Kantonsgericht Schwyz Verfügung vom 30. November 2021 BEK 2021 165 Mitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsidentin lic. iur. Daniela Pérez-Steiner. In Sachen A.________ Gesuchsgegnerin und Beschwerdeführerin, gegen Kanton Schwyz, Bezirk Einsiedeln und römisch-katholische Kirchgemeinde Einsiedeln, Gesuchsteller und Beschwerdegegner, vertreten durch Bezirk Einsiedeln, Steueramt, Postfach 161, 8840 Einsiedeln, betreffend definitive Rechtsöffnung (Beschwerde gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht Ein- siedeln vom 29. Oktober 2021, ZES 2021 119);- hat die Kantonsgerichtsvizepräsidentin,Kantonsgericht Schwyz 2 nachdem sich ergeben und in Erwägung, dass - am 29. Oktober 2021 der Einzelrichter am Bezirksgericht Einsiedeln in teilweiser Gutheissung des Rechtsöffnungsbegehrens den Gesuchstellern in der Betreibung Nr. xx des Betreibungsamtes Einsiedeln definitive Rechtsöff- nung erteilte für Fr. 461.45 nebst 3½ % Zins seit 31. August 2021 und Fr. 14.50 an aufgelaufenen Zinsen bis 30. August 2021 und im Übrigen das Rechtsöffnungsbegehren abwies (Dispositivziffer 1), die Entscheidgebühr von Fr. 130.00 der Gesuchsgegnerin auferlegte (Dispositivziffer 2) und die Ge- suchsgegnerin zur Bezahlung einer Umtriebsentschädigung von Fr. 40.00 an die Gesuchsteller verpflichtete (Dispositivziffer 3); - gegen diese Verfügung vom 29. Oktober 2021 die Gesuchgegnerin (nachfolgend Beschwerdeführerin) mit Eingabe vom 3. November 2021 beim Kantonsgericht Beschwerde erhob (Eingang Kantonsgericht: 4. November 2021); - die Beschwerdeschrift vom 3. November 2021 mit Ausnahme des pro- zessualen Gesuchs um Gewährung der aufschiebenden Wirkung keine Anträ- ge enthält; - (hinlänglich) bestimmte Rechtsbegehren genauso eine Eintretens- voraussetzung wie eine rechtsgenügliche Begründung sind und sie daher mit dem Rechtsmittel vorzulegen sind (vgl. Reetz/Theiler, in: Sutter- Somm/Hasenböh-ler/Leuenberger, ZPO Komm., 3. A. 2016, N 35 zu Art. 311 ZPO; BGer, Urteil 5A_736/2016 vom 30. März 2017 E. 4.2); - mit prozessleitender Verfügung vom 4. November 2021 die Beschwer- deführerin darauf hingewiesen wurde, dass die Eingabe vom 3. November 2021 nicht den Anforderungen an eine rechtsgenügende Rechtsmitteleingabe entspreche, und ihr die Möglichkeit eingeräumt wurde, innert laufender Kantonsgericht Schwyz 3 Rechtsmittelfrist die Eingabe vom 3. November 2021 noch zu verbessern, dies unter Hinweis, dass im Säumnisfall auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde (zum Ganzen KG-act. 5); - diese prozessleitende Verfügung der Beschwerdeführerin am 11. No- vember 2021 zugestellt wurde (Track & Trace zu KG-act. 5); - die angefochtene Verfügung vom 29. Oktober 2021 der Beschwerdefüh- rerin am 3. November 2021 zugestellt wurde (Sendungsnachweis betreffend die Sendungsnummer: yy), folglich die zehntägige Rechtsmittelfrist am 15. November 2021 endete (Art. 142 Abs. 3 ZPO; - die Beschwerdeführerin innert der zehntägigen Beschwerdefrist, mithin bis am 15. November 2021 keine verbesserte Beschwerde einreichte; - davon abgesehen sich ein (hinlängliches) Abänderungsbegehren auch nicht aus der Begründung der Eingabe vom 3. November 2021 ergibt; - folglich bzw. androhungsgemäss auf die Beschwerde präsidial (§ 40 Abs. 2 i.V.m. § 41 Abs. 1 JG) nicht einzutreten ist; - im Übrigen die Beschwerdeführerin innert Frist, d.h. bis am 22. Novem- ber 2021 den Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 200.00 für das Beschwer- deverfahren (zum Ganzen KG-act. 2) nicht leistete, auf die Ansetzung einer Nachfrist gemäss Art. 101 Abs. 3 ZPO nach dem Gesagten aber verzichtet werden kann; - keine Beschwerdeantwort eingeholt wurde (Art. 322 Abs. 1 ZPO); - das Ersuchen um aufschiebende Wirkung mit vorliegender Verfügung gegenstandslos ist;Kantonsgericht Schwyz 4 - dem Ausgang des Verfahrens entsprechend die (reduzierten) Kosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (Art. 106 Abs. 1 ZPO), indes keine Parteientschädigung an die Gegenpartei zu sprechen ist;- verfügt: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 100.00 werden der Be- schwerdeführerin auferlegt. 3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Art. 113 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Verfassungsbeschwerde beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden; vorbehalten bleibt die Geltendmachung einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung mit Beschwerde in Zivilsachen gemäss Art. 72 ff. BGG, die in der glei- chen Rechtsschrift bzw. bei alleiniger Einlegung innert derselben Frist einzureichen ist. Die Beschwerdeschrift muss Art. 42 BGG entsprechen. Der Streitwert beträgt Fr. 461.45. 4. Zufertigung an die Beschwerdeführerin (1/R), die Beschwerdegegner (1/R) und an die Vorinstanz (1/A) sowie nach definitiver Erledigung an die Vorinstanz (1/R, unter Rückgabe der Akten) und an die Kantonsge- richtskasse (1/ü, im Dispositiv). Die Kantonsgerichtsvizepräsidentin Versand 30. November 2021 kau