<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">IV.2010.00731</font></b><br/> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4"> </font></b><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">des Kantons Zürich</font><br/> <font size="4">III. Kammer</font><br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichterin Heine, Vorsitzende</font> <p><font size="4">Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</font> </p><p><font size="4">Ersatzrichterin Condamin</font> </p><p><font size="4">Gerichtssekretär Vogel</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Urteil vom 30. November 2010</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">in Sachen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">X.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdeführer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">Nachdem die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 28. Juni 2010 einen Anspruch auf Berufsberatung verneint hatte (Urk. 2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">nach Einsicht in die nicht datierte Beschwerde (Urk. 1), welche am 16. August 2010 bei der Beschwerdegegnerin eingegangen und zuständigkeitshalber mit Begleitschreiben vom 19. August 2010 an das Sozialversicherungsgericht überwiesen worden war (Urk. 3), und die ergänzende Eingabe des Beschwerdeführers vom 6. September 2010 (Urk. 6), mit welcher sinngemäss beantragt wurde, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei dem Beschwerdeführer Berufsberatung zu gewähren, sowie in die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin vom 29. September 2010 (Urk. 10),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">in Erwägung, dass</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">sich der 1961 geborene X.___ am 1. September 2008 unter Hinweis auf Beschwerden des Bewegungsapparates sowie eine depressive Entwicklung bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug anmeldete (Urk. 11/12),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">der damalige Hausarzt des Beschwerdeführers, Dr. med. Y.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, in seinem Bericht vom 1. Oktober 2008 ein generalisiertes Schmerzsyndrom, eine Angststörung, einen Verdacht auf depressive Entwicklung sowie einen Status nach einer ausgeheilten Facialisparese links diagnostizierte und ausführte, es bestehe kein klinisches Korrelat zu den geklagten Schmerzen (Urk. 11/17),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">im Gutachten der medizinischen Abklärungsstelle Z.___ vom 22. Januar 2009 ausgeführt wurde, dem Beschwerdeführer sei die angestammte Tätigkeit vollumfänglich zumutbar (Urk. 11/21 S. 6 f.),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die IV-Stelle das Leistungsbegehren nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren mit Verfügung vom 5. Juni 2009 abgewiesen hatte (Urk. 11/31), wogegen kein Rechtsmittel ergriffen worden war,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">Dr. med. A.___, Facharzt FMH Allgemeine Medizin, mit Schreiben vom 26. Januar 2010 an die IV-Stelle gelangte und erneut um Gewährung von beruflichen Eingliederungsmassnahmen ersuchte (Urk. 11/35), womit sich der Beschwerdeführer am 1. Februar 2010 einverstanden erklärte (Urk. 11/38),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">Dr. A.___, in dessen Behandlung der Beschwerdeführer seit 1. Januar 2010 stand, am 4. Februar 2010 im wesentlichen von einem generalisierten Schmerzsyndrom mit 4 von 5 positiven Waddell-Zeichen berichtete (Urk. 11/39),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">mithin von einer gegenüber dem Zeitpunkt der Begutachtung durch die Abklärungsstelle Z.___ unveränderten medizinischen Sachlage auszugehen ist, wie dies auch der Regionale Ärztliche Dienst der Invalidenversicherung (RAD) in seinen Stellungnahmen vom 25. Februar 2010 (Urk. 11/44) und 28. Juni 2010 (Urk. 11/49) zutreffend festhielt,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">auch der im Beschwerdeverfahren aufgelegte Bericht des Dr. A.___ vom 3. September 2010 (Urk. 7) zu keiner anderen Beurteilung Anlass gibt, da er weiterhin keine Befunde darstellt, welche nicht bereits im Zeitpunkt der Beurteilung durch die Gutachter der Abklärungsstelle Z.___ bekannt waren,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dem Beschwerdeführer die angestammte mittelschwere Tätigkeit somit nach wie vor mit einem vollen Pensum zumutbar ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die Voraussetzungen für eine berufliche Eingliederungsmassnahme im Sinne von Art. 15 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) daher nicht gegeben sind,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die angefochtene Verfügung, mit welcher ein Anspruch auf Berufsberatung verneint wurde, somit nicht zu beanstanden ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die Beschwerde entsprechend abzuweisen ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die Kosten des Verfahrens auf Fr. 300.-- festzulegen und ausgangsgemäss vom Beschwerdeführer zu tragen sind (Art. 69 Abs. 1</font><sup><font face="RotisSerif" size="4">bis</font></sup><font face="RotisSerif" size="4"> IVG),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">erkennt das Gericht:</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- X.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Bundesamt für Sozialversicherungen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">sowie an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p></div></body></html>