A bteilung I A -1701/2006 {T 0/2} U rte il v o m 1 . O k to b e r 2 0 0 7 R ichter D aniel R iedo (Vorsitz), R ichter M arkus M etz, R ichter Thom as Stadelm ann (Kam m erpräsident), G erichtsschreiberin Iris W idm er. M ._______ vertreten durch _______ Beschw erdeführerin, gegen O berzolldirektion (O ZD ), H auptabteilung R echt und Abgaben, M onbijoustrasse 40, 3003 Bern, Vorinstanz. Erlass der Einfuhrabgaben. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l B esetzung P arteien G egenstandA -1701/2006 Sachverhalt: A . D ie Firm a „Blum en M ._______“ bezw eckt gem äss H andelsregistereintrag den H andel m it Blum en. Langjährige Inhaberin des in Bern betriebenen Blum enladens ist Frau X._______. D ie Firm a verfügt über eine G eneraleinfuhrbew illigung (G EB) für Schnittblum en. Sie ist folglich berechtigt, aufgrund von Kontingentszuteilungen des Bundesam tes für Landw irtschaft (BLW ) solche zum Kontingentszollansatz (KZA) in die Schw eiz einzuführen. B . D as BLW stellte nach einer Ü berprüfung fest, dass die Firm a in den Jahren 2000 und 2001 die ihr zugeteilten Zollkontingentsanteile für Schnittblum en überschritten hatte. Auf diese W eise w ar der KZA anstelle des Ausserkontingentszollansatzes (AKZA) beansprucht w orden. M it Verfügung vom 11. Februar 2004 forderte die Zollkreisdirektion Basel bei der Firm a „Blum en M ._______“ Fr. 24'759.80 (Fr. 24'189.85 Zoll und Fr. 569.95 M ehrw ertsteuer) nach. D ie dagegen bei der O ZD erhobene Beschw erde w urde am 28. Juli 2004 abgew iesen. D as bei der Zollrekurskom m ission (ZR K) gegen diesen Entscheid eingelegte R echtm ittel w urde zurückgezogen. D ie ZR K schrieb deshalb m it Verfügung vom 18. O ktober 2004 das Verfahren ab. C . Am 16. Februar 2005 liess die Firm a bei der O ZD ein G esuch um Erlass der aus den Kontingentsüberschreitungen entstandenen Einfuhrabgaben stellen, w elches diese m it Entscheid vom 31. M ai 2005 abw ies. D ie O ZD begründete ihren Entscheid im W esentlichen dam it, das G esuch um Erlass des Zollbetrages stelle gleichsam ein Antrag auf Änderung des Zolltarifes dar, solle doch auf dem W eg des N achlasses die Zollbem essung w iederum nach den ursprünglich deklarierten Tarifnum m ern verfügt w erden. D ie nachträgliche M ehrw ertsteuerforderung habe sie eigenem Fehlverhalten zuzuschreiben. D er N achbezug einer unrechtm ässig nicht entrichteten Steuer sei nicht ungew öhnlich und könne die G esuchstellerin nicht unbillig belasten, w eshalb ein E rlass ausgeschlossen sei. D ie O ZD sei allerdings zur Vereinbarung von R atenzahlungen bereit. S eite 2A -1701/2006 D . M it Eingabe vom 1. Juli 2005 bzw . m it verbesserter R echtsschrift vom 11. Juli 2005 liess die „Blum en M ._______“ (Beschw erdeführerin) gegen diesen Entscheid bei der ZR K Beschw erde erheben m it dem Antrag, dieser sei (unter Kosten- und Entschädigungsfolge) aufzuheben. In ihrer Vernehm lassung vom 21. Septem ber 2005 schloss die O ZD auf Abw eisung der Beschw erde. E rneut w urde zur Abw endung der G efährdung der w irtschaftlichen Existenz auf die M öglichkeit der R atenzahlung hingew iesen. E. M it Instruktionsm assnahm e vom 1. Februar 2007 teilte das Bundesverw altungsgericht den Verfahrensbeteiligten m it, es habe das vorliegende Verfahren übernom m en. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 Bis zum 31. D ezem ber 2006 unterlagen erstinstanzliche Verfügungen oder Beschw erdeentscheide der O ZD der Beschw erde an die ZR K (A rt. 109 Abs. 1 Bst. c des Zollgesetzes vom 1. O ktober 1925 [aZG , AS 42 287 und BS 6 465]). D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die zu diesem Zeitpunkt bei der ZR K hängigen R echtsm ittel. D ie Beurteilung erfolgt nach neuem Verfahrensrecht (A rt. 53 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw altungsgericht [Verw altungsgerichtsgesetz, VG G , SR 173.32]). Sow eit das VG G nichts anderes bestim m t, richtet sich gem äss A rt. 37 VG G das Verfahren nach dem Bundesgesetz vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021). Beschw erden an das Bundesverw altungsgericht sind zulässig gegen Verfügungen im Sinne von A rt. 5 Vw VG (A rt. 31 VG G ). Entscheide der O ZD betreffend den Erlass der Einfuhrsteuern unterliegen der Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht (A rt. 33 Bst. d VG G in Verbindung m it 109 Abs. 1 Bst. c aZG und in Verbindung m it A rt. 84, 92 und A rt. 93 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 2. Septem ber 1999 über die M ehrw ertsteuer [M ehrw ertsteuergesetz, M W STG , SR 641.20]). D as Bundesverw altungsgericht ist som it sachlich und funktionell zuständig. S eite 3A -1701/2006 1.2 Am 1. M ai 2007 sind das Zollgesetz vom 18. M ärz 2005 (ZG , SR 631.0) sow ie die dazugehörige Verordnung vom 1. N ovem ber 2006 (ZV, SR 631.01) in Kraft getreten. Zollveranlagungsverfahren, die zu diesem Zeitpunkt hängig w aren, w erden gem äss A rt. 132 Abs. 1 ZG nach dem bisherigen R echt und innerhalb der nach diesem gew ährten Frist abgeschlossen. H insichtlich der anw endbaren E rlassbestim m ungen betreffend die M ehrtsteuer gilt für den sich im Jahr 2001 verw irklichte Sachverhalt das am 1. Januar 2001 in Kraft getretene M ehrw ertsteuergesetz sow ie die zugehörige Verordnung vom 29. M ärz 2000 (M W STG V, SR 641.201) und für die sich im Jahr 2000 zugetragenen G eschehnisse die bis Ende 2000 geltende M ehrw ertsteuerverordnung vom 22. Juni 1994 (M W STV, AS 1994 1464; vgl. A rt. 93 Abs. 1 M W STG ; vgl. dazu auch Entscheid der ZR K 2001-011 vom 7. Juni 2002 E. 1b und 1c). 2. 2.1 D ie im Zusam m enhang m it dem Beitritt der Schw eiz zur W elthandelsorganisation (W TO ) per 1. Juli 1995 und der R atifizierung der entsprechenden G ATT/W TO -Ü bereinkom m en (Abkom m en vom 15. April 1994 zur Errichtung der W elthandelsorganisation, SR 0.632.20; Ü bereinkom m en über die Landw irtschaft, Anhang 1A.3 zum Abkom m en) eingeführte R egelung betreffend die Einfuhr von Agrarprodukten erlaubt den Im port sow ohl inner- als auch ausserhalb eines Zollkontingents. D ie Einfuhr innerhalb eines Kontingents unterliegt gew öhnlich einem geringeren Zollansatz (KZA) als jene ausserhalb (AKZA). Kom m t der AKZA zur Anw endung, w irkt dieser regelm ässig prohibitiv (vgl. BG E 129 II 160 E. 2.1, 128 II 34 E. 2b, U rteile des Bundesgerichts 2C _82/2007 vom 3. Juli 2007 E. 2.1 und E. 2.2, 2A.1/2004 vom 31. M ärz 2004 E. 2.1). D as Bundesgesetz vom 29. April 1998 über die Landw irtschaft (Landw irtschaftsgesetz, Lw G , SR 910.10) legt innerhalb der w elthandelsrechtlichen Verpflichtungen die R ahm enbedingungen für die Produktion und den Absatz der landw irtschaftlichen Erzeugnisse fest (A rt. 7 ff., vgl. insbes. A rt. 21 Lw G betreffend Zollkontingente). D ie Verordnung vom 7. D ezem ber 1998 über die Ein- und Ausfuhr von G em üse, O bst und G artenbauerzeugnissen (VEAG O G , SR 916.121.10) – w orunter auch Schnittblum en fallen (A rt. 1 VEAG O G ) – konkretisiert diesbezüglich die Landw irtschaftsgesetzgebung. Für die S eite 4A -1701/2006 Zuständigkeit und das Verfahren zur Festsetzung der Zollansätze verw eist A rt. 19 Lw G , sow eit dieses selbst nichts anderes bestim m t, auf die Zollgesetzgebung (vgl. hinsichtlich der Zolltarife insbes. Anhang 2 zum Zolltarifgesetz vom 9. O ktober 1986 [ZTG , SR 632.10] und Anhang 4 zur Allgem einen Verordnung vom 7. D ezem ber 1998 über die Einfuhr von landw irtschaftlichen Erzeugnissen [Agrareinfuhrverordnung, AEV, SR 916.01]). G em äss bestätigter R echtsprechung erw eisen sich das Landw irtschaftsgesetz und die entsprechenden Ausführungs- verordnungen betreffend die Zollkontingente sow ie das Zolltarifgesetz sow ohl im Einklang m it der Verfassung als auch m it den staatsvertraglichen Verpflichtungen der Schw eiz (vgl. BG E 128 II 34 E. 4b, U rteil des Bundesgerichts 2A.53/2004 vom 2. August 2004 E. 3.4.2; U rteile des Bundesverw altungsgerichts A-1699/2006 vom 13. Septem ber 2007 E. 2.1, A-1737/2006 vom 22. August 2007 E. 3.1 ff., A-1743/2006, A-1744/2006 und A-1745/2006, alle vom 12. Juni 2007, jew eils E. 4 [insbes. zur Verfassungsm ässigkeit des Zolltarifes und der Verteilung der Zollkontingente für Schnittblum en], A-1678/2006 vom 5. M ärz 2007 E. 2.2; Entscheide der ZR K 2004-032 und 2004-033, beide vom 14. Juli 2005, E. 2a.aa bis 2b und 2002-112 vom 17. April 2003 E. 2a und 2b [alle betreffend die Verfassungsm ässigkeit des Zolltarifes und der Verteilung der Zollkontingente für Schnittblum en]). 2.2 D ie Zollm eldepflichtigen unterliegen im Zollverfahren besonderen gesetzlichen M itw irkungspflichten (A rt. 29 ff. aZG ). H insichtlich ihrer Sorgfaltspflichten w erden hohe Anforderungen gestellt. Sie m üssen die Zolldeklaration abgeben und haben für deren R ichtigkeit einzustehen (A rt. 31 aZG in Verbindung m it A rt. 47 Abs. 2 der Verordnung vom 10. Juli 1926 zum Zollgesetz [aZV, AS 42 339 und BS 6 514]; zum Selbstdeklarationsprinzip vgl. U rteil des Bundesgerichts vom 7. Februar 2001, veröffentlicht in Archiv für Schw eizerisches Abgaberecht [ASA] 70 334 E. 2c, U rteil des Bundesgerichts 2A.1/2004 vom 31. M ärz 2004 E. 2.1; U rteil des Bundesverw altungsgerichts A- 1692/2006 vom 7. Februar 2007 E. 2.4; Entscheid der ZR K vom 28. O ktober 2003, veröffentlicht in ASA 73 576 E. 3c). Bei Einfuhren innerhalb bzw . ausserhalb der zugeteilten Kontingente gilt ausnahm slos das Prinzip der Eigenverantw ortung. Sind im Zeitpunkt der Einfuhr nicht säm tliche Voraussetzungen für eine Verzollung nach dem KZA erfüllt, gelangt zw ingend der AKZA zur Anw endung, es sei S eite 5A -1701/2006 denn, ein allgem einer Zollbefreiungs- oder ein Zollbegünstigungs- tatbestand (beispielsw eise A rt. 14 f. bzw. A rt. 16 ff. aZG ) liege vor (U rteile des Bundesverw altungsgerichts A-1699/2007 vom 13. Septem ber 2007 E. 2.2, A-1674/2006 vom 16. April 2007 E. 2.3, A- 1688/2007 vom 22. M ärz 2007 E. 2.3, A-1678/2006 vom 5. M ärz 2007 E. 2.3; Entscheid der ZR K 2004-033 vom 14. Juli 2005 E. 2b, m it w eiteren H inw eisen). 2.3 G em äss A rt. 14 Abs. 1 AEV kann eine Inhaberin von Kontingents- anteilen m it anderen Zollkontingentsanteilsberechtigten vereinbaren, dass die Einfuhren von landw irtschaftlichen Erzeugnissen des Zollkontingentsanteilsberechtigten dem Zollkontingentsanteil der Anteilsinhaberin angerechnet w erden. D ie Vereinbarung der Ausnützung hat vor der Annahm e der Zolldeklaration zu erfolgen und ist dem BLW vor der Einfuhrabfertigung schriftlich zu m elden (A rt. 14 Abs. 2 AEV in der in den Jahren 2000 und 2001 gültigen Fassung [AS 1998 3125]; vgl. dazu auch U rteile des Bundesverw altungsgerichts A- 1737/2006 vom 22. August 2007 E. 3.3 und E. 3.4, A-1674/2006 vom 16. April 2007 E. 2.4). 2.4 2.4.1 Steht nach Abschluss des Veranlagungsverfahrens die Zollschuld rechtskräftig fest, kann diese aus den in A rt. 127 aZG festgelegten G ründen erlassen w erden. M it anderen W orten bildet der Zollerlass eine M assnahm e der Vollstreckung an sich rechtskräftiger Zollentscheide und nicht der Veranlagung. Eine allfällige U nbegründetheit der Zollerhebung bzw. die Fehlerhaftigkeit des Veranlagungsverfahrens sind im entsprechenden R echtsm ittel- verfahren geltend zu m achen (U rteil des Bundesgerichts vom 9. Juni 2004, veröffentlicht in ASA 74 246 ff., E. 3.3; U rteile des Bundesverw altungsgerichts A-1699/2006 vom 13. Septem ber 2007 E. 2.3.1, A-1694/2006 vom 7. Februar 2007 E. 3.1). 2.4.2 Ein ganzer oder teilw eiser Zollnachlass ist, abgesehen von den hier nicht zutreffenden besonderen Fällen von A rt. 127 Abs. 1 Ziffern 1 und 2 aZG , in Ziffer 3 dieses Absatzes vorgesehen. D em entsprechend kann ein Zollbetrag erlassen w erden, w enn eine N achforderung m it R ücksicht auf besondere Verhältnisse den Zollpflichtigen unbillig belasten w ürde. D er Erlassgrund dieser Bestim m ung ist ausschliesslich für N achforderungen gem äss A rt. 126 aZG bestim m t (BG E 94 I 478 E. 2; Entscheid der ZR K 2004-052 vom 29. Juli 2004 S eite 6A -1701/2006 E. 3a.aa; vgl. H AN S BEAT N O SE R , D er Zollnachlass nach A rt. 127 ZG - w ozu, w ie, w ann?, in: Zollrundschau 3/90, S. 47). Auf dieser G rundlage kann die zuständige Zollbehörde binnen Jahresfrist seit der Zollabfertigung oder Abgabefestsetzung eine Zollabgabe nachfordern, w enn infolge Irrtum s der Zollverw altung bei der Zollabfertigung eine nach G esetz geschuldete Abgabe nicht oder zu niedrig, oder ein rückvergüteter Abgabebetrag zu hoch festgesetzt w orden ist (A rt. 126 Abs. 1 aZG ). D er Irrtum m uss sich auf die für die Zollfestsetzung m assgebenden Tatsachen, insbesondere die Beschaffenheit der zollpflichtigen W are, beziehen (z.B. Fehler bei der Festsetzung des Zollabgabebetrages, Irrtüm er bei der W ahl der Position des Zolltarifs [vgl. BG E 106 Ib 220 E. 2b und BG E 82 I 254 f. E. 2; ER N ST BLU M EN STEIN /PETER LO C H ER , System des schw eizerischen Steuerrechts, 6. Auflage, Zürich 2002, S. 345]). G em äss R echtsprechung kann ein Irrtum auch in einer unrichtigen rechtlichen W ürdigung bestehen oder sich auf die subjektive Zollzahlungspflicht beziehen (vgl. Entscheide der ZR K vom 15. N ovem ber 1956, veröffentlicht in ASA 25 380 E. 3b, vom 6. D ezem ber 1954, veröffentlicht in ASA 24 251 E. 3 sow ie vom 4. D ezem ber 1952, veröffentlicht in ASA 22 115 E. 4). 2.4.3 Ziffer 4 von A rt. 127 Abs. 1 enthält ferner eine H ärteklausel, w elche als allgem einer Auffangtatbestand konzipiert ist, die subsidiär zur Anw endung kom m t, d.h. nur dann, w enn der Sachverhalt nicht bereits von den Ziffern 1 bis 3 erfasst w ird. G em äss Ziffer 4 m uss ein Zollnachlass gew ährt w erden, w enn aussergew öhnliche, nicht die Bem essung der Abgaben betreffende Verhältnisse den Bezug der Abgabe als besondere H ärte erscheinen lassen. D ie drei Voraussetzungen m üssen kum ulativ erfüllt sein, dam it einem Zollerlassgesuch stattgegeben w erden kann. Liegen sie vor, greift kein behördliches E rm essen, sondern es besteht ein Anspruch auf N achlass (vgl. U rteile des Bundesverw altungsgerichts A-1699/2006 vom 13. Septem ber 2007 E. 2.3.2, A-1698/2006 vom 7. Februar 2007 E. 3). Zu den Voraussetzungen im Einzelnen: 2.4.4 D ie aussergew öhnlichen Verhältnisse m üssen erstens m it Bezug auf das Zollverfahren vorliegen (U rteile des Bundesver- w altungsgerichts A-1699/2006 vom 13. Septem ber 2007 E. 2.3.3, A- 1698/2006 vom 7. Februar 2007 E. 3.2.1; Entscheid der ZR K 2004-028 vom 18. Februar 2005 E. 2b). W ann eine solche Verfahrenssituation gegeben ist, bedarf der Auslegung. M it Blick auf Sinn und Zw eck dieser H ärteklausel ist festzuhalten, dass solche Verhältnisse nicht S eite 7A -1701/2006 leichthin anzunehm en sind. Eine grosszügige Zulassung des Zollerlasses w ürde zu einer vom G esetzgeber nicht bezw eckten Abschw ächung der R echtskraft von Zollentscheidungen führen (U rteil des Bundesgerichts vom 9. Juni 2004, veröffentlicht in ASA 74 246 ff. E. 3.5). D ie Bestim m ung soll nicht dazu dienen, die unter U m ständen erheblichen finanziellen Folgen früherer Fristversäum nisse bzw. von Pflichtverletzungen im Veranlagungsverfahren w ieder gut zu m achen. Ein Versäum nis, w elches m it entsprechender Vorbereitung und Instruktion hätte verm ieden w erden können, ist nicht als aussergew öhnlich im Sinne dieser Bestim m ung zu qualifizieren (vgl. dazu etw a auch U rteil des Bundesverw altungsgerichts A-1883/2006 vom 4. Septem ber 2007 E. 3.2). Ebenso w enig verm ögen aussergew öhnliche U m stände durch die ordnungsgem ässe Anw endung der zollrechtlichen Bestim m ungen begründet w erden (vgl. U rteil des Bundesverw altungsgerichts A-1699/2006 vom 13. Septem ber 2007 E. 3.1). Im R ahm en einer allgem einen H ärteklausel konkrete D efinitionen für das Vorliegen ausser- gew öhnlicher U m stände anzuführen, bereitet Schw ierigkeiten; eine fallw eise Aufzählung kann höchstens einen ungefähren Eindruck verm itteln (vgl. zum G anzen N O SE R , a.a.O ., S. 48). 2.4.5 D iese aussergew öhnlichen Verhältnisse dürfen zw eitens nicht die Bem essung der Abgaben betreffen; ein Zollnachlass darf nicht zur Korrektur des Zolltarifs führen (U rteil des Bundesverw altungsgerichts A-1699/2006 vom 13. Septem ber 2007 E. 2.3.4; Entscheid der ZR K 2002-099 vom 28. O ktober 2003 E. 2c.bbb). D as Zollgesetz regelt die Bem essung der Abgaben in den A rt. 21 bis 24, w obei A rt. 21 Abs. 1 für die Ein- und Ausfuhrzölle auf den Zolltarif verw eist. Ergibt sich beispielsw eise der geschuldete Zollbetrag aus der Anw endung zw eier unterschiedlicher Tarifnum m ern, näm lich aus der D ifferenz des zu U nrecht deklarierten Zollansatzes zum KZA und des korrekterw eise anzuw endenden Zollansatzes zum AKZA, w ürde ein Zollnachlass im Ergebnis dazu führen, dass die zollpflichtige Person ungerecht- fertigterw eise in den G enuss des KZA gelangen w ürde und fälschlicherw eise eine Korrektur der Abgabebem essung unterlassen bliebe (vgl. dazu auch U rteil des Bundesverw altungsgerichts A- 1732/2006 vom 8. M ai 2007 E. 3.1; Entscheid der ZR K 2004-034 vom 27. Juni 2005 E. 4b.bb). W er ein G esuch um Zollnachlass stellt, hat nachzuw eisen, dass die G ründe, das heisst die aussergew öhnlichen Verhältnisse, ausserhalb der Bem essung der Abgaben liegen (U rteile S eite 8A -1701/2006 des Bundesverw altungsgerichts A-1698/2006 und A-1694/2006, beide vom 7. Februar 2007, jew eils E. 3.2.2). 2.4.6 D er Bezug der Abgabe m uss drittens eine besondere H ärte darstellen. D ieses K riterium betrifft die persönliche Lage der zahlungspflichtigen Person. D er Zollnachlass hat nicht die Aufgabe, finanzielle Schw ierigkeiten zu lösen, w elche die G eschäftstätigkeit m it sich bringen kann und insow eit das unternehm erische R isiko zu decken (U rteile des Bundesverw altungsgerichts A-1698/2006 und A- 1694/2006, beide vom 7. Februar 2007, jew eils E. 3.2.3; Entscheid der ZR K 2002-020 vom 18. Septem ber 2002 E. 2b.cc). 2.5 2.5.1 D ie Erhebung der M ehrw ertsteuer auf der Einfuhr von G egenständen bestim m t sich vorab nach den entsprechenden Vorschriften des M W STG (A rt. 72 – 84) bzw. der M W STV (A rt. 65 – 76). D ie Zollgesetzgebung gilt überall dort, w o das M W STG bzw . die M W STV nichts anderes anordnen (so ausdrücklich A rt. 72 M W STG bzw . A rt. 65 M W STV). D er E rlass der M ehrw ertsteuer auf der Einfuhr von G egenständen ist in A rt. 84 M W STG bzw . A rt. 76 M W STV geregelt. Ein ganzer oder teilw eiser Erlass der M ehrw ertsteuer kom m t abgesehen von den hier offensichtlich unzutreffenden Fällen (von jew eils Abs. 1 Bst. a, b und d) zur Anw endung, w enn eine N achforderung m it R ücksicht auf besondere Verhältnisse die steuerpflichtige Person unbillig belasten w ürde (A rt. 84 Abs. 1 Bst. c M W STG bzw . A rt. 76 Abs. 1 Bst. c M W STV). W ie bei allen Erlasstatbeständen m üssen die Voraussetzungen kum ulativ gegeben sein. 2.5.2 D ie R egelung von A rt. 84 Abs. 1 Bst. c M W STG bzw. A rt. 76 Abs. 1 Bst. c M W STV entspricht derjenigen über den Zollerlass gem äss A rt. 127 Abs. 1 Ziffer 3 aZG , w eshalb in m aterieller H insicht auf das in E. 2.4.2 Ausgeführte verw iesen w ird. Im W eiteren gilt grundsätzlich, dass ein E rlass der M ehrw ertsteuer nur dann Anw endung findet, w enn die Verantw ortung für die fehlerhafte Berechnung nicht bei der steuerpflichtigen Person liegt. H at beispielsw eise die Steuerpflichtige eine Falschdeklaration selber zu vertreten, ist ein Erlass ausgeschlossen (vgl. auch ZR K 2004-052 vom 19. Juli 2004 E. 3a; siehe auch PETER A. M Ü LLE R in m w st.com , Kom m entar zum Bundesgesetz über die M ehrw ertsteuer, Basel/G enf/M ünchen 2000, ad A rt. 84 R z. 7). S eite 9A -1701/2006 3. 3.1 D ie Beschw erdeführerin argum entiert, die m it Bezug auf das Zollverfahren aussergew öhnlichen Verhältnisse ergäben sich aus den U nklarheiten und der Vorgehensw eise im Zusam m enhang m it der N euregelung der Kontingentsverw altung und Kontingentsabw icklung für Schnittblum en ab 2000. D ie verschiedenen Änderungen des BLW seien erst nachträglich innerhalb des Kontrollverfahrens kom m uniziert w orden. D ie daraus entstandenen erheblichen U nsicherheiten sow ohl bei den einzelnen Floristen als auch beim Schw eizerischen Floristenverband hätten erst im Zusam m enhang m it verschiedenen Beschw erdeverfahren nachträglich geklärt w erden können. D iese aussergew öhnlichen Verhältnisse in einer ganzen Branche m üssten Berücksichtigung finden. Jedenfalls sei der Beschw erdeführerin jew eils neben dem von ihr eingegebenen Kontingent auch von der Blum enbörse Bern ein Zusatzkontingent zugeteilt w orden. D ie Abw icklung der Kontingentsbearbeitung sei zusam m en m it der Blum enbörse, dem Transporteur und dem BLW im m er in gleicher W eise erfolgt. Im fraglichen Zeitraum habe die Blum enbörse m ehr als von der Beschw erdeführerin beanspruchte Kontingente gehabt. Es habe eine entsprechende Vereinbarung m it der Börse bestanden, w eshalb es bei der Beschw erdeführerin nicht zu einer Kontingents- überschreitung gekom m en sei. Aufgrund dieser Vereinbarung habe sie in guten Treuen der M einung sein können, die Kontingents- ausgleichung w erde w ie bisher autom atisch abgedeckt. D er im Verhältnis zum KZA „exorbitant hohe“ AKZA führe zudem zu einem unverhältnism ässig hohen „Strafzoll“. Aufgrund einer O peration w erde die G eschäftsinhaberin w ährend längerer Zeit im Laden ausfallen, und die Beschw erdeführerin sei w eder in der Lage, noch sei es ihr zum utbar, den geforderten Zoll- und Steuerbetrag zu entrichten, sichere dieses G eschäft doch eine Existenz nur knapp. 3.2 Insofern die Beschw erdeführerin vorliegend behauptet, es sei aufgrund der Vereinbarung zw ischen ihr und der Blum enbörse nicht zu einer Kontingentsüberschreitung gekom m en, bestreitet sie die Begründetheit der Zollnachforderung. Solches ist im Veran- lagungsverfahren, nicht aber im Zollnachlassverfahren geltend zu m achen (E. 2.4.1). Ihr Vorbringen ist deshalb im vorliegenden Erlassverfahren bereits im Ansatz verfehlt. O hnehin w äre für eine gültige Ü bertragung von Kontingentsanteilen eine der Annahm e der Zolldeklaration vorausgehende schriftliche M eldung ans BLW S eite 10A -1701/2006 notw endig gew esen (vgl. E. 2.3). D ie Beschw erdeführerin verw eist auf eine Vereinbarung, die zw ischen ihr und der Blum enbörse bestanden habe. Eine solche w urde aber nach unw idersprochener D arstellung des Bundesam tes diesem nicht gem eldet, so dass dieses Argum ent im Veranlagungsverfahren auch nicht m it Erfolg hätte geltend gem acht w erden können. D ie Behauptung, dass der Blum enbörse noch zum KZA berechtigende Zollkontingente zur Verfügung gestanden hätten, könnte deshalb keine Beachtung finden. N ach Ausschöpfung ihrer Zollkontingentsanteile für die Tarifnum m ern m it KZA und nachdem die Beschw erdeführerin nicht über eine rechtsgültige Ausnützungs- vereinbarung verfügt hat, w ären die restlichen Einfuhren zw ingend nach den Tarifnum m ern m it AKZA zu deklarieren gew esen (E. 2.2). Bei der Verw altung ihrer Kontingentsanteile hat die Beschw erdeführerin aufgrund des im Zollrecht geltenden P rinzips der Eigenverantw ortung (E. 2.2) nicht auf eine „autom atische Kontingentsausgleichung“ vertrauen dürfen. W as die angeblichen U nklarheiten und Vorgehensw eisen im Zusam m enhang m it der N euregelung der Kontingentsabw icklung für Schnittblum en ab 2000 betrifft, bezieht sich dieser Vorw urf ebenfalls auf den die Zollforderung begründenden Sachverhalt, dem im vorliegenden Erlassverfahren nicht w eiter nachzugehen ist. D iesbezüglich ist jedoch darauf hinzuw eisen, dass die von ihr kritisierte Im portregelung als rechtskonform beurteilt w orden ist (E. 2.1). D er Vorw urf, die Verfahrensvorschriften seien erst nachträglich kom m uniziert w orden (gem eint w ohl von Seiten der Behörde) und U nklarheiten hätten m ittels Beschw erdeverfahren geklärt w erden m üssen, betrifft ebenso das Veranlagungsverfahren und w äre m it Blick auf die zu Fragen der Einfuhr von Schnittblum en ergangene R echtsprechung ohnehin nicht haltbar (vgl. hierfür die in E. 2.1 zitierte R echtsprechung; insbes. zur Zollkontingentsabw icklung von Schnittblum en im fraglichen Zeitraum A-1745/2006 vom 12. Juni 2007; ZR K 2004-032 vom 14. Juli 2005, 2002-112 vom 17. April 2003). 3.3 Aus diesen E rläuterungen folgt bereits, dass ein Zollnachlass gem äss A rt. 127 Abs. 1 aZG w eder gestützt auf Ziffer 3 noch Ziffer 4 dieser Bestim m ung in Frage kom m t, hat doch die Beschw erdeführerin zu U nrecht die Anw endung des KZA beansprucht, obw ohl sie nicht über die notw endigen Kontingentsanteile verfügt hat (oben E. 3.2). D er Zollnachbezug beruht auf der Berichtigung der falschen D eklaration der Beschw erdeführerin und berechnet sich aus der Abgabedifferenz S eite 11A -1701/2006 zw ischen dem privilegierten, tieferen KZA und dem norm alen (höheren) AKZA. 3.3.1 Bei diesem Vorgehen handelt es sich folglich nicht um eine N achforderung gem äss A rt. 126 aZG . D ie Zollabgabe ist w eder aufgrund eines sich auf die Beschaffenheit der W are beziehenden Irrtum s noch w egen einer unrichtigen rechtlichen W ürdigung durch die Verw altung nicht erhoben w orden. D er N achbezug einer zu U nrecht nicht entrichteten Steuer ist nicht ungew öhnlich und verm ag die Beschw erdeführerin deshalb auch nicht unbillig zu belasten im Sinne des G esetzes (E. 2.4.2), w eshalb ein Zollnachlass gestützt auf A rt. 127 Abs. 1 Ziffer 3 aZG ausser Frage steht. 3.3.2 Aus folgendem G rund bleibt überdies auch kein R aum für die Anw endung des Auffangtatbestands gem äss A rt. 127 Abs. 1 Ziffer 4 aZG (E. 2.4.3): D ie Beschw erdeführerin begründet die hierfür verlangten, aussergew öhnlichen Verhältnisse m it den angeblichen U nklarheiten betreffend die U m setzung der Zoll- kontingentierungsvorschriften. Selbst w enn solche bei der Be- schw erdeführerin bestanden haben m ögen, beruht die N ach- bezugsverfügung, w ie dargelegt (E. 3.2), nicht auf einer Verletzung der Zollvorschriften. D ie ordnungsgem ässe Anw endung der verfassungs- konform en zollrechtlichen Bestim m ungen verm ag keine aussergew öhnlichen U m stände zu begründen (E. 2.4.4), w eshalb aus diesem G rund auch ohne W eiteres auf die (sinngem äss) beantragte Abnahm e der angebotenen Bew eism ittel verzichtet w erden kann. Ist die Beschw erde auch aus diesem G runde abzuw eisen, trägt überdies die Vorinstanz zu R echt vor, dass ein Zollnachlass ausgeschlossen ist, w enn – w ie hier – der Vorgang, w elcher zur Erhebung der Zollabgabe geführt hatte, innerhalb der Bem essung der Abgaben liegt. D iese Vorgabe entspricht dem W illen des G esetzgebers und ist im G esetzesartikel ausdrücklich enthalten. D a der Zollnachbezug auf der Berichtigung der falschen D eklaration beruht (vgl. auch E. 3.2), w ürde ein Erlass der Zollabgaben vorliegend zu U nrecht zu einer Korrektur der Tarifeinreihung führen (vgl. E. 2.4.5). Eine G utheissung des Zollnachlasses w ürde überdies einer W iedergutm achung der Sorgfaltspflichtverletzungen der Beschw erde- führerin bei der Zollkontingentsübertragung und -verw altung gleich kom m en, w as nicht Sinn und Zw eck des E rlassgesuches ist (E. 2.4.4). D ie Beschw erde ist ebenfalls aus diesem G rund abzuw eisen. S eite 12A -1701/2006 Folglich entfällt der Zollnachlass, ohne dass zu prüfen ist, ob die Zollnachbelastungen bei der Beschw erdeführerin zu einer besonderen H ärte führt, schafft doch die Erfüllung dieser Voraussetzung allein keinen Anspruch auf einen E rlass (E. 2.4.3). D ie Beschw erdeführerin kritisiert in diesem Zusam m enhang den Zolltarif gem äss AKZA und die darauf basierenden sehr hohen Zollnachforderungen m it pönalem C harakter. Abgesehen davon, dass dieses Vorbringen w iederum das Veranlagungsverfahren betrifft, ist die D ifferenz zw ischen dem AKZA und dem KZA nachzufordern, w enn die Voraussetzungen für die Anw endung des Vorzugsansatzes nicht erfüllt sind. D iese Vorgehensweise ist durch das anw endbare R echt vorgezeichnet (E. 2.1) und stellt – entgegen der Auffassung der Beschw erdeführerin – som it keine strafrechtliche Sanktion dar. 3.3.3 H insichtlich des Erlasses der M ehrw ertsteuer ist auf das zu A rt. 127 Abs. 1 Ziffer 3 aZG Ausgeführte (E. 3.3.1) zu verw eisen. D a es sich bei der N achforderung nicht um eine solche gem äss A rt. 126 aZG handelt und darüber hinaus die Beschw erdeführerin die Verantw ortung für die Falschdeklaration zu tragen hat (vgl. E. 2.5.2), kann die M ehrw ertsteuer nicht erlassen w erden. 3.4 Aufgrund dieser Erw ägungen ist die Beschw erde abzuw eisen. 4. D ie Verfahrenskosten in der H öhe von Fr. 1'500.-- sind der Beschw erdeführerin aufzuerlegen (A rt. 63 Abs. 1 Vw VG in Verbindung m it A rt. 4 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]) und m it dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher H öhe zu verrechnen. Eine Parteientschädigung an die Beschw erdeführerin ist nicht zuzusprechen (A rt. 64 Abs. 1 Vw VG e contrario, vgl. auch A rt. 7 Abs. 1 VG KE e contrario). 5. D ieser Entscheid kann nicht m it Beschw erde in öffentlich- rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht w eitergezogen w erden (A rt. 83 Bst. m des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [BG G , SR 173.110]). S eite 13A -1701/2006 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten von Fr. 1'500.-- w erden der Beschw erdeführerin auferlegt. Sie w erden m it dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher H öhe verrechnet. 3. D er Beschw erdeführerin w ird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. D ieses U rteil geht an: - die Beschw erdeführerin (Eingeschrieben) - die Vorinstanz (R ef-N r. 64.0.74500.132.01)(Eingeschrieben) D er Kam m erpräsident: D ie G erichtsschreiberin: Thom as Stadelm ann Iris W idm er Versand: S eite 14