<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00048</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Gerichtsschreiberin Janett</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 19. September 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Martin Schnyder</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Schnyder Rechtsanwälte &amp; Wirtschaftsberater</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Sihlquai</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 253, Postfach 2067, 8031 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">SWICA Versicherungen AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Römerstrasse 37, Postfach, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1994, war seit dem 15. Januar 2014 als Service</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellter bei der Y.___ angestellt und in dieser Eigenschaft bei der SWICA Versicherungen AG (SWICA) gegen die Folgen von Berufs- und Nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rufsunfällen versichert, als er am 18. Februar 2014 an der Haltestelle Z.___ in Zürich zusammengeschlagen wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 8/1, vgl. auch Polizeirapport der Stadtpolizei Zürich vom 24. Februar 2014, Urk. 8/14). Dabei erlitt er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Gesichts- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Thoraxtrauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit mehrfacher offener Unterkieferfraktur, Mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtsfraktur und Nasenbeinfraktur sowie eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Contusio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cordis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte wurde zunächst im A.___ hospitalisiert, wobei es im Verlauf zu schweren Komplikationen kam (vgl. Austrittsbericht A.___ vom 24. März 2014, Urk. 8/22, vgl. auch Urk. 8/42, Urk. 8/47-49, Urk. 8/61). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">SWICA</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erbrachte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für den Vorfall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die gesetzlichen Leistungen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26, Urk. 8/29, Urk. 8/98</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Am 18. Mai 2015 verfügte sie die Kürzung der Geldleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen um 50 %, weil das Verhalten des Versicherten als aussergewöhnliche Gefahr zu betrachten sei (Urk. 8/106). Die dagegen erhobene Einsprache vom 26. Mai 2015 (Urk. 8/109) wies sie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 28. Januar 2016 (Urk. 2) ab.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 12. Februar 2016 Beschwerde und be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antragte, die Verfügung (richtig: der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) vom 28. Januar 2016 sei vollumfänglich aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihm aus dem Unfallereignis vom 18. Februar 2014 alle bisherigen sowie zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">künf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen Geldleistungen in ungekürzter Höhe auszurichten, namentlich auch die bis dato zurückbehaltenen beziehungsweise gekürzten UVG-Taggelder. In formeller Hinsicht ersuchte der Beschwerdeführer um Gewährung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unentgeltlichen Prozessführung sowie um Bestellung von Rechtsanwalt Martin Schnyder als unentgeltlichen Rechtsbeistand (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 15. März 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6, unter Beilage ihrer Akten, Urk. 7/1-3 und Urk. 8/1-168), was dem Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer mit Verfügung vom 5. April 2016 zur Kenntnis gebracht wurde. Gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitig wies das Gericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtsvertretung mangels ausgewiesener Bedürftigkeit ab (Urk. 12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen wird, so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 39 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) kann der Bundesrat aussergewöhnliche Gefahren und Wagnisse bezeichnen, die in der Versicherung der Nichtberufsunfälle zur Verweigerung sämtlicher Leistungen oder zur Kürzung der Geldleistungen führen, wobei die Kürzung oder Verweige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung in Abweichung von Art. 21 Abs. 1-3 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) geordnet werden kann. Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützt auf diese Kompetenzdelegation legte der Bundesrat in Art. 49 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a der Verordnung über die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung (UVV) fest, dass die Geldleistungen mindestens um die Hälfte gekürzt werden für Nichtberufsunfälle, die sich bei Beteiligung an Raufereien und Schlägereien ereignen, es sei denn, die versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte Person sei als Unbeteiligte oder bei Hilfeleistung für einen Wehrlosen durch die Streitenden verletzt worden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gleich zu verfahren ist im Falle von Nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berufsunfällen, die sich aufgrund einer Reaktion </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ereignen, welche durch eine starke Provokation des Versicherten hervorgerufen wurde (Art. 49 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b UVV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung ist eine Beteiligung an einer Rauferei oder Schlägerei nicht nur bei der Teilnahme an einer eigentlichen tätlichen Auseinandersetzung gegeben, sondern liegt vielmehr schon dann vor, wenn sich jemand auf einen vorausgehenden Wortwechsel eingelassen hat, der das Risiko in sich birgt, dass es zu Tätlichkeiten kommen könnte. Eine Beteiligung ist somit jedes Verhalten, das objektiv gesehen bereits das Risiko einschliesst, in Tätlichkeiten überzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen oder solche nach sich zu ziehen. Nicht notwendig ist, dass der Versicherte selbst tätlich geworden ist. Unerheblich ist auch, aus welchen Motiven er sich beteiligt hat, wer mit einem Wortwechsel oder Tätlichkeiten begonnen hat und welche Wendung die Ereignisse in der Folge genommen haben. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ebensowenig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist vorausgesetzt, dass den Versicherten ein Verschulden trifft. Entscheidend ist allein, ob die versicherte Person die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gefahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer tätlichen Auseinandersetzung erkannt hat oder hätte erkennen müssen (RKUV 2005 Nr. U 553 S. 311 [U 360/04], 1991 Nr. U 120 S. 89 E. 3b mit Hinweisen). Der Tatbestand der Beteiligung an Raufereien oder Schlägereien im Sinne von Art. 49 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a UVV ist weiter gefasst als der Straftatbestand der Beteiligung an einem Rauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handel im Sinne von Art. 133 des Schweizerischen Strafgesetzbuches (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">StGB; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RKUV 1991 Nr. U 120 S. 90 E. 3c mit Hinweis; vgl. auch BGE 107 V 235 E. 2a). Das Sozialversicherungsgericht ist deshalb nicht an die Beurteilung des Straf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richters gebunden. Hingegen weicht es von dessen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tatbeständlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Feststel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen nur ab, wenn der im Strafverfahren ermittelte Tatbestand und dessen rechtliche Subsumtion nicht zu überzeugen vermögen oder auf Grundsätzen beruhen, die zwar im Strafrecht gelten, im Sozialversicherungsrecht jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heblich sind (RKUV 1991 Nr. U 120 S. 90 E. 3c, BGE 111 V 177 E. 5a mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Leistungskürzung nach Art. 49 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a UVV setzt sodann voraus, dass zwischen dem Verhalten, welches als Beteiligung an einer Rauferei oder Schlä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rei zu qualifizieren ist, und dem eingetretenen Schaden ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g besteht (SVR 1995 UV Nr. 29 E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 2d mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen). Die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat retrospektiv zu erfolgen. Ausgehend vom eingetretenen Erfolg ist rückblickend zu entschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, ob und inwiefern das Verhalten des Versicherten als eine wesentliche Ursache des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es erscheint. Dies ist dann zu bejahen, wenn sich die spe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zifischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gefahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en des zu beurteilenden Verhaltens beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ereignis konkret </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgewirkt haben und nach der allgemeinen Lebenserfahrung und dem gewöhn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Lauf der Dinge geeignet sind, einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von der Art des eingetretenen herbeizuführen. Dabei ist auch ein gewisser zeitlicher Konnex notwendi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g (RKUV 1995 Nr. U 214 S. 86 E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 6a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine starke Provokation im Sinne von Art. 49 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b UVV kann durch Worte, Gesten oder Handlungen erfolgen. Dabei muss die Provokation als adä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quat kausal für die hervorgerufene Reaktion bezeichnet werden können. Der Schweregrad einer Provokation beurteilt sich sodann nach einem objektiven </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massstab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und nicht nach dem subjektiven Empfinden des Provozierten (SVR 1997 UV Nr. 82 E. 1b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im zuhanden der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich erstellten forensisch-psychiatrischen Gutachten der B.___ vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">25. September 2014 (Urk. 7/1) wurde festgehalten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (nachfol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">: Beschuldigter oder Täter) habe bei der Verhaftung und in den ersten Einver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen Folgendes ausgesagt: Er habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Drogendealer wahrgenommen, der ihn dazu habe zwingen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wollen, für ihn zu arbeiten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf ihn eingeredet und ihn und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seine Fa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">milie bedroht. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er habe ein Foto von der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Familie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschuldigten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf seinem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mobiltelefon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gutachter hielt fest, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ieses Tatgeschehen zugrunde legend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer Alkoholintoxikation mit Wahrnehmungsstörungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschuldigten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen. Eine offensichtliche, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das heisse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus Gestik oder Körp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltung abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leitende Bedrohung durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Beschwerdeführer habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der Videoauswertung nicht festgestellt werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von keinem von beiden ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mobil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telefon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hervorgezogen und Bilder gezeigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. In der späteren staatsanwalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaftlichen Einvern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe der Beschuldigte dann berichtet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, extreme Angst vor dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bekommen zu haben, was als überflutende Angst im Rahmen einer kurzen, auf die Alkoholisierung begrenzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en psychotischen Epi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">soden passe (Urk. 7/1 S. 41). Zusammenfassend habe der Beschuldigte im Tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeitpunkt an einer akuten Alkoholintoxikation mit Wahrnehmungsstörungen gelitten. Es habe eine Alkoholisierung erheblichen Ausmasses bestanden und die psychosoziale Leistungsfähigkeit des Beschuldigten sei deutlich beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">träch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigt gewesen (Urk. 7/1 S. 45).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Urteil vom 11. November 2015 (Urk. 8/148) verurteilte das Bezirksgericht Zürich den Beschuldigten wegen versuchter vorsätzlicher Tötung im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 111 in Verbindung mit Art. 22 des Schweizerischen Strafgesetzbuches (StGB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) zu sieben Jahre Freiheitsstrafe (Urk. 8/148 S. 76 ff.