Abteilung IV D-2077/2009/dcl {T 0/2} U r t e i l v o m 2 . A p r i l 2 0 0 9 Einzelrichter Martin Zoller mit Zustimmung von Richterin Emilia Antonioni; Gerichtsschreiber Daniel Widmer. A._______, geboren (...), alias B ._______, geboren (...), Nigeria, (...), Beschwerdeführer, gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; Verfügung des BFM vom 20. März 2009 / N (...). B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l Besetzung Parteien GegenstandD-2077/2009 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge nigerianischer Staatsangehöriger ist, seinen Heimatstaat am 9. November 2008 (...) auf dem Luftweg verliess und nach einer Zwischenlandung an einem ihm unbekannten Ort am 10. November 2008 unter Umgehung der Grenzkontrolle in die Schweiz gelangte, dass er am 16. November 2008 in (...) um Asyl nachsuchte und, da er bei der Meldung des Asylgesuchs keine Ausweispapiere abgab, noch gleichentags schriftlich aufgefordert wurde, innert 48 Stunden Aus- weispapiere nachzureichen, verbunden mit der Androhung, im Un- terlassungsfall werde auf das Asylgesuch nicht eingetreten (...), dass er am 24. November 2008 (...) zur Person befragt sowie am 2. Dezember 2008 in Anwendung von Art. 29 Abs. 1 Bst. b des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) durch das Bun- desamt (...) zu den Asylgründen angehört wurde, dass er anlässlich der Anhörungen im Wesentlichen geltend machte, er habe mit seiner Familie in (...) gewohnt und als Kleinhändler gearbeitet. dass nach dem Tod seines Vaters im Jahr (...) ein Onkel im (...) Ansprüche auf dessen Land geltend gemacht habe, woraufhin im Fa- milienrat entschieden worden sei, dass die Familie noch einmal ernten dürfe und über die Besitzesfrage zu einem späteren Zeitpunkt ent- schieden würde, dass der Beschwerdeführer im (...) von (...) maskierten Männern überfallen und geschlagen worden sei, welche ihm unter Todes- drohungen verboten hätten, das Land je wieder zu betreten, dass er das Verbot missachtet habe, woraufhin es im (...) zu einer Auseinandersetzung zwischen ihm, dem Onkel und dessen Sohn gekommen sei, anlässlich welcher er den Letzteren unabsichtlich mit einem Messer