<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00779</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Bänninger Schäppi<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Geiger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 21. Dezember 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1989 geborene X.___ meldete sich am 7. Juli 2008 (Eingangsdatum) wegen Bulimie und Depressionen bei der Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zur Unterstützung bei der erstmaligen beruflichen Ausbildung an, nachdem sie wegen gesundheitlichen Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen bereits zwei Mal das Gymnasium abgebrochen hatte (Urk. 5/3). Darauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin tätigte die IV-Stelle medizinische und erwerbliche Abklärungen (vgl. ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere Protokoll der Berufsberatung, Urk. 5/14). Mit Mitteilung vom 21. November 2008 wies die IV-Stelle die Kostengutsprache für eine erstmalige berufliche Ausbildung der Versicherten ab, da mit der aktuellen Ausbildung zur Erwachsenenmatura an der Kantonsmittelschule für Erwachsene keine invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsbedingten Mehrkosten beständen (Urk. 5/13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 5. September 2013 (Eingangsdatum) stellte X.___ ein erneutes Gesuch um berufliche Integration/Rente (Urk. 5/22), nachdem sie die im August 2011 begonnene Lehre zur Fachperson Betreuung EFZ, Fachrichtung Kinderbetreuung, im Februar 2013 abbrechen musste und der Lehrvertrag her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach per 30. Juni 2013 aufgelöst wurde. In der Folge tätigte die IV-Stelle wiede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rum medizinische und erwerbliche Abklärungen. Mit Verfügung vom 23. Juni 2014 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren für Unterstützung bei der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildung zur Fachfrau Kinderbetreuung mangels Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirksamkeit ab (Urk. 5/44) und leitete die Rentenprüfung ein (Urk. 5/46 S. 4). Im Sommer 2015 schloss X.___ ihre Lehre erfolgreich ab und war danach als Gruppenleiterin einer Babygruppe in einer Kindertagesstätte bei einem 50%-Pensum tätig (Urk. 5/63, 5/78-82). Da sich aus dem Verlaufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht von Dr. med. Y.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotherapie, vom 24. Oktober 2015 eine Suizidgefahr ergab, wurde die in Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag gegebene psychiatrische Begutachtung zunächst storniert (Urk. 5/60-64) und erst im Juli 2016 wieder veranlasst (Urk. 6/68). Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Facharzt für Neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie FMH und Zertifizierter Gutachter SIM sowie Vertrauensarzt SGV, erstattete sein psychiatrisches Gutachten am 2. November 2016 (Urk. 5/73). Nach durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 5/91) sprach die IV-Stelle mit Verfügung vom 14. Juni 2017 (Urk. 5/100-106 in Verbindung mit Urk. 5/95) mit Wirkung ab 1. Juli 2015 eine Viertelsrente zu (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob X.___ am 12. Juli 2017 Beschwerde und beantragte sinngemäss, die Rente sei gestützt auf ihre Frühinvalidität neu zu berechnen und es sei ihr eine höhere Invalidenrente auszurichten (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin ersuchte mit Beschwerdeantwort vom 4. September 2017 (Urk. 4, unter Beilage ihrer Akten, Urk. 5/1-109) um teilweise Gutheissung der Beschwerde im Sinne einer Rückweisung der Angelegenheit zur weiteren medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Abklärung und anschliessender Beurteilung des Rentenanspruchs. Mit Verfügung vom 8. September 2017 wurde der Beschwerdeführerin Gelegenheit gegeben, sich zur beantragten Rückweisung der Sache zu ergänzenden Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen zu äussern (Urk. 6), welche sie mit Eingabe vom 26. September 2017 ablehnte und eine direkte Gutachtensanordnung durch das Gericht beantragte (Urk. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird - soweit erforderlich - im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">glichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Mitteilung vom 21. November 2008 (Urk. 5/13), mit welcher die Kostengut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache für eine erstmalige berufliche Ausbildung gemäss Art. 16 IVG mangels invaliditätsbedingten Mehrkosten abgewiesen wurde, basierte auf folgenden medizinischen Beurteilungen: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, Fachärztin FMH für Allgemeinmedizin, diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierte in ihrem Bericht vom 5. August 2008 (Urk. 5/8) zuhanden der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin eine langjährige, therapieresistente Bulimie bei gelegentlichem Medikamentenüberkonsum, welche seit circa 2001 bestehe und sich auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin auswirke. Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit verblieben ein Eisen- und Kaliummangel sowie leichtes anstrengungsinduziertes Asthma bronchiale. Die Prognose sei schlecht, so habe die Beschwerdeführerin die Schule mangels Leistungsfähigkeit abgebrochen, wobei sie zusätzlich mit der abzuschliessenden Matura zu hohe Ansprüche habe. Eine Integration in den freien Arbeitsmarkt ohne Ausbildung und bei zu häufigen krankheitsbedingten Absenzen sowie instabiler Persönlichkeit sei kaum möglich. Eine stationäre Therapie wäre dringend angezeigt, doch fehle es am Kooperationswillen. Ein Gesundheitsschaden liege insoweit vor, dass die Beschwerdeführerin einen labilen vegetativen Zustand habe und rezidivierende Schwindelepisoden wegen Mangel- und Fehlernährung aufweise. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___, Fachärztin FMH für Kinder- und Jugend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrie und Psychotherapie, welche die Beschwerdeführerin seit September 2006 behandelte, stellte in ihrem Bericht vom 18. August 2008 (Urk. 5/9) zuhanden der Beschwerdegegnerin folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schwere Bulimia nervosa (ICD-10: F 50.2) mit Untergewicht (BMI um </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 kg/m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, seit 1999)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rezidivierende depressive Episoden, phasenweise schwer (ICD-10: F 33, </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit 2002)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angst- und Panikattacken (ICD-10: F 41.0, seit 2004)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Impulsives selbstverletzendes Verhalten (Ritzen, seit 2001)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiederholte impulsive Suizidversuche (seit 2003)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verdacht auf Entwicklung einer emotional instabilen </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Persönlichkeitsstörung (seit 2006)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin sei im Mai 2005 erstmals psychiatrisch hospitalisiert worden. Sie habe damals die 3. Klasse des öffentlichen Gymnasiums besucht. Seither habe sie versucht, ihre Schulausbildung fortzusetzen und zu beenden, was ihr aufgrund der immer wieder häufigen Krankheitsabsenzen nicht gelungen sei. Ende 2006 sei sie deswegen vom öffentlichen Gymnasium ausgeschlossen worden. Von Sommer 2007 bis Frühjahr 2008 habe sie ein privates Gymnasium besucht, habe aber auch diese Schule aufgrund der gesundheitlich bedingten Einschränkungen ihrer Leistungsfähigkeit und ihrer häufigen Krankheitsabsenzen aufgeben müssen. Diesen Sommer wolle sie einen neuen Versuch in der C.___ starten. Die Beschwerdeführerin zeige ein schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegendes, komplexes psychiatrisches Krankheitsbild auf verschiedensten Ebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen auf. Prognostisch sei die weitere Entwicklung aufgrund der emotionalen Labilität und der schwerwiegenden, chronifizierten Bulimia nervosa stark gefährdet. Eine längerfristige, stationäre Therapie sei indiziert, wenn möglich mit Anschluss an eine therapeutisch begleitete Wohngruppe. Beides lehne die Beschwerdeführerin aber strikt ab. Damit ambulant weiterhin eine Verbesserung möglich werde, sei eine sinnvolle schulische oder berufliche Integration der Beschwerdeführerin dringend notwendig. Ohne C.___-Schule sei sie circa zu 50 % arbeitsfähig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. D.___, Praktischer Arzt FMH, vom Regionalen Ärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Dienst (RAD) hielt in seiner versicherungsmedizinischen Beurteilung vom 25. August 2008 fest, dass die von Dr. B.___ gestellten Diagnosen (vgl. E. 2.3) und die beschriebenen Defizite das Vorliegen eines invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsrechtlich relevanten Gesundheitsschadens begründeten. Dieser Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsschaden wirke sich erschwerend auf die berufliche Ausbildung aus und habe auch zum Abbruch der Schule geführt (Urk. 8/16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die angefochtene Verfügung (Urk. 2) beruht auf der folgenden medizinischen Aktenlage:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte in seinem Bericht vom 25. September 2013 (Urk. 5/24) zuhanden der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin folgende Diagnosen: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(ICD-10: F 33.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bulimia nervosa (ICD-10: F 50.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prämenstruelle dysphorische Störung (ICD-10: F 38.8 und N 94.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin sei mehrfach kinderpsychiatrisch und psychiatrisch hos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pitalisiert gewesen, letztmals im Kriseninterventionszentrum F.___ im August 2013. Es bestehe eine familiäre Vorbelastung, so seien beide Elternteile psychiatrisch erkrankt. Eine Ausbildung zur Fachperson Fachbetreuung FaBe (Kinderbetreuung) habe die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin wegen Exazerbation der depressiven Störung abbrechen müssen. Der Lehrvertrag mit der Stiftung G.___ sei per 30. Juni 2013 aufgelöst worden. Aufgrund des aktuellen Gesundheitszustandes sollte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin in der Lage sein, ihre Berufslehre wieder aufzunehmen beziehungsweise an einer entsprechenden Stelle in einer Kinderkrippe zu arbeiten. Es habe sich in der Vergangenheit gezeigt, dass die Beschwerdeführerin weniger belastet sei, wenn sie mit gesunden Kindern anstatt mit sexuell oder körperlich traumati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierten Kindern arbeiten könne. Für die Ausbildung beziehungsweise Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">integration benötige sie Unterstützung durch die IV. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Y.___, welche die Beschwerdeführerin seit Juni 2011 behandelt, stellte in ihrem Bericht vom 31. Januar 2014 (Urk. 5/31) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelschwere bis </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">re Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10: F 33.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bulimia nervosa seit dem 10. Lebensjahr (ICD-10: F 50.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Borderline Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F 60.31)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Familiär bestehe eine Belastung von beiden Elternteilen, da beide psychiatrisch erkrankt seien. Die Beschwerdeführerin habe regelmässig körperliche und psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chische Gewalt und für sie traumatisierende familiäre Krisen erlebt. Erste Symptome habe sie mit 7 Jahren gezeigt: gedrückte Stimmung, sich selber schlagen und Gedanken an den Tod, ab 10 Jahren ritzen, ab 12 Jahren schnei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (bis circa 2011 regelmässig, aktuell selten). Die Beschwerdeführerin sei mehrfach kinderpsychiatrisch und psychiatrisch hospitalisiert gewesen und habe mehrere Suizidversuche gehabt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob das Wiedererlangen einer 100%igen Arbeitsfähigkeit gelinge, sei aktuell noch unsicher und abhängig vom weiteren Krankheitsverlauf. Prognostisch günstig seien die hohe Motivation der Beschwerdeführerin, ihre Berufsausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung weiterzuverfolgen und arbeitstätig bleiben zu wollen, sowie die gute Intelligenz. Aufgrund der bisherigen Krankengeschichte mit sehr frühem Erkrankungsbeginn und schwerem Verlauf müsse langfristig von einer ungüns</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen Prognose bezüglich einer 100%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden. Es bestehe eine erhöhte Vulnerabilität bei Borderline-Persönlichkeitsstörung, eine verminderte Belastbarkeit und eine Chronifizierung der depressiven Symptomatik sowie der Essstörung. Vom 1. Dezember 2013 bis 31. März 2014, eventuell auch länger, sei die Beschwerdeführerin zu 100 % arbeitsunfähig. Die bisherige Tätigkeit sei ihr noch zumutbar. Bei Ansprechen auf eine Behandlung und Besserung der depressiven Symptomatik sei frühestens ab April 2014 eine Tätigkeit initial zu 30 % mit einer Steigerung bis 50 % denkbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 17. Februar 2014 (Urk. 5/32-33) hielt Dr. E.___ an den früher gestellten Diagnosen (vgl. E. 3.1) fest und führte ergänzend aus, dass die Beschwerdeführerin zurzeit noch bei ihren Eltern wohne. Durch die höchst problematische Situation im Elternhaus, welche nicht förderlich für den Gene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sungsprozess sei, sei es aus ärztlicher Sicht zwingend notwendig, dass die Beschwerdeführerin ausziehen könne. Für die berufliche Integration bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise während der Ausbildung sei ein betreutes Wohnen, Lehrlingsheim etc. wünschenswert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Arzt Dr. med. H.___, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, nahm am 11. März 2014 Stellung zu Eingliederungsmassnahmen nach Art. 16 IVG (Urk. 5/39), woraufhin die Beschwerdegegnerin diese mit Verfügung vom 23. Juni 2014 (Urk. 5/44) mangels Eingliederungswirksamkeit abwies. Dr. H.___ hielt darin fest, dass aus versicherungsmedizinischer Sicht ein komplexer psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chischer Gesundheitsschaden ausgewiesen sei. Einfache handwerkliche und administrative Tätigkeiten, in gut strukturiertem und unterstützendem Umfeld, ohne höhere Verantwortungsübernahme und Überforderung, sollten zumutbar sein. Ungeeignet seien emotional und stressbehaftete Tätigkeiten (medizinisch, pflegerisch, pädagogisch, Zeit- und Termindruck, Schichtdienst), Arbeiten in Gefahrenbereichen, Tätigkeiten mit höherer Verantwortungsübernahme. Die Ausbildung zur Kleinkinderbetreuerin sei aus diesen Gründen prognostisch als ungünstig anzusehen und nicht zu empfehlen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Bericht der F.___ vom 11. Februar 2015 (Urk. 5/56), wo die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin vom 13. Dezember 2013 bis 14. Februar 2014 teilstationär behandelt wurde, sind folgende Diagnosen zu entnehmen: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(ICD-10: F 33.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Emotional instabile Persönlichkeitsstörung: Borderline-Typ (ICD-10: </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F 60.31)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bulimia nervosa (ICD-10: F 50.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Zeit der tagesklinischen Behandlung sei die Beschwerdeführerin zu 100% arbeitsunfähig gewesen. Die bisherige Tätigkeit als Auszubildende in der Kinderbetreuung sei ihr durchaus zumutbar, allerdings erst nach Besserung der depressiven Symptomatik. Ebenfalls sollte die emotional instabile Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung stabilisiert sein. Der Zeitpunkt der Besserung sei aber derzeit nicht abzusehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Y.___ führte in ihrem Bericht vom 24. Oktober 2015 (Urk. 5/63) zuhanden der Beschwerdegegnerin aus, dass sich die Beschwerdeführerin bei gleichbleibenden Diagnosen (vgl. E. 3.3) aktuell in einer schweren depressiven Episode befinde und die Leistungsfähigkeit weiterhin um 50 % vermindert sei. Die Prognose sei in Bezug auf eine 100%ige Arbeitstätigkeit ungünstig. Die Beschwerdeführerin habe die Lehrabschlussprüfung bestanden und arbeite nun bei einem 50%-Pensum in einer Kindertagesstätte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Psychostatus vom 21. September 2015 zeige eine gepflegte, kleinwüchsige, untergewichtige Beschwerdeführerin mit sehr blassem Hautkolorit, depressivem Gesichtsausdruck und starrer Mimik. Sie spreche mit leiser Stimme, kaum spontan und beantworte die Fragen knapp. Die Konzentration in der Stunde sei gegeben. Es bestehe ein andauerndes Grübeln und Gedankenkreisen. Es gebe keine Anhaltspunkte für Zwänge, Wahnerleben oder Sinnestäuschungen. Das Zeiterleben sei verzerrt. Affektiv sei die Beschwerdeführerin verflacht, kaum spürbar. Die Grundstimmung sei gedrückt. Sie sei ratlos, affektarm. hoffnungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">los, und fühle sich insuffizient. Der Selbstwert sei schlecht. Die Vitalgefühle seien deutlich gestört. Es bestehe eine dauernde ungerichtete Angst mit teilweise panischem Ausmass. Die Beschwerdeführerin sei suizidal, wobei die Suizid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gedanken ständig präsent seien, ebenso Überlegungen zu konkreten Handlun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. Sie sei antriebsam und ausgeprägt antriebsgehemmt. Die Zeit von Freitag bis Montagmorgen habe sie im Bett verbracht. Die Energie reiche gerade für die Arbeit, der Rest bleibe liegen (beispielsweise Wohnungssuche). Innerlich beschreibe sie eine grosse Unruhe. Das Krankheitsgefühl sei stark. Die Beschäf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung sei deutlich erschwert. Die Beschwerdeführerin leide unter einer chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Schlafstörung. Ein Hungergefühl habe sie nicht, erbreche aber mehrfach täglich bulimisch. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im weiteren Verlaufsbericht von Dr. Y.___ vom 15. Juni 2016 (Urk. 5/65) zuhanden der Beschwerdegegnerin wurde noch eine latente Suizid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefahr der Beschwerdeführerin geschildert. Zwischenzeitlich habe die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin ihr Anstellungspensum im Januar 2016 auf Wunsch des Betriebes versuchsweise auf 70 % erhöht. Dies liege über ihrer langfristigen Leistungs- und Belastungsgrenze. Wegen Überlastung werde sie das Pensum ab 1. Juli 2016 auf 60 % reduzieren, da der Betrieb 50 % nicht akzeptiere. Ein 50%-Pensum sei realistischer, zumal die Beschwerdeführerin alle Energie auf ihre Arbeitstätigkeit lege und ihre Freizeit passiv im Bett verbringe. Langfristig werde sie kein 100%-Pensum leisten können wegen ihrer schweren chronischen psychiatrischen Erkrankung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das psychiatrische Gutachten von Dr. Z.___ vom 2. November 2016 (Urk. 5/73) nannte als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ (ICD-10: F 60.31). Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit verblieben folgende Diagnosen (S. 55 f.): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-10: </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F 33.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bulimia nervosa (ICD-10: F 50.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen im </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sinne von psychischen und Verhaltensstörungen durch Benzodiazepine </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Sinne einer iatrogenen Abhängigkeit (ICD-10: F 13.24), gegenwärtiger </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Substanzgebrauch. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anamnestisch psychische und Verhaltensstörungen durch multiplen </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Substanzgebrauch (Alkohol, MDA, Cannabis), episodisch schädlicher </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gebrauch, gegenwärtig abstinent (ICD-10: F 19.10)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Rahmen der Exploration </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über traumatische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ereignisse aus der Kindheit aufgrund der Erkrankung ihrer Mutter, deren Wut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausbrüche und der psychischen Erkrankung des Vaters mit erlebten familiären Krisen und über eine bereits seit dem 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lebensjahr bestehende Bulimia nerv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">osa mit in der Vergangenheit be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehender kinderpsychiatrischer Therapie auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund von Depressionen und Ängsten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berichtet. Darüber hinaus wü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rden seit 2001 wiederholte Selbstverletzungen im Sinne von Ritzen mit einem Cutter, pha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise täglich und mehrfach täglich, darüber hinaus impulsive (nicht vorher geplante) Suizidversuche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weiterhin ein unregelmässiger Konsum von Alkohol, Cannabis und MDA angegeben. Aufgrund der Bulimie-Erkrankung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei es zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiederholte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Synkopen mit weiteren somatischen (körperlichen) Folge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erscheinungen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter anderem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hypokaliämie, mit häufigem Einsatz der Ambu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gekommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die kardiologische Abklärung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe keinen patholog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ischen Befund ergeben. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin befinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich seit Jahren in wiederhol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten ambulanten und stationären Behandlungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Aktuell befinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich mit einer Frequenz von 7-14 Tagen bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Dr. E.___ in einer fachärztlichen Behandlung. Die Versicherte habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eindrücklich über rezidivie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rende depressive Episoden, die mindestens 14 Tage gedauert hätten und sich meistens über Wochen bis zu einem Jahr hinzogen haben, begleitet von gedrückter Sti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mmung, Interessenverlust, Freud</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losigkeit, Verminderung des Antriebs, erhöhter Ermüdbarkeit, verminderter Konzentration und Aufmerksam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, vermindertem Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, Schuldgefühlen und Gefühlen der Wertlosigkeit, die sie eigentlich seit der Kindheit plagen, sowie negativen und pessimistischen Zukunftsperspektiven, darüber hinaus früheren Suizidgedanken, wiederholten Selbstverletzungen und Suizidhandlungen, weiterhin vermindertem Appetit mit massiver Gewichtsabnahme und deutlichem Libidoverlust</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berichtet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im Weiteren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über einen Putzzwang berichtet. Darüber hinaus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beständen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit Jahren emotionale Instabilität mit Störung des eigenen Selbstbildes, Zielen und inneren Präferenzen. Auf Nachfrage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch ein chronisches Gefühl der inneren Leere vorgetragen und wiederholte em</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">otionale Krisen mit parasuizidal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Handlungen, selbstschädigendem Verhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, die auch ohne deutlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auslö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ser vork</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 57 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im objektiven psychopathologischen Befund in Anlehnung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an die AMDP-Richtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nien anläss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der Untersuchung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nden bis auf eine labile Stimmung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine psychopathologischen Auffälligkeiten. Insgesamt wirk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e die Versicherte nicht schmerzgequält. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeigten sich keine Beeinträchtigungen der Bewusst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seinsklarheit und der Bewusstseinshelligk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eit. Im klinischen Eindruck ergäben sich keine Hinweise auf um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassende und ausgeprägte kognitive Störungen. Es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Auffassungs-, Gedächtnis-, Merkfähigkeits- oder Aufmerksamkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen gefunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im Hinblick auf die Konzentration </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> während</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des ganzen Untersuchungsverlauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s immer auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">merksam </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewesen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich auf die gestellten Fragen und die rasch wech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selnden Themen einzustellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vermocht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die emotionale Schwingungsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erhalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Versicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> während der Exploration eine breite Variation an emotionalen Qualitäten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im Hinblick auf den Affekt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei eine l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abile Stimmungslage festg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">estellt wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rden. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Affekteinbrüche während der Exploration</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch bei kriti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Themen steuerbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen. Gegenwärtig liege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weder eine Insuffizienz der Affekte noch ein kreisendes Denken oder Grübeln vor. Der Antrieb und das psychomotorische Verhalten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ungestört. Gestik und Mimik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Stimmung affektsynthym</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unterstreichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Spontanität und Eigeninitiative </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erhalten. Die soziale Teilnahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im privaten Bereich nicht einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt. Anhand der heutigen U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ntersuchung ergä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Hinweise auf entsprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de psychosoziale Probleme von besonderem Schwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad. Die Ex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ploration des Tagesprofils weise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf ein reduziertes Aktivitätsniveau hin.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bei den Haushaltsarbeiten fühle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt. Analog </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Parameter der funktionellen Leistungsfähigkeit in Anleh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung an den Mini-ICF-APP beständen leichte bis mittelgradige Störungen der Aktivität und Partizipation (S. 58). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Würdigung der Versicherungsakte, dem Langzeitverlauf der Erkrankung (Längsschnitt) sowie der aktuellen Exploration und Untersuchung (Querschni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tt) handle es sich bei der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnostisch gemäss den ICD-10-Kriterien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ (ICD-10: F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">60.31). Ohne Auswirkunge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n auf die Arbeitsfähigkeit beständen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rezidivierende depressive Episoden im Rahmen einer rezidivierenden depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Störung (ICD-10: F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">33.4), gegenwärtig remittiert. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiterhin lä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen eine Bulimia nervosa (ICD-10: F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">50.2) sowie psychische und Verhaltens- Störungen durch psychotrope Substanzen im Sinne von p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sychischen und Verhaltens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen durch Benzodiazepine im Sinne einer iatrogenen Abhängigkeit (ICD-10: F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13.24), gegenwärtiger Substanzgebrauch, vor. Darüber hinaus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der anamnestischen Angaben psychische und Verhaltensstörungen durch multiplen Substanzgebrauch (Alkohol, MDA, Cannabis), episodisch schäd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Gebrauch, gegenwärtig abstinent (ICD-10: F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19.10), zu kodieren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin liege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine emotional instabile Pe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rsönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung vom Borderline-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Typ (BPS) vor. Im Zentr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um der Symptomatik der BPS stehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine gestörte Affektregulation. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie äussere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich in einer ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">edrigen Reiz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e für die Auslösung emotionaler Reaktionen, einem hohen Erregungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad und einer verlängerten Daue</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r bis zum Abklingen der Gefühls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reaktion. Die erlebten Stimmungen und Gefühle könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en aber auch abrupt wechseln oder nebeneinander als überwältigendes „Gefühlschaos" auft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reten. Menschen mit Borderline-Störung hätt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en überdies grosse Schwierigkeiten, verschiedene Gefühlsqualitäten (z.B. Traurigkeit und Zufriedenheit, Wut, Ärger, Stolz) diffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renziert wahrzunehmen und erleb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en stattdessen (insbesondere anstelle negati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver Emotion)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> quälende, lang anhaltende Spannungszustände. Diese ginge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n häufig mit dissoziativen Phänomenen, einer Analgesie oder anderen Körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wahrnehmungsstörungen einher. Viele Patientinnen mit BPS mach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en die Erfahrung, dass sie die Spannungszustände durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbstverletzende Handlungen (z.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B. Schneiden, Brennen, Schlagen mit dem Kopf gegen die Wand) unterbre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en und setz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en diese Verhaltensweisen regelmässig zur Spannungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">regulation ein. Suizidgedanken und -handlungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Zusammenhang mit emotionaler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Spannung oder intensiven Gefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len von Schuld und Scham häufig. Andererseits äusser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n viele Patientinnen, auf emotionaler Ebene unerträgliche Zustände (innere Leere), „Taubheit" und Depressivität zu erleben. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien häu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fig von Schlafstörungen, Albträumen und Flashbacks gequält, die sich auf frühere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumatische Erlebnisse bezög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en. Die Flashbacks könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en bis zu meh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Tagen anhalten und mit Psycho-Halluzinationen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Episoden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Derealisa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tions- und Deperso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nalisationserleben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ebenfalls häufig. Ein Grossteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Patien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten mit BPS schildere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zudem das anhaltende Gefühl, nicht zu wissen, wer sie wirklich seien. Diese Störung des Id</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entitätserlebens beziehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich auch auf das Erleben des eigenen Körpers, das zumeist als negativ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschrieben werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im kognitiven Bereich dominier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Grundannahmen wie „Ich bin ein schlechter Mensch, ich bin der letzte Dreck. Ich bin schuldig". In Bezug auf die Umwelt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dies auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sein: „Die Welt ist gefährlich.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Andere Menschen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden mir Böses antun". Gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Patienten von der eigenen Macht- und Hilf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losigkeit überzeugt („Ich kann meine Gefühle nicht kontrollieren. Ich komme alleine nicht zurecht. Ich kann mich n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">icht schützen"). Nicht selten wü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den hoch riskante Verhaltensweisen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie das Balancieren auf Brücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geländern, das Sitzen auf Bahnschienen oder Rasen im Strassenverkehr zur Kompensation von Ohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">machtsanfällen eingesetzt. Andere dysfunktionale </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Muster, die der Emo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionsregulation dient</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Alkohol-, Medikamenten- und Drogen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konsum, Störungen des Essverhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens (Essanfälle mit und ohne selbstinduziertes Erbre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen, anorektische Episoden) oder impulshaftes, inadäquates Einkaufen. Als weitere Probleme auf der Verhaltensebene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein promiskuitives, riskantes Sexualleben, Zwangshandlungen oder aggressive Durchbrüche zu nennen. Entsprechend turbulent und konflikthaft gestalte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n sich die Beziehungen von Menschen mit BPS. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geprägt von raschem Wechsel zwischen Annähe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung und abrupter Distanzierung (Störung der Nähe-Distanz-Regulation) und dem wiederholten Äussern von Hilflosigkeit und Leiden. Die Patientinnen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestrebt, tatsächliches oder imaginäres Alleinsein unter allen Umständen zu verme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iden. Dementsprechend erlebte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n die Patientinnen einen Mangel an tragfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higen, stabilen, verläs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">slichen Beziehungen und überforderten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihre Bezugsperso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen durch den Wunsch nach absoluter Nähe und Zuwendung. Dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nähre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das ohnehin bestehende Grundgefühl, anders zu sein als andere Menschen und nicht zu dieser Weit zu gehören. Diese Kriterien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin ausgewiesen. Es handle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> um einen Border</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">line-Typ. Als wesentliche S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ymptome beim Borderline-Typus wü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rden eine Störung des inneren Selbstbildes, inkonsistente Beziehun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gsgestaltung, Angst vor dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassenwerden, Selbstverletzungen und Suizidalitä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t genannt. Darüber hinaus leide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an einer komorbiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Störung im Sinne von rezidivie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renden depressiven Episoden (ICD-10: F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">33.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4). Gemäss der Literatur handle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es sich bei der Depression um eine von den häufigsten komorbiden psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chischen Erkrankungen, die im Rahmen der Persönlichkeitsstörung mit einer Leb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enszeitprävalenz von 96 % aufträ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Dar-über hinaus Essstörungen mit einer Lebenszeitprävalenz von 53</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wie es bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich auch der Fall </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, im Sinne einer Bulimia nervosa (ICD-10: F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 50.2) und Sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stanzmissbrauch oder Abhängigkeit mit 64</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Lebenszeitp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rävalenz (S. 61 f). Zusammenfassend handle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es sich bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin um ein schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegendes, kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plexes psychiatrisches Krankheitsbild auf verschiedenen Ebenen. Prognostisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die weitere Entwicklung aufgrund der emotionalen Labilität der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin und der schwerwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden chronischen Bulimia nervosa, aktuell mit Gewich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tszunahme, stark gefährdet. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Schwierigkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im interpersonellen Kontakt auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten, was gegenwärtig bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht der Fall </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Darüber hinaus Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen der Emotionsregulation mit deutlichem Mangel an Anpassungs- und Teamfähigkeit, sehr niedrige Frustrationstoleranz und Impulskontrollstörung. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegenwärtig scheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aktuellen psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">risch-psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapeutischen Behandlung und der abgeschlossenen Ausbildung mit Tagesstruktur, darüber hinaus der verständnisvollen und stabilen Partner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft stabilisiert zu haben. An dieser Stelle sei mit Verweis auf das Alltagsakti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vitätsniveau, erhoben im Rahmen der aktuellen Exploration angemerkt, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> offensi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chtlich eine gute Fassade be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e und sich besser darstelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, als es in der Tat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei (S. 62 f.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Zukunft wü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rden Tätigkeiten ohne permanenten Ze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it- und Termindruck sowie Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten ohne zu hohe Anforderungen an die Anpassungs- und Umstellfähigkeit bei einem konfliktarmen Arbeitgeber empfohlen. Klar struktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rierte Tätigkeiten in einer ruhigen und emotional spannungsarmen Atmosphäre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in einem 60%igen Arbeitspensum zumutbar. Aus fachärztlicher Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch in einer anderen Tätigkeit nicht von einem höheren Arbeitspensum auszugehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 63)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der zuletzt ausgeübten Erwerbstätigkeit als Betreuerin in der Kinderkrippe sei die Beschwerdeführerin aus psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht zu 60 % arbeitsfähig. Dabei handle es sich offensichtlich um einen angepassten Arbeitsplatz. Die Beschwerdeführerin habe trotz krankheitsbeding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Hürden die berufliche Ausbildung ohne weitere Unterstützung abgeschlos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Es sei nicht davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin in einer anderen Tätigkeit ein höheres Arbeitspensum erreichen könnte. Das aktuell ermittelte Belastbarkeitsprofil gelte überwiegend wahrscheinlich seit dem Abschluss der Lehre im Juli 2015 (S. 64). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die gutachterliche Konsistenzprüfung erg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Hinweise auf nicht im geklag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Umfang vorhandene Funktionsbeeinträchtigungen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ergä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben die vorliegenden Befunde bei kritischer Würdigung ein in sich schlüssi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ges, konsistentes Bild (Aktenlage, Eigenanamnese, Beobachtung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungsbefunde, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdevalidierungstests, Selbstein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzungsskalen, Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menten-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Monitoring). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> darauf hinzuweisen, dass in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beurteilung der beruflichen Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit im IV-relevanten Sinne soziokulturelle und psychosoziale Faktoren (wie zum Beispiel Alter und Geschlecht, sprachliche Verständigungsschwierig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten) ausgeschlossen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worden seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Unter Bea</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chtung der obigen Vorgaben liege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine psychiatrische Erkrankung vor, die geeignet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> positive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Leistungsbild </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- und längerfristig zu mindern. Diese Feststellung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab dem Erkrankungsbeginn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 63)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Arzt Dr. I.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, kam in seiner versicherungsmedizinischen Stellungnahme vom 18. November 2016 (Urk. 5/89 S. 5) zum Schluss, dass auf das psychiatrische Gutachten von Dr. Z.___ abgestellt werden könne. Aufgrund der gutachterlich gestellten Diagnosen bestehe ein Gesundheitsschaden, der die Arbeitsfähigkeit längerfris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig beeinträchtige. In bisheriger Tätigkeit als Betreuerin Kinderkrippe und ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passter Tätigkeit bestehe eine 40%ige Arbeitsunfähigkeit ab Juli 2015. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin, welche die Rückweisung der Sache zur weiteren Abklärung und anschliessenden Beurteilung des Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruchs beantragte (vgl. Beschwerdeantwort vom 4. September 2017, Urk. 4), lässt sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin sowie die damit zusammenhängende Arbeitsfähigkeit im Zeitpunkt der Rentenverfügung am 14. Juni 2017 (Urk. 2) verlässlich beurteilen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das psychiatrische Gutachten von Dr. Z.___ vom 2. November 2016 (Urk. 5/73) basiert auf einer umfassenden psychiatrischen Untersuchung und wurde in Kenntnis und in Auseinandersetzung mit den Vorakten (Anamnese) abgegeben. Der Gutachter hat detaillierte und nachvollziehbare Befunde und Diagnosen erhoben und sich mit den von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden auseinandergesetzt. Zudem hat er die medizinischen Zusammenhänge und die medizinische Situation einleuchtend dargelegt und seine Schlussfolgerungen nachvollziehbar begründet. Dem psychiatrischen Gutachten kommt daher grundsätzlich volle Beweiskraft zu (vgl. E. 1.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der psychiatrische Gutachter stellte nachvollziehbar - und in Übereinstimmung mit der behandelnden Psychiaterin Dr. Y.___ (vgl. E. 3.3, E. 3.7-8) - fest, dass die Beschwerdeführerin an einer emotional instabilen Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung vom Borderline-Typ leidet, welche komorbide mit einer rezidivie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renden depressiven Störung auftritt. Dr. Z.___ legte dabei das schwerwiegende, komplexe psychiatrische Krankheitsbild auf verschiedenen Ebenen detailliert und schlüssig dar, weshalb seine Diagnose der Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ angesichts des sehr frühen Erkrankungsbeginns und dem schweren Verlauf - trotz konsequenter Therapie - überzeugt. Bereits 2008 äus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serte Dr. B.___ vor dem Hintergrund der seit Kindheit bestehenden Bulimie, Depression und selbstverletzenden Verhaltens und wiederholten Suizidversuchen die Verdachtsdiagnose einer solchen Persönlichkeitsstörung (vgl. E. 2.3), welche hernach in Sinne einer Akzentuierung klarer zum Vorschein kam. Auch RAD-Arzt Dr. I.___ kommt zum Schluss, dass das psychiatrische Gutachten von Dr. Z.___ überzeugt und aufgrund der diagnostizierten Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeitsstörung vom Borderline-Typ eine 40%ige Arbeitsunfähigkeit in der bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herigen und angepassten Tätigkeit als Kinderbetreuerin besteht (vgl. E. 3.10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der blosse Hinweis der Beschwerdegegnerin, dass das psychiatrische Gutachten von Dr. Z.___ den rechtsprechungsgemässen Anforderungen nicht genüge, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb die festgestellte 40%ige Arbeitsunfähigkeit nicht nachvollziehbar sei (Urk. 4), vermag das überzeugende Gutachten, welches mit der Einschätzung der behandelnden Psychiaterin Dr. Y.___ übereinstimmt, nicht in Zweifel zu ziehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der psychiatrischen Diagnose einer emotional instabilen Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung vom Borderline-Typ ist ein invalidenversicherungsrechtlich rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">van</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter Gesundheitsschaden zu bejahen. Damit steht gestützt auf die über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Feststellungen im psychiatrischen Gutachten von Dr. Z.___ vom 2. November 2016 fest, dass der Beschwerdeführerin die bisherige und sogleich angepasste Tätigkeit als Kinderbetreuerin zu einem 60 %-Pensum zumutbar ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin macht beschwerdeweise geltend, dass sie als Frühinva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lide im Sinne von Art. 26 Abs. 1 IVV einzustufen sei, was einen höheren Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditäsgrad zur Folge habe (Urk. 1 und Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstruk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen sind (BGE 139 V 28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 26 Abs. 1 IVV entspricht bei versicherten Personen, die wegen Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tät keine zureichenden beruflichen Kenntnisse erwerben konnten, das Erwerbseinkommen, das sie als Nichtinvalide erzielen könnten, nach Vollen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung von 25 Altersjahren und vor Vollendung von 30 Altersjahren 90 % des jährlich aktualisierten Medianwertes gemäss LSE (vgl. auch IV-Rundschreiben Nr. 329 des Bundesamtes für Sozialversicherungen [BSV] vom 18. Dezember 2014). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin ist für die Bemessung der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dität als Frühinvalide gemäss Art. 26 Abs. 1 IVV alleine massgebend, ob die versicherte Person invaliditätsbedingt keine zureichenden beruflichen Kenntnisse erwerben konnte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend schloss die Beschwerdeführerin ihre Lehre zur Fachfrau Kinderbetreu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung im Sommer 2015 erfolgreich ab (vgl. Urk. 5/81), weshalb sie nicht als Versicherte ohne Ausbildung gilt. Angesichts des erfolgreichen Lehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlusses ist es zudem nicht überwiegend wahrscheinlich, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin allein aus invaliditätsbedingten Gründen drei Mal den Maturaab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schluss nicht erreicht hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund dieser Umstände erfolgte die Invaliditätsbemessung zu Recht gestützt auf Art. 16 ATSG für erwerbstätige Versicherte (vgl. E. 1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung darf ausnahmsweise von der ärztlich geschätzten Arbeitsfähigkeit ohne weiteres auf einen entsprechenden Invaliditätsgrad geschlossen werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_994/2010 vom 12. April 2011 E. 3.2.3). Dies trifft beispielswiese dann zu, wenn die beiden Vergleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen ausgehend vom selben Tabellenlohn zu ermitteln sind, was vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend zu bejahen ist. Die Kündigung des Arbeitsverhältnisses erfolgte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus invaliditätsfremden Gründen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Bestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mung des Valideneinkommens nicht vom Lohn bei besagter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kindertagesstätte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausgegangen werden kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_5/2009 vom 16. Juli 2009 E. 2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Folglich entspricht der Invaliditätsgrad </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Grad der Arbeitsunfähigkeit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der unter Anwendung des Prozentvergleiches ermittelte Invaliditätsgrad von 40 % ist nicht zu beanstanden, weshalb die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Viertelsrente der Invalidenversicherung hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insoweit die Beschwerdeführerin eine falsche Berechnung der Rentenleistungen rügt und die Ausrichtung einer höheren Invalidenrente als der mit der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtenen Verfügung zugesprochenen Viertelsrente beantragte, ist die Beschwerde abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gerichtskosten, die nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert zu bemessen sind (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG), sind auf Fr. 600.-- anzuset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle unter Beilage einer Kopie von Urk. 8</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstGeiger</p><p></p></div> </div></body></html>