<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00527</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiber Wyler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 17. November 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Petra Oehmke</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">OZB Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofplatz 9, Postfach, 8910 Affoltern am Albis</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1971 und zuletzt in der Reinigung tätig, meldete sich am 1. Oktober 2013 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf Beschwerden im Rücken und in beiden Beinen bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/6). Die IV-Stelle tätigte medizinische und beruflich-erwerbliche Abklärungen und verneinte nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens (Urk. 7/22, 7/30) mit Verfügung vom 30. März 2015 einen Rentenanspruch der Versicherten (Urk. 7/43). Die hiergegen erhobene Beschwerde von X.___ (Urk. 7/47) hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich gestützt auf übereinstimmende Parteianträge mit Urteil vom 10. August 2015 im Sinne einer Rückweisung zu weiteren Abklärungen gut (Urk. 7/50).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge zog die IV-Stelle weitere medizinische Berichte bei und liess X.___ in der Y.___ begutachten (Expertise vom 18. Juli 2016, Urk. 7/81). Mit Vorbescheid vom 21. Oktober 2016 (Urk. 7/90) stellte sie der Versicherten die Abweisung des Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehrens in Aussicht. Hiergegen erhob X.___ am 26. Oktober 2016 Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand (Urk. 7/94) und beantragte unter Hinweis auf den Arztbericht von Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 17. Oktober 2016 (Urk. 7/91) die Ausrichtung eine ganzen Rente, eventualiter die Durchführung ergänzender Abklärungen. Nachdem der psychiatrische Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter des Y.___ am 16. Januar 2017 zum Bericht des behandelnden Psychiaters Stellung genommen und an seiner Einschätzung festgehalten hatte (Urk. 7/99) sowie nach weiterer Stellungnahme durch die Versicherte am 20. Februar 2017 (Urk. 7/101) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 11. April 2017 (Urk. 2) ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 12. Mai 2017 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr mit Wirkung ab 1. März 2014 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen. Eventualiter sei die Verfügung vom 11. April 2017 aufzuheben und das Verfahren an die Beschwerdegegnerin zwecks Wiederholung der medizinischen Abklärungen, insbesondere zwecks Einholung eines neuen psychiatrischen Gutachtens zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht beantragte die Beschwerdeführerin die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wort vom 19. Juni 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 7/1-105), was der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin am 21. Juni 2017 angezeigt wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat das Bundesgericht seine bisherige Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che und vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 130 V 352 u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd anschliessende Urteile) ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passt und festgehalten, dass die Invaliditätsbemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung stärker als bisher den Aspekt der funktionellen Auswirkungen zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen hat, was sich schon in den diagnostischen Anforderungen nieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlagen muss. Auf der Ebene der Arbeitsunfähigkeit bezweckte die durch BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 130 V 352 begründete Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung die Sicherstellung eines gesetzmässigen Versicherungsvollzuges mittels der Regel/Ausnahme-Vorgabe beziehungsweise (seit E. 7.3 von BGE 130 V 396 und BGE 131 V 49) der Überwindbarkeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutung. Deren Rechtsnatur kann offen bleiben. Denn an dieser Rechtsprechung ist nicht festzuh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alten. Das bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rige Regel/Ausnahme-Modell wird durch ein st</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rukturiertes Beweisverfahren er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt. An der Rechtsprechung zu Art. 7 Abs. 2 ATSG – ausschliessliche Berücksichtigung der Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung und objektivierte Zumutbarkeitsprüfung bei materieller Beweisl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ast der rentenansprechenden Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son (Art. 7 Abs. 2 ATSG) – ändert sich dadurch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nichts. An die Stelle des bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigen Kriterienkatalogs (bei anhaltender somatoformer Schmerzstörung und vergleichbaren psychosomatischen Leiden) trete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n im Regelfall beachtliche Stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dardindikatoren. Diese lassen sich in die Ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tegorien Schweregrad und Konsis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenz der funktionellen Auswirkungen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilen. Auf den Begriff des primären Krankheitsgewinnes und die Präponderanz der psychiatrischen Komorbidität ist zu verzichten. Der Prüfungsraster ist recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Natur. Recht und Medizin wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken sowohl bei der Formulierung der Stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dardindikatoren wie auch bei deren – rechtlich gebotener – Anwendung im Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall zusammen. Im Grunde konkre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisieren die in E. 4 und 5 formulierten Beweisthemen und Vorgehensweisen für die Invaliditätsbemessung bei psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somatischen Leiden die gesetzgeberischen Anordnungen nach Art. 7 Abs. 2 ATSG. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anerkennung eines rentenbegrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enn die funktionellen Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">katoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ran, hat die Folgen der Beweislo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sigkeit nach wi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e vor die materiell beweisbelas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tete versicherte Person zu tragen (E. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin zusammengefasst, die Beschwerdeführerin sei seit dem 26. März 2013 in der angestammten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit als Reinigungsmitarbeiterin vollständig eingeschränkt. Gestützt auf die nunmehr getätigten weiteren Abklärungen sei ihr demgegenüber eine ihrem Leiden angepasste Tätigkeit mit einem Pensum von 90 % zumutbar, woran die Einschätzung von Dr. Z.___ nichts zu ändern vermöge. Nachdem die Beschwerdeführerin als Vollerwerbstätige zu qualifizieren sei, resultiere beim Einkommensvergleich ein Invaliditätsgrad von 2 %, wobei ein behinderungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingter Abzug nicht angezeigt sei (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen brachte die Beschwerdeführerin vor, dem psychiatrischen Gutachten des Y.___ fehle es an der nötigen Beweiskraft. So habe die entsprechende Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung bloss 60 Minuten gedauert, auf Tests sei gänzlich verzichtet worden und eine Auseinandersetzung mit den von Dr. Z.___ gestellten Diagnosen, insbesondere mit den Diagnosen einer rezidivierenden depressiven Störung und der störenden Persönlichkeitsänderung habe nicht stattgefunden. Das psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rische Gutachten sei äusserst oberflächlich ausgefallen und gehe teilweise sogar von aktenwidrigen tatsächlichen Annahmen aus. Hinzu komme, dass die ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drückliche Häufung von insgesamt 35 Bauchoperationen und nachfolgenden unzähligen medizinischen Abklärungen praktisch keinen Eingang ins Gutachten gefunden habe und auch das orthopädische Gutachten, welches keinerlei Befunde mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit feststelle, absolut nicht schlüssig sei. Schliesslich sei die Behauptung der Beschwerdegegnerin, die Beschwerdeführerin verfüge über eine rege Freizeitgestaltung, aktenwidrig. Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin könne nicht auf das Gutachten des Y.___ abgestellt werden, sondern es sei der Beurteilung die Einschätzung von Dr. Z.___ zugrunde zu legen, welcher die Arbeitsfähigkeit auf 30 % festsetze. Damit bestehe Anspruch auf eine ganze Rente (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das von der IV-Stelle eingeholte polydisziplinäre Gutachten des Y.___ vom 18. Juli 2016 beruht auf internistischen, neurologischen, psychiatrischen, orthopädischen sowie viszeralchirurgischen Untersuchungen (Urk. 7/81). Im Gutachten wurde als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit ein</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chronisches abdominales Schmerzsyndrom bei Status nach multiplen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">offenen und laparoskopischen Eingriffen wegen peritonealer Adhäsionen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Endometriose bei Status nach anteriorer Rektocelenplastik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgeführt (Urk. 7/81/27).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgende genannt (Urk. 7/81/28):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somatoforme Störung (ICD-10 F45)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">akzentuierte (histrionische) Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.5)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chronische Kniebeschwerden links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chronische Schulter-Arm-Beschwerden der adominanten linken Seite</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach Faszienspaltung am lateralen distalen Unterschenkel rechts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(05.07.2013) und im Bereich der anterioren Unterschenkelloge links </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(18.09.2013)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anamnestisch Status nach Eingriff bei möglicher Patellaluxation und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rekonstruktion des Kreuzbandes Knie rechts (zirka 1990)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Übergewicht mit BMI 29,8kg/m2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fortgesetzter Nikotinkonsum, schädlicher Gebrauch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gastroösophageale Refluxbeschwerden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Gutachten ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin anlässlich der allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meininternistischen Untersuchung insbesondere über Schmerzen im Rücken und im Bauch nach vielen Operationen geklagt habe. Sie habe ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt, wegen ihrer Beschwerden an Rücken, Beinen und Schultern zweimal wöchentlich Physiotherapie zu absolvieren. Fitnesstraining und Aquafit finde aus finanziellen Gründen sowie wegen der Schulterschmerzen nicht mehr statt. Sie habe aber zu Hause Geräte, um selbständig Krafttraining zu machen (Urk. 7/81/9). Mit Ausnahme der medikamentös gut eingestellten Hypertonie und des Übergewichts zeigten sich unauffällige Befunde, weshalb der Gutachter aus allgemeininternistischer Sicht eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinte. Zur Entlastung des Bewegungsapparates sowie zur Verbesserung der Prognose bezüglich arterieller Hypertonie empfahl er Massnahmen zur Gewichtsreduktion (Urk. 7/81/9-10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im psychiatrischen Teilgutachten führte Dr. A.___ aus, die Beschwerdeführerin habe äusserlich unauffällig respektive gepflegt imponiert. Sie sei freundlich und zugewandt gewesen, habe flüssig kommuniziert und sich bei klarem Bewusst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sein gezeigt. Der Gedankengang sei geordnet und inhaltlich unauffällig gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen, die kognitiven Funktionen hätten sich nicht beeinträchtigt dargestellt. Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentration und Aufmerksamkeit hätten während der ganzen Gesprächsdauer aufrechterhalten werden können. Die Beschwerdeführerin habe weder agitiert noch gehemmt gewirkt. Sie habe sich im Affekt ausgeglichen und gefasst gezeigt. Eine offensichtlich bedrückte Stimmungslage habe sich nicht finden lassen. Ebenso hätten Befunde für eine schwer depressive Störung im Sinne einer vitalen Traurigkeit, einer Antriebsstörung oder aktueller Suizidphantasien gefehlt. Die Explorandin sei in der Lage gewesen, einen lebhaften affektiven Rapport zu etablieren. Hinweise für Angst- oder Zwangssymptome hätten gefehlt. Das Gespräch habe sich flüssig ohne Stimmungseinbrüche oder affek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive Blockaden gestaltet. Die Fähigkeit zur Modulation sei erhalten gewesen, Mimik und Gestik adäquat (Urk. 7/81/13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu den Indikatoren zur Kategorie „funktioneller Schweregrad“ hielt der Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter beim Komplex „Gesundheitsschädigung“ hinsichtlich Ausprägung und Schwere der objektiven Befunde fest, im Vordergrund hätten Klagen über Schmerzen im Rücken und im linken Bein sowie ein Status nach mehrfachen abdominellen Eingriffen gestanden. Neben den somatischen Befunden sei von einer zusätzlichen psychischen Überlagerung im Sinne einer somatoformen Störung auszugehen. Psychische Stressfaktoren seien durch eine frühe Schwan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerschaft und eine gewalttätige Beziehung zum Kindsvater vorhanden. Zudem würden sich leichte histrionische Persönlichkeitsakzentuierungen beobachten lassen. Zur Abgrenzung von nicht versicherten Faktoren notierte Dr. A.___, die Beschwerdeführerin verfüge über keine berufliche Ausbildung und werde gegenwärtig vom Sozialamt unterstützt. In Bezug auf die Persönlichkeitsent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wicklung ergibt sich aus dem Gutachten, dass die Beschwerdeführerin zunächst eine harmonische Kindheit durchlaufen habe, später aber ein sexueller Miss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brauch und eine negative Beziehungserfahrung hinzugekommen seien. Zudem sei von mehreren Suizidversuchen berichtet worden. Die Explorandin habe aber weder als Jugendliche noch als junge Erwachsene in psychiatrischer Betreuung gestanden; eine solche sei erstmals gegen Ende 2014 ergriffen worden (Urk. 7/81/13). Schliesslich sei die Anamnese durch mehrfache abdominelle Operationen gekennzeichnet und präsentiere sich die Explorandin weiterhin durch verschiedene somatische Erkrankungen (Rücken, Bauch) belastet; demge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genüber zeige sie sich psychisch in einer ausgeglichenen Stimmungslage. Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich persönlicher Ressourcen hielt der Gutachter fest, durch die verschiede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen somatischen Erkrankungen und die Somatisierung bestünden Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen. Persönliche Ressourcen seien aber in der Tatsache zu erkennen, dass die Beschwerdeführerin offenbar während vieler Jahre stets zu 100 % gearbeitet habe. Zum Komplex „sozialer Kontext“ ist dem Gutachten - neben einer Beschreibung des Tagesablaufs und der Freizeitgestaltung (Urk. 7/81/12) - zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin wieder mit ihrem Ex-Mann zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menwohne, mit ihm ein gutes Einvernehmen pflege und von ihm unterstützt werde. Sie sei auch gut integriert in die Reihe ihrer Geschwister, mit denen sie regelmässig Kontakt pflege. Auch die Beziehung zu ihrem 27-jährigen Sohn sei intakt und eine wichtige Stütze. Jedoch habe die Beschwerdeführerin auch über ein Misstrauen in soziale Beziehungen berichtet (Urk. 7/81/14). Betreffend Indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">katoren zur Kategorie „Konsistenzprüfung“ hielt der Gutachter fest, die Beschwerdeführerin habe während der Untersuchung eine depressive Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik mit Lustlosigkeit und Sinnhinterfragung beklagt. Eine depressive Stim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mungslage habe sich aber im Gespräch nicht abgezeichnet, womit insofern eine Diskrepanz zwischen den beklagten Beschwerden und objektivierbaren Befun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den vorliege. Weiter notierte Dr. A.