<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">«AZA 7» </div> <div class="para">U 227/00 Vr </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II. Kammer </div> <div class="para">Präsident Lustenberger, Bundesrichter Meyer und Ferrari; Gerichtsschreiberin Berger </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 9. Februar 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para">A.________, Jugoslawien, Beschwerdeführer, vertreten durch M.________, und dieser vertreten durch Rechtsanwalt Jürg K. Schlatter, Hauptstrasse 84, Parkhof, Kreuzlingen, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt, Luzern, Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para">und </div> <div class="para">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), gestützt auf eine kreisärztliche Untersuchung durch Dr. med. B.________, Spezialarzt FMH Chirurgie, vom 4. Dezember 1996, in Bestätigung eines Schreibens vom 9. Dezember 1996 die Leistungspflicht aus dem versicherten Unfall, welchen A.________ als Bauarbeiter der Firma X.________ am 9. September 1996 erlitten hatte, auf 30. Dezember 1996 einstellte (Verfügung vom 12. November 1997), </div> <div class="para">dass die Anstalt die Einsprache des Versicherten mit Entscheid vom 1. Mai 1998 ablehnte, </div> <div class="para">dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die hiegegen erhobene Beschwerde abwies (Entscheid vom 31. März 2000), </div> <div class="para">dass A.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde führen lässt mit dem Rechtsbegehren, es sei die SUVA, unter Aufhebung des kantonalen Gerichts- und des Einspracheentscheides, zu verpflichten, ihm rückwirkend ab 30. Dezember 1996 die gesetzlichen Leistungen zu erbringen, eventuell sei die Sache zu neuer Entscheidung an das kantonale Gericht zurückzuweisen, </div> <div class="para">dass der Versicherte zudem um Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung ersuchen lässt, </div> <div class="para">dass die SUVA auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, wogegen sich das Bundesamt für Sozialversicherung nicht hat vernehmen lassen, </div> <div class="para">dass das kantonale Gericht die zum Erfordernis des adäquaten Kausalzusammenhanges gemäss <span class="artref">Art. 6 Abs. 1 UVG</span> nach der Rechtsprechung geltenden Grundsätze richtig dargelegt hat, worauf verwiesen wird, </div> <div class="para">dass die Vorinstanz sodann in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht zutreffend dargelegt hat, dass die Adäquanzkriterien in diesem als mittelschwer zu qualifizierenden Unfall (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=20&amp;from_date=05.02.2001&amp;to_date=24.02.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F115-V-133%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page140">BGE 115 V 140</a>) nicht erfüllt sind, </div> <div class="para">dass diese Schlussfolgerung von keinem der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwände widerlegt oder auch nur - in zu weiteren Abklärungen Anlass gebender Weise - verunsichert wird, </div> <div class="para">dass insbesondere die Argumentation fehl geht, es sei der Beurteilung der adäquaten Kausalität nicht der für psychogene Fehlentwicklungen geltende Kriterienkatalog, sondern jener für milde Schädel-Hirn-Verletzungen geltende (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=20&amp;from_date=05.02.2001&amp;to_date=24.02.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F117-V-369%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page383">BGE 117 V 383</a>) zu Grunde zu legen, steht doch fest, dass die Entwicklung nach dem Unfall frühzeitig und in für den Heilungsverlauf massgeblicher Weise durch eine psychogene Symptomausweitung, verbunden mit der prekären sozialen Lage, ungünstig beeinflusst wurde, wie unter anderem der Austrittsbericht der Rehaklinik Y.________ vom 31. Oktober 1996 mit aller Deutlichkeit beweist, </div> <div class="para">dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde keine Aussicht auf Erfolg hat, weshalb es an einer der gesetzlichen Voraussetzungen für die unentgeltliche Verbeiständung (<span class="artref">Art. 152 Abs. 1 OG</span>) fehlt, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II. Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">III. Das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung wird abge- </div> <div class="para">wiesen. </div> <div class="para">IV. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversiche- </div> <div class="para">rungsgericht des Kantons Zürich, dem Bundesamt für </div> <div class="para">Sozialversicherung und der Wincare Versicherungen </div> <div class="para">zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 9. Februar 2001 </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der II. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: </div> </div></body></html>