Swisslex. Transport de voyageurs 192 18 mars 1993 #ST# 93.107 Folgeprogramm nach der Ablehnung des EWR-Abkommens (Swisslex) Luftfahrtgesetz. Aenderung Programme consécutif au rejet de l'Accord EEE (Swisslex) Loi fédérale sur la navigation aérienne. Modification Botschaft und Gesetzentwurf vom 24. Februar 1993 (BBI1805) Message et projet de loi du 24 février 1993 (FF 1757) Antrag der Kommission Eintreten Proposition de la commission Entrer en matière Büttiker, Berichterstatter: Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Ständerates beantragt Ihnen mit 10 zu 0 Stimmen, auf die Aenderung des Luftfahrtgesetzes einzutre- ten und dem Reziprozitätsvorbehalt für die Eintragung von ausländisch beherrschten Luftfahrzeugen ins schweizerische Luftfahrzeugregister gemäss Artikel 52 Absatz 2 Buchstabe c zuzustimmen. Es geht darum, dass der Bundesrat bei der Bestimmung der Kriterien über die Eigentumsverhältnisse bei Luftfahrzeugen zur Eintragung ins schweizerische Luftfahrzeugregister gleichzeitig genau abklärt, ob zugunsten schweizerischer Staatsangehöriger im entsprechenden Land ein Gegenrecht besteht In diesem Entscheidmechanismus sind bereits beste- hende internationale Verpflichtungen zu berücksichtigen. Wir haben uns in der Kommission auch davon überzeugen lassen, dass mit dieser Aenderung des Luftfahrtgesetzes keine Vorleistung im Hinblick auf die kommenden schwierigen Luftfahrtverhandlungen mit der EG gemacht wird. Im übrigen hat sich der Bundesrat mit der Kann-Formulierung auch einen gewissen Handlungsspielraum bewahrt Liberalisierungs- schritte im Luftverkehr sind nötig und richtig. Ich bitte Sie deshalb, der Aenderung des Luftfahrtgesetzes zu- zustimmen und der einstimmigen Kommission zu folgen. Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen L'entrée en matière est décidée sans opposition Gesamtberatung - Traitement global Titel und Ingress, Ziff. l, II Titre et préambule, ch. I, II Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes Bestimmen (Einstimmigkeit) An den Nationalrat-Au Conseil national #ST# 93.108 Folgeprogramm nach der Ablehnung des EWR-Abkommens (Swisslex) Personenbeförderung und Zugang zu den Berufen des Strassentransport- unternehmers. Bundesgesetz Programme consécutif au rejet de l'Accord EEE (Swisslex) Transport de voyageurs et accès aux professions de transporteur par route. Loi fédérale Botschaft und Gesetzentwurf vom 24. Februar 1993 (BBI 1805) Message et projet de loi du 24 février 1993 (FF 1757) Antrag der Kommission Eintreten Proposition de la commission Entrer en matière Danioth, Berichterstatter: Es handelt sich hier ebenfalls um eine jener Vorlagen, die mit einer Reziprozitätsklausel verse- hen sind. Diese Vorlage ist somit für die Schaffung der Europa- kompatibilität auf diesem Gebiet bedeutungsvoll. Sie setzt aber einen bewussten Rechtsakt der EG zur Gewährung des Gegenrechtes voraus. Die Schweiz ist daran interessiert, in bilateralen Strassenver- kehrsverhandlungen für die Schweizer Transporteure den freien Marktzugang auf Europas Strassen zu erlangen bzw. zu sichern. Auch möchten wir weiterhin in den Genuss der Er- leichterungen im grenzüberschreitenden Verkehr kommen. Dies bedingt die Erfüllung der gleichen Forderung für die EG- Angehörigen. Das europäische Recht regelt ferner die Zulassung zum Beruf des Strassentransportunternehmers im Bereich des Güter- und Personenverkehrs. Die materiellen Neuerungen gegen- über der Eurolex-Vorlage sind unbedeutend. Sie erinnern sich daran, diese Novelle wurde bereits im Rahmen der Eurolex- Vorlagen dargestellt. Sie ist durch die Liberalisierung im euro- päischen Verkehrswesen bedingt. Allein die Notwendigkeit, Voraussetzungen für den Zugang zu den Berufen des Stras- sentransportunternehmers europarechtskonform zu regeln, entspricht einem Gebot der Sicherheit auf unseren Strassen. Diese Novelle liegt daher auch im Interesse unseres Landes. Die Vorlage enthält die Bestimmungen über die Binnenschiff- fahrt nicht mehr, da sie nicht Gegenstand der Verhandlungen mit der EG sind. Im übrigen wurde das Bundesgesetz der Tatsache angepasst, dass der EWR-Vertrag von der Schweiz abgelehnt worden ist und demzufolge die Richtlinien der EG nicht mehr direkt an- wendbar sind. Dadurch, dass es dem Bundesrat überlassen wird, den Zeitpunkt des Inkrafttretens zu bestimmen, kann er sachlich und zeitlich - das möchte ich betonen - eine abge- stufte Inkraftsetzung vornehmen und dadurch auch die Ergeb- nisse der bilateralen Verhandlungen mit unsern Partnern be- rücksichtigen. Die Kommission beantragt Ihnen ebenfalls einstimmig Eintre- ten und Zustimmung zu diesen Aenderungen. Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen L'entrée en matière est décidée sans opposition18. März 1993 193 EWR-Nein. Folgeprogramm des Bundesrates Gesamtberatung - Traitement global Titel und Ingress, Art. 1-24 Titre et préambule, art. 1-24 Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes 36 Stimmen (Einstimmigkeit) An den Nationalrat-Au Conseil national #ST# 93.109 Folgeprogramm nach der Ablehnung des EWR-Abkommens (Swisslex) Bundesgesetz über Radio und Fernsehen. Aenderung Programme consécutif au rejet de l'Accord EEE (Swisslex) Loi fédérale sur la radio et la télévision. Modification Botschaft und Gesetzentwurf vom 24. Februar 1993 (BBI1805) Message et projet de loi du 24 février 1993 (FF 1757) Antrag der Kommission Eintreten Proposition de la commission Entrer en matière M. Fliickiger, rapporteur: Les considérants à l'appui de la pro- position d'adaptation de la loi fédérale sur la radio et la télévi- sion sont les suivants. La nouvelle loi sur la radio et la télévision date du 21 juin 1991. Elle est, aujourd'hui déjà, largement eurocompatible. Elle avait été modifiée dans le cadre d'Eurolex afin de s'adap- ter à la directive sur la télévision transfrontières, instrument juri- dique pertinent dans la Communauté européenne pour le do- maine audiovisuel. Ces changements doivent être maintenus, tout en subissant des aménagements de forme vu la nouvelle situation. Les principales modifications concernent la non-discrimina- tion des étrangers et la prise en considération de la production audiovisuelle européenne. Il s'agit des dispositions des arti- cles 11 et 35. La condition de cette ouverture reste le principe de la réciprocité sur lequel nous avons abondamment épilo- gue dans le débat d'entrée en matière sur le programme du Conseil fédéral après le refus de l'EEE. En tout état de cause, l'adaptation de la LRTV doit permettre aux milieux suisses intéressés d'agir à l'étranger dans une si- tuation identique à celle offerte à la production audiovisuelle européenne. Afin de ne pas rester isolée et de pouvoir bénéfi- cier des mêmes avantages que ses partenaires européens, il est très important pour toute la branche audiovisuelle suisse de pouvoir participer au grand marché européen et profiter de ces programmes de soutien comme, par exemple, le pro- gramme appelé «Media». C'est pour cette raison que la prise en compte de la production audiovisuelle européenne par les radiodiffuseurs suisses est prévue dans les articles 26 et 31. Ces modifications de la loi sur la radio et la télévision se- raient une bonne base pour les négociations que la Suisse entreprendra avec la CEE pour une nouvelle participation de notre pays à «Media» dont nous nous sommes exclus le 6 dé- cembre 1992. 