<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00233</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 22. Mai 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsdienst Inclusion Handicap</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Grütlistrasse 20, 8002 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Personalvorsorgestiftung der P.___ AG in Liquidation</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">c/o P.___ AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladene</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Dr. O.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1966, war vom 1. September 2005 bis 30. Juni 2006 bei der Y.___ AG als technischer Einkäufer tätig (Urk. 11/13/2-8 Ziff. 2.1 und 2.7) und meldete sich am 27. Oktober 2007 bei der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 11/7). Die Sozialversicherungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, veranlasste unter anderem ein interdis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinäres Gutachten, das von den Ärzten des Z.___ am 2. Juni 2009 erstattet wurde (Urk. 11/34). Am 29. Oktober 2009 teilte sie dem Versicherten mit, eine Arbeitsvermittlung sei zurzeit nicht möglich (Urk. 11/45). Mit Verfügungen vom 4. März 2010 und vom 8. Dezember 2010 sprach sie ihm ab Mai 2008 - bei einem Invaliditätsgrad von 51 % - eine halbe Rente zu (Urk. 11/65 und Urk. 11/72). Mit Verfügung vom 8. Dezember 2010 sprach sie ihm ferner von Februar 2007 bis April 2008 eine ganze Rente zu (Urk. 11/73).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang des Revisionsfragebogens vom 23. Dezember 2010 (Urk. 11/74) sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 15. März 2011 eine halbe Rente nunmehr ab Februar 2011 zu (Urk. 11/85). Sodann veranlasste sie ein psychiatrisches Gutachten, das am 28. September 2011 erstattet wurde (Urk. 11/95). Am 26. März 2013 teilte sie dem Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten mit, es bestehe weiterhin Anspruch auf die bisherige Invalidenrente (Urk. 11/117). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang des Revisionsfragebogens vom 8. Mai 2014 (Urk. 11/124) veran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lasste sie ein polydisziplinäres Gutachten, das von den Ärzten des A.___ am 13. Januar 2015 erstattet wurde (Urk. 11/140). Mit Verfügung vom 22. April 2015, welche diejenige vom 15. März 2011 ersetzte, sprach sie weiterhin eine halbe Rente, nunmehr ab Mai 2015, zu (Urk. 11/142).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid vom 13. August 2015 stellte sie in Aussicht, die Ren-tenzuspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che von 2010 wiedererwägungsweise aufzuheben (Urk. 11/147). Dagegen erhob der Versicherte am 2. September 2015 (Urk. 11/150, Urk. 9/152) und am 8. Oktober 2015 (Urk. 11/155) Einwände. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 15. Januar 2016 hob die IV-Stelle die 2010 zugespro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chene Rente wiedererwägungsweise auf (Urk. 11/159 = Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 11. Februar 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 15. Januar 2016 mit den Anträgen (Urk. 1 S. 2 Mitte), diese sei aufzuhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben und es sei ihm auch ab März 2016 weiterhin eine halbe Rente auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richten (Ziff. 1); eventuell seien den aktuellen Gutachtern Zusatzfragen zu unterbreiten (Ziff. 2). Ferner sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">währen (Ziff. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 30. März 2016 (Urk. 10) die Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom 15. April 2016 (Urk. 13) wurde die zuständige Einrichtung der beruflichen Vorsorge zum Prozess beigeladen, die sich innert Frist nicht vernehmen liess (Urk. 15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Suva sprach dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 4. Februar 2009 eine Invalidenrente von 20 % ab Februar 2009 zu (Urk. 11/23). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenverfügung kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter anderem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach den für die Wiedererwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung rechtskräftiger Verwaltungsverfügungen geltenden Regeln abgeändert werden. Danach ist die Verwaltung befugt, auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildet hat, zurückzukommen, wenn sich diese als zweifellos unrichtig erweist und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">53 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 2 ATSG; BGE 110 V 176 E. 2a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Voraussetzung einer Wiedererwägung ist - nebst der erheblichen Bedeutung der Berichtigung -, dass kein vernünftiger Zweifel an der Unrichtigkeit der Verfügung (gemeint ist hiebei immer auch ein allfälliger Einspracheent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid) besteht, also nur dieser einzige Schluss denkbar ist (BGE 140 V 77 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.1). Dieses Erfordernis ist in der Regel erfüllt, wenn eine Leistungs-zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache aufgrund falscher Rechtsregeln erfolgt ist oder wenn massgebliche Bestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mungen nicht oder unrichtig angewandt wurden (BGE 138 V 324 