<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00664</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Lanzicher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 22. Dezember 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Ursula Reger-Wyttenbach</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">advokatur rechtsanker</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1970 geborene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war nach Abbruch ihrer Bürolehre im Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 1987 bei verschiedenen Arbeitg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ebern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in einem Teilzeitpensum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt, dies zuletzt vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 1997 bis 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 1999 in einem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pensum von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungefähr 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Mitarbeiterin am Empfang bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___ und seit November 2015 in einem 30 %-Pensum als Empfangsangestellte für die Z.___ AG. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 1989 meldete sie sich unter Hinweis auf eine Magersucht bei der Invalidenversicherung zum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Leistungsbezug an (Urk. 9/2, Urk. 9/21, Urk. 9/40 und Urk. 9/117 f.). Die Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr ab dem 1. September 1988 eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 70 %, vom 21. April 1992 bis 31. August 1993 berufliche Massnahmen (erstmalige berufliche Ausbildung als Kosmetikerin) und ab 1. September 1993 eine Rente bei einem Invaliditätsgrad von 67 % zu (Urk. 9/1). Die Rente wurde zunächst auf eine halbe Rente und ab 1. Januar 1997 auf eine Viertelsrente herabgesetzt (Urk. 9/4, Urk. 9/6 f. und Urk. 9/12). Im Oktober 2000 wurde die Versicherte Mutter eines Sohnes (Urk. 9/27). Die IV-Stelle liess die Versicherte durch das A.___ begutachten (Expertise vom 28. September 2001; Urk. 9/30) und hob die Rente mit Verfügung vom 27. Februar 2002 auf (Urk. 9/35).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 12. Mai 2003 meldete die Versicherte eine Verschlechterung ihres Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustandes (Urk. 9/38). Die IV-Stelle tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen und veranlasste eine Abklärung im Haushalt (Bericht vom 19. Januar 2004; Urk. 9/44). Mit Verfügung vom 19. März 2004 wies sie das Gesuch um Ausrichtung einer Invalidenrente ab (Urk. 9/49) und trat auf die dagegen erhobene Einsprache nicht ein (Entscheid vom 8. Juni 2004; Urk. 9/53).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 7. Dezember 2013 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf unter ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rem chronische Schmerzen in Halswirbel und Schulter seit einem Skiunfall 1986, Depressionen sowie ein ADHS erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 9/56). Die IV-Stelle tätigte weitere medizinische Abklärungen und liess die Versicherte durch die Medizinische Abklärungsstelle D.___ B.___ GmbH wiederum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">polydisziplinär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (allgemeininternistisch, neurologisch, orthopädisch, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrisch) begutachten (Expertise vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2015; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/87). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid vom 30. März 2015 stellte die IV-Stelle die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 9/90). Auf den Einwand der Versicherten vom 7. April 2015 (Urk. 9/91) und Ergänzungen vom 21. Mai und 26. Juni 2015 (Urk. 9/95, Urk. 9/99; vgl. auch Urk. 9/100) äusserte sich mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schreiben vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/116) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, von der MEDAS </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Stellungnahme von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, welcher das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2015 (Urk. 9/100) kritisiert hatte. Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem sich die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte am 2. Mai 2016 nochmals hatte vernehmen lassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/120)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 25. Mai 2016 (Urk. 2) ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 9. Juni 2016 Beschwerde (Urk. 1) und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, die Verfügung vom 25. Mai 2016 sei aufzuheben und die Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">instanz sei zu verpflichten, ihr die ihr aus IVG zustehenden Leistungen, ab 1. Juni 2014 eine Dreiviertelsrente, zu gewähren. Eventualiter sei ein psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten einzuholen. Subeventualiter sei die Sache an die Vorinstanz zur Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme einer psychiatrischen Begutachtung zurückzuweisen. Zudem sei ihr die unentgeltliche Prozessführung unter Bestellung einer unentgeltlichen Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertretung zu bewilligen. Am 13. Juni 2016 reichte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin Nachbemerkungen zur Beschwerde ein (Urk. 6). Am 20. Juli 2016 (Urk. 8) bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde. Mit