B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-4063/2011 U r t e i l v o m 1 5 . N o v e m b e r 2 0 1 3 Besetzung Einzelrichter Maurizio Greppi, Gerichtsschreiber Milan Lazic. Parteien A._______, Beschwerdeführer, gegen Schweizerische Ausgleichskasse SAK, Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz. Gegenstand AHV, Einspracheentscheid vom 20. Juni 2011. C-4063/2011 Seite 2 Sachverhalt: A. A._______, geboren am 4. Februar 1945 (nachfolgend: Beschwerdefüh- rer) ist schweizerischer und deutscher Staatsangehöriger und war bis 31. Dezember 2004 in der Schweiz wohnhaft sowie bis zu seiner ordentlichen Pensionierung im Februar 2010 – ab 1994 in selbständiger Tätigkeit - in der Schweiz erwerbstätig und beitragspflichtig. Mit Verfügung vom 4. Feb- ruar 2010 sprach ihm die Schweizerische Ausgleichskasse SAK (Vori n- stanz) mit Wirkung ab 1. März 20 10 eine ordentliche Altersrente von Fr. 1'882.- bei einer anrechenbaren Bei tragsdauer von 43 Jahren und 8 Monaten und der anwendbaren Rentenskala 43 sowie einem massg e- benden durchschnittlichen Jahreseinkommen von Fr. 77'976.- zu (act. SAK/8.1 ff.). B. Hiergegen erhob der Beschwerdeführer am 14. Februar 2010 eine Ei n- sprache, weil ihm die Beitragsjahre 2008, 2009 und 2010 nicht angerech- net worden seien (act. SAK/10.1). In der ergänzenden Einspracheschrift vom 4. März 2010 rügte er im Weiteren, dass ihm für das Beitragsjahr 1976 die Monate Januar und Februar nicht angerechnet worden seien. (act. SAK/11.1). C. Die Vorinstanz hiess mit Entscheid vom 20. Juni 2011 die Einsprache gut und sprach ihm mit Wirkung ab 1. März 2010 eine ordentliche Altersrente von Fr. 1'914. - sowie ab 1. Januar 2011 von Fr. 1'947 .- bei einer anr e- chenbaren Beitragsdauer von 44 Jahren u nd der anwendbaren Rente n- skala 44 und einem massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommen von Fr. 83'520.- zu. Gleichzeitig berechnete sie neu die ordentliche Alters- rente der Ehefrau des Beschwerdeführers und eröffnete auch gegenüber ihr eine neue Verfügung (act. SAK/32.1 ff.). D. Der Beschwerdeführer und seine Ehefrau erhoben am 18. Juli 2013 ge- meinsam gegen diese Verfügungen Beschwerde beim Bundesverwa l- tungsgericht (act. 1). Sie machten geltend, dass sie mit diesen Entsche i- dungen nicht einverstanden seien und ersuchten sinngemäss um einige Erläuterungen zur Berechnung der Altersrenten. Mit Urteil vom 29. August 2011 im Parallelverfahren C -4064/2011 trat das Bundesverwaltungsg e- richt auf die Beschwerde der Ehefrau des Beschwerdeführers nicht ein C-4063/2011 Seite 3 und überwies deren Eingabe vom 18. Juli 2011 zuständigkeitshalber als Einsprache an die Vorinstanz. E. In ihrer Vernehmlassung vom 15. August 2011 beantragte die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde. Sie erläuterte die Berechnung der Alters- rente und machte geltend, dass sie gestützt auf die gesetzlichen und reg- lementarischen Bestimmungen korrekt berechnet worden sei (act. 5). F. Der Beschwerdeführer machte von der Möglichkeit, eine Replik einzurei- chen, k einen Gebrauch und das Bundesverwaltungsgericht schloss mit Verfügung vom 18. Oktober 2011 den Schriftenwechsel (act. 8). G. Auf weitere Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird – soweit erforderlich – im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eing e- gangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 33 lit. d VGG und Art. 85 bis Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters - und Hinterlassenenversiche- rung vom 20. Dezember 1946 (AHVG, SR 831.10) sowie Art. 5 des Bu n- desgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwe r- den von Personen im Ausland gegen Verfügungen der Schweizerischen Ausgleichskasse. Eine Ausnahme im Sinne von Ar t. 32 VGG liegt nicht vor. 1.2 Aufgrund von Art. 3 Bst. d bis VwVG findet das VwVG keine Anwe n- dung in Sozialversicherungssachen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Dies trifft hier zu, da gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG die Bestimmungen des ATSG auf die im ersten Teil geregel- te Alters - und Hinterlassenenversicherung anwendbar sind, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht, was hier nicht der Fall ist. C-4063/2011 Seite 4 1.3 Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenom - men; er ist durch den angefochtenen Einspracheentscheid besonders be- rührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung und ist daher zur Beschwerde legitimiert (Art. 59 ATSG). 1.4 Da die Beschwerde im Übrigen frist - und formgerecht eingereicht wurde (Art. 60 ATSG und Art. 52 VwVG), ist darauf einzutreten. 2. 2.1 Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG). 2.2 In zeitlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen materiellen Rechts- sätze massgebend, die bei der Erf üllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung hatten (BGE 130 V 329 E. 2.3). Die Frage, ob die Vorinstanz die Altersrente des Beschwerdeführers richtig berechnet hat , beurteilt sich nach den Berechnungsgrundlagen zum Zeitpunkt des Ei n- tritts des Versicherungsfalles beim Beschwerdeführer im März 2010 (vgl. Art. 31 AHVG sowie UELI KIESER, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AHVG, 2. Aufl., Zürich 2005, S. 193 m.w.H.). 3. 3.1 Vorab ist in einem ersten Schritt zu prüfen, über wie viele Beitragsjah- re de r Beschwerdeführer verfügt und welche Rentenskala bei ihm zur Anwendung gelangt. 3.1.1 Die ordentlichen Renten werden gemäss Art. 29bis Abs. 1 AHVG nach Massgabe der Beitragsjahre, Erwerbseinkommen sowie der Erzi e- hungs- oder Betreuungsgutschriften der rentenber echtigten Person zwi- schen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles berechnet. Sie gelangen nach Art. 29 Abs. 2 AHVG in Form von Vollrenten für Versicherte mit vol l- ständiger Beitragsdauer o der in Form von Teilrenten für Versicherte mit unvollständiger Beitragsdauer zur Ausrichtung. Die Teilrente entspricht dabei einem Bruchteil der Vollrente (Art. 38 Abs. 1 AHVG), für dessen Be- rechnung das Verhältnis zwischen den vollen Beitragsjahren der Ve rsi- cherten zu denjenigen ihres Jahrgangs sowie die eingetretenen Veränd e- rungen der Beitragsansätze berücksichtigt werden (Art. 38 Abs. 2 AHVG). C-4063/2011 Seite 5 Als vollständig gilt die Beitragsdauer, wenn die rentenberechtigte Person zwischen dem 1. Januar nach der Vollen dung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Rentenalters gleich viele Beitragsjahre aufweist wie ihr Jahrgang (Art. 29bis Abs. 1 AHVG in Verbindung mit Art. 29ter Abs. 1 AHVG). Dabei bestimmt sich die Beitragsdauer einer ve r- sicherten Person in der Regel nach den Einträgen in ihren individuellen Konten (Art. 30ter AHVG). 3.1.2 Der am 4. Februar 1945 geborene Beschwerdeführer erreichte am 4. Februar 2010 das ordentliche AHV-Alter von 65 Jahren (Art. 21 Abs. 1 Bst. a AHVG). Versicherte des Jahrgangs 1945 – wie der Beschwerdefüh- rer – weisen bei Eintritt des Versicherungsfalles im Jahr 2010 bei vol l- ständiger Beitragsdauer 44 Versicherungsjahre auf (vgl. die vom Bundes- amt für Sozialversicherungen [BSV] her ausgegebenen Rententabellen 2009, S. 8; abruf bar unter http://www.bsv.admin.ch/vollzug/documents/ view/365/lang:deu/category:23; zuletzt besucht am 24. Oktober 2013). Nachdem die Ausgleichskasse des Kantons X._______ anfangs 2011 die fehlenden Nachtrags -IKs für die Jahre 2008, 2009 übermittel hatte, er- reichte der Beschwerdeführer die vollständige Beitragsdauer von 44 Ve r- sicherungsjahren. Bei einer Beitragsperiode von 44 Versicherungsjahren hat somit der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Rente der Rentenska- la 44. 3.2 Weiter ist in einem nächsten Schritt d as durchschnittliche Jahresei n- kommen des Beschwerdeführers zu ermitteln. 3.2.1 Gemäss Art. 29quater Bst. a AHVG werden die Renten nach Massg a- be des durchschnittlichen Jahreseinkommens, welches sich aus a) den Erwerbseinkommen, b) den Erziehungsgutschriften und c) den Betre u- ungsgutschriften zusammensetzt, berechnet. Das durchschnittliche Ja h- reseinkommen wird ermittelt, indem die Summe der Erwerbseinkommen, von denen die versicherte Person Beiträge geleistet hat, durch die Zahl der Beitragsjahre geteilt wird. Di e Beitragsdauer einer versicher ten Per- son bestimmt sich in der Regel nach den Eintr ägen in ihren individuellen Konten (Art. 30ter AHVG; vgl. auch E. 3.1.1 hiervor). 3.2.2 Dem Auszug aus dem individuellen Konto vom 20. Juni 2011 (act. SAK/30.2) ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer im Zeitraum von 1964 bis 2009 Einkommen in der Höhe von insgesamt Fr. 3'192'031.- ge- neriert hat. C-4063/2011 Seite 6 3.3 3.3.1 Einkommen, welche die Ehegatten während der Kalenderjahre der gemeinsamen Ehe erzielt haben, werden geteilt und je zur Hälfte den bei- den Ehegatten angerechnet. Die Einkommensteilung wird vorgenommen, wenn beide Ehegatten rentenberechtigt sind, wenn eine verwitwete Pe r- son Anspruch auf eine Altersrente hat oder bei Auflösung der Ehe durch Scheidung (Art. 29quinquies Abs. 3 lit. a-c AHVG). Der Teilung und gegen - seitigen Anrechnung unterliegen jedoch nur Einkommen aus der Zeit zw i- schen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles beim Ehegatten, we l- cher zuerst rentenberechtigt wird und aus Zeiten, in denen beide Ehega t- ten in der schweizerischen AHV versichert gewesen sind (Art. 29quinquies Abs. 4 AHVG). Nach Art. 50b AHVV werden die Einkommen von Ehepaaren in jedem Jahr, in dem beide Ehegatten in der AHV versichert gewesen sind, hälftig geteilt (Abs. 1, erster Satz). Die Einkommen im Jahr der Eheschliessung und im Jahr der Auflösung der Ehe werden nicht geteilt (Abs. 3). 3.3.2 Da die Ehefrau des Beschwerdeführers während der Zeitperiode April 1968 bis April 1972 s owie von Juni 1972 bis April 1991 aufgrund i h- rer Aufenthaltsbewilligung Wohnsitz in der Schweiz begründet hatte, war sie in der AHV mitversichert. Sie ging überdies 197 2 bis 1977 in der Schweiz einer Erwerbstätigkeit nach und erzielte ein Gesamteinkommen von Fr. 21'944.- (act. SAK/30.2 ff.). Gemäss IK -Auszug beläuft sich das gesplittete Einkommen des Beschwerdeführers für die Jahre 1968 bis 1991 auf Fr. 784'937. -. Das nicht gesplittete Einkommen hinzugerechnet führt dies zu einer Einkommenssumme von Fr. 2'405'675.-. 3.3.3 Dieses Einkommen wird gemäss Art. 30 Abs. 1 AHVG mit einem vom Bundesrat jährlich festzulegenden Faktor aufgewertet, um die Inflat i- on auszugleichen. Die Summe des versicherten und aufgewerteten E r- werbseinkommens wird anschliessend durch die anre chenbare Beitrags- dauer geteilt und mit 12 multipliziert (Art. 30 Abs. 2 AHVG). Gemäss dem ersten Beitragsjahr 1966 beträgt der Aufwertungsf aktor 1.336 (Rentent a- bellen 2011, S. 15). Die aufgewertete Su mme ergibt einen Betrag von Fr. 3'213'982.-. Bei einer B eitragszeit von 528 Monaten resultiert ein durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 73'045.-. C-4063/2011 Seite 7 3.4 In einem weiteren Schritt sind die Erziehungsgutschriften zu berüc k- sichtigen. 3.4.1 Versicherten wird für die Jahre, in welchen sie die elterliche Gewalt über eines oder mehrere Kinder ausüben, die das 16. Altersjahr noch nicht erreicht haben, eine Erziehungsgutschrift angerechnet, wobei Eh e- paaren nicht zwei Gutschriften kumulativ gewährt werden (Art. 29 sexies Abs. 1 AHVG). Erziehungsgutschriften werden immer für ganze Kalender- jahre angerechnet. Während des Jahres, in dem der Anspruch entsteht, werden keine Gutschriften angerechnet. Im Jahr, in dem der Anspruch er- lischt, werden Gutschriften angerechnet. Absatz 5 bleibt vorbehalten (Art. 52f Abs. 1 AHVV). Ist eine Perso n nur während einzelner Monate versichert, so werden diese Monate über das Kalenderjahr hinaus z u- sammengezählt. Für je zwölf Monate wird eine Erziehungsgutschrift a n- gerechnet (Art. 52 f Abs. 5 AHVV). Die Erziehungsgutschrift entspricht dem Betrag der dreifa chen minimalen jährlichen Altersrente gemäss Art. 34 AHVG im Zeitpunkt der Entstehung des Rentenanspruches (Art. 29sexies Abs. 2 AHVG). Bei verheirateten Personen wird die Erziehung s- gutschrift während der Kalenderjahre der Ehe hälftig aufgeteilt. Der Te i- lung unterliegen aber nur die Gutschriften für die Zeit zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles beim Ehegatten, welcher zuerst rentenbe- rechtigt wird (Art. 29sexies Abs. 3 AHVG). 3.4.2 Der Beschwerdeführer ist Vater zweier am 4. August 1966 gebor e- nen Zwillinge (act. SAK/3.20); ihm sind somit für die Jahre 1967 (das Jahr 1966, in welchem der Anspruch entsteht, wird n icht berücksichtigt [vgl. E. 3.4.1 hier vor]) bis 1982 (Erreichen des 16. Al tersjahres) Erziehungsgut- schriften anzurechnen. Der Beschwerdeführer hat somit – wie die Vorin- stanz korrekt festgestellt hat – während 16 Jahren Anspruch auf Erzi e- hungsgutschriften. Da die Mutter dieses Kindes in den Jahren 1968 bis 1982 ebenfalls versichert war (vgl. E. 3.3.2 hiervor), sind dem Beschwe r- deführer eine ganze und 15 halbe Erziehungsgutschriften anzurechnen. Daraus ergibt sich folgende Berechnung: Eine ganze Erziehungsgu t- schrift beträgt im Jahr 2010 Fr. 41'040.- (dreifache jährliche minimale A l- tersrente im Zeitpunkt des Eintritts des Versicherungsfal ls [Risiko "Alter" im Jahr 2010 ]). Der Beschwerdeführer hat somit Anspruch auf Erzi e- hungsgutschriften in der Höhe von Fr. 348'840.- (1 Jahr à Fr. 41'040.- und 15 Jahre à Fr. 41'040.- geteilt durch 2). Aufgeteilt auf die vollständige Bei- tragsdauer des Beschwerdeführers von 44 Jahren bzw. 528 Monate er- gibt dies eine durchschnittliche Erziehungsgutschrift von ( gerundet) C-4063/2011 Seite 8 Fr. 7'928.- pro Jahr (Fr. 348'840.- geteilt durch 528 multipliziert mit 12 ). Aus der detaillierten Rentenberechnung der Vorinstanz (act. 5) ergibt sich, dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer Erziehungsgutschriften in vorgenannter Höhe angerechnet hat, weshalb die diesbezügliche B e- rechnung der Vorinstanz ebenfalls nicht zu beanstanden ist. 3.4.3 Diese Erziehungsgutschriften in Höhe von Fr. 7'928. - werden dem Einkommen von Fr. 73'045. - hinzugerechnet, wodurch der Beschwerd e- führer ein durchschni ttliches Jahreseinkommen von Fr. 80'973. -, bzw. nach den Rententabellen 2009 aufgerundet von Fr. 82'080. - erreicht (S. 18). Bei einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von Fr. 82'080. - und einer Rentenskala 44 beträgt die Altersrente des Beschwerdeführers Fr. 2'280.