<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">4A_687/2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 25. Februar 2011 </div> <div class="para">I. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Klett, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Leemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Kreisgerichtspräsident St. Gallen, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">unentgeltliche Rechtspflege, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen, Präsident der III. Zivilkammer als Einzelrichter, vom 6. Dezember 2010. </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass A.________ (Beschwerdeführerin) am 2. Oktober 2010 beim Kreisgericht Rorschach einen gegen die X.________ Bank gerichteten Klageentwurf über Fr. 158'079.-- einreichte und gleichzeitig um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege samt Verbeiständung ersuchte; </div> <div class="para">dass das Kreisgericht Rorschach die Akten zuständigkeitshalber an das Kreisgericht St. Gallen überwies, wobei dessen Präsident das Gesuch am 22. Oktober 2010 wegen Aussichtslosigkeit abwies; </div> <div class="para">dass das Kantonsgericht St. Gallen einen von der Beschwerdeführerin gegen den Entscheid des Kreisgerichtspräsidenten vom 22. Oktober 2010 erhobenen Rekurs mit Entscheid vom 6. Dezember 2010 abwies; </div> <div class="para">dass das Kantonsgericht St. Gallen insbesondere erwog, dass sich die Frage der Prozessfähigkeit der in Deutschland wohnhaften Beschwerdeführerin gemäss <span class="artref">Art. 35 IPRG</span> nach deutschem Recht richte und die geschäfts- und prozessunfähige Beschwerdeführerin gemäss § 1896 BGB nur über einen eingesetzten Betreuer oder durch einen Bevollmächtigten handeln könne; </div> <div class="para">dass das Kantonsgericht St. Gallen zudem erwog, es stehe fest, dass die prozessunfähige Beschwerdeführerin nicht wirksam vertreten und ihr Begehren in der Hauptsache aussichtslos sei, weshalb ihr nichts anderes übrig bleibe, als an ihrem Wohnort auf die Bestellung eines Betreuers hinzuwirken und nach erfolgter Bestellung durch diesen ein neuerliches Gesuch um unentgeltliche Prozessführung zu stellen; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht in einer vom 22. Dezember 2010 datierenden Eingabe erklärte, den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen vom 6. Dezember 2010 mit Beschwerde anfechten zu wollen und für das bundesgerichtliche Verfahren sinngemäss um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ersuchte; </div> <div class="para">dass die in <span class="artref">Art. 100 Abs. 1 BGG</span> vorgesehene Beschwerdefrist von 30 Tagen als gesetzlich bestimmte Frist nicht erstreckt werden kann (<span class="artref">Art. 47 Abs. 1 BGG</span>), weshalb die in der Beschwerde beantragte Fristverlängerung nicht gewährt werden kann und die dem Bundesgericht nach Ablauf der Beschwerdefrist eingereichte Beschwerdeergänzung vom 11. Februar 2011 ausser Betracht bleiben muss, in der sie abermals um Fristverlängerung ersucht; </div> <div class="para">dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des kantonalen Entscheids dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Grundrechte oder kantonaler verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>); </div> <div class="para">dass die Begründung in der Beschwerdeschrift selbst zu erfolgen hat und der blosse Verweis auf Ausführungen in anderen Rechtsschriften oder auf die Akten nicht ausreicht (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=15&amp;from_date=13.02.2011&amp;to_date=04.03.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-396%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page396">BGE 133 II 396</a> E. 3.1 S. 399 f.; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=15&amp;from_date=13.02.2011&amp;to_date=04.03.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F131-III-384%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page384">131 III 384</a> E. 2.3 S. 387 f.; je mit Hinweisen). </div> <div class="para">dass die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 22. Dezember 2010 die erwähnten Begründungsanforderungen offensichtlich nicht erfüllt, weshalb auf ihre Beschwerde in Anwendung von <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht eingetreten werden kann; </div> <div class="para">dass das sinngemäss gestellte Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege samt Rechtsbeistand wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist (<span class="artref">Art. 64 BGG</span>); </div> <div class="para">dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt die Präsidentin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin und dem Kantonsgericht St. Gallen, Präsident der III. Zivilkammer als Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 25. Februar 2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Klett Leemann </div> </div></body></html>