<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2022-05-03-1C_234-2022.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1C_234/2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 3. Mai 2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Kneubühler, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Pfäffli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Strassenverkehrsamt des Kantons Thurgau, Moosweg 7a, 8500 Frauenfeld, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Rekurskommission für Strassenverkehrssachen </div> <div class="para">des Kantons Thurgau, </div> <div class="para">Löwenstrasse 12, 8280 Kreuzlingen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">vorsorglicher Sicherungsentzug, Verfahrensgebühr Rekursverfahren, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 13. April 2022 (VG.2021.206/E). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Das Strassenverkehrsamt des Kantons Thurgau entzog A.________ mit Verfügung vom 30. August 2021 vorsorglich den Führerausweis ab dem 11. Juli 2021 auf unbestimmte Zeit. Dagegen erhob A.________ Rekurs und ersuchte dabei um unentgeltliche Rechtspflege. Die Rekurskommission für Strassenverkehrssachen des Kantons Thurgau wies mit Entscheid vom 9. November 2021 sowohl den Rekurs als auch das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab und auferlegte A.________ eine Verfahrensgebühr von Fr. 400.--. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">A.________ erhob dagegen am 21. Dezember 2021 Beschwerde. Sie machte geltend, aufgrund ihrer finanziellen Situation könne ihr keine Verfahrensgebühr für das Rekursverfahren auferlegt werden. Gleichzeitig ersuchte sie erneut um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau wies mit Entscheid vom 13. April 2022 die Beschwerde und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab und auferlegte A.________ die Verfahrenskosten von Fr. 300.--. Zur Begründung führte es zusammenfassend aus, die Vorinstanz habe das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zu Recht unter anderem auch wegen der Aussichtslosigkeit des Rekurses abgewiesen. Im Weiteren sei die Verfahrensgebühr nicht zu beanstanden, weshalb die Beschwerde abzuweisen sei. Mangels Nachweises der Bedürftigkeit sowie wegen der Aussichtslosigkeit der Beschwerde sei das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im Beschwerdeverfahren abzuweisen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">A.________ führt mit Eingabe vom 27. April 2022 Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Beruht der angefochtene Entscheid auf mehreren selbständigen Alternativbegründungen, so ist für jede einzelne darzutun, weshalb sie Recht verletzt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=8&amp;from_date=16.04.2022&amp;to_date=05.05.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-III-364%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page364">BGE 142 III 364</a> E. 2.4; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=8&amp;from_date=16.04.2022&amp;to_date=05.05.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-IV-119%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page119">133 IV 119</a> E. 6.3). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin, welche die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege beanstandet, setzt sich, wenn überhaupt, einzig mit der Hauptbegründung des Verwaltungsgerichts, sie sei nicht bedürftig bzw. die Bedürftigkeit sei nicht nachgewiesen, auseinander. Zur Alternativbegründung, der Rekurs bzw. die Beschwerde sei aussichtslos, äussert sie sich überhaupt nicht. Folglich vermag sie nicht rechtsgenügend aufzuzeigen, inwiefern die Begründung des Verwaltungsgerichts, die zur Abweisung der Beschwerde bzw. des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege führte, rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> nicht einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Angesichts der Aussichtslosigkeit des Verfahrens ist dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht zu entsprechen (<span class="artref">Art. 64 BGG</span>). Auf eine Kostenauflage ist indessen zu verzichten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Strassenverkehrsamt des Kantons Thurgau, der Rekurskommission für Strassenverkehrssachen des Kantons Thurgau und dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 3. Mai 2022 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Kneubühler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Pfäffli </div> </div></body></html>