- (Stand 2010). Ab dem 1. Januar 2011 beträgt die ordentliche Altersrente sodann Fr. 2'320. - (basierend auf einem massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommen von Fr. 83'520. - und einer Rente n- skala 44). 3.5 Da auch die Ehefrau des Beschwerdeführers rentenberechtigt ist, pla- fonierte die Vorinstanz die beiden Renten. Im Folgenden ist prüfen, ob die Vorinstanz die Plafonierung zu Recht vornahm. 3.5.1 Die Summe der beiden Renten eines Ehepaars beträgt maximal 150 Prozent des Höchstbetrags der Altersrente, wenn beide Ehegatten Anspruch auf eine Altersrente haben (Art. 35 Abs. 1 Bst. a AHVG; Plaf o- nierung). Die Kürzung entfällt bei Ehepaaren, deren gemeinsamer Hau s- halt richterlich aufgelöst wurde (Art. 35 Abs. 2 AHVG). Die beiden Renten sind im Verhältnis ihrer Anteile an der Summe der ungekürzten Renten zu kürzen. Der Bundesrat regelt die Einzelheit en, insbesondere die Kürzung der beiden Renten mit unvollständiger Beitragsdauer (Art. 35 Abs. 3 AHVG). Weisen nicht beide Ehegatten eine vollständige Beitragsdauer auf, so entspricht der Höchstbetrag der beiden Renten einem Prozentsatz des maximalen Betra ges bei Vollrenten. Dieser wird ermittelt, indem die Summe aus dem Prozentanteil der niedrigeren Rentenskala und dem doppelten Prozentanteil der höheren Rentenskala durch drei geteilt wird (Art. 53bis AHVV). 3.5.2 Bei der Ehefrau des Beschwerdeführers gelangt di e die Rentenska- la 26 zur Anwendung. Für den Beschwerdeführer wurde die Rentenskala 44 ermittelt. Somit ist die Höchstrente der Rentenskala 38 massgebend ([44 mal 2 plus 26] geteilt durch 3), die monatlich Fr. 1'969.- beträgt (Ren-C-4063/2011 Seite 9 tentabelle 2009, S. 30). Di e Summe der beiden Renten darf den Höchs t- betrag von Fr. 2'954.- nicht übersteigen (150% von Fr. 1'969.-). Die Summe der beiden Altersrenten beträgt jedoch Fr. 3'519. - (Fr. 1'239.- plus Fr. 2'280. - und liegt somit über der Plafon ierungsgrenze von Fr. 2'954.-. Sie müssen daher proportional gekürzt werden, was zu einer Rente des Beschwerdeführers von Fr. 1'914.- im Jahr 2010 führt (Fr. 2'280.- multipliziert mit Fr. 2'954. - geteilt durch Fr. 3'519. -). Für das Jahr 2011 betragen die Summe der beiden Altersrente n Fr. 3'581. - und die Plafonierungsgrenze bei einer gewichteten Rentenskala 38 Fr. 3'005.- (Rententabelle 2011, S. 30). Die plafonierte Altersrente des Beschwerd e- führers ist demnach ab 2011 auf Fr. 1'947.- festzusetzen (Fr. 2'320.- mul- tipliziert mit Fr. 3'005.- geteilt durch Fr. 3'581.-). 4. Es bleiben die Zweifel des Beschwerdeführers an einer richtigen Ermitt- lung des Einkommens für das Jahr 1976 zu prüfen. In der Verfügung vom 4. Februar 2010 sind im Jahr 1976 zehn Beitragsmonate und ein Ei n- kommen von Fr. 24'899.- ausgewiesen worden (act SAK/8. 5). Im ang e- fochtenen Einspracheentscheid vom 20. Juni 2011 sind nach einer Kor- rektur richtigerweise 12 Beitragsmonate eingetragen worden, hingegen ein reduziertes Einkommen in der Höhe von Fr. 24'038.- (act. SAK/32.5), obwohl die vom Beschwerdeführer eingereichten Nachweise für die feh- lenden Beitragsmonate Januar und Februar 1976 ein Bruttoeinkommen von Fr. 6'400.- belegen (act. SAK/11.2 f.). 4.1 Die Vorinstanz mach t in ihrer Vernehmlassung geltend, dass in der Berechnung vom 4. Februar 2010 vor der Korrektur aufgrund der damals angenommenen Beitragslücke auch Einkommen des Beschwerdeführers aus den Jugendjahren in Höhe von Fr. 1'721. - hinzugerechnet worden sei. Diese Ausführung ist durch die Akten belegt (act. SAK /7.3). Da nach der neuen Berechnung keine Beitragslücken mehr vorhanden gewesen seien, sei auch kein Einkommen mehr aus den Jugendjahren zu berüc k- sichtigen, weshalb sich das Einkommen reduziert habe. 4.2 Aufgrund den Ausführungen der Vorinstanz und der vorhandenen Ak- ten lässt sich nicht beurteilen, ob im ursprünglichen Kontoauszug lediglich die Zahl der Beitragsmonate falsch angegeben wurde, oder ob die Lohn- summe des Jahres 1976 gemäss den vom Beschwerdeführer ge lieferten und belegten Angaben zusätzlich um Fr. 6'400. - bzw. dem entspreche n- den Nettoeinkommen (Art. 30 ter Abs. 2 AHVG) hätte erhöht werden mü s-C-4063/2011 Seite 10 sen. Selbst wenn aber zu Gunsten des Beschwerdeführers Fr. 6'400.- der Gesamtlohnsumme hinzugerechnet werden, ze igt eine Vergleichsrec h- nung, dass daraus keine Erhöhung seiner Altersrente resultierte: 4.2.1 Das Einkommen des Beschwerdeführers im Jahre 1976 betrüge danach Fr. 54'199. - (Fr. 47'799.- plus Fr. 6'400. -). Das Einkommen der Ehefrau Fr. 276. -, wodurch nach dem Spl itting ein Einkommen des B e- schwerdeführers von Fr. 27'238.- resultiert. Die Differenz zur Berechnung der Ausgleichskasse beträgt demnach Fr. 3' 200.- (Fr. 27'2 38.- minus Fr. 24'038.-), was zu einer geteilten Einkommenssumme des Beschwe r- deführers von Fr. 2'4 08'875.- führt (Fr. 2'405'675. - zuzüglich Fr. 3'200.-). Aufgewertet mit dem Faktor 1.336 ergibt dies Fr. 3'218'257.-. Es resultiert ein durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 73'142.- (Fr. 3'218'257.- geteilt durch 528 Monate Beitragszeit und multipliziert mit 12). Werden die Erziehungsgutschriften in Höhe von Fr. 7'982. - hinzugerechnet, resultiert ein massgebendes durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 81'124.-. Gemäss den Werten der Rententabellen 2009 wäre dieser Betrag auf dasselbe Jahreseinkommen von Fr. 82'080.- aufzurunden (S. 18), wie es im angefochtenen Einspracheentscheid als Grundlage zur Bestimmung der Altersrente verwendet worden ist. 5. Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Rente des Beschwerd e- führers gemäss den anwendbaren Rechtsbestimmungen korrekt ermittelt wurde, wenngleich auch Zweifel über die Höhe des Jahreseinkommens 1976 bestehen. Diese wirken sich jedoch nicht die Höhe der Rente beein- flussend aus, so dass die Beschwerde abzuweisen ist. Die Beschwerde erweist sich in rechtlicher Hinsicht als offensichtlich u n- begründet und ist daher im einzelrichterlichen Verfahren gemäss Art. 23 Abs. 2 VGG in Verbindung mit Art. 85bis Abs. 3 AHVG abzuweisen. 6. Das Verfahren ist für die Parteien kostenlos (Art. 85 bis Abs. 2 AHVG), weshalb keine Verfahrenskosten zu erheben sind. Weder die obsiegende Vorinstanz noch der unterliegende Beschwerde - führer haben einen Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2] und Ar t. 64 Abs. 1 VwVG e contrario). C-4063/2011 Seite 11 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Es werden keine Verfahrenskosten auferlegt. 3. Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein) – die Vorinstanz (Ref-Nr._______) – das Bundesamt für Sozialversicherungen Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: Maurizio Greppi Milan Lazic Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der B e- weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: