B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung I Postfach CH-9023 St. Gallen Telefon +41 (0)58 465 25 02 Fax +41 (0)58 465 29 80 www.bundesverwaltungsgericht.ch Geschäfts-Nr. A-312/2019 stj/pel Z w i sc h en ve r f ü g u n g v o m 14 . M ä r z 2 0 1 9 In der Beschwerdesache Parteien Verfahren A-312/2019 A._______, vertreten durch MLaw Xenia Christensen, Rechtsanwältin, Beschwerdeführer 1, Verfahren A-313/2019 VCS Verkehrs-Club der Schweiz, Sektion Luzern, Postfach, 6002 Luzern, vertreten durch MLaw Xenia Christensen, Rechtsanwältin, Beschwerdeführer 2, Verfahren A-408/2019 Stadt Kriens, Stadtrat, Stadtplatz 1, 6010 Kriens, Beschwerdeführerin 3, gegen zb Zentralbahn AG, Infrastruktur, Bahnhofstrasse 23, 6362 Stansstad, Beschwerdegegnerin, Bundesamt für Verkehr BAV, Abteilung Infrastruktur, 3003 Bern, Vorinstanz, Gegenstand Plangenehmigung, Aufhebung Bahnübergänge km 3.740 und 3.865 mit Ersatzerschliessung, A-312/2019 Seite 3 stellt das Bundesverwaltungsgericht fest: A. Am 7. Dezember 2017 reichte die zb Zentralbahn AG (zb) beim Bundes- amt für Verkehr (BAV) ein Plangenehmigungsgesuch ein. Mit Blick auf die künftige Fahrplanverdichtung sieht das Gesuch vor, die bestehenden Bahnübergänge Krienserstrasse km 3.740 sowie Wegmatt km 3.865 auf- zuheben (Teilprojekt 1) und die Personenunterführung Wegmatt km 4.125 zu errichten (Teilprojekt 2). Die beiden bestehenden Bahnübergänge sol- len geschlossen werden, um Gefahren wie Gleisüberquerungen von Per- sonen bei längeren Schliesszeiten zu vermeiden. Die Personenunterfüh- rung Wegmatt soll als Ersatzerschliessung für die aufzuhebenden Bahn- übergänge dienen. Auch sollen mit der neuen Querung die Kapazitäten erweitert werden für die geplanten Entwicklungsgebie te um den Bahnhof Horw. Ferner sieht das Gesuch vor, die Anbindungen Brünigweg , Glei- spromenade und Allmendstrasse auszubauen. Das Fuss- und Radweg- netz soll östlich und westlich der Gleise wegen der Personenunterführung Wegmatt ausgebaut werden (Teilprojekt 3). Während der öffentlichen Planauflage gingen mehrere Einsprachen ein. B. Mit Verfügung vom 6. Dezember 2018 erteilte das BAV der zb die nach- gesuchte Plangenehmigung mit Auflagen (Disp. Ziff. 1 und 2). Die von der Stadt Kriens erhobene Einsprache wies das BAV ab (Disp. Ziff. 3.4.1). Die Einsprache von A._______ hiess es mit Auflage gut, soweit es sie nicht abwies oder infolge Gegenstandslosigkeit abschrieb (Disp. Ziff. 3.4.3). Die Einsprache des VCS Verkehrs-Club der Schweiz , Sektion Luzern (VCS Luzern) wies das BAV ab, soweit es auf sie eintrat und sie nicht in- folge Gegenstandslosigkeit abschrieb (Disp. Ziff. 3.4.7). C. Gegen diese Plangenehmigungsverfügung erhebt zunächst A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer 1 ) mit Eingabe vom 17. Januar 2019 Beschwerde beim Bundesverwaltungsge richt mit folgenden Rechtsbe- gehren: "1. Ziff. 1 des Dispositivs der Plangenehmigung des Bundesamtes für Ver- kehr vom 6. Dezember 2018 s ei aufzuheben, das Plangenehmigungs- gesuch der Beschwerdegegnerin sei abzuweisen und das Projekt Auf- hebung Bahnübergänge km 3.740 und 3.865 mit Ersatzerschliessung nicht zu genehmigen. A-312/2019 Seite 4 2. Ziff. 1 des Dispositivs der Plangenehmigung des Bundesamtes für Ver- kehr vom 6. Dezember 2018 sei aufzuheben und es sei eine jederzeiti- ge Überquerung der Strasse [recte: Bahnübergänge] sicherzustellen." D. Am 17. Januar 2019 reicht auch der VCS Luzern (nachfolgend: Be- schwerdeführer 2) beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen die Plangenehmigung vom 6. Dezember 2018 ein. Er stellt folgende Rechtsbegehren: "1. Ziff. 1 des Dispositivs der Plangenehmigung des Bundesamtes für Ver- kehr vom 6. Dezember 2018 sei aufzuheben, das Plangene hmigungs- gesuch der Beschwerdegegn erin sei abzuweisen und das Pro jekt Auf- hebung Bahnübergänge km 3.740 und 3.865 mit Ersatzer schliessung nicht zu genehmigen. 2. Ziff. 3.4.7 des Dispositivs der Plangenehmigung des Bundesamtes für Verkehr vom 6. Dezember 2018 sei insofern aufzuheben, als der An- trag auf Optimierung des Barrieren -Schliesssystems als gegenstands- los abgeschrieben wurde und es sei das Barrieren-Schliesssystems der zb Zentralbahn AG zu optimieren. 3. Ziff. 3.4.7 des Dispositivs der Plangenehmigung des Bundesamtes für Verkehr vom 6. Dezem ber 2018 sei insofern aufzuheben , als der An- trag auf uneingeschränkte Benützung der Bahnübergänge während der Bauphase abgewiesen wurde und es sei eine jederzeitige Überquerung der Strasse [recte: Bahnübergänge] sicherzustellen." E. Mit Eingabe vom 22. Januar 2019 lässt die Stadt Kriens (nachfolgend: Beschwerdeführerin 3) beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde ge- gen die Plangenehmigung vom 6. Dezember 2018 mit folgenden Rechts- begehren führen: "1. Ziff. 1 des Dispositivs des Entscheides des BAV sei in dem Sinn aufzu- heben, dass das Teilprojekt "Aufhebung der Bahnübergänge km 3.740 (Horwer-/Krienserstrasse) und 3.865 (Wegmattstrasse)" nicht zu ge- nehmigen sei. 2. Im Übrigen sei der Entscheid des BAV betreffend die Teilpro jekte "Neubau Personenunterführung Wegmatt" und "Ausbau der Anbindun- gen Brünigweg, Gleispromenade und Allmendstrasse" zu bestätigen." F. In der Beschwerdeantwort vom 19. Februar 2019 schliesst die zb (nach- folgend: Beschwerdegegnerin) auf Abweisung der Beschwerden, sofern A-312/2019 Seite 5 darauf einzutreten sei (Antrag 1). Des Weiteren stellt sie das Gesuch, den Beschwerden sei die aufschiebende Wirkung zu entziehen. Eventualiter sei festzustellen, dass die Beschwerde führenden das Erstellen der Per- sonenunterführung Wegmatt nicht rügen, der genannte Projektteil somit als unangefochten gelte und teilrechtskräftig geworden sei (Antrag 2). Das Gesuch um Entzug der aufschie benden Wirkung begründet die Be- schwerdegegnerin damit, die Personenunterführung Wegmatt lasse sich faktisch überhaupt nur im Zeitraum der geplanten Vollsperrung der Bahn- linie vom 18. März bis 14. April 2019 erstellen. Eine spätere Erstellung sei nicht möglich, da sie darauf angewiesen se i, den Zugang und den Instal- lationsplatz im Perimeter der Personenunterfü hrung Wegmatt nutzen zu können, bevor dort eine private Grossüberbauung erstellt werde. Die Nut- zung der anderen Gleisseite sei gleichfalls ausgeschlossen, da auch dort eine private Grossüberbauung reali siert werde. Das reibungslose Ab- stimmen diverser Bautätigkeiten bringe es sodann zwingend mit sich, die Schrankenanlagen zumindest während der Bau zeit ausser Betrieb zu nehmen. Die Beschwerden würden sich nicht gegen den Bau der Perso- nenunterführung Wegmatt, sondern a usschliesslich gegen die Schlies- sung der Bahnübergänge richten. Die Frage der Aufhebung der Bahn- übergänge werde durch den Entzug der aufschiebenden Wirkung nicht präjudiziert, da diese bei einer Gutheissung der Beschwerde n wieder in Betrieb genommen werden könnten. Das wäre mit Kosten von Fr. 350'000.- verbunden und würde aus projektierungstechnischen Grün- den eine Vorlaufszeit von sechs bis acht Monaten benötigen. Während der Bauphase der Personenunterführung Wegmatt stünden genügend al- ternative Querungsmöglichkeiten zur Verfügung. G. Mit Eingabe vom 26. Februar 2019 beantragt d ie Beschwerdeführerin 3 die Gutheissung des Antrags 2 der Beschwerdegegnerin vom 19. Februar 2019. Sie erklärt, ihre Beschwerde betreffe ausschliesslich das Teilprojekt Aufhebung der Bahnübergänge Krienserstrasse und Wegmatt. H. Mit Verfügung vom 6. März 2019 heisst das Bundesverwaltungsgericht das Gesuch der Beschwerdeführer 1 und 2 vom 5. März 2019 um Erlass superprovisorischer Massnahmen gut (Disp. Ziff. 1.1). Die Bes chwerde- gegnerin wird verpflichtet, sofort und bis auf Weiteres allfällige Baumass- nahmen betreffend Personenunterführung Wegmatt einzustellen (Disp. Ziff. 1.2). Im Weiteren wird verfügt, dass über die Aufrechterhaltung A-312/2019 Seite 6 dieser Anordnung und über das noch hängige Gesuch der Beschwerde- gegnerin um Entzug der aufschiebenden Wirkung (inkl. Eventualantrag) nach Eingang der Stellungnahmen der Beschwerdeführe r 1 und 2 und des BAV entschieden wird (Disp. Ziff. 1.3). Die Verfahren werden vereinigt (Disp. Ziff. 3). I. Die Beschwerdegegnerin weist mit Eingabe vom 6. März 2019 darauf hin, sie habe die Verfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 6. März 2019 an die Gemeinde Horw weitergeleitet, da die Arbeiten im Umfeld der künftigen Personenu nterführung Wegmatt unter Vera ntwortung u nd auf Kosten der Gemeinde erfolgen würden. J. In der Vernehmlassung vom 6. März 2019 beantragt das BAV (nachfol- gend: Vorinstanz) die Abweisung der Beschwerde n. In der Begründung führt es insbesondere aus, es unterstütze den Antrag 2 der Beschwerde- gegnerin vom 19. Februar 2019 . W erde der Suspensiveffekt betreffend Personenunterführung Wegmatt nicht entzogen, könnte diese aufgrund der beiden Grossüberbauungen im Perimeter nicht mehr realisiert wer- den. Eine Offenhaltung der Bahnübergänge Krienserstrasse und Weg- matt bleibe auch im Falle der Erstellung der Personenunterführung durch- führbar. K. Mit Eingabe vom 7. März 2019 beantragen die Beschwerdeführer 1 und 2 u.a. die Sistierung des Beschwerdeverfahrens. L. Mit Verfügung vom 8. März 2019 heisst das Bundesverwaltungsgericht das Gesuch der Beschwerdegegnerin vom 7. März 2019 um superprovi- sorischer Entzug der aufschiebenden Wirkung gut ( Disp. Ziff. 1.1). Den Beschwerden wird superprovisorisch die aufschiebende W irkung betref- fend die anstehenden Bauarbeiten Personenunter führung Wegmatt ent- zogen (Disp. Ziff. 1.2). Ziff. 1.1 und Ziff. 1.2 des Dispositivs der Verfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 6. März 2019 werden aufgehoben (Disp. Ziff. 1.3). Ferner wird verfügt, dass über die Aufrechterhaltung die- ser Anordnung nach Eingang der Stellungnahme der Beschwerdeführer 1 und 2 entschieden wird (Disp. Ziff. 1.4). A-312/2019 Seite 7 M. Mit Stellungnahme vom 8. März 2019 beantragen die Beschwerdefüh- rer 1 und 2, es sei das Beschwerdeverfahren zu sistieren. Eventualiter sei das Gesuch der Beschwerdegegnerin um Entzug der aufschiebenden Wirkung abzuweisen. Das Sistierungsgesuch begründen die Beschwerdeführer 1 und 2 damit, ihnen sei zugetragen worden, dass die Beschwerdegegnerin im Zeitraum der Vollsperrung des Bahnbetriebs ab dem 18. März 2019 ein andere s Stellwerk installieren werde , als im Rahmen de s Plangenehmigungsver- fahrens Bauprojekt Ausbau Bahnhof Horw – unter Beibehaltung der Bahnübergänge Krienserstrasse und Wegmatt – rechtskräftig bewilligt worden sei. Mit dem nichtbewilligten Stellwerk könnten die beiden Bahn- übergänge nicht mehr angesteuert werden. Sie hätten deshalb am 7. März 2019 bei der Vorinstanz die Einleitung eines nachträglichen Be- willigungsverfahrens sowie den Erlass eines Baustopps für das Stellwerk beantragt. Aufgrund der präjudiziellen Wirkung sei das vorliegende Be- schwerdeverfahren bis zum Abschluss jenes Verfahrens zu sistieren. In der Eventualbegründung führen die Beschwerdeführer 1 und 2 aus, das Gesuch der Beschwerd egegnerin um Entzug der aufschiebenden Wir- kung sei abzuweisen. Ihre Beschwerden beträfen sowohl die Schliessung der Bahnübergänge als auch den Bau der Personenunterführung Weg- matt, da gemäss Plangenehmigung die Querungsmöglichkeiten nicht ku- mulativ, sonder n alternativ bestehen sollten . Die Beschwerdegegnerin hätte bereits in der Bauplanung ein allfälliges Rechtsmittelverfahren be- rücksichtigen müssen. Der Rückbau der Personenunterführung Wegmatt wäre im Falle der Gutheissung ihrer Beschwerden aufgrund des fehlen- den Zugangs nicht mehr möglich. Betreffend die Aufhebung der Bahn- übergänge habe die Beschwerdegegnerin keine Gründe für die sofortige Vollstreckbarkeit dar gelegt. Für eine Wiederinbetriebnahme der Bahn- übergänge im Falle der Gutheissung ihrer Beschwerden seien weder die finanziellen Mittel gesprochen worden noch liege eine Projektierung vor , weshalb eine spätere Wiederinbetriebnahme illusorisch sei. Überdies ha- be die Beschwerdegegnerin versc hwiegen, dass sie ein unbewilligtes Stellwerk zu installieren beabsichtige, welches die Integration der beiden Bahnübergänge gänzlich verunmögliche. N. Auf die weitergehenden Ausführungen der Parteien und die sich bei den Akten befindlichen Schriftstücke wi rd – soweit für die vorliegende Zwi-A-312/2019 Seite 8 schenverfügung relevant – in den nachfolgenden Erwägungen eingegan- gen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1. Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be- schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG, sofern keine Ausnah- me nach Art. 32 VGG gegeben ist und ei ne Vorinstanz im Sinne von Art. 33 VGG entschieden hat. Der Plangenehmigungsentscheid vom 6. Dezember 2018 stellt eine Verfügung im Sinne von Art. 5 VwVG und damit ein zulässiges Anfechtungsobjekt dar. Er stammt von einer Behörde gemäss Art. 33 Bst. d VGG und eine Ausnahme bezüglich des Sachge- bietes liegt nicht vor. Demnach ist davon auszugehen, dass das Bundes- verwaltungsgericht zur Beurteilung der erhobenen Beschwerde n grund- sätzlich zuständig ist. 1.2. Über die Legitimation zur Beschwerdeerhebung entscheidet das Bundesverwaltungsgericht im Endentscheid, wenn – wie vorliegend – die Beschwerden frist - und formgerecht erhoben worden sind. Bis zum Endentscheid hat jede beschwerdeführende Partei Anspruch darauf, dass ihr effektiver Rechtsschutz gewährt wird und die aufschiebende Wirkung ihrer Beschwerde nicht in ermessensfehlerhafter Weise entzogen wird. Eine beschwerdeführende Partei ist daher grundsätzlich ohne Rücksicht auf ihre Legitimation in der Hauptsache berechtigt, die ih r als Partei zu- stehenden Verfahrensrechte wahrzunehmen (BGE 129 II 286 E. 1.3). Aus verfahrensökonomischen Gründen hat die Vorinstanz alle Einspr a- chen ohne nähere Prüfung der Legitimation im Plangenehmigungsverfah- ren belassen, da die vorgebrachten Einwände ebenfalls von Einsprache- berechtigten ins Recht gelegt worden seien. Die Frage der Beschwerde- legitimation der im Rubrum aufgeführten Beschwerdeführenden erscheint demnach gestützt auf eine summarische Prüfung der Aktenlage als klä- rungsbedürftig, ist jedoch nicht offensichtlich zu verneinen. 1.3. Nach dem Gesagten wird das Bundesverwaltungsgericht aller Vor - aussicht nach auf die Beschwerden in noch zu bestimmende m Umfang einzutreten und in der Hauptsache zu entscheiden haben. Der bezeichne- te Instruktionsrichter ist damit zuständig, um über d ie Verfahrensanträge A-312/2019 Seite 9 der Parteien zu entscheiden ( Art. 55 und 56 VwVG und Art. 39 Abs. 1 VGG). 2. 2.1. Vorab ist das Sistierungsgesuch der Beschwerdeführer 1 und 2 vom 7./8. März 2019 zu prüfen. 2.2. Eine Sistierung des Verfahrens muss nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung durch zureichende Gründe gerechtfertigt sein, da bei Fehlen solcher Gründe von einer mit dem Beschleunigu ngsgebot von Art. 29 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV, SR 101) nicht zu vereinbarenden Rechtsverzögerung auszugehen ist. Eine Verfah- renssistierung kann angezeigt sein, wenn ein anderes Verfahren hängig ist, dessen Ausgang von präjudizieller Bedeutung ist. Darüber hinaus dür- fen einer Sistierung keine überwiegenden öffentlichen und privaten Inte- ressen entgegensteh en. Beim Entscheid darüber, ob das Verfahren zu sistieren ist, steht der Behörde ein erheblicher Ermessensspielraum zu (vgl. MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, Prozessieren vor dem Bundesverwal- tungsgericht, 2. Aufl. 2013, Rz. 3.14 ff. mit Hinweisen). 2.3. Inwiefern der Ersatz des Stellwerks Bahnhof Horw, über den die Vorinstanz in einem anderen Plangenehmigungsverfahren entschieden hat, vom Streitgegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahren s er- fasst ist, wird im Endentscheid zu klären sein. Im Rahmen de s hier zu beurteilenden Sistierungsgesuchs der Beschwerdeführer 1 und 2 ist zu beachten, dass erstens unklar ist, ob die Beschwerdegegnerin tatsächlich im Bahnhof Horw ein nicht bewilligtes Stellwe rk zu installieren beabsich- tigt, welches die Integration der Schrankenanlagen Krienserstrasse und Wegmatt nicht zulassen würde. Zweitens ist offen, wann ein allfälliges nachträgliches Bewilligungsverfahren rechtskräftig abgeschlossen wäre und ob dieses den Ausgang des vorliegenden Beschwerdeverfahrens be- einflussen könnte. Der Sistierungsantrag der Beschwerdeführer 1 und 2 ist deshalb – unter Berücksichtigung der Anforderungen an eine beförder- liche Verfahrensführung – abzuweisen und das Beschwerdeverfahren fortzuführen. 3. Im Folgenden ist das Gesuch der Beschwerdegegnerin vom 19. Februar 2019 um Entzug der aufschiebenden Wirkung der Beschwerden zu beur- teilen. A-312/2019 Seite 10 Zwischen den Verfahrensbeteiligten ist strittig geblieben, in welchem Um- fang die Plangenehmigung vom 6. Dezember 2018 von den Beschwerde- führern 1 und 2 angefochten wurde. Diese Frage wird im Endentscheid zu klären sein. Im Rahmen einer summarischen Prüfung ist zu erkennen, dass die Beschwerdeführer 1 und 2 sich gegen die Errichtung der Perso- nenunterführung Wegmatt nur , aber immerhin, insoweit wenden, als ein Konnex zur Schliessung der Bahnübergänge Krienserstrasse und Weg- matt besteht. Davon ist bei der nachfolgenden Beurteilung des Gesuchs um Entzug der aufschiebenden Wirkung auszugehen. 4. 4.1. In der Regel kommt der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu (vgl. Art. 55 Abs. 1 VwVG). Aufschiebende Wirkung besagt, dass die in einer Verfügung angeordnete Rechtsfolge vorläufig nicht eintritt, sondern bis zum Beschwerdeentscheid vollständig gehemmt werde n soll. Zweck der aufschiebenden Wirkung ist es, die beschwerde führende Person die nachteiligen Wirkungen der Verfügung solange nicht fühlen zu lassen, bis über deren Rechtm ässigkeit entschieden ist. Der beschwerde führenden Partei wird insoweit ein umfasse nder vorläufiger Rechtsschutz gewährt, als der rechtliche und tatsächliche Zustand, wie er vor Erlass der Verfü- gung bestanden hat, bis zum Entscheid des Gerichts in der Sache auf- rechterhalten bleibt . Konkret bedeutet dies, dass von begünstigenden Anordnungen (noch) nicht Gebrauch gemacht werden kann, belastenden Anordnungen (vorläufig) nicht Folge zu leisten ist (vgl. MOSER/BEUSCH/ KNEUBÜHLER, a.a.O., Rz. 3.19 mit Hinweisen). 4.2. Nach Art. 55 Abs. 2 VwVG kann die Beschwerdeinstanz von Amtes wegen oder auf entsp rechenden Antrag hin die aufschiebende Wirkung einer Beschwerde entziehen, sofern die Verfügung nicht eine Geldleis- tung zum Gegenstand hat. Gemäss der Rechtsprechung müssen für den Entzug keine ganz aussergewöhnlichen Umstände vorliegen, aber doch zumindest überzeugende Gründe gegeben sein. Es ist zu prüfen, ob die Gründe, die für die sofortige Vollstreckbarkeit der Verfügung sprechen, gewichtiger sind als jene, die für die gegenteilige Lösung angeführt wer- den können. Dabei steht der Behörde ein gewisser Beurteilungsspielraum zu. Im Allgemeinen wird sie ihren Entscheid auf den Sachverhalt stützen, der sich aus den vorhandenen Akten ergibt, ohne zeitraubende weitere Erhebungen anzustellen. Sie trifft ihren Entscheid "prima facie" (vgl. MO- SER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., Rz. 3.24 und 3.27 mit Hinweisen). Herabgesetzt sind neben den Untersuchungspflichten auch die Beweis-A-312/2019 Seite 11 anforderungen. Das Glaubhaftmachen von Anliegen genügt in der Regel. Der durch den Endentscheid zu regelnde Zustand soll jedoch weder prä- judiziert noch verunmöglicht werden (vgl. MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., Rz. 3.18a mit Hinweisen). 4.3. Beim Entscheid über den Entzug der aufschiebenden Wirkung ist fol- gende Systematik zu beachten (vgl. MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., Rz. 3.28a mit Hinweisen): Zuer st bedarf es einer Entscheidprognose, dann ist nach dem Anordnungsgrund zu fragen und schliesslich muss die Massnahme auf ihre Verhältnismässigkeit hin geprüft werden. 5. 5.1. Die Hauptsachenprognose kann berücksichtigt werden, wenn sie eindeutig ist. Bei tatsäc hlichen oder rechtlichen Unklarheiten drängt sich hingegen Zurückhaltung auf, weil in diesem Fall die erforderlichen Ent- scheidgrundlagen im Hauptverfahren erst noch beschafft werden müssen (vgl. BGE 130 II 149 E. 2.2). 5.2. Bei summarischer Prüfung der Parteist andpunkte können die Be- schwerden weder als eindeutig oder überwiegend aussichtsreich noch aussichtslos bezeichnet werden. Im Hauptverfahren werden verschiede- ne tatsächliche und rechtliche Aspekte zu prüfen sein, die sich im Rah- men einer summarischen Prüfung noch nicht beurteilen lassen. Eine ein- deutige Entscheidprognose kann deshalb nicht gestellt werden. 6. 6.1. In einem nächsten Schritt ist nach dem Anordnungsgrund für den Entzug der aufschiebenden Wirkung zu fragen. Ein solcher liegt – wie be- reits erwähnt – vor, wenn zumindest überzeugende Gründe für den Ent- zug der aufschiebenden Wirkung sprechen. Dabei ist Dringlichkeit vo- rausgesetzt. Es muss sich also als zeitlich notwendig erweisen, die Wir- kung der angefochtenen Verfügung sofort eintreten zu lassen. Sodann muss der Verzicht auf den Entzug der aufschiebenden Wirkung für den Betroffenen einen nicht leicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken, wobei ein tatsächliches Interesse genügt (vgl. in Bezug auf vorsorgliche Massnahmen im Allgemeinen BGE 130 II 149 E. 2.2). 6.2. Vorliegend besteht ein gewichtiges öffentliches Interesse daran, dass mit der Personenunterführung Wegmatt eine neue Querungsmöglichkeit A-312/2019 Seite 12 für den Fuss - und Veloverkehr geschaffen wird und so die Kapazitäten erweitert werden für die geplanten Entwicklungsgebiete um den Bahnhof Horw. Dieses Teilprojekt wird denn auch von beiden betroffenen Gemein- den unterstützt. Die Beschwerdegegnerin legt glaubhaft dar , dass die Personenunterführung Wegmatt – aufgrund der beiden privaten Gross- überbauungen im Projektperimeter – ausschliesslich während der Zeit der Vollsperrung des Bahnbetriebs vom 18. März bis 14. April 2019 errichtet werden kann. Die zeitliche Dringlichkeit für die Ausführung der Bauarbei- ten wird von der Vorinstanz bestätigt und von de n Beschwerdeführern 1 und 2 nicht grundsätzlich bestritten. Die Beschwerdeführer 1 und 2 haben in ihrer Stellungnah me zwar mit Recht darauf hingewiesen, dass eine zeitliche Reserve für ein allfälliges Rechtsmittelverfahren im Baupro- gramm hätte eingeplant werden müssen. Auf die Realisierung der priva- ten Grossüberbauungen im Projektperimeter hat die Beschwerdegegnerin jedoch keinen unmittelbaren Einfluss, weshalb dieser Umstand ihr nicht allein zum Vorwurf gereichen kann. Ob neben der Kapazitätserweiterung auch ein öffentliches Interesse an der Personenunterführung Wegmatt als Ersatzerschliessung für die Bahnübergänge Krienserstrasse und Weg- matt besteht, wird im Endentscheid zu klären sein. Jedenfalls besteht ein öffentliches Interesse daran, dass die Ersatzerschlies sung faktisch nicht verunmöglicht wird, bevor darüber rechtskräftig entschieden ist, mithin der Endentscheid nicht präjudiziert wird. Das eben Gesagte dürfte sinn- gemäss auch für den geplante n Ausbau des Fuss - und Radwegnetzes Brünigweg, Gleispromenade und Allmendstrasse gelten. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer 1 und 2 macht die Beschwerdegegne- rin auch betreffend Schliessung der Bahnübergänge ein Anordnungs- grund für den Entzug der aufschiebenden Wirkung geltend. So legt die Beschwerdegegnerin überzeugend dar, dass die diversen Bautätigkeiten es erfordern, die Schrankenanlagen zumindest für die Bauphase ausser Betrieb zu nehmen. 6.3. Angesichts der drohenden erheblichen Konsequenzen für das Pro- jekt an sich und in Berücksichtigung der Gesamtsituation im konkreten Fall ist der von der Beschwerdegegne rin geltend gemachte Anordnungs- grund für den Entzug der aufschiebenden Wirkung grundsätzlich gege- ben. Dieser weist eine unmittelbare zeitliche Dringlichkeit auf . Dass die Beschwerdegegnerin für den Anordnungsgrund den strikten Be weis er- bringt, ist nicht notwendig. Es genügt in der Regel, wenn sie diesen – wie vorliegend – glaubhaft machen kann (vgl. vorstehend E. 4.2). A-312/2019 Seite 13 Einzig in Bezug auf den vollständigen Rückbau der bestehenden Bahn- übergänge, ebenfalls bewilligt in der angefochtenen Plangenehmigung vom 6. Dezember 2018, präsentiert sich teilweise eine andere Ausgangs- lage. Aus den Ausführungen der Beschwerdegegnerin ist zu schliessen, dass ein vollständiger Rückbau der Bahnübergänge derzeit nicht vo rge- sehen ist. Ein Anordnungsgrund ist deshalb nur soweit ersichtlich, als ein Rückbau im Zusammenhang mit den anstehenden Bauarbeiten erforder- lich ist. Soweit weitergehend ist in diesem Punkt ein Anordnungsgrund für den Entzug der aufschiebenden Wirkung nicht erkennbar. In diesem Um- fang ist das Gesuch der Beschwerdegegnerin vorab teilweise abzuwei- sen. 7. 7.1. Soweit ein Anordnungsgrund besteht, bleibt z u prüfen, ob sich der beantragte Entzug der aufschiebenden Wirkung als verhältnismässig er- weist. Verhältnismässig ist eine Massnahme dann, wenn sie im Hinblick auf das angestrebte Ziel geeignet und erforderlich ist und ein vernünftiges Verhältnis zwischen Eingriffszweck und -wirkung wahrt (Art. 5 Abs. 2 BV; TSCHANNEN/ZIMMERLI/MÜLLER, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. Aufl. 2014, § 21 Rz. 2). Zur Beurteilung, ob der Entzug der aufschiebenden Wirkung zumutbar ist, sind die an der Beibehaltung der aufschiebenden Wirkung bestehenden Interessen in Betracht zu ziehen. Insbesondere gilt es zu vermeiden, dass durch die vorläufige Ausübung einer sich später als unrechtmässig erweisenden Bewilligung ein irreversibler Nachteil re- sultiert und damit der Endentscheid unzulässig präjudiziert wird. Ob dies der Fall ist, hängt von den Umständen des Ein zelfalls ab. Kann eine be- willigte Baute (auf Kosten des Bauherrn) wieder abgebrochen werden, so spricht dies für den Entzug der aufschiebenden Wirkung, jedenfalls wenn die Abbaukosten relativ geringfügig sind. Weitgehend irreversibel kann der Nachteil hing egen sein, wenn für die Erstellung der Baute zum Bei- spiel schützenswerte andere Bauten abgebrochen oder schützenswerte Biotope zerstört werden oder wenn Organismen freigesetzt werden, die nachträglich nicht wieder eingefangen werden können (vgl. BGE 129 II 286 E. 4.1; HANSJÖRG SEILER, in: Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], Praxiskommentar VwVG, 2. Aufl. 2016 , Art. 55 Rz. 101 mit Hin- weisen). 