B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-1400/2012 U r t e i l v o m 1 7 . J u n i 2 0 1 3 Besetzung Richterin Franziska Schneider (Vorsitz), Richter Vito Valenti, Richter Stefan Mesmer, Gerichtsschreiber Roger Stalder. Parteien A._______, Schweiz, vertreten durch Matthias Guggisberg, Rechtsanwalt, Soziale Dienste der Stadt Zürich, Werdstrasse 75, 8036 Zürich, Beschwerdeführer, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz. Gegenstand Rentenanspruch. C-1400/2012 Seite 2 Sachverhalt: A. Der 1951 geborene A._______ (im Folgenden: Versicherter oder B e- schwerdeführer) ist Schweizer Bürger und lebte viele Jahre im Ausland , insb. in der Dominikanischen Republik; seit September 2009 ist er wieder in der Schweiz ansässig. Er absolvierte nach der obligatorischen Schu l- zeit diverse Kurse im gastronomischen und hotelfachmännischen Bereich und legte 1979 die Wirteprüfung in Zürich ab. Ab 1998 betrieb er in B._______ einen Restaurationsbetrieb, welcher gemäss seinen Angaben vor dem Aus steht. Am 20. Januar 2003 (Eingangsstempel: 29. Januar 2006) meldete er sich erstmals zum Bezug von Leistungen der Schweize- rischen Invalidenversicherung (im Folgenden: IV), unter anderem in Form einer Rente, an. Zur Art der Behinderung verwies er auf ein Arztzeugnis vom 7. November 2002 (Akten [ im Folgenden: act.] der IV-Stelle für Ver- sicherte im Ausland [ im Folgenden: IVSTA oder Vorinstanz] 1 , 50, 77 S. 20 und 90). Nach Durchführung der für die Beurteilung des Rentena n- spruchs massgeblichen Abklärungen in beruflich -/erwerblicher und med i- zinischer Hinsicht (act. 4 bis 14) sprach die IVSTA dem Versicherten mit Verfügung vom 29. Juni 2004 bei einem Invaliditätsg rad [ im Folgenden auch: IV-Grad] von 70 % eine ganze IV-Rente zu (act. 19). B. Am 22. November 2007 leitete die IVSTA von Amtes wegen ein Rente n- revisionsverfahren ein (act. 21). Nach Vorliegen des Fragebogens für selbstständig Erwerbende vom 27. Januar 2008 (samt Beilagen; act. 24 bis 30), zahlreicher medizinischer Dokumente aus dem Ausland (act. 31 bis 37) sowie der Stellungnahme von Dr. med. C._______, Facharzt für Allgemeinmedizin, vom medizinischen Dienst der IVSTA vom 18. April 2008 (act. 39) wurde dem Versicherten mit Vorbescheid vom 7. Mai 2008 die Aufhebung der IV-Rente in Aussicht gestellt (act. 40). Nachdem dieser hiergegen am 29. Mai 2008 opponiert hatte (act. 41) und bei der IVSTA am 17. Juli 2008 weitere ärztliche Unterlagen aus dem Ausland eing e- gangen waren (act. 43 bis 45), hielt Dr. med. C._______ in seinem B e- richt vom 31. Juli 2008 an seiner bisherigen Beurteilung fest (act. 47). Daraufhin erliess die IVSTA am 11. August 2008 eine Verfügung, mit wel- cher der Anspruch des Versicherten auf die IV-Rente per 1. Oktober 2008 aufgehoben wurde (act. 49). C. Hiergegen erhob der Versicherte am 12. September 2008 beim Bunde s-C-1400/2012 Seite 3 verwaltungsgericht Beschwerde und beantragte im Wesentlichen (sin n- gemäss) die Aufhebung der Verfügung vom 11. August 2008, die Neub e- urteilung seiner gesundheitlichen Situation durch einen Vertrauensarzt sowie Akteneinsicht (act. im Beschwerdeverfahren C -5871/2008 1 und 3 [Original inkl. Beilagen]). Mit Urteil vom 25. Januar 2010 wurde die B e- schwerde, soweit sie nicht gegenstandslos geworde n war, in dem Sinn gutgeheissen, als dass die angefochtene Verfügung vom 11. August 2008 aufgehoben und die Sache im Sinne der Erwägungen zum Erlass einer neuen Verfügung an die Vorinstanz zurückgewiesen wurde. Soweit we i- tergehend wurde die Beschwerde abgewiesen (act. 57). D. Nach Vorliegen der Stellungnahme von Dr. med. D._______, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, vom medizinischen Dienst vom 11. Juli 2010 (act. 59) beauftragte die IVSTA am 16. August 2010 das E._______ (im Folgenden: E._______) mit ei ner interdisziplinären Abklärung (act. 60; vgl. auch act. 61 bis 70). Nach Vorliegen des Berichts des behandelnden Psychiaters Dr. med. F._______ vom 3. Januar 2011 (act. 73) wurde am 15. Februar 2011 die Expertise erstellt (act. 77). Nachdem Dr. med. D._______ am 6. März 2011 dazu Stellung genommen hatte (act. 80), wurde dem Versicherten mit Vorbescheid vom 15. April 2011 mitgeteilt, die IV-Rente sei zu Recht ab dem 1. Oktober 2008 aufgehoben worden (act. 82). Hiergegen opponierte der Versicherte mit S chreiben vom 18. Mai 2011 (act. 83). Nach bewilligter Fristerstreckung (act. 92 bis 94) und Übertragung der Vollmacht (act. 95) brachte der Rechtsvertreter des Versicherten, Rechtsanwalt Matthias Guggisberg vom Rechtsdienst der Sozialen Dienste der Stadt Zürich, mit Datum vom 31. August 2011 seine Einwendungen vor und bat darum, mit dem Erlass der Verfügung zuz u- warten, da geprüft werde, ob eine neuropsychologische Abklärung stat t- finden solle (act. 101). Nachdem die IVSTA dem Rechtsvertreter am 6. Oktober 2011 Gelegenheit gegeben hatte, Beweismittel medizinischer und/oder wirtschaftlicher Art zuzustellen (act. 105), wurde mit Schreiben vom 11. November 2011 (act. 108) ein Bericht der G._______ vom 10. November 2011 (act. 106 und 107) nachgereicht. Daraufhin e mpfahl Dr. med. D._______ das Einholen von Austrittberichten bei dieser Klinik (act. 113). Nach Vorliegen der entsprechenden Dokumente vom 9. Juli 2010 (act. 119) und 20. Dezember 2011 (act. 120) sowie einer Stellun g- nahme von Dr. med. H._______, Fachärztin für Psychiatrie und Psych o- therapie, vom medizinischen Dienst vom 23. Januar 2012 (act. 123) e r- liess die IVSTA am 8. Februar 2012 eine dem Vorbescheid vom 15. April 2011 im Ergebnis entsprechende Verfügung (act. 124). C-1400/2012 Seite 4 E. Hiergegen liess der Versicherte durch seinen Rechtsvertreter b eim Bun- desverwaltungsgericht mit Eingabe vom 12. März 2012 Beschwerde e r- heben und beantragen, es sei ihm auch für die Zeit ab Oktober 2008 eine ganze Rente auszurichten; eventualiter sei für die Zeit von Oktober 2008 bis März 2012 eine ganze Rente auszurichten. Weiter sei ein zweiter Schriftenwechsel anzuordnen und die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren (act. im Beschwerdeverfahren [im Folgenden: B-act.] 1). Zur Begründung wurde in formeller Hinsicht im Wesentlichen ausgeführt, die Verfügung sei nicht ordentlich eröffnet worden, weshalb dem Unte r- zeichnenden keine 30 Tage Zeit geblieben seien, um die Sach - und Rechtslage zu prüfen. Die mangelhafte Eröffnung stelle ein en nicht heil- baren Mangel dar, der ungesehen vom Inhalt zur A ufhebung des ang e- fochtenen Entscheids führe. Weiter wurde betreffend das Materielle vorgebracht, eine Verbesserung des Gesundheitszustandes seit Zusprechung der Rente sei nicht ausg e- wiesen. Einzig in Bezug auf die 2002 bestehenden Ödeme könne eine Veränderung festgestellt werden. Diese blieben allerdings ohne Auswi r- kungen auf die Arbeitsfähigkeit. In Bezug auf die venöse Insuffizienz sei keine Veränderung festzustellen. Der Versicherte müsse die Beine mehrmals täglich hochlagern, und er könne auch nicht mehr lange stehen oder weitere Strecken gehen. Vielmehr sei seit Zusprechung der ganzen Rente eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes aus psychiatrischer Sicht zu verzeichnen. Während 2002 bei der Rentenz u- sprechung der Psychostatus nicht relevant gewesen sei, sei seit dem Sui- zidversuch 2007 resp. der Hospitalisation 2008 eine diesbezügliche Ei n- schränkung der Arbeitsfähigkeit ausgewiesen. Des Weiteren liege nu n- mehr ein aktueller Bericht der G._______ vor, wonach die Diagnose des behandelnden Facharztes Dr. med. F._______ bestätigt werde. Zusam- men mit den Erkenntnissen aus somatischer Sicht (Einschränkungen im Bereich von Arm, Bein, Schulter und Rücken) sei eine Verbesserung de r- zeit auszuschliessen. Die Voraussetzungen nach Art. 17 des Bundes ge- setzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialvers i- cherungsrechts (ATSG, SR 830.1), namentlich eine wesentliche Bess e- rung der tatsächlichen Verhältnisse, seien nicht erfüllt. Vielmehr interpre- tiere das E._______ die Einschränkungen aus somatischer Sicht im Ve r- gleich zu den Feststellungen im Jahr 2002 anders. C-1400/2012 Seite 5 F. In ihrer Vernehmlassung vom 7. Mai 2012 beantragte die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde (B-act. 3). Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, die objektiv mangelhafte Eröffnung der angefochtenen Verfügung habe trotz ihres Mangels ihren Zweck erreicht. Die Verfügung sei folglich weder nichtig noch aus forme l- len Gründen aufzuheben, sondern es sei auf die dagegen erhobene B e- schwerde materiell einzutreten. Weiter wurde vorgebracht, die Rentenaufhebung sei in der angefocht e- nen Verfügung vom 8. Februar 2012 zu Recht rückwirkend ab dem 1. Ok- tober 2008 bestätigt worden, da vorliegend die ergänzenden medizin i- schen Abklärungen die in der ursprünglichen Verfügung getroffenen Fest- stellungen auch in zeitlicher Hinsicht bestätigt hätten. Was die Vorg e- schichte betreffe, könne auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 25. Januar 2010 verwiesen werden. Die Rückweisung sei nur erfolgt, weil die Ärzte den nun feststehenden Grad der Arbeitsfähigkeit im Beruf und in Verweisungstätigkeiten nicht einheitlich beurteilt hätten. Der Versi- cherte sei anschliessend zur Klärung der noch offenen Fragen einer poly- disziplinären Begutachtung unterzogen worden. Diese habe die s eit zirka 2004 bestehende Besserung in körperlicher Hinsicht bestätigt. Aus rein somatischer Sicht werde der Versicherte dementsprechend seither in a l- len nicht allzu schweren, den Rücken schonenden , wechselbelastenden Tätigkeiten als wieder voll arbeitsfäh ig beurteilt. In psychiatrischer Hi n- sicht seien eine kombinierte Persönlichkeitsstörung und eine Dysthymie zu diagnostizieren gewesen, welche eine in allen Tätigkeiten bestehende Arbeitsunfähigkeit von 30 % verursachten. Es sei somit insgesamt eine Arbeitsunfähigkeit von 30 % in körperlich adaptierten Tätigkeiten, wozu auch die Tätigkeit als selbstständiger Gastwirt gehöre, festzustellen g e- wesen. In körperlicher Hinsicht habe die Begutachtung die schon anläs s- lich der Verfügung vom 11. August 2008 festgestellte Besserung voll bes- tätigt. Dies sei auch vom ärztlichen Dienst so festgehalten worden (act. 80 und 113). In psychiatrischer Hinsicht habe der Versicherte einmal vor und einmal nach der Begutachtung akut hospitalisiert werden mü s- sen. Beide Male sei die E inweisung wegen einer aufgrund von akuten familiären/finanziellen/sozialen Problemen aufgetretenen Suizidalität e r- folgt. Der Versicherte habe sich unter intensiver Behandlung jeweils rasch von der Suizidalität befreien und in deutlich gebessertem Zustand w ieder in ambulante psychiatrische Weiterbetreuung entlassen werden können. Wie die beurteilende Psychiaterin des ärztlichen Dienstes dazu festhalte, C-1400/2012 Seite 6 würden durch diese beiden Akuthospitalisationen die im Gutachten getrof- fenen Feststellungen, was den langfr istigen Verlauf betreffe, nicht in Fr a- ge gestellt. Im Psychostatus werde von der G._______ die gleiche Sym- ptomatik beschrieben wie im Gutachten. Abgesehen von den beiden Phasen der akuten Suizidalität sei somit die Arbeitsfähigkeit in dem von den Gutachter n festgestellten Ausmass zu bestätigen. Aus der B e- schwerde, welche sich auf die bekannten und beurteilten Hospitalisat i- onsberichte abstütze, ergäben sich folglich auch insoweit keine neuen Aspekte. Die Rentenaufhebung mittels der angefochtenen Verfügung sei somit zu Recht rückwirkend bestätigt worden. G. Mit prozessleitender Verfügung vom 14. Mai 2012 wurde der Beschwe r- deführer unter Hinweis auf die Säumnisfolgen (Aktenentscheid) aufgefo r- dert, innert Frist das dieser Verfügung beigelegte Formular "Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege" ausgefüllt und mit den nötigen Beweismitteln versehen beim Bundesverwaltungsgericht einzureichen (B -act. 5); dieser Aufforderung wurde nachgekommen (B-act. 6). H. In seiner Replik vom 14. Juni 2012 liess der Versicherte betreffend seinen Rentenanspruch an seinen Rechtsbegehren festhalten (B-act. 6). Zur Begründung liess er ergänzend ausführen, mit dem Standpunkt, die mangelhafte Eröffnung der angefochtenen Verfügung stelle keine Verle t- zung des rechtlichen Gehörs dar, könne er sich und sein Rechtsvertreter in keiner Weise einverstanden erklären. Das zuständige Gericht werde gebeten, die Vorinstanz auf ihr Versäumnis hinzuweisen und das korrekte Vorgehen aufzuzeigen. Weiter wurde geltend gemacht, dem Versicherten, dem Unterzeichne n- den und den behandelnden Fachärzten lägen keine Stellungnahmen des regionalen ärztlichen Dienstes vor. Der Versicherte resp. dessen Recht s- vertreter seien dementsprechend nicht in der Lage, sich zu diesen Beu r- teilungen zu äussern. In Bezug auf eine leidensange passte Tätigkeit be- stehe gemäss Dr. med. F._______ aus psychiatrischer Sicht eine mediz i- nisch-theoretische Restarbeitsfähigkeit von 30 %. Der behandelnde Arzt führe denn auch aus, dass entgegen der Ansicht des E._______ nicht nur die Voraussetzungen für ei ne Dysthymie, sondern auch diejenigen einer ausgeprägten generalisierten Angststörung vorlägen. Aufgrund der Dia g- nosen einer chronifizierten rezidivierenden depressiven Störung bei C-1400/2012 Seite 7 schweren Schlafstörungen sei darauf zu schliessen, dass der 61 -jährige Beschwerdeführer noch einer leidensangepassten Tätigkeit im Umfang von 2 bis 3 Stunden nachgehen könne. Die behandelnde Hausärztin h a- be eine neuropsychologische Abklärung veranlasst (Bericht des I._______ vom 25. Oktober 2011). Aufgrund der zwischenzeitlich vo rlie- genden medizinischen Akten sei eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes aus psychiatrischer Sicht ausgewiesen. Während 2002 bei der Rentenzusprechung der Psychostatus nicht relevant gew e- sen sei, sei seit dem Suizidversuch 2007 resp. d er Hospitalisierung 2008 eine diesbezügliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ausgewiesen. I. Mit Zwischenverfügung vom 20. Juni 2012 wurde das Gesuch des B e- schwerdeführers um unentgeltliche Prozessführung gutgeheissen (B - act. 8). J. In ihrer Duplik vom 23. Juli 2012 verwies die Vorinstanz auf die ärztliche Stellungnahme von Dr. med. H._______ vom 16. Juli 2012 und beantrag- te weiterhin die Abweisung der Beschwerde (B -act. 9 samt Beilage 1 und 2). K. Mit prozessleitender Verfügung vom 2. August 2012 sch loss die Instrukti- onsrichterin den Schriftenwechsel. L. Auf den weiteren Inhalt der Akten sowie der Rechtsschriften der Parteien ist – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Zu den a n- fechtbaren Verfügungen gehören jene der IVSTA, welche eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts darstellt (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. auch C-1400/2012 Seite 8 Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die I n- validenversicherung [IVG, SR 831.20]). Eine Ausnahme, was das Sac h- gebiet angeht, ist in casu nicht gegeben (Art. 32 VGG). 1.2 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (vgl. Art. 37 VGG). Gemäss Art. 3 Bst. d bis VwVG bleiben in sozialversicherungsrechtlichen Verfahren die besonderen Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) vorbehalten. Gemäss Art. 2 ATSG sind die Besti m- mungen dieses Gesetzes auf die bundesgesetzlich geregelten Sozialve r- sicherungen anwendbar, wenn und soweit die einzelnen Sozialversich e- rungsgesetze es vorsehen. Nach Art. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die IV anwendbar (Art. 1 a bis 70 IVG), soweit das IVG n icht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. Dabei finden nach den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln in formellrechtlicher Hinsicht mangels anderslautender Übergangsbestimmungen grundsät z- lich diejenigen Rechtssätze Anwendung, welche im Ze itpunkt der B e- schwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 130 V 1 E. 3.2). 1.3 Die Beschwerde wurde frist - und formgerecht eingereicht (vgl. Art. 22a in Verbindung mit Art. 60 ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG). Als Adressat der angefochtenen Verfügung vom 8. Februar 20 12 (act. 124) ist der Beschwerdeführer berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung (vgl. Art. 59 ATSG). Zu- sammenfassend ergibt sich, dass sämtliche Prozessvoraussetzungen e r- füllt sind. Auf die Beschwerde ist daher einzutreten (vgl. E. 2.2 hiernach). 1.4 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung der Vorinstanz vom 8. Febru- ar 2012 (act. 124) , mit welcher die bisherige ganze IV -Rente des B e- schwerdeführers per 1. Oktober 2008 aufgehoben worden ist. Streitig und zu prüfen ist die Recht mässigkeit dieser Verfügung und in diesem Z u- sammenhang insbesondere, ob die Vorinstanz den Sachverhalt nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 25. Januar 2010 im Ve r- fahren C-5871/2008 nun rechtsgenüglich abgeklärt und gewürdigt hat. 1.5 Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechts erheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG). C-1400/2012 Seite 9 2. Hinsichtlich der Vorbringen des Rechtsvertreters in formeller Hinsicht ist vorab Folgendes festzustellen: 2.1 Aus einer mangelhaften Eröffnung einer Verfügung darf der betroff e- nen Person kein Nachteil erwachsen (Art. 49 Abs. 3 ATSG). Aus dem im gesamten Sozialversicherungsrecht des Bundes anwendbaren Grun d- satz, dass den Parteien aus mangelhafter Eröffnung keine Nachteile e r- wachsen dürfe n, folgt, dass dem beabsichtigten Rechtsschutz schon dann Genüge getan wird, wenn eine objektiv mangelhafte Eröffnung tro tz ihres Mangels ihren Zweck erreicht. Das bedeutet nichts anderes, als dass nach den konkreten Umständen des Einzelfalles zu prüfen ist, ob die betroffene Partei durch den gerügten Eröffnungsmangel tatsächlich ir- regeführt und dadurch benachteiligt worden ist. Richtschnur für die Beu r- teilung dieser Frage ist der auch in diesem prozessualen Bereich gelte n- de Grundsatz von Treu und Glauben, an welchem die Berufung auf Formmängel in jedem Fall ihre Grenze findet (BGE 122 V 189 E. 2, 111 V 149 E. 4c mit Hinweisen, 114 Ib 112 E. 2a; ZAK 1989 S. 176 E. 2a). Solange die Partei die Vollmacht nicht widerruft, macht der Versich e- rungsträger seine Mitteilungen an die Vertretung (Art. 37 Abs. 3 ATSG). Zwar kann die versicherte Person davon ausgehen, dass der Vertreter zumindest mit einer Verfügungskopie bedient wird. Wenn sie jedoch g e- gen Ende der 30 -tägigen Rechtsmittelfrist nichts von ihrem Rechtsvertr e- ter hört, obwohl sie erkennen konnte, dass der Verfügungsinhalt für sie nicht günstig lautet, so darf von ihr verlangt w erden, dass sie sich beim Rechtsvertreter erkundigt. Entsprechend dieser Sorgfaltspflicht beginnt spätestens am 30. Tag seit der erfolgten Zustellung gestützt auf Treu und Glauben eine neue 30 -tägige Rechtsmittelfrist zu laufen (Entscheid C 168/00 des Eidg enössischen Versicherungsgerichts [EVG; seit 1. J a- nuar 2007: Bundesgericht] vom 13. Februar 2001, E. 3c ; vgl. auch En t- scheid des Bundesgerichts [BGer] I 656/02 vom 6. Mai 2003 E. 3; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts [BVGer] C -4194/2010 vom 7. Dezember 2010). 2.2 Es ist unter den Parteien unbestritten, dass die angefochtene Verf ü- gung vom 8. Februar 2012 (act. 124) nicht dem während dem Vorb e- scheidverfahren mandatierten Rechtsvertreter (act. 95) eröffnet worden war. Eine Kopie dieser Verfügung ging direkt an d en Beschwerdeführer, welcher daraufhin während laufender Rechtsmittelfrist den Rechtsvertr e- ter über den Entscheid informiert hatte (act. 126 und 127). In der Folge C-1400/2012 Seite 10 reichte dieser rechtzeitig während laufender Rechtsmittelfrist am 12. März 2012 die vorliegend zu beurteilende Beschwerde ein (B -act. 1 und Beila- ge 1 ). Da die objektiv mangelhafte Eröffnung trotz ihres Mangels ihren Zweck erreicht hatte, ist die angefochtene Verfügung vom 8. Februar 2012 nicht nichtig und aus formellen Gründen aufzuheben. Vielmeh r ist auf die dagegen erhobene Beschwerde vom 12. März 2012 materiell ein- zutreten (vgl. E. 1.3 hiervor). Dass dem Rechtsvertreter keine 30 Tage Zeit zur Prüfung der Sach - und Rechtslage geblieben sind, vermag unter den gegebenen Umständen zu ke inem anderen Ergebnis zu führen und hat für ihn aufgrund des doppelten Schriftenwechsels zu keinen Nachte i- len geführt. 3. Im Folgenden sind vorab die im vorliegenden Verfahren im Wesentlichen anwendbaren Normen und Rechtsgrundsätze darzustellen. 3.1 Der Beschwerdeführer ist Schweizer Bürger und wohnte bis zu seiner Rückkehr in die Schweiz im September 2009 in B._______ in der Dom i- nikanischen Republik (Bst. A. hiervor). Die Schweiz hat mit diesem Staat kein Sozialversicherungsabkommen abgeschlossen. Die Frage, ob und gegebenenfalls ab wann weiterhin ein Anspruch auf Leistungen der IV besteht, bestimmt sich unter den gegebenen Umständen allein aufgrund der schweizerischen Rechtsvorschriften. 3.2 Am 1. Januar 2008 sind im Rahmen der 5. IV -Revision Änderungen des IVG und anderer Erlasse wie des ATSG in Kraft getreten. Weil in zeit- licher Hinsicht – vorbehältlich besonderer übergangsrecht licher Regel - ungen – grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgeb lich sind, die bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechts folgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 132 V 220 E. 3.1.1, 131 V 11 E. 1), sind die Leistungsansprüche für die Zeit bis zum 31. Dezember 2007 auf- grund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu prüfen (pro rata temporis; BGE 130 V 445). Im vor liegenden Verfahren fin den demnach grundsätzlich jene Vor - schriften Anwendung, die spätestens beim Erlass der Verfü gung vom 8. Februar 2012 in Kraft standen; weiter aber auch solche, die zu jenem Zeitpunkt bereits ausser Kraft getreten waren, die aber für die Beurteilung allenfalls früher entstandener Leistungsansprüche von Belang sind (das IVG ab dem 1. Januar 2008 in der Fassung vom 6 . Oktober 2006 [AS C-1400/2012 Seite 11 2007 5129; 5. IV -Revision]; die IVV in der ent sprechenden Fassung der 5. IV-Revision [AS 2003 3859 und 2007 5155]). Mit Blick auf das Verfügungsdatum (8. Februar 2012) können auch die Normen des vom Bundesrat auf den 1. Januar 2012 in Kraft gesetzten ersten Teils der 6. IV-Revision (IV-Revision 6a) zur Anwendung gelangen. 3.3 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG), die Folge von Geburtsgebrechen , Krankheit oder Unfall sein kann (Art. 4 Abs. 1 IVG). Invalidität ist somit der durch einen Gesundheitsschaden verursach- te und nach zumutbarer Behandlung oder Ein gliederung verbleibende länger dauernde (volle oder teilweise) Verlust der Er werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden aus geglichenen Arbeitsmarkt resp. der Möglichkeit, sich im bisherigen Aufgaben bereich zu betätigen. Der Inval i- ditätsbegriff enthält damit zwei Elemen te: ein medizinisches (Gesun d- heitsschaden mit Aus wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit) und ein wir t- schaftliches im weiteren Sinn (dauer hafte oder länger dauernde Ei n- schränkung der Erwerbs fähigkeit oder der Tätigkeit im Aufgabenbereich; vgl. zum Ganzen UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 2. Aufl., Zürich 2009, Art. 8 Rz. 7). Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu - mutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tä- tigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der kö r- perlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Einglie derung verbleibende ganze oder tei l- weise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG). 3.4 Neben den geistigen und körperlichen Gesundheitsschäden können auch psychische Gesundheitsschäden eine Inva lidität bewirken (Art. 8 i.V.m. Art. 7 ATSG [4. IV -Revision]). Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die vers i- cherte Person be i Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Lei s- tungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen, 130 V 352 E. 2.2.1; SVR 2007 IV Nr. 47 S. 154 E. 2.4). Entscheidend ist, ob und inwiefern es der versicherten Person trotz ihres C-1400/2012 Seite 12 Leidens sozialpraktisch zumutbar ist, die Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, und ob dies für die Gesel lschaft tragbar ist. Dies ist nach e i- nem weitgehend objektivierten Massstab zu prüfen ( BGE 136 V 279 E. 3.2.1, 127 V 294 E. 4c in fine, 102 V 165; AHI 2001 S. 228 E. 2b). 3.5 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG in der ab 2008 geltenden Fassung besteht der Anspruch auf eine ganze Rente, wenn die versicherte Person mindes- tens 70 %, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie min destens 60 % invalid ist. Bei einem In validitätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invalidi tätsgrad von min - destens 40 % ein solcher auf eine Viertelsrente. Laut Art. 29 Abs. 4 IVG in der ab 2008 gelten den Fassung wer den Renten, die ei nem Invalidi - tätsgrad von weniger als 50 % entsprec hen, jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren Wohn sitz und gewöhnlichen Aufent halt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben, so weit nicht völker rechtliche Vereinba - rungen eine abweichende Regelung vorsehen. Eine solche Ausnahme ist vorliegend gegeben. Nach der Recht sprechung des EVG stellt diese Re- gelung nicht eine blosse Auszah lungsvorschrift, sondern eine be sondere Anspruchsvoraussetzung dar (BGE 121 V 275 E. 6c). 3.6 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder au f- gehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede w e- sentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch z u beeinflussen (BGE 134 V 131 E. 3). Die Invalidenrente ist deshalb nicht nur bei einer wesentlichen Veränderung des Gesundheitszustandes revidierbar, so n- dern auch dann, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen (oder die Auswirkungen auf die Betätigung im ü blichen Aufgabenbereich) des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert h a- ben; zudem kann auch eine Wandlung des Aufgabenbereichs einen Revi- sionsgrund darstellen (BGE 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b; AHI 1997 S. 288 E. 2b). Liegt eine erhebliche Änderung des Sachverhalts vor, ist der Rentenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht allseitig, d.h. unter Berücksichtigung des gesamten für die Leistungsberechtigung au s- schlaggebenden Tatsachenspektrums neu und ohne Bindung an frühere Invaliditätsschätzungen zu prüfen ( BGE 117 V 198 E. 4b; SVR 2011 IV Nr. 37 S. 109 E. 1.1). C-1400/2012 Seite 13 3.7 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlage n angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen h a- ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesund heitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und b e- züglich welcher Tätig keiten die versicherte Person ar beitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichti ge Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4, BGE 115 V 133 E. 2; AHI-Praxis 2002 S. 62 E. 4b/cc). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Un - tersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurtei- lung der medizinischen Zusammenhänge und in der Be urteilung der me- dizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen des E x- perten be gründet sind. Ausschlaggebend für den Be weiswert ist grun d- sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweis mittels noch die Bezeic h- nung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Be- richt oder Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a). Berichten und Gutachten versicherungsinterne r Ärzte kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässi g- keit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem Anstel- lungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vie l- mehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilic h- keit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee mit Hinweisen). Auf Stellungnahmen der RAD resp. der medizinischen Dienste kann für den Fall, dass ihnen materiell Gutachtensqualität zukommen soll, nur ab - gestellt wer den, wenn sie den allgemeinen beweisrechtlichen An - forderungen an einen ärztlichen Bericht genügen (Urteil des EVG I 694/05 vom 15. Dezember 2006 E. 2). Die RAD -Ärzte müssen sodann über die im Einzelfall gefragten persön lichen und fachlichen Qualifika - tionen verfügen, spielt doch die fachliche Qualifikation des Ex perten für die richterliche Würdigung einer Expertise eine erheb liche Rolle. Bezü g- lich der medizinischen Stichhaltigkeit eines Gut achtens müssen sich Ver-C-1400/2012 Seite 14 waltung und Gerichte auf die Fachkenntnisse des Experten verlassen können. Deshalb ist für die Eignu ng eines Arztes als Gutachter in einer bestimmten medizinischen Disziplin ein entsprechender spezialärztlicher Titel des berichtenden oder zumindest des den Bericht visierenden Arztes vorausgesetzt (Urteil des EVG I 178/00 vom 3. August 2000 E. 4a; Urteile des BGer 9C_410/2008 vom 8. September 2008 E. 3.3, I 142/07 vom 20. November 2007 E. 3.2.3 und I 362/06 vom 10. April 2007 E. 3.2.1; vgl. auch SVR 2009 IV Nr. 53 S. 165 E. 3.3.2 [nicht publizierte Text - passage der E. 3.3.2 des Entscheides BGE 135 V 254]). Nicht zwingend erfor derlich ist, dass die versicherte Person untersucht wird. Nach Art. 49 Abs. 2 IVV führt der RAD für die Beurteilung der med i- zinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs nur „bei Be darf“ sel- ber ärztliche Untersuchungen durch. In den übrigen Fällen stützt er seine Beurteilung auf die vorhandenen ärztlichen Unterlagen ab. Das Absehen von eigenen Un tersuchungen an sich ist somit kein Grund, um ei nen RAD-Bericht in Frage zu stellen. Dies gilt insbesondere dann, wenn es im Wesentlichen um die Beurteilung eines fest stehenden medizini schen Sachverhalts geht, und die direkte ärztliche Befassung mit der versiche r- ten Person in den Hintergrund rückt (vgl. Urteile des BGer 9C_323/2009 vom 14. Juli 2009 E. 4.3.1 und I 1094/06 vom 14. November 2007 E. 3.1.1, je mit Hinweisen). 4. Im Urteil vom 25. Januar 2010 wurde erwogen, dass in zeitlicher Hinsicht der Sachverhalt im Zeitpunkt der ursprünglichen Verfügung vom 29. Juni 2004 (act. 19) mit demjenigen zur Zeit der streitigen Revisionsverfügung vom 11. August 2008 (act. 49) zu vergleichen sei (E. 4.1 f. mit Hinweisen). Weiter erwog das Bundesverwaltungsgericht im Rahmen der Zusammen- fassung (E. 5.), dass aufgrund der grundsätzlich schlüssigen und übe r- zeugenden Berichte der Dres. med. C._______ und D._______ mit über- wiegender Wahrscheinlichkeit eine rentenrelevante Verbesserung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers eingetreten sei, jedoch d e- ren Ausmass sowohl in der angestammten als auch in einer allfälligen Verweisungstätigkeit nicht rechtsgenüglich und widerspruchsfrei erstellt sei. Soweit beruhe die angefochtene Verfügung vom 11. August 2008 auf einem teilweise unvollständig ermittelten Sachverhalt und sei daher eine rechtskonforme Beurteilung des Rentenanspruchs nicht m öglich. Nach- folgend ist demnach zu prüfen, ob nun ein vollständig ermittelter Sac h- verhalt vorliegt. C-1400/2012 Seite 15 4.1 Die Vorinstanz beauftragte nach Kenntnis des Urteils vom 25. Januar 2010 und der Stellungnahme von Dr. med. D._______, Facharzt für Al l- gemeine Innere Medizi n, vom 11. Juli 2010 (act. 59) das E._______ mit einer interdisziplinären Abklärung ( act. 60; vgl. auch act. 61 bis 70). Im Rahmen des angefochtenen Entscheids vom 8. Februar 2012 (act. 124) stützte sich die IVSTA auf die entsprechende Expertise vom 15. Februar 2011 (act. 77) sowie weitere Berichte ihres IV -ärztlichen Dienstes. Die entsprechenden Dokumente sind nachfolgend zusammengefasst wiede r- zugeben und einer Würdigung zu unterziehen. 4.2 Die Experten des E._______ führten zusammenfassend aus, die da- mals zur Berentung führende Problematik der chronisch venösen Insuff i- zienz sei insofern von untergeordneter Bedeutung, als dass keine Supe r- infektion und keine Ulcusbildung mehr vorhanden seien. Hingegen führe diese chronisch venöse Insuffizienz zu einer Einschrä nkung der Arbeit s- fähigkeit für vorwiegend stehende oder ausschliesslich sitzende Tätigke i- ten. In allen wechselbelastenden Tätigkeiten könne keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr aus diesem medizinischen Problem abgeleitet werden. Weiter bestehe auf somatischer Ebene ein chronisches Lumb o- vertebralsyndrom bei Spondylarthrosen und Discusprotrusion auf Höhe L4/5. Diese Veränderungen seien symptomatisch und die entspreche n- den Beschwerden somatisch erklärbar. Dieser Befund und die übrigen degenerativen Veränderungen schränkten den Versicherten für schwere, rückenbelastende Tätigkeiten in seiner Arbeitsfähigkeit ein. Aufgrund der Schulter/Armproblematik seien auch regelmässige Überkopfarbeiten nicht mehr zumutbar. Hauptproblem sei heute eine Persönlichkeits störung in einer sozial verfahrenen Situation, die als sekundäre Folge dieser Pe r- sönlichkeitsstörung zu werten sei. Symptomatisch drücke sich das ps y- chische Problem heute in einer vorwiegend apathisch -gehemmten D e- pressivität aus, die aufgrund der aktuellen sozialen Situation aber auch als nachvollziehbar und adäquat einzustufen sei. Dieser neurotischen Persönlichkeitsstruktur bzw. -störung werde ein gewisser Krankheitswert zugemessen, welcher mit 30 % gewichtet werde. Der Versicherte sei in allen körperlich adaptierten Tätigkeiten zu 70 % arbeitsfähig. Die psych i- atrische Problematik interferiere in jedwelcher Tätigkeit. Es werde davon ausgegangen, dass auch die Tätigkeit als Wirt im genannten Rahmen möglich sei. Im Bericht vom 3. Januar 2011 habe Dr. med. F._______ ei- ne 70%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert. Psychiatrisch bestehe insofern eine Differenz, als dass das E._______ eine leichte depressive Episode im Rahmen einer Dysthymie diagnostiziert habe. Grundsätzlich werde dies durch die von Dr. med. F._______ diagnostizierten chronisch -C-1400/2012 Seite 16 depressiven Störung nicht umgestossen; beide Diagnosen seien möglich. Das E._______ sei aufgrund der einwöchigen Untersuchung zum Schluss gekommen, dass die depressive Symptomatik einerseits gegenwärtig nicht als mittelschwer e ingestuft werden könne und andererseits auch ganz eindeutig Grundlagen im sozialen Bereich habe, die auch norma l- psychologisch ohne weiteres nachvollziehbar seien und sich bei Sanie- rung der aktuellen sozialen Problematik verbessern könne. Am 6. März 2011 berichtete Dr. med. D._______, das Gutachten belege – wie mehrfach dargelegt – die Verbesserung des Gesundheitszustands nach Abheilung des offenen Beines. Dem Versicherten werde nunmehr noch eine 30%ige Arbeitsunfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Arbeit al s Wirt und in Verweisungstätigkeiten attestiert. Diese Einschätzung gelte ab Januar 2008 (Bericht von Dr. med. J._______), wie in den diversen Ste l- lungnahmen des medizinischen Dienstes bereits erwähnt (act. 80). In Kenntnis des Bericht s von Dr. med. K._______, Fachärztin für Allg e- meinmedizin, vom 12. November 2010 (act. 86) führte Dr. med. D._______ in seiner Stellungnahme vom 24. Juli 2011 aus, dieser Bericht – insbesondere die Diagnoseliste – sei im Gutachten berücksichtigt wo r- den. Er könne keine weiteren Erkenntnisse ableiten. Seiner letzten und insbesondere auch seinen ausführlichen vorgängigen Beurteilungen habe er nichts anzufügen (act. 97). In Würdigung des Berichts der G._______ vom 10. November 2011 (act. 106) hielt Dr. med. D._______ am 9. Dezember 2011 dafür, es gebe Inkonsistenzen. Der Gutachter Dr. med. L._______ habe sich gemäss Gutachten über entsprechende Berichte der G._______ betreffend die Hospitalisation im Mai 2010 erkundigt. Der Versicherte sei dort aber nicht bekannt gewe sen. Eigenartig sei aber auch, dass die von Dr. med. L._______ beschriebene Anamnese nicht mit jener von Dr. med. M._______ übereinstimme. Es sei nachzufragen resp. die Austrittsberich- te betreffend die Hospitalisationen 2010 und 2011 zu verlangen und diese nochmals, eventuell dem Psychiater, vorzulegen. An der somatischen Besserung sei festzuhalten (act. 113). In Kenntnis d er Austrittsberichte der G._______ vom 9. Juli 2010 (act. 119) und 20. Dezember 2011 (act. 120) gab Dr. med. H._______, Fachärztin für P sychiatrie und Psychotherapie, am 23. Januar 2012 eine Stellungnahme ab. Sie führte aus, bezüglich der psychiatrischen Beurtei- lung durch Dr. med. L._______ ergäben sich aus diesen Berichten keine C-1400/2012 Seite 17 neuen Erkenntnisse. Im Psychostatus der G._______ werde die gleiche Symptomatik beschrieben wie vom E._______. Diagnostisch fehle jedoch die Einbindung in die psychische Entwicklung des Versicherten, die von Dr. med. L._______ einleuchtend und nachvollziehbar dargestellt worden sei. Dem Versicherten sei es zumutbar , einer beruflichen Tätigkeit nac h- zugehen (act. 123). 4.3 4.3.1 Das interdisziplinäre medizinische E._______-Gutachten vom 15. Februar 2011 erfüllt die an den vollen Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens gestellten Kriterien. Insbesondere ist es für die streitigen Be- lange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und wurde in Kenntnis der Vorakten (Ana m- nese) abgegeben. Es ist zudem in der Darlegung der medizinischen Z u- sammenhänge und in der Beurteilung der medizinisc hen Situation ei n- leuchtend und in den Schlussfolgerungen begründet, so dass darauf a b- gestellt werden kann. Demnach lässt sich der gesundheitliche Zustand des Beschwerdeführers und dessen Auswirkungen auf die Arbeits - und Leistungsfähigkeit schlüssig und zu verlässig beurteilen (vgl. BGE 125 V 353 E. 3b/bb; vgl. zum Ganzen auch E. 2.7 hiervor). Dies gilt einerseits für den im vorliegend massgeblichen Verfügungszeitpunkt vom 8. Februar 2012, andererseits aber auch für denjenigen vom 11. August 2008 (act. 49). Zwar sind retrospektive Beurteilungen der Arbeitsunfähigkeit schwierig, weshalb entsprechende Begutachtungen erhöhten Ansprüchen genügen müssen (vgl. Urteil des EVG I 200/03 vom 26. Juli 2004 E. 4.5). Da die E._______-Gutachter die zur Verfügung stehenden Informations- quellen – in Form von zahlreichen Arztberichten des RAD und beha n- delnden Ärzten sowie von Versicherten-, Fremd- und Sozialanamnesen – berücksichtigten und umfassend und schlüssig gewürdigt haben, ist ohne weiteres davon auszugehen, dass das Gut achten der E._______ diesen Ansprüchen genügt. 4.3.2 Dies gilt im Übrigen insbesondere auch für die entscheidrelevanten Berichte (vgl. E. 3.7 hiervor; vgl. auch Urteil des BGer I 143/07 vom 14. September 2007 E. 3.3 mit Hinweisen; vgl. auch Urteil I 694/05 des EVG vom 15. Dezember 2006 E. 5) der Dres. med. D._______ und H._______ vom 6. März 2011 und 23. Januar 2012. Im Sinne einer antizi- pierten Beweiswürdigung (vgl. hierzu BGE 131 I 153 E. 3; SVR 2007 IV Nr. 45 S. 149 E. 4; Urteil des BGer I 9/07 vom 9. Februar 2007 E. 4) kann demnach auf zusätzliche medizin ische Abklärungen verzichtet werden, C-1400/2012 Seite 18 und es ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer sowohl in sei- ner zuletzt ausgeübten Erwerbstätigkeit als Wirt als auch in einer leiden s- adaptierten Verweisungstätigkeit ab Januar 2008 (vgl. hierzu auch act. 35, 39, 47, 52 und 54) zu 30 % in seiner Arbeits - bzw. Leistungsfä- higkeit eingeschränkt ist. 4.3.3 An der vollen Beweiskraft der E._______-Expertise ändert auch der Bericht von Dr. med. F._______, Facharzt für Psychiatrie und Psychoth e- rapie, vom 3. Januar 2011 (act. 73) nichts, und es kann diesbezüglich auf die im E._______-Gutachten gemachten schlüssigen und überzeugenden Ausführungen (S. 29 und 30) verwiesen werden. Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass das Bundesverwaltungsgericht in diesem Zusamme n- hang einerseits der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte mitunter im Hi n- blick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zugunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b cc), und a n- dererseits de m Unterschied zwischen einem Behandlungsauftrag des therapeutisch tätigen (Fach-)Arztes und einem Begutachtungsauftrag des fachmedizinischen Experten Rechnung trägt (vgl. hierzu SVR 2008 IV Nr. 15 S. 44 E. 2.2.1). 4.3.4 Zu keiner Änderung führen auch die beiden Austrittsberichte der G._______ vom 9. Juli 2010 (act. 119) und 20. Dezember 2011 (act. 120). Im Zusammenhang mit den zwei Hospitalisationen (10. Mai 2010 bis 25. Juni 2010 und 19. Oktober bis 19. Dezember 2011) resp. mit Blick auf den Bericht der G._______ vom 10. November 2011 (act. 106) ergibt sich, dass die während de r stationären Aufenthalte vorhanden gewese- nen Arbeitsunfähigkeiten im Ausmass von 100 % während rund ander t- halb resp. zwei Monaten nicht rentenrelevant gewesen war en (Art. 28 Abs. 1 Bst. b IVG) und die Beurteilung von Dr. med. H._______ vom 23. Januar 2012 betreffend die Berichte der G._______ vom 9. Juli 2010 und 20. Dezember 2011 – in welchem wie in demjenigen vom 10. N o- vember 2011 über die stationäre Hospitalisation von 2011 berichtet wo r- den war – konzis und voll beweiskräfti g ausgefallen ist. Den entspr e- chenden Ausführungen hat das Bundesverwaltungsgericht nichts weiter beizufügen. 4.3.5 An diesem Ergebnis vermögen auch die Berichte der Diplomps y- chologin N._______ und von Dr. med. F._______ vom 25. Oktober 2011 und 11. Juni 2012 (B -act. 6 Beilagen 2 und 3), welche im vorliegenden Verfahren ebenfalls zu berücksichtigen sind (zu den Voraussetzungen der Ausdehnung des Anfechtungs - resp. Streitgegenstands vgl. BGE 130 V C-1400/2012 Seite 19 501 E. 1.2, 122 V 3 E. 2a; BGE 130 V 138 E. 2.1 mit Hinweisen), nic hts zu ändern. Dr. med. H._______ führte in der ebenfalls Berücksichtigung findenden Stellungnahme vom 16. Juli 2012 ausführlich und überzeugend aus, weshalb aus diesen beiden Dokumenten keine neuen Erkenntnisse hervorgehen. 4.4 Nach dem vorstehend Dargelegte n ist zusammenfassend festzuste l- len, dass die im Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 25. Januar 2010 erwähnte, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eingetretene re n- tenrelevante Verbesserung in somatischer Hinsicht bestätigt wurde. Der Beschwerdeführer ist gemäss den Ausführungen der E._______- Gutachter in einer wechselbelastenden, leichten bis mittelschweren T ä- tigkeit ohne Rückenbelastung und regelmässigen Überkopfarbeiten mit der Möglichkeit, einen Grossteil der Arbeit im Sitzen mit gelegentlichem Aufstehen und Herumgehen zu verrichten, zu 100 % arbeits - bzw. leis- tungsfähig – gemäss dem beweiskräftigen Bericht von Dr. med. D._______ vom 6. März 2011 ab Januar 2008. Hingegen ist in psychischer Hinsicht eine Verschlechterung des Gesun d- heitszustandes eing etreten. Aufgrund der neurotischen Persönlichkeit s- struktur bzw. –störung ist der Beschwerdeführer in sämtlichen Tätigkeiten spätestens ab dem 15. Februar 2012 (Datum des Gutachtens) zu 30 % eingeschränkt resp. ist die von den E._______-Experten diagnostizierte Dysthymie vorliegend nicht invalidisierend (vgl. hierzu SVR 2011 IV Nr. 17 S. 45 E. 2.2.2) . Demnach wurden die noch im Zeitpunkt der ersten Ur- teilsfällung offen gewesenen Fragen bezüglich des Ausmasses der Ve r- besserung des Gesundheitszustandes sowohl in der angestammten als auch in einer allfälligen Verweistätigkeit durch das E._______-Gutachten rechtsgenüglich und widerspruchsfrei beantwortet, weshalb eine recht s- konforme Beurteilung des R entenanspruchs nun möglich ist. Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass die aus den stationären Aufenthalten in den Jahren 2010 und 2010 resultierende vollständige Arbeits - und Leistungs- fähigkeit keine rentenrelevanten Auswirkungen gehabt hat. 5. Abschliessend ist auf Folgendes hinzuweisen: 5.1 Nach langjährigem Rentenbezug können Erfordernisse des Arbeit s- marktes der Anrechnung einer medizinisch vorhandenen Leistungsfähi g- keit und medizinisch möglichen Leistungsentfaltung entgegenstehen, wenn aus den Akten einwandfrei hervorgeht, dass die Verwert ung eines bestimmten Leistungspotenzials ohne vorgängige Durchführung befäh i-C-1400/2012 Seite 20 gender Massnahmen allein vermittels Eigenanstrengung der versicherten Person nicht möglich ist (Urteil des BGer 9C_163/2009 vom 10. Septe m- ber 2010 E. 4.2.2, in: SVR 2011 IV Nr. 30 S. 86). Die Verwaltung muss sich vor der Herabsetzung oder Aufhebung einer Invalidenrente folglich vergewissern, ob sich ein medizinisch -theoretisch wiedergewonnenes Leistungsvermögen ohne Weiteres in einem entsprechend tieferen IV - Grad niederschlägt oder ob dafür – ausnahmsweise – im Einzelfall eine erwerbsbezogene Abklärung (der Eignung, Belastungsfähigkeit usw.) und/oder die Durchführung von Eingliederungsmassnahmen im Recht s- sinne vorausgesetzt ist (Urteile des BGer 9C_363/2011 vom 31. Oktober 2011 E. 3. 1 mit Hinweis, in: SVR 2012 IV Nr. 25 S. 104; 9C_768/2009 vom 10. September 2010 E. 4.1.2, in: SZS 2011 S. 71). Diese Rech t- sprechung ist grundsätzlich auf Fälle zu beschränken, in denen die rev i- sions- oder wiedererwägungsweise Aufhebung der Invalidenrente eine versicherte Person betrifft, welche das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen hat (Urteil des BGer 9C_228/2010 vom 26. April 2011 E. 3.3, in: SVR 2011 IV Nr. 73 S. 220). 5.2 Der Beschwerdeführer war im Zeitpunkt der re ntenaufhebenden Ver- fügung vom 11. August 2008 über 57 Jahre alt und bezog während über sechs Jahren eine ganze IV-Rente. Dennoch wurde er von der Vorinstanz auf den Weg der Selbsteingliederung verwiesen. Dies lässt sich nicht b e- anstanden, da sich mit Blick auf die Aus führungen im E._______- Gutachten, wonach der Beschwerdeführer in allen körperlich adaptierten Tätigkeiten zu 70 % arbeitsfähig wäre, ergibt, dass die Verwertung des noch vorhandenen Leistungspotenzials ohne vorgängige Durchführung befähigender Massnahmen allein vermittels Eigenanstrengung de s B e- schwerdeführers möglich wäre und sich folglich eine erwerbsbezogene Abklärung erübrigt hat. Mit anderen Worten kann der Beschwerdeführer seine bisher erworbene Berufserfahrung für die Selbsteingliederung nutz- bar machen resp. ist ihm ein beruflicher Wiedereinstieg möglich und z u- mutbar. 6. Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ergibt sich zusammenfassend, dass sich die Rentenaufhebung – zu Gunsten des Versicherten per 1. Ok- tober 2008 (act. 49; zur rückwirkenden Bestätigung der Rentenherabset- zung oder –aufhebung vgl. Urteil des BGer 8C_567/2011 vom 3. Januar 2012, E. 3.2 mit weiteren Hinweisen) – und der Verzicht auf die Durchfüh- rung eines Einkommensvergleichs (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsg e- richts vom 25. Januar 2010, E. 4.7.3 [act. 57]) nicht beanstanden lassen. C-1400/2012 Seite 21 Die gegen die Verfügung vom 8. Februar 2012 am 12. März 2012 erh o- bene Beschwerde ist somit abzuweisen. 7. Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige Par- teientschädigung. 7.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis in Verbindung mit Art. 69 Abs. 2 IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder Verwe i- gerung von IV -Leistungen vor dem Bundesverwaltungsgericht koste n- pflichtig. Die Verfahrenskosten wer den grundsätzlich der unterliegenden Partei auferlegt. Mit Zwischenverfügung vom 20. Juni 2012 (B -act. 8) wurde das Gesuch des Beschwerdeführers vom 12. März 2012 (B -act. 1) um unentgeltliche Prozessführung gutgeheissen und dieser von der Lei s- tung von Verfahrenskosten befreit. 7.2 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf Be gehren eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und ver hältnismässig hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als Bunde s- behörde hat die obsiegende Vorinsta nz jedoch keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent schädigungen vor dem Bundesverwa l- tungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Dem unter liegenden Beschwerde- führer ist entsprechend d em Verfahrensausgang keine Parteientschäd i- gung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Infolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung werden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: C-1400/2012 Seite 22 – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) – das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: Franziska Schneider Roger Stalder Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: