<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.01190</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span id="_GoBack"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Fumagalli</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 30. April 2019</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">lic.</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">iur</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">. Y.___, Sozialversicherungsrecht, Team Recht</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1959 geborene X.___ ist geschieden und Mutter von drei Kindern (geboren 1983, 1986, 2000; Urk. 7/6/3, 7/19, 7/20). Vor ihrer Einreise in die Schweiz im Jahr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1984</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat sie in Thailand eine Ausbildung zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Coiffeuse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> absol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viert (Urk. 7/6/5, 7/16/3). Sie ist seit September 2008 in wechselndem Pensum – seit Oktober 2016 in einem 40%-Pensum – bei der Z.___ AG als Verpackungsmitarbeiterin angestellt (Urk. 3/4, 7/5/6-18, 7/17). Am 1. Juni 2015 meldete sie sich, unterstützt durch den Sozialdienst Zürich, unter Hinweis auf eine Depression, Rückenschmerzen und einen grauen Star bei der Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/3, 7/6). Zur Klärung der aktuellen Situation fand am 18. August 2015 bei der IV-Stelle ein persönliches Gespräch statt (Urk. 7/16). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nebst Auszügen aus dem indi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viduellen Konto (IK-Auszug, Urk. 7/1, 7/14) holte die IV-Stelle Berichte der behandelnden Ärzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/13, 7/24, 7/27, 7/34/1-5) und ersuchte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Arbeitgeberin um Auskünfte (Urk. 7/17/1-6). Am 30. November 2015 teilte sie der Versicherten mit, dass der Arbeitsplatzerhalt abgeschlossen sei und betreffend Rente später eine separate Verfügung erlassen werde (Urk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 7/30). In der Folge gab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die IV-Stelle beim A.___ ein polydis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinäres Gutachten in Auftrag (A.___-Gutachten vom 16. August 2016, Urk. 7/48). Nachdem der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) zu dieser Expertise Stellung genommen hatte (Urk. 7/49/5), stellte die IV-Stelle der Versicherten mit Vorbescheid vom 7. Oktober 2016 die Verneinung eines Rentenanspruchs in Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht (Urk. 7/51). Dagegen erhob die Versicherte am 7. November 2016 (Urk. 7/55) sowie ergänzend am 16. Februar 2017 (Urk. 7/63) unter Beilage der Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme zum A.___-Gutachten des Ambulatoriums B.___ (Urk. 7/66) Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand. Nachdem der RAD am 24. August 2017 zum Einwand Stellung genommen hatte (Urk. 7/68/4-5), wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 13. Oktober 2017 ab (Urk. 7/69 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 1. November 2017 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, die angefochtene Verfügung vom 13. Oktober 2017 sei aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heben und es sei ihr ab dem 1. Dezember 2015 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung auszurichten. Eventualiter sei eine psychiatrische Untersuchung durchzuführen und hernach über den Rentenanspruch neu zu entscheiden. Zudem ersuchte die Versicherte um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 8. Dezember 2017 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Verfügung vom 13. Dezember 2017 bewilligte das hiesige Gericht das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und ordnete einen zweiten Schriftenwechsel an (Urk. 8). Mit Rep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lik vom 17. Januar 2018 hielt die Versicherte an ihren Anträgen fest (Urk. 9), worauf die IV-Stelle mit Schreiben vom 26. Februar 2018 auf das Einreichen einer Duplik verzichtete (Urk. 11). Darüber wurde die Versicherte mit Verfügung vom 27. Februar 2018 in Kenntnis gesetzt (Urk. 12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Indika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">toren, die es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_590/2017 vom 15. Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 7.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin zog in der angefochtenen Verfügung vom 13. Oktober 2017 im Wesentlichen in Erwägung, gemäss A.___-Gutachten vom 16. August 2016 sei die Beschwerdeführerin in ihrer bisherigen Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verpackerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in einer Confiserie seit Oktober 2013 zu 70 % arbeitsfähig, weshalb bei einem Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsgrad von 30 % kein Rentenanspruch bestehe (Urk. 2 S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf die von der Beschwerdeführerin im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geltend gemachten Einwände merkte die IV-Stelle sodann an, dass sie ein polydiszipli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">näres Gutachten in Auftrag gegeben habe, da der medizinische Sachverhalt unklar gewesen sei. Gemäss dieser Untersuchung sei die Beschwerdeführerin seit Oktober 2013 für körperlich leichte bis selten mittelschwere wechselbelastende Tätigkeiten zu 70 % arbeits- und leistungsfähig. Hinsichtlich des Einwandes, RAD-Arzt Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Anästhesiologie, verfüge nicht über die erforderliche fachärztliche Qualifikation, um eine rechtsgenügliche Wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung des medizinischen Gutachtens vornehmen zu können, weshalb auf seine Beurteilung nicht abzustellen sei, führte die Beschwerdegegnerin aus, dass das Dossier im Rahmen des Einwandes dem RAD erneut vorgelegt und der medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Sachverhalt erneut durch eine Psychiaterin geprüft worden sei. Ausserdem sei festzuhalten, dass im Rahmen des Einwandes keine neuen medizinischen </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sachen hervorgebracht worden seien, welche etwas an der medizinischen Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage ändern würden. Es werde weiterhin von einer maximalen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung von 30 % ausgegangen (Urk. 2 S. 2 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 8. Dezember 2017 verweist die Beschwerdegegnerin vollumfänglich auf das beweiskräftige polydisziplinäre Gutachten und fügte ergänzend an, dass eine leichte bis mittelgradige depressive Erkrankung grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich als therapierbar und deshalb als nicht invalidisierend gelte. Die Beschwerdeführerin suche einmal im Monat ihren Psychiater auf und das Anti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">depressivum habe am Gutachtenstag unter dem therapeutischen Wert gelegen. Der Leidensdruck scheine nicht sehr hoch zu sein. Das psychiatrische Leiden sei demnach therapierbar und deshalb nicht invalidisierend (Urk. 6 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeschrift vom 1. November 2017 lässt die Versicherte Kritik am psychiatrischen Teilgutachten des A.___ sowie an der RAD-Stellungnahme vom 22. September 2016 durch RAD-Arzt Dr. C.___ üben. Dr. C.___ habe die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung aus dem A.___-Gutachten, wonach die Beschwerdeführerin für alle angepass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Tätigkeiten auf dem freien Arbeitsmarkt zu 70 % arbeitsfähig sei, wobei dies in einem vollschichtigen Pensum mit erhöhtem Pausenbedarf umgesetzt werden könne, unbesehen übernommen, ohne sie kritisch zu würdigen (Urk. 1 S. 8). Zudem verfüge Dr. C.___ nicht über die erforderliche fachärztliche Qualifikation, weshalb seiner Stellungnahme kein Beweiswert zuzumessen sei. Inwiefern dieser Mangel seitens der IV-Stelle im Rahmen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einwandverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch die Stellungnahme der RAD-Ärztin Dr. med. D.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 29. März 2017 geheilt worden sei, sei frag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, da diese sich auf die Feststellung beschränkt habe, dass keine neuen medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Tatsachen vorgebracht worden seien und schliesslich wieder auf die RAD-Stellungnahme von Dr. C.___ verwiesen habe (Urk. 1 S. 12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Werde eine Gesamtschau der vorliegenden Akten vorgenommen, so falle auf, dass die Beschwerdeführerin ihr Pensum von 40 % in den Sommermonaten und 80 % in den Wintermonaten bereits seit längerer Zeit nicht mehr wahrnehmen könne. Aufgrund der häufigen Absenzen habe man mit dem Arbeitgeber eine Vertrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung mit einer Reduktion des Pensums auf 40 % vereinbart. Sämtliche involvierten Fachpersonen seitens der IV-Stelle, der Arbeitgeberin sowie der behandelnde Arzt des Ambulatoriums B.___ und der Hausarzt würden betonen, dass die Beschwerdeführerin unbedingt arbeiten wolle und motiviert sei. Zudem sei es für die künftige Arbeitsfähigkeit beziehungsweise den Erhalt der Restarbeitsfähigkeit wichtig, dass sie weiterhin in einem Pensum von 40 % arbeitsfähig sein könne, da sie sich sonst noch mehr zurückziehe. Es sei weder nachvollziehbar noch schlüssig, wie das A.___-Gutachten sowie der RAD vor dem Hintergrund dieser Umstände zum Schluss gekommen seien, die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin könne ein vollschichtiges Pensum mit erhöhtem Pausenbedarf und somit ein Pensum von 70 % ausüben. Vielmehr sei unter Berücksichtigung aller Umstände, insbesondere der tatsächlichen Arbeitsverhältnisse, von einer zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren und realistischen Restarbeitsfähigkeit von 40 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auszugehen. Ein höheres Pensum könne die Beschwerdeführerin trotz Aufbietung allen guten Willens nicht umsetzen, was sich in der Vergangenheit bereits gezeigt habe. Diese reduzierte Arbeits- und Leistungsfähigkeit habe sich langjährig im Rahmen der psychiat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">risch-psychotherapeutischen Behandlung im Ambulatorium </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrischen Klinik E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gezeigt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Der Stellungnahme der behandelnden Ärzte des Ambulatoriums B.___ vom 5. Januar 2017 könne entnommen werden, dass es – entgegen der Aussage im A.___-Gutachten – eher unwahrscheinlich sei, den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin durch eine Intensivierung der Behandlung deutlich verbessern zu können (Urk. 1 S. 8 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren lasse das psychiatrische Teilgutachten des A.___ einen Fremdbeurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungstest wie das MINI-ICF-APP vermissen. Auch werde zu den einzelnen Funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionsfähigkeiten, welche durch die behandelnden Ärzte detailliert geprüft worden seien, keine Stellung genommen. Unter dem Kapitel «Stellungnahme zu früheren fachärztlichen Einschätzungen» wäre eine Auseinandersetzung damit zu erwarten gewesen. Hingegen werde in diesem Kapitel hauptsächlich argumentiert, weshalb die Diagnose der Persönlichkeitsstörung nicht bestätigt werden könne. Letztlich sei nicht die (übereinstimmende) Diagnosestellung, sondern die effektive Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf die Arbeitsfähigkeit der Versicherten im konkreten Einzelfall relevant. Bei gleicher ICD-Diagnose würden bei verschiedenen Individuen unterschiedliche Einschränkungen bestehen können, da sowohl das Vorhandensein beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise die Kombination einzelner Symptome, als auch die graduelle Bestimmung der Funktionseinschränkung einfliesse. Im vorliegenden Fall seien die behandeln</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Ärzte des Ambulatoriums B.___ unter Berücksichtigung der geprüften Parameter zur Einschränkung des funktionellen Leistungsvermögens (Mini-ICF-APP) sowie unter Einbezug aller Symptome der Beschwerdeführerin zum Schluss gekommen, dass eine Restarbeitsfähigkeit von 40 % bestehe. Ferner wäre gemäss den Qualitätsleitlinien der Schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (SGPP) aufgrund der massiv anderslautenden Beurteilung gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über dem aktuell behandelnden Arzt eine fremdanamnestische Auskunft ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bracht gewesen. Aufgrund der vorliegenden Gegebenheiten (Konzentrations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen, keine volle Leistungsfähigkeit über mehrere Stunden, erhöhte Ermüd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit) betrage die zumutbare Restarbeitsfähigkeit aufgrund der offensichtlich fehlenden Ressourcen 40 %, weshalb bei Anwendung der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs von einem Invaliditätsgrad von 60 % auszugehen sei (Urk. 1 S. 9 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 17. Januar 2018 (Urk. 9) fügte die Beschwerdeführerin ergän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zend an, dass gestützt auf die neue bundesgerichtliche Rechtsprechung das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">indi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">katorengeleitete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beweisverfahren anzuwenden sei (Urk. 9 S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bericht von Dr. me</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d. F.___, Assistenzar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. med. G.___, Oberärztin des Zentrums für Soziale Psychiatrie, Ambulatorium B.___, der psychiatrischen Klinik E.___ vom 15. Juli 2015 ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin im Zeitraum vom 7. bis 18. April 2001 nach einem Partnerschaftskonflikt beziehungsweise einer Trennung von ihrem damaligen Partner und bei chronischer Überforderung mit der Betreuung ihres Säuglings und der beiden älteren Kinder sowie vom 16. bis 20. Oktober 2013 nach einer weiteren Trennung von einem Partner, welche zu einer erneuten depressiven Exazerbation mit Suizidalität geführt habe, stationär behandelt wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den sei (Urk. 7/13/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___ und Dr. G.___ nannten in ihrem Bericht vom 15. Juli 2015 folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit, wobei sie für die somatischen Diagnosen auf den Hausarzt verwiesen (Urk. 7/13/2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, seit 2001 (ICD-10: F33.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kombinierte Persönlichkeitsstörung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dependenten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, selbstunsicheren und emotional-instabilen Anteilen (ICD-10: F61)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische schmerzhafte Rückenbeschwerden (ICD-10: M54.5)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisch rezidivierende unspezifische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Cephalgien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (ICD-10: R51)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zurzeit arbeite die Beschwerdeführerin im Winter 80 % und im Sommer 40 % als Verpackungsmitarbeiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in in der Confiserie Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Durch die Arbeit im Winter sei eine chronische Überlastungssituation generiert worden und die Symptomatik habe sich verschlechtert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/13/4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Durchschnittlich sei die Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin seit mindestens Oktober 2013 für ihre bisherige Tätigkeit als Verpackungsmit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeiterin in der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Confiserie Z.___ zwischen 40 % und 60 % arbeitsunfähig, wobei eine ausgeprägte Erschöpfbarkeit und Ermüdbarkeit, Tagesmüdigkeit, Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentrationsstörungen, Vergesslichkeit, teils ausgeprägtes Grübeln, Einengung, Antriebsstörungen, affektive Störungen, ausgeprägte Schlafstörungen und immer wieder auftretende passive lebensmüde Gedanken vorliegen würden (Urk. 7/13/6). Die Fähigkeit zur Anpassung an Regeln und Routine sei mittelgra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig, die Fähigkeit zur Planung und Strukturierung von Aufgaben sei leicht- bis mittelgradig, die Flexibilität und Umstellungsfähigkeit sei mittelgradig, die Anwendung fachlicher Qualifikationen sei mittelgradig, die Entscheidungs- und Urteilsfähigkeit sei leichtgradig, die Durchhaltefähigkeit mittel- bis schwergradig, die Selbstbehauptungsfähigkeit sei mittel- bis schwergradig, die Kontaktfähigkeit zu Dritten leicht- bis mittelgradig, die Gruppenfähigkeit leichtgradig, die Fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit zu familiären und intimen Beziehungen mittelgradig und die Fähigkeit zu Spontan-Aktivitäten ebenfalls mittelgradig reduziert (Urk. 7/13/6 f.). Bei ruhiger Umgebung, wohlwollender Anleitung, der Möglichkeit von ungeplanten Pausen, der Möglichkeit einer Weiterarbeit in einem bekannten Team und leichten bis sehr leichten körperlichen Arbeiten könne eine Arbeitsfähigkeit von vier bis fünf Stunden pro Tag aufrechterhalten werden (Urk. 7/13/8). Über den gesamten Behandlungszeitraum sei es der Beschwerdeführerin nicht gelungen, eine volle Arbeitsfähigkeit wie vor einigen Jahren zu erlangen (Urk. 7/13/4).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts der fehlenden Verbesserung der Symptomatik sei nicht von einer relevanten Besse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Arbeitsfähigkeit auszugehen (Urk. 7/13/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 7. Oktober 2015 führte Dr. F.___ aus, dass sich im Verlauf der vergangenen Monate keine gesundheitliche Verbesserung gezeigt habe. Im Gegenteil sei die Arbeitsfähigkeit weiter reduziert (Urk. 7/24).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 3. November 2015 bestätigten Dr. F.___ und Dr. G.___ die in ihrem Bericht vom 15. Juli 2015 (Urk. 7/13) gestellten Diagnosen. Die funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionellen Beeinträchtigungen hätten sich nicht wesentlich verändert. Die Beschwerdeführerin sei bereits nach wenigen Stunden Arbeit sehr erschöpft, müsse danach viele Stunden ausruhen und komme deswegen auch an die Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsgrenze, was Haushaltsarbeiten oder die Erziehung ihrer Tochter angehe. Aufgrund der Überforderung sei ihre jüngste Tochter in der Zwischenzeit platziert worden. Die arbeitsvertraglich geregelte Steigerung des Pensums auf 80 % in den Wintermonaten habe bis anhin nicht erfolgen können. Die effektive Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in der angestammten Tätigkeit betrage 40 %. Die Verlaufsbeobachtun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen würden bestätigen, dass nur längerfristig und bei idealem Verlauf mit einer leichten Besserung zu rechnen sein könnte. Prognostisch sei jedoch unklar, ob dies zu einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit führe. Relevant sei, dass die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit bei der Confiserie Z.___ zu einem Pensum von ungefähr 40 % auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechterhalten werden könne, da sonst ein weiterer Rückzug und eine Chronifizie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Beschwerde sehr wahrscheinlich sei (Urk. 7/27/1 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hausarzt Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, diagnostizierte in seinem Bericht vom 4. Januar 2016 mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit rezidivierende depressive Episoden seit 2001 und chronisch rezidivierende thorakolumbale Rückenschmerzen bei muskulärer Dysbalance / Insuffizienz sowie somatische Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit. Aufgrund der verminderten psychischen Belastbarkeit und die leicht ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">minderte Rückenbelastbarkeit sei die bisherige sowie eine behinderungsange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passte Tätigkeit zu 50 % zumutbar. Die Einschränkungen seien vorwiegend durch die psychiatrische Krankheit bedingt. Mit einer wesentlichen Besserung sei auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund des bisherigen Verlaufs nicht zu rechnen (Urk. 7/34).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 16. August 2016 erstattete das A.___ das polydisziplinäre Gutachten (Urk. 7/48) in den Fachgebieten Allgemeine Innere Medizin, Psychologie, Neurologie und Rheumatologie. Dabei wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erhoben (Urk. 7/48/20-21):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbalbetontes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panvertebralsyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (ICD-10: M53.8)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">begleitendes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">myofasciales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Lenden-Becken-Hüftsyndrom und Nacken-Schultergürtel-Syndrom links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">muskuläre Insuffizienzen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">geringe linkskonvexe Wirbelsäulenskoliose und leichte degenerative LWS-Veränderungen (aktuelles Röntgen)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte- bis mittelgradige Episode (ICD-10: F33.0 / F33.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Experten (Urk. 7/48/21):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">horizontale Doppelbilder unklarer Ursache</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">generalisiertes unspezifisches Schmerzsyndrom (ICD-10: R52.9)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> FMH</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für Allgemeine Innere Medizin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, habe die Beschwerdeführerin verschiedene unspezifische Beschwerden wie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Herzunregelmässigkeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Zittern und Konzentrationsstörungen bei Stress sowie Schmerzen im Rücken und in den Beinen angegeben. Die klinischen Befunde seien bis auf die Rhinitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">allergica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unauffällig. Gesamthaft sei die Arbeitsfähigkeit nicht eingeschränkt (Urk. 7/48/7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. J.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, hielt in seiner Teilexpertise fest, die Versicherte habe berichtet, dass es ihr nicht so gut gehe und sie launisch sei. Insbesondere leide sie unter Rückenschmerzen unten mit Ausstrahlung in die Beine bis zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fuss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, vor allem links. Wenn sie den Kopf nach hinten biege, habe sie oft Schmerzen im Nacken und im Hinterkopf und es sei ihr schwindlig. Es bestehe eine ambulante psychiatrisch-psychothera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">peutische Behandlung mit antidepressiver Medikation (Urk. 7/48/8, 7/48/12). Im Rahmen der Exploration sei die Beschwerdeführerin sehr freundlich und koope</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rativ gewesen und habe die gestellten Fragen sehr ausführlich beantwortet. Die Stimmung sei zwar depressiv gewesen, es habe sich aber ein guter affektiver Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">takt herstellen lassen. Es hätten sich neben einer leichten Konzentrationsstörung weder Anzeichen für eine Gedächtnis- oder Denkstörung, noch für Wahnvor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellungen, Halluzinationen oder Ich-Störungen ergeben. Die Aufmerksamkeit und die Auffassung seien intakt gewesen und es hätten keine Hinweise auf akute Suizidalität bestanden (Urk. 7/48/10). Es bestehe eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte- bis mittelgradige Episode, mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit, gekennzeichnet durch eine depressive Verstimmung mit vermin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derter Freudempfindungsfähigkeit, erhöhter Ermüdbarkeit, leichten Konzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trationsstörungen, Schlafstörungen mit frühmorgendlichem Erwachen und Appetit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verminderung mit leicht wechselndem Gewichtsverlauf, aber auch mit einem ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mindertem Selbstwert mit negativen Zukunftsperspektiven bezüglich der Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit und der beruflichen Situation. Zudem bestehe eine chronische Schmerzstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung mit somatischen und psychischen Faktoren ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Die Prognose sei aufgrund des chronischen Verlaufs und der deutlich ausgeprägten krankheits- und Behinderungsüberzeugung ungünstig. Die beiden Diagnosen würden sich gegenseitig negativ beeinflussen können, wobei sich die Schmerzstörung dabei nicht zusätzlich zu einer allenfalls </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus somatische Sicht zu attestierenden Arbeitsunfähigkeit auswirke. Bei der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin bestehe seit Oktober 2013 in allen ihren Fähigkeiten entsprechenden und aus somatischer Sicht angepassten Tätigkeiten eine 70%ige Arbeitsfähigkeit, reali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sierbar auch in einem ganztägigen Pensum mit der Möglichkeit zu vermehrten Pausen. Bei den Arbeiten im Haushalt, welche von ihr selbständig und ohne Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">druck verrichtet würden, bestehe keine wesentliche Einschränkung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (Urk. 7/48/14).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der rheumatologischen Untersuchung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> med. K.___, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Facharzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">FMH </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für Rheumatologie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ist im Wesentlichen zu entnehmen, dass aus rheumato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logischer Sicht eine vorwiegend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">myofasciale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Symptomatik mit Betonung der </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Len</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Glutealregion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und geringer der Nacken-Schultergürtelregion jeweils links</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seitig vorliege. Weder die klinische Untersuchung noch die konventionell-radio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logischen Abklärungen hätten eine höhergradige Pathologie an der Wirbel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">säule ergeben. Daneben würden auch keine Hinweise für eine neurologische Kompli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kation oder eine andere spezifische Wirbelsäulenerkrankung vorliegen. Die hohe Schmerzintensität und die geschilderte hochgradige Behinderung würden aus rein somatisch-rheumatologischer Sicht insgesamt nicht durch eine Wirbelsäulener</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">krankung begründet werden. Allerdings sei die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin kleinwüchsig und die Muskulatur sei sowohl im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rumpf als auch an den Extremitäten eher schwach ausgebildet, so dass rein konstitutionell die körperliche Belastbarkeit mindestens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässiggradig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeschränkt sei. Körperlich schwere Tätigkeiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bleibend nicht mehr zumutbar, mittelschwere Tätigkeiten noch mit einer um 70 % eingeschränkten Arbeitsfähigkeit. Für körperlich leichte Tätigkeiten mit leichter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rückenbelastung sowie der Möglichkeit zu Wechselpositionen und ohne gehäufte Überkopfarbeiten sei die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit nicht relevant vermindert (Urk. 7/48/17).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der durch Dr. med. L.___, Facharzt FMH für Neurologie, durchgeführten Untersuchung habe die Versicherte insbesondere von Schmerzen am ganzen Körper sowie episodenweise auftretenden Kopfschmerzen berichtet. Die kurze Dauer der Kopfschmerzepisoden passe aber nicht zu einer Migräne. Während den Episoden würde auch keine stark ausgeprägte Belastungsintoleranz bestehen. Auch die Angaben hinsichtlich Lärm- und Lichtüberempfindlichkeit seien unspezifisch. Aus diesen Gründen könne aufgrund der aktuellen Angaben der Beschwerdeführerin keine zusätzliche Migräne-Kopfschmerdiagnose gemäss den diagnostischen Kriterien der Internationalen Kopfschmerzgesellschaft (IHS) gestellt werden. Vielmehr dürfe es sich bei den Kopfschmerzen um eine Schmerzsymptomatik im Rahmen der generalisierten Schmerzen handeln bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hungsweise um einen episodischen Spannungskopfschmerz. Weiter habe sich die Versicherte über andauernde lumbale Rückenschmerzen beklagt. Bei der klinischen Untersuchung hätten sich keine Hinweise auf eine radikuläre Reiz- beziehungsweise sensomotorische Ausfallsymptomatik finden lassen. Schliesslich habe die Beschwerdeführerin über eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Visusabschwächung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an beiden Augen sowie über horizontale Doppelbilder geklagt. Diesbezüglich könne aus rein neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rologischer Sicht weder aufgrund der anamnestischen Angaben noch unter Berücksichtigung der aktuell vorliegenden Untersuchungsbefunde eine Diagnose gestellt werden. Zusammenfassend bestehe aus neurologischer Sicht keine Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/48/20).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im interdisziplinären Konsens gelangten die A.___-Gutachter zur Auffassung,</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass körperlich schwere und andauernd mittelschwere Tätigkeiten der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin nicht mehr zumutbar seien. Für eine körperlich leichte bis selten mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwere, wechselbelastende Tätigkeit sei sie bei einem ganztägigen Pensum mit vermehrten Pausen zu 70 % arbeits- und leistungsfähig, was auf ihre aktuelle Tätigkeit zutreffe (Urk. 7/48/22).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin erachtete einen invalidisierenden Gesundheitsschaden gestützt auf das von ihr eingeholte polydisziplinäre A.___-Gutachten vom 16. August 2016 als nicht ausgewiesen. Uneinigkeit besteht zwischen den Par</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teien dahingehend, ob auf die von psychiatrischer Seite attestierte und als Folge des diagnostizierten depressiven Leidens und der chronischen Schmerzstörung attestierte Arbeitsfähigkeit von 70 % für eine angepasste Tätigkeit, welche auch in einem ganztägigen Pensum mit der Möglichkeit zu vermehrten Pausen reali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sierbar sei, abzustellen ist (vgl. Urk. 7/48/14). Da Dr. J.___ eine weitgehende Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit attestierte, kommt der inhaltlichen Würdigung seiner Darlegungen entscheidende Bedeutung zu.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das A.___-Gutachten vom 16. August 2016 wurde vor der Rechtsprechungsände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung zum strukturierten Beweisverfahren für nunmehr sämtliche psychische Erkrankungen erstellt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Übergangsrechtlich ist bedeutsam, dass die vor der Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechungsänderung eingeholten Gutachten nicht einfach ihren Beweiswert </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lieren. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desrecht standhält (BGE 141 V 281 E. 8 unter Hinweis auf BGE 137 V 210 E. 6). Mithin ist im kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kreten Fall zu klären, ob die beigezogenen Gutachten – allenfalls zusammen mit weiteren fachärztlichen Berichten – eine schlüssige Beurteilung anhand der massgeblichen Indikatoren erlauben oder nicht. Je nach Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungstiefe und -dichte kann zudem unter Umständen eine punktuelle Ergänzung genügen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 5.2.2 und 8C_300/2017 vom 1. Februar 2018 E. 4.2). Für die im Gutachten diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nostizierte rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte- bis mittelgra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dige Episode sowie die chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren fand die neue Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Zeitpunkt der Gutachtenserstellung Anwendung. Der Gutachter hat zu den jeweiligen Indikatoren Stellung genommen (vgl. Urk. 7/48/8 ff.), womit eine Überprüfung anhand der praxisgemäss massgeblichen Standartindikatoren im Sinne vorstehender E. 1.3.3 nichts im Wege steht. Die Durchführung eines struk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">turierten Beweisverfahrens nach dem Prüfungsraster gemäss BGE 141 V 218 erübrigt sich nur, wenn Ausschlussgründe vorliegen, etwa wenn die Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einschränkung überwiegend auf Aggravation oder einer ähnlichen Erscheinung beruht, welche die Annahme einer gesundheitlichen Beeinträchtigung von vorn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herein ausschliessen (BGE 141 V 281 E. 2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_549/2015 vom 29. Januar 2016 E. 4.1). Dr. J.___ führte in seinem Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten zwar aus, dass sich die Beschwerdeführerin im Untersuchungsgespräch deut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich leidend mit einer eher nach aussen gerichteten Beschwerdedarstellung präsentiert habe (Urk. 7/48/11), daraus auf Aggravation zu schliessen wäre jedoch überspitzt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zunächst ist auf den funktionellen Schweregrad der Erkrankung einzugehen und damit im Zusammenhang auf die Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde und Symptome des Krankheitsgeschehens (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.1). Dr. J.___ hat beim Indikator «Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde» eine depressive Verstimmtheit mit verminderter Freudempfindlichkeit, eine leichte Konzentra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionsstörung und ein verminderter Selbstwert mit negativen Zukunftsperspekti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ven bezüglich der gesundheitlichen und beruflichen Situation festgestellt. Die Beschwerdeführerin klagte über eine depressive Verstimmung mit erhöhter Ermüdbarkeit, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Schlafstörungen </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit frühmorgendlichem Erwachen und verminderten Appetit sowie mit ausgeweite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Schmerzen am Bewegungsapparat sowie Schwindelbeschwerden (Urk. 7/48/10). Der psychiatrische Befund zeigt damit zwar die typischen Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tome für eine depressive Verstimmung, es ist jedoch insgesamt nicht von einer besonders schweren Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde auszugehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Indikator «Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">resistenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">» (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.2) hielt der Gutachter fest, es bestehe eine ambulante psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung mit antidepressiver Medikation. Der Medikamentenspiegel liege jedoch unter dem therapeutischen Bereich. Die Behandlung könne beispielsweise mit einem stärker sedierenden und schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">modulierenden Antidepressivum auf die Nacht intensiviert werden, so dass auch auf das Hypnotikum, welches sie regelmässig einnehme, verzichtet werden könne. Es sei auf die regelmässige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hypnotikumeinnahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu achten, welche ungünstig sei und Schlafstörungen, unter denen sie leide, verstärken könne. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Analgeti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kamedikation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei zu kontrollieren, da bei einer häufigen Einnahme Kopfschmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen, die sie mit Schmerzen im Nacken und Hinterkopf angegeben habe, verstärkt werden könnten (Urk. 7/48/12). Eine lege artis durchgeführte Therapie mit opti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">maler Kooperation ist bei der Beschwerdeführerin demnach nicht gescheitert, sondern eine solche kann noch ausgeweitet werden. Eine Behandlungsresistenz ist jedenfalls nicht ausgewiesen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als rechtlich bedeutsame «Komorbiditäten» fallen - nebst Begleiterkrankungen mit eigenständiger invalidisierender Bedeutung (vgl. BGE 141 V 281 E. 4.3.1.3) - Beschwerden in Betracht, welchen im ko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nkreten Fall ressourcenhemmende</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung beizumessen i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">st (vgl. BGE 143 V 418 E. 8.1). Gestützt auf die Einschätzung von Dr. J.___ können sich die rezidivierende depressive Störung sowie die chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seitig negativ beeinflussen, wobei sich die Schmerzstörung nicht zusätzlich zu einer allenfalls aus somatischer Sicht attestierten Arbeitsunfähigkeit auswirke (Urk. 7/48/13). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Anbetracht der Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde erscheint es unwahrscheinlich, dass eine ressourcenhemmende Wechselwirkung vorliegt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die im Komplex </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">«Persönlichkeit» </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 141 V 281 E. 4.3.2) zu prü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fenden Merkmale (Persönlichkeitsentwicklung und –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">struktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, grundlegende psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chische Funktion) ist dem Gutachten von Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> J.___ zu entnehmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass neben der depressiven Symptomatik keine deutlich auffälligen Persönlichkeitszüge bestehen (Urk. 7/48/11). In Bezug auf die von Dr. F.___ und Dr. G.___ diagnostizierte kombinierte Persönlichkeitsstörung führte er aus, es mögen zwar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dependente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, selbstunsichere und emotional instabile Persönlichkeitszüge vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, doch komme es bei einer Persönlichkeitsstörung nach ICD-10 bereits früh zu deutlichen Auffälligkeiten. Bei der Beschwerdeführerin habe allerdings vor der Erkrankung eine normale Sozialisation und eine volle Leistungsfähigkeit bestan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den (Urk. 7/48/13 f.). Die Beschwerdeführerin verfüge über Ressourcen bezüglich angelernter Arbeiten mit mehrjähriger Berufserfahrung (Urk. 7/48/11). Wie sie schilderte, stehe sie morgens um 6:00 Uhr auf. Sie widme sich den Haushalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiten, wobei das Staubsaugen gehe und das Kochen schwieriger sei. Ihre Tochter helfe ihr jeweils beim Tragen des Wäschekorbes und die Einkäufe erledige sie selbständig (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 7/48/9). Die Beschwerdeführerin verfügt demnach über per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sönliche Ressourcen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des «sozialen Kontext»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 141 V 281 E. 4.3.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist festzustellen, dass die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drei Kinder aus drei gescheiterten Beziehungen hat. Obwohl sie nicht viele Kontakte in der Schweiz besitzt, verfügt sie nach Einschät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zung von Dr. J.___ über ein gewisses soziales Umfeld und lebt nicht zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gezogen von ihrer Umgebung. Sie hat gute Kontakte zu ihrer Verwandtschaft, auch in ihrer Heimat Thailand, und einen guten Kontakt zu ihren Kindern, der erwachsenen Tochter, dem erwachsenen Sohn und der noch schulpflichtigen Tochter (Urk. 7/48/11). Ferner hat die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ihren Angaben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regelmässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> persönlichen und telefonischen Kontakt mit einigen Kolleginnen (Urk. 7/48/9). Das soziale Netzwerk der Beschwerdeführerin hält mithin für sie mobilisierende Ressourcen bereit.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichmässigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen Lebensbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichen» beim Thema «Konsistenz» </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 141 V 281 E. 4.4.1) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, die Beschwerdeführerin halte sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nur noch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">40 % arbeitsfähig, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Haushalt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fühle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aber durchaus einsatzfähig,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei aber auch auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hilfe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihrer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Töchter angewiesen. In ihrer Freizeit habe sie nicht mehr so viele Kontakte, was sie sich aber auch nicht wünsche. Sie beschäftige sich auch nicht mehr mit Lesen, Musik hören und Fernsehen. Vor Eintritt des Gesundheitsschadens sei sie aktiver und leistungsfähiger gewesen (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/48/12). Wenngleich die Beschwerdeführerin in ihren privaten Aktivitäten eine Einschränkung schildert, ist festzustellen, dass sie im Tagesverlauf einigen Aktivitäten – wie etwa Einkäufe und Haushaltsarbeiten – nachgeht. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Von einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichmässigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Reduktion des Aktivitätsniveaus in allen Lebensbelangen (berufliche und persönliche Aktivitäten) kann daher nicht aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegangen werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">«</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesenen Leidensdruck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 141 V 281 E. 4.4.2) angeht, ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der mit dem Einwand eingereichten Stellungnahme zum A.___-Gutachten lediglich alle vier bis sechs Wochen in psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung ist (Urk. 7/66/1), was gegen einen erheblichen Leidensdruck spricht. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lag der Medikamentenspiegel unter dem therapeutischen Bereich (Urk. 7/48/12). Ein ausgewiesener Leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">druck l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ässt sich daher nicht erhärten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. J.___ erachtete eine 70%ige Arbeitsfähigkeit – realisierbar auch in einem ganztägigen Pensum mit der Möglichkeit zu vermehrten Pausen – </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für zumutbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/48/14)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Angesichts des nicht erheblichen funktionellen Schweregrades der diagnostizierten Gesundheitsschädigungen, der vorhandenen persönlichen und sozialen Ressourcen, der mangelnden Behandlungsresistenz und dem Fehlen eines erheblichen Leidensdrucks ist diese Einschätzung gestützt auf das struktu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rierte Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfahren nicht zu beanstan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> basiert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Expertise auf internistischen, psychiatrischen, rheumatologischen sowie neurologischen Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen und wurde in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erstellt (Urk. 7/48/3 ff., 7/48/7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ff.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Die Versicherte konnte gegenüber den einzelnen Sachverständigen ihre aktuellen Beschwerden schildern und wurde von diesen jeweils - soweit fachspezifisch erforderlich - eingehend befragt. Sie konnte sich insbesondere auch zu verschie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denen Themenkomplexen wie dem beruflichen Werdegang und ihrem gewöhn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Tagesablauf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">äussern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/48/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 f., 7/48/8 f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">., 7/48/14 f., 7/48/18). </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die geklagten Leiden fanden sodann im Rahmen der Feststellung der Diagnosen Berücksichtigung, wobei sowohl diese als auch die aus medizinischer Sicht resul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tierenden Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dargelegt und erläutert wurden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit möglich erfolgte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausserdem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Auseinandersetzung mit vorangegange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen ärztlichen Beurteilungen (Urk. 7/48/7, 7/48/13 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">f., 7/48/16 ff., 7/48/19 ff.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Insgesamt kommt dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten somit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die nötige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beweiskraft zu </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. E. 1.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hieran vermögen auch die Einwände der Beschwerdeführerin nichts zu ändern:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Einwand der Beschwerdeführerin, das Gutachten sei weder nachvollziehbar noch schlüssig, stelle keine Gesamtschau her und nehme keine objektivierten Tests vor (vgl. Urk. 1 S. 8 f.), ist nicht stichhaltig. Wie dargelegt, erfüllt das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Voraussetzungen, welche an eine beweiskräftige Expertise gestellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> werden, vollumfänglich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter wird geltend gemacht, RAD-Arzt C.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfüge nicht über die erforderliche fachärztliche Qualifikation, weshalb seiner Stellungnahme (vgl. Urk. 7/49/5 f.) kein Beweiswert zuzumessen sei und die Heilung dieses Mangels durch die Stellungnahme der RAD-Ärztin D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche wiederum auf die Stellungnahme von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verwiesen habe, fraglich sei (vgl. Urk. 1 S. 8 und 12).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zwar verfügt Dr. C.___ über keinen Facharzttitel in Psychiatrie, jedoch erweisen sich seine Dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legungen als schlüssig. Allerdings handelt es sich mangels selber durchgeführten Untersuchungen nicht um Stellungnahmen im Sinne von Art. 49 Abs. 2 der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ordnung über die Invalidenversicherung (IVV). Es sind keine medizinischen Befunde erhoben worden, sondern die vorhandenen Befunde gewürdigt worden (vgl. BGE 142 V 58 E. 5.1). Beweisrechtlich entscheidend ist indessen nicht die Stellungnahme von Dr. C.___, sondern das A.___-Gutachten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> macht die Beschwerdeführerin geltend, dass das psychiatrische Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gutachten nicht den Qualitätsleitlinien für versicherungspsychiatrische Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten der Schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (SGPP) entspreche (Urk. 1 S. 10). Weder Gesetz noch Rechtsprechung schreiben den Psychiatern allerdings </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Begutachtung na</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch den Richtlinien der SGPP vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insbesondere verliert eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Expertise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Beweiskraft nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn sie tatsächlich nicht entsprechend dieser Leitlinien erstellt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteile des Bundesgerichts 8C_105/2017 vom 6. Juni 2017 E. 4.4 und 9C_715/2016 vom 24. Januar 2017 E. 3.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend steht gestützt auf das A.___-Gutachten mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit fest, dass die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin aus medizinisch-theoretischer Sicht in der Lage ist, eine körperlich leichte bis selten mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeit bei ganztägiger Präsenz und mit vermehrten Pausen im Umfang von 70 % auszuüben. Darunter fällt nach der Einschätzung der Experten auch die aktuell ausgeübte Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verpackerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in einer Schokoladenfabrik (Urk. 7/48/22).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt damit die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen vorzunehmen, wobei d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unbestrittenerma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ssen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als zu 100 % Erwerbstätige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu qualifizieren ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 7/68/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX076"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 143 V 295 E. 4.1.3, 129 V 222 E. 4.1 und E. 4.2, 128 V 174).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin meldete sich am 1. Juni 2015 bei der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung zum Leistungsbezug an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/3, 7/6). Da sie ab Oktober 2013 arbeitsunfähig geschrieben war (vgl. Urk. 7/5/2-4, 7/13, 7/27, 7/34) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Arbeitsunfähigkeit ab dann in einem Ausmass von mindestens 40 % fortdauerte, ist der Beginn eines allfälligen Rentenanspruchs unter Berücksichtigung des War</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tejahres (vgl. Urk. 7/68/5) und aufgrund der verspäteten Anmeldung auf den 1. Dezember 2015 (Juni 2015 + 6 Monate) anzusetzen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.1</span><span> </span><span id="XX171"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p><span> </span>Je nach den Umständen kann das Valideneinkommen auch auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundesgerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin arbeitet seit September 2008 in wechselndem Pensum bei der Z.___ AG als Verpackungsmitarbeiterin (Urk. 7/17). Sie arbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tete zunächst 40 % in den Sommermonaten sowie 80 % in den Wintermonaten (Urk. 7/5/10, 7/5/18) und ist seit Oktober 2016 in einem 40%-Pensum angestellt (Urk. 3/4).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem IK-Auszug ist ersichtlich, dass sie nach ihrer Einreise in die Schweiz im Jahr 1984 stets nur geringe Einkommen erzielte (vgl. Urk. 7/1, 7/2), was auf eine Teilzeittätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lässt und mit den Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber ihren Kindern (geboren 1983, 1986, 2000) ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtend erscheint. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Antritt der Teilzeitstelle bei der Z.___ AG im Jahr 2008 war die jüngste Tochter der Beschwerdeführerin erst acht Jahre alt. Inwiefern die Beschwerdeführerin die Teilzeittätigkeit, die überdies mit saisonalen Schwankungen des Pensums verbunden war (vgl. Urk. 7/5/6 ff.), auch in den Folgejahren, als die Betreuungsaufgaben gegenüber der jüngsten Tochter abnah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men, freiwillig oder in Ermangelung lukrativerer Alternativen beibehalten hat, bleibt offen. Jedenfalls finden sich in den Angaben zu den persönlichen Verhält</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nissen der Beschwerdeführerin keine hinreichenden Anhaltspunkte dafür, sie wäre ohne Eintritt des Gesundheitsschadens und nach dem Wegfall der Betreu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ungsaufgaben gegenüber den Kindern bewusst nur einer Teilerwerbstätigkeit mit eher tiefem Pensum nachgegangen. Dies rechtfertigt die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> basierend auf einer vollzeitlichen Tätigkeit gestützt auf die Tabel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lenlöhne. Auszugehen ist von einem Jahreseinkommen von Fr. 51'600.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> LSE 2014 (Tabelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">TA1_tirage_skill_level</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Kompetenzniveau 1, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Frauen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Total, Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4‘300.-- pro Monat)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen (vom Bundesamt für Statistik [BFS] erhobenen) wöchentlichen Arbeitszeit von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">41,7 Stunden im Jahr 2015 (Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stunden pro Woche, Tabelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">T 03.02.03.01.04.01, Abschnitt A-S, Total) und der Nominallohnentwicklung (NLE) von 2014 bis 2015 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BFS</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Schweizerischer Lohnindex nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wirtschaftszweigen, Nominallohnindex [NLI] Frauen [2010 = 100, Tabelle T1.2.10], Total, 2014: 103.6, 2015: 104.1) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">betrug das Durchschnitts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen im Jahr 2015 Fr. 54‘052.60 (Fr. 51‘600.--: 40 x 41,7 : </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">103.6 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">x </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">104.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verdienst entspricht dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span id="XX085"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens sind nach der Rechtsprechung ebenfalls Tabellenlöhne heranzuziehen (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl. 2014, N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten ist die Beschwerdeführerin für eine körperlich leichte bis selten mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeit bei einem ganztägigen Pensum mit vermehrten Pausen zu 70 % arbeits- und leistungsfähig. Die Gutachter kamen in ihrer Gesamtbeurteilung zum Schluss, dass es sich bei der aktuellen Tätigkeit der Beschwerdeführerin als Verpackungsmitarbeiterin bei der Z.___ AG um eine solche (angepasste) Tätigkeit handelt (Urk. 7/48/5). Dies erscheint jedoch vor allem deswegen zweifelhaft, weil die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berfragebogen während ihrer Arbeit oft stehen und selten auch schwere Gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stände (über 25 Kilogramm) heben oder tragen muss (Urk. 7/17/5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> klagte sie aufgrund ihrer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Körpergrösse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (148 cm) über die Höhe ihrer Arbeitsfläche, welche wegen der restlichen Mitarbeiter nicht angepasst werden könne (Urk. 7/16/2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es kann somit nicht davon ausgegangen werden, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass die Arbeit als Verpackungsmitarbeiterin eine angepasste Tätigkeit darstellt, weswegen auch das Invalideneinkommen anhand der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tabellenlöhne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu ermitteln ist.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Massgebend sind dieselben Ansätze wie bei der Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passt an das zumutbare Pensum von 70 % beträgt das Invalideneinkommen Fr. 37'836.80, das heisst 70 % des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 54'052.60</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Letztlich ist zu prüfen, ob ein Abzug vom Tabellenlohn zu gewähren ist. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnitt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichem erwerblichem Erfolg verwerten (BGE 126 V 75 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-cc). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> A.___-Gutachten ist die Beschwerdeführerin für eine körperlich leichte bis mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeit zu 70 % arbeits- und leistungsfähig, wobei diese in einem ganztägigen Pensum mit vermehrten Pausen verwertbar sei (vgl. Urk. 7/48/22). Da dadurch der erhöhte Pausenbedarf bereits bei der Fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legung der Höhe der Arbeitsfähigkeit berücksichtigt wurde, ist unter dem Titel des Leidensabzugs keine erneute Berücksichtigung dieses Gesichtspunktes ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bracht. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weitere Gründe, die einen Abzug rechtfertigen, sind weder ersichtlich noch wurden sie geltend gemacht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a sowohl das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch das Invalideneinkommen in ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passter Tätigkeit anhand derselben Tabellenlöhne der LSE zu ermitteln sind, kann rechnerisch ein Prozentvergleich vorgenommen werden. Der Invaliditätsgrad ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spricht somit der attestiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en Arbeitsunfähigkeit von 30 %.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin somit berechtigterweise auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten vom 16. August 2016 abgestellt und einen Leistungsanspruch zu Recht verneint. In Anbetracht des beweiskräftigen Gutachtens sind von weiteren Untersuchungen keine anderen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidrelevanten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erkenntnisse zu erwarten, weshalb davon abzusehen ist. Die angefochtene Verfügung vom 13. Oktober 2017 (Urk. 2) ist somit nicht zu beanstanden, weshalb die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zu prüfen war, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Verfahrensausgang sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen, infolge der ihr gewährten unentgeltlichen Prozessführung (vgl. Urk. 8) jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kasse zu nehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ist auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) hinzuweisen, wonach sie zur Nachzahlung der Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kosten verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung aber einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigFumagalli</p><p></p></div> </div></body></html>