<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01184</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Fonti</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 6. Oktober 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Luzius Hafen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">advo5 Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Waltersbachstrasse 5, Postfach, 8021 Zürich 1</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1961</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, war </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuletzt seit Oktober 2011 bei der Allianz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suisse tätig, wobei der letzte Arbeitstag am 18. Februar 2014 war (Urk. 7/25/1-4).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Unter Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychische B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie eine schwere koronare 3-Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fässerkrankung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> meldete sich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherte am 1. Oktober 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Situation ab, zog Akten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kollektiv-Krankenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 7/8, Urk. 7/14, Urk. 7/23</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und holte bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ärzten der Versicherungsmedizin des Uni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sitätsspitals Y.___ Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disziplinäres Gutachten ein, das am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 erstattet wurde (Urk. 7/42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p><span> </span><span>Nach durchgefüh</span><span>rtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/65</span><span>; Urk.</span><span> 7/73</span><span>) sprach die </span><span>IV-Stelle mit Verfügung vom 28. September 2016 dem Versicherten vom 1. April</span><span> 2015 bis 31. Dezember 2015 </span><span>bei einem Invaliditätsgrad von </span><span>100 </span><span>% eine</span><span> ganze Rente und </span><span>ab </span><span>1. Januar 2016 bei einem Invaliditätsgrad von 53 % eine halbe Rente</span><span> zu (Urk.</span><span> 7/87-88, Begründungsteil Urk. 7/83</span><span> = </span><span>Urk. </span><span>2).</span></p><p><br/></p><p><span>2.</span><span> </span><span>Der Versicherte erhob am </span><span>26. Oktober 2016</span><span> Beschwerde gegen die Verfüg</span><span>ung vom 28. September 2016</span><span> (</span><span>Urk. </span><span>2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm </span><span>über den 31. Dezember 2015 hinaus eine ganze Rente zuzusprechen, eventuell seien weitere Abklärungen durchzuführen</span><span> (</span><span>Urk. </span><span>1 S. 2).</span></p><p><span> </span><span>Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom </span><span>24. November 2016</span><span> (Urk.</span><span> 6</span><span>) die Abweisung der Beschwerde. </span></p><p><span> </span><span>Mit Eingabe vom 6. Dezember 2016 (Urk. 9) reichte der Beschwerdeführer einen Arztbericht nach (Urk. 10/2). Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf eine Stel</span><span>lungnahme dazu (Urk. 12), was </span><span>dem Beschwerdeführer</span><span> </span><span>am </span><span>20. März 2017</span><span> zur Kenntnis gebracht</span><span> wurde</span><span> (Urk.</span><span> 13</span><span>).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die den Invaliditätsgrad und dessen Bemessung betreffenden rechtlichen Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen (Art. 28 und Art. 29 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG; Art. 16 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsrechts, ATSG) sind im angefochtenen Entscheid zutreffend wiedergegeben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2 Begründungsteil S. 1). Darauf kann, mit den nachfolgenden Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, verwiesen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">windbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich im Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich zu betätigen oder bei einer Verminderung der Hilflosigkeit, des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">invaliditätsbedingten Betreuungsaufwandes oder des Hilfebedarfs die anspruc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beeinflussende Änderung für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. Die hierzu not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendige Prognose unterliegt dabei dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 7 E. 3c/aa mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der bundesgerichtlichen Praxis zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVV ist eine Rente bei Wegfall der Invalidität im Normalfall erst nach Ablauf von drei Monaten seit dem Eintritt der anspruchserheblichen Veränderung aufzuheben (BGE 119 V 98 E. 4a, Urteil des Bundesgerichts I 569/06 vom 20. November 2006 E. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2 Begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungsteil) davon aus, gestützt auf das Z.___-Gutachten sei dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer seit Oktober 2015 zuzumuten, seine bisherige Tätigkeit als Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsberater im Umfang von 50 % einer Vollzeitstelle auszuüben (S. 1 f.). Im Bericht des behandelnden Psychiaters werde kein neuer medizinischer Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt genannt, der eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit wegen des psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitszustandes begründen würde. Es sei daher analog dem Gutachten von einer 50%igen Restarbeitsfähigkeit auszugehen (S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Jahr vor Eintritt der gesundheitlichen Beeinträchtigung (2013) sei es ihm möglich gewesen, ein Jahreseinkommen von Fr. 104‘687.-- zu erzielen, was unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung für das Jahr 2015 ein Valideneinkommen von Fr. 106‘157.75 ergebe. Für das Invalideneinkommen sei gestützt auf die Tabellen der Lohnstrukturerhebung für nicht akademische betriebswirtschaftliche und kaufmännische Fachkräfte für das Jahr 2015 von Fr. 99‘855.55 beziehungsweise bezogen auf ein 50%-Pensum von Fr. 49‘927.77 auszugehen. Ein leidensbedingter Abzug sei nicht zu gewähren. Aus der Gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">überstellung von Validen- und Invalideneinkommen resultiere ein Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad von 53 % (S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich Invalideneinkommen seien die Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch die kardiologischen Befunde begründet. Die psychiatrischen Befunde w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ürden keine höhere Einschränkung begründen und würden deshalb nicht berücksichtigt (S. 3 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daran hielt die Beschwerdegegnerin ohne weitergehende Stellungnahme mit Beschwerdeantwort fest (Urk. 6).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 1), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Feststellung der Beschwerdegegnerin, die psychiatrischen Befunde würden zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keiner höheren Einschränkung führen und seien daher nicht zu berücksichtigen, würden nicht der medizinischen Abklärung entsprechen. So seien im Z.___-Gutachten zwei psychiatrische Diagnosen gestellt worden und es sei von einem starken Indiz für beschränkte Ressourcen im Umgang mit der somatischen Erkrankung auszugehen (S. 4 Ziff. 8). Die stark limitierende Symptomatik werde nicht nur durch körperliche Anstrengung, sondern auch durch psychische Belastung (Stress) ausgelöst. Es sei schlicht nicht nachvollziehbar, dass der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrische Gutachter ihn „in seiner bisherigen Arbeitstätigkeit als Berater einer Versicherung“ als 50 % arbeitsfähig angesehen hätte, hätte er gewusst, dass es sich um eine eigentliche Akkordarbeit handelt, welche nur mit einer hohen Belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit zu bewältigen sei (S. 5 Ziff. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ohnehin seien die Gutachter von einer falschen Ausgangslage ausgegangen betreffend Tätigkeitsprofil der bisherigen angestammten Tätigkeit: Es handle sich nicht um eine „sitzende (Büro-) Tätigkeit“, sondern um eine Aussen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit mit eigentlicher Akkordarbeit, welche eine sehr hohe Belastbarkeit, Flexibilität und Zuverlässigkeit, sowie die Bereitschaft erfordere, jederzeit in Aktion zu treten und auch Termine ausserhalb der Bürozeiten am Wunschort des Kunden in Kauf zu nehmen (Ziff. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann bemängelte der Beschwerdeführer das von der Beschwerdegegnerin her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gezogene Validen- und Invalideneinkommen und beantragte die Zusprache einer ganzen Rente (S. 6 f. Ziff. 12 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist unbestritten, dass dem Beschwerdeführer bis zur Begutachtung beim Z.___ eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde (Urk. 7/42 S. 7). Basierend darauf wurde ihm vom 1. April bis 31. Dezember 2015 eine befristete ganze Rente zugesprochen. Dies steht im Einklang mit der Rechts- und Aktenlage (Urk. 7/42; Art. 28 und Art. 29 IVG) und ist daher nicht weiter zu prüfen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist hingegen, ob die Beschwerdegegnerin die bisherige ganze Rente ab 1. Januar 2016 zu Recht auf eine halbe Rente herabsetzte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im am 31. Dezember 2015 erstatteten Gutachten der Ärzte des Z.___ (Urk. 7/42) wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt (S. 4 Ziff. 3):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">depressive Episode, inkomplett remittiert (ICD-10 F32.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kardiophobie (ICD-10 F40.X) bei anankastischem Persönlichkeitsstil (ICD-10 Z73.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">symptomatische operierte/dilatierte koronare 3-Gefäss-Erkrankung (NYHA II-III)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter führten aus, der Beschwerdeführer habe über einen stark ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkten Allgemeinzustand geklagt. Er sei kaum belastbar und könne nur ein Stockwerk die Treppe emporsteigen, dann müsse er eine Pause machen. Nach einer Gehstrecke von zirka 50 Minuten käme es zu brennenden und stechenden thorakalen Beschwerden. Diese Symptome habe er aber auch bei psychischem Stress (S. 6 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der kardiologischen Untersuchung habe sich trotz nicht erfüllter Ausbelas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungskriterien formal eine schwer eingeschränkte Leistungsfähigkeit auf dem Fahrradergometer mit formal schwer eingeschränkter maximaler Sauerstoffauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme gezeigt. Somit sei primär von einer kardialen Limitation auszugehen. Eine leichtgradige Diffusionsstörung in der Lungenfunktion sei am ehesten durch die schlechte Compliance zu erklären. Aufgrund der erhobenen Befunde müsse aus kardiologischer Sicht die Arbeitsfähigkeit um 50 % eingeschränkt werden. Der Beschwerdeführer sei in einer sitzenden Tätigkeit ohne körperliche Belastung aktuell zu 50 % arbeitsfähig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es liege sodann sowohl aus kardiologischer Sicht wie auch bestätigt aus psychiatrischer Sicht trotz vorhandener kardialer Befunde eine zusätzliche psychische Überlagerung vor. Diese könne diagnostisch als Kardiophobie bei anankastischem Persönlichkeitsstil und im Rahmen der inkomplett remittierten depressiven Episode interpretiert werden (S. 6 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der psychiatrischen Untersuchung sei eine depressive Episode festgestellt worden, die sich nach den kardial bedingten Leistungseinschränkungen und nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgendem beruflichem Knick und einer erheblichen narzisstischen Krän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung entwickelt habe. Diese depressive Episode sei in den Vorakten als reaktiv beschrieben worden. Unter der psychiatrischen Behandlung und Medikation sei die genannte depressive Episode zum Zeitpunkt der Untersuchung als inkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plett remittiert anzusehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim Beschwerdeführer müsse sodann eine Kardiophobie bei anankastischen und narzisstischen Persönlichkeitszügen gesehen werden, dies bei hohen ethi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen und moralischen Ansprüchen und starkem Ordnungssinn. Er habe beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich geplant, sich nach der Weiterentwicklung zum Abteilungsleiter noch weiter nach oben zu entwickeln, was aufgrund der koronaren Herzkrankheit nicht mehr möglich gewesen sei. Obwohl sich in den letzten kardiologischen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungen gute Ergebnisse nach Revaskularisation gezeigt hätten, habe der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer unter selbst geringen physischen und psychischen Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen auftretende thorakale Beschwerden, was am ehesten als ausgeprägte Kardio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bie zu interpretieren sei. Eine Aggravation sei nicht festgestellt worden, sondern er habe eher ein Merkmal einer gestörten Krankheitsverarbeitung. Durch die starke gedankliche Einengung und starke Hyperarousal ergebe sich eine erhöhte Fehlerrate und eine stark verminderte emotionale Belastbarkeit sowie eine mittelgradig ausgeprägte Störung im Sozialverhalten, weswegen aus psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht die Arbeitsfähigkeit aktuell zu 50 % eingeschränkt sei (S. 6 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend sei aus gesamtgutachterlicher Sicht von einer Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von 50 % auszugehen. Dies gelte auch für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Berater in einer Versicherung, da davon auszugehen sei, dass er haupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächlich sitzende Tätigkeiten auszuführen habe. In der Funktion als Abtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leiter könne er derzeit nicht fungieren bei stark verminderter emotionaler Belastbarkeit und der im psychiatrischen Fachgutachten genannten mittelgradig ausgeprägten Störung im Sozialverhalten (S. 7 oben). Für körperlich mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwere und schwere Tätigkeiten sei der Beschwerdeführer aktuell nicht arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig (S. 7 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum massgebenden Zeitpunkt führten die Gutachter aus, er habe vor der Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung zwei Mal kardiochirurgisch versorgt werden müssen und sei in diesem Rahmen nachvollziehbar 100 % arbeitsunfähig gewesen. Mittlerweile habe sich eine Besserung ergeben, weswegen die jetzt festgestellte Arbeitsfähigkeit mit dem Datum des Gutachtens zu sehen sei (S. 7 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Verbesserung der Arbeitsfähigkeit sei eine leitliniengerechte Psychotherapie zu empfehlen, welche bisher nicht durchgeführt worden sei (S. 7 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von November 2014 bis Anfang April 2016 war der Beschwerdeführer bei lic. phil. et theol. A.___, Fachpsychologe für Psychotherapie FSP, delegierte Psychotherapie bei Dr. med. B.___, Facharzt für Kardiologie sowie Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meine Innere Medizin, in Behandlung (undatierter Bericht, letzte Kontrolle vom 1. April 2016, Ziff. 1.2, Urk. 7/67; vgl. auch Zwischenbericht vom 12. Mai 2015, Urk. 7/26). Er stellte folgende psychiatrische Diagnosen (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige reaktive persistierende depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F32.11) im Rahmen einer Anpassungsthematik (seit Erstdiagnose im Mai 2015 unverändert)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persönlichkeit mit anankastischen Zügen und geprägt durch Migrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">problematik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Zum psychiatrischen Befund wurde Folgendes festgehalten (Ziff. 1.4): „Bewusst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">seinsklar, allseits orientiert, Auffassung intakt, aber Merkfähigkeit und Konzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tration mittelgradig eingeschränkt, Gedächtnis nur leicht. Keine formalen Denk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">störungen, ausser leicht verlangsamt und grübelnd. Keine Anhaltspunkte für Befürchtungen (ausser gelegentlich panikartige Ängste bei Herzenge-Gefühlen), keine Zwänge und Wahninhalte, keine Hinweise für Sinnestäuschungen und Ich-Störungen. Hingegen Störung der Vitalgefühle vorhanden, ebenso Gefühle von Deprimiertheit, Hoffnungslosigkeit und Insuffizienz. Verminderter Antrieb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vorhanden, gelegentlich aber auch psychomotorische Unruhe sichtbar. Bezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">circadianer Besonderheiten: Morgentief feststellbar, sozialer Rückzug wird bejaht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Eine Arbeitsunfähigkeit attestierte lic. phil. A.___ nicht. Er verwies diesbezüglich auf die kardiologische Einschätzung (Ziff. 1.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit dem 30. März 2016 ist der Beschwerdeführer wöchentlich bei Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, in Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung (Schreiben vom 22. November 2016, Urk. 10/2; vgl. auch Schreiben vom 19. April 2016, Urk. 7/68). Psychiatrisch sei neben der im Z.___-Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschriebenen depressiven Symptomatik auch von einer leichteren anankas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwanghaften Persönlichkeitsstörung auszugehen. Diese sei bis zur Herzkrank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit durch die hohen Leistungen des Beschwerdeführers kompensiert worden, jedoch durch eben diese Herzerkrankung nun manifest geworden (Urk. 10/2 S. 1 Mitte). Weiter führte Dr. D.___ aus, dass der Beschwerdeführer aus psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht zu 100 % arbeitsunfähig sei. In der bisherigen Tätigkeit sei für einen solchen Herzpatienten der Stresslevel einfach zu hoch. Hinsichtlich angepasster Tätigkeit hielt Dr. D.___ fest, dass der Beschwerdeführer Probleme damit habe, auf einem tieferen Lebensrhythmus zu funktionieren (S. 2 Ziff. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vorstehend E. 3.1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beruht auf für die strittigen Belange umfassenden Untersuchu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ngen und berücksichtigt die vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer geklagten Beschwerden in angemessener Weise. Sodann wurde es in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den Vorakten erstattet und trägt der kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kreten medizinischen Situation Rechnung. </span></p><p><span> </span><span>Das Gutachten leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein und die vorgenommenen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit werden ausführlich begründet. Es ist für die Beantwortung der Fragen umfassend und erfüllt die praxisgemässen K</span><span>riterien (vgl. vorstehend </span><span>E. 1.5) vollumfänglich, so dass für die Entscheidfindung darauf abgestellt werden</span><span> kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnostisch stimmen sämtliche Arztberichte mit dem Z.___-Gutachten weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend überein. Aufgrund der Vorbringen des Beschwerdeführers ist in medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischer Hinsicht einzig strittig, ob dessen bisherige Tätigkeit mit dem aus Gutachtersicht noch zumutbaren Tätigkeitsprofil vereinbar ist. Unbestritten ist, dass dem Beschwerdeführer bis zur Begutachtung im Oktober 2015 (Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungstermin Kardiologie, vgl. Urk. 7/42/3) eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde. Aufgrund der erfolgten kardiochirurgischen Interventionen und der damit verbundenen Besserung legten die Z.___-Gutachter sodann nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar dar, dass spätestens ab dem Begutachtenszeitpunkt von einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besserung auszugehen und ab dann eine medizinisch-theoretische Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von 50 % ausgewiesen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer kritisierte, das Z.___-Gutachten zeige auf, dass er aus rein körperlichen Gründen zu 50 % in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei, jedoch gingen die daneben bestehenden psychiatrischen Diagnosen nicht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fach in der aus somatischer Sicht zumutbaren Arbeitsfähigkeit auf (Urk. 1 S. 5 Ziff. 9). Die Gutachter seien betreffend Tätigkeitsprofil seiner bisherigen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von einer falschen Ausgangslage ausgegangen, da es sich dabei nicht um eine sitzende Bürotätigkeit gehandelt habe, sondern um eine Aussen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dienst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit mit eigentlicher Akkordarbeit (vorstehend E. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der behandelnde Psychiater Dr. D.___ führte aus, aufgrund des Stresslevels sei die bisherige Tätigkeit für den Beschwerdeführer nicht geeignet, weshalb er ihm eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestierte. Aufgrund der anankastischen Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsproblematik habe der Beschwerdeführer sodann Probleme, auf einem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> tieferen Lebensrhythmus zu funktionieren. Er beurteilte die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit jedoch nicht näher (vorstehend E. 3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Z.___-Gutachter erachteten den Beschwerdeführer sowohl aus somatischer wie auch aus psychiatrischer Sicht als zu 50 % arbeitsunfähig, wobei die Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischer Sicht nicht kumulativ zu jener aus soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischer Sicht hinzuzurechnen ist. Die Gutachter hielten explizit fest, dass der Beschwerdeführer in der Funktion als Abteilungsleiter nicht fungieren könne - dies insbesondere aus psychiatrischer Sicht (vorstehend E. 3.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer war bis 31. Dezember 2013 als Verkaufsleiter angestellt. Ab Januar 2014 wechselte er intern die Funktion und war danach als Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsberater für Unternehmen tätig (vgl. Arbeitgeberfragebogen vom 21. April 2015, Urk. 7/25/2 Ziff. 2.7). Der Arbeitgeber umschrieb die letzte Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit des Beschwerdeführers wie folgt: Oft gehend und stehend, manchmal sitzend, wobei er oft Auto fahren müsse. Er müsse oft Büroarbeiten durchführen aber auch komplexe Analysen und Vorsorgegutachten sowie Beratungen unter anderem bei Firmen. Die Tätigkeit sei mit einer „ausgedehnten Verfügbarkeit für Kunden“ verbunden (Urk. 7/25/5). Im Anforderungsprofil für Kundenberater ist sodann aufgeführt, es sei die Bereitschaft erforderlich, jederzeit in Aktion zu treten und Termine ausserhalb der Bürozeiten sowie am Wunschort des Kunden in Kauf zu nehmen. Die Tätigkeit erfordere unter anderem Flexibilität und eine sehr hohe Belastbarkeit (Urk. 7/69/5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Z.___-Gutachter erachteten den Beschwerdeführer in der letzten Tätigkeit als Versicherungsberater ebenfalls als zu 50 % arbeitsfähig, da davon auszugehen sei, dass er hauptsächlich sitzende Tätigkeiten auszuführen habe (vorstehend E. 3.1). Dies ist aufgrund des angegebenen Profils des Arbeitgebers nicht ganz zutreffend. Zudem ist nicht davon auszugehen, dass es sich um eine reine Bürotätigkeit gehandelt hat, war der Beschwerdeführer doch nebst den Büro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiten gemäss Arbeitgeber oft unterwegs für die Kundenberatung, was zudem eine hohe Verfügbarkeit und Flexibilität bedingt und eine gewisse Belastbarkeit erfordert. Aufgrund der Ausführungen des psychiatrischen Gutachters, dass sich wegen der starken gedanklichen Einengung und der starken Hyperarousal eine erhöhte Fehlerrate und eine stark verminderte emotionale Belastbarkeit ergibt sowie eine mittelgradig ausgeprägte Störung im Sozialverhalten vorhanden ist, und bei seiner letzten Tätigkeit nicht einfach von einer „sitzenden Bürotätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit“ auszugehen ist, erscheint seine zuletzt ausgeübte Tätigkeit nicht dem im Gutachten enthaltenen Zumutbarkeitsprofil zu entsprechen. Dem zumutbaren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsprofil einer „sitzenden Bürotätigkeit“ würde demnach eher beispiels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Tätigkeit im Innendienst einer Versicherung entsprechen, welche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht das „jederzeit in Aktion-Treten“ erfordert und nicht den Druck der Kunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akquirierung enthält, was gerade bei den Einschränkungen des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers mit höherem Stress verbunden ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist davon auszugehen, dass dem Beschwerdeführer seine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herige Tätigkeit als Verkaufsleiter sowie als Versicherungsberater mit Aussen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diensttätigkeit nicht mehr zumutbar ist, er jedoch in einer angepassten sitze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (Büro-)Tätigkeit beispielsweise im Innendienst einer Versicherung seit Oktober 2015 zu 50 % arbeitsfähig ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen sind schliesslich die erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlichen Einschränkung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">marktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis).</span></p><p><span> </span><span>Ist</span><span> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versi</span><span>cherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstruktur</span><span>er</span><span>hebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berück</span><span>sichtigen sind (BGE 139 V 28 </span><span>E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundes</span><span>gerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</span><span> </span></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgegebenen Lohnstrukturer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe der konkre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Reich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">muth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen auf die Rechtsprechung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu berücksichtigen sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 129 V 222 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 4.1 und E. 4.2; BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">128 V 174</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.1 und 9C_22/2014 vom 18. Februar 2014 E. 4.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend wurde dem Beschwerdeführer mit der angefochtenen Verfügung erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mals ab 1. April 2015 eine (abgestufte) Rente zugesprochen, weshalb die Verhältnisse des Jahres 2015 massgebend sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin zog als Valideneinkommen den gemäss Arbeitgeber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fragebogen (vgl. Urk. 7/25/3 Ziff. 2.12) im Jahr 2013 erzielten Verdienst als Verkaufsleiter von Fr. 104‘687.-- heran (vorstehend E. 2.1). Dieses Einkommen entspricht jenem im IK-Auszug (vgl. Urk. 7/79/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt, als Valideneinkommen sei von einem Verdienst in der Höhe von Fr. 170‘000.-- auszugehen. Dies sei die Mitte der Verdienstspanne von Fr. 140‘000.-- bis Fr. 200‘000.--, welche ein Verkaufsleiter unter Berücksichtigung der Spesen und Provisionen nach Angaben der Arbeitgeberin erzielen könnte (Urk. 1 S. 6 Ziff. 11 f.). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund diverser Arztberichte ist ersichtlich, dass die gesundheitlichen Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leme des Beschwerdeführers zirka im Oktober 2013 begannen und er sich wegen einer Beschwerdezunahme schliesslich im Februar 2014 in ärztliche Behandlung begab (Bericht vom 18. Februar 2014 der kardiologischen Praxisgemeinschaft Dr. med. E.___ und Dr. med. F.___, beide Fachärzte für Kardio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logie, Urk. 7/8/58; vgl. auch Schreiben vom 14. Oktober 2016 von Dr. E.___, Urk. 3/10). Dementsprechend ist nicht zu beanstanden, dass für das massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende Valideneinkommen entsprechend der Ansicht beider Parteien jedenfalls der Verdienst als Verkaufsleiter - in dieser Tätigkeit war der Beschwerdeführer bis zum 31. Dezember 2013 angestellt - heranzuziehen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Angaben des Arbeitgebers hätte der Beschwerdeführer im Jahr 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einen Verdienst von Fr. 140‘000.-- inklusive Spesen erzielen können (Urk. 7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">25/3 Ziff. 2.11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Lohnausweis für das Jahr 2013 sind ein Lohn von Fr. 100‘862.-- und unregel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässige Leistungen von Fr. 9‘059.-- aufgeführt, was einen AHV-bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtigen Bruttolohn von Fr. 109‘921.-- ergibt. Daneben wurde dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer zusätzlich eine Spesenpauschale von Fr. 32‘928.-- ausgerichtet (Urk. 7/25/13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 25 Abs. 1 Satz 1 IVV gelten als Erwerbseinkommen im Sinne von Artikel 16 ATSG mutmassliche jährliche Erwerbseinkommen, von denen Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träge gemäss dem Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung (AHVG) erhoben würden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beitragspflichtig ist der massgebende Lohn, wozu jedes Entgelt für in unselbständiger Stellung auf bestimmte oder unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmte Zeit geleistete Arbeit zählt. Der massgebende Lohn umfasst unter anderem auch Teuerungs- und andere Lohnzulagen und Provisionen (Art. 5 Abs. 1 f. AHVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Spesenentschädigungen für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unkosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gemäss Art. 9 Abs. 1 der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der Bestimmung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s unberücksichtigt zu bleiben (Urteile des Bundesgerichts 9C_584/2015 vom 15. April 2016 E. 6.1 und I 923/05 vom 30. Mai 2006 E. 2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie sowohl aus den Angaben des Arbeitgebers (Urk. 7/25/3 Ziff. 2.12, vgl. auch detaillierte Auflistung Urk. 7/25/9), dem Lohnausweis für das Jahr 2013 (Urk. 7/25/13) wie auch aus dem IK-Auszug (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/79/4) hervorgeht, wurden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf die ausgerichtete Spesenpauschale keine Sozialversicherungsbeiträge bezahlt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb diese Unkosten im Sinne von Art. 9 Abs. 1 AHVV darstellen und dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend nicht zum für das Valideneinkommen massgebenden Verdienst hinzuzurechnen sind (vgl. dazu auch die Regelung zur Spesenpauschale im Arbeitsvertrag, Urk. 7/71/6 Ziff. 16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer behauptete, er hätte im Jahr 2015 einen Jahresverdienst von Fr. 170‘000.-- erzielt, wobei er sich dazu auf die eingeholte Auskunft der Arbeitgeberin gestützt hat. Das Vergütungssystem sei so ausgelegt, dass sich das Gehalt über drei bis fünf Jahre deutlich steigere (Urk. 1 S. 6 Ziff. 11 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem kann nicht gefolgt werden. Die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Lohnsteigerung kann aufgrund der in den vergangenen Jahren erzielten Einkommen nicht als überwiegend wahrscheinlich qualifiziert werden: Aus dem IK-Auszug geht hervor, dass sich das Einkommen in den Jahren 2009 bis 2013 stets zwischen rund Fr. 91‘000.-- und Fr. 105‘000.-- bewegte (vgl. Urk. 7/79 S. 4). Eine Lohnsteigerung um rund Fr. 65‘000.-- kann nicht mit dem notwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digen Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad belegt werden. Dies umso mehr als die Arbeitgeberin im Arbeitgeber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebogen angab, der Beschwerdeführer hätte im Jahr 2015 zirka Fr. 140‘000.-- verdient, wobei darin auch die Spesenpauschale eingerechnet sei (Urk. 7/25/3 Ziff. 2.11). Im Jahr 2012 wurde ihm eine Spesenpauschale von Fr. 26‘160.-- (Urk. 7/25/14) und im Jahr 2013 eine solche von - wie bereits festgehalten - Fr. 32‘928.-- aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtet. Werden folglich von den Fr. 140‘000.-- rund Fr. 30‘000.-- als Pau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spesen abgezogen, liegt der massgebende Verdienst wieder im Bereich des im Jahr 2013 erzielten Verdienstes. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen bewegen sich die von Oktober bis Dezember 2013 erzielten Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">künfte - welche aufgrund der ausgerichteten Provisionen monatlich variierten - im Rahmen der Verdienste des Vorjahres fürs letzte Quartal (vgl. Urk. 7/25/3 Ziff. 2.12). Es ist deshalb nicht davon auszugehen, dass sich die nach Angaben des Beschwerdeführers bereits zu dieser Zeit spürbare gesundheitliche Proble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik (vgl. dazu vorstehend E. 5.5.2) in der Erwerbstätigkeit niedergeschlagen hatte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist mit der Beschwerdegegnerin von einem Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen im Jahr 2013 von Fr. 104‘687.-- auszugehen, welches unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der Nominallohnerhöhung für Männer (vgl. </span><a href="http://www.bfs.admin.ch"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">www.bfs.admin.ch</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Tabelle T1.1.10 Nominallohnindex Männer 2011-2016, Ziffer 64-66 Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) von 1.3 % (2014) und 0.3 % (2015) ein für das Jahr 2015 massgebendes Valideneinkommen von rund Fr. 106‘366.-- (Fr. 104‘687.-- x 1.013 x 1.003) ergibt. </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die Tabellenlöhne bezifferte die Beschwerdegegnerin das Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen für ein 50%-Pensum auf rund Fr. 49‘928.-- für eine leidensan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gepasste, körperlich sehr leichte und überwiegend sitzend auszuführende Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit. Dabei stützte sie sich auf die Tabelle T17 Ziffer 33 der LSE 2012, welche die Lohnangaben für nicht akademische betriebswirtschaftliche und kaufmänni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Fachkräfte enthält (vorstehend E. 2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen brachte der Beschwerdeführer vor, dieses Einkommen sei zu hoch ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt. Ein langjähriger erfahrener Mitarbeiter könne nach Angaben der ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">maligen Arbeitgeberin des Beschwerdeführers Fr. 90‘000.-- verdienen. Es sei daher davon auszugehen, dass in einer - für den Beschwerdeführer gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedingt notwendigen - stressreduzierten belastungsarmen Innendiensttätigkeit in einem 50%-Pensum maximal Fr. 35‘000.-- bis Fr. 40‘000.-- zu verdienen seien (Urk. 1 S. 7 Ziff. 13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer hat einen Fachhochschulabschluss in Betriebswirtschaft und eine Weiterbildung als Versicherungsvermittler (vgl. Urk. 7/2/4 Ziff. 5.3). Die Argumentation des Beschwerdeführers greift zu kurz, indem er lediglich eine Bürotätigkeit im Innendienst einer Versicherung in Betracht zieht. Zudem ist der Beschwerdeführer nicht mehr bei der ehemaligen Arbeitgeberin ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt, weshalb auf deren Angaben zum möglicherweise erzielbaren Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ohnehin nicht abzustellen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging richtigerweise von sämtlichen in Betracht fallen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Arbeitsmöglichkeiten aus. Es ist daher vor dem Hintergrund der Ausbildung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers und des ihm zumutbaren Tätigkeitsprofils nicht zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standen, dass sie den Tabellenlohn für nicht akademische betriebswirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche und kaufmännische Fachkräfte heranzog. Da die im Verfügungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen anzuwenden sind (vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">end E. 5.3), ist die Tabelle T17 des Jahres 2014 heranzuziehen (</span><a href="http://www.bfs.admin.ch"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">www.bfs.admin.ch</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Tabelle T17 monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Berufsgruppen, Lebensalter und Geschlecht, privater und öffentlicher Sektor zusammen). Ausgehend vom Total</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert - von welchem die Beschwerdegegnerin zu Gunsten des Beschwerdeführers ausging, anstatt den deutlich höheren Lohn für über 50-jährige Männer zu nehmen - von monatlich Fr. 7‘897.-- entspricht dies bei einer betriebsüblichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden (Tabelle T03.02 2004-2016, betrieb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, Ziffer 45-96 Sektor III, 2014) und einer Nominallohnentwicklung im Jahr 2015 von 0.2 % (Tabelle T1.1.10 Nominallohnindex Männer 2011-2016, Ziffer 45-96 Sektor 3 Dienstleistungen) bei einem 50%-Pensum einem Invalideneinkommen im Jahr 2015 von rund Fr. 49‘495.-- (Fr. 7‘897.-- : 40 x 41.7 x 12 x 1.002 x 0.5). Da keine Hinweise darauf vorliegen, dass nur bei Inkaufnahme einer über die bereits berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigten Einschränkungen hinausgehende Lohneinbusse reale Chancen für eine Anstellung bestehen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. 3.1.1), ist kein zusätzlicher leidensbedingter Abzug zu ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">währen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vergleich des Valideneinkommens von Fr. 106‘366.-- mit dem Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 49‘495.-- ergibt eine Einkommenseinbusse von Fr. 56‘871.-- und damit einen Invaliditätsgrad von rund 54 % (aufgerundet von 53.5 %). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit erweist sich die Verfügung vom 28. September 2016 im Ergebnis als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Luzius Hafen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannFonti</p><p></p></div> </div></body></html>