<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2013-09-30-6B_734-2013.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_734/2013, 6B_735/2013, 6B_736/2013, 6B_737/2013, 6B_738/2013, 6B_739/2013 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 30. September 2013</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Schneider, Einzelrichter, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber C. Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>6B_734/2013</i> </div> <div class="para">1. <i>Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich</i>, </div> <div class="para"> Florhofgasse 2, 8001 Zürich, </div> <div class="para">2. A.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegner, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>6B_735/2013</i> </div> <div class="para">1. <i>Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich</i>, </div> <div class="para"> Florhofgasse 2, 8001 Zürich, </div> <div class="para">2. B.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegner, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>6B_736/2013</i> </div> <div class="para">1. <i>Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich</i>, </div> <div class="para"> Florhofgasse 2, 8001 Zürich, </div> <div class="para">2. C.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerinnen, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>6B_737/2013</i> </div> <div class="para">1. <i>Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich</i>, </div> <div class="para"> Florhofgasse 2, 8001 Zürich, </div> <div class="para">2. D.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegner, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>6B_738/2013</i> </div> <div class="para">1. <i>Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich</i>, </div> <div class="para"> Florhofgasse 2, 8001 Zürich, </div> <div class="para">2. E.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegner, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>6B_739/2013</i> </div> <div class="para">1. <i>Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich</i>, </div> <div class="para"> Florhofgasse 2, 8001 Zürich, </div> <div class="para">2. F.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Nichtanhandnahme (Urkundenfälschung usw.), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerden gegen die Beschlüsse des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 10. Juli 2013 (UE130124/125/126/127/128/129-O/U/HEI). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Der Einzelrichter zieht in Erwägung:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Der Beschwerdeführer machte gegenüber den Strafbehörden des Kantons Zürich geltend, er sei aufgrund von Urintests, die durch mehrere Ärzte und diverse Labors gefälscht bzw. falsch ausgewertet wurden, im Kantonsspital Winterthur nicht behandelt worden, um das Fehlverhalten einer Ärztin zu vertuschen. Am 26. April 2013 nahm die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich die Untersuchung gegen sechs Personen nicht anhand. Das Obergericht des Kantons Zürich wies dagegen gerichtete Beschwerden in sechs Beschlüssen vom 10. Juli 2013 ab (Geschäftsnummern UE130124/125/126/127/128/129-O/U/HEI). Der Beschwerdeführer wendet sich mit sechs Beschwerden ans Bundesgericht und beantragt, die Beschlüsse des Obergerichts seien aufzuheben (Verfahren 6B_734-739/2013). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Die Ausführungen genügen allesamt den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> nicht. Gemäss diesen Bestimmungen muss dargelegt werden, inwieweit der angefochtene Entscheid nach Auffassung des Beschwerdeführers gegen das Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> verstossen oder seine Grundrechte verletzen soll. Wendet er sich gegen den Sachverhalt, so hat er dazutun, inwieweit die Vorinstanz diesen offensichtlich unrichtig im Sinne von <span class="artref">Art. 97 Abs. 2 BGG</span> bzw. willkürlich im Sinne von <span class="artref">Art. 9 BV</span> festgestellt hat. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Die Vorinstanz äussert sich z.B. im Fall UE130124 (Verfahren 6B_734/2013) zunächst zur Anwendbarkeit der besonderen Bestimmungen für Beamte (Beschluss S. 5 E. III/2). In diesem Zusammenhang stellt der Beschwerdeführer lapidar fest, Urinanalysenfälschung sei eine strafbare Urkundenfälschung und <span class="artref">Art. 310 StPO</span> sei bei Straftaten nicht anwendbar (Beschwerde S. 1 zu III/2). Was dies mit der Erwägung der Vorinstanz zu tun haben könnte, ist nicht ersichtlich. Anschliessend kommt diese zum Schluss, für das vom Beschwerdeführer geltend gemachte strafbare Verhalten fänden sich in den Akten und selbst in der von ihm eingereichten Dokumentation keine Anhaltspunkte (Beschluss S. 6/7 E. III/3). Inwieweit es zusätzlich eines "richterlich/fachärztliche (n) " Gutachtens bedurft hätte, ergibt sich aus der Beschwerde nicht (S. 1 zu III/3). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Im Fall UE 130/126 (Verfahren 6B_736/2013) macht der Beschwerdeführer ergänzend geltend, es sei der zweimal erfolgte Nachweis von resistenten Staphylokokken unterschlagen und damit suggeriert worden, "dass sie abgestorben und dann wiederaufgetaucht" seien (Beschwerde S. 1 zu III/3). Woraus sich jedoch die offensichtliche Unrichtigkeit der vorinstanzlichen Feststellung ergeben könnte, wonach verschriebene Medikamente nicht wie gewünscht wirken, bereits bekämpft geglaubte Keime wieder auftreten oder Infektionen mit anderen als den bisher nachgewiesenen Keimen auftreten können (Beschluss S. 7), legt der Beschwerdeführer nicht dar. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Im Fall UE130129 (Verfahren 6B_738/2013) rügt der Beschwerdeführer zusammenfassend, es sei sinnlos, "Daten durcheinanderzuwirbeln und Hypothesen aufzustellen" (Beschwerde S. 1 zu III/3). Mit derartigen generellen Vorwürfen kann eine Beschwerde nicht hinreichend begründet werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Ohne dass sich das Bundesgericht zu allen Ausführungen ausdrücklich äussern müsste, ist auf die Beschwerden im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Das nachträglich gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von <span class="artref">Art. 64 BGG</span> abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Aufgrund der Ersparnisse des Beschwerdeführers (vgl. act. 9) kommt eine Reduktion der Gerichtskosten nicht in Betracht. Bei deren Höhe ist zu berücksichtigen, dass es um sechs nicht völlig identische Beschwerden gegen sechs verschiedene Beschlüsse geht. Den Beschwerdegegnern ist keine Entschädigung auszurichten, weil sie im Verfahren vor Bundesgericht keine Umtriebe hatten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Einzelrichter:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerden wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 30. September 2013 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Einzelrichter: Schneider </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Monn </div> </div></body></html>