<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>UV.2020.00130</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">3. </span><span class="Standard berschrift2">März 2021</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Bernhard Zollinger</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rämistrasse 5, Postfach 462, 8024 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1953, ist Inhaber der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 14/1 Ziff. 1 und 3) und als Selbständigerwerbender freiwillig bei der Suva gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 14/13)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Am 11. August 2015 zog er sich bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Ausbau eines Getriebes eine Verletzung an der Schulter sowie am Oberarm links zu (Urk. 14/1 Ziff. 6 und 9). Die Suva erbrachte zunächst die gesetzlichen Leistungen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14/12, Urk. 14/140). Mit Verfügung vom 29. November 2019 verneinte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenanspruch des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersicherten, sprach ihm jedoch eine Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse von 20 % zu (Urk. 14/236). Die dagegen am 14. Januar 2020 erhobene Einsprache (Urk. 14/241) wies die Suva mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 28. April 2020 ab (Urk. 14/253 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 27. Mai 2020 Beschwerde gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 28. April 2020 (Urk. 2) und beantragte, dieser sei aufzuheben und es sei ihm eine ganze Rente zuzusprechen, eventuell eine halbe oder eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreivier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Subeventuell sei die Sache an die Suva zurückzuweisen. Gleichzeitig beantragte der Versicherte die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 6. Juli 2020 schloss die Suva auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 13), was dem Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. Juli 2020 mitgeteilt wurde (Urk. 15).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="UV184"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p><span> </span><span>Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span>wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebro</span><span>chen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Über</span><span>gangsbestimmungen).</span></p><p><span>Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am </span><span>11. August 2015</span><span> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="UV004"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">krankheiten gewährt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2). Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">serdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfallten bei der Heilbehandlung zugefügt werden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="UV035"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> invalid (Art. 8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Für die Bestimmung des Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person nach Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="UV055"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpartei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gutachterin aller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dings ein strenger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ee</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ging </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">davon aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, von weiteren medizinischen Behandlung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dürfe keine ins Gewicht fallende Steigerung der Arbeitsfähigkeit mehr erwartet werden. Damit sei rich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigerweise der Fallabschluss geprüft worden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und weitere Leistungen in Form von Heilbehandlungen seien nach dem 31. Dezember 2019 zu verneinen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 3 f. Ziff. 2.a). Gestützt auf die Beurteilung durch den Kreisarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei davon auszugehen, dass in einer leidensangepassten Tätigkeit unter Einhaltung gewisser Einschränkungen eine ganztägige Arbeit durchgeführt werden könne (S. 7 f. Ziff. 5.a-b). Unter Berücksichtigung eines Leidensabzuges von 5 % ergebe sich keine unfallbedingte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwerbseinbusse (S. 10 Ziff. 8). Die Festsetzung der Integritätsentschädigung sei unangefochten geblieben und die Verfügung vom 29. November 2019 in diesem Punkt in Rechtskraft erwachsen (S. 3 Ziff. 1.b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Beschwerdeantwort (Urk. 13) führte die Beschwerdegegnerin ergänzend aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die geltend gemachte Überlastung der rechten Schulter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht nachvollziehbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Aus den Ausführungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es Kreisarztes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gehe nicht hervor, dass der Beschwerdeführer seine rechte Schulter aufgrund der Einschränkungen an der linken Schulter überbelasten müsse (S. 5 Ziff. 7.2). Ebenso sei nicht ersichtlich, inwiefern sich an der rechten Schulter eine Verschlechterung des Gesundheitszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes ergeben haben solle. Der Beschwerdeführer selber habe anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung, welche nach dem von ihm zitierten Bericht vom 8. März 2019 stattgefunden habe, keine Beschwerden an der rechten Schulter geäussert. Die diesbezüglichen Verweise des Beschwerdeführers auf medizinische Berichte würden sich alle auf die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit beziehen, welche auch gemäss der Einschätzung des Kreisarztes nicht mehr voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umfänglich zumutbar sei (S. 5 Ziff. 7.3). Der Leidensabzug von 5 % sei gerecht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fertigt und der Einkommensvergleich korrekt erfolgt (S. 6 Ziff. 8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend (Urk. 1), über die Integri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsentschädigung könne erst entschieden werden, wenn über die Rente entschie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den worden sei. Es könne nicht von einem Verzicht auf die Integritätsentschädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung ausgegangen werden (S. 4 Ziff. 1.