B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-5011/2011 U r t e i l v o m 5 . D e z e m b e r 2 0 1 3 Besetzung Richter Michael Peterli (Vorsitz), Richter Stefan Mesmer, Richterin Franziska Schneider, Gerichtsschreiberin Barbara Camenzind. Parteien X._______, Frankreich, vertreten durch lic. iur. Dominik Zehntner, Advokat, Spalenberg 20, Postfach 1460, 4001 Basel, Beschwerdeführer, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz. Gegenstand Revision einer Invalidenrente (Verfügung vom 20. Juli 2011). C-5011/2011 Seite 2 Sachverhalt: A. Der am (…) 1949 geborene, verheiratete und in seiner Heimat Frankreich wohnhafte X._______ (im Folgenden: Versicherter oder Beschwerdefüh- rer) war von 1991 bis zu seinem Unfall im Dezember 2002 als Grenzgän- ger in der Schweiz tätig und entrichtete während dieser Zeit Beiträge an die schweizerische Alters -, Hinterlassenen - und Inva lidenversicherung (IV-act. 4, S. 2). Zuletzt war er in Basel temporä r als Dachmonteu r tätig (IV-act. 44/12). Am 13. Dezember 2002 erlitt er einen Unfall ( IV-act. 5), wobei er sich eine Verletzung des rechten Kniegelenks zuzog und in der Folge arthroskopisch operiert wurde (IV -act. 44). Seit 1. Juli 2009 ist er bei der A._______, Frankreich angestellt und verrichtet Wartungs - und Unterhaltsarbeiten (IV-act. 57, S. 4). B. Mit Gesuch vom 30. Oktober 2003 meldete sich der Versicherte bei der IV-Stelle Basel Stadt (im Folgenden: IV-Stelle BS) zum Bezug einer Re n- te der Schweizerischen Invalidenversicherung (IV) an (IV -act. 2). Nach Prüfung ärztlicher Berichte und Beurteilungen (IV-act. 8.1, S. 1, 20 ff., 23, 32; IV-act. 21.3, S. 3) erliess die IV -Stelle BS am 3. Juli 2006 einen Vo r- bescheid, mit welchem der Versicherte über den ihm mit Wirkung ab 1. Dezember 2003 bis zum 31. August 2004 auf eine ganze Invalidenre n- te und ab dem 1. September 2004 auf eine halbe Invalidenrente zust e- henden Anspruch orientiert wurde. Nach durchgeführtem Vorbescheidver- fahren erliess die Invalide nversicherungs-Stelle für Versicherte im Au s- land (im Folgenden: IVSTA oder Vorinstanz) am 22. September 2006 eine dem Vorbescheid entsprechende Verfügung (IV-act. 24), welche unang e- fochten in Rechtskraft trat. C. Mit Fragebogen vom 17. August 2009 (IV -act. 2 8/1) leitete die IV -Stelle BS von Amtes wegen eine Revision der Invalidenrente ein, wobei der Versicherte aufgrund eines weiteren Unfalls vom 16. Februar 2006 eine Verschlimmerung seines Gesundheitszustandes angab und erklärte, un- ter anderem bei den Dres. med. B._______ und C._______ in Behand- lung zu sein. Im medizinischen Rapport vom 9. September 2009 (IV -act. 29) hielt Dr. med. B._______ fest, dass keine Veränderung der Diagnostik vorliege, jedoch eine ergänzende medizini sche Überprüfung angezeigt sei. Dr. med. C._______ hingegen erachtete eine erneute Untersuchung als nicht indiziert (IV -act. 35). Daraufhin beauftragte die IV -Stelle BS mit C-5011/2011 Seite 3 Schreiben vom 2. August 2010 (IV-act. 42) Dr. med. D._______, Facharzt für Rheumatologie, physikalische Medizin und R ehabilitation, mit einer medizinischen Abklärung; das entsprechende Gutachten datiert vom 12. Oktober 2010 (IV -act. 44). Dr. med. D._______ hielt dafür, der G e- sundheitszustand des Versicherten habe sich nicht verschlechtert; frühere Tätigkeiten sowie sonstige Arbeiten auf der Baustelle seien nicht mehr, leichte bis gut mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeiten hingegen im Umfang von 80% zumutbar. Die Zumutbarkeit gelte rückwirkend ab 2007. Der am 3. November 2010 mit der Beurteilung des erwähnten Gutachtens beauftragte Regionale Ärztliche Dienst beider Basel (im Folgenden: RAD) teilte diese Auffassung (IV -act. 45). In der Folge erliess die IV -Stelle BS am 19. Januar 2011 einen Vorbescheid (IV-act. 49, S. 2), in welchem sie dem Versicherten die Aufhebung der IV-Rente in Aussicht stellte. Zur Be- gründung des vorgesehenen Entscheids führte sie aus, medizinische A b- klärungen hätten eine Verbesserung des Gesundheitszustandes gezeigt, sodass leicht bis gut mittelschwere Tätigkeiten im Umfang von 80% z u- mutbar seien und deshalb kein Rentenanspruch mehr bestehe. Hierge- gen liess der Versicherte, vertreten durch Advokat Dominik Zehntner, am 17. Februar bzw. 18. Mai 2011 seine Einwände vorbringen (IV-act. 55 und 57), welche mit Schreiben vom 12. April 2011 (IV -act. 59) Dr. med. D._______ zur Stellungnahme vorgelegt wurden. Dieser bestätigte in der Folge sein Gutachten vom 12. Oktober 2010 (IV-act. 60). Am 20. Juli 2011 erliess die IVSTA eine dem Vorbescheid entsp rechende Verfügung (IV- act. 62) und hob die IV-Rente per 31. August 2011 auf. D. Gegen die Verfügung vom 20. Juli 2011 liess der Beschwerdeführer durch seinen Rechtsvertreter mit Eingabe vom 12. September 2011 beim Bu n- desverwaltungsgericht Beschwerde erheben und beantragen, jene sei un- ter Kosten- und Entschädigungsfolgen aufzuheben (act. im Beschwerd e- verfahren [im Folgenden: B-act.] 1). Zur Begründung führte er im Wesentlichen aus, das Gutachten von Dr. med. D._______ beschränke sich auf die Ergebnisse einer klinischen Untersuchung und der Aufnahme einer Anamnese. Es sei keine andere Untersuchung durchgeführt worden . Zwischenzeitlich habe sich der Z u- stand des Beschwerdeführers zusätzlich verschlechtert; es habe sich e i- ne Spontanfraktur der rechten Patella ergeben. Diese Sachverhalte seien dem Experten der Invalidenversicherung, der sich mit einer klinischen Un- tersuchung und Anamnese begnügt habe, nicht zugänglich gewesen. Insgesamt hätten d ie Abklärungen der Vorinstanz nicht den gesetzlichen C-5011/2011 Seite 4 Vorgaben ent sprochen; die Begutachtungen hätten die bundesgerichtli- chen Vorgaben in Bezug auf den Beweiswert nicht erfüllt und die sac h- verhaltlichen Veränderungen seien in keiner Art und Weise nachgewi e- sen. Es handle sich lediglich um eine andere Beurteilung des gleic hen Sachverhalts, was für eine Revision nicht genüge. E. In ihrer Vernehmlassung vom 21. November 2011 (B-act. 5) beantragte die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung der angefochtenen Verfügung. Zur Begründung machte sie im Wesentlichen geltend, zufolge objektivier- barer Erhebungen und Feststellungen von Dr. med. D._______ sei nicht vorwiegend auf subjektive Angaben des Beschwerdeführers abgestellt worden. Die Gesamtbeurteilung stütze sich somit nicht hauptsächlich auf die Anamnese. Die behauptete Verschlimmerung des Gesundheitsz u- standes seit einem Jahr habe nicht bestätigt werden können . In Bezug auf die Spontanfraktur der rechten Patella äusserte sie sich dahingehend, dass eine neue Schädigung des Knies mit Auswirkungen a uf die Arbeits- fähigkeit, wie sie von Dr. med. D._______ eingeschätzt worden sei, nicht eindeutig auszumachen sei. F. Der mit Zwischenverfügung vom 28. November 2011 (B-act. 6) eingeholte Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 400.-- ging am 14. Dezember 2011 beim Bundesverwaltungsgericht ein (B-act. 7). G. In seiner Replik vom 20. Februar 2012 (B-act. 10) liess der Beschwerde- führer ergänzende Ausführungen machen und an den Anträgen sowie der Beschwerdebegründung vom 12. September 2011 festhalten. Zusätzlich reichte er ein am 17. Januar 2012 ausgestelltes ärztliches Zeugnis seines Hausarztes, Dr. med. E._______, zu den Akten. H. In ihrer Duplik vom 13. März 2012 (B-act. 12) teilte die Vorinstanz dem Bundesverwaltungsgericht ihr Festhalten am Antrag fest. Die IV -Stelle BS, welcher die Akten unterbr eitet wurden, führte ergänzend aus, dass die im Zeugnis von Dr. med . E._______ aufgeführten Vorbringen bereits umfassend gewürdigt worden seien. C-5011/2011 Seite 5 I. Mit Schreiben vom 28. März 2012 (B-act. 14) liess der Beschwerdeführer ein auf den 22. März 2012 datiertes, ärztliches Zeugnis von Dr. med. C._______ nachreichen. J. Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten ist – soweit für die Entscheidfindung erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 33 lit. d VGG und Art. 69 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversich e- rung (IVG, SR 831.20) beurteilt das Bundesver waltungsgericht B e- schwerden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der IV-Stelle für Versicherte im Ausland. Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. 1.2 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 über das Ver waltungs- verfahren (VwVG, SR 172.021), soweit das VGG nichts an deres b e- stimmt (vgl. Art. 37 VGG). Gemäss Art. 3 lit. dbis VwVG bleiben in so zial- versicherungsrechtlichen Verfahren die besonderen Bestim mungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des S ozialversicherungs- rechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG, SR 830.1) vor behalten. Ge mäss Art. 2 ATSG sind die Bestimmungen dieses Ge setzes auf die bun des- gesetzlich geregelten Sozialversicherungen anwendbar, wenn und soweit die einzelnen Sozialversicher ungsgesetze es vor sehen. Nach Art. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die In validenversicherung a n- wendbar (Art. 1a bis 70 IVG), soweit das IVG nicht aus drücklich eine Ab- weichung vom ATSG vor sieht. Dabei finden nach den allgemeinen inte r- temporalrechtlichen Regeln in formellrechtlicher Hinsicht mangels anders- lautender Übergangsbestimmungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze Anwendung, welche im Zeit punkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 130 V 1 E. 3.2). C-5011/2011 Seite 6 1.3 Der Beschwerdeführer ist durch die angefochtene Verfügung vom 20. Juli 2011 berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Au f- hebung oder Änderung, so dass er im Sinne von Art. 59 ATSG beschwer- delegitimiert ist. 1.4 Da die Beschwerde im Übrigen frist - und formgerecht (A rt. 60 Abs. 1 ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG) eingereicht und der Kostenvorschuss in- nert Frist geleistet wurde, ist auf die Beschwerde einzutreten. 2. Gemäss Art. 40 Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.201) is t die IV-Stelle, in deren Täti g- keitsgebiet ein Grenzgänger eine Erwerbstätigkeit ausübt, zur Entgege n- nahme und Prüfung der Anmeldung zuständig. Dies gilt auch für ehemali- ge Grenzgänger, sofern sie bei der Anmeldung ihren ordentlichen Woh n- sitz noch in der b enachbarten Grenzzone haben und der Gesundheit s- schaden auf die Zeit ihrer Tätigkeit als Grenzgänger zurückgeht. Die Ve r- fügungen werden von der IVSTA erlassen. Der Beschwerdeführer war vor Eintritt des Gesundheitsschadens zuletzt als Grenzgänger für die F._______ in Basel temporär als Dachdecker e r- werbstätig und lebte, namentlich auch im Zeitpunkt der Anmeldung, in Frankreich. Er macht einen Gesundheitsschaden geltend, der auf den Zeitpunkt seiner Tätigkeit als Grenzgänger zurückgeht und zu deren A b- bruch geführt haben soll. Unter diesen Umständen war die kantonale IV - Stelle BS für die Entgegennahme und Prüfung der Anmeldung sowie die Vorinstanz für den Erlass der angefochtenen Verfügung zuständig. 3. 3.1 Vorab ist zu prüfen, welche Rechtsnormen im vorliegenden Verfahren zur Anwendung gelangen. 3.2 Der in seiner Heimat lebende Beschwerdeführer ist französischer Staatsangehöriger, sodass vorliegend das am 1. Juni 2002 in Kraft getr e- tene Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Ei d- genossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA; SR 0.142.112.681), insbesondere dessen Anhang II betreffend die Koordinie- rung der Systeme der sozialen Sicherheit, anzuwenden ist (Art. 80a IVG). Nach Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EWG ) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf C-5011/2011 Seite 7 Arbeitnehmer und Selbständige sowie deren Familienangehörige, die i n- nerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern, haben die in den persönli- chen Anwendungsbereich der Verordnung fallenden, in einem Mitglie d- staat wohnenden Personen auf Grund der Rechtsvorschriften eines Mi t- gliedstaats grundsätzlich die gleichen Rechte und Pflichten wie die Staatsangehörigen dieses Staates. Noch keine Anwendung finden die neuen europäischen Verordnungen (EG) Nr. 883/2004 und (EG) Nr. 987/2009 (in den Beziehungen zwischen der Schweiz und d en EU - Mitgliedstaaten ab dem 1. April 2012 anwendbar). Soweit das FZA beziehungsweise die auf dieser Grundlage anwendbaren gemeinschaftsrechtlichen Rechtsakte keine abweichenden Bestimmu n- gen vorsehen, richtet sich die Ausgestaltung des Verfahrens sowie die Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen einer schweizerischen Invaliden- rente grundsätzlich nach der innerstaatlichen Rechtsordnung (BGE 130 V 257 E. 2.4). Entsprechend bestimmt sich vorliegend der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Rente der Invalidenversicherung au s- schliesslich nach dem innerstaatlichen schweizerischen Recht, insbeso n- dere nach dem IVG sowie der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.210). 3.3 Nach der Rechtsprechung stellt das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung einer Streitsache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitige n Verwaltungsve rfügung (hier: 20 . Juli 2011 ) eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweis). 3.4 Am 1. Januar 2008 sind im Rahmen der 5. IV -Revision Änderungen des IVG und anderer Erlasse wie des ATSG in Kraft getreten. Weil in zeit- licher Hinsicht – vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regel - ungen – grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgeblich sind, die bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben ( Urteil des Bundesgerichts [BGer] 8C_419/2009 vom 3. November 2009 E. 3.1, BGE 132 V 215 E. 3.1.1), ist der Leistungsanspruch für die Zeit bis zum 31. Dezember 2007 auf Grund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu prü- fen (pro rata temporis; BGE 130 V 445). In materiell-rechtlicher Hinsicht ist auf jene Be stimmungen des IVG und der Ver ordnung über die Invali denversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 832.201) respektive des ATSG und der Verordnung vom 11. September 2002 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherung s-C-5011/2011 Seite 8 rechts (ATSV, SR 830.11) abzustellen, die für die Beur teilung eines Ren- tenanspruchs jeweils relevant waren und in Kraft stan den. Da vorliegend der Rentenanspruch ab 1. September 2011 strittig ist, ist auf die Fassu n- gen gemäss den am 1. Januar 2008 in Kraft getretenen Änderungen (5. IV-Revision; AS 2007 5129 und AS 2007 5155) abzustellen. Im Fol - genden wird – ohne anderslautende Hin weise – jeweils auf diese Fa s- sungen Bezug ge nommen. Noch keine Anwendung findet im zu beurte i- lenden Fall das am 1. Januar 2012 in Kraft getretene erste Massnahmen- paket der 6. IV-Revision (IVG in der Fassung vom 18. März 2011 [AS 2011 5659]). 3.5 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerde - verfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Miss - brauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder u n- vollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts sowie U n- angemessenheit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG). 3.6 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht unbeschränkt; er findet sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 193 E. 2, BGE 122 V 157 E. 1a, je mit weiteren Hinweisen). Im Sozialversicherungsprozess hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abwe i- chendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein- lichkeit zu fällen. Die blosse Möglichk eit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht hat vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die es von allen möglichen Gesch e- hensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b, 125 V 193 E. 2, je mit Hinweisen). 4. Im vorliegenden Verfahren ist in der Hauptsache streitig und vom Bu n- desverwaltungsgericht zu prüfen, ob die Vorinstanz zu Recht das Vorli e- gen eines Revisionsgrundes beim Beschwerdeführer bejaht und die IV- Rente mit Wirkung ab 1. September 2011 aufgehoben hat. 5. 5.1 Gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG wird eine Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herab gesetzt oder C-5011/2011 Seite 9 aufgehoben, wenn sich der Invaliditätsgrad des Renten bezügers erheb- lich verändert hat. 5.1.1 Zu einer Änderung des Invaliditätsgrades Anlass geben kann einer - seits eine wesentliche Verbesserung oder Verschlechterung des Ge - sundheitszustandes mit entsprechender Beeinflussung der Erwerbs - fähigkeit und anderseits eine erhebliche Veränderung der erwerblichen Auswirkungen eines an sich gleich gebliebenen Gesundheitsschadens (BGE 125 V 369 E. 2, 113 V 275 E. 1a, 107 V 221 E. 2 mit Hinweisen; SVR 2004 IV Nr. 5 S. 13 E. 2). Ist die Invalidität nach der Einkommens - vergleichsmethode gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG zu beme ssen, so kann j e- de Änderung eines der beiden Vergleichseinkommen zu einer für den An- spruch erheblichen Erhöhung oder Verringerung des Invaliditäts grades führen. Dagegen ist die un terschiedliche Beurteilung eines im Wesent lichen un- verändert geblie benen Sachverhalts kein Revisionsgrund; unter - schiedliche Beurteilun gen sind revisionsrechtlich nur dann beacht lich, wenn sie Aus druck von Änderungen der tatsächlichen Verhältnis se sind (siehe nur BGE 115 V 313 E. 4a/bb mit Hinweisen; SVR 1996 IV Nr. 70 S. 204 E. 3a). Identisch gebliebene Diagnosen schliessen eine revision s- rechtlich erhebliche Steigerung des tatsächlichen Leistungsvermögens (Arbeitsfähigkeit) grundsätzlich nicht aus. Dies gilt namentlich dann, wenn der Schweregrad eines Leidens sich verringer t hat oder es der versiche r- te Person gelungen ist, sich besser an das Leiden anzupassen. Ob eine derartige tatsächliche Änderung vorliegt oder aber eine revisionsrechtlich unbeachtliche abweichende ärztliche Einschätzung eines im Wesentl i- chen gleich gebliebenen Gesundheitszustands, bedarf auch mit Blick auf die mitunter einschneidenden Folgen für die versicherte Person einer sorgfältigen Prüfung. Dabei gilt der Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit; die blosse Möglichkeit einer Verbesserung tatsäc hli- cher Art genügt ni cht (BGer 9C_88/2010 vom 4. Mai 2010 E. 2.2.2 mit Hinweis). 