Seite 1 Entscheid vom 20. Januar 2017 (510 16 72) __________________________________________________ ___________________ Prozesskosten als Gewinnungskosten Besetzung Steuergerichtspräsident C. Baader, Steuer richter M. Zeller, S. Schmid, Gerichtsschreiberin I. Wissler Parteien A.____, Rekurrent gegen Steuerverwaltung des Kantons Basel -Landschaft , Rheinstrasse 33 , 4410 Liestal, Rekursgegnerin betreffend Staatssteuer 2012 Seite 2 Sachverhalt: 1. Mit Veranlagungsverfügung vom 27. März 2014 wurde de r Pflichtige zu einem Einkom- men aus selbständigem Nebenerwerb in Höhe von Fr. 115‘931.-- veranlagt. 2. Gegen diese Veranlagung erhob der Pflichtige mit Schreiben vom 17. April 2014 Ein- sprache und begehrte, die geltend gemachten Rechtskosten seien zum Abzug zuzulassen. 3. Mit Einsprache-Entscheid vom 21. Juli 2016 hiess die S teuerverwaltung die Einsprache teilweise gut und liess den Betrag der Mehrwertsteuer zum Abzug zu, wies jedoch das Begeh- ren um Abzug von weiteren Gerichtskosten als Gewinnungsko sten ab. Zur Begründung führte sie aus, da es sich bei den beanstandeten Aufwendungen u m solche aus dem Jahre 2011 handle, seien diese als periodenfremd nicht zum Abzug zuzulassen. 4. Mit Schreiben vom 19. August 2016 erhob der Pflichti ge Rekurs und begehrte, es seien Gewinnungskosten für den Rechtsstreit im Jahre 2011 im U mfang von Fr. 29‘259.30 als Abzug zuzulassen und dementsprechend der festgesetzte Gewinn aus selbständiger Erwerbstätigkeit von Fr. 106‘331.-- auf Fr. 71‘591.-- herabzusetzen. Zu r Begründung führte er aus, die Rechts- kosten 2011 in Höhe von Fr. 29‘259.30 seien ihm nicht zum Abzug zugelassen worden mit der Begründung, das Bezugseinkommen fehle. Es sei ihm versi chert worden, er könne die Rechts- kosten für das Jahr 2011 und 2012 geltend machen, wenn das Bezugseinkommen dazu dekla- riert werde. Der Abzug für die im Jahre 2011 bezahlte n Kosten von Fr. 29‘259.-- sei ihm jedoch verweigert worden, was widersprüchlich sei. Es seien d ie gesamten Rechtsanwaltskosten 2011 von Fr. 29‘259.-- im 2012 in Abzug zu bringen. Zudem lege er eine Tabelle mit den Rechtskos- ten 2013 und 2014 bei im Falle, dass alle Rechtskosten im Bezugsjahr geltend gemacht werden müssten. 5. Mit Vernehmlassung vom 31. November 2016 beantrag te die Steuerverwaltung die teil- weise Gutheissung des Rekurses. Zur Begründung führte sie aus, Kosten aus Rechtsstreitigkei- ten, seien nur abzugsfähig, wenn diese zur Erhaltung, Sicherung oder Mehrung des beruflichen Einkommens aufgewendet würden. Vorliegend seien die im Jahre 2011 angefallenen Anwalts- Seite 3 und Gerichtskosten in der Steuerperiode 2011 nicht akze ptiert worden, weil ein Bezug zu einer bestimmten Einkommensquelle gänzlich gefehlt und der V ermögensertrag mangels vorhande- nen Immaterialgüter-Vermögenswerten ebenfalls nicht vo rhanden gewesen sei. Die Veranla- gung 2011 sei rechtskräftig. Die mit der im 2012 gele isteten Entschädigungszahlung von Fr. 120‘000.-- zusammenhängenden Gewinnungskosten, welche im 2012 entstanden seien, wür- den zum Abzug zugelassen. Die im 2011 vorschüssig geleiste ten Zahlungen könnten nicht in der Steuerperiode 2012 zum Abzug zugelassen werden. Da a uf das Rechnungsdatum abzu- stellen sei, seien betreffend das Jahr 2012 noch Fr. 9‘9 86.50 als Abzug nachzutragen. Dassel- be gelte für die Schlussabrechnung des Kantonsgerichts, Abt. Zivilrecht vom 17. Februar 2012 in der gleichen Rechtssache, welche definitive Verfahr enskosten von insgesamt Fr. 9‘777.-- ausweise. Insgesamt seien zusätzlich Fr. 19‘763.50 als G ewinnungskosten zum Abzug zuzu- lassen. 6. An der heutigen Verhandlung hielten die Parteien an ihren Anträgen fest. Das Steuergericht zieht in Erwägung: 1. Das Steuergericht ist gemäss § 124 des Gesetzes über die Staats- und Gemeindesteu- ern (Steuergesetz) vom 7. Februar 1974 (StG) zur Beurt eilung des vorliegenden Rekurses zu- ständig. Gemäss § 129 Abs. 2 StG werden Rekurse, deren umstritt ener Steuerbetrag wie im vor- liegenden Fall Fr. 8'000.-- pro Steuerjahr nicht übe rsteigt, vom Präsidenten und zwei Richte- rinnen und Richtern des Steuergerichts beurteilt. Da die in formeller Hinsicht an einen Rekurs zu stell enden Anforderungen erfüllt sind, ist ohne weitere Ausführungen darauf einzutreten. 2. Vorliegend unterliegt der Beurteilung, ob die ge ltend gemachten Anwalts- und Prozess- kosten als Gewinnungskosten zum Abzug gebracht werden können. Seite 4 a) Gemäss § 29 Abs. 1 lit a StG werden bei unselbständi ger Erwerbstätigkeit von den steuerbaren Einkünften die Erwerbsunkosten, wie Kos ten für Fahrten zwischen Wohn- und Arbeitsstätte, Mehrkosten der Verpflegung und für Schich tarbeit, die Kosten für Berufskleider, Schwerarbeit, besonderen Kleiderverschleiss, Berufswerkzeuge, Fachliteratur, die statutari- schen Mitgliederbeiträge des Berufsverbandes und übrige Berufsauslagen (vorbehältlich § 29 Absatz 1 Buchstabe kter) sowie eine zusätzliche Pauschale von Fr. 500 abgezogen. Der Um- fang dieser Erwerbsunkosten wird durch den Regierungsrat näher geregelt. b) § 29 Abs. 1 lit. a StG statuiert die Abziehbarkeit der Erwerbsunkosten vom Roh- einkommen und zählt exemplarisch verschiedene Arten von Ge winnungskosten bei unselbst- ständiger Erwerbstätigkeit auf (vgl. Schweighauser in: Nefzger/Simonek/Wenk, Kommentar zum Steuergesetz des Kantons Basel-Landschaft, 29 N 4). Wesen tliche Voraussetzung der Abzieh- barkeit der Unkosten ist gemäss Art. 9 Abs. 1 StHG deren Notwendigkeit zur Erzielung des Er- werbseinkommens. Verlangt wird ein enger, wesentlicher Zusammenhang zwischen der Aus- gabe und den erzielten Einkünften (vgl. Reich/von Ah/Bra wand in: Zweifel/Beusch [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Art. 9 StHG N 8ff.; Rich- ner/Frei/Kaufmann/Meuter, Kommentar zum Zürcher Steu ergesetz, 3. A. Zürich 2013, § 30 N 6ff.; Klöti-Weber/Siegrist/Weber, Kommentar zum Aarg auer Steuergesetz, 4. A., Bern 2015, § 35 N1 c) Die Kosten privater Prozesse, die mit dem Bereich der Einkommenserzielung in keinem Zusammenhang stehen, können nicht in Abzug gebracht werden. Abzugsfähig sind hin- gegen Prozesskosten, wenn der Prozess der Sicherung oder Durchsetzung von Einkommens- ansprüchen dient, insbesondere die Kosten von Prozessen um streitige Lohnzahlungen (vgl. Klöti-Weber/Siegrist/Weber, a.a.O., § 35 N 19). Aufgrund des kausalen Gewinnungskostenbegriffs