<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2001.00086</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106113&amp;W10_KEY=4467148&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2001.00086</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 31.05.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Jugendhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Alimentenbevorschussung:<br/><br/>Zuständigkeit: Das VGr ist für die Beurteilung von bezirksrätlichen Entscheiden im Bereich der Alimentenbevorschussung zuständig. § 56b EG ZGB (in Kraft seit 1.1.2001), der gegen Entscheide des Bezirksrats in Familienrechtssachen den Rekurs ans Obergericht vorsieht, begründet keine abweichende Zuständigkeit im Sinn von § 41 VRG, welche die Zuständigkeit des VGr ausschliessen würde. Bevorschussungen von Kinderalimenten finden nämlich ihre Rechtsgrundlage im kantonalen öffentlichen Recht (E. 1a).<br/><br/>Die im Beschwerdeverfahren thematisierte Frage, ob Kinderrenten der Invalidenversicherung anstatt an den Vater an die Kinder auszubezahlen sind, bildete nicht Gegenstand der erstinstanzlichen Verfügung. Es liegt folglich eine unzulässige Veränderung des Streitgegenstands vor (E. 2). Nichteintreten.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ALIMENTENBEVORSCHUSSUNG">ALIMENTENBEVORSCHUSSUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: IV-RENTE">IV-RENTE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: JUGENDHILFE">JUGENDHILFE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STREITGEGENSTAND">STREITGEGENSTAND</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSTÃNDIGKEIT">ZUSTÃNDIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Kantonale Verwaltungsgerichtsbeschwerde ST: ZUSTÃNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS">ZUSTÃNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 56b EG ZGB</span><br/><span class="gerade">Art. 35 lit. IV IVG</span><br/><span class="ungerade">§ 41 VRG</span><br/><span class="gerade">Art. 293 ZGB</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Die VormundschaftsbehÃ¶rde der Stadt X beschloss am 5. August 1996 ge­stÃ¼tzt auf §§ 20 ff. des Jugendhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (JHG), die den 1980 geborenen Zwillingen N und O aufgrund des Scheidungsurteils vom September 1995 seitens ihres Vaters zustehenden UnterhaltsbeitrÃ¤ge von monatlich je Fr. 600.‑ zu bevorschussen. Mit Beschluss vom 21. September 1998 reduzierte die Vor­mundschaftsbehÃ¶rde die Bevor­schussung auf monatliche UnterhaltsbeitrÃ¤ge von Fr. 557.‑ fÃ¼r N und Fr. 556.‑ fÃ¼r O. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Am 5. Juli 1999 wies die VormundschaftsbehÃ¶rde X die Inkassostelle der Ju­gend‑ und Familienberatung X an, die Bevorschussung der UnterhaltsbeitrÃ¤ge fÃ¼r N und O mit sofortiger Wirkung einzustellen. Zur BegrÃ¼ndung fÃ¼hrte sie aus, der Vater beziehe eine Invalidenrente und damit auch Kinderzu­satzrenten; inzwischen beziehe auch die Mutter eine Invalidenrente und er­halte sie die Kinderzusatzrenten, die bisher dem Vater ausbezahlt worden seien. Es bestehe allerdings eine Rechtsunsicherheit darÃ¼ber, ob die gerichtlich fest­gelegten Unterhaltsbei­trÃ¤­ge ergÃ¤nzend zu den Kinderzusatzrenten bezahlt werden mÃ¼ssten; die Rechtsvertreter der beiden Parteien wÃ¼rden dies noch klÃ¤ren. Aus der Sicht der VormundschaftsbehÃ¶rde sei ent­scheidend, ob die UnterhaltsbeitrÃ¤ge durch Zusatzren­ten "gedeckt" seien, was hier zu­treffe.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Gegen diese VerfÃ¼gung erhob A am 29. Juli 1999 Rekurs an den Be­zirksrat, sinn­gemÃ¤ss mit dem Antrag, den Beschluss der Vormundschaftsbe­hÃ¶rde X vom 5. Juli 1999 aufzuheben und die UnterhaltsbeitrÃ¤ge fÃ¼r N und O weiterhin zu bevorschussen. In der RekursbegrÃ¼ndung forderte sie den Bezirksrat zur KlÃ¤rung ver­schiedener Fragen im Zusammenhang mit den Kinderzusatzrenten der Invali­denversiche­rung (IV) und der Be­vorschussung der UnterhaltsbeitrÃ¤ge auf. In der Rekurs­antwort vom 7. September 1999 hielt die VormundschaftsbehÃ¶rde an ihrem Standpunkt fest, wonach fÃ¼r sie entscheidend sei, dass die UnterhaltsbeitrÃ¤ge durch die Zusatzrenten der IV "gedeckt" seien. Mit Bezug auf die Frage, ob Sozialversicherungsrenten entspre­chend dem Wortlaut von Art. 285 Abs. 2 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB) zusÃ¤tzlich zu den Unterhalts­beitrÃ¤­gen zu leisten seien, bestehe eine Rechtsunsicherheit. Im vorliegenden Fall sei eine objek­tive Beurteilung nur mÃ¶glich, wenn die finanzielle Situa­tion des unterhaltspflichtigen Va­ters offen gelegt werde, was bisher nicht gelungen sei. Der Bezirksrat wies den Rekurs am 16. Dezember 1999 im Sinn der ErwÃ¤­gungen ab. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Gegen den Beschluss des Bezirksrats erhob A Beschwerde an das Verwaltungs­gericht. Dieses hiess die Beschwerde am 27. April 2000 im Sinne der ErwÃ¤­gungen teilwei­se gut, hob den angefochtenen Entscheid auf und wies die Angelegenheit zur Neubehand­lung an den Bezirksrat zurÃ¼ck. Grund fÃ¼r die ZurÃ¼ckweisung war im Wesentli­chen die un­genÃ¼gende BegrÃ¼ndung des angefochtenen Entscheids.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>IV. Der Bezirksrat entschied am 26. Januar 2001 aufs Neue. In teilweiser Gut­heis­sung des Rekurses wies er die VormundschaftsbehÃ¶rde X an, den Unterhalts­anspruch bzw. die Bevorschussung der UnterhaltsbeitrÃ¤ge im Sinne seiner ErwÃ¤gungen neu zu berechnen. Gegen diesen Entscheid gelangte A am 7. MÃ¤rz 2001 wieder an das Verwaltungsgericht. Da ihre Eingabe weder einen hinreichend klaren Antrag noch eine ausreichende BegrÃ¼n­dung enthielt, wurde der BeschwerdefÃ¼hrerin mit PrÃ¤sidalverfÃ¼gung vom 12. MÃ¤rz 2001 in An­wendung von §§ 54 Abs. 1 und 56 des Verwaltungsrechtspflege­gesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) eine einmalige, nicht erstreckbare Nach­frist angesetzt, um dem Gericht eine verbesserte Beschwerdeschrift einzureichen, ansons­ten auf die Beschwerde nicht eingetreten werde. Die BeschwerdefÃ¼hrerin reichte innert Frist eine verbesserte Rechts­schrift ein. Danach beantragt sie, dass der Betrag von Fr. 43'444.-, der dem Vater ihrer Kinder als IV-Kinderrente 1999 ausbezahlt worden sei, von diesem zurÃ¼ckgeholt und ihr bzw. den Kindern zur VerfÃ¼gung gestellt werde. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit PrÃ¤sidalverfÃ¼gung vom 20. MÃ¤rz 2001 wurden von der Vorinstanz und der Vor­mund­schaftsbehÃ¶rde X die Akten beigezogen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1.a) GemÃ¤ss § 41 VRG beurteilt das Verwaltungsgericht Beschwerden gegen letztin­stanz­liche Anordnungen von VerwaltungsbehÃ¶rden sowie gegen Anordnungen der Baure­kurskommissionen, soweit dieses oder ein anderes Gesetz keine abweichende ZustÃ¤ndig­keit vorsieht oder eine Anordnung als endgÃ¼ltig bezeichnet.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>GemÃ¤ss § 56b des EinfÃ¼hrungsgesetzes zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch vom 2. April 1911 (EG ZGB) ist gegen Entscheide des Bezirksrates in Familienrechtssachen (Art. 90â456 ZGB) der Rekurs an das Obergericht zulÃ¤ssig. Dieser Rekurs wird in den §§ 280aâ280j der Zivilprozessordnung vom 13. Juni 1976 (ZPO) nÃ¤her geregelt. Die Vor­schriften beruhen auf einer GesetzesÃ¤nderung vom 27. MÃ¤rz 2000, in Kraft seit 1. Januar 2001 (OS 56, 187). Es fragt sich, ob damit fÃ¼r Beschwerden gegen Entscheide, welche die Bevorschussung von Kinderalimenten betreffen, eine abweichende ZustÃ¤ndigkeit im Sinne von § 41 VRG begrÃ¼ndet wird. Familienrechtssachen im Sinne der zitierten Bestimmungen sind namentlich Adoptionsentscheide, EntmÃ¼ndigungen, Anordnungen von Beiratschaft und andere unmittelbar auf das Zivilgesetzbuch gestÃ¼tzte Anordnungen des Bezirksrates (vgl. § 39 f. EG ZGB). Bevorschussungen von Kinderalimenten finden ihre Rechtsgrund­lage demgegenÃ¼ber im kantonalen Ã¶ffentlichen Recht (vgl. Vorbehalt in Art. 293 Abs. 2 ZGB; VGr, 22. April 1999, VB.99.00059, E. 2a). Entscheide des Bezirksrats Ã¼ber solche Bevorschussungen stellen daher nicht Entscheide in Familienrechtssachen nach <br/> Art. 90â456 ZGB dar. Dementsprechend sind sie nicht mit Rekurs gemÃ¤ss § 56b EG ZGB beim Obergericht, sondern mit Beschwerde nach den §§ 41 ff. VRG beim Verwaltungsge­richt anzufechten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die BeschwerdefÃ¼hrerin, die vor Vorinstanz nur teilweise obsiegt hat, ist durch den angefochtenen Entscheid beschwert und gemÃ¤ss § 21 lit. a VRG zu seiner Anfechtung legitimiert. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Der nach dem Antrag in der verbesserten Rechtsschrift zu bestimmende Streit­wert liegt Ã¼ber Fr. 20'000.-, weshalb Ã¼ber die Beschwerde in Dreierbesetzung zu entschei­den ist (§ 38 Abs. 1 und 3 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) Ausgangspunkt des vorliegenden Verfahrens ist ein Entscheid der Vormund­schaftsbehÃ¶rde X, die weitere Bevorschussung von Kinderalimenten einzustellen. Der Be­zirksrat hat diesen Entscheid aufgehoben und die VormundschaftsbehÃ¶rde angewiesen, den Unterhaltsanspruch bzw. die Bevorschussung der UnterhaltsbeitrÃ¤ge im Sinne seiner Er­wÃ¤gungen neu zu berechnen. In ihrer verbesserten Eingabe an das Verwaltungsgericht wendet sich die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht gegen diesen RÃ¼ckweisungsentscheid. Sie bean­standet vielmehr, dass ihrem frÃ¼heren Ehemann offenbar zusÃ¤tzlich zu seiner IV-Rente in den Jahren bis 1999 Kinderrenten gemÃ¤ss Art. 35 Abs. 4 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 Ã¼ber die Invalidenversicherung (IVG) im Betrag von 43'444.- ausbezahlt wurden; sie mÃ¶chte erreichen, dass dieses Geld durch die IV-Stelle vom frÃ¼heren Ehemann zurÃ¼ckge­holt wird und den Kindern zukommt. Zu dieser Frage hat sich die kom­munale Vormund­schaftsbehÃ¶rde indessen gar nie geÃ¤ussert.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Gegenstand des Beschwerdeverfahrens kann nur sein, was bereits Gegenstand der erstinstanzlichen VerfÃ¼gung war bzw. nach richtiger Gesetzesauslegung hÃ¤tte sein sollen. GegenstÃ¤nde, Ã¼ber welche die erste Instanz zu Recht nicht entschieden hat, fallen nicht in den Kompetenzbereich der RechtsmittelbehÃ¶rden (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, Vorbem. zu §§ 19â28 N. 86 ff.). Vorliegend wurde das Verfahren nicht von der Be­schwer­­defÃ¼hrerin ausgelÃ¶st, sondern von der BehÃ¶rde; es betraf ausschliesslich die nach Juli 1999 zu leistende Alimentenbevorschussung. Im Rekursverfahren thematisierte die Be­schwerdefÃ¼hrerin diese Frage noch. Ihr Antrag vor Verwaltungsgericht betrifft hingegen die­sen Streitgegenstand nicht mehr, sondern ausschliesslich die IV-Kinderrente. Diese Ver­Ã¤nderung des Streitgegenstandes ist unzulÃ¤ssig. Auf die Beschwerde ist daher nicht einzu­treten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht geltend, die Kinderrenten hÃ¤tten seit dem Som­mer 1996 an sie ausbezahlt werden mÃ¼ssen, weil nicht nur ihr ehemaliger Gatte, sondern auch sie selbst seit damals IV-BezÃ¼gerin gewesen sei. Daher seien die Auszahlungen an den Vater der Kinder zu Unrecht erfolgt und mÃ¼ssten von diesem zurÃ¼ckerstattet werden. Ãber diese Frage hat die BeschwerdefÃ¼hrerin zunÃ¤chst einen Entscheid der zustÃ¤ndigen IV-Stelle zu verlangen (vgl. Art. 46, 47 und 49 IVG). ZustÃ¤ndig fÃ¼r eine allfÃ¤llige Beschwerde ist das Sozialversicherungsgericht (§ 2 lit. b des Gesetzes Ã¼ber das Sozialversicherungsge­richt vom 7. MÃ¤rz 1993). Da in dieser Frage kein Entscheid der zustÃ¤ndigen ersten Instanz vorliegt, ist von einer Ãberweisung der vorliegenden Angelegenheit an das Sozialversiche­rungsgericht abzusehen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>...</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>