<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01017</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Fonti</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 18. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch den Vater Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">dieser vertreten durch Orion Rechtsschutz-Versicherung AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">lic. iur. Z.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Aeschenvorstadt 50, Postfach, 4002 Basel</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1988</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, meldete sich am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. August 2004</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Zusammenhang mit einem pilozystischen Astro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zytom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der Invalidenversicheru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ng zum Leistungsbezug an (Urk. 7/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 5. November 2008 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Rente ab 1. August 2006 zu (Urk. 7/255; Urk. 7/241 Verfügungsteil 2). </span></p><p><span>1.2</span><span> </span><span>Mit Verfügung vom 9. April 2009 sprach ihr die</span><span> </span><span>IV-Stelle mit Wirkung ab 1. Februar 2009 eine Hilflosenentschädigung leichten Grades zu </span><span>(Urk. </span><span>7/276; Urk. 2/274 Verfügungsteil 2)</span><span>.</span></p><p><span>1.3</span><span> </span><span>Nachdem die Versicherte per 31. Juli 2013 die KV-Ausbildung erfolgreich abge</span><span>schlossen hatte, danach jedoch nur teilweise arbeitsfähig war, sprach ihr die IV</span><span>Stelle m</span><span>it Verfügung </span><span>vom 21. Februar 2014 vom 1. August 2013 bis 31. Oktober 2013 sowie ab 1. Februar 2014 eine Dreiviertelsrente zu (Urk. 7/460 sowie Urk. 7/464; Verfügungsteil 2 Urk. 7/456). </span></p><p><span>1.4</span><span> </span><span>Die im März 2014 eingeleitete Revision des Anspruchs auf Hilflosenent</span><span>schädi</span><span>gung (Urk. 7/471) ergab einen unveränderten Anspruch auf eine leichte Hilflo</span><span>senentschädigung (Mitteilung vom 27. Mai 2014, Urk. 7/473). </span></p><p><span>1.5</span><span> </span><span>Am 14. März 2016 erfolgte erneut eine Abklärung betreffend Hilflosenent</span><span>schädi</span><span>gung bei der Versicherten zu Hause. Aus dem Abklärungsbericht vom 28. April 2016 geht hervor, dass die Voraussetzungen für eine lebenspraktische Begleitung nicht mehr erfüllt seien (Urk. 7/501). </span><span>Nach durchgeführtem Vorbe</span><span>scheidverfahren </span><span>(Urk. 7/502</span><span>; Urk.</span><span> 7/504</span><span>)</span><span> </span><span>hob die IV-Stelle mit Verfügung vom </span><span>18. Juli 2016</span><span> die bisher ausgerichtete </span><span>leichte Hilflosenentschädigung</span><span> auf (Urk. </span><span>7/510</span><span> = Urk. 2).</span></p><p><br/></p><p><span>2.</span><span> </span><span>Die Versicherte erhob am </span><span>14. September 2016</span><span> Beschwerde gegen die Verfügung vom </span><span>18. Juli 2016</span><span> (</span><span>Urk. </span><span>2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei </span><span>ihr weiterhin die bisherige Entschädigung wegen leichter Hilflosigkeit auszurichten</span><span> (</span><span>Urk. </span><span>1 S. 2). </span></p><p><span> </span><span>Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom </span><span>13. Oktober 2016</span><span> (Urk.</span><span> 6</span><span>) die Abweisung der Beschwerde. </span><span>Mit Replik vom 17. November 2016 hielt die Beschwerdeführerin ohne weitere Stellungnahme an ihren Anträgen fest (Urk. 9) und mit Eingabe vom 23. Dezember 2016 (Urk. 11) reichte sie einen Arztbericht (Urk. 12) ein, welcher der </span><span>Beschwerde</span><span>gegnerin</span><span> am </span><span>6. Januar 2017</span><span> zur Kenntnis gebracht </span><span>wurde </span><span>(Urk.</span><span> 13</span><span>).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> haben Versicherte mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) in der Schweiz, die hilflos (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 ATSG) sind, Anspruch auf eine Hilflo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">senentschädigung. Vorbehalten bleibt Artikel 42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG. Als hilflos gilt eine Person, die wegen einer Beeinträchtigung der Gesundheit für alltägliche Lebensverrichtungen dauernd der Hilfe Dritter oder der persönlichen Überwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung bedarf (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 ATSG). Im Bereich der Invalidenversicherung gilt auch eine Person als hilflos, welche zu Hause lebt und wegen der gesundheitlichen Beeinträchtigung dauernd auf lebenspraktische Begleitung angewiesen ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 Satz 1 IVG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Praxisgemäss (BGE 121 V 88 E. 3a mit Hinweisen) sind die folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den sechs alltäglichen Lebensverrichtungen massgebend (BGE 127 V 94 E. 3c, 125 V 297 E. 4a):</span></p><p><span>- </span><span>Ankleiden, Auskleiden; </span></p><p><span>- </span><span>Aufstehen, Absitzen, Abliegen;</span></p><p><span>- </span><span>Essen;</span></p><p><span>- </span><span>Körperpflege;</span></p><p><span>- </span><span>Verrichtung der Notdurft;</span></p><p><span>- </span><span>Fortbewegung (im oder ausser Haus), Kontaktaufnahme.