7.2. Vorliegend sichert die Beschw erdegegnerin in der Beschwerdeant- wort zu, dass die Bahnübergänge wieder in Betrieb genommen werden könnten, sollte n die Beschwerde n gutgeheissen werden. Das erscheint A-312/2019 Seite 14 aufgrund einer summarischen Prüfung plausibel und wird von der Vor - instanz in der Vernehmlassung bestätigt. Entscheidend ist, dass die Per- sonenunterführung Wegmatt zu den bestehend en Bahnübergän gen ört- lich versetzt geplant ist, was die wechselseitige präjudizierende Wirkung deutlich vermindert. Weder die Höhe der von der Beschwerdegegnerin genannten Zusatzkosten von Fr. 350'000.- noch die genannte Vorlaufszeit von sechs bis acht Mon aten für die Projektierung lassen vorliegend eine Wiedereröffnung der Bahnübergänge als illusorisch erscheinen. Hinsicht- lich des fraglichen Anschluss es der Schrankenanlagen an das neue Stellwerk kann auf die vorstehenden Ausführungen verwiesen werden (vgl. E. 2.3). Es ist demnach festzuhalten, dass der d urch die Endverfü- gung zu regelnde Fortbestand der Bahnübergänge durch den Entzug der aufschiebenden Wirkung weder zwingend präjudiziert noch verunmöglicht wird. Im Hauptbegehren bleiben die Interessen der Beschwerdeführe n- den an einem effektiven Rechtschutz im Wesentlichen gewahrt. 7.3. Für die Bau phase der Personenunterführung Wegmatt hat sich die Beschwerdegegnerin bereit erklärt , beim Bahnübergang Kriensers trasse eine provisorische Passerelle zu errichten. Im Rahmen einer summari- schen Prüfung erscheint es nicht unzumutbar, für einen beschränkten Zeitraum die Passerelle oder auch die bestehenden Unterführungen Ringstrasse und Brändi zu nutzen. Soweit die Beschwerdeführer 1 und 2 die jederzeitige Offenhaltung der Bahnübergänge während der Bauphase verlangen, ist zudem darauf hinzuweisen, dass das Stellwerk am Bahnhof Horw in Kürze ersetzt wird. Dies hat zur Folge, dass die beiden streitbe- troffenen Bahnübergänge unabhängig vom vorliegenden Beschwerdever- fahren zumindest vorübergehend geschlossen werden. Betreffend die je- derzeitige Offenhaltung der Bahnübergänge während der Bauphase sind bei diesen Gegebenheiten keine überwiegenden Interessen der Be- schwerdeführer 1 und 2 an der Aufrechterhaltung der aufschiebenden Wirkung gegeben. 7.4. Was schliesslich die Errichtung der Personenunterführung Wegmatt betrifft, ist ausschlaggebend, dass vorliegend unvermeidbar teilweise eine präjudizierende Wirkung eintreten könnte. Würde den Beschwerden die aufschiebende Wirkung belassen, wäre die Realisierbarkeit an sich ge- fährdet (vgl. vorstehend E. 6.2). Würde den Beschwerden hingegen die aufschiebende Wirkung entzogen , könnte die Personenunterführung Wegmatt bei einer Gutheissung der Beschwerden wohl nicht auf Kosten der Beschwerdegegnerin zurückgebaut werden. Ein allfälliger Rückbau dürfte v or allem aufgrund des weggefallenen Zugangs , aber auch auf-A-312/2019 Seite 15 grund der unverhältnismässig hohen Kosten faktisch nicht mehr möglich sein, wie die Beschwerdeführer 1 und 2 berechtigterweise einwenden. Sowohl die Beschwerdegegnerin wie auch die Beschwerdeführer 1 und 2 machen demnach jeweils eine präjudizierende Wirkung und damit ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil geltend. Der Entscheid ist deshalb durch eine summarische Prüfung der betroffenen Interessen zu erzielen. Wie eingangs dargelegt, wenden die Beschwerdeführer 1 und 2 sich nicht gegen die Errichtung der Personenunterführung Wegmatt an sich, son- dern nur soweit, als ein Konnex zur Schliessung der Bahnübergänge Kri- enserstrasse und Wegmatt besteht (vgl. vorstehend E. 3). Im Rahmen ei- ner summarischen Prüfung der Interessenlage ist festzuhalten, dass die neue Querung örtlich versetzt zu den streitbetroffenen Bahnübergänge n geplant ist, was die wechselseitige präjudizierende Wirkung deutlich ver- mindert. Das Hauptinteresse der Beschwerdeführe nden an der Wieder- öffnung der Bahnübergänge nach Abschluss der Bauarbeiten bl eibt auch bei einem Entzug der aufschiebenden Wirk ung im Wesentlichen gewahrt (vgl. vorstehend E. 7.2). Vorliegend besteht sodann ein gewichtiges öf- fentliches Interesse an der Errichtung der Personenunterführung Weg- matt, welches über ein allfälliges Interesse der Ersatzerschliessung der bestehenden Bahnübergänge hinausführt. Würde de n Beschwerden die aufschiebende Wirkung belassen, wäre die Realisie rbarkeit unmittelbar gefährdet (vgl. vorstehend E. 6.2). Die genannten Interessen der Be- schwerdeführer 1 und 2 an der Aufrechterhaltung der aufschiebenden Wirkung erscheinen zwar nicht ohne Gewicht, im Rahmen einer Gesamt- beurteilung der konkreten Umstände können sie jedoch die erheblichen öffentlichen Interessen an der Realisierbarkeit d er Personenunterführung Wegmatt nicht überwiegen. 7.5. Es sind demnach keine überwiegenden privaten Int eressen der Be- schwerdeführer 1 und 2 sowie überdies auch keine öffentlichen Interes- sen im Sinne der Rechtsprechung erkennbar, die dem Entzug der auf- schiebenden Wirkung entgegenstehen könnten. Soweit ein Anordnungs- grund besteht, erweist sich damit d er beantragte En tzug der aufschie- benden Wirkung als verhältnismässig. Das Gesuch de r Beschwerdegeg- nerin um Entzug der aufschiebenden Wirkung der Beschwerden ist daher im Sinne der Erwägungen grösstenteils gutzuheissen. 8. Zusammenfassend ergibt sich, dass das Sistierungsgesuch der Be-A-312/2019 Seite 16 schwerdeführer 1 und 2 vom 7./8. März 2019 abzuweisen ist (vgl. vorste- hend E. 2). Das Gesuch der Beschwerdegegnerin vom 19. Februar 2019 um E ntzug der aufschiebenden Wirkung der Beschwerden ist im Sinne der Erwägungen grösstenteils gutzuheissen (vgl. vorstehend E. 6 und 7) . Im Übrigen ist es abzuweisen (vgl. vorstehend E. 6.3). 9. Über die Kosten dieser Zwischenverfügung und eine allfällige Parteient- schädigung ist im Rahmen des Hauptentscheids zu befinden. Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Das Sistierungsgesuch der Beschwerdeführer 1 und 2 vom 7. /8. März 2019 wird abgewiesen. 2. 2.1. Das Gesuch der Beschwerdegegnerin vom 19. Februar 2019 um Entzug der aufschiebenden Wirkung wird im Sinne der Erwägungen mehrheitlich gutgeheissen und im Übrigen abgewiesen. 2.2. Die mit den Zwischenverfügungen vom 6. und 8. März 2019 super- provisorisch angeordneten Massnahmen werden in diesem Umfang be- stätigt und im Übrigen, soweit noch bestehend, aufgehoben. 3. 3.1. Je ein Exemplar der Stellungnahme der Beschwerdeführerin 3 vom 26. Februar 2019 geht an die übrigen Verfahrensbeteiligten. 3.2. Je ein Exemplar der Eingabe der Beschwerdegegnerin vom 6. März 2019 geht an die übrigen Verfahrensbeteiligten. 3.3. Je ein Exemplar der Vernehmlassung der Vorinstanz vom 6. März 2019 betreffend Verfahren A-408/2019 (inkl. Aktenverzeichnis) geht an die übrigen Verfahrensbeteiligten. A-312/2019 Seite 17 3.4. Je ein Exemplar der Vernehmlassung der V orinstanz vom 6. März 2019 betreffend Verfahren A-312/2019 und A-313/2019 geht an die übri- gen Verfahrensbeteiligten. 3.5. Je ein Exemplar der Stellungnahme der Beschwerdeführer 1 und 2 vom 8. März 2019 (inkl. Beilagen) geht an die übrigen Verfahrensbeteilig- ten. 4. Die Beschwerdeführer 1 und 2 sowie die Beschwerdeführerin 3 erhalten Gelegenheit, bis zum 15. April 2019 eine Replik in 4-facher Ausfertigung einzureichen. 5. Über die Kosten dieser Zwischenverfügung und eine allfällige Parteient - schädigung wird mit der Hauptsache entschieden. 6. Diese Verfügung geht an: – die Beschwerdeführer 1 und 2 (Einschreiben mit Rückschein , Beila- gen erwähnt; vorab per Fax oder Mail [ohne Beilagen]) – die Beschwerdeführerin 3 (Einschreiben mit Rückschein , Beilagen erwähnt; vorab per Fax oder Mail [ohne Beilagen]) – die Beschwerdegegnerin (Einschreiben mit Rückschein , Beilagen er- wähnt; vorab per Fax oder Mail [ohne Beilagen]) – die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben mit Rückschein , Beilagen erwähnt; vorab per Fax oder Mail [ohne Beilagen]) Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. Der Instruktionsrichter: Die Gerichtsschreiberin: Jürg Steiger Flurina Peerdeman A-312/2019 Seite 18 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, 1000 Lausanne 14 , Beschwerde in öffentlich -rechtlichen An- gelegenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen gemäss Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG gegeben sind. Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefoch- tene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdefüh- rende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: