<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2006.00220</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205960&amp;W10_KEY=4467135&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2006.00220</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 28.06.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Submissionsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Submission</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Arbeitsvergabe "Friedhofunterhalt und Bestattungsarbeiten".<br/><br/>Die Vergabebehörde legt nicht dar, inwiefern die Referenzen der Beschwerdeführerin, die sie ebenfalls als sehr gut bezeichnet, eine geringere Benotung rechtfertigen. Indem sie das Angebot der Beschwerdeführerin beim Unterkriterium "Referenzen" ohne ersichtlichen Grund um drei Punkte schlechter bewertete, hat sie das ihr zustehende Ermessen missbraucht (E. 5).<br/>Das Unterkriterium "Lehrlingsausbildung" kann für die Bewertung des leistungsorientierten Kriteriums "Qualität des Angebots" nicht verwendet werden. Es hätte überdies ausdrücklich als Zuschlagskriterium bekannt gegeben werden müssen (E. 6).<br/>Der Abzug von 4 Punkten beim Unterkriterium "Anfahrtsweg/Umweltbelastung" für den rund 8 km längeren Anfahrtsweg der Beschwerdeführerin ist selbst bei Berücksichtigung allfälliger kurzfristiger Einsätze offensichtlich unhaltbar (E. 7).<br/>Aufgrund der höheren Mitarbeiterzahl vermag die Beschwerdeführerin die Betreuung von drei Friedhöfen zu gewährleisten, weshalb der Abzug von einem Punkt beim Unterkriterium "keine weiteren Friedhöfe" nicht gerechtfertigt ist (E. 8).<br/>Gutheissung und Aufhebung des Zuschlags (E. 10).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANFAHRTSWEG">ANFAHRTSWEG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEKANNTGABE">BEKANNTGABE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWERTUNG DER ZUSCHLAGSKRITERIEN">BEWERTUNG DER ZUSCHLAGSKRITERIEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FRIEDHOF">FRIEDHOF</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GLEICHBEHANDLUNG">GLEICHBEHANDLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEHRLINGSAUSBILDUNG">LEHRLINGSAUSBILDUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEISTUNGSFÃHIGKEIT">LEISTUNGSFÃHIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REFERENZ">REFERENZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: SUBMISSIONSRECHT">SUBMISSIONSRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSCHLAGSKRITERIEN">ZUSCHLAGSKRITERIEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 3 BGBM</span><br/><span class="gerade">Art. 5 BGBM</span><br/><span class="ungerade">Art. 1 Abs. III IVÃ¶B</span><br/><span class="gerade">§ 33 Abs. I SubmV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit einer Ausschreibung vom 21. Oktober 2005 erÃ¶ffnete die Gemeinde X ein selektives Vergabeverfahren fÃ¼r den Unterhalt ihrer FriedhÃ¶fe, die Grabpflege und Bestattungsarbeiten. Aufgrund der eingegangenen Bewerbungen wurden zwei Interessenten zum Einreichen eines Angebots eingeladen. Mit Beschluss vom 18. April 2006 vergab der Gemeinderat X den Auftrag an B. Dieser Entscheid wurde der nicht berÃ¼cksichtigten Anbieterin A AG mit Brief vom 4. Mai 2006 erÃ¶ffnet.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die A AG erhob am 12. Mai 2006 beim Verwaltungsgericht Beschwerde gegen den Entscheid des Gemeinderats und beantragte, dieser sei aufzuheben und die Vergabe sei neu zu beurteilen. Gleichzeitig ersuchte sie um Erteilung der aufschiebenden Wirkung.</p> <p class="Urteilstext">Der Gemeinderat X stellte in seiner Beschwerdeantwort vom 13. Juni 2006 Antrag auf Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der BeschwerdefÃ¼hrerin sowie auf Abweisung des Gesuchs betreffend aufschiebende Wirkung. Mit einer Eingabe vom 16. Juni 2006 nahm der Gemeinderat zur Rechtzeitigkeit seines Fristerstreckungsgesuchs vom 7. Juni 2006 Stellung. Der Mitbeteiligte liess sich nicht vernehmen.</p> <p class="Zwischentitel">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Vergabeentscheide kantonaler und kommunaler Auftraggeber kÃ¶nnen unmittelbar mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht weitergezogen werden (RB 1999 Nr. 27 = <span class="urteilstextchar">BEZ 1999 Nr. 13 = ZBl 100/1999, S. 372; vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 41 N. 22). Auf das Beschwerdeverfahren gelangen die Art. 15 ff. der revidierten Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen vom 15. MÃ¤rz 2001 (IVÃ¶B) sowie § 2 des Gesetzes vom 15. September 2003 Ã¼ber den Beitritt zur revidierten Interkantonalen Vereinbarung zur Anwendung. </span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Die Fortdauer der aufschiebenden Wirkung, die zwischen den Parteien streitig ist, muss nicht mehr beurteilt werden, da das Verfahren mit dem heutigen Entscheid abgeschlossen wird.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Ob mit Bezug auf die verspÃ¤tete Beschwerdeantwort GrÃ¼nde fÃ¼r eine Fristwiederherstellung bestehen, kann offen bleiben, da die Sachdarstellung des Gemeinderats, soweit sie eine notwendige Grundlage des Beschwerdeentscheids darstellt, selbst im Fall einer Ve</span>rspÃ¤tung zu berÃ¼cksichtigen ist (vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 54 N. 8, § 60 N. 4<span>). Der BeschwerdefÃ¼hrerin entsteht daraus mit Blick auf den Ausgang des Verfahrens auch kein Nachteil. </span></p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Dauer des zu vergebenden Auftrags wurde in der publizierten Ausschreibung mit zehn Jahren angegeben (Mitte 2006 bis Mitte 2016), nach den Unterlagen fÃ¼r die PrÃ¤qualifikation betrÃ¤gt sie dagegen nur fÃ¼nf Jahre (Mitte 2006 bis Mitte 2011. Eine fÃ¼nfjÃ¤hrige Vertragsdauer wurde auch im Vergabeentscheid des Gemeinderats vorgesehen.</p> <p class="Urteilstext">Die Angaben zur HÃ¶he der Angebotspreise sind ebenfalls nicht eindeutig. Im Protokoll der OffertÃ¶ffnung sowie in der Mitteilung des Vergabeentscheids an die BeschwerdefÃ¼hrerin werden BetrÃ¤ge von Fr. 49'748.- (BeschwerdefÃ¼hrerin) und Fr. 60'366.85 (Mitbeteiligter) genannt, welche nur die Fixkosten fÃ¼r den Unterhalt der beiden FriedhÃ¶fe gemÃ¤ss den AnhÃ¤ngen 5 und 6 der Angebote enthalten. FÃ¼r die Evaluation der Angebote und den Vergabeentscheid des Gemeinderats wurden dann auch die nach Einheitspreisen offerierten Kosten gemÃ¤ss den AnhÃ¤ngen 1, 2 und 4 sowie fÃ¼r den Grabunterhalt zulasten der AngehÃ¶rigen (Einheitspreise gemÃ¤ss Anhang 3) in die Berechnung einbezogen, ohne dass ersichtlich wÃ¤re, von welchen quantitativen Annahmen die Gemeinde ausging. Dies fÃ¼hrte zu GesamtbetrÃ¤gen von Fr. 167'516.85 fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin und Fr. 183'041.35 fÃ¼r den Mitbeteiligten. Auf den letztgenannten Betrag lautet der Zuschlag des Gemeinderats.</p> <p class="Urteilstext">Auftragsdauer und Angebotspreise sind jedoch im Beschwerdeverfahren nicht umstritten und brauchen daher nicht weiter Ã¼berprÃ¼ft zu werden. </p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Die Beschwerdegegnerin gab in der Ã¶ffentlichen Ausschreibung des Auftrags die folgenden Zuschlagskriterien bekannt:</span></p> <p class="EinzugZitat">â Beste ErfÃ¼llung der Eignungskriterien<br/> â Preis<br/> â VerfÃ¼gbarkeit</p> <p class="Urteilstext"><span>Als Eignungskriterien hatte sie in der Ausschreibung die "Erfahrung des Bewerbers und der vorgesehenen SchlÃ¼sselpersonen im Unterhalt von FriedhÃ¶fen und Bestattungen" (Ziff. 3.3) und als Eignungsnachweise den "Nachweis einer ausreichenden fachlichen und organisatorischen LeistungsfÃ¤higkeit durch Selbstdeklaration" sowie "Angaben zu Referenzobjekten" (Ziff. 3.4) genannt. Die Eingabeunterlagen zur PrÃ¤qualifikation enthielten sodann eine auszufÃ¼llende Referenzliste und eine Liste "Spezielle Eignungskriterien", welche die geforderte Eignung detaillierter umschrieb und die Zuschlagskriterien wiederholte.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Aufgrund der Offertauswertung der Beschwerdegegnerin erhielten die BeschwerdefÃ¼hrerin und der Mitbeteiligte folgende Noten:</span></p> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoTableGrid"> <tr> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>Zuschlagskriterien</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>Gewichtung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>Punkte</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>BeschwerdefÃ¼hrerin</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>Punkte</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>Mitbeteiligter</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><b><span>1. Beste ErfÃ¼llung der Eignungskriterien</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><b><span>50 %</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><b><span> </span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><b><span> </span></b></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>1.1 Referenzen</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>15 %</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>12</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>15</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>1.2 QualitÃ¤t der SchlÃ¼sselpersonen</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>15 %</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>15</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>15</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>1.3 Erfahrung mit FriedhÃ¶fen und Bestattungen</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>15 %</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>15</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>15</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>1.4 Lehrlingsausbildung (VerhÃ¤ltnis Lehrlinge zu Ã¼brigem Personal)</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>5 %</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>3</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>5</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><b><span>2. Preis</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><b><span>40 %</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><b><span> </span></b></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>2.1 Bestattungen/Unterhalt FriedhÃ¶fe</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>20 %</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>20</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>15.7</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>2.2 Grabunterhalt/Grabbepflanzung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>20 %</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>20</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>15.7</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><b><span>3. VerfÃ¼gbarkeit</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><b><span>10 %</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><b><span> </span></b></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>3.1 Anfahrtsweg/Umweltbelastung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>9 %</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>5</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>9</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>3.2 Keine weiteren FriedhÃ¶fe</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>1 %</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>0</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><span>1</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><b><span>Gesamtbewertung</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><b><span>100 %</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><b><span>90</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"><b><span>91.4</span></b></p> </td> </tr> </table> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin beanstandet die geringere Bewertung ihres Angebots bei den Unterkriterien "Referenzen" und "Lehrlingsausbildung" sowie bei den beiden Unterkriterien des Zuschlagskriteriums "VerfÃ¼gbarkeit".</span></p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Beim Unterkriterium "Referenzen" erhielt der Mitbeteiligte das Maximum von 15 Punkten, die BeschwerdefÃ¼hrerin dagegen nur 12 Punkte zuerkannt. Die BeschwerdefÃ¼hrerin hatte in ihren Unterlagen zur PrÃ¤qualifikation drei Friedhofsbetriebe anderer Gemeinden als Referenzen aufgefÃ¼hrt, der Mitbeteiligte als friedhofsspezifische Referenz einzig die Beschwerdegegnerin. Diese begrÃ¼ndet die Benotung in der Beschwerdeantwort damit, dass die Referenzen beider Anbietenden sehr gut ausgefallen seien. Der Mitbeteiligte Ã¼be jedoch die Funktion als FriedhofsgÃ¤rtner fÃ¼r die Gemeinde X seit 1984 aus. Die QualitÃ¤t seiner Arbeit sei vorzÃ¼glich und seit 22 Jahren ununterbrochen zuverlÃ¤ssig, und der Umgang mit der BevÃ¶lkerung und der Verwaltung sei Ã¤usserst korrekt. Diese hervorragende Referenz rechtfertige eine bessere Bewertung.</p> <p class="Urteilstext"><span>Eine Auftraggeberin kann die eigenen Erfahrungen, die sie mit einem Anbieter gemacht hat, wie eine externe Referenz in die Bewertung berÃ¼cksichtigen (VGr, </span>23. Februar 2005, VB.2004.00499, E. 6.2, www.vgrzh.ch<span>). Sie darf jedoch die eigene Erfahrung nicht von vornherein hÃ¶her bewerten, sondern muss einem Anbieter, der noch nie fÃ¼r sie tÃ¤tig war, die gleichen Chancen einrÃ¤umen, indem sie seine Referenzen gleichberechtigt in die Evaluation einbezieht. Andernfalls wÃ¼rde der bisherige Auftragnehmer in einer Weise bevorzugt, die sich mit den GrundsÃ¤tzen der Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung (Art. 1 Abs. 3 lit. b IVÃ¶</span>B, Art. 3 und 5 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 1995 Ã¼ber den Binnenmarkt [BGBM]) nicht vereinbaren liesse (vgl. Josua Raster/Stefan G. Schmid, Referenzen im Vergabeverfahren, Ein Einblick in die verwaltungsrechtliche Praxis, Kriterium Nr. 17, Dezember 2005, S. 2 f.<span>).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Vorliegend legt die Beschwerdegegnerin glaubwÃ¼rdig dar, dass sie die ArbeitsqualitÃ¤t des Mitbeteiligten (und damit dessen interne "Referenz") als sehr gut bewerten durfte. Sie erklÃ¤rt jedoch nicht, inwiefern die Referenzen der BeschwerdefÃ¼hrerin, die sie ebenfalls als sehr gut bezeichnet, eine geringere Benotung rechtfertigen. Der Vergabestelle steht zwar bei der Beurteilung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien ein weiter Ermessensspielraum zur VerfÃ¼gung; sie muss sich jedoch in der AusÃ¼bung ihres Ermessens an sachlichen Gesichtspunkten orientieren, die sich nachvollziehbar begrÃ¼nden lassen. Indem die Beschwerdegegnerin das Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin ohne ersichtlichen Grund um drei Punkte schlechter bewertete, hat sie das ihr zustehende Ermessen missbraucht. Die Referenzen der BeschwerdefÃ¼hrerin sind daher ebenso wie jene des Mitbeteiligten mit 15 Punkten zu benoten.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext">Beim Unterkriterium "Lehrlingsausbildung" erhielt die Mitbeteiligte aufgrund des VerhÃ¤ltnisses der Anzahl Lehrlinge zum Ã¼brigen Personal 5 Punkte, die BeschwerdefÃ¼hrerin nur 3 Punkte. Die BeschwerdefÃ¼hrerin beanstandet diese Benotung.</p> <p class="Urteilstext">Das Unterkriterium "Lehrlingsausbildung" durfte jedoch aus einem andern Grund gar nicht angewandt werden. Bei der Bekanntgabe der Zuschlagskriterien wurde die Lehrlingsausbildung nicht erwÃ¤hnt; die Beschwerdegegnerin hat das Merkmal erst nachtrÃ¤glich als Unterkriterium des Kriteriums "Beste ErfÃ¼llung der Eignungskriterien" herangezogen. Lehrlingsausbildung ist jedoch kein leistungsorientiertes Kriterium, da es sich nicht auf den wirtschaftlichen Nutzen des Angebots bezieht, sondern einem leistungsfremden, sozialpolitischen Ziel dient (VGr, 9. Juli 2003, BEZ 2003 Nr. 38 E. 3; VGr, 21. April 2004, VB.2003.00268, E. 4.3, www.vgrzh.ch). Als Unterkriterium fÃ¼r die Bewertung der QualitÃ¤t des Angebots (eines leistungsorientierten Kriteriums) kann die Lehrlingsausbildung daher nicht verwendet werden. Ãberdies mÃ¼sste sie wegen ihrer Sonderstellung ausdrÃ¼cklich als Zuschlagskriterium bekannt gegeben werden (VGr, 31. Mai 2006, VB.2005.00573, E. 6.2, www.vgrzh.ch).