<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2022.00112</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>IV. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Ersatzrichter Sonderegger<br/>Gerichtsschreiberin Wantz</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">16. März 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Markus Krapf</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur am </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Stampfenbach</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Stampfenbachstrasse 42, Postfach, 8021 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span id="_Hlk126734350"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1974 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Vater zweier Kinder (Jahrgang 2004 und 2010), reiste im Dezember 1995 in die Schweiz ein und übte ohne Berufsausbildung verschiedene Hilfstätigkeiten als Hilfslackierer und Sandstrah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ler aus. Seit dem 6. Mai 2013 arbeitete er für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/5 und Urk. 6/15), als er am 2. Februar 2014 einen Sturz auf die linke Schulter erlitt. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als zuständige Unfallversicherung lehnte die Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht für die geklagten Schulterbeschwerden mangels Unfallkausalität in der Folge ab (Urk. 6/12/8). Am 15. April 2015 (Eingangsdatum) meldete sich der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte mit Hinweis auf Schulterbeschwerden bei der Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 6/5). Zur Abklärung der medizinischen und erwerblichen Verhältnisse holte die IV-Stelle zunächst Berichte der behandelnden Ärzte ein (Urk. 6/10 und Urk. 6/14), zog die Akten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/12) sowie einen Auszug aus dem individuellen Konto bei (Urk. 6/13) und forderte einen Arbeitgeberbericht (Urk. 6/15) sowie die Akten des Kranken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">taggeldversicherers ein (Urk. 6/17). Mit Verfügung vom 23. September 2015 ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinte die IV-Stelle wie vorbeschieden einen Rentenanspruch (Urk. 6/23).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span id="_Hlk126742641"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit 1. April 2018 arbeitete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Monteur über das Jobvermittlungsbüro </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/26), als er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 15. Oktober 2018 in Lanzarote beim Schwimmen ein Knacken im Schultergelenk und danach heftige Schmerzen verspürte (Urk. 6/29/162). Diesmal erbrachte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als zuständige Unfallversicherung die gesetzlichen Leistungen (Urk. 6/29/137). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 29. Mai 2019 (Eingangsdatum) stellte der Versicherte unter Beilage eines Arztbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts seines Hausarztes und diverser Arbeitsunfähigkeitszeugnisse (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/25) erneut bei der IV-Stelle ein Rentengesuch (Urk. 6/26). Diese zog die Akten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/29, Urk. 6/34, Urk. 6/36-37, Urk. 6/47-48 Urk. 6/56 und Urk. 6/59) sowie einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 6/30) bei und holte Berichte der behandelnden Ärzte ein (Urk. 6/39, Urk. 6/42-44, Urk. 6/52, Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/54, Urk. 6/57, Urk. 6/60 und Urk. 6/65-67).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Mitteilung vom 6. April 2020 informierte die IV-Stelle den Versicherten, dass Eingliederungsmassnahmen auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund medizinischer Untersuchungen zu einem späteren Zeitpunkt geprüft wür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (Urk. 6/53</span><span id="_Hlk126762927"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Mit Vorbescheid vom 7. September 2021 stellte die IV-Stelle dem Versicherten eine halbe Rente ab 1. November 2019 befristet bis 31. August 2021 in Aussicht (Urk. 6/71). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 6. Oktober 2021 Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand (Urk. 6/73). Mit Eingabe vom 4. November 2021 (Urk. 6/78-79) und Eingabe vom 22. Dezember 2021 (Urk. 6/84-85) reichte der Versicherte neue Arztberichte ins Recht. Mit Verfügung vom 31. Januar 2022 wurde dem Versicherten mit Wir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung ab dem 1. November 2019 eine bis am 31. August 2021 befristete halbe Rente zugesprochen (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Versicherte am 24. Februar 2022 Beschwerde und beantragte, es sei ihm mit Wirkung ab 1. Oktober 2019 eine unbefristete ganze Rente zuzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen, </span><span id="_Hlk132098214"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eventualiter sei die Sache zu weiteren Abklärungen und neuem Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid an die IV-Stelle zurückzuweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte mit Beschwerdeantwort vom 25. März 2022 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 31. März 2022 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7). Mit Eingabe vom 28. Juli 2022 reichte der Beschwerdeführer weitere Arztberichte ins Recht (Urk. 8-9), welche der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin mit Verfügung vom 4. August 2022 zugestellt wurden (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p><span> </span><span>In zeitlicher Hinsicht sind </span><span> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span>lungen </span><span> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da der Zeit</span><span>punkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1</span><span>bis</span><span> IVG) und jener des Renten</span><span>anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht (vgl. </span><span>Rz</span><span>. 1008 des Kreisschreibens zu den Übergangsbe</span><span>stimmungen zur Einführung des linearen Rentensystems, KS ÜB WE IV, gültig ab 1. Januar 2022).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span id="XX109"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 IVV), so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span> </span><span id="XX212"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funkti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem exter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 134 V 231</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionen verfügt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 137 V 210</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 1.2.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soll ein Versicherungsfall ohne Einho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellungen, sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Reine Aktengutachten sind beweiskräftig, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 8C_750/2020 vom 23. April 2021 E. 4 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span id="VV198"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidrelevante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, aufgrund des Unfalls vom 15.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2018 sei der Beschwerdeführer in der bisherigen Tätigkeit als Mon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teur vollständig eingeschränkt. Die gesundheitliche Situation habe sich im Früh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ling 2019 verbessert. Gemäss der Aktenlage sei seit Mai 2019 eine angepasste Tätigkeit wieder in einem 50%-Pensum möglich. Unter einer angepassten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit werde eine körperlich leichte Arbeit ohne Heben und Tragen von Lasten von mehr als 8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10 Kilogramm, welche wechselbelastend sei und keine Arbeiten mit dem linken Arm über Kopf oder längere Zeit in Schulterhöhe beinhalte, ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standen. Nach einer Operation habe sich die gesundheitliche Situation von Januar bis Mai 2021 für kurze Zeit verschlechtert. Da diese Verschlechterung nicht lange angedauert habe, werde diese bei der Berechnung des Invaliditätsgrades nicht berücksichtigt. Ab Mai 2021 habe sich der Gesundheitszustand erneut verbessert. Seither bestehe in einer angepassten Tätigkeit eine 80%ige Arbeitsfähigkeit. Um den Invaliditätsgrad zu bestimmen, sei die Arbeitsfähigkeit nach der gesundheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Beeinträchtigung mit derjenigen vor dem Unfall verglichen worden. Die Arbeitsunfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit betrage von Mai 2019 bis Mai 2021 50 %. Ab der Verbesserung im Mai 2021 betrage die Arbeitsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit noch 20 % und entspreche einem 20%igen IV-Grad. Ein Rentenanspruch entfalle, da dieser erst ab einem IV-Grad von 40 % bestehe. Der früheste Anspruch auf Leistungen bestehe sechs Monate nach Anmeldung und daure bis drei Monate nach Verbesserung an. Es bestehe somit ab 1. November 2019 bis 31. August 2021 Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rente. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus medizinischer Sicht erwiesen sich wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tere Abklärungen nicht als notwendig. Auch seien d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einwandverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gereichten Arztberichte nicht geeignet, die bisherige medizinische Beurteilung in Zweifel zu ziehen. Neue Tatsachen oder ein neuer Sachverhalt seien nicht fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellbar. Die funktionelle Leistungsfähigkeit werde nach klinischen Befunden und deren funktioneller Auswirkung beurteilt. Die periphere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arterielle Verschluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankheit (</span><span id="_Hlk132268203"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">PAVK</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) der unteren Extremitäten schränke zwar das Belastungsprofil ein, nicht jedoch die generell zumutbare Arbeitsfähigkeit (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber im Wesentlichen auf den Stand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt, indem die Beschwerdegegnerin mit der obligatorischen Unfallversicherung koordiniert habe, missachte sie einen grossen Teil der gesundheitlichen Probleme. Allein schon deshalb sei der angefochtene Entscheid aufzuheben (Urk. 1 S. 4). Ferner habe sich sein Gesundheitszustand nach der Operation im November 2018 nicht verbessert, sondern die Probleme infolge der Diskushernie seien immer noch die gleichen. Hinzu komme, dass er an einer transmuralen Ruptur der Supraspi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">natussehne und einer Partialruptur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Subscapularissehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> links leide. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rota</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">torenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei erst im Januar 2021 behandelt worden. Sodann sei im Früh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jahr 2021 die periphere arterielle Verschlusskrankheit akut geworden, indem die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Femoralarterie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rekanalisiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> werden müssen. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beschreibe nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehbar, dass die arterielle Verschlusskrankheit im Sitzen zu Einschlafen und Taubheit der Extremitäten führe und bei Belastungen Schmerzen auftreten oder zunehmen würden. Demnach sei er auch im Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung weiterhin 100 % arbeits- und erwerbsunfähig gewesen. Die Beschwerdegegnerin führe auch nicht aus, worin die gesundheitliche Verbesserung seit Mai 2021 nach den Operationen vom Januar und März 2021 bestehe (Urk. 1 S. 4 ff.). Darüber hinaus lasse die Beschwerdegegnerin die Schäden an der Lendenwirbelsäule unbeachtet. Da diese ebenfalls die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit beeinträchtigen, müssten diese näher abgeklärt werden. Der Sachverhalt sei daher nicht vollstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig abgeklärt (Urk. 1 S. 6 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 28. Oktober 2019 erhob Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Allgemeine Innere Medizin, folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tauchunfall 15.10.2018:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zervikal:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">traumatische Diskushernie C6/7 links </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">OP vom 19.11.2018: offene ventrale Spondylodese C6/7 (Implantat Fa. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Medacta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">) nach Dekompression </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Linkes Schultergelenk:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zerrung der Supraspinatus- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Subscapularissehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">. a. SLAP-Läsion </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">St. n. arthroskopischer Gelenkkörperentfernung, subacromialer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Bursekto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, AC-Gelenksreaktion und mini open Bizepstenodese 2/2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 15. Oktober 2018 bis am 8. Mai 2019 habe eine volle Arbeitsunfähigkeit bestanden und seit dem 9. Mai 2019 bis auf Weiteres betrage die Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit 80 %. Der linke Arm sei praktisch nicht einsatzfähig. Bei einem Arbeitsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">such habe der Beschwerdeführer nach einigen Stunden Teigkneten heftige Schmerzen in der Schulter, absteigend auf den Oberarm sowie ein