<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird aufgefordert, den Einsatz der Schweizer Luftwaffe an zivilen Veranstaltungen zu unterbinden. Die Flugzeuge der Schweizer Armee sollen nur noch bei militärischen Anlässen zum Einsatz kommen und auch dort nur unter Einhaltung von grössten Sicherheitsvorkehrungen für die Zivilbevölkerung.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist der Auffassung, dass Auftritte einer militärischen Kunstflugstaffel, unter Einhaltung aller Sicherheitsvorkehrungen, auch bei ausgewählten zivilen Veranstaltungen sinnvoll sind und auch in Zukunft möglich sein sollen. Sie dienen dazu, die Verbindung zwischen der Armee und der Bevölkerung zu stärken, was in einer auf dem Milizprinzip basierenden Armee besonders wichtig ist. Auch für die Nachwuchsgewinnung in der Aviatik - zivil wie militärisch - sind solche Aufführungen sehr wichtig. Die militärischen Anlässe allein sind dafür zu wenig zahlreich. Die zahlreichen Anfragen ziviler Veranstalter für Vorführungen der Schweizer Luftwaffe sowie der regelmässig enorme Publikumsaufmarsch zeigen, dass die Auftritte einem breiten Bedürfnis entsprechen.</p><p>Der Zusatzaufwand für die bestehenden zwei Kunstflugstaffeln ist gering: Im Gegensatz zu den meisten ausländischen Teams betreiben die Piloten der Patrouille Suisse und des PC-7-Teams diese Aufgabe neben ihrer Hauptaufgabe. Die Vorführungen gehen zulasten des ordentlichen Flugtrainings und Flugstundenbudgets; Flugvorführungen sind sogar günstiger als Trainingsflüge auf den teureren F/A-18.</p><p>Die Sicherheitsvorkehrungen wurden kürzlich überprüft und angepasst. So wurden die minimalen Sicherheitsabstände innerhalb der Formation wie auch gegenüber dem Boden erhöht. Für jede Flugvorführung analysiert ein Expertenteam die spezifischen Risiken und legt bei Bedarf weitere Risikominderungsmassnahmen fest.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.