<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00177</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107371&amp;W10_KEY=4467143&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00177</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 27.08.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Aufenthaltsbewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Auswirkungen des FZA auf den Ehemann einer niedergelassenen EU-Staatsbürgerin<br/><br/>Vorgehensweise bei der Prüfung der Anwendbarkeit des FZA (E. 2a+b). Auf die in der Schweiz niedergelassene, italienische Ehegattin des Beschwerdeführers ist das FZA anwendbar. Angehörigen kommt ein abgeleitetes Anwesenheitsrecht zu, sofern die Ehe intakt und nicht bloss vorgetäuscht ist (E. 3a-d). Eine Verweigerung des Aufenthalts bedarf eines Verhaltens im Sinn einer Gefährdung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit, welche im vorliegenden Fall nicht bejaht werden kann (E. 4a-c). Vgl. VB.2002.00103 und BGr, 12. Mai 2003, 2A.607/2002.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANGEHÃRIGE">ANGEHÃRIGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: AuslÃ¤nderrecht ST: AUFENTHALTSBEWILLIGUNG">AUFENTHALTSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EG-BÃRGER/-IN">EG-BÃRGER/-IN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EHELICH">EHELICH</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EU-BÃRGER/-IN">EU-BÃRGER/-IN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEFÃHRDUNG">GEFÃHRDUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NIEDERGELASSENE/-R">NIEDERGELASSENE/-R</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃFFENTLICHE ORDNUNG">ÃFFENTLICHE ORDNUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SICHERHEIT">SICHERHEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 1 lit. a FZA</span><br/><span class="ungerade">Art. 4 FZA</span><br/><span class="gerade">Art. 7 FZA</span><br/><span class="ungerade">Art. 10 Abs. V FZA</span><br/><span class="gerade">Art. 16 lit. II FZA</span><br/><span class="ungerade">Art. 3 lit. I Anhang I FZA</span><br/><span class="gerade">Art. 5 lit. I Anhang I FZA</span><br/><span class="ungerade">Art. 5 lit. II Anhang I FZA</span><br/><span class="gerade">Art. 1 lit. II RL 64/221/EWG</span><br/><span class="ungerade">Art. 3 lit. II RL 64/221/EWG</span><br/><span class="gerade">Art. 37 VEP</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Der aus Albanien stammende, 1975 geborene A reiste im Jahr 1997 als Asylbewerber in die Schweiz. Am 7. November 1997 heiratete er die im Kanton ZÃ¼rich niedergelassene, 1969 geborene italienische StaatsangehÃ¶rige C. In der Folge erhielt er die Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei der Ehefrau, wobei die Bewilligung letztmals bis zum 6. November 1999 verlÃ¤ngert wurde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Am 31. MÃ¤rz 1999 verurteilte der Corte delle Assise correzionali di Bellinzona A wegen schwerer Widerhandlung gegen das BetÃ¤ubungsmittelgesetz vom 3. Oktober 1951 zu zwei Jahren und neun Monaten GefÃ¤ngnis. Das Tessiner Gericht sprach zudem eine Landesverweisung fÃ¼r die Dauer von zehn Jahren aus; dabei schob es den Vollzug dieser Massnahme bedingt auf und setzte eine Probezeit von drei Jahren an. Einen gegen das Urteil eingelegten Rekurs wies der Corte di cassazione e di revisione penale del Tribunale dâappello in X am 25. August 2000 vollumfÃ¤nglich ab. A trat den Strafvollzug am 31. MÃ¤rz 1999 an und wurde am 5. November 2000 nach VerbÃ¼ssung von zwei Dritteln der Strafe auf BewÃ¤hrung entlassen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Am 23. November 2000 verfÃ¼gte die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit, dass die Aufenthaltsbewilligung von A nicht mehr verlÃ¤ngert werde und er das zÃ¼rcherische Kantonsgebiet verlassen mÃ¼sse. Die von ihm hiergegen erhobenen Rechtsmittel wiesen der Regierungsrat mit Rekursentscheid vom 27. Februar 2002 und das Verwaltungsgericht mit Beschwerdeentscheid vom 23. Oktober 2002 ab.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Das Bundesgericht hiess am 12. Mai 2003 die Verwaltungsgerichtsbeschwerde von A gut und wies die Sache zur Neubeurteilung an das Verwaltungsgericht zurÃ¼ck. Es wies dieses an, die Ehefrau zu ihrer behaupteten psychischen Erkrankung und der daraus fliessenden AbhÃ¤ngigkeit von ihrem Ehemann zu befragen. Bei dieser Gelegenheit sei auch zu klÃ¤ren, ob die Ehe tatsÃ¤chlich gelebt werde. Sodann sei die Sach- und Rechtslage mit Bezug auf das wÃ¤hrend des kantonalen Beschwerdeverfahrens in Kraft getretene Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der EuropÃ¤ischen Gemeinschaft (EG) und ihren Mitgliedstaaten anderseits Ã¼ber die FreizÃ¼gigkeit (FreizÃ¼gigkeitsabkommen; FZA) zu Ã¼berprÃ¼fen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Am 4. Juli 2003 befragte eine Delegation der 2. Kammer des Verwaltungsgerichts C als Zeugin. Der Zeugenbefragung wohnten der Ehemann A sowie dessen Rechtsvertreter bei.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Die Voraussetzungen fÃ¼r das Eintreten ergeben sich ohne weiteres aus der Weisung des Bundesgerichts, weitere SachverhaltsabklÃ¤rungen zu treffen und gestÃ¼tzt darauf einen Neuentscheid zu fÃ¤llen. Im Ãbrigen kann auf die AusfÃ¼hrungen im frÃ¼heren Entscheid VB.2002.00103 verwiesen werden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) Die Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers ist AngehÃ¶rige eines EG-Mitgliedstaats. Sofern die Bestimmungen des FreizÃ¼gigkeitsabkommens ihr ein Aufenthaltsrecht in der Schweiz gewÃ¤hren, wÃ¤re der einem Drittstaat angehÃ¶rige BeschwerdefÃ¼hrer als ihr Ehemann ebenfalls berechtigt, sich hier aufzuhalten und einer ErwerbstÃ¤tigkeit nachzugehen (Art. 3 Abs. 1-4 Anhang I FZA).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Der im Zug der Inkraftsetzung des FZA geÃ¤nderte Art. 1 des Bundesgesetzes Ã¼ber Aufenthalt und Niederlassung der AuslÃ¤nder (ANAG) in der Fassung vom 14. Dezember 2001, in Kraft seit 1. Juni 2002, stellt mit Bezug auf den Anwendungsbereich des ANAG und des FZA folgende Kollisionsregel auf: Das ANAG gilt fÃ¼r AngehÃ¶rige eines Mitgliedstaats der EG und ihre FamilienangehÃ¶rige nur so weit, als das FZA keine abweichende Bestimmung enthÃ¤lt oder das ANAG eine vorteilhaftere Rechtsstellung vorsieht.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Bestimmungen des FZA gelten generell auch fÃ¼r Verfahren, die vor dessen Inkraftsetzung hÃ¤ngig waren (Art. 37 der Verordnung Ã¼ber die schrittweise EinfÃ¼hrung des freien Personenverkehrs vom 22. Mai 2002 [VEP]). Das FZA ist ferner unmittelbar anwendbar (self-executing; vgl. Botschaft zur Genehmigung der sektoriellen Abkommen zwischen der Schweiz und der EG, BBl 1999, S. 6128).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Folgerichtig ist vorab zu klÃ¤ren, ob die Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers in den Anwendungsbereich des FZA fÃ¤llt. Diesfalls ist zu untersuchen, ob dem BeschwerdefÃ¼hrer infolge seiner Eigenschaft als FamilienangehÃ¶riger ein abgeleitetes Aufenthaltsrecht zusteht. Andernfalls wÃ¤re die Aufenthaltsberechtigung des BeschwerdefÃ¼hrers aufgrund des schweizerischen Binnenrechts zu beurteilen. Gleich vorzugehen wÃ¤re, wenn sich auf der Grundlage des FZA ein fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer negatives Resultat ergÃ¤be. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. a) GemÃ¤ss dem Ingress und dem Zweckartikel (Art. 1 lit. a FZA) zielt das Abkommen darauf ab, die FreizÃ¼gigkeit der Personen im Hoheitsgebiet einer anderen Vertragspartei durch EinrÃ¤umung eines Rechts auf Einreise, Aufenthalt, Zugang zu einer unselbstÃ¤ndigen oder selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit zu fÃ¶rdern und begrÃ¼ndet es â als Folge einer abgeschlossenen ErwerbstÃ¤tigkeit â ein Verbleiberecht. In erster Linie steht das Recht auf Aufenthalt und Zugang zu einer ErwerbstÃ¤tigkeit (Art. 4 FZA). Der Anhang I FZA regelt im Einzelnen die Voraussetzungen der FreizÃ¼gigkeit. Daraus wird deutlich, dass das FZA den Aufenthalt und Verbleib in erster Linie an die Suche und Aufnahme einer ErwerbstÃ¤tigkeit knÃ¼pft. Es bedarf mit anderen Worten eines grenzÃ¼berschreitenden Sachverhalts (vgl. Marcel Dietrich, Die FreizÃ¼gigkeit der Arbeitnehmer in der EuropÃ¤ischen Union, ZÃ¼rich 1995, S. 234 ff.). FÃ¼r in der Schweiz sowie den Vertragsstaaten lebende Personen, welche weder aus dem Ausland einreisen, noch eine Einreise zum Zweck der Aufnahme einer ErwerbstÃ¤tigkeit vornehmen, welche mit anderen Worten vom freien "Zug" als Arbeitnehmer keinen Gebrauch machen, ist kein grenzÃ¼berschreitender AnknÃ¼pfungspunkt im Sinn des FZA gegeben. FÃ¼r diesen in einem Vertragsstaat residierenden Personenkreis kann das FZA nicht Anwendung finden und keine Wirkung entfalten. FÃ¼r diese Personen gilt das nationale Recht ihres Aufenthaltsorts; dies grundsÃ¤tzlich unabhÃ¤ngig von ihrer StaatsangehÃ¶rigkeit (Dietrich, S. 238).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers wurde im Jahr 1969 im Kanton Tessin geboren und besitzt unstreitig seit ihrer Geburt die Niederlassungsbewilligung. Weder hat sie die Schweiz fÃ¼r lÃ¤ngere Zeit verlassen, noch hat sie je im Ausland gearbeitet. Ein EinbÃ¼rgerungsgesuch hat sie einmal in ErwÃ¤gung gezogen, hat es aber wegen des administrativen Aufwands nicht weiter verfolgt. Nach ihrer eigenen Aussage fÃ¼hlt sie sich eher als Schweizerin denn als Italienerin. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Damit ist fraglich, ob sie Ã¼berhaupt in den Anwendungsbereich des FZA fÃ¤llt, fehlt es doch an einem grenzÃ¼berschreitenden AnknÃ¼pfungspunkt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) GemÃ¤ss den Ãbergangsbestimmungen des Art. 10 Abs. 5 FZA gelten indessen besondere Privilegien fÃ¼r europÃ¤ische auslÃ¤ndische Personen, welche im Zeitpunkt des Inkrafttretens des FZA am 1. Juni 2002 bereits als Arbeitnehmer oder SelbstÃ¤ndige zur AusÃ¼bung einer ErwerbstÃ¤tigkeit auf dem Gebiet einer Vertragspartei berechtigt waren. Demzufolge haben Inhaber einer unterjÃ¤hrigen Aufenthaltsbewilligung ein Recht auf deren Erneuerung. Solchen mit einer Bewilligungsdauer von einem Jahr oder mehr garantiert das FZA automatisch die VerlÃ¤ngerung ihrer Aufenthaltserlaubnis. Diesen Arbeitnehmern und SelbstÃ¤ndigerwerbenden werden die mit der FreizÃ¼gigkeit verbundenen Rechte ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens des Abkommens eingerÃ¤umt (Art. 10 Abs. 5 letzter Satz FZA), wobei auf Art. 7 FZA verwiesen wird. Diese Bestimmung regelt unter anderen die Rechte der FamilienangehÃ¶rigen auf Aufenthalt und AusÃ¼bung einer ErwerbstÃ¤tigkeit unbesehen ihrer StaatsangehÃ¶rigkeit (Art. 7 lit. d und e FZA).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers fÃ¤llt nicht in die Kategorie der TrÃ¤ger von unter- oder Ã¼berjÃ¤hrigen Arbeits- und Aufenthaltsbewilligungen nach dem Wortlaut von Art. 10 Abs. 5 FZA. Diese Vorschrift richtet sich nur an die kontingentierten ArbeitskrÃ¤fte, in welche Kategorie die niedergelassenen Personen jedoch nicht fallen. Diejenigen europÃ¤ischen auslÃ¤ndischen Personen, die vor dem Inkrafttreten des FZA bereits im Besitz einer Niederlassungsbewilligung waren, werden im FZA nirgends erwÃ¤hnt, was damit zusammenhÃ¤ngen dÃ¼rfte, dass die Niederlassungsbewilligung eine spezifisch schweizerische Regelung darstellt und in den Vertragsstaaten keine Entsprechung findet. Es kann indessen nicht zweifelhaft sein, dass mit dem FZA den bereits in der Schweiz ansÃ¤ssigen auslÃ¤ndischen Personen, die Ã¼ber einen besseren Aufenthaltsstatus verfÃ¼gen, keine ungÃ¼nstigere Behandlung zukommen sollte als den Jahresaufenthaltern. Dies umso mehr, als bereits bei dieser Kategorie im Sinne des Ãbergangsrechts vom Kriterium eines grenzÃ¼berschreitenden AnknÃ¼pfungspunkts Abstand genommen wird. Umso weniger kann dem niedergelassenen BevÃ¶lkerungsteil europÃ¤ischer Herkunft die fehlende grenzÃ¼berschreitende Eigenschaft entgegengehalten werden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Damit fÃ¤llt die Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers unter den Anwendungsbereich des FZA, wobei es aufgrund ihres Niederlassungsrechts keine Rolle spielt, ob sie erwerbstÃ¤tig ist oder nicht. Dies fÃ¼hrt nach Art. 3 Anhang I FZA dazu, dass der BeschwerdefÃ¼hrer ein abgeleitetes Recht auf Aufenthalt hat.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Art. 3 Abs. 1 Anhang I FZA verlangt, dass die direkt aus dem Abkommen berechtigte Person in der Lage ist, fÃ¼r die nachzuziehenden FamilienangehÃ¶rigen genÃ¼genden Wohnraum zur VerfÃ¼gung zu stellen. Hieran ist nicht zu zweifeln, nachdem der BeschwerdefÃ¼hrer und seine Ehefrau seit lÃ¤ngerer Zeit Ã¼ber einen unverÃ¤nderten gemeinsamen ehelichen Wohnsitz verfÃ¼gen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Das Recht, den Ehegatten nachziehen zu kÃ¶nnen, setzt weiter voraus, dass die Ehe intakt und das Eheleben nicht nur vorgetÃ¤uscht ist. In der Befragung als Zeugin hat sich die Ehefrau wie folgt geÃ¤ussert: Das Eheleben verlange von ihr eine tÃ¤gliche Kraftanstrengung; sie mÃ¶chte ihren Mann nicht verlieren und an der Ehe festhalten. Zwar habe sie sich frÃ¼her mit dem Gedanken an eine Scheidung getragen, seit der Entlassung des Ehemanns aus dem Strafvollzug gehe es aber besser. Ihre frÃ¼here Schilderung, wonach der BeschwerdefÃ¼hrer die Freizeit ohne sie verbringe und sie nicht wisse, was er tue, sei nicht mehr zutreffend. Er verbringe die Abende zu Hause, und gemeinsame GesprÃ¤che seien mÃ¶glich geworden. Auch sei er im Haushalt zu Hilfeleistungen bereit und trage zu den Haushaltskosten bei. Sie leide an einer depressiven Erkrankung und besuche regelmÃ¤ssig eine Psychotherapie. Ihre ErwerbsfÃ¤higkeit sei invaliditÃ¤tsbedingt erloschen oder zumindest stark vermindert. Sie erhalte eine Rente der Invalidenversicherung und eine solche der Pensionskasse ihres frÃ¼heren Arbeitgebers. Die AktivitÃ¤ten im Zusammenhang mit der Besorgung ihres Haushalts und die Anwesenheit des Ehemanns seien wichtig, um