<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">9C_460/2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 29. Juni 2009 </div> <div class="para">II. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter U. Meyer, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Borella, Seiler, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber R. Widmer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">V.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwältin Claudia Starkl, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle Luzern, Landenbergstrasse 35, 6005 Luzern, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern </div> <div class="para">vom 8. April 2009. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass die IV-Stelle Luzern nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren dem 1968 geborenen, an Torticollis spasmodicus leidenden V.________ mit Verfügung vom 19. Februar 2008 bei einem Invaliditätsgrad von 42 % rückwirkend ab 1. Juli 2005 eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zugesprochen hat, </div> <div class="para">dass das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern die hiegegen eingereichte Beschwerde, mit welcher V.________ zur Hauptsache die Zusprechung mindestens einer halben Invalidenrente hatte beantragen lassen, mit Entscheid vom 8. April 2009 abgewiesen hat, </div> <div class="para">dass der Versicherte mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten den vorinstanzlich gestellten Hauptantrag erneuert und eventualiter die Rückweisung der Sache zu weiteren Abklärungen und neuer Verfügung an die IV-Stelle verlangt, </div> <div class="para">dass die Vorinstanz unter Hinweis auf die Verfügung der IV-Stelle die Bestimmungen und Grundsätze über den Anspruch auf eine Invalidenrente und deren Umfang (<span class="artref">Art. 28 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 IVG</span>), die Bemessung des Invaliditätsgrades bei erwerbstätigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode (<span class="artref">Art. 16 ATSG</span>; SR 830.1) sowie die Bedeutung ärztlicher Auskünfte für die Belange der Invaliditätsschätzung (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=36&amp;from_date=23.06.2009&amp;to_date=12.07.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-256%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page256">BGE 125 V 256</a> E. 4 S. 261) richtig wiedergegeben hat, weshalb darauf verwiesen wird, </div> <div class="para">dass das Verwaltungsgericht in einlässlicher und sorgfältiger Würdigung der medizinischen Unterlagen, insbesondere gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten des Instituts X.________ für forensische Psychiatrie und Psychotherapie vom 23. November 2006 festgestellt hat, der Beschwerdeführer sei mit Rücksicht auf den Gesundheitsschaden noch zu 60 % arbeitsfähig, entsprechend fünf Tagen in der Woche zu sieben Arbeitsstunden mit einer Leistungseinschränkung von 30 %, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer nicht darzulegen vermag, inwiefern die Vorinstanz den rechtserheblichen medizinischen Sachverhalt offensichtlich unrichtig oder auf einer Bundesrechtsverletzung beruhend ermittelt haben soll (Art. 97 Abs. 1 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 95 lit. a BGG</span>), weshalb das Bundesgericht an die Feststellung des kantonalen Gerichts betreffend den Grad der Arbeitsunfähigkeit gebunden ist (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>; vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=36&amp;from_date=23.06.2009&amp;to_date=12.07.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-V-393%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page393">BGE 132 V 393</a> E. 3.2 S. 397), </div> <div class="para">dass sich die diesbezüglichen Ausführungen im Wesentlichen in einer im Rahmen der geltenden Überprüfungsbefugnis des Bundesgerichts unzulässigen, appellatorischen Kritik an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung erschöpfen, </div> <div class="para">dass die Verwaltung den massgebenden Sachverhalt umfassend abgeklärt hat, wie im angefochtenen Entscheid zutreffend festgehalten wurde, weshalb sich die vom Versicherten beantragte Abklärung in einer Beruflichen Abklärungsstelle (BEFAS) erübrigt, </div> <div class="para">dass der von der Vorinstanz gestützt auf die Tabellenlöhne gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung 2004 vorgenommene Einkommensvergleich, der zu einem Invaliditätsgrad von 43 % und damit zum Anspruch auf eine Viertelsrente führte, soweit einer letztinstanzlichen Überprüfung zugänglich, zu keiner Korrektur Anlass gibt, </div> <div class="para">dass das kantonale Gericht namentlich zu Recht auf die Vornahme eines leidensbedingten Abzugs vom Invalideneinkommen verzichtet hat, weil die von der Rechtsprechung umschriebenen Voraussetzungen für eine Reduktion des Tabellenlohns (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=36&amp;from_date=23.06.2009&amp;to_date=12.07.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-V-75%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page75">BGE 126 V 75</a> E. 5b S. 79 ff.) lediglich mit Bezug auf die Tatsache, dass der Versicherte nur noch teilzeitlich arbeiten kann, als erfüllt betrachtet werden könnten, </div> <div class="para">dass aufgrund dieses Umstandes nur ein geringfügiger Abzug von 5 % in Betracht fallen könnte, womit kein Invaliditätsgrad von mindestens 50 % resultieren würde, </div> <div class="para">dass der Hinweis auf das Urteil I 2/01 des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 24. Januar 2002 an diesem Ergebnis nichts ändert, wie bereits die Vorinstanz dargelegt hat, </div> <div class="para">dass selbst bei Gewährung eines 15%igen Abzuges der Schwellenwert von 50 % nicht erreicht wird, wie nachfolgender Einkommensvergleich zeigt (Prozentuale Abweichung zwischen dem tatsächlichen Valideneinkommen von Fr. 53'611.- und dem Tabellenlohn von Fr. 61'607.60 = 12,28 %; für die Parallelisierung der Vergleichseinkommen abgezogen werden kann gemäss dem zur Publikation in BGE 135 V vorgesehenen Urteil 8C_652/2008 vom 8. Mai 2009 der 5 % übersteigende Anteil, im vorliegenden Fall somit 7,28 %; es resultiert damit ein Invalideneinkommen von Fr. 53'601.66 (100 %) bzw. Fr. 32'161.- bei einer hier zumutbaren Erwerbstätigkeit von 60 %; nach dem geltend gemachten leidensbedingten Abzug von 15 % resultieren ein Invalideneinkommen von Fr. 27'336.85 [85 % x Fr. 32'162.-] und eine Erwerbseinbusse von Fr. 26'275.- [Fr. 53'611.- / Fr. 27'336.-]; der Invaliditätsgrad beläuft sich alsdann auf 49 % [Fr. 26'275.- x 100] : Fr. 53'611.-), </div> <div class="para">dass die Gerichtskosten entsprechend dem Ausgang des Verfahrens dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>) und ein Anspruch auf eine Parteientschädigung für das kantonale und das letztinstanzliche Verfahren entfällt, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, der Ausgleichskasse Luzern und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 29. Juni 2009 </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Meyer Widmer </div> </div></body></html>