<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Eidgenössisches Versicherungsgericht </div> <div class="para">Tribunale federale delle assicurazioni </div> <div class="para">Tribunal federal d'assicuranzas </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sozialversicherungsabteilung </div> <div class="para">des Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Prozess {T 0} </div> <div class="para">I 849/05 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 19. Dezember 2006 </div> <div class="para">III. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Präsident Ferrari, Bundesrichter Meyer und Seiler; Gerichtsschreiberin Durizzo </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">Z.________, 1966, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roland Ilg, Rämistrasse 5, 8001 Zürich, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Brauerstrasse 54, 9016 St. Gallen, Beschwerdegegnerin </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Vorinstanz </div> <div class="para">Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen, St. Gallen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">(Entscheid vom 17. Oktober 2005) </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass Z.________, geboren 1966, mit Wirkung ab 1. November 2002 eine halbe, ab 1. Januar 2004 eine Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung bezog, basierend auf einem Invaliditätsgrad von 64 %, </div> <div class="para">dass die IV-Stelle des Kantons St. Gallen die entsprechenden Verfügungen vom 16. April und 7. Mai 2004 in Wiedererwägung gezogen und die Rentenleistungen mit Verfügung vom 28. September 2004 und Einspracheentscheid vom 26. Oktober 2004 eingestellt hat mit der Begründung, dass die Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit gemäss den Abklärungen der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) lediglich 13 % betrage (Einspracheentscheid vom 21. November 2003, bestätigt mit Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 26. Mai 2004 und Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 20. September 2004), </div> <div class="para">dass das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 17. Oktober 2005 abgewiesen hat, </div> <div class="para">dass Z.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde führen lässt mit dem Antrag, unter Aufhebung des angefochtenen Entscheides sei ihm auch weiterhin eine Dreiviertelsrente auszurichten, eventualiter seien berufliche Massnahmen und Arbeitsvermittlung zuzusprechen, subeventualiter die Sache zu weiteren Abklärungen zurückzuweisen, </div> <div class="para">dass er des Weiteren um Gewährung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung ersucht, </div> <div class="para">dass die IV-Stelle auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, während das Bundesamt für Sozialversicherungen auf eine Vernehmlassung verzichtet, </div> <div class="para">dass das kantonale Gericht die Rechtsgrundlagen zur Wiedererwägung von Rentenverfügungen zutreffend dargelegt hat (Art. 36a Abs. 3 zweiter Satz OG), </div> <div class="para">dass sich die Kognition des Eidgenössischen Versicherungsgerichts noch nach der bis Ende Juni 2006 in Kraft gestandenen Fassung von <span class="artref">Art. 132 OG</span> richtet, da die zu beurteilende Beschwerde am 1. Juli 2006 hier bereits hängig war, </div> <div class="para">dass mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemacht wird, es bestünden neben dem unfallbedingten Knieleiden auch unfallfremde Rückenbeschwerden, </div> <div class="para">dass jedoch der behandelnde Arzt Dr. med. E.________, auf dessen Bericht sich der Beschwerdeführer dabei beruft, auf Rückfrage der IV-Stelle hin am 26. Juli 2004 seine Angaben vom 6. März 2003 bestätigt hat, wonach sich die Rückenbeschwerden bei Ausübung einer leidensangepassten Tätigkeit nicht auf die Arbeitsfähigkeit auswirken, </div> <div class="para">dass auch keine anderen Leiden geltend gemacht werden, </div> <div class="para">dass sich weitere medizinische Abklärungen unter diesen Umständen erübrigen, </div> <div class="para">dass sich die Invaliditätsschätzung durch die Invalidenversicherung mangels anderer als unfallbedingter Beschwerden auf den gleichen Gesundheitsschaden beziehen und im Übrigen auch bezüglich des Einkommensvergleichs zum selben Ergebnis führen muss wie bei der Unfallversicherung (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=16.12.2006&amp;to_date=04.01.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F127-V-129%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page135">BGE 127 V 135</a> Erw. 4d), </div> <div class="para">dass die Zusprechung einer halben bzw. einer Dreiviertelsrente demnach zweifellos unrichtig war und die Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist, womit die Voraussetzungen für eine Wiedererwägung erfüllt sind, </div> <div class="para">dass der Anspruch auf Umschulung nicht Gegenstand der streitigen Wiedererwägung ist, weshalb - entgegen Einsprache- und kantonalem Entscheid - darauf nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde, soweit überhaupt zulässig, offensichtlich unbegründet ist und im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> erledigt wird, </div> <div class="para">dass das Verfahren gemäss <span class="artref">Art. 134 OG</span> in der hier anwendbaren, bis 30. Juni 2006 in Kraft gestandenen Fassung kostenlos ist, </div> <div class="para">dass kein Anspruch auf unentgeltliche Verbeiständung besteht, weil die Verwaltungsgerichtsbeschwerde von vornherein keine Aussicht auf Erfolg hatte (Art. 152 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 135 OG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=16.12.2006&amp;to_date=04.01.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F124-V-301%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page309">BGE 124 V 309</a> Erw. 6 mit Hinweisen; AHI 1999 S. 85 Erw. 3), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung wird abgewiesen. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen, der Ausgleichskasse des Schweizersichen Baumeisterverbandes und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 19. Dezember 2006 </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident der III. Kammer: Die Gerichtsschreiberin: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>