<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>AL.2017.00278</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Gerichtsschreiber Volz</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 9. März 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Einkaufszentrum Neuwiesen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zürcherstrasse 8, Postfach 474, 8405 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1989, meldete sich am 24. Juli 2017 bei der Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich zum Bezug von Arbeitslosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung ab 18. August 2017 an (Urk. 9/2 Ziff. 2). Mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2017 (Urk. 9/7) stellte die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich fest, dass dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherten, welcher in der massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benden Rahmenfrist für die Beitragszeit vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2015 bis 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2017 während insgesamt 11.933 Monaten Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ivildienst geleistet habe, eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beitragszeit in diesem Umfang anzurechnen sei, und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verneinte seinen Anspruch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf Arbeitslo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung für die Zeit ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18. August 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegen Nichterfüllung der Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung der genü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit. Dagegen erhob der Versicherte am 20. September 2017 Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit Entscheid vom 3. November 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/15 = Urk. 2) wies die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich die Einsprache des Versicherten ab und stellte fest, dass der Versicherte in der massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benden Rahmenfrist für die Beitragszeit während insgesamt 10.773 Monaten Zivildienst geleistet habe und eine Beitragszeit in diesem Umfange aufweise.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 3. November 2017 (Urk. 2) erhob der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte am 23. November 2017 (Poststempel auf Umschlag zu Urk. 1) Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de und be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte sinngemäss, dieser sei aufzuheben, es sei ihm ab 18. August 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitslosenentschädigung auszurichten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und es sei bei der Bemessung der Beitragszeit die von ihm bei der Firma Y.___ ausgeübte beitragspflichtige Tätigkeit mitzuberücksichtigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18. Januar 2018 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) beantragte die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Kantons Zürich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Abweisung der Beschwerde. Eine Kopie dieser Eingabe wurde dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer am 23. Januar 2018 zugestellt (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 8 Abs. 1 lit. e des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) hat Anspruch auf Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losenentschädigung, wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter anderem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fül</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der Beitragszeit befreit ist. Die Beitragszeit hat laut Art. 13 Abs. 1 AVIG erfüllt, wer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist während min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">destens zwölf Mona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übt hat, wobei ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss Abs. 2 dieser Bestimmung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch die folgenden Zeiten als Beitrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit angerechnet werden: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zeiten, in denen die versicherte Person als Arbeitnehmende tätig ist, bevor sie das Alter erreicht, von dem an sie AHV-Beiträge bezahlen muss (lit. a)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schweizerischer Militär-, Zivil- und Schutzdienst, ferner obligatorische Hauswirtschaftskurse, die ganztägig und ununterbrochen während min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">destens drei Wochen geführt werden (lit. b)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zeiten, in denen die versicherte Person zwar in einem Arbeitsverhältnis steht, aber wegen Krankheit (Art. 3 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) oder Unfalls (Art. 4 ATSG) keinen Lohn erhält und daher keine Beiträge bezahlt (lit. c)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arbeitsunterbrüche wegen Mutterschaft (Art. 5 ATSG), soweit sie durch Arbeitnehmerschutzbestimmungen vorgeschrieben oder gesamtarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">vertraglich vereinbart sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 11 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">solvenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschädigung (AVIV) zählt als Beitragsmonat jeder volle Ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dermonat, in dem die versicherte Person beitragspflichtig ist (Abs. 1). Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, werden zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zählt. Je 30 Kalendertage gelten als ein Beitragsmonat (Abs. 2). Die den Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeiten gleichgesetzten Zeiten (Art. 13 Abs. 2 AVIG) und Zeiten, für die der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte einen Ferienlohn bezogen hat, zählen in gleicher Weise (Abs. 3). Die Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragszeit von Teilzeitbeschäftigten wird nach den gleichen Regeln ermit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telt wie bei Arbeitnehmern mit Vollzeitbeschäftigung. Übt die versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son gleichzeitig mehrere Teilzeitbeschäftigungen aus, so wird die Beitragszeit nur ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mal gezählt (Abs. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 9 AVIG gelten für den Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug und für die Beitragszeit, sofern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesetz nichts anderes vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sieht, zweijährige Rahmenfristen (Abs. 1). Die Rahmenfrist für den Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug beginnt mit dem ersten Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Abs. 2). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor diesem Tag (Abs. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Einspracheentscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2) davon aus, dass der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der zweijährigen Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 18. August 2015 bis 17. August 2017 während insgesamt 10.773 Monaten Zivildienst geleistet und daher eine Beitragszeit in diesem Umfange aufweise. Weiter erkannte sie, dass die Frage, ob die Tätigkeit bei der Y.___, welche der Beschwerdeführer gemäss seinen Angaben vom 1. bis 31. Oktober 2016 ausgeübt habe, als Beitragszeit zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigen sei, offen gelassen werden könne, da der Beschwerdeführer selbst bei Berücksichtigung dieser Tätigkeit als Beitragszeit die Mindestbeitragszeit von 12 Monaten nicht erreichen</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> würde (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber vertrat die Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort vom 18. Januar 2018 (Urk. 8) die Ansicht, dass die vom Beschwerdeführer in der der Zeit vom 1. bis 31. Oktober 2016 bei der Y.___ ausgeübte beitragspflichtige Tätigkeit als Beitragszeit anzurechnen sei, und dass dabei eine - die Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">voraussetzung der genügenden Beitragszeit nicht erfüllende -Beitragszeit von insgesamt 11.773 Monaten resultiere (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> brachte hiegegen vor, dass er vom 4. April 2016 bis 1. April 2017 durchgehend gearbeitet habe, und dass er deshalb die Mindestbeitragszeit von 12 Monaten erfüllt habe (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging davon aus, dass die Rahmenfrist für die Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit vorliegend zwei Jahre umfasse. Im Folgenden gilt es daher vorerst zu prüfen, wie lange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführer innerhalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer zweijährigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frist für die Beitragszeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 18. August 2015 bis 17. August 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragspflichtige Beschäftigung ausgeübt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat beziehungsweise der Beitragszeit gleichgesetzte Zeiten (Art. 13 Abs. 2 AVIG; vgl. Ziff. 1.1) zurückgelegt hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Bestimmung des Beitragsmonats</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Hinblick auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Ermittlung der Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragszeit kommt es auf die formale Dauer des Arbeitsverhältnisses an. Dies be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deutet, dass jeder Monat, in wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die versicherte Person </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgrund eines während dieses ganzen Monats dauernden Arbeitsverhältnisses eine beitrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtige Beschäftigung ausgeübt hat, als voller Kalendermonat angerechnet wird.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ausser Betracht fallen jene Kalendermonate innerhalb des Arbeitsverhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisses, in denen die versicherte Person an gar keinem Tag gearbeitet hat (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">130 V 492 E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mfassen, werden zusammengezählt, wobei je </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">30 Kalendertage als ein Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragsmonat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 AVIV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Massgebend ist daher, wann eine ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte Person im Verlaufe der zweijährigen Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menfrist für die Beitragszeit in einem oder mehreren Arbeitsverhältnissen stand. Innerhalb der rechtlichen Dauer dieser Arbeitsverhältnisse ist von den Werktagen auszugehen, unabhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gig davon, ob und wie viel die versicherte Person an ihnen tatsächlich gearbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet hat; die Zahl dieser Werktage ist mit dem Faktor 1.4 in Kalendertage umzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wandeln. Als Werktage gelten nur die Tage von Montag bis Freitag. Es werden auch dieje</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Werktage innerhalb eines Arbeitsverhältnisses in Beitragszeit umgerechnet, an denen nicht gearbeitet worden ist. Arbeitstage, die auf einen Samstag oder Sonntag fallen, werden Werktagen gleichgestellt, wenn diese wö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chentlich deren 5 nicht übersteigen. Solchermassen ermittelte Kalender</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tage entsprechen einem vollen Beitragsmonat, wenn sie die Zahl 30 erreichen (BGE 122 V 249, 256). Bei Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitbeschäftigten muss die Beitragszeit in Bezug auf den Teil der Zeit erfüllt sein, für den ein Arbeitsausfall geltend gemacht wird (BGE 121 V 336 E. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den Akten ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Y.___ im Rahmen eines befristeten Vollzeitarbeitsverhältnisses vom 1. bis 31. Oktober 2016 als Verkäufer tätig war und dabei einen AHV-beitragspflichtigen Verdienst von Fr. 3'200.-- erzielte (Urk. 9/16, Urk. 6/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren ist den Akten zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer vom 4. April bis 30. September 2016 und vom 7. November 2016 bis 1. April 2017 Zivildienst im Sinne von Art. 13 Abs. 2 lit. b AVIG leistete (Urk. 6/3, Urk 9/3-5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Gesagtem steht fest, dass der Beschwerdeführer in der Zeit vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. bis 31. Oktober 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine beitragspflichtige Beschäf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung ausgeübt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und in der Zeit vom 4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April bis 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2016 und vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zivil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geleistet hat. Diese Zeiträume sind dem Beschwerdeführer als Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragszeit anzurechnen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei Annahme einer zweijährigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frist für die Beitragszeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche am 18. August 2015 zu laufen begonnen und am 17. August 2017 geendet hätte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gilt es zu berücksichtigen, dass der Zeitraum vom 4. bis 30. April 2016 20 Werk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tage und umgerechnet mit dem Faktor 1.4 (vgl. vorstehend E. 3.2) 28 Kalen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dertage umfasste, der Zeitraum vom 7. bis 30. November 2016 18 Werktage und umgerechnet mit dem Faktor 1.4 25.2 Kalendertage umfasste und der 1. April 2017 einen Werktag und umgerechnet mit dem Faktor 1.4 1.4 Kalendertage um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fasste. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daraus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">resultiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Beitragszeit von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11.82</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Monaten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 Monat + 28 ÷ 30 Tage + 5 Monate + 25.2 ÷ 30 Tage + 4 Monate + 1.4 ÷ 30 Tage). Demzufolge hätte der Beschwerdeführer, wenn für ihn eine zweijährige Rahmenfrist für die Beitragszeit gelten würde, die zwölfmonatige Mindestsbeitragszeit im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 13 Abs. 1 AVIG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht erfüllt. </span></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Verlängerung der Rahmenfrist für den Leistungsbezug oder derjenigen für die Beitragszeit hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Rahmenfrist für den Leistungsbezug von Versicherten, die sich der Erzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung ihrer Kinder gewidmet haben, wird gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9b </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 AVIG um zwei Jahre verlängert, sofern zu Beginn der einem Kind unter zehn Jahren gewid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meten Erziehung eine Rahmenfrist für den Leistungsbezug läuft (lit. a) und im Zeitpunkt der Wiederanmeldung die Anspruchsvoraussetzung der genügenden Beitragszeit nicht erfüllt ist (lit. b). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Taggelder dürfen gemäss Abs. 5 dieser Bestimmung die Höchstzahl der Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelder nach Art. 27 AVIG insgesamt nicht übersteigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss der Rechtsprechung (Urteil des Bundesgerichts 8C_1035/2012 vom 30. Juli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2013 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und 10) findet Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9b </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 AVIG auf Personen Anwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung, welche infolge der Erziehung von Kindern vorübergehend aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beziehungsweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deswegen darauf verzichtet haben, sich weiterhin dem Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt zur Verfügung zu stellen und welche sich vorgängig während der ersten Rahmenfrist für den Leistungsbezug bei der Arbeitslosenversicherung abgemeldet haben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Rahmenfrist für die Beitragszeit von Versicherten, die sich der Erziehung ihrer Kinder gewidmet haben, beträgt vier Jahre, sofern zu Beginn der einem Kind unter zehn Jahren gewidmeten Erziehung keine Rahmenfrist für den Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug lief (Art. 9b Abs. 2 AVIG).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den Akten ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer Vater eines am 3. März 2014 geborenen Kindes ist (Urk. 9/1). Gemäss den Angaben der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid vom 3. November 2017 (Urk. 2 S. 1) hat sich der Beschwerdeführer am 11. August 2015 bei den Organen der Arbeitslosenversicherung zur Stellenvermittlung und zum Leistungsbezug ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldet und innerhalb einer Rahmenfrist für den Leistungsbezug vom 11. August </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 bis 10. August 2017 Arbeitslosenentschädigung bezogen. Während der Ze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it vom 3. April 2016 bis 2. April 2017 war der Beschwerdeführer vorüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehend von der Stellenvermittlung abgemeldet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend ist der Sohn des Beschwerdeführers am 3. März 2014 (Urk. 9/1) und damit ausserhalb einer laufenden Rahmenfrist für den Leistungsbezug geboren worden. Da somit selbst unter der Annahme, dass sich der Beschwerdeführer nach der Geburt seines Sohnes am 3. März 2014 dessen Erziehung gewidmet hätte, der Beginn der Erziehungszeit ausserhalb einer laufenden Rahmenfrist für den Leistungsbezug zu liegen käme, fällt eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verlängerung der Beitragszeit für den Leistungsbezug </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9b </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 AVIG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um zwei Jahre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausser Betracht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt eine Verlängerung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rahmenfrist für die Beitragszeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vier Jahre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss Art. 9b Abs. 2 AVIG. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den Akten ist nicht zu entnehmen, ob beziehungsweise in welchem allfälligen Zeitraum der Beschwerdeführer sich der Erziehung seines am 3. März 2014 geborenen Sohnes gewidmet hat und ob er deswegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorübergehend aus dem Erwerbsleben ausgeschiede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n ist. Sodann hat die Beschwerdegegnerin keine Akten betreffend die Rahmenfrist für den Leistungsbezug vom 11. August 2015 bis 10. August 2017 (vgl. dazu Urk. 2 S. 1) eingereicht (vgl. Urk. 9/1-18). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demzufolge lässt sich nicht abschliessend und insbesondere nicht mit dem massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit beurteilen, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Verlängerung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rahmenfrist für die Beitragszeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vier Jahre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemäss Art. 9b Abs. 2 AVIG hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span id="VV198"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend erweist sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sachverhalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als ungenügend abgeklärt (vorstehend E. 6.3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Sache ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zurückzuweisen, damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- nach Vervollständigung der Akten sowie Einholung allfälliger weiterer wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Entscheidgrundlagen – einen Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Verlängerung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rahmenfrist für die Beitragszeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Art. 9b Abs. 2 AVIG auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vier Jahre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> prüfe und anschliessend über dessen Anspruch auf Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losenentschädigung für die Zeit ab 18. August 2017 neu verfüge. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in dem Sinne gutgeheissen, dass </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">angefochtene </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Einsprache</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">scheid vom 3. November 2017 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">aufgehoben und die Sache an die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolg</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ter Abklärung im Sinne der Erwägun</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gen, über den Anspruch des</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Be</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schwer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">de</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">führers auf Arbeitslosen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung für die Zeit ab 18. August 2017 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">neu verfüge. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">seco - Direktion für Arbeit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes-gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannVolz</p><p></p></div> </div></body></html>