<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00480</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Gerichtsschreiberin Geiger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 8. November 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Sebastian Lorentz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lorentz Schmidt Partner, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1977 geborene X.___ reiste 1998 als Asylbewerber aus dem Irak in die Schweiz ein, erhielt die Aufenthaltsbewilligung F (vorläufige Aufnahme) und bezieht seit dem 1. August 2009 Sozialhilfe (Urk. 9/3). Er ist gemäss eigenen Angaben Musiker. Am 8. September 2014 (Eingangsdatum) meldete sich der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug (berufliche Integration und Rente) an (Urk. 9/4). In der Folge tätigte die IV-Stelle erwerbliche und medizinische Abklärungen und verlangte bei den vom Versicherten angegeben behandelnden Ärzten (vgl. Urk. 9/4 S. 5 und Urk. 9/7) Arztberichte ein. Nachdem sowohl Dr. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, als auch Dr. B.___, Psychiatrie/Psychotherapie, angaben, dass der Versicherte ihnen nicht bekannt sei (Urk. 9/15 und Urk. 9/16 S. 6), forderte die IV-Stelle X.___ mit Schreiben vom 13. Februar 2015 „zur Wahrnehmung der Mitwirkungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht” und dazu auf, sich zu einem Facharzt für Psychiatrie in Behandlung zu begeben und die entsprechende Adresse innerhalb von zwei Monaten mitzuteilen (Urk. 9/17). Am 3. und 9. März 2015 liess X.___ mitteilen, dass er sich tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächlich bei Dr. A.___ in psychologischer Behandlung befunden habe (Urk. 9/18, unter Beilage diverser Krankenkassenabrechnungen über ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechende Leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen bis Juli 2013) und er neu von Dr. med. C.___, Psychiatrie und Psychotherapie, c/o Praxis Dr. D.___, Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie, behandelt werde (Urk. 9/19). Nach Einholung des Arztberichts von Dr. C.___ vom 30. März 2015 (Urk. 9/21), liess die IV-Stelle den Versicherten durch Dr. E.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, psychiatrisch-psychotherapeutisch begutachten (Gutachten vom 6. August 2015, Urk. 9/28). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 9/30 und Urk. 9/34) verneinte die IV-Stelle mit rechtskräftiger Verfügung vom 13. Oktober 2015 einen Leistungsanspruch und wies darauf hin, dass selbst bei Vorliegen eines invalidisierenden Gesundheitsschadens die versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässige Voraussetzung der Mindestbeitragszeit nicht erfüllt wäre (Urk. 9/37). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 5. Oktober 2016 (Eingangsdatum) meldete sich X.___ erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 9/42, unter Einreichung eines Berichts von Dr. C.___ vom 18. Juli 2016 und des Austrittsberichtes der psychiatrischen Klinik F.___ vom 28. September 2016, Urk. 9/38). Nach durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tem Vorbescheidverfahren (Urk. 9/45 und Urk. 9/51) trat die IV-Stelle mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 6. April 2017 auf das erneute Leistungsbegehren nicht ein (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob X.___ am 3. Mai 2017 Beschwerde und beantragte, die Sache sei unter Aufhebung der Verfügung vom 6. April 2017 an die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin zur materiellen Prüfung zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und um Bestellung von Rechtsanwalt lic. iur. Sebastian Lorentz als unentgeltlicher Rechtsbeistand (Urk. 1). Im Nachgang zur Verfügung vom 10. Mai 2017 (Urk. 5) teilte der Beschwerdeführer mit, über keine Rechtsschutzversicherung zu verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen (Urk. 6). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 12. Juni 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8, unter Beilage ihrer Akten, Urk. 9/1-55). Die Beschwerdeantwort wurde dem Beschwerdeführer am 13. Juni 2017 zugestellt (Urk. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird - soweit erforderlich - im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Erwerbseinkommen zu erzielen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychiatrische, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine fachärztlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einwandfrei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem weitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend objektivierten Massstab zu beurteilende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547 E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX105"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX106"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV soll verhindert werden, dass sich die Verwaltung nach vorangegangener rechtskräftiger Leistungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung immer wieder mit gleich lautenden und nicht näher begründeten, das heisst keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Gesuchen befassen muss (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">109 V 108 E. 2a, 264 E. 3). Hingegen kann diese Eintretensvorschrift nicht dahingehend ausgelegt werden, dass die glaubhaft zu machende Änderung gerade jenes Anspruchselement betreffen muss, welches die Verwaltung der früheren rechtskräftigen Leistungsabweisung zugrunde legte. Vielmehr muss es genügen, wenn die versicherte Person zumindest die Änderung eines Sachverhalts aus dem gesamten für die Rentenberechtigung erheblichen Tatsachenspektrum glaubwür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig dartut. Trifft dies zu, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das neue Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begehren einzutreten und es in tatsächlicher (wie selbstverständlich auch in rechtlicher) Hinsicht allseitig zu prüfen (BGE 117 V 198 E. 3a und E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E. 2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Eingang einer Neuanmeldung ist die Verwaltung zunächst zur Prüfung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Dabei wird sie unter anderem zu berücksichtigen haben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und dement</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend an die Glaubhaftmachung höhere oder weniger hohe Anforderungen stellen (ZAK 1966 S. 279, vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2 mit Hinweisen). Insofern steht ihr ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich zu respektieren hat. Daher hat das Gericht die Behandlung der Eintre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tensfrage durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn die Verwaltung gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 3 IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Nichteintreten beschlossen hat und die versicherte Person deswegen Beschwerde führt; hingegen unterbleibt eine richterliche Beurteilung der Eintretensfrage, wenn die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung auf die Neuanmeldung eingetreten ist (BGE 109 V 108 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span> </span><span id="XX186"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens im Sinne des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 und 3 IVV sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die Tatsachen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5b) erstellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend gemachten rechtserheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen (BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Erheblich ist eine Sachverhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine (höhere) Invalidenrente sei begründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten (Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2013 E. 2.3 mit Hinweisen auf 8C_1009/2010 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2011 E. 2.2 und 9C_838/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2012 E. 3.3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 6 Abs. 1 IVG haben schweizerische und ausländische Staats</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rige sowie Staatenlose vorbehältlich Art. 39 IVG Anspruch auf Leistungen gemäss den nachstehenden Bestimmungen. Art. 6 Abs. 2 IVG bestimmt, dass ausländi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Staatsangehörige - vorbehältlich Art. 9 Abs. 3 IVG sowie abweichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der staats</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertraglicher Regelungen - nur anspruchsberechtigt sind, solange sie ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt in der Schweiz haben und sofern sie bei Eintritt der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Beiträge geleistet oder sich ununterbrochen während zehn Jahren in der Schweiz aufgehalten haben. Anspruch auf eine ordentliche Rente haben Versicherte, die bei Eintritt der Invalidität (Versicherungsfall) während mindestens drei Jahren Beiträge geleistet haben (Art. 36 Abs. 1 IVG). Ist die dreijährige Mindest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitragsdauer mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tels schweizerischer Versicherungszeiten nicht erfüllt, sind für Schweizer Bürger und für Staatsangehörige von EU- und EFTA-Staaten Beitrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeiten, die in einem EU- oder EFTA-Staat zurückgelegt worden sind, mitzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berücksichtigen (vgl. Art. 6 der Verordnung [EG] Nr. 883/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Invalidität gilt als eingetreten, sobald sie die für die Begründung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung erforderliche Art und Schwere erreicht hat (Art. 4 Abs. 2 IVG). Im Falle einer Rente gilt die Invalidität in dem Zeitpunkt als eingetreten, in dem die Voraussetzung nach Art. 28 Abs. 1 IVG erfüllt sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ngefochtenen Verfügung (Urk. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) fest, mit dem neuen Gesuch sei nicht glaubhaft dargelegt worden, dass sich die tatsächli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Verhältnisse seit der letzten Verfügung wesentlich verändert hätten. Es liege lediglich eine andere Beurteilung desselben Sachverhaltes vor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 1), durch die eingereichten Arztberichte (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/38</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- insbesondere wegen der zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitlich bestätigten paranoiden Schizophrenie - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei eine Verschlechte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung seines Gesundheitszustandes aus psychiatrischer Sicht glaubhaft gemacht worden. Die Beschwerdegegnerin sei deshalb anzuweisen, auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Neuanmeldung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einzutreten und weitere Abklärungen zu tätigen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zudem sei aufgrund der im Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trittsbericht der F.___ bestätigten „Verdachtsdiagnose“ zu erwägen, ob die ursprüngliche rentenablehnende Verfügung vom 13. Oktober 2015 nicht gestützt auf einen unrichtigen Sachverhalt ergangen sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Neuanmeldung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18. Oktober 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu Recht nicht eingetreten ist. Zeitliche Vergleichsbasis für die Glaubhaftmachung einer anspruchserheblichen Änderung nach Art. 87 Abs. 3 IVV ist der negative Leistungsentscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15. Oktober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2015 (vgl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sachverhalt Ziff. 1.2; E. 1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die rentenablehnende Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15. Oktober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2015 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/37</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) basierte auf der folgenden medizinischen Aktenlage: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. G.___ hielt in seinem Bericht vom 10. November 2014 (Urk. 9/11) zuhanden der Beschwerdegegnerin fest, dass er den Beschwerdeführer seit dem Frühjahr 2010 wegen einigen Bagatellerkrankungen hausärztlich behandelt habe. Er habe den Eindruck, es bestehe eine chronische psychiatrische Erkrankung, weswegen der Beschwerdeführer auch regelmässig einen (ihm namentlich nicht bekannten) Psychiater in Winterthur aufsuche und wohl auch Psychopharmaka einnehme. Eine somatische Erkrankung, welche die Arbeitsfähigkeit beeinträchtige, bestehe nicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 3. Dezember 2014 (Urk. 9/14) zuhanden der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin führte Dr. G.___ aus, dass der Beschwerdeführer - anamnestisch - an einer Schizophrenie leide, welche sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirke und wohl im Jahr 2009 erstmals diagnostiziert worden sei. Er zeige keine Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht. Die Prognose sei abhängig von der Therapieakzeptanz, wobei der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer höchstens einen Psychiater mit identischem sprachlichem und kultu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rellem Hintergrund akzeptiere. Die Arbeitsfähigkeit könne er nicht beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilen. Wahrscheinlich sei ihm auch keine behinderungsangepasste Tätigkeit zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar. Eine Reintegration sei aufgrund der langen Abwesenheit vom Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt, der psychiatrischen Problematik sowie der sprachlichen und kulturellen Problematik hochgradig unwahrscheinlich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___, welche den Beschwerdeführer seit dem 4. Mai 2012 psychiatrisch behandelt, stellte in ihrem Bericht vom 30. März 2015 (Urk. 9/21) zuhanden der Beschwerdegegnerin folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode mit </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychotischen Symptomen (ICD-10: F 33.2, bestehend seit 3-4 Jahren)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10: F 43.1, bestehend seit </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehreren Jahren)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Paranoide Schizophrenie (ICD-10: F 20.0, bestehend seit 3-4 Jahren) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Befund sei der Beschwerdeführer bewusstseinsklar, wach, kooperativ, freund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich zugewandt und mit Ausnahme der zeitlichen Orientierung in allen anderen drei Qualitäten orientiert. Er weise ein vorgealtertes Aussehen auf. Die Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentration, die Aufmerksamkeit, die Auffassung und das Gedächtnis seien leicht- bis mittelgradig reduziert. Das Denken sei formal verlangsamt, teilweise perse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verierend, eingeengt auf die Gesundheitsproblematik. Inhaltlich habe er Verfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsideen und paranoide Vorstellungen mit dem Gefühl, dass die Leute ihn verfolgten und durch installierte Kameras bei ihm zuhause beobachteten. Er habe Ich-Störungen in Wahn, Gedankenlesen, Fremdbeeinflussung der Gedanken, Seele und Körper. Psychomotorisch sei er unruhig und habe Ein- und Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlafstörungen sowie eine Tag-/Nachtumkehr. Er sei antriebsreduziert und die affektive Schwingungsfähigkeit sei reduziert. Er habe eine niedergedrückte depressive Grundstimmung mit Freudlosigkeit und Hoffnungslosigkeit. Es gäbe keine Anhaltspunkte für Fremd- oder Selbstgefährdung. Die Prognose sei schlecht. Seit anfangs 2012 sei der Beschwerdeführer zu 100 % arbeitsunfähig. Er sei aufgrund der Krankheitssymptome in der Arbeits- und Leistungsfähigkeit stark eingeschränkt. Er habe auch oft Mühe, seinen Haushalt selber zu besorgen, und brauche Fremdhilfe. Auch eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei ihm nicht zumutbar. Mit einer Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit könne nicht gerechnet werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im psychiatrisch-psychotherapeutischen Gutachten von Dr. E.___ vom 6. August 2015 (Urk. 9/28) wurden folgende Diagnose genannt (S. 12): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kombinierte Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F 61.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit narzisstischen, neurasthenischen, misstrauischen (paranoiden) </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und emotional expressiven/histrionischen/sensitiven Anteilen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Abhängigkeitssyndrom von Tabak sowie unregelmässigem </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Konsum von Alkohol und Cannabinoiden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei 1977 i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Iran als Kind einer kurdisch-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ira</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kischen Flücht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lingsfamilie gebo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren worden. Dort habe er 5 Jahre eine Primarschu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">le besucht. Dann sei seine Fami</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lie zurück in den Irak gegangen und er sei „eine Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eit lang" bei den Peschmerga ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiv gewesen. Er habe keine weitere Schule besucht und einen (anderen) Beruf habe er auch nicht erlernt. Sein Beruf sei Musiker und Komponist. 1998 sei er in die Schweiz eingereist. Er habe Asyl beantragt und eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Aufenthaltsbewilligung F erhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (vorläufige Aufnahme). Er sei zunächst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">etwa ein halbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jahr als Küchenhilfe tätig gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Danach habe er bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">circa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2003 als Musiker </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- unter anderem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit einer eigenen Band </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gearbeitet. Dann sei er zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmend krank und arbeitsunfähig geworden. Seit 1998 werde er vom Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienst finanziell unterstützt. Im Vordergrund seiner Beschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stünden Schlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">törungen. Seit seiner Kindheit sei er innerlich unruhig. Ausserdem sei es für ihn unangenehm, in Gesichter anderer Menschen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu sehen. Er habe die Empfindu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ng, als würden die Blicke in ihn eindringen. Er habe „f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rüher" auch Stimmen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hört. Es seien „Geräusche wie von Ausserirdischen" gewesen. Er mache sich „viele Gedanken". Er sei sehr sensibel und sehr empfindsam. Er fühle sich von Farben und Zahlen beeindruckt, könne sich manchmal nicht von ihnen lösen. Er habe in seinem Leben viele negative</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Erfahrungen gemacht. Er sei unterdessen miss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geworden. Er frage sich auch nach dem Sinn des Le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bens. Er sei oft lustlos und mü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de. Er ziehe sich sozial zurück, weil es sonst i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mmer wieder zu zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menschli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen (Autoritäts-) Konflikten komme.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In den Akten f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nden sich Einschätzungen des Hausarztes u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd des behandelnden Psychiaters.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. G.___ vermute</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Fall </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> „eindrucksmässig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche psychiatrische Erkrankung/Schizophrenie". Zudem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werde auf einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwierige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sprachliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und kulturelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Hintergrund und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge Abwesenheit vom Arbeitsmarkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hingewiesen (vgl. seine Berichte vom 10.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. Dezember 2014). Weitere versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinisch rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vante Angaben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrisch- psychotherapeuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht nicht for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">muliert. Im Bericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien gemäss ICD-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine parano</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ide Schizo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phrenie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (F 20.0)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rezidivierende depressive Störung mit gegenwärtig schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer Episode mit psychotischen Symptomen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">33.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">posttraumatisc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">he Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">43.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> attestiert. Eine vollständige Arbeitsunfähigkeit sei seit „anfangs 2012 bis auf weiteres" anzunehmen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">llerdings </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne er gutachter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seits weder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die nosologische Einordnung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerden und Befunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> noch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Postulat der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsunfähigkeit aufgrund des Berichts bestätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nämlich m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it Bezug zum Klassifikationssys</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tem weder beschrieben, noch differenziert diskutiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien nicht nachvollziehbar und sogar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilweise widersprüchlich. Die objektiven psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">patho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logischen Befunde (zeitlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unscharf orientiert, Konzentration/Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">merk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samkeit/Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassung/Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dächtnis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">du</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziert, im Denken verlangsamt/per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verierend/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingeengt, psychomotorisch un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruhig, Antrieb vermindert, affektiv vermindert schwingun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig, depressiv verstimmt) lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ssen qualitativ ein unspezifisches depressives Syndrom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erkennen. Der Schweregrad bleibe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aber unklar. Objektivierbare psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pathologische Befunde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien anlässlich der aktuellen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">22. Juli </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 gar nicht vorhanden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewesen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> In der Interaktion </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> emotional expressiv und narzisstisch.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lasse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beim Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnose einer kombi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nierten Persö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nlichkeitsstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ICD-10: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">61.0) mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it begründen. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der aktuellen Untersuchung, der vorliegenden Akten und der Angaben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> selbst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von einer leicht ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prägten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kombinierten Persönlichkeitss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">törung aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dabei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> narzissti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche, neurasthenische, misstrauische (paranoide) und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> emotional expressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ve/histrionische/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sensitive Anteile zu erkennen, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter anderem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ezidivierenden depressiven und/oder histrionisch-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">expressiven Syndromen führen könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> insbesondere die in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Akten beschriebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch anmutenden Beschwerden und Befunde Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sdruck der miss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauischen (para</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den) und emotional expressiven/histrionischen/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sensitiven Anteile. Hierfür </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spreche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch, dass zum Zeitpunkt ihrer Beschreibung eine Unsi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherheit bestand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en habe, ob sie allfäll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ig einem affektiven oder einem schizo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phreniformen Syndrom zuzuordnen seien. Schliesslich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch auf ein Abhängig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ssyndrom von Tabak, den unregelmä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ssigen Konsum von Alkohol und Cannabinoiden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie vielfältige soziale Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen hinzuweisen. Mit Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung gemäss ICD-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Reihe von klinisch wichtigen, länger anhaltenden Zustandsbildern und Verhaltensmustern gemeint. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">druck des charakteristischen, individuellen Lebensst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ils, des Verhältnisses zur eige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Person und zu anderen Menschen. Meist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entständen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diese Zustandsbilder und Verhaltensmuster</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Folge konstitutioneller Faktoren und sozialer Erfahrun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen schon früh im Verlauf der individuellen Entwicklung (im Fall de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers lägen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hinweise auf belasten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de Erfahrungen in der Kindheit/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jugend und Autoritätskonflikte mit dem Vater vor). Die spezifische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Persönlichkeitsstörungen (ICD-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">60.xx), die kombinierten und andere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Persönlichkeitsstörungen (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">61) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tief verwurzelte, anhaltende Verhaltensmuster, die sich in starren Reaktionen auf unterschiedliche persönliche und soziale Lebenslagen zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en (hier </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor allem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Autoritätsprobleme, dysfunktionale </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aktion in sozialen Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie verkörper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n gegenüber der Mehrheit der betreffenden Bevöl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kerung deutliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abweichungen im Wahrnehmen, Denken, Fühlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und in den Beziehun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zu Ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren. Solche Verhaltensmuster </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> meistens stabil und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezögen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich auf vielfältige Bereiche des Verhaltens und der psychologischen Funktionen. Häufig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gingen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie mit einem unterschiedlichen Ausmass per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichen Leidens und gestörter sozialer Funktionsfähigkeit einher (hier gestörte berufliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Integra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion, keine stabile part</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerschaftliche Bin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung, Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise auf persönli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dividuelle soziale Desintegrati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">on bereits in der Heimat). Die Differenzial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">typologie, also die Frage nach der U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ntergruppe in der Kategorie Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung (kombiniert oder „nur" narzisstis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch, histrionisch, para</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noid, etc.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei vor allem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von akademischem - allfällig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapeutischem - Interesse und habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus versicherungsmedizinischer Sicht keine Auswirkung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf die Beurteilung des Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">flus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ses der Störung auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeitsstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beim Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sicher nicht gleichzusetzen mit einer mittelschweren oder gar schweren psychiatrischen Störung, die die Handlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s- und Willensfreiheit und/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oder den Realitätsbezug </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(fast) vollständig verunmögli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che. Solc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">he Störungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beispielsweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> End</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stadien der Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung einer Demenz, einer langjäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder hochakute</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Schizophrenie oder ein Del</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ir. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erfüllt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kriterien der Kategorie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor allem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch seine gestörte berufliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Integration aufgrund interaktio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neller Konflikte. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weitere aus rein psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächliche Auffäll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">igkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht mit überwieg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit erkenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar. Die medizinisch-theore</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tische Einschätzung der quali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tativen und quanti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tativen Ausw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">irkungen einer Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichkeitsstörung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Literatur differenziert, aber nicht abschliessend diskutiert. Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachterlicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einschätzung ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine leicht ausgeprägte Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">61.0), wie sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beim Beschwerdeführer vorliege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, einen relevanten (krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsbedingten) Einfluss auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von 25 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (von 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">%) auf dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausgegli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenen Arbeitsmarkt. Dabei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständen De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fizite in den Bereichen Durchhaltefähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, Anpassung an Regeln, Flexibilität und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruppenfähigkeit im Vordergrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Für angepasste Tätigkeiten (wenig Team-/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kontakt, gut strukturiert, wenig Zeitdruck) und Tätigkeiten im Haushalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne aus rein psychiatrisch-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapeutischer Sicht keine Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angenom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men werden. Medizinisch-theoretisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gnose einer Persönlichkeitsstörung (oft tr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">otz langjähriger psychiatrisch-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">T</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herapie) meist chronisch stabil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Von der hier erläuterten Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne medizinisch-theore</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch ab der Adoleszenz, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das heisst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Fall </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">itte der 1990er Jahre (18. Altersj</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ahr = 1995), also weit überwiegend wahrscheinlich vor der Einreise in die Schweiz ausgegangen werden. Weitere (allfällig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsmedizinisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">relevante) Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen gemäss ICD-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10 (Kapitel F, psychische und Verhaltensstörungen) könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beim Beschwerdeführer nicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründet werden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der gutachterlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsfremde Gesichtspunkte (psychosoziale Faktoren wie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beispielsweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Herkunft, Migration, einfache Schulbildung, keine Berufsausbildung, sehr geringe Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfahrung, fehlender Berufsabschluss, Abstinenz vom und Lage am Arbeitsmarkt, persönliche Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rufswünsche, ungenügende Sprach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenntnisse, unkla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">status etc.) mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedacht und von krankheitsbedingten, objekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Befunden abgegrenzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese krankheitsfremden Gesichtspunkte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besässen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor allem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> therapeutische und sozialarbeiterische Relevanz und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gingen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht in d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Beurteilung der medizinisch-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">theoretischen Zumutbarkeit einer allfällig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit aus psychiatrisch-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychotherapeutischer Sicht mit ein. Sie erklär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en mit weit überwiegender Wahrscheinlichkeit die Diskrepanz zwischen der subjektiven und der objektiven Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit. Sie behinder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n auch (als nicht krankheitsbedingte Faktoren) die medizinisch zumutbare Willensan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strengu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ng zur Überwindung der Defizite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beziehungsweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Motivation zur Leistungssteigerung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. April 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2), mit welcher auf das Rentenbegehren nicht eingetreten wurde, basierte auf folgenden medizinischen Beurteilungen: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ beantwortete in ihrem Bericht vom 18. Juli 2016 (Urk. 9/38 S. 1-2) die von der Sozialabteilung der Gemeinde H.___ gestellten Fragen und führte unter Nennung der bereits im Bericht vom 30. März 2015 (vgl. E. 3.4) gestellten Diagnosen aus, dass aus aktueller Sicht eine Integration des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers in den ersten Arbeitsmarkt wenig wahrscheinlich aussehe. Ein niederschwelliges Beschäftigungsprogramm (bis zu 50 %) ohne grosse Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahl könnte in Betracht gezogen werden, um die Verbesserung der gesundheitlichen Situation zu fördern. Der Beschwerdeführer fühle sich aber in zwischenmenschlichen Kontakten angegriffen, nicht erwünscht und reagiere oft mit Vermeidung oder mit Flucht. Eine volle Arbeitsfähigkeit sei aufgrund der aktuellen Symptome und des Verlaufs nicht zu erwarten. Eine allfällige Stresssi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuation könnte den aktuell stabilen Gesundheitszustand zusätzlich verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tern. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Austrittsbericht der F.___ vom 28. September 2016 (Urk. 9/38 S. 3-8) wurden folgende Diagnosen genannt: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Paranoide Schizophrenie (ICD-10: F 20.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Schädlicher </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gebrauch (ICD-10: F 10.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10: F 43.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer sei seit dem 21. September 2016 in der F.___ hospitalisiert gewesen und sei am 5. Behandlungstag (26. September 2016) auf eigenen Wunsch - wegen der engen Bindung zu seinem Hund - ausgetreten. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer habe von Verfolgungsängsten und innerer Ablehnung gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über Arabern seit seinem politischen Aktivismus im Nordirak bis zu seiner Flucht in die Schweiz im Jahr 1998 berichtet. In letzter Zeit habe er auch beim Fernsehen und Fahrzeugführen unter Gedankeneingebungen gelitten. Im Tram habe man über ihn geredet. Immer wieder sei ihm die Zahl 17 zugespielt worden. Vor einige Monaten habe er nachts grüne Ausserirdische beobachten können. Er leide vor dem Hintergrund dieser Symptome unter intensiven Verfolgungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ängsten, gene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reller Verunsicherung und Schlaflosigkeit, weshalb er auch immer mehr Alkohol getrunken habe - im letzten Monat mindestens 2.5 Liter Bier täglich. Im psychiatrischen Befund sei der Beschwerdeführer wach, bewusst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seinsklar, zu allen 4 Qualitäten orientiert und gepflegt ohne Hinweis auf Störung von Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassung, Konzentration oder Gedächtnis. Formalgedanklich sei er leicht sprung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haft, sonst kohärent. Inhaltlich habe er paranoide Ideen innerhalb eines systema</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisierten Wahnsystems. Zudem habe er optische und akustische Halluzinationen. Er weise eine labile Ich-Grenze mit Gedankeneingebung und Gedanken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausbrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung auf. Im Affekt sei er euthym und ängstlich. Die Psychomotorik sei leicht reduziert. Der Appetit sei gut. Er habe Einschlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen. Klinisch gäbe es keinen Hinweis auf akute Selbst- oder Fremd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefährdung. Die Aufnahme sei bei Posi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tivsymptomatik einer bekannten para</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noiden Schizophrenie und Alkoholmiss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brauch zum Alkoholentzug und zur medikamentösen Neueinstellung erfolgt. Es sei ein komplikationslos verlaufender Lorazepam gestützter Alkoholentzug mit ebenfalls komplikationsloser schritt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiser antipsychotischer medikamentöser Neueinstellung auf 4 Milli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gramm Risperidon täglich erfolgt. Hierunter habe sich die psychotische Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik mit Gedankeneingebung, Gedankenausbreitung und paranoiden Ängsten deutlich rückläufig gezeigt. Bei fortbestehender Resi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dualsymptomatik mit Gedanken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingebung in Situationen der Reizüberflutung hätten sie dem Beschwerdeführer eine weitere schrittweise Aufdosierung der antipsychotischen Medikation auf zunächst 6 mg Risperidon im Rahmen eines fortgeführten stationärpsychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Aufenthaltes empfohlen. Dennach habe der Beschwerdeführer am fünften stationären Behandlungstag auf seinen sofor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen Austritt aus der Klinik wegen seiner engen Bindung zu seinem Hund, von welchem er sich nicht trennen möchte, bestanden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. I.___, Facharzt Anästhesiologie FMH, zertifizierter Gutachter) vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) nahm am 27. Oktober 2016 Stellung zu den im Rahmen der Neuanmeldung neu eingereichten medizinischen Berichten (Urk. 9/44 S. 2-3) und führte aus, dass die F.___ die Diagnosen des einweisenden Psychiaters Dr. C.___ übernommen habe. Der bezweckte Alkoholentzug (bei 2.5 Litern Bierkonsum pro Tag) sei mit Lorazepam gestützt worden und auf eine antipsychotische Medikation hin hätten sich die bei Eintritt festgestellte psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tische Symptomatik und die Ängste deutlich zurückgebildet. Es sei deshalb davon auszugehen, dass diese unter Alkoholeinfluss festgestellte Störung bei Alkohol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abstinenz und korrekter Medikation die Arbeitsfähigkeit nicht zusätzlich beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtige. Eine richtungsweisende und dauerhafte Veränderung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustandes mit einschränkendem Einfluss auf die medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit sei damit nicht glaubhaft dargestellt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie eingangs dargelegt, obliegt es der versicherten Person, die relevante Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhaltsänderung glaubhaft zu machen; diesbez</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">üglich spielt der Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsatz nicht. Deshalb hat das Gericht der beschwerdeweisen Überprüfung einer Nichteintretensverfügung den Sachverhalt zugrunde zu legen, wie er sich der Verwaltung bot (BGE 130 V 64 E. 5.2.5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stützt sich zur Glaubhaftmachung der von ihm mit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Neuanmeldung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. Oktober 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/42) geltend gemachten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terung seines Gesundheitszustandes i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nsbesondere auf den Austrittsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der F.___ vom 28. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 4.3), zumal sich aus dem Bericht von Dr. C.___ vom 18. Juli 2016 keine veränderte Einschätzung zu derjenigen vom 4. Mai 2012 (vgl. E. 3.4) ergibt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Austrittsbericht der F.___ wurden eine paranoide Schizophrenie (ICD-10: F 20.0), eine psychische und Verhaltensstörung durch Alkohol: Schädlicher Gebrauch (ICD-10: F 10.0) und eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10: 43.1) diagnostiziert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die posttraumatische Belastungsstörung nach ICD-10: F 43.1 entsteht als eine verzögerte oder protrahierte Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation aussergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigen Ausmasses (kurz oder anhaltend), die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde. Hierzu gehören eine durch Naturereignisse oder von Menschen verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sachte Katastrophe, eine Kampfhandlung, ein schwerer Unfall oder Zeuge des gewaltsamen Todes anderer oder selbst Opfer von Folterung, Terrorismus, Verge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltigung oder anderen Verbrechen zu sein. Die diagnostischen Leitlinien der ICD geben vor, dass diese Störung nur dann diagnostiziert werden kann, wenn sie innerhalb von 6 Monaten nach einem traumatisierenden Ereignis von ausserge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wöhnlicher Schwere aufgetreten ist (vgl. Internationale Klassifikation psychischer Störungen der Weltgesundheitsorganisation, ICD-10 Kapitel V (F), Klinisch-diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nostische Leitlinien, 10. Auflage, F 43.1 S 207 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend ist nicht nachvollziehbar, dass beim Beschwerdeführer eine sich auf die Leistungsfähigkeit auswirkende posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) besteht. Diese Diagnose gemäss ICD-10 setzt mitunter voraus, dass die Störung innerhalb von 6 Monaten nach einem traumatisierenden Ereignis von aussergewöhnlicher Schwere auftritt. Der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldete sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach seiner Einreise in die Schweiz im Jahre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1998 erst am 6. September 2014 erstmals zum Leistungsbezug an. Folglich fehlt es am zeitlichen Zusammenhang zwischen einem - im Irak erlittenen - traumatisierenden Ereignis und der nun behaupteten Störung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.3</span><span> </span><span id="XX007"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Alkoholismus und Medikamentenmissbrauch (wie auch Drogensucht) begründen nach ständiger Rechtsprechung keine Invalidität im Sinne des Gesetzes. Vielmehr wird eine solche Sucht invalidenversicherungsrechtlich erst bedeutsam, wenn sie ihrerseits eine Krankheit oder einen Unfall bewirkt hat, in deren Folge ein kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perlicher oder geistiger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigender Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden eingetreten ist, oder aber wenn sie selber Folge eines körperlichen oder geistigen Gesundheitsschadens ist, welchem Krankheitswert zukommt (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 124 V 265</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3c; AHI 2002 S. 30, I 454/99 E. 2a). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die durch schädlichen Gebrauch von Alkohol bewirkten psychischen und Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltensstörungen (ICD-10: F 10.0), welche beim Beschwerdeführer diagnostiziert wurden, begründen demnach grundsätzlich keinen invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierenden Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Gutachten vom 6. August 2015 (vgl. E. 3.5) wurde das Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegen einer paranoiden Schizophrenie - wie diese schon damals Dr. C.___ diagnostiziert hatte (vgl. E. 3.4) - plausibel verneint. Stattdessen subsumierte Dr. E.___ die objektiven psychopathologischen Befunde unter die Diagnose einer kombinierten Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F 61.0) und schloss die beim Beschwerdeführer vorliegenden psychotisch anmutenden Beschwerden und Befunde mit ein, indem er der Persönlichkeitsstörung narzisstische, neurastheni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche, misstrauische (paranoide) und emotional expressive/histrio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nische/sensitive Anteile zusprach. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch zu allfälligen Auswirkungen der psychiatrischen Befunde auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit nahm die F.___ keine Stellung und es wurden darin auch sonst keine schlüssigen Angaben gemacht, welche darauf hindeuten würden, dass deswegen nunmehr eine (höhere) quantitative und/oder qualitative Beeinträchtigung des Beschwerdeführers in bisheriger oder in angepasster Tätigkeit resultieren könnte, als zum Zeitpunkt der leistungsabweisenden Verfügung vom 13. Oktober 2015. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem sich bereits nach einem 5-tägigen Aufenthalt in der F.___ - mit Alkohol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entzug und angepasster Medikation - die psychotische Symptomatik sowie die Ängste deutlich zurückgebildet haben, ist in Übereinstimmung mit RAD-Arzt Dr. I.___ (vgl. E. 4.4) davon auszugehen, dass keine erhebliche und dauerhafte Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung des psychischen Gesundheitszustandes glaubhaft gemacht wurde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend genügen die eingereichten Berichte - insbesondere auch angesichts der kurzen Zeitspanne zwischen Neuanmeldung und letztmaliger materieller Beurteilung (rund 1 Jahr später, vgl. E. 1.5) - nicht, um eine relevante Veränderung des medizinischen Sachverhaltes seit dem 13. Oktober 2015 glaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haft zu machen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer mit Brief vom 13. Februar 2015 (Urk. 9/17) gestützt auf Art. 21 Abs. 4 ATSG darauf hinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen wurde, dass Leistungen verweigert werden können, wenn versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sonen sich einer zumutbaren Behandlung widersetzen, die eine wesentliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besserung der Erwerbsfähigkeit verspricht, und unter diesem Gesichtspunkt aufgefordert wurde, sich in ärztliche Behandlung zu begeben. Nachdem der Beschwerdeführer den stationären Aufenthalt in der F.___ selber abbrach, obwohl die behandelnden Ärzte eine Weiterführung desselben empfahlen, lässt sich das Nichteintreten auf die Neuanmeldung zusätzlich mit der Verletzung der auferleg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Schadenminderungspflicht begründen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ist damit zu Recht auf die Neuanmeldung nicht einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten. Die angefochtene Verfügung ist demnach zu schützen und die Beschwerde vollumfänglich abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span id="VV111"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen für die Bewilli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeistän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115).</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer bezieht Sozialhilfe (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Mit Blick darauf ist er im vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegenden Verfahren bezogen auf den massgebenden Zeitpunkt als prozessual bedürftig zu qualifizieren. Da auch die weiteren Anspruchsvoraussetzungen (fehlende Aussichtslosigkeit und sachliche Notwendigkeit der Rechtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung) erfüllt sind, ist dem Beschwerdeführer in Bewilligung seines Gesuchs vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) die unentgeltliche Prozessführung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu gewähren und es ist ihm </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsanwalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. iur. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sebastian Lorentz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Zürich, als unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltlicher Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertreter für das vorliegende Verfahren zu bestellen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gerichtskosten, die nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert zu bemessen sind (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG), sind auf Fr. 600.-- anzusetzen und dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen, jedoch zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsanwalt Sebastian Lorentz ist in Anbetracht der zu berücksichtigenden Akten und der zu behandelnden Rechtsfragen bei einem gerichtsüblichen Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denansatz von Fr. 220.-- als unentgeltlicher Rechtsvertreter mit einer Prozessent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung in der Höhe von Fr. 1‘400.-- (inklusive </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Barauslagen und Mehrwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer ist darauf hinzuweisen, dass er zur Nachzahlung der Gerichtskosten und der Kosten für die unentgeltliche Rechtspflege verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist (§ 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsgericht, GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Bewilligung des Gesuchs vom 3. Mai 2017 wird dem Beschwerdeführer die unent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">geltliche Prozessführung gewährt und es wird ihm Rechtsanwalt Sebastian Lorentz, Zürich, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt. </span></p><p class="Normal Dispotext"><br/></p><p class="Normal Dispotext"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text7"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Sebastian Lorentz, Zürich,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1’400.-- (inklusive</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Barauslagen und </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Mehrwertsteuer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span id="Text5"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Sebastian Lorentz</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstGeiger</p><p></p></div> </div></body></html>