{"Signatur": "SG_VG_001", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2012-10-15", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2012-21_2012-10-15.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=3051&type=1563347022&cHash=c37bdd5ebf834b33d27ad3184f68bb68", "Checksum": "88e60db75958bca54ae738258daba570"}, "Scrapedate": "2025-07-19", "Num": ["B 2012/21"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht 15.10.2012 B 2012/21"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht 15.10.2012 B 2012/21"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht 15.10.2012 B 2012/21"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Verfahrensrecht, Art.\u00a048 Abs.\u00a02 VRP (sGS 951.1) sowie Art. 30 Abs.\u00a01 VRP in Verbindung mit Art.\u00a0144 Abs.\u00a02 ZPO (SR 272), Art.\u00a0138 Abs.\u00a02 ZPO und Art.\u00a0142 Abs.\u00a01 ZPO.Es besteht lediglich ein gesetzlicher Anspruch auf eine einmalige Nachfrist zur Rekurs- oder Beschwerdeerg\u00e4nzung nach Art.\u00a048 Abs.\u00a02 VRP. Weitere Fristerstreckungen liegen aufgrund von Art.\u00a030 Abs.\u00a01 VRP in Verbindung mit Art.\u00a0144 Abs.\u00a02 ZPO im Ermessen der zust\u00e4ndigen Entscheidinstanz. Dabei stellt es keinen Ermessensmissbrauch dar, wenn die Entscheidinstanz einen strengeren Massstab als nach der zivilrichterlichen Praxis zu Art.\u00a0144 Abs.\u00a02 ZPO verwendet, da Fristerstreckungen im \u00f6ffentlichen Recht praxisgem\u00e4ss in der Regel nur einmal gew\u00e4hrt werden. Die pflichtgem\u00e4sse Sorgfalt verlangt vom einem Rechtsvertreter, der knapp vor seinen Ferien ein Fristerstreckungsgesuch stellt, dass er sich vor seinen Ferien bei der Entscheidinstanz nach dem Stand seines Gesuches informiert. Es gibt keine rechtliche Pflicht der Entscheidinstanz, den Rechtsvertreter vor seinem Ferienbeginn via Fax oder Telefon \u00fcber den Entscheid seines kurzfristig gestellten Fristerstreckungsgesuches zu informieren.Soweit eine Fristerstreckung nicht als \"letztmalig\" bezeichnet wurde, bedeutet dies nicht, dass ein rechtlicher Anspruch auf eine weitere Fristerstreckung besteht.Die Ansetzung einer Notfrist von drei Tagen erweist sich als sachgerecht, da damit die betroffene Partei noch die M\u00f6glichkeit hat, die fristgebundene Handlung vorzunehmen. Soweit die Notfrist von drei Tagen datiert wird, ist zu beachten, dass diese Frist erst nach Ablauf der siebent\u00e4gigen Abholfrist der Post zu laufen beginnt (Verwaltungsgericht, B 2012/21)."}], "ScrapyJob": "446973/61/1836", "Zeit UTC": "19.07.2025 09:19:07", "Checksum": "39c3cf9085f7d2bd38040b232a64862b"}