B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung II B-5178/2011 U r t e i l v o m 1 5 . O k t o b e r 2 0 1 3 Besetzung Richterin Vera Marantelli (Vorsitz), Richter Beat Weber, Richter Francesco Brentani, Gerichtsschreiberin Andrea Giorgia Röllin. Parteien X._______, vertreten durch lic. iur. Gojko Reljic, Rechtsberatung für Ausländer Go-Re-Ma, _______, Beschwerdeführer, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz. Gegenstand Invalidenrente (Nichteintreten auf Neuanmeldung); Verfügung der IVSTA vom 17. August 2011. B-5178/2011 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass sich der am _______ 1957 geborene mazedonische Staatsangehö- rige X._______ anfangs des Jahres 2005 erstmals zum Bezug von Leis - tungen der schwei zerischen Invalidenversicherung (IV) an gemeldet hat (IV-act. 3; undatiert, eingegangen am 23. Februar 2005), dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA; im Folgenden auch: Vorinstanz) X._______ darauf mit Verfügung vom 20. Februar 2007 rück- wirkend vom 1. Februar bis am 30. September 2004 eine ganze Inva li- denrente bei einem Invaliditätsgrad von 100 % zugesprochen hat (IV -act. 67 und 124 S. 2), einen Anspruch nach dem 30. September 2004 aber verneinte, dass das Bundesverwaltungsgericht die dagegen erhobene Beschwerde mit Urteil C -2016/2007 vom 14. Januar 2009 (IV -act. 124) und das Bu n- desgericht die auch hiergegen eingereichte Beschwerde mit Urteil 9C_129/2009 vom 5. Mai 2009 (IV -act. 128 ) abgewiesen haben, womit die Verfügung vom 20. Februar 2007 in Rechtskraft erwachsen ist, dass sich der Versicherte im Jahr 2010 erneut zum Bezug von Leistungen der schweizerischen Inva lidenversicherung angemeldet hat (IV -act. 129; undatiert, eingegangen am 3. Dezember 2010), wobei die ma zedonische Invalidenversicherung mit Schreiben vom 17. Novem ber 2010 (IV -act. 131; Eingang ebenfalls am 3. Dezember 2010) das IV-Anmeldungsformu- lar zusammen mit einem ausführlichen ärzt lichen Bericht (IV-act. 130) an die IVSTA übermittelt hat, dass die IVSTA mit ihrer Verfügung vom 17. August 2011 (IV-act. 205) auf diese Neuanmeldung nicht eingetreten ist mit der Begründung, der B e- schwerdeführer habe nicht glaubhaft gemacht, dass sich der Invalidität s- grad in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert habe, dass X._______ (im Folgenden: Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 15. September 2011 gegen diese Verfügung Beschwerde ans Bunde s- verwaltungsgericht erhoben hat mit dem Rechtsbe gehren, es sei die a n- gefochtene Verfügung aufzuheben und eine ganze Invalidenrente ab dem 1. Oktober 2008 zuzusprechen oder die Sache erneut abzuklären, dass die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 16. Februar 2012 sinn- gemäss die Abweisung der Beschwerde beantragt, B-5178/2011 Seite 3 dass der Beschwerdeführer sowie die Vorinstanz mit Replik vom 9. März 2012 bzw. mit Duplik vom 16. März 2012 je an ihren Anträgen festhalten, und zieht in Erwägung, dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Verwaltungsg e- richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die I n- validenversicherung (IVG, SR 831.20) und Art. 33 Bst. d VGG zur Beu r- teilung der vorliegenden Beschwerde zuständig ist, dass der Beschwerdeführer zur Beschwe rde legitimiert ist (Art. 59 des Bundesgesetzes über den all gemeinen Teil des Sozialversicherung s- rechts vom 6. Oktober 2000 [ATSG, SR 830.1]; vgl. Art. 48 Abs. 1 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 [VwVG, SR 172.021]), dass die Beschwerde fristgerecht eingereicht wurde und der Beschwerde- führer den eingeforderten Kostenvorschuss in Höhe von Fr. 400. – innert der angesetzten Frist geleistet hat, womit auf die Be schwerde insoweit einzutreten ist, dass im verwaltungsgerichtlichen Beschwe rdeverfahren jedoch grun d- sätzlich nur Rechtsverhältnisse zu über prüfen bzw. zu beurteilen sind, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vor gängig verbindlich – in Form einer Verfügung respektive eines Einspracheentscheids – Stellung genommen hat, weshalb es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraus setzung fehlt, wenn und insoweit keine Verf ü- gung (bzw. kein Einspracheentscheid) er gangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1), dass im Streit eine Verfügung liegt, mit welcher die Vorins tanz auf eine Neuanmeldung nicht einge treten ist, womit das Bundesverwaltungsg e- richt lediglich zu prüfen hat, ob die Vorinstanz zu Recht nicht auf die Neu- anmeldung eingetreten ist (vgl. BGE 132 V 74 E. 1.1 mit Hinweisen), dass daher, soweit der Beschwerdeführer beantragt, es sei ihm eine Inva- lidenrente zuzusprechen oder eine weitere Abklärung des (medizin i- schen) Sachverhalts vorzunehmen, auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, B-5178/2011 Seite 4 dass sich nach Art. 37 VGG das Verfahren vor dem Bundesverwaltung s- gericht nac h dem Verwaltungs verfahrensgesetz (VwVG) richtet, soweit das VGG nichts anderes bestimmt, dass indes das Verwaltungsverfahrensgesetz aufgrund von Art. 3 Bst. dbis VwVG keine Anwendung in Sozialversicherungssachen findet, soweit das ATSG anwendbar ist, und nach Art. 1 Abs. 1 IVG die Bestimmungen des ATSG auf die Invalidenversicherung (Art. 1a bis 26 bis und 28 bis 70) a n- wendbar sind, soweit das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht, dass für den Beschwerdeführer als serbischer Staatsangehö riger weiter- hin das schweizerisch-jugoslawische Sozialversicherungsabkommen vom 8. Juni 1962 Anwendung findet (vgl. Urteil des Bundes verwaltungsge- richts C-4828/2010 vom 7. März 2011 E. 5.4), dass nach Art. 2 dieses Abkommens die Staatsangehörigen der Vertrags- staaten in ihren Rechten und Pflichten aus den in Art. 1 genannten Rechtsvorschriften, zu welchen die schweizerische Bundes gesetzgebung über die Invalidenversicherung gehört, einander gleichstehen, soweit nichts anders bestimmt ist, dass vorliegend keine abweichenden Bestimmungen zur Anwendung g e- langen, dass sich demnach der Anspruch des Beschwerdeführers auf Leistungen der schweizerischen Invalidenversicherung – soweit vorliegend auf einen allfälligen Anspruch einzugehen ist – ausschliesslich n ach dem inne r- staatlichen schweizerischen Recht, insbesondere dem IVG sowie der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.210), bestimmt, dass vorliegend das ATSG sowie die Bestimmungen des IVG und der IVV in der Fassung der 4. IV-Revision (AS 2003 3837 und 3859), geltend ab 1. Januar 2004 , bzw. in der Fassung der 5. IV-Revision (AS 2007 5129 und 5155), geltend ab 1. Januar 2008, anzuwenden sind, weil in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich dieje nigen Rechtssätze massgebend sin d, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbe standes Geltung h a- ben, und weil ferner die Gerichte im Bereich der Sozialversicherung bei der Beurteilung eines Falles grundsätzlich auf den im Zeitpunkt des E r- lasses des angefochtenen Verwaltu ngsaktes, hier der Verfü gung vom B-5178/2011 Seite 5 17. August 2011, eingetretenen Sach verhalt abstellen (BGE 130 V 329 und 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweisen), dass das am 1. Januar 2012 in Kraft getretene erste Massnahmenpaket der 6. IV-Revision daher vorliegend noch keine Anwendung findet, dass das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung von Bundesrecht ei n- schliesslich der Überschrei tung oder des Missbrauchs des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechts erheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit prüft, wenn nicht eine kantonale Behörde als Beschwerdeinstanz verfügt hat (Art. 49 VwVG), dass der Beschwerdeführer in seiner Beschwerdeschrift vom 15. Se p- tember 2011 im Wesentlichen ausführt, es seien seit dem 1. Oktober 2008 die Voraussetzungen für eine ganze Invalidenrente er füllt, nur w e- gen unleserlichen medizinischen Dokumen ten könne eine Nichteintr e- tensverfügung nicht erlassen werden und Dr. med. A._______ sei als Facharzt für Allgemeine und Innere Medizin angesichts der vorhandenen komplexen und schwerwiegenden Gesundheitsbeeinträchtigungen zu de- ren ge samtmedizinischen Beurteilung bzw. zur Beurteilung ihrer Aus - wirkungen auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit nicht in der Lage, dass sich die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 16. Februar 2012 hingegen auf den Standpunkt stellt, der beurteilende IV-Arzt habe in B e- zug auf die am 14. Januar 2009 gemachte – und höchstrichterlich bestä- tigte – bundesverwaltungsgerichtliche Feststellung, wonach der B e- schwerdeführer in leidensangepassten Verweisungstätigkeiten seit dem 29. April 2004 voll arbeitsfähig sei, keine wesentliche Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit anhand der neu vorliegenden Medizinal akten er- kannt, dass sich auch hinsichtlich der koronaren und orthopädischen Leiden kei- ne Anzeichen erkennen liessen, welche leichteren Verweisungstätigkeiten entgegenstünden, dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 9. März 2012 repliziert, die Beurteilungen seitens des medizinischen Dienstes der Vorinstanz müs s- ten die vollständige medizinische Dokumentation berücksichtigen, je nach Beschwerdebild könne eine reale Beurteilung nur durch Spezialärzte sämtlicher notwendiger Fachrichtungen erfolgen und in Bezug auf die 13 unleserlichen medizinischen Berichte hätte die Vorinstanz maschineng e- schriebene sowie im Falle der blossen Festhaltung von Dia gnosen und B-5178/2011 Seite 6 Therapievorschlägen in Kurzform ausführliche spezialärztliche Unterlagen anfordern müssen, dass die Vorinstanz mit Duplik vom 16. März 2012 darauf hinweist , es seien keine neuen Sachverhaltselemente vorhanden, dass, wie vorstehend erwogen, auf den Antrag des Beschwerdeführers insoweit, als er begehrt, es sei ihm eine Invalidenrente zuzusprechen oder eine weitere Abklärung des (medizinischen) Sachverhalts vorz u- nehmen, im vorliegenden Verfahren nicht einzutreten und damit nicht ma- teriellrechtlich zu entscheiden ist, dass nach Art. 87 Abs. 4 IVV in Fällen, in denen eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert wurde, eine neue Anmeldung nur geprüft wird, wenn die Vorau ssetzungen gemäss Abs. 3 dieser Be - stimmung erfüllt sind, dass laut diesem Art. 87 Abs. 3 IVV im Leistungsbegehren glaubhaft zu machen ist, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat, dass die in Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV genannte Eintretensvoraussetzung verhindern soll, dass sich die Verwaltung immer wieder mit gleichlaute n- den und nicht näher begründeten Rentengesuchen befassen muss (BGE 133 V 108 E. 5.3.1 mit Hinweisen), dass Art. 8 7 Abs. 4 IVV auf dem Grundgedanken beruht, dass die Rechtskraft der früheren Verfügung einer neuen Prüfung so lange entg e- gensteht, als der seinerzeit beurteilte Sachverhalt sich in der Zwische n- zeit nicht in rechtserheblicher Weise verändert hat, dass die V erwaltung demnach nach Eingang einer Neuanmeldung z u- nächst zur Prüfung verpflichtet ist, ob die Vorbringen der versicherten Person bezüglich einer rentenanspruchsrelevanten Veränderung des I n- validitätsgrads überhaupt glaubhaft sind, und bei Verneinung der Glaub- haftmachung das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten erledigt, wobei sie unter anderem berücksichtigen wird, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und demen t- sprechend an die Glaubhaftmachung höhere oder weniger hohe Anforde- rungen stellen wird (Urteil des Bundesgerichts I 489/05 vom 4. April 2007 E. 4.3 mit Hinweisen), B-5178/2011 Seite 7 dass eine Änderung des Invaliditätsgrades stets auch eine Änderung der tatsächlichen Verhältnisse voraussetzt, wobei Ausgangspunkt zur Beurtei- lung dieser Veränderung der Sachverhalt im Zeitpunkt der letzten der versicherten Person eröffneten rechtskräftigen Verfügung ist, welche auf einer mate riellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung un d Durchführung eines Ei n- kommensvergleichs beruht (BGE 130 V 71 E. 3.2.3), vorliegend also der Verfügung vom 20. Februar 2007, dass ferner die Veränderung der Verhältnisse erheblich, das heisst hi n- sichtlich der Auswirkungen auf den Invaliditätsgrad renten wirksam sein muss (siehe Art. 17 ATSG, BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen), dass in Bezug auf das Erfordernis der Glaubhaftmachung der Unters u- chungsgrundsatz, wonach die Vorinstanz von Amtes wegen für die richt i- ge und vollständige Abklärung des rechtserhe blichen Sachverhalts zu sorgen hat (Art. 43 Abs. 1 ATSG), nicht gilt, womit die versicherte Person hinsichtlich des Vorliegens einer glaubhaften Änderung der tatsächlichen Verhältnisse seit der letzten rechts kräftigen Leistungsverweigerung eine Beweisführungslast trifft, dass die rechtsanwendenden Behörden in der Schweiz indessen nicht an Feststellungen und Entscheide aus ländischer Versicherungsträger, Kran- kenkassen, Behörden und Ärzte bezüglich der Invaliditätsbemessung ge- bunden sind (vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4; AHI -Praxis 1996, S. 17 9; vgl. auch ZAK 1989 S. 320 E. 2), dass daher auch aus dem Ausland stammende Beweismittel der freien Beweiswürdigung des Ge richts unterstehen (vgl. Urteil des Eidgenöss i- schen Versicherungsgerichts [ heute: Bundes gericht] vom 11. Dezember 1981; zum Grundsatz der freien Be weiswürdigung: BGE 125 V 351 E. 3a), dass unter revisionsrechtlichen Gesichtspunkten – welche gleicherma s- sen für das Neuanmeldungsverfahren gelten (vgl. BGE 133 V 108 E. 5.2; Urteil des Eidgenössischen V ersicherungsgerichts [heute: Bundesg e- richts] I 658/05 vom 27. März 2006 E. 4.4) – die unterschiedliche Beurtei- lung eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Sachverhalts une r- heblich ist (BGE 112 V 371 E. 2b mit Hin weisen; SVR 1996 IV Nr. 70 S. 204 E. 3a), B-5178/2011 Seite 8 dass die Vorinstanz mit in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 20. Februar 2007 die rückwir kende Verneinung eines Rentenanspruchs des Beschwerdeführers seit dem 1. Oktober 2004 damit begründet hat, dass ihm seit dem 29. Juni 2004 eine leidensangep asste leichte Tätigkeit zu 100 % zumutbar und damit ein Invalideneinkommen zu erzielen mö g- lich sei, das zu einem rentenaus schliessenden Invaliditätsgrad von 18 % führe (IV-act. 67), dass sich die rechtskräftige Verfügung vom 20. Februar 2007 dabei auf die Stellungnahme von Dr. B._______, Arzt des medizinischen Dienstes der Vorinstanz, vom 15. August 2006 (IV -act. 56) gestützt hatte (vgl. IV - act. 60), gemäss welchem der Beschwerdeführer in Bezug auf die A r- beitsfähigkeit zwar durch Lumbo ischialgien bei me hretagigem Ban d- scheibenleiden und ein postthrombo tisches Syndrom des lin ken Beines beeinträchtigt sei, sämtliche behinderungsangepassten körperlich leic h- ten bis mittleren Tätigkeiten mit Aus nahme rein stehender Tätigkeiten je- doch seit dem 29. April 2004 vollzeitlich durchgeführt werden könnten, dass sich Dr. C._______ in seinen Berichten vom 3. Februar 2010 (IV-act. 170) und 25. Februar 2010 (IV -act. 172), der Neurologiespezialist Dr. D._______ in seinem Bericht betreffend die am 1. März 2010 stattge fun- dene Untersuchung (IV-act. 173) sowie der Internist Dr. E._______ in sei- nem Bericht vom 4. März 2010 (IV -act. 175) zur verbleibenden Arbeitsf ä- higkeit des Beschwerde führers – unter Ausnahme der Bemerkung Dr. E._______s, der Be schwerdeführer sei vor d ie (mazedonische) Invali- ditätskommission zu schicken, um seine Arbeitsfähigkeit zu evalu ieren – nicht äusserten und aus diesen Berichten auch keine wesentliche Verä n- derungen des Ge sundheitszustands seit dem 20. Feb ruar 2007 hervo r- gehen, dass Dr. F._______, Spezialist der Inneren Medizin, am 18. Mai 2010 neu eine Vergrösserung der linken unteren Herzkammer mit einer allgeme i- nen Herzinsuffizienz, eine Erweiterung des linken Vorhofs, Faserverände- rungen der Mitralklappe mit Regurgitation 2. Grades, eine leicht durch die arterielle Hypertonie veränderte Aortaklappe ohne Regurgitation sowie eine Trikuspidalklappe und Pul monalklappe mit Regurgitation 1. Grades feststellte, jedoch keine Beeinträchtigung der Arbeitsfähig keit bescheinig- te (IV-act. 174), dass die Kommission für die Evaluation der Arbeitsfähigkeit der Inval i- denversicherung Mazedoniens in ihrem medizinischen Bericht vom 5. Juli B-5178/2011 Seite 9 2010 (IV-act. 130) darlegte, seit dem Zeitraum der chirurgischen Eingriffe in den Jahren 2002 und 2003 seien keine w esentlichen Veränderungen des Gesundheitszustands eingetreten und der Beschwerdeführer könne mit der verbleibenden Arbeits fähigkeit mittels beruflicher Rehabilitation fähig gemacht werden, eine andere als die bisherige Tätigkeit im vollen Zeitpensum zu leisten, dass Dr. A._______, Arzt des medizinischen Dienstes der Vorinstanz, in seiner Stellungnahme vom 1. Februar 2011 (IV -act. 135) gestützt darauf festhielt, der medizinische Bericht der Invalidenver sicherung Mazed o- niens vom 5. Juli 2010 erbringe kein neues medizinisches (Sachverhalts-) Element, das eine andere Ein schätzung der verbleibenden Arbeitsfähi g- keit erlauben würde, und der darin enthaltene Schluss, dass eine verblei- bende Arbeitsfähigkeit bestehe, die dem Beschwerdeführer mittels beru f- lichen Rehabilitationsmassnahmen erlaube, eine andere Arbeit vollzeitlich zu verrichten, entspreche genau der Folgerung der Vorinstanz anlässlich des ersten Leistungsgesuchs, was zutreffend ist, dass die 13 daraufhin unleserlich eingereichten medizinischen Ber ichte (IV-act. 189-201) allesamt sehr kurz ab gefasst sind sowie nur Diagnosen und pharmakologische Verschreibungen bzw. sehr kurze therapeu tische Empfehlungen enthalten, womit aus ihnen ebenfalls keine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustands seit dem 20. Februar 2007 abg e- leitet werden kann, dass Prof. Dr. G._______, an der neurochirurgischen Klinik der medizin i- schen Fakultät _______ in Mazedonien tätig, dem Beschwerdeführer nur die bereits im Februar 2007 vorhandene Unfähigkeit zu schwerer körper- licher Arbeit bestätigte und ihn im Übrigen an die (mazedonische) Kom - mission für Invalidenrenten verwies , ohne eine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustands seit dem 20. Februar 2007 zu erwähnen, dass Dr. F._______ dem Beschwerdeführer in einem undatierten internis- tischen Gutachten bescheinigte, an einer dilatativen Kardiomyopathie zu leiden und zu körperlicher Arbeit unfähig zu sein, diese Arbeitsunfähigkeit abgesehen von der knappen diagnostischen Fest stellung jedoch übe r- haupt nicht begründete, sondern nur eine Medikamentenliste anführte und ihn weiter ebenfalls an die (mazedonische) Invalidenrentenkommis- sion verwies, B-5178/2011 Seite 10 dass der Beschwerdeführer im Übrigen keine ärztlichen Berichte eing e- reicht hat, die zur verblei benden Arbeitsfähigkeit seit dem 20. Februar 2007 Stellung nehmen, dass der Beschwerdeführer der Vorinstanz in Bezug auf den Zeitraum vom 20. Februar 2007 bis zum Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung folglich keinen einzigen ärztlichen Bericht eingereicht hat, de r eine dauerhafte wesentliche Veränderung des Ge sundheitszustands be- scheinigen würde, dass Dr. A._______ damit in seiner im Rahmen des Beschwerdeverfa h- rens verfassten Stellungnahme vom 4. Februar 2012 (IV-act. 210) in Be- zug auf die erforderliche Glaubh aftmachung zutreffend schrieb, dass die zusätzlich erhaltenen Dokumente keinen Beweis für eine Verschlecht e- rung der venösen Insuffizienz und des orthopädischen Problems erbräch- ten, die di latative Kardiomyopathie als neues (Sachverhalts -)Element zwar am 18. Mai 2010 erstmals erwähnt worden, aber die kardiale Funk - tion mit einer leichten Verweisungstätigkeit kompatibel geblieben sei, und die nach der Stellung nahme der medizinischen Kommission der Inval i- denversicherung Maze doniens vom 5. Juli 2010 er stellten Dokumente keine Verschlechterung des Gesundheitszustands hervorheben würden, dass der Beschwerdeführer somit eine allfällige dauerhafte wesentliche Veränderung seines Gesund heitszustands hinsichtlich der Arbeitsfähi g- keit seit der letzten rechtskräf tigen Verfügung vom 20. Februar 2007 bis zum Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung in keiner We i- se mittels ärztlichen Berichten glaubhaft zu machen vermochte, dass vom Beschwerdeführer nicht geltend gemacht wurde und auch aus den Akten nicht e rsichtlich ist, dass andere Umstände eingetreten sind, welche geeignet sind, den Invaliditätsgrad massgeblich zu beeinflussen, dass damit der gesetzlichen Anforderung, eine dauerhafte wesentliche Veränderung glaubhaft darzulegen (vgl. oben), nicht Genüge getan ist, und die Vorinstanz folglich in Anwendung von Art. 87 Abs. 3 f. IVV zu Recht auf das erneute Leistungsgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist, dass sich die Beschwerde mithin als unbegründet erweist und deshalb abzuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist, B-5178/2011 Seite 11 dass der Beschwerdeführer als unterliegende Partei die Verfahrenskosten zu tragen hat (vgl. Art. 63 Abs. 1 VwVG), die auf Fr. 200. – festzusetzen sind (Art. 63 Abs. 4 bis VwVG sowie Art. 1, 2 und 4 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bu n- desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) und mit dem bereits g e- leisteten Kostenvorschuss in Höhe von Fr. 400.– verrechnet werden, dass entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario). Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 200. – werden dem Beschwerdeführer au f- erlegt und mit dem geleiste ten Kostenvorschuss in Höhe von Fr. 400. – verrechnet. 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde; Beilage: Rückerstattungs- formular) – die Vorinstanz (Ref-Nr. _______; Gerichtsurkunde) – das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV (Gerichtsurkunde) Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: Vera Marantelli Andrea Giorgia Röllin B-5178/2011 Seite 12 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: 17. Oktober 2013