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.3). Ob dies zutrifft, beurteilt sich nach der bei Erlass der Verfügung be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standenen Sach- und Rechtslage, einschliesslich der damaligen Rechtspraxis (vgl. BGE 138 V 147 E. 2.1, BGE 138 V 324 E. 3.3). Um wieder-erwägungsweise auf eine verfügte Leistung zurückkommen zu können, genügt es aber nicht, wenn ein einzelnes Anspruchselement rechtswidrig festgelegt wurde. Vielmehr hat sich die Leistungszusprache auch im Ergebnis als offensichtlich unrichtig zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen. So muss etwa, damit eine zugesprochene Rente wegen einer unkor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rekten Invaliditätsbemessung wiedererwägungsweise aufgehoben werden kann, - nach damaliger Sach- und Rechtslage - erstellt sein, dass eine kor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rekte Invaliditätsbemessung hinsichtlich des Leistungsanspruchs zu einem anderen Ergebnis geführt hätte (BGE 140 V 77 E. 3.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Erfordernis der zweifellosen Unrichtigkeit ist in der Regel erfüllt, wenn eine Leistungszusprache aufgrund falsch oder unzutreffend verstandener Rechtsregeln erfolgt ist oder wenn massgebliche Bestimmungen nicht oder unrichtig angewandt wurden. Anders verhält es sich, wenn der Wiedererwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrund im Bereich materieller Anspruchsvoraussetzungen liegt, deren Beurteilung notwendigerweise Ermessenszüge aufweist. Erscheint die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung einzelner Schritte bei der Feststellung solcher Anspruchsvoraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen (Invaliditätsbemessung, Arbeitsunfähigkeitsschätzung, Beweiswür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung, Zumutbarkeitsfragen) vor dem Hintergrund der Sach- und Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage, wie sie sich im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungszusprechung darbot, als vertretbar, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus. Zweifellos ist die Unrichtigkeit, wenn kein vernünftiger Zweifel daran mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich ist, dass die Verfügung unrichtig war. Es ist nur ein einziger Schluss - derjenige auf die Unrichtigkeit der Verfügung - denkbar (SVR 2010 IV Nr. 5 S. 10, 8C_1012/2008; Urteile 9C_135/2014 vom 14. Mai 2014, 9C_629/2013 vom 13. Dezember 2013, 9C_339/2010 vom 30. November 2010 E. 3, 9C_760/2010 vom 17. November 2010 E. 2 und 9C_575/2007 vom 18. Ok-tober 2007 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von aus, die Rentenzusprache vom 4. März 2010 sei aus näher dargelegten Gründen zweifellos unrichtig gewesen (S. 2 f.). Gemäss dem A.___-Gutachten sei dem Beschwerdeführer aus somatischer Sicht eine angepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar; auf die im Gutachten aus psychiatrischer Sicht attestierte Arbeitsunfähigkeit von 50 % sei aus näher dargelegten Gründen nicht abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, die der Rentenzusprache zugrundeliegende medizinische Beurteilung sei zumindest vertretbar und nicht zweifellos unrichtig gewesen (Urk. 1 S. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig ist, ob die Rentenzusprache von 2010 zweifellos unrichtig war und aus diesem Grund wiedererwägungsweise aufzuheben ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 2. Juni 2009 erstatteten Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rie und Psychotherapie, Dr. med. C.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Or</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, Chef</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt, Z.___, ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin (Urk. 11/34). Sie stützten sich auf die ihnen überlassenen und von ihnen eingeholte Akten (S. 3 ff.), die Angaben des Versicherten (S. 13 ff.) und die von ihnen am 16./24. April 2009 (S. 1 unten) erhobenen Befunde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter nannten folgende, hier gekürzt angeführten Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 31 f. Ziff. 6.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Funktionsbeschwerden am linken mehr als am rechten Fuss</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sekundäres myospondylogenes Lumbalsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">knöchern ausgeheilte Brüche an der Speiche, am Kahnbein und am Griffelfortsatz der Elle im rechten Handgelenk</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, aktuell leichte Episode (ICD-10 F33.0) bei anamnestisch schweren depressiven Episoden, mehreren Suizidversuchen und prognostisch schwer einschätzbarem Verlauf, mit wahrscheinlich weiter bestehender latenter Suizidalität unter psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chosozialer Belastungssituation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus internistischer-allgemeinmedizinischer Sicht lasse sich keine Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit begründen (S. 36 Mitte). Aus orthopädisch-traumatologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht könne der Versicherte vollschichtig entsprechend dem Pensum von 100 % leichte Arbeiten und zeitweilig mittelschwere Arbeiten ausführen; körperlich schwere Arbeiten seien ihm hingegen nicht mehr zumutbar (S. 38 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus psychiatrischer Sicht sei dem Versicherten bei einer Längsschnittbetrach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung und vor dem Hintergrund des bisherigen Krankheitsverlaufes seit 2005 trotz der aktuell nur leichtgradigen Episode eine die Arbeitsfähigkeit beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigende rezidivierende Störung zu attestieren. Es sei ihm für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit sowie für jegliche Verweistätigkeiten eine 50%ige Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsunfähigkeit zu attestieren (S. 38 unten). Prognostisch sei unter Weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung psychotherapeutischer und Nutzung zusätzlicher psychopharmako</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logischer Behandlungsoptionen eine Verbesserung des Gesundheitszustandes und damit die Wiedererlangung einer vollen Arbeitsfähigkeit innerhalb der nächsten 6 bis 18 Monate zu erwarten (S. 38 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. E.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Orthopädische Chirurgie und Traumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logie des Bewegungsapparates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte in seiner Beurteilung vom 8. Juli 2009 (Urk. 11/48 S. 6) aus, auf das Gutachten sei abzustellen. Grundsätzlich sei die Depression eine unter Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie besserungsfähige Erkrankung. Die im Gutachten empfohlene Behandlung sollte dem Versicherten als schadenmindernde Massnahme auferlegt werden. Eine medizinische Neubeurteilung in 12 Monaten werde empfohlen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 9. Juli 2009 (Urk. 11/37) wies die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer auf die Schadenminderungspflicht hin (S. 1 Ziff. 4); sie führte aus, seine Erwerbsfähigkeit könnte mit einer psychiatrisch-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotherapeutische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Behandlung verbunden mit einer P</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ychopharmako</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie wesentlich verbessert werden, und forderte ihn auf, zusammen mit dem Hausarzt diese Massnahme umzusetzen (S. 1 Ziff. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach ergangenem Vorbescheid (Urk. 11/49) sprach die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer bei einem Invaliditätsgrad von 100 % ab 1. Februar 2007 bis 30. April 2008 eine ganze Rente und ab 1. Mai 2008 bei einem In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validitätsgrad von 51 % eine halbe Rente zu (Urk. 11/65, Urk. 11/72-73). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte in seinem Bericht vom 30. Juni 2011 (Urk. 11/90/1-5 = Urk. 11/128/1-5) aus, er behandle den Beschwerdeführer seit September 2007 (Ziff. 1.2), und nannte als Diagnose eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, ICD-10 F33.1 (Ziff. 1.1). In der zuletzt ausgeübten Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit betrage die Arbeitsunfähigkeit 100 % seit September 2007 (Ziff. 1.6). Ab 1. Februar 2009 sei der Beschwerdeführer zu 20 % arbeitsfähig; im März 2010 habe er eine Arbeitsstelle als Hilfskoch und Hauswart gefunden (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 28. September 2011 erstattete Dr. B.___, vormals Z.___, ein psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">risches Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin (Urk. 11/95). Gestützt auf die am 22. September erfolgte Untersuchung (S. 1 unten) nannte er als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0), bei Status nach schwergradiger depressiver Episode und Suizidversuch im Februar 2006 (S. 8 Ziff. 5.1). Es sei aufgrund der erhobenen Befunde von einer Verbesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der affektiven Störung und damit der Arbeitsfähigkeit auszugehen (S. 9 unten). Die Angaben des behandelnden Psychiaters (vorstehend E. 4.1) zur Schwere der aktuellen depressiven Störung und zur Arbeitsunfähigkeit könnten anhand der Untersuchungsergebnisse nicht ganz nachvollzogen werden (S. 9 f.). Aus psychiatrischer Sicht sei ab Datum der aktuellen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit auszugehen (S. 10 Ziff. 6.2). Zeitlich flexible Tätigkeiten ohne permanenten Zeit- und Termindruck seien dem Versicherten zu 100 % zumutbar (S. 10 Ziff. 6.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. G.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte am 24. Oktober 2011 unter ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rem aus, auf das von Dr. B.___ erstattete Gutachten könne aus näher dargelegten Gründen abgestellt werden. Ab Untersuchungsdatum (22. September 2011) könne von einer Arbeitsfähigkeit von 70 % in der früheren und von 100 % in einer angepassten Tätigkeit ausgegangen werden (Urk. 11/116 S. 4 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut dem Verlaufsprotokoll Eingliederungsberatung vom 22. August 2012 (Urk. 11/106) fand am 6. Dezember 2011 ein Erstgespräch statt (S. 2 unten) und die Kontakte mit dem Beschwerdeführer dauerten bis Ende Juni 2012 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 6 f.). Am 9. August 2012 führte Dr. med. H.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und für Arbeitsmedizin, RAD, aus, offenbar sei die Momenteinschätzung des Gutachters Dr. B.___ zu optimistisch ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesen; eine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszustandes und der Leistungsfähigkeit sei nicht erkennbar und es sei weiterhin - also ab Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2011 - von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % in allen Tätigkeiten aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen (S. 2 oben). Gestützt darauf wurde die Eingliederungsberatung ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschlossen (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies wurde dem Beschwerdeführer am 22. August 2012 mitgeteilt (Urk. 11/105). Am 25. August 2012 wurde ihm eine Schadenminderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht auferlegt (Urk. 11/107) und am 26. März 2013 wurde ihm mitgeteilt, es bestehe weiterhin Anspruch auf die bisherige Rente (Urk. 11/117). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 14. Mai 2014 forderte die Beschwerdegegnerin bei Dr. F.___ (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend E. 4.1) einen Bericht an (Urk. 11/128/6), worauf am 21. Juli 2014 sein bereits im Juni 2011 erstatteter Bericht noch einmal einging (Urk. 11/128/1-5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 13. Januar 2015 erstatteten die Ärzte des A.___ ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin (Urk. 11/140). Sie stützten sich auf die ihnen über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassenen Akten (S. 3 ff.), die Angaben des Beschwerdeführers (S. 15 ff.) und die vom 11. bis 14. November 2014 (S. 1 unten) erhobenen Befunde (S. 19 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach am 14. November 2014 erfolgter Konsenskonferenz (S. 37 oben) nann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten sie folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 38 Ziff. 7):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">intermittierendes Schmerzsyndrom linker Rückfuss mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">schmerzhafter Clavus- und Hornhautbildung links Ferse</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">deutliche subtalare Arthrose und multiple Calcaneusstenosen bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Suizidversuch mit Sprung aus dem Balkon (12. Februar 2006) mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach beidseitiger Calcaneusfraktur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Subtalar-Arthrotomie und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Schraubenosteosynthese Calcaneus links (3. März 2006)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Metallentfernung und Exostosenabtragung (25. Ok-tober 2007) und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">intermittierendes Lumbalsyndrom bei oben genanntem Unfall mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach LWK3-Berstungsfraktur (12. Februar 2006)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Radius- und Scaphoidfraktur rechts ohne Residuen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kombinierte Persönlichkeitsstörung (histrionisch, anankastisch, emo-tio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nal instabil)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach drei Suizidversuchen 2005/2006</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter führten aus, aus somatischer Sicht seien die Restfolgen des Sturzes vom Balkon im zweiten Stock im Jahre 2006 noch relevant (S. 38 unten). Die orthopädischen Befunde erklärten die vom Versicherten geklag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten somatischen Beschwerden (S. 39 oben). Psychiatrisch finde sich eine aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geprägte kombinierte Persönlichkeitsstörung, welche die Grundlage sei so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wohl der in der Vergangenheit immer wieder dargestellten depressiven Pha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen und Suizidversuche als auch der chronischen Beziehungs- und sekundä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren sozialen Probleme (S. 39 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit führten die Gutachter aus, bei der aktuellen Tätigkeit als Hilfskoch gingen sie von einer gemischten Tätigkeit aus. In dieser sei der Versicherte aufgrund der orthopädischen Befunde nach ihrer Beurteilung zu 50 % in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt (S. 40 oben). Diese Beurteilung gelte seit dem Unfall von 2006 (S. 40).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der psychiatrischen Problematik beurteilten sie den Versicherten gesamthaft, also auch unter Einschluss der somatischen Beschwerden, als insgesamt zu 50 % in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt, dies auch in körperlich adaptierten Tätigkeiten (S. 40 unten). Sie gingen davon aus, dass diese Einschränkung seit Jahren bestehe und dass die Persönlichkeitsstörung schon immer die Ursache von dann folgenden Problemen auf sozialer Ebene, des Suizidversuchs und dessen körperlichen Folgen gewesen sei; daher da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierten sie die Problematik auf das Datum des Suizidversuchs von 2006 (S. 40 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus rein somatischer Sicht sei der Versicherte für - näher umschriebene - körperlich adaptierte Tätigkeiten in seiner Arbeitsfähigkeit nicht einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt. Aus psychiatrischer Sicht beurteilten sie ihn aber auch in solchen körperlich adaptierten Tätigkeiten als zu 50 % in seiner Arbeitsfähigkeit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschränkt (S. 41 Ziff. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Feststellungsblatt vom 13. August 2015 (Urk. 11/145) führte Dr. H.___, RAD, am 21. Januar 2015 aus, auf das A.___-Gutachten könne aus näher dargelegten Gründen abgestellt werden (S. 3 unten). Es bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % seit 2006, der Gesundheitszustand habe sich nicht verändert (S. 4 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In somatischer Sicht ergibt sich auch im Längsschnitt ein klares Bild: Bereits 2009 wurde eine volle Arbeitsfähigkeit für - näher umschriebene - Tätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten festgehalten (vorstehend E. 3.1); dies bestätigten die A.___-Gutachter im Januar 2015 (vorstehend E. 5.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht wurde im Z.___-Gutachten von 2009 eine rezidivie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rende depressive Störung, aktuell leichte Episode (ICD-10 F33.0), bei unter anderem prognostisch schwer einschätzbarem Verlauf diagnostiziert. Die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit betrage 50 % und sollte innerhalb der nächsten 6 bis 18 Mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nate auf 100 % erhöht werden können (vorstehend E. 3.1). Der behandelnde Psychiater diagnostizierte im Juni 2011 eine rezidivierende depressive Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), und attestierte eine volle Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit sowie aktuell eine Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit von 20 % (vorstehend E. 4.1). Der psychiatrische Gutachter di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">agnostizierte im September 2011 wiederum eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0), und attestierte eine volle Arbeitsfähigkeit in geeigneten Tätigkeiten (vorstehend E. 4.2). Im Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gust 2012 kam die RAD-Ärztin zum Schluss, die Einschätzung des psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischen Gutachters sei offenbar zu optimistisch gewesen, es sei keine wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Verbesserung erkennbar und die Arbeitsunfähigkeit betrage weiterhin 50 % (vorstehend E. 4.3). Im A.___-Gutachten wurde sodann eine kombinierte Persönlichkeitsstörung diagnostiziert und als Grundlage der rezidivierenden depressiven Phasen erachtet, welche die Arbeitsfähigkeit um 50 % ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränke (vorstehend 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob die Leistungszusprache im Jahr 2010 zweifellos unrichtig war, was die Beschwerdegegnerin daraus ableitet, dass lediglich eine leichte depressive Episode diagnostiziert worden sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es trifft grundsätzlich zu, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> rezidivierend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> oder episodisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leichte bis mitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">elgradige depressive Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen nur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als invalidisierende Krankheiten in Betracht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fallen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn sie er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesenermassen therapieresistent sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die aus fachärztlicher Sicht indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierten zumutbaren (ambulanten und stationären) Behandlungsmöglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten in kooperativer Weise optimal und nachhaltig ausgeschöpft wurden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gleichzeitig ist zu berücksichtigen, dass d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">as Erfordernis der zweifellosen Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht ohne weiteres </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfüllt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist, wenn der Wiedererwägungsgrund im Bereich materieller Anspruchsvoraussetzungen liegt, deren Beurteilung notwendigerweise Ermessenszüge aufweist. Erscheint die Beurteilung einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Schritte bei der Feststellung solcher Anspruchsvoraussetzungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor dem Hintergrund der Sach- und Rechtslage, wie sie sich im Zeitpunkt der rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftigen Leistungszusprechung darbot, als vertretbar, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat bei der Leistungszusprache im Jahr 2010 keines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegs verkannt, dass die diagnostizierte Depression als eine grundsätzlich besserungsfähige Krankheit einzustufen ist, wie die Ausführungen des da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mals beurteilenden RAD-Arztes belegen (vorstehend E. 3.2). Sie hat jedoch auch die Erläuterungen im Z.___-Gutachten, weshalb trotz der im Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungszeitpunkt nur leichtgradig ausgeprägten Depressivität mit einem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">horizont von 6 bis 18 Monaten die Arbeitsfähigkeit um 50 % reduziert sei, berücksichtigt, im zu beurteilenden Zeitpunkt einen Rentenanspruch bejaht, eine Schadenminderungspflicht auferlegt und eine Überprüfung innert rund 12 Monaten in Aussicht genommen (vorstehend E. 3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die - mit einiger Verzögerung unternommene - erneute Prüfung ergab so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dann gemäss dem im September 2011 erstatteten Gutachten tatsächlich eine zum damaligen Zeitpunkt verbesserte Arbeitsfähigkeit (vorstehend E. 4.2). In der Folge wurde jedoch nicht der Rentenanspruch herabgesetzt oder aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hoben, sondern vorerst eine Eingliederungsberatung unternommen, die dann aber im August 2012 zur medizinischen Feststellung führte, dass die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meintliche Verbesserung doch nicht eingetreten sei, worauf der bisherige Rentenanspruch bestätigt wurde (vorstehend E. 4.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das 2015 erstattete A.___-Gutachten führte schliesslich zur Erkenntnis, dass die rezidivierende Depression vor dem Hintergrund einer kombinierten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeitsstörung zu verstehen sei, und dass die Persönlichkeitsstörung die Arbeitsfähigkeit um 50 % einschränke (vorstehend E. 5.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat, zusammengefasst, im Hinblick auf die 2010 erfolgte Leistungszusprache nicht die gestellte Diagnose zum Angelpunkt gemacht, sondern hat an die als tauglich beurteilte gutachterliche Einschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung der Arbeitsfähigkeit angeknüpft und eine - nach Auferlegung einer Schadenminderungspflicht - innert in Aussicht genommener Frist zu über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prüfende Rente zugesprochen. Dies kann nicht als zweifellos unrichtig quali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fiziert werden, sondern ist Ausdruck ihres Ermessens, das sie im Kontext be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trachtet durchaus pflichtgemäss gehandhabt hat. Dass spätere Überprüfungen mehrfach wiederum die 2009/2010 angenommene Arbeitsunfähigkeit erga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben, ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass die 2009 erfolgte Beurteilung möglicherweise nicht nur vertretbar, sondern richtig gewesen sein dürfte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit fehlt es an der für eine Wiedererwägung vorausgesetzten zweifellosen Unrichtigkeit, weshalb die Beschwerde gutzuheissen und die angefochtene Verfügung mit der Feststellung aufzuheben ist, dass der Beschwerdeführer weiterhin Anspruch auf eine halbe Rente hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Würde die Wiedererwägung als zulässig erachtet, so wären Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand und Rentenanspruch im aktuellen Zeitpunkt zu prüfen, dies ausgehend vom gemäss der RAD-Beurteilung (vorstehend E. 5.3) tauglichen A.___-Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten (vorstehend E. 5.2). Dies gilt auch für die darin aufgrund der diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostizierten Persönlichkeitsstörung attestierte Arbeitsunfähigkeit von 50 %. Die dagegen von der Beschwerdegegnerin ins Feld geführten Argumente (Urk. 2 S. 2 f.) stellen keine medizinische Beurteilung, sondern eine Wertung seitens der Rechtsanwendung dar, dies hauptsächlich mit dem Hinweis, der Beschwerdeführer verfüge augenscheinlich über bestimmte Ressourcen. Dass die Persönlichkeitsstörung „vor Eintritt der psychosozialen Faktoren keinerlei negative Auswirkungen auf die Erwerbsfähigkeit“ gehabt habe, erscheint zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem angesichts der seit den Suizidversuchen vor über 10 Jahren anhaltenden Problematik als eher gewagte These. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es wäre mithin auch im Rahmen einer Wiedererwägung aktuell von der gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achterlich festgestellten Arbeitsunfähigkeit von 50 % auszugehen, womit auch so weiterhin Anspruch auf eine halbe Rente bestünde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Antrag auf unentgeltliche Rechtspflege (Urk. 1 S. 2 Mitte Ziff. 3) wird damit gegenstandslos.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem obsiegenden und vertretenen Beschwerdeführer steht eine Prozessentschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung zu, die beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 185.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ermessenweise auf Fr. 2‘000.-- (inklu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive Auslagenersatz und Mehrwertsteuer) zu bemessen und der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin aufzuerlegen ist. </span></p><p class="Normal Heading3"><span> </span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 15. Januar 2016 mit der Feststellung aufgeho</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ben, dass der Beschwerdeführer weiterhin Anspruch auf eine halbe Rente hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2'000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsdienst Inclusion Handicap</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Dr. O.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>MosimannTiefenbacher</p><p> </p></div> </div></body></html>