<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00144</span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Pfefferli</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. März 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch lic. iur. Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Erdös &amp; Lehmann Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kernstrasse 37, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1961, verfügt über keine Berufsausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung. Zuletzt war er seit dem 1. September 1998 bei der Z.___ ag (heute: Z.___ ag in Liquidation) als Office-Mitarbeiter angestellt (Urk. 11/1/41). Infolge Betriebsaufgabe wurde das Arbeitsverhältnis von der Arbeitgeberin per 31. Mai 2015 gekündigt (Urk. 11/11/26). Am 14. April 2015 hatte sich der Versicherte durch einen Sturz bei der Arbeit am rechten Knie ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzt (Urk. 11/9/53). Wegen der Folgen dieses Unfalles meldete er sich am 27. Juli 2015 (Urk. 11/2) bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Eingang bei der Beschwerdegegnerin am 7. August 2015; berufliche Massnahmen, Rente) an. Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische (Urk. 11/16 f., 11/30 und 11/38) sowie erwerbliche (Urk. 11/7, 11/33, 11/57, 11/61) Abklärungen und zog die Akten des Unfallversicherers (SWICA Gesundheitsorganisation, nachfolgend: SWICA) bei (Urk. 11/9, 11/11, 11/21, 11/39, 11/44). Am 15. Januar 2016 (Urk. 11/18) teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, berufliche Eingliederungsmassnahmen seien nicht möglich. Mit Vorbescheid vom 28. Juli 2016 (Urk. 11/42) stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Abweisung seines Rentengesuches in Aussicht. Dagegen erhob dieser mit Schreiben vom 5. September (Urk. 11/46), 18. Oktober (Urk. 11/54), 27. Oktober (Urk. 11/58), 1. November (Urk. 11/62) sowie vom 9. Dezember 2016 (Urk. 11/64) Einwände. Wie angekündigt verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 15. Dezember 2016 (Urk. 2) einen Rentenanspruch.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerde vom 31. Januar 2017 (Urk. 1) beantragte der Beschwerdeführer die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die Zusprechung der gesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Leistungen. Eventualiter beantragte er die Rückweisung der Sache an die IV-Stelle zur neuen Verfügung nach Durchführung beruflicher Massnahmen beziehungsweise eines rechtskonformen Einkommensvergleiches. In prozessua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ler Hinsicht stellte er ein Gesuch um unentgeltliche Prozessführung (Urk. 1 S. 2). Zudem reichte er die Berichte von Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemein- und Unfallchirurgie, vom 4. Mai 2016 (Urk. 3/4a) und vom 18. Dezember 2016 (Urk. 3/4) ein. Mit Beschwerdeantwort vom 13. März 2017 (Urk. 10) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer mit Verfügung vom 24. März 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 12). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it der gleichen Verfügung wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung gewährt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX171"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den wäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p><span> </span><span>Ist</span><span> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die ver</span><span>sicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik </span><span>(Beschwerdeführers) </span><span>herausgegebenen Schweize</span><span>rischen Lohnstrukturerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Ent</span><span>löhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 </span><span>E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundesgerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX085"></span><span id="XX081"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Festsetzung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wird keine Tätigkeit ausgeübt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">können nach der Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die LSE-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tabellenlöhne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bestimmung des Invalideneinkommens herangezogen werden (BGE 139 V 592 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beizug der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Lohnstatistik erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung ging die IV-Stelle von einer uneingeschränk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Zumutbarkeit einer angepassten Tätigkeit aus. Unter Berücksichtigung eines 15%igen leidensbedingten Abzuges bezifferte sie das Invalideneinkommen auf Fr. 60'379.10. Verglichen mit dem im Jahr 2014 erzielten Einkommen von Fr. 70'174.-- bestimmte sie einen Invaliditätsgrad von 14 % und verneinte einen Rentenanspruch (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer bringt in seiner Beschwerde vor, der Unfallversicherer habe ein Valideneinkommen von Fr. 74'123.48 berücksichtigt (Urk. 1 S. 5). Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der Knie- bzw. Schulterleiden sei beim Invalideneinkommen ein gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsbedingter Abzug von 5 % beziehungsweise 10 % zu berücksichtigen (Urk. 1 S. 6). In den letzten 25 Jahren habe er ausschliesslich körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten ausgeübt. Er verfüge über keine berufliche Ausbildung, nur sehr rudimentäre Deutschkenntnisse und stehe im 56. Lebensjahr. Damit sei der lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">densbedingte Abzug auf 25 % festzusetzen. Damit ergebe sich eine Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menseinbusse von 40 % und ein Anspruch auf eine Viertelsrente (Urk. 1 S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Beschwerdeführer wurde anschliessend an den Unfall vom 14. April 2015 eine Arbeitsunfähigkeit attestiert. Aufgrund der Anmeldung vom 27. Juli 2015 (Urk. 11/2) resultiert unter Berücksichtigung des Wartejahres ein frühestmög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Rentenbeginn ab dem 1. April 2016 (vgl. Art. 28 Abs. 1 lit. b und Art. 29 Abs. 1 und 3 IVG), womit für den Einkommensvergleich die Verhältnisse zu die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sem Zeitpunkt massgeblich sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urteil des Bundesgerichts 8C_14/2017 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2017 E. 6.2 mit Hinweis auf das Urteil 9C_22/2014 vom 18. Februar 2014 E. 4.3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Beschwerdegegnerin ging zu diesem Zeitpunkt von einer uneingeschränkten Arbeits- und Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers in leidensangepassten Tätigkeiten aus (Urk. 2 S. 2). Demgegenüber machte der Beschwerdeführer eine um 15 % (10 % wegen des Knieleidens und 5 % wegen des Schulterleidens) eingeschränkte Leistungsfähigkeit auch in angepassten Tätigkeiten mit der Begründung geltend, als Folge des Unfalles seien Knie und Schulter von einer Arthrose respektive einem Impingement betroffen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werde sich der Zustand mittelfristig verschlimmern (Urk. 1 S. 6 Ziff. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den medizinischen Akten ist diesbezüglich zusammengefasst Folgendes zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Austrittsbericht der Rehaklinik B.___ vom 8. Januar 2016 gingen die behandelnden Ärztinnen von einer aktuellen Unzumutbarkeit der angestammten Tätigkeit in der Gastronomie aus. Eine angepasste, von ihnen konkret um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schriebene körperlich sehr leichte Tätigkeit beurteilten sie als ganztägig zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar (Urk. 11/31/25). Im Sinne einer längerfristigen Prognose gingen die Ärzte auch von der Zumutbarkeit einer wechselbelastenden Tätigkeit aus (Urk. 11/31/27 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. med. C.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, beurteilte den Versicherten aufgrund der Untersuchung vom 23. März 2016 in einer körperlich leichten Tätigkeit gemäss dem von ihm definierten Belastungsprofil (ohne Heben und Tragen von Lasten über 5 bis 6 kg, ausschliesslich sitzend, ohne längeres Arbeiten in Schulterhöhe und nie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mals darüber, ohne längere Gehstrecken und ohne häufiges Treppensteigen) als uneingeschränkt arbeitsfähig (Urk. 11/38/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 5. Juli 2016 an die IV-Stelle beurteilte med. pract. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, die angestammte Tätigkeit nur noch in sitzender Position als zumutbar, wobei er von einer verminderten Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit ausging. In einer angepassten Tätigkeit entsprechend der Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schreibung von Dr. C.___ hielt auch er ein volles Pensum für zumutbar (Urk. 11/38/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die vom Beschwerdeführer eingereichten Aktenbeurteilungen von Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Allgemein- und Unfallchirurgie, vom 4. Mai 2016 (Urk. 3/4a = Urk. 11/39/16-18) beziehungsweise vom 18. Dezember 2016 (Urk. 3/4) enthalten keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Gegenüber dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hielt med. pract. D.___ am 6. Dezember 2016 unverändert eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit entsprechend der Umschreibung von Dr. C.___ für zumutbar (Urk. 11/65/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die genannten Beurteilungen erfolgten unter Berücksichtigung der vom Beschwerdeführer genannten Beeinträchtigungen. Diese bildeten den Anlass für das ärztlich evaluierte Anforderungsprofil für angepasste Tätigkeiten. Die gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tend gemachte weitergehende Einschränkung findet weder in den vom Beschwerdeführer eingereichten (Urk. 3/4, 3/4a) noch in den übrigen ärztlichen Berichten eine Stütze. Vielmehr wurde übereinstimmend und nachvollziehbar eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit attestiert, wovon zu Recht auch die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung ausging (vgl. Urk. 2 S. 2). Eine Zustandsverschlechterung sodann ist nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zuschliessen, doch ist dem nicht hier, sondern gegebenenfalls revisionsweise - wenn eine Verschlechterung tatsächlich eingetreten ist - Rechnung zu tragen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging vom im Jahr 2014 erzielten Einkommen </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers von Fr. 70'174.-- als Valideneinkommen aus (Urk. 11/66/2 f.; vgl. den Lohnausweis der Z.___ ag vom 14. Januar 2015, Urk. 11/57). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dieses Arbeitsverhältnis wurde von der Arbeitgeberin aufgrund der Betriebsauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gabe gekündigt. Da der Beschwerdeführer diese Arbeit somit auch ohne den Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> das Valideneinkommen auf der Grundlage der Tabellenlöhne gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der LSE 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> zu bestimmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (vgl. Erw. 1.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Der Beschwerdeführer verfügt über keine Berufsausbildung und war die letzten 25 Jahre in der Gastronomie tätig (vgl. den Auszug aus dem individuel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">len Konto vom 12. Mai 2016, Urk. 11/33). Damit ist auf den Tabellenlohn für Hilfsarbeiter im Bereich Gastgewerbe/Beherbergung und Gastronomie von Fr. 4'035.-- pro Monat abzustellen (LSE 2014, TA1_tirage_skill_level, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">55-56, Kompetenzniveau 1, Männer). Dieser ist an die zwischen 2014 und 2016 eingetretene Nominallohnentwicklung anzupassen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">BFS, Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne [1939 = 100; im Internet abrufbar], Nominallöhne [T39, 2/2], Männer; 2014: 2‘220; 2016: 2‘239</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">). Zudem ist der Umstand zu berücksichtigen, dass die LSE 2014 auf einer Wochenarbeitszeit von 40 Stunden basiert, die betriebsübliche Arbeitszeit in der Gastronomie im Jahr 2014 jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">42,3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Stunden betragen hat (BFS, Betriebsüb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">liche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen [im Internet abrufbar], 2014, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">56). Damit resultiert ein Valideneinkommen im Jahr 2016 von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">51'</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">64</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2.38</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (12 x Fr. 4'035.-- x 2'239 / 2'220 x 42,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> / 40). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Würde vom im Jahr 2014 effektiv erzielten, im Vergleich zum Tabellenlohn überdurchschnittlichen Einkommen von Fr. 70'174.-- (Urk. 11/57) ausgegangen, wäre auch dieses an die eingetretene Nominallohnentwicklung anzupassen. Damit würde es im Jahr 2016 Fr. 70'774.59 (Fr. 70'174.-- x 2'239 / 2'220) betragen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Zwischen der Unfall- und der Invalidenversicherung besteht keine Bindungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wirkung bezüglich der Invaliditätsbemessung (Urteil des Bundesgerichts 9C_594/2016 vom 18. November 2016 E. 2.4 mit Hinweis auf BGE 133 V 549 E. 6.1). Damit kann der Beschwerdeführer aus dem Umstand, dass die SWICA in ihrer Verfügung vom 29. November 2016 (Urk. 3/3 S. 1) von einem Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kommen von Fr. 74'123.48 ausgegangen war, nichts zu seinen Gunsten ablei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Invalideneinkommen bestimmte die Beschwerdegegnerin zu Recht auf der Grundlage des Tabellenlohns für Hilfsarbeiter in allen Branchen von Fr. 5'312.-- pro Monat (LSE 2014, TA1_tirage_skill_level, Total, Kompetenzniveau 1, Män</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner). Dieser ist wiederum an die bis ins Jahr 2016 eingetretene Nominallohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklung sowie an die betriebsübliche Arbeitszeit (41,7 Stunden, vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BFS, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen [im Internet abrufbar], 2014, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Total)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anzupassen. Damit resultiert ein im Jahr 2016 trotz der gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Beeinträchtigung erzielbares Einkommen von Fr. 67'021.86 (12 x Fr. 5'312.-- x 41,7 / 40 x 2'239 / 2'220).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das eingeschränkte Tätigkeitsspektrum berücksichtigte die Beschwerdegegnerin mit einem 15%igen Abzug vom Tabellenlohn (zum leidensbedingten Abzug vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 135 V 297 E. 5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2; 134 V 322 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5b/bb-cc)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies erweist sich unter Berücksichtigung des fachärztlich definierten Tätigkeitsprofils (nur noch körperlich leichte Arbeit ohne Heben und Tragen von Lasten mit einem vier bis fünf Kilogramm übersteigenden Gewicht, ausschliesslich in sitzender Position, ohne längere Arbeit in Schulterhöhe und niemals darüber, ohne Anmarschwege grösser als 400 bis 500 Meter auf ebenem Boden und ohne häu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">figes Treppensteigen, vgl. Urk. 11/38/9) als angemessen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vom Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">geltend gemachten limitierten Deutschkenntnisse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sind bereits durch die Verwendung der Tabellenlöhne des Kompetenzniveaus 1 der LSE 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> abgegolten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vgl. Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> des Bundesgerichts 9C_633/2013 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Oktober 2013 E. 4.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Dies gilt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">die fehlende berufliche Ausbildung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Auch das Alter des Beschwerdeführers rechtfertigt keinen weiteren Abzug vom Tabellenlohn, da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Hilfsarbeiten auf dem massgebenden ausgeglichenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">markt altersunabhängig nachgefragt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urteil des Bundesgerichts 8C_403/2017 vom 25. August 2017 E. 4.4.1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aus den Akten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sind keine weiteren Umstände ersichtlich, welche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">15 % übersteigenden leidensbedingten Abzug </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rechtfertigen würden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Unter Einbezug des leidensbedingten Abzuges ist dem Einkommensvergleich ein Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kommen von Fr. 56'968.58 (0,85 x Fr. 67'021.86) zugrunde zu legen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es kann offenbleiben, welches Valideneinkommen dem Einkommensvergleich zugrunde zu legen ist, da so oder anders kein rentenbegründender Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad resultiert:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Verglichen mit dem auf der Grundlage der LSE 2014 bestimmten Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kommen von Fr. 51'642.38 resultiert keine invaliditätsbedingte Erwerbseinbus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">se. Bei Berücksichtigung des nominallohnbereinigten effektiven Einkommens von Fr. 70'774.59 eine solche von Fr. 13'806.01 (Fr. 70'774.59 - Fr. 56'968.58) beziehungsweise ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Invalidit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tsgrad</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> von 20 % (Fr. 13'806.01 / Fr. 70'774.59 x 100 %) (zu den Rundungsregeln: BGE 130 V 121 E. 3.2). Selbst unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sichtigung des von der SWICA angenommenen Valideneinkommens von Fr. 74'123.48 und des maximal zulässigen leidensbedingten Abzuges von 25 % (BGE 135 V 297 E. 5.2) resultierte ein nicht rentenbegründender Invaliditätsgrad von 32 % (Fr. 74'123.48 - [0,75 x Fr. 67'021.86] / Fr. 74'123.48 x 100 %). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Sinne eines Eventualantrages ersuchte der Versicherte in seiner Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrift vom 31. Januar 2017 um Durchführung beruflicher Massnahmen, da der Invaliditätsgrad mindestens 20 % betrage (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 7). Diesem Vorbringen ist - wie die IV-Stelle in ihrer Beschwerdeantwort vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> März 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> anmerkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) - entgegenzuhalten, dass die angefochtene Verfügung lediglich den Rentenanspruch betrifft und im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse zu beurteilen sind, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig - in Form einer Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung beziehungsweise eines Einspracheentscheids - verbindlich Stellung genommen hat. Es fehlt demzufolge an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung respektive kein Einspracheentscheid ergangen ist (BGE 13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Soweit berufliche Massnahmen beantragt werden, ist nach dem Gesagten auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen, dass die IV-Stelle die Eingliederungsmassnahmen mit Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung vom 15. Januar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 abschloss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, nachdem der Beschwerdeführer einer Einladung zu einem Gespräch nicht Folge geleistet hatte (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/18). Der Versicherte liess es darauf beruhen und verlangte keine anfechtbare Verfügung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin den Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung im Ergebnis zu Recht verneint hat, da aus dem Einkommensvergleich selbst in der für den Beschwerdeführer günstigs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Variante kein Invaliditätsgrad von mindestens 40 % resultiert. Im Übrigen bildeten Eingliederungsmassnahmen nicht Gegenstand der angefochtenen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 15. April 2016, weshalb es in diesem Kontext an einem ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechenden Anfechtungsobjekt fehlt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Da sich die angefochtene Verfügung (Urk. 2) damit als rechtens erweist, ist die Beschwerde abzuweisen, soweit auf sie eingetreten werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">200.-- bis Fr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1'000.-- festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt. Vorliegend erweist sich eine Kostenpauschale von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- als angemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Weil die Beschwerde abz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uweisen ist, sind die Kosten dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer aufzuerlegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einstweilen auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kasse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, soweit darauf eingetreten wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">lic. iur. Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigPfefferli</p><p></p></div> </div></body></html>