<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2020.00334</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=221039&amp;W10_KEY=13013476&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2020.00334</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 18.02.2021</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Kündigung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>[Die Beschwerdeführerin war seit dem 1. Oktober 2013 als Sachbearbeiterin Schulverwaltung bei der Beschwerdegegnerin tätig; mit Beschluss vom 2. Oktober 2018 wurde dieses Anstellungsverhältnis aufgelöst.] Der Beschwerdeführerin war aus den diversen der Kündigung vorangegangenen Gesprächen mit dem früheren Personalverantwortlichen der Schulpflege und deren Präsidentin bestens bekannt, was ihr vorgeworfen wurde und letztlich Anlass für die Kündigung bildete; eine Verletzung des rechtlichen Gehörs lässt sich daher nicht ausmachen (E. 6.1). Der Umstand, dass der Beschwerdeführerin lediglich eine Bewährungsfrist von zweieinhalb Monaten gewährt und nach Abschluss selbiger keine erneute Mitarbeiterbeurteilung mit ihr durchgeführt wurde, gereichte der Beschwerdeführerin sodann aufgrund der konkreten Umstände ebenfalls nicht zum Nachteil (E. 6.2). Die Vorhalte in der Kündigung erscheinen schliesslich hinreichend erstellt (E. 6.2.1 ff.). So deutet alles darauf hin, dass die Beschwerdeführerin mit den im Jahr 2014 neu gewählten Mitgliedern der Schulpflege sowie dem Schulleiter und den von diesen an sie gestellten Anforderungen bezüglich Leistung und Verhalten Probleme hatte, weil sie jede Veränderung in den Arbeitsabläufen als Einmischung empfand und davon ausging, den Genannten gegenüber nicht bzw. nur begrenzt weisungsgebunden zu sein. Dies zeigte sie den Behördenmitgliedern deutlich, indem sie etwa nach sachlicher Kritik an ihrer Arbeit und Verbesserungsvorschlägen auf einzelne Anfragen bzw. Aufträge von Mitgliedern der Schulpflege oder der Schulleitung nicht mehr oder nur widerwillig reagierte. (Dazu E. 4.2) Abweisung. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=50716" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2020.00334</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal">der 4. Kammer</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">18. Februar 2021</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sidentin Tamara NÃ¼ssle<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichter Reto HÃ¤ggi Furrer, Verwaltungsrichter Martin Bertschi, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Sonja GÃ¼ntert. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, vertreten durch RA B,</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Primarschulgemeinde C, </span></p> <p class="MsoNormal"><span>vertreten durch den PrÃ¤sidenten D,<br/> dieser vertreten durch lic. iur. G,</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegnerin,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>betreffend KÃ¼ndigung</span></b><b>,</b></p> <span><br/> </span> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A (geboren 1961) war seit dem 1. Oktober 2013 als Sachbearbeiterin Schulverwaltung bei der Primarschulgemeinde C tÃ¤tig, wobei ihr BeschÃ¤ftigungsgrad zunÃ¤chst 50 % und ab dem 1. MÃ¤rz 2014 70 % betrug. Mit Beschluss vom 2. Oktober 2018 lÃ¶ste die Primarschulpflege C dieses AnstellungsverhÃ¤ltnis auf Ende Januar 2019 auf.</p> <p class="MsoNormal"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Dagegen liess </span><span>A</span><span> am 1. November 2018 beim Bezirksrat E rekurrieren, welcher das Rechtsmittel mit Beschluss vom 6. April 2020 abwies (Dispositiv-Ziff. I); ParteientschÃ¤digungen wurden nicht zugesprochen (Dispositiv-Ziff. III) und in Dispositiv-Ziff. II keine Verfahrenskosten erhoben.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A liess am 19. Mai 2020 Beschwerde beim Verwaltungsgericht erheben und beantragen, unter EntschÃ¤digungsfolge zuzÃ¼glich Mehrwertsteuer sei der Rekursentscheid vom 6. April 2020 aufzuheben und ihr eine EntschÃ¤digung in der HÃ¶he von drei MonatslÃ¶hnen sowie eine Abfindung von acht MonatslÃ¶hnen zuzusprechen. Der Bezirksrat E verzichtete stillschweigend auf eine Vernehmlassung. Die Primarschulgemeinde C schloss mit Beschwerdeantwort vom 26. Juni 2020 auf Abweisung der Beschwerde unter EntschÃ¤digungsfolge. Mit weiteren Stellungnahmen von A vom 21. August 2020 und der Primarschulgemeinde C vom 11. September 2020 wurde an den jeweiligen AntrÃ¤gen festgehalten. Am 19. Oktober 2020 erklÃ¤rte Erstere Verzicht auf weitere Bemerkungen.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist fÃ¼r Beschwerden gegen erstinstanzliche Rekursentscheide eines Bezirksrats Ã¼ber Anordnungen einer politischen Gemeinde in personalrechtlichen Angelegenheiten nach §§ 41 ff. des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) zustÃ¤ndig. </p> <p class="Erwgung2">Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin verlangt eine EntschÃ¤digung in der HÃ¶he von drei und eine Abfindung von acht MonatslÃ¶hnen, was einem Betrag von Ã¼ber Fr. 61'000.- entspricht. Die Beschwerde ist demnach durch die Kammer zu behandeln (§ 38 Abs. 1 in Verbindung mit § 38b Abs. 1 lit. c e contrario VRG). </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2">Das kantonale Recht macht den Gemeinden im Bereich des Personalrechts nur wenige Vorgaben. Nach Art. 47 Abs. 1 der Kantonsverfassung vom 27. Februar 2005 (LS 101) untersteht das ArbeitsverhÃ¤ltnis des Gemeindepersonals dem Ã¶ffentlichen Recht. § 53 Abs. 1 des Gemeindegesetzes vom 20. April 2015 (GG, LS 131.1) wiederholt diese Regelung. Daneben sieht § 53 Abs. 2 GG vor, dass die Bestimmungen des kantonalen Personalrechts sinngemÃ¤ss anzuwenden sind, sofern eine Gemeinde keine eigenen Vorschriften erlÃ¤sst. Die Regelung des Personalrechts fÃ¤llt demnach in den Kompetenzbereich der Gemeinden, wobei ihnen ein erheblicher Gestaltungsspielraum zukommt.</p> <p class="Erwgung2">Die Beschwerdegegnerin hat von dieser Kompetenz mit Erlass der Personal- und EntschÃ¤digungsverordnung vom 18. Juni 2001 (PVO) Gebrauch gemacht. Danach gilt â entsprechend § 53 Abs. 2 GG â "sinngemÃ¤ss das Personalrecht fÃ¼r das Staatspersonal", soweit die kommunale Verordnungsgeberin nichts Abweichendes geregelt hat (Art. 2 Abs. 1 PVO).</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Nach § 16 lit. a <span>des (kantonalen) Personalgesetzes vom 27. September 1998 (PG, LS 177.10)</span>, welche Bestimmung â wie auch die nachfolgend genannte â hier mangels einer abweichenden Regelung im Personalrecht der Beschwerdegegnerin allein zur Anwendung gelangt, kann ein ArbeitsverhÃ¤ltnis seitens der Ã¶ffentlichen Hand durch KÃ¼ndigung beendet werden. Diese setzt gemÃ¤ss § 18 Abs. 2 PG einen sachlich zureichenden Grund voraus und darf nicht rechtsmissbrÃ¤uchlich nach den Bestimmungen des Obligationenrechts (SR 220) sein. Die Beweislast fÃ¼r das Vorliegen sachlich zureichender GrÃ¼nde fÃ¼r eine KÃ¼ndigung liegt bei den Ã¶ffentlich-rechtlichen Arbeitgebenden, weshalb VorwÃ¼rfe, die zu einer KÃ¼ndigung Anlass geben, dem beschwerdegegnerischen Personalrecht zufolge auch durch eine objektive Mitarbeiterbeurteilung oder durch ein gleichwertiges Verfahren belegt sein mÃ¼ssen (so ausdrÃ¼cklich fÃ¼r KÃ¼ndigungen im Zusammenhang mit der Leistung oder dem Verhalten der angestellten Person § 19 Abs. 2 PG; vgl. Marco Donatsch, Privatrechtliche ArbeitsvertrÃ¤ge und der Ã¶ffentliche Dienst, Jusletter vom 3. Mai 2010, Rz. 24; VGr, 7. MÃ¤rz 2012, VB.2011.00595, E. 4.3).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Mit dem zusÃ¤tzlichen Erfordernis des sachlich zureichenden KÃ¼ndigungsgrunds geht der Ã¶ffentlich-rechtliche KÃ¼ndigungsschutz weiter als die MissbrauchstatbestÃ¤nde des Obligationenrechts (VGr, 14. November 2019, VB.2019.00174, E. 3.2 mit Hinweis). GrundsÃ¤tzlich ist eine KÃ¼ndigung dann sachlich begrÃ¼ndet, wenn die WeiterbeschÃ¤ftigung der betreffenden angestellten Person dem Ã¶ffentlichen Interesse, insbesondere demjenigen einer gut funktionierenden Verwaltung, widerspricht. Dies kann namentlich der Fall sein, wenn mangelhafte Leistungen oder unbefriedigendes Verhalten vorliegen (§ 16 Abs. 1 lit. a der Vollzugsverordnung zum Personalgesetz vom 19. Mai 1999 [VVO, LS 177.111]), so etwa, weil sich die arbeitnehmende Person nicht in den Betrieb einordnen kann oder ihr der Wille zur vertrauensvollen Zusammenarbeit fehlt. Auch ein gestÃ¶rtes Betriebsklima kann im Interesse des Funktionierens der Verwaltung unabhÃ¤ngig vom Verschulden des oder der zu Entlassenden einen zulÃ¤ssigen KÃ¼ndigungsgrund darstellen (BGr, 23. September 2003, 4C.189/2003, E. 5.1 mit Hinweis). Vorbehalten bleiben stets das Verbot des Rechtsmissbrauchs, der Grundsatz von Treu und Glauben und das VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeitsprinzip (zum Ganzen VGr, 29. August 2019, VB.2018.00588, E. 3.1 mit Hinweisen; vgl. auch BGr, 25. August 2011, 8C_594/2010, E. 5.1 mit Hinweisen).</p> <p class="Erwgung2">Bei einer beabsichtigten KÃ¼ndigung im Zusammenhang mit der Leistung oder dem Verhalten der angestellten Person ist deshalb in der Regel zunÃ¤chst eine BewÃ¤hrungsmÃ¶glichkeit einzurÃ¤umen (Art. 5 Abs. 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 [SR 101]; vgl. dazu BGr, 15. Januar 2014, 8C_500/2013, E. 7.5). In diesem Sinn hÃ¤lt das kantonale Personalrecht die AnstellungsbehÃ¶rden denn auch explizit dazu an, dem oder der betroffenen Angestellten vor einer KÃ¼ndigung im Zusammenhang mit der Leistung oder dem Verhalten (schriftlich) eine angemessene BewÃ¤hrungsfrist von in der Regel drei bis sechs Monaten einzurÃ¤umen (§ 19 Abs. 1 Satz 1 PG und § 18 Abs. 1 f. VVO), und darf auf das Ansetzen einer solchen Frist nur ausnahmsweise verzichtet werden, wenn die strengen Voraussetzungen fÃ¼r eine fristlose KÃ¼ndigung gemÃ¤ss § 22 PG erfÃ¼llt sind, mithin also die Fortsetzung des AnstellungsverhÃ¤ltnisses nach Treu und Glauben als unzumutbar erscheint, oder wenn feststeht, dass die BewÃ¤hrungsfrist ihren Zweck nicht erfÃ¼llen kann (§ 19 Abs. 1 Satz 2 PG und § 18 Abs. 3 VVO; VGr, 12. MÃ¤rz 2020, VB.2019.00701, E. 3.4 â 2. September 2015, VB.2014.00484, E. 6.2 [nicht auf www.vgrzh.ch] â 13. Januar 2010, PB.2009.00033, E. 5.1 mit Hinweis). Nach Ablauf der BewÃ¤hrungsfrist wird eine Mitarbeiterbeurteilung durchgefÃ¼hrt; in AusnahmefÃ¤llen kann an ihre Stelle ein gleichwertiges Verfahren treten (§ 18 Abs. 2 VVO). </p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Die Beschwerdegegnerin begrÃ¼ndet die AuflÃ¶sung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses mit der BeschwerdefÃ¼hrerin damit, dass diese die ihr in den Mitarbeiterbeurteilungen vom 27. November 2017 und vom 28. Juni 2018 "formulierten Ziele/BewÃ¤hrungsauflagen nicht erfÃ¼llt" habe. Dies sei im Rahmen der ÃberprÃ¼fung der Zielerreichung bzw. des MitarbeitergesprÃ¤chs am 13. September 2018 festgestellt worden, wobei bezÃ¼glich des konkret Beanstandeten Uneinigkeit zwischen der BeschwerdefÃ¼hrerin und ihren Vorgesetzten herrsche bzw. sich "das Fremdbild [der Beschwerdegegnerin] nicht mit der eigenen Wahrnehmung [der BeschwerdefÃ¼hrerin decke], was durchaus zu einem Konflikt und einer gestÃ¶rten Zusammenarbeit fÃ¼hren" kÃ¶nne. Auch fÃ¼hre diese unterschiedliche Wahrnehmung dazu, dass keine VerÃ¤nderung der Situation in der nÃ¤chsten Zeit zu erwarten sei.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Aus den Akten ergibt sich hierzu Folgendes: </p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin war seit dem 1. Oktober 2013 mit einem Pensum von 50 % als Sachbearbeiterin in der Schulverwaltung bei der Beschwerdegegnerin angestellt. Nach dem Weggang einer Kollegin (Pensum 20 %) wurde ihr BeschÃ¤ftigungsgrad per 1. MÃ¤rz 2014 auf 70 % erhÃ¶ht und wurden ihr neu auch "buchhaltungsbezogene Aufgaben" Ã¼bertragen. </p> <p class="Erwgung3">AnlÃ¤sslich der Mitarbeiterbeurteilung (MAB) vom 27. Juni 2014 wurden die Leistungen und das Verhalten der BeschwerdefÃ¼hrerin insgesamt mit "gut" bewertet. Sie fÃ¼hre die Schulverwaltung professionell und zielsicher, organisiere sich gut, halte sich stets an die Weisungen und nehme konstruktive Kritik gerne an. Auch die BeschwerdefÃ¼hrerin erklÃ¤rte sich grundsÃ¤tzlich zufrieden ("gut" bzw. "sehr gut") mit den Arbeitsbedingungen; lediglich den Punkt "Erfolg/Anerkennung" bewertete sie etwas schlechter ("zufriedenstellend"). Unter "Zielsetzungen" wurde sodann formuliert, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin bei der Erstellung des Budgets und der Jahresrechnung von einer Beratungsfirma unterstÃ¼tzt und sie "weitere Fortbildungskurse besuchen" werde.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.2 </b>Noch im Jahr 2014 konstituierte sich die Schulpflege der Beschwerdegegnerin neu. Die nÃ¤chste Mitarbeiterbeurteilung (mit dem neuen Vorgesetzten bzw. Personalverantwortlichen) fand daher erst am 15. Dezember 2016 statt. Zu ihrer Arbeitszufriedenheit befragt, gab die BeschwerdefÃ¼hrerin damals an, dass sie mit dem Arbeitsinhalt bzw. dem Aufgabenbereich, dem Arbeitsplatz, dem Arbeitsklima und der Arbeitszeit zufrieden sei ("gut"), sich die Anerkennung ihrer Kompetenzen jedoch seit August 2014 "verschlechtert" hÃ¤tte. Die Gesamtbeurteilung der Leistung und des Verhaltens der BeschwerdefÃ¼hrerin fiel auf der anderen Seite im Vergleich ebenfalls etwas schlechter aus ("gut bis genÃ¼gend"). Arbeitgeberseitig beanstandet wurde im Einzelnen insbesondere, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin manchmal Fehler mache bei "schriftlichen Arbeiten/Zahlen wie Falschbuchungen/Erstellen von Excellisten", zum Teil Probleme bei der Rechnungskontrolle entstÃ¼nden, sie die BÃ¼rozeiten bzw. den Telefondienst "etwas zu locker" auslege, sie ein eigenes Ablagesystem fÃ¼hre und die BehÃ¶rdenmitglieder Schwierigkeiten hÃ¤tten, Akten einzusehen, ihr ihre Kompetenzen manchmal nicht klar seien und ihre LoyalitÃ¤t gegenÃ¼ber der Schulleitung und der Schulpflege manchmal zu wÃ¼nschen Ã¼brig lasse (zum Teil sei sie unfreundlich und respektlos) sowie dass es ihr trotz "verschiedenen GesprÃ¤chen seit April 2015 bis dato" nicht gelungen sei, konstruktive Kritik der Vorgesetzten anzunehmen. Als Ziele der folgenden Bewertungsperiode vereinbarten die GesprÃ¤chsparteien entsprechend, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin ihre "Arbeitsmethodik" (Fixierung von Terminen zu den Arbeiten der Schulleitung und Schulpflegemitgliedern) verbessern mÃ¼sse, gemeinsam klare Arbeitszeiten festzulegen seien, die BeschwerdefÃ¼hrerin aktiv mit der Schulpflege zusammenarbeiten und sie unterstÃ¼tzen mÃ¼sse sowie dieser monatlich den Verwaltungsrapport vorzulegen habe. </p> <p class="Urteilstext">In einem Beiblatt zur Mitarbeiterbeurteilung vom 15. Dezember 2016 ging die PrÃ¤sidentin der Schulpflege sowie Vorsteherin des Ressorts Finanzen der Beschwerdegegnerin, F, auf die einzelnen Kritikpunkte nÃ¤her ein. So wirft sie der BeschwerdefÃ¼hrerin darin etwa vor, dass sie lediglich die Ãffnungszeiten des Schulsekretariats als fixe Arbeitszeiten betrachte und zeitweise schwer erreichbar sei. Sie weigere sich zudem, die AntrÃ¤ge fÃ¼r die Schulpflegesitzungen auf das Schulpflegeportal zu stellen. Auch beachte sie das interne Kontrollsystem zu wenig und "hapere" die Zusammenarbeit mit dem Finanzvorstand regelmÃ¤ssig, weil die BeschwerdefÃ¼hrerin die Arbeit ihrer Vorgesetzten als "Ã¼bermÃ¤ssige Einmischung" empfinde. Das Schreiben schliesst jedoch mit der Bemerkung, dass sich die BeschwerdefÃ¼hrerin "umgekehrt" positiv in der Schule einbringe, sehr selbstÃ¤ndig arbeite und gegenÃ¼ber der Schule sehr loyal sei, womit die positiven Punkte bei einer Gesamtbeurteilung ihrer Leistung Ã¼berwiegen wÃ¼rden.</p> <p class="Urteilstext">Hierauf Ã¤usserte sich die BeschwerdefÃ¼hrerin am 6. Januar 2017 eingehend. In der betreffenden Eingabe weist sie die meisten der vorgenannten VorwÃ¼rfe "klar" zurÃ¼ck. So bezeichnet sie den Vorhalt, Falschbuchungen zu machen, nicht nur als falsch, sondern auch als ehrverletzend. Sie habe sich in diesem Zusammenhang einzig vorzuwerfen, zuletzt in zwei FÃ¤llen vom Schulleiter visierte Spesenabrechnungen von Lehrpersonen nicht richtig kontrolliert und den darin ausgewiesenen (zu hohen) Betrag bedenkenlos Ã¼berwiesen zu haben. Rechnungen, "deren Auftraggeber sie nicht selbst" sei, habe sie aber auch nicht zu Ã¼berprÃ¼fen, und die offiziellen SchalterÃ¶ffnungszeiten des Schulsekretariats entsprÃ¤chen denjenigen ihrer VorgÃ¤nger. Die Arbeitszeit nebst den Schalterstunden habe sie sich bisher flexibel nach Arbeitsanfall und Terminvorgaben eingerichtet, wobei ihr auch stÃ¶rungsfreie Arbeitszeiten zugestanden werden mÃ¼ssten. BezÃ¼glich der Aktenablage und -aufbewahrung wiederum halte sie sich strikt an die gesetzlichen Vorgaben, womit die SchulpflegeprÃ¤sidentin "offensichtlich MÃ¼he" habe. Generell seien die Vorstellungen der Letztgenannten unrealistisch und nicht sachlich. F greife in administrative Arbeiten ein, verlange manchmal zeitlich UnmÃ¶gliches und werfe ihr dann Ineffizienz vor, wenn sie ihre Forderungen nicht erfÃ¼llen kÃ¶nne. Eines der "Hauptthemen betreffend Meinungsverschiedenheiten zwischen der aktuellen Schulpflege" und ihr sei denn auch das Thema Kompetenzen. Ihrer Ansicht nach seien die "Hierarchievorstellungen der aktuellen Schulpflege nicht mehr kompatibel mit [â¦ihrer] Verantwortung als Mitglied der GeschÃ¤ftsleitung, als RechnungsfÃ¼hrerin, Schreiberin und Schulverwaltungsleiterin". Die PrÃ¤sidentin und der VizeprÃ¤sident der Schulpflege versuchten ausserdem "manchmal in die Administration einzugreifen und verlangten von [â¦ihr], gegebene administrative AblÃ¤ufe ihren WÃ¼nschen anzupassen". Es gebe deshalb immer wieder Meinungsverschiedenheiten; sie sehe sich in diesem Thema (Kompetenzen) indes nicht im Unrecht. Abschliessend rÃ¤umt die BeschwerdefÃ¼hrerin zwar ein, dass sie Abwesenheiten bisher nicht hinreichend kommuniziert und der Finanzvorsteherin den Verwaltungsrapport aus ZeitgrÃ¼nden nicht mehr monatlich zugestellt habe, erklÃ¤rt aber gleichzeitig, mit der (gesamten) Mitarbeiterbeurteilung vom 15. Dezember 2016 nicht einverstanden zu sein.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.3 </b>Am 23. Januar 2017 teilte der Leiter des Ressorts Personelles der Beschwerdegegnerin der BeschwerdefÃ¼hrerin in Absprache mit den weiteren Mitgliedern der Schulpflege mit, dass sie sie als Schulverwalterin und Fachperson sehr schÃ¤tzten und als fachlich kompetent wahrnehmen wÃ¼rden, weshalb sie auch "aufgrund der Leistung KEINE KÃ¼ndigung aussprechen" wÃ¼rden. Er liess die BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¼berdies wissen, dass sich ihr Verhalten gegenÃ¼ber der Schulpflege und der Schulleitung seit der Mitarbeiterbeurteilung verbessert habe, und dass er sich "natÃ¼rlich nicht ausnehme", sein Verhalten ihr gegenÃ¼ber ebenfalls zu reflektieren, wobei er glaube, dass sie als Team auf dem richtigen Weg seien (ging im cc an die BeschwerdefÃ¼hrerin).</p> <p class="Urteilstext">Am 28. September 2017 kam es dann jedoch offenbar zu einer "Aussprache" zwischen dem Leiter Personelles der Beschwerdegegnerin, F und der BeschwerdefÃ¼hrerin. Einem nicht unterzeichneten "Protokoll" des GesprÃ¤chs zufolge gab die PrÃ¤sidentin der Schulpflege der BeschwerdefÃ¼hrerin bei dieser Gelegenheit zu verstehen, ihre Arbeitsweise als wenig unterstÃ¼tzend fÃ¼r die SchulfÃ¼hrung zu empfinden. Sie (die BeschwerdefÃ¼hrerin) scheine konstant Ã¼berfordert zu sein, sich in Details zu verlieren und an ineffizienten Strukturen festzuhalten. Zu bemÃ¤ngeln seien ausserdem ihr Ton und ihre Bereitschaft, neue AuftrÃ¤ge zu Ã¼bernehmen "(Beispiele: Kopie Organisationsstatut fÃ¼r die Fachstelle fÃ¼r Schulentwicklung, Liste Fotoerlaubnis, Telefonlisten)". Auch kÃ¶nne bei einem Pensum von 70 % von ihr eine sehr viel hÃ¶here Erreichbarkeit in der Schulverwaltung erwartet werden, zumal selbst die wenigen fixen Ãffnungszeiten nicht eingehalten wÃ¼rden "(verspÃ¤teter Arbeitsbeginn, Arzttermine, Therapien [â¦] Kaffee- und Rauchpausen, Vergessen des Umstellens des Telefonbeantworters)". Was die Schulgutsverwaltung anbelange, finde das interne Kontrollsystem â zumindest was die FÃ¼hrung durch die Schulpflege betreffe â immer noch keine Beachtung; Buchungen wÃ¼rden verschleppt und der RÃ¼ckstau an Arbeiten nicht rechtzeitig angegangen. Nach ihrem DafÃ¼rhalten mÃ¼sse die Buchhaltung monatlich nachgefÃ¼hrt und mÃ¼ssten die neuen KontoauszÃ¼ge jeweils auf das Portal der SchulfÃ¼hrung gestellt werden. Es wÃ¼rde zudem fÃ¼r die SchulfÃ¼hrung eine Entlastung bedeuten, wenn sich die BeschwerdefÃ¼hrerin weiterbilden wÃ¼rde. Bislang habe Letztere jedoch sÃ¤mtliche dahingehenden VorschlÃ¤ge mit der BegrÃ¼ndung abgelehnt, keine Zeit zu haben.