A bteilung III C -2625/2006 {T 0/2} U rteil vom 10. M ai 2007 M itw irkung: Eduard Acherm ann, vorsitzender R ichter Franziska Schneider, R ichterin Francesco Parrino, R ichter W ilhelm -U lrich Schodde, G erichtsschreiber S._______ Beschw erdeführer, gegen Eidgenössische Invalidenversicherung (IV), IV-Stelle für Versicherte im A usland, Postfach 3100, 1211 G enf 2, Vorinstanz, betreffend Invalidenrente B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D er am 5. Februar 1950 geborene, aus der R epublik M azedonien stam - m ende S._______, der ab M ärz 1990 bis 1991 m it U nterbrüchen in der Schw eiz als H ilfselektriker tätig gew esen ist, dabei obligatorische Beiträge an die Schw eizerische Alters-, H interlassenen- und Invalidenversicherung (AH V/IV) entrichtet hat und danach noch bis 1994 in der Schw eiz w ohnhaft geblieben ist, stellte erstm als am 25. April 1991 bei der IV-Stelle Zürich ein G esuch um Leistungen der schw eizerischen Invalidenversicherung und führte dabei unter anderem an, seit einem am 13. Juli 1990 erlittenen U n- fall an R ückenbeschw erden, Teillähm ungen, einer G ehbehinderung und ei- ner psychischen Erkrankung zu leiden (act. 1). Im Arztbericht vom 6. Juni 1991 hielten die D res. m ed. R . R üdt und S. M ariacher, Kantonsspital W in- terthur, fest, dass der Versicherte seit dem U nfall vom 13. Juli 1990 (Ver- hebungstraum a m it N ebenw irkungen) an lum bovertebralem Syndrom bei Status nach H em ilam inektom ie L4/5 links m it m ediolateraler D iskushernie L4/5 am 29. August 1990, Algodystrophie Stadium II des linken U nter- schenkels und des linken Fusses bei Status nach H em ilam inektom ie, post- throm botischem Syndrom vom linken U nterschenkel bei Status nach tiefer U nterschenkelthrom bose links am 6. O ktober 1990 litt und ab dem 13. Juli 1990 bis zum D atum des Arztberichtes zu 100% arbeitsunfähig sei und ihm nur noch abw echslungsreiche (nicht viel Sitzen) und rückenschonende Tätigkeiten zum utbar seien (act. 18-19). M it Verfügung vom 23. O ktober 1992 sprach die IV-Stelle Zürich S._______ rückw irkend ab dem 1. Juli 1991 eine ganze Invalidenrente und Zusatzrenten für Ehefrau und Kinder zu; der R entenberechnung w urde ein Invaliditätsgrad von 70% , die R en- tenskala 3, eine anrechenbare Beitragsdauer von einem Jahr und 4 M ona- ten und ein m assgebendes durchschnittliches Jahreseinkom m en von Fr. 48'600.-- zugrunde gelegt (act. 30-31). M it Verfügung vom 6. D ezem ber 1993 w ies die IV-Stelle Zürich das G esuch des Versicherten vom 23. N o- vem ber 1992 um Ausrichtung einer H ilflosentschädigung ab m it der Be- gründung, dass er nicht regelm ässig der H ilfe D ritter bedürfe (act. 44). Im Laufe des im Septem ber 1993 eingeleiteten R evisionsverfahrens hielt die IV-Stelle Zürich an ihrer vorherigen Einschätzung fest. Ab Februar 1995 w urde die R ente von der IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IV-Stelle) in G enf ausbezahlt, da der Versicherte die Schw eiz per 27. Januar 1995 ver- lassen hatte (act. 62). Am 30. M ärz 1995 teilte die SAK dem Versicherten m it, dass ihm ab dem 1. M ärz 1995 eine ganze Invalidenrente und Zusatz- renten für die Ehefrau und seine Kinder ausbezahlt w ürden (act. 65). Im ab August 1996 eingeleiteten R evisionsverfahren kam der IV-Stellen-Arzt D r. m ed. J.- J. M ichoud am 12. M ärz 1999 zum Schluss, dass sich keine Bes- serung des G esundheitszustandes des Versicherten eingestellt habe, so dass w eiterhin die ganze Invalidenrente gew ährt w urde (act. 86). Im M ärz 2003 w urde das dritte R evisionsverfahren eingeleitet. M it Schreiben vom 3. April 2004 liess der Versicherte zahlreiche, zum Teil undatierte und m it unleserlichen U nterschriften der Ärzte versehene m edizinische U nterlagen ins R echt legen, w onach er hauptsächlich an Phlebothrom bose und R ü-3 ckenschm erzen, ungenügender D urchblutung der unteren G liedm assen, Status nach Bandscheibenoperation sow ie Bluthochdruck leide und keine Arbeitstätigkeit m ehr ausüben könne (act. 106-112). D er IV-Stellen-Arzt D r. m ed. W . Luethi kam nach Einsicht in diese U nterlagen am 8. O ktober 2003 zum Schluss, dass gegenüber des w ährend der letzten R evision fest- gestellten G esundheitssituation, nunm ehr die Schw ellung des Beines an- scheinend nicht m ehr vorhanden sei, und dass der Versicherte sein G e- w icht auf vernünftige 75 kg reduziert habe; diese beiden Aspekte liessen auf eine Besserung des G esundheitszustandes schliessen, so dass nun- m ehr eine 50% -ige Tätigkeit durchaus zum utbar sei. D ie bisherige Arbeits- unfähigkeit als H ilfsarbeiter auf dem Bau (etc.) sei w eiterhin 70% , leichte sitzende Verw eisungstätigkeiten seien seit dem undatierten Bericht aus Tetovo (w ohl August 2003) zu 50% zum utbar (act. 115). D er durch die Ex- pertin für w irtschaftliche Invaliditätsbem essung erstellte Erw erbsvergleich vom 4. Januar 2005 ging von einem M onatslohn eines Arbeiters in der schw eizerischen Baubranche (Statistik: Schw eizerische Lohnstrukturerhe- bung 2002, Bundesam t für Statistik) von Fr. 4'765.-- aus und stellte diesen Validenlohn dem Invalidenlohn von Fr. 1'830.-- gegenüber. D ieser Lohnbe- trag w urde errechnet, indem vom statistisch festgelegten Lohn für die vom IV-Stellen-Arzt em pfohlenen leichteren Verw eisungstätigkeiten (vergleich- bar m it leichten Tätigkeiten im D etailhandel, R eparatur von H aushaltsgü- tern, Inform atiksektor, etc.) von durchschnittlich Fr. 4'306.-- bei einer 50% - igen Tätigkeit und einem w eiteren Abzug von 15% in Anbetracht des Alters und der Tatsache, dass der Versicherte nur leichte sitzende Tätigkeiten ausüben kann, insgesam t Fr. 2'475.95 abgezogen w urden. Som it kam die Expertin auf eine Erw erbseinbusse bzw . einen Invaliditätsgrad von 62% (act. 116). M it Beschluss vom 19. Januar 2005 ersetzte die IV-Stelle die bisher bezahlte ganze R ente durch eine D reiviertelsrente und teilte dies dem Versicherten m it Vorbescheid vom 20. Januar 2005 m it (act. 117, 118). M it Schreiben vom 1. Februar 2005 legte der Versicherte neue m edi- zinische U nterlagen vom 14. Januar und 1. Februar 2005 ins R echt und gab an, dass sich sein G esundheitszustand verschlim m ert habe, und dass ihm eine O peration bevorstünde (act. 119-120). D er IV-Stellen-Arzt D r. m ed. W . Luethi, dem diese U nterlagen zur Einsichtnahm e unterbreitet w or- den w aren, kam am 22. April 2005 zum Schluss, dass die Arztberichte nur die bereits bekannten Leiden des Versicherten, w ie zum Beispiel H yperto- nie, Kreislaufinsuffizienz, Phlebothrom bose und Status nach D iskushernie- operation auflisteten, und dass keine neuen Befunde m itgeilt w orden sei- en. D ie ebenfalls erw ähnte G astroduodenitis (M agenentzündung) sei prob- lem los m it M edikam enten behandelbar; ein Einfluss auf die Arbeitsfähig- keit ergebe sich dam it nicht, insbesondere könne keine Verschlechterung des G esundheitszustandes daraus abgeleitet w erden. Abschliessend er- w ähnte der IV-Stellen-Arzt, dass keine Angaben zur Art der bevorstehen- den O peration zu finden seien, und dass er an seiner Stellungnahm e fest- halte (act. 123). M it Schreiben vom 20. M ai 2005 reichte der Versicherte w eitere m edizinische U nterlagen ins R echt. D iese beziehen sich haupt- sächlich auf einen U ntersuchungsbericht vom 20. M ai 2005 (erstellt vom M edizinischen Zentrum G ostivar, D r. m ed. D am janoski), w orin die Entde-4 ckung einer N ierencyste (gutartig, scharf um randet) sow ie norm al ableiten- de H arnw ege und norm ale Leberw erte beschrieben w erden. D er IV-Stel- len-Arzt D r. m ed. W . Luethi kam in seiner Stellungnahm e vom 19. Juni 2005 zum Schluss, dass aufgrund der zuletzt eingereichten m edizinischen U nterlagen eine O peration nicht zw ingend sei. D ie gutartige N ierencyste habe deshalb keinen Einfluss auf die bisherige, aktuelle und zukünftige Ar- beitsfähigkeit des Versicherten und dieser sei w eiterhin in leichteren Tätig- keiten zu 50% arbeitsfähig (act. 130). M it Verfügung vom 10. August 2005 w urde die bisher bezahlte ganze Invalidenrente ab dem 1. O ktober 2005 durch eine D reiviertelsrente ersetzt, w obei von einem Invaliditätsgrad von 62% ausgegangen w urde (act. 133, 134). M it Schreiben vom 29. August 2005 erhob der Versicherte bei der IV-Stelle Einsprache gegen die Verfü- gung vom 10. August 2005 und beantragte die Beibehaltung der ganzen Invalidenrente m it der Begründung, dass sich sein G esundheitszustand verschlechtert habe; abschliessend beantragte er eine um fassende U nter- suchung in der Schw eiz (act. 135). M it Einspracheentscheid vom 12. D e- zem ber 2005 w ies die IV-Stelle die Beschw erde ab m it der Begründung, dass ein Invaliditätsgrad von 62% festgestellt w erden konnte, w elcher zur Zusprechung einer D reiviertelsrente führe und keinen Anspruch auf eine ganze Invalidenrente gebe (act. 137). B. G egen den Einspracheentscheid vom 12. D ezem ber 2005 erhob S._______ (im Folgenden: Beschw erdeführer) am 17. Januar 2006 unter Beilage von aktenkundigen U nterlagen und einem Bericht (inkl. EKG ) des M edizinischen Zentrum s Tetovo vom 10. O ktober 2006 (recte: 2005), w onach er keine Tätigkeit, auch keine leichtere Verw eisungstätigkeit m ehr ausüben könne, Beschw erde bei der Eidgenössischen AH V/IV- R ekurskom m ission für die im Ausland w ohnenden Personen (nachfolgend: Eidg. R ekurskom m ission) m it dem Antrag, es sei der angefochtene Einspracheentscheid aufzuheben, und ihm sei w eiterhin eine ganze In- validenrente zuzusprechen. Zur Begründung führte er sinngem äss aus, dass sich sein G esundheitszustand verschlechtert habe. Abschliessend beantragte er erneut eine U ntersuchung in der Schw eiz. C . In ihrer Vernehm lassung vom 17. M ai 2006 beantragte die IV-Stelle (nach- folgend: Vorinstanz) die Abw eisung der Beschw erde und verw ies auf die Stellungnahm en ihres Vertrauensarztes D r. m ed. W . Luethi vom 7. M ärz/ 14. M ai 2006. D ieser hatte am 7. M ärz angegeben, dass die im m er w ieder vom Beschw erdeführer angekündigte O peration nicht erw ähnt w orden sei. Ebenfalls hinterfragte der IV-Stellen-Arzt die m edizinische N otw endigkeit von G ehhilfen (Stöcken) durch den Beschw erdeführer und auch den G rund für seine geklagten Brustschm erzen, da klinisch keine Anhaltspunkte für eine H erzinsuffizienz vorhanden seien; ein früheres EKG habe keine koro- nare H erzkrankheit ergeben, auch die erw ähnte D oppleruntersuchung sei nicht dokum entiert. Zusam m enfassend gebe es w eiterhin erhebliche An- haltspunkte, dass der G esam tzustand eine 50% -ige Verw eisungstätigkeit zulasse, dies besonders im H inblick auf die G ew ichtsreduktion von zuerst 100 kg auf 75 kg und jetzt noch 90 kg. Ebenfalls w ies der IV-Stellen-Arzt darauf hin, dass keine Elephantiasis m ehr am Bein, sondern nur noch ein 5 O edem erkennbar sei; er em pfahl noch die Einholung des D opplerberichtes und des aktuellen EKG und die erneute Vorlage der U ntersuchungsergebnisse (act. 139). M it Stellungnahm e vom 14. M ai 2006 führte der IV-Stellen-Arzt nach Einsicht in die zw ischenzeitlich erhaltenen w eiteren m edizinischen Berichte an, dass eine zusätzliche, neu aufgetretene internistische Erkrankung klar nicht vorliege. Ein relevantes N ierenleiden sei nicht festzustellen, und die in Aussicht gestellte O peration stehe nicht zur D iskussion. D ie ins R echt gelegten Berichte von D res. m ed. Em ini und Em urrllai w ürden davon nichts erw ähnen. Aufgrund des ins R echt gelegten EKG sei eine schw ere Angina pectoris (koronare H erzkrankheit) klar ausschliessbar, so dass w eiterhin einfache, nicht belastbare H ilfsarbeiten zum utbar seien. D ie anlässlich der R entengew ährung vorgelegenen Befunde (Elephantiasis Bein nach m öglicher Throm bose oder differentialdiagnostische Selbstbeschädigung) hätten sich w esentlich gebessert. Es liege noch ein gew isses O edem des Beines vor, eine groteske Schw ellung w erde aber von keinem der Ärzte m ehr m itgeteilt. M it dem reduzierten G ew icht sei zusam m en m it den gebesserten Befunden an der unteren Extrem ität eine Teilarbeitsfähigkeit spätestens ab Som m er 2004 w ieder gegeben (act. 141). D . R eplicando hielt der Beschw erdeführer m it Schreiben vom 6. Juni 2006 seine Anträge aufrecht und gab an, dass sich sein G esundheitszustand verschlim m ert habe. Er legte w eitere m edizinische Berichte ins R echt, w o- nach sein Kreislaufsystem , seine W irbelsäule und sein linkes Bein krank und beschädigt seien. Bezüglich der erw ähnten Zyste am Bein verm erkte er, dass er eine O peration fürchte. D r. m ed. D urim H asani gab in seinem Bericht (zusam m en m it EKG und U ntersuchungsergebnissen zur W irbel- säulenerkrankung) vom 6. Juni 2006 an, dass der Beschw erdeführer w e- gen seiner Leiden (Status nach D iskushernieoperation, Sudeck, Phlebo- throm bose, Selbstm anipulation) völlig arbeitsunfähig sei. E. M it D uplik vom 10. August 2006 hielt die Vorinstanz an ihrem Abw eisungs- antrag fest. Sie verw ies dabei auf die erneute Stellungnahm e ihres Ver- trauensarztes D r. m ed. W . Luethi vom 6. August 2006, der darauf hinw ies, dass die Verschlim m erung des G esundheitszustandes nicht nachvollzieh- bar sei. D ie erhebliche Besserung des pathologischen Zustandes am Bein m ache die entscheidende Besserung des Zustandes und entsprechend der Arbeitsfähigkeit aus. D er Beschw erdeführer habe laut EKG eine gute kar- diale Leistungsfähigkeit (EF 54% ), w as sogar m it m ittelschw erer M ännerarbeit vereinbar sei. D as beigelegte EKG sei absolut norm al, m it den kardialen Befunden alleine sei der Beschw erdeführer sicher voll- schichtig für m ittelschw ere Arbeiten einsatzfähig. D ie R öntgenbilder zeig- ten im Segm ent L4/5 (Stelle der vor 16 Jahren durchgeführten D iskusher- nieoperation) eine D egeneration der Bandscheibe, die übrigen Abschnitte seien altersentsprechend. Aufgrund der R ückenanam nese gelte w eiterhin die volle Arbeitsunfähigkeit für körperliche Schw erarbeit, doch leichte Ar- beiten w ären alleine vom R ücken aus sicher 6 Stunden täglich m öglich. D ie entscheidende Besserung des Beinbefundes sei unbestreitbar, zu- sam m en m it der R ückenproblem atik sei dam it eine 50% -ige Arbeitsfähig-6 keit in den aufgelisteten Verw eisungstätigkeiten m ehr als zum utbar (vgl. act. 114: R eparatur von Kleingeräten, Billettenverkäufer, D atensam m ler; act. 143). F. M it Schreiben vom 19. August 2006 hielt der Beschw erdeführer seine An- träge aufrecht und gab an, dass nicht nur sein linkes Bein krank sei, son- dern auch sein R ücken/Bandscheibe, dass er einen enorm niedrigen Blut- druck habe (m it O hnm acht), Zyste an der linken N iere und verstopfte H erz- adern. G . Am 1. Januar 2007 ging das Beschw erdeverfahren auf das Bundesverw al- tungsgericht über, das den Parteien am 2. April 2007 die Zusam m enset- zung des Spruchkörpers für den Entscheid in der Sache bekannt gab. Es sind keine Ausstandsbegehren eingegangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Be- urteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei den Beschw erdediensten der D epartem en- te hängigen R echtsm ittel. D ie Beurteilung erfolgt gem äss Art. 53 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw altungsge- richt (VG G , SR 173.32) nach neuem Verfahrensrecht. 1.2 G em äss Art. 31 VG G in Verbindung m it Art. 33 Bst. d VG G und Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG , SR 831.20) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Be- schw erden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der schw eizeri- schen IV-Stelle für Versicherte im Ausland. Eine Ausnahm e im Sinne von Art. 32 VG G liegt nicht vor. 1.3 D er Beschw erdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenom m en; er ist durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und hat ein schutzw ürdiges Interesse an deren Anfechtung (Art. 48 Abs. 1 des Bun- desgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG , SR 172.021]). Er ist daher zur Beschw erde legitim iert. 1.4 D a die Beschw erde im Ü brigen frist- und form gerecht eingereicht w urde, ist auf die Beschw erde einzutreten. 2. 2.1 Im vorliegenden Verfahren ist streitig (vgl. BG E 125 V 414 Erw . 1b) und vom Bundesverw altungsgericht zu prüfen, ob die IV-Stelle zu R echt die zu-7 vor zugesprochene ganze Invalidenrente nach einem von Am tes w egen durchgeführten R evisionsverfahren durch eine D reiviertelsrente ersetzt hat. 2.2 In zeitlicher H insicht sind grundsätzlich diejenigen R echtssätze m assge- bend, die bei der Erfüllung des zu R echtsfolgen führenden Tatbestandes G eltung haben (BG E 129 V 356 E. 1). Betreffend den Anspruch auf eine Invalidenrente ist festzuhalten, dass am 1. Januar 2003 das Bundesgesetz über den Allgem einen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. O ktober 2000 (ATSG , SR 830.1) sow ie die entsprechende Verordnung vom 11. Septem ber 2002 (ATSV, SR 830.11) in Kraft getreten sind. D as Inkraft- treten der 4. R evision des IVG erfolgte am 1. Januar 2004. D ie Prüfung des m ateriellen R entenanspruchs richtet sich deshalb für die Zeit bis zum 31. D ezem ber 2002 respektive bis zum 31. D ezem ber 2003 nach den je- w eiligen alten und ab diesen Stichtagen nach den jew eiligen neuen N or- m en (BG E 130 V 329, 130 V 445). 2.3 Bezüglich der vorliegend auf G rund von Art. 2 ATSG in Verbindung m it Art. 1 Abs. 1 IVG zu berücksichtigenden ATSG -N orm en zur Arbeitsunfähigkeit (Art. 6), Erw erbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) und zur Bestim m ung des Invaliditätsgrades (Art. 16) sow ie zur R evision der Invalidenrente und anderer D auerleistungen (Art. 17 ATSG ) hat das Eidgenössische Versiche- rungsgericht (EVG ) erkannt (BG E 130 V 343), dass es sich bei den in Art. 3-13 ATSG enthaltenen Legaldefinitionen in aller R egel um eine form ellge- setzliche Fassung der höchstrichterlichen R echtsprechung zu den entspre- chenden Begriffen vor In-Kraft-Treten des ATSG handelt und sich inhaltlich dam it keine Änderung ergibt, w eshalb die hiezu entw ickelte R echtspre- chung übernom m en und w eitergeführt w erden kann (vgl. BG E 130 V 343, Erw . 3.1, 3.2 und 3.3). Auch die N orm ierung des Art. 16 ATSG (G rad der Invalidität) führt nicht zu einer M odifizierung der bisherigen Judikatur zur Invaliditätsbem essung bei erw erbstätigen Versicherten, w elche w eiterhin nach der allgem einen M ethode des Einkom m ensvergleichs vorzunehm en ist (zu Art. 28 Abs. 2 IVG [in der bis 31. D ezem ber 2002 in Kraft gestandenen Fassung]: BG E 128 V 30 Erw . 1, 104 V 136 f. Erw . 2a und b). In Erw . 3.5 w urde ferner festgestellt, dass der G esetzgeber das Institut der R evision von Invalidenrenten gem äss Art. 41 IVG (in der bis 31. D ezem ber 2002 in Kraft gestandenen Fassung) m it Art. 17 Abs. 1 ATSG ebenfalls in Fortführung der entsprechenden bisherigen G erichtspraxis (BG E 125 V 369 Erw . 2, 117 V 198 Erw . 3a, je m it H inw eisen; AH I 2000 S. 309 Erw . 1b m it H inw eisen) beibehalten hat (vgl. zur Frage des Ü bergangsrechts in Bezug auf Verzugszinsen: BG E 130 V 329). 2.4 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer R entenbezügerin oder eines R enten- bezügers erheblich, so w ird die R ente gem äss Art. 17 Abs. 1 ATSG (frü- her: Art. 41 IVG ) von Am tes w egen oder auf G esuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben. N ach der R echtspre- chung des EVG ist die Invalidenrente nicht nur bei einer w esentlichen Ver- änderung des G esundheitszustands, sondern auch dann revidierbar, w enn sich die erw erblichen Ausw irkungen des an sich gleich gebliebenen G e- sundheitszustands erheblich verändert haben. D agegen ist die unter-8 schiedliche Beurteilung eines im W esentlichen unverändert gebliebenen Sachverhalts kein R evisionsgrund; unterschiedliche Beurteilungen sind re- visionsrechtlich nur dann beachtlich, w enn sie Ausdruck von Änderungen der tatsächlichen Verhältnisse sind (BG E 117 V 199 Erw . 3b, 112 V 390 Erw . 1b, 372 Erw . 2b; ZAK 1987 S. 36 ff.). 2.5 Zeitlicher R eferenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Ände- rung bildet gem äss der neuesten höchstrichterlichen R echtsprechung die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, w elche auf einer m ateriellen Prüfung des R entenanspruchs m it rechtskonform er Sachverhaltsabklärung, Bew eisw ürdigung und D urchführung eines Ein- kom m ensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erw erb- lichen Ausw irkungen des G esundheitszustandes) beruht (U rteil des EVG vom 6. N ovem ber 2006, I 465/05, E. 5.4, m it H inw eisen). 2.6 Vorliegend hat das Bundesverw altungsgericht som it zu prüfen, ob und ge- gebenenfalls ab w ann sich der gesundheitliche Zustand des Beschw erde- führers bzw . dessen Ausw irkungen auf seine Leistungsfähigkeit seit der letzten R evision vom 17. M ärz 1999 (act. 87; Bestätigung der Zusprechung der ganzen IV-R ente) und bis zum Erlass des hier streitigen Einsprache- entscheides vom 12. D ezem ber 2005 (act. 137) insow eit verändert hat, um eine H erabsetzung des Invaliditätsgrades zu begründen. U nerheblich ist nach Auffassung des Bundesverw altungsgerichts der U m - stand, dass der R evisionsentscheid der Vorinstanz vom 17. M ärz 1999 nicht in Form einer Verfügung eröffnet w orden ist, sondern bloss schriftlich m itgeteilt w urde. Es anders zu halten, hiesse - m it Blick auf die Tatsache, dass säm tliche Beschlüsse der IV-Stelle, die früher zugesprochenen Invaliditätsrenten nach durchgeführter Abklärung bestätigen, praxisgem äss nur auf W unsch des Beschw erdeführers in Form einer Verfügung eröffnet w erden - dem Beschw erdeführer die Entscheidungsgew alt darüber zu übertragen, ob eine m aterielle Prüfung des R entenanpruchs als R eferenzpunkt für die künftige Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung zu qualifizieren ist oder nicht, indem er je nachdem auf eine förm liche Eröffnung des R evisionsentscheids besteht beziehungsw eise darauf verzichtet. D ass dies im Ergebnis stossend w äre, m uss nicht w eiter erläutert w erden. 2.7 N ach Art. 88a Abs. 1 IVV ist die anspruchsbeeinflussende Änderung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenom m en w erden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern w ird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne w esentlichen U nterbruch drei M onate gedauert hat und voraussichtlich w eiterhin andauern w ird (Art. 88a Abs. 1 Satz 2 IVV). G em äss Art. 88bis Abs. 1 IVV erfolgt die Erhöhung der R ente, so- fern die versicherte Person die R evision verlangt, frühestens von dem M o- nat an, in dem sie das R evisionsbegehren gestellt hat (Bst. a), und bei ei- ner R evision von Am tes w egen frühestens von dem für diese vorgesehenen M onat an (Bst. b). D ie H erabsetzung oder die Aufhebung der R enten erfolgt 9 nach Abs. 2 lit. a dieser Bestim m ung in jedem Fall frühestens vom ersten Tag des zw eiten M onats an, w elcher der Zustellung der H erabsetzungs- beziehungsw eise der Aufhebungsverfügung folgt. In diesem Zusam m en- hang ist darauf hinzuw eisen, dass nach der R echtsprechung des EVG in R evisionsfällen, in denen im Beschw erdeverfahren der R ichter eine Verfü- gung der IV-Stelle aufgehoben und die Sache zu w eiteren Abklärungen an die verfügende Behörde zurückgew iesen hat, diese eine Invalidenrente auf den Zeitpunkt hin abändern oder aufheben kann, den sie in der aufgehobe- nen Verfügung vorgesehen hat, w enn die w eiteren Abklärungen diese auf- gehobene Verfügung inhaltlich bestätigen und diese sonst an keinen M än- geln leidet, insbesondere nicht nur deshalb ergangen ist, um den Zeitpunkt der Abänderung oder Aufhebung einer R ente vorzuverschieben, obschon die Aktenlage zum Erlass einer R evisionsverfügung ungenügend w ar (BG E 106 V 19 ff. Erw . 3). 2.8 Ein Anspruch auf eine ganze R ente besteht gem äss Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis zum 31. D ezem ber 2003 gültig gew esenen Fassung, w enn die ver- sicherte Person m indestens zu zw ei D ritteln, derjenige auf eine halbe R en- te, w enn sie m indestens zur H älfte und derjenige auf eine Viertelsrente, w enn sie m indestens zu 40% invalid ist. N ach dem seit 1. Januar 2004 in Kraft stehenden Art. 28 Abs. 1 IVG hat ein Versicherter bei einem G rad der Invalidität von 70% Anspruch auf eine ganze R ente, bei einem G rad der Invalidität von 60% auf eine D reiviertelsrente, auf eine halbe R ente bei ei- nem solchen von 50% und auf eine Viertelsrente bei einem Invaliditätsgrad von 40% . 2.9 Für die Bestim m ung des Invaliditätsgrades w ird das Erw erbseinkom m en, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach D urchfüh- rung der m edizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsm ass- nahm en durch eine ihr zum utbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits- m arktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom m en), in Beziehung ge- setzt zum Erw erbseinkom m en, das sie erzielen könnte, w enn sie nicht in- valid gew orden w äre (sog. Valideneinkom m en; Art. 16 ATSG ). D er Ein- kom m ensvergleich hat in der R egel in der W eise zu erfolgen, dass die bei- den hypothetischen Erw erbseinkom m en ziffernm ässig m öglichst genau er- m ittelt und einander gegenübergestellt w erden, w orauf sich aus der Ein- kom m ensdifferenz der Invaliditätsgrad bestim m en lässt. Insow eit die fragli- chen Erw erbseinkom m en ziffernm ässig nicht genau erm ittelt w erden kön- nen, sind sie nach M assgabe der im Einzelfall bekannten U m stände zu schätzen und die so gew onnenen Annäherungsw erte m iteinander zu ver- gleichen (allgem eine M ethode des Einkom m ensvergleichs; BG E 128 V 30 Erw . 1, 104 V 136 Erw . 2a und b; ZAK 1990 S. 518 Erw . 2). Erw erbsunfä- higkeit ist, vereinfacht ausgedrückt, die durch einen G esundheitsschaden verursachte U nfähigkeit, durch zum utbare Arbeit G eld zu verdienen (AL- FR E D M AU R E R , Bundessozialversicherungsrecht, Basel 1993, S. 140). 2.10 U m den Invaliditätsgrad bem essen zu können, ist die Verw altung (und im Beschw erdeverfahren das G ericht) auf U nterlagen angew iesen, die der Arzt und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes ist es, den G esundheitsschaden zu beurteilen 10 und dazu Stellung zu nehm en, in w elchem U m fang und bezüglich w elcher Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Im W eiteren sind die ärztli- chen Auskünfte eine w ichtige G rundlage für die Beurteilung der Frage, w elche Arbeitsleistungen dem Versicherten noch zugem utet w erden kön- nen. Es sind dem nach nicht nur die Erw erbsm öglichkeiten im angestam m - ten Beruf, sondern auch in zum utbaren Verw eisungstätigkeiten zu prüfen. Bei der Bem essung der Invalidität ist auf die objektiven w irtschaftlichen Folgen der funktionellen Behinderung abzustellen, w elche nicht zw ingend m it dem vom Arzt festgelegten G rad der funktionellen Einschränkung über- einstim m en m üssen (BG E 110 V 275 Erw . 4a [= ZAK 1985 S. 462 Erw . 4a]). Im Streitfall entscheidet der R ichter (BG E 114 V 314 f. Erw . 3c, 115 V 133 f. Erw . 2 m it H inw eisen). 2.11 Zu bem erken bleibt, dass aufgrund des im gesam ten Sozialversicherungs- recht geltenden G rundsatzes der Schadenm inderungspflicht ein in seinem bisherigen Tätigkeitsbereich dauernd arbeitsunfähiger Versicherter gehal- ten ist, innert nützlicher Frist Arbeit in einem anderen Berufs- oder Er- w erbszw eig zu suchen und anzunehm en, sow eit sie m öglich und zum utbar erscheint (BG E 113 V 28 Erw . 4a, 111 V 239 Erw . 2a). D eshalb ist es am behandelnden Arzt bzw . am Vertrauensarzt einer IV-Stelle zu beurteilen, in w elchem Ausm ass ein Versicherter seine verbliebene Arbeitsfähigkeit bei zum utbarer Tätigkeit und zum utbarem Einsatz auf dem ausgeglichenen Arbeitsm arkt verw erten kann. D iese so genannte Verw eisungstätigkeit hat sich der Versicherte anrechnen zu lassen (leidensangepasste Verw ei- sungstätigkeit; ZAK 1986 S. 204 f.). 