<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">[AZA 0] </div> <div class="para">K 70/00 Ca </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesrichter Borella, Rüedi und Bundesrichterin Leuzinger; </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Batz </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 8. Februar 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para">M.________, 1950, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para">Direktion des Gesundheitswesens des Kantons Zürich, Obstgartenstrasse 21, Zürich, Beschwerdegegner, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">und </div> <div class="para">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur </div> <div class="para"> </div> <div class="para">A.- Mit Verfügung der Direktion des Gesundheitswesensdes Kantons Zürich vom 28. Juli 1999 wurde M.________ zwangsweise der H.________ Versicherungen AG zur Durchführung der obligatorischen Krankenpflegeversicherung zugewiesen, nachdem er wiederholt vergeblich aufgefordert worden war, den Abschluss einer Krankenpflegeversicherung nachzuweisen. </div> <div class="para">M.________ erhob gegen die Verfügung Rekurs, welchen der Regierungsrat des Kantons Zürich mit Beschluss vom 17. November 1999 abwies. </div> <div class="para">B.- Die hiegegen eingereichte Beschwerde wurde vom Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich abgewiesen (Entscheid vom 27. März 2000). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt M.________ sinngemäss, er sei vom gesetzlichen Obligatorium zum Abschluss einer Krankenpflegeversicherung zu befreien. </div> <div class="para">Die Direktion des Gesundheitswesens des Kantons Zürich schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. </div> <div class="para">Während die als Mitbeteiligte zur Vernehmlassung beigeladene H.________ Versicherungen AG auf eine Vernehmlassung verzichtet, trägt das Bundesamt für Sozialversicherung (BSV) auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- Das Sozialversicherungsgericht und der Regierungsrat des Kantons Zürich haben mit eingehender und zutreffender Begründung dargelegt, dass der Beschwerdeführer gemäss <span class="artref">Art. 3 und <artref id="CH/832.10/6" type="start"></artref>Art. 6 KVG</span><artref id="CH/832.10/3" type="end"></artref> dem Versicherungsobligatorium untersteht, und dass keine der gesetzlichen Ausnahmebestimmungen (<span class="artref">Art. 3 Abs. 2 KVG</span> in Verbindung mit <span class="artref">Art. 2 KVV</span>), welche bestimmte Personenkategorien von der Versicherungspflicht befreien, auf ihn anwendbar sind. Auf diese Ausführungen wird verwiesen. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, er unterstehe nach <span class="artref">Art. 3 KVG</span> und <span class="artref">Art. 2 KVV</span> nicht dem Versicherungsobligatorium. </div> <div class="para">Er begründet sein Begehren aber im Wesentlichen damit, dass er keine Krankenpflegeversicherung benötige, weil er Alternativmedizin bevorzuge; zudem verstosse das Krankenversicherungsobligatorium, welches verschiedene Missstände fördere, gegen die Menschenrechte. </div> <div class="para">Diese Argumentation ist rechtlich nicht stichhaltig. </div> <div class="para">Dem Beschwerdeführer ist es unbenommen, sich den von ihm bevorzugten alternativen Behandlungsmethoden zu unterziehen, doch vermag dies eine Nichtanwendung des gesetzlich vorgeschriebenen Krankenversicherungsobligatoriums nicht zu rechtfertigen. Zu den übrigen Einwänden des Beschwerdeführers, namentlich jenem zum behaupteten Verstoss des Obligatoriums gegen die Menschenrechte, haben die Vorinstanzen und das BSV bereits eingehend Stellung genommen. An diesen Erwägungen, auf welche verwiesen werden kann, vermögen sämtliche Vorbringen des Beschwerdeführers nichts zu ändern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegründet ist, wird sie im Verfahren gemäss <span class="artref">Art. 36a OG</span> erledigt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I.Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II.Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, dem Bundesamt für Sozialversicherung, der H.________ Versicherungen AG </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">und dem Regierungsrat des Kantons Zürich zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 8. Februar 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der IV. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> </div></body></html>