5.1.2 Ob eine unter revisionsrechtlichen Gesichtspunkten erhebliche Ä n- derung eingetreten ist, beurteilt sich durch den Vergleich des Sach ver- haltes, wie er im Zeitpunkt der letzten, der versicherten Person eröffneten rechtskräftigen Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Ren- tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhalts abklärung, Beweis - würdigung und Durchführung eines Einkommensver gleichs (bei Anhalt s- punkten für ei ne Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des G e-C-5011/2011 Seite 10 sundheitszustands) beruht, mit demjenigen zur Z eit der strei tigen Revisi- onsverfügung respektive des Einspracheent scheides; vor behalten bleibt die Rechtsprechung zur Wiedererwägung und prozes sualen Rev ision (BGE 133 V 108 E. 5.4). Vorliegend ist somit der Sachverhalt im Zeitpunkt der Rentenzusprache am 22. September 2006 mit dem Sachverhalt im Zeitpunkt der strittigen Revisionsverfügung vom 20. Juli 2011 zu vergleichen. 6. 6.1 Gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG ist In- validität die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit als Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall. Erwerbsunfähigkeit ist gemäss Art. 7 ATSG der durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Ge sundheit ver- ursachte und nach zumutbarer Behandlung und Ein gliederung verble i- bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs möglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt. Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der kör perlichen, geistigen oder psych i- schen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisher i- gen Beruf oder Aufgabenbereich zu mutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zum utbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG). 6.2 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls andere Fachleute zur Verfügung zu stel len haben. Aufgabe des Arztes im schweizerischen Invalidenver sicherungsverfahren ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu ne h- men, in welchem Umfang und gegebenenfalls bezüglich welcher Tätigkei- ten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Die ärztli chen Auskünfte sind s o- dann eine wichtige Grundlage für die Be urteilung der Frage, welche A r- beitsleistungen dem Versicherten kon kret noch zugemutet werden kö n- nen (BGE 125 V 256 E. 4, 115 V 134 E. 2; AHI -Praxis 2002, S. 62, E. 4b/cc). 6.3 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismittel zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs - und Beschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach ha ben Versiche- rungsträger und Sozialversicherungsgerichte die Beweise frei, das heisst C-5011/2011 Seite 11 ohne förmliche Beweisregeln, sowie um fassend und pflichtge mäss zu würdigen. Bezüglich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist , auf allseitigen Un - tersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Be - urteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Be urteilung der medizinischen Situation ein leuchtet und ob die Schlussfolge rungen der Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Be weiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft des Beweismittels noch die B e- zeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder als Gutachten (vgl. dazu das Urteil des BGer I 268/2005 vom 26. Januar 2006 E. 1.2, mit Hinweis auf BGE 125 V 352 E. 3.a). Gleichwohl erachtet es die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung als vereinbar, Richtlinien für die Bew eiswürdigung in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gut achten auf- zustellen (vgl. hierzu BGE 125 V 352 E. 3b; AHI 2001 S. 114 E. 3b; Urteil des BGer I 128/98 vom 24. Januar 2000 E. 3b). So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärzte, welche aufgrund einge hender Beobachtungen und Untersuchungen s o- wie nach Einsicht in die Akten Bericht erstat ten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürd i- gung vol le Be weiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zu verlässigkeit der Experti se sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb, mit weite ren Hinweisen). Be richte der behandelnden Ärzte schliesslich sind auf grund deren auf tragsrechtlicher Vert rauensstellung zum Patienten mit Vorbehalt zu würdigen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Dies gilt für den all gemein praktizierenden Hausarzt wie auch für den beha n- delnden Spezialarzt (Urteil des BGer I 655/05 vom 20. März 2006 E. 5.4 mit Hinweisen; vgl. aber Urteil des BGer 9C_24/2008 vom 27. Mai 2008 E. 2.3.2). 6.4 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28 Abs. 2 IVG aufgrund eines Ein - kommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkom men, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchfüh- rung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede rungsmass- nahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgegli chener Arbeits- marktlage erzielen könnte (sogenanntes Invali deneinkommen), in Bezi e-C-5011/2011 Seite 12 hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie er zielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sogenanntes Va lideneinkommen). Der Ei n- kommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erw erbseinkommen ziffernmässig möglichst g e- nau ermittelt und einander gegenüber gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidi tätsgrad bestimmen lässt (allgeme i- ne Methode des Einkommensver gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). Für den Einkom mensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothetischen) Beginns des Rentenanspruchs massg e- bend, wobei Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grund- lage zu erheben und allfälli ge rentenwirksame Änderungen der Ver- gleichseinkommen bis zum Ver fügungserlass respektive bis zum Ei n- spracheentscheid zu berücksichtigen sind (BGE 129 V 222 E. 4). Für die Ermittlung des Einkommens, welches der Versicherte ohne In - validität erzielen könnte (Valideneinkommen), ist entscheidend, was er im fraglichen Zeitpunkt nach dem im Sozialversicherungsrecht allgemein gül- tigen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (vgl. BGE 126 V 360 E. 5b, BGE 125 V 195 E. 2, je mit Hinweisen) als Ge - sunder tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt er - zielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfah rung en t- spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen von diesem Grundsatz müs sen ebenfalls mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erwiesen sein, damit sie berücksichtigt werden können. Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der be ruf- lich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Hat die versicherte Person nach Eintritt des Ge sundheits- schadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue E r- werbstätigkeit aufgenommen, so können nach der Rechtsprechung LSE - Tabellenlöhne herangezogen werden (BGE 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b bb; RKUV 1999 U 343 S. 412 E. 4b aa). Für die Bestimmung des Invalideneinkommens anhand von Tabellenlöhnen bei Versicherten, die nach Eintritt des Gesundheitsschadens lediglich noch leichte und intellek- tuell nicht anspruchsvolle Arbeiten verrichten können, ist in der Regel vom durchschnittlichen monatlichen Bruttolohn für Männer oder Frauen bei einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4 des A r- beitsplatzes) auszugehen. Dabei sind in erster Linie die Lohnverhältnisse im privaten Sektor massgebend (SVR 2002 UV Nr. 15 E. 3c cc). Da den C-5011/2011 Seite 13 Tabellenlöhnen generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu Grunde liegt, ist eine Umrechnung auf eine betriebsübliche durchschnittl i- che Wochenarbeitszeit erforderlich (BGE 126 V 75 E. 3b bb). Es gilt zu berücksichtigen, dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen, die selbst bei leichten Hilfsarbeitstätigkeiten behindert sind, im Vergleich zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern lohnmässig benachteiligt sind und deshalb in der Regel mit unterdurc h- schnittlichen Lohnansätzen rechnen müssen. Diesem Umstand ist mit e i- nem Abzug vom Tabellenlohn Rechnung zu tragen (BGE 124 V 321 E. 3b bb; SVR 2007 IV Nr. 11 S. 41 E. 3.2; RKUV 2003 U 494 S. 390 E. 4.2.3). Die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenlöhne hera b- zusetzen sind, hängt von sämtlichen persönlichen und beruflichen U m- ständen des konkreten Einzelfalles ab (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationali tät/Aufenthaltskategorie und Beschäftigung s- grad). Der Einfluss sämtlicher Merkmale auf das Invalideneinkommen ist nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen, wobei der A b- zug auf insgesamt höchstens 25% zu begrenzen ist (BGE 129 V 472 E. 4.2.3, 126 V 75 E. 5b bb und cc; AHI 2002 S. 69 ff. E. 4b). 6.5 Versicherte haben Anspruch auf eine Viertelsrente, wenn sie zu mi n- destens 40 Prozent invalid sind, bei ei nem Invaliditätsgrad von min - destens 50 Prozent besteht ein Anspruch auf eine halbe Rente, bei mi n- destens 60 Prozent auf eine Dreiviertels rente und bei mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). Gemäss Art. 29 Abs. 4 IVG werden Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 50 Prozent entsprechen, jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz ha- ben, soweit nicht völkerrechtliche Vereinba rungen eine abweichende Re- gelung vorsehen, was für die Staaten der EU der Fall ist. 7. 7.1 Im Rahmen der vorliegend als Vergleichsbasis dienenden Rentenver- fügung vom 22. September 2006 stellten die untersuchenden Ärzte a n- lässlich der kreisärztlichen Untersuchungen vom 28. September 2004 (IV- act. 16, S. 21 ff.) und 16. Mai 2006 (IV-act. 21.3, S. 3 ff.) Einschränkun- gen im rechten Kniegelenk fest und hielten folgende Diagnosen fest: be- lastungsabhängige Schmerzsymptomatik am rechten Knie, auch unter Miteinbeziehung des linken Knies sowie eine beidseitige Gon arthrose. Die Ärzte erachteten eine vorwiegend sitzende, teilweise wechselb elas-C-5011/2011 Seite 14 tende Tätigkeit in Industrie, Gewerbe und Administration als ganztägig zumutbar, sofern dabei keine Arbeiten mit Besteigen von Leitern und G e- rüsten, kein Treppensteigen und Knien sowie kein Heben und Tragen von Lasten über 7,5 kg verrichtet werden müss en. Als nicht zumutbar einge- stuft wurden Tätigkeiten in Zwangshaltungen, welche eine erh öhte Flexi- on der Knie erfordern; ebenso das Herum gehen in unebenem Gelände, rein stehende, gehende oder kniende Tätigkeiten. 7.2 Anlässlich des im August 2009 eingeleiteten Verfahrens betreffend Revision der Invalidenrente erfolgten weitere Abklärungen, deren Erge b- nisse nachfolgend zusammenzufassen sind. 7.2.1 Dr. med. B._______ , Facharzt für Hals - und Gesichtschirurgie in (…), Frankreich, erkannte in seinem Arztbericht vom 29. September 2009 (IV-act. 29) mit Verweis auf den medizinischen Bericht vom 15. März 2007 eine Invalidität von ca. 7 4%. Er hielt eine zusätzliche medizinische Untersuchung für angezeigt, äusserte sich jedoch nicht zu einer Verände- rung des Gesundheitszustandes. 7.2.2 Dr. med. C._______ , Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des G._______ in (…), Frankreich, diagnostizierte im handschriftlichen, schlecht entzifferbaren Schreiben vom 23. März 2010 (IV-act. 35) eine posttraumatische Gonalgie und hielt eine zusätzliche medizinische Abklärung als nicht indiziert . Der Beschwerdeführer könne keine alternativen Tätigkeiten und die bisherige Tätigkeit nur im Umfang von zwei Stunden pro Tag ausüben. Weitere Erklä rungen wurden nicht vorgebracht. 7.2.3 Im ebenso handsch riftlichen Arztbericht vom 29. Juni 2010 (IV-act. 41) diagnostizierte der behandelnde Hausarzt Dr. med. E._______ , Frankreich, eine beidseitige Coxarthrose sowie eine Einengung des Sp i- nalkanals bei einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes; weitere medizinische Abklärungen waren seiner Ansicht nach nicht erforderlich. Er erachtete eine Arbeitsfähigkeit von zwei Stunden pro Tag als zumutbar, unterliess es aber, seine Ausführungen zur Arbeitsfähigkeit zu begründen. 7.2.4 Im rheumatologischen Gutachten vom 12. Oktober 2010 (IV-act. 44) stellte Dr. med. D._______, Facharzt für Rheumatologie, Folgendes fest: eine sehr gute Beweglichkeit beider Schultergelenke trotz Nachweises einer deutlichen Omarthrose, reizlose Kniegelenke ohne Erwärmung oder Ergussbildung, eine "ordentliche" Funktion im Sinne von Flexion und E x-C-5011/2011 Seite 15 tension mit jeweils 125 -0-0°. Dieses Bewegungsausmass sei auf jeden Fall besser als die gemessenen Werte anlässlich der kreisärztlichen U n- tersuchung im Jahr 2004. Das damalige vorhandene Streckd efizit von 5° sei nicht mehr vorhanden . D ie Gehstrecke von acht Kilometern sei ge- genüber früheren Angaben (drei Kilometer) eindeutig länger. Von Seiten der Kniegelenke bestehe eine Einschränkung bei Arbeiten in hockender oder kauernder Stellung, häufigem L aufen auf unebenem Boden sowie bei repetitivem Best eigen von Leitern oder Treppen. Erstaunlich sei die gute und schmerzfreie Beweglichkeit der Wirbelsäule. Der Nachweis von Coxarthrose sei in Anbetracht des Gewichts des Beschwerdeführers be i- nahe zu erwarte n; eine namhafte Einschränkung bestehe diesbezüglich allerdings nur bei übermässigem Spreizen der Beine oder auch bei länge- rem Arbeiten in hockender Stellung. Zusammenfassend stellte Dr. med. D._______ fest, dass der Gesun d- heitszustand des Beschwerdeführer s seit September 2006 trotz Nac h- weises von Coxarthrosen sowie der beidseitigen Omarthrosen, welche bereits vorher vorhanden gewesen s eien, nicht verschlechtert habe . Es habe sogar eine Verbesserung in Bezug auf die Beweglichkeit, Streckf ä- higkeit und Stabilität beider Kniegelenke, der Hebekraft sowie der Fähi g- keit, längere Strecken zu gehen, ergeben. Seit 2007 bestehe keine gr a- vierende Einschränkung in einer alternativen Tätigkeit. Eine leichte bis gut mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeit sei im Umfang von 80% z u- mutbar. Allerdings könne die frühere Tätigkeit als Monteur und Dachd e- cker nicht mehr zugemutet werden; auch sonstige Arbeiten auf Baustellen oder die Kniegelenke schwer belastende Tätigkeiten seien nicht mehr zumutbar (Gutachten, S. 17 ff., 20). 7.2.5 Dr. med. C._______ äusserte sich im anlässlich des Vorbeischeid- verfahrens eingereichten Arztbericht v om 22. Februar 2011 (IV-act. 57) über Veränderungen an den Schultergelenken sowie dem Vorliegen einer Lumbalgie. Er legte einen Invaliditätsgrad von 60% fest, ohne diesen wei- ter zu begründen. Die IV-Stelle BS überliess den besagten Arztbericht Dr. med. D._______, der mit Schreiben vom 12. Mai 2011 (IV-act. 60) einge- hend dazu Stellung nahm. Dr. med. D._______ konnte zum einen die Di- agnose einer Lumbalgie nicht bestätigen ; zum anderen hielt er fest, dass die Om- und Coxarthrosen bereits als unfallfremde Leiden diskutiert wo r- den seien. Insgesamt blieb er bei seinem Untersuchungsergebnis vom 12. Oktober 2010 und sah auch in Bezug auf die Einschätzung der A r- beitsfähigkeit keinen Anlass zur Änderung. Das Untersuchungsergebnis C-5011/2011 Seite 16 wurde vom RAD-Arzt, Dr. med. H._______, am 5. Juli 2011 bestätigt (IV- act. 61). 7.2.6 In dem im Beschwerdeverfahren eingereichten Arztzeugnissen vom 12. Juli und 19. September 2011 (B-act. 1 und 3) , ausgestellt vom Haus- arzt Dr. med. E._______ sowie dem Bericht vom 13. September 2011 (B- act. 3) von Dr. med. I._______des Centre (…) Medicale in (…) wurde ei- ne zwischenzeitlich eingetretene Spontanfraktur der rechte n Patella diag- nostiziert und radiologisch bestätigt. 7.2.7 Die IV-Stelle BS unterbreitete die ab dem Jahr 2011 eingereichten Arztzeugnisse RAD-Arzt Dr. med. J._______, Facharzt für orthopädi sche Chirurgie, welcher mit Stellungnahme vom 10. November 2011 (IV-act. 67) erklärte, dass nach dem MRI -Auswertungsbericht die Knochenstru k- turen nicht beurteilbar seien. Im Übrigen seien die bekannten ausgepräg- ten degenerativen Knorpel - und Meniskus -Veränderungen beschrieben worden. Durch die Veränderung am lateralen Drittel der Kniescheibe rechts sei keine weitere Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer le i- densadaptierten, knieentlastenden Tätigkeit gegeben. 7.2.8 Ein anlässlich des Schriftenwech sels eingereichtes, auf den 17. Januar 2012 datiertes Zeugnis (B-act. 10) von Dr. med. E._______ bestätigte die bereits gestellten Diagnosen. Ausserdem gab der Hausarzt an, der Beschwerdeführer würde schon seit Jahren an erheblichen Schmerzen in beiden Schultern, in der Halswirbelsäule und in der lumb a- len Wirbelsäule mit einer Re duktion der Kraft in den unteren und oberen Gliedmassen leiden. 