<h2>SubmittedText<h2><p>Ein französischer Politiker hat folgendes anschauliche Bild von Frankreich im Jahre 2000 gezeichnet: Grossstädte, die miteinander durch Hochgeschwindigkeitszüge verbunden sind, und dazwischen wüstenähnliche Gebiete. Man kann dieses Bild belächeln. Die Schweiz ist glücklicherweise nicht Frankreich.</p><p>Verfolgt man die Politik der öffentlichen Dienste, insbesondere der PTT und der SBB, zur Rationalisierung ihrer Dienstleistungen, so kommt einem unweigerlich der Gedanke, auch die Schweiz könnte in die Situation geraten, wie sie für Frankreich vorausgesagt wird. Auf der einen Seite bemüht sich der Bund, mit Hilfe des IHG oder der Beschlüsse über die Stärkung der regionalen Strukturen die Randregionen zu unterstützen, auf der anderen Seite berauben die öffentlichen Dienste diese Regionen ihrer Trümpfe.</p><p>Ich stelle daher dem Bundesrat folgende Fragen:</p><p>1. Gedenkt der Bundesrat die Instrumente der Regionalpolitik zu reaktivieren, um sie für die Randregionen noch effizienter zu gestalten?</p><p>2. Was gedenkt er zu tun, um in diesen Regionen über die öffentlichen Dienste eine gewisse Bevölkerungs- und Beschäftigungsstabilität aufrechtzuerhalten?</p><p>3.Stehen die Unterstützungsmassnahmen, die der Bund im Rahmen seiner Regionalpolitik ergreift, nicht in Widerspruch zur Politik der PTT und der SBB?</p><p>4. Mit welchem Anteil der Bundesaufträge können noch stärker benachteiligte Regionen in Zukunft rechnen, wenn diese Aufträge heute schon sehr bescheiden sind?</p>