<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01322</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna <br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiberin Schwegler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Jürg Leimbacher</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Leimbacher Cerletti, Advokatur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Marktgasse 34, Postfach 456, 8180 Bülach</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___ wurde 1990 mit einer Meningomyelocele und einem Hakenfuss beidseits geboren, wofür er von der eidgenössischen Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung Kostengutsprache für medizinische Massnahmen (vgl. Urk. 7/2-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3; Urk. 7/17; Urk. 7/25-26) sowie Hilfsmittel (Urk. 7/55) und ab dem 1. August 2007 bis zum 31. Juli 2008 für Sonderschulmassnahmen (Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung vom 10. Juli 2007, Urk. 7/30) erhielt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 9. Juli 2008 teilte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle, dem Versicherten mit, dass sie die Mehrkosten der erstmaligen beruflichen Ausbildung zum Metallbearbeiter (BBT-Anlehre) vom 19. August 2008 bis zum 31. Juli 2010 übernehme (Urk. 7/57). Da der Versicherte zu viele Absenzen hatte und sich gesundheitlich nicht in der Lage fühlte, beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Eingliederungsmassnahmen stabiler zu absolvieren, wurde die Anlehre per 9. April 2009 frühzeitig abgebrochen (Mitteilung vom 19. Mai 2009, Urk. 7/74). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Zusatzgesuch vom 28. Oktober 2009 ersuchte der Versicherte um berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Massnahmen (Urk. 7/84). Nachdem in der Y.___ vom 23. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2009 bis zum 26. Februar 2010 eine berufliche Abklärung erfolgt war (Mitteilung vom 10. November 2009, Urk. 7/89; Schlussbericht vom 26. Februar 2010, Urk. 7/93) erteilte die IV-Stelle am 28. Mai 2010 Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutsprache für eine erstmalige berufliche Ausbildung zum Kaufmann EFZ bei Z.___ (Ausbildungsvorbereitung vom 20. Mai bis zum 20. August 2010 und eigentliche Ausbildung vom 23. August 2010 bis zum 31. Juli 2013; Urk. 7/107). Der Lehrvertrag wurde aufgrund von vielen krankheitsbedingten Fehlzeiten vorzeitig per 10. Dezember 2010 wieder aufgelöst (Urk. 7/120/1; Urk. 7/120/9 und Urk. 7/121). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem der Versicherte sich einer Operation unterzogen hatte, ersuchte er am 4. April 2011 wiederum um berufliche Massnahmen (Urk. 7/125). Am 5. August 2011 erteilte die IV-Stelle erneut Kostengutsprache für eine erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">malige berufliche Ausbildung zum Kaufmann EFZ bei Z.___ vom 22. August 2011 bis zum 31. Juli 2014 (Urk. 7/136) und auferlegte dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten gleichentags eine Mitwirkungspflicht im Sinne von Art. 21 Abs. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, Urk. 7/138). Die beruflichen Massnahmen wurden mit Mitteilung vom 2. Juli 2013 per 5. Juli 2013 wieder frühzeitig abgebrochen, da ein erfolgrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Abschluss der Ausbildung aufgrund zu vieler Absenzen nicht mehr erreichbar gewesen sei (Urk. 7/157). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Anschluss holte die IV-Stelle das polydisziplinäre Gutachten des A.___ vom 18. September 2014 ein (Urk. 7/197). Mit in Rechtskraft erwachsener Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 21. Januar 2015 hielt die IV-Stelle fest, dass keine Invalidität im Sinne des Gesetzes vorliege und verneinte einen Rentenanspruch (Urk. 7/207). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 29. Januar 2015 ersuchte der Versicherte erneut um Wiederaufnahme der beruflichen Massnahmen (Urk. 7/208), wobei er das Gesuch am 5. März 2015 wieder zurückzog (Urk. 7/213; vgl. Urk. 7/215). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 23. März 2016 ersuchte der Versicherte erneut um Leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen der Invalidenversicherung (Urk. 7/222). Nach durchgeführtem Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren (Vorbescheid vom 6. Juli 2016, Urk. 7/233; Einwand vom 7. September 2016, Urk. 7/238) trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 21. Oktober 2016 auf das neue Leistungsbegehren nicht ein (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob der Versicherte am 24. November 2016 Beschwerde und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin sei zu verpflichten, ihm Leistungen für berufliche Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n auszurichten. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Bestellung von Rechtsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">walt Jürg Leimbacher als unentgeltlichen Rechtsvertreter sowie um Anord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung eines zweiten Schriftenwechsels (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 10. Januar 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 7/1-246), worüber der Beschwerdeführer am 23. Januar 2017 in Kenntnis gesetzt wurde. Gleichzei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig wurde den Parteien mitgeteilt, dass das Gericht die Anordnung eines weiteren Schriftenwechsels nicht als erforderlich erachtet (Urk. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür, dass keine Verschlechterung glaubhaft gemacht worden sei. Die behandelnde Psychiaterin und der Beschwerdeführer hätten eine Verbesserung geltend gemacht und die Prüfung von beruflichen Massnahmen gewünscht. Es bestehe Anspruch auf berufliche Massnahmen, allerdings sei bereits drei Mal die berufliche Ausbildung zugesprochen worden, wobei alle aufgrund von unentschuldigten Abwesenheiten und teilweise inakzeptablem Verhalten hätten abgebrochen werden müssen. Entsprechend müsse der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer für mindestens ein Jahr einer Tätigkeit oder einer Beschäftigung im 100%-Pensum nachgehen, ohne unentschuldigte Abwesenheiten vorzuwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Erst dann könne ein neuer Antrag für die Prüfung von beruflichen Massnahmen gestellt werden. Entsprechend werde auf das Leistungsbegehren nicht eingetreten (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber im Wesentlichen vor, dass er seit Mai 2016 zuerst in einem 80%-Pensum gearbeitet und nach den Sommerferien das Pensum gesteigert habe. Aktuell arbeite er in einem 100%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum in der B.___. Die von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin geforderten stabilen Verhältnisse seien heute klar gegeben: Er arbeite seit 7 Monaten ohne Fehlzeiten in einem Pensum von 80, bzw. 100 %. Er werde als pünktlich, zuverlässig und speditiv bezeichnet. Am Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">platz habe festgestellt werden können, dass die Operation im Frühling 2016 eine mar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kante Verbesserung gebracht habe, woraus geschlossen werden könne, dass allfällige vorherigen beruflichen Probleme nicht zuletzt auf das körperliche Leiden zurückzuführen gewesen seien. Da der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Verfügung bereits seit 6 Monaten seine Konstanz bewiesen habe, seien die Voraussetzungen für die beruflichen Massnahmen gegeben. Auch fehle die gesetzliche Grundlage für eine solche Bedingung. Entsprechend seien ihm Leistungen für berufliche Massnahmen auszurichten (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der von einer Invalidität (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) bedroht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Versicherte haben gemäss Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Abs. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten oder zu verbessern; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Massnahmen erfüllt sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Ausübung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lebens zu berücksichtigen (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Nach Massgabe der Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 und 21 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit einer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in den Aufg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abenbereich (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2). Nach Massgabe von Art</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 Abs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendig sind oder nicht, um die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten oder zu verbessern (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eingliederungsmassnahmen bestehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Abs. 3 in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischen Massnahmen (lit. a), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> berufliche Eingliederung (lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahmen beruflicher Art (Berufsbera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsverm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ittlung, Kapitalhilfe; lit. b) und in </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Abgabe von Hilfsmitteln (lit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 16 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG haben Versicherte, die noch nicht erwerbstätig waren und denen infolge Invalidität bei der erstmaligen beruflichen Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung in wesentlichem Umfange zusätzliche Kosten entstehen, Anspruch auf Ersatz dieser Kosten, sofern die Ausbildung den Fähigkeiten der versicherten Person entspricht. Als erstmalige berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Ausbildung gilt gemäss Art. 5 Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">VV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die berufliche Grundbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBG) sowie, nach Abschluss der Volks- oder Sonderschule, der Besuch einer Mittel-, Fach- oder Hoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schule und die berufliche Vorbereitung auf eine Hilfsarbeit oder auf die Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit in einer geschützten Werkstätte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">former Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesetz und Verordnung enthalten keine Vorschriften über die materiell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Revision von Eingliederungsleistungen wegen einer seit ihrer Zusprechung eingetretenen Veränderung der Verhältnisse. Ebenso wenig ist geregelt, unter welchen Voraussetzungen im Falle einer vorange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangenen Verweigerung von Eingliederungsleistungen ein neues Gesuch entgegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zunehmen und zu prüfen ist. In BGE 105 V 173 hat das Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt entschieden, dass Eingliederungsleistungen gleich wie Renten und Hilflosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigungen zu behandeln sind und dass demzufolge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 ATSG sowie die dazugehörigen Verordnungsbestimmungen in analoger Weise auch auf die Revision von Eingliederungsleistungen angewendet wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den müssen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 IVV betrifft </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> trotz seiner Stellung im Abschnitt E «Die Revision der Rente und der Hilflosenentschädigung» </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zwar nicht die eigentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che materiellrechtliche Revision laufender Leistungen, sondern einen andern Sachverhalt, nämlich die Neuprüfung nach vorangegangener Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsverweigerung. Es rechtfertigt sich aber, die vorerwähnte Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung auch auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 IVV auszudehnen und diese Bestimmung eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls in analoger Weise auf Eingliederungsleistungen anzuwenden. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der dortigen Verweisung auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 IVV ist daher, wenn eine Eingliederungsleistung verweigert wurde, eine neue Anmeldung nur zu prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fen, wenn die versicherte Person glaubhaft macht (vgl. BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E. 2.2 mit Hinweisen), dass sich die tatsächlichen Verhältnisse in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert haben (BGE 125 V 410 E. 2b, 109 V 119 E. 3a; AHI 2000 S. 233 E. 1b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 2. Juli 2013 teilte die IV-Stelle dem Beschwerdeführer mit, dass die Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen ergeben hätten, dass ein erfolgreicher Abschluss der Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung aufgrund zu vieler Absenzen nicht mehr erreichbar sei (Urk. 7/157). Im Anschluss daran prüfte sie den Rentenanspruch und verneinte einen solchen mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21. Januar 2015 (Urk. 7/207). Zur Beurteilung der Glaubhaftmachung einer Veränderung mit Einfluss auf den Anspruch auf berufliche Massnahmen ist somit die Mitteilung vom 2. Juli 2013 zeitlicher Referenzpunkt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zwischenbericht der Z.___ über die Ausbildung zum Kaufmann EFZ über das 4. Semester vom 24. Juni 2013 (Urk. 7/160) wurde festgehalten, dass der Beschwerdeführer an 45 Tagen wegen Krankheit abwesend gewesen sei. Gründe seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bauchschmerzen und Magen-/Darmprobleme (35 Tage), Übelkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(6 Tage), Blasen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entzündung (2 Tage), Schlafprobl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eme und psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Gründe (je 1 Tag)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zudem öfters aus gesundheitlichen Gründen später erschienen oder früher gegangen. Die Absen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen (ohne Kurzabsenzen) beliefen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich auf gut 40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wohl das Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum seit dem 23. Januar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2013 auf 85</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % reduziert worden sei (10 - 17 Uhr).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Nachfragen in der Schule habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergeben, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> praktisch nie im Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewesen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechend we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er in diesem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Semester keine Noten erhalten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Während der gesamten Berichtsperiode </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe der Beschwerdeführer unter Bauch-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Darmbeschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gelitten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Oft </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er deswegen nicht z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ur Arbeit oder in der Schule er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Immer wieder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er wegen Unwohlseins später </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gekommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">früher gehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> müssen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im Februar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe er unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> depressive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verstimmungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gelitten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei in ein Moti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">va</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionstief</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gefallen. Es habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dann ein Wechsel zu einem ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uen Hausarzt statt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefunden. Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedene medizinische Massnahmen (B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lasen CT, Darment</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leerungskur) hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis jetzt keine anhaltende Stab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ilisierung gebracht. Positiv sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jedoch, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sychisch wieder etwas </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe festigen können. Die geforderte therapeutische Begleitung habe er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zwar in Angriff genommen, jedoch ohne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdruck. Deshalb habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich bis Mitte Juni noch nichts Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kretes ergeben. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> offensichtlich Probleme, sich auf einen The</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapeuten einzulassen und scheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diesem Thema au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">szuweichen. Im Moment unternehme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er einen Versuch mit einem neuen Therapeuten in Winterthur (Herr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">äufigen Krankheitsabsenzen hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine geringe Präsenzzeit zur Folge und ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechend gering sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sein Output leistungs- und arbeitsbezogen. Auf Grund seiner teils psychisch schlechten Verfassung, der zu wenig strukturierten Arbeitsorganisation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und der gerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Motivation sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> praktisch keine verwertbare Arbeitsleistung vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. In kognitiver Hinsicht habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er jedoch das Potenzial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die Ausbildung erfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">greich abzuschliessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/160/3 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die aktuelle Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen folgendermassen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pie, hielt in ihrem Bericht vom 19. Februar 2016 folgende, den psychischen Gesundheitszustand betreffende, Diagnosen fest (Urk. 7/224/2 f.): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kombinierte Persönlichkeitsstörung mit ängstlich vermeidenden und emotional instabilen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anteilen (ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> F61.0) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dysthymie (ICD-10 F34.1), differentialdiagnostisch rezidivierende depressive Störung (ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> F33.1) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schädlicher Gebrauch von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Alkohol, ggw. abstinent (ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> F10.1) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chädlichem Gebrauch von Cannabis (seit Jan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">uar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">14 ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">stinent) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> multiplem Substanzgebrauch (seit vielen Jahren absti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nent) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei seit dem 31. Oktober 2014 bei ihr in Behandlung, Anlass seien IV-Auflagen gewesen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nebst den Einschränkungen durch die Auswi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rkungen der Spina bifida bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Beschwerdeführer eine erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che ps</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ychische Erkrankung, welche sich vor dem Hintergrund starker Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastungen in der Kindheit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Jugend ausgebildet habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (u.a. schwere psychische Erkrankung einer wicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">igen Bezugsperson). Dies äussere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich in geringeren Ressourcen, um mit Rückschlägen und Enttäuschungen fertig zu werden, und in dysfunktionalen Bewältigungss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trategien. Bei Enttäuschungen (z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.B. Komplikationen einer OP) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlebe er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oft heftige Gefühle der Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit. Wenn andere Möglic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hkeiten nicht ausgereicht hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe er auf dysfunktionale Bewäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigungsstrategien zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegriffen (z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.B. Alkoholkonsum). Die körperlichen und psychischen Einschränkungen beeinfluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en sich schliesslich gegenseitig negativ. Bei der Bem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">essung der Arbeitsfähigkeit seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Auswirkungen der psychischen Erkrankung sowie die Folgen der Komorbidität mit zu berücksichtigen. In der Therapie arbeite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> daran, alternative Bewältigungsstrategien zu st</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärken und auszubauen. Es bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diesbezüglich eine gute Prognose für weitere Stabilisierung. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenwärtig mache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es Sinn, die ambulante psychiatrisch-psychotherapeuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Behandlung im wöchentlichen Setting fo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rtzuführen. Medikamentös bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine leichte sedierende und Schlaf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anstossende Unterstützung durch Q</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uetiapin 50mg/die. So bald als möglich sollte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er wieder in ein Arbeitsp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ramm (vorerst im 2. Arbeitsmark</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t) integr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iert werden. Eine Perspektive (z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.B.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Aussicht auf eine IV-gestützte Lehre) wäre ebenfalls hilfreich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für den weiteren positiven Verl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bisher habe sie einmalig vom 1. bis zum 30. April </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 eine 100%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit attestiert. Hintergrund seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> massive Schamgefühle und Angst im Zusammenhang mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urininkontinenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen (Urk. 7/224/2 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 30. März 2016 wurde ein Sphinkterprothesen-Wechsel durchgeführt, wozu sich der Beschwerdeführer vom 29. März bis zum 4. April 2016 sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionär in der Klinik für Urologie des E.___ befand. Im Austrittsbericht vom 4. April 2016 hielten die behandelnden Ärzte fest, dass der peri- und postoperative Verlauf komplikationslos sei. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer werde in gutem Allgemeinzustand bei reizlosen Wundverhältnissen mit Dauerkatheter über das Monti-Stoma am Ventil nach Hause entlassen (Urk. 7/230). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ meldete sich am 17. Juni 2016 telefonisch bei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin, um sich nach dem Fallstand zu erkundigen. Diese teilte Dr. D.___ mit, dass berufliche Massnahmen nicht angeboten werden könnten aufgrund eines angeblich verschlechterten Zustandes. Dr. D.___ erwiderte, dies sei für sie absolut nicht nachvollziehbar - aus psychiatrischer Sicht habe sich der Gesundheitszustand verbessert (Urk. 7/229). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___, Arbeitsagoge bei B.___, hielt in der Arbeitsbestätigung vom 2. September 2016 fest, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer seit dem 9. Mai 2016 mit einem 80%-Pensum im Jugendkafi B.___ arbeite. Der Beschwerdeführer sei stets pünktlich und zuverlässig. Er habe schon viel Erfahrung in der Küchenarbeit, wodurch er die ihm auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getragenen Arbeiten speditiv erledigen könne. Er habe sein Pensum auf eige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Wunsch hin seit den Sommerferien erhöht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bereits Ende 2014 habe er das erste Mal einen AIT Einsatz in der B.___ besucht. Seit seiner Operation diesen Frühling habe sich die Belastbarkeit markant verbessert. Er könne alle notwendigen Arbeiten in grosser Selbstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digkeit verrichten und sei vielseitig einsetzbar. Sie erlebten ihn als zuverläs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sigen Arbeiter (Urk. 7/237). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens im Sinne des Art. 87 Abs. 2 und 3 IVV sind herabgesetzte Anforderungen an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Beweis verbunden: Die Tatsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenänderung muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b) erstellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend gemachten rechtserheblichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen (BGE 130 V 64 ff. E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erheblich ist eine Sachverhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderung, wenn angenommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> werden kann, der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen bzw. eine erstmalige berufliche Ausbildung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei begründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom 5. Juni 2013 E. 2.3 mit Hinweisen auf 8C_1009/2010 vom 7. April 2011 E. 2.2 und 9C_838/2011 vom 28. Februar 2012 E. 3.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Lehre zum Kaufmann EFZ in der Z.___ wurde aufgrund von zu vielen Absenzen wieder abgebrochen. Ob die Absenzen damals auf einen körperli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen oder somatischen Gesundheitsschaden oder auf psychosoziale Faktoren zurückzuführen waren, kann vorliegend offen bleiben: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Festzuhalten ist, dass der Beschwerdeführer im Verfügungszeitpunkt vom 21. Oktober 2016 seit rund 5.5 Monaten in einem 80%- bzw. 100%-Pensum in der B.___ einer Tätigkeit nachging und gemäss Arbeitsbestätigung vom 2. September 2016 als zuverlässig und pünktlich wahrgenommen wurde (E. 3.2.4). Damit hat der Beschwerdeführer zumindest glaubhaft gemacht, dass er genügend belastbar und zuverlässig ist, um eine berufliche Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme erfolgreich abzuschliessen. Eine durchgehende 100%ige Arbeitstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit über den Zeitraum von einem ganzen Jahr ist zur Glaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">machung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> entgegen den Ausführungen der Beschwerdegegnerin - nicht erforderlich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinzu kommt, dass die Operation im März 2016 (E. 3.2.2) gemäss Hr. F.___ der B.___ zu einer markanten Verbesserung der Belastbarkeit im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich zum Einsatz in der B.___ Ende 2014 geführt habe (vgl. E. 3.2.4). Des Weiteren ging Dr. D.___ von einer Verbesserung des psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes aus (E. 3.2.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist eine Veränderung der Verhältnisse zumindest glaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haft gemacht und die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">demnach auf die Neuanmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung eintreten müssen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist entsprechend in dem Sinne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uheissen, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter Aufhebung der angefochtenen Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Sache zur materiel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Beurteilung des Anspruches des Beschwerdeführers auf berufliche Massnahmen an die Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zurückzuweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer hat gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsgericht Anspruch auf eine Prozessentschädigung, die unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 1‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusetzen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessführung und Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">24. November 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) erweist sich unter diesen Umständen als gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standslos. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Be</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schwerde wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in dem Sinne gutgeheissen, dass </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die Verfügung der Sozialversi</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">21. Oktober 2016 aufgehoben</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, damit sie über die Neuanmeldung vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">23. März 2016 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">materiell befinde.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Jürg Leimbacher</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstSchwegler</p></div> </div></body></html>