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führe selber aus, dass keine medizinischen Verbesserungen mehr möglich seien. Damit sei er aber arbeitsunfähig und eine Steigerung nicht mehr zu erwarten (S. 5 Ziff. 2.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Empfehlungen des Kreisarztes könnten unmöglich als Grundlage für weitere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Berechnungen herbeigezogen werden, da eine Arbeit, wie von ihm empfohlen, auf dem Arbeitsmarkt schlichtweg nicht vorhanden sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Er arbeite in einer Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zelunternehmung und habe wenig bis gar keinen Spielraum, um die genannten Tätigkeiten so verrichten zu können. Entsprechend sei auch die Ausgangslage einer anderen Arbeitsmarktsituation gegenüber zu stellen. Der Massstab des aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geglichenen Arbeitsmarktes müsse den Umständen entsprechend anders ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzt werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 6 Ziff. 2.4). Zudem habe er gerade aufgrund der Empfehlung zur einseitigen Belastung weitere Probleme erfahren (S. 7 Ziff. 2.5). Es seien nun auch Veränderungen in der rechten Schulter gefunden worden, die wohl auf die ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seitige Belastung zurückzuführen seien (S. 8 Ziff. 2.6). Bezüglich der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung machte der Beschwerdeführer geltend, der Leidensabzug von nur 5 % sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angesichts des multiplen Leidens zu tief</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 10 Ziff. 3.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist damit insbesondere der Invaliditätsgrad des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die Integritätsentschädigung betrifft, so sprach die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 29. November 2019 eine solche basierend auf einer Integritätseinbusse von 20 % zu (Urk. 14/236). In seiner gegen die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung erhobenen Einsprache stellte der Beschwerdeführer jedoch weder einen Antrag bezüglich der Integritätsentschädigung noch machte er in der Begründung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausführungen hierzu (Urk. 14/241). Damit ist die Verfügung vom 29. November 2019 - wie von der Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">detailliert und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zutreffend ausgeführt (Urk. 13 S. 3 f. Ziff. 6.1-3) - bezüglich der Integritätsent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung unangefochten in Teilrechtskraft erwachsen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die diesbezüglichen Ausführungen des Beschwerdeführers (Urk. 1 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 Ziff. III.1.1) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erweisen sich damit als unzutreffend.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Erstbehandlung diagnostizierte die Hausärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, in ihrem Bericht vom 25. Sep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2015 eine Partialruptur sowohl der Supraspinatussehne als auch der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">natussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> links (Urk. 14/11 Ziff. 5). Am 11. August 2015 habe der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer ein Getriebe herunterholen wollen, wobei dieses zu Boden gefallen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und dabei sein linker</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arm mitgerissen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worden sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Ziff. 2). Der Beschwerdeführer werde konservativ sowie medikamentös behandelt und besuche Physiotherapie (Ziff. 7). Seit dem 11. August 2015 sei er vollständig arbeitsunfähig (Ziff. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärztin der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinik B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Orthopädie, diagnostizierte in ihrem Bericht vom 11. November 2015 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">postero</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-superiore </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">articularseitige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausgedehnte Partial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruptur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Schulter links und hielt fest, insgesamt habe sich die Funktion durch die Infiltration recht schön verbessert.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Arbeitswie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deraufnahme könne grundsätzlich befürwortet werden, das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Überkopf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeiten unter dem Auto sei wahrscheinlich etwas früh (Urk. 14/20 S. 1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m 30. März 2016 eine Arthroskopie, eine Tenotomie der langen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bicepssehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, eine Rekonstruktion der Supraspinatussehne und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Acromioplastik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie eine AC-Gelenksresektion der linken Schulter durchgeführt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden waren, führte die Ärztin der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinik B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n ihrem Bericht vom 9. Mai 2016 aus, f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ünf Wochen postoperativ gehe es dem Beschwerdeführer recht. Er habe immer noch Schmerzen und nehme Medikamente ein. In der Physiotherapie mache er Fortschritte, diese sei fortzuführen (Urk. 14/48 S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Re-Arthroskopie der Schulter links mit Re-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">romioplastik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Lösen von subacromialen Vernarbungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 6. Oktober 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Urk. 14/121) hielt die Ärztin der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinik B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 21. November 2017 fest, sechs Wochen postope</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rativ sei der Beschwerdeführer optimistisch, er sehe eine deutliche Verbesserung