Kantonsgericht von GraubündenDretgira chantunala dal GrischunTribunale cantonale dei Grigioni___________________________________________________________________________________________________ Ref.: Chur, 18. Juni 2008/rj Schriftlich mitgeteilt am: SKA 08 13 (Eine gegen dieses Urteil beim Bundesgericht erhobene Beschwerde ist mit Urteil vom 02. Dezember 2008 abgewiesen worden, soweit darauf einzutreten war). Entscheid Kantonsgerichtsausschuss als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs Vorsitz Präsident Brunner RichterInnen Möhr und Michael Dürst Aktuarin ad hoc Rusch —————— In der Schuldbetreibungs- und Konkursbeschwerde des Y., Schuldner und Beschwerdeführer, gegen die Verfügung des Betreibungsamtes Z. vom 6. Juni 2008, mitgeteilt am gleichen Tag, in Sachen des B., Gläubiger und Beschwerdegegner, vertreten durch Eugen U. Küng, Rechtskonsulent, Witikonerstrasse 84, 8023 Zürich, gegen den Beschwer- deführer, betreffend Pfändungsverfahren,2 wird nach Einsichtnahme in die Beschwerde vom 12. Juni 2008, in die vom Betrei- bungsamt Z. zugestellten Verfahrensakten samt Vernehmlassung vom 13. Juni 2008 sowie in Erwägung, dass B. am 22. Mai 2008 in der Betreibung gegen Y. über Fr. 200'000.00 zuzüg- lich Zinsen und Kosten beim Betreibungsamt Z. das Fortsetzungsbegehren stellte, dass das Betreibungsamt Z. dem Schuldner über das Betreibungsamt X. am 26. Mai 2008 die Pfändungsankündigung zustellte, dass Y. am 3. Juni 2008 dem Betreibungsamt Z. mitteilte, er unterliege als im Handelsregister eingetragener Gesellschafter und Geschäftsführer einer GmbH der Konkursbetreibung, dass das Betreibungsamt Z. in der Folge den Pfändungsauftrag an das Betrei- bungsamt X. zurückzog und stattdessen die Konkursandrohung zustellte, dass das Betreibungsamt Z. am 6. Juni 2008 auf diese Verfügung zurückkam und dem Schuldner mitteilte, Art. 39 Abs. 1 Ziff. 5 SchKG sei per 1. Januar 2008 aufgehoben worden, so dass er nicht mehr der Konkursbetreibung, sondern der Betreibung auf Pfändung unterliege, dass Y. dagegen am 12. Juni 2008 Beschwerde erhob und diese am 13. Juni 2008 vom Betreibungsamt Z. an die kantonale Aufsichtsbehörde weitergeleitet wurde, dass das Betreibungsamt Z. gleichzeitig die Abweisung der Beschwerde bean- tragte, dass auf den 1. Januar 2008 Art. 39 Abs. 1 Ziff. 5 SchKG, wonach die Betreibung gegen ein geschäftsführendes Mitglied einer Gesellschaft mit beschränkter Haf- tung auf dem Weg des Konkurses fortgesetzt werde, aufgehoben wurde, dass somit gegen geschäftsführende Mitglieder einer GmbH die ordentliche Be- treibung auf Pfändung durchzuführen ist, dass dies für alle Verfahren gilt, in denen das Fortsetzungsbegehren nach dem 1. Januar 2008 gestellt wird (vgl. das Mitteilungsblatt Nr. 40 des Betreibungs- inspektorats des Kantons Zürich),3 dass das Fortsetzungsbegehren von B. gegen Y. am 22. Mai 2008 gestellt wurde, so dass Y. der Betreibung auf Pfändung unterliegt, dass sich die Beschwerde demnach als unbegründet erweist und abzuweisen ist, dass für dieses Verfahren keine Kosten erhoben werden (Art. 20 a SchKG),4 erkannt : 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Es werden keine Kosten erhoben. 3. Gegen vorliegende Entscheidung kann gemäss Art. 72 des Bundesgerichts- gesetzes (BGG) Beschwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundes- gericht geführt werden. Diese ist dem Bundesgericht schriftlich, innert 10 Ta- gen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zuläs- sigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 ff. BGG. 4. Mitteilung an: __________ Für den Kantonsgerichtsausschuss von Graubünden als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs Der Präsident: Die Aktuarin ad hoc: