<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2020.00168</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=220496&amp;W10_KEY=13013481&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2020.00168</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 20.08.2020</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Submissionsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Submission</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Lieferung von Unterrichtsmobiliar: Bewertung der Zuschlagskriterien. Die Vergabestelle hat den Vertrag mit der Mitbeteiligten zwar zulässigerweise bereits abgeschlossen und eine Zuschlagserteilung an die Beschwerdeführerin ist mithin nicht mehr möglich. Dies ändert jedoch nichts an deren Legitimation, zumal die Submissionsbeschwerde auch dafür zur Verfügung steht, nach Vertragsschluss die Rechtswidrigkeit einer Zuschlagsverfügung feststellen zu lassen. Auch gilt der Antrag auf Feststellung der Rechtswidrigkeit als im Begehren um Aufhebung des Zuschlags sinngemäss mitenthalten (E. 2). Die Vergabebehörde verfügt bei der Festlegung der Zuschlagskriterien sowie beim Urteil darüber, welches Angebot anhand der Zuschlagskriterien das wirtschaftlich günstigste sei, über einen erheblichen Beurteilungsspielraum. In dieses Ermessen greift das Verwaltungsgericht, dem keine Überprüfung der Angemessenheit des Entscheids zusteht, nicht ein (E. 3). Die geltend gemachte höhere Bewertung des Angebote der Beschwerdeführerin im Zuschlagskriterium "Serviceorganisation" würde nicht zu einer Rangverschiebung führen (E. 4). Die unterschiedliche Punktevergabe im Zuschlagskriterium "Qualität des Anbieters" ist nicht zu beanstanden (E. 5). Eine lineare Bewertung ist nach der geltenden Praxis zwar nur im Preiskriterium Pflicht, macht aber grundsätzlich auch bei den Qualitätskriterien Sinn und erweist sich als zulässig. Die Rügen der Beschwerdeführerin zur Bewertung der Angebote bezüglich des Zuschlagskriteriums "Qualität der Produkte" sind im Wesentlichen unbegründet (E. 6). Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWERTUNG">BEWERTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWERTUNG DER ZUSCHLAGSKRITERIEN">BEWERTUNG DER ZUSCHLAGSKRITERIEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FESTSTELLUNGSBEGEHREN">FESTSTELLUNGSBEGEHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: SUBMISSIONSRECHT">SUBMISSIONSRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSCHLAGSKRITERIEN">ZUSCHLAGSKRITERIEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 33 SubmV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>1. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=49928" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2020.00168</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 1. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">20. August 2020</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Lukas Widmer<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichter Peter Sprenger, Verwaltungsrichter AndrÃ© Moser, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Laura Diener.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><a id="RU_AUTOTEXT_DRITT_N">A SA,<b> </b><span>vertreten durch RA B,</span></a></p> <p class="MsoNormal"><span>und/oder RA C,</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Kanton ZÃ¼rich,</span></p> <p class="MsoNormal"><span> vertreten durch die Baudirektion des Kantons ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><span>diese vertreten durch das Hochbauamt des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner, </span></b></p> <p class="Zwischentitel"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">und</p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>D AG,</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Mitbeteiligte,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Submission,</b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Die Baudirektion des Kantons ZÃ¼rich erÃ¶ffnete mit Publikation vom 25. November 2019 ein offenes Submissionsverfahren fÃ¼r die Lieferung von Unterrichtsmobiliar fÃ¼r das Haus Adeline Favre der ZÃ¼rcher Hochschule fÃ¼r angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Winterthur. Es erfolgten sieben Angebote von sechs verschiedenen Anbieterinnen mit Eingabesummen zwischen Fr. 296'065.15 und Fr. 440'286.20. Mit VerfÃ¼gung vom 28. Februar 2020 erfolgte der Zuschlag zum Preis von Fr. 335'767.65 (bzw. zu Fr. 340'000.00 unter BerÃ¼cksichtigung von Unvorhergesehenem) an die D AG.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Mit Beschwerde vom 13. MÃ¤rz 2020 gelangte die A SA an das Verwaltungsgericht mit dem Antrag, die ZuschlagsverfÃ¼gung aufzuheben und der Zuschlag ihr zu erteilen; eventualiter sei die Sache zu neuem Entscheid an die Beschaffungsstelle zurÃ¼ckzuweisen, subeventualiter zur DurchfÃ¼hrung eines neuen Ã¶ffentlichen Beschaffungsverfahrens. Zudem verlangte sie die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung. In prozessualer Hinsicht beantragte sie, der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu erteilen und ihr Akteneinsicht zu gewÃ¤hren. Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 16. MÃ¤rz 2020 wurde der VergabebehÃ¶rde (Beschwerdegegner) ein Vertragsschluss einstweilen untersagt. Mit Beschwerdeantwort vom 26. MÃ¤rz 2020 beantragte der Beschwerdegegner, sowohl die Beschwerde als auch das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung abzuweisen. Die D AG liess sich nicht vernehmen. In der Replik vom 16. April 2020 hielt die BeschwerdefÃ¼hrerin an ihren AntrÃ¤gen fest. Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 21. April 2020 wurde das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung abgewiesen. Am 6. Mai 2020 duplizierte der Beschwerdegegner und teilte den Vertragsschluss mit der D AG mit. Weitere Eingaben ergingen vonseiten der BeschwerdefÃ¼hrerin am 20. Mai und 24. Juni 2020 sowie vonseiten des Beschwerdegegners am 3. Juni und 1. Juli 2020.</p> <p class="Urteilstext">Gegen die PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 21. April 2020, mit welcher die Erteilung der aufschiebenden Wirkung abgewiesen worden war, erhob die A SA Beschwerde an das Bundesgericht. Dieses wies das Gesuch um GewÃ¤hrung der aufschiebenden Wirkung fÃ¼r das bundesgerichtliche Verfahren mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 10. Juli 2020 ab, soweit es nicht gegenstandslos geworden war.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2">Vergabeentscheide kantonaler und kommunaler Auftraggebender kÃ¶nnen unmittelbar mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht weitergezogen werden (RB 1999 Nr. 27 = BEZ 1999 Nr. 13 = ZBl 100/1999, S. 372). Auf das Beschwerdeverfahren gelangen die Art. 15 ff. der Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen vom 15. MÃ¤rz 2001 (IVÃ¶B) sowie die §§ 2 ff. des Gesetzes Ã¼ber den Beitritt zur revidierten Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen vom 15. September 2003 (IVÃ¶B-BeitrittsG) zur Anwendung.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Nicht berÃ¼cksichtigte Anbietende sind zur Beschwerde gegen einen Vergabeentscheid legitimiert, wenn sie bei deren Gutheissung eine realistische Chance haben, mit dem eigenen Angebot zum Zug zu kommen, oder wenn die Gutheissung der Beschwerde zu einer Wiederholung des Submissionsverfahrens fÃ¼hrt, in welchem sie ein neues Angebot einreichen kÃ¶nnen; andernfalls fehlt ihnen das schutzwÃ¼rdige Interesse an der BeschwerdefÃ¼hrung (RB 1999 Nr. 18 = BEZ 1999 Nr. 11; § 21 Abs. 1 in Verbindung mit § 70 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). Ob eine solche reelle Chance besteht, ist aufgrund der gestellten AntrÃ¤ge und Parteivorbringen zu prÃ¼fen (vgl. BGE 141 II 14 E. 4.9).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Prozessgegenstand ist der Zuschlagsentscheid in der Submission zur Beschaffung von Unterrichtsmobiliar. In den Submissionsunterlagen fÃ¼hrte die Beschwerdegegnerin fÃ¼nf Zuschlagskriterien auf, die sie im Rahmen der Bewertung entsprechend der Reihenfolge gewichtete, nÃ¤mlich 1. Preis (50 %), 2. QualitÃ¤t der Produkte (30 %), 3. QualitÃ¤t des Anbieters (10 %), 4. Serviceorganisation (5 %), 5. Lernende (5 %). Die zweitplatzierte BeschwerdefÃ¼hrerin, welche das preisgÃ¼nstigste Angebot eingereicht hatte, liegt mit einer Gesamtbewertung von 7,69 Punkten um 0,10 Punkte hinter der mitbeteiligten ZuschlagsempfÃ¤ngerin mit 7,79 Punkten. </p> <p class="Urteilstext">In ihrer Beschwerde rÃ¼gt die BeschwerdefÃ¼hrerin die Bewertung der Angebote, namentlich in den drei Zuschlagskriterien "QualitÃ¤t der Produkte", "QualitÃ¤t des Anbieters" und "Serviceorganisation". WÃ¼rde die BeschwerdefÃ¼hrerin mit ihren RÃ¼gen durchdringen und damit eine bessere Bewertung als die Mitbeteiligte erreichen, hÃ¤tte sie eine realistische Aussicht auf den Zuschlag gehabt. </p> <p class="Urteilstext"><span>Vorliegend hat die Vergabestelle den Vertrag mit der Mitbeteiligten zwar bereits abgeschlossen und eine Zuschlagserteilung an die BeschwerdefÃ¼hrerin ist mithin nicht mehr mÃ¶glich, zumal das Bundesgericht der Beschwerde gegen den Zwischenentscheid betreffend aufschiebende Wirkung seinerseits keine solche gewÃ¤hrt hat. Dies Ã¤ndert jedoch nichts an deren Legitimation, zumal die Submissionsbeschwerde auch dafÃ¼r zur VerfÃ¼gung steht, nach Vertragsschluss die Rechtswidrigkeit einer ZuschlagsverfÃ¼gung feststellen zu lassen (Art. 18 Abs. 2 IVÃ¶B in Verbindung mit § 3 Abs. 1 IVÃ¶B-BeitrittsG). Auch gilt der Antrag auf Feststellung der Rechtswidrigkeit als im Begehren um Aufhebung des Zuschlags sinngemÃ¤ss mitenthalten (BGE 132 I 86 E. 3.2; VGr, 28. September 2011, VB.2011.00321, E. 2.2).</span></p> <p class="Erwgung2">Die Legitimation ist daher zu bejahen. Die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen sind ebenfalls erfÃ¼llt. </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2">Zuschlagskriterien dienen zur Bewertung des Preis-Leistungs-VerhÃ¤ltnisses im Hinblick auf die Ermittlung des wirtschaftlich gÃ¼nstigsten Angebots (§ 33 der Submissionsverordnung vom 23. Juli 2003 [SubmV]). Zur nachfolgenden ÃberprÃ¼fung der Bewertung der Angebote ist vorab festzuhalten, dass der BehÃ¶rde beim Urteil darÃ¼ber, welches Angebot anhand der Zuschlagskriterien das wirtschaftlich gÃ¼nstigste sei, ein erheblicher Beurteilungsspielraum zusteht (VGr, 7. Mai 2015, VB.2014.00521, E. 3.5; 28. August 2014, VB.2014.00300, E. 6.4). Die VergabebehÃ¶rde verfÃ¼gt bei der Festlegung der Zuschlagskriterien sowie beim Urteil darÃ¼ber, welches Angebot anhand der Zuschlagskriterien das wirtschaftlich gÃ¼nstigste sei, Ã¼ber einen erheblichen Beurteilungsspielraum (VGr, 20. April 2017, VB.2017.00132, E. 3.4 mit weiteren Hinweisen). In dieses Ermessen greift das Verwaltungsgericht, dem keine ÃberprÃ¼fung der Angemessenheit des Entscheids zusteht (Art. 16 Abs. 2 IVÃ¶B; § 50 Abs. 2 VRG), nicht ein. Zu prÃ¼fen ist dagegen eine allfÃ¤llige Ãberschreitung oder ein Missbrauch des Ermessens (Art. 16 Abs. 1 lit. a IVÃ¶B; vgl. § 50 Abs. 1 in Verbindung mit § 20 Abs. 1 lit. a VRG). Ferner kann vor Verwaltungsgericht eine unrichtige oder ungenÃ¼gende Feststellung des Sachverhalts gerÃ¼gt werden (Art. 16 Abs. 1 lit. b IVÃ¶B; § 50 Abs. 1 in Verbindung mit § 20 Abs. 1 lit. b VRG).</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin rÃ¼gt zunÃ¤chst die Bewertung der Angebote im Zuschlagskriterium "Serviceorganisation".</p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Im ersten Unterkriterium (Standort Serviceorganisation) erzielte das Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin 0 Punkte und das Angebot der Mitbeteiligten 6 Punkte. Der Beschwerdegegner hat das Angebot der Mitbeteiligten hier wegen deren grÃ¶sseren NÃ¤he zu Winterthur deutlich besser bewertet als dasjenige der BeschwerdefÃ¼hrerin. </p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin rÃ¼gt dieses Vorgehen als Diskriminierung im Sinn von Art. 11 lit. a IVÃ¶B. Zudem sei bei der Beurteilung der Ã¶rtlichen NÃ¤he unberÃ¼cksichtigt geblieben, dass sich ein Aussendienstmitarbeiter der BeschwerdefÃ¼hrerin jede Woche im Raum ZÃ¼rich aufhalte. </p> <p class="Urteilstext">Die Beurteilung dieser RÃ¼gen kann allerdings offenbleiben: Angesichts der Gewichtung dieses Unterkriteriums mit 20 % und der Gewichtung des Zuschlagskriteriums "Serviceorganisation" mit bloss 5 % betrÃ¤gt der Unterschied in der Bewertung der beiden Angebote im Gesamtergebnis lediglich 0,06 Punkte. Mit der entsprechenden Korrektur kÃ¶nnte die BeschwerdefÃ¼hrerin damit den GesamtrÃ¼ckstand von 0,10 Punkten nicht wettmachen. Es verbliebe ein RÃ¼ckstand von 0,04 Punkten. Anhaltspunkte dafÃ¼r, dass das Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin in diesem Unterkriterium hÃ¤tte hÃ¶her bewertet werden mÃ¼ssen als dasjenige der Mitbeteiligten, bestehen keine.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Weiter beanstandet die BeschwerdefÃ¼hrerin, dass ihr Angebot im Unterkriterium Interventionszeit nur 7 Punkte erhalten habe im Vergleich zum Angebot der Mitbeteiligten mit 8 Punkten. </p> <p class="Urteilstext">Zur BegrÃ¼ndung dieser Differenzierung wurde in der Bewertung darauf verwiesen, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin eine Interventionszeit von 48 Stunden und die Mitbeteiligte eine solche von 24â48 Stunden angegeben habe. Da die maximale Interventionszeit anzugeben war, lÃ¤sst sich rein formal entsprechend der BeschwerdefÃ¼hrerin die Auffassung vertreten, dass letztlich auch die Mitbeteiligte eine maximale Interventionszeit von 48 Stunden offeriert hat. Nach Treu und Glauben lÃ¤sst sich die Angabe der Mitbeteiligten aber auch dahingehend interpretieren, dass sie fÃ¼r den Regelfall mit einer maximalen Interventionszeit von deutlich weniger als 48 Stunden rechnet. Es erscheint als vertretbar, wenn die VergabebehÃ¶rde die Angabe der Mitbeteiligten geringfÃ¼gig besser bewertet hat. Im Ãbrigen bleibt anzumerken, dass eine hÃ¶here Bewertung des Angebots der BeschwerdefÃ¼hrerin um einen Punkt im Gesamtergebnis lediglich 0,01 Punkte ausmachen wÃ¼rde, was â wie oben gesehen â keine Rangverschiebung bedeuten wÃ¼rde.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin rÃ¼gt auch, dass ihr Angebot im Unterkriterium VerfÃ¼gbarkeit von Ersatzteilen nur 7 Punkte erhalten habe im Vergleich zum Angebot der Mitbeteiligten mit 10 Punkten. Zur BegrÃ¼ndung dieser Differenzierung wurde in der Bewertung darauf verwiesen, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin die VerfÃ¼gbarkeit von Ersatzteilen fÃ¼r 10 Jahre und die Mitbeteiligte fÃ¼r 15 Jahre angegeben habe. </p> <p class="Urteilstext">Dass eine lÃ¤ngere garantierte Dauer fÃ¼r das Vorhandensein von Ersatzteilen besser zu bewerten ist als eine kÃ¼rzere, ist ohne Weiteres nachvollziehbar. Nicht ersichtlich ist hingegen, weshalb die BeschwerdefÃ¼hrerin annimmt, der Beschwerdegegner habe nur bei einer Garantiedauer von 20 Jahren das Maximum von 10 Punkten vergeben wollen. Wenn dies dennoch der Fall wÃ¤re, so wÃ¼rde das Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin bei linearer Auswertung 5 Punkte erhalten und dasjenige der Mitbeteiligten 7,5 Punkte. Mit anderen Worten: Der RÃ¼ckstand der BeschwerdefÃ¼hrerin wÃ¼rde sich von 3 auf 2,5 Punkte (d.<span> </span>h. um 0,5 Punkte) reduzieren, was in der Gesamtabrechnung gewichtet 0,005 Punkte ausmachen und wiederum nichts an der Gesamtplatzierung Ã¤ndern wÃ¼rde. Nicht nachvollziehbar bleibt schliesslich die unbelegte Behauptung der BeschwerdefÃ¼hrerin, sie selbst sei Herstellerin der angebotenen Produkte, zumal sie im Folgenden etwa ausfÃ¼hrt, bei einem der angebotenen Produkte handle es sich um einen Unterrichtstisch der Firma E AG.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Im Zuschlagskriterium "QualitÃ¤t des Anbieters" beurteilte der Beschwerdegegner jeweils zwei Referenzobjekte der Offerenten. Der BeschwerdefÃ¼hrerin erteilte er pro Referenz 15 Punkte und der Mitbeteiligten 17,5 Punkte. </p> <p class="Erwgung2">Die BeschwerdefÃ¼hrerin beanstandet den Abzug von fÃ¼nf Punkten und weist namentlich darauf hin, dass sie mit ihren Referenzobjekten die Eignungskriterien erfÃ¼llt habe. Weiter macht sie eine hohe QualitÃ¤t und Vergleichbarkeit ihrer Referenzobjekte geltend.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>Die Vergabestelle durfte im Rahmen der Zuschlagserteilung in zulÃ¤ssiger Weise den Grad der Vergleichbarkeit mit dem hier infrage stehenden Objekt prÃ¼fen, zumal die Referenzen in den Ausschreibungsunterlagen explizit als Beurteilungsgrundlage fÃ¼r das Zuschlagskriterium "QualitÃ¤t des Anbieters" aufgefÃ¼hrt war.</p> <p class="Erwgung2">Aus den Offerten ergibt sich, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin als Referenzobjekte die Volksschulen zweier Gemeinden genannt hat. Die Mitbeteiligte nannte als erste Referenz die Allgemeine Berufsschule F und als zweite das G-Zentrum. Das zweite Referenzobjekt liegt damit nÃ¤her beim vorliegenden Auftrag der UnterrichtsmÃ¶blierung fÃ¼r die ZHAW Dep. Gesundheit; auch lÃ¤sst sich argumentieren, dass eine Berufsschule ein treffenderes Referenzobjekt ist als eine Volksschule. Angesichts dieser UmstÃ¤nde lag es im pflichtgemÃ¤ssen Ermessen der VergabebehÃ¶rde, die Referenzen der Mitbeteiligten aufgrund einer grÃ¶sseren Ãhnlichkeit der Schulen mit der hier infrage stehenden ZHAW leicht hÃ¶her zu werten als diejenigen der BeschwerdefÃ¼hrerin. Die unterschiedliche Punktevergabe ist nicht zu beanstanden.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>6.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin rÃ¼gt schliesslich die Bewertung der Angebote im Zuschlagskriterium "QualitÃ¤t der Produkte". Mit der Beschwerde machte sie geltend, fÃ¼r drei der angebotenen UnterrichtsmÃ¶bel habe sie eine sehr schlechte, missbrÃ¤uchliche Bewertung erhalten. Dies lasse die Vermutung aufkommen, dass die Vergabestelle bei der BeschwerdefÃ¼hrerin unsachliche GrÃ¼nde gesucht habe, um eine geringere Punktzahl zu erteilen. Mit der Replik erneuerte sie diese RÃ¼gen und vermisste zudem ein System oder eine Formel bei der Punktevergabe.</p> <p class="Erwgung3"><b>6.1.1 </b>Im Zuschlagskriterium "QualitÃ¤t der Produkte" erteilte der Beschwerdegegner Noten fÃ¼r sechs verschiedene Muster. Dazu nahm er eine Bemusterung durch mehrere Bewerter vor, wobei jeweils bis zu 10 Punkte vergeben wurden. In Zeile 2 der BemusterungsblÃ¤tter ist jeweils vorne die Mobiliarbezeichnung vermerkt, gefolgt von der Angebotsnummer und der Bezeichnung des Mobiliars in Worten. Dabei hat das Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin jeweils die Nummer 1 und das Angebot der Mitbeteiligten die Nummer 3. Schliesslich ist oben rechts eine Nummer fÃ¼r den Bewerter vermerkt.</p> <p class="Erwgung2">GemÃ¤ss den AusfÃ¼hrungen des Beschwerdegegners hat er fÃ¼r die Benotung jedes Angebots jeweils die Durchschnittswerte pro Muster berechnet. Das unter allen Anbietern am besten bewertete Muster habe jeweils 10 Punkte erhalten und das am tiefsten bewertete Muster keine Punkte; dazwischen sei die Abstufung linear erfolgt. </p> <p class="Erwgung3"><b>6.1.2 </b>Ausgehend vom dargelegten Bewertungssystem des Beschwerdegegners ist es entgegen der BeschwerdefÃ¼hrerin folgerichtig, dass fÃ¼r ein im Durchschnitt bestbewertetes Muster die Note 10 vergeben wird, auch wenn dieses Muster bei der Bemusterung nicht stets 10 Punkte erhielt; denn wie gesehen wurde die Note 10 nach Darstellung des Beschwerdegegners jeweils an denjenigen Anbieter vergeben, dessen Muster den hÃ¶chsten Punktedurchschnitt erhalten hat. Analoges gilt fÃ¼r die Punktzahl 0 fÃ¼r den Anbieter mit dem schlechtesten Punktedurchschnitt fÃ¼r ein Muster. Es macht auch erklÃ¤rbar, warum der Durchschnitt der vergebenen Einzelbewertungen keineswegs der Punktevergabe pro Muster entspricht; die Punktevergabe pro Muster erfolgte wie gesehen im linearen Vergleich zu den anderen Anbietern.</p> <p class="Urteilstext">Eine solche lineare Bewertung ist nach der geltenden Praxis zwar nur im Preiskriterium Pflicht (vgl. VGr, 18. September 2019, VB.2019.00450, E. 5.2.1 mit weiterem Hinweis), macht aber grundsÃ¤tzlich auch bei den QualitÃ¤tskriterien Sinn und erweist sich als zulÃ¤ssig. Die BeschwerdefÃ¼hrerin substanziiert denn auch ihre Kritik am System der Punktevergabe nicht. Wie gesehen vermÃ¶gen die einzelnen AusfÃ¼hrungen zur Punktvergabe keine Unlogik im Bewertungssystem aufzuzeigen.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.2 </b>Weiter macht die BeschwerdefÃ¼hrerin bezÃ¼glich des Musters 01 geltend, ihr Muster sei dreimal bewertet worden, dasjenige der Mitbeteiligten hingegen nur zweimal. Dies fÃ¼hre zu unterschiedlichen Ergebnissen. Der Beschwerdegegner fÃ¼hrte dazu duplicando aus, auch das Muster der Mitbeteiligten (Anbieter 3) sei dreimal bewertet worden. Dies wird durch die eingereichten Unterlagen bestÃ¤tigt: Die Bewertung des Anbieters 5 durch den "Bewerter 5" bezog sich gemÃ¤ss handschriftlicher ErgÃ¤nzung auch auf den Anbieter 3, also auf die Mitbeteiligte.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.3 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>6.3.1 </b>BezÃ¼glich des Musters 02 beanstandet die BeschwerdefÃ¼hrerin zunÃ¤chst, dass die Bewerter jeweils nicht bei allen Anbietenden gleich viele Kriterien bewertet haben. Dies fÃ¼hre zu einer ungleichen Behandlung. </p> <p class="Erwgung2">Aus einer unterbliebenen Wertung ist nach allgemeiner Erfahrung zu schliessen, dass sich der betroffene Bewerter nicht in der Lage sah, eine zuverlÃ¤ssige Bewertung abzugeben. Aus dem beanstandeten Vorgehen ist deshalb nicht auf eine Ungleichbehandlung der Anbietenden zu schliessen, zumal die BeschwerdefÃ¼hrerin auch nicht nÃ¤her geltend macht, das Vorgehen habe sich in der Bewertung zu ihrem Nachteil ausgewirkt.</p> <p class="Erwgung3"><b>6.3.2 </b>Weiter rÃ¼gt die BeschwerdefÃ¼hrerin, dass bezÃ¼glich des von ihr angebotenen Unterrichtstisches Ã¼berhaupt eine Bemusterung stattgefunden habe. Es habe sich dabei um das in den Ausschreibungsunterlagen angegebene Referenzprodukt gehandelt, fÃ¼r welches keine Bemusterung vorgesehen worden sei. Folglich hÃ¤tte sie das Maximum von 10 Punkten erreichen mÃ¼ssen.</p> <p class="Urteilstext">Der Hinweis auf Ziffer 1 des Leistungsverzeichnisses geht allerdings am Kern der Sache vorbei. Darin wurde festgehalten, dass die von den Referenzprodukten abweichenden Produkte "vor der Auftragsvergabe von Anbietenden zu bemustern â¦" sind; die bestplatzierten Anbietenden wÃ¼rden zur Bemusterung eingeladen. Diese Formulierung bedeutet bloss, dass solche Anbietenden ihr Produkt zur Bemusterung (und Benotung) vorzufÃ¼hren hatten. Dies schloss aber keineswegs aus, dass die Vergabestelle auch das Referenzmobiliar bemusterte und benotete. Es wÃ¤re vielmehr eine Unterschreitung des Ermessens gewesen, wenn die VergabebehÃ¶rde den Referenzprodukten unbesehen das Punktemaximum vergeben hÃ¤tte und so eine bessere QualitÃ¤t von alternativen Produkten nicht berÃ¼cksichtigt hÃ¤tte. Im Vorgehen der VergabebehÃ¶rde liegt daher keine Abweichung von den Ausschreibungsunterlagen.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.4 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>6.4.1 </b>BezÃ¼glich des Musters 03 rÃ¼gt die BeschwerdefÃ¼hrerin wiederum das Punktesystem sowie das Vorhandensein einiger Fragezeichen in den BemusterungsblÃ¤ttern. Diese RÃ¼ge findet in den Akten, soweit ersichtlich, keine StÃ¼tze. Im Ãbrigen vermag die BeschwerdefÃ¼hrerin mit der ErwÃ¤hnung der mehrfach vergebenen Note 10 â wie bereits dargelegt (vgl. E. 6.1.2) â ohnehin nicht aufzuzeigen, dass die angesprochene Punktevergabe (im Vergleich mit den anderen Anbietenden) rechtswidrig wÃ¤re. AllfÃ¤llige einzelne Fragezeichen schliesslich lassen zwar eine gewisse Unsicherheit des Bewerters erkennen; daraus liesse sich im Gesamtkontext der vorliegenden aufwÃ¤ndigen Bemusterung durch mehrere Personen jedoch nicht auf eine mangelhafte Bewertung schliessen.</p> <p class="Erwgung3"><b>6.4.2 </b>Ferner rÃ¼gt die BeschwerdefÃ¼hrerin, die VergabebehÃ¶rde habe das Muster 03 zu Unrecht als zu unstabil bewertet. Weder die diesbezÃ¼glichen AusfÃ¼hrungen noch die eingelegte Beilage 7 sind allerdings geeignet, eine unrichtige Beurteilung durch die VergabebehÃ¶rde aufzuzeigen.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.5 </b>Zusammenfassend ergibt sich damit, dass die RÃ¼gen der BeschwerdefÃ¼hrerin zur Bewertung der Angebote in den QualitÃ¤tskriterien im Wesentlichen unbegrÃ¼ndet sind. Soweit die RÃ¼gen (allenfalls) erfolgreich wÃ¤ren, Ã¤ndert die PunkteverÃ¤nderung zudem nichts an der Gesamtrangierung; die BeschwerdefÃ¼hrerin kÃ¶nnte von ihrem RÃ¼ckstand von 0,1 Punkten lediglich 0,075 Punkte wettmachen (vgl. oben E. 4). Dies fÃ¼hrt zur Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Urteilstext">AusgangsgemÃ¤ss sind die Kosten des Verfahrens der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit § 65a Abs. 2 VRG). Bei diesem Ergebnis steht ihr keine ParteientschÃ¤digung zu. </p> <p class="Erwgung1"><b>8. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der Auftragswert von Fr. 340'000.- Ã¼bersteigt den im Staatsvertragsbereich massgeblichen Schwellenwert fÃ¼r Lieferungen (Art. 1 lit. a der Verordnung des WBF vom 19. November 2019 Ã¼ber die Anpassung der Schwellenwerte im Ã¶ffentlichen Beschaffungswesen fÃ¼r die Jahre 2020 und 2021 [SR 172.056.12]). Gegen diesen Entscheid ist daher die Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG) zulÃ¤ssig, sofern sich eine Rechtsfrage von grundsÃ¤tzlicher Bedeutung stellt (Art. 83 lit. f BGG); andernfalls steht nur die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG offen.</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt die Kammer:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 3'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 305.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 3'805.--</u> Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen dieses Urteil kann, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsÃ¤tzlicher Bedeutung stellt, Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Sofern diese nicht zulÃ¤ssig ist, kann subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerden sind innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung an: â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>