A bteilung V E -4746/2007 {T 0/2} U rteil vom 7. A ugust 2007 M itw irkung: R ichter Stöckli, R ichterin Luterbacher, R ichter D ubey G erichtsschreiberin Karpathakis A._______, M ongolei, Beschw erdeführerin gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 4. Juli 2007 i.S. N ichteintreten auf A sylgesuch und W egw eisung B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass die Beschw erdeführerin eigenen Angaben zufolge die M ongolei am 25. M ai 2007 verliess und am 4. Juni 2007 illegal in die Schw eiz einreiste, w o sie gleichentags im EVZ Basel um Asyl nachsuchte, dass sie dort am 15. Juni 2007 sum m arisch zu den Personalien und zum R eisew eg be- fragt w urde (Protokoll 1) und gleichentags die Anhörung zu den Asylgründen stattfand (Protokoll 2), dass das Bundesam t am 27. Juni 2007 eine ergänzende Anhörung zu den Asylgründen durchführte (Protokoll 3), dass die Beschw erdeführerin im W esentlichen geltend m achte, sie habe bis zur Ausrei- se m it ihrer M utter und ihren G eschw istern in B._______ zusam m engelebt und habe auch eine verheiratete Tochter im H eim atland zurückgelassen, dass sie von Beruf Köchin sei, bis im Jahre 1990 auf diesem Beruf gearbeitet, später auf dem M arkt W are verkauft habe und zw ischenzeitlich im m er w ieder arbeitslos gew esen sei, und dass sie schliesslich einen eigenen Laden eröffnet habe, w elcher allerdings Pleite gegangen sei, dass sie im Jahre 2000 eine Frau kennengelernt, und sich aus der Freundschaft eine lesbische Beziehung entw ickelt habe, dass ihre eigene und die Fam ilie ihrer Freundin im Jahre 2002 oder 2003 von der Bezie- hung erfahren hätten und auf diese Eröffnung m it H ass ihnen beiden gegenüber reagiert hätten, dass sie sich jew eils heim lich m it ihrer Freundin habe treffen m üssen und deren Bruder sie beide zusam m engeschlagen habe, w obei er der Beschw erdeführerin im Jahre 2005 schw ere Kopfverletzungen und einen Schnitt an ihrem Arm beigefügt habe, dass sie beim Arzt Infusionen erhalten und m an auch ein R öntgenbild von ihrem Kopf gem acht habe, sie dieses aber von einem anderen Arzt hätte beurteilen lassen sollen, w as sie nicht gem acht habe, dass sie sich vielm ehr zu H ause von einer benachbarten Krankenschw ester habe be- handeln lassen und sie seit dem Vorfall unter Vergesslichkeit leide, dass der Bruder ihrer Freundin der Beschw erdeführerin gedroht habe, er w erde sie um - bringen, und diese D rohungen im m er schlim m er gew orden seien, bis er sogar ihre M ut- ter bedroht habe, dass sie sich nicht an die heim atlichen Behörden gew andt habe, w eil die m ongolischen G esetze nur für diejenigen funktionierten, die G eld hätten, und der Bruder ihrer Freundin ihr ebenfalls gesagt habe, die G esetze gälten für sie nicht, dass sie keine Problem e m it den heim atlichen Behörden gehabt habe, sie diese R egie- rung allerdings nicht respektiere, da alle korrupt seien, und dass sie das H eim atland ver- lassen habe, um endlich frei leben zu können, 3 dass nur eine ihrer Schw estern sie verstanden habe, diese jedoch im Jahre 2005 an Le- berkrebs gestorben sei und ihre M utter inzw ischen ebenfalls an Leberkrebs leide, w obei die Ärzte nichts gegen diese Krankheit unternehm en könnten, dass auch die Beschw erdeführerin selbst Problem e m it der Leber habe und die im Jahre 1997 oder 1998 gestellte D iagnose auf H epatitis C laute, und dass sie gesund w erden m öchte, dam it sie arbeiten könne, um die Zukunft ihrer Tochter zu sichern, dass das BFM m it Verfügung vom 4. Juli 2007 - eröffnet am selben Tag - auf das Asyl- gesuch der Beschw erdeführerin nicht eintrat, ihre W egw eisung aus der Schw eiz sow ie deren Vollzug anordnete, dass es zur Begründung im W esentlichen ausführte, die M ongolei sei als verfolgungssi- cherer Staat bezeichnet w orden und aus den Akten ergäben sich keine H inw eise, w el- che die w iderlegbare Verm utung des Art. 34 Abs. 1 AsylG um stossen könnten, dass H om osexualität in der M ongolei nicht verboten und eine staatliche Verfolgung des- w egen auszuschliessen sei und in der toleranten m ongolischen G esellschaft sexuelle Angelegenheiten als Privatsache betrachtet w ürden, über w elche m an nicht spreche, H om osexualität aber toleriert und vor allem im urbanen Zentrum B._______, w o sich auch Treffs und Vereine für Schw ule und Lesben gebildet hätten, auch gelebt w ürde, dass die von der Beschw erdeführerin dargelegten Problem e m it ihrer Fam ilie zudem aus verschiedenen G ründen nicht glaubhaft seien, dass sich ein Vollzug der W egw eisung als zulässig, zum utbar und m öglich erw eise, dass die Beschw erdeführerin m it Eingabe vom 8. Juli 2007 ans BFM gelangte und sich für ihre Falschaussagen anlässlich der Befragungen entschuldigte und gleichzeitig um W iederholung der Anhörung nachsuchte, dass sie dazu ausführte, der Einfluss einer D am e aus der M ongolei habe sie zur Falsch- aussage bew ogen und die M ongolei habe sich in letzter Zeit sehr verändert, sei längst von C hina übernom m en w orden und verunm ögliche M ongolen das Ü berleben, dass das Bundesam t dieses Schreiben am 12. Juni 2007 ans Bundesverw altungsgericht zur Prüfung überw ies, ob es sich dabei um eine Beschw erde gegen die Verfügung vom 4. Juli 2007 handle, dass das Bundesverw altungsgericht m it Zw ischenverfügung vom 16. Juli 2007 an die Beschw erdeführerin gelangte und ihr m itteilte, aus ihrer nicht unterschriebenen Eingabe vom 8. Juli 2007 gehe kein klarer Anfechtungsw ille hervor, ihr aber gleichzeitig G elegen- heit gab, innert drei Tagen ab Eröffnung der Zw ischenverfügung eine Beschw erdever- besserung nachzureichen, sofern sie tatsächlich Beschw erde führen w olle, dass die Zw ischenverfügung vom 16. Juli 2007 der Beschw erdeführerin laut Em pfangs- bestätigung am 18. Juli 2007 eröffnet w urde, dass die Beschw erdeführerin m it Schreiben vom 18. Juli 2007 ausführte, als ihre Schw ester erkrankt sei, habe sie m edizinische H ilfe benötigt, die Ärzte hätten ihr jedoch nicht geholfen, w eil sie zu faul gew esen seien, und sie sterben lassen, dass sie sich desw egen beschw ert und grosse D iskussionen ausgelöst habe und sie seither verhasst und nicht m ehr akzeptiert sei,4 dass dies insbesondere zur Folge gehabt habe, dass sie keine Arbeit m ehr gefunden habe, obw ohl sie einem taiw anesischen Arbeitsverm ittlungsbüro rund 2500 U SD bezahlt habe, um ihr eine Stelle zu verschaffen, dass die M ongolei inzw ischen ein chinesisches M agnetzentrum (recte w ohl: M achtzent- rum ) sei, und dass alle U nternehm er und R egierungsm itglieder chinesisch seien, dass sie keine Ausbildung, kein G eld und keine C hance habe, in der M ongolei zu leben, dass hier in der Schw eiz für sie alles frem d gew esen sei, w eshalb sie blind einer Lands- frau vertraut habe, w elche hier Asyl erhalten und ihr gesagt habe, w as sie anlässlich der Befragungen zu Protokoll geben solle, dass sie sich m it Eingabe vom 19. Juli 2007 erneut ans Bundesverw altungsgericht w andte, sich auf die Zw ischenverfügung vom 16. Juli 2007 bezog, ihren W illen erklärte, gegen die BFM -Verfügung vom 4. Juli 2007 Beschw erde zu führen und die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und Erteilung einer neuen M öglichkeit zur D arlegung der w ahren Asylgründe beantragte, dass sie in prozessrechtlicher H insicht die G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 Vw VG begehrte, dass sie zur Begründung ausführte, sie habe anlässlich der Asylbefragungen vor dem BFM völlig falsche Sachverhaltselem ente w iedergegeben, die nicht den eigentlichen Fluchtgründen entsprochen hätten, und dass eine Landsfrau sie zu den Falschaussagen angestiftet habe, dass das Bundesverw altungsgericht die Beschw erdeführerin m it Zw ischenverfügung vom 23. Juli 2007 unter anderem zum N achw eis ihrer Bedürftigkeit aufforderte, auf die Erhebung eines Kostenvorschusses verzichtete und das G esuch um G ew ährung der un- entgeltlichen R echtspflege in den Endentscheid verw ies, dass es gleichzeitig die Vorinstanz in Anw endung von Art. 57 Abs. 1 Vw VG zum Schrif- tenw echsel einlud, dass die Vorinstanz in ihrer Stellungnahm e vom 25. Juli 2007 festhielt, die R echtsm ittel- eingabe enthalte keine neuen erheblichen Tatsachen oder Bew eism ittel, w elche eine Änderung ihres Standpunktes rechtfertigen könnten, und die Abw eisung der Beschw er- de beantragte, und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (Art. 5 Vw VG ) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m . Art. 31 - 34 VG G ; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BG G ), dass die Beschw erdeführerin durch die angefochtene Verfügung berührt ist, ein schutz- w ürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsw eise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschw erde legitim iert ist (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 Abs. 1 Vw VG ),5 dass som it auf die frist- und nach erfolgter Verbesserung auch form gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist (Art. 108a AsylG sow ie Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 und 52 ff. Vw VG ), dass m it Beschw erde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständi- ge Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die Beurteilung von Beschw erden gegen N ichteintretensentscheide gem äss der Praxis der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission (AR K), w elcher sich das Bundesver- w altungsgericht anschliesst, beschränkt ist auf die Ü berprüfung der Frage, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, und darauf, bei Begrün- detheit des R echtsm ittels die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückgehen zu lassen (vgl. Entscheidungen und M itteilungen der AR K, EM AR K 2004 N r. 34 E. 2.1. S. 240 f.), dass die Vorinstanz dem gegenüber die Frage der W egw eisung sow ie deren Vollzugs m ateriell geprüft hat, w eshalb dem Bundesverw altungsgericht einzig diesbezüglich volle Kognition zukom m t, dass die vorliegende Beschw erde - w ie sich aus den nachstehenden Erw ägungen ergibt - offensichtlich unbegründet ist, w eshalb der Beschw erdeentscheid nur sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 3 AsylG ; vereinfachtes Verfahren), dass angesichts des hier anzuw endenden vereinfachten Verfahrens auf einen Schriften- w echsel grundsätzlich hätte verzichtet w erden können (Art. 111 Abs. 1 AsylG ), die Vor- instanz aufgrund der im Beschw erdeverfahren neu geltend gem achten Asylgründe den- noch zur Vernehm lassung eingeladen w urde, und die entsprechende Stellungnahm e des BFM vom 25. Juli 2007 der Beschw erdeführerin zusam m en m it dem U rteil zur Kenntnisnahm e zuzustellen ist, dass auf G esuche oder Beschw erden von Asylsuchenden aus vom Bundesrat bezeich- neten verfolgungssicheren Staaten nicht eingetreten w ird, ausser es gebe H inw eise auf eine Verfolgung, die sich nicht als offensichtlich haltlos erw eisen beziehungsw eise be- reits auf den ersten Blick als unglaubhaft erkennbar sind (Art. 34 AsylG ; EM AR K 1993 N r. 16 S. 102 ff; 2004 N r. 5 E. 4c.bb. S. 36, w elche Praxis sich auch heute noch als zu- treffend erw eist), dass der Schw eizerische Bundesrat die M ongolei am 28. Juni 2000 als so genannten verfolgungssicheren Staat ("Safe C ountry") bezeichnet hat und som it vorliegend die for- m elle Bedingung für den Erlass eines N ichteintretensentscheides auf der G rundlage von Art. 34 AsylG erfüllt ist, dass sodann die m aterielle Bedingung des Fehlens von Verfolgungshinw eisen zu prüfen ist, w obei gem äss R echtsprechung der AR K, w elcher sich das Bundesverw altungsge- richt anschliesst, derselbe w eite Verfolgungsbegriff w ie in Art. 18, Art. 23 Abs. 3 und Art. 33 Abs. 3 Bst. b AsylG zur Anw endung gelangt, w elcher nicht bloss ernsthafte N achteile nach Art. 3 AsylG , sondern auch die von M enschenhand verursachten W egw eisungshin- dernisse im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m . Art. 14a Abs. 3 und 4 AN AG um fasst (vgl. EM AR K 2004 N r. 5 E. 3c.aa S. 35 f., 2004 N r. 35 E. 4.3. S. 247), dass ein gegenüber der G laubhaftm achung reduzierter Bew eism assstab anzuw enden ist und auch bei Asylsuchenden aus einem verfolgungssicheren Staat das Erfüllen der 6 Flüchtlingseigenschaft geprüft w erden m uss, sobald sich aus den Akten H inw eise auf Verfolgung (im soeben erläuterten Sinn) ergeben, deren U nglaubhaftigkeit sich nicht schon auf den ersten Blick ergibt (EM AR K 2005 N r. 2 E. 4.3. S. 16 f.), dass die Vorinstanz ausführlich begründete, w eshalb sie in den Vorbringen der Be- schw erdeführerin keine H inw eise auf Verfolgung im oben erw ähnten Sinne erkenne und insbesondere festhält, die vorgebrachten Asylgründe könnten nicht geglaubt w erden, dass die Beschw erdeführerin diese Einschätzung rundum selbst bestätigt, indem sie auf Beschw erdeebene angibt, die anlässlich der Befragungen zu Protokoll gegebenen Äus- serungen hätten nicht der W ahrheit entsprochen, w eshalb sich eine w eitere Auseinan- dersetzung m it den ursprünglich geltend gem achten Vorbringen erübrigt, dass die Beschw erdeführerin dam it gleichzeitig ihre G laubw ürdigkeit untergräbt und die Erklärung für ihre Falschaussagen nichts zu ihren G unsten zu bew irken verm ag, w urde sie doch anlässlich der Befragungen ausdrücklich auf ihre M itw irkungspflicht und im Speziellen auf die W ahrheitspflicht hingew iesen, w obei sie unterschriftlich bestätigte, davon Kenntnis genom m en zu haben (vgl. Protokoll 1, S. 1; Protokoll 2, S. 2), dass der sinngem ässe Kassationsantrag der Beschw erdeführer nach dem G esagten ab- zuw eisen ist, dass sich eine erneute Anhörung zu den Asylgründen auch deshalb erübrigt, w eil die Beschw erdeführerin auf Beschw erdestufe hinreichend G elegenheit erhielt, die G ründe darzulegen, w eshalb sie ihr H eim atland in W irklichkeit verlassen habe, dass von der Beschw erdeführerin hätte erw artet w erden dürfen, spätestens in diesem Zeitpunkt die angeblich w ahren G ründe ihrer Ausreise um fassend darzulegen, dass sie jedoch nur sehr beschränkt von dieser G elegenheit G ebrauch m achte und ins- besondere in ihrer Beschw erdeeingabe vom 19. Juli 2007 gänzlich darauf verzichtete zu begründen, w eshalb die Vorinstanz von einem unrichtigen oder unvollständigen Sach- verhalt