<h2>SubmittedText<h2><p>Nach Artikel 12 Absatz 1 IVG hat der Versicherte Anspruch auf Physiotherapie als medizinische Massnahme, sofern diese geeignet ist, die Erwerbsfähigkeit dauernd und wesentlich zu verbessern oder vor wesentlicher Beeinträchtigung zu bewahren. Erwerbstätige Versicherte erhielten so bisher in der Regel Physiotherapieleistungen durch die IV. Nunmehr ist eine Praxisänderung zu verzeichnen, indem die Physiotherapieleistungen entweder neu verweigert werden oder auf die Krankenversicherung verwiesen wird.</p><p>Warum unterstützt der Bundesrat diese eingliederungsfeindliche Kehrtwende?</p><p>Warum werden die entsprechenden abweisenden Verfügungen ohne vorgängige medizinische Abklärung vom Schreibtisch aus erlassen, obwohl die betroffenen Versicherten die Physiotherapie zuvor während Jahren erhielten?</p><p>Ist dieser "kalte" Versicherungsabbau nicht ungerecht?</p>