<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00555</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204914&amp;W10_KEY=13013566&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00555</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 23.03.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Aufenthaltsbewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Anwendbarkeit von Art. 8 EMRK auf Beziehungen ausserhalb der Kernfamilie Die Beziehung zu einem anwesenheitsberechtigten (E. 2) erwachsenen Verwandten ist nur dann grundrechtlich geschützt, wenn eine Abhängigkeit vorliegt, die über die gewöhnlichen, gefühlsmässigen Beziehungen hinausgeht. Ob ein Abhängigkeitsverhältnis besteht, ist anhand der Umstände zu bestimmen: Pflege- und Unterstützungsbedürftigkeit des Ausländers, seine in der Schweiz lebenden erwachsenen Verwandten, Zusammenleben der Familienmitglieder (Übersicht über die Rechtsprechung geordnet nach Fallgruppen: E. 3.2). Die an Diabetes und Angstzuständenden leidende 68-jährige Beschwerdeführerin wohnt seit bald sechs Jahren mit ihrem Sohn und ihrer Schwiegertochter zusammen und kann nicht mehr selbstständig den Haushalt besorgen, womit (zumindest) die Beziehung zu ihrem Sohn grundrechtlich geschützt und somit auf die Beschwerde einzutreten ist (E. 3.3). Der Anspruch auf Führung eines gemeinsamen Familienlebens überwiegt das öffentliche Interesse an einer zurückhaltenden Bewilligungspraxis; offen gelassen, ob auch andere öffentliche Interessen (Schonung der Staatsfinanzen) in die Abwägung mit einzubeziehen sind (E. 4.2). Gutheissung</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABHÃNGIGKEIT">ABHÃNGIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABHÃNGIGKEITSVERHÃLTNIS">ABHÃNGIGKEITSVERHÃLTNIS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ALTER">ALTER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: AuslÃ¤nderrecht ST: AUFENTHALTSBEWILLIGUNG">AUFENTHALTSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ELTERN-KIND-BEZIEHUNG">ELTERN-KIND-BEZIEHUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERWACHSENE VERWANDTE">ERWACHSENE VERWANDTE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FAMILIENLEBEN">FAMILIENLEBEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KERNFAMILIE">KERNFAMILIE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KRANKHEIT">KRANKHEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MITWIRKUNGSPFLICHT">MITWIRKUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PFLEGEBEDÃRFTIGKEIT">PFLEGEBEDÃRFTIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNSELBSTSTÃNDIGKEIT">UNSELBSTSTÃNDIGKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNTERSTÃTZUNGSBEDÃRFTIGKEIT">UNTERSTÃTZUNGSBEDÃRFTIGKEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 13 BV</span><br/><span class="ungerade">Art. 8 EMRK</span><br/><span class="gerade">§ 7 Abs. 2 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2005 Nr. 25 S. 86</span><br/><span class="gerade">ZBL 2005 Nr. 106 S. 526</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">A (geboren 1937, aus Serbien-Montenegro) kam 1999 in die Schweiz und wohnt seither bei einem ihrer SÃ¶hne und dessen Frau. Am 27. Juli 2004 trat die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit auf ein Gesuch um eine Aufenthaltsbewilligung mit der BegrÃ¼ndung nicht ein, dass zuvor ein Asylgesuch rechtskrÃ¤ftig abgewiesen worden war und kein grundrechtlicher Bewilligungsanspruch bestehe. Sie setzte gleichzeitig Frist zum Verlassen des Kantonsgebiets an und entzog einem allfÃ¤lligen Rechtsmittel die aufschiebende Wirkung.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Einen dagegen erhobenen Rekurs wies der Regierungsrat am 10. November 2004 ab, soweit er darauf eintrat, und beauftragte die Direktion mit der Wegweisung.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 20. Dezember 2004 beantragte A beim Verwaltungsgericht neben der Aufhebung des Rekursentscheids die RÃ¼ckweisung an das Migrationsamt zur materiellen Entscheidung, die GewÃ¤hrung einstweiligen Rechtsschutzes sowie eine ParteientschÃ¤digung. Der Regierungsrat beantragte am 11./12. Januar 2005 Nichteintreten, eventualiter Abweisung der Beschwerde, ebenso die Abweisung des Begehrens um vorsorgliche Massnahmen. Die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit verzichtete demgegenÃ¼ber stillschweigend auf einen Antrag zum Massnahmebegehren und eine Beschwerdeantwort.</p> <p class="Urteilstext">Mit VerfÃ¼gung vom 18. Januar 2005 verbot der AbteilungsprÃ¤sident Entfernungsmassnahmen bis zum Entscheid in der Hauptsache.</p> <p class="Zwischentitel"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Im AuslÃ¤nderrecht ist die Beschwerde ans Verwaltungsgericht zulÃ¤ssig, soweit die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht offen steht (§ 43 Abs. 2 in Verbindung mit § 43 Abs. 1 lit. h des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959, VRG). Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht wiederum ist nur dann gegeben, wenn ein bundesrechtlicher Bewilligungsanspruch besteht (Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 des Bundesrechtspflegegesetzes vom 16. Dezember 1943, OG). â Ob der von der BeschwerdefÃ¼hrerin geltend gemachte Anspruch gemÃ¤ss Art. 8 Abs. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) besteht, ist im Rahmen des Eintretens zu prÃ¼fen (BGE 122 II 289 E. 1c und d).</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das Bundesgericht setzt fÃ¼r einen Bewilligungsanspruch aufgrund von Art. 8 EMRK (bzw. Art. 13 Abs. 1 BV) zunÃ¤chst voraus, dass der in der Schweiz ansÃ¤ssige FamilienangehÃ¶rige Ã¼ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfÃ¼gt (BGE 130 II 281 E. 3.1). Diese Voraussetzung ist beim Sohn der BeschwerdefÃ¼hrerin aufgrund seiner Niederlassungsbewilligung erfÃ¼llt.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin leitete ihren Aufenthaltsanspruch im Rekursverfahren unter anderem daraus ab, dass sich ihr Sohn und ihre Schwiegertochter aufgrund ihrer Herzprobleme um sie kÃ¼mmern mÃ¼ssten. Der Regierungsrat sah diese Vorbringen als unsubstantiiert an. Die BeschwerdefÃ¼hrerin lÃ¤sst geltend machen, der Regierungsrat wÃ¤re aufgrund der Untersuchungsmaxime verpflichtet gewesen, eine Ã¤rztliche Begutachtung anzuordnen. â Der Untersuchungsgrundsatz in § 7 Abs. 1 VRG wird im Rechtsmittelverfahren durch das RÃ¼ge- und BegrÃ¼ndungserfordernis eingeschrÃ¤nkt (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 7 N. 5 und 11). Er wird hier zusÃ¤tzlich dadurch relativiert, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin ein Gesuch stellte und dadurch sowohl im Verwaltungs- als auch im verwaltungsinternen Beschwerdeverfahren die Obliegenheit hatte, an der SachverhaltsabklÃ¤rung mitzuwirken (so genannte Mitwirkungspflicht; § 7 Abs. 2 lit. a VRG; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 7 N. 60 und 66). Diese Obliegenheit erstreckt sich namentlich auf Tatsachen, welche eine Partei besser kennt als die BehÃ¶rde und welche diese ohne Mitwirkung jener nicht mit vernÃ¼nftigem Aufwand erheben kÃ¶nnte (BGE 124 II 361 E. 2b, 122 II 385 E. 4c/cc). Die Konsultation eines Spezialarztes wÃ¤re der BeschwerdefÃ¼hrerin ohne weiteres zuzumuten gewesen; dies gilt umso mehr, als sie sich aufgrund des Krankenkassenobligatoriums zu versichern hatte und die (zusÃ¤tzlichen) Arztkosten bei einem ernsthaften Verdacht auf eine Herzkrankheit somit hÃ¤tten Ã¼bernommen werden mÃ¼ssen. Muss dagegen die Begutachtung angeordnet werden, greift dies in die persÃ¶nliche Freiheit des Betroffenen ein (RB 2002 Nr. 16 E. 2b); zudem dÃ¼rfte es dem Betroffenen in solchen FÃ¤llen schwerer fallen, ein VertrauensverhÃ¤ltnis zum Arzt aufzubauen. Eine aus eigener Initiative eingeleitete Ã¤rztliche Untersuchung stellt also nicht nur den effizienteren Weg zur KlÃ¤rung des Sachverhalts dar, sondern hat gleichzeitig zur Folge, dass sich ein Eingriff in die persÃ¶nliche Freiheit von vornherein erÃ¼brigt. Von entscheidender Bedeutung ist sodann vorliegend, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin bereits bei der Einreichung des Gesuches durch eine (spezialisierte) Kanzlei vertreten war und deren Mitarbeiter somit mit den Mitwirkungspflichten im Gesuchs- und Rekursverfahren vertraut sein mussten. Das unterscheidet den vorliegend zu beurteilenden von einem frÃ¼her entschiedenen Fall, in dem die BeschwerdefÃ¼hrenden nur unbeholfen (von einem so genannten "Rechtsdienst") vertreten waren und folglich auf ihre Mitwirkungspflicht hÃ¤tten aufmerksam gemacht werden sollen (VGr, 23. Oktober 2002, VB.2002.00248, E. 3b/bb). Der Regierungsrat ging nach dem Gesagten bei der Beurteilung des Aufenthaltsanspruchs zu Recht davon aus, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht unter Herzproblemen leidet.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin lÃ¤sst weiter geltend machen, sie sei aufgrund ihrer Erkrankung an Diabetes sowie einer gewissen altersbedingten UnselbststÃ¤ndigkeit von der Betreuung und UnterstÃ¼tzung durch ihren Sohn und dessen Frau abhÃ¤ngig. Deshalb bestehe zu ihrem Sohn eine grundrechtlich geschÃ¼tzte Beziehung. â Ob eine familiÃ¤re Beziehung von Art. 8 EMRK geschÃ¼tzt wird, hÃ¤ngt davon ab, ob zwischen den Familienmitgliedern im Urteilszeitpunkt eine genÃ¼gend nahe, das heisst intakte und tatsÃ¤chlich gelebte Beziehung besteht (EGMR, 1. Juni 2004, Lebbink, 45582/99, § 36, http://cmiskp.echr.coe.int; BGr, 9. April 2001, 2A.539/2000, E. 2c, www.bger.ch). Wenn Ehegatten oder Eltern mit ihren minderjÃ¤hrigen Kindern (so genannte Kernfamilie) zusammenwohnen, wird ein solcher Anspruch bejaht. Sind die Kinder dagegen erwachsen geworden, hÃ¤ngt es von den UmstÃ¤nden des Einzelfalls ab, ob noch eine grundrechtsrelevante Beziehung vorliegt (EKMR, 10. Sep­tem­ber 1997, Karadeniz, 36335/97, § 2, http://cmiskp.echr.coe.int; BGE 120 Ib 257 E. 1e; Martina Caroni, Privat- und Familienleben zwischen Menschenrecht und Migration, Bern 1998, S. 34; insoweit vergleichbar der Fall, in dem sich die Eltern kurz vor oder nach der Geburt eines Kindes trennten: EGMR, 21. Juni 1988, Berrehab, 10730/84, § 21, http://cmiskp.echr.coe.int). Dabei sind UmstÃ¤nde zu berÃ¼cksichtigen, die auf eine AbhÃ¤ngigkeit hinweisen, die Ã¼ber die gewÃ¶hnlichen, gefÃ¼hlsmÃ¤ssigen Beziehungen hinaus geht (EGMR, 13. Februar 2001, Ezzoudhi, 47160/99, § 34; EKMR, 18. Mai 1995, Lamrabti, 24968/94, § 2 â beides unter http://cmiskp.echr.coe.int; BGE 120 Ib E. 1d). Das Bundesgericht bejaht eine AbhÃ¤ngigkeit dann, wenn der Betroffene nicht Ã¼ber die erforderliche SelbststÃ¤ndigkeit verfÃ¼gt, um fÃ¼r sich selber zu sorgen (BGr, 25. Januar 2001, 2P.20/2001, E. 2b, www.bger.ch).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>FÃ¼r die Gutheissung bzw. Abweisung von Beschwerden von erwachsenen AuslÃ¤ndern waren in der bisherigen Rechtsprechung hauptsÃ¤chlich folgende Kriterien ausschlaggebend (vgl. zum Folgenden auch RB 2001 Nr. 35 E. 3a und 4b; VGr, 20. Dezember 2001, VB.2001.00403, E. 2a und d, www.vgrzh.ch):</span></p> <p class="Urteilstext"><span>â <i>Pflege- und UnterstÃ¼tzungsbedÃ¼rftigkeit des betroffenen AuslÃ¤nders </i>aufgrund einer schwer wiegenden Krankheit oder gar einer Behinderung. Diese wurde bejaht bei einem Taubstummen (EGMR, 13. Juli 1995, Nasri, 19465/92, § 34), einer GehÃ¶rlosen (BGE 115 Ib 1 E. 2d und 4a), einer psychisch schwer erkrankten BeschwerdefÃ¼hrerin (VGr, 12. Juni 2002, VB.2002.00113, E. 2b/cc, www.vgrzh.ch) und einer 66-jÃ¤hrigen an Diabetes erkrankten AuslÃ¤nderin, die fÃ¼r die tÃ¤gliche Medikamenteneinnahme und Spritzenapplikationen auf die Hilfe Dritter angewiesen war (VGr, 1. Dezember 2004, VB.2004.00378, E. 1.7). Eine UnterstÃ¼tzungsbedÃ¼rftigkeit wurde dagegen verneint bei einem 19-jÃ¤hrigen AuslÃ¤nder, der eine weit gehende SelbststÃ¤ndigkeit erreicht hatte (BGE 120 Ib 257 E. 2b), bei einem 53-JÃ¤hrigen aufgrund fehlender Hinweise in der Beschwerdeschrift bzw. den Akten (BGr, 25. Januar 2001, 2P.20/2001, E. 2b, www.bger.ch) sowie bei einer psychisch und physisch gesunden AuslÃ¤nderin (VGr, 28. Mai 2003, VB.2003.00061, E. 3a, www.vgrzh.ch).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>â <i>Pflege- und UnterstÃ¼tzungsbedÃ¼rftigkeit anwesenheitsberechtigter Verwandter. </i>Eine solche wurde bejaht bei der betagten dementen Mutter und dem an einem Down-Syndrom leidenden Bruder des Ausgewiesenen (EKMR, 12. September 1997, McCullough, 24889/94, § 3, http://cmiskp.echr.coe.int; vgl. auch Martin Bertschi/Tho­mas GÃ¤chter, Der Anwesenheitsanspruch aufgrund der Garantie des Privat- und Familienlebens, ZBl 104/2003, S. 225, 230 mit weiteren Hinweisen in Anm. 23; vgl. demgegenÃ¼ber RB 2001 Nr. 35 E. 5 und VGr, 15. Dezember 2004, VB.2004.000438, E. 3).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>â <i>Zusammenleben mit Verwandten </i>(vgl. EKMR, 14. MÃ¤rz 1980, 8986/80, EuGRZ 1982, S. 311 Nr. 104, zitiert nach RB 2001 Nr. 35 E. 4b; GÃ¤chter/Bertschi, S. 259 f.). Das Kriterium spielte zunÃ¤chst in dem von der EuropÃ¤ischen Kommission fÃ¼r Menschenrechte beurteilten Fall Boughanemi eine Rolle. Dort unterhielt der BeschwerdefÃ¼hrer zu seinen in der NÃ¤he lebenden Eltern und seinen zehn Geschwistern eine genÃ¼gend nahe Beziehung und konnte einzig deshalb nicht bei ihnen wohnen, da er sich illegal im Land aufhielt (EKMR, 10. Januar 1995, Boughanemi, 22070/93, §§ 62 und 65; bestÃ¤tigt vom EGMR, 24. April 1996, § 35, beide auf http://cmiskp.echr.coe.int). In einem anderen Fall verneinte die Kommission eine grundrechtlich geschÃ¼tzte Beziehung mit dem Argument, dass der Betroffene wÃ¤hrend der letzten 20 Jahre mit seiner Mutter gerade nicht mehr zusammengelebt hatte (EKMR, 14. Dezember 1972, X., 5532/72, http://cmiskp.echr.coe.int). Der EuropÃ¤ische Gerichtshof fÃ¼r Menschenrechte wertete den gemeinsamen Haushalt als Indiz fÃ¼r eine nahe Verbundenheit (EGMR, 3. Juli 2001, Javeed, 47390/99, http://cmiskp.echr.coe.int), ebenso das Bundesgericht (BGE 120 Ib 257 E. 1c; BGr, 15. Oktober 2001, 2A.119/2001, E. 5b/aa, www.bger.ch, wobei im letzteren Fall ein AbhÃ¤ngigkeitsverhÃ¤ltnis verneint wurde, da die 24-jÃ¤hrige BeschwerdefÃ¼hrerin bloss 20 Jahre jÃ¼nger war als ihre Mutter).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Vereinzelt waren sodann folgende Kriterien ausschlaggebend:</span></p> <p class="Urteilstext"><span>â <i>Aufenthaltszweck </i>(die BeschwerdefÃ¼hrerin reiste einzig deshalb in die Schweiz ein, um ihren spÃ¤teren Ehemann nachzuziehen; dass sie bei ihren Eltern lebte, war einzig Mittel zum Zweck; Abweisung: EKMR, 26. Juni 1996, R. K.-V., 31042/96, § 1, http://cmiskp.echr.coe.int);</span></p> <p class="Urteilstext"><span>â <i>Dauer des Aufenthalts im Gastland </i>(BGE 122 II 433 E. 3b bezÃ¼glich eines 29-jÃ¤hrigen AuslÃ¤nders der zweiten Generation, der sich nicht mehr bei seinen Eltern, sondern im Strafvollzug aufhielt, wobei das Bundesgericht die Anwendbarkeit von Art. 8 Abs. 1 EMRK nicht explizit bejaht hatte, sondern einzig festhielt, dass die InteressenabwÃ¤gung vor Art. 8 Abs. 2 EMRK standhÃ¤lt);</span></p> <p class="Urteilstext"><span>â <i>finanzielle UnterstÃ¼tzungsleistungen </i>(fehlend in EKMR, 1. Oktober 1990, B., 16249/90, § 2, http://cmiskp.echr.coe.int, weshalb die Anwendbarkeit von Art. 8 EMRK verneint wurde; vgl. auch die bei Luzius Wildhaber in: Internationaler Kommentar zur EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention, Art. 8 N. 354 zitierten FÃ¤lle).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin wohnt seit bald sechs Jahren bei ihrem Sohn und dessen Ehefrau. Laut den eingereichten hausÃ¤rztlichen Berichten ist sie sowohl kÃ¶rperlich als auch geistig vorzeitig gealtert. Weil sie alles vergisst, kann sie nicht mehr selbststÃ¤ndig haushalten. Die Schlussfolgerung des Hausarztes, sie sei in "in verschiedenster Hinsicht unselbststÃ¤ndig [und] hilfsbedÃ¼rftig", erweist sich angesichts dieser UmstÃ¤nde als nachvollziehbar. Die BeschwerdefÃ¼hrerin wird bald 68 Jahre alt. Zieht man in Betracht, dass sie in medizinischer Hinsicht Ã¤lter ist und zudem unter Diabetes leidet, kann ihr Allgemeinzustand am ehesten mit jenem der betagten Mutter von Philip McCullough verglichen werden, die an Demenz litt (EKMR, 12. September 1997, McCullough, 24889/94, Sachverhalt, Abschnitt A., http://cmiskp.echr.coe.int; vgl. vorn 3.2).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der hier zu beurteilende Sachverhalt unterscheidet sich von McCullough freilich dadurch, dass dort der Gesundheitszustand einer anwesenheitsberechtigten <i>AngehÃ¶rigen </i>berÃ¼cksichtigt wurde, wÃ¤hrend es hier um den Gesundheitszustand der BeschwerdefÃ¼hrerin selbst geht. Zudem leben hier die BeschwerdefÃ¼hrerin und ihr Sohn zusammen. Ihre Beziehung erscheint damit als intensiver denn jene, die Philipp McCullough unterhalten konnte: Aufgrund der vollzogenen Ausweisung war es diesem verwehrt, seine Mutter zu besuchen; seine Mutter wiederum war aufgrund ihres Gesundheitszustandes nicht reisefÃ¤hig. Vorliegend kommt hinzu, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin wegen ihrer Suizidgedanken und des sich verschlechternden Allgemeinzustandes psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen musste. Die Therapeutin beschrieb die BeschwerdefÃ¼hrerin bei der Erstkonsultation als Ã¤usserst verwirrt, Ã¤ngstlich erregt und kaum ansprechbar und nahm deshalb eine stÃ¼tzende psychotherapeutische Behandlung auf, die von einer Medikation mit Psychopharmaka begleitet wird. Zieht man all diese UmstÃ¤nde in Betracht, kann die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht als selbststÃ¤ndige Person angesehen werden. Sie ist vielmehr darauf angewiesen, dass sie von ihrem Sohn und ihrer Schwiegertochter, bei denen sie wohnt, im Alltag unterstÃ¼tzt wird. Die Beziehung zu ihrem Sohn ist folglich von Art. 8 EMRK geschÃ¼tzt, und zwar umso mehr, als bereits im Fall McCullough, wo die Beziehung weniger intensiv war, das Konventionsrecht tangiert war. Da gegen den vorliegenden Entscheid nach dem Gesagten Verwaltungsgerichtsbeschwerde mÃ¶glich ist, ist auf die vorliegende Beschwerde einzutreten (§ 43 Abs. 2 VRG)</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin rÃ¼gt als Erstes, dass die Beschwerdegegnerin zu Unrecht nicht auf ihr Gesuch eingetreten sei. Diese RÃ¼ge erweist sich nach dem Gesagten als berechtigt, da ein Nichteintretensentscheid nach der rechtskrÃ¤ftigen Ablehnung eines Asylgesuches nur dann zulÃ¤ssig ist, sofern kein Bewilligungsanspruch besteht (Art. 14 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998, SR 142.31).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin rÃ¼gt sodann, dass der Entscheid der Beschwerdegegnerin sowie der vorinstanzliche Entscheid unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig seien. â Art. 8 Abs. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV gewÃ¤hrleistet, dass die Familienmitglieder ein gemeinsames Leben fÃ¼hren kÃ¶nnen (vgl. etwa Christoph Grabenwarter, EuropÃ¤ische Menschenrechtskonvention, MÃ¼nchen 2003, § 22 Rz. 17 mit Hinweisen). Dass sich der angefochtene Entscheid, der in dieses Recht eingreift, auf eine gesetzliche Grundlage stÃ¼tzt (Art. 8 Abs. 2 EMRK; Art. 36 Abs. 1 BV), wird zu Recht nicht bestritten.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Welches Ã¶ffentliche Interesse die EinschrÃ¤nkung des Rechts rechtfertigt (Art. 36 Abs. 2 BV), wurde von der Beschwerdegegnerin weder im Rekurs- noch im Beschwerdeverfahren geltend gemacht. Ein Ã¶ffentliches Interesse an der Schonung des Staatshaushaltes (vgl. Art. 126 Abs. 1 BV) kann hier insoweit nicht angefÃ¼hrt werden, als sich die niedergelassenen erwerbstÃ¤tigen Kinder der BeschwerdefÃ¼hrerin bereit erklÃ¤rt haben, fÃ¼r den Lebensunterhalt ihrer Mutter aufzukommen. Finanzielle Interessen hÃ¤tten von der Beschwerdegegnerin dagegen insofern geltend gemacht werden kÃ¶nnen, als sich die BeschwerdefÃ¼hrerin obligatorisch gegen Krankheit versichern musste (vgl. Art. 117 Abs. 2 BV) und aufgrund ihres Alters und ihres Gesundheitszustands davon auszugehen ist, dass sie das Versicherungssystem insgesamt be- und nicht entlastet. Ob diese Tatsache bereits als Ã¶ffentliches Interesse anzuerkennen ist, kann indessen offen gelassen werden, da die Beschwerdegegnerin jedenfalls das Interesse an einer restriktiven Bewilligungspraxis bzw. den Schutz vor "Ãberfremdung" (so BGE 115 Ib 1 E. 4a) hÃ¤tte anfÃ¼hren kÃ¶nnen. Andere Interessen sind nicht ersichtlich; insbesondere wurde die BeschwerdefÃ¼hrerin wÃ¤hrend ihres bisherigen Aufenthaltes â abgesehen von einer Verurteilung zu 30 Tagen GefÃ¤ngnis wegen illegalen Aufenthalts â nicht straffÃ¤llig. Schliesslich dÃ¼rfte die Wahrscheinlichkeit, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin in Zukunft delinquieren wird, eher gering sein.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Bei der InteressenabwÃ¤gung nach Art. 36 Abs. 3 BV erscheint das Ã¶ffentliche Interesse nach dem soeben Gesagten als nicht besonders gewichtig. Bei der WÃ¼rdigung des privaten Interesses ist demgegenÃ¼ber zu berÃ¼cksichtigen, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin auf die Hilfe ihres Sohnes angewiesen ist und die beiden seit bald sechs Jahren zusammen wohnen. Zudem ist die BeschwerdefÃ¼hrerin derzeit zu einer Ausreise nicht imstande, womit sich die Frage der BetreuungsmÃ¶glichkeiten im Heimatland vorderhand nicht stellt. Das private Interesse an der Achtung des Familienlebens erweist sich damit als gewichtiger denn das Ã¶ffentliche Interesse an einer zurÃ¼ckhaltenden Bewilligungspraxis, womit sich der angefochtene Entscheid als unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig und folglich als rechtsverletzend erweist.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gutzuheissen und neben dem angefochtenen Entscheid auch die VerfÃ¼gung der Beschwerdegegnerin aufzuheben. Ob Letztere auch wegen einer Verletzung der BegrÃ¼ndungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV) aufzuheben wÃ¤re, ist demzufolge nicht zu prÃ¼fen. Die Beschwerdegegnerin ist sodann anzuweisen, der BeschwerdefÃ¼hrerin eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen (vgl. VGr, 12. Juni 2002, VB.2002.00113, Dispositiv-Ziffer 1, www.vgrzh.ch). FÃ¼r Rekurs- und Beschwerdeverfahren ist die unterliegende Beschwerdegegnerin zur Tragung der Kosten (§ 13 Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit § 70 VRG) sowie zur Leistung einer ParteientschÃ¤digung zu verpflichten (§ 17 Abs. 2 lit. a VRG). Soweit beanstandet werden soll, die Kammer habe das Bestehen eines Rechtsanspruches gemÃ¤ss Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV zu Unrecht bejaht, ist dafÃ¼r Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu erheben (BGE 127 II 161 E. 1b).</span></p> <p class="Zwischentitel"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der Beschluss des Regierungsrates vom 10. November 2004 sowie die VerfÃ¼gung der Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit vom 27. Juli 2004 werden aufgehoben. Die Beschwerdegegnerin wird angewiesen, der BeschwerdefÃ¼hrerin eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen.</p> <p class="Einzug2">2. Die Kosten des Rekursverfahrens (Fr. 1'251.-) werden der Beschwerdegegnerin auferlegt.</p> <p class="Einzug2">3. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 100.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'600.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">4. Die Gerichtskosten werden der Beschwerdegegnerin auferlegt.</p> <p class="Einzug2">5. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r Rekurs- und Beschwerdeverfahren eine ParteientschÃ¤digung von insgesamt Fr. 2'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) auszurichten.</p> <p class="Einzug2">6. Gegen diesen Entscheid kann im Sinne der ErwÃ¤gungen innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht erhoben werden.</p> <p class="Urteilstext"><span>7. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>