<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2005.00471</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205478&amp;W10_KEY=4467137&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2005.00471</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 17.11.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Hundehaltung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Euthanasierung eines Rottweilerhundes, der eine Passantin angefallen hatte:<br/><br/>Zuständigkeit (E.1). Gesetzliche Grundlagen zur Hundehaltung sind das Hundegesetz und die Hundeverordnung. Ebenfalls ist auch auf die Wegleitung betreffend gefährliche Hunde abzustellen (E.2). Der von der Euthanasierungs-Verfügung betroffene Hund ist als aggresiv und gefährlich einzustufen (E.3.1). Der Hund war schon vor seiner isolierten Haltung im Tierheim aggresiv (E.3.2). Mildere Massnahmen als Tötung des Hundes? Eine Herausgabe des Hundes mit der Auflage, eine qualifizierte Hundeschule zu besuchen, kommt nicht infrage, da die versäumte Erziehung des Hundes nur noch korrigiert, aber nicht mehr ungeschehen gemacht werden kann (E.3.3). Die Hundehalter können nicht garantieren, dass keine Gefährdung der Öffentlichkeit entstehen würde (E.3.4). Leinenzwang und Maulkorbzwang sind ebenfalls nicht geeignet, die öffentliche Sicherheit zu wahren (E.3.5). Auch eine Fremdplatzierung kommt nicht infrage (E.3.6). Die Tötung des Hundes ist mit Art. 80 Abs. 2 BV vereinbar (E.3.7). Abweisung der Beschwerde und Kostenfolge (E.4).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEFÃHRDUNG DER ÃFFENTLICHEN SICHERHEIT">GEFÃHRDUNG DER ÃFFENTLICHEN SICHERHEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HUND">HUND</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HUNDEHALTUNG">HUNDEHALTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TÃTUNG">TÃTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: ÃBRIGES BESONDERES VERWALTUNGSRECHT">ÃBRIGES BESONDERES VERWALTUNGSRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERWALTUNGSVERORDNUNG">VERWALTUNGSVERORDNUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 80 Abs. 2 BV</span><br/><span class="gerade">§ 6 HundeG</span><br/><span class="ungerade">§ 7 Abs. 2 HundeG</span><br/><span class="gerade">§ 10 Abs. 2 HundeG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">C fÃ¼hrte am Morgen des 8. April 2005 den Rottweiler E (genannt "Sonny") ihres Sohnes B unangeleint auf dem L-Weg entlang der Limmat spazieren. Dabei traf sie auf F, die ihrerseits einen Hund ausfÃ¼hrte. Die beiden Frauen Ã¼berquerten zusammen die M-BrÃ¼cke und blieben danach stehen. Unvermittelt griff der Rottweiler "Sonny" F an, indem er sie in den linken Arm, in ihre Ã¼bergehÃ¤ngte Tasche und erneut in den linken Arm biss. Durch den Angriff fiel F und stÃ¼rzte die BÃ¶schung zur Limmat hinunter. Der Hund biss sie alsdann in den rechten Oberarm, den sie â am Boden liegend â schÃ¼tzend Ã¼ber ihr Gesicht gelegt hatte, und streifte sie mit den ZÃ¤hnen zusÃ¤tzlich am RÃ¼cken. Schliesslich gelang es C, den Hund vom Opfer wegzuziehen, worauf sie sich mit ihm entfernte. Passanten riefen die Polizei und betreuten die erheblich verletzte Angegriffene, die hernach im Spital notfallmÃ¤ssig operiert werden musste. Aufgrund eines Hinweises aus der BevÃ¶lkerung konnte C am 11. April 2004 am selben Ort von der Polizei angetroffen werden, als sie den Hund "Sonny" wiederum nicht angeleint spazieren fÃ¼hrte.