<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2022.00262</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Kübler<br/>Ersatzrichterin Curiger<br/>Gerichtsschreiberin Sherif</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">21. Februar 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span id="_Hlk133417077"></span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Michael Grimmer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Peyer Partner Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Löwenstrasse 17, Postfach, 8021 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Gesuchsgegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1969 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitete als Reinigungsmitarbeiterin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei meh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reren Arbeitgeber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n (vgl. Auszug aus dem Individuellen Konto [IK-Auszug], Urk. 6/9)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und meldete sich am 27. August 2019 nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfolgter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Früherfassung (Urk. 6/1) bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Berufliche Integration/Rente) an (Urk. 6/4). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, führte mit der Versicherten ein Gespräch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/8) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und tätigte medizinische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abklärungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/12)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Am 3. Dezember 2019 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, sie schliesse die Eingliederungsmassnahmen ab, da die Versicherte angegeben habe, sie fühle sich gesundheitlich nicht in der Lage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer angepassten Tätigkeit nachzugehen; betreffend Rente erhalte sie eine sepa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rate Verfügung (Urk. 6/19). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge zog die IV-Stelle die Akten der Kranken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">taggeldversicherung bei (Urk. 6/31</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-32). Mit Vorbescheid vom 10. März 2020 stellte die IV-Stelle der Versicherten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 6/34). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess die Versicherte am 18. März 2020 Einwand erheben (Urk. 6/36</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergänzende Begründung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">24. April 2020, Urk. 6/40) und reichte einen weiteren Arztbericht zu den Akten (Urk. 6/39). Die IV-Stelle tätigte weitere medizinische Abklärungen (Urk. 6/47).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nach Gewährung des rechtlichen Gehörs (Urk. 6/48-49) wurde der Versicherte am 10. März 2021 mitgeteilt, zur Klärung der Leistungsansprüche sei eine medizinische Untersuchung (Psychiatrie) notwendig (Urk. 6/55; vgl. auch Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/56 und 6/58</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 2. Juli 2021 erstattete Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie, sein Gutachten (Urk. 6/61). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 3. Dezember 2021 ersetzte die IV-Stelle den Vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 10. März 2020 und stellte erneut die Abweisung des Leistungsbegeh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rens in Aussicht (Urk. 6/72)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wogegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Versicherte am 21. Januar 2022 Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand erheben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> liess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/76). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29. März 2022 verfügte die IV-Stelle im angekündigten Sinne und wies das Leistungsbegehren der Versicherten ab (Urk. 2 [= Urk. 6/80]). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess die Versicherte am 16. Mai 2022 Beschwerde erheben und bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragen, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und ihr seien die gesetzlichen Leistungen zu gewähren, insbesondere sei ihr ab 1. Februar 2020 eine unbefristete ganze Invalidenrente zuzusprechen; eventualiter sei ein Gerichtsgutachten in den Fachbereichen Orthopädie, Rheumatologie und Neuropsychologie einzuholen und eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit vorzunehmen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Subeventua</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei die Sache zur weiteren Sachverhaltsabklärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 23. Juni 2022 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), worüber die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 28. Juni 2022 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p><span> </span><span>In zeitlicher Hinsicht sind </span><span> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span>lungen </span><span> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). </span><span>Da d</span><span>er Zeit</span><span>punkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1</span><span>bis</span><span> IVG) und jener des Renten</span><span>anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht (</span><span>vgl. </span><span>Rz</span><span>. 1008 des Kreisschreibens zu den Übergangsbe</span><span>stimmungen zur Einführung des linearen Rentensystems, KS ÜB WE IV, gültig ab 1. Januar 2022).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend bereits vor dem 1. Januar 2022 in Betracht fällt, sind die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p><span>1.</span><span>3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span>Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span>gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span>wieder herstellen</span><span>, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span>Vier</span><span>telsrente</span><span>, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span>Dreiviertelsrente</span><span> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span id="VV037"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben die Beweise frei, das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heisst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nische These abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a).</span></p><p><span> </span><span>Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span>Vorakten</span><span> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet </span><span>sind. Zudem muss der Arzt über die notwendigen fachlichen Qualifikationen ver</span><span>fügen. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a; Urteil des Bundesgerichts 8C_225/2021 vom 10. Juni 2021 E. 3.2, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihren Entscheid im Wesentlichen damit, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">estützt auf die medizinischen Akten sei nachvollziehbar, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Tätigkeit als Reinigungsmitarbeiterin nicht mehr zumutbar sei. Eine leichte bis gelegentlich mittelschwere körperliche Tätigkeit sei ihr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> indes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu 100 % zumutbar.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bezüglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Qualifikation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von einer Vollerwerbstätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, da die Reduktion auf ein 70 %-Pensum aus gesundheitlichen Gründen erfolgt sei. Es sei eine psychiatrische Untersuchung veranlasst worden (Urk. 2 S. 1-2). In einer angepassten Tätigkeit sei die Beschwerdeführerin zu 100 % arbeitsfähig. Psychisch liege keine dauerhafte Einschränkung vor, weshalb kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber brachte die Beschwerdeführerin vor, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdegegnerin sei verpflichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen abzuklären und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die erforderlichen Auskünfte einzuholen. Dies h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abe sie vorliegend nicht getan. In Bezug auf die Handproblematik habe sich die Beschwerdegegnerin auf das von der Krankentaggeldversicherung eingeholte orthopädisch-unfallchirurgische Gutachten gestützt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gutachten sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rund dreieinhalb Jahre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und damit ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">altet. Die Arthrose-Erkrankung sei fortscheitend und werde mit den Jahren schlimmer. Die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verpflichtet gewesen, nach drei Jahren einen aktuellen Bericht einzuholen (Urk. 1 S. 6). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Akten gehe hervor, dass es zu einer Verschlechterung gekommen sei. Im Jahr 2019 habe sie den Haushalt noch fast komplett selbst erledigen können, dies sei im Jahr 2021 nicht mehr der Fall gewesen. Entsprechend irre die Beschwerdegegnerin, wenn sie geltend mache, es würden keine neuen Befunde vorliegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7). Des Weiteren habe der psychiatrische Gutachter explizit weitergehende Abklärungen empfohlen. Die Beschwerdegegnerin habe sich dazu aber nicht veranlasst gefühlt. Es mangle aus medizinischer Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgeklärten Sachverhalt (Urk. 1 S. 8). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Somit habe sie Anspruch auf eine ganze Invalidenrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1 S. 9)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da sie ihre Hände faktisch fast nicht mehr verwenden könne und sie Analphabetin sei, rechtfertige sich ein invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsbedingter Abzug in der Höhe von 25 %. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daher habe sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch dann Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn eine vollschichtige Arbeitsfähigkeit in optimal angepasster Tätigkeit angenommen würde. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">68'438.15 und einem Invalideneinkommen von Fr. 37'182.35 resultiere ein Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsgrad von 46 % (Urk. 1 S. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung beziehungsweise eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheids</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte geltend, es müsse der Anspruch auf berufliche Massnahmen geprüft werden, wenn festgestellt werde, die Beschwerdegegnerin sei der ihr obliegenden Untersuchungsmaxime umfassend nachgekommen und es bestehe kein Rentenanspruch, da die Beschwerdegegnerin einen IV-Grad von 18 % anerkannt habe (Urk. 1 S. 11). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitgegenstand bildet vorliegend einzig die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Frage, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht einen Anspruch der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin auf eine Invalidenrente abgelehnt hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, da die IV-Stelle in der Verfügung vom 29. März 2022 lediglich über den Anspruch auf eine Invalidenrente verfügte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eine Prüfung des Anspruchs auf berufliche Massnahme ist daher nicht vorzuneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fehlt es doch diesbezüglich an einem Anfechtungsgegenstand, weshalb auf diesen Antrag nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einzutreten ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin Handchirurgie, berichtete am 27. September</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beschwerdeführerin sei seit dem 18. Januar 2019 in Behandlung und vom 22. Februar 2019 bis 21. März 2019 zu 100 % sowie ab dem 19. September 2019 bis 24. September 2019 zu 50 % arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin leide an einer Rhizarthrose beidseits, rechts mehr als links</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ohne Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit sei die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Epicondylitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">humeri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">radialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechts. Län</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerfristig sei die Prognose eher schlecht, gegebenenfalls sei im Verlauf eine Ope</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ration notwendig. Ihre bisherige Tätigkeit in der Reinigung sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aktuell maximal während vier Stunden pro Tag zumutbar. In einer angepassten Tätigkeit ohne Belastung der Hände sei ihr eine Arbeitszeit von acht Stunden pro Tag zumutbar (Urk. 6/12/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin Chirurgie und Arbeitsmedizin,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nannte in ihrem Gutachten vom 19. Dezember 2019 zuhanden des Krankentaggeldversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Diagnose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiederkehrende Schmerzen im rechten Daumensattelge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenk bei Rhizarthrose sowie im linken Daumensattelgelenk (geringer ausgeprägt) bei beginnender Rhizarthrose.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erläuterte, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Diagnosen am Bewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsapparat würden die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin dahingehend beeinflussen, dass Tätigkeiten mit starker Beanspruchung beider Hände, insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere Arbeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei denen Handkraft gefragt sei, von ihr nicht mehr geleistet werden könnten. Die Beschwerdeführerin habe als Reinigungskraft gearbeitet, dies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei ihr aufgrund der Einschränkungen im Bereich beider Daumen nicht mehr möglich. Die beklagten Beschwerden würden in Übereinstimmung mit den erhobenen Befunden stehen. Von Seiten des Bewegungsapparates bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit in einer optimal adaptierten Tätigkeit, jedoch nicht im bisherigen Tätigkeitsfeld als Reinigungskraft. Dauerndes Heben und Tragen von schweren Lasten sei von der Beschwerdeführerin nicht abzuverlangen, insbeson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere keine Tätigkeiten, die eine hohe Handkraft oder hohe Handgeschicklichkeit erfordern würden. Eine weitere Besserung sei nach einem operativen Eingriff </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglich. Allerdings </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Handkraft wie vor der Erkrankung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hergestellt werden. Eine leichte bis gelegentlich mittelschwere körperliche Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit sei der Beschwerdeführerin ab sofort vollschichtig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(volle Leistung und volles Pensum) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zumutbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/31/6-8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Bericht vom 23. Januar 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(richtig wohl eher: 23. Januar 2020) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin Psychiatrie und Psychotherapie, und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lic.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Psychotherapeut,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geht hervor, dass die Beschwerdeführerin ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mal wöchentlich in integrierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> psychiatrisch-psychotherapeutische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Behandlung sei. Als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit führten die Behandler eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwergradig (F33.2) auf. Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund des sehr schlechten und instabilen psychischen Gesundheitszustandes sei die Beschwerdeführerin nicht belastbar und zu 100 % arbeitsunfähig. Dies betreffe die Tätigkeit im angestammten Beruf als Reinigungskraft sowie auch alle weiteren Tätigkeiten (Urk. 6/39). Am 7. Juli 2020 ergänzte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beschwerdeführerin sei seit dem 9. Januar 2020 in Behandlung, die Behandlun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen würden alle zwei Wochen stattfinden, ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis sei von ihr nicht ausgestellt worden. A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ls Folge ihrer somatischen Grunderkrankung (Rhi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zarthrose) und der fehlenden Arbeitsfähigkeit habe die Beschwerdeführerin eine depressive Erkrankung entwickelt. Die depressive Symptomatik sei immer stärker geworden und sei mittlerweile sehr stark ausgeprägt. Trotz psychiatrisch-psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapeutischer Behandlung mit regelmässiger Überprüfung der Medikation befinde sich die Beschwerdeführerin in einem psychisch sehr schlechten Zustand. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu 100 % arbeitsunfähig sowohl in ihrer angestamm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Tätigkeit als Reinigungskraft als auch in allen weiteren Tätigkeiten (Urk. 6/47). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im psychiatrischen Gutachten vom 2. Juli 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Diagnose </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Major Depression, mittelgradig (DSM-5) beziehungsweise mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradige depressive Episode (ICD-10: F32.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urk. 6/61/26</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Befundmässig führte er aus, die Beschwerdeführerin habe die ganze Zeit über wach und bei klarem Bewusstsein gewirkt. Es würden keine quantitativen oder qualitativen Bewusst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seinsstörungen vorliegen. Die Beschwerdeführerin habe die Konzentration wäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rend des rund zweieinhalbstündige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Untersuchungsgespräch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gut aufrechterhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten können. Erst als ihr Ehemann in der letzten halben Stunde dazugekommen und befragt worden sei, habe sie unkonzentrierter gewirkt und man habe ihr angemerkt, dass sie nicht mehr möge und gerne aufhören wolle. Aus klinischer Sicht würden zumindest keine schwerwiegenderen Aufmerksamkeits- oder Gedächtnisstörungen vorliegen, da der Gesprächsverlauf nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch offensicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche kognitive Probleme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beeinträchtigt worden sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kein Wahn, Sinnes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täuschungen oder Ich-Störungen vor. Es würden auch keine Befürchtungen oder Zwänge vorliegen. Die Probleme im Zusammenhang mit der Schmerzsymptoma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tik sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht in Verbindung mit einer somatischen Belastungsstörung zu sehen. Zwar sei die Beschwerdeführerin durch die somatische Erkrankung sehr belastet und dadurch in ihrer Lebensführung stark eingeschränkt, dagegen spreche aller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dings, dass sich keine exzessiven Gedanken, starke Ängste oder exzessive Gesundheitssorgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätten ausfindig machen lassen, die einer somatischen Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsstörung nach DSM-5 entspr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ächen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe einfach Angst, da sie Probleme mit Lesen und Schreiben habe. Sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe ausgeführt, sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> könne nicht mit anderen zusammenarbeiten, sie denke, sie würden sie auslachen, weil sie nicht lesen könne. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bisherige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> noch Schreiben müssen. Erst seit sie nicht mehr arbeiten könne, habe sie begonnen sich darüber Gedanken zu machen, was wiederum die Angst- und Schamgefühle ausgelöst und verstärkt habe (Urk. 6/61/19-22).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte aus, b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei der Beschwerdeführerin liege eine Störung der Affektivität mit depressiver Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmung und Freudverlust vor. Die geschilderten Ängste in Bezug auf andere Menschen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausschliesslich im Zusammenhang mit den Schamgefühlen bezüglich des funktionalen Analphabetismus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, es liege keine soziale Angst vor. Zusätzlich würden affektive Symptome vorliege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die häufig im Rahmen einer Major Depression vorkommen würden wie häufiges Weinen und Gereiztheit. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s bes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tünden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein Interesseverlust und eine Tagesmüdigkeit als Folge der Schlaf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">probleme. Eine psychomotorische Unruhe oder Verlangsamung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hingegen nicht vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/61/24).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt sodann fest, es sei in einer Pause eine unangekündigte Laboruntersuchung durchgeführt worden, die Werte der Medikamente würden alle deutlich unter dem therapeutischen Wirkbereich liegen. Die Werte, zumindest bei den Medikamenten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dulexotin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Sertralin, würden auf einen nur gelegentlichen Gebrauch hindeuten, obschon die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin in der Befragung angegeben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Medikamente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> täglich einzuneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zolpidem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine recht kurze Halbwertszeit (durchschnittlich 2.4 Stunden), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">was </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den tiefen Plasmaspiegel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erkläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts der Anzahl der Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tome und deren Schweregrad sei von einer mittelgradigen Ausprägung auszuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen. Gegen eine schwere Ausprägung spreche, dass die Kriterien der Antriebs- und psychomotorische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Störung sowie d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verminderte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Fähigkeit zu denken oder sich zu konzentrieren/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verringerte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Entscheidungsfähigkeit nicht erfüllt seien. Diese würden typischerweise eine schwere depressive Störung auszeichnen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erörterte weiter, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie ambulant behandelnde Psychiaterin der Beschwerdeführerin habe in einem Bericht vom (mutmasslich) 23. Januar 2020 (im Bericht angegebenes Datum 23.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2018) die Diagnose einer schwergra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digen depressiven Episode bei rezidivierender depressiver Störung gestellt. Die Diagnose sei im Arztbericht vom 7. Juli 2020 erneut von ihr bestätigt worden. Anhand der erhobenen Angaben der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Akten sei jedoch keine depressive Vorerkrankung hervorgegangen. Es sei daher von einer Erstmanifestation auszugehen. Die Diskrepanz des Schweregrades sei damit zu erklären, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die behandelnde Psychiaterin auf die von der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin subjektiv wahrgenommenen Beschwerden des verminderten Antriebs und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verminderte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Konzentration und Aufmerksamkeit bezogen habe.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diese seien im Bericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Behandlerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weder genauer erläutert noch s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> damit ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hergehende Verhaltensbeobachtungen dokumentiert worden. Da die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin keine Probleme mit der Konzentrationsfähigkeit im Alltag angegeben habe und sie die Konzentration </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">während des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rund zweieinhalbstündige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungsgespräch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gut </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufrechterhalten k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">önnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sei nicht davon auszuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen, dass Aufmerksamkeits- oder Konzentrationsstörungen in einem Ausmass vorliegen würden, die zu einer relevanten Einschränkung der Leistungsfähigkeit führen würden (Urk. 6/61/28). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kam zum Schluss, das Ausmass der derzeitigen psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Sy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mpt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ome schränke die Arbeitsfähigkeit für die bisherige Tätigkeit nicht ein. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Symptome einer Major Depression, welche die Funktionalität beeinträch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen würden, würden bei der Beschwerdeführerin nicht vorliegen. Ihre Begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung, dass sie infolge ihrer Schamgefühle wegen ihres Analphabetismus eine alternative Tätigkeit, wo sie nicht alleine arbeiten könne, nicht annehmen möchte, sei aus subjektiver Sicht zwar nachvollziehbar, begründe jedoch aus medizinischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer solchen Tätigkeit. Die Schamgefühle seien überwindbar. Mit zunehmender Vertrautheit mit dem Team und dem Arbeitsplatz sei davon auszugehen, dass die Schamge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fühle abnehmen und sich die Beschwerdeführerin gut integrieren könne. Ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichts dessen, dass vermutlich ein stabiler Verlauf der mittelgradigen Depression vorliege, sei aus psychiatrischer Sicht nicht davon auszugehen, dass arbeitsrele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vante Einschränkungen best</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ünden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen würden. Aus psychiatrischer Sicht habe zu jedem Zeitpunkt eine volle Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit bestanden, auch in einer angepassten Tätigkeit (Urk. 6/61/33-34). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachten von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergingen in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/31/2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/61/6-13), den geklagten Beschwerden sowie gestützt auf die klinischen Untersuchungen durch die begutachtenden Fachärzte (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/31/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-6, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/61/13-17, 6/61/19-26). Die Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter haben ihre Diagnosen ausführlich und differenziert begründet (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/31/6-7, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">61/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26-28)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu den Beurteilungen in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einlässlich Stellung bezogen und – soweit Diskrepanzen bestanden (vgl. Urk. 6/61/28, 6/61/29-30</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, 6/61/35</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> – abweichende Einschätzungen plausibel begründet. Damit genügen die Gutachten den an eine beweiskräftige Beurteilungsgrundlage gestell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Anforderungen (E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) vollumfänglich, weshalb darauf abgestellt werden kann. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt in ihrem Gutachten fest, dass der Beschwerdeführerin von Seiten des Bewegungsapparates </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine volle Arbeitsfähigkeit in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> optimal angepasste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tätigkeit zumutbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dabei sei dauerndes Heben und Tragen von schweren Lasten zu vermeiden, insbesondere sollte die Beschwerdeführerin keine Tätigkeiten, die eine hohe Handkraft oder hohe Handgeschicklichkeit erfordern würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausführen. Eine leichte bis gelegentlich mittelschwere körperliche Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit sei der Beschwerdeführerin jedoch ab sofort (Dezember 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vollschichtig (volle Leistung und volles Pensum) zumutbar (E. 3.2). Diese Einschätzung steht i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einklang mit der Beurteilung der behandelnden Ärztin. Am 5. November 2019 bestätigte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> telefonisch, der Zustand der Beschwerdeführerin habe sich nicht verschlechtert. Aus der Telefonnotiz geht hervor, Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erklärt, eine Operation würde nicht in dem Masse eine Verbesserung bringen, dass die Beschwerdeführerin im angestammten Arbeitsbereich wieder 100 % arbeitsfähig würde. Eine Operation habe auf jeden Fall einen Kraftverlust zur Folge. Sie habe jedoch daran festgehalten, dass in einer angepassten Tätigkeit, ohne Belastung der Hände, acht Stunden pro Tag möglich sein sollten (Urk. 6/20/5, vgl. auch Urk. 6/32/15). Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, ihr Zustand habe sich verschlechtert und es seien weitere Berichte einzuholen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1 S. 6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, hat die Beschwerdegegnerin zu Recht festgehalten, dass keine weiteren somatischen Diagnosen oder Befunde vorgelegt wurden. Insbesondere bestehen keine Anhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkte dafür, dass die Beschwerdeführerin aus somatischen Gründen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in einer den Handbeschwerden angepassten Tätigkeit in höherem Masse eingeschränkt wäre. Mithin ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin aus somatischer Sicht in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegen das psychiatrische Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorbrachte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 1 S. 7 ff.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, vermag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht zu überzeugen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neuropsychologische Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lediglich eine Zusatzuntersuchung dar, die bei begründeter Indikation in Erwägung zu ziehen ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_851/2018 vom 23. Mai</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2019 E. 4.2.1 mit Hinweis). Der Entscheid darüber unterliegt dem Ermes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen der Experten (Urteil des Bundesgerichts 9C_216/2018 vom 7. September 2018 E. 3.5 mit Hinweis). Des Weiteren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chreiben weder Gesetz noch Rechtsprechung eine neuropsychologische Begutachtung vor, sondern dieser kommt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bloss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ergänzender Charakter zu (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_55/2018 vom 30. Mai 2018 E. 6.4.1 und 8C_820/2016 vom 27. September 2017 E. 5.2). Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seinem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten fest, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine kognitiven Einschränkungen festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, zur Feststellung von subtileren Formen von Aufmerksamkeits- und/oder Gedächtnisstörungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neuropsycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logische Untersuchung notwendig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abschliessend hielt er jedoch fest, dass die Beschwerdeführerin keine Probleme mit der Konzentrationsfähigkeit im All</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tag angegeben habe und sie die Konzentration </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rund zweieinhalb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stündige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Untersuchungsge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spräch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gut aufrechterhalten konnte, weshalb er nicht davon aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">merksamkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- oder Konzentrationsstörungen in einem Ausmass vorliegen wür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den, die zu einer relevanten Einschränkung der Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit führen würden (vgl. E. 3.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch keine neuropsychologische Untersuchung veran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lasste.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Eine explizite Empfehlung des Gutachters zu weiteren Abklärungen kann dem Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht entnommen werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die behandelnden Ärzte führten keinen psychopathologischen Befund auf, der auf eine Beeinträchtigung der kognitiven Funktionen hinweisen würde.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Einwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dungen der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin gegen das psychiatrische Gutachten erweisen sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als unbegrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">det. Gestützt auf das Gutachten von Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erstellt, dass die Beschwerdeführerin aus psychiatrischer Sicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihrer bisherigen Tätigkeit als Reinigungsmitarbeiterin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">noch in einer angepassten Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeschränkt ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Untersuchungsgrundsatz ist der Sachverhalt soweit zu ermitteln, dass über den Leistungsanspruch zumindest mit dem Beweisgrad der überwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genden Wahrscheinlichkeit entschieden werden kann. Ob sich weitere Abklärun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen in der Form einer erneuten Begutachtung rechtfertigen, hängt davon ab, inwieweit ein bereits vorliegendes Gutachten die praxisgemässen inhaltlichen und beweismässigen Anforderungen erfüllt (Urteil des Bundesgerichts 9C_57/2019 vom 7. März 2019 E. 3.2 mit weiteren hinweisen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Vorliegend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entgegen den Einwendungen der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 6 ff.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">it dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erstellt, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine langan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dauernde Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besteht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Angesichts der Aktenlage sind in diesem Zusammenhang von weiteren Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb davon ohne Verletzung der Untersuchungspflicht abgesehen werden kann (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 144 V 361 E. 6.5, 136 I 229 E. 5.3, je mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, wie sich die 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit in erwerblicher Hinsicht auswirkt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span id="XX171"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 145 V 141 E. 5.2.1, 139 V 28 E. 3.3.2, 135 V 58 E. 3.1, 134 V 322 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung sodann primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenlöhne gemäss der vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3 mit Hinweis). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem IK-Auszug geht hervor, dass die Beschwerdeführerin vor Eintritt des Gesundheitsschadens bei mehreren Arbeitgeberinnen beschäftigt war (Urk. 8/9). Im Anmeldeformular zum Leistungsbezug gab sie an, in einem Pensum von 50 % bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG und in einem Pensum von 20 % für die </span><span id="_Hlk133419685"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätig zu sein. Dabei erziele sie ein monatliches Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 2'250.-- bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG und ein solches von Fr. 1'072.-- bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/4 S. 6). Die gleichen Angaben tätigte sie gegenüber der IV-Stelle anlässlich des Standortgesprächs am 25. September 2019. Zusätzlich hielt sie fest, ihr Pensum vor einem Jahr gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbedingt auf 70 % reduziert zu haben (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/8 S. 2). Arbeitgeberberichte liegen keine in den Akten. Zur Bestimmung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechtfertigt es sich daher, auf ihre Angaben abzustellen, wobei sowohl die gesundheitsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dingte Reduktion von 30 % sowie die Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2020 zu berücksichtigen sind. Somit ergibt sich ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">59'696.-- ([Fr. 2'250.-- + Fr. 2'680.--] x 12 / 2'759 x 2'784).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Invalideneinkommen stützte sich die Beschwerdegegnerin auf die Tabellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">löhne der LSE im Kompetenzniveau 1 (Hilfsarbeiten). Soweit die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin geltend macht, es seien die Löhne in der Tabelle TA11 heranzuziehen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist festzuhalten, dass zwar kein Grundsatz besteht, dass stets auf die Tabelle TA1 abzustellen ist. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einzelfällen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist es ger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">echtfertig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anstatt auf die Tabelle TA1 auf die Tabelle TA7 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">«</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Tätigkeit, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht - Privater Sek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tor und öffentlicher Sektor [Bund] zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) abzustellen, wenn dies eine genauere Festsetzung des Invalideneinkommens erlaubt und de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ersicherten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Person </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der entsprechende Sektor offen steht und zumutbar ist (SVR 2008 IV Nr. 20 S. 63, 9C_237/2007 E. 5.1). Ferner kann bei qualifizierten Berufsleuten mit Fach- und Hochschulabschluss das Heranziehen der Tabelle TA11 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">«</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Quartilbereich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">] nach Ausbildung, beruflicher Stellung und Geschlecht - Privater Sektor und öffentlicher Sektor [Bund] zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeigt erscheinen (SVR 2011 IV Nr. 55 S. 163, 8C_671/2010 vom 25. Februar 2011 E. 6.4.2 mit Hinweisen; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_841/2013 vom 7. März 2014 E. 4.2; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_660/2014 vom 5. November 2014 E. 4).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Vorliegend ist dies nicht der Fall.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin hat keine beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Ausbildung und keinen Schulabschluss, weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es sich rechtfertigt,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die statistischen Löhne für Hilfsarbeiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Total Frauen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Tabelle TA1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus dem Jahr 2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2020 ergibt sich ein Invalideneinkommen von Fr. 55'722.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin geltend machte, es sei ein leidensbedingter Abzug in der Höhe von 25 % gerechtfertigt, da sie ihre Hände faktisch fast nicht mehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einsetzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> könne und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zudem Analphabetin sei, ist darauf hinzuweisen, dass ein solcher gewährt werden kann, wenn aufgrund von persönlichen oder beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Merkmalen davon auszugehen ist, dass die versicherte Person die verblie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann. Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Die Rechtsprechung gewährt insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen (vgl. BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Die Beschwerdegegnerin berücksichtigte keinen leidensbedingten Abzug mit der Begründung, auf dem Arbeitsmarkt seien genügend Stellen für das Belastungsprofil der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin vorhanden, was</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätzlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht zu beanstanden ist.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts des Belastungsprofils, wonach die Beschwerdeführerin in einer optimal angepassten Tätigkeit ohne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dauerndes Heben und Tragen von schweren Lasten und bei Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten, die keine hohe Handkraft oder hohe Handgeschicklichkeit erfordern wür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den, zu 100 % arbeitsfähig ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 4.2), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist davon auszugehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt verwerten kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. statt vieler: Urteile des Bundesgerichts 8C_434/2017 vom 3. Januar 2018 E. 7.2.1 und 9C_253/2017 vom 6. Juli 2017 E. 2.2.1, je mit weiteren Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). Die man</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelnde Schul- und Berufsausbildung ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entgegen der Ansicht der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als invaliditätsfremde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Faktor unberücksichtigt zu blei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben (Urteil des Bundesgerichts 8C_627/2021 vom 25. November 2021 E. 7.2 mit Hinweisen). Damit hat die Beschwerdegegnerin keine Aspekte unberücksichtigt gelassen, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">praxisgemäss einen Abzug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Tabellenlohn des untersten Niveaus nach sich ziehen müssten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist jedoch festzuhalten, dass auch bei Berücksichtigung eines Abzugs vom Invalideneinkommen von 25 % – was vorliegend keinesfalls gerechtfertigt ist – ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> % (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">59</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">'</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">696</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Invalideneinkommen von Fr. 41'79</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) resultier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en würde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Abzug resultiert ein solcher von rund 7 %.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Mithin hat die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine Invalidenrente, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p>6.<span> </span><span>Da die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zu beurtei</span><span>len war, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Ver</span><span>fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span>bis</span><span> IVG). Sie sind ermessensweise auf Fr. </span><span>700</span><span>.--</span><span> anzusetzen und ausgangsgemäss </span><span>der</span><span> unterliegenden </span><span>Beschwerde-führerin</span><span> aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht </span><span class="Standard berschrift3">erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, soweit darauf eingetreten wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Michael Grimmer</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelSherif</p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html></html>