<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.01320</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Gerichtsschreiber Kreyenbühl</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 15. März 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Christine Fleisch</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Meier Fingerhuth Fleisch Häberli, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lutherstrasse 36, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1979, reiste im Dezember 1997 von der Türkei in die Schweiz ein (Urk. 7/6). Zuletzt arbeitete er ab dem 1. Oktober 2008 als Lager</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitarbeiter bei der Y.___ AG in Zürich (Urk. 7/10). Am 24. September 2010 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf ein psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chisches Leiden und Rückenschmerzen bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/6). Am 15. April 2011 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass aufgrund seines Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes zurzeit keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien (Urk. 7/25). In der Folge gab sie bei der Z.___ Klinik ein neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gisch-psychiatrisches Gutachten in Auftrag, das am 26. Oktober 2011 erstattet wurde (Urk. 7/36). Mit Schreiben vom 21. November 2011 erklärte die IV-Stelle dem Versicherten, dass eine sechswöchige stationäre Entwöhnung und Entgif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung in einer Suchtklinik durchgeführt werden müsse, damit sein Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand zuverlässig beurteilt werden könne. Im Sinne seiner Mitwirkungspflicht (bzw. Schadenminderungspflicht) habe er innert zwei Monaten ab Erhalt dieses Schreibens mitzuteilen, wann und wo er diese Massnahme durchführen werde (Urk. 7/37). Vom 6. Januar bis zum 17. Februar 2012 wurde der Versicherte zwecks Benzodiazepinentzugs in der Privatklinik A.___ am See (nachfolgend: Klinik A.___) stationär behandelt (Urk. 7/39 und Urk. 7/43). Mit Verfügung vom 29. Juli 2013 sprach die IV-Stelle ihm mit Wirkung ab dem 1. März 2011 bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 55 % eine halbe Rente zu (Urk. 7/74). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Oktober 2013 leitete die IV-Stelle von Amtes wegen ein Revisionsverfahren ein. Mit Einschreiben vom 9. Dezember 2013 teilte sie dem Versicherten mit, dass er den am 10. Oktober 2013 zugestellten Fragebogen trotz Mahnung bis heute nicht zurückgeschickt habe. Er werde daher ein letztes Mal aufgefordert, den Fragebogen bis spätestens am 8. Januar 2014 ausgefüllt zu retournieren. Ansonsten seien sie gezwungen, aufgrund der vorliegenden Akten zu entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (Urk. 7/95; vgl. auch Urk. 7/97). Da sich der Versicherte innert dieser Frist nicht vernehmen liess, stellte die IV-Stelle die Rentenzahlungen mit (per Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schreiben zugestellter) Verfügung vom 21. März 2014 per sofort ein (Urk. 7/101; vgl. auch Urk. 7/104). Am 17. April 2014 erkundigte sich der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte, weshalb die Rente nicht mehr ausbezahlt werde. Er habe die Post der IV-Stelle nicht erhalten und sei in der Klinik A.___. Seine Ehefrau habe die eingehende Post sortiert und auch keinen Brief der IV-Stelle gesehen (Urk. 7/105).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 28. April 2014 reichte der Versicherte den ausgefüllten Fragebogen betref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fend Rentenrevision ein (Urk. 7/107). Daraufhin nahm die IV-Stelle beruflich-erwerbliche und medizinische Abklärungen vor und veranlasste bei Prof. Dr. med. B.___, FMH Neurologie und FMH Psychiatrie und Psychotherapie, ein psychiatrisches Gutachten, welches dieser am 10. Januar 2015 erstattete (Urk. 7/135). Mit Schreiben vom 31. Juli 2015 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass die Voraussetzungen für die Zusprache einer Rente nicht erfüllt seien. Sein Gesundheitszustand könne mit der Fortführung der psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung verbessert werden. Ausserdem seien weitere (stationäre) Abklärungen zur Klärung der Gründe für die psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Probleme nötig. Wenn er an den entsprechenden Behandlungen nicht teilnehme, könne dies dazu führen, dass auf sein zukünftiges Gesuch nicht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten werde oder das neue Leistungsbegehren abgewiesen werden müsse (Urk. 7/144). Mit Vorbescheid vom 31. Juli 2015 stellte die IV-Stelle dem Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten die Abweisung seines Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 7/145), wogegen dieser am 7. September 2015 Einwand erhob (Urk. 7/148; vgl. auch Einwandergänzung vom 27. Oktober 2015, Urk. 7/153). In der Folge holte die IV-Stelle den Bericht der Integrierten Psychiatrie Winterthur (IPW) vom 10. März 2016 ein (Urk. 7/162), wozu sich der Versicherte am 22. August 2016 vernehmen liess (Urk. 7/167). Schliesslich verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 21. Oktober 2016 einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 24. November 2016 Beschwerde mit folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Anträgen (Urk. 1 S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei die IV-Verfügung vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2016 aufzuheben und es sei dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer bis April 2014 eine halbe IV-Rente und ab Mai 2014 eine ganze </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Rente zuzusprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eventualiter sei die IV-Stelle zu verpflichten, ein psychiatrisches Verlaufgsgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten bei Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Auftrag zu geben und gestützt auf das Gutachten den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch auf eine IV-Rente zu beurteilen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Subeventualiter sei die IV-Stelle zu verpflichten, eine Potentialabklärung in die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wege zu leiten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Gegenpartei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In prozessualer Hinsicht ersuchte der Beschwerdeführer um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und Bestellung einer unentgeltlichen Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertretung (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wort vom 16. Januar 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer am 22. März 2017 angezeigt wurde (Urk. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 2.2.1).</span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fach</span><span>ärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleich</span><span>bedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diag</span><span>nose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objekti</span><span>vierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. BGE 127 V 294 E. 4c; 139 V 547 E. 5.2; zur Publikation in der amtlichen Sammlung vorgesehenes Urteil des Bundesgerichts 8C_841/2016 vom 30. November 2017 E. 4.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="UV053"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Zeitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.1 mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sind im Revisionsverfahren die Leistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wegen unterlassener Mitwirkung im Sinne von Art. 43 Abs. 3 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus rein formellen Gesichtspunkten eingestellt worden, so ist bei nachträglicher Erklärung der Mitwirkungsbereitschaft das Revisionsverfahren fortzuführen. Die bisher zugesprochene Rente ist ab dem Zeitpunkt, in welchem das Rentenrevisionsverfahren fortgesetzt werden konnte, bis zum Abschluss des Rentenrevisionsverfahrens weiter auszurichten (vgl. BGE 139 V 589 E. 6.3.7.2 ff.; Urteil des Bundesgerichts 8C_724/2015 vom 29. Februar 2016 E. 4.4; vgl. auch Randziffer [Rz] 7015 des Kreisschreibens über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH] vom 1. Januar 2015 in der ab 1. Januar 2017 gültigen Fassung). Von einer Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldung ist gegebenenfalls dann auszugehen, wenn die Verwaltung „auf Grund der Akten“ die vollständige Aufhebung der Invalidenrente gestützt auf Art. 43 Abs. 3 ATSG zu verfügen vermochte (vgl. BGE 139 V 590 E. 6.3.7.4 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird die verweigerte Mitwirkung in einem späteren Zeitpunkt erbracht, kann sich die festgelegte Sanktion – Nichteintreten, Entscheid aufgrund der Akten – nur auf diejenige Zeitspanne beziehen, während der die Mitwirkung verweigert wurde (Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2015, N 103 zu Art. 43 mit Hinweisen zur Rechtsprechung). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung damit, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Gutachten von Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2015 gestellten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dachts-)Diagnosen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angst und depressive Störung gemischt, gegenwärtig mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradig bis schwer, ICD-10 F41.2,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ein Verdacht auf eine emotional-instabile Persönlichkeitsstörung, ICD-10 F60.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine invalidisierende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitliche Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung im Sinne von Art. 8 ATSG darstellen würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowenig sei aufgrund des Verlaufsberichts der Klinik A.___ vom 9. Juni 2015 betreffend die Hospitalisation vom 30. April bis zum 18. Juni 2015 von einer rentenbegründenden Erheblichkeit der gesundheitlichen Beeinträchtigung auszugehen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachgereichten medizinischen Unterlagen des Medizinischen Zentrums G.___ und der IPW gehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es ihm zwischenzeitlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sodann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eher besser. Die im Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Prof. B.___ genannte Verdachtsdiagnose einer emotional-instabilen Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeitsstörung habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich nicht bestätigt. Die verbleibende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n psychischen Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leme seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> massgeblich durch psychosoziale Probleme verursacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Überdies sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das psychische Leiden noch nicht austherapiert bzw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> behandelbar. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit sei dem Beschwerdeführer trotz der gesundheitlichen Probleme grundsätzlich zumutbar. Es bestehe daher kein Anspruch auf IV-Leistungen (Urk. 2 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, dass die Rentenaufhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bungsverfügung vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2014 nicht auf einer materiellen Prüfung des medizinischen und rechtlichen S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achverhalts beruhe. Seit dem 2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2009 stehe er in andauernder psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Behandlung und es seien im Zeitraum von August 2009 bis April 2016 elf stationäre Klinika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ufenthalte/tagesklinische Behandlungen n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">otwendig gewesen, damit sich sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> psychische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand stabilisiert und eine suizidale Handlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermieden werden können. Diagnostisch werde von einer mittelgradigen depressiven Störung und akzentu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ierten Persönlichkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tszügen (abhängig und emotional-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">instabil sowie einem Abhängigkeitssyndrom) gesprochen, wobei sich die rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erende depressive Störung zwischen mittelschweren und schweren Episoden bewege. Die medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Akten würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine andauernde Arbeitsunfähigkeit im IV-rechtlichen Sinne belegen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Arbeits- und Leistungsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> insofern ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, als dem Beschw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erdeführer heute keine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit im ersten Arbeitsmarkt mehr attestiert werde. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe die zumutbaren Behandlungsmög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">optimal und nachhaltig ausgeschöpft und das psychische Leiden habe sich trotz konsequenter Therapien als resistent erwiesen. Dabei seien allfällige psychosoziale Faktoren nicht die Ursache der psychischen Krankheit, sondern deren Folge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Durch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zweimonatige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesklinische Behandlung ab Februar 2016 sei er nun </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insofern sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bilisiert worden, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass für die Frage der Langzeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prognose eine Potentialabklärung durch die Besc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hwerdegegnerin beantragt werde (Urk. 1 S. 5 ff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorab ist darauf hinzuweisen, dass die Verfügung der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 21. März 2014 (Urk. 7/102), mit der die Rentenzahlungen infolge unterlassener Mitwirkung des Beschwerdeführers per sofort eingestellt wurden, unangefoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten in Rechtskraft erwachsen ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie unter Sachverhalt E. 1.3 dargelegt, hat der Beschwerdeführer den verlangten Revisionsfragebogen am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28. April 2014 aber ausgefüllt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> retourniert, sich in der Folge insbesondere der Untersuchung bei Prof. B.___ vom 9. Januar 2015 unterzogen und ist seiner Mitwirkungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht seither damit nachgekommen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> daher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zunächst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob mit dem Einreichen des Revisionsfragebogens am 28. April 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Revisionsverfahren unter Weiterausrichtung der Rente fortzusetzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder ob unter Aufrechterhaltung der Renteneinstellung von einer Neuanmeldung auszugehen ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massgebend ist dabei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(rein) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mellen Gesichtspunkten erfolgte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Leistungseinstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung vorliegt oder ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufhebung der Invalidenrente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgrund der Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfügt werden konnte (vgl. E. 1.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Verfügung vom 21. März 2014 damit, dass der Beschwerdeführer (nach erfolgter Mahnung) mit Brief vom 9. Dezember 2013 aufgefordert worden sei, den Fragebogen für die IV-Rentenrevision einzureichen. Ausserdem sei er auf die Folgen aufmerksam gemacht worden, wenn er diesen nicht innert der angesetzten Frist einreiche. Nachdem er den geforderten Fragebogen weiterhin nicht eingereicht habe, sei aufgrund der vorliegenden Akten zu entscheiden. Aufgrund dieser Akten könne der aktuelle Anspruch auf eine IV-Rente nicht beurteilt werden. Dazu müssten aktuelle, vor allem ärztliche Unterlagen eingeholt werden. Gemäss den Arztbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richten aus dem Jahr 2012 sei prognostisch eine Verbesserung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustands möglich gewesen. Die IV-Rente werde deshalb aufgehoben (Urk. 7/102).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts dieser Begründung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der damals gegebenen Aktenlage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von einer auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund rein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> formelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gesichtspunkte erfolgten Einstellung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auszugehen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim von der Beschwerdegegnerin im April 2014 eingeleiteten Verfahren handelt es sich somit um ein Revisionsverfahren, während dessen Dauer die bisherige halbe Rente ab dem Zeitpunkt des Eingangs des Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fragebogens bei der Beschwerdegegnerin am 30. April 2014 (Urk. 7/107) weiter auszurichten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Rentenzusprache </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 29. Juli 2013 (Urk. 7/74) stützte sich die Beschwerdegegnerin in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen auf folgende ärztlichen Beurteilungen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, stellte im von ihm verfassten Teilgutachten der Z.___ Klinik vom 26. Oktober 2011 folgende Diagnosen (Urk. 7/36/31):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status post lege artis behandelter schwerer depressiver Episode (ICD-10 F32.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ktuell allenfalls leichtgradige depressive Episode (ICD-10 F32.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Temesta-Abhängigkeit (ICD-10 F13.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH Neurologie, hielt in seinem Teilgutachten der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Z.___ Klinik</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2011 folgende Diagnosen fest (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/36/14):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein ausreichender Anhalt für eine behindernde Läsion am zentralen oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pheren Nervensystem, der Wirbelsäule sowie der paravertebralen Strukturen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sedativa- und Analgetika-Missbrauch (Temesta)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pisodische Bewusstseinsstörungen unklarer Genese (Differentialdiagnose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">synkopal, iktal, toxisch)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der gutachterlichen Konsensbeurteilung erklärten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___, dass die Arbeitsfähigkeit für die angestammte Tätigkeit auf 50 % geschätzt werde (um 50 % reduziertes Rendement aufgrund der anfallen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Tätigkeiten als Staplerfahrer und/oder an gefährdenden Maschinen). In einer angepassten Tätigkeit (kein Führen von Gabelstaplern, keine Arbeit an gefährdenden Maschinen oder in gefährdenden Höhen) bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Für die notwendige Entgiftung und Entwöhnung könne ein Zeitraum von sechs Wochen in Ansatz gebracht werden, so dass hierfür noch eine zeitlich limitierte Arbeitsunfähigkeit von 100 % zu attestieren sei (Urk. 7/36/2-3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. E.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom Regio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nalen Ärztlichen Dienst (RAD) führte in der Stellungnahme vom 17. Dezember 2012 aus, dass unter Berücksichtigung der RAD-Stellungnahmen vom 15. November 2011 und vom 4. Juni 2012 sowie analog dem psychiatrisch-neurologischen Gutachten der Z.___ Klinik vom 26. Oktober 2011 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit folgender Arbeitsunfähigkeits-Verlauf ausgewiesen sei: von Februar 2010 bis zum 5. Januar 2012 zu 50 % in der bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herigen und einer angepassten Tätigkeit; vom 6. Januar bis zum 17. Februar 2012 (Hospitalisation mit Benzodiazepinentzug in der Klinik A.___) zu 100 % in der bisherigen und einer angepassten Tätigkeit. Nach der stationären Entwöhnung und Entgiftung, die dem Beschwerdeführer als Schadenminde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungspflicht auferlegt worden sei, sei im psychiatrisch-neurologischen Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten der Z.___ Klinik eine 100%ige Arbeitsfähigkeit prognostiziert worden. Im Austrittsbericht der Klinik A.___ vom 27. März 2012 werde aber keine prozentuale Arbeitsunfähigkeitsangabe gemacht. Eine 50%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit sei jedoch mit der gestellten Diagnose einer mittelgradigen depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Episode gut vereinbar, so dass vom 18. Februar bis Ende Juli 2012 weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen und einer angepassten Tätigkeit ausgewiesen sei. Vom 1. bis zum 10. August 2012 sei wiederum von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen und einer angepassten Tätigkeit auszugehen (Hospitalisation IPW). Gemäss Bericht der IPW vom 19. September 2012 sei nach Austritt aus der Klinik, also ab dem 11. August 2012 bis auf Weiteres eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen. Dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit folgendem zumutbarem Ressourcen- und Belastungsprofil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eitlich flexible Tätigkeiten ohne permanenten Zeit- und Termindruck, bei nur geringem Publi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kumsverkehr, ohne besondere Anforderungen an das Umstellungs- und Anpas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sungsvermögen, in einer wohlwollenden und konfliktarmen Arbeitsatmosphäre. Bei Weiterführung der Medikation und adäquater ambulanter psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischer Nachbehandlung gehe die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IPW</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von einem weiteren Steigerungspotential aus. Dies soll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te in neun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Monaten medizinisch reevaluiert werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Falls sich die Arbeitsfähigkeit in neun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Monaten wieder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verschlechtert haben sollte, sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über ein Verlau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fsgutachten nachzudenken (Urk. 7/54/10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des vorliegenden Revisionsverfahren liegen folgende ärztlichen Beurteilungen vor:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. B.___ stellte im Gutachten vom 10. Januar 2015 als psychiatrische Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (1) eine Angst und depressive Störung gemischt, gegenwärtig mittelgradig bis schwer (ICD-10 F41.2), und (2) einen Verdacht auf eine emotional-instabile Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.3). Als psychiatrische Diagnose ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannte er einen Status nach Benzodiazepinabhängigkeit, gegenwärtig abstinent (ICD-10 F13.20). Prof. B.___ erklärte, dass der Beschwerdeführer in erster Ehe verheiratet gewesen sei und zwei Söhne habe (Jahrgang 2002 und 2008). Im Rahmen der Trennung von seiner Ehefrau habe sich ein psychiatrisches Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den entwickelt. Aktuell bestünden Hinweise auf eine emotional-instabile Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichkeitsstörung/-akzentuierung, was im Rahmen des geplanten erneuten stationären Aufenthalts weiter abgeklärt werden sollte. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestehe aktuell ein psychisch instabiler Gesundheitszustand. Eine Beurteilung der mittel- und langfristigen Arbeitsunfähigkeit sei derzeit nicht möglich. Die Diagnosen seien unzureichend abgeklärt. Vom Zeitpunkt des Eintritts in die Klinik A.___ am 31. März 2014 wegen des zweiten Benzodiazepinentzugs bis aktuell könne von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden. Zuvor erachte er eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit auf der Grundlage der depressiven Störung als begründet. Aktuell sei kein Leistungsvermögen gegeben, welches für die Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme einer Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt genüge (Urk. 7/135/52-57).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. F.___, Oberarzt der Klinik A.___, stellte im Verlaufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht vom 9. Juni 2015 folgende psychiatrischen Diagnosen und Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">faktoren nach ICD-10 (Urk. 7/140/1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F33.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach mehreren Suizidversuchen 2009 bis 2011 (Medikamente, Pulsadern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufschneiden; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ICD-10 X84.9)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.40)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa oder Hypnotika: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abhängigkeitssyndrom, gegenwärtiger Substanzgebrauch (low dose)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(5) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verdacht auf dreimalige epileptische Anfälle im Entzug 2009-2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(6) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak: Abhängigkeitssyndrom (ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F17.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. F.___ gab an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass sich der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit dem 30. April 2015 bei ihnen in Behandlung befinde. Der Eintritt sei aufgrund einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung der depressiven Symptomatik erfolgt. Dies einerseits wegen eines Konfliktes mit der (zweiten) Ehefrau, wobei er sich während des Aufenthaltes dazu entschlossen habe, die Scheidung einzureichen und dies mit Hilfe ihres Sozialdienstes auch getan habe. Andererseits habe wegen finanzieller Unstim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">migkeiten ein Konflikt mit dem Sozialamt bestanden. Geplant sei eine Fortset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung der schrittweisen Reduktion der Lorazepamdosis und der Austritt für den 18. Juni 2015 (Urk. 7/140/1-4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Fachpersonen des Medizinischen Zentr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ums G.___ stellten im an die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IPW gerichteten Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2015 folgende Diagnosen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/157/1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Störung durch Medikamente (ICD-10 F13.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Störung durch Tabak (ICD-10 F17.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(4) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach drei Suizidversuchen (2009, 2010, X61, X78)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Fachpersonen des Medizinischen Zentrums </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erklärten, dass der Beschwerdeführer und seine Ehefrau auf eine Anzeige des Sozialamts hin ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haftet und am gleichen Tag wieder freigelassen worden seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Verdacht auf Scheinehe)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Diese Ereignisse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätten die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">depressive Symptomatik verstärkt und einen Rückfall in den Missbrauch von Benzodiazepinen ausgelöst. Um einen erneuten Rückfall vorzubeugen und damit der Beschwerdeführer für sich eine Tagesstruktur erarbeiten könne, möchten sie ihn zur tagesklinischen Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung überweisen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/157/1-2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Oberarzt der IPW, stellte im Bericht vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/162) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1). Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nte </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er (1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Persönlichkeitsakzentuierung: emotional instabil/impulsiver Typ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (ICD-10 Z73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Dif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erentialdiagnose: Persönlichkeitsstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und (2) psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa oder Hypnotika: Abhäng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">igkeits-syndrom. Med. pract. H.___ gab an, dass der Beschwerdeführer seit dem 9. Februar 2016 an einem (zweimonatigen; vgl. Urk. 1 S. 6) tagesklinischen Programm teilnehme. Zur genaueren Einschätzung der Leistungsfähigkeit sei eine Potenti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alabklärung durch die Beschwerdegegnerin zu empfehlen. Eine fachpsychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Begutachtung könnte, nachdem der Beschwerdeführer dafür effektiv aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichend stabilisiert sei, in der Frage über die Langzeitprognose mehr Klarheit schaffen. Aktuell bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Allenfalls sei eine geschützte Arbeit auf dem zweiten Arbeitsmarkt für wenige Stunden pro Tag denkbar. Eine Überforderung sollte verhindert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der angefochtenen Verfügung vom 21. Oktober 2016 (Urk. 2) liegt in medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Hinsicht im Wesentlichen das psychiatrische Gutachten von Prof. B.___ vom 10. Januar 2015 (Urk. 7/135) zugrunde, wobei die Beschwerdegegnerin hinsichtlich der Frage der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit jedoch erheblich von dessen Einschätzungen abwich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der von Prof. B.___ genannten Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit ist zu bemerken, dass sich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verdachtsweise gestellte Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">se einer Persönlichkeitsstörung (ICD-10 60.3) in der Folge nicht erhärten liess, zumal med. pract. H.___ im Bericht vom 10. März 2016 betreffend die zweimonatige tagesklinische Behandlung in der IPW ab Februar 2016 lediglich eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Persönlichkeitsakzentuierung emotional-instabil/impulsiver Typ (ICD-10 Z73) als erwiesen erachtete (Urk. 7/162/1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Diagnosen aus der Z-Kategorie (Kapitel XXI) des ICD-10 Systems sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">indes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für Fälle vorgesehen, in denen Sachverhalte als "Diagnosen" oder "Probleme" angegeben sind, die nicht als Krankheit, Verletzung oder äussere Ursache unter den Kategorien A00-Y89 klassifizierbar sind. Diese Belastungen fallen als solche nicht unter den Begriff des rechtserheblichen Gesundheitsschadens (Urteil des Bundesgerichtes 9C_894/2015 vom 25. April 2016 E. 5.1 mit Hinweis auf 9C_537/2011 vom 28. Juni 2012 E. 3.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Lediglich verdachtsweise gestellte Diagnosen vermögen ferner keinen invalidisierenden Gesundheitsschaden zu begründen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der zweiten von Prof. B.___ gestellten Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit – </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ngst und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> depressiven Störung gemischt, mittelgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig bis schwer (ICD-10 F41.2) – ist einerseits darauf hinzuweisen, dass diese Diagnose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nur zu verwenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wenn keine der beiden Störungen ein Ausmass erreicht, das eine entsprechende einzelne Diagnose (etwa eine leichte depressive Episode, ICD-10 F32.0, oder eine generalisierte Angststörung, IC</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D-10 F41.1) rechtfertigen würde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dilling/Mombour/Schmidt, Internationale Klassifikati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">on psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V [F], Klinisch-diagnostische Leitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nien, 10. Auflage, Bern 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, S. 199). Gemäss der Rechtsprechung des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts ist di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diagnose im Lichte der offiziellen ICD-klassifikatorischen Umschreibung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denn auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ganz allgemein im Grenzbereich dessen zu situieren, was überhaupt noch als krankheitswertig im Sinne des Gesetzes und potentiell invalidisierendes Leiden gelten kann (Urteil des Bundesgerichts 8C_55/2014 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2014 E. 4.3 mit Hinweisen). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Andererseits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deutet der von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. B.___ erhobene Psychostatus (angespannter, ängstlicher Versicherter, gedrückte Stimmung, Interessenverarmung, ausgeprägter sozialer Rückzug, gestörte Tagesstrukturierung und Antriebsstörung, deutliche Minderung der Belastbarkeit und der Durchhaltefähigkeit und multiple somatische Symptome; vgl. Urk. 7/135/55) aber doch auf einen relativ ausgeprägten Schweregrad der depressiven Störung hin – und damit allenfalls auch auf eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Vor diesem Hintergrund können aktuell daher weder die von Prof. B.___ attestierten Arbeitsunfähigkeiten (retrospektiv und im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt der Begutachtung im Januar 2015) noch das von der Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin behauptete Fehlen eines invalidisierenden Gesundheitsschadens als ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen gelten. Es besteht vielmehr Klärungsbedarf. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Weiteren ist dem Gutachten von Prof. B.___ zu entnehmen, dass er auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund des psychisch instabilen Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers nicht beurteilen konnte, ob seit der Rentenzusprache vom 29. Juli 2013 eine Verbesserung oder Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustands ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten ist. Aus dem gleichen Grund konnte Prof. B.___ auch keine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung zur mittel- und langfristigen Arbeitsfähigkeit abgeben (Urk. 7/135/57). Nachdem der Beschwerdeführer daraufhin sieben Wochen in der Klinik A.___ stationär behandelt worden war, zwei Monate in tagesklini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Behandlung in der IPW gestanden (vgl. Urk. 7/140 und Urk. 7/162) und sich sein Gesundheitszustand etwas stabilisiert hatte (vgl. Urk. 1 S. 7), erfolgte jedoch keine neuerliche fachärztlich-psychiatrische (Verlaufs-)Beurteilung. Nachvollziehbare Erörterungen dazu, inwiefern seit der Rentenzusprache vom 29. Juli 2013 von einer Veränderung des psychischen Gesundheitszustands und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit auszugehen ist, liegen daher nicht vor. Zudem fehlen auch Angaben dazu, in welchem Umfang der Beschwerdeführer zwischen Januar 2015 und Oktober 2016 (Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung) arbeitsfähig war. Insofern erweist sich der vorliegende Sachverhalt als unvollständig abgeklärt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch bei der gegebenen Aktenlage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht zuverlässig beurteilen lässt, ob sich der medizinische Sachverhalt seit der Rentenzusprache </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 29. Juli 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> massgeblich verändert hat. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand des Beschwerdeführers und dessen Auswirkungen auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit können nicht hinreichend beurteilt werden. Weitere Abklärungen in psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischer Hinsicht sind deshalb unabdingbar. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Verpflichtung der Beschwerdegegnerin, ein Verlaufsgutachten bei der letztmaligen Gutachterstelle bzw. beim letztmaligen Gutachter einzuholen, besteht nicht (vgl. Urteil des Sozialversicherungsgerichts IV.2016.01035 vom 27. März 2017 E. 6 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angefochtene Verfügung ist daher aufzuheben und es ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> festzustellen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab dem 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> während des Revisionsverfahrens weiterhin Anspruch auf eine halbe Rente hat (vgl. E. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Weiteren ist die Sache an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zurückzuweisen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">damit diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinischen Sachverhalt erneut in psychiatrischer Hinsicht gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achterlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abklären lässt. Die/der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beizuziehende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiaterin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">resp. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiater</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich dabei eingehend mit den vorhandenen Vorakten auseinanderzusetzen und im Zusammenhang mit der aktenkundigen depressiven Symptomatik ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch zu den Standardindikatoren gemäss der geänderten bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtlichen Rechtsprechung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Publikation in der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> amtlichen Sammlung vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehenes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 8C_130/2017 vom 30. November 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung zu nehmen. Danach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat die Beschwerdegegnerin über einen Anspruch des Beschwerdeführers auf Leistungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Invalidenversicherung (Rente,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berufliche Massnahmen) neu zu entscheiden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat. Diese ist gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und 3 GSVGer unter Berücksichtigung der Bedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> – und nach Einsicht in die Honorarnote von Rechtsanwältin Christine Fleisch vom 15. Januar 2018 (Urk. 14) -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r. 2‘2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- (inklusive Barauslagen und MWSt) festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tretung (Urk. 1) erweist sich daher als gegenstandslos. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> der Sozialversi</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">21. Oktober</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> 2016 aufgehoben</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und festgestellt wird, dass</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführer ab</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> dem 3</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">0. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">April 2014 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">während des Revisionsverfahrens weiterhin Anspruch auf die bisherige halbe Rente hat. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Im Weiteren wird die Sache</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> an</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> die</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">IV-Stelle zurückgewiesen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers neu entscheide.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2’200</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Christine Fleisch</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">6.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstKreyenbühl</p><p></p></div> </div></body></html>