<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2005.00002</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205055&amp;W10_KEY=4467138&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2005.00002</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 11.05.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht ist auf eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 19.12.2005 nicht eingetreten.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Rechtsverweigerung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Eine Krankenschwester (Beschwerdegegnerin) stellte im September 2001 gegenüber dem Zweckverband Bezirksspital Dielsdorf (Beschwerdeführer) ein Gesuch um Lohnnachzahlung wegen Lohndiskriminierung. Der Beschwerdeführer lehnte das Gesuch mit Schreiben vom 26. November 2001 ohne Rechtsmittelbelehrung ab. Der Bezirksrat hiess am 30. November 2004 eine Rechtsverweigerungsbeschwerde der Beschwerdegegnerin gut und wies den Beschwerdeführer an, eine anfechtbare Verfügung betreffend Lohnnachzahlung zu erlassen.<br/><br/>Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts (Präzisierung der Rechtsprechung): Die Rechtsverweigerungsbeschwerde an das Verwaltungsgericht ist unabhängig davon gegeben, ob in der Sache die Anwendung von kantonalem oder von Bundesrecht in Frage steht (E. 1.1 f.).<br/>Die Lohnnachzahlungsforderung der Beschwerdegegnerin ist im Anfechtungsverfahren geltend zu machen: Der Klageweg steht nur dann offen, wenn er in der anwendbaren Ordnung vorgegeben und das Arbeitsverhältnis objektiv als vertraglich zu beurteilen ist. Beides ist vorliegend nicht der Fall (E. 3).<br/>Der Beweis, dass eine Verfügung zugestellt wurde, obliegt der Behörde. Auch wenn der direkte Beweis dafür nicht möglich ist, sprechen die Umstände des Falles mit hinreichender Gewissheit dafür, dass die Beschwerdegegnerin das Schreiben vom November 2001 erhalten hat (E. 4.1). Die fehlende formelle Verfügungsform bedeutet nicht, dass keine Verfügung vorliegt; abzustellen ist allein auf den materiellen Verfügungsbegriff (E. 4.2). Damit eine Verfügung nichtig ist, muss sie einen besonders schweren, offensichtlich oder zumindest leicht erkennbaren Mangel aufweisen: Ein vom Spitaldirektor und der Leiterin des Personalwesens unterzeichnetes, das Anstellungsverhältnis betreffendes Schreiben leidet nicht an einem solchen Mangel (E. 4.3).<br/>Fehlt einer Anordnung nicht nur eine Rechtsmittelbelehrung, sondern ist auch umstritten, ob überhaupt deren Verfügungscharakter erkennbar war, vermag nur eine grobe prozessuale Unsorgfalt der betroffenen Partei die Unklarheit eines formal nicht als Verfügung abgefassten Schreibens aufzuwiegen (E. 5.1). Die Beschwerdegegnerin als Laiin trifft kein Vorwurf grober Unsorgfalt, wenn sie davon ausging, dass ihr zur Durchsetzung ihrer Lohnnachzahlungsforderung das Klageverfahren offen stehe: Sie konnte insbesondere nicht erkennen, dass sie den Anfechtungsweg beschreiten müsse, zumal die Konsultation des Gesetzes (§ 80a VRG) ohne weiteres auf die Klagemöglichkeit schliessen liesse (E. 5.3). Dem beschwerdeführenden Zweckverband ist zwar keine Rechtsverweigerung vorzuwerfen, allerdings liegt ein anderer Fehler im Verfahren vor, da es der Beschwerdeführer unterlassen hat, die im Jahr 2004 erfolgte Eingabe der Beschwerdegegnerin als Rekurs an den Bezirksrat zu überweisen (E. 5.4). Zu den Verfahrenskosten und der Rechtsmittelbelehrung (E. 6 f.). Gutheissung und Rückweisung der Sache zur materiellen Behandlung als Rekurs</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANFECHTUNGSVERFAHREN">ANFECHTUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANORDNUNG">ANORDNUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANSTELLUNGSVERHÃLTNIS">ANSTELLUNGSVERHÃLTNIS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFSICHTSBESCHWERDE">AUFSICHTSBESCHWERDE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESCHWERDELEGITIMATION">BESCHWERDELEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWEISLAST">BEWEISLAST</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWEISWÃRDIGUNG">BEWEISWÃRDIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DIENSTVERHÃLTNIS">DIENSTVERHÃLTNIS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FALSCHE RECHTSMITTELBELEHRUNG">FALSCHE RECHTSMITTELBELEHRUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FREIE BEWEISWÃRDIGUNG">FREIE BEWEISWÃRDIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GLEICHSTELLUNGSGESETZ">GLEICHSTELLUNGSGESETZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KLAGEVERFAHREN">KLAGEVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LOHNNACHZAHLUNG">LOHNNACHZAHLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHTIGKEIT">NICHTIGKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHTIGKEIT">NICHTIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSMITTELBELEHRUNG">RECHTSMITTELBELEHRUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSVERWEIGERUNG">RECHTSVERWEIGERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSVERWEIGERUNGSBESCHWERDE">RECHTSVERWEIGERUNGSBESCHWERDE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STREITWERT">STREITWERT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERFÃGUNG">VERFÃGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERFÃGUNGSBEGRIFF">VERFÃGUNGSBEGRIFF</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERFÃGUNGSCHARAKTER">VERFÃGUNGSCHARAKTER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSTELLUNGSNACHWEIS">ZUSTELLUNGSNACHWEIS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSTELLUNGSNACHWEIS">ZUSTELLUNGSNACHWEIS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSTELLUNGSZEITPUNKT">ZUSTELLUNGSZEITPUNKT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZWECKVERBAND">ZWECKVERBAND</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 13 Abs. V GlG</span><br/><span class="gerade">Art. 97 Abs. II OG</span><br/><span class="ungerade">Art. 98a OG</span><br/><span class="gerade">§ 5 Abs. II VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 10 Abs. II VRG</span><br/><span class="gerade">§ 79 VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 80a VRG</span><br/><span class="gerade">Art. 5 Abs. I VwVG</span><br/><span class="ungerade">Art. 8 ZGB</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">RB 2005 Nr. 13 S. 68</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>Mit Entscheid vom 22. Januar 2001 hiess das Verwaltungsgericht die Gleichstellungsklagen diverser BerufsverbÃ¤nde und EinzelklÃ¤gerinnen betreffend die Einreihung der Diplomierten Krankenschwestern, der Diplomierten Krankenschwestern mit Zusatzausbildung und der Stationsschwestern teilweise gut (VK.96.00011, www.vgrzh.ch). Gleichentags ergingen noch andere Urteile betreffend Gleichstellungsklagen im Gesundheitswesen (in Sachen BerufsschullehrkrÃ¤fte im Gesundheitswesen [VK.96.00013], Physiotherapierende [VK.96.00015] und Ergotherapierende [VK.96.00017], alle unter www.vgrzh.ch).</p> <p class="Urteilstext">Am 16. Mai 2001 erliess der Regierungsrat des Kantons ZÃ¼rich mit Beschluss (RRB) 707/2001 einen Einreihungsplan (Neueinreihung Gesundheitsberufe). Sodann genehmigte er mit weiterem Beschluss vom 29. August 2001 (RRB 1283/2001) eine mit den IndividualklÃ¤gerinnen und den klagenden PersonalverbÃ¤nden einerseits und dem Kanton ZÃ¼rich, vertreten durch die Finanzdirektion und die Gesundheitsdirektion, sowie dem Verband ZÃ¼rcher KrankenhÃ¤user anderseits am 11. Juli 2001 zu Stand gekommene Vereinbarung betref­fend Lohnnachzahlungen im Gesundheitswesen.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>D, diplomierte Krankenschwester, arbeitet seit 1984 fÃ¼r den Zweckverband Bezirksspital Dielsdorf. Am 19. September 2001 stellte sie bei der von der Gesundheitsdirektion eingerichteten "Zentralstelle Lohnnachzahlungen" das Gesuch um Lohnnachzahlungen. Mit Schreiben vom 26. November 2001 teilte die Leitung des Bezirksspitals Dielsdorf allen Gesuchstellerinnen und -stellern mittels gewÃ¶hnlicher Briefpost mit, dass die Delegierten des Zweckverbandes an ihrer Sitzung vom 22. November 2001 die Gesuche um rÃ¼ckwirkende Lohnnachzahlungen abgelehnt hÃ¤tten.</p> <p class="Sachverhalt2">Am 20. Dezember 2001 wandte sich die fÃ¼r das vorliegende Verfahren von D beauftragte RechtsanwÃ¤ltin E namens des Schweizer Physiotherapie-Verbandes und des Schweizer Berufsverbandes der Krankenschwestern und Krankenpfleger wie folgt an den Zweckverband Bezirksspital Dielsdorf: Dieser habe verschiedene Gesuche um Lohnnachzahlungen zurÃ¼ckgewiesen, was trotz der fehlenden formalrechtlichen Bindung an die Verwaltungsgerichtsentscheide nicht zu Ã¼berzeugen vermÃ¶ge; es werde um Stellungnahme gebeten. Konkrete Forderungen sowie die Bitte um Erlass von anfechtbaren VerfÃ¼gungen wÃ¼rden voraussichtlich im ersten Quartal 2002 gestellt; einstweilen solle der Zweckverband Bezirksspital Dielsdorf indes erklÃ¤ren, auf die Einrede der VerjÃ¤hrung zu verzichten. So wÃ¼rde vermieden, dass jede/r einzelne Betroffene die Betreibung einleiten mÃ¼sse. Der Zweckverband Bezirksspital Dielsdorf erklÃ¤rte darauf am 11. Januar 2002, er gebe keinen VerjÃ¤hrungsverzicht ab. In der Folge betrieben 56 Angestellte, darunter D (vgl. den Zahlungsbefehl vom 21. Februar 2002), den Zweckverband Bezirksspital Dielsdorf, wogegen dieser Rechtsvorschlag erhob.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b>Am 16. Februar 2004 ersuchte D, nunmehr vertreten durch RechtsanwÃ¤ltin E, den Zweckverband Bezirksspital Dielsdorf um Lohnnachzahlungen bzw. um den Erlass einer anfechtbaren VerfÃ¼gung. Dieser lehnte eine Lohnnachzahlung mit Schreiben vom 23. Februar 2004 wiederum ab. Darauf liess D am 25. Februar, 31. MÃ¤rz und schliesslich am 20. Juli 2004 den Zweckverband Bezirksspital Dielsdorf nochmals zum Erlass einer anfechtbaren VerfÃ¼gung auffordern. Am 6. August erklÃ¤rte der Zweckverband Bezirksspital Dielsdorf, dass er keine anfechtbare VerfÃ¼gung erlasse, und verwies auf den Klageweg. Nachdem D ihm am 11. August 2004 mitteilen liess, dass das Verwaltungsgericht auf eine Klage nicht eintreten wÃ¼rde, lehnte jener am 23. September 2004 abermals den Erlass einer VerfÃ¼gung ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Schliesslich reichte D am 28. September 2004 beim Bezirksrat Dielsdorf eine Aufsichtsbeschwerde ein. Dieser hiess mit Beschluss vom 30. November 2004 die Beschwerde gut und wies den Zweckverband Bezirksspital Dielsdorf an, "innert nÃ¼tzlicher Frist vom dafÃ¼r nach den Zweckverbandsstatuten zustÃ¤ndigen Organ einen anfechtbaren Beschluss hinsichtlich der Frage von nachtrÃ¤glichen Lohnnachzahlungen erwirken zu lassen" und denselben D mit Rechtsmittelbelehrung zu erÃ¶ffnen.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen liess der Zweckverband Bezirksspital Dielsdorf am 3. Januar 2005 Beschwerde ans Verwaltungsgericht erheben und beantragen, den Beschluss des Bezirksrats Dielsdorf vom 30. November 2004 aufzuheben; unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten von D.</p> <p class="Urteilstext">Sowohl der Bezirksrat Dielsdorf in seiner Vernehmlassung als auch D in ihrer Beschwerdeantwort beantragten die Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Vorinstanz hat die Eingabe der Beschwerdegegnerin im Sinne einer Rechtsverweigerungsbeschwerde an die Hand genommen und den BeschwerdefÃ¼hrer angewiesen, eine anfechtbare VerfÃ¼gung zu erlassen.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Die ZÃ¼rcher Verfahrensgesetzgebung kennt kein spezielles fÃ¶rmliches Rechtsmittel gegen Rechtsverweigerung und RechtsverzÃ¶gerung. Der Regierungsrat hat indessen stets eine aufsichtsrechtliche, jedoch fÃ¶rmliche Rechtsverweigerungsbeschwerde zugelassen (GB RR 1976 Nr. 23). Rechtsverweigerungsbeschwerden sind nach frÃ¼herer Praxis als besondere Form der Aufsichtsbeschwerde betrachtet worden. Im Rahmen dieser Betrachtungsweise waren sie in allen FÃ¤llen an die Aufsichtsinstanz zu richten. Das Verwaltungsgericht konnte bei Rechtsverweigerung grundsÃ¤tzlich nicht angerufen werden (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, Vorbem. zu §§ 19-28 N. 48).</p> <p class="Erwgung2">Das Bundesrecht fingiert im unrechtmÃ¤ssigen Verweigern oder VerzÃ¶gern einer VerfÃ¼gung eine VerfÃ¼gung (Art. 97 Abs. 2 des Bundesrechtspflegegesetzes vom 16. Dezember 1943 [OG]). Rechtsverweigerungs- und RechtsverzÃ¶gerungsbeschwerden sind dort besondere Formen der Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Zumindest in jenen FÃ¤llen von Rechtsverweigerung bzw. RechtsverzÃ¶gerung, in denen ein entsprechender Sach­entscheid an das Verwaltungsgericht und â als zusÃ¤tzliche Voraussetzung â hernach mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht weitergezogen werden kann, muss nach neuerer Praxis kraft Bundesrechts nach dem Grundsatz der Einheit des Prozesses gegen diesbezÃ¼gliche verwaltungsinterne Aufsichts- oder Rekursentscheide Be­schwerde an das Verwaltungsgericht gefÃ¼hrt werden kÃ¶nnen (RB 1997 Nr. 12).</p> <p class="Urteilstext">Dies hat zur Folge, dass nach der bisherigen Praxis die Rechtsverweigerungsbeschwerde auf dem ordentlichen Rechtsweg nur dann gegeben ist, wenn in der Sache die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht offen steht; steht hingegen die Anwendung von kantonalem Recht in Frage, so ist nur eine Aufsichtsbeschwerde an eine Aufsichtsinstanz mÃ¶glich (vgl. VGr, 20. August 2003, PB.2003.00014, E. 7a Abs. 3, mit Zitaten, www.vgrzh.ch). Diese Praxis wurde indessen in einem Beschluss des Verwaltungsgerichts vom 3. Dezember 2003 in Frage gestellt (VB.2003.00341, E. 1.3, www.vgrzh.ch).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Ein Festhalten an der geschilderten Rechtsprechung hÃ¤tte demnach zur Folge, dass das Verwaltungsgericht gestÃ¼tzt auf vorgreifende ErwÃ¤gungen zu einem allfÃ¤lligen Sachentscheid â der von der Beschwerdegegnerin angestrengt wird â entscheiden mÃ¼sste, ob dieser letztinstanzlich mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht weitergezogen werden kÃ¶nnte oder nicht. Bejahendenfalls ist auf die Beschwerde einzutreten, verneinendenfalls ist sie an den Regierungsrat zu Ã¼berweisen (§ 5 Abs. 2 in Verbindung mit § 19c des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]).</p> <p class="Erwgung2">Diese Ãberlegung macht deutlich, dass die Rechtsverweigerungsbeschwerde an das Verwaltungsgericht auch ausserhalb des Anwendungsbereichs von Art. 98a OG gegeben sein muss (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 19-28 N. 48 f. und § 41 N. 19; vgl. ferner schon RB 1991 Nr. 3 [= BEZ 1991 Nr. 23 = ZBl 92/1991, S. 495]). Es vermag nicht zu befriedigen, wenn der einzuschlagende Rechtsweg im Falle einer formellen Rechtsweigerung davon abhÃ¤ngt, auf welchen materiellen Rechtsgrundlagen der fÃ¶rmliche Sachentscheid â den zu fÃ¤llen die BehÃ¶rde gerade verweigert â beruht bzw. beruhen sollte. Die ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts ist mithin unabhÃ¤ngig davon gegeben, ob die Anwendung von kantonalem oder von Bundesrecht in Frage steht.</p> <p class="Erwgung2">Analog zum Bundesrecht (Art. 97 Abs. 2 OG) gilt konsequenterweise auch im kantonalen Verfahren das Verweigern einer VerfÃ¼gung als eine VerfÃ¼gung (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 19 N. 66); dementsprechend ist die Weigerung des BeschwerdefÃ¼hrers, eine fÃ¶rmliche VerfÃ¼gung zu erlassen, als erstinstanzliches Anfechtungsobjekt aufzufassen. Bei der Rechtsverweigerungsbeschwerde an die Vorinstanz handelt es sich demnach um eine besondere Form des Rekurses, und zur Behandlung der Beschwerde gegen den vorinstanzlichen (Rekurs-)Entscheid ist das Verwaltungsgericht funktional und sachlich zustÃ¤ndig (§ 19c Abs. 2 bzw. §§ 41 ff. VRG). </p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer ist als kommunaler Zweckverband eine Ã¶ffentlichrechtliche KÃ¶rperschaft mit eigener RechtspersÃ¶nlichkeit. GemÃ¤ss § 70 in Verbindung mit § 21 lit. b VRG ist eine Gemeinde, eine andere KÃ¶rperschaft oder eine Anstalt des Ã¶ffentlichen Rechts zur Wahrung der von ihr vertretenen schutzwÃ¼rdigen Interessen zur Beschwerde berechtigt. Bei kommunalen Personalrechtsstreitigkeiten wird die Beschwerdelegitimation von Gemeinden und ZweckverbÃ¤nden in konstanter Praxis als erfÃ¼llt betrachtet (§ 80c in Verbindung mit §§ 70 und § 21 lit. b VRG; RB 1998 Nr. 13; VGr, 11. Juni 2003, PB.2003.00011, E. 1c mit Hinweisen, www.vgrzh.ch). Die im Streit liegende Rechtsverweigerung steht im Zusammenhang mit einer Lohnnachzahlungsforderung, sodass der BeschwerdefÃ¼hrer zur Rechtsmittelergreifung legitimiert ist. Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist demnach einzutreten.</p> <p class="Urteilstext">Dem vorliegenden Rechtsmittel liegt â jedenfalls mittelbar â eine Forderung in der HÃ¶he von Fr. 19'719.30 bzw. eventualiter von Fr. 16'562.50 zuzÃ¼glich Verzugszinsen zu Grunde. Es ist aber ungeachtet der Frage, ob dieser Streitwert auch die RechtsverzÃ¶gerungsbeschwerde beschlÃ¤gt, von der Kammer zu erledigen, da es sich um einen Fall von grundsÃ¤tzlicher Bedeutung handelt (§ 38 VRG).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Nach Auffassung der Vorinstanz muss zur KlÃ¤rung der Frage, ob dem BeschwerdefÃ¼hrer eine Rechtsverweigerung zum Vorwurf gemacht werden kÃ¶nne, zunÃ¤chst geprÃ¼ft werden, welchen Rechtsweg die Beschwerdegegnerin zur Durchsetzung ihrer Lohnnachzahlungen beschreiten mÃ¼sste. Dies hÃ¤nge davon ab, ob das zwischen den Parteien bestehende ArbeitsverhÃ¤ltnis auf VerfÃ¼gung oder Ã¶ffentlichrechtlichem Vertrag beruhe. Doch selbst wenn Letzteres der Fall wÃ¤re, mÃ¼sse die Lohnnachzahlung gemÃ¤ss den Zweckverbandsstatuten im Anfechtungs- und nicht im Klageverfahren geltend gemacht werden.</p> <p class="Urteilstext">Indessen weigere sich der BeschwerdefÃ¼hrer unter Hinweis auf den vom 26. November 2001 datierenden Brief, der allen Gesuchstellenden zugestellt worden sei, der Beschwerdegegnerin erneut eine anfechtbare VerfÃ¼gung betreffend die Lohnnachzahlung zuzustellen. Das Schreiben vom 26. November 2001 sei jedoch nichtig, da es von den sachlich und funktionell unzustÃ¤ndigen Personen unterschrieben sei; zudem fehle sowohl eine Rechtsmittelbelehrung als auch der Nachweis, dass dieses Schreiben der Beschwerdegegnerin zugestellt worden sei. Es mÃ¼sse folglich festgestellt werden, dass die Weigerung des BeschwerdefÃ¼hrers, der Beschwerdegegnerin eine anfechtbare VerfÃ¼gung zuzustellen, eine nicht akzeptierbare Rechtsverweigerung darstelle.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer wendet dagegen zur Hauptsache ein, dass es die Beschwerdegegnerin versÃ¤umt habe, die materielle VerfÃ¼gung vom 26. November 2001 anzufechten. Diese VerfÃ¼gung sei nicht nichtig, es fehle ihr einzig eine Rechtsmittelbelehrung. Dies fÃ¼hre indes nicht dazu, dass mit der Ergreifung eines Rechtsmittels beliebig lange zugewartet werden kÃ¶nne; die RechtsanwÃ¤ltin der Beschwerdegegnerin hÃ¤tte erkennen mÃ¼ssen, dass eine VerfÃ¼gung vorgelegen habe.</p> <p class="Erwgung2">Die Beschwerdegegnerin hÃ¤lt dem entgegen, dass sie ihre RechtsanwÃ¤ltin erst am 14. Januar 2004 beauftragt habe, und Ã¼berhaupt sei ihr das Schreiben des BeschwerdefÃ¼hrers vom 26. November 2001 nicht zugestellt worden.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2">Die Vorinstanz ist auf die Rechtsverweigerungsbeschwerde eingetreten, da in der Sache gemÃ¤ss kommunalem Recht â den Zweckverbandsstatuten â Rechtsschutz im Anfechtungsverfahren vorgesehen sei. ZunÃ¤chst ist daher die ZustÃ¤ndigkeit der Vorinstanz zu prÃ¼fen. Sollte sich nÃ¤mlich herausstellen, dass die Lohnnachzahlungsforderung der Beschwerdegegnerin im Klageverfahren direkt beim Verwaltungsgericht zu erheben wÃ¤re, stellte sich die Frage, ob dem BeschwerdefÃ¼hrer â und damit auch der Vorinstanz â Ã¼berhaupt VerfÃ¼gungskompetenz zusteht (vgl. VGr, 12. Januar 2005, PB.2004.00074, E. 3.7, www.vgrzh.ch). </p> <p class="Erwgung2">Ob in einer personalrechtlichen Streitigkeit das Anfechtungs- oder Klageverfahren zu beschreiten ist, bestimmt sich einerseits nach der § 79 VRG zu Grunde liegenden Konzeption des Klageverfahrens und der personalgerichtlichen Funktion des Verwaltungsgerichts und dem VerhÃ¤ltnis des Rechtsschutzes gemÃ¤ss Verwaltungsrechtspflegegesetz zum Personalrecht der Gemeinden bzw. der ZweckverbÃ¤nde im Sinne von § 7 des Gemeindegesetzes vom 6. Juni 1926 (GemeindeG). Andererseits sind die von der Rechtsprechung herausgestellten Kriterien zur Unterscheidung zwischen verfÃ¼gten und vertraglichen AnstellungsverhÃ¤ltnissen zu beachten. </p> <p class="Erwgung2"><span class="UrteilstextChar"><b>3.1 </b></span>Da sich die Revision des personalrechtlichen Rechtsschutzes am Konzept des kantonalen Personalgesetzes orientierte und dieses vorsieht, dass die ArbeitsverhÃ¤ltnisse mit dem Kanton und seinen unselbstÃ¤ndigen Anstalten Ã¶ffentlichrechtlich sind und mit wenigen Ausnahmen durch VerfÃ¼gung begrÃ¼ndet werden, bildet das Anfechtungsverfah­ren die Regel, das Klageverfahren gemÃ¤ss § 79 VRG dagegen die Ausnahme (vgl. ABl 1995 II 1540 ff.; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 74-80d N. 2; §§ 1, 7, 12 Abs. 1 des Personalgesetzes vom 27. September 1998; siehe auch die restriktive AufzÃ¤hlung dieser FÃ¤lle in § 5 Abs. 1 der Personalverordnung vom 16. Dezember 1998). <span class="UrteilstextChar">Gleichwohl muss nach den Kriterien gefragt werden, die â aus der Sicht des anwendbaren kantonalen Verfahrensrechts â eine mÃ¶glichst deutliche Unterscheidung zwischen verfÃ¼gten und vertraglichen AnstellungsverhÃ¤ltnissen zulassen.</span></p> <p class="Urteilstext">Sind die Vertragsparteien das AnstellungsverhÃ¤ltnis als gleichgestellte Vertragspartner eingegan­gen, so kann dieses als vertraglich begrÃ¼ndet gelten. Als gleichgestellt sind die Parteien aber nur dann zu betrachten, wenn beide Seiten beim Eingehen des AnstellungsverhÃ¤ltnisses Ã¼ber einen massgeblichen Handlungsspielraum verfÃ¼gt haben. Entscheidend ist dabei nicht der zweifellos erforderliche Konsens. Ein solcher muss auch bei einer mitwirkungsbedÃ¼rftigen VerfÃ¼gung, mit der nach der traditionellen Ansicht Ã¶ffentlichrechtliche AnstellungsverhÃ¤ltnisse begrÃ¼ndet werden, gegeben sein: Die Mitwirkung, das heisst die Zustimmung der betroffenen privaten Partei, ist bei dieser Handlungsform ein konstitutives GÃ¼ltigkeitserfordernis. Entscheidend ist demgegenÃ¼ber die inhaltliche Gestaltungsfreiheit: Besteht bezÃ¼glich der inhaltlichen Ausgestaltung ein erheblicher (potentieller) Spiel­raum, der nicht durch eine vom anstellenden Gemeinwesen als bindend erachteten Ord­nung (bindende Anstellungs- oder Besoldungsvorschriften) eingeengt wird, kÃ¶nnen also we­sentliche Punkte des Vertragsinhaltes von den diesbezÃ¼glich als gleich gestellt zu betrachtenden Parteien verhÃ¤ltnismÃ¤ssig frei gestaltet werden, so kann gegebenenfalls von einem ver­traglich begrÃ¼ndeten AnstellungsverhÃ¤ltnis ausgegangen werden (VGr, 14. August 2002, PK.2002.00003, E. 2b f. mit zahlreichen Hinweisen, www.vgrzh.ch = RB 2002 Nr. 25 = ZBl 104/2003, S. 428 ff.).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Die Gemeinden bzw. die kommunalen ZweckverbÃ¤nde verfÃ¼gen bei der Regelung ihres materiellen Personalrechts Ã¼ber weit gehende Autonomie; die kantonalrechtlichen Vorgaben fÃ¼r die Ausgestaltung ihrer Personalordnungen beziehen sich in erster Linie da­rauf, dass die AnstellungsverhÃ¤ltnisse des Staats- und Gemeindepersonals dem Ã¶ffentlichen Recht unterworfen sind (Art. 11 Abs. 2 der Kantonsverfassung vom 18. April 1869 bzw. Art. 47 Abs. 1 der â vom Volk in der Abstimmung vom 27. Februar 2005 gutgeheissenen und am 1. Januar 2006 in Kraft tretenden â neuen Kantonsverfassung; § 72 Satz 1 GemeindeG; siehe Andreas Keiser, Das neue Personalrecht â eine Herausforderung fÃ¼r die ZÃ¼rcher Gemeinden, ZBl 102/2001, S. 561 ff.). Es steht ihnen demnach grundsÃ¤tzlich frei, die AnstellungsverhÃ¤ltnisse generell mit Vertrag und nicht mit VerfÃ¼gung zu begrÃ¼nden, wobei ein solches Vorgehen vorgesehen sein muss oder mindestens durch das anwendbare Recht nicht ausgeschlossen sein darf (Keiser, S. 564). Es ist aber nicht bereits dann von einem vertraglich begrÃ¼ndeten AnstellungsverhÃ¤ltnis auszugehen, wenn dieses von der anwendbaren Personalordnung als solches bezeichnet wird. Massgeblich ist vielmehr, ob das anwendbare Personalrecht Ã¼berhaupt genÃ¼gend potentiellen Gestaltungsspielraum belÃ¤sst, um individualisierte LÃ¶sungen zu treffen.</p> <p class="Urteilstext">Weiter ist zu berÃ¼cksichtigen, ob der anwendbaren Rechtsordnung eine Entscheidung fÃ¼r das Klageverfahren entnommen werden kann. Aufgrund der deutlichen PrÃ¤ferenz des Anfechtungsverfahrens im Verwaltungsrechtspflegegesetz, das auch bei Streitigkeiten aus kommunalen AnstellungsverhÃ¤ltnissen zu Anwendung gelangt (Keiser, S. 563), ist der Klageweg nicht zu vermuten. Dieser Ã¶ffnet sich nur dann, wenn tatsÃ¤chlich ein so erheblicher Gestaltungsspielraum besteht, dass sich die private Partei und das Gemeinwesen als gleichberechtigte Partner gegenÃ¼berstehen, und wenn er zudem im anwendbaren Personalrecht vorgezeichnet ist (vgl. zum Ganzen VGr, 14. August 2002, PK.2002.00003, E. 2d, www.vgrzh.ch = RB 2002 Nr. 25 = ZBl 104/2003, S. 428 ff.).</p> <p class="Erwgung2">Ist der Arbeitgeber wie hier ein Zweckverband, so darf â zusammenfassend â auf das Klageverfahren nur dann geschlossen werden, wenn das zu beurteilende ArbeitsverhÃ¤ltnis einerseits objektiv als vertraglich zu beurtei­len ist und andererseits aus der anwendbaren Ordnung erkennbar ist, dass der Klageweg<i> </i>ein­geschlagen werden muss.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Dem ArbeitsverhÃ¤ltnis zwischen der Beschwerdegegnerin und dem BeschwerdefÃ¼hrer liegt der Anstellungsvertrag vom 4. Januar 1993 zu Grunde. Die Bezeichnung als "Vertrag" ist dabei von untergeordneter Bedeutung (vorn 3.1 Abs. 2); entscheidend ist vielmehr, ob die Parteien beim Eingehen des AnstellungsverhÃ¤ltnisses Ã¼ber einen massgeblichen Handlungsspielraum verfÃ¼gten. Dies ist nicht der Fall: Der "Anstellungsvertrag" bestimmt, dass, wo "nichts besonders vereinbart wurde", die Bestimmungen der (damals geltenden) Angestelltenverordnung des Kantons ZÃ¼rich (Angestelltenverordnung vom 26. Juni 1991; OS 51, 569) massgebend seien. Ãberhaupt lehnen sich die vertraglichen Regelungen â etwa betreffend den Ferienanspruch, die Leistungen bei Krankheit/Unfall sowie Schwangerschaft und Wochenbett, KÃ¼ndigung und Arbeitszeit â eng an die Angestelltenverordnung bzw. an die weiteren kantonalen Vorschriften an. Auch der Lohn der Beschwerdegegnerin wurde schliesslich gemÃ¤ss dem Einreihungsplan der Angestelltenverordnung (Klasse 12: Diplomierte Schwester) festgelegt. </p> <p class="Erwgung2">Per 1. Januar 2001 ist das neue Personalreglement fÃ¼r das Spital Dielsdorf in Kraft getreten; es findet gemÃ¤ss Art. 69 auf alle bei seinem Inkrafttreten bereits bestehenden ArbeitsverhÃ¤ltnisse Anwendung. Art. 1 Abs. 2 des Personalreglements hÃ¤lt fest, dass "die Bestimmungen gemÃ¤ss Handbuch des kantonalen Personalrechts zur Anwendung" kommen, wenn das Personalreglement nichts regelt. Nach Art. 9 Personalreglement wird das ArbeitsverhÃ¤ltnis durch Ã¶ffentlichrechtlichen Vertrag oder auch mittels VerfÃ¼gung begrÃ¼ndet. Ob es nunmehr auch mÃ¶glich wÃ¤re, das ArbeitsverhÃ¤ltnis mit der Beschwerdegegnerin vertraglich und nicht wie geschehen per VerfÃ¼gung zu begrÃ¼nden, kann indessen dahinstehen: Einerseits ist es fraglich, ob Art. 9 Personalreglement auch Auswirkungen auf verfÃ¼gte ArbeitsverhÃ¤ltnisse hat, die â wie hier â vor<i> </i>Inkrafttreten des Personalstatuts begrÃ¼ndet wurden. Die Parteien schlossen nach Inkrafttreten des Personalreglements jedenfalls nicht einen Vertrag ab, der an Stelle der AnstellungsverfÃ¼gung vom 4. Januar 1993 getreten wÃ¤re. Wollte man annehmen, dass aus der AnstellungsverfÃ¼gung ein Vertrag wurde, mÃ¼sste man davon ausgehen, dass diese "Umwandlung" gleichsam automatisch durch das Inkrafttreten des neuen Personalreglements erfolgt wÃ¤re. Ob ein auf diese Weise â ohne Ã¼bereinstimmende WillenserklÃ¤rungen â "zustande gekommener" Vertrag als (vertragliches) DienstverhÃ¤ltnis im Sinne von § 79 VRG zu qualifizieren wÃ¤re (VGr, 7. Juli 2004, PK.2004.00001, E. 2.3), kann indessen offen gelassen werden.</p> <p class="Urteilstext">Denn andererseits deutet die Rechtsschutzbestimmung des Personalreglements auf das Beschwerdeverfahren hin: So sind nach Art. 66 Abs. 1 die Angestellten vor Erlass eines sie belastenden "Entscheides" anzuhÃ¶ren. Noch deutlicher ist die Vereinbarung Ã¼ber die Bildung des Spitalverbandes des Bezirkes Dielsdorf (Zweckverbandsstatuten). GemÃ¤ss Art. 42 der Zweckverbandsstatuten steht gegen BeschlÃ¼sse der Verbandsorgane, wozu die fÃ¼r das Personalwesen zustÃ¤ndige Betriebskommission und die Spitalleitung zÃ¤hlen (vgl. Art. 7 und hinten 4.3), der Rekurs nach den Bestimmungen des Verwaltungsrechtspflegegesetzes offen; nur vermÃ¶gensrechtliche Streitigkeiten zwischen dem Verband und den Verbandsgemeinden oder der Letzteren unter sich sind vor dem Verwaltungsgericht auszutragen (Art. 43 Zweckverbandsstatuten; ferner § 81 lit. a VRG). Nachdem vorliegend auch kein Streit zwischen Verbandsorganen zu beurteilen ist, liegt kein Anwendungsfall des in Art. 43 der Zweckverbandsstatuten vorgesehenen Klageverfahrens vor. Selbst wenn man also davon ausginge, dass das AnstellungsverhÃ¤ltnis durch Vertrag begrÃ¼ndet oder durch das neue Personalstatut in die Vertragsform Ã¼berfÃ¼hrt worden wÃ¤re, fehlte es an der fÃ¼r das Eintreten notwendigen Voraussetzung, wonach aus der anwendbaren Ordnung erkennbar sein muss, dass der Klageweg einzuschlagen ist.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Ãber die Lohnnachzahlungsforderung der Beschwerdegegnerin ist somit nach dem bisher Gesagten mittels VerfÃ¼gung zu befinden. Eine solche will der BeschwerdefÃ¼hrer der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 26. November 2001 zugestellt haben. Diese bestreitet indessen sowohl den Empfang dieses Schreibens sowie Ã¼berhaupt dessen VerfÃ¼gungscharakter; die Vorinstanz hat es gar als nichtig qualifiziert. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Der Beweis, dass eine VerfÃ¼gung zugestellt wurde, obliegt der BehÃ¶rde. Diese Beweislastverteilung fliesst aus der allgemeinen Regel von Art. 8 des Zivilgesetzbuches, wonach grundsÃ¤tzlich derjenige das Vorhandensein einer behaupteten Tatsache zu beweisen hat, der aus ihr Rechte ableitet. Die BehÃ¶rde darf daher nicht prÃ¤sumieren, eine der Post Ã¼bergebene Sendung sei beim Adressaten eingetroffen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 10 N. 22; Max Imboden/RenÃ© Rhi­now, Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, Bd. I, 6. A., Basel/Frankfurt a.M. 1986, Nr. 84 B V). </p> <p class="Erwgung2">Da die Zustellung des Schreibens vom 26. November 2001 nicht eingeschrieben erfolgte, kann der BeschwerdefÃ¼hrer den direkten Beweis dafÃ¼r nicht erbringen. Das schliesst es jedoch nicht aus, dass aufgrund der UmstÃ¤nde des einzelnen Falles wenigstens der Zeitraum bestimmt werden kann, in welchem die Sendung den EmpfÃ¤nger erreicht haben muss (RB 1982 Nr. 87). Das muss auch mit Bezug auf die Frage gelten, ob die VerfÃ¼gung dem Adressaten Ã¼berhaupt zugestellt bzw. erÃ¶ffnet worden ist. Ob darÃ¼ber hinreichende Gewissheit besteht, ist eine Frage der freien richterlichen BeweiswÃ¼rdigung (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 7 N. 76-78, Vorbem. zu §§ 19-28 N. 78), deren Grundlage nicht nur die Beweismittel, sondern auch die Parteivorbringen und das Verhalten der Parteien im Prozess bilden. Dabei darf ein Beweis nicht nur dann als geleistet bezeichnet werden, wenn die zu beweisende Tatsache mit Sicherheit festgestellt ist; es kann auch eine Wahrscheinlichkeit genÃ¼gen, die keine vernÃ¼nftigen Zweifel belÃ¤sst (RB 1982 Nr. 87; KÃ¶lz/Boss-hart/RÃ¶hl, § 7 N. 7). Schliesslich sind die Regeln Ã¼ber die Beweislast nach Treu und Glauben anzuwenden (vgl. RenÃ© Rhinow/Beat KrÃ¤henmann, Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, ErgÃ¤nzungsband, Basel/Frankfurt am Main 1990, Nr. 88 B I).</p> <p class="Erwgung2">Die Beschwerdegegnerin lÃ¤sst in ihrer Beschwerdeantwort an das Verwaltungsgericht einwenden, der BeschwerdefÃ¼hrer kÃ¶nne nicht den Nachweis erbringen, dass ihr dessen Schreiben vom 26. November 2001 zugestellt worden sei. Allerdings sprechen die UmstÃ¤nde des Falles mit hinreichender Gewissheit dafÃ¼r, dass die Beschwerdegegnerin das Schreiben erhalten hat; anders lÃ¤sst sich nÃ¤mlich das Verhalten der Beschwerdegegnerin bis hin zum verwaltungsgerichtlichen Verfahren, in welchem sie sich erstmals explizit auf diesen Standpunkt stellt, nicht erklÃ¤ren: Weder in ihrem mit dem Schreiben vom 16. Februar 2004 ansetzenden Briefverkehr mit dem BeschwerdefÃ¼hrer noch in ihrer Rechtsverweigerungsbeschwerde an die Vorinstanz lÃ¤sst die Beschwerdegegnerin erkennen, dass ihr das Schreiben vom 26. November 2001 gar nicht zugestellt worden sei. Vielmehr folgt â jedenfalls implizit â aus den genannten Schreiben, dass nicht bloss die RechtsanwÃ¤ltin als (damalige) Vertreterin zweier BerufsverbÃ¤nde, sondern auch die Beschwerdegegnerin selbst Kenntnis von der Ablehnung der Lohnnachzahlungen seitens des BeschwerdefÃ¼hrers hatte. Hinzu kommt, dass die Beschwerdegegnerin im Februar 2002 gegen den BeschwerdefÃ¼hrer Betreibung einleitete (zum Ganzen vorn I.B. Abs. 2). Auch wenn die Beschwerdegegnerin Ã¼berdies vorbringt, dass sie gar keinen Anlass gehabt hÃ¤tte, davon auszugehen, es handle sich beim Schreiben vom 26. November 2001 um eine VerfÃ¼gung, Ã¤ndert dies nichts daran, im Rahmen der freien richterlichen BeweiswÃ¼rdigung aufgrund der aufgezeigten UmstÃ¤nde die Zustellung jenes Schreibens zu bejahen. </p> <p class="Erwgung2">Als NÃ¤chstes gilt es somit zu prÃ¼fen, ob dem Schreiben vom 26. November 2001 Ã¼berhaupt VerfÃ¼gungscharakter zukommt:</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Dem VerfÃ¼gungsbegriff kommen verschiedene Funktionen zu: Als Handlungsform der Verwaltung legt die VerfÃ¼gung bzw. Anordnung das ver­waltungsrechtliche RechtsverhÃ¤ltnis fÃ¼r die Beteiligten verbindlich und erzwingbar fest; sie bildet insoweit ein Institut des materiellen Verwaltungsrechts. Als Anfechtungsgegenstand und Sachentscheidsvoraussetzung ist sie ein Institut des Verwaltungsprozessrechts, das den Zugang zum Rechtsmittelverfahren regelt (Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. A., ZÃ¼rich etc. 2002, Rz. 857; ferner VGr, 13. November 2003, VB.2003.00298, E. 1a, www.vgrzh.ch). </p> <p class="Erwgung3">Entsprechend der bundesgesetzlichen Legaldefinition in Art. 5 Abs. 1 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 (VwVG) ist die VerfÃ¼gung ein individueller, an den Einzelnen gerichteter Hoheitsakt, durch den eine konkrete verwaltungsrechtliche Rechtsbeziehung rechtsgestaltend oder feststellend in verbindlicher und erzwingbarer Weise geregelt wird (individuell-konkrete Anordnung; BGE 121 II 473 E. 2a). GrundsÃ¤tzlich ist bei der Auslegung des Begriffs der "Anordnung" im Sinne des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (§§ 19 Abs. 1 und 41 VRG) an den VerfÃ¼gungsbegriff von Art. 5 Abs. 1 VwVG anzuknÃ¼pfen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 4-31 N. 11; Al­fred KÃ¶lz/Isabelle HÃ¤ner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. A., ZÃ¼rich 1998, Rz. 190; VGr, 11. MÃ¤rz 1999, VB.98.00391, E. 2b). Abzustellen ist dabei allein auf den materiellen VerfÃ¼gungsbegriff; die fehlende VerfÃ¼gungsform bedeutet mit anderen Worten nicht, dass keine VerfÃ¼gung vorliegt (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 10 N. 15; HÃ¤felin/MÃ¼ller, Rz. 885). Allerdings sind gemÃ¤ss § 10 Abs. 2 VRG Anordnungen schriftlich mitzuteilen, zu begrÃ¼nden und mit einer Rechtsmittelbelehrung zu versehen, die das zulÃ¤ssige ordentliche Rechtsmittel, die Rechtsmittelinstanz und die Rechtsmittelfrist bezeichnet.</p> <p class="Urteilstext">Dem Schreiben des BeschwerdefÃ¼hrers vom 26. November 2001 fehlt eine Rechtsmittelbelehrung; es ist mithin der Beschwerdegegnerin mangelhaft erÃ¶ffnet worden. Das hindert aber nicht, das Schreiben als VerfÃ¼gung zu qualifizieren, da es die wesentlichen Elemente einer solchen enthÃ¤lt: Der BeschwerdefÃ¼hrer ist eine Ã¶ffentlichrechtliche KÃ¶rperschaft, welche Ã¼ber das Lohnnachzahlungsbegehren der Beschwerdegegnerin eine hoheitliche, einseitige Anordnung in Anwendung von kommunalem Ã¶ffentlichem Recht erlassen hat; es ist auf Rechtswirkungen ausgerichtet, indem es rÃ¼ckwirkende Lohnnachzahlungen ablehnt, und schliesslich regelt es einen konkreten Fall mit Bezug auf eine bestimmte Adressatin (individuell-konkrete Anordnung).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Die Vorinstanz hat sodann die als VerfÃ¼gung zu qualifizierende Mitteilung des BeschwerdefÃ¼hrers vom 26. November 2001 als nichtig bezeichnet. Damit Nichtigkeit anzunehmen ist, muss eine VerfÃ¼gung einen besonders schweren Mangel aufweisen und der Mangel offensichtlich oder zumindest leicht erkennbar sein und darf die Nichtigkeit die Rechtssicherheit nicht ernsthaft gefÃ¤hrden (Evidenztheorie; BGE 122 I 97 E. 3a/aa mit Hinweisen; HÃ¤felin/MÃ¼ller, Rz. 956). Als NichtigkeitsgrÃ¼nde fallen namentlich schwerwiegende ZustÃ¤ndigkeitsfehler, schwerwiegende Verfahrens- und Formfehler sowie schwerwiegende inhaltliche MÃ¤ngel in Betracht (HÃ¤felin/MÃ¼ller, Rz. 959 ff.). Eine fehlende Rechtsmittelbelehrung setzt keinen Nichtigkeitsgrund (HÃ¤felin/MÃ¼ller, Rz. 976, 1645).</p> <p class="Urteilstext">Die Vorinstanz erblickt den Nichtigkeitsgrund in der sachlichen und funktionellen UnzustÃ¤ndigkeit des Spitaldirektors und der Leiterin des Personalwesens des BeschwerdefÃ¼hrers zum Erlass einer VerfÃ¼gung, der ein Beschluss der Delegiertenversammlung des Zweckverbandes zu Grunde liege. Die sachliche oder funktionelle UnzustÃ¤ndigkeit der verfÃ¼genden BehÃ¶rde stellt nach Praxis und Lehre in der Regel einen Nichtigkeitsgrund dar, wobei das Gebot der Rechtssicherheit auch hier zum gegenteiligen Ergebnis fÃ¼hren kann (VGr, 29. August 2001, PB.2001.00011, E. 3b, www.vgrzh.ch = ZBl 102/2001, S. 581 ff.; Imboden/Rhinow, Nr. 40 B Va 1).</p> <p class="Urteilstext">Die Ablehnung des Gesuchs um rÃ¼ckwirkende Lohnnachzahlungen beruht auf einem Beschluss der Delegiertenversammlung des Zweckverbandes. Nach Art. 15 Satz 1 der Zweckverbandsstatuten fÃ¼hren der PrÃ¤sident und Aktuar gemeinsam die rechtsverbindliche Unterschrift fÃ¼r die Delegiertenversammlung und den Verband. Vorbehalten bleiben allerdings die besonderen Zeichnungsbefugnisse der Betriebskommission, das heisst des geschÃ¤ftsfÃ¼hrenden Organs des Verbandes sowie des Spitalverwalters (Art. 15 Satz 2 in Verbindung mit Art. 18 und Art. 30 Abs. 2 Zweckverbandsstatuten). So ist gemÃ¤ss dem von der Delegiertenversammlung (Art. 16 lit. o Zweckverbandsstatuten) erlassenen Reglement Ã¼ber die AnstellungsverhÃ¤ltnisse des Personals die Betriebskommission die Anstellungsinstanz; die Anstellungskompetenz kann zudem von der Betriebskommission weiter delegiert werden (Art. 3 Personalreglement). </p> <p class="Urteilstext">Daraus erhellt, dass ein vom Spitalverwalter (Spitaldirektor) und der Leiterin des Personalwesens unterzeichnetes, das AnstellungsverhÃ¤ltnis betreffendes Schreiben zuhanden einer Spitalangestellten nicht einen besonders schweren, leicht zu erkennenden Mangel aufweist: Einerseits ist der der VerfÃ¼gung zu Grunde liegende Beschluss vom zustÃ¤ndigen Organ des Zweckverbandes beschlossen worden, andererseits ist der Spitaldirektor allein oder zusammen mit dem PrÃ¤sidenten der Betriebskommission (Art. 20 f. Zweckverbandsstatuten) fÃ¼r die FÃ¼hrung des Spitals verantwortlich. Es kann daher dahin gestellt bleiben, ob Vollzugsvorschriften â was sich den Akten nicht entnehmen lÃ¤sst â dem Spitaldirektor allein oder gemeinsam mit der Leiterin des Personalwesens die Zeichnungsberechtigung im Zusammenhang mit dem AnstellungsverhÃ¤ltnis der Beschwerdegegnerin einrÃ¤umen. Die Nichtigkeit des Schreibens vom 26. November 2001 ist nach der Evidenztheorie so oder anders zu verneinen.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b>Als Zwischenergebnis ist festzuhalten, dass der BeschwerdefÃ¼hrer eine VerfÃ¼gung erlassen hat, gegen die das ordentliche Anfechtungsverfahren offen steht. Darin, dass es der BeschwerdefÃ¼hrer im Jahr 2004 abgelehnt hat, eine anfechtbare VerfÃ¼gung zu erlassen, liegt also keine Rechtsverweigerung. Als Rechtsverweigerungsbeschwerde liess sich demnach die Eingabe der Beschwerdegegnerin an die Vorinstanz nicht an die Hand nehmen. Es gilt insofern Entsprechendes wie bei der nach zÃ¼rcherischer Praxis subsidiÃ¤ren Aufsichtsbeschwerde, der regelmÃ¤ssig dann nicht Folge zu geben ist, wenn es der beschwerdefÃ¼hrenden Partei zumutbar und mÃ¶glich ist, die Verletzung ihrer Rechte und schutzwÃ¼rdigen Interessen mit einem ordentlichen Rechtsmittel geltend zu machen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 19-28 N. 31; VGr, 3. Dezember 2003, VB.2003.00341, E. 1.3 Abs. 3, www.vgrzh.ch).</p> <p class="Erwgung1"><span class="UrteilstextChar"><b>5. </b></span><span class="UrteilstextChar"> </span></p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b><span class="UrteilstextChar">Wie gesehen wÃ¤re die VerfÃ¼gung des BeschwerdefÃ¼hrers vom 26. November 2001 mit einer Rechtsmittelbelehrung zu versehen gewesen (§ 10 Abs. 2 VRG). Das Fehlen der Rechtsmittelbelehrung stellt eine mangelhafte ErÃ¶ffnung der VerfÃ¼gung dar, aus der der Beschwerdegegnerin kein Rechtsnachteil erwachsen darf, wenn sie sich in guten Treuen darauf verlassen durfte. Diese Regel entspringt dem Grundsatz von Treu und Glauben, wel­cher indessen zugleich ihren Anwendungsbereich begrenzt: Danach kann sich derjenige, der die Unrichtigkeit einer Rechtsmittelbelehrung kennt oder bei gebÃ¼hrender Aufmerk­sam­keit hÃ¤tte erkennen kÃ¶nnen, nicht auf die darin enthaltenen unzutreffenden Angaben berufen (RB 1995 Nr. 1 mit Hinweisen). Dabei darf zwar kein allzu strenger Massstab angelegt werden; nur grobe</span> Fehler der von der VerfÃ¼gung betroffenen Partei oder ihres Vertreters sind geeignet, eine falsche Rechtsmittelbelehrung aufzuwiegen. Von "grobem" Fehler spricht das Bun­des­gericht allerdings schon dann, wenn der Betroffene die MÃ¤ngel der Rechtsmittelbeleh­rung durch Konsultierung des massgebenden Gesetzestextes allein hÃ¤tte erkennen kÃ¶nnen, wÃ¤hrend von ihm nicht erwartet werden dÃ¼rfe, dass er neben diesem Text auch Literatur oder Judikatur nachschlage (BGE 112 Ia 305 E. 3, 122 IV 344 E. 4f; Rhinow/KrÃ¤henmann, Nr. 86 B III). Sodann wird â auch dies Aus­fluss des Grundsatzes von Treu und Glauben â von AnwÃ¤lten und anderen berufsmÃ¤ssig vor den BehÃ¶rden auftretenden Rechtskundigen ein hÃ¶heres Mass an Sorgfalt erwartet als von rechtsunkundigen Privatpersonen (BGE 118 Ib 326 E. 1c, 117 Ia 297 E. 2).</p> <p class="Urteilstext">Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts gilt bei fehlender Rechtsmittelbelehrung sogar ein strengerer Massstab als in FÃ¤llen unrichtiger Rechtsmittelbelehrung. Es wird als allgemein bekannt vorausgesetzt, dass Entscheide definitiv werden, wenn sie nicht innert einer bestimmten Frist angefochten werden. Das Fehlen jedwelcher Angabe sollte einen geradezu veranlassen, sich umgehend zu informieren (BGE 119 IV 330 E. 1c = Pra 84/1995 Nr. 239). Entsprechend wird vom Rechtsuchenden erwartet, dass er sich nach dem zulÃ¤ssigen Rechtsmittel erkundigt und letztlich innert angemessener und vernÃ¼nftiger Frist allenfalls ein solches ergreift (zum Ganzen VGr, 3. November 2004, PB.2004.00021, E. 4.1, und 1. Dezember 2004, VB.2004.00377, E. 2.3, und 9. Juni 2004, VB.2004.00105, E. 4.2.2 mit Hinweis, alle unter www.vgrzh.ch; Pierre Tschannen/Ulrich Zimmerli, Allgemeines Verwaltungsrecht, 2. A., Bern 2005, S. 242 mit Hinweisen). </p> <p class="Urteilstext">Vorliegend fehlt der Anordnung des BeschwerdefÃ¼hrers nicht nur die Rechtsmittelbelehrung, sondern ist auch umstritten, ob Ã¼berhaupt der VerfÃ¼gungscharakter des Schreibens vom 26. November 2001 fÃ¼r die Beschwerdegegnerin erkennbar war. In einem solchen Fall vermag nur eine grobe prozessuale Unsorgfalt der betroffenen Partei â analog der Rechtsprechung bei falscher Rechtsmittelbelehrung â die Unklarheit eines formal nicht als VerfÃ¼gung abgefassten Schreibens aufzuwiegen (BGE 129 II 125 E. 3.3 f., mit Hinweisen).</p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>Die Beschwerdegegnerin stellte am 19. September 2001 bei der "Zentralstelle Lohnnachzahlungen" das Gesuch um Lohnnachzahlungen. Der BeschwerdefÃ¼hrer wies dieses mit Schreiben vom 26. November 2001 ab. Wann genau dieses Schreiben der Beschwerdegegnerin zugestellt wurde, lÃ¤sst sich zwar nicht belegen (vorn 4.1); indessen kommt es darauf auch nicht weiter an. Jedenfalls ist aufgrund der UmstÃ¤nde davon auszugehen, dass sie es im Zeitraum zwischen Ende November/Anfang Dezember 2001 erhalten haben muss. So leitete sie denn auch am 21. Februar 2002 Betreibung gegen den BeschwerdefÃ¼hrer in der HÃ¶he von Fr. 60'000.- ein.</p> <p class="Erwgung2">ZunÃ¤chst nÃ¼tzt es der Beschwerdegegnerin nichts, dass sie durch die Betreibung eine verjÃ¤hrungsunterbrechende Handlung vorgenommen hat. Zwar gilt fÃ¼r die nachtrÃ¤gliche Geltendmachung des Anspruchs auf dis­kriminierungsfreien Lohn analog den VerjÃ¤hrungsvorschriften des Obligationenrechts eine fÃ¼nfjÃ¤hrige VerjÃ¤hrungsfrist (BGE 124 II 436 E. 10f+k; VGr, 22. Januar 2001, VK.1996.00011, E. 11a, www.vgrzh.ch). Das bedeutet indes nur, dass bei einer Klage, die â anders als die Beschwerde â an keine Frist gebunden ist, eine VerjÃ¤hrung des materiellrechtlichen Anspruchs verhindert wird (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 83 N. 5). Ist hingegen wie hier eine VerfÃ¼gung ergangen und Ã¼berhaupt nur das Beschwerdeverfahren gegeben, so kann die Rechtsmittelfrist, bei der es sich zwingend um eine gesetzliche Verwirkungsfrist handelt (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 12 N. 5), weder gehemmt noch unterbrochen werden (vgl. HÃ¤felin/MÃ¼ller, Rz. 795 f.).</p> <p class="Erwgung2"><b>5.3 </b>Allerdings trifft die Beschwerdegegnerin als Laiin kein Vorwurf grober Unsorgfalt, wenn sie davon ausging, dass ihr zur Durchsetzung ihrer Lohnnachzahlungsforderung das Klageverfahren offen stehe. So konnte sie nicht erkennen, dass fÃ¼r Forderungen aus ihrem DienstverhÃ¤ltnis â zumal diesem ein (vermeintlicher) "Arbeitsvertrag" zu Grunde liegt (dazu vorn 3.3) â der Anfechtungsweg zu beschreiten ist. Die zumutbare Konsultation des Gesetzes lÃ¤sst ohne weiteres auf die KlagemÃ¶glichkeit schliessen (§ 80a VRG). Das Schreiben des BeschwerdefÃ¼hrers vom 26. November 2001 enthÃ¤lt sodann keinen Hinweis auf einen fÃ¶rmlichen Beschluss; abgesehen vom Fehlen einer Rechtsmittelbelehrung und einer Bezeichnung als Anordnung weist auch die BegrÃ¼ndung lediglich darauf hin, dass das Begehren abgelehnt worden sei. Zudem ging auch der BeschwerdefÃ¼hrer davon aus, dass die Forderung auf dem Klageweg geltend zu machen sei (oben I.C); erst in der vorliegenden Beschwerde an das Verwaltungsgericht stellt er sich auf den â freilich richtigen â Standpunkt, dass er bereits im November 2001 eine anfechtbare VerfÃ¼gung erlassen habe. Vor diesem Hintergrund und wegen des letztlich widersprÃ¼chlichen Verhaltens des BeschwerdefÃ¼hrers lÃ¤sst sich der rechtsunkundigen Beschwerdegegnerin keine grobe Sorgfaltspflichtverletzung anlasten. Sie konnte im Gegenteil auf die ZulÃ¤ssigkeit des Klagewegs vertrauen, sodass der Grundsatz von Treu und Glauben einer Behandlung ihres Begehrens, trotz ihres langen Zuwartens bis zum Beizug einer RechtsanwÃ¤ltin, nicht entgegensteht.</p> <p class="Urteilstext">Die RechtsanwÃ¤ltin, die den VerfÃ¼gungscharakter des Schreibens vom 26. November 2001 erkennen musste (sofern es ihr â was bestritten wird â Ã¼berhaupt vorlag), hat sodann innert angemessener und vernÃ¼nftiger Frist vom Zeitpunkt der Mandatierung (14. Januar 2004) an gehandelt, indem sie am 16. Februar 2004 den BeschwerdefÃ¼hrer um Lohnachzahlung bzw. um Erlass einer anfechtbaren VerfÃ¼gung ersuchte. Richtig besehen handelt es sich bei dieser Eingabe um den eigentlichen Rekurs in der Sache, den der BeschwerdefÃ¼hrer von Amtes wegen an den Bezirksrat hÃ¤tte weiterleiten mÃ¼ssen (§ 5 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Erwgung2"><b>5.4 </b>Nach all dem Gesagten ergibt sich somit, dass dem BeschwerdefÃ¼hrer keine Rechtsverweigerung vorzuwerfen ist. Hingegen liegt ein anderer Fehler im Verfahren vor, nÃ¤mlich dass es der BeschwerdefÃ¼hrer unterlassen hat, die Eingabe der Beschwerdegegnerin vom 16. Februar 2004 an den Bezirksrat zur Bearbeitung als Rekurs zu Ã¼berweisen. In diesem Sinn ist die Sache unter Aufhebung des angefochtenen Entscheids an den Bezirksrat zurÃ¼ckzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss § 80b VRG werden in personalrechtlichen Streitigkeiten mit einem Streitwert von unter Fr. 20'000.- keine Gerichtskosten erhoben. Bei fehlendem Streitwert erhebt die Kammer lediglich dann Kosten, wenn es um Entscheide von grosser Tragweite geht (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 80b N. 3; Keiser, S. 572 f.). Ob die dieses Verfahren auslÃ¶sende Rechtsverweigerungsbeschwerde der Beschwerdegegnerin einen Streitwert hat, kann offen gelassen werden (vorn 1.3 Abs. 2): Die ihr zu Grunde liegende Forderung stÃ¼tzt sich wohl auf Art. 3 des Gleich­stellungs­gesetzes vom 24. MÃ¤rz 1995 (GlG; SR 151.1), sodass gemÃ¤ss Art. 13 Abs. 5 GlG keine Kosten zu erheben sind.</p> <p class="Urteilstext">Der BeschwerdefÃ¼hrer obsiegt zwar formal mit seinem Antrag auf Aufhebung des vor-instanzlichen Entscheids; er unterliegt hingegen insofern, als die Streitsache entgegen seinem Ansinnen nicht erledigt ist, sondern zur materiellen Behandlung im Sinne der ErwÃ¤gungen an die Vorinstanz zurÃ¼ckgewiesen wird. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind keine ParteientschÃ¤digungen zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 VRG). </p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Urteilstext">StÃ¼tzte sich der diesem Verfahren betreffend Rechtsverweigerung zu Grunde liegende materielle Anspruch auf Lohnnachzahlungen auf Ã¶ffentliches Recht des Bundes (vorn 6 Abs. 1), steht gegen diesen Entscheid die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht offen. <span>RÃ¼ckweisungsentscheide des Verwaltungsgerichts, welche eine fÃ¼r die Streiterledigung grundsÃ¤tzliche (bundesrechtliche oder staatsvertragliche Haupt-)Frage beurteilen, lassen sich wie Endentscheide mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht weiterziehen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 64 N. 9). Solches ist hier denkbar, und in diesem Sinn erteilt das nachfolgende Dispositiv eine Rechtsmittelbelehrung. Sollte es sich hier lediglich um einen Zwischenentscheid handeln, bedÃ¼rfte es fÃ¼r seine Anfechtbarkeit eines nicht wieder gut zu machenden Nachteils (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 56 N. 11+13); alsdann mÃ¼sste die Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht gemÃ¤ss Art. 106 Abs. 1 OG innert zehn Tagen seit ErÃ¶ffnung eingereicht werden. </span>Es ist im Ãbrigen Sache der Parteien, ihre Legitimation <span>zur verwaltungsgerichtlichen Beschwerde abzuschÃ¤tzen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Beschluss des Bezirksrates Dielsdorf vom 30. November 2004 aufgehoben. Im Sinn der ErwÃ¤gungen wird die Sache zur Anhandnahme der Eingabe der Beschwerdegegnerin vom 16. Februar 2004 als Rekurs gegen den Entscheid des BeschwerdefÃ¼hrers vom 26. November 2001 an den Bezirksrat zurÃ¼ckgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden auf die Gerichtskasse genommen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. ParteientschÃ¤digungen werden nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Im Sinn der ErwÃ¤gungen kann gegen diesen Entscheid innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung an: â¦</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>