<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2016.00344</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=216682&amp;W10_KEY=4467076&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2016.00344</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 03.11.2016</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung: Parteientschädigung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>[Verweigerung einer Parteientschädigung in Anwendung des Verursacherprinzips]<br/><br/>Bei der strittigen Parteientschädigung aus einem vorinstanzlichen Rückweisungsentscheid, dessen Hauptsache bei Weiterzug eine verwaltungsgerichtliche Dreierbesetzung erfordert hätte, geht es um weniger als Fr. 20'000.-, sodass nach Erledigung der Hauptsache angebracht erscheint, darüber einzelrichterlich zu befinden (E. 1.1). Laut jüngster Bundesgerichtspraxis läuft die Frist für die Anfechtung der Nebenfolgenregelung in einem Rückweisungsentscheid ab Eröffnung des Endentscheids der Instanz, an welche die Rückweisung erfolgte, und nicht ab Eintritt der Rechtskraft dieses Endentscheids, wie es verwaltungsgerichtlicher Auffassung entspricht; das heisst freilich, dass auf ein Rechtsmittel gegen die Nebenfolgenregelung, das in Unkenntnis davon ergriffen wird, ob der Endentscheid der Unterinstanz von anderer Seite an die Rückweisungsinstanz weitergezogen werde, nicht einzutreten ist, wenn es zu einer solchen Anfechtung des Endentscheids bei der Rückweisungsinstanz kommt (E. 1.2). Eine Rückweisung mit offenem Ausgang gilt, wenn die Rechtsmittelinstanz reformatorisch oder kassatorisch entscheiden kann, als vollständiges Obsiegen (E. 2 Abs. 1). Die Nebenfolgen können freilich auch nach dem Verursacherprinzip geregelt und deshalb Entschädigungen namentlich jenen Parteien verweigert oder doch gekürzt werden, die ein späteres Obsiegen bewirkende sowie schon früher vorlegbare Beweismittel erst auf oberer Verfahrensstufe einbringen (E. 2 Abs. 2). Vorliegend blieb der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung für das Rekursverfahren im Ergebnis zu Recht verwehrt, weil sie für den Verfahrensausgang entscheidende Beweismittel erst vor Verwaltungsgericht offerierte (E. 2 Abs. 2 f.). <br/><br/>Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=31579" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2016.00344</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>des Einzelrichters</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">3. November 2016</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Jso Schumacher, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Eva Heierle. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, </span></p> <p class="MsoNormal"><span>vertreten durch RA B, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>betreffend VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung (ParteientschÃ¤digung)</span></b><b>,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Mit VerfÃ¼gung vom 14. MÃ¤rz 2013 lehnte das Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich ab, die Aufenthaltsbewilligung der AuslÃ¤nderin A zu verlÃ¤ngern.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>A.</span></b><span> Die Sicherheitsdirektion wies den Rekurs von A dawider mit Entscheid vom 6. Dezember 2013 ab. </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>B.</span></b><span> </span>Das Gleiche tat das Verwaltungsgericht auf die Beschwerde von A hiergegen mit Urteil vom 19. MÃ¤rz 2014.</p> <p class="Sachverhalt2">Das Bundesgericht hob mit Urteil vom 12. MÃ¤rz 2015, eine Beschwerde in Ã¶ffentlichrechtlichen Angelegenheiten von A gutheissend, dasjenige des Verwaltungsgerichts vom 19. MÃ¤rz 2014 auf und wies die Sache zu FaktenergÃ¤nzung sowie neuem Entscheid an das Verwaltungsgericht zurÃ¼ck (2C_414/2014).</p> <p class="Sachverhalt2">Mit Urteil vom 13. April 2015 nahm das Verwaltungsgericht das Verfahren wieder auf, kassierte den Rekursentscheid vom 6. Dezember 2013 in teilweiser Gutheissung der Beschwerde und wies die Angelegenheit seinerseits ebenfalls zu SachverhaltsabklÃ¤rung sowie neuem Entscheid an die Sicherheitsdirektion zurÃ¼ck.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b>Die Sicherheitsdirektion nahm mit Entscheid vom 13. Mai 2015 im Wesentlichen das Rekursverfahren wieder auf sowie die eigenen Kosten auf die Staatskasse, wies die Angelegenheit auch zu weiterer AbklÃ¤rung des Sachverhalts sowie Neuentscheid an das Migrationsamt zurÃ¼ck und sprach A in Dispositiv-Ziff. IV keine ParteientschÃ¤digung zu.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>Am 11. Juni 2015 liess A beim Verwaltungsgericht Beschwerde fÃ¼hren mit dem Antrag, unter EntschÃ¤digungsfolge zulasten des Migrationsamts sei dieses in Aufhebung der Dispositiv-Ziff. IV im Rekursentscheid vom 13. Mai 2015 zu verpflichten, ihr eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'500.- zuzÃ¼glich 8 % Mehrwertsteuer zu bezahlen. Das Migrationsamt verzichtete stillschweigend auf eine Rechtsmittelantwort; demgegenÃ¼ber liess sich die Sicherheitsdirektion am 9. Juli 2015 mit dem Schluss auf Gutheissung der Beschwerde vernehmen, wobei sie freilich eine Mehrwertsteuerberechtigung bestritt. Mit Beschluss vom 13. Januar 2016 trat das Verwaltungsgericht auf das Rechtsmittel nicht ein und erwog hierbei insbesondere (VB.2015.00368):</p> <p class="Sachverhalt2"> "<b>3.1</b> Kraft des § 41 Abs. 3 in Verbindung mit § 19a Abs. 2 VRG [Verwaltungsrechtspflegegesetz vom 24. Mai 1959, LS 175.2] richtete sich die Anfechtbarkeit von Teil-, Vor- und Zwischenentscheiden sinngemÃ¤ss nach Art. 91â93 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110). Art. 91 BGG mit dem Titel 'Teilentscheide' gestattet die Beschwerde gegen einen Entscheid, der â soweit hier von Inter­esse â nur einen Teil der gestellten Begehren behandelt, falls diese sich unabhÃ¤ngig von den restlichen beurteilen lassen (lit. a). Art. 93 Abs.1 BGG tut das NÃ¤mliche fÃ¼r andere Vor- und Zwischenentscheide als solche Ã¼ber ZustÃ¤ndigkeit oder Ausstand, wenn ein nicht wiedergutzumachender Nachteil droht oder die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeifÃ¼hren kÃ¶nnte und so einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten fÃ¼r ein weitlÃ¤ufiges Beweisverfahren ersparen wÃ¼rde. Letztere Alternative von Art. 93 Abs. 1 BGG kommt gegenwÃ¤rtig vorab nicht in Betracht.</p> <p class="Erwgung2"><span>Laut bundesgerichtlicher Praxis (BGE 135 III 329 [= Pra 98/2009 Nr. 137] E. 1.2) eignet sich die â ihrerseits einen Zwischenentscheid bedeutende â Nebenfolgenrege­lung eines Zwischen- in Form eines RÃ¼ckweisungsentscheids regelmÃ¤ssig nicht, einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil im Sinn des Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG zu bewirken; sie unterliegt der unmittelbaren Anfechtung lediglich im Rahmen eines Rechtsmittels gegen den Hauptpunkt, soweit dieses nach Art. 93 Abs. 1 BGG zur VerfÃ¼gung steht; ansonsten lÃ¤sst sie sich bloss gestÃ¼tzt auf Art. 93 Abs. 3 BGG zusammen mit dem Endentscheid weiterziehen oder, wenn Letzterer nicht in Frage gestellt wird, ab dem Zeitpunkt von dessen ErÃ¶ffnung bzw. Rechtskraft (dazu [Kaspar] PlÃ¼ss [in: Alain Griffel (Hrsg.): Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich (VRG), 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 (Kommentar VRG)], § 13 N. 97 ff., § 17 N. 92; [Martin] Bertschi [, Kommentar VRG], § 19a N. 62; VGr, 28. August 2014, VB.2014.00106, E. 2.2 und 2.4 [alles mit Hinweisen]).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>[â¦]</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.</span></b></p> <p class="Erwgung2"><span>[â¦]</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Auf den vorliegenden Fall bezogen bedeutet dies, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin â sollte sie vor dem Beschwerdegegner mit ihrem Gesuch um VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbe­willigung durchdringen â den im vorinstanzlichen RÃ¼ckweisungsentscheid vom </span><span>13. Mai 2015 </span><span>enthaltenen Entscheid Ã¼ber die Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen binnen 30 Tagen ab Rechtskraft des erstinstanzlichen Endentscheids bzw. â sollte dagegen ein Rechtsmittel erhoben werden â nach Zustellung des Rekursentscheids beim Verwal­tungsgericht anfechten kÃ¶nnte."</span></p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Das Migrationsamt erteilte A am 6. Juni 2016 eine bis 19. April 2017 gÃ¼ltige Aufenthaltsbewilligung.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b>Am 13. Juni 2016 liess A beim Verwaltungsgericht abermals mit dem Antrag Beschwerde fÃ¼hren, unter EntschÃ¤digungsfolge zulasten des Migrationsamts sei dieses in Aufhebung der Dispositiv-Ziff. IV im Rekursentscheid vom 13. Mai 2015 zu verpflichten, ihr eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'500.- zuzÃ¼glich 8 % Mehrwertsteuer zu bezahlen. WÃ¤hrend das Migrationsamt stillschweigend auf eine Beschwerdeantwort verzichtete, liess sich die Sicherheitsdirektion am 10./11. August 2016 mit dem Schluss auf Abweisung des Rechtsmittels vernehmen; zu Letzterem Ã¤usserte sich A nicht mehr.</p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Weil die auslÃ¤nderrechtliche Hauptsache dieser Angelegenheit keinen Erlass oder etwas in einzelrichterliche Kompetenz GehÃ¶riges beschlug, riefen die verwaltungsgerichtlichen Urteile des ersten und zweiten Rechtsgangs kraft der §§ 38, 38a und 38b je Abs. 1 VRG einer Dreierbesetzung; dasselbe geschah beim dritten Rechtsgang jedenfalls wegen â heute fehlender â prinzipieller Bedeutung der Fragestellung im Sinn des § 38b Abs. 2 VRG (VGr, 13. Januar 2016, VB.2015.00368, E. 1, auch zum folgenden Absatz).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Immerhin heisst es im damaligen Beschluss, es handle sich â wie nun wieder â weder um einen die Schwelle von Fr. 20'000.- Ã¼bersteigenden Streitwert noch um ein Wirken des Regierungsrats als Vorinstanz, sodass es insofern gemÃ¤ss § 38b Abs. 1 lit. c sowie Abs. 3 e contrario VRG Ã¼ber die Beschwerde einzelrichterlich zu befinden gÃ¤lte; offenbleiben kÃ¶nne freilich, ob sich die gerichtsinterne ZustÃ¤ndigkeit fÃ¼r die Beurteilung des zur weite­ren SachverhaltsabklÃ¤rung auffordernden RÃ¼ckweisungsentscheids als Zwischenentscheids nach derjenigen fÃ¼r die Hauptsache bestimme (in diesem Sinn bejahend Bertschi, § 38b N. 12; PlÃ¼ss, § 65a N. 15; VGr, 7. November 2014, VB.2014.00293, E. 1.2 â 21. April 2016, VB.2015.00305, E. 1.2 â 13. Oktober 2016, VB.2016.00449, E. 1.2; gegenteilig, ohne das Problem zu benennen, VGr, 2. September 2015, VB.2015.00374, E. 2, und 7. Oktober 2015, VB.2014.00574, E. 1.1, Letzteres auf www.vgrzh.ch nicht verÃ¶ffentlicht).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Die Herkunft des jetzt strittigen EntschÃ¤digungspunkts aus einem Zwischenentscheid verblasst angesichts der Praxis, dass jener das Weiterzugsschicksal der Hauptsache teile bzw. sich wie hier nur nach deren Erledigung anfechten lasse. WÃ¤re diese erst in einem dritten Rechtsgang bei der Vorinstanz erfolgt und bloss wegen dortiger Verweigerung einer ParteientschÃ¤digung von beispielsweise geforderten Fr. 1'500.- zuzÃ¼glich 8 % Mehrwertsteuer das Verwaltungsgericht angerufen worden, befÃ¤nde es darÃ¼ber â gemÃ¤ss dem einst lediglich kurz aufgegebenen Gravamenprinzip, welches nicht auf die unter-, sondern einzig auf die eigeninstanzliche Kontroverse abstellt (VGr, 5. MÃ¤rz 2014, VB.2013.00685, und 16. September 2015, VB.2014.00567, je E. 1.3; anders noch Bertschi, § 38b N. 14; PlÃ¼ss, § 65a N. 15) â einzelrichterlich. Vor solchem Hintergrund erscheint angebracht, das auch vorliegend zu tun.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Das Verwaltungsgericht bejahte seine von Amts wegen zu prÃ¼fende ZustÃ¤ndigkeit schon im letzten Rechtsgang mit gleichem Streitgegenstand und â ausser der jetzt gegebenen ZulÃ¤ssigkeit der Beschwerde â auch die weiteren Eintretensvoraussetzungen (VGr, 13. Januar 2016, VB.2015.00368, E. 2).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Was die 30-tÃ¤gige Rechtsmittelfrist anlangt, begann diese laut jÃ¼ngster Praxis des Bundesgerichts hier ab ErÃ¶ffnung des neuen, am 6. Juni 2016 gefÃ¤llten beschwerdegegnerischen Endentscheids zu laufen und nicht ab dessen vielleicht spÃ¤terem Erwachsen in Rechtskraft, wie es der verwaltungsgerichtliche Beschluss vom 13. Januar 2016 erwog (BGr, 24. Mai 2016, 2C_309/2015, E. 1.3). Das spielt vorliegend zwar keine Rolle, weil die BeschwerdefÃ¼hrerin selbst den mÃ¶glicherweise strengeren Termin klar eingehalten hat.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Wie aber angemerkt sei, sieht sich durch die erwÃ¤hnte bundesgerichtliche Rechtsprechung die in einem Nebenfolgenpunkt eines RÃ¼ckweisungsentscheids beschwerte Partei bei Unwissen, ob jemand anders den zu ihren vollen Gunsten ausgefallenen unterinstanzlichen Neuentscheid an die RÃ¼ckweisungsinstanz weiterziehe, gezwungen, deren Oberinstanz wegen dieser Nebenfolgenregelung anzurufen; das zeitigt ein Nichteintreten, sofern die Hauptsache dann in der Tat wieder bei der RÃ¼ckweisungsinstanz anhÃ¤ngig gemacht wird. Die LÃ¶sung des Verwaltungsgerichts im Beschluss vom 13. Januar 2016 vermiede eine solche UnzukÃ¶mmlichkeit. Wenn es Ã¼brigens im zitierten Urteil vom 24. Mai 2016 heisst, die Bundesgerichtspraxis im hier interessierenden Zusammenhang wolle keine Ausdehnung der Rechtsmittelfrist bewirken (a.a.O.), kann darauf kaum etwas ankommen, hat die anfechtende Partei doch ohnehin schon viel mehr Zeit gehabt â vorliegend Ã¼ber ein Jahr â, um ihr Vorgehen vorzubereiten.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><span>Die Vorinstanz verweigert der BeschwerdefÃ¼hrerin in angefochtenen Entscheid eine ParteientschÃ¤digung, weil sich der Beschwerdegegner beim damaligen Verfahrensstand nicht als unterliegend im Sinn des § 17 Abs. 2 VRG bezeichnen lasse. Inkonsequent mutet dann an, dass der mithin als nicht mehrheitlich obsiegend betrachteten BeschwerdefÃ¼hrerin keinerlei Rekurskosten auferlegt werden. Und jedenfalls bemerkt diese zutreffend, sie gelte als Gewinnerin, wenn wie hier bei einer RÃ¼ckweisung mit offenem Ende die Rechtsmittelinstanz statt kassatorisch ebenso reformatorisch hÃ¤tte entscheiden kÃ¶nnen (dazu BGr, 28. April 2014, 2C_845/2013, E. 3 f., und 31. MÃ¤rz 2015, 1C_621/2014, E. 3.3; VGr, 22. Juni 2016, SB.2016.00037, E. 3, und 13. Juli 2016, VB.2016.00141, E. 6.1; PlÃ¼ss, § 13 N. 67 ff.; Marco Donatsch, Kommentar VRG, § 64 N. 5). So hat es denn zuvor auch das Verwaltungsgericht in seinem RÃ¼ckweisungsurteil vom 13. April 2015 gehalten. Die Vorinstanz sieht das anscheinend mittlerweile prinzipiell gleich, indem sie im letzten Rechtsgang nur eine Mehrwertsteuerberechtigung der BeschwerdefÃ¼hrerin â obwohl aus unerfindlichen GrÃ¼nden â bestritten hat (vgl. oben III.A Ingress).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Freilich kÃ¶nnen Nebenfolgen auf einer Verfahrensstufe auch nach dem Verursacherprinzip geregelt und deshalb namentlich EntschÃ¤digungen jenen Parteien verweigert oder doch gekÃ¼rzt werden, die ein spÃ¤teres Obsiegen bewirkende sowie schon frÃ¼her vorlegbare Beweismittel erst auf oberer Verfahrensstufe einbringen (PlÃ¼ss, § 13 N. 55â58 in Verbindung mit § 17 N. 25 und 27; VGr, 29. Oktober 2014, VB.2014.00481, E. 4.1 â 16. Dezember 2015, SB.2015.00115, E. 2.2 â 8. MÃ¤rz 2016, VB.2015.00247, E. 9.1 â 4. Juli 2016, VB.2016.00170, E. 5.4 Abs. 1). In diesem Sinn macht die Vorinstanz in der Vernehmlassung statthaft neu und zu Recht geltend, aus dem RÃ¼ckweisungsurteil des Bundesgerichts vom 12. MÃ¤rz 2015 gehe hervor, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin vor Verwaltungsgericht zusÃ¤tzliche Beweismittel produziert bzw. offeriert habe, die eine Bewilligungserteilung zu zeitigen vermocht hÃ¤tten, wÃ¤hrend es im Zeitpunkt des Rekursentscheids vom 6. Dezember 2013 noch umgekehrt ausgesehen habe (zur erlaubten Motivsubstitution PlÃ¼ss, § 7 N. 167; Bertschi, § 20a N. 21; Donatsch, § 52 N. 37; VGr, 19. Februar 2015, VB.2014.00199, E. 5.2, und 30. Juni 2015, VB.2014.00649, E. 3.2 Abs. 3).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>FÃ¼glich schweigt die BeschwerdefÃ¼hrerin hierzu. Denn ein zweiter und fÃ¼r sie erst dann erfolgreicher Rechtsgang bei der Vorinstanz hÃ¤tte sich rÃ¼ckblickend erÃ¼brigt, wenn jene sich auf die ihr letztlich zum Durchbruch verhelfenden Beweismittel nicht erst vor Verwaltungsgericht berufen hÃ¤tte. Ihr blieb eine ParteientschÃ¤digung im Ergebnis also zutreffend versagt. Darum ist das Rechtsmittel abzuweisen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><span>AusgangsgemÃ¤ss laut § 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 sowie § 17 Abs. 2 VRG gilt es, die Gerichtskosten der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen und dieser keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen (siehe PlÃ¼ss, § 65a N. 20 in Verbindung mit § 13 N. 65, § 17 N. 29; VGr, 5. Oktober</span><span> 2016, VB.2016.00587</span><span>, E. 3).</span></p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><span>Zur Rechtsmittelbelehrung in Ziff. 5 des nachstehenden Urteilsdispositivs ist Folgendes zu erlÃ¤utern:</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Hinsichtlich dieses â wenngleich nur die EntschÃ¤digungsfolge beschlagenden â Urteils gibt es die gleiche WeiterzugsmÃ¶glichkeiten wie im zweiten Rechtsgang, weshalb sich auf das Urteil vom 13. April 2015 verweisen lÃ¤sst (</span>vgl. <span>Thomas HÃ¤berli, Basler Kommentar, 2011, Art. 83 BGG N. 9 e contrario; PlÃ¼ss, § 17 N. 91). </span>Das RÃ¼ckweisungsurteil<span> des Bundesgerichts vom 12. MÃ¤rz 2015 hat die ZulÃ¤ssigkeit der ordentlichen Beschwerde an das Bundesgericht betreffend NichtverlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung bereits bejaht</span><span> </span><span>(2C_414/2014</span>, E. 1.2<span>).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Die im dritten Rechtsgang gestÃ¼tzt auf Art. 93 Abs. 1 BGG angebrachte EinschrÃ¤nkung im Zusammenhang mit der Zwischenentscheidsnatur des Beschlusses vom 13. Januar 2016 </span>(<span>VB.2015.00368</span>, E. 6 Abs. 3) <span>entfÃ¤llt hier, obwohl der vorliegende Streitgegenstand nach wie vor einem Zwischenentscheid entstammt und Art. 93 Abs. 3 BGG dessen Anfechtung eigentlich nur insofern zuliesse, als eine â hier mangelnde â Auswirkung auf den Endentscheid bestÃ¼nde (</span>siehe <span>BGE 135 III 329 [= Pra 98/2009 Nr. 137] E. 1.2.2). Auch das spricht Ã¼brigens fÃ¼r die verwaltungsgerichtsinterne ZustÃ¤ndigkeit des Einzelrichters in diesem Rechtsgang (vgl. oben 1.1).</span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt der Einzelrichter</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 200.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 100.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 300.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde in Ã¶ffentlichrechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. BGG erhoben werden. Sie ist binnen 30 Tagen ab Zustellung einzureichen beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung anâ¦</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>