<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, im Budget 2002 eine zur Existenzsicherung ausreichende Erhöhung der Bundesbeiträge für die Schweizer Schulen im Ausland vorzunehmen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat in seiner Antwort auf die Interpellation Comby 98.3681 vom 18. Dezember 1998 bestätigt, dass er die Schweizer Schulen im Ausland auch in Zukunft aufgrund der geltenden Rechtsgrundlagen und im Rahmen der geltenden Finanzpläne unterstützen wird. Dies ist auch der Sinn seines Beschlusses vom 19. August 1998. Der Bundesrat hat damals entschieden, auf die geplante Revision des Bundesgesetzes vom 9. Oktober 1987 über die Förderung der Ausbildung junger Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer (AAG) zu verzichten. Vor dem Entscheid war vonseiten der Schweizer Schulen die Meinung vertreten worden, die Reduktion des Budgetkredites von 18 auf 15 Millionen Franken sei annehmbar, jedoch keine weiteren Kürzungen (Protokoll der WBK-N, Sitzung vom 26. März 1998, S. 19).</p><p>Bereits im darauf folgenden Jahr äusserten sich indes mehrere Schweizer Schulen im Ausland besorgt über ihre wirtschaftliche Lage (Protokoll der WBK-N, Sitzung vom 12. November 1999, S. 3-11). Diese Äusserungen veranlassten die Auslandschweizer-Ausbildungskommission, die von der Motionärin erwähnte finanzanalytische Untersuchung in Auftrag zu geben. Sie bildet die Grundlage für den von der Kommission am 18. Dezember 2000 verabschiedeten Bericht. Der Bericht gibt ein umfassendes und insgesamt zutreffendes Bild der wirtschaftlichen Lage und der Perspektiven der Schweizer Schulen im Ausland.</p><p>Daraus folgt, dass in der Tat eine Aufstockung des Budgetkredites bei der Position "Förderung der Ausbildung junger Auslandschweizer" notwendig ist, um eine gesetzeskonforme Unterstützung der Schweizer Schulen im Ausland zu gewährleisten. Der Bundesrat ist gewillt, einen ersten Schritt in diese Richtung zu tun, und er wird dem Parlament für das Budget 2002 entsprechend Antrag stellen. In welchem Umfang der Budgetkredit insgesamt erhöht werden muss, ist Gegenstand weiterer Abklärungen. Zum Teil geht es dabei auch um eine Ermessensfrage. Schwer zu beurteilen sind insbesondere die langfristigen Auswirkungen der von den Schulen ergriffenen Sparmassnahmen. Dabei ist zwischen der Wirtschaftlichkeit und Effizienz einerseits, der Qualität und dem schweizerischen Charakter der Schweizer Schulen andererseits abzuwägen. Die Beurteilung dieser Frage hat auf der Grundlage des AAG zu erfolgen. Der Budgetkredit muss daher mittelfristig ohne Zweifel so ausgestattet werden, dass er grundsätzlich nicht nur zur Existenzsicherung der Schulen ausreicht, sondern den Schulen auch erlaubt, ihren Auftrag im Sinne des Bundesgesetzes zu erfüllen.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.