<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">BV.2005.00108</font></b><br/> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4"> </font></b><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">des Kantons Zürich</font><br/> <font size="4">III. Kammer</font><br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichter Faesi, Vorsitzender</font> <p><font size="4">Sozialversicherungsrichterin Annaheim</font> </p><p><font size="4">Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</font> </p><p><font size="4">Gerichtssekretär Stocker</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Urteil vom 6. Dezember 2005</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">in Sachen</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">Schweiz. Sozialpartner-Stiftung für die Auffangeinrichtung BVG</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Zweigstelle Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Binzstrasse 15, Postfach 2855, 8022 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Klägerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">P.___</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beklagte</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Nach Einsicht in</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> die Eingabe vom 5. Oktober 2005 (Urk. 1), mit der die Schweiz. Sozialpartner-Stiftung für die Auffangeinrichtung BVG Klage gegen P.___ erhob mit folgendem Rechtsbegehren:</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">Der Klägerin sei auf dem ordentlichen Verwaltungsrechtsweg in der Betreibung Nr. 9537 die definitive Rechtsöffnung zu gewähren und die Beklagte sei zu verpflichten, den Betrag von CHF 118'927.65 (abzüglich Gutschrift CHF 23'135.00 vom 10.05.2005) nebst Zins zu 6 % seit dem 01.03.2005, CHF 50.00 für Mahnspesen sowie CHF 100.00 für Kosten für ausserordentliche Umtriebe zu bezahlen, alles unter allfällig entstehender Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beklagten.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> sowie in die übrigen Verfahrensakten;</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> unter Hinweis darauf, dass sich die Beklagte binnen der ihr mit Verfügung vom 7. Oktober 2005 (Urk. 3; vgl. auch Urk. 4) angesetzten Frist nicht vernehmen liess;</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> in Erwägung, dass</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">gemäss Art. 66 Abs. 2 Satz 1 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) der Arbeitgeber der Vorsorgeeinrichtung die gesamten Beiträge schuldet,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die Vorsorgeeinrichtung für nicht rechtzeitig bezahlte Beiträge Verzugszinsen verlangen kann (Art. 66 Abs. 2 Satz 2 BVG),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die Klägerin zur Begründung der Klage im Wesentlichen ausführte, die Beklagte sei ihr mit rechtskräftiger Verfügung vom 10. September 2004 (Urk. 2/1a) rückwirkend per 1. März 1994 zwangsweise angeschlossen worden, und im Weiteren darlegte, dass ihr die Beklagte aus diesem Vorsorgeverhältnis insgesamt Fr. 95'792.65 (zuzüglich Nebenkosten von Fr. 150.--) schulde (Fr. 95'792.65 = Fr. 118'927.65 ./. Fr. 23'135.-- [vgl. dazu etwa Urk. 2/5a und 2/5b]),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die im vorliegenden Verfahren säumige Beklagte - soweit ersichtlich - auch vor- beziehungsweise ausserprozessual niemals substantiiert Bestand und/oder Höhe der eingeklagten Forderung in Zweifel gezogen hat (vgl. insbesondere auch das Schreiben der Klägerin vom 25. Mai 2005 [Urk. 2/5], das von der Beklagten offenbar nicht beantwortet wurde),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die eingeklagte Beitragsforderung (inklusive Nebenkosten) vielmehr durch die Akten ausgewiesen ist, wobei namentlich auf den Kontoauszug vom 24. Mai 2005 (Urk. 2/5b), die Beitragsrechnungen vom 12. November 2004 und 10. Mai 2005 (Urk. 2/2 und 2/3c) und den Zahlungsbefehl vom 18. April 2005 (Urk. 2/4; vgl. auch die Forderungsreduktion vom 25. Mai 2005 [Urk. 2/5a]) hinzuweisen ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">namentlich keine Anzeichen für Berechnungsfehler oder dergleichen bestehen, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die von der Klägerin nach der erfolglosen Mahnung vom 14. Februar 2005 (Urk. 2/2d) geforderten Verzugszinsen von 6 % ab 1. März 2005 ihre Stütze in Ziffer 4 der Anschlussbedingungen (Urk. 2/1c) und insbesondere im Beschluss des Stiftungsrates der Klägerin vom 15. Dezember 2004 (vgl. Urk. 2/1d) finden,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">auch die Mahnkosten von Fr. 50.-- und die Kosten für ausserordentliche Umtriebe von Fr. 100.-- zu Recht geltend gemacht werden (vgl. Anhang zu den Anschlussvereinbarungen; Urk. 2/1c),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">demzufolge die Klage gutzuheissen und die Beklage zu verpflichten ist, der Klägerin Fr. 95'792.65 nebst Zins von 6 % seit dem 1. März 2005 und Fr. 150.-- (Nebenkosten) zu bezahlen,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">im Weiteren der in der Betreibung Nr. 9537 des Betreibungsamtes A.___ erhobene Rechtsvorschlag (Zahlungsbefehl vom 18. April 2005 [Urk. 2/4]) in diesem Umfang aufzuheben ist;</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> in weiterer Erwägung, dass</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die Beklagte im vorliegenden Verfahren nur kosten- und entschädigungspflichtig werden würde, wenn ihr im Sinne von § 33 Abs. 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht vorzuwerfen wäre, sie habe sich mutwillig oder leichtsinnig verhalten,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">diese Voraussetzung im vorliegenden Fall angesichts des Umstandes, dass die Klägerin die ursprünglich in Betreibung gesetzte Forderung um Fr. 23'135.-- reduziert hat (vgl. Urk. 2/5a), nicht gegeben ist, sondern der Rechtsvorschlag von der Beklagten (im Ergebnis) zum Teil zu Recht erhoben wurde;</font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">erkennt das Gericht:</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">1. In Gutheissung der Klage wird die Beklagte verpflichtet, der Klägerin Fr. 95'792.65 nebst Zins von 6 % seit dem 1. März 2005 und Fr. 150.-- (Nebenkosten) zu bezahlen, und es wird der in der Betreibung Nr. 9537 des Betreibungsamtes A.___ erhobene Rechtsvorschlag (Zahlungsbefehl vom 18. April 2005) in diesem Umfang aufgehoben.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">3. Der Klägerin wird keine Prozessentschädigung zugesprochen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">4. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Schweiz. Sozialpartner-Stiftung für die Auffangeinrichtung BVG</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- P.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Bundesamt für Sozialversicherung</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">5. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Eidgenössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p></div></body></html>