<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2E_1/2007 /ble </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 27. Juni 2007 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Merkli, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Postfach 4358, 6002 Luzern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Staatshaftung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfassungsklage bzw. Beschwerde gegen die SUVA. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident zieht in Erwägung: </div> <div class="para">Am 8. Juni 2007 gelangte X.________ mit einer vom 7. Juni 2007 datierten, als "Verfassungsklage" bezeichneten Eingabe an das Bundesgericht. </div> <div class="para">Mit Klage kann nur in den in <span class="artref">Art. 120 BGG</span> abschliessend aufgezählten Fällen an das Bundesgericht gelangt werden. Es liegt keine der vom Gesetz genannten Fallkonstellationen vor. Die Eingabe vom 7./8. Juni 2007 kann von vornherein nicht als Klage betrachtet, sondern höchstens als Beschwerde entgegengenommen werden. </div> <div class="para">Die Beschwerde ans Bundesgericht ist zulässig gegen Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts, des Bundesstrafgerichts sowie letztinstanzlicher kantonaler Gerichte (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/86/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/86/1" type="start"></artref>Art. 86 Abs.1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/86/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>). Dabei ist die Beschwerde innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des Entscheids beim Bundesgericht einzureichen (<span class="artref">Art. 100 Abs. 1 BGG</span>). Nur eine vom Beschwerdeführer erwähnte Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern (als letzte kantonale Gerichtsinstanz) vom 11. Mai 2007, womit dieses sich für die Behandlung einer Klage für unzuständig erklärt habe, ist innerhalb der letzten 30 Tage vor Einreichung der "Verfassungsklage" ergangen und eröffnet worden. Nun aber fehlt sowohl ein Antrag des Beschwerdeführers auf dessen Aufhebung als auch jegliche Begründung, inwiefern das Verwaltungsgericht mit dieser Unzuständigkeitserklärung Recht verletzt haben soll (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>). Als Beschwerde enthält die Eingabe offensichtlich keine hinreichende Begründung, weshalb darauf gestützt auf <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten ist. </div> <div class="para">Schliesslich wird in der "Verfassungsklage" Art. 137 des per Ende 2006 ausser Kraft gesetzten Bundesgesetzes vom 16. Dezember 1943 über die Organisation der Bundesrechtspflege (OG; BS 3 531) erwähnt. Es handelt sich dabei um eine Revisionsbestimmung, auf die schon darum nicht näher einzugehen ist, weil kein bundesgerichtliches Urteil erwähnt wird, dessen Revision verlangt würde. </div> <div class="para">Auf die Eingabe vom 7./8. Juni 2007 ist mithin unter keinem Titel einzutreten, wobei das Urteil im vereinfachten Verfahren ergeht. </div> <div class="para">Unter den gegebenen Umständen ist ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span>: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Eingabe vom 7./8. Juni 2007 wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 27. Juni 2007 </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>