<h2>SubmittedText<h2><p>Die Reform des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen ist seit dem 1. Januar 2008 in Kraft. Der Bund ist, vertreten durch das Bundesamt für Strassen (Astra), neu zuständig für die Erhaltung und den Ausbau des Nationalstrassennetzes. Im Sommer 2008 hat das Astra den Verantwortlichen des Kantons Freiburg darüber in Kenntnis gesetzt, dass die vorgesehenen Unterhaltsarbeiten auf der N12 nahe Châtel-Saint-Denis aufgeschoben werden. Angesichts des Massnahmenpakets zur Stabilisierung der Wirtschaftslage frage ich den Bundesrat:</p><p>- Aus welchem Grund verschiebt das Astra die Arbeiten?</p><p>- Sollten die Arbeiten nicht besser so bald wie möglich ausgeführt werden?</p><p>- Gibt es weitere Fälle dieser Art in der Schweiz, im Besonderen in der Westschweiz?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>- Offenbar betrifft die Frage den Erhaltungsabschnitt Outre-Broye(Semsales)-Riaz. Die Arbeiten auf diesem Abschnitt mussten verschoben werden, weil das Projekt gemäss den Standards des Bundesamtes für Strassen noch nicht baureif war.</p><p>- Die Bauarbeiten wurden mittlerweile im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 27. Februar 2009 ausgeschrieben. Der Termin für die Offerteneingabe ist der 11. Mai 2009. Es ist davon auszugehen, dass die Vergabe der Bauarbeiten an die Unternehmung Ende Juni/Anfang Juli 2009 erfolgen kann. Die Vorarbeiten sollen im Herbst 2009 beginnen, die Hauptarbeiten sind für die Jahre 2010 und 2011 vorgesehen.</p><p>- In der (West-)Schweiz gibt es keine vergleichbaren Fälle.</p>