<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, schnellstens Massnahmen einzuleiten, die darin resultieren, dass das BAG nur noch sachliche, differenzierte und klar verständliche Informationen veröffentlicht. </p><p>Weiter soll er sicherstellen, dass das BAG und seine Datenlieferanten sich ihrer Position als seriöse Datenquelle bewusst werden und alle Informationen vor deren Veröffentlichung auf Sachlichkeit und klare einfache Verständlichkeit verifiziert werden.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) stellt stets sicher, dass eine transparente, sachliche, differenzierte und zugleich verständliche Kommunikation an die Bevölkerung gelangt. Es kommuniziert mittels Dashboard und Berichten jede gemeldete hospitalisierte Person, die positiv auf Covid-19 getestet wird, als "Hospitalisation im Zusammenhang mit einer laborbestätigten SARS-CoV-2-Infektion". Ärztinnen und Ärzte sind zur Meldung der klinischen Befunde von Patientinnen/Patienten verpflichtet, die für mindestens 24 Stunden hospitalisiert wurden und eine laborbestätigten SARS-CoV-2-Infektion hatten.</p><p>Der primäre Hospitalisationsgrund mit der Meldung zum klinischen Befund wird seit Mitte April 2020 erhoben. Ob Patientinnen und Patienten vom BAG als "mit" oder "wegen" Covid-19 hospitalisiert ausgewiesen werden, ist von den erhaltenen Informationen der Spitalärzteschaft abhängig, die zum Zeitpunkt der Meldung vorliegen. Als "mit" Covid-19 hospitalisiert gelten sämtliche Personen, deren primärer Grund für den Spitaleintritt keine Covid-19 Erkrankung war. Im Sinne der Transparenz ist seit Anfang Februar 2022 eine Auswertung nach Grund des Spitalaufenthaltes auf dem Dashboard veröffentlicht.</p><p>Bei diesen statistischen Angaben gilt es jedoch zu berücksichtigen, dass sich die Hospitalisierungsgründe von Patientinnen und Patienten während ihres Spitalaufenthalts auch verändern können. So können Covid-19-Patientinnen/-Patienten zwar zunächst wegen eines Unfalls hospitalisiert worden sein, im Verlauf der Hospitalisation aber wegen der Covid-19 Erkrankung eine Spitalpflege oder gar eine Intensivpflege benötigen.</p><p>Der Bundesrat erachtet die in der Motion geforderten Punkte als erfüllt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.