<h2>SubmittedText<h2><p>Swissgrid hat am 22. März 2022 die Tarife 2023 für das Übertragungsnetz und die Systemdienstleistungen (SDL) publiziert. Die Kosten für Systemdienstleistungen im Vergleich zu 2022 steigen um 188 Prozent während sich die Tarife für das Übertragungsnetz um 7 bis 11 Prozent erhöhen. Ein typischer Vierpersonenhaushalt (4500 kWh) zahlt entsprechend 2023 durchschnittlich 40 Prozent mehr für Swissgrid Leistungen.</p><p>Was ist der Grund für diese Preisaufschläge und wie gedenkt der Bundesrat die betroffenen Bürger zu entlasten?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Wie in der Frage erwähnt, steigen bei den Kosten der Swissgrid insbesondere diejenigen für Systemdienstleistungen. Diese wiederum steigen vor allem aufgrund des veränderten Marktumfelds, insbesondere der stark gestiegenen Strommarktpreise. Was die Belastung der Konsumentinnen und Konsumenten betrifft, ist zu beachten, dass der Anteil der Kosten der Swissgrid an den Stromkosten relativ gering ist (im Jahr 2023 8 Prozent). Zudem erhöht die Swissgrid 2023 die Tarife das erste Mal seit 7 Jahren; in den Jahren vorab gab es teils Reduktionen. Um den Preisanstieg zu dämpfen, hat die Eidgenössische Elektrizitätskommission verschiedene Massnahmen verfügt. Der Bundesrat erkennt derzeit keinen Bedarf für weitere Massnahmen. </p>