<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Eidgenössisches Versicherungsgericht </div> <div class="para">Tribunale federale delle assicurazioni </div> <div class="para">Tribunal federal d'assicuranzas </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sozialversicherungsabteilung </div> <div class="para">des Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Prozess </div> <div class="para">{T 7} </div> <div class="para">B 65/01 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 15. April 2003 </div> <div class="para">III. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Präsident Borella, Bundesrichter Lustenberger und Kernen; Gerichtsschreiber Widmer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">M.________, 1945, Dr. oec. publ., Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Stiftung Auffangeinrichtung BVG, Limmatquai 94, 8001 Zürich, Beschwerdegegnerin </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Vorinstanz </div> <div class="para">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur </div> <div class="para"> </div> <div class="para">(Entscheid vom 29. Mai 2001) </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sachverhalt: </div> <div class="para">A. </div> <div class="para">M.________ (geboren 1945) war von 1988 bis 1992 zu je 50 % als Zeitungsredaktorin und Sachbearbeiterin tätig. Ab 15. Juni 1992 bezog sie Taggelder der Arbeitslosenversicherung. Am 4. Februar 1993 meldete sie sich als sich freiwillig versichernde Person bei der Stiftung Auffangeinrichtung BVG (nachfolgend: Auffangeinrichtung) an. Auf den 1. März 1993 wurde sie in die freiwillige Versicherung aufgenommen. Mit Verfügung vom 2. Februar 2000 sprach die IV-Stelle des Kantons Zürich M.________ rückwirkend ab 1. Mai 1992 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Am 17. Dezember 1998 erhob M.________ beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Klage gegen die Auffangeinrichtung mit dem Antrag, diese sei zu verpflichten, ihr eine Invalidenrente auszurichten. Mit Entscheid vom 29. Mai 2001 wies das Sozialversicherungsgericht die Klage im Sinne der Erwägungen ab. </div> <div class="para">B. </div> <div class="para">Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde erneuert M.________ das vorinstanzlich gestellte Rechtsbegehren. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Während die Auffangeinrichtung auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, verzichtet das Bundesamt für Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In der Folge reicht M.________ verschiedene weitere Eingaben ein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Scheidet ein Versicherter aus der obligatorischen Versicherung aus, so kann er die Vorsorge oder bloss die Altersvorsorge im bisherigen Umfang bei derselben Vorsorgeeinrichtung, wenn deren Reglement dies zulässt, oder bei der Auffangeinrichtung weiterführen (<span class="artref">Art. 47 Abs. 1 BVG</span>). Gemäss <span class="artref">Art. 1 Abs. 1 lit. b BVV 2</span> sind Personen, die im Sinne der Invalidenversicherung zu mindestens zwei Dritteln invalid sind, der obligatorischen Versicherung nicht unterstellt. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführerin wurde mit Wirkung ab 1. Mai 1992 bei einem Invaliditätsgrad von 70 % eine ganze Rente der Invalidenversicherung zugesprochen. Im Zeitpunkt der Aufnahme in die freiwillige Versicherung der Auffangeinrichtung (1. März 1993) war sie somit bereits zu über zwei Drittel invalid, weshalb die Voraussetzungen für eine obligatorische Versicherung nach BVG nicht erfüllt waren (<span class="artref">Art. 1 Abs. 1 lit. b BVV 2</span>). Ein Invaliditätsgrad von mindestens zwei Dritteln steht aber auch der Aufnahme in die freiwillige Versicherung entgegen, kann doch für ein Risiko, das sich bereits verwirklicht hat, auch seitens der Auffangeinrichtung keine Versicherungsdeckung gewährt werden. Wie die Vorinstanz zutreffend festhält, kam daher zwischen der Beschwerdeführerin und der Auffangeinrichtung kein gültiges Vorsorgeverhältnis zustande, weshalb kein Anspruch auf Invalidenleistungen besteht. Hingegen sind der Beschwerdeführerin die geleisteten Beiträge zurückzuerstatten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sämtliche in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwendungen, namentlich zur Frage des Eintritts der Invalidität, vermögen an diesem Ergebnis nichts zu ändern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherung zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 15. April 2003 </div> <div class="para">Im Namen des Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der III. Kammer: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>