<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>UV.2017.00147</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 20. August 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1963 geborene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___ bezieht seit dem 1. Oktober 2000 aufgrund einer psychischen Erkrankung – nach Ausrichtung einer befristeten halben Rente vom 1. April bis 30. September 2000 – eine ganze Rente der Invalidenversicherung bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einem Invaliditätsgrad von 100 % (Urk. 7/55, vgl. insbesondere Urk. 7/55 S. 73-75</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 7/55 S. 105-106, Urk. 7/55 S. 143 f. und Urk. 7/55 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">183 f.). Ab dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1. Juli 2001 war er bei A.___ angestellt und übte an einem geschützten Arbeitsplatz eine Bürotätigkeit (Bürogehilfe, PC-Support) mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 28 Stunden (bei einer betriebsüblichen Vollar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit von 35 Stunden) und einer monatlichen Entschädigung von Fr. 840.-- (Stand im Mai 2015) aus. Durch diese Anstellung war er bei der Suva </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">obli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/1; vgl. auch Urk. 7/55 S. 93-95). Am 26. Mai 2015 meldete die Arbeitgeberin, der Versicherte sei am 29. April 2015 (richtig: am 19. Mai 2015 [vgl. insbesondere Urk. 7/50]) beim Einsteigen in einen Bus mit dem Knie links weggerutscht, wodurch es zu einem Anprall des rechten Unterschenkels (oberhalb des Fussgelenkes) an der Tür ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen sei. Er habe sich eine Quetschung am rechten Unterschenkel zugezogen und es sei zu einer Schwellung/einem Erguss des Gelenkes gekommen (Urk. 7/1). Nach einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hämatomausräumung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am rechten Unterschenkel (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prätibial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechts) am 3. Juni 2015 kam es zu einer Wundinfektion und Wundheilungsstörung und infolgedessen zu mehreren stationären Aufenthalten im Spital B.___. Dabei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mussten wiederholt Operationen durchgeführt werden mit anschliessender Wu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versorgung, weshalb dem Versicherten eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde (Urk. 7/14-17 und Urk. 7/29). Die Suva kam für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Heil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Taggeldleistungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus (Urk. 7/24). Es folgten weitere operative Eingriffe am Universitätsspital C.___ mit stationärem Aufenthalt vom 8. bis 23. Dezember 2015 (Urk. 7/73; vgl. die kreisärztliche Stellungnahme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 16. Dezember 2015 mit Bejahung der Unfallkausalität [Urk. Urk. 7/67]) so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie ein Rehabilitationsaufenthalt in der Reha-Klinik D.___ vom 13. Januar bis am 9. Februar 2016 (Urk. 7/86). Der Versicherte meldete der Suva am 31. März 2016, er arbeite aktuell zu 60 %, habe aber wieder vermehrt Schmerzen, und der Fuss sei stark angeschwollen (Urk. 7/90). In der Folge wurde er im Reha-Center D.___ ambulant während zwei Wochen täglich und anschliessend wöch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich behandelt (Urk. 7/110 S. 2 und Urk. 7/114 f.; vgl. auch die kreisärztlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stellungnahmen vom 13. Mai 2016 mit Bejahung der Unfallkausalität [Urk. 7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">105], vom 17. Juni 2016 [Urk. 7/115] und vom 19. August 2016 [Urk. 7/128]). Ein sek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">däres </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphödem der rechten unteren Extremität bei einer chronisch venösen Insuffizienz blieb bestehen (vgl. Urk. 7/106 und Urk. 7/127/1-2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der behandelnde Arzt des Reha-Centers D.___, Dr. E.___, Leiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">der Arzt Angiologie, attestierte dem Versicherten in seinem Arztzeugnis vom 2. August 2016 eine 0%ige Arbeitsunfähigkeit in Bezug auf die Anstellung ab dem 11. Juli 2016 (Urk. 7/123). Nach Rückfrage der Suva, welche um eine Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">teilung der Arbeitsfähigkeit unabhängig von der Anstellungssituation bat (Urk. 7/132), hielt Dr. E.___ in seinem Schreiben vom 18. Oktober 2016 fest, der Versicherte sei zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 7/135; vgl. auch dessen Ausfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rungen im Mail vom 12. Oktober 2016 an den Versicherten [Urk. 7/134]). Am 26. Oktober 2016 (Urk. 7/136) teilte die Suva dem Versicherten daraufhin mit, dass sie per 11. Juli 2016 von einer vollen Arbeitsfähigkeit ausgehe. Die Lymph</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">drainagebehandlungen wurden weiterhin gewährt (kreisärztliche Beurteilung vom 18. November 2016 [Urk. 7/143]). Am 30. Januar 2017 erfolgte eine Bespre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">chung zwischen Vertreterinnen der Suva und dem Versicherten (Urk. 7/147). Aufgrund der Aktenlage erachtete Kreisarzt Dr. F.___, Facharzt für Radiologie, eine kreisärztliche Untersuchung für nicht angezeigt, da ein admini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">stratives und kein medizinisches Problem vorliege (Urk. 7/153). In der Verfügung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vom 4. Mai 2017 (Urk. 7/160) hielt die Suva fest, sie habe infolge des Unfalles vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> 19. Mai 2015 für den Zeitraum vom 22. Mai 2015 bis 10. Juli 2016 Taggeldleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tungen erbracht. Es werde an der Stellungnahme vom 26. Oktober 2016 festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">halten. Ab dem 11. Juli 2016 sei der Versicherte in seiner angestammten Tätigkeit voll arbeitsfähig. Die medizinische Situation sei soweit stabil, dass keine nam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">haften Veränderungen mehr zu erwarten seien. Somit würden die Taggeldleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tungen enden. Es bestehe auch kein Raum für eine Invalidenrente. Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 15. Mai 2017 Einsprache (Urk. 7/162 S. 1), welche die Suva mit Entscheid vom 9. Juni 2017 abwies (Urk. 2 [= Urk. 7/164]). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erhob der Versicherte mit Eingabe vom 19. Juni 2017 Beschwerde und beantragte sinngemäss, es seien ihm weiterhin periodische Leistungen für seine verminderte Arbeitsfähigkeit auszurichten (Urk. 1). Mit Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeantwort vom 12. Juli 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 19. Juli 2017 angezeigt wurde (Urk. 8).</span></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="UV084"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2015 beziehungsweise am 9. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">set</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klicht hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">19. Mai 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="UV062"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG), so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades bei vorbestehender unfallfremder Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität ist das Einkommen, welches trotz der Unfallfolgen und der vorbestehenden Invalidität erzielt werden könnte, dem Lohn gegenüberzustellen, welchen der Versicherte ohne Unfallereignis aufgrund der vorbestehenden verminderten Lei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stungsfähigkeit zu erzielen imstande gewesen wäre (Art. 28 Abs. 3 UVV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorüber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehenden Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">UVG; Urteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">014 vom 2. Dezember 2014 E. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Verwendung des Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">griffes „</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">namhaft" in Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19 Abs.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10 Abs.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 UVG er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hoffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wie etwa einer Badekur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu erwartender gering</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbes. auf BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">39/2014 vom 2. Dezember 2014 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichts ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Anam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nese)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hänge und der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Experten begründet und nachvollziehbar sind. Ausschlaggebend für den Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 352 E. 3a). </span><span id="UV052"></span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Entscheid, der Anspruch auf Taggeld erlösche mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit. Die Zusprechung einer Invalidenrente setze eine mindestens teilweise Arbeitsunfähigkeit voraus. Aufgrund der Berichte von Dr. E.___ sei zu schliessen, dass beim Beschwerdeführer für die angestammte Bürotätigkeit bei A.___ eine volle Arbeitsfähigkeit bestehe. Demzufolge bestehe weder ein Anspruch auf die Weiterausrichtung von Taggeldern noch auf eine Rente der Unfallversicherung (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend, er sei per 11. Juli 2016 im Rahmen eines Arbeitsversuches nach der vollständigen Arbeitsunfähigkeit wieder mit einem Arbeitspensum von 60 % im bisherigen Beruf eingestiegen. Doch leider habe er das Pensum nicht erfüllen können, es sei zu Absenzen von fast 40 % ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen. Er habe die Stelle dann auch per 31. Oktober 2016 verloren. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeitsbeurteilung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe nicht den Tatsachen entspro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einem Status nach Schrauben- und Plattenosteosynthese und OSME des dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">talen Unterschenkels rechts bei Unterschenkelfraktur 1992 (Urk. 7/17) entwickelte sich beim Beschwerdeführer nach dem Anprall des rechten Unterschenkels mit Distorsion des rechten oberen Sprunggelenkes am 19. Mai 2015 (vgl. den Kurz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht des Spitals B.___ vom 19. Mai 2015 [Urk. 7/50]) ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prätibiales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Häma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tom, welches am 3. Juni 2015 ausgeräumt werden musste. In der Folge kam es zu einer Wundinfektion und einer Wundheilungsstörung, welche diverse Male operativ versorgt werden musste und zu einer langwierigen Wundbehandlung führte. Am C.___ wurde zuletzt eine M. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gracilis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Lappenplastik mit Spalthaut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plantation vorgenommen (vgl. die Berichte des Spitals B.___ vom 5. Juni 2015 [Urk. 7/17], 19. Juni 2015 [Urk. 7/15], 21. Juli 2015 [Urk. 7/16] und vom 2. Septem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 [Urk. 7/29] sowie den Austrittsbericht des C.___ vom 29. Dezember 2015 [Urk. 7/73]). Die Ärzte des C.___ berichteten im Austrittsbericht vom 29. Dezember 2015 von einer stetigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Regredienz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Infektparameter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/73). Nach dem stationären Aufenthalt in der Reha-Klinik D.___ vom 13. Januar bis 9. Februar 2016 (vgl. den Austrittsbericht vom 11. Februar 2016 [Urk. 7/86]) und Wiederaufnahme der bisherigen Tätigkeit im Umfang von 60 % klagte der Beschwerdeführer am 31. März 2016 über wieder vermehrt auftretende Schmerzen (Urk. 7/90). Es folgten weitere Abklärungen im C.___. Im Bericht vom 21. April 2016 wurden nebst der Wundheilungsstörung auch eine chronisch venöse Insuffizienz Widmer Stadium I beidseits sowie ein sekundäres Lymph</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ödem der rechten unteren Extremität diagnostiziert. Als weitere Behandlung wurde eine Fortsetzung der regelmässigen Lymphdrainage-Behandlung (zweimal wöchentlich) sowie ein Ausbau der Kompressionstherapie von Kompressions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strümpfen der Klasse II auf neu Klasse III flachgestrickt empfohlen (Urk. 7/106). Die Behandlung beim Chirurgen am C.___ wurde am 31. Mai 2016 abgeschlossen (Urk. 7/111 und Urk. 7/113). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 16. Juni 2016 stellte Dr. E.___ in seinem angiologischen Konsilium die Diagnose sekundäres Lymphödem rechts untere Extremität im Stadium II nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Földi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und hielt fest, insgesamt finde sich ein sehr schöner Befund nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gracilis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lappen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Entwicklung eines sekundären Lymphödems. Die aktuelle Situation rechtfertige einen stationären Aufenthalt nicht, auf Wunsch des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers werde während zwei Wochen die manuelle Lymphdrainage täglich durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt mit Anlegen einer unterschenkelhohen Kompressionsbandage (Urk. 7/114).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zeugnis vom 2. August 2016 attestierte Dr. E.___ dem Beschwerdeführer eine 0%ige Arbeitsunfähigkeit in Bezug auf die Anstellung ab dem 11. Juli 2016 (Urk. 7/123). Am 9. August 2016 ersuchte er um Kostengutsprache für eine Lang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeittherapie mittels manueller Lymphdrainage mit einer Frequenz von ein bis zwei Mal pro Woche (Urk. 7/127). Im Bericht vom 13. September 2016 hielt Dr. E.___ sodann fest, er habe den Beschwerdeführer am 2. August 2016 das letzte Mal gesehen. Beim Lymphödem handle es sich um eine chronische Erkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung, die nicht kurativ behandelbar sei. Eine Kompressionstherapie und eine Lymphdrainage seien notwendig (Urk. 7/131). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Rückfrage der Beschwerdegegnerin, welche um eine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit unabhängig von der Anstellungssituation bat (Urk. 7/132), hielt Dr. E.___ in seinem Antwortschreiben vom 18. Oktober 2016 fest, der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer sei zu 100 % arbeitsfähig. Es sei normal, dass im Tagesverlauf und durch die sitzende Tätigkeit eine verstärkte Schwellung zu beobachten sei. Dies könne durch eine konsequente Kompressionstherapie gut unter Kontrolle gehalten werden. Unter einer solchen Therapie reiche in der Regel eine Lymph</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drainagesitzung pro Woche aus, um die interstitiellen Proteine herausarbeiten zu können (Urk. 7/135). In der E-Mail vom 27. Oktober 2016 an den Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer hielt Dr. E.___ fest, er habe ihm immer gesagt, dass er ihn für arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig halte. Er streite nicht ab, dass der Beschwerdeführer einen Unfall gehabt habe und operiert worden sei. Auch sei es so, dass der Fuss nach einem Arbeitstag leicht geschwollen sei, was er nach einem Tag im Bett mit Beine hochlagern nicht respektive weniger wäre. Diese Schwellneigung werde ihn möglicherweise den Rest des Lebens begleiten und bedürfe einer dauernden guten Kompression als Therapie, um die Schwellung möglichst klein zu halten. Aber nichts desto trotz sei die Arbeitsfähigkeit mit diesem medizinischen Problem in einem kaufmänni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Beruf voll gegeben. Das könne er nicht anders attestieren. Wenn er während der Arbeitszeit in die Therapie gehen müsse, weil sich diese nicht anders organisieren lasse, so werde dies jeder Arzt bestätigen, und der Arbeitgeber werde ihm dafür frei geben müssen (Urk. 7/138 S. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht des C.___, Klinik für Angiologie, vom 8. November 2016 wurde fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehalten, in der gleichentags durchgeführten Nachkontrolle aufgrund von rezidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierender Schmerzsymptomatik und subjektiver Zunahme der Schwellung habe eine Thrombose der rechten unteren Extremität ausgeschlossen werden können. Bei bekanntem Lymphödem stehe der Beschwerdeführer bereits in regelmässiger angiologischer Betreuung. Von der vom Beschwerdeführer gewünschten Forcie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Lymphdrainage-Therapie sei keine relevante Verbesserung des Ödems zu erwarten, sodass aktuell keine zusätzliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rezeptierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorgenommen worden sei (Urk. 7/144). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___ hielt in seinem angiologischen Konsilium vom 11. April 2017 fest, der Beschwerdeführer habe sich am 10. April 2017 wieder vorgestellt. Er (Dr. E.___) sei noch immer der Meinung, dass seine Arbeitsfähigkeitsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung im April 2016 berechtigt gewesen sei. Dies bedeute, dass dem Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer eine volle Arbeitsfähigkeit im Rahmen seines 60%igen Stellenprogramms zumutbar gewesen sei. Schmerzen im Rahmen eines Lymphödems könnten im Sinne eines Spannungsgefühls auftreten. Dass die Schmerzen so massiv seien, dass deswegen keine Arbeitsfähigkeit gegeben sei, sei jedoch sehr ungewöhnlich. Er wolle nicht ausschliessen, dass die Arbeitsunfähigkeit durch das sekundäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphödem und das Transplantat verursacht worden sei, er glaube aber, dass man</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum damaligen Zeitpunkt, das heisse bei manifester Klinik, an andere Ursachen wie eine Schmerzverarbeitungsstörung und so weiter hätte denken müssen. Eine retrospektive Beurteilung beruhe aber auf Hypothesen, da er den Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer damals nicht gesehen habe. Dass es im Winterhalbjahr durch das Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hofflimmern zu einer Linksherzdekompensation gekommen sei mit verstärkter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ödemneigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei ebenfalls nicht durch das Lymphödem und das Transplantat per se bedingt. Nach Elektrokonversion sei die Klinik zum Zeitpunkt der Konsultation wieder sehr schön, was der Beschwerdeführer auch bestätige. Zum aktuellen Zeitpunkt gehe er von einer Arbeitsfähigkeit zu mindestens 50 % (bei einer 100 %-Stelle) aus und sehe auch durchaus die Möglichkeit, dass die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastung bereits jetzt gesteigert werden könne. Er sei sich allerdings bewusst, dass der lange Arbeitsweg zurzeit für den Unterschenkel eine Belastung darstelle, nebst der Arbeit selber. Er habe dem Beschwerdeführer erneut erklärt, dass aufgrund der medizinischen Geschichte am rechten Unterschenkel voraussichtlich lebens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lang eine Schwellungsneigung bestehen werde, die sich auch unter entsprechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Belastung am Abend oder am Ende der Woche verstärkter zeigen werde als nach Entlastung oder dem Wochenende. Dies bedeute auch, dass der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer voraussichtlich lebenslang eine konsequente Kompressionstherapie durchführen müsse. Dies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">allerdings verhindere aber unter Umständen eine bis zu 100%ige Arbeitsfähigkeit nicht. Die Limitierung der Arbeitsfähigkeit sehe er eher durch die bereits ursprünglich bestehende Arbeitsreduktion, welche initial auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund psychischer Probleme erfolgt sei. Entsprechend müssten gegebenenfalls die betreuenden Psychiater eine Beurteilung abgeben (Urk. 7/159).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit der chirurgischen Lappenplastik-Deckung am C.___ konnte die chronische offene Wunde am Unterschenkel rechts nachhaltig versorgt werden. Am 31. Mai 2016 konnte folgender Befund erhoben werden: Der Lappen sei gut eingeheilt, die Narbe sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">normotroph</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, es gebe keine offene Stelle. Die Entnahmestelle sei ebenfalls ruhig. Der Lappen sei noch ein bisschen vorgewölbt, aber im Rahmen der zu erwartenden Resultate. Die chirurgische Behandlung sei damit abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen (Urk. 7/113). Die weitere Behandlung beschränkte sich in der Folge auf das sekundäre Lymphödem, wobei während zwei Wochen eine tägliche manuelle Lymphdrainage durchgeführt wurde mit Anlegen einer unterschenkelhohen Kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressionsbandage. In der Folge wurde der Beschwerdeführer mit wöchentlichen Lymphdrainagen behandelt (1-2 Mal wöchentlich), unter Einhaltung einer konse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quenten Kompressionstherapie mittels Kompressionsstrumpfes (Urk. 7/114 und Urk. 7/127 S. 1 f.). Da es sich beim Lymphödem gemäss Dr. E.___ um eine chronische Erkrankung handelt, die nicht kurativ behandelbar (das heisst nicht heilbar) ist, wurde der Endzustand jedenfalls nach der zweiwöchigen Kur mit täglichen Anwendungen im Reha-Center D.___ erreicht (Juni 2016). Die nachfolgenden Behandlungen mittels Kompressionstherapie und wöchentlicher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lymphdrainage dienten der Erhaltung des Gesundheitszustandes; Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stellte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Aussicht, dass die Schwellneigung den Beschwerdeführer möglicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise den Rest des Lebens begleiten werde, weshalb es einer dauernden guten Kompression als Therapie bedürfe, um diese möglichst klein zu halten. Eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes durch medizinische Massnahmen (E. 1.3) war demgemäss spätestens nach der zweiwöchigen Kur mit täglichen Anwendungen im Reha-Center D.___ nicht mehr zu erwarten. Eine allfällige kurzzeitige Verschlechterung im Winterhalbjahr 2016/2017 stand mit überwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Wahrscheinlichkeit in Zusammenhang mit einem kardiologischen Prob</span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lem (E. 3.6), welches</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankheitsbedingt war und damit keine Leistungspflicht der Unfallversicherung auszulösen vermochte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach dem Gesagten erweist sich der Fallabschluss und damit die Einstellung der Taggeldleistungen per 11. Juli 2016 als rechtens. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im Zeitpunkt des Fallabschlusses ist auf die echtzeitlichen Berichte von Dr. E.___ abzustellen, welcher von einer vollstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digen Arbeitsfähigkeit ausging (E. 3.3 f.). Die später vorgenommene Relativie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der eigenen Einschätzung ist unbeachtlich und vermag nicht zu überzeugen, zumal Dr. E.___ auch unfallfremde Faktoren in seine Überlegungen einbezog; die Limitierung der Arbeitsfähigkeit sehe er eher durch die bereits ursprünglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehende Arbeitsreduktion, welche initial aufgrund psychischer Probleme erfo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lgt sei. Dr. E.___ führte in diesem Zusammenhang ausserdem aus, dass die voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich lebenslang konsequent durchzuführende Kompressionstherapie eine bis zu 100%ige Arbeitsfähigkeit nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhindere (E. 3.6). Im Einklang damit gab der Beschwerdeführer anlässlich der Fallbesprechung vom 30. Januar 2017 an, der Zustand des rechten Beines sei aktuell soweit stabil. Er sei sehr zufrieden mit seiner Therapeutin. Mit ihrer Hilfe und zwei Lymphdrainagen pro Woche sei die Schwellung soweit im Griff beziehungsweise habe sich die Situation nicht mehr verändert. Die Kompressionsstrumpfhose trage er (Urk. 7/147 S. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit ist mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass keine unfallkausale Beeinträch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung der vor dem versicherten Unfallereignis bestehenden (Rest-)Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit mehr besteht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten besteht im Zusammenhang mit dem versicherten Unfaller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eignis weder ein Anspruch auf weitere Taggeldleistungen noch auf eine Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente der Unfallversicherung. Damit erweist sich die Beschwerde als unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gründet, weshalb sie abzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>HurstMuraro</p><p><span> </span></p></div> </div></body></html>