B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung VI F-5290/2015 E n t s c h e i d v o m 3 . A u g u s t 2 0 1 7 Besetzung Richter Andreas Trommer (Vorsitz), Richter Yannick Antoniazza-Hafner, Richter Blaise Vuille, Gerichtsschreiber Julius Longauer. Parteien A._______, Beschwerdeführer, vertreten durch Urs Ebnöther, Rechtsanwalt, gegen Staatssekretariat für Migration SEM, Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Berichtigung des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Juli 2017. F-5290/2015 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass es in seinem Urteil vom 3. Juli 2017 erwog, das am 22. Juli 2015 gegen den Beschwerdeführer verfügte Einreiseverbot sei von fünf auf vier Jahre zu reduzieren, dass es daher die Beschwerde teilweise guthiess, wobei es in Ziffer 1 des Dispositivs den 17. August 2019 als Endtermin der Massnahme nannte, dass das Einreiseverbot jedoch seinem Wortlaut nach für die Zeit vom 8. August 2015 bis 7. August 2020 erlassen worden war, dass die Ziffer 1 de s Dispositivs daher richtigerweise den 7. August 2019 als Endtermin des reduzierten Einreiseverbots hätte bezeichnen müssen, dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 12. Juli 2017 auf diesen Um- stand hinweist und um entsprechende Berichtigung nachsucht, dass gemäss Art. 48 Abs. 1 VGG für die Berichtigung von Entscheiden des Bundesverwaltungsgerichts Art. 129 BGG sinngemäss anwendbar ist, dass gemäss Art. 129 Abs. 1 BGG das Bundesgericht auf Gesuch einer Partei oder von Amtes wegen die Berichtigung vornimmt, wenn das Dispo- sitiv seines Entscheids Redaktions- oder Rechnungsfehler enthält, dass der fehlerhaft ermittelte Endtermin des auf vier Jahre reduzierten Ein- reiseverbots einen solchen berichtigungsfähigen Redaktions - bzw. Rech- nungsfehler darstellt, dass das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts daher dahingehend zu be- richtigen ist, dass das Einreiseverbot bis 7. August 2019 befristet wird, dass der Entscheid über Kosten und Entschädigungen in einem Berichti- gungsverfahren sinngemäss den allgemeinen Regeln der Art. 63 bis 65 VwVG folgt (vgl. MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, Prozessieren vor dem Bun- desverwaltungsgericht, 2. Aufl. 2013, S. 317 Rz. 5.83 m.H.), dass entsprechend dem Ausgang des vorliegenden Berichtigungsverfah- rens keine Kosten aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 und 2 VwVG), dass dem Beschwerdeführer durch das Berichtigungsverfahren offensicht- lich keine verhältnismässig hohen bzw. nur verhältnismässig geringe Kos- ten erwachsen sind, eine Parteientschädigung daher nicht zuzusprechen F-5290/2015 Seite 3 ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG, Art. 7 Abs. 4 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungs- gericht [VGKE, SR 173.320.2]), dass dieser Entscheid endgültig ist (Art. 83 Bst. c Ziff. 1 BGG). Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Ziffer 1 des Dispositivs des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Juli 2017 wird berichtigt und lautet wie folgt: „Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen, und das Einreiseverbot wird bis zum 7. August 2019 befristet.“ 2. Für das Berichtigungsverfahren werden keine Verfahrenskosten auferlegt und wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 3. Dieser Entscheid geht an: – den Beschwerdeführer (…) – die Vorinstanz (…) – die Migrationsbehörde des Kantons Solothurn Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: Andreas Trommer Julius Longauer Versand: