<h2>SubmittedText<h2><p>Mit einheitlichen, öffentlich anerkannten Diplomen kann eine hohe Behandlungsqualität und damit die Patientensicherheit gewährleistet werden.</p><p>Am 11. Juni 2007 beantwortete der Bundesrat meine Frage über den Stand des Reglementierungsprojektes wie folgt: "Die Reglementierung der nichtärztlichen Berufe der Komplementärmedizin kann nicht losgelöst von der Volksinitiative 'Ja zur Komplementärmedizin' und vom entsprechenden Abstimmungsergebnis beurteilt werden."</p><p>Am 17. Mai hat das Stimmvolk zur "Zukunft mit Komplementärmedizin" klar Ja gesagt.</p><p>Wie ist der weitere Fahrplan bei der Schaffung von nationalen Diplomen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>In der höheren Berufsbildung liegt die Initiative für eidgenössische Berufs- und höhere Fachprüfungen bei den entsprechenden Trägerschaften. Es sind die Organisationen der Arbeitswelt, die "Zulassungsbedingungen, Lerninhalte, Qualifikationsverfahren, Ausweise und Titel" regeln (Art. 28 Abs. 2 BBG).</p><p>Der Fahrplan bei der Schaffung der nationalen Diplome wird also ganz wesentlich durch die interessierten Kreise bestimmt.</p><p>Die Aufgabe des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie beschränkt sich auf die Genehmigung der Prüfungsordnungen. Diese erfolgt nach Prüfung im Hinblick auf eine gesamtschweizerische inhaltliche und formelle Koordination und im Anschluss an ein öffentliches Einsprachenverfahren. Diese Arbeiten nehmen in der Regel mindestens ein Jahr in Anspruch.</p><p>Nach der Annahme der Volksinitiative "Ja zur Komplementärmedizin" steht einer Aufnahme der bis zur Abstimmung sistierten Arbeiten zur Schaffung von eidgenössischen Diplomen nichts mehr im Wege.</p>