<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00193</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204272&amp;W10_KEY=13013568&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00193</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 09.06.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Gestaltungsplan</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Privater Gestaltungsplan "Stadion Zürich": Beurteilung des Schattenwurfs gestützt auf ein Vergleichsprojekt Der Regierungsrat ist mangels Zuständigkeit auf das Rechtsmittel nicht eingetreten und hat die Sache dem Bezirksrat Zürich überwiesen. Der Nichteintretensbeschluss des Regierungsrats ist beim Verwaltungsgericht anfechtbar (E. 1.1) Zwar hat der Bezirksrat das überwiesene Rechtsmittel bereits abgewiesen. Dies steht jedoch der Behandlung der beim Verwaltungsgericht hängigen Beschwerde nicht entgegen, weil der Bezirksrat sich nicht mit den spezifisch planungs- und baurechtlichen Fragen auseinanderzusetzen hatte (E. 1.2). Der Beschwerdeführer hat das Rechtsmittel gestützt auf seine Legitimation als Stimmberechtigter als Gemeindebeschwerde eingereicht. Die Zuständigkeitsordnung ist dieselbe, wie wenn ein Planungsrekurs erhoben worden wäre (E. 2.2). Der Regierungsrat hätte auf die Gemeindebeschwerde eintreten müssen. Von einer Rückweisung an den Regierungsrat ist jedoch unter den vorliegenden Umständen abzusehen (E. 2.3). Konkrete Grundlagen im kommunalen Planungsrecht (E. 3.1) und im Gestaltungsplan (E. 3.2); Vorschriften betreffend Hochhäuser, Gebäude- und Firsthöhe (E. 3.3). Die Beurteilung des Schattenwurfs richtet sich nach einem hypothetischen Vergleichsprojekt (E. 4.1). Die Definition der Masse dieses Vergleichsprojekts, die in einem Gestaltungsplan festgelegt wird, darf grundsätzlich von der kommunalen Bau- und Zonenordnung (BZO) abweichen. Die Einwendungen des Beschwerdeführers dagegen erweisen sich als unbegründet (E. 4.2). Die im Gestaltungsplan für das Vergleichsprojekt vorgesehene Gebäudehöhe von 25 m und Firsthöhe von 7 m ist rechtmässig, auch wenn während des Beschwerdeverfahrens eine Änderung der BZO in Kraft getreten ist, die für das fragliche Gebiet andere Höhevorschriften umfasst (E. 4.3). Weil das Vergleichsprojekt rein hypothetischer Natur ist, darf es gemäss Definition im Gestaltungsplan eigentlich nicht überbaubare Bereiche überlagern (E. 4.4.1). Die Definition der Gebäude- und Firsthöhe allein über eine Höhekote (in Metern über Meer) widerspricht dem kantonalen Recht. Diese Höhen sind vielmehr in Berücksichtigung des Geländeverlaufs ab gewachsenem Boden zu messen und zusätzlich zu den Höhekoten zu beachten (E. 4.4.2). Teilweise Gutheissung. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FIRSTHÃHE">FIRSTHÃHE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FUSSBALLSTADION">FUSSBALLSTADION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEBÃUDEHÃHE">GEBÃUDEHÃHE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEMEINDEBESCHWERDE">GEMEINDEBESCHWERDE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESTALTUNGSPLAN">GESTALTUNGSPLAN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HOCHHAUS">HOCHHAUS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Verwaltungsinterne Rechtspflege ST: REKURS">REKURS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHATTENWURF">SCHATTENWURF</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: SONDERNUTZUNGSPLÃNE">SONDERNUTZUNGSPLÃNE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STADION">STADION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: ÃBRIGES ALLGEMEINES VERWALTUNGSPROZESSRECHT">ÃBRIGES ALLGEMEINES VERWALTUNGSPROZESSRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERGLEICHSPROJEKT">VERGLEICHSPROJEKT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: WEITERE BAUVORSCHRIFTEN (NUTZUNGSDICHTE, ABSTÃNDE ETC.)">WEITERE BAUVORSCHRIFTEN (NUTZUNGSDICHTE, ABSTÃNDE ETC.)</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: ZUSTÃNDIGKEIT">ZUSTÃNDIGKEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 83 PBG</span><br/><span class="gerade">§ 278 PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 280 Abs. I PBG</span><br/><span class="gerade">§ 281 PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 282 PBG</span><br/><span class="gerade">§ 284 PBG</span><br/><span class="ungerade">Art. 18 BZO99 ZÃ¼rich</span><br/><span class="gerade">Art. 81a BZO99 ZÃ¼rich</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 28. MÃ¤rz 2003 vereinbarten die Stadt ZÃ¼rich und die Y AG fÃ¼r das Gebiet zwischen FÃ¶rrlibuck-, Berner- und Pfingstweidstrasse einen privaten Gestaltungsplan, der den Neubau eines Fussballstadions mit Mantelnutzungen ermÃ¶glichen soll. Am 4. Juni 2003 stimmte der Gemeinderat ZÃ¼rich, am 7. September 2003 stimmten die Stimmberechtigten der Stadt ZÃ¼rich dem Gestaltungsplan zu. Dabei wurde auch vom Bericht und Antrag der Umweltschutzfachstelle als Grundlage fÃ¼r die UmweltvertrÃ¤glichkeitsprÃ¼fung und vom Bericht Ã¼ber die nicht berÃ¼cksichtigten Einwendungen Kenntnis genommen. Zudem wurde der Stadtrat ermÃ¤chtigt, Ãnderungen am privaten Gestaltungsplan in eigener ZustÃ¤ndigkeit und mit entsprechender Zustimmung der GrundeigentÃ¼mer vorzunehmen, sofern sich diese als Folge von Rechtsmittelentscheiden oder im Genehmigungsverfahren als notwendig erweisen. </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>A. </span></b><span>Gegen den Gemeindebeschluss wurden verschiedene Rechtsmittel an den Regierungsrat erhoben, zum einen mehrere Planungsrekurse von Anwohnern und EigentÃ¼mern aus dem Quartier sowie vom Verkehrsclub der Schweiz (VCS), zum anderen eine Gemeindebeschwerde von X als in der Stadt ZÃ¼rich Stimmberechtigtem. X verlangte die Aufhebung des Beschlusses, eventuell die Aufhebung von Art. 9 Abs. 2 der Vorschriften zum Gestaltungsplan, worin das fÃ¼r die Beurteilung des Schattenwurfs massgebliche Vergleichsprojekt definiert wird.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>B. </span></b><span>Der Regierungsrat vereinigte die verschiedenen Planungsrekurse und hiess sie am 21. April 2004 im Sinne der ErwÃ¤gungen (Parkplatzregime, Herabsetzen der jÃ¤hrlichen Fahr­tenlimiten und Erschliessung mit dem Ã¶ffentlichen Verkehr) teilweise gut (RRB Nr. 576/2004). Soweit sich die Rekurrierenden in diesen Rekursen gegen die ZulÃ¤ssigkeit von Art. 9 Abs. 2 der Vorschriften zum Gestaltungsplan gewandt hatten, wies der Regierungs­rat die Rechtsmittel ab.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>C. </span></b><span>Ebenfalls am 21. April 2004 trat der Regierungsrat auf das Rechtsmittel von X nicht ein und Ã¼berwies die Akten zustÃ¤ndigkeitshalber dem Bezirksrat ZÃ¼rich zur Behandlung als Gemeindebeschwerde (RRB Nr. 582/2004). Die Kosten wurden auf die Staatskasse genommen, eine ParteientschÃ¤digung wurde nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>D. </span></b><span>Gegen das Ergebnis der Volksabstimmung waren auch verschiedene Stimmrechtsbeschwerden erhoben worden, welche der Bezirksrat ZÃ¼rich bereits am 18. Dezember 2003 abgewiesen hatte. Die gegen diese Entscheide erhobenen Beschwerden wies der Regierungsrat ebenfalls am 21. April 2004 ab.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 24. April 2004 erhob X Beschwerde gegen den Entscheid des Regierungsrats und beantragte, der angefochtene Beschluss und Art. 9 Abs. 2 der Vorschriften zum Gestaltungsplan seien aufzuheben. Eventuell sei die Vorinstanz einzuladen, auf die Gemeindebeschwerde einzutreten, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerinnen. Am 3. und am 5. Mai 2004 ergÃ¤nzte der BeschwerdefÃ¼hrer seine BeschwerdebegrÃ¼ndung.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Regierungsrat verzichtete am 29. April 2004 auf Vernehmlassung. Die private Beschwerdegegnerin beantwortete die Beschwerde samt den ErgÃ¤nzungen am 7. Mai 2004. Sie beantragte, die Beschwerde sei insoweit gutzuheissen, als der Nichteintretensentscheid und die Ãberweisung an den Bezirksrat in Frage stehe; materiell sei die Beschwerde zu behandeln und unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten des BeschwerdefÃ¼hrers abzuweisen. Am 10. Mai 2004 liess sich auch die Stadt ZÃ¼rich vernehmen und beantragte ebenfalls die Gutheissung der Beschwerde, soweit sich diese gegen den Nichteintretensentscheid richte, und die materielle Abweisung unter Kostenfolge zulasten des BeschwerdefÃ¼hrers.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 13. Mai 2004 wies der Bezirksrat ZÃ¼rich die an ihn Ã¼berwiesene Beschwerde von X ab. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 26. Mai 2004 genehmigte der Regierungsrat den Gestaltungsplan "Stadion ZÃ¼rich" im Sinne der ErwÃ¤gungen und unter dem Vorbehalt, dass fÃ¼r das Parkplatzregime, die Fahrtenlimiten und die Anforderungen an die Erschliessung mit dem Ã¶ffentlichen Verkehr der Rekursentscheid vom 21. April 2004 massgebend sei. </span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer ficht einen wegen fehlender ZustÃ¤ndigkeit ergangenen Nichteintretensentscheid des Regierungsrats an. Da das Verfahren mit diesem Entscheid instanzabschliessend erledigt wurde, handelt es sich dabei entgegen der Auffassung des BeschwerdefÃ¼hrers nicht um einen Zwischenentscheid, sondern um einen End­entscheid. Ein solcher kann gemÃ¤ss § 19 Abs. 1 in Verbindung mit § 70 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) ohne weitere Voraussetzung angefochten werden (vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 19 N. 45).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Der Umstand, dass der Bezirksrat ZÃ¼rich die an ihn Ã¼berwiesene Beschwerde bereits am 13. Mai 2004 abgewiesen hat, steht dem Eintreten auf die vorliegende Beschwerde nicht entgegen. Insbesondere entsteht daraus kein (positiver) Kompetenzkonflikt zwischen dem Bezirksrat einerseits und dem Verwaltungsgericht andererseits. Aus den ErwÃ¤gungen des Bezirksrates ergibt sich nÃ¤mlich, dass die erhobene Beschwerde entgegen dem Wortlaut in Disp.