ihre Krankheit zu ertragen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Bei der WÃ¼rdigung der Zeugenaussage ist zu berÃ¼cksichtigen, dass diese in Anwesenheit des Ehemanns und dessen Rechtsvertreter erfolgt sind und daher nicht auszuschliessen ist, dass der Zeugin gewisse Instruktionen oder Empfehlungen erteilt worden waren, die Ehe in einem mÃ¶glichst positiven Licht zu schildern. Die Frage, ob die Ehe intakt sei, muss deshalb mit ZurÃ¼ckhaltung bejaht werden. Immerhin erscheint glaubhaft, dass die Anwesenheit des Ehemanns fÃ¼r die Ehefrau hilfreich sein mag, ihre labilen Phasen zu ertragen, und dass seine Abwesenheit ihrem Zustand und der LebensqualitÃ¤t abtrÃ¤glich sein kÃ¶nnte. In diesem Sinn erfÃ¼llt der BeschwerdefÃ¼hrer eine gewisse Beistands- und FÃ¼rsorgefunktion fÃ¼r seine Ehefrau, was einem wesentlichen Zweck und Inhalt einer Ehe entspricht. Das Gericht hat demzufolge keinen begrÃ¼ndeten Anlass anzunehmen, das intakte Eheleben sei nur vorgetÃ¤uscht. Somit ist nicht davon auszugehen, die Berufung auf die Ehe erfolge in rechtsmissbrÃ¤uchlicher Weise. Es ist somit von einer ausreichend gÃ¼ltigen Ehe auszugehen. Die Voraussetzungen fÃ¼r ein Aufenthaltsrecht des BeschwerdefÃ¼hrers gemÃ¤ss Art. 3 Anhang I FZA sind folglich erfÃ¼llt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. a) Die aufgrund des FZA eingerÃ¤umten Rechte dÃ¼rfen nur durch Massnahmen, die aus GrÃ¼nden der Ã¶ffentlichen Ordnung, Sicherheit und Gesundheit gerechtfertigt sind, eingeschrÃ¤nkt werden (Art. 5 Abs. 1 Anhang I FZA). Zur PrÃ¤zisierung erklÃ¤rt Abs. 2 von Art. 5 â neben dem allgemeinen Verweis auf die Rechtsprechung des EuGH â die Richtlinien 64/221/EWG, 72/194/EWG und 75/35/EWG als verbindlich. Damit sind Richtlinien (RL) der Organe der EuropÃ¤ischen Gemeinschaft (bzw. der damaligen EuropÃ¤ischen Wirtschaftsgemeinschaft EWG) auch als fÃ¼r die rechtsanwendenden Instanzen in der Schweiz verbindlich erklÃ¤rt worden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die RL 64/221 vom 25. Februar 1964 (vgl<a id="_Hlt52075042">. www</a>.europa.eu.int) wurde zum Zweck der Koordinierung der </span>Sondervorschriften fÃ¼r die Einreise und den Aufenthalt von AuslÃ¤ndern, soweit sie aus GrÃ¼nden der Ã¶ffentlichen Ordnung, Sicherheit oder Gesundheit gerechtfertigt sind,<span> erlassen. Die spÃ¤ter erlassenen RL 72/194 und 75/35 beinhalten keine zusÃ¤tzlichen materiellen Regelungen, sondern weiten den Adressatenkreis der RL 64/221 aus, was vorliegend nicht von Bedeutung ist. RL 64/221 (nachfolgend: "die Richtlinie") gilt gemÃ¤ss deren Art. 1 Abs. 2 auch fÃ¼r die Ehegatten und Familienmitglieder aufgrund einer abgeleiteten Rechtsstellung und somit fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer. Die in der Richtlinie aufgestellten GrundsÃ¤tze fÃ¼r Sonderregelungen auf dem Gebiet der Ã¶ffentlichen Ordnung, Sicherheit und Gesundheit sind durch die Rechtsprechung des EuGH prÃ¤zisiert worden (vgl. BGE 129 II 215 E. 7 auch zum Folgenden).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>aa) Nach der Rechtsprechung des EuGH ist unter einer Massnahme im Sinne der Richtlinie jede Handlung zu verstehen, die das Recht auf freie Einreise und Aufenthalt berÃ¼hrt (EuGH, 27. Oktober 1977, Bouchereau, 30/77, www.europa.eu.int). Dies trifft auch fÃ¼r die zu beurteilende NichtverlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung des BeschwerdefÃ¼hrers zu.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Eine Massnahme ist nur zulÃ¤ssig, wenn sie an ein persÃ¶nliches Verhalten der in Betracht kommenden Einzelperson anknÃ¼pft. Das persÃ¶nliche Verhalten muss eine GefÃ¤hrdung der Ã¶ffentlichen Ordnung und Sicherheit bewirken; so genannte generalprÃ¤ventive Gesichtspunkte erfÃ¼llen diese Voraussetzung nicht (EuGH, 26. Februar 1975, Bonsignore, 67/74, www.europa.eu.int). Die NichtverlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung durch die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit knÃ¼pft an die Verurteilung des BeschwerdefÃ¼hrers durch den Strafrichter an. Die Verurteilung erfolgte aufgrund des persÃ¶nlichen Verhaltens und Verschuldens, die fremdenpolizeiliche Massnahme somit aufgrund spezialprÃ¤ventiver ErwÃ¤gungen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>cc) Der die Massnahme anordnende Vertragsstaat muss gegenÃ¼ber dem gleichen Verhalten, das von eigenen StaatsangehÃ¶rigen ausgeht, ebenfalls Zwangsmassnahmen oder andere tatsÃ¤chlichen oder effektiven Massnahmen zur BekÃ¤mpfung dieses Verhaltens ergreifen (EuGH, 18. Mai 1982, Adoui und Cornuaille, 115/81 und 116/81, www.europa.eu.int).</span><span> </span><span>Diese Voraussetzung ist ebenfalls erfÃ¼llt, werden doch schweizerische StraftÃ¤ter fÃ¼r die gleichen Delikte ebenfalls strafrechtlich verfolgt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>dd) Die Berufung auf den Begriff der Ã¶ffentlichen Ordnung setzt ausser der StÃ¶rung, die jede Gesetzesverletzung darstellt, eine tatsÃ¤chlich und hinreichend schwere GefÃ¤hrdung voraus, die ein Grundinteresse der Gesellschaft berÃ¼hrt (EuGH, 27. Oktober 1977, Bouchereau, 30/77). Das Bundesgericht bejahte diese Voraussetzung bei einem DrogenhÃ¤ndler, der von einem Tessiner Gericht mit einer Zuchthausstrafe von drei Jahren und neun Monaten bestraft worden war (BGE 129 II 215 E. 7.3). Ob die Voraussetzung bei dem mit einer GefÃ¤ngnisstrafe von zwei Jahren und neun Monaten bestraften BeschwerdefÃ¼hrer erfÃ¼llt ist, kann aufgrund der nachfolgenden ErwÃ¤gungen offen bleiben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>ee) Strafrechtliche Verurteilungen allein vermÃ¶gen gemÃ¤ss EuGH nicht ohne weiteres die Massnahmen der Ã¶ffentlichen Ordnung und Sicherheit im Sinn von Art. 3 Abs. 2 der Richtlinie zu begrÃ¼nden. Dies bedeutet, dass frÃ¼here strafrechtliche Verurteilungen nur insoweit berÃ¼cksichtigt werden dÃ¼rfen, als die ihnen zu Grunde liegenden UmstÃ¤nde ein persÃ¶nliches Verhalten erkennen lassen, das eine gegenwÃ¤rtige GefÃ¤hrdung der Ã¶ffentlichen Ordnung darstellt (EuGH, 27. Oktober 1977, Bouchereau, 30/77, und EuGH, 19. Januar 1999, Calfa, C-348/96, www.europa.eu.int). Im Urteil in Sachen Calfa bemÃ¤ngelte der EuGH, dass die Ausweisung einer italienischen StaatsangehÃ¶rigen aus Griechenland allein aufgrund der strafrechtlichen Verurteilung erfolgt sei, somit "automatisch verfÃ¼gt, ohne dass das persÃ¶nliche Verhalten des TÃ¤ters oder die von ihm ausgehende GefÃ¤hrdung der Ã¶ffentlichen Ordnung berÃ¼cksichtigt" worden sei (EuGH, Calfa, Rz. 27). Entsprechend seien die in der Richtlinie vorgesehenen Voraussetzungen fÃ¼r die Anwendung der Ausnahme der Ã¶ffentlichen Ordnung, wie sie der Gerichtshof ausgelegt habe, nicht erfÃ¼llt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Die strafrechtliche Verurteilung des BeschwerdefÃ¼hrers, beziehungsweise die der Tat zu Grunde liegenden UmstÃ¤nde, lassen keinen Hinweis auf die PersÃ¶nlichkeit des Verurteilten zu, wonach dieser heute die Ã¶ffentliche Ordnung und Sicherheit gefÃ¤hrde. Im Urteil der Corte delle Assise correzionali di Bellinzona vom 31. MÃ¤rz 1999 findet sich im Zusammenhang mit der Straf- und Massnahmenzumessung die ErwÃ¤gung, beim BeschwerdefÃ¼hrer sei die Erwartung gerechtfertigt, dass er eine Arbeit finde und das Auseinanderbrechen der Familie verhindern kÃ¶nne. Entsprechend wurde die BewÃ¤hrungszeit fÃ¼r die Landesverweisung nur wenig Ã¼ber dem gesetzlichen Minimum angesiedelt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Ebenso wenig kann eine GefÃ¤hrdung der Ã¶ffentlichen GÃ¼ter aufgrund des heutigen, von der strafrechtlichen Verurteilung unabhÃ¤ngigen Verhaltens des BeschwerdefÃ¼hrers festgestellt werden. Dieser hat nach der Entlassung aus dem Strafvollzug eine Anstellung gesucht und ist nun seit lÃ¤ngerer Zeit an einer festen Stelle tÃ¤tig, wo er eine gute Beurteilung erfÃ¤hrt. Im privaten Bereich scheint er sich um ein geregeltes Leben zu bemÃ¼hen und bereit, seiner Ehefrau finanzielle und menschliche UnterstÃ¼tzung zukommen zu lassen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Im vorangegangenen Verfahren beurteilten die BehÃ¶rden (Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit und Regierungsrat) sowie das Verwaltungsgericht (vgl. VB.2002.00103) die Massnahme aufgrund des Landesrechts. Dieses stellt massgeblich auf das Verschulden ab (Art. 17 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 10 Abs. 1 lit. a und Art. 11 Abs. 2 ANAG sowie Art. 16 Abs. 3 der Vollziehungsverordnung zum ANAG vom 1. MÃ¤rz 1949). DemgegenÃ¼ber verlangen die Massnahmen gemÃ¤ss Art. 5 Anhang I FZA eine konkrete GefÃ¤hrdung der Ã¶ffentlichen Ordnung und Sicherheit und lassen, wie ausgefÃ¼hrt, ein alleiniges Abstellen auf das strafrechtliche Verschulden nicht genÃ¼gen. Der "Automatismus" zwischen strafrechtlicher Verurteilung und fremdenpolizeilicher Massnahme ist im Licht des FZA verpÃ¶nt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Da dem BeschwerdefÃ¼hrer keine konkrete GefÃ¤hrdung der Ã¶ffentlichen Ordnung und Sicherheit nachgewiesen werden kann, sind die Voraussetzungen fÃ¼r eine Massnahme im Sinn von Art. 5 Anhang I FZA nicht erfÃ¼llt. Demzufolge erweist sich die NichtverlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung als mit Art. 5 Anhang I FZA unvereinbar. Der ursprÃ¼ngliche Antrag des BeschwerdefÃ¼hrers auf VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung vom 3. April 2002 ist daher gutzuheissen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]), und dem BeschwerdefÃ¼hrer steht fÃ¼r das Rekurs- und Beschwerdeverfahren eine angemessene ParteientschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde vom 3. April 2002 wird gutgeheissen. Der Beschluss des Regierungsrats vom 27. Februar 2002 wird aufgehoben und der Regierungsrat angewiesen, dem BeschwerdefÃ¼hrer die Aufenthaltsbewilligung zu verlÃ¤ngern.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden der Beschwerdegegnerin auferlegt.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">4. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem BeschwerdefÃ¼hrer fÃ¼r das Rekurs- und das Beschwerdeverfahren eine ParteientschÃ¤digung von insgesamt Fr. 3'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) zu bezahlen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">5. Gegen <a id="Dropdown3">diesen</a> <a id="Dropdown4">Entscheid</a> kann innert <a id="Dropdown5">30</a> Tagen, von <a id="Dropdown1">der</a> Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="MsoNormal"><span>6. ...</span></p> <p class="MsoHeader"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>