<h2>InitialSituation<h2><p>Mit dem Postulat Zapfl vom 17. September 1996 wurde der Bundesrat eingeladen, in der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz mit den Ländern des Südens und Ostens eine Standortbestimmung vorzunehmen. Die Erfahrungen der letzten zehn Jahre sollen aufgearbeitet und die Lehren daraus gezogen werden. Der Bericht zeichnet wichtige Veränderungen im globalen Umfeld der Entwicklungs- und Ostzusammenarbeit nach und gibt Aufschluss über die daraus abgeleiteten Lehren für die weitere internationale Zusammenarbeit der Schweiz.</p><p>Im Vergleich zum ersten Zehnjahresbericht des Bundesrates über die Politik der Entwicklungszusammenarbeit der Schweiz, der Rechenschaft über die Jahre 1976-1985 ablegte, werden in diesem Bericht neben der humanitären Hilfe auch zwei neue Bereiche behandelt, nämlich die Zusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas und der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) sowie die Massnahmen zum Schutz der globalen Umwelt.</p><p>Der Bericht fasst in einem ersten Kapitel die wichtigsten globalen Veränderung zusammen, welche jeweils nach den strategischen Zielen des "Berichts über die Aussenpolitik der Schweiz in den 90er Jahren" gegliedert sind: Förderung von Sicherheit und Frieden; Förderung von Menschenrechten, Demokratie und Rechtsstaat; Förderung der Wohlfahrt; Abbau der sozialen Gegensätze; Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen.</p><p>Im zweiten Kapitel folgt eine Darstellung der geleisteten Beiträge der Schweiz an die Entwicklung der Länder des Südens und des Ostens sowie zum Schutz der globalen Umwelt. Danach werden die wichtigsten Veränderungen bei den Instrumenten und Methoden der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz dargelegt. Der Bericht schliesst mit einer Reihe von Schlussfolgerungen und Lehren, welche der Bundesrat aus den Erfahrungen der letzten zehn Jahre ableitet.</p><h2>Proceedings<h2><p> Der <b>Nationalrat</b> nahm vom Bericht Kenntnis.</p>