<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Bevölkerung aktiv über die Auswirkungen von nichtionisierender Strahlung und über die Massnahmen zur Reduktion der Strahlungsbelastung zu informieren. Dazu stützt sich der Bund auf die Kantone.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Am 22. April 2020 hat der Bundesrat über das weitere Vorgehen bezüglich der Mobilfunktechnologie der fünften Generation (5G) entschieden. Er hat beschlossen, die sechs begleitenden Massnahmen umzusetzen, welche die Arbeitsgruppe "Mobilfunk und Strahlung" in ihrem Bericht vom 18. November 2019 vorgeschlagen hat. Eine dieser Massnahmen betrifft die Verbesserung der Information der Bevölkerung über Mobilfunk und Strahlung.</p><p>Gegenwärtig erarbeiten die Bundesämter für Umwelt (BAFU), für Kommunikation (BAKOM) und für Gesundheit (BAG) eine gemeinsame Website, auf welcher die wichtigsten Fragen seitens der Bevölkerung und der Medien über 5G und Mobilfunk beantwortet werden. Ergänzend dazu sollen konkrete Massnahmen zur Verringerung der individuellen Strahlenbelastung durch Mobilfunktelefone aufgezeigt werden. Das Ziel lautet, die in den Bundesämtern verfügbaren Informationen leichter zugänglich und besser verständlich zu machen. Die Website wird voraussichtlich im Sommer 2022 aufgeschaltet.</p><p>Darüber hinaus werden Fragen aus der Bevölkerung und aus Medienkreisen über Mobilfunk und nichtionisierende Strahlung von den Bundesämtern laufend und direkt beantwortet.</p><p>In Anbetracht der verschiedenen ergriffenen Massnahmen erachtet der Bundesrat das Anliegen der Motionärin als erfüllt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.