von Fr. 148.- stellte es A in Rechnung. Nach einer Zahlungserinnerung am 23. Februar 2004 und einer Mahnung am 23. MÃ¤rz 2004 verpflichtete das Handelsregisteramt mit VerfÃ¼gung vom 30. April 2004 A zur Zahlung der angefallenen GebÃ¼hren in der HÃ¶he von Fr. 148.- zuzÃ¼glich MahnungsgebÃ¼hren in der HÃ¶he von Fr. 50.-, was einen neuen Rechnungsbetrag in der HÃ¶he von Fr. 198.- ergab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Hiergegen erhob A Beschwerde an die Direktion der Justiz und des Innern. Diese hiess die Beschwerde am 26. August 2004 teilweise gut und hob die VerfÃ¼gung des Handelsregisteramts insoweit auf, als damit eine MahnungsgebÃ¼hr von Fr. 50.- verlangt worden war. Im Ãbrigen wies sie die Beschwerde ab (Disp.-Ziff. II). Die Verfahrenskosten in der HÃ¶he von Fr. 973.-, bestehend aus einer StaatsgebÃ¼hr von Fr. 800.-, den SchreibgebÃ¼hren von Fr. 168.- und den Kanzleiausgaben von Fr. 5.-, auferlegte sie zu drei Vierteln A. Einen Viertel der Kosten nahm sie auf die Staatskasse (Disp.-Ziff. III).</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">A liess hiergegen am 1. Oktober 2004 beim Verwaltungsgericht Beschwerde einreichen. Er beantragt die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids vom 26. August 2004 in Ziff. II Abs. 2 (Im Ãbrigen wird die Beschwerde abgewiesen) und Ziff. III des Dispositivs sowie die Aufhebung der VerfÃ¼gung des Handelsregisteramts vom 30. April 2004. Zur BegrÃ¼ndung fÃ¼hrte er aus, auf die Erhebung einer GebÃ¼hr sei mangels Rechtsgrundlage zu verzichten, bzw. eine allfÃ¤llige GebÃ¼hr sei nicht ihm zu Ã¼berbinden; unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten des Staates ZÃ¼rich. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragt er die DurchfÃ¼hrung einer Ã¶ffentlichen Verhandlung.</p> <p class="Urteilstext">Die Direktion der Justiz und des Innern und das Handelsregisteramt beantragen Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Das Verwaltungsgericht ist gestÃ¼tzt auf § 19b Abs. 1 und § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zustÃ¤ndig. Da der Streitwert den Betrag von Fr. 20'000.- nicht Ã¼bersteigt, ist der Einzelrichter zum Entscheid berufen (§ 38 Abs. 2 VRG). Da auch die weiteren Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren beantragt der BeschwerdefÃ¼hrer auch im Verfahren vor Verwaltungsgericht die Vorladung zur Ã¶ffentlichen â sinngemÃ¤ss mÃ¼ndlichen â Verhandlung, wobei er zur BegrÃ¼ndung seines Begehrens auf Art. 6 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) verweist. Ausserdem beantragt er, dass die vorinstanzliche VerfÃ¼gung wegen Verletzung des Prinzips der Ã¶ffentlichen Verhandlung aufzuheben sei. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Die Verfahrensgarantien gemÃ¤ss Art. 6 Abs. 1 EMRK sind nur in einem gerichtlichen Verfahren zu gewÃ¤hrleisten, nicht jedoch im verwaltungsinternen Rekursverfahren (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 26 N. 39). Beim Rekurs vor der Direktion der Justiz und des Innern handelt es sich um ein verwaltungsinternes Verfahren. Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer geltend macht, dass ihn die Vorinstanz zu Unrecht nicht zu einer Ã¶ffentlichen Verhandlung vorgeladen habe â wofÃ¼r auch gemÃ¤ss § 26 Abs. 4 VRG keine Verpflichtung besteht â ist die Beschwerde demnach abzuweisen. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Hingegen sind die Verfahrensgarantien gemÃ¤ss Art. 6 Abs. 1 EMRK vor Verwaltungsgericht zu gewÃ¤hrleisten, sofern es sich beim streitigen Anspruch um zivilrechtliche AnsprÃ¼che und Verpflichtungen handelt. Nach konstanter Praxis fallen allerdings Verfahren, in denen Ã¼ber Steuern und andere Abgaben â wie vorliegend GebÃ¼hren â entschieden wird, nicht unter Art. 6 Abs. 1 EMRK (RB 2000 Nr. 27, mit Hinweisen). Zwar kann das Verwaltungsgericht gestÃ¼tzt auf § 59 Abs. 1 VRG eine mÃ¼ndliche Verhandlung anordnen. Die DurchfÃ¼hrung einer mÃ¼ndlichen Verhandlung liegt aber im Ermessen des Gerichts; die Verfahrensbeteiligten haben unter Vorbehalt von Art. 6 Abs. 1 EMRK keinen Anspruch darauf (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 59 N. 1 ff.). Da die Akten nach durchgefÃ¼hrtem Schriftenwechsel eine hinreichende Entscheidungsgrundlage bieten, ist keine mÃ¼ndliche Verhandlung anzuberaumen (RB 1961 Nr. 27). </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Das Verwaltungsgericht entschied am 13. April 2000 unter Hinweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung, dass fÃ¼r die Erhebung von HandelsregistergebÃ¼hren eine genÃ¼gende gesetzliche Grundlage bestehe. GestÃ¼tzt auf Art. 929 des Obligationenrechts (OR) sei der Bundesrat ermÃ¤chtigt, Vorschriften Ã¼ber die GebÃ¼hren des Handelsregisters zu erlassen. Diese Norm bilde eine hinreichende gesetzliche Grundlage fÃ¼r den Erlass eines GebÃ¼hrentarifs durch den Bundesrat. Die HandelsregistergebÃ¼hren vermÃ¶gen sich demnach prinzipiell auf eine genÃ¼gende formellgesetzliche Grundlage zu stÃ¼tzen (RB 2000 Nr. 49 E. 5c; BGr, 4. April 1997, 4A.6/1996, E. 4a; BGE 109 II 478 E. 3a). Diese wird vom BeschwerdefÃ¼hrer denn zu Recht auch nicht infrage gestellt.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Hingegen macht er geltend, dass fÃ¼r die ihm in Rechnung gestellten Positionen "Porto und Auslagen" und "KanzleigebÃ¼hren" in der bundesrÃ¤tlichen Verordnung vom 3. Dezember 1954 Ã¼ber die GebÃ¼hren fÃ¼r das Handelsregister (GebV HReg, SR 221.411.1) keine hinreichende gesetzliche Grundlage bestehe. Die bundesrÃ¤tliche Verordnung sei abschliessend und lasse keinen Raum fÃ¼r die Erhebung von kantonalen GebÃ¼hren. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.1 </b>Das Bundesgericht erwog in BGE 124 III 259 E. 4, dass in Handelsregistersachen das Bundesrecht bestimme, ob und in welcher HÃ¶he GebÃ¼hren erhoben werden dÃ¼rften. Einen Vorbehalt zu Gunsten einer kantonalen GebÃ¼hrenordnung mache die Handelsregisterverordnung vom 7. Juni 1937 (HRegV, SR 221.411) nicht, weshalb von einer abschliessenden bundesrechtlichen Tarifregelung auszugehen sei. In einem Entscheid vom 2. MÃ¤rz 2000 (BGr, 2. MÃ¤rz 2000, 4A.12/1999, E. 3c, www.bger.ch) prÃ¤zisierte es seine Rechtsprechung dahingehend, dass die GebÃ¼hrenordnung des Bundes nur bezÃ¼glich GebÃ¼hren, aber nicht bezÃ¼glich "Auslagen", welche unabhÃ¤ngig von einem GebÃ¼hrentarif tatsÃ¤chlich anfallen, abschliessend sei. Es erachtete es deshalb als zulÃ¤ssig, dass das Handelsregisteramt dem damaligen BeschwerdefÃ¼hrer die Portokosten als Auslagen auferlegte. Das ergebe sich auch aus Art. 21 Abs. 1 GebV HReg, wonach derjenige, der eine Amtshandlung verlange, persÃ¶nlich fÃ¼r die Bezahlung der GebÃ¼hren und Auslagen hafte. Das Handelsregisteramt auferlegte vorliegend dem BeschwerdefÃ¼hrer die ausgewiesenen Portokosten von Fr. 8.- (Kosten Einschreiben: Fr. 5.-; Kosten RÃ¼ckschein: Fr. 3.-) daher zu Recht, nachdem dafÃ¼r im kantonalen Recht in § 13 Abs. 1 VRG in Verbindung mit § 7 Abs. 4 der GebÃ¼hrenordnung fÃ¼r die VerwaltungsbehÃ¶rden vom 30. Juni 1966 eine gesetzliche Grundlage besteht. Die Beschwerde ist in diesem Punkt deshalb abzuweisen.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.2 </b>Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer die Erhebung von KanzleigebÃ¼hren fÃ¼r unzulÃ¤ssig erachtet, geht er fehl. Die ihm in der VerfÃ¼gung vom 17. Dezember 2003 auferlegten KanzleigebÃ¼hren in der HÃ¶he von Fr. 68.- setzen sich, wie sich aus der Legende auf der RÃ¼ckseite der VerfÃ¼gung ergibt, aus den Positionen 60 "Aufforderung zur Wiederherstellung des gesetzlichen Zustandes" und 61 "Porto und Auslagen" zusammen. Wie dargelegt, besteht fÃ¼r die Portokosten eine gesetzliche Grundlage im kantonalen Recht (vorne E. 3.2.1). FÃ¼r die Aufforderung zur Wiederherstellung des gesetzlichen Zustandes im Sinne von Art. 60 HRegV muss das Handelsregisteramt gestÃ¼tzt auf Art. 12 GebV HReg eine GebÃ¼hr von Fr. 50.- bis Fr. 200.- erheben. Die vom Handelsregisteramt in Rechnung gestellten Fr. 60.- haben somit eine gesetzliche Grundlage in der bundesrechtlichen GebÃ¼hrenverordnung und bewegen sich am unteren Rand des vom Gesetz vorgesehenen GebÃ¼hrenrahmens, weshalb die Beschwerde auch diesbezÃ¼glich abzuweisen ist. Mit dem Handelsregisteramt im Einklang kann jedoch festgestellt werden, dass der Begriff "KanzleigebÃ¼hren", unter welchem zwei verschiedene Rechnungspositionen subsumiert werden, zu Unklarheiten fÃ¼hren kann, weshalb eine Anpassung des Rechnungstexts als wÃ¼nschenswert erachtet wird.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer macht in der Hauptsache geltend, dass die HandelsregistergebÃ¼hren gegen das Kostendeckungsprinzip verstossen. Das Handelsregisteramt des Kantons ZÃ¼rich habe in der Rechnung 2002 fÃ¼r das Jahr 2000 EinnahmeÃ¼berschÃ¼sse von Fr. 3,4 Mio., fÃ¼r 2001 von Fr. 2,7 Mio. und fÃ¼r 2002 von Fr. 2,6 Mio. ausgewiesen. Die Staatsrechnung 2002 des Bundes habe fÃ¼r das Jahr 2001 Handelsregistereinnahmen von Fr. 11,4 Mio. und fÃ¼r 2002 von Fr. 5,4 Mio. ausgewiesen, wÃ¤hrend sich die Ausgaben des EidgenÃ¶ssischen Amts fÃ¼r das Handelsregister nur auf Fr. 1,5 Mio. beliefen.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Das Kostendeckungsprinzip bedeutet, dass der Gesamtertrag der GebÃ¼hren die gesamten Kosten des betreffenden Verwaltungszweiges nicht Ã¼bersteigen darf, was eine gewisse Schematisierung oder Pauschalisierung der Abgabe nicht ausschliesst. Zum Gesamtaufwand sind nicht nur die laufenden Ausgaben des betreffenden Verwaltungszweigs, sondern auch angemessene RÃ¼ckstellungen, Abschreibungen und Reserven hinzuzurechnen (BGE 126 I 180 E. 3a/aa, mit Hinweisen). </p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Das Verwaltungsgericht hatte schon im Entscheid vom 13. April 2000 zu Ã¼berprÃ¼fen, ob die HandelsregistergebÃ¼hren dem Kostendeckungsprinzip genÃ¼gten. Es erwog damals, obwohl das Handelsregisteramt in den Jahren 1997 und 1998 ErtragsÃ¼berschÃ¼sse von Fr. 4,367 Mio. resp. Fr. 2,784 Mio. ausgewiesen habe, kÃ¶nne nicht von einer Verletzung des Kostendeckungsprinzips ausgegangen werden. </p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.1 </b>DafÃ¼r fÃ¼hrte es drei GrÃ¼nde an: Erstens handle es sich bei der Kostenrechnung des Handelsregisteramts nicht um eine Vollkostenrechnung, die â zulÃ¤ssigerweise â auch einen Anteil am Aufwand der leitenden BehÃ¶rden (namentlich Kantonsrat, Regierungsrat mit Staatskanzlei, Finanzdirektion, Justizdirektion) mitberÃ¼cksichtigen wÃ¼rde. Dies ergebe sich schon daraus, dass die Justizdirektion als unmittelbar dem Handelsregisteramt Ã¼bergeordnete BehÃ¶rde in ihrer eigenen Rechnung keine bezÃ¼glichen VergÃ¼tungen des Handelsregisteramts ausweise. Mithin enthielten die in der Staatsrechnung aufgefÃ¼hrten Aufwandzahlen des Handelsregisteramts lediglich den unmittelbaren, bei diesem aus seiner eigenen TÃ¤tigkeit anfallenden Aufwand, wÃ¤hrend die erzielten (GebÃ¼hren-)ErtrÃ¤ge vollstÃ¤ndig erfasst wÃ¼rden. Es sei deshalb zu beachten, dass allein schon die BerÃ¼cksichtigung des zahlenmÃ¤ssig in der Staatsrechnung nicht ausgewiesenen Anteils des Handelsregisteramts am Aufwand der leitenden BehÃ¶rden zu einer erheblichen Verminderung des ausgewiesenen Ãberschusses fÃ¼hren wÃ¼rde. </p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.2 </b>Zweitens sei das Handelsregisteramt bei der GebÃ¼hrenbemessung an den eidgenÃ¶ssischen GebÃ¼hrentarif gebunden. Dieser gelte im Interesse eines einheitlichen Wirtschaftsraums, welcher seinerzeit auch der Schaffung einer gesamtschweizerischen Kodifikation des Obligationenrechts zu Grunde gelegen sei, und im Interesse der Gleichbehandlung der GebÃ¼hrenpflichtigen in der ganzen Schweiz und dÃ¼rfe auch allfÃ¤llige hÃ¶here Kosten anderer kantonaler HandelsregisterÃ¤mter und im Hinblick auf eine angemessene Geltungsdauer auch die kÃ¼nftige Teuerung mitberÃ¼cksichtigen (BGr, 4. April 1997, 4A.6/1996, E. 4b/aa). Angesichts der vom ZÃ¼rcher Handelsregisteramt zu bewirtschaftenden grossen Zahl von Gesellschaften, die eine intensive Inanspruchnahme der Leistungen des Handelsregisteramts zur Folge habe, ergÃ¤ben sich aufgrund der bundesrechtlich vorgegebenen GebÃ¼hrenansÃ¤tze fast zwangslÃ¤ufig ErtragsÃ¼berschÃ¼sse. DemgegenÃ¼ber sei ohne weiteres anzunehmen, dass andere HandelsregisterÃ¤mter mit einem geringeren GeschÃ¤ftsvolumen und infolgedessen auch geringeren GebÃ¼hrenertrÃ¤gen nicht im gleichen Mass tiefere (Fix-)Kosten aufweisen wÃ¼rden. Im Interesse der Einheitlichkeit des Binnenwirtschaftsraums und der Gleichbehandlung sowie um mÃ¶glichst allen HandelsregisterÃ¤mtern kostendeckende GebÃ¼hrenertrÃ¤ge zu gewÃ¤hren, seien somit GebÃ¼hrenÃ¼berschÃ¼sse, wie sie insbesondere grÃ¶ssere und/oder kostengÃ¼nstig arbeitende HandelsregisterÃ¤mter â so jenes des Kantons ZÃ¼rich â zu erzielen vermÃ¶chten, letztlich von Bundesrechts wegen in Kauf zu nehmen.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.3 </b>Drittens erbringe das Handelsregisteramt nicht nur Leistungen, zu denen es von Bundesrechts wegen verpflichtet sei, sondern darÃ¼ber hinaus nehme es auch VorprÃ¼fungen vor, verfasse schriftliche Anmeldungen und erteile â von den eigentlichen RegisterauskÃ¼nften aufgrund der Ãffentlichkeit des Registers (Art. 930 OR) zu unterscheidende â registerrechtliche AuskÃ¼nfte. Diese Leistungen zu erbringen sei es lediglich ermÃ¤chtigt, nicht aber verpflichtet. So rÃ¤ume Art. 23 Abs. 3 HRegV dem Handelsregister die MÃ¶glichkeit ein, den Text der Anmeldung eines Registereintrags gegen eine GebÃ¼hr nach Tarif selbst zu verfassen. Ebenso sei es dem Handelsregisteramt unbenommen, registerrechtliche AuskÃ¼nfte, das heisst RechtsauskÃ¼nfte im Bereich des Handelsregisteramts, zu erteilen. Eine hoheitliche Handlung sei in diesen TÃ¤tigkeiten nicht zu erblicken, indem das Handelsregisteramt insoweit den Privaten weder Rechte einrÃ¤ume noch Pflichten auferlege und zudem dabei in Konkurrenz zu privaten Anbietern trete. Dies gelte gleichermassen fÃ¼r die vom Handelsregisteramt angebotene VorprÃ¼fung einer Anmeldung, die fÃ¼r die Vornahme einer Eintragung nicht erforderlich sei. Es drÃ¤nge sich deshalb der Schluss auf, dass ein betrÃ¤chtlicher Teil der in den Staatsrechnungen 1997 und 1998 ausgewiesenen ErtragsÃ¼berschÃ¼sse aus diesen nicht dem Kostendeckungsprinzip unterworfenen Dienstleistungen stamme. </p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.4 </b>Als Fazit hielt das Verwaltungsgericht fest: Werde somit den von der BeschwerdefÃ¼hrerin beanstandeten ErtragsÃ¼berschÃ¼ssen des Handelsregisteramts gegenÃ¼bergestellt, dass das Handelsregisteramt keine Vollkostenrechnung fÃ¼hre, solche ÃberschÃ¼sse in einem gewissen Umfang von Bundesrechts wegen in Kauf zu nehmen seien und ein betrÃ¤chtlicher Teil der Einnahmen des Handelsregisteramts aus in nichthoheitlicher Funktion erbrachten Dienstleistungen stamme, kÃ¶nne nicht von einer Verletzung des Kostendeckungsprinzips die Rede sein, indem das Handelsregisteramt in BerÃ¼cksichtigung dieser Faktoren â wenn Ã¼berhaupt â ErtragsÃ¼berschÃ¼sse lediglich in einem mÃ¤ssigen und demnach zulÃ¤ssigen Umfang erziele (RB 2000 Nr. 50 = VGr, 13. April 2000, VB.2000.00048, E. 6, www.vgrzh.ch). An diesen zutreffenden AusfÃ¼hrungen ist festzuhalten.