<h2>SubmittedText<h2><p>Unter den Zielvorgaben des erfreulich informativen Finanzleitbildes ist u. a. das Ziel aufgeführt, wonach die Steuer-, die Fiskal- und die Staatsquote zu den tiefsten der OECD gehören sollen. Es wird ausgeführt, es sei eine aggregierte Betrachtung der öffentlichen Finanzen vorzunehmen, d. h., es seien alle drei staatlichen Ebenen und alle Sozialversicherungen einzubeziehen. Weiter wird postuliert, die Steuer- und die Staatsquote unseres Landes seien zu stabilisieren, längerfristig zu senken.</p><p>Unter den Grundsätzen wird versprochen, dass das Eidgenössische Finanzdepartement wahr, klar, umfassend und kontinuierlich über die vergangene, gegenwärtige und künftige Finanzpolitik informiert. Eine konsolidierte Darstellung der öffentlichen Finanzen ermögliche den Überblick über die globale Situation unseres öffentlichen Sektors (vgl. Postulat 98.3576).</p><p>Wann ist mit einer konsolidierten Information betreffend die kumulativen Abgabenlasten (Steuern und Kausalabgaben der drei Ebenen) und Sozialversicherungen zu rechnen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die jährliche Publikation "Öffentliche Finanzen der Schweiz" der Eidgenössischen Finanzverwaltung liefert Informationen über die Entwicklung der Rechnungsabschlüsse des Bundes, der Kantone und der Gemeinden und über die Struktur der Ausgaben und Einnahmen dieser Gemeinwesen. Die Eidgenössische Finanzverwaltung veröffentlicht auch konsolidierte Daten zu den öffentlichen Haushalten und den obligatorischen Sozialversicherungen. Diese Statistiken erlauben eine aussagekräftige Gesamtsicht über die Entwicklung der öffentlichen Finanzen der Schweiz.</p><p>Der Bundesrat hat sich in seiner Antwort auf das überwiesene Postulat Vallender (98.3576) bereit erklärt, einen Bericht über die Entwicklung der Steuern, die Sozialversicherungsbeiträge und die Entgelte in unserem Land zu erstellen. In diesem Bericht geht es darum, die vorhandenen Daten aus der Finanzstatistik auszuwerten und zu kommentieren. Er wird im Verlaufe des Monats Oktober 2000 zur Verfügung stehen.</p>  Antwort des Bundesrates.