___, die Angaben hinsichtlich der Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen der geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit in allen vergleichbaren Lebenslagen seien diskrepant. Einerseits habe die Explorandin eine Limitierung aufgrund der Schmerzen im Alltag mit Rückzug in die eigenen vier Wände geschildert, andererseits habe sie über Spaziergänge, vom Besuch eines Fitness</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">centers, fast täglichem Schwimmen, von einer Reise nach Italien und vom Benützen des Autos berichtet. Betreffend die Inanspruchnahme oder Vernach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lässigung von therapeutischen Optionen hielt der Gutachter fest, es bestehe eine auffällige Diskrepanz zwischen offenbar früheren Beziehungsschwierigkeiten verbunden auch mit Suizidversuchen und der Tatsache, dass die Explorandin erst Ende 2014 eine psychiatrische Behandlung aufgenommen habe (Urk. 7/81/15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit hielt der psychiatrische Gutachter fest, die zuletzt ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übte Tätigkeit als Reinigungsfrau sei wegen der somatoformen Symptomatik eher nicht zu empfehlen. Es bestehe aus psychiatrischer Sicht jedoch kein schweres komorbides Krankheitsbild, welches eine Einschränkung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit begründen könnte. Ausserdem wiesen die Standardindikatoren auf eine weiterhin aufrecht gehaltene Alltagsaktivität hin (Urk. 7/81/17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der orthopädische Gutachter notierte, die Beschwerdeführerin habe über chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche lumbale Rückenschmerzen mit Ausstrahlung in das linke Bein geklagt. Zusätzliche Beschwerden bestünden in der Tiefe der adominanten linken Schulter sowie am Ellbogen links. Er hielt fest, das Gangbild auf der Treppe und ebenem Terrain habe sich mitsamt den geprüften Varianten unauffällig darge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt. Bei der Untersuchung der Wirbelsäule habe sich die Beweglichkeit unter Gegenspannung im thorakolumbalen Abschnitt als weitgehend aufgehoben und zervikal etwas vermindert gezeigt. Doch habe die initial verminderte Kopfrota</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion unter Ablenkung völlig frei durchgeführt werden können. Auch an den oberen und unteren Extremitäten bestehe eine freie Beweglichkeit. Während der Prüfung der unteren Extremitäten in Rückenlage habe die Explorandin unter Gegenspannung unablässig massive lumbale Rückenschmerzen beklagt, wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rend die Vornahme derselben Manöver in sitzender Position und mit hängenden Beinen ohne die geringste Schmerzäusserung gelungen sei. Die diffusen Druck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dolenzen an linker oberer und unterer Extremität könne anatomisch keinesfalls zugeordnet werden, vier von fünf Waddell-Zeichen seien positiv getestet wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Auf radiologischer Ebene seien deutliche tieflumbale Spondylarthrosen dokumentiert, doch hätten lokale Infiltrationen anamnestisch zu keinerlei Ansprechen geführt. Am linken Kniegelenk seien keine relevanten Veränderun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen erhoben worden. Der Gutachter hielt zusammenfassend fest, die beklagten Beschwerden liessen sich durch die klinischen, radiologischen und infiltrativen Befunde keinesfalls vollständig begründen. Ein gewisser Leidensdruck sei ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichts der tieflumbalen Degeneration sowie im Bereich des linken Kniegelenks bei möglicher Aussenmeniskusläsion durchaus nachvollziehbar. Die massiven Inkonsistenzen und das weitgehend fehlende Ansprechen auf verschiedenste konservative und invasive Massnahmen liessen allerdings an eine erhebliche nicht-organische Beschwerdekomponente denken (Urk. 7/81/20).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der aktuellen Untersuchung bestehe aus orthopädischer Sicht für kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perlich leichte Verrichtungen unter Wechselbelastung eine zeitlich und leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsmässig uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit, wobei das wiederholte Heben und Tragen von Lasten über 10 kg vermieden werden sollte. Demgegenüber seien mit Blick auf die dokumentierten Veränderungen an der lumbalen Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belsäule körperlich andauernd mittelschwere und schwere Verrichtungen eher ungeeignet und sollten der Beschwerdeführerin nicht zugemutet werden (Urk. 7/81/22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im neurologischen Teilgutachten wurde festgehalten, im Vordergrund der Beschwerdeschilderung hätten Rücken-, Bein- und Bauchschmerzen gestanden. Dafür wie auch für die geklagten Schwindelzustände habe sich keinerlei Korre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lat finden lassen, weshalb sich keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus neurologischer Sicht ergebe (Urk. 7/81/25).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gutachter auf viszeralchirurgischem Gebiet notierte, die abdominalchirurgi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Vorgeschichte sei eindrücklich lang und offenbar dominierend bedingt durch Verwachsungen. Es stehe ausser Zweifel, dass peritoneale Verwachsungen bestünden. Dass diese aber ursächlich für die Bauchschmerzen seien, sei ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichts der Vorgeschichte und aufgrund des Beschwerdebildes höchst unsicher, stünden doch schwierig zu fassende funktionelle Beschwerden im Vordergrund. Für körperlich leichte und mittelschwere Tätigkeiten bestehe aus viszeralchirur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von 100 %. Wegen schmerzbedingter Pausen sei eine Einschränkung von 10 % zu veranschlagen (Urk. 7/81/27).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der interdisziplinären Zusammenfassung wurde ausgeführt, aus polydisziplinä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer Sicht sei die Beschwerdeführerin für eine körperlich leichte bis intermittierend mittschwere, wechselbelastende Tätigkeit zu 90 % arbeits- und leistungsfähig. Diese Arbeitsfähigkeit sei in einem ganztägigen Pensum mit etwas vermehrten Pausen verwertbar. Körperlich schwere und andauernd mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telschwere Tätigkeiten seien ihr demgegenüber nicht mehr zumutbar (Urk. 7/81/29).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stellungnehmend zu den vom behandelnden Psychiater Dr. Z.___ am Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten genannten Kritikpunkten (17. Oktober 2016, Urk. 7/91) erklärte der psychiatrische Gutachter Dr. A.___ am 16. Januar 2017 (Urk. 7/99), es gelinge dem behandelnden Psychiater nicht, die Diagnose einer mittelgradigen depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siven Episode bei rezidivierender depressiver Störung überzeugend nachzuwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Ohne zusätzliche weitere B-Symptome lasse sich gestützt auf ein Vermei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungsverhalten oder einen sozialen Rückzug nicht auf eine Depression schlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Hinzu komme, dass sich ein solches Verhalten anlässlich der Begutachtung nicht stringent habe nachweisen lassen, da die Beschwerdeführerin Spazier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gänge mache, schwimme, ein Fitnesstraining besucht habe (welches sie nur auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der finanziellen Lage eingestellt habe) und Autofahrten, familiäre Treffen (wo man es lustig habe) sowie Reisen nach Italien unternehme. So bleibe bei fehlender Affektlage während der Begutachtung als auch bei fehlenden entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenden subjektiven Klagen über eindeutig depressive Symptome wenig übrig, was für die Diagnose einer Depression spreche. Dass die Beschwerdeführerin viele Arbeitsstellen verloren habe, liege in den unzähligen Bauchoperationen begründet und sei nicht depressiven Episoden zuzuschreiben. Solche seien in der Anamnese nämlich nicht dargestellt und folgerichtig habe sich die Explo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">randin zuvor nie in psychiatrischer Behandlung befunden. Schliesslich entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che es durchaus einer Aussage der Beschwerdeführerin selber, wonach sie meist zu 100 % gearbeitet habe. Hinsichtlich der Diagnose einer Persönlichkeitsände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung sei zu vermerken, dass hierfür klare Merkmale wie andauernde feindlich-misstrauische Haltung, sozialer Rückzug, Gefühl der Leere/Hoffnungslosigkeit, eine andauernde Nervosiät mit gesteigerter Wachsamkeit und ein andauerndes Gefühl der Entfremdung verlangt würden. Alle diese Merkmale hätten bei der Explorandin jedoch nicht festgestellt werden können, weshalb eine entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chende Diagnose nicht gerechtfertigt sei. Zudem sei es gemäss ICD-10 erforder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, dass eine Abweichung der Persönlichkeit von langer Dauer sein sollte und im späten Kindesalter oder der Adoleszenz begonnen habe. Mithin würden die neuen Argumente des behandelnden Psychiaters nicht überzeugen und zu kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner Änderung des psychiatrischen Gutachtens Anlass geben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gutachten des Y.___ vom 18. Juli 2016 vermag die an eine beweiskräftige ärztliche Expertise gestellten Anforderungen vollumfänglich zu erfüllen (E. 1.6). So tätigten die Gutachter sorgfältige, umfassende Untersuchungen (Urk. 7/81/9 ff., 7/81/18 f., 7/81/23 f. und 7/81/26 f.), berücksichtigten die geklagten Beschwerden und begründeten ihre Einschätzung in nachvollziehba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer Weise sowie in Auseinandersetzung mit den Vorakten (Urk. 7/81/10, 7/81/17, 7/81/22, 7/81/25 ff.). Sodann legten sie die medizinischen Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hänge und die medizinische Situation einleuchtend dar und begründeten ihre Schlussfolgerungen nachvollziehbar. Dem Gutachten kommt somit volle Beweiskraft zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die Beschwerdeführerin gegen das Gutachten vorbringt (E. 2.2, Urk. 1 S. 7 f.), vermag nicht zu überzeugen. So kommt es nach ständiger Rechtsprechung grundsätzlich nicht auf die Dauer der Untersuchung an. Massgebend ist viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr, ob die darauf basierenden ärztlichen Folgerungen inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig sind (Urteile des Bundesgerichts 9C_252/2012 vom 7. September 2012 E. 8.2 und 9C_330/2011 vom 8. Juni 2011 E. 5), was vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend der Fall ist. Ebenso wenig verliert das Gutachten automatisch seine Beweiskraft, wenn es sich nicht an die vom behandelnden Psychiater genannten Tests (Urk. 7/91/2) anlehnt. Einerseits kommt den Experten bei der Wahl der Methode zur Erstellung des Gutachtens ein grosses Ermessen zu, andererseits erkennt die Rechtsprechung Testverfahren wie AMDP bloss ergänzende Funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion zu, so dass sie die klinische Befunderhebung nicht zu ersetzen vermögen (Urteil des Bundesgerichts 8C_820/2016 vom 27. September 2017, E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Gutachten geht ferner hervor, dass sich der psychiatrische Gutachter differenziert mit den Ausführungen von Dr. Z.___ auseinandersetzte (Urk. 7/81/17). Er legte nachvollziehbar dar, dass die Diagnose einer Somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierungs- respektive somatoformen Schmerzstörung zu bestätigen sei. Demge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genüber nähmen die Auffälligkeiten in der Persönlichkeit der Explorandin nicht das Ausmass einer Persönlichkeitsstörung an, hätte eine solche doch von Jugend an zu erheblichen Limitierungen im Berufsalltag geführt. Solche seien jedoch bei ihr erst seit kurzem vorhanden. Auch eine depressive Störung von mittelgradigem Ausmass habe nicht diagnostiziert werden können. Diese Darle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung überzeugt gleichermassen wie die Stellungnahme des Gutachters zur Kritik des behandelnden Psychiaters (E. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der weitere Vorwurf der Beschwerdeführerin, das psychiatrische Gutachten sei äussert oberflächlich ausgefallen, hält einer Prüfung ebenfalls nicht stand. Das Gutachten enthält eine ausführliche psychiatrische Anamnese (Urk. 7/81/11), welche entgegen dem Vorbringen der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 7) Eingang in die psychiatrische Beurteilung gefunden hat (Ausprägung und Schwere der objektiven Befunde; Persönlichkeitsentwicklung, Urk. 7/81/13). Es lassen sich im Weiteren subjektive Angaben der Beschwerdeführerin zur Familienanam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nese, zur Schulzeit, zum beruflichen Werdegang, zu den beruflichen Tätigkeiten, zur sozialen Anamnese sowie eine detaillierte Darstellung des Tagesablaufs und der Freizeitgestaltung der Beschwerdeführerin finden (Urk. 7/81/11-12). Sodann hat der Gutachter - sich am Prüfungsraster zur Schmerzrechtsprechung orien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierend - sorgfältig seine psychiatrische Beurteilung dargelegt (Urk. 7/81/13ff.). Das Vorbringen, der Gutachter habe sich hierbei mit einer Kurzbeschreibung der Kindheit der Beschwerdeführerin begnügt und seiner Beurteilung eine harmo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Kindheit (Urk. 1 S. 7) unterstellt, geht fehl.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich lassen sich - wie der psychiatrische Gutachter zu Recht ausführte (E. 3.2) - den Akten keine Hinweise dafür entnehmen, dass die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin in ihrem beruflichen Werdegang durch psychiatrisch relevante Patholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gien eingeschränkt gewesen wäre. Gegenteils ist davon auszugehen, dass für </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die häufigen Stellenwechsel (vgl. IK-Auszug, Urk. 7/61) - soweit gesundheits-bedingt - die somatisch begründeten Operationen Ursache bildeten (vgl. Urk. 7/81/8 und 7/81/11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen, dass ein Administrativ-gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten nicht stets in Frage zu stellen ist, bloss weil es zu einer anderen Einschätzung als die behandelnden Ärzte gelangt; vorbehalten bleiben Fälle, in welchen sich eine klärende Ergänzung oder direkt eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die behandelnden Ärzte wichtige, nicht rein subjek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiver ärztlicher Interpretation entspringende Aspekte benennen (8C_820/2016 E. 5.3). Solche Gesichtspunkte sind vorliegend nicht gegeben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die im Gutachten unter den Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit genannte somatoforme Störung (ICD-10 F45) gehört zu den psychosomati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Leiden, auf welche die neue Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 (E. 1.4) grundsätzlich Anwendung findet. Der Gutachter hat zu den jeweiligen Indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">katoren ausführlich Stellung genommen und die zentralen Aspekte benannt (Urk. 7/81/13-15; E. 3.1.3). Hierbei fällt vorab ins Gewicht, dass der Gutachter von einer psychischen Überlagerung der somatischen Befunde im Sinne einer somatoformen Störung ausging, welche keine Einschränkung der funktionellen Leistungsfähigkeit begründe. Ein Leiden von erheblicher Schwere im Sinn von BGE 141 V 281 liegt damit nicht vor. Hinzu kommt, dass die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin über mobilisierende Ressourcen verfügt, welche gemäss Gutachter das Geschehen positiv beeinflussen: Sie pflegt ein gutes Einvernehmen mit ihrem Ex-Mann, ist gut integriert in der eigenen Familie und pflegt Kontakt mit einer sehr guten Kollegin (Urk. 7/81/12). Beweisrechtlich entscheidend und vorliegend zielführend ist der Aspekt in der Kategorie „Konstistenz“ insbesondere in Bezug auf den Indikator einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen: Ihren eigenen Angaben zum Tagesab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lauf zufolge (Urk. 7/81/12) ist es ihr möglich, den Haushalt weitgehend selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständig zu führen (vgl. auch Urk. 7/81/26). Sie absolviert mehrmals täglich Spa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziergänge, erhält Besuche von Familienangehörigen, trifft sich zum Kaffeetrin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken, ist in der Lage Auto zu fahren sowie Reisen nach Italien zu unternehmen. Das Schwimmen und die Fitnessbesuche hat die Beschwerdeführerin einzig aus finanziellen Gründen eingestellt. Infolge der geringen Beeinträchtigung im Komplex „Gesundheitsschädigung“ und des guten Aktivitätenniveaus in der Kategorie „Konsistenz“ ist ein rechtsgenüglicher Bezug zwischen der psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischen Diagnosestellung und deren funktioneller Auswirkung im Sinne einer eingeschränkten Arbeitsfähigkeit nicht gegeben. Der Einschätzung des psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrischen Gutachters, wonach eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nicht gegeben ist, ist damit auch im Licht der Rechtsprechung nach BGE 141 V 281 zu folgen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit die Beschwerdeführerin am orthopädischen Teilgutachten Kritik übt (Urk. 1 S. 8-9), vermag sie auch damit nicht durchzudringen. Dass die Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht in ihrer Arbeitsfähigkeit einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt ist, ist unbestritten und findet seinen Niederschlag einerseits im Anforderungsprofil aus orthopädischer Sicht (E. 3.1.4) sowie andererseits in einer Leistungseinschränkung von 10 % gestützt auf das Teilgutachten auf vis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeralchirurgischem Gebiet (E. 3.1.6). Entgegen der Behauptung der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin (Urk. 1 S. 9) steht denn diese Beurteilung nicht in Widerspruch zu jener des B.___ vom 24. Januar 2014, welches eine leichte, wechselbelastende Tätigkeit als für ganztags zumutbar bezeichnet hatte (Urk. 7/17/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten sind keine Gründe ersichtlich, die gegen die Beweistauglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit des Y.___-Gutachtens sprächen. Dass die Beschwerdegegnerin auf das Gutachten abstellend von einer Arbeitsfähigkeit von 90 % in angepass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter Tätigkeit ausgegangen ist, ist mithin nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es bleibt zu prüfen, wie sich die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin in angepasster Tätigkeit in erwerblicher Hinsicht auswirkt. Unter den Parteien ist zu Recht nicht bestritten, dass die Beschwerdeführerin als Vollerwerbstätige zu qualifizieren ist. Während die Beschwerdegegnerin zur Festsetzung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommens vom zuletzt erzielten Einkommen als Reinigungsmitarbeiterin aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ging, macht die Beschwerdeführerin geltend, gesundheitliche Gründe hätten sie am Abschluss einer Berufsausbildung gehindert, weshalb das Valideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men gestützt auf Art. 26 der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV, festzusetzen sei (Urk. 1 S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bemessung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person im relevanten Zeitpunkt nach dem Beweisgrad der überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich erzielen würde. Die Ermittlung des Valideneinkommens muss so konkret wie möglich erfolgen. Da die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden erfahrungsgemäss fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt worden wäre, ist in der Regel vom letzten Einkommen auszugehen, das vor Eintritt der Gesundheitsbeeinträchtigung erzielt wurde (SVR 2008 IV Nr. 35 S. 118 E. 3.3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Lohnstatistik erfolgt nur, wenn eine Ermitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 mit Hinweis auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwar ist es nicht auszuschliessen, dass - neben der Tatsache temporärer Anstellun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen (Urk. 7/11/29) oder dem Stellenverlust aus wirtschaftlichen Grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (vgl. etwa Urk. 7/17/6, wonach die Beschwerdeführerin ihre Stelle im C.