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 37 IVV sieht drei Hilflosigkeitsgrade vor. Gemäss Abs. 3 dieser Bestimmung gilt die Hilflosigkeit als leicht, wenn die versicherte Person trotz der Abgabe von Hilfsmitteln:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">a. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">b. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einer dauernden persönlichen Überwachung bedarf;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">c. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einer durch das Gebrechen bedingten ständigen und besonders aufwendigen Pflege bedarf; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">d. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wegen einer schweren Sinnesschädigung oder eines schweren körperlichen Gebrechens nur dank regelmässiger und erheblicher Dienstleistungen Dritter gesellschaftliche Kontakte pflegen kann; oder</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dauernd auf lebenspraktische Begleitung im Sinne von Art. 38 IVV ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wiesen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVV liegt ein Bedarf an lebenspraktischer Begleitung im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG vor, wenn eine volljährige versicherte Person ausserhalb eines Heimes lebt und infolge Beeinträchtigung der Gesundheit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Begleitung einer Drittperson nicht selbständig wohnen kann;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für Verrichtungen und Kontakte ausserhalb der Wohnung auf Begleitung einer Drittperson angewiesen ist; oder </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ernsthaft gefährdet ist, sich dauernd von der Aussenwelt zu isolieren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist lediglich die psychische Gesundheit beeinträchtigt, so muss für die Annahme einer Hilflosigkeit gleichzeitig ein Anspruch auf mindestens eine Viertelsrente bestehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu berücksichtigen ist nur diejenige lebenspraktische Begleitung, die regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig und im Zusammenhang mit den in Absatz 1 erwähnten Situationen erforderlich ist. Nicht darunter fallen insbesondere Vertretungs- und Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungstätigkeiten im Rahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Massnahmen des Erwachsenenschutzes nach den Artikeln 390-398 des Zivilgesetzbuches </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Berücksichtigung des Bedarfs an lebenspraktischer Begleitung ist nicht auf Menschen mit Beeinträchtigung der psychischen oder geistigen Gesundheit beschränkt. Es ist durchaus möglich, dass auch andere Behinderte einen Bedarf an lebenspraktischer Begleitung geltend machen können. Zu den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken ist insbesondere an hirnverletzte Menschen (BGE 133 V 450 E. 2.2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unerheblich ist, in welcher Umgebung sich die versicherte Person – abgesehen davon, dass sie ausserhalb des Heims wohnen muss – aufhält und ob sie auf die Hilfe des Ehegatten, der Kinder oder der Eltern zählen kann (BGE 133 V 450 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.3 und 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als regelmässig im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 Satz 1 IVV gilt die lebensprakti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Begleitung, wenn sie über eine Periode von drei Monaten gerechnet im Durchschnitt mindestens 2 Stunden pro Woche benötigt wird (BGE 133 V 450 E. 6.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die lebenspraktische Begleitung beinhaltet weder die (direkte oder indirekte) Dritthilfe bei den sechs alltäglichen Lebensverrichtungen noch die Pflege noch die Überwachung. Sie stellt vielmehr ein zusätzliches und eigenständiges Insti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tut der Hilfe dar (BGE 133 V 450 E. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gesetz macht den Anspruch auf Hilflosenentschädigung nicht davon abhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gig, ob die lebenspraktische Begleitung kostenlos erfolgt oder nicht (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">133 V 472 E. 5.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich muss beim Bedarf an lebenspraktischer Begleitung die Schadenmin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungspflicht berücksichtigt werden (vgl. Kreisschreiben über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung, KSIH, gültig ab 1. Januar 2015, Stand 1. Januar 2017, KSIH Rz 8040 mit Hinweis auf das Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 9C_410/2009 vom 1. April 2010). Die Auswirkungen des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schadens auf die Einsatzfähigkeit sind durch geeignete organisatorische Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen und die Mithilfe der Familienangehörigen, denen dadurch keine unverhältnismässige Belastung entstehen darf, möglichst zu mildern. Diese Mithilfe geht weiter als die ohne Gesundheitsschaden zu erwartende Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützung. Es ist danach zu fragen, wie sich eine vernünftige Familien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemeinschaft einrichten würde, sofern keine Versicherungsleistungen zu erwarten wären. Keinesfalls darf aber unter dem Titel Schadenminderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht die Bewältigung der Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halttätigkeit in einzelnen Funktionen oder insgesamt auf die übrigen Familien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitglieder überwälzt werden mit der Folge, dass gleichsam bei jeder festgestell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Einschränkung danach gefragt werden müsste, ob sich ein Familienmitglied finden lässt, das allenfalls für eine ersatzweise Ausführung der entsprechenden Teilfunktionen in Frage kommt (Urteil des Bundesgerichts I 1013/06 vom 9. November 2007 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2). Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich unerheblich ist die Umgebung, in wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher sich die versicherte Person aufhält. Versicherte, welche mit Familienange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hörigen zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leben, hätten sonst kaum je Anspruch auf eine Hilflosenent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung für lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">praktische Begleitung. Es ist allein massgebend, ob die versicherte Person, wäre sie allein auf sich gestellt, erhebliche Dritthilfe benöti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen würde. Demgegenüber ist die tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächlich erbrachte Mithilfe von Familien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angehörigen eine Frage der Schaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">minde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht, die erst in einem zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Schritt zu prüfen ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_828/2011 vom 27. Juli 2012 E. 5.3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV kann die IV-Stelle zur Prüfung eines Leistungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs unter anderem Abklärungen an Ort und Stelle vornehmen. Nach der Rechtsprechung hat ein Abklärungsbericht unter dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aspekt der Hilflosigkeit (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 ATSG) oder des Pflegebedarfs folgenden Anforderungen zu genügen: Als Berichterstatterin oder Berichterstatter wirkt eine qualifizierte Person, welche Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den seitens der Mediziner gestellten Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Hilfsbedürftigkeiten hat. Bei Unklarheiten über physische oder psychische Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen und/oder deren Auswirkungen auf alltägliche Lebensverrichtungen sind Rückfragen an die medizinischen Fachpersonen nicht nur zulässig, sondern notwendig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. BGE 133 V 450 E. 11.1.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Weiter sind die Angaben der Hilfe leistenden Personen zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und detailliert bezüglich der einzelnen alltäglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verrichtungen sowie der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> tatbestandsmässigen Erfordernisse der dauernden Pflege und der persönlichen Überwachung und der lebenspraktischen Beglei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung sein. Schliesslich hat er in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben zu stehen. Das Gericht greift, sofern der Bericht eine zuverlässige Entscheidungsgrundlage im eben umschriebenen Sinne darstellt, in das Ermessen der die Abklärung tätigenden Person nur ein, wenn klar feststell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare Fehleinschätzungen vorliegen. Das gebietet insbesondere der Umstand, dass die fachlich kompetente Abklärungsperson näher am konkreten Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt ist als das im Beschwerdefall zuständige Gericht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 543</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweisen; SVR 2012 IV Nr. 54 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">195, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_756/2011 vom 12. Juli 2012 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2). Diese Grundsätze gelten entsprechend auch für die Abklärung der Hilflosigkeit unter dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesichtspunkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">praktischen Begleitung (BGE 133 V 450 E. 11.1.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_464/2015 vom 14. September 2015 E. 4) sowie unter dem Aspekt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Inten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sivpflegezuschlags (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts 8C_308/2016 vom 6.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2016 E. 5.1 mit Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_756/2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 12. Juli 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, dass die lebenspraktische Begleitung von mindestens zwei Stunden pro Woche nicht mehr ausgewiesen sei (S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Begleitung bei den administrativen Angelegenheiten könnten pro Monat maximal eine Stunde angerechnet werden. Es sei nur der Hilfebedarf für einfa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che administrative Tätigkeiten zu berücksichtigen. Bei den von der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin geltend gemachten Terminen handle es sich nicht um eine Alltags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bewältigung im Sinne des Gesetzes. Es gehe dabei um eine Betreuungsphase für die Planung und Organisation des Auszuges von zu Hause sowie um Bespre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungen der Arbeitssituation (S. 3 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es gelte zu berücksichtigen, dass es sich bei der lebenspraktischen Begleitung um Hilfe handle, welche die minimale Grundversorgung betreffe. Darunter falle nicht die vorübergehende Hilfe für beispielsweise einen Wohnungsumzug oder komplexe administrative Tätigkeiten, welche zudem auch nicht regelmässig anfallen würden (S. 3 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), sie sei nach wie vor auf Hilfeleistungen angewiesen, die das selbständige Wohnen ermöglichen würden. Sie leide noch immer unter Gedächtnis- und Konzentrationsdefiziten, zudem unter Schwankungen der Aufmerksamkeit und vermehrter kognitiver Ermüdbarkeit. Der behandelnde Arzt Dr. med. A.___, Facharzt für Neurologie, bestätige im Bericht vom 12. September 2016, dass sie aufgrund ihrer kognitiven Defizite in administrativen Fragen die Unterstützung ihres Vaters benötige. Für die korrekte Terminierung administra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiver Aufgaben sowie eine sachgerechte Argumentation gegenüber zum Beispiel Versicherungen benötige sie mindestens teilweise Unterstützung. In diesem Sinne benötige sie Hilfe durch Drittpersonen zum selbständigen Wohnen. Der Bedarf an lebenspraktischer Begleitung bestehe seit der Hirnblutung im Jahr 2008. Im Zusammenhang mit den Gedächtnis- und Konzentrationsschwierig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten habe sich somit seit den Abklärungsberichten vom 17. Februar 2009 sowie vom 26. Mai 2014 nichts geändert. Der zeitliche Aufwand des Vaters zur Unterstützung habe sich ebenfalls nicht reduziert, sondern sogar eher zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen (S. 6 Ziff. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann beweise ein Auslandaufenthalt nicht, dass die Beschwerdeführerin nicht auf lebenspraktische Begleitung angewiesen sei. Es habe auch während des Auslandaufenthaltes eine Unterstützung und Begleitung durch die Eltern (per Email und telefonisch) stattgefunden. Der Vater der Beschwerdeführer begleite sie während mindestens zwei Stunden pro Woche zu diversen Gesprächen (Ziff. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da sich die Beschwerdeführerin sodann in einem guten Licht habe präsentieren wollen und die Eltern ihr während der Abklärung zu Hause nicht ständig haben widersprechen wollen, sei es zwar schon so, wie bereits im Abklärungsbericht vom 26. Mai 2014 festgehalten, dass die Beschwerdeführerin grundsätzlich den Alltag selbst strukturiere und Termine selbständig wahrnehme. Ihre Eltern seien jedoch im Hintergrund stets aktiv, würden sie bei administrativen Tätigkeiten unterstützen und wo nötig auch bei der Alltagsplanung und -gestaltung ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">greifen. Auf den Abklärungsbericht vom 28. April 2016 könne daher nicht voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umfänglich abgestellt werden (S. 7 f. Ziff. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die Hilflosenentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung zu Recht eingestellt hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Zusprache der Hilflosenentschädigung leichten Grades mit Verfügung vom 9. April 2009 basierte auf dem Abklärungsbericht vom 17. Februar 2009 (Urk. 7/272). Diesem ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin aufgrund einer Hemiparese seit 2004 nicht mehr rechts schreiben könne, zwischenzeitlich aber gelernt habe, mit links zu schreiben. Im Alltag könne sie die rechte Hand praktisch nicht mehr einsetzen (S. 3 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die anhaltenden Schwierigkeiten seien erst seit Februar 2008 nach der Lungenem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bolie und der zerebralen Einblutung vorhanden. Sie sei aktuell jedoch in allen Lebensverrichtungen selbständig und ihr müsse nicht geholfen werden (S. 3 f. Ziff. 2, vgl. auch S. 1 Ziff. 1.