</p> <p class="Urteilstext">Was die BeschwerdefÃ¼hrerin dem entgegensetzte, ist nicht bekannt. Am 27. November 2017 fand allerdings ein weiteres MitarbeitergesprÃ¤ch (inklusive Beurteilung) statt, anlÃ¤sslich dessen die BeschwerdefÃ¼hrerin ihr aktuelles Wohlbefinden am Arbeitsplatz als "schlecht" einstufte und zudem angab, dass die Bedingungen am Arbeitsplatz verbessert werden kÃ¶nnten. Arbeitsklima, Arbeitszeit und Arbeitsinhalt wurden von ihr dagegen unverÃ¤ndert mit "gut" bewertet. Die BeschwerdefÃ¼hrerin ihrerseits erhielt fÃ¼r ihre Leistung und ihr Verhalten erneut die Gesamtbewertung "gut bis genÃ¼gend", wobei sich insbesondere beanstandet findet, dass sie die FÃ¼hrungskompetenz und -berechtigung der Schulpflege und der Schulleitung Ã¶fters infrage stelle, auf Anfragen seitens der Schulpflege oft mit Ablehnung reagiere und das interne Kontrollsystem nach wie vor nicht einhalte (vgl. auch "Die Akzeptanz [â¦] gegenÃ¼ber der Schulpflege ist verbesserungswÃ¼rdig"). Im Weiteren wird der BeschwerdefÃ¼hrerin vorgeworfen, PrioritÃ¤ten falsch zu setzen und sich teilweise in Entscheidungsprozesse (sonderpÃ¤dagogische Anordnungen) einzumischen, die sie nichts angingen. Sie habe MÃ¼he, das Doppelmandat Schulverwaltungsleitung und RechnungsfÃ¼hrung innerhalb ihres Pensums zu bewÃ¤ltigen, komme "[i]n der Belastbarkeit" an ihre Grenzen und verlasse sich im Bereich der Finanzbuchhaltung voll und ganz auf die UnterstÃ¼tzung durch eine externe Fachstelle. Trotz Aufforderung habe sie sich denn auch bislang geweigert, fachliche Weiterbildungen zu besuchen. Als Ziele wurden â teils erneut â festgehalten, dass sich die BeschwerdefÃ¼hrerin in punkto Arbeitsmethodik und Effizienz zu verbessern habe "(Fixierung von Terminen und deren Priorisierung)", aktiv mit der Schulpflege und der Schulleitung zusammenarbeiten mÃ¼sse, eine fachliche Weiterbildung zu absolvieren habe und kÃ¼nftig das interne Kontrollsystem "(inkl. monatliche Verwaltungsrapporte)" einhalten mÃ¼sse.</p> <p class="Urteilstext">Die Mitarbeiterbeurteilung enthÃ¤lt die handschriftliche Notiz der BeschwerdefÃ¼hrerin, dass sie jene nicht akzeptiere. Mit Schreiben vom 28. November 2017 wandte sich die BeschwerdefÃ¼hrerin ausserdem noch einmal schriftlich an den Leiter des Ressorts Personelles der Beschwerdegegnerin und teilte ihm mit, wegen des Gelesenen sehr irritiert zu sein. "Die unkonkreten, nicht personalisierten VorwÃ¼rfe, [â¦] die sie nicht nachvollziehen" kÃ¶nne, belasteten sie sehr und erfÃ¼llten â nach ihrem Empfinden â "im aktuellen Ausmass die Kriterien des Mobbings". BezÃ¼glich des Vorwurfs der ungenÃ¼genden Effizienz sei fÃ¼r sie klar von Nachteil gewesen, dass mit der Ãbernahme des PrÃ¤sidiums durch F alle Schulpfleger gewechselt hÃ¤tten und so die gesamte "Organisation und Kultur" der Primarschule den Vorstellungen der neuen PrÃ¤sidentin angepasst worden seien, ungeachtet der Vergangenheit und Ã¼blichen Regelungen.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.4 </b>Am 8. MÃ¤rz 2018 fand zwischen der BeschwerdefÃ¼hrerin und dem Leiter des Ressorts Personelles der Beschwerdegegnerin ein ZwischengesprÃ¤ch Ã¼ber die Erreichung der in der Mitarbeiterbeurteilung vom November 2017 vereinbarten Ziele statt. Dem GesprÃ¤chsprotokoll lÃ¤sst sich dabei entnehmen, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin die von der PrÃ¤sidentin der Schulpflege vorgenommenen Korrekturen und Ãnderungen im Jahresabschluss umgesetzt habe und dieser zÃ¼gig vorangetrieben worden sei. Gleichzeitig wird festgehalten, dass sich die Zusammenarbeit und der persÃ¶nliche Kontakt zwischen der Schulleitung sowie der Schulpflege und der BeschwerdefÃ¼hrerin auf ein Minimum beschrÃ¤nke und sich Letztere noch zu keinem Weiterbildungskurs angemeldet habe. Man habe sich deshalb â so das Protokoll weiter â darauf geeinigt, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin ihren Vorgesetzten bis Juni 2018 einen konkreten Vorschlag fÃ¼r einen kantonalen Weiterbildungskurs unterbreiten mÃ¼sse. An RÃ¼ckmeldungen seitens der BeschwerdefÃ¼hrerin ist demgegenÃ¼ber insbesondere vermerkt, dass sie viel mehr Arbeit habe als frÃ¼her und sie vom Leiter des Ressorts Personelles und der SchulpflegeprÃ¤sidentin schikaniert und ignoriert werde. Den letztgenannten Vorwurf wiederholte die BeschwerdefÃ¼hrerin am 29. Mai 2018 nochmals schriftlich gegenÃ¼ber ihrem GesprÃ¤chspartner. So bringt sie in dem betreffenden Schreiben vor, sich an ihrem Arbeitsplatz und in ihrer Funktion als Schulverwaltungsleiterin von einigen BehÃ¶rdenmitgliedern unkorrekt behandelt und schikaniert zu fÃ¼hlen. Abgesehen davon, dass seit Mitte 2015 ihre Kompetenzen und Rechte zunehmend eingeschrÃ¤nkt worden seien, gestalte sich auch die AusÃ¼bung ihrer rechtlichen Pflichten immer schwieriger. Hinweise auf Rechtsgrundlagen, die Ãusserung rechtlicher Bedenken oder auch ihre Weigerung, rechtswidrige Anweisungen zu befolgen, hÃ¤tten fÃ¼r sie in der Vergangenheit jeweils schwerwiegende persÃ¶nliche Folgen gehabt. Auch empfinde sie die letzte Mitarbeiterbeurteilung als krÃ¤nkend und fÃ¼hle sie sich generell erniedrigt bzw. nicht wertgeschÃ¤tzt (Lohnungleichheit gegenÃ¼ber VorgÃ¤ngerin; Mitsprache bei der Einrichtung der Schulverwaltung verweigert). Sie bat den Personalverantwortlichen deshalb darum, umgehend Massnahmen zum Schutz ihrer persÃ¶nlichen IntegritÃ¤t als Arbeitnehmerin zu treffen.</p> <p class="Urteilstext">In der anschliessenden Mitarbeiterbeurteilung vom 15. Juni 2018 wurden Leistung und Verhalten der BeschwerdefÃ¼hrerin insgesamt als "ungenÃ¼gend" bewertet und dies damit begrÃ¼ndet, dass sich die Genannte zwar gegenÃ¼ber der Schule als KÃ¶rperschaft stets loyal und engagiert verhalte, die persÃ¶nliche Zusammenarbeit mit ihr jedoch unhaltbar sei "(Schulpflege und Schulleitung)". SÃ¤mtliche im November 2017 vereinbarten Ziele seien nicht erreicht worden. Die BeschwerdefÃ¼hrerin habe sich mithin fÃ¼r keine Weiterbildung angemeldet, ignoriere teilweise von der Schulpflege vorgegebene Termine und sei nicht kritikfÃ¤higer geworden. Die Kommunikation mit der Schulpflege sei vielmehr mehrheitlich durch negative Ãusserungen und subjektive Ablehnung geprÃ¤gt; der persÃ¶nliche Kontakt auf ein Minimum reduziert. Schulpflege und Schulleitung wÃ¼rden als StÃ¶rfaktoren wahrgenommen, weshalb sich die Zusammenarbeit zunehmend schwieriger gestalte. Der Bewertungsbogen schliesst mit der Aussage, dass vor diesem Hintergrund und "[i]m Hinblick auf den Legislaturwechsel" die BewÃ¤hrungsphase abgeschlossen werde und "das Beurteilungsteam" die AuflÃ¶sung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses mit der BeschwerdefÃ¼hrerin in ErwÃ¤gung ziehe, wozu dieser hiermit Gelegenheit zur Stellungnahme bis 22. Juni 2018 gewÃ¤hrt werde. Laut dem Protokoll des die Mitarbeiterbeurteilung thematisierenden MitarbeitergesprÃ¤chs "quittierte" die BeschwerdefÃ¼hrerin die Beurteilung mit der Bemerkung, "dass es sich hierbei um eine persÃ¶nliche Rache [â¦] aufgrund ihres Schreiben vom 29.5.2018 handle, dass sie dieses jedoch habe verfassen mÃ¼ssen, um ihre Gesundheit zu schÃ¼tzen". Auch dieser Mitarbeiterbeurteilung fÃ¼gte die BeschwerdefÃ¼hrerin daher den Hinweis an, damit nicht einverstanden zu sein.</p> <p class="Urteilstext">Nach Eingang der Stellungnahme der BeschwerdefÃ¼hrerin zur in Aussicht gestellten KÃ¼ndigung vom 22. Juni 2018, worin jene auf die anstehende (teilweise) Neubesetzung der Schulpflege der Beschwerdegegnerin hingewiesen hatte, rÃ¤umte ihr selbige mit Beschluss vom 28. Juni 2018 explizit eine BewÃ¤hrungsfrist bis am 15. September 2018 ein, um die Erreichung der in der Mitarbeiterbeurteilung vom November 2017 gesetzten Ziele dann "in neuer Konstellation erneut zu Ã¼berprÃ¼fen". </p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.5 </b>Am 13. September 2018 fand ein MitarbeitergesprÃ¤ch zwischen der BeschwerdefÃ¼hrerin und dem neuen PrÃ¤sidenten der Schulpflege (gleichzeitig Ressortvorstand Personelles) der Beschwerdegegnerin, D, statt, im Rahmen dessen Letzterer der BeschwerdefÃ¼hrerin beschied, die vereinbarten Ziele nicht erreicht zu haben. So erscheine ihre Arbeitsorganisation chaotisch und sie kaum fÃ¤hig, selbstÃ¤ndig zu arbeiten ("TÃ¤glich meldet sie sich bei der [neuen] Ressortvorsteherin Finanzen. PrioritÃ¤ten werden weiterhin falsch gesetzt"), halte sich die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht an Weisungen, spreche wichtige Entscheidungen nicht ab und trete mit einem aggressiven, vorwurfsvollen und besserwisserischen Ton gegenÃ¼ber der BehÃ¶rde und Schulleitung auf. Einzig ihm gegenÃ¼ber habe sich ihr Verhalten leicht gebessert, sie mÃ¼sse aber "mit allen BehÃ¶rdenmitgliedern gut funktionieren". Die BeschwerdefÃ¼hrerin habe â zufolge den Sitzungsnotizen des SchulpflegeprÃ¤sidenten â hierauf entgegnet, dass dies "mit der alten Geschichte zu tun habe" und sie "sich erst noch an die neue FÃ¼hrung mit der Eigenverantwortung gewÃ¶hnen mÃ¼sse". BezÃ¼glich Effizienz wiederum bestehe "eine gegenteilige Wahrnehmung" ("A: ist enttÃ¤uscht. Findet sie arbeitet effizient").</p> <p class="Urteilstext">In der Folge wurde der BeschwerdefÃ¼hrerin â so jedenfalls die AusgangsverfÃ¼gung â das rechtliche GehÃ¶r zur geplanten KÃ¼ndigung gewÃ¤hrt und ihr am 21. September 2018 die MÃ¶glichkeit eingerÃ¤umt, ihren Standpunkt im Rahmen eines erneuten GesprÃ¤chs mit der Schulpflege darzulegen. Bei dieser Gelegenheit soll die BeschwerdefÃ¼hrerin einzig vorgebracht haben, dass ihr Pensum von 70 % zur Aufgabenerledigung nicht ausreiche und die (abgeÃ¤nderten) Ãffnungszeiten einer effizienten Arbeitsweise widersprechen wÃ¼rden. Am 2. Oktober 2018 fasste die Schulpflege der Beschwerdegegnerin den KÃ¼ndigungsbeschluss.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2">Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht zunÃ¤chst in formeller Hinsicht geltend, dass ihr keine Gelegenheit gegeben worden sei, sich umfassend zur beabsichtigten KÃ¼ndigung zu Ã¤ussern. Auch sei ihr keine genÃ¼gende BewÃ¤hrungsfrist angesetzt worden und erfÃ¼lle die Beurteilung vom 13. September 2018 die formellen Vorgaben an eine Mitarbeiterbeurteilung nicht. </p> <p class="Erwgung2">BezÃ¼glich der materiellen BegrÃ¼ndetheit der KÃ¼ndigung ergebe "der Sachverhalt" sodann klar, dass ab Beginn der Legislaturperiode 2014 bis 2018 eine Konfliktsituation zwischen ihr und einzelnen Schulpflegemitgliedern bzw. der SchulpflegeprÃ¤sidentin entstanden sei. Ursache fÃ¼r den Konflikt seien persÃ¶nliche Spannungen zwischen ihnen gewesen. Weiter seien "'sachliche' Probleme bei der Arbeit eine Ursache gewesen, wobei persÃ¶nliche und sachliche Probleme nicht klar auseinanderzuhalten seien. Ein solches Problem seien etwa "vorschriftswidrige VorgÃ¤nge" gewesen, auf welche die BeschwerdefÃ¼hrerin regelmÃ¤ssig hingewiesen und deren Umsetzung sie zum Teil verweigert habe "(einmal weigerte sie sich zum Beispiel, eine EntschÃ¤digung vorschriftswidrig auf ein anderes Konto zu verbuchen)". Die Konfliktsituation sei allen Beteiligten bekannt und derart ausgeprÃ¤gt gewesen, dass ein dringendes Handeln notwendig gewesen wÃ¤re. Die Beschwerdegegnerin aber habe keine Massnahmen zur KonfliktlÃ¶sung getroffen, sondern vielmehr bloss einseitig das Verhalten der BeschwerdefÃ¼hrerin bemÃ¤ngelt und ihr Handlungsanweisungen gegeben.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>6.1 </b>Die Beschwerdegegnerin vertritt die Auffassung, der BeschwerdefÃ¼hrerin sei im Rahmen des GesprÃ¤chs vom 13. September 2018 das rechtliche GehÃ¶r zur beabsichtigten KÃ¼ndigung in hinreichender Form gewÃ¤hrt worden. In dem betreffenden GesprÃ¤ch wurde die (MÃ¶glichkeit einer) KÃ¼ndigung allerdings nur insofern thematisiert, als D die BeschwerdefÃ¼hrerin darauf hinwies, dass es so aussehe, "als wÃ¤ren die Auflagen nicht erfÃ¼llt [, â¦ und] die Schulpflege damals der Ansicht war, dass das ArbeitsverhÃ¤ltnis in diesem Fall aufgelÃ¶st werden sollte". Der neue PrÃ¤sident der Schulpflege fragte die BeschwerdefÃ¼hrerin ausserdem, was sie im KÃ¼ndigungsfall machen wÃ¼rde, und forderte sie auf, ihm bis zu ihrem nÃ¤chsten GesprÃ¤ch ihre "Gedanken hierzu" mitzuteilen. In den Sitzungsnotizen von D zum nÃ¤chsten "WochengesprÃ¤ch" zwischen ihm und der BeschwerdefÃ¼hrerin am 21. September 2018 findet die anstehende KÃ¼ndigung dann mit keinem Wort mehr ErwÃ¤hnung. Der (neue) PrÃ¤sident der Schulpflege forderte die BeschwerdefÃ¼hrerin vielmehr auf, ihm VorschlÃ¤ge fÃ¼r eine Verbesserung der aktuellen Arbeitssituation zu unterbreiten und eine gute Wochenplanung zu machen, wÃ¤hrend er ihr seinerseits in die gleiche Richtung zielende Massnahmen in Aussicht stellte (Einrichtung eines zweiten Arbeitsplatzes, Regelung der Stellvertretung; KlÃ¤rung der ZustÃ¤ndigkeiten mit dem Schulleiter etc.). </p> <p class="Urteilstext">Auf den ersten Blick erscheint das Verhalten zumindest von D daher etwas widersprÃ¼chlich und ist fraglich, ob die BeschwerdefÃ¼hrerin durch die AusgangsverfÃ¼gung vom 2. Oktober 2018 nicht Ã¼berrumpelt wurde. Wie die Vorinstanz indes zu Recht erwÃ¤gt, war der BeschwerdefÃ¼hrerin aus den diversen der KÃ¼ndigung vorangegangenen GesprÃ¤chen mit dem frÃ¼heren Personalverantwortlichen der Schulpflege und deren PrÃ¤sidentin sowie den (zwei) schriftlichen Beurteilungen in der ersten JahreshÃ¤lfte 2018 bestens bekannt, was ihr vorgeworfen wurde und letztlich Anlass fÃ¼r die KÃ¼ndigung bildete. Bereits im Juni 2018 war ihr im Rahmen eines MitarbeitergesprÃ¤chs mit umfassender Beurteilung ihrer Leistung und ihres Verhaltens die KÃ¼ndigung ein erstes Mal in Aussicht gestellt und ihr Gelegenheit zur Stellungnahme eingerÃ¤umt worden. Am 22. Juni 2018 machte