<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.1999.00279</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105269&amp;W10_KEY=4467151&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.1999.00279</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 21.01.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Einziehung von Heilmitteln</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Einziehung von Heilmitteln<br/><br/>Die Beschwerde ist bereits wegen Verspätung des Rekurses an den RR abzuweisen (E. 2).<br/>Die Behauptung, die beschlagnahmten Substanzen hätten dem Eigenbedarf gedient, sind unglaubhaft (E. 3a).<br/>Die vom Bf verkauften Substanzen sind bereits deshalb als Heilmittel zu qualifizieren, weil er seinen Laden für "Heilpflanzen" empfiehlt (E. 3b).<br/>Die Konzentration pharmokologisch wirksamer Instanzen stellt kaum ein entscheidendes Abgrenzungskriterium dar (E. 3b).<br/>Räucherungsmittel stellen Inhalations- und damit Heilmittel dar (E. 3b aa).<br/>Die Gebührenbemessung der Vorinstanz ist nicht zu beanstanden (E. 3d).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEBÃHREN">GEBÃHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HEILMITTEL">HEILMITTEL</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HEILMITTELABGABE">HEILMITTELABGABE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Gesundheit ST: ÃBRIGES FÃRSORGE UND GESUNDHEIT">ÃBRIGES FÃRSORGE UND GESUNDHEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 2 lit. d GebÃ¼hrenO</span><br/><span class="gerade">§ 4 GebÃ¼hrenO</span><br/><span class="ungerade">§ 9 GebÃ¼hrenO</span><br/><span class="gerade">§ 1 HeilmittelV</span><br/><span class="ungerade">§ 50 lit. II/d VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>I. A. B. betreibt in Winterthur unter der Enseigne "E." einen Laden, den er nebst anderem fÃ¼r Heilpflanzen anpreist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>AnlÃ¤sslich einer umfassenderen Polizeiaktion vom 19. August 1997 beschlagnahm­te die Kantonale Heilmittelkontrolle ZÃ¼rich in Verkaufsraum und BÃ¼ro des GeschÃ¤ftslokals vorsorglich verschiedene GegenstÃ¤nde. Am 11. September 1997 verfÃ¼gte die Gesundheitsdirektion die entschÃ¤digungslose Einziehung und Vernichtung dieser GegenstÃ¤nde, welche sie als vorschriftswidrige und zur unrechtmÃ¤ssigen Abgabe bestimmte Arzneimittel wÃ¼rdigte, ausgenommen das PrÃ¤parat "Roots 250 cc Wurzelstimulation, 2 x 250 ml", welches sie bereits dem Kantonalen Labor zur Weiterbehandlung Ã¼bergeben hatte; fÃ¼r die Verfahrenskosten von Fr. 2'475.‑ stellte sie der Bezirksanwaltschaft Winterthur zu Lasten von A. B. Rechnung.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Am 23. September 1997 schrieb das Kantonale Labor an A. B., das Wurzelstimulans lasse sich freigeben, wenn er im Sinn von Art. 22 und 37 der Stoffverordnung vom 9. Juni 1986 sowie Anhang 4.5+5 dazu bestimmte Voraussetzungen erfÃ¼lle, nÃ¤mlich die Zulassung des Pflanzenbehandlungsmittels durch die EidgenÃ¶ssische Forschungsanstalt fÃ¼r Obst‑, Wein‑ und Gartenbau in WÃ¤denswil sowie dessen Etikettierung mit zweisprachiger Gebrauchsanweisung und Warnhinweisen).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. A. B. liess am 8. Oktober 1997 rekurrieren und beantragen, es seien die am 18. September 1997 zugestellte VerfÃ¼gung der Gesundheitsdirektion vom 11. September 1997 aufzuheben und ihm die eingezogenen Mittel zurÃ¼ckzugeben; zudem sei ihm auch im Fall des Unterliegens eine angemessene EntschÃ¤digung zuzusprechen und er von der Tragung der Kosten zu befreien; eventuell sei die angefochtene VerfÃ¼gung im Kostenpunkt aufzuheben und die Gesundheitsdirektion anzuweisen, die Kosten im Sinn der BegrÃ¼ndung neu anzusetzen; alles unter Kosten‑ und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten der Gesundheitsdirektion.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Beschluss vom 14. Juli 1999 trat der Regierungsrat auf das Rechtsmittel mangels Beschwer nicht ein, soweit es "Roots 250 cc Wurzelstimulation, 2 x 250 ml" betraf, und wies es im Ãbrigen kostenfÃ¤llig ab, wobei er durch Dispositiv-Ziffer II prÃ¤zisierte, dass die Gesundheitsdirektion ihre Kosten von Fr. 2'475.‑ nicht Ã¼ber die Bezirksanwaltschaft Winterthur, sondern direkt bei A. B. beziehen mÃ¼sse.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Am 20. September 1999 liess A. B. beim Verwaltungsgericht Beschwerde fÃ¼hren mit den AntrÃ¤gen, der regierungsrÃ¤tliche Beschluss vom 14. Juli 1999 sei aufzuheben und die Kantonale Heilmittelkontrolle anzuweisen, die eingezogenen Mittel herauszugeben; eventuell sei Dispositiv-Ziffer II aufzuheben und die Gesundheitsdirektion zu verhalten, die Kosten im Sinn der BegrÃ¼ndung neu anzusetzen; alles unter Kosten‑ und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten der Gesundheitsdirektion.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Am 14. Oktober 1999 liess sich die Staatskanzlei namens des Regierungsrats mit dem Antrag auf Beschwerdeabweisung vernehmen und legte die ebenfalls dahin gehende Beschwerdeantwort der Kantonalen Heilmittelkontrolle vom 30. September 1999 bei.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Begleitbrief der Staatskanzlei vom 8. November 1999 bzw. einem solchen der Kantonalen Heilmittelkontrolle vom 5. des nÃ¤mlichen Monats gelangte ein den Beschwerdegegenstand betreffendes Schreiben der Interkantonalen Kontrollstelle fÃ¼r Heilmittel (IKS) vom 28. Oktober 1999 an das Verwaltungsgericht.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Zu Recht hÃ¤lt der BeschwerdefÃ¼hrer fest, die Beschwerdefrist von 30 Tagen nach § 53 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRG) vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 gewahrt zu haben. Denn diese Frist begann bezÃ¼glich des angefochtenen Entscheids vom 14. Juli 1999 wegen der Gerichtsferien vom 10. Juli bis 20. August 1999 erst am 21. August 1999 zu laufen (§ 71 VRG in Verbindung mit § 140 des Gerichtsverfassungsgesetzes vom 13. Juni 1976) und endete am Montag, 20. September 1999, dem Tag der Beschwerdeerhebung (§ 70 in Verbindung mit § 11 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Da auch die Ã¼brigen Sachentscheidsvoraussetzungen ohne Weiteres als gegeben erscheinen, ist auf das Rechtsmittel einzutreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. DemgegenÃ¼ber machte der BeschwerdefÃ¼hrer im Rekurs vom (Mittwoch, dem) 8. Oktober 1997 fÃ¤lschlicher Weise geltend, die VerfÃ¼gung der Gesundheitsdirektion vom 11. September 1997 sei ihm am (Donnerstag, dem) 18. September 1997 zugegangen, womit er die Rechtsmittelfrist von ‑ nach damaligem § 22 Abs. 1 VRG nur ‑ 20 Tagen gewahrt habe.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das hat zwar auch der angefochtene Entscheid angenommen (S. 1 lit. C), aber offenkundig irrtÃ¼mlich. Der RÃ¼ckschein zur VerfÃ¼gung der Gesundheitsdirektion vom 11. September 1997 belegt, dass jene am (Dienstag, dem) 16. September 1997 der Post aufgegeben und dem BeschwerdefÃ¼hrer am (Mittwoch, dem) 17. September 1997 ausgehÃ¤ndigt wurde; die Stempelaufdrucke "18. September 1997" beidseits des RÃ¼ckscheins erfolgten augenscheinlich anlÃ¤sslich von dessen (Wieder‑)Eingang bei der Kantonalen Heilmittelkontrolle (act. 9/3). Die Vorinstanz hÃ¤tte mithin auf den um einen Tag verspÃ¤teten Rekurs insgesamt nicht eintreten dÃ¼rfen (vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 22 N. 19). Soweit sie ihn dennoch an die Hand genommen hat, handelt es sich um eine von Amts wegen zu berÃ¼cksichtigende Verletzung einer wesentlichen Verfahrensvorschrift im Sinn von § 50 Abs. 2 lit. d VRG (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 50 N. 105). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerde ist schon aus diesem Grund abzuweisen. Das gilt wegen des verspÃ¤teten Rekurses selbst dann, wenn die Vorinstanz fÃ¼r ihr teilweises Nichteintreten zu Unrecht fehlende Beschwer angenommen haben sollte.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Demnach kÃ¶nnte dahin stehen, ob die Vorinstanz Ã¼ber den Rekurs, wÃ¤re er denn rechtzeitig gewesen, richtig entschieden habe. Es lÃ¤sst sich immerhin anmerken und nachfolgend begrÃ¼nden, dass die Beschwerde auch bei einer inhaltlichen PrÃ¼fung abgewiesen werden mÃ¼sste.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Der BeschwerdefÃ¼hrer verfÃ¼gt unstreitig Ã¼ber keine Bewilligung zum Verkauf von Arzneien. DiesbezÃ¼glich kann kraft § 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG beipflichtend auf den angefochtenen Entscheid verwiesen werden (Anfang von E. 6a in Verbindung mit der ganzen E. 5). Es bleibt festzuhalten, dass, soweit dort die Bestimmungen der Verordnung Ã¼ber den Verkehr mit Heilmitteln vom 28. Dezember 1978 (HeilmittelV) in den zur Zeit der erstinstanzlichen VerfÃ¼gung vom 11. September 1997 geltenden und damit grundsÃ¤tzlich massgeblichen Fassungen zitiert werden (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 20 N. 50 ff.), die am 1. Januar 1998 in Kraft getretenen Ãnderungen der Heilmittelverordnung vom 8. Oktober 1997 im Resultat keine Auswirkungen haben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer beharrt vor Verwaltungsgericht auf seiner Rekursschilderung, die im <i>BÃ¼ro</i> beschlagnahmten Substanzen hÃ¤tten nicht dem Verkauf, sondern dem alleinigen Eigengebrauch gedient (act. 2 S. 4 ff.). Der angefochtene Entscheid erwÃ¤gt dazu einleitend, der BeschwerdefÃ¼hrer habe der Durchsuchung der LadenlokalitÃ¤ten beigewohnt und damals keine entsprechenden EinwÃ¤nde vorgebracht, worauf als Aussage der "ersten Stunde" grundsÃ¤tzlich abzustellen sei (act. 4 S. 4 ff.). Der BeschwerdefÃ¼hrer bestreitet das und offeriert fÃ¼r den seinerzeitigen Protest mangels informeller Vernehmung und einer solchen zu Protokoll nunmehr seine persÃ¶nliche Befragung. Darauf kann verzichtet werden, denn:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Aussagen zu Gunsten der befragten Partei bilden laut § 60 Satz 3 VRG in Verbindung mit § 149 Abs. 3 der Zivilprozessordnung vom 13. Juni 1976 (ZPO) keinen Beweis (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 60 N. 6). Und eine Beweisaussage des BeschwerdefÃ¼hrers nach § 60 Satz 3 VRG in Verbindung mit § 150 ZPO kÃ¤me wohl kaum in Betracht. Selbst wenn aber eine Beweisaussage erfolgte und fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer das gewÃ¼nschte Ergebnis zeitigte, nÃ¼tzte es ihm nichts. Der Beweis sofortigen Erhebens einer fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer nur allzu nahe liegenden Behauptung beweist nÃ¤mlich deren Richtigkeit keineswegs. Im Ãbrigen vermag die <i>BeweiswÃ¼rdigung</i> des Rekursentscheids auch ohne die zitierte AnfangserwÃ¤gung zu bestehen und wird vom BeschwerdefÃ¼hrer insbesondere nicht dadurch aus den Angeln gehoben, dass er zu Unrecht geltend macht, die Vorinstanz habe den <i>Sachverhalt</i> erheblich falsch dargestellt. Es lÃ¤sst sich beifÃ¼gen, dass sich der BeschwerdefÃ¼hrer vor Verwaltungsgericht insofern in WidersprÃ¼che verwickelt, als er Schlangenwurzel, Datura Samen, GinkoblÃ¤tter, Lemon Grass und Perubalsam ‑ alles nur im BÃ¼ro aufgefunden ‑ dann doch wieder bei den fÃ¼r den Verkauf vorgesehenen Waren auflistet (vgl. act. 2 S. 4 ff. in Verbindung mit act. 9/6/4 BlÃ¤tter 2+3 einerseits sowie act. 2 S. 7 in Verbindung mit S. 13 anderseits). Und weil er sich anderweitig zu Enlighten Tablets, Yohimbe inner bark extract, Rinde, Cloud 9 Kapseln, Happiness Stuff und grÃ¼nen Kapseln nicht mehr Ã¤ussert, bleibt es in dieser Hinsicht beim angefochtenen Entscheid (vgl. E. 6a und E. 8 S. 10).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Der BeschwerdefÃ¼hrer anerkennt zu Recht, dass laut § 1 (und § 2) HeilmittelV (sowohl in den bis Ende 1997 als auch in den ab 1998 anwendbaren Fassungen) in Verbindung mit Art. 1<sup>bis</sup> des Regulativs Ã¼ber die AusfÃ¼hrung der interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber die Kontrolle der Heilmittel vom 25. Mai 1972 (IKS-Regulativ) als Arzneimittel Stoffe und Stoffgemische gelten, die zur Erkennung, VerhÃ¼tung, Behandlung von Krankheiten oder sonst im Hinblick auf eine medizinische Verwendung zur Einwirkung auf den menschlichen oder tierischen Organismus bestimmt sind, und dass nach § 3 HeilmittelV (in der bis Ende 1997 in Kraft befindlichen Fassung) die Anpreisung von Mitteln zu Zwecken, die Heilmitteln zukommen, nur nach den fÃ¼r diese geltenden Bestimmungen zulÃ¤ssig ist; fÃ¼r die Beurteilung, ob ein PrÃ¤parat der Heilmittelgesetzgebung unterstehe, dÃ¼rfe deshalb nicht allein auf die pharmakologische Zusammensetzung, sondern mÃ¼sse ebenso auf den angepriesenen Verwendungszweck abgestellt werden (act. 2 S. 6).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer scheint daraus generell schliessen zu wollen, einerseits falle eine Arznei dann nicht mehr unter die Heilmittelgesetzgebung, wenn sie nicht eindeutig als Arznei oder aber in gewisser Konzentration (bei der zweiten Alternative wohl gl.M. E. 6a des angefochtenen Entscheids) angeboten werde, anderseits vermÃ¶ge eine blosse Anpreisung aus einem ungeeigneten Stoff keine Arznei zu machen (so bezÃ¼glich der letzteren Aussage auch Peter Schlegel, Heilmittelgesetzgebung im Bund und im Kanton ZÃ¼rich, ZÃ¼rich 1981, S. 79 f.; vgl. act. 2 S. 7 in Verbindung mit S. 13). Dem lÃ¤sst sich nicht folgen:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Damit zum Einen ein Stoff seinen Arzneicharakter verliert, muss ‑ die hier klar fehlende ‑ GewÃ¤hr bestehen, dass er nicht lÃ¤nger Verwendung als Arznei finde, ansonsten der Sicherungszweck der Heilmittelgesetzgebung leicht unterlaufen werden kÃ¶nnte; und der Konzentrationsgrad einer Arznei stellt kein taugliches Kriterium dar, weil er sich leicht verÃ¤ndern und weil sich die Wirkung eines hÃ¶heren auch durch ein Mehr an niedrigerem erreichen lÃ¤sst. Zum Andern verbieten § 67 Abs. 1 des Gesundheitsgesetzes vom 4. November 1962 (GesundheitsG) und Art. 7 Abs. 1 IKS-Regulativ irrefÃ¼hrende Werbung; das trifft auch zu fÃ¼r wie vorliegend zum Teil als Arznei eventuell untaugliche Stoffe, die aber fÃ¼r solche gehalten werden kÃ¶nnen. Dies wird bereits dadurch bewirkt, dass sich der Laden des BeschwerdefÃ¼hrers fÃ¼r Heilpflanzen anpreist. Dass der BeschwerdefÃ¼hrer darunter nur in der Natur vorkommende, unbearbeitete Heilpflanzen und deren Samen (sowie unter Heil vielleicht nur ein irgendwie rein geistig geartetes) verstehen mÃ¶chte (act. 2 S. 4), hilft ihm nicht, da sich die Situation unbefangen Beobachtenden eben anders darbietet.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>aa) Laut angefochtenem Entscheid hat der BeschwerdefÃ¼hrer im Rekurs geltend gemacht, die pharmakologische Wirksamkeit einzelner beschlagnahmter Substanzen sei derart gering, dass nicht von einem Arzneimittel im Sinn des IKS-Regulativs ausgegangen werden kÃ¶nne (E. 6c). Das trifft zwar fÃ¼r das vorinstanzliche Verfahren so nicht zu (vgl. act. 9/2), wohl aber fÃ¼r das vor Verwaltungsgericht (vgl. act. 2 S. 7 ff. in Verbindung mit S. 13), das nach § 52 VRG neue Tatsachenbehauptungen zulassen muss.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Falls der BeschwerdefÃ¼hrer sich damit auf zu geringe Konzentration der Arzneistoffe berufen sollte, verfÃ¤ngt das wie gesagt nicht. Soweit er auf die den Substanzen angeblich zugedachte, nicht pharmakologisch indizierte Anwendung insbesondere als RÃ¤ucherung abstellen mÃ¶chte, hilft das ebenso wenig. Selbst wenn RÃ¤ucherungen effektiv bloss "via ihre Duftstoffe und (esoterisch verstandene) SchwingungsverÃ¤nderungen im Raum" wirken wollten, lÃ¤sst sich ihr Einatmen nicht vermeiden, wie auch der BeschwerdefÃ¼hrer anerkennt, und werden dadurch zu Inhalationsmitteln, wie der angefochtene Entscheid richtig festhÃ¤lt (E. 7b). Die Beschwerde fÃ¼hrt in diesem Zusammenhang freilich ins Treffen, die IKS habe mit Schreiben an die KaktusblÃ¼te vom 3. Oktober 1997 getrocknete Pilze der Art Psilocybe cubensis als Talisman oder GlÃ¼cksbringer, RÃ¤uchermischung aus verschiedenen Harzen mit dem Namen "LiebesrÃ¤ucherung" sowie Beifuss und andere in der Magie verwendete KrÃ¤uter als RÃ¤ucherung bei Angebot ohne Heilanpreisung fÃ¼r frei verkÃ¤uflich erachtet (act. 5). Nur bindet das die kantonalen BehÃ¶rden sowie das Verwaltungsgericht nicht (RB 1974 Nr. 68 = ZBl 76/1975, S. 304) und hat die IKS abgesehen davon ihre damalige pauschale Ãusserung inzwischen zu Ungunsten des BeschwerdefÃ¼hrers ins rechte Licht gerÃ¼ckt (vgl. act. 12/2).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mithin bleibt es auch bezÃ¼glich Schlangenwurzel, Kinnick Kinnick, Datura Samen, Climaxx-Tabletten (wozu ‑ soweit im Verkaufsraum gefunden ‑ der BeschwerdefÃ¼hrer Ã¼brigens gar nichts sagt), Kolanuss, Kawa-Kawa, Iriswurzel, Passionsblume, Maisgriffel, GinkoblÃ¤ttern, Lemon Grass, Perubalsam, Gesundheitspulver und Hekate beim vorinstanzlichen Entscheid (vgl. E. 6a).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Der BeschwerdefÃ¼hrer wehrt sich gegen die Wegnahme der Aphrodisiaca Aphrodite Elixir, Liebespulver und ‑rÃ¤ucherung, Shaman Smoke, Mars‑, Feuer‑ und Erde-RÃ¤ucherung, Pan-RÃ¤ucherung und ‑Tee (act. 2 S. 9 f.) sowie Drachenblut, wozu auch noch ‑ aber bereits abgehandelt ‑ Maisgriffel, Yohimbe inner bark extract, Climaxx-Tabletten und Cloud 9-Kapseln zÃ¤hlen. Unter dem Titel der gemÃ¤ss IKS-Abgrenzungslisten durch den BeschwerdefÃ¼hrer nicht vertreibbaren Arzneien (vgl. E. 6a des angefochtenen Entscheids) hÃ¤tten sich Ã¼brigens auch schon Liebespulver und ‑RÃ¤ucherung, Shaman Smoke, Feuer‑ und Erde-RÃ¤ucherung sowie Pan-RÃ¤ucherung und ‑Tee erledigen lassen (vgl. act. 9/3 S. 3 lit. C und 9/6/4 BlÃ¤tter 8 ff.).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Vorab lÃ¤sst sich beipflichtend auf E. 7b des angefochtenen Entscheids verweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Dass sodann die UnzulÃ¤ssigkeit, Sexualtonica abzugeben, auf das Jahr 1968 zurÃ¼ckgeht, nimmt dem Verbot nichts von seiner SchÃ¤rfe. Und wenn der BeschwerdefÃ¼hrer Aphrodisiaca als den Geschlechtstrieb lediglich <i>anregende</i> Mittel von den Sexualtonica als die Geschlechtlichkeit <i>stÃ¤rkende</i> Mittel unterscheiden sowie von deren Regelung ausnehmen mÃ¶chte, so ist eine derartige Unterscheidung im vorliegenden Zusammenhang offenkundig nicht relevant, zumal "aphrodisisch" den Geschlechtstrieb <i>steigernd</i> bedeutet (Duden, Rechtschreibung, 21. A., Mannheim/Leipzig/Wien/ZÃ¼rich 1996, S. 120), was mit stÃ¤rkend Ã¼bereinstimmt (vgl. Duden, BedeutungswÃ¶rterbuch, 2. A., Mannheim/Wien/ZÃ¼rich 1985, S. 610 f.). Was endlich das Verwaltungsgericht einst zur UnerwÃ¼nschtheit von Sexualtonica erwogen hat, gilt fÃ¼r Aphrodisiaca deckungsgleich (RB 1974 Nr. 69 = ZBl 76/1975, S. 305).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>cc) Es bleiben noch das Wurzelstimulans Roots (wozu unten c) sowie Lapacho-Tee, Teufelskralle, Gotu Kola und Ã¤therisches HanfÃ¶l (hierzu im Folgenden). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Zum Lapacho-Tee Ã¤ussert sich die Beschwerde Ã¼berhaupt nicht, wohl aber vorerst zu Teufelskralle und Gotu Kola (act. 2 S. 13). Dazu ‑ wie auch zu Drachenblut ‑ erwÃ¤gt der angefochtene Entscheid, da diese Substanzen weder auf einer IKS-Liste figurierten noch Ã¼ber eine Zulassung der Gesundheitsdirektion nach § 70 Abs. 2 GesundheitsG verfÃ¼gten, dÃ¼rften sie nicht verkauft werden (E. 6b). Den Charakter von Heilmitteln erlangen sie jedoch alsdann wohl nur, wenn sie entsprechend angepriesen werden. Das trifft allerdings zu. Es reicht unter den hier gegebenen UmstÃ¤nden aus, dass sich die KaktusblÃ¼te fÃ¼r Heilpflanzen empfiehlt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Beim Ã¤therischen HanfÃ¶l behauptet der BeschwerdefÃ¼hrer fÃ¤lschlicher Weise, es sei keine (ganz spezifische) Heilanpreisung erfolgt (act. 2 S. 13). Die Akten belegen gegenteils, dass Hilfe "bei EntzÃ¼ndung der Atemwege" verheissen wurde (act. 9/6/4 Blatt 9; vgl. jetzt auch act. 10/28). Es darf daher offen bleiben, ob das HanfÃ¶l nicht schon unabhÃ¤ngig davon eine Arznei darstelle (vgl. act. 2 S. 13 gegen act. 8 S. 2 sowie 10/29).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>dd) Die Beschwerde enthÃ¤lt sich ausdrÃ¼cklich irgendwelcher Bemerkungen zur VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit und Angemessenheit einer Einziehung der beschlagnahmten GegenstÃ¤nde (act. 2 S. 11). Es lÃ¤sst sich diesbezÃ¼glich den vorinstanzlichen ErwÃ¤gungen beitreten (E. 7c). Der Hauptantrag des Rechtsmittels ist deshalb abzuweisen, unter Vorbehalt des sogleich AuszufÃ¼hrenden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Beim Pflanzenbehandlungsmittel Roots Ã¼bersieht der BeschwerdefÃ¼hrer, dass es sich weder um eine Heilmittel-Angelegenheit handelt (act. 2 S. 13) noch die Gesundheitsdirektion das Wurzelstimulans eingezogen, sondern vielmehr dem Kantonalen Labor zur Weiterbehandlung Ã¼bergeben hat, weshalb es die Kantonale Heilmittelkontrolle auch nicht herausrÃ¼cken kann. Richtig besehen wurde im erstinstanzlichen Entscheid gar nicht Ã¼ber das Schicksal dieses PrÃ¤parats entschieden, weshalb es nicht Bestandteil des Streitgegenstands bildet. Insofern ist die Vorinstanz schon zur Zeit der Rekurserhebung im Ergebnis wohl zutreffend auf das Rechtsmittel nicht eingetreten. Es bleibt dem BeschwerdefÃ¼hrer unbenommen, sich auf dem durch die Gesetzgebung zum Schutz des Ã¶kologischen Gleichgewichts gezeichneten Weg um sein Pflanzenbehandlungsmittel zu bemÃ¼hen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Laut § 66 HeilmittelV (sowohl in der bis Ende 1997 als auch in der ab 1998 gÃ¼ltigen Fassung) erhebt die Beschwerdegegnerin GebÃ¼hren nach der GebÃ¼hrenordnung fÃ¼r die VerwaltungsbehÃ¶rden vom 30. Juni 1966 (GebÃ¼hrenO; LS 682). FÃ¼r die AusÃ¼bung behÃ¶rdlicher Aufsichts‑ und Kontrollfunktionen erlaubt § 2 lit. d GebÃ¼hrenO AnsÃ¤tze von Fr. 20.‑ bis Fr. 1'000.‑, § 4 GebÃ¼hrenO aber solche von Fr. 5.‑ bis Fr. 4'000.‑ dort, wo nichts Besonderes vorgesehen ist (Abs. 1), bzw. eine dem Zeitaufwand entsprechende GebÃ¼hr fÃ¼r spezielle BemÃ¼hungen im Interesse von Privaten oder Parteien (Abs. 2). Kraft § 9 Abs. 1 GebÃ¼hrenO berechnen sich die GebÃ¼hren, wo Mindest‑ und HÃ¶chstbetrÃ¤ge bestehen, ohne anderweitige Vorschrift nach dem Zeitaufwand und der Bedeutung des GeschÃ¤fts. § 9 Abs. 2 GebÃ¼hrenO erlaubt in besonderen und zu begrÃ¼ndenden FÃ¤llen eine angemessene ErhÃ¶hung Ã¼ber die MaximalbetrÃ¤ge hinaus.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kosten der Beschwerdegegnerin von Fr. 2'475.‑ bestehen zu fast sechs Siebteln aus Zeitaufwand, gerechnet zu einer Stundenpauschale von Fr. 180.‑ (act. 9/6/6). Der BeschwerdefÃ¼hrer findet, es liege KontrolltÃ¤tigkeit vor; deshalb spiele § 4 GebÃ¼hrenO nicht, zumal es sich ‑ was offensichtlich zutrifft ‑ um keinen Einsatz in seinem Interesse gehandelt habe, und § 2 lit. d GebÃ¼hrenO gestatte einen Betrag von hÃ¶chstens Fr. 1'000.‑ (act. 2 S. 11 f.). Aus dem angefochtenen Entscheid geht nicht hervor, ob die Vorinstanz § 2 lit. d in Verbindung mit § 9 Abs. 2 oder § 4 (Abs. 1) in Verbindung mit § 9 Abs. 1 GebÃ¼hrenO fÃ¼r anwendbar hÃ¤lt (E. 11). Das kann auch offen bleiben:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Bei der zweiten Alternative wÃ¤re ein vertretbarer Ermessensentscheid gegeben, woran das Verwaltungsgericht nach § 50 VRG nichts zu Ã¤ndern vermÃ¶chte (vgl. VGr, 16. September 1999, VB.99.00194, E. 3; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 13 N. 37 und § 50 N. 91). Bei der ersten Alternative stellte sich zunÃ¤chst die vom BeschwerdefÃ¼hrer verkannte Rechtsfrage, ob ein besonderer Fall vorliege (vgl. VGr, 17. Juni 1999, VB.99.00120, E. 4). Dabei verfÃ¼gten die VerwaltungsbehÃ¶rden freilich Ã¼ber einen durch das Verwaltungsgericht zu respektierenden Beurteilungsspielraum (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 50 N. 73 ff.), innerhalb dessen sie sich hier gehalten hÃ¤tten. Denn der alles andere als routinemÃ¤ssige und zeitaufwendige Spezialeinsatz, den der BeschwerdefÃ¼hrer durch sein Verhalten verursacht hat, sprengte den oberen Rahmen von § 2 lit. d GebÃ¼hrenO klar. Beim Umfang, in welchem die Grenze von Fr. 1'000.‑ Ã¼berschritten wird, handelte es sich sodann um einen nicht zu beanstandenden Ermessensentscheid. Mithin ist auch der Eventualantrag der Beschwerde abzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1.<span> </span></span><span>Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>