B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung II B-803/2021 A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d v o m 6 . D e z e m b e r 2 0 2 1 Besetzung Einzelrichterin Kathrin Dietrich, Gerichtsschreiberin Corine Knupp. Parteien X.________AG, vertreten durch Rechtsanwalt Lorenzo Marazzotta, Badertscher Rechtsanwälte AG, Beschwerdeführerin, gegen Bundesamt für Bauten und Logistik BBL, vertreten durch Fürsprecherin Manuela Gebert, Gebert Rechtsanwälte AG, Vergabestelle. Gegenstand Öffentliches Beschaffungswesen - Abbruch Projekt "(20026) 810 Kommunikationsagentur Kommunikation Biodiversität" Abbruchverfügung vom 3. Februar 2021 (SIMAP-Meldungsnummer 1175539; Projekt-ID: 200561). B-803/2021 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die X._______AG (nachfolgend: Beschwerdeführerin) am 22. Feb- ruar 2021 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen die auf der Internetplattform simap.ch am 3. Februar 2021 publizierte Verfügung des Bundesamtes für Bauten und Logistik (BBL; nachfolgend: Vergabestelle) betreffend Abbruch des Beschaffungsverfahrens Kommunikationsagentur für die Kommunikation Biodiversität (SIMAP -Meldungsnummer 1175539; Projekt-ID 200561) erhoben hat, dass die Vergabestelle zwecks aussergerichtlicher Vergleichsverhandlun- gen mit Eingabe vom 3. Juni 2021 um Sistierung des Beschwerdeverfah- rens ersucht hat, dass das Bundesverwaltungsgericht das Beschwerdeverfahren mit Verfü- gung vom 7. Juni 2021 bis zum Vorliegen einer einvernehmlichen Lösung oder bis eine Partei die Wiederaufnahme beantragt, sistiert hat, dass die Vergabestelle mit Eingabe vom 1. Dezember 2021 mitgeteilt hat, mit der Beschwerdeführerin eine einvernehmliche Lösung gefunden zu ha- ben, und deshalb beantragt, das V erfahren sei abzuschreiben, allfällige Gerichtskosten seien den Parteien je zur Hälfte aufzuerlegen und es sei keine Parteientschädigung zuzusprechen, dass die Beschwerdeführerin im von der Vergabestelle eingereichten Schreiben vom 28. Oktober 2021 ihr Ein verständnis zum Abschreibungs- antrag der Vergabestelle erklärt hat, dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als zufolge aussergerichtlichen Vergleichs gegenstandslos geworden abzu- schreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]), dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, wenn die Beschwerde ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch Rückzug oder Vergleich erledigt wird ( Art. 6 Bst. a des Reglements über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht , VGKE, SR 173.320.2), dass vorliegend zufolge des geringen Aufwands der vollständige Erlass der Verfahrenskosten angezeigt ist, B-803/2021 Seite 3 dass der Beschwerdeführerin der geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 3'000.– nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Abschrei- bungsentscheides zurückzuerstatten ist, dass antragsgemäss keine Parteientschädigung zuzusprechen ist. B-803/2021 Seite 4 Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Das Beschwerdeverfahren wird als zufolge aussergerichtlichen Vergleichs erledigt abgeschrieben. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben . Der geleistete Kostenvor- schuss in der Höhe von Fr. 3'000.– wird der Beschwerdeführerin nach Ein- tritt der Rechtskraft des vorliegenden Abschreibungsentscheides zurücker- stattet. 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Dieser Entscheid geht an: – die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: Rückerstattungs - formular) – die Vergabestelle (Ref-Nr. SIMAP-Projekt-ID 200561; Gerichtsur- kunde) Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: Kathrin Dietrich Corine Knupp B-803/2021 Seite 5 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange- legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver- tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalte n. Der ange- fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde- führende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: 6. Dezember 2021