A bteilung IV D -4847/2006 {T 0/2} U rteil vom 19. Juli 2007 M itw irkung: R ichter M artin Zoller, Vito Valenti, Bendicht Tellenbach G erichtsschreiberin C onstance Leisinger X._______, geboren _______, Irak, w ohnhaft _______, vertreten durch Annelise G erber, _______, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 26. Septem ber 2006 i.S. Einreisebew illigung und Fam ilienasyl zu G unsten von _______ / N _______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. Ein am 22. M ai 1998 in der Schw eiz gestelltes Asylgesuch des Beschw erdeführers w urde - auf Vernehm lassungsstufe - m it Verfügung des BFM (zum dam aligen Zeitpunkt Bundesam t für Flüchtlinge [BFF]) vom 4. April 2002 gutgeheissen und dem Beschw erdeführer gestützt auf Art. 3 Abs. 1 und 2 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG , SR 142.31] in der Schw eiz Asyl gew ährt. B. Am 6. M ärz 2006 ersuchte der Beschw erdeführer beim BFM erstm als, unter Ver- w eis auf eine am 29. D ezem ber 2005 im H eim atstaat in Stellvertretung geschlos- sene Ehe m it _______, um Einreisebew illigung und Fam ilienasyl zu G unsten seiner Ehefrau. D as G esuch w urde m it Verfügung vom 15. M ärz 2006 abgew iesen. Auf eine gegen diese Verfügung bei der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission (AR K) eingereichte Beschw erde vom 18. April 20006 trat diese m it U rteil vom 9. M ai 2006 nicht ein, nachdem die Beschw erde m angels ausgew iesenem Vertretungsverhältnis den Anforderungen an eine rechtsgenügliche Beschw erde im Sinne von Art. 52 Vw VG nicht genügte und innert angesetzter Frist keine Beschw erdeverbesserung zu den Akten gereicht w urde. C . M it G esuch vom 30. August 2006 ersuchte der Beschw erdeführer erneut um Ein- reisebew illigung und G ew ährung von Fam ilienasyl zu G unsten seiner Ehefrau _______. Zur Begründung des G esuches w urde im W esentlichen geltend gem acht, aus der eingereichten H eiratsurkunde gehe hervor, dass der Be- schw erdeführer am 29. D ezem ber 2005 m it _______ – einer _______ m ütterlicherseits, die er seit kleinauf kenne - die Ehe eingengangen sei. D ie Eheschliessung zw ischen beiden habe bereits seit der Kindheit festgestanden. D urch die U m stände, w elche den Beschw erdeführer 1998 zur Flucht gezw ungen hätten, sei eine H eirat im Irak nicht m öglich gew esen. U nterdessen sei der Be- schw erdeführer aber als Flüchtling anerkannt und im Besitz der Aufenthaltsbew illi- gung Status-C sow ie finanziell unabhängig. D ie Bedingungen, dass seine Frau zu ihm in die Schw eiz nachreisen könne seien m ithin erfüllt. Zw ar seien sie in der Tat vor der Flucht des Beschw erdeführers nicht verheiratet gew esen, jedoch hätten sie eine stabile Beziehung gelebt. D . M it Verfügung vom 26. Septem ber 2006 - eröffnet am 27. Septem ber 2006 - w urde der Ehefrau des Beschw erdeführers die Einreise in die Schw eiz verw eigert und das G esuch um G ew ährung von Fam ilienasyl abgew iesen. E. M it einer bei der AR K am 24. O ktober 2006 eingereichten Beschw erde beantragte der Beschw erdeführer durch seine R echtsvertreterin die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung vom 26. Septem ber 2006, sow ie sinngem äss die Einreisebew illigung zu G unsten seiner Ehefrau sow ie deren Anerkennung als Flüchtling in der Schw eiz.3 F. M it Verfügung vom 27. O ktober 2006 w urde dem Beschw erdeführer Frist zur Leis- tung eines Kostenvorschusses in H öhe von Fr. 600.-- angesetzt. G . D er Kostenvorschuss w urde am 10. N ovem ber 2006 fristgerecht geleistet. H . In der Vernehm lassung vom 29. N ovem ber 2006 hielt die Vorinstanz an ihren Er- w ägungen fest und beantragte die Abw eisung der Beschw erde. D ie Vernehm las- sung w urde dem Beschw erdeführer am 30. N ovem ber 2006 zur Kenntnis gebracht. I. M it Eingabe vom 17. Januar 2007 w urde die Kopie eines m it dem Beschw erdefüh- rer als Arbeitnehm er geschlossenen Arbeitsvertrages vom 13. D ezem ber 2006 zu den Akten gereicht. J. M it Eingabe vom 16. April 2007 ersuchte der Beschw erdeführer unter Verw eis auf die im H eim statat herrschende Situation um prioritäre Behandlung des Verfahrens und um Auskunft, w ann m it einem Entscheid gerechnet w erden könne. K. M it Schreiben vom 1. M ai 2007 w urde dem Beschw erdeführer respektive seiner R echtsvertreterin m itgeteilt, dass das am 24. O ktober 2006 anhängig gem achte Beschw erdeverfahren per 1. Januar 2007 vom Bundesverw altungsgericht über- nom m en w urde und im H inblick auf die Anfrage zum Zeitpunkt des Verfahrensab- schlusses ein genauer Zeitpunkt nicht genannt w erden könne. L. M it Schreiben vom 2. M ai 2007 ersuchte der Beschw erdeführer erneut um prioritä- re Behandlung des Beschw erdeverfahrens. M . D ie R echtsvertreterin reichte am 4. M ai 2007 eine Kopie des unbefristeten Arbeits- vertrages des Beschw erdeführers ein. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 G em äss Art. 31 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungs- verfahrensgesetz (Vw VG , SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G genannten Behörden, m ithin auch das BFM . D as Bundesverw altungsgericht entscheidet in diesem Be-4 reich endgültig (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG , SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.119]). 1.2 D as Bundesverw altungsgericht hat per 1. Januar 2007 das bei der am 31. D ezem - ber 2006 aufgelösten AR K hängige R echtsm ittel übernom m en. D as neue Verfah- rensrecht ist anw endbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 VG G ). 1.3 M it der Beschw erde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder un- vollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem es- senheit gerügt w erden (Art. 106 Abs. 1 AsylG ). 2. 2.1 D ie Beschw erde ist form - und fristgerecht eingereicht; der Beschw erdeführer ist durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und hat ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung, w eshalb er zur Beschw erde legiti- m iert ist (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 und 50 ff. Vw VG ). Auf die Beschw erde ist ein- zutreten. 3. G em äss Art. 51 Abs. 1 AsylG w erden E hegatten von Flüchtlingen und ihre m inder- jährigen Kinder als Flüchtlinge anerkannt und erhalten Asyl, sofern keine besonde- ren U m stände dagegen sprechen (Art. 51 Abs. 1 AsylG ). W urden die solcherart anspruchsberechtigten Personen durch die Flucht getrennt und befinden sie sich im Ausland, so ist ihre Einreise auf G esuch hin zu bew illigen (Art. 51 Abs. 4 AsylG ). 3.1 Im vorliegenden Fall verw eigerte das BFM der Ehefrau des Beschw erdeführers die G ew ährung von Fam ilienasyl und die Einreise in die Schw eiz im W esentlichen m it der Begründung, einem G esuch um Fam ilienzusam m enführung könne gestützt auf Art. 51 Abs. 1 AsylG entsprochen w erden, sofern die sich im Ausland befindende Ehegattin - als anspruchsberechtigte Person - durch die Flucht von ihrem als Flüchtling anerkannten Ehem ann getrennt w urde. W ie aus den Akten hervorginge, habe der Beschw erdeführer vor seiner Flucht aus dem H eim atstaat m it seiner jet- zigen Ehefrau nicht zusam m engelebt, sondern vielm ehr anlässlich der erfolgten Anhörungen im Asylverfahren zu Protokoll gegeben, er sei vor seiner Ausreise al- leinstehend gew esen und habe bei seinen Eltern gelebt. Auch w ürden sich aus den Akten keine H inw eise darauf ergeben, dass der Beschw erdeführer vor seiner Ausreise aus dem H eim atsaat m it seiner jetzigen Ehefrau verlobt gew esen sei. D er Beschw erdeführer habe m ithin vor Verlassen seines H eim atlandes m it seiner Ehe- frau keine fam iliäre G em einschaft begründet, w eshalb eine Trennung durch Flucht nicht zu bejahen und der Ehefrau des Beschw erdeführers deshalb die Einreise in die Schw eiz zu verw eigern sei. Es bleibe ihr jedoch unbenom m en beim schw eize- rischen Verbindungsbüro in Bagdad ein eigenes Asylgesuch einzureichen. 3.2 In der Beschw erde w urde den vorinstanzlichen Erw ägungen im W esentlichen ent- gegengehalten, im G rundsatzentscheid der AR K vom 28. Juni 1995 w erde festge-5 halten, dass der Zeitpunkt der Eheschliessung für den Einbezug in die Flüchtlings- eigenschaft des Ehegatten keine R olle zu spielen habe. Auch eine nach der Asyl- gew ährung erfolgte Eheschliessung führe zum Einbezug des Ehegatten in die Flüchtlingseigenschaft, sofern keine besonderen U m stände dagegen sprechen w ürden. Im vorliegenden Fall w ürden keine H inw eise darauf vorliegen, dass aus m issbräuchlichen G ründen um die Fam ilienzusam m enführung ersucht w erde. D ie Eheschliessung habe bereits lange vor der Ausreise des Beschw erdeführers fest- gestanden, w eshalb die Voraussetzungen für die Einreisebew illigung und G ew äh- rung von Fam ilienasyl vorliegend erfüllt seien. 4. D as Bundesverw altungsgericht kom m t nach einer Prüfung der Akten zu dem Schluss, dass die Erw ägungen der Vorinstanz als zutreffend zu bestätigen sind. Auch die Ausführungen in der Beschw erdeschrift verm ögen keine andere Beurtei- lung zu rechtfertigen als diejenige, dass der Ehefrau des Beschw erdeführers die Einreise in die Schw eiz zu verw eigern und das G esuch um Fam ilienasyl abzuw ei- sen ist. 4.1 Seit dem Inkrafttreten des neuen R echts am 1. O ktober 1999 regelt Art. 51 AsylG unter dem Term inus "Fam ilienasyl" all jene Sachverhalte, die zuvor von Art. 3 Abs. 3 AsylG (Einbezug in die Flüchtlingseigenschaft) oder von Art. 7 aAsylG (Fam ilien- vereinigung) erfasst w urden. M ateriellrechtlich haben die bis dahin geltenden Be- stim m ungen keine grundlegende Veränderung erfahren. Eine w esentliche N eue- rung ist gleichw ohl darin zu erblicken, als eine Trennung des in der Schw eiz aner- kannten Flüchtlings und der anspruchsberechtigten Person dann nicht m ehr durch die Flucht verursacht w orden sein m uss, w enn die Fam ilienangehörigen des Flüchtlings bereits in der Schw eiz w eilen (vgl. Art. 51 Abs. 1, 2 und 4 AsylG ). H al- ten sich som it die das Fam ilienasyl beantragenden bezeihungseise um Einschluss in dieses ersuchenden Fam ilienangehörigen im Zeitpunkt der G esuchseinreichung bereits in der Schw eiz auf, fällt für sie das Erfordernis der Trennung durch Flucht w eg. D abei ist es unerheblich, ob es sich um Fam ilienangehörige im Sinne von Art. 51 Abs. 1 oder um solche im Sinne von Art. 51 Abs. 2 AsylG handelt (vgl. EM AR K 1995 N r. 15 S. 141ff.). Auf den genannten G rundsatzentscheid stützt sich auch die Beschw erdeschrift. Jedoch w ird in der Beschw erde ausser Acht gelas- sen, dass der genannte Entscheid lediglich den Fall betrifft, w o die an- spruchsberechtigte Person im Zeitpunkt der G esuchseinreichung bereits in der Schw eiz w eilt. Für alle übrigen Fälle der Asylgew ährung auf fam iliärer Basis blei- ben die durch die AR K in ihrer R echtsprechung entw ickelten Voraussetzungen be- stehen. So bleibt es auch im Falle der in der H eim at lebenden Ehegattin, unbese- hen der engen Fam ilienbande, für eine G ew ährung des Fam ilienasyls erforderlich, dass sie m it dem in der Schw eiz als Flüchtling anerkannten Beschw erdeführer zum Zeitpunkt seiner Flucht in einem gem einsam en H aushalt gelebt hat und eine W iederherstellung dieser G em einschaft gleichzeitig unentbehrlich ist sow ie in der Schw eiz tatsächlich auch angestrebt w ird (vgl. dazu EM AR K 2006 N r. 8 E. 3.2. S. 94, EM AR K 2000 N r. 11 E. 31 und 3b S. 88f.). D ie Vorinstanz hat in der angefochtenen Verfügung m ithin zutreffend ausgeführt, dass im vorliegenden Fall für einen Einschluss in das Fam ilienasyl die Voraussetzung der Trennung durch 6 die Flucht erfüllt sein m uss. D abei ist zu konkretisieren, dass praxisgem äss auch eine vor der Flucht bestandene eheähnliche G em einschaft ausreichende G rundlage für die genannte Voraussetzung "Trennung durch Flucht" ist (vgl. EM AR K 1993 N r. 24 E. 7 und 8 S. 162 f.). 4.2 W as die Anw endung dieser G rundsätze auf den konkreten Fall betrifft, bleibt die Feststellung der Vorinstanz unw idersprochen, w onach aufgrund der erst nach der Flucht aus dem H eim atstaat geschlossenen Ehe in Stellvertretung eine Fam ili- engem einschaft zum Zeitpunkt der Flucht nicht bestanden hat. Zutreffend hat die Vorinstanz darüber hinaus auch festgestellt, dass den Asylakten ebenfalls keine H inw eise für die Annahm e zu entnehm en sind, w onach die Eheleute vor der Aus- reise des Beschw erdeführers aus dem H eim atstaat in einer eheähnlichen G em ein- schaft gelebt haben. D ie Ausführungen in der Beschw erdeschrift, der Beschw erde- führer habe seine Ehefrau bereits seit seiner Kindheit gekannt und für beide Fam i- lien habe die im Jahr 2005 erfolgte Eheschliessung seit langem festgestanden, rei- chen zur Annahm e einer eheähnlichen G em einschaft jedenfalls klarerw eise nicht aus. 4.3 D ie geltende Asylgesetzgebung bietet auch keine w eitere H andhabe, um der Ehe- frau die Einreise in die Schw eiz im H inblick auf die G ew ährung des Fam ilienasyls zu bew illigen. W eder die Bestim m ungen von Art. 8 der Konvention vom 4. N ovem - ber 1950 zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten (EM R K, SR 0.101) noch jene des Internationalen Paktes vom 16. D ezem ber 1966 über bürgerliche und politische R echte (U N O -Pakt II, SR . 0.103.2) können diesfalls er- gänzend im Asylverfahren angew andt w erden. Allenfalls stünde dem Beschw erde- führer für die Aufenthaltsregelung seiner Ehefrau in der Schw eiz - gestützt auf die genannten Bestim m ungen - der W eg über die frem denpolizeilichen Behörden offen (vgl. EM AR K 2002 N r. 6 S. 43). 4.4 D as Bundesam t hat som it die Einreise der Ehefrau des Beschw erdeführers und ih- ren Einbezug in das Fam ilienasyl zu R echt unter Verw eis auf Art. 51 Abs. 4 AsylG verw eigert. D am it erübrigt sich auch eine vorfragew eise Prüfung, ob die in Stell- vertretung eingegangene Ehe im H eim atstaat des in der Schw eiz als Flüchtling anerkannten und hier lebenden Beschw erdeführer G ültigkeit entfaltet. 5. Zusam m enfassend ist festzuhalten, dass die Vorinstanz der Ehefrau des Be- schw erdeführers zu R echt die Einreise in die Schw eiz verw eigert und das Asylge- such abgelehnt hat. D ie angefochtene Verfügung ist dem entsprechend zu bestäti- gen und die Beschw erde abzuw eisen. 6. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten des Verfahrens in H öhe von Fr. 600.- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 2 und 3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw al- tungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]) dem Beschw erdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ) und m it dem am 10. N ovem ber 2006 geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen.7 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Kosten des Verfahrens in H öhe von Fr. 600.-- w erden dem Beschw erdeführer auferlegt und m it dem am 10. N ovem ber 2006 geleisteten Kostenvorschuss ver- rechnet. 3. D ieses U rteil geht an: - die R echtsvertreterin des Beschw erdeführers, 2 Expl. (eingeschrieben; Einzah- lungsschein folgt m it separater Post) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it deren Akten (R ef.-N r. N _______) - _______ D er R ichter: D ie G erichtsschreiberin: M artin Zoller C onstance Leisinger Versand am :