<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament eine Änderung von Artikel 147 des Landwirtschaftsgesetzes vorzulegen, die langfristig den Betrieb und die Finanzierung eines Nationalgestüts durch den Bund vorsieht. Die öffentlichen Aufgaben des Nationalgestüts (Ausbildung, Forschung, Erhaltung der Artenvielfalt) gehen zulasten des Bundes; die Aufgaben, die für Drittpersonen von Nutzen sind, werden diesen angemessen in Rechnung gestellt.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat beantragt in der Botschaft zum Konsolidierungsprogramm 2012/13 für den Bundeshaushalt (KOP 2012/13) vom 1. September 2010, den Bundesbeitrag an das Nationalgestüt per Ende 2011 zu streichen. Wie im Rahmen der Beantwortung der entsprechenden parlamentarischen Vorstösse signalisiert, würde der Bundesrat eine Übernahme des Gestüts durch eine private Trägerschaft begrüssen. Diskussionen mit den betroffenen Akteuren sind im Gange. Dabei werden auch Alternativen mit einem Engagement des Bundes geprüft, was zum Fortbestand des Gestüts beitragen würde. Nach Auffassung des Bundesrates soll jedoch die private Beteiligung gewichtiger sein als eine allfällige Beteiligung des Bundes. Es ist Aufgabe des Parlaments, im Rahmen der Debatte über KOP 2012/13 über die Zukunft des Gestüts zu entscheiden. </p><p>In Artikel 147 des Landwirtschaftsgesetzes (LwG) findet sich eine Kann-Formulierung. Eine weiter gehende gesetzliche Regelung würde lediglich den Spielraum des Bundes einschränken.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.