Replik vom 11. Oktober 2016 (Urk. 15) hielt die Beschwerdeführerin an ihren Anträgen fest. Mit Eingabe vom 10. November 2016 teilte die Beschwerdegegnerin mit, dass sie auf das Einreichen einer Duplik verzichte (Urk. 18), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 15. November 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG vorzuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 25. Mai 2016 (Urk. 2) damit, dass die depressive Störung, gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wärtig leichte bis allenfalls mittelgradige Episode, nicht erheblich genug sei, um eine Komorbidität von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprägung und Dauer zu begründen. Die Gutachtensstelle habe bezüglich einer unzureichenden ADHS-Anamnese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhebung schlüssig Stellung genommen. Der Bericht von Dr. E.___ liefere keine neuen medizinischen Aspekte, welche Anlass zur Änderung der gutachterlichen Beurteilung geben würden. Ein invalidisierender Gesundheitsschaden sei nicht ausgewiesen, das Erstellen eines Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichs entsprechend nicht erforderlich (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ergänzend hielt sie im Verfahren fest (Urk. 8), es sei nicht angezeigt, aufgrund der neuen Rechtsprechung (betreffend somatoforme Schmerzstörungen) eine neue Expertise in Auftrag zu geben, nachdem basierend auf die Begutachtung eine Ressourcenprüfung gemacht werden könne. Im Gutachten sei einzig die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung gestellt worden, weshalb eine solche ohnehin nicht vorgenommen werden müsse. Zudem sei anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen, dass bei voller Ausschöpfung der Behandlungsmöglichkeiten eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besserung des Gesundheitszustandes eintreten würde (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei guter Gesundheit würde sie zu 100 % einer Erwerbstätigkeit nachgehen (S. 6). Die ADHS-Problematik sei im eingeholten Gutachten nicht exploriert (S. 8) und die depressive Störung unzureichend erfasst worden (S. 9). Die somatoforme Schmerzstörung sei zudem noch nach den Förster-Kriterien geprüft worden. Die neu vom Bundesgericht als massgebend erklärten Indika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">toren würden sich mit dem eingeholten Gutachten nicht beurteilen lassen. Bereits aus diesem Grund könne auf das Gutachten nicht abgestellt werden (S. 10 f.). Die Stellungnahme der Gutachtensstelle zum Bericht von Dr. E.___ sei zudem nicht durch den die Beschwerdeführerin begutachtenden Arzt erfolgt. Ihr könne deshalb kein Aussagewert zukommen. Entgegen der Annahme der Gutachtensstelle stehe sie in psychiatrischer Behandlung, auch habe eine medikamentöse Behandlung des ADHS stattgefunden (S. 11). Die gutachterlich festgestellte Besserung des Gesundheitszustandes werde nicht nachvollziehbar begründet. Vielmehr sei eher von einer Verschlechterung auszugehen. In einer angepassten Tätigkeit sei sie zu 60 % arbeitsunfähig (S. 12). Es sei ihr ab 1. Juni 2014 eine Dreiviertelsrente zuzusprechen (S. 12 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ergänzend hielt sie fest (Urk. 6), bei guter Gesundheit hätte sie bis zur Geburt ihres Sohnes zu 100 % gearbeitet. Aufgrund ihrer gesundheitlichen Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den sei sie jedoch nie in der Lage gewesen, in einem 100 %-Pensum tätig zu sein. Insbesondere habe sie ihre Bürolehre und später auch den von der Beschwerdegegnerin ermöglichten Besuch einer Kosmetikschule abbrechen müssen. Daraufhin habe sie lediglich Teilzeitanstellungen innegehabt. Das im Jahre 2012 diagnostizierte ADHS habe für ihre gesundheitlichen Probleme eine erhebliche Rolle gespielt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Replicando führte sie aus (Urk. 15), aufgrund des Verlaufs über die Jahre müsse von einer eigenständigen Depression ausgegangen werden, welcher Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert zukomme (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob sich seit der letzten umfassenden Prüfung der Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage, welche zur Verneinung eines neuerlichen Rentenanspruchs führte (Verfügung vom 19. März 2004, Urk. 9/49), die Verhältnisse wesentlich verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dert haben und ob gegebenenfalls ein Leistungsanspruch zu bejahen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der behandelnde Dr. E.___ stellte in seinem Bericht vom 29. Dezember 1998 (Urk. 9/16) folgende Diagnosen (S. 4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mittelgradige depressive Episode mit somatischen Symptomen (seit August 1998)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach schwerer Anorexia nervosa 1987-1994</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Bulimie-Phase 1997</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Schleudertrauma bei Skiunfall 1986 mit anhaltenden Nacken-Rücken-Beschwerden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu hielt er fest, die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin sei schwankend aufgrund des instabilen somatischen und psychischen Gesundheitszustandes. Dabei stelle die psychische Belastbarkeit das grösste Problem dar. Sie sei in ihrer angestammten Tätigkeit von 10. September bis 9. November 1998 zu 100 % und seither zu 50 % arbeitsunfähig. In einer angepassten Tätigkeit betrage die Arbeitsfähigkeit maximal 50 % (S. 1 und S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Innere Medizin, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Rheumatologie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Psychiatrie, und lic. phil. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Neuropsychologe, von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stellten in ihrem Gutachten vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2001 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/30) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 21):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Cervicovertebralsyndrom mit spondylogenen Ausstrahlungen rechts bei Sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tus nach wahrscheinlicher HWS-Kontusion 1986</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Beginnende somatoforme Schmerzstörung bei histrionischer Persönlichkeit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Anorexia nervosa 1987 bis 1994, Status nach kurzer Buli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">miephase 1997</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem stellten sie die Nebendiagnose eines Status nach Pankreatitis 1988, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 21)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dazu führten sie aus, r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein somatisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> würden s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ich die Beschwerden im Bereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Halswirbelsäule nicht erklären</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch auf, dass diese Beschwerden zwar latent über die Jahre vorhanden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, meistens jedoch durch die psychische Problema</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tik eher in den Hintergrund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten seien. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Möglicherweise ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich hier auch eine gewisse Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">agerung im Verlaufe der letzten zwei Jahre mit zunehmend somatischen Symptomen ereignet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die belastungsabhängig zunehmenden Beschwerden nun vor allem auch beim Heben des Kindes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch diese zusätzliche mechanische Komponente erklärbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 22)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf der psychiatrischen Ebene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werde eine beginnende somat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oforme Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung bei einer Persönlichkeit mit histrionischen Zügen di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stiziert. Dadurch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch Exazerbationen der Schmerzen bei psychisch alltäglichen Belastungen erklärt. Weiter besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein Status nach rezidivierenden depressiven Episoden mit somatischen Symptomen, ein Status nach Anorexia nervosa und kurzer Bulimiephase. Ursächlich für das mindestens 1987 bis 1994 als schwer zu bezeichnende psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trische Leiden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei wohl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Lebensgeschichte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in den letzten Jahren im psychischen Bereich eine positive Entwicklung durchgemacht, heute </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von einer deutlichen, sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Psychopathologie nicht mehr die Rede sein. Andererseits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich die soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">isch nicht erklärbaren Schmerzen verstärkt, auch wenn diese Verstär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung nicht dauernd vorhanden und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach Angaben der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> haupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächlich bel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stungsabhängig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei. Es werde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine mindestens teilweise psychogene Überlagerung im Sinne einer Konversion</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vermutet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as Sozialverhalten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> während Jahren von Instabilität gekennzeichnet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewesen, sie sei n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">icht in der Lage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewesen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beziehungen oder Angestell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enverhältnisse über längere Zeit aufrecht zu erhalten. Die psychodynamischen Hintergründe, welche zur Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wicklung einer recht schweren Anorexie geführt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätten, seien ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch heute noch nicht restlos bewusst. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> daher durchaus denkbar, dass bei St</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierung der sozialen Situation die n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch wie vor vorhandenen unbewussten Konflikte sich im Sinne einer Konversion verschieben und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein verstärktes Schmerzerleben bescheren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gesamthaft sei der Beschwerdeführerin eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leichte wechselschichtige Tätigkeit zu mindestens 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % zumutbar (S. 22 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Vergleichszeitpunkt, mithin im Rahmen der letzten Neuanmeldung, wurden unter anderem Berichte von Hausarzt Dr. med. J.___ vom 29./30. Mai 2003 und vom Februar 2004 aufgelegt. Darin diagnostizierte er ein chronisches zervikales und zervikospondylogenes Syndrom rechts bei Status nach Distorsion der HWS 1988 und eine mittelgradige depressive Störung mit somatischen Symptomen (Urk. 9/39/1-6, Urk. 9/46). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ stellte in seinem Bericht vom 16. Juni 2003 (Urk. 9/42) dieselben Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen wie im Bericht vom 29. Dezember 1998 und ergänzte, die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin sei seit 22. Oktober 1999 in ihrer angestammten Tätigkeit zu 30 % und in einer angepassten Tätigkeit seit 31. Oktober 2000 zu ungefähr 35 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig (S. 1 und S. 4). Die Belastbarkeit betrage maximal 50 % (S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Abklärung im Haushalt ergab eine Einschränkung von rund 24 % (Urk. 9/44/6). Verfügungsweise wurde daraufhin - ohne Bezugnahme auf eine Verweistätigkeit - ausgehend von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % im mit 50 % gewichteten Erwerbsbereich und von 24 % im mit 50 % gewichteten Haushaltbereich unter Anwendung der gemischten Methode der Invaliditätsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messung ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 37 % ermittelt (Urk. 9/49).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im aktuellen Neuanmeldeverfahren bestätigte Hausarzt Dr. J.___ am 21. März 2014 zur Hauptsache seine früher gestellten Diagnosen (Urk. 9/63). Mittels Psycho- und Physiotherapie könnten die Einschränkungen teilweise verbessert werden (Urk. 9/63).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 24. März 2014 (Urk. 9/64) stellte Dr. E.___ folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Episoden, gegenwärtig mittelschwere Episode</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ADHS (seit Kindheit, erhärtete Diagnose mit Test im August 2012)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach schwerer Anorexia Nervosa 1987-1994 mit Pankreatitis 1988</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Bulimie 1997</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Schleudertrauma bei Skiunfall 1986 mit anhaltenden Nacken- und Kopfschmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu hielt er fest, die Beschwerdeführerin sei vom 25. September 1998 bis 17. Juli 2003 und erneut seit 12. März 2013 in seiner Behandlung. Gegenwärtig finde eine wöchentliche Psychotherapie statt. In der Hamilton Depressions-Skala erreiche die Beschwerdeführerin einen Wert von 28, was einer deutlichen mittelschweren Depression entspreche. Generell bestehe durch Depression, ADHS und Schmerzsymptomatik, eine Angststörung und eine posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) eine verminderte Belastbarkeit. In ihrer angestamm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Tätigkeit sei sie zu höchstens 30 % beziehungsweise in einer wechselbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastenden Tätigkeit als Receptionistin drei bis vier Stunden an vier Tagen, mithin ungefähr 28-38 % arbeitsfähig. Die Leistungsfähigkeit sei infolge erhöhter Ermüdbarkeit und verringerter Konzentrationsspanne sowie Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der Aufmerksamkeits- und Konzentrationsfähigkeit um 30-40 % vermin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dert. Im Haushalt sei ihr eine Arbeitszeit von 2 bis maximal 3 Stunden pro Tag möglich (S. 1 und S. 4). Die Prognose bezüglich des ADHS sei unklar, da eine Methylphenidat-Behandlung erst eingeleitet worden sei und das Ritalin langsam aufdosiert werde (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Neurologie FMH, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, Dr. med. M.___, Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Pneumologie FMH, und Dr. med. N.___, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie FMH, von der MEDAS D.___ stellten in ihrem Gutachten vom 27. Februar 2015 (Urk. 9/87) folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 18):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leicht bis mittelgradige Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sode</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem hielten sie folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit fest (S. 18):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anhaltende somatoforme Schmerzstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Anorexia nervosa</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Pankreatitis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Hysterektomie bei Tumornachweis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Cervicalsyndrom bei Status nach HWS-Distorsion am 29. Dezember 1986 ohne radikuläre Zeichen und ohne neurologische Folgen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Primäre episodische Migräne teilweise mit Aura</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mögliches ADHS in der Kindheit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu führten sie aus, aus den Fachbereichen Innere Medizin, Neurologie und Orthopädie ergäben sich keine Diagnosen und Funktionseinschränkungen mit Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung der Arbeitsfähigkeit sowohl angestammt wie in einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weistätigkeit (S. 17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">us psychiatrischer Sicht bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine rezidivierende depressive Störung, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che erstmals 1998 aufgetreten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und nun eine leichte bis allenfalls mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dige Episode seit November 2013 zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. So besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein Morgentief, die Konzentration </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als gestört angegeben, objektiv im psychopathologischen Sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dies aber nicht erkennbar. Der Antrieb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> leicht reduziert und es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Schlafstöru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ngen. Die Stimmungslage wirk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nur leicht depressiv bei erhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner Schwingungsfähigkeit, formale oder inhaltliche Denkstörungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beständen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Lage, ihren Lebensalltag ausreichend zu bewältigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suizidgedanken </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beständen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aktuell nicht, auch besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e kein sozia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ler Rückzug. Dr. E.___ habe im März 2014 unter anderem eine mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telschwere depressive Episode sowie ein ADHS (und eine Angst- und Belastungsstörung) diagnostiziert und eine Arbeitsfähigkeit von höchstens 40 % angegeben. Während der Untersuchung hätten sich jedoch keine Symptome für ein ADHS finden lassen, lediglich die rezidivierende depressive Störung mit einer gegenwärtig leicht bis allenfalls mittelgradigen Episode lasse sich hier bestätigen. Somit könne retrospektiv für März 2014 eine Arbeitsunfähigkeit von höchstens 50 % in der angestammten Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angenommen werden. Diese bestehe mit mindestens 50 % weiterhin. Für eine ideal angepasste Tätigkeit ohne hohe Anforderungen an die Konzentration und ohne hohen Zeitdruck sei hingegen keine relevante quantitative Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründbar (S. 17 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Stellungnahme zum Gutachten vom 29. Juni 2015 (Urk. 9/100) hielt Dr. E.___ fest, die Exploration im psychiatrischen Teilgutachten sei unzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichend. Auf eine ADHS-Problematik und deren typische Leitsymptome hin sei gar nicht exploriert worden. Zum Störungsbild von ADHS gebe es spezifische Untersuchungsinstrumente. Die depressive Störung sei ebenfalls unzureichend erfasst worden. Krankheitsbedingt bestehe eine schnelle Erschöpfbarkeit und eine stark reduzierte physische und psychische Belastbarkeit. Da die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin sozial kompetent auftrete und in Gesprächen Beziehung zum Gesprächspartner aufnehme, würden ihre Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kompe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenzen regelmässig über- und die Schwere der Depression unterschätzt (S. 1). Der Vater und der Sohn der Beschwerdeführerin sowie ihr Bruder und dessen Sohn würden ebenfalls an ADHS leiden (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf die Verschlechterung des Gesundheitszustandes wies Dr. E.___ zunächst darauf hin, dass er die Beschwerdeführerin von Juli 2003 bis März 2013 nicht behandelt habe. Retrospektiv-anamnestisch sei festzustellen, dass die Beschwerdeführerin nach der Diagnose eines Gebärmutterhalskrebses und anschliessender Hysterektomie nicht mehr schwanger werden konnte, so dass es zu einer Aggravation der depressiven Erkrankung gekommen sei. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund seiner Untersuchung bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 70 % in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit wie auch im Haushalt (S. 3). Die depressive Störung sei nicht leicht bis mittelschwer; es handle sich um rezidivierende depressive Störungen schweren Ausmasses, gegenwärtig mittelgradige Episode mit soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Störungen (ICD-10 F33.11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ von der MEDAS D.___ führte in seiner Stellungnahme vom 6. Januar 2016 (Urk. 9/116) zum Schreiben von Dr. E.___ aus, ein Aufmerksam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsdefizitsyndrom habe sich in der Untersuchung nicht gezeigt. Die geschil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derten Konzentrationsstörungen sowie andere subjektive kognitive Defizite seien unspezifisch, subjektiv und in der psychiatrischen Untersuchung nicht in relevanter Weise reproduzierbar gewesen. Eine ADHS-spezifische medikamen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">töse Behandlung finde nicht statt. Selbst wenn ein ADHS vorliegen würde, müsse berücksichtigt werden, dass bei Ausbleiben einer medikamentösen Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie auch keine ersatzweise spezifische psychotherapeutische Behandlung statt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">finde und somit von einer therapieresistenten Störung nicht ausgegangen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den könne. Der Bericht von Dr. E.