<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.00748</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Marco Spadin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Steinbrüchel Hüssy, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Grossmünsterplatz 8, 8001 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1969 geborene X.___, ohne Ausbildung und seit September 2012 arbeitslos (Urk. 9/15/99-100 S. 2 und Urk. 9/15/97-98 S. 2), rutschte am 16. März 2014 in der Badewanne aus, wobei er auf das Gesäss fiel und sich den Rücken und Hinterkopf in der Badewanne anschlug (Urk. 9/15/131). Am 1. Juni 2015 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/12). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog unter anderem die Akten der Unfallversicherung bei (Urk. 9/15) und klärte die erwerblichen sowie medizinischen Verhältnisse ab. Am 14. Januar 2016 infor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mierte die IV-Stelle den Versicherten über den Abschluss der Arbeitsvermitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung, da es nicht gelungen sei, ihn innert angemessener Zeit in den Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt zu integrieren (Urk. 9/26). Mit Vorbescheid vom 17. März 2016 (Urk. 9/31) stellte die IV-Stelle die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht, wogegen der Versicherte unter Beilage des Berichts von Dr. med. Y.___, Arzt für Allgemeine Medizin FMH, vom 20. August 2015 (Urk. 9/41) Einwand (Urk. 9/40) erhob. Mit Verfügung vom 24. Mai 2016 (Urk. 2) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess der Versicherte unter Beilage diverser Arztzeugnisse (Urk. 3/9) am 27. Juni 2016 Beschwerde (Urk. 1) erheben und beantragen, die Verfügung vom 24. Mai 2016 sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass ein invalidisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">render Gesundheitsschaden vorliege; die Beschwerdegegnerin sei zur Prüfung der gesetzlichen Versicherungsleistungen zu verpflichten. Eventuell sei die ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannte Verfügung aufzuheben und die Sache zur umfassenden Feststellung des Sachverhalts sowie zur Neubeurteilung an die Beschwerdegegnerin zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen (S. 2). Am 30. August 2016 teilte der Beschwerdeführer dem Gericht mit, dass die behandelnden Ärzte des Medizinischen Zentrums Z.___ un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terdessen einen chronifizierten Verlauf der in der Beschwerdeschrift erwähnten posttraumatischen Belastungsstörung diagnostiziert und daher die Diagnose ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner andauernden Persönlichkeitsveränderung nach Extrembelastung gestellt hätten (Urk. 6). Mit Beschwerdeantwort vom 6. September 2016 (Urk. 8) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer gleichentags mitgeteilt wurde (Urk. 10). Mit Eingaben vom 12. April und 21. Juni 2017 (Urk. 11 und Urk. 13) reichte der Beschwerdeführer die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richte der Psychiatrischen Universitätsklinik A.___ vom 27. März sowie 17. Mai 2017 (Urk. 12 und Urk. 14) ein, was der Beschwerdegegnerin am 23. Juni 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Unfallversicherung erbrachte vorerst die gesetzlichen Leistungen und stellte diese unter Hinweis darauf, dass der unmittelbar vor dem Unfall bestehende Zustand spätestens im November 2014 wieder erreicht gewesen sei, mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 6. Mai 2015 (Urk. 9/11/1-3) per November 2014 ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen gu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Invaliditätsbemessung kommt es jedenfalls im psychiatrischen Kontext grundsätzlich nicht auf die Diagnose an, sondern einzig darauf, welche Auswirkungen eine Erkrankung auf die Arbeitsfähigkeit hat. Schliesslich kann die psychiatrische Begutachtung von der Natur der Sache her nicht ermessens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frei erfolgen; sie eröffnet der sachverständigen Person deshalb praktisch immer einen gewissen Spielraum, innerhalb welchem verschiedene Interpretationen möglich, zulässig und im Rahmen einer Exploration lege artis zu respektieren sind (vgl. statt vieler Bundesgerichtsurteil 9C_190/2016 vom 20. Juni 2016 E. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eingliederungsmassnahmen wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihre leistungsabweisende Verfügung (Urk. 2) damit, dass beim Beschwerdeführer psychosoziale Belastungsfaktoren vorlägen, welche das psychische Leiden teilweise ausgelöst hätten und aktuell aufrechterhielten, weshalb kein invalidisierender Gesundheitsschaden ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen sei. Zudem bestehe aus somatischer Sicht eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt, die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin habe sich mit seinen Vorbringen im Einwand nicht auseinan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dergesetzt, weshalb sie den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt habe und die angefochtene Verfügung aufzuheben sei. Von einer Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin zwecks Neubeurteilung sei indes abzusehen, da eine solche einen formalistischen Leerlauf darstellen würde und der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer an einer beförderlichen Beurteilung interessiert sei (Urk. 1 S. 6 ff. Ziff. 8-13). Im Weiteren ergebe sich aus dem Bericht des Z.___ vom 3. Februar 2016, dass der psychische Gesundheitsschaden von psychosozialen Belastungsfaktoren los</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelöst sei und eine längerdauernde Arbeitsunfähigkeit nach sich ziehe, weshalb die gegenteiligen Sachverhaltsfeststellungen der Beschwerdegegnerin unrichtig seien (S. 8 Ziff. 14-16). Schliesslich habe die Beschwerdegegnerin bezüglich des körperlichen Gesundheitsschadens auf die Verfügung der Suva vom 6. Mai 2015 abgestellt und die entsprechenden Ausführungen von Dr. Y.___ vom 20. August 2015 unter Hinweis darauf, dass diese nicht aktuell seien, nicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rücksichtigt. Letztere datierten drei Monate nach der Suva-Verfügung, und es wäre zudem Sache der Beschwerdegegnerin gewesen, einen aktuelleren Bericht hinsichtlich der körperlichen Beschwerden einzuholen (S. 9 f. Ziff. 18-21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit der Beschwerdeführer in formeller Hinsicht eine Verletzung des An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, BV) rügt, weil sich die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) nicht effektiv mit den Vorbringen im Einwand auseinandergesetzt habe (Urk. 1 S. 6 f. Ziff. 10 ff.), ist festzuhalten, dass eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs ausnahmsweise als geheilt gelten kann, wenn der Betroffene - wie hier – die Möglichkeit erhielt, sich vor einer Rechtsmittelinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie auch die Rechtslage frei überprüfen kann. Unter diesen Voraussetzungen ist selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchs auf rechtliches Gehör von einer Heilung des Mangels auszugehen, wenn die Rückweisung der Sache zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem Interesse der betroffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 137 I 195 E. 2.3.2, 136 V 117 E. 4.2.2.2; ferner etwa Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtsurteil 8C_416/2015 vom 30. September 2015 E. 4.4.3); dies ist vorliegend erklärtermassen der Fall.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des Verfahrens der Unfallversicherung wies Kreisarzt Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie FMH, in sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner Aktenbeurteilung vom 24. Oktober 2014 (Urk. 9/15/49-50) darauf hin, der Beschwerdeführer sei bezogen auf das Unfallereignis vom 16. März 2014 für leichte körperliche Arbeiten zu 100 % respektive vollschichtig arbeitsfähig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Aktenbeurteilung vom 31. März 2015 (Urk. 9/15/20-22) hielt der Kreis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt an der 100%igen Arbeitsfähigkeit für leichte körperliche Tätigkeiten ab 10. November 2014 fest und wies zudem darauf hin, dass sich die von Dr. Y.___ am 22. März 2015 postulierte Arbeitsunfähigkeit von 50 % (vgl. Urk. 9/15/23) überwiegend auf krankheits- und nicht auf unfallbedingte Gründe bezogen habe (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Hausarzt des Beschwerdeführers, Dr. Y.___, führte in seinem Bericht vom 20. August 2015 betreffend Verlauf und aktuellen Zustand der Unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzung vom 16. März 2014 (Urk. 9/41) aus, das Hauptproblem sei immer noch ein durch die Schulterkontusion rechts ausgelöster und in der Folge chronifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierter, aktuell andauernder Schulter- und Armschmerz rechts mit Ausstrahlung bis in die rechte Hand. Der Beschwerdeführer sei deswegen beim Gebrauch des rechten Arms, aber auch nachts beim Liegen, weiterhin schmerzhaft behindert. Zusätzlich bestünden chronische muskuläre Verspannungsschmerzen im Na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cken-Schulter-Bereich mit dadurch bedingten Kopfschmerzen (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Y.___ wies weiter darauf hin, dass die Röntgenbilder der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule (vom 28. März 2014) keine unfallbedingten knöchern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Verletzungen, hingegen deutliche degenerative Veränderungen der unteren HWS gezeigt hätten, was auch im MRI der HWS vom 28. August 2014 bestätigt worden sei. Das MRI des Schädels/Gehirns vom 5. Mai 2014 sei unauffällig ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesen. Die MRI-Arthrografie der rechten Schulter habe lediglich in einer über dem Schultergelenk durchlaufenden Sehne (Supraspinatussehne) einen teilwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen Einriss gezeigt, der für die Symptome aber kaum verantwortlich sei. Die Ultraschalluntersuchung der rechten Schulter vom 12. November 2014 habe zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nächst den Einriss bestätigt; in der Nachkontrolle vom 3. Dezember 2014 sei nur noch eine Vernarbung und kein Einriss mehr beschrieben worden (S 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Bericht vom 3. Februar 2016 (Urk. 9/29/6-8) stellten med. pract. C.___, Assistenzärztin Psychiatrie und Psychotherapie, Dr. phil. D.___, klinischer Psychologe, und Msc E.___, Psychologin FSP, vom Medizinischen Zentrum Z.___ folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1), bestehend seit 14.09.2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Schulterschmerzen rechts, bestehend seit 16.03.2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Unfall am 16.03.14 (Ausrutschen in Badewanne, Kontusio Lendenwirbelsäule, Hinterkopf, hausärztliche Versorgung, keine Frak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">turen)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Schmerzen Schulter und Arm rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">keine</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Fachpersonen des Medizinischen Zentrums Z.___ hielten fest, der Beschwerdeführer sei in der emotio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nellen Kontaktaufnahme gehemmt, depressiv-resigniert, affektiv unkontrolliert und kognitiv in Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit und Gedächtnis verlangsamt respektive deutlich eingeschränkt. Es bestehe eine deutliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesslichkeit, wobei das Denken formal beweglich, inhaltlich jedoch problem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentriert sei. Anzeichen für psychotische Erlebnisweisen (Wahn, Wahrneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mungs- und Ich-Störungen) seien nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer sei sehr motiviert in seiner Therapie, und es könne mit einer Zustandsbesserung gerechnet werden. Die depressive Störung könnte mit medikamentöser und psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotherapeutischer Behandlung reduziert werden, wobei sich die erhöhte psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chosoziale Belastung sowie die Schmerzen negativ auf die vorsichtig positive Prognose für die depressive Symptomatik auswirken könnten (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter wurde darauf hingewiesen, dass die beim Beschwerdeführer bestehenden Durchschlafstörungen, die Appetitlosigkeit und Konzentrationsminderung, das schlechte Kurzzeitgedächtnis, die Müdigkeit, das Gedankenkreisen, die Lust- und Interessenlosigkeit, der Rückzug, die Antriebslosigkeit und Traurigkeit, es ihm nicht erlaubten, seinen Arbeitsaufgaben erfolgreich nachzugehen, weshalb die Einschränkung der Leistungsfähigkeit 100 % betrage. Ferner sei die psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chosoziale Belastung (Arbeitslosigkeit, Betreibung wegen Alimenten, konflikt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reiche Beziehung zur Ex-Frau) aktuell erhöht. Schliesslich sei auch die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übung einer behinderungsangepassten Tätigkeit nicht zumutbar, wobei die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit beziehungsweise die Zumutbarkeit von angepassten Tätigkeiten in drei Monaten neu zu evaluieren sei (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 28. Februar bis 4. Mai 2017 – nach Erlass der angefochtenen Verfügung vom 24. Mai 2016 - war der Beschwerdeführer in der Psychiatrischen Uniklinik A.___ hospitalisiert. Im entsprechenden Verlaufsbericht vom 27. März 2017 (Urk. 12) wurden die Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen einer paranoiden Schizophrenie (ICD-10 F20.0) sowie anamnestisch einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS; ICD-10 F43.1) gestellt, wobei da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rauf hingewiesen wurde, dass das Bestehen einer PTBS noch nicht abschliessend beurteilt werden könne. Der Beschwerdeführer habe „im Verlauf des stationären Aufenthaltes“ über psychotische Symptome berichtet, und die Verfolgungsideen hätten sich anfangs vor allem auf einen ihm unbekannten libanesischen Landsmann bezogen; „im Verlauf der Behandlung“ hätten sich diese Ideen auf Mitpatienten und weitere Personen ausgeweitet (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im A.___-Austrittsbericht vom 17. Mai 2017 (Urk. 14) wurden die Diagnosen der paranoiden Schizophrenie sowie der PTBS bestätigt. Zusätzlich wurden Pa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nikattacken infolge Akathisie bei Antipsychotika im Niedrigdosisbereich 04/2017 aufgeführt, und es wurden ausserdem chronische Kopf- und Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen nach Sturz in der Badewanne 2014 genannt. Der Eintritt in die Kli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nik sei freiwillig auf Zuweisung der ambulanten Psychiaterin med. pract. C.___ aufgrund einer posttraumatischen Belastungsstörung mit Verfolgungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ängsten vor dem Hintergrund einer psychosozialen Belastungssituation erfolgt (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was zunächst die vom Beschwerdeführer im Beschwerdeverfahren eingereichten Berichte der Psychiatrischen Uniklinik A.___ (Urk. 12 und Urk. 14) betrifft, ist im Grundsatz festzuhalten, dass für die richterliche Beurteilung eines Falles grundsätzlich die tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit der angefochtenen Verwaltungsverfügung – hier am 24. Mai 2016 (Urk. 2) – massgebend sind (BGE 121 V 366 E. 1b mit Hinweisen). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tatsachen, die sich erst später verwirklichen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind insoweit zu berücksichtigen, als sie mit dem Streitgegenstand in engem Sachzusammenhang stehen und ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eignet sind, die Beurteilung im Zeitpunkt des Verfügungserlasses zu beeinflus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen (BGE 121 V 362 E. 1b; für viele etwa Bundesgerichtsurteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_279/2015 vom 27. August 2015 E. 3.2.1 mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die vorerwähnten A.___-Berichte (Urk. 12 und 14) datieren vom 27. März und 17. Mai 2017, mithin mehr als zehn Monate nach Erlass der angefochtenen Verfügung (24. Mai 2016, Urk. 2) und beziehen sich zudem auf die stationäre Behandlung in der Zeit vom 28. Februar bis 4. Mai 2017 (Urk. 14 S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Während im Austrittsbericht der Psychiatrischen Uniklinik A.___ (vom 17. Mai 2017) über den stationären Aufenthalt ab Ende Februar 2017 (Urk. 14) neu die Diagnosen einer paranoiden Schizophrenie sowie einer PTBS (Intrusionen, Flashbacks, Hyperarousal, Hyper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vigilanz und Albträume; zudem wahnhaftes Erleben mit konkreten Verfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsideen [libanesischer Landsmann, Mitpatient, Partner der Ex-Frau], Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">giftungsideen sowie akustische Halluzinationen) gestellt wurden, waren im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt des Medizinischen Zentrums Z.___ (vom 3. Februar 2016, welcher weniger als vier Monate vor Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügungserlass erging, Urk. 9/29/6-8) Hinweise auf psychotische Erlebnisweisen noch ausdrücklich verneint worden (S. 2). Ebensowenig war von einer PTBS respektive von entsprechenden Flashbacks die Rede, obschon im Rahmen der Anamnese Gewalterfahrungen sowie Krieg während der Schulzeit erwähnt wur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (S. 1). Auch in den übrigen medizinischen Akten finden sich keine Hinweise auf von Halluzinationen begleitete paranoide Wahnvorstellungen oder auf traumatisierende Ereignisse; solche wurden vom Beschwerdeführer etwa auch in den persönlichen Gesprächen mit Mitarbeitern der Unfallversicherung oder der Beschwerdegegnerin nicht thematisiert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor diesem Hintergrund ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b) davon auszugehen, dass sich die neu diagnostizierte pa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ranoide Schizophrenie, die Panikattacken und die PTBS (zu Nachweis bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise Herleitung und Begründung der Diagnose, namentlich zum auslö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senden Trauma und zur Latenzzeit zwischen initialer Belastung und Auftreten der Störung, vgl. BGE 142 V 342 E. 5.2.2) – soweit gegeben - jedenfalls erst nach Erlass der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) manifestiert haben. Entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chendes gilt für die laut Beschwerdeführer (Urk. 6) vom Medizinischen Zentrum Z.___ unterdessen offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar neu diagnostizierte Persönlichkeitsveränderung nach Extrembelastung. Die seitherige gesundheitliche Entwicklung wird von der streitigen Verfügung nicht mehr erfasst. Nicht weiter führt in diesem Zusammenhang der Hinweis des Rechtsvertreters vom 21. Juni 2017, wonach die behandelnde Psychologin der Psychiatrischen Uniklinik A.___, Msc F.___, auf Nachfrage davon ausgehe, dass die paranoide Schizo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phrenie seit mehreren Jahren bestehe (Urk. 13 S. 1 unten); eine entsprechende Aussage der Psychologin findet sich weder im A.___-Bericht vom 27. März 2017 (Urk. 12) noch in jenem vom 17. Mai 2017 (Urk. 14). Im Übrigen wies der Rechtsvertreter am 12. April 2017 selber darauf hin, dass sich der Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand des Beschwerdeführers seit Anhängigmachung des Beschwerdeverfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rens verschlechtert habe (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die im Bericht des Medizinischen Zentrums Z.___ vom 3. Februar 2016 diagnostizierte mittelgradige depressive Episode (vgl. E. 4.3) angeht, gilt nach aktueller bundesgerichtlicher Praxis Folgendes: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei leichten bis mittelschweren Störungen aus dem depressiven Formenkreis, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wird </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">praxisgemäss ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen, dass - aufgrund der nach gesicherter psychiatrischer Erfahrung re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelmässig guten Therapierbarkeit - hieraus keine invalidenversicherungsrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich relevante Einschränkung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Arbeitsfähigkeit resultiert (statt vieler BGE 140 V 193 E. 3.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Den leichten bis mittelschweren depressiven Erkrankungen fehlt es, solange sie therapeutisch angehbar sind, an einem hinreichenden Schwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad der Störung, um diese als invalidisierend anzusehen. Nur in der - seltenen, gesetzlich verlangten Konstellation mit Therapieresistenz - ist den no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rmativen Anforderungen des Art. 7 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 zweiter Satz ATSG für eine objektivierende Betrachtungs-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Prüfungsweise Genüge getan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ein solcher Sachverhalt muss überwiegend wahrscheinlich und darf nicht lediglich nicht auszuschliessen sein. Zudem muss die Therapie in dem Sinne konsequent gewesen sein, als die aus fachärztlicher Sicht indizierten zumutbaren (ambulanten und stationären) Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlungsmöglichkeiten in kooperativer Weise optimal und nachhaltig ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schöpft worden sind (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 140 V 193 E. 3.3, ferner unlängst Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 8C_753/2016 vom 15. Mai 2017 E. 4.3 mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit wird – so das Bundesgericht – bei leichten bis mittelschweren depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Erkrankungen nicht im Sinne eines Regel/Ausnahmemodells (wie es die aufgegebene Rechtsprechung zu den somatoformen Schmerzstörungen und ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichbaren psychosomatischen Störungen kannte) eine Vermutung der Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">windbarkeit der gesundheitlichen Beeinträchtigung geschaffen, die einem er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebnisoffenen Beweisverfahren entgegensteht. Vielmehr fehlt es einer solchen psychischen Beeinträchtigung – solange therapeutisch angehbar – bereits diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosebedingt an einem hinreichenden Schweregrad, um als invalidisierender Gesundheitsschaden zu gelten (vorerwähntes Urteil 8C_753/2016 E. 4.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beginn der mittelgradigen depressiven Episode wurde im Bericht des Medizinischen Zentrums Z.___ mit dem 14. September 2015 angegeben (Urk. 9/29/6-8 S. 1), mithin gerade einmal acht Monate vor Erlass der in Frage stehenden Verfügung (Urk. 2). An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesichts dieses erst relativ kurze Zeit andauernden Geschehens kann (noch) nicht von einer chronischen depressiven Störung ausgegangen werden. Auch rechneten die Fachpersonen des Medizinischen Zentrums Z.___ mit einer Besserung des psychischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stands und empfahlen eine erneute Evaluierung der Arbeitsfähigkeit nach drei Monaten (Urk. 9/29/6-8 S. 2 und S. 3). Im Übrigen begab sich der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer gemäss eigenen Angaben (Januar 2016) nur alle 14 Tage zur psycholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischen Behandlung ins Medizinischen Zentrums Z.___ (Urk. 9/32 S. 4); ein solches Therapieintervall vermag den bundesgerichtlichen Anforderungen an eine konsequente Depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionsbehandlung nicht zu genügen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_454/2013 vom 29. Oktober 2013 E. 4.1), beziehungsweise es liegt (noch) keine Therapieresistenz im Sinne einer auf Standardtherapieverfahren nicht ansprechenden Depression vor (zu den Begriffen der Chronizität und der Therapieresistenz G.___ et al., Der Begriff der Therapieresistenz bei unipolaren depressiven Störungen aus medizinischer Sicht – eine Standortbestimmung im Nachgang zu BGE 9C_13/2016, in: HAVE 3/2017 S. 266-274). In psychiatrische stationäre Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung begab sich der Beschwerdeführer erst nach Anhängigmachen der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde (vgl. Urk. 14 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei dieser Sachlage kann der depressiven Störung invalidenversicherungsrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich keine Relevanz beigemessen werden, weshalb die Annahme einer Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit insoweit ausser Betracht fällt. Entsprechend kann die Frage nach der Mitbeteiligung von psychosozialen Faktoren (vgl. Urk. 1 S. 8 Ziff. 16 und Urk. 2) offenbleiben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In somatischer Hinsicht attestierte der Kreisarzt der Unfallversicherung am 24. Oktober 2014 unter Hinweis auf fehlende objektivierbare Pathologien so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wohl bei der otologischen, der neurologischen als auch der bildgebenden Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tersuchung eine 100%ige Arbeitsfähigkeit für leichte körperliche Tätigkeiten seit 10. November 2014 (Urk. 9/15/20-22 S. 3, Urk. 9/15/49-50 S. 1 und insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere Urk. 9/15/78-80 S. 3). Dr. med. H.___, Fachärztin FMH Ohren-, Na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen-, Halskrankheiten, speziell Hals- und Gerichtschirurgie, hielt im Juli 2014 fest, dass die objektive Prüfung des peripheren vestibulären Systems keine Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise auf eine Pathologie ergeben habe. Im Weiteren habe das MRI des Schä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dels und der Schulter keine pathologischen Resultate geliefert, und der neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gische Status sei ebenfalls unauffällig gewesen (Urk. 9/15/85-86). Dr. med. I.___, Rheumatologie und Physikalische Medizin FMH, erwähnte im Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2014 eine mögliche kleine intratendinöse Partialruptur (nicht transmural) der Supraspinatussehne rechtsseitig, wobei er darauf hinwies, dass er keine Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsunfähigkeit attestiert habe beziehungsweise leichte körperliche Tätigkeiten ohne Überkopfarbeiten medizinisch theoretisch zumutbar seien (Urk. 9/15/ 40-41). Der Neurologe Dr. J.___ verneinte im Juni 2014 (Urk. 9/15/89-90) insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere sensomotorische Ausfälle, neurologische Ausfälle im Bereich der unte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Extremitäten, Pyramidenzeichen, einen Nystagmus sowie Abnormitäten im Augenhintergrund und beschrieb mittellebhafte und symmetrische Reflexe, eine normale Vibrationsempfindung sowie ein symmetrisches Gehör und Gangbild (betreffend die von </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. J.___ empfohlene otoneurologische Untersuchung, vgl. Urk. 9/15/85-86). Die von Dr. J.___ am 17. Oktober 2014 (Urk. 9/15/55) auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geworfene Frage nach einer Rotatorenmanschetten-Läsion im Bereich der lan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Bizepssehne wurde von Dr. I.___ im November 2014 beantwortet, und es wurde eine diesbezügliche Arbeitsunfähigkeit wie erwähnt verneint (Urk. 9/15/40-41). Der Hausarzt Dr. Y.___ bestätigte die Einschätzung des Kreisarztes der Unfallversicherung, indem er in seinem Bericht vom 20. August 2015 (Urk. 9/41) zuhanden der damaligen Rechtsvertreterin festhielt, dass Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzungsfolgen, die dem Unfall vom 16. März 2014 noch zugeordnet werden könnten, nicht mehr bestünden. Im Weiteren wies er darauf hin, dass die Rönt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genbilder der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule keine unfallbedingten knö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chernen Verletzungen gezeigt hätten, das MRI des Schädels und Gehirns un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auffällig gewesen sei und der teilweise Einriss der Supraspinatussehne für die beklagten Beschwerden kaum verantwortlich sein könne respektive nur noch eine entsprechende Vernarbung und kein Einriss mehr bestehe. Was die im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt erwähnten deutlichen degenerativen Veränderungen der unteren HWS be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trifft, standen diese im August 2015 nicht im Vordergrund; vielmehr waren gemäss den Angaben des Hausarztes die Schulter- und Armbeschwerden das Hauptproblem. In die gleiche Richtung deutet auch der A.___-Austrittsbericht vom 17. Mai 2017 (Urk. 14), gemäss welchem der Beschwerdeführer in somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Hinsicht lediglich auf Kopf- und Schulterschmerzen, nicht jedoch auf Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden im Bereich der unteren HWS hingewiesen hat, und solche Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den auch im Zusammenhang mit dem somatischen respektive dem neurologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Befund (S. 3) nicht thematisiert worden sind. Im Übrigen kommt den vom Hausarzt Dr. Y.___ in seinem früheren Bericht vom 22. März 2015 (Urk. 9/15/23) als krankheitsbedingte Beschwerden genannten Hitzegefühlen im Kopf sowie der Laktoseintoleranz keine die Arbeitsfähigkeit einschränkende Wirkung zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b) da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von auszugehen, dass der Beschwerdeführer in leichten körperlichen Tätigkeiten zu 100 % arbeitsfähig ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In erwerblicher Hinsicht ergibt sich, dass der Beschwerdeführer, welche über keine Ausbildung verfügt, vor Eintritt seiner Arbeitslosigkeit im September 2012 im Fahrzeughandel als Autoeinkäufer und –verkäufer respektive als Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bearbeiter tätig war (Urk. 9/15/99-100 S. 1). Diese angestammte Tätigkeit ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht einer leichten körperlichen Arbeit, weshalb keine Einschränkung des Leistungsvermögens besteht und keine Invalidität vorliegt. Die Verfügung vom 24. Mai 2016 (Urk. 2) erweist sich als rechtens, was zur Abweisung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Marco Spadin</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSchleiffer Marais</p></div> </div></body></html>