A bteilung III C -2584/2007 {T 0/2} U rteil vom 9. A ugust 2007 M itw irkung: R ichter Trom m er (Vorsitz); R ichterin Beutler und R ichter Vaudan; G erichtsschreiber M äder. Z._______, Beschw erdeführer, vertreten durch R echtsanw alt Jean-C laude C antieni, Loëstrasse 145, 7000 C hur, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz, betreffend Verw eigerung der Einreisebew illigung für F._______. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D ie 1987 im Kosovo geborene F._______ (nachfolgend: G esuchstellerin) beantragte am 8. Januar 2007 beim Schw eizerischen Verbindungsbüro in Pristina ein Visum für einen dreim onatigen Besuchsaufenthalt bei ihren El- tern Z._______ und K._______ (nachfolgend: G astgeber) in D om at/Em s (G R ). N ach form loser Verw eigerung leitete die Schw eizerische Vertretung das G esuch an das BFM (nachfolgend: Vorinstanz) zur Prüfung und zum form ellen Entscheid w eiter. B. D as kantonale Am t für Polizeiw esen und Zivilrecht G raubünden, Abteilung Frem denpolizei, w ies in einer Stellungnahm e zuhanden der Vorinstanz vom 9. Februar 2007 unter anderem darauf hin, dass zugunsten der G e- suchstellerin im Juli 2004 ein Fam iliennachzugsgesuch und - nach dessen Ablehnung - im Juni 2005 ein W iedererw ägungsgesuch gestellt w orden sei. C . M it Verfügung vom 12. M ärz 2007 w ies die Vorinstanz das G esuch um Be- w illigung der Einreise ab. D ies m it der Begründung, es bestehe nicht genü- gend G ew ähr für eine anstandslose und fristgerechte W iederausreise der G esuchstellerin nach einem Besuchsaufenthalt. D ie G esuchstellerin stam - m e aus einer R egion, aus der aufgrund der dort herrschenden w irtschaftli- chen und soziokulturellen Verhältnisse ein anhaltender Zuw anderungs- druck festzustellen sei und es w ürden ihr persönlich w eder gesellschaftli- che Verpflichtungen noch fam iliäre Verantw ortlichkeiten obliegen, die von einer Em igration abhalten könnten. Berufliche Verpflichtungen seien nicht nachgew iesen. D . Am 9. April 2007 erhob der Vater der G esuchstellerin Beschw erde beim Bundesverw altungsgericht und beantragte, die vorinstanzliche Verfügung sei aufzuheben und das Visum für einen dreim onatigen Besuchsaufenthalt sei zu erteilen. Zur Begründung brachte er im W esentlichen vor, die Vorin- stanz gehe zu U nrecht davon aus, dass die W iederausreise der G esuch- stellerin nicht gew ährleistet w äre. Sie arbeite als C oiffeuse und lebe in re- lativ guten w irtschaftlichen Verhältnissen. D aneben sei sie M itglied der (katholischen) Kirchgem einde in G jakovë, die sie gerade w egen deren ex- ponierten Situation aktiv und engagiert unterstütze. In fam iliärer H insicht pflege sie intensive Kontakte insbes. m it im Kosovo verbliebenen G e- schw istern. D er Beschw erde beigelegt w urden eine öffentlich beglaubigte Erklärung der G esuchstellerin, w orin sie ihre fristgerechte R ückkehr in Aussicht stellt, die Bestätigung eines Schönheitssalons in G jakovë vom 22. M ärz 2007, w onach sie dort seit M itte August 2005 und bis auf w eiteres als D am enfri- seurin angestellt sei, eine Bestätigung der katholischen Pfarrei St. M ichael D oblibare in G jakovë über ihre aktive Teilnahm e in der Kirchgem einde und ein persönliches Schreiben des R echtsvertreters des Beschw erdeführers. E. In ihrer Vernehm lassung vom 7. Juni 2007 hält die Vorinstanz an der an- gefochtenen Verfügung fest und schliesst auf Abw eisung der Beschw erde. 3 D ie G esuchstellerin sei jung und (in ihrer H eim at) ohne fam iliäre Verpflich- tungen. In Bezug auf das geltend gem achte Arbeitsverhältnis w ird von der Vorinstanz angedeutet, dass die D auer des beabsichtigten Auslandaufent- haltes nicht m it dem norm alerw eise zustehenden Ferienanspruch überein- stim m e bzw . nicht bestätigt sei, dass das Arbeitsverhältnis nach einem dreim onatigen U nterbruch w eitergeführt w erde. F. M it Eingabe vom 12. Juli 2007 replizierte der Beschw erdeführer. D abei hielt er an seinen Anträgen und deren Begründung fest. G . M it Eingabe vom 16. Juli 2007 reichte der Beschw erdeführer einen Ar- beitsvertrag des bereits erw ähnten Schönheitssalons in G jakovë vom 10. M ärz 2007 nach. H . Auf den w eiteren Akteninhalt und die Vorbringen der Parteien w ird, sow eit rechtserheblich, in den Erw ägungen eingegangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 Verfügungen der Vorinstanz betreffend Verw eigerung der Einreisebew illi- gung unterliegen der Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht (Art. 20 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20] i.V.m . Art. 31 und Art. 33 Bst. d des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]). 1.2 G em äss Art. 37 VG G richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverw al- tungsgericht nach dem Bundesgesetz vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), sow eit das Verw altungsge- richtsgesetz nichts anderes bestim m t. D as Bundesverw altungsgericht ent- scheidet endgültig (Art. 1 Abs. 2 VG G i.V.m . Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bun- desgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). 1.3 D er Beschw erdeführer ist zur Beschw erde legitim iert; auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde ist einzutreten (Art. 20 Abs. 2 AN AG , Art. 48 ff. Vw VG ). 2. 2.1 D ie Schw eizerische R echtsordnung gew ährt grundsätzlich keinen An- spruch auf Bew illigung der Einreise. D er Entscheid darüber ist - vorbehält- lich nachfolgend zu erörternder H inderungsgründe - von der Bew illigungs- behörde in pflichtgem ässer Ausübung ihres Erm essens zu fällen (Art. 4 und Art. 16 Abs. 1 AN AG , Art. 9 Abs. 1 der Verordnung vom 14. Januar 1998 über Einreise und Anm eldung von Ausländerinnen und Ausländern [VEA, SR 142.211]; PETER U EBER SA X, Einreise und Anw esenheit, in: Peter U ebersax / Peter M ünch / Thom as G eiser / M artin Arnold (H rsg.), Auslän- derrecht, Ausländerinnen und Ausländer im öffentlichen R echt, Privatrecht, Steuerrecht und Sozialrecht der Schw eiz, Basel/G enf/M ünchen 2002, S. 143; U R S BO LZ, R echtsschutz im Ausländer- und Asylrecht, Basel und Frankfurt am M ain 1990, S. 29 m it w eiteren H inw eisen; PH ILIP G R AN T, La 4 protection de la vie fam iliale et de la vie privée en droit des étrangers, Basel/G enf/M ünchen 2000, S. 24). 2.2 Ausländerinnen und Ausländer benötigen zur Einreise in die Schw eiz ei- nen Pass und ein Visum , sofern sie nicht aufgrund besonderer R egelung von diesem Erfordernis ausgenom m en sind (vgl. Art. 1 bis 5 VEA). D ie G e- suchstellerin kann sich auf keine Ausnahm eregelung berufen; sie ist auf- grund ihrer Staatsangehörigkeit visum spflichtig. 2.3 U m ein Visum zu erhalten, m üssen Ausländerinnen und Ausländer die in Art. 1 Abs. 2 VEA aufgeführten Voraussetzungen erfüllen. G em äss Art. 1 Abs. 2 Bst. c VEA haben sie unter anderem G ew ähr für eine fristgerechte W iederausreise zu bieten. D ie Vorinstanz verw eigerte der G esuchstellerin die Erteilung eines solchen Visum s m it der Begründung, ihre fristgerechte W iederausreise erscheine nicht als hinreichend gesichert. 