<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00112</span><br/><span>damit vereinigt</span><br/><span>IV.2017.00208</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Bachofner, Vorsitzender i.V.<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">KSPartner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1962, war von August 1997 bis Januar 2008 bei der Y.___ AG, als Bodenleger tätig, wobei der letzte Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitstag am 25. April 2007 war (vgl. Urk. 7/21/10 ff.). Am 23. Januar 2008 mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dete sich der Versicherte unter Hinweis auf psychische Beschwerden und Rückenbeschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/10). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihm mit Verfügung vom 26. Januar 2011 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Rente ab September 2008 zu (Urk. 7/52).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang eines am 19. Mai 2014 ausgefüllten Revisionsfragebogens (Urk. 7/78) zog die IV-Stelle unter anderem ein von der Pensionskasse des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten veranlasstes psychiatrisches Gutachten vom 10. April 2014 (Urk. 7/82) sowie eine Stellungnahme der Gutachterin vom 10. Juni 2014 zum Videomate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rial der von der Pensionskasse veranlassten Observation des Versicherten (Urk. 7/83) bei. Sodann gab sie ein bidisziplinäres (rheumatologisch-psychiatrisches) Gutachten in Auftrag, das am 28. Oktober 2015 erstattet wurde (Urk. 7/147). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/155, Urk. 7/159, Urk. 7/164</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stellte die IV-Stelle mit Verfügung vom 23. Dezember 2016 die bisher ausgerichtete Rente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegen Verletzung der Meldepflic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ht durch den Versicherten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rückwirkend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> per 1. August 2013 ein (Urk. 7/177 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. September 2014 hatte sich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherte zudem zum Bezug einer Hilf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losenent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung angemeldet (Urk. 7/93</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle führte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26. Januar 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beim Versicherten zu Hause eine Abklärung durch (Urk. 7/156) und wies das Leistungsbegehren - nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/157, Urk. 7/159, Urk. 7/164) - mit Verfügung vom 18. Januar 2017 ab (Urk. 7/179 = Urk. 15/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 27. Januar 2017 Beschwerde gegen die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rentenaufhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23. Dezember 2016 (Urk. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd beantragte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diese sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihm die gesetzlich geschuldeten Leistungen weiterhin zu bezahlen, insbesondere eine Invalidenren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te (Urk. 1 S. 2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieses Verfahren wurde unter der Prozessnummer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Verfahrens Nr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2017.00112</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angelegt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 9. März 2017 (Urk. 6) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">was dem Beschwerdeführer am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18. April 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 18. Mai 2017 liess sich der Beschwerdeführer unter Beilage eines weiteren Arztberichts (Urk. 11) erneut vernehmen (Urk. 10). Am 7. Juni 2017 erklärte die Beschwerdegegnerin den Verzicht auf das Einreichen einer Stellungnahme (Urk. 13). Dies wurde dem Beschwerdeführer am 9. Juni 2017 zur Kenntnis ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bracht (Urk. 14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 15. Februar 2017 erhob der Versicherte zudem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde gegen die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung betreffend Hilflosenentschädigung vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18. Januar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 15/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) und bea</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ntragte, diese sei aufzuheben u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdegegnerin sei zu verpflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, ihm die gesetzlich geschuldeten Leistungen zu bezahlen, insbesondere eine Hilflosenentschädigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 15/1 S. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Dieses Verfahren wurde unter der Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessnummer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV.2017.00208</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angelegt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. Mai 2017 (Urk. 15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6) beantragte die IV-Stelle die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abweisung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 23. Juni 2017 (Urk. 16)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde der Prozess Nr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV.2017.00208</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antragsgemäss (Urk. 15/1 S. 2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">em vorliegenden Prozess Nr. IV.2017.00112 vereinigt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und als dadurch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erledigt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgeschrieben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gleichzeitig wurde dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beschwerdeantwort vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. Mai 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Kenntnis gebracht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dabei wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">validitätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der zeitlichen Wirkung einer Rentenaufhebung ist Folgendes zu berücksichtigen: Wenn invalidenversicherun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gsrechtliche Aspekte zur Diskus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sion stehen, gilt es grundsätzlich, mit Wirkung ex nunc et pro futuro einen rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konformen Zustand herzustellen. Die Herabsetzung oder Aufhebung einer Rente erfolgt in diesem Bereich daher in der Regel auf das Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats. Rückwirkend wird die Rente nur herabgesetzt oder aufgehoben, wenn die unrichtige Ausrichtung einer Leistung darauf zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rückzuführen ist, dass der Bezüger sie unrechtmässig erwirkt hat oder er der ihm gemäss Art. 77 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutbaren Meldepflicht nicht nachgekommen ist (Art. 85 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 88bis Abs. 2 IVV [in der bis zum 31. Dezember 2014 gültig gewesenen Fassung]; Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2015, Rz. 17 zu Art. 25). Trifft dies zu, sind solcherart widerrechtlich bezogene Leistungen gemäss den Vorgaben von Art. 25 ATSG zurückzuerstatten (Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_191/2013 vom 16. August 2013 E. 4.3 und 9C_491/2012 vom 22. Mai 2013 E. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1 IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haben Versicherte mit Wohnsitz und gewöhnlichem Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enthalt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 ATSG) in der Schweiz, die hilflos (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 ATSG) sind, Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung. Vorbehalten bleibt Artikel 42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG. Als hilflos gilt eine Person, die wegen einer Beeinträchtigung der Gesundheit für alltägliche Lebensverrichtungen dauernd der Hilfe Dritter oder der persönlichen Überwachung bedarf (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 ATSG). Im Bereich der Invalidenversicherung gilt auch eine Person als hilflos, welche zu Hause lebt und wegen der gesundheitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Beeinträchtigung dauernd auf lebenspraktische Begleitung angewiesen ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 Satz 1 IVG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV). Praxisgemäss (BGE 121 V 88 E. 3a mit Hinweisen) sind die folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den sechs alltäglichen Lebensverrichtungen massgebend (BGE 127 V 94 E. 3c, 125 V 297 E. 4a):</span></p><p><span>- </span><span>Ankleiden, Auskleiden; </span></p><p><span>- </span><span>Aufstehen, Absitzen, Abliegen;</span></p><p><span>- </span><span>Essen;</span></p><p><span>- </span><span>Körperpflege;</span></p><p><span>- </span><span>Verrichtung der Notdurft;</span></p><p><span>- </span><span>Fortbewegung (im oder ausser Haus), Kontaktaufnahme.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinne einer Beweisfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungslast begriffsnotwendig aus. Im Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweislast nur insofern, als im Falle der Beweislo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 261 E. 3b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufhebenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von aus, dass dem Beschwerdeführer die Ausübung der bisherigen Tätigkeit als Bodenleger weiterhin nicht möglich sei. Gestützt auf das von ihr eingeholte Gutachten sei jedoch eine Verbesserung seines psychischen Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stands und damit ein Revisionsgrund ausgewiesen und sei der Beschwerdeführer in angepassten Tätigkeiten wieder als uneingeschränkt arbeitsfähig zu erachten. Dies stehe auch im Einklang mit den in den Observationsberichten dokumen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierten Alltagsaktivitäten (S. 2 oben, S. 3 oben). Vor dem Hintergrund der gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achterlich festgestellten, im Vordergrund stehenden hochgradigen Selbstlimita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion sowie des mindestens teilweise bewusst ablaufenden Malingerings seien von einer erneuten Begutachtung keine relevanten Erkenntnisse in Bezug auf die Plausibilisierung allfälliger Einschränkungen zu erwarten. Die Beweislosig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit für das Vorliegen eines allfälligen psychischen Gesundheitsschadens gehe zu Lasten des Beschwerdeführers (S. 2 unten, S. 3 oben). Es sei mit überwiegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass spätestens ab dem Zeitpunkt der ersten Observation keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aufgrund eines psychischen Gesundheitsschadens mehr vorgelegen habe, womit von einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besserung ab 1. August 2013 auszugehen sei. Da der Beschwerdeführer diese nicht gemeldet habe, sei er seiner zumutbaren Meldepflicht nicht nachgekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men (S. 3 unten). Da der errechnete Invaliditätsgrad seit 1. August 2013 unter 40 % liege und der Beschwerdeführer der Meldepflicht nicht nachgekommen sei, sei die Invalidenrente rückwirkend aufzuheben (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich Hilflosenentschädigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 15/2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus medizinischer Sicht lägen keine Hinweise auf handicapierende Funktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einschränkungen in der Konzentration, der Aufmerksamkeit und der Interaktion vor. Ebenso bestehe keine Pflegebedürftigkeit. Somit sei der Beschwerdeführer in sämtlichen alltäglichen Lebensverrichtungen selbständig und bedürfe keiner medizinisch pflegerischen Hilfe und keiner persönlichen Überwachung. Auch im lebenspraktischen Bereich bestehe keine Einschränkung (Urk. 15/2 S. 2 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> machte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in seiner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde betreffend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Rentenent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid (Urk. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">demgegenüber zusammengefasst geltend, die von der Pensions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse in Auftrag gegebene Observation sei nicht rechtmässig gewesen, weshalb das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Datenmaterial </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und die psychiatrischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gutachten, die das Datenmate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rial als Grundlage genommen hätte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus den Akten zu entfernen seien. Es liege ein di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">agnostisches Problem vor, welches sich wie ein roter Faden durch die Akten ziehe. Das von der Beschwerdegegnerin eingeholte psychiatrische (Teil-) Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten setze sich nicht seriös mit den Grundlagen für die Diagnostik der im Raum stehenden Störung in Abgrenzung zu einer allfälligen Aggravation ausei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nander. Gerade das vom Gutachter festgestellte bizarre Verhalten, aufgrund des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen sich der Gutachter ausser Stande gesehen habe, eine exakte psychiatrische Diagnose zu stellen, sei häufig und typisch für Diagnosen gemäss ICD-10 F2. Weil ein solches Verhalten eben Symptom der Krankheit sei, könne es seriö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serweise nicht dazu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„missbraucht“ werden, die Diagnose als Diagnose ohne Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fluss auf die Arbeitsfähigkeit einzuordnen. Der Gutachter habe seine Aufgabe in der Abgrenzung von Diagnosen, Symptomen und Aggravation verpasst und keine seriöse Längsschnittbeurteilung vorgenommen. Namentlich hinsichtlich der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit sei das Gutachten zudem nicht gemäss den Qualitätsleitlinien erstellt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 5 ff. Ziff. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Aus dem von der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin eingeholten Gutachten werde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sodann kein Revisionsgrund im Sinne einer Verbesserung des Gesundheitszustands ersichtlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es handle sich nur um eine andere Würdigung des gleichen Sachverhalts. Abgesehen davon habe er kurz vor Erlass der angefochtenen Verfügung erneut in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hospi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">talisiert werden müssen und es habe sich ein weiteres Mal gezeigt, dass sein Verhalten nicht auf Aggravation beruhe, sondern Ausdruck seiner unter die Schizophreniediagnose fallenden Erkrankung sei (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14 ff. Ziff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5). Im Übrigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insbesondere das von der Beschwerdegegnerin eingeholte psychiatrische (Teil-) Gutachten – aus näher dargelegten Gründen – nicht beweiswertig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 19 ff. Ziff. 7). Auch den (nicht verwertbaren) Observationsakten könne nicht ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen werden, dass sich sein Gesundheitszustand verbessert hätte und noch viel weniger, dass es ihm bereits zum Zeitpunkt der ersten Observation deutlich besser gegangen sei. Vielmehr habe er immer wieder hospitalisiert werden müs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen und werde er dauerhaft medikamentös behandelt. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Annahme einer Mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">depflichtverletzung sei absurd (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 ff. Ziff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6). Die Beschwerdegegnerin gehe zu Unrecht von Beweislosigkeit aus. Die Beweislast liege aber bei ihr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und der Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei gestützt auf das eingeholte Gutachten nicht erbracht (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23 f. Ziff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Hilflosenentschädigung betreffenden Entscheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> brachte der Beschwerdeführer zusammengefasst vor, die Beschwerdegegnerin verletze die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Begründungspflicht, indem sie nicht zum Einwand Stellung genommen habe, wonach sich aus dem von ihr eingeholten Gutachten nichts zur Frage der Hilflosigkeit ergebe. Das Abklärungsverfahren sei nicht wie im KSIH vorgesehen durchgeführt worden. Die vor Ort durchgeführte Abklärung habe verschiedene ausgewiesene Bereiche für die Hilflosigkeit ergeben. Weshalb diese keine zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rücksichtigende Grundlage sein solle, sei weder aus den Akten noch aus der an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefochtenen Verfügung ersichtlich. Die Beschwerdegegnerin habe ihre Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungspflicht gemäss Untersuchungsgrundsatz verletzt, da sie mit den Observati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onsunterlagen und dem eingeholten Gutachten argumentiere, sich daraus aber keine Abklärungen/Aussagen/Feststellungen zur Hilflosigkeit ergäben und den Gutachtern auch keine Fragen zur Hilflosigkeit gestellt worden seien. Im Übri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen sei das Gutachten keine beweiswertige Grundlage für die Beurteilung des Leistungsanspruchs (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15/1 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist zum einen, ob die revisionsweise Aufhebung der zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprochenen Invalidenrente rechtens ist und wenn ja, ob diese rückwirkend per 1. August 2013 erfolgen durfte, und zum anderen, ob der Beschwerdeführer An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf eine Hilflosenentschädigung hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Verfügung vom 26. Januar 2011 mit der dem Beschwerdeführer eine ganze Rente zugesprochen wurde (Urk. 7/52), lagen im Wesentlichen folgende me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinische Berichte zu Grunde:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 19. September 2007 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/25/2-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) berichteten die Ärzte des A.___ über die im Auftrag des Kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kentaggeldversicherers durchgeführte Abklärung des Versicherten, welche unter anderem eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Evaluation der arbeitsbezogenen f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) sowie eine psychiatrische Beurteilung durch Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie (vgl. Urk. 7/25/16-21), beinhaltete. Die Ärzte nannten folgende Diagnosen (S. 1 unten):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schmerzsyndrom rechts bei/mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">im Computertomogramm (CT) nachgewiesener medio-lateraler rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">seitiger Diskushernie L4/5 sowie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rechtsseitigem Prolaps L5/S1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Spondylarthrose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichtgradige bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> depressive Anpassungsstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> bei chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nischer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzproblematik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und medizinalfremden psychosozialen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">textfaktoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte führten aus, das arbeitsbezogene relevante Problem bestehe in einem ausgeprägten Schmerz- und Schonverhalten. Der Beschwerdeführer habe bei keinem der Tests an seine funktionelle körperliche Belastbarkeit herangeführt werden können und sich aufgrund von Schmerzen im Rücken und im rechten Bein selbst limitiert. Die Leistungsbereitschaft werde als nicht zuverlässig beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilt. Die Konsistenz bei den Tests sei schlecht gewesen. Die demonstrierte Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastbarkeit sei nur minimal gewesen. Infolge erheblicher Symptomausweitung, Selbstlimitierung und Inkonsistenzen seien die Resultate der Belastbarkeitstests für die Beurteilung nicht verwertbar (S. 3 oben). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus som</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atischer Sicht sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinisch-theoretisch zumindest eine leichte, wechselbelastende Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ganz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tags möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 Ziff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1-2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die psychiatrische Untersuchung ergab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein af</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fektpathologisches Störungsbild mit höchstens leichtgradig obj</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ektivierbarem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Krankheitswert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Sinne einer gemischten Anpassungsstörung (ICD-10 F43.21) als reaktive, Schmerz fokussierte stereotype Fehlverarbeitung bei persistierender Schmerzproblematik. Dr. B.___ ging medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinisch-theoretisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von einer Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsunfähigkeit von höchstens 20 % (bis 30 %) aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/25/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Aus inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disziplinärer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">attestierten die Ärzte des A.___ dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densangepasste Tätigkeiten eine Arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tsfähigkeit von 70 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 28. Juli 2008 berichtete Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie (Urk. 7/30), der Beschwerdeführer stehe seit Juni 2007 in seiner Behandlung (Ziff. 4.1). Dr. C.___ diagnostizierte eine seit etwa dem Frühjahr 2007 bestehende schwere depressive Entwicklung und Angstsymptomatik sowie eine seit längerem bestehende Schmerzausweitung mit diversen körperlichen Beschwerden (Ziff. 2.1). Als Differenzialdiagnose (DD) nannte er eine psychoti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Dekompensation (Urk. 7/30/8 oben). Dr. C.___ attestierte dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer seit Frühsommer 2007 sowohl im angestammten Beruf als auch für behinderungsangepasste Tätigkeiten eine 100%ige oder allenfalls eine ganz knapp darunterliegende Arbeitsunfähigkeit (Urk. 7/30/9 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 15. Juli 2010 erstattete Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/38</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> depressive Entwicklung, gegenwärtig schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rgradig ausgeprägt, mit psychotischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (ICD-10 F32.2). Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine chronische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit somatischen und psychischen Faktoren, ICD-10 F45.41 (S. 11 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ führte aus, p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sychopatholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">isch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(unter anderem) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein ausgeprägtes depressiv-gehemmtes Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standsbild gezeigt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Grundstimmung sei gedrückt-depressiv, gehemmt, freud</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">los, zum Teil leicht dysphorisch und die affektive Modulationsfähigkeit deutlich vermindert gewesen, ohne jegliche Aufhellung im Verlauf des Gesprächs. Die A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ufmerksamkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe während des Gesprächs nicht durchgehend aufrechterhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten werden können, habe deutlich fluktuiert mit phasenweisem Abdriften von mehreren Sekunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es seien psychotische Symptome in Form von Stimmenhö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren sowie Hinweise auf ein pseudodementielles Syndrom («weiss net») </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eruierbar gewesen (S. 13 Mitte). Es habe sich ein konsistentes Bild depressiver Hemmung gezeigt. Auf den Fremdbeurteilungsskalen (Hamilton, MADRS) habe sich psychometrisch ein schwergradig depressives Syndrom abgebildet. Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verlauf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Störung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei gesamthaft durch eine weitgehende Fixierung der Beschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Sinne einer Chronifizierung der depressiven Symptomatik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gekennzeichnet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 13 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die depressive Störung und die Schmerzstörung stünden in un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">günstiger Wechselwirkung. Gegenwärtig stehe auf syndromaler Ebene eindeutig das depressive Syndrom im Vordergrund (S. 14 oben). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinweise für eine wil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lentliche Herbeiführung oder massive Verdeutlichung psychischer oder körperli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher Störungen im Sinne einer Aggravation oder Simulation hätten sich nicht gezeigt (S. 14 unten). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des schwergradig depressiven Zustandsbildes liege – unter Ausschluss von invaliditätsfremden Faktoren - eine 100%ige Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsunfähigkeit für jedwede Tätigkeit vor, dies seit Juli 2008 (S. 15 f., S. 16 un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten). Das Störungsbild erscheine trotz adäquater Behandlung bereits deutlich chronifiziert (S. 17 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner Stellungnahme vom 27. August 2010 verneinte der Arzt des Regiona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Ärztlichen Dienstes (RAD) der Beschwerdegegnerin eine verwertbare Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit in der freien Wirtschaft seit Juli 2008 (Urk. 7/40 S. 4 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rentenaufhebende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verfügung vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2016 (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lagen im Wesentlichen folgende medizinische Berichte zu Grunde:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 10. April 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erstattete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rie und Psychotherapie, ein Gutachten im Auftrag der Pensionskasse des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/82). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit nannte die Gutachterin eine nicht näher bezeichnete schizoaffektive Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, ICD-10 F25.8 (S. 13 oben). Sie führte aus, die diagnostische Einschätzung des psychischen Leidens des Beschwerdeführers sei nicht ohne weiteres möglich und werfe etliche Fragen auf. Die anamnestischen Angaben und die medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisch-psychiatrischen Akten legten eine Erkrankung aus dem schizoaffektiven Formenkreis nahe (S. 13 oben). In der Untersuchung habe ein vielgestaltiges Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdebild gefunden werden können. Einerseits mache der Beschwerdeführer kognitive Einbussen geltend, vor allem Gedächtnisprobleme, andererseits gebe er ein lebhaftes halluzinatorisches Geschehen an sowie eine leichte depressive Stimmungslage (S. 14 unten, S. 15 oben). Am auffälligsten sei das initiale Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treten des Beschwerdeführers gewesen. Er habe sich von der Ehefrau ins Sprechzimmer führen und stützten lassen, wie jemand, der gehbehindert sei. Dann habe er – ohne Anwesenheit der Ehefrau – zu Beginn der ersten Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung während einigen Minuten ein bizarres Grimassieren und Hin-und-her-Bewegen der Augen, Schmatzen und Lecken mit der Zunge sowie Nesteln und Ringen mit den Händen gezeigt. Darauf angesprochen sei er sofort in der Lage gewesen, das Verhalten einzustellen und normal am Gespräch teilzunehmen. Im weiteren Verlauf der Untersuchung und in der zweiten Untersuchung sei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer problemlos zum Gehen fähig gewesen, habe bei Bedarf (für die Testpsychologie) den Stuhl und für die Blutentnahme in flüssigem Gang den Raum wechseln können. Das Entkleiden des Jacketts und Hochkrempeln des Ärmels für die Blutentnahme habe er problemlos bewältigt. Es sei nie mehr zu einem Grimassieren und Händeringen oder Nesteln und Verdrehen der Augen gekommen. Erst beim Verlassen des Sprechzimmers, im Wartezimmer, jeweils im Beisein der Ehefrau, sei er wieder scheinbar ganz und gar hilfsbedürftig ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wesen und habe sich ankleiden lassen müssen (Jacke). Es sei der Eindruck des Theatralischen entstanden (S. 15 Mitte). Die stark zur Schau gestellten Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen erschwerten die Feststellung effektiver Krankheitssymptome und geböten, hauptsächlich auf die objektivierbaren Befunde nach AMDP abzustüt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen. Stimmungsmässig sei eine leichte depressive Stimmung objektivierbar ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wesen, inhaltlich bezogen auf eine unbefriedigende finanzielle Situation und mangelnde Beschäftigung und Perspektive. Das Resultat der Hamilton Depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">on-Skala bestätige diese Einstufung (S. 15 unten). Halluzinationen, wie sie der Beschwerdeführer angebe, könnten untersucherseits nie abschliessend objekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viert werden (S. 16 oben). Die vom Beschwerdeführer geltend gemachte defizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täre Gedächtnisleistung sei derart inkonsistent gewesen, dass keine klare Prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung möglich gewesen sei. Das testpsychologische Ergebnis habe auf ein Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treiben oder Vortäuschen kognitiver Einbussen hingewiesen. Kognitive Einbus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen seien nicht schlüssig objektivierbar gewesen. Auch das Resultat der Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomvalidierung habe Hinweise auf eine Übertreibung von Beschwerden und Symptomen ergeben. Das Vortäuschen von Symptomen könne weder bestätigt noch ausgeschlossen werden (S. 16 Mitte). Insgesamt sei die diagnostische Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung nicht zweifelsfrei und zwanglos nach ICD-10 vorzunehmen. Die gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tend gemachten Beschwerden und festgestellten subjektiven und objektiven Symptome seien am ehesten einer nicht näher bezeichneten bipolaren affekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Psychose zuzuordnen (S. 16 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der reproduzierbare Wechsel im Funktionsniveau des Beschwerdeführers gebe Hinweise auf eine gewisse Steuerbarkeit im Verhalten. Überall, wo der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer mit seiner Ehefrau erscheine, entstehe das Bild eines (pseu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">do)dementen, hilflosen Mannes. Ohne Beisein der Ehefrau zeige er ein durchaus ordentliches Funktionsniveau. Des Weiteren bemerkenswert seien die Divergen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen zwischen den Angaben des Beschwerdeführers und seiner Ehefrau, was den Alltag betreffe. Gemäss Ehefrau sei der Beschwerdeführer ein fluchtgefährdeter, völlig hilfloser Mann, der nie allein gelassen werden könne. Gemäss Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer sei er ein unzufriedener und unglücklicher Rentner, der wenig mit sich und seiner Zeit anzufangen wisse, der aber durchaus zum Coiffeur gehe, Kleider kaufe und über seine knappen Finanzen Bescheid wisse. Es sei nicht möglich, hier eine objektive Wahrheitsfindung durchzuführen. Es stünden sich zwei un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terschiedliche Darstellungen gegenüber, die der Beschwerdeführer beim Versuch der Klärung lapidar mit «weiss nicht»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> quittiere (S. 16 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Belege für eine schwere depressive Episode, die das Vorliegen von psychoti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen oder halluzinatorischen Symptomen erklären könnten, liessen sich nicht finden. Anamnestisch seien die Belege für Phasen schwerer Depressivität, wie sie im Gutachten Dr. D.___ beschrieben werde, dürftig und fraglich, vor allem vor dem Hintergrund der Untersuchung im Beisein der Ehefrau (S. 18 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend seien aus psychiatrischer Sicht gewisse Kriterien für eine schizoaffektive Störung vorzufinden, namentlich die Angabe von halluzinatori</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schem Erleben bei gleichzeitiger leichter affektiver Beeinträchtigung (leichte de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressive Symptomatik). Diese führten zur diagnostischen Annahme einer nicht näher bezeichneten bipolaren affektiven Störung (ICD-10 F25.8; vgl. S. 13 oben). Damit seien aber weder die subjektiven Gedächtnisprobleme, noch die Verhaltensauffälligkeiten, noch das Grimassieren noch die angebliche Hilflosig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit erklärt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verdacht auf eine das Zustandsbild prägende Selbstlimitation bleibe im Raum und könne durch objektive Befunde nicht entkräftet werden (S. 18 unten). Die zahlreichen Hinweise auf Selbstlimitation und die Diskrepan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen in den Angaben erschwerten die Einschätzung des Leidens, insbesondere des Schweregrads, erheblich, indem effektiv vorhandene Symptome möglicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise maskiert würden (S. 19 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der diagnostizierten psychiatrischen Erkrankung sei eine medizinisch-psychiatrisch begründete Teilarbeitsunfähigkeit anzunehmen. Bei einem Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samtbild mit starker Selbstlimitation sei das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mass der objektiven Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung nicht sicher festzustellen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Tätigkeitsprofil könne nicht skizziert werden beziehungsweise erst nach erfolgter Behandlung (S. 19 unten), wobei d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rige Behandlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> – in näher dargelegter Weise (S. 20 f.) -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu diskutieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 10. Juni 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/83</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) nahm Dr. E.___ Stellung zum ihr von der Pensi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onskasse vorgelegten Videomaterial der in der Zeit vom 18. Juli bis 26. Oktober 2013 und vom 27. Februar bis 3. März 2014 durchgeführten Observation des Beschwerdeführers (vgl. Observationsunterlagen, Urk. 7/109/1-28, Urk. 8/1-3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hielt sie fest,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die vorgelegten Video-Beobachtungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprächen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegen das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom Beschwerdeführer geltend gemachte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auernd vorhandene schwere psychische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Leiden mit Beeinträchtigung des Gefühlslebens, der Kogni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion, Stimmenhör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en und sozialem Rückzug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Untersuchung aufgefallenen Diskrepanzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwischen den geltend gemachten Beeinträchtigun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen und den objektivierbaren Befunden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhärte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n sich. Der Eindruck, dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der ärztlichen Untersuchung bewusstseinsnah den Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">druck des L</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eidenden vermitteln wolle, sei nicht von der Hand zu weisen (S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 28. Juli 2014 (Urk. 7/89) führte Dr. C.___ (vorstehend E. 3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) aus, die ganze Befundung leide am schlechten Kontakt und der einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkten Mitteilungsfähigkeit des Beschwerdeführers (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5 oben). Der Verlauf und die klinische Akzentuierung liessen heute aber eher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine psychotische De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kompensation an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als eine schwere depressive Episode. Aufgrund der Begleitsymptoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tik könne inzwischen eine chronische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Mischpsychose ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 5 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Prognose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei ungünstig.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit einer Wiederherstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung der Arbeitsfähigkeit sei nicht zu rechnen (S. 6 oben). Das O</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bservation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">äusserst dürftig und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht beweiskräftig.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Es sei insbesondere a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uch nic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ht absonderlich, dass bei psychischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Leiden Schwankungen in der Befind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufträten (S. 6 unten).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alleine deutlich auto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nomer reagiere als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Beisein der Ehefrau sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trivial.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sich auf die Hilfe eines Stärkeren zu stützen, sei ein normalpsychologisches Phänomen (S. 7 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 18. September 2014 berichteten die Ärzte der Z.___ über eine erste stationäre Behandlung des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rers im Zentrum für Akute Psychiatrische Erkrankungen vom 29. Juli bis 5. September 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/140/16-20). Als Diagnosen nannten sie eine s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> depressive Episode mit psychotischen Symptomen (ICD-10 F32.3) sowie einen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verdacht auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> paranoide Schizophrenie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (ICD-10 F20.0)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sie führten aus, der Beschwerdeführer sei auf Anraten der ihn begleitenden Ehefrau und Dr. C.___s wegen eines psychotischen Zustandsbildes und Suizidalität vor dem Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund des Verdachts auf eine paranoide Schizophrenie in die Z.___ eingetreten (S. 1 unten). Im stationären Umfeld sei er nach wenigen Tagen klar von einer Suizidalität distanziert gewesen. Die für ihn sehr belastende psychotische Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik mit akustischen und visuellen Halluzinationen habe mittels neurolepti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Medikation gut eingestellt werden können (S. 3 Mitte). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abgren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der an ein dementielles Geschehen erinnernden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Symptomatik sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ropsychologische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Testung durchgeführt worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. hierzu Urk. 7/140/22-25)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abe mit grosser Wahrscheinlichkeit Hinweise auf eine Aggravation der Einschrä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nkungen in der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Konzentration und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Merkfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständnis der Aufgaben ergebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n (S. 3 unten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 8.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2014 (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/99) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berichtete Dr. C.___, der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zustand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> tendenziell noch schlechter als vor </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(ersten) Eintritt in die Z.___. U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nklar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bleibe, wievie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l Verweigerung oder Aggravation in diesem Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand verborgen sei. Movens dahinter sei jedenfalls eindeutige Angst. Die Lage wirke unberechenbar gefährlich und die Ehefrau sei mit der Betreuung völlig überfordert sowie zunehmend verängstigt. Es bestehe unverändert eine voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständige Arbeitsunfähigkeit (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 27. Oktober 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berichteten die Ärzte der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zweite stationäre Behandlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers vom 19. September bis 17. Oktober 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 7/140/11-15). Sie führten aus, der Beschwerdeführer sei kurz nach der letzten Entlassung aufgrund einer Exazerbation der psychotischen Symptomatik mit Stimmenhören und soweit unklarer parasuizidaler Handlung - nach Anga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben seiner Ehefrau sei er vom Balkon im ersten Stock gestiegen und direkt auf den nahegelegenen Fluss zumarschiert (vgl. S. 1 unten) - erneut durch Dr. C.___ zugewiesen worden (S. 2 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Ärzte der Z.___ in ihrem Bericht vom 15. Dezember 2014 (Urk. 7/106) eine schwere depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive Episode mit psychotischen Symptomen seit mindestens anfangs 2014 und einen Verdacht auf eine paranoide Schizophrenie (S. 2 oben). Sie führten aus, beim Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestünden krankheitsbedingte Einschränkungen durch die depressive Erkrankung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und die psychotische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Symptomatik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fehle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ihm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Möglichkeit, sich zu konz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entrieren und sich zu orientieren. Er sei affektiv schwankend und seine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungsfähigkeit massiv herabgesetzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 4 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Möglicherweise bessere sich die Leistungsfähigkeit mittel- bis langfristig nach Etablierung einer festen Tagesstruktur für einen begrenzten Einsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tz im ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schützten Arbeitsmarkt (S. 5 unten).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im ersten Arbeitsmarkt sei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer aufgrund der teils schwer depressiven/psychotischen Symptomatik auch auf längere Sicht nicht arbeitsfähig (S. 1 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 4. April 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über eine dritte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stationäre Behandlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers vom 27. Februar bis 4. April 2015 (Urk. 7/122) diagnostizier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten die Ärzte der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aranoide Schizophrenie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ICD-10 F20.0 (S. 1 Mitte)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sie führten aus, die Zuweisung sei durch Dr. C.___ erfolgt bei Selbstgefähr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung aufgrund von exazerbiertem Stimmenhören und damit in Zusammenhang stehenden diffusen Ängsten (S. 1 unten). Unter der eingeleiteten Medikation mit Clozapin (vgl. S. 3 unten) sei insgesamt eine deutliche subjektive und objektive Zustandsverbesserung mit Rückgang der Positiv- und Negativsymptomatik zu verzeichnen gewesen (S. 4 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 28. Oktober 2015 erstattete Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Innere Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizin sowie für Rheumatologie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sein Fachgutachten im Auftrag der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/147/1-62</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Er stützte sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf die ihm überlassenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und weitere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> samt Observationsunterlagen sowie die fremdanamnestischen Angaben der Ehefrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 6 ff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die Angab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en des Beschwerdeführers (S. 39 ff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.) und die von ihm am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14. Oktober 2015 (S. 1 unten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) erhobenen Befunde (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 43 ff.). Dr. F.___ nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 50 oben):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">unspezifische Rückenschmerzen bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">eichter Fehlstellung und Fehlform der Wirbelsäule</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Haltungsinsuffizienz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Osteochondrose L5/S1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diskushernie L4/5 und L5/S1 rechts (MRI 2007 und 2008)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann nannte er folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit (S. 50 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">unklares chronifiziertes Beschwerdebild mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Schmerzen und Schwäche im Bereich der Extremitäten rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kopfschmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">multiplen unspezifischen Beschwerden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">fehlendem organischem Korrelat</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas Grad I</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nikotinabusus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ führte aus, generell habe der Beschwerdeführer ein wechselndes und demonstratives Bewegungsverhalten mit multiplen Selbstlimitierungen gezeigt (S. 57 unten). Es hätten Diskrepanzen bestanden zwischen den angegebenen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden, den minimalen klinischen Befunden, die nicht einmal sicher patho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logisch seien, und den angegebenen Limitierungen. Letztere hätten sich auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Akten, der Angaben des Beschwerdeführers sowie der aktuellen Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tersuchung nicht plausibilisieren lassen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie bereits 2007 könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund der heutigen Untersuchung keine Belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungslimiten plausibel definiert werden (S. 58). Medizinisch-theoretisch sei dem Beschwerdeführer aufgrund der objek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tivierbaren Degenerationen sowie den muskulären Defiziten die angestammte, körperlich schwere Tätigkeit als Bodenleger nicht mehr zumutbar. Eine ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passte, körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit ohne Zwangshaltungen und ohne gehäufte Tätigkeiten in der Höhe sollten jedoch immer noch vollzeitig möglich sein (S. 59 oben, vgl. auch S. 51). Die Akten liessen seit 2008 keine we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entliche, objektivie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rbare Verschlechterung des somatischen Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stands erkennen (S. 60 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 2. November 2015 erstattete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Neurologie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sein Fachgutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten im Auftrag der Beschwerdegegnerin (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/147/66-176</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), dies gestützt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf die ihm überlassenen Akten samt Observationsunterlagen (S. 7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ff.), die Angaben des Beschwerdeführers (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 81 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ff.) und die von ihm am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">26. Oktober 2015 (S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 unte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n) erhobenen Befunde (S. 90 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. G.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führte keine psychiatrischen Diagnosen mit Auswirkung a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uf die Arbeitsfähigkeit auf. A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ls psychiatrische Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nannte er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verdacht auf eine nicht näher bezeichnete schizoaffektive Störung (ICD-10 F25.9) sowie einen Verdacht auf psychologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Faktoren und Verhaltensfaktoren bei andernorts klassifizierten Krankhei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, ICD-10 F54</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 107 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gutachter führte aus, aufgrund der durchgeführten Untersuchung, des vom Beschwerdeführer in der Untersuchung gezeigten Verhaltens, des Abgleichs mit den Observationsunterlagen und in Kenntnis der Vorakten könne er die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung durch Dr. E.___ teilen. Der Beschwerdeführer habe beim Untersuch ein ähnlich bizarres Bild wie zu Beginn der Begutachtung durch Dr. E.___ ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeigt. Das vorgetragene Verhalten sei im Gesamten nicht vereinbar mit einer psychiatrischen Störung, wie sie im ICD-10 beziehungsweise DSM-V klassifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziert werde. Er stimme mit Dr. E.___ überein, dass aktuell keine schwere De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pression mehr zu diagnostizieren sei. Die vorgetragenen Gedächtnisstörungen seien in sich inkonsistent und entsprächen einer Pseudodemenz. Wie bei Dr. E.___ seien auch in der aktuellen Untersuchung keine Erststrangsymptome einer Erkrankung aus dem schizophrenen Formenkreis fassbar gewesen. Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer habe nicht über Stimmenhören oder andere produktive Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tome geklagt. Eine somatoforme Schmerzstörung sei in Übereinstimmung mit Dr. E.___ ebenfalls nicht zu diagnostizieren. Im Vordergrund gestanden habe wiederum eine hochgradige Selbstlimitation. Das Verhalten des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rers habe bizarr gewirkt und sei bisher in dieser Form ausschliesslich in gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achterlichen Situationen beschrieben worden (S. 99).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Vergleich zum rentenbegründenden Vorgutachten durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aktuell keine schwere depressive Episode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mehr beschrieben werden und sei diesbezüglich eine Verbesserung des psychischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zustandsbildes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu konstatie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren (S. 100 oben).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie bereits Dr. E.___ angemerkt habe, erschwere das bizarre Verhaltensmuster eine abschliessende psychiatrische Diagnostik und maskiere möglicherweise effektive Krankheitssymptome. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Objektiv fassbare handica</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pierende Fähigkeitsstörungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mit absoluter Sicherheit festzustellen gewesen (S. 100 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Aktenlage zur psychiatrischen Erkrankung des Beschwerdeführers s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> höchst divergent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 102 Mitte)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ine affektiv-wahnhafte Störung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen werden. Warum diese in gutachterlichen Situationen nicht fassbar werde und sich hingegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dramatisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beim behandelnden Psychiater darstelle, bleibe unklar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 102 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iza</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verhalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unmögliche leider eine exakte psychiatrische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Diagnosestellung.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Es gelinge aber, allfällige schwere Krankheitsbilder wie eine schwere Depression auszuschliessen (S. 103 oben).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ffektiv depressive Symptome seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der Untersuchung nicht fassbar gewesen (S. 103 Mitte)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Gemäss Aktenlage könne eine gemischt affek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiv-wahnhafte Störung nicht mit Sicherheit ausgeschlossen, aber auch nicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stätigt werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Abgleich mit den Observationsunterlagen, unter Berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung des Verhaltens des Beschwerdeführers in Begutachtungssituationen so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie multipler Inkonsistenzen seien berechtigte Zweifel an einer psychiatrischen Erkrankung anzumelden. Die «Ausgestanztheit» des bizarren Verhaltens in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutachtungssituationen lasse an eine zumindest teilweise bewusstseinsnahe Ausgestaltung (Malingering) denken (S. 103 unten). Ein sicher nachvollziehba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer psychischer Gesundheitsschaden könne nicht beschr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, jedoch auch nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschlo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ssen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> werden (S. 104 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der bidisziplinären Zusammenfassung vom 2. November 2015 (Urk. 7/147/63-65) nannten Prof. G.___ und Dr. F.___ die in ihren Fachgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten (vorstehend E. 4.9-10) gestellten Diagnosen mit und ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit und attestierten dem Beschwerdeführer in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit eine volle Arbeitsunfähigkeit. In einer adaptierten, körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich leichten bis mittelschweren Tätigkeit ohne Zwangshaltungen und häufiges Hantieren über Schulterhöhe erachteten sie eine volle Einsetzbarkeit als gegeben (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner Stellungnahme vom 26. November 2015 (Urk. 7/154/7-8) ging der RAD-Arzt gestützt auf das eingeholte bidisziplinäre Gutachten von einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besserung des psychischen Gesundheitszustands aus, dies seit April 2014 (Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten Dr. E.___) oder sogar seit dem Zeitpunkt der Observation.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 3. November 2016 berichteten die Ärzte der Z.___ über einen stationären Aufenthalt vom 22. September bis 20. Oktober 2016 (Urk. 3/3). Sie führten aus, der Beschwerdeführer sei freiwillig, auf Zuweisung des ambulanten Psychiaters, vor dem Hintergrund einer Verschlechterung einer bekannten paranoiden Schi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zophrenie in die Klinik eingetreten (S. 1 unten). Das von der Ehefrau berichtete nächtliche Aufstehen und Nach-draussen-Drängen beziehungsweise Sich-aus-dem-Fenster-stürzen-Wollen habe während der gesamten Hospitalisation nie festgestellt werden können (S. 4 unten). Aufgrund der fraglichen psychotischen Symptomatik, welche unter anderem durch die Suggestibilität des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers relativiert worden sei (beispielsweise habe man ihn fragen können, ob er manchmal auch einen Geist sehe, was er sogleich und dezidiert mit «ja» beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortet habe), und wegen des fehlenden Ansprechens auf sämtliche bislang ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abreichten Neuroleptika sei von einer weiteren antipsychotischen Medikation abgesehen worden (S. 5 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.14</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 9. November 2016 berichteten die Ärzte der Z.___, Zentrum für Integrative Psychiatrie, über einen stationären Aufenthalt vom 20. Oktober bis 11. November 2016 (Urk. 3/4). Sie führten aus, die einzige antipsychotische Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dikation sei in der Z.___, Zentrum für Akute Psychiatrische Erkrankungen, aus unbekannten Gründen gestoppt worden. Die antipsychotische Medikation sei etabliert worden. Es sei im Verlauf zu einer geringen Verbesserung der Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik gekommen. Es hätten sich zu keinem Zeitpunkt Gefährdungsaspekte gezeigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.15</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner Stellungnahme vom 10. April 2017 merkte Dr. C.___ zum Gutachten von Prof. G.___ an (Urk. 11), er habe den Beschwerdeführer in wesentlichen Facetten nicht so leicht wiedererkannt. Er halte einige vom Gutachter festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellte Befunde in sich nicht für konsistent. Die zusammenfassende Beurteilung zeige genau das, was für den psychiatrischen Gutachter oft das verleugnete Problem darstelle, er sehe aus einem weitgefächerten Spektrum einen äusserst begrenzten Ausschnitt und sollte daraus auch noch ein diagnostisches Bild for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men (S. 3 f.). Aus Verlauf und klinischer Akzentuierung der Symptome liesse sich eine psychotische Dekompensation annehmen. Aufgrund der Begleitsymp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik könne eine chronische Mischpsychose (ICD-10 F25.10) angenommen werden (S. 10 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung entbehren durch die IV-Stelle ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anlasste Überwachungen einer genügenden gesetzlichen Grundlage (BGE 143 I 377 E. 4). Gleich verhält es sich wohl mit - wie vorliegend - durch einen ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Versicherungsträger veranlasste, der IV-Stelle zur Verfügung gestellte Überwachungen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Deren Ergebnisse im Einzelfall sind indessen nicht von vorn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herein unverwertbar. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Entscheid über die Verwertbarkeit des rechtswid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rig erlangten Beweises ist hauptsächlich die Interessenabwägung zwischen pri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vaten und öffentlichen Interessen massgebend (E. 5.1.1). Im Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrecht herrscht ein absolutes Verwertungsverbot insoweit, als es sich um Beweismaterial handelt, das im nicht öffentlich frei einsehbaren Raum zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mengetragen worden ist (E. 5.1.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> handelt es sich um (unbeeinflusste) Handlungen des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rers, die im öffentlichen Raum aufgenommen wurden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Überwachung fand während zwei Zyklen mit einer Dauer von einmal 2 Monaten und einmal einer Woche statt (vgl. Urk. 7/77). Sie war insgesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begrenzt, wobei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer an 7 Tagen ausserhalb seines Wohnortes beobachtet werden konnte. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie einzelnen Überwachungsphasen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dauerten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer Viertel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 1/4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 8/3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Beschwerdeführer war somit we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der einer systematischen noch ständigen Überwachung ausgesetzt und erlitt in dieser Hinsicht einen relativ bescheidenen Eingriff in seine grundrechtliche Po</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sition. Stellt man diesen Aspekten das erhebliche und gewichtige öffentliche In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teresse an der Verhinderung des Versicherungsmissbrauchs (vgl. dazu Urteil 8C_239/2008 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2009 E. 6.4.1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 und dortige Hinweise) entgegen, ergibt sich, dass der vorliegende Observationsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt (inklusive Fotodokumentation und Videoaufnahmen) in die Beweiswürdi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung miteinbezogen werden k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Verwertbarkeit steht somit nichts entgegen. Unter diesen Umständen ist es auch nicht zu beanstanden, dass die Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ und Prof. G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Observationsergebnisse – nebst zahlreichen weiteren Aspekten – in ihre Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung miteinfliessen liessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In somatischer Hinsicht hat sich laut Gutachter Dr. F.___ (E. 4.9) unbestritte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nermassen keine Veränderung des Gesundheitszustands ergeben, und es ist da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von auszugehen, dass der Beschwerdeführer allein aus somatischen Gründen nur noch in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend den psychischen Gesundheitsschaden stützte sich die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin auf das psychiatrische Gutachten von Prof. G.___ (E. 4.10). Dieses ist für die streitigen Belange umfassend, beruht auf der medizinischen Proble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik entsprechenden allseitigen Untersuchungen und wurde in Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der geklagten Beschwerden und in Kenntnis der Aktenlage abgegeben. Schliesslich leuchtet es in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und ist nachvollziehbar begründet, indem insbesondere angesichts des bizarren Verhaltens des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers anlässlich der Begutachtung darauf hingewiesen wurde, dass eine exakte psychiatrische Diagnosestellung unmöglich sei. Was der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer gegen das Gutachten vorbrachte (Urk. 1 S. 19 Ziff. 7), vermag es nicht zu entkräften.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es trifft keinesfalls zu, dass Prof. G.___ unbesehen eine gesundheitliche Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung insgesamt verneinte. Viel mehr wies er darauf hin, dass das vom Beschwerdeführer vorgetragene Verhalten im Gesamten nicht vereinbar sei mit einer psychiatrischen Störung, wie sie im ICD-10 beziehungsweise DSM-V klas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sifiziert werde, und äusserte den Verdacht auf eine nicht näher bezeichnete schizoaffektive Störung, ICD-10 F25.9, sowie auf psychologische Faktoren und Verhaltensfaktoren bei andernorts klassifizierten Krankheiten, ICD-10 F54. Prof. G.___ legte differenziert dar, weshalb berechtigte Zweifel an einer psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischen Erkrankung anzumelden seien, und wies auf eine erhebliche Diskrepanz der beschriebenen psychopathologischen Bilder zwischen dem Behandler und in den Begutachtungssituationen bei Dr. F.___ und Dr. E.___ hin. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers kann dem Gutachter nicht angelastet werden, dass er auf Ungereimtheiten keine Erklärungen abgab, die sich aus seiner Sicht nicht erklären liessen, wies er doch auf seinen Erklärungsnotstand hin. Sein Unvermögen, das bizarre Verhalten des Beschwerdeführers zu durchschauen und diagnostisch einem Krankheitsbild zuzuordnen, gestand er offen ein und gab gleichzeitig seiner Befürchtung Ausdruck, dass hierdurch psychopathologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Symptome verborgen bleiben könnten, und schloss nicht aus, dass eine psychiatrische Erkrankung auf der Grundlage eines international anerkannten psychiatrischen Klassifikationsschemas vorliegen könnte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das von Prof. G.___ beobachtete Verhalten des Beschwerdeführers deckt sich im Wesentlichen mit dem von Dr. E.___ beobachteten Verhalten (E. 4.2). Sie stellte ohne Kenntnis des Observationsmaterials fest, dass die stark zur Schau gestellten Beeinträchtigungen die Feststellung effektiver Krankheitssymptome erschwerten, und die diagnostische Einschätzung insgesamt nicht zweifelsfrei und zwanglos nach ICD-10 vorgenommen werden könne. Sie fand zahlreiche Hinweise auf Selbstlimitation und Diskrepanzen in den Angaben, was ihr die Einschätzung des Leidens, insbesondere des Schweregrads, erheblich erschwerte. Auch sie befürchtete, dass effektiv vorhandene Symptome möglicherweise mas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kiert würden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insoweit der Beschwerdeführer monierte, Prof. G.___ habe keine fremd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anamnestischen Abklärungen vorgenommen, insbesondere habe er keine Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache mit dem behandelnden Dr. C.___ und den Ärzten der Z.___ genommen, ist ihm entgegenzuhalten, dass dem Gutachter sämtliche Berichte der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Ärzte bis auf diejenigen Berichte, die erst nach der Begutachtung er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stattet wurden (E. 4.13-15), vorlagen und er dazu ausführlich Stellung nahm. Bezeichnenderweise vermochte auch Dr. C.___ (E. 4.15), der den Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer seit Jahren behandelt, das Verhalten des Beschwerdeführers anlässlich der Begutachtungen nur in der Theorie zu erklären, und er minderte die psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atrische Einschätzung durch Prof. G.___ in verallgemeinernder Weise als oberflächlich herab. Was die Berichte der Z.___ (E. 4.5, 4.7-8 und 4.13-14) an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geht, kann diesen entnommen werden, dass zumindest während des ersten sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionären Aufenthaltes (E. 4.5) Unsicherheiten in der Diagnostik aufgetreten wa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren, weshalb eine neuropsychologische Testung durchgeführt wurde. Diese ergab mit grosser Wahrscheinlichkeit Hinweise auf eine Aggravation der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen in der Konzentration und der Merkfähigkeit sowie dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständnis der Aufgaben. Eine Auseinandersetzung mit diesen Ergebnissen fand im Bericht indessen nicht statt, jedoch stellten die Ärzte der Z.___ im Austrittsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt vom 3. November 2016 (E. 4.13) fest, dass die fragliche psychotische Symptomatik unter anderem durch die Suggestibilität des Beschwerdeführers relativiert und von der Weiterführung der antipsychotischen Medikation abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehen worden sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Vergleich zum Gutachten von Dr. D.___ (E. 3.4), auf welches sich die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin bei der erstmaligen Rentenzusprache stützte, liegt beim Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer spätestens seit der Begutachtung durch Prof. G.___ (Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten vom 2. November 2015) eine Veränderung des Gesundheitszustandes in dem Sinne vor, als keine auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose mehr erhoben werden kann, und damit die Voraussetzungen eines psychischen Gesundheitsschaden im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG nicht mehr gegeben sind. Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ran ändert auch der Umstand nichts, dass Prof. G.___ einräumte, dass ein psychischer Gesundheitsschaden nicht sicher ausgeschlossen werden könne, trägt der Beschwerdeführer doch die Beweislast dafür, dass ein psychischer Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschaden nicht mehr mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgewie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen ist (BGE 117 V 261 E. 3b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem der Beschwerdeführer diesen Umstand nicht gemeldet hatte, machte er sich einer Meldepflichtverletzung schuldig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p>6.1<span> </span>Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Valideneinkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).<span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laut Arbeitgeberbericht der Y.___ AG vom 6. Februar 2008 (Urk. 7/21) hätte der Beschwerdeführer im Jahr 2008 ohne Gesundheitsschaden ein Jahreseinkommen von Fr. 83'070.-- erzielen können (Ziff. 2.11). Unter Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigung der Entwicklung der Nominallöhne der Männer von 2'092 Punk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten im Jahr 2008 und 2'226 Punkten im Jahr 2015 (BFS, Entwicklung der No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minallöhne, T 39) ergibt dies ein Valideneinkommen von Fr. 88’391.-- im Jahr 2015.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik (BFS) periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Ta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das durchschnittliche Einkommen für Männer im untersten Kompetenzniveau betrug im Jahr 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Fr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5'</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">312.-- (LSE 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> TA1_triage-skill-level </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">05-96). Unter Berücksichtigung einer betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden (BSF, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen) ergibt dies unter Berücksichtigung der Entwicklung der Nominallöhne der Män</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner von 2’</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">220 Punkten im Jahr 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und 2’</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">226</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Punkten im Jahr 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BFS, a.a.O.) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein hypothetisches Jahreseinkommen von Fr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 66'633.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-- im Jahr 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. Verglichen mit dem Valideneinkommen von Fr. 88’391.-- resultiert eine Einkommensdifferenz von Fr. 21'758.-- beziehungsweise ein Invaliditätsgrad von 24.6 %. Daraus erwächst kein Rentenanspruch.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend sind die Rentenleistungen rückwirkend per 1. Dezember 2015 einzustellen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laut dem betreffend Invalidenrente unbestritten gebliebenen (Teil-)Gutachten von Dr. F.___ leidet der Beschwerdeführer an unspezifischen Rückenschmerzen, einem unklaren chronifizierten Beschwerdebild mit Schmerzen und Schwäche im Bereich der Extremitäten rechts, Kopfschmerzen und multiplen unspezifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beschwerden bei fehlendem organischen Korrelat. Dr. F.___ stellte sich auf den Standpunkt, dass dem Beschwerdeführer eine angepasste, körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit ohne Zwangshaltungen und ohne gehäufte Tätigkeiten in der Höhe zu 100 % zumutbar seien (E. 4.9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch wenn sich Dr. F.___ nicht zu einer allfälligen Hilflosigkeit in den sechs alltäglichen Lebensverrichtungen äussert, ist aus seinem Bericht unschwer zu erkennen, dass der Beschwerdeführer in den körperlichen Funktionen nicht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt ist. Was die Einschränkung der geistigen Funktionen betrifft, ist eine solche nicht ausgewiesen (vgl. vorstehende E. 5). Somit liegt beim Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer die Grundvoraussetzung für den Anspruch auf Hilflosenentschädigung, nämlich die Einschränkung der körperlichen und/oder geistigen Funktionen, nicht vor, weshalb die Beschwerdegegnerin das Leistungsbegehren zu Recht ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Dargelegten sind die Beschwerden in dem Sinne teilweise gutzuheis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen, dass der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente per 1. Dezember 2015 aufzuheben ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zu prüfen war, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 1’000</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- anzusetzen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend dem Ausgang des Verfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rens sind dem Beschwerdeführer 3/4 und der Beschwerdegegnerin 1/4 der Kos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">61 lit. g ATSG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 des Gesetzes über das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsgericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(GSVGer) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat die obsiegende beschwerdeführende Person Anspruch auf den vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und den Barauslagen festzusetzenden Ersatz der Parteikosten. Der teilweise obsiegende vertretene Beschwerdeführer hat Anspruch auf eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">um ¾ reduzierte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Parteientschädigung, die vorliegend beim praxisgemässen Stunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ansatz von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">220.-- (zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">züglich Mehrwertsteuer) auf Fr. 600</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (inklusive Bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlegen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerden, wird die Verfügung der Beschwerdegeg</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nerin vom 23. Dezember 2016 dahingehend abgeändert, dass der Rentenanspruch rückwirkend per 1. Dezember 2015 aufgehoben wird. Im Übrigen werden die Be</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schwerden abgewiesen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1'000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer zu drei Vierteln sowie der Beschwerdegegnerin zu einem Viertel</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzah</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">lungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">den</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> reduzierte</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Prozessentschädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der Vorsitzende i.V.Die Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>BachofnerTiefenbacher</p><p><span> </span></p></div> </div></body></html>