<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">[AZA 7] </div> <div class="para">U 214/99 Hm </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">III. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesrichter Schön, Bundesrichterin Widmer und Bundesrichter </div> <div class="para">Ursprung; Gerichtsschreiber Grünvogel </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 30. August 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">S.________, 1948, Beschwerdeführer, vertreten durch Fürsprecherin </div> <div class="para">Daniela Mathys, Schwarztorstrasse 7, 3007 Bern, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt, Fluhmattstrasse </div> <div class="para">1, 6004 Luzern, Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">und </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Bern </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">A.- Der 1948 geborene S.________ war bei der Firma </div> <div class="para">X.________ als Chauffeur angestellt und in dieser Eigenschaft </div> <div class="para">bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt </div> <div class="para">(SUVA) gegen Unfälle versichert. Am 1. Juli 1988 rutschte </div> <div class="para">er beim Transport eines Klaviers als unterer von zwei Trägern </div> <div class="para">auf einem Treppenabsatz aus, wodurch sich sein Traggurt </div> <div class="para">verschob. Um nicht von der Last des Klaviers rückwärts </div> <div class="para">die Treppe hinuntergestossen zu werden, stemmte der Versicherte </div> <div class="para">mit dem Kopf gegen das Klavier. Seither klagt er </div> <div class="para">über vermehrte Wirbelsäulenbeschwerden, insbesondere im </div> <div class="para">Bereich der Halswirbelsäule (HWS) mit in den Nacken und den </div> <div class="para">Hinterkopf ausstrahlenden Schmerzen. Die Arbeit setzte </div> <div class="para">S.________ indessen deswegen nicht aus, begab sich aber zu </div> <div class="para">Dr. C.________ in ärztliche Behandlung. Der Arzt bezeichnete </div> <div class="para">die beim Unfall erlittene Verletzung als Verhebetrauma </div> <div class="para">der HWS. Die von ihm beim Röntgen-Institut A.________ in </div> <div class="para">Auftrag gegebene röntgenologische Untersuchung (vom </div> <div class="para">15. Juli 1988) sowie die Computertomographie der HWS (vom </div> <div class="para">3. November 1988) im Spital L.________ brachten diverse </div> <div class="para">vorbestehende degenerative Veränderungen zu Tage. Bei persistierenden </div> <div class="para">Beschwerden konnte die Behandlung am 17. Januar </div> <div class="para">1989 abgeschlossen werden. </div> <div class="para">Am 18. Juni 1990 meldete sich S.________ erneut bei </div> <div class="para">Dr. C.________ wegen zunehmender Schmerzen im Schulter-Nackenbereich </div> <div class="para">und wegen Parästhesien v.a. in den Beinen. </div> <div class="para">Wegen der Diskopathie suchte er zudem Dr. H.________, Facharzt </div> <div class="para">für Neurochirurgie, auf, welcher ihn untersuchte und </div> <div class="para">anschliessend bis am 8. August 1990 medizinisch betreute. </div> <div class="para">Eine von Dr. H.________ beim Röntgeninstitut M.________ in </div> <div class="para">Auftrag gegebene MRI vom 19. Juni 1990 brachte neu zwei </div> <div class="para">mediane Diskushernien C5/6 und C7/Th1 mit beidseitiger </div> <div class="para">radikulärer Symptomatik zu Tage. Am 13. November 1990 nahm </div> <div class="para">auch der SUVA-Kreisarzt Dr. O.________ eine Untersuchung </div> <div class="para">vor. Danach wurde der erst am 12. September 1990 gemeldete </div> <div class="para">Rückfall für erledigt betrachtet. </div> <div class="para">Im März 1994 liess der Versicherte durch Dr. </div> <div class="para">H.________ erneut einen Rückfall melden, nachdem der Arzt </div> <div class="para">bereits am 12. November 1993 wiederum ein MRI der HWS sowie </div> <div class="para">des zervikalen Spinalkanals in Auftrag gegeben hatte. Wegen </div> <div class="para">der intermittierenden, von Dr. H.________ im Grunde genommen </div> <div class="para">als persistierend bezeichneten Beschwerden beauftragte </div> <div class="para">der Kreisarzt Dr. O.________ die Klinik B.________ mit der </div> <div class="para">Klärung der Frage nach der Unfallkausalität des vorhandenen </div> <div class="para">Leidensbilds. Im am 11. November 1994 erstatteten Bericht </div> <div class="para">wird neben Benzodiazepinmissbrauch und einem </div> <div class="para">chronisch-rezidivierenden Lumbovertebralsyndrom zufolge </div> <div class="para">Osteochondrose L5/S1 auf ein chronisches zervikozephales </div> <div class="para">Beschwerdesyndrom mit neurovegetativen Begleiterscheinungen </div> <div class="para">(Nausea, unspezifischer Schwindel) und mnestischen </div> <div class="para">Problemen zufolge Schmerzinterferenz bei vorbestehenden </div> <div class="para">degenerativen Diskusveränderungen auf mehreren Etagen mit </div> <div class="para">akuter Exazerbation am 1. Juli 1988 im Sinne einer </div> <div class="para">Triggerung durch Unfall mit anschliessender Akzeleration </div> <div class="para">des Geschehens sowie bei Diskushernie C7/Th1 mit Verdacht </div> <div class="para">auf Radikulokompression C8 rechts geschlossen. Zuvor hatte </div> <div class="para">u.a. bereits das medizinisch-radiologische Zentrum Klinik </div> <div class="para">S.________ den Versicherten untersucht und bei dieser </div> <div class="para">Gelegenheit von einem Status nach Schleudertrauma 1988 </div> <div class="para">gesprochen (Befundbericht vom 27. Juni 1994). Dr. </div> <div class="para">H.________ äusserte in der Stellungnahme vom 21. Februar </div> <div class="para">1995 die Überzeugung, der Unfall vom 1. Juli 1988 sei für </div> <div class="para">die Herniation das auslösende Ereignis gewesen. </div> <div class="para">Vom 25. Oktober bis 22. November 1995 begab sich </div> <div class="para">S.________ auf Anraten des Kreisarztes Dr. O.________ in </div> <div class="para">eine Badekur in der Klinik Z.________. Dies nachdem der </div> <div class="para">Versicherte unmittelbar davor auf die Unterzeichnung eines </div> <div class="para">Arbeitsvertrages bei der Firma W.