<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, im Rahmen seines Projektes, das am 9. März 2018 vorgestellt wurde und den wissenschaftlichen Beitrag von Agroscope stärken und dessen Funktionsweise und Dienstleistungen rationalisieren soll, alles zu unternehmen, um den Hauptstandort von Agroscope in Grangeneuve/Posieux (FR) zu festigen und die Aussenstellen zu erhalten, die sich durch Kompetenz und Leistung bewährt haben.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Aufgrund der dezentralen Organisation beanspruchen die Betriebskosten heute 40 Prozent des Budgets von Agroscope. Mit dem Zukunftsprojekt Agroscope im Rahmen der strukturellen Reform des Bundesrates sollen diese Kosten gesenkt werden.</p><p>Erste Kosten-Nutzen-Analysen haben gezeigt, dass das am besten über eine Konzentration der Standorte erreicht wird. Konkret: Forschung und Dienstleistungen von Agroscope sollen da konzentriert werden, wo sie der Land- und Ernährungswirtschaft am meisten nützen. Ziel des Bundesrates ist es, dezentrale Aktivitäten ohne Standortbezug zu zentralisieren. Dies ermöglicht gewinnbringende Synergienutzungen sowohl in finanzieller als auch in inhaltlich-wissenschaftlicher Hinsicht. Dagegen sollen die Aktivitäten, die künftig in den dezentralen Satelliten ausgeführt werden, der Landwirtschaft mehr Nutzen und Unterstützung bringen, als es die heutigen, voll ausgebauten, in grossen Teilen nach innen orientierten dezentralen Standorte zu tun vermögen.</p><p>Agroscope soll nach der Reform noch stärker als unverzichtbarer Partner für die Landwirtschaft und die Agrarpolitik wahrgenommen werden. Sie soll Landwirtschaftsbetriebe in ihren Anstrengungen unterstützen, sich mit wettbewerbsfähigen und zugleich nachhaltigen Produkten weiter auf den Markt auszurichten und Innovationspotenziale, insbesondere im Bereich Digitalisierung, zu nutzen. Dazu gehört die stärkere Ausrichtung des Portfolios auf die rechtlichen Grundlagen, namentlich die Forschung für die Landwirtschaft unter unterschiedlichen schweizspezifischen Bedingungen, die Unterstützung der landwirtschaftlichen Praxis sowie Forschungs- und Vollzugsaufgaben zugunsten der Agrarpolitik des Bundes.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.