{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2018-05-08", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2017-00319_2018-05-08.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=218195&W10_KEY=13013499&nTrefferzeile=95&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "8b94391fbd6e8f5ec28cfab461401707"}, "Scrapedate": "2025-09-06", "Num": [" VB.2017.00319"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 08.05.2018 VB.2017.00319"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 08.05.2018 VB.2017.00319"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 08.05.2018 VB.2017.00319"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "4. Abteilung/Einzelrichter"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "R\u00fcckforderung von Pikettentsch\u00e4digungen | [R\u00fcckforderung irrt\u00fcmlich zu hoch ausbezahlter Pikettentsch\u00e4digungen bzw. Verrechnung mit einem noch nicht ausbezahlten Dienstaltersgeschenk und \u00dcberstunden des Beschwerdef\u00fchrers duch die Beschwerdegegnerin] Die R\u00fcckforderung der zu hohen beschwerdegegnerischen Leistungen st\u00fctzt sich in Ermangelung einschl\u00e4giger Regelungen im massgeblichen kommunalen bzw. subsidi\u00e4r anwendbaren kantonalen Personalrecht auf den entsprechenden allgemeinen verwaltungsrechtlichen Grundsatz respektive die insoweit analog anwendbaren Art. 62 ff. OR (E. 2). Bei den seitens der Beschwerdegegnerin dem Beschwerdef\u00fchrer zwischen 2009 und 2016 geleisteten zu hohen Pikettentsch\u00e4digungen handelt es sich unbestritten um ohne g\u00fcltigen Rechtsgrund irrt\u00fcmlich erbrachte Zuwendungen. Ein Irrtum im Sinn des Art. 63 Abs. 1 OR liegt nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung auch dann vor, wenn der Leistende - wie vom Beschwerdef\u00fchrer behauptet - den Irrtum bzw. die fehlende Schuldpflicht h\u00e4tte erkennen m\u00fcssen. Massgeblich ist im vorliegenden Zusammenhang allein, dass die Beschwerdegegnerin sich hinsichtlich der Schuldpflicht tats\u00e4chlich geirrt hat (E. 3.2). Der Beschwerdef\u00fchrer r\u00e4umt ein, die zu Unrecht erhaltenen Leistungen zu seinem Lebensunterhalt verwendet zu haben, sodass er als bereichert gilt (E. 3.3). Die einj\u00e4hrige relative Verj\u00e4hrungsfrist nach Art. 67 Abs. 1 OR begann im Mai 2016 zu laufen. Der R\u00fcckerstattungsanspruch wurde von der Beschwerdegegnerin rechtzeitig geltend gemacht (E. 3.4 f.). Das Guthaben des Beschwerdef\u00fchrers durfte damit zur Tilgung ihrer Forderung herangezogen werden (E. 3.6). Abweisung."}], "ScrapyJob": "446973/29/2124", "Zeit UTC": "06.09.2025 22:25:31", "Checksum": "4ae63efc52ad2fe5e3b28b53ef10585c"}