27. September 1993 N 1591 Miete. Wohnen. Persönliche Vorstösse trouvera pas la solution, mais qui est quand même bel et bien posé. C'est le problème des jeunes familles, des plus jeunes qui n'ont pas la possibilité de se loger à des conditions confor- mes à leurs moyens. Il faut en effet aller au-delà des statistiques, constater que les moyennes n'ont strictement rien de catastrophique, et qu'elles nous révèlent une situation globale qui n'est pas mau- vaise. Mais en allant au-delà des moyennes et en voyant la composition qualitative de ce qui s'y passe, on fait d'autres dé- couvertes, et en particulier celle-ci: les cas les plus difficiles, les plus dignes de notre attention et de notre solidarité sont bel et bien ceux du logement des jeunes familles. C'est pourquoi le signe du classement du postulat est politi- quement un meilleur signe que son refus. Le Conseil fédéral s'y rallie donc, et il a de surcroît enregistré les quelques voeux qui émaillaient le développement oral de ce postulat. Abgeschrieben - Classé #ST# 92.3138 Motion Spoerry Mietzinsausgleich Péréquation des loyers Diskussion-Discussion Siehe Jahrgang 1992, Seite 1205 - Voir année 1992, page 1205 M. de Dardel: Dans un premier temps, j'ai voulu combattre la motion de M™ Spoerry, alors même que cette dernière accep- tait qu'elle soit transformée en postulat Compte tenu de l'évolution de la situation, et notamment du fait que des interventions personnelles beaucoup plus agres- sives sont aujourd'hui déposées, entre autres celle de M. Baumberger, j'estime que MmeSpoerry montre en quelque sorte l'exemple de la modération et je retire mon opposition. Frau Spoerry: Ich habe mich immer etwas gewundert, dass Herr de Dardel meinen Vorstoss bekämpft, und ich bin jetzt be- friedigt, dass er eingesehen hat, dass man bei meinem Vor- stoss keinen Glaubenskrieg über die Marktmiete führen kann. Es geht um zwei Probleme: Man kann es drehen und wenden, wie man will: Unser heuti- ges Mietrecht führt dazu, dass die Mieter von Altwohnungen gegenüber jenen, die sich auf dem Neuwohnungsmarkt mit ei- ner Wohnung versorgen müssen, stark privilegiert sind. Jene, die neue Wohnungen mieten müssen - das sind sehr oft junge Familien -, fahren mit dem System der Kostenmiete, das wir heute haben, schlecht. Wenn es nun Eigentümer gibt, welche die Altmieten leicht anheben möchten - es geht wirklich um bescheidene Beträge -, um den Neumietern in der Mietzins- gestaltung etwas entgegenzukommen, dann ist das sicher ein Postulat, das man prüfen muss. Das gleiche gilt bei der Frage der Mietzinserhöhungen bei Alt- wohnungen. Nach dem geltenden Recht sind laufende, sanfte Renovationen kein Grund für eine Mietzinsanhebung. Es ist daher gerechtfertigt, bei den Altwohnungen eine Marge zu ge- währen, welche eine Rückstellung für künftige Renovationen erlaubt. Wenn das nicht möglich ist, besteht die Gefahr, dass der Bestand an Altwohnungen unterhaltsmässig vernachläs- sigt wird. Mit meinem Vorschlag könnten Renovationen vorge- nommen werden, ohne dass gleichzeitig wertvermehrende In- vestitionen getätigt werden müssen, damit ein Grund besteht, den Mietzins zu erhöhen. Ich bin deshalb dem Bundesrat sehr dankbar, dass er mit der Entgegennahme meines Vorstosses in der Form des Postula- tes die Existenz dieser beiden Probleme auf dem Wohnungs- markt anerkennt und mithelfen will, für diese beiden Probleme eine Lösung zu finden. Ueberwiesen als Postulat- Transmis comme postulat #ST# 92.3144 Interpellation Hafner Rudolf MieterschreckStiftung Locacasa und Bundesamt für Wohnungswesen Fondation Locacasa et Office fédéral du logement Diskussion -Discussion Siehe Seite 623 hiervor - Voir page 623 ci-devant Hafner Rudolf: Wenn man die Fakten studiert hat, konnte man feststellen, dass bei der Stiftung Locacasa - sie ist die grossie Institution, die praktisch ausschliesslich mit WEG-Geldern ar- beitet - einiges nicht in Ordnung war. Die Stiftung hat unzwei- felhaft Liegenschaften zu Spitzenpreisen aufgekauft; sie hat also praktisch mit Bundesgarantie Spekulation betrieben. Die Mieter haben dann schliesslich die Zeche bezahlen müssen. Diese Stiftung hat rund 2000 Wohnungen, ist also in diesem Bereich die grösste Institution, und hier stellt man sich die Frage, inwiefern die Rolle einer Pionierinstitution wahrgenom- men wurde. Die schriftliche Antwort hat nicht allzuviel Aufschluss gegeben. Besser war ich mit den mündlichen Antworten der Verwaltung zufrieden. Ich habe gehört, dass der Direktor des Bundesam- tes für Wohnungswesen in seiner Funktion innerhalb der Stif- tung suspendiert wurde. Ich habe auch gehört, dass man dem Geschäftsführer der Stiftung jetzt viel besser auf die Finger schaut Also ist es offenbar nicht ausgeschlossen, dass der Geschäftsführer, Herr Wyder, ausgewechselt wird. Ich wäre froh, wenn ich von Ihnen noch die Bestätigung bekommen würde, dass da wirklich etwas gemacht wird. Aufgrund der Angaben der Verwaltung kann man insgesamt feststellen, dass hier doch einiges ins Rollen gekommen ist Die Mieter haben zu Recht reklamiert, dass in dieser Stiftung einiges schiefgelaufen sei, aber der Bundesrat und das Depar- tement haben jetzt doch gehandelt oder werden ihre Auf- sichtsfunktion weiterhin wahrnehmen. In diesem Sinne kann ich mich als teilweise befriedigt erklären. M. Delamuraz, conseiller fédéral: Au total et pour tout dire, je suis toutàfait heureux que,d'une manière obstinée, M. Hafner Rudolf ait exercé son rôle traditionnel, car cela a permis de donner toute la transparence et tout l'éclairage au dossier, dossier qui n'était pas entièrement convaincant ni entièrement connu, il faut bien le dire. Je suis à même de confirmer ici - car c'était le point de départ de votre intervention -que le directeur de l'Office fédéral du lo- gement exercera, dans les fonctions de contrôle de cette orga- nisation, son rôle avec retenue; qu'il a été prévu de l'exercer à terme; et que nous avons remis les compteurs à zéro quant à savoir quel devait être le rôle du représentant de l'administra- tion fédérale dans une telle organisation. Quant à l'organisation elle-même, il est vrai de dire que son gérant sera remplacé à la fin de cette année.Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Motion Spoerry Mietzinsausgleich Motion Spoerry Péréquation des loyers In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1993 Année Anno Band IV Volume Volume Session Herbstsession Session Session d'automne Sessione Sessione autunnale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 05 Séance Seduta Geschäftsnummer 92.3138 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 27.09.1993 - 15:30 Date Data Seite 1591-1591 Page Pagina Ref. No 20 023 152 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. 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