<h2>InitialSituation<h2><p>Das schweizerisch-liechtensteinische Abkommen über Soziale Sicherheit vom 8. März 1989 sieht eine enge Verflechtung der AHV/IV beider Staaten vor. Es beruht auf dem Ehepaarkonzept und setzt eine weitgehende Identität der schweizerischen und liechtensteinischen AHV/IV-Gesetzgebung voraus. Angesichts des bevorstehenden Inkrafttretens der 10. schweizerischen AHV-Revision mit dem Übergang vom Ehepaarkonzept zum Individualrentenkonzept ist die Anpassung des geltenden Abkommens durch den Abschluss eines Zusatzabkommens erforderlich.</p><p>Das Zusatzabkommen ersetzt die integrierte Rentenberechnung durch eine Rentenberechnung, wie sie von beiden Seiten im Verhältnis zu anderen Vertragspartnern vorgenommen wird. Zudem bringt es eine Anpassung anderer Regelungen an die neuesten Verträge mit Drittstaaten.</p><h2>Proceedings<h2><p> Beide Räte haben dem Entwurf des Bundesrates diskussionslos zugestimmt.</p>