<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen neuen Bericht zur Herkunft der verschiedensten Feinstäube, zur Belastung der schweizerischen Bevölkerung durch diese Feinstäube und zu den gesundheitlichen Auswirkungen zu erstellen. </p><p>Der letzte Bericht über Schwebestaub wurde vom Buwal im Jahre 1996 veröffentlicht. Seither haben diverse Entwicklungen stattgefunden:</p><p>- die Gefährlichkeit der kleinsten Staub- und Russpartikel (kleiner als  PM 10) wurde erkannt und verlangt neue Messmethoden und Massnahmen;</p><p>- Dieselautos sind wegen des kleineren Treibstoffverbrauchs und des geringeren CO2-Ausstosses beliebter geworden. </p><p>Besonders wichtig ist es, die gesundheitlichen Schäden genau zu beurteilen und die dadurch entstehenden Kosten zu erheben.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist sich der Feinstaubproblematik bewusst. Er teilt die Auffassung, dass das bereits bestehende Fachwissen im Bereich Feinstaub laufend erweitert und über neue Erkenntnisse informiert werden muss. Der Forderung nach aktualisierter Information wird mit der vom Buwal im Jahr 2005 publizierten Broschüre "Feinstaub macht krank" und mit der regelmässigen Erweiterung des Informationsangebotes auf der Website des Bafu Rechnung getragen. </p><p>Die Eidgenössische Kommission für Lufthygiene (EKL) beschäftigt sich zurzeit intensiv mit dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse im Bereich Feinstaub und erarbeitet einen Bericht, der die komplexen Zusammenhänge zwischen den Emissionen, Immissionen und der Belastung der Bevölkerung sowie den Auswirkungen auf die Gesundheit aufzeigen soll. Aufgrund der neuen Erkenntnisse wird u. a. überprüft, ob die heutigen PM10-Grenzwerte den Schutz der Bevölkerung nach dem Umweltschutzgesetz (USG) noch gewährleisten oder ob allenfalls ergänzende Vorschriften notwendig sind. Der Bericht soll im Jahr 2007 in der Schriftenreihe Umwelt-Wissen des Bafu publiziert und auch den Parlamentarierinnen und Parlamentariern zugestellt werden. </p><p>Die Anliegen des Postulates sind aus der Sicht des Bundesrates erfüllt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.