sie von dieser MÃ¶glichkeit Gebrauch und Ã¤usserte sich schriftlich. Im Folgenden wurde sie wÃ¤hrend der Dauer der BewÃ¤hrungsfrist nochmals zur Erreichung der bisherigen, bereits im Dezember 2016 bzw. November 2017 vereinbarten und seither wiederholt im Rahmen gemeinsamer GesprÃ¤che auf ihre Einhaltung hin Ã¼berprÃ¼ften Ziele angehalten. In dem GesprÃ¤ch vom 13. September 2018 wurde der BeschwerdefÃ¼hrerin sodann nicht nur erÃ¶ffnet, dass besagte Ziele aus Sicht ihres neuen Vorgesetzten innert der BewÃ¤hrungsfrist nicht erreicht wurden, sondern auch was die mÃ¶glichen Konsequenzen dieses Umstands waren. Die BeschwerdefÃ¼hrerin hatte dabei schon im Rahmen dieses GesprÃ¤chs die MÃ¶glichkeit, auf die einzelnen VorwÃ¼rfe einzugehen und ihre Sicht der Dinge darzulegen. Auch hÃ¤tte sie der das GesprÃ¤ch abschliessenden Aufforderung von D um Mitteilung ihrer Gedanken zur KÃ¼ndigung bis zum nÃ¤chsten GesprÃ¤chstermin â wie bis anhin â schriftlich nachkommen oder sich am 21. September 2018 (ausfÃ¼hrlicher) mÃ¼ndlich hierzu vernehmen lassen kÃ¶nnen.</p> <p class="Urteilstext">Eine Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs der BeschwerdefÃ¼hrerin lÃ¤sst sich daher ebenso wenig ausmachen wie ein Verstoss der Beschwerdegegnerin gegen Treu und Glauben. Aufgrund der konkreten UmstÃ¤nde ist vielmehr davon auszugehen, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin hinreichend Gelegenheit hatte, sich zur geplanten AuflÃ¶sung ihres AnstellungsverhÃ¤ltnisses und den von der Beschwerdegegnerin hierfÃ¼r angefÃ¼hrten GrÃ¼nden zu Ã¤ussern, und sie von diesem Schritt keineswegs Ã¼berrascht wurde.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.2 </b>Unbestritten ist sodann, dass der BeschwerdefÃ¼hrerin â entgegen den Vorgaben des (hier massgeblichen) kantonalen Personalrechts â lediglich eine BewÃ¤hrungsfrist von zweieinhalb Monaten (statt mindestens drei Monaten) gewÃ¤hrt wurde und nach Abschluss selbiger keine erneute Mitarbeiterbeurteilung im Sinn von § 18 Abs. 2 in Verbindung mit § 19 Abs. 2 PG (sowie § 136 VVO) mit ihr durchgefÃ¼hrt wurde. Die Verletzung dieser formellen Vorgaben gereichte der BeschwerdefÃ¼hrerin jedoch nicht zum Nachteil. So hatte sie â aufgrund der wiederholten Vereinbarung identischer Ziele und deren ÃberprÃ¼fung â nicht nur genÃ¼gend Gelegenheiten, sich zu den Vorhalten zu Ã¤ussern, sondern auch sich entsprechend den Vorstellungen der Beschwerdegegnerin zu bewÃ¤hren. Die Vorhalte erscheinen â wie sich sogleich zeigt â zudem hinreichend erstellt. </p> <p class="Urteilstext">Dies gilt jedenfalls hinsichtlich des Hauptkritikpunkts, der anhaltenden Probleme bzw. der Weigerung der BeschwerdefÃ¼hrerin, konstruktiv mit Schulpflege und Schulleitung zusammenzuarbeiten (Ziel 2 "Aktive Zusammenarbeit und UnterstÃ¼tzung von Schulpflege und Schulleitung"). Dieser Punkt aber bildete den AuslÃ¶ser fÃ¼r den vorgenannten "Arbeitsplatzkonflikt" und setzte damit gerade die Ursache fÃ¼r ihre KÃ¼ndigung, wie nicht nur aus der KÃ¼ndigungsverfÃ¼gung selbst, sondern auch den weiteren Unterlagen, insbesondere auch den Eingaben der BeschwerdefÃ¼hrerin, hervorgeht.</p> <p class="Erwgung3"><b>6.2.1 </b>Konkret lÃ¤sst sich diesbezÃ¼glich den Akten entnehmen, dass sich die BeschwerdefÃ¼hrerin offenbar schon von Anbeginn ihrer Anstellung bei der Beschwerdegegnerin an zu wenig wertgeschÃ¤tzt fÃ¼hlte. Bereits in der ersten Mitarbeiterbeurteilung vom Juni 2014 erteilte sie dem Punkt "Erfolg/Anerkennung" am Arbeitsplatz lediglich die Note "zufriedenstellend". Nach der Neukonstituierung der Schulpflege nahm ihre Arbeitsplatzzufriedenheit (einzig) bezogen auf diesen Punkt weiter ab, wobei dieser Umstand von der BeschwerdefÃ¼hrerin mit der (angeblich) gesunkenen Anerkennung ihrer Kompetenzen begrÃ¼ndet wurde ("BÃ¼rogummi statt Mitglied der GeschÃ¤ftsleitung"). In ihrem Schreiben vom 6. Januar 2017 zur Mitarbeiterbeurteilung vom Dezember 2016 brachte sie in diesem Zusammenhang erlÃ¤uternd vor, dass die "Hierarchievorstellungen und Forderungen" der neuen Schulpflege nicht mehr kompatibel mit ihrer Verantwortung als RechnungsfÃ¼hrerin, Schreiberin und Schulverwaltungsleiterin seien. Ein gutes Jahr spÃ¤ter, am 29. Mai 2018, beanstandete sie gar weitergehend, dass sie sich willkÃ¼rlich ihrer Kompetenzen beraubt, extremen Hierarchievorstellungen ausgesetzt sowie zu Unrecht unter Druck gesetzt sehe und ihre Position der Schulverwaltung zu wenig respektiert werde. Den letztgenannten Vorwurf prÃ¤zisierte sie schliesslich anlÃ¤sslich des MitarbeitergesprÃ¤chs am 15. Juni 2018 dahingehend, dass die Schulpflegemitglieder ihre Rolle als Schulverwalterin nicht verstÃ¼nden. So sei sie je nach GeschÃ¤ft den einzelnen Mitgliedern der Schulpflege, in ihrer Rolle als GeschÃ¤ftsleitungsmitglied jedoch nicht der Schulpflege, sondern einzig und allein der Kantonsverfassung unterstellt. Es gebe damit fÃ¼r sie in dieser Rolle keine vorgesetzten Personen. </p> <p class="Erwgung3">Konkrete Beispiele fÃ¼r ein nicht korrektes Verhalten bzw. eine Verletzung der FÃ¼rsorgepflicht durch die Beschwerdegegnerin vermag die BeschwerdefÃ¼hrerin allerdings nicht zu nennen. In der behaupteten ungleichen EntlÃ¶hnung ist jedenfalls noch keine solche zu erblicken, und sowohl der Vorwurf, sie habe bei der Einrichtung der Schulverwaltung nicht mitreden dÃ¼rfen, als auch jener der Anstiftung bzw. NÃ¶tigung zu rechtswidrigem Verhalten finden sich in den Akten nicht belegt. Im Gegenteil soll sich die BeschwerdefÃ¼hrerin â den unbestritten gebliebenen Angaben von F zufolge â etwa ihr BÃ¼ro selbst ausgewÃ¤hlt und es fÃ¼r gut befunden haben. Die im Zusammenhang mit dem Vorwurf der NÃ¶tigung von der BeschwerdefÃ¼hrerin als Beleg eingereichten Schreiben zeigen sodann zwar, dass der BeschwerdefÃ¼hrerin in verschiedenen FÃ¤llen Kontierungsanweisungen erteilt oder Gesuche um Einsichtnahme in Akten gestellt wurden, welchen so nicht entsprochen werden konnte; auf ihre (mit den geltenden gesetzlichen Vorgaben begrÃ¼ndeten) Weigerungen reagierten die betroffenen BehÃ¶rdenmitglieder aber jeweils mit VerstÃ¤ndnis, soweit Ã¼berhaupt eine Reaktion dokumentiert ist. Dass die BeschwerdefÃ¼hrerin in irgendeiner Form gemobbt, genÃ¶tigt oder schikaniert worden wÃ¤re, ist nicht dargetan. Entgegen der Beschwerde war die Beschwerdegegnerin daher Ã¼ber die wiederholten GesprÃ¤che (MitarbeitergesprÃ¤che, ZwischengesprÃ¤ch und Aussprache) mit der BeschwerdefÃ¼hrerin sowie der Beantwortung von deren wiederholten Stellungnahmen hinaus nicht zum weiteren TÃ¤tigwerden verpflichtet. DafÃ¼r, dass die betreffenden GesprÃ¤che hierarchisch gefÃ¼hrt worden wÃ¤ren, bestehen wiederum ebenfalls keine Anzeichen.</p> <p class="Erwgung3"><b>6.2.2 </b>Auf der anderen Seite finden sich in den Akten verschiedene Belege fÃ¼r das â arbeitgeberseits wiederholt beanstandete â forsche und unkollegiale Verhalten und die defensive, wenig unterstÃ¼tzende Haltung der BeschwerdefÃ¼hrerin gegenÃ¼ber der Schulpflege und der Schulleitung: Mit E-Mail vom 22. Juni 2015 wandte sie sich etwa mit der knappen Anrede "Guten Morgen" an die Mitglieder der Schulpflege und wies sie darauf hin, dass bis anhin "keine einzige Information, geschweige denn Zahlen, zum Budget 2016 eingegangen" sei. Das Schreiben schliesst nicht mit der Bitte, dies doch mÃ¶glichst rasch nachzuholen, sondern mit den Worten: "â¦ es geht hier um Zusammenarbeit und Respekt vor Aufgaben und Auflagen mit und seitens des Kantons, der Politischen Gemeinde, der Schulverwaltung und nicht zuletzt um ureigene Interessen der Primarschule Câ¦mehr sage ich nicht dazu. Gruss A". Mit Schreiben vom 22. MÃ¤rz 2016 informierte die BeschwerdefÃ¼hrerin die Mitglieder der Schulpflege der Beschwerdegegnerin ferner darÃ¼ber, dass sie gerade die von ihnen formulierten AntrÃ¤ge ins Protokollprogramm Ã¼bertrage, was indes "[a]nhand der 'QualitÃ¤t' der Mehrheit der AntrÃ¤ge" dauern werde "(sorry, aber so viel 'Schludrigkeit' hatte ich bisher nie an einer Sitzung)". Mit Schreiben vom 15. April 2016 wiederum erkundigte sie sich beim Schulleiter im Zusammenhang mit einer aus ihrer Sicht unrechtmÃ¤ssigen Stellenbesetzung unter dem Titel "Ich bin sehr irritiert â¦.", "[w]as [â¦] denn in dieser Schulgemeinde los" sei und ob ihnen "nach dem Kommunikationschaos das Risiko [drohe], das uns Vetternwirtschaft nachgesagt" werde. Am 27. August 2016 gelangte sie mit der schriftlichen Frage an ihn, ob er sie "fÃ¼r dumm verkaufen" wolle, weil er Spielsachen Ã¼ber das Konto der Primarschule verbucht haben wollte. Auf die Frage des damaligen Verantwortlichen des Ressorts Personelles anlÃ¤sslich der Besprechung des Zwischenberichts im MÃ¤rz 2018, weshalb ihr die Teilnahme einer fachlichen Weiterbildung nicht mÃ¶glich sei, wo sie doch zuletzt neben ihrer TÃ¤tigkeit privat eine Ausbildung absolviert habe, soll sie Ersterem sodann â gemÃ¤ss dem von ihm verfassten GesprÃ¤chsprotokoll â "gestikulierend" ins Wort gefallen sein und ihm geantwortet haben, er solle ihr "nicht so kommen", was die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht bestreitet. Bei gleicher Gelegenheit entgegnete sie dem Vorgenannten auf die offenbar bereits zum wiederholten Mal ausgesprochene Ermahnung, ihr Privatfahrzeug nicht im Parkverbot vor der Feuerwehrzufahrt zu parkieren, sich zu erlauben, dies trotzdem zu tun, wenn es dunkel sei und es kein Licht gebe, und auf die Bitte, ihre Arztbesuche auf Randzeiten oder ihre Freizeit zu legen, dass dies nicht mÃ¶glich sei. </p> <p class="Urteilstext">Weitere Beispiele finden sich in einem an die BeschwerdefÃ¼hrerin gerichteten Schreiben von F vom 5. Juni 2018, worin diese zu den zuvor am 29. Mai 2018 von der BeschwerdefÃ¼hrerin geÃ¤usserten MobbingvorwÃ¼rfen Stellung nimmt. So habe die BeschwerdefÃ¼hrerin es trotz ihrer Anweisung unterlassen, fÃ¼r einen Angestellten eine Anmeldung beim RAV zu machen, und habe sie Ã¼ber Monate die Aufforderung des Schulleiters ignoriert, ein Exemplar des Organisationsstatuts fÃ¼r die externe Schulevaluation zur VerfÃ¼gung zu stellen, sodass sie (F) ihm ihr eigenes Exemplar kopiert habe, um "den Konflikt zwischen [â¦ der BeschwerdefÃ¼hrerin] und dem Schulleiter nicht eskalieren zu lassen". Auch hÃ¤tten ihre Kollegen und sie "immer wieder Ã¼ber unangebrachte und unpassende Bemerkungen [â¦] hinwegsehen" mÃ¼ssen "['Hast Du schlechte Laune? Haben wir etwa Vollmond?']".</p> <p class="MsoNormal"><span>In ihrem Schreiben vom 6. Januar 2017 rÃ¤umt die BeschwerdefÃ¼hrerin schliesslich selbst ein, dass sie ihre Meinung jeweils sehr direkt Ã¤ussere und es vorkommen kÃ¶nne, dass sie in bestimmten Situationen mal etwas ungehalten reagiere. Sie fÃ¼hrt dort ausserdem zur gestÃ¶rten Zusammenarbeit aus, dass es ganz klar Meinungsverschiedenheiten bezÃ¼glich Kompetenzen zwischen ihr und F, dem Vorstand des Ressorts Personelles und dem Schulleiter gebe, sie sich bei diesem Thema aber nicht im Unrecht sehe.</span></p> <p class="Erwgung2"><b>6.3 </b>Insgesamt deutet alles darauf hin, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin mit der im Jahr 2014 neu gewÃ¤hlten Mitgliedern der Schulpflege sowie dem Schulleiter und den von diesen an sie gestellten Anforderungen bezÃ¼glich Leistung und Verhalten Probleme hatte, weil sie jede VerÃ¤nderung in den ArbeitsablÃ¤ufen als Einmischung empfand und davon ausging, den Genannten gegenÃ¼ber nicht bzw. nur begrenzt weisungsgebunden zu sein. Laut dem Pflichtenheft Schulverwaltung der Beschwerdegegnerin aus dem Jahr 2009 ist es jedoch Aufgabe der Schulverwaltung, die jeweilige Schulpflege und die Schulleitung in administrativen Belangen zu entlasten, und hat die SchulsekretÃ¤rin bzw. der SchulsekretÃ¤r ihre bzw. seine Arbeitskraft insofern gewissenhaft in den Dienst der Beschwerdegegnerin zu stellen, als sie bzw. er nebst allgemeinen BÃ¼ro- und Sekretariatsarbeiten insbesondere auch AuftrÃ¤ge des SchulprÃ¤sidiums und, sofern diese nicht in deren Aufgabenbereich fallen, der Schulleitung erledigen muss. Unter dem Unterpunkt "Finanzen" findet sich im Pflichtenheft zudem als weitere Aufgabe namentlich aufgefÃ¼hrt, dass die Schulverwaltung bei der Erstellung der Jahresrechnung mit der Vorsteherin bzw. dem Vorsteher des Ressorts Finanzen zusammenzuarbeiten habe. </p> <p class="Erwgung2">Die BeschwerdefÃ¼hrerin musste also â entgegen ihrem DafÃ¼rhalten â durchaus AuftrÃ¤ge von Schulpflege und Schulleitung entgegennehmen und diese ausserdem gerade im Bereich Finanzen, dem frÃ¼heren Ressort von F, aktiv bei ihrer Arbeit unterstÃ¼tzen. Unsachliche Kritik und die von der BeschwerdefÃ¼hrerin an den Tag gelegte Abwehrhaltung gegenÃ¼ber neuen Arbeitsweisen sind dabei fehl am Platz, zumal es sich bei den Mitgliedern von Schulpflegen hÃ¤ufig nicht um Fachpersonen handelt. Dass es fÃ¼r eine bestehende SchulsekretÃ¤rin bzw. einen bestehenden SchulsekretÃ¤r unter UmstÃ¤nden schwierig sein kann, sich nach jedem Ressortwechsel auf den Wissensstand und die Arbeitsweise eines neuen Schulpflegemitglieds einzustellen, steht ausser Frage; der laufende Wechsel der Mitglieder einer Schulpflege â zum Teil auch wÃ¤hrend einer Legislaturperiode â bildet indes gerade Teil des Arbeitsumfelds einer SchulsekretÃ¤rin bzw. eines SchulsekretÃ¤rs und verlangt nach einer gewissen AnpassungsfÃ¤higkeit und der Bereitschaft, mit neuen Personen mit unterschiedlichsten Vorkenntnissen sowie Arbeitseinstellungen zu kooperieren. </p> <p class="Erwgung2">Das einwandfreie Funktionieren des Schulbetriebs hÃ¤ngt sodann ganz entscheidend von der (reibungslosen) Zusammenarbeit von Schulpflege, Schulverwaltung und Schulleitung ab. Es ist insofern niemandem gedient, sondern schadet im Gegenteil dem ganzen Schulbetrieb, wenn die BeschwerdefÃ¼hrerin nach sachlicher Kritik an ihrer Arbeit und VerbesserungsvorschlÃ¤gen auf einzelne Anfragen bzw. AuftrÃ¤ge von Mitgliedern der Schulpflege oder der Schulleitung nicht mehr oder nur widerwillig reagiert. Auf fehlende Fachkenntnisse oder Unwissenheit zurÃ¼ckzufÃ¼hrenden ungenÃ¼genden AntrÃ¤gen oder nicht umsetzbaren Gesuchen hÃ¤tte die BeschwerdefÃ¼hrerin sodann mit mehr VerstÃ¤ndnis und Nachsicht begegnen und den betroffenen Personen ihre Hilfe anbieten mÃ¼ssen, statt ihr UnverstÃ¤ndnis zum Ausdruck zu bringen und einzelne Aufgaben kÃ¼nftig ohne Einbezug der Schulpflege (kompetenzwidrig) selbst zu erledigen (vgl. Anstellung Springerin). Es erscheint deshalb gerechtfertigt, dass das Verhalten der BeschwerdefÃ¼hrerin im Juni 2018 als unzumutbar eingestuft und ihr eine BewÃ¤hrungsfrist zur Ãnderung namentlich ihrer Einstellung und ihres Verhaltens gegenÃ¼ber der teilweise neubesetzten Schulpflege und der Schulleitung eingerÃ¤umt wurde. Das Betragen der BeschwerdefÃ¼hrerin lÃ¤sst sich insbesondere nicht mit ihrer Arbeitslast rechtfertigen, machte sie doch â soweit aktenmÃ¤ssig erstellt â erstmals im MÃ¤rz 2018 gegenÃ¼ber der Beschwerdegegnerin explizit geltend, viel mehr Arbeit als frÃ¼her zu haben, bzw. im Juni 2018, wegen der ihr "aufgezwungenen" neuen Ãffnungszeiten des Sekretariats keine ungestÃ¶rte Arbeitszeit mehr zu haben. Die Zusammenarbeit mit der Schulpflege war damals aber lÃ¤ngst stark beeintrÃ¤chtigt. Statt AuftrÃ¤ge und Anfragen einfach nicht zu beantworten, hÃ¤tte sie die Mitglieder der Schulpflege und die Schulleitung zudem auf ihre fehlenden KapazitÃ¤ten hinweisen kÃ¶nnen.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.4 </b>Anhand der von D seit seinem Amtsantritt regelmÃ¤ssig durchgefÃ¼hrten WochengesprÃ¤chen ist im Weiteren gut dokumentiert, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin ihr Verhalten trotz dem Weggang von F nicht wesentlich zu verÃ¤ndern vermochte bzw. â wie sie am 21. September 2018 selbst sagte â die "alte Geschichte" nicht einfach so ruhen lassen konnte. So geht aus der Notiz des neuen SchulpflegeprÃ¤sidenten zur Sitzung vom 24. August 2018 hervor, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin ihm am 13. August 2018 einen Vertrag zum Einsatz einer Springerin vorgelegt habe, vor dessen Unterzeichnung er noch einige AbklÃ¤rungen habe vornehmen wollen (Budget, VerfÃ¼gbarkeit eines Arbeitsplatzes usw.). Am Folgetag habe er dann jedoch von der neuen Verantwortlichen fÃ¼r das Ressort Finanzen erfahren mÃ¼ssen, dass die Springerin bereits im Einsatz sei. Hierauf angesprochen, habe die BeschwerdefÃ¼hrerin ihren Fehler zwar eingestanden und sich entschuldigt, dafÃ¼r allerdings die "belastende[â¦] Situation mit der ehemaligen BehÃ¶rde" verantwortlich gemacht. </p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss der Notiz zur Sitzung vom 13. September 2018 wurde im Folgenden von D beanstandet, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin die Leiterin Finanzen zu spÃ¤t fÃ¼r einen Visitationstermin mit dem Bezirksrat aufgeboten und Unterlagen nicht eingereicht habe. Auch habe sie ihm als Vorgesetzten das Protokoll fÃ¼r die BehÃ¶rdenkonferenz nicht mitgegeben und sich gegenÃ¼ber dem Schulleiter und einzelnen BehÃ¶rdenmitgliedern teilweise aggressiv oder vorwurfsvoll verhalten. Auch auf diesen Vorhalt hin verwies die BeschwerdefÃ¼hrerin lediglich auf die "alte Geschichte" und brachte vor, sich erst "daran" (wohl die neue FÃ¼hrung) gewÃ¶hnen zu mÃ¼ssen.</p> <p class="Urteilstext">Nach diesem GesprÃ¤ch muss es sodann zu einer "Auseinandersetzung" zwischen der BeschwerdefÃ¼hrerin und einem bisherigen Mitglied der Schulpflege gekommen sein. Laut dem Protokoll zum WochengesprÃ¤ch vom 21. September 2018 wurde die BeschwerdefÃ¼hrerin jedenfalls in diesem von D unter Bezugnahme auf den betreffenden Vorfall darauf hingewiesen, dass er "die Rolle des PrÃ¤sidenten nicht als Mediator zwischen Schulverwaltung und BehÃ¶rdenmitglieder" sehe.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.5 </b>Damit erweist sich die als Reaktion auf die gescheiterte BewÃ¤hrung ausgesprochene KÃ¼ndigung als sachlich gerechtfertigt und verhÃ¤ltnismÃ¤ssig, zumal sich bei objektiver Betrachtung nicht sagen lÃ¤sst, dass die neue Schulpflege der BeschwerdefÃ¼hrerin gegenÃ¼ber voreingenommen gewesen wÃ¤re, sondern die Ã¼bereinstimmenden Bewertungen von deren Leistung und Verhalten vielmehr gerade fÃ¼r die BegrÃ¼ndetheit der (KÃ¼ndigungs-)VorwÃ¼rfe sprechen. Der BeschwerdefÃ¼hrerin ist weder eine EntschÃ¤digung noch eine Abfindung geschuldet.</p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Urteilstext">Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>8. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>8.1 </b>Bei personalrechtlichen Angelegenheiten ist das verwaltungsgerichtliche Verfahren bis zu einem Streitwert von Fr. 30'000.- kostenfrei (§ 65a Abs. 3 Satz 1 VRG). Dieser Schwellenwert wird hier Ã¼berschritten (vgl. vorn E. 1.2), weshalb im vorliegenden Beschwerdeverfahren Kosten zu erheben sind. </p> <p class="Urteilstext"><span>AusgangsgemÃ¤ss sind die Kosten der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG) und steht dieser keine ParteientschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 VRG). </span></p> <p class="Erwgung2"><b>8.2 </b>Die Beschwerdegegnerin ersucht ebenfalls um eine ParteientschÃ¤digung. Dem Gemeinwesen steht indes in der Regel keine solche zu, weil das Erheben und Beantworten von Rechtsmitteln zu den angestammten amtlichen Aufgaben gehÃ¶rt und die BehÃ¶rden gegenÃ¼ber den Privaten meist einen Wissensvorsprung aufweisen (VGr, 5. Dezember 2018, VB.2018.00293, E. 4.3; Kaspar PlÃ¼ss,<span> </span><span>in: </span>Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014, § 17 N. 51). Vorliegend sind keine besonderen UmstÃ¤nde ersichtlich, welche die ausnahmsweise Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung rechtfertigten.</p> <p class="Erwgung1"><b>9. </b> </p> <p class="Erwgung2">Weil der Streitwert mehr als Fr. 15'000.- betrÃ¤gt, ist als Rechtsmittel auf die Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) zu verweisen (Art. 85 Abs. 1 lit. b BGG).</p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="MsoNormal"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen. </span></p> <p class="MsoNormal"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 5'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 145.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 5'145.--</u> Total der Kosten.</span></p> <p class="MsoNormal"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</span></p> <p class="MsoNormal"><span>4. ParteientschÃ¤digungen werden nicht zugesprochen. </span></p> <p class="MsoNormal"><span>5. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Sie ist binnen 30 Tagen ab Zustellung einzureichen beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern.</span></p> <p class="MsoNormal"><span>6. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>