<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2C_435/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 6. Juni 2011 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, </div> <div class="para">Postfach, 8090 Zürich, </div> <div class="para">Regierungsrat des Kantons Zürich, </div> <div class="para">Kaspar Escher-Haus, 8090 Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Aufenthaltsbewilligung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 2. Kammer, vom 23. März 2011. </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">X.________, 1974 geborene Brasilianerin, reiste im November 2005 in die Schweiz ein, wo sie am 24. März 2006 den Schweizer Bürger Y.________ heiratete. Sie erhielt eine in der Folge mehrmals verlängerte Aufenthaltsbewilligung. Die eheliche Wohngemeinschaft wurde im Laufe des Jahres 2007 aufgegeben; am 9. Dezember 2009 wurde die Ehe geschieden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Am 29. April 2010 wies die Sicherheitsdirektion (Migrationsamt) des Kantons Zürich das Gesuch von X.________ um eine weitere Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung ab. Der gegen diese Verfügung erhobene Rekurs an den Regierungsrat des Kantons Zürich blieb erfolglos. Mit Urteil vom 23. März 2011 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich die gegen den regierungsrätlichen Entscheid vom 15. September 2010 erhobene Beschwerde ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 3. Mai 2011 beantragt X.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts aufzuheben und ihr eine neue Aufenthaltsbewilligung auszustellen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 6. Mai 2011 wurde die Beschwerdeführerin aufge-fordert, bis spätestens am 17. Mai 2011 den fehlenden vorinstanzlichen Entscheid nachzureichen, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe. Dieser Aufforderung ist die Beschwerdeführerin erst am 23. Mai 2011 nachgekommen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">2.1 Richtet sich die Rechtsschrift gegen einen Entscheid, ist dieser beizulegen (<span class="artref">Art. 42 Abs. 3 BGG</span>); dies hat grundsätzlich unaufgefordert zu geschehen, ohne dass spezifisch eine Frist anzusetzen ist. Wenn die Partei es versäumt hat, den Entscheid beizulegen, ist ihr eine angemessene Frist zur Behebung des Mangels anzusetzen mit der Androhung, dass die Rechtsschrift sonst unbeachtet bleibt (<span class="artref">Art. 42 Abs. 5 BGG</span>). </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin hat der Aufforderung, den Entscheid innert der ihr auf den 17. Mai 2011 angesetzten Nachfrist nachzureichen, erst am 23. Mai 2011 Folge geleistet. Der entsprechende Briefumschlag trägt den Poststempel des 23. Mai 2011. Die Zusendung erfolgte kommentarlos, sodass davon auszugehen ist, dass der Beschwerdeführerin die Verfügung vom 6. Mai 2011 zu einem Zeitpunkt zugegangen ist, der ihr fristgerechtes Handeln bis spätestens am 17. Mai 2011 erlaubt hätte. Schon aus diesem Grunde ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.2 Hinzu kommt, dass im angefochtenen Urteil aufgezeigt wird, dass und warum die Beschwerdeführerin keinen Rechtsanspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung habe, einen solchen namentlich nicht aus Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG ableiten könne. Auch in der Beschwerdeschrift vom 3. Mai 2011 werden keine Umstände geschildert, die für das Bestehen eines bundesgesetzlichen oder völkerrechtlichen Bewilligungsanspruchs sprechen könnten. Dass der Vater eines von der Beschwerdeführerin geborenen Sohnes, welch Letzterer sich offenbar in Brasilien aufhält, Schweizer Bürger sein soll, beruht auf einer blossen Behauptung, und erst recht wird nicht dargetan, dass das Kind seinerseits das Schweizer Bürgerrecht habe, was erste Voraussetzung für die Geltendmachung eines - allfälligen - Bewilligungsanspruchs gestützt auf <span class="artref">Art. 8 EMRK</span> darstellte. Ein entsprechender Sachverhalt hat im Übrigen nicht Eingang in die Erwägungen des angefochtenen Urteils gefunden. Damit aber ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten in Berücksichtigung von <span class="artref">Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG</span> ohnehin offensichtlich unzulässig (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.3 Auf die Beschwerde ist mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren gemäss <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.4 Die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) sind entsprechend dem Verfahrensausgang der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 2. Kammer, und dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 6. Juni 2011 </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Zünd Feller </div> </div></body></html>