<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">6B_70/2007 /hum </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 30. April 2007 </div> <div class="para">Strafrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Schneider, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Y.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Statthalteramt Waldenburg, Hauptstrasse 21, </div> <div class="para">4437 Waldenburg. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Verzicht auf Verfahrenseröffnung etc., </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde in Strafsachen gegen die Beschlüsse des Verfahrensgerichts in Strafsachen des Kantons Basel-Landschaft vom 22. Januar und 12. Februar 2007. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Präsidium zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Am 18. September 2006 erstattete Y.________ (im folgenden der Beschwerdeführer) bei den Behörden des Kantons Basel-Landschaft eine Strafanzeige gegen vier Personen wegen Betrugs, Nötigung, Erpressung und Verletzung der Persönlichkeitsrechte zum Nachteil von X.________ (im folgenden die Beschwerdeführerin). Mit Verfügung vom 20. September 2006 verzichtete das Statthalteramt Waldenburg auf die Eröffnung eines Verfahrens zum Nachteil der Beschwerdeführerin, da offensichtlich keine Straftat begangen worden sei. Auf eine dagegen gerichtete Beschwerde trat das Verfahrensgericht in Strafsachen des Kantons Basel-Landschaft mit Beschluss vom 22. Januar 2007 nicht ein. Dagegen führen die Beschwerdeführer Beschwerde in Strafsachen. Da auch nach der Darstellung des Beschwerdeführers keine Straftat zu seinem Nachteil begangen wurde, ist er von vornherein nicht zur Beschwerde legitimiert. Dies gilt auch, wenn er tatsächlich einen angeblichen Schaden der Beschwerdeführerin ersetzt haben sollte. Diese ist nach den Feststellungen der Vorinstanz nicht Opfer im Sinne des Opferhilfegesetzes (angefochtener Entscheid S. 4 Ziff. 5). Da sie im Übrigen nach den Feststellungen der Vorinstanz nicht als potentielle Zivilpartei gelten kann (angefochtener Entscheid S. 6 Ziff. 9), ist nicht ersichtlich, inwieweit sie sonst ein rechtlich geschütztes Interesse im Sinne von <span class="artref">Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG</span> an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids haben könnte. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Am 16. Januar 2007 reichte der Beschwerdeführer ein als Privatklage gemäss § 13 StPO bezeichnetes Schreiben ein. In diesem Zusammenhang erging am 12. Februar 2007 eine Verfügung des Verfahrensgerichts in Strafsachen betreffend "Umteilung i.S. Strafanzeige" des Beschwerdeführers, wonach darauf verzichtet wurde, eine Anzeige gegen zwei Personen (betreffend "sukzessiver Mittäterschaft" im oben in E. 1 erwähnten Fall) zur weiteren Bearbeitung an ein Statthalteramt weiterzuleiten (Ziff. 1), und ein anderes Verfahren gegen weitere Personen wegen Amtsmissbrauchs und Betrugs an das Statthalteramt Waldenburg umgeteilt wurde (Ziff. 2). In Bezug auf Ziff. 1 der Verfügung kann auf das oben in E. 1 Gesagte verwiesen werden. In Bezug auf Ziff. 2 dürfte die Beschwerde gemäss <span class="artref">Art. 92 Abs. 1 BGG</span> unter dem Gesichtswinkel des anfechtbaren Entscheids zulässig sein. Aber auch in diesem Fall (vgl. angefochtenen Entscheid S. 3 Ziff. 5) ist nicht ersichtlich, inwieweit der Beschwerdeführer oder die Beschwerdeführerin ein rechtlich geschütztes Interesse im Sinne von <span class="artref">Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG</span> an der Aufhebung oder Änderung der angeordneten Zuteilung an das Statthalteramt Waldenburg haben könnten. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang sind die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftung je zur Hälfte aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Präsidium: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 2'000.-- wird den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftung je zur Hälfte auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Beschwerdeführern, dem Statthalteramt Waldenburg und dem Verfahrensgericht in Strafsachen des Kantons Basel-Landschaft schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 30. April 2007 </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html></html>