<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01380</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Pfefferli</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">, geb. 2003</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gesetzlich vertreten durch die Eltern Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">diese vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie Schwarz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sigg Schwarz Advokatur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 2003, leidet an einer zentralen Bewegungsstörung und einer Chromosomenaberration mit Duplikat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ion</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Chromosoms 17p (Urk. 9/122/4). Sie lebt zuhause bei ihren Eltern und Geschwistern (Urk. 9/159/1, Urk. 18</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und besucht die heilpädagogische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/110/1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">159</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 18. November 2003 (Urk. 9/2) meldeten die Eltern die Versicherte bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zwecks Gewährung medizinischer Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen im Zusammenhang mit einem Geburtsgebrechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an. In der Folge sprach ihr d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, im Zusammenhang mit den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziffer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 313, 390, 395, 397 und 427 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anhang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erordnung über Geburtsgebrechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(nachfolgend: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GgV-Anhang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiederholt Leistungen zu (Urk. 9/10, 9/18,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 9/19,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 9/31, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/32, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/42, 9/43, 9/60, 9/61, 9/66, 9/67, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/70, 9/75, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/81, 9/82, 9/97, 9/99, 9/106, 9/107, 9/108, 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/118, 9/119, 9/123, 9/129, 9/137</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, 9/143, 9/152 und 9/156). Zudem erteilte sie Kostengutspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für Hilfsmittel (Urk. 9/83, 9/145).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 4. Juni 2004 (Urk. 9/16) meldete der behandelnde Kinderarzt, Dr. med. A.___, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, die Versicherte bei der Invalidenversicherung für den Bezug einer Hilflosenentschädigung an. Mit Verfügung vom 21. Dezember 2004 (Urk. 9/23) sprach die IV-Stelle der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten eine Entschädigung für leichte Hilflosigkeit bei Aufenthalt zuhause vom 1. bis 30. November 2004 und ab 1. Dezember 2004 eine Entschädigung bei mittelschwerer Hilflosigkeit sowie einen Intensivpflegezuschlag aufgrund eines täglichen invaliditätsbedingten Betreuungsaufwands von mindestens vier Stunden zu (Urk. 9/23). Nach Durchführung amtlicher Revisionen stellte die IV-Stelle mit der Verfügung vom 30. März 2005 (Urk. 9/27) sowie den Mitteilungen vom 11. Juli 2007 (Urk. 9/53), 26. Januar 2010 (Urk. 9/86) und 21. Mai 2014 (Urk. 9/132</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unveränderte Ansprüche betreffend Hilflosenentschädigung und Intensivpflegezuschlag fest.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen eines weiteren Revisionsverfahrens von Amtes wegen erfolgte am 30. August 2016 wiederum eine Abklärung vor Ort hinsichtlich Hilflosigkeit und Intensivpflegebedarf (Abklärungsbericht vom 13. September 2016, Urk. 9/159). Gestützt auf das Ergebnis dieser Abklärung verfügte die IV-Stelle nach Zustellung eines gleichlautenden Vorbescheids (Urk. 9/160) einerseits die weitere Ausrichtung einer Entschädigung wegen mittelgradiger Hilflosigkeit und andererseits die Einstellung des bisher ausbezahlten Intensivpflegezuschlages aufgrund eines invaliditätsbedingten Mehraufwandes von nunmehr 3 Stunden und 31 Minuten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerde vom 9. Dezember 2016 beantragte die Beschwerdeführerin, die angefochtene Verfügung sei dahingehend abzuändern, dass ihr auch der Inten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sivpflegezuschlag weiterhin auszurichten sei (Urk. 1 S. 2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 16. Dezember 2016 (Urk. 6 S. 1) informierte die Beschwerdeführerin das Gericht, dass sie neu von Rechtsanwältin Schwarz vertreten werde. Mit Beschwerdeant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wort vom 26. Januar 2017 (Urk. 8) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde. Mit Replik vom 22. Mai 2017 hielt die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin am gestellten Rechtsbegehren fest und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersuchte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in prozessualer Hinsicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Bestellung einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unentgeltlichen Rechtsvertreterin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Person von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsanwältin Schwarz unter Anrechnung des von der Rechtsschutzversicherung bereits geleisteten Betrags von Fr. 600.-- (Urk. 16 S. 2). Mit Schreiben vom 10. Juli 2017 (Urk. 25) teilte die Beschwerdegegnerin ihren Verzicht auf eine Duplik mit, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 15. Juli 2017 (Urk. 26) zur Kenntnis gebracht wurde. Mit der gleichen Verfügung wurde das Gesuch um unentgeltli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Rechtsvertretung und unentgeltliche Prozessführung abgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> haben Versicherte mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) in der Schweiz, die hilflos (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 ATSG) sind, Anspruch auf eine Hilflo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">senentschädigung. Vorbehalten bleibt Artikel 42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG. Als hilflos gilt eine Person, die wegen einer Beeinträchtigung der Gesundheit für alltägliche Lebensverrichtungen dauernd der Hilfe Dritter oder der persönlichen Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wachung bedarf (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 ATSG). Im Bereich der Invalidenversicherung gilt auch eine Person als hilflos, welche zu Hause lebt und wegen der gesundheitlichen Beeinträchtigung dauernd auf lebenspraktische Begleitung angewiesen ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 Satz 1 IVG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Praxisgemäss (BGE 121 V 88 E. 3a mit Hinweisen) sind die folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den sechs alltäglichen Lebensverrichtungen massgebend (BGE 127 V 94 E. 3c, 125 V 297 E. 4a):</span></p><p></p><p><span>- </span><span>Ankleiden, Auskleiden; </span></p><p><span>- </span><span>Aufstehen, Absitzen, Abliegen;</span></p><p><span>- </span><span>Essen;</span></p><p><span>- </span><span>Körperpflege;</span></p><p><span>- </span><span>Verrichtung der Notdurft;</span></p><p><span>- </span><span>Fortbewegung (im oder ausser Haus), Kontaktaufnahme.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 37 IVV sieht drei Hilflosigkeitsgrade vor. Gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung gilt die Hilflosigkeit als mittelschwer, wenn die versicherte Person trotz der Abgabe von Hilfsmitteln:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">a. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in den meisten alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erheblicher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">b. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">licher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist und überdies einer dauern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den persönlichen Überwachung bedarf; oder </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">c. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">licher Weise auf die Hilfe Dritter und überdies dauernd auf lebenspraktische Begleitung im Sinne von Art. 38 IVV angewiesen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung setzt Hilflosigkeit mittelschweren Grades nach Art. 37 Abs. 2 lit. a IVV eine Hilfsbedürftigkeit in mindestens vier alltäglichen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verrichtungen voraus (BGE 121 V 88 E. 3b, 107 V 145 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für Minderjährige, die zusätzlich eine intensive Betreuung brauchen, wird die Hilflosenentschädigung gemäss Art. 42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 3 IVG um einen Intensivpflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuschlag erhöht; dieser Zuschlag wird nicht gewährt bei einem Aufenthalt in einem Heim. Der monatliche Intensivpflegezuschlag beträgt bei einem invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsbedingten Betreuungsaufwand von mindestens 8 Stunden pro Tag 60 Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zent, bei einem solchen von mindestens 6 Stunden pro Tag 40 Prozent und bei einem solchen von mindestens 4 Stunden pro Tag 20 Prozent des Höchstbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ges der Altersrente nach Artikel 34 Absätze 3 und 5 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG). Der Zuschlag berechnet sich pro Tag. Der Bundesrat regelt im Übrigen die Einzelheiten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine intensive Betreuung im Sinne von Artikel 42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Absatz 3 IVG liegt nach Art. 39 Abs. 1 IVV bei Minderjährigen vor, wenn diese im Tagesdurchschnitt infolge Beeinträchtigung der Gesundheit zusätzliche Betreuung von mindestens vier Stunden benötigen. Anrechenbar als Betreuung ist der Mehrbedarf an Behandlungs- und Grundpflege im Vergleich zu nicht behinderten Minderjähri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen gleichen Alters. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Ermittlung des täglichen Mehraufwandes ist von der Annahme, dass sich die betreute Person dauernd zuhause aufhält, auszugehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8091</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Kreisschreibens des BSV über Invalidität und Hilflosigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t in der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">KSIH)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nicht anrechenbar ist der Zeitaufwand für ärztlich verord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nete medizinische Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen, welche durch medizinische Hilfspersonen vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genommen werden, sowie für pädagogisch-therapeutische Massnahmen (Art. 39 Abs. 2 IVV). Bedarf eine minderjährige Person infolge Beeinträchtigung der Gesundheit zusätzlich einer dauernden Überwachung, so kann diese als Betreu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung von zwei Stunden angerechnet werden. Eine besonders intensive behinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsbedingte Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wachung ist als Betreuung von vier Stunden anrechenbar (Art. 39 Abs. 3 IVV). Dabei bezieht die dauernde persönliche Überwachung gemäss Art. 39 Abs. 3 IVV sich nicht auf die alltäglichen Lebensverrichtungen. Vielmehr ist darunter eine medizinische und pflegerische Hilfeleistung zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehen, welche infolge des physischen und/oder psychischen Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes der versicherten Person notwendig ist (Urteile des Bundesgerichts 9C_598/2014; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_664/2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 21. April 2015, E. 5.2.1, und 9C_666/2013 vom 25. Februar 2014, E. 8.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Grad der Hilflosigkeit in erheblicher Weise, so finden die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87-88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV Anwendung. Fällt eine der übrigen Anspruchsvoraussetzungen dahin oder stirbt die anspruchsberechtigte Person, so erlischt der Anspruch am Ende des betreffenden Monats (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">35 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlass zur Revision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nissen, die geeignet ist, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Grad der Hilflosigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf Hilflosenentschädigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu beeinflussen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert geblieben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Gesundheitszustandes stellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung einer anspruchserheblichen Änderung bilden die letzte rechtskräftige Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit rechtskonformer Sachverhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abklärung, Beweiswürdigung und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bemessung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beruht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zur Invalidenrente: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV kann die IV-Stelle zur Prüfung eines Leistungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs unter anderem Abklärungen an Ort und Stelle vornehmen. Nach der Rechtsprechung hat ein Abklärungsbericht unter dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aspekt der Hilflosigkeit (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 ATSG) oder des Pflegebedarfs folgenden Anforderungen zu genügen: Als Berichterstatterin oder Berichterstatter wirkt eine qualifizierte Person, welche Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den seitens der Mediziner gestellten Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Hilfsbedürftigkeiten hat. Bei Unklarheiten über physische oder psychische Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen und/oder deren Auswirkungen auf alltägliche Lebensverrichtungen sind Rückfragen an die medizinischen Fachpersonen nicht nur zulässig, sondern notwendig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. BGE 133 V 450 E. 11.1.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Weiter sind die Angaben der Hilfe leistenden Personen zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> muss plausibel, begründet und detailliert bezüglich der einzelnen alltäglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verrichtungen sowie der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tatbestandsmässigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erfordernisse der dauernden Pflege und der persönlichen Überwachung und der lebenspraktischen Beglei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung sein. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat er in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben zu stehen. Das Gericht greift, sofern der Bericht eine zuverlässige Entscheidungsgrundlage im eben umschriebenen Sinne darstellt, in das Ermessen der die Abklärung tätigenden Person nur ein, wenn klar feststell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare Fehleinschätzungen vorliegen. Das gebietet insbesondere der Umstand, dass die fachlich kompetente Abklärungsperson näher am konkreten Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt ist als das im Beschwerdefall zuständige Gericht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 543</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweisen; SVR 2012 IV Nr. 54 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">195, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_756/2011 vom 12. Juli 2012 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2). Diese Grundsätze gelten entsprechend auch für die Abklärung der Hilflosigkeit unter dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesichtspunkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">praktischen Begleitung (BGE 133 V 450 E. 11.1.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_464/2015 vom 14. September 2015 E. 4) sowie unter dem Aspekt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Inten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sivpflegezuschlags (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts 8C_308/2016 vom 6.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> September 2016 E. 5.1 mit Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_756/2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 12. Juli 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Praxisgemäss stellen die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die „Aussagen der ersten Stunde“ ab, denen in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung aus, aufgrund der Abklärungen vor Ort sei die Beschwerdeführerin weiterhin in den Bereichen An-/Auskleiden, Essen, Körperpflege, Verrichtung der Notdurft sowie Fortbewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung und Kontaktaufnahme auf dauernde und erhebliche Dritthilfe angewiesen. Zudem bestehe eine Überwachungsbedürftigkeit. Damit bestehe weiterhin Anspruch auf eine Entschädigung wegen mittelschwerer Hilflosigkeit. Hingegen seien die Voraussetzungen für einen Intensivpflegezuschlag mit einem invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsbedingten Mehraufwand von 3 Stunden und 31 Minuten pro Tag nicht mehr erfüllt (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin geltend, ihr Gesundheitszustand habe sich nicht verbessert, weshalb ihr täglicher Bedarf an Betreuung mehr als 4 Stunden betrage (Urk. 1 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ergänzend führte sie in der Replik vom 22. Mai 2017 (Urk. 16) insbesondere aus, die leichte Verbesserung im Bereich An- und Auskleiden sei deutlich weni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger massgeblich als von der Beschwerdegegnerin angenommen (Urk. 16 S. 3). Die Annahmen zur Verringerung des Aufwandes im Zusammenhang mit dem Essen seien ebenfalls deutlich zu optimistisch (Urk. 16 S. 4). Es sei korrekt, dass im Bereich der Körperpflege verglichen mit dem Vorbericht aufgrund des durch die beginnende Pubertät bedingten stärkeren Schwitzens ein höherer Aufwand berücksichtigt werde. Die wichtigste Veränderung im Vergleich zum Vorbericht sei hingegen nicht berücksichtigt worden: Während eines kurzen Momentes der Unaufmerksamkeit während der Abklärung vor Ort habe sie sich in der Toilette vollständig mit Kot beschmiert und danach gewaschen werden müssen. Dieses Verhalten habe sich nach der Abklärung gehäuft und sei sehr aufwändig (Urk. 16 S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Parteien sind sich darüber einig, dass weiterhin ein Anspruch auf eine Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung wegen mittelschwerer Hilflosigkeit Minderjähriger bestehe. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Akten ist die Annahme eines erheblichen Angewiesenseins der Beschwerdeführerin auf Dritthilfe in den Bereichen An- und Auskleiden, Essen, Körperpflege, Verrichtung der Notdurft sowie Fortbewegung und Kontaktauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme nicht zu beanstanden. Damit besteht weiterhin ein Anspruch auf eine Entschädigung bei mittelschwerer Hilflosigkeit (vgl. E. 1.2). Entsprechend beschränkt sich dieses Beschwerdeverfahren nachfolgend auf die Frage, ob die Beschwerdegegnerin die Ausrichtung des Intensivpflegezuschlages zu Recht einstellte. Die von der Beschwerdegegnerin getroffenen Annahmen betreffend den invaliditätsbedingten Mehraufwand im Zusammenhang mit der Fortbewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung und Kontaktaufnahme, der persönlichen Überwachung und der Begleitung zu Arzt- und Therapiebesuchen werden von der Beschwerdeführerin nicht bestritten und sind aufgrund der Akten nachvollziehbar. Strittig und zu prüfen ist, welcher invaliditätsbedingte Betreuungsaufwand in den Bereichen An- und Auskleiden, Essen, Körperpflege und Verrichtung der Notdurft nötig ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen des im Mai 2016 (Urk. 9/155) eingeleiteten Revisionsverfahrens nahm eine Abklärungsperson der Beschwerdegegnerin am 30. August 2016 eine Abklärung vor Ort vor (Urk. 9/159, ). Dabei waren neben der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin deren Mutter und Grossvater anwesend. Um die dabei gewonnenen Erkennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse zu ergänzen, kontaktierte die Abklärungsperson am 13. September 2016 Frau B.___, eine Bezugsperson der von der Beschwerdeführerin besuchten Z.___ (vgl. Urk. 9/159/2 f., Urk. 9/159/5 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin bestritt die im Bericht festgehaltenen Aussagen von Frau B.