<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01107</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 19. Januar 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Pia Dennler-Hager</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltsbüro Pia Dennler, Weinberg</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Steiggasse 3, Postfach 1712, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1962, erlitt am 31. April 2002 einen Unfall (Urk. 8/5/47) und meldete sich am 3. August 2003 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, verneinte mit Verfügung vom 20. Januar 2004 (Urk. 8/26) und - nach Einholen eines am 5. Januar 2006 erstatteten Gutachtens (Urk. 8/61) - mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 21. März 2006 (Urk. 8/77) einen Rentenanspruch.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf ein am 11. Februar 2008 gestelltes Gesuch um „Wiedererwägung/Revi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion“ (Urk. 8/81) trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 19. Februar 2008 nicht ein (Urk. 8/83).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach erneuter Anmeldung am 30. Oktober 2014 (Urk. 8/86) und durchgeführ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/112, Urk. 8/114, Urk. 8/117, Urk. 8/122, Urk. 8/125) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 31. August 2016 (Urk. 8/128 = 2) einen Leistungsanspruch.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 3. Oktober 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 31. August 2016 (Urk. 2) und beantragte (Urk. 1 S. 2), diese sei aufzuheben und die Sache sei zu weiteren beruflichen und medizinischen Abklärungen an die IV-Stelle zurückzuweisen (Ziff. 1), eventuell sei ein Gerichtsgutachten zu veranlassen (Ziff. 2), subeventuell sei ihr mindestens eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zuzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen (Ziff. 3.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 10. November 2016 (Urk. 7) die Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom 13. Dezember 2016 (Urk. 13) wurden antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 5) die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 18. Mai 2017 (Urk. 15) reichte die Beschwerdeführerin weitere Unterlagen (Urk. 16/1-3) ein.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V 343 E. 3.5 mit Hinweisen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche oder welcher auf einer materi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so hat sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Verwaltung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend E. 1.2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">validität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund-sätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf den bis zum Zeitpunkt des Abschlusses des Verwaltungsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 131 V 242 E. 2.1, 121 V 362 E. 1b). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, die beim früheren - ablehnenden - Entscheid vorhandenen und berücksichtigten Beschwerden bestünden weiterhin, und die neu aufgetretenen psychischen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden würden vor allem durch psychosoziale Belastungen ausgelöst und seien invaliditätsfremd (Urk. 2 S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), sie leide an verschiedenen - je näher kommentierten - Gesundheitsbeeinträchti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen (S. 4 ff.), sie sei als Vollerwerbstätige zu qualifizieren (S. 32 ff. Ziff. 1), die Einkommenseinbusse sei konkret gemäss dem Grad der Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit zu bestimmen (S. 34 ff. Ziff. 2), und es sei dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kriminierend, sie als Teilerwerbstätige ohne Aufgabenbereich zu qualifizieren </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 36 ff. Ziff. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig ist, ob ein anspruchsrelevanter Gesundheitsschaden - und damit eine wesentliche Veränderung im Vergleich zum Sachverhalt im März 2006, als ein Rentenanspruch verneint wurde - besteht, und ob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dies gestützt auf die vorhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denen Abklärungen beurteilt werden kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 5. Januar 2006 erstatteten die Ärzte des Y.___ ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin (Urk. 8/61/1-24). Sie stützen sich auf die ihnen überlassenen Akten (S. 4 ff.), die Angaben der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin (S. 8 ff.) und die von ihnen am 1. November 2005 (S. 1 Mitte) erhobenen internistischen (S. 10), rheumatologischen (S. 11 ff.) und psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen (S. 17 ff.) Befunde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits-fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit (S. 20 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 5.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">thorako-lumbospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom links </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Osteochondrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> L4/5 sowie beginnend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">thorako</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-lumbal mit Spondy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lose betont </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">thorako</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-lumbal sowie beginnenden Spondylarthrosen L3 bis S1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Wirbelsäulenfehlform und Fehlhaltung mit muskulärer Dysbalance be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tont vom Beckengürteltyp</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">muskuläre Dysbalance auch vom Schulter-Nackengürteltyp</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bei anhaltender somatoformer Schmerzstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gonalgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> links </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">osteochondrale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Läsion medialer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Femurcondylus</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Arthroskopie und medialer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Meniskektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> am 30. Juli 2002</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach arthroskopischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Teilmeniskektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> medial 1999</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chronische Schmerzverarbeitungsstörung mit Anpassungsstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie eine anhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4), einen Verdacht auf dissozi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ative Bewegungsstörung (ICD-10 F44.4), ein metabolisches Syndrom und einen fortgesetzten Nikotinkonsum (S. 21 Ziff. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit führten die Gutachter aus, die zuletzt durchgeführte Tätigkeit der Explorandin (welche allerdings angelernt sei und in ihrem Leben sehr verschiedene Erwerbstätigkeiten ausgeübt habe) sei als körperlich erheblich belastende Tätigkeit einzuschätzen. Die subjektiv emp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fundenen Rückenbeschwerden in der aktuellen Situation, in der die Explorandin kaum oder nur geringgradig belastet sei, könnten aufgrund der objektivierba</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren, eher geringen Befunden, nicht nachvollzogen werden. Gleichwohl könne für eine körperlich schwerbelastende Tätigkeit eine Teilarbeitsunfähigkeit bestä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigt werden. Bezüglich der Kniebeschwerden finde sich eine leicht einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkte Funktion bei ansonsten unauffälligen Befunden, ohne Hinweise für eine Meniskusläsion oder auch für eine Bandinstabilität. In der angestammten Tätigkeit, körperlich erheblich belastend, als Produktionsmitarbeiterin in der Kabelkonfektion könne von einer 50%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus der Sicht des Bewegungsapparates ausgegangen werden (S. 21 Ziff. 6.2). Aus internistischer und auch anderweitiger somatischer sowie auch aus psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrischer Sicht sei keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit festzustellen (S. 22 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit in anderen Tätigkeiten führten die Gutachter aus, aus Sicht des Bewegungsapparates seien bei der geringen Befundlage der Explorandin körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten, ohne Heben, Ziehen und Stos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen von Lasten über 15 kg und ohne Einnahme von Zwangshaltungen ohne Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung zumutbar. Auch aus sowohl internistischer wie anderweitiger so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matischer Sicht bestehe in Verweistätigkeiten keine Einschränkung der Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit (S. 22 Ziff. 6.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus psychiatrischer Sicht könne bei der Explorandin eine anhaltende somato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forme Schmerzstörung festgestellt werden und überlappend und nur noch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">resi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">duell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorhanden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Annahme einer dissoziativen Bewegungsstörung. Eine af</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fektive Störung im Sinne einer Depression liege nicht vor. Aus näher dargeleg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Gründen resultiere, dass rein aufgrund der somatoformen Schmerzstörung keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht bestätigt werden könne. Zusammenfassend resultiere bei der Konsensbesprechung, dass der Explorandin körperlich leichte bis mittelschwere, wechselbelastende Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten ganztägig ohne Einschränkung medizinisch-theoretisch zumutbar seien (S. 22 Mitte).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ermittelte sodann ausgehend von der im Y.___-Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten festgestellten Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit und dem um 10 % verminderten Tabellenlohn für Hilfsarbeiten einen Invaliditätsgrad von 3 % (Urk. 8/64) und verneinte mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 21. März 2006 (Urk. 8/77) einen Rentenanspruch.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. Z.___, Oberarzt, Rheumatologie und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">muskuloskelettale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Re-habilita</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion, Departement Medizin, A.___, nannte in seinem Bericht vom 24. Juni 2014 (Urk. 8/95/6-8) über die am 11. und 24. Juni 2014 erfolgten Konsultationen die folgenden Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbovertebrales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom mit möglicher pseudoradi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kulärer Ausstrahlung ins linke Bein, Differentialdiagnose (DD) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">spondylogen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fazettenarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> L4/5</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRI Juni 2014: keine Neurokompression</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">radiologisch mässige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Coxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Schmerzausstrahlung in Oberschenkel links, DD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">coxogen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dringender Verdacht auf Polyneuropathie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Intertrigo Leisten beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">aktenanamnestisch somatoforme Schmerzstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">akutes linksthorakales, am ehesten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">myofasziales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom links (Schmerzbeginn vor vier Tagen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">eigenanamnestisch, weitere Abklärungen beim Hausarzt geplant)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vitamin D Mangel</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit führte er aus, die Patientin sei aktuell in einer RAV-Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahme zu 50 % beschäftigt. Sie gebe an, dass dies eine wechselbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastende Tätigkeit sei. Eine endgültige Beurteilung der Arbeitsfähigkeit könne er erst nach Abschluss der therapeutischen Massnahmen vornehmen, grundsätzlich sei aber eine wechselbelastende Tätigkeit auch bei eventuell vorhandener Pa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thologie weiterhin zumutbar (S. 2 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___, Oberarzt, und Dr. med. C.___, Chefarzt, Neurolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie, A.___, führten in ihrem Bericht vom 5. August 2014 (Urk. 8/95/3-4) unter anderem aus, bei der Patientin bestehe eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">axonale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Polyneuropathie, sehr wahrscheinlich im Rahmen des chronischen Alkoholkonsums (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Fachpersonen der D.___ nannten in ih</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rem Bericht vom 28. Oktober 2014 (Urk. 8/95/1-2) über ihre Untersuchung vom 15. September 2014 folgende Diagnosen (S. 1 Mitte):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode (F32.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Agoraphobie mit Panikstörung (F40.01)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führten unter anderem aus, die Patientin leide seit über 10 Jahren unter ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem chronischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumbovertebralen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzsyndrom mit leichter depressiver Symptomatik. Seit mehreren Monaten beklage sie eine vermehrte depressive Symptomatik. Sie sei in einer schwierigen psychosozialen Situation mit finanzi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ellen Engpässen und Abhängigkeit vom Lebenspartner, der seit 2 Wochen die Diagnose einer unheilbaren Magenkrebserkrankung habe. Eine - ambulante - psychiatrische Behandlung sei indiziert und werde von der Patientin gewünscht (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___, A.___ (vorstehend E. 4.1), nannte in seinem Bericht vom 11. Januar 2015 (Urk. 8/98/7-11) die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichen Diagnosen wie im Juni 2014, von denen er das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lumbovertebralsyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Coxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Diagnosen mit Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf die Arbeitsfähigkeit einstufte, die übrigen nicht (Ziff. 1.1). Er führte unter anderem aus, die Behandlung habe vom 11. Juni bis 18. Juli 2014 gedau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ert (Ziff. 1.2), danach habe sich die Patientin nicht mehr gemeldet und es seien auch keine Nachkontrollen vereinbart worden (Ziff. 1.5). Arbeitsfähigkeitszeug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse seien keine ausgestellt worden (Ziff. 1.6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Fachpersonen der D.___ (vorstehend E. 4.3) nannten in ihrem Bericht vom 14. April 2015 (Urk. 8/101) wiederum die folgenden Diagnosen (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41), bestehend seit zirka 2002</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode (F32.1), bestehend seit September 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Agoraphobie mit Panikstörung (F40.01), bestehend seit September 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führten aus, die Behandlung erfolge seit dem 19. September 2014 (Ziff. 1.2). Seither betrage die Arbeitsunfähigkeit als Produktionsmitarbeiterin 100 % (Ziff. 1.6). Auf längere Sicht sei die Prognose aufgrund der chronischen und schwer ausgeprägten psychiatrischen Erkrankung sehr ungünstig und man müsse davon ausgehen, dass bei der Patientin auch auf lange Sicht eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestehen bleiben werde (S. 1 vor Ziff. 1). Angaben zu einer Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit machten sie keine (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einem Verlaufsbericht vom 12. November 2015 (Urk. 8/110) nannten sie die gleichen Diagnosen (Ziff. 1.2) und führten aus, der Zustand der Patientin sei seit dem letzten Bericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grossteils</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unverändert. Vor kurzem sei ihr Partner verstor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben, was zu einer Exazerbation der depressiven Symptomatik geführt habe (Ziff. 1.3). Aus psychiatrischer Sicht scheine auch eine angepasste Tätigkeit nicht zumutbar, dies könne jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht abschliessend beurteilt werden (Ziff. 2.1) und müsste in einem Arbeitsversuch beziehungsweise einer berufli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Abklärung beurteilt werden (Ziff. 4.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 29. November 2016 (Urk. 16/1) über eine gleichentags erfolgte Untersuchung im Gefäss-Zentrum des A.___ wurden folgende Diagnosen ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nannt (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">periphere arterielle Verschlusskrankheit der unteren Extremitäten im Sta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dium </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">IIb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">akuter Verschluss der A. poplitea Pars III, DD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kardioembolisch</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbovertebrales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom mit möglicher pseudo-radi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kulärer Ausstrahlung links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">radiologisch mässige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Coxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Polyneuropathie, DD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">äthylisch</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">aktenanamnestisch somatoforme Schmerzstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Penicillin-Allergie anamnestisch</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Austrittsbericht vom 7. Dezember 2016 (Urk. 16/2) führten die Ärzte des Gefäss-Zentrums aus, die Patientin sei bei ihnen vom 29. November bis 3. Dezember 2016 hospitalisiert gewesen (S. 1 Mitte), dies nach einer notfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässigen A.___-internen Zuweisung bei einer akuten Ischämie des rechten Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nes. Am 30. November 2016 sei erfolgreich eine Angiographie/perkutane </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">transluminale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angioplastie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (PTA) erfolgt (S. 1). Die danach durchgeführte angi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ologische Abklärung habe eine signifikante Verbesserung gezeigt (S. 1 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Laut Austrittsbericht vom 11. Januar 2017 (Urk. 16/3/2) war die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer-deführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 6. bis 10. Januar 2017 in der Klinik für Viszeral- und Thoraxchirurgie des A.___ hospitalisiert (S. 1 Mitte). Laut Bericht vom 9. Januar 2016 (Urk. 16/3/1) wurde sie am 6. Januar 2017 operiert: Es wurde eine chro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nische Cholezystitis bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Cholezystolithiasis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostiziert (S. 1) und es wurde eine laparoskopische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Cholezystektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Gallenblasenentfernung) vorgenommen (S. 2 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im 2006 erstatteten Gutachten wurden als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Syndrom und eine chronische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gonal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> genannt. Eine ebenfalls diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung wurde als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit beurteilt (vorste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 3.2). Die Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten, körperlich erheblich belastenden Tätigkeit wurde mit 50 % beziffert, die Arbeitsfähigkeit für näher umschriebene körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten mit 100 % (vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aktuell wurden aus somatischer Sicht als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbovertebrales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzsyndrom und eine radiologisch mässige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Coxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> genannt, dies Mitte 2014 (vorstehend E. 4.1) und im Ja</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nuar 2015 (vorstehend E. 4.4). Eine wechselbelastende Tätigkeit sei grundsätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich auch bei eventuell vorhandener Pathologie zumutbar (vorstehend E. 4.1). Die im August 2014 gesicherte Diagnose einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">axonalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Polyneuropathie (vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 4.2) wurde als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit beurteilt (vorstehend E. 4.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht wurde im September 2014 aufgrund einer vermehrten depressiven Symptomatik - bei schwieriger psychosozialer Situation - eine Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handlung aufgenommen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vorstehend E. 4.3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Als Diagnosen wurden eine seit zirka 2002 bestehende chronische Schmerzstörung sowie - seit September 2014 - eine mittelgradige depressive Episode und eine Agoraphobie mit Panikstörung genannt, und es wurde eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % als Produktionsmit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiterin, auch auf lange Sicht, attestiert (vorstehend E. 4.5). Zu einer Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in angepasster Tätigkeit wurden im April 2015 keine Angaben ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">macht, und im November 2015 ausgeführt, dies könne nicht abschliessend be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">urteilt werden und müsste in einer beruflichen Abklärung beurteilt werden (vorstehend E. 4.5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im November/Dezember 2016 wurde die Beschwerdeführerin wegen einer akuten Ischämie des rechten Beines behandelt (vorstehend E. 4.6), und im Ja</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nuar 2017 kam es nach akuten Beschwerden zu einer Gallenblasenentfernung (vorstehend E. 4.7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu vergleichen sind die Verhältnisse im Jahr 2006 (vorstehend E. 5.1) mit denjeni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, die im Zeitpunkt des Verfügungserlasses (August 2016) bestanden haben (vorstehend E. 5.2). Die Behandlungen Ende 2016/Anfang 2017 erfolg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten nach Verfügungserlass und fallen damit nicht mehr in den hier zu beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lenden Zeitraum (vgl. vorstehend E. 1.5), und die dazu vorliegenden Berichte (vorstehend E. 5.3) geben keine Veranlassung zu Rückschlüssen auf den Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitszustand vor Verfügungserlass. Sollten daraus anhaltende zusätzliche Beeinträchtigungen resultieren, steht es der Beschwerdeführerin frei, mit einem Revisionsgesuch eine Verschlechterung geltend zu machen und glaubhaft dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zulegen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In somatischer Sicht wurde zu beiden Zeitpunkten eine - leicht unterschiedlich bezeichnete - Rückenproblematik als Diagnose mit Auswirkung auf die Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit genannt, sowie 2006 eine Knie- und 2014/2015 eine (radiologisch mässige) Hüft-Problematik. In somatischer Hinsicht bestand 2006 eine volle Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten, ohne Heben, Ziehen und Stossen von Lasten über 15 kg, ohne Einnahme von Zwangshaltun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 3.3). Das 2006 formulierte Belastungsprofil war offensicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich auf die Rückenproblematik bezogen, die gleich geblieben ist. Aus der da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mals zusätzlich genannten Knieproblematik wurden keine zusätzlichen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen des Belastungsprofils abgeleitet. Aktuell wurde keine Knieprob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lematik mehr angeführt, hingegen eine mässige Hüft-Problematik. Dass sich daraus zusätzliche Einschränkungen des Belastungsprofils ergäben, ist nicht er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich, jedenfalls nicht in dem Sinne, dass das Invalideneinkommen anders als unter Verwendung des - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">allenfalls um einen Abzug verminderten - Tabel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lenlohns für Hilfsarbeiten (vgl. vorstehend E. 3.4) zu ermitteln wäre. Diesbezüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich liegt mithin keine anspruchsrelevante Veränderung vor.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In psychiatrischer Hinsicht wurde 2006 eine anhaltende somatoforme Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung, ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit, diagnostiziert. Aktuell wur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den eine seit zirka 2002 bestehende chronische Schmerzstörung und neu eine mittelgradige depressive Episode sowie eine Agoraphobie diagnostiziert. In der angestammten Tätigkeit wurde eine voraussichtlich anhaltende Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit attestiert, während die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit nicht ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliessend beurteilt werden könne.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In psychiatrischer Hinsicht ist somit angesichts der hinzugetretenen zusätzli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Diagnosen und der nicht abschliessend beurteilbaren Arbeitsfähigkeit eine revisionsrelevante Sachverhaltsänderung (vorstehend E. 1.2) eingetreten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der nunmehr geltenden Rechtsprechung sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">alle psychischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">krankun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m Hinblick auf ihre Auswirkungen auf die Arbeits- und Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit den somatoformen Schmerzstörungen und vergleichbaren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychoso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Leiden gleich zu stellen (zur amtlichen Publikation als BGE vorgesehenes Urteil des Bundesgerichts 8C_841/2016 vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2017 E. 4.5.1). Mithin sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen. Diese Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klärungen enden stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (zur amtlichen Publika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion als BGE vorgesehenes Urteil des Bundesgerichts 8C_130/2017 vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2017 E. 7.2).</span></p><p><span>6.2</span><span> </span><span>Im Rahmen eines strukturierten Beweisverfahrens wird im Regelfall anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren (nachste</span><span>hend E. </span><span>6</span><span>.3) das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen ergebnisoffen und symmetrisch beurteilt, indem gleichermassen den äusseren Belastungsfaktoren wie den vorhandenen Ressourcen Rechnung getragen wird (BGE 141 V 574 </span><br/><span>E. 4.2). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zu</span><span>lässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindi</span><span>katoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahr</span><span>scheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislo</span><span>sigkeit nach wie vor die materiell beweisbelastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2).</span></p><p><span> </span><span>Im Einzelfall ist es Aufgabe der medizinischen Sachverständigen, nachvollzieh</span><span>bar aufzuzeigen, weshalb trotz lediglich leichter bis mittelschwerer Depression und an sich guter Therapierbarkeit der Störung funktionelle Leistungsein</span><span>schränkungen resultieren, die sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirken (zur amt</span><span>lichen Publikation als BGE vorgesehenes Urteil des Bundesgerichts 8C_841/2016 vom 3</span><span>0. </span><span>November 2017 E. 4.5.2). Nicht mehr anwendbar ist die frühere </span><span>bundesgerichtliche Praxis, wonach leichte bis höchstens mittelschwere Störungen aus dem depressiven Formenkreis in der Regel therapierbar seien und invalidenversicherungsrechtlich zu keiner Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führten (</span><span>zur amtlichen Publikation als BGE vorgesehenes Urteil des Bundesge</span><span>richts 8C_841/2016 vom 3</span><span>0. </span><span>November 2017 E. 4.4).</span></p><p><span>6.3</span><span> </span><span>Im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens sind als Standardindikatoren die folgenden Aspekte massgebend (BGE 141 V 281 E. 4.1.3):</span></p><p><span>funktioneller Schweregrad</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gesundheitsschädigung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komorbiditäten</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persönlichkeit: Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sozialer Kontext</span></p><p><span>Konsistenz (Gesichtspunkte des Verhaltens):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichba</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ren Lebensbereichen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">druck</span></p><p><span>6.4</span><span> </span><span>Da im Zeitpunkt</span><span> der Leistungsprüfung durch die Beschwerdegegnerin die nun</span><span>mehr geltende Praxis betreffend psychische Leiden noch nicht bestanden hat, erweisen sich die vorhandenen medizinischen Beurteilungen als zu wenig aus</span><span>sagekräftig, um die Auswirkungen der diagnostizierten Leiden auf die Arbeits</span><span>fähigkeit der Beschwerdeführerin anhand der Standardindikatoren festlegen zu können.</span></p><p><span> </span><span>Mithin ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie die nunmehr erforderlichen zusätzlichen </span><span>Entscheidgrundlagen</span><span> beschaffe und so</span><span>dann neu verfüge. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde.</span></p><p><span> </span><span>Bei diesem Ausgang </span><span>erweisen sich</span><span> Ausführungen zu den weiteren Vorbringen der Beschwerdeführerin bezüglich der Statusfrage und anderem mehr (vorste</span><span>hend E. 2.2) </span><span>- da verfrüht - als entbehrlich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherung (IVG) sind ermessensweise auf Fr. 700.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin ist ebenfalls von der Beschwerdegegnerin zu entschädigen. Sie hat von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihr eingeräumten Möglichkeit, eine Honorar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">note einzureichen (Urk. 13 S. 2 Ziff. 4), keinen Gebrauch gemacht, so dass ihre Entschädigung ermessenweise festzusetzen ist, dies beim praxisgemässen Stun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf Fr. 2‘400.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span> </span><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerdewird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 31. August 2016 aufgehoben und die Sache wird an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie, nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der unentgeltlichen Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Pia Dennler-Hager, Winterthur,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2'400</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Pia Dennler-Hager</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage von Kopien von Urk. 15 und Urk. 16/1-3</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis-mit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">-halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>MosimannTiefenbacher</p><p></p></div> </div></body></html>