seit der Operation. Nach wie vor bestünden Schmerzen beim Überwinden der Horizontalen, Schmerzmittel nehme er aber nur noch bei Bedarf. Als Automecha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niker sei er aktuell arbeitsunfähig (Urk. 14/127 S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Bericht vom 26. Juni 2018 führten die Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinik B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Orthopädie, aus, neun Monate nach einer Revisionsarthroskopie der linken Schul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter bei persistierenden Beschwerden ein Jahr und neun Monate nach der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rotato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renmanschetten-Rekonstruktion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mache der Beschwerdeführer weitere Fort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schritte. Er habe sein Arbeitspensum auf 50 % steigern können, merke aber nach längerem Arbeiten immer noch eine Schwäche und Schmerzen in der linken Schulter. Es sei sicherlich wahrscheinlich, dass der Beschwerdeführer nach zwei Operationen an der linken Schulter nie mehr die maximale Kraft und Arbeitsleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung wie vor dem Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erbringen werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Behandlung werde abgeschlossen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 14/148)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Kreisarzt der Beschwerdegegnerin med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Chirurgie, nannte in seiner Beurteilung vom 9. August 2018 folgende Diagnosen (Urk. 14/152 S. 7):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rotatorenmanschetten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Rekonstruktion links vom 30. März 2016 bei Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rotatorenmanschetten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Ruptur (Partialruptur der kranialen Anteile der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Infraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tendinose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> der Fussplatte der Supraspinatussehne mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">humeralseitiger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Partialruptur)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Revisions-Operation mit Inspektion der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> am 6. Oktober 2017, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adhäsiolyse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, Inspektion der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Reacromioplastik</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der Aktenlage sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit noch nicht von einem Endzustand auszugehen. Das Arbeitspensum sei bis dato erst auf 50 % gesteigert worden, eine persistierende Schwäche und auch auftretende Schmerzen unter der Arbeit seien aktuell noch nachvollziehbar. Die Beweglichkeit sei immerhin gut, eine Verbesserung des Zustandes könne aber zum jetzigen Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt noch nicht ausgeschlossen werden. Es werde empfohlen, dass der Beschwerdeführer den Kraftaufbau fortführe. Ein Jahr nach der Operation, anfangs Oktober 2018, solle er sich abschliessend in der Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur klinischen Kontrolle vorstellen. Dann könne medizinisch mit über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegender Wahrscheinlichkeit von einem Endzustand ausgegangen werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s werde ein Zumutbarkeitsprofil formuliert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über eine allfällige Integritäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschädigung entschieden (S. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einer Konsultation zur Zweitmeinung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hielten die Ärzte der Universitätskli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Orthopädie, in ihrem Bericht vom 1. November 2018 (Urk. 14/165</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/2-3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) fest, der Beschwerdeführer leide </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach den bekannten Operationen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an Restbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden der linken Schulter. Er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über diffuse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schmerzen im Schulter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelenk vor allem im Bereich des AC-Gelenks und des anterioren Schultergelenks. Die Schmerzen seien vor allem ausgeprägt bei Überkopftätigkeiten. Der Beschwerdeführer führe aktuell eine Trainingstherapie durch ohne Linderung der Beschwerden (S. 1). Zur weiteren Diagnostik werde ein aktuelles </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arthro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-MRI der Schulter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">veranlasst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arthro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-MRI der linken Schulter a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m 16. November 2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> befundete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Ärztin einen Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rotatorenmanschetten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Rekonstruktion mit postope</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rativen Veränderungen/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Artefakten im Bereich des AC-Gelenkes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Tuberculum majus. Ab Ansatz gelenkseitig sei eine partielle Ruptur der Supraspi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">natussehne erkennbar mit Zeichen einer schmalen, kompletten Ruptur im dorsa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Anteil mit geringem Kontrastmittelaustritt nach suba</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">romial (Urk. 14/179/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Vorliegen der entsprechenden Ergebnisse führten die Ärzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Universi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m 23. November 2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, der Befund sei unverändert zur letzten Konsultation (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 14/167 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1). Das M</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RI zeige insgesamt jedoch eine Beschwerdebesserung. Der Beschwerdeführer werde daher mit den konservativen Massnahmen fortfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2018 führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Oberarzt Orthopädie, Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ergänzend aus, das MRI zeige postopera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive Veränderungen sowie eine kleine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">artikularseitige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Unterflächenläsion mit allenfalls kleinster transmuraler Komponente. Solche Veränderungen seien leider relativ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">häufig nach einer Sehnenrekonstruktion und würden sich durch weitere Eingriffe nicht zwingend verbessern lassen. Daher sei er mit dem Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer so verblieben, dass bei eingetretener Beschwerdebesserung die konservativen Massnahmen fortgesetzt werden sollten (Urk. 14/170).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Hausärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichtete am 5. Februar 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über Schmerzen und eine eingeschränkte Beweglichkeit (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 14/179/1-2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. 2). Er besuche weiterhin alle zwei bis drei Wochen Physi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie (Ziff. 3). Seit dem 8. Januar 2019 arbeite er in einem Pensum von 50 % und es sei davon auszugehen, dass die Schmerzen wie auch die Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit bestehen blieben (Ziff. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Bericht vom 20. Februar 2019 (Urk. 14/181) diagnostizierten die Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinik B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Orthopädie, persistierende Restbeschwerden der Schulter links bei Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rotatorenmanschettenrekonstruktion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2016 sowie erneuter Arthroskopie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arthrolyse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie Re-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Acromioplastik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Oktober 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sehne zeige definitiv Veränderungen, welche aber postoperativ meistens gesehen würden. Es sei nicht eindeutig, dass die beklagten Beschwerden auf diese Verän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zurückzuführen seien und noch weniger eindeutig, dass mit einer wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teren Operation die Situation verbessert werden könne. Es werde vorgeschlagen, Röntgenaufnahmen sowie Ultraschallkontrollen beider Schultern zu veranlassen, um einen Vergleich mit der Gegenseite zu haben (S. 1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einer Telefonkonsultation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führten die Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinik B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 8. März 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus, zwischenzeitlich seien eine beidseitige Ultraschalluntersuchung sowie eine beidseitige Röntgenuntersuchung erfolgt. Der Ultraschall zeige auf der linken Seite eine transmurale Lücke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei intakter übriger Manschette. Immer noch zeige sich eine leichte Bursitis subacromialis. Die Gegenseite zeige eine intakte Manschette. Die beiden Röntgenuntersuchungen von links und rechts zeigten kei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Kopfhochstand und einen symmetrischen Befund. Die Sehne scheine gut zu funktionieren bei einwandfreier </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Trophik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Muskulatur, insofern bestehe kein dringender Handlungsbedarf. Ob eine erneute Re-Adressierung der Sehne mit erneuter Rekonstruktion die Arbeitsfähigkeit relevant steigern werde, könne dem Beschwerdeführer nicht garantiert werden. Dieser werde sich überlegen, ob er mit der aktuellen Situation leben könne, was medizinisch absolut vertretbar wäre. Andernfalls könne eine erneute Operation geplant werden. Dann wäre wieder mit einem Arbeitsausfall von mindestens einem halben Jahr zu rechnen (Urk. 14/183 S. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 9. Mai 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei bekannten Diagnosen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus, der Beschwerdeführer leide unter persistierenden Schmerzen, die Prognose sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungünstig (Urk. 14/189 Ziff. 1 und 2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werde medikamentös behandelt und besuche alle zehn bis vierzehn Tage Physiotherapie (Ziff. 3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ufgrund der Schmerzen und der eingeschränkten Beweglichkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehe nach wie vor eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">50%</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ige Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Ziff. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Wesentlichen unveränderte Angaben machte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sodann am 7. August 2019 (Urk. 14/205).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 28. August 2019 führte med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in seinem Bericht vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2019 (Urk. 14/215) aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beim Beschwerdeführer sei es nach einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rotatorenmanschettenpartialruptur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> links und zweimaliger Operation zu einem ordentlichen Resultat gekommen. In der Abduktion überzeuge die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch eine gute Beweglichkeit mit bis zu 160°, in der Flexion knapp über 100°. Die Innenrotation zeige ebenfalls ordentliche Verhältnisse. Die teils als sehr heftig geschilderten Schmerzen seien überwiegend wahrscheinlich aber zumindest teilweise mit der Verletzung und den subsequenten Operationen erklärbar. Etwas bemerkenswert erscheine immerhin die Tatsache, dass der Beschwerdeführer laut eigenen Angaben nach wie vor Motorräder repariere und anschliessend mit diesen Testfahrten durchführe, aber «nur im Dorf» und nur über «kurze Strecken». Das Führen von Motorrädern - ganz gleich über welche Distanzen - stelle bezüglich Schultern eine immens hohe Belastung dar. Bei den teilweise vom Beschwerdeführer angegebenen stärksten Schmerzen im Schulterbereich links sei ein solches Vorgehen zumindest kritisch zu hinterfragen (S. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit sei von einem Endzustand auszugehen. Es sei zwar rein medizinisch-theoretisch möglich, noch einmal zu operieren, dies sei aber mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nicht mehr ziel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führend. Beim Beschwerdeführer bestehe nämlich ein nicht so schlechter Bewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsumfang, er könne ja auch Motorradfahren, aber sein Hauptproblem seien Schmerzen. Bezüglich dieser Schmerzen sei es extrem unwahrscheinlich, dass durch eine erneute Operation noch eine Verbesserung erreicht werde. Er rate von einer weiteren Operation dringendst ab. Aufgrund seiner Einschränkungen könne der Beschwerdeführer nicht wieder vollumfänglich in seiner Tätigkeit als gelern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter Automechaniker tätig sein. Der Grund seien zu schwere Arbeiten, zu hohes Potenzial von Vibrationen und Schlägen auf die linke Schulter, zu viele Ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kopfarbeiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">häufiges</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tragen von schweren Lasten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es werde daher das folgende Zumutbarkeitsprofil erstellt: Das Heben und Tragen von Lasten mit der linken Schulter sollte nur leicht sein, auf der rechten Seite könne es schwer sein. Es sei anzumerken, dass keine Arbeiten, welche Schläge und/oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vibrationen auf die linke Schulter generieren, durchgeführt werden sollten. Das Hantieren mit Werkzeugen auf der rechten Seite sei frei, auf der lin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken Seite solle es mittelschwer sein, wiederum ohne Vibrationen und Schläge. Die Haltung sei frei wählbar, wobei Arbeiten über Kopfhöhe nicht durchgeführt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den sollten. Knien und Kniebeugen, Sitzen oder Stehen dürften frei durchgeführt werden. Eine wechselhafte Tätigkeit sei zu befürworten, die Fortbewegung se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i nicht eingeschränkt. Treppen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steigen könne der Beschwerdeführer ohne Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen, Leitern sollten nur manchmal bestiegen werden und der Beschwerdeführer dürfe dann nichts in seiner rechten Hand tragen, da er sich mit links nicht gut abfangen könne. Beidhändige Arbeiten dürften nur unter Einhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung der oben genannten Einschränkungen durchgeführt werden. Arbeiten, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Gleichgewicht und/oder Balancieren benötigten, sollten nicht durchge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt werden. Bei Einhaltung dieser Einschränkungen könne eine ganztägige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeit durchgeführt werden. Zu favorisieren sei eine Arbeit wechselhaft im Büro und in der Garage unter Einhaltung der genannten Einschränkungen. Auch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pinchkraft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jamar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien mit 8 kg beziehungsweise 30 kg auf der linken Seite als gut zu bezeichnen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer nehme keine regelmässigen Schmerzmittel mehr ein. Die Physiotherapie mache er seit drei Wochen. Es werde vorgeschlagen, diese noch bis Ende des Jahres weiterzuführen (S. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der medizinischen Akten ausgewiesen und von beiden Parteien unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stritten ist, dass der Beschwerdeführer in der bisherigen Tätigkeit als selbständiger Automechaniker nicht mehr im vollen Umfang arbeitsfähig ist (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 2.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Bezüglich der verbliebenen Leistungsfähigkeit geht die Beschwerdegegnerin davon aus, dass der Beschwerdeführer in einer behinderungsnagepassten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit unter Berücksichtigung des Zumutbarkeitsprofils gemäss der kreisärztlichen Beurteilung vollständig arbeitsfähig ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E. 2.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Demgegenüber macht der Beschwerdeführer geltend, die Ausübung einer ganztägigen Tätigkeit sei nicht mehr zumutbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eine Tätigkeit gemäss dem kreisärztliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zumutbarkeitsprofil sei zudem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf dem Arbeitsmarkt nicht vorhanden (E. 2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die kreisärztliche Beurteilung du</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rch med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 13. September 2019 (E. 3.13) erfüllt die praxisgemässen Kriterien vollumfänglich, so dass darauf abgestellt werden kann. Soweit der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus dem Zumutbarkeitsprofil ergebe sich, dass die rechte Schulter überbelastet werden solle (Urk. 1 S. 6 Ziff. 2.4), kann dieser Argumentation nicht gefolgt werden. Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt in seiner Beurteilung fest, das Heben und Tragen von Lasten mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der linken Schulter solle nur leicht sein, auf der rechten Seite könne es schwer sein (E. 3.13). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus diesen Ausführungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ergibt sich lediglich, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bezüglich der rechten Seite keine gesundheitlichen Einschränkungen vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Funktion der rechten Schulter bezüglich der Schwere der zu hebenden und tra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genden Lasten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht eingeschränkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Etwas </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nderes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kann aus diese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht abgeleitet werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen das Zumutbarkeitsprofil kann weiter auch nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfolgreich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorgebracht werden, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die beschriebenen Arbeiten würden auf dem Arbeitsmarkt nicht nachge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sucht.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der ausgeglichene Arbeitsmarkt ist gekennzeichnet durch ein gewisses Gleichgewicht zwischen Angebot von und Nachfrage nach Arbeitskräften und weist einen Fächer verschiedenster Tätigkeiten auf. Das gilt sowohl bezüglich der dafür verlangten beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich des körperlichen Einsatzes (BGE 110 V 273 E. 4b; ZAK 1991 S. 320 f. E. 3b; Urteil des Bundesgerichts 9C_830/2007 vom 29. Juli 2008 E. 5.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mfasst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch sogenannte Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei denen Behinderte mit einem sozialen Entgegenkommen von Seiten des Arbeitgebers rechnen können. Von einer Arbeitsgelegenheit kann nicht mehr gesprochen werden, wenn die zumutbare Tätigkeit nur noch in so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der ausgeglichene Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder sie nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Finden einer entsprechenden Stelle daher von vornherein als ausgeschlossen erscheint (vgl. statt vieler: Urteile des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richtes 8C_434/2017 vom 3. Januar 2018 E. 7.2.1 und 9C_253/2017 vom 6. Juli 2017 E. 2.2.1, je mit weiteren Hinweisen). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies ist vorliegend nicht der Fall.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was sodann die geltend gemachten Veränderungen in der rechten Schulter gemäss Bericht vom 8. März 2019 betrifft (E. 2.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">soweit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer auf die Ergebnisse der Ultraschalluntersuchung vom 4. März 2019 beruft, gemäss welchen sich an der rechten Schulter eine transmurale Partial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruptur der Supraspinatussehne mit einer Faserretraktion um 21 mm zeige (vgl. Urk. 14/183 S. 1), handelt es sich offensichtlich um einen Fehler im medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Bericht. Aus der Zusammenfassung der Konsultation ergibt sich eindeutig, dass mittels Ultraschall auf der linken Seite eine transmurale Lücke nachgewiesen wurde, auf der Gegenseite jedoch eine intakte Manschette. Dies stimmt denn auch mit dem bisherigen Verlauf und den Ausführungen des Beschwerdeführers anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung überein, als er ausdrücklich erklärt hatte, auf der rechten Seite gehe es gut (Urk. 14/125 S. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insgesamt ist die kreisärztliche Beurteilung nachvollziehbar und überzeugend begründet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sodass darauf abgestellt werden kann. Im Übrigen ergibt sich aus den vorliegenden medizinischen Berichte nichts, was die Ausführungen von med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Zweifel ziehen würde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf das von med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstellte Zumutbarkeitsprofil ist der medizinische Sachverhalt demnach als dahingehend erstellt zu betrachten, dass der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in seiner angestammten Tätigkeit als Automechaniker nicht mehr vollumfänglich arbeitsfähig ist. Eine leidensangepasste Tätigkeit unter Berücksichtigung des Zumutbarkeitsprofils </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kann dem Beschwerdeführer hinge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen in einem Pensum von 100 % zugemutet werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen der bestehenden Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen mittels Einkommensvergleich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span><span id="XX089"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Einkommensvergleich hat auch bei Selb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">st</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ändigerwerbenden in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="UV056"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">18 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 UVG kann der Bundesrat ergänzende Vorschriften über die Bestimmung des Invaliditätsgrades erlassen. Von dieser Befugnis hat er mit dem Erlass von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 UVV Gebrauch gemacht, welche Bestimmung verschie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dene Sonderfälle der Invaliditätsbemessung regelt. Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 UVV sind für die Bestimmung des Invaliditätsgrades die Erwerbseinkommen massge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bend, die eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherte Person im mittleren Alter bei einer entsprechenden Gesundheitsschädigung erzielen könnte, wenn sie nach dem Unfall die Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit altershalber nicht mehr aufnimmt (Variante I) oder wenn sich das vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerückte Alter erheblich als Ursache der Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit auswirkt (Variante II). Nach der Rechtsprechung liegt das mittlere Alter im Sinne dieser Bestimmung bei etwa «42 Jahren» oder zwischen «40 und 45 Jahren» und das vorgerückte Alter im Bereich von «rund 60 Jahren», wobei für letztes der Zeitpunkt des Rentenbeginns massgebend ist (BGE 122 V 418 E. 1b, 122 V 426 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem der Beschwerdeführer im Zeitpunkt des Fallabschlusses </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">per 31. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2019 das Rentenalter erreicht hat, sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Art. 28 Abs. 4 UVV </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Erwerbsmöglichkeiten einer Person im mittleren Alter massgebend.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span id="XX171"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">V </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer ist selbständig erwerbend und betreibt eine Einzelfirma im Bereich Autohandel, wobei er auch kleine Servicearbeiten an Autos und Motor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rädern erledigt (vgl. Urk. 14/215 S. 9). Gemäss dem Auszug aus dem Individuellen Konto erzielte er in den Jahren 2010 bis 2014 folgende Einkommen (Urk. 14/213 S. 16):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2010</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">52'100.--</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2011</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">46'500.--</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2012</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29'100.--</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2013</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9'333.--</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">43'800.--</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daraus ergibt sich in den letzten fünf Jahren vor dem Unfall ein durchschnittli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Höhe von Fr. 36'167.--.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Jahre 2014 betrug das Durchschnittseinkommen von Männern für praktische Tätigkeiten im Handel sowie in der Instandhaltung und Reparatur von Motor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrzeugen Fr. 5'240.-- monatlich (Lohnstrukturerhebungen (LSE) 2012, Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">amt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für Statistik, Neuenburg 2016, Tabelle TA1, Ziff. 45-47, Niveau 2), mithin Fr. 62'880.-- pro Jahr (Fr. 5'240.-- x 12). Unter Berücksichtigung einer durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.9 Wochenstunden (betriebsübli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G 45-47 Handel, Instandhaltung und Reparatur von Motorfahrzeugen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">www.bfs.admin.ch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Arbeit und Erwerb, Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit, detaillierte Daten) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergibt sich für das Jahr 2014 ein Jahreseinkommen von rund Fr. 65'867.-- (Fr. 62'880.-- : 40 x 41.9). Das vom Beschwerdeführer tatsächlich erzielte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inkommen von Fr. 36'167.-- lag somit Fr. 29'700.-- beziehungsweise rund 45 % unter dem branchenüblichen Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittseinkommen.</span></p><p><span> </span><span id="XX082"></span><span>Bezog eine versicherte Person aus invaliditätsfremden Gründen (z.B. geringe Schulbildung, fehlende berufliche Ausbildung, mangelnde Deutschkenntnisse, beschränkte Anstellungsmöglichkeiten wegen </span><span>Saisonnierstatus</span><span>) ein deutlich unterdurchschnittliches Einkommen, ist diesem Umstand bei der Invaliditätsbe</span><span>messung nach Art.</span> <span>16 ATSG Rechnung zu tragen, sofern keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass sie sich aus freien Stücken mit einem bescheideneren Ein</span><span>kommensniveau begnügen wollte. Nur dadurch ist der Grundsatz gewahrt, dass die auf invaliditätsfremde Gesichtspunkte zurückzuführenden Lohneinbussen entweder überhaupt nicht oder aber bei beiden Vergleichseinkommen gleichmäs</span><span>sig zu berücksichtigen sind. Diese Parallelisierung der Einkommen kann praxis</span><span>gemäss entweder auf Seiten des </span><span>Valideneinkommens</span><span> durch eine entsprechende Heraufsetzung des effektiv erzielten Einkommens oder aber auf Seiten des Inva</span><span>lideneinkommens durch eine entsprechende Herabsetzung des statistischen Wer</span><span>tes erfolgen (BGE 135 V 58 E. 3.1, 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweisen). Eine Paral</span><span>lelisierung ist indessen nur vorzunehmen, wenn die Differenz zum massgebenden Durchschnitt deutlich ist. Deutlich unterdurchschnittlich im Sinne von </span><span>BGE 134 V 322</span><span> E. 4 ist der tatsächlich erzielte Verdienst, wenn er mindestens 5</span><span> %</span><span> vom branchenüblichen LSE-Tabellenlohn abweicht (vgl. BGE 135 V 297 E. 6.1.2).</span></p><p><span> </span><span>Die Parallelisierung der Einkommen trägt somit dem Umstand Rechnung, dass die versicherte Person </span><span>als Invalide</span><span> realistischerweise nicht den Tabellenlohn erzielen kann, weshalb ein entsprechend tieferes </span><span>Invalideneinkommen</span><span> anzuneh</span><span>men ist (BGE 135 V 58 E. 3.4.3, Urteil des Bundesgerichts 9C_488/2008 vom </span><span>5. </span><span>September 2008 E. 6.4, zusammengefasst in: SZS 2008 S. 570; Urteile des Bun</span><span>desgerichts I 428/04 vom </span><span>7. </span><span>Juni 2006 E. 7.2.2; I 630/02 </span><span>vom 5. Dezember 2003 E. 2.2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dementsprechend ist für den Einkommensvergleich dem vom Beschwerdeführer tatsächlich erzielten und deutlich unterdurchschnittlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sinne der Parallelisierung so Rechnung zu tragen, dass auch das Invalidenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen um 40 % (45 % - 5 %) herabgesetzt wird.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span id="XX085"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statisti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auflage 2014, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem der Beschwerdeführer seit dem Unfall lediglich noch in einem Pensum von zirka 50 % in seiner Garage tätig ist und damit die ihm noch zumutbare Leistungsfähigkeit nicht vollumfänglich ausschöpft, ist das Invalideneinkommen gestützt auf die statistischen Löhne gemäss LSE zu ermitteln. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin zutreffend ausgeführt hat, verfügt der Beschwerdeführer als ehemals Selbständigerwerbender auch über Erfahrung in administrativen Belangen (vgl. Urk. 2 S. 8 Ziff. 6.a), weshalb auf das Kompetenzniveau 2 (praktische Tätigkeiten) abgestellt werden kann. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Jahre 2018 belief sich der mittlere Lohn für Männer, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">praktische Tätigkeiten ausführen, auf Fr. 5'649.-- monatlich (LSE 2018, Tabelle TA1, Total, Niveau 2), mithin Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">67'788.-- (Fr. 5'649.-- x 12). Unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Wochenstunden (betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, Total; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">www.bfs.admin.ch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Arbeit und Erwerb, Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit, detaillierte Daten) sowie der Nominallohnerhöhung (Schweizerischer Lohnindex insgesamt [1939 = 100], Männer, Stand 2018: 2'260, Stand 2019: 2'279, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">www.bfs.admin.ch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkommen, detaillierte Daten, Lohnentwicklung) ergibt sich für das Jahr 2019 ein Invalideneinkommen von rund Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">71'263.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Fr. 67'788.-- : 40 x 41.7 : 2'260 x 2'279).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten (BGE 126 V 75 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen und darf 25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbeding</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkts führen dürfen (Urteil 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1). </span></p><p><span> </span><span>Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss </span><span>sich</span><span> auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abwei</span><span>chende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichtes </span><span>8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2 und </span><span>8C_808/2013 vom 14. Februar 2014 E. 7.1.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer ist in seiner Arbeitsfähigkeit aufgrund der Beschwerden dahingehend eingeschränkt, dass er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insbesondere bei Tätigkeiten mit der linken Schulter beziehungsweise dem linken Arm eingeschränkt ist. Sowohl in der Hal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung als auch der Fortbewegung ist der Beschwerdeführer frei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Ausnahme von Arbeiten, welche ein Gleichgewicht und/oder Balancieren benötigen (vgl. vorste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend E. 3.13). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin nahm einen Abzug von 5 % vor (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 2.1), wohingegen der Beschwerdeführer einen höheren Abzug beantragte (E. 2.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angeführte Begründung, wonach er aufgrund der zahlreichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einschränkungen sicher grosse Mühe habe, eine einigermassen passende Tätigkeit zu finden, und er gegenüber einem gesunden Dritten für einen Arbeitgeber ein deutlich höheres Risiko darstelle, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist sehr allgemein formuliert und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wenig sub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stantiiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Insgesamt trägt der von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Abzug von 5 % den Gegebenheiten des vorliegenden Falles angemessen Rech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung und ist damit nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung eines Abzuges von 5 % sowie der Parallelisierung von 40 % (vorstehend E. 5.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und 5.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) beträgt das Invalideneinkommen somit rund Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">40'620.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Fr. 71'263.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> x 0.95 x 0.6; vorstehend E. 5.3). Bei einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 36'167.-- (vorstehend E. 5.2) ergibt sich eine Erwerbseinbusse von Fr. 4'453.--, was einem Invaliditätsgrad von 10. 96 % beziehungsweise gerundet 11 % entspricht. Damit hat der Beschwerdeführer rückwirkend ab Januar 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 11 %. Dies führt zur Aufhebung des angefochtenen Entscheides und zur Gutheis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Beschwerde im genannten Sinne.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen (§ 34 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Honorarnote vom 16. Juli 2020 machte Rechtsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">walt Bernhard Zollinger einen Aufwand von 20 Stunden sowie Barauslagen von insgesamt Fr. 202.--, zuzüglich Mehrwertsteuer, geltend (Urk. 16).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massgabe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von § 7 der Verordnung über die sozialversicherungsgerichtli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Gebühren, Kosten und Entschädigungen wird für unnötigen Aufwand einer Partei keine Parteientschädigung zugesprochen. In Anwendung dieser Bestim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mung kann nicht der gesamte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom Rechtsvertreter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geltend gemachte Aufwand als entschädigungsberechtigt anerkannt werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So sind lediglich Aufwendungen zu entschädigen, welche im vorliegenden Beschwerdeverfahren getätigt wurden. Der vor der Beschwerdeerhebung im Mai 2020 getätigte Aufwand von insgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">860 Minuten respektive 14.33 Stunden (Urk. 16 S. 2-3) fällt daher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Betracht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Somit sind anstatt der geltend gemachten 20 Stunden insgesamt 5.66 Stunden zu entschädigen, dies nebst den Barauslagen von Fr. 202.--, womit beim praxisge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) die Entschädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung auf Fr. 1'5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">59</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit wird der Antrag auf Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2) gegenstandslos.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Beschwerde wird </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">in dem Sinne gutgeheissen, dass </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der angefochtene </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Einsprache</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">entscheid</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> der Beschwerdegegnerin vom 28. April 2020 aufgehoben und</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">festgestellt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, dass der Beschwerdeführer ab Januar 2020 Anspruch auf eine Rente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> % hat.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 1'5</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">59</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">(inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Bernhard Zollinger</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKübler-Zillig <span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p></div> </div></body></html>