<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2016.01214</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>IV. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Curiger</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">21. September 2017</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Josef Flury</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">HOERNER FLURY Anwaltskanzlei</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Hirschmattstrasse 1, 6003 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1966 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldete sich am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2003 (E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangsdatum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Luzern zum Leistungsbezug an (Urk. 6/4). Diese tätigte erwerbliche sowie medizinische Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungen und veranlasste die Erstellung eines Gutachtens bei Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, welches am 29. September 2003 erstattet wurde (Urk. 6/17). Nach dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beizug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weiterer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/21) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprach sie der Versicherten mit Verfügung vom 4. Februar 2005 eine befristete halbe Invalidenrente vom Juli 2002 bis Juli 2003, eine befristete ganze Invalidenrente vom August bis Dezember 2003 sowie eine unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fristete halbe Invalidenrente ab Januar 2004 zu (Urk. 6/38). Gegen diese Verfügung erhob die Versicherte Einsprache (Urk. 6/36).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nach dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beizug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Akten des Unfallversicherers (Urk. 6/49) wurde der Versicherten mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einsprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31. März </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2009 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Wirkung ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Juli 2002 bis September 2005 eine halbe sowie ab dem Oktober 2005 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung zugesprochen (Urk. 6/71).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2010 teilte die IV-Stelle des Kantons Luzern der Versicherten mit, bei der Überprüfung des Rentenanspruchs sei keine rentenbeeinflussende Ände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung festgestellt worden. Sie habe weiterhin Anspruch auf eine Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung (Urk. 6/80). Mit Schreiben vom 20. April 2010 über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wies sie infolge Wohnsitzwechsels der Versicherten vom Kanton Luzern in den Kanton Zürich sämtliche Akten zur weiteren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bearbeitung an die Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/87).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Frühjahr 2013 leitete die IV-Stelle ein Rentenrevisionsverfahren ein (Urk. 6/98-99, 6/103). Die Versicherte legte diverse medizinische Unterlagen sowie den ausgefüllten Revisionsfragebogen auf (Urk. 6/100, 6/103). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben vom 20. Mai 2014 teilte die IV-Stelle mit, sie erachte eine polydisziplinäre Begutachtung als notwendig (Urk. 6/121). Die Versicherte ersuchte daraufhin um Aufnahme vier zusätzlicher Fragen in den Fragekatalog (Urk. 6/124), was von der IV-Stelle abgelehnt wurde (Urk. 6/125, 6/127). Nach Bekanntgabe des Begutachtungsinstituts sowie der Gutachter durch die IV-Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhob die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte dagegen Einwände (Urk. 6/133). Mit Zwischenverfügung vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2014 hielt die IV-Stelle an der Gutachterstelle, den genannten Gutachtern, den Fachrichtungen sowie dem Fragekatalog fest (Urk. 6/139). Die von der Versicherten dagegen erhobene Beschwerde wies das hiesige Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsgericht mit Urteil vom 12. Mai 2015 ab (Urk. 6/152). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2016 erstattete die Begutachtungsstelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihr Gutachten (Urk. 6/163). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren, in dessen Rahmen die Versicherte eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stellungnahme des behandelnden Arztes auflegte (Urk. 6/184), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die IV-Stelle die der Versicherten bisher ausgerichtete Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2016 per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; einer all</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dagegen gerichteten Beschwerde wurde die aufschiebende Wirkung ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zogen (Urk. 2 [= 6/187]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2016 Beschwerde beim hiesigen Sozialversicherungsgericht und beantragte, die angefochtene Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung sei aufzuheben und es sei ihr weiterhin eine Teilrente auszurichten. Even</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tualiter sei die Sache zu weiteren medizinischen Abklärungen an die IV-Stelle zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2016 schloss die IV-Stelle auf Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde (Urk. 5), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2016 angezeigt wurde (Urk. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 der am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2012 in Kraft getretenen Schlussbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stimmungen der Änderung vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2011 des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Revision, erstes Massnahmenpaket; kurz: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">SchlB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Revision</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) werden Renten, die bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pathogenetisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-ätiologisch unklaren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">syndromalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdebildern ohne nachweisbare orga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nische Grundlage gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkraft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treten dieser Änderung überprüft. Sind die Voraussetzungen nach Artikel 7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht erfüllt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufgehoben, auch wenn die Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen von Artikel 17 Absatz 1 ATSG nicht erfüllt sind. Diese Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stimmung ist verfassungs- und EMRK-konform (BGE 139 V 547 E. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">SchlB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Revision </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorgesehene Rentenherabsetzung be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zieh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ungsweise -aufhebung ist nicht auf vor dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2008 zugesprochene Renten beschränkt. Erging die fragliche Rentenzusprache aber bereits in Beach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung der jeweils relevanten Rechtsprechung zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pathogenetisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-ätiologisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unkla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">syndromalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lage, bleibt kein Raum für ein Rückkommen unter dem Titel der Schlussbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stimmung (BGE 140 V 8 E. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Laufende Renten sind vom Anwendungsbereich von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">SchlB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Revision nur ausgenommen, wenn und soweit sie auf erklärbaren Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden, das heisst auf einer nachweisbaren objektivierbaren Grundlage be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ruh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en. Lassen sich unklare von erklärbaren Beschwerden trennen, können die Schlussbestimmungen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Revision auf erstere Anwendung finden (BGE 140 V 197 E. 6.2, in Präzisierung u.a. von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 10.1.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_738/2013 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2014 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2.1 mit Hinweis). Dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach ist die Schlussbestimmung bei kombinierten Beschwerden anwendbar, wenn die unklaren und die „erklärbaren" Beschwerden – sowohl diagnostisch als auch hinsichtlich der funktionellen Folgen – auseinandergehalten werden können. Ein organisch begründeter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Arbeitsfähigkeit kann bei Anwend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit der Schlussbestimmung nur neu beurteilt werden, sofern eine Verände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG eingetreten ist. Insoweit wird im Anwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dungsbereich der Schlussbestimmung vom Grundsatz abgewichen, dass die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waltung im Rahmen einer materiellen Revision – um eine solche handelt es sich auch hier – den Rentenanspruch in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">umfassend prüft (Urteil des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ist ein „Mischsachverhalt" gegeben, bei dem es unmöglich ist festzustellen, wie gross der Anteil der organisch bedingten Beschwerden bei der Rentenzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung war, wäre ein Abstellen auf die aktuelle gutachtliche Einschätzung nicht zu vereinbaren mit der Rechtsprechung, wonach der auf erklärbaren Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den beruhende Teil der Invalidität unter dem Rechtstitel der Schlussbestimmung nicht überprüft werden kann. In einem solchen Fall bestimmt sich die (zu einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">integralen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Neuprüfung führende) Anwendbarkeit der Schlussbestimmung nach folgendem Grundsatz: Besteht (im Zeitpunkt der Rentenzusprechung und/oder -überprüfung) neben dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">syndromalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zustand eine davon unabhängige orga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nische oder psychische Gesundheitsschädigung, so hängt die Anwendbarkeit der Schlussbestimmung davon ab, dass die weitere („</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nichtsyndromale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">") </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die anspruchserhebliche Arbeitsunfähigkeit nicht mitverur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sacht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, das heisst letztlich nicht selbständig zur Begründung des Rentenanspruchs beigetragen hat. Wenn sie die Auswirkungen des unklaren Beschwerdebildes bloss verstärkte, bleibt eine Rentenrevision unter diesem Rechtstitel möglich (Urteil des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2014 E. 2.6 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Bestand laufender Renten wesentlich von medizinischen Aspekten ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hängt, sind an die entsprechenden Abklärungen besonders hohe Anforderungen zu stellen. Namentlich muss verlangt werden, dass die Untersuchungen im Zeitpunkt der Revision aktuell sind und sich mit der massgeblichen Frage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellung auseinandersetzen. Soweit die versicherte Person sich – auch mit Bezug auf die Chancen, welche die Wiedereingliederungsmassnahmen bieten – der Beurteilung durch die Verwaltung und deren regionalen ärztlichen Dienst nicht anschliessen kann, dürfte sich in der Regel eine neue, polydisziplinäre Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtung als unumgänglich erweisen (vgl. BGE 139 V 547 E. 10.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Einglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">önnen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fredenhagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Das ärztliche Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Rentenzusprache sei aufgrund eines ätiologisch-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pathogenetisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unklaren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">syndromalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdebildes ohne nachweisbare organische Grundlage erfolgt. Deshalb sei eine Überprüfung der Invalidenrente gemäss Schlussbestimmung der Änderung des IVG möglich. Die medizinischen Abklärungen hätten gezeigt, dass die Beschwerdeführerin sowohl in ihrer angestammten als auch in einer angepassten Tätigkeit zu 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsfähig sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestehe kein Anspruch auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Invalidenrente (Urk. 2 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu den im Vorbescheidverfahren vorgebrachten Einwänden wurde ausgeführt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es seien im Gutachten alle medizinischen Vorakten gewürdigt worden. Der aufgelegte Bericht des behandelnden Arztes, Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Physikalische Medizin und Rehabilitation, enthalte weder neue Diagnosen noch neue Befunde. Bereits in der Vergangenheit habe Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die gleichen Diagnosen gestellt. Diese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Gutachten berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigt worden (Urk. 2 S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber macht die Beschwerdeführerin geltend, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es könn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e nicht auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten abgestellt werden. Dieses sei nicht überzeugend, wie der Bericht von Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zeige. Die Gutachter hätten es versäumt, verschiedene Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungen durchzuführen, die notwendig gewesen wären. Aus diesem Grund hätten sie falsche Diagnosen gestellt. Auch sei der Verlauf ihrer Krankheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschichte nicht korrekt gewürdigt worden. Zu Unrecht seien die Gutachter von einer Schmerzausweitung ausgegangen. Eine solche Diagnose könne nur korrekt gestellt werden, wenn aufwendige Interviews und Beobachtungen mehrerer Test</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">situationen durchgeführt würden, was vorliegend nicht der Fall gewesen sei. Die Gutachter seien zudem voreingenommen gewesen. Sie hätten im Gutachten falsche Behauptungen aufgestellt. So habe sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nie angegeben, sie könne sich ein höheres Pensum als 2-3 Stunden am Tag nicht vorstellen (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31. März </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2009, mit welchem der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zugesprochen wurde, lagen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Gutachten von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie Berichte der behandelnden Ärzte zugrunde (Urk. 6/71 S. 71). In diesen wurden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Wesentlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 6/17 S. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, 6/21 S. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, 6/48 S. 4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, 6/55 S. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F 32.11)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Syndrom bei medialer Diskushernie L4/L5</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwere somatoforme Schmerzverarbeitungsstörung bei </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">cervico-spondylogenem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Syndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lumbo-spondylogenem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Syndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Rückenkontusion bei Auffahrkollision 1989</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Schmerzsyndrom nach HWS-Distorsion</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">generalisierte, deutlich rechtsbetonte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Myo-Tendinose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> samt Aspekten einer Fibromyalgie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">symmetrisch kombiniert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">cervikogen-myotendinotischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">occipitoparie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">taler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Dauerkopfschmerz</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für Neurochirurgie, schilderte in seinem Bericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2003, die Patientin klage über Rücken- und Nacken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden, wobei eine Ausstrahlung bis in den Kleinfinger beschrieben werde (Urk. 6/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die klinische Untersuchung zeige keine neurologischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pathologika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Bereits bei leichten Bewegungen gebe die Patientin massive lokale Druckschmerzen an, weshalb die Untersuchung teilweise nicht möglich sei. Die angegebenen Schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen seien primär im Sinne einer somatoformen Schmerzverarbeitungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung zu sehen (Urk. 6/21 S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Gutachten sowie den Arztberichten ergibt sich, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pathogenetisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-ätiologisch unklaren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">syndromalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">debildes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgte. So wurde bei der Beschwerdeführerin eine somatoforme Schmerzstörung diagnostiziert (Urk. 6/71). Ein hinreichendes organisches Kor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">relat für die beklagten Symptome </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> finden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Aus den erhobenen Befunden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sodann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hervor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass das Schmerzgeschehen im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Vordergrund stand. Damit steht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, dass die IV-Stelle die Anwendbarkeit von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">SchlB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Revision zu Recht bejahte, womit eine freie Überprüfung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenanspruchs, unabhängig von einer allfällig eingetretenen gesundheitlichen Veränderung, möglich ist (vgl. E. 1.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Ausnahmefall im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a Abs. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">SchlB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der 6. IV-Revision ist vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegend zu verneinen. Die Beschwerdeführerin hatte im Zeitpunkt des Inkraft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tretens der Änderungen der 6. IV-Revision (1. Januar 2012) weder das 55. Alter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jahr zurückgelegt noch die Rente im Zeitpunkt, in dem die Überprüfung eingeleitet wurde (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2013, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/103</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), seit mehr als 15 Jahren bezogen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2016 wurden keine Diagnosen mit Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 6/163 S. 28). Diagnosen ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgende genannt (Urk. 6/163 S. 28</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schmerzverarbeitungsstörung (ICD-10: F 54.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches, lumbal betontes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panvertebralsyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (ICD-10: F 54.80)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Rückenprellung im Rahmen eines Autounfalles am 14.1.1989</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">radiologisch keine relevante Veränderung an zervikaler und lumbaler Wirbelsäule (Röntgen 16.1.1985, 24.3.2003, 8.5.2003 und 16.12.2005 sowie MRI 25.3.2003 und 1.7.2003)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">freie Beweglichkeit sämtlicher Wirbelsäulenabschnitte</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">multifaktorielles Kopfschmerzsyndrom (ICD-10: G 44.8) mit zervikaler, migräne- und schmerzmittelinduzierter Komponente</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Divertikulitis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Sigmaresektion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> 2012</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im internistischen Teilgutachten wurde ausgeführt, die Explorandin klage über Rückenschmerzen im Berei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch der Lendenwirbel sowie über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Nacken- und Kopf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen. Die Schmerzen seien ganztags vorhanden, bei Belastungen würden sie zunehmen. Manchmal habe sie auc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h Migräneanfälle (Urk. 6/163 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8-9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die klinische Untersuchung des Thorax, des Herzens und der Lunge ergebe unauffällige Befunde. Das Abdomen sei weich, im rechten Unterbauch werde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine leichte Druckdolenz angegeben. Auch das Blutbild sei unauffällig (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 6/163 S. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, aus internistischer Sicht sei die Explo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">randin zu 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsfähig (Urk. 6/163 S. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Teilgutachten wurde ausgeführt, die Explorandin klage über Müdig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit und seit Jahren bestehende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzen. Sie habe sich an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzen gewöhnt. Teilweise würden diese in den unteren Teil des Rückens und in die Beine ausstrahlen. Schwere Arbeiten könne sie nicht mehr ausführen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie müsse immer wieder die Position wechseln. Gelegentlich leide sie auch unter Bauchbeschwerden (Urk. 6/163 S. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Psychomotorik sei lebhaft, Antriebsstörungen seien nicht erkennbar. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Explorandin mache einen wachen Eindruck, sei zeitlich, örtlich und zur eigenen Person gut orientiert. Während der gesamten Untersuchung zeige sie keine An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen einer Konzentrationsschwäche. Die Merkfähigkeit und die Gedächt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungen seien intakt. Das formale Denken sei nicht eingeengt (Urk. 6/163 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Untersuchung könnten keine psychopathologischen Symptome festgestellt werden. Es fänden sich keine Hinweise für das Vorhandensein einer depressiven Erkrankung. Die in den Akten erwähnte depressive Störung sei vollständig remittiert. Aus psychiatrischer Sicht sei die Versicherte zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 6/163 S. 17-18).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im orthopädischen Teilgutachten wurde ausgeführt, die Explorandin klage über täglich auftretende Rückenschmerzen. Diese würden in den Nacken ausstrahlen, auf der linken Seite bis in den Oberarm. Jeden zweiten Abend habe sie ein Einschlafgefühl ab dem linken Ellbogen bis in die ganze Hand. Auch im linken Bein bestehe diese Symptomatik, zeitweise schlafe der Fuss ein (Urk. 6/163 S. 18).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Explorandin könne sich im Sitzen und Stehen flüssig ohne Einschränkung entkleiden. Der Barfussgang sei hinkfrei, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Fersen- und Zehengang beidseits problemlos durchführbar. Das Ankleiden erfolge ebenfalls zügig und ohne jegliche Einschränkung. Bei der Wirbelsäule bestehe eine vermehrte lumbale Lordose und eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Protraktion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Kopf und Schultern. Bei der Palpation stemme sich die Explorandin mit den Armen hoch, um eine völlig diffuse, massive Berührungsempfindlichkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thorakolumbal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an der Mittellinie sowie paravertebral, aber auch an den Flanken und der gesamten Beckenregion zu äussern. Auch bei der Palpation der Halswirbelsäule gebe sie eine diffuse Berührungsempfindlichkeit an, bestätige aber das Fehlen von Verspannungen der Nackenmuskulatur. Unter Ablenkung sei die Rotation zügig und offen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich vollkommen schmerzfrei in beidseitige Endpositionen möglich. An den proximalen Oberschenkeln bestehe linksbetont eine diffuse Druckdolenz. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Untersuchung der Schulter mache die Explorandin unklare, relativierende Angaben und krümme sich bei der Palpation (Urk. 6/163 S. 20-21).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die völlig diffus beklagten Beschwerden könnten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weder durch die klinischen noch durch die radiologischen Befunde nachvollzogen werden. Die anamnes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Präsentation, die deutlichen Inkonsistenzen sowie die Beschwerdezu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme trotz jahrelanger körperlicher Schonung seien ein klarer Hinweis auf eine im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vordergrund stehende nicht-organische Beschwerdekomponente (Urk. 6/163 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">23</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, aus orthopädischer Sicht sei die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte sowohl in angestammter als auch in angepasster, körperlich leichter bis mittelschwerer Tätigkeit zu 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsfähig (Urk. 6/163 S. 23).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im neurologischen Teilgutachten wurde ausgeführt, die Explorandin klage über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rückenbeschwerden seit einem Autounfall im Jahr 198</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem habe sie Nacken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen, welche in den Hinterkopf, die Schultern und Arme aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">strahlen würden (Urk. 6/163 S. 25).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Kopf sei frei beweglich, die Nackenmuskulatur locker und nicht druck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">empfindlich. Die grobe Kraft sei allseits erhalten, Feinbeweglichkeit und Koordi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nation seien intakt. Das Gangbild sei unauffällig, erschwerte Gangprüfungen seien problemlos durchführbar. Die Explorandin sei wach, bewusstseinsklar und allseits orientiert. Der Denkablauf sei formal geordnet und flüssig. Die Merk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit und Aufmerksamkeit seien erhalten (Urk. 6/163 S. 26).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die neurologische Untersuchung falle völlig regelrecht aus, sowohl in zentraler als auch peripherer Hinsicht. Daher ergäben sich aus neurologischer Sicht keine Einschränkungen hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/163 S. 27).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der interdisziplinären Zusammenfassung wurde festgehalten, die Versicherte sei sowohl in angestammter als auch in jeder anderen körperlich leichten bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit vollständig arbeitsfähig (Urk. 6/163</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 29).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten vermag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu überzeugen. Es beruht auf sorgfältigen und allseitigen Untersuchungen (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">163 S. 8-14, S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">20-22, S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">26</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), berücksichtigt die geklag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Beschwerden (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/8-9, S. 11, S. 18-19, S. 25-26</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und ist in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">relevanten Vorakten abgegeben worden (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/163 S. 4-7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Die Gutachter habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n detaillierte Befunde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erhoben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und hieraus Diagnosen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abgeleitet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Zustände und Zusammenhänge einleuchtend dargelegt und ihre Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen nachvollziehbar begründet. Daher erfüllt das Gutachten die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechungsgemässen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anforderungen an beweistaugliche Entscheidungsgrund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lagen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin macht geltend, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es könn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e nicht auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten abgestellt werden. Die Gutachter hätten es versäumt, verschiedene Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">su</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chungen durchzuführen, die notwendig gewesen wären. Aus diesem Grund hätt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en sie falsche Diagnosen ges</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch sei der Verlauf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Krankheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschichte nicht korrekt gewürdigt worden. Zu Unrecht seien die Gutachter von einer Schmerzausweitung ausgegangen. Eine solche Diagnose könne nur korrekt gestellt werden, wenn aufwendige Interviews und Beobachtungen mehrerer Testsituationen durchgeführt würden, was vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend nicht der Fall gewesen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommt den Gutachtern - was die Wahl der Untersuchungsmethoden betrifft - ein weiter Ermessensspielraum zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil des Bundesgerichts 8C_780/2014 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2015 E. 5.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stand, dass die von der Beschwerdeführerin genannten Untersuchungen nicht durchgeführt wurden, lässt daher nicht auf die Mangelhaftigkeit des Gutachtens schliessen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch auf die Dauer der Untersuchung kommt es gemäss ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung nicht an (Urteil des Bundesgerichts 8C_848/2012 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2013 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2). Entscheidend für den Beweiswert des Gutachtens ist einzig, ob die ärztlichen Folgerungen inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig sind. Vorliegend erhoben die Fachspezialisten nicht nur umfangreiche Befunde, sondern legten auch überzeugend dar, wie sie zu ihren Schlussfolgerungen gelangten. Zu berücksichtigen ist ferner, dass bereits im Bericht des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für Innere Medizin und Rheumatologie, vom 3. November 2003 von einer Schmerzausweitung bei der Beschwerdeführerin die Rede war (Urk. 6/21). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die von der Beschwerdeführerin geäusserte Kritik am Gutachten geht daher fehl.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter bringt die Beschwerdeführerin vor, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Sprachgebrauch der Gutachter sei tendenziös. Sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien voreingenommen gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hätten im Gutachten falsche Behauptungen aufgestellt. So habe sie nie angegeben, sie könne sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein höheres Pensum als 2-3 Stunden am Tag vorstellen (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die begutachtenden Experten hielten ihre Beobachtungen im Gutachten fest, wobei sie neutrale Formulierungen wählten. Der Hinweis auf Inkonsistenzen so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wie die Beobachtung, die Beschwerdeführerin gebe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">völlig diffuse, massive Berührungsempfindlichkeit an, stellen keinen tendenziösen Sprachgebrauch dar. Es ist vielmehr Aufgabe der Gutachter, allseitige Befunde zu erheben und auf allfällige Besonderheiten und Inkonsistenzen hinzuweisen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Wortwahl </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Gutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist daher nicht zu beanstanden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ebensowenig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verfängt das Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bringen, die Gutachter seien befangen gewesen. Weder in den Akten noch im Gutachten liegen Hinweise dafür vor, dass die Beschwerdeführerin den Experten bereits vor der Begutachtung bekan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nt gewesen wäre. Inwiefern diese befangen gewesen sein sollten, ist daher unklar. Die Behauptung der Beschwerdeführerin, sie sei im Gutachten quasi als Simulantin dargestellt worden (Urk. 1 S. 9), ist zudem aktenwidrig. Im Gutachten wird vielmehr betont, Hinweise für eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aggra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vation läge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n nicht vor (Urk. 6/163 S. 14), was zeigt, dass die Experten die Beschwerdeführerin neutral und objektiv beurteilten. Schliesslich vermag auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Vorbringen, es seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">falsche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Behauptungen aufgestellt worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, nicht zu überzeugen. Die Angaben der Gutachter stimmen nicht nur in den einzelnen Teilgutachten, sondern auch im interdisziplinären Konsilium überein (Urk. 6/163 S. 13, S. 20, S. 28). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen ist nicht ersichtlich, welchen Vorteil die Gutachter aus der Angabe falscher Informationen ziehen könnten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erweist sich das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2016 als be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weiskräftig. Weitere medizinische Abklärungen, insbesondere auch eine arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zogene funktionelle Leistungsfähigkeitsabklärung, sind daher nicht notwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dig. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem im Sozialversicherungsrecht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgebenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Grad der überwiegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Wahrscheinlichkeit ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestützt auf die Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit auszugehen. Ein invalidisierender Gesundheitsschaden liegt nicht vor. Der angefochtene Entscheid erweist sich als rechtens, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzulegen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgangsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von der Beschwerdeführerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Josef Flury</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstCuriger</p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>