<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01//EN"> <html> <head> <title>AGVE 2003 93 S.355</title> <meta charset="utf-8"/><meta content="text/html; charset=utf-8" http-equiv="CONTENT-TYPE"/> <meta content="Weblaw - www.weblaw.ch" name="Publisher"/> </head> <body> <div class="header"><span class="year">2003</span> <span class="title">Bundessteuern</span> <span class="page_no">355</span></div> <div class="page" id="S1"> <div role="main"><br/> <span class="ft1"><b>II. Bundessteuern</b></span><br/> <br/> <span class="ft2"><b>A. Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer (DBG) vom</b></span><br/> <span class="ft2"><b>14. Dezember 1990</b></span><br/> <br/> <span class="ft3"><b>93</b></span> <span class="ft3"><b>Wertzerlegungs-/Präponderanzmethode (Art. 18 DBG in der bis 31. De-</b></span><br/> <span class="ft3"><b>zember 2000 geltenden Fassung).</b></span><br/> <span class="ft4">-</span> <span class="ft3"><b>Stichtag für den Wechsel von der Wertzerlegungs- zur Präponder-</b></span><br/> <span class="ft3"><b>anzmethode im DBG ist der 1. Januar 1995.</b></span><br/> <br/> <span class="ft6">15. Mai 2003 in Sachen M. + R.F., BB.2001.50012/E 5031</span><br/> <br/> <span class="ft7"><i>Aus den Erwägungen</i></span><br/> <br/> <span class="ft8">1. a) Die vorliegende Beschwerde betrifft die Steuerperiode</span><br/> <span class="ft8">1995/96. Für die Beurteilung massgebend ist somit das am 1. Januar</span><br/> <span class="ft8">1995 in Kraft getretene Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer</span><br/> <span class="ft8">(DBG) vom 14. Dezember 1990. Dessen Art. 18 lautet in der bis</span><br/> <span class="ft8">31. Dezember 2000 geltenden Fassung wie folgt:</span><br/> <span class="ft9">"1 Steuerbar sind alle Einkünfte aus einem Handels-, Industrie-, Gewer-</span><br/> <span class="ft9">be-, Land- und Forstwirtschaftsbetrieb, aus einem freien Beruf sowie</span><br/> <span class="ft9">aus jeder anderen selbständigen Erwerbstätigkeit.</span><br/> <span class="ft9">2 Zu den Einkünften aus selbständiger Erwerbstätigkeit zählen auch alle</span><br/> <span class="ft9">Kapitalgewinne aus Veräusserung, Verwertung oder buchmässiger</span><br/> <span class="ft9">Aufwertung von Geschäftsvermögen. Der Veräusserung gleichgestellt</span><br/> <span class="ft9">ist die Überführung von Geschäftsvermögen in das Privatvermögen</span><br/> <span class="ft9">oder in ausländische Betriebe oder Betriebsstätten. Als Geschäftsver-</span><br/> <span class="ft9">mögen gelten alle Vermögenswerte, die ganz oder vorwiegend der</span><br/> <span class="ft9">selbständigen Erwerbstätigkeit dienen.</span><br/> <span class="ft9">3 (...)</span><br/> <span class="ft9">4 (...)"</span><br/> <span class="ft8">b) Nach Auffassung des Bundesgerichts (BGE 92 I 49) war eine</span><br/> <span class="ft8">sachgemässe, der gesetzlichen Ordnung des bis Ende 1994 geltenden</span><br/> <span class="ft8">Bundesratsbeschlusses über die Erhebung einer direkten Bundessteu-</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2003</span> <span class="title">Steuerrekursgericht</span> <span class="page_no">356</span></div> <div class="page" id="S2"> <div role="main"><br/> <span class="ft8">er (BdBSt) entsprechende Besteuerung in der Regel nur dann ge-</span><br/> <span class="ft8">währleistet, wenn bei gemischt genutzten Liegenschaften eine Wert-</span><br/> <span class="ft8">zerlegung erfolgte, und zwar nach dem Verhältnis, in dem die private</span><br/> <span class="ft8">und die geschäftliche Zweckbestimmung zueinander standen (sog.</span><br/> <span class="ft8">Wertzerlegungsmethode). Der erwähnte Art. 18 Abs. 2 DBG statuiert</span><br/> <span class="ft8">demgegenüber die sog. Präponderanzmethode. Danach sind dem</span><br/> <span class="ft8">Geschäftsvermögen alle Vermögenswerte zuzuordnen, die ganz oder</span><br/> <span class="ft8">vorwiegend der selbstständigen Erwerbstätigkeit dienen. Ein Vermö-</span><br/> <span class="ft8">genswert dient dann vorwiegend der selbstständigen Erwerbstätig-</span><br/> <span class="ft8">keit, wenn er zu mehr als 50 % geschäftlich genutzt wird (M. Reich,</span><br/> <span class="ft8">in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht I/2a, Basel 2000,</span><br/> <span class="ft8">Art. 18 DBG N 54 ff.; StR 1999, S. 669 ff.).</span><br/> <span class="ft8">2. a) Mit dem Tod von E. F. (Mutter des Beschwerdeführers) am</span><br/> <span class="ft8">18. Dezember 1981 gelangte die Liegenschaft GB B. Nr. 2584, Plan</span><br/> <span class="ft8">83, Parz. 4087, 34.22 a Gebäudeplatz und Umgelände, mit Wohn-</span><br/> <span class="ft8">haus Nr. 2444, Hühnerhaus, Garage und Schweinestall Nr. 2445</span><br/> <span class="ft8">sowie Hühnerhaus Nr. 612 in das Eigentum der Erbengemeinschaft</span><br/> <span class="ft8">E. F.. Mit "Teil-Erbteilungsvertrag Nr. 1" vom 6. September 1984</span><br/> <span class="ft8">übertrug die Erbengemeinschaft E. F. das Eigentum an der Parzelle</span><br/> <span class="ft8">4087 per 1. Januar 1984 zu einem Übernahmewert von Fr. 685'000.--</span><br/> <span class="ft8">an den Miterben M. F.. Bereits im Jahr 1983 baute M. F. das als Re-</span><br/> <span class="ft8">staurationsbetrieb und als Wohnhaus benutzte Gebäude Nr. 2444 für</span><br/> <span class="ft8">ca. Fr. 1.5 Mio. auf eigene Rechnung um. Die Parzelle 4087 wurde</span><br/> <span class="ft8">sowohl geschäftlich als auch privat genutzt.</span><br/> <span class="ft8">b) Mit öffentlich beurkundetem Vertrag vom 15. November</span><br/> <span class="ft8">1993 wurde von der Parzelle 4087 ein Teil abparzelliert. Die neue</span><br/> <span class="ft8">Parzelle 5519 mit dem Restaurant weist eine Fläche von 1772 m2 auf</span><br/> <span class="ft8">und stellt unstreitig Geschäftsvermögen dar. Die verbleibende Par-</span><br/> <span class="ft8">zelle 4087 mit Scheune weist neu eine Fläche von 1650 m2 auf und</span><br/> <span class="ft8">stellt unstreitig Privatvermögen dar.</span><br/> <span class="ft8">c) Die Vorinstanz hat gestützt auf diesen Sachverhalt einen Ka-</span><br/> <span class="ft8">pitalgewinn von durchschnittlich Fr. 196'250.-- aus der Überführung</span><br/> <span class="ft8">der (nach der Abparzellierung verbleibenden) Parzelle 4087 ins Pri-</span><br/> <span class="ft8">vatvermögen aufgerechnet. Nach ihrer Auffassung gilt für die Steu-</span><br/> <span class="ft8">erveranlagung 1995/96 das DBG und sind die Jahre 1993/94 zur</span><br/> <span class="ft8">Bemessung heranzuziehen. Mit dem Übergang von der Wertzerle-</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2003</span> <span class="title">Bundessteuern</span> <span class="page_no">357</span></div> <div class="page" id="S3"> <div role="main"><br/> <span class="ft8">gungs- zur Präponderanzmethode sei daher entscheidend, ob zu Be-</span><br/> <span class="ft8">ginn der Bemessungsperiode, also am 1. Januar 1993, gemischt ge-</span><br/> <span class="ft8">nutzte Liegenschaften als Geschäfts- oder Privatvermögen gelten.</span><br/> <span class="ft8">Aufgrund der mehrheitlich geschäftlichen Nutzung der ursprüngli-</span><br/> <span class="ft8">chen Parzelle 4087 stellte diese nach Auffassung der Vorinstanz ge-</span><br/> <span class="ft8">mäss der nach dem DBG anwendbaren Präponderanzmethode am</span><br/> <span class="ft8">1. Januar 1993 Geschäftsvermögen dar. Mit der Abparzellierung</span><br/> <span class="ft8">mittels Vertrag vom 15. November 1993 habe eine Überführung ins</span><br/> <span class="ft8">Privatvermögen stattgefunden, welche zur erwähnten Aufrechnung</span><br/> <span class="ft8">führte.</span><br/> <span class="ft8">d) Der Vertreter der Beschwerdeführer wendet dagegen ein, die</span><br/> <span class="ft8">neue Parzelle 4087 sei mit Vertrag vom 15. November 1993, also</span><br/> <span class="ft8">unter Geltung des BdBSt, formell vom dannzumaligen Geschäfts-</span><br/> <span class="ft8">vermögen abgetrennt worden. Mit andern Worten sei unter Geltung</span><br/> <span class="ft8">des BdBSt Privatvermögen gemäss Wertzerlegungsmethode durch</span><br/> <span class="ft8">Parzellierung zu ausschliesslichem Privatvermögen geworden. Wenn</span><br/> <span class="ft8">dieser Vorgang gestützt auf das DBG als Überführung von Ge-</span><br/> <span class="ft8">schäfts- ins Privatvermögen beurteilt werde, dann liege eine echte</span><br/> <span class="ft8">Rückwirkung vor, welche nicht hinzunehmen sei. Die "definitive"</span><br/> <span class="ft8">Zuschlagung des "Privatvermögens nach altem Recht" zum Privat-</span><br/> <span class="ft8">vermögen sei vor Inkrafttreten des DBG erfolgt.</span><br/> <span class="ft8">e) Streitig ist also, ob die mit dem DBG eingeführte Präponder-</span><br/> <span class="ft8">anzmethode per 1. Januar 1995 (Inkrafttreten des DBG) oder per</span><br/> <span class="ft8">1. Januar 1993 (Beginn der Bemessungsperiode für die direkte</span><br/> <span class="ft8">Bundessteuer 1995/96; Art. 43 DBG) anzuwenden ist. Da der</span><br/> <span class="ft8">Wechsel von der Wertzerlegungs- zur Präponderanzmethode im</span><br/> <span class="ft8">DBG weder übergangsrechtlich ausdrücklich angeordnet worden ist</span><br/> <span class="ft8">noch sich aus dem Sinnzusammenhang des DBG als klar gewollt</span><br/> <span class="ft8">ergibt, gilt das allgemeine "Rückwirkungsverbot". Dazu wird in BGE</span><br/> <span class="ft8">102 Ia 32 ff. folgendes ausgeführt:</span><br/> <span class="ft9">" a) Das Bundesgericht hat wiederholt festgestellt, von Rückwirkung ei-</span><br/> <span class="ft9">nes Steuergesetzes könne nur gesprochen werden, wenn die Rechtsfol-</span><br/> <span class="ft9">ge der Steuerpflicht an Tatbestände anknüpfe, die vor dem Inkrafttre-</span><br/> <span class="ft9">ten des Gesetzes liegen, nicht aber auch dann, wenn lediglich der Um-</span><br/> <span class="ft9">fang der Steuerpflicht nach Tatsachen bestimmt werde, die vor dem</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2003</span> <span class="title">Steuerrekursgericht</span> <span class="page_no">358</span></div> <div class="page" id="S4"> <div role="main"><br/> <span class="ft9">Inkrafttreten des Gesetzes eingetreten seien (BGE 74 I 104 mit Ver-</span><br/> <span class="ft9">weisungen, 101 Ia 85 f. E. 2).</span><br/> <span class="ft9">Mit dieser Formel soll zum Ausdruck gebracht werden, dass ein</span><br/> <span class="ft9">neues Steuergesetz für die Bestimmung des nach seinem Inkrafttreten</span><br/> <span class="ft9">vorhandenen Steuerobjektes auf die Jahre vor dem Inkrafttreten als</span><br/> <span class="ft9">Bemessungsgrundlage zurückgreifen darf. Die Praenumerandobesteue-</span><br/> <span class="ft9">rung des Einkommens beruht ja auf dem methodischen Grundsatz,</span><br/> <span class="ft9">dass das zu besteuernde Einkommen der Veranlagungsperiode nach</span><br/> <span class="ft9">dem in den vorangehenden Jahren (Bemessungsperiode) erzielten Ein-</span><br/> <span class="ft9">kommen festgelegt wird. Diese heute allgemein übliche Methode ist</span><br/> <span class="ft9">nach der erwähnten Bundesgerichtspraxis auch bei einem Wechsel der</span><br/> <span class="ft9">Gesetzgebung zulässig. Vor dem Inkrafttreten der neuen Steuervor-</span><br/> <span class="ft9">schriften eingetretene Tatsachen dürfen als Elemente der Bemessung</span><br/> <span class="ft9">verwendet werden, wenn es darum geht, das Steuerobjekt zu bestim-</span><br/> <span class="ft9">men.</span><br/> <span class="ft9">b) Von der Bemessung der ordentlichen Einkommenssteuer aufgrund</span><br/> <span class="ft9">der in der Bemessungsperiode erzielten Einkünfte ist die Besteuerung</span><br/> <span class="ft9">der Kapitalgewinne zu unterscheiden. (...)</span><br/> <span class="ft9">Werden Vermögensgewinne bei der Praenumerandobesteuerung ir-</span><br/> <span class="ft9">gendwie in die ordentliche Einkommensbesteuerung einbezogen, so</span><br/> <span class="ft9">stellt dies eine klare Abweichung vom methodischen Grundgedanken</span><br/> <span class="ft9">dar, dass das laufende Einkommen der Steuerperiode, welches das ei-</span><br/> <span class="ft9">gentliche Steuerobjekt bildet, nach den aus den Vorjahren sich erge-</span><br/> <span class="ft9">benden Elementen zu bemessen sei; denn der ausserordentliche Kapi-</span><br/> <span class="ft9">talgewinn hat einmaligen Charakter und wird sich in der Steuerperiode</span><br/> <span class="ft9">nicht wiederholen. Der Einbezug in die Besteuerung des Einkommens</span><br/> <span class="ft9">ist ein Notbehelf; man will auf diese Weise den einmaligen Vermö-</span><br/> <span class="ft9">genszugang steuerlich erfassen, ohne eine eigentliche Spezialsteuer</span><br/> <span class="ft9">schaffen zu müssen, verlässt aber dabei die Grundidee der Schätzung</span><br/> <span class="ft9">des laufenden Einkommens nach dem Einkommen der Vorjahre. (...)</span><br/> <span class="ft9">Anzuwenden ist daher das im Zeitpunkt der Erzielung dieses Kapital-</span><br/> <span class="ft9">gewinnes geltende Recht."</span><br/> <span class="ft8">Beim vorliegend zur Diskussion stehenden (angeblichen) Ge-</span><br/> <span class="ft8">winn aus Überführung einer Liegenschaft vom Geschäfts- ins Privat-</span><br/> <span class="ft8">vermögen handelt es sich um einen Kapitalgewinn im Sinne der dar-</span><br/> <span class="ft8">gelegten bundesgerichtlichen Rechtsprechung. Anzuwenden ist daher</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2003</span> <span class="title">Bundessteuern</span> <span class="page_no">359</span></div> <div class="page" id="S5"> <div role="main"><br/> <span class="ft8">das im Zeitpunkt der Erzielung des (angeblichen) Kapitalgewinnes</span><br/> <span class="ft8">geltende Recht, also der bis Ende 1994 geltende Bundesratsbeschluss</span><br/> <span class="ft8">über die Erhebung einer direkten Bundessteuer. Es ist folglich</span><br/> <span class="ft8">P. Gurtner zuzustimmen, dass Stichtag für die Zuteilung einer</span><br/> <span class="ft8">gemischt genutzten Liegenschaft nach der Präponderanzmethode der</span><br/> <span class="ft8">1. Januar 1995 und nicht der 1. Januar 1993 ist (Änderungen bei der</span><br/> <span class="ft8">Kapitalgewinnbesteuerung Selbständigerwerbender, in: Mélange en</span><br/> <span class="ft8">l'honneur du Professeur Raoul Oberson, 1995, S. 63; so auch</span><br/> <span class="ft8">B. Zwahlen, Das neue Recht der direkten Bundessteuern aus der</span><br/> <span class="ft8">Sicht der Kantone, in: Der Schweizer Treuhänder 1993, S. 282). Im</span><br/> <span class="ft8">vorliegenden Fall, wo am 15. November 1993 eine grundbuch-</span><br/> <span class="ft8">rechtliche Verselbstständigung des privaten Teils der ursprünglichen</span><br/> <span class="ft8">Parzelle 4087 durch Parzellierung erfolgte, ist gestützt auf das Merk-</span><br/> <span class="ft8">blatt "Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit nach Artikel 18</span><br/> <span class="ft8">DBG (Ausdehnung der Kapitalgewinnsteuerpflicht, Übergang zur</span><br/> <span class="ft8">Präponderanzmethode und deren Anwendung)" (publiziert in ASA 61</span><br/> <span class="ft8">S. 507 ff.) davon auszugehen, dass auch die Eidgenössische</span><br/> <span class="ft8">Steuerverwaltung die Auffassung vertritt, dass die bisherige</span><br/> <span class="ft8">Steuerfreiheit auf dem privat genutzten Teil gewahrt bleibt (vgl.</span><br/> <span class="ft8">Ziff. 2.2). Die von Agner/Jung/Steinmann (Kommentar zum Gesetz</span><br/> <span class="ft8">über die direkte Bundessteuer, Zürich 1995, Art. 18 DBG N 6; vgl.</span><br/> <span class="ft8">auch StE 1998 B 23.2 Nr. 20) vertretene Auffassung, massgebend</span><br/> <span class="ft8">seien die Verhältnisse am 1. Januar 1993, weil die Jahre 1993/94 die</span><br/> <span class="ft8">Berechnungsgrundlage für die unter dem neuen Recht stehende Steu-</span><br/> <span class="ft8">erperiode 1995/96 bilden, und nach dem 1. Januar 1993 anbegehrte</span><br/> <span class="ft8">grundbuchliche Transaktionen nach dem neuen Recht beurteilt</span><br/> <span class="ft8">werden müssten, ist abzulehnen, da sie gegen die dargelegte</span><br/> <span class="ft8">bundesgerichtliche Rechtsprechung zum Rückwirkungsverbot</span><br/> <span class="ft8">verstösst.</span><br/></div> </div> </body> </html>