<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>KV.2015.00092</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiberin Hartmann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. April 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Michael Grimmer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Peyer Partner Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Löwenstrasse 17, Postfach, 8021 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">KLuG Krankenversicherung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Gubelstrasse 22, 6300 Zug</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Patrick Scheubel</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Niklaus Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1956</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">KLuG Krankenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (nachfolgend: KLuG) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach dem Bundesgesetz über die Kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung (KVG) gegen Krankheit versichert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 12/7/1-5). Im Sommer 2010 war er wegen eines Mesopharynx-Karzinoms im medianen Zungengrund mit einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">binierten Radio-/Chemotherapie behandelt worden (Bericht des Tumor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trums des Stadtspitals Y.___ vom 23. August 2010, Urk. 3/4). Mit Schreiben vom 3. März 2014 informierte der Zahnarzt des Versicherten, Dr. med. dent Z.___, die KLuG darüber, dass die Radio- und Chemotherapie eine massive Mundtrockenheit durch Schädigung der Spei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drüsen verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sacht habe, wodurch das Dentin entkalke, so dass immer wieder Komposit- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Galsionomerfüllungen nötig seien, welche die Kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenkasse nach Art. 18</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verordnung des EDI über Leistungen in der obli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gatorischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pfle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geversicherung (KLV) zu übernehmen habe (Urk. 3/6). Die KluG über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahm in der Folge die Kosten für die Rechnung vom 10. März 2014 im Betrag von Fr. 396.80 (Urk. 12/7/24-25, Urk. 12/7/R2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 23. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2014 reichte Dr. Z.___ der KLuG den Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlag für die Behandlung ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">riöser Läsionen des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten wegen extre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mer Mund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trockenheit im Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samtbetrag von Fr. 3‘642.50 ein (Urk. 12/7/23). Gestützt auf die Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme ihres Vertrauenszahnarztes Dr. med. dent. A.___ vom 2. Oktober 2014 (Urk. 12/7/20) lehnte die KLuG die Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vergütung für die Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung gemäss dem eingereichten Kostenvoranschlag mit Schreiben vom 2. Ok</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tober 2014 mit der Begründung ab, dass ein Kau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusammenhang zwischen einer Speichel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drüsenerkrankung und einer unver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Kausystemerkrankung über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegend nachvollziehbar zu dokumen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tieren sei, eine solche Dokumentation liege nicht vor (Urk. 12/7/19). Mit Schrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben vom 27. Oktober 2014 (Urk. 12/7/16) hielt die KLuG an zusätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Unterlagen zur Klärung der Frage der Leistungspflicht fest. Mit Schreiben vom 3. Februar 2015 lehnte die KLuG ihre Leistungspflicht für die Behandlung gestützt auf die Stellungnahme von Dr. A.___ vom 3. Februar 2015 (Urk. 12/7/15) unter Hinweis auf verschiedene offene Fragen und einen fehlenden Speicheltest (Sialometrie) erneut ab (Urk. 12/7/14). Der Versicherte liess daraufhin am 9. März 2015 im Zentrum der Zahnmedizin der B.___ einen solchen Speicheltest durchführen (Urk. 3/14). Am 2. Mai 2015 nahm der Vertrauensarzt Dr. C.___ erneut zur Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht der KLuG hinsichtlich der Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungskosten für die kariö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen Zahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schäden Stellung (Urk. 12/7/13). Gestützt darauf teilte die KLuG Dr. Z.___ und dem Versicherten mit Schreiben vom 12. Mai 2015 mit, dass sie an ihrem abweisenden Standpunkt festhalte (Urk. 12/7/12), worauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte am 26. Juni 2015 eine anfechtbare Verfügung verlangte (Urk. 12/7/10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 29. Juni 2015 wies die KLuG die Übernahme der Kosten für die zahnärztliche Behandlung gemäss dem Kostenvoranschlag im Betrag von Fr. 3‘642.50 ab (Urk. 12/7/9). Die dagegen mit Schreiben vom 27. August 2015 erhobene Einsprache des Versicherten (Urk. 12/7/8), mit welcher unter anderem der Bericht von Dr. Z.___ vom 10. Juni 2015 (Urk. 12/7/8.3) zu den Akten gereicht wurde, wies die KLuG gestützt auf die Stellungnahme von Dr. A.___ vom 1. September 2015 mit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 21. September 2015 ab (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte mit Eingabe vom 23. Oktober 2015 Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, der Einspracheentscheid vom 21. September 2015 sei aufzuheben und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen nach Art. 19c KLV und/oder nach Art. 18d KLV zu erbringen, wobei insbesondere die Kosten für die zahnärztliche Behandlung durch Dr. Z.___ in der Höhe von derzeit Fr. 7‘220.50 zu übernehmen seien. In prozessualer Hinsicht stellte der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer den Antrag, es sei eine mündliche Verhandlung im Sinne von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ 19 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuführen (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort vom 17. Februar 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 11 S. 2). In den weiteren Schriftenwechsel hielten die Parteien an ihren Anträgen fest (Replik vom 23. Mai 2016, Urk. 18 S. 2; Duplik vom 8. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2016, Urk. 24 S. 2; Triplik vom 21. September 2016, Urk. 26 S. 2; Quadruplik vom 10. Januar 2017, Urk. 31 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 1a Abs. 2 lit. a des Bundesgesetzes über die Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung (KVG) gewährt die soziale Krankenversicherung Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen bei Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Art. 3 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechts, ATSG), wobei Krankheit nach Art. 3 Abs. 1 ATSG jede Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der körperlichen oder geistigen Gesundheit ist, die nicht Folge eines Unfalles ist und die eine medizinische Untersuchung oder Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dert oder eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 24 KVG verpflichtet die Krankenkassen, aus der obligatorischen Kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflegeversicherung die Kosten für die in Art. 25-31 KVG aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Leistungen nach Massgabe der in Art. 32-34 KVG festgelegten Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungen zu übernehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Leistungsbereich gemäss Art. 25-31 KVG gehören die Kosten für die Leistungen, die der Diagnose oder Behandlung einer Krankheit und ihrer Folgen dienen (Art. 25 Abs. 1 KVG). Zahnärzte und Zahnärztinnen sind in Art. 25 Abs. 2 KVG nicht als Leistungserbringer aufgeführt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erbringen Zahnärzte und Zahnärztinnen zahnärztliche Leistungen im enge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Sinn, so sollen die Kosten für diese Leistungen der obligatorischen Kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kenpflegeversicherung nur unter den eingeschränkten Voraussetzungen in Art. 31 KVG überbunden werden, nämlich dann, wenn die Behandlung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weder durch eine schwere, nicht vermeidbare Erkrankung des Kausystems bedingt ist (Abs. 1 lit. a) oder durch eine schwere Allgemeinerkrankung oder ihre Folgen bedingt ist (Abs. 1 lit. b) oder zur Behandlung einer schweren Allgemeinerkrankung oder ihrer Folgen notwendig ist (Abs. 1 lit. c). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl die Kostenübernahme nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">25 KVG als auch die Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">31 KVG steht aber unter der generellen Voraussetzung nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">32 KVG, dass die Leistungen wirksam, zweckmässig und wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaftlich sind, wobei die Wirksamkeit nach wissenschaftlichen Methoden nachgewie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen sein muss.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die ausnahmsweise geltende Leistungspflicht für krankheitsbedingte zahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Behandlungen wird in Art. 17-19a der Verordnung des EDI über Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (KLV) kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Aufzählungen in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17-19</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> KLV haben gemäss der konstanten Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung des Bundesgerichts abschliessenden Charakter (BGE 129 V 80 E. 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 und 275 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Art. 18 KLV sind Allgemeinerkrankungen aufgeführt, welche eine zahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinische Behandlung erfordern können. Gemäss Abs. 1 dieser Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nimmt die Versicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Kosten der zahnärztlichen Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungen, die durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in lit. a bis lit. d aufgezählten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schweren All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeiner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krankungen oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Folgen bedingt und zur Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dens notwendig sind (Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">31 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1 lit. b KVG). Nach lit. d von Art.18 Abs. 1 KLV stellen die Speicheldrüsenerkrankungen solche Krankheiten dar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Abs. 2 von Art. 18 KLV übernimmt die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherung die Kosten der in Abs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 aufgeführten Leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen nur auf vorgängige besondere Gutsprache des Versicherers und mit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drücklicher Bewilligung des Vertrauensarztes oder der Vertrauensärztin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">18 KLV die Folgen einer schweren Allgemeinerkrankung der Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt, kann die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwere Allgemeinerkrankung oder aber ihre Folge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sache für die zahnärztliche Behandlung sein. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine (namentlich medikamentöse)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung einer schweren Erkrankung als Folge derselben zu einer leistungspflichtigen zahnärztlichen Behandlung führen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 128 V 66 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 5b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheidend ist, dass die erforderlichen zahnärztlichen Massnahmen klare Folge der schweren Allgemeinerkrankung sind (BGE 124 V 351 E. 2f; Urteil des Bundesgerichts 9C_574/2015 vom 14. April 2016 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 19 lit. c KLV übernimmt die Versicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei Strahlentherapie oder Chemotherapie maligner Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Kosten der zahnärztlichen Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungen, die zur Unterstützung und Sicherstellung der ärztlichen Behandlun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen notwendig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind (Art. 31 Abs. 1 lit. c KVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 31 Abs. 1 lit. b KVG in Verbindung mit Art. 18 KLV löst - analog zu Art. 31 Abs. 1 lit. a KVG in Verbindung mit Art. 17 KLV - nur bei nicht vermeidbaren Erkrankungen des Kausystems Pflichtleistungen der obliga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischen Krankenpflegeversicherung aus; dabei wird grundsätzlich eine objek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive Unvermeidbarkeit vorausgesetzt. Die geforderte Unvermeidbarkeit ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">langt eine nach dem jeweiligen Wissensstand der Zahnheilkunde ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Mundhygiene. Massgebend ist, ob beispielsweise Karies oder Parodon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">titis hätte vermieden werden können, wenn die Mund- und Zahnhygiene genü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend gewesen wäre, ohne Rücksicht darauf, ob die versäumte Prophy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">laxe im Einzelfall als subjektiv entschuldbar zu betrachten ist (BGE 128 V 59 E. 4 und 128 V 66 E. 3a; Urteil des Bundesgerichts 9C_574/2015 vom 14. April 2016 E. 2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Fall von BGE 128 V 59</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, der eine an Xerostomie (Mundtrockenheit) infolge einer Speicheldrüsenerkrankung leidende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> betraf, hat das Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gericht erwogen, es könne nicht entscheidend sein, ob diese eine weniger gute Mundhygiene gehabt habe, als vom Krankenversicherer als nötig und zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ar erachtet werde, sondern viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr, ob die Zahnbehandlungen bei der Speicheldrüsenerkrankung und der dadurch verursachten Mundtrocken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit mit erhöhter Kariesanfälligkeit durch eine genügende und zumutbare Mund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hygi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ene hätten vermieden werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen. Ersteres würde auf eine Sank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionierun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g der Beschwerdeführerin hinaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">laufen, indem sie wegen un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genügender Mundhygiene der Pflichtleistung selbst dann verlustig ginge, wenn die Zahnschäden trotz optimaler, das heisst genügender und zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barer Mundhygiene nicht vermeidbar wären. Eine versicherte Person, die auf Grund ih</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer Konstitution, durchgemachter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Krankheiten oder durchgeführte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zahnbehandlungen eine erhöhte Anfälligkeit für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zahnerkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen habe, könne es nicht mit der allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mein üblichen Mundhygiene bewen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den lassen. Die Mundhygiene müsse aber in jedem Fall sowohl in der täglichen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung wie auch hinsichtlich des periodischen Ganges zum Zahnarzt und der Dentalhygiene in vernünftigem und zumutbarem Rahmen bleiben (BGE 128 V 59 E. 6c und d; Urteil des Bundesgerichts K 175/04 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2005 E. 1.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach der Rechtsprechung ein vergleichbarer Beweiswert wie einem Gutachten zu, wenn sie den entsprechenden Anforderungen genügen (Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_204/2009 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2 [nicht publ. in: BGE 135 V 254] und 9C_492/2012 v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">om 25. September 2012 E. 5.1.2). Es kommt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihnen jedoch nicht dieselbe Beweiskraft wie einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen oder einem im Verfahren nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">44 ATSG vom Versicherungsträger in Auftrag gegebenen Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten zu, weshalb bei ausschliesslich gestützt auf versicherungsinterne ärztliche Beurteilungen gefällten Entscheiden, insofern strenge Anforderungen an die Beweiswürdigung zu stellen sind, dass bei nur geringen Zweifeln an der Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Fest-stellungen, eine ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsexterne medizinische Begutachtung im Verfahren nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">44 ATSG oder ein Gerichtsgutachten anzuordnen ist (BGE 135 V 465 E. 4; Urteil des Bundesgerichts 8C_800/2011 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2012 E. 2).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidung an die Vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stanz zurückweisen, besonders wenn mit dem ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fochtenen Entscheid nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsgericht, GSVGer). Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teuert – abzusehen, wenn die Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelinstanz den Prozess ohne wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Weiterungen er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ledigen kann. In erster Linie kommt eine Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relevante Sachverhalt unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stellte sich im angefochtenen Einspracheentscheid </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit der (wörtlich zitierten) Stellungnahme von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r 2015 (Urk. 12/7/7) auf den Standpunkt, entscheidend sei, ob eine genü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende und zumutbare individuelle sowie professionelle Mundhygiene einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den sei und ob diese in einem Fall wie hier mit massiver Xerosto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mie Zahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigungen verhindern würde. Bei einem Gesunden werde als ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende und zumutbare individuelle Mundhygiene das Zahnbürsten, fluor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltige Zahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pasten, einmal tägliche Interdentalhygiene, einmal wöchentliche Fluorapplikation oder tägliches Spülen mit einer fluorhaltigen Mundspülung ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehen. Als professionelle Mundhygiene respektive Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phylaxe würden ein bis zwei Dentalhygiene-Besuche à 45 bis 60 Minuten pro Jahr gelten, wobei der Zahnarzt der Dentalhygienikerin gleichgestellt sei. Im dokumen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierten Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raum seien jedoch trotz des vorliegenden Risikofalles noch nicht einmal diese Normalanforderungen erfüllt worden. Auch sei eine Bite-Wing-Rönt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufnahmen noch nicht einmal im für Nicht-Erkrankte regulären Intervall von einmal alle zwei Jahre gemacht worden. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung dazu, dass darauf wegen der sehr grossen therapeutischen Strah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lendosen im Jahr 2010 ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zichtet worden sei, entbehre bei derart minimalen Expositionen bei Zahneinzel-Röntgenaufnahmen jeglicher wissenschaftlicher Evidenz. Die er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wähnten 23 beziehungsweise sogar 31 Zahnarztbesuche im betreffenden Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raum (seit 2010) hätten praktisch keine vorbeugenden Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet, sondern es sei vorwiegend konservierend und endodontisch-konser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rend behandelt worden. Es seien lediglich Prophylaxe à 40 Minuten im Jahr 2010 (8 x 4125; Urk. 12/7/R9), à 10 Minuten im Jahr 2012 (richtig: 2011; 2 x 4125; Urk. 12/7/R7) und keine Prophylaxe in den Jahren (richtig: 2012), 2013 und 2014 ausgewiesen (vgl. Urk. 12/12/7/R2-R9). Zur Frage, ob Karies vermeidbar gewesen wäre, falls wenigstens die professionelle Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">laxe inklusive einem normalen Intervall von Bite-Wing-(Bissflügel-)Rönt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufnahmen einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten worden wäre, bedürfte es sicherlich einer Studie, welche ihm - dem Vertrauensarzt - keine bekannt sei. Jedenfalls sei die Kari</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esprävalenz der Xerostomie gegeben und nicht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meidbar. Jedoch könne da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen werden, dass Kariesbefunde mindestens früher hätten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hoben werden können und der Behandlungs-umfang, diktiert durch das Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass der (kariösen) Läsionen, sicherlich geringer gewesen wäre. Des Weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren könne auf die Begründung in der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 29. Juni 2015 (Urk. 12/7/9) verwiesen werden (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Beschwerdeantwort führt die Beschwerdegegnerin aus, sie anerkenne in keiner Weise, dass die Zahnschäden nicht hätten vermieden werden können. Denn diverse Unterlassungen des Beschwerdeführers und des be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Zahnarztes hätten mit an Sicherheit grenzender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit dazu geführt, dass Läsionen zu spät erkannt worden seien und solche auch hätten vermieden werden können, zumal nicht sämtliche zumutbaren und im konkreten Fall angezeigten erhöhten Prophylaxebemühungen unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen worden seien. Massgebend für die Prophylaxe sei das Merkblatt „Betreuung von Xerostomie- und Oligosialiepatienten“ des Zentums für Zahnmedizin der B.___ (Urk. 12/1). Es sei demgemäss mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit davon auszugehen, dass bei genügender und angezeigter Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phylaxe die Erkrankung des Kausystems hätte vermieden oder zumindest eingedämmt werden können, so dass die betreffenden Behandlungen nicht in die kassenpflichtige Materie fallen würden (Urk. 11 S. 5 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, es sei aufgrund der Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schichte und der edierten Rechnungen erstellt, dass zwischen Juli 2010 und Juni 2015 31 Konsultationen bei Dr. Z.___ stattgefunden hätten. Die Kosten für dessen Leistungen hätten in der Zeit von Juli 2010 bis Ende 2013 insgesamt Fr. 2’830.15 betragen. Die zahnärztlichen Behandlungen für die Zeit vom 30. Juli 2014 bis 15. Juli 2015 hätten weitere Kosten von insge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samt Fr. 4‘390.35 verursacht. Bisher seien von ihm für Zahnbehandlungen die Kosten von somit insgesamt Fr. 7‘220.50 aufgewendet worden, welche alle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samt direkte Folge der radiologischen Behandlung des Mesopharynx-Karzi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noms im medianen Zungengrund darstellen würden. Es stehe jedoch bereits heute fest, dass diese Kosten in Zukunft noch weiter ansteigen wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Die betreffenden Behandlungen seien weder zur Unterstützung noch zur Sicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung der Behandlung des Mesopharynx-Karzinoms notwendig, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin richtigerweise nach Art. 18 Abs. 1 lit. d KLV zu beurteilen sei. Es sei unzutreffend, dass eine genügende und zumutbare individuelle Mundhygiene zwingend eine einmal wöchentlich durchzuführende Fluorapplikation mittels Gel oder ein tägliches Spülen mit einer fluoridhaltigen Mundspülung beinhalte, und es sei dem angefochtenen Einspracheentscheid nicht zu entnehmen, auf was sich die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin dabei stütze. Gemäss der Empfehlung der Schwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zerischen Zahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärzte-Gesellschaft (SSO) werde dies lediglich im Sinne einer Kann-Vorschrift emp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fohlen. Auch bei den Empfehlungen des Zentrums der B.___ ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss dem Merkblatt „Betreuung von Xerostomie- und Oligosialie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">patien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten“ handle es sich nicht um zwingende Regelungen. Seine individuelle Mund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hygiene übertreffe ferner die Empfehlungen der SSO und könne daher nicht beanstandet werden. Er reinige seine Zähne seit Jahren sehr gründlich mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zahnbürste und fluoridhaltiger Zahnpasta sowie säubere täglich die Zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">räume mit Zahnseide. Die kariösen Läsionen seien zudem nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terdental, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondern oral, bukkal respektive zirkulär aufgetreten, was eine ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nügende indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viduelle Interdentalhygiene belege. Auch verwende er täglich eine fluor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">id</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltige Mundspülung sowie be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nütze nach Möglichkeit in wö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Intervallen einen Elmex Fluorid-Gel. Dies sei teilweise unmög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich, da er wegen der Endokarditisprophylaxe mittels Anti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">biotika Nebenwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen wie zusätzliche Mundtrockenheit, Pilzinfektionen und dadurch Soor der Mund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schleimhäute erleide. Aufgrund des rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierenden oralen Soors ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trage er diverse, insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere schärfere Fluoridgels nicht. Das mit der Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trägerschiene applizierte Emofluor-Gel sei von ihm überhaupt nicht toleriert worden. Gemäss den von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin edierten Fa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cheditionen (Urk. 12/2 S. 1) bestehe ohnehin nur die Vermutung, dass der Einsatz von Fluoridmassnahmen auf die Bildung von Karies tatsächlich einen positiven Einfluss habe. Ausserdem treffe er verschiedene Vorkehrungen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen die sehr schmerzhafte Mund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trockenheit; so wende er einen Aldimed-Gel an, kaue zuckerfreie Kaugummis und Lutsch-Dragees. Sodann müsse er mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mals in der Nacht aufstehen, um die Mundhöhlen zu befeuchten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der gerügten Intervalle der Bite-Wing-Röntgenaufnahmen sei auf das Schreiben von Dr. Z.___ vom 10. Juni 2015 (Urk. 12/7/8.3) zu verweisen, wonach die Rönt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genbilder wegen der vorangegangenen Radio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pie auf ein Minimum be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt worden seien. Die Behauptung der Beschwerdegegnerin, die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führungen von Dr. Z.___ würden jeglicher wissenschaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Evidenz widersprechen, habe diese nicht belegt. Dem von der Beschwerdegegnerin vorgelegten Aufsatz (Urk. 12/2) sei denn auch ausdrücklich zu entnehmen, dass der Patient bei röntgenologischen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen einer stark iodnisierenden Strahlung ausgesetzt sei, weshalb die Strahlenexposition soweit wie möglich eingeschränkt werden sollte. Ein all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fälliges Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säumnis des Zahnarztes wäre ihm, dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer, sodann nicht anzurechnen. Bezüglich der professionellen Mundhygiene sei darauf hinzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen, dass Dr. Z.___ gemäss dessen Schrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben vom 6. Oktober 2015 bei jedem Arztbesuch stets alle Zähne kontrolliert habe sowie eine pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionelle Zahnreinigung mit Gummikelch und fluoridhaltiger Reini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">paste durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt habe. Aufgrund seines sehr schlechten Zustandes habe Dr. Z.___ diese zusätzlichen, prophy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">laktischen Arbeiten in der Kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kengeschichte nicht vermerkt. Dass die profes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionelle Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phylaxebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung lege artis gewesen und genügend gewesen sei, sei jedoch durch den Schrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben von Dr. Z.___ vom 6. Oktober 2015 belegt. Zudem seien die Inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dentalräume wegen der Zahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lücken im Unterkiefer gut einsehbar ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wesen. Die profunden kariösen Läsionen seien zudem erst zirka 2,5 Jahre nach der Behandlung des Mesopharynx-Karzinoms, mithin im Frühling 2013 aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treten. Gründe dafür könnte die bis Dezember 2010 aufrechterhaltene Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nährung über die PEG-Sonde und die Prophylaxe-Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mühungen gewesen sein. Dr. Z.___ habe seinen Patienten unter Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigung der Wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit und Zweckmässigkeit sowie nach bestem Wissen und Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wissen behandelt. Eine Beurteilung ex post sei zudem nicht statthaft. Im Üb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigen aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kenne die Beschwerdegegnerin, dass die Zahnschäden aufgrund der Strahlentherapie auch bei der von ihr ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derten Mundhygiene nicht hätten ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hindert werden können. Selbst dem beratenden Arzt seien hierzu keine Studien bekannt. An den ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standenen Zahnschäden hätten daher auch regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässige Bite-Wing-Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen nichts geändert, zumal selbst nach Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kanntwerden der Befunde immer wieder neue Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlungen notwendig geworden seien, und zwar auch unter Einhaltung streng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ster individueller und professioneller Zahnhygiene, und gemäss Dr. Z.___ sich die Zahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">flächen gut kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trollieren liessen. Mit zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlichen Bite-Wing-Aufnahmen hätte möglicherweise der eine oder andere Zahnschaden früher erkannt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den können. Dies respektive die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meidbarkeit des eingetretenen Scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dens sei indes nicht mit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegender Wahrscheinlichkeit erstellt und werde be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. So würden auch die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führungen des Vertrauensarztes dagegen spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen. Auch wären die Zahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schäden früher oder später ohnehin einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Die Leistungspflicht der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin sei deshalb bei anerkannter Ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">riesprävalenz der Xero</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stomie zu bejahen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit bestritten, sei ein unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">giges Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten zu den Fragen einzuholen, ob das von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wandte Bite-Wing-Röntgenintervall dem medizinischen Standard res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive ob - wie in der Beschwerdeantwort behauptet (Urk. 11 S. 11 f.) - zwischen Juni 2011 bis Juli 2014 sechs Kontrollaufnahmen hätten gemacht werden müssen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiefern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihm, dem Beschwerdeführer, eine Prophylaxe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch Lokal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">applikation von fluoridhaltigen Gels sowie Mundspülungen zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar gewesen sei. Ferner werde auch auf die Ausführungen in der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache (Urk. 12/7/8) verwiesen (Urk. 1 S. 6 ff., Urk. 18 S. 3 ff., Urk. 26 S. 3 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich nur Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilen, zu denen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die zuständige Verwaltungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">behörde vorgän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gig verbindlich - in Form einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung beziehungsweise eines Einspracheentscheids - Stellung genom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand. Umge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise kein Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheid er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1, 125 V 413 E. 1a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem angefochtenen Einspracheentscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2) liegt die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügung vom 29. Juni 2015 zugrunde, mit welcher die Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht der Beschwerdegegnerin bezüglich der zahnärztlichen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung gemäss dem Kostenvoranschlag von Dr. Z.___ vom 23. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2014 im Betrag von Fr. 3‘642.50 (3 Wurzelbehandlungen der Zähne 26, 35 und 36, 7 Füllungen bei den Zähnen 14, 15, 16, 24, 26, 35 und 36 sowie Entfernung des Zahnes 46; Urk. 12/7/23 S. 2) beurteilt und verneint wurde (Urk. 12/7/9). Die Kosten für diese Behandlung bilden daher den An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fechtungsgegenstand in diesem Verfahren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit sich das Rechtsbegehren des Beschwerdeführers (Urk. 1 S. 2) auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kostenvergütung von anderen zahnärztlichen Behandlungen durch Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> richtet, namentlich auf jene der Jahre 2010 bis 2012 (Urk. 12/7/R3-R9), ist auf die Beschwerde mangels Anfechtungsgegenstands nicht einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unbestritten ausgewiesen ist, dass beim Beschwerdeführer als Folge der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung eines Mesopharynx-Karzinoms im medianen Zungengrund mittels einer kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">binierten Radio-/Chemotherapie im Sommer 2010 (Urk. 3/4) eine Schädigung der Speicheldrüsen mit der Folge massiver Mundtrockenheit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trat (Urk. 3/6, Urk. 3/14, Urk. 12/7/13). Die Parteien sind sich zudem zu Recht darin einig (Urk. 1 S. 8, Urk. 11 S. 5), dass sich die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin für die Kosten der zahnärztlichen Behandlung bedingt durch die Speicheldrüsenfunktionsstörung nach Art. 18 Abs. 1 lit. d KLV und nicht nach Art. 19 lit. c KLV (aufgeführt noch in der Verfügung vom 29. Juni 2015, Urk. 12/7/9) beurteilt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenfalls unstrittig ist, dass aufgrund der durch die Speicheldrüsenfunktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ursachten Xerostomie eine erhöhte Kariesanfälligkeit (Karies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valenz) resul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierte und dass dies als Hauptursache für die innert relativ kurzer Zeit aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tretene Zunahme von kariösen Zahnläsionen anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehen ist (Urk. 2 S. 2, Urk. 12/7/9 S. 2, Urk. 12/7/23 S. 1). Gemäss der Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trauens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arztes Dr. A.___ vom 2. Mai 2015 (Urk. 12/7/13), welche in der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 29. Juni 2015 zitierte wurde (Urk. 12/7/9 S. 2), waren in den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bite-Wing-Röntgenaufnahmen vom 8. Juni 2011 noch keine solchen kariö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Läsionen ersichtlich, wogegen drei Jahre später durch die Bite-Wing-Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom 30. Juli 2014 massive Schäden dokumentiert worden seien (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch den Bericht von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 6. Oktober 2015, Urk. 3/21). Davon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter ist nicht strittig, dass die von Dr. Z.___ am 23. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlagene zahnärztliche Behandlung der kariösen Zahnschäden (Urk. 12/7/23</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 2) wie veranschlagt notwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig war. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist einzig, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht ihre Leistungspflicht verneinte (Urk. 2, Urk. 12/7/9), weil die kariösen Schäden - gemäss dem Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voranschlag vom 23. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2014 an den Zähnen 14, 15, 16, 24, 26, 35, 36 und 46 (Urk. 12/7/23 S. 2) - durch eine optimale, das heisst genügende und zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutbare indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viduelle sowie professionelle Mund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">giene vermeidbar gewesen wären. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die strittige (un)zureichende Mundhygiene des Beschwerdeführers muss die Zeit vor Eintritt des Schadens und somit vor dem Kostenvoranschlag vom 23. September 2014 (Urk. 12/7/23) betreffen (vgl. BGE 128 V 59 E 6b). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist indes die Frage, ob die vom Beschwerdeführer nach der Chemo- und Ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie ab Herbst 2010 bis im Sommer 2014 eingehaltene Mund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hygiene wirkungsvoll und insofern genügend war, nicht massgeblich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheidend ist vielmehr die hypothetische Frage, ob eine nach objektiven Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkten optimale, das heisst genügende und zumutbare Mund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hygi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ene nach der Chemo- und Radiotherapie ab Herbst 2010 bis im Sommer 2014 im konkreten Fall die kariösen Zahnschädigungen respektive deren zahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlungen gemäss dem Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voranschlag von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 23. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2014 (Urk. 12/7/23 S. 2) hätte verhindern können (vgl. BGE 128 V 59 E. 6c). Es ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">indes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht zielführend, die tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächliche Mundhy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">giene des Beschwerdeführers zu ermitteln und gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enfalls als genügend zu beurteilen, um daraus zu schliessen, dass die Zahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schäden folglich, weil sie eingetreten sind, nicht vermeidbar waren.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu klären ist einerseits somit, was als hier optimale, mithin im konkreten Fall medizinisch-theoretisch genügende und dem Beschwerdeführer zumutbare Mundhygiene zu gelten hat (E. 4.2), sowie andererseits ob bei Einhaltung einer solchen Mundhygiene die kariösen Zahnschäden hätten vermieden werden können (E. 4.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den Akten sind in zahnärztlicher Hinsicht betreffend die Mundhygiene des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers hauptsächlich Angaben zu den tatsächlich durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Behandlungen zu entnehmen. Dr. Z.___ schilderte aber auch, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Besonderheiten für den Beschwerdeführer nach der Chemo- und Radio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie ab Herbst 2010 be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standen, was relevant ist für die Festlegung der zu klärenden Zumutbarkeit der Mundhygiene, wie sich aus dem Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden ergibt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitraum von Herbst 2010 bis Sommer 2014 wurden beim Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">üh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer zwei Bite- und Wing-Röntgenaufnahmen gemacht, nämlich am 8. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2011 und am 30. Juli 2014 (Urk. 12/7/8.1 S. 3 f., Urk. 12/7/13 S. 1). Fest st</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eht auch, dass der Beschwerdeführer mehr als 20 mal bei Dr. Z.___, das heisst zirka fünf Mal pro Jahr, in zahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztlicher Behandlung war (Urk. 3/12, Urk. 12/7/8.1 S. 3 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur professionellen Dentalhygiene in der massgeblichen Zeit von Herbst 2010 bis Sommer 2014 erklärte Dr. Z.___ im Schreiben vom 10. Juni 2015, er habe den Beschwerdeführer mit Zahnreinigung und Füllungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pie persönlich betreut (Urk. 3/20). Im Schreiben vom 6. Oktober 2015 führte er ausserdem aus, er habe immer zwei bis drei Dentalhygienikerinnen in seiner Praxis mit einem Arbeitspensum von 80 bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">120</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, bei gewis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen Patienten, so wie im Fall des Beschwerdeführers, mache er die Kontrolle und Zahnreinigung jedoch selbst. Er habe bei den vielen Sitzungen in den Jahren 2010 bis 2014, bei denen der Versicherte häufig als Notfall erschienen sei, um Schmelz- oder Füllungskanten zu polieren oder um eine Füllung zu legen, stets alle Zähne kontrolliert und eine profes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionelle Zahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reinigung mit Gummikelch sowie fluoridhaltiger Reinigungspaste durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt. Diese Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beiten habe er häufig nicht verrechnet, da der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer in dieser Zeit häufig in einem sehr schlechten Zustand gewesen sei und am liebsten alle Zähne habe gezogen haben wollen. Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer habe kaum Zahnstein, wie auch am Knochenverlauf auf den Rönt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildern ersichtlich sei, weshalb diese Art von Zahnreinigung nach seiner An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht gerechtfertigt sei. Dass er diese Arbeiten nicht in der Kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kengeschichte vermerkt habe, sei ein Fehler seinerseits (Urk. 3/21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu den in einem Abstand von drei Jahren vorgenommenen zwei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bite- und Wing</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Röntgenaufnahmen erklärte Dr. Z.___ im Schreiben vom 10. Juni 2015, wegen der vorangegangenen Radiotherapie habe er die Rönt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genbilder auf ein Minimum beschränkt. Zudem seien die meisten Zahnflächen beim Beschwerdeführer gut zu kontrollieren. Durch die Fluorgeltherapie, welche er schon früher gehabt habe, sei der Schmelz gestärkt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Karies im Dentin werde dadurch häufig erst spät oder zu spät entdeckt (Urk. 3/20 S. 1). Im Schreiben vom 6. Oktober 2015 erklärte er weiter, da die Interdentalräume beim Beschwerdeführer gut einsehbar seien und Zahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lücken im Unterkiefer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestehen würden, sei er nicht damit einverstanden, dass eine Bite- und Wing-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Röntgenaufnahme alle zwei Jahre zu machen sei. Die kariösen Läsio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen seien ja auch nicht interdental beginnend, sondern oral und bukkal res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pektive zirkulär. Das freiliegende Wurzeldentin sei nach seiner Erinnerung lange so hart gewesen, dass keine Füllung nötig gewesen sei. Doch plötzlich im Jahr 2014 hätten viele profunde weiche Dentinläsionen vorgelegen (Urk. 3/21). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann führte Dr. Z.___ zur Intensivprophylaxe mit Schiene und Fluor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gel aus, der Beschwerdeführer sei nach der Radiotherapie in seine Kontrolle gekommen, da er diese Behandlung nicht mehr habe ertragen können (Schreiben vom 10. Juni 2015, Urk. 3/20). Eine Intensivprophylaxe mit Flu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">orgel hätte nicht durchgeführt werden können, da der Gel starke </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen auf der Gingiva verursacht habe (Schreiben vom 21. Oktober 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14, Urk. 3/12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vertrauensarzt Dr. A.___ erklärte in der Stellungnahme vom 2. Mai 2015 zur professionellen Dentalhygiene von einem Nicht-Erkrankten könne von einer bis maximal zwei Dentalhygiene-Behandlungen ausgegangen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">obei der Zahnarzt der Dentalhygienikerin gleichgestellt sei. Die (von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 3/12) erwähnten 23 be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise sogar 31 Zahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besuche im betref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fenden Zeitraum (seit 2010) hätten praktisch keine vorbeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen beinhaltet, sondern es sei vorwiegend konservierend und endodontisch-konservierend behandelt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Es seien (gemäss den Tarif-Posten in den Rechnungen) lediglich Prophylaxe à 40 Minuten im Jahr 2010 (8 x 4125; Urk. 12/7/R9), à 10 Minuten im Jahr 2012 (richtig: 2011; 2 x 4125; Urk. 12/7/R7) und keine Prophylaxe in den Jahren (2012), 2013 und 2014 ausgewiesen (Urk. 12/7/7 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Häufigkeit und Notwendigkeit von Bite-Wing-Röntgenaufnahmen hielt der Vertrauensarzt in der Stellungnahme vom 1. September 2015 fest, regulär sei bei Nicht-Erkrankten ein Intervall von einmal alle zwei Jahre. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung des behandelnden Zahnarztes, dass darauf wegen der sehr grossen therapeutischen Strah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lendosen im Jahr 2010 ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zichtet worden sei, entbehre bei derart minimalen Expositionen bei Zahneinzel-Röntgenauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen jegli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher wissenschaftlicher Evidenz (Urk. 12/7/7 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend die Fluorapplikationen führte Dr. A.___ aus, beim Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer sei hierfür seit der Herdabklärung eine Tiefziehschiene/Medikamenten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trägerschiene im Juni 2010 im Zentrum für Zahnmedizin an der B.___ (Urk. 12/7/29) hergestellt worden. Diese könnten tatsächlich für die Weichteile unan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genehm sein, wie auch dem Schreiben von Dr. Z.___ vom 21. Oktober 2014 (Urk. 3/12) zu entnehmen sei. Allerdings seien dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">züglich weniger saure Fluoridgels, als beispielsweise der weitverbreitete Elmex-Gel, auf den Markt gebracht worden, welche verträglicher seien und eine dementsprechend hohe Akzep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tanz hätten (Stellungnahme vom 2. Mai 2015, Urk. 12/7/13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter bemerkte Dr. A.___, bei einem Nicht-Erkrankten beinhalte ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende und zumutbare individuelle Mundhygiene das Zahnbürsten, fluor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Zahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pasten, einmal tägliche Interdentalhygiene, einmal wöchentliche Fluorapplikation oder tägliches Spülen mit einer fluorhaltigen Mundspülung (Urk. 12/7/7 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vertrauensarzt hat damit Ausführungen zur vom Beschwerdeführer vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genommenen Mundhygiene gemacht und erläutert, dass diese selbst ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen an jener für Nicht-Erkrankte nicht als genügende Mundhygiene an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen werden könne. Insbesondere bezüglich der Häufigkeit der profes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionellen Dentalhygiene sowie der Bite- und Wing-Aufnahmen erklärte er nicht, was im Fall des Beschwerdeführers als genügend und gleichzeitig zumutbar zu gelten hätte. Auch liegt keine Stellungnahme zur weiteren Ausführung von Dr. Z.___, häufigere Bite- und Wing-Aufnahmen seien wegen der gut einsehbaren Interdentalräume beim Beschwerdeführer nicht notwendig ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wesen, vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die massgebliche kausalrechtliche hypothetische Frage, welche Mundhygiene aus objektiver, fachärztlicher Sicht im Fall des Beschwerdeführers im Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen als genügend und für diesen als zumutbar anzusehen wäre - was hier festzulegen ist, um hernach die Frage der Vermeidbarkeit der Zahnschäden durch diese Mundhygiene beantworten zu können - hat der Vertrauensarzt somit nicht respektive nur teilweise beantwortet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren wären hierzu auch die in der Beschwerde nunmehr vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haup</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen des Beschwerdeführers, es sei ihm teilweise un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglich Elmex Fluorid-Gel zu benutzen, da er wegen der Endokarditis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prophylaxe mittels Anti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">biotika Nebenwirkungen wie zusätzliche Mund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trockenheit, Pilz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">infektionen und dadurch Soor der Mundschleimhäute erleide, sowie das mit Medikamententrägerschiene applizierte Emofluor-Gel sei von ihm überhaupt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht toleriert worden (Urk. 1 S. 10), im Rahmen der Zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeitsfrage zahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztlich zu würdigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die hier interessierende Frage nach der Vermeidbarkeit der spätestens im September 2014 festgestellten kariösen Läsionen aufgrund einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab Herbst 2010 bis im Sommer 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als fachärztlich im konkreten Fall genügende und zumutbare definierte Mundhygiene wird mit der Stellungnahme des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arztes Dr. A.___ vom 1. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015, worauf sich die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin im angefochtenen Entscheid stützte (Urk. 2 S. 2), lediglich teilweise beantwortet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Denn er erklärte, es bedürfte hierzu - bei vorausgesetzter wenigstens pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fessio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neller Prophylaxe (mit mindestens einem normalen Intervall der Bite-Wing-Rönt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genaufnahmen von zwei Jahren und ein bis zwei Dentalhygiene-Besuche à 45 bis 60 Minuten pro Jahr) - einer Studie, welche ihm keine bekannt sei. Die Kariesbefunde wären - bei vorhandener und nicht vermeid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer Karies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prävalenz der Xerostomie - mit regelmässigeren Bite-Wing-Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mindest früher erhoben worden und der Behandlungsumfang, korrelierend zum Ausmass der kariösen Läsionen, wäre dadurch geringer gewesen (Urk. 12/7/7 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit sagte der Vertrauensarzt einerseits aus, dass er sich zur Beantwortung der Frage nach der Vermeidbarkeit der Zahnschäden im Fall optimaler (ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nügender und zumutbarer) Mundhygiene auf eine wissenschaftliche Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die stützen müsste, die ihm indes nicht bekannt sei, und er die Frage somit nicht beantworten könne. Andererseits geht er davon aus, dass zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mindest eine teilweise Vermeidbarkeit im Sinne einer Eindämmung der Ausdehnung der Karies hätte erreicht werden können. Was dies für den konkreten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlungsumfang und die Kosten im Einzelnen bedeutet, erläuterte er indes nicht, obschon er damit anerkannte, dass zumindest ein Teil der zahnärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung respek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive der Behandlungskosten nicht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meidbar gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen wären. Demzufolge hätte die Beschwerdegegnerin zumin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dest aber eine teilweise Leistungspflicht (analog zur Austausch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">befugnis, vgl. dazu: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">undesgerichts 9C_36/2010 vom 7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2010 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">95/03 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2004 E. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, je mit Hinweisen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfen müssen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Stellungnahme des Vertrauensarztes vom 1. September 2015 (Urk. 12/7/7 S. 2) kann somit nicht abschliessend abgestellt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aber auch aufgrund keiner anderen Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungnahme des Vertrauensarztes (Urk. 12/7/13, Urk. 12/7/15, Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12/7/17, Urk. 12/7/20) und keinem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anderen fach- respektive zahnärztlichen Bericht, namentlich des behandelnden Zahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arztes Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 3/6-7, Urk. 3/10, Urk. 3/12, Urk. 3/20-21, Urk. 12/7/8.1),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kann die Frage, ob die beim Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer bis Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2014 vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handene Karies durch eine opti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">male (profes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionelle und individuelle) Mundhygiene zwischen Herbst 2010 bis Sommer 2014 überwiegend wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meidbar gewesen wäre, beantwortet werden und welches die Konsequenzen für die Behandlungskosten gewesen wären. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Daran ändern auch die von der Beschwerdegegnerin in diesem Verfahren eingereichten allgemeinen wissenschaftlichen zahnmedizinischen Abhand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungen (Urk. 12/1-6) nichts. Diese befassen sich mit der Prävention, nament</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich mittels Bissflügel-Röntgenaufnahmen, der Qualitätssicherung in der Zahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medizin sowie mit den Behandlungsempfehlungen. Daraus ist jedoch nichts zu den konkreten Verhältnissen beim Beschwerdeführer und die vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erst zu klärende Frage der Vermeidbarkeit der Zahnschäden im kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kreten Fall zu entnehmen. Insbesondere kann mit Blick auf BGE 128 V 59 entgegen der Darstellung der Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort (Urk. 11 S. 15 f.) nicht ohne Weiteres von der behaupteten unzureichenden Mund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">giene des Beschwerdeführers auf das Dahinfallen ihrer Leistungspflicht ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie ausgeführt ist vielmehr fachärztlich zu klären, ob respek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive in welchem Umfang die (spätestens) im September 2014 festgestellten kariösen Schäden (Urk. 12/7/23) bei jedenfalls genügender und zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barer Mundhygiene hät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten vermieden werden können. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei gegebener unzureichender Aktenlage hat die Beschwerdegegnerin dies ergänzend abzuklären. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, an welche die Sache zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen ist, wird </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu dieser Frage zufolge der geltenden Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">maxime (Art. 43 ATSG) unter Wahrung der Parteirechte und Vorlage der Vorakten (inklusive Röntgenaufnahmen, Urk. 19, welche der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer zur Verfügung zu stellen hat) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein externes fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medizinisches Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten anzuord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Art. 44 ATSG) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und über den Leistungsanspruch neu zu befinden haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. BGE 128 V 59 E. 6e; Urteil des Bundesgerichts K </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">175/04</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 15. Juni 2005 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die zahnärztliche Expertise wird </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hierzu vorerst für eine Laien verständlich begründet festzulegen haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche Mundhygiene im Fall des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers aus medizinischer Sicht von Herbst 2010 bis im Sommer 2014 - un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abhängig von der tatsächlichen Mundhygiene - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der besonderen Gegebenheiten des Einzelfalls nach objektiven Gesichtspunkten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als genügend und zumutbar zu gelten hat. Denn auch diesbezüglich ergibt sich aus den Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wie dargelegt (E. 4.3), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abschliessendes Bild. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sofern der Experte (im Sinne einer beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftigen Entscheidungsgrundlage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) zum Schluss kommt, die im Jahr 2014 festgestellten kariösen Zahnschäden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wären auch mit einer (im konkreten Fall medizinisch-theoretisch) genügen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en und (dem Beschwerdeführer) zumutbaren Mundhygiene teilweise oder ganz nicht vermeidbar gewesen, wäre eine (dem Ausmass nach) ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin unabhängig von der tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen individuellen und professionellen Mundhygiene des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers zu bejahen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Falls und soweit der Experte die Vermeidbarkeit der kariösen Zahnschäden bei (im konkreten Fall medizinisch-theoretisch) genügender und (dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer) zumutbarer Mundhygiene jedoch bejaht, wäre davon auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen, dass die Anforderungen an die Schadenminderungspflicht nicht er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füllt wurden (vgl. Urteil des Bundesgerichts K 175/04 vom 15. Juni 2005 E. 1.3), weshalb eine Leistungspflicht ausser Betracht fallen würde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist der angefochtene Einspracheentscheid vom 21. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2015 (Urk. 2) aufzuheben und die Sache ist zur ergänzenden Abklärung im Sinne der Erwägungen (vgl. insbesondere E. 4.4) und erneutem Entscheid über den Leistungsanspruch für die Kosten der zahnärztlichen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung durch Dr. Z.___ im Sinne des Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voranschlages vom 23. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2014 (3 Wurzelbehandlungen der Zähne 26, 35 und 36, 7 Füllung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en bei den Zähnen 14, 15, 16, 24, 26, 35 und 36 sowie Entfernung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Zahnes 46; Urk. 12/7/23 S. 2) an die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen, soweit darauf einzutreten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von den vom Beschwerdeführer beantragten Beweismassnahmen unter Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung einer mündlichen Verhandlung im Sinne von § 19 Abs. 3 GSVGer, namentlich die Einholung eines Gerichtsgutachtens, die Befragung von Dr. Z.___ als Zeugen und seiner eigenen Person im Sinne einer Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aussage (Urk. 1, Urk. 18, Urk. 26), ist ausgangsgemäss abzusehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Rückweisung der Sache als vollständ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iges Obsiegen gilt (ZAK 1987 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">268 f. E. 5 mit Hinweisen), ist die Beschwerdegegnerin gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">61 lit. g ATSG zu verpflichten, dem anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung zu bezahlen. Entsprechend der Bedeutung der Streit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sache und dem Schwierigkeitsgrad des Prozesses ist diese mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 3‘000.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bemessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, soweit darauf eingetreten wird,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> in dem Sinne gutgeheissen, dass der angefochtene Einspracheentscheid vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">21. September 2015</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozess</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">entschädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> 3‘000.-- (inklusive</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Barauslagen und M</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ehrwertsteuer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">) zu be</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Michael Grimmer</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Patrick Scheubel</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bun</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">desge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigHartmann</p><p></p></div> </div></body></html>