7.2.9 Der Beschwerdeführer äusserte sich anlässlich der Untersuchung am 11. Oktober 2010 (vgl. IV -act. 44) zu seiner Arbeitsfähigkeit folge n- dermassen: Er sei bei der A._______ in (…), Frankreich ang estellt. Dort sei er häufig bis zu acht Stunden pro Tag, öfters sogar mehr, auf der Bau- stelle unterwegs. Die Vereinbarung von nur 15 Stunden sei reine Theorie; manchmal arbeite er acht bis neun Stunden (S. 10). Gelegentlich sei er im Auftrag des Arbeitgebers wochenlang im Ausland, wo er sehr intensiv jeden Tag über acht Stunden tätig sei. Nach drei- bis vierwöchiger Tätig- keit würden enorme Überstunden entstehen, welche kompensiert werden könnten. Der Beschwerdeführer gab weiter an, in einem zweistöckigen Einfamilienhaus mit einem Umschwung von 2'000.00 m 2 zu wohnen und drei Pferde zu versorgen. Er sei über die häufigen Überstunden froh; durch deren Kompensation könne er sich um die Pferde und die Kutsche C-5011/2011 Seite 17 kümmern. In seiner Freizeit reite er und fahre gerne mit der Kutsche. Dies erfordere einen ziemlichen Einsatz der unteren Extremitäten, was aber nie ein Problem gewesen sei (S. 12 – 19). Mit seiner jetzigen beruflichen Tätigkeit sei er sehr glücklich; er sei als technischer Verantwortlicher in ganz Frankreich unterwegs. Man habe ihm angeboten, nach Marokko oder Algerien zu reisen; dies würde ihn sehr reizen, aber er habe lieber mehr Freizeit, da er zu Hause genug zu tun habe. Das Leben bestehe nicht nur aus Geld (S. 19). I n der Beschwerdeschrift vom 12. September 2011 präzisierte er seine Aussagen, indem er angab, teilweise Arbeiten im unzumutbaren Bereich zu leisten, jedoch über die Kompensation die Möglichkeit zur Erholung zu haben. Insgesamt würde er nicht mehr als 60 Stunden pro Monat arbeiten. Die mi t der Beschwerdeschrift eingereichte Bestätigung des Arbeitgebers vom 23. Februar 2011 gibt lediglich eine Arbeitszeit von 60 Stunden pro Monat an, ohne darzulegen, wie viele Stunden der Beschwerdeführer pro Tag tatsächlich leistet. 7.3 Wie vorangehend ausgeführt, beurteilt das Bundesverwaltungsgericht den Sachverhalt bis und mit Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom 20. Juli 2011 (siehe vorne E. 3.3). Sämtliche nach diesem Zeitpunkt e r- gangenen Arztberichte können deshalb – sofern sie keine Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers vor der angefochte- nen Verfügung erlauben – im vorliegenden Verfahren nicht berücksichtigt werden. Dies gilt für den grössten Teil der im Beschwerdeverfahren neu eingereichten Arztberichte und betrifft namentlic h die unter den vorange- henden Erwägungen 7.2.6 und 7.2.8 zitierten B erichte. Die in diesen Arztberichten neu thematisierte Spontanfraktur der Patella ist deshalb vorliegend, wie bereits in der vom Beschwerdeführer eingereichten Replik vom 20. Februar 2012 (B-act. 10 , Ziff. 4 ) richtig erkannt , nicht Beurte i- lungsgegenstand. Sollten diesbezüglich neue Beschwerden zu einer inva- liditätsrechtlich relevanten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bezie- hungsweise Erhöhung der Arbeitsunfähigkeit führen, wäre der Beschwe r- deführer gehalten, diesbezüglich ein neues Gesuch bei der Vorinstanz zu stellen. 7.4 Das Gutachten von Dr. med. D._______ vom 12. Oktober 2010 fasst die vorliegenden somatischen Beschwerden des Beschwerdeführers vol l- ständig sowie in nachvollziehbarer Weise zu sammen. Mit den vom B e- schwerdeführer beklagten Beschwerden sowie den weiteren Medizinalak- ten setzte sich Dr. med. D._______ einlässlich auseinander und berüc k- sichtigte deren Befunde in seiner Diagnosenliste. So bestätigte er insb e- sondere die degenerativen Veränderungen der Kniegelenke und ebenso C-5011/2011 Seite 18 eine deutliche Zunahme der Schultergelenksarthrose. Anlässlich der pe r- sönlichen Untersuchung vom 11. Oktober 2011 stellte er ausserdem fest, dass der Beschwerdeführer in der Lage ist, relativ hinkfrei und flüssig zu gehen und auch beim An- und Ausziehen keinerlei Bewegungseinschrän- kungen hat. Im Zusatzbericht vom 12. Mai 2011 durchleuchtete er au s- giebig die Ausführungen des Gutachtens von Dr. med. K._______ (IV-act. 60) und äusserte sich dahingehend, dass die diesbez üglich erstellten Di- agnosen keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit hätten. Die in der B e- schwerde (B-act. 1, Ziff. 15) erhobene Rüge, das Gutachten von Dr. med. K._______ sei nicht berücksichtigt worden, erweist sich folglich als unb e- gründet. 7.5 Die vom Bes chwerdeführer eingereichten Atteste sind kurz gefasst und enthalten keine nicht bereits aus den anderen Unterlagen bekannten Diagnosen. Zwar werden darin pauschale Angaben zur Arbeitsfähigkeit von zwei Stunden pro Tag gemacht, begründet werden diese Aussag en jedoch nicht. Die Atteste vermögen die ausführlichen und nachvollziehba- ren Einschätzungen des Gutachters nicht umzustossen. 7.6 Nach dem Gesagten ist zusammenfassend festzuhalten, dass das Gutachten vom 12. Oktober 2010 sowie der Zusatzbericht vom 12. Mai 2011 von Dr. med. D._______ insgesamt den in der Rechtsprechung entwickelten, im Sozialversicherungsbereich massgebenden Qualitätsa n- forderungen für Arztberichte respektive Gutachten entspricht (vgl. E. 6.2, E. 6.3 Abs. 2). Die Diagnose erweist sich als vollständig sowie nachvoll- ziehbar und setzt sich weder in Widerspruch zu den übrigen Medizinalak- ten noch den Aussagen des Beschwerdeführers. Damit ist im Folgenden auf die von Dr. med. D._______ vorgenommene medizinische Beurte i- lung, insbesondere dessen Be stimmung der (Rest -) Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers, abzustellen. 7.7 Im Gutachten vom 12. Oktober 2010 erklärte Dr. med. D._______, dass die frühere Tätigkeit als Monteur, Dachdecker oder in Bezug auf Iso- lationsarbeiten nicht mehr zugemutet werden könne. Eine leichte bis mi t- telschwere, wechselseitige Tätigkeit bei einer Sitzdauer von einer Stunde, Stehdauer von ein bis zwei Stunden, einer Laufstrecke bis acht Kilometer und Hebelimite bis 15 kg sei im Umfang von 80% zumutbar . An diesen Aussagen hielt er im Bericht vom 12. Mai 2011 , welchem sich der RAD- Arzt Dr. med. H._______ am 5. Juli 2011 vollumfänglich an schloss, fest. Der Beschwerdeführer selbst gab anlässlich der medizinischen Abklärung vom 11. Oktober 2010 an, in gewissen längerdauernden Zeitintervallen C-5011/2011 Seite 19 zum Teil mehr als acht Stunden pro Tag zu arbeiten, um sich dann im Rahmen von Überstundenkompensationen um seine grosse Liegenschaft und Tiere zu kümmern. Nach dem Gesagten ist zu schliessen, dass eine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszusta ndes vorliegt . Der B e- schwerdeführer, der in seiner jetzigen Tätigkeit als technischer Veran t- wortlicher hauptsächlich Kontrollaufgaben auf Baustellen durchführt, ist zu mindestens 80% arbeitsfähig. 8. 8.1 Zu prüfen bleibt der von der IVSTA ermittelte Invaliditätsgrad. 8.2 Als Valideneinkommen ist der zuletzt erzielte Verdienst, welcher an die Teuerung anzupassen ist, zu berücksichtigen. Der Beschwerdeführer hat in seiner zuletzt als Gesunder ausgeübten Tätigkeit im Jahr 2002 ei- nen durchschnittlichen Jahresverdienst von Fr. 58'181.-- erzielt. Unter Be- rücksichtigung der Nominallohnentwicklung ergibt sich für das Jahr 2009 ein Erwerbseinkommen von Fr. 62'981. -- (vgl. Bundesamt für Statistik, Statistik der Lohnentwicklung, Schweizerischer Lohnindex, Nominallöhn e Männer [Index im Jahr 2002: 1'933, Index im Jahr 2009: 2136). 8.3 Die Berechnung des Invalideneinkommens hat sich auf den Durc h- schnitt der Löhne gemäss LSE 2008, T A1, Männer, Anforderungsn i- veau 4, für alle Tätigkeiten zu stützen. Mit Umrechnung von 40 auf di e branchenüblichen 41.6 Wochenstunden, zuzüglich der Nominallohnen t- wicklung bis 2009 (Index 2008: 2092, Index 2009: 2136) ergibt sich ein durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 61'239. --, beziehungsweise ein solches von Fr. 48'991. -- bei einem Arbeitsp ensum von 80%. Unter Berücksichtigung des von der IVSTA angerechneten Abzugs aufgrund leidensbedingter Einschränkungen, des Alters sowie des Beschäftigungs- grades von 15 %, welcher nicht zu beanstanden ist, ergibt sich ein Er- werbseinkommen m it Behinderung vo n Fr. 41'642. --. Der Vergleich der massgebenden Einkommen ergibt bei einem Valideneinkommen von Fr. 62'981.-- und einem Inva lideneinkommen von Fr. 41'642. -- eine E r- werbseinbusse von Fr. 21'339.00 und somit eine n Invaliditätsgrad von 34%. Die IVSTA hat somit zu Recht festgestellt, dass der Beschwerdefüh- rer keinen Anspruch mehr auf eine Invalidenrente hat. 9. 9.1 Nach Art. 88a Abs. 1 IVV ist die anspruchsbeeinflussende Än derung vom Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, C-5011/2011 Seite 20 dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentlichen Unterbruch drei Monate gedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird (Art. 88a Abs. 1 Satz 2 IVV). Gemäss Art. 88bis Abs. 2 lit. a IVV erfolgt die Aufhebung einer Rente in jedem Fall frühestens vom ersten Tag des zweiten der Zuste l- lung der Verfügung folgenden Monats an. 9.2 Aufgrund der Akten ist davon auszugehen, dass sich der Gesun d- heitszustand des Beschwerdeführers (spätestens) im Oktober 2010 (D a- tum des Gutachtens von Dr. med. D._______) verbessert und seine Ar- beitsfähigkeit mindestens 80% betragen hat. Die anspruchsbeeinflussen- de Änderung dauerte im Zeitpunkt der Verfügung (20. Juli 2011) bereits seit neun Monaten. Die Verfügung wurde dem Beschwerdeführer gemäss seinen Angaben am 25. Juli 2011 zugestellt. Die bisher gewährte Rente ist in Anwendung von Art. 88bis Abs. 2 lit. a IVV vom ersten Tag des zwei- ten der Zustellung der Verfügung folgenden Monats an, in casu somit per 1. September 2010 aufzuheben. 9.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die IVSTA die Invalidenrente mit Wirkung ab 1. September 2010 zu Recht eingestellt hat. Die B e- schwerde gegen die Verfügung vom 20. Juli 2011, mit welcher die Re n- tenzahlung eingestellt wurde, ist somit abzuweisen. 10. 10.1 Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteientschädigung. 10.2 Die Verfahrenskosten sind bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder Verweigerung von IV -Leistungen nach dem Verfahrensstand und una b- hängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- und Fr. 1'000.– festzule- gen (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Für das vorliegende Verfahren sind die Verfah- renskosten auf Fr. 400.– festzusetzen und dem Beschwerdeführer als un- terlegene Partei aufzuerlegen. 10.3 Der obsiegenden Partei k ann von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als Bunde s- behörde hat die IVSTA jedoch keinen Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). C-5011/2011 Seite 21 Der unterliegende Beschwerdeführer hat keinen Anspruch auf eine Pa r- teientschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario). C-5011/2011 Seite 22 Demnach erkennt das DispositivBundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 400.– werden dem Beschwerdeführer au f- erlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschu ss von Fr. 400.-- verrech- net. 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref-Nr. …) – das Bundesamt für Sozialversicherungen Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: Michael Peterli Barbara Camenzind C-5011/2011 Seite 23 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, de ren Begründung mit Angabe der B e- weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: