<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">[AZA] </div> <div class="para">U 138/99 Vr </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Präsident Lustenberger, Bundesrichter Rüedi und nebenamtlicher </div> <div class="para">Richter Maeschi; Gerichtsschreiber Grünvogel </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 8. Februar 2000 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">N.________, 1957, Beschwerdeführer, vertreten durch </div> <div class="para">Rechtsanwalt C.________, </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt, Luzern, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para">und </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">A.- Der 1957 geborene portugiesische Staatsangehörige </div> <div class="para">N.________ war als Saisonarbeitnehmer bei der Bauunternehmung </div> <div class="para">B.________ AG tätig und damit bei der Schweizerischen </div> <div class="para">Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen </div> <div class="para">von Unfällen und Berufskrankheiten versichert gewesen. Am </div> <div class="para">6. November 1987 stürzte er von einem Arbeitsgerüst und zog </div> <div class="para">sich dabei eine Calcaneustrümmerfraktur rechts mit massiver </div> <div class="para">subtalamischer Impression zu. Er war deshalb im Spital </div> <div class="para">X.________ hospitalisiert, wo am 19. November 1987 eine </div> <div class="para">Plattenosteosynthese und Spongiosaplastik durchgeführt </div> <div class="para">wurde. Nach zunächst gutem Heilungsverlauf scheiterte die </div> <div class="para">Wiederaufnahme einer ganztägigen leichteren Arbeit am bisherigen </div> <div class="para">Arbeitsplatz, worauf der behandelnde Arzt, Dr. med. </div> <div class="para">D.________, eine Arbeitsunfähigkeit von 75 % bestätigte. </div> <div class="para">Auch nach der Metallentfernung am 29. September 1988 und </div> <div class="para">einem Aufenthalt in der Rehabilitationsklinik vom 21. Juni </div> <div class="para">bis 27. Juli 1989 konnte der Versicherte wegen Schmerzen im </div> <div class="para">rechten Fuss lediglich halbtags in reduziertem Umfang </div> <div class="para">arbeiten. Nach einer kreisärztlichen Abschlussuntersuchung </div> <div class="para">vom 12. Oktober 1989 teilte ihm die SUVA am 24. Oktober </div> <div class="para">1989 mit, dass die Heilkostenleistungen mit sofortiger </div> <div class="para">Wirkung eingestellt würden und das Taggeld im Hinblick auf </div> <div class="para">die Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess noch auf </div> <div class="para">Grund einer Arbeitsunfähigkeit von 66 2/3 % bis 31. Dezember </div> <div class="para">1989 und 50 % bis 28. Februar 1990 ausgerichtet werde. </div> <div class="para">Ab dem 13. Februar 1990 arbeitete N.________ bei der </div> <div class="para">F.________ AG ganztags als Maurer und Schaler. Am </div> <div class="para">28. Februar 1990 meldete die neue Arbeitgeberin einen </div> <div class="para">Rückfall, worauf die SUVA erneut ein Taggeld ausrichtete, </div> <div class="para">und zwar bis Ende Mai 1990 auf Grund einer Arbeitsunfähigkeit </div> <div class="para">von 50 % und ab 1. Juni 1990 auf der Grundlage einer </div> <div class="para">solchen von 75 %. Wegen einer zunehmend schmerzhaften </div> <div class="para">posttraumatischen Arthrose im Unterschenkelgelenk unterzog </div> <div class="para">sich der Versicherte am 11. Mai 1991 einer Double-Arthrodese </div> <div class="para">rechts im Spital Y.________. Nach der Operation arbeitete </div> <div class="para">er halbtags mit reduzierter Leistung, gab die </div> <div class="para">Tätigkeit jedoch auf, um sich zu Lasten der Invalidenversicherung </div> <div class="para">ab dem 16. März 1992 einer Abklärung der beruflichen </div> <div class="para">Eingliederungsmöglichkeiten in der Genossenschaft </div> <div class="para">Z.________ zu unterziehen. Die SUVA stellte die Heilkostenleistungen </div> <div class="para">am 28. September 1992 erneut ein und sprach dem </div> <div class="para">Versicherten mit Verfügung vom 30. September 1992 eine </div> <div class="para">Integritätsentschädigung von 15 % zu. Am 30. Oktober 1992 </div> <div class="para">meldete die Genossenschaft Z.________ einen Rückfall in </div> <div class="para">Form chronischer lumbovertebraler Schmerzen, welche zunächst </div> <div class="para">physiotherapeutisch behandelt wurden. Der von </div> <div class="para">N.________ wegen der Rückenbeschwerden am 26. November 1992 </div> <div class="para">aufgesuchte Orthopäde Dr. I.________ stellte einen ungenügenden </div> <div class="para">Ausgleich der Beinverkürzung rechts fest und </div> <div class="para">ordnete eine neue Schuhversorgung an (Bericht vom </div> <div class="para">25. Januar 1993). Nachdem die Invalidenversicherung die </div> <div class="para">Taggeldleistungen auf den 31. Dezember 1992 eingestellt </div> <div class="para">hatte, richtete die SUVA ab 1. Januar 1993 auf Grund einer </div> <div class="para">vollen Arbeitsunfähigkeit wiederum Taggelder aus. In der </div> <div class="para">Folge zog sie das von der IV-Stelle des Kantons Aargau bei </div> <div class="para">Dr. M.________, Rehabilitationsklinik A.________, in Auftrag </div> <div class="para">gegebene Gutachten vom 27. April 1993 mit Ergänzung </div> <div class="para">vom 26. Juli 1993 bei und traf weitere Abklärungen. Gestützt </div> <div class="para">auf eine ärztliche Beurteilung durch Dr. K.________ </div> <div class="para">von der Unfallabteilung der SUVA setzte sie die Integritätsentschädigung </div> <div class="para">mit Verfügung vom 30. Dezember 1993 neu </div> <div class="para">auf einer Integritätseinbusse von 20 % fest. Nach Erhalt </div> <div class="para">eines Schlussberichtes der IV-Regionalstelle für berufliche </div> <div class="para">Eingliederung über ein in der Zeit vom 1. November 1993 bis </div> <div class="para">30. April 1994 durchgeführtes Arbeitstraining in der Werkstatt </div> <div class="para">B.________ bemass sie die Invalidität mit 33 1/3 % </div> <div class="para">und sprach dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Mai 1994 eine </div> <div class="para">Rente von Fr. 1040.- im Monat zu (Verfügung vom 26. September </div> <div class="para">1994). Auf Einsprache gegen die Rentenverfügung nahm </div> <div class="para">sie eine kreisärztliche Untersuchung des Versicherten durch </div> <div class="para">Dr. L.________ vor, welcher zum Schluss gelangte, dass die </div> <div class="para">Verhältnisse am rechten Fuss optimal saniert seien und die </div> <div class="para">Rückenbeschwerden nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit </div> <div class="para">auf den Unfall zurückzuführen seien. Mit Einspracheentscheid </div> <div class="para">vom 14. Dezember 1995 hielt sie an der Verfügung </div> <div class="para">fest. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.- N.________ liess gegen diesen Entscheid Beschwerde </div> <div class="para">erheben und beantragen, die SUVA sei zu verpflichten, ihm </div> <div class="para">eine Invalidenrente auf Grund einer Erwerbsunfähigkeit von </div> <div class="para">100 % auszurichten. Zur Begründung brachte er im Wesentlichen </div> <div class="para">vor, die Rückenbeschwerden seien unfallkausal, indem </div> <div class="para">sie auf eine traumatisch verursachte oder zumindest verschlimmerte </div> <div class="para">Diskushernie zurückzuführen seien, was durch </div> <div class="para">eine umfassende orthopädische Begutachtung festzustellen </div> <div class="para">sei. Wie die Abklärungen der Invalidenversicherung ergeben </div> <div class="para">hätten, sei er nicht nur im angestammten Beruf als Maurer, </div> <div class="para">sondern auch für andere Tätigkeiten, die vorwiegend stehend </div> <div class="para">und gehend ausgeführt oder sitzend zu verrichten seien, </div> <div class="para">arbeitsunfähig, wie die gescheiterten Arbeitsversuche im </div> <div class="para">Rahmen der Invalidenversicherung gezeigt hätten. </div> <div class="para">Mit der Beschwerdeantwort brachte die SUVA neu einen </div> <div class="para">konsiliarischen Bericht des PD Dr. U.________ zuhanden des </div> <div class="para">behandelnden Arztes vom 17. Januar 1995 bei. </div> <div class="para">Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich wies </div> <div class="para">die Beschwerde mit der Feststellung ab, dass die Rückenbeschwerden </div> <div class="para">nach den medizinischen Akten weder eine direkte </div> <div class="para">noch eine indirekte Unfallfolge bildeten und keine Notwendigkeit </div> <div class="para">zu weiteren Abklärungen bestehe. Ferner bestätigte </div> <div class="para">es die von der SUVA vorgenommene Invaliditätsbemessung </div> <div class="para">(Entscheid vom 1. März 1999). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">C.- N.________ lässt Verwaltungsgerichtsbeschwerde </div> <div class="para">führen mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des angefochtenen </div> <div class="para">Entscheids sei die SUVA zu verpflichten, den Sachverhalt </div> <div class="para">näher abzuklären und über den Rentenanspruch neu zu </div> <div class="para">befinden; ferner sei ihm die unentgeltliche Verbeiständung </div> <div class="para">zu gewähren. </div> <div class="para">Während die SUVA auf eine Stellungnahme verzichtet, </div> <div class="para">lässt sich das Bundesamt für Sozialversicherung nicht vernehmen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- Gegenstand des Verfahrens bildet der Einspracheentscheid </div> <div class="para">vom 14. Dezember 1995, mit welchem die SUVA dem </div> <div class="para">Beschwerdeführer für die Folgen des Unfalls vom 6. November </div> <div class="para">1987 mit Wirkung ab 1. Mai 1994 eine Rente von 33 1/3 % zugesprochen </div> <div class="para">hat. Streitig ist, ob neben den Beeinträchtigungen </div> <div class="para">im rechten Fuss bei Status nach Double-Arthrodese im </div> <div class="para">unteren Sprunggelenk auch Rücken- und Hüftbeschwerden als </div> <div class="para">unfallkausal bei der Invaliditätsbemessung zu berücksichtigen </div> <div class="para">sind. Nicht mehr geltend gemacht wird, dass auch unfallbedingte </div> <div class="para">psychische Störungen vorliegen, sodass hierauf </div> <div class="para">nicht näher einzugehen ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- a) Auf Grund der Akten ist davon auszugehen, dass </div> <div class="para">die Rückenbeschwerden (und die Hüftbeschwerden) keine direkte </div> <div class="para">Unfallfolge bilden. Der Unfall vom 6. November 1987 </div> <div class="para">hat unbestrittenermassen zu keinen Rückenverletzungen geführt, </div> <div class="para">weshalb sich weitere Abklärungen zum Unfallhergang, </div> <div class="para">wie sie der Beschwerdeführer insbesondere zu der in den </div> <div class="para">Akten nicht einheitlich angegebenen Sturzhöhe beantragt, </div> <div class="para">erübrigen. Der Versicherte hat erstmals im Jahre 1992 und </div> <div class="para">damit gegen fünf Jahre nach dem Unfall über Rücken- und </div> <div class="para">Hüftprobleme geklagt. Die in der Folge vorgenommenen medizinischen </div> <div class="para">Untersuchungen ergaben keine Hinweise auf eine </div> <div class="para">unfallbedingte Schädigung. Die Rehabilitationsklinik </div> <div class="para">A.________ fand am 5. April 1993 radiologisch weitgehend </div> <div class="para">normale Verhältnisse im Bereich der Lendenwirbelsäule; auch </div> <div class="para">klinisch konnte kein relevanter pathologischer Befund erhoben </div> <div class="para">werden; die als glaubhaft erachteten lumbalen Beschwerden </div> <div class="para">wurden als muskuläre Beckenkammschmerzen im Rahmen </div> <div class="para">eines - durch eine adäquate Therapie besserungsfähigen </div> <div class="para">- muskulären Dekonditionierungssyndroms diagnostiziert </div> <div class="para">(Gutachten vom 27. April 1993). Anlässlich einer CT-Untersuchung </div> <div class="para">vom 27. September 1994 wurde eine Diskushernie </div> <div class="para">L5/Sl median bis links paramedian mit höchstens minimer </div> <div class="para">Kompression an linker Wurzel Sl bei deutlicher Osteochondrose </div> <div class="para">und Diskopathie mit geringfügiger dorsaler Bandscheibenprotrusion </div> <div class="para">L4/5 gefunden. Klinisch konnte ein unfixiertes </div> <div class="para">lumbospondylogenes Syndrom ohne fassbare Reiz- </div> <div class="para">und Ausfallsymptome festgestellt werden. Damit wird der von </div> <div class="para">der Rehabilitationsklinik A.________ erhobene Befund eines </div> <div class="para">bloss muskulären Syndroms zwar in Frage gestellt. Es besteht </div> <div class="para">jedoch kein Grund zur Anordnung ergänzender Abklärungen, </div> <div class="para">weil auch unter Annahme einer Diskushernie L5/Sl </div> <div class="para">eine Unfallkausalität der bestehenden Rückenbeschwerden </div> <div class="para">nicht als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten ist. So </div> <div class="para">gelangt PD Dr. U.________ in seinem Bericht vom 17. Januar </div> <div class="para">1995 zum Schluss, dass auf Grund der radiologischen </div> <div class="para">Dokumentation ("mit bereits Retroposition L5/Sl 1987") </div> <div class="para">primär ein degeneratives Leiden mit Osteochondrose </div> <div class="para">anzunehmen sei. Dass der Unfall zu einer Verschlimmerung im </div> <div class="para">Sinne einer Beschleunigung des natürlichen Verlaufs geführt </div> <div class="para">hat, wird als bloss möglich bezeichnet mit der Feststellung, </div> <div class="para">dass der Unfall nicht als die eigentliche Ursache </div> <div class="para">der Segmentseinsinterung L5/Sl betrachtet werden könne. </div> <div class="para">Damit kann auch auf Grund der Angaben dieses Arztes ein </div> <div class="para">Kausalzusammenhang zwischen dem Rückenbefund und dem Unfall </div> <div class="para">vom 6. November 1987 nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht </div> <div class="para">üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit </div> <div class="para">angenommen werden (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=22.01.2000&amp;to_date=10.02.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F121-V-45%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page47">BGE 121 V 47</a> Erw. 2a mit Hinweisen). </div> <div class="para">Im Übrigen entspricht es einer medizinischen Erfahrungstatsache </div> <div class="para">im Bereich des Unfallversicherungsrechts, </div> <div class="para">dass praktisch alle Diskushernien bei Vorliegen degenerativer </div> <div class="para">Bandscheibenveränderungen entstehen und ein Unfallereignis </div> <div class="para">nur ausnahmsweise unter besondern Voraussetzungen </div> <div class="para">als eigentliche Ursache in Betracht fällt (nicht veröffentlichte </div> <div class="para">Urteile B. vom 7. Januar 2000 [U 131/99], S. vom </div> <div class="para">5. Januar 2000 [U 103/99], F. vom 27. Dezember 1999 </div> <div class="para">[U 2/99], S. vom 4. Juni 1999 [U 193/98], R. vom 30. April </div> <div class="para">1999 [U 228/98], S. vom 22. Januar 1999 [U 69/98], S. vom </div> <div class="para">26. August 1996 [U 159/95], S. vom 7. April 1995 </div> <div class="para">[U 238/94], und J. vom 10. Oktober 1994 [U 67/94, zusammengefasst </div> <div class="para">in ZBJV 1996 S. 489 f.]). Die Annahme einer ausnahmsweisen </div> <div class="para">Unfallkausalität setzt u.a. voraus, dass die </div> <div class="para">Symptome der Diskushernie (vertebragenes oder radikuläres </div> <div class="para">Syndrom) unmittelbar nach dem Unfall auftreten (statt </div> <div class="para">vieler erwähntes Urteil S. vom 26. August 1996 [U 159/95]; </div> <div class="para">vgl. Debrunner/Ramseier, Die Begutachtung von Rückenschäden </div> <div class="para">in der schweizerischen sozialen Unfallversicherung, Bern </div> <div class="para">1990, S. 54 ff., insbesondere S. 56). So verhält es sich </div> <div class="para">hier jedoch nicht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) Der Beschwerdeführer macht des Weiteren geltend, </div> <div class="para">die Rücken- und Hüftprobleme seien Folge der seit dem Unfall </div> <div class="para">vom 6. November 1987 und bis zur Untersuchung bei PD </div> <div class="para">Dr. U.________ im Januar 1995 vorhanden gewesenen erheblichen </div> <div class="para">Beinlängendifferenz. </div> <div class="para">Abgesehen davon, dass der Beschwerdeführer erst Ende </div> <div class="para">1992 und damit nach der im Mai 1991 durchgeführten Double-Arthrodese </div> <div class="para">des rechten Fusses über Rücken- und Hüftschmerzen </div> <div class="para">geklagt hat, handelt es sich dabei nicht um einen invalidisierenden </div> <div class="para">Befund, weil die Beinlängendifferenz mit </div> <div class="para">einer geeigneten Schuhversorgung ausgeglichen werden kann. </div> <div class="para">Der vom Beschwerdeführer am 26. November 1992 wegen der </div> <div class="para">Rückenbeschwerden aufgesuchte Orthopäde Dr. I.________ </div> <div class="para">ordnete nach festgestelltem ungenügenden Ausgleich der </div> <div class="para">Beinverkürzung rechts eine neue Schuhversorgung an (Bericht </div> <div class="para">vom 25. Januar 1993). Die Rehabilitationsklinik A.________ </div> <div class="para">fand am 27. April 1993 einen Beckenschiefstand von 1,5 cm </div> <div class="para">bei entsprechender mit Schuherhöhung ausgeglichener Beinlängenverkürzung. </div> <div class="para">Während Dr. I.________ die Rückenbeschwerden </div> <div class="para">"mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" </div> <div class="para">auf die unfallbedingte Verkürzung und Versteifung im rechten </div> <div class="para">unteren Sprunggelenk zurückführte (Stellungnahme zuhanden </div> <div class="para">des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers vom </div> <div class="para">1. Februar 1993), gelangte PD Dr. U.________ am 17. Januar </div> <div class="para">1995 zum Schluss, dass im klinischen Befund der Längenverlust </div> <div class="para">deutlich unter 1 cm liege und auch die radiologische </div> <div class="para">Ausmessung lediglich eine Differenz von 6-7 mm ergebe, sodass </div> <div class="para">der Ausgleich lediglich 0,5 cm und nicht 1,5 cm betragen </div> <div class="para">müsste. Dies zeige sich auch in den Röntgenaufnahmen </div> <div class="para">von 1994, aus welchen hervorgehe, dass durch die Überkorrektur </div> <div class="para">rechts eine skoliotische Komponente statischer Natur </div> <div class="para">lumbal provoziert werde. Im Gegensatz zu Dr. I.________ </div> <div class="para">vertritt PD Dr. U.________ die Auffassung, die Rückenbeschwerden </div> <div class="para">seien primär die Folge degenerativer Veränderungen </div> <div class="para">an der Wirbelsäule. Entgegen den Ausführungen in der </div> <div class="para">Verwaltungsgerichtsbeschwerde bedarf es auch in diesem </div> <div class="para">Punkt keiner weiteren Abklärungen. Soweit die geringe Beinlängendifferenz </div> <div class="para">überhaupt ursächlich für die bestehenden </div> <div class="para">Beschwerden ist, muss auf Grund der Arztberichte davon ausgegangen </div> <div class="para">werden, dass sie durch eine adäquate Schuhversorgung </div> <div class="para">behoben werden können. Zur Annahme einer Unfallkausalität </div> <div class="para">besteht auch in dem Sinne kein Anlass, dass die Beinlängenverkürzung </div> <div class="para">und die bestehende Muskelatrophie Ursache </div> <div class="para">der Diskushernie sein könnten. Für einen entsprechenden </div> <div class="para">Zusammenhang ergeben sich aus den umfangreichen medizinischen </div> <div class="para">Unterlagen keinerlei Anhaltspunkte. Ergänzende Abklärungen </div> <div class="para">erübrigen sich umso mehr, als die Beinlängendifferenz </div> <div class="para">geringfügig und die Muskelatrophie leichten </div> <div class="para">Grades ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3.- a) Zu Recht nicht mehr bestritten ist die Invaliditätsbemessung </div> <div class="para">durch SUVA und Vorinstanz. Dabei ist davon </div> <div class="para">auszugehen, dass der Beschwerdeführer im bisherigen Beruf </div> <div class="para">als Maurer vollständig arbeitsunfähig ist. Auch sind ihm </div> <div class="para">Tätigkeiten, welche vorwiegend stehend oder gehend ausgeführt </div> <div class="para">werden müssen, unzumutbar, ebenso ausschliesslich </div> <div class="para">sitzend zu verrichtende Arbeiten. Dagegen sind ihm wechselbelastende </div> <div class="para">leichtere Tätigkeiten, die teils sitzend, teils </div> <div class="para">stehend und gehend zu verrichten sind, zumutbar (Zeugnis </div> <div class="para">Dr. med. I.________ vom 11. Dezember 1992). Nach Auffassung </div> <div class="para">der Gutachter der Rehabilitationsklinik A.________ ist auch </div> <div class="para">eine vorwiegend sitzend zu verrichtende Arbeit möglich, sofern </div> <div class="para">etwas häufiger Pausen eingeschaltet werden. Dementsprechend </div> <div class="para">wird die Arbeitsfähigkeit beispielsweise in der </div> <div class="para">Tätigkeit als Kleingeräte-Monteur auf 80 % geschätzt. Mit </div> <div class="para">der Vorinstanz besteht kein Grund, von diesen Angaben abzugehen, </div> <div class="para">woran auch der Umstand nichts zu ändern vermag, </div> <div class="para">dass die Eingliederungsbemühungen der Invalidenversicherung </div> <div class="para">bisher zu keinem positiven Ergebnis geführt haben. Wenn die </div> <div class="para">Regionalstelle für berufliche Eingliederung mit Bericht vom </div> <div class="para">10. Mai 1994 zum Schluss gelangt ist, dass eine Eingliederung </div> <div class="para">in der freien Wirtschaft derzeit nicht möglich sei, so </div> <div class="para">scheinen hiefür auch invaliditätsfremde Gründe eine Rolle </div> <div class="para">gespielt zu haben. Mit der unfallbedingten Beeinträchtigung </div> <div class="para">am rechten Fuss allein lässt sich eine Eingliederungsunfähigkeit </div> <div class="para">jedenfalls nicht begründen. Es besteht daher kein </div> <div class="para">Grund, von der ärztlichen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit </div> <div class="para">abzugehen, zumal die Beurteilung der unfallbedingten Beeinträchtigung </div> <div class="para">primär von den Ärzten und nicht von den Berufsberatern </div> <div class="para">zu erfolgen hat. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) Nicht zu beanstanden ist schliesslich der von SUVA </div> <div class="para">und Vorinstanz ermittelte Invaliditätsgrad von 33 1/3 %. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer bringt gegen den im angefochtenen Entscheid </div> <div class="para">eingehend dargelegten Einkommensvergleich nichts </div> <div class="para">vor, weshalb sich weitere Ausführungen erübrigen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4.- Dem Begehren um unentgeltliche Verbeiständung kann </div> <div class="para">entsprochen werden. Auf Grund der eingereichten Unterlagen </div> <div class="para">ist die Bedürftigkeit des Beschwerdeführers zu bejahen. Die </div> <div class="para">Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann nicht als aussichtslos </div> <div class="para">bezeichnet werden. Zudem war die Vertretung durch einen </div> <div class="para">Rechtsanwalt wenn nicht notwendig, so doch geboten, sodass </div> <div class="para">die Voraussetzungen nach <span class="artref">Art. 152 Abs. 2 OG</span> und der Rechtsprechung </div> <div class="para">(<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=22.01.2000&amp;to_date=10.02.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-201%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page202">BGE 125 V 202</a> Erw. 4a mit Hinweisen) als erfüllt </div> <div class="para">zu betrachten sind. Es wird indessen ausdrücklich auf </div> <div class="para"><span class="artref">Art. 152 Abs. 3 OG</span> aufmerksam gemacht, wonach die begünstigte </div> <div class="para">Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben </div> <div class="para">wird, wenn sie später dazu im Stande ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II. Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">III. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung </div> <div class="para">wird Rechtsanwalt C.________ für das Verfahren vor dem </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgericht aus der Gerichtskasse </div> <div class="para">eine Entschädigung (einschliesslich Mehrwertsteuer) </div> <div class="para">von Fr. 2500.- ausgerichtet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht </div> <div class="para">des Kantons Zürich und dem Bundesamt für </div> <div class="para">Sozialversicherung zugestellt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 8. Februar 2000 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der II. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> </div></body></html>