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit anfangs 2006 habe die Beschwerdeführerin zunehmende Gedächtnis- und Konzentrationsschwierigkeiten. Ihre Eltern würden berichten, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin gegenwärtig den Tag nicht mehr alleine bewältigen könne. Besonders schwierig sei es für sie zu planen und zu strukturieren. Zudem sei sie sehr vergesslich geworden. Es gebe zwischendurch bessere Tage, allerdings seien die schlechteren Tage tonangebend (S. 4 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die grössten Probleme würden bei der Tagesstrukturierung bestehen. Sie könne den Tag nicht richtig und konstruktiv bewältigen, könne nicht „automatisch denken“ oder „Strategien bauen“. Der Impuls gehe immer öfter von den Eltern aus. Sie gehe nicht mehr in die Schule, weil sie das Gelernte nicht mehr habe behalten können. Den Tagesablauf und alle Abmachungen und Termine müsse die Mutter mit ihr besprechen. Eine Kontrolle betreffend Tagesablauf erfolge mindestens zwei Mal täglich. Sie müsse erinnert und zum Agieren aufgefordert werden. Sie nehme aber meistens alle Termine ohne Begleitung wahr. Für sie spiele ihre Selbständigkeit eine grosse Rolle. Die Abklärungsperson führte an dieser Stelle aus, die Konzentration der Beschwerdeführerin während der Abklärung lasse langsam nach und sie möge die Fragen nicht mehr selber beantworten. Es sei auch deutlich, dass sie nicht mehr aktiv zuhöre. Die Mutter müsse immer erreichbar sein, weil es bereits vorgekommen sei, dass die Beschwerdeführerin unterwegs nicht mehr gewusst habe, wohin sie eigentlich wolle. Die Eltern seien wie eine „Gedankenstütze“ im Alltag. Das Kurzzeitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dächtnis habe stark nachgelassen (S. 4 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Bewältigung von Alltagssituationen benötige sie ebenfalls Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützung: Der Vater habe alle schriftlichen Angelegenheiten übernehmen müssen. Die Konzentration, das Gedächtnis und die Fähigkeit, Zusammenhänge zu verstehen, hätten stark nachgelassen. Oft verstehe sie den Inhalt nicht beziehungsweise könne mit dem Inhalt nichts anfangen. Sie könne nicht aktiv handeln. Die Sachlage müsse ihr oft genau erklärt werden. Sie vergesse oft, was besprochen worden sei und die Sachlage müsse ihr nochmals erklärt werden (S. 4 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Erledigung des Haushalts sei sie mehrheitlich selbständig (S. 5 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann benötige sie Begleitung bei ausserhäuslichen Verrichtungen und Kontak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten aufgrund der Vergesslichkeit und der Orientierungsschwierigkeiten in unbekannter Umgebung. Sie besuche aber weiterhin alle Therapien alleine. Die Termine organisiere sie selbständig von zu Hause, wobei die Mutter für Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützung dabeibleiben müsse. Gehe es um kompliziertere Angelegenheiten, sei Hilfe notwendig. Den Kontakt mit der Beschwerdegegnerin könne sie beispiels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise nicht mehr selbständig aufrechterhalten, da sie nach einem Gespräch das Abgemachte vergessen würde (S. 5 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Abklärungsperson zog folgende Schlussfolgerung: Dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin überhaupt teilweise selbständig leben könne, hänge davon ab, dass sie jemand durch den Tag leite und für sie da sei. Sie sei eindeutig auf tägliche Betreuung angewiesen. Wegen der notwendigen Tagesstruktur müsse jemand in derselben Wohnung leben. Der „grobe“ Zeitaufwand für die lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">praktische Begleitung betrage mit überwiegender Wahrscheinlichkeit mehr als drei Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den pro Tag. Es sei aber offensichtlich, dass die Beschwerdeführerin ohne die Nähe der Begleitpersonen nicht mehr alleine leben könne (S. 5 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann sei schliesslich auch die dauernde Pflege hinsichtlich Medikamentenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung und Kontrolle der Einnahme erfüllt (S. 5 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der ersten Revision des Anspruchs auf Hilflosenentschädigung wurde gestützt auf den Abklärungsbericht vom 26. Mai 2014 (Urk. 7/472) ein weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin unveränderter Anspruch gewährt (Urk. 7/473). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im besagten Bericht wurde Folgendes festgehalten: Die Beschwerdeführerin sei analog zum Vorbericht weiterhin wegen Gedächtnis- und Konzentrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwierigkeiten auf lebenspraktische Begleitung angewiesen (S. 2 unten). Die Beschwerdeführerin helfe bei der Hausarbeit mit. Die Mutter habe angegeben, dass sie die Beschwerdeführerin immer wieder bei ihren Verpflichtungen unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stütze, weil sie merke, dass sie mit den sonstigen Verpflichtungen ausgelastet sei. Die Mutter müsse mitdenken, damit der Alltag ohne Zwischenfall ablaufe. Die Beschwerdeführerin gebe an, dass sie sämtliche Termine im Handy gespei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chert habe und somit ihren Alltag selber strukturiere. Trotzdem komme es sporadisch vor, dass sie einen Termin vergessen würde. Deshalb werde sie von den Eltern unterstützt. Der Vater unterstütze sie sodann in Versicherungs- und Amtsangelegenheiten, da sie damit überfordert sei (S. 3 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei ausserhäuslichen Verrichtungen und Kontakten finde keine Begleitung mehr statt. Die Beschwerdeführerin pflege soziale Kontakte alleine. Sie benutze öffentliche Verkehrsmittel und lege ihren Arbeitsweg alleine zurück. Sie sei zehn Wochen alleine in Kanada gewesen zum Sprachaufenthalt bei einer Gast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">familie (vgl. dazu auch S. 2 oben). Sie sei froh zu wissen, dass sie sich bei Problemen jederzeit an ihre Eltern wenden könne. Diese Sicherheit sei wichtig (S. 3 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der zweiten und aktuellen Revision erfolgte am 14. März 2016 erneut eine Abklärung bei der Beschwerdeführerin zu Hause. Aus dem Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsbericht vom 28. April 2016 geht Folgendes hervor (Urk. 7/501): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin berichte, dass es ihr ganz allgemein gut gehe, sie jedoch mit Müdigkeit zu kämpfen habe. Sie fühle sich am Morgen nie ausgeschlafen und sei schlapp. Deshalb habe sie letztes Jahr eine Auszeit gehabt und sei für 7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">½</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Wochen in Ecuador gewesen. Sie habe dort eine Schule besucht um Spa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisch zu lernen. Sie fühle sich nun fitter und beherrsche die spanische Sprache (S. 1 unten). Sie habe das Arbeitspensum von 80 % auf 60 % reduziert. Den Arbeitsweg nach Winterthur lege sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurück. Sie wohne nach wie vor bei ihren Eltern zu Hause, sie möchte jedoch gerne ausziehen und mit einer Kollegin in eine Wohngemeinschaft ziehen. Der Vater der Beschwerdeführerin fügte an, er habe den Eindruck, dass seine Toch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter einen eigenen Haushalt meistern könnte. Sie müsste sich jedoch aufgrund der Vergesslichkeit viele Dinge aufschreiben (S. 2 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Frage, ob die Beschwerdeführerin auf lebenspraktische Begleitung ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen sei, wurde im Abklärungsbericht Folgendes notiert: Bei den Haushalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeiten könne sie mithelfen, wenn die Beschwerdeführerin möchte. Den Alltag organisiere und meistere sie selbständig. Die regelmässigen Termine, welche oft zur selben Zeit stattfinden würden, nehme sie zuverlässig wahr. Die administra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiven Tätigkeiten würden alle zwei Wochen mit dem Vater besprochen und erledigt. Sie bespreche mit ihm Sozialversicherungsangelegenheiten sowie die Steuern. Nach der Besprechung führe die Beschwerdeführerin die Tätigkeiten selbständig aus. Aktuell habe man auch noch die Termine für die neuropsycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logische Abklärung gemeinsam besprochen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ansonsten sei sie in ihrem Alltag selbständig und organisiere ihre Kontakte und Termine ohne Dritthilfe. Ebenso verwalte sie ihren Lohn selbst. Die Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kassenrechnung begleiche sie selbständig per Online-Banking (S. 3 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Abklärungsperson führte Folgendes aus: Die Beschwerdeführerin sei im Herbst 2015 zum zweiten Mal für mehrere Wochen für einen Sprachaufenthalt im Ausland gewesen. Um die Sprache nicht zu verlernen, treffe sie sich regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässig in einem Café, um sich in der Fremdsprache mit anderen Teilnehmern auszutauschen. Somit gehe klar hervor, dass die Beschwerdeführerin ihre Beschäftigungen und Hobbies selbständig organisiere und Kontakte pflege. Ihr sei es gelungen, sich in einer neuen Umgebung (Ecuador) selbständig zu orga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisieren. Sie sei während dieser Zeit auf sich alleine gestellt gewesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Während dem anderthalbstündigen Abklärungsgespräch habe die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin selbständig Auskunft gegeben. Der Vater habe die Angaben teilweise präzisiert. Die Abklärungen hätten ganz klar ergeben, dass sie bei den admi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nistrativen Tätigkeiten alle zwei Wochen oder zusätzlich bei Bedarf von ihrem Vater unterstützt werde. Für die Administration von einer Person, bei welcher die Sozialversicherungen seit einigen Jahren involviert seien, werde sicherlich pro Monat nicht mehr als eine Stunde benötigt. Somit sei die Dauer und Inten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sität an Begleitung von mindestens zwei Stunden pro Woche nicht mehr aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesen und begründe keinen Anspruch mehr auf eine lebenspraktische Begleitung (S. 3 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die Voraussetzungen für eine lebenspraktische Begleitung nicht mehr erfüllt seien, in den alltäglichen Lebensverrichtungen absolute Selbständigkeit bestehe und medizinische Pflege oder Überwachung nicht notwendig sei, gelte es nun, die Hilflosenentschädigung einzustellen (S. 4 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bericht vom 12. September 2016 nahm Dr. A.___ Stellung zur medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Situation der Beschwerdeführerin und den Auswirkungen im Alltag (Urk. 12). Er führte aus, bei der Beschwerdeführerin würden Gedächtnis- und Konzentrationsdefizite, Schwankungen der Aufmerksamkeit und vermehrte kognitive Ermüdbarkeit bestehen. Komplex strukturierte Aufgaben könnten nicht in allen Situationen korrekt gelöst werden. Daneben bestünden auch dysexekutive Probleme mit erschwerter Selbsteinschätzung. Es sei für die Beschwerdeführerin nicht immer einfach zu erkennen, welche Aufgaben sie sich zumuten könne und welche nicht (S. 1 Ziff. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund ihrer kognitiven Defizite benötige die Beschwerdeführerin in admi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nistrativen Fragen Unterstützung durch den Vater. Für die korrekte Termi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nierung administrativer Aufgaben und eine sachliche Argumentation gegenüber beispielsweise Versicherungen benötige sie mindestens teilweise Unterstützung. In diesem Sinne brauche die Beschwerdeführerin Hilfe durch Drittpersonen zum selbständigen Wohnen. Ausserhäusliche Verrichtungen könne sie selber besor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, eine soziale Isolation drohe nicht (S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ führte weiter aus, er gehe davon aus, dass der Bedarf an Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützung aufgrund der Aktenlage seit der Hirnblutung im Jahr 2008 bestehe (S. 2 Ziff. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Abklärungsbericht vom 28. April 2016 (vorstehend E. 3.3) stellt eine zuver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lässige Entscheidungsgrundlage (vgl. vorstehend E. 1.5) dar: Er wurde in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesundheitlichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beeinträchtigungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erstellt. Sodann wurden darin sowohl die Angaben der Beschwerdeführerin wie auch der Hilfe leistenden Personen (Eltern der Beschwerdeführerin) aufgeführt und berücksichtigt. Die Ausführungen der Abklärungsperson sind ausführlich und die Schlussfolgerungen nachvollziehbar begründet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insbesondere ergeben sich aufgrund des Berichtes von Dr. A.___ (vorstehend E. 3.4) keine Anhaltspunkte, welche der Einschätzung der Abklärungsperson entgegenstehen würden. Dr. A.___ erachtete zwar Dritthilfe für die Beschwerdeführerin als notwendig. Aufgrund seiner Ausführungen ist jedoch nicht ersichtlich, dass diese in einem Umfang von mindestens zwei Stunden wöchentlich notwendig wäre. So liegt der von ihm umschriebene Umfang der von der Beschwerdeführerin benötigten Unterstützung - übereinstimmend mit den Angaben im Abklärungsbericht - in der teilweisen Unterstützung bei den administrativen Aufgaben im Sinne einer Hilfe zur korrekten Terminierung und sachlichen Argumentation. Der notwendige zeitliche Bedarf von mindestens zwei Stunden wöchentlich wird dadurch jedoch mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit nicht erreicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich ist die zwischenzeitliche Verbesserung bei einem Vergleich der bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den vorangegangenen Abklärungsberichte mit dem aktuellen Abklärungsbericht klar ersichtlich: Im Zeitpunkt des ersten Abklärungsberichts war die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin auf Mithilfe bei der Tagesstrukturierung angewiesen. Es mussten mehrmals pro Tag die Termine durchgegangen werden, sie müsse an Termine erinnert und zum Agieren aufgefordert werden. Aufgrund der damaligen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesslichkeit und Orientierungslosigkeit war Dritthilfe notwendig. Ebenfalls konnte sie die administrativen Belange nicht selbständig durchführen, sie habe mit dem Inhalt von schriftlichen Angelegenheiten „nichts anfangen“ und sich Besprochenes nicht merken können (vorstehend E. 3.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann war ein im Vergleich zur aktuellen Situation viel höherer Bedarf an Hilfeleistung im Bereich der lebenspraktischen Begleitung auch anlässlich des zweiten Abklärungsberichts ausgewiesen: Die Beschwerdeführerin bedurfte damals immer wieder Unterstützung der Mutter bei ihren Verpflichtungen. Damit der Alltag ohne Zwischenfall ablaufen konnte, musste ihre Mutter mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denken. Die Beschwerdeführerin konnte zwar schon damals ihren Alltag selber strukturiere, trotzdem habe sie zwischendurch einen Termin vergessen, weshalb sie diesbezüglich weiterhin von den Eltern unterstützt wurde. Der Vater unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützte sie in Versicherungs- und Amtsangelegenheiten, da sie damit überfordert war (vorstehend E. 3.