___ sei nicht geeignet, die gutachterliche Beurteilung der Arbeitsfähigkeit zu ändern (S. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die im Rahmen der Neuanmeldung erforderlichen wesentlichen Veränderung der gesundheitlichen Situation ergibt sich aus den medizinischen Unterlagen Folgendes: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ begründete am 29. Juni 2015 eine gesundheitliche Verschlechte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung unter Hinweis auf die durchgemachte gynäkologische Erkrankung (Gebär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halskrebs, Hysterektomie) und die dadurch bewirkte weitere Kinder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit. Diese Begebenheiten erwähnte die Beschwerdeführerin auch gegenüber dem begutachtenden Psychiater; sie beschrieb indes weder die entsprechende gesundheitliche Störung noch die zwischenzeitliche Trennung vom Ehemann als emotionale Belastung (Urk. 9/87/9). Im Übrigen fanden diese Umstände keinen Eingang in die von Dr. E.___ vor der Begutachtung verfassten Berichten, was seine mit dieser Begründung postulierte Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung nicht plausibel erscheinen lässt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht von Dr. E.___ ist zwar zu entnehmen, dass die Diagnose des ADHS mittels eines nicht aktenkundigen Testverfahrens im August 2012 erhär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet worden war. Gleichzeitig sprach er indes von einem seit der Kindheit beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">henden ADHS (E. 3.4.1). Selbst wenn aus medizinischer Sicht die entsprechende Diagnose offenbar erst 2012 hinreichend zuverlässig gestellt werden konnte, schliesst auch Dr. E.___ den Erwerb dieser Störung im fraglichen Zeitraum seit dem Jahr 2004 aus. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ bescheinigte sodann im Bericht vom 29. Juni 2015 unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung des ADHS eine Arbeitsfähigkeit von 30 % in der angestamm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Tätigkeit und im Haushalt (E. 3.4.3). Die gleiche Arbeitsfähigkeit attestierte er bereits im Bericht vom 16. Juni 2003 (E. 3.3.2), so dass auch diesbezüglich keine wesentliche Verschlechterung auszumachen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter gingen aufgrund der mittelgradigen depressiven Störung im Jahr 2003 von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit aus und bescheinigten in Anbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht der aktuell gestellten Diagnose weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % (E. 3.4.2). Angesichts der fehlenden Hinweise auf eine massgebende gesundheitliche Verschlechterung erweist sich diese Einschätzung als nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar und steht im Übrigen im Einklang mit der Beurteilung durch Hausarzt Dr. J.___, der im Bericht vom 19. Juni 2015 eine Verschlechterung in den letzten zehn Jahren ausdrücklich verneinte (Urk. 9/98).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach liegt keine gesundheitliche Veränderung vor, welche zu einer Revision führen könnte (vgl. E. 1.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss bildet indes nicht nur eine Veränderung der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Verhältnisse, sondern auch des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">invalidenversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Status</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einen Revisionsgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil des Bundesgerichts 9C_395/2016 vom 25. August 2016 E. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin qualifizierte die Beschwerdeführerin im Vergleichszeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt als Teilerwerbstätige mit Aufgabenbereich (Urk. 9/44, Urk. 9/49). Im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung war der Sohn der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin 16-jährig (Urk. 9/56/2) und bedurfte demnach keiner ständigen Betreuung mehr. Die Beschwerdeführerin lebt seit 30. November 2012 von ihrem Ehemann getrennt (vgl. Trennungsvereinbarung, Urk. 9/55), was sie laut ihren Angaben in finanzielle Schwierigkeiten brachte (Urk. 9/87/9). In diesem Zusammenhang machte sie bereits in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stellungnahme vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tend,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie würde bei intakter Gesundheit einer vollen Erwerbstätigkeit nachgehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/120</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, vgl. sodann Urk. 1 S. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was in Anbetracht ihrer persönlichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hältnisse nicht ohne Weiteres von der Hand zu weisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegebenenfalls würde ein Wechsel von Teilerwerbstätige mit Aufgabenbereich zur Vollerwerbstätigen den erforderlichen Revisionsgrund begründen. Es obliegt der Beschwerdegegnerin und nicht dem Gericht, hiezu erste Erwägungen anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen. Nur mit diesem Vorgehen wird der Beschwerdeführerin ein vollständiger Instanzenzug gewährleistet, falls sie mit dem diesbezüglichen Entscheid nicht einverstanden ist. Unter Hinweis auf den aus ihrer Sicht fehlenden IV-relevan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Gesundheitsschaden hat es die Beschwerdegegnerin jedoch gänzlich unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lassen, sich zur Statusfrage zu äussern (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird die Frage nach einer anspruchsrelevanten Veränderung des Sachverhalts im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sinne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bejaht, dass für die Invaliditätsbemessung eine andere Art der Bemessungsmethode - im Konkreten Einkommensvergleich statt gemischte Methode - zum Zuge kommt, ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Invaliditätsgrad</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf der Grundlage eines richtig und vollständig festgestellten Sachverhalts neu und ohne Bindung an frühere Invaliditätsschätzungen zu ermitteln </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 141 V 9 E. 6.1). Demnach sind die medizinischen Verhältnisse nicht nur (wie vorstehend unter E. 4.1) unter dem eingeschränkten Blickwinkel der Revision, mithin der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Veränderung, zu prüfen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes des MEDAS-Gutachtens und des von der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin angerufenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fehlenden IV-relevanten Gesundheitsschaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s bleibt daher Folgendes zu bemerken. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin war vom 25. September 1998 bis 17. Juli 2003 bei Dr. E.___ in psychiatrischer Behandlung und wird von ihm seit 12. März 2013 erneut therapiert. Vor der Wiederaufnahme der Therapie bei Dr. E.___ stand sie zudem nach eigenen Angaben beim Psychologen O.___, und anschliessend bei der Psychiaterin Dr. med. P.___, in Behandlung (Urk. 9/120/2). Berichte dieser behandelnden Fachpersonen sind nicht aktenkundig. Die Diagnose eines seit Kindheit bestehenden ADHS lässt sich erstmals dem Bericht von Dr. E.___ vom 24. März 2014 (E. 3.4.1 hievor) entnehmen, wobei Letzterer darauf hinwies, diese sei im August 2012 mit einem Test erhärtet worden. Auch dazu liegen keine Unterlagen im Recht. Dem psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischen Gutachter der MEDAS D.___, Dr. N.___, war ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne Auseinandersetzung mit diesbezüglichen Vorakten und anderslautenden Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinungen so nicht möglich. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf ein allfälliges Vorliegen eines ADHS hielt er einzig fest, während der Untersuchung hätten sich keine entsprechenden Symptome finden lassen; weitergehende Ausführungen machte er nicht (E. 3.4.2 hievor).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___ kritisierte daraufhin zu Recht, auf eine ADHS-Problematik und deren typische Leitsymptome hin sei anlässlich der Begutachtung gar nicht exploriert worden. Es gebe spezifische Untersuchungsinstrumente zum Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsbild von ADHS (E. 3.4.3 hievor).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin forderte die MEDAS D.___ zu einer Stellungnahme dazu auf (Urk. 9/104). Die entsprechende Stellungnahme wurde jedoch nicht vom begutachtenden Dr. N.___, sondern von Dr. C.___ verfasst, der nicht an der Begutachtung teilgenommen hatte (E. 3.4.4 hievor). Nachdem einer persönlichen Untersuchung insbesondere im psychiatrischen Fachbereich ein hoher Stellenwert zukommt, ist seine Aktenbeurteilung lediglich von geringem Aussagewert. Dies gilt umso mehr, als er aktenwidrig ausführte, eine ADHS-spe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fische medikamentöse Behandlung finde nicht statt. Richtigerweise wird die Beschwerdeführerin jedoch seit ungefähr 2014 mit Ritalin therapiert (E. 3.4.1 hievor). Weiter hielt Dr. C.___ fest, es bestehe keine spezifische psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peutische Behandlung, insbesondere keine multimodale Therapie (S. 2 unten), doch kann dies gar nicht festgestellt werden, solange keine Berichte des behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Psychologen O.___ beziehungsweise von Dr. P.___ vorliegen. Dr. C.___ vermochte im Übrigen ein ADHS nicht auszuschliessen, sondern hielt vielmehr fest, falls ein solches bestehe, stelle es jedenfalls keine therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">resistente Störung dar. Die Frage einer allfälligen Therapieresistenz war jedoch rechtsprechungsgemäss einzig im Zusammenhang mit dem Vorliegen einer mittelgradigen depressiven Episode von Relevanz, kann hingegen bei anderen psychischen Störungen wie einem ADHS nicht herangezogen werden, um eine 100%ige Arbeitsfähigkeit zu begründen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Anbetracht dieser Mängel vermag das MEDAS-Gutachten nicht zu überzeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, so dass zur Beurteilung der im Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Entscheids geltenden Arbeitsfähigkeit nicht darauf abgestellt werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Diagnose eines seit Kindheit bestehenden ADHS und auf die gemäss Dr. E.___ unter anderem aufgrund der damit zusammenhängenden Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigungen um 70 % eingeschränkte Arbeitsfähigkeit kann auch nicht unbesehen abgestellt werden, nachdem die Beschwerdeführerin angab, ihre Gesundheitsleiden hätten allesamt erst nach ihrem Skiunfall im Dezember 1986, mithin im Alter von knapp 17 Jahren, begonnen (Urk. 9/87 S. 14) und die Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose erstmals im Alter von 42 Jahren gestellt wurde. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies ändert jedoch nichts daran, dass eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei derzeitigem Aktenstand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht ohne Weiteres ausgeschlossen werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies gilt umso mehr, als einem allfälligen ADHS wie auch einer mittelgradigen depressiven Störung nach der neuesten Rechtsprechung des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht bereits mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz eine invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechtlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Relevanz abgesprochen werden kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vielmehr ist eine - im Rahmen beweiswertiger fachärztlicher Berichte, wovon hier wie Gesagt nicht gesprochen werden kann - medizinisch attestierte Arbeitsunfähigkeit mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tels strukturiertem Beweisverfahren zu prüfen (zur Publikation vorgesehene Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_841/2016 und 8C_841/2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 30. November 2017). Entgegen ihrem Hinweis in der Vernehmlassung (Urk. 8 S. 2) hat die Beschwerdegegnerin bislang jedoch keine entsprechende Prüfung vorgenommen und verfügungsweise vielmehr allein die (nicht mehr massgebliche) Frage der hinreichenden Behandlung des Gesundheitsschadens erörtert (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> strukturierte Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wird die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin im Falle des Vorliegens eine Revisionsgrundes im Sinne der vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den E. 4.2 nachzuholen haben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist die Sache zunächst zur Festsetzung der anwendbaren Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsbemessungsmethode an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Gegebenenfalls sind sodann ergänzende medizinische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abklärungen indiziert. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So kann namentlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Arbeitsfähigkeit aufgrund der vorliegenden medizinischen Akten nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit festgestellt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der Beweiswert des Gutachtens vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bruar 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war bereits im Vorbescheidverfahren fundiert in Frage gestellt worden (vgl. Urk. 9/100 f. und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/120)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weshalb sich das Einholen des bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragten psychiatrischen Gerichtsgutachtens nicht rechtfertigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vielmehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in dem Sinne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutzuheissen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25. Mai 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2) aufzuheben und die Sache zur Ergänzung des Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalts an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, damit sie, nach erfolgte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ergänzungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin neu verfüge.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57). Die Kosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG sind er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messensweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1‘0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der von Rechtsanwältin Reger-Wyttenbach mit Eingabe vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2017 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">20) geltend gemachte Aufwand von 12 Stunden und 40 Minuten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21) ist der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses angemessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prozesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ntschädigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist daher unter Berücksichtigung der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auslagen von Fr. 67.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">82</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">75</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens ist diese Prozessentschädigung der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gesuch um </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unentgeltliche Prozessführung unter Bestellung einer unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltlichen Rechtsvertretung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erweist sich damit als gegenstandslos.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">25. Mai 2016</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1‘0</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p>3.<span> </span>Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent-schädigung von Fr. 3'082.75 (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Ursula Reger-Wyttenbach</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 20-21</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubLanzicher</p></div> </div></body></html>