<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.00578</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Sonderegger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 30. Oktober 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Evalotta Samuelsson</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Samuelsson Recht</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 12, 8001 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1965, rutschte am 1. Dezember 2012 auf dem Eis aus und fiel auf den Hinterkopf (Urk. 7/21/76). Ab 19. Dezember 2012 war sie in wechselndem Ausmass arbeitsunfähig (Urk. 7/17/3, Urk. 7/21/37 Mitte). Ihre seit 1. November 2011 bekleidete Stelle als Senior Specialist Finan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cial Industry/Country Manager bei der Y.___ AG wurde per 31. Juli 2013 (letzter Arbeitstag war der 18. Dezember 2012) aufgelöst (Urk. 7/17/1). Nach einer Früherfassung vom 7. März 2014 (vgl. Urk. 7/4) und einem Beratungsgespräch vom 21. März 2014 (Urk. 7/5) meldete sich die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte im Mai 2014 unter Hinweis auf das am 1. Dezember 2012 erlittene Schä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delhirntrauma zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Urk. 7/12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, verlangte Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">künfte von der ehemaligen Arbeitgeberin (Urk. 7/17), zog die Akten des Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherers bei (Urk. 7/21) und tätigte eigene medizinische Abklärungen (Urk. 7/23-24, Urk. 7/28). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 26. Juni 2014 stellte der Unfallversicherer seine Leistungen für Taggelder und Heilbehandlung mangels Kausalzusammenhangs der verbliebenen Beschwerden zum Unfallereignis per 31. Dezember 2013 ein (Urk. 7/21/ 7-9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 28. November 2014 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, aufgrund des Gesundheitszustandes seien keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich; der Rentenanspruch werde geprüft (Urk. 7/34). Am 28. August 2015 er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stattete das Z.___ (Z.___) das von der IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle veranlasste polydisziplinäre Gutachten (Urk. 7/73).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt darauf stellte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 17. September 2015 die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 7/75). Daran hielt sie auf Einwand der Versicherten vom 23. November 2015 (Urk. 7/81) hin nach Rückfrage bei den Gutachtern (Urk. 7/82, Urk. 7/85) und ihrem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD, Urk. 7/89/2) mit Verfügung vom 13. April 2016 fest (Urk. 7/90 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiegegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 17. Mai 2016 Beschwerde und ersuchte um Rückweisung der Sache an die IV-Stelle, damit diese ein schlüssi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ges und nachvollziehbares Gutachten einhole und hernach nochmals über die Invalidenleistungen entscheide (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle schloss in der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmlassung vom 22. Juni 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Replik vom 31. Oktober 2016 erneuerte die Beschwerdeführerin ihr Rechtsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren (Urk. 12) und die Beschwerdegegnerin verzichtete am 11. November 2016 auf das Einreichen einer Duplik (Urk. 14), wovon der Beschwerdeführerin am 14. November 2016 Kenntnis gegeben wurde (Urk. 15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 57a Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) teilt die IV-Stelle der versicherten Person den vorgesehenen Endentscheid über ein Leistungsbegehren oder den Entzug oder die Herabsetzung einer bisher gewährten Leistung mittels Vorbescheid mit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Parteien können innerhalb einer Frist von 30 Tagen bei der IV-Stelle münd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich oder schriftlich Einwände zum Vorbescheid vorbringen (Art. 73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 1 und Abs. 2 Satz 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV]). Her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach entscheidet die IV-Stelle mittels Verfügung, wobei sie sich darin mit den für den Beschluss relevanten Einwänden der Parteien auseinanderzusetzen hat (Art. 74 Abs. 1 und 2 IVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von den kantonalen IV-Stellen erlassenen Verfügungen sind sodann – in Abweichung von Art. 52 und Art. 58 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) – ohne vorgängiges Einsprachever</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren direkt beim Versicherungsgericht am Ort der IV-Stelle anfechtbar (Art. 69 Abs. 1 lit. a IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 42 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsrechts (ATSG) haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör, wobei sie vor Erlass von Verfügungen, die durch Einsprache anfechtbar sind – was auf Verfügungen über Leistungen der Invalidenversicherung nach dem Gesagten nicht zutrifft – nicht angehört werden müssen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein Bestandteil des Anspruchs auf rechtliches Gehör, wie er neben der explizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten gesetzlichen Regelung in Art. 42 ATSG auch in Art. 29 Abs. 2 der Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV) garantiert wird (vgl. BGE 124 V 180 E. 1a), ist das Recht der versicherten Person, sich vor Erlass ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nes in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern, er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 132 V 368 E. 3.1). Der Gehörsanspruch verpflichtet die Behörde, die Vorbringen der betroffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Person auch tatsächlich zu hören, zu prüfen und in der Entscheidfindung zu berücksichtigen, weshalb sie ihren Entscheid zu begründen hat (BGE 134 I 83 E. 4.1). Die Pflicht der Behörde, ihre Verfügungen – sofern sie den Begehren der Parteien nicht voll entsprechen (Art. 49 Abs. 3 Satz 2 ATSG) – zu begründen, bezweckt insbesondere, die betroffene Person in die Lage zu versetzen, eine Verfügung gegebenenfalls sachgerecht anfechten zu können (BGE 124 V 180 E. 1a, vgl. auch BGE 134 I 83 E. 4.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Um den verfassungsrechtlichen Anforderungen zu genügen, muss die Begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung wenigstens kurz die Überlegungen nennen, von denen sich die Behörde bei ihrem Entscheid hat leiten lassen und auf die sich der Entscheid stützt. Aus der Begründung muss jedenfalls ersichtlich werden, ob und warum die Behörde ein Vorbringen einer Partei für unzutreffend beziehungsweise unerheblich hält. Es muss erkennbar sein, ob die Behörde es überhaupt in Betracht gezogen hat. Sie darf sich nicht auf den Hinweis beschränken, die Überlegungen der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten Person seien zur Kenntnis genommen und geprüft worden. Die Begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung muss so abgefasst sein, dass eine Anfechtung des Entscheids möglich ist (Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Aufl. 2015, N 56 zu Art. 49, mit Hinweis auf BGE 124 V 180).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist formeller Natur. Daher führt dessen Verlet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids. Vorbehalten bleiben praxisge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss Fälle, in denen die Verletzung des Begründungsrechts nicht besonders schwer wiegt und dadurch geheilt wird, dass die Partei, deren rechtliches Gehör verletzt wurde, sich vor einer Instanz äussern kann, welche sowohl Tat- als auch Rechtsfragen uneingeschränkt überprüft. Von einer Rückweisung der Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs an die Verwaltung ist im Sinne einer Heilung des Mangels selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Gehörs dann abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">malistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 132 V 387 E. 5.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin holte im Einwandverfahren bei den Z.___-Gutachtern eine ergänzende Stellungnahme ein zu den von der Beschwerdeführerin erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benen Rügen wie auch zur bundesgerichtlichen Rechtsprechung betreffend Indikatorenprüfung (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urteil 9C_492/2014 vom 3. Juni 2015), ohne die Beschwerdeführerin über diese Beweismassnahme zu informieren (Urk. 7/82). Aufforderungsgemäss ergänzte die begutachtende Neuropsycholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gin am 15. Februar 2016 ihre Expertise (Urk. 7/86) und am 29. März 2016 äus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serten sich die übrigen befassten Gutachter des Z.___ (Urk. 7/85). Hernach legte die Beschwerdegegnerin die Akten dem Arzt ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes zur Beurteilung vor (Urk. 7/89/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ohne diese neuen Beweismittel zwecks Gewährung des rechtlichen Gehörs der Beschwerdeführerin zur Kenntnis zu bringen, erliess die Beschwerdegegnerin am 13. April 2016 die hier angefochtene Verfügung (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieses Vorgehen stellt eine grobe Verletzung des rechtlichen Gehörs dar, da die Parteien Anspruch darauf haben, Kenntnis von allen aufliegenden Akten zu ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben und sich dazu zu äussern, bevor ein Entscheid ergeht. Beschwerdeweise rügte die Beschwerdeführerin denn auch, dass sie von den ergänzenden Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führungen der Z.___ keine Kenntnis habe (Urk. 1 S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hat sich zudem in der angefochtenen Verfügung über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haupt nicht mit den Vorbringen im Einwand (Urk. 7/81) auseinandergesetzt. Obwohl die Beschwerdeführerin substantiiert den Beweiswert des Z.___-Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtens bemängelte, erschöpft sich die Begründung in der Verfügung in folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„Wir haben Ihr Einwandschreiben vom 23. November 2015 an die Gutachter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle weitergeleitet. Wir haben dann die Stellungnahme von Z.___ AG erhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Ihr Einwand ändert nichts an der medizinisch theoretischen Arbeitsfähigkeit. Wir halten an unserem Entscheid fest.“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort vom 22. Juni 2016 (Urk. 6) erneuerte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin bloss ihren Standpunkt, dass die Expertise wie auch die er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gänzende Stellungnahme des Z.___ beweiskräftig sei, ohne darzulegen, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb sie die Einwendungen der Beschwerdeführerin nicht als stichhaltig erach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieser Entscheid hält den Erfordernissen an eine rechtsgenügliche Begründung offensichtlich nicht stand, sind doch die seitens der Beschwerdegegnerin ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">troffenen Schlussfolgerungen in keiner Weise begründet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es geht nicht an, dass jegliche Auseinandersetzung mit den erhobenen Rügen unterbleibt und die Beschwerdeführerin in der Beschwerde die nämlichen Vorbringen formulieren muss, um sich Gehör zu verschaffen. Die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin wird dergestalt auf den Gerichtsweg gezwungen, um Kenntnis von den Entscheidgründen der Beschwerdegegnerin zu erhalten beziehungsweise um – nachdem die Beschwerdegegnerin auch im Gerichtsverfahren eine Diskussion des Parteivortrages vollständig hat vermissen lassen - vom Gericht zu erfahren, weshalb ihren Einwendungen nicht gefolgt werden kann. Dieses Vorgehen wi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derspricht offensichtlich der Verfahrensökonomie. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem ist es nicht Sache des Gerichts, unter allen Blickwinkeln in den Akten nach möglicherweise zutreffenden Erklärungen zu forschen, die eine Abweisung des Leistungsbegehrens belegen könnten, ohne dass die Verwaltung Erwägun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zu den beschwerdeführerischen Einwänden angestellt hätte. Eine rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genügliche Begründung ist so abzufassen, dass nicht nur für die Betroffene, sondern auch für das Gericht ersichtlich wird, von welchen Überlegungen sich die Vorinstanz hat leiten lassen. Es kann dergestalt auch nicht prüfend nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollzogen werden, weshalb die Beschwerdegegnerin die gegen das Gutachten erhobenen Einwände </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für unzutreffend b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eziehungsweise unerheblich hielt und welche Beanstandungen sie dabei überhaupt berücksichtigt hat. Dabei fällt auch ins Gewicht, dass sie einfach auf die gutachterliche Stellungnahme verweist, aber eine eigene rechtliche Würdigung vollständig versäumt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin verlangte mit dem Einwand die Herausgabe einerseits der vom begutachtenden Neurochirurgen veranlassten MRI- und übrigen radiologischen Bilder und andererseits der von der neuropsychologischen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achterin durchgeführten Validierungstests (Urk. 7/81 S. 4 und S. 6). Diese Unterlagen wurden ihr nach Lage der Akten nicht zur Kenntnis gebracht und die Beschwerdegegnerin hat es auch unterlassen, sich in der Verfügung oder in der Vernehmlassung zu diesem Antrag vernehmen zu lassen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus Art. 29 Abs. 2 BV ergibt sich nach ständiger Rechtsprechung kein An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf Einsicht in rein interne Akten, die für die interne Meinungsbildung bestimmt sind und denen kein Beweischarakter zukommt. Demgemäss besteht im Rahmen einer Begutachtung grundsätzlich kein Anspruch auf Einsicht in die der internen Meinungsbildung dienenden Notizen des Gutachters oder generell das Gutachten vorbereitende Arbeitsunterlagen, wie Hilfsmittel für die Erstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung eines Gutachtens, zum Beispiel schriftliche Aufzeichnungen über Tester</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebnisse oder andere Befunde. Das Gericht kann indessen zum Beizug ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtet sein, wenn dies im Einzelfall zur Überprüfung des Sachverständigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachtens in seinen Grundlagen und Schlussfolgerungen angezeigt erscheint (Urteil des Bundesgerichts 9C_591/2010 vom 20. Dezember 2010 E. 5.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In diesem Sinne hat die Rechtsprechung unter anderem einen Anspruch auf Einsicht in Röntgenbilder und Computertomogramme, die eine wesentliche Beurteilungsgrundlage einer Expertise bildeten, bejaht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 9C_591/2010 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2010 E. 5.1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführerin blieb nach dem Gesagten die Einsicht in die durch den Neurologen des Z.___ veranlassten MRI-Bilder des Schädels (vgl. Urk. 7/46/1 unten; Bericht der Klinik A.___, Neuroradiologie, vom 29. Juni 2015, Urk. 7/73/57), auf welche der Neurologe seine Erkenntnis in Bezug auf die feh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenden organischen Läsionen stützte (Urk. 7/73/25), offensichtlich zu Unrecht verwehrt. Wie zutreffend ausgeführt wurde, wurde die Beschwerdeführerin dadurch daran gehindert, die Bildgebungen durch einen eigenen Neuroradiolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen prüfen zu lassen (Urk. 1 S. 8 oben). Das rechtliche Gehör dient unter ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rem auch dem Ziel, den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgang des Verfahrens beeinflussen zu können. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies wurde durch das Vorenthalten der Bildgebungen vereitelt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin hat das Akteneditions- beziehungsweise Akteneinsichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesuch bereits gegenüber der Beschwerdegegnerin formuliert, weshalb es nicht dem Gericht obliegt, im vorliegenden Verfahren die entsprechenden Unterlagen zu beschaffen. Die Beschwerdeführerin würde bei einem gerichtlichen Vorgehen auch eine Instanz verlieren, weshalb sich auch unter diesem Blickwinkel die Rückweisung der Angelegenheit zur ordentlichen Durchführung des Verwaltungsverfahrens rechtfertigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob in Nachachtung der vorstehend zitierten bundesgerichtlichen Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung (E. 3.2 hievor) auch Anspruch auf Einsicht in die Testergebnisse der Neuropsychologin des Z.___ besteht, hat die Beschwerdegegnerin noch gar nicht geprüft. Dies hat sie nachzuholen. Dabei wird sie insbesondere zu klären haben, ob es sich bei der von der Neuropsychologin zitierten Testuntersuchung (Urk. 7/73/55) allenfalls um blosse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hilfsbelege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> handelt, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf freiwilliger Basis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gedankenstütze zur Vorbereitung des Entscheides </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfasst wurden, denen der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weischarakter abgeht (vgl. BGE 113 Ia 286 E. 2d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und somit dem Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtsrecht nicht zugänglich sind (Urteil des Bundesgerichts 2P.23/2004 vom 13. August 2004 E. 2.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b die medizinische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abklärungen im Zeitpunkt des Verfügungserlasses rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genüglich erschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kann unter den gegebenen Umständen offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bleiben.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Immerhin ist festzuhalten, dass es die Z.___-Gutachter zunächst für „sehr wich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig“ erachteten, Einsicht in die von der behandelnden Psychotherapeutin verfassten Berichte zu erlangen (Urk. 7/46/1). Diese wurden auf Aufforderung der Gutachter nicht aufgelegt (Urk. 7/46/2). Obwohl bereits nach Eingang der Akten des Unfallversicherers aktenkundig war, dass die Beschwerdeführerin in psychotherapeutischer Behandlung steht (vgl. etwa Urk. 7/21/78), hat es die Beschwerdegegnerin unterlassen, von der Psychotherapeutin die entsprechenden Berichte oder wenigstens einen Formularbericht einzuholen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Stütze des Beweiswerts des Z.___-Gutachtens kommt die Beschwerde- gegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin wohl kaum umhin, die entsprechenden medizinischen Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terlagen einzuholen und sie den Gutachtern zu unterbreiten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die angefochtene Verfügung kann nach dem Gesagten nicht geschützt werden. Sie leidet unter verschiedenen Aspekten des rechtlichen Gehörs an schwerwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Mängeln, welcher eine sorgfältige Meinungsbildung der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin darüber, ob und allenfalls mit welcher Argumentation er den abschlä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gigen Rentenentscheid anfechten und gegebenenfalls noch selber Beweismittel beschaffen soll, verunmöglichte. Die Beschwerdeführerin wurde gewissermassen auf den Gerichtsweg gezwungen, um die Entscheidungsgründe der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin zu erfahren beziehungsweise um vom Gericht zu erfahren, wie dieser Entscheid begründet werden könnte, was sich auch unter Berücksichtigung der Kostenpflicht des Beschwerdeverfahrens (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) als stossend er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich kann es nicht Sinn des durch die Rechtsprechung geschaffenen Insti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuts der Heilung des rechtlichen Gehörs sein, dass Verwaltungsbehörden sich über den elementaren Grundsatz des rechtlichen Gehörs hinwegsetzen und darauf vertrauen, dass solche Verfahrensmängel in einem von der betroffenen Person allfällig angehobenen Prozess dann behoben würden (vgl. BGE 116 V 182 E. 3c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die angefochtene Verfügung vom 13. April 2016 (Urk. 2) ist damit aus formel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Gründen aufzuheben. Die Sache ist an die Beschwerdegegnerin zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen, damit sie in einem rechtsgenüglichen Verwaltungsverfahren im Sinne der Erwägungen über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin neu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheide.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57). Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVG sind auf Fr. 800.-- festzusetzen und entsprechend dem Verfahrensausgang der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin steht sodann gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG und § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsgericht (GSVGer) eine Parteientschädigung zu, wobei diese unter Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zesses auf Fr. 2‘200.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 13. April 2016 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese im Sinne der Erwägungen verfahre und hernach über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin neu ver</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">füge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2'200</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Evalotta Samuelsson</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSonderegger</p></div> </div></body></html>