<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>KV.2016.00063</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Sager</p><p>Ersatzrichterin Romero-Käser</p><p>Gerichtsschreiberin Grieder-Martens</p><p class="Normal Heading2"><br/></p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 20. März 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Stampfenbachstrasse 30, Postfach, 8090 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der österreichische Staatsangehörige X.___, geboren 1966, ist Ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ging Director der Firma Y.___ LLC mit Sitz in Dubai, Vereinigte Arabische Emirate (VAE). Am 12. Februar 2016 schloss X.___ als Auftragnehmer mit dem in Zürich wohnhaften A.___ als Auftraggeber eine Vereinbarung ab. In deren Rahmen stellte sich X.___ als externer Berater im Bereich Unterneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mensstrategie und -führung, Marketing und Sales A.___ und den Unternehmen B.___ AG, und C.___ AG, zur Verfügung. Mit gleichem Datum zogen X.___ und dessen 1968 gebo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rene deutsche Ehefrau D.___ (Urk. 6/1; Verein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung vom 12. Februar 2016; Ausdrucke Datenstand per 15. April 2016).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 15. April 2016 ersuchte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___ die Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rektion des Kan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ns Zü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rich (nachfolgend: Gesundheitsdirektion) um Prüfung der Befreiung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Krankenversicherungspflicht (Urk. 6/1). Mit Schreiben vom 26. April 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/2) forderte die Gesundheitsdirektion den Gesuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steller auf, weitere Unterlagen einzureichen. Mit Verfügung vom 4. Mai 2016 (Urk. 6/4) wies sie das Gesuch um Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">freiung von der Versicherungspflicht ab. Dagegen erhob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Gesuchsteller mit Schreiben vom 1. Juni 2016 Einsprache (Urk. 6/5), welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Entscheid vom 20. Juli 2016 abgewiesen wurde. Ferner verpflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete die Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsdirektion den Gesuchsteller, bis zum 21. Oktober 2016 bei einer an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannten Schweizer Krankenversicherung eine Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Grundversicherung) abzuschliessen und der Wohnge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinde einen Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachweis zukommen zu lassen (Urk. 6/7 = Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20. Juli 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2) erhob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18. August 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde und beantragte die Aufhebung des an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtenen Entscheids und die Befreiung von der Versicherungspflicht (Urk. 1 S. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 8. September 2016 (Urk. 5) beantragte die Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitsdirektion die A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bweisung der Beschwerde, was dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verfügung vom 12. September 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer dem schweizerischen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsobligatorium untersteht und bejahendenfalls, ob ein Befrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorliegt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte geltend, dass die Firma Y.___ mit Sitz in Dubai, Vereinigte Arabische Emirate, Anfang Februar mit A.___, einem in der Schweiz ansässigen Unternehmer, einen Beratungsvertrag eingegangen sei. Y.___ sei Auftragnehmerin, wobei die Erfüllung des Auftrages durch ihn erfolge. Dazu sei er temporär in die Schweiz ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sandt und seitdem zeitweise und je nach Anforderung der Aufgabe in F.___ wohnhaft. Als eingetragener Managing Director der Y.___ sei er nach wie vor zu hundert Prozent in den Vereinigten Arabischen Emiraten angestellt und damit in diesem Land erwerbstätig. Da er im Rahmen seiner Beratungstätigkeit international tätig sei, habe er eine international gültige Krankenversicherung bei der Uniqa Österreich abgeschlossen, die auch in der Schweiz gültig sei. Da er nach wie vor ausschliesslich in den Vereinigten Arabischen Emiraten erwerbstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig sei, habe er um Befreiung von der Krankenversicherungspflicht ersucht (Urk. 1 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer ist österreichischer Staatsangehöriger mit Wohna</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dresse in der Schweiz. Es liegt damit ein internationaler Sachverhalt vor. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Streit betrifft eine sozialversicherungsrechtliche Frage. Zu prüfen ist deshalb zunächst, ob ein Sachverhalt vorliegt, der vom Personenfreizügig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen (Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizeri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Eid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit, FZA) erfasst ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 8 FZA verweist für die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit auf den Anhang II, der gemäss Art. 15 FZA wie auch die übrigen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hänge und Protokolle zum FZA dessen Bestandteil darstellt. Auf den 1. Mai 2010 wurden in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnung (EWG) 1408/71 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbständige sowie deren Familienangehörige, die in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerhalb der Gemein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft zu- und abwandern (nachfolgend: VO 1408/71) und die Verordnung (EWG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nr. 574/72 des Rates vom 21. März 1972 über die Durchführung der VO 1408/71 durch die Verordnung (EG) Nr. 883/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 zur Koordinie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Systeme der sozialen Sicherheit (nachfolgend: VO 883/2004) und die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Durchführungs-)Verordnung (EG) Nr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">987/2009 des Europäischen Parla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ments </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und des Rates vom 16. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2009 zur Festlegung der Modalitä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten für die Durchführung der Verordnung (EG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nr. 883/2004 über die Koor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (nachfolgend: VO 987/2009) ersetzt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die beiden genannten gemeinschaftlichen Verordnungen sind für die Schweiz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch den Beschluss Nr. 1/2012 des Gemischten Ausschusses vom 31. März 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Ersetzung des Anhangs II des Abkommens über die Koor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dinierung der Sys</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">me der sozialen Sicherheit per 1. April 2012 in Kraft ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten (AS 2012 2345; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_455/2011 vom 4. Mai 2012 E. 2.1) und in zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Hinsicht auf den vorliegenden Fall an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendbar, da der zu beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lende Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1. April 2012 begon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In persönlicher Hinsicht sind das FZA beziehungsweise die darin als anwend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar erklärte VO 883/2004 anwendbar, da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">österreichischer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Staatsangehörige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und damit Staats</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angehörige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eines Mitgliedstaates ist, für welche die Rechtsvorschriften ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder mehrerer Mitgliedstaaten gelten (Art. 1 FZA, Art. 2 Abs. 1 VO 883/2004).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In sachlicher Hinsicht sind das FZA und die VO 883/2004 ebenfalls anwend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar, da Leistungen bei Krankheit im Sinne von Art. 3 Abs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 1 lit. a der VO 883/2004</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Diskussion stehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf das FZA beziehungsweise die Verordnungen ist das anwendbare Landesrecht festzulegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Titel II der VO 883/2004 umfasst unter der Überschrift „Bestimmung der anzuwendenden Rechtsvorschriften“ die Art. 11-1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 11 Abs. 1 VO 883/2004 unterliegen Personen, für die diese Verordnung gilt, den Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schriften nur eines Mitgliedstaates. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbehaltlich der in den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12-16 VO 883/2004 geregelten Konstellationen, welche auf de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zutreffen, be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmt sich das anwendbare Recht nach Art. 11 Abs. 3 lit. a-e VO 883/200</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. Nach lit. a dieser Bestimmung unterliegt eine Person, die in einem Mitgliedstaat eine Beschäftigung ausübt, den Rechtsvorschriften des Wohnmitgliedstaats. Auch nach der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auffangregelung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit. e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unterliegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jede Person, die nicht unter die Buchstaben a bis d fällt, den Rechtsvorsc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hriften des Wohnmitgliedstaates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Art. 1 lit. j der VO 883/2004 wird der Begriff des Wohnortes als Ort des ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wöhnlichen Aufent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltes einer Person definiert, wogegen nach Art. 1 lit. k VO 883/2004 unter dem Begriff des Aufenthaltes der vorübergehende Aufenthalt zu verstehen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer zog am 12. Februar 2016 von den Vereinigten Arabischen Emiraten nach Zürich, verfügt über eine Meldeadresse in Zürich und über eine bis 11. Februar 2021 gültige Aufenthaltsbewilligung B EG. Im An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag auf Befreiung von der Krankenversicherungspflicht gab er an, für die Dauer der Entsendung vom 12. Februar 2016 bis 11. Januar 2021 als ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sandter Arbeitnehmer in der Schweiz tätig zu sein (Urk. 6/1). Damit verfügt er zweifellos über einen Wohnort in der Schweiz im Sinne obiger Bestimmung. Dass er - wie er dies beschwerdeweise geltend machte - nach wie vor ausschliesslich in den Vereinigten Arabischen Emiraten angestellt sei, ist nicht von Belang, zumal der Beschwerdeführer unbestrittenermassen in der Schweiz wohnhaft und hier zumindest auch erwerbstätig ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Frage nach der Krankenversicherungspflicht des Beschwerdeführers ist damit nach schweizerischem Recht zu beantworten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 3 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) schreibt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor, dass sich jede Person mit Wohnsitz in der Schweiz innert drei Monaten nach der Wohnsitznahme oder der Geburt in der Schweiz für Kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenpflege versichern oder von ihrem gesetzlichen Vertreter beziehungsweise ihrer gesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Vertreterin versichern lassen muss, wobei sie gemäss Art. 4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">KVG unter den Versicherern, die nach dem Krankenversicherungsaufsichtsgesetz eine Bewilligung zur Durchführung der sozialen Krankenversicherung haben, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frei wählen kann. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Personen mit Wohnsitz in der Schweiz nach Art. 23 - 26 des Zivilgesetzbuches (ZGB) unterstehen demnach der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungspflicht (Art. 1 Abs. 1 KVV). Versicherungspflichtig sind zudem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Personen mit einer Aufenthaltsbewilligung von mehr als drei Monaten nach dem FZA o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der dem EFTA-Übereinkommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Art. 1 Abs. 2 lit. f der Verord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung über die Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung, KVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 3 Abs. 2 KVG ermächtigt den Bundesrat, Ausnahmen von der Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungspflicht vorzusehen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dabei handelt es sich um eine abschliessende Aufzählung, und die Ausnahmen sind restriktiv auszulegen (BGE 132 V 310 E. 8.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Art. 2 Abs. 1 KVV und in Art. 6 Abs. 1 KVV hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesrat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestützt darauf die Personenkategorien aufgezählt, die von vornherein vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsobligatorium</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausgenommen sind. Es handelt sich um die aktiven </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und pensionierten Bundesbediensteten, die der Militärversicherung unterstellt sind (Art. 2 Abs. 1 lit. a KVV), um Personen, die sich ausschliesslich zur ärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Behandlung oder zur Kur in der Schweiz aufhalten (Art. 2 Abs. 1 lit. b KVV),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und um gewisse Personen mit Vorrechten nach internationalem Recht (Art. 6 Abs. 1 KVV). Ausserdem sind in Art. 2 Abs. 1 lit. c-g KVV insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jenigen Personenkategorien aufgezählt, die aufgrund der oben zi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Kol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lisionsnormen des Freizügigkeitsabkommens gar nicht den schwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischen Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorschriften unterstehen. Sodann ist in Art. 2 Abs. 2-8 KVV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit für verschiedene Personenkategorien geregelt, auf Gesuch h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in vom Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsobligatorium befreit zu werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 2 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 KVV werden Personen auf Gesuch hin von der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungspflicht ausgenommen, wenn sie nach dem Recht eines Staates, mit dem keine Regelung über die Abgrenzung der Versicherungspflicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steht, obliga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">risch krankenversichert sind, sofern der Einbezug in die schwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung für sie eine Doppelbelastung bedeuten würde und so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fern sie für Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen in der Schweiz über einen gleichwertigen Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsschutz verfügen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung sieht die Bestimmung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">KVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Befreiung jener Personen vom Obligatorium vor, die im Ausland über eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">obli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">torische Krankenversicherung verfügen, nicht jedoch derjenigen, die im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">land über eine nicht-obligatorische, freiwillige Krankenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügen (BGE 13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> V 310 E. 8.5.1, BGE 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9 V 164 E. 3.1; RKUV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">000 Nr. KV 10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 E. 4d und S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">22</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 4e).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gleichwertiger Versicherungsschutz im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">KVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> besteht, sofern die versicherte Person während der ganzen Geltungsdauer der Befrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über eine gleichwertige Versicherungsdeckung für die Behandlungen in der Schweiz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verfügt. Der gleichwertige Versicherungsschutz bezieht sich auf das schweizerische Gesetz. Die ausländische Versicherung muss mindestens die Kos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten nach dem KVG übernehmen. Es dürfen beispielsweise bei der aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ländi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Krankenversicherung keine Limitierungen wie maximale Kos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten pro Tag oder maximale Versicherungsdeckung bestehen, da das KVG keine solchen Li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en kennt. Zudem müssen sämtliche Leistungen nach KVG auch von der aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ländischen Versicherung übernommen werden (Urteil des Bundesgerichts 9C_313/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">010 vom 5. November </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">010 E. 4.3; BGE 134 V 34 E. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 2 Abs. 5 KVV sind auf Gesuch hin von der Versicherungspflicht auch in die Schweiz entsandte Arbeitnehmer ausgenommen, welche gestützt auf eine zwischenstaatliche Vereinbarung über soziale Sicherheit von der Beitragspflicht in der schweizerischen AHV befreit sind, falls die Arbeitgebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin sich verpflichtet, dafür zu sorgen, dass während der gesamten Geltungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dauer der Befreiung für Behandlungen in der Schweiz mindestens die Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen nach KVG versichert sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit der bis 11. Februar 2021 gültigen Aufenthaltsbewilligung B EG (Urk. 6/1) verfügt der Beschwerdeführer über eine Aufenthaltsbewilligung im Sinne von Art. 1 Abs. 2 lit. f KVV und ist damit - unabhängig vom Bestehen eines Wohnsitzes - versicherungspflichtig. Gründe, welche zu einer automatischen Ausnahme von der Versicherungspflicht im Sinne von Art. 2 Abs. 1 lit. a - g KVV führen würden, sind nicht ersichtlich und wurden vom Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer auch nicht geltend gemacht. Damit ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer grundsätzlich dem schweizerischen Versicherungsobliga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">torium unterstellt ist (vorstehend E. 3.1 -3.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist, ob ein Befreiungsgrund nach Art. 2 KVV vorliegt, der auf Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">such hin zu einer Ausnahme von der Versicherungspflicht führt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Befreiungsgrund von Art. 2 Abs. 2 KVV setzt eine obligatorische Kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung mit einem für Behandlungen in der Schweiz gleichwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen Versicherungsschutz voraus.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laut Polizze vom 10. Februar 2016 (Urk. 6/1) beziehungsweise Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestätigung vom 1. Juni 2016 (Urk. 6/5) ist der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer seit 2015 bei der Uniqa versichert, wobei die Deckung weltweit, aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genommen USA und Kanada, gemäss Leistungsblättern gilt. Diesen ist zu entnehmen, dass die aufgelisteten Leistungen bis zu einer Höchstsumme von insgesamt 2‘759‘000 Euro pro Kalenderjahr gedeckt sind. Da die Deckung auf eine Obergrenze limitiert ist, ist ein gleichwertiger Versicherungsschutz be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reits aus diesem Grund zu verneinen, da das KVG solche Limitierungen nicht kennt. Zudem werden Leistungen gemäss Art. 25 bis 31 KVG nicht uneinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kannt, und die volle Kostenübernahme wird an die vorgängige Kontakt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des SOSservice der Uniqa und die Abwicklung des Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsfalles durch diese geknüpft (vgl. „Versicherungsschutz für Auslandsauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enthalte“ Ziff. I. 1., Ziff. II.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Richtigerweise ging die Beschwerdegegnerin daher davon aus (Urk. 2 S. 3, Urk. 5 S. 3), dass die bestehende Versicherung des Beschwerdeführers keinen gleichwertigen Versicherungsschutz bietet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte geltend, dass er von den Vereinigten Arabischen Emiraten in die Schweiz entsandt worden und aus diesem Grunde vom schweizerischen Versicherungsobligatorium zu befreien sei (Urk. 1 S. 1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6/3). Indessen besteht - wie die Beschwerdegegnerin zutreffend aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 2 S. 3) - mit den Vereinigten Arabischen Emiraten kein zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">staat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liches Abkommen über die soziale Sicherheit, weshalb Art. 2 Abs. 5 KVV nicht anwendbar ist (vorstehend E. 3.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die weiteren, in Art. 2 Abs. 4 und Abs. 6-8 KVV vorgesehenen Ausnahmen treffen auf den vorliegenden Sachverhalt nicht zu und wurden vom Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer auch nicht geltend gemacht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend untersteht der Beschwerdeführer dem schweizerischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Krankenversicherungsobligatorium, und es liegen keine Befreiungsgründe vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Damit erweist sich der angefochtene Entscheid als rechtens, weshalb die da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen erhobene Beschwerde abzuweisen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannGrieder-Martens</p><p></p></div> </div></body></html>