<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00355</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiber P. Sager</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 20. Juni 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Stephan Kübler</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Wiegand Kübler Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Stadthausstrasse 125, Postfach 2578, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Stiftung Auffangeinrichtung BVG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Weststrasse 50, Postfach, 8036 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladene</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><span>Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1965, meldete sich erstmals am 26. Februar 1999 unter Hinweis auf Rückenbeschwerden, psychische Probleme sowie eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Malleo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 11/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr mit Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 28. Mai 2001 bei einem Invaliditätsgrad von 82 % eine ganze Rente ab 1. März 1999 zu (Urk. 11/25).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 27. September 2004, am 29. Januar 2008 sowie am 9. Juni 2011 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, der Rentenanspruch sei unverändert (Urk. 11/35, Urk. 11/45, Urk. 11/53). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang eines am 10. Juli 2015 ausgefüllten Revisionsfragebogens (Urk. 11/54</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) holte die IV-Stelle unter anderem ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am 31. März 2016 erstattet wurde (Urk. 11/70) und führte eine Abklärung vor Ort durch (Abklärungsbericht Haushalt vom 29. Juli 2016, Urk. 11/72). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 11/74; Urk. 11/80, Urk. 11/85) redu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierte die IV-Stelle mit Verfügung vom 15. Februar 2017 die bisherige ganze Rente auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 11/94-95 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 22. März 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 15. Februar 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr über den 31. März 2017 hinaus eine ganze Rente auszurichten (Urk. 1 S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 13. Juni 2017 (Urk. 10) die Abweisung der Beschwerde. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom 8. August 2017 wurden antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt und der Beschwerdeführerin die Beschwerdeantwort zuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt (Urk. 12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Beiladung der Stiftung Auffangeinrichtung BVG mit Verfügung vom 27. April 2018 (Urk. 16) teilte diese mit Schreiben vom 22. Mai 2018 den Verzicht auf eine Stellungnahme mit (Urk. 18). Dies wurde den anderen Verfahrensbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teiligten mit Schreiben vom 24. Mai 2018 mitgeteilt (Urk. 19).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über den All</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen des Gesundheitszustands) beruht; vorbehalten bleibt die Rechtspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung zur Wiedererwägung und prozessualen Revision (BGE 134 V 131 E. 3 und 133 V 108 E. 5.4 mit Hinweis). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist eine Verfügung verzichtbar, wenn bei einer von Amtes wegen durchgeführten Revi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sion keine leistungsbeeinflussende Änderung der Verhältnisse festgestellt wurde (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">74</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. f </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und die bisherige Invalidenrente daher weiter ausgerichtet wird. Wird auf entsprechende Mitteilung hin keine Verfügung verlangt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">74</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">quater</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV), ist jene in Bezug auf den Vergleichszeitpunkt einer (ordentlichen) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtskräftigen Verfügung gleichzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen (Urteile des Bundesgerichts 9C_771/2009 vom 10. September 2010 E. 2.2 und 9C_586/2010 vom 15. Oktober 2010 E. 2.2 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2), gestützt auf die medizinischen Abklärungen, insbesondere das polydisziplinäre Gutachten vom 31. März 2016 (Urk. 11/70), davon aus, dass von einer leichten Verbesserung der depressiven Symptomatik auszugehen sei. Die bisherige Tätigkeit als Mitar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiterin im Service sei der Beschwerdeführerin seit Februar 2016 in einem Pen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum von 60 % zumutbar. Somit entstehe eine Erwerbseinbusse von 40 %, was einem Invaliditätsgrad von 40 % entspreche (S. 2). Da die Beschwerdeführerin seit 17 Jahren eine Rente beziehe, sei sie zu einem Eingliederungsgespräch eingeladen worden. Darin habe sie mitgeteilt, dass es für sie nicht vorstellbar sei, an niederschwelligen Eingliederungsmassnahmen teilzunehmen. Nach Durchfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des Mahn- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bedenkzeitverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien die Eingliederungsmass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen mit Schreiben vom 1. Februar 2017 abgeschlossen worden (S. 3 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), mangels Verdeutlichung der Fakten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit denen die bloss angenommene Verbesse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des psychischen Gesundheitszustandes begründet werde, sei keine verläss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Abgrenzung der tatsächlich eingetretenen von den nur angenommenen Veränderungen des psychischen Gesundheitszustandes erreicht. Zumal gar keine nominellen Differenzen diagnostischer Art bestünden. Insgesamt sei das im Revi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionsverfahren eingeholte MEDAS Gutachten, insbesondere das Teilgutachten von Dr. Y.___, in Bezug auf das Thema der Rentenrevision - die Frage nach einer erheblichen Änderung des Gesundheitszustandes - nicht beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dend. Auf dieses Gutachten dürfe nicht abgestellt werden (S. 9 oben). Aufgrund der nicht rechtsgenügend ausgewiesenen Verbesserung des Gesundheitszustandes sei von einem seit der Berentung im Wesentlichen gleich gebliebenen Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand auszugehen. Bei objektiver Betrachtung liege somit eine unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schied</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts durch die Ärzte der MEDAS Z.___ vor und stelle praxisgemäss keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">revisionsbegründende Änderung im Sinne Art. 17 ATSG und Art. 87 IVV dar (S. 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mitte). Im Übrigen habe die Beschwerdegegnerin ihre Begründungspflicht in derart krasser Wiese verletzt, dass dies unter Kostenauflage zur voraussetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losen Aufhebung der angefochtenen Verfügung aus formellen Gründen führen müsse (S. 4 ff.). Schliesslich sei die Beschwerdegegnerin auch der ihr obliegenden Pflicht, sämtliche möglichen und im Einzelfall notwendigen Eingliederungsmass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen von Amtes wegen zu prüfen, nicht umfassend nachgekommen. Das alleinige Angebot ihr bei der Stellensuche behilflich zu sein, genüge nicht, damit sie die gemäss den MEDAS Gutachtern angeblich wiedererlangte Arbeitsfähigkeit ausschöpfen könne. Die Beschwerdegegnerin habe mit anderen Worten die Rente zu früh herabgesetzt, nämlich bevor sie umfassend geprüft habe, welcher Bedarf an Eingliederungsmassnahmen bei ihr bestehe, damit sie das ihr ärztlicherseits attestierte Leistungsvermögen in ein entsprechendes Erwerbseinkommen aus zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barer Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umsetzen könne. Auch unter diesen Aspekt sei die ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtene Verfügung ersatzlos aufzuheben (S. 9 unten ff.)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht von einem verbesserten Gesundheitszustand ausging und die ganze auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> herab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzte.</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu vergleichen ist dabei der Gesundheitszustand im Zeitpunkt der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Verfügung vom 28. Mai 2001 (Urk. 11/25) mit demjenigen im Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt der angefochtenen Verfügung vom 15. Februar 2017 (Urk. 2), da die zwischenzeitlichen Mitteilungen betreffend den unveränderten Rentenanspruch (Urk. 11/35, Urk. 11/45, Urk. 11/53) nicht auf einer umfassenden materiellen Prü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fung des Rentenanspruchs beruhten (vgl. nachfolgend E. 4.2-3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der ursprünglichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ganzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rente </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Verfügung vom 28. Mai 2001</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 11/25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) lagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Wesentlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die folgenden medizinischen Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen vor:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheuma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologie, nannte im Bericht vom 27. April 1998 (Urk. 11/8/4-5) als Diagnosen eine schwere somatoforme Schmerzstörung mit Anpassungsstörung und ängstlich de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressiver Reaktion, ein im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumbosacralen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cervicothoracalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Übergang betontes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Panvertebralsyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei degenerativen Veränderungen, Fehlhaltung der Wirbelsäule und ausgeprägter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dekonditionierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Malleolarfraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Weber-Typ B recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. März </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1998 mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Status nach Plattenosteosynthese am 30. März 1998 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Implantatentfernung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 6. Oktober 1998. Dazu führte Dr. A.___ unter anderem aus, die ausgeprägten somatischen Beschwerden der Beschwerdeführerin liessen sich kaum mit den objektivierbaren Befunden am Bewegungsapparat erklären. In der sicherheitshalber angefertigten Laborkontroll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">untersuchung würden sich keine Hinweise für eine sekundäre Ursache der aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geprägten muskulären Schmerzen zeigen (S. 1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch Hinweise für ein radikuläres Ausfa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">muster </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefunden werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die klinische Untersuchung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich aufgrund der Verdeutlichungstendenz sehr schwierig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gestaltet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Alle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Waddell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kummelzeichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für ein pathologisches Schmerzgebaren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> positiv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sicher gestalte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich eine Lösung aufgrund der bereits sehr langwierigen Anamnese und langanhaltenden Arbeitslosigkeit schwierig. Das therapeutische Hauptgewicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">müsse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf eine psychiatrische Behandlung gelegt werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Langfristig müsse sicher ein therapeutischer Ansatz im Bereich der psychiatrischen Behandlung gesucht werden. Die langanhaltende Arbeitsunfähigkeit lasse sich nicht rheumatologisch aber allenfalls psychiatrisch rechtfertigen (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte im Bericht vom 8. Mai 1999 (Urk. 11/10/1-3) als psychiatrische Diagnosen eine anhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4), eine somatoforme auto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">me Funktionsstörung (ICD-10 F45.38) sowie eine Angst und depressive Störung gemischt (ICD-10 F41.2). Dazu führte Dr. B.___ unter anderem aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hauptbeschwerden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> chronische, unterschiedlich ausgeprägte starke Rücken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen, rezidiv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ierende Kopfschmerzen und Schwel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung und Schmerzen im rechten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Malleolarbereich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Weiter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestünden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> andauernde Mundtrockenheit, rezidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierende Nervosität, anfallsweise Tachykardie-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pisod</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n mit begleitendem Enge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fühl und Atembeschwerd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n, übermässiges Schwitzen, allgemeiner Pruritus und ausgeprägte Müdigkeit sowie Durchschlafschwierigkeiten. Psychisch gesehen klag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über allgem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Unsicherheit, anfallsweise Traurig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, negative</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gedanken u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd Versagensängste sowie starke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Selbstzweifel. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin befinde sich seit dem 1. Februar 1999 bei ihm in psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischer Abklärung und Behandlung. Es finde sich eine sichtlich leidende Beschwerdeführerin, deren primäres Kontaktverhalten in ausführlichsten und sich in jeder Sitzung wiederholenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Symptomschilderungen erschöpfe. Eine psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnostische Abklärung sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erheblich erschwert durch eine abwehrende Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltung, die keinerlei lebensgeschichtliche Zusammenhänge an der Krankheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zulasse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, eine passive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwartungshaltung aufweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in ihrem Denken eingeengt auf die Symptomatik verharr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Zudem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die mangelnde Beherrschung der deutschen Sprache ein differenziertes diagnostisches therapeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisches Gespräch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erschweren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Medikationsumstellung auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Deroxat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe zwar eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorübergehende Besserung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ngstlichkeit und vegetativen Symptomatik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gebracht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, der Beginn der Bombardierungen Serbiens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> starke Gefühle von Angst und Unsicherheit bezüglich der Betroffenheit der eigenen Familienangehörigen entstehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was trotz zusätzlichem Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satz einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mellerilmedikation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Verstärkung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">depressiven Grundhaltung und eine starke, ängstlich gefärbte innere Unruhe habe entstehen lassen (S. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Zustand der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entspr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer schweren psychosoma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ischen Erkrankung, die eine 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">%ige Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entstehen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Selbst einfachere Haushaltsarbeiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie zurzeit nicht mehr ausführen. Sogar leichtere Spaziergänge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berforderung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin bedeuten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, so dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie auch tagsüber liegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">müsse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Trotz Einsatz einer ant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressiven Medikation benötige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie immer wieder den Einsatz verschiedener Schmerzmittel. In ihrem Vers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tändnis der Erkrankung existiere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nur eine soma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tische Betrachtungsweise, welche durch eine passive Erwartungshaltung gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über therapeutischen Bemühungen ergänzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und psychotherapeutisch aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richteten Behandlungsversuchen grossen Widerstand entgegensetzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Bei Weiterbestehen der Erkrankung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine invalidisierende Persisten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">z zu erwar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (S. 2 oben). Zurzeit sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihr aus medizinischer Sicht keine Täti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit zumutbar, da ihr dies schmerzbedingt nicht möglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und auch durch Anpassungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen keine Schmerzfreiheit erreicht werden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne (S. 2 oben)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Dr. med. D.___, Facharzt für Neurologie, für Allgemeine Innere Medizin und für Psychiatrie und Psychotherapie, sowie Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, nannten im polydisziplinären Gutachten der MEDAS F.___ vom 31. Januar 2001 (Urk. 11/19 und Urk. 11/20) als Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen mit Einschränkung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit eine anhaltende soma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">to</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forme Schmerzstörung, eine mittelgradige depressive Episode sowie eine Angst- und Panikstörung. Dazu führten die Gutachter aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrischerseits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die früher gestellten Diagnosen einer anhaltenden somatoformen Schmerzstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, einer mittelgradigen depressiven Episode und einer Angst- und Panikstörung bestätigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden können. In Übereinstimmung mit den früheren psychiatrischen Begutachtungen müsse die Beschwerdeführerin als voll arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähig erklärt werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Untersuchung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich das gleiche Bild wie früher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gezeigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdeführerin sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stark schmerzfixiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und während der Untersuchung stark demonstrativ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorwiegend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf indirekte, von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> willentlich nicht direkt beeinflussbare Bewegungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">läufe abgestellt werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> müssen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Auch hier </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> grobe Veränderungen am Bewegungsapparat sowohl klinisch wie auch radiologisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gefehlt (S. 11 unten)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Das Wirbelsäulenröntgen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe wie schon früher bekannt eine flachbogige rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konvexe Torsionsskoliose mit abgeflachter Lordose sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chondrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Spon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dyl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arthrose L4/5 mit leichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Retroglissement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von L4 gezeigt. Die Mobilisierung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Malleolen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei beidseits symmetrisch gewesen. Es sei kein besonderer Schmerz angegeben worden, das angeordnete Röntgen des oberen Sprunggelenkes rechts habe posttraumatisch und postoperativ normale Befundverhältnisse mit ossären Defekten nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Metallentfernung im Bereich der distalen Fibula rechts gezeigt (S. 12 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter kamen zum Schluss, unter Berücksichtigung des orthopädischen und psychiatrischen Aspektes (wobei der psychiatrische Aspekt bei Weitem der gewichtigste sei), sei die Beschwerdeführerin in jeglicher Tätigkeit, auch als Hausfrau, vollständig arbeitsunfähig (S. 12 Ziff. 5.1-2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">relevant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Rentenrevisionen holte die Beschwerdegegnerin die folgenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> relevanten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> medizinischen Berichte ein:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, nannte im Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t vom 21. September 2004 (Urk. 11/33/1-3) unter Beilage älterer (Fach-)Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richte (Urk. 11/33/4-48) nebst einem Fibromyalgie-Syndrom die bekannten Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen und führte aus, der Gesundheitszustand habe sich nicht verändert. Die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit sei weiterhin mit 100 % zu beziffern (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 15. Januar 2008 (Urk. 11/43/1-7) nannte Dr. G.___ unter Beilage weiterer somatischer (Fach-)Berichte (Urk. 11/43/8-18) die bisher bekannten Diagnosen und führte aus, dass der Gesundheitszustand stationär sei, die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit durch medizinische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht verbessert werden könne (Ziff. 5.1-2) und die Beschwerdeführerin bis auf weiteres zu 100 % arbeitsunfähig sei (Ziff. 3 und Ziff. 6.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch im Bericht vom 2. Juni 2011 (Urk. 11/51/1-7) nannte Dr. G.___ wiederum unter Beilage weiterer Berichte (Urk. 11/51/8-11) die bereits bekannten Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen (Ziff. 1.1) und erachtete die Beschwerdeführerin aufgrund der psychischen Einschränkungen bis auf weiteres als zu 100 % arbeitsunfähig (Ziff. 1.6-7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. H.___, Facharzt für Arbeitsmedizin, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte in der Stellungnahme vom 8. Juni 2011 (Urk. 11/52/2) aus, werde der aktuelle Arztbericht von Dr. G.___ vom 2. Juni 2011 mit den Berichten vom 21. September 2004 und 15. Januar 2008 sowie dem MEDAS-Gutachten vom 31. Januar 2001 verglichen, könne von einem unveränderten Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand ausgegangen werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. G.___ (vorstehend E. 4.2) führte im Bericht vom 13. Oktober 2015 (Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangsdatum, Urk. 11/59/6-10) unter Beilage weiterer Berichte (Urk. 11/59/11-20) aus, der Gesundheitszustand sei stationär (Ziff. 1.1). Eine wesentliche Verän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Befunde ergebe sich seit seiner letzten Berichterstattung vom 2. Juni 2011 nicht. Einen psychopathologischen Befund habe er als Internist nicht erhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben können, die funktionellen Einschränkungen seien unverändert (Ziff. 1.3). Die Prognose bezüglich Wiederaufnahme der Arbeitstätigkeit sei schlecht (Ziff. 3.3). Seines Wissens werde die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von ihm von keinem ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Arzt behandelt (Ziff. 3.4).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. I.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Rheumatologie, sowie Dr. med. K.___, Facharzt für Rheumatologie, nannten im Gutachten der MEDAS Z.___ vom 31. März 2016 (Urk. 11/70) folgende Diagnosen mit wesentlicher Einschränkung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit (S. 10 Ziff. 4.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Epi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sode ohne somatisches Syndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">generalisierte Angststörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, aber mit Krankheitswert, nannten die Gutachter (S. 11 Ziff. 4.2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Albträume (Angstträume)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">echtsbetontes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">myofasziales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Syndrom des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nacken-/Schultergürtels mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zerv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ikalsyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unkovertebral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- und Spondylarthrosen C5/6 und C6/7 mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezessforaminaler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Einengung rechtsbetont sowie möglicher PHS rechts </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Pseudohalbseitensyndrom r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">echts (Oberflächensensibilität)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gonarthrose und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Femoropatellararthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nikotinabusus</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend führten die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachter aus, die rheumatologischen Befunde seien geringgradig bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgeprägt und würden die Arbeitsfähigkeit in der früher ausgeübten Tätigkeit im Service nicht beeinträchtigen (S. 10 Mitte). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In psychiatrischer Hinsicht kamen sie zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin in ihrer Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässiggradig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeschränkt sei, weniger bedeutsam als in früheren psychiatrischen Beurteilungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschrieben worden sei. Alle Indikatoren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der abgebrochenen Behandlung und der fehlenden Eingliederung würden ein einheitliches konsistentes Bild ergeben. Die frühere Tätigkeit sei nur noch eingeschränkt möglich, die Therapie könnte optimiert werden, mit einem Fokus auf den beruflichen Wiedereinstieg. Insgesamt werde also die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin durch die psychopathologischen Befunde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässiggradig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeschränkt (S. 10 unten). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit im Service sei die Beschwerdeführerin aus psychopathologischen Gründen nur zu 60 % arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig (S. 11 Ziff. 5.1). Auch Verweistätigkeiten seien aus psychopathologischen Gründen nur zu 60 % zumutbar, wobei die Beschwerdeführerin wegen der De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pression nicht fahrtauglich sei. Aus somatischer Sicht bestehe keine Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung der Arbeitsfähigkeit (S. 11 Ziff. 5.2). Es sei fraglich, ob medizinische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Arbeitsfähigkeit verbessern könnten. Die Fortsetzung der psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapeutischen sowie psychopharmakologischen Behandlung sei zu empfehlen. Aufgrund der gemessenen Medikamentenspiegel scheine die Beschwerdeführerin die antidepressiven Medikamente korrekt einzunehmen (S. 11 Ziff. 5.3). Die geschätzte reduzierte Arbeitsfähigkeit habe ihre Gültigkeit ab Datum der Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besprechung vom 23. Februar 2016. Es handle sich um eine Neueinschätzung der Situation. Es sei anzunehmen, dass sich die psychische Situation in den letzten Jahren etwas verbessert habe (S. 11 f. Ziff. 5.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Teilgutachter führte im Wesentlichen aus, zu der von Dr. B.___ gestellten Diagnose einer Angst und depressiven Störung gemischt sei festzuhalten, dass beide Störungen inzwischen so ausgeprägt seien, dass eine eigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständige Diagnose gerechtfertigt sei. Mit Blick auf den Bericht von Dr. B.___ liege die Annahme nahe, dass er bereits damals eine wahrscheinlich mittelgradige Depression und eine Angststörung hätte diagnostizieren müssen (S. 21 Mitte). Die Kriterien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer mittelschweren Depression seien erfüllt. Die ICD-Kriterien seien in Bezug auf den Schweregrad nicht sehr praktikabel, so dass der klinische Eindruck einer mittelgradigen Depression die beste Annäherung an den tatsächlichen Schweregrad sein dürfte. Eine chronische Depression zeige typi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise gewisse Schwankungen im Schweregrad. Für die Beurteilung der anhaltenden Beeinträchtigungen der Arbeitsfähigkeit sei daher nicht nur vom momentanen Schweregrad auszugehen, sondern von einem durchschnittlichen Schweregrad, das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heisse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in diesem Fall von einer mittelgradigen Depression (S. 22 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vergleich des Psychostatus in der Beurteilung durch Dr. C.___ mit dem aktu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ellen Psychostatus lege die Annahme nahe, dass sich die depressive Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik leicht verbessert habe. Aufgrund der Akten sei retrospektiv folgender Verlauf wahrscheinlich. Ab etwa 2000/2001 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe eine mittelgradige Depression vorgelegen, die auf die eingesetzte Therapie weitgehend resistent gewesen sei, sich aber in der Zwischenzeit doch leicht verbessert habe. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe 1999 eine Panikstörung diagnostiziert. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe im Jahr 2001 auch eine Angst- und Panikstörung diagnostiziert, welche er mit F41.1, das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heisst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einer generalisierten Angststörung codiert habe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe 1999, 2004, 2008 und 2011 eine Panikstörung diagnostiziert. Die Angstsymptomatik gehöre zwar zu einer Depression. Sie sei aber doch so ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prägt, dass eine separate Diagnose gerechtfertigt sei (S. 22 unten). Die von der Beschwerdeführerin geschilderten Ängste würden am ehesten einer generali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sierten Angststörung entsprechen (S. 23 oben). Subjektiv hätten die Schmerzen in den Beinen, die unverändert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> klar im Vordergrund stünd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en, eher noch zuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nommen. In Bezug auf die Schmerzen lassen sich keine Veränderung objekti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vieren (S. 25 oben). Hinweise auf eine wesentliche Verdeutlichung, Aggravation oder Simulation gäbe es keine. In Bezug auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die im Vordergrund stehenden Störungen sei die Schilderung der Beschwerden, des Tagesablaufs, der Aktivi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">täten und sozialen Kontakte konsistent und mit den Befunden, den Akten und den gestellten Diagnosen kongruent. Die Serumspiegel würden zeigen, dass die Beschwerdeführerin die Antidepressiva einnehmen würde, was für ihre Compli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ance und einen gewissen Leidensdruck spreche (S. 26 Mitte). Aufgrund der De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pression, der Angst und der Schmerzen seien die Ausdauer, das Selbstvertrauen, die kognitiven Fähigkeiten, vor allem die Konzentrationsfähigkeit und die Gedächtnisfunktionen, das Arbeitstempo, die Verkehrsfähigkeit und der Antrieb der Beschwerdeführerin beeinträchtigt. Zusammengefasst könne aus psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trischer Sicht von einer Arbeitsunfähigkeit von etwa 40</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgegangen werden in der bisherigen Tätigkeit im Gastgewerbe oder in einer geeigneten Verweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit (S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">27 Mitte). Aufgrund der Angaben zu Anamnese und Befunden im Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und im Gutachten von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei von einer leichten Verbesserung der depressiven Symptomatik und damit des Gesundheitszustandes bei trotz veränderter Diagnose weitgehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unveränderter Schmerzsymptomatik auszugehen. Durch das Urteil des Bundesgerichts 141 V 281 sei der rechtliche Rahmen verändert worden. Es sei daher auch eine angepasste Beurteilung des Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhalts notwendig (S. 28 Mitte). Beide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erwähnten Ärzte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hätten die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit als vollständig eingeschränkt eingeschätzt, hätten aber nicht dargelegt, w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">elche Schädigungen bestünd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en, inwiefern sie noch welche Aktivitäten beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigen oder erlauben würden und wie diese in der Erwerbsarbeit realisiert werden könnten. Auch aufgrund damaliger Kriterien lasse sich eine vollständige Arbeitsunfähigkeit nicht nachvollziehen. Aufgrund der Akten und der Anamnese könne keine genaue Aussage gemacht werden über den Verlauf der Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">träch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigung des Gesundheitszustandes und damit der Arbeitsfähigkeit, so dass die aktuelle Einschätzung ab Untersuchungszeitpunkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelte (S. 28 unten). Unter Berücksichtigung der kritischen Punkte im Vorgutachten von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei die wahrscheinlichste Annahme, dass der Gesundheitszustand seit etwa dem Jahr 2000 bis heute zwar etwas geschwankt, aber sich doch leicht verbessert habe und die Arbeitsfähigkeit in dieser Zeit in einem Bereich zwischen 30 und 60</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeschränkt gewesen sei (S. 29 oben). Zum Schluss führte der psychiatrische Gutachter aus, aus psychiatrischer Sicht ergebe sich als Fazit ein klares Bild. Alle Indikatoren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der abgebrochenen Behandlung und der fehlenden Einglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derung würden ein einheitliches, konsistentes Bild ergeben. Die frühere Tätigkeit sei nur noch eingeschränkt möglich und die Therapie könnte optimiert werden, insbesondere mit einer Psychotherapie mit einem Fokus auf den beruflichen Wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dereinstieg. Bei der Prognose sei sowohl eine Verbesserung als auch eine Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung möglich, wobei auf eine lange Frist die Chancen die Risiken über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiegen würden (S. 30 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Voraussetzung für eine Rentenrevision ist das Vorliegen eines Revisionsgrundes und damit eine wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen (vgl. vorstehend E. 1.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die am 28. Mai 2001 (Urk. 11/25) verfügte ursprüngliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgte im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Wesentlichen gestützt auf das Gutachten der MEDAS F.___ vom 31. Januar 2001. Die Gutachter diagnostizierten mit Einschränkung auf die Arbeitsfähigkeit eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung, eine mittelgra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dige depressive Episode sowie eine Angst- und Panikstörung und leiteten daraus eine vollständige Arbeitsunfähigkeit ab (E. 3.4). Bereits der behandelnde Psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter Dr. B.___ diagnostizierte im Bericht vom 8. Mai 1999 eine anhaltende soma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">toforme Schmerzstörung, eine somatoforme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">autonome Funktionsstörung sowie eine Angst und depressive Störung gemischt und ging aufgrund der schweren psychosomatischen Erkrankung von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit aus (vgl. vorstehend E. 3.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachterinnen und Gutachter der MEDAS Z.___ stellten im Jahr 2016 im Wesentlichen die gleichen Diagnosen wie die Gutachter der MEDAS F.___, nämlich eine chronische depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode, eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Faktoren sowie eine generalisierte Angststörung (vgl. vorstehend E. 4.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Feststellung einer revisionsbegründenden Veränderung erfolgt durch eine Gegenüberstellung eines vergangenen und des aktuellen Zustands. Gegenstand des Beweises ist somit das Vorhandensein einer entscheidungserheblichen Diffe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">renz in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> medizinischen Unterlagen zu entnehmenden Tatsachen. Die Fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellung des aktuellen gesundheitlichen Befunds und seiner funktionellen Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen ist zwar Ausgangspunkt der Beurteilung; sie erfolgt aber nicht unab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hängig, sondern wird nur entscheidungserheblich, soweit sie tatsächlich einen Unterschied auf der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seinsebene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zum früheren Zustand wiedergibt. Der Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wert eines zwecks Rentenrevision erstellten Gutachtens hängt folglich wesentlich davon ab, ob es sich ausreichend auf das Beweisthema - erhebliche Änderung(en) des Sachverhalts - bezieht. Einer für sich allein betrachtet vollständigen, nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbaren und schlüssigen medizinischen Beurteilung, die im Hinblick auf eine erstmalige Beurteilung der Rentenberechtigung beweisend wäre, mangelt es daher in der Regel am rechtlich erforderlichen Beweiswert, wenn sich die (von einer früheren abweichende) ärztliche Einschätzung nicht hinreichend darüber ausspricht, inwiefern eine effektive Veränderung des Gesundheitszustands statt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">funden hat. Vorbehalten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bleiben Sachlagen, in denen es evident ist, dass die gesundheitlichen Verhältnisse sich verändert haben (vgl. Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_29/2014 vom 25. Juni 2014 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wegen des vergleichenden Charakters des revisionsrechtlichen Beweisthemas </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und des Erfordernisses, erhebliche faktische Veränderungen von bloss abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bewertungen abzugrenzen, muss deutlich werden, dass die Fakten, mit denen die Veränderung begründet wird, neu sind oder dass sich vorbestandene Tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachen in ihrer Beschaffenheit oder ihrem Ausmass substanziell verändert haben. Eine verlässliche Abgrenzung der tatsächlich eingetretenen von der nur ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nommenen Veränderung ist als erforderliche Beweisgrundlage nicht erreicht, wenn bloss nominelle Differenzen diagnostischer Art bestehen. Die Feststellung über eine seit der früheren Beurteilung eingetretene tatsächliche Änderung ist hingegen genügend untermauert, wenn die ärztlichen Sachverständigen aufzeig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en, welche konkreten Gesichtspunkte in der Krankheitsentwicklung und im Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lauf der Arbeitsunfähigkeit zu ihrer neuen diagnostischen Beurteilung und Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung des Schweregrads der Störungen geführt haben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Sachverständiger kann die betreffende Entwicklung regelmässig nicht aus eigener Wahrnehmung beschreiben (ausser er sei schon als Vorgutachter tätig gewesen). Daher ist es erforderlich, dass er sich, soweit verfügbar, mit den Fakten fundiert auseinandersetzt, wie sie sich aus den für den früheren Entscheid mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebenden medizinischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergeben. Dem Gutachten, welches die medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unzureichend berücksichtigt, fehlt die erforderliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Überzeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- und Beweiskraft selbst dann, wenn die Schlussfolgerungen, welche auf der Grundlage der vom Sachverständigen selber erhobenen Befundtatsachen gezogen worden sind, an sich einleuchten und vom Rechtsanwender prüfend nachvollzogen werden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">können. Diesem Beweiswertkriterium kommt hinsichtlich der Entscheidungsgrundlagen in Revisionsfällen - mit Blick auf deren verglei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chende Natur - eine besondere Bedeutung zu. Die spezifischen Anforderungen müssen sich im Rahmen der Fragestellung zuhanden des Gutachters nieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlagen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_29/2014 vom 25. Juni 2014 E. 3.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie psychiatrische Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MEDAS Z.___ von 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. vorstehend E. 4.5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bloss unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> darstellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">So ist g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">emäss Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der MEDAS Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hinsicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich der Schmerzstörung (trotz Änderung der Diagnose) kein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e Veränderung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">getreten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. vorstehend E. 4.5). Auch hinsichtlich der Angstsymptomatik ergibt sich kein verändertes Bild, so diagnostizierten die Gutachter der MEDAS Z.___ wie auch schon die Gutachter der MEDAS F.___ eine Angststörung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. vorstehend E. 4.5; E. 3.4). Sodann ergibt sich in diagnostischer Hinsicht au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch hinsichtlich der depressiven Störung keine Änderung (vgl. vorstehend E. 4.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Trotz unveränderter psychiatrischer Diagnosen führte der psychiatrische Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter der MEDAS Z.___, Dr. Y.___, aus, dass sich die depressive Symptomatik leicht verbessert habe. Dr. Y.___ begründete dies vorwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend mit dem Vergleich des Psychostatus des Gutachtens der MEDAS F.___ und bezieht sich dabei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insbesondere auf die Aussagen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des damaligen psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trischen Gutachters Dr. C.___ (vgl. Urk. 11/19 S. 2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Daraus zog </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___ den Schluss, wenn man dies mit dem aktuellen Psychostatus ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, lieg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Annahme nahe, dass sich die depressive Symptomatik leicht verbessert ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urk. 11/70 S. 22 Mitte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Von einer entscheidungserheblichen Differenz in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> medizinischen Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lagen zu entnehmenden Tatsachen (vgl. vorstehend E. 5.3) kann vorliegend ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegen der Ansicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 2 S. 1) jedoch nicht aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegangen werden. Dr. Y.___ trifft einzig mit dem Verweis auf den von Dr. C.___ erhobenen Psychostatus die Annahme, dass sich die depressive Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik verbessert habe. Inwiefern eine effektive Veränderung des Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes stattgefunden haben soll, ergibt sich aus des Ausführungen und der Einschätzung von Dr. Y.___ nicht. Zwar deckt sich der von Dr. C.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erhobene Psychostatus nicht durchgehend mit demjenigen, der von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erhoben wurde. Doch geht aus beiden hervor, dass unter anderem eine depressive Stimmung, ein Interesse- oder Freudeverlust und ein verminderter Antrieb und eine gesteigerte Ermüdbarkeit, Bilder von toten und blutenden Kindern und Schlafstörungen vorhanden seien, welche jeweils sowohl bei der früheren als auch der neueren Beurteilung zur Diagnose einer mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gradigen Depression führten. Auch in der Exploration durch Dr. Y.___ weinte die Beschwerdeführerin wiederholt, zum Teil mit heftigem Schluchzen (Urk. 11/70 S. 6 f.). Weiter stellte Dr. Y.___ keine Hinweise auf eine wesentliche Verdeutlichung, Aggravation oder Simulation fest und erachtete in Bezug auf die im Vordergrund stehenden Störungen die Schilderung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den, des Tagesablaufs, der Aktivitäten und der sozialen Kontakte der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin als konsistent mit den Befunden und den Akten und kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gruent </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit den gestellten Diagnosen (vgl. Urk. 11/70 S. 26 Mitte sowie vorstehend E. 4.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Trotz Annahme einer leichten Verbesserung der depressiven Symptomatik diagnostizierte Dr. Y.___ gleichwohl eine chronische depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode, wie sie schon seit dem Jahr 1999 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von allen anderen Ärzten auch diagnostiziert wurde (vgl. vorstehend E. 3.4, E. 4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2, E. 4.4, E. 4.5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei unveränderten Diagnosen und daraus im Wesentlichen gleich gebliebenen funktionellen Einschränkungen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 11/70 S. 27) nannte Dr. Y.___ keine konkreten Gesichtspunkte in der Krankheitsentwicklung und im Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lauf der Arbeitsfähigkeit, welche zur veränderten Einschätzung des Schwere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grads der depressiven Störung respektive dessen Auswirkungen geführt haben. Der Hinweis von Dr. Y.___, dass durch das Urteil BGE 141 V 281 vom 3. Juni 2015 der rechtliche Rahmen verändert worden und daher auch eine ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passte Beurteilung des Sachverhalts notwendig sei (vgl. Urk. 11/70 S. 28 Ziff. 6.3 sowie vorstehend E. 4.5), impliziert, dass sich vorliegend der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin nicht substanziell verändert hat, sondern Dr. Y.___ eine abweichende Bewertung aufgrund einer Rechtsprechungsänderung vorgenommen hat. Auch der Hinweis von Dr. Y.___, dass Dr. B.___ in erster Linie Therapeut gewesen sei, seine Stellungnahme dadurch geprägt sein müsse und dies gemäss Bundesgericht zu berücksichtigen sei, wenn man ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suche, die verschiedenen Beurteilungen zu werten (vgl. Urk. 11/70 S. 28 Ziff. 6.3), legt den Schluss nahe, dass in die Beurteilung von Dr. Y.___ nicht nur medizinische, sondern auch rechtliche Überlegungen hineingeflossen sind. Damit und auch mit der an der früheren Begutachtung geübten Kritik («im sehr knappen Psychostatus», Urk. 11/70 S. 22 Mitte; «beide haben die Arbeitsfähigkeit als voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständig eingeschränkt eingeschätzt, legten aber nicht dar, welche Schädigungen bestehen, inwiefern sie noch welche Aktivitäten beeinträchtigen oder erlauben und wie diese in der Erwerbsarbeit realisiert werden können», Urk. 11/70 S. 28 unten; «Auch aufgrund damaliger Kriterien lässt sich eine vollständige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit nicht nachvollziehen», Urk. 11/70 S. 28 unten; «unter Berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung der kritischen Punkte im Vorgutachten von Dr. C.___ ist die wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichste Annahme, dass der Gesundheitszustand seit etwa 2000 bis heute zwar etwas geschwankt hat, aber sich doch leicht verbessert hat und die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit in dieser Zeit in einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bereich zwischen 30 und 60 % eingeschränkt war», Urk. 11/70 S. 28 unten f.) lässt sich eine seit der früheren Beurteilung eingetretene tatsächliche Änderung nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtsgenüglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> begründen. Schliesslich führen die Gutachter der MEDAS Z.___ 2016 in der zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Beurteilung aus, dass es sich um eine Neueinschätzung der Situation handle (vgl. Urk. 11/70 S. 11 Ziff. 5.4 sowie vorstehend E. 4.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten vermögen die Schlussfolgerungen von Dr. Y.___, dass bei unveränderter Schmerz- und ausgeprägter Angstsymptomatik, wobei die Schmerzsymptomatik eher noch zugenommen habe (vgl. Urk. 11/70 S. 25 oben sowie vorstehend E. 4.5), von einer leichten Verbesserung der depressiven Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">to</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matik auszugehen sei und daraus - trotz attestierter Fahrunfähigkeit und dem Hinweis, dass eine Selbst- und Fremdgefährdung nicht aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuschliessen sei, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halb keine Arbeiten an laufenden Maschinen und ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fährlichen Situationen zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar seien (Urk. 11/70 S. 11 und 28 oberes Drittel) - eine 60%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit resultiere, nicht zu überzeugen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">st nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit erstellt, dass sich der Gesundheitszustand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in revisionsrechtlich relevanter Weise verbessert hat. Es liegt lediglich eine andere Beurteilung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eines im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wesentlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gleich gebliebenen Sachverhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weshalb die Herabsetzung respektive Aufhebung der bisher ausgerichteten Invalidenrente nach Art. 17 ATSG ausscheidet. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Von einer zweifellosen Unrichtigkeit der ursprünglichen und rechtskräftigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Art. 53 Abs. 2 ATSG) kann vorliegend ebenfalls nicht ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gangen werden. Dies wird im Übrigen auch nicht geltend gemacht. Auch wenn möglicherweise im Licht der heutigen, strengeren Rechtsprechung ein ähnlich gelagerter Fall aktuell anders entschieden würde, ergeben sich aus den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Akten keine Hinweise darauf, dass die Diagnosestellung oder die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit offensichtlich unrichtig gewesen wären.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dementsprechend ist die Beschwerde gutzuheissen und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, der Beschwerdeführerin weiterhin eine ganze Invalidenrente aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Ausgang kann offen gelassen werden, ob die Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mühungen der IV-Stelle nach langjährigem Rentenbezug vor der Aufhebung der Rente ausreichend waren (vgl. Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_39/2012 vom 24. April 2012 E. 5.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_582/2017 vom 22.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> März 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">18</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 6.3-4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob die Begründung im angefochtenen Entscheid eine Verletzung der Begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dungspflicht und schliesslich des rechtlichen Gehörs darstellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und eine Aufhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bung der Sache bereits aus formellen Gründen angezeigt wäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei diesem Ergebnis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">offengelassen werden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Voraussetzungen für eine Heilung sind hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich der allenfalls unzureichenden Begründung erfüllt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> konnte im gerichtlichen Verfahren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einwände nochmals vollumfänglich vorbringen und eingehend zu den geltend gemachten Ansprüchen Stellung nehmen. Da das Gericht ausserdem über volle Kognition verfügt, ist eine allfällige Gehörsverletzung im vorliegenden Verfahren heilbar; dies muss umso mehr gelten, als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in erster Linie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Weiterausrichtung der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rente beantragt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 2) und lediglich in den Ausführungen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufhebung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an die IV-Stelle aus formellen Gründen erwähnt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. BGE 132 V 387 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kosten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Honorarnote vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10. Oktober</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) machte der Rechtsvertreter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einen Aufwand von total </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9.75</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Barauslagen von Fr. 53.10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geltend. Dies erscheint unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) als ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messen, weshalb die Prozessentschädigung unter Berücksichtigung des massge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benden Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf insge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 2'373.90</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (inkl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Barauslagen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MWSt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) festzulegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und ausgangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 15. Februar 2017 aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine ganze Rente hat.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechtsanwalt Stephan Kübler, Winterthur,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2'373.90</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Stephan Kübler</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Stiftung Auffangeinrichtung BVG</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>MosimannP. Sager</p><p></p></div> </div></body></html>