sind ledi glich solche Kosten abzugsfähig, die direkt durch die berufliche Tätigkeit verursacht werden. Dabei muss ein genü- gend enger Zusammenhang zwischen dem Beruf und den bet reffenden Ausgaben vorhanden sein. Diese Auslagen müssen zum Betriebsrisiko gehören und derart eng mit der Erwerbstätig- keit verbunden sein, dass diese bei der Ausübung der entspr echenden Erwerbstätigkeit in Kauf genommen werden müssen. Die Auslagen bilden demnach Te il des Risikos, welches die ent- sprechende Einkommenserzielung gewöhnlich mit sich bringt, und sie sind eine nicht ohne wei- teres vermeidbare Begleiterscheinung davon. Nicht abzugsfähig sind hingegen Auslagen, deren Ursache den Rahmen dessen sprengt, was noch als mit der A usübung der Erwerbstätigkeit üblicherweise verbundenes Risiko gelten kann, z.B. wenn di e Ausgaben aufgrund eines kras- Seite 5 sen und ausserordentlichen Fehlverhaltens verursacht worden sind bzw. grobfahrlässiges oder sogar absichtliches Verhalten vorliegt (Der Steuerentscheid [StE], 2011 B 22.3 Nr. 102, E.4c). In seinem Entscheid vom 16. Dezember 2008 führte das Bundesgericht in Erwä- gung 5.3 aus, unbedingt notwendig zur Erzielung dieses Einkommens seien die - über- durchschnittlich aufwendigen - Bemühungen des Anwalts ni cht gewesen. Sie seien aber durch die Entlassung des Beschwerdeführers veranlasst, die ihre rseits die Auseinandersetzung über die streitigen Einkommensteile habe entstehen lassen, u nd sie seien für die Erzielung des Ein- kommens auch nicht zum vornherein unnütz gewesen. Solche Ko sten seien grundsätzlich zum Abzug zuzulassen, auch wenn die Konsultation des Anwalt s nur zu einem geringen Teil erfolg- reich sei und nur zu einer geringen Erhöhung des Einkommens führe, zumal der Massstab nicht strenger sein sollte als bei einem Selbständigerwerbend en. Erforderlich sei aber ein direkter Zusammenhang des Anwaltsaufwands mit der Einkommenserzielu ng, was allgemeine Rechts- beratung sowie Mandate, die ausserhalb der streitigen E inkommensquelle stehen würden, aus- schliesse (vgl. Entscheid des Bundesgerichts [BGE] 2C_266/2008 vom 16. Dezember 2008). d) Im Zusammenhang mit der zeitlichen Zuordnung von Au fwand und Ertrag stützt sich das Bundesgericht jeweils auf das Periodizitätsprinzi p im Sinne einer steuerrechtlichen Korrekturvorschrift. Nach dem Periodizitätsprinzip sind Au fwand und Ertrag „periodengerecht“ zuzuweisen, insbesondere sind Aufwendungen in zeitlicher Hi nsicht den entsprechenden Erträ- gen zuzuordnen. Ausgaben, die Erträge späterer Perio den generieren, müssen aktiviert und Ausgaben späterer Perioden, die Erträgen der Bericht speriode zuzurechnen sind, passiviert werden. Um diesen Forderungen Nachachtung zu verschaffe n, bedarf es allerdings keiner Kor- rekturvorschrift, denn sie ergeben sich bereits aus den Gr undsätzen ordnungsmässiger Buch- führung (Reich, Steuerrecht, 2. A. § 15 N84; vgl. auch Entscheid des Steuergerichts [StGE] 510 2014 33 vom 3. Oktober 2014, E. 3c, www.steuergericht/bl.ch ). Einmal als Gewinnungskosten qualifizierte Kosten sind jedoch nur abzugsfähig, wenn ihnen in derselben Steuerperiode ein damit zusamm enhängendes Einkommen des Steu- erpflichtigen gegenüber steht (zeitlicher Zusammenhang , als angeblicher Ausfluss aus dem Periodizitätsprinzip. Eine Berücksichtigung von Gewinnun gskosten findet nicht statt, wenn die entsprechenden Einkünfte erst in einer späteren Perio de zufliessen (vgl. dazu kritisch: Rich- ner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., § 25 N 8, § 30 N 5; StGE vom 10. Februar 2012, 510 11 41, E. 2d). Seite 6 3. a) Vorliegend sind dem Rekurrenten im Zusammenhang mit einem Urheberrechts- streit Anwalts- und Gerichtskosten entstanden, welche er in seiner Steuererklärung als Gewin- nungskosten deklariert hat. Die Steuerverwaltung verweig erte in ihrem Einsprache-Entscheid den Abzug der Aufwendungen betreffend das Jahr 2011 j edoch mit der Begründung, dass die getätigten Aufwendungen periodenfremd seien. Die ge ltend gemachten Kosten betr. das Jahr 2012 seien hingegen berücksichtigt worden. In ihrer Vern ehmlassung vom 31. November 2016 beantragt sie nun die Gutheissung von weiteren Abzügen. b) Die vom Rekurrenten geltend gemachten Anwalts- un d Prozesskosten stellen unzweifelhaft Gewinnungskosten dar, welche im Rahmen de r Geltendmachung von Entschädi- gungen der Nutzungsrechte im Zusammenhang mit der vom P flichtigen entwickelten Software entstanden sind. Fraglich ist hingegen, ob der Abzug d er Kosten, welche sich über mehrere Jahre verteilen, mit dem Periodizitätsprinzip kollidiert. c) Gemäss der Vereinbarung zwischen dem Rekurrenten und d er B.____ AG wurde per Datum vom 28. November 2012 für die Nutzung der S oftware eine einmalige Zahlung von Fr. 120‘000.-- (plus MWSt.) verabredet und von der B._ ___ im Jahre 2012 ausgezahlt. Die Be- mühungen des Rekurrenten diese Zahlung zu erwirken und durchzusetzen begannen jedoch bereits im Jahre 2011. Der Pflichtige hat die Rechnung en (anwaltliche- und Gerichtskostenvor- schüsse) für die im Jahre 2011 entstandenen Kosten eingereicht und deren Abzug auch im Jah- re 2011 geltend gemacht. Da er in diesem Jahr den an gestrebten Erfolg, nämlich die Ver- gleichszahlung, noch nicht als Einkommen hat deklarieren können, konnte die Steuerverwal- tung für das Jahr 2011 mangels eines klar erkennbaren Zu sammenhangs noch nicht davon ausgehen, dass tatsächlich Einkommen fliessen wird, wesh alb sie die Abzüge verweigert hat. Darüber hinaus wurden diese Abzüge im Jahre 2012, welc he im 2011 hätten berücksichtigt werden müssen aufgrund des Periodizitätsprinzips verweigert. Dieses Ergebnis ist jedoch unbe- friedigend. Ein Rechtsstreit nimmt regelmässig einen län geren Zeitraum in Anspruch und die Kosten werden teilweise pro rata temporis abgerechnet oder müssen bevorschusst werden, ohne dass entsprechend im gleichen Jahr ein Erfolg verbu cht werden kann. So hat die Kanzlei C.____ dem Pflichtigen, gemäss der Deservitenkarte einen Teil der bereits im Jahre 2011 ge- leisteten Dienste erst im Jahre 2012 in Rechnung gestell t. Aufgrund der Tatsache, dass es sich bei Gerichtsverfahren um länger andauernde Sachverhalt e handelt, die sich über mehrere Jah- re hinziehen können, wobei laufend weitere Kosten ent stehen, ist die periodenkonforme Dekla- ration und Berücksichtigung der jeweiligen Kosten nicht ohne weiteres möglich. Dies vor allem dann nicht, wenn den Kosten „noch“ kein deklarierbares E inkommen gegenübersteht und ein Seite 7 Zusammenhang nicht ohne weiteres erkennbar ist. Daraus f olgt, dass der ganze Zeitraum zu betrachten ist, in welchem die Anwalts- und Gerichtskost en entstehen. Um dem Periodizitäts- prinzip dennoch gerecht zu werden, hat die Geltendmac hung der Abzüge in dem Jahr zu erfol- gen, in welchem diese anfallen, resp. auch in Rechnu ng gestellt werden. Der Rekurrent hat die Kostenvorschussrechnungen der Anwaltskanzlei sowie die Koste nvorschussverfügungen des Kantonsgerichts mit Schreiben vom 15. November 2011 zur Zahlung bekommen und in glei- chem Jahr als Gewinnungskosten deklariert. Die Steuerverwaltung liess den Abzug am Periodi- zitätsprinzip scheitern. Da nun die Zahlung im Jahre 2012 nachweislich geflossen ist, die Veran- lagung des Jahres 2011 jedoch bereits rechtskräftig ist, sind die Kosten im Jahre 2012 zu be- rücksichtigen. d) Es sind damit folgende Kosten zum Abzug zuzulassen: die Rechnungen von C.____ vom 23. Januar 2012 in Höhe von Fr. 19‘986.50 , vom 7. März 2012 von Fr. 8‘299.80, vom 12. September 2012 von Fr. 5‘210.20, die Rechnung des Kantonsgerichts von Fr. 9‘777.-- und die Rechnung des Übersetzungsdienstes von Fr. 162.45 , was total Fr. 43‘435.95 ergibt. Davon abzuziehen ist der gemäss dem Formular der eidgenö ssischen Steuerverwaltung, Hauptabteilung Mehrwertsteuer festgesetzte Vorsteuerabzug in Höhe von Fr. 1‘772.40, was zu anrechenbaren Anwalts- und Prozesskosten in Höhe von insg esamt Fr. 41‘663.55 führt. Nicht berücksichtigt werden kann die Rechnung in Höhe von € 1‘600.-- von Rechtsanwalt D.____, da es sich hierbei um eine Abrechnung aus dem Jahre 2014 ha ndelt, welche mehrere Jahre um- fasst und zudem nicht detailliert belegt, welche Dien ste, wann erbracht worden sind. Weder belegt noch abzugsfähig ist damit auch der an diesen A nwalt geleistete Vorschuss in Höhe von € 500.--. Der unter der Rubrik Nebeneinkünfte zu versteuernde Betrag, welcher gemäss Einsprache-Entscheid der Steuerverwaltung vom 21. Juli 2 016 auf Fr. 106‘331.-- festgesetzt wurde, reduziert sich demgemäss auf Fr. 78‘336.-- (= Fr. 120‘000.-- - Fr. 41‘663.55). Damit er- weist sich der Rekurs als begründet und ist teilweise gutzuheissen. 4. Ausgangsgemäss werden dem Rekurrenten nach § 130 St G i.V.m. § 20 Abs. 1 und 3 des Gesetzes vom 16. Dezember 1993 über die Verfassungs- un d Verwaltungsprozessverord- nung (VPO) aufgrund des fast vollständigen Obsiegens keine Verfahrenskosten auferlegt. Seite 8 Demgemäss w i r d e r k a n n t : ://: 1. Der Rekurs wird teilweise gutgeheissen. 2. Die Steuerverwaltung wird im Sinne der Erwägung en angewiesen, das Einkommen aus selbständigem Nebenerwerb gemäss Ziff. 160 der Ver anlagung vom 27. März 2014 von Fr. 106‘331 gemäss dem Einsprache-Entscheid vom 21. Juli 2016 auf Fr. 78‘336.-- zu reduzieren. 3. Es werden keine Kosten erhoben. Der bereits bezahlt e Kostenvorschuss in Höhe von 1‘000.-- wird dem Rekurrenten zurückerstattet. 4. Mitteilung an den Rekurrenten (1), die Gemeinde E.____ (1) und die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft (3).