<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2013-12-16-9C_515-2013.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>9C_515/2013 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 16. Dezember 2013</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. sozialrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Kernen, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Borella, Bundesrichterin Glanzmann, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Fessler. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para"> <i>Bundesamt für Sozialversicherungen</i>, Effinger-strasse 20, 3003 Bern 3, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">M.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>IV-Stelle Schwyz</i>, Rubiswilstrasse 8, 6438 Ibach. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungs-gerichts des Kantons Schwyz vom 5. Juni 2013. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>In Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass die IV-Stelle Schwyz mit Verfügung vom 9. April 2010 M.________ ab 1. März 2010 eine ganze Rente samt einer Kinderrente zusprach, </div> <div class="para">dass ihr Ehemann seit Jahren Leistungen der Invalidenversicherung (ganze Rente samt einer Kinderrente, Hilflosenentschädigung für Hilflosigkeit leichten Grades) bezog, </div> <div class="para">dass die IV-Stelle mit Verfügungen vom 21. und 22. Januar 2013 die Leistungen rückwirkend auf den 31. Januar 2011 aufhob, </div> <div class="para">dass die als Folge davon vorgenommene Neuberechnung der Rente von M.________ und der Kinderrente ab 1. Februar 2011 ("Entplafonierung"; vgl. <span class="artref">Art. 37 Abs. 1bis IVG</span> i.V.m. <span class="artref">Art. 35 AHVG</span>), einen Nachzahlungsanspruch in der Höhe von Fr. 7'504.- ergab, </div> <div class="para">dass die IV-Stelle am 13. Februar 2013 u.a. die Verrechnung des Nachzahlungsbetrages mit der am selben Tag gegenüber ihrem Ehemann geltend gemachten Rückforderung von Fr. 6'960.- (Hilflosenentschädigung) und Fr. 24'855.- (Rente) für die Zeit vom 1. Februar 2011 bis 30. April 2012 verfügte, </div> <div class="para">dass sich M.________ dagegen beschwerte, ebenso wie ihr Ehemann gegen die rückwirkende Rentenaufhebung und die Rückforderung, </div> <div class="para">dass das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit Entscheid vom 5. Juni 2013 die Beschwerde des Ehemannes von M.________ gegen die Verfügungen vom 13. Februar 2013 insoweit im Sinne der Erwägungen teilweise guthiess, als es die Rückforderung von Rentenleistungen im Betrag von Fr. 24'855.- aufhob, die Rückforderung von Hilflosenentschädigung dagegen bestätigte (Dispositiv-Ziffer 2), </div> <div class="para">dass das Gericht mit Entscheid vom selben Tag die Beschwerde der M.________ insoweit teilweise guthiess, als die angefochtene Verfügung betreffend Ermittlung des Rentennachzahlungsbetrages mit integrierter Verrechnung aufhob und die Sache an die IV-Stelle zurückwies, damit sie im Sinne der Erwägungen vorgehen und alsdann neu verfügen könne (Dispositiv-Ziffer 1), </div> <div class="para">dass das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) gegen beide Entscheide Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erhoben hat (Verfahren 9C_515/2013 [M.________] und 9C_ 516/2013), </div> <div class="para">dass das Bundesgericht in beiden Verfahren einen Schriftenwechsel durchgeführt hat, </div> <div class="para">dass das BSV in dem M.________ betreffenden Verfahren in der Hauptsache beantragt, Dispositiv-Ziffer 1 des Entscheids vom 5. Juni 2013 sei aufzuheben, </div> <div class="para">dass das Bundesgericht mit Urteil vom heutigen Tag die Beschwerde im Verfahren 9C_516/2013 gutgeheissen und Dispositiv-Ziffer 2 des kantonalen Entscheids vom 5. Juni 2013 aufgehoben hat, soweit sie die Rückforderung von Rentenleistungen im Betrag von Fr. 24'855.- gemäss Verfügung der IV-Stelle vom 13. Februar 2013 aufhebt, </div> <div class="para">dass der angefochtene Entscheid die Sache zur Neuberechnung des Nachzahlungsanspruchs erst für den Zeitraum nach dem 30. April 2012 und zur Prüfung der Frage der Verrechenbarkeit des neu berechneten (tieferen) Nachzahlungsbetrages mit der vom Ehemann der Beschwerdegegnerin zurückgeforderten Hilflosenentschädigung an die IV-Stelle zurückweist, </div> <div class="para">dass es sich dabei um einen Endentscheid im Sinne von <span class="artref">Art. 90 BGG</span> handelt, soweit damit der Zeitpunkt, ab dem die Rente neu zu berechnen ist, festgesetzt und die Verrechenbarkeit des Nachzahlungsanspruchs mit der Rückforderung von Rentenleistungen des Ehemannes verneint wird, </div> <div class="para">dass aufgrund des Ausgangs des Verfahrens 9C_516/2013 die Rente der Beschwerdegegnerin, wie von der IV-Stelle verfügt, ab 1. Februar 2011 neu zu berechnen ist, was einen wie schon vor Vorinstanz unbestrittenen Nachzahlungsbetrag von Fr. 7'504.- ergibt, </div> <div class="para">dass die Verrechenbarkeit der Rückforderung der von ihrem Ehemann zuviel bezogenen Rentenleistungen von Fr. 24'855.- mit der Rentennachzahlung von Fr. 7'504.- ausser Frage steht (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=29.11.2013&amp;to_date=18.12.2013&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-V-175%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page175">BGE 137 V 175</a>), </div> <div class="para">dass die Beschwerde somit begründet ist, </div> <div class="para">dass auf die Erhebung von Gerichtskosten umständehalber zu verzichten ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde wird gutgeheissen und der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 5. Juni 2013 aufgehoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, der IV-Stelle Schwyz und dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 16. Dezember 2013 </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Kernen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Fessler </div> </div></body></html>