<h2>SubmittedText<h2><p>Mit dem zivilen Bauprogramm 2001 wird voraussichtlich der Aufhebung des Personalrestaurants Taubenhalde (Umnutzung zu Bürofläche) zugestimmt.</p><p>Ist der Bundesrat bereit, dieses Personalrestaurant erst dann aufzuheben, wenn im Sinne des generellen Verpflegungskonzeptes für das Bundespersonal ein gleichwertiger Ersatz gefunden wird?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Seit Jahren sind die Frequenzen des Anfang der Siebzigerjahre in Betrieb genommenen Personalrestaurants Taubenhalde rückläufig. Im auf eine Kapazität von täglich 1000 Mittagessen ausgelegten Personalrestaurant verpflegen sich heute täglich lediglich noch 500 bis 600 Gäste. Dies führte dazu, dass die Taubenhalde seit 1998 nicht mehr gewinnbringend betrieben werden kann und im letzten Jahr sogar ein erhebliches Betriebsdefizit entstanden ist. Veränderte Essgewohnheiten, die Verlegung von Bundesämtern in die Agglomeration von Bern, die Zunahme der Teilzeitarbeit, die Einführung von flexiblen Arbeitszeitmodellen sowie das vielfältige und preisgünstige Konkurrenzangebot an Verpflegungsmöglichkeiten im Zentrum der Stadt Bern führen zu weiterhin rückläufigen Frequenzen.</p><p>Zudem wird die Fläche des Personalrestaurants Taubenhalde dringend für die Schaffung von Büros benötigt. Der Bedarf an zusätzlicher, relativ günstiger Fläche für ungefähr 50 neue Arbeitsplätze im Gebäude Taubenhalde ist klar ausgewiesen. Mit dem zivilen Bauprogramm 2001 wurden die für dieses Umbauvorhaben nötigen Mittel beantragt.</p><p>Ein gleichwertiger Ersatz für das Personalrestaurant Taubenhalde an einem anderen Standort im Zentrum der Stadt ist nicht vorgesehen. Das Verpflegungskonzept für das Bundespersonal sieht vor, dass zusätzlich zu den Möglichkeiten, welche das private Verpflegungsangebot im Zentrum der Stadt Bern anbietet, die bestehenden Personalrestaurants der Post, der SBB, der Ascom und der Berner Versicherung auch für das Personal der Bundesverwaltung zugänglich gemacht werden sollen.</p><p>Darüber hinaus sollen die heute bereits vielfach in den grösseren Verwaltungsbauten des Bundes bestehenden Cafeterias so aufgerüstet werden, dass dort in Zukunft einfache Mittagsmahlzeiten abgegeben werden können.</p>