A bteilung III C -2556/2006 {T 0/2} U rteil vom 9. A ugust 2007 M itw irkung: M ichael Peterli, vorsitzender R ichter, Eduard Acherm ann, R ichter, Francesco Parrino, R ichter, G erichtsschreiberin G ross Z._______, Kosovo (U nm ik), Beschw erdeführer, vertreten durch H errn Ernest O sm ani, m em os O sm ani, In der Ey 29, 8047 Zürich, gegen Eidgenössische Invalidenversicherung (IV), IV-Stelle für Versicherte im A usland, Postfach 3100, 1211 G enf 2, Vorinstanz, betreffend Invalidenrente B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. M it rechtskräftiger Verfügung vom 18. M ärz 1999 hatte die IV-Stelle Luzern ein erstes G esuch des im Jahre 1950 geborenen serbischen Staatsangehörigen Z._______ um G ew ährung einer Invalidenrente m an- gels leistungsbegründender Invalidität abgew iesen. Zur Begründung gab die IV-Stelle Luzern an, dass gem äss den Akten der Schw eizerischen U nfallversicherungsanstalt (Suva) keine rentenbegrün- dende Invalidität vorliege und keine Anhaltspunkte auf zusätzliche, unfall- frem de Leiden bestünden. Zudem attestiere auch die Beurteilung des Insti- tutes für M edizinische Begutachtung (IM B) in Zürich vom 25. N ovem ber 1998 Z._______ eine kaum eingeschränkte Arbeitsfähigkeit. B. Am 31. Januar 2004 stellte Z._______, der zw ischenzeitlich in sein H ei- m atland gezogen w ar, bei der IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nach- folgend: IV-Stelle) unter Beilegung diverser ärztlicher Kurzberichte ein zw eites G esuch um G ew ährung einer Invalidenrente. C . D ie Suva gew ährte Z._______ m it Einspracheverfügung vom 14. Juli 2004 eine Invalidenrente, basierend auf einer Erw erbsunfähigkeit von 22% . D ie- ser R ente lag das von der Suva angeordnete G utachten des Zentrum s für M edizinische Begutachtung (ZM B) in Basel vom 6. M ärz 2003 zugrunde. D . M it Verfügung vom 18. N ovem ber 2004 hat die IV-Stelle, nach Einholung einer Stellungnahm e von D r. m ed. R ._______ vom 24. O ktober 2004, das Leistungsgesuch abgew iesen, da keine rentenbegründende Invalidität vor- liege. E. Am 5. D ezem ber 2004 hat Z._______ gegen diese Verfügung Einsprache erhoben. Er beantragte unter Beilegung von zw ei neuen m edizinischen Be- richten die G ew ährung einer ganzen Invalidenrente, da er zu m indestens 70% arbeitsunfähig sei. F. M it Einspracheverfügung vom 25. Juli 2005 hat die IV-Stelle die Einspra- che nach Einholung einer Stellungnahm e von D r. m ed. A._______ vom 17. M ai 2005 abgew iesen. G . M it Schreiben vom 24. August 2005 (Poststem pel vom 25. August 2005) erhebt Z._______ (im Folgenden: Beschw erdeführer) Beschw erde bei der Eidgenössischen R ekurskom m ission AH V/IV für die im Ausland w ohnen- den Personen. Er beantragt eine ganze Invalidenrente, da er seit Jahren an einer psychischen Krankheit leide und sich sein G esundheitszustand w eiter verschlechtere, w ie von den behandelnden Ärzten im Kosovo be- scheinigt w erde. H . In ihrer Vernehm lassung vom 5. D ezem ber 2005 beantragt die IV-Stelle m it Verw eis auf die Stellungnahm e von D r. m ed. A.______ vom 29. N o- vem ber 2005 die Abw eisung der Beschw erde und die Bestätigung der Ein- spracheverfügung. 3 I. M it Eingabe vom 25. Januar 2006 erhält der Beschw erdeführer seine Be- schw erde aufrecht und reicht ergänzend zw ei Arztberichte der behandeln- den Ärzte ein. J. In der Vernehm lassung vom 21. M ärz 2006 hält die IV-Stelle m it Verw eis auf die Stellungnahm e von D r. m ed. A.______ vom 13. M ärz 2006 an ihren Begehren fest. K. M it Eingabe vom 13. April 2006 erhält der Beschw erdeführer seine Be- schw erde aufrecht und reicht ergänzende m edizinische Berichte ein. L. Am 29. M ärz 2007 gibt das Bundesverw altungsgericht den Parteien den Spruchkörper bekannt. Es sind keine Ausstandsbegehren eingegangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Be- urteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei den Beschw erdediensten der D epartem en- te hängigen R echtsm ittel. D ie Beurteilung erfolgt gem äss Art. 53 Abs. 2 des Bundesgesetzes über das Bundesverw altungsgericht vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) nach neuem Verfahrensrecht. 1.2 G em äss Art. 31 VG G in Verbindung m dit Art. 33 Bst. d VG G und Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG , SR 831.20) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der IV-Stelle für Versicherte im Ausland. Eine Ausnahm e im Sinne von Art. 32 VG G liegt nicht vor. 1.3 Aufgrund von Art. 3 Bst. dbis des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021) findet das Vw VG kei- ne Anw endung in Sozialversicherungssachen, sow eit das Bundesgesetz vom 6. O ktober 2000 über den Allgem einen Teil des Sozialversicherungs- rechts (ATSG , SR 830.1) anw endbar ist. G em äss Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestim m ungen des ATSG auf die Invalidenversicherung (Art. 1a-26bis und 28-70) anw endbar, sow eit das IVG nicht ausdrücklich eine Abw ei- chung vom ATSG vorsieht. 1.4 D er Beschw erdeführer ist im Sinne von Art. 59 ATSG beschw erdelegiti- m iert. 1.5 D a die Beschw erde im Ü brigen frist- und form gerecht (Art. 60 ATSG und Art. 52 Vw VG ) eingereicht w urde, ist darauf einzutreten. 2. 2.1 W urde eine R ente auf der Basis eines früher eingereichten Leistungsbe- gehrens w egen eines zu geringen Invaliditätsgrades verw eigert, so richtet sich die Prüfung eines neuen Leistungsgesuchs grundsätzlich nach den 4 R egeln der R entenrevision (BG E 117 V 198 E. 3a; AH I 1999 S. 84 E. 1b. Aus der Literatur siehe nur M IC H EL VALTE R IO , D roit et pratique de l'assurance-invalidité, Les prestations, C om m entaire systém atique et juris- prudentiel, Lausanne 1985, S. 267 u. 270; U R S M Ü LLER , D ie m ateriellen Vo- raussetzungen der R entenrevision in der Invalidenversicherung, Fribourg 2003, S. 215). N ach Art. 87 Abs. 4 der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung (IVV, SR 831.201) w ird eine neue Anm eldung nur geprüft, w enn die Voraussetzungen gem äss Abs. 3 desselben Artikels erfüllt sind. D anach ist vom Versicherten im G esuch glaubhaft zu m achen, dass sich der Invaliditätsgrad in einer für den Anspruch erheblichen W eise geändert hat. 2.2 Tritt die Verw altung auf die N euanm eldung ein, so hat sie die Sache m ate- riell abzuklären und sich zu vergew issern, ob die vom Versicherten glaub- haft gem achte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich einge- treten ist. N ach der R echtsprechung hat die Verw altung diesfalls in analoger W eise w ie bei einem R evisionsfall nach Art. 17 ATSG vorzugehen. Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfü- gung keine Veränderung erfahren hat, so w eist sie das neue G esuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Verände- rung genügt, um nunm ehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu beja- hen, und hernach zu beschliessen. Im Beschw erdefall obliegt die gleiche m aterielle Prüfungspflicht auch dem R ichter (BG E 109 V 115 E. 2b). 3. U nbestritten ist vorliegend, dass die Verw altung auf die N euanm eldung vom 31. Januar 2004 eingetreten ist. Streitig ist jedoch der Anspruch des Beschw erdeführers auf eine Invalidenrente. Anlass zu einer R entenre- vision und m ithin auch zu einem erneuten Leistungsgesuch gibt jede w e- sentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen – insbesondere ei- ne w esentliche Veränderung des G esundheitszustandes – die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und dam it den R entenanspruch zu beeinflussen (BG E 125 V 369 E. 2, 113 V 275 E. 1a; SVR 2004 IV N r. 5 S. 13 E. 2). D a vorlie- gend für eine anderw eitige Veränderung des Invaliditätsgrades keinerlei Anhaltspunkte bestehen, beschränkt sich das Bundesverw altungsgericht nachfolgend auf die Prüfung einer Verschlechterung des G esundheitszu- stands. 3.1 In zeitlicher H insicht gilt es den G esundheitszustand im Zeitpunkt des Er- lasses der letzten rechtskräftigen, m ateriell rentenverw eigernden Verfü- gung m it jenem der neuen Verfügung zu vergleichen (EVG , U rteil vom 28. Juni 2002, I 50/02, E. 2b; BG E 130 V 71). D as erste Leistungsbegehren des Beschw erdeführers hat die IV-Stelle Luzern m it Verfügung vom 18. M ärz 1999 abgew iesen. D a gegen diese Verfügung kein R echtsm ittel ergriffen w orden ist und es sich hierbei som it um die letztm alige rechtskräf- tige m aterielle Ablehnung des Leistungsbegehrens handelt, und die im vor- liegenden Verfahren streitige Einspracheverfügung am 25. Juli 2005 erlas- sen w urde, m uss eine rentenw irksam e Verschlechterung des G esundheits-5 zustands des Beschw erdeführers im Zeitfenster zw ischen dem 18. M ärz 1999 und dem 25. Juli 2005 eingetreten sein. 3.2 In Abw eichung von Art. 24 Abs. 1 ATSG w erden gem äss Art. 48 Abs. 2 Satz 1 IVG Leistungen der Invalidenversicherung lediglich für die zw ölf der Anm eldung vorangehenden M onate ausgerichtet, falls sich ein Versicher- ter m ehr als zw ölf M onate nach Entstehung des Anspruches anm eldet. D a- raus folgt, dass allfällige Leistungen der schw eizerischen Invalidenversi- cherung vorliegend frühestens ab Januar 2003 gew ährt w erden könnten. 4. 4.1 Im G utachten des IM B vom 25. N ovem ber 1998 diagnostizierten der Psy- chiater D r. m ed. T._______ und der C hirurge D r. m ed. V._______ das anatom isch sehr gute Ausheilungsresultat einer (operativ behandelten) R adiusköpfchenfraktur und N avikularfraktur rechts am 3. O ktober 1995 m it völlig erhaltener M otilität der G elenke in der passiven U ntersuchung, eine abgeheilte Algodystrophie des rechten Vorderarm s sow ie die Entw icklung körperlicher Sym ptom e aus psychischen G ründen (IC D 10: F 68.0), die al- lerdings keinen Krankheitsw ert habe. Auf dieser G rundlage sei der Be- schw erdeführer aus chirurgischer Sicht als Bauhandlanger zu 90% und für Tätigkeiten, die den rechten Arm w eniger belasten, zu 100% arbeitsfähig. Aus psychiatrischer Sicht sei der Versicherte seit etw a D ezem ber 1996 zu 100% arbeitsfähig. 4.2 W ährend eines stationären Aufenthalts vom 23. bis zum 27. Septem ber 2002 im ZM B in Basel haben der O rthopäde D r. m ed. K._______ und der Psychiater D r. m ed. W ._______ den Beschw erdeführer im Auftrag der Suva eingehend untersucht. D r. m ed. K._______ diagnostizierte beim Be- schw erdeführer ein orthopädisch/traum atologisch nicht erklärbares Schm erzsyndrom des rechten Arm es bei Status nach O steosynthese einer R adiusköpfchenfraktur m it kleiner Stufe sow ie Status nach N avikularefrak- tur rechts, konservativ behandelt. Seiner Ansicht nach erlaubten die ortho- pädischen Befunde die Ausübung körperlich leichter Tätigkeiten, w elche keine repetitiven Kraftanstrengungen der rechten H and erforderten, voll- schichtig. D r. m ed. W ._______ diagnostizierte eine anhaltende som atofor- m e Schm erzstörung (IC D 10: F. 45.4) sow ie eine m ittelgradige depressive Entw icklung respektive eine langanhaltende m ittelgradige depressive Epi- sode m it som atischem Syndrom (IC D 10: F 32.11). Im Vordergrund stehe die depressive Sym ptom atik, w elche durch unfallfrem de U m stände bedingt sei. Insgesam t sei das vorliegende Beschw erdebild zu zw ei D ritteln auf un- fallfrem de Faktoren zurückzuführen. Aufgrund dieser D iagnosen sei der Beschw erdeführer aus psychiatrischer Sicht in seiner bisherigen Tätigkeit als Bauhilfsarbeiter zu höchstens 30% , in körperlich nicht anstrengenden Tätigkeiten ohne repetitive Kraftanstrengungen der rechten H and zu m in- destens 50 bis 60% arbeitsfähig. 4.3 D am it dokum entiert das G utachten des ZM B vom 6. M ärz 2003 eine klare Verschlechterung des G esundheitszustandes im Vergleich zum G utachten 6 des IM B vom 25. N ovem ber 1998, in dem aus psychiatrischer Sicht ledig- lich eine Entw icklung körperlicher Sym ptom e aus psychischen G ründen ohne Krankheitsw ert diagnostiziert w orden w ar. Entsprechend hatte auch die Suva in ihrer Einspracheverfügung vom 14. Juli 2004 auf das G utachten des ZM B abgestützt und – unter aus- schliesslicher Berücksichtigung der unfallkausalen Elem ente – eine Ein- schränkung der Erw erbsfähigkeit von 22% eruiert. Auch D r. m ed. R ._______ und D r. m ed. A.______ haben in ihren Stellung- nahm en zu H anden der IV-Stelle vom 24. O ktober 2004 beziehungsw eise vom 29. N ovem ber 2005 explizit em pfohlen, auf den G esundheitszustand, w ie er im G utachten des ZM B vom 6. M ärz 2003 eruiert w orden w ar, abzu- stellen. Fälschlicherw eise gingen dabei jedoch beide davon aus, dass die R entenverfügung der IV-Stelle Luzern, m it der das erste Leistungsgesuch des Beschw erdeführers abgew iesen w orden w ar, bereits auf dem G utach- ten des ZM B basiere. D iese erste ablehnende R entenverfügung w ar je- doch bereits am 18. M ärz 1999 erlassen w orden, w ährend das G utachten des ZM B erst vier Jahre später, am 6. M ärz 2003, verfasst w urde. 5. Zu prüfen bleibt, ob die vom Beschw erdeführer im R ahm en des zw eiten Leistungsgesuches eingereichten diversen m edizinischen Berichte eine Veränderung des G esundheitszustandes im Vergleich zum G utachten des ZM B vom 6. M ärz 2003 indizieren. 5.1 D er N europsychiater D r. m ed. S._______ gab am 19. Januar 2004 im Fra- gebogen der IV-Stelle an, dass der Beschw erdeführer bereits seit 2000 zu 70% arbeitsunfähig sei. N am entlich ergibt sich aus dessen (nach Erlass der Einspracheverfügung verfassten) Berichten vom 16. August 2005, vom 19. Januar 2006 und vom 7. April 2006, dass der Beschw erdeführer w egen seiner depressiven Störung m edikam entös und psychotherapeutisch be- handelt w ird. D er O rthopäde D r. m ed. E._______ leitete am 16. Januar 2004 im Fragebogen der IV-Stelle aus den aktenkundigen D iagnosen ohne w eiteres eine 65-prozentige Arbeitsfähigkeit ab. Leichte Arbeiten seien dem Beschw erdeführer zum utbar, w obei aber deren U m fang nicht w eiter definiert w urde. D er O rthopäde D r. m ed. H ._______ hielt in seinen Berich- ten vom 1. D ezem ber 2004 respektive vom 7. April 2006 (ebenfalls nach Erlass der Einspracheverfügung) kurz fest, der Beschw erdeführer sei zu 60 bis 70% arbeitsunfähig, im Bericht vom 19. Januar 2006 um schrieb er den genauen U m fang der von ihm attestierten Arbeitsunfähigkeit nicht m ehr näher. D er O rthopäde D r. m ed. I._______ ging in seinem ebenfalls nach Erlass der Einspracheverfügung verfassten Bericht vom 17. August 2005 von einer 60-prozentigen Arbeitsunfähigkeit aus, ohne diesen Schluss näher zu begründen. D ie w eiteren vom Beschw erdeführer im Ver- laufe des zw eiten Leistungsgesuchs eingebrachten m edizinischen Berichte äussern sich nicht zur Arbeitsfähigkeit. 5.2 Zw ar fallen säm tliche vom Beschw erdeführer eingebrachten m edizinischen Berichte inhaltlich äusserst knapp aus. N am entlich w ird dabei aus den be-7 reits zuvor aktenkundigen D iagnosen ohne w eiteres eine (m ehr oder w eni- ger um fassende) Arbeitsunfähigkeit abgeleitet. D ie Berichte verfügen som it nur über einen beschränkten Bew eisw ert. Insbesondere zeigt sich jedoch, dass der Beschw erdeführer w egen seiner D epression, die bei der Begut- achtung im ZM B im Vordergrund stand, in psychiatrischer Behandlung ist, so dass diese nach w ie vor zu persistieren scheint. N eue rentenrelevante D iagnosen sind den Kurzberichten nicht zu entnehm en. Es kann dam it da- von ausgegangen w erden, dass der G esundheitszustand des Beschw erde- führers im Vergleich zur Situation, w ie sie im G utachten des ZM B am 6. M ärz 2003 beschrieben w orden w ar, keine rentenrelevante Veränderung erfahren hat, w obei zu berücksichtigen ist, dass der Sachverhalt, w ie er im Zeitpunkt des Erlasses der Einspracheverfügung am 25. Juli 2005 bestan- den hat, zum jetzigen Zeitpunkt kaum m ehr zuverlässig neu eruiert w erden könnte. Auch D r. m ed. R ._______ und D r. m ed. A.______ gehen in ihren Stellung- nahm en zu H anden der IV-Stelle vom 24. O ktober 2004 beziehungsw eise vom 29. N ovem ber 2005 explizit davon aus, dass aufgrund der im R ahm en des zw eiten Leistungsgesuchs eingebrachten m edizinischen Berichte kei- ne rentenrelevante Veränderung des G esundheitszustandes im Vergleich zum G utachten des ZM B m anifestiert w erde. 6. Im Ergebnis ist som it davon auszugehen, dass im G utachten des ZM B vom 6. M ärz 2003 der G esundheitszustand sow ie die Arbeitsfähigkeit des Beschw erdeführers korrekt eruiert w orden sind: D as besagte G utachten dokum entiert im Vergleich zum G utachten des IM B vom 25. N ovem ber 1998 eine Verschlechterung des G esundheitszustandes und verstärkte Ausw irkungen auf die Arbeitsfähigkeit. H ingegen verm ögen die im Verlaufe des zw eiten Leistungsgesuchs vom Beschw erdeführer eingereichten m edi- zinischen Berichte keine rentenrelevante Veränderung dieses G esund- heitszustandes aufzuzeigen. 7. 7.1 Es gilt deshalb, auf der G rundlage des durch das G utachten des ZM B vom 6. M ärz 2003 etablierten G esundheitszustandes und der entsprechend ein- geschränkten Arbeitsfähigkeit die dem Beschw erdeführer konkret offenste- henden Verw eisungstätigkeiten zu eruieren und sodann auf dieser G rund- lage das Invalideneinkom m en zu berechnen. Auf dieser Basis m uss so- dann gegebenenfalls der Einkom m ensvergleich durchgeführt w erden. D em nach erw eist sich der Sachverhalt als nicht rechtsgenüglich erstellt und verlangt der w eiteren Abklärung. 7.2 D as Eidgenössische Versicherungsgericht hat w iederholt festgehalten, dass das G ericht, das den Sachverhalt als ungenügend abgeklärt erachtet, im Prinzip die W ahl hat, die Sache zur w eiteren Bew eiserhebung an die Verw altung zurückzuw eisen oder selber die nötigen Instruktionen vorzu- nehm en (ZAK 1987 S. 264 E. 2a). Bei festgestellter Abklärungsbedürftig-8 keit verletzt die R ückw eisung der Sache an die Verw altung als solche w e- der den U ntersuchungsgrundsatz noch das G ebot eines einfachen und ra- schen Verfahrens. Anders verhielte es sich nur dann, w enn die R ückw ei- sung an die Verw altung einer Verw eigerung des gerichtlichen R echts- schutzes gleichkäm e (beispielsw eise dann, w enn aufgrund besonderer G egebenheiten nur ein G erichtsgutachten oder andere gerichtliche Be- w eism assnahm en geeignet w ären, zur Abklärung des Sachverhaltes bei- zutragen), oder w enn die R ückw eisung nach den U m ständen als unver- hältnism ässig bezeichnet w erden m üsste (BG E 122 V 163 E. 1d; R KU V 1989 K 809 S. 207 E. 4). Vorliegend sind kein G ründe ersichtlich, die der R ückw eisung der Sache zur w eiteren Abklärung an die IV-Stelle entgegen- stehen w ürden. 8. D ie Beschw erde ist som it insofern teilw eise gutzuheissen, als die ange- fochtene Einspracheverfügung vom 25. Juli 2005 aufgehoben und die Sa- che zur w eiteren Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts, nam ent- lich zur Eruierung der dem Beschw erdeführer konkret zum utbaren Verw ei- sungstätigkeiten und zur D urchführung des Einkom m ensvergleiches, an die IV-Stelle zurückgew iesen w ird, w elche anschliessend eine neue Verfü- gung zu erlassen hat. 9. Es w erden keine Verfahrenskosten erhoben. D er Beschw erdeführer hat gem äss Art. 64 Abs. 1 Vw VG in Verbindung m it Art. 7 ff. des R eglem ents über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht vom 11. D ezem ber 2006 (VG KE, SR 173.320.2) Anspruch auf eine Parteientschädigung zu Lasten der Verw al- tung. D iese w ird auf Fr. 800.- (inklusive M w St.) festgesetzt. 9 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird teilw eise gutgeheissen und die angefochtene Ein- spracheverfügung vom 25. Juli 2005 aufgehoben. 2. D ie Sache w ird zur Feststellung des Sachverhalts und zum Erlass einer neuen Verfügung im Sinne der Erw ägungen an die Vorinstanz zurückge- w iesen. 3. Es w erden keine Verfahrenskosten erhoben. 4. D ie Vorinstanz hat dem Beschw erdeführer eine Parteientschädigung von Fr. 800.- zu bezahlen. 5. D ieses U rteil w ird eröffnet: – dem Beschw erdeführer – der Vorinstanz – dem Bundesam t für Sozialversicherungen D er vorsitzende R ichter: D ie G erichtsschreiberin: R echtsm ittelbelehrung G egen diesen Entscheid kann innerhalb von 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesge- richt, Sozialversicherungsrechtliche Abteilungen, Schw eizerhofquai 6, 6004 Luzern, Be- schw erde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt w erden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). D ie R echts- schrift hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nter- schrift zu enthalten. D er angefochtene Entscheid und die Bew eism ittel sind, sow eit sie der Beschw erdeführer in H änden hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BG G ). Versand am : 10