<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00385</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiberin Geiger</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 24. November 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1984 geborene X.___ brach kurz vor der Matura das Gymnasium ab und absolvierte hernach eine Ausbildung zur Fotografin und später zur Tanzpädagogin. Zuletzt arbeitete sie bis Mai 2011 sporadisch im Mode-Verkauf und im Fitnesszentrum und erledigt später die Hauswart- und Gartenarbeiten in der Liegenschaft ihrer Eltern bei einem Pensum von circa 30 % (Urk. 11/11). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach erfolgter Früherfassung (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) meldete sich die Versicherte am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27. Mai 2013 (Eingangsdatum) bei der Sozialversicherungsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 11/11). Die </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle tätigte daraufhin medizinische und erwerbliche Abklärungen und aufer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legte X.___ am 17. Juli 2013 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schadenminde-rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Sinne einer sechsmonatigen Analgetika-Abstinenz und sistierte das Abklärungsverfahren (Urk. 11/20). Am 11. Februar 2014 erstattete Dr. med. Y.___, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie FMH, seine Stellungnahme zur Analgetika-Abstinenz (Urk. 11/23-24). Daraufhin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die IV-Stelle die Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte durch Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychothera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie FMH, psychiatrisch begutachten (psychiatrisches Gutachten vom 26. Mai 2014, Urk. 11/29). Mit Vorbescheid vom 19. August 2014 stellte die </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___ die Abweisung ihres Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 11/31), wogegen sie am 4. September 2014 Einwand erhob und zugleich berufliche Massnahmen beantragte (Urk. 11/33). Mit Verfügung vom 29. September 2014 verneinte die IV-Stelle einen Leistungsanspruch (Rente und berufliche Massnahmen, Urk. 11/37). Dagegen erhob X.___ am 24. Oktober 2014 erneut Einwände (Urk. 11/12 und Urk. 11/39-40). Nach dem Standortgespräch (Urk. 11/41-44) hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 26. Februar 2015 die Verfügung vom 29. September 2014 wiedererwägungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 11/45). Daraufhin tätigte sie weitere medizinische Abklärungen und schloss am 16. Dezember 2015 die Arbeitsvermittlung ab, da der Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Beschäftigungsmassnahme aufgleisen werde (Urk. 11/53). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 11/59-63) verneinte die </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle mit Verfügung vom 4. Juli 2016 einen Leistungsanspruch (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob X.___ am 11. August 2016 Beschwerde und beantragte sinngemäss die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprechung von Leistungen der Invalidenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1),</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wobei die bei der Beschwerdegegnerin direkt eingegangene Beschwerde erst am 30. März 2017 ans hiesige Gericht weitergeleitet wurde (Urk. 4-6). Mit Beschwerdeantwort vom 16. Juni 2017 schloss die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin auf Abweisung der Beschwerde und nahm Stellung zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bericht des Psychiatriezentrums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG vom 29. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2016 (Urk. 9, unter Beilage ihrer Akten, Urk. 10/1-2 und Urk. 11/1-79). Mit Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 12. Juli 2017 ordnete das hiesige Gericht einen zweiten Schriften</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wechsel an und stellte der Beschwerdeführerin die Beschwerdeantwort vom 16. Juni 2017 zu (Urk. 12). Am 30. August 2017 nahm das Psychiatriezentrum A.___ gegenüber der Beschwerdegegnerin Stellung zu Ziff. 6 der Beschwerdeantwort (Urk. 15). Die Beschwerdegegnerin leitete diese Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme am 4. September 2017 ans Gericht weiter. Eine Replik ging innert Frist nicht ein (Urk. 16). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird - soweit erforderlich - im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fredenhagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Das ärztliche Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Gemäss stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ungenügenden Abklärungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch den Versicherungsträger holt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeinstanz im Regelfall ein Gerichtsgutachten ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn sie einen (im Verwaltungsverfahren anderweitig erhobenen) medizinischen Sachverhalt über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haupt für gutachtlich abklärungsbedürftig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hält oder wenn eine Administrativ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">expertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist. Die betref</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fende Beweiserhebung erfolgt alsdann vor der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anschliessend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> reformatorisch entscheidenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeinstanz selber statt über eine Rückweisung an die Verwaltung. E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ine Rückweisung an den Versicherungsträger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bleibt hingegen möglich, wenn sie allein in der notwendigen Erhebung einer bisher vollständig ungeklärten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Frage begründet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bleibt es dem kantonalen Gericht (unter dem Aspekt der Verfahrensgarantien) unbenommen, eine Sache zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen, wenn lediglich eine Klarstellung, Präzisierung oder Ergänzung von gutachtlichen Ausführungen erforderlich ist (B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 210</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_815/2012 vom 21. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> publi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziert in SVR 1/2014 UV Nr. 2 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. Juli 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zusammengefasst auf den Standpunkt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass zwar eine psychische Erkrankung vorliege, diese aber keinen invalidenversicherungsrechtlich rele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vanten Gesundheitsschaden darstelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und daher kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung bestehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Bezugnahme auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seitens der Beschwerdeführerin im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingereichten Bericht des Psychiatriezentrums A.___ vom 29. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2016 (Urk. 10)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">äusserte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> überdies dahingehend, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es nicht nachvollziehbar sei, dass die darin diagnostizierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schizophrenieforme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Störung die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin seit Jugendalter vollständig verhindern solle, weshalb nicht darauf abgestellt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den könne (zum Ganzen Urk. 9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin ist demgegenüber der Ansicht, dass sie als Migräne-patien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tin invalid sei und deshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch auf Leistungen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denver-sicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe (Urk. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht der Neurologischen Poliklinik des C.___ vom 26. Juni 2013 (Urk. 11/19 S. 1-4) zuhanden der Beschwerdegegnerin wurde ausgeführt, dass die Beschwerdeführerin einmalig (am 24. Juni 2013) am C.___ vorstellig gewesen sei. Eine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei nicht erfolgt. Im beigelegten Bericht vom 24. Juni 2013 (S. 5-8) wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Migräne ohne Aura, seit circa 1999</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Photo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-, Phonophobie, Nausea und Erbrechen, Zunahme unter </span><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bewegung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutes Ansprechen auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Maxalt</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Analgetikaübergebrauchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kopfschmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Erstdiagnose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20 Tabletten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rizatriptan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Maxalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) pro Monat seit circa 2010</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Depression (aktenanamnestisch)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kopfschmerzen hätten circa 1999, im Alter von 14 Jahren, begonnen und seien pulsierend stechend mit einer Intensität von bis 10/10 auf der Visuellen Analogskala (VAS). Die Beschwerdeführerin habe vor allem während der Menstruation während 5-6 Tagen starke Kopfschmerzen. Aktuell erleide sie jeden 2./3. Tag eine abgeschwächte Kopfschmerzattacke. Seit der Schulzeit habe sie mehrere Arbeitsversuche unternommen, sei jedoch nicht arbeitsunfähig gewesen. So sei bisher keine Arbeitsunfähigkeit attestiert worden, sie habe aber auch nicht gearbeitet. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Y.___ nahm in seinem Bericht vom 11. Februar 2014 Stellung zur auferleg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Schadenminderungspflicht (Analgetika-Abstinenz) und nannte fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Diagnosen: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verdacht auf emotional instabile Persönlichkeitsstörung (ICD-10: </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F 60.31) bei persönlichkeitsstrukturellen Defiziten</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Migräne ohne Aura (Erstdiagnose 1999), </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Analgetikaübergebrauchskopfschmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Kopfwehsprechstunde C.___, 2013)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verschiedene Abhängigkeiten (Kopfwehmedikamente, Cannabis, Cola, </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nikotin, ICD-10: F 19.25)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin sei seit dem 27. August 2013 bei ihm in ambulanter Behandlung gewesen, bis sie diese Ende Dezember 2013 abgebrochen habe, nachdem sie mit ihrer süchtigen Verhaltensweise konfrontiert worden sei. Die Beschwerdeführerin sei unter schwierigen, verstrickt-zerstrittenen, inkonsisten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten familiären Verhältnissen aufgewachsen. So habe es zwischen den Eltern, die seit Jahren getrennt lebten, einen Dauerkonflikt gegeben. Ihre ältere Schwester mit Turner-Syndrom sei 2003 mit 20 Jahren gestorben. Möglicherweise sei die Beschwerdeführerin durch die intensive medizinische Problematik der älteren Schwester zu kurz gekommen. Nach der Primarschule habe sie die Mittelschule besucht und kurz vor der Matura abgebrochen. Die altersentsprechend wir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kende, schlanke, feingliedrige, gepflegte, nach Zigarettenrauch riechende und kooperative Beschwerdeführerin sei im Kontakt freundlich, offen und spontan berichtend. Die Gestimmtheit sei raschen kontextbedingten Wechseln unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worfen. Oft sei die Stimmung adäquat zur Situation. Daneben trete jedoch je nach Thematik eine emotionale Labilität, verzweifelte Trauer mit Tränen, oder auch Wut auf. Daraus resultiere ein subjektiver Realitätsverlust. Deutlich sei die Angst, etwas an ihren Verhaltensweisen, insbesondere ihrem Suchtmittelkon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum, zu ändern. Dabei träten deutliche Rationalisierungstendenzen auf. Der Antrieb sei normal. Hinsichtlich der Kognition sei sie bewusstseinsklar und es gäbe keine Hinweise auf Drogenwirkung. Sie sei allseits orientiert und habe keine Aufmerksamkeits- oder Gedächtnisstörungen. Das formale Denken sei kontextuell unterschiedlich: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilweise klar und stringent (wenn es um den Alltag gehe), teilweise umständlich, vage, ideenflüchtig, assoziativ, ab und zu in schwindelerregendem Tempo, etwa wenn es um religiöse Inhalte, übersinnliche religiöse Überzeugungen und Wahrnehmungen (zum Beispiel die „Erscheinung“ eines Engels oder die ausgedehnte Internetrecherche auf der Suche nach dem „Antichrist“) gehe. Inhaltlich weise sie missionarische Tendenzen auf und wolle den Menschen ihre Lügen zeigen. Es lägen keine offensichtlichen wahnhaften Elemente vor und Hinweise auf Sinnestäuschungen fehlten. Die Intelligenz sei gemäss klinischer Einschätzung im normalen Bereich. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin, welche keinen Berufsabschluss habe, habe er vom 27. August 2013 bis zum 31. Januar 2014 zu 100% arbeitsunfähig geschrieben. Im Rahmen der versicherungsmedizinischen Beurteilung sei festzuhalten, dass aufgrund der emotionalen Labilität, des selbstdestruktiven Umgangs, der Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsmuster, der Suchttendenzen diagnostisch eher eine emotional labile Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichkeitsstörung vorliege. Zudem beständen die häufigen Migräneanfälle. Die süchtigen Verhaltensweisen stabilisierten subjektiv die Befindlichkeit. Objektiv betrachtet verschlimmerten sie aber mit grosser Wahrscheinlichkeit die Migrä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nesituation und blockierten die psychosoziale und berufliche Entwicklung seit Langem, trotz vorhandener Ressourcen. Die Persönlichkeitsstörung entspreche einem Gesundheitsschaden mit Krankheitswert. Die süchtigen Verhaltensweisen stellten einen Symptomkomplex im Rahmen der Persönlichkeitsstörung dar. Die ebenfalls vorliegende Migräne respektive der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Analgetikaübergebrauchskopf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stellten ein zusätzliches Hindernis dar. Aufgrund des klinischen Zustandsbildes hätte die funktionelle Leistungsfähigkeit bestenfalls für einen geschützten Arbeitsplatz gereicht. Im ausgeglichenen Arbeitsmarkt sei die Beschwerdeführerin nicht tragbar. Die therapeutischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Möglichkeiten seien nicht ausgeschöpft. Eine psychiatrische/psychotherapeutische Behandlung (gegebenenfalls sei eine initiale stationäre Entgiftungsbehandlung nötig) würde die gesundheitliche Situation - und damit die Arbeitsfähigkeit - mit grosser Wahrscheinlichkeit verbessern. Berufliche Massnahmen wären zu einem späte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Zeitpunkt zu prüfen. Die Prognose hänge davon ab, ob es gelinge, die Beschwerdeführerin in eine verbindliche psychotherapeutische Behandlung ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zubinden und ob es ihr dabei gelinge, die Emotionen besser zu kontrollieren und neue Copingstrategien für ihre Kopfschmerzen zu erlernen. Damit könnte eine Chronifizierung des Krankheitsbildes mit grosser Wahrscheinlichkeit ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hindert werden. Es sei ein schwieriges Unterfangen, bei dem Alter, den intel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lektuellen und verbalen Ressourcen der Beschwerdeführerin sei ein Erfolg aber durchaus möglich (Urk. 11/24). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das psychiatrische Gutachten von Dr. Z.___ vom 26. Mai 2014 nannte als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einen Verdacht auf emotio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nal instabile Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F 60.31), gegenwärtig grösstenteils kompensiert. Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit verbleibe ein schädlicher Gebrauch von Nikotin und Cannabis (ICD-10: F 19.1). Aufgrund der anamnes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Angaben könne bei der Beschwerdeführerin von keiner genetischen Vulnerabilität für die Entwicklung psychiatrischer Erkrankungen ausgegangen werden. Die Kindheit der Beschwerdeführerin sei ohne gravierende traumatische Erlebnisse verlaufen, sei jedoch geprägt durch emotionale Instabilität bei den Eltern gewesen, was auch bei ihr zur Bildung emotional instabiler Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitszüge geführt habe. Die jahrelangen ungelösten Ehekonflikte ihrer Eltern, offenbar auch nach der Scheidung, weil sie im gleichen Haus wohnten, hätten bei der Beschwerdeführerin bereits im Kindesalter zu einer emotionalen Störung geführt, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Rahmen der Migräneattacken verstärkt worden sei und aufgrund der anamnestischen Angaben im Jahr 2002 zu einer depressiven Phase geführt habe. Die Beschwerdeführerin habe aufgrund ihrer psychischen Probleme, die sie allerdings vordergründig auf die Migräne zurückführe, mehrere psychothe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapeutische Behandlungen in Anspruch genommen, welche aufgrund ihrer emotionalen Instabilität immer wieder abgebrochen worden seien, jedoch eine längere Dekompensation der emotional instabilen Persönlichkeitsstörung hätten verhindern können. Die Beschwerdeführerin habe im Erwachsenenalter zwar immer versucht, sich beruflich zu positionieren, es sei ihr aber nicht gelungen während einiger Jahre einen festen Arbeitsplatz zu behalten. Aufgrund der anamnestischen Angaben sei die Beschwerdeführerin seit Mai 2011 arbeitslos, wobei sie nicht ganz untätig sei und den Haushalt mit der Mutter zusammen führe und die Gartenarbeiten ums Haus der Eltern erledige. Auch die von der Beschwerdeführerin geschilderten Freizeitaktivitäten deuteten nicht auf einen sozialen Rückzug, Vernachlässigung der sozialen Kontakte und fehlende Hob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bies hin. Die von ihr beschriebenen Aktivitäten seien sicherlich als wichtige Ressourcen anzunehmen. Aufgrund der Persönlichkeitsdefizite sei die Beschwerdeführerin jedoch nicht in der Lage, eine konstante Arbeitsleistung auf dem freien Wirtschaftsmarkt von mehr als 50 % zu erbringen. Die bisherigen therapeutischen Massnahmen, trotz vieler Therapeutenwechsel, hätten aber eine schwere Dekompensation der Persönlichkeitsstörung verhindern können und sollten ihr auch in Zukunft Halt und eine zunehmende emotionale Stabilität verleihen. Dazu brauche sie aber zwecks Verbesserung ihrer allgemeinen Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dauer ergänzend zu den etablierten therapeutischen Massnahmen auch ein Arbeitstraining mit fachlicher Unterstützung bei der nachfolgenden Stellensu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che. Gegenwärtig könne ihr seit Mai 2011 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit attes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiert werden, wobei unter Weiterführung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapeutischen und Durchführung der vorgeschlagenen beruflichen Massnahmen innerhalb von 6 Monaten mit der Wiedererstellung einer vollen Arbeitsfähigkeit auf dem f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eien Arbeitsmarkt zu rechnen sei. Dabei seien für die Beschwerdeführerin Tätigkeiten mit sehr hohen Anforderungen an die psychische Belastbarkeit (beispielsweise mit sehr schnel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Wechseln der Arbeitsabläufe) nicht geeignet. Bei der Beschwerdeführerin seien gegenwärtig keine Tatbestände festzustellen, welche gegen eine gute Prognose bezüglich Wiederherstellung und Erhaltung der vollen Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit auf dem freien Wirtschaftsmarkt sprächen. Sie verfüge offenbar über viele Ressourcen, weshalb es ihr ab sofort möglich sei, im Rahmen eines Arbeitstrai</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nings zu 50 % zu arbeiten (Urk. 11/29). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. D.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, stellte in ihrem Bericht vom 11. April 2015 (Urk. 11/47) zuhanden der Beschwerdegegnerin die Diagnosen einer Persönlichkeitsproblematik (differentialdiagnostisch: kombi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niert) und einer Anpassungsstörung (ICD-10: F 43.22). Sie behandle die Beschwerdeführerin seit März 2014 bis aktuell. Zwischenzeitlich habe sich die Stimmung leicht verbessert und sie sei affektiv stabiler. Ein IV-gestütztes Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bautraining, eine Berufsabklärung und hernach die berufliche Integration seien wichtig und sinnvoll. Ziel seien berufliche Integration und Selbständigkeit bei vorhandener Motivation. Im längerfristigen Verlauf könne mit einer weiteren Verbesserung der Affektivität und auch der Sozialkompetenz gerechnet werden. die Beschwerdeführerin sei seit mindestens März 2014 zu 100 % arbeitsunfähig. So leide sie an affektiven Schwankungen, verminderter Belastbarkeit und Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dauer. Das Funktionsniveau und die Leistungsfähigkeit seien allgemein vermin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dert. Sie sei rasch erschöpft und ermüdet und habe rezidivierende Migräneatta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cken. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Bericht vom 26. Februar 2016 (Urk. 11/57) zuhanden der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin konkretisierte Dr. D.___ ihre zuvor gestellten Diagnosen folgender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massen: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Persönlichkeitsproblematik (ängstlich vermeidende, sensitive Züge)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anpassungsstörung (ICD-10: F 43.22)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Migräne seit 1999</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die allgemeine Stimmungslage habe sich aufgehellt und die sozialen Fertigkei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten hätten sich verbessert. Die Einschränkungen in der Belastbarkeit persistier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Funktionsniveau und die Leistungsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien allgemein vermindert und es zeige sich eine rasche Erschöpfbarkeit. In einer angepassten Tätigkeit sei die Beschwerdeführerin aktuell maximal 2 Stunden täglich einsetzbar. Sie sei mindestens zu 70-80 % in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens gingen zwei weitere Berichte des Psychiat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">riezentrums A.___ ein, wobei für die richterliche Beurteilung eines Falles grundsätzlich die tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens massgebend sind. Tatsachen, die sich erst später verwirklichen, sind jedoch insoweit zu berücksichtigen, als sie mit dem Streitgegenstand in engem Sachzusammenhang stehen und geeignet sind, die Beurteilung im Zeitpunkt des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheiderlasses</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu beeinflussen (BGE 121 V 362 E. 1b; 99 V 98).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht des Psychiatriezentrums A.___ vom 29. Mai 2017 (Urk. 10/1), welcher nach Erhebung der Beschwerde bei der Beschwerdegegnerin einging, wurde als Diagnose eine psychotische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schizophrenieforme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Störung (ICD-10: F 21) aufgeführt, wobei differentialdiagnostisch auch eine paranoide Schizo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phrenie (ICD-10: F 20.0) möglich wäre. In einer ausführlichen somatischen und neuropsychologischen Abklärung inklusive MRI habe eine körperliche Ursache der Beschwerden ausgeschlossen werden können. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin befinde sich seit dem 29. August 2016 bei ihm in ambu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lanter Behandlung. Im Gespräch sei sie freundlich bis unterwürfig, sie wirke affektiert, gleichzeitig affektlabil und -inkontinent. Ihre Gedankengänge seien häufig unstrukturiert, sprunghaft und weitschweifig. Häufig bestände Danebenreden, teilweise Neologismen, und chronologisch und inhaltlich seien die Gedankengänge teilweise nicht nachvollziehbar. In der Interaktion habe die Beschwerdeführerin ein mangelndes Distanzgefühl und wirke fragmentiert. Sie schildere ungewöhnliche Wahrnehmungen, einschliesslich Episoden mit intensi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven, akustischen oder optischen Halluzinationen, teilweise auch taktile Halluzi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nationen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Beschwerdeführerin bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wahr-schein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schon seit dem Jugendalter. Denn sie sei nach dem Abbruch des Gymnasiums nicht in der Lage gewesen, eine Berufsausbildung zu machen. Bei verschiedenen kurzfristigen Arbeitseinsätzen sei es immer wieder zum Abbruch oder zur Kündigung gekommen. Die Beschwerdeführerin sei aufgrund der genannten Symptome massiv eingeschränkt in ihrer Fähigkeit zur Anpassung und Anregung und Routine. Das Planen und Strukturieren von Aufgaben sei für sie erschwert. Sie könne sich kaum auf neue Situationen ein- oder umstellen und auf andere Leute eingehen. Äusserer Druck oder Anforderungen führten bei ihr zur Dekompensation und zum Rückzug. Die Beschwerdeführerin sei in ihrer Durchhaltefähigkeit massiv eingeschränkt. Aufgrund der starken Zurückgezo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genheit in ihre eigene psychotische Welt sei die Kontaktfähigkeit zu Dritten eingeschränkt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem die Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort vom 16. Juni 2017 auf Abweisung der Beschwerde geschlossen hatte (Urk. 9), nahm das Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatriezentrum A.___ Stellung zum abweisenden Antrag, insbesondere zu Ziff. 6, wonach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es nicht nachvollziehbar sei, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Bericht vom 29. Mai 2016 (vgl. E. 3.6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnostizierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schizophreni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Störung die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit der Beschwerdeführerin seit Jugendalter vollständig verhindern solle, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb nicht darauf abgestellt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Der erwähnte Cannabiskonsum sei während der gesamten Behandlungszeit bei ihnen nicht behandlungsbedürftig gewesen. Bereits im psychiatrischen Gutachten von Dr. Z.___ sei festgehalten worden, dass sich der starke Cannabiskonsum der Beschwerdeführerin auf eine kurze Periode der frühen Jugend beschränkt habe. Die Beschwerdeführerin habe vielmehr während der gesamten Behandlungszeit an keiner Suchtproblematik gelitten. Zudem sei anzufügen, dass sich Krankheiten aus dem schizophrenen Formenkreis typischerweise langsam anbahnen. Es sei oft so, dass sich erst im Nachhinein bereits in der Jugend aufgetretene Auffälligkeiten aufgrund der aktuellen Situation erklären </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Bei der Beschwerdeführerin sei genau dies der Fall. In ihrer Adoleszenz und im jungen Erwachsenenalter seien vorder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründig depressive Symptome sichtbar gewesen. Jedoch sei es sehr auffällig, dass ihr eine Ausbildung respektive eine berufliche Integration nie gelungen sei. Die Beschwerdeführerin sei von ihrem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Äusseren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sehr gepflegt, eine umgängli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che, freundliche und zierliche Person. Sie halte eine gewisse Fassade aufrecht und sei aufgrund ihrer intellektuellen Fähigkeiten durchaus in der Lage, sich redegewandt auszudrücken und eine gute Erscheinung zu wahren. Dies erkläre, dass bisher bei kürzeren Kontakten - wie zum Beispiel im Rahmen einer psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrischen Begutachtung - lediglich die Verdachtsdiagnose einer Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung habe gestellt werden können. Erneut sei daher die gestellte Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schizophrenieformen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Störung, differentialdiagnostisch am ehesten einer paranoiden Schizophrenie zu bekräftigen. Diese habe sich erst in den letzten Monaten in florider Form gezeigt, sei jedoch hochwahrscheinlich schon lange Zeit vorhanden und habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massgeblich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur aktuellen Situation der Beschwerdeführerin beigetragen. Die Beschwerdeführerin sei zu 100 % arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähig. Sie sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinter ihrer zuvorkommenden und redegewandten Fassade for</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">malgedanklich unstrukturiert, sprunghaft und weitschweifig, es beständen for</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">male und inhaltliche Denkstörungen. Die Beschwerdeführerin leide </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">regelmässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter wahnhaften Verkennungen der Realität, habe optische und akustische Halluzinationen. Sie sei extrem fragil, wenig belastbar, habe einen verminderten Antrieb, eine erhöhte Erschöpfbarkeit und sei in der Fähigkeit zur Ausführung von Plänen massiv eingeschränkt. Eine aktuelle Suchterkrankung könne mit Sicherheit ausgeschlossen werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin bejahte zwar das Vorliegen einer psychischen Erkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung, ging jedoch davon aus, dass diese invalidenversicherungsrechtlich irrele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vant sei (Urk. 9 S. 2). V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">orliegend ist strittig, ob gestützt auf die vorhandenen medizinischen Unterlagen der psychische Gesundheitszustand und die damit zusammenhängenden Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit im Zeitpunkt der Rentenverfügung am 4. Juli 2016 verlässlich beurteilt werden können. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin meldete sich im Mai 2013 wegen Migräne - welche bereits 1999 erstmals diagnostiziert wurde - zum Leistungsbezug an (Urk. 11/11), doch nach der auferlegten Schadenminderungspflicht im Sinne einer 6-monatigen Analgetika-Abstinenz, nachdem ein solcher Übergebrauch durch das C.___ diagnostiziert worden war (vgl. E. 3.1), stellte Dr. Y.___ im Februar 2014 erstmals die Verdachtsdiagnose einer emotional instabilen Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichkeitsstörung (ICD-10: F 60.31) bei persönlichkeitsstrukturellen Defiziten. Dabei schilderte er die schwierigen, verstrickt-zerstrittenen und inkonsistenten familiären Verhältnisse und das variierende kontextuelle Denken, wobei er offensichtlich wahnhafte Elemente und Sinnestäuschungen noch verneinte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. E. 3.2). Aufgrund der Befundlage attestierte er eine 100%ige Arbeitsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit, da es sich bei der Persönlichkeitsstörung um einen Gesundheitsschaden mit Krankheitswert handle. Auch Dr. Z.___ nannte in seinem psychiatrischen Gutachten vom 26. Mai 2014, welches also zum Zeitpunkt des Verfügungser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lasses bereits 2 Jahre zurücklag (vgl. E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3), die Verdachtsdiagnose einer emoti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onal instabilen Persönlichkeitsstörung. Diese stufte er aber aufgrund der (offen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar) vorhandenen Ressourcen als grösstenteils kompensiert ein und vermutete, dass die bisherigen psychotherapeutischen Behandlungen eine längere Dekom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensation der Persönlichkeitsstörung verhindert hätten. Die aktuell feststellbare 50%ige Arbeitsfähigkeit könne innert 6 Monaten auf eine volle Arbeitsfähigkeit gesteigert werden. Die behandelnde Psychiaterin Dr. D.___ erachtete bei der Beschwerdeführerin - nebst der Migräne - eine Persönlichkeitsproblematik und eine Anpassungsstörung als vorliegend. Aus den Berichten des Psychiatrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentrums A.___, welche im Rahmen des Beschwerdeverfahrens eingereicht wurden (vgl. E. 3.6), ist die Diagnose einer psychotischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schizophrenieformen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Störung (ICD-10: F 21) zu entnehmen, wobei differentialdiagnostisch sogar eine paranoide Schizophrenie (ICD-10: F 20) möglich wäre. Aufgrund dieses Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsbildes bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Die Beschwerdeführerin habe intensive, akustische oder optische und teilweise sogar taktile Halluzinati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onen. Aufgrund dessen und den weiteren gezeigten Symptomen sei sie massiv eingeschränkt. Weiter wiesen die Ärzte des Psychiatriezentrums A.___ darauf hin, dass es gerade typisch sei, dass sich Krankheiten aus dem schizo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phrenen Formenkreis langsam anbahnten und deshalb häufig erst im Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinein früher aufgetretene Auffälligkeiten richtig zugeordnet werden könnten. Tatsächlich fällt auf, insbesondere auf, dass der Beschwerdeführerin weder eine schulische Ausbildung noch eine berufliche Integration </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelang, obwohl sie mit ihrer intellektuellen Fähigkeit in der Lage ist, eine Fassade aufrecht zu halten. Damit gibt es gestützt auf die Ausführungen des Psychiatriezentrums A.___ Hinweise darauf, dass sich mittlerweile eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schizophrenieforme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Störung manifestiert hat, die zuvor noch nicht erkannt worden war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erweist sich die medizinische Aktenlage in Bezug auf den psychischen Gesundheitszustand für eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abschliessende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beurteilung des Leistungsanspruchs als unzulänglich. Die Sache ist daher an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit sie den psychischen Gesundheitszustand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, gegebenenfalls die Migränestörung,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die Arbeitsfähigkeit - auch im zeitlichen Verlauf – durch ein Gutachten abklärt und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anschliessend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über den Leistungsanspruch neu verfügt. In diesem Sinne ist die Beschwerde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gutzuheissen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gerichtskosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- und Fr. 1‘000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Vorliegend sind die Gerichtskosten auf Fr. 600.-- anzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gutgeheissen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, dass die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4. Juli 2016</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, </span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstGeiger</p><p></p></div> </div></body></html>