<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">8F_6/2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 26. Mai 2010 </div> <div class="para">I. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Ursprung, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichterinnen Leuzinger, Niquille, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Holzer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Gesuchsteller, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern, </div> <div class="para">Gesuchsgegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Unfallversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 8F_14/2009 vom </div> <div class="para">9. Februar 2010. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sachverhalt: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">A. </div> <div class="para">Mit Urteil 8C_432/2009 vom 2. November 2009 wies das Bundesgericht die von A.________ gegen den die Leistungseinstellung der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gemäss Verfügung vom 27. Juni 2008 und Einspracheentscheid vom 10. November 2008 bestätigenden Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 26. März 2009 ab. Ein dagegen erhobenes Revisionsgesuch wies das Bundesgericht mit Entscheid 8F_14/2009 vom 9. Februar 2010 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B. </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 12. April 2010 (Poststempel) beantragt A.________, es sei unter Revision des Urteils des Bundesgerichts 8F_14/2009 vom 9. Februar 2010 und damit mittelbar des Urteils 8C_432/2009 vom 2. November 2009 und unter Aufhebung des kantonalen Urteils und des Einspracheentscheides die SUVA zu verpflichten, ihm für die Folgen des Unfalles vom 4. November 2000 eine Invalidenrente auszurichten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">1.1 Urteile des Bundesgerichts erwachsen am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft (<span class="artref">Art. 61 BGG</span>). Eine nochmalige Überprüfung der einem Urteil des Bundesgerichts zugrunde liegenden Streitsache ist grundsätzlich ausgeschlossen. Das Gericht kann auf seine Urteile nur zurückkommen, wenn einer der in den <span class="artref">Art. 121 ff. BGG</span> abschliessend aufgeführten Revisionsgründe vorliegt. Ein solcher Revisionsgrund ist ausdrücklich geltend zu machen, wobei es nicht genügt, das Vorliegen eines solchen zu behaupten. Der geltend gemachte Revisionsgrund ist im Revisionsgesuch unter Angabe der Beweismittel anzugeben, wobei aufzuzeigen ist, weshalb er gegeben und inwiefern deswegen das Dispositiv des früheren Urteils abzuändern sein soll (Urteil 8F_9/2009 vom 2. Juni 2009 E. 3.1). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.2 Nach <span class="artref">Art. 121 lit. c BGG</span> kann die Revision eines Entscheides des Bundesgerichts verlangt werden, wenn einzelne Anträge unbeurteilt geblieben sind. In Anwendung von <span class="artref">Art. 121 lit. d BGG</span> kann die Revision zudem verlangt werden, wenn das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat. Nach der Rechtsprechung sind Tatsachen erheblich, die geeignet sind, die tatbeständliche Grundlage eines ergangenen Urteils zu verändern und bei zutreffender rechtlicher Würdigung zu einem anderen Ergebnis zu führen (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=09.05.2010&amp;to_date=28.05.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F118-II-199%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page199">BGE 118 II 199</a> E. 5 S. 204 f., Urteil 8F_4/2009 vom 24. August 2009 E. 1.2, je mit Hinweis). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Mit Urteil vom 9. Februar 2010 wies das Bundesgericht ein erstes Revisionsgesuch des Versicherten ab. Mit Abweisung dieses Gesuches wurden sämtliche Begehren des Gesuchstellers, insbesondere auch jenes um Ausrichtung einer Invalidenrente, abgewiesen. Entgegen der Darstellung des Versicherten liegt demnach kein Revisionsgrund im Sinne von <span class="artref">Art. 121 lit. c BGG</span> vor, auch wenn die Abweisung der verschiedenen Rechtsbegehren nicht einzeln im Dispositiv aufgeführt wurde. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer ruft zwar den Revisionsgrund des Nicht-Berücksichtigens erheblicher in den Akten liegender Tatsachen (<span class="artref">Art. 121 lit. d BGG</span>) an, beschränkt sich indessen darauf, eine von der bundesgerichtlichen Würdigung abweichende Darstellung der Sach- und Rechtslage vorzubringen. Selbst eine falsche Tatsachenwürdigung würde indessen keinen Revisionsgrund darstellen (vgl. Urteil 9F_6/2009 vom 21. August 2009), so dass das Gesuch auch diesbezüglich abzuweisen ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Das offensichtlich unbegründete Revisionsgesuch ist abzuweisen. Bei diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten dem Gesuchsteller aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">5. </div> <div class="para">Mit diesem Entscheid sollte die vorliegende Angelegenheit ihren endgültigen Abschluss gefunden haben. Insbesondere behält sich das Bundesgericht vor, weitere Eingaben in dieser Sache - insbesondere weitere offensichtlich unbegründete Revisionsgesuche - ohne Antwort abzulegen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das Revisionsgesuch wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 750.- werden dem Gesuchsteller auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 26. Mai 2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Ursprung Holzer </div> </div></body></html>