A bteilung V E -4104/2006 koh/pua {T 0/2} U rteil vom 24. A pril 2007 M itw irkung: R ichterin Kojic, R ichter Tellenbach, R ichter Brodard G erichtsschreiberin Püntener B ._______, angeblich Irak, vertreten durch Peter Frei, R echtsanw alt, (...) Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 6. M ai 2005 in Sachen A syl und W egw eisung / N ... B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D er Beschw erdeführer, gem äss eigenen Angaben ein Turkm ene aus dem N ordirak (...) verliess seinen H eim atstaat im August 2001 und reiste über die Türkei und ihm unbekannte Länder am 24. August 2001 in die Schw eiz ein, w o er am gleichen Tag um Asyl ersuchte. Am 15. Septem ber 2001 w urde er im Transitzentrum (heute: Em pfangszentrum ) Altstätten befragt. Am 23. Januar 2002 erfolgte die Anhörung zu den Asylgründen durch die zuständige kantonale Behörde. Im W esentlichen m achte der Beschw erdeführer geltend, er habe nach dem Tod seines Vaters vor fünf Jahren dessen Schafherde übernom m en. Seither habe er jew eils Angehörigen der kurdischen Arbeiterpartei (PKK) Schafe verkauft. Er verm ute, dass ihn ein Ü berläufer der kurdischen dem okratischen Partei (KD P) desw egen verraten habe. Im August 2001, als er Schafe an die türkische G renze habe bringen w ollen, habe ihm ein junger Kurde m itgeteilt, dass seine Frau, sein Kind und seine M utter um gebracht w orden seien. Er sei daraufhin in sein D orf zurückgekehrt, w o m an ihm den Tod seiner Angehörigen bestätigt habe. In der Folge habe er seine Schafe verkauft und sei um gehend ausgereist. Für den Inhalt der w eiteren Aussagen w ird auf die Akten verw iesen. B. D as BFM beauftragte einen Experten, die H erkunft des Beschw erdeführers zu be- gutachten. Im Transitzentrum Altstätten w urde von der Befragung m it dem Be- schw erdeführer eine Tonbandaufnahm e erstellt, w elche einem Experten des deutschen Bundesam tes für M igration und Flüchtlinge vorgelegt w urde. D ieser führte am 12. April 2005 eine H erkunftsanalyse durch. D as BFM teilte dem Beschw erdeführer m it Schreiben vom 19. April 2005 den w e- sentlichen Inhalt des Ergebnisses m it. Es w urde ihm zudem der anonym isierte W erdegang und die Q ualifikation des Experten sow ie dessen H erkunft m itgeteilt. D abei w urde ihm der folgende Inhalt der Analyse zur Kenntnis gebracht: G em äss den Feststellungen des Experten spreche der Beschw erdeführer zahlreiche W örter nicht aus, w ie es irakische Turkm enen tun, sondern w ie türkische Turkm enen. Er verstehe auch typische irakturkm enische Ausdrücke nicht und verw ende gram m a- tikalisch türkische Form en. Zudem bekunde er grosse Verständigungsschw ierig- keiten m it dem D olm etscher. Sein Turkm enisch w eise keine M erkm ale des Irak- turkm enischen auf. Er spreche auch kein Arabisch, dafür Türkisch, obw ohl die Turkm enen im Irak norm alerw eise auch Arabisch sprechen w ürden. W eiter habe der Beschw erdeführer kaum geographische Angaben m achen können und kenne die W ährung des N ordiraks nicht. D er Experte sei zum Schluss gekom m en, dass der Beschw erdeführer m it grosser W ahrscheinlichkeit aus der Türkei stam m e. G leichzeitig w urde dem Beschw erdeführer G elegenheit zur Einreichung einer Stel- lungnahm e gegeben. C . D er Beschw erdeführer nahm dazu am 28. April 2005 Stellung. D abei hielt er fest, 3 dass die Anhörung im Transitzentrum w egen Verständigungsschw ierigkeiten m it dem türkischen D olm etscher abgebrochen und m it einem turkm enischen D ol- m etscher habe durchgeführt w erden m üssen. D ies w iderspreche der Feststellung des Experten, w onach er nicht Turkm ene sei, sondern aus der Türkei kom m e. W eiter habe er nie die Schule besucht und nur w enig Kontakt m it anderen Leuten gehabt. Er sei in einem kurdischsprachigen G ebiet aufgew achsen und habe nie die M öglichkeit gehabt, die arabische Sprache zu lernen. Zudem seien die Turkm enen keine hom ogene G ruppe und hätten unterschiedliche D ialekte. D . D as BFM stellte m it Verfügung vom 6. M ai 2005 - eröffnet am 7. M ai 2005 - fest, der Beschw erdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, und lehnte das Asyl- gesuch ab. G leichzeitig verfügte es die W egw eisung des Beschw erdeführers aus der Schw eiz. D ie Vorinstanz begründete ihre Verfügung im W esentlichen dam it, die Vorbringen des Beschw erdeführers - insbesondere zu seiner angeblichen ira- kischen Staatsangehörigkeit - w ürden den Anforderungen an die G laubhaftigkeit nicht standhalten, so dass ihre Asylrelevanz nicht geprüft w erden m üsse. D en Voll- zug der W egw eisung in den m utm asslichen H eim atstaat Türkei oder ein anderes w ahres H eim atland befand die Vorinstanz für zulässig, zum utbar und m öglich. E. M it Eingabe vom 3. Juni 2005 an die Schw eizerische Asylrekurskom m ission (AR K) beantragte der Beschw erdeführer durch seinen R echtsvertreter unter Kosten- und Entschädigungsfolge die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die Aner- kennung der Flüchtlingseigenschaft und die G ew ährung des Asyls. Eventualiter sei festzustellen, dass der Vollzug der W egw eisung unzulässig, unzum utbar und m ög- lich sei. Es sei auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zulasten des Sicher- heitskontos des Beschw erdeführers zu verzichten. Auf die Begründung im Einzel- nen w ird, sow eit w esentlich, in den nachfolgenden Erw ägungen eingegangen. G leichzeitig w urden drei Arbeitszeugnisse des Beschw erdeführers als Bew eism it- tel eingereicht. F. M it verfahrensleitender Verfügung vom 8. Juni 2005 verzichtete der dam als zu- ständige Instruktionsrichter der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission (AR K) an- gesichts des Saldos des Sicherheitskontos des Beschw erdeführers auf die Erhe- bung eines Kostenvorschusses. G . D ie Vorinstanz beantragte in ihrer Vernehm lassung vom 13. Juni 2005 die Abw ei- sung der Beschw erde. H . In seiner R eplik vom 6. Juli 2005 hielt der Beschw erdeführer an seinen in der R echtsm itteleingabe gestellten verfahrensrechtlichen und m ateriellen R ügen fest und verw ies auf die Ausführungen in der Beschw erdeschrift. I. Im N ovem ber 2006 w ies der Instruktionsrichter der AR K den Beschw erdeführer darauf hin, dass die AR K per 31. D ezem ber 2006 durch das Bundesverw altungs- gericht ersetzt w erde, w elches seine Tätigkeit am 1. Januar 2007 in Bern auf-4 nehm e und die Beurteilung der in diesem Zeitpunkt bei den Vorgängerorganisati- onen hängigen R echtsm ittel übernehm e. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 G em äss Art. 31 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungs- verfahren (Vw VG , SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G genannten Behörden. Zu den an- fechtbaren Entscheiden gehören auch Verfügungen des BFM gestützt auf das Asylgesetz vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31); das Bundesverw altungsgericht entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 AsylG ; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Beurteilung der am 1. Januar 2007 bei der AR K hängigen R echtsm ittel. D as neue Verfahrens- recht ist anw endbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 VG G ). Auf die am 1. Januar 2007 bereits hängigen Asylverfahren sind zudem die in diesem Zeitpunkt in Kraft getretenen Bestim m ungen der Asylgesetzänderung vom 16. D ezem ber 2005 (vgl. im Einzel- nen AS 2006 4767) anw endbar (Abs. 1 der Ü bergangsbestim m ungen zur Ände- rung vom 16. D ezem ber 2005). 1.3 M it Beschw erde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvoll- ständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essen- heit gerügt w erden (Art. 106 Abs. 1 AsylG ). 2. D ie Beschw erde ist form - und fristgerecht eingereicht; der Beschw erdeführer ist le- gitim iert (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 und 50 ff. Vw VG ). Auf die Beschw erde ist m it- hin einzutreten. 3. 3.1 G em äss Art. 2 Abs. 1 AsylG gew ährt die Schw eiz grundsätzlich Flüchtlingen Asyl. Als Flüchtling w ird eine ausländische Person anerkannt, w enn sie in ihrem H eim at- staat oder im Land, w o sie zuletzt w ohnte, w egen ihrer R asse, R eligion, N ationali- tät, Zugehörigkeit zu einer bestim m ten sozialen G ruppe oder w egen ihrer poli- tischen Anschauungen ernsthaften N achteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen N achteilen ausgesetzt zu w erden. Als ernsthafte N achteile gel- ten nam entlich die G efährdung von Leib, Leben oder Freiheit sow ie M assnahm en, 5 die einen unerträglichen psychischen D ruck bew irken (Art. 3 AsylG ). 3.2 W er um Asyl nachsucht, m uss die Flüchtlingseigenschaft nachw eisen oder zum in- dest glaubhaft m achen. D iese ist glaubhaft gem acht, w enn die Behörde ihr Vor- handensein m it überw iegender W ahrscheinlichkeit für gegeben hält. U nglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in w esentlichen Punkten zu w enig begründet oder in sich w idersprüchlich sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder m assgeb- lich auf gefälschte oder verfälschte Bew eism ittel abgestützt w erden (Art. 7 AsylG ). 4. 4.1 D as Bundesam t begründete seinen ablehnenden Entscheid dam it, ein vom deutschen Bundesam t für M igration und Flüchtlinge erstelltes H erkunftsgutachten habe ergeben, dass der Beschw erdeführer zahlreiche W örter nicht ausspreche, w ie es irakische Turkm enen, sondern w ie es türkische Turkm enen tun w ürden. Er verstehe auch typische irakturkm enische Ausdrücke nicht und verw ende gram m a- tikalisch türkische Form en. Zudem bekunde er grosse Verständigungsschw ierig- keiten m it dem D olm etscher. Sein Turkm enisch w eise keine M erkm ale des Irak- turkm enischen auf. Er spreche auch kein Arabisch, dafür türkisch, obw ohl die Turkm enen im Irak norm alerw eise auch arabisch sprechen w ürden. W eiter könne der Beschw erdeführer kaum geographische Angaben m achen und kenne die W äh- rung des N ordiraks nicht. D er Experte sei zum Schluss gekom m en, dass der Be- schw erdeführer m it grosser W ahrscheinlichkeit aus der Türkei stam m e. Entgegen seiner Stellungnahm e zum G utachten spreche die Tatsache allein, dass er nicht perfekt türkisch spreche, nicht gegen eine türkische H erkunft, da seine M utterspra- che ja turkm enisch sei. D ie Sprachen des N ordirak, näm lich Kurdisch und Ara- bisch, spreche der Beschw erdeführer überhaupt nicht, w as m it m angelnder Bil- dung nicht erklärt w erden könne. Auch zur Beschreibung der näheren U m gebung seiner H eim at sei keine Bildung nötig. Es sei nicht einsichtig, w as der Beschw er- deführer unter 'türkischem Teil' des Irak verstehe. Tatsache sei, dass der Be- schw erdeführer zahlreiche Einflüsse des Türkischen in seiner Sprache habe, da- gegen keine typisch irakischen. Zudem habe der Beschw erdeführer keine Papiere eingereicht, die seine H erkunft belegen w ürden. Seine diesbezügliche Erklärung, im Irak beantrage m an keine Papiere, sei tatsachenw idrig. D er Beschw erdeführer stam m e m it Sicherheit nicht aus dem Irak sondern m it grosser W ahrscheinlichkeit aus der Türkei. 4.2 In der R echtsm itteleingabe w ird dazu eingew endet, die Vorinstanz habe die Befra- gung im Transitzentrum ohne Erlaubnis des Beschw erdeführers aufgezeichnet. Zudem sei durch die Auftragserteilung an einen im Ausland tätigen Sachverstän- digen die W ahrung des Am tsgeheim nisses nicht sichergestellt. Ferner sei dem Be- schw erdeführer der genaue Auftrag an den Sachverständigen nicht bekannt gege- ben w orden, w eshalb er zur Q ualität des Abklärungsergebnisses keine substanti- ierten Entgegnungen habe m achen können. D ieser Auftrag und die Analyse seien daher unter Ansetzung einer Frist zur Stellungnahm e offen zu legen. Insgesam t sei das G utachten als blosse Parteibehauptung m it geringem Bew eisw ert zu be- w erten. W eiter w ird geltend gem acht, die Vorinstanz habe von der m ehrseitigen 6 Stellungnahm e des Beschw erdeführers vom 28. April 2005 kaum Kenntnis genom - m en. Er habe sich m it dem zuerst beauftragten türkischen D olm etscher nicht ver- ständigen können. D em Em pfangsstellenprotokoll könne zudem entnom m en w er- den, dass er passive Arabischkenntnisse geltend gem acht habe. W eiter w ürden sich aus den Schilderungen Kurdischkenntnisse ergeben. D ie Feststellung der Vorinstanz, w onach er über keinerlei Arabisch- und Kurdischkenntnisse verfüge, sei aktenw idrig. Zudem habe er entgegen der Feststellung des Sachverständigen m ehrere geographische Angaben m achen können, w elche m it den Karten der U m - gebung von D ohuk-Zacho übereinstim m en w ürden. Er habe zudem Angaben zur irakischen W ährung gem acht. W eshalb diese nicht zutreffen sollten, w erde in der angefochtenen Verfügung nicht ausgeführt. Schliesslich habe er auf eindrückliche Art seinen Alltag als N om ade dargelegt. In seiner Sprache seien türkische Einflüs- se vorhanden, w eil er m ehrheitlich m it türkischen Personen Schafe gehandelt habe. Insgesam t sei glaubhaft, dass er bis zur Erm ordung seiner Angehörigen als N om ade in der irakischen Siedlung M occoble gelebt habe und der irakisch-turkm e- nischen Volksgruppe angehöre. D er Beschw erdeführer sei im Zeitpunkt seiner Ausreise aus dem Irak an Leib und Leben gefährdet gew esen. Jedenfalls er- scheine der W egw eisungsvollzug unzulässig, da er von Seiten der irakisch-kur- dischen Sicherheitskräfte der KD P der Kollaboration m it der PKK verdächtigt w erde. 4.3 D ie Vorinstanz führte in ihrer Vernehm lassung im W esentlichen aus, die Aufzeich- nung des G esprächs im Transitzentrum sei rechtm ässig erfolgt und habe eine Zu- stim m ung des Beschw erdeführers nicht notw endig gem acht. Auch die Erstellung eines G utachtens durch die deutsche Fachstelle sei nicht rechtsw idrig. D em Be- schw erdeführer sei das Q ualifikationsblatt des G utachters zustellt w orden. Inhalt- lich sei der Experte zur M einung gelangt, dass der Beschw erdeführer zahlreiche Fragen zu G eographie nur zögerlich beantw ortet habe. D ie R esultate zur sprach- lichen Analyse seien eindeutig. D er Beschw erdeführer habe M ühe bekundet, den irakischturkm enisch sprechenden D olm etscher zu verstehen. Seine Sprache ent- spreche dem Turkm enischen der Türkei, und er spreche türkisch, obw ohl er auf- grund seiner angeblichen H erkunft arabisch bzw . kurdisch sprechen m üsste. U nrealistisch sei auch, dass er keinen Ausw eis besessen habe, w eil er so abgele- gen gelebt habe. 4.4 In seiner R eplik w ies der Beschw erdeführer erneut darauf hin, dass die Aufzeich- nung der Befragung im Transitzentrum unrechtm ässig erfolgt sei. Zudem verw ies er hinsichtlich seiner geographischen und sprachlichen Kenntnisse auf seine Ein- w endungen in der Beschw erdeeingabe. 5. 5.1 Vorab w ird in form eller H insicht gerügt, die Vorinstanz habe von der Befragung im Transitzentrum Altstätten eine Tonaufzeichnung gem acht, ohne den Beschw erde- führer darüber zu orientieren und um Erlaubnis zu fragen. W eiter w ird die Auftrags- erteilung an einen im Ausland tätigen Sachverständigen und eine Verletzung des schw eizerischen Am tsgeheim nisses beanstandet. D er W ert eines auf diese W eise 7 erstellten Bew eism ittels sei anzuzw eifeln. D azu ist Folgendes festzuhalten: Entgegen der Auffassung des Beschw erdeführers ist die Tonbandaufnahm e als Bew eissicherung bzw . Ergänzung zum geschriebenen Protokoll (vgl. dazu EM AR K 2003 N r. 14) grundsätzlich zulässig und bedurfte keiner ausdrücklichen Zustim - m ung des Beschw erdeführers. U nzulässig w äre eine heim liche Aufnahm e, w as in- dessen, w ie die Vorinstanz in ihrer Vernehm lassung vom 13. Juni 2005 zu R echt bem erkt, auszuschliessen ist. Es handelte sich nicht um die Aufzeichnung eines inform ellen G esprächs, sondern einer Befragung zu den Personalien, zur H erkunft und zu den Asylgründen, som it einer Einvernahm e, deren "Prüfungscharakter" dem Beschw erdeführer durchaus bew usst gew esen sein m uss. D ies gilt selbst dann, w enn der Beschw erdeführer nicht ausdrücklich darauf hingew iesen w urde, dass G egenstand der Prüfung nicht nur die generelle G laubhaftigkeit der Angaben, sondern auch spezifisch die Lokalisierung der von ihm gesprochenen Sprache sein w erde. Im Ü brigen kann der Beschw erdeführer nicht in guten Treuen behaupten, keine Kenntnis vom "Prüfungscharakter dieser U ntersuchungsm assnahm e" gehabt zu haben (vgl. Beschw erdeschrift S. 6), nachdem er in der Kurzbefragung in Alt- stätten in verschiedenen Fragen zu landesspezifischen Angaben (W ährung, geo- graphische Bezeichnungen etc.) und über sprachliche Ausdrucksw eisen in seiner angeblichen H erkunftsregion (u.a. Zahlen) getestet w orden w ar (vgl. insb. Protokoll S. 6 und 7). 5.2 Im W eiteren spricht nichts gegen eine Auftragserteilung an einen Sachverstän- digen im Ausland. O ffenbar stand der Fachstelle Lingua zum dam aligen Zeitpunkt keine genügend qualifizierte Lingua-Fachperson (Turkm enisch) zur Verfügung, w eshalb der Auftrag, einen Bericht zu verfassen, ins Ausland erfolgte. Angesichts der erheblichen Bedeutung der Lingua-Analyse im Asylverfahren ist sow ohl an die fachliche Zuständigkeit als auch an die N eutralität des Sachverständigen ein strenger M assstab anzulegen. D abei sollen nur bestens qualifizierte und m öglichst am tsexterne Sachverständige beigezogen w erden. W ichtiges Kriterium ist dabei, dass der Sachverständige zw eifelsfrei geeignet ist, die abzuklärende H er- kunftsfrage kom petent zu beantw orten (vgl. M itteilungen und Entscheidungen der AR K in EM AR K 1998 N r. 34 S. 288). D as Beiblatt, das Auskunft über den W erde- gang und die Q ualifikation des vom Bundesam t beauftragten Sachverständigen gibt, lässt keine Zw eifel an der Eignung dieser Person zu. Ausserdem hat sich der Sachverständige dazu verpflichtet, im R ahm en seines Auftrages (Sprach- und Textanalyse) säm tliche Tätigkeiten persönlich und gew issenhaft durchzuführen so- w ie Inform ationen, Sprachaufzeichnungen oder Kopien derselben absolut vertrau- lich zu behandeln und nicht an D ritte w eiterzugeben (vgl. A8). Schliesslich w urde dem Beschw erdeführer - zusam m en m it dem w esentlichen Inhalt der Analyse - das Beiblatt m it dem W erdegang und der Q ualifikation des beauftragten Sachverstän- digen - zur Kenntnisnahm e gebracht und ihm dazu das rechtliche G ehör gew ährt. D er Einw and, w onach das schw eizerische Am tsgeheim nis durch den auslän- dischen Sachverständigen nicht gew ährleistet sei, erscheint nach dem G esagten unberechtigt. Im Ü brigen gilt gem äss der nach w ie vor gültigen R echtsprechung der AR K (vgl. 8 EM AR K 1998 N r. 34 und 2003 N r. 14) die Lingua-Analyse des BFM nicht als Sach- verständigengutachten im Sinne von Art. 12 Bst. e Vw VG und Art. 49 BZP i.V.m . Art. 19 Vw VG , sondern als bosse Auskunft im Sinne von Art. 12 Bst. c Vw VG und unterliegt daher der freien Bew eisw ürdigung. Schliesslich ist dem vorliegend zu beurteilenden Analysebericht m angels H inw ei- sen auf Voreingenom m enheit oder ungenügende Sachkenntnis des Experten be- ziehungsw eise fehlende Sorgfalt bei der Analysearbeit erhöhter Bew eisw ert zu be- scheinigen. 5.3 Im W eiteren ist hinsichtlich der R üge der unvollständigen Akteneinsicht (Einsicht in Auftragserteilung und Analyse) Folgendes festzuhalten: 5.3.1 D ie Bestim m ungen über das Akteneinsichtsrecht sind in Art. 26 ff. Vw VG geregelt. D anach hat eine Partei grundsätzlich Anspruch darauf, alle als Bew eism ittel die- nenden Aktenstücke einzusehen (vgl. Art. 26 Abs. 1 Bst. b Vw VG ). D ie Einsicht- nahm e in ein Aktenstück kann indessen ausnahm sw eise verw eigert w erden, unter anderem dann, w enn w esentliche öffentliche Interessen dessen G eheim haltung er- fordern (vgl. Art. 27 Abs. 1 Bst. a Vw VG ). Bei der Kollision privater Interessen ei- ner Partei an vollständiger Akteneinsicht und den öffentlichen Interessen an einer G eheim haltung ist abzuw ägen, w elche Interessen im Einzelfall höher einzustufen sind. W ird einer Partei die Einsichtnahm e in ein Aktenstück verw eigert, so darf auf dieses zum N achteil der Partei nur abgestellt w erden, w enn ihr die Behörde von seinem für die Sache w esentlichen Inhalt m ündlich oder schriftlich Kenntnis gege- ben hat und ihr ausserdem G elegenheit gegeben w ird, sich zu äussern und G e- genbew eism ittel zu bezeichnen (vgl. Art. 28 Vw VG sow ie zum G anzen EM AR K 1994 N r. 1). 5.3.2 Vorliegend w ird um vollständige Einsicht in den G utachtensauftrag der Vorinstanz und in die Lingua-Analyse ersucht. G em äss Art. 27 Abs. 1 Bst. a Vw VG darf die Einsichtnahm e in Akten verw eigert w erden, w enn w esentliche Interessen des Bun- des dies erfordern. Schützensw ert in diesem Sinne ist unter anderem das Interes- se der Behörden an der G eheim haltung von Einzelheiten über bestim m te Sach- kenntnisse, um zu verhindern, dass dieses W issen von nachfolgenden Asylge- suchstellern m issbräuchlich w eiterverw endet w ird. D ie Akteneinsicht kann auch verw eigert w erden, w enn w esentliche private Interessen dies erfordern. D ie Lin- gua-Analyse enthält zahlreiche Sachkenntnisse, an deren G eheim haltung die Be- hörden ein grösseres Interesse haben (W eiterverw endung durch andere Asylge- suchsteller). D em Beschw erdeführer w urde m it Schreiben des BFM vom 19. April 2005 der w esentliche Inhalt der Ergebnisse der Analyse zur Kenntnis gebracht; w eiter w urden ihm Ausführungen über den W erdegang und die Q ualifikation der sachverständigen Person zugestellt. Es w urde ihm die G elegenheit zur Stellung- nahm e eingeräum t. D am it ist dem Anspruch des Beschw erdeführers auf Aktenein- sicht R echnung getragen w orden. Eine Verletzung des rechtlichen G ehörs liegt nicht vor. Insgesam t hat die Vorinstanz som it die oben form ulierten Bestim m ungen über das Akteneinsichtsrecht eingehalten (vgl. EM AR K 1998 N r. 34, Erw . 9). Bei dieser Sachlage sind die Anträge auf w eiter gehende Einsicht in die Lingua-Analy-9 se sow ie um G ew ährung der M öglichkeit zur Stellungnahm e abzuw eisen. 5.4 Zusam m enfassend kann der Schluss gezogen w erden, w onach die Vorinstanz den Anspruch auf rechtliches G ehör nicht verletzt hat. 6. 6.1 In m aterieller H insicht gelangt das Bundesverw altungsgericht nach Prüfung der Akten zum Schluss, dass die Vorinstanz das Asylgesuch des Beschw erdeführers zu R echt und m it zutreffender Begründung abgelehnt hat. D ie Vorinstanz stützte sich in ihrer Verfügung auf die von einer externen Fachperson erstellte H erkunfts- analyse. G rundlage dafür w ar die Befragung im Transitzentrum , w ovon neunzig M inuten m ittels Tonband aufgezeichnet w orden w aren. Anlässlich dieser Befra- gung w urden dem Beschw erdeführer sprachliche, geographische sow ie allgem eine Fragen gestellt. D ie Aufzeichnung dieser Befragung w urde von einer sachverstän- digen Person einer landeskundlichen sow ie einer linguistischen Analyse unterzo- gen. N ach Prüfung der vorliegenden Akten besteht für das Bundesverw altungsge- richt kein Anlass, an der Q ualität der "Lingua"-Analyse Vorbehalte anzubringen oder die W ürdigung durch die Vorinstanz zu beanstanden. Jede Analyseform ba- siert auf w issenschaftlich anerkannten M ethoden, m it denen sich derjenige Soziali- sationsraum , der den Probanden am nachhaltigsten geprägt hat, m it einem hohen G rad an W ahrscheinlichkeit feststellen lässt (zum Bew eisw ert von "Lingua"-Analy- sen vgl. EM AR K 1998 N r. 34 S. 288 f. Erw . 8). Im vorliegenden Fall erm öglichte die Tonbandaufzeichnung der Befragung zum W issensstand des Beschw erdefüh- rers und zur C harakteristik in seiner Sprache der sachverständigen Person, ein- deutig festzustellen, dass der Beschw erdeführer nicht aus dem Irak, sondern m it überw iegender W ahrscheinlichkeit aus der Türkei stam m t. So kann der Analyse entnom m en w erden, dass der Beschw erdeführer über keine sprachlichen Kom pe- tenzen der irakturkm enischen Sprache verfügt, linguistische M erkm ale im phonolo- gischen, m orphologisch-syntaktischen beziehungsw eise lexikalischen Bereich ihn jedoch als Sprecher des Türkeitürkischen ausw eisen. Insgesam t erscheinen die gegen das G utachten erhobenen Einw ände unbegründet. So verm ag einerseits der Einw and in der Beschw erdeschrift, w onach es im Transitzentrum m it dem zu- erst vorgeladenen türkisch sprechenden D olm etscher Verständigungsschw ierigkei- ten gegeben habe, w orauf die Befragung m it einem turkm enisch sprechenden D ol- m etscher habe durchgeführt w erden m üssen, die eindeutigen Schlussfolgerungen in der Analyse nicht zu beseitigen. W ie den Akten entnom m en w erden kann, w ur- de am 10. Septem ber 2001 eine Befragung m it einem kurdisch sprechenden D ol- m etscher aus D ohuk begonnen. N achdem der Beschw erdeführer jedoch kein Kur- disch konnte, w echselte der D olm etscher auf Türkisch. D ie Befragung m usste schliesslich w egen Verständigungsproblem en abgebrochen w erden. W orin diese bestanden haben, kann im heutigen Zeitpunkt nicht m ehr überprüft w erden. Im - m erhin gab der Beschw erdeführer in der Em pfangsstelle an, türkisch fliessend zu sprechen (A1, S. 2). D er Einw and in der Stellungnahm e, w onach er sich nur gebro- chen in Türkisch ausdrücken könne, w iderspricht daher jener Aussage. Schliess- lich w urde der Beschw erdeführer am 15. Septem ber 2001 durch einen ethnischen Turkm enen m it turkm enischer M uttersprache aus dem Irak in der vom Beschw er- deführer ebenfalls als M uttersprache angegebenen Sprache Turkm enisch befragt 10 (vgl. A1, S. 8). D a bereits zu Beginn der Befragung Zw eifel an der irakischen H erkunft des Beschw erdeführers bestanden, w urde diese Befragung m ittels Tonband aufgezeichnet. In der gestützt auf diese Aufzeichnung erstellten Analyse w ies der Sachverständige darauf hin, dass Turkm enen aus dem Irak norm alerw eise auch arabisch sprechen w ürden, der Beschw erdeführer jedoch angegeben habe, lediglich über passive Arabischkenntnisse zu verfügen. Im Ü brigen ist nicht nachvollziehbar, dass der Beschw erdeführer bloss einige Brocken Kurdisch versteht, w ill er doch gem äss seiner Stellungnahm e vom 28. April 2005 in einem kurdischsprachigen G ebiet aufgew achsen sein (vgl. A 12, S. 1). D ie fehlenden Kenntnisse des Arabischen und Kurdischen können auch nicht m it seinem angeblichen Leben als N om ade/H irte erklärt w erden. D ie Vorinstanz hat daher in ihrer Verfügung zu R echt festgehalten, der U m stand, dass der Beschw erdeführer w eder kurdisch noch arabisch spreche, könne nicht m it m angelnder Bildung erklärt w erden. Ferner verw ies die Vorinstanz auf die Ergebnisse der H erkunftsanalyse, w onach in der Sprache des Beschw erdeführers zahlreiche Einflüsse des Türkischen, dagegen keine typisch irakischen festgestellt w orden sind. W eiter kann den Akten entnom m en w erden, dass es anlässlich der Befragung im Transitzentrum m ehrere Verständigungsproblem e gegeben habe, w eil der Beschw erdeführer einzelne und zum Teil geläufige W örter des irakturkm enisch sprechenden D olm etschers nicht verstand. Zudem soll er offenkundig M ühe gehabt haben, irakturkm enisch zu sprechen. D em gegenüber stellte der Sprachenexperte in der Sprache des Beschw erdeführers typisch türkturkm enische Ausdrücke fest. Insgesam t verm ögen die verschiedenen Erklärungsversuche des Beschw erdeführers zu den Ergebnissen der Sprachenanalyse nicht zu überzeugen, so im Ü brigen auch der Einw and nicht, w onach die Sprache des Beschw erdeführers durch seine Kontakte m it türkisch sprechenden Personen, m it denen er gehandelt habe, beeinflusst w orden sein soll. Im W eiteren ist unverständlich, w ieso der Beschw erdeführer, der seinen Angaben zufolge regelm ässig m it seinen Schafen H andel betrieben und diese verkauft hat, zum Teil falsche Angaben zur W ährung des N ordiraks gem acht hat. Sow eit der Beschw erdeführer in diesem Zusam m enhang rügt, es sei ihm zu U nrecht nicht m itgeteilt w orden, w elche dieser Angaben falsch seien und dabei eine G ehörsverletzung geltend m acht, kann diesbezüglich auf die unter Ziffer 5.3.2. gem achten Feststellungen verw iesen w erden. Insgesam t hat die Vorinstanz zu R echt gestützt auf zahlreiche H inw eise in der H erkunftsanalyse auf eine Sozialisierung ausserhalb des Irak geschlossen. Angesichts der eindeutigen Schlussfolgerungen kann darauf verzichtet w erden, auf die w eiteren Einw ände in der Beschw erdeschrift näher einzugehen, da sie daran nichts ändern können. 6.2 Zusam m enfassend gelangt das Bundesverw altungsgericht zum Schluss, dass es dem Beschw erdeführer nicht gelungen ist, die von ihm behauptete irakische Staatsangehörigkeit glaubhaft zu m achen. Es erübrigt sich daher, auf w eitere Vor- bringen einzugehen, da die geltend gem achte Verfolgung auf einer irakischen Staatsangehörigkeit basiert, und dem zufolge nicht geglaubt w erden kann. Zusam m enfassend folgt, dass der Beschw erdeführer keine G ründe nach Art. 3 AsylG nachw eisen oder glaubhaft m achen konnte. D ie Vorinstanz hat das Asylge-11 such des Beschw erdeführers dem nach zu R echt abgelehnt. 7. 7.1 Lehnt das Bundesam t das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz und ordnet den Vollzug an (Art. 44 Abs. 1 AsylG ). D er Beschw erdeführer verfügt w eder über eine frem denpolizeili- che Aufenthaltsbew illigung noch einen Anspruch auf Erteilung einer solchen. D ie W egw eisung w urde dem nach zu R echt angeordnet (Art. 44 Abs. 1 AsylG ; EM AR K 2001 N r. 21). 7.2 G rundsätzlich sind die Zulässigkeit, Zum utbarkeit und M öglichkeit des Vollzugs (Art. 44 Abs. 2 AsylG ; Art. 14a Abs. 1 des Bundesgesetzes über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG ; SR 142.20]) vom Bundesverw altungsgericht von Am tes w egen zu prüfen. D iese U ntersuchungspflicht findet jedoch nach Treu und G lauben ihre G renzen an der M itw irkungspflicht der beschw erdeführenden Person (Art. 8 AsylG ), die im Ü brigen auch die Substanziierungslast trägt (Art. 7 AsylG ). Es kann nicht Sache des Bundesverw altungsgerichts sein, nach allfälligen W egw eisungshindernissen in hypothetischen H erkunftsländern zu forschen. D em - nach entfällt die Prüfung allfälliger W egw eisungshindernisse (Zulässigkeit und Zu- m utbarkeit), da die w ahre Staatsangehörigkeit des Beschw erdeführers - w ie sich aus den obenstehenden Erw ägungen ergibt - durch nichts belegt ist und som it nicht m it Sicherheit feststeht. 7.3 Schliesslich obliegt es dem Beschw erdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung seines H eim atstaates die für eine R ückkehr notw endigen R eisedokum ente zu be- schaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG ), w eshalb der Vollzug der W egw eisung als m öglich zu bezeichnen ist. 8. Aus diesen Erw ägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundes- recht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig fest- stellt und angem essen ist (Art. 106 AsylG ). D ie Beschw erde ist nach dem G e- sagten abzuw eisen. 9. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem Beschw erdeführer auf- zuerlegen (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ) und auf insgesam t Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 2 und 3 des R eglem ents über die Kosten und Ent- schädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht vom 11. D ezem ber 2006 [VG KE]). (D ispositiv nächste Seite)12 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden dem Beschw erdeführer auf- erlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichtskasse zu über- w eisen. 3. D ieses U rteil geht an: - den Beschw erdeführer, 2 Expl. (eingeschrieben; Beilage: Einzahlungsschein) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it den Akten (R ef.-N r. ...) - Kanton (...) D ie R ichterin: D ie G erichtsschreiberin: Therese Kojic Alexandra Püntener Versand am :