___, indem sie geltend machte, die Schule würde gemäss Angaben ihrer Klassenlehrerin keinesfalls ohne vorheriges Einverständnis der Eltern Dritten Auskunft geben (Urk. 16 S. 4 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Indem sich die Beschwerdeführerin, vertreten durch ihre Eltern, mit dem entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenden Formular bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug anmeldete, bevollmächtigte sie diese zur Einholung der für die Abklärung des Anspruchs und die Prüfung der Leistungsberechtigung erforderlichen Auskünfte bei allen in Betracht fallenden Stellen (Urteil des Bundesgerichts 9C_250/2009 vom 29. September 2009 E. 3.4). Zu beachten ist indessen, dass eine formlos ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geholte und in einer Aktennotiz festgehaltene mündliche beziehungsweise telefonische Auskunft nur insoweit ein zulässiges und taugliches Beweismittel darstellt, als damit bloss Nebenpunkte, namentlich Indizien oder Hilfstatsachen, festgestellt werden. Sind aber Auskünfte zu wesentlichen Punkten des rechtser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heblichen Sachverhaltes einzuholen, kommt grundsätzlich nur die Form einer schriftlichen Anfrage und Auskunft in Betracht. Werden Auskunftspersonen zu wichtigen tatbeständlichen Punkten dennoch mündlich befragt, ist eine Einver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme durchzuführen und darüber ein Protokoll aufzunehmen. In der Regel ist dem Betroffenen überdies Gelegenheit zu geben, der Einvernahme beizuwohnen (BGE 117 V 282).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die Lebensverrichtung An- und Auskleiden berichtete die Mutter der Beschwerdeführerin der Abklärungsperson, es habe sich nichts verändert, weshalb sie jene weiterhin anziehen müsse. Trotz ständigen Übens und Anlei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens sei der Ablauf für die Beschwerdeführerin unklar. Zudem könne sie das Vorder- und Rückenteil nicht unterscheiden. Sie lasse sich nicht mehr so gerne anziehen und wehre sich oftmals dagegen. Am Abend ziehe sie auf Aufforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung hin ihre Kleider selber aus und ziehe das Pyjama selber an, wenn man ihr die Teile richtig hinhalte. Einfache Verschlüsse könne die Beschwerdeführerin bedienen, einen Reissverschluss könne sie jedoch nicht einfädeln (Urk. 9/159/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frau B.___ bestätigte, dass die Beschwerdeführerin beim An- und Auskleiden auf regelmässige Dritthilfe angewiesen sei. Sie helfe insofern ein wenig mit, als sie beispielsweise mit ihren Armen in die Ärmel schlüpfe. Verschlüsse könne sie jedoch nicht bedienen und auch die Schuhe müssten von einer Drittperson am richtigen Fuss angezogen werden (Urk. 9/159/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Abklärungsperson ging bezüglich der Lebensverrichtung des An- und Ausklei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dens von einem invaliditätsbedingten Mehraufwand von 20 Minuten aus (Urk. 9/159/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin hält dem replicando entgegen, es treffe zu, dass sie sich selbständig ausziehen könne. Es sei ihr jedoch nicht möglich, selbständig das Pyjama anzuziehen. Vielmehr sei es so, dass sie sich während des Tages mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fach ausziehe und dann wieder angezogen werden müsse. Der zusätzliche Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wand mit dem unnötigen Ausziehen während des Tages hebe den verminderten Aufwand mit dem selbständigen Ausziehen vor dem Schlafen wieder auf, so dass in zeitlicher Hinsicht keine Änderung eingetreten sei (Urk. 16 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Während im letzten Abklärungsbericht aus dem Jahre 2014 noch von einem täglichen invaliditätsbedingten Mehraufwand im Bereich An- und Auskleiden von 25 Minuten ausgegangen worden war (Urk. 9/131/2), wurden hierfür auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Abklärung vom 28. August 2016 noch 20 Minuten berücksichtigt. Diese Verringerung des Hilfsbedarfs um 5 Minuten pro Tag erklärt sich damit, dass für den Wechsel von der Tages- auf die Nachtkleidung kein Unterstüt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungsbedarf mehr berücksichtigt wurde (Urk. 9/159/3). Der gänzliche Wegfall des abendlichen Unterstützungsbedarfs widerspricht der Annahme, dass die Beschwerdeführerin das Pyjama selbst anziehen könne, wenn ihr die Teile rich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig hingehalten würden. Entsprechend resultiert zwar aufgrund des selbständi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Auskleidens eine Verminderung des Hilfsbedarfes, die erforderliche Hilfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung beim Anziehen des Pyjamas ist mit einem Mehraufwand von 2 Minuten pro Tag zu berücksichtigen (Bereithalten des Pyjamas). Der von der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin im Beschwerdeverfahren erstmals geltend gemachte zusätzliche Unterstützungsbedarf aufgrund eines tagsüber praktizierten Ausziehens der Kleider bei fehlender Überwachung ist jedoch im Hinblick auf die Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung zum Beweiswert der Aussagen der ersten Stunde nicht überwiegend wahrscheinlich (vgl. E. 1.6). Damit ist in diesem Lebensbereich ein täglicher Hilfsbedarf von 22 Minuten zu berücksichtigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die die erneute Abklärung ging die Beschwerdegegnerin davon aus, die Beschwerdeführerin könne feste und zerkleinerte Speisen mit dem Löffel selbständig zum Mund führen. Demgegenüber bestehe bei flüssigen Speisen wie Jogurt oder Suppe ein Hilfsbedarf im Sinne eines geführten Essens. Bezüglich der Lebensverrichtung des Essens ermittelte sie so einen täglichen Mehraufwand von 14 Minuten (Urk. 9/159/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin führt aus, es treffe zwar zu, dass sie einzelne, zerklei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerte Speisen selbständig mit dem Löffel zum Mund führen könne, bezüglich der Mehrheit der Speisen sei sie dazu jedoch nicht in der Lage. Sie könne ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere den Löffel nicht gerade zum Mund führen. Ebenfalls sei zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen, dass sie selbst vor gefülltem Teller und bei Hunger nicht zu essen beginne. Werde sie nicht zum Essen motiviert und daran erinnert, beginne sie nicht zu essen oder höre mittendrin mit der Nahrungsaufnahme auf. Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend sei verglichen mit dem Vorbericht nicht von einem grossen Wegfall an Betreuungsaufwand auszugehen (Urk. 16 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den deutlich kleineren täglichen Betreuungsaufwand von 14 Minuten (anstelle von 60 Minuten; vgl. Urk. 9/131/3) führt die Beschwerdegegnerin darauf zurück, dass der Beschwerdeführerin lediglich noch flüssige Speisen eingegeben werden müssten. Dass bei der Einnahme fester Speisen ein Teil den Weg in den Mund nicht finde, sondern vorher vom Löffel falle, erachtete sie nicht als rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vant (Urk. 9/159/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Vorbericht aus dem Jahr 2014 war von der Notwendigkeit eines geführten Essens ausgegangen worden. Zwar konnte die Beschwerdeführerin bereits damals mit dem Löffel selber essen, jedoch fielen ihr dabei häufig die Speisen vom Löffel (vgl. Urk. 9/131/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der erneuten Abklärung gab die Mutter der Beschwerdeführerin an, feste Speisen, die zuvor zerkleinert werden müssten, könne die Beschwerdeführerin mit dem Löffel grundsätzlich selbständig zum Mund führen. Flüssige Speisen (Suppe, Jogurt) müssten zwingend eingegeben werden. Bezüglich der Einnahme der festen Speisen ergänzte die Mutter sodann, auch die festen Speisen würden oftmals eingegeben, weil sie beim selbständigen Einnehmen häufig vom Löffel herunterfallen würden (Urk. 9/151/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Situation präsentiert sich somit im Wesentlichen unverändert. Selbständig kann die Beschwerdeführerin nach wie vor ausschliesslich feste Speisen und ausschliesslich mit einem Löffel einnehmen. Allerdings fallen die Speisen auf dem Weg zum Mund oftmals vom Löffel. Somit ist es, insbesondere unter dem Aspekt der genügenden Nahrungsaufnahme, nachvollziehbar, dass der Beschwerdeführerin zu Hause weiterhin auch die festen Speisen eingegeben werden. Daran ändert der Umstand nichts, dass dies laut telefonischer Auskunft der Schule dort nicht der Fall ist (Urk. 9/159/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend Körperpflege ging die Abklärungsperson von im Vergleich zum Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt grundsätzlich unveränderten Verhältnissen aus. Die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin hielt dazu im Abklärungsbericht (Urk. 9/159/4) fest, da die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin sich jetzt in der pubertären Phase befinde, schwitze sie vermehrt, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb sie täglich während 15 Minuten geduscht oder gebadet werden müsse. Zudem wurde neu eine abendliche Gesichtswäsche mit einem Aufwand von </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 Minuten berücksichtigt. In der Summe ergab sich zusammen mit den unver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derten Aufwandpositionen für Morgentoilette (5 Minuten) und Zahnpflege </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(9 Minuten) ein invaliditätsbedingter Mehraufwand von 31 Minuten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies blieb unbeanstandet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusätzlich macht die Vertreterin der Beschwerdeführerin geltend, ins Gewicht falle der Aufwand für Reinigungsarbeiten im Zusammenhang mit dem Einnäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen sowie der Aufwand für zusätzliches Waschen, da sich die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin seit der Abklärung vermehrt am ganzen Körper mit Kot beschmiere (Urk. 16 S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Letzteres is</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t unter dem Aspekt der Hilfestellungen bei der Verrichtung der Not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durft zu prüfen (nachstehende E. 4.5). Der zusätzliche Reinigungsbedarf im Zusammenhang mit dem Einnässen wurde nicht näher begründet. Den häufig nötigen Wechsel der Windelhöschen hat die Beschwerdegegnerin sodann bei den Hilfestellungen im Zusammenhang mit dem Verrichten der Notdurft berücksichtigt (Urk. 9/159/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Abklärungsperson ging davon aus, dass sich der Hilfsbedarf im Bereich der Verrichtung der Notdurft nicht verändert habe. Die Beschwerdeführerin trage weiterhin sowohl tagsüber als auch in der Nacht Windelhöschen, die tagsüber alle ein bis zwei Stunden gewechselt werden müssten. Ein WC-Training werde zuhause aus zeitlichen Gründen weiterhin nicht durchgeführt (Urk. 9/159/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die telefonische Auskunft der Schule ergab, der Beschwerdeführerin würden auch in der Schule regelmässig die Windelhöschen gewechselt und sie werde regelmässig viermal täglich auf die Toilette gesetzt, was jedoch keinen grossen Erfolg gezeitigt habe (Urk. 9/159/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Replik wurde vorgebracht, die Beschwerdeführerin zeige seit der Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung vermehrt ein bereits zuvor vereinzelt beobachtetes Verhalten, indem sie in unbeaufsichtigten Momenten ihren ganzen Körper mit Kot verschmiere, was eine aufwändige Reinigung zur Folge habe. Auch während der Abklärung vom 30. August 2016 habe sich ein solcher Vorfall ereignet (Urk. 16 S. 5 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Abklärungsbericht vom 13. September 2016 kann diesbezüglich nichts entnommen werden: Weder die Mutter noch die Kontaktperson der Schule hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten von einem solchen Verhalten berichtet (vgl. Urk. 9/159/4 f.). Auch der angebliche Vorfall während des Abklärungsgespräches wurde im Bericht nicht erwähnt. Unter Berücksichtigung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung betreffend des höheren Gewichts von Aussagen der ersten Stunde (vgl. E. 1.6), ist das geltend gemachte Verhalten nicht überwiegend wahrscheinlich. Damit ist mit der Beschwerdegegnerin von einem unveränderten invaliditätsbedingten Mehraufwand im Bereich der Verrichtung der Notdurft von 25 Minuten pro Tag auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei den übrigen beurteilten Aspekten (Fortbewegung/gesellschaftliche Kontakte, Überwachung, Begleitung zu Arzt- und Therapiebesuchen) die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin verglichen mit der Abklärung aus dem Jahr 2014 (vgl. Urk. 9/131) zu unveränderten Ergebnissen (Urk. 9/159/5-7). Gegen diese Beurteilung erhob die Beschwerdeführerin zu Recht keine Einwände.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist vom folgenden täglichen Mehraufwand auszugehen:</span></p><table><tr><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An-/Auskleiden: </span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">22 </span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Minuten</span></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Essen</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">60 </span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Minuten</span></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Körperpflege</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">31</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Minuten</span></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verrichtung der Notdurft</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">25</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Minuten</span></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">persönliche Überwachung</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">120</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Minuten</span></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Begleitung zu Arzt- und Therapiebesuchen</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Minute</span></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Total </span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">259</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Minuten</span></p></td></tr></table><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem täglichen invaliditätsbedingten Betreuungsaufwand von 4 Stunden und 19 Minuten besteht weiterhin ein Anspruch auf den bisher ausgerichteten Intensivpflegezuschlag, was zur Gutheissung der Beschwerde führt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt. Vorliegend erweist sic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h eine Kostenpauschale von Fr. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- als ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Verfahrensausgang entsprechend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sind die Kosten de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem hat die obsiegende Beschwerdeführerin Anspruch auf Ersatz der Partei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten (§ 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Prozessentschädigung ist gestützt auf § 34 Abs. 3 GSVGer ermessensweise auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 2’</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inklusive Barauslagen und 8 % Mehrwertsteuer) festzusetzen.</span></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 9. November 2016, soweit sie einen Anspruch der Beschwerdeführerin auf einen Intensivpflegezuschlag verneint, aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin nebst dem unveränderten Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung bei mittelschwerer Hilflosigkeit weiterhin Anspruch auf einen Intensivpflegezuschlag bei einem invaliditätsbedingten Betreuungsaufwand von mindestens 4 Stunden pro Tag hat. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘400</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Stephanie Schwarz</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigPfefferli</p></div> </div></body></html>