<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>BV.2015.00040</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Sonderegger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 30. Mai 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Klägerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch AXA-ARAG Rechtsschutz AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst Haftpflicht- und Versicherungsrecht, lic. iur. O.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Affolternstrasse 42, Postfach 6944, 8050 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">BVG-Sammelstiftung Swiss Life</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">c/o Swiss Life AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">General-Guisan-Quai 40, Postfach, 8022 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beklagte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1953, arbeitete seit Dezember 1992 als Spetterin bei der Y.___ in einem Pensum von rund 60 % und war dadurch bei der Pensionskasse der Stadt Zürich berufsvorsorgeversichert (Urk. 19/18, 19/20/114). Ab August 2001 war sie zudem als Lageristin bei der Z.___ AG in einem Pensum von 80 % tätig. Dieses erhöhte sie ab 1. Mai 2009 auf 100 %. Über dieses Arbeitsverhältnis war sie bei der BVG-Sammelstiftung Swiss Life berufsvorsorgeversichert (Urk. 19/17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 14. Mai 2013 sprach die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, X.___ mit Wirkung ab 1. Juli 2012 eine ganze Rente zu (Urk. 2/2). Eröffnet wurde die Verfügung der Pensionskasse der Stadt Zürich, nicht aber der BVG-Sammelstiftung Swiss Life (Urk. 2/2). Die Pensionskasse der Stadt Zürich richtet X.___ seit 1. August 2013 (ab Beendigung der Lohnfortzahlung durch die Y.___) eine Rente der beruflichen Vorsorge aus (Urk. 21/76, vgl. auch Urk. 21/66). Die BVG-Sam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">melstiftung Swiss Life ihrerseits hatte - nach erfolgter Auflösung des Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsverhältnisses durch die Z.___ AG per 30. April 2012 - die X.___ zustehende Freizügigkeitsleistung am 2. Mai 2012 auf ein Freizügigkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konto der Zürcher Kantonalbank überwiesen (Urk. 2/5). In der Folge liess sich X.___ die Freizügigkeitsleistung auszahlen (vgl. Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 16. Dezember 2013 informierte X.___ die BVG-Sammelstiftung Swiss Life, dass ihr eine ganze Invalidenrente zugesprochen worden sei, und ersuchte um Prüfung der ihr im Invaliditätsfall zustehenden BVG-Leistungen (Urk. 2/4). In ihrer Antwort stellte die BVG-Sammelstiftung Swiss Life die Reaktivierung der Versicherung in Aussicht und bat gleichzeitig um Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">überweisung der Freizügigkeitsleistung (Urk. 2/5). Daraufhin teilte X.___ der Sammelstiftung mit, dass sie das Geld für den Lebensunterhalt benötigt habe. Unabhängig von der Rückerstattung seien indessen Leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zu gewähren (Urk. 2/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 8. Juni 2015 erhob X.___ Klage gegen die BVG-Sammelstiftung Swiss Life mit dem Antrag, die Beklagte sei zu verpflichten, die gesetzlichen und reglementarischen Invalidenleistungen aus der beruflichen Vorsorge zu erbringen (Urk. 1 S. 2). Die Beklagte ersuchte in der Klageantwort vom 20. Juli 2015 um den Beizug diverser Akten und behielt sich die Formulie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der materiellen Anträge vor (Urk. 6 S. 2). In der Replik vom 4. September 2015 modifizierte die Klägerin das Rechtsbegehren dahinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend, dass sie die Ausrichtung der Leistungen ab 29. Mai 2013 beantragte (Urk. 10). Die Beklagte hielt in der Duplik vom 21. September 2015 an ihren prozessualen Anträgen fest (Urk. 13). Mit Verfügungen vom 24. November 2016 wurden die Akten der Invalidenversicherung und der Pensionskasse der Stadt Zürich beigezogen (Urk. 16, 17). Die Klägerin verzichtete auf eine Stellungnahme dazu (Urk. 24). Die Beklagte beantragte in ihrer Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme vom 13. März 2017 sinngemäss die Abweisung der Klage (Urk. 27).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Treten Versicherte in eine neue Vorsorgeeinrichtung ein, hat die frühere Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sorgeeinrichtung die Austrittsleistung an die neue zu überweisen (Art. 3 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge, FZG). Versicherte, die nicht in eine neue Vorsorgeeinrichtung eintreten, haben ihrer Vorsorgeeinrichtung mitzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilen, in welcher zulässigen Form sie den Vorsorgeschutz erhalten wollen (Art. 4 Abs. 1 FZG). Der Vorsorgeschutz wird durch eine Freizügigkeitspolice oder durch ein Freizügigkeitskonto erhalten (Art. 10 Abs. 1 der Verordnung über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denvorsorge, FZV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Muss die frühere Vorsorgeeinrichtung Hinterlassenen- oder Invalidenleistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen erbringen, nachdem sie die Austrittsleistung an eine neue Vorsorgeein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtung überwiesen hat, ist ihr diese Austrittsleistung soweit zurückzuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">statten, als dies zur Auszahlung der Hinterlassenen- oder Invalidenleistungen notwendig ist (Art. 3 Abs. 2 FZG). Die Hinterlassenen- und Invalidenleistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen der früheren Vorsorgeeinrichtung können gekürzt werden, soweit eine Rückerstattung unterbleibt (Art. 3 Abs. 3 FZG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Auslegung von Art. 3 Abs. 2 FZG hat das Bundesgericht festgehalten, dass die frühere Vorsorgeeinrichtung die Rückerstattung nicht erzwingen kann und auch nicht muss. Vielmehr besteht für sie allein die Möglichkeit, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die fehlende Rückerstattung mit einer Leistungskürzung zu sanktionieren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(BGE 141 V 197 E. 5.3). Davon gehen denn auch die Parteien aus (Urk. 1, 6, 27). Sofern die weiteren Anspruchsvoraussetzungen gegeben sind, hat die Kläge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin mithin Anspruch auf (gekürzte) Leistungen der Beklagten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Anspruch auf Invalidenleistungen der (obligatorischen) beruflichen Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sorge setzt voraus, dass die Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt hat, während der Dauer des Vorsorgeverhältnisses eingetreten ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23 lit. a des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Altersvorsorge, BVG). Damit eine Vorsorgeeinrichtung, der eine Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmerin oder ein Arbeitnehmer beim Eintritt der Arbeitsunfähigkeit ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen war, für das erst nach Beendigung des Vorsorgeverhältnisses ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getretene Invaliditätsrisiko aufzukommen hat, ist indes erforderlich, dass zwischen Arbeitsunfähigkeit und Invalidität ein enger sachlicher und zeitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Zusammenhang besteht (BGE 130 V 270 E. 4.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus der engen Verbindung zwischen dem Recht auf eine Rente der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung und demjenigen auf eine Invalidenleistung nach BVG ergibt sich, dass der Invaliditätsbegriff im obligatorischen Bereich der beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Vorsorge und in der Invalidenversicherung grundsätzlich der gleiche ist (BGE 123 V 269 E. 2a, 120 V 106 E. 3c, je mit Hinweisen). Praxisgemäss sind daher die Vorsorgeeinrichtungen im Bereich der gesetzlichen Mindest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorsorge (Art. 6 BVG) an die Feststellungen der IV-Organe (Eintritt der inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidisierenden Arbeitsunfähigkeit, Eröffnung der Wartezeit, Festsetzung des Invaliditätsgrades) gebunden, soweit die IV-rechtliche Betrachtung aufgrund einer gesamthaften Prüfung der Akten nicht als offensichtlich unhaltbar er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheint (BGE 126 V 309 E. 1 in fine). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Bindungswirkung setzt voraus, dass die Vorsorgeeinrichtung (spätes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens) ins Vorbescheidverfahren einbezogen und ihr die Rentenverfügung formgültig eröffnet wurde (Bundesgerichtsurteil 9C_8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1/2010 vom 16. Juni 2010 E. 3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Hinweisen). Unterbleibt ein solches Einbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehen der Vorsor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geeinrichtung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ist die IV-rechtliche Festsetzung des Invaliditätsgrades (grundsätzlich, masslich und zeitlich) berufsvorsorgerechtlich nicht verbind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich (BGE 130 V 270 E. 3.1). Stellt die Vorsorgeeinrichtung indessen auf die invalidenversicherungsrechtliche Betrachtungsweise ab, muss sich die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte Person diese entgegenhalten lassen, soweit diese für die Festlegung des Anspruchs auf eine Invalidenrente entscheidend war, und zwar unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtet dessen, ob der Vorsorgeversicherer im Verfahren der Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung beteiligt war oder nicht. Vorbehalten sind jene Fälle, in denen eine gesamthafte Prüfung der Aktenlage ergibt, dass die Invaliditätsbemessung der Invalidenversicherung offensichtlich unhaltbar war (BGE 130 V 270 E. 3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da der Beklagten die Verfügung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2013 nicht eröffnet wurde und sie sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Festlegungen der IV-Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht bzw. nur zum Teil entgegenhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten lassen will</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6 S. 6, Urk. 13 S. 3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ist die Frage nach dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit sowie dem Vorliegen des zeitlichen und sachlichen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammenhangs frei zu prüfen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Klägerin erlitt am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2011 bei einem Treppensturz eine Knieluxa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion rechts. Deswegen wurde sie arbeitsunfähig geschrieben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19/11/1, 19/20/114). Im September 2011 wurde bei ihr ein Ovarialkarzinom festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt. Aufgrund dessen wurde ihr wiederum eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19/16). Im Zuge der Krebserkrankung entwickelte sie eine de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressive Störung. Seit April 2012 ist sie deshalb in psychiatrischer Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung. Die behandelnde Psychiaterin bescheinigt ihr ebenfalls eine Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19/35).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Knieverletzung und der maligne Tumor traten während der Dauer des Vorsorgeverhältnisses</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit der Beklagten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf. Unbestritten ist, dass sie zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mindest anfänglich eine Arbeitsunfähigkeit bewirkten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 3). Hinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen kam die psychische Erkrankung erst nach Beendigung des Vorsorgever</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnisses hinzu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wegen der Knieluxation wurde die Klägerin im Auftrag der Pensionskasse der Stadt Zürich durch Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Medizin und Sportmedizin, untersucht. Im Bericht vom 29. August 2011 stellte er eine gute Prognose und rechnete mit einer gänzlichen Wiedererlangung der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit (Urk. 19/20/114-119). Dr. med. B.___ vom Regionalen Ärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Dienst der Sozialversicherungsanstalt Zürich kam in der Stellungnahme vom 7. August 2013 gestützt auf die ihm vorliegenden Akten zum Schluss, dass die Arbeitsunfähigkeit nunmehr ausschliesslich auf die Krebserkrankung und die Depression zurückzuführen sei (Urk. 19/64). In der Folge stellte die Suva, nachdem ihr diese Einschätzung mitgeteilt worden war, die Heilungs- und Taggeldleistungen für die Folgen des Treppensturzes per 30. November 2013 ein (Urk. 19/68+83). Es kann folglich davon ausgegangen werden, dass spätestens ab diesem Zeitpunkt keine Arbeitsunfähigkeit bedingt durch die Folgen der Knieluxation mehr vorlag.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass das Ovarialkarzinom ab September 2011 eine Arbeitsunfähigkeit be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkte, ist aufgrund der Akten ausgewiesen (Urk. 19/16/2). Dies anerkennt auch die Beklagte. Sie macht aber geltend, eine Krebserkrankung sei heutzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tage nicht immer unheilbar. Es lägen keine Unterlagen vor, die das Weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehen einer dadurch verursachten Arbeitsunfähigkeit nach Mai 2013 glaubhaft machen würden (Urk. 27 S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Behauptung ist aktenwidrig. In den medizinischen Akten ist ein fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schreitender Verlauf der Krebserkrankung dokumentiert (Urk. 19/16, 19/32, 19/70/2). Deswegen und auch infolge des sich verschlechternden psychischen Gesundheitszustandes (Urk. 19/82, 19/100-101, 19/104, 19/108/1-2) ist die Klägerin zunehmend in den alltäglichen Verrichtungen eingeschränkt. Ihr wurden deshalb mit Verfügung vom 21. November 2013 eine Hilflosenent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung leichten Grades, mit Verfügung vom 1. Oktober 2014 eine solche mittleren Grades und mit Verfügung vom 31. August 2016 eine Hilflo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senentschädigung schweren Grades zugesprochen (Urk. 19/75+79, 19/87-88, 19/114-115). Im Zusammenhang mit der letzten Leistungszusprache ist den Akten zu entnehmen, dass gewisse Körperteile infolge der Metastasen nicht mehr richtig funktionieren. Auf (weitere) Operationen wird ärztlicherseits in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwischen verzichtet. Die Behandlung besteht primär in palliativer Chemo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie (Urk. 19/108 S. 2). Vor diesem Hintergrund ist erstellt, dass aufgrund der Krebserkrankung durchgehend seit September 2011 eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit besteht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In diesem Sinne konstatierten denn auch die RAD-Ärzte Dr. med. C.___, Facharzt Innere Medizin, sowie Dr. med. D.___, FMH Arbeitsmedizin und FMH Allgemeinmedizin, am 29. Oktober 2012 (Urk. 19/39/4) nach Durchsicht des gesamten medizinischen Dossiers eine vollumfängliche Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit seit 29. Mai 2011.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Hinweis der Beklagten auf den Umstand, dass die IV-Stelle angesichts des Alters der Klägerin einen Verzicht auf zukünftige Rentenrevisionsprü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fungen in Aussicht gestellt hat (Urk. 1 S. 6 Ziff. 14 und Urk. 2/3), führt nicht zur Aufhebung ihrer Leistungspflicht. Der Beklagten wäre es bei diesen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hältnissen frei gestanden, selber medizinische Abklärungen zu tätigen und bei einer Verbesserung der gesundheitlichen Situation eine Rentenrevision unabhängig von der Invalidenversicherung durchzuführen. Eine Verbesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rung der Situation ergibt sich aus der medizinischen Aktenlage aber nicht, im Gegenteil ist eine fortschreitende Verschlechterung ausgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei Eintritt der invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit war die Klägerin sowohl für die Tätigkeit bei der Z.___ AG als auch für jene bei der Y.___ obli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gatorisch bei der beruflichen Vorsorge versichert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Gemäss Art. 1j Abs. 1 lit. c der Verordnung über die berufliche Alters-, Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">terlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV 2) sind der obligatorischen Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cherung Arbeitnehmer nicht unterstellt, die nebenberufliche tätig sind und bereits für eine hauptberufliche Erwerbstätigkeit obligatorisch versichert sind oder im Hauptberuf eine selbständige Erwerbstätigkeit ausüben. Arbeitneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mer, die nach dieser Bestimmung der obligatorischen Versicherung nicht unterstellt sind, können sich im Rahmen von Art. 46 BVG (Freiwillige Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cherung Erwerbstätiger im Dienste mehrere Arbeitgeber) versicherten lassen (Art. 1j Abs. 4 BVV 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Klägerin war weder bei der Z.___ AG noch bei der Y.___ für eine nebenberufliche Tätigkeit versichert, sondern im Gegenteil bei beiden Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gebern je obligatorisch versichert. Die freiwillige Versicherung gemäss Art. 46 BVG beschlägt Fälle, bei denen Versicherte bei verschiedenen Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gebern beschäftigt sind und (bei einzelnen oder allen) unter der Koordinati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">onsschwelle bleiben, insgesamt aber einen Verdienst über dieser Schwelle er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zielen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Konkret liegt keine echte Doppelversicherung vor, was die Beklagte verkennt (vgl. Urk. 27 S. 2). Davon spricht man, wenn ein Arbeitnehmer gegenüber dem früheren Arbeitnehmer noch einen Lohnanspruch hat, vom neuen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitgeber bereits den vollen Lohn bezieht und er grundsätzlich für beide Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züge berufsvorsorgerechtlich versichert ist. Vorsorgerechtlich handelt es sich dann um den gleichen Lohn für die funktionell gleiche hauptberufliche Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit (BGE 120 V 15, Bundesgerichtsurteil 9C_359/2008 vom 19. Dezember 2008). Solches ist bei der Klägerin nicht der Fall, da sie die Erwerbstätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten parallel ausführte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In BGE 129 V 132 hat das Bundesgericht (resp. das damalige Eidg. Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsgericht) festgehalten, dass bei mehreren nebeneinander ausgeübten gleichwertigen Erwerbstätigkeiten von einer mehrfachen Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht auszugehen ist. Diese Rechtsprechung hat es in BGE 136 V 390 bestä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigt und im zu beurteilenden Fall analog angewandt. In BGE 129 V 132 ging es um einen Fall, in welchem die versicherte Person zwei Erwerbstätigkeiten mit einem Pensum von je 50 % ausgeübt hatte. Im Fall von BGE 136 V 390 hatte die versicherte Person drei Teilzeitbeschäftigungen mit Pensen von 50, 30 und 20 % inne. Die zitierte Rechtsprechung ist ohne Weiteres auf den vorliegenden Fall anwendbar. Auch hier liegen zwei nebeneinander ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übte Tätigkeiten vor, die nicht in einem Verhältnis von Haupt- und Neben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschäftigung stehen und insofern gleichwertig sind. Mithin besteht eine mehrfache Versicherungspflicht bzw. -deckung. Daran ändert nichts, dass das von der Klägerin ausgeübte Pensum insgesamt nicht nur 100 %, sondern 160 % betrug. Denn welches Pensum die versicherte Person unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigung sämtlicher Stellen gesamthaft ausübt, ist in diesem Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang nicht von Belang. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In BGE 129 V 132 und 136 V 390 ging es um Fälle, bei denen die versicherte Person eine der Teilzeitbeschäftigungen aus gesundheitlichen Gründen auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geben musste, während sie die andere(n) weiter führte. Zu beantworten war die Frage, welche Vorsorgeeinrichtung und in welchem Umfang sie leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungspflichtig war. Diese Frage stellt sich vorliegend nicht, da die Klägerin überhaupt keiner Tätigkeit mehr nachgehen kann. Die Klägerin hat somit Anspruch auf eine ganze Invalidenrente der Beklagten (resp. nach Erreichen des Pensionsalters per April 2017 auf eine Altersrente; vgl. Art. 13 Abs. 1 und Art. 4 Abs. 2 [64 Jahre für Frauen] Vorsorgereglement, Urk. 7/4, sowie Urk. 27 S. 4), berechnet auf dem bei der Z.___ AG erzielten Lohn, unter Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behalt des Überentschädigungsverbots und der Leistungskürzungen infolge der fehlenden Rückerstattung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für den Beginn des Anspruchs auf Invalidenleistungen aus beruflicher Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sorge gelten sinngemäss die entsprechenden Bestimmungen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen- und Invalidenvorsorge,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> BVG). Die Vorsorgeeinrichtung kann in ihren reglementarischen Bestimmungen vorsehen, dass der Anspruch aufgeschoben wird, solange der Versicherte den vollen Lohn erhält (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 BVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte hat in ihrem Reglement einen entsprechenden Vorbehalt ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bracht, wonach der Anspruch auf eine Invalidenrente beginnt, sobald die Leistungen aus der bestehenden gesetzeskonformen Krankengeldversicherung erschöpft sind, für die Mindestleistungen gemäss BVG jedoch spätestens, für die überobligatorische Leistung frühestens nach Ablauf von 24 Monaten. Für die Berechnung der Wartefrist werden Perioden der Erwerbsunfähigkeit zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammengezählt, soweit sie nicht vor einer Periode der vollen Erwerbsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von mehr als 12 Monaten liegen (Art. 15 Abs. 1 des Vorsorgereglements, Urk. 7/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Klägerin wurde von der Z.___ AG per 30. April 2012 gekündigt. Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nach wurden keine Lohnfortzahlungen und auch keine Krankentaggelder aus diesem Arbeitsverhältnis erbracht (Urk. 19/17). Zwar erhielt die Klägerin bis 31. Juli 2013 Lohn von der Y.___ (Urk. 21/25, 21/76). Diese Zah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lungen betreffen aber das in Frage stehende Versicherungsverhältnis zur Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">klagten nicht und haben daher ausser Acht zu bleiben. Der Rentenanspruch im obligatorischen Bereich besteht somit ab 1. Juli 2012 (vgl. Urk. 2/2). Dass die Klägerin im modifizierten Klagebegehren weniger verlangt hat (Urk. 10 S. 3), schadet ihr nicht. Denn daran ist das Berufsvorsorgegericht in Durchbre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chung der Dispositionsmaxime nicht gebunden (BGE 135 V 23 E. 3.1). Im Überobligatorium entstand der Anspruch nach 24 Monaten der Erwerbsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">higkeit, mithin per Juli 2013.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Nicht gefolgt werden kann im Übrigen der Beklagten, welche unter Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weis darauf, dass die Klägerin bis 30. November 2013 Taggelder der Suva bezogen habe, den Anspruch auf eine Invalidenrente am 1. Dezember 2013 beginnen lassen will (Urk. 27 S. 4). Sie selber führt nicht aus, auf welche ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">setzliche oder reglementarische Grundlage sie sich dabei stützt. In Art. 15 Abs. 2 Abschnitt 2 des Vorsorgereglements wird zwar festgehalten, dass die Invalidenrente ausgerichtet werde, wenn es sich nicht um einen Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rungsfall gemäss UVG oder MVG handle. Vorliegend gründet die Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sierung nicht auf dem Unfall der Klägerin und der Knieverletzung, sondern auf der Krebserkrankung. Damit besteht kein Raum für die Anwendung der entsprechenden Reglementsbestimmung. Dass sie während der Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">higkeit wegen der Krebserkrankung noch Taggelder wegen des zurückliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den Unfalls erhalten hat, schadet ihr damit nicht. Diesem Umstand ist im Rahmen der Berechnung einer allfälligen Überentschädigung Rechnung zu tragen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist in teilweiser Gutheissung der Klage festzuhalten, dass die Beklagte zu verpflichten ist, der Klägerin ab 1. Juli 2012 eine obligatori</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche und ab 1. Juli 2013 eine reglementarische ganze Invalidenrente auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richten, wobei ihr die Kürzungsmöglichkeiten aufgrund des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Überentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsverbots </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der fehlenden Rückerstattung der Austrittsleistung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> offen stehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da kein beziffertes Klagebegehren vorliegt und die Parteien sich auch nicht vollumfänglich zum Rentenanspruch geäussert haben, ist die vorliegende Klage gegen die Beklagte gemäss ständiger Praxis in dem Sinne gutzuheis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen, dass die Beklagte grundsätzlich zu verpflichten ist, der Klägerin ab 1. Juli 2012 eine auf einem Invaliditätsgrad von 100 % basierende Rente der beruflichen Vorsorge auszurichten (welche bei Erreichen des Pensionsalters von einer Altersrente abgelöst werden wird). Die genaue ziffernmässige Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechnung der einzelnen Rentenbetreffnisse ist hingegen der leistungspflichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Vorsorgeeinrichtung zu überlassen (wogegen im Streitfalle wiederum eine Klage zulässig wäre; vgl. BGE 129 V 450).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf Invalidenleistungen sind Verzugszinsen geschuldet, wobei grundsätzlich Art. 105 Abs. 1 des Obligationenrechts (OR) anwendbar ist (BGE 119 V 131 ff.). Danach ist der Verzugszins vom Tage der Anhebung der Betreibung oder der gerichtlichen Klage an geschuldet. Die Klägerin liess am 8. Juni 2015 Klage erheben (Urk. 1), womit ihr ab diesem Datum Verzugszinsen von 5 % für die bis zu diesem Zeitpunkt fällig gewordenen Rentenbetreffnisse und für die übrigen ab dem jeweiligen Fälligkeitsdatum zuzusprechen sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gsgemäss ist die Beklagte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> daher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu verpflichten, der Klägerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Pr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ozessentschädigung von Fr. 2‘800</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Klage wird die Beklagte verpflichtet, der Klägerin ab 1. Juli 2012 eine obligatorische und ab 1. Juli 2013 eine reglementarische Invali</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">denrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 100 % auszurichten unter Kür</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zung bei fehlender Rückerstattung der Austrittsleistung sowie Überentschädigung, zuzüglich Verzugszins von 5 % für die bis zum 8. Juni 2015 geschuldeten Betreff</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nisse, ab diesem Datum und für die restlichen ab dem jeweiligen Fälligkeitsdatum.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beklagte wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Klägerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessentschädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2'800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">AXA-ARAG Rechtsschutz AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">BVG-Sammelstiftung Swiss Life</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSonderegger</p><p></p></div> </div></body></html>