<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00180</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204351&amp;W10_KEY=13013568&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00180</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 08.07.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Abgaberecht ohne Steuern</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Wasser- und Abwasseranschlussgebühren</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Nachbezug für Wasser- und Kanalisationsanschlussgebühren: Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts (E. 1). Die von der Vorinstanz begangene Gehörsverletzung wird im Verfahren vor Verwaltungsgericht geheilt (E. 2). Umstritten ist die korrekte Anwendung der kommunalen Gesetze (E. 3). Gemäss kommunalem Wasserversorgungsreglement wird für wertvermehrende Renovationsarbeiten keine Wasseranschlussgebühr nachbezogen. Der Nachbezug der Wasseranschlussgebühr war gerechtfertigt, da es sich vorliegend nicht um eine Renovation, sondern um einen Umbau handelt (E. 4). Gemäss kommunaler Abwasserverordnung werden für abwasserwirksame Um- und Erweiterungsbauten Anschlussgebühren nachbezogen. Der Umbau ist vorliegend abwasserwirksam (E. 5). Es kann offen gelassen werden, ob die Beschwerdeführenden die Schätzung des Gebäudeversicherungswertes im Gebührenverfahren, in welchem Wasser- und Kanalisationsanschlussgebühren gestützt auf den Gebäudeversicherungswert festgesetzt werden, vorfrageweise überprüfen lassen können (E. 6). Abweisung der Beschwerde und Kostenfolge (E. 7).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSLEGUNG">AUSLEGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEBÃUDEVERSICHERUNGSSUMME">GEBÃUDEVERSICHERUNGSSUMME</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEBÃHREN">GEBÃHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Abgaberecht ST: GEBÃHREN">GEBÃHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEHÃRSVERWEIGERUNG">GEHÃRSVERWEIGERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KANALISATIONSANSCHLUSSGEBÃHR">KANALISATIONSANSCHLUSSGEBÃHR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WASSERANSCHLUSSGEBÃHR">WASSERANSCHLUSSGEBÃHR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZWEITER SCHRIFTENWECHSEL">ZWEITER SCHRIFTENWECHSEL</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>A und B sind EigentÃ¼mer einer Liegenschaft, Vers.-Nr. 01 auf dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 02, in Hombrechtikon. GestÃ¼tzt auf die baurechtliche Bewilligung des Bauausschusses Hombrechtikon vom 25. MÃ¤rz 2002 liessen sie ab der zweiten JahreshÃ¤lfte 2002 bis Februar 2003 ihr Wohnhaus umbauen. Neben dem Umbau der Wohnung im Obergeschoss wurde zusÃ¤tzlich das Dachgeschoss ausgebaut und im Scheunenanbau eine Werkstatt mit AufenthaltsrÃ¤umen eingerichtet. Nach der Bauvollendung ermittelte die GebÃ¤udeversicherung Kanton ZÃ¼rich (GVZ) am 3. MÃ¤rz 2003 eine bauliche Wertvermehrung von Fr. 54'000.-, woraus bei einem Teuerungsfaktor von 900 % eine Zunahme der Versicherungssumme um Fr. 486'000.- resultierte.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das Werksekretariat Hombrechtikon stellte am 1. Juli 2003 A und B Wasseranschluss- und KanalisationsgebÃ¼hren infolge Wertvermehrung in Rechnung. Die Wasseranschluss- und KanalisationsgebÃ¼hren beliefen sich auf jeweils Fr. 7'290.- (1,5 % vom Mehrwert von Fr. 486'000.-), zuzÃ¼glich 2,4 % resp. 7,6 % Mehrwertsteuer (Fr. 174.95 resp. Fr. 554.05), was ein Rechnungstotal von Fr. 15'309.- ergab.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Gegen diese Rechnung erhoben A und B Einsprache beim Gemeinderat Hombrechtikon, welcher die Rechnung am 19. August 2003 bestÃ¤tigte.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Einen dagegen erhobenen Rekurs wies der Bezirksrat Meilen am 8. MÃ¤rz 2004 ab.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>A und B gelangten daraufhin am 13. April 2004 an das Verwaltungsgericht. Sie beantragen die Aufhebung der vorinstanzlichen BeschlÃ¼sse vom 19. August 2003 und 8. MÃ¤rz 2004 in dem Sinne, dass ihnen aufgrund des Umbaus ihrer Liegenschaft kein Nachbezug fÃ¼r Wasser- und KanalisationsanschlussgebÃ¼hren aufzuerlegen sei; eventualiter sei in Aufhebung des Beschlusses der Beschwerdegegnerin vom 19. August 2003 die bauliche Wertvermehrung auf Fr. 273'000.- festzusetzen und die Beschwerdegegnerin anzuweisen, den Nachbezug der Kanalisations- und/oder WasseranschussgebÃ¼hren aufgrund dieses Mehrwerts neu festzusetzen; unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Bezirksrat Meilen verzichtete am 6. Mai 2004 auf eine Vernehmlassung und beantragte Abweisung der Beschwerde. Die Gemeinde Hombrechtikon reichte am 13. Mai 2004 eine Beschwerdeantwort ein, mit dem Antrag, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der BeschwerdefÃ¼hrenden.</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde nach § 19c Abs. 2 und § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 8. Juni 1997 (VRG) zustÃ¤ndig. Weil die strittige Rechnung Fr. 15'309.- betrÃ¤gt und der Streitwert somit Fr. 20'000.- nicht Ã¼bersteigt, wÃ¤re eigentlich der Einzelrichter zum Entscheid berufen (§ 38 Abs. 2 VRG). Da sich im vorliegenden Verfahren jedoch Fragen von grundlegender Bedeutung stellen, ist die Kammer zum Entscheid berufen (§ 38 Abs. 3 VRG). Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden rÃ¼gen, dass aufgrund der Verweigerung eines zweiten Schriftenwechsels ihr Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r verletzt worden sei. GemÃ¤ss § 26 Abs. 4 VRG <i>kann</i> die Rekursinstanz einen zweiten Schriftenwechsel anordnen. Die Entscheidung aufgrund des einmaligen Schriftenwechsels bildet somit die Regel; ein zweiter Schriftenwechsel wird nur ausnahmsweise durchgefÃ¼hrt. Der zweite Schriftenwechsel muss indessen zwecks Wahrung des rechtlichen GehÃ¶rs angeordnet werden, wenn die Rekursinstanz in ihrem Entscheid auf erstmals in der Rekursantwort bzw. Vernehmlassung vorgetragene Behauptungen (nova) abstellen will (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 26 N. 34 f.).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Beim von der Beschwerdegegnerin eingereichten Schreiben der GVZ vom 28. Oktober 2003, welches erlÃ¤utert, weshalb sich zwischen der SchÃ¤tzungsanzeige vom 14. Juli 1993 und derjenigen vom 12. MÃ¤rz 2003 eine Diskrepanz des GebÃ¤udeinhalts ergeben hat, handelt es sich um eine in der Rekursantwort vorgetragene Behauptung, auf welche die Vor­instanz in ihrem Entscheid abgestellt hat. Dadurch, dass die BeschwerdefÃ¼hrenden dazu keine Stellung nehmen konnten, wurde ihr rechtliches GehÃ¶r verletzt. Nachdem die BeschwerdefÃ¼hrenden jedoch Gelegenheit hatten, in ihrer Beschwerdeschrift zu diesen neuen Vorbringen der Beschwerdegegnerin in deren Rekursantwort Stellung zu nehmen, und diese Gelegenheit auch nutzten, und das Verwaltungsgericht diese Stellungnahme vorliegend berÃ¼cksichtigt (vgl. nachfolgend E. 6), erwÃ¤chst ihnen aus dem formellen Mangel des Rekursentscheides jedenfalls kein Nachteil (zur Heilung vgl. BGE 126 I 68, BGE 116 Ia 94; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 8 N. 48 mit Hinweisen). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Eine GehÃ¶rsverletzung erkennt das Verwaltungsgericht auch in den den BeschwerdefÃ¼hrenden nicht angezeigten AbklÃ¤rungen nach Eingang der Rekursantwort. Diese Ermittlungen trugen jedoch zur KlÃ¤rung des rechtserheblichen Sachverhalts nichts Wesentliches bei und sie wurden denn auch vom Verwaltungsgericht im vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht berÃ¼cksichtigt.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>Die Vorinstanz hat die gesetzlichen Grundlagen und die Rechtsnatur der Wasser- und KanalisationsanschlussgebÃ¼hren korrekt dargestellt (ErwÃ¤gung 2), weshalb darauf verwiesen werden kann (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 VRG). Diese werden von den BeschwerdefÃ¼hrenden auch nicht infrage gestellt (Beschwerdeschrift S. 3, Ziff. 1.1). Hingegen machen sie geltend, dass sie bei einer korrekten Auslegung der kommunalen Gesetze weder zur Zahlung der Wasser- noch der KanalisationsanschlussgebÃ¼hren hÃ¤tten verpflichtet werden dÃ¼rfen. Eventualiter machen sie geltend, dass die der GebÃ¼hrenfestsetzung zu Grunde liegende Differenz zwischen altem und neuem GebÃ¤udeversicherungswert nicht richtig berechnet worden sei.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Die Beschwerdegegnerin stellt sich in ihrer Beschwerdeantwort auf den Standpunkt, dass sie die kommunalen Gesetze richtig angewandt und die Differenz der GebÃ¤udeversicherungswerte korrekt festgestellt hat.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b><span>Die gesetzlichen Grundlagen fÃ¼r die Erhebung der WasseranschlussgebÃ¼hr finden sich im kommunalen Wasserversorgungsreglement vom 26. September 2001 (WR) und in der kommunalen Tarifordnung zum Wasserversorgungsreglement vom 6. November 2001 (WR-Tarif) der Gemeinde Hombrechtikon. FÃ¼r den Anschluss an die Wasserversorgung und die MitbenÃ¼tzung der bestehenden Wasserversorgungsanlagen wird eine einmalige AnschlussgebÃ¼hr erhoben (Art. 55 Abs. 1 WR), welche sich nach der GebÃ¤udeversicherungssumme (aktueller Zeitwert) bemisst (Art. 55 Abs. 2 WR). Bei ErhÃ¶hung der GebÃ¤udeversicherungssumme infolge baulicher VerÃ¤nderungen ist eine einmalige Nachzahlung fÃ¤llig (Art. 55 Abs. 3 WR). Als Basis des nachzuzahlenden Betrages gilt der in der GebÃ¤udeschÃ¤tzung ausgewiesene Anteil der baulichen Wertvermehrung (Art. 55 Abs. 4 WR). GemÃ¤ss Ziff. 2.2 WR-Tarif betragen die WasseranschlussgebÃ¼hren bei Erweiterungs-, Um- und Ausbauten an GebÃ¤uden mit Wasseranschluss 1,5 % der Differenz zwischen alter und neuer Versicherungssumme. Bei unverÃ¤ndertem GebÃ¤udekubus wird fÃ¼r wertvermehrende Renovationsarbeiten (Erneuerung von Bestehendem) und Energiespar-Installationen keine AnschlussgebÃ¼hr nachbezogen (Art. 55 Abs. 5 WR).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden machen geltend, dass die Vorinstanz Art. 55 Abs. 5 WR zu Unrecht auf den vorliegenden Sachverhalt nicht angewendet habe. Bei der vorliegenden Renovation der Liegenschaft seien sie nÃ¤mlich verpflichtet worden, den GebÃ¤udekubus unangetastet zu lassen, woran sie sich gehalten hÃ¤tten. Auch die von den BeschwerdefÃ¼hrenden eingebaute und von den BehÃ¶rden bewilligte Dachlukarne stelle keine VerÃ¤nderung am GebÃ¤udekubus dar; sonst wÃ¤re die Dachlukarne schon aus GrÃ¼nden des Heimatschutzes nicht bewilligt worden. Die minimale kubische Erweiterung des GebÃ¤udevolumens durch die neu erstellte Dachlukarne sei im Ãbrigen durch die Beseitigung des Erkers an der SÃ¼dost-Fassade des GebÃ¤udes aufgehoben worden. Bei den von den BeschwerdefÃ¼hrenden getÃ¤tigten Renovationsarbeiten handle es sich ausschliesslich um wertvermehrende Renovationsarbeiten im Sinne von Art. 55 Abs. 5 WR. Daran Ã¤ndere auch der Umstand nichts, dass der frÃ¼here Stall zu einer Werkstatt umgestaltet worden und die WohnflÃ¤che innerhalb des bestehenden GebÃ¤udekubus leicht vergrÃ¶ssert worden sei. Es sei ausschliesslich das bestehende GebÃ¤ude im Innern renoviert worden. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.3 </span></b><span>Die Beschwerdegegnerin fÃ¼hrt hingegen aus, die Darstellung der BeschwerdefÃ¼hrenden, wonach im Rahmen der durchgefÃ¼hrten Renovation am GebÃ¤ude keine VerÃ¤nderungen vorgenommen worden seien, sei nicht richtig. Entgegen der Ansicht der BeschwerdefÃ¼hrenden habe sich der GebÃ¤udekubus vergrÃ¶ssert, weshalb Art. 55 Abs. 5 WR nicht herbeigezogen werden kÃ¶nne. Vorliegend gehe es auch nicht um eine blosse Erweiterung von Bestehendem, sondern um wertvermehrende Aufwendungen, das heisst Aufwendungen, welche eine dauernde Vermehrung oder Verbesserung bewirkten, insbesondere durch bauliche VerÃ¤nderungen (Umbau der Wohnung im Obergeschoss, Ausbau des Dachgeschosses und Erstellen einer Schleppgaube sowie Unterbringung des Kleingewerbeunternehmens im Scheunenteil des Erdgeschosses).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.4 </span></b><span>Damit keine AnschlussgebÃ¼hr nachbezogen wird, mÃ¼ssen gemÃ¤ss Art. 55 Abs. 5 WR folgende zwei Voraussetzungen kumulativ erfÃ¼llt sein: Die bauliche VerÃ¤nderung dÃ¼rfe sich nur auf wertvermehrende Renovationsarbeiten (Erneuerung von Bestehendem) resp. Energiespar-Installationen beschrÃ¤nken, und der GebÃ¤udekubus muss unverÃ¤ndert bleiben. Nach Duden bedeuten die AusdrÃ¼cke "Renovation/Renovierung" Erneuerung oder Instandsetzung (Duden, Band 5, Das FremdwÃ¶rterbuch, 7. A., Mannheim etc. 2001). Damit stimmt auch die PrÃ¤zisierung in Art. 55 Abs. 5 WR Ã¼berein, wonach es sich bei Renovationsarbeiten um die Erneuerung von Bestehendem handelt. GemÃ¤ss der baurechtlichen Bewilligung vom 25. MÃ¤rz 2002 wurde den BeschwerdefÃ¼hrenden der <i>Umbau</i> der Liegenschaft bewilligt. Bewilligt wurde der Umbau des ÃkonomiegebÃ¤udes, die Unterbringung des Kleingewerbeunternehmens im Erdgeschoss bzw. im Scheunenteil, der Um- und Ausbau der Wohnung im Obergeschoss und der Ausbau des Dachgeschosses. Diese bewilligten Arbeiten fallen nicht mehr unter das, was man als Erneuerung von Bestehendem bezeichnet. Vielmehr handelt es sich dabei um bauliche VerÃ¤nderungen. Die Anwendung von Art. 55 Abs. 5 WR wÃ¤re somit selbst bei unverÃ¤ndertem GebÃ¤udekubus ausgeschlossen (zum GebÃ¤udekubus siehe nachstehende E. 6), weshalb die Nachzahlung einer WasseranschlussgebÃ¼hr nach Art. 55 Abs. 3 WR grundsÃ¤tzlich gerechtfertigt war.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.1 </span></b><span>Die gesetzlichen Grundlagen fÃ¼r die Erhebung der KanalisationsanschlussgebÃ¼hr finden sich in der kommunalen Verordnung Ã¼ber GebÃ¼hren an Abwasseranlagen vom 23. Oktober 1992 (GebV). FÃ¼r den Anschluss der Abwasseranlagen an die Ã¶ffentlichen KanÃ¤le haben die GrundeigentÃ¼mer eine einmalige AnschlussgebÃ¼hr zu entrichten (Art. 2 GebV). Die AnschlussgebÃ¼hr fÃ¼r GebÃ¤ude betrÃ¤gt 1,5 % der GebÃ¤udeversicherungssumme der angeschlossenen GebÃ¤ude (Art. 3 GebV). GemÃ¤ss Art. 7 Abs. 1 GebV hat eine GebÃ¼hrennachzahlung unter anderem zu erfolgen bei abwasserwirksamen Um- und Erweiterungsbauten an angeschlossenen GebÃ¤uden, die eine Steigerung der Versicherungssumme zur Folge haben (lit. a) oder bei NutzungsÃ¤nderungen der angeschlossenen GebÃ¤ude, die eine Steigerung der Schmutzstoffkonzentration und/oder der Menge des Abwassers bewirkt (lit. b). Als nachzuzahlender Betrag gilt die Differenz zwischen der ermittelten AnschlussgebÃ¼hr fÃ¼r die VerhÃ¤ltnisse nach Eintritt einer der vorstehenden Voraussetzungen und der AnschlussgebÃ¼hr fÃ¼r die VerhÃ¤ltnisse vor Eintritt dieser Voraussetzung. Auf einen Nachbezug wird verzichtet, wenn sich der Basiswert der Versicherungssumme um weniger als Fr. 5'000.- erhÃ¶ht (Art. 7 Abs. 2 GebV).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.2 </span></b><span> Die BeschwerdefÃ¼hrenden machen geltend, dass weder die Voraussetzung von Art. 7 Abs. 1 lit. a GebV noch die Voraussetzung von Art. 7 Abs. 1 lit. b GebV vorliegend erfÃ¼llt sei. Es werde heute eher weniger und qualitativ besseres Abwasser produziert. FrÃ¼her sei der Wohnteil der Liegenschaft von mehreren mehrkÃ¶pfigen Familien bewohnt worden, wÃ¤hrend er heute von der vierkÃ¶pfigen Familie der BeschwerdefÃ¼hrenden bewohnt werde. Es wÃ¼rden keine tierischen Exkremente oder sonstige landwirtschaftliche Schmutzwasserteile mehr in die Kanalisation gelangen. FrÃ¼her sei der Stall mindestens zwei Mal tÃ¤glich mit einem Wasserschlauch abgespritzt worden. Der Wasserverbrauch und damit verbunden auch das Abwasser des von den BeschwerdefÃ¼hrenden bzw. ihrer GmbH in der Werkstatt betriebenen Kleingewerbeunternehmens sei heute im Vergleich zum frÃ¼heren Bauernbetrieb sehr marginal. Die von den BeschwerdefÃ¼hrenden vorgenommene Renovation sei damit weder abwasserwirksam, noch fÃ¼hre sie zu einer ErhÃ¶hung der Schmutzwasserkonzen­tration. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.3 </span></b><span>Die Beschwerdegegnerin wendet ein, dass die vorgenommene Renovation abwasserwirksam sei. Es handle sich dabei um abwasserwirksame Um- und Erweiterungsbauten an einem angeschlossenen GebÃ¤ude, die eine Steigerung der Versicherungssumme zur Folge habe.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.4 </span></b><span>Wie in ErwÃ¤gung 4.4 festgestellt, handelt es sich vorliegend um einen Umbau. Dieser hatte unbestritten eine Steigerung der Versicherungssumme zur Folge. Die BeschwerdefÃ¼hrenden bestreiten jedoch, dass der Umbau abwasserwirksam sei. Mit den AnschlussgebÃ¼hren wird die Erstellung der Ã¶ffentlichen Hauptleitungen und Nebenleitungen, der Abwasserreinigungsanlage sowie der Sonderbauten finanziert (Art. 1 lit. a GebV). Sie dÃ¼rfen â anders als BenutzungsgebÃ¼hren â auf einer pauschalisierten Basis erhoben werden. Erweiterungen kÃ¶nnen auf einfache Weise spÃ¤ter nachbelastet werden, da sie in der Regel zu einem erhÃ¶hten Abwasseranfall fÃ¼hren (vgl. Amt fÃ¼r GewÃ¤sserschutz