<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2016.00621</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna</p><p>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi</p><p>Gerichtsschreiber Hausammann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 22. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Lotti Sigg</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sigg Schwarz Advokatur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1967 geborene X.___ schloss eine kaufmännische Lehre ab und arbeitete zuletzt bei der O.___ AG als Underwriter Marine (Urk. 8/14, Urk. 8/29). Nach Vorabklärungen im Rahmen der Früherfassung (Urk. 8/1-6) meldete er sich am 16. Dezember 2013 (Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangsdatum) unter Hinweis auf seit 20 bis 25 Jahre bestehende psychische Beschwerden sowie Gelenkschmerzen bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung an (Urk. 8/7). Zur Abklärung der medizinischen und erwerblichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnisse zog die IV-Stelle zunächst einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug; Urk. 8/14) bei und h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">olte einen Arbeitgeberbericht (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Berichte der behandelnden Ärzte (Urk. 8/21-22</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/31) ein. Mit Mitteilung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeigte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die IV-Stelle dem Versicherten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass aufgrund seines Gesundheitszustands zurzeit keine beruflichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungsmassnahmen möglich seien (Urk. 8/23). Am 4. Juni 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fand eine psychiatrische Untersuchung beim Regionalen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Dienst statt (psychiatrischer RAD-Untersuchungsbericht vom 8. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 [Urk. 8/38]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 7. Juli 2015 [Urk. 8/43], Einwand durch den behandelnden Psychiater vom 5. August 2015 [Urk. 8/44], Einwand durch den Rechtsschutzversicherer vom 8. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2015 [Urk. 8/50]), begründete Einwände durch die Rechtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tretung des Versicherten vom 2. Oktober 2015 [Urk. 8/53] und 6. November 2015 [Urk. 8/58]) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 27. April 2016 einen Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch (Urk. 2 [= Urk. 8/61]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 27. Mai 2016 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm eine Rente der Invalidenversicherung auszurichten; eventuell sei durch das Gericht eine psychiatrische Begutachtung anzuordnen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 9. August 2016 beantragte die Beschwerdegegnerin Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde (Urk. 7). Mit Verfügung vom 12. August 2016 wurde das Gesuch um Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen und dem Beschwerdeführer die Beschwerdeantwort zur Kenntnis gebracht (Urk. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Invalidenversicherung [IVG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krankheitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Annahme der Invalidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkrankungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belasten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturellen Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">situation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen verselbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begründend auswirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2012 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bende funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG). Nach Art. 49 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beurteilen die RAD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Regionale Ärztliche Dienste)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den haben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem exter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 134 V 231</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen verfügt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 210</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Berichte gehö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 225</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 465</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Entscheid, die Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen hätten ergeben, dass kein invalidenversicherungsrechtlich relevanter Gesundheitsschaden vorliege, insbesondere keine Persönlichkeitsstörung. Ausserdem sei das Vorliegen psychosozialer Faktoren invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsrechtlich nicht massgebend (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte in seiner Beschwerde dagegen vor, auf den RAD-Untersuchungsbericht dürfe nicht abgestellt werden, da es im Rahmen eines einmaligen 90-minütigen Untersuchs nicht möglich sei, die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit retrospektiv ein Jahr zurück zu beurteilen. Hierzu wäre eine mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stündige Untersuchung, verteilt auf zwei oder mehr Termine, notwendig. Es seien auch keine Fremdauskünfte eingeholt worden, was bei einer bipolaren Erkrankung notwendig wäre. Aus dem echtzeitlichen Bericht des behandeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Psychiaters ergebe sich hingegen eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit mindestens April 2014. Die Diagnosen der bipolaren Störung und der Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichkeitsstörung hätten seiner Ansicht nach über mehrere Jahre eindeutig validiert werden können. Dass der Beschwerdeführer eine Beziehung geführt habe, spreche nicht gegen das Vorliegen einer schweren Psychopathie. Aus dem Austrittsbericht der Y.___ ergebe sich keine Remission der bipolaren affektiven Psychose. Ausserdem sei die Beschwerdegegnerin mit ihrer Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung vom 15. Mai 2014 noch der Ansicht gewesen, dass aufgrund des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers keine beruflichen Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmassnahmen möglich gewesen seien. Die Einschätzung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit durch den RAD-Arzt erscheine nur schon deswegen widersprüchlich (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Bericht der Y.___ vom 12. März 2014 zu Händen der Beschwerdegegnerin über die stationäre Behandlung vom 24. Dezember 2013 bis 11. Februar 2014 (Urk. 8/22) kann e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ntnommen werden, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei fachgerechter psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung von einer Verbesserung der depressiven resp. hypomanischen Symptomatik ausgegangen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es könne mittelfristig mit einer teilweisen oder vollständigen Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess gerechnet werden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/22/2). Aktuell sei die bisherige Tätigkeit nicht zumutbar, im weiteren Verlauf könne mit der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Wiederaufnahme gerechnet werden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/22/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem beschwerdeweise eingereichten Austrittsbericht der Y.___ vom 14. April 2014 zu Händen der Hausärztin des Beschwerdeführers (Urk. 3/4) können die Diagnosen (1) bipolare affe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ktive Psychose, gegenwärtig gemischte Episode (ICD-10 F31.6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, (2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Abhängigkeitssyndrom gegenwärtig abstinent (ICD-10 F10.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, (3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa oder Hypnotika: Abhängigkeitssyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom, gegenwärtig abstinent, seit Oktober 2013 (ICD-10 F13.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, (4) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kombi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nierte und andere Persönlichkeitsstörungen mit emotional-instabilen, nar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zisstischen, zwanghaften und negativistischen Anteilen (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10 F61)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen werden (Urk. 3/4 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es wurde festgehalten, der Beschwerdeführer sei vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2013 bis am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2014 in der Klinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hospitalisiert gewesen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3/4 S. 1). Im Verlauf der Behandlung sei aufgefallen, dass sich die depressiven Symptome rasch verbessert hätten und der Beschwerdeführer auf Station ein hypomanisches Verhalten gezeigt habe. Zudem sei er logor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rhoisch gewesen mit gereizter, teils euphorischer Stimmung sowie gesteiger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tem Antrieb und Aktivität. Es sei eine diagnostische Abklärung mithilfe des SKID-1 erfolgt, in dem eine bipolare Erkrankung vom Typ II diagnostiziert worden sei. Ausserdem sei auf Wunsch der ambulanten Behandlerin auch ein SKID-II durchgeführt worden, in dem sich gezeigt habe, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer auch narzisstische, emotional-instabile, zwanghafte sowie negati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vistische Anteile aufweise, die auch im Stationsallta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g und in den Spezialthe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapien beobachtet worden seien (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3/4 S. 2). Zum Zustand des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers beim Austritt wurde angefügt, er sei wach, bewusstseinsklar und zu allen Qualitäten orientiert. Gemäss eigenen Angaben seien die Konzentration und Aufmerksamkeit eingeschränkt. Dies sei im Gespräch jedoch unauffällig. Der formale Gedankengang sei geordnet. Es liege kein Hinweis auf Wahn vor. Sinnestäuschungen würden verneint. Sodann l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Ich-Störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor. Im Affekt sei er wenig spürbar. Er habe keine Antriebs- oder psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">motorischen Störungen. Der Beschwerdeführer könne sich klar und glaubhaft von Suizidalität distanzieren. Es bestehe auch kein Anhalt für akute Fremd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefährdung.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2013 bis am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2014 habe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3/4 S. 3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut dem Bericht des nachbehand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elnden Psychiaters </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH Psychiatrie und Psychotherapie vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2014 zu Händen der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdegegnerin (Urk. 8/21) liegen beim Beschwerdeführer folgende Diagnosen vor (Urk. 8/21/1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bipolare affektive Störung, vermutlich Typ I, Status nach langan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dauern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">der manischer Phase, aktuell in teilweiser Remission</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gemischte Persönlichkeitsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit hielt der behandelnde Psychiater fest, der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer sei in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Kaufmann in der Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsbranche seit dem 30. August 2013 bis auf un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestimmte Zeit 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rbeitsunfähig (Urk. 8/21/2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Problem bei der Berufstätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stelle seine psychotische bzw. Persönlichkeitsstörung dar, die ihm aktuell die für das Berufsleben erforderliche Anpassung verunmögli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che. Der Zustand des Beschwerdeführers müsse sich auch für berufliche Massnahmen durch die Beschwerdegegnerin noch bessern (Urk. 8/21/3). Es sei eine längerfristige Behandlung der genannten Störungen erforderlich (Abklingen der akuten manischen Störung). Der therapeutische Zugang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Persönlichkeitsstörung dürfte jedoch sehr schwierig sein (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/21/3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zum Befund führte Dr. A.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus, seit Behandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beginn am 12.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2014 bestehe eine submanische Stimmungslage weiter. Der Beschwerdeführer sei jedoch gedanklich geordnet, sowohl formal wie inhaltlich, im therapeuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Kontakt adäquat kontrolliert, zumindest während den Behandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sitzungen. Zu Hause zeige sich beim Beschwerdeführer jedoch weiterhin eine starke Reizbarkeit, emotionale Instabilität und extreme Ungeduld. Kleinig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten brächten ihn aus der Fassung. Der Beschwerdeführer leide unter der aktuellen beruflichen und persönlichen Perspektivlosigkeit. Es sei für ihn schwer vorstellbar, in seinen erlernten bzw. langjährig ausgeübten Beruf zurückzukehren. Er leide zudem unter einer sehr unangenehmen Wohnsitua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion, die für seine psychische Verfassung äusserst ungünstig sei und seine innere Unruhe verstärke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Er streit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e sich mit dem Lokalbesitzer, der sich scheinbar um die Emissionsvorschriften (Lärm, Gerüche) foutiere. Aktuell besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beim Beschwerdeführer kein Substanzmissbrauch, er halte eine voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Alkoholabstinenz ein (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/21/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ führte im Bericht vom 11. August 2014 zu Händen der Beschwerdegegnerin (Urk. 8/31) aus, der gesundheitliche Gesamtzustand und insbesondere die psychopathologische Symptomatik hätten sich seit seinem letzten Bericht praktisch nicht verändert. Der Beschwerdeführer habe nach wie vor häufige affektive Schwankungen zwischen Depressivität und Manie. Er sei unvermindert dysphorisch und reizbar vor allem im privaten Milieu. Die bisherige Behandlungsform (Gesprächstherapie mit kognitiv-behaviora</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len und supportiven Elementen sowie medikamentös) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/31/2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gegenwärtig arbeite der Beschwerdeführer stundenweise im Geschäft seiner Ehefrau und erledige betriebliche Hilfsarbeiten; dies während zwei bis drei Stunden, anschliessend erfolge eine rasche Ermüdbarkeit und er sei vermehrt gereizt (Urk. 8/31/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 4. Juni 2015 fand ein Untersuch beim RAD statt. Med. pract. B.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, hielt im Untersuchungsbericht vom 8. Juni 2015 (Urk. 8/38) folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (Urk. 8/38/5):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bipolare affektive Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F 31.7)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit sind dem Bericht die Diagnosen (1) ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Alko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holabhängigkeit (ICD-10 F10.2) sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sedativ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abusus zu entnehmen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/38/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führte in seiner versicherungspsychiatrischen Beurteilung sodann aus, der Beschwerdeführer beschreibe sich selber als eine Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, der eine gewisse Reizbarkeit immer schon „nichts Unbekanntes" gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen sei, und dieser Charakterzug habe in den letzten drei Jahren allmählich zugenommen. Trotzdem habe der Beschwerdeführer eine Ausbildung absol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vieren und jahrelang an verschiedenen Arbeitsstellen arbeiten können, bis ihm im Vorfeld der bipolaren Entgleisung gekündigt worden sei. Darüber hinaus sei er fähig gewesen, eine Partnerschaft einzugehen und jahrelang zu leben. Angesichts dieses Funktionsniveaus könne man nicht von einer Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeitsstörung sprechen, sondern nur von einer Persönlichkeitsakzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuierung. Entgegen der Diagnostik der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei es in einer manischen Phase nicht möglich, eine Persönlichkeitsstörung sicher zu diagnostizieren. Die Diagnose einer bipolaren affektiven Störung sei anamnestisch und durch die Beobachtungen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gesichert. Einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit ab dem 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2013 könne zugestimmt werden. Erfreulicherweise sei es zu einer baldigen Besserung gekommen. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gebe nur noch „leichte" Beeinträchtigungen an. Auch dem Bericht von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 11. August 2014 sei zu entnehmen, der Beschwerdeführer sei affektiv kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trolliert, und im Bericht vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2014 sei er ebenfalls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> „gedanklich geordnet, sowohl formal wie inhaltlich" bezeichnet worden. Ob die häusli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Unbeherrschtheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> noch als „submanisch" eingeschätzt werden oder als IV-fremde Einflüsse einer unbefriedigenden Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Wohnsituation zu bezeichnen seien, könne im Nachhinein nicht genau differenziert werden. Sicher sei jedoch laut Angaben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich spätestens ab dem 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2014 habe beherrschen können. Somit liege spätestens ab dem 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2014 kein psychopathologischer Befund mehr vor, der eine Arbeitsunfähigkeit begründen könnte. Es wirke glaubhaft, dass der Beschwerdeführer keine grosse Freude mehr an seiner bisherigen Versicherungsarbeit habe und durch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ehe- und Wohnsituation belastet sei. Diese Faktoren seien invalidenversicherungsrechtlich jedoch nicht relevant (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/38/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 30. August 2013 bis am 26. April 2014 sei er in seiner bisherigen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit als Underwriter Marine als zu 100 % arbeitsunfähig zu erachten. Danach liege für diese sowie eine angepasste Tätigkeit ohne Wechselschichten oder Nachtarbeiten eine 100%ige Arbeitsfähigkeit vor (Urk. 8/38/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der behandelnde Psychiater Dr. A.___ hielt im beschwerdeweise einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichten Bericht vom 22. Oktober 2015 zu Händen der Rechtsvertretung des Beschwerdeführers (Urk. 3/3) fest, die Diagnosen (1) bipolare Störung und (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2) Persönlichkeitsstörung hätten in der Verlaufsbeobachtung über mehrere Jahre eindeutig validiert werden können. Eine gewisse Erschwerung der diagnostischen Beurteilung zu einem bestimmten Zeitpunkt bestehe in der teilweisen symptomatischen Überschneidung dieser beiden Diagnosen und der exakten Zuordnung einzelner Symptome zu je einer dieser Diagnosen. Die Behauptung, dass jahrelange Berufstätigkeit und/oder Partnerschaft gegen das Vorliegen einer Persönlichkeitsstörung sprächen, werde durch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Alltagspraxis in der Psychiatrie vollumfänglich widerlegt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3/3 S. 1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fügte an, die von ihm geschilderte psychische Verfassung des Beschwerdeführers während den Therapiesitzungen könne in keiner Weise dazu dienen, das Vorliegen einer vollen Arbeitsfähigkeit zu begründen. Auch schwer kranke Menschen seien oft durchaus in der Lage, über lange Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">räume in der ruhigen und weitgehend stressfreien Atmosphäre eines psychotherapeutischen Sprechzimmers höflich, ruhig und geordnet aufzutre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Im Gegensatz dazu stehe die stress-geladene Atmosphäre im Alltagsle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben mit den mannigfachen zwischenmenschlichen Spannungen in der Ehe, im öffentlichen Raum und v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">or allem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unmittelbar am Wohnort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wo sich die Psychopathologie des Beschwerdeführers zeige. Es bestehe für eine Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausübung auf dem normalen Stellenmarkt nach wie vor eine volle Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit. Eine exakte Beurteilung sei nicht möglich, da das Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spektrum des Beschwerdeführers sehr unterschiedlich sei und auch stark von der äusseren bzw. sozialen Umgebung im Arbeitsleben abhänge, welche in der Sprechstunde nicht simuliert werden könne. Eine sofortige Beschäftigung in der freien Wirtschaft stehe ausser jeder Diskussion</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3/3 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der für den RAD tätige med. pract. B.