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Bezirksgericht hielt in seinem Urteil in eingehender Würdigung der Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sagen der Beteiligten zum Sachverhalt im Wesentlichen Folgendes fest: Die An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gaben des Beschuldigten stellten vor dem Hintergrund der Diagnose einer Alkoholintoxikation mit Wahrnehmungsstörungen und unter Berücksichtigung der geltend gemachten bruchstückhaften Erinnerung keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtsgenügliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Grundlage für die Beantwortung der Frage, was sich damals an der Haltestelle Z.___ tatsächlich ereignet habe, dar. Auch vermöge es nicht zu erstaunen, dass sich der Geschädigte (Beschwerdeführer) aufgrund der erlittenen Verlet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zungen und der damaligen Alkoholisierung nicht mehr an die fraglichen Ereig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisse erinnern könne. Da auch keine Aussagen von Augenzeugen vorlägen, blie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben einzig die Aufnahmen der bei der Haltestelle Z.___ installierten Überwachungskameras als Erkenntnisgrundlage. Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Aufzeichnungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien die Vorgänge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erstellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/148 S. 21 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht führte zum Sachverhalt, welchen der Beschuldigte im Rahmen der Hauptverhandlung anerkennen liess, im Wesentlichen aus,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am 18. Februar 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">um 03:08 Uhr zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">altestelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gekom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschuldigte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> um 03:42 Uhr ebenfalls </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dort angekommen und habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich an eine Stehsitzbank </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angelehnt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m 03:52 Uhr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Beschuldigten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begeben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und mit diesem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesprochen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Zu erwähnen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass sich die beiden in der Folge während fast 20 Minuten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halten hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dabei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe der Beschwerdeführer g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">elegentlich den bei Gesprä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen üblichen Höflichkeitsabstand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unterschritten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Beschuldigten auch manchmal mit der Hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> berührt und habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich hin und wieder ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewandt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, um auszuspucken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nsgesamt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeigten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Vid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eoaufzeichnungen ein ruhiges Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spräch, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">welches</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in einem friedlichen Rahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stattgefunden habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. In dieses Bild pass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass der Beschuldigte dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer weder den Handschlag ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> noch den "Faust-zu-Faust-Gruss" ausgeschlagen habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als sich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> um 04:10 Uhr wieder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einmal </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom Beschuldigten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abgewandt habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, um in Richtung Tramgleise auszuspucken, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dieser empor und nach vorne gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer geschnellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dessen Hals</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grif</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ihn mit beiden Armen gegen sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gezogen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und mit der rechten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hand mehrere Male gegen den Hinterkopf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">respektive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Halsbereich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rers geschlagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dabei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu Boden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gegangen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Beschuldigten jedoch nicht losgelassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf dem Rücken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gelegen und der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschuldigte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihm gewesen und habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mals mit der rechten Faust gegen dessen Kopf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geschlagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versucht, sich gegen den auf ihm sitzenden Beschuldigten zu wehren, indem er mit den Beinen dessen Oberkörper </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">umklammern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wollen, was ihm jedoch nicht gelungen sei.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Danach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe der Beschuldigte versucht,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Boden hochzuziehen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ihn dann aber wieder zu Boden fallen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Darauf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich der Beschuldigte einige Meter vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer entfernt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch nach wenigen Sekunden wieder zu ihm zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gekehrt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mehrmals mit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fuss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gegen den Kopf des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regungslos auf dem Boden liegenden Beschwerdeführers getreten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zwischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">04:16 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 04:35 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Uhr habe der Beschuldigte mindestens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sechs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Mal mit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fuss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mindestens zwei Mal mit der Schuhsohle des rechten Schuhs von oben auf den Kopf des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführers getreten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Um 04:38 Uhr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschuldigte den bewusstlosen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer schliesslich auf den Tramg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leisen liegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entfernt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Nur wenige Sekunden später </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Tram in die Tramstation ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gefahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch vor dem auf den G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eisen liegenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anhalten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> können (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8/148 S. 23 ff.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht erachtete es als erstellt, dass der Beschuldigte dem Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer die erlittenen Verletzungen zugefügt hat, und dass diese für den Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer lebensgefährlich gewesen sind (vgl. Urk. 8/148, S. 29). Im Rahmen der rechtlichen Würdigung zur Tatschwere führte das Gericht aus, dass auch wenn sich der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während des fast zwanzigminütigen Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprächs mit dem Beschuldigten teilweise distanzlos und ungehobelt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benommen habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, klar festzuhalten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei, dass in seinem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verhalten nichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ersichtlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, was die Reaktion des Beschuldigten zwischen 04:10 und 04:35 Uhr auch nur ansatz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise erklären würde. Entsprechend komm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> man nicht umhin, dass der Gewalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">exzess des Beschuldigten bei objektiver Betrachtung aus nichtigem Anlass er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Zudem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich der Beschuldigte zu Beginn der Auseinander</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">set</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zung hinterhältig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verhalten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, indem er einen günstigen Moment </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abgewartet habe, um </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den arglosen Beschuldigten anzugreifen. Die Brutalität, mit welcher der Beschul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digte einen verletzt und regungslos am Boden liegenden Widersacher traktiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und dessen Anspruch auf körperliche Unversehrtheit buchstäblich mit Füssen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">getreten habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nachgerade erschreckend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/148 S. 59 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob die hälftige Kürzung der Geldleistungen wegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegen einer aussergewöhnlichen Gefahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu Recht erfolgte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog im Wesentlichen, dass der Sozialversicherer nich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t an die Feststellung und Würdigung des Strafrichters gebunden sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Durch die Tatsache, dass der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den ihm völlig unbekannten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Täter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprochen und in ein Gespräch verwickelt, den Täter mehrfach angestupst ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihm sehr nahe gekommen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und immer weiter auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingeredet habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, obwohl der Täter ihm mehrfach zu erkennen gegeben ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass er in Ruhe gelassen werden möchte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Gefahr einer tätlichen Auseinandersetzung erkannt oder h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e sie erkennen müssen. Das Verhalten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> je</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denfalls objektiv gesehen die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dann auch verwir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gefahr mit ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschlossen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, in Tätlichkeiten überzugehen. Die seinem Verhalten innewohnende Gefahr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für ihn auch ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">W</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eiteres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erkennbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewesen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dies sein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> müssen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Soweit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geltend mach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dies treffe nicht zu, da das vorangegangene Gespräch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hig und in friedlichem Rahmen stattgefunden habe, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihm nicht gefolgt werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Videoaufzeichnungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf einen ganz anderen Schluss schliessen. Spätestens sein beschrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benes, in der Videoaufnahme festgehaltenes Verhalten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> offensichtlich und in für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erkennbarer Weise objektiv die Gefahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geborgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, zu Tätlichkeiten zu führen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Damit habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer Schlägerei im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">49 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a UVV beteiligt sowie auch den Tatbestand der starken </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Provokation im Sinne von Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">49 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> b UVV erfüllt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2 S. 6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Verweis auf die Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeichnungen der Überwachungskameras sowie die Ausführungen im psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Gutachten vom 25. September 2014 im Wesentlichen auf den Stand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass eindeutig belegt sei, dass er sich nicht in eine aussergewöhnliche Gefah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renlage begeben habe. Es sei zu beachten, dass ihn der betrunkene Täter nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesenermassen in psychotischem Wahn angegriffen habe. Aus dem Verhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten und der Körpersprache des Täters hätten sich keinerlei Anhaltspunkte dafür ergeben, dass er sich vom ihm übermässig bedrängt oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gar provoziert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefühlt habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es wäre vielmehr zu erwarten, dass jemand, welcher sich belästigt oder gar provoziert fühl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, den anderen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegstosse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder sich zumindest von ihm ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und nicht an der Wand angelehnt verhar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Für den Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jedenfalls keinerlei Anzeichen ersichtlich (gewesen), dass sich der Täter derart gestört gefühlt haben könnte, dass es zu einer tätlichen Auseinan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung komm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e (Urk. 1 S. 4 f.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bezirksgericht Zürich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in seinem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil völlig zutreffend festgehalten,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dass die Videoaufzeichnungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insgesamt ein ruhiges Gespräch zeig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en, das in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einem friedlichen Rahmen stattgefunden habe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine starke Provokation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus den Videoauszeichnungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ebenfalls nicht ersicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich (Urk. 1 S. 5 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Tathergang und die Handlungen der Beteiligten sind im Überwachungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">video (vgl. Urk. 7/3) festgehalten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezirksgericht Zürich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat den Sachverhalt im Hinblick auf die strafrechtliche Beurteilung des Vorfalles </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter Einbezug dieser Videoaufzeichnungen sowie unter Berücksichtigung des psychiatrischen Gutachtens der B.___ (E. 2.1) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sorgfältig ermittelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 2.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für das Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht besteht deshalb kein Anlass, von den überzeugenden Feststel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezirksg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erichts abzuweichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 1.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was sich am Morgen des 18. Februars 2014 zwischen dem Beschwerdeführer und dem Täter zugetragen hat, wurde vom Bezirksgericht ausführlich dargelegt (vorstehend E. 2.2.3). Dabei erscheint es vorliegend bereits mehr als fraglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das entsprechend dokumentierte Verhalten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Beschwerdeführers objektiv gesehen die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gefahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> respektive das Risiko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einschloss, in Tätlichkeiten überzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 1.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Beschwerdeführer musste, alkoholisiert oder nicht, objektiv betrachtet nicht damit rechnen, dass das Gespräch, so wie es verlaufen ist, mit dem sich während der ganzen Zeit unauffällig verhaltenden und ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spannt gebenden Täter die Gefahr einer tätlichen Auseinandersetzung in sich birgt. Im Übrigen besteht, wie die nachfolgenden Ausführungen zeigen werden, so oder so kein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> adäquater Kausalzusammenhang zwischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verhalten des Beschwerdeführers und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versuchten vorsätzlichen Tötung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die bundesgerichtliche Umschreibung der adäquaten Kausalität („Das Verhalten muss nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung geeignet sein, eine Gesundheitsschädigung von der Art des einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen herbeizuführen“; BGE 134 V 315 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.1.2; Urteil des Bundesgerichts 8C_932/2012 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">22. März 2013 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2 Abs. 2) wird im Bereich der Kürzung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und Verweigerung von Versicherungsleistungen aus besonderen Gründen (Art. 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 2 UVV) dahingehend ergänzt, dass es laut Bundesgericht (wie im Urteil 8C_932/2012 E. 2.2 Abs. 1 schon im Abschnitt zum Tatbestand des Art. 49 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a UVV festgehalten) unerheblich ist, welche Wendung die Ereignisse nach dem verpönten Verhalten des Opfers nehmen (Urteil 8C_932/2012 E. 4). Dieses Verständnis der Adäquanz, welches bei einem entsprechenden verpönten Verhalten sämtliche, auch völlig abwegige Folgen noch als adäquat begreift, wird insofern relativiert, als das Handeln des Täters immerhin nicht derart aussergewöhnlich oder ausserhalb der allgemeinen Lebenserfahrung sein darf, dass damit objektiv nicht zu rechnen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sehr weit gefassten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und bereits vielfach kritisierten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechung steht ausser Frage, dass das Verhalten des Täters </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derart aussergewöhnlich war, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">damit nicht zu rechnen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hatte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Insbesondere lassen di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e konkreten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">samtu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mstände nicht darauf schliessen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit einer derart übertrieben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lebensbedrohlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Attacke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> - mithin einer versuchten vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlichen Tötung - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hätte rechnen müssen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Wie das Bezirksgericht Zürich zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treffend feststellte, zeigen die Videoaufzeichnungen – entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin (E. 3.2) - ein friedliches Gespräch zwischen den Beteiligten. Dass im Rahmen dieses Gesprächs seitens des Beschwerdeführers eine verbale Provokation oder Belästigung erfolgte, oder dass der Täter dem Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer gar gesagt hatte, er solle ihn in Ruhe lassen, ist vorliegend nicht erstellt (vgl. E. 2.1, E. 2.2.2). Entgegen dem Vorbringen der Beschwerdegegnerin geht aus den Aufzeichnungen keineswegs hervor, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Täter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch seine Gestik oder Körpersprache </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehrfach zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erkennen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegeben hätte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass er in Ruhe gelassen werden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möchte (vgl. E. 2.2.3, Urk. 7/3). Während 20 Minuten erweckte der stark alkoholisierte Täter nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein Mal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Eindruck, sich durch den ebenfalls alkoholisierten Beschwerdeführer gestört zu fühlen. Er lehnte vielmehr die ganze Zeit locker an der Wand und wich weder zurück, als der Beschwerdeführer während des Gesprächs gestikulierte und ihn berührte, noch änderte er seine Position, als der Beschwerdeführer zu ihm aufrückte (ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mäss Bezirksgericht „den bei Gesprächen üblichen Höflichkeitsabstand unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schritt, vgl. E. 2.2.3). Vielmehr beteiligte er sich am Gespräch, erwiderte gar die freundschaftlichen Handschläge des Beschwerdeführers (High </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">five</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Faust-zu-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Faus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gruss) und zeigte vor seinem Gewaltausbruch insgesamt überhaupt keine körperliche Reaktion. Zusammenfassend b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">esteht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> damit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kein Anlass, von den überzeugenden Feststellungen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezirksgerichts Zürich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abzuweichen, wonach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Verhalten des Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gewalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">exzess des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Täters, welcher darüber hinaus im Tatzeitpunkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgewiesenermassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an Wahrnehmungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen litt, nicht ansatzweise erklärte (vgl. E. 2.1, E. 2.2.5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> festzuhalten, dass zwischen dem Verhalte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n des Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers und der versuchten vorsätzlichen Tötung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kein adäquater Kau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">salzusammenhang </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besteht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb eine Leistungskürzung nach Art. 49 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a UVV ausser Betracht fällt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn bereits die Folgen einer Beteiligung an einer Rauferei nach Art. 49 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a UVV nicht als adä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">quat kausal erschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen, ist dasselbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verhalten auch unter dem (weniger schwer wiegenden) Titel der starken Provokation nach Art. 49 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b UVV irrelevant.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit besteht unter keinem Titel Raum für eine Leistungskürzung, weshalb der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28. Januar 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufzuheben ist.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Ausgang des Verfahrens steht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Beschwerdeführer g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">emäss § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) eine Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zessentschädigung zu, die mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 2‘400.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (inkl. Barauslagen und Mehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steuer) zu bemessen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> der Beschwerdegegnerin vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">28. Januar 2016 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">aufgehoben.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 24</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">00.--</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Martin Schnyder</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">SWICA Versicherungen AG</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Hu<span id="_GoBack"></span>rstJanett</p><p><span> </span></p></div> </div></body></html>