</p> <p class="Urteilstext"><span>Die beim Unterkriterium "Lehrlingsausbildung" vergebenen Punkte sind daher bei beiden Anbietenden ausser Betracht zu lassen. </span></p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Beim Unterkriterium "Anfahrtsweg/Umweltbelastung" wurde das Angebot des Mitbeteiligten mit 9 Punkten, dasjenige der BeschwerdefÃ¼hrerin mit 5 Punkten benotet. Die Beschwerdegegnerin erklÃ¤rt dazu in der Beschwerdeantwort, dass entgegen der missverstÃ¤ndlichen Bezeichnung des Unterkriteriums nicht auf den Schadstoffausstoss wegen des lÃ¤ngeren Anfahrtsweges der BeschwerdefÃ¼hrerin abgestellt worden sei. Hingegen kÃ¶nne der bloss 1 km vom Friedhof entfernt domizilierte Mitbeteiligte rascher zur Stelle sein als die gut 8 km weiter entfernte BeschwerdefÃ¼hrerin. Diese rasche VerfÃ¼gbarkeit falle vor allem bei der SchneerÃ¤umung vor einer Beerdigung oder vor den sonntÃ¤glichen Gottesdiensten und anderen AnlÃ¤ssen in der Kirche ins Gewicht.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Verwendung des Anfahrtswegs als Zuschlagskriterium stellt eine BeschrÃ¤nkung des Marktzugangs auswÃ¤rtiger Anbieter dar, die gemÃ¤ss Art. 3 in Verbindung mit Art. 5 BGBM nur zulÃ¤ssig ist, wenn sie zur Wahrung Ã¼berwiegender Ã¶ffentlicher Interessen unerlÃ¤sslich und Ã¼berdies verhÃ¤ltnismÃ¤ssig ist (Art. 3 Abs. 1 lit. b und c BGBM). Ein kurzer Anfahrtsweg kann z.B. dann als sachlich gerechtfertigtes Kriterium gelten, wenn fÃ¼r den fraglichen Auftrag ein Pikettdienst mit kurzen Reaktionszeiten notwendig ist. Selbst in diesem Fall muss jedoch die VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit, insbesondere mit Bezug auf die Dauer der Reaktionszeit und die Gewichtung des Kriteriums, gewahrt bleiben.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Vorliegend ist nicht ersichtlich, inwiefern der um rund 8 km lÃ¤ngere Anfahrtsweg der BeschwerdefÃ¼hrerin die rechtzeitige AusfÃ¼hrung ihrer Arbeiten ernsthaft beeintrÃ¤chtigen kÃ¶nnte. Die von der Beschwerdegegnerin genannten AnlÃ¤sse (Beerdigungen, sonntÃ¤gliche Gottesdienste etc.) sind im Voraus bekannt, und eine rechtzeitige SchneerÃ¤umung ist daher trotz der rund zehn Minuten lÃ¤ngeren Anfahrtszeit der BeschwerdefÃ¼hrerin ohne weiteres mÃ¶glich. Selbst wenn man mit Blick auf allfÃ¤llige kurzfristige EinsÃ¤tze anerkennen wollte, dass gewisse EinschrÃ¤nkungen gegenÃ¼ber weit entfernten Anbietern gerechtfertigt seien, erschiene jedenfalls das Gewicht, das die Beschwerdegegnerin diesem Umstand beigemessen hat, als unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig. Die Beschwerdegegnerin bewertet die rund zehn Minuten lÃ¤ngere Reaktionszeit der BeschwerdefÃ¼hrerin mit einem Abzug von 4 Punkten und misst ihr damit beinahe halb so viel Gewicht zu wie der doch recht erheblichen Preisdifferenz der beiden Angebote. Diese Bewertung ist offensichtlich unhaltbar. Ob der lÃ¤ngere Anfahrtsweg der BeschwerdefÃ¼hrerin allenfalls einen geringeren Abzug von einem Punkt zu begrÃ¼nden vermÃ¶chte, kann im Hinblick auf den Ausgang des Beschwerdeverfahrens dahingestellt bleiben.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>8. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Beim Unterkriterium "keine weiteren FriedhÃ¶fe" erhielt die BeschwerdefÃ¼hrerin einen Punkt weniger als die Mitbeteiligte, weil sie bereits zwei andere FriedhÃ¶fe betreut und nach der Darstellung der Beschwerdegegnerin damit zu rechnen ist, dass dort Ã¶fter gleichzeitig Bestattungen stattfinden wÃ¼rden. Die fÃ¼r Bestattungen zustÃ¤ndige qualifizierte Person mÃ¼sse aber unbedingt wÃ¤hrend und nach der Zeremonie auf dem Friedhof anwesend sein.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>BeschwerdefÃ¼hrerin und Mitbeteiligter verfÃ¼gen gemÃ¤ss ihren Angaben Ã¼ber die folgenden PersonalbestÃ¤nde (Eingabeunterlagen PrÃ¤qualifikation):</span></p> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoTableGrid"> <tr> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat">BeschwerdefÃ¼hrerin</p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat">Mitbeteiligter</p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat">Mit hÃ¶herer Fachausbildung</p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat">5</p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat">1</p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat">Mit