<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/html4/loose.dtd"> <html lang="en"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Entscheid: IV.2005.01301</title> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/favicon.ico" rel="SHORTCUT ICON"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/dijit/themes/tundra/tundra.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/ibm/domino/widget/layout/css/domino-default.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xsp.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspLTR.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspFF.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger.scss" media="screen" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger_print.scss" media="print" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body class="xspView tundra"> <form action="/c050018/svg/findexweb.nsf/urteil.xsp?uid=UWEE-9AQQXL" class="xspForm" enctype="multipart/form-data" id="view:_id1" method="post"> <header><div class="container-main noprint"><div class="container-header"><img alt="" class="xspImage" id="view:_id1:_id2:image1" src="/c050018/svg/findexweb.nsf/logo.png"/><div class="container-header-slogan show-for-medium"><h6>Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</h6></div></div></div></header><div class="container"> <div class="inner-container1 wrap clearfix"> <section class="vacancy"><div class="grid-container container-main"> <div class="grid-x grid-margin-x grid-margin-y container-form"> <div class="cell small-9 noprint"> <span>Entscheid: IV.2005.01301<span class="xspTextComputedField"></span></span></div> <div class="cell small-3 noprint"> <a href="#" id="view:_id1:lnkPrint">Drucken</a><a href="#" id="view:_id1:lnkBack">Zurück</a></div> <div class="cell small-12"> <div id="view:_id1:inputRichText1"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b>IV.2005.01301</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b> </b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">des Kantons Zürich</font><br/> <font face="serif" size="3">III. Kammer</font><br/> <font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichter Faesi, Vorsitzender</font> <p><font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</font></p> <p><font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichterin Annaheim </font></p> <p><font face="serif" size="3">Gerichtssekretär Stocker</font></p> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Urteil vom 23. November 2006</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">in Sachen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"><b>S.___</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdeführerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">vertreten durch Dr. Ronald E. Pedergnana</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Schwager + Partner, Anwaltsbüro</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beethovenstrasse 24, 8002 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"><b>Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <br/> <font face="RotisSerif" size="3">Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, S.___ mit Verfügungen vom 9. Juni 2005 (Urk. 7/8) für den Zeitraum vom 1. Juni 2003 bis zum 31. August 2004 eine ganze Rente und anschliessend bis zum 31. Dezember 2004 eine halbe Rente der Eidgenössischen Invalidenversicherung (samt entsprechender Kinderrente) zugesprochen, einen darüber hinausgehenden Rentenanspruch jedoch verneint und die dagegen mit Eingabe vom 11. Juli 2005 (Urk. 7/6) erhobene Einsprache, mit der eine halbe Invalidenrente mit Wirkung ab 1. Januar 2005 begehrt worden war, mit Entscheid vom 7. September 2005 (Urk. 2) abgewiesen hatte;</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">nach Einsicht in</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">die gegen den genannten Einspracheentscheid gerichtete Beschwerdeschrift vom 22. November 2005 (Urk. 1), mit der die Versicherte folgende Anträge stellen liess:</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1. Die Verfügung [richtig: der Einspracheentscheid] vom 7. September 2005 sei aufzuheben.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2. Der Versicherten sei eine halbe Rente ab 1. Januar 2005 zuzusprechen.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beklagten [richtig: der Beschwerdegegnerin].</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der IV-Stelle vom 12. Januar 2006 (Urk. 6),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">sowie in die weiteren Verfahrensakten;</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">unter dem Hinweis, dass das im unfallversicherungsrechtlichen Beschwerdeverfahren in Sachen des Beschwerdeführers gegen die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) ebenfalls mit heutigem Datum ein Urteil gefällt wird (Prozess Nr. UV.2005.00201);</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">in Erwägung, dass</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin auch noch ab dem 1. Januar 2005 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente hat oder ob die Beschwerdegegnerin diesen Anspruch zu Recht bis zum 31. Dezember 2004 befristet hat,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">die massgeblichen rechtlichen Bestimmungen und die Rechtsprechung zum Invaliditätsbegriff (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] in Verbindung mit Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]), zum Rentenanspruch (Art. 28 IVG) und dessen Entstehung (Art. 29 IVG, Art. 29 - 29</font><font face="RotisSerif" size="3"><sup>ter</sup></font><font face="RotisSerif" size="3"> der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV]), zum Einkommensvergleich (Art. 16 ATSG) sowie zur ärztlichen Aufgabe im angefochtenen Entscheid (Urk. 2 S. 1 ff.) zutreffend wiedergegeben sind, weshalb darauf verwiesen werden kann,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">die Beschwerdeführerin zur Begründung der Beschwerde im Wesentlichen ausführen liess, dass sie immer noch zu 50 % arbeitsunfähig sei und dass die Beschwerdegegnerin nicht einfach auf die Einschätzungen des SUVA-Kreisarztes abstellen könne, weil diese Einschätzung zum einen unrichtigerweise nicht sämtliche Unfallrestfolgen (etwa die Kopfschmerzen) berücksichtige und zum anderen neben den Residuen des erlittenen Schleudertraumas auch noch unfallfremde Gesundheitsbeeinträchtigungen (degenerative Veränderungen an der Wirbelsäule und ein Weichteilrheuma) vorlägen, weshalb die Beschwerdegegnerin eigene interdisziplinäre Abklärungen unter Federführung eines Neurologen hätte vornehmen lassen müssen,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid einzig versicherte, die Akten nochmals geprüft zu haben, und ausführte, dass eine dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nicht nachvollziehbar sei, weil degenerative Veränderungen an der Wirbelsäule altersentsprechend regelmässig vorhanden seien (Urk. 2 S. 3),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">in der Beschwerdeantwort vom 12. Januar 2006 (Urk. 6) auf weitere Bemerkungen verzichtet und auf die Stellungnahme von Dr. med. A.___ vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) vom 29. August 2005 im Feststellungsblatt vom 7. September 2005 (Urk. 7/1) verwiesen wurde, wobei sich dieser äusserst kurzen Stellungnahme jedoch keine weiterführenden Informationen entnehmen lassen,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">nach Lage der Akten davon auszugehen ist, dass die Beschwerdegegnerin den Entscheid, die der Beschwerdeführerin zugesprochene halbe Invalidenrente bis zum 31. Dezember 2004 zu befristen, im Wesentlichen auf die medizinischen Akten der SUVA abgestützt hat,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">im heutigen Urteil des hiesigen Gerichts in Sachen der Beschwerdeführerin gegen die SUVA unter anderem festgehalten wurde, dass aufgrund der vorliegenden medizinischen Akten kein Entscheid darüber möglich sei, ob die Beschwerdeführerin in ihrer Erwerbsfähigkeit eingeschränkt sei oder nicht, weil in der kreisärztlichen Einschätzung lediglich die „somatisch fassbaren“ Gesundheitsbeeinträchtigungen berücksichtigt worden seien, nicht jedoch die ebenfalls unfallkausalen, zum typischen Beschwerdebild nach HWS-Schleudertraumata gehörenden weiteren Beschwerden (kognitive Beschwerden, Kopfschmerzen und dergleichen), weshalb die Sache zur weiteren Abklärung an die SUVA zurückgewiesen wurde (Einholung eines verwaltungsunabhängigen polydisziplinären Gutachtens),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">diesbezüglich beispielhaft auf den kreisärztlichen Bericht vom 23. September 2004 verwiesen werden kann, in dem es Kreisarzt Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Chirurgie, offensichtlich unterliess, die Einschränkungen durch die sogenannten typischen Symptome nach Schleudertraumata der Halswirbelsäule zu berücksichtigen (Urk. 7/12 S. 4), was nach der einschlägigen Gerichtspraxis nicht statthaft war,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">folglich auch die (auf die SUVA-Akten abgestützte) Auffassung der Beschwerdegegnerin, wonach die Beschwerdeführerin ab 1. Januar 2005 nicht mehr in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei, nicht nachgewiesen ist, wobei noch unfallfremde Gesundheitsbeeinträchtigungen zu berücksichtigen sind,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">somit nicht feststeht, ob die Beschwerdeführerin tatsächlich in der Lage ist, seit dem 1. Januar 2005 ein rentenausschliessendes Invalideneinkommen zu erzielen,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">nach dem Gesagten der angefochtene Einspracheentscheid vom 7. September 2005 aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit diese nach Durchführung von umfassenden medizinischen Abklärungen über ihre Leistungen ab 1. Januar 2005 neu verfüge, wobei es aus prozessökonomischen Gründen angezeigt erscheint, diese Abklärungen mit jenen der SUVA zu koordinieren,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">ausgangsgemäss die Beschwerdegegnerin zu verpflichten ist, der Beschwerdeführerin eine angemessene Prozessentschädigung zu bezahlen (§ 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">vorliegend nach Berücksichtigung aller Umstände eine Prozessentschädigung in der Höhe von Fr. 1'200.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) angemessen erscheint;</font> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>erkennt das Gericht:</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der Einspracheentscheid vom 7. September 2005 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit sie im Sinne der Erwägungen verfahre und hernach über ihre Leistungen ab 1. Januar 2005 neu verfüge.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung von Fr. 1'200.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">4. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Dr. Ronald E. Pedergnana</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Bundesamt für Sozialversicherung</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">5. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><font face="RotisSansSerif" size="3"><b>30 Tagen</b></font><font face="RotisSansSerif" size="3"> seit der Zustellung beim Eidgenössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</font> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> </div></div></div> </div> </div> </section></div> </div> <input id="view:_id1__VUID" name="$$viewid" type="hidden" value="!9sm13ydbev6pcj4v3rlj1taqn!"/> <input name="$$xspsubmitid" type="hidden"/> <input name="$$xspexecid" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitvalue" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitscroll" type="hidden"/> <input name="view:_id1" type="hidden" value="view:_id1"/></form> </body> </html>