<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00134</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Nef</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 4. Oktober 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1982, erfüllte seit 8. Oktober 2014 die Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">voraussetzungen zum Bezug einer Entschädigung der Arbeitslosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung (7/1 Ziff. 8) und war bei der Suva gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denmeldung vom 13. Oktober 2015 wurde mitgeteilt, dass X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 15. September 2015 bei einer Testfahrt mit einem Motorrad, als er bei einem Bremsvorgang ins Wanken geriet und mit dem rechten Bein stützend abstand, einen Schlag ins rechte Knie erlitten habe (Urk. 7/1 S. 2). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld) und hielt mit Schreiben vom 7. Dezember 2015 fest, dass sie den Fall per 29. Oktober 2015 abschliesse und den Anspruch auf weitere Versicherungsleistungen ablehne (Urk. 7/20). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf Ersuchen des Versicherten vom 11. Dezember 2015 (Urk. 7/22) hin erliess die Suva am 17. Dezember 2015 eine Verfügung im angekündigten Sinne und stellte ihre Leistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">per 29. Oktober 2015 ein (Urk. 7/27). Die vom Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten am 25. Januar 2016 erhobene Einsprache (Urk. 7/33) wies die Suva mit Entscheid vom 26. April 2016 ab (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 26. April 2016 erhob der Versicherte am 27. Mai 2016 Beschwerde und beantragte, dieser sei aufzuheben und es seien die gesetzlichen Leistungen für den Zeitraum vom 29. Oktober 2016 (richtig: 2015) bis und mit 29. Februar 2016 zu erbringen (Urk. 1). Die Suva schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 6. Juli 2016 (Urk. 6) auf Abweisung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde, wovon dem Beschwerdeführer am 13. Juli 2016 Kenntnis gegeben wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgeset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilende Unfall hat sich am 15. September 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dieser Fassung zitiert werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG), so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 363 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/aa). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Möglichkeit nunmehr gänz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es sich hiebei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Beweislast </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">türlicher Kausalzusammenhang gegeben ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit dem Erreichen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Heilbehandlungskosten nach Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">10 UVG fallen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte kommt nach der Rechtsprechung Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hinweis auf BGE 125 V 351 E. 3b/bb/ee). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Trotz dieser grundsätzlichen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weiseignung kommt den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">personen praxisgemäss nicht dieselbe B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eweiskraft zu wie einem gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen oder im Verfahren nach Art. 44 A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">TSG vom Versicherungsträger ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anlassten Gutachten unabhängiger Sachverständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">holung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fel an der Zuverlässigk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eit und Schlüssigkeit der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsinternen ärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 139 V 225 E. 5.2; BGE 135 V 465 E. 4.4 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_348/2016 vom 9. Dezember 2016 E. 2.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihren Entscheid (Urk. 2) mit der kreisärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Beurteilung von Dr. med. Y.___, Fachärztin für Chirurgie, die dargelegt habe, dass es durch den Unfall vom 15. September 2015 zu keiner frischen strukturellen Verletzung im Kniegelenk gekommen sei. Der dokumentierte Knorpelschaden sei vielmehr auf die vordere Kreuzbandersatzplastik und Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meniskektomie vom April 2004 zurückzuführen. Somit sei die geplante Knor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pelchirurgie als Rückfall zur vorderen Kreuzbandplastik zu werten und nicht dem aktuellen Ereignis zuzuordnen. Selbst der behandelnde Arzt habe am 30. Oktober 2015 die Knorpelschädigung als nicht sicher frischen Ursprungs beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilt und ein konservatives Vorgehen empfohlen. Entsprechend sei zum Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt der magnetresonanztomografischen Untersuchung, bei welcher keine fri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche traumatische strukturelle Verletzung habe nachgewiesen werden können, der Status quo zum aktuellen Ereignis erreicht gewesen (S. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit sei damit erstellt, dass das Unfallereignis vom 15. September 2015 nicht mehr als Ursache des Gesundheitsschadens gelten könne, wie er sich am 29. Oktober 2015 aufgrund der Magnetresonanztomographie (MRI) präsentiert habe. Der Status quo sine sei spätestens zu diesem Zeitpunkt erreicht gewesen (S. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte dagegen geltend (Urk. 1), das Datum der Einstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der Versicherungsleistungen sei willkürlich. Die Einstellung sei auf den Tag der MRI-Untersuchung erfolgt und wäre die Untersuchung zu einem ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Zeitpunkt erfolgt, wären ihm wohl auch ein paar Tage mehr oder weniger Taggeldleistungen bezahlt worden. Die Beschwerdegegnerin nehme an, dass sein Knie ohne jegliche Vorbelastung ab genau diesem Zeitpunkt wieder voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständig genesen und er wieder arbeitsfähig gewesen sei. Tatsache sei aber, dass er nach dem 29. Oktober 2015 aufgrund der Schmerzen immer noch arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig gewesen sei und der Zustand seines Knies nicht annähernd dem Zustand direkt vor dem Unfall entsprochen habe. Würde mit der Beschwerde- gegnerin davon ausgegangen, dass der Knorpelschaden schon vor dem Unfall am 15. September 2015 bestanden habe, sei immer noch festzuhalten, dass er damals keinerlei Schmerzen oder andere Beschwerden gehabt habe. Die anhaltenden Schmerzen, die zur Arbeitsunfähigkeit über das Datum der Einstellung hinaus führten, hätten somit keinen Zusammenhang mit dem Knorpelschaden; dieser sei einfach im Verlaufe der Untersuchungen entdeckt worden und wäre auch entdeckt worden, wenn vor dem Unfall ein MRI gemacht worden wäre. Die Schmerzen, die im Knie aufgetreten seien, seien jedoch genau zum Zeitpunkt des Unfalles aufgetreten und hätten über Monate angehalten. Er, der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer, sehe zwar ein, dass der Knorpelschaden bereits zuvor bestanden haben könnte und damit diese Heilkosten nicht die Leistungen der Unfallversicherung betreffen würden. Die (nachträgliche) Operation und der Unfall seien jedoch zwei unterschiedliche Fälle. Er beantrage deshalb lediglich die Zahlung der Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelder vom 29. Oktober 2015 bis und mit 29. Februar 2016. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig ist der Anspruch auf Taggelder der Unfallversicherung für die Zeit vom 29. Oktober 2015 bis und mit 29. Februar 2016.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Abklärung der nach der operativen Versorgung des rechten Knies im Jahr 2004 (vordere Kreuzbandplastik [VKP] und mediale Teilmeniskektomie, vgl. Urk. 7/11) persistierenden Schmerzen angefertigten Bericht des Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 2. Mai 2007 beschrieb der zuständige Radiologe Dr. med. A.___ aufgrund des am gleichen Tag durchgeführten MRI des Kniegelenks rechts, die Bänder und die ossären Strukturen seien intakt. Es bestehe ein schmales vorderes Kreuzband und diskrete postoperative Veränderungen an beiden Menisci ohne Nachweis eines sicheren Risses und bei weitgehend reizlosen Gelenken (Urk. 7/7/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sslich einer Konsultation vom 12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Oktobe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r 2015 in der B.___ Klinik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wiesen Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___, stellvertretender Oberarzt Orthopädie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prakt. med. Hutmacher, Assistenzarzt, darauf hin, der Röntgenbefund vom 12. Oktober 2015 des Kniegelenks rechts ergebe einen Normalbefund ohne Anhalt für Frakturen. Die Schrauben seien in situ bei einem Status nach VKP. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beinachse sei gerade, der Einbeinstand möglich, kein Erguss im rechten Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelenk vorhanden, das Gelenk nicht überwärmt. Der Bewegungsumfang (ROM) sei bei 0-0-130° mit endgradigem Flexionsschmerz und über dem an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terolateralen Tibiaplateau werde ein diskreter Druckschmerz angegeben. Die In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nenmeniskuszeichen seien negativ und die Aussenmeniskuszeichen schwach positiv. Lachman- und Pivot-Shift-Test seien negativ. Die Beschwerden seien am ehesten im Sinne einer Kniegelenksdistorsion zu interpretieren (Urk. 7/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im „Arztzeugnis UVG“ vom 21. Oktober 2015 über die Erstbehandlung vom 16. September 2015 berichtete Dr. med. D.___, gemäss Angaben des Beschwerdeführers habe er bei einer Töfffahrt beim starken Bremsen den Fuss benutzt, um nicht zu stürzen und einen Schlag ins Knie erhalten. Seitdem ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spüre er Schmerzen im Knie und könne schlecht laufen. Zum objektiven Befund am rechten Knie hielt sie fest, es bestünden keine äussere Wunde, kein Bluter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">guss, eine minime Schwellung unterhalb der Patella, kein Schubladenphäno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men und keine tanzende Patella; das Gelenk sei stabil. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es bestehe ein Status nach Kreuzband- und Meniskusriss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Jahr 2004.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Im Röntgenbefund zeige sich eine beginnende mediale femoropatellare Gonarthrose im Kniegelenk, ohne ossäre Läsion. Es wurde eine Distorsion des rechten Kniegelenks diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiziert, eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ab 16. September bis voraussichtlich 30. Oktober 2015 attestiert und Analgesie (Ibuprofen) verordnet sowie auf eine Überweisung an den Orthopäden und eine folgende MRI-Untersuchung hinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen (Urk. 7/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht des Z.___ vom 29. Oktober 2015 über das MRI des Kniege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenks rechts vom 28. Oktober 2015 beschrieb der Radiologe Dr. A.___ ein in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">taktes vorderes Kreuzbandtransplantat. Es bestehe ein deutlicher Knorpelscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den und Knorpeldefekt über dem medialen Femurkondylus und eine postopera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive Veränderung am medialen Meniskus. Weiter zeige sich ein leichtes Mark</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raumödem im Tibiakopf dorsolateral und im lateralen Femurkondylus sowie ein deutlicher Knorpelschaden femoropatellar (Urk. 7/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich einer weiteren Konsultation in der B.___ Klinik vom 30. Oktober 2015 wiesen Dr. C.___ und PD Dr. med. E.___, Oberarzt Orthopädie, auf die Wiedervorstellung des Beschwerdeführers zur MRI-Besprechung hin. Sie hielten fest, da der klinische Verlauf in etwa unverändert und die Knorpelschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung nicht sicher frischen Ursprungs sei, seien sie nicht gezwungen, den Pa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tienten notfallmässig zu operieren. Eine Kontrolle sei für den 25. November 2015 vereinbart, um dann den klinischen Verlauf mit dem Beschwerdeführer zu besprechen (Urk. 7/11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einem weiteren Bericht vom 25. November 2015 führte Dr. C.___ aus, auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der Schmerzhaftigkeit werde dem Beschwerdeführer nun zur Kniearthro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">skopie und Knorpelchirurgie geraten. Der Eingriff werde am 12. Februar 2016 stattfinden (Urk. 7/18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreisärztin Dr. Y.___ hielt in ihrer Aktenbeurteilung vom 15. Dezember 2015 fest, aufgrund der Beurteilung des Radiologen Dr. A.___ wie auch aufgrund der MRI Bilder selbst zeigten sich ein deutlicher Knorpelschaden und ein Knorpel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">defekt, vor allem über dem medialen Femurkondylus bei Status nach Teilmenis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kektomie medial. Ein bone bruise, ein intraartikulärer Erguss oder eine frische strukturelle traumatische Verletzung sei im MRI nicht nachweisbar. Bei dem Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eignis sei es zu keiner frischen strukturellen traumatischen Verletzung im Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelenk gekommen. Der dokumentierte Knorpelschaden sei auf die vordere Kreuzbandersatzplastik und Teilmeniskektomie vom April 2004 zurückzuführen. Somit sei die geplante Knorpelchirurgie als Rückfall auf die vordere Kreuzband</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plastik zu werten und nicht dem aktuellen Ereignis zuzuordnen. Selbst der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handler PD Dr. E.___ habe am 30. Oktober 2015 die Knorpelschädigung als nicht sicher frischen Ursprungs bewertet und ein konservatives Vorgehen emp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fohlen. Entsprechend sei aus chirurgischer Sicht zum Zeitpunkt der MRI-Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tersuchung, als keine frische traumatische strukturelle Verletzung nachweisbar gewesen sei, der Status quo zum aktuellen Ereignis als erreicht anzusehen und die weitere Behandlung müsse als Unfallfolge zulasten der vorderen Kreuz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bandruptur/-plastik und Teilmeniskektomie im April 2004 gehen (Urk. 7/26 S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur kreisärztlichen Beurteilung bemerkte Dr. C.___ im Bericht vom 13. Januar 2016 zu Handen der Rechtsschutzversicherung, aus seiner Sicht sowie MR-mor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phologisch sei der Knorpelschaden mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf die Kniegelenksdistorsion vom 15. September 2015 zurückzuführen. Eine im Jahr 2007 durchgeführte MRI-Untersuchung habe einen relevanten Knorpel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden, wie er jetzt bestehe, nicht nachweisen können. Seine Äusserung im Konsultationsbericht vom 30. Oktober 2015 betreffend des MRIs und des nicht sicher frischen Knorpelschadens habe zur Standortbestimmung und Einschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung der Schwere des Verlaufes und einer damit verbundenen dringlichen Operationsindikation gedient. Da zu diesem Zeitpunkt nicht notfallmässig zu operieren war, sei der Beschwerdeführer bis zum 25. November 2015 entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend der Klinik behandelt und dann bei Exazerbation der Beschwerden die Operationsindikation gestellt worden (Urk. 7/33). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 29. Januar 2016 hielt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreisärztin Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu den Ausführungen von Dr. C.___ fest, das Argument, dass im MRI aus den Jahr 2007 kein relevanter Knorpelschaden nachweisbar sei, sei als Argument für den aktuellen Knorpel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden und dass dieser auf das Ereignis (vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15. September 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führen sei nicht nachvollziehbar. Denn zwischen den beiden MRIs liege ein Zeitraum von acht Jahren und vor ca. zehn Jahren habe der Beschwerdeführer eine vordere Kreuzbandruptur erlitten, welche operativ mittels Semitendinosus und Grazilisplastik operativ saniert worden sei. Es sei allgemein anerkannt und ausführlich wissenschaftlich dokumentiert, dass nach einer vorderen Kreuz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bandplastik die Arthroseentwicklung im betroffenen Kniegelenk rascher fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schreite als in einem gesunden, so dass die dokumentierten Knorpelveränderun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen im aktuellen MRI im Oktober 2015 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als Folge der vorderen Kreuzbandruptur/-Plastik zu sehen sei. Hierbei seien fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Aspekte bei der Beurteilung eines traumatisch bedingten Knorpelscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dens zu überprüfen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus pathophysiologischer Sicht habe der Gelenkknorpel eine sehr hohe mechani</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Reissfestigkeit und Druckelastizität. Er toleriere das fünf- bis sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benfache der vom Körpergewicht ausgehenden Krafteinwirkung und sei mehr als doppelt so elastisch wie der darunterliegende Knochen. Entsprechend gelte, dass eine Kräfteeinwirkung, die den mehr als doppelt so elastischen Knorpel schädige, auch Verletzungszeichen im Bereich des darunterliegenden Gelenk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">knochens voraussetze. Im MRI, welches 34 Tage nach dem Unfallereignis erstellt worden sei, habe sich ein Knorpeldefekt von 4x4 mm über dem medialen Femurkondylus mit partieller Knorpelablösung gezeigt. Der darunterliegende Gelenkknochen sei unauffällig gewesen und auch vom Radiologen so beschrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben worden. Betrachte man aus unfallkausaler Sicht den traumatisch bedingten Knorpelschaden, so könne entsprechend der Literatur der traumatisch bedingte Knorpelschaden durch direkte oder indirekte Krafteinwirkung erfolgen. Die di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rekte Krafteinwirkung sei vorliegend auszuschliessen, denn bei einer solchen seien zwingend äussere Verletzungszeichen im Bereich der Haut und des Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hautfettgewebes gefordert. Bildtechnisch sei zu erwarten, dass auch der unter dem betroffenen Gelenkknorpel liegende Knochen Spuren der Krafteinwirkung zeige, bone bruise. Im MRI seien diese Zeichen nicht nachweisbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die zweite Möglichkeit sei die indirekte Krafteinwirkung. Zu unterscheiden sei zwischen axialer Einwirkung und der verwindenden Krafteinwirkung. Aus pa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thologischer Sicht erwarte man bei einer rein axialen Einwirkung als Ursache für einen isolierten traumatischen Knorpelschaden aufgrund der früheren Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastbarkeit des Gelenksknorpels und der nachgewiesenen Minderbelastbarkeit des Knochens eine Impressionsfraktur des Knochens unterhalb des geschädigten Knorpels. Dies sei vorliegend gemäss MRI vom 28. Oktober 2015 nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisbar. Die verwindende Krafteinwirkung, Scherkrafteinwirkung, führe aus pathophysiologischer Sicht in der Regel nicht nur im Bereich des Gelenkknor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pels zu einer Verletzung, sondern primär sei der Kapselbandapparat und erst se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kundär der Gelenkknorpel betroffen. Im MRI sei eine Verletzung im Bereich des Kapselbandapparates nicht nachweisbar. Als weitere Möglichkeit könne noch die oberflächliche Knorpelabscherung angeführt werden. Auch da müsse aus pathophysiologischer Sicht gleichzeitig eine Begleitverletzung vorliegen, an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonsten die für eine Verletzung des Gelenkknorpels unverzichtbare unphysiolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gische Bewegung der Gelenkkörper gegeneinander, welche Voraussetzung für eine Knorpelabscherung sei, nicht erklärt werden könne. Entsprechend dem vorliegenden MRI vom 28. Januar (richtig: Oktober) 2015 sei eine Begleitverlet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung nicht nachweisbar. Aus unfallchirurgischer pathophysiologischer Sicht sei somit der dokumentierte Knorpelschaden nicht auf das Unfallereignis vom 15. September 2015 zurückzuführen (Urk. 7/35 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Lage der Akten steht fest, dass weder die klinischen Untersuchungen des rechten Kniegelenks am Unfallfolgetag vom 16. September 2015 noch die später angefertigten Röntgenaufnahmen vom 12. Oktober 2015 eine traumatisch be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingte Läsion zeigten. Die erstbehandelnde Dr. D.___ konnte ledig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich eine minime Schwellung unterhalb der Patella ohne Bluterguss feststellen und in der späteren Untersuchung in der B.___ Klinik vom 12. Oktober 2015 konnte lediglich noch ein endgradiger Flexionsschmerz und ein diskreter Druckschmerz über dem anterolateralen Tibiaplateau festgehalten werden (E. 3.2 und E. 3.3). Aktenkundig ist sodann ein erheblicher Vorzustand am rechten Knie, nachdem aufgrund eines Ereignisses im Jahr 2004 ein Kreuzband- und Meniskusriss operativ saniert werden musste. Dieses frühere Ereignis gab im weiteren Verlauf auch Anlass für die MRI-Untersuchung vom 2. Mai 2007 (E. 3.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im MRI vom 29. Oktober 2015 wurden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein deutlicher Knorpelschaden und Knor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peldefekt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über dem medialen Femurkondylus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">postoperative Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach dem Ereignis aus dem Jahr 2004 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am medialen Meniskus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein leichtes Markraumödem im Tibiakopf dorsolateral </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und im lateralen Femur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kondylus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein deutlic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">her Knorpelschaden femoropatella</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beschrieben (E. 3.4). Dass dieser Knorpelschaden nicht dem Ereignis vom 15. September 2015 zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schreiben, sondern als Folge der vorderen Kreuzbandplastik dem Ereignis aus dem Jahr 2004 aufgetreten ist, begründete die Kreisärztin einerseits damit, dass grundsätzlich bei einer vorderen Kreuzbandplastik die Arthroseentwicklung im betroffenen Kniegelenk rascher fortschreitet. Anderseits wurde nachvollziehbar dargelegt, dass eine traumatische Schädigung eines Gelenkknorpels sowohl im Falle einer direkten Impressionsfraktur oder einer rein axialen oder verwinden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Krafteinwirkung als auch bei Krafteinwirkungen aufgrund eines </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unphysio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bewegung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sablaufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Gelenkkörpers gegeneinander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zwangsläufig Begleitverletzungen voraussetzen. Schlüssig ist damit auch begründet, dass - nachdem im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> MRI vom 28.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Oktober </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">solchen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Begleitverletzung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesen sind - der Knorpelschaden nicht auf das Unfallereignis vom 15. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2015, sondern auf den Vorzustand zurückzuführen ist (vgl. 3.8 hiervor). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit steht die Feststellung der Kreisärztin, dass zufolge des Ereignisses vom 15. September 2015 keine relevanten (Zusatz-)Verletzungen des rechten Knies vorgelegen hätten, im Einklang mit den Ergebnissen der durchgeführten bildge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benden Diagnostik. Vor diesem Hintergrund ist mit Dr. Y.___ davon auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen, dass der fragliche Unfall lediglich zu vorübergehenden Beschwerden ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt hat. Eine richtunggebende Verschlimmerung der degenerativen Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen ist durch die Akten nicht belegt. Anhaltspunkte dafür, dass das Ereignis vom 15. September 2015, bei dem der Beschwerdeführer bei einer Testbremsung mit einem Motorrad durch das Abstellen des Fusses einen Schlag ins Knie er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten hatte (vgl. Urk. 7/13), eine über den 29. Oktober 2015 hinaus andauernde Schädigung verursacht hätte, sind anhand der Akten nicht greifbar und wurden auch vom Beschwerdeführer nicht benannt. Von der Beurteilung der Kreisärztin abzugehen besteht umso weniger Anlass als nach Lage der Akten am Unfallfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getag auch keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumatisch bedingte Läsion</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verzeichnet werden konnte und selbst die behandelnde Ärztin in ihrem Erstbericht aufgrund des Unfalls ledig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich eine Arbeitsunfähigkeit bis 30. Oktober 2015 vorgesehen hatte. Demnach durfte die Beschwerdegegnerin mit der Kreisärztin davon ausgehen, dass der status quo sine — mithin der Zustand, wie er sich aufgrund von Vorzuständen auch ohne Unfall eingestellt hätte — (spätestens) am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29. Oktober 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rund sechs Wochen nach dem Ereignis, erreicht war und die über den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29. Oktober 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hinaus geklagten Beschwerden nicht mit dem massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (E. 1.4) in einem ursächlichen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhang mit dem Ereignis vom 15. September 2015 stehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">An dieser Einschätzung vermag die abweichende Beurteilung durch den behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Dr. C.___ keine Zweifel zu erwecken. Er führte den Knorpelschaden mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Ereignis vom 15. September 2015 zurück, begründete dies jedoch allein mit dem Hinweis, im MRI des Jahres 2007 (E. 3.1 hievor) sein kein entsprechender Schaden sichtbar gewesen. Dabei legt er nicht dar, weshalb er ein degeneratives Geschehen - trotz des bedeuten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den zeitlichen Abstands der beiden Bildgebungen - ohne Weiteres ausschliesst, und liess dabei insbesondere den erheblichen Vorzustand mit dem operativ versorgten Knie, was möglicherweise die Entwicklung eines Knorpelschadens begünstigte, vollständig ausser Acht. Allein der Umstand, dass der Knorpelscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den erstmals nach der Kniedistorsion vom 15. September 2015 erhoben wurde, vermag den rechtsgenüglichen Kausalzusammenhang nicht zu belegen (BGE 119 V 335 E.2b/bb). Schliesslich vertrat Dr. C.___ im Bericht vom 30. Oktober 2015 selbst die Ansicht, die Knorpelschädigung sei nicht sicher frischen Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprungs (E. 3.5), welche Diskrepanz er mit dem Hinweis auf die Frage nach der Operationsindikation nicht schlüssig zu erklären vermochte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Standpunkt des Beschwerdeführers, das Datum der Einstellung der Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsleistungen auf den Zeitpunkt der MRI-Untersuchung vom 29. Oktober 2015 sei willkürlich, verkennt, dass zur Beantwortung der Frage der Unfallkausalität den bildgebenden Befunden entscheidendes Gewicht zukommt und die Kreisärztin in ihren Ausführungen keine Schlussfolgerungen gezogen hat, die diesen oder den klinischen Untersuchungsbefunden der behandelnden Ärzten entgegenstehen. Die Darstellung, er leide seit dem Ereignis vom 15. September 2015 auch über das Datum vom 29. Oktober 2015 hinaus unter Schmerzen, die seine Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen, erschöpft sich im We</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sentlichen in der Figur „post hoc ergo propter hoc“, bei der eine Schädigung bereits deshalb als durch einen Unfall verursacht erachtet wird, weil sie nach diesem aufgetreten ist, was rechtsprechungsgemäss nicht für die Annahme einer natürlichen Kausalität genügt (BGE 119 V 335 E. 2b/bb). An der Richtigkeit der kreisärztlichen Kausalitätseinschätzung ergeben sich aufgrund der Akten damit auch nicht geringe Zweifel (BGE 135 V 465 E. 4.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fehlt es nach dem Ausgeführten an der Unfallkausalität der über den 29. Oktober 2015 hinaus geklagten Beschwerden, ist die Leistungseinstellung nicht zu beanstanden. Demzufolge erweist sich der angefochtene Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid vom 27. Mai 2016 (Urk. 2) als rechtens, was zur Abweisung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde führt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubNef</p><p></p></div> </div></body></html>