<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="file:///L:/LOGO/DOPPLEU3.BMP"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2006.01017</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Pfiffner Rauber als Einzelrichterin</p><p>Gerichtssekretärin Schnellmann</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 20. März 2007</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Sozialdienst, Zweckverband Soziale Dienste für Erwachsene im Bezirk Uster</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Vormund </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren 1967 (Urk. 11/2 S. 1 Ziff. 3), leidet seit seiner Geburt an einer infantilen Zerebralparese mit symptomatischer Epilepsie, schwerster Intel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ligenzminderung sowie Tetraparese und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tetraspastik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 11/184 S. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. A). Nachdem ihn seine Eltern am 19. August 1967 erstmals bei der Invalidenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherung angemeldet hatten (vgl. Urk. 11/2 S. 3), sprach ihm die Sozialversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, verschiedene Versicherungsleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen zu (vgl. Urk. 11/1 ff., Rente, Hilflosenentschädigung, medizinische Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men, Hilfsmittel). Mit Verfügung vom 3. August 2001 lehnte sie so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dann die Kostengutsprache für einen Toiletten-Sitzschalen-Stuhl ab (Urk. 11/178). Diese Verfügung ist in Rechtskraft erwachsen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Einreichung einer Offerte betreffend Dusch- und Toilettenrollstuhl vom 14. Juli 2006 beantragte der Vormund des Versicherten bei der Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum zweiten Mal, es seien die Kos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten für den Dusch- und Toilettenrollstuhl zu übernehmen (Urk. 11/208 S. 1 f.). Mit Vorbescheid vom 4. September 2006 trat die IV-Stelle auf das Leistungsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehren nicht ein (Urk. 11/213), was sie mit Verfügung vom 8. November 2006 bestätigte (Urk. 11/218).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen die Verfügung vom 8. November 2006 (Urk. 11/218) erhob der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte am 15. November 2006 Beschwerde und beantragte sinngemäss die Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hebung des angefochtenen Entscheides sowie die Kostengutsprache für einen Dusch- und Toilettenstuhl (Urk. 1). Mit Verfügung vom 28. November 2006 wurde dem Beschwerdeführer beziehungsweise seinem Vertreter Nachfrist zur Einreichung einer Vollmacht beziehungsweise einer Ernennungsurkunde ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzt (Urk. 3). Diese wurde mit Eingabe vom 30. November 2006 nachgereicht (Urk. 6). Mit Beschwerdeantwort vom 9. Februar 2007 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde (Urk. 10). Daraufhin wurde der Schriftenwechsel mit Verfügung vom 13. Februar 2007 als geschlossen erklärt (Urk. 12).</span></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Die Einzelrichterin zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="VV188"></span><span id="IV110"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde richtet sich gegen den vorinstanzlichen Nichteintretensent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid. Das Sozialversicherungsgericht hat daher zu prüfen, ob die Vorinstanz zu Recht auf die bei ihr erhobene Einsprache nicht eingetreten ist. Dagegen kann auf den in der Beschwerde gestellten materiellen Antrag nicht eingetreten werden (BGE 132 V 76 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 1.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist vorliegend die Frage, ob die Beschwerdegegnerin zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">recht einen Nichteintretensentscheid erlassen hat beziehungsweise, ob sie ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtet gewesen wäre, das Gesuch des Beschwerdeführers aufgrund von ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">änderten Umständen materiell zu prüfen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesetz und Verordnung enthalten keine Vorschriften über die materiellrecht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Revision von Eingliederungsleistungen wegen einer seit ihrer Zusprechung eingetretenen Veränderung der Verhältnisse. Ebenso wenig ist geregelt, unter welchen Voraussetzungen im Falle einer vorangegangenen Verweigerung von Eingliederungsleistungen ein neues Gesuch entgegenzunehmen und zu prüfen ist. In BGE 105 V 173 hat das Eidgenössische Versicherungsgericht entschieden, dass Eingliederungsleistungen gleich wie Renten und Hilflosenentschädigungen zu behandeln sind und dass demzufolge Art. 41 des Bundesgesetzes über die In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">validenversicherung; IVG (seit 1. Januar 2003: Art. 17 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG) sowie die dazuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hörigen Verordnungsbestimmungen in analoger Weise auch auf die Revision von Eingliederungsleistungen angewendet werden müssen. Art. 87 Abs. 4 IVV betrifft - trotz seiner Stellung im Abschnitt E « Die Revision der Rente und der Hilflosenentschädigung» - zwar nicht die eigentliche materiellrechtliche Revi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sion laufender Leistungen, sondern einen andern Sachverhalt, nämlich die Neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prüfung nach vorangegangener Leistungsverweigerung. Es rechtfertigt sich aber, die vorerwähnte Rechtsprechung auch auf Art. 87 Abs. 4 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) auszudehnen und diese Bestimmung ebenfalls in analoger Weise auf Eingliederungsleistungen anzuwenden. Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der dortigen Verweisung auf Art. 87 Abs. 3 IVV ist daher, wenn eine Eingliederungsleistung verweigert wurde, eine neue Anmeldung nur zu prüfen, wenn die versicherte Person glaubhaft macht (vgl. BGE 130 V 67 ff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 5.2, 72 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2.2 mit Hinweisen), dass sich die tatsächlichen Verhältnisse in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert haben (BGE 125 V 412 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2b, 109 V 122 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 3a; AHI 2000 S. 233 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 1b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Analogie zur Rechtsprechung betreffend die Revision beziehungsweise die Neuanmeldung bei Eingliederungsmassnahmen ist davon auszugehen, dass die gleichen Grundsätze auch für die Neubeurteilung eines Anspruchs auf Hilfsmit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tel heranzuziehen sind. Wurde die Kostenübernahme für ein Hilfsmittel verwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gert wurde, ist demnach eine neue Anmeldung beziehungsweise ein neues Kos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenübernahmegesuch nur zu prüfen, wenn die versicherte Person glaubhaft darstellt, es hätten sich seit Erlass des letzten materiellen Entscheides die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hältnisse verändert. Davon ging auch die Beschwerdegegnerin aus (vgl. Urk. 2 S. 1 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Frage beurteilt sich durch einen Vergleich der Verhältnisse im Zeitpunkt des Erlasses der ersten Verfügung betreffend den Dusch- und Toilettenrollstuhl vom 3. August 2001 (Urk. 11/178 S. 3 f.) mit demjenigen im Zeitpunkt des Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lasses der Verfügung vom 8. November 2006 (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin begründete den Nichteintretensentscheid vom 8. No</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2006 damit, dass seit Erlass des letzten materiellen Entscheides betref</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fend Dusch- und Toilettenrollstuhl vom 3. August 2001 (vgl. Urk. 11/178 S. 3 f.) keine veränderten Tatsachen vorliegen würden. Der damalige Entscheid sei gestützt auf das Schreiben des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV; Urk. 11/172) getroffen worden, worauf auch bezüglich des neuen Gesuches verwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen werden könne (Urk. 2; Urk. 10). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seitens des Beschwerdeführers wird eine Veränderung der Tatsachen geltend gemacht. Sein Gesundheitszustand habe sich verändert. Er sei viel aktiver ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">worden, was zur Folge habe, dass er auf dem Dusch- und Toilettenstuhl gesi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chert werden müsse. Ferner wurde auch auf die hygienische Problematik hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen (Urk. 11/211).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch wenn das Gesuch des Beschwerdeführers um Kostengutsprache betreffend Dusch-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Toilettenrollstuhl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lediglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Offerte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestand (vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11/208), ergeben sich aus den Akten - entgegen den Ausführungen der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin (vgl. Urk. 2; Urk. 10) - durchaus Hinweise darauf, dass sich die tatsäch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Verhältnisse in den fünf Jahren seit Erlass des letzten mate</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">riellen Entscheides betreffend Dusch- und Toilettenrollstuhl verändert haben. So wird beispielsweise aus der Aktennotiz vom 8. August 2006 ersichtlich, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Betreuerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers gegenüber der Beschwerdegegnerin er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klärte, es würden veränderte Verhältnisse bezüglich des Gesundheitszustandes vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, da der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer zwischenzeitlich viel aktiver geworden sei. Er müsse auf dem Dusch- und Toilettenstuhl gesichert werden (vgl. Urk. 11/211), weshalb es eines Stuhles mit Sicherungsvorrichtung bedürfe. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die seitens des Beschwerdeführers geltend gemachte Veränderung - aufgrund der genannten Diagnosen (vgl. Urk. 11/184 S. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. A) ist eine Veränderung des Gesundheitszustandes in fünf Jahren durchaus glaubhaft und nachvollziehbar -, wurde von der Beschwerdegegnerin nicht gewürdigt. Sie ging </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unzutreffender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von unveränderten Verhältnissen aus und prüfte das Leistungsbegehren des Beschwerdeführers nicht, sondern erliess unter Hinweis auf das damalige Schreiben des BSV einen Nichteintretensentscheid (vgl. Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dieses Vorgehen kann nicht geschützt werden. Bei der vorliegenden Konstella</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion sind vorerst die Voraussetzungen einer Neuanmeldung zu prüfen. Führt dies zum Schluss, dass nicht von veränderten Tatsachen auszugehen ist, hat ein Nichteintretensentscheid zu ergehen. Wurde jedoch wie vorliegend glaubhaft ein veränderter Sachverhalt dargestellt, ist auf die Sache einzutreten und hat eine materielle Beurteilung zu ergehen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin begründete ihren Nichteintretensentscheid unter Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weis auf den Inhalt des alten Schreibens des BSV; die Praxis habe sich zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schenzeitlich nicht verändert. Die Subsumtion des Sachverhalts aufgrund der Grundsätze des BSV und der Hinweis auf die im Schreiben des BSV enthaltenen Ausführungen, wonach ein Dusch- und Toilettenstuhl zur Infrastruktur eines Heimes gehöre und von diesem zur Verfügung zu stellen ist (vgl. Urk. 11/172), beschlägt aber - was die Beschwerdegegnerin verkannte - die materielle Seite der Anspruchsprüfung und hat nichts mit den Voraussetzungen einer Neuan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meldung zu tun. Daher hätte die Beschwerdegegnerin anstatt eines Nichteintre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tensentscheides ein materielles Urteil erlassen müssen. Dieser Mangel ist erheb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich, da das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers verletzt wird und er, würde das Gericht nicht an die Vorinstanz zurückweisen, um das Recht der Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung durch die Vorinstanz beschnitten würde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">instanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Gemäss ständiger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung - da diese das Verfahren verlängert und verteuert - abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehren überhaupt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidrelevante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. SVR 1995 ALV Nr. 27 S. 69).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist die Sache aus formellen Gründen an die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin zur materiellen Überprüfung des vorliegenden Leistungsgesuchs zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rückzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG in der seit 1. Juli 2006 in Kraft stehenden Fas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung ist das Verfahren für die unterliegende Beschwerdegegnerin kosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtig. Die Kosten sind daher unter Berücksichtigung des gesetzlichen Rah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Die Einzelrichterin erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Beschwerde"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird in dem Sinne gutgeheissen, als die angefochtene Verfügung vom 8. November 2006 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, im Sinne der Erwägun</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gen, neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialdienst, Zweckverband Soziale Dienste für Erwachsene im Bezirk Uster</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherung</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">sowie nach Eintritt der Rechtskraft:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">-</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">an die Gerichtskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">richt, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">zustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">mittel und die Unterschrift zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die EinzelrichterinDie Gerichtssekretärin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Pfiffner RauberSchnellmann<span id="_GoBack"></span></p></div> </div></body></html>