<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">4A_48/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 28. Februar 2011 </div> <div class="para">I. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Klett, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Huguenin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________ AG, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Handelsregister des Kantons Schwyz, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Nichteintreten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Verfügungen des </div> <div class="para">Kantonsgerichts des Kantons Schwyz </div> <div class="para">vom 26. November und 16. Dezember 2010. </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass das Bezirksgericht Höfe mit Verfügung vom 24. September 2010 die Beschwerdeführerin für aufgelöst erklärte und deren Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs anordnete; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin an das Kantonsgericht Schwyz rekurrierte; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass sie zur Leistung eines Kostenvorschusses aufgefordert wurde, worauf sie ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung stellte; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der Präsident des Kantonsgerichts mit Verfügung vom 26. November 2010 das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Prozessführung abwies und dieser eine nicht erstreckbare Nachfrist zur Zahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 700.-- bis 6. Dezember 2010 ansetzte; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der Präsident des Kantonsgerichts mit Verfügung vom 16. Dezember 2010 auf den Rekurs der Beschwerdeführerin nicht eintrat, weil der verlangte Kostenvorschuss nicht innerhalb der angesetzten Frist bezahlt worden war; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass in der Begründung der Verfügung festgehalten wird, die Beschwerdeführerin sei der Nachfristansetzung nicht nachgekommen, indem sie die eingeschriebene Sendung mit der Kostenvorschussverfügung nicht innert postalischer Frist abgeholt habe, obwohl sie mit Gerichtspost habe rechnen müssen, weshalb die Zustellung spätestens am 4. bzw. 6. Dezember 2010 (d.h. mit Ablauf der postalischen Abholfrist als erfolgt gelte (§ 115 Abs. 2 GO); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht eine vom 23. Januar 2011 datierte Eingabe einreichte, in der sie erklärte, die Verfügungen des Kantonsgerichts vom 26. November und 16. Dezember 2010 mit Beschwerde anzufechten; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (<span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span>), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>); </div> <div class="para">dass die Anwendung und Auslegung des kantonalen Zivilprozessrechts vom Bundesgericht einzig unter dem Blickwinkel eines Verstosses gegen Bundesrecht bzw. gegen Bundesverfassungsrecht überprüft werden kann (<span class="artref">Art. 95 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=13&amp;from_date=13.02.2011&amp;to_date=04.03.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-III-379%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page379">BGE 134 III 379</a> E. 1.2 S. 382 f.), was aber - wie bereits festgehalten - das Vorbringen entsprechender Rügen in der Beschwerdeschrift voraussetzt; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass das Bundesgericht seinem Entscheid den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>), und es davon nur abweichen kann, wenn eine Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unrichtig, mithin willkürlich ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> beruht (<span class="artref">Art. 105 Abs. 2 BGG</span>), was die beschwerdeführende Partei präzise geltend zu machen hat; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass es demnach nicht angeht, in einer Beschwerde an das Bundesgericht appellatorische Kritik an der Beweiswürdigung des kantonalen Gerichts zu üben und Ergänzungen bezüglich der tatsächlichen Feststellungen vorzunehmen, als ob dem Bundesgericht im Beschwerdeverfahren die freie Prüfung aller Tatfragen zukäme (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=13&amp;from_date=13.02.2011&amp;to_date=04.03.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-244%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page244">BGE 134 II 244</a> E. 2.2; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=13&amp;from_date=13.02.2011&amp;to_date=04.03.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-249%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page249">133 II 249</a> E. 1.4.3 S. 254 f.<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=13&amp;from_date=13.02.2011&amp;to_date=04.03.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-I-258%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page258">130 I 258</a></span> E. 1.3 S. 261 f.); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe vom 23. Januar 2011 einfach behauptet, sie habe die Verfügung des Kantonsgerichts vom 26. November 2010 erst am 24. Dezember 2010 eingeschrieben zugestellt erhalten; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin zudem in allgemeiner Form rügt, die Vorschussauflage stelle einen grossen Nachteil dar und ihr sei vom Kantonsgericht das Recht einer öffentlichen Verhandlung, das rechtliche Gehör und die Mitwirkung am Verfahren verweigert worden; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass alle diese Vorbringen die erwähnten Begründungsanforderungen nicht erfüllten, weshalb in Anwendung von <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> mangels hinreichender Begründung auf die Beschwerde nicht einzutreten ist; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass das Gesuch um aufschiebende Wirkung mit dem Entscheid in der Sache gegenstandslos wird; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist (<span class="artref">Art. 64 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt die Präsidentin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht des Kantons Schwyz, Präsident der 2. Rekurskammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 28. Februar 2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Klett Huguenin </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>