<h2>SubmittedText<h2><p>In der Öffentlichkeit und in diversen Gremien und Interessengruppen sind momentan Diskussionen über mögliche Impfungen gegen den Corona Virus und andere Influenza-Viren im Gange.</p><p>Laut Nachrichten vom 05. Juni 2020 wird sich der Bund an der Forschung über weitere Impfstoffe mit 30 Millionen beteiligen.</p><p>Die Statistiken im Corona-Szenarium zeigen ganz klar, dass die Leute, die ein intaktes und starkes Immunsystem haben, von diesem Virus keinerlei Schaden genommen haben.</p><p>Die Fälle, welche zum Tod des Patienten führten, hatten die Menschen bereits eine Immunschwäche oder zusätzlich andere schweren Krankheiten.</p><p>1. Der Bundesrat wird beauftragt, eine nationale Informationskampagne mit korrekten Daten über die Wirkungsweise unseres Immunsystems und was eigentlich eine Impfung bewirken soll, zu lancieren.</p><p>2. Der Bundesrat wird weiterhin beauftragt, die Finanzierung von Forschung zu unterstützen, die die Wirkungsweisen unseres Immunsystems intensiver und genauer ermittelt, insbesondere auch die Tatsache, dass z.B. Kinder, welche sich oft und intensiv im Freien aufhalten, ein starkes Immunsystem aufweisen und von solchen Infektionen überhaupt nicht betroffen werden. </p><p>3. Die Resultate solcher Forschungsprojekte sollen insbesondere auch aufzeigen, dass die meisten Impfszenarien einen ziemlich grossen Risikofaktor enthalten und in der Regel das Immunsystem zu einem gewissen Grad schwächen.</p><p>4. Weiterhin sollen diese Forschungsprojekte aufzeigen, dass viele Viren die Fähigkeit zur Mutation besitzen und damit unser Immunsystem ebenfalls neue Abwehrmechanismen entwickeln muss, was es auch mit Erfolg macht. Zusätzlich soll auch aufgezeigt werden, dass bei jeder Mutation ein ursprünglich entwickelter Impfstoff seinen Sinn nicht mehr erfüllt und er wertlos geworden ist.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Aussage der Postulantin, dass nur Personen an Covid-19 erkrankt und verstorben sind, die kein intaktes und starkes Immunsystem haben, entspricht nicht der internationalen und nationalen Datengrundlage und den weltweit hierzu gemachten Erkenntnissen. Es lässt sich aber feststellen, dass einige Menschen mehr, andere weniger Antikörper bilden, wenn sie sich mit dem Virus infiziert haben.</p><p>Die in den vier aufgeführten Forderungen enthaltenen Aussagen zum Immunsystem und zu Impfungen sind nur teilweise richtig. Die Impfstrategie des Bundes berücksichtigt bereits Aspekte wie z.B. die Mutation von Viren oder die Gefahren einer Impfung.</p><p>Die grundsätzliche Forderung nach einer Informationskampagne über Stärkung und Wirkungsweise des Immunsystems wird zu einem gewissen Teil bereits durch die nationale Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (NCD-Strategie) abgedeckt. Selbstverständlich werden die Ergebnisse laufender Forschungsprojekte als Basis für weitere Aktivitäten herangezogen und die Kommunikation entsprechend angepasst. Weiter sollen Forschungsprojekte unabhängige Resultate hervorbringen. Die Resultate von Forschungsprojekten vorgängig festzulegen entspricht nicht einem wissenschaftlichen Vorgehen.</p><p>Eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Aufträgen an den Bundesrat macht vor diesem Hintergrund keinen Sinn.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.