</p> <p class="Urteilstext">Im Rahmen des gegen C angehobenen Strafverfahrens wurde "Sonny" am 13. April 2005 von der Staatsanwaltschaft ZÃ¼rich-Limmat als Beweismittel beschlagnahmt. Die am 27. April 2005 vom Diensthundewesen der Kantonspolizei ZÃ¼rich vorgenommene WesensÃ¼berprÃ¼fung ergab, dass der Hund ein hohes Aggressionspotential aufwies und auf Rufe und Schreie unvermittelt zubiss. Mit VerfÃ¼gung vom 10. Mai 2005 hob die Staatsanwaltschaft die Beschlagnahme auf. Am 11. Mai 2005 verfÃ¼gte die Vorsteherin des Polizeidepartementes der Stadt ZÃ¼rich die definitive Beschlagnahmung des Hundes "Sonny" sowie dessen EinschlÃ¤ferung.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen liessen B, dessen Schwester A und C am 17. Mai 2005 Einsprache beim Stadtrat von ZÃ¼rich erheben und beantragen, "Sonny" sei unverzÃ¼glich der neuen Hundehalterin A herauszugeben, allenfalls unter Auflagen wie Leinenzwang, Maulkorbtragpflicht und Absolvierung einer qualifizierten Hundeschule. Hintergrund dafÃ¼r war, dass der eigentliche Halter des Hundes, B, fÃ¼r zwei Jahre in die Arbeitserziehungsanstalt X eingewiesen wurde; die HalterÃ¤nderung ist formell noch nicht vorgenommen worden. Der Stadtrat von ZÃ¼rich wies die Einsprache mit Beschluss vom 1. Juni 2005 ab und auferlegte deren Kosten den Einsprechenden zu gleichen Teilen.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen erhoben die drei Einsprechenden am 13. Juni 2005 Rekurs beim Statthalteramt des Bezirks ZÃ¼rich mit dem Antrag, der Beschluss des Stadtrats von ZÃ¼rich vom 1. Juni 2005 sei ebenso wie die VerfÃ¼gung des Polizeidepartements der Stadt ZÃ¼rich vom 11. Mai 2005 aufzuheben und der Hund "Sonny" mit sofortiger Wirkung A herauszugeben, allenfalls unter den bereits im Einspracheverfahren erwÃ¤hnten Auflagen. Das Statthalteramt wies den Rekurs mit VerfÃ¼gung vom 14. September 2005 ab und auferlegte die Kosten den Rekurrenten zu gleichen Teilen. Es verkÃ¼rzte die Rekursfrist auf zehn Tage und entzog einem allfÃ¤lligen Rekurs die aufschiebende Wirkung.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>IV. </b> </p> <p class="Urteilstext">Hiergegen liessen die Rekurrenten am 26. September 2005 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich einlegen und beantragen, die bisherigen Entscheide seien aufzuheben und "Sonny" unverzÃ¼glich A herauszugeben, allenfalls unter den bereits in frÃ¼heren Verfahren erwÃ¤hnten Auflagen. Eventualiter sei die Angelegenheit zu weiteren AbklÃ¤rungen an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen. Ferner sei der BeschwerdefÃ¼hrerin A die unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung und die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes zu gewÃ¤hren, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten des Beschwerdegegners. Zudem sei der Entzug der aufschiebenden Wirkung mit Bezug auf die Euthanasie-VerfÃ¼gung wieder aufzuheben. Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 30. September 2005 hielt das Verwaltungsgericht die aufschiebende Wirkung in Bezug auf die Beschlagnahme des Rottweiler-RÃ¼den "Sonny" entzogen, stellte sie im Ã¼brigen Umfang (insbesondere betreffend Euthanasierung) aber wieder her. Das Statthalteramt des Bezirks ZÃ¼rich verzichtete auf Vernehmlassung. Die Vorsteherin des Polizeidepartementes der Stadt ZÃ¼rich liess in der Beschwerdeantwort einlÃ¤sslich die Abweisung der Beschwerde beantragen und begrÃ¼nden. </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Das Verwaltungsgericht ist nach § 41 in Verbindung mit § 19c Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) sachlich und funktionell zustÃ¤ndig. Da der vorliegende Fall nicht unmittelbar vermÃ¶gensrechtlicher Natur ist, ist die Kammer zum Entscheid berufen (§ 38 Abs. 1 und 2 VRG).</span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Nach § 1 des Gesetzes Ã¼ber das Halten von Hunden vom 14. MÃ¤rz 1971 (HundeG) untersteht das Halten von Hunden der Kontrolle durch die Gemeinden. Hunde, die mit ansteckenden, unheilbaren oder Ekel erregenden Krankheiten behaftet oder fÃ¼r Mensch und Tier gefÃ¤hrlich sind, kÃ¶nnen auf Anordnung des Bezirkstierarztes abgetan werden, wenn eine tierÃ¤rztliche Behandlung keinen Erfolg verspricht oder wenn der Halter die Leistung eines angemessenen Kostenvorschusses fÃ¼r eine angeordnete Behandlung verweigert (§ 6 HundeG). Ein Hund, der einen Menschen oder ein Tier anfÃ¤llt, ist von demjenigen, der Ã¼ber ihn die Aufsicht ausÃ¼bt, mit allen zu Gebote stehenden Mitteln davon abzuhalten (§ 7 Abs. 2 HundeG). LÃ¤ufige, bissige und kranke Hunde sind stets anzuleinen. Bissige Hunde mÃ¼ssen Ã¼berdies einen Maulkorb tragen (§ 10 Abs. 2 HundeG). Nach § 1 der Hundeverordnung vom 11. November 1971 (HundeV) ist der Vollzug des Hundegesetzes Sache der Gemeinden. Sie bezeichnen die Organe, die mit der Aufsicht Ã¼ber das Hundewesen betraut sind.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Das VeterinÃ¤ramt ZÃ¼rich erliess am 15. Dezember 2000 betreffend gefÃ¤hrliche Hunde eine Wegleitung fÃ¼r die Gemeinden zum Vollzug des Hundegesetzes (fortan Wegleitung). Hauptfunktion einer solchen Verwaltungsverordnung ist es, eine einheitliche, gleichmÃ¤ssige und sachrichtige Praxis des Gesetzesvollzugs sicherzustellen (Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. A., ZÃ¼rich etc. 2002, Rz. 123 f.). Trotz mangelnder Gesetzeskraft sollen sich die VerwaltungsbehÃ¶rden daran halten und davon nur abweichen, wenn deren Anwendung im Einzelfall gegen gesetzliche Bestimmungen verstÃ¶sst. Auch der Richter soll Verwaltungsanweisungen bei seiner Entscheidung mitberÃ¼cksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen (RB 1977 N. 21; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 50 N. 60; BGE 125 V 377 E. 1c). Auf die Wegleitung ist daher abzustellen.</p> <p class="Urteilstext">Nach der Wegleitung zum Vollzug des Hundegesetzes fÃ¼r gefÃ¤hrliche Hunde, die als solche im Hundegesetz keine ErwÃ¤hnung finden, haben die Gemeinden unter anderen folgende Aufgaben: Sie sind zur Entgegennahme und AbklÃ¤rung sÃ¤mtlicher Beschwerden und AntrÃ¤ge betreffend auffÃ¤llig gewordenen Hunden verpflichtet. FÃ¤lle, in denen eine fachliche Beurteilung notwendig ist, sind einem Bezirkstierarzt oder einer BezirkstierÃ¤rztin mit besonderer Ausbildung zur AbklÃ¤rung auffÃ¤lliger Hunde zu Ã¼berweisen. Die Gemeinden sind sodann zustÃ¤ndig fÃ¼r den Erlass von verwaltungsrechtlichen Massnahmen gemÃ¤ss Hundegesetz fÃ¼r sÃ¤mtliche in den Gemeinden gemeldeten Hunde und somit in aller Regel auch fÃ¼r die in der Gemeinde gemeldeten Halterinnen und Halter. Sie verfÃ¼gen zudem die nach Hundegesetz notwendigen verwaltungsrechtlichen Massnahmen (Maulkorb, Leinenzwang, Erziehung, TÃ¶tung etc.) und setzen diese durch (Wegleitung lit. D). </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Vorliegend wurde durch die Kantonspolizei ZÃ¼rich, Abteilung Diensthundewesen, am 27. April 2005 eine ÃberprÃ¼fung (WesensabklÃ¤rung) von "Sonny" vorgenommen. Zwar schreibt die Wegleitung vor, dass die Gemeinden auffÃ¤llige Hunde von BezirkstierÃ¤rzten mit besonderer Ausbildung abklÃ¤ren lassen mÃ¼ssen. Indessen erging der Auftrag zur Beurteilung von "Sonny" hier durch die mit der Strafuntersuchung gegen die BeschwerdefÃ¼hrerin 3 befasste StaatsanwÃ¤ltin. Die BeschwerdefÃ¼hrenden beanstanden diese Beurteilung im Beschwerdeverfahren nicht mehr, sodass darauf abzustellen ist. </p> <p class="Urteilstext">Daraus geht hervor, dass der Hund "Sonny" sich beim ersten lauten Rufen der PrÃ¼fperson sofort vor diese hinstellte. Bei der Aufforderung "geh weg" packte der Hund sie an der Jacke in HÃ¶he Unterleib, beim Hilferuf packte er energisch zu und konnte nur mittels Pfefferspray abgewehrt werden. Die PrÃ¼fenden kamen zum Schluss, dass der Hund eine besonders niedrige Reizschwelle habe, da er bloss aufgrund der Aufforderung "geh weg" unmittelbar zugebissen habe, ohne vorher zu warnen. Solches Verhalten sei fÃ¼r einen Hund nicht normal, insbesondere nicht im Alter von 13 Monaten. Die Stadtpolizei ZÃ¼rich, Abteilung Diensthundewesen, ging im Antrag auf EinschlÃ¤ferung des Hundes vom 9. Mai 2005, gestÃ¼tzt auf den Bericht der Kantonspolizei vom 27. April 2005, von einem vÃ¶llig nichtadÃ¤quaten Aggressionsverhalten des Hundes aus einer friedlichen Situation heraus aus und leitete daraus eine grosse GefÃ¤hrdung der Ã¶ffentlichen Sicherheit durch den Hund ab. Auflagen wie Maulkorbpflicht und Leinenzwang erachtete sie â abgesehen von der fehlenden KontrollmÃ¶glichkeit â als ungenÃ¼gend. Auf die von den BeschwerdefÃ¼hrenden daran geÃ¤usserte Kritik hielt die Stadtpolizei ZÃ¼rich fest, dass ein Hund aus einer friedlichen Situation heraus auf ein Schreien nicht so feindselig und massiv attackieren dÃ¼rfte, wie dies geschehen sei. Ausserdem kÃ¶nnten Wesensmerkmale wie innere Sicherheit, tiefe Reizschwelle und grosses Aggressionsverhalten durch die Ausbildung in einer qualifizierten Hundeschule nicht verbessert werden. Seit Mitte April 2005 befindet sich "Sonny" im Tierheim "G", wo erhebliche Schwierigkeiten in seiner Haltung auftraten. Dem Bericht vom 8. September 2005 ist zu entnehmen, dass es das Tierheim als nicht verantwortbar erachtete, den Hund wÃ¤hrend der "Tage der offenen TÃ¼r" bei sich zu halten. BestÃ¤tigt wurde auch die enorm niedrige Reizschwelle des Hundes, die es verunmÃ¶gliche, ausserhalb des TierheimgelÃ¤ndes einen Spaziergang mit ihm zu machen. Ausserdem sei nicht abschÃ¤tzbar, wann er vom Spiel- ins Aggressionsverhalten wechsle und zubeisse. Es lasse sich auch nicht striegeln und attackiere ohne Vorwarnung. Das Tierheim lehnte jede Mitwirkung zur Weiterplatzierung des Hundes ab und hielt es nicht fÃ¼r mÃ¶glich, diesen tiergerecht weiterzuvermitteln. Die Vorinstanz durfte demnach zu Recht davon ausgehen, dass es sich bei "Sonny" um einen aggressiven und gefÃ¤hrlichen Hund handle (Vorinstanz E. 3).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Dem halten die BeschwerdefÃ¼hrenden entgegen, das Tierheim "G" sei fÃ¼r "Sonny" nicht der geeignete Aufenthaltsort. Er werde in einem separaten Zwinger und ohne soziale Kontakte gehalten. Somit verhalte sich der Hund durch die isolierte Haltung "mittlerweile aggressiv". </p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.1 </b>Die Kritik der BeschwerdefÃ¼hrenden am Tierheim "G" geht offenbar vom formellen Vereinszweck des Betreibers Tierrettungsdienst aus, der die Rettung, Haltung und Vermittlung verletzter, gequÃ¤lter und halterloser Tiere umfasst. Damit ist aber weder dargetan, dass das Tierheim "G" zur Beherbergung von Hunden nicht geeignet noch dass "Sonny" dort unzureichend untergebracht sei. Vielmehr verfÃ¼gt das Tierheim "G" Ã¼ber die in Hundeheimen Ã¼blichen Anlagen wie Zwinger und FreilaufgelÃ¤nde. </p> <p class="Erwgung3">Die ungeeignete Unterbringung wird in der isolierten Haltung von "Sonny" erkannt. Indessen ist diese offensichtlich nÃ¶tig, um dem Verhalten des Hundes gerecht zu werden, da er von seiner niedrigen Reizschwelle und der Gefahr raschen Zubeissens nichts verloren hat. Es ist demnach das Verhalten des Hundes, welches die Art der Hundehaltung bestimmte, und nicht umgekehrt. So mag zwar die isolierte Haltung im Tierheim nach mehreren Monaten das Aggressionsverhalten des Hundes noch verstÃ¤rkt haben, nach dem AusgefÃ¼hrten jedoch gewiss nicht Grundlage dafÃ¼r bilden.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.2 </b>Die Vorinstanz fÃ¼hrte aus, Rottweilerhunde benÃ¶tigten von Anfang an eine starke und konsequente FÃ¼hrung, was die BeschwerdefÃ¼hrenden bestreiten. Indessen wies schon der Kaufvertrag Ã¼ber den Hund darauf hin, dass dieser bereits sehr viel Selbstvertrauen zeige und frÃ¼h konsequent erzogen werden mÃ¼sse, um spÃ¤tere Rangordnungs- und Appellprobleme zu vermeiden. Daran liess es der bisherige Halter offenkundig fehlen. Wenn die BeschwerdefÃ¼hrenden die Notwendigkeit konsequenter frÃ¼hzeitiger Erziehung des Hundes bestreiten, widersprechen sie damit auch der Ansicht der von ihnen empfohlenen Hundeschule, wonach mit Kampfhunden â zu denen der Rottweiler gehÃ¶rt â bereits als Welpen konsequent gearbeitet und die Hierarchie klargestellt werden mÃ¼sse. Dies sei umso schwieriger, als Kampfhunde vom Charakter her oft fÃ¼hrerweich seien, das heisst den Eindruck erweckten, sich in jeder Situation von Einwirkungen stark beeindrucken zu lassen, was ein fataler Irrtum sei. Erst wenn man einen solchen Hund in einer Konfliktsituation antreffe, erkenne man, wie enorm stark dieser wirklich sei. Je lÃ¤nger aber der Halter zulasse, dass der Hund sein Dominanzverhalten auslebe und ihn somit darin bestÃ¤tige, umso schwieriger werde die Korrektur. Auf die HÃ¤rte von "Sonny" weist vorliegend nicht nur hin, dass er am 8. April 2005 vom Opfer auch dann noch nicht abliess, als dieses am Boden lag und sich nicht mehr bewegte, sondern auch, dass er bei der WesensprÃ¼fung von der PrÃ¼fungsperson erst dann abliess, als diese einen Pfefferspray einsetzte. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Demnach fragt sich, ob "Sonny" der BeschwerdefÃ¼hrerin 1 herausgegeben werden kann mit der Auflage, eine qualifizierte Hundeschule zu besuchen. Das ist zu verneinen. Wie bereits ausgefÃ¼hrt, fehlte es dem Rottweiler-RÃ¼den offenkundig an der frÃ¼hzeitigen konsequenten Erziehung und Unterordnung. Die Folgen dieser VersÃ¤umnisse der BeschwerdefÃ¼hrenden dÃ¼rften sich mittlerweile verstÃ¤rkt haben, nachdem "Sonny" nun schon lÃ¤ngere Zeit eine Bezugsperson fehlt. Angesichts des hohen GefÃ¤hrdungspotentials des Tieres steht dessen Herausgabe an die BeschwerdefÃ¼hrerin 1 ausser Frage, selbst unter dem Versprechen, dass sie mit ihm eine qualifizierte Hundeschule besuchen wÃ¼rde. Wie dargetan, kÃ¶nnte die Erziehung in einer Hundeschule bisher VersÃ¤umtes allenfalls korrigieren, nicht aber ungeschehen machen. Ausserdem wird dafÃ¼r viel Zeit und Geduld benÃ¶tigt und besteht keinerlei GewÃ¤hr dafÃ¼r, dass dem Hund ein normales Verhalten beigebracht werden kann (vorn E. 3.2.2). </p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Schliesslich geht es vorliegend nicht darum, ob die BeschwerdefÃ¼hrerin 1 keine Probleme mit dem Hund hat, sondern darum, wie gefÃ¤hrlich dieser fÃ¼r die Ãffentlichkeit ist, und ob die BeschwerdefÃ¼hrerin 1 dafÃ¼r einstehen kÃ¶nnte, dass fÃ¼r die Ãffentlichkeit keine gefÃ¤hrlichen Situationen mehr entstÃ¼nden. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.4.1 </b>Die Vorinstanz erachtete die BeschwerdefÃ¼hrerin 1 fÃ¼r nicht geeignet, den Hund "Sonny" so zu halten, dass keine GefÃ¤hrdung der Ãffentlichkeit entstehen wÃ¼rde. Dem ist beizupflichten. Die BeschwerdefÃ¼hrerin 1 sprang im Februar 2005 als Halterin des Hundes ein, da ihr Bruder fÃ¼r zwei Jahre in die Arbeitserziehungsanstalt X eingewiesen wurde. Bereits am 13. April 2005 wurde der Hund beschlagnahmt und blieb es seither. In dieser kurzen Zeit vermochte sich die BeschwerdefÃ¼hrerin 1 nicht nachhaltig als Bezugsperson fÃ¼r "Sonny" zu etablieren. Ihr "liebenswÃ¼rdiger" Umgang mit dem Hund spricht weiter nicht dafÃ¼r, dass der Hund sich ihr hierarchisch klar unterordnen wÃ¼rde (vorn E. 3.2.2). Erschwerend kommt hinzu, dass sich der BeschwerdefÃ¼hrer 2 nach Angaben der BeschwerdefÃ¼hrerin 3 am Wochenende um den Hund kÃ¼mmerte und dies kÃ¼nftig wohl auch tun wÃ¼rde. Damit ist zu befÃ¼rchten, dass dem Hund wie bisher keine eindeutige Bezugsperson zuteil wÃ¼rde, betreuten doch die BeschwerdefÃ¼hrerinnen 1 und 3 den Hund, solange der BeschwerdefÃ¼hrer 2 noch zur Arbeit ging. Der BeschwerdefÃ¼hrerin 3 darf der Hund aber keinesfalls mehr Ã¼berlassen werden, fehlen ihr doch nach eigenem Bekunden die Kraft und die Kenntnisse, diesen zu halten und zu erziehen. Zudem liess sie ihn auch nach dem Vorfall vom 8. April 2005 pflichtwidrig unangeleint herumlaufen (§ 10 Abs. 2 HundeG) und war der von ihr besuchte Hundekurs offenbar nicht geeignet, die HierarchieverhÃ¤ltnisse zwischen Tier und Mensch nachhaltig sicherzustellen.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.4.2 </b>Weiter stellt sich die Frage, woher die BeschwerdefÃ¼hrerin 1 die Zeit und die finanziellen Mittel nehmen sollte, um mit dem Hund intensiv zu arbeiten, da sie noch Studentin ist. Zudem liegt ein gewisser Widerspruch im Antrag auf GewÃ¤hrung der unentgeltlichen Rechtspflege und darin, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin 1 die notwendigen Mittel fÃ¼r eine tierpsychologische Therapie ihrer Ansicht nach dennoch aufbringen kÃ¶nnte. Im Ãbrigen wird wohl dargelegt, welchen Zweck eine tierpsychologische Therapie verfolgt, nicht jedoch, wie die BeschwerdefÃ¼hrerin 1 eine solche konkret durchfÃ¼hren und bezahlen wÃ¼rde.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.5 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden machen sodann geltend, ein Hund, der dank Leine und Maulkorb seiner "Waffen" beraubt sei, attackiere erfahrungsgemÃ¤ss nicht, da er wisse oder spÃ¼re, was er kÃ¶nne und was nicht. </p> <p class="Erwgung2">Das trifft erfahrungsgemÃ¤ss gerade nicht zu. Vielmehr werden Leinen- und Maulkorbzwang die AggressivitÃ¤t des Rottweiler-Hundes noch erhÃ¶hen, fehlte es ihm doch als einen in einer Wohnung gehaltenen grossen Hund am nÃ¶tigen freien Auslauf und wÃ¤re er wegen des Maulkorbs in seiner Selbstsicherheit eher eingeschrÃ¤nkt als bestÃ¤rkt. Im Ãbrigen geht auch von einem angeleinten und mit Maulkorb versehenen Hund, der beispielsweise unversehens an einem Passanten oder an einem Kind hochspringt, eine erhebliche Verletzungsgefahr aus, wiegt der Hund doch mittlerweile gegen 50 kg, ist ausserordentlich krÃ¤ftig gebaut und kÃ¶nnte gegebenenfalls auch seine Pfoten einsetzen.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.6 </b>Als letzte Ersatzmassnahme halten die BeschwerdefÃ¼hrenden eine vorÃ¼bergehende Fremdplatzierung des Hundes fÃ¼r mÃ¶glich, wobei das Gericht dafÃ¼r einen Kostenvoranschlag einzuholen hÃ¤tte. Zutreffend an diesem Vorbringen ist einzig, dass die derzeitige Unterbringung des Hundes, wie auch das Tierheim "G" festhÃ¤lt, fÃ¼r den Hund nicht zufrieden stellend ist. Die Beschwerde schweigt sich allerdings darÃ¼ber aus, was mit der vorÃ¼bergehenden Unterbringung des Hundes bei einem erfahrenen Kynologen konkret bewirkt werden soll. Es ist im Ãbrigen nicht Aufgabe des Gerichts, fÃ¼r die Realisierung von Vorbringen zu sorgen, die den Standpunkt einer Partei allenfalls stÃ¼tzen kÃ¶nnten. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.7 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden halten es fÃ¼r fraglich, ob die TÃ¶tung eines lieb gewonnenen Haustieres mit Art. 80 Abs. 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) vereinbar sei. Das Vorbringen geht fehl. Die durch den Bund zu erlassenden Vorschriften betreffen lediglich den Schutz der Tiere. Bestimmungen zum Schutz des Menschen vor gefÃ¤hrlichen Tieren (dazu gehÃ¶ren auch gefÃ¤hrliche Hunde) mÃ¼ssen somit auf anderen gesetzlichen Grundlagen abgestÃ¼tzt sein. Mit hier weiter nicht interessierenden Ausnahmen erklÃ¤rt die Verfassung den Schutz des Menschen vor gefÃ¤hrlichen Tieren nicht ausdrÃ¼cklich zur Bundessache. Die Kantone haben hierzu â wie der Kanton ZÃ¼rich in § 6 HundeG â bereits diverse Vorschriften erlassen. Bei der in Art. 80 Abs. 2 lit. f BV erwÃ¤hnten TÃ¶tung von Tieren geht es unter anderem um die Nahrungsgewinnung oder um die TÃ¶tung von verletzten, kranken oder verhaltensgestÃ¶rten Tieren (Bernhard Ehrenzeller et al., Die schweizerische Bundesverfassung, ZÃ¼rich etc. 2002, Art. 80 N. 9). Es ist nicht einzusehen, inwiefern die Regelung in § 6 HundeG der Verfassung widersprechen soll.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Demnach ist die Beschwerde abzuweisen, weshalb sich AusfÃ¼hrungen zur Kostenauflage in den bisherigen Entscheiden erÃ¼brigen. Entsprechend sind die Kosten des Verfahrens den BeschwerdefÃ¼hrenden aufzuerlegen, wobei diese angesichts des gemeinsamen Interesses an der Herausgabe des Hundes zu gleichen Teilen zu belasten sind (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Eine EntschÃ¤digung ist bei diesem Ausgang des Verfahrens nicht zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin 1 liess die GewÃ¤hrung der unentgeltlichen Rechtspflege fÃ¼r sich beantragen. Nach § 16 Abs. 1 VRG ist Privaten, welchen die nÃ¶tigen Mittel fehlen und deren Begehren nicht als aussichtslos erscheint, auf entsprechendes Ersuchen die Bezahlung von Verfahrenskosten und KostenvorschÃ¼ssen zu erlassen. Es ist grundsÃ¤tzlich Sache des Gesuchstellers, den Nachweis seiner Mittellosigkeit zu erbringen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 16 N. 29). Bereits daran fehlt es vorliegend. Die in Aussicht gestellten Unterlagen sind bis heute nicht nachgereicht worden; dass die BeschwerdefÃ¼hrerin 1 Studentin, der BeschwerdefÃ¼hrer 2 in der Arbeitserziehungsanstalt und die BeschwerdefÃ¼hrerin 3 IV-Rentnerin ist, belegt die Mittellosigkeit nicht. Im Ãbrigen erweist sich die Beschwerde als aussichtslos, weshalb das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes abzuweisen ist.</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Dropdown1"></a></span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Urteilstext">Das Gesuch der BeschwerdefÃ¼hrerin 1 um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen Rechtspflege und Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes wird abgewiesen.</p> <p class="Urteilstext">und entscheidet:</p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'560.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrenden zu je 1/3 auferlegt, unter solidarischer Haftung fÃ¼reinander.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Es wird keine ParteientschÃ¤digung zugesprochen.</span></p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>