<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">[AZA 7] </div> <div class="para">U 3/01 Gb </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Präsident Lustenberger, Bundesrichter Meyer und Ferrari; Gerichtsschreiber Maillard </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 26. März 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">D.________, Gesuchsteller, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt, Luzern, Gesuchsgegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Urteil vom 15. September 2000 wies das Eidgenössische Versicherungsgericht die von D.________ gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Basel-Landschaft erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde ab. </div> <div class="para">Gegen dieses am 25. September 2000 zugestellte Urteil reicht D.________ mit Eingabe vom 5. Januar 2001 ein Revisionsgesuch ein, da "erhebliche neue Tatsachen vorliegen" würden. </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- Der Gesuchsteller ruft (sinngemäss) den Revisionsgrund des <span class="artref">Art. 137 lit. b OG</span> an, wonach die Revision eines bundesgerichtlichen Entscheides zulässig ist, wenn der Gesuchsteller nachträglich neue erhebliche Tatsachen erfährt oder entscheidende Beweismittel auffindet, die er im früheren Verfahren nicht beibringen konnte. Im Gesuch ist mit Angabe der Beweismittel der Revisionsgrund und dessen rechtzeitige Geltendmachung (<span class="artref">Art. 141 Abs. 1 lit. b OG</span>) darzulegen und anzugeben, welche Abänderung des früheren Entscheides und welche Rückleistung verlangt wird. An die Begründung sind strenge Anforderungen zu stellen. Neben dem angerufenen Revisionstatbestand muss dargetan werden, weshalb die Voraussetzungen erfüllt seien, um gerade diesen Revisionstatbestand geltend zu machen. Wird der Sachverhalt nicht dargelegt, auf welchen die Anrufung eines bestimmten Revisionsgrundes beruht, ist auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten (Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., S. 198; nicht veröffentlichtes Urteil S. vom 30. Mai 1989, U 21/89). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- a) Im Urteil vom 15. September 2000 hat das Eidgenössische Versicherungsgericht den natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem am 7. September 1994 erlittenen Unfall und dem Leidenszustand des Gesuchstellers verneint. Das Gericht berücksichtigte dabei die gesamte medizinische Aktenlage. Sodann tätigte es im Hinblick auf einen seitens des (damaligen) Beschwerdeführers neu eingebrachten Bericht des Dr. med. M.________, Facharzt FMH für Innere Medizin, speziell Rheumatologie, vom 10. Januar 2000, weitere Abklärungen, indem es ärztliche Berichte der Gegenpartei (Stellungnahme des Dr. med. X.________, Medizinische Abteilung der SUVA, vom 27. Juni 2000) beizog. Dazu gewährte das Gericht dem Versicherten das rechtliche Gehör und kam zum Schluss, es sei weder bewiesen noch durch weitere Abklärungen beweisbar, dass die (verstärkten) spondylarthrotischen Veränderungen auf den versicherten Unfall vom 7. September 1994 zurückzuführen seien. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) Keines der - teilweise an der Grenze zur Ungebührlichkeit (<span class="artref">Art. 30 Abs. 3 OG</span>) liegenden - Vorbringen des Gesuchstellers und keines der von ihm eingereichten Beweismittel ist geeignet, die dem Urteil vom 15. September 2000 zu Grunde liegenden Tatsachenfeststellungen zu erschüttern: Zum einen gehen die Einwendungen des Gesuchstellers an der Sache vorbei, indem sie sich nicht zum rechtserheblichen Punkt der natürlich kausalen Verursachung der Beschwerden durch den versicherten Unfall beziehen. Zum andern sind die eingereichten Berichte schon im Verfahren, das zum Urteil vom 15. September 2000 führte, berücksichtigt und gewürdigt worden, namentlich etwa das rheumatologische Gutachten des Dr. med. Z.________, Spezialarzt FMH für Rheumatologie, vom 23. November 1995 (vgl. Urteil, S. 3). Neu ist der vom 15. November 2000 datierende Austrittsbericht der Neurologischen Klinik und Poliklinik Y.________, welcher folgende zusammenfassende Schlussbeurteilung enthält: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">"Auf Grund der klinischen Untersuchung mit vollständig </div> <div class="para">unauffälligem neurologischem Status liegt bei </div> <div class="para">diesem Patienten kein neurologisches Leiden vor. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die angegebenen Beschwerden, insbesondere der thorakalen </div> <div class="para">Wirbelsäule, sind auch unseres Erachtens muskulo-skelettaler </div> <div class="para">Genese bei bekanntem Morbus Scheuermann </div> <div class="para">mit Wirbelsäule-Fehlstellung. Die intermittierende </div> <div class="para">Schwäche des rechten Armes kann durch Schmerzhemmung </div> <div class="para">bedingt sein. Elektrophysiologisch haben wir </div> <div class="para">ein Karpaltunnelsyndrom ausgeschlossen. Sicherheitshalber </div> <div class="para">wollten wir zusätzlich eine Myelopathie noch </div> <div class="para">mittels elektrophysiologischen Abklärungen suchen, </div> <div class="para">obwohl klinisch dafür keine Hinweise bestanden. Diese </div> <div class="para">mussten aber erneut wegen intolerabler Schmerzen </div> <div class="para">abgebrochen werden." </div> <div class="para">Sowohl diese Beurteilung wie auch die abschliessende Bemerkung, nach sechsjähriger Arbeitsabstinenz erscheine eine erneute Rehabilitation wenig aussichtsreich, vermag in keiner Weise neue Tatsachen darzutun, welche im Zeitpunkt des Urteils vom 15. September 2000 schon bestanden und zu einer abweichenden Beurteilung der Kausalitätsfrage hätten führen müssen, wenn sie bekannt gewesen wären. Der eingereichte Bericht des Spitals Y.________ unterstreicht vielmehr die unklare Genese der Beschwerden, an welchen der Gesuchsteller leidet. Daher kann dafür die Unfallversicherung nicht leistungspflichtig erklärt werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3.- Da das Revisionsgesuch, soweit überhaupt zulässig, offensichtlich unbegründet ist, wird es im Verfahren nach <span class="artref">Art. 143 OG</span> erledigt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4.- Bei diesem Verfahrensausgang hat der unterliegende Gesuchsteller die Gerichtskosten zu übernehmen (<span class="artref">Art. 156 OG</span>). </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I. Das Revisionsgesuch wird abgewiesen, soweit darauf </div> <div class="para">einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II. Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Gesuchsteller </div> <div class="para">auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss </div> <div class="para">verrechnet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">III. Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, der Schweizerischen </div> <div class="para">Unfallversicherungsanstalt, dem Versicherungsgericht </div> <div class="para">des Kantons Basel-Landschaft und dem Bundesamt </div> <div class="para">für Sozialversicherung zugestellt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 26. März 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der II. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> </div></body></html>