A bteilung III C -1281/2007 /m es {T 0/2} U rte il v o m 1 7 . S e p te m b e r 2 0 0 7 R ichter Stefan M esm er (Vorsitz), R ichterin Elena Avenati-C arpani, R ichter Johannes Frölicher, G erichtsschreiberin Ingrid Künzli. X._______, Beschw erdeführer, gegen Sw issm edic, Schw eizerisches H eilm ittelinstitut, H allerstrasse 7, Postfach, 3000 Bern 9, Vorinstanz. Verfügung des Schw eizerischen H eilm ittelinstituts vom 22. Januar 2007, G ebührenauflage. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l B esetzung P arteien G egenstandC -1281/2007 Sachverhalt: A . D as Zollinspektorat Zürich-Flughafen hielt im O ktober 2006 eine an den Beschw erdeführer adressierte Sendung an der G renze zurück, w elche 24 Packungen à 4 Tabletten Viagra 100 m g enthielt. Absender der Sendung w ar Y._______, Philippinen. Am 26. O ktober 2006 orientierte das Zollinspektorat das Schw eizerische H eilm ittelinstitut (Institut) über diese M assnahm e. B . M it Schreiben vom 30. N ovem ber 2006 inform ierte das Institut den Beschw erdeführer. Es führte aus, bei den zurückgehaltenen Produkten handle es sich um verw endungsfertige, zulassungspflichtige Arznei- m ittel im Sinne des Bundesgesetzes vom 15. D ezem ber 2000 über Arzneim ittel und M edizinprodukte (H M G , SR 812.21), die von Einzelpersonen nur in einer für den Eigengebrauch erforderliche kleine M enge eingeführt w erden dürften (A rt. 36 Abs. 1 der Verordnung vom 17. O ktober 2001 über die Bew illigungen im Arzneim ittelbereich [AM BV, SR 812.212.1]). D ie in der zurückgehaltenen Sendung ent- haltene M enge übersteige die beim Arzneim ittel Viagra zulässige Im portm enge von 20 Tabletten bei w eitem . Es bekundete daher seine Absicht, gestützt auf A rt. 66 Abs. 1 H M G die erforderlichen Verw al- tungsm assnahm en zu treffen, und gab dem Beschw erdeführer G elegenheit zur Stellungnahm e. C . Am 6. D ezem ber 2006 teilte der Beschw erdeführer dem Institut telefonisch m it, er habe nie eine Sendung m it Viagra bestellt, sei nie auf den Philippinen gew esen und kenne niem anden dort. Schriftlich nahm er innert der gesetzten Frist nicht Stellung. D . M it Verfügung vom 22. Januar 2007 ordnete das Institut die Ver- nichtung der zurückgehaltenen W aren an und auferlegte dem Be- schw erdeführer eine G ebühr in der H öhe von Fr. 300.--. Zur Begrün- dung dieser Verfügung hielt das Institut erneut fest, die Einfuhr der fraglichen Produkte verstosse gegen die H eilm ittelgesetzgebung. Zudem betonte es, von den Produkten gingen erhebliche G esundheits- risiken aus. D ie G ebühr richte sich nach A rt. 2 Abs. 1 und A rt. 3 in Verbindung m it Ziff. V des Anhangs der Verordnung vom 22. Juni 2006 über die G ebühren des Schw eizerischen H eilm ittelinstituts (H G ebV, SR 812.214.5). Sie bestim m e sich nach dem Verw altungsaufw and. S eite 2C -1281/2007 E. Am 16. Februar 2007 erhob der Beschw erdeführer beim Bundes- verw altungsgericht gegen diese Verfügung Beschw erde. Er m achte erneut geltend, er habe nie eine Sendung m it Viagra bestellt, und hielt fest, er sei nicht gew illt für etw as zu bezahlen, das er nicht verursacht habe. F. In seiner Vernehm lassung vom 16. M ai 2007 beantragte das Institut die Abw eisung der Beschw erde, sow eit darauf einzutreten sei. Es hielt vorab fest, der Beschw erdeführer w idersetze sich der verfügten Ver- nichtung der zurückgehaltenen W are nicht, sondern fechte nur die G ebührenauflage an, so dass nur diese G egenstand des vorliegenden Verfahrens bilde. Im W eiteren betonte es, aufgrund der Akten m üsse davon ausgegangen w erden, dass der Beschw erdeführer die W aren bestellt habe, sei es doch auszuschliessen, dass jem and auf einen frem den N am en Arzneim ittel im W ert von über Fr. 1'200.-- bestelle und bezahle. Auf dem Packet sei denn auch die genaue Adresse des Beschw erdeführers angegeben, w as eine Falschbelieferung aus- schliesse. D ie D arstellung des Beschw erdeführers, die W are nicht bestellt zu haben, stelle eine reine Schutzbehauptung dar. Er m üsse daher für die von ihm verursachten Kosten aufkom m en. D ie H öhe der erhobenen G ebühr sei korrekt und angem essen. G . M it Verfügung vom 24. M ai 2007 w urde der Beschw erdeführer zur Einreichung einer R eplik eingeladen und aufgefordert, w ahrheitsgetreu und vollständig seine Kreditkartenkonten und Bankverbindungen be- kannt zu geben und zudem Kontoauszüge säm tlicher Kreditkarten- und Bankkonten für die Zeit vom 1. Januar 2006 bis zum 31. O ktober 2006 vorzulegen. Innert der gesetzten Frist ging keine R eplik ein und der Beschw erdeführer kam der Aufforderung zur O ffenlegung seines Kreditkarten- und Bankverkehrs nicht nach. H . M it Verfügung vom 9. August 2007 w urde der Schriftenw echsel ge- schlossen und das Institut zugleich aufgefordert, die am Zoll zurück- gehaltene Sendung (im O riginal) einzureichen – w as es am 22. August 2007 tat. Am 28. August 2007 w urde den Parteien die Zusam m en- setzung des Spruchkörpers bekannt gegeben. Innert der gesetzten Frist gingen keine Ausstandsbegehren ein. I. Auf die Ausführungen der Parteien ist in den folgenden Erw ägungen – sow eit erforderlich – näher einzugehen. S eite 3C -1281/2007 D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. Angefochten ist die Verfügung des Instituts vom 22. Januar 2007, m it w elcher die Vernichtung einer an den Beschw erdeführer gerichteten Sendung m it 24 Packungen à 4 Tabletten Viagra 100 m g angeordnet und dem Beschw erdeführer eine Verw altungsgebühr von Fr. 300.-- auferlegt w orden ist. 1.1 D ie Zuständigkeit zur Beurteilung der vorliegenden Streitsache richtet sich nach A rt. 31 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw altungsgericht (VG G , SR 173.32). D anach beur- teilt das G ericht insbesondere Beschw erden gegen Verfügungen der Anstalten und Betriebe des Bundes (A rt. 33 Bst. e VG G ). D a das Institut eine öffentlichrechtliche Anstalt des Bundes bildet (A rt. 68 Abs. 2 H M G ), die angefochtene Anordnung ohne Zw eifel als Verfügung im Sinne von A rt. 5 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021) zu qualifizieren ist und zudem keine Ausnahm e gem äss A rt. 32 VG G vorliegt, ist das Bundesverw altungsgericht zur Beurteilung der vorliegenden Sache zuständig. 1.2 D er Beschw erdeführer m acht in seiner Beschw erdeschrift vom 16. Februar 2007 einzig geltend, ihm dürfe keine Verw altungsgebühr auferlegt w erden, da er die fragliche Arzneim ittelsendung nicht bestellt und dam it den Aufw and des Instituts nicht verursacht habe. G egen die in der angefochtenen Verfügung ebenfalls angeordnete Vernichtung der W are w endet er sich nicht. Es ist daher davon auszugehen, dass sich die Beschw erde einzig gegen die G ebührenauflage richtet, die Verfügung vom 22. Januar 2007 im Ü brigen aber nicht angefochten w ird und in R echtskraft erw achsen ist. 1.3 D er Beschw erdeführer, der als Partei am vorinstanzlichen Ver- fahren teilgenom m en hat, ist durch die angefochtene G ebührenauflage besonders berührt und hat an deren Aufhebung ein schutzw ürdiges Interesse (vgl. A rt. 48 Abs. 1 Vw VG ). D a der Verfahrenskostenvor- schuss fristgereicht geleistet w orden ist, kann auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde eingetreten w erden. S eite 4C -1281/2007 2. D er Beschw erdeführer m acht sinngem äss geltend, die Auflage einer Verw altungsgebühr von Fr. 300.-- sei rechtsw idrig, da er die verfügte Verw altungsm assnahm e des Instituts nicht veranlasst habe. 2.1 D as Institut kann für seinen Verw altungstätigkeiten – insbesondere für den Aufw and im Zusam m enhang m it dem E rlass von Verfü- gungen – G ebühren erheben (A rt. 65 Abs. 1 H M G und A rt. 1 Bst. a H G ebV). G em äss A rt. 2 Abs. 1 Bst. a H G ebV m uss eine G ebühr bezahlen, w er eine Verfügung des Instituts veranlasst. Verfügungen erlässt das Institut unter anderem dann, w enn es gestützt auf A rt. 66 H M G die zum Vollzug der H eilm ittelgesetzgebung erforderlichen Ver- w altungsm assnahm en trifft. Im Folgenden ist daher vorab zu prüfen, ob das Institut zu R echt eine gebührenpflichtige M assnahm e (Vernichtung der fraglichen Arznei- m ittel) verfügt hat. Ist dies der Fall, so ist anschliessend abzuklären, ob der Beschw erdeführer diese Verfügung veranlasst hat. 2.2 G em äss A rt. 20 Abs. 1 H M G dürfen grundsätzlich nur zugelassene oder nicht zulassungspflichtige Arzneim ittel in die Schw eiz eingeführt w erden. D er Bundesrat kann allerdings erlauben, dass Einzelpersonen kleine M engen zulassungspflichtiger, aber nicht zugelassener Arznei- m ittel für den Eigengebrauch einführen dürfen. Von dieser R echt- setzungsbefugnis hat der Bundesrat in A rt. 36 Abs. 1 AM BV G ebrauch gem acht und Einzelpersonen erlaubt, ohne Bew illigung derartige Arzneim ittel in "der für den Eigengebrauch erforderlichen kleinen M enge" einzuführen. N ach ständiger Praxis der ehem aligen Eidgenössischen R ekurskom - m ission für H eilm ittel (R EKO H M ), die vom Bundesverw altungsgericht w eiterzuführen ist, gilt jene M enge als klein im Sinne von A rt. 36 Abs. 1 AM BV, die dem ordentlichen M edikam entenbedarf einer Person für etw a einen M onat entspricht (vgl. VPB 70.20 E. 3.2, 69.22 E. 3.1). O hne besondere Im portbew illigung ist dagegen die Einfuhr grösserer M engen durch Einzelpersonen rechtsw idrig und vom Institut durch geeignete Verw altungsm assnahm en gem äss A rt. 66 H M G zu unter- binden. Eine Vernichtung von Arzneim itteln, die rechtsw idrig eingeführt w erden, kann sich insbesondere dann rechtfertigen, w enn von diesen Präparaten eine erhebliche G esundheitsgefährdung ausgehen kann. S eite 5C -1281/2007 2.3 W ie das Institut zu R echt festhält und auch vom Beschw erde- führer, der über keine Im portbew illigung für Arzneim ittel verfügt, nicht bestritten w ird, handelt es sich bei den im portierten Präparaten um Arzneim ittel im Sinne von A rt. 4 Abs. 1 Bst. a H M G , die in verw en- dungsfertiger Form vorliegen und zulassungspflichtig sind (A rt. 9 Abs. 1 H M G ). W ohl ist das Arzneim ittel Viagra in der Schw eiz auf die Firm a Pfizer AG , Zürich, zugelassen. Bei den an der G renze zurück- gehaltenen Viagra-Tabletten handelt es sich aber nicht um das in der Schw eiz zugelassene Präparat: D ie Packungen w eisen keinen Sw issm edic-Zulassungshinw eis auf, die Präparate w erden gem äss Packungstext in den U SA hergestellt und in Australien verpackt, und den Präparaten ist nur eine englischsprachige Arzneim ittelinform ation beigelegt. Zudem könnte es sich bei den Produkten (teilw eise) um Fälschungen handeln, w eisen doch nicht alle Packungen das firm eneigene H ologram m der angeblichen H erstellerin (Pfizer Inc., Brooklyn, U SA) auf. Laut Arzneim ittelinform ation der zurückgehaltenen Präparate beträgt die ordentliche D osierung 50 m g, m axim al aber 100 m g pro Tag. D iese D osierung ist der Berechnung des M onatsbedarfes zu G runde zu legen. D ie an den Beschw erdeführer gerichtete Sendung enthielt 24 Packungen à 4 Tabletten Viagra 100 m g, w as einem Bedarf von m indestens 96 Tagen entspricht. D ie beim Im port durch Einzelper- sonen zulässige Einfuhrm enge w urde dam it klar überschritten, so dass das Institut befugt und gehalten w ar, die erforderlichen Ver- w altungsm assnahm e anzuordnen. D em Institut ist beizupflichten, dass von den fraglichen Präparaten erhebliche G esundheitsgefahren ausgehen können. Viagra ist in der Schw eiz denn auch nur auf ärztliche Verschreibung hin erhältlich und ist keinesw egs unbedenklich. Schw erw iegende unerw ünschte N eben- w irkungen sind bekannt. Zudem besteht die G efahr, dass es sich bei den Produkten um Fälschungen handeln könnte. Zu R echt bestreitet der Beschw erdeführer die potentielle G efährlichkeit der zurückge- haltenen Präparate nicht. U nter diesen U m ständen erachtet das Bundesverw altungsgericht die Anordnung der Vernichtung der frag- lichen W are als rechtm ässig. 2.4 D ie Kosten für die Anordnung der Vernichtung der fraglichen Arzneim ittel können dem Beschw erdeführer allerdings nur dann auf- erlegt w erden, w enn er als Veranlasser dieser M assnahm e zu gelten S eite 6C -1281/2007 hat. Veranlasser im Sinne von A rt. 2 Abs. 1 Bst. a H G ebV ist insbesondere derjenige, w elcher durch sein Verhalten (oder durch das Verhalten seiner H ilfspersonen) zum indest den Verdacht einer G e- fährdung der öffentlichen G esundheit heraufbeschw ört (vgl. die Ent- scheide der R EKO H M vom 30. Juni 2005 i.S. S. [H M 05.112], E. 2.2, und vom 6. D ezem ber 2004 i.S. F. [H M 04.083], E. 5.1). Es ist unbestritten, dass die von den Zollbehörden zurückgehaltene Sendung an den Beschw erdeführer adressiert w ar und an diesen hätte ausgeliefert w erden sollen. D ieser U m stand allein verm ag allerdings nach Auffassung des Bundesverw altungsgerichts eine G ebührenpflicht des Beschw erdeführers noch nicht zu begründen. Erforderlich ist vielm ehr, dass er die versuchte Einfuhr der W aren direkt oder indirekt verursacht hat, die W are also bestellte oder hat bestellen lassen. 2.5 Zur Abklärung der Identität des Bestellers der W aren stehen keine erfolgsversprechenden, verhältnism ässigen Bew eism assnahm en zur Verfügung: Vom der Versender der W are, Y._______, ist bloss eine – schw er lesbare – Postadresse bekannt (vgl. pag. 3 der Vorakten). Eine Internetrecherche ergibt keine w eiterführenden Ergebnisse. D a die Sendung cachiert w ar (Verpackung der Viagra-Packungen in G esundheitstee-Schachteln), ist davon auszugehen, dass sich der Versender der U nrechtm ässigkeit des Im ports in die Schw eiz bew usst gew esen sein dürfte, so dass nicht dam it gerechnet w erden kann, dass die angegebene Absenderadresse zutreffend ist. N achfor- schungen betreffend den Besteller sind daher beim angeblichen Absender nicht ohne unverhältnism ässigen Aufw and m öglich. Ein direkter Bew eis der Identität des Bestellers kann unter diesen U m - ständen nicht erbracht w erden, so dass aufgrund der sich aus den Akten ergebenden Indizien zu beurteilen ist, ob der Beschw erdeführer als Veranlasser der fraglichen Verw altungsm assnahm e des Instituts zu gelten hat. D er Beschw erdeführer legt für seine Behauptung, die W aren nicht bestellt zu haben, keinerlei Bew eism ittel vor. Im Beschw erdeverfahren hat er trotz ausdrücklicher Aufforderung keine Kreditkarten- oder Bankkontenauszüge vorgelegt. Er liefert auch keine Angaben dafür, w er für einen allfälligen M issbrauch seiner Adresse verantw ortlich sein könnte. D as Institut legt zw ar auch keine U nterlagen zur Bestellung der W are vor, hält aber fest, dass keine H inw eise auf eine Fehl- adressierung vorlägen und dass nach gängiger G eschäftspraxis von S eite 7C -1281/2007 Arzneim ittel-Versandhäusern Produkte nur nach Vorinkasso, in der R egel via Kreditkarte, ausgeliefert w erden; insbesondere dann, w enn es sich – w ie im vorliegenden Verfahren – um W aren im W ert von m ehr als Fr. 1'200.-- handelt (schw eizerischer W arenw ert). H ieraus schliesst es, dass der Beschw erdeführer auch Besteller der W are w ar, sei es doch nicht glaubhaft, dass ein D ritter für W are bezahlt hat, w elche nicht er, sondern der Beschw erdeführer erhalten soll. N ach Auffassung des Bundesverw altungsgerichts, das w egen der eklatanten Verletzung der M itw irkungspflicht des Beschw erdeführers (A rt. 13 Abs. 1 Bst. b Vw VG ) nicht auf U nterlagen zu dessen Finanz- verkehr abstellen kann und aufgrund der vorliegenden Akten zu entscheiden hat, handelt es sich bei der Aussage, die W aren nicht bestellt zu haben, um eine unbelegte Schutzbehauptung. Es finden sich in den Akten keinerlei Anzeichen, w elche auf eine Bestellung durch einen D ritten, eine Verw echslung oder eine Fehllieferung hindeuten w ürden. Vielm ehr ist festzuhalten, dass der Absender über die genaue Postadresse des Beschw erdeführers verfügte und der Sendung keine R echnung beigelegt w ar. W ie das Institut zu R echt betont ist auszuschliessen, dass ein Versandhändler W aren im W ert von über Fr. 1'200.-- ohne Vorauszahlung versendet – zudem noch an eine Adresse, die nicht m it jener des Käufers übereinstim m t. D as Bundesverw altungsgericht hält es auch für ausgeschlossen, dass der N am e und die Adresse des Beschw erdeführers m issbraucht w orden sein könnten, ist doch in keiner W eise ersichtlich, w elchen N utzen ein D ritter aus einem derartigen Vorgehen hätte ziehen können. Eine bösw illige Belästigung durch einen D ritten ist auszuschliessen, w ar doch in keiner W eise vorauszusehen, dass die Sendung im R ahm en der stichprobenw eisen Prüfung durch die Zollbehörden erfasst und zurückgehalten w erden w ürde. U nter diesen U m ständen erachtet es das Bundesverw altungsgericht als ausreichend erstellt, dass der Beschw erdeführer die W are bestellt und vorgängig bezahlt hat. Er hat die verfügte Verw altungsm assnahm e des Instituts veranlasst und ist daher gem äss A rt. 2 Abs. 1 lit. c H G ebV gebührenpflichtig. 3. D ie H öhe der G ebühr richtet sich im W esentlichen nach dem Ver- w altungsaufw and, der m it Fr. 200.-- pro Stunde zu belasten ist (A rt. 3 in Verbindung m it Ziff. V Anhang H G ebV). Es ist ohne w eiteres S eite 8C -1281/2007 nachvollziehbar, w enn das Institut geltend m acht, dass im vorliegen- den Verfahren ein Verw altungsaufw and von 1,5 Stunden angefallen sei. D ie sich daraus ergebende G ebühr von Fr. 300.-- ist angem essen und entspricht ohne Zw eifel den G rundsätzen des Äquivalenz- und des Kostendeckungsprinzips. 4. Zusam m enfassend ist festzuhalten, dass das Institut dem Be- schw erdeführer zu R echt eine Verw altungsgebühr von Fr. 300.-- auferlegt hat. D ie Beschw erde erw eist sich als unbegründet und ist abzuw eisen. 5. Zu befinden bleibt noch über die G erichtsgebühr und eine allfällige Parteientschädigung. 5.1 D ie Kosten des Verfahrens vor dem Bundesverw altungsgericht setzen sich aus der G erichtsgebühr und den Auslagen zusam m en und w erden insgesam t, unter Berücksichtigung des U m fangs und der Schw ierigkeit der Streitsache, der A rt der Prozessführung, der finan- ziellen Lage der Parteien und den involvierten Verm ögensinteressen auf Fr. 300.-- festgelegt (A rt. 1, A rt. 2 Abs. 1 und A rt. 4 des R eglem ents über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungs- gericht [VG KE], SR 173.320.2). Sie w erden dem unterliegenden Be- schw erdeführer zur Bezahlung auferlegt (A rt. 63 Abs. 1 Vw VG ) und m it dem bereits geleisteten Verfahrenskostenvorschuss gleicher H öhe verrechnet. 5.2 D er obsiegenden Partei kann nach M assgabe ihres Erfolges von Am tes w egen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr er- w achsene notw endige und verhältnism ässig hohe Kosten zuge- sprochen w erden (vgl. A rt. 64 Abs. 1 Vw VG ). Als Bundesbehörde hat das Institut allerdings keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (A rt. 7 Abs. 3 VG KE). S eite 9C -1281/2007 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten von Fr. 300.-- w erden dem Beschw erdeführer auferlegt. Sie w erden m it dem geleisteten Kostenvorschuss gleicher H öhe verrechnet. 3. Es w ird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 4. D ieses U rteil geht an: - den Beschw erdeführer (G erichtsurkunde) - die Vorinstanz (R ef-N r. AA/74/500/06; G erichtsurkunde) - das Eidgenössische D epartem ent des Innern (B-Post) D er vorsitzender R ichter: D ie G erichtsschreiberin: Stefan M esm er Ingrid Künzli R echtsm ittelbelehrung: G egen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschw erde in öffentlich-recht- lichen Angelegenheiten geführt w erden (A rt. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). D ie R echtsschrift hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. D er angefochtene Entscheid und die Bew eism ittel sind, sow eit sie der Beschw erdeführer in H änden hat, beizulegen (vgl. A rt. 42 BG G ). Versand: S eite 10