<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2015-10-21-9C_686-2015.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para"> <b> 9C_686/2015 {T 0/2} </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 21. Oktober 2015</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. sozialrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Bollinger Hammerle. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Leistungen, Chutzenstrasse 10, 3007 Bern, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Ergänzungsleistung zur AHV/IV, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. September 2015. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Nach Einsicht</b> </div> <div class="para">in die Beschwerde vom 18. September 2015 (Poststempel) gegen eine Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 16. September 2015, mit welcher das Gericht einen Antrag des A.________ um superprovisorischen Erlass vorsorglicher Massnahmen abgewiesen hat, </div> <div class="para">in die Verfügung des kantonalen Verwaltungsgerichts vom 25. September 2015, mit welchem es die bei ihm von A.________ anhängig gemachten Verfahren betreffend Ergänzungsleistungen (Prozess-Nummern EL 200.2015.656 und EL 200.2015.783) sowie Sozialhilfe (Prozess-Nummer 200.2015.666) bis zum rechtskräftigen Abschluss des am 21. September 2015 von A.________ eingereichten Ablehnungsbegehrens gegen Verwaltungsrichter B.________ sistiert und Verwaltungsrichter B.________ Gelegenheit zur Stellungnahme bis 2. Oktober 2015 gegeben hat, </div> <div class="para">in die weitere Eingabe des A.________ an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern vom 30. September 2015, mit welcher er sich gegen die Sistierung gewandt hat, </div> <div class="para">in den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 8. Oktober 2015, mit welchem es die Ablehnungsbegehren gegen Verwaltungsrichter B.________ abgewiesen hat, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>in Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer vorbringt, er habe nie um superprovisorischen Erlass vorsorglicher Massnahmen ersucht, die abweichende Auffassung der Vorinstanz sei nicht objektiv und voreingenommen, </div> <div class="para">dass er weiter ausführt, der Ausgleichskasse hätte eine viel kürzere Frist zur Stellungnahme angesetzt werden können, die vorinstanzliche Rechtsverzögerung sei jedenfalls weder haltbar noch vertretbar, da er dadurch erneut in eine Notlage versetzt werde, </div> <div class="para">dass zunächst unklar bleibt, inwiefern der Beschwerdeführer durch die Abweisung eines seiner Meinung nach nie von ihm gestellten Gesuchs um Erlass superprovisorischer Massnahmen überhaupt beschwert sein soll, indes darauf nicht näher einzugehen ist, weil Anfechtungsobjekt eine Verfügung über vorsorgliche Massnahmen und die Beschwerde daher nur wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte zulässig ist ( <span class="artref">Art. 98 BGG</span>; SVR 2012 IV Nr. 40 S. 151, 9C_652/2011 E. 4.1; 2007 IV Nr. 43 S. 143, 9C_191/2007), </div> <div class="para">dass das Bundesgericht die Verletzung verfassungsmässiger Rechte lediglich insofern prüft, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>), andernfalls auf die Beschwerde nicht eingetreten wird ( ULRICH MEYER/JOHANNA DORMANN, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 15 f. zu <span class="artref">Art. 106 BGG</span>), </div> <div class="para">dass in der Beschwerde nicht dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid über die aufschiebende Wirkung verfassungsmässige Rechte verletze, </div> <div class="para">dass die am 18. September 2015 erhobene - sinngemässe - Rüge, Verwaltungsrichter B.________ sei voreingenommen und befangen, letztinstanzlich bereits deswegen nicht gehört werden kann, weil das kantonale Gericht erst am 9. Oktober 2015 einen entsprechenden Entscheid gefällt und es somit zum Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung an einem Anfechtungsobjekt gefehlt hat (<span class="artref">Art. 90 BGG</span>), </div> <div class="para">dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von <span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG</span> auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt der Einzelrichter:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 21. Oktober 2015 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Einzelrichter: Meyer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Bollinger Hammerle </div> </div></body></html>