<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2002.00369</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106985&amp;W10_KEY=13013573&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2002.00369</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 20.12.2002</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Kostenauflage</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Entscheid der Baurekurskommission über Kostenauflage: Anfechtbarer Endentscheid (Erw. 1). Grund für die auferlegte Spruchgebühr: Behandlung eines (abgewiesenen) Gesuchs um Entzug der aufschiebenden Wirkung (Erw. 2). Über die Kosten eines Zwischenentscheids ist erst im Endentscheid zu befinden (Erw. 3a); fehlende gesetzliche Grundlage für die gesonderte Gebührenauflage beim Entscheid über die aufschiebende Wirkung eines Rechtsmittels (Erw. 3b). Gutheissung der Beschwerde (Erw. 4).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABGABEN">ABGABEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Abgaberecht ST: GEBÃHREN">GEBÃHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEBÃHREN">GEBÃHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEBÃHRENAUFLAGE">GEBÃHRENAUFLAGE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: KOSTEN UND ENTSCHÃDIGUNGEN">KOSTEN UND ENTSCHÃDIGUNGEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTENVERLEGUNG">KOSTENVERLEGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEGALITÃTSPRINZIP">LEGALITÃTSPRINZIP</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SPRUCHGEBÃHR">SPRUCHGEBÃHR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZWISCHENBESCHEID">ZWISCHENBESCHEID</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 127 lit. I BV</span><br/><span class="ungerade">§ 34 OV BRK</span><br/><span class="gerade">§ 35 OV BRK</span><br/><span class="ungerade">§ 13 lit. I VRG</span><br/><span class="gerade">§ 13 lit. II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">BEZ 2003 Nr. 8</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Am 10. Juli 2002 erteilte der Stadtrat X C und der Stiftung B eine Sondernutzungs­konzession im Sinn von § 231 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) fÃ¼r eine Unterniveaugarage unter der Strasse âPâ auf dem GrundstÃ¼ck Kat.Nr. 00 in X. Sodann bewilligte der Ausschuss Bau- und Infrastruktur des Stadtrats X am 12. Juli und 26. August 2002 der A AG im Anzeigeverfahren ProjektÃ¤nderungen bezÃ¼g­lich der Erweiterung des Einkaufszentrums âPâ auf den GrundstÃ¼cken Kat.Nrn. 00, 01, 02 und 03 in X. Diese Erweiterung hatte der Bau- und Werkausschuss des Stadtrats X bereits am 18. September 1996 bewilligt; die hiergegen erhobenen Rekurse hatte die Baure­kurskommission am 7. November 1996 zustÃ¤ndigkeitshalber an den Regierungsrat Ã¼berwiesen. Nach dem Abschluss dieses und weiterer Rechtsmittelverfahren ist diese Stammbe­willigung mittlerweile rechtskrÃ¤ftig.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Gegen drei bzw. zwei der neulich ergangenen BeschlÃ¼sse erhoben E bzw. G Rekurs an die Baurekurskommission. Mit Beschluss vom 1. Oktober 2002 vereinigte diese die Verfahren, trat auf die Rekurse nicht ein und Ã¼ber­­wies sie die Akten zustÃ¤ndigkeitshalber dem Regierungsrat. Gleichzeitig wies sie ein Gesuch der Bauherrschaft um Entzug der aufschiebenden Wirkung ab, setzte die Kosten die­ser Gesuchsbehandlung auf Fr. 1'200.- fest und Ã¼berband sie zu 3/5 der A AG und zu je 1/5 C und der Stiftung B.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Gegen diese Kostenauflage liessen die A AG, C und die Stiftung B am 4. Novem­ber 2002 Beschwerde an das Verwal­tungsgericht erheben und beantragen, die Kostenauflage unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen aufzuheben. Zur BegrÃ¼ndung wurde vorgebracht, die Baurekurskommission habe den diversen Rekursen aufschiebende Wirkung erteilt, obwohl sie aufgrund der AntrÃ¤­ge auf DurchfÃ¼hrung einer UmweltvertrÃ¤glichkeits­prÃ¼fung (UVP) bei pflichtgemÃ¤sser Sorgfalt ihre UnzustÃ¤ndigkeit hÃ¤tte erkennen mÃ¼ssen. Ent­sprechend habe sie auch unzustÃ¤ndigerweise Ã¼ber den Antrag der BeschwerdefÃ¼hrenden vom 24. September 2002 Ã¼ber den Teilentzug der aufschiebenden Wirkung entschieden. FÃ¼r diese unzustÃ¤ndigerweise ge­troffenen Anordnungen hÃ¤tte die Baurekurskommission keine Kosten erheben dÃ¼rfen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Vorinstanz und die privaten Beschwerdegegner beantragten Abweisung der Beschwerde. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Der Nichteintretensentscheid der Baurekurskommission ist ein gemÃ¤ss §§ 41 und 48 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) anfechtbarer End­­entscheid; somit kann, wie sich aus § 43 Abs. 3 VRG ergibt, auch der Entscheid Ã¼ber Ver­fahrenskosten mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht angefochten werden. Angesichts des Streitwerts entscheidet gemÃ¤ss § 38 Abs. 2 VRG der Einzelrichter.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. In ihrem Beschluss vom 1. Oktober 2002 hat die Baurekurskommission fÃ¼r den Nichteintretensentscheid ausdrÃ¼cklich keine Kosten erhoben (Dispositiv Ziffer V). Die Spruch­gebÃ¼hr von Fr. 1'200.- wurde allein fÃ¼r die Behandlung des (abgewiesenen) Gesuchs um Entzug der aufschiebenden Wirkung festgesetzt und diese Kosten wurden anteil­mÃ¤ssig den BeschwerdefÃ¼hrenden auferlegt (Dispositiv Ziffer VI). Eine nÃ¤here BegrÃ¼ndung fÃ¼r diese gesonderte Kostenerhebung fÃ¼r den gleichzeitig mit dem Nichteintretensentscheid (Dispositiv Ziffer III) ergangenen Zwischenentscheid Ã¼ber die aufschiebende Wirkung (Dispositiv Ziffer IV) lÃ¤sst sich dem Entscheid nicht entnehmen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Nach stÃ¤ndiger Rechtsprechung des Bundesgerichts bedÃ¼rfen Ã¶ffentliche Abgaben grundsÃ¤tzlich der Grundlage in einem Gesetz im formellen Sinn (BGE 128 II 112 E. 5a; Art. 127 Abs. 1 sowie Art. 164 Abs. 1 lit. d der Bundesverfassung vom 18. April 1999, BV). Die Anforderungen, die an die gesetzliche Grundlage gestellt werden, sind nach der Natur der in Frage stehenden Leistung zu differenzieren (BGE 112 Ia 39 E. 2a S. 44, auch zum Folgenden). Im GebÃ¼hrenrecht gilt der Grundsatz der GesetzmÃ¤ssigkeit nicht mit aller Stren­ge, so insbesondere nicht bei so genannten KanzleigebÃ¼hren, das heisst bei Entgelten fÃ¼r ein­fache TÃ¤tigkeiten der Verwaltung, die ohne besonderen PrÃ¼fungs- und Kontrollaufwand er­bracht werden und sich in ihrer HÃ¶he in einem bescheidenen Rahmen halten. Die von der Bau­rekurskommission festgesetzte SpruchgebÃ¼hr von Fr. 1'200.- ist weder nach ihrer Art noch nach ihrer HÃ¶he eine solche KanzleigebÃ¼hr (vgl. BGE 106 Ia 249 E. 3b; Lukas Widmer, Das LegalitÃ¤tsprinzip im Abgaberecht, ZÃ¼rich 1988, S. 70 f.; Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. A., ZÃ¼rich/Basel/Genf 2002, Rz. 2699 ff.).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Die gesetzliche Grundlage der umstrittenen SpruchgebÃ¼hr findet sich in § 13 Abs. 1 VRG, wonach die VerwaltungsbehÃ¶rden fÃ¼r ihre Amtshandlungen GebÃ¼hren und Kosten auferlegen kÃ¶nnen; der Regierungsrat bezeichnet die kostenpflichtigen Amtshandlungen und die hiefÃ¼r zu erhebenden GebÃ¼hren in einer Verordnung. GemÃ¤ss § 34 der Verordnung (des Regierungsrats) Ã¼ber die Organisation und den GeschÃ¤ftsgang der Baurekurs­kommissionen vom 20. Juli 1977 (Organisationsverordnung BRK [OV BRK]; LS 700.7) ge­hÃ¶ren zu den Verfahrenskosten dieser BehÃ¶rde die SpruchgebÃ¼hr sowie die SchreibgebÃ¼h­­ren, Barauslagen und Zustellungskosten. Laut § 35 OV BRK bemisst sich die SpruchgebÃ¼hr wie folgt:</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> âDie SpruchgebÃ¼hr betrÃ¤gt je nach dem Zeitaufwand sowie der finanziel­len und rechtlichen Tragweite, die dem Entscheid im Einzelfall zu­kommt, Fr. 100 bis Fr. 12 000.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span><span>In besonders aufwendigen Verfahren kann die GebÃ¼hr unter Angabe der GrÃ¼nde bis auf das Doppelte des in Abs. 1 vorgesehenen HÃ¶chst­ansatzes erhÃ¶ht werden.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>Bei formellen Entscheiden, wie bei UngÃ¼ltigkeit, RÃ¼ckzug oder Gegen­standslosigkeit des Rechtsmittels, betrÃ¤gt die SpruchgebÃ¼hr in der Regel einen FÃ¼nftel des der Tragweite eines Endentscheides entsprechenden Ansatzes.â</span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Verfahrenskosten werden in der Regel im Endentscheid, also im Urteil oder in einem Beschluss, mit dem der Prozess als erledigt erklÃ¤rt wird, festgesetzt. Werden Zwischen­entscheide gefÃ¤llt, ist Ã¼ber deren Kosten erst mit dem Endentscheid zu befinden (VGr, 27. November 2002, VB.2002.00169, E. 2c, www.vgrzh.ch/rechtsprechung; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2.A., ZÃ¼rich 1999, § 13 Rz. 29). Die ZulÃ¤ssigkeit der Kostenauflage in selb­stÃ¤n­­digen Zwischenentscheiden und prozessleitenden Anordnungen bestimmt sich nach der anwendbaren Verfahrensordnung (vgl. Martin Sterchi, Gerichts- und Parteikosten im Zivil­prozess, in: Christian SchÃ¶bi [Hrsg.], Gerichtskosten, Parteikosten, Prozesskaution, unent­geltliche ProzessfÃ¼hrung, Bern 2001, S. 16). Eine solche MÃ¶glichkeit sehen im zÃ¼rche­ri­schen Verfahrensrecht § 71 der Zivilprozessordnung vom 13. Juni 1976 (LS 271), nicht aber das hier massgebliche Verwaltungsrechtspflegegesetz bzw. die Organisationsverord­nung BRK vor. Damit fehlt im Verwaltungsprozess die gesetzliche Grundlage fÃ¼r eine ge­sonderte GebÃ¼hrenauflage fÃ¼r den Entscheid Ã¼ber die aufschiebende Wirkung eines Rechts­mittels. Das bedeutet indessen nicht, dass die durch solche Anordnungen entstandenen Kos­ten nicht auf die Parteien Ã¼berwÃ¤lzt werden kÃ¶nnen. Zwar trÃ¤gt gemÃ¤ss § 13 Abs. 2 VRG die Verfahrenskosten die unterliegende Partei nach Massgabe ihres Unterliegens (Satz 1); unabhÃ¤ngig vom Verfahrensausgang und in Ãbereinstimmung mit dem Verursacherprinzip kÃ¶nnen den Verfahrensbeteiligten jene Kosten auferlegt werden, die sie durch Verletzung von Verfahrensvorschriften oder nachtrÃ¤gliches Vorbringen von Tatsachen und Beweis­mit­teln verursacht haben (Satz 2). DarÃ¼ber hinaus rechtfertigt sich eine solche Kos­tenauflage in jenen FÃ¤llen, in denen eine beteiligte Partei die Verfahrenskosten durch ander­weitiges Ver­halten unnÃ¶tig vermehrt hat, namentlich indem sie durch Verfahrenserweiterungen und -antrÃ¤ge einen Aufwand verursacht hat, der objektiv betrachtet zur Wahrung der Partei­inte­res­sen nicht erforderlich war (VGr, 3. Oktober 2002, VB.2002.00228, E. 2c, www.vgrzh.ch/ rechtsprechung; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 13 Rz. 20). In allen FÃ¤llen hat die Kostenverlegung im Endentscheid zu erfolgen; im Zwischenentscheid soll aber auf die Kos­tenregelung im Endentscheid verwiesen werden (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 13 Rz. 29).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die Baurekurskommission hat zwar am 1. Oktober 2002 die Kostenauflage fÃ¼r den Entscheid Ã¼ber die aufschiebende Wirkung zugleich mit ihrem Nichteintretensbeschluss, das heisst mit dem Endentscheid, angeordnet. Das Ã¤ndert aber nichts daran, dass sie den Entscheid Ã¼ber die Kostenauflage fÃ¼r den Entzug der aufschiebenden Wirkung gesondert getroffen hat. Das ergibt sich nicht nur daraus, dass sie fÃ¼r den Nichteintretensentscheid ausdrÃ¼cklich keine Kosten erhoben hat, sondern auch aufgrund der Tatsache, dass sie den BeschwerdefÃ¼hrenden die Kosten fÃ¼r den Entscheid Ã¼ber die aufschiebende Wirkung auferlegt hat, ohne ihr zumindest teilweises Obsiegen in der Hauptsache zu berÃ¼cksichtigen. FÃ¼r eine solche gesonderte Kostenauflage fÃ¼r einen Zwischenentscheid oder eine prozessleitende Anordnung besteht nach dem vorstehend AusgefÃ¼hrten keine Rechtsgrund­lage, womit sie in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Ob die Baurekurskommission fÃ¼r den Entscheid Ã¼ber die aufschiebende Wirkung (noch) befugt war, nachdem sie im nÃ¤mlichen Beschluss ihre UnzustÃ¤ndigkeit festgestellt hatte, kann unter diesen UmstÃ¤nden offen bleiben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Bei diesem Ausgang sind die Verfahrenskosten dem Staat ZÃ¼rich, vertreten durch die Baurekurskommission aufzuerlegen, da dieser am Ausgang des Verfahrens ein eige­nes VermÃ¶gensinteresse hat (vgl. Pra 74/1985 Nr. 97). Der Staat ZÃ¼rich ist zudem zu einer Par­tei­entschÃ¤digung von Fr. 500.- (MwSt. inkl.) an die BeschwerdefÃ¼hrenden zu verpflich­ten (RB 1989 Nr. 4; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 Rz. 49). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet der Einzelrichter:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird gutgeheissen und Dispositiv Ziffer VI des Rekursentscheids vom 1. Oktober 2002 wird aufgehoben.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>