Fachausbildung</p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat">7</p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat">2</p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat">HilfskrÃ¤fte</p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat">16</p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat">2</p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat">Auszubildende</p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat">5</p> </td> <td valign="top"> <p class="EinzugZitat">2</p> </td> </tr> </table> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin verfÃ¼gt somit in jeder Mitarbeiterkategorie mit Ausnahme der Lehrlinge Ã¼ber mindestens dreimal so viel Personal wie der Mitbeteiligte. Damit vermag sie die Betreuung von drei FriedhÃ¶fen zumindest ebenso gut zu gewÃ¤hrleisten wie der Mitbeteiligte die Betreuung des einen Friedhofs. Die hÃ¶here Zahl an BeschÃ¤ftigten verleiht ihr Ã¼berdies eine grÃ¶ssere FlexibilitÃ¤t bei allfÃ¤lligen SondereinsÃ¤tzen, die eher als Vorteil zu werten ist. Der Abzug eines Punkts aufgrund der alleinigen Tatsache, dass sie noch andere FriedhÃ¶fe betreut, erscheint daher nicht gerechtfertigt.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>9. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der Gemeinderat plÃ¤diert in der Beschwerdeantwort dafÃ¼r, dass Angebote, die beim Preis nicht mehr als 10 % auseinander liegen, als annÃ¤hernd gleichwertig zu bezeichnen seien und es in diesem Fall mÃ¶glich sein mÃ¼sse, den Auftrag demjenigen Unternehmer zu erteilen, welcher ihn bisher innehatte und bei Verwaltung und BevÃ¶lkerung bekannt und geschÃ¤tzt sei. Ein derartiges Vorgehen lÃ¤sst sich jedoch mit den GrundsÃ¤tzen des Vergaberechts, insbesondere der GewÃ¤hrleistung eines wirksamen Wettbewerbs, der Gleichbehandlung der Anbietenden und der wirtschaftlichen Verwendung Ã¶ffentlicher Gelder (Art. 1 Abs. 3 IVÃ¶B), nicht vereinbaren und ist daher unzulÃ¤ssig (vgl. vorn, E. 5).</p> <p class="Erwgung1"><b>10. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Nach der Bewertung der Beschwerdegegnerin erzielte der Mitbeteiligte ein um 1.4 Punkte hÃ¶heres Gesamtresultat als die BeschwerdefÃ¼hrerin. Die Korrekturen bei den beanstandeten Unterkriterien "Referenzen", "Lehrlingsausbildung", "Anfahrtsweg/Umweltbelastung" und "keine weiteren FriedhÃ¶fe" verbessern jedoch das Gesamtresultat der BeschwerdefÃ¼hrerin im Vergleich zum Mitbeteiligten um 9 bis 10 Punkte, sodass ihr Angebot im Ergebnis deutlich an erster Stelle liegt. Der Vergabeentscheid der Beschwerdegegnerin erweist sich damit als unzutreffend und ist aufzuheben. Die Sache ist an den Gemeinderat zurÃ¼ckzuweisen, um den Zus</span>chlag der BeschwerdefÃ¼hrerin zu erteilen (vgl. VGr, 13. Februar 2002, BEZ 2002 Nr. 33<span>).</span></p> <p class="Erwgung1"><b>11. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend wird die Beschwerdegegnerin kostenpflichtig <span>(§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959), </span>und es steht ihr von vornherein keine ParteientschÃ¤digung zu. Eine ParteientschÃ¤digung ist auch der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht zuzusprechen, die weder einen Rechtsvertreter beigezogen noch ein EntschÃ¤digungsbegehren gestellt hat.</p> <p class="Zwischentitel">DemgemÃ¤ss <a id="Text25"></a>entscheidet die Kammer:</p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird gutgeheissen und der angefochtene Beschluss des Gemeinderats X vom 18. April 2006 aufgehoben. Die Sache wird an den Gemeinderat zurÃ¼ckgewiesen, um den Zuschlag an die BeschwerdefÃ¼hrerin zu erteilen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 3'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 90.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 3'090.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden der Beschwerdegegnerin auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Es werden keine ParteientschÃ¤digungen zugesprochen.</p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>