<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>ZL.2020.00012</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">2</span><span class="Standard berschrift2">7. </span><span class="Standard berschrift2">November 2020</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Gemeinde </span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren 1971, bezieht von der Gemeinde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Durchfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV (Durchführungsstelle), Zusatzleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungen zu seiner Invalidenrente (vgl. Urk. 7/6). Nachdem der Versicherte der Durchführungsstelle am 13. November 2019 mitgeteilt hatte, dass er seit dem 1. Oktober 2019 mit seiner Partnerin zusammenwohne (vgl. Urk. 7/10; Urk. 7/12), berechnete die Durchführungsstelle die Zusatzleistungen infolge Reduktion des Mietzinses wegen Untervermietung mit Verfügung vom 14. November 2019 (Urk. 3/2/1 = Urk. 7/15) rückwirkend per 1. Oktober 2019 neu, setzte diese auf Fr. 1’302.-- monatlich herab und verneinte einen Anspruch des Versicherten auf kantonale Beihilfe. Ebenfalls mit Verfügung vom 14. November 2019 (Urk. 3/2/2 = Urk. 7/16) forderte die Durchführungsstelle die für die Dauer vom 1. Oktober bis 30. November 2019 zu viel ausgerichteten Zusatzleistungen in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Höhe von gesamthaft Fr. 1'464.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Ergänzungsleistungen Fr. 1'060.--, Beihilfen Fr. 404.--) zurück. Die vom Versicherten gegen die beiden Verfügungen vom 14. November 2019 am 29. November 2019 erhobene Einsprache (Urk. 7/17) wies die Durchfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsstelle mit Entscheid vom 16. Dezember 2019 (Urk. 7/21 = Urk. 2) ab. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Versicherte erhob am 22. Januar 2020 Beschwerde gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 16. Dezember 2019 (Urk. 2) und beantragte, dieser und die zugrun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deliegenden Verfügungen vom 14. November 2019 seien aufzuheben und es sei von der Rückerstattung von Fr. 1'464.-- abzusehen. Zudem sei ihm für die Monate Dezember 2019 und Januar 2020 ein Betrag von Fr. 1'464.-- zurückzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bezahlen. Eventuell sei der Mietzins für die Zeit von Oktober 2019 bis Januar 2020 im Umfang von 2/3 in der Berechnung seiner Zusatzleistungen als Ausgabe zu berücksichtigen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-4). Mit Beschwerdeantwort vom 25. Feb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ruar 2020 (Urk. 6) beantragte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 4. März 2020 zur Kenntnis gebracht (Urk. 8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) haben Personen Anspruch auf Ergänzungsleistungen, wenn sie die Voraussetzungen nach </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4-6 ELG erfüllen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die jährliche Ergänzungsleistung entspricht dem Betrag, um den die anerkannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ELG). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als anerkannte Ausgaben gelten unter anderem bei einer alleinstehenden Person der Mietzins für eine Wohnung und die damit zusammenhängenden Nebenkosten im Umfang von maximal </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13‘200.-- pro Jahr (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ELG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16c der Verordnung über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELV) bestimmt, dass der Mietzins auf die einzelnen Personen aufzuteilen ist, wenn Wohnungen oder Einfamilienhäuser auch von Personen bewohnt werden, welche nicht in die Berechnung der Ergänzungsleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung eingeschlossen sind. Die Mietzinsanteile der Personen, welche nicht in die Berechnung der Ergänzungsleistung eingeschlossen sind, werden bei der Berech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung der Ergänzungsleistung ausser Betracht gelassen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1). Die Aufteilung hat grundsätzlich zu gleichen Teilen zu erfolgen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2). Nach der Rechtspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung setzt die Aufteilung des Mietzinses nicht voraus, dass die Wohnung oder das Einfamilienhaus gemeinsam gemietet sind; vielmehr genügt das gemeinsame Bewohnen (BGE 142 V 299 E. 3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Wegleitung über die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV (WEL; gültig ab 1. Januar 2011, Stand 1. Januar 2018) ist der Mietzins für die Berechnung der jährlichen EL auch bei im Konkubinat lebenden Personen zu gleichen Teilen auf die einzelnen Personen aufzuteilen. Die Mietzinsaufteilung ist auch dann vorzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen, wenn ein Teil der Wohnung oder des Einfamilienhauses untervermietet ist (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 3231.03). In Sonderfällen, z.B. wenn eine Person den grössten Teil der Wohnung für sich in Anspruch nimmt, kann je nach den Verhältnissen eine andere Aufteilung vorgenommen werden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 3231.04).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kantone können über den Rahmen des ELG hinausgehende Leistungen gewähren und dafür besondere Voraussetzungen festlegen, wobei die Erhebung von Arbeitgeberbeiträgen ausgeschlossen ist (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 ELG). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Kanton Zürich können nach Massgabe der Vorschriften des ELG und aufgrund des Zusatzleistungsgesetzes des Kantons Zürich (ZLG) nebst den Ergänzungsleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen gemäss ELG auch Beihilfen und Zuschüsse ausgerichtet werden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ZLG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beihilfe finden nach § 15 ZLG die Vorschriften, die für die jährliche Ergänzungsleistung nach Art. 9 ff. ELG gelten, entsprechende Anwendung, soweit für die Beihilfe nichts Abweichendes bestimmt ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 Satz 1 ZLG beträgt der jährliche Höchstanspruch auf Beihilfe für Alleinstehende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2'420.-- und für Ehepaare </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3‘630.--. Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 ZLG wird für die Berechnung der Beihilfe auf die Bedarfsrechnung für die jährliche Ergän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zungsleistung abgestellt, wobei die tatsächlich ausgerichteten Ergänzungsleistun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen als anrechenbare Einnahmen behandelt werden (Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a) und der Betrag für den allgemeinen Lebensbedarf bei zu Hause wohnenden Personen um den Höchstbetrag der Beihilfe erhöht wird (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">18 ZLG kann die Beihilfe gekürzt oder verweigert werden, soweit sie für den Unterhalt nicht benötigt wird.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 31 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechts (ATSG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist jede wesentliche Änderung in den für eine Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung massgebenden Verhältnissen von den Bezügerinnen und Bezügern, ihren Angehörigen oder Dritten, denen die Leistung zukommt, dem Versicherungsträ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ger oder dem jeweils zuständigen Durchführungsorgan zu melden. Art. 24 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 der ELV sieht in Konkretisierung vor, dass von jeder Änderung der persönlichen und von jeder ins Gewicht fallenden Änderung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Anspruchsberechtigten unverzüglich Mitteilung zu machen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine Verletzung der Meldepflicht im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">24 ELV vorliegt, beurteilt sich nach den konkreten Umständen des Einzelfalls. Für den Tatbestand der Mel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">depflichtverletzung ist ein schuldhaftes Fehlverhalten erforderlich, wobei bereits eine leichte Fahrlässigkeit genügt. Die meldepflichtige Person muss urteilsfähig in Bezug auf die in Frage stehende konkrete Handlung sein. Keine Meldepflicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verletzung liegt vor, wenn die für die Höhe der Ergänzungsleistungen wesentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen tatsächlichen Verhältnisse bereits bestanden, bevor sich die EL-Berechtigte Person zum Leistungsbezug angemeldet hatte. Ebenfalls keine Meldepflichtver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">letzung ist gegeben, wenn eine Veränderung eintritt, bevor die EL-Zusprechung stattgefunden hat (Müller, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum ELG, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lage, Zürich/Basel/Genf 2015, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 762 ff. mit Hinweisen; vgl. auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Carigiet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Koch, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, 2. Auflage, Zürich/Basel/ Genf 2009, S. 95 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 25 Abs. 1 Satz 1 ATSG in Verbindung mit Art. 2 ATSG und Art. 1 Abs. 1 ELG sind unrechtmässig bezogene Ergänzungsleistungen zurückzuerstat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Der Rückforderungsanspruch erlischt mit dem Ablauf eines Jahres, nachdem die Versicherungseinrichtung davon Kenntnis erhalten hat, spätestens aber mit dem Ablauf von fünf Jahren nach der Entrichtung der einzelnen Leistung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">25 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Pflicht zur Rückerstattung unrechtmässig bezogener Leistungen besteht unabhängig von einem allfälligen Verschulden. Selbst ein der Verwaltung zuzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechnender Fehler ändert nichts an der Rückerstattungspflicht. Ferner besteht die Rückerstattungspflicht unabhängig von einer allfälligen Meldepflichtverletzung, weil es darum geht, die gesetzliche Ordnung nach Entdecken einer neuen Tatsa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che wiederherzustellen (Urteil des Bundesgerichts P 63/04 vom 2. Februar 2006 E. 2.2.3; Müller, a.a.O., S. 354 f. mit Hinweisen; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Carigiet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Koch, a.a.O., S. 98).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19 ZLG sind rechtmässig bezogene Beihilfen in d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Regel zurückzuerstat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, unter anderem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wenn bisherige oder frühere Bezügerinnen und Bezüger in günstige V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhältnisse gekommen sind (Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a). Rückerstattungsansprüche verjähren nach Ablauf von fünf Jahren, seitdem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit der Durchführung betraute Organ von ihrem Entstehen Kenntnis erhalten hat, in jedem Fall aber nach Ablauf von zehn Jahren seit der letzten Beihilfezahlung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Über die Rückerstattung zu Unrecht bezogener kantonaler Leistungen enthält das ZLG keine Bestimmung, was indessen nicht etwa den Weg frei macht für die (sinngemässe) Anwendung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19 ZLG sinngemäss vielmehr auch auf zu Unrecht bezogene Leistungen anwendbar (Urteil des Bundesgerichts 9C_305/2012 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2012 E. 3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19 ZLG enthält keine näheren Angaben dazu, worin die „günstigen Verhält</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse“ bestehen. 1994 hat die damalige Direktion der Fürsorge des Kantons Zürich einen Entwurf von Richtlinien zur Handhabung der günstigen Verhältnisse im Sinne des ZLG in Vernehmlassung gegeben; zwar wurde auf den Erlass von Richt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">linien verzichtet, der Entwurf aber dennoch als Richtschnur publiziert, und zwar in der Zeitschrift des Fachverbandes für Zusatzleistungen (ZL-Aktuell, Ausgabe 2/95, S. 21 f.). Gemäss Richtlinienentwurf handelt es sich um günstige Verhält</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse, wenn das Vermögen (bis zum AHV-Alter den fünffachen und) ab dem AHV-Alter den dreifachen Vermögensfreibetrag übersteigt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit der Formulierung „in der Regel" hat der Gesetzgeber zum Ausdruck gebracht, dass die bezogenen Leistungen grundsätzlich zurückzuerstatten sind, in Ausnah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mesituationen aber auf eine Rückerstattung verzichtet werden kann. Im eben genannten Richtlinienentwurf wird dem dahingehend Rechnung getragen, dass bei der Beurteilung, ob günstige Verhältnisse vorliegen, verschiedene weitere Faktoren berücksichtigt werden sollen, so namentlich das Alter, die gesamte finanzielle Situation (Vermögen und Einkommen), Familienlasten, Heim-, Pflege- oder Krankheitskosten, allfälliger Liegenschaftsunterhalt, die Weiterführung der gewohnten Lebenshaltung und das Verhältnis des Rückerstattungsbetrags zum verbleibenden Restvermögen über der Freigrenze.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin führte im angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 2) aus, dass bei der Berechnung der Zusatzleistungen auf die tatsächlichen Wohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhältnisse abzustellen sei. Von einem kurzzeitigen Zusammenwohnen könne nicht ausgegangen werden, zumal sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Partnerin des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bereits per 1. Oktober 2019 mit Hauptwohnsitz in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angemeldet habe. Ab dem 1. Oktober 2019 sei deshalb nur mehr der anteilige Mietzins von monatlich Fr. 570.-- in die Berechnung aufzunehmen. Bei der Berechnung der Zusatzleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungen werde für den Beschwerdeführer der allgemeine Lebensbedarf für einen Einpersonenhaushalt (Fr. 19'450.--) berücksichtigt, obwohl die effektiven Kosten des Haushalts für den Lebensunterhalt auf zwei Personen gerechnet deutlich tiefer lägen (Fr. 14'588.--). Die Beihilfe werde infolgedessen weder ganz noch teilweise für den Lebensunterhalt benötigt und daher ab dem 1. Oktober 2019 verweigert. Zudem sei dem Beschwerdeführer neben den generellen Hinweisen auf die Mel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">depflicht in den regelmässig erstellten Verfügungen das Merkblatt «Meldepflich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten» zusammen mit der periodischen Überprüfung im Februar 2019 zugestellt worden, dessen Empfang er mit seiner Unterschrift bestätigt habe. Der Untermiet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vertrag sei am 21. September 2019 vom Beschwerdeführer und der Untermieterin ausgefertigt worden. Bei rechtzeitiger Meldung der Untervermietung wäre eine fristgerechte Neuberechnung der Zusatzleistungen per 1. Oktober 2019 möglich und damit eine Rückforderung von Zusatzleistungen zu vermeiden gewesen (S. 2 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Daran hielt die Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort (Urk. 6) grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich fest.