___ hielt mit Stellungnahme vom 2. März 2016 (Urk. 8/60/2-3) fest, der Beschwerdeführer sei in der Y.___ auf der Akutstation wegen einer gemischten bipolaren Störung behandelt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. In dieser Akutphase würden sich die Symptome von Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">merkmalen und bipolarer Störung überschneiden. Daher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könnten die Beobachtungen in dieser Akutphase nicht zur sicheren Diagnose einer Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeitsstörung führen. Die vom ICD geforderte schwere Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung liege angesichts der jahrelangen Berufstätigkeit und Partnerschaft nicht vor. Daher handle es sich nicht um eine Persönlichkeitsstörung, sondern es fänden sich akzentuierte Persönlichkeitszüge. Entscheidend für die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung der Arbeitsfähigkeit bleibe der objektiv erhobene Befund. Psychosoziale Belastungen wie Spannungen in der Ehe, laute Mitbewohner und andauernde Lärmemissionen der Gastwirtschaft seien IV-fremd. Mit Blick auf die erwähnten ehelichen Spannungen werde verständlich, dass seine Ehefrau „zunehmend häufige Eskalationen" angebe. Aus objektiver Sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, so im Bericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 12.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hätten nur noch leichte Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen in Konzentration, Anpassung und Belastbarkeit und keine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Auffassung bestanden. Auch der Befund in der RAD-Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tersuchung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015 sei unauffällig geblieben. Bei der RAD-Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tersuchung habe der Beschwerdeführer eine Abneigung gegen eine weitere Tätigkeit in der Versicherungsbranche angegeben. Diese Abneigung rechtfer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige keine Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/60/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Einschätzung des RAD-Arztes B.___, welcher als Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt der Psych</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iatrie und Psychotherapie offensichtlich über die erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derlichen per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen und fachlichen Qualifikationen verfügt, beruht auf einer persönli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen psych</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iatrischen Untersuchung vom 4. April 2015 und entspricht den allgemeinen beweisrechtlichen Anforderungen an ärztliche Berichte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Hinweis darauf, dass der behande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lnde Psychiater</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ihn im Vergleich zum RAD-Arzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> viel besser kenne, brachte der Beschwerdeführer gegen den RAD-Untersuchungsbericht vor, die psychiatrische Untersuchung habe nur 90 Minuten gedauert und es seien auch keine Fremdauskünfte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> oder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Familienangehörigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eingeholt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden, was insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere bei einer bipolaren Störung notwendig sei. Der RAD-Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bericht entspreche nicht den Anforderungen an ein Gutachten, er sei ober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">flächlich, es werde nicht auf die Vorgeschichte und den Krankheitsverlauf eingegangen und auch die Diskussion der Diagnosen sei nicht adäquat (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hierzu ist festzuhalten, dass das Bundesgericht in seiner Rechtsprechung der Dauer einer psychiatrischen Exploration keinen bedeutenden Stellenwert zumisst, solange die Expertise den praxisgemässen Kriterien entspricht (Urteile des Bundesgerichts 8C_448/2009 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2009, E. 2.2 und 8C_485/2010 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2010, E. 2.4.3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insofern ist unerhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blich, ob die psychiatrische Untersuchung 90 Minuten oder länger gedauert hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unbehelflich ist weiter der pauschale Einwand des Beschwerdeführers, RAD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe den behandelnden Psychiater </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht konsultiert beziehungsweise keine Rücksprache mit ihm genommen, um den Ausschluss seiner Diagnose zu verifizieren. Hier ist festzuhalten, dass die Berichte von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und diejenigen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei den Akten liegen (vgl. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 3.1-4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und im RAD-Bericht berücksichtigt wurden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der geschilderten objektiven Befunde stehen die Feststellungen von RAD-Arzt B.___ denjenigen des behandelnden Psychiaters Dr. A.___ nicht entgegen. Während Dr. A.___ jedoch das Vorliegen einer Persönlichkeitsstörung postuliert, diagnostizierte RAD-Arzt B.___ lediglich akzentuierte Persönlichkeitszüge. Dr. A.___ begründet seine Diagnostik damit, diese hätte in der Verlaufsbeobachtung über mehrere Jahre eindeutig validiert werden können und jahrelange Berufstätigkeit und/oder Partnerschaft würden gemäss der Alltagspraxis in der Psychiatrie nicht gegen das Vorliegen einer Persönlichkeitsstörung sprechen (Urk. 3/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Vorliegen einer kombinierten und anderen Persönlichkeitsstörung F61 (hier gemäss Dr. A.___ mit emotionalen instabilen, narzisstischen, zwanghaften und negativistischen Anteilen) ist nach den klinisch-diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Leitlinien der ICD-10 (Kapitel V [F]) häufig schwerer zu diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zieren, als die spezifischen Persönlichkeitsstörungen gemäss F60 (Dilling/Mombour/Schmidt [Hrsg.], Internationale Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V [F], Klinisch-diagnostische Leitlinien, 9. Aufl. 2014, S. 284). Vorliegend erscheint eine solche Diagnose zumindest zweifel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haft, wenn - wie in den Leitlinien ausgeführt – deutliche Unausgeglichenheit in den Einstellungen und im Verhalten in mehreren Funktionsbereichen vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegen müssen, das auffällige Verhaltensmuster andauernd und gleichförmig und nicht auf Episoden psychischer Krankheit begrenzt ist und das auffällige Verhaltensmuster tiefgreifend und in vielen persönlichen und sozialen Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen eindeutig unpassend ist (Dilling/Mombour/Schmidt, a.a.O., S. 276f.). Diesbezüglich hat med. pract. B.___ schlüssig darlegt, dass angesichts des beruflichen und persönlichen Werdeganges des Beschwerdeführers sowie des aktuellen klinischen Eindruckes das auffällige Verhaltensmuster weder einer Persönlichkeitsstörung entsprechend tiefgreifend ist noch sich in mehreren Funktionsbereichen auswirkt bzw. ausgewirkt hat noch wesentlich mit per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichen und sozialen Beeinträchtigungen einher geht (Urk. 8/60/2f). Dem setzte Dr. A.___ nichts entgegen. Insbesondere imponieren häufige Eskalationen ehelicher Auseinandersetzungen und Stress- und Frustrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toleranz in reizstarker Umgebung (vgl. Urk. 3/4 S. 2) noch nicht als wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che soziale Beeinträchtigung. Zu vermerken ist auch, dass die Ärzte des Y.___ im Bericht vom 14. April 2014 (Urk. 3/4) in Bezug auf ihre diagnostische Abklärung ausführten, es hätten sich – nebst der bipolaren Erkrankung vom Typ II - mithilfe des SKID-II auch narzisstische, emotional-instabile, zwang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hafte sowie negativistische Anteile gezeigt (vgl. E. 3.2). Eine eigentliche Begründung dafür, dass diese Anteile in qualitativer bzw. quantitativer Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht das Ausmass einer Persönlichkeitsstörung erreichen würden, fehlt. Insoweit besteht keine gesicherte Aussage darüber, dass eine solche Störung nach ICD-10 F61 anlässlich des stationären Aufenthaltes eindeutig diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziert werden konnte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gewichtiger, als die „richtige“ Diagnose ist jedoch, dass der Nachweis der Invalidität praxisgemäss eine gesundheitlich bedingte erhebliche und evidente, dauerhafte sowie objektivierbare Beeinträchtigung voraussetzt. Dieser Massstab gilt für sämtliche Leiden gleichermassen (BGE 139 V 547 E. 9.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_813/2016 vom 10. März 2017 E. 4). Auch die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung weist, wie die meisten Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen, keine direkte Korrelation zu einer Arbeitsunfähigkeit auf (vgl. BGE 140 V 193 E. 3.1). Umso mehr, wenn wie vorliegend der Beschwerdeführer trotz der vermutlich seit dem Jugendalter vorliegenden Persönlichkeitsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung (vgl. Urk. 10/21/1) jahrelang beim selben Arbeitgeber (vgl. Urk. 10/14) erfolgreich (Urk. 10/6/27-32) einer Erwerbstätigkeit nachgehen, einen Freun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deskreis und Beziehungen pflegen konnte (Urk. 3/4 S. 5). Die von Dr. A.___ postulierten (Urk. 10/21/1) frühen Lernschwierigkeiten sind jedenfalls angesichts der erfolgreichen Abschlüsse und Weiterbildungen nicht ausgewiesen (vgl. auch Urk. 3/4). Es ist nicht nachvollziehbar, dass diese Störung nunmehr nach Abklingen der zur vollständigen Arbeitsunfähigkeit geführt habenden Symptomatik der bipolaren Störung eine wesentliche und anhaltende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bewirken sollte. Dies umso mehr, als der behandelnde Psychiater von Verhaltensstörungen in Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhang mit der unbefriedigenden Ehe- und Wohnsituation bzw. Stress- und Frustrationsintoleranz in reizstarker Umgebung berichtet. Auch die behandelnden Ärzte der Y.