<h2>SubmittedText<h2><p>Das zuständige Bundesamt für Berufsbildung und Technologie nimmt die Prüfung und Förderung von Basislehrjahren in seine Ziele auf.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>In der Berufsbildung teilen sich Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt die Verantwortung. Wie der Bundesrat bereits in seiner Antwort vom 25. Mai 2005 auf die Motion Galladé 05.3190, "Basislehrjahre für Jugendliche ohne Lehrstelle", festgehalten hat, ist es im Rahmen der Verbundpartnerschaft hauptsächlich Sache der Wirtschaft, neue Bildungsangebote zu entwickeln, Bildungsinhalte zu definieren und Ausbildungsplätze bereitzustellen. Damit ist der direkte Bezug zum Arbeitsleben sichergestellt: Die Ausbildungen orientieren sich zum einen an nachgefragten Berufsqualifikationen. Zum andern bieten Unternehmungen Lehrstellen an, wo auf dem Arbeitsmarkt eine Nachfrage nach Berufsleuten besteht.</p><p>Basislehrjahre haben sich in der Berufsbildung bis heute nicht durchgesetzt und kommen nur in speziellen Ausbildungen, namentlich bei visuellen Berufen und in der Informatik, zur Anwendung. Es gehört jedoch im Rahmen der Oberaufsicht über die Berufsbildung und deren Entwicklung zum Auftrag des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie (BBT), auch die Möglichkeiten von neuen Ausbildungen zu verfolgen und zu fördern. So ist im "Leitbild für das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie" festgehalten, dass das BBT die Modernisierung der Berufsbildung mitgestalte, namentlich mit "neuen Berufsbildungsmodellen, der Flexibilisierung der Lehre, Qualitätsstandards" und flexiblen Rahmenbedingungen. In diesem Sinn betrachtet der Bundesrat die Motion als bereits erfüllt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.