<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2024.00009</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Philipp, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Kübler<br/>Sozialversicherungsrichterin Curiger<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">17. Juli 2024</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sac</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard StandardEinzug">hen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">MLaw</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">, Sozialversicherungsrecht</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röschibachstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 26, 8037 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1967 geborene, bis 2015 als Servicemitarbeiterin tätige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> meldete sich am 9. Oktober 2020 unter Hinweis auf diverse gesundheitliche Beschwerden bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen an (Urk. 7/6). Im Zuge ihrer Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen holte die IV-Stelle ein psychiatrisch-rheumatologisches Gutachten (Expertise vom 15. Juni 2023, Urk. 7/55) ein und wies nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Vorbescheid vom 12. Juli 2023, Urk. 7/60, Einwand vom 12. September 2023, Urk. 7/67, 71-72) das Leistungsbegehren der Versicherten mit Verfügung vom 23. November 2023 (Urk. 2) ab.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen liess </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2024 Beschwerde erheben und beantragen, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Angelegenheit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwecks weiterer Sachverhaltsabklärungen, insbeson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere erneuter psychiatrische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Begutachtung sowie Einholung aktueller Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichte, und anschliessender Beurteilung des Leistungsanspruchs an die Vorinstanz zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 9.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2024 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6), was der Beschwerdeführerin am 12. Februar 2024 angezeigt wurde (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten. Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022. Entsprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Grundsätzen (vgl. BGE 144 V 210 E. 4.3.1) ist nach der bis zum 31. Dezember 2021 geltenden Rechtslage zu beurteilen, ob bis zu diesem Zeitpunkt ein Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch entstanden ist. Steht ein erst nach dem 1. Januar 2022 entstandener Rentenanspruch zur Diskussion, findet darauf das seit diesem Zeitpunkt geltende Recht Anwendung (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_452/2023 vom 24. Januar 2024 E. 3.2.1 mit Hinweisen).</span></p><p><span> </span><span>Auf Grund der im Oktober 2020 anhängig gemachten Anmeldung bei der Invali</span><span>denversicherung könnten allfällige Leistungen frühestens ab </span><span>April</span><span> 2021</span><span> </span><span>ausge</span><span>richtet werden (vgl. Art. 29 Abs. 1 IVG). In dieser übergangsrechtlichen Konstel</span><span>lation ist die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesene Rechtslage massgebend, die im Folgenden </span><span> soweit nichts anderes vermerkt ist </span><span> jeweils in dieser Version wiedergegeben, zitiert und angewendet wird.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich die Folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1)</span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen, E. 4.3.2)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des </span><span>Aktivitätenniveaus</span><span> in allen vergleich</span><span>baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span>druck (E. 4.4.2)</span></p><p><span> </span><span>Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 7.4).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span>gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span>wieder herstellen</span><span>, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span>Vier</span><span>telsrente</span><span>, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span>Dreiviertelsrente</span><span> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Den von Versicherungsträgern im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten, den Anforderungen der Rechtsprechung entsprechenden Gutachten externer Spezial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ärzte (sog. Administrativgutachten) ist Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 137 V 210 E. 1.3.4, 135 V 465 E. 4.4; Urteil des Bundesgerichts 8C_77/2021 vom 20. April 2021 E. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m.w.H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.).</span><span id="VV037"></span></p><p><span> </span><span>Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span>Vorakten</span><span> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Zudem muss der Arzt über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügen. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich weder die Her</span><span>kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a; Urteil des Bundesgerichts 8C_225/2021 vom 10. Juni 2021 E. 3.2, je </span><span>m.w.H</span><span>.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Während die Beschwerdegegnerin dem angefochtenen Entscheid das von ihr ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geholte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gutachten und damit eine Arbeitsfähigkeit der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin von 85 % in angepassten Tätigkeiten zugrunde legte (Urk. 2), hält diese dafür, das psychiatrische (Teil)Gutachten sei fehlerhaft, da zwar Befunde einer posttraumatischen Belastungsstörung erhoben worden seien, die entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chende Diagnose aber nicht gestellt worden sei. Mithin seien entsprechende Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nicht erkannt worden. Zudem habe der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachter weder den langjährigen massiven Alkoholkonsum als solchen noch dessen Wirkzusammenhang mit der Traumatisierung besprochen, was ebenfalls einen Mangel darstelle. Die zum Administrativgutachten eingeholte Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 14. Dezember 2023 unterstreiche deutlich die Unklarheiten und Mängel des Gutachtens. Mithin sei der rechtserhebliche Sachverhalt nicht ausreichend abgeklärt, was insbesondere mittels erneuter psychiatrischer Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung nachzuholen sei (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin wurde am 30. März </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2023 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rheumatologisch (Urk. 7/55/33) und am 10. Mai 2023 psychiatrisch (Urk. 7/55/4) untersucht (Gutachten vom 15.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2023, Urk. 7/55).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der rheumatologische Gutachter erhob einen weitgehend unauffälligen Befund (Urk. 7/55/41 f.) und hielt dafür, die von der Beschwerdeführerin am Bewegungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">apparat beschriebenen Beschwerden seien im Sinne von unspezifischen mecha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Schmerzen aus rheumatologischer Sicht nachvollziehbar. Es würden sich aber zusätzlich deutliche Zeichen von somatisch nicht erklärbaren Schmerzen am Bewegungsapparat finden. Diese zusätzliche Beschwerdesymptomatik entspreche keinem rheumatologischen Krankheitsbild und sei daher aus dieser Sicht nicht plausibel. Die anamnestischen Kriterien einer Fibromyalgie seien nicht erfüllt. Mithin bestehe auf rheumatologischem Fachgebiet keine Diagnose mit Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf die Arbeitsfähigkeit, was mit der Beurteilung aus der Hausarztpraxis übereinstimme, wonach nur vorübergehend für spezifische Arbeiten Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen der Arbeitsfähigkeit attestiert worden seien. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bestünden (1) intermittierende unspezifische Kreuzschmerzen, (2) eine muskuläre Dysbalance am Schultergürtel beidseits, (3) eine Rhizarthrose rechts, (4) ein Status nach Kniekontusion beidseits und Rissquetschwunde, (5) ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hallux</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> valgus rechts mehr als links, (6) Spreizfüsse sowie (7) klinisch deutliche Zeichen eines organisch nicht erklärbaren Schmerzsyndroms (Urk. 7/55/43). Entsprechend den klinisch nicht ausgeprägten Befunden würden auch keine um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fangreichen Therapiemassnahmen durchgeführt (Urk. 7/55/44). Zur Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit hielt der Gutachter fest, eine längerdauernde Einschränkung aus rheumato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logischer Sicht in bisheriger Tätigkeit bestehe nicht. Auch in optimal angepasster Tätigkeit, welche einer körperlich leichten bis mittelschweren und wechselbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tätigkeit ohne spezifische Belastung der Kniegelenke entspreche, bestehe keine Einschränkung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit (Urk. 7/55/46).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegenüber dem psychiatrischen Gutachter berichtete die Beschwerdeführerin von Einschlafstörungen und einer Depression sowie von nächtlichem Aufschrecken wegen Albträumen; hierunter leide sie seit etwa 30 Jahren, als sie in Thailand vergewaltigt worden sei (Urk. 7/55/8). Des Weiteren höre sie regelmässig Stimmen. Die Stimme habe ihr früher gesagt, sie solle sich umbringen; heute sage sie nur noch ihren Namen. Sie höre diese Stimme seit über 10 Jahren. Sodann schilderte sie, sich unter Menschen nicht wohl zu fühlen, oft traurig und manch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mal müde zu sein (Urk. 7/55/9). Früher habe sie viel Alkohol getrunken, seit 2016 trinke sie aber keinen Tropfen mehr (Urk. 7/55/10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der psychiatrische Gutachter hielt fest, die Beschwerdeführerin habe im Rahmen der Untersuchung eine ausgeglichene Stimmung gezeigt; zu keinem Zeitpunkt der 110 Minuten dauernden Exploration habe sich eine bedrück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-traurige oder gereizt-aggressive Stimmung erkennen lassen (Urk. 7/55/14). Relevante Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigungen der Konzentration, Aufmerksamkeit oder Auffassung hätten sich ebenso wenig gefunden wie Ermüdungszeichen. Ein paar wenige Male </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beschwerdeführerin herzhaft lachen können, hinter der Schutzmaske habe sich sodann zeitweise ein Lächeln erkennen lassen. Eine Schreckhaftigkeit, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hyper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vigilanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder Dissoziationen hätten sich anlässlich der aktuellen Untersuchung nicht nachweisen lassen, insbesondere keine Anhedonie (Urk. 7/55/15).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gutachter diagnostizierte als mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung mit chronischem Verlauf und gegenwärtig leichtgradiger Episode ohne somatisches Syndrom. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit seien aktenanamnestisch eine posttraumatische Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung sowie akzentuierte (ängstlich-vermeidende) Persönlichkeitszüge zu diagnostizieren (Urk. 7/55/16). Er führte aus, bezüglich der Depressionen sei es zu einer deutlichen Verbesserung gekommen, insbesondere hätten sich die Schlafstörung verbessert, seien die Suizidgedanken verschwunden und habe die Beschwerdeführerin mehr Energie. Angesichts der anamnestisch berichteten Symptome, welche die zur Diagnosestellung einer depressiven Episode notwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digen Kriterien erfüllten, der anlässlich der aktuellen Untersuchung erhobenen ausgeglichenen Stimmung und infolge fehlender relevanter kognitiver Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigungen sei der Schweregrad der Depression aktuell als leichtgradig zu beurteilen. Eine Persönlichkeitsstörung sei nicht zu diagnostizieren, indessen liessen sich akzentuierte-vermeidende Persönlichkeitszüge feststellen: die Beschwerdeführerin neige dazu, sich zurückzuziehen und den Kontakt mit ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Menschen zu vermeiden, wobei sie sich zwischenzeitlich Mühe gebe, sich wieder unter die Menschen zu begeben, was wohl Resultat der therapeutischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bemühungen sei (Urk. 7/55/19). Zu den anamnestisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eruierbaren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Symptomen der seit 30 Jahren regelmässig auftretenden Albträume in der Nacht hielt der Gutachter fest, die Beschwerdeführerin habe ihm gerade zu Beginn der Explora</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion einen Selbstbeantwortungsbogen ausgehändigt und vom psychiatrischen Behandler ausrichten lassen, sie dürfe nicht über ihr traumatisierendes Erlebnis vor über 35 Jahren sprechen. Sie habe dann aber doch - wenn auch nur ober</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">flächlich - darüber gesprochen, dass sie im Alter von 19/20 Jahren vergewaltigt worden sei; bei dieser Erzählung habe sie geweint. Es hätten sich indessen während der ganzen Untersuchung keine Schreckhaftigkeit, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hypervigilanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder Dissoziationen nachweisen lassen, insbesondere keine Anhedonie und bezüglich der Albträume seien die Angaben der Versicherten vage geblieben. Anamnestisch hätten sich sodann keine typischen Intrusionen nachweisen lassen. Es komme hinzu, dass die Beschwerdeführerin seit 30 Jahren unter diesen Albträumen leide und trotzdem meist im Rahmen von 100 % ihrer bisherigen Tätigkeit als Servicemitarbeiterin in Bars habe nachgehen können. Den Angaben der Beschwerdeführerin zufolge sei es dabei auch nicht zu ausgeprägten Konflikten mit Gästen oder Vorgesetzten gekommen. Unter Berücksichtigung all dieser Faktoren müsse davon ausgegangen werden, dass die Diagnose einer posttrau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matischen Belastungsstörung nicht gestellt werden könne. Auch die Kriterien für die Diagnose einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung könnten nicht als erfüllt betrachtet werden, zumal sich keine auslösenden Ereignisse anamnestisch eruieren liessen, welche als schwerwiegend genug betrachtet werden könnten, um eine bis anhin nicht manifest gewordene posttraumatische Belastungsstörung manifest werden zu lassen (Urk. 7/55/20). Zur Arbeitsfähigkeit hielt der psychiatrische Gutachter schliesslich fest, wegen des Risikos eines Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls in den Alkoholabusus sei der Versicherten die bisherige Tätigkeit an der Bar nicht mehr zumutbar (Urk. 7/55/21-22). Bei einer optimal angepassten Tätigkeit bestehe am Arbeitsplatz kein Kontakt mit Alkohol; in einer solchen Tätigkeit sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Präsenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführerin von 7 Stunden täglich möglich, was einem Pensum von 85 % entspreche (Urk. 7/55/23).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter kamen im Rahmen der Konsensbeurteilung zum Schluss, dass unter Berücksichtigung des rheumatologischen Belastbarkeitsprofils als Konsens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beurteilung jene des psychiatrischen Gutachtens uneingeschränkt zu übernehmen sei (Urk. 7/55/30).</span></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin wendet sich explizit bloss gegen das Gutachten aus psychiatrischer Sicht. Nachdem keine fachärztlichen Berichte aktenkundig sind, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die geeignet wären, die Einschätzung des rheumatologischen Gutachters in Frage zu stellen, ist für die vorliegende Streitsache die gutachterliche Beurteilung zugrunde zu legen, wonach unter Berücksichtigung des rheumatologischen Belastbarkeitsprofils aus somatischer Sicht keine Einschränkung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit besteht (E. 3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Vorwürfe der Beschwerdeführerin, wonach das psychiatrische Gutachten an Mängeln leide (E. 2.), sind sodann unbegründet. Der Gutachter hat ausführlich dargelegt, weshalb trotz nächtlicher Albträume nicht auf eine posttraumatische Belastungsstörung zu schliessen und dass mangels auslösenden Ereignisses auch die Diagnose einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung nicht erfüllt ist (Urk. 7/55/20). Mit Blick darauf, dass die Beschwerdeführerin jahrelanger Tätigkeit in Bars nachgehen konnte, der Gutachter bei ausgeglichener Stimmung keinerlei Schreckhaftigkeit, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hypervigilanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder Dissoziationen erheben konnte und die Beschwerdeführerin dem psychiatrischen Sachverständigen keine Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">flikte mit Gästen oder Vorgesetzten berichtete (E. 3.3.3 am Ende), ist der Schluss des Gutachters nachvollziehbar und plausibel. Eine Retraumatisierung lässt sich denn, wie sich mit hinreichender Klarheit aus dem Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 14. Dezember 2023 ergibt, wonach das Datum der Retraumatisierung nicht bekannt sei (Urk. 3/4 S. 2), nicht erstellen. Soweit die Beschwerdeführerin beanstandet, der Gutachter habe weder den Alkoholkonsum noch dessen Wirkzusammenhang mit der Traumatisierung thematisiert, weshalb auch aus dieser Sicht ein klarer Mangel bestehe, vermag sie ebenfalls nicht durchzudringen. Zum einen erklärte der psychiatrische Gutachter, die bisherige Tätigkeit in einer Bar sei wegen dem Risiko eines Rückfalls in den Alkoholkonsum nicht zumutbar (E. 3.3.3 am Ende)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und zum anderen führte er aus, Sekundärfolgen des langjährigen Alkoholkonsums seien nicht festzustellen (Urk. 7/55/21). Damit hat er sich entgegen der Auffassung der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin hinreichend mit der Problematik des Alkoholkonsums auseinander</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt. Zudem ist auf Folgendes hinzuweisen: Gemäss eigenen Angaben der Beschwerdeführerin stoppte sie ihren Alkoholkonsum bereits im Jahr 2016 (E. 3.3.1), was die Sachverständigen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht in Frage stellten (Urk. 3/4 S. 2). Dennoch waren im Dezember 2021 die Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung nicht zu erheben (Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2. Dezember 2021, Urk. 7/31/2, wobei die Konsultationen in Anwesenheit einer Dolmetscherin statt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gefunden hätten) und bezeichneten die Behandler die Prognose als eher positiv sowie das Erreichen einer Teilarbeitsfähigkeit für möglich (Urk. 7/31/5). Im Rahmen der bis Herbst 2020 verlängerten und durch die sozialen Dienste durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geführte Arbeitsintegration hatte sich die Beschwerdeführerin sehr engagiert gezeigt und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich problemlos auf die Arbeit im Team eingelassen (Urk. 7/4/6). Das Vorbringen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch den mit dem Verlust der letzten Arbeitsstelle einhergehenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verzicht auf den Alkoholkonsum sei die Unterdrückung der Symptomatik der posttraumatischen Belastungsstörung weggefallen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb diese an Bedeutung gewonnen h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, findet demnach in den Akten keine Stütze. Zu Recht hat der psychiatrische Gutachter denn auch die Berichte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, deren Sachverständige vorerst ohne weitere Begründung die Diagnose einer posttraumatischen Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsstörung gestellt hatten, um eine solche im Dezember 2021 wieder zu verwerfen und im Mai 2023 erneut das Vorliegen der fraglichen Diagnose zu suggerieren, als widersprüchlich bezeichnet (Urk. 7/55/20-21). Nachdem sich </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- wie vorstehend dargelegt - eine Retraumatisierung nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erstellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lässt, sind die Berichte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 25. September (Urk. 7/71) und 14. Dezember 2023 (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3/4) nicht geeignet, die vom psychiatrischen Gutachter in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und unter Berücksichtigung der von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den abgegebene, einleuchtende Schlussfolgerung zu erschüttern.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen, dass zwar die einen längeren Zeitraum abdeckende und umfassende Behandlung oft wertvolle Erkenntnisse zeitigen kann; die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag der therapeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tisch tätigen (Fach-)Person einerseits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen Experten anderseits (BGE 124 I 170 E. 4) lässt es jedoch nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandeln</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräfte zu anderslautenden Einschät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die anderslautenden Einschätzungen wichtige – und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende – Aspekte benennen, die bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc; Urteil des Bundesgerichts 8C_77/2021 vom 20. April 2021 E. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m.w.H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Solche Aspekte, welche im Rahmen der gutachterlichen Exploration unerkannt geblieben wären, sind nicht aktenkundig gemacht. Hierfür kann auch nicht genügen, dass Symptome, die sich anlässlich der Exploration explizit nicht erheben liessen (E. 3.3.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. auch Urk. 7/55/8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ff. unter dem Titel «vertiefende Befragung» und Urk. 7/55/15</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), nunmehr als vorhanden behauptet werden, sofern denn gezielt danach gefragt werde (Urk. 7/71/4). Soweit schliess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich die Dauer der psychiatrischen Begutachtung bemängelt wird (Urk. 1 Ziff. 3 und Urk. 7/71/1), ist darauf hinzuweisen, dass nach konstanter Rechtsprechung aus einer verhältnismässig kurzen Dauer der psychiatrischen Exploration nicht von vornherein auf eine Sorgfaltswidrigkeit des Gutachters geschlossen werden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kann. Für den Aussagegehalt eines medizinischen Berichts kommt es nicht in erster Linie auf die Dauer der Untersuchung an. Massgeblich ist vielmehr, ob der Bericht inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist. Der für eine psychiatrische Untersuchung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu betreibende zeitliche Aufwand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hängt stets von der Fragestellung und der zu beurteilenden Psychopathologie ab (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_715/2022 vom 8. März 2023 E. 5.3.1). Anhaltspunkte dafür, dass der psychiatrische Gutachter die entsprechenden Vorgaben nicht oder nur ungenügend beachtet hätte, lassen sich nicht erkennen. Das psychiatrische Gutachten umfasst die Befragung mit jetzigem Leiden, Anamnese sowie Tages</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ablauf (Urk. 7/55/8 ff.), enthält eine Verhaltensbeobachtung und den erhobenen psychiatrischen Befund (Urk. 7/55/14 ff.), die Herleitung der Diagnosen und die medizinische Beurteilung unter Berücksichtigung der Standardindikatoren sowie eine Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/55/16 ff.). Damit entspricht das Gutachten den vom Bundesgericht postulierten beweisrechtlichen Anforde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen (E. 1.5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Mangel ist nicht erkennbar. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenso wenig vermag der blosse Umstand, dass die psychiatrische Exploration von eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachter durchgeführt wurde, einen Mangel zu begründen (vgl. den entsprechenden Vorhalt in Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/71/5), zumal sich die Beschwerdeführerin offenkundig von einem männ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen psychiatrischen Behandler therapieren lässt (Urk. 7/55/13; 7/71/6) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dolmetscherin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Gespräch anlässlich der Begutachtung übersetzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/55/14).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abschliessend ist daran zu erinnern, dass vorliegend die medizinische Folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abschätzung im Fokus steht, die notgedrungen eine hohe Variabilität aufweist und unausweichlich Ermessenszüge trägt. Zwischen ärztlich gestellter Diagnose und Arbeitsunfähigkeit besteht – sowohl bei somatisch als auch bei psychisch dominierten Leiden – nämlich keine unmittelbare Korrelation (vgl. BGE 140 V 193 E. 3.1). Massgebend sind vielmehr die konkreten funktionellen Auswirkungen auf das Leistungsvermögen der betroffenen Person (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_570/2018 vom 18. Februar 2019 E. 3.2.1), wie von den Behandlern der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> denn auch eingeräumt wird (Urk. 3/4 Ziff. 1). Nachdem deren Berichte bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise Stellungnahmen die einleuchtende Schlussfolgerung der Gutachter nicht zu schmälern vermögen, erweist sich der Sachverhalt als genügend abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärt und ist der Beurteilung des Leistungsanspruchs das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gutachten vom 15. Juni 2023 zugrunde zu legen. Damit besteht bei der Beschwerdeführerin unter Berücksichtigung des rheumatologischen Belastbarkeitsprofils in angepass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Tätigkeiten eine Arbeitsfähigkeit von 85 % (E. 3.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt abzuklären, wie sich die solchermassen reduzierte Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin auf ihre Erwerbsfähigkeit auswirkt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Rentenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätsbemessung (Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b).</span></p><p><span> </span><span>Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti</span><span>gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän</span><span>den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Beson</span><span>deren (vgl. Art. 27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerbli</span><span>chen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Mass</span><span>gebend sind die Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungs</span><span>verfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungs</span><span>recht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b).</span></p><p><span> </span><span>Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Beurteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4; Urteil des Bundesgerichts 8C_674/2022 vom 15.</span><span> Mai</span><span> 2023 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob die Beschwerdeführerin, wie die Beschwerdegegnerin annahm (Urk. 7/59/1), als voll erwerbstätig zu qualifizieren oder ob auch ein Aufgabenbereich zu berücksichtigen wäre, kann dahingestellt bleiben, da auch unter der Annahme, die Beschwerdeführerin wäre im Gesundheitsfall in einem Pensum von 100 % tätig, kein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultierte (vgl. nachfolgend).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sind indessen Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom gleichen Tabellenlohn zu berechnen, erübrigt sich deren genaue Ermittlung. Diesfalls entspricht der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung eines allfälligen Abzugs vom Tabellenlohn. Dies stellt keinen «Prozentvergleich» dar, sondern eine rein rechnerische Vereinfachung (Urteil des Bundesgerichts 8C_358/2017 vom 4. August 2017 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen, bestätigt in Urteil 8C_213/2022 vom 4. August 2022 E. 4.6.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin besitzt keine in der Schweiz anerkannte Ausbildung (Urk. 7/6/5) und war stets im Service tätig (Urk. 7/2). Da sie keiner Beschäftigung nachgeht und damit ihre Restarbeitsfähigkeit nicht ausschöpft, hat die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin sowohl Validen- als auch Invalideneinkommen gestützt auf Tabellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">löhne ermittelt, wobei sie für beide Vergleichseinkommen auf den Tabellenwert für Hilfskräfte der LSE 2020 abstellte (Urk. 7/58; Bundesamt für Statistik, LSE 2020, TA1, Total, Frauen, Niveau 1, monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4'276.--). Dieses Vorgehen ist ebenso wenig zu bemängeln wie der Umstand, dass die Beschwerdegegnerin keinen Abzug vom Invalideneinkommen gewährt hat. Anhaltspunkte dafür, dass die Beschwerdeführerin ihre Arbeitsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt bloss unterdurchschnittlich verwerten könnte, sind nicht aktenkundig. Insbesondere dürfen Beschwerden, welche bereits beim Anforde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsprofil respektive bei der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit Berücksichtigung gefunden haben, nicht erneut als leistungsmindernd einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen (BGE 146 V 16 E. 4.1). Nachdem eine Arbeitsunfähigkeit von 15 % den Einschränkun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen einer leichtgradigen depressiven Episode hinreichend Rechnung trägt und eine Teilzeittätigkeit von 85 % bei Frauen ohne Kaderfunktion höher entlöhnt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wird als eine Vollzeitbeschäftigung (vgl. LSE 2020, T18, monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Beschäftigungsgrad, privater und öffentlicher Sektor zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men, Schweiz 2020), liesse sich ein Abzug nicht rechtfertigen. Selbst wenn aber mit Blick auf die per 1. Januar 2024 geänderte Rechtslage (vgl. Art. 26</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 3 IVV) ein solcher von 10 % gewährt würde, resultierte - auch unter der Annahme, die Beschwerdeführerin wäre im Gesundheitsfall in einem Pensum von 100 % tätig (vgl. E. 5.1) - kein rentenbegründender Invaliditätsgrad (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> = 100, Invalideneinkommen = 76.5; IV-Grad = 23.5 %). Weiterungen zur Status</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frage können damit unterbleiben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin beantragte die Gewährung der unentgeltlichen Prozess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führung (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="VV111"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraussetzungen für die Bewilli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsvertretung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Vertretung notwendig oder doch geboten ist (Art. 29 Abs. 3 BV; BGE 135 I 1 E. 7.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_686/2020 vom 11. Januar 2021 E. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Bedürftigkeit ist ausgewiesen (Urk. 3/3). Nachdem der Prozess nicht als aussichtslos bezeichnet werden kann, ist der Beschwerdeführerin die unentgelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Prozessführung zu bewilligen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzulegen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG), zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin wird auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsgericht hingewiesen, wonach sie zur Nachzahlung der ihr erlassenen Gerichtskosten verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">In Bewilligung des Gesuches vom 5. Januar 2024 wird der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">die un</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">entgeltliche Prozessführung bewilligt</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">,</span></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Partei oder ihrer Rechtsvertretung zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>PhilippMuraro</p><div><div><p> </p></div></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>