<h2>SubmittedText<h2><p>Infolge der Nichtbeantwortung meiner am 6. März 2000 eingereichten Interpellation 00.3019 betreffend die Tarifpolitik der Post stelle ich folgende Fragen:</p><p>Herr Bundesrat Leuenberger hat mit Datum 20. April 2000 die von der Post per 1. Juli 2000 beantragte Tariferhöhung ausgesetzt und vorgängig zu einem definitiven Entscheid die Auswirkungen der Mehrwertsteuer-Problematik abklären lassen. In der Zwischenzeit hat die Post ohne jegliche Vorausinformation die Tarife für die Auslandporti per 1. Juli 2000 massiv erhöht und dem UVEK per 1. Januar 2001 bereits wieder neue Vorschläge für eine Tarifrunde im Inland unterbreitet. Gleichzeitig werden von der Post auf 1. Juli 2000 offenbar technische Anpassungen im Versandbereich vorgenommen, die als verdeckte Preisaufschläge bezeichnet werden müssen.</p><p>Wie stellt sich der Bundesrat zur unkoordinierten und teilweise verwirrlichen Informationspolitik der Post?</p><p>Ist der Bundesrat bereit - sofern, betriebswirtschaftlich gesehen, unumgänglich -, Tarifanpassungen integral per 1. Januar 2001 in Kraft zu setzen und in der Zwischenzeit gegen durch technische Anpassungen verursachte und damit verdeckte Preisaufschläge einzuschreiten?</p><p>In welcher Form will der Bundesrat grundsätzlich auf die berechtigte Kritik der Wirtschaft im neu vorliegenden Tarifvorschlag eintreten?</p>