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Vergleich zur Situation anlässlich der ersten und zweiten Haushaltsabklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung ist die benötige Hilfestellung in deutlich geringerem Umfang notwendig, da die Beschwerdeführerin weitgehend selbständig ist und aktuell vorwiegend nur noch alle zwei Wochen eine Besprechung mit dem Vater stattfindet, um die administrativen Belange zu besprechen. Sodann plant die Beschwerdeführerin den Auszug von zu Hause und auch seitens der Eltern wird betont, dass die Beschwerdeführerin einen eigenen Haushalt meistern könne, was ein weiterer Hinweis ist für die weniger benötigte Hilfestellung durch die Eltern. Dass sie sich möglicherweise vermehrt Dinge aufschreiben muss, damit sie nicht in Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gessenheit geraten, liegt im Rahmen ihrer Schadenminderungspflicht im Bereich des Zumutbaren. Sodann konnte die Beschwerdeführerin seit der Zusprache der Hilflosenentschädigung zwei Mal einen mehrwöchigen Auslandaufenthalt alleine bewerkstelligen. Selbst wenn sie während dieser Zeit in regelmässigem Kontakt mit ihren Eltern stand, zeigen diese Auslandaufenthalte, dass sich die Beschwerdeführerin im Alltag deutlich besser und mit erheblich weniger Dritt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hilfe zurechtfinden kann als noch im Zeitpunkt der Zusprache der Hilflo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senentschädigung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann ist zu berücksichtigen, dass die Auswirkungen des Gesundheitsschadens auf die Einsatzfähigkeit durch geeignete organisatorische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massnahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die Mithilfe der Familienangehörigen möglichst zu mildern sind. Diese Mithilfe geht zwar weiter als die ohne Gesundheitsschaden üblicherweise zu erwartende Unterstützung, jedoch darf den Familienangehörigen keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unverhältnismässige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Belastung entstehen (vgl. vorstehend E. 1.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unverhältnismässige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Belastung der Eltern der Beschwerdeführerin ist nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen. Die Beschwerdeführerin wohnte im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung noch bei ihren Eltern. Dadurch fiel sicherlich ein gewisser Mehraufwand in der Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltstätigkeit an. Die Haushaltsarbeiten wurden vorwiegend von der Mutter erledigt, wobei die Beschwerdeführerin mithalf. Eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unverhältnismässige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Belastung ist jedoch aufgrund der Akten nicht ersichtlich, organisiert und meistert die Beschwerdeführerin ihren Alltag doch selbständig. Sodann wird sie von ihrem Vater in den administrativen Belangen unterstützt. Dazu würde alle zwei Wochen eine Besprechung stattfinden. Die Beschwerdeführerin führt anschliessend gemäss den Angaben im Abklärungsbericht die anfallenden Tätigkeiten selbständig aus. Somit ist zwar eine gewisse Unterstützung der Beschwerdeführerin erforderlich und auch nachvollziehbar, die Mithilfe der Eltern erscheint jedoch nicht in einem unverhältnismässigen Ausmass notwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig zu sein. Insbesondere liegt der Umfang der Unterstützung weit unter den erforderlichen zwei Wochenstunden, welche zur Bejahung der lebenspraktischen Begleitung notwendig wären. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin in der Beschwerdeschrift neu geltend macht, ihr Vater begleite sie während mindestens zwei Stunden pro Woche zu diversen Gesprächen, steht diese Aussage in direktem Widerspruch zu den Angaben im Abklärungsbericht. Dort wurde sowohl von der Beschwerdeführerin als auch von ihren Eltern angegeben, sie nehme die Termine selbständig wahr (Urk. 7/501 S. 3 Mitte sowie S. 4 Mitte). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Praxisgemäss stellen die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die „Aussagen der ersten Stunde“ ab, denen in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die nun gegenteilige Aussage, es sei doch ein wöchentlicher Bedarf an Beglei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung im Umfang von zwei Stunden notwendig, ist nicht nachvollziehbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist auf den - den erforderlichen Kriterien entsprechenden - Abklärungsbericht vollumfänglich abzustellen und es ist kein Bedarf an lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">praktischer Begleitung mehr nachgewiesen. Die Beschwerdegegnerin stellte die Hilflosenentschädigung daher zu Recht ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dementsprechend erweist sich die angefochtene Verfügung als rechtens und die dagegen erhobene Beschwerde ist vollumfänglich abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufzuerlegen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 8</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">00</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Orion Rechtsschutz-Versicherung AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannFonti</p></div> </div></body></html>