<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00423</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Keller</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 18. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Christoph Erdös</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Erdös &amp; Lehmann Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kernstrasse 37, Postfach 1320, 8031 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1966, meldete sich am 13. Juli 2005 bei der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 11/5). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, verneinte nach getätigten Abklärungen mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 6. Februar 2007 bei einem Invaliditätsgrad von 0 % einen Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch (Urk. 11/29).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 4. Februar 2009 (Urk. 11/42) trat die IV-Stelle auf ein erneutes Gesuch vom 24. November 2008 (Urk. 11/34) nicht ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 23. August 2010 meldete sich der Versicherte erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 11/43). Die IV-Stelle teilte dem Versicherten am 15. Februar 2011 mit, dass keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien (Urk. 11/61). Die IV-Stelle nahm weitere Abklärungen vor und holte insbesondere ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädisch-psychiatrisches Gutachten (Urk. 11/65) ein. Sie verneinte mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 28. Oktober 2011 (Urk. 11/78) bei einem Invaliditätsgrad von 15 % einen Rentenanspruch. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 27. März 2013 (Urk. 11/104) trat die IV-Stelle auf ein erneu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tes Gesuch vom 3. Oktober 2012 (Urk. 11/88) nicht ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 10. Januar 2014 (Urk. 11/133) meldete sich der Versicherte erneut zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug an. Mit Vorbescheid vom 22. Juli 2014 (Urk. 11/141) sah die IV-Stelle die Abweisung des Rentenanspruchs vor. Nach Einwänden des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten holte die IV-Stelle ein polydisziplinäres Gutachten ein, welches am 25. März 2015 erstattet wurde (Urk. 11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/154/1-56</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Nach Fortführung des Vorbescheidver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrens (Urk. 11/156-161) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1. März 2016 (Urk. 11/162 = Urk. 2) einen Rentenanspruch. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 13. April 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 1. März 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm eine ganze Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 24. Mai 2016 (Urk. 10) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 24. November 2016 (Urk. 12) zur Kenntnis gebracht wurde. Mit derselben Verfügung wurden die beantragte unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung (vgl. Urk. 1 S. 2) bewilligt. Der Beschwerdeführer hielt mit Replik vom 20. Dezember 2016 an seinen Anträgen fest (Urk. 13). Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einreichen einer Duplik (Urk. 15), was dem Beschwerdeführer am 11. Januar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mitgeteilt wurde (Urk. 16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 IVV), so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfen, ob im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tats</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. Augu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">st 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in ihrer Verfügung (Urk. 2) gestützt auf das MEDAS-Gutachten des Y.___ davon aus, dass der Beschwerdeführer in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Chauffeur seit Mai 2010 voll arbeitsunfähig sei. Für eine der gesundheitlichen Situation optimal angepasste Tätigkeit bestehe keine zeitliche Einschränkung. Die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung der Gutachter des Y.___ stelle lediglich eine andere Beurteilung des an und für sich unveränderten medizinischen Sachverhalts dar und könne vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegend unberücksichtigt bleiben - zumal auch unter Berücksichtigung einer Leistungsminderung im Umfang von 20 % keine erhebliche (grösser als 40 %) Erwerbseinbusse resultieren würde (S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 24. Mai 2016 (Urk. 10) führte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin aus, aus orthopädischer Sicht habe sich der Gesundheitszustand bezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungsweise das Belastungsprofil seit dem letzten materiellen Entscheid vom 28. Oktober 2011 nicht entscheidend verändert. Eine leidensangepasste Tätigkeit sei weiterhin zu 100 % zumutbar (S. Ziff. 3). Das diagnostizierte depressive Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schehen sei aus rechtlicher Sicht nicht invalidisierend und müsse unberück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigt bleiben (S. 2 Ziff. 4). Das Beschwerdebild werde von diversen Inkonsi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stenzen überlagert. Selbst unter Annahme einer zumutbaren, angepassten Tätigkeit in einem Pensum von 80 % ergäbe sich bei einem Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsgrad von 28 % (S. 2 Ziff. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte geltend, entgegen der Darstellung der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin habe sich sein Gesundheitszustand seit der letzten Verfügung mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geblich verschlechtert (S. 5 Ziff. 11). Es verbleibe kaum eine verwertbare Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ähigkeit. Zudem sei ein Leidensabzug von 20-25 % angemessen (S. 5 Ziff. 13). Das Y.___-Gutachten lasse eine konkrete Nennung von möglichen Arbeitstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten vollkommen vermissen (S. 5 f. Ziff. 14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Replik vom 20. Dezember 2016 (Urk. 13) führte der Beschwerdeführer zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammenfassend aus, dass er allein aus psychiatrischer Sicht in seinem Rende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ment 30 % reduziert sei. Hinzu kämen die starken Einschränkungen aufgrund der Diskushernien und der Blasendisfunktion. Unter Berücksichtigung aller Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen könne nicht mehr von einer verwertbaren Erwerbsfähigkeit ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen werden (S. 5 Ziff. 15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob seit der letzten umfassenden materiellen Prüfung im Zusammenhang mit der anspruchsverneinenden Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28. Oktober 2011 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/78) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine erhebliche Veränderung des Gesundheitszustandes de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingetreten ist und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> infolgedessen ein Anspruch auf eine Rente zusteht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28. Oktober 2011 (Urk. 11/78) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lag im Wesentlichen das nachfolgende Gutachten zu Grunde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 17. Juni 2011 erstatteten Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pädie und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> B.___,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">orthopädisch-psychiatrisches Gutachten (Urk. 11/65/1-24). Die Gutachter nannten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 21 Ziff. 8.1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">grosse mediolateral bis lateral gelegene Diskushernie L5/S1 mit Nerven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">wurzelkompression S1 links sowie flachbogige bilaterale Diskuspro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sion L4/5 und Chondrosen L4 bis S1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter die folgenden (S. 21 Ziff. 8.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Abriss des Musculus adductor longus und Teilruptur des Musculus adductor minimus und brevis links, März 2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Endgliedamputation des Mittelfingers links, 2004</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nikotinabusus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte Anpassungsstörungen mit längerer depressiver Reaktion, bestehend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> seit etwa Juli 2010, ICD-10 F43.21</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung, bestehend seit etwa Juli 2010, ICD-10 F45.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die lumbalen Schmerzen und die abnormen Untersuchungsbefunde der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirbelsäule (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">LWS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en grösstenteils auf die im MRI </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im November </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2010 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesene mediolateral bis lateral gelegene Diskushernie L5/S1 mit Nerv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurzelkompression </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 links sowie die flachbogige bilaterale Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">usprotrusion L4/5 und Chondrosen L4 bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 zurückgeführt werden. Das Ausmass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden und der abnormen Untersuchungsbefunde der LWS </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch diesen Befund aber nicht voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständig erklärt. Seit dem 31. Januar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2010 manifestier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en sich auch therapieresistente Schmerzen in der linken Leiste, die in die linke Wade ausstrahlen und die körperliche Leistungsfähigkeit subjektiv deutlich limitier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en. Der pathologische objektive Befund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der linken Hüfte kontrastiere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> allerdings massiv mit dem unauffälligen MRI-Befund, sodass die damals zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zogene Verletzung der Adduktoren als geheilt betrachtet werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ebenfalls nicht nachvollzogen werden, weshalb das linke Kniegelenk „schmerzbedingt" kaum untersucht werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dementsprechend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer Aggravation ausgegangen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 20)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund der anhaltenden Schmerzsymptomatik und den damit einhergehenden Beeinträchtigungen leichte Anpassungsstörungen mit längerer depressiver Reaktion</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> entwickelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Daneben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nden sich Hinweise für gewisse Symptomausweitung und es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus psychiatrischer Sicht eine somatoforme Schmerzstörung angenommen werden. Dabei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Schmerz in Verbindung mit emotionalen Konflikten oder psychosozialen Problemen auf. Beim Probanden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich vor allem psychosoziale Faktoren mit Partner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lemen, vorübergehende Arbeitslosigkeit und finanzielle Belastungen feststellen. Er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bisher keine psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung und keine Psychopharmakamedikation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erhalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Aufgrund der leichten Anpassungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen mit längerer depressiver Reaktion und den Hinweisen für eine so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toforme Schmerzstörung erschie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen die emotionale Belastbarkeit, die geistige Flexibilität und die Dauerbelastbarkeit nur gering beeinträchtigt ohne Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen auf die Arbeitsfähigkeit. Aus psychiatrischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine anhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tende somatoforme Schmerzstörung angenommen werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bestünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Kriterien, die zu einer Unzumutbarkeit der willentlichen Schmerzüberwindung oder eines Wiedereinstiegs in den Arbeitsprozess führ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 20 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der gemeinsamen orthopädisch-psychiatrischen Beurteilung am 27. Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der bisherigen Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als Chauffeur gesamthaft bei voller Stundenpräsenz seit dem 31.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> März </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2010 im Rahmen der posttraumatischen Rehabilitation auf 0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% (Arbeitsunfähigkeit 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">%) und seit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">010 auf 65</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% (Arbeitsunfähigkeit 35</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">%) festgelegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, da vorwiegend sitzende Tätigkeiten mit häufigem Heben und Tragen von Lasten von 5 bis 10 kg bei mediolateral bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ateral gelegener Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ushernie L5/S1 mit Nervenwurzelkompression S1 links sowie flachbogiger bilateraler Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uspro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sion L4/5 und Chondrosen L4 bis S1 nicht mehr vollumfänglich zugemutet werden könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (S. 21 Ziff. 9.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Körperlich leichte Tätigkeiten, die abwechslungsweise sitzend und stehend ausgeübt werden können, ohne dass dabei häufig inklinierte und reklinierte sowie rotierte Körperhaltungen eingenommen und Gegenstände über 5 kg geho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben oder getragen werden müss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en und die nicht mit häufigem Laufen verbun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, können gesamthaft seit jeher bei voller Stundenpräsenz vollum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fäng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich (Arbeitsunfähigkeit 0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">%) zugemutet werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 22 Ziff. 9.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 28. Oktober 2011 (Urk. 11/78) hielt die Beschwerdegegnerin gestützt auf das B.___-Gutachten fest, dass dem Beschwerdeführer eine behinderungsangepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar sei. Unter Gewährung eines leidensbedingten Abzuges von 15 % errechnete sie einen Invaliditätsgrad von 15 % (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Verfügung vom 27. März 2013 (Urk. 11/104), mit welcher die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin nicht auf ein erneutes Gesuch des Beschwerdeführers eingetreten ist, lagen im Wesentlichen die folgenden Berichte zugrunde (vgl. Urk. 11/92, Urk. 11/103):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Rehaklinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> berichteten am 21. September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012 (Urk. 11/91/1-3) über einen Aufenthalt des Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 11. bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">18. September 2012, und nannten die folgenden, hier gekürzt angeführten, Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenes und lumboradikuläres Schmerzsyndrom linkes Bein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (Erstdiagnose 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Oktober 2010) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unfall vom 30. April 2010: Beim Fussballspielen Auftreten von Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zen medial in der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> linken Leiste </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Amputation Endgelenk </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Digitus (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dig.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> III Hand rechts (etwa 2008)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Seit Jahresanfang leide der Beschwerdeführer unter progredienten Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen, welche zunehmend in das linke Bein beziehungsweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Fuss aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strahlten. Trotz mehrerer Behandlungsmethoden habe in diesem Jahr keine Schmerzlinderung erreicht werden können. Beim Heben von Gewichten sei es zu rezidivierenden spontanen Blasenentleerungen gekommen, weshalb die The</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pie habe abgebrochen werden müssen (S. 2). Gesamthaft betrachtet könne ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n aufgrund der gestellten Diagnosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> klinischen und radiologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Befunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerden des fraglich motivierten und leistungsfähigen Pa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten zwar teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihrer Lokalisation, jedoch nicht in ihrer Intensität gänzlich erklären. Die arbeitsrelevanten Probleme seien die Beschwerden in der Wirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säule, wobei die Beschwerden durch eine mässige Symptomausweitung funktio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nell überlagert würden. Der Beschwerdeführer sei aus medizinisch-theoretischer Sicht aktuell für schwere Arbeiten sowie für Arbeiten in längerdauernd vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geneigten Körperpositionen eingeschränkt. Durch intensive Therapien könne eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzreduktion und Belastungssteigerung erreicht werden, sodass weiterfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rende ambulante Therapien indiziert seien (S. 3 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des Zentrums für Paraplegie, Universitätsklinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berichteten am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 4. Dezember 2012 (Urk. 11/95</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/1-3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> = </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 11/99/4-6 = </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 11/105/1-3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über eine ambulante Behandlung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s vom 10. Oktober 2012, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und nannten die folgenden, hier gekürzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Diagnosen (S. 1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">am ehesten neurogene Harnblasenfunktionsstörung bei Diagnose 2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenes und lumboradikuläres/pseudo-radikuläres Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">drom im Bereich des linken Beines (Erstdiagnose Oktober 2010)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach unfallbedingtem Abriss der M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">usculus adductor longus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Sehne am Ramus ossis pubis und Teilruptur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">des Musculus a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dductor minimus und des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Musculus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> adductor brevis links April 2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Amputation des Endgelenks des Dig. III der rechten Hand zirka 2008</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronischer Nikotinabusus (zirka 25 py)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der beim Beschwerdeführer bestehenden unklaren Harnblasen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionsstörung sei aus neuro-urologischer Sicht eine erweiterte Diagnostik indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t. Der Beschwerdeführer werde daher zur Durchführung einer Video-Urody</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">namik sowie einer urethrozystoskopischen/zytologischen Untersuchung direkt aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Ferner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine ergänzende neurologische/neurophysiologische Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung veranlass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des Zentrums für Paraplegie, Universitätsklinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, nannten mit Bericht vom 24. Dezember 2012 (Urk. 11/99/1-3 = Urk. 11/105/4-6) dieselben Diagnosen wie mit Bericht vom 4. Dezember 2012 (vorstehend E. 4.3) und führten aus, die Konsultation sei zur neurologischen Mitbeurteilung bei Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dacht auf neurogene Blasenstörung erfolgt. Klinisch-neurologisch seien nur wenige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Befunde objektivierbar. In Zusammenschau der Befunde sei neben der vorbekannten radikulären Reizung L5 linksseitig eine Afektion des Nervus pudendus möglich. Anhalte auf weitere, ausgeprägte neurologische Störungen fänden sich in der heutigen Untersuchung nicht (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 27. März 2013 (Urk. 11/104) führte die Beschwerdegegnerin aus, der Beschwerdeführer habe eine wesentliche Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse seit der letzten Verfügung nicht dargelegt (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. März 2016 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2) lagen im Wesentlichen die folgenden Arztberichte vor:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des Zentrums für Paraplegie, Universitätsklinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, nannten mit Bericht vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 11. Juli 2013 (Urk. 11/117) folgende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, hier gekürzt a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Diagnosen (S. 1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">neurogene Harnblasenfunktionsstörung bei Diagnose 2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenes und lumboradikuläres/pseudo-radikuläres Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">syndrom im Bereich des linken Beines (Erstdiagnose Oktober 2010)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach unfallbedingtem Abriss der M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">usculus adductor longus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Sehne am Ramus ossis pubis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Teilruptur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">des Musculus a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dductor minimus und des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Musculus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> adductor brevis links April 2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Amputation des Endgelenks des Dig. III der rechten Hand zirka 2008</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronischer Nikotinabusus (zirka 25 py)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Zirkumzision in der Kindheit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Beschwerdeführer liege eine bis dato therapierefraktäre neurogene Harn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blasenfunktionsstörung vor. Bei persistierender Drangsymptomatik mit Drang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tinenz trotz antimuskarinerger Therapie sowie relevanten Restharnmengen mit Notwendigkeit des intermittierenden Selbstkatheterismus sei mit dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer als weitere Therapie-Option die sakralen Neuromodulation besprochen worden (S. 2 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des Zentrums für Paraplegie, Universitätsklinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, nannten mit Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16. September 2013 (Urk. 11/142/7-9) dieselben Diagnosen wie mit Bericht vom 11. Juli 2013 (vorstehend E. 5.2). Der Beschwerdeführer habe sich zur video-urodynamischen Untersuchung zur Festlegung des weiteren Prozedere vorgestellt. Wegen technischer Probleme mit dem Urodynamik-Gerät sei es zu unvorhergesehener Wartezeit gekommen, sodass der Beschwerdeführer letztlich jegliche weitere Untersuchungen und Behandlungen in der Uniklinik D.___ abgelehnt habe und die vorgesehene Urodynamik nicht durchgeführt worden sei. Es werde dringend eine neuro-urologische Standortbestimmung und in Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängigkeit dieser Befunde die Einleitung einer entsprechenden Therapie emp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fohlen (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des E.___ berichteten am 3. Dezember 2013 (Urk. 11/132/1-2 = Urk. 11/135/1-2 = Urk. 11/142/1-2) über eine ambu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lante Behandlung des Beschwerdeführers vom 29. November 2013, und nannten die folgenden Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">spondylogenes Schmerzsyndrom mit Diskusprotrusion</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">neurogene Detrusorüberaktivität</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">periproktitischer Abszess rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es liege eine erhebliche neurogene Blasenfunktionsstörung mit Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie vor. Trotz intensiver medikamentöser Behandlung sei keine vollständige Ausschaltung der Blasenspastik möglich. Eine Steigerung der medikamentösen Behandlung könne wegen der bekannten Nebenwirkung nicht toleriert werden. Das Problem der Harninkontinenz (Reflex- und Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kontinenz) könne sonst nur operativ beseitigt werden, hier könnte lediglich eine Harnblasenaugmentation mit lebenslangem intermittierenden Selbstkatheteris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mus erfolgreich werden. Aktuell liege beim Beschwerdeführer zwar der Wunsch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Harninkontinenz (richtig: Harnkontinenz) vor, jedoch seien ihm die vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschlagenen Behandlungsverfahren zu invasiv. Deshalb sollte auf eine ausrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Versorgung mit Harninkontinenzmaterial geachtet werden (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___, Fachärztin für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Physikalische Medizin und Rehabilitation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> berichtete am 30. Dezember</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2013 (Urk. 11/132/3-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 = Urk. 11/135/3-6 = Urk. 11/142/3-6) über eine ambulante Behandlung des Beschwerdeführers vom 29. November 2013, und nannte die folgenden, hier gekürzt angeführten, Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenes und lumboradikuläres/pseudoradikuläres Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">syndrom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">links bei paramedian mediolateraler Diskushernie L5/S1 links mit Wurzelkompression S1, Diskusprotrusion L4/5 mit leichter Spinal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kanalstenose (MR-LWS Mai 2012)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach unfallbedingtem Abriss der M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">usculus adductor longus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Sehne am Ramus ossis pubis und Teilruptur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">usculus a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dductor minimus und des M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">usculus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">adductor brevis links April 2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend bestehe beim Patienten eine stark reduzierte funktionelle lumbale Stabilität und reduzierte Aktivität der Beckenbodenmuskulatur. Zur Verbesserung der lumbalen Stabilität, Reinnervationstraining der Beckenboden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">muskulatur und zur Erarbeitung eines adäquaten Umgangs mit den vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Schmerzen werde die Aufnahme einer ambulanten Physiotherapie bei spezialisierten Therapeuten für Beckenbodentherapie empfohlen. Die ständig vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denen messerstichartigen Schmerzen im tieflumbalen Bereich seien unter aktueller Medikation weitgehend kompensiert. Daher könne die Medikation beibehalten werden. Andererseits bestehe bei ihm eine erhebliche neurogene Blasen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funktionsstörung mit Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie trotz intensiver medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kamentöser Behandlung (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 25. März 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erstatteten die Ärzte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ihr polydisziplinäres Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten in den Fachdisziplinen Allgemeine Innere Medizin, Orthopädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Neurologie und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiatrie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 11/154/1-56) und nannten die folgenden Diagnosen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Auswirkung auf die Arbeitsfäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">igkeit (S. 51 Ziff. 7): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">neurogene Harnblasenfunktionsstörung im Sinne einer Detrusor-Sphincter-Dyssynergie laut Angabe, Ursache unklar</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Selbstkatheterismus und Entleerung per urethram</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenes Schmerzsyndrom mit pseudoradikulärer Ausstrah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lung links </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach radikulärer Reiz- und mögliche persistierende sensible Ausfallssymptomatik der Wurzel S1 links bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diskushernie L5/S1 links bei eng angelegtem lumbalem Spinalkanal und Diskusprotrusion L4/5 (MRI Mai 2013)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">geringgradige Osteochondrose und Spondylarthrose bei L4/5/S1 (Rx vom 4. Februar 2015)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">depressive Episode, gegenwärtig mittelgradig ausgeprägt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem nannten sie die folgenden Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">agnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n ohne Auswirkung auf die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (S. 51 f. Ziff. 8):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">somatoforme Schmerzstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Cervicalsyndrom bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tendomyosen und muskulärer Dysbalance</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">geringer Osteochondrose und Unkovertebralarthrose C4/5 (Rx vom 4. Februar 2015)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adduktorentendomyose am linken Hüftgelenk</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach unfallbedingtem Abriss der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">usculus adductor longus-Sehne am Ramus ossis pubis, Teilruptur des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">usculus adductor mini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mus et brevis links April 2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Amputation des Endglieds D3 rechte Hand am 15.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Januar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2004 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach dreifachen Revisionsoperationen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">persistierende Hyperpathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hronischer Nikotinabusus (30 py) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Operation eines Perianalabszesses 2013 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Tonsillektomie mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zirka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> 14 Jahren </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der orthopädische Gutachter Dr. med. G.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, führte aus, zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassend sei der Beschwerdeführer im Bereich des Bewegungssystems durch eine lumboischialgiforme Schmerzsymptomatik beeinträchtigt. Im MRI der Lenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säule stellten sich Discopathien bei L4/5/S1 dar mit Recessusstenosen und Zentralkanalstenosen, eine Kompression der Wurzel S1 links sowie Verlagerung der Wurzel S2 links. Die Funktion der LWS sei als gut einzustufen, die Belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit der LWS sei relevant vermindert. Den sonstigen Funktionsstörungen auf orthopädischem Fachgebiet, so der Halswirbelsäule, der Leistensymptomatik und dem Status nach Fingerteilamputation D3 rechts - sei keine wesentliche leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsmindernde Bedeutung zuzubemessen. Es bestehe der Eindruck einer fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschrittenen Schmerzchronifizierung und Selbstlimitierung (S. 31 f. Ziff. 4.2.5). Der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit im B.___-Gutachten vom 17. Mai 2011 (vgl. vorstehend E. 3.2) werde aus orthopädischer Sicht auch entsprechend dem heutigen Status zugestimmt (S. 32 Ziff. 4.2.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der neurologische Gutachter Dr. med. H.___, Facharzt für Neurologie, führte aus, das klinische Bild sei nicht konsistent. Es bestünden klare Hinweise auf eine Symptomausweitung, wie sie auch schon zum Beispiel im Gutachten vom 7. Juni 2011 festgehalten worden seien (S. 41 Ziff. 4.3.5). Eine kausale Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">knüpfung zwischen der Blasenfunktionsstörung und der lumbalen Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">problematik sei nicht nachvollziehbar (S. 41 Ziff. 4.3.6). Dem Beschwerdeführer seien körperlich schwere und überwiegend mittelschwere Tätigkeiten prinzipiell nicht mehr zumutbar. Auch müsse es ihm bei einer Arbeitstätigkeit möglich sein, jederzeit eine saubere Toilette aufsuchen zu können, um nötigenfalls einen Selbstkatheterismus durchzuführen. Für eine körperlich leichte Tätigkeit, ohne Heben und Tragen von Lasten über 5 kg, ohne Zwangshaltungen und mit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Möglichkeit von Positionswechseln (sowie des Aufsuchens einer Toilette) be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">he keine zeitliche Limitierung, jedoch eine Rendementverminderung von 20 %. Siehe auch das orthopädische Teilgutachten (S. 42 Ziff. 4.3.8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die psychiatrische Gutachterin Dr. med. I.___, Fachärztin für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrie und Psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, führte aus, die Schmerzsymptomatik sei durch die objektivierbaren Befunde nicht ausreichend erklärbar, sodass von einer somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formen Schmerzstörung ausgegangen werden könne. Bei der aktuellen Explo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ration habe der Beschwerdeführer zudem das Bild einer depressiven Reaktion gezeigt, die gegenwärtig mittelgradig ausgeprägt sei. Es bestünden kognitive Einbussen, Sterbewünsche, sozialer Rückzug, Schuld- und Insuffizienzgefühle und eine subjektiv erlebte Hoffnungslosigkeit. Der Beschwerdeführer fühle sich als Last seiner Familie. Die aktuelle Lebenssituation sei ungünstig. Er sei von seiner Ehefrau geschieden und lebe gleichwohl mit ihr zusammen beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise sei von ihrer Hilfe abhängig. Es bestünden Schulden in unbekannter Höhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zudem scheine die Situation der Tochter für ihn belastend zu sein (S. 48 unten). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich einer Konsenskonferenz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beurteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das klinische Bild </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">insgesamt als nicht konsistent. Auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinweise in Richtung einer Symptomaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weitung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch schon im or</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hopädisch-psychiatrischen Vorgutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en vom 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Juni </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2011 hingewiesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Erwähnenswert nebst den oben schon auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführten Inkongruenzen bei der Statusprüfung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dass der Explorand offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar in der Lage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, trotz massiver Kreuz- und Beinschmerzen Auto zu fahren, erwähnenswert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch deutliche Arbeitsspuren an den Händen. Bezüglich der Blasenfunktion respektive deren Behandlung müss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en des Exploranden abstützen. Es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aber auf, dass er einfache Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Beispiel ein Kondom-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urinal respe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ktive Nachtwindeln nicht benutze. Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Explorand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe ihnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gegenüber an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, jede Nacht zweimal die Bettwäsche zu wechseln (?</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Auf psychischem Gebiet diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine depressive Episode, gegenwärtig mittelgradig ausgeprägt. Der Explorand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei diesbezüglich unbehandelt (S. 53 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter beurteilten den Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ür die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bisherige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeit als Chauffeur mit häufigem Sitzen und in der Regel mit der Notwendigkeit auch körperlicher Tätigkeiten beim Aus- und Einladen als nicht mehr arbeitsfähig. Diese Einschätzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> abgestützt auf die Aktenlage seit Mai 2010, das heiss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seit dem Abriss der Adduktorensehne, wobei die Arbeitsunfähigkeit dann naht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">los in die lumboradikuläre Problematik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">überg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">egangen sei (S. 54 Ziff. 10)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einer körperlich leichten Tätigkeit, abwechslungsweise sitzend und stehend, ohne Zwangshaltungen und ohne das Heben und Tragen von Lasten über 5 kg, besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine zeitliche Einschränkung. Wegen der Notwendigkeit (und dem entsprechenden Zeitaufwand) für Selbstkatheterisierung und - zumindest aktuell - wegen des depressiven Leidens beurteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie dabei das Rendement als um 30 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% reduziert. Bei einer Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">igkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch möglich sein, eine saubere Toilette aufzusuchen, um den Selbstkatheterismus durchzuführen. Eine angepasste Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> spätestens ab de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">or</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hopädisch-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischen Gutachten von Juni 2011 wieder möglich. Ob nachfolgend wegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Blasen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">roblematik die Arbeitsfähigkeit vorübergehend stärker eingeschränkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zuverlässig beurteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, eher nein; in den ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechenden Berichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu dieser Problematik jeweils nicht Stellung bezogen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden (S. 54 Ziff. 11)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der Blasenfunktion gebe es die Möglichkeit des Tragens von Kondom-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urinalen. Auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine suprapubische Ableitung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> denkbar. Von invasiveren Massnahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde abgeraten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der Rückenproblematik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aktive Übunge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n zur Kräftigung der Muskulatur empfohlen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Den Einsatz von Opiaten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als ungünstig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beurteilt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sinnvoller </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Wechsel au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f ein schmerzdis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierend respektive schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">modulierend wirkendes Antidepressivum. Psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht behandelt, diesbezüglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Therapie medikamentös und psychotherapeutisch zu empfehlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 54 f. Ziff. 12)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. J.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Orthopädische Chirurgie und Trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logie des Bewegungsapparates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte mit Stellungnahme vom 7. April 2015 (Urk. 11/161/2-4) aus, auf das umfangreiche Gutachten des Y.___ sei abzustellen (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. K.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologie, führte mit Schreiben vom 24. Juli 2015 (Urk. 3/2) aus, er vermute, dass viele Passagen des Gutachtens allein durch die „copy and paste“-Taste „geschrieben“ worden seien (S. 1). Zudem gebe es eine Arbeitsstelle, wie sie von den Gutachtern vorgeschlagen werde, nicht. Der Beschwerdeführer sei redlich bemüht, eine Arbeit zu suchen und habe auch vorübergehend eine solche als Fahrer in einem Unternehmen eines Bekannten gefunden. Dies sei jedoch zuletzt daran gescheitert, dass sich Kunden beim Arbeitgeber über den Uringeruch des Beschwerdeführers beschwert hätten (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. L.___, praktische Ärztin, RAD, führte mit Stellungnahme vom 2. Februar 2016 (Urk. 11/161/6) aus, es werde empfohlen, bei Vorliegen einer ganztags umsetzbaren Arbeitsfähigkeit für angepasste Tätgikeiten von einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch die Selbstkathetisierung (zeitlicher Faktor) bedingten reduzierten Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (20 % - eher selten bis 30 %) auszugehen. Da der psychische Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand verbesserungsfähig sei (leitliniengerechte Therapie einer depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Episode), werde empfohlen, die nur vom Psychiater angegebene Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung der Leistungsfähigkeit von 30 % (aus neurologischer und orthopädischer Sicht 20 %) als nicht dauerhaft zu bewerten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. K.___ führte mit Schreiben vom 30. März 2016 (Urk. 3/3) aus, die massgebliche Klinik, nämlich die Urologie des Paraplegikerzentrums in M.___, habe den Beschwerdeführer nie als arbeitsfähig und auch nie anders als er bezüglich der Arbeitsfähigkeit eingestuft (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rentenabweisung im Jahr 2011 erfolgte im Wesentlichen gestützt auf das B.___-Gutachten (vgl. vorstehend E. 3.2). Die Gutachter nannten als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einzig eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grosse mediolateral bis lateral gelegene Diskushernie L5/S1 mit Nervenwurzelkompression S1 links so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie flachbogige bilaterale Discusprotrusion L4/5 und Chondrosen L4 bis S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. Die Gutachter gingen von einer 65%igen Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Chauffeur und von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aus. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Beurteilung des aktuellen Gesundheitszustands des Beschwerdeführers stellte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdegegnerin - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Stellun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gnahme des RAD folgend (vorsteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">end E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) - auf das polydisziplinäre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten (vorstehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d E. 5.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) ab. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten berücksichtigte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom Beschwerdeführer geklagten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden in angemessener Weise, wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Kenntnis und in Auseinander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung mit den Vorakten erstattet und trägt der konkreten medizinischen Situation Rechnung. Die Beurteilung leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein und die Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden ausführlich begründet. Die Beurteilung durch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter ist nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Gesagten für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend. Das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten erfüllt damit die praxisgemässen Kriterien für beweiskräftige ärztliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheidungsgrundlagen (vorstehend E. 1.5) vollumfänglich, so dass für die Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidfindung darauf abgestellt werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die somatischen Beschwerden betrifft, leidet der Beschwerdeführer gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten an einer neurogenen Harnblasenfunktionsstörung im Sinne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einer Detrusor-Sphincter-Dyssynergie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie an einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lumbospondylogene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzsyndrom mit pseudoradikulärer Ausstrahlung links</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 5.6). Eine kausale Verknüpfung zwischen der Blasenfunktionsstörung und der lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">balen Rückenproblematik verneinte der neurologische Gutachter klar. Dies in Abweichung zu den Ärzten der Universitätsklinik D.___. Diese diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierten 2012 zunächst am ehesten eine neurogene Harnblasenfunktionsstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei einem lumbospondylogenen und lumboradikulären/pseudo-radikulären Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom im Bereich des linken Beines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 4.3). Sie hielten fest, dass klinisch-neurologisch nur wenige Befunde objektivierbar seien (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 4.4). Weshalb sie zum Schluss kamen, es liege eine kausale Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">knüp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung zwischen der Blasenfunktionsstörung und der Rückenproblematik vor, geht aus den Berichten nicht hervor (vgl. vorstehend E. 4.3 f., E. 5.2). Ersichtlich ist, dass zwar weitere Abklärungen geplant waren, aber mangels Behandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abbruch des Beschwerdeführers nicht durchgeführt werden konnten (vorstehend E. 5.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ohnehin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind invalidenversicherungsrechtlich nicht die Diagnosen und deren An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahl entscheidend, sondern die Auswirkungen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">träch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigungen auf die Arbeitsfähigkeit (BGE 136 V 279 E.3.2.1 S. 281 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis auf BGE 127 V 294). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unbestritten und ausgewiesen ist die vollständige Arbeitsunfähigkeit des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführers in angestammter Tätigkeit (vorstehend E. 2.1, E. 2.2). In einer angepassten Tätigkeit ging die Beschwerdegegnerin von einer vollständigen beziehungsweise höchstens 20%igen Einschränkung aus (vorstehend E. 2.1). Der Beschwerdeführer machte hingegen geltend, es liege keine verwertbare Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit mehr vor (vorstehend E. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der neurologische Gutachter erachtete den Beschwerdeführer aufgrund der Not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">endigkeit (und dem entsprechenden Zeitaufwand) für die Selbstkathete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">risie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ng in einer behinderungsangepassten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig. Der ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädische Gutachter stellte zwar eine Beeinträchtigung des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rers im Bereich des Bewegungssystems durch eine lumboischialgiforme Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatik fest, leitete daraus indes keine Einschränkung in einer angepassten Tätigkeit ab (vorstehend E. 5.6). Es liegt ansonsten keine fachärztliche Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der Arbeitsfähigkeit bei den Akten. So nahmen weder die Ärzte des E.___ noch diejenigen der Universitätsklinik D.___ zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers aus somatischer Sicht Stellung (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend E. 5.2 ff.). Aufgrund des schlüssigen Y.___-Gutachtens ist vorliegend aus somatischer Sicht von einer 80%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für körperlich leichte Tätigkeiten unter Berücksichtigung des von den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachtern formulierten Belastungsprofils </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, eine Amputationsverletzung des mittleren Endglieddrittels sei von den Gutachtern nicht berücksichtigt worden (Urk. 1 S. 4 Ziff. 8), kann ihm nicht gefolgt werden. So erstatteten die Gutachter das Gutachten in Kenntnis der Aktenlage (vgl. Urk. 11/154 S. 4 ff.) und nannten als Diagnose einen Status </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach Amputation des Endglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ds D3 rechte Hand am 15. Januar 2004. Der Beschwerdeführer legte zudem nicht dar, inwiefern seine Arbeitsfähigkeit durch die Amputationsverletzung beeinträchtigt sein sollte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer bringt vor, er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">müsse stets einen Raum zur Verfügung haben, der den hygienischen Ansprüchen genüge, da permanent eine Infek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefahr bestehe (Urk. 1 S. 4 Ziff. 10). Indes ergibt sich dies nicht aus den Akten. So wies der neurologische Gutachter lediglich auf die Notwendigkeit hin, bei einer Arbeitstätigkeit jederzeit eine saubere Toilette aufsuchen zu können (vorstehend E. 5.6). Besondere hygienische Ansprüche erwähnte er nicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch die Schreiben von Dr. K.___ (vorstehend E. 5.8, E. 5.10) vermögen zu keiner anderen Beurteilung zu führen, handelt es sich dabei doch nicht um ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Berichte, welche die gesetzlichen Anforderungen gemäss E. 1.5 erfüllen und vermögen seine Vorbringen das schlüssige Y.___-Gutachten nicht in Zweifel zu ziehen. Hinsichtlich allfälliger Fehler in der Anamneseerhebung durch die Y.___-Gutachter brachte er (Urk. 3/2 S. 1 unten) und der Beschwerdeführer (Urk. 13 S. 4 Ziff. 9) lediglich irrelevante Punkte vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In psychischer Hinsicht nannten die Y.___-Gutachter eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">depressive Episode, gegenwärtig mittelgradig ausgeprägt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 5.6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Indes fallen n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes leichte bis mittelgradige depressive Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch, einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie erwiesenermassen thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pieresistent sind (statt vieler: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3 mit Hinweis). Nur in einer solchen - seltenen, da nach gesicherter psychiatrischer Erfahrung Depressionen im Allgemeinen therapeutisch gut angehbar sind - gesetzlich verlangten Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellation ist den no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rmativen Anforderungen des Art. 7 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 zweiter Satz ATSG für eine objektivierende Betrachtungs- und Prüfungsweise Genüge getan (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.7.1 bis 3.7.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Ein solcher Sachverhalt muss überwiegend wahrscheinlich und darf nicht lediglich nicht auszuschliessen sein. Es kommt dazu, dass die Therapie in dem Sinne konsequent gewesen sein muss, dass die aus fachärztlicher Sicht indizierten zumutbaren (ambulanten und stationären) Behandlungsmöglichkeiten in kooperativer Weise optimal und nachhaltig ausgeschöpft wurden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 64</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2 und 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist bezüglich der Depression unbehandelt und die Y.___-Gutachter empfehlen eine entsprechende medikamentöse und psychotherapeutische Therapie (vgl. vorstehend E. 5.6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die therapeutischen Optionen sind demnach nicht ausgeschöpft. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer macht geltend, die Beschwerdegegnerin verkenne, dass er bereits diverse Medikamente infolge der anderen Diagnosen regelmässig ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abreicht bekomme, weshalb sich die weitere Einnahme von Medikamenten zur Therapie der depressiven Störung negativ auswirken würde (Urk. 13 S. 2 Ziff. 2). Dies geht indes aus den medizinischen Akten nicht hervor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt sind die Behandlungsmöglichkeiten der psychischen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht ausgeschöpft, sodass es am Vorliegen eines invalidisierenden Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schadens im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung fehlt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht zu beanstanden ist, dass die psychiatrische Gutachterin die somatoforme Schmerzstörung als Diagnose ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordnete, insbesondere aufgrund der zahlreichen Hinweise auf Symptomaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen (vgl. vorstehend E. 3.2, E. 4.2, E. 5.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist der medizinische Sachverhalt als dahingehend erstellt zu erachten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass der Beschwerdeführer für die bisherige Tätigkeit als Chauffeur vollständig arbeitsunfähig und für körperlich leichte Tätigkeiten unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigung des von den Y.___-Gutachtern formulierten Belastungsprofils zu 80 % arbeitsfähig ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein sich auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der psychischer Gesundheitsschaden ist nicht ausgewiesen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Vergleich zum B.___-Gutachten von 2011, in welchem dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer für die bisherige Tätigkeit eine 65%ige und für angepasste Tätigkeiten eine vollständige Arbeitsfähigkeit attestiert worden war, ist damit eine leichte Verschlechterung eingetreten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt, ob sich diese rentenrelevant aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung darf ausnahmsweise von der ärztlich geschätzten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit ohne Weiteres auf einen entsprechenden Invaliditätsgrad geschlossen werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_994/2010 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2011 E. 3.2.3). Dies trifft beispielsweise dann zu, wenn die beiden Vergleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen ausgehend vom selben Tabellenlohn zu ermitteln sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführer in den letzten Jahren keiner geregelten Tätigkeit nachgegangen ist (Urk. 11/49, Urk. 11/85</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 11/154/20), rechtfertigt es sich, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> folgend (Urk. 10 S. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sowohl für die Bemessung des Validen- als auch des Invalideneinkommens auf den Lohn als Hilfsarbeiter gemäss den Tabellenlöhnen des vom Bundesamt für Statistik periodisch heraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) abzustellen (vgl. BGE 142 V 178 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.5.7; BGE 139 V 592 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3, BGE 135 V 297 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2; vgl. auch Meyer/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Reichmuth, IVG, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufl., N 55 und 89 zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). Dies blieb auch unbestritten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da für die Ermittlung des Validen- und des Invalideneinkommens der identische Tabellenlohn massgebend ist, resultiert unter Berücksichtigung des dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer zumutbaren Arbeitspensums von 80 % bei einem Prozent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich ein nicht rentenbegründender Invaliditätsgrad von 20 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen verwerten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 mit Hinweis auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">machte geltend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, es sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Leidensabzug von 20-25 % angemessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Als Begründung führt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er einzig aus, es verbleibe kaum eine ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wertbare Arbeitsfähigkeit und es seien im Sinne eines Leidensabzugs auch die weiteren Faktoren wie Alter, Ausbildung, Sprache etc. zu berücksichtigen (Urk. 1 S. 5 Ziff. 13). A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">llfällige, bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltenen gesundheitlichen Einschränkungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht zusätzlich in die Bemessu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ng des Leidensabzug einfliessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weil damit ein – und derselbe Gesichtspunkt bei der Bestimmung des Invalideneinkommens doppelt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angerechnet werden würde (Urteil des Bundesgerichts 8C_163/2015 vom 16. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2015 E. 3.2.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Leiden des Beschwerdeführers wurden im Rahmen der von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem neurologischen Gutachter attestierten 20%igen Arbeitsunfähigkeit inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">griert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ob vorliegend für andere Faktoren ein von der Beschwerdegegnerin ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommener leidensbedingter Abzug von 10 % gerechtfertigt ist, kann offen bleiben, da auch bei der Gewährung eines solchen von 10 % kein renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dender Invaliditätsgrad entsteht (80 % x 90 %). Aus der äusserst knappen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründung des Beschwerdeführers ist jedenfalls nicht ersichtlich, weshalb ein höherer Leidensabzug als 10 % gewährt werden sollte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu den Vorbringen des Beschwerdeführers und von Dr. K.___ hinsichtlich der Verwertbarkeit der Arbeitskraft (vgl. Urk. 3/2, Urk. 1 S. 5 Ziff. 14, Urk. 13 S. 4 Ziff. 10 f.) ist zu erwähnen, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Definition der Erwerbsunfähigkeit in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7 ATSG einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt voraussetzt (vgl. E. 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarktes ist ein theoretischer und abstrakter Begriff, welcher dazu dient, den Leistungsbereich der Invalidenversicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. Er umschliesst einerseits ein be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmtes Gleichgewicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; anderseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur her einen Fächer verschiedenartiger Stellen offen hält, und zwar sowohl bezüglich der dafür verlangten beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen Einsatzes. Nach diesen Gesichtspunkten bestimmt sich im Einzelfall, ob die invalide Person die Möglichkeit hat, ihre restliche Erwerbsfähigkeit zu verwerten, und ob sie ein rentenausschliessendes Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen zu erzielen vermag oder nicht (BGE 110 V 273 E. 4b; ZAK 1991 S. 321 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3b und 1985 S. 462 E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 343 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2). An die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten sind praxis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss nicht übermässige Anforderungen zu stellen; diese hat vielmehr nur so weit zu gehen, als im Einzelfall eine zuverlässige Ermittlung des Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grades gewährleistet ist. Für die Invaliditätsbemessung ist nicht darauf abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nützen könnte, wenn die verfügbaren Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden (AHI 1998 S. 290 f. E. 3b; Urteile des Bundesgerichts I 273/04 vom 29. März 2005, I 591/02 vom 5. Mai 2004, I 285/99 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2000 und U 176/98 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2000). Der ausgeglichene Arbeitsmarkt umfasst auch sogenannte Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei welchen Behinderte mit einem sozialen Entgegenkommen vonseiten des Arbeitgebers rechnen können (Urteile des Bundesgerichts 9C_95/2007 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2007 E. 4.3 und 9C_98/2014 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2014 E. 3.1, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist eine rentenrelevante Verschlechterung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes des Beschwerdeführers nicht ausgewiesen, weshalb die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin einen Leistungsanspruch zu Recht verneint hat. Die Beschwerde ist daher abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ang des Verfahrens sind sie dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unterliegenden Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legen, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Beschwerdeführerin ist auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 Ab. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hinzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Honorarnote vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">31. Januar 2017 machte der unentgeltliche Rechtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Christoph Erdös, einen Aufwand von 8.5 Stunden und Barauslagen von Fr. 30.20 geltend (Urk. 18), was </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als angemessen erscheint (§</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 GSVGer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Er ist mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2‘052.20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) aus der Gerichtskasse zu entschädigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Christoph Erdös, Zürich,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘052.20</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Christoph Erdös</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKeller</p><p></p></div> </div></body></html>