B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-457/2020 A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d v o m 2 8 . J a n u a r 2 0 2 1 Besetzung Einzelrichter Daniel Stufetti, Gerichtsschreiberin Karin Wagner. Parteien 1. B._______, (Nordmazedonien), 2. C._______, (Nordmazedonien), 3. D._______, (Nordmazedonien), 4. E._______, (Nordmazedonien), Erben des A._______ sel., Beschwerdeführende gegen Schweizerische Ausgleichskasse SAK, Vorinstanz. Gegenstand Alters- und Hinterlassenenversicherung, einmalige Abfin- dung, Einspracheentscheid SAK vom 20. August 2019. C-457/2020 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die Schweizerische Ausgleichskasse SAK ( nachfolgend auch Vor- instanz) mit Verfügung vom 9. April 2019 (Vorakten 14) A._______ sel. eine einmalige Abfindung in der Höhe Fr. 11'807.- zusprach und auf die von ihm erhobene Einsprache vom 25. Juni 2019 (Posteingang bei der SAK; Vorak- ten 20/3) mangels Einhaltung der Einsprachefrist mit Einspracheentscheid vom 20. August 2019 (Vorakten 22; BVGer act. 2/1) nicht eintrat, dass A._______ sel. gegen den Einspracheentscheid vom 20. August 2019 am 3. September 2019 (Postaufgabe; Vorakten 25; BVGer act. 1) bei der SAK Beschwerde erhob, welche diese am 21. Januar 2020 (BVGer act. 2) zuständigkeitshalber an das Bundesverwaltungsgericht weiterleitete, dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 17. März 2020 (BVGer act. 6) beantragte, die Beschwerde sei abzuweisen und der angefochtene Einspracheentscheid zu bestätigen, da die Einsprache von A._______ sel. zu spät erfolgt sei, dass die Vorinstanz mit Schreiben vom 7. September 2020 (BVGer act. 11) eine an sie gerichtete Sendung der Ehefrau von A._______ sel., B._______, an das Bundesverwaltungsgericht weiterleitete, dass B._______ mit Brief vom 24. August 2020 (BVGer act. 11/1) , unter Beilegung eines Auszugs aus dem Todesregister (BVGer act. 11/ 3), mit- teilte, dass ihr Ehemann verstorben sei und sie das Verfahren nicht weiter- führen möchte, dass auf Anfrage B._______ dem Bundesverwaltungsgericht mit Schrei- ben vom 30. September 2020 (BVGer act. 13) die Adressen der erbberech- tigten Kinder des Verstorbenen , E._______, C._______ und D._______ (nachfolgend Erben 2 - 4), mitteilte und festhielt, dass sie das Verfahren nicht weiterführen möchten, dass das Bundesverwaltungsgericht die Erben 2 - 4, mit Instruktionsverfü- gung vom 22. Oktober 2020 (BVGer act. 15) unter Fristansetzung anfragte, ob sie das vorliegende Beschwerdeverfahren weiterführen möchten, C-457/2020 Seite 3 dass nachdem sich innert Frist keiner der Erben 2 - 4 beim Bundesverwal- tungsgericht gemeldet hatte, mit Instruktionsverfügung vom 4. Dezember (BVGer act. 20) den Erben 2 - 4 eine weitere Frist von 14 Tagen ab Erhalt derselben eingeräumt wurde, verbunden mit der Ankündigung, dass bei einem Verzicht oder bei ungenutztem Ablauf der eingeräumten Frist das vorliegende Beschwerdeverfahren infolge Wegfalls des Rechtsschutzinte- resses als gegenstandslos geworden abgeschrieben werde, dass die Instruktionsverfügung den Erben 2 - 4 am 17. Februar 2020 zu- gestellt wurde (BVGer act. 21-24), dass innert der angesetzten Frist keine Stellungnahme der Erben 2 - 4 ein- gegangen ist, dass aufgrund des Hinschieds von A._______ sel. und des fehlenden Ein- tritts eines oder mehrerer Erben in das Beschwerdeverfahren keine be- schwerdeführende Partei mehr gegeben ist, so dass das Beschwerdever- fahren im einzelrichterlichen Verfahren als gegenstandslos geworden ab- zuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG), dass das Verfahren kostenlos ist (Art. 85 bis Abs. 2 AHVG), sodass keine Verfahrenskosten zu erheben sind, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigungen zu- zusprechen sind (Art. 7 und Art. 15 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2] sowie Art. 64 Abs. 1 VwVG). Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrie- ben. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. C-457/2020 Seite 4 3. Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 4. Dieser Entscheid geht an: – die Erben 1 - 4 des A._______ sel. (Einschreiben mit Rückschein) – die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) – das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: Daniel Stufetti Karin Wagner Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be- weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: