<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>ZL.2016.00118</span></p><p><span> </span></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Meierhans</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 25. Oktober 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Erbin des X.___, gestorben am 10. September 2015</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Amtshaus Werdplatz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Strassburgstrasse 9, Postfach, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1925, bezog von der Stadt Zürich, Amt für Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen zur AHV/IV (Durchführungsstelle), seit Dezember 2002 Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen bestehend aus Ergänzungsleistungen, Beihilfen sowie Gemeindezu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schüssen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Einmalzulagen (vgl. Urk. 7/110). Am 10. September 2015 verstarb er (Urk. 7/101). Als gesetzliche Erbin hinterliess er seine Tochter Z.___. In seinem Testament setzte er jedoch als alleinige Erbin seines Nachlasses Y.___ ein (vgl. Urk. 7/108; Urk. 7/115).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Rückerstattungsverfügung vom 19. April 2016 (Urk. 7/V39) stellte die Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führungsstelle einen Rückerstattungsanspruch für die dem verstorbenen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten in der Zeit vom 1. Dezember 2002 bis 30. September 2015 ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richteten Beihilfen sowie Gemeindezuschüssen und Einmalzulagen von insge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samt Fr. 31‘498.-- fest und verpflichtete Y.___ zur Rückerstattung des verbleibenden Nettonachlassvermögens in derzeit noch unbekannter Höhe, maximal jedoch von Fr. 31‘498.--. Die dagegen von Y.___ erhobene Einsprache (Urk. 7/114) wies die Durchführungsstelle mit Einspracheentscheid vom 29. Juli 2016 (Urk. 7/V40 = Urk. 2) ab und legte den Rückforderungsbetrag auf Fr. 26‘035.-- fest.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 29. August 2016 erhob Y.___ Beschwerde gegen den Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid vom 29. Juli 2016 (Urk. 2) und beantragte sinngemäss dessen Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">he</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bung (Urk. 1). Die Durchführungsstelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 30. September 2016 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Am 17. Oktober 2016 nahm die Beschwerdeführerin erneut Stellung (Urk. 9), was der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin am 19. Oktober 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 10). Mit Schreiben vom 6. Februar 2017 (Urk. 11) beantragte die Beschwerdeführerin sodann die persönliche Anhörung vor dem hiesigen Gericht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Bund und die Kantone gewähren Personen, welche die gesetzlichen Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen nach Art. 4-6 des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) erfüllen, Zusatzleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen zur Deckung ihres Existenzbedarfs (Art. 2 Abs. 1 ELG, §§ 1, 13, 15 und 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 1 des Zusatzleistungsgesetzes des Kantons Zürich, ZLG). Dabei entspricht die jährliche Ergänzungsleistung dem Betrag, um den die anerkannten Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen (Art. 9 Abs. 1 ELG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kantone können über den Rahmen dieses Gesetzes hinausgehende Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen gewähren und dafür besondere Voraussetzungen festlegen (Art. 2 Abs. 2 ELG). Der Kanton Zürich kennt nebst den bundesrechtlich geregelten Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen sowohl Beihilfen (§ 1 Abs. 1 lit. b ZLG) als auch Gemein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuschüsse (§ 1 Abs. 1 lit. c ZLG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach § 19 Abs. 1 lit. b ZLG sind rechtmässig bezogene Beihilfen aus dem Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lass einer bisher oder früher Beihilfe beziehenden Person in der Regel zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuerstatten (Satz 1). Sind Ehegatten, eingetragene Partnerinnen oder Partner, Kinder oder Eltern Erben, ist die Rückerstattung nur von demjenigen Teil des Nachlasses zu leisten, der den Betrag von Fr. 25‘000.-- übersteigt (Satz 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rückerstattungsansprüche verjähren nach Ablauf von fünf Jahren, seitdem das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit der Durchführung betraute Organ von ihrem Entstehen Kenntnis erhalten ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t, in jedem Fall aber nach Ablauf von zehn Jahren seit der letzten Beihilfezahlung (§ 19 Abs. 4 ZLG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Bestimmungen finden gemäss Art. 12 Abs. 1 der städtischen Verordnung über den Vollzug des Gesetzes über die Zusatzleistungen zur eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung und die Gewährung von Gemeindezuschüssen (Zusatzleistungsverordnung der Stadt Zürich) auch auf Gemeindezuschüsse Anwendung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Einspracheentscheid (Urk. 2) fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass kantonale Beihilfen und Gemeindezuschüsse freiwillige Leistungen seien, welche den erhöhten Lebenskosten des Bezügers Rechnung tragen sollten und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht der Wahrung oder Bildung von vererbbarem Vermögen dienen würden. Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e an den verstorbenen Bezüger ausgerichteten Leistungen seien daher aus dessen Nettonachlass zurückzufordern. Die Rückerstattungsverfügung sei fristgerecht erfolgt (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, die Rückforderung sei nicht fristgerecht erfolgt. Eine solche sei innerhalb von zwei Monaten ab dem Todestag einzufordern. Unter diesen Umständen hätte sie die Erbschaft nie angenommen. Die Adoptivtochter des Verstorbenen habe auf das Erbe verzichtet. Ausserdem sei es merkwürdig, dass die Rückforderung fast genau dem Betrag der Banküberweisung entspreche (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob die Rückforderung der Beihilfen sowie Gemein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuschüsse und Einmalzulagen im Gesamtbetrag von Fr. 26‘035.-- zu Recht er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgt ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab ist hinsichtlich der von der Beschwerdeführerin beantragten persönlichen Anhörung (vgl. Urk. 11) festzuhalten, dass eine solche nicht als notwendig erachtet wird. Ein Antrag auf öffentliche Verhandlung im Sinne von Art. 6 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) wurde sodann nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gestellt (vgl. hierzu BGE 122 V 47 E. 3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In den Akten findet sich eine Zusammenstellung der an den verstorbenen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten in der Zeit vom 1. Dezember 2002 bis 30. September 2015 von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin ausgerichteten Zusatzleistungen (Urk. 7/110). Danach wurden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ihm Ergänzungsleistungen von insgesamt Fr. 202‘415.--, Beihilfen im Gesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betrag von Fr. 27‘472.-- sowie Gemeindezuschüsse von Fr. 3‘426.-- und Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zulagen in der Höhe von Fr. 600.-- ausgerichtet (S. 2). Die Höhe dieser Leistungen blieb unbestritten und es besteht auch kein Anlass, diese in Frage zu stellen. Damit besteht grundsätzlich eine Rückerstattungspflicht der rechtmässig ausgerichteten Beihilfen, Gemeindezuschüsse und Einmalzulagen bis zur Höhe von maximal Fr. 31‘498.-- (Fr. 27‘472.-- + Fr. 3‘426.-- + Fr. 600.--).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rückerstattungspflichtig ist die Beschwerdeführerin als testamentarisch einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzte Alleinerbin (vgl. Urk. 7/108; Urk. 7/115). Die Tochter des verstorbenen Versicherten als gesetzliche Erbin erhob gegen die Testamentseröffnung nach Lage der Akten weder Einsprache noch Berufung (vgl. hierzu Urk. 7/108 S. 3 Dispositiv-Ziffern 3 und 8). Am 15. Januar 2016 wurde der Beschwerdeführerin sodann auch der Erbschein zugestellt (vgl. Urk. 7/112). Da es sich bei ihr nicht um eine Verwandte des Verstorbenen handelt, ist bei der Rückforderung keine Freigrenze des Nachlassvermögens zu beachten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktenkundig ist weiter, dass mit Beschluss vom 3. Dezember 2013 (Urk. 7/V) der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) der Stadt Zürich für den Versicherten eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung nach Art. 394 in Verbindung mit Art. 395 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB) angeordnet wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das von der Beiständin verwaltete Vermögen betrug laut Schlussbericht per </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">23. November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 Fr. 31‘848.50. Mit Verfügung vom 28. April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 (Urk. 7/111</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> genehmigte die KESB der Stadt Zürich diesen Schlussbericht (Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">positiv-Ziffer 1). Dabei setzte sie die Entschädigung inklusive Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsbeiträge auf Fr. 4‘293.-- fest und erwähnte zusätzliche Pauschal-/Reise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spesen von Fr. 250.--. Die Beiständin wurde deshalb angewiesen, den Gesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betrag von Fr. 4‘543.-- aus dem Nachlassvermögen zu beziehen und an die Sozialen Dienste der Stadt Zürich einzuzahlen (Dispositiv-Ziffer 2). Sodann wurde die Beiständin eingeladen, nach unbenutztem Ablauf der Beschwerdefrist das Nachlassvermögen nach Abzug der Entschädigung und Pauschal-/Reise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spesen sowie der Gebühren und Kosten der Beschwerdegegnerin zu überweisen (Dispositiv-Ziffer 3). Die Gebühren wurden auf Fr. 700.-- festgesetzt (Dispositiv-Ziffer 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf diese Anordnungen der KESB ermittelte die Beschwerdegegnerin nach Abzug der Entschädigung, Spesen sowie Gebühren und Kosten von ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesamt Fr. 5‘243.-- zutreffenderweise einen verbleibenden Nettonachlass in der Höhe von Fr. 26‘605.50. Hiervon zog sie aus Kulanz zusätzlich die von der Beschwerdeführerin gutgläubig getätigten Auslagen für die Gerichtsgebühr von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 450.-- sowie den Erbschein von Fr. 120.-- ab und setzte die Rücker</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">statt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">summe demzufolge auf Fr. 26‘035.-- fest (vgl. Urk. 2 S. 3; Urk. 7/108 S. 2 f.). Allfällige weitere gerechtfertigte Abzüge sind nicht ersichtlich, woran auch die von der Beschwerdeführerin eingereichte Auflistung ihrer für den Verstorbenen getätigten Arbeit (vgl. Urk. 9) nichts zu ändern vermag. Die Hilfestellungen zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gunsten des Verstorbenen erfolgten unentgeltlich und ohne vertragliche Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage. Ein Abgeltungsanspruch besteht nicht. Die Höhe der verfügten Rückforderung von insgesamt Fr. 26‘035.-- ist demnach nicht zu beanstanden. Anzumerken </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibt, dass das verbliebene Nachlassvermögen nach Lage der Akten am 21. April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016 und somit noch vor Erlass der KESB-Verfügung bereits an die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin überwiesen wurde (vgl. Urk. 1; Urk. 7/114; Urk. 7/118 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt eine allfällige Verjährung der Rückerstattungsforderung. Da vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegend rechtmässig bezogene Beihilfen und Gemeindezuschüsse zurückge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fordert werden, kommt die besondere Verjährungsregel von § 19 Abs. 4 ZLG zur Anwendung (vorstehend E. 1.2). Die von der Beschwerdegegnerin erwähnte Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jährungsfrist gemäss § 1 ZLG und Art. 12 Abs. 2 der städtischen Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsveordnung mit Verweis auf das Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; vgl. Urk. 2 S. 2) betrifft demgegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über unrechtmässige bezogene Leistungen. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, eine Rückforderung hätte innerhalb von zwei Monaten ab dem Todestag eingefordert werden müssen (vgl. Urk. 1), besteht hierfür keine gesetzliche Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dadurch, dass die Beschwerdegegnerin die Rückforderung sieben Monate nach dem Todestag des verstorbenen Versicherten eingefordert hatte und die letzte Beihilfezahlung sowie Leistung von Gemeindezuschüssen im Jahr 2014 erfolgte (vgl. Urk. 7/110 S. 1), ist die Rückerstattung in jedem Fall innert der gesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Frist erfolgt. Der Rückforderungsanspruch der Beschwerdegegnerin ist dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach noch nicht verjährt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin die dem verstorbenen Versicherten rechtmässig ausgerichteten Beihilfen sowie Gemein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuschüsse im Betrag von Fr. 26‘035.-- zu Recht von der Beschwerdeführerin zurückgefordert hat, wobei der Rückforderungsanspruch noch nicht verjährt ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene Einspracheentscheid erweist sich demnach als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sicherheitsdirektion Kanton Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannMeierhans</p></div> </div></body></html>