<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, Artikel 6 der Verkehrszulassungsverordnung (VZV) dahingehend zu ändern, dass das Führen von vierrädrigen Leichtmotorfahrzeugen mit einer Höchstgeschwindigkeit von maximal 45 km/h ab 16 Jahren erlaubt ist. Dies, damit die für die verschiedenen Verkehrsteilnehmerinnen und  teilnehmer geltenden Vorschriften besser aufeinander abgestimmt sind und sich die Schweizer Regeln denjenigen der Nachbarländer annähern.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Mindestalter zum Führen von Fahrzeugen der Spezialkategorie F (Motorfahrzeuge, ausgenommen Motorräder, mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 45 km/h) betrug in der Schweiz lange Zeit 16 Jahre. Es zeigte sich jedoch, dass zunehmend Personenwagen auf 45 km/h gedrosselt und oft für längere Strecken eingesetzt wurden. Die Folge waren negative Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit und den Verkehrsfluss, dies wegen der fehlenden Fahrerfahrung der 16-Jährigen und weil die "45er-Autos" insbesondere ausserorts die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht erreichten und somit als Verkehrshindernisse gefährliche Überholmanöver provozierten. Der Bundesrat hat deshalb im Jahr 2008 das Mindestalter zum Führen von Personenwagen auf 18 Jahre angehoben, auch wenn sie auf 45 km/h gedrosselt sind (Art. 6 Abs. 1 Bst. b Ziff. 2 der Verkehrszulassungsverordnung vom 27. Oktober 1976 [VZV; SR 741.51]). Aus seiner Sicht haben die damals vorgebrachten Argumente nach wie vor Gültigkeit.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.