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte demgegenüber beschwerdeweise (Urk. 1) geltend, dass die Beschwerdegegnerin, indem sie ohne Rücksicht auf die tatsächlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(finanziellen) Gegebenheiten eine hälftige Mietzinsaufteilung vorgenommen habe, eine Ermessensunterschreitung begangen habe. Vorliegend bestehe die spe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zielle Situation darin, dass der Zusammenzug mit seiner Partnerin zunächst nur auf Probe erfolge und seine Partnerin ihre Wohnung in Zürich behalte. Die Anmeldung in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei aus rein administrativen Gründen vorgenommen wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Für die viermonatige «Versuchsphase» sei von einem besuchsweisen Kurz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufenthalt auszugehen, bei welchem im Sinne von einer Karenzfrist von einer hälftigen Mietzinsaufteilung abzusehen sei. Während dieser Zeit bestehe nämlich keine wirtschaftliche Schicksalsgemeinschaft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Aufgrund des Zusammenzugs bestehe zwar die Vermutung, dass seine effektiven Kosten für den Lebensunter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halt deutlich tiefen lägen als diejenigen einer allein lebenden Person. Vorliegend treffe diese Vermutung für die viermonatige Testphase </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht zu, da seine Partnerin nachweislich noch die Miete für ihre Wohnung in Zürich zu bezahlen habe und nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an seinen Lebensunterhalt beitragen könne. Für diese Zeit werde die Beihilfe für den Lebensunterhalt also benötigt und dürfe nicht verweigert werden (S. 2 Ziff. 2-3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Allenfalls seien ihm mindestens 2/3 des Mietzinses anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechnen, da seine Tochter 14täglich und nach Vereinbarung während der Ferien bei ihm weile. Ein Zimmer sei für seine Tochter reserviert, womit seiner Partnerin nicht die Hälfte der Wohnung zur Verfügung stehe (S. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5). Im Übrigen stelle die Rückforderung der gutgläubig empfangenen Leistungen eine grosse Härte dar (S. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4) und er beantrage die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einer Prozessentschädigung für Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wendungen im Zusammenhang mit der Beschwerde (S. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einerseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Anspruch des Beschwerdeführers auf Zusatzleistungen und dabei insbesondere, ob zu Recht die Hälfte des Mietzinses als Ausgabe angerechnet und die Ausrichtung der kantonalen Beihilfe eingestellt wurde.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Andererseits ist strittig und zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht den Betrag von insgesamt Fr. 1'464.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Ergänzungsleistungen Fr. 1'060.--, Beihilfen Fr. 404.--)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für von Oktober bis November 2019 zu viel geleistete Zusatzleistungen vom Beschwerdeführer zurückgefordert hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der periodischen Überprüfung 2019 (vgl. Urk. 7/2) berechnete die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Anspruch des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s auf Zusatzleistungen ab dem 1. März 2019 neu und legte diese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Verfügung vom 21. Februar 2019 (Urk. 7/8) auf monatlich Fr. 2'034.-- (Ergänzungsleistungen Fr. 1'832.--, Beihil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fen Fr. 202.--) fest. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Den Akten ist zu entnehmen, dass der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Schreiben vom 13. November 2019 (Urk. 7/10) unter Beilage des Untermiet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vertrags vom 21. September 2019 (vgl. Urk. 7/12) mitteilte, dass seine Partnerin, Frau </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, seit dem 1. Oktober 2019 für unbestimmte Dauer als Untermieterin in seine Wohnung in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingezogen sei. Zudem wies er darauf hin, dass, sollte ihre Beziehung das Zusamme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nwohnen überstehen, seine Partnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach den 2020 bevorstehenden Renovationsarbeiten in einem neu zu erstellenden, auf beide lautenden Mietvertrag aufgenommen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werde. I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hr bestehender Mietvertrag an ihrem bisherigen Wohnort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> werde sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf dieses Datum hin kündigen. Auch wies er darauf hin, dass sie eine Paarbeziehung führ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en, jedoch (noch) keine Lebensgemeinschaft. Dem von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Folge eingeholten Auszug aus dem Einwohnerregister lässt sich entnehmen, dass sich Frau </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> per 1. Oktober 2019 mit Hauptwohnsitz in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angemeldet hat (Urk. 7/14 S. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Folge berechnete die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit Verfügung vom 14. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2019 (Urk. 3/2/1 = Urk. 7/15) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Zusatzleistungen infolge Reduktion des Mietzinses wegen Untervermietung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, namentlich unter Anrechnung des hälftigen Mietzinses als Ausgabe,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rückwirkend per 1. Oktober 2019 neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, setzte die Ergän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zungsleistungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Fr. 1’302.-- monatlich herab und verneinte einen Anspruch des Versicherten auf kantonale Beihilfe. Ebenfalls mit Verfügung vom 14. November 2019 (Urk. 3/2/2 = Urk. 7/16) forderte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die für die Dauer vom 1. Oktober bis 30. November 2019 zu viel ausgerichtete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zusatzleistungen in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Höhe von gesamthaft Fr. 1'464.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Ergänzungsleistungen Fr. 1'060.--, Beihilfen Fr. 404.--) zurück.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 16c Abs. 1 ELV sieht vor, dass der Mietzins auf die einzelnen Personen auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuteilen ist, wenn Wohnungen oder Einfamilienhäuser auch von Personen bewohnt werden, welche nicht in die Berechnung der Ergänzungsleistung einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen sind. Art. 16c ELV knüpft nicht direkt an den Wohnsitzbegriff gemäss dem Schweizerischen Zivilgesetzbuch (ZGB) an. Mit der Verwendung des Begriffs «bewohnt» wollte sich der Bundesrat auf die konkrete Situation abstützen. Somit wird verlangt, dass die betroffene Person tatsächlich in der gleichen Wohnung wohnt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wie die Ergänzungsleistung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beziehende Person. Die Hinterlegung der Papiere und das Steuerdomizil bilden nur Indizien für eine tatsächliche Vermu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung, welche durch andere Tatsachen umgestossen werden können (Urteil des Bundesgerichts 9C_807/2009 vom 24. März 2010 E. 3.4). Anknüpfungspunkt bil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">det somit das gemeinsame Bewohnen (vgl. vorstehend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 1.1.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Partnerin des Beschwerdeführers wohnt unbestrittenermassen seit dem 1. Oktober 2019 in der Wohnung des Beschwerdeführers in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 3.1; vgl. Urk. 1; Urk. 2), weshalb grundsätzlich eine hälftige Aufteilung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mietzinses nach Art. 16c Abs. 1 ELV zu erfolgen hat. Dabei ist unerheblich, ob es sich, wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht (vgl. vorstehend E. 2.2), beim Zusammenwohnen vorerst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">um eine «Versuchsphase» handelt. Auch der vom Beschwerdeführer geltend gemachte Umstand, wonach er alleine für den gesam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Mietzins aufkomme und seine Partnerin ihre Wohnung in Zürich weiterhin behalte (Urk. 1 S. 2 Ziff. 2), vermag an der grundsätzlichen hälftigen Aufteilung des Mietzinses nichts zu ändern, da rechtsprechungsgemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das gemeinsame Bewohnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Anknüpfungspunkt gilt und nicht etwa ein entgeltliches (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">miet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-)Verhältnis (vgl. BGE 142 V 299 E. 3.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem machte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geltend, seiner Partnerin stehe nicht die Hälfte der Wohnung zur Verfügung, da ein Zimmer für seine Tochter reserviert sei, die alle 14 Tage von Freitag bis Sonntag sowie nach Vereinbarung während den Ferien bei ihm weile (Urk. 1 S. 3 Ziff. 5). Diesbezüglich ist festzuhalten, dass im Untermietvertrag vom 21. September 2019 festgehalten wurde, dass die gesamte Wohnung inklusive Keller und Estrichabteil untervermietet wurde (Urk. 7/12 S. 1). Der diesbezügliche Einwand des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s erweist sich somit als unbegründet.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich liegt vorliegend auch kein Sonderfall vor, der eine andere Aufteilung des Mietzinses oder ein Absehen von einer Mietzinsaufteilung rechtfertigen würde. Ein Sonderfall liegt nämlich rechtsprechungsgemäss nur vor, wenn eine Person den grössten Teil der Wohnung für sich in Anspruch nimmt oder das gemeinsame Wohnen auf einer rechtlichen oder sittlich bzw. moralisch begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deten (Unterstützungs-)Pflicht beruht (vgl. BGE 142 V 299 E. 3.2.1; vgl. auch WEL 3231.04). Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers (vgl. vorstehend E. 2.2) besteht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> daher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorliegend kein Ermessenspielraum der Beschwerdegegne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab dem 1. Oktober 2019 den hälftigen Mietzins von monatlich Fr. 570.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Fr. 1'140.-- : 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als Ausgabe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in die Berechnung aufgenommen hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">18 ZLG kann die Beihilfe gekürzt oder verweigert werden, soweit sie für den Unterhalt nicht benötigt wird (vgl. vorstehend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 1.2.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führt nach eigenen Angabe eine Paarb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eziehung zu seiner Partnerin und lebt mit ihr seit dem 1. Oktober 2019 zusammen in seiner Woh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung (vorstehend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urk. 7/10). In der Folge ging die Beschwerdegegne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin davon aus, dass sie die Kosten des Lebensunterhalts gemeinsam bestreiten. Bei der Berechnung der Zusatzleistungen ab dem 1. Oktober 2019 berücksichtigte die Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach wie vor den allgemeinen Lebensbedarf für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einen Einpersonenhaushalt in der Höhe von Fr. 19'450.-- (vgl. Verfügung vom 14. November 2019, Urk. 3/2/1 = Urk. 7/15 S. 2), obwohl die effektiven Kosten des Haushalts für den Lebensunterhalt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwei Personen tiefer liegen würden, nämlich bei Fr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 14'588.-- (Fr. 29'175.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-- :</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2; vgl. vorstehend E. 2.1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> folg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich zum Schluss kam, dass der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beihilfe weder ganz noch teilweise für den Lebensunterhalt benötige und daher ab dem 1. Oktober 2019 kein Anspruch mehr darauf bestehe (vgl. vorstehend E. 2.1; Urk. 6 S. 2). Der Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wand des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s, wonach seine Partnerin immer noch die Miete für ihre Wohnung in Zürich bezahlen müsse und deshalb nichts zu seinem Lebens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unterhalt beitragen könne (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 3), erweist sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als unbegründet. Denn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch das Zusammenwohnen mit seiner Part</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerin können beide Kosten sparen bzw. aufteilen wie beispielsweise für die Lebensmittel, die Haushaltsfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung und Körperpflege. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erweist sich die Neuberechnung der Zusatzleistungen für die Zeit ab dem 1. Oktober 2019 gemäss der Verfügung vom 14. November 2019 (Urk. 3/2/1 = Urk. 7/15) als korrekt (vgl. vorstehend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Monate Oktober und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2019 wurden dem Beschwerdeführer daher zu hohe Zusatzleistungen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insgesamt Fr. 1'464.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bestehend aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ergänzungsleistun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Höhe von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Fr. 1'060.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ([Fr. 1'832.-- - Fr. 1'302.--] x 2) und Beihilfen in der Höhe von Fr. 404.-- (Fr. 202.-- x 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ausgerichtet (vgl. Verfügung vom 14. November 2019, Urk. 3/2/1 = Urk. 7/15 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde jeweils in den regelmässig erstell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en Verfügungen auf die generelle Meldepflicht hingewiesen, wonach jede Änderung der Verhält</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisse, welche die Herabsetzung oder die Erhöhung von Zusatzleistungen zur Folge haben könn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e, unverzüglich gemeldet werden müsse (vgl. Urk. 7/8 S. 3 oben). Im Rahmen der periodischen Überprüfung im Januar 2019 wurde dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zusammen mit der Checkliste für die periodische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Überprüfung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das Merk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">blatt «Information zur Meldepflicht» (vgl. Urk. 7/2/4) zugestellt, dessen Empfang und Kenntnisnahme er mit der am 23. Januar 2019 unterzeichneten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und anschliessend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> retournierten Checkliste bestätigte (Urk. 7/2-3 S. 3). Das Merkblatt enthält neben dem Hinweis auf die allgemeine Meldepflicht eine Aufzählung mel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">depflichtiger Ereignisse, wobei namentlich auf den Ein- und Auszug von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mitbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wohnerInnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">UntermieterInnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hingewiesen wird. Zudem unterzeichnete der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das Merkblatt «Meldepflichten» am 22. Februar 2019 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">retournierte dieses der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, auf welchem ebenfalls neben dem Hinweis auf die allgemeine Meldepflicht eine Aufzählung meldepflichtiger Ereig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisse, namentlich auf den Ein- und Auszug von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MitbewohnerInnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mieterInnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, aufgeführt war (Urk. 7/9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Untermietvertrag wurde bereits am 23. August 2019 durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG an den Beschwerdeführer zugestellt (Urk. 7/11) und dann am 21. September 2019 von ihm und seiner Partnerin unterzeichnet (Urk. 7/12). Indem der Beschwerdeführer die Beschwerdegegnerin erst mit Schreiben vom 13. November 2019 über den Einzug bzw. das Untermietverhältnis mit seiner Partnerin ab dem 1. Oktober 2019 informierte (vorstehend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), hat er gegen die bestehende Meldepflicht verstossen und dadurch mit einer Rückforderung der zu Unrecht ausgerichteten Zusatzleistungen rechnen müssen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erweist sich d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie mit Verfügung vom 14. November 2019 (Urk. 3/2/2 = Urk. 7/16) verfügte Rückerstattungspflicht für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dauer vom 1. Oktober bis 30. November 2019 zu viel ausgerichtete Ergänzungsleistun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen in der Höhe von Fr. 1'060.-- ([Fr. 1'832.-- - Fr. 1'302.--] x 2) als rechtens.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rückforderung der für die Monate Oktober und November 2019 geleisteten Beihilfen von insgesamt Fr. 404.-- (Fr. 202.-- x 2) ist rechtsprechungsgemäss dagegen in sinngemässer Anwendung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">19 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a ZLG zu beurteilen. Es gilt somit zu prüfen, ob diese der Anforderung von § 19 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a ZLG standhält, wonach eine Rückforderung günstige Verhältnisse bedingt (vgl. vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 1.4.1-1.4.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine solche Prüfung hat die Beschwerdegegnerin jedoch bisher nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, was sie unter Berücksichtigung der Erwägungen, insbesondere in E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.1-1.4.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, nachzuholen hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> machte zudem beschwerdeweise unter Hinweis auf Art. 25 Abs. 1 ATSG geltend, dass eine Rückerstattung von Zusatzleistungen nur zulässig sei, wenn die Leistungen bösgläubig empfangen worden seien und keine grosse Härte vorliege, was vorliegend beides nicht erfüllt sei (Urk. 1 S. 3 Ziff. 4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erwähnten Regelung in Art. 25 Abs. 1 Satz 2 ATSG handelt es sich um den sogenannten Erlass. Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte demnach sinngemäss ein Gesuch um Erlass der Rückforderung. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hat eine Person die Leistung in guten Glauben empfangen und liegt gleichzeitig eine grosse Härte vor, ist der Rückerstattungsbetrag ganz oder teilweise zu erlas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrechts, ATSV). Der Erlass wird nur auf schriftliches Gesuch hin gewährt. Das Gesuch ist zu begründen, mit den nötigen Belegen zu versehen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spätestens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">30</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tage nach Eintritt der Rechtskraft der Rückforderungsverfügung einzureichen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 ELV). Über den Erlass wird eine Verfügung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5 ATSV) und bei deren Anfechtung ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erlassen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG-Kommentar, 3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auflage, Zürich/Basel/Genf 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">25 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 53). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Enthält die Eingabe der versicherten Person sowohl Elemente betreffend Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">forderung als auch betreffend Erlassgesuch, so muss zuerst über die Rechtmäs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sigkeit der ergangenen Rückforderung befunden werden. Erst wenn die Rücker</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stattungsverfügung rechtskräftig ist, kann über das Erlassgesuch befunden wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den (Urteil des Bundesgerichtes P 62/04 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2005; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Carigiet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Koch, a.a.O., S. 98, S. 104).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im aktuellen Verfahrensstadium </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">noch nicht rechtskräftig über die Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">forderung entschieden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Das Erlassgesuch des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s bildet somit mangels Rechtskraft des Rückforderungsentscheids nicht Gegenstand des vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genden Verfahrens, weshalb in diesem Punkt auf die Beschwerde nicht einzutre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sobald über die Rechtmässigkeit der vorliegend umstrittenen Rückforderung rechtskräftig entschieden ist, hat die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das Erlassgesuch des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s zu prüfen und darüber eine begründete Verfügung zu erlas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 14. November 2019 (Urk. 3/2/2 = Urk. 7/16) zu Recht die für die Monate Oktober und November 2019 ausbezahlten Ergänzungsleistungen von insgesamt Fr. 1'060.-- zurückgefordert hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die Rückforderung der Beihilfen von insgesamt Fr. 404.-- ist die Sache an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur sinngemässen Prüfung der Voraussetzun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen nach § 19 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ZLG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und neuem Entscheid über den Rückerstattungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch zurückzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Sinne und Umfang ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen und der angefochtene Entscheid ist aufzuheben. Im Übrigen ist die Beschwerde a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bzuwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen, soweit auf sie eingetreten wird. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> machte eine Prozessentschädigung von Fr. 150.-- für die Hilfe beim Abfassen der Beschwerde geltend (Urk. 1 S. 3 Ziff. 6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="VV083"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Beschwerdeführer ist keine Prozessentschädigung zuzusprechen, da sein Arbeitsaufwand und seine Umtriebe im vorliegenden Verfahren nicht den Rah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men dessen überschritten, was der Einzelne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbarerweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nebenbei zur Besorgung seiner persönlichen Angelegenheiten auf sich zu nehmen hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht verfügt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">6. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Dezember 2019 insoweit aufgehoben, als damit vom Beschwerdeführer Beihil</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">fen im Betrag von Fr. 404.-- zurückgefordert wurden, es wird die Sache an die Beschwerdegegnerin zur ergänzenden Prüfung im Sinne der Erwägungen und neuem Entscheid zurückgewiesen. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit auf sie eingetreten wird.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Sache wird nach Eintritt der Rechtskraft der vorliegenden Streitigkeit an die Beschwerdegegnerin zur Behandlung des Erlassgesuchs überwiesen. </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gemeinde </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sicherheitsdirektion Kanton Zürich</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannPeter-Schwarzenberger <span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p></div> </div></body></html>