<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2006.00118</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205845&amp;W10_KEY=13013562&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2006.00118</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 05.05.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Sozialhilfe: Verkauf des eigenen Fahrzeuges durch den Sozialhilfebezüger zu einem zu günstigen Preis: Zuständigkeit der Einzelrichterin (E.1). Sozialhilfebezüger haben zunächst auf die eigenen Vermögenswerte zurückzugreifen, wozu auch Motorfahrzeuge gehören (E.2.1). Der Beschwerdeführer wurde angewiesen sein Fahrzeug zu verkaufen, wobei gestützt auf die Eurotaxbewertung ein Verkaufserlös von knapp Fr. 13'000.- (später von Fr. 11'000.-) erwartet wurde. Der Beschwerdeführer verkaufte sein Fahrzeug für Fr. 7'800.-. Aus dem Subsidiaritätsprinzip ergibt sich ohne weiteres, dass die dem Sozialhilfeempfönger gehörenden Vermögenswerte von diesem zu einem marktgerechten Preis veräussert werden müssen, weshalb der Beschwerdeführer sich die entgangene Differenz zwischen Marktpreis und tatsächlich erzieltem Preis als fiktives Vermögen anrechnen lassen muss (E.2.2). Abweisung der Beschwerde und Kostenfolge (E.3).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FAHRZEUG">FAHRZEUG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MARKTÃBLICHER PREIS">MARKTÃBLICHER PREIS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SUBSIDIARITÃTSPRINZIP">SUBSIDIARITÃTSPRINZIP</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>Die Eheleute A und B beziehen seit 1. August 2004 von der SozialhilfebehÃ¶rde X wirtschaftliche Hilfe. Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 8. Oktober 2004 wurden die Eheleute A und B unter anderem angewiesen, eine RÃ¼ckerstattungsverpflichtung im Sinne von § 20 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG) bezÃ¼glich des Personenwagens Ford Explorer 4.0 4x4, 1. Inverkehrssetzung Mai 1999, Eintauschwert gemÃ¤ss Internet-Eurotaxbewertung Fr. 12'942.- zu unterzeichnen und sich intensiv um dessen Verkauf zu bemÃ¼hen mit schriftlichem Nachweis gegenÃ¼ber der Sozialberatung. Gegen diese PrÃ¤sidialverfÃ¼gung erhob A Rekurs an den Bezirksrat Y. Der Bezirksrat wies den Rekurs am 9. MÃ¤rz 2005 ab. Dieser Entscheid wurde rechtskrÃ¤ftig. </p> <p class="Urteilstext">WÃ¤hrend des laufenden Rekursverfahrens tauschte B am 27. Januar 2005 den Ford Explorer bei der D AG gegen einen Volvo 850 GLT, Erstzulassung November 1993, beide Fahrzeuge mit Fr. 7'800.- bewertet. Die diesbezÃ¼gliche Rechnung legte das Ehepaar der Sozialberatung X am 25. April 2005 vor.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Die SozialhilfebehÃ¶rde X beschloss am 24. Mai 2005 unter anderem, im Zusammenhang mit der Ausrichtung wirtschaftlicher Hilfe an die Eheleute A und B werde mit Wirkung ab 1. Juli 2005 durch die Sozialberatung ein VerzichtsvermÃ¶gen in der HÃ¶he von Fr. 3'200.- angerechnet. Bei der Festlegung dieses Betrags berÃ¼cksichtigte die SozialhilfebehÃ¶rde, dass der Eintauschwert des Ford Explorer gemÃ¤ss Internet-Eurotaxbewertung von Fr. 12'942.- auf einem Kilometerstand von 122'000 km beruhte, das Fahrzeug zum Zeitpunkt des Verkaufs aber einen Kilometerstand von 133'800 km auswies, was einen Eintauschwert von rund Fr. 11'000.- zur Folge habe. Der Betrag von Fr. 3'200.- ergebe sich aus der Differenz zwischen dem Eintauschwert und dem tatsÃ¤chlich erzielten ErlÃ¶s.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen diesen Beschluss gelangte A am 8. Juni 2005 mit Rekurs an den Bezirksrat Y. Der Bezirksrat wies den Rekurs am 26. Januar 2006 ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Eingabe vom 1. MÃ¤rz 2006 erhob A Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich. SinngemÃ¤ss beantragt er die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids. </p> <p class="Urteilstext">Der Bezirksrat Y verzichtete auf eine Vernehmlassung. Die SozialhilfebehÃ¶rde X beantragte die BestÃ¤tigung des ermittelten VerzichtvermÃ¶gens und Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Einzelrichterin</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Das Verwaltungsgericht ist fÃ¼r die vorliegende Streitigkeit auf dem Gebiet des Sozialhilferechts gemÃ¤ss § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19c Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zustÃ¤ndig. Der Streitwert betrÃ¤gt Fr. 3'200.-, weshalb die Einzelrichterin zum Entscheid berufen ist (§ 38 Abs. 2 VRG). Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Wer Leistungen der Sozialhilfe beansprucht, hat zunÃ¤chst â soweit zumutbar â auf die eigenen VermÃ¶genswerte zurÃ¼ckzugreifen (SubsidiaritÃ¤tsprinzip; § 14 SHG). Was Motorfahrzeuge betrifft, ist festzuhalten, dass solche grundsÃ¤tzlich zu realisieren, das heisst zu verkaufen sind; eine Ausnahme gilt dann, wenn ein Motorfahrzeug fÃ¼r die AusÃ¼bung einer ErwerbstÃ¤tigkeit zwingend erforderlich ist, wobei auch in diesem Fall nur Anspruch auf ein zweckmÃ¤ssiges (das heisst gÃ¼nstiges) Fahrzeug besteht (VGr, 18. MÃ¤rz 2004, VB.2003.00407, E. 2.2.1, www.vgrzh.ch; vgl. auch Beschluss des Bezirksrats Y vom 9. MÃ¤rz 2005, E. 5.1.1).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Der PrÃ¤sident der SozialhilfebehÃ¶rde wies den BeschwerdefÃ¼hrer und seine Ehefrau am 8. Oktober 2004 an, ihr Fahrzeug, einen Ford Explorer 4.0 4x4, zu verkaufen, wobei von der SozialhilfebehÃ¶rde gestÃ¼tzt auf die Internet-Eurotaxbewertung ein VerkaufserlÃ¶s von Fr. 12'942.- erwartet wurde. Diese VerfÃ¼gung erwuchs mit Beschluss des Bezirksrats vom 9. MÃ¤rz 2005 in Rechtskraft. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist daher nur noch die Frage, ob es der BeschwerdefÃ¼hrer zu verantworten hat, dass er sein Fahrzeug entgegen den Erwartungen der SozialhilfebehÃ¶rde nur zu einem Preis von Fr. 7'800.- verkauft hat, und er deshalb folgerichtig die VermÃ¶genseinbusse von Fr. 3'200.- zu tragen hat. Hingegen hat der Bezirksrat Y im Verfahren 2004.0912 bereits rechtskrÃ¤ftig entschieden, dass der BeschwerdefÃ¼hrer nicht auf ein Fahrzeug angewiesen ist. FÃ¼r die Frage, ob der BeschwerdefÃ¼hrer die VermÃ¶genseinbusse von Fr. 3'200.- zu Ã¼bernehmen hat, spielt es â wie die Vorinstanz im Ergebnis bereits zutreffend festgestellt hat â keine Rolle, dass die Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers das Fahrzeug schon wÃ¤hrend des damals laufenden Rekursverfahrens verkauft hatte. Aus dem SubsidiaritÃ¤tsprinzip ergibt sich nÃ¤mlich ohne weiteres, dass die dem SozialhilfeempfÃ¤nger gehÃ¶renden VermÃ¶genswerte von diesem zu einem marktgerechten Preis verÃ¤ussert werden mÃ¼ssen. HÃ¤tte es der SozialhilfeempfÃ¤nger nÃ¤mlich in der Hand, VermÃ¶genswerte unter dem Marktpreis zu verkaufen, was zur Folge hÃ¤tte, dass die Wertdifferenz von der SozialhilfebehÃ¶rde Ã¼bernommen werden mÃ¼sste, wÃ¼rde das SubsidiaritÃ¤tsprinzip seines Inhalts entleert. Damit ergibt sich, dass einem SozialhilfebezÃ¼ger, der seine VermÃ¶genswerte unter dem Marktpreis verÃ¤ussert, die entgangene Differenz zwischen Marktpreis und tatsÃ¤chlich erzieltem Preis als fiktives VermÃ¶gen angerechnet werden kann. Weiter folgt, dass diese fiktive VermÃ¶gensanrechnung selbst dann vorgenommen werden kann, wenn das Verhalten des SozialhilfeempfÃ¤ngers nicht als rechtsmissbrÃ¤uchlich zu taxieren wÃ¤re. Die Frage, ob der BeschwerdefÃ¼hrer resp. seine Ehefrau sich beim Verkauf des Fahrzeuges wÃ¤hrend dem laufenden Rekursverfahren rechtsmissbrÃ¤uchlich verhalten hatten, kann daher offen bleiben â wobei wie der Bezirksrat zu Recht ausfÃ¼hrt, gute GrÃ¼nde fÃ¼r ein rechtsmissbrÃ¤uchliches Verhalten sprechen â, da die Anrechnung des VerzichtsvermÃ¶gens auch bei korrektem Verhalten des BeschwerdefÃ¼hrers gestÃ¼tzt auf das SubsidiaritÃ¤tsprinzip zulÃ¤ssig wÃ¤re. Bei der sich in der Folge beim BeschwerdefÃ¼hrer ergebende KÃ¼rzung der Sozialhilfe handelt es sich denn auch nicht â entgegen der Ansicht des Bezirksrats â um eine KÃ¼rzung im Sinne einer Sanktion gemÃ¤ss § 24 SHG; vielmehr handelt es sich dabei um die Festsetzung der HÃ¶he der Sozialhilfe im Sinne von § 14 SHG, wobei die SozialhilfebehÃ¶rde im UnterstÃ¼tzungsbudget berÃ¼cksichtigen darf, ob der SozialhilfebezÃ¼ger Ã¼ber VermÃ¶genswerte und Einkommen verfÃ¼gt, mit welchen er im Sinne des SubsidiaritÃ¤tsprinzips seinen Lebensunterhalt zunÃ¤chst bestreiten muss. </p> <p class="Urteilstext">Hingegen ist dem Bezirksrat beizupflichten, dass im vorliegenden Fall, in welchem dem BeschwerdefÃ¼hrer der bei der Festsetzung der Sozialhilfe zu berÃ¼cksichtigende VermÃ¶genswert nur fiktiv zur VerfÃ¼gung steht, das absolute Existenzminimum zu wahren ist. Die vorliegende KÃ¼rzung der Sozialhilfe hat sich demnach an den GrundsÃ¤tzen der SanktionskÃ¼rzung zu halten. GemÃ¤ss Kap. A.8.3 der Richtlinien fÃ¼r die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien in der Fassung vom April 2005) darf als Sanktion der Grundbedarf fÃ¼r den Lebensunterhalt fÃ¼r die Dauer von maximal zwÃ¶lf Monaten um hÃ¶chstens 15 Prozent gekÃ¼rzt werden. Aus den Akten ergibt sich, dass die SozialhilfebehÃ¶rde monatlich Fr. 184.- im UnterstÃ¼tzungsbudget des BeschwerdefÃ¼hrers berÃ¼cksichtigt haben mÃ¶chte. Damit wird der Grundbedarf (Fr. 1'469.-) unter BerÃ¼cksichtigung einer weiteren LeistungskÃ¼rzung von Fr. 36.- um Fr. 220.- gekÃ¼rzt, was einer KÃ¼rzung von 15 Prozent entspricht. Damit ist das absolute Existenzminimum gewahrt. Die SozialhilfebehÃ¶rde ist aber angehalten, diese Massnahme nach zwÃ¶lf Monaten in einem neuen Entscheid zu verlÃ¤ngern (vgl. SKOS-Richtlinien, Kap. A.8.3).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer macht geltend, dass er sein Fahrzeug zum marktgÃ¤ngigen Preis verkauft habe, weshalb gar kein VerzichtsvermÃ¶gen angerechnet werden dÃ¼rfe. Die SozialhilfebehÃ¶rde hingegen ist der Meinung, dass der BeschwerdefÃ¼hrer fÃ¼r sein Fahrzeug aufgrund der Internet-Eurotaxbewertung einen Preis von Fr. 11'000.- hÃ¤tte erzielen kÃ¶nnen. Damit mÃ¼sse er sich die selbst verschuldete Werteinbusse von Fr. 3'200.- anrechnen lassen. </p> <p class="Urteilstext">Beim Standpunkt des BeschwerdefÃ¼hrers handelt es sich um eine Parteibehauptung, die von ihm in keiner Weise mit irgendwelchen Beweismitteln belegt wurde. Aus dem Umstand, dass im Kaufvertrag ein Verkaufspreis von Fr. 7'800.- vereinbart wurde, kann von vornherein nicht abgeleitet werden, dass nicht ein hÃ¶herer VerkaufserlÃ¶s mÃ¶glich gewesen wÃ¤re. Auch bei der vom BeschwerdefÃ¼hrer geltend gemachten und in der Rekursschrift detailliert aufgefÃ¼hrten Werteinbusse gegenÃ¼ber der Eurotaxbewertung, die sein Fahrzeug angeblich gehabt haben soll, ist eine Parteibehauptung, die nicht belegt ist. Ebenfalls konnte der BeschwerdefÃ¼hrer weder im Rekurs- noch im Beschwerdeverfahren belegen, dass die von ihm angefragten drei Garagen nur einen Kaufspreis von Fr. 7'000.- bis Fr. 8'000.- angeboten haben. Diese Beweislosigkeit hat der BeschwerdefÃ¼hrer zu vertreten. Nachdem er bereits seit der VerfÃ¼gung vom 8. Oktober 2004 wusste, dass die SozialhilfebehÃ¶rde von ihm einen VerkaufserlÃ¶s von knapp Fr. 13'000.- erwartete, hÃ¤tte er den Verkauf zu einem deutlich tieferen Preis nur mit Einwilligung der SozialhilfebehÃ¶rde tÃ¤tigen dÃ¼rfen. </p> <p class="Urteilstext">Die SozialhilfebehÃ¶rde ist mit Recht der Ansicht, dass man fÃ¼r die Feststellung des Marktwerts auf die Eurotax-Bewertung abstellen kÃ¶nne. Beim gestÃ¼tzt auf die Eurotaxbewertung festgelegten Preis handelt es sich um einen reellen Wert, von welchem prinzipiell ausgegangen werden darf. Auch wenn es sich dabei um einen Mittelwert handelt, der nicht immer erzielt werden kann (vgl. VB.2003.00407, E. 2.2.2; Bezirksrat, 9. MÃ¤rz 2005, E. 5.1.3), fehlen im vorliegenden Fall hinreichende Anhaltspunkte fÃ¼r eine tiefere Bewertung. </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Beschwerde ist abzuweisen. Bei diesem Verfahrensausgang sind die Verfahrenskosten dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet </span><span>die Einzelrichter</span><span>in</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 600.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 660.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Urteilstext">4. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>