A bteilung V E -4035/2007 {T 0/2} U rteil vom 22. Juni 2007 M itw irkung: R ichter W eber, R ichterin Kojic, R ichterin Luterbacher G erichtsschreiber H ardegger A._______, M oldova, zur Zeit B._______, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 6. Juni 2007 in Sachen N ichteintreten auf A sylgesuch und W eg- w eisung / N C ._______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass der Beschw erdeführer am 7. N ovem ber 2006 im R aum C hiasso illegal in die Schw eiz einzureisen versuchte, dass die Schw eizerischen G renzbehörden ihn erkennungsdienstlich erfassten und nach Italien zurückw iesen, dass der Beschw erdeführer eigenen Angaben zufolge kurz darauf illegal in die Schw eiz einreiste, dass der Beschw erdeführer gem äss einem Bericht der Kantonspolizei (...) vom 3. M ärz 2007 beschuldigt w urde, zw ischen dem 13. und 14. N ovem ber 2006 in (...) einen Einbruchdiebstahl verübt zu haben, dass der Beschw erdeführer von der Kantonspolizei (...) am 3. M ärz 2007 als Angeklagter einvernom m en w urde und unter anderem erklärte, vor zirka vier oder fünf M onaten in Frankreich um Asyl ersucht und dort säm tliche Papiere zurückgelassen zu haben, dass der Beschw erdeführer gleichzeitig seine Absicht bekundete, in der Schw eiz ein Asylgesuch zu stellen, w eil er und sein Bruder Problem e in M oldova hätten, dass der Beschw erdeführer am 4. M ärz 2007 aus der U ntersuchungshaft entlassen und dem Em pfangs- und Verfahrenszentrum (...) zugeführt w urde, w o er noch gleichentags sein Asylgesuch stellte, dass der Beschw erdeführer und sein Bruder am 5. M ärz 2007 aus dem Em pfangs- und Verfahrenszentrum (...) spurlos verschw unden sind, dass der Beschw erdeführer Fotos, einen Taschenkalender und einen Personalausw eis („Pass m ensuel“) N r. (...) im Zentrum zurückliess, dass das Asylgesuch m it Beschluss des Bundesam tes für M igration (BFM ) vom 20. M ärz 2007 als gegenstandslos gew orden abschrieben w urde, dass der Beschw erdeführer m it Entscheid des Bezirksam ts (...) vom 14. M ärz 2007 w egen Ladendiebstahls vom 6. M ärz 2007 zu einer G eldbusse verurteilt w urde, dass das BFM den Beschw erdeführer am 21. M ärz 2007 für den Aufenthalt w ährend des w eiteren Verfahrens dem Kanton (...) zuteilte, dass der Beschw erdeführer am 17. April 2007 in (...) w egen Verdachts deliktischer H andlungen festgenom m en und am folgenden Tag dem M igrationsam t (...) zugeführt w urde, dass die Kantonspolizei (...) den Beschw erdeführer am 20. April 2007 befragte und das M igrationsam t (...) gleichentags dessen W egw eisung aus der Schw eiz verfügte und die Ausschaffungshaft anordnete, dass der Beschw erdeführer die zuständige Einzelrichterin des Bezirksgerichts in der An- hörung vom 21. April 2007 darum ersuchte, ihn nicht in Ausschaffungshaft zu setzen, sondern ihm die G elegenheit zu geben, in der Schw eiz ein Asylgesuch zu stellen, oder 3 ihm zu erm öglichen, innert Frist die Schw eiz selbständig zu verlassen, dass m it Verfügung des Bezirksgerichts (...) vom 21. April 2007 die am 20. April 2007 angeordnete Ausschaffungshaft bis 16. Juli 2007 bew illigt und ausdrücklich Kenntnis von der Asylgesuchstellung genom m en w urde, dass das Schw eizerische G renzw achtkorps am 30. April 2007 dem M igrationsam t (...) auf dessen Anfrage hin m itteilte, der Beschw erdeführer sei in Frankreich nicht registriert w orden, w eshalb darauf verzichtet w erde, Frankreich um eine R ücküber- nahm e des Beschw erdeführers anzufragen, dass der Beschw erdeführer im (..)G efängnis (...) am 23. M ai 2007 durch die zuständige kantonale Behörde zu den Asylgründen befragt w urde, dass der Beschw erdeführer im W esentlichen geltend m achte, sein Vater, ein m oldaw i- scher Staatsangehöriger russischer Ethnie, habe im Frühjahr 2005 einen grösseren Kre- dit aufgenom m en, um seinen landw irtschaftlichen Betrieb zu finanzieren, dass der Vater gleichzeitig sein H aus als Sicherheit angeboten habe, dass der Vater m it verschiedenen G eschäftsleuten zusam m en gearbeitet habe und dem Beschw erdeführer unbekannt sei, w as sein Vater gekauft oder verkauft habe, dass sein Vater diesen Kredit nicht habe zurückzahlen können, dass zirka eine W oche nach erfolgter Kreditaufnahm e bereits Leute - w ahrscheinlich ir- gendw elche Krim inelle - zu H ause erschienen seien und sein Vater m it diesen Leuten kurz w eggegangen sei, dass der Vater nach der R ückkehr lediglich von Problem en m it seiner Firm a gesprochen habe und sofort nach R ussland ausgereist sei, dass sein Vater zu H ause von verschiedenen Personen, darunter auch bew affnete, w ie- derholt gesucht w orden sei, dass Bankenvertreter unter anderem die R ückkehr des Vaters gefordert hätten, ansons- ten sie das H aus der Fam ilie beschlagnahm en w ürden, dass eines N achts Leute ins H aus der Fam ilie eingedrungen seien und gedroht hätten, sie w ürden die Fam ilienm itglieder für O rgantransplantationen verkaufen, falls der Vater nicht zu seinen Verpflichtungen stehen könne, dass sich darunter auch ein M itglied der Polizei befunden habe, dass später diese Leute erneut erschienen seien und - w ährend der Beschw erdeführer und dessen Bruder (1) in einem anderen Zim m er geschlafen hätten - den Bruder (2) ent- führt hätten, dass (2) seither verschollen sei, dass Traktoren und M aschinen gestohlen w orden seien und das G ebäude, in dem sich Büros und G aragen befunden hätten, niedergebrannt w orden sei, dass dem Beschw erdeführer nicht bekannt sei, w as m it den Angestellten und den Tieren seines Vaters geschehen sei, dass sich der Beschw erdeführer und (1) um gehend entschlossen hätten, das Land zu verlassen, w eil sie sich von einer Anzeige bei den Behörde nicht viel versprochen hät-4 ten, dass der Beschw erdeführer m it (1) im N ovem ber 2006 nach R ussland ausgereist sei, dass betreffend die w eiteren Einzelheiten des rechtserheblichen Sachverhalts auf die Protokolle bei den Akten verw iesen w ird, dass das BFM m it Verfügung vom 6. Juni 2007 auf das Asylgesuch vom 21. April 2007 nicht eintrat und die W egw eisung des Beschw erdeführers aus der Schw eiz sow ie den Vollzug anordnete, dass das BFM zur Begründung im W esentlichen anführte, der Beschw erdeführer habe die Verm utung nicht zu w iderlegen verm ocht, w onach er sein G esuch in engem zeitli- chen Zusam m enhang m it der Verhaftung vom 17. April 2007 und der Anordnung der Ausschaffungshaft vom 21. April 2007 eingereicht habe, dass der Beschw erdeführer bereits im N ovem ber 2006 in die Schw eiz eingereist sei, ohne ein Asylgesuch zu stellen, dass er erst am 4. M ärz 2007, m ithin nach m onatelangem illegalen Aufenthalt in der Schw eiz ein Asylgesuch gestellt habe, dass er bereits ab dem der Stellung eines Asylgesuches folgenden Tag unbekannten Aufenthalts gew esen sei, w eshalb sein Asylgesuch abzuschreiben gew esen sei, dass er das zw eite Asylgesuch erst nach der Verhaftung gestellt habe, dass er m it seinem Verhalten zu erkennen gegeben habe, dass er grundsätzlich nicht an einem Schutz durch die Schw eiz interessiert sei, sondern lediglich die drohende Ausw ei- sung nach M oldova habe verhindern w ollen, dass zudem seine Angaben anlässlich der Anhörung vom 23. M ai 2007 keine H inw eise auf eine Verfolgung enthalten w ürden, zum al sie in hohem M asse w idersprüchlich aus- gefallen seien, und die Identität seiner Person nicht feststehe, dass M oldova vom Bundesrat m it Beschluss vom 8. D ezem ber 2006 als safe-country bezeichnet w orden sei und keine H inw eise vorhanden seien, dass im vorliegenden Fall die gesetzliche Verm utung der Verfolgungssicherheit um zustossen sei, dass der Vollzug der W egw eisung zulässig und m öglich sei und auch die Zum utbarkeit des W egw eisungsvollzugs aufgrund der unglaubhaften Aussagen zur Verfolgung im H eim atland und dem dem zufolge bestehenden fam iliären Beziehungsnetz zu bejahen sei, dass der Beschw erdeführer m it Eingabe vom 13. Juni 2007 (Poststem pel) gegen diesen Entscheid beim Bundesverw altungsgericht Beschw