Einschlafen der Hand und des Unterarmes verspürt. Die bisherige Tätigkeit sei dem Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer nicht mehr zumutbar. Im Haushalt sei der Beschwerdeführer wenig ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschränkt (Urk. 6/39/7-11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, erhob in seiner Stellungnahme vom 5. Dezember 2019 für den RAD folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Posttraumatisch radikuläres Reiz- und sensomotorisches Ausfallsyndrom C7 links bei:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Z. n. HWS-Distorsion 10/2018 mit traumatischer Diskushernie C6/7 links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Z. n. offener ventraler Spondylodese C6/7</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Z. n. Schulter-ASK links 2/2015 mit Gelenkkörperentfernung, subacromialer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Bursektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, AC-Gelenkresektion und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">subpecto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> LBS-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tenodese</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim 45-jährigen Beschwerdeführer sei anhand der vorliegenden Arztberichte der aufgeführte somatische Gesundheitsschaden einschliesslich der sich daraus ablei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenden Einschränkung der funktionellen Leistungsfähigkeit ausgewiesen. Dieser Gesundheitsschaden sei noch nicht stabil und die medizinische Phase noch nicht abgeschlossen. In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit sei von einer praktisch dauer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haften Arbeitsunfähigkeit von 80 % bis 100 % auszugehen. Für eine behinde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsangepasste Tätigkeit gebe es allerdings nur die Angabe des Hausarztes, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher auch dafür eine Arbeitsunfähigkeit von 80 % nenne. Dies sei aber nicht wirklich nachvollziehbar, da ja eine angepasste Tätigkeit bereits per Definition die bestehenden qualitativen Einschränkungen berücksichtige. Es bedürfe weitere medizinische Abklärungen, zunächst in Form einer Nachfrage beim Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer, wo er denn derzeit und seit 9/2019 wegen seiner Beschwerden in Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung stehe oder zur Untersuchung gewesen sei. Dort müsse ein Bericht angefor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dert werden mit der ausdrücklichen Bitte um eine Stellungnahme zur theoreti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit (Urk. 6/69/5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 1. April 2020 ergänzte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, eine angepasste Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer nicht zumutbar. Der Eingliederung stünden eine man</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelnde Berufsausbildung und die dadurch entstehende Angewiesenheit auf kör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perliche Arbeit im Wege. Im Haushalt seien dem Beschwerdeführer höchstens leichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiten zumutbar. Putzarbeiten über Kopf seien nicht möglich. Die Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeit könne mit Pausen verrichtet werden (Urk. 6/52/9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 8. Juni 2020 führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bezüglich der linken Schulter neu eine persistierende Teilruptur der Supraspinatussehne und eine Zerrung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subscapularissehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei St. n. Schulterarthroskopie mit Gelenkkörperentfernung subacromial und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bursektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, AC-Gelenksresektion sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subpecto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> LBS-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tenodese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2/2020 und - ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit - St. n. arthrosko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pischer Gelenkkörperentfernung, subacromialer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bursektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, AC-Gelenksresek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion und mini open Bizepstenodese 2/2015 an und ergänzte die Diagnoseliste mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Diagnose eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leicht rückenlageabhängigen obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Beschwerdeführer sei seit dem 15. Oktober 2018 bis auf Weiteres in allen schweren körperlichen Aktivitäten mit Einsatz des betroffe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen linken Armes voll arbeitsunfähig (Urk. 6/54/1-3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gie des Bewegungsapparates, nannte in seinem Bericht vom 31. August 2020 als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gelenksseitiger Riss der Supraspinatussehne im ventralen Drittel links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leichte Degeneration glenohumeral links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persistierendes Schulter-Arm-Syndrom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bds</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">. linksbetont mit/bei:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">HWS Schulter Distorsion nach Tauchunfall am 15.10.2018</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ktuell V.a. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, Partialruptur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Subscapularissehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> links, AC-Gelenksarthrose links, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">subakromiales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Impingement</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">St. n. Schulterarthroskopie links mit Gelenkkörperentfernung subacromial und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Bursektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und AC-Gelenksreaktion sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">subpectorale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> LBS-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tenodese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> 02/2020</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">St. n. AC-Gelenksinfiltration am 27.6.2019 (ohne Ansprechen)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">St. n. Spondylodese C6/7 bei Diskushernie C6/7 links am 19.11.2018</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei während der Sprechstunde nie über die Arbeitsfähigkeit gesprochen wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Es könne jedoch festgehalten werden, dass körperlich belastende Tätigkeiten, insbesondere Tätigkeiten, welche die obere Extremität betreffen, nicht durchge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führt werden könnten. Wie viele Stunden pro Tag die bisherige Tätigkeit zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar sei, könne noch nicht beurteilt werden, da zuerst die Wirkung der Infiltration abgewartet werden müsse. Die Ausführungen bezögen sich auf die Schulter. Mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licherweise müssten die anderen betroffenen Disziplinen ebenfalls angefragt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den (Urk. 6/57/1-5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Assistenzarzt Orthopädie, führte im Bericht vom 28. Mai 2021 folgende Diagnosen auf:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">St. n. SAS, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Acromioplastik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, RM-Rekonstruktion, AC-Re-Resektion links mit/bei:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Rotatorenmanschettenläsion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">$$$</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Schulter links </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">(Supraspinatus, trans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">murale Ruptur) bei Typ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Acromion</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Verdacht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, Partialruptur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Subscapularissehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> links, AC-Gelenks Arthrose links, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">subakromiales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Impingement</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">St. n. Schulterarthroskopie links mit Gelenkkörperentfernung subacro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mial und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Bursektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> und AC-Gelenksresektion sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">subpectorale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> LBS-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tenodese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> 02/2020</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">St. n. AC-Gelenksinfiltration am 27.6.2019 (ohne Ansprechen)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zervikalgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> bei:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">St.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">n. Spondylodese C6/7 am 19.11.2018 bei traumatischer Diskusher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nie C6/7 links nach HWS-Schulter-Distorsion nach Tauchunfall am 15.10.208 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">undislozierter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Facettengelenksfraktur C7/Th1 rechtssei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tig</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">PAVK der unteren Extremitäten im Stadium </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> b links mit/bei:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">subakuter Verschluss auf chronischer Läsion distaler AFS seit ca. 1 Monat</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kvRF</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">: Nikotinabusus, Adipositas (93 kg, 174cm)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">St. n. Antegrader (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Rotarex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-)Rekanalisation/PTA/DCB distaler AFS-Verschluss links am 09.03.2021</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hiatushernie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf obstruktives Schlafapnoe Syndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 7. Januar 2021 sei der Eingriff an der linken Schulter durchgeführt worden. Von einer Verbesserung lasse sich jedoch so kurz nach der Operation noch nicht sprechen. Die Leistungsfähigkeit sei zu 100 % vermindert. Zur Beurteilung der Belastbarkeit für Massnahmen der Wiedereingliederung sei es noch zu früh, allenfalls sei dies im Büro möglich. Die nächste Kontrolle sei am 26. Mai 2021 geplant. Es sei erneut eine Arbeitsunfähigkeit bis und mit 31. August 2021 in handwerklich anstrengenden Berufen festgelegt worden (Urk. 6/67/4-6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner Stellungnahme vom 22. Juni 2021 hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit folgende Diagnosen fest:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Restbeschwerden linke Schulter bei:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Z. n. Schulter-ASK links 07.01.2021 mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Acromioplastik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Rotatoren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">manschetten-Rekonstruktion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> und ACG-Resektion bei transmuraler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Supraspinatusruptur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, Acromion Typ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, ACG-Arthrose und subacromi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">alem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Impingement</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Z. n. Schulter-ASK links 2/2015 mit Gelenkkörperentfernung, sub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">acromialer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Bursektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, AC-Gelenkresektion und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">subpectoraler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> LBS-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tenodese</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zervikalgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> bei:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Z. n. offener ventraler Spondylodese C6/7 bei traumatischer Diskusher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nie C6/7 links und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">undislozierter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Facettengelenksfraktur C7/Th1 rechts nach HWS-Schulter-Distorsion nach Tauchunfall am 15.10.18</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">PAVK der unteren Extremität im Stadium </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">llb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> links mit/bei:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Z. n. antegrader Rekanalisation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">. A. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">femoralis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">superficialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> links am 09.03.2021 bei subakutem Verschluss auf chron. Läsion seit ca. einem Monat</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, für eine angepasste Tätigkeit gäbe es in den vorhandenen Arztberichten keine Angaben zur theoretischen Arbeitsfähigkeit. Es sei im Hinblick auf die aktenkundigen Befunde und Diagnosen aber medizintheoretisch davon auszugehen, dass für eine optimal angepasste Tätigkeit aktuell eine zumindest 80%-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsfähigkeit bestehe, resultierend aus einer ganztägigen Präsenz und einer leichten Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">minderung von ca. 20 %. Der retrospektive Verlauf sei überwiegend wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich folgendermassen anzusehen: vom 5. Oktober 2018 bis am 8. Mai 2019 habe eine volle Arbeitsunfähigkeit bestanden, bis am 6. Januar 2021 eine 50%ige, vom 7. Januar bis am 27. Mai 2021 wieder eine 100%ige und ab dem 28. Mai 2021 bis auf weiteres eine 20%ige. Das Belastungsprofil einer optimal angepassten Tätigkeit laute: körperlich leicht, ohne Heben und Tragen von Lasten grösser als 8-10 kg, wechselbelastend, ohne langes Sitzen oder Stehen am Stück, ohne Arbeiten mit dem linken Arm über Kopf oder längere Zeit in Schulterhöhe (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/69/9-10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Stellungnahme vom 25. Oktober 2021 ergänzte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, in der letzten, erst wenige Monate zurückliegenden RAD-Stellungnahme vom 22. Juni 2021 seien alle zu dieser Zeit bekannten, aus versicherungsmedizinischer Sicht wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Diagnosen und deren Auswirkung auf die funktionelle Leistungsfähigkeit (Arbeitsfähigkeit für Tätigkeiten des allgemeinen Arbeitsmarktes) berücksichtigt worden. Die funktionelle Leistungsfähigkeit werde aus versicherungsmedi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinischer Sicht nicht nach dem Ausmass radiologischer/bildgebender Befunde beurteilt, sondern nach klinischen Befunden und deren funktioneller Auswirkung. Die PAVK der unteren Extremitäten schränke aus versicherungsmedizinischer Sicht zwar das mögliche, qualitative Belastungsprofil des Betroffenen ein (z.B.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kein langes Stehen an einer Stelle, kein längeres Sitzen mit rechtwinklig gebeug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter Zwangshaltung der Kniegelenke), nicht jedoch die generell zumutbare Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit. Dies gelte besonders im Falle einer erfolgreichen operativen Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung, wie sei hier 3/2021 erfolgt sei. Eine medizinische Abklärung des arteriellen Gefässstatus sei somit aus versicherungsmedizinischer Sicht nicht erforderlich (Urk. 6/80/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Stellungnahme für den RAD vom 16. Dezember 2021 führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, von den zahllosen, aktuell (erneut) eingereichten Arztberichten aus dem Zeitraum 10/2018 bis 11/2021 seien die allermeisten bereits zum Zeitpunkt der vorausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gangenen RAD-Stellungnahme bekannt, teilweise nur in den UVG-Akten vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend bzw. durch spätere Berichte «überholt» gewesen. Wirklich aktuell und bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lang </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verständlicherweise hier nicht bekannt, seien aber lediglich die Berichte vom 1. und 8. November 2021 der Uniklinik Balgrist/Orthopädie-Schulter/Ellenbogen. Angaben zur aktuellen Arbeitsunfähigkeit enthielten diese beiden aktuellen Berichte nicht. Aus versicherungsmedizinischer Sicht ändere sich auch nichts Wesentliches an der medizinisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">theoretischen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit, wie sie ja bereits in der RAD-Stellungnahme vom 22. Juni 2021 dargelegt und letztendlich in der ergänzenden Stellungnahme vom 25. Oktober 2021 bestätigt worden sei (Urk. 6/86/3-4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unbestritten und übereinstimmend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> medizinischen Akten steht fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dahingehend eingeschränkt ist, dass für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuletzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übte Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als Montagemitarbeiter bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine verwert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bare Einsatzfähigkeit mehr besteht. Zu prüfen ist dagegen, ob und in welchem Umfang </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in einer angepassten Tätigkeit arbeits- bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hungsweise leistungsfähig ist. Dabei stützte sich die Beschwerdegegnerin bei ihrer Beurteilung auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beurteilungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 22. Juni 2021 (E. 3.7)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, vom 25.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2021 (E. 3.8)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16. Dezember 2021 (E. 3.9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der RAD-Arzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beurteilte i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n der Stellungnahme vom 22. Juni 2021 (E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7) die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in angepasster Tätigkeit aufgrund einer reinen Aktenbeurteilung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und untersuchte diesen nicht persönlich,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">obwohl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entgegen seiner Stellungnahme vom 5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2019 (E. 3.2) keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diesbezüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einschätzung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behandelnden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ärzte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aktenkundig wurd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungnahme erachtete d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Beschwerdeführer in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wechselbelastenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeiten nac</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h dem Belastungsprofil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ab 15. Oktober 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als 100 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b 9. Mai 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">50 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und ab 28. Mai 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> % arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führte er jedoch nicht aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">worin die gesundheitliche Verbesserung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Mai 2019 und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Mai 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besteht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, obschon </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht ohne Weiteres aus den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aktenkundigen Arztbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bezüglich der erfolgten Operationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein verbesserter Gesundheitszustand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abgeleitet werden kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Frühjahr 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">PAVK</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> akut </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des RAD-Arztes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bezüglich der Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wird auch aus seinen weiteren Ausführungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in den nachfolgenden Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungnahmen vom 25. Oktober </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2021 (E. 3.7) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 16. Dezember 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 3.8) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht nachvollziehbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es fehlt demnach - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entgegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Ansicht der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdegegne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– an fundierten und konkludenten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausführungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist nicht ersichtlich, inwiefern sich der RAD-Arzt mit d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geltend gemachten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerden - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einschlafen und Taubheit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Extremitäten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> –, w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">elche nach Ansicht des Hausarztes auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">PAVK</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zurückzuführen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 3/3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ärzten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kantonspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ahrscheinlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neurogen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bedingt sind (Urk. 78/4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">befasst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">obwohl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bereits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im November 2016 degenerative Veränderungen an der Lendenwirbelsäule </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">befundete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/29)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt bestehen somit an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> RAD-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beurteilung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erhebliche Zweifel, womit sich diese als ungenügend e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, um einzig gestützt darauf den Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in angepassten Tätigkeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– auch in deren Verlauf -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abschliessend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beurteilen zu können.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten beruht die angefochtene Verfügung auf einem unvollständig abgeklärten medizinischen Sachverhalt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde ist daher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sinne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Eventualantrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gutzuheissen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die angefochtene Verfügung aufzuheben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Sache zur zusätzlichen Abklärung und zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anschliessende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Neuentscheid an die Verwaltung zurückzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts dieser Ausgangslage erübrigen sich zu diesem Zeitpunkt Ausführun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dazu, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ob sich seit der letztmaligen Rentenprüfung (Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">23.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/23</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) die tatsächlichen Verhältnisse in einer für den Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruch erheblichen Weise geändert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> haben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzule</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen (Art. 69 Abs. 1bis IVG) und auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Überdies hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der obsiegende Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf den Ersatz der Par</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teikosten (§ 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) in Verbindung mit Art. 61 lit. g </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung wird ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen (§ 34 Abs. 3 GSVGer). Nach Massgabe dieser Kriterien erscheint eine Partei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2’000</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) als angemessen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span id="_Hlk132288289"></span><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird im Sinne des Eventualantrages gutgeheissen. D</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ie angefochtene Verfügung vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">31. Januar 2022</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und es wird die Sache an die Sozial</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen neu entscheide.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">8</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">00</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">digung von Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2’000</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWS</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">T</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Markus Krapf</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstWantz</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p><p><br/></p></div></div> </div></body></html>