<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2002.00310</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106938&amp;W10_KEY=4467145&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2002.00310</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 14.11.2002</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Gesundheitswesen</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Bewilligung zur selbständigen Berufsausübung als Psychotherapeutin</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Anwendbares Recht; Erteilung einer Übergangs- bzw. einer ordentlichen Bewilligung<br/><br/>Die Beschwerde ist zulässig, die Legitimation gegeben (E. 1a).<br/>Die Frist ist trotz Nichtannahme der ersten Zustellung eingehalten (E. 1b).<br/>Anwendbar ist das seit 1. Januar 2002 geltende Recht (E. 2a).<br/>Eine übergangsrechtliche Bewilligung kommt mangels ununterbrochener selbständiger Berufstätigkeit seit 1994 nicht in Betracht (E. 2b).<br/>Da die Beschwerdeführerin nicht Psychologie studiert hat, kann ihr auch keine ordentliche Bewilligung erteilt werden (E. 2c).<br/>Auch unter dem alten Recht hätte sie Anspruch weder auf eine übergangsrechtliche noch auf eine ordentliche Bewilligung gehabt (E. 3).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Gesundheit ST: BERUFSAUSÃBUNG">BERUFSAUSÃBUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESCHWERDEFRIST">BESCHWERDEFRIST</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERSTAUSBILDUNG">ERSTAUSBILDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTERTEMPORALES RECHT">INTERTEMPORALES RECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PSYCHOTHERAPIE">PSYCHOTHERAPIE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SELBSTÃNDIGE BERUFSAUSÃBUNG">SELBSTÃNDIGE BERUFSAUSÃBUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SPEZIALAUSBILDUNG">SPEZIALAUSBILDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TREU UND GLAUBEN">TREU UND GLAUBEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃBERGANGSRECHT">ÃBERGANGSRECHT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 22 aGesundheitsG</span><br/><span class="ungerade">§ 53 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">RB 2002 Nr. 60 S. 153</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. A reichte am 21. Dezember 2001 bei der Gesundheitsdirektion ein Gesuch um Bewilligung der selbstÃ¤ndigen BerufstÃ¤tigkeit als Psychotherapeutin ein. Die Direktion teilte ihr am 7. Januar 2002 mit eingeschriebenem Brief mit, das Begehren mÃ¼sse mangels genÃ¼gender Erstausbildung abgewiesen werden, und ersuchte um entsprechende Mitteilung bis 15. Februar, falls sie eine rekurs- (richtig: beschwerde-) fÃ¤hige VerfÃ¼gung wÃ¼nsche. Nachdem A am 14. Januar 2002 darum gebeten hatte, wies die Direktion das Gesuch am 19. Juli 2002 mit anfechtbarer und kostenpflichtiger VerfÃ¼gung ab. Sie erwog im Wesentlichen, die Gesuchstellerin habe eine selbstÃ¤ndige TÃ¤tigkeit nur fÃ¼r die Jahre 1994, 1995 und 2001 nachweisen kÃ¶nnen, weshalb das Gesuch nach den ordentlichen Bestimmungen (des Merkblatts der Direktion "Bewerbung zur FÃ¼hrung einer Psychotherapiepraxis" vom MÃ¤rz 1999) zu beurteilen sei. Der Erstabschluss der Gesuchstellerin kÃ¶nne nur als einem abgeschlossenen Psychologiestudium gleichwertig anerkannt werden, wenn zusÃ¤tzlich Ausbildungen in den notwendigen psychologischen und medizinischen GrundlagenfÃ¤chern abgeschlossen worden seien. Ein entsprechender Nachweis sei vorliegend nicht erbracht worden. Mit Bezug auf die Spezialausbildung fehlten Belege, welche die absolvierten Theorie-, Selbsterfahrungs- und Supervisionsstunden detailliert auffÃ¼hrten. Eine pauschale BestÃ¤tigung des Fritz Perls Instituts (FPI) betreffend die geltend gemachten Stunden fehle.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Am 18. September 2002 wandte sich A mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht und beantragte Erteilung der Bewilligung zur selbstÃ¤ndigen BerufsausÃ¼bung als Psychotherapeutin. Die Gesundheitsdirektion beantragte am 24. Oktober Abweisung des Rechtsmittels.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) GemÃ¤ss § 19a Abs. 2 Ziff. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) ist gegen erstinstanzliche Anordnungen der Direktionen betreffend Bewilligungen zur AusÃ¼bung der Berufe der Gesundheitspflege direkt die Beschwerde an das Verwaltungsgericht zulÃ¤ssig. Die Rechtsmittelbefugnis der BeschwerdefÃ¼hrerin ergibt sich ohne Weiteres aus § 21 lit. a in Verbindung mit § 70 VRG.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) NÃ¤herer PrÃ¼fung bedarf die Einhaltung der Beschwerdefrist von 30 Tagen gemÃ¤ss § 53 VRG. Nach der Darstellung in der Beschwerdeschrift und dem Schreiben der BeschwerdefÃ¼hrerin an die Gesundheitsdirektion vom 26. Juli 2002 verweigerte sie die Annahme der ersten Zustellung der angefochtenen VerfÃ¼gung und bat die Direktion um erneute Zusendung ab dem 26. August. Darin liegt an sich eine fristauslÃ¶sende wissentliche Annahmeverweigerung (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 10 N. 28). Da die Direktion aber der begrÃ¼ndeten Bitte der BeschwerdefÃ¼hrerin um erneute Zustellung offenbar vorbehaltlos entsprach, wÃ¼rde es Treu und Glauben widersprechen, ihr dieses Verhalten entsprechend anzurechnen. FristauslÃ¶send wirkte daher erst die zweite Zustellung vom 26. August, weshalb die Beschwerdefrist gewahrt ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Auf die Beschwerde ist somit einzutreten. GemÃ¤ss § 50 Abs. 2 in Verbindung mit § 19a Abs. 2 Ziff. 2 VRG hat das Verwaltungsgericht sowohl die RechtmÃ¤ssigkeit als auch die Angemessenheit der angefochtenen VerfÃ¼gung zu Ã¼berprÃ¼fen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) Die BeschwerdefÃ¼hrerin reichte ihr Gesuch um Erteilung der BerufsausÃ¼bungsbewilligung am 21. Dezember 2001 bei der Gesundheitsdirektion ein. Auf den 1. Januar 2002 sind die am 21. August 2000 beschlossene Neufassung von § 22 des Gesundheitsgesetzes vom 4. November 1962 (GesundheitsG) sowie eine Ãbergangsbestimmung in Kraft getreten, mit denen die selbstÃ¤ndige nichtÃ¤rztliche psychotherapeutische BeruftstÃ¤tigkeit neu geregelt wurde. Eine staatsrechtliche Beschwerde dagegen hat das Bundesgericht am 2. November 2001 abgewiesen (BGE 128 I 92).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das neue Recht stellt im Vergleich zum Merkblatt in einem Punkt erhÃ¶hte Anforderungen: FÃ¼r die Erteilung einer ordentlichen BerufsausÃ¼bungsbewilligung wird als Erstausbildung nunmehr zwingend ein Hochschulstudium der Psychologie inklusive Psychopathologie verlangt; andere Ausbildungswege kÃ¶nnen im Gegensatz zum Merkblatt nicht mehr als gleichwertig anerkannt werden. Es fragt sich daher, ob vorliegend das alte oder das neue Recht massgebend ist. Die Voraussetzungen einer Ã¼bergangsrechtlichen Bewilligung sind demgegenÃ¼ber gleich geblieben (vgl. E. 3a).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>FÃ¼r den Fall der Beurteilung eines Bewilligungsgesuchs sprechen sich Lehre und Rechtsprechung kaum fÃ¼r die Massgeblichkeit des Zeitpunktes der Gesuchseinreichung aus, sondern entweder desjenigen des erstinstanzlichen Entscheids (BGE 127 II 306 E. 7c; 125 II 591 E. 5e aa; 122 V 85 E. 3) oder sogar desjenigen des Entscheids der letzten Ã¼ber eine umfassende Kognition verfÃ¼genden BehÃ¶rde (BGr, 4. Juni 1994, ZBl 96/1995, S. 281 E. 2c). Bei Dauersachverhalten stellt die Praxis des Verwaltungsgerichts auf das neue Recht ab (RB 1985 Nr. 116, 1982 Nr. 7; vgl. auch Alfred KÃ¶lz, Intertemporales Verwaltungsrecht, ZSR NF 102/1983 II, S. 101 ff., 196 f.). Vorbehalten wird im Allgemeinen die sofortige Anwendung des neuen Rechts aus zwingenden GrÃ¼nden (vgl. zum Ganzen Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. A., ZÃ¼rich/Basel/Genf 2002, Rz. 325 ff.; KÃ¶lz, a.a.O.; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 20 N. 50 ff.).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Vorliegend wurde das Gesuch am 21. Dezember 2001 eingereicht, zu einem Zeitpunkt also, in welchem klar war, dass es erst wÃ¤hrend der Geltungszeit des neuen Rechts durch die Beschwerdegegnerin geprÃ¼ft werden wÃ¼rde und dass damit auch der Entscheid erst dann seine Wirkung entfalten kÃ¶nnte. FÃ¼r ein Abstellen auf die alte Rechtslage bestanden daher keine ausreichenden GrÃ¼nde. Massgebend wÃ¤re somit bereits fÃ¼r die Gesundheitsdirektion der seit dem 1. Januar 2002 geltende § 22 GesundheitsG sowie die Bestimmung Ã¼ber die Ã¼bergangsrechtliche Zulassung gewesen. Um so mehr hat das Verwaltungsgericht das jetzt geltende Recht anzuwenden. Wegen der erleichterten Voraussetzungen ist dabei vorab zu prÃ¼fen, ob der BeschwerdefÃ¼hrerin eine Ã¼bergangsrechtliche Bewilligung zu erteilen ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Diese setzt einerseits eine seit dem 31. Dezember 1994 grundsÃ¤tzlich ununterbrochene selbstÃ¤ndige psychotherapeutische BerufstÃ¤tigkeit im Kanton ZÃ¼rich voraus. Die BeschwerdefÃ¼hrerin sucht diese mit einer BestÃ¤tigung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons ZÃ¼rich (SVA) sowie einer solchen von Frau Dr. med. B, FachÃ¤rztin FMH fÃ¼r Psychiatrie und Psychotherapie zu belegen. Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend einwendet, erbringt das Schreiben der SVA diesen Beweis nicht. Der Umstand, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin "seit 1. 6. 1994 unserer Ausgleichskasse als selbstÃ¤ndig erwerbend im Haupterwerb angeschlossen ist", bedeutet lediglich, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin in diesem Jahr erstmals eine entsprechende ErwerbstÃ¤tigkeit ausgeÃ¼bt hat. Die BeitragsverfÃ¼gungen der SVA weisen selbstÃ¤ndiges Erwerbseinkommen jedoch nur fÃ¼r die Jahre 1994, 1995 und 2001 aus. Hingegen bescheinigt Dr. med. B der BeschwerdefÃ¼hrerin eine TÃ¤tigkeit als Psychotherapeutin seit 1994. Es fragt sich allerdings, ob es sich dabei um eine selbstÃ¤ndige TÃ¤tigkeit handelte. Der Text der BestÃ¤tigung spricht dagegen. Bereits der Umstand allein, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin als delegierte Psychotherapeutin arbeitete, dÃ¼rfte ausreichen, von einer unselbstÃ¤ndigen Natur auszugehen, da nach der Praxis des EidgenÃ¶ssichen Versicherungsgerichts darunter eine TÃ¤tigkeit in den PraxisrÃ¤umen eines Arztes, aufgrund eines Anstellungsvertrags und unter dessen Aufsicht und Verantwortlichkeit zu verstehen ist (BGE 125 V 441 E. 2, insbes. b; 125 V 284 E. 2a; </span><span class="MsoHyperlink"><span>http://www.psychologie.ch/fsp/faq/delegiert.html</span></span><span>). Dies wird dadurch bestÃ¤tigt, dass Frau Dr. B in ihrer Bescheinigung ausdrÃ¼cklich darauf hinweist, die BeschwerdefÃ¼hrerin habe unter ihrer "regelmÃ¤ssigen Kontrolle und Supervision" gestanden und sei zusÃ¤tzlich in ihrem "Aus- und Weiterbildungsinstitut als Einzel- und Gruppensupervisorin" tÃ¤tig gewesen. Insgesamt ergibt sich das Bild eines ArbeitsverhÃ¤ltnisses, in dem die BeschwerdefÃ¼hrerin weitgehend in die Praxisorganisation von Frau Dr. B eingegliedert war. In dieselbe Richtung deutet schliesslich der Umstand, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin das mit der ArbeitstÃ¤tigkeit fÃ¼r Frau Dr. B erzielte Einkommen gegenÃ¼ber der SVA nicht als selbstÃ¤ndiges Arbeitseinkommen deklarierte. Diese Hinweise reichen in ihrer Gesamtheit aus, von einer unselbstÃ¤ndigen TÃ¤tigkeit auszugehen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin kann sich daher nicht auf die Bestimmung Ã¼ber die Ã¼bergangsrechtliche Zulassung berufen, ohne dass zu prÃ¼fen ist, ob die weiteren Voraussetzungen gegeben wÃ¤ren. Zu untersuchen bleibt somit weiter, ob sie die Kriterien einer ordentlichen Bewilligung gemÃ¤ss § 22 GesundheitsG erfÃ¼llt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Lit. a dieser Bestimmung setzt fÃ¼r die Zulassung zur selbstÃ¤ndigen nichtÃ¤rztlichen psychotherapeutischen BerufstÃ¤tigkeit ein abgeschlossenes Studium der Psychologie einschliesslich Psychopathologie an einer schweizerischen Hochschule voraus. Diese Voraussetzung erfÃ¼llt die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht, da es sich bei der Erstausbildung, auf die sie sich beruft, um eine solche in <i>Sozialarbeit</i> an der Schule fÃ¼r Soziale Arbeit ZÃ¼rich (heute: Fachhochschule ZÃ¼rich, Hochschule fÃ¼r Soziale Arbeit; vgl. </span><span class="MsoHyperlink"><span>http://w<a id="_Hlt23927399">w</a>w.zfh.ch/d/ueber-uns/hochsc<a id="_Hlt23932991">h</a>ulen-detail<a id="_Hlt23932978">.</a><a id="_Hlt23932972">c</a>fm?ID=70)</span></span><span> handelt. Da somit auch die Erteilung einer ordentlichen Bewilligung nicht in Betracht kommt, ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Wie angefÃ¼gt werden kann, wÃ¤re die Beschwerde auch unter der alten, vor dem 1. Januar 2002 geltenden Rechtslage abzuweisen:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Eine Ã¼bergangsrechtliche Zulassung gemÃ¤ss Ziff. 5 des Merkblattes scheitert aus dem in E. 2b dargelegten Grund. Zwar wird in dieser Bestimmung nur verlangt, dass Gesuchstellende "vor dem 31. Dezember 1994 selbstÃ¤ndig im Kanton psychotherapeutisch tÃ¤tig geworden sind". Die Gesundheitsdirektion hat sie jedoch zu Recht im Sinn der heutigen Ãbergangsbestimmung im GesundheitsG ausgelegt: Einer besonderen RÃ¼cksichtnahme bedarf nur die jahrelange kontinuierliche, nicht die bloss sporadische selbstÃ¤ndige BerufstÃ¤tigkeit, da nur erstere zum Aufbau einer eigenen Praxis mit fachlichem Ruf und gefestigtem Klientenbestand fÃ¼hrt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die BeschwerdefÃ¼hrerin anerkennt offenbar, dass sie Ã¼ber keine genÃ¼gende Erstausbildung im Sinn des Merkblattes (Ziff. 1 lit.a) und der Anforderungen der Fachkommission fÃ¼r Psychotherapie, die in der angefochtenen VerfÃ¼gung aufgelistet werden, verfÃ¼gt. Weder aus den Akten des erstinstanzlichen Verfahrens noch aus den Beschwerdebeilagen ergibt sich, dass sie sich die von Bewilligungsinteressenten ohne Psychologiestudium verlangten Grundlagenkenntnisse angeeignet hÃ¤tte. Die genannten Belege kÃ¶nnten hÃ¶chstens die erforderliche Spezialausbildung (Ziff. 1 lit. b Merkblatt) nachweisen. Ob die BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¼ber eine solche verfÃ¼gt, kann aber offen bleiben. Sie reicht diesbezÃ¼glich zwar eine pauschale Bescheinigung des FPI ins Recht, deren Fehlen von der Beschwerdegegnerin bemÃ¤ngelt wurde, doch ist aufgrund der im erstinstanzlichen Verfahren eingereichten weiteren Belege nicht abschliessend zu beurteilen, ob die von ihr absolvierten einzelnen AusbildungsgÃ¤nge anrechenbar sind, da aus den Akten nicht hervorgeht, ob die leitenden Personen Ã¼ber die nach Ziff. 2 Merkblatt notwendigen Qualifikationen verfÃ¼gten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="MsoNormal">...</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>