<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Massnahmenplan vorzulegen, der geeignet ist, an den Eidgenössischen Technischen Hochschulen und den Fachhochschulen das Aus- und Weiterbildungsangebot für Fachleute im Bereich der nicht- oder schwach motorisierten Mobilität wirksam zu verbessern.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>In seiner Strategie Nachhaltige Entwicklung 2012-2015 hat der Bundesrat den Langsamverkehr als gleichwertige dritte Säule des Personenverkehrs eingestuft. Darin bestätigt er, dass der Massnahmenplan zur Verbesserung der Rahmenbedingungen und zur Förderung des Langsamverkehrs weitergeführt und konkretisiert werden soll. Der Bundesrat teilt die Ansicht des Motionärs, dass der Langsamverkehr zu fördern ist und einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leistet. Er begrüsst demnach auch Initiativen wie das erwähnte Konzept "Ausbildungsangebot Langsamverkehr", welches die Hochschulen für die Bedürfnisse der nachhaltigen Entwicklung bei der Bewältigung des Personenverkehrs im Alltags- und Freizeitverkehr sensibilisiert. Im Bereich der Aus- und Weiterbildung empfiehlt der Bericht die Übernahme von spezifischen Modulen in bestehende Studiengänge; betreffend Weiterbildung wird die Schaffung eines neuen Zertifikatslehrgangs (CAS) empfohlen.</p><p>Der Bund wird deshalb das Konzept "Ausbildungsangebot Langsamverkehr" der zuständigen schweizerischen Rektorenkonferenz weiterleiten. Diese soll die Hochschulen für die Bedürfnisse im Bereich Langsamverkehr sensibilisieren.</p><p>Weiter gehende Massnahmen fallen nicht in den Kompetenzbereich des Bundes. Es liegt nicht in der Zuständigkeit des Bundes, den Eidgenössischen Technischen Hochschulen oder den Fachhochschulen mittels Massnahmenplänen Vorgaben über Aus- und Weiterbildungen zu machen. Die Festlegung der Aus- und Weiterbildungen ist eine Kernkompetenz der jeweiligen Hochschule. Der Bund hat auf die von den Trägern gewährleistete Autonomie der Hochschulen sowie auf die Grundsätze der Freiheit und der Einheit von Lehre und Forschung Rücksicht zu nehmen (Art. 20 und 63a Abs. 3 der Bundesverfassung; Art. 5 Abs. 1 des Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetzes; Art. 5 des ETH-Gesetzes).</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.