<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2023-05-04-9C_281-2023.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>9C_281/2023</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 4. Mai 2023</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>III. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Parrino, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Seiler. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">1. A.________, </div> <div class="para">2. B.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Steuerverwaltung des Kantons Zug, Bahnhofstrasse 26, 6300 Zug, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Zug, Steuerperioden 2016 und 2017, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug vom 27. März 2023 (A 2023 3). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> Mit Einspracheentscheid vom 16. Januar 2022 (recte: 2023) trat die Steuerverwaltung des Kantons Zug infolge Fristversäumnis nicht auf die Einsprache von A.________ und B.________ vom 3. Mai 2022 gegen die Veranlagungsverfügungen vom 21. September 2021 (Steuerjahr 2016) und vom 2. November 2021 (Steuerjahr 2017) ein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> Hiergegen gelangten A.________ und B.________ am 16. Februar 2023 mit einem als "Einsprache" bezeichneten Schreiben an die Steuerverwaltung, die das Schreiben am 17. Februar 2023 zuständigkeitshalber an das Verwaltungsgericht des Kantons Zug weiterleitete und diese Weiterleitung A.________ und B.________ mittels per A-Post-Plus zugestellter Kopie anzeigte. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.3.</b> Mit Verfügung vom 20. Februar 2023 forderte das Verwaltungsgericht A.________ und B.________ auf, bis zum 23. März 2023 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.- zu bezahlen. Am 21. Februar 2023 wurde A.________ und B.________ eine Abholeinladung für die Kostenvorschussverfügung in ihren Briefkasten gelegt (Abholfrist bis zum 28. Februar 2023). A.________ und B.________ verlängerten die Abholfrist am 27. Februar 2023 bis zum 21. März 2023, holten die Kostenvorschussverfügung aber auch innerhalb der verlängerten Frist nicht ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.4.</b> Weil der Kostenvorschuss nicht fristgerecht geleistet wurde, trat das Verwaltungsgericht mit Verfügung vom 27. März 2023 auf die Beschwerde nicht ein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Mit Beschwerde vom 25. April 2023 beantragen A.________ und B.________ den Widerruf der Verfügung und die Wiederaufnahme des Verfahrens. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde hat nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span> unter anderem eine Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten. Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Begründung in in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Diesen Anforderungen wird die vorliegende Beschwerde offensichtlich nicht gerecht. Die Beschwerdeführer beschränken sich in ihrer Beschwerde auf die unsubstanziierte Behauptung, dass sie erfolglos versucht hätten, die Kostenvorschussverfügung abzuholen. Der beigelegte Track &amp; Trace-Auszug belegt dies in keiner Art und Weise. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Da die Beschwerde offensichtlich keine hinreichende Begründung enthält, ist darauf durch Entscheid des Präsidenten im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). Die Beschwerdeführer tragen die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Es ist keine Parteientschädigung geschuldet (<span class="artref">Art. 68 Abs. 3 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden zu gleichen Teilen und unter solidarischer Haftung den Beschwerdeführern auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Abgaberechtliche Kammer, mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 4. Mai 2023 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Parrino </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Seiler </div> </div></body></html>