<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: RG.1999.00009</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105283&amp;W10_KEY=13013583&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>RG.1999.00009</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 26.01.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Revision SB.99.00010</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Zulässigkeit der Revision im Steuerrecht. Voraussetzungen des Revisonsgrundes der Verletzung verfahrensrechtlicher Vorschriften, welcher der Berichtigung "prozessualer Versehen" dient (E. 1). Solche Versehen liegen nicht vor, und das Revisionsbegehren erschöpft sich in appellatorischer Kritik (E. 2). Abweisung, soweit darauf überhaupt einzutreten ist. BGE-Nr. 2P.336/1999</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: APPELLATORISCHE KRITIK">APPELLATORISCHE KRITIK</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BGE">BGE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: Ãbriges ST: REVISION">REVISION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REVISIONSGRÃNDE">REVISIONSGRÃNDE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERFAHRENSGRUNDSÃTZE">VERFAHRENSGRUNDSÃTZE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 4 ABV</span><br/><span class="ungerade">§ 58 ABV</span><br/><span class="gerade">§ 108 lit. Ic aStG</span><br/><span class="ungerade">§ 110 lit. IIa aStG</span><br/><span class="gerade">§ 155 lit. Ib StG</span><br/><span class="ungerade">Art. 51 lit. Ib StHG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>I. Im Rekursverfahren 2 ST.1999.54 in Sachen A. und C. B.-D. gegen den Staat ZÃ¼rich betreffend EinschÃ¤tzung 1993 wies die Steuerre­kurs­kom­mission II mit Beschluss vom 12. MÃ¤rz 1999 das Begehren der Rekurrenten um Verei­nigung mit den Rekurs­ver­fah­ren 2 ST.1999.55 und 2 ST.1999.56 sowie das Ausstandsge­such gegen den Kommis­sions­prÃ¤­sidenten Dr. Richard Oesch ab.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Beschwerde vom 23. April 1999 stellten A. und C. B.-D. dem Verwaltungs­ge­richt verschiedene AntrÃ¤ge, insbesondere auf Aufhebung des er­wÃ¤hnten Zwischenbe­schlus­ses. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht trat auf die Beschwerde mit Beschluss vom 24. November 1999 nicht ein (SB.99.00010). Es erwog, mit diesem Rechtsmittel anfechtbar seien laut § 153 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) Entscheide der Rekurskommis­sion oder ihres PrÃ¤­sidenten. Darunter seien prozesserledigende Entscheide (Endentschei­de) ‑ Sach‑ oder Nicht­eintretensentscheide ‑ zu verstehen. Dem­gegenÃ¼ber kÃ¶nnten mangels Grundlage im Steuer­gesetz prozessleitende VerfÃ¼gungen und BeschlÃ¼sse der Rekurskom­missionen nach stÃ¤ndi­ger Recht­sprechung des Verwaltungs­gerichts nicht selbstÃ¤ndig, son­dern nur in Verbindung mit dem Endentscheid durch Beschwer­de weitergezogen werden. Einzige Ausnahme bilde unter bestimmten Voraussetzungen die Verweigerung der unent­geltlichen Rechtspflege (RB 1997 Nr. 42). ZwischenbeschlÃ¼sse der Rekurskommissio­nen Ã¼ber ein Ablehnungsbegehren seien deshalb nicht selbstÃ¤ndig anfechtbar (RB 1974 Nr. 43); gleiches gelte fÃ¼r BeschlÃ¼sse Ã¼ber die Ablehnung einer Verfahrensvereinigung. Aus diesem Grund habe die Rekurskommis­sion II den angefochtenen Beschluss zu Recht nicht mit ei­ner Rechtsmittelbelehrung ver­sehen. Auf die Beschwerde sei daher mangels Anfechtungs­ob­jekts nicht einzutreten. Eine Vereinigung mit den Beschwerdeverfahren SB.99.00011 und SB.99.00012 drÃ¤nge sich bei diesem Verfahrensausgang von vornherein nicht auf.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. A. und C. B.-D. ersuchten das Verwaltungsgericht am 10. Dezember 1999 unter anderem, in WiedererwÃ¤gung des Beschlusses vom 24. Novem­ber 1999 auf die Be­schwer­de "materiell einzutreten und vollstÃ¤ndig zu prÃ¼fen".</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Auf die DurchfÃ¼hrung eines Schriftenwechsels wurde verzichtet.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Gesuchstellenden erhoben gegen den erwÃ¤hnten Beschluss des Verwaltungsge­richts am 14. Dezember 1999 staatsrechtliche Beschwerde an das Bundesgericht.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Die WiedererwÃ¤gung von formell rechtskrÃ¤ftigen Steuerentscheiden ist nur im Rahmen der gesetzlichen Voraussetzungen der Revision mÃ¶glich (vgl. Klaus Vallender in: Kommentar zum Schweizerischen Steu­er­recht I/1, Basel und Frankfurt am Main 1997, Art. 51 StHG N. 6). Laut § 155 Abs. 1 StG kann ein rechtskrÃ¤ftiger Entscheid zugunsten der steuer­pflichtigen Person revidiert werden, wenn sich ein in lit. a ‑ c dieser Bestimmung aufge­fÃ¼hrter Grund verwirklicht hat. Dazu gehÃ¶rt gemÃ¤ss lit. b die Verletzung wesentlicher Ver­fahrensgrundsÃ¤tze, die namentlich dann vorliegt, wenn die erkennende BehÃ¶rde erheb­liche Tatsachen oder entscheidende Beweismittel, die ihr bekannt waren oder bekannt sein muss­ten, ausser acht gelassen hat. Der Revisionsgrund von § 155 Abs. 1 lit. b StG ent­spricht fast wortwÃ¶rtlich der lit. c von § 108 Abs. 1 des frÃ¼heren Steuergesetzes vom 8. Juli 1951 (aStG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Wesentliche VerfahrensgrundsÃ¤tze sind nach der verwaltungsgerichtlichen Recht­sprechung zu § 108 Abs. 1 lit. c aStG verletzt, wenn verfahrensrechtliche Vor­schrif­ten oder GrundsÃ¤tze missachtet worden sind und es nach den UmstÃ¤nden nicht mit Si­cher­heit ausgeschlossen werden kann, dass die Entscheidung durch diesen Mangel zuun­gun­sten des Gesuchstellers beeinflusst worden ist (Zuppinger/SchÃ¤rrer/Fessler/Reich, Kom­men­tar zum ZÃ¼rcher Steuergesetz, ErgÃ¤nzungsband, 2. A., Bern 1983, § 108 N. 29d). Der Sa­che nach stehen als mÃ¶gliche VerfahrensmÃ¤ngel im Vordergrund: die Verweigerung des recht­li­chen GehÃ¶rs, die versehentliche NichtberÃ¼cksichtigung einer aktenkundigen er­heb­lichen Tat­sache, die Nichtbeurteilung eines Begehrens, die unrichtige Besetzung des Ge­richts, die Verletzung der Ausstandspflicht sowie die Missachtung der Bindung an Par­tei­begeh­ren. Die Revision in diesem Sinn bezweckt die Berichtigung von "prozessualen Ver­sehen" (vgl. JÃ¼rg Bosshart, VerfahrensmÃ¤ngel als Revisionsgrund in der zÃ¼rcherischen Ver­wal­tungs‑ und Steuerrechtspflege, ZBl 1987, 486 ff.), nicht das ZurÃ¼ckkommen auf Fra­gen, die im zu re­vidierenden Entscheid beantwortet oder absichtlich nicht berÃ¼cksich­tigt wor­den sind. Ei­ne rechtliche WÃ¼rdigung kann deshalb von vornherein nicht Gegen­stand eines Revisions­ver­fahrens bilden (RB 1984 Nr. 61 = StE 1984 B 97.11 Nr. 1; Zup­pin­ger/SchÃ¤r­rer/Fess­ler/Reich, § 108 N. 29a; vgl. RB 1970 Nr. 15 = ZR 69 Nr. 127; BGE 106 Ia 54 f., 110 Ia 138 f.). Insbesondere stellt die Verletzung des WillkÃ¼rverbots (oder et­wa des Rechts­gleich­heits­ge­bots) keinen Revisionsgrund im Sinn von § 108 Abs. 1 lit. c aStG dar. Sol­che RÃ¼­gen kÃ¶n­nen vor Bundesgericht mit staatsrechtlicher Be­schwerde er­ho­ben werden. Eine ent­spre­chen­de Beschwerdeschrift haben die Gesuchstellenden dem Bundesge­richt am 14. De­zember 1999 denn auch eingereicht.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Revisionsbegehren muss gemÃ¤ss § 110 Abs. 2 lit. a aStG die genaue Bezeich­nung der einzelnen RevisionsgrÃ¼nde enthalten. Weil das Revisionsverfahren nicht das vor­an­gegangene Rekurs‑ oder Beschwerdeverfahren weiterfÃ¼hrt, sondern als ausserordentli­ches Rechtsmittel ein selbstÃ¤ndiges Verfahren bildet, prÃ¼ft das Verwaltungsgericht nur klar und detailliert erhobene RÃ¼gen. Der Gesuchsteller hat daher nicht nur die behaupteten Re­vi­sionsgrÃ¼nde zu nennen, sondern auch substanziert darzulegen, inwiefern solche seiner Auf­fassung nach vorliegen. So muss er, wenn er sich auf den Revisionsgrund von § 108 Abs. 1 lit. c aStG beruft und die Verletzung wesentlicher VerfahrensgrundsÃ¤tze beanstan­det, im einzelnen dartun, inwiefern dem Verwaltungsgericht ein prozessuales Versehen unter­lau­fen sei. Es genÃ¼gt folglich nicht, wenn er bloss den angefochtenen Entscheid als rechts­ver­letzend rÃ¼gt, wie er dies in einem Verfahren tun kÃ¶nnte, bei dem die Rechtsmit­telin­stanz die Rechtsanwendung frei Ã¼berprÃ¼ft. Auf solche RÃ¼gen, die nur der Form nach in ein Re­visionsgesuch gekleidet sind, die aber letztlich auf eine bloss appellatorische Kritik am Ur­teil des Verwaltungsgerichts hin­auslaufen, tritt dieses gar nicht mehr ein (VGr, 17. Mai 1994, RG 94/0001; VGr, 2. September 1998, RG.98.00001).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) § 155 Abs. 1 lit. b StG Ã¼bernimmt den Wortlaut von Art. 51 Abs. 1 lit. b des Bun­desgesetzes Ã¼ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemein­den vom 14. Dezember 1990 (StHG; und Ã¼berdies von Art. 147 Abs. 1 lit. b des Bundesge­setzes Ã¼ber die direkte Bundessteuer vom 14. Dezember 1990). Die NichtberÃ¼cksichtigung erheblicher Tatsachen oder entscheidender Beweismittel bildet nun aber auch nach der har­mo­nisierungsrechtlichen Literatur nur dann einen Revisionsgrund, wenn sie auf be­hÃ¶rd­li­chem Versehen beruht (Vallender, Art. 51 StHG N. 14, 17; Thomas Meister, Rechts­mit­tel­system der Steuerharmonisierung, Bern 1995, S. 216). Es spricht somit nichts da­gegen, ja es erscheint aus GrÃ¼nden der Steuerharmonisierung sogar als geboten, zur Aus­legung von § 155 Abs. 1 lit. b StG auf die zu § 108 Abs. 1 lit. c aStG entwickelte Recht­sprechung ab­zu­stellen. Es muss demzufolge nach wie vor gelten, dass auf Fragen, die im zu revidie­ren­den Entscheid beantwortet oder absichtlich nicht berÃ¼cksichtigt worden sind, nicht zu­rÃ¼ck­zu­kommen ist und eine rechtliche WÃ¼rdigung von vornherein nicht Ge­gen­stand eines Re­vi­sionsverfahrens bilden kann (VGr, 19. Mai 1999, RG.99.00002).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Eine Verletzung wesentlicher VerfahrensgrundsÃ¤tze erblicken die Gesuchstellen­den dar­in, dass das Verwaltungsgericht auf ihre Beschwerde gegen die Ablehnung des Be­gehrens um Verfahrensvereinigung und des Ausstandsge­suchs gegen den KommissionsprÃ¤­si­denten Dr. Richard Oesch durch die Steuerrekurskommission II nicht eingetreten ist. Das Gericht habe dadurch eine gegen Art. 4 der Bundesverfassung vom 29. Mai 1874 (aBV) ver­stossende Rechtsverweigerung begangen und den aus Art. 58 aBV flies­senden An­spruch auf einen unabhÃ¤ngigen und unbefangenen verfassungsmÃ¤ssigen Richter missachtet. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht hat im angefochtenen Entscheid dargelegt, weshalb seiner Auffassung nach ZwischenbeschlÃ¼sse der Steuerrekurskommissionen ‑ mit Ausnahme ge­wis­ser BeschlÃ¼sse Ã¼ber die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege ‑ nicht selb­stÃ¤n­dig, sondern nur in Verbindung mit dem Endentscheid durch Beschwerde weitergezo­gen werden kÃ¶nnen. Von einem prozessualen Versehen des Verwaltungsgerichts, welches Voraussetzung fÃ¼r eine Revision wÃ¤re, kann infolgedessen keine Rede sein. Die Vorbrin­gen der Gesuchstellenden erschÃ¶pfen sich zudem in appellatorischer Kritik an der recht­li­chen WÃ¼rdigung des Verwaltungsgerichts, welche von vornherein nicht Ge­genstand eines Revisionsverfahrens bilden kann. Derartige unzulÃ¤ssige Vorbringen liegen auch den von ih­nen gestellten weiteren AntrÃ¤gen zugrunde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Dies fÃ¼hrt zur Abweisung des Revisionsgesuchs, soweit darauf einzutreten ist. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Das Revisionsgesuch wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>