___ massen der depressiven respektive hypomani</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Symptomatik den wesentlichen Anteil an der Arbeitsunfähigkeit zu (vgl. Urk. 10/22/3) - wie sich auch aus der Kaskade der Diagnoseliste (Urk. 10/22/1) ergibt – und rechneten mit einer Wiederaufnahme der bisheri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Tätigkeit (Urk. 10/22/2-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit ergibt sich aus dem Bericht der Y.___, dass der Beschwerdeführer im Zeitpunkt des Ausritts (11. Februar 2014) noch nicht für arbeitsfähig erachtet wurde bei guter Prognose im weiteren Verlauf (Urk. 10/22/3). Als leicht eingeschränkt wurden das Konzentrationsvermö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, die Anpassungsfähigkeit und Belastbarkeit genannt (Urk. 10/22/5). Mit Bericht vom 26. April 2014, basierend auf der letzten Konsultation drei Tage vorher, berichtete Dr. A.___ davon, dass die submanische Stimmungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage weiterbestehe, wobei er anlässlich der Behandlungssitzungen keine Symptome nennen konnte, sondern auf die starke Reizbarkeit, emotionale Instabilität und extreme Ungeduld im häuslichen Kontext sowie die persönli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che und berufliche Perspektivlosigkeit hinweist (Urk. 10/21/2). Problem bei der Berufstätigkeit sei seine psychotische bzw. Persönlichkeitsstörung, die ihm aktuell die für das Berufsleben erforderliche Anpassung verunmögliche (Urk. 10/21/3). Auch am 11. August 2014 berichtete Dr. A.___ von affektiver Kontrolle und dass der Beschwerdeführer fähig sei, sich distanziert zu seiner Psychopathologie zu äussern, er sei aber innerlich dauernd gespannt und könne sich schlecht konzentrieren, sei lärmempfindlich und könne in Konfliktsituationen nicht adäquat reagieren (Urk. 10/31/2). Damit bringt Dr. A.___ jedoch nicht eigene, objektive Symptome vor, sondern gibt die Ausführungen des Beschwerdeführers wieder. In Bezug auf den psychopathologischen Befund widerspricht er den anlässlich der Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung im RAD erhobenen objektiven Befunden nicht (Urk. 10/38/4). Auch dort berichtete der Beschwerdeführer von inadäquatem Verhalten in bestimmten Situationen (in der Schlange stehen vor Kasse oder Post, Kampf um Sitzplatz auf dem Schiff oder bei Ärger zu Hause; Urk. 10/38/2). Seitens der Leistungseinschränkung ist jedoch auf den erhobenen Befund abzustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len, woraus sich auch aus den Erhebungen des behandelnden Psychiaters keine invalidenversicherungsrechtliche massgebliche Einschränkung mehr ergibt, seit die objektive Befundlage die bipolare affektive Störung als remittiert ausweist. Soweit med. pract. B.___ den Zeitpunkt auf den Bericht von Dr. A.___ vom 26. April 2014 festlegt, erscheint dies nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar. In diesem Bericht stellte Dr. A.___ lediglich noch eine submanische Stimmungslage (ohne nähere Angaben) bei gedanklich geordneter und for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mal wie inhaltlich adäquat kontrollierter Stimmungslage fest (Urk. 10/21/2). Hierzu ist auch darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer offensichtlich die Lithiumbehandlung im Zeitpunkt der Untersuchung durch den RAD-Arzt abgesetzt hatte (vgl. Urk. 10/39/3). Ferner steht dieser Annahme auch die Mitteilung vom 15. Mai 2014 (Urk. 8/23) betreffend berufliche Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmassnahmen nicht im Weg: Zum einen lagen zu jenem Zeitpunkt im Wesentlichen erst die Angaben des behandelnden Psychiaters vor (Urk. 8/21) sowie die mit der Anmeldung eingereichten Akten (Urk. 8/6) und das Proto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">koll des Gesprächs im Rahmen der Früherfassung (Urk. 8/4). Zum anderen setzt der Anspruch auf berufliche Massnahmen nebst der objektiven Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungsfähigkeit auch weitere Voraussetzungen voraus und vermag die Begründung den nachfolgenden Rentenentscheid nicht zu präjudizieren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In psychiatrischer Hinsicht kann de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mnach dem nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren und wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">freien RAD-Untersuchungsbericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. Juni 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/38) ohne weiteres gefolgt werden. Demzufolge ist der Beschwerdeführer seit dem 26. April 2014 in der bisherigen sowie in einer angepassten Tätigkeit als zu 100 % arbeitsfähig zu erachten (E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist die angefochtene Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung, mit welcher ein Rentenanspruch ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neint wurde, nicht zu beanstanden und die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r dem kanto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 600.-- fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusetzen und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Lotti Sigg</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHausammann</p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>