<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">6B_134/2013 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 1. März 2013 </div> <div class="para">Strafrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Schneider, Einzelrichter, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber C. Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Zentralstrasse 28, 6003 Luzern, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Ungehorsam gegen amtliche Verfügung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts </div> <div class="para">des Kantons Luzern, 2. Abteilung, vom 12. Dezember 2012. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Einzelrichter zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin erhob am 11. März 2011 Einsprache gegen einen Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Luzern wegen Ungehorsams gegen eine amtliche Verfügung. Am 7. Februar 2012 lud sie das Bezirksgericht Luzern auf den 5. März 2012 zur Hauptverhandlung vor. Auf Ihr Gesuch hin wurde die Verhandlung auf den 24. Juli 2012 verschoben. Am 20. Juli 2012 verlangte sie erneut eine Verschiebung, da sie trotz starker Bemühungen keinen amtlichen Verteidiger gefunden habe. Das Bezirksgericht teilte ihr am 23. Juli 2012 mit, dem Gesuch könne nicht entsprochen werden, zumal sie bereits im Februar 2012 in Aussicht gestellt habe, ein Gesuch um Bestellung eines amtlichen Verteidigers einzureichen. Da sie zur Verhandlung nicht erschien, stellte das Bezirksgericht am 25. Juli 2012 fest, dass die Einsprache als zurückgezogen gelte und das Verfahren als erledigt abgeschrieben werde. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Luzern am 12. Dezember 2012 ab, soweit es darauf eintrat. Die Beschwerdeführerin beantragt dem Bundesgericht sinngemäss, ihre Einsprache sei zu behandeln. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In einer Beschwerde ist unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid kurz darzulegen, dass und inwieweit dieser das Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> verletzt (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>). Dieser Voraussetzung genügt die Beschwerde nicht, da darin einfach die Sicht der Beschwerdeführerin und ihre persönlichen Verhältnisse geschildert werden, ohne dass gesagt wird, welcher Punkt des angefochtenen Entscheids aus welchem Grund unrichtig sein soll. So führt die Vorinstanz z.B. aus, dass die Beschwerdeführerin es aus unerfindlichen Gründen unterlassen hat, das - bereits im Februar 2012 in Aussicht gestellte - Gesuch um Bestellung eines amtlichen Verteidigers dem Gericht einzureichen, obwohl ihr dies trotz ihres angeschlagenen Gesundheitszustands auch ohne Anwalt möglich gewesen wäre (vgl. angefochtenen Entscheid S. 4 E. 5.2.2). Zu dieser für den Ausgang der Sache entscheidenden Erwägung der Vorinstanz äussert sich die Beschwerde nicht. Darauf ist mangels hinreichender Begründung im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von <span class="artref">Art. 64 BGG</span> abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage der Beschwerdeführerin ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (<span class="artref">Art. 65 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Einzelrichter: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Luzern, 2. Abteilung, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 1. März 2013 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Einzelrichter: Schneider </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Monn </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>