und Wasserbau, Muster einer Verordnung Ã¼ber die GebÃ¼hren fÃ¼r SiedlungsentwÃ¤sserungsanlagen, Abwasser, ZÃ¼rich 1995, S. 26). WÃ¤hrend mit den BenutzungsgebÃ¼hren der tatsÃ¤chliche Gebrauch der Kanalisation abgegolten wird, dienen die AnschlussgebÃ¼hren der Erstellung der fÃ¼r die Kanalisation notwendigen Anlagen und der Erhaltung einer genÃ¼genden LeistungsfÃ¤higkeit (VGr, 30. Januar 1996, VB.95.00008, E. 3b). Bei der Bemessung dieser GebÃ¼hr steht demnach nicht der tatsÃ¤chliche Gebrauch der Kanalisation im Vordergrund, sondern die MÃ¶glichkeit des Gebrauchs. Es spielt deshalb keine Rolle, wie viele Personen das GebÃ¤ude bewohnen und welcher Nutzung das GebÃ¤ude heute zugefÃ¼hrt ist. Ausschlaggebend sind vielmehr der Umbau der Scheune und der Wohnung sowie der Ausbau des Dachgeschosses, welche eine erweiterte Nutzung des GebÃ¤udes erlauben. So wurde die WohnflÃ¤che durch den Ausbau des Dachgeschosses wesentlich vergrÃ¶ssert. Auch die Einrichtung der Werkstatt (Kleingewerbe) mit einer FlÃ¤che von 225 m<sup>2</sup> fÃ¼hrt zu einer VergrÃ¶sserung der nutzbaren FlÃ¤che. Alle diese VerÃ¤nderungen kÃ¶nnen zu mehr Abwasser fÃ¼hren, womit diese baulichen VerÃ¤nderungen abwasserwirksam sind, ungeachtet davon, ob tatsÃ¤chlich mehr Abwasser produziert wird. Die tatsÃ¤chlich anfallende Abwassermenge wird dagegen bei der Bemessung der jÃ¤hrlichen AbwassergebÃ¼hr (BenÃ¼tzungsgebÃ¼hr) gemÃ¤ss Art. 12 GebV berÃ¼cksichtigt. Somit ist der vorliegende Umbau abwasserwirksam, weshalb die BeschwerdefÃ¼hrenden gestÃ¼tzt auf Art. 7 Abs. 1 lit. a GebV die AnschlussgebÃ¼hr zu entrichten haben.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>6. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.1 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden machen in ihrem Eventualantrag geltend, dass die von der GVZ ermittelte bauliche Wertvermehrung von Fr. 54'000.- des Basiswertes resp. die Zunahme der Versicherungssumme um Fr. 486'000.- nicht korrekt sei. Der in der SchÃ¤tzungsanzeige vom 14. Juli 1993 angegebene Basiswert von Fr. 66'000.- sei nÃ¤mlich zu tief gewesen, da der Inhalt des Wohnhauses in der damaligen SchÃ¤tzungsanzeige fÃ¤lschlicherweise mit 560 m<sup>3 </sup>angegeben worden sei, wÃ¤hrend er in der SchÃ¤tzungsanzeige vom 12. MÃ¤rz 2003 plÃ¶tzlich mit 978 m<sup>3 </sup>angegeben worden sei. Richtigerweise hÃ¤tte der Inhalt des Wohnhauses schon 1993 978 m<sup>3 </sup>betragen. Da die BeschwerdefÃ¼hrenden jedoch 1993 noch nicht EigentÃ¼mer der Liegenschaft gewesen seien, hÃ¤tten sie die damalige SchÃ¤tzungsanzeige nicht anfechten kÃ¶nnen. Die Beschwerdegegnerin wendet ein, dass bei der Veranlagung der ergÃ¤nzenden AnschlussgebÃ¼hren ein Rekurs gegen die SchÃ¤tzung nicht mehr mÃ¶glich sei.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.2 </span></b><span>Ob die BeschwerdefÃ¼hrenden die SchÃ¤tzung des GebÃ¤udeversicherungswertes im GebÃ¼hrenverfahren, in welchem Wasser- und KanalisationsanschlussgebÃ¼hren gestÃ¼tzt auf den GebÃ¤udeversicherungswert festgesetzt werden, vorfrageweise Ã¼berprÃ¼fen lassen kÃ¶nnen (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 1 N. 30 ff.; Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. A., ZÃ¼rich 2002, Rz. 58 ff.), kann vorliegend offen gelassen werden. Die Vorbringen der BeschwerdefÃ¼hrenden treffen nÃ¤mlich ohnehin nicht zu. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>6.2.1 </span></b><span>Bei ehemaligen BauernhÃ¤usern sind sowohl der Wert des Wohnteiles als auch derjenige eines allfÃ¤lligen Ãkonomieteils gesondert zu ermitteln. Der Wohnteil ist entsprechend der gebotenen Nutzung als Ein- oder Mehrfamilienhaus zu bewerten (Vereinigung kantonaler GrundstÃ¼ckbewertungsexperten, SchÃ¤tzer-Handbuch, August 1990, III/4.1). Der Mietwert der Wohn- und NutzflÃ¤chen ist fÃ¼r jeden Raum einzeln zu bestimmen. Dabei sind unter anderen DachgeschossrÃ¤ume mit einer HÃ¶he von weniger als 1.00 m, die GrundflÃ¤chen von Estrich- und KellerrÃ¤umen, AbstellrÃ¤umen ausserhalb der Wohnung und GerÃ¤terÃ¤umen nicht anzurechnen. Als WohnflÃ¤chen voll anzurechnen sind aber die GrundflÃ¤chen von RÃ¤umen mit einer lichten HÃ¶he von mindestens 2.00 m auf der vollen RaumflÃ¤che, die allseitig umschlossen und Ã¼berdeckt sind (SchÃ¤tzer-Handbuch, III/4.5.2.2 lit. a+d). </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>6.2.2 </span></b><span>Entgegen der Ansicht der BeschwerdefÃ¼hrenden kommt es demnach nicht darauf an, ob das Dachgeschoss des Wohnhauses vor dem Umbau schon (irgendwie) ausgebaut war, sondern ob es als Wohnraum zu bewerten war. Das ergibt sich weder aus der SchÃ¤tzung von 1993, noch machen die BeschwerdefÃ¼hrenden dies substantiiert geltend. Dem hierzu angerufenen Vorprojekt lÃ¤sst sich bloss entnehmen, dass sich Ã¼ber der Wohnung im Obergeschoss zwei Zimmer sowie eine Leiter und ein separater Zugang zum noch darÃ¼ber liegenden Dachraum befanden. Von einem Ausbau des Dachgeschosses kann damit keine Rede sein (dazu auch vorne E. 4.4). Die erwÃ¤hnten Zimmer wÃ¼rden sodann bei der Berechnung des Inhalts des Wohnteils kaum ins Gewicht fallen. Im Rahmen des Umbaus wurden dagegen 77 m<sup>2</sup> Lager, aber auch drei zusÃ¤tzliche Zimmer und ein Bad/WC neu erstellt, die Zugangstreppe nach hinten versetzt, der Dachboden entfernt und das Dachgeschoss damit bewohnbar und zugÃ¤nglich gemacht. Dabei handelte es sich effektiv um einen Umbau, in dem die Basis des Vorprojektes (lediglich zwei Zimmer) nicht mehr zu erkennen ist. Es trifft daher nicht zu, dass in der SchÃ¤tzungsanzeige vom 14. Juli 1993 ein zu geringer Inhalt (m<sup>3</sup>) des Wohnhauses angegeben worden wÃ¤re. Es erÃ¼brigt sich daher, auf die von den BeschwerdefÃ¼hrenden diesbezÃ¼glich vorgenommen Berechnungen weiter einzugehen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.3 </span></b><span>Demnach ist die Beschwerde auch im Eventualstandpunkt abzuweisen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>7. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><span>Bei diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten den BeschwerdefÃ¼hrenden aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Eine ParteientschÃ¤digung steht ihnen von vornherein nicht zu (§ 17 Abs. 2 VRG). Aber auch der obsiegenden Gemeinde steht keine ParteientschÃ¤digung zu, da die Beantwortung von Rechtsmitteln zu ihren angestammten amtlichen Aufgaben gehÃ¶rt (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 19).</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'400.-; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'460.- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrenden auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. ParteientschÃ¤digungen werden keine zugesprochen.</p> <p class="Urteilstext"><span>5. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>