<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2018.00128</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiber Brugger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 27. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Wyss</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Stampfenbachstrasse 161, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1975, ist Vater dreier Kinder (geboren 2002, 2003 und 2004, Urk. 10/1 Ziff. 3.1). Der Versicherte war seit Januar 2001 als Mitarbeiter Logistik bei der Y.___ angestellt (Urk. 10/10 Ziff. 2.1 und 2.7). Am 2. Juni 2009 meldete er sich wegen psychischer Probleme bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 10/1 Ziff. 6.2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte unter anderem ein psychiatrisches Gutachten (Urk. 10/42) ein. Die Y.___ kündigte das Arbeitsverhältnis mit dem Versicherten per Juli 2010 (Urk. 10/42 S. 11 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 7. Dezember 2011 (Urk. 10/67-68, Urk. 10/57) sprach die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle dem Versicherten ab dem 1. Dezember 2009 eine halbe und ab dem 1. Juni 2010 eine ganze Rente mit entsprechenden Kinderrenten zu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Oktober 2013 wurde eine Rentenrevision eingeleitet (Urk. 10/76 S. 3). Am 18. August 2014 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass unverändert ein Anspruch auf eine ganze Rente bestehe (Urk. 10/96). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im September 2015 wurde erneut eine Revision eingeleitet (Urk. 10/97 S. 4). Mit Verfügung vom 15. März 2016 (Urk. 10/113) ordnete die IV-Stelle ein polydis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinäres Gutachten beim Z.___ an. Der Versicherte erklärte sich am 29. April 2016 mit der Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung einverstanden (Urk. 10/114). Am 8. August 2016 erstatteten die Gutachter des Z.___ das polydisziplinäres Gutachten (Urk. 10/118). Der psychiatrische Gutachter nahm am 17. Oktober 2016 zu Fragen der IV-Stelle Stellung (Urk. 10/121/3-5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 14. Juli 2017 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass erneut eine psychiatrische Begutachtung notwendig sei (Urk. 10/130). Am 14. September 2017 informierte sie den Versicherten, dass die Begutachtung durch Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, durchgeführt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den solle (Urk. 10/137). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Zwischenverfügung vom 21. Dezember 2017 (Urk. 10/148 = Urk. 2) hielt die IV-Stelle an der Begutachtung durch Dr. A.___ fest. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 31. Januar 2018 Beschwerde gegen die Verfügung vom 21. Dezember 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei auf eine erneute Begutachtung zu verzichten (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 27. Februar 2018 (Urk. 8) die Abweisung der Beschwerde. Mit Gerichtsverfügung vom 1. März 2018 wurde dem Beschwerdeführer eine Kopie der Beschwerdeantwort zugestellt. Die Anord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung eines weiteren Schriftenwechsels (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. II.1 oben) wurde vom Gericht als nicht erforderlich erachtet (Urk. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 43 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsrechts (ATSG) prüft der Versicherungsträger die Begehren, nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Auskünfte ein. Soweit ärztliche oder fachliche Untersuchungen für die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung notwendig und zumutbar sind, hat sich die versicherte Person diesen zu unterziehen (Art. 43 Abs. 2 ATSG). Die Verfahrensleitung liegt dabei beim Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsträger, dessen Ermessensspielraum in Bezug auf Notwendig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, Umfang und Zweckmässigkeit von medizinischen Erhebungen gross ist (in BGE 139 V 585 nicht veröffentlichte E. 3.1 und Urteil des Bundesgerichts 8C_481/2013 vom 7. November 2013 E. 3.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was zu beweisen ist, ergibt sich aus der Sach- und Rechtslage. Gestützt auf den Untersuchungsgrundsatz ist der Sachverhalt soweit zu ermitteln, dass über den Leistungsanspruch zumindest mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit entschieden werden kann. Dies umfasst die Verpflichtung und das Recht, die Untersuchungen anzuordnen, welche zur Klärung des Sachverhalts erforderlich sind, nicht jedoch das Recht, eine „second opinion” zu einem bereits in einem Gutachten festgestellten Sachverhalt einzuholen, wenn dem Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">träger dieser nicht gefällt. Entscheidend dafür, ob weitere Abklärungen angeordnet werden können und müssen, ist, ob die bereits vorliegenden Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten die praxisgemässen inhaltlichen und beweismässigen Anforderungen an eine zu erstattende ärztliche Expertise erfüllen (Urteil des Bundesgerichts U 571/06 vom 29. Mai 2007 E. 4.2 f.; vgl. auch BGE 138 V 271 E. 1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Muss der Versicherungsträger zur Abklärung des Sachverhaltes ein Gutachten einer oder eines unabhängigen Sachverständigen einholen, so gibt er der Partei deren oder dessen Namen bekannt. Diese kann den Gutachter aus triftigen Grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den ablehnen und kann Gegenvorschläge machen (Art. 44 ATSG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wird eine Begutachtung verfügungsweise angeordnet, so kann die versicherte Person materielle Einwendungen gegen eine Begutachtung an sich (etwa mit dem Einwand, es handle sich um eine unnötige „second opinion”) gegen Art oder Umfang der Begutachtung (beispielsweise betreffend die Auswahl der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Disziplinen) oder gegen bezeichnete Sachverständige (etwa betreffend deren Fachkompetenz erheben (BGE 138 V 271 E. 1.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anfechtungsgegenstand ist die Verfügung vom 21. Dezember 2017, mit welcher die Beschwerdegegnerin eine psychiatrische Begutachtung des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ührers angeordnet hat (Urk. 2). Es handelt sich dabei um eine Zwischenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung im Sinne von Art. 55 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 5 Abs. 2 und Art. 46 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (VwVG). Diese ist gestützt auf Art. 46 lit. a VwVG selbständig anfechtbar, wenn sie einen nicht wiedergutzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">machenden Nachteil bewirken kann (vgl. BGE 132 V 93 E. 6.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In BGE 137 V 210 E. 3.4.2.7 wurde in Änderung der früheren Rechtsprechung erkannt, die Eintretensvoraussetzung des nicht wiedergutzumachenden Nachteils sei bei der Anordnung von medizinischen Gutachten und der Bezeichnung der Gutachter für das erstinstanzliche Beschwerdeverfahren regelmässig gegeben, zumal die nicht sachgerechte Begutachtung in der Regel einen rechtlichen und nicht nur einen tatsächlichen Nachteil bewirken werde. Hinzu komme, dass die mit medizinischen Untersuchungen einhergehenden Belastungen zuweilen einen erheblichen Eingriff in die physische oder psychische Integrität bedeuten würden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Anfechtung der Zwischenverfügung vom 21. Dezember 2017 ist daher mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte im angefochtenen Entscheid fest, in den Berichten der Hausärztin und der behandelnden Psychiaterin fänden sich Hinweise auf eine Veränderung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers. Psychiatrisch werde eine neue Diagnose gestellt. Beide Ärztinnen sähen gegenüber 2015 mehr Ressourcen für eine berufliche Tätigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einem Bericht des Vereins Horizonte habe der Beschwerdeführer seine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit leicht steigern können, indem er einen Tag pro Woche extern bei der B.___ GmbH arbeite. Die Homepage der Firma biete keinen Anhaltspunkt, dass es sich dabei um eine Arbeit in einem geschützten Rahmen handle. Nach den vorliegenden Berichten bestünden zahlreiche ungeklärte Sachverhalte und Widersprüche, die eine abschliessende Beurteilung durch ein Gutachten erforder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (Urk. 2 S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte vor, trotz des Umstandes, dass sich der Sachverhalt nicht entscheidrelevant verändert habe, was sämtliche behandelnden Mediziner sowie die Fachleute der geschützten Werkstätte bestätigten, wolle die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin ein erneutes Gutachten einholen. Dies trotz des Umstandes, dass er im vorliegenden Revisionsverfahren bereits ein polydisziplinäres Gutachten habe über sich ergehen lassen müssen (Urk. 1 S. 4 Ziff. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Einholung eines entbehrlichen Zweitgutachtens stelle eine unzulässige Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrensverzögerung dar. Das Bundesgericht habe weiter erkannt, dass die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte Person nicht verpflichtet sei, sich einer weiteren Begutachtung zu unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehen, wenn der Sachverhalt bereits hinreichend geklärt worden sei (Urk. 1 S. 4 Ziff. 12). Es sei ihm nicht zumutbar, sich immer und immer wieder Beweiserhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bungen der Beschwerdegegnerin unterwerfen zu müssen, bis es ihr endlich gelinge, verwertbare Beweisergebnisse zu erzeugen. Sodann befinde er sich seit der IV-Anmeldung im Jahr 2009 beinahe ununterbrochen in Abklärungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren (Urk. 1 S. 6 Ziff. 18-19). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob sich der Beschwerdeführer erneut einer psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Begutachtung zu unterziehen hat ober ob mit dem vorliegenden polydis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinären Gutachten vom 8. August 2016 und den übrigen medizinischen Akten die praxisgemässen inhaltlichen und beweismässigen Anforderungen an eine für den massgeblichen Sachverhalt ausreichende medizinische Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage erfüllt sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachfolgend ist auf die medizinische Aktenlage einzugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattete am 14. Juni 2011 im Auftrag der Beschwerdegegnerin ein psychiatrisches Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten (Urk. 10/42). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ nannte als psychiatrische Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit eine Panikstörung (ICD-10 F41.0, S. 45 Ziff. 4.1). Der Gutachter führte aus, der Beschwerdeführer habe erstmals im Juli 2007 eine Panikattacke erlitten, nachdem er jahrelang als Hauswart sehr viel gearbeitet habe, sich um seine Familie mit drei kleinen Kindern gekümmert und einen Schrebergarten bewirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftet habe. Seit Oktober 2010 sei er trotz einer langfristigen ambulanten, psycho-pharmakologischen Psychotherapie, zweier stationärer psychiatrischer Hospitalisationen und einer Therapie in einer psychiatrischen Tagesklinik nicht mehr in der Lage gewesen, über einen längeren Zeitraum zu 100 % als Hauswart zu arbeiten (S. 46 Ziff. 5 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der Panikstörung bestehe seit dem 31. März 2010 in der freien Wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (S. 46 unten). Der Gutachter empfehle eine ambulante, engmaschige Expositionstherapie, wobei die Bezugspersonen des Beschwerdeführers in die Therapie miteinzubeziehen seien. Parallel dazu empfehle er die Aufnahme einer Arbeitstätigkeit halbtags in einem geschützten Rahmen. Dabei könne mit der Panikstörung und der Angst des Beschwerdeführers umgegangen werden, nie mehr gesund und leistungsfähig zu werden. Bei einem solchen Vorgehen könne innerhalb eines Jahres an einer Arbeitsstelle im bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rigen Tätigkeitsbereich in der freien Wirtschaft wieder eine volle Arbeitsfähigkeit erreicht werden (S. 47). Seit dem 20. Oktober 2008 habe in Bezug auf die bisherige und eine angepasste Tätigkeit eine zwischen 100 % und 50 % wechselnde Arbeitsunfähigkeit bestanden. Seit dem 31. März 2010 bestehe bis anhin eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (S. 48 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. phil. D.___, Fachpsychologe für Psychotherapie FSP, und Dr. med. E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, nannten in einem nicht datierten am 20. Januar 2014 bei der Beschwerdegegnerin einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangenen Bericht (Urk. 10/82) als psychiatrische Diagnosen eine Somatisierungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung und eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode mit somatischem Syndrom (S. 1 Ziff. 1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ und Dr. E.___ führten zur Anamnese aus, der Patient habe sich 2008 zum ersten Mal stationär behandeln lassen, aufgrund einer depressiven Symptomatik mit körperlichen Beschwerden (thorakales Druckgefühl, Kribbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">parästhesien und Druckgefühl im Kopf). Die somatische Abklärung habe unauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällige Befunde erbracht. Nach einer Stimmungsaufbesserung bei Persistenz der Schmerzgefühle sei 2009 eine erneute stationäre Behandlung erfolgt aufgrund einer erneuten mittelgradigen depressiven Störung, einer Angst-Symptomatik und einer Somatisierungsstörung. Im Anschluss daran sei eine ambulante Behandlung erfolgt. Seit 2007 bestünden konstante Symptome wie Schwindel, Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Ängste und eine depressive Verstimmung. Zudem bestünden verschieden körperliche Symptome wie Muskelverhärtungen und Krämpfe im Nacken und den Armen, ein Druck im Kopf, dyspeptische Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, eine Kraftlosigkeit linksbetont und grosse Sorgen um die körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Gesundheit. Im Jahr 2010 sei erneut eine stationäre Behandlung im Sana</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">torium F.___ erfolgt (S. 2 Ziff. 1.4 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum gegenwärtigen Zeitpunkt werde auf absehbare Zeit nicht von der Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langung einer Arbeitsfähigkeit im ersten Arbeitsmarkt ausgegangen. Ein mögli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ches Arbeitspensum in einer behinderungsangepassten, geschützten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit dürfte sich bei einer Reduktion der depressiven Symptome auf maximal 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">50 % beschränken, verteilt auf vier bis fünf Tage pro Woche (S. 2 Ziff. 1.4 unten). Dr. D.___ und Dr. E.___ attestierten für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit seit dem 6. Januar 2013 bis auf Weiteres eine Arbeitsunfähigkeit von 80 % (S. 3 Ziff. 1.6). Die Einschränkungen wirkten sich in Form einer deutlich verminderten Leistungsfähigkeit bei der Arbeit sowie einer erhöhten Stress-Vulnerabilität aus. Zudem sei davon auszugehen, dass sich der Patient eher schlecht gegenüber Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzten und Mitarbeitern durchsetzen könne und er seine Bedürfnisse und Grenzen nicht äussern könne. Der Patient verbringe aktuell drei Tage à jeweils 2.5 Stunden an einer geschützten Arbeitsstätte im Atelier am See in O.___ (S. 3 Ziff. 1.7 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. G.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und für Neurologie, Regionalärztlicher Dienst der Beschwerdegegnerin (RAD), führte in einer Stellungnahme vom 31. Juli 2014 (Urk. 10/94 S. 4 f.) aus, bereits die Hausärztin des Beschwerdeführers habe auf relevante körperliche Faktoren hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesen (Spondylose der Halswirbelsäule, HWS, Hand-, Fussschmerzen). Sie habe sich an einen Zusammenbruch des Beschwerdeführers mit somatoformen Beschwerden im Jahr 2007 erinnert. Seit 2007 bestünden mehr oder minder kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stante Symptome (Schwindel, Kraftlosigkeit linksbetont, Muskelver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">härtungen, Krämpfe im Nacken). Diese stellten einen psychosomatischen Sachverhalt dar, der einer konsensuellen Beurteilung von somatischer und psychiatrischer Seite bedürfe. Eine alleinige psychiatrische Begutachtung greife hier zu kurz. An einer polydisziplinären Begutachtung werde daher festgehalten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter des Z.___ erstatteten am 8. August 2016 (Urk. 10/118) ein poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disziplinäres Gutachten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von orthopädischer Seite wurde keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit gestellt (S. 6 Ziff. 6.1). Insofern wurde für die angestammte Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit attestiert (S. 7 Ziff. 8.1). Die internistische Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung ergab ebenfalls keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 40 Ziff. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die psychiatrische Begutachtung fand am 1. Juni 2016 durch Dr. med. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, statt (S. 9 Ziff. 1.1 Mitte). Der Gutachter führte aus, der Beschwerdeführer befinde sich seit Januar 2013 bei Dr. D.___ in regelmässiger psychologischer/psychotherapeutischer Behandlung mit einem Rhythmus von zwei Behandlungen pro Monat (S. 18 Ziff. 3.2.1 unten). Zum Untersuchungszeitpunkt hätten keine Hinweise für Ängste oder Panik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">attacken bestanden und die Beschwerden seien ohne wesentliche emotionale Beteiligung geschildert worden. Es sei ein leichter sozialer Rückzug angegeben worden. Hinzu kämen Insuffizienzgefühle und Versagensängste (S. 25 Ziff. 5.2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einer unauffälligen Kindheitsentwicklung hätten über Jahre keine psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Störungen mit Krankheitswert bestanden. Im Jahr 2005 sei es ohne erkenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Grund zu einem wiederholten thorakalen Druckgefühl, einem Schwindel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefühl und Schwarzwerden vor den Augen gekommen. Weiter seien Schlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen mit Durchschlafstörungen, einer Schlafverkürzung und Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spannungen im Bereich der Halswirbelsäule aufgetreten. Offensicht hätten rezidivierende Angststörungen bestanden. Ab 2008 habe der Beschwerdeführer eine rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierende Panikstörung mit episodisch auftretender Angst entwickelt, verbunden mit Hyperventilation, Kribbelparästhesien und tetanischen Krämpfen an den Extremitäten. Vegetativ sei es zu einem Anstieg des Blutdruckes und zu Herz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sensationen gekommen (S. 26 f. Ziff. 7.1). Seit etwa 2008 seien rezidivierende depressive Störungen hinzugekommen mit anfangs mittelgradigen Episoden. Seit etwa 2010 liessen sich leichte depressive Episoden erheben. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt seien keine akuten Angstsymptome zu erkennen gewesen und es bestünden nur Hinweise für eine leichte depressive Störung. Im Zusammenhang mit der Panikstörung und der rezidivierenden depressiven Störung mit gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wärtig leichten depressiven Episoden fänden sich sodann Hinweise für eine Somatisierungsstörung mit multiplen körperlichen Beschwerden. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den liessen sich organisch nicht ausreichend erklären und stünden im Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang mit der Panikstörung und der rezidivierenden depressiven Störung (S. 27 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem lägen Hinweise für eine ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung mit Insuffizienzgefühlen und den Gefühlen zu versagen vor. Weiter bestünden eine Anspannung und Besorgtheit mit Vermeidung sozialer und beruflicher Aktivitäten aus Furcht vor Enttäuschung und Versagen (S. 27 unten). Seit der Zusprache einer ganzen Rente im Juni 2010 bestehe weiterhin eine Panikstörung. Der Beschwerdeführer habe aber unter Therapie erlernt, mit leichten psychosozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alen Belastungen besser umzugehen. Bei schweren psychosozialen Belastungen komme es weiterhin zu Panikstörungen mit den beschriebenen Symptomen, die nach etwa drei bis vier Tagen abklingen würden (S. 28 Ziff. 7.2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Persönlichkeit liessen sich beim Exploranden trotz der relativ unauffälligen Kindheitsentwicklung Hinweise für eine ängstlich-vermeidende Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung erheben. Dabei handle es sich um tief verwurzelte, anhaltende Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">muster, die sich in starren Reaktionen auf unterschiedliche persönliche und soziale Lebenslagen zeigten. Beim Exploranden fänden sich andauernde Gefühle von Anspannung und Besorgtheit sowie Insuffizienzgefühle und vor allem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sagensängste. Dabei komme es zur Vermeidung vor allem von beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Akti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vitäten. Zudem liessen sich seit Jahren verminderte soziale Kontakte erheben (S. 29 unten). Eine psychische Komorbidität von erheblicher Schwere, Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prägung und Dauer sei nicht anzunehmen. Der Explorand erhalte weiter seit Jahren eine psychotherapeutische Behandlung, worunter offensichtlich eine Besserung der Panikstörung und der depressiven Störung eingetreten sei (S. 29 f.). Trotzdem würden weiterhin Panikstörungen auftreten und es lasse sich weiterhin eine rezidivierende leichte depressive Störung erheben (S. 30 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus psychiatrischer Sicht könne für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Hilfs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiter und für allgemeine Hauswartarbeiten eine Arbeitsfähigkeit von 40 % bei vollem Stundenpensum etwa seit Januar 2016 angenommen werden. Der Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raum davor könne retrospektiv nicht eindeutig eingeschätzt werden (S. 33 Ziff. 8.1 Mitte). Aufgrund der Panikstörung auf der Grundlage einer ängstlich-ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meidenden Persönlichkeitsstörung sei der Beschwerdeführer in der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übung der bisherigen Tätigkeit beeinträchtigt. Durch die Störungen seien die emotionale Belastbarkeit, die geistige Flexibilität, der Antrieb, die Interessen, die Motivation, die Anpassungs- und Kontaktfähigkeit und die Dauerbelastbarkeit beeinträchtigt (S. 33 Ziff. 8.1.1). In einer leidensangepassten Tätigkeit könne aus psychiatrischer Sicht seit Januar 2016 eine Arbeitsfähigkeit von 50 % bei vollem Stundenpensum angenommen werden (S. 34 Ziff. 8.2). Bei einer adaptierten Tätigkeit solle es sich um eine Arbeit ohne erhöhte emotionale Belastung, ohne erhöhten Zeitdruck, ohne erforderliche geistige Flexibilität, ohne vermehrte Kundenkontakte und ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung in einer entspannten und klar struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">turierten Atmosphäre handeln (S. 34 Ziff. 8.2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter nannten gesamthaft als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 45 Ziff. 12.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panikstörung (ICD-10 F41.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.6)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie (S. 45 Ziff. 12.2): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Pseudolumboischialgie links bei leichter Degeneration bei L4 bis S1 mit Diskushernie bei L4/5 ohne neurale Kompression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Präadipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">benigne Prostatahyperplasie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Reizdarm</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus polydisziplinärer Sicht bestehe in der angestammten Tätigkeit als Hilfs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter und Hausabwart seit Januar 2016 gesamthaft und bei voller Stunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">präsenz eine Arbeitsfähigkeit von 40 % beziehungsweise eine Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 60 % (S. 45 Ziff. 13.1). Für Tätigkeiten ohne erhöhte emotionale Belastung, ohne Stressbelastung, erforderliche geistige Flexibilität, ohne vermehrte Kunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">takte und ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung bestehe seit Januar 2016 gesamthaft und bei voller Stundenpräsenz eine Arbeitsfähigkeit von 50 % (S. 45 f. Ziff. 13.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. I.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, RAD, führte in einer Stellungnahme vom 30. September 2016 zum Gutachten des Z.___ aus, der psychiatrische Gutachter habe neu eine Persönlichkeitsstörung diagnostiziert. Dies erscheine wenig plausibel. Der Gutachter habe geschrieben, dass der Beschwerdeführer über Jahre an keiner psychischen Störung gelitten habe. Die Berufsanamnese passe sodann nicht für eine Relevanz der Arbeitsfähigkeit (Urk. 3 S. 6 f.). Der Vorgutachter und die anderen behandelnden Ärzte hätten die Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose einer Persönlichkeitsstörung nicht gestellt. Es solle beim psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gutachter nachgefragt werden. Er solle die Diagnose begründen (S. 7 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachter Dr. H.___ antwortete am 17. Oktober 2016 (Urk. 10/121/3-5) auf die Rückfrage der Beschwerdegegnerin. Er gab an, er habe im psychiatrischen Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutachten vom 2. Juni 2016 als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit eine Panikstörung, eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode, und eine ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung gestellt. Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit habe er eine Somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierungsstörung genannt (S. 2 oben). Wie im Gutachten beschrieben, liessen sich bei der Beurteilung der Persönlichkeit des Beschwerdeführers trotz der relativ unauffälligen Kindheitsentwicklung Hinweise für eine ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung erheben. Dabei handle es sich um tief verwurzelte, anhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tende Verhaltensmuster, die sich in starren Reaktionen auf unterschiedliche per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönliche und soziale Lebenslagen zeigten und in deutlichen Abweichungen in der Wahrnehmung, im Denken, Fühlen und in Beziehungen zu anderen. Beim Explo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">randen fänden sich andauernde Gefühle von Anspannung und Besorgtheit sowie Insuffizienzgefühle und vor allem Versagensängste. Damit komme es zur Mei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung, vor allem von beruflichen Aktivitäten aus Angst vor Enttäuschung und Versagen. Weiter liessen sich seit Jahren verminderte soziale Kontakte erheben (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Obwohl sich vor 2005 keine psychischen Störungen mit Krankheitswert hätten erheben lassen, sei anzunehmen, dass der Panikstörung eine ängstlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dende Persönlichkeitsstörung zugrunde liege, deren Symptome sich im Laufe des Lebens zunehmend manifestiert hätten, zumal im Rahmen der einmaligen psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischen Untersuchung keine spezifischen Ursachen der Panikstörung zu erheben seien. Damit sei am ehesten anzunehmen, dass sich die Symptome der Panikstörung auf der Grundlage einer ängstlich-vermeidenden Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung entwickelt hätten. Ausserdem sei festzustellen, dass im Rahmen einer einmaligen psychiatrischen Untersuchung aufgrund der Anamnese und des eige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen klinischen Eindruckes lediglich Hinweise für eine Persönlichkeitsstörung erhoben werden könnten. Im Rahmen einer einmaligen psychiatrischen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung könne eine Persönlichkeitsstörung weder bestätigt noch ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen werden. Dies sei nur durch eine längere Beobachtung im Längsverlauf möglich (S. 2 f.). Sollte sich im weiteren Therapieverlauf das Vorliegen einer ängstlich-vermeidenden Persönlichkeitsstörung nicht bestätigen, sei stattdessen aufgrund der Angstsymptomatik eine generalisierte Angststörung anzunehmen, die zu den gleichen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit führe (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt Dr. I.___ führte in einer weiteren Stellungnahme vom 11. November 2016 (Urk. 3 S. 7 f.) aus, Dr. H.___ habe angegeben, dass sich trotz einer relativ unauffälligen Kindheit Hinweise für eine ängstlich-vermeidende Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung ergeben hätten. Hinweise genügten nach Einschätzung des Referenten jedoch nicht. Gemäss Dr. H.___ sei anzunehmen, dass der Panikstörung eine ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung zugrunde liege. Diese Annahme sei nicht belegt. Der Umstand, dass der Gutachter keine spezifischen Ursachen für die Panikstörung erheben könne, lasse die Begründung für eine Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung als Spekulation erscheinen (S. 7 Mitte). Gemäss dem Gutachter könnten im Rahmen einer einmaligen psychiatrischen Untersuchung aufgrund der Anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nese und des eigenen klinischen Eindruckes lediglich Hinweise für eine Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsstörung erhoben werden. Im Rahmen einer einmaligen psychiatrischen Untersuchung könne eine Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung weder bestätigt noch ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen werden. Dies sei schlüssig. Die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung sei daher nicht nachvollziehbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sollte sich gemäss der Stellungnahme des Gutachters im weiteren Therapieverlauf das Vorliegen einer ängstlich-vermeidenden Persönlichkeitsstörung nicht bestä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, sei stattdessen aufgrund der Angstsymptomatik eine generalisierte Angst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung anzunehmen, die die gleichen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit habe. Der Gutachter relativiere hier prospektiv seine Diagnose und führe eine weitere Diagnose ein, begründe diese jedoch nicht. Auf das psychiatrische Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutachten könne daher nicht abgestellt werden (S. 7 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rechtsdienst der Beschwerdegegnerin führte in einer internen Stellungnahme vom 23. Juni 2017 aus, im psychiatrischen Kontext komme es rechtsprechungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss grundsätzlich nicht auf die Diagnose, sondern einzig darauf an, welche Auswirkungen eine Erkrankung auf die Arbeitsfähigkeit habe. Das psychiatrische Teilgutachten sei jedoch auch diesbezüglich nicht überzeugend und insbesondere die attestierte Arbeitsunfähigkeit sei nicht nachvollziehbar. Im Gutachten werde ausdrücklich festgehalten, dass im Vergleich mit dem Zeitpunkt der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache offensichtlich eine Besserung der Panikstörung und der depressiven Störung eingetreten sei. Weshalb der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit dennoch weiterhin zu 50 % arbeitsunfähig sein solle, werde jedoch nicht weiter begründet. Diesbezüglich sei festgehalten worden, dass zum Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungszeitpunkt keine Hinweise für eine Angstsymptomatik zu erkennen gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen seien. Er habe ruhig und entspannt gewirkt und habe seine Beschwerden relativ emotionslos geschildert. Lediglich bei schweren psychosozialen Belastun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen würden weiterhin Panikstörungen auftreten. Dabei sei jedoch zu beachten, dass psychosoziale Belastungsfaktoren bei der Feststellung einer anspruchsrele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vanten Beeinträchtigung der Gesundheit weitgehend ausser Acht zu lassen seien. Auch der Einfluss der Persönlichkeitsstörung auf die Arbeitsfähigkeit sei nicht ohne Weiteres nachvollziehbar (Urk. 10/127 S. 2 unten). Zur Klärung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes des Beschwerdeführers werde eine erneute psychiatrische Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung empfohlen (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. J.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, gab in einem nicht datierten am 19. Oktober 2017 eingegangenen Verlaufsbericht (Urk. 10/142) an, es bestehe ein wechselhafter Verlauf und es komme immer wieder zu Rückfällen. Weiter bestünden rezidivierende Schmerzen an der Wirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säule (Ziff. 1.3). In einer angepassten Tätigkeit bestehe eine Arbeitsfähigkeit von zirka 50 % beziehungsweise von vier Stunden pro Tag (Ziff. 2.1 und 4.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ und Dr. E.___ nannten in einem nicht datierten Verlaufsbericht (Urk. 10/145) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine gene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ralisierte Angststörung, eine Somatisierungsstörung und eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode ohne somatisches Syndrom (S. 1 Ziff. 1.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ und Dr. E.___ führten zu den erhobenen Befunden aus, der Beschwerdeführer sei im formalen Denken leichtgradig umständlich und mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradig eingeengt auf seine gesundheitlichen Beschwerden und auf Zukunfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Weiter bestünden ein Grübeln, diverse flottierende Ängste, eine mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dige Hypochondrie, ein leichtes Zwangsdenken und ein leichter Kontroll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwang. Zudem bestehe ein leichtes Depersonalisationserleben. Ansonsten bestünden keine Anhaltspunkte für wahnhafte Störungen. Im Affekt sei er jeweils leichtgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig ratlos, ängstlich, deprimiert und habe Insuffizienzgefühle. Weiter bestünden leichte Durchschlafstörungen, die unter Medikation gut kompensiert seien, sowie Herzklopfen, Schwindel und Nervosität (S. 1 Ziff. 1.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Verlaufsbeobachtung, der somatischen Begleitsymptome und der inhaltlich ständig wechselnden Sorgen und Ängste bezogen auf diverse Bereiche sei im Gegensatz zum Vorbericht von 2015 vom Vorliegen einer schweren und persistierenden Angstsymptomatik (generalisierte Angststörung) und nicht mehr von einer Panikstörung auszugehen (S. 1 Ziff. 1.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Patient arbeite derzeit im Atelier am See in K.___ mit einem Arbeitspensum von 2.5 Stunden pro Tag an fünf Tagen die Woche. Aufgrund der Symptomatik komme es zu zwei bis drei Fehltagen pro Monat. In einem geschützten Bereich bestehe eine Leistungsfähigkeit von 50 % (S. 2 Ziff. 2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verantwortliche des Ateliers am See antwortete am 29. November 2017 auf die Fragen der Beschwerdegegnerin (Urk. 10/146). Sie gab an, das Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis mit dem Beschwerdeführer habe am 1. Januar 2014 begonnen. Er sei in der Institution als Mitarbeiter in der Abteilung Café und Reinigung angestellt (Ziff. 3). Die Leistungsfähigkeit habe seit Beginn des Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hältnisses ein bisschen gesteigert werden können, indem der Beschwerdeführer einen Tag in der Woche extern arbeite (Ziff. 6). Auf einer Skala gab die Verantwortliche im Hinblick auf eine Tätigkeit in der freien Wirtschaft eine Leistungsfähigkeit von zirka 50 % an. Zur Begründung führte sie an, der Beschwerdeführer leide unter starken Schlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen und Ängsten, was sich stark auf seine Leistungsfähigkeit auswirke (Ziff. 7). Er sei für den ersten Arbeitsmarkt noch nicht stabil genug (Ziff. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. L.___, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tologie des Bewegungsapparates, RAD, führte in einer Stellungnahme vom 15. Dezember 2017 (Urk. 3 S. 8 f.) aus, Dr. J.___ habe am 19. Oktober 2017 die gleichen Diagnosen gestellt wie 2015. Allerdings habe sie im Vergleich mit dem Bericht vom 28. Oktober 2015 für eine angepasste Tätigkeit eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 50 % festgestellt. Für eine nicht angepasste Tätigkeit attestiere sie weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (S. 8 f.). Der aktuelle Bericht von Dr. E.___ vom 17. November 2017 weise im Vergleich zum Vorbericht von 2015 neu anstelle der Diagnose einer Panikstörung eine generalisierte Angststö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung aus. Der mitgeteilte psychopathologische Befund sei gegenüber 2015 fast wortgleich. Neu würden diverse, flottierende Ängste, ein leichtes Depersonalisa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionserleben, eine Antriebshemmung, Herzklopfen, Schwindel und Nervosität berichtet. Zu den bereits 2015 angegebenen Durchschlafstörungen berichte sie heute, dass der Beschwerdeführer unter Medikation gut kompensiert sei. Als weitere Verbesserung sei zu verzeichnen, dass der im Bericht von 2015 mitgeteilte soziale Rückzug nicht mehr erwähnt werde. Dr. E.___ spreche in der Prognose neu von einer schweren Angstsymptomatik. Gegenüber dem vorherigen Bericht sei festzuhalten, dass die Ärztin heute geringere Einschränkungen im Mini-ICF sehe. Sie schlage eine Steigerung des Arbeitseinsatzes im geschützten Rahmen auf drei bis vier Stunden am Tag vor (S. 9 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In medizinischer Hinsicht fänden sich in den Berichten Hinweise für eine Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung des Gesundheitszustandes. Von psychiatrischer Seite sei eine neue Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose gestellt worden. Nach dem Bericht des Vereins Horizonte habe der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer seine Arbeitsfähigkeit leicht steigern können, indem er einen Tag in der Woche extern arbeite (S. 9 Mitte). Zusammenfassend bestünden auch nach Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang der aktuellen Berichte zahlreiche ungeklärte Sachverhalte und Widersprü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che, die eine abschliessende Beurteilung durch ein Gutachten erforderten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___ ging im polydisziplinären Gutachten vom 8. August 2016 von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers verglichen mit dem Zeitpunkt der Rentenzusprache vom 7. Dezember 2011 aus. Er attestierte für die angestammte Tätigkeit als Hauswart eine Arbeitsfähigkeit von 40 % und für eine angepasste Tätigkeit eine solche von 50 %, die seit Januar 2016 gelten (E. 4.3.2 hiervor). Der Gutachter nannte als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Panikstörung, eine rezidivierende depressive Störung, gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wärtig leichte Episode, und eine ängstlich-vermeidende Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung. Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine Somatisierungsstörung (E. 4.3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die polydisziplinäre Abklärung im Z.___ ergab sodann, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer von somatischer Seite nicht in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist (E. 4.3.1 hiervor). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der RAD der Beschwerdegegnerin ist jedoch der Ansicht, dass auf das psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trische Teilgutachten von Dr. H.___ nicht abgestellt werden könne und daher eine erneute psychiatrische Begutachtung notwendig sei. Namentlich erachtete er die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung als nicht plausibel nachgewiesen (E. 4.6 hiervor). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Kritik des RAD am psychiatrischen Teilgutachten von Dr. H.___ kann nicht ohne weiteres gefolgt werden. Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass der psychiatrische Gutachter seine Einschätzung einer Verbesserung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes und der Arbeitsfähigkeit eingehend und plausibel begründete. Weiter ging er auf die mit BGE 141 V 281 eingeführten bei psychischen Beschwerden zu prüfenden Standardindikatoren ein (Urk. 10/118 S. 29 ff.). Schliesslich begründete er die Diagnose einer ängstlich-vermeidenden Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsstörung. So wies er auf andauernde Gefühle von Anspannung und Besorgtheit und auf Insuffizienzgefühle, vor allem Versagensängste, des Beschwerdeführers hin. Zudem bestünden verminderte soziale Kontakte (E. 4.3.2 hiervor). Die diagnostizierte Persönlichkeitsstörung äusserte sich nach der Stellungnahme von Dr. H.___ vom 16. Oktober 2016 zudem in einer Vermei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung von beruflichen Aktivitäten aus Angst vor Enttäuschung und Versagen (E. 4.5 hiervor). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gutachter stellte eine Verbesserung des Gesundheitszustandes des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers fest. Folgegerichtet attestierte er für eine angepasste Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 50 %, während zum Zeitpunkt der Begutachtung durch Dr. C.___ noch eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestanden hatte (E. 3). Wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter legte Dr. H.___ in der Stellungnahme vom 17. Oktober 2016 dar, dass die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vor allem aufgrund der Panikstörung und einer rezidivierenden depressiven Störung bestehe. Die Diagnose einer Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsstörung erweist sich somit nicht als entscheidend, sie rundet das Bild der genannten psychischen Störungen lediglich ab (E. 4.5 hiervor). Soweit sich der Gutachter alternativ für eine generalisierte Angststörung aussprach, stimmt die Diagnose mit den von Dr. D.___ und Dr. E.___ im am 17. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2017 eingegangenen Verlaufsbericht gestellten Diagnosen überein (E. 4.9 hiervor). Die Hausärztin des Beschwerdeführers attestierte im letzten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">laufsbericht für eine angepasste Tätigkeit wie Dr. H.___ eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 50 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Beurteilung der Beschwerdegegnerin ergibt sich mit dem psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischen Teilgutachten von Dr. H.___ und den Berichten der behandeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Ärzte ein weitgehend konstantes Bild über den Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers, auch wenn die behandelnde Psychiaterin Dr. E.___ nur eine Tätigkeit an einem geschützten Arbeitsplatz als möglich erachtete. Das psychiatrische Teilgutachten und die ergänzende Stellungnahme von Dr. H.___ erfüllen die Anforderungen der Rechtsprechung an den Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert eines medizinischen Gutachtens (vgl. E. 1.4 hiervor). Es kann daher auf das psychiatrische Teilgutachten des polydisziplinären Gutachtens vom 8. August 2016 abgestellt werden, zumal nicht die Diagnose entscheidend ist, sondern die Frage, ob und in welchem Umfang es dem Beschwerdeführer zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Beschwerdeführer ist daher darin beizupflichten, dass hinsichtlich der an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten erneuten psychiatrischen Begutachtung von einer unzulässigen „second opinion” auszugehen ist, nachdem er sich bereits der polydisziplinären Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung im Z.___ unterzogen hat. Dabei ist auch dem Umstand Rechnung zu tragen, dass seit der Begutachtung im Z.___ rund zwei Jahre vergangen sind und sich die revisionsweise Prüfung des Rentenanspruches des Beschwerdeführers mit der Einholung eines weiteren Gutachtens erneut verzögern würde. Nach Lage der medizinischen Akten muss die Einholung eines weiteren psychiatrischen Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens daher als eine unzulässige „second opinion” bewertet werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten kann auf das polydisziplinäre Gutachten des Z.___ vom 8. August 2016 und die ergänzende Stellung von Dr. H.___ vom 17. Oktober 2016 abgestellt werden. Die Beschwerde ist daher gutzuheissen und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers im laufenden Revisionsverfahren gestützt auf das polydiszip</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">linäre Gutachten des Z.___ entscheide. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es vorliegend nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenlos (Art. 61 lit. a ATSG in Verbin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung mit Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 GSVGer hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer ist in Anwendung des gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">üb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Stundenansatzes von Fr. 220.— (zuzüglich Mehrwertsteuer) eine Partei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung von Fr. 2'300.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde im Sinne der Erwägungen wird die angefochtene Ver</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">fügung der Sozial</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">versiche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 21. Dezember 2017 aufgehoben und die Sache an diese zurückgewiesen, damit sie über </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">den Renten</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">anspruch des Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">führers im Revisionsverfahren materiell entscheide</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2’300.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Thomas Wyss</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannBrugger</p><p></p></div> </div></body></html>