-Ziff. 1 nur soweit materiell behandelt wurde, als sie nicht Fragen des Planungs- und Baurechts betraf. Der Bezirksrat erwog dazu, bau- und planungsrechtliche BeschlÃ¼sse der Stimmberechtigen kÃ¶nnten nur dann mit Gemeindebeschwerde beim Bezirksrat angefochten werden, wenn damit VerstÃ¶sse gegen das Verfahrensrecht oder das Organisationsrecht der Gemeinde geltend gemacht wÃ¼rden. Da der BeschwerdefÃ¼hrer weder solche VerstÃ¶sse noch die Verletzung politischer Rechte geltend mache, sei die Beschwerde als unbegrÃ¼ndet abzuweisen. Die vom BeschwerdefÃ¼hrer ausschliesslich gerÃ¼gten WidersprÃ¼che zum materiellen Planungs- und Baurecht seien von den im Planungs- und Baugesetz vom 7. September 1975 (PBG) genannten Instanzen zu beurteilen. Allerdings sei infolge der Anfechtung des Nichteintretensentscheids des Regierungsrats noch offen, ob die erhobenen RÃ¼gen von der nach dem PBG zustÃ¤ndigen Instanz tatsÃ¤chlich geprÃ¼ft wÃ¼rden. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Der Regierungsrat hat im angefochtenen Entscheid erwogen, nach § 151 Abs. 2 des Gesetzes Ã¼ber das Gemeindewesen vom 6. Juni 1926 (GemeindeG) habe der Bezirksrat Ã¼ber die Gemeindebeschwerde zu entscheiden. Zwar wÃ¼rden verfahrensÃ¶konomische GrÃ¼nde sowie die im Bau- und Planungsrecht zu beachtende formelle Koordinationspflicht fÃ¼r eine gemeinsame Behandlung der Gemeindebeschwerde mit den Planungsrekursen durch den Regierungsrat sprechen, jedoch ginge dem BeschwerdefÃ¼hrer und den weiteren Verfahrensbeteiligten dadurch eine mit voller Kognition entscheidende Instanz verloren. Die Pflicht zur Verfahrenskoordination mÃ¼sse dort ihre Grenze finden, wo ihr die gesetzlich vorgesehene Rechtsmittelordnung entgegenstehe. Insbesondere erscheine es rechtsstaatlich problematisch, Beschwerden direkt und ausschliesslich von der zweiten Rechtsmittelinstanz beurteilen zu lassen. Im Ãbrigen habe der Bezirksrat im vorliegenden Zusammenhang bereits am 18. Dezember 2003 Ã¼ber Beschwerden im Sinne von § 151 GemeindeG entschieden. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Mit dem VerhÃ¤ltnis zwischen der Gemeindebeschwerde und dem Rekurs gegen einen kommunalen Nutzungsplan hat sich das Verwaltungsgericht in einem Entscheid vom 21. MÃ¤rz 2002 ausfÃ¼hrlich befasst (RB 2002 Nr. 74 E. 2b mit Hinweisen = BEZ 2002 Nr. 25 = ZBl 103/2002, S. 663). Dabei hat es gestÃ¼tzt auf Lehre und Rechtsprechung festgestellt, dass planungsrechtliche Einwendungen eines Stimmberechtigten gegen einen kommunalen Nutzungsplan unabhÃ¤ngig von der Rechtsgrundlage der beanspruchten Legitimation (§ 151 Abs. 1 GemeindeG oder § 338a Abs. 1 PBG) ausschliesslich im Rekursverfahren vor Baurekurskommission geltend zu machen sind. Diese Rechtsprechung war nicht speziell zugeschnitten auf Kompetenzkonflikte zwischen Baurekurskommission und Bezirksrat, sondern beruhte auf allgemeinen Ãberlegungen zur Abgrenzung der ZustÃ¤ndigkeitsbereiche der in Bau- und Planungsfragen berufenen Rekursinstanz gegenÃ¼ber dem als GemeindeaufsichtsbehÃ¶rde zustÃ¤ndigen Bezirksrat. Wenn daher im vorliegenden Fall gemÃ¤ss § 329 Abs. 2 lit. c PBG ausnahmsweise der Regierungsrat anstelle der Baurekurskommission als Rekursinstanz entschieden hat, so hÃ¤tte er in Beachtung der genannten Rechtsprechung und langjÃ¤hrigen Praxis im Kanton ZÃ¼rich auch das Rechtsmittel des BeschwerdefÃ¼hrers behandeln mÃ¼ssen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die dagegen vorgebrachten Argumente im angefochtenen Entscheid Ã¼berzeugen nicht. Zu Unrecht geht der Regierungsrat davon aus, den Parteien ginge durch eine gemeinsame Behandlung der Planungsrekurse und der Gemeindebeschwerde eine mit voller Kognition entscheidende Instanz verloren. Die im Gemeindebeschwerdeverfahren nach § 151 Abs. 1 Ziff. 1 GemeindeG zulÃ¤ssigen EinwÃ¤nde beschrÃ¤nken sich von vornherein auf Rechtsverletzungen. Bei den darauf gestÃ¼tzten Gemeindebeschwerden geht daher die Kognition des Bezirksrats als erster und des Regierungsrats als zweiter Beschwerdeinstanz gleich weit. Weiter trifft es aber auch nicht zu, dass bei einer Behandlung der Gemeindebeschwerde durch den Regierungsrat ausschliesslich dieser zu entscheiden hÃ¤tte. Seit Revision des VRG vom 8. Juni 1997 unterliegen kommunale und kantonale NutzungsplÃ¤ne inklusive GestaltungsplÃ¤ne generell der Beschwerde an das Verwaltungsgericht (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 41 N. 14 mit Hinweisen; § 329 Abs. 4 PBG). Schliesslich waren die vom Bezirksrat bereits am 18. Dezember 2003 behandelten Rechtsmittel nicht etwa Gemeindebeschwerden im Sinne von § 151 Abs. 1 Ziff. 1 Halbsatz 1 GemeindeG, sondern Stimmrechtsbeschwerden gemÃ¤ss § 151 Abs. 1 Ziff. 3 GemeindeG, die sich thematisch von vornherein auf UnregelmÃ¤ssigkeiten bei der Vorbereitung und DurchfÃ¼hrung des Gemeindebeschlusses und die Verletzung des Stimmrechts beschrÃ¤nken. Wenn solche rein abstimmungstechnischen Fragen nicht von der gleichen Instanz behandelt werden wie die spezifisch planungsrechtlichen, so widerspricht dies dem Koordinationsgebot kaum. Die Gefahr inhaltlich widersprÃ¼chlicher Entscheide besteht in erster Linie dann, wenn eine Gemeindebeschwerde und ein Planungsrekurs trotz identischer Problematik von verschiedenen Rechtsmittelinstanzen entschieden werden. Genau ein solcher Widerspruch hÃ¤tte sich im vorliegenden Fall ergeben kÃ¶nnen, wenn der Bezirksrat ZÃ¼rich die Gemeindebeschwerde betreffend Art. 9 Abs. 2 der Vorschriften zum Gestaltungsplan anders hÃ¤tte beurteilen wollen, als dies der Regierungsrat in seinem Rekursentscheid vom 21. April 2004 ohne Verbindlichkeit fÃ¼r die Gemeindebeschwerde getan hat. Aus diesem Grund ist der Planungsrekurs von Seiten eines Stimmberechtigten als spezieller Anwendungsfall der Gemeindebeschwerde von der Planungsrekursinstanz entgegenzunehmen und durch diese mit der nach § 151 Abs. 1 Ziff. 1 GemeindeG auf Rechtsfragen beschrÃ¤nkten Kognition zu entscheiden.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.3 </span></b><span>Ist der Regierungsrat demgemÃ¤ss auf die Gemeindebeschwerde des BeschwerdefÃ¼hrers zu Unrecht nicht eingetreten, so kann das Verwaltungsgericht die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurÃ¼ckweisen (Art. 64 Abs. 1 VRG) oder selbst entscheiden (§ 63 Abs. 1 VRG). </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Auf eine RÃ¼ckweisung ist vorliegend zu verzichten, da alle Parteien die direkte Behandlung der aufgeworfenen Rechtsfrage durch das Verwaltungsgericht beantragen. Dieses Vor­gehen rechtfertigt sich auch deshalb, weil die Kognition des Regierungsrats bei der Gemeindebeschwerde die gleiche ist wie diejenige des Verwaltungsgerichts bei der Verwal­tungsgerichtbeschwerde und der Regierungsrat sich zudem im parallelen Rekursentscheid vom 21. April 2004 mit der vorgebrachten RÃ¼ge betreffend Art. 9 Abs. 2 der Gestaltungsplanvorschriften bereits auseinandergesetzt hat. </span></p> <p class="Erwgung1"><span class="SC2624"><span>3. </span></span><span class="SC2624"><span> </span></span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>Im Zeitpunkt des Erlasses des strittigen Gestaltungsplans und des Rekursentscheids bildete die am 9. Mai 1995 aufsichtsrechtlich festgesetzte Bau- und Zonenordnung der Baudirektion (BD-BZO, ABl 1995, 1039) die massgebliche planungsrechtliche Grundlage fÃ¼r die Ãberbauung im streitbetroffenen Gebiet. Damals lag das Areal in der fÃ¼r Industrie, Handel und Dienstleistung vorbehaltenen IHD-Zone, welche nach Art. 19 BauO sieben Vollgeschosse und eine GebÃ¤udehÃ¶he von 25 m sowie HochhÃ¤user zuliess. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Diese Festlegung wurde abgelÃ¶st durch eine vom Gemeinderat ZÃ¼rich am 28. November 2001 beschlossene Ãnderung von Zonenplan und Bauordnung sowie durch den Erlass eines ErgÃ¤nzungsplans fÃ¼r die Sonderbauvorschriften "Stadion ZÃ¼rich" (BZO 1992/99). Das Areal wurde dabei einer Zentrumszone Z5 mit einer GebÃ¤udehÃ¶he von 19 m (Art. 18 BauO) zugewiesen, wobei nach den im fraglichen Bereich (Teilgebiet I) massgebenden Sonderbauvorschriften sieben Vollgeschosse und eine GebÃ¤udehÃ¶he von 25 m mÃ¶glich sind (Art. 81a Abs. 2 BauO). Diese BZO-Ãnderung wurde von mehreren Anwohnern erfolglos beim Bezirksrat und anschliessend beim Regierungsrat mit Stimmrechtsbeschwerde angefochten. Einen gleichzeitig erhobenen planungsrechtlichen Rekurs wies die Baurekurskommission I ebenfalls ab. Nach Genehmigung der Nutzungsplanung durch die Baudirektion wies das Verwaltungsgericht eine gegen den Rekursentscheid erhobene Beschwerde am 4. Dezember 2003 ab (VB.2002.0376, www.vgrzh.ch). Die neue Ordnung wurde am 14. Mai 2004 publiziert und auf den 15. Mai 2004 in Kraft gesetzt.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Nach § 83 Abs. 1 PBG werden mit GestaltungsplÃ¤nen fÃ¼r bestimmt umgrenzte Gebiete Zahl, Lage, Ã¤ussere Abmessungen sowie die Nutzungsweise und Zweckbestimmung der Bauten bindend festgelegt. Dabei darf von den Bestimmungen Ã¼ber die Regelbauweise und von den kantonalen MindeststÃ¤nden abgewichen werden. FÃ¼r die Projektierung ist ein angemessener Spielraum zu belassen (§ 83 Abs. 2 PBG).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der vorliegend strittige Gestaltungsplan "Stadion ZÃ¼rich" soll den Neubau eines Stadions mit Mantelnutzungen ermÃ¶glichen (Art. 1 Abs. 2) und, solange er in Kraft ist, die allgemeine Bau- und Zonenordnung im Planungsgebiet ersetzen (Art. 2 Abs. 3). Wird er aufgeho­ben, so gelten die dannzumaligen Vorschriften der allgemeinen Bau- und Zonenordnung (Art. 2 Abs. 4). Nach Art. 9 Abs. 1 der Vorschriften sind in den Teilgebieten A und B Hoch­hÃ¤user zulÃ¤ssig, die der Genehmigung im Sinne von § 285 PBG bedÃ¼rfen. Bei der Beurteilung des Schattenwurfs dieser HochhÃ¤user soll im Sinne von § 30 Abs. 2 der Allgemeinen Bauverordnung vom 22. Juni 1977 (ABV) ein lÃ¤ngs der Hardturm-/FÃ¶rrli­buck­strasse und Stadionplatz anzuordnendes Vergleichsprojekt ausschlaggebend sein. Dieses soll mit den massgeblichen Fassaden auf den dortigen Baulinien stehen und eine GebÃ¤udehÃ¶he im Sinne von § 278 Abs. 3 PBG auf der Kote von 425.4 m Ã¼. M. sowie eine FirsthÃ¶he im Sinne von § 281 PBG auf der Kote von 432.4 m Ã¼. M aufweisen (Art. 9 Abs. 2). </span></p> <p class="Erwgung2"><span class="SC2625"><b><span>3.3 </span></b></span><span>Als HochhÃ¤user haben gemÃ¤ss § 282 PBG GebÃ¤ude mit einer HÃ¶he von mehr als 25 m zu gelten. Sie sind nur gestattet, wo die Bau- und Zonenordnung sie zulÃ¤sst. Hinsichtlich der im Einzelnen an HochhÃ¤user zu stellenden Anforderungen verlangt § 284 Abs. 4 PBG, dass die Nachbarschaft durch HochhÃ¤user nicht wesentlich beeintrÃ¤chtigt werden darf, insbesondere nicht durch Schattenwurf in Wohnzonen oder gegenÃ¼ber bewohnten GebÃ¤uden. § 30 <span class="SC2624"><span>ABV bestimmt, was als </span></span><span class="SC2625"><span>wesentliche BeeintrÃ¤chtigung durch Schattenwurf im Sinne der genannten Bestimmung</span></span><span class="SC2618"><span> zu gelten hat. Bei Ã¼</span></span><span class="SC2625"><span>berbauten GrundstÃ¼cken ist nach Abs. 1 lit. a die an den mittleren Wintertagen lÃ¤nger als zwei Stunden dauernde Beschattung der bewohnten oder in Wohnzonen liegenden NachbargebÃ¤ude, in der Regel an ihrem Fusspunkt gemessen, massgebend. Allerdings liegt nach Abs. 2 der Bestimmung keine wesentliche BeeintrÃ¤chtigung durch Schattenwurf vor, wenn mit einem in allen Teilen den Vorschriften ent­sprechenden kubischen Vergleichsprojekt nachgewiesen wird, dass eine der Bau- und Zonenordnung entsprechende Ãberbauung keine geringere Beschattung des NachbargrundstÃ¼ckes nach sich zieht.</span></span></span></p> <p class="Urteilstext"><span>Nach § 278 Abs. 3 PBG betrÃ¤gt die hÃ¶chstzulÃ¤ssige GebÃ¤udehÃ¶he unter Vorbehalt der Bestimmungen Ã¼ber die HochhÃ¤user 25 m. Diese GebÃ¤udehÃ¶he wird von der jeweiligen Schnittlinie zwischen Fassade und DachflÃ¤che auf den darunter liegenden gewachsenen Boden gemessen (§ 280 Abs. 1 PBG), wobei als gewachsener Boden in der Regel der bei Einreichung des Baugesuchs bestehende Verlauf des Bodens zu verstehen ist (§ 5 Abs. 1 ABV). Nach § 281 Abs. 1 PBG muss der First eines SchrÃ¤gdachs innerhalb von Ebenen liegen, die unter 45° an die Schnittlinie zwischen der DachflÃ¤che und der zugehÃ¶rigen Fassade angelegt werden (lit. a) und hÃ¶chstens bis zu einer oberen Ebene ansteigen, die unter Vorbehalt abweichender Regelungen in der Bau- und Zonenordnung in 7 m HÃ¶he parallel zur Verbindung zwischen den massgeblichen Schnittlinien verlaufen (lit. b).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.4 </span></b><span>Strittig ist im vorliegenden Beschwerdeverfahren die RechtmÃ¤ssigkeit von Art. 9 Abs. 2 der Gestaltungsplanvorschriften und dies ausschliesslich mit Bezug auf die darin definierte GebÃ¤ude- und FirsthÃ¶he des Vergleichsprojekts. Der BeschwerdefÃ¼hrer ist der Auffassung, das massgebliche Vergleichsprojekt habe sich zwingend an einer zonengemÃ¤ssen RegelÃ¼berbauung mit einer GebÃ¤udehÃ¶he von 19 m und einer FirsthÃ¶he von 7 m (entsprechend der Zone Z5 der BZO 1992/1999) zu orientieren. DemgegenÃ¼ber erwog der Regierungsrat in seinem Rekursentscheid, die Grundordnung werde in zulÃ¤ssiger Weise durch den Gestaltungsplan ausgeschaltet. Dieser dÃ¼rfe Ãberbauungen mit einer GebÃ¤udehÃ¶he von 25 m und einer FirsthÃ¶he von 7 m zulassen und dementsprechend auch die fÃ¼r das Vergleichsprojekt geltenden Masse festlegen. Ãberdies entspreche aber das kubische Vergleichsprojekt auch den Vorgaben gemÃ¤ss Art. 19 BD-BZO.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b><span>GemÃ¤ss § 30 Abs. 2 ABV muss der Schattenwurf verglichen werden mit einem in allen Teilen den Vorschriften entsprechenden kubischen Vergleichsprojekt. Weder das PBG noch die ABV erlÃ¤utern den Begriff des Vergleichsprojekts. Das Vergleichsprojekt war jedoch im Kanton ZÃ¼rich bereits unter der Herrschaft des kantonalen Baugesetzes bekannt und wird zumindest inhaltlich auch heute noch zur behelfsmÃ¤ssigen AusnÃ¼tzungsberechnung gemÃ¤ss § 251 lit. b PBG herangezogen (RB 1996 Nr. 81 = BEZ 1996 Nr. 12, vgl. Christoph Fritzsche/Peter BÃ¶sch, ZÃ¼rcher Planungs- und Baurecht, ZÃ¼rich 2003, 12-60). § 30 Abs. 2 ABV lehnt sich an dieses VerstÃ¤ndnis des Vergleichsprojekts an. Was als kubisches Vergleichsprojekt den Vorschriften entspricht, ist grundsÃ¤tzlich anhand der geltenden Bau- und Zonenordnung zu prÃ¼fen. Das bedeutet ein regelkonformes Bauen nach den primÃ¤ren Bauvorschriften wie Bestimmungen Ã¼ber die AbstÃ¤nde, die Geschosszahl, den Grenzbau, das Zusammenbauen, die GebÃ¤udelÃ¤nge und die GebÃ¤udebreite (vgl. § 251 lit. b PBG). Da es sich beim Vergleichsprojekt lediglich um eine kubische und damit hypothetische LÃ¶sung und nicht um ein konkretes AusfÃ¼hrungsprojekt handelt, dÃ¼rfen dafÃ¼r keine mÃ¶glichen und teilweise im behÃ¶rdlichen Ermessen liegende Ausnahmebewilligungen beansprucht werden. Gleichzeitig mÃ¼ssen aber in umgekehrter Richtung auch keine besonderen gestalterischen RÃ¼cksichten auf umliegende Ãberbauungen oder Schutzobjekte genommen werden (vgl. RB 1985 Nr. 110; Herbert Lang, Hochhaus und Baurecht, ZÃ¼rich 1977, S. 447 ff.).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.2.1 </span></b><span>Wenn der Gestaltungsplan wie vorliegend das massgebende Vergleichsprojekt auf bestimmte Masse definiert, ist dies unter zwei alternativen Voraussetzungen zulÃ¤ssig. Entweder entspricht die Definition des Vergleichsprojekts der nach der geltenden Bau- und Zonenordnung zulÃ¤ssigen Bauweise. Dann kann ein Konflikt zwischen den beiden Vergleichsprojekten von vornherein ausgeschlossen werden; der Gestaltungsplan Ã¼bernimmt die bis anhin bestehende Ordnung. Im anderen Fall weicht die Definition gemÃ¤ss Gestaltungsplan von der bisher zulÃ¤ssigen Bauweise ab. Damit nimmt der Gestaltungsplan inhaltlich gleichsam eine Ãnderung der Bau- und Zonenordnung vor, welche alsdann wie jede Ãn­derung der Nutzungsplanung daraufhin zu Ã¼berprÃ¼fen ist, ob sie der Ã¼bergeordneten Planung und den GrundsÃ¤tzen und Zielen der Raumplanung entspricht. Werden diese Voraus­setzungen erfÃ¼llt, so ist kein Grund ersichtlich, weshalb die Definition des Vergleichsprojekts als teilweise Ãnderung der Bau- und Zonenordnung nicht zulÃ¤ssig sein sollte. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Was der BeschwerdefÃ¼hrer dagegen vorbringt, Ã¼berzeugt nicht. Zwar mag es zutreffen, dass in stÃ¤dtischer und dichter Ãberbauung auch GebÃ¤ude, welche die HÃ¶he von 25 m nicht Ã¼berschreiten, nachbarliche WohngebÃ¤ude Ã¼bermÃ¤ssig beschatten. Jedoch verbietet das PBG den Ã¼bermÃ¤ssigen Schattenwurf gerade nicht als solchen, sondern zeichnet lediglich mittels Abstands- und weiterer Massvorschriften abstrakt vor, welches Mass an Einwirkungen auf die NachbargrundstÃ¼cke erlaubt ist (vgl. RB 1990 Nr. 75 = BEZ 1990 Nr. 28). Dieses abstrakte Mass soll nun bei Bewilligungen fÃ¼r HochhÃ¤user massgebend sein, indem der Schattenwurf dieser HochhÃ¤user dann, wenn er an mittleren Wintertagen lÃ¤nger als zwei Stunden wirkt, jedenfalls nicht stÃ¤rker als bei einem Vergleichsprojekt ausfallen darf. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Auch soweit der BeschwerdefÃ¼hrer den Standpunkt vertritt, § 30 Abs. 2 ABV sei von vornherein nicht anwendbar bei HochhÃ¤usern, welche aufgrund einer Sondernutzungsplanung zugelassen wÃ¼rden, kann ihm nicht gefolgt werden. Entgegen seiner Auffassung mÃ¼ssen GestaltungsplÃ¤ne nicht generell bessere planerische LÃ¶sungen als die bisherige Grundordnung bieten. FÃ¼r eine solche Anforderung fehlt es an einer gesetzlichen Grundlage. Eine architektonisch bessere Gestaltung kann zwar das Motiv oder das Ziel eines Ge­stal­tungs­plans sein, stellt aber kein notwendiges Merkmal dar (Robert Wolf/Erich Kull, Das revidierte Planungs- und Baugesetz [PBG] des Kantons ZÃ¼rich, ZÃ¼rich 1992, N. 42). In seiner ursprÃ¼nglichen Fassung vom 7. September 1975 hatte § 86 lit. a PBG allerdings ausdrÃ¼cklich verlangt, dass der Gestaltungsplan nur unter der Voraussetzung von ArealÃ¼berbauungen von der Bau- und Zonenordnung abweichen dÃ¼rfe. Damit musste ein Gestaltungsplan die erhÃ¶hten gestalterischen Anforderungen von § 71 PBG erfÃ¼llen (vgl. Stephan Eschmann, Der Gestaltungsplan nach zÃ¼rcherischem Recht, ZÃ¼rich 1985, S. 112). Jedoch galt diese BeschrÃ¤nkung bereits damals nicht, wenn das fÃ¼r den Erlass der Bau- und Zonenordnung zustÃ¤ndige Gemeindeorgan dem Plan zugestimmt hatte (§ 86 Abs. 2 PBG in der Fassung vom 7. September 1975). Zum Inhalt eines privaten wie auch eines Ã¶ffentlichen Gestaltungsplans darf daher grundsÃ¤tzlich alles erhoben werden, was auch zum zulÃ¤ssigen Inhalt einer Rahmennutzungsordnung gehÃ¶rt. Der Gestaltungsplan darf demnach auch das Vergleichsprojekt im raumplanerisch zulÃ¤ssigen Rahmen und abweichend von der bisherigen Grundordnung definieren und damit erweiterte BaumÃ¶glichkeiten erÃ¶ffnen. Allein der Umstand, dass die Ãnderung der Grundordnung einerseits und die weiteren Festlegungen des Gestaltungsplans andererseits nicht in zwei getrennten Verfahren erlassen werden, kann nicht zum gegenteiligen Schluss fÃ¼hren. Entscheidend erscheint in diesem Zusammenhang einzig, dass einem Gestaltungsplan, der den Rahmen der bisherigen Grundordnung sprengt, das fÃ¼r den Erlass der Bau- und Zonenordnung zustÃ¤ndige Organ zustimmen muss (§ 86 PBG in der Fassung vom 1. September 1991). Diese Anforderung wurde im vorliegenden Fall eingehalten.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Schliesslich kann auch nicht gesagt werden, die Nachbarn eines projektierten Hochhauses hÃ¤tten keinen Anlass, den Gestaltungsplan wegen Ã¼bermÃ¤ssigen Schattenwurfs anzufechten, wenn sie die durch die Bau- und Zonenordnung zulÃ¤ssige Beschattung akzeptieren wÃ¼rden. Welche Beschattung durch nachbarliche Bauten ein Betroffener im schlimmsten Fall zu erwarten hat, kann er immer nur aus der letzten NutzungsplanÃ¤nderung entnehmen. Dabei kann er sich nicht darauf verlassen, dass die von ihm einmal akzeptierte Rahmennutzungsplanung nicht in einzelnen Teilen oder gesamthaft durch einen Sondernutzungsplan ersetzt wird. Im vorliegenden Fall haben denn auch offenbar etliche Nachbarn gegen Art. 9 Abs. 2 der Gestaltungsplanvorschriften rekurriert. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.2.2 </span></b><span>Aus der Gesetzessystematik von § 284 PBG lÃ¤sst sich nicht ableiten, dass ein Gestaltungsplan die Abmessungen des Vergleichsprojekts gemÃ¤ss § 30 Abs. 2 ABV nicht selbstÃ¤ndig definieren dÃ¼rfte. Der Umstand, dass § 284 Abs. 4 PBG anders als § 284 Abs. 3 PBG keinen Vorbehalt zugunsten der Bestimmungen Ã¼ber ArealÃ¼berbauungen, Sonderbauvorschriften und GestaltungsplÃ¤ne enthÃ¤lt, hat nicht die Bedeutung eines qualifizierten Schweigens. Nach Abs. 3 der Bestimmung soll nÃ¤mlich die zulÃ¤ssige AusnÃ¼tzung mit der AusnÃ¼tzung einer gewÃ¶hnlichen Ãberbauung verglichen werden, sodass fÃ¼r die ErlÃ¤uterung des Begriffs "gewÃ¶hnliche Ãberbauung" notwendigerweise auch der Stellenwert der Bestimmungen Ã¼ber ArealÃ¼berbauungen, Sonderbauvorschriften und GestaltungsplÃ¤ne zu bestimmen war. Anders verhÃ¤lt es sich jedoch bei Abs. 4 der Bestimmung, da hier das Gesetz selber noch keinen Vergleich zwischen dem Schattenwurf des Hochhauses und demjenigen einer gewÃ¶hnlichen Ãberbauung bzw. eines Vergleichsprojekts verlangt, sondern nur allgemein eine wesentliche BeeintrÃ¤chtigung der Nachbarschaft durch Schattenwurf verbietet. Dementsprechend fehlt auch das Verbot einer Ausnahme, das wiederum erst eine Gegenausnahme betreffend ArealÃ¼berbauung, Sonderbauvorschriften und GestaltungsplÃ¤nen zulÃ¤sst.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Im Weiteren ist auch nicht zu befÃ¼rchten, dass mit der Zulassung einer eigenen Definition des Vergleichsprojekts im Gestaltungsplan die Anforderungen von § 284 Abs. 4 PBG und § 30 Abs. 2 ABV unterlaufen wÃ¼rden. Da die Definition des Vergleichsprojekts als Ãnderung der Bau- und Zonenordnung einer materiellen raumplanungsrechtlichen Kontrolle unterliegt, ist die angemessene BerÃ¼cksichtigung der im Einzelfall bestehenden baulichen Umgebung in gleichem Masse gewÃ¤hrleistet, wie wenn die Ãnderung der Bau- und Zonenordnung ohne Gestaltungsplan vollzogen wÃ¼rde. Insofern ist keineswegs zu befÃ¼rchten, dass das massgebende Vergleichsprojekt in allen FÃ¤llen auf die kantonal zulÃ¤ssige maximale GebÃ¤udehÃ¶he von 25 m definiert werden dÃ¼rfte. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.3 </span></b><span>Soweit Art. 9 Abs. 2 der Gestaltungsplanvorschriften eine GebÃ¤udehÃ¶he von 25 m sowie eine FirsthÃ¶he von 7 m zulÃ¤sst, weicht diese Definition nicht von der im Zeitpunkt des Gestaltungsplanerlasses und des Rekursentscheids geltenden Bau- und Zonenordnung ab. Die damals massgebende BD-BZO liess 7 Vollgeschosse und 25 m GebÃ¤udehÃ¶he zu; die zulÃ¤ssige FirsthÃ¶he von 7 m ergibt sich aus § 281 Abs. 1 lit. b PBG. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Etwas anders sieht die Lage nun aber aus, nachdem im Verlaufe des Beschwerdeverfahrens die BZO 1992/1999 auf den 15. Mai 2004 in Kraft gesetzt wurde. Diese Ordnung lÃ¤sst in der Z5 nur eine GebÃ¤udehÃ¶he von 19 m zu, beinhaltet aber auch Sonderbauvorschriften, welche im Bereich des Stadions sieben Vollgeschosse und 25 m GebÃ¤udehÃ¶he gestatten. Das Bauen nach diesen Sonderbauvorschriften kann allerdings nicht als eine "der Bau- und Zonenordnung entsprechende Ãberbauung" im Sinne von § 30 Abs. 2 ABV angesehen werden, da dafÃ¼r bestimmte projektbezogene QualitÃ¤ten hinsichtlich Einordnung, Gestaltung, Erschliessung, Ausstattung und AusrÃ¼stung vorausgesetzt werden (§ 80 Abs. 1 PBG; dazu RB 1985 Nr. 82 = ZBl 87/1986, S. 141 = BEZ 1986 Nr. 2). Die BerÃ¼cksichtigung einer derartigen projektbezogenen VergÃ¼nstigung widersprÃ¤che in gleicher Weise wie die Beanspruchung einer Ausnahmebewilligung dem Wesen des kubischen Vergleichsprojekts. Der durch die MehrhÃ¶he verlÃ¤ngerte Schattenwurf wird bei einem AusfÃ¼hrungsprojekt nach den Sonderbauvorschriften durch die gestalterische Mehrleistung in gewisser Weise kompensiert. DemgegenÃ¼ber findet eine Ã¤hnliche Kompensation beim Hochhaus nicht zwingend statt, da dieses nach § 284 Abs. 1 PBG in ortsbaulicher Hinsicht nicht einmal Gewinn bringend sein muss, wenn dessen HÃ¶he durch die Art und Zweckbestimmung des GebÃ¤udes bedingt ist. Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerinnen dÃ¼rfte sich das Vergleichsprojekt auch nicht an den Vorschriften einer ArealÃ¼berbauung orientieren. Auch eine solche ist nur unter erhÃ¶hten gestalterischen Anforderungen zulÃ¤ssig (§ 71 PBG) und kann daher nicht massgebende Grundlage einer rein kubischen LÃ¶sung bilden. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Obwohl demnach die Definition des Vergleichsprojekts im Gestaltungsplan tatsÃ¤chlich von der BZO 1992/1999 abweicht, fÃ¼hrt dieser Umstand nach dem vorstehend AusgefÃ¼hrten noch keineswegs zum Schluss, Art. 9 Abs. 2 der Gestaltungsplanvorschriften sei rechtswidrig. Vielmehr ist nun die Massdefinition des Vergleichsprojekts darauf hin zu Ã¼berprÃ¼fen, ob sie als generelle Nutzungsordnung rechtmÃ¤ssig wÃ¤re. Der BeschwerdefÃ¼hrer bringt keine GrÃ¼nde vor, weshalb dies nicht der Fall sein sollte. Es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die neuerliche Zulassung einer GebÃ¤udehÃ¶he von 25 m, wie sie bereits frÃ¼her unter der BD-BZO galt, der Ã¼bergeordneten Planung oder den Zielen und GrundsÃ¤tzen der Raumplanung widersprechen sollte. Das Areal liegt gemÃ¤ss dem kantonalen Siedlungsplan 1995 in einem Zentrumsgebiet von kantonaler Bedeutung, welches die Ausscheidung von Mischzonen hoher Dichte verlangt. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.4 </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.4.1 </span></b><span>Der Umstand, dass das Vergleichsprojekt nach der Definition von Art. 9 Abs. 2 der Gestaltungsplanvorschriften teilweise Bereiche Ã¼berlagert, die nach dem Gestaltungsplan selber keine Baubereiche bilden, spricht entgegen der Auffassung des BeschwerdefÃ¼hrers nicht gegen die ZulÃ¤ssigkeit dieser Bestimmung. Das kubische Vergleichsprojekt ist nÃ¤mlich rein hypothetischer Natur und hat sich als solches nicht an die BaubeschrÃ¤nkungen, welche der Gestaltungsplan dem AusfÃ¼hrungsprojekt auferlegt, zu halten.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.4.2 </span></b><span>Zu Recht beanstandet dagegen der BeschwerdefÃ¼hrer, dass Art. 9 Abs. 2 der Gestaltungsplanvorschriften bei der Definition des Vergleichsprojekts insofern dem kantonalen Recht widerspricht, als er nicht auf die effektive GebÃ¤udehÃ¶he abstellt, sondern eine bestimmte HÃ¶henkote fÃ¼r massgeblich erklÃ¤rt. Diese Kote von 425.4 m Ã¼. M fÃ¼r die GebÃ¤udehÃ¶he entspricht zwar bezogen auf die mittlere HÃ¶henlage der Hardturmstrasse von 400.4 m Ã¼. M. einer solchen von 25 m. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass das Gestaltungsplanareal und insbesondere der gewachsene Boden entlang den massgebenden Baulinien teilweise etwas tiefer liegt als die Hardturmstrasse. In diesem Fall lÃ¤gen die massgebenden Schnittlinien zwischen einzelnen Fassaden und den entsprechenden Dach­flÃ¤chen des Vergleichsprojekts (vgl. § 280 Abs. 1 PBG) bei AusschÃ¶pfen der bezeichneten HÃ¶henkote teilweise mehr als 25 m Ã¼ber dem gewachsenen Boden. Glei­ches gilt bezogen auf die FirsthÃ¶he, welche ihrerseits nicht auf eine absolute Kote definiert werden darf, sondern in ihrer HÃ¶henlage letztlich von der GebÃ¤udehÃ¶henlage abhÃ¤ngig ist. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Zwar machen die Beschwerdegegnerinnen geltend, auch in anderen Sonderinstrumenten der Stadt ZÃ¼rich oder in Art. 21 und 22 BZO 1999 seien die HÃ¶henbegrenzungen bzw. das Vergleichsprojekt teilweise durch Koten definiert. Darauf kann es jedoch nicht ankommen. Soweit solche Kotenangaben tatsÃ¤chlich GebÃ¤udehÃ¶hen von mehr als 25 m zulassen sollten, was hier nicht weiter geprÃ¼ft werden muss, widersprechen sie § 278 Abs. 3 PBG und kÃ¶nnen keinen neuerlichen Gesetzesverstoss im vorliegenden Gestaltungsplan legitimieren. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Immerhin ist aber zu beachten, dass sich die Kotenangaben nach dem DafÃ¼rhalten der Beschwerdegegnerinnen auch zu Gunsten der Nachbarschaft auswirken, indem sie etwa eine bestehende AufschÃ¼ttung im Bereiche des Nordeingangs ausser Acht lassen sollen. Da das Verwaltungsgericht an die ParteiantrÃ¤ge gebunden ist (§ 63 Abs. 2 VRG), kann dem Anliegen des BeschwerdefÃ¼hrers nur dadurch Rechnung getragen werden, dass die GebÃ¤ude- und die FirsthÃ¶he bei der Definition des Vergleichsprojekts zusÃ¤tzlich zu den absoluten KotenbeschrÃ¤nkung auf die relativen HÃ¶henmasse von maximal 25 m bzw. 7 m zu begrenzen sind. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.5 </span></b><span>DemgemÃ¤ss ist der angefochtene Beschluss insofern aufzuheben, als der Regierungsrat zu Unrecht auf die Gemeindebeschwerde nicht eingetreten ist. Da eine materielle Beurteilung zu einer teilweise Gutheissung der Gemeindebeschwerde hÃ¤tte fÃ¼hren mÃ¼ssen, ist die Beschwerde im Ergebnis unter Angabe der notwendigen Korrektur teilweise gutzuheissen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Bei diesem Ausgang des Beschwerdeverfahrens wÃ¤ren die Kosten nach der allgemeinen Regel des Verwaltungsprozesses den Parteien je hÃ¤lftig aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Da das Rechtsmittel des BeschwerdefÃ¼hrers in der Sache jedoch ausschliesslich eine Gemeindebeschwerde im Sinne von § 151 Abs. 1 Ziff. 1 GemeindeG darstellt und in einem solchen Verfahren grundsÃ¤tzlich keine Kosten erhoben werden (§ 151 Abs. 2 GemeindeG in Verbindung mit § 132 des Wahlgeset­zes vom 4. September 1983, WahlG), sind die Kosten auf die Gerichtskasse zu nehmen (VGr, 19. Juni 2003, VB.2002.00389 E. 5, www.vgrzh.ch).</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span> </span></b></p> <p class="MsoNormal"><b><span> </span></b></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Disp.-Ziff. I des Regierungsratsbeschlusses Nr. 582/2004 vom 21. April 2004 wird aufgehoben. Art. 9 Abs. 2 der Vorschriften zum Gestaltungsplan wird insofern ergÃ¤nzt, als bei der Definition des Vergleichsprojekts die massgebende GebÃ¤udehÃ¶he zusÃ¤tzlich zur KotenbeschrÃ¤nkung von 425.4 m Ã¼. M. auf maximal 25 m und die massgebende FirsthÃ¶he zusÃ¤tzlich zur KotenbeschrÃ¤nkung von 432.4 m Ã¼. M auf maximal 7 m jeweils ab gewachsenem Boden begrenzt wird. Im Ãbrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 3000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 90.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 3090.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden auf die Gerichtskasse genommen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Es werden keine ParteientschÃ¤digungen zugesprochen. </span></p> <p class="MsoNormal">5. â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>