<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00194</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Oertli</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 27. Juli 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch AXA-ARAG Rechtsschutz AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst, Dr. iur. Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Affolternstrasse 42, Postfach 6944, 8050 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1958 geborene und damals als Hilfsgärtner tätige X.___ meldete sich im März 2007 ein erstes Mal zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung (Berufsberatung, Umschulung und medizinische Eingliederungsmassnahmen) an unter Hinweis auf ein weichteilrheumatisches Schmerzsyndrom (Urk. 8/2 und Urk. 8/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte medizinische und erwerbliche Auskünfte ein und wies das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 22. Oktober 2007 ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 13 % ab (Urk. 8/16). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen wurde kein Rechtsmittel ergriffen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 22. Februar 2012 liess der Versicherte bei der IV-Stelle unter Beilage von Arztberichten eine Anmeldung zum Rentenbezug einreichen (Urk. 8/22/1-4; unterzeichnet vom Versicherten in Urk. 8/27/1-4). Die IV-Stelle holte eine Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungnahme bei ihrem Regionalen Ärztlichen Dienst ein (RAD, Urk. 8/29 S. 2 ff.) und wies das Leistunsgbegehren mit Verfügung vom 29. Mai 2012 abermals ab, da sich keine relevante Änderung des Gesundheitszustandes ergeben habe, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb weiterhin kein Rentenanspruch bestehe (Urk. 8/31). Auch diese Verfügung blieb unangefochten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einer Anmeldung zur Früherfassung durch die Hausärztin (Urk. 8/33) mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dete sich der Versicherte, damals als Hilfsabwart in einem 25 %-Pensum bei der Gemeinde beschäftigt, am 3. März 2015 erneut zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Urk. 8/36). Die IV-Stelle holte einen IK-Auszug (Urk. 8/42), Arztberichte (Urk. 8/40, Urk. 8/43 und Urk. 8/44) und eine Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungnahme beim RAD (Urk. 8/52 S. 3 f.) ein und wies das Begehren nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 8/45 ff.) mit Verfügung vom 8. Januar 2016 (Urk. 2) erneut ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess der Beschwerdeführer am 5. Februar 2016 unter Beilage aktueller Arztberichte aus der Z.___ (Urk. 3/4 und Urk. 3/5) Beschwerde erhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben (Urk. 1) und beantragen, es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, eine polydisziplinäre Abklärung durchzuführen und anschliessend den An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf Leistungen neu zu prüfen (S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss in ihrer Vernehmlassung vom 14. März 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeantwort, Urk. 7), wovon der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 16. März 2016 (Urk. 9) in Kenntnis gesetzt wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG vorzuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Arzt muss über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügen (Urteil des Bundesgerichts 9C_736/2009 vom 26. Januar 2010 E. 2.1). Die diesen Anforderungen genügenden Berichte der regionalen ärztlichen Dienste (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">59 IVG und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">47 ff. IVV) können ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen vergleichbaren Beweiswert wie ein Gutachten haben (BGE 137 V 210 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 1.2.1; Bundesgerichtsurteil 9C_999/2010 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2011 E. 5.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Abweisung des erneuten Leistungs- begeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rens in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) damit, dass der Gesund- heitszustand des Beschwerdeführers seit der letztmaligen Abweisung des Gesuchs mit Verfügung vom 29. Mai 2012 keine relevante Änderung erfahren habe. Es würden keine neuen, die Arbeitsfähigkeit betreffenden medizinischen Sachverhalte vorliegen. Es werde weiterhin von einer 100%igen Restarbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit in einer körperlich leichten angepassten Tätigkeit ausgegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diesen Vorbringen fügte sie in ihrer Beschwerdeantwort nichts hinzu (Urk. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde vom 5. Februar 2016 (Urk. 1) im Wesentlichen geltend machen, die Feststellung, wonach noch immer der gleiche medizinische Sachverhalt vorliege, sei nicht korrekt. Mit den akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kundigen Arztberichten sei belegt, dass der aktuellen Leistungsbeurteilung nicht derselbe medizinische Sachverhalt zugrunde liege (S. 4 f.). Die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin habe ihre Abklärungspflicht verletzt und sei angesichts des komplexen Beschwerdebildes mit Wechselwirkungen gehalten, eine polydisziplinäre Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung zu veranlassen (S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der ersten leistungsverneinenden Verfügung vom 22. Oktober 2007 (Urk. 8/16) lag im Wesentlichen der folgende medizinische Sachverhalt zugrunde:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 23. März 2007 erstattete der Hausarzt Dr. med. A.___, Facharzt für Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinmedizin FMH und Facharzt für Prävention und Gesundheitswesen FMH, bei dem der Beschwerdeführer seit dem 26. Januar 2006 in Behandlung stand, der IV-Stelle einen Bericht (Urk. 8/5/1-7). Er nannte die folgenden Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fibromyalgie/Generalisiertes weichteilrheumatisches Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AC-Gelenksarthrose rechts &gt; links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">subacromiales Impingementsyndrom rechts &gt; links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Generalisierung der Schmerzsymptomatik in die ganze Schulter-Nackenregion mit Spannungskopfschmerzen und zum Teil in den ganzen Körper ausstrah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenden Schmerzen (thoraco-)lumbal und alle vier Extremitäten</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Teil über 11/18 positive Tenderpoints (Vollbild der Fibromyalgie)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach kurzzeitiger Besserung nach drei Wochen stationärem Reha-Aufent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt in B.___ von März bis April 2006</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rhizarthrose rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach Hepatitis A mit Seronarbe</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mässiges Übergewicht (178 cm, 91 Kg, BMI 28.7) mit Steatosis hepatis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ attestierte in der bisherigen Tätigkeit als Hilfsgärtner vom 26. Januar 2006 bis 12. Januar 2007 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit und vom 13. Januar bis 31. März 2007 eine 75%ige Arbeitsunfähigkeit. Er gab weiter an, begonnen habe es mit Schulterschmerzen auf der rechten Seite. Danach sei eine Generali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierung eingetreten. Der Beschwerdeführer gebe Schmerzen am ganzen Körper, vor allem in den Schultern (rechts mehr als links), an der Lendenwirbelsäule und in beiden Beinen an. Er habe zum Teil bis sechzehn positive Tenderpoints erhoben. Daneben bestehe auf der rechten Seite ein AC-Gelenkschmerz. Der Gesundheitszustand verschlechtere sich eher. In einer behinderungsangepassten Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer seit Januar 2006 ein Pensum von 75 % zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mutbar. Im Beruf als Gärtner sei eine Invalidität absehbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 2. April 2007 (Urk. 8/7/7-10) nannten die in der Z.___ tätigen Dr. med. C.___, Stv. Oberärztin Rheumatologie, und Dr. med. D.___, Chefärztin Rheumatologie und Rehabilitation, die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chronisches generalisiertes Schmerzsyndrom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (bestehend seit zirka 2001)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Somatisierungs- und Aggravationstendenz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Depressive Symptomatik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chronische Cephalgie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach Rehabilitationsaufenthalt in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> März 2006</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aktuell betont myofas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziales Syndrom Schultergürtel und Nacken</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AC-Gelenksarthrose rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zeichen retraktilen Kapsulitis (Arthro-MRI rechte Schulter vom 4. Oktober 2006)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Rhizarthrose rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Ärztinnen gaben an, die Behandlung in der Rheumatologie der Z.___ habe vom 17. Januar bis 22. Februar 2007 gedauert (S. 2). Sie führten aus, Hinweise auf eine entzündliche, rheumatologische Erkrankung hätten kli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nisch, radiologisch und labormässig nicht bestanden. Bei generalisierten Schmerzen sowie Druckdolenz über den Tenderpoints wie auch über den mus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kulären Kontrollpunkten entspreche das Beschwerdebild eher einem generali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sierten Schmerzsyndrom. Die Röntgenaufnahmen hätten keine Hinweise auf (post) entzündliche Veränderungen gezeigt. Labormässig seien die Rheumafak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">toren und ANA negativ gewesen. Therapeutisch werde das Weiterführen der Therapie, allenfalls in Kombination mit einem schlafanstossenden, schmerzmo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dulierenden Antidepressivum empfohlen. Ferner werde eine in erster Linie akti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vierende Physiotherapie zur individuell angepassten Rekonditionierung, Hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tungskorrektur und Stärkung sowie Kräftigung der Extremitäten- und Rumpf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">muskulatur angeregt (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Arbeit als Gartenbauhilfsangestellter sei eine mittel- bis schwere körperliche Tätigkeit. Bezüglich der Arbeitsfähigkeit würden sich bei Tätigkeiten wie Tragen und Heben von schweren Lasten, längeren Überkopfarbeiten und repetitiven manuellen Tätigkeiten Einschränkungen aufgrund der AC-Gelenksarthrose, der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Rhizarthrose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> rechts und der retraktilen Kapsulitis der rechten Schulter ergeben. In diesem Sinne würden sie den Beschwerdeführer für eine mittelschwere kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">perliche Tätigkeit als zu 50 % arbeitsfähig sehen, wobei das Pensum mit Vorteil auf den ganzen Tag verteilt werden sollte mit der Möglichkeit zu vermehrten Pausen. Vermieden werden sollten das Heben von schweren Lasten sowie län</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gere Überkopfarbeiten. Für eine leichte Arbeitstätigkeit erachteten die Ärztinnen den Beschwerdeführer als voll arbeitsfähig (S. 1). Inwieweit sich das chronische generalisierte Schmerzsyndrom mit Verdacht auf eine depressive Symptomatik auf die Arbeitsfähigkeit auswirke, könne aus ihrer Sicht nicht beantwortet wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den und bedürfe einer psychiatrischen Beurteilung. Möglicherweise könnten sich auch die mangelhaften Deutschkenntnisse und die fehlende Berufsausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dung des Beschwerdeführers negativ auf die Arbeitstätigkeit auswirken (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der RAD-Arzt Dr. med. E.___ ging in seiner Stellungnahme vom 21. Mai 2007 gestützt auf die Angaben im Bericht der Z.___ von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Hilfsgärtner aus. In einer kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perlich leichten angepassten Tätigkeit (ohne Heben, Tragen und Transportieren von Lasten über 5 Kilogramm sowie Arbeiten in Armvorhalten und Überkopfar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiten) sei von einer 100%igen Restarbeitsfähigkeit auszugehen (Urk. 8/12 S. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bezug auf die rechtkräftige Leistungsablehnung mit Verfügung vom 29. Mai 2012 (Urk. 8/32) sind folgende medizinische Berichte aktenkundig:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht des F.___ vom 23. Februar 2011 nach Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung des Beschwerdeführers in einer interdisziplinären Schmerzsprech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stunde (Urk. 8/22/6-14) nannten Dr. med. G.___, Oberärztin, Psychiatrie und Psychotherapie, Dr. med. H.___, Oberarzt, Schmerzambulatorium Anästhesiolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie, Dr. med. I.___, Oberarzt, Rheumatologie, sowie Dr. med. J.___ und Dr. med. K.___, Assistenzärzte, Neurologie, die folgenden Diagnosen (S. 7):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Periarthropa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thia humeroscapularis beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach aktivierter AC-Gelenksarthrose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechts und myofaszial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verspan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nungsbefunden der Schultergürtelmuskulat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ur ohne Hinweise für Rotatorenman</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hettenläsion oder Schulterverkalkungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zev</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ikospondylogenes und -cephales Schmerzsyndrom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei degenerativen Veränderungen d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er unteren Halswirbelsäule sowie myofasz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ialen Verspannungsbefunden der Nacken- und Schultermuskulatur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chronisches lu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mbospondylogenes Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausstrahlung in beide Leisten</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verdacht auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mitbeteiligung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umbalen Facettengelenke</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leichte Coxarthrose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beidseits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit wahrscheinlicher Ausstrahlung in beide Kniege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenke</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beginnende Fingerpol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">yarthrosen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spannungskopfschmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">olocephal drückend, im Tagesverlauf zunehmend, keine Hinweise auf Migräne</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leichte depressive Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hochgradiger Verdacht auf Alkoholabhängigkeitsproblematik (ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> F10.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Transaminasen-Erhöhung unklarer Signifikanz sowie makrozytär hyperchromes Blutbild</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgeprägter Vitamin D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Mangel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (25 OH-Vit.D3 5,1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">µ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aortenklappenendocarditi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s durch Str</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eptococcus bovis (gallolyticus)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Septische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Embolie Dig 3 rechts 11.06.2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Antibiotische Therapie mit Unterbr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uch über insgesamt 10 Wochen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tobramyzin und Penicillin vom 09.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">05.09-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 04.06.09 im L.___</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Penicillin G vom 16.06.09-29.06.09</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entamycin vom 16.06.09-29.06.09</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rocephin vom 30.06.09-28.07.2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sple</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nektomie 22.05.2009 bei Milzrupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ur nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wahrscheinlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> septischem Milzin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">farkt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Obere gastrointestinale Blutung am 02.07.2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zündliche Veränderungen an de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r grossen Kurvatur des Magens</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Hinweise einer Malig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nität in wiederholten Biops</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ieentnahmen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H. pylori positiv</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tubuläres Kolonschl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eimhauta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denom mit nicht-hochgradiger Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">th</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">el</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dysplasie im Rek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tum und im Kolon descendens (Koloskopie 25.06.09)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hochfrequente Innenohrschwerhörigkeit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärztinnen und Ärzte der interdisziplinären Schmerzsprechstunde gaben an (S. 7 f.), beim inzwischen 53-jährigen Beschwerdeführer hätten sich auf der Ba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sis wahrscheinlich myofaszialer Verspannungszustände insbesondere im Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tergürtelbereich bei schwerer körperlicher Arbeit sowie beginnenden Poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arthrosen an den grossen Gelenken und den Fingern zunehmende, chronifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierte, belastungsverstärkte Schmerzen etabliert mit einer zunehmenden Schmerzausweitung, die sich nach dem Verlust der Arbeitsstelle und seither an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltender Arbeitslosigkeit noch akzentuiert habe. Aktuell zeigten sich aus rheumatologischer Sicht eine deutliche Haltungsinsuffizienz lumbal bei an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonsten unauffälligem Untersuchungsbefund des Rückens, eine verminderte Beweglichkeit der Halswirbelsäule mit dazu passenden myofaszialen Verspan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nungsbefunden der Nackenmuskulatur sowie eine leichte Beweglichkeitsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung für Bewegungen über der Horizontalen in beiden Schultergelenken ohne klare Impingement-Symptomatik und ohne wesentliche degenerative Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderungen in den Röntgenaufnahmen. Klinisch und radiologisch bestehe hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leichtgradige beidseitige Coxarthrose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, aber keine sichere Kniege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenksarthrose, wobei die Knieschmerzen auch Ausstrahlungsbefunde der Cox</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arthrose sein könnten. Zudem bestünden leichtgradige OSG-Schmerzen unklarer Signifikanz und ein diffuses Schmerzsyndrom, das in seiner Ausprägung einer Fibromyalgie entsprechen könnte; gemäss Dolorimetrie (9/24 Tenderpoints mit pathologisch gesenkter Schmerzschwelle) sei aktuell das Vollbild nicht etabliert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht bestehe am ehesten eine leichte depressive Episode. Aufgrund der Erkrankungsdauer von mehr als zwei Jahren könne nicht mehr von einer Anpassungsstörung gesprochen werden. Eine Alko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holabhängigkeitsproblematik sei zu vermuten. Zudem bestehe eine Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung mit somatischen und psychischen Faktoren. Die Kriterien einer reinen somatoformen Schmerzstörung würden ihrer Meinung nach beim Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer nicht erfüllt. Die Rehabilitationsaussichten seien insgesamt eher ungüns</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bericht vom 22. Februar 2012 (Urk. 8/22/1-4) baten Dr. med. M.___, Ober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztin, und Dr. med. N.___, Assistenzarzt, tätig im O.___, um Überprüfung des Rentenanspruchs, da sich der körperliche und psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chische Zustand des Beschwerdeführers verschlechtert habe. Sie nannten die Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">agnosen einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0) sowie starker körperlicher Schmerzen bei multiplen Schäden des Bewegungsapparates beziehungsweise als Differenzialdiagnose eine Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41; S. 1) und verwiesen im Weiteren auf den Abklärungsbericht der interdisziplinären Schmerzsprechstunde des F.___. Sie gaben an, der Beschwerdeführer komme re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelmässig zirka einmal im Monat zu psychiatrisch-psychotherapeutischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprächen. Er nehme an der Gruppe für Chronisch-Schmerzkranke teil. Es be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehe zudem eine antidepressive Medikation. Vom 26. November 2007 bis 15. September 2008 habe eine tagesklinische Behandlung stattgefunden (S. 2; vgl. Urk. 8/22/15-17). Eine stationäre psychiatrische Behandlung sei nicht durchgeführt worden (S. 1). Den zwischenzeitlich regelmässigen Alkoholkonsum habe der Beschwerdeführer problemlos sistiert. Anamnese und Befunde würden für andauernde, schwere Schmerzen sprechen, wobei die Schmerzen sicher teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise durch einen physiologischen Prozess und/oder körperliche Störungen er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärt werden könnten. Die für eine anhaltend somatoforme Schmerzstörung geforderten emotionalen Konflikte oder psychosozialen Belastungen seien nach ihrer Einschätzung zu wenig schwerwiegend, um als entscheidender ursächli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Faktor gelten zu können. Auch fordere der Beschwerdeführer ihnen gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über wenig gesteigerte persönliche oder medizinische Hilfe mit Bitte um Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützung und weitere Abklärungen. Vielmehr scheine der Beschwerdeführer tatsächlich unter den körperlich verursachten Schmerzen (nach einem Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leben als Schwerarbeiter) zu leiden, gegen die er mit allen ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ankämpfe und vielfältige Therapieangebote motiviert wahrnehme (S. 2). Durch den leicht verminderten Antrieb, dysfunktionale Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltensmuster wie Stress und Angstzustände komme es zu einer verminderten psychischen Belastbarkeit. Körperliche Schmerzen würden akzeptiert und es be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehe der Versuch, diese möglichst als gegeben zu integrieren und trotz der Schmerzen in Bewegung zu bleiben. Es bestehe ihres Erachtens eine adäquate Schmerzverarbeitung und keine Schmerzverarbeitungsstörung. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer sei vermindert belastbar und schnell erschöpft, und es sei ihm einzig eine Tätigkeit von zwei Stunden pro Tag im geschützten Rahmen zumutbar (S. 3), wobei er in diesem Umfang als Hilfsarbeiter eines Schulhausabwartes im Rahmen eines Sozialprojekts tätig ist (vgl. Urk. 8/22/8, Urk. 8/27/3). Die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit im angestammten Beruf im Gartenbau sei seit dem Jahr 2006 zwischen 50 % bis 100 % eingeschränkt. Aktuell sei er durch den Hausarzt zu 75 % krank geschrieben (S. 1 und 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der RAD-Arzt Dr. med. P.___, Facharzt Orthopädie und Traumatologie, gab in seiner Stellungnahme vom 10. April 2012 (Urk. 8/29 S. 2 ff.) an, die im F.___ er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hobenen Untersuchungsbefunde seien allesamt nicht gravierend. Das diffuse Schmerzsyndrom könne einer Fibromyalgie entsprechen. Die Diagnosen und Befunde hätten sich seit dem Jahr 2007 nicht wesentlich verändert mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme des Status nach einer Aortenklappenendocarditis im Jahr 2009 (antibio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch behandelt) mit septischer Embolie D 3 rechts, Milzinfarkt und Splenekto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mie sowie Gastritis mit Blutung. Die Endocarditis sei ausgeheilt. Verblieben sei eine gelegentlich bewegungs- und belastungsabhängig schmerzhafte Narbe nach Milzentfernung. Dies könne jedoch nicht zu einer Einschränkung der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit über das bestehende Mass hinaus führen. Die übrigen rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logisch festgestellten Diagnosen seien, wie die Befunde zeigten, leichtgradig ausgeprägt und liessen sich unter der schon bekannten Diagnose der Fibromy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">algie subsumieren. Auch die psychischen Diagnosen einer leichten depressiven Episode und einer Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren vermöchten keine weitere Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zu bewirken. Hausärztlicherseits werde die Arbeitsunfähigkeit seit dem Jahr 2007 durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend in gleicher Höhe (75 %) attestiert. Auch das spreche gegen eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung des Gesundheitszustandes.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherungsmedizinisch weise die Beurteilung in den aktuellen Arztberichten anhand der objektiven Befunde keine relevante Änderung des Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes aus im Vergleich zum Feststellungsblatt vom 4. September 2007. Es könnten aus den jetzt vorliegenden Arztzeugnissen keine wesentlichen Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungen des Gesundheitszustandes, die zu einer veränderten Beurteilung der Arbeitsfähigkeit führen würden, hergleitet werden (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der vorliegend strittigen Neuanmeldung vom 3. März 2015 (Urk. 8/36) präsentiert sich der medizinische Sachverhalt wie folgt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. I.___, Oberarzt Klinik für Rheumatologie des F.___, nannte im Bericht vom 24. April 2014 an die Hausärztin Dr. med. Q.___, Allgemeine Medizin (Urk. 8/44/11-14), die folgenden Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aktivierte Polyarthrose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">DD Polyarthritis kristallinduziert (Hydroxyapatit, Harnsäure), periphere S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pondy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">loarthritis, hämatologisch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinik/Bi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ldgebung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te Fingerpolyarthrose beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eichte Coxarthrose beidseits mit wahrscheinlicher Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sstrahlung in beide Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelenke</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arthrose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">OSG beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Periarthropathia humeroscapularis beidseit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s und AC-Gelenksarthrose rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Szintigraphie 19.02.2014: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entzündliche Aktivität</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iden Schultergelen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken, Ellbogen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nk links, Hand- und Kniegelenke</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hyperurikämie (Harnsäure 447 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">µmol/l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und Adipositas Grad III (BMI 48.7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kg/m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Panvertebrales Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zerv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ikospondylogenes un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d -zephales Schmerzsyndrom beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei degenerativen Veränderungen der unteren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Halswirbelsäule</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie myofaszi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alen Verspannungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">befunden der Nack</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en- und Schultermuskulatur beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chronisches lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bospondylogenes Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausstrahlung in beide Leisten</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verdacht auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mitbeteiligu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ng der lumbalen Fazettengelenke</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Thrombozytose unklarer Genese</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">DD reaktiv (Asplenie, Rebound nach ethanolinduzierter T</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hrombozytopenie, ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zündlich)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">DD autonom (myeloproliferatives / myelodysp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastisches Syndrom), essentiell</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spannungskopfschmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Holocephal drückend, im Tagesverlauf zunehmend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, keine Hinweise auf Migräne</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Aortenklappenendocarditis durch Str</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eptococcus bovis (gallolyticus)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">septische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Embolie Dig 3 rechts 11.06.2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Antibiotische Therapie mit Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bruch über insgesamt 10 Wochen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tobramyzi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n und Penicillin vom 09.05. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 04.06.2009 im L.___</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Penicill</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n G vom 16.06. - 29.06.2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gentamycin vom 16.06. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- 29.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">06.2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rocep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin vom 30.06. - 28.07.2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Splenektomie 22.05.2009 bei Milzruptur nach wahrscheinlich septischem Milzin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">farkt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chte depressive Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schmerzstörung mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somatischen und psychisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Faktoren (ICD-10 F45.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rezidivierende intestinale Probleme</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fistelspaltung bei 7 Uhr in SSL am 19.07.2013 bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> transsphinktärer Perianalfistel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei 7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Uhr in SSL</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oberer gastrointest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inaler Blutung am 02.07.2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entzündliche Veränderungen an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der grossen Kurvatur des Magens</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Keine Hinweise einer Malignität in wiederholten Biops</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ieentnahmen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H. pylori positiv</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tubulärem Kolonschleimhaut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denom mit nicht-hochgradiger Epitheldysplasie im Rektum und im Kolon descendens (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Koloskopie 25.06.2009)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Alkoholüberkonsum DD Alkoholabhängigkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">problematik (ICD-10 F10.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10. Hochfrequente Innenohrschwerhörigkeit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. I.___ gab an, beim Beschwerdeführer bestehe eine langjährige kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plexe Schmerzproblematik, die sich sicher nicht einer einzigen Ursache zuord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen lasse. Die diffuse herabgesetzte Schmerzschwelle spreche gegen eine Fibro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">myalgie und eher für eine somatoforme Schmerzstörung. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinzu kämen aber Hinweise für degenerative und entzündliche Probleme bei Polyarthrose peri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pherer Gelenke, aktuell betont in beiden Schultergelenken.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diesbezüglich sei noch eine sonographische Untersuchung der Schultergelenke geplant. Die Ske</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lettszintigraphie zeige auch leicht entzündliche Aktivierungen des linken Ellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bogengelenks, der Hand- und Kniegelenke sowie diverse degenerative Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungen. Aus diesem Grund sollte die Medikation mit Salazopyrin trotz sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jektiv bislang fehlender Wirkung noch fortgesetzt werden, da erst nach etwa zweimonatiger Einnahme über die Wirksamkeit entschieden werden könne. Auch sollte die Thrombozytose hämatologisch weiter abgeklärt werden, da diese gemäss elektronischer Krankenakte nach Splenektomie vorübergehend ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwunden sei und nun wieder auftauche mit steigender Tendenz (Frage nach einem myelodysplastischen Syndrom). Schliesslich weise die erhöhte Harnsäure auch auf eine mögliche Kristallarthropathie als Ursache für die Gelenksprobleme hin (S. 3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei leider nicht zu erwarten, dass eine antientzündliche Therapie, so sie denn überhaupt ein Ansprechen zeige, die Schmerzen des Beschwerdeführers wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich lindern könne.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Es sei lediglich möglich, dass die entzündliche Komponente dadurch beeinflusst werden könne. Die Situation müsse deshalb internistisch weiter verfolgt werden und eine Begleitung und Betreuung des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rers – auch im Hinblick auf ein günstigeres Schmerzcoping – bleibe weiterhin zentral (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 7. Mai 2014 (Urk. 8/40) gab Dr. I.___ an, dass auch das Weiteführen von Salazopyrin keinerlei Einfluss auf die Beschwerden gehabt habe, weshalb er mit dem Beschwerdeführer zusammen entschieden habe, das Medikament abzusetzen. Es müsse akzeptiert werden, dass im Moment für die Beschwerden des Beschwerdeführers keine medikamentöse Therapieoption exis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierte. Aktuell werde am 13. Mai 2014 eine operative Fistelexploration perianal erfolgen. Die Schultersonographie von heute habe eine AC-Gelenksarthrose beidseits, rechts möglicherweise aktiviert sowie kleinste Verkalkungen in beiden Supraspinatussehnen sowie Unregelmässigkeiten des Humeruskopfes, aber keine Bursitis und keine glenohumerale Gelenksentzündung ergeben. Das hämatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gische Konsil werde erst Ende Mai stattfinden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend bestehe somit ein chronischer Schmerzzustand betont der Gelenke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei dem eine mögliche entzündliche Komponente mitspiele, die aber durch medikamentöse Therapie nicht beeinflussbar sei.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Am ehesten handle es sich um </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arthrotische Beschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Als Differenzialdiagnose nannte Dr. I.___ eine Kristallarthritis, was das negative Ansprechen auf Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mente erklären würde. Er empfehle in dieser Situation deshalb ein abwartendes Verhalten mit Bedarfsanalgesie bei Schmerzschüben. Bei akuten arthritischen Reizungen könne auch lokal Steroid infiltriert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. R.___, Oberarzt Orthopädie, Z.___, nannte im Bericht vom 5. Februar 2015 zuhanden der IV-Stelle (Urk. 8/43/6-7) die Diagnose einer diffusen Schmerzsymptomatik im Beckenbereich (Differenzialdiagnose begin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nende Coxarthrose rechts). Zudem wies er auf die Nebendiagnosen einer be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannten aktivierten Polyarthrose (mit exzessiver rheumatologischer Abklärung im F.___ im Jahr 2014), eines Panvertebralsyndroms, Spannungskopfschmerzen, einer Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren, depressiver Episoden, einer arteriellen Hypertonie, eines Status nach C2-Überkonsum, eines Status nach Aortenklappenendokarditis im Jahr 2009 sowie einer Innen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohrschwerhörigkeit hin. Dr. R.___ gab an, es bestehe eine komplexe Schmerzsymptomatik am gesamten Bewegungsapparat bei massiver Adipositas. Um dem Beschwerdeführer gerecht zu werden, werde eine therapeutische In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">filtration rechts durchgeführt, da im konventionellen Röntgenbild auf der rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Seite mehr als auf der linken Seite doch eine gewisse Gelenksspaltver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmälerung zu sehen sei. Aufgrund der gesamten Anamnese und Vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schichte denke er allerdings nicht, dass der Beschwerdeführer ein Kandidat für einen operativen Eingriff sei. Die gesamte Schmerzproblematik werde kaum mit der rechten Hüfte gelöst werden können (vgl. auch Urk. 8/44/18-19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 24. März 2015 (Urk. 8/44/23-24) an die Hausärztin Dr. Q.___ nannte Dr. med. S.___, FMH Kardiologie und Innere Medizin, die fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aorte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nklappenendokarditis im 06/09</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Erreger wurde ein Streptococcus bovis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (gallolyticus) identifiziert</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in diesem Kont</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ext offenbar auch septische Embolien in Händen und Milz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegen septischem Milzinfarkt mit Milzruptur wurde eine Splenektomi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">damals über insgesamt 10 Wochen unter einer antib</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iotischen i.v.-Therapie ste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässiggradig postendokarditisch verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derte Aortenklappe (Echo 03/15)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dabei findet sich eine asymmetrisch verkalkte Klappe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit leichter Aorteninsuf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fizienz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Aortenstenose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kann keine nachgewiesen werden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hypertensive Herzkrankheit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter der aktuellen Therapie gut kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trollierte Praxisblutdruckwerte</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konzentrische LV-Hypertrophie, diast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">olische Dysfunktion, Vorhöfe dil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atiert (Echo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 03/15)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pulmonale arterielle Hypertonie (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">PAH</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Ek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tasie der Aorta ascendens</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cvRF: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach Nikotin, Hypertonie, BMI</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Komplexes, c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hronisches diffuses, analgetika-resistentes Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">DD: i.R.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von 1 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. S.___ gab an, der Beschwerdeführer sei anlässlich der klinischen Untersuchung zur kardiologischen Reevaluation kardiopulmonal kompensiert gewesen, habe normotone Blutwerte und einen normokarden Sinusrhythmus aufgewiesen. In der Echokardiographie sei der linke Ventrikel normal gross mit erhaltener systolischer Pumpfunktion ohne regionale Kinetikstörungen. Die tri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cuspide Aortenklappe sei trotz entsprechender Anamnese nur mässiggradig postendokarditisch verändert mit lediglich leichter, zentraler Aorteninsuffizienz und ohne Nachweis einer Aortenstenose. Der übrige Klappenapparat sei alters</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entsprechend unauffällig. Passend zur Hypertonie fänden sich mässig ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prägte Veränderungen im Sinne eines hypertensiven Endorganschadens, inklu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sive einer leichten Ektasie der Aorta ascendens. Gemäss den schweizerischen Richtlinien sei die Indikation für die Endokarditisprophylaxe in diesem Kontext lebenslang gegeben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Hausärztin Dr. Q.___, bei welcher der Beschwerdeführer seit dem 13. November 2013 in Behandlung ist, berichtete der IV-Stelle am 13. April 2015 (Urk. 8/44/1-6). Sie nannte die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plexes, chronisches, diffuses, t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herapie-analgetikaresistentes Schmerzsyndrom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(2005)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ekannte aktivierte Polyarthrose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Differenzialdiagnose:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Polyarthritis kristallinduziert (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ydroxyapatit, Ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e), periphere Spondylarthritis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hyperurikämie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diposit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as Grad 2 (BMl 35 kg/m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Panvertebralsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Cervico-spondylogenes und cervik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">o-cephales Schmerzsyndrom beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chronisches lumbos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pondylogenes Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spannungskopfschmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">olocephal drückend, im Tagesverlauf zunehmend, keine Hinweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf Migr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">äne</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schmerzstörung mit somat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ischen und psychischen Faktoren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aortenklappenendocarditis durch Streptococcus bovis (gallolyticus) 11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.06.2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ntibiotische Therapie mit Unterbruch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber insgesamt 10 Wochen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(L.___)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Splenektomie 22.05.2009 bei Milzruptur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wahrscheinlich septischem Milzin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">farkt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Depressive Episoden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verdacht auf Anpassungsstörung (2010)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arteriell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Hypertonie - behandlungsbedürftig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cvRF: Arterielle Hypertonie, Adipositas, Alter, Bewegungsmangel </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit hätten die von Dr. Q.___ eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls genannten rezidivierenden intestinalen Probleme, eine Thrombozytose un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klarer Genese (2013), eine hochfrequente Innenohrschwerhörigkeit, eine Adipo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sitas mit Steatosis Hepatis sowie ein Status nach Hepatitis A mit Seronarbe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Q.___ gab an, es bestehe seit Ende 2005 ein generalisiertes, gelenkbeton</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tes Schmerzsyndrom mit Schmerzen im Bereich beider Schultergelenke, der Lendenwirbelsäule, beider Hüften sowie in den OSG beidseits. Sie wies auf Rehaklinikaufenthalte in den Jahren 2006 und 2007, auf umfangreiche rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologische und orthopädische Abklärungen, auf eine Inakzeptanz der Schmerzsymptomatik und auf eine Beschwerdepersistenz trotz medikamentöser Behandlung (PT, NSAR, Infiltration) hin. Es bestehe eine schlechte Prognose bei einer chronischen therapieresistenten Schmerzsymptomatik seit dem Jahr 2006. Bis ins Jahr 2007 habe der Beschwerdeführer Gartenarbeiten ausgeführt. Ab November 2011 habe er in einem 25%-Pensum Reinigungsarbeiten in einer Turnhalle verrichtet. Dr. A.___ habe seit dem 1. Januar 2011 durchgehend eine 75%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert. Zudem sei der Beschwerdeführer vom 13. November 2013 bis 6. Dezember 2013, vom 22. Mai 2014 bis 30. Mai 2014 und vom 2. Juli 2014 bis 31. August 2014 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Seit dem 11. November 2014 bis auf weiteres bestehe wiederum eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Es bestünden keine geistigen oder psychischen Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen. Einschränkend wirkten sich die Ruhe- und Belastungsganzkörper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen (Schulter, Hüfte, Kniegelenk und OSG beidseits) aus. Unter 2 Stunden täglicher Arbeitsbelastung verschlechtere sich die Schmerzsymptomatik. Die aktuelle 25%ige Arbeitsfähigkeit sei wegen der Schmerzzunahme unter Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belastung nicht durchführbar. Seit dem 11. November 2014 (kalte Jahresmo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nate) bestehe ein starker Schmerzschub.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der RAD-Arzt Dr. P.___ gab in seiner Stellungnahme vom 21. Juli 2015 (Urk. 8/52 S. 3) an, seit der letzten RAD-ärztlichen Beurteilung vom April 2012 seien am 19. Juli 2013 eine Analfistelspaltung durchgeführt und eine Throm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bozytose unklarer Genese diagnostiziert worden. Beide Diagnosen seien laut der Hausärztin Dr. Q.___ ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Dr. I.___ habe am 24. April und am 7. Mai 2014 das chronische Schmerzgeschehen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stätigt; desgleichen Dr. R.___ am 5. Februar und am 2. April 2015. Auch die kardiologische Kontrolle bei Dr. S.___ am 24. März 2015 habe keine neuen medizinischen Aspekte ergeben. Es würden also keine neuen medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Sachverhalte die Arbeitsfähigkeit betreffend vorliegen im Vergleich zur Stellungnahme des RAD vom 10. April 2012.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Beschwerdeverfahren liess der Beschwerdeführer einen noch vor Erlass der angefochtenen Verfügung ergangenen Bericht von Dr. C.___, leitende Ober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztin Rheumatologie und Rehabilitation, Z.___, vom 29. Oktober 2015 (Urk. 3/4) einreichen. Dr. C.___ nannte darin die folgenden Diagnosen (S. 1 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chronisches</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> generalisiertes Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verdacht auf dysf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unktionales Krankheitsverhalten</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verdacht auf somatoforme Sch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">merzstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">depressive Episoden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Polyarthrosen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">DD Kristallarthropathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ANA, Rheumafaktor und anti-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">CCP negativ</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">szintigraphisch entzündliche Anreicherungen in den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AC-Gelenken, Handge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenke, MCP-G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elenke II und III beidseits, IP l beidseits, MCP-1 beidseits, AC beidseits, OSG beidseits, MTP l beidseits (19.02.2014), DD akti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierte Arthrosen, DD arthritisch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leichtgradige Coxarthrosen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beidseits, symptomatisch rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hüftinfiltration rechts am 26.02.2015 mit nur kurzdauerndem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ansprechen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rhizarthrose und STT-Arthrose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AC-Arthrose beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chronisches Panvertebralsyndrom, betont zervikal und thor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">akolumbal</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">HLA-B27 negativ</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">HWS: Osteochondrose C6/7, leichtgradige Spondylarthrosen, Spondylosen mitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Brustwirbelsäule, Lendenwirbelsäule</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: Lumbalisation SWK 1, multisegmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tale Oste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ochondrosen Th11- L1 und Spondyl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">osen, degenerative Retrolisthesis L2 gegen L3, lumbale Spondy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arthro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fehlhaltung, muskuläre Dysbalancen und statisch-dynamische Insuffizienz der Schultergürtel- und der Rumpfmus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kulatur sowie des Beckengürtels</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MRI LWS/Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cken 08/2014: degenerative Lendenwirbelsäulenv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eränderungen ohne entzündliche Veränderung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en, normale Darstellung beider I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">SG ohne dege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerative </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oder entzündliche Veränderungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MRI</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ganzkörper (Bechterewprotokol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) 28.10.2015: multisegmentale zervikal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und lumbale Veränderungen, keine Spinalkanalstenose oder Neurokompression, keine aktiv oder chronisch entzündlichen Veränderungen, keine Spondyl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tis, keine Enthesitis, keine Sacroiliitis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aortenklappenendokarditis durch Strep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tococcus bovis 2009 (L.___)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach Spl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enektomie bei Milzruptur nach wahrscheinlich septischem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Milzin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">farkt 2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Thrombozytose (521 G/l), DD </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach Splenektomie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spannungskopfschmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rezidivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ende intestinale Probleme</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fistelspaltung 2013 bei transs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phinktären Perianalfistel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oberer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gastrointestinaler Blutung 2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entzündliche Veränderungen grosse Magenkurvatur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Hinweise a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uf Malignität</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H. pylori positiv</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tubulä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rem Kolonschleimhautadenom 2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach Alkoholüberkonsum</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hochfrequente Innenohrschwerhörigkeit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ gab an, der Beschwerdeführer leide unter einem chronisch generali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierten Schmerzsyndrom mit kaum modulierbarer Schmerzsymptomatik und Verdacht auf eine somatoforme Schmerzstörung. Des Weiteren leide der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer unter peripheren Polyarthrosen, vor allem in den Händen, auch in beiden AC-Gelenken und in den Hüftgelenken, vor allem rechts. Diesbezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich seien auch hier therapeutische Massnahmen wie zuletzt die Steroidinfiltra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion der rechten Hüfte Ende Februar 2015 fehlgeschlagen. Es bestehe der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">druck eines festgefahrenen Schmerzmusters mit einem weitgehend therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">refraktären Verlauf. Wahrscheinlich dürfte auch die soziale beziehungsweise ökonomische Komponente mit der Ablehnung des IV-Entscheides und der vom Beschwerdeführer erlebten Ablehnung durch Ämter und Behörden eine Rolle spielen. In diesem Zusammenhang habe er auch den Wunsch geäussert, dass eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes ausgewiesen werde sollte, da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit die Invalidenversicherung entsprechend ihren Entscheid revidieren würde. Diesem Wunsch könne natürlich in diesem Rahmen nicht entsprochen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf der anderen Seite müsse sicher festgehalten werden, dass entzündlich anmu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tende Veränderungen insbesondere in den Bildbefunden (Anreicherungen in der Spätphase) im Szintigramm vom Februar 2014 in den Händen, den AC-Gelenken und Füssen vorhanden seien. Grundsätzlich könne nicht differenziert werden, ob es sich um aktivierte Arthrosen oder arthritische Prozesse handle. Allerdings sei das Verteilungsmuster, insbesondere die Mitbeteiligung der Fin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gergrundgelenke, für eine primäre Arthrose etwas ungewöhnlich. Zusammen mit der STT-Arthrose sowie sonographisch festgestellten Verkalkungen in der Supraspinatussehne könnte dies gut für eine Kristallarthritis sprechen. Eine rheumatoide Arthritis erscheine aufgrund des radiologischen Aspekts und der negativen Antiimmunantikörper sehr unwahrscheinlich. Auch in der aktuellen Laboruntersuchung seien bis auf die bekannte Thrombozytose und den leichten Vitamin D3-Mangel keine Auffälligkeiten vorhanden. Dies schliesse eine Kris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tallarthropathie natürlich nicht aus. Bei Serum-Harnsäure von 449 µmol/l sei eine Uratarthropathie eher unwahrscheinlich. Im Ganzkörper-MRI (Bechterew-Protokoll) vom 28. Oktober 2015 seien keine aktiven oder abgelaufenen Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zündungen festzustellen, bei multisegmentalen degenerativen Veränderungen, betont in der Halswirbelsäule und der Lendenwirbelsäule. Auch das negative HLA-B27 spreche gegen eine (axiale) Spondarthropathie. Neben der chronischen Schmerzsituation mit wahrscheinlich somatoformer Komponente und akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anamnestisch depressiven Episoden dürften auch die Haltungsinsuffizienz und die muskulären Insuffizienzen der peripheren Muskulatur, die Dekonditionie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung und die Adipositas eine negative Rolle spielen (S. 6 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 1. Dezember 2015 (Urk. 3/5) gab Dr. C.___ an, das MRI der Hände vom 5. November 2015 habe den Verdacht auf entzündliche Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen bestätigt, vom Verteilungsmuster vor allem die Fingergrundgelenke und die Handgelenke betreffend, auch wenn diese derzeit nicht sehr aktive erschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen würden, jedoch teilweise bereits mit erosiven Veränderungen an den ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zelnen MCP und Carpalia verbunden seien. Ausgehend vom Verteilungsmuster seien die Veränderungen gut mit einer rheumatoiden Arthritis vereinbar. Bereits im Bericht vom 27. Oktober 2015 sei festgehalten worden, dass die Immunse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rologien negativ seien, wobei Erosionen bei der RA vor allem bei ACPA-positi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Patienten vorkommen würden. Nach wie vor stehe die Differenzialdiagnose einer Kristallarthritis sicher im Vordergrund. Sie empfehle angesichts der doch vorhandenen synovitischen Aktivität und aufgrund der differentialdiagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Überlegungen eine Basistherapie.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verwaltung ist auf die Neuanmeldung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. März 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingetreten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat nach Einsicht in die neuen medizinischen Unterlagen eine erhebliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung des Gesundheitszustands als glaubhaft erachtet (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 Abs. 2 und Abs. 3 IVV), weshalb sie für die richtige und vollständige Abklärung des Sachverhalts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu sorgen hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 1.3; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 117 V 198 E. 3a). Diese Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen hinreichende Klarheit besteht (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 8C_746/2011 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2012 E. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entscheidet die Verwaltung gestützt auf eine interne Aktenbeurteilung ihres RAD, gelten strengere Anforderungen an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beweiswürdigung. Diesfalls sind bei auch nur geringen Zweifeln an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen ergänzende Abklärungen vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zunehmen (BGE 135 V 465 E. 4.4; Urteil des Bundesgerichts 8C_348/2016 vom 9. Dezember 2016 E. 2.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der medizinischen Aktenlage ist ausgewiesen, dass sich der Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand des Beschwerdeführers verschlechtert hat. Dies gilt na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentlich mit Blick auf die im F.___ szintigraphisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhobenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entzündliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aktivitäten in beiden Schultergelenken, im linken Ellenbogengelenk sowie in den Hand- und Kniegelenken (E. 5.2). Die MRI-Befunde der Z.___ vom 5. November 2015 bestätigten in der Folge den Verdacht auf entzündliche Veränderungen insbesondere an den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hand- und Fingergelenken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (wenn diese damals auch nicht sehr aktiv erschienen); zudem wurden teilweise bereits ero</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sive Veränderungen erhoben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. E. 5.7). Hierzu nahm der RAD-Arzt Dr. P.___ keine Stellung, was einen Mangel darstellt. Die im Beschwerdever</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren eingereichten Berichte der in der Z.___ tätigen Rheumatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gin Dr. C.___ (E. 5.7) wurden dem RAD auch nicht mehr zur Beurteilung vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegt. Die Angabe, wonach keine neuen, die Arbeitsfähigkeit betreffenden me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dizinischen Sachverhalte vorliegen würden, vermag bei dieser Sachlage nicht zu überzeugen, nachdem die Beschwerdegegnerin auch mit den behandelnden Rheumatologen mit Bezug auf die Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit keine Rücksprache nahm und die erstmalige Ablehnung des Rentenbegehrens auf An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gaben von Dr. C.___ basierte (vgl. E. 3.3 und E. 3.4). Zutreffend ist, dass die den Schmerzen und den bildgebend festgestellten entzündlich anmutenden Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderungen zugrundliegenden Ursachen weiterhin nicht geklärt sind, zumal die Schmerzen durch medikamentöse Therapien trotz umfangreicher Bemühungen nicht wesentlich beeinflussbar zu sein scheinen. Im Zentrum der vorliegenden Berichterstattung steht weiterhin ein komplexes chronisches Schmerzsyndrom beziehungsweise der Verdacht auf eine somatoforme Schmerzstörung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch nicht zu überzeugen vermag die Einschätzung von Dr. Q.___ (E. 5.5), wonach neu von einer 100%gen Arbeitsunfähigkeit in jeglichen Tätigkeiten auszugehen sei. Insbesondere ist nicht einzusehen, weshalb der beschriebene starke Schmerzschub in kalten Monaten eine anhaltende Arbeitsunfähigkeit nach sich ziehen soll. Hinzu kommt, dass das Engagement der Ärztin bei der erneuten Anmeldung zum Bezug einer Invalidenrente gewisse Zweifel an der für eine unabhängige Expertise notwendigen Distanz zum Beschwerdeführer aufkommen lässt. Die Ärzte und Ärztinnen des F.___ und der T.___ nahmen wie bereits erwähnt keine Stellung zur Arbeitsfähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es bleibt nach dem Gesagten trotz aktenkundiger umfangreicher bildgebender, rheumatologischer und orthopädischer Abklärung unklar, ob der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer in einer angepassten Tätigkeit nach wie vor zu 100 % arbeitsfähig ist. Bislang fehlt eine ärztliche Auskunft darüber, ob die neuen Befunde eine wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tergehende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zur Folge haben beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise wie sich diese in Anbetracht des schubartigen Verlaufs beurteilt (E. 1.4). Zudem ist angesichts der eingetretenen Verschlechterung auch mit Blick auf die rechtsprechungsgemäss massgebenden Indikatoren (BGE 141 V 281) zu prüfen, wie es sich mit der invalidisierenden Wirkung eines chronischen generalisierten Schmerzsyndroms (mit Verdacht auf somatoforme Schmerzstörung) verhält. Nicht fachärztlich geklärt sind weiter die Auswirkungen der in der Berichter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stattung mehrfach thematisierten depressiven Episoden, wobei die diesbezügli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Angaben der Hausärztin Dr. Q.___ im Bericht vom 13. April 2015 (E. 5.5) widersprüchlich sind. Sie listete die depressiven Episoden unter den Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit auf, erwähnte indes an ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer Stelle, es bestünden keine geistigen oder psychischen Einschränkungen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass sich aufgrund der gegenwärtigen Aktenlage die Auswirkungen der gesundheitlichen Beeinträchtigung des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführers auf die Arbeitsfähigkeit nicht hinreichend beurteilen lassen. Somit hätten sich weitere medizinische Abklärungen aufgedrängt. Die Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 8. Januar 2016 ist deshalb aufzuheben und die Sache an die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Verschlechterung und Zunahme der Beschwerden und namentlich deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit weiter abkläre. Anschliessend wird die Beschwerdegegnerin über den Rentenanspruch neu verfügen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kantona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichtigung des gesetzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.--) auf Fr. 900.-- festzulegen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung bemisst sich nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert (§ 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer, in Verbindung mit Art. 61 lit. g ATSG). Es ist dem Beschwerdeführer unter Berücksichtigung dieser Grundsätze eine Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessentschädigung von Fr. 1‘150.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zuzusprechen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung vom 8. Januar 2016 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessentschä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘150</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">AXA-ARAG Rechtsschutz AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Pensionskasse Gärtner und Floristen, Gladbachstrasse 80, 8044 Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubOertli</p></div> </div></body></html>