<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2000.00127</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105508&amp;W10_KEY=4467150&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2000.00127</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 19.05.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Abgaberecht ohne Steuern</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Wasserversorgungsgebühren</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Zustellung von Verfügungen und Fristenlauf<br/><br/>Eine Verfügung gilt als zugestellt, wenn deren Adressat die Zustellung schuldhaft verhindert hat. Wer mit gewisser Wahrscheinlichkeit eine Zustellung erwarten muss, hat dafür zu sorgen, dass dies möglich ist. Bei zweimaligem Zustellversuch ist in der Regel der letzte Tag der zweiten Abholungsfrist als Zustellungsdatum anzunehmen (E. 2a).<br/>Der Beschwerdeführer musste mit der Zustellung einer gerichtlichen Anordnung rechnen und diese ermöglichen. Die Vorinstanz durfte sich an die in seinem Briefkopf genannte Adresse halten. Sie hat aber dadurch, dass sie noch vor Ablauf der Kautionsfrist entschied, das Recht verletzt. Die Angelegenheit ist an den Bezirksrat zurückzuweisen (E. 2b).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: ERÃFFNUNG DER VERFÃGUNG">ERÃFFNUNG DER VERFÃGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FRISTBEGINN">FRISTBEGINN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: FRIST/-EN">FRIST/-EN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FRISTENLAUF">FRISTENLAUF</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSTELLUNG">ZUSTELLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSTELLUNGSVEREITELUNG">ZUSTELLUNGSVEREITELUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSTELLUNGSZEITPUNKT">ZUSTELLUNGSZEITPUNKT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 179 lit. II GVG</span><br/><span class="ungerade">§ 187 lit. I GVG</span><br/><span class="gerade">§ 6b lit. I VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><a id="Text2"><span>I. Der Vorsteher der Industriellen Betriebe der Stadt ZÃ¼rich auferlegte A. B. mit drei VerfÃ¼gungen vom 27. April 1999 fÃ¼r die Schema‑ und Schlusskontrolle des Ein­baus einer KÃ¼che in der Liegenschaft C.-Strasse ..1 in 8027 ZÃ¼rich eine Verwaltungs­ge­bÃ¼hr von Fr. 140.20, fÃ¼r die Auswechslung des WasserzÃ¤hlers in der betreffenden Lie­gen­schaft eine weitere VerwaltungsgebÃ¼hr von Fr. 121.‑ und fÃ¼r den neuen, leistungsfÃ¤hi­geren Wasser­zÃ¤h­ler eine AnschlussgebÃ¼hr von Fr. 6'077.15. Die gegen diese VerfÃ¼gungen erhobenen Einsprachen wies der Stadtrat von ZÃ¼rich mit Beschluss vom 27. Oktober 1999 ab.</span></a></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. A. B. gelangte gegen den stadtrÃ¤tlichen Einspracheentscheid mit Rekurs vom 12. Dezember 1999 an den Bezirksrat ZÃ¼rich. Dieser hatte bereits mit Beschluss</span><span> vom 23. Sep­tember 1999 einen anderen Rekurs von A. B. betreffend Abwasserge­bÃ¼hr/Meteorwasser­komponente abgewiesen und A. B. hierfÃ¼r Fr. 796.‑ Verfah­renskosten auferlegt. In der Fol­ge nahm der Bezirksrat ZÃ¼rich mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 14. Dezember 1999 Vormerk vom Rekurseingang und setzte dem Stadtrat von ZÃ¼rich bis 5. Februar 2000 Frist zur Ver­nehmlassung und zur Vorlage der Akten an. Mit PrÃ¤sidialver­fÃ¼gung vom 21. Januar 2000 verpflichtete der Bezirksrat ZÃ¼rich sodann A. B. unter Androhung des Nichteintretens, die voraussichtlichen Kosten des Rekursverfahrens durch einen Barvorschuss von Fr. 1'000.‑ sicherzustellen, weil er aus dem am 23. September 1999 entschiedenen Rekursverfahren noch Verfahrenskosten schulde. Nachdem die zwei­ma­lige Zustellung dieser PrÃ¤sidial­ver­fÃ¼gung an der C.-Strasse ..1 in ZÃ¼rich gescheitert war, trat der Bezirksrat ZÃ¼rich mit Be­schluss vom 24. Februar 2000 auf den Rekurs vom 12. Dezember 1999 nicht ein.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Hiergegen gelangte A. B. mit Beschwerdeeingaben vom 29. und 31. MÃ¤rz 2000 an das Verwaltungsgericht und beantragte, es sei der Bezirksrat ZÃ¼rich anzu­weisen, auf den Rekurs vom 12. Dezember 1999 einzutreten; eventualiter seien die Ge­bÃ¼hrenverfÃ¼gungen vom 27. April 1999 und der Einspracheentscheid vom 27. Oktober 1999 aufzuheben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Bezirksrat ZÃ¼rich beantragte mit Beschluss vom 27. April 2000 die Beschwer­de­abweisung. Das Departement der Industriellen Betriebe namens des Stadtrates von ZÃ¼­rich verzichtete am 2. Mai 2000 auf Vernehmlassung.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Parteivorbringen und die AusfÃ¼hrungen im angefochtenen Entscheid werden, soweit erforderlich, in den nachfolgenden ErwÃ¤gungen wiedergegeben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Der Einzelrichter zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Dem vorliegenden Verfahren liegen ursprÃ¼nglich drei GebÃ¼hrenverfÃ¼gungen vom 27. April 1999 zugrunde, mit welchen der BeschwerdefÃ¼hrer verpflichtet wurde, Ver­waltungs‑ und AnschlussgebÃ¼hren von insgesamt Fr. 6'308.35 zu bezahlen. Weil somit der Streitwert einschliesslich des ebenfalls streitigen Kostenvorschusses von Fr. 1'000.‑ den Be­trag von Fr. 20'000.‑ nicht Ã¼berschreitet, keine Sache von grundlegender Bedeutung im Streit liegt und kein Entscheid des Regierungsrats angefochten ist, ist der Einzelrichter zum Entscheid berufen (§ 38 Abs. 2 und 3 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997; VRG). Weil auch die weiteren Beschwerdevoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die jedenfalls bezÃ¼glich der Eingabe vom 29. MÃ¤rz 2000 fristgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) In analoger Anwendung von § 187 Abs. 1 in Verbindung mit § 179 Abs. 2 des Gerichtsverfassungsgesetzes vom 13. Juni 1976 (GVG) gilt eine VerfÃ¼gung als zugestellt, wenn der Adressat deren Zustellung schuldhaft verhindert hat. Als schuldhafte Annahme­verhinderung gilt dabei nicht nur die wissentliche Annahmeverweigerung, sondern ebenso die passive Nichtannahme einer Postsendung. Nur bei der wissentlichen Annahmever­wei­gerung darf auf einen zweiten Zustellungsversuch verzichtet werden. Bei der passiven Nichtannahme darf die BehÃ¶rde erst nach zweimaligem erfolglosen Zustellungsversuch von der widerlegbaren Vermutung ausgehen, dass die Abholungseinladung richtig hinter­legt wurde und dass dem Adressaten die fristgerechte Abholung der Sendung mÃ¶glich ge­wesen wÃ¤re (RB 1998 Nr. 2). Diese Zustellungsvermutung setzt allerdings im Weiteren vor­aus, dass eine Zustellung vom Adressaten wÃ¤hrend seiner Abwesenheit mit einer gewis­sen Wahrscheinlichkeit zu erwarten war, namentlich weil ein ProzessrechtsverhÃ¤ltnis be­steht, das ihn verpflichtet, sich so zu verhalten, dass ihm gerichtliche Anordnungen zuge­stellt werden kÃ¶nnen (RB 1992 Nr. 2). Die Empfangspflicht dauert selbst dann fort, wenn Ã¼ber mehrere Monate keine Verfahrenshandlungen ergehen. Sie gilt aber nur noch in abge­schwÃ¤chter Form, wenn seit dem letzten verfahrensbezogenen Kontakt sehr lange Zeit ver­strichen ist (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechts­pflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 10 N. 28). Liegt eine schuldhafte Zu­stellungsvereitelung vor, so gilt der letzte Tag der siebentÃ¤gigen Abholungsfrist als fin­giertes Zustellungsdatum, wobei zugunsten des Adressaten der zweite Zustellungsversuch als fÃ¼r den Fristenlauf massgebend zu betrachten ist (RB 1998 Nr. 2).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Der damalige Rekurrent und heutige BeschwerdefÃ¼hrer hat mit seinem Rekurs vom 12. Dezember 1999 an den Bezirksrat ZÃ¼rich zweifellos ein ProzessrechtsverhÃ¤ltnis begrÃ¼ndet. In der Folge war er zum einen verpflichtet, die Zustellung gerichtlicher Anord­nungen sicherzustellen, und musste er zum andern mit der Zustellung solcher Anordnungen jederzeit rechnen. Dies gilt ungeachtet davon, dass ein anderes, vom BeschwerdefÃ¼hrer 1995 angehobenes Rekursverfahren betreffend AbwassergebÃ¼hr/Meteorwasserkomponente aufgrund eines vorab durchzufÃ¼hrenden Pilotprozesses vor Verwaltungs‑ und Bundesge­richt sich erheblich in die LÃ¤nge zog, wobei in jenem am 23. September 1999 vom Be­zirks­rat ZÃ¼rich entschiedenen Verfahren nach den Angaben des BeschwerdefÃ¼hrers immer­hin im FrÃ¼hjahr 1999 letztmals ein verfahrensbezogener Kontakt erfolgte. Sodann vermag der BeschwerdefÃ¼hrer auch daraus nichts zu seinen Gunsten abzuleiten, dass der Bezirksrat mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 14. Dezember 1999 dem Stadtrat von ZÃ¼rich Frist zur Ver­nehm­lassung und Aktenvorlage ansetzte und erst mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 21. Januar 2000 einen Kostenvorschuss einverlangte. Denn einerseits liegt die Verfahrensleitung in der alleinigen Verantwortung der zustÃ¤ndigen RechtsmittelbehÃ¶rde und obliegt es dieser, die nÃ¶tigen verfahrensleitenden Anordnungen zu erlassen. Dementsprechend haben die Ver­fahrensparteien wÃ¤hrend der Dauer des Verfahrens grundsÃ¤tzlich jederzeit mit der Zu­stellung einer solchen Anordnung bzw. des Endentscheids zu rechnen. Anderseits besteht keine Vorschrift, wonach ein Kostenvorschuss in jedem Fall vor Einholung der Rekurs­ant­wort bzw. der Vernehmlassung verlangt werden muss. Vielmehr liegt die Wahl der geeig­ne­ten Vorgehensweise im weitreichenden Ermessensspielraum der zustÃ¤ndigen BehÃ¶rde. Schliesslich ist unerheblich, wo eine Rechtsmitteleingabe verfasst wird. Massgebend ist allein die von der rechtsmittelfÃ¼hrenden Partei in ihrer Eingabe bezeichnete Zustelladresse; als solche durfte der Bezirksrat ohne weiteres die im Briefkopf der Rekursschrift vom 12. Dezember 1999 genannte Absenderadresse des BeschwerdefÃ¼hrers in ZÃ¼rich annehmen. So­weit der BeschwerdefÃ¼hrer geltend macht, dem Bezirksrat habe aus dem erstinstanz­lichen Verfahren bekannt sein mÃ¼ssen, dass er sich im massgebenden Zeitraum in D. (SÃ¼d­tirol/Italien) aufhalte und infolgedesssen auch an diese Adresse zugestellt hÃ¤tte werden mÃ¼ssen, ist er darauf hinzuweisen, dass Verfahresbeteiligte mit Wohnsitz im Ausland ge­mÃ¤ss § 6b Abs. 1 VRG verpflichtet sind, ein Zustellungsdomizil oder einen Vertreter in der Schweiz zu bezeichnen. Gerade deswegen durfte sich der Bezirksrat an die im Briefkopf der Rekurseingabe vom 12. Dezember 1999 angegebene Wohnadresse des Beschwerde­fÃ¼h­rers in ZÃ¼rich halten. Weil zudem keine Anhaltspunkte dafÃ¼r bestehen, dass im Rahmen bei­der Zustellungsversuche die Abholungseinladungen nicht richtig hinterlegt wurden, ist vorliegend das Verhalten des BeschwerdefÃ¼hrers an sich als schuldhafte Annahmever­hin­derung zu werten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Gleichwohl leidet der angefochtene Nichteintretensbeschluss an einem Mangel, der zu seiner Aufhebung fÃ¼hren muss. Nach dem Gesagten ist davon auszugehen, dass die PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 21. Januar 2000, die dem BeschwerdefÃ¼hrer am 3. Februar 2000 zum zweiten Mal zugestellt wurde, diesem am 10. Februar 2000, dem Ablauf der siebentÃ¤­gigen postalischen Abholungsfrist, als zugestellt zu betrachten ist. Die dreissigtÃ¤gige Frist zur Kautionsleistung hat demnach erst am 11. Februar 2000 zu laufen begonnen und ist erst am 12. MÃ¤rz 2000 abgelaufen (vgl. § 11 Abs. 1 VRG). DemgegenÃ¼ber datiert der vorin­stanz­liche Nichteintretensentscheid vom 24. Februar 2000, ist mithin vor Ablauf der Frist ergangen, binnen welcher der BeschwerdefÃ¼hrer zur Vorschussleistung verpflichtet war. In Anbetracht dessen erweist sich der angefochtene Entscheid als rechtsverletzend, was zur Gut­heissung der Beschwerde fÃ¼hrt. Die Sache ist zur Behandlung zurÃ¼ckzuweisen. ‑ So­weit die eine Vorschusspflicht begrÃ¼ndenden Verfahrenskostenschulden in der Zwischen­zeit nicht bereits beglichen worden sind, steht es dem Bezirksrat frei, vor Behandlung des Rekurses erneut Frist fÃ¼r eine Vorschussleistung anzusetzen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><a id="Text3"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet der Einzelrichter:</span></a></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird im Sinn der ErwÃ¤gungen gutgeheissen. Die Sache wird zur Be­handlung an den Bezirksrat ZÃ¼rich zurÃ¼ckgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>