<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, zu prüfen und Bericht zu erstatten, ob aus den registrierten Covid-Impfdossiers und den Impfzertifikaten des Bundes und der Kantone individuelle Elektronische Patientendossiers (EPD) generiert werden können.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat unterstützt das Vorhaben, die Impfdaten im Elektronischen Patientendossier (EPD) abzulegen und verfügbar zu machen. Er will dazu von möglichen Synergien mit den bestehenden elektronisch erfassten Covid-Impfdaten profitieren. eHealth Suisse und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) arbeiten bereits daran, dieses Anliegen umzusetzen.</p><p>Die Umsetzung erfolgt letztlich durch die Stammgemeinschaften, welche ihre EPD-Plattformanbieter mit der technischen Implementierung der gewählten Lösung beauftragen.</p><p>Bei diesem Vorhaben muss jedoch der aktuelle gesetzliche Rahmen des EPDG (SR 816.1) stets berücksichtigt werden. Beispielsweise müssen die gesetzlichen Anforderungen an den EPD-Eröffnungsprozess eingehalten werden, was z.B. das Einfordern einer handschriftlichen Unterschrift bzw. einer gleichwertigen digitalen Signatur der Patientin oder des Patienten auf dem EPD-Eröffnungsantrag voraussetzt. Im Weiteren muss die Überführung der bestehenden Impfdaten aus anderen Systemen bzw. Datenbanken in das EPD allen Anforderungen, insbesondere dem Datenschutz, genügen.</p><p>Vor dem Hintergrund der bereits laufenden Arbeiten erübrigt sich aus Sicht des Bundesrates die Erstellung eines Postulatsberichts. eHealth Suisse und das BAG werden in geeigneter Form über die Arbeiten berichten.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.