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b>Die Vorinstanz stellte die Verletzung des Kostendeckungsprinzips mit der gleichen BegrÃ¼ndung â ohne jedoch den Verwaltungsgerichtsentscheid vom 13. April 2000 zu nennen â in Abrede. Erstens seien in den Rechnungen des Handelsregisteramts Gewinne enthalten, die das Handelsregisteramt mit Dienstleistungen erziele, welche es ausserhalb des amtlichen Auftrages erbracht habe (so etwa durch die Task-force-VorprÃ¼fungen). Zweitens wÃ¤ren â zumindest teilweise â auch die Aufwendungen der AufsichtsbehÃ¶rde vom erzielten Gewinn in Abzug zu bringen, was diesen zusÃ¤tzlich schmÃ¤lern wÃ¼rde. Drittens sei zu berÃ¼cksichtigen, dass das Handelsregisteramt an den eidgenÃ¶ssischen GebÃ¼hrentarif gebunden sei. Dieser dÃ¼rfe im Interesse der Gleichbehandlung der GebÃ¼hrenpflichtigen in der gesamten Schweiz allfÃ¤llige hÃ¶here Kosten anderer kantonaler Ãmter und im Hinblick auf eine angemessene Geltungsdauer auch die kÃ¼nftige Teuerung mitberÃ¼cksichtigen. In Bezug auf die vom BeschwerdefÃ¼hrer geltend gemachten EinnahmeÃ¼berschÃ¼sse des Bundes wies die Vorinstanz darauf hin, dass die vom BeschwerdefÃ¼hrer genannten Aufwendungen sich auf die Aufwendungen des EidgenÃ¶ssischen Amts fÃ¼r das Handelsregister beschrÃ¤nkten und die von anderen BundesÃ¤mtern erbrachten Dienstleistungen in Handelsregistersachen ausser Acht lassen wÃ¼rde (Vorinstanz, E. 5.3).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.5 </b>Was der BeschwerdefÃ¼hrer zur behaupteten Verletzung des Kostendeckungsprinzips ausfÃ¼hren lÃ¤sst, ist nicht geeignet, das Verwaltungsgericht von seiner im Jahr 2000 eingeschlagenen Rechtsprechung abzubringen.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.5.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer verweist auf einen frÃ¼heren Bundesgerichtsentscheid vom 4. April 1997 (BGr, 4A.6/1996), der eine Verletzung des Kostendeckungsprinzips durch die HandelsregistergebÃ¼hren verneint hatte. Seiner Ansicht nach weist jedoch die in der Zwischenzeit eingefÃ¼hrte Vollkostenrechnung die Gewinne in MillionenhÃ¶he korrekt aus. Im Entscheid vom 13. April 2000 ging das Verwaltungsgericht jedoch nicht von einer Vollkostenrechnung, sondern bloss von einer Kostenrechnung im Sinne von § 19 Abs. 1 und 2 der Verordnung Ã¼ber das Globalbudget aus (VB.2000.00048 E. 6b/aa). Diese enthalte zwar die erzielten (GebÃ¼hren-)ErtrÃ¤ge vollstÃ¤ndig, nicht aber den gesamten Aufwand des Handelsregisteramts. Der blosse Hinweis des BeschwerdefÃ¼hrers darauf, dass nunmehr die Vollkostenrechnung eingefÃ¼hrt sei, lÃ¤sst nicht zwingend darauf schliessen, dass nunmehr auch der gesamte Aufwand des Handelregisteramts darin berÃ¼cksichtigt wÃ¤re. Entsprechendes macht der BeschwerdefÃ¼hrer jedenfalls nicht substanziiert geltend. In der Kostenrechnung sind aber, wie das Verwaltungsgericht in seinem Entscheid von 2000 und die Vorinstanz festgestellt haben, die Aufwendungen der AufsichtsbehÃ¶rden nicht enthalten. Der BeschwerdefÃ¼hrer hat somit in keiner Weise dargetan, weshalb diese Aufwendungen vom vom Handelsregisteramt erzielten ErtragsÃ¼berschuss nicht in Abzug zu bringen sind. </p> <p class="Erwgung3"><b>4.5.2 </b>Weiter bestreitet der BeschwerdefÃ¼hrer, dass das Handelsregisteramt seine Gewinne auch mit Dienstleistungen erziele, die es ausserhalb seines amtlichen Auftrags erbringt. So gehÃ¶rten die vom Handelsregisteramt genannten Task-force-VorprÃ¼fungen gemÃ¤ss Art. 9 Ziff. 4 GebV HReg zum amtlichen Auftrag. Hierbei verkennt der BeschwerdefÃ¼hrer, dass es sich dabei nur um eine beispielhaft erwÃ¤hnte Aufgabe des Handelsregisteramts handelt. Es kann daher offen bleiben, ob die Task-force-PrÃ¼fungen zum amtlichen Auftrag gehÃ¶ren oder nicht. Jedenfalls hat der BeschwerdefÃ¼hrer in keiner Weise dargetan, dass das Handelsregisteramt einen betrÃ¤chtlichen Teil seiner ErtragsÃ¼berschÃ¼sse nicht mit nichtamtlichen Aufgaben erzielt, wovon das Verwaltungsgericht im Entscheid vom 13. April 2000 ausgegangen ist (VB.2000.0048 E. 6b/cc).</p> <p class="Erwgung3"><b>4.5.3 </b>Schliesslich bestreitet er, dass sich die vom Handelsregisteramt erhobenen GebÃ¼hren im gleichen Rahmen wie in anderen Kantonen bewegten. Der BeschwerdefÃ¼hrer hat es unterlassen, diese Behauptung nÃ¤her zu substanziieren. Insbesondere handelt es sich bei den vom BeschwerdefÃ¼hrer ins Feld gefÃ¼hrten HandelsregisterauszÃ¼gen nur um eine von vielen vom Handelsregisteramt wahrgenommenen gebÃ¼hrenpflichtigen Aufgaben.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.5.4 </b>In Bezug auf die geltend gemachten GebÃ¼hrenÃ¼berschÃ¼sse des EidgenÃ¶ssischen Amts fÃ¼r das Handelsregister belÃ¤sst es der BeschwerdefÃ¼hrer mit der Behauptung, dass das Kostendeckungsprinzip verletzt sei. In dem dem BeschwerdefÃ¼hrer bekannten Bundesgerichtsurteil vom 4. April 1997 (BGr, 4A.6/1996) legte das Bundesgericht dar, weshalb das Kostendeckungsprinzip auch auf Bundesebene nicht verletzt sei. Da der BeschwerdefÃ¼hrer hiergegen nichts Substanzielles vorbringt, ist auf die diesbezÃ¼gliche RÃ¼ge mangels hinreichender Substanziierung nicht weiter einzugehen.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.6 </b>Demnach ist die Beschwerde, soweit der BeschwerdefÃ¼hrer geltend macht, das Kostendeckungsprinzip sei verletzt, abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Des Weiteren bestreitet der BeschwerdefÃ¼hrer seine persÃ¶nliche Haftung fÃ¼r die geschuldeten GebÃ¼hren der C AG. GemÃ¤ss Art. 21 Abs. 1 GebV HReg haftet derjenige, der zu einer Anmeldung verpflichtet ist, persÃ¶nlich fÃ¼r die Bezahlung der GebÃ¼hren und Auslagen. Der Wortlaut dieser Bestimmung ist eindeutig, was vom BeschwerdefÃ¼hrer auch nicht infrage gestellt wird (vgl. BGE 115 II 93). Daran Ã¤ndert auch die am 1. Januar 2000 in Kraft getretene Bundesverfassung (BV) nichts. Das Verwaltungsgericht stellte schon in seinem Entscheid vom 13. April 2000 fest, dass die Verfassungsbestimmungen von Art. 127 Abs. 1 BV und Art. 164 Abs. 1 lit. d BV nicht Ã¼ber das hinausgehen, was bisher nach Lehre und Praxis mit Bezug auf das gebÃ¼hrenrechtliche LegalitÃ¤tsprinzip galt. Der BeschwerdefÃ¼hrer vermag somit hinsichtlich der gesetzlichen Grundlage fÃ¼r die persÃ¶nliche Haftung aus diesen Verfassungsbestimmungen nichts zu seinen Gunsten ableiten (RB 2000 Nr. 49 E. 5a). </p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der BeschwerdefÃ¼hrer macht sinngemÃ¤ss weiter geltend, die Vorinstanz habe dadurch, dass sie den Parteien eine StaatsgebÃ¼hr von Fr. 800.- auferlegt habe, ihr Ermessen Ã¼berschritten. Wie er zu Recht geltend macht, bemessen sich die Verfahrenskosten im kantonalen Aufsichtsverfahren nach Art. 14 GebV HReg, wonach die AufsichtsbehÃ¶rde von den Parteien, je nach Bedeutung und Arbeitsaufwand, eine SpruchgebÃ¼hr bis Fr. 1'500.- sowie SchreibgebÃ¼hren nach kantonalem Recht bezieht. Im vorinstanzlichen Verfahren rÃ¼gte der BeschwerdefÃ¼hrer unter anderem die formelle GÃ¼ltigkeit der VerfÃ¼gung des Handelsregisteramts, die Verletzung des Kostendeckungsprinzips, die mangelnde gesetzliche Grundlage fÃ¼r die Positionen "Porto und Auslagen" und "KanzleigebÃ¼hren" sowie seine persÃ¶nliche Haftung. Zudem qualifizierte er HandelsregistergebÃ¼hren erneut als Gemengsteuern, obwohl das Verwaltungsgericht dies lÃ¤ngst verneint hatte (RB 2000 Nr. 49 und Nr. 50) und verlangte eine mÃ¼ndliche Verhandlung, obwohl darauf insbesondere bei Streitigkeiten Ã¼ber HandelsregistergebÃ¼hren kein Anspruch besteht (RB 2000 Nr. 27). Damit generierte er unnÃ¶tigen Mehraufwand. Ausserdem sah sich die Vorinstanz veranlasst einen zweiten Schriftenwechsel durchzufÃ¼hren. Damit war der Arbeitsaufwand der Vorinstanz erheblich. In Anbetracht dessen, dass die Vorinstanz eine SpruchgebÃ¼hr bis Fr. 1'500.- hÃ¤tte festlegen kÃ¶nnen, erweist sich eine StaatsgebÃ¼hr von Fr. 800.- als durchaus angemessen, weshalb sich das auf Rechtskontrolle beschrÃ¤nkte Verwaltungsgericht nicht zum Einschreiten veranlasst sieht (§ 50 VRG).</p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Urteilstext">Bei diesem Verfahrensausgang sind die Verfahrenskosten dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Die HÃ¶he bemisst sich nach Art. 14 lit. b GebV HReg (vgl. BGE 124 III 259). In Anbetracht des Aufwands erweist sich eine GerichtsgebÃ¼hr von Fr. 800.- als angemessen. Eine ParteientschÃ¤digung steht dem BeschwerdefÃ¼hrer von vornherein nicht zu (§ 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> der <span>Einzelrichter</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 800.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 860.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>