<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2024-01-12-2G_1-2023.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2G_1/2023</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 12. Januar 2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Aubry Girardin, Präsidentin, </div> <div class="para">Bundesrichterin Hänni, </div> <div class="para">Bundesrichterin Ryter, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Zollinger. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">Bietergemeinschaft bestehend aus: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. A.________ AG, </div> <div class="para">2. B.________ AG, </div> <div class="para">3. C.________ AG, </div> <div class="para">Gesuchstellerinnen, </div> <div class="para">alle vertreten durch Rechtsanwalt Andreas Howald, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Dileca (Dienstleistungscenter Amt), </div> <div class="para">GVSBD (Gesundheitsvorstände und -sekretäre </div> <div class="para">des Bezirks Dietikon), c/o Dileca, </div> <div class="para">Lagerstrasse 11, 8910 Affoltern am Albis, </div> <div class="para">Vergabebehörde, </div> <div class="para">beide vertreten durch Rechtsanwältin Daniela Lutz, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bietergemeinschaft, bestehend aus:, </div> <div class="para">1. D.________ GmbH, </div> <div class="para">2. E.________ AG, </div> <div class="para">3. F.________ AG, </div> <div class="para">Gesuchsgegnerinnen, </div> <div class="para">alle vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Michael Iten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Erläuterungsgesuch - Submission, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erläuterungsgesuch; Berichtigungsgesuch gegen das Urteil 2C_1060/2022 des Schweizerischen Bundesgerichts vom 18. Oktober 2023. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>A.</b> </div> <div class="para">Das Dienstleistungscenter Amt (Dileca), eine interkommunale Anstalt mit eigener Rechtspersönlichkeit, sowie die Gesundheitsvorstände und -sekretäre des Bezirks Dietikon (nachfolgend zusammen: Vergabebehörde) schrieben am 19. Oktober 2021 den Dienstleistungsauftrag "Pilot Gemischtkunststoffsammlung" mit zwei Teilleistungen im offenen Verfahren aus. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>A.a.</b> Am 17. Dezember 2021 erteilte die Vergabebehörde den Zuschlag für die Teilleistungen 1 und 2 an die Bietergemeinschaft, die sich aus der A.________ AG, der B.________AG sowie der C.________ AG zusammensetzt. Dagegen erhob die Bietergemeinschaft, bestehend aus der D.________ GmbH, der E.________ AG und der F.________ AG, Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich. </div> <div class="para">Mit Urteil vom 25. Juli 2022 schrieb das Verwaltungsgericht das Beschwerdeverfahren betreffend die Teilleistung 1 als durch Rückzug erledigt ab, hiess die Beschwerde im Übrigen gut und hob die Zuschlagsverfügung vom 17. Dezember 2021 hinsichtlich des Zuschlags der Teilleistung 2 auf. Es wies die Angelegenheit an die Vergabebehörde zurück, damit diese den Zuschlag in diesem Umfang der Bietergemeinschaft, bestehend aus der D.________ GmbH, der E.________ AG und der F.________ AG, erteile. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>A.b.</b> In der Folge erteilte die Vergabebehörde den Zuschlag betreffend die Teilleistung 2 mit Verfügung vom 5. Oktober 2022 an die Bietergemeinschaft, bestehend aus der D.________ GmbH, der E.________ AG und der F.________ AG. Dagegen erhob die Bietergemeinschaft, die sich aus der A.________ AG, der B.________ AG sowie der C.________ AG zusammensetzt, Beschwerde beim Verwaltungsgericht. </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 29. November 2022 trat das Verwaltungsgericht auf die Beschwerde nicht ein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>B.</b> </div> <div class="para">Die Bietergemeinschaft, die sich aus der A.________ AG, der B.________ AG sowie der C.________ AG zusammensetzt, gelangte sowohl gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 25. Juli 2022 am 5. September 2022 (2D_28/2022) als auch gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichts vom 29. November 2022 am 27. Dezember 2022 (2C_1060/2022) an das Bundesgericht. Das Bundesgericht wies die erhobenen Rechtsmittel am 18. Oktober 2023 ab, soweit es auf diese eintrat. In den beiden Urteilen vom 18. Oktober 2023 verpflichtete es die unterliegende Bietergemeinschaft, die sich aus der A.________ AG, der B.________ AG sowie der C.________ AG zusammensetzt, der obsiegenden Bietergemeinschaft, bestehend aus der D.________ GmbH, der E.________ AG und der F.________ AG, für das bundesgerichtliche Verfahren eine Parteientschädigung von Fr. 3'000.-- zu gleichen Teilen und unter solidarischer Haftung auszurichten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>C.</b> </div> <div class="para">Mit Gesuch vom 17. November 2023 um "Erläuterung nach <span class="artref">Art. 129 Abs. 1 BGG</span>" gelangt die Bietergemeinschaft, die sich aus der A.________ AG, der B.________ AG sowie der C.________ AG zusammensetzt (nachfolgend: Gesuchstellerinnen), an das Bundesgericht. Die Gesuchstellerinnen beantragen die Erläuterung der Parteientschädigung im Verfahren 2C_1060/2022 und die Berichtigung der Parteientschädigung in der Dispositiv-Ziffer 4 des Urteils 2C_1060/2022 vom 18. Oktober 2023. Die Parteientschädigung von Fr. 3'000.-- zugunsten der Bietergemeinschaft, bestehend aus der D.________ GmbH, der E.________ AG und der F.________ AG (nachfolgend: Gesuchsgegnerinnen), gemäss der Dispositiv-Ziffer 4 des Urteils 2C_1060/2020 vom 18. Oktober 2023 sei ersatzlos aufzuheben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Gesuchstellerinnen bezeichnen ihre Eingabe als "Gesuch um Erläuterung nach <span class="artref">Art. 129 Abs. 1 BGG</span>". Dementsprechend ist zunächst zu beurteilen, wie es sich mit der Eingabe als Erläuterungsgesuch verhält. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> Ist das Dispositiv eines bundesgerichtlichen Entscheids unklar, unvollständig oder zweideutig, stehen seine Bestimmungen untereinander oder mit der Begründung im Widerspruch oder enthält es Redaktions- oder Rechnungsfehler, so nimmt das Bundesgericht auf schriftliches Gesuch einer Partei oder von Amtes wegen die Erläuterung oder Berichtigung vor (<span class="artref">Art. 129 Abs. 1 BGG</span>). Die Erläuterung oder Berichtigung dient dazu, möglichst formlos Abhilfe zu schaffen, wenn die Entscheidformel (Dispositiv) unklar, unvollständig, zweideutig oder in sich widersprüchlich ist. Sie erlaubt insbesondere die Korrektur von Fehlern oder Auslassungen bei der Ausformulierung des Dispositivs. Ein unvollständiges Dispositiv kann nach <span class="artref">Art. 129 Abs. 1 BGG</span> berichtigt oder ergänzt werden, wenn dessen Mangel oder Unvollständigkeit die Folge eines Versehens ist und die Korrektur des Dispositivs ohne Weiteres aus den Erwägungen oder aus dem bereits getroffenen Entscheid abgeleitet werden kann. Unzulässig sind dagegen Erläuterungsgesuche, die auf eine inhaltliche Abänderung der Entscheidung oder eine allgemeine Diskussion über den rechtskräftigen Entscheid abzielen (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=16&amp;from_date=01.01.2024&amp;to_date=20.01.2024&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F143-III-420%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page420">BGE 143 III 420</a> E. 2.2; Urteile 2G_1/2022 vom 2. Mai 2022 E. 1; 2G_2/2021 vom 22. Juni 2021 E. 2.2; 6G_1/2021 vom 12. Mai 2021 E. 2; 2G_1/2021 vom 9. April 2021 E. 1). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> Die Gesuchstellerinnen begründen ihr auf <span class="artref">Art. 129 Abs. 1 BGG</span> gestütztes Gesuch mit dem Umstand, dass sich die Gesuchsgegnerinnen im Verfahren 2C_1060/2022 nicht hätten vernehmen lassen. Dies ergebe sich aus dem Sachverhalt des Urteils 2C_1060/2022 vom 18. Oktober 2023. Die Gesuchsgegnerinnen hätten sich lediglich im Verfahren 2D_28/2022 geäussert, was ebenfalls aus dem Sachverhalt des Urteils 2D_28/2022 vom 18. Oktober 2023 ersichtlich sei. Aus diesem Grund sei nicht nachvollziehbar, weshalb die Gesuchsgegnerinnen im Verfahren 2C_1060/2022 eine Parteientschädigung erhalten sollten. Im Übrigen, so die Gesuchstellerinnen weiter, korreliere die Höhe der Parteientschädigung von Fr. 3'000.-- in keiner Weise mit dem tatsächlichen Aufwand der Gesuchsgegnerinnen im Verfahren 2C_1060/2022, da sie sich daran nicht aktiv beteiligt und entsprechend auch keinen Antrag um Ausrichtung einer Parteientschädigung gestellt hätten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.3.</b> In der Erwägung 4 des Urteils 2C_1060/2022 vom 18. Oktober 2023 hält das Bundesgericht zunächst fest, dass die Rechtsmittel der Gesuchstellerinnen (dort: Beschwerdeführerinnen) abzuweisen sind, soweit auf diese eingetreten wird. Alsdann erwägt das Bundesgericht unter Verweisung auf <span class="artref">Art. 68 Abs. 1 und Abs. 4 BGG</span>, dass die unterliegenden Gesuchstellerinnen (dort: Beschwerdeführerinnen) den obsiegenden Gesuchsgegnerinnen (dort: Beschwerdegegnerinnen) für das bundesgerichtliche Verfahren eine Parteientschädigung zu gleichen Teilen und unter solidarischer Haftung auszurichten haben. Gemäss <span class="artref">Art. 68 Abs. 1 BGG</span> bestimmt das Bundesgericht im Urteil, ob und in welchem Mass die Kosten der obsiegenden Partei von der unterliegenden zu ersetzen sind. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.4.</b> Entgegen der Auffassung der Gesuchstellerinnen ist vor diesem Hintergrund kein Widerspruch zwischen der Begründung mit Hinweis auf <span class="artref">Art. 68 Abs. 1 BGG</span> und dem Dispositiv des Urteils 2C_1060/2022 vom 18. Oktober 2023 ersichtlich, da sie inhaltlich deckungsgleich sind. Daran ändert nichts, dass sich die Gesuchsgegnerinnen im Verfahren 2D_1060/2022 nicht haben vernehmen lassen und keine Anträge gestellt haben. Ausschlaggebend für die Beurteilung des Gesuchs nach <span class="artref">Art. 129 Abs. 1 BGG</span> ist lediglich, dass die massgebende Erwägung 4 und die Dispositiv-Ziffer 4 des Urteils 2C_1060/2022 vom 18. Oktober 2023 nicht im Widerspruch zueinanderstehen. Soweit die Gesuchstellerinnen die Höhe der Parteientschädigung kritisieren, zielt die beantragte ersatzlose Streichung der Dispositiv-Ziffer 4 des Urteils 2C_1060/2022 vom 18. Oktober 2023 im Übrigen auf eine inhaltliche Abänderung der Entscheidung, was im Rahmen der Erläuterung unzulässig ist (vgl. Urteile 2G_1/2022 vom 2. Mai 2022 E. 1 i.f.; 2G_1/2021 vom 9. April 2021 E. 1 i.f.). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.5.</b> Nach dem Dargelegten besteht kein Raum für die beantragte Erläuterung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Des soeben Ausgeführten unbesehen, zielt die beantragte Erläuterung und Berichtigung sinngemäss auch auf eine Revision des Urteils 2C_1060/2020 vom 18. Oktober 2023. Die Eingabe der Gesuchstellerinnen ist daher im Weiteren als Revisionsgesuch im Sinne von <span class="artref">Art. 121 BGG</span> zu beurteilen, zumal die Frist gemäss <span class="artref">Art. 124 Abs. 1 lit. b BGG</span> ohne Weiteres eingehalten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Gemäss <span class="artref">Art. 121 lit. d BGG</span> kann die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts verlangt werden, wenn das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat. Dieser Revisionsgrund bezieht sich auf die Konstellation, in der das Bundesgericht auf der Grundlage eines unvollständigen oder anderen Sachverhalts entschieden hat, als er sich aus den Akten ergibt (vgl. Urteile 2F_10/2023 vom 31. Juli 2023 E. 2; 5F_26/2022 vom 6. September 2022 E. 3; vgl. auch <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=16&amp;from_date=01.01.2024&amp;to_date=20.01.2024&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-II-17%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page17">BGE 122 II 17</a> E. 3). Auf den Revisionsgrund von <span class="artref">Art. 121 lit. d BGG</span> nehmen die Gesuchstellerinnen sinngemäss Bezug, wenn sie darlegen, das Bundesgericht habe ausser Acht gelassen, dass die Gesuchsgegnerinnen im Verfahren 2C_1060/2022 keine Vernehmlassung eingereicht hätten (vgl. auch Urteil 5G_2/2023 vom 17. November 2023 E. 5). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Den Gesuchstellerinnen ist allerdings auch unter diesem Blickwinkeln nicht zu folgen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.1.</b> Das Bundesgericht hat den von den Gesuchstellerinnen angeführten Umstand berücksichtigt und darauf im Sachverhalt des zu revidierenden Urteils auch ausdrücklich hingewiesen (vgl. Urteil 2C_1060/2022 vom 18. Oktober 2023 Bst. C.b). Es hat damit nicht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen unberücksichtigt gelassen. Vielmehr hat es nach dem massgebenden Grundsatz von <span class="artref">Art. 68 Abs. 1 BGG</span> entschieden, demgemäss die Kosten der obsiegenden Partei von der unterliegenden zu ersetzen sind. Eines entsprechenden Antrags bedarf es hierfür nicht, da die Parteientschädigung im bundesgerichtlichen Verfahren von Amtes wegen festgelegt wird (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=16&amp;from_date=01.01.2024&amp;to_date=20.01.2024&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F111-IA-154%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page156">BGE 111 Ia 156</a> E. 4; Urteil 9C_279/2022 vom 24. November 2022 E. 7). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.2.</b> Zwar spricht das Bundesgericht in der Regel keine Parteientschädigung zu, wenn ein Verfahrensbeteiligter nicht zur Vernehmlassung eingeladen wird oder sich nicht vernehmen lässt (vgl. Urteil 5A_88/2023 vom 19. September 2023 E. 5). Allerdings kommt dem Bundesgericht bei der Anwendung von <span class="artref">Art. 68 Abs. 1 BGG</span> ein grosser Ermessensspielraum zu (vgl. Bovey, in: Aubry Girardin/Donzallaz/Denys/Bovey/Frésard, Commentaire de la LTF, 3. Aufl. 2022, N. 7 zu <span class="artref">Art. 68 BGG</span>). Dass den im Verfahren 2C_1060/2022 obsiegenden Gesuchsgegnerinnen - beispielsweise für das anwaltliche Studium der von den Gesuchstellerinnen im Verfahren 2C_1060/2022 eingereichten Beschwerde - keine Kosten entstanden sein sollen, wird von den Gesuchstellerinnen nicht behauptet. Angesichts der dort aufgeworfenen Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung ist solches auch nicht offenkundig. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.3.</b> In diesem Lichte ist nicht zu erkennen, dass das Bundesgericht den ihm zukommenden Ermessensspielraum bei der Festlegung der Parteientschädigung verletzt hätte. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.3.</b> Nach dem Dargelegten ist der Revisionsgrund von <span class="artref">Art. 121 lit. d BGG</span> nicht erfüllt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Auf die Erhebung von Gerichtskosten ist zu verzichten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>; vgl. Urteile 2G_1/2022 vom 2. Mai 2022 E. 3; 2G_1/2019 vom 25. Mai 2020 E. 3). Parteientschädigungen sind nicht geschuldet, da den Gesuchsgegnerinnen vorliegend kein Aufwand entstand (<span class="artref">Art. 68 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Das Erläuterungsgesuch wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Revisionsgesuch wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 1. Abteilung, mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 12. Januar 2024 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: F. Aubry Girardin </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: M. Zollinger </div> </div></body></html>