erde erhob und sinngem äss die Auf- hebung der angefochtenen Verfügung und die G ew ährung des Asyls beantragte, dass er im Fall einer negativen Beurteilung der Beschw erde die Prüfung der Frage einer Entlassung seiner Person aus der H aft beantragte, dam it ihm die M öglichkeit einer W ei- terreise in ein D rittland gegeben w erde, w o er ein Asylgesuch stellen könne, dass die Vorakten am 15. Juni 2007 beim Bundesverw altungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG ),5 und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes über das Verw altungsverfahren vom 20. D ezem ber 1968, Vw VG , SR 172.021) des BFM entscheidet (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998, AsylG , SR 142.31, i.V.m . Art. 31 - 34 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005, VG G , SR 173.32; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005, BG G , SR 173.110), dass der Beschw erdeführer legitim iert ist, w eshalb auf die frist- und form gerecht einge- reichte Beschw erde - unter Vorbehalt (s. unten) - einzutreten ist (Art. 108a AsylG sow ie Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 Abs. 1 und 52 Vw VG ), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundes- recht, die unrichtige und unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die Beurteilung von Beschw erden gegen N ichteintretensentscheide auf die Ü ber- prüfung der Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass die Beurteilungszuständigkeit der Beschw erdeinstanz som it darauf beschränkt ist, bei Begründetheit des R echtsm ittels die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückgehen zu lassen (vgl. die bisheri- ge zutreffende Praxis der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission (AR K) in Entschei- dungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K] 2004 N r. 34 E. 2.1. S. 240 f.), dass deshalb auf den sinngem ässen Antrag betreffend Asylgew ährung nicht einzutreten ist, dass vorliegend das M igrationsam t (...) die Ausschaffungshaft angeordnet hat und der Antrag auf Prüfung von H aftm odalitäten (vgl. Beschw erde S. 1) Angelegenheit der zuständigen kantonalen Behörde ist, w eshalb auf den entsprechenden Antrag nicht einzutreten ist, dass die Vorinstanz dem gegenüber die Frage der W egw eisung sow ie deren Vollzugs m ateriell geprüft hat, w eshalb dem Bundesverw altungsgericht diesbezüglich volle Kogni- tion zukom m t, dass die vorliegende Beschw erde - w ie sich aus den nachstehenden Erw ägungen er- gibt - offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet und der Beschw erdeentscheid sum m arisch begründet w ird (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ; vereinfachtes Verfahren), dass vorab der O rdnung halber festzustellen ist, dass der zum Zeitpunkt seiner Befragung vom 23. M ai 2005 angeblich noch m inderjährige Beschw erdeführer unter M itw irkung einer Vertrauensperson von der zuständigen kantonalen Behörde angehört w urde, dass auf das Asylgesuch einer Person, die sich illegal in der Schw eiz aufhält, nicht ein- getreten w ird, w enn sie offensichtlich bezw eckt, den drohenden Vollzug einer W egw ei- sung oder Ausw eisung zu verm eiden (Art. 33 Abs. 1 AsylG ),6 dass m ithin jene Asylgesuche erfasst w erden, die von einer in der Schw eiz nicht aufent- haltsberechtigten Person einzig zum Zw eck der Verzögerung einer allfällig drohenden W eg- oder Ausw eisung gestellt w erden, dass ein solcher Zw eck zu verm uten ist, w enn das G esuch in engem zeitlichem Zusam - m enhang m it einer Verhaftung, einem Strafverfahren, dem Vollzug einer Strafe oder dem Erlass einer W egw eisungsverfügung eingereicht w ird (Art. 33 Abs. 2 AsylG ), dass diese M issbrauchsverm utung um gestossen w erden kann, w enn eine frühere Ein- reichung des G esuches nicht m öglich oder nicht zum utbar w ar oder sich H inw eise auf eine Verfolgung ergeben (Art. 33 Abs. 3 AsylG ), dass sich aufgrund des Aktenstandes der Beschw erdeführer vor der Einreichung des ersten w ie auch des zw eiten Asylgesuchs illegal in der Schw eiz aufgehalten hat, dass der Beschw erdeführer zw ar in der Anhörung vom 23. M ai 2005 geltend m achte, schon bei seinem Einreiseversuch vom H erbst 2006 ein Asylgesuch gestellt zu haben (vgl. A 32, S. 7), dass indessen diese Behauptung nicht zu überzeugen verm ag, zum al der R apport des G renzw achtkorps 4 vom 7. N ovem ber 2006 keinen solchen H inw eis enthält (vgl. A 5), dass der Beschw erdeführer w eiter angab, kurz nach seiner W egw eisung nach Italien er- folgreich in die Schw eiz eingereist zu sein (vgl. A 32, S. 7), dass som it feststeht, dass er am 4. M ärz 2007, m ithin offenbar erst nach m onatelangem illegalem Aufenthalt in der Schw eiz, ein Asylgesuch im Em pfangs- und Verfahrenszent- rum (...) gestellt hat, dass diesbezüglich anzufügen ist, dass er sich einen Tag zuvor w egen des Verdachts der Teilnahm e an Einbruchsdiebstählen als Angeklagter vor den Behörden des Kantons (...) am 3. M ärz 2007 zu verantw orten hatte und erst w ährend dieser Einvernahm e den W illen zu einer Asylgesuchstellung in der Schw eiz erklärte, dass der Beschw erdeführer zudem bereits einen Tag nach Asylgesuchstellung untertauchte und sich in der Folge offensichtlich nicht m ehr um die Fortführung seines Asylgesuchs küm m erte, w eshalb das BFM in der Folge zu R echt das Asylgesuch als gegenstandslos gew orden abschrieb, dass der Beschw erdeführer indessen später geltend m achte, Bew ohner des Em pfangs- und Verfahrenszentrum s (...) hätten seinen Bruder erw ürgen w ollen (vgl. A 32 S. 7), w eshalb er und sein Bruder aus dem Zentrum geflüchtet seien, dass sie - so der Beschw erdeführer w eiter - in dieser Phase geglaubt hätten, sich nicht genügend gegenüber dem dortigen Sicherheitspersonal m itteilen zu können und davon ausgegangen seien, dass das Sicherheitspersonal m it der Situation w ohl überfordert sei, dass jedoch diese Erklärungen nicht zu überzeugen verm ögen, zum al der Beschw erde- führer den angeblichen Vorfall im Em pfangs- und Verfahrenszentrum hinsichtlich der U m stände und des M otivs unsubstanziiert schilderte, ein solcher M ordversuch zudem w enig glaubhaft ist und ihm nach seiner Flucht aus dem Zentrum in der Schw eiz genü- gend M öglichkeiten und Kom m unikationsm ittel zur Verfügung gestanden hätten, um die Leitung des Zentrum s und die Polizei um den nötigen Schutz zu ersuchen, dass deshalb die später ins Feld geführten Einw endungen zur nicht vertrauensw ürdigen 7 H andlungsfähigkeit des Sicherheitspersonals als Ausflüchte zu qualifizieren sind, dass der Beschw erdeführer im R ahm en der Festnahm e einer m utm asslichen D iebes- bande am 17. April 2007 von der Polizei angehalten w urde und im dam aligen Verhaf- tungszeitpunkt w iederum kein Asylgesuch stellte, dass (auch in diesem Zusam m enhang) der Beschw erdeführer die Verm utung nicht zu w iderlegen verm ochte, w onach er nach seiner Verhaftung das w eitere Asylgesuch erst in engem zeitlichen Zusam m enhang m it der unm ittelbar drohenden Anordnung der Aus- schaffungshaft vom 21. April 2007 gestellt hat, dass der Beschw erdeführer m it seinem Verhalten som it klar zu erkennen gegeben hat, dass er grundsätzlich nicht an einem Schutz durch die Schw eiz interessiert ist, sondern m it einer Asylgesuchstellung lediglich die drohende Ausw eisung aus der Schw eiz zu verhindern suchte, dass zusätzlich zu prüfen ist, ob sich aus den Akten H inw eise auf eine Verfolgung ergeben, die eine Anw endung der N ichteintretensbestim m ung in Art. 33 AsylG ausschliessen w ürden (vgl. Art. 33 Abs. 3 Bst. b AsylG ), dass das BFM in seiner Verfügung das Fehlen von H inw eisen auf eine Verfolgung ledig- lich m it der nicht w eiter ausgeführten Feststellung, w onach sich den Angaben anlässlich der Anhörung vom 23. M ai 2007 keine H inw eise auf eine Verfolgung entnehm en liessen, da sie in hohem M ass w idersprüchlich seien (A 33, S. 3, Ziff. I.1, 4. Abschnitt), begrün- dete, dass die Vorinstanz die H altlosigkeit der Vorbringen auch nicht ansatzw eise - beispiels- w eise unter stichw ortartiger Erw ähnung des jew eiligen Kontexts, der w idersprüchlich dargelegt w orden sei - aufzeigte und dam it aus der Entscheidbegründung nicht ersicht- lich w ird, w elche Ü berlegungen die Vorinstanz ihrer Beurteilung zugrunde legte, dass solche offensichtlichen Verletzungen der Begründungspflicht üblicherw eise zur Kassation der angefochtenen Verfügung führen (vgl. die nach w ie vor zutreffende Praxis der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission in Entscheidungen und M itteilungen der AR K [EM AR K] 2006 N r. 4, 2004 N r. 38 m .w .H .), dass dieser Begründungsm angel vorliegend aus verfahrensökonom ischen G ründen aus- nahm sw eise durch das Bundesverw altungsgericht geheilt w erden kann, zum al das G e- richt aufgrund der Akten selber zur Ü berzeugung gelangt, die Vorbringen des Beschw er- deführers seien haltlos, dass die Aussagen in der Anhörung vom 23. M ai 2007 keine H inw eise auf eine relevan- te Verfolgungslage enthalten, zum al der Sachvortrag des Beschw erdeführers in zentra- len Teilen (beispielsw eise betreffend die Tätigkeiten des Vaters in Sachen Kauf und Verkauf, die Ü bergriffe durch D rittpersonen [Ü bergriffe auf die Fam ilie zuhause / Ab- brennen der G arage], den W ohnort der Angestellten des Vaters, die Entführung von R . und die R eisem odalitäten) in offensichtlicher W eise unsubstanziiert und beispielsw eise in Bezug auf seine Identität w idersprüchlich ausgefallen sind, dass der Vortrag des Beschw erdeführers som it offensichtlich den Eindruck hinterlässt, er habe nicht aus eigenen Erlebnissen berichtet, dass zudem realitätsfrem d ist, dass nur R . von den teilw eise bew affnet auftretenden Krim inellen überrascht und entführt w orden sei, nicht aber auch dessen in einem an-8 deren Zim m er schlafende Brüder, dass der Beschw erdeführer darüber hinaus geltend m achte, noch nie m it den Behörden in M oldova Problem e gehabt zu haben, dass der Beschw erdeführer in der R echtsm itteleingabe m it der blossen W iederholung seiner Asylbegründung keine erheblichen Argum ente vorbringt, die die gesetzliche Verm utung einer Asylgesuchsstellung im R ahm en laufender strafrechtlicher Erm ittlungsverfahren zur Verhinderung einer Ausreise nach M oldava zu w iderlegen verm ögen, dass der Beschw erdeführer som it die im Ergebnis zutreffenden Erw ägungen in der vorinstanzlichen Verfügung nicht zu entkräften verm ag, dass das BFM dem nach in Anw endung von Art. 33 Abs. 1 und 2 AsylG im Ergebnis zu R echt auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist, dass das BFM seinen N ichteintretensentscheid zusätzlich auf Art 34 AsylG stützte, w onach auf G esuche oder Beschw erden von Asylsuchenden aus vom Bundesrat bezeichneten verfolgungssicheren Staaten (sog. "safe countries") nicht eingetreten w ird, ausser es ergeben sich H inw eise auf eine Verfolgung, dass M oldova (ohne Transnistrien) den Status eines Safe-country besitzt (vgl. Bundesratsbeschluss vom 8. D ezem ber 2006), dass gem äss BFM keine generellen oder individividuellen H inw eise darauf hindeuteten, dass die gesetzliche Verm utung eines verfolgungssicheren Staates im Falle des Beschw erdeführers nicht zutreffe, dass das BFM zw ar m it dem blossen Verw eis auf die frühere Begründung ("w ie oben erw ähnt") auch an dieser Stelle seine Begründungspflicht offensichtlich verletzt, jedoch bezüglich der W ürdigung der Vorbringen und bezüglich der R echtsfolgen dieser Verfahrensverletzung auf das oben bereits G esagte zu verw eisen ist, dass aufgrund der haltlosen Vorbringen des Beschw erdeführers som it keine H inw eise auf Verfolgung bestehen, die die gesetzliche Verm utung in Art. 34 AsylG um zustossen verm öchten, dass som it auch bezüglich dieses N ichteintretenstatbestandes die Vorinstanz im Ergebnis zu R echt erw ogen hat, die Voraussetzungen für ein N ichteintreten auf das Asylgesuch seien erfüllt, w eshalb der Entscheid diesbezüglich zu bestätigen ist, dass das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend der Beschw erdeführer w eder eine Aufenthaltsbew illi- gung besitzt noch einen Anspruch auf Erteilung einer solchen hat, w eshalb die verfügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht und zu bestätigen ist (Art. 44 Abs. 1 AsylG , Art. 32 Bst. a der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfragen [AsylV 1, SR 142.311]; vgl. die bisherige zutreffende Praxis der AR K in EM AR K 2001 N r. 21), dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw eisung entgegen- stehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Bestim m ungen des Bundesgesetzes über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer vom 26. M ärz 1931 (AN AG , SR 142.20) über die vor- läufige Aufnahm e zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG ),9 dass der Vollzug der W egw eisung in Beachtung der m assgeblichen völker- und landes- rechtlichen Bestim m ungen zulässig ist, w eil keine Anhaltspunkte für eine m enschen- rechtsw idrige Behandlung ersichtlich sind, die dem Beschw erdeführer in seinem H eim at- oder H erkunftsstaat droht (Art. 14a Abs. 3 AN AG ), dass der offenbar gesunde und m ittlerw eile m ündige Beschw erdeführer eigenen Anga- ben zufolge in den Jahren 1995 bis 2005 geschult w orden ist, Erfahrungen m it dem elterlichen Landw irtschaftsbetrieb m itbringen dürfte und die russische sow ie die m olda- w ische Sprache beherrscht, dass der Beschw erdeführer - w ie vorstehend gezeigt - haltlose Vorbringen in Bezug auf eine bestehende G efährdungslage in M oldova geltend gem acht hat und anderseits ein Asylgesuch gestellt hat, um einen unm ittelbar drohenden W egw eisungsvollzug nach M oldova abzuw enden, dass deshalb nicht glaubhaft ist, er habe keine Angehörigen in seinem H eim at- oder H erkunftstaat m ehr, w om it von einem intakten sozialen und w irtschaftlichen Beziehungsnetz auszugehen ist, dass sich aus den Akten auch keine anderen H inw eise ergeben, w onach der Beschw erdeführer bei einer R ückkehr nach M oldova in eine existenzbedrohende Situation geraten w ürde, dass sich aufgrund der Akten schliesslich keine H inw eise auf das Vorliegen technischer Vollzugshindernisse ergeben, w eshalb der Vollzug auch als m öglich erscheint (Art. 14a Abs. 2 AN AG ), dass es dem Beschw erdeführer dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die an- gefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrich- tig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (Art. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde abzuw eisen ist, sow eit darauf einzutreten ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 2 und 3 des R eglem entes vom 16. D ezem ber 2006 über Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.1]) dem Beschw erdeführer aufzuerlegen sind. (D ispositiv nächste Seite)10 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen, sow eit darauf eingetreten w ird. 2. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden dem Beschw erdeführer auf- erlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichtskasse zu über- w eisen. 3. D ieses U rteil geht an: - Beschw erdeführer, durch Verm ittlung des M igrationsam tes (..) (eingeschrieben, Beilage: Einzahlungsschein) - BFM , Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it den Akten (R ef.-N r. N C ._______, Kopie) - M igrationsam t (...), m it der Bitte, dieses U rteil dem Beschw erdeführer gegen beigelegte Em pfangsbestätigung auszuhändigen und diese dem Bundesverw altungsgericht zuhanden der Beschw erdeakten zuzustellen (vorab per Telefax) D er R ichter: D er G erichtsschreiber: Beat W eber Thom as H ardegger Versand am : 11 EM PFA N G SB ESTÄ TIG U N G A._______, M oldova H ierm it bestätige ich, heute folgendes D okum ent erhalten zu haben: U rteil des B undesverw altungsgerichts vom 22. Juni 2007 O rt: D atum : U nterschrift: D iese Em pfangsbestätigung ist nach der U nterzeichnung dem Bundesverw altungsge- richt zuhanden der Beschw erdeakten zuzustellen.