<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>UV.2018.00107</span></p><p><br/></p><p>V. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichterin Senn<br/>Gerichtsschreiberin Meier</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 26. August 2019</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Cristina Schiavi</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">goldbach law</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Gustav-Siber Weg 4, Postfach 645, 8700 Küsnacht ZH</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Unfallversicherung Stadt Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Stadelhoferstrasse 33, Postfach, 8022 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1978 geborene X.___ war seit dem 1. Oktober 2000 bei der Stadt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">polizei Zürich als Stadtpolizist angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung der Stadt Zürich obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichert. Gemäss Unfallmeldung vom 18. November 2014 wurde der Versicherte am 2. November 2014 anlässlich eines (privaten) Klubbesuches von einer männli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Person angegriffen, mit Faustschlägen gegen den Kopf traktiert und in den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Würgegriff genommen (Urk. 9/G1). Die medizinische Erstvorstellung erfolgte n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">och am 2. November 2014 im Stadtspital Y.___ (Urk. 9/M2) und in der Z.___ (Urk. 9/M3), wo jeweils eine Kontusion des linken Os zygomaticum (Anm.: Schädelknochen neben der Augenhöhle) diagnostiziert wurde. Die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung der Stadt Zürich erbrachte in der Folge die gesetzlichen Leistungen. Am 14. März 2016 liess sie den Versicherten durch ihren beratenden Arzt kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siliarisch untersuchen (Urk. 9/M17), welcher später auch eine Aktenbeurteilung erstattete (Urk. 9/M27). Gestützt darauf stellte die Unfallversicherung der Stadt Zürich mit Verfügung vom 27. Oktober 2017 ihre Leistungen für Heilbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen und Taggelder zufolge Dahinfallens des natürlichen Kausalzusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hangs zwischen den geklagten Beschwerden und dem Unfallereignis vom 2. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2014 per 20. Oktober 2017 ein (Urk. 9/G62). Am 27. November 2017 erhob der Versicherte dagegen Einsprache (Urk. 9/J1), welche mit Entscheid vom 11. April 2018 abgewiesen wurde (Urk. 2 [=Urk. 9/J3]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess der Versicherte am 11. Mai 2018 Beschwerde (Urk. 1) erheben und beantragen, der Einspracheentscheid sei aufzuheben und es seien ihm weiterhin die gesetzlichen Leistungen insbesondere für Heilbehandlungen auszurichten. Zur Beurteilung der Unfallkausalität der degenerativen Veränderungen der Halswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säule sei ein radiologisches Gerichtsgutachten einzuholen. Mit Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort vom 21. August 2018 (Urk. 8) schloss die Beschwerdegegnerin auf Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 24. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2018 mitgeteilt wurde (Urk. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p><span id="FUNKTION1"></span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="UV184"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am 2. November 2014 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="UV153"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="UV155"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee). Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">internen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) erwog die Beschwerdegegnerin, am Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tag sei beim Beschwerdeführer eine Kontusion des Os zygomaticum links diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nostiziert worden. Im weiteren Verlauf habe der Beschwerdeführer immer noch Kopfschmerzen und zunehmende Übelkeit verspürt, worauf anlässlich der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung vom 4. November 2014 ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma diagnostiziert worden sei. Die Hausärztin des Beschwerdeführers habe ihn Ende November 2014 an die Klinik für Neurologie überwiesen. Sie habe empfohlen, die berufliche Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastung zu reduzieren. Anlässlich der neuropsychologischen Untersuchung vom 13. Januar 2015 sei eine reduzierte Arbeitsfähigkeit von 20 % festgestellt worden. In der neuropsychologischen Verlaufskontrolle vom 9. Juni 2015 sei die Arbeits- und Leistungsfähigkeit auf zirka 80 bis 90 % eingeschätzt worden. Da der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer weiterhin unter Kopf- und Nackenschmerzen gelitten habe, sei ihm Physiotherapie verordnet worden. Im März 2015 (richtig: 2016) sei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer durch den Konsiliararzt Dr. A.___ untersucht worden. Dieser habe noch vereinzelte rest-myofasziale Triggerpunktbildungen parazervikal und in der Schultergürtelregion gefunden. Der Beschwerdeführer sei daher weiterhin mit Physiotherapie behandelt worden. Der Physiotherapeut habe im Juli 2016 berichtet, durch die Behandlung der Triggerpunkte sei immer wieder eine Lin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung der Kopf- und Nackenbeschwerden erreicht worden. Die Beschwerden seien aber durch die Belastung bei der Arbeit als Polizist immer wieder aktiviert worden. Im Juli 2017 habe eine Infiltration im Segment C5/6 stattgefunden, welches anscheinend auch degenerative Veränderungen zeige und möglicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise die Beschwerden teilweise verursache. Dr. A.___ habe in seinem Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten vom 20. Oktober 2017 festgehalten, dass beim Beschwerdeführer Hals</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirbelsäulen-Beschwerden bestünden. Es seien Restbeschwerden im Bereich des degenerativ veränderten Segments C5/6 vorhanden, welche nicht unfallkausal seien. Dem Aktengutachten von Dr. A.___ komme voller Beweiswert zu. Der Beschwerdeführer habe bereits am 1. März 2015 seine Arbeitstätigkeit wieder vollständig aufgenommen. Die bestehenden Beschwerden seien auf unfallfremde Faktoren zurückzuführen und überwiegend wahrscheinlich nicht mehr unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kausal. Auf weitere neuropsychologische Abklärungen könne verzichtet werden und von weiteren Heilbehandlungen sei keine namhafte Besserung mehr zu erwarten. Die Leistungen seien daher zu Recht [Anm.: per 20. Oktober 2017] eingestellt worden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend (Urk. 1), er habe beim Unfall ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma und eine Bulbus-Kontusion links erlitten. Diese Diagnose werde ergänzt durch Schulter-Nacken-Beschwerden, Kopfschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisschwierigkeiten. Die neuropsychologische Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung habe zudem Einschränkungen aufgezeigt. Gemäss der ärztlichen Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung [von Dr. B.___] seien die Beschwerden mindestens auch unfallkausal und nicht nur degenerativ bedingt. Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin sei von einer weiteren Behandlung noch eine namhafte Besserung zu erwarten. Die Tätigkeit als Polizist sei sehr belastend und eine stationäre Rehabilitation würde es ihm erlauben, sich seiner Genesung zu widmen, weshalb durchaus eine Besserungsmöglichkeit bestehe. Seine Arbeitsfähigkeit sei nach wie vor wegen der neuropsychologischen Einschränkungen um 10 bis 20 % eingeschränkt, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rauf die Beschwerdegegnerin aber nicht eingegangen sei und was sie lediglich mit dem Hinweis auf eine antizipierte Beweiswürdigung nicht weiter abgeklärt habe. Die Beschwerdegegnerin sei daher ihrer Abklärungspflicht nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen. Aus dem CT der Halswirbelsäule vom 4. November 2014 gehe keine degenerative Veränderung an C5/6 hervor. An C6/7 und C7/TH1 gehe erstmals am 31. März 2016 eine degenerative Veränderung hervor, welche zuvor nicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standen habe und daher klar auf dem Unfallereignis basiere. Über die Frage der Ursache der degenerativen Veränderungen, mithin ob diese vorbestehend gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen oder durch den Unfall bewirkt worden seien, sei ein radiologisches Gutachten einzuholen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort vom 21. August 2018 (Urk. 8) brachte die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin dagegen vor, die Leistungseinstellung per 20. Oktober 2017 sei ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützt auf die Aktenlage nicht zu beanstanden. Im Gegenteil hätte sie die Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen bereits zu einem früheren Zeitpunkt einstellen können. Die ursprüngliche Verletzung im Gesicht sei am 1. März 2015 bereits wieder abgeheilt gewesen, bis zum 20. Oktober 2017 habe sie jedoch noch freiwillig Leistungen für nicht unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kausale Beschwerden erbracht. Aktuell leide der Beschwerdeführer unter rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betonten Kopf- und Nackenschmerzen, welche möglicherweise auf ein irritiertes Segment C5/6 zurückzuführen seien. Diese Beschwerden seien nicht überwiegend wahrscheinlich unfallkausal. Selbst wenn ein Kausalzusammenhang bestehen würde, so bestehe kein weiterer Leistungsanspruch. Seit dem 1. März 2015 gehe der Beschwerdeführer trotz seiner Beschwerden vollumfänglich seiner Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit nach. Obschon der Beschwerdeführer eine verminderte Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von 10 bis 20 % geltend mache, erweise er sich daher als voll arbeitsfähig. Von einer Fortsetzung der medizinischen Behandlung sei sodann keine namhafte Besserung mehr zu erwarten, weshalb der medizinische Endzustand erreicht sei. Es sei zudem fraglich, ob der Beschwerdeführer beim Unfallereignis ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma erlitten habe; ein adäquater Kausalzusammenhang zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen dem Unfallereignis und den geltend gemachten Beschwerden bestehe jeden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls nicht mehr. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer schilderte am 22. Dezember 2014 gegenüber der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin, er habe sich am Unfalldatum, dem 2. November 2014, zusammen mit seiner Freundin und weiteren Freunden in einem Klub aufgehalten. Ein ihm unbekannter Mann habe sich ihm auf der Tanzfläche genähert und seine Freundin und ihn tätlich angegriffen. Er sei von dieser Person in den Schwitzkasten ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen und mit Faustschlägen gegen die linke Kopfhälfte traktiert worden. Noch ehe er sich habe wehren können, seien die Sicherheitsleute des Klubs ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschritten (Urk. 9/G9). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Noch am Unfalltag wurde der Beschwerdeführer sowohl im Stadtspital Y.___ (Urkl. 9/M1-M2) als auch in der Z.___ (Urk. 9/M3) untersucht. Im Stadtspital Y.___ wurde eine Kontusion des Os zygomaticum links diagnostiziert. Die behandelnde Ärztin hielt fest, der Beschwerdeführer habe eine Schwellung im Bereich des Os zygomaticum, die Okulomotorik sei intakt und es bestünden keine Doppelbilder, die Hirnnerven seien intakt, die Pupillen isokor und er reagiere prompt. Die Halswirbelsäule sei frei beweglich, aufgrund von vorbestehenden Verspannungen paravertebral links bestehe eine leichte Druckdolenz. Amnesie, Bewusstlosigkeit und Erbrechen hätten nicht vorgelegen (Urk. 9/M2). In der Z.___ wurde ebenfalls eine Kontusion des Os zygomaticum fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt. Die behandelnde Ärztin hielt fest, der Beschwerdeführer habe auch über Übelkeit und Schwindel berichtet, seine Schmerzen seien eher schlechter ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">worden. Im Bereich des Os zygomaticum bestehe eine deutliche Druckdolenz; neurologisch bestehe ansonsten ein blander Befund (Urk. 9/M3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 4. November 2014 begab sich der Beschwerdeführer in Behandlung ins Universitätsspital C.___ (C.___), Klinik für Unfallchirurgie (Urk. 9/M4). Dort wurde ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma mit Bulbus-Kontusion links diagnostiziert. Die behandelnde Ärztin berichtete, der Beschwerdeführer verzeichne nach dem tätlichen Angriff persistierende Kopfschmerzen und zunehmende Übelkeit ohne Erbrechen. Es bestehe eine Druckdolenz temporal links, am linken Jochbogen, retroaurikulär links und am linken Kiefergelenk. Der Beschwerdeführer sei bereits bei einem Augenarzt vorstellig geworden, welcher eine Bulbus-Kontusion links diagnostiziert habe. Im Schädel-CT vom 4. November 2014 (vgl. Urk. 9/M6) seien keine Hinweise auf eine intrakranielle Blutung oder eine Fraktur zu erkennen. Das CT der Halswirbelsäule vom selben Datum (vgl. Urk. M7) zeige keine Fraktur oder Dislokation. Sie empfahl dem Beschwerdeführer eine fünftägige Schonung in körperlicher und geistiger Hinsicht und attestierte ihm eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bis zum 7. November 2014. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 26. November 2014 (Urk. 9/M8) überwies Dr. med. D.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, den Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer in die Klinik für Neurologie des C.___. Dabei gab sie an, der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer habe am 2. November 2014 ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma erlitten und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klage unter anderem über Schulternackenbeschwerden, Kopfweh, Konzentra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tions-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Gedächtnisschwierigkeiten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 13. Januar 2015 erfolgte daher eine neuropsychologische Untersuchung im C.___ (Urk. 9/M10). Die behandelnden Ärzte führten in ihrem Bericht aus, im Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dergrund der neuropsychologischen Befunde stünden bei den exekutiven Funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen eine mittelschwer reduzierte Interferenzfestigkeit sowie eine leichtgradig reduzierte verbal-phonematische Ideenproduktion. Ansonsten ergebe die Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung durchwegs unauffällige testdiagnostische Befunde. Klinisch falle eine erhöhte mentale Ermüdbarkeit auf. Die objektivierten neuropsychologischen Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fälligkeiten sprächen für Minderleistungen, welche sich auf die Erwerbsfähigkeit auswirkten; der Beschwerdeführer benötige wiederholt längere Erholungspausen. Die Arbeitsfähigkeit als Streifenpolizist sei derzeit um 20 % reduziert, wobei von einer weiteren Spontanremission der posttraumatischen kognitiven Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen auszugehen sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine neuropsychologische Verlaufskontrolle erfolgte am 9. Juni 2015 (Urk. 9/M13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). In dieser habe sich vordergründig eine erhöhte mentale Ermüdbarkeit bezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungsweise eine klinisch relevante Fatigue-Symptomatik gezeigt. Im Vergleich zur Voruntersuchung vom Januar 2015 zeige sich tendenziell eine Verbesserung des kognitiven Leistungsvermögens. So seien die vormals noch konstatierte erhöhte Interferenzanfälligkeit sowie die leichte Minderleistung in der verbal-phone</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matischen Ideenproduktion in der aktuellen Untersuchung nicht mehr konstatier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar. Die anamnestisch beschriebenen Kopf- und Nackenschmerzen wie auch die erhöhte mentale Ermüdbarkeit würden zu einem erhöhten Pausenbedarf führen. Die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers betrage daher lediglich zirka 80 bis 90 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ berichtete am 17. Juni 2015 (Urk. 9/M12) zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefasst, sie erlebe den Beschwerdeführer seit dem Unfallereignis als gedanklich und sprachlich eingeschränkt. Nach dem Unfall sei dieser zunächst vollständig arbeitsunfähig gewesen, seit dem 26. November 2014 sei ein teilzeitlicher und erst seit dem 1. März 2015 wieder ein vollzeitlicher Arbeitseinsatz möglich ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wesen. Vor dem Unfall habe der Beschwerdeführer nie Kopfschmerzen erwähnt und seine Halswirbelsäule sei frei beweglich gewesen. Seit dem Unfall leide er an Kopf- und Nackenschmerzen und seine Kopfbeweglichkeit sei eingeschränkt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Folge beauftragte die Beschwerdegegnerin Dr. med. A.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt für Innere Medizin und Rheumatologie, mit einer konsiliarischen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung des Beschwerdeführers und entsprechender Berichterstattung (Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung vom 14. März 2016, Konsiliarbericht vom 17. März 2016, Urk. 9/M17). In der Untersuchung habe der Beschwerdeführer noch über ziehende Missempfin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungen eher rechtsbetont, parazervikal beidseits, geklagt. Er habe sich deswegen in physiotherapeutischer und chiropraktischer Behandlung befunden und nehme die Medikamente Siralud und Dafalgan ein, welche jedoch für die erwähnte Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lematik kaum wirksam seien. Ein CT des Schädels und der Halswirbelsäule vom 4. November 2014 seien ohne Hinweise für eine traumatisch bedingte Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung geblieben. Der Beschwerdeführer habe durch äussere Gewalteinwirkung am 2. November 2014 eine HWS-Distorsion ohne commotio cerebri erlitten, was wichtig sei, da die Prognose entsprechend besser sei. Zum jetzigen Zeitpunkt finde er, Dr. A.___, noch vereinzelte rest-myofasziale Triggerpunktbildungen parazer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vikal und eine Schultergürtelregion mit referred pain-Mustern. Da diese Proble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik vor dem Unfallereignis noch nicht bestanden habe, sei die unfallbedingte Therapie noch nicht ausgeschöpft. Die Unfallkausalität sei noch als überwiegend wahrscheinlich ausgewiesen. Zudem sei ein MRI der Halswirbelsäule indiziert, um eine Ligament- oder Bandscheibenläsion sicher auszuschliessen. Die Frage nach einem Integritätsschaden stelle sich nicht, da keine somatische Schädigung der körperlichen Integrität bestehe und psychisch eine Integritätsentschädigung nicht begründbar sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im MRI der Halswirbelsäule vom 31. März 2016 (Urk. 9/M18) stellte der beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lende Radiologe degenerative Veränderungen vor allem im Bewegungssegment C5/6 mit Einengung des Neuroforamens auf der rechten Seite und fraglicher Tan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gierung der abgehenden Nervenwurzek C6 rechts fest. Auch in den Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">segmenten C2/3, C3/4, C4/5, C6/7 und C7/TH1 würden sich minimale dege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive Veränderungen zeigen. Anzeichen für Frakturen oder ligamentäre Läsio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen fänden sich nicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 24. August 2016 (Urk. 9/M20) kam Dr. D.___ zum Schluss, dass die ambulante Therapie ausgeschöpft und deren Ergebnis unzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichend sei. Sie ersuchte um Kostengutsprache für eine stationäre Therapie.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gesuch um Kostengutsprache für eine stationäre Therapie lehnte die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin am 9. November 2016 (Urk. 9/M22) unter Hinweis auf die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung von Dr. A.___ vom 27. Oktober 2016 (Urk. 9/M21) ab. Dieser hielt eine stationäre Rehabilitation für medizinisch nicht indiziert, da Hinweise auf eine vegetative Dysfunktion bestünden und es an einer commotio cerebri gefehlt habe, was gegen ein Schädelhirntrauma spreche. Es sei medizinisch nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar, weshalb eine stationäre Therapie erfolgversprechender sein sollte als die bisherige ambulante Therapie. Die Qualität der (ambulanten) Physiotherapie sei gut und eine stationäre Therapie mit wechselnden, teils unerfahrenen Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lern sei nicht erfolgversprechender. Eine Indikation für ein neuropsychologisches Training fehle; eine psychologische Beratung sei eher sinnvoll. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Verlaufsbericht vom 18. April 2017 (Urk. 9/M24) führte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, beim Beschwerdeführer bestünden noch immer klotzartige Verspannungen im mittleren Nackenbereich, woraus sich alle 10-14 Tage Kopfschmerzen ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wickeln würden. Die Beweglichkeit habe im Verlauf der Behandlung seit Mai 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 klar gebessert werden können, aber die Schmerzen seien immer noch störend und leistungseinschränkend. Die Reizung des Gelenks C5/6 rechts sei eine mögliche Erklärung für die noch weiterhin bestehenden Schmerzen. Sie wolle den Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer daher in die E.___ Klinik überweisen, wo bei entsprechender Indikation eine Infiltration vorgenommen werden könnte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, Facharzt für Rheumatologie, E.___ Klinik, führte beim Beschwerdeführer am 5. Juli 2017 eine zervikale Facettengelenksinfiltration durch (Urk. 9/M26). Er diagnostizierte (nebst einem lumbovertebralen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom bei Discopathie L4/5) ein chronisches zervikospondylogenes und enze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phales Schmerzsyndrom beidseits, wobei eine Funktionsstörung C5/6 bei dege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerativen Veränderungen C5/6 und leichter Discopathie bei Spondylodese rechts vorliege und es sich um eine Erstsymptomatik im Verlauf nach einem im November 2014 erlittenen Trauma handle. Dr. B.___ führte aus, aufgrund der durchgeführten klinischen Untersuchung sei es möglich, dass ein Teil der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden durch das irritierte Segment C5/6, welches anscheinend auch dege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rative Veränderungen zeige, bedingt sei. Nicht auszuschliessen, jedoch meis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens bei dieser Art von Trauma, sei eine Irritation vor allem der Gelenke C2/3 mit eben solchen zervikoencephalen Beschwerden. Da die Irritation im Segment C5/6 je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">doch ausgeprägter sei, sei vorerst nur dieses infiltriert worden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 20. Oktober 2017 erstattete Dr. A.___ ein Aktengutachten zuhanden der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin (Urk. 9/M27). Er führte aus, er habe bei der Untersuchung des Beschwerdeführers vom März 2016 (E. 3.5) rest-myofasziale Triggerpunktbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungen parazervikal und in der Schultergürtelregion gefunden. Die inzwischen veranlasste MRI-Untersuchung der HWS habe beginnende degenerative Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen mit fraglicher Tangierung der abgehenden Nervenwurzel C6 rechts gezeigt. Dies sei ein unfallfremder degenerativer Faktor; im MRI würden Hinweise auf eine ligamentäre Läsion fehlen. Dr. B.___ habe eine Funktionsstörung C5/6 bei degenerativen Veränderungen diagnostiziert und das Gelenk infiltriert. Zusammenfassend habe der Beschwerdeführer am 2. November 2014 eine nicht richtunggebende Kopfkontusion und HWS-Distorsion ohne commotio cerebri und ohne radiologischen Nachweis ossärer oder ligamentärer Verletzungen erlitten. Es würden rechtsseitige und suboccipitale Halswirbelsäulenbeschwerden persi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren, wobei die körperlich belastende Polizeitätigkeit, die degenerativen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderungen mit neuroforaminaler Stenose C5/6 rechts und möglicher Tangierung der Nervenwurzel C6 rechts und die zusätzliche vegetative Stressbelastung als unfallfremde Faktoren zu werten seien. Aufgrund der unfallfremden Faktoren sei eine Persistenz der Restbeschwerden nachvollziehbar. Ohne commotio cerebri und ohne Hinweise für strukturelle traumatische Läsionen sei nun, bald drei Jahre nach dem Unfall, eine Unfallkausalität höchstens noch möglich respek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teile er den Endzustand als erreicht. Die von Dr. B.___ erwähnte Erstsympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik im Verlauf nach Trauma im November 2014 sei möglich, dies führe nicht zu einer zeitlich unbegrenzt anzunehmenden überwiegend wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kausalität; richtunggebende Veränderungen würden fehlen. Nach bald drei Jahren intensiver Behandlung unter gutem Mitwirken des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten sei der Endzustand erreicht; von weiteren Massnahmen sei keine nam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hafte Besserung mehr zu erwarten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Leistungseinstellung auf die Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung von Dr. A.___ vom 20. Oktober 2017 (E. 3.9). Ein medizinischer Aktenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt ist als Entscheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundlage zulässig, wenn die Akten ein vollstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diges Bild über Anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nese, Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lauf und gegenwärtigen Status ergeben. Der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">befund muss lücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">los vorliegen, damit der Experte imstande ist, sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der vorhandenen Unterlagen ein vollständiges Bild zu verschaffen (Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts 8C_833/2009 vom 26. Januar 2010 E. 5.1 mit Hinweisen), was vorliegend der Fall ist. Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kann sodann Beweiswert beigemessen werden, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässigkeit bestehen (vgl. E. 1.3). Der Bericht von Dr. A.___ er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füllt die genannten Anforderungen an eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beweiskräftige medizinische Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundlage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span id="UV162"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enden Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 2 UVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). In diesem Zeitpunkt ist der Unfallversicherer auch befugt, die Adäquanzfrage zu prüfen (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_377/2013 vom 2. Oktober 2013 E. 7.2 mit Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">134 V 109, vgl. auch Urteil 8C</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">_</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">454/2014 vom 2. September 2014 E. 6.3).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwendung des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">griffes «namhaft» in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hoffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwartender gering</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist seit dem 1. März 2015 unbestrittenermassen wieder voll arbeitstätig als Stadtpolizist (vgl. E. 3.4). Seit dem Unfallereignis befand er sich wiederholt und intensiv in therapeutischer Behandlung (Physiotherapie, Druck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massage, progressive Muskelrelaxation, vgl. Urk. 9/M24), wobei zunächst eine Besserung festgestellt werden konnte (E. 3.7). Aktuell persistieren jedoch die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden und eine wesentliche und nachhaltige Besserung konnte nicht mehr erreicht werden. Die von Dr. D.___ vorgeschlagene stationäre Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pie ist ausserdem nach Ansicht von Dr. A.___ nicht indiziert und nicht erfolg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend respektive nicht erfolgversprechender als die bereits durchgeführte ambulante Therapie (E. 3.6). Angesichts der bereits bestehenden 100%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit des Beschwerdeführers und da trotz intensiver (therapeutischer) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Behandlungsmassnahmen keine na</span><span id="CURSOR"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mhafte Verbesserung mehr erzielt werden konnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ist von einem medizinischen Endzustand auszugehen. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin war daher im Oktober 2017 zum Fallabschluss berechtigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ kam am 20. Oktober 2017 gestützt auf die klinische Untersuchung und die Bildgebungen zum Schluss, die aktuell beklagten Beschwerden seien nicht mehr überwiegend wahrscheinlich Folge des am 2. November 2014 erlittenen Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falles. Insbesondere wies er darauf hin, dass das Unfallereignis nicht zu einer commotio cerebri geführt habe und das CT des Schädels und der Halswirbelsäule vom 4. November 2014 (vgl. Urk. 9/M6 und 9/M7) ohne Hinweise auf traumatisch bedingte Verletzungen geblieben sei (E. 3.5). Die Persistenz der aktuellen rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seitigen und suboccipitalen Halswirbelsäulenbeschwerden führte er auf unfallfremde Faktoren wie etwa die körperliche Arbeitsbelastung, die degene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rativen Veränderungen am Abschnitt C5/6 und die vegetative Stresssymptomatik zurück. Es ist daher nachvollziehbar und nicht zu beanstanden, dass Dr. A.___ eine überwiegend wahrscheinliche Unfallkausalität verneinte. Insbesondere da keine strukturellen Läsionen, dafür jedoch degenerative Veränderungen – welche die Persistenz der Beschwerden zu begründen vermögen – festgestellt werden konnten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die im MRI vom 31. März 2016 festgestellten Veränderungen an C5/6 sowie C2/3, C3/4, C4/5, C6/7 und C7/TH1 wurden als degenerativ bezeichnet; Anzeichen für Frakturen oder ligamentäre Läsionen fanden sich nicht (E. 3.5). Es ist daher nicht zu beanstanden, dass Dr. A.___ die Veränderungen an der Halswirbelsäule als unfallfremden degenerativen Faktor bezeichnete und deren Folgen als nicht unfallkausale Schäden einstufte (vgl. E. 3.9). Diese Vermutung vermag der Bericht von Dr. B.___ (E. 3.8) nicht umzustossen, wies doch auch dieser darauf hin, dass im Irritierten Segment C5/6 (anscheinend) degenerative Veränderungen vorlägen. Zudem hielt er eine Infiltration der weiteren Gelenke (vor allem C2/3, welche seiner Ansicht nach bei der erlittenen Art von Trauma häufig irritiert seien) aufgrund einer wenig ausgeprägten Irritation für nicht notwendig. Eine Irritation dieser Gelenke war im kurz nach dem Unfall erstellten CT (Urk. 9/M7) zudem nicht vermerkt. Weitere Abklärungen hierzu erübrigen sich daher. Die – notabene degenerativen – Veränderungen der Halswirbelsäule sind damit nicht überwiegend wahrscheinlich Folge des Unfallereignisses vom 2. November 2014; ein bloss möglicher Zusammenhang zwischen den Beschwerden und dem Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ereignis genügt nicht für eine Leistungsbegründung (vgl. E. 1.2). Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass die Argumentation des Beschwerdeführers, die degene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rativen Veränderungen hätten vor dem Unfallgeschehen noch nicht bestanden, weshalb sie unfallkausal seien, nicht zu überzeugen vermag. </span><span id="UV159"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Argumentation nach der Formel «post hoc ergo propter hoc», nach deren Bedeutung eine gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">heitliche Schädigung schon dann als durch den Unfall verursacht gilt, weil sie nach diesem aufgetreten ist, ist beweisrechtlich nicht zulässig und vermag zum Nachweis der Unfallkausalität nicht zu genügen (BGE 119 V 335 E. 2b/bb, Urteil des Bundesgerichts 8C_332/2013 vom 25. Juli 2013 E. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer unbestrittenermassen seit dem 1. März 2015 wieder zu 100 % arbeitstätig war. Bis zur Leistungseinstellung vom 20. Oktober 2017 war er demnach bereits seit mehr als zweieinhalb Jahren wieder voll arbeits- und erwerbstätig, was einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit – wegen neuropsychologischer oder anderer Einschränkungen, wie es der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer vortragen lässt – klar entgegensteht. Aufgrund dieser Tatsache ist vielmehr von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers seit dem 1. März 2015 auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist ein Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 2. November 2014 und den über den 20. Oktober 2017 hinaus beklagten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden des Beschwerdeführers nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, was zur Abweisung der Beschwerde führt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Dr. Cristina Schiavi</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Unfallversicherung Stadt Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelMeier</p><p></p></div> </div></body></html>