<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat hat die meisten Corona-Massnahmen aufgehoben. Im Nachgang zu diesem Entscheid verzichtet die Armee auf die Zertifikatspflicht und auf die Urlaubssperre. FFP2-Maskenpflicht und regelmässige Corona-Tests bleiben bestehen, obwohl das Tragen einer FFP2-Maske die körperliche Belastbarkeit enorm verringert.</p><p>Die epidemiologische Lage entwickelt sich weiter positiv.</p><p>Weshalb fährt die Armee - im Gegensatz zum Zivilen - einen Sonderzug und hält an der sehr belastenden Maskenpflicht fest?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Bei einem Covid-19-Ausbruch könnten ganze Rekrutenschulen oder Formationen eines Wiederholungskurses ausfallen. Dies hätte massgebliche Einschränkungen sowohl für die Ausbildung als auch für die Bereitschaft der Armee zur Folge und rechtfertigt eine längere Isolationsdauer. Erhebungen zeigen, dass die dienstpflichtige Altersgruppe die höchste Ansteckungsrate mit Covid-19 aufweist. Angesichts des engen Zusammenlebens während des Militärdienstes sind im Vergleich zum zivilen Umfeld weitreichendere Schutzmassnahmen angezeigt. Die aktuell wirkungsvollste Massnahme gegen eine Ansteckung mit Covid-19 ist das Tragen der Maske. Damit nimmt die Armee auch ihre Fürsorgepflicht gegenüber ihren Angehörigen wahr. Die Armee evaluiert die getroffenen Massnahmen laufend gestützt auf die Infektionszahlen des BAG sowie die Fallzahlen innerhalb der Armee. </p>