<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01//EN"> <html> <head> <title>AGVE - Archiv</title> <meta charset="utf-8"/><meta content="text/html; charset=utf-8" http-equiv="CONTENT-TYPE"/> <meta content="Weblaw - www.weblaw.ch" name="Publisher"/> </head> <body> <div class="header"><span class="year">2010</span> <span class="title">RückerstattungWeiterbildungskosten</span> <span class="page_no">417</span></div> <div class="page" id="S1"> <div role="main"><br/> [...]<br/> <br/> <span class="ft2"><b>85</b></span> <span class="ft2"><b>Kommunales Dienstverhältnis. Rückerstattung Weiterbildungskosten.</b></span><br/> <span class="ft3">-</span> <span class="ft2"><b>Es ist grundsätzlich zulässig, für die Kosten der Polizeiausbildung</b></span><br/> <span class="ft2"><b>eine Rückerstattungspflicht vorzusehen (Erw. II/2).</b></span><br/> <span class="ft3">-</span> <span class="ft2"><b>Die allenfalls fehlende gesetzliche Grundlage dafür, hoheitlich eine</b></span><br/> <span class="ft2"><b>Rückerstattungspflicht von über drei Jahren anzuordnen, wird vor-</b></span><br/> <span class="ft2"><b>liegend durch die Einwilligung des Beschwerdeführers ersetzt</b></span><br/> <span class="ft2"><b>(Erw. II/3).</b></span><br/> <br/> <span class="ft5">Aus dem Entscheid des Personalrekursgerichts vom 7. Dezember 2010 in</span><br/> <span class="ft5">Sachen F. gegen Einwohnergemeinde X. (2-BE.2010.6).</span><br/> <br/> <span class="ft6"><i>Aus den Erwägungen</i></span><br/> <br/> <span class="ft1">II.</span><br/> <span class="ft1">2.</span><br/> <span class="ft1">2.1.</span><br/> <span class="ft1">Gemäss Art. 327a Abs. 1 OR hat der Arbeitgeber alle für die</span><br/> <span class="ft1">Ausführung der Arbeit notwendigen Auslagen zu tragen. Eine Über-</span><br/> <span class="ft1">wälzung solcher Kosten auf den Arbeitnehmer ist nicht zulässig</span><br/> <span class="ft1">(Art. 327a Abs. 3 OR). Ausbildungskosten, die als reine Einarbeitung</span><br/> <span class="ft1">zu qualifizieren sind, fallen unter die notwendigen Auslagen (statt</span><br/> <span class="ft1">vieler Ullin Streiff/Adrian von Kaenel, Arbeitsvertrag, Praxiskom-</span><br/> <span class="ft1">mentar zu Art. 319-362 OR, 6. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2006,</span><br/> <span class="ft1">Art. 327a N 7; Urteil des Bundesgerichts 4C.326/2005 vom 21. Ok-</span><br/> <span class="ft1">tober 2005, Erw. 4). Weitergehende Aus- oder Weiterbildungskosten,</span><br/> <span class="ft1">die vom Arbeitgeber übernommen werden, sind demgegenüber als</span><br/> <span class="ft1">freiwillige Leistungen einzustufen. Bezüglich solcher Aufwendungen</span><br/> <span class="ft1">des Arbeitgebers kann grundsätzlich eine Rückerstattungspflicht für</span><br/> <span class="ft1">den Fall einer vorzeitigen Kündigung vorgesehen werden (vgl. Chri-</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2010</span> <span class="title">Personalrekursgericht</span> <span class="page_no">418</span></div> <div class="page" id="S2"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">stina von Blumenthal, Rückzahlungsverpflichtung des Arbeitnehmers</span><br/> <span class="ft1">für Weiterbildungszuschüsse, St. Gallen 2008, S. 12).</span><br/> <span class="ft1">Eine solche Rückzahlungsklausel ist nur dann zulässig, wenn</span><br/> <span class="ft1">die Bindungsdauer des Arbeitnehmers zeitlich begrenzt wird. Eine</span><br/> <span class="ft1">übermässige Bindung wäre nicht mit Art. 27 Abs. 2 ZGB vereinbar</span><br/> <span class="ft1">und widerspräche dem Gebot der beidseitigen Kündigungsfreiheit</span><br/> <span class="ft1">gemäss Art. 335 Abs. 1 OR (Adrian Staehelin, Kommentar zum</span><br/> <span class="ft1">schweizerischen Zivilrecht, Band V/2c, Der Arbeitsvertrag, Art. 319-</span><br/> <span class="ft1">330a OR, 4. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2006 [Zürcher Kommentar],</span><br/> <span class="ft1">Art. 327a N 3). In analoger Anwendung von Art. 340 Abs. 1 OR</span><br/> <span class="ft1">(Konkurrenzverbot) lässt sich im Sinne einer Richtlinie festhalten,</span><br/> <span class="ft1">dass die Bindung des privaten Arbeitnehmers grundsätzlich drei</span><br/> <span class="ft1">Jahre nicht übersteigen soll. Letztlich ist indessen eine einzelfallge-</span><br/> <span class="ft1">rechte Entscheidung unumgänglich (von Blumenthal, a.a.O.,</span><br/> <span class="ft1">S. 21 ff.). Im Weiteren muss der zurückzuzahlende Betrag genau um-</span><br/> <span class="ft1">schrieben sein (Staehelin, a.a.O, Art. 327a N 3; PRGE vom 26. Mai</span><br/> <span class="ft1">2010, 2-BE.2009.3, Erw. II/2.1).</span><br/> <span class="ft1">2.2.</span><br/> <span class="ft1">Die Ausbildung zum Polizisten geht zweifellos über eine blosse</span><br/> <span class="ft1">Einarbeitung hinaus und vermittelt dem Angestellten auf dem Ar-</span><br/> <span class="ft1">beitsmarkt einen dauernden Vorteil, den er auch gegenüber anderen</span><br/> <span class="ft1">Arbeitgebern einsetzen kann (vgl. Streiff/von Kaenel, a.a.O.,</span><br/> <span class="ft1">Art. 335a N 3). Die Vorinstanz war somit grundsätzlich befugt, im</span><br/> <span class="ft1">Anstellungsbeschluss vom 28. Januar 2009 eine Rückzahlungsver-</span><br/> <span class="ft1">pflichtung für die Kosten zur Ausbildung des Beschwerdeführers</span><br/> <span class="ft1">zum Polizisten vorzusehen (PRGE vom 26. Mai 2010, 2-BE.2009.3,</span><br/> <span class="ft1">Erw. II/2.2).</span><br/> <span class="ft1">3.</span><br/> <span class="ft1">3.1.</span><br/> <span class="ft1">Die im fraglichen Beschluss vom 28. Januar 2009 festgehaltene</span><br/> <span class="ft1">Dauer der Rückzahlungsverpflichtung von fünf Jahren seit Anstel-</span><br/> <span class="ft1">lungsbeginn übersteigt die maximal zulässige Bindungsdauer, welche</span><br/> <span class="ft1">im Privatrecht in der Regel bei drei Jahren angenommen wird (vgl.</span><br/> <span class="ft1">Erw. II/2.1), um zwei Jahre. Es ist nicht ersichtlich, dass der kommu-</span><br/> <span class="ft1">nale Gesetzgeber den Persönlichkeitsschutz sowie das Prinzip der</span><br/> <span class="ft1">beidseitigen Kündigungsfreiheit stärker hätte einschränken wollen,</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2010</span> <span class="title">RückerstattungWeiterbildungskosten</span> <span class="page_no">419</span></div> <div class="page" id="S3"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">als dies die arbeitsrechtlichen Vorschriften des Obligationenrechts</span><br/> <span class="ft1">vorsehen. In diesem Zusammenhang ist zudem darauf hinzuweisen,</span><br/> <span class="ft1">dass auch bei den öffentlichrechtlichen Anstellungsverhältnissen des</span><br/> <span class="ft1">Kantons die maximal zulässige Dauer bei Rückzahlungsvereinba-</span><br/> <span class="ft1">rungen für Aus- und Weiterbildungskosten auf drei Jahre beschränkt</span><br/> <span class="ft1">ist (vgl. § 17 Abs. 1 Weiterbildungsverordnung, § 18 Abs. 1 PolG;</span><br/> <span class="ft1">PRGE vom 26. Mai 2010, 2-BE.2009.3, Erw. II/3.1).</span><br/> <span class="ft1">3.2.</span><br/> <span class="ft1">Es erscheint somit fraglich, ob die Vorinstanz befugt war, im</span><br/> <span class="ft1">Anstellungsbeschluss vom 28. Januar 2009 eine Rückzahlungsver-</span><br/> <span class="ft1">pflichtung für die Dauer von über drei Jahren vorzusehen. Letztlich</span><br/> <span class="ft1">kann die Frage jedoch offen bleiben. Tatsächlich hat der Beschwer-</span><br/> <span class="ft1">deführer mit der Unterzeichnung des Anstellungsbeschlusses auch</span><br/> <span class="ft1">der darin statuierten Rückzahlungsklausel zugestimmt. Im Folgenden</span><br/> <span class="ft1">ist daher zu prüfen, ob gestützt auf diese Einwilligung die umstrit-</span><br/> <span class="ft1">tene Frist von fünf Jahren unabhängig davon, ob eine genügende</span><br/> <span class="ft1">gesetzliche Grundlage vorliegt oder nicht, zur Anwendung gelangt.</span><br/> <span class="ft1">3.3.</span><br/> <span class="ft1">3.3.1.</span><br/> <span class="ft1">Die Einwilligung des Betroffenen vermag unter Umständen die</span><br/> <span class="ft1">Anforderungen an die gesetzliche Grundlage staatlichen Handelns</span><br/> <span class="ft1">herabzusetzen bzw. eine fehlende gesetzliche Grundlage zu ersetzen.</span><br/> <span class="ft1">Dabei gelten die folgenden Voraussetzungen:</span><br/> <span class="ft1">- Im Zeitpunkt der Einwilligung muss die Tragweite der über-</span><br/> <span class="ft1">nommenen Pflicht voraussehbar sein.</span><br/> <span class="ft1">- Die betroffene Person muss sich über die Freiwilligkeit der</span><br/> <span class="ft1">Leistung im Klaren sein; ebenso muss nach Treu und Glau-</span><br/> <span class="ft1">ben angenommen werden können, dass die Einwilligung tat-</span><br/> <span class="ft1">sächlich freiwillig erfolgt ist.</span><br/> <span class="ft1">- Schliesslich gilt es inhaltliche Schranken zu beachten: Einer-</span><br/> <span class="ft1">seits müssen die Leistungen der privaten Partei durch ein öf-</span><br/> <span class="ft1">fentliches Interesse gerechtfertigt sein; andererseits muss die</span><br/> <span class="ft1">versprochene Leistung der privaten Partei in einem vernünf-</span><br/> <span class="ft1">tigen Verhältnis zur Leistung des Gemeinwesens stehen, mit-</span><br/> <span class="ft1">hin verhältnismässig und damit auch zumutbar sein. Ferner</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2010</span> <span class="title">Personalrekursgericht</span> <span class="page_no">420</span></div> <div class="page" id="S4"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">darf ein Grundrecht durch die Übernahme einer zusätzlichen</span><br/> <span class="ft1">Pflicht nicht seines Gehalts entleert werden.</span><br/> <span class="ft1">(vgl. zum Ganzen: Isabelle Häner, Die Einwilligung der betrof-</span><br/> <span class="ft1">fenen Person als Surrogat der gesetzlichen Grundlage bei individuell-</span><br/> <span class="ft1">konkreten Staatshandlungen, in: ZBl 2002, S. 57 ff.).</span><br/> <span class="ft1">3.3.2.</span><br/> <span class="ft1">Die Voraussehbarkeit der fünfjährigen Verpflichtung war in</span><br/> <span class="ft1">concreto ohne Weiteres gegeben.</span><br/> <span class="ft1">3.3.3.</span><br/> <span class="ft1">In Bezug auf die Freiwilligkeit erscheint der Umstand wesent-</span><br/> <span class="ft1">lich, dass der Beschwerdeführer sich am 16. November 2007 gegen-</span><br/> <span class="ft1">über dem Kanton Y. als seinerzeitigem Arbeitgeber verpflichtet hatte,</span><br/> <span class="ft1">während mindestens fünf Jahren Dienst in seinem Polizeikorps zu</span><br/> <span class="ft1">leisten bzw. widrigenfalls pro fehlendes Jahr einen Fünftel der Aus-</span><br/> <span class="ft1">bildungskosten zurückzuerstatten. Die entsprechende Vereinbarung</span><br/> <span class="ft1">basierte auf einer ausdrücklichen gesetzlichen Grundlage; ihre</span><br/> <span class="ft1">Rechtmässigkeit ist unbestritten.</span><br/> <span class="ft1">Da der Beschwerdeführer trotz der erwähnten Klausel unmittel-</span><br/> <span class="ft1">bar nach Beendigung der Polizeiausbildung aus dem Korps der</span><br/> <span class="ft1">Kantonspolizei Y. austrat, war er zur Rückerstattung der gesamten</span><br/> <span class="ft1">Ausbildungskosten verpflichtet. Tatsächlich hat indessen die Ein-</span><br/> <span class="ft1">wohnergemeinde X. als neue Arbeitgeberin diese Kosten übernom-</span><br/> <span class="ft1">men und dafür dem Beschwerdeführer - mit dessen Einverständnis -</span><br/> <span class="ft1">eine Rückerstattungspflicht analog zu derjenigen gegenüber dem</span><br/> <span class="ft1">Kanton Y. auferlegt. Damit konnte der Beschwerdeführer die Stelle</span><br/> <span class="ft1">wechseln, ohne irgendwelche Nachteile zu erleiden (d.h. insbeson-</span><br/> <span class="ft1">dere ohne einen Teil der Ausbildungskosten übernehmen zu müssen).</span><br/> <span class="ft1">Die umstrittene Rückzahlungsverpflichtung bildete demzufolge für</span><br/> <span class="ft1">den Beschwerdeführer weniger eine Einschränkung, die er zugunsten</span><br/> <span class="ft1">einer Anstellung in X. in Kauf zu nehmen hatte, als ein Entgegen-</span><br/> <span class="ft1">kommen, das ihm hinsichtlich seiner Verpflichtung zur Rückerstat-</span><br/> <span class="ft1">tung der Ausbildungskosten gewissermassen den Status quo gewähr-</span><br/> <span class="ft1">leistete.</span><br/> <span class="ft1">Zusätzlich gilt es zu beachten, dass der Beschwerdeführer sich</span><br/> <span class="ft1">auf den Abschluss seiner Ausbildung hin aus freien Stücken auf dem</span><br/> <span class="ft1">Arbeitsmarkt anbot und dort die für ihn vorteilhafteste Anstellung</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2010</span> <span class="title">RückerstattungWeiterbildungskosten</span> <span class="page_no">421</span></div> <div class="page" id="S5"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">auswählte. Die Interessenlage war daher ganz anders als im Regel-</span><br/> <span class="ft1">fall, wo ein Arbeitnehmer vor Beginn einer Ausbildung den Arbeitge-</span><br/> <span class="ft1">ber um die Übernahme der Kosten nachsucht und dabei mitunter</span><br/> <span class="ft1">bereit ist, erhebliche Konzessionen in Bezug auf die künftige Anstel-</span><br/> <span class="ft1">lungsdauer einzugehen.</span><br/> <span class="ft1">Gestützt auf diese Überlegungen lässt sich darauf schliessen,</span><br/> <span class="ft1">dass die Freiwilligkeit, in eine Verpflichtungszeit von über drei Jah-</span><br/> <span class="ft1">ren einzuwilligen, gegeben war.</span><br/> <span class="ft1">3.3.4.</span><br/> <span class="ft1">In Bezug auf die inhaltlichen Schranken der Einwilligung stellt</span><br/> <span class="ft1">sich zur Hauptsache die Frage, ob durch die Frist von fünf Jahren das</span><br/> <span class="ft1">Kündigungsrecht des Beschwerdeführers wirtschaftlich vereitelt wird</span><br/> <span class="ft1">und er dadurch eine übermässige Einschränkung seiner persönlichen</span><br/> <span class="ft1">Freiheit erfährt (vgl. Streiff/von Kaenel, a.a.O., Art. 335a N 3).</span><br/> <span class="ft1">Die Dauer der Rückerstattungspflicht von fünf Jahren erscheint</span><br/> <span class="ft1">in diesem Zusammenhang nicht unproblematisch. Allerdings gilt es</span><br/> <span class="ft1">zu beachten, dass die im Privatrecht als Richtlinie anerkannte Maxi-</span><br/> <span class="ft1">malfrist von drei Jahren (vgl. Erw. II/2) in der Regel ab Abschluss</span><br/> <span class="ft1">(vgl. Streiff/von Kaenel, a.a.O., Art. 327a N 7) oder allenfalls ab</span><br/> <span class="ft1">Mitte der Ausbildung gerechnet wird. Effektiv tritt aber eine Bin-</span><br/> <span class="ft1">dungswirkung bereits mit Beginn der Ausbildung ein; die Gesamt-</span><br/> <span class="ft1">dauer der Verpflichtung liegt daher mitunter deutlich über drei Jah-</span><br/> <span class="ft1">ren. Da im vorliegenden Fall der Beschwerdeführer bei Stellenantritt</span><br/> <span class="ft1">die Ausbildung bereits abgeschlossen hatte, erscheinen die verein-</span><br/> <span class="ft1">barten fünf Jahre als vertretbar. Dies gilt umso mehr, als die getrof-</span><br/> <span class="ft1">fene Regelung den Interessen des Beschwerdeführers entgegenkam</span><br/> <span class="ft1">(vgl. Erw. II/3.3.3). Schliesslich müssen die umstrittene Frist von</span><br/> <span class="ft1">fünf Jahren und die rückerstattungspflichtigen Ausbildungskosten</span><br/> <span class="ft1">von rund Fr.</span> <span class="ft1">30'000.-- in Relation zum Bruttolohn von rund</span><br/> <span class="ft1">Fr. 6'000.-- pro Monat gesetzt werden. Gestützt darauf kann keine</span><br/> <span class="ft1">Rede davon sein, dass in concreto die Kündigung für eine lange Zeit-</span><br/> <span class="ft1">dauer übermässig erschwert würde.</span><br/> <span class="ft1">Aufgrund dieser Überlegungen sowie in Anbetracht der spezifi-</span><br/> <span class="ft1">schen Interessenlage des Beschwerdeführers (vgl. Erw. II/3.3.3) ist</span><br/> <span class="ft1">eine wirtschaftlichen Vereitelung des Kündigungsrechts bzw. eine</span><br/> <span class="ft1">übermässige Einschränkung der persönlichen Freiheit zu verneinen.</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2010</span> <span class="title">Personalrekursgericht</span> <span class="page_no">422</span></div> <div class="page" id="S6"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">Andere inhaltliche Schranken der Einwilligung, welche vorliegend</span><br/> <span class="ft1">verletzt sein könnten, sind nicht ersichtlich.</span><br/> <span class="ft1">3.4.</span><br/> <span class="ft1">Gesamthaft ergibt sich, dass sich die vereinbarte Dauer der</span><br/> <span class="ft1">Rückzahlungsverpflichtung nicht beanstanden lässt. Zwar erscheint</span><br/> <span class="ft1">es fraglich, ob die Vorinstanz eine entsprechende einseitige Anord-</span><br/> <span class="ft1">nung hätte erlassen dürfen. Die allenfalls fehlende gesetzliche</span><br/> <span class="ft1">Grundlage wird jedoch im vorliegenden Fall durch die Einwilligung</span><br/> <span class="ft1">des Beschwerdeführers ersetzt.</span><br/></div> </div> </body> </html>