B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung IV D-917/2013 U r t e i l v o m 4 . M ä r z 2 0 1 3 Besetzung Einzelrichter Fulvio Haefeli, mit Zustimmung von Richter Martin Zoller; Gerichtsschreiber Gert Winter. Parteien A._______, geboren (…), alias A._______, geboren (…), Marokko, (…), Beschwerdeführer, gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; Verfügung des BFM vom 18. Februar 2013 / N . D-917/2013 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass der Beschwerdeführer , ein marokkanischer Staatsangehöriger mit letztem Wohnsitz in M._______ (N._______), sich eigenen Angaben zu- folge ein b is zum 23. Oktober 2008 gültiges sechsmonatiges Arbeits- Visum für Italien beschaffte, seine Heimat am 24. April 2008 verliess, via Rom nach Palermo gelangte, danach ununterbrochen in Italien lebte und am 11. November 2012 illegal in die Schweiz einreiste, wo er am 16. No- vember 2012 im Empfangs - und Verfahrenszentrum (EVZ) O._______ um Asyl nachsuchte, dass er am 27. November 2012 im E VZ O._______ summarisch befragt (Befragung zur Person [BzP]) und vom BFM am 18. Februar 2013 im Rahmen von Art. 29 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) zu seinen Asylgründen angehört wurde, dass er anlässlich der BzP vom 27. November 2012 sowie der Anhörung vom 18. Februar 2013 zur Begründung seines Asylgesuchs im Wesentl i- chen vorbrachte, zum einen seien seine Eltern bei einem Bu sunfall im Jahre 2001 gestorben, und zum anderen habe ihm sein Bruder B._______, der ihn immer unterstützt habe, ein Visum für Italien besorgt, dass er den Heimatstaat einerseits aus familiären und andererseits aus wirtschaftlichen Gründen verlassen habe, dass er ungefähr vier Jahre lang in Palermo gearbeitet habe, dass das BFM mit Verfügung vom 18. Februar 2013 – gleichentags in Form eines Entscheidprotokolls eröffnet – in Anwendung von Art. 32 Abs. 1 AsylG auf das Asylgesuch nicht eintrat , die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete und dem Beschwerdeführer die editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis aushändigte, dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen anführte, den Ausführun- gen des Beschwerdeführers liessen sich keine Hinweise auf eine Verfo l- gung im Sinne von Art. 3 AsylG entnehmen, dass das BFM dementsprechend gemäss Art. 32 Abs. 1 AsylG auf das Asylgesuch nicht eintrete, dass sich aus den Akten keine Anhaltspunkte ergäben, wonach dem B e- schwerdeführer im Falle einer Rückkehr in den Heimatstaat mit beachtl i-D-917/2013 Seite 3 cher Wahrscheinlichkeit eine durch Art. 3 der Konvention vom 4. Novem- ber 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) verbotene Strafe oder Behandlung drohe, dass weder die im Heimatstaat herrschende politische Situation noch an- dere Gründe gegen die Zumutbarkeit seiner Wegweisung sprächen, dass es sich beim B eschwerdeführer um einen gesunden Mann im a r- beitsfähigen Alter handle, der zudem über Arbeitserfahrung verfüge, dass er immer noch über Familienangehörige in der Heimat verfüge, wel- che ihm bei einer Rückkehr sicherlich behilfli ch sein könnten, und er des Weiteren auch einen Bruder habe, der in der Schweiz lebe und arbeite, weshalb davon auszugehen sei, er könne den Beschwerdeführer in M a- rokko unterstützen, dass der Wegweisungsvollzug des Weiteren technisch möglich und pra k- tisch durchführbar sei, dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 20. Februar 2013 (Post- stempel vom 21. Februar 2013) gegen diesen Entscheid beim Bunde s- verwaltungsgericht Beschwerde erhob und dabei sinngemäss die Aufhe- bung der angefochtenen Verfügung sowie Eintreten auf das Asylgesuch beantragte, dass auf die Begründung der Rechtsbegehren und die eingereichten B e- weismittel, soweit für den Entscheid wesentlich, in den nachfolgenden Er- wägungen eingegangen wird, dass die vorinstanzlichen Akten am 25. Februar 2013 beim Bundesve r- waltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG), und zieht in Erwägung, dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Verwaltungsverfa h- rensgesetzes vom 20. Dezember 1968 [VwVG, SR 172.021]) des BFM entscheidet, ausser bei Vorliegen eines Auslieferungsersuche ns des Staates, vor welchem die beschwerdeführende Person Schutz sucht (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31 – 33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom D-917/2013 Seite 4 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesg e- richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), dass eine solche Ausnahme im Sinne von Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG nicht vorliegt, weshalb das Bundesverwaltungsgericht endgültig entscheidet, dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgeno m- men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufheb ung beziehungsweise Änd e- rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass somit auf die frist - und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu- treten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 VwVG), dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhal ts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das BFM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu übe r- prüfen (Art. 32 – 35 AsylG), die Beurteilungskompetenz der Beschwerde- instanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. BVGE 2011/9 E. 5 S. 116), dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintr e- tensentscheid a ls unrechtmässig erachtet – einer selbstständigen mat e- riellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die S a- che zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. BVGE 2007/8 E. 2.1 S. 73 m.H.a. Entscheidungen und Mitteilungen der Sc hwei- zerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.), dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mat e- riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle Kognition zukommt, dass die Verfügung als Anf echtungsgegenstand in der Bundesverwa l- tungsrechtspflege den äusseren Rahmen bildet, innerhalb welchem die Parteien der Rechtsmittelinstanz ein Rechtsverhältnis zur Beurteilung u n- terbreiten können, D-917/2013 Seite 5 dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzel richterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid n ur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrifte n- wechsel verzichtet wurde, dass nach Art. 32 Abs. 1 AsylG auf Gesuche, welche die Voraussetzu n- gen von Art. 18 AsylG nicht erfüllen, nicht eingetreten wird, dass nach Art. 18 AsylG als Asylgesuch jede Äusserung gilt, mit der eine Person zu erkennen gibt, dass sie die Schweiz um Schutz vor Verfolgung nachsucht, dass dabei praxisgemäss von einem weiten Verfolgungsbegriff auszug e- hen ist, der neben den in Art. 3 AsylG genannten Gründen auch Wegwei- sungshindernisse im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 2 – 4 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Au s- länderinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) umfasst (vgl. dazu EMA RK 2001 Nr. 5 E. 3b S. 31 f.), wobei allerdings der Geltungsbereich des we i- ten Verfolgungsbegriffs auf erlittene oder befürchtete Benachteiligungen, die direkt oder indirekt von Menschen ausgehen, eingeschränkt ist (vgl. EMARK 2003 Nr. 18 E. 4 und 5 S. 111 ff.) und somit vom weiten Verfo l- gungsbegriff einerseits Wegweisungshindernisse ausgeschlossen sind, die allein in der Person (namentlich ihrer Gesundheit, ihrem Alter oder i h- rem Geschlecht) oder deren persönlichen Lebenssituation (Familiennetz, gute Integration im Aufnahmestaat) fussen, sowie andererseits Ereignisse höherer Gewalt, die nicht von Menschenhand verursacht wurden (Natu r- katastrophen, Hungersnot, Dürre), dass aus den Akten nicht erkennbar ist, der Beschwerdeführer hätte je Probleme mit Behörden, Organisationen, Gruppierungen oder Privatpe r- sonen aus einem der in Art. 3 AsylG abschliessend aufgezählten Gründe oder aus einem Grund nach Art. 3 EMRK zu verzeichnen gehabt, dass er lediglich ökonomische Probleme für die Begründung seines Asy l- gesuches geltend machte, D-917/2013 Seite 6 dass ökonomische Schwierigkeiten indessen nicht unter den weiten Ve r- folgungsbegriff im oben genannten Sinne fallen, und folglich nicht geei g- net sind, den Anforderungen von Art. 18 AsylG zu entsprechen, dass der Beschwerdeführer in seiner Rec htmitteleingabe nochmals die ökonomischen Schwierigkeiten in den Vordergrund rückte und geltend machte, er sehe im Heimatstaat keine Zukunft für sich, dass diese zwar durchaus glaubhaften aber unerheblichen Beschwerd e- vorbringen nicht zu einer veränderten B etrachtungsweise führen können und somit die zutreffenden vorinstanzlichen Erwägungen nicht zu entkräf- ten vermögen, weshalb das BFM in Anwendung von Art. 32 Abs. 1 AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers zu Recht nicht eingetreten ist, dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kan- ton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. BVGE 2009/50 E. 9 S. 733 m.H.a. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde, dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestimmungen ü ber die vorläufige Aufnahme von Ausländern regelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG), dass bezüglich der Geltendmachung von Wegweisungshindernissen g e- mäss ständi ger Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche B e- weisstandard wie bei der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist und andernfalls wenigs- tens glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 S. 502; WALTER STÖCKLI, Asyl, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser [Hrsg.], Auslände r- recht, 2. Aufl., Basel 2009, Rz. 11.148), dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtl i- che Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländeri n oder des Ausländers in den Heimat -, Herkunfts - oder einen Drittstaat entg e- genstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG), D-917/2013 Seite 7 dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwu n- gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mas s- geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non -Refoule- ment im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet und keine A n- haltspunkte für ei ne menschenrechtswidrige Behandlung im Sinne von Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenosse n- schaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), von Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmensc h- liche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK ersichtlich sind, die dem Beschwerdeführer in Marokko droht, dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von Situatio- nen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notl a- ge konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG), dass weder die allgemei ne Lage im Heimatstaat des Beschwerdeführers noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, weshalb der Vollzug der Wegweisung vorlie- gend zumutbar ist, zumal der Beschwerdeführer soweit aktenkundig g e- sund ist und nebst der Muttersprache über elementare Französisch- und Italienischkenntnisse verfügt (A5/11 Ziff.1.17.03 S. 3), dass er nach eigenen Angaben als Plattenleger gearbeitet hat (A5/11 Ziff. 1.17.05 S. 3 /4), weshalb er seine handwerklichen Fertigkeiten auch im Heimatstaat zum Aufbau einer neuen Existenz einsetzen kann, dass er im Heimatstaat mit fünf Onkeln und vier Tanten über ein intaktes familiäres Beziehungsnetz verfügt (a.a.O. Ziff. 3.01 S. 4 und 5) und da r- über hinaus einen Bruder in der Schweiz hat, der ihn gegebenenfalls u n- terstützen kann, D-917/2013 Seite 8 dass nach dem Gesagten blosse soziale und wirtschaftliche Schwierigkei- ten, von denen die ansässige Bevölkerung im Allgemeinen betroff en ist, wie beispielsweise Wohnungsnot oder ein schwieriger Arbeitsmarkt , in der Regel für sich allein noch keine konkrete Gefährdung im Sinne von Art. 83 Abs. 4 AuG begründen (vgl. BVGE 2010/41 E. 8.3.6 S. 591), dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Heimat- staat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der B e- schaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12 S. 513 - 515), dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Weg - weisung zu bestätigen ist, dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, in - wiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtser- heblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unange - messen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.– (Art. 1 – 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG). (Dispositiv nächste Seite) D-917/2013 Seite 9 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 600.- werden dem Beschwerdeführer aufer- legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 3. Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die zuständ i- ge kantonale Behörde. Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: Fulvio Haefeli Gert Winter Versand: