<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00477</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204730&amp;W10_KEY=4467139&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00477</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 12.01.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Submissionsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Submission</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Elektroinstallationen für Psychiatrische Klinik: Rechtzeitigkeit der Beschwerde, Nichtberücksichtigung des Skontos.<br/><br/>Beschwerdefrist:<br/>Die Beschwerdefrist beginnt grundsätzlich mit der Zustellung des Vergabeentscheids nach § 38 Abs. 1 SubmV zu laufen; eine Publikation ist für den Fristenlauf nur ausnahmsweise massgeblich (E. 3). Schutz des Vertrauens in eine abweichende Rechtsmittelbelehrung (E. 3.4).<br/><br/>Berücksichtigung eines Skontos:<br/>Ein offerierter Skonto ist zu berücksichtigen, wenn er den in den Ausschreibungsunterlagen festgelegten Voraussetzungen entspricht (E. 4).<br/><br/>Gutheissung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSSCHREIBUNGSUNTERLAGEN">AUSSCHREIBUNGSUNTERLAGEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: ERÃFFNUNG DER VERFÃGUNG">ERÃFFNUNG DER VERFÃGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FRISTENLAUF">FRISTENLAUF</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PUBLIKATION">PUBLIKATION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SKONTO">SKONTO</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: SUBMISSIONSRECHT">SUBMISSIONSRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTRAUENSSCHUTZ">VERTRAUENSSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZAHLUNGSFRIST">ZAHLUNGSFRIST</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSTELLUNG">ZUSTELLUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 15 Abs. II IVÃ¶B</span><br/><span class="ungerade">§ 31 Abs. I SubmV</span><br/><span class="gerade">§ 35 SubmV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">BEZ 2005 Nr. 23 S. 20</span><br/><span class="gerade">BEZ 2005 Nr. 23</span><br/><span class="ungerade">RB 2005 Nr. 40</span><br/><span class="gerade">RB 2005 Nr. 43</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Ausschreibung vom 16. Juli 2004 erÃ¶ffnete das Hochbauamt des Kantons ZÃ¼rich eine Submission im offenen Verfahren fÃ¼r Elektroinstallationen (Brandschutz und Personalnotruf) in der Klinik F. Innert Frist gingen vierzehn Offerten mit (nicht bereinigten) Offertpreisen zwischen Fr. 497'824.60 und Fr. 988'920.90 ein. Mit VerfÃ¼gung des Hochbauamts vom 8. November 2004 wurde der Zuschlag an die E AG vergeben.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Eingabe vom 23. November 2004 erhoben die B AG und die C AG, die als ARGE A ein gemeinsames Angebot eingereicht hatten, beim Verwaltungsgericht Beschwerde gegen den Entscheid des Hochbauamts. Sie beantragten in erster Linie, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und der Zuschlag ihnen (den BeschwerdefÃ¼hrerinnen) zu erteilen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten des Beschwerdegegners. Gleichzeitig ersuchten sie darum, der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen, und stellten verschiedene weitere AntrÃ¤ge zum Verfahren.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das Hochbauamt des Kantons ZÃ¼rich stellte in seiner Beschwerdeantwort vom 20. Dezember 2004 die AntrÃ¤ge, auf die Beschwerde sei nicht einzutreten, eventuell sei sie abzuweisen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der BeschwerdefÃ¼hrerinnen. Ferner beantragte es, der Beschwerde keine aufschiebende Wirkung zu erteilen. Die Mitbeteiligte reichte keine Stellungnahme ein.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 4. Januar 2005 wurde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuerkannt und den BeschwerdefÃ¼hrerinnen teilweise Akteneinsicht gewÃ¤hrt. Ein weiterer Schriftenwechsel wurde nicht angeordnet.</span></p> <span><br/> </span> <p class="Zwischentitel">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Vergabeentscheide kantonaler und kommunaler Auftraggeber kÃ¶nnen unmittelbar mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht weitergezogen werden (RB 1999 Nr. 27 = <span class="UrteilstextChar">BEZ 1999 Nr. 13 = ZBl 100/1999, S. 372; vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 41 N. 22). Auf das Beschwerdeverfahren gelangen die Art. 15 ff. der revidierten Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen vom 15. MÃ¤rz 2001 (IVÃ¶B) sowie § 2 des Gesetzes vom 15. September 2003 Ã¼ber den Beitritt zur revidierten Interkantonalen Vereinbarung zur Anwendung.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerinnen beantragen die DurchfÃ¼hrung eines zweiten Schriftenwechsels, um ihnen eine Stellungnahme zur Beschwerdeantwort und den vom Beschwerdegegner eingereichten Akten zu ermÃ¶glichen. Da die Beschwerde jedoch schon aufgrund der Sachdarstellung des Beschwerdegegners gutzuheissen ist, erÃ¼brigt sich eine weitere Stellungnahme der BeschwerdefÃ¼hrerinnen.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Der Vergabeentscheid vom 8. November 2004 wurde den BeschwerdefÃ¼hrerinnen mit Begleitschreiben vom selben Datum zugestellt. Sie nahmen diese Sendung spÃ¤testens am 10. November 2004 in Empfang, wie aus ihrem gleichentags an den Beschwerdegegner gerichteten Gesuch um Mitteilung der EntscheidgrÃ¼nde hervorgeht. Am 19. November 2004 wurde der Entscheid noch im Amtsblatt des Kantons ZÃ¼rich publiziert.</p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerinnen reichten ihre Beschwerde am 23. November 2004 (Datum des Poststempels) ein. Der Beschwerdegegner macht geltend, die Beschwerde sei verspÃ¤tet, weil sie nicht innert zehn Tagen nach der Zustellung des Entscheids erhoben worden sei, und beantragt, nicht auf sie einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Beschwerden gegen den Entscheid einer VergabebehÃ¶rde sind schriftlich und begrÃ¼ndet innert zehn Tagen seit der ErÃ¶ffnung der VerfÃ¼gung einzureichen (Art. 15 Abs. 2 IVÃ¶B). Die Vergabestelle erÃ¶ffnet VerfÃ¼gungen durch Zustellung und soweit erforderlich Ã¼berdies durch VerÃ¶ffentlichung (§ 38 Abs. 1 der Submissionsverordnung vom 23. Juli 2003 [SubmV]). Einer VerÃ¶ffentlichung bedÃ¼rfen Zuschlagsentscheide im offenen und selektiven Verfahren sowie freihÃ¤ndig erteilte ZuschlÃ¤ge im Anwendungsbereich der staatsvertraglichen Verpflichtungen; die Publikation erfolgt innert 72 Tagen im kantonalen Amtsblatt sowie auf einer gemeinsamen elektronischen Plattform von Bund und Kantonen (§ 35 SubmV).</p> <p class="Urteilstext"><span>Nach der frÃ¼heren Fassung der Submissionsverordnung, die bis Ende 2003 in Kraft gestanden hatte, mussten Vergabeentscheide lediglich mittels Publikation im Amtsblatt erÃ¶ffnet werden (§ 33 der alten </span>Submissionsverordnung vom 18. Juni 1997). In der Praxis der VergabebehÃ¶rden wurden die Entscheide allerdings schon unter dem alten Recht regelmÃ¤ssig auch individuell zugestellt.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>In der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts finden sich nur wenige Hinweise zum Beginn der Rechtsmittelfrist bei der Anfechtung von Entscheiden, die auf verschiedenen Wegen (und zu verschiedenen Zeiten) erÃ¶ffnet wurden. Mit Bezug auf die Anfechtung einer Quartierplanfestsetzung, die den GrundeigentÃ¼mern sowohl persÃ¶nlich mitgeteilt als auch Ã¶ffentlich bekannt gemacht werden muss (§ 148 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975), wurde die individuelle Zustellung, die wegen Auslandabwesenheit eines Adressaten erst nach der Publikation erfolgt war, als fÃ¼r den Fristbeginn massgeblich bezeichnet (RB 1983 Nr. 3). In den ErwÃ¤gungen verwies das Gericht unter anderem auf die AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz, welche davon ausging, dass das Gesetz die schriftliche Mitteilung vorschreibe und daher die ebenfalls erforderliche VerÃ¶ffentlichung nicht massgebend sei (nicht publ. E. 2). In einem andern Entscheid wurde bei zwei auf verschiedenen Wegen erfolgten Publikationen derselben Anordnung auf den spÃ¤teren Publikationszeitpunkt abgestellt (RB 1997 Nr. 3). Der Kommentar KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl geht unter Hinweis auf diese Rechtsprechung davon aus, dass bei kumulativ vorgeschriebener ErÃ¶ffnung eines Entscheids durch persÃ¶nliche Mitteilung und amtliche VerÃ¶ffentlichung jeweils die letzte dieser ErÃ¶ffnungshandlungen fÃ¼r den Fristenlauf massgeblich sei (§ 10 N. 33). Diese Aussage geht zwar Ã¼ber die erwÃ¤hnten Entscheide hinaus, entspricht aber wohl einer oft geÃ¼bten Praxis. Andere Autoren nehmen an, dass bei mehrmaliger ErÃ¶ffnung eines Verwaltungsakts grundsÃ¤tzlich die erste rechtsgÃ¼ltige individuelle ErÃ¶ffnung massgeblich ist; wenn der Adressat jedoch aus einer spÃ¤teren Bekanntgabe in guten Treuen ableiten dÃ¼rfe, dass diese einen neuen Fristenlauf auslÃ¶se, sei er in diesem Vertrauen zu schÃ¼tzen (Thomas Merkli/Arthur Aeschlimann/Ruth Herzog, Kommentar zum Gesetz Ã¼ber die Verwaltungsrechtspflege im Kanton Bern, Bern 1997, Art. 44 N. 7, unter Hinweis auf BGE 115 Ia 12 E. 4b).</p> <p class="Urteilstext"><span>Bei Entscheiden im Bereich des Vergaberechts beginnt nach der Rechtsprechung der EidgenÃ¶ssischen Rekurskommission fÃ¼r das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen die Beschwerdefrist grundsÃ¤tzlich mit der vorgeschriebenen Publikation zu laufen; eine zusÃ¤tzliche Mitteilung mittels eines Orientierungsschreibens, das lediglich auf die Publikation verweist, vermag an diesem Fristenlauf nichts zu Ã¤ndern. Wird der Entscheid jedoch durch eine eigentliche persÃ¶nliche Zustellung mit entsprechender Rechtsmittelbelehrung erÃ¶ffnet, so gilt diese ErÃ¶ffnung als massgeblich, und der Lauf der Beschwerdefrist wird dann auch durch die (dennoch erforderliche) </span>nachtrÃ¤gliche Publikation nicht mehr beeinflusst (vgl. zum Ganzen: Peter Galli/AndrÃ© Moser/Elisabeth Lang, Praxis des Ã¶ffentlichen Beschaffungsrechts, ZÃ¼rich 2003, N. 621; AndrÃ© Moser, Rechtsprechung: Entschiedenes und Unentschiedenes, Baurecht, Sonderheft Vergaberecht 2004, S. 82; Hubert StÃ¶ckli, Baurecht 2001, S. 63, Anm. zu Nr. S3). DemgegenÃ¼ber stellt das Verwaltungsgericht des Kantons Waadt unter Hinweis auf die allgemeinen GrundsÃ¤tze des Verwaltungsprozessrechts offenbar stets auf die individuelle ErÃ¶ffnung des Vergabeentscheids ab (Moser, S. 82).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Der vorliegend angefochtene Entscheid enthielt eine Rechtsmittelbelehrung, die bei beiden ErÃ¶ffnungen â also auch bei der persÃ¶nlichen Zustellung der VerfÃ¼gung â Ã¼bereinstimmend die <i>Publikation</i> als fÃ¼r den Beginn der Beschwerdefrist massgeblich erklÃ¤rte. Auf diese Rechtsmittelbelehrung durften sich die BeschwerdefÃ¼hrerinnen in Anbetracht der dargestellten, keineswegs eindeutigen Rechtslage verlassen. Sie haben ihre Beschwerde daher rechtzeitig erhoben, und es ist auf diese einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.5 </b>Mit Blick auf kÃ¼nftige Verfahren ist wegen der praktischen Bedeutung der Frage dennoch eine grundsÃ¤tzliche Beurteilung am Platz:</p> <p class="Urteilstext">Sowohl die individuelle Zustellung wie auch die Publikation, die mit je eigener Rechtsmittelbelehrung versehen sind, stellen rechtsgÃ¼ltige ErÃ¶ffnungen des Entscheids dar und vermÃ¶gen grundsÃ¤tzlich den Beginn des Fristenlaufs auszulÃ¶sen. Dabei ist jedoch festzuhalten, dass bei individuell-konkreten Verwaltungsakten (anders als bei AllgemeinverfÃ¼gungen) die ErÃ¶ffnung mittels Zustellung die Regel ist; eine ErÃ¶ffnung mittels Publikation kommt bei derartigen VerfÃ¼gungen nur ausnahmsweise in Frage (vgl. § 10 Abs. 3 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). In Abweichung von diesem Grundsatz sehen im Bereich des Vergaberechts die Erlasse des Bundes und mancher Kantone eine Publikation als gleichwertiges oder sogar primÃ¤res Mittel der ErÃ¶ffnung vor (Art. 23 Abs. 1 des <span>Bundesgesetzes vom 16. Dezember 1994</span><b> </b>Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen; vgl. § 37 Abs. 1 der Vergaberichtlinien zur IVÃ¶B vom 25. November 1994/15. MÃ¤rz 2001). Diese Regeln sind einerseits darauf zurÃ¼ckzufÃ¼hren, dass bei Beschaffungen im Anwendungsbereich des GATT/WTO-Ãbereinkommens vom 15. April 1994 Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen (Government Procurement Agreement [GPA]; SR 0.632.231.422) ohnehin jeder Zuschlag verÃ¶ffentlicht werden muss (Art. XVIII Abs. 1 GPA), und sie tragen anderseits den Schwierigkeiten Rechnung, die bei der Zustellung an im Ausland domizilierte Beteiligte auftreten kÃ¶nnen. Nachdem nun aber die zÃ¼rcherische Submissionsverordnung seit der RechtsÃ¤nderung vom 1. Januar 2004 generell die ErÃ¶ffnung mittels Zustellung vorschreibt und nur fÃ¼r einen Teil der Entscheide zusÃ¤tzlich eine VerÃ¶ffentlichung verlangt (§ 38 Abs. 1 und § 35 SubmV), ist heute auch im Vergabeverfahren wieder die Zustellung als das in erster Linie massgebliche ErÃ¶ffnungsmittel zu betrachten. Ein Beteiligter, dem der Vergabeentscheid nach den genannten Vorschriften zugestellt werden muss und kann, darf sich daher auf diese ErÃ¶ffnung verlassen und ist nicht gehalten, zusÃ¤tzlich amtliche Publikationsorgane zu konsultieren, um die Rechtsmittelfrist zu wahren.</p> <p class="Urteilstext">Daraus ergibt sich, dass die Beschwerdefrist grundsÃ¤tzlich mit der Zustellung der VerfÃ¼gung zu laufen beginnt, was freilich voraussetzt, dass die Rechtsmittelbelehrung in diesem Sinn abgefasst ist. Wurde der Entscheid schon vor der individuellen Zustellung publiziert, ist die Publikation nach dem Gesagten fÃ¼r den Fristenlauf nicht massgeblich. Erfolgt die Publikation erst nach der Zustellung, besteht zwar ebenfalls keine sachliche Notwendigkeit, den Lauf der Rechtsmittelfrist neu beginnen zu lassen; ob ein Adressat sich dennoch auf die nochmalige ErÃ¶ffnung verlassen darf, beurteilt sich jedoch nach Treu und Glauben und hÃ¤ngt vor allem davon ab, wie die Rechtsmittelbelehrung lautet. Damit aus einer nachtrÃ¤glichen Publikation keine Unklarheit entsteht, die aus GrÃ¼nden des Vertrauensschutzes zu einem nochmaligen Beginn des Fristenlaufs fÃ¼hren kann, empfiehlt es sich daher, die VerfÃ¼gung mit einer angepassten Rechtsmittelbelehrung zu versehen, wonach die Beschwerdefrist nur fÃ¼r Betroffene, denen der Entscheid nicht zugestellt wurde, mit der Publikation zu laufen beginnt. Bei diesem Vorgehen ist die Publikation nur noch in AusnahmefÃ¤llen fÃ¼r den Beginn der Rechtsmittelfrist massgebend; zum Beispiel dann, wenn ein Konkurrent eine freihÃ¤ndig erfolgte Vergabe anfechten will oder wenn der Entscheid einem auslÃ¤ndischen Anbieter nicht innert nÃ¼tzlicher Frist zugestellt werden kann.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Der Beschwerdegegner hatte in den Ausschreibungsunterlagen festgelegt, dass in Abweichung von Art. 155 Abs. 1 der SIA-Norm 118 eine verlÃ¤ngerte Zahlungsfrist von 60 Tagen gilt. Die BeschwerdefÃ¼hrerinnen offerierten in ihrem Angebot bei Einhaltung der Zahlungsfrist einen Skonto von 6 %. Der Beschwerdegegner hat diesen Skonto bei der Auswertung der Angebote nicht berÃ¼cksichtigt, da nicht feststehe, dass die BehÃ¶rde in der Lage sein werde, die Zahlungsfrist von 60 Tagen einzuhalten.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts darf ein Skonto bei der Bewertung der Angebote nicht berÃ¼cksichtigt werden, wenn er von ZahlungsmodalitÃ¤ten abhÃ¤ngt, die nicht den Ausschreibungsunterlagen entsprechen (RB 2003 Nr. 59). Unter welchen Voraussetzungen ein Skonto beachtet werden darf, hat es dagegen noch nicht generell beurteilt. Rechtsprechung und Lehre beantworten diese Frage nicht einheitlich. Das Kantonsgericht Wallis erachtete die BerÃ¼cksichtigung eines Skontos als unzulÃ¤ssig, weil dessen Realisierung von zahlreichen UnwÃ¤gbarkeiten abhing; es ging im beurteilten Fall davon aus, dass die betroffene Gemeinde den Skonto voraussichtlich nicht werde beanspruchen kÃ¶nnen (RVJ/ZWR 2000, S. 50 f.; vgl. Baurecht 2001, S. 69, Nr. S22). In der Lehre wird der Einbezug eines Skontos in die Preisberechnung zum Teil befÃ¼rwortet, wenn die Bedingungen fÃ¼r dessen GewÃ¤hrung klar definiert sind, sodass es keiner weiteren Verhandlungen bedarf, und wenn Ã¼berdies davon ausgegangen werden kann, dass der Auftraggeber die Skontofrist einhalten werde (Peter Rechsteiner, Ermittlung der Angebotspreise, Baurecht, Sonderheft Vergaberecht 2004, S. 18; derselbe, Skontoangebote, Baurecht 2001, S. 59 f.). Nach einer strengeren Auffassung darf ein Skonto nur berÃ¼cksichtigt werden, wenn die dafÃ¼r massgebliche Zahlungsfrist in den Ausschreibungsunterlagen zum Voraus bekannt gegeben wird (Denis Esseiva, Baurecht 2001, S. 69, Anm. zu Nr. S22; Galli/Moser/Lang, N. 414).</p> <p class="Urteilstext"><span>Massgeblicher Gesichtspunkt bei dieser Betrachtung ist das Erfordernis der Vergleichbarkeit der Angebote. Wenn von den Anbietern Skonti zu unterschiedlichen Bedingungen offeriert werden, ist die Vergleichbarkeit â und damit die Gleichbehandlung der Anbieter â nicht gewÃ¤hrleistet. Die VergabebehÃ¶rde hat es jedoch in der Hand, vergleichbare Offerten einzuholen, indem sie in den Ausschreibungsunterlagen festlegt, ob und unter welchen Voraussetzungen ein Skonto angeboten werden kann. Zutreffend erscheint daher die in der Lehre vertretene Auffassung, dass ein offerierter </span>Skonto berÃ¼cksichtigt werden darf und muss, wenn die dafÃ¼r massgebliche Zahlungsfrist in den Ausschreibungsunterlagen zum Voraus bekannt gegeben wird. Diesem Fall gleichzusetzen ist die Situation, dass die Ausschreibungsunterlagen zwar keine Skontofrist, aber eine allgemeine Zahlungsfrist nennen und einen Skonto nicht ausschliessen; in diesem Fall ist ein Skonto, der fÃ¼r die (ungekÃ¼rzte) Zahlungsfrist offeriert wird, ebenfalls zu berÃ¼cksichtigen. Unter diesen Voraussetzungen bedarf es auch keiner weiteren PrÃ¼fung, ob der Auftraggeber die Skontofrist werde einhalten kÃ¶nnen, denn die Anbieter mÃ¼ssen sich bei der Kalkulation ihrer Angebote auf die von der BehÃ¶rde genannten Bedingungen verlassen kÃ¶nnen. Auch hÃ¤tte es die BehÃ¶rde sonst weit gehend in der Hand, die Einhaltung der Zahlungsfrist nachtrÃ¤glich als mÃ¶glich oder unmÃ¶glich zu bezeichnen und damit Angebote bestimmter Anbieter zu bevorzugen. Ob eine Zahlungsfrist eingehalten werden kann, ist bereits bei deren Festlegung realistisch einzuschÃ¤tzen. Damit das Gemeinwesen bei Uneinigkeit Ã¼ber einzelne Rechnungspunkte nicht riskiert, den ganzen Skontoanspruch zu verlieren (dazu Peter Gauch, Der Werkvertrag, 4. A., ZÃ¼rich 1996, N. 1242 f.), kÃ¶nnen die Ausschreibungsunterlagen klarstellen, dass der Skontoabzug auch fÃ¼r fristgerecht bezahlte TeilbetrÃ¤ge gilt. Denkbar ist ferner, dass die BehÃ¶rde einen Skonto von vornherein ausschliesst oder dessen HÃ¶he begrenzt.</p> <p class="Urteilstext">Nicht gefolgt werden kann der Lehre, soweit diese lediglich verlangt, dass ein Skonto vonseiten des Anbieters genau definiert wird und zudem erwartet werden kann, dass der Auftraggeber die Skontofrist einhalten werde. Nach dem Gesagten wÃ¤re damit die Vergleichbarkeit der Angebote nicht gewÃ¤hrleistet, und bei der EinschÃ¤tzung, ob eine frÃ¼hzeitige Zahlung mÃ¶glich ist, bestÃ¼nde die erwÃ¤hnte Missbrauchsgefahr. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Bei der vorliegend beurteilten Vergabe legten die Ausschreibungsunterlagen, wie erwÃ¤hnt, eine Zahlungsfrist von 60 Tagen fest. Im Angebotsformular wurde den Anbietern Ã¼berdies ausdrÃ¼cklich die MÃ¶glichkeit geboten, einen Skonto zu offerieren. Nach dem Gesagten ist daher der Skonto, den die BeschwerdefÃ¼hrerinnen fÃ¼r die ungekÃ¼rzte Zahlungsfrist von 60 Tagen offeriert haben, ohne weiteres zu berÃ¼cksichtigen.</p> <p class="Urteilstext"><span>Der Beschwerdegegner wendet ein, dass der von den BeschwerdefÃ¼hrerinnen offerierte Skonto von 6 % eine unÃ¼bliche HÃ¶he aufweise. SinngemÃ¤ss macht er damit geltend, dass sein Kostenrisiko fÃ¼r den Fall einer zu spÃ¤ten Zahlung unangemessen erhÃ¶ht werde. Wie es sich damit verhÃ¤lt, kann indessen offen bleiben, denn schon ein Skonto in Ã¼blicher HÃ¶he von 2 % fÃ¼hrt hier dazu, dass das Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerinnen </span>â selbst unter Einrechnung der vom Beschwerdegegner vorgenommenen Korrekturen beim Preis der Mitbeteiligten â als gÃ¼nstigstes erscheint. (GemÃ¤ss der Bereinigung durch den Beschwerdegegner ist das Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerinnen vor dem Abzug des Skontos nur 1,85 % teurer als jenes der Mitbeteiligten.) Da die Angebote der BeschwerdefÃ¼hrerinnen und der Mitbeteiligten bei allen andern Zuschlagskriterien gleichauf liegen, liegt dasjenige der BeschwerdefÃ¼hrerinnen somit in der Gesamtbewertung an erster Stelle. Die Beschwerde erweist sich damit als begrÃ¼ndet.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Bei diesem Ergebnis sind die vom Beschwerdegegner vorgenommenen Korrekturen am Angebotspreis der Mitbeteiligten, welche die BeschwerdefÃ¼hrerinnen ebenfalls beanstandet haben, nicht mehr zu beurteilen. Immerhin ist darauf hinzuweisen, dass es in jedem Fall problematisch ist, wenn Angebote, die nicht auf Festpreisen, sondern auf Einheitspreisen und insbesondere Regiepreisen beruhen, lediglich aufgrund des voraussichtlichen Gesamtpreises bewertet werden (vgl. etwa VGr, 3. Dezember 2003, BEZ 2004 Nr. 16; Andreas Bass, Verschieben von Einheitspreisen in eine Pauschalpreisposition, Baurecht, Sonderheft Vergaberecht 2004, S. 23 f.). Die Vergabestelle kann die damit verbundenen Unsicherheiten reduzieren, indem sie klare Vorgaben in Bezug auf die erwarteten Mengen (auch bei Regiearbeiten) macht. Bei einem voraussichtlich grossen Anteil an Regiearbeiten kann es sich Ã¼berdies als zweckmÃ¤ssig erweisen, die HÃ¶he der RegieansÃ¤tze als separates Zuschlagskriterium neben dem Gesamtpreis zu bezeichnen. </p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der Beschwerdegegner macht schliesslich geltend, dass die Mitbeteiligte auch unter dem Gesichtspunkt der Eignung besser zu bewerten sei als die BeschwerdefÃ¼hrerinnen. In diesem Zusammenhang ist jedoch auf die unterschiedliche Funktion von Eignungs- und Zuschlagskriterien hinzuweisen (vgl. RB 2002 Nr. 48 = BEZ 2003 Nr. 13 E. 2). Die BeschwerdefÃ¼hrerinnen haben die festgelegten Eignungskriterien unbestrittenermassen erfÃ¼llt und waren daher zur Bewertung der Angebote zuzulassen. Qualitative Gesichtspunkte kÃ¶nnen nach der zitierten Rechtsprechung zwar ohne weiteres auch bei den Zuschlagskriterien berÃ¼cksichtigt werden, doch muss dies bei der Festlegung der Kriterien geschehen; im Nachhinein lassen sich die Zuschlagskriterien nicht ergÃ¤nzen.</p> <p class="Urteilstext"><span>Anzumerken ist, dass von den vorliegend bekannt gegebenen drei Zuschlagskriterien (VollstÃ¤ndigkeit des Angebots; Preis; VollstÃ¤ndigkeit der Nachweise betreffend Eignungskriterien) nur der Preis als eigentliches Zuschlagskriterium betrachtet werden kann. Dass das Angebot und die verlangten Nachweise vollstÃ¤ndig sein mÃ¼ssen, erscheint als selbstverstÃ¤ndlich, und allfÃ¤llige MÃ¤ngel mÃ¼ssten, soweit sie nicht untergeordneter Art sind und im Rahmen der Bereinigung behoben werden kÃ¶nnen, zum Ausschluss des Angebots fÃ¼hren (§ 28 lit. h SubmV). TatsÃ¤chlich haben denn auch praktisch alle Anbietenden beim ersten und dritten Kriterium die maximale Punktzahl erzielt, sodass der Preis als einziges Unterscheidungsmerkmal verblieben ist. Ob dieses Vorgehen mit Blick auf die Vorschrift von § 33 Abs. 2 SubmV, nach welcher nur weit gehend standardisierte GÃ¼ter nach dem ausschliesslichen Kriterium des tiefsten Preises vergeben werden sollen, zulÃ¤ssig war, erscheint fraglich. Dieser Punkt wurde jedoch von keiner Seite beanstandet, und es wurde dadurch, soweit ersichtlich, auch keiner der Beteiligten benachteiligt.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Der angefochtene Zuschlag ist somit in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben. Da die BeschwerdefÃ¼hrerinnen in der Gesamtbewertung an erster Stelle stehen und keine weiteren AbklÃ¤rungen erforderlich sind, hat die Vergabe an sie zu erfolgen. PraxisgemÃ¤ss erteilt das Verwaltungsgericht jedoch den Zuschlag nicht selber; die Sache ist vielmehr an das Hochbauamt des Kantons ZÃ¼rich zurÃ¼ckzuweisen, um den Zuschlag an die BeschwerdefÃ¼hrerinnen zu erteilen (VGr, </span>13. Februar 2002, BEZ 2002 Nr. 33).</p> <p class="Erwgung1"><b>8. </b> </p> <p class="Urteilstext">AusgangsgemÃ¤ss hat der Beschwerdegegner die Verfahrenskosten zu tragen (§ 13 Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit § 70 VRG). Er ist Ã¼berdies zu verpflichten, den BeschwerdefÃ¼hrerinnen eine angemessene ParteientschÃ¤digung zu bezahlen (§ 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerinnen haben beantragt, ihrer Rechtsvertreterin sei vor dem Entscheid Ã¼ber die ParteientschÃ¤digung Gelegenheit zu geben, eine Kostennote einzureichen. Eine Kostennote braucht jedoch nicht unbedingt vorzuliegen, da nach § 17 Abs. 2 VRG keine kostendeckende, sondern lediglich eine angemessene ParteientschÃ¤digung zugesprochen wird (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 36 und 42). Diese liegt in der Regel deutlich unter den tatsÃ¤chlichen Honorarkosten des beigezogenen Rechtsvertreters. Wollte das Gericht den Vertreter einer obsiegenden Partei zum Einreichen einer Honorarnote auffordern, so mÃ¼sste das Verfahren, nachdem der Entscheid in der Sache bereits getroffen ist, nochmals unterbrochen werden, was nicht zweckmÃ¤ssig wÃ¤re.</p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Zwischentitel">DemgemÃ¤ss <a id="Text25"></a>entscheidet die Kammer:</p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird gutgeheissen und der Vergabeentscheid des Hochbauamts des Kantons ZÃ¼rich vom 8. November 2004 aufgehoben. Die Sache wird zu neuem Entscheid im Sinn der ErwÃ¤gungen an das Hochbauamt zurÃ¼ckgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 4'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 90.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 4'090.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem Beschwerdegegner auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Der Beschwerdegegner wird verpflichtet, den BeschwerdefÃ¼hrerinnen eine ParteientschÃ¤digung von je Fr. 1'000.- (zusammen Fr. 2'000.-, Mehrwertsteuer inbegriffen) zu zahlen, zahlbar innert 30 Tagen nach Rechtskraft des vorliegenden Entscheids.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>