25-S II est important de ne pas perdre de temps, car le monde au- diovisuel évolue rapidement et les professionnels suisses de la branche doivent pouvoir rejoindre, le plus rapidement possi- ble, leurs partenaires européens. Notre commission a adopté, à l'unanimité, les modifications proposées par le Conseil fédéral. Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen L'entrée en matière est décidée sans opposition Gesamtberatung - Traitement global Titel und Ingress, Ziff. l, II Titre et préambule, ch. I, II Gesamtabstimmung - Vofe sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes 37 Stimmen (Einstimmigkeit) An den Nationalrat-Au Conseil national #ST# 93.100 Folgeprogramm nach der Ablehnung des EWR-Abkommens (allgemeine Aussprache) Programme consécutif au rejet de l'Accord EEE (débat général) Fortsetzung - Suite Siehe Seite 190 hiervor - Voir page 190 ci-devant Jagmetti, Berichterstatter: Ich möchte Ihnen mit einigen weni- gen Worten erklären, weshalb Ihnen die Kommission für Wirt- schaft und Abgaben (WAK) Anträge zu vier Vorlagen vorlegt, während neun weitere Vorlagen, die der WAK zur Vorberatung zugewiesen worden sind, noch nicht behandlungsbereit sind. Was Sie heute präsentiert erhalten, sind zwei konsumentenori- entierte Vorlagen, nämlich das Konsumkreditgesetz (93.110), von dem wir ja vor vielen Jahren eine erste Fassung beraten hatten und das im Rahmen der Eurolex-Vorlage dann zu ei- nem neuen Erlass Anlass gegeben hat, und eine Aenderung des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (93.111). Zwei weitere Vorlagen betreffen unsere Aussenhandelsbezie- hungen, nämlich das Zollgesetz mit der Kabotage (93.114) und das «Schoggi-Gesetz» (93.115). Was wir Ihnen nicht vorlegen können, sind die sozialpoliti- schen Vorlagen, nämlich die Revision des Arbeitsgesetzes und das Mitbestimmungsgesetz. Der Grund ist folgender: Die Kommission für Rechtsfragen behandelt parallel dazu die Re- vision des Arbeitsvertragsrechts. Dort finden sich ebenfalls Be- stimmungen über die Mitwirkung der Arbeitnehmer bei Mas- senentlassungen. Die beiden Kommissionen haben be- schlossen, ihre Arbeiten zu koordinieren, und zwar besser zu koordinieren, als das im schnellen Rhythmus des letzten Herb- stes möglich war, um Ihnen zwei Vorlagen, die aufeinander ab- gestimmt sind, vorzulegen. Wir werden darüber am 1. April Hearings mit den Kantonen und mit den Sozialpartnern durch- führen. Wir halten diese Gesetze über die sozialpolitischen Fragen für sehr wichtig, weil sie Ausdruck der Sozialpartner- schaft sind, und diese Sozialpartnerschaft ist ja eine unserer Stärken. Also müssen wir sie pflegen. Wir möchten das tun. Aber zu Hetze besteht kein Anlass, sondern wir wollen unser Recht in der Frage der Sozialpartnerschaft konsequent, aber richtig weiterentwickeln, ohne dass wir unter einem ZeitdruckSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Folgeprogramm nach der Ablehnung des EWR-Abkommens (Swisslex) Personenbeförderung und Zugang zu den Berufen des Strassentransport- unternehmers. Bundesgesetz Programme consécutif au rejet de l'Accord EEE (Swisslex) Transport de voyageurs et accès aux professions de transporteur par route. Loi fédérale In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1993 Année Anno Band I Volume Volume Session Frühjahrssession Session Session de printemps Sessione Sessione primaverile Rat Ständerat Conseil Conseil des Etats Consiglio Consiglio degli Stati Sitzung 10 Séance Seduta Geschäftsnummer 93.108 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 18.03.1993 - 08:00 Date Data Seite 192-193 Page Pagina Ref. No 20 022 598 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung.Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.