<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.01034</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiberin Geiger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 21. Dezember 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter Stadler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Dufourstrasse 140, 8008 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1971, reiste im Jahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1997 in die Schweiz ein (Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/3/3). Vom 1. August 2001 bis 31. Dezember 2002 war er bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und vom 1. Januar bis 31. März 2003 bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Chauffeur angestellt (Urk. 7/9 und Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/11). Am 25. März 2003 zog er sich bei einem Auffahrunfall eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) zu (Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 31. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2003, Urk. 7/2/377; vgl. Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/2/354). Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Vom 23. Juli bis 25. August 2003 hielt sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> A.___ auf (Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/2/250). Mit Verfügung vom 29. August 2003 stellte die SUVA unter Hinweis darauf, dass laut Bericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab Austritt vom 27. August 2003 wieder e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ine volle Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit respektive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Vermittelbarkeit für angepasste mittelschwere wechselbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastende Tätigkeiten bestehe, ihre Taggeldleistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> per 1. Oktober 2003 ein (Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/2/266-267). Dagegen erhob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 23. September 2003 vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sorglich Einsprache und beantragte, es seien ihm weiterhin die gesetzlichen Leistungen zu erbringen und er sei neuropsychologisch und psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">risch ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren zu lassen (Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/2/240-241). Nachdem ihm sein Hausarzt, Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH Innere Medizin, ab dem 26. November 2003 erneut eine 100%ige und ab dem 1. Januar 2004 eine 50%ige Arbeitsunfäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">igkeit bescheinigt hatte (Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/2/227 und Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/2/197), teilte er der SUVA am 19. Januar 2004 mit, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab dem 1. Februar 2004 wieder vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ll vermittlungsfähig sei (Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/2/192). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Indessen zog sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 31. Januar 2004 bei einer neuerlichen Auffahrkollision – er wurde von hinten angefahren und prallte in der Folge mit seinem Personenwagen in eine Mauer – wiederum eine HWS-Distorsion sowie eine Kontusion der Brustwirbelsäule (BWS) zu (Unfallmeldung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 5. Februar 2004, Urk. 7/2/182; vgl. Urk. 7/2/142). Seither war</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er erneut arbeitsunfähig (Arztzeugnis UVG vom 27. Februar 2004, Urk. 7/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/133). Die SUVA erbrachte deshalb weiterhin die gesetzlichen Leistungen. Mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-gung vom 31. August 2004 (Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/10/1-3) stellte sie diese per 30. September 2004 ein, wobei sie dies damit begründete, dass in Bezug auf die durch die Unfallereignisse vom 25. März 2003 und 31. Januar 2004 bedingten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den keine weitere Arbeitsunfähigkeit mehr ausgewiesen sei. Für die jetzt noch geklagten psychischen Beschwerden bestehe keine Leistungspflicht der Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zuvor hatte die SUVA der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle, am 30. Juli 2004 die von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 28. Juli 2004 unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeichnete Anmeldung zum Leistungsbezug samt Unfallakten zur weiteren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anlassung zugestellt (Urk. 7/1 und Urk. 7/2/1-377). Die IV-Stelle liess einen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus dem Individuellen Konto de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s Versicherten erstellen (Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/7), erkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digte sich bei dessen Arbeitgeberinnen nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Arbeitsverhältnissen (Urk. 7/9 und Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/11), aktua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lisierte die Unfallakten (Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/10) und holte die Berichte von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 19. Oktober 2004 (Urk. 8/12/1-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4, mit diversen Beilagen [Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/12/5-25]), von Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie, vom 22. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2004 (Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/13/1-7, unter Beilage des Berichtes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der D.___ des E.___ vom 2. April 2004 [Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/13/8-10]) sowie des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___ vom 22. Dezember 2004 (Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/14) ein. Nach Beizug einer Stellungnahme des Regionalen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ärztlichen Dienstes (RAD, Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/15/3) sprach sie dem Versicherten, ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 100 %, mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 17. März 2005 (Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/24) mit Wirkung ab 1. März 2004 eine ganze Invalidenrente zu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die im Februar 2006 und Juli 2008 von der Beschwerdegegnerin eingeleiteten Rentenrevisionen ergaben einen unveränderten Invaliditätsgrad (100 %; Mitte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i-lungen vom 23. Mai 2006 [Urk. 7/37] und 25. August 2008 [Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/50]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Jahr 2012 führte die IV-Stelle eine neuerliche Rentenrevision durch, in deren Rahmen sie das psychiatrische Gutachten von Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrie und Psychotherapie, vom 27. Februar 2013 (Urk. 7/65) einholte. Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beizug je einer Stellungnahme des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> RAD (Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/67/3-4) so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie ihres Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienstes (Urk. 7/67/4 und Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/70) sowie stattgehabtem Vorbescheidverfahren (Vorbesc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heid vom 19. August 2013 [Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/69], Einwand des Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rten vom 25. August 2013 [Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/71]) hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 30. Oktober 2013 die mit Verfügung vom 17. März 2005 zugesprochene Rente wiedererwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsweise auf das Ende des der Zustellung der Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgenden Monats auf (Urk. 7/74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die dagegen am 27. November 2013 erhobene Beschwerde (Urk. 7/81/1-14) wurde mit Urteil IV.2013.01090 vom 25. November 2014 in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 30. Oktober 2013 aufgehoben und die Sache an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde, damit diese - nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen (Einholung eines psychiatrischen Gutachtens) - über den Rentenanspruch von X.___ neu verfüge (Urk. 7/88). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Nachgang zu diesem Urteil aktualisierte die IV-Stelle die erwerbliche und medizinische Aktenlage und liess X.___ durch Dr. med. H.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, psychiatrisch begutachten (psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trisches Gutachten vom 8. Februar 2016, Urk. 7/115). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren stellte die IV-Stelle mit Verfügung vom 31. August 2017 die bisherige ganze Invalidenrente per 31. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2013 ein (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob X.___ am 21. September 2017 Beschwerde und beantragte, es sei ihm unter Aufhebung der Verfügung vom 31. August 2017 eine ganze Invalidenrente auszurichten. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und um Bestellung von Rechtsanwalt Dr. iur. Peter Stadler zum unentgeltlichen Rechtsbeistand (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 27.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6, unter Beilage ihrer Akten, Urk. 7/1-14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2), was dem Beschwerdeführer am 30. Oktober 2017 mitgeteilt wurde (Urk. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien sowie di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e eingereichten Unterlagen wird - soweit erforderlich -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_616/2014 vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenverfügung vom 17. März 2005 (Urk. 7/24) präsentierte sich die medizinische Aktenlage im Wesentlichen wie folgt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Austrittsbericht der A.___ vom 10. September 2003 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/2/250-262) wurden als Diagnosen (A) ein HWS-Distorsionstrauma (Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 25. März 2003, Heckauffahrkollision als Lenker) und (B) eine Anpassungs-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung mit multiplen Ängsten, Besorgtheit, innerer Anspannung bei (narzis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stisch) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">akzentuierten Persönlichkeitszügen und psychosozialen Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">faktoren angeführt. Als aktuelle Probleme wurden (1) Restbeschwerden eines zervi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kalen und thorako-lumbovertebralen Schmerzsyndroms, (2) Schlafstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ängstlichkeit, Angespanntheit und (3) ein vermindertes Hörvermögen (sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jektiv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) sowie zunehmende Handgelenks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerden beidseits seit dem Unfall vom 25. März 2003 angeführt. Unter Berücksichtigung des bisherigen Verlaufes und der aktuellen Beschwerden bestehe eine Arbeitsfähigkeit im Rahmen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren für leichte bis mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telschwere wechselbelastende Arbeit mit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en bei Überkopfarbeiten oder bei Arbeiten in Zwangshaltungen (Urk. 7/2/250). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einem gescheiterten Arbeitsversuch (17. bis 25. November 2003) attestierte Dr. B.___ dem Beschwerdeführer ab dem 26. November 2003 wiederum eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit und ab dem 1. Januar 2004 eine 50%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit (Urk. 7/2/227 und Urk. 7/2/197). Wegen des neuerlichen Auffahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falles vom 31. Januar 2004 war der Beschwerdeführer indessen vom 31. Januar bis 1. Februar 2004 in der Klinik für Unfallchirurgie des E.___ hospi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">talisiert, wobei dort eine HWS-Distorsion sowie eine Kontusion der BWS diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nostiziert wurden (Urk. 7/2/142). Laut Arztzeugnis UVG vom 27. Februar 2004 bestand nebst einer HWS-Distorsion eine posttraumatische Belastungsstörung und war der Beschwerdeführer ab dem 30. Januar 2004 bis auf Weiteres zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 7/2/133). Auf Veranlassung von Dr. B.___ (Urk. 7/2/84-85) fanden am 11. und 15. März 2004 Abklärungsgespräche in der D.___ statt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im betreffenden Bericht der D.___ vom 2. April 2004 (Urk. 7/2/59-61) wurden halluzinatorisch-wahnhafte Zustandsbilder (ICD-10 F22.0; Differentialdiagnose: epileptogen, drogeninduziert, psychogen) sowie Schwierigkeiten in Verbindung mit Arbeitslosigkeit und fehlender Tagesstruktur (ICD-10 Z56) diagnostiziert. Unter dem Titel „Beurteilung“ wurde angeführt, dass sich aus den Schilderun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen des Beschwerdeführers sowie fremdanamnestisch primär Hinweise auf hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">luzinatorisch-wahnhafte Zustandsbilder ergäben. Ob die weitere Symptomatik (Hypervigilanz, Ängstlichkeit etc.) eine posttraumatische Belastungsstörung ausreichend begründeten, könne zur Zeit nicht beantwortet werden. Eine psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trisch-psychotherapeutische Behandlung werde darüber Klarheit bringen (Urk. 7/2/61). Daraufhin wurde der Beschwerdeführer am 15. April 2004 und 24. Juni 2004 im F.___ behandelt (Urk. 7/2/19-24; vgl. E. 3.1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 24. August 2004 wurde der Beschwerdeführer durch Kreisarzt Dr. med. I.___, FMH Orthopädische Chirurgie, untersucht. Im Bericht vom gleichen Tag hielt er fest, die Beschwerden im Bewegungsapparat bestünden auch nach Angaben des Beschwerdeführers weit im Hintergrund. Zentrales Problem seien seine Angstzustände. Bekanntlich sei eine schizophreniforme psychotische Störung diagnostiziert worden. Auf somatischer Ebene müsse keine Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">träch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung angenommen werden. Es wäre eine volle Arbeitsfähigkeit zu postulieren. Besondere Behandlungsmassnahmen seien nicht nötig. Weiterhin sehr behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsbedürftig sei die psychische Problematik (Urk. 7/10/5-7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___ führte in seinem Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 19. Oktober 2004 (Urk. 7/12/1-4) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (1) halluzinatorisch-wahnhafte Zustandsbilder, (2) einen Verdacht auf posttrauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tische Belastungsstörung sowie (3) einen Status nach HWS-Distorsion bei Auto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfall am 24. (richtig: 25.) März 2003 und 31. Januar 2004 an. Wie bereits nach dem ersten Unfall seien auch nach dem zweiten Unfall zunächst die körperli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Beschwerden (Nacken-/Kopfschmerzen, Schulter-/Armbeschwerden) im Vordergrund gewesen. Nach kurzer Zeit hätten akustische und optische Halluzi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nationen den Alltag zu dominieren begonnen. Nachdem bereits nach dem ersten Unfall Alpträume, Flashbacks und Hyperarousal aufgetreten seien, hätten sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Angstzustände aufgrund der Halluzinationen gesteigert, so dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer nicht mehr alleine sein könne und ständig Begleiter aus der Familie oder dem Freundeskreis brauche. Bezüglich des körperlichen Status </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verweise er auf den Bericht von SUVA-Kreisarzt Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 24. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2004. Dem Beschwerdeführer sei keine Tätigkeit mehr zumutbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. J.___, stellvertretender Oberarzt des F.___, führte in seinem Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 22. Dezember 2004 (Urk. 7/14) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine schizo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phreniforme psychotische Störung (ICD-10 F23.2), bestehend seit 15. April 2004</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, anamnestisch zunehmend seit 24. (richtig: 25.) März 2003 und verstärkt seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. Januar 2004 an. Der Beschwerdeführer sei am 15. April und am 24. Juni 2004</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im F.___ in Behandlung gewesen, wobei sein Zustand am 24. Juni 2004 verschlechtert gewesen sei. Es sei die bereits von der D.___ emp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fohlene Behandlung mit Zyprexa 10 Milligramm und Zoloft eingeleitet worden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Dosiserhöhung des Zyprexas auf 15 Milligramm. Die Prognose sei als günstig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geschätzt worden, eine gute Compliance beim Beschwerdeführer und ein gutes Ansprechen auch der Medikation vorausgesetzt. Hinsichtlich der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit führte Dr. J.___ an, die Anpassungsfähigkeit sowie die Belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit des Beschwerdeführers seien am 15. April und am 24. Juni 2004 eingeschränkt ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesen. An diesen beiden Tagen sei ihm keine Tätigkeit mehr zumutbar gewesen. Ab wann und in welchem Umfang wieder eine Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit gegeben sei, könne er nicht sagen, da er keinen Kontakt mehr zum Beschwerdeführer gehabt habe, dürfte aber vor allem auch vom Erfolg der Behandlung abhängen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ erhob in seinem Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 22. November 2004 (Urk. 7/13/1-7) als Diagnose mit Auswirkung auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit eine paranoide Schizophrenie, unvollständige Remission </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> F20.04), bestehend seit Jahren. Der Beschwerdeführer stehe seit dem 18. Juni 2004 bei ihm in Behandlung (Psychotherapie, unterstützt mit Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tika, zur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit Zyprexa 15 Milligramm und Buspar 10 Milligramm). Der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand des Beschwerdeführers sei sich verschlechternd. Die paranoide Schizo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phrenie sei der Grund der Invalidisierung. Eine Erwerbsfähigkeit werde dadurch verunmöglicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Arzt Dr. K.___ hielt in seiner Stellungnahme vom 19. Januar 2005 fest, dass aufgrund der vorhandenen psychiatrischen Berichte von einer schizo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niformen Erkrankung mit 100%iger Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit ab dem 25. März 2003 auszugehen sei (Urk. 7/15/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der im Jahr 2006 durchgeführten Rentenrevision holte die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin die Verlaufsberichte von Dr. B.___ vom 30. März 2006 (Urk. 7/33) sowie von Dr. C.___ vom 15. Mai 2006 (Urk. 7/35) ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___ führte darin aus, dass sich die Situation nicht verändert habe. Die Prog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose sei ungünstig. Die Beschwerden seien chronifiziert. Er habe dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer schon mehrfach empfohlen, sich einer stationären psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischen Therapie zu unterziehen. Dieser habe sich bis zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht dafür entscheiden können (Urk. 7/33/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ diagnostizierte im Verlaufsbericht vom 15. Mai 2006 eine paranoide Schizophrenie (vollentwickeltes Wahnsystem) nach ICD-10 F20.04, ihm bekannt seit Juni 2004. Der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers sei stationär. Die paranoide Schizophrenie nehme einen chronischen Verlauf. Unter diesem Krankheitsbild sei eine Erwerbstätigkeit nicht zumutbar (Urk. 7/35/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zuge des im Juli 2008 eingeleiteten Revisionsverfahrens zog die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin den Verlaufsbericht von Dr. B.___ vom 18. August 2008 (Urk. 7/48) bei. Darin führte Dr. B.___ bei gleichen Diagnosen wie im Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht vom 30. März 2006 aus, der Gesundheitszustand sei stationär. Die Situ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ation mit den vorwiegend nächtlichen Halluzinationen habe sich leicht gebes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sert. Dennoch träten regelmässig akustische und visuelle Halluzinationen auf. Um die soziale Situation zu verbessern, sei 2007 ein Kontakt zu einer Frau in Syrien vermittelt worden, welche er schon früher gekannt und unterdessen geheiratet habe. Für sie sei ein Visum für die Schweiz beantragt worden. Damit sehe er seine Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kunft positiver und sei zuversichtlich, ein normaleres Leben führen zu können. Weiterhin sei es ihm nicht möglich, einer geregelten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit nachzugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich des im Jahre 2012 eingeleiteten Revisionsverfahrens verlangte die Beschwerdegegnerin zunächst den „Fragebogen: Revision der Invalidenrente“ samt Angaben des behandelnden Arztes (Dr. med. L.___, FMH Psychiatrie und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychotherapie) vom 22. September/3. Oktober 2012 ein (Urk. 7/62). Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> darin fest, dass der Beschwerdeführer seit Mai 2011 alle drei bis vier Wochen bei ihm in Behandlung sei. Er leide unter unklaren Wahnvorstellungen gefärbt mit leichter Depression. Er sollte begutachtet werden. Es sei unklar und durch einen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter zu beurteilen, in welchem Umfang und seit wann eine der Behinderung angepasste Tätigkeit möglich sei (Urk. 7/62/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im daraufhin von der Beschwerdegegnerin eingeholten psychiatrischen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten vom 27. Februar 2013 (Urk. 7/65) erhob Gutachter Dr. G.___ keine psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrische Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er anamnestisch unklare, aty</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche halluzinatorische Symptome sowie einen Verdacht auf Simulation (ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Z76.5). Aus rein psychiatrischer Sicht bestehe zum Zeitpunkt der Untersuchung keine Arbeitsunfähigkeit (S. 10). Im Weiteren führte er aus, dass die Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschichte sowie die in den Vorakten beschriebenen und in der aktuellen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung wiederholten Symptome untypisch für eine psychotische Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung seien. Insbesondere habe der Beschwerdeführer immer wieder über vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegend nächtliche Halluzinationen berichtet, während solche im Rahmen einer psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Erkrankung typischerweise nur im Wachzustand aufträten. Die in den Vorakten geschilderten Befunde seien insgesamt widersprüchlich und reichten nicht aus, um die Diagnose einer schizophreniformen oder schizophre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chose nachvollziehbar zu begründen. Es falle auch auf, dass sich trotz fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztlicher sowie medikamentöser Behandlung keine nennenswerte Verbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serung des Zustandsbildes eingestellt habe. Eine bei Therapieresistenz indizierte Inten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sivierung der Behandlung durch Änderung oder Kombination der Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion habe ebenso wenig stattgefunden wie eine stationäre Behandlung in einer psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischen Klinik. Der aktuell behandelnde Psychiater Dr. L.___ habe mas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sive Vorbehalte gegenüber der Glaubwürdigkeit der Diagnose einer psychoti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Erkrankung beim Versicherten geäussert. In der aktuellen Untersuchung hätten sich keine klaren Hinweise auf einen schweren psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, der eine langfristige Arbeitsunfähigkeit rechtfertigen würde, erge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben. Der Beschwerdeführer führe zudem ein aktives Privatleben. Er habe 2007 erneut geheiratet und mit seiner neuen Ehefrau eine zweite Familie mit zwei Kindern gegründet. Die bei schweren psychotischen Erkrankungen oft erkenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bare Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung im Alltag mit sozialem Rückzug scheine nicht ausgeprägt vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, obwohl er gemäss Vorakten zeitweise auf intensive Betreuung durch Dritt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">personen angewiesen gewesen sei. Gemäss eigenen Angaben sei er nach seinem Krankheitsausbruch auch nach Syrien, Iran, Deutschland und in die Türkei gereist, wobei er sich mehrfach ärztlich habe behandeln lassen und grosse Geld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beträge dafür ausgegeben habe. Sollte bei der Rentenzusprache 2004 tatsächlich ein schwerer psychischer Gesundheitsschaden vorgelegen haben, habe sich dieser im Verlauf bis heute zweifellos signifikant gebessert. Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menfassend gehe er eher davon aus, dass der Beschwerdeführer seine halluzi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">natorischen Beschwerden vortäusche, um Versicherungsleistungen zu erschlei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen. Um den Sachverhalt weiter zu untersuchen, wäre allenfalls eine Observa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion zu disku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tieren (S. 14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Urteil IV.2013.01090 vom 25. November 2014 (Urk. 7/88), wurde festgehal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, dass es zwar gewichtige Indizien dafür gebe, dass sich der psychische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit der ursprünglichen Rentenzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache im März 2005 bis zum massgeblichen Zeitpunkt der rentenaufhebenden Verfügung vom 30. Oktober 2013 objektiv verbessert habe. Da aber das Aus-mass dieser Verbesserung sowie damit zusammenhängend die Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit gestützt auf die damals vorhandene Aktenlage nicht habe rechtsgenügend ermittelt werden können, wurde die Sache vom hiesigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gericht zur Vornahme weiterer Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Austrittsbericht der M.___ vom 23. Januar 2014 (Urk. 7/99/7-9), wo sich der Beschwerdeführer vom 13. Dezember 2013 bis 6. Januar 2014 auf Zuweisung von Dr. L.___ in statio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">närer Behandlung befand, wurde folgende Austrittsdiagnose genannt: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sonstige Reaktionen auf schwere Belastungen (ICD-10: F 43.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ängstlich-depressive Reaktion auf aktuell beschriebene </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Belastungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">differentialdiagnostisch: anhaltende Folgen von posttraumatischer </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Belastung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aktenanamnestisch paranoide Schizophrenie vorbeschrieben</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus der psychiatrisch-psychotherapeutischen Zusammenfassung ergibt sich, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der gemäss eigenen Angaben unter florid-psychotischen Symptomen leidende Beschwerdeführer auf die halboffen geführte Akutstation aufgenommen worden sei, um die in Frage gestellte, ursprünglich attestierte schizophrene Erkrankung durch die stationäre Verlaufsbeobachtung zu klären. Unter integrierter statio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nä-rer Behandlung mit Weiterführung der Pharmakotherapie (Solian 400 mg/d), pflegerischer Strukturierung und spezialtherapeutischer Aktivierung sei der Ver-lauf weitgehend unauffällig gewesen. Insbesondere habe der Beschwerdeführer kein den berichteten Sinnestäuschungen entsprechendes affektives Erleben gezeigt. Vielmehr sei er im Stationsalltag in Bezug auf Affektivität, Kognition und Volition als unauffällig und kontrolliert erlebt worden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. L.___, welcher den Beschwerdeführer seit Mai 2011 ambulant behandelt und arabisch spricht, nannte in seinem Bericht vom 29. Juli 2015 (Urk. 7/99/1-6) zuhanden der Beschwerdegegnerin als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ängstlich-depressive Reaktion auf schwere Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Flucht aus seiner Heimat in die Schweiz, ICD-10: F 43.8. Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit verbleibe die psychosoziale Belastungssituation (keine Ausbildung, Sozialhilfe-Bezug). Der Beschwerdeführer beschreibe noch immer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiederkehrende Bilder und Flashbacks bezüglich des im ersten Irakkrieg Erleb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n. Im November 2013 habe er in Marokko eine Magenbypass-Operation durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führen lassen und sein Gewicht habe sich in der Folge von 120 Kilo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gramm auf 90 Kilogramm reduziert. Er klage über Schmerzen am ganzen Körper, Konzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trationsschwäche sowie Ängste, vor allem bei Menschenansammlungen, und Schlafstörungen. Es gebe keine Anhaltspunkte für Sinnestäuschungen, Ich-Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen und Wahnideen. Psychomotorisch sei er ruhig und nicht suizidal. Die Prognose sei stationär. Die bisherige Tätigkeit sei ihm aus medizinischer Sicht nicht mehr zumutbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___ führte in seinem Verlaufsbericht vom 13. August 2015 (Urk. 7/100) zuhanden der Beschwerdegegnerin aus, dass er praktisch keinen Kontakt zum Beschwerdeführer gehabt habe und er deshalb über den weiteren Verlauf der Leistungsfähigkeit und des psychischen Befindens keine Auskunft mehr geben könne. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. N.___, welcher den Beschwerdeführer seit Februar 2014 zwei-wöchentlich behandelt, diagnostizierte in seinem Bericht vom 12. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 (Urk. 7/105) zuhanden der Beschwerdegegnerin eine para</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noide Schizophrenie mit unvollständiger Remission (ICD-10: F 20.05; Differen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnose: akut polymorphe psychotische Störung mit Symptomen einer Schizophrenie). Das Verhalten des Beschwerdeführers sei höflich und korrekt. Er sei wach, bewusstseinsklar und allseits orientiert. Die Aufmerksamkeit und Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentration seien leicht vermindert und es sei eine Angst vor dem Versagen gut sichtbar. Der formale Gedankengang sei meistens kohärent, zeitweise auf sein Leiden eingeengt. Seine Darstellung seines psychischen Leidens und Lebens hätten meistens den Charakter eines Rapportes. Er berichte immer wieder von Krisen, die mehrere Stunden bis Tage dauerten. Hierbei sei er wenig schwing</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungsfähig und wirke kontrolliert. Im Vordergrund ständen die Angstanfälle. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfolgungswahn und Wahnstimmung lösten akustische, optische, zönäste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Halluzinationen sowie hypochondrische Attacken aus. Er weise Ich-Störungen im Sinne von Derealisation und Depersonalisation auf. Er sei affektstarr und zeitweise parathym. Die Grundstimmung sei ängstlich, gelegentlich verzweifelt und begleitet von innerer Unruhe. Die Prognose sei sehr ungünstig, da die Beschwerden weitgehend chronifiziert seien. Der Beschwerdeführer sei seit circa 2004 bis auf Weiteres zu 100 % arbeitsunfähig. Er habe eine reduzierte Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">merksamkeit und Auffassung, die Konzentration sei vermindert sowie der An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trieb reduziert. Weiter seien Durchsetzungsvermögen, Kontaktfähigkeit und Ausdauer stark eingeschränkt. Er sei deshalb kaum belastbar und weise stark ungenügende Arbeitsleistungen auf. Das Erscheinungsbild des Beschwerde-füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rers sei für eine paranoide Schizophrenie eher untypisch. Doch nach erfolg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter Reduktion der antidepressiven und neuroleptischen Medikation hätten sich die Zustände umgehend wieder verstärkt. Die Medikamenten-Compliance des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers sei höchstwahrscheinlich gut. Deshalb würden die Kriterien einer paranoiden Schizophrenie erfüllt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im psychiatrischen Gutachten von Dr. H.___ vom 8. Februar 2016 (Urk. 7/115) wurden folgende Diagnosen genannt (S. 18</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anhaltende affektive Störung mit stereotyp psychotiformen Symptomen </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(ICD-10: F 34)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Differentialdiagnose: Erkrankung aus dem schizophrenen Formenkreis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ängstlich-narzisstisch akzentuierte Persönlichkeit mit massiver trans</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kul</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tureller Problematik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Begutachtung zwar einen kompakten, aber schwierig zu interpretierenden Eindruck ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sowohl in seinem Habitus, seinem Verhalten wie in seinen Erzählungen und Symptomen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er rigide, unflexibel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewirkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf die Gepflogenheiten oder Erfordernisse seiner Umgebung praktisch nicht eingehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">können. Dazu passe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sehr, dass ihm sein Leiden in Gesicht und Habitus übergegangen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leidend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewirkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wie jemand, der einfach so ist wie er ist, unfähig sich an irgendwelche Erfordernisse oder Konventionen anpassen zu können. In </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der erzählten Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschichte li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">essen sich keine durch ihn benannten schweren Traumatisierungen ausmachen, wenn man von den örtlichen Begebenheiten im Irak und im Kur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denkonflikt und der Flucht absehe.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zu Beginn in der Schweiz und bis zum Unfall 2003 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er auch „völlig normal" funkti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oniert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und seine Arbeit als Chauffeur gewissenhaft, kompetent und problemlos ausführen können. Was sich in der Folge des ersten Unfalls 2003 dann genau </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgespielt habe, bleibe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zumin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dest aus heutiger Sicht unklar. Wesentlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nur, dass er seit diesem Zeitpunkt nie mehr im vorherigen Ausmass arbeitsfähig und später nur noch ein kurzer Arbeitsversuch von zwei bis drei Monaten möglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewesen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der zweite Auffahrunfall </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seinen Angaben gemäss nach der zweiten Kündigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erfolgt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, seine Symptomatologie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aber damals schon voll ausgeprägt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Berichte des Hausar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ztes und der Psychiater beschrieben deutlich psychotischere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Symptome, als sie in der aktuellen Begutachtung zu eruieren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewesen seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Über die Jahre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich trotz Therapien sowohl am Verhalten des Explo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">randen, an seinen Möglichkeiten sowie an der Symptomatik nicht viel geändert zu haben, wenn man allenfalls von einer besser akzeptiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en und wirksamen Medikation absehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Beschreibung seiner Symptome, insbesondere seiner Ängste, Sinnestäuschungen und nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehbaren Handlungen scheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ebenfalls über viele Jahre konstant. Auch in der Erzählung mit Übersetzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nie ganz klar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was sich heute und was sich früher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgespielt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beispiele blieben immer die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selben. In der Beschreibung seiner Sinnestäu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungen machten diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eher den Eindruck von psychedel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ischen Wahrnehmungen, denn eigentlichen optischen oder kinästhetischen Halluzinationen. Die stereo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">type Beschreibung und seine Art des Unbeteiligtseins über diese doch sehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beängstigenden Phänomene verkomplizierten das Deutungsbild. Auch seine zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Teil bizarren Handlungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">essen sich nur schlecht nachvollziehen. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m-ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wie aus einem anderen Kultur- und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezugskreis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Am meisten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Begutachtung die Art des emotionalen Unbeteiligtseins sowohl am eigenen Schicksal wie auch am eigenen Leiden, wenn man vom depressiven Ausdruck des Gesichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ansehe, irritiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über seine Problematik aus einer Distanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erzählt, die ihn nahezu unbeteiligt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und dem Gegenüber auch keine Möglichkeit zur Empathiebildung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelassen habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auch auf Nachfragen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er so stereotyp, fast floskelhaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass es schwer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sein Leiden nachzuvollziehen. Über die Begutachtung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> so das Bild eines irgendwie kulturfremden Menschen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entstanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, der einerseits nicht wirklich verstand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was „hiesige Gepflo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heiten" im sozialen und beruflichen Arrangement </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und er andererseits Versionen seiner Störung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die sich in unserem Kulturkontex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t nur schlecht nachvollziehen liessen. Dies äusser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e sich insbesondere auch darin, dass er sein Leiden über die letzten zehn Jahre als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> immer schlimmer werdend erlebt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die Ärzte jedoch eine deutlich abnehmende Symptomatik beschrieben. Die Art der Schwieri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gkeiten der Beurteilung betreffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aber nicht nur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als „kultur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fremden" Begutachter, sondern auch den Dolmetscher wie auch seinen ihn seit drei bis Jahre behandelnden Psychiater, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. L.___.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Symptomatisch und diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> also das Leiden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Expl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oranden nur schwer interpretierbar. Klar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es, dass mit dem Auffahrunfall 2003 die vorher sehr gute und für den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sehr befriedigende Integration verloren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegangen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. In der Folge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er sich ausserhalb der durch den Auffahrunfall zu e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rwartenden Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tome und Verhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tensweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verhalten. Retrospektiv lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ssen sich die Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen der behandelnden Ärzte nach dem Unfall nicht mehr sicher verifizieren. In den letzten Jahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seine psychischen Ausnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mesymptome nicht mehr klinisch nachvo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbar beschreiben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Zentral an der D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ynamik der letzten Jahre scheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seine Passivität, sowohl eigenen Bedürfnissen wie auch Anforderungen der Umgebung gegenüber. Kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne Moti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vation und keine Drohung -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis nun auf d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en ablehnenden Entscheid der IV -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schienen ihn aus der Reserve locken zu können. Besonders auffallend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch die Tatsache, dass er anscheinend seiner Frau weder im Haushalt noch in der Kindere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rziehung irgendetwas helfen könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was auch dem klinischen Bild de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Exploration etwas widerspreche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es ergab sich ein Bild, wie wenn er sich von seiner E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hefrau haushalten und umsorgen li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">esse, ohne irgendwelche Dankbarkeit und Anerken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung. Etwas Ähnliches gestalte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich auch um die Begutachtung, in der alle Beteiligten sich bemühten, ihm näher zu kommen, ihn besser zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beziehungsweise aus einer -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wenn auch nur minimale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n –</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schwingungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit etwas herauszulesen. Dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei jedoch nicht mit eindeutigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zuord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nungen möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen (S. 14-16)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vielleicht von einer schweren Anpassungsstörung nach einem Umfallereignis gesprochen werden, ohne dass jedoch die Symptome eindeutig zugeordnet werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n könnten. Der Explorand erfülle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weder die Kriterien einer Erkrankung aus dem schizophrenen Formenkreis noch einer chronifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierten Schmerzverarbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsstörung. Vielmehr scheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es eine Art Störung der Persönlichkeit zu sein, die unfähig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sich in eine Umgebung ein- und anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passen. Ob dies allenfalls Folge einer endogen anmutenden depressiven Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung sein könnte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich auch nicht verifizieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. In seiner Rigidität und Passivität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch keine Arbeitsfähigkeit mehr vorzustellen. Auch die Möglichkeiten der Einführung einer Tagesstruktur oder gar einer Tagesbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schäf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schienen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht auf einen entsprechenden Widerhall stossen zu können. Zurü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ck bleibe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Bild eines sehr gestörten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aber nach gängigen Diagnosen nicht unbedingt kategorisierbaren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Menschen. Nicht unwesentlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> allenfalls, dass in seiner Familie anscheinend psychische Beschwerden und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erkrankungen vorkä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 16)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Frage, ob ein Gesundheitsschaden vorliege, führte Dr. H.___ aus, dass - w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie schon in der früheren Begutachtung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die sichere psychiatrische Einordnung der Symptomatik des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht mehr möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Was früher als halluzinatorisch und paranoid interpretiert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich heute anhand der geschilderten Symptomatik nicht mehr nachweisen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die „psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotischen" Symptome lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ssen sich nicht mehr in ICD-F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 einordnen und sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständen zu unverbunden und stereotyp ohne Veränderungen über die Zeit in der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ganzen Dynamik. Sein aktuell behandelnder und arabisch sprechende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. L.___,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am nächsten in seinem Alltag begleitet, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemeint</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> äussere die Symptome nur, wenn es nötig sei, sonst funktioniere er gar nicht so schlecht, ausser dass er nic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hts mache. Ein Suchtleiden liege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sicher nicht vor und die Compliance in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kamenteneinnahme scheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> deutlich besser als früher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu sein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und auch stabi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierend auf Zustand und Symptomatik zu wirken. Das Persönlichkeitsbild des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführers, das in den ersten Beurteilungen als ängstlich und narziss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch beschrieben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei weiter aktuell. So wie er sich erlebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wie er aber auch von aussen erlebt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sehr statisch und es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nur schwer vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellbar, diese chronifizierten Haltungen zu dy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">namisieren. Phänomenologisch habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sein Zustandsbild etwas von einer anhaltenden affektiven Störung mit atypischen, nicht wahnhaften psychotiformen Symptomen. Wichtig hinsichtlich einer Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die deutlich defizitären kognitiven Funktionen, die ihm ein längeres Konzentrieren nur in sehr hoch strukturierten Situationen erlaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Aus psychiatrischer Sicht schie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen mehrere invaliditätsfremde Fak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">toren das aktuelle Bild mit zu beeinflussen. In erster Linie steh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geprägte transkulturelle Problematik, zumindest sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus Sicht des Exploranden seine Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit nicht mehr gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auffallend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wie dieser anschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nend nicht sehr massive Unfall die vorher sehr gute Anpassungs- und Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionsfähigkeit völlig zunichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemacht habe. Anscheinend habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch die „Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung" einer neuen Frau und die Geburt seiner zwei Kinder nichts bewirken können. Für diesen eigentlichen „K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nick in der Lebenslinie" scheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Unfall alleine zu wenig traumatisierend und für mas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sive kumulative Traumata erzähle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu wenig über durchgemachte Entbehrungen und bedroh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Lebensereignisse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 17)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum sozialen Kontext ergäben sich aus d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Anamneseerhebung ausser den Bedrohungen vor der Flucht aus dem Irak und dem Unfallereignis keine mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licherweise traumatisierenden oder das aktuelle Krankheitsbild hinreichend erklärenden Faktoren. Der Explorand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hier in der Schweiz mehrere Jahre seinen Angaben gemäss völlig gesund und integriert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gelebt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aktuell imponiere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in erster Linie ein depressives Krankheitsbild, das ihm in Gesic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ht und Haltung geschrieben stehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dies in Kombination mit einer Unfähigkeit, an seiner Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion irgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">detwas zu ändern. Dies scheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch Folge einer grossen kulturellen und sozialen Isolation und der Einstellung, es gebe keine aktive Möglichkeit, seine Krankheit zu behandeln. In der Begutachtung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch keine wirklich tragende Idee bezüglich vorhandenen oder mobilisierbaren Ressourcen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entstan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Alle diesbezüglichen Fragen oder Vorstellungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> daran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gescheitert, dass der Explorand erklärt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, er sei zu kraftlos und es sei f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ür ihn nicht möglich, in irgend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer Form aktiv zu werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 18). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Offen ist, ob der Explorand effektiv therapie- und integrationsfähig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei. Angeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich unterwerfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er sich gewissen Auflagen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Forderungen, inhaltlich scheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich aber über die letzten Jahre auch mit Therapie in arabischer Sprache weder in der Symptomatik noch in den integrativen Parametern etwas wesentlich verändert zu haben. Der aktuell behandelnde Psychiater </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ebenfalls ratlos sowohl über die therapeutischen Möglichke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iten wie den Verlauf. Er scheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich mit dem Status</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> quo abgefunden zu haben und habe erklärt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, im Alltag funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niere der Explorand „gar nicht so sc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hlecht". Möglichkeiten zur basal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gration, Tagesstrukturierung und auch einer Beschäftigung lägen zwar vor, sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jedoch an der Passivität und der Symptomatik des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführers gescheitert.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Eine Tagesstruktur könnte die Situation zu Hause für die Ehefrau und die Kinder etwas entlasten. Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unternehme aber nichts in diese Richtung, angeblich wegen seiner Kraftlosigkeit und seiner Konzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trationsstörung infolge seiner negativen Gedanken. Aus gutachterlicher Sicht sch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihm das Verständnis für solche Interventionen zur Integration grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich nicht zur Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung zu stehen. Subjektiv stell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e er sich auf den Stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt, seine Krankheit sei so ausgeprägt, dass ihm nichts zuzumuten sei (S. 18 f.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der Konsistenz sei festzuhalten, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es keine wirklich zwingende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einstimmung zwischen Symptombild, Klinik und der Lebensbewährung gebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anscheinend mache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gar nichts, wo er doch vor dem Unfall hoch kompetent als Chauffeur gearbeite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Für den Verlust dieser F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ähigkeiten und Fertigkeiten gebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es keine objektivierbare Begründung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Arbeitsfähigkeit im ersten Arbeitsfeld </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe bis 2003 zu 100 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 2003/2004 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er etwa ein Jahr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Im Jahre 2004 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er für zwei Monate 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, seither 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit mit IV-Berentung zwischen 2004 und 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Chronifizie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der Erkrankung über mehr als zehn Jahre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Arbeitsfähigkeit im Sinne des ersten Arbeitsmarktes als nicht mehr realistisch erscheinen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das psychiatrische Gutachten von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. Februar 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">115</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) basiert auf einer umfassenden psychiatrischen Untersuchung und wurde in Kenntnis und in Auseinandersetzung mit den Vorakten (Anamnese) abgegeben. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Gutachter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat nachvollziehbare Diagnosen erhoben und sich mit den vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden auseinandergesetzt. Zudem hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die medizinischen Zusammenhänge und die medizinische Situation einleuchtend dargelegt und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schlussfolgerung nachvollziehbar begründet. Dem psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischen Gutachten kommt daher grundsätzlich volle Beweiskraft zu (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 1.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___ diagnostizierte in seinem ausführlichen Gutachten (vgl. E. 2.6) eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anhaltende affektive Störung mit stereotyp psychotiformen Symptomen (ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">: F 34)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei differentialdiagnostisch auch eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erkrankung aus dem schizo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Formenkreis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> möglich sei. Ausserdem weise der Beschwerdeführer eine ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ngstlich-narzisstisch akzentuier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te Persönlichkeit mit massiver </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">transkultureller Problematik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf. Dabei bemerkte der psychiatrische Gutachter, dass es äussert schwierig sei, das Leiden des Beschwerdeführers symptomatisch und diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch zu interpretieren und zu kategorisieren. Es sei aber eine Art Störung der Persönlichkeit, die es ihm verunmögliche, sich in eine Umgebung ein- oder anzupassen. Dass Dr. H.___ diese schwierige Einordnung explizit eingesteht, lässt die gutachterliche Einschätzung, dass dennoch eine weiterhin invalidisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rende psychische Erkrankung vorliegt, im zu beurteilenden Fall sogar plausibler erscheinen. Dabei hielt Dr. H.___ fest, dass die Medikamenten-Compliance zwar besser sei und sich dies stabilisierend auf den Zustand und die Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik auswirke. Eine eigentliche Verbesserung stellte er hingegen nicht fest. Angesichts der anlässlich der Begutachtung beobachteten deutlich defizitären kognitiven Funktionen schliesst er vielmehr auf eine seit 2004 unverändert bestehende vollständige Arbeitsunfähigkeit. Auch der behandelnde Psychiater Dr. N.___ attestierte dem Beschwerdeführer bei einer diagnostizierten - wenn auch untypischen - paranoiden Schizophrenie eine seit 2004 bestehende 100%ige Arbeitsunfähigkeit (vgl. E. 2.5). Für seine Beurteilung stützt sich Dr. N.___ auch darauf, dass sich die Angstzustände und die psychotischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Symptome des Beschwerdeführers bei einer versuchsweisen Reduktion der Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kamente umgehend verstärkt hätten. Zudem sei die Medikamenten-Compliance höchstwahrscheinlich gut. Dies lässt durchaus auf einen ausgeprägten Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">druck schliessen. Und obwohl demnach unter Umständen eine gewisse Anpas-sung an die Beschwerden stattgefunden hat, so ist angesichts der regelmässigen Einnahme seiner antidepressiven und neuroleptischen Medikamente zudem davon auszugehen, dass sich die psychische Störung des Beschwerdeführers auch gerade deswegen anlässlich der Begutachtung nicht so manifestiert zeigte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wies zudem auf die ausgeprägte transkulturelle Problematik hin. Trotz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Vorliegen dieser invaliditätsfremden Faktoren, welche nach invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrechtliche Kriterien nicht in die Beurteilung der medizinisch-theoreti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsfähigkeit miteinbezogen werden dürfen, attestierte er dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer eine andauernde vollständige Arbeitsunfähigkeit. Entgegen der Auffas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Beschwerdegegnerin verneinte er damit implizit eine rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vante Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lagerung der psychischen Erkrankung durch invaliditätsfremde Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stände. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass es zu keiner rechtserheblichen Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des psychischen Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers kam. Da dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach weder ein Wiedererwägungsgrund (vgl. Urteil IV.2013.01090 vom 25. November 2014) noch ein Revisionsgrund vorliegt, erfolgte die Rentenein-stellung durch die Beschwerdegegnerin zu Unrecht und die Beschwerde ist folglich in Aufhebung der angefochtenen Verfügung gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gerichtskosten, die nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- und Fr. 1‘000.-- festzusetzen sind (Art. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG), sind auf Fr. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen und der unterliegenden Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen. Rechtsanwalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Peter Stadler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> machte mit Eingabe vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21. November 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einen Aufwand von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden und Pauschal-Barauslagen von 3 % im Betrag von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">46.20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tend (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), wobei dieser Aufwand als angemessen erscheint. Deshalb ist dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1‘713.10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inklusive Bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lagen und Mehrwertsteuer) zuzusprechen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend erweist sich das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege als gegenstandslos. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 31. August 2017 aufgehoben und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer weiterhin Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">-</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘713.10 (inklusive</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Barauslagen und M</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ehrwertsteuer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Peter Stadler</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstGeiger</p><p></p></div> </div></body></html>