<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2022.00327</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=222515&amp;W10_KEY=13045548&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2022.00327</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 21.06.2022</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Bildung</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Rückstellung vom Kindergarten / Nichteintreten auf Rekurs</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Abschreibung des Verfahrens infolge Wiedererwägung der Ausgangsverfügung. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens sind der Vorinstanz aufzuerlegen, weil sie in überspitzten Formalismus verfiel, indem sie der Beschwerdeführerin bzw. ihren Eltern keine Möglichkeit zur Nachbesserung ihres Rekurses einräumte. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 5 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=57050" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2022.00327</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>VerfÃ¼gung</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal">der Einzelrichterin</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">21. Juni 2022</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichterin Tamara NÃ¼ssle, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Sonja GÃ¼ntert.<span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">A, gesetzlich vertreten durch B und C,</p> <p class="MsoBodyText">vertreten durch RA D, </p> <p class="MsoNormal"><b>BeschwerdefÃ¼hrerin,</b> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Gemeinde E, </p> <p class="MsoNormal">vertreten durch Schulpflege E,</p> <p class="MsoNormal"><b>Beschwerdegegnerin,</b> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend RÃ¼ckstellung vom Kindergarten/Nichteintreten auf Rekurs,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben:</p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><b><span> </span></b></p> <p class="Urteilstext">B und C ersuchten am 28. MÃ¤rz 2022 um RÃ¼ckstellung ihrer im April 2018 geborenen Tochter A um ein Jahr vom Kindergarten. Mit Beschluss vom 31. MÃ¤rz 2022 lehnte die Schulpflege E dieses Gesuch ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen rekurrierten B und C am 2. Mai 2022 beim Bezirksrat Horgen und ersuchten um Akteneinsicht sowie Ansetzung einer angemessenen Frist von 30 Tagen zur Stellungnahme und ErgÃ¤nzung des Rekurses. Mit Beschluss vom 12. Mai 2022 trat der Bezirksrat Horgen auf das Rechtsmittel ohne Weiterungen nicht ein, weil dieses die minimalen Anforderungen an eine hinreichende BegrÃ¼ndung nicht erfÃ¼lle (Dispositiv-Ziff. I), und auferlegte die Kosten des Rekursverfahrens von Fr. 537.90 B und C unter solidarischer Haftung je zur HÃ¤lfte (Dispositiv-Ziff. II).</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Am 30. Mai 2022 liess A Beschwerde beim Verwaltungsgericht fÃ¼hren und beantragen, unter EntschÃ¤digungsfolge sei der Beschluss des Bezirksrats Horgen vollumfÃ¤nglich aufzuheben und das Verfahren zur materiellen Beurteilung an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen, eventualiter "die RÃ¼ckstellung Kindergarten fÃ¼r das Schuljahr 2022/2023 anzuordnen".</p> <p class="Urteilstext">Der Bezirksrat Horgen verwies mit Eingabe vom 7. Juni 2022 auf die BegrÃ¼ndung des angefochtenen Entscheids und verzichtete im Ãbrigen auf Vernehmlassung. Die Gemeinde E ersuchte mit Beschwerdeantwort vom 8. Juni 2022 um "Sistierung" des Beschwerdeverfahrens unter Kostenfolge zulasten B's und C's, weil die Schulpflege E ihren Beschluss vom 31. MÃ¤rz 2022 gestÃ¼tzt auf die vor Bezirksrat und Verwaltungsgericht neu eingereichten Belege in WiedererwÃ¤gung gezogen habe. A Ã¤usserte sich hierzu mit Eingabe vom 13. Juni 2022 und beantragte, dass das Verfahren infolge der WiedererwÃ¤gung abzuschreiben sei, die Kosten des Beschwerdeverfahrens auf die Staatskasse zu nehmen oder aber dem Bezirksrat Horgen aufzuerlegen seien und ihnen eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'800.- zuzusprechen sei. Am 16. Juni 2022 Ã¤usserte sich der Bezirksrat Horgen hierzu und beantragte, ihm seien keine Kosten aufzuerlegen.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Einzelrichterin</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist nach § 75 Abs. 2 des Volksschulgesetzes vom 7. Februar 2005 (LS 412.100) und §§ 41 ff. des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) fÃ¼r Beschwerden gegen Rekursentscheide der Vorinstanz Ã¼ber kommunale Anordnungen der Beschwerdegegnerin zustÃ¤ndig.</p> <p class="Erwgung2">Im vorinstanzlichen Verfahren erhob nicht die BeschwerdefÃ¼hrerin, sondern es erhoben deren Eltern Rekurs, weshalb sich die Frage stellt, ob die BeschwerdefÃ¼hrerin mangels Teilnahme am Rekursverfahren Ã¼berhaupt zur Rechtsmittelerhebung legitimiert ist (§ 49 in Verbindung mit § 21 Abs. 1 VRG; vgl. hierzu Martin Bertschi in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 21 N. 29). In diesem Zusammenhang ist jedoch zu beachten, dass es hier wie auch im Rekursverfahren einzig um die Wahrung der Interessen der minderjÃ¤hrigen BeschwerdefÃ¼hrerin geht. Es wÃ¤re deshalb Ã¼berspitzt formalistisch, ihre Legitimation zur Beschwerdeerhebung zu verneinen (vgl. hierzu auch BGr, 14. November 2016, 2C_591/2016, E. 3.3).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Mit VerfÃ¼gung vom 8. Juni 2022 entsprach die Beschwerdegegnerin dem Gesuch der Eltern der BeschwerdefÃ¼hrerin um deren RÃ¼ckstellung um ein Jahr vom Kindergarten. Das Beschwerdeverfahren ist deshalb als gegenstandslos geworden abzuschreiben (vgl. Marco Donatsch, Kommentar VRG, § 63 N. 6), was in die einzelrichterliche ZustÃ¤ndigkeit fÃ¤llt (§ 38b Abs. 1 lit. b VRG). Der Entscheid ist summarisch zu begrÃ¼nden (§ 65 Abs. 1 Satz 2 VRG).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Bei Gegenstandslosigkeit befindet das Verwaltungsgericht nach Ermessen Ã¼ber die eigenen Nebenfolgen; dabei berÃ¼cksichtigt es, wer vermutlich unterlegen wÃ¤re oder die Gegenstandslosigkeit bzw. das gegenstandslos gewordene Verfahren verursacht hat; besonders bei Versagen dieser Kriterien lÃ¤sst sich auch nach Billigkeit vorgehen (Kaspar PlÃ¼ss, Kommentar VRG, § 13 N. 74 f., sowie Donatsch, § 63 N. 7).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Hier ist aufgrund einer summarischen PrÃ¼fung der eingeholten Akten davon auszugehen, dass die Vorinstanz auf den Rekurs der BeschwerdefÃ¼hrerin bzw. ihrer Eltern zu Unrecht nicht eingetreten ist. So ist den Parteien, deren Rekursschrift den formellen Anforderungen (vgl. § 23 Abs. 1 VRG) nicht genÃ¼gt, nach § 23 Abs. 2 VRG eine kurze Nachfrist zur Behebung des Mangels anzusetzen unter der Androhung, dass sonst auf den Rekurs nicht eingetreten wÃ¼rde. Dies stellt einen Ausfluss des Verbots des Ã¼berspitzten Formalismus gemÃ¤ss Art. 29 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (SR 101) dar (BGE 142 I 10 E. 2.4.6 und E. 2.4.8), welches praxisgemÃ¤ss verletzt ist, wenn die strikte Anwendung prozessualer Formvorschriften durch keine schutzwÃ¼rdigen Interessen gerechtfertigt ist, zum blossen Selbstzweck wird und die Verwirklichung des materiellen Rechts in unhaltbarer Weise erschwert oder verhindert (BGE 142 IV 299 E. 1.3.2).</p> <p class="Urteilstext">Nachdem die Eltern der BeschwerdefÃ¼hrerin im Rekursverfahren nicht anwaltlich vertreten waren und auch keine Anhaltspunkte fÃ¼r ein rechtsmissbrÃ¤uchliches Vorgehen ihrerseits vorlagen, verfiel die Vorinstanz mithin in Ã¼berspitzten Formalismus, indem sie auf der strikten Anwendung der Formvoraussetzungen in § 23 Abs. 1 VRG beharrte und ihnen nicht gestÃ¼tzt auf § 23 Abs. 2 VRG die MÃ¶glichkeit bot, ihren Rekurs innert einer kurzen Nachfrist um eine genÃ¼gende BegrÃ¼ndung zu ergÃ¤nzen.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Die Kosten des vorliegenden Verfahrens sind demzufolge der Vorinstanz aufzuerlegen (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG; PlÃ¼ss, § 65a N. 20 in Verbindung mit § 13 N. 59). </p> <p class="Erwgung2">Die Vorinstanz ist sodann zu verpflichten, der BeschwerdefÃ¼hrerin antragsgemÃ¤ss eine angemessene ParteientschÃ¤digung fÃ¼r das Beschwerdeverfahren zu bezahlen (§ 17 Abs. 2 VRG; PlÃ¼ss, § 17 N. 26).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>Was die vorinstanzlichen Kosten anbelangt, rechtfertigt es sich, diese der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen (vgl. dazu PlÃ¼ss, § 13 N. 77), weil der Rekurs mit Blick auf die bereits im Februar 2022 durch einen Kinderarzt bestÃ¤tigte konstitutionelle EntwicklungsverzÃ¶gerung der BeschwerdefÃ¼hrerin in der Sache gutzuheissen gewesen wÃ¤re.</p> <p class="Urteilstext">Eine ParteientschÃ¤digung wurde vor Vorinstanz nicht verlangt.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Zur Rechtsmittelbelehrung des nachstehenden Dispositivs ist Folgendes zu erlÃ¤utern: Die Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist gegen Entscheide Ã¼ber das Ergebnis von PrÃ¼fungen und anderen FÃ¤higkeitsausweisen, namentlich auf dem Gebiet der Schule, ausgeschlossen (Art. 83 lit. t d<span>es Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]</span>). Nicht von Art. 83 lit. t BGG erfasst werden demgegenÃ¼ber Streitigkeiten aus dem Bereich von Ausbildung und Schule, die in keinem unmittelbaren Zusammenhang mit einer FÃ¤higkeitsbewertung stehen. Davon ist vorliegend (im Hintergrund) auszugehen, weshalb den Parteien grundsÃ¤tzlich die Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemÃ¤ss Art. 82 ff. BGG offensteht.</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss verfÃ¼gt die Einzelrichterin:</span></p> <p class="Einzug2">1. Das Verfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben. In AbÃ¤nderung von Dispositiv-Ziff. II des Beschlusses des Bezirksrats Horgen vom 12. Mai 2022 werden die Kosten des Rekursverfahrens der Beschwerdegegnerin auferlegt. </p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 95.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 595.--</u> Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden dem Bezirksrat Horgen auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Der Bezirksrat Horgen wird verpflichtet, der BeschwerdefÃ¼hrerin eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'500.- zu bezahlen.</p> <p class="Einzug2">5. Gegen diese VerfÃ¼gung kann im Sinn der ErwÃ¤gungen Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</p> <p class="Einzug2">6. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>