2.4 2.4.1 W enn es zu beurteilen gilt, ob das Kriterium der gesicherten W iederausrei- se erfüllt ist, m uss ein zukünftiges Verhalten beurteilt w erden. D azu lassen sich in der R egel keine Feststellungen, sondern lediglich Prognosen tref- fen. D abei rechtfertigt es sich durchaus, Einreisegesuchen von Bürgerin- nen und Bürgern aus Staaten oder R egionen m it politisch respektive w irt- schaftlich vergleichsw eise ungünstigen Verhältnissen zum vornherein m it Zurückhaltung zu begegnen, da die persönliche Interessenlage in solchen Fällen häufig nicht m it dem Ziel und Zw eck einer zeitlich befristeten Einrei- sebew illigung in Einklang steht. 2.4.2 D ie Sicherheitslage in der von der U N M IK verw alteten Provinz Kosovo konnte zw ar im Verlauf der letzten Jahre w eitgehend stabilisiert w erden und der W iederaufbau von Adm inistration und Infrastruktur ist unter Beteili- gung internationaler O rganisationen und Staatengem einschaften in G ang gekom m en. Trotz grosser internationaler U nterstützung ist es aber bisher nicht gelungen, eine W achstum sdynam ik einzuleiten; es herrscht w irt- schaftliche Stagnation und die Arbeitslosigkeit bleibt hartnäckig hoch. So sind m ehr als die H älfte der Erw erbsfähigen ohne oder zum indest ohne re- gelm ässiges Einkom m en. D ie R eduktion der Arbeitslosigkeit und die Erhö- hung des allgem einen Lebensstandards haben zw ar für die U N M IK hohe Priorität, doch in Anbetracht dessen, dass von Experten für die nächsten Jahre ein m assiver R ückgang bei den H ilfsgeldern erw artet w ird, sind auch die w irtschaftlichen Perspektiven zum indest m ittelfristig schlecht. G em äss W orld Bank Brief lag der Arm utsanteil der Bevölkerung im Kosovo im Jahr 2005 bereits bei 37% (Tendenz steigend). Entsprechend hoch ist der An- teil jener, die versuchen, ins Ausland zu gelangen, um sich unter günstige- ren Lebensbedingungen eine bessere Existenz sichern zu können. Laut der "International O rganization for M igration" (IO M ) sollen in einer zu Be- ginn des Jahres 2003 durchgeführten U m frage über 50% der Befragten angegeben haben, sie w ürden lieber im Ausland leben und arbeiten. U nter den M igrationsw illigen gilt v.a. W esteuropa und dam it auch die Schw eiz als W unschdestination. D er Trend zeigt sich erfahrungsgem äss dort be- sonders stark, w o durch die Anw esenheit von Verw andten oder Freunden 5 bereits ein m inim ales soziales Beziehungsnetz im Ausland besteht. Im Fal- le der Schw eiz führt dies angesichts der restriktiven Zulassungsregelung nicht selten zur U m gehung ausländerrechtlicher Bestim m ungen. 2.5 2.5.1 Bei der R isikoanalyse sind aber nicht nur solche allgem einen U m stände und Erfahrungen, sondern auch säm tliche G esichtspunkte des konkreten Einzelfalles zu berücksichtigen. O bliegt einem G esuchsteller bzw . einer G esuchstellerin im H eim atstaat beispielsw eise eine besondere berufliche, gesellschaftliche oder fam iliäre Verantw ortung, kann dieser U m stand durchaus die Prognose für eine anstandslose W iederausreise begünsti- gen. U m gekehrt m uss bei G esuchstellern und G esuchstellerinnen, die in ihrer H eim at keine der erw ähnten Verpflichtungen haben, die sie von einer m öglichen Em igration abhalten könnten, aufgrund entsprechender Erfah- rungen das R isiko eines frem denpolizeilich nicht vorschriftsgem ässen Ver- haltens (nach bew illigter Einreise zu einem Besuchsaufenthalt) hoch ein- geschätzt w erden. 2.5.2 Bei der G esuchstellerin handelt es sich um eine 20-jährige, ledige und kin- derlose Frau. Ü ber ihre persönliche und fam iliäre Situation ist nur w enig bekannt. Tatsache ist, dass in den Jahren 2004 und 2005 seitens der El- tern versucht w urde, der G esuchstellerin zu einem dauerhaften Anw esen- heitsrecht in der Schw eiz zu verhelfen. D ie Folgen der Verw eigerung w ir- ken offenbar bei den Beteiligten nach. So sprach der R echtsvertreter in ei- nem ersten, im Zusam m enhang m it dem Besuchsvisum an die Vorinstanz gerichteten Schreiben vom 23. August 2006 davon, die Fam ilie sei durch die Verw eigerung des N achzuges auseinander gerissen w orden. D ie El- tern sorgten sich um ihre Tochter, die nahe der G renze zu Albanien lebe, w o es zu chronischen Ü bergriffen auf M enschen und deren G üter kom m e. D as Besuchsvisum sei zu erteilen, dam it die G esuchstellerin „hier den le- galen R echtsschutz für ihr Verfahren“ erhalte. Sie sei im Kosovo als Letzte ihrer Fam ilie gefährdet. Es versteht sich von selbst, dass unter solchen U m ständen nur dann von einer G ew ähr für die anstandslose W iederausrei- se ausgegangen w erden kann, w enn dargetan w ird, dass sich die Verhält- nisse in der Zw ischenzeit w esentlich und zum G uten geändert haben. 2.5.3 D er Beschw erdeführer erw ähnt zw ar fam iliäre Beziehungen zu G eschw is- tern vor O rt. D er H inw eis bleibt aber (insbes. vor dem H intergrund der frü- her geltend gem achten Verhältnisse) zu unbestim m t, um daraus auf ein enges soziales Beziehungsnetz schliessen zu können, w elches nachhaltig von einer allfälligen Em igration abzuhalten verm öchte. Ebenfalls nicht ent- scheidende Bedeutung kann den H inw eisen auf die M itgliedschaft in einer religiösen G em einschaft zugesprochen w erden. D er Beschw erdeführer deutet selbst an, dass es dabei um eine M inderheit geht, die unter den ge- gebenen ethnischen, sozialen und sicherheitspolizeilichen Verhältnissen m it besonderen Schw ierigkeiten konfrontiert ist. Zudem w ird nicht geltend gem acht, die G esuchstellerin habe in dieser G em einschaft eine derart zentrale Stellung, dass eine Anw esenheit vor O rt für den w eiteren Bestand oder das G edeihen unabdingbar w äre. D ie diesbezüglich beigebrachte, in 6 deutscher Sprache verfasste Bestätigung spricht nur davon, dass die G e- suchstellerin ein regelm ässiges M itglied des C hores und der "C aritas" sei. 2.5.4 Schlussendlich beruft sich der Beschw erdeführer auch darauf, dass die G esuchstellerin berufstätig sei. D iesbezüglich bestehen jedoch U ngereim t- heiten. So deklarierte die G esuchstellerin in ihrem Visum santrag vom 9. Januar 2007, sie sei arbeitslos. Folgerichtig m achte sie auf dem Form u- lar unter der entsprechenden R ubrik keine Angaben zu einem Arbeitgeber. Im Beschw erdeverfahren w ird nun eine berufliche Verpflichtung im H eim at- land geltend gem acht, die gem äss der zuerst eingereichten Bestätigung vom 22. M ärz 2007 schon seit dem 15. August 2005 bei der im m er glei- chen Arbeitgeberin bestanden haben und bis auf w eiteres w eiter bestehen soll. D er später nachgereichte Arbeitsvertrag w iederum datiert vom 10. M ärz 2007 (w urde also unm ittelbar vor der vorerw ähnten Bestätigung eingegangen), ist auf zw ei Jahre befristet und nennt als D atum des Ar- beitsantritts den 7. M ärz 2007. O bw ohl offenbar im Zusam m enhang m it dem Visum sverfahren veranlasst, äusserte sich die Bestätigung der Arbeit- geberin auch nicht zur D auer einer gem einsam vereinbarten Ferienabw e- senheit bzw . zur Vereinbarkeit der geltend gem achten beruflichen Ver- pflichtung m it einer dreim onatigen Absenz vom Arbeitsplatz. D er nachge- reichte Arbeitsvertrag enthält einen Ferienanspruch von 28 Tagen und ein nicht w eiter präzisiertes R echt auf bezahlten oder unbezahlten U rlaub. D as G ehalt w ird m it 230 (Vertrag) bzw . 250 Euro (Bestätigung) w iedergegeben, w as in etw a dem D urchschnittseinkom m en in Serbien entspricht. M angels besonderer Erklärungen für diese U ngereim theiten ist nicht von der H and zu w eisen, dass die abgegebenen Bestätigungen zum indest teilw eise G e- fälligkeitscharakter haben könnten. Letztlich kann diese Frage jedoch of- fenbleiben, zeigt doch die Erfahrung ganz allgem ein, dass aufgrund des grossen Lohngefälles zw ischen der Schw eiz und dem Kosovo selbst ein für einheim ische Verhältnisse gutes Salär nicht nachhaltig davon abhalten kann, das H eim atland dauerhaft zu verlassen. Jedenfalls kann aufgrund der konkreten U m ständen nicht davon ausgegangen w erden, ein beste- hendes Arbeitsverhältnis der behaupteten Art könne verlässlich von einer Em igration abhalten. 2.5.5 D ie Vorinstanz durfte unter den gegebenen U m ständen zu R echt davon ausgehen, die fristgerechte W iederausreise der G esuchstellerin sei nicht gew ährleistet (vgl. Art. 14 Abs. 1 i.V.m . Art. 1 Abs. 2 Bst. c VEA). Zw ar lässt sich diese Einschätzung nicht zu einer gesicherten Feststellung ver- dichten; sie reicht aber aus, um die Erteilung einer Einreisebew illigung - auf w elche w ie bereits erw ähnt ohnehin kein R echtsanspruch besteht - ab- zulehnen. 2.6 D ie G astgeber haben sich dazu bereit erklärt, für die Lebensunterhaltskos- ten der G esuchstellerin w ährend ihres geplanten Besuchsaufenthaltes auf- zukom m en. W eiter stellt der Beschw erdeführer ihre anstandslose und frist- gerechte R ückkehr in Aussicht. D ie Integrität der G astgeber bzw . des Be- schw erdeführers w ird in keiner Art und W eise in Zw eifel gezogen. Bei der Abw ägung des R isikos einer nicht fristgerechten W iederausreise sind in- dessen nicht so sehr die Einstellung oder Absichten eines G astgebers von 7 Bedeutung. D ieser kann zw ar für gew isse finanzielle R isiken G arantie leis- ten, m angels rechtlicher und faktischer D urchsetzbarkeit nicht aber für ein bestim m tes Verhalten des G astes. N ur Letzterer ist in der Lage, hinrei- chend G ew ähr für eine fristgerechte und anstandslose W iederausreise zu bieten. 2.7 Aus vorstehenden Erw ägungen folgt, dass die angefochtene Verfügung im Lichte von Art. 49 Vw VG nicht zu beanstanden ist. D ie Vorinstanz hat m it der angefochtenen Verfügung kein Bundesrecht verletzt. D er rechtserheb- liche Sachverhalt w urde richtig und vollständig festgestellt und die Vorins- tanz hat das ihr zustehende Erm essen pflichtgem äss und zutreffend aus- geübt. D ie Beschw erde ist daher abzuw eisen. 3. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem Be- schw erdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). D ie Verfahrenskosten sind auf Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 1, Art. 2 und Art. 3 Bst. b des R egle- m ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]). (D ispositiv S. 8)8 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten im Betrag von Fr. 600.-- w erden dem Beschw erde- führer auferlegt. Sie sind durch den am 14. M ai 2007 in gleicher H öhe ge- leisteten Kostenvorschuss gedeckt. 3. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Beschw erdeführer (Einschreiben) - der Vorinstanz (Einschreiben, Akten 2 270 733 retour) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: A. Trom m er P. M äder Versand am :