<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">[AZA 7] </div> <div class="para">C 107/00 Vr </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Präsident Lustenberger, Bundesrichter Meyer und Ferrari; </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Condrau </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 3. April 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para">K.________, 1936, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para">Kantonales Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit Baselland, Bahnhofstrasse 32, Pratteln, Beschwerdegegner, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">und </div> <div class="para">Versicherungsgericht des Kantons Basel-Landschaft, Liestal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">A.- Mit Verfügung vom 11. November 1998 stellte das Kantonale Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit Baselland (KIGA) den 1936 geborenen K.________ wegen Nichtbefolgung von Weisungen des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums (RAV) für 16 Tage in der Anspruchsberechtigung ein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.- Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Basel-Landschaft mit Entscheid vom 25. Februar 2000 ab. </div> <div class="para">C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt K.________, die vorinstanzlich bestätigte Einstellungsverfügung sei aufzuheben. </div> <div class="para">Das KIGA schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, während sich das Staatssekretariat für Wirtschaft nicht vernehmen lässt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- Die Vorinstanz hat die massgebenden Bestimmungen über die den Arbeitslosen obliegende Schadenminderungspflicht (<span class="artref">Art. 17 Abs. 1 AVIG</span>), insbesondere die Verpflichtung zur Annahme einer zugewiesenen zumutbaren Arbeit (Art. 16 Abs. 1 und 2 sowie <span class="artref">Art. 17 Abs. 3 Satz 1 AVIG</span>), die bei Nichtannahme einer zugewiesenen zumutbaren Stelle zu verfügende Einstellung in der Anspruchsberechtigung (<span class="artref">Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG</span>) und die nach dem Grad des Verschuldens zu bemessende Einstellungsdauer (<span class="artref">Art. 30 Abs. 3 Satz 3 AVIG</span> in Verbindung mit <span class="artref"><artref id="CH/837.02/45/3" type="start"></artref><artref id="CH/837.02/45/2" type="start"></artref>Art. 45 Abs. 2 und 3 AVIV</span><artref id="CH/837.02/45/3" type="end"></artref><artref id="CH/837.02/3" type="end"></artref>) zutreffend dargelegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- Die zugewiesene Tätigkeit bei der Genossenschaft X.________ war dem Versicherten aktenmässig ausgewiesen zumutbar. Es kann auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden. </div> <div class="para">Was der Beschwerdeführer in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorbringt, vermag, soweit nicht von vornherein unbehelflich, zu keinem anderen Ergebnis zu führen. Entgegen seiner Behauptung gehörten Möbeltransporte nicht zu seinem Pflichtenheft. Selbst wenn gelegentlich solche Transporte auszuführen gewesen wären, hätte er aufgrund seines Arztzeugnisses davon dispensiert werden können. </div> <div class="para">Sodann vermag er nichts daraus abzuleiten, wenn er vorbringt, das Arbeitslosensalär sei weit unter dem ihm zustehenden Arbeitslosentaggeld festgesetzt worden. Nach <span class="artref">Art. 16 Abs. 2 lit. i AVIG</span> hatte er eine Lohneinbusse von 30 % des versicherten Verdienstes in Kauf zu nehmen oder dann hatte er angesichts der auf sechs Monate befristeten Stelle (Zwischenverdienst) Anspruch auf Kompensationsleistungen, sodass ihm die Stelle auch in finanzieller Hinsicht zumutbar war. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3.- Der Beschwerdeführer hat demnach die zugewiesene zumutbare Stelle zu Unrecht angelehnt. Das kantonale Gericht hat das für die Einstellungsdauer massgebende Verschulden (<span class="artref">Art. 30 Abs. 3 Satz 3 AVIG</span>) als mittelschwer gewertet und - im untersten Rahmen liegend - mit 16 Tagen sanktioniert (vgl. <span class="artref">Art. 45 Abs. 2 AVIV</span>). Diese Wertung erscheint als den Verhältnissen angemessen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I.Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II.Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Basel-Landschaft, der Öffentlichen Arbeitslosenkasse Baselland und dem Staatssekretariat </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">für Wirtschaft zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 3. April 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der II. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> </div></body></html>