ausgehe, obw ohl sie in der Zw ischenverfügung vom 16. Juli 2007 dazu aufgefor- dert w orden w ar, dass sie zw ar im Schreiben vom 8. Juli 2007 ihre angeblich w ahren Ausreise- und Asyl- gründe sum m arisch darlegte, es den Vorbringen aber an Substanz, an R elevanz und w eitgehend auch an Bezug zur eigenen Person fehlt, und diese die angeschlagene G laubw ürdigkeit der Beschw erdeführerin nur noch w eiter beeinträchtigen, dass die Beschw erdeführerin anlässlich der Befragungen, unabhängig von der geltend gem achten Bedrohungsgeschichte rund um ihre angebliche H om osexualität, geltend ge- m acht hatte, sie sei krank und w olle gesund w erden, dam it sie w ieder arbeiten könne (Protokoll 2, S. 9) und dem gegenüber nun geltend m acht, ihr Aufbegehren im Zusam - m enhang m it dem Tod ihrer Schw ester habe dazu geführt, dass m an ihr keine Arbeit m ehr geben w olle, w obei sie dieses Vorbringen in keiner W eise konkretisiert, dass zusam m enfassend auch den Vorbringen auf Beschw erdestufe keine H inw eise auf Verfolgung entnom m en w erden können, da sie nicht geeignet sind, die G laubw ürdigkeit der Beschw erdeführerin w ieder herzustellen, keine asylrechtliche R elevanz enthalten und dem blossen H inw eis auf die allgem ein schw ierigen w irtschaftlichen Verhältnisse oder den chinesischen Einfluss in der M ongolei ebenfalls keine H inw eise auf Verfolgung zu entnehm en sind,7 dass die Vorbringen der Beschw erdeführerin im erstinstanzlichen Verfahren - w ie sie selbst bestätigt - als offensichtlich haltlos zu qualifizieren sind, aber auch die Ausführun- gen in der Beschw erde nicht geeignet sind, zu einer anderen Einschätzung zu führen, dass das BFM dem nach zu R echt in Anw endung von Art. 34 AsylG auf das Asylgesuch der Beschw erdeführerin nicht eingetreten ist, dass die Ablehnung eines Asylgesuches oder das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend die Beschw erde- führerin w eder eine Aufenthaltsbew illigung besitzt noch einen Anspruch auf Erteilung ei- ner solchen hat, w eshalb die verfügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht und zu bestätigen ist (Art. 44 Abs. 1 AsylG , Art. 32 Bst. a AsylV 1; vgl. die diesbezüglich nach w ie vor zutreffende R echtsprechung der AR K in EM AR K 2001 N r. 21), dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw eisung entgegen- stehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Bestim m ungen des Bundesgesetzes über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20) über die vorläufige Aufnahm e zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG ), dass sich aus den Akten und den Ausführungen in der Beschw erde keine Anhaltspunkte dafür ergeben, das BFM habe den Vollzug der W egw eisung in Verletzung der landes- und völkerrechtlichen Verpflichtungen der Schw eiz als zulässig bezeichnet (Art. 14a Abs. 3 AN AG ), dass der Vollzug der W egw eisung sodann auch als zum utbar zu erachten ist (Art. 14a Abs. 4 AN AG ), da in der M ongolei keine Situation allgem einer G ew alt herrscht, dass zum Vorbingen im R ahm en des erstinstanzlichen Verfahrens, die Beschw erdefüh- rerin leide unter H epatitis C , bei Annam e der G laubhaftigkeit zum indest dieses Vorbrin- gens vorab zu erw ähnen ist, dass die m edizinische Versorgung in der M ongolei gem äss Erkenntnissen des G erichts grundsätzlich - w enn auch nicht auf einem schw eizerischen N iveau - funktioniert, w obei sich die Situation in den Städten w esentlich besser darstellt als auf dem Lande, und hinsichtlich der Behandlung von H epatitis C festzuhalten ist, dass die ärztliche Kontrolle und die Betreuung gew ährleistet sind, w enn die Patienten das M edikam ent m itbringen, und dass die Kosten für das Präparat relativ hoch sind, w eshalb es von den Patienten in der R egel in C hina beschafft w ird, dass vorliegend davon ausgegangen w erden kann, dass die Beschw erdeführerin, w elche in der Lage gew esen sein w ill, U SD 2500.-- für ein Arbeitsverm ittlungsbüro aufzubringen, finanziell auch in der Lage w äre, sich die notw endigen M edikam ente zu beschaffen, zum al sie angesichts ihrer beruflichen Tätigkeit in verschiedenen Bereichen auch in der Lage sein dürfte, w ieder eine Erw erbstätigkeit aufzunehm en, dass zudem angesichts der in der M ongolei traditionellerw eise engen sozialen Fam ilien- bande davon auszugehen ist, ihre Fam ilie w erde sie nötigenfalls unterstützen, dass die Akten ansonsten keine H inw eise auf W egw eisungshindernisse enthalten, die Beschw erdeführerin laut eigenen Angaben vielm ehr über ein enges soziales Bezie- hungsnetz in B._______ verfügt, w obei angesichts der U nglaubhaftigkeit ihrer Vor- bringen nicht davon ausgegangen w erden kann, dieses sei nicht intakt,8 dass die Beschw erdeführerin in verschiedenen Bereichen erw erbstätig w ar, w eshalb nicht davon ausgegangen w erden kann, sie w erde nicht m ehr in der Lage sein, w ieder für ihren Lebensunterhalt aufzukom m en, dass som it w eder allgem eine noch individuelle U nzum utbarkeitsgründe gegen den Voll- zug der W egw eisung sprechen, dass der Vollzug der W egw eisung der Beschw erdeführerin in ihren H eim atstaat auch m öglich ist, da keine praktischen H indernisse erkennbar sind, die einer R ückkehr entge- genstehen könnten, und sie verpflichtet ist, sich bei der heim atlichen Vertretung allen- falls benötigte R eisepapiere zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG ), dass es der Beschw erdeführerin dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die an- gefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrich- tig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (Art. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde abzuw eisen ist, dass die Beschw erdeführerin trotz entsprechender Aufforderung ihre Bedürftigkeit bis heute nicht belegte, die Beschw erde aber unabhängig davon als zum Vornherein aus- sichtslos zu bezeichnen, und dem zufolge das G esuch um G ew ährung der unentgeltli- chen R echtspflege gem äss Art. 65 Abs. 1 Vw VG abzuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 2 und 3 VG KE) der Beschw erdeführerin aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). (D ispositiv nächste Seite)9 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D as G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege w ird abgew iesen. 3. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.-- w erden der Beschw erdeführerin auferlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichtskasse zu überw eisen. 4. D ieses U rteil geht an: - die Beschw erdeführerin (durch Verm ittlung des BFM , EVZ Basel m it Em pfangsbestätigung, Beilage: angefochtene Verfügung im O riginal, Vernehm lassung des BFM vom 25. Juli 2007, Einzahlungsschein) - die Vorinstanz (R ef.-N r. ...), EVZ Basel, m it der Bitte, dieses U rteil der Beschw erdeführerin gegen beigelegte Em pfangsbestätigung auszuhändigen und diese dem Bundesverw altungsgericht zuhanden der Beschw erdeakten zu- zustellen (vorab per Telefax) - die kantonale Frem denpolizeibehörde, per Telefax D er R ichter: D ie G erichtsschreiberin: W alter Stöckli Esther Karpathakis Versand am :