___ infolge Betriebsschliessung verlor) - auch die Operationen, denen sich die Beschwerdeführerin im Verlauf ihres Erwerbslebens offenkundig mehrfach unterziehen musste, zu mehrfachem Wechsel der Arbeitsstellen beitrugen. Für das Vorbringen der Beschwerdeführerin, ihr sei aus gesundheitlichen Gründen eine berufliche Ausbildung verwehrt geblieben, lassen sich aber in den Akten keinerlei Hinweise finden. Es ist vielmehr davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin aus gesundheitsfremden Gründen vom Ergreifen einer beruflichen Ausbildung absah. So hielt sie denn - wie bereits anlässlich des Standortgesprächs im Rahmen der Anmeldung bei der Beschwerdegegnerin (Urk. 7/7/3) - auch gegenüber dem psychiatrischen Gutachter fest, der Grund für das Fehlen einer Ausbildung sei in ihrer frühen Schwangerschaft zu suchen (Urk. 7/81/11; vgl. aber auch Urk. 7/17/9 und 7/58/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weil das vormalige Arbeitsverhältnis als Reinigungsmitarbeiterin nur knapp drei Monate andauerte (Urk. 7/12) und mit Blick auf die wechselnden Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnisse (Urk. 7/61) eine angestammte Tätigkeit nicht benannt werden kann, rechtfertigt es sich, sowohl zur Bestimmung des Invaliden- als auch des Vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deneinkommens auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukture</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rhebungen (LSE) abzustellen. Ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichts der mangelnden Ausbildung der Beschwerdeführerin und ihrer bisherigen Tätigkeiten vorwiegend als Hilfskraft ist für beide Werte der Lohn für Hilfsar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiten (Zentralwert), Kompetenzniveau 1, heranzuziehen. Da sowohl Validen- als auch Invalideneinkommen nach denselben statistischen Angaben zu bestimmen sind, genügt zur Festsetzung des Invaliditätsgrades ein Prozentver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich. Danach ist das Valideneinkommen mit 100, das Invalideneinkommen mit 90 (90%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit, E. 4.5) zu bewerten. Weil der ausgeglichene Arbeitsmarkt ein genügend grosses Spektrum an leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten bis intermittierend mittelschweren wechselbelastenden Tätigkeiten offenhält, die Beschwerdeführerin eine angepasste Tätigkeit ganztags (mit Pausen; E. 3.1.7) ausüben kann und keine weiteren Merkmale vorliegen, welche dazu führten, dass die Beschwerdeführerin ihre Restarbeitsfähigkeit nur noch mit unterdurchschnittlichem Erfolg verwerten könnte, ist ein Abzug vom Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen nicht angezeigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Vergleich des Valideneinkommens (100) mit dem Invalideneinkommen (90) resultiert ein Invaliditätsgrad von 10 %, womit es an einem Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch mangelt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit ihrer Eingabe vom 12. Mai 2017 ersuchte die Beschwerdeführerin um Gewäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der unentgeltlichen Prozessführung sowie um Bestellung von Rechtsanwältin lic. iur. Petra Oehmke zur unentgeltlichen Rechtsvertreterin (Urk. 1 S. 2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend sind die Voraussetzungen zur Bewilli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Prozessführung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und unentgeltlichen Rechtsvertretung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) erfüllt (vgl. Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weshalb dem Gesuch stattzugeben ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss sind sie de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen, zufolge Bewilligung der unentgeltli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtkasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. Mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21. Juni 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurde Rechtsanwältin lic. iur. Petra Oehmke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Möglichkeit der Einreichung einer Honorarnote vor Fällung des Endentscheids hingewiesen sowie darauf, dass im Unterlassungsfall das Gericht die Entschädigung nach Ermessen festsetze </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mangels Honorarnote und in Anwendung der genannten Kriterien sowie des gerichtsüblichen Stundenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ist die Entschädigung auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1‘9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist auf § 16 Abs. 4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hinzuweisen, wonach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Nachzahlung der Gerichtskosten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie der Entschädigung an Rechtsanwäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tin lic. iur. Petra Oehmke </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verpflichtet ist, sobald </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p><br/></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">In Bewilligung des Gesuchs </span><span class="Normal Dispotext">vom </span><span class="Normal Dispotext">12. Mai 2017</span><span class="Normal Dispotext"> </span><span class="Normal Dispotext">wird der Beschwerdeführerin die unent</span><span class="Normal Dispotext">geltli</span><span class="Normal Dispotext">che Prozessführung gewährt und Rechtsanwältin lic. iur. Petra Oehmke als unentgeltliche Rechtsvertreterin</span><span class="Normal Dispotext"> </span><span class="Normal Dispotext">bestellt,</span></p><p class="Normal Dispotext"><br/></p><p class="Normal Dispotext"><br/></p><p class="Normal Dispotext"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Petra Oehmke, Affoltern am Albis, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘900.--</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">pflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Petra Oehmke</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstWyler</p></div> </div></body></html>