2.12 D er Begriff des ausgeglichenen Arbeitsm arkts ist ein theoretischer und abstrakter Begriff, w elcher dazu dient, den Leistungsbereich der Invaliden- versicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. D er Begriff um schliesst einerseits ein bestim m tes G leichgew icht zw ischen dem Angebot von und der N achfrage nach Stellen; anderseits bezeichnet er ei- nen Arbeitsm arkt, der von seiner Struktur her einen Fächer verschiedenar- tiger Stellen offen hält. N ach diesen G esichtspunkten bestim m t sich im Einzelfall, ob die invalide Person die M öglichkeit hat, ihre restliche Er- w erbsfähigkeit zu verw erten und sie ein rentenausschliessendes Einkom - m en zu erzielen verm ag oder nicht (BG E 110 V 276 Erw . 4b; ZAK 1991 S. 320 Erw . 3b). D araus folgt, dass für die Invaliditätsbem essung nicht darauf abzustellen ist, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsm arkt- verhältnissen verm ittelt w erden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch w irtschaftlich nutzen könnte, w enn die ver- fügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen w ür- den (AH I 1998 S. 291 Erw . 3b). Von einer Arbeitsgelegenheit im Sinne von Art. 16 ATSG kann aber dort nicht m ehr gesprochen w erden, w o die zu- m utbare Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form m öglich ist, dass sie der allgem eine Arbeitsm arkt praktisch nicht kennt oder dass sie nur unter nicht realistischem Entgegenkom m en eines durchschnittlichen Arbeitgebers m öglich w äre (SVR 1996 IV N r. 70 S. 204 Erw . 3c, ZAK 1989 S. 322 Erw . 4). 2.13 D ie Verw altung als verfügende Instanz und - im Beschw erdefall - das G e-11 richt dürfen eine Tatsache nur dann als bew iesen annehm en, w enn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind (K U M M ER , G rundriss des Zivilprozessrechts, 4. Aufl., Bern 1984, S. 136). Im Sozialversicherungsrecht hat das G ericht seinen Entscheid, sofern das G esetz nicht etw as Abw eichendes vorsieht, nach dem Bew eisgrad der überw iegenden W ahrscheinlichkeit zu fällen. D ie blosse M öglichkeit eines bestim m ten Sachverhalts genügt den Bew eisanforderungen nicht. D er R ichter und die R ichterin haben vielm ehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die sie von allen m öglichen G e- schehensabläufen als die w ahrscheinlichste w ürdigen (BG E 126 V 360 Erw . 5b, 125 V 195 Erw . 2, je m it H inw eisen). Führen die von Am tes w e- gen vorzunehm enden Abklärungen die Verw altung oder das G ericht bei pflichtgem ässer Bew eisw ürdigung zur Ü berzeugung, ein bestim m ter Sach- verhalt sei als überw iegend w ahrscheinlich zu betrachten und es könnten w eitere Bew eism assnahm en an diesem feststehenden Ergebnis nichts m ehr ändern, so ist auf die Abnahm e w eiterer Bew eise zu verzichten (anti- zipierte Bew eisw ürdigung; KIE SER , D as Verw altungsverfahren in der Sozial- versicherung, S. 212, R z 450; KÖ LZ/H ÄN ER , Verw altungsverfahren und Ver- w altungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., S. 39, R z 111 und S. 117, R z 320; G YG I, Bundesverw altungsrechtspflege, 2. Aufl., S. 274; vgl. auch BG E 122 II 469 Erw . 4a, 122 III 223 Erw . 3c, 120 Ib 229 Erw . 2b, 119 V 344 Erw . 3c m it H inw eis). In einem solchen Vorgehen liegt kein Verstoss ge- gen das rechtliche G ehör gem äss Art. 29 Abs. 2 BV (SVR 2001 IV N r. 10 S. 28 Erw . 4b; zu Art. 4 Abs. 1 aBV ergangene, w eiterhin geltende R echt- sprechung: BG E 124 V 94 Erw . 4b, 122 V 162 Erw . 1d m it H inw eis). 2.14 D er Sozialversicherungsprozess ist vom U ntersuchungsgrundsatz be- herrscht. D anach hat das G ericht von Am tes w egen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. D ieser G rundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet zum einen sein Korrelat in den M itw irkungspflichten der Parteien (BG E 125 V 195 Erw . 2, 122 V 158 Erw . 1a, je m it H inw eisen). Zum andern um fasst die be- hördliche und richterliche Abklärungspflicht nicht unbesehen alles, w as von einer Partei behauptet oder verlangt w ird. Vielm ehr bezieht sie sich nur auf den im R ahm en des streitigen R echtsverhältnisses (Streitgegenstand) rechtserheblichen Sachverhalt. R echtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen Anspruch so oder an- ders zu entscheiden ist (G ygi, Bundesverw altungsrechtspflege, 2. Aufl., S. 43 und 273). In diesem R ahm en haben Verw altungsbehörden und Sozial- versicherungsgericht zusätzliche Abklärungen stets vorzunehm en oder zu veranlassen, w enn hiezu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebender Anhaltspunkte hinreichender Anlass besteht (BG E 117 V 282 Erw . 4a m it H inw eis; U rteil W . vom 20. Juli 2000, I 520/99). 2.15 D as Bundesrecht schreibt nicht vor, w ie die einzelnen Bew eism ittel zu w ür- digen sind. Für das Beschw erdeverfahren vor Bundesverw altungsgericht gilt der G rundsatz der freien Bew eisw ürdigung. D anach haben Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte die Bew eise frei, d.h. ohne Bindung an förm liche Bew eisregeln, sow ie um fassend und 12 pflichtgem äss zu w ürdigen. Für das Beschw erdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Bew eism ittel, unabhängig davon, von w em sie stam m en, objektiv zu prüfen, und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren U nterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen R echtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es bei einander w idersprechenden m edizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesam te Bew eism aterial zu w ürdigen und die G ründe anzuge- ben, w arum es auf die eine und nicht auf die andere m edizinische These abstellt. H insichtlich des Bew eisw ertes eines Arztberichtes ist entschei- dend, ob der Bericht für die streitigen Belange um fassend ist, auf allseiti- gen U ntersuchungen beruht, auch die geklagten Beschw erden berücksich- tigt, in Kenntnis der Vorakten (Anam nese) abgegeben w orden ist, in der D arlegung der Zusam m enhänge und in der Beurteilung der m edizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertinnen und Experten begründet sind. Bestehen Zw eifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen, sind ergänzende Abklärungen vorzunehm en. D abei hat das Sozialversicherungsgericht grundsätzlich die W ahl, ob es die Sache zur w eiteren Bew eiserhebung an die verfügende Instanz zurückw eisen oder die erforderlichen Instruktionen insbesondere durch Anordnung eines G erichtsgutachtens selber vornehm en w ill (BG E 125 V 352 Erw . 3a m it H inw eisen; AH I 2001 S. 113 Erw . 3a; R KU V 1999 N r. U 332 S. 193 Erw . 2a/bb und 1998 N r. U 313 S. 475 Erw . 2a). 3. 3.1 D er w eiterhin eine ganze Invalidenrente gew ährende R evisionsentscheid vom M ärz 1999 (act. 87) stützte sich im W esentlichen auf die von der Vor- instanz in Auftrag gegebenen G utachten, w onach der Beschw erdeführer im W esentlichen an den Folgeerscheinungen nach H em ilam inektom ie L4/L5 w egen therapieresistenter Lum boischalgie links nach Verhebetrau- m a bei der Arbeit (Juli 1990), Status nach Sudeckdystrophie des linken Beines und Fusses sow ie Throm bose am linken U nterschenkel leidet (vgl. act. 43, 86). Im R ahm en des vorliegenden, im M ärz 2003 eingeleiteten, dritten R evisi- onsverfahrens legte der Beschw erdeführer zahlreiche, zum Teil unvollstän- dige und m it unleserlichen U nterschriften von Ärzten versehene U nterla- gen ins R echt, w onach er hauptsächlich an Phlebothrom bose und R ücken- schm erzen, ungenügender D urchblutung der unteren G liedm assen, Status nach Bandscheibenoperation sow ie Bluthochdruck leidet und keine Ar- beitstätigkeit m ehr ausüben kann (vgl. act. 106-112). D er IV-Stellen-Arzt D r. m ed. W . Luethi kam nach Einsicht in diese U nterlagen am 8. O ktober 2003 zum Schluss, dass gegenüber des w ährend der letzten R evision fest- gestellten G esundheitssituation, nunm ehr die Schw ellung des Beines an- scheinend nicht m ehr vorhanden sei, und dass der Versicherte sein G e- w icht auf vernünftige 75 kg reduziert habe; diese beiden Aspekte liessen auf eine Besserung des G esundheitszustandes schliessen, so dass nun- m ehr eine 50% -ige Tätigkeit durchaus zum utbar sei. D ie bisherige Arbeits-13 unfähigkeit als H ilfsarbeiter auf dem Bau (etc.) sei w eiterhin 70% , leichte sitzende Verw eisungstätigkeiten leichte Tätigkeiten im D etailhandel, R epa- ratur von H aushaltsgeräten, D atenerfassung, etc. seien seit dem undatier- ten Bericht aus Tetovo (w ohl August 2003) zu 50% zum utbar (act. 115). D er daraufhin durchgeführte Erw erbsvergleich führte zu einer Erw erbsein- busse bzw . einem Invaliditätsgrad von 62% (vgl. act. 116). D ie m edizini- schen U nterlagen vom 14. Januar und 1. Februar 2005 erw ähnten H yper- tonie, Kreislaufinsuffizienz, Phlebothrom bose sow ie Status nach D iskus- hernieoperation und G astroduodenitis (M agenentzündung); zudem kündig- te der Beschw erdeführer eine bevorstehende N ierenoperation an (act. 119, 120, 127-129). D er IV-Stellen-Arzt D r. m ed. W . Luethi kam am 22. April 2005 zum Schluss, dass die Arztberichte nur die bereits bekannten Leiden des Versicherten auflisteten, und dass keine neuen Befunde m itgeteilt w or- den seien; die vorgebrachte M agenentzündung sei problem los m it M edika- m enten behandelbar, und ein Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit ergebe sich dam it nicht, insbesondere könne keine Verschlechterung des G esundheits- zustandes daraus abgeleitet w erden. D er IV-Stellen-Arzt brachte auch vor, dass keine Angaben zur Art der bevorstehenden O peration zu finden sei- en, und dass er an seiner Stellungnahm e festhalte (vgl. act. 123). D er vom Beschw erdeführer ins R echt gelegte U ntersuchungsbericht vom 20. M ai 2005 erw ähnt die Entdeckung einer N ierencyste (gutartig, scharf um ran- det) sow ie norm al ableitende H arnw ege und norm ale Leberw erte, w as den IV-Stellen-Arzt zum Schluss kom m en liess, dass eine O peration nicht zw ingend sei. D ie gutartige N ierencyste habe deshalb keinen Einfluss auf die bisherige, aktuelle und zukünftige Arbeitsfähigkeit des Versicherten und dieser sei w eiterhin in leichteren Tätigkeiten zu 50% arbeitsfähig (vgl. act. 130). D er in der Folge vom Beschw erdeführer eingereichte Bericht (inkl. EKG ) des M edizinischen Zentrum s Tetovo vom 10. O ktober 2006 (recte: 2005), w onach er keine Tätigkeit, auch keine leichtere Verw ei- sungstätigkeit m ehr ausüben könne, liess den IV-Stellen-Arzt zum Schluss kom m en, dass die im m er w ieder angekündigte O peration nicht er- w ähnt w orden, und dass die m edizinische N otw endigkeit von erw ähnten G ehhilfen (Stöcken) nicht erw iesen sei. D ie vom Beschw erdeführer ge- klagten Brustschm erzen seien nicht nachvollziehbar, da klinisch keine An- haltspunkte für eine H erzinsuffizienz vorhanden seien; ein früheres EKG habe keine koronare H erzkrankheit ergeben, auch die erw ähnte D oppler- untersuchung sei nicht dokum entiert. D ie zuvor erw ähnte Schw ellung des Beines (Elephantiasis) sei nicht zu erkennen, und eine zusätzliche, neu aufgetretene internistische Erkrankung liege klar nicht vor, genausow enig w ie ein N ierenleiden und eine schw ere Angina pectoris (koronare H erz- krankheit); m it dem reduzierten G ew icht sei zusam m en m it den gebesser- ten Befunden an der unteren Extrem ität eine Teilarbeitsfähigkeit spätes- tens ab Som m er 2004 w ieder gegeben (vgl. act. 141). D er IV-Stellen-Arzt kam am 6. August 2006 zum Schluss, dass die Verschlim m erung des G e- sundheitszustandes nicht nachvollziehbar sei, und dass die erhebliche Besserung des pathologischen Zustandes am Bein die entscheidende Bes- serung des Zustandes und entsprechend der Arbeitsfähigkeit ausm ache. D er Beschw erdeführer habe laut EKG eine gute kardiale Leistungsfähigkeit 14 (EF 54% ), w as sogar m it m ittelschw erer M ännerarbeit vereinbar sei. D as beigelegte EKG sei absolut norm al, m it den kardialen Befunden alleine sei der Beschw erdeführer sicher vollschichtig für m ittelschw ere Arbeiten einsatzfähig. D ie R öntgenbilder zeigten im Segm ent L4/5 (Stelle der vor 16 Jahren durchgeführten D iskushernieoperation) eine D egeneration der Bandscheibe, die übrigen Abschnitte seien altersentsprechend. D ie entscheidende Besserung des Beinbefundes sei unbestreitbar, dam it zusam m en m it der R ückenproblem atik sei eine 50% -ige Arbeitsfähigkeit in den aufgelisteten Verw eisungstätigkeiten m ehr als zum utbar (vgl. act. 114). 3.2 D as Bundesverw altungsgericht hat vorliegend keinen G rund, von der über- zeugenden Beurteilung des ärztlichen D ienstes der IV-Stelle abzuw eichen. Tatsächlich m acht die ausgew iesene, erhebliche Besserung des pathologi- schen Zustandes am Bein die entscheidende Besserung der Arbeitsfähig- keit aus, so dass die H erabstufung von einer ganzen auf eine D reiviertels- Invalidenrente plausibel erscheint. Laut EKG besteht eine gute kardiale Leistungsfähigkeit (EF 54% ), so dass m ittelschw ere Arbeiten w ieder zu- m utbar sind. Zudem liegen keine aufschlussreiche m edizinische Berichte betreffend längerdauernde intensivere Behandlungen vor, w ährend rein ra- diologisch die Stelle (Segm ent L4/5), an w elcher vor 16 Jahren die D iskus- hernieoperation stattgefunden hatte, zw ar eine erklärbare D egeneration der Bandscheibe aufzeigt, die übrigen Abschnitte aber altersentsprechend norm al erscheinen, so dass besonders im H inblick auf die einw andfreie R ückenanam nese eine Verschlim m erung des R ückenleidens klar auszu- schliessen ist. Auch w ird nunm ehr von der früher diagnostizierten Elephan- tiasis nach m öglicher Throm bose und differentialdiagnostischer Selbstbe- schädigung nichts m ehr erw ähnt. Zusam m enfassend ist daher festzuhal- ten, dass es dem 57-jährigen Beschw erdeführer seit Som m er 2004 im R ahm en der Schadenm inderungspflicht durchaus zum utbar w ar, eine rü- ckenschonende Verw eisungstätigkeit, z. B. leichte serielle industrielle Tä- tigkeit, Kontrolle und Aufsicht in den verschiedensten Bereichen, im Trans- port von Lebensm itteln oder M edikam enten etc., auszuüben, w obei die An- nahm e einer Arbeitsfähigkeit von 38% als objektiv zu bezeichnen ist. Bei Ausübung einer solchen Tätigkeit w ürde die Erw erbseinbusse, w ie die G ruppe W irtschaftliche Invaliditätsbem essung gestützt auf die anw endba- ren statistischen W erte richtig und im Zw eifel eher zu gunsten des Be- schw erdeführers errechnet hat, höchstens 62% betragen. D er erstellte Erw erbsvergleich vom 4. Januar 2005 ging von einem M onatslohn eines Arbeiters in der schw eizerischen Baubranche (Statistik: Schw eizerische Lohnstrukturerhebung 2002, Bundesam t für Statistik) von Fr. 4'765.-- aus und stellte diesen Validenlohn dem Invalidenlohn von Fr. 1'830.-- gegenüber. D ieser Lohnbetrag w urde errechnet, indem vom statistisch festgelegten Lohn für die vom IV-Stellen-Arzt em pfohlenen leichteren Verw eisungstätigkeiten (vergleichbar m it leichten Tätigkeiten im D etailhandel, R eparatur von H aushaltsgütern, Inform atiksektor, etc.) von durchschnittlich Fr. 4'306.-- bei einer 50% -igen Tätigkeit und einem w eiteren Abzug von 15% in Anbetracht des Alters und der Tatsache, dass 15 der Versicherte nur leichte sitzende Tätigkeiten ausüben kann, insgesam t Fr. 2'475.95 abgezogen w urden. Som it kam der Erw erbsvergleich auf eine Erw erbseinbusse bzw . einen Invaliditätsgrad von 62% (vgl. act. 116). D ie spätestens seit dem Som m er 2004 eingetretene Verbesserung bestand im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 10. August 2005 seit w eit m ehr als drei M onaten, w eshalb die IV-Stelle zu R echt die H erabsetzung der R ente verfügt hat (Art. 88a Abs. 1 IVV). D ie Beschw erde w ird som it abgew iesen. 3.3 D a es im vorliegenden Verfahren um die Verw eigerung zusätzlich bean- tragter Versicherungsleistungen geht, w erden gem äss den bis zum 30. Juni 2006 geltenden Bestim m ungen keine Verfahrenskosten erhoben (Art. 69 IVG in Verbindung m it Art. 85bis Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Alters- und H interlassenenversicherung vom 20. D ezem ber 1946 [AH VG , SR 831.10] sow ie in Verbindung m it den Schlussbestim m ungen zur Änderung des IVG vom 16. D ezem ber 2005 [AS 2006 2003]). Es w ird keine Parteientschädigung zugesprochen (Art. 64 Vw VG ). D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. Es w erden keine Verfahrenskosten erhoben und keine Parteientschädigun- gen zugesprochen. 3. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Beschw erdeführer (Einschreiben, m it R ückschein) - der Vorinstanz (G erichtsurkunde) - dem Bundesam t für Sozialversicherungen (G erichtsurkunde) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: Eduard Acherm ann W ilhelm -U lrich Schodde R echtsm ittelbelehrung G egen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schw eizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschw erde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt w erden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). D ie R echtsschrift hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. D er angefochtene Entscheid und die Bew eism ittel sind, sow eit sie der Beschw erdeführer in H änden hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BG G ). Versand am :