________ verzichtet hatte, </div> <div class="para">welche die (übrigen) Angestellten des in Konkurs gefallenen </div> <div class="para">Arbeitgebers des Versicherten mit samt der Unternehmung </div> <div class="para">übernahm. Bis dahin hatte er trotz der Beschwerden stets </div> <div class="para">vollzeitig als Chauffeur gearbeitet. Seither übt er keine </div> <div class="para">Tätigkeit mehr aus. Im Anschluss an die Badekur klagte er </div> <div class="para">über eine Schmerzzunahme, worauf ihn der nunmehr behandelnde </div> <div class="para">Allgemeinmediziner Dr. D.________ nach der Untersuchung </div> <div class="para">vom 26. November 1995 zu 100 % arbeitsunfähig schrieb. Zur </div> <div class="para">Klärung von therapeutischen Optionen ordnete der Kreisarzt </div> <div class="para">Dr. O.________ eine ambulante Untersuchung bei der Klinik </div> <div class="para">I.________ an, welche am 1. Juli 1996 durch den Oberarzt </div> <div class="para">Dr. U.________ und die Assistenzärztin Dr. K.________ </div> <div class="para">gemeinsam durchgeführt wurde. Im Bericht vom 2. Juli 1996 </div> <div class="para">äusserten sie den Verdacht auf eine Schmerzverarbeitungsstörung, </div> <div class="para">empfahlen ein neurochirurgisches Konsilium, eine </div> <div class="para">medikamentöse Unterstützung sowie erneute physiotherapeutische </div> <div class="para">Instruktion mit Mobilisationsübungen der HWS. Die </div> <div class="para">Vorschläge wurden umgesetzt, ohne dass sie zu einer Verbesserung </div> <div class="para">des Gesundheitszustandes geführt hätten. Der Verdacht </div> <div class="para">einer Fehlverarbeitung der Schmerzen bestätigte sich, </div> <div class="para">wie auch Dr. D.________ am 19. September 1996 zu berichten </div> <div class="para">wusste. Zusätzlich entwickelte S.________ zunehmend wahnhafte </div> <div class="para">Beeinträchtigungsideen, die in eine psychotische </div> <div class="para">Krise mündeten, welche im Rahmen eines von ärztlicher Seite </div> <div class="para">angeordneten fürsorgerischen Freiheitsentzuges in der Klinik </div> <div class="para">P.________ vom 17. bis 31. Oktober 1996 behandelt werden </div> <div class="para">musste. Die Medizinische Abteilung C.________, welche </div> <div class="para">am 13. August 1997 über die Therapieversuche des chronischen, </div> <div class="para">multifaktoriellen Schmerzsyndroms vom 9. Juni bis </div> <div class="para">25. Juli 1997 berichtete, umschrieb die Schmerzverarbeitungsstörung </div> <div class="para">näher als affektiv-motorischen, affektiv-vegetativen </div> <div class="para">Schmerzmodus bei anamnestischen pain prone-Faktoren </div> <div class="para">und Status nach paranoid gefärbter psychotischer Dekompensation </div> <div class="para">im Oktober 1996. Nachdem von weiteren Behandlungen </div> <div class="para">keine Besserung mehr erwartet werden durfte, fand am </div> <div class="para">4. September 1997 die ärztliche Abschlussuntersuchung durch </div> <div class="para">den Kreisarzt-Stellvertreter Dr. E.________ statt. Aus rein </div> <div class="para">somatischer Sicht erhob er den Befund eines chronischen </div> <div class="para">Zervikalsyndroms bei im vom Spital L.________ erstellten </div> <div class="para">MRI vom 29. Mai 1997 nachgewiesenen degenerativen Veränderungen </div> <div class="para">der unteren HWS mit Osteochondrosen C5/6, C6/7 und </div> <div class="para">C7/Th1 sowie kleiner medianer Diskushernie C5/6 und auf </div> <div class="para">Höhe C7/Th1 vorhandener Foramenstenose rechtsbetont und </div> <div class="para">rechts mediolateraler Diskushernie, wodurch rechtsbetont </div> <div class="para">eine Kompression der C8-Wurzel vorliege. Gleichzeitig </div> <div class="para">schätzte der Arzt den unfallkausalen Integritätsschaden mit </div> <div class="para">3,75 % ein. Die SUVA wartete die Ergebnisse der Abklärungen </div> <div class="para">der Invalidenversicherung ab und richtete S.________ noch </div> <div class="para">bis Ende April 1998 Taggelder aus, allerdings ab 1. März </div> <div class="para">1998 nur noch auf der Basis einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit. </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 11. Mai 1998 sprach die Anstalt </div> <div class="para">S.________ mit Wirkung ab 1. Mai 1998 eine auf einer unfallbedingten </div> <div class="para">Erwerbsunfähigkeit von 15 % basierende Invalidenrente </div> <div class="para">sowie eine Integritätsentschädigung auf der </div> <div class="para">Grundlage einer ereigniskausalen Integritätseinbusse von </div> <div class="para">3,75 % zu. Auf Einsprache hin hielt die SUVA sowohl an der </div> <div class="para">Verfügung vom 11. Mai 1998 als auch in Ausdehnung des </div> <div class="para">Streitgegenstandes an der Reduktion der Taggeldleistungen </div> <div class="para">per 1. März 1998 fest (Entscheid vom 16. September 1998). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.- Dagegen liess S.________ Beschwerde erheben, welche </div> <div class="para">das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid </div> <div class="para">vom 5. Mai 1999 abwies. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde lässt S.________ </div> <div class="para">beantragen, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids sowie </div> <div class="para">des Einspracheentscheids vom 16. September 1998 sei die </div> <div class="para">SUVA zu verpflichten, ihm die gesetzlich geschuldeten Leistungen </div> <div class="para">zu erbringen, insbesondere ab März 1998 eine Invalidenrente </div> <div class="para">auf der Basis einer vollen Erwerbsunfähigkeit </div> <div class="para">und eine Integritätsentschädigung auf der Grundlage eines </div> <div class="para">Integritätsschadens von mehr als 3,75 %. Dabei wird u.a. </div> <div class="para">ein Bericht des Dr. D.________ vom 14. August 1998 ins </div> <div class="para">Recht gelegt. </div> <div class="para">Die SUVA schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. </div> <div class="para">Das Bundesamt für Sozialversicherung hat </div> <div class="para">sich nicht vernehmen lassen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- a) Die Vorinstanz hat die Rechtsprechung zu dem </div> <div class="para">für die Leistungspflicht des Unfallversicherers zunächst </div> <div class="para">vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem </div> <div class="para">Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, </div> <div class="para">Tod) zutreffend dargelegt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=15&amp;from_date=24.08.2001&amp;to_date=12.09.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-V-335%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page337">BGE 119 V 337</a> Erw. 1, 118 V </div> <div class="para">289 Erw. 1b, je mit Hinweisen). Im angefochtenen Entscheid </div> <div class="para">richtig wiedergegeben ist auch die Rechtsprechung zur weiter </div> <div class="para">vorausgesetzten Adäquanz des Kausalzusammenhangs im </div> <div class="para">Allgemeinen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=15&amp;from_date=24.08.2001&amp;to_date=12.09.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-V-415%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page416">BGE 122 V 416</a> Erw. 2a, 121 V 49 Erw. 3a mit </div> <div class="para">Hinweisen; vgl. auch <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=15&amp;from_date=24.08.2001&amp;to_date=12.09.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-456%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page461">BGE 125 V 461</a> Erw. 5a, 123 III 112 </div> <div class="para">Erw. 3a, 123 V 103 Erw. 3d, 139 Erw. 3c,) und bei psychischen </div> <div class="para">Unfallfolgen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=15&amp;from_date=24.08.2001&amp;to_date=12.09.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F115-V-133%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page133">BGE 115 V 133</a>) im Besonderen. Zutreffend </div> <div class="para">sind auch die Erwägungen zu den gesetzlichen Bestimmungen </div> <div class="para">und Grundsätzen über die Ermittlung des Invaliditätsgrades </div> <div class="para">nach der Methode des Einkommensvergleichs </div> <div class="para">(<span class="artref">Art. 18 Abs. 2 Satz 2 UVG</span>) sowie den Anspruch auf Integritätsentschädigung </div> <div class="para">(<span class="artref">Art. 24 Abs. 1 UVG</span>; <span class="artref">Art. 36 Abs. 1 UVV</span>) </div> <div class="para">und deren Abstufung nach der Schwere des Integritätsschadens </div> <div class="para">(<span class="artref">Art. 25 Abs. 1 UVG</span> und Anhang 3 zur UVV basierend auf </div> <div class="para"><span class="artref">Art. 36 Abs. 2 UVV</span>; vgl. auch <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=15&amp;from_date=24.08.2001&amp;to_date=12.09.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F124-V-29%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page32">BGE 124 V 32</a> Erw. 1b mit Hinweisen). </div> <div class="para">Darauf kann verwiesen werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) Ergänzend ist die Rechtsprechung zum Kausalzusammenhang </div> <div class="para">zwischen Unfall und Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit </div> <div class="para">bei Schleudertrauma der HWS oder äquivalenter Verletzung zu </div> <div class="para">nennen. Danach ist ein natürlicher Zusammenhang in der </div> <div class="para">Regel zu bejahen, wenn ein für diese Verletzung typisches </div> <div class="para">Beschwerdebild mit einer Häufung von Beschwerden wie diffuse </div> <div class="para">Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, </div> <div class="para">Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit, Visusstörungen, </div> <div class="para">Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderungen </div> <div class="para">usw. vorliegt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=15&amp;from_date=24.08.2001&amp;to_date=12.09.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F117-V-359%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page360">BGE 117 V 360</a> Erw. 4b). Allerdings </div> <div class="para">müssen die geklagten Beschwerden medizinisch einer </div> <div class="para">fassbaren gesundheitlichen Beeinträchtigung zugeschrieben </div> <div class="para">werden können und die Gesundheitsschädigung muss mit dem im </div> <div class="para">Sozialversicherungsrecht allgemein erforderlichen Beweisgrad </div> <div class="para">der überwiegenden Wahrscheinlichkeit in einem ursächlichen </div> <div class="para">Zusammenhang mit dem versicherten Unfall stehen (BGE </div> <div class="para">119 V 340 f. Erw. 2b/bb). Sodann findet die Rechtsprechung </div> <div class="para">zu den psychischen Unfallfolgen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=15&amp;from_date=24.08.2001&amp;to_date=12.09.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F115-V-133%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page138">BGE 115 V 138</a> Erw. 6) für </div> <div class="para">die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs analog Anwendung. </div> <div class="para">Der einzige Unterschied besteht darin, dass bei </div> <div class="para">den in der Gesamtwürdigung zu berücksichtigenden Kriterien </div> <div class="para">auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen </div> <div class="para">Komponenten verzichtet wird, weil es hier nicht entscheidend </div> <div class="para">ist, ob Beschwerden medizinisch eher als organischer </div> <div class="para">und/oder psychischer Natur bezeichnet werden (BGE 117 </div> <div class="para">V 367 Erw. 6a). Dies gilt indessen nur, wenn die zum typischen </div> <div class="para">Beschwerdebild eines Schleudertraumas der HWS gehörenden </div> <div class="para">Beeinträchtigungen im Vergleich zu einer ausgeprägten </div> <div class="para">psychischen Problematik nicht ganz in den Hintergrund </div> <div class="para">treten: Andernfalls ist die Adäquanzbeurteilung unter dem </div> <div class="para">Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall </div> <div class="para">vorzunehmen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=15&amp;from_date=24.08.2001&amp;to_date=12.09.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F123-V-98%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page99">BGE 123 V 99</a> Erw. 2a). </div> <div class="para">Gründe, weshalb - wie vom Beschwerdeführer gefordert - </div> <div class="para">nun neu auch bei der Frage nach der Adäquanz psychischer </div> <div class="para">Unfallfolgen ohne Schleudertrauma der HWS oder äquivalente </div> <div class="para">Verletzung nicht mehr zwischen psychischen und somatischen </div> <div class="para">Komponenten zu differenzieren ist, sind keine ersichtlich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">c) Bezüglich der Integritätsentschädigung ist ergänzend </div> <div class="para">festzuhalten, dass falls mehrere, teils versicherte, </div> <div class="para">teils nicht versicherte Ereignisse (worunter ausser nicht </div> <div class="para">versicherte Unfälle auch ein Vorzustand oder eine interkurrente </div> <div class="para">Erkrankung fallen) einen einheitlichen Integritätsschaden </div> <div class="para">(Vorliegen eines Beschwerdebilds, das medizinischdiagnostisch </div> <div class="para">nicht in einzelne, voneinander unterscheidbare </div> <div class="para">Beeinträchtigungen aufgeteilt werden kann) verursachen, der </div> <div class="para">Integritätsschaden gesamthaft nach Anhang 3 zur UVV oder </div> <div class="para">allenfalls nach den SUVA-Tabellen einzuschätzen ist. In </div> <div class="para">einem zweiten Schritt ist die Entschädigung nach Massgabe </div> <div class="para">von <span class="artref">Art. 36 Abs. 2 UVG</span> entsprechend dem Kausalanteil der </div> <div class="para">nicht versicherten Ereignisse am gesamten Integritätsschaden </div> <div class="para">zu kürzen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=15&amp;from_date=24.08.2001&amp;to_date=12.09.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F116-V-156%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page157">BGE 116 V 157</a> Erw. 3c; Thomas Frei, Die Integritätsentschädigung </div> <div class="para">nach Art. 24 und 25 des Bundesgesetzes </div> <div class="para">über die Unfallversicherung, Diss. Freiburg Schweiz </div> <div class="para">1998, S. 44 ff., insbesondere S. 45). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- a) Die somatischen Beschwerden sind unbestrittenermassen </div> <div class="para">insoweit auf den Unfall zurückzuführen, als die </div> <div class="para">vorbestehenden degenerativen Veränderungen der HWS, wie sie </div> <div class="para">im Bericht des Röntgen-Instituts A.________ vom 15. Juli </div> <div class="para">1988 näher umschrieben sind (Discarthrose C6/7 mit Hinweis </div> <div class="para">für eine Diskopathie auch zwischen C3/4 und C4/5, Einengung </div> <div class="para">der Intervertebralräume C6/7, Randostheophyten C6/7, weniger </div> <div class="para">C5/6), im Sinne einer Triggerung mit anschliessender </div> <div class="para">Akzeleration beeinflusst wurden. Darüber hinaus bezeichnet </div> <div class="para">der Beschwerdeführer den Unfall als ursächlich für die Diskushernien </div> <div class="para">C5/6 und C6/Th1 mit radikulärer Symptomatik. </div> <div class="para">Dabei stützt er sich in erster Linie auf die Stellungnahme </div> <div class="para">des Neurochirurgen Dr. H.________ vom 21. Februar 1995, </div> <div class="para">wonach die Herniation höchstwahrscheinlich mit dem Unfallereignis </div> <div class="para">in Verbindung zu bringen sei. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) Wie von der SUVA in der Stellungnahme vom 6. September </div> <div class="para">1999 zutreffend dargelegt, entspricht es einer medizinischen </div> <div class="para">Erfahrungstatsache, dass praktisch alle Diskushernien </div> <div class="para">bei Vorliegen degenerativer Bandscheibenveränderungen </div> <div class="para">entstehen und ein Unfallereignis nur ausnahmsweise, </div> <div class="para">unter besonderen Voraussetzungen, als eigentliche Ursache </div> <div class="para">in Betracht fällt. Als weitgehend unfallbedingt kann ein </div> <div class="para">Bandscheibenvorfall betrachtet werden, wenn das Unfallereignis </div> <div class="para">von besonderer Schwere und geeignet war, eine Schädigung </div> <div class="para">der Bandscheibe herbeizuführen, und die Symptome der </div> <div class="para">Diskushernie (vertebrales oder radikuläres Syndrom) unverzüglich </div> <div class="para">und mit sofortiger Arbeitsunfähigkeit aufgetreten </div> <div class="para">sind. Wird die Diskushernie durch den Unfall lediglich ausgelöst, </div> <div class="para">nicht aber (weitgehend) verursacht, übernimmt die </div> <div class="para">Unfallversicherung den durch das Unfallereignis ausgelösten </div> <div class="para">Beschwerdeschub, spätere Rezidive dagegen nur, wenn eindeutige </div> <div class="para">Brückensymptome gegeben sind (statt vieler: Urteil S. </div> <div class="para">vom 12. April 2001, U 243/98, mit zahlreichen Hinweisen; </div> <div class="para">vgl. auch Debrunner/Ramseier, Die Begutachtung von Rückenschäden, </div> <div class="para">Bern 1990, S. 54 ff., insbesondere S. 56; Baur/ </div> <div class="para">Nigst, Versicherungsmedizin, 2. Aufl., Bern 1985, S. 162 </div> <div class="para">ff.; Mollowitz, Der Unfallmann, 11. Aufl., Berlin 1993, </div> <div class="para">S. 164 ff.). Insbesondere mit dem letztgenannten Kriterium </div> <div class="para">werden auch jene Fälle aufgefangen, bei denen der Unfall </div> <div class="para">neben weiteren Faktoren lediglich eine Teilursache für die </div> <div class="para">im Anschluss an das Ereignis aufgetretenen Rückenbeschwerden </div> <div class="para">darstellt. Vorausgesetzt ist indessen auch dort, dass </div> <div class="para">die Symptome einer Diskushernie (vertebrales oder radikuläres </div> <div class="para">Syndrom) unmittelbar nach dem Unfall auftreten (RKUV </div> <div class="para">2000 Nr. U 379 S. 193 Erw. 2a; erwähntes Urteil S. vom </div> <div class="para">12. April 2001; vgl. auch Debrunner/Ramseier, a.a.O., S. 55 </div> <div class="para">oben). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">c) Nicht nur, dass es an einem Unfallereignis von besonderer </div> <div class="para">Schwere fehlt, sondern darüber hinaus traten die </div> <div class="para">Symptome der Diskushernie erst mehrere Monate nach dem Unfall </div> <div class="para">vom 1. Juli 1988 auf, erwähnte doch erstmals der den </div> <div class="para">Versicherten seit dem 12. Juni 1990 betreuende Dr. </div> <div class="para">H.________ mediane Diskushernien C5/6 und C7/Th1 als </div> <div class="para">(mit-)ursächlich für das zervikobrachiale Syndrom. Dagegen </div> <div class="para">finden sich in den bis zum erstmaligen Behandlungsabschluss </div> <div class="para">erstellten Berichten des Hausarztes Dr. C.________ vom </div> <div class="para">19. Oktober 1988 und 6. Januar 1989, des Röntgen-Instituts </div> <div class="para">A.________ vom 15. Juli 1988 und des Spitals L.________ vom </div> <div class="para">3. November 1988 - das allerdings nur die Segmente C3 bis </div> <div class="para">C5 untersucht hatte - keine entsprechenden Hinweise. Das </div> <div class="para">Unfallereignis ist somit in Nachachtung der in Erw. 2b dargelegten </div> <div class="para">Rechtsprechung zum natürlichen Kausalzusammenhang </div> <div class="para">bei Diskushernien nicht geeignet, Diskushernienrezidive zu </div> <div class="para">verursachen. An diesem Ergebnis vermag auch die nicht näher </div> <div class="para">begründete Einschätzung des Dr. H.________ vom 21. Februar </div> <div class="para">1995 nichts zu ändern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3.- a) Die Vorinstanz hat das Vorliegen eines Schleudertraumas </div> <div class="para">der HWS oder einer äquivalenten Verletzung als </div> <div class="para">nicht ausgewiesen betrachtet und damit einen Zusammenhang </div> <div class="para">zwischen den organisch nicht nachgewiesenen, aber vom </div> <div class="para">Beschwerdeführer behaupteten Kopfschmerzen, dem Schwindel </div> <div class="para">sowie den Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen und dem </div> <div class="para">Unfall ausgeschlossen. Was das psychische Leiden anbelangt, </div> <div class="para">erkannte sie auf eine teilweise natürliche Unfallkausalität, </div> <div class="para">verneinte indessen die Leistungspflicht der SUVA in </div> <div class="para">Anwendung der in <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=15&amp;from_date=24.08.2001&amp;to_date=12.09.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F115-V-133%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page138">BGE 115 V 138</a> Erw. 6 entwickelten und </div> <div class="para">seither ständig angewandten Rechtsprechung des Eidgenössischen </div> <div class="para">Versicherungsgerichts zur Frage der Adäquanz psychischer </div> <div class="para">Beschwerden. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer macht geltend, beim Unfall ein </div> <div class="para">Schleudertrauma der HWS oder eine äquivalente Verletzung </div> <div class="para">erlitten zu haben, weshalb die Frage der Adäquanz zwischen </div> <div class="para">dem Unfall und der unstrittig Auswirkungen auf die Arbeits- </div> <div class="para">und Erwerbsfähigkeit zeigenden, anhaltenden Beschwerden </div> <div class="para">anhand der Kriterien zu beurteilen sei, wie sie für Schleudertraumen </div> <div class="para">der HWS ohne organisch nachweisbare Funktionsausfälle </div> <div class="para">entwickelt wurde (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=15&amp;from_date=24.08.2001&amp;to_date=12.09.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F117-V-359%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page359">BGE 117 V 359</a>, insbesondere </div> <div class="para">S. 367 Erw. 6a). Der adäquate Kausalzusammenhang zwischen </div> <div class="para">dem Unfallereignis und dem psychischen Schaden sei aber so </div> <div class="para">oder anders zu bejahen. Ferner sei davon auszugehen, dass </div> <div class="para">die SUVA durch das Ausrichten von Taggeldern für eine unfallbedingte </div> <div class="para">Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit Oktober 1995 </div> <div class="para">nicht nur den natürlichen, sondern auch den adäquaten Kausalzusammenhang </div> <div class="para">zwischen den psychischen Beschwerden und </div> <div class="para">dem Unfall bereits anerkannt habe und daher nunmehr in Anlehnung </div> <div class="para">an RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 Erw. 3b die Adäquanz </div> <div class="para">nur noch beim Vorliegen neuer medizinischer Erkenntnisse </div> <div class="para">seit der Leistungsanerkennung verneint werden könnte. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) Was den letzten Einwand anbelangt, so ist dem Beschwerdeführer </div> <div class="para">entgegenzuhalten, dass die differenzierende </div> <div class="para">Praxis zur Adäquanz auf Fälle ausgerichtet ist, in denen </div> <div class="para">die Prüfung des adäquaten Kausalzusammenhangs einige Zeit </div> <div class="para">nach dem Unfallereignis stattfindet. Dies zeigt sich darin, </div> <div class="para">dass verschiedene Adäquanzkriterien einen Zeitfaktor beinhalten </div> <div class="para">(ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung, </div> <div class="para">Dauerbeschwerden, schwieriger Heilungsverlauf und Dauer der </div> <div class="para">Arbeitsunfähigkeit). Deshalb stellt sich die Frage nach dem </div> <div class="para">adäquaten Kausalzusammenhang zwischen schädigendem Ereignis </div> <div class="para">und psychischen Fehlentwicklungen regelmässig erst nach </div> <div class="para">einer längeren ärztlichen Behandlung und/oder nach einer </div> <div class="para">länger dauernden, vollen oder teilweisen Arbeitsunfähigkeit </div> <div class="para">(in BGE 127 V noch nicht veröffentlichtes Urteil J. vom </div> <div class="para">2. März 2001, U 116/98). Wenn daher der Unfallversicherer </div> <div class="para">- wie vorliegend - Taggelder auf der Basis einer die psychische </div> <div class="para">Beeinträchtigung mitumfassenden Arbeitsunfähigkeit </div> <div class="para">leistet, kann daraus nicht zugleich auf eine Anerkennung </div> <div class="para">des adäquaten Kausalzusammenhangs durch den Unfallversicherer </div> <div class="para">geschlossen werden. Das vom Beschwerdeführer angerufene </div> <div class="para">Urteil RKUV 1994 Nr. U 206 S. 326 steht diesen Ausführungen </div> <div class="para">nicht entgegen, zumal dessen Erw. 3b ohnehin nicht den adäquaten, </div> <div class="para">sondern den natürlichen Kausalzusammenhang betrifft. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">c) Die behandelnden Ärzte diagnostizierten initial ein </div> <div class="para">Verhebetrauma der HWS (Dr. C.________ am 19. Oktober 1988) </div> <div class="para">oder - nach präzisierter Schilderung des Geschehensablaufs </div> <div class="para">durch den Versicherten - eine eindrückliche axiale Belastung </div> <div class="para">der HWS (Kreisarzt Dr. O.________ am 13. November </div> <div class="para">1990), was später von einigen Ärzten als ein Distorsions- </div> <div class="para">bzw. genauer als ein Stauchungstrauma der HWS definiert </div> <div class="para">wurde (wiederum Dr. O.________ am 11. April 1995, sowie </div> <div class="para">u.a. Klinik Z.________ am 22. November 1995). Einzig im </div> <div class="para">rund sechs Jahre nach dem Unfallereignis erstellten Befundbericht </div> <div class="para">der Klinik S.________ vom 27. Juni 1994 wird eher </div> <div class="para">beiläufig die Diagnose eines Status nach Schleudertrauma im </div> <div class="para">Jahre 1988 erwähnt. Indessen findet diese auch in den später </div> <div class="para">erstellen Arztberichten keine Stütze. Auch ist zwar </div> <div class="para">angesichts der diagnostizierten massiven axialen Belastung, </div> <div class="para">welche zu einer Stauchung der HWS geführt hat, davon auszugehen, </div> <div class="para">dass physikalische Gesetze der Trägheit gewirkt </div> <div class="para">haben, indem der Versicherte durch das Stemmen des Kopfes </div> <div class="para">gegen das Klavier einen Treppensturz verhinderte. Von einem </div> <div class="para">ruckartigen, schnellen Bewegungsablauf, vergleichbar einer </div> <div class="para">für das Schleudertrauma der HWS charakteristischen Peitschenbewegung </div> <div class="para">kann indessen keine Rede sein. Ebenso wenig </div> <div class="para">klagte der Versicherte im Anschluss an das Unfallereignis </div> <div class="para">über Beschwerden, wie sie nach einem Beschleunigungsmechanismus </div> <div class="para">der HWS sonst typischerweise auftreten (Erw. 1b hievor), </div> <div class="para">so dass gesamthaft gesehen weder ein Schleudertrauma </div> <div class="para">der HWS noch eine äquivalente Verletzung ausgewiesen ist. </div> <div class="para">Die Frage nach der Adäquanz zwischen dem Unfallereignis </div> <div class="para">vom 1. Juli 1988 und der rund acht Jahre später, in der </div> <div class="para">zweiten Jahreshälfte von 1996 verstärkt aufgetretenen, im </div> <div class="para">natürlich kausalen Zusammenhang zum Unfall stehenden psychischen </div> <div class="para">Beschwerden ist demnach in Übereinstimmung mit dem </div> <div class="para">kantonalen Gericht nach den in <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=15&amp;from_date=24.08.2001&amp;to_date=12.09.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F115-V-133%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page138">BGE 115 V 138</a> Erw. 6 entwickelten </div> <div class="para">Kriterien zu beantworten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">d) Wie von der Vorinstanz zutreffend erwogen, ist der </div> <div class="para">hier zur Diskussion stehende Unfall auf Grund des Hergangs </div> <div class="para">und der erlittenen Verletzungen als mittelschwer zu qualifizieren </div> <div class="para">und im Grenzbereich zu den leichten Unfällen einzuordnen. </div> <div class="para">Für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs </div> <div class="para">muss daher eines der unfallbezogenen Beurteilungskriterien </div> <div class="para">in besonders ausgeprägter Weise oder die zu berücksichtigenden </div> <div class="para">Kriterien müssen in gehäufter oder auffallender </div> <div class="para">Weise erfüllt sein (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=15&amp;from_date=24.08.2001&amp;to_date=12.09.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F115-V-133%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page140">BGE 115 V 140</a> Erw. 6c/bb). </div> <div class="para">Der Unfall ist weder besonders eindrücklich noch hat </div> <div class="para">er sich unter besonders dramatischen Begleitumständen ereignet. </div> <div class="para">Von einer schweren oder besonderen Art der Verletzungen, </div> <div class="para">die erfahrungsgemäss geeignet sind, psychische </div> <div class="para">Fehlentwicklungen auszulösen, kann in Berücksichtigung der </div> <div class="para">richtunggebend verschlimmerten vorbestehenden degenerativen </div> <div class="para">Veränderungen der HWS nicht gesprochen werden. Ferner kann </div> <div class="para">allein aus dem Umstand, dass der Beschwerdeführer seit dem </div> <div class="para">Aufenthalt vom 25. Oktober bis 22. November 1995 in der </div> <div class="para">Klinik Z.________ über verstärkte Schmerzen im Bereich </div> <div class="para">Nacken-Schulter-Arme bds. sowie Kribbeln und Hypästhesien </div> <div class="para">in den Beinen klagt und dies der Elektrotherapie während </div> <div class="para">der Kur zuschreibt, nicht auf eine Fehlbehandlung geschlossen </div> <div class="para">werden. Objektive Anhaltspunkte finden sich diesbezüglich </div> <div class="para">in den Akten keine. So konnte etwa Dr. D.________, der </div> <div class="para">den Versicherten wenige Tage nach dem Klinikaufenthalt am </div> <div class="para">26. November 1995 untersucht hatte, die behauptete Schmerzzunahme </div> <div class="para">keinem medizinischen Korrelat zuordnen, bekräftigte </div> <div class="para">gegenteils den Austrittsbefund der Klinik, wonach u.a. die </div> <div class="para">Nacken- und Schultermuskulatur völlig entspannt sei. Zugleich </div> <div class="para">wies der Allgemeinmediziner auf psychische Faktoren </div> <div class="para">und den Arbeitsplatzverlust im Oktober/November 1995 hin. </div> <div class="para">Die von Dr. K.________ am 1. Juli 1996 durchgeführten, vom </div> <div class="para">Beschwerdeführer ebenfalls als Fehlbehandlung gerügten maximalen </div> <div class="para">Bewegungsexkursionen der HWS führten objektiv gesehen </div> <div class="para">ebenso wenig zu einer somatischen Verschlechterung </div> <div class="para">des Gesundheitszustandes, worauf Dr. D.________ im Bericht </div> <div class="para">vom 19. September 1996 ausdrücklich verwies. Somit fehlt es </div> <div class="para">an einer Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich </div> <div class="para">verschlimmert hat. Das Kriterium Grad und Dauer der physischen </div> <div class="para">Arbeitsunfähigkeit ist ebenfalls nicht erfüllt, konnte </div> <div class="para">doch der Beschwerdeführer noch während Jahren nach dem </div> <div class="para">Unfall voll arbeiten (Juli 1988 bis Oktober 1995). Dagegen </div> <div class="para">ist, wie vom kantonalen Gericht treffend erwogen, von einer </div> <div class="para">ungewöhnlich langen Dauer der ärztlichen Behandlung, körperlichen </div> <div class="para">Dauerschmerzen sowie einem schwierigen Heilungsverlauf </div> <div class="para">auszugehen, ohne dass eines dieser Kriterien in </div> <div class="para">besonders ausgeprägter Weise erfüllt wäre. Insbesondere </div> <div class="para">kann nicht gesagt werden, der Versicherte sei im gesamten </div> <div class="para">Zeitraum in intensiver ärztlicher Behandlung gewesen, finden </div> <div class="para">sich doch in den Akten für die Zeit von Ende 1990 </div> <div class="para">(Kreisärztliche Untersuchung vom 13. November 1990) bis </div> <div class="para">Ende 1993 (MRI-Bericht vom 12. November 1993) keinerlei </div> <div class="para">Hinweise auf eine ärztliche Therapie. Insgesamt hat die </div> <div class="para">Vorinstanz die Adäquanz zu recht verneint. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4.- a) Die Invalidität ist somit allein auf Grund der </div> <div class="para">objektivierbaren organischen Unfallfolgen zu beurteilen. </div> <div class="para">Hiefür kann mit dem kantonalen Gericht auf die Einschätzung </div> <div class="para">des Dr. E.________ vom 4. September 1997 abgestellt werden, </div> <div class="para">wonach dem Versicherten eine körperlich nicht schwer belastende </div> <div class="para">Tätigkeit ganztägig zuzumuten sei. Dies mit der Einschränkung, </div> <div class="para">dass eine ständige Zwangshaltung der Wirbelsäule, </div> <div class="para">insbesondere der HWS, ein ständiges Tragen schwerer </div> <div class="para">Lasten sowie das Führen von Motorfahrzeugen zu vermeiden </div> <div class="para">seien. Dagegen sei ein vorübergehendes Heben und Befördern </div> <div class="para">von Lasten bis zu 20 kg möglich wie auch eine ganztägige </div> <div class="para">sitzende Tätigkeit ohne Zwangshaltung. Der vom Beschwerdeführer </div> <div class="para">in diesem Zusammenhang letztinstanzlich ins Recht </div> <div class="para">gelegte Bericht des Dr. D.________ vom 14. August 1998 - in </div> <div class="para">der Verwaltungsgerichtsbeschwerde irrtümlich auf den </div> <div class="para">18. Juni 1998 datiert - widerspricht dieser Einschätzung </div> <div class="para">nicht, wird darin doch einzig der Gesundheitszustand als </div> <div class="para">gesamtes, und damit einschliesslich der vorliegend auszuklammernden </div> <div class="para">psychischen Beschwerden gewürdigt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) Trotz der attestierten Einschränkungen verfügt der </div> <div class="para">Beschwerdeführer über eine beträchtliche Restarbeitsfähigkeit, </div> <div class="para">die er in zumutbarer Weise auf dem Arbeitsmarkt verwerten </div> <div class="para">kann. Die SUVA hat mit dem Hinweis auf sieben in den </div> <div class="para">von ihr verwendeten Dokumentation über Arbeitsplätze (DAP) </div> <div class="para">näher beschriebenen Arbeitsstellen einige konkrete Beispiele </div> <div class="para">aufgezeigt. Ob diese Stellen aktuell offen stehen, ist </div> <div class="para">angesichts des weiten, dem Versicherten insgesamt offen </div> <div class="para">stehenden Betätigungsfeldes ohne Belang. Ganz allgemein </div> <div class="para">sind etwa Kontrollfunktionen, leichtere Sortier-, Prüf-, </div> <div class="para">und Verpackungsarbeiten zu nennen, wie sie im als ausgeglichen </div> <div class="para">unterstellten Arbeitsmarkt (<span class="artref">Art. 18 Abs. 1 UVG</span>) in </div> <div class="para">ausreichender Anzahl zu finden sind. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">c) Was das Valideneinkommen anbelangt, so ist mit SUVA </div> <div class="para">und Vorinstanz auf das Einkommen abzustellen, das der Versicherte </div> <div class="para">im Jahre 1998 als gesunder Chauffeur bei der Firma </div> <div class="para">W.________ mutmasslich erzielt hätte (Fr. 54'860.-). In der </div> <div class="para">Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird dagegen nichts Konkretes </div> <div class="para">vorgebracht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">d) Für die Ermittlung des Lohnes, den der Beschwerdeführer </div> <div class="para">bei vollschichtiger Verrichtung von in Erw. 4b hievor </div> <div class="para">erwähnten Verweisungstätigkeiten zu erreichen vermöchte, </div> <div class="para">hat die SUVA auf den Durchschnittsverdienst der in den </div> <div class="para">sieben angesprochenen Blättern der DAP ausgewiesenen Tätigkeiten </div> <div class="para">von Fr. 3550.- bis 3600.- monatlich oder </div> <div class="para">Fr. 46'150.- bis 46'800.- im Jahr abgestellt, was von der </div> <div class="para">Vorinstanz bestätigt worden ist. </div> <div class="para">Werden für die Bemessung des Invaliditätsgrades die </div> <div class="para">Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebungen </div> <div class="para">1998 des Bundesamtes für Statistik (LSE) beigezogen (BGE </div> <div class="para">126 V 76 Erw. 3b/bb), führt dies zu keinem anderen Ergebnis. </div> <div class="para">Gemäss Tabelle TA1 belief sich der Zentralwert für </div> <div class="para">Männer im privaten Sektor beim hier massgeblichen Anforderungsniveau </div> <div class="para">4 (einfache und repetitive Tätigkeiten) auf </div> <div class="para">Fr. 4268.-. Nach Umrechnung auf die betriebsübliche durchschnittliche </div> <div class="para">Arbeitszeit von 41,9 Wochenstunden (Die Volkswirtschaft, </div> <div class="para">Heft 12/1999, S. 27, Tabelle B 9.2) ergibt sich </div> <div class="para">ein Einkommen von monatlich Fr. 4470.75 oder jährlich </div> <div class="para">Fr. 53'648.75 (4470.75 x 12; LSE 1994 S. 30). Mit Blick </div> <div class="para">darauf, dass der Beschwerdeführer unfallbedingt zwar an </div> <div class="para">sich zu 100 % arbeitsfähig ist, sich die Einschränkung beim </div> <div class="para">Heben und Tragen von schwereren Lasten aber im Vergleich zu </div> <div class="para">den statistisch ermittelten Werten einkommensmindernd auswirken </div> <div class="para">kann (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=15&amp;from_date=24.08.2001&amp;to_date=12.09.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-V-75%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page79">BGE 126 V 79</a> f.), rechtfertigt sich vorliegend </div> <div class="para">ein Abzug vom Tabellenlohn. Bei einer Reduktion </div> <div class="para">von 10 % ergibt sich ein Invalideneinkommen von rund </div> <div class="para">Fr. 48'283.90, und im Vergleich zum Valideneinkommen </div> <div class="para">(Fr. 54'860.-) ein Invaliditätsgrad von gegen 12 %. Der von </div> <div class="para">der SUVA angenommene, vorinstanzlich bestätigte Invaliditätsgrad </div> <div class="para">von 15 % lässt sich somit nicht beanstanden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">5.- a) Bezüglich der Integritätsentschädigung haben </div> <div class="para">Vorinstanz und SUVA auf die Einschätzung des Dr. E.________ </div> <div class="para">vom 4. September 1997 abgestellt. Dr. E.________ hat der </div> <div class="para">Bemessung des Integritätsschadens Tabelle 7 (Integritätsschaden </div> <div class="para">bei Wirbelsäulenaffektionen) der von der SUVA unter </div> <div class="para">dem Titel "Integritätsentschädigung gemäss UVG" veröffentlichten </div> <div class="para">Richtwerte zu Grunde gelegt und in Anwendung des </div> <div class="para">für Osteochondrosen über ein bis fünf Segmente ohne radikuläre </div> <div class="para">Symptome bei Schmerzgrad ++ (geringe Dauerschmerzen, </div> <div class="para">bei Belastung verstärkt, auch in Ruhe) geltenden Richtwertes </div> <div class="para">von 5-10 % den Integritätsschaden mit 7,5 % bemessen. </div> <div class="para">Im Hinblick auf den Vorzustand hat Dr. E.________ die zu </div> <div class="para">entschädigende unfallbedingte Integritätseinbusse auf </div> <div class="para">3,75 % festgesetzt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) Es besteht kein Grund, von dieser Einschätzung </div> <div class="para">abzugehen. Nach ständiger Rechtsprechung stellen die von </div> <div class="para">der SUVA herausgegebenen Tabellen eine geeignete Bemessungsgrundlage </div> <div class="para">dar, soweit sie lediglich Richtwerte enthalten, </div> <div class="para">mit denen die Gleichbehandlung der Versicherten gewährleistet </div> <div class="para">werden soll (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=15&amp;from_date=24.08.2001&amp;to_date=12.09.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F124-V-29%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page32">BGE 124 V 32</a> Erw. 1c). Offenbar </div> <div class="para">hat der Arzt die den gesamten Integritätsschaden des Zervikalsyndroms </div> <div class="para">ebenfalls beeinflussenden (nicht unfallbedingten) </div> <div class="para">Diskushernien C5/6 und C7/Th1 mit radikulärer </div> <div class="para">Symptomatik bereits in einem ersten Schritt vom gesamten </div> <div class="para">Integritätsschaden ausgeklammert, ohne dies ausdrücklich zu </div> <div class="para">erwähnen, indem er nicht von dem für Diskushernien bei </div> <div class="para">Schmerzgrad ++ geltenden Richtwert von 10-20 %, sondern von </div> <div class="para">dem um 50 % geringeren für Osteochondrosen ohne radikuläre </div> <div class="para">Ausfälle ausgegangen ist und dessen Mittelwert allein wegen </div> <div class="para">der (unfallfremden) Vorzustände (im Einzelnen Erw. 2a hievor) </div> <div class="para">um die Hälfte gekürzt hat (<span class="artref">Art. 36 Abs. 2 Satz 1 </span></div> <div class="para">UVG). </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer bringt keine triftigen Gründe </div> <div class="para">vor, die eine abweichende Ermessensausübung als naheliegender </div> <div class="para">erscheinen liessen (<span class="artref">Art. 132 lit. a OG</span>; vgl. zur Ermessenskontrolle </div> <div class="para">BGE 114 V 316 Erw. 5a mit Hinweisen). Er </div> <div class="para">übersieht, dass die Integritätseinbusse auf Grund des chronischen </div> <div class="para">Schmerzsyndroms mit Zervikalgie festzusetzen ist. </div> <div class="para">Die Beeinträchtigungen auf Grund unfallfremder Vorzustände </div> <div class="para">oder interkurrenten Erkrankungen, d.h. die nicht unfallbedingten </div> <div class="para">Diskushernien C5/6 und C7/Th1 mit radikulärer Symptomatik, </div> <div class="para">der Schwindel und die ebenfalls nicht mit dem Unfall </div> <div class="para">in Verbindung zu bringenden neuropsychologischen Defizite </div> <div class="para">sowie die psychogene Störung im Rahmen der Schmerzverarbeitungsproblematik </div> <div class="para">sind hingegen nicht zu entschädigen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">6.- Was endlich die Reduktion der Taggeldleistungen </div> <div class="para">per 1. März 1998 sowie die Festsetzung des Rentenbeginns </div> <div class="para">auf den 1. Mai 1998 anbelangt, ist auf die zutreffende </div> <div class="para">Erwägung 7 im Einspracheentscheid vom 16. September 1998 zu </div> <div class="para">verweisen, der das Eidgenössische Versicherungsgericht </div> <div class="para">nichts beizufügen hat. Der Beschwerdeführer hat zu diesem </div> <div class="para">Punkt weder im kantonalen Beschwerdeverfahren noch letztinstanzlich </div> <div class="para">etwas Stichhaltiges vorgebracht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II. Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht </div> <div class="para">des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche </div> <div class="para">Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherung </div> <div class="para">zugestellt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 30. August 2001 </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der III. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>