<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">8C_132/2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 9. März 2012 </div> <div class="para">I. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Ursprung, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Grünvogel. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">S.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sozialhilfe Basel-Stadt, </div> <div class="para">Klybeckstrasse 15, 4057 Basel, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt </div> <div class="para">vom 25. November 2011. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">S.________ erhebt am 1. Februar 2012 Beschwerde gegen den Entscheid des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht vom 25. November 2011. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG</span> entscheidet der Präsident der Abteilung im vereinfachten Verfahren über Nichteintreten auf querulatorische oder rechtsmissbräuchliche Beschwerden. Die Regelung entspricht derjenigen von Art. 36a Abs. 2 des bis Ende 2006 geltenden Bundesgesetzes vom 16. Dezember 1943 über die Organisation der Bundesrechtspflege (Bundesrechtspflegegesetz, OG [BS 3 531]). Der Gesetzgeber wollte das Bundesgericht von jeglicher Art von mutwilliger, trölerischer oder sonst wie rechtsmissbräuchlicher Prozessführung entlasten. Die Anrufung des Bundesgerichts muss auf den Schutz berechtigter Interessen abzielen. Das Gericht soll Eingaben, die ihrer Art nach keinen Rechtsschutz verdienen, für unzulässig erklären können und darauf nicht eintreten müssen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=28.02.2012&amp;to_date=18.03.2012&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F118-II-87%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page87">BGE 118 II 87</a> E. 4 S. 89; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=28.02.2012&amp;to_date=18.03.2012&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F118-IV-291%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page291">118 IV 291</a>, je zu <span class="artref">Art. 36a Abs. 2 OG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Wie bereits vom kantonalen Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt als erstangerufene Rechtsmittelinstanz im Entscheid vom 18. Januar 2011 erklärt und später vom Appellationsgericht einlässlich erörtert (Entscheid vom 25. November 2011), fehlte es dem Beschwerdeführer bereits zum Zeitpunkt der Rekurserhebung an einem schutzwürdigen Interesse, da die beanstandete Abrechnung vom 1. Oktober 2010 bereits korrigiert und der fragliche Betrag überwiesen worden war; damit erwiesen sich auch die in diesem Zusammenhang getätigten Aufwendungen des Beschwerdeführers offenkundig als unbegründet. Er scheint auszublenden, dass Ausgangspunkt eines Rechtsmittelverfahrens, abgesehen von hier nicht interessierenden Ausnahmen, stets eine Verfügung sein muss, die den Rechtsuchenden konkret beschwert. Fällt dies weg, ist einer allfälligen Beschwerde die Grundlage entzogen. Rechtsprechung auf Vorrat gibt es nicht. Deshalb ändert die blosse Möglichkeit einer späteren erneuten Anrechnung einer Rückerstattungsschuld in einer Abrechnungsverfügung nichts. </div> <div class="para">Wenn er angesichts dieser klaren Sach- und Rechtslage als ausgebildeter Jurist beim Bundesgericht auf 32 Seiten in äusserst weitläufiger Weise ein schutzwürdiges Interesse an der Rekurs- und späteren Beschwerdeerhebung zu konstruieren versucht, kann dies mit Blick auf die gesamten Umstände lediglich als offensichtlich mutwillig bzw. querulatorisch (<span class="artref">Art. 42 Abs. 7 BGG</span>) bezeichnet werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Die Angelegenheit wird im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG</span> und ohne Zwischenentscheid über das letztinstanzlich gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege direkt mit Endentscheid erledigt, wobei das Gesuch wegen aussichtsloser Beschwerdeführung abzuweisen ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">5. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten werden gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/66/3" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/66/1" type="start"></artref>Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG</span><artref id="CH/173.110/66/3" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/3" type="end"></artref> entsprechend dem Ausgang des Verfahrens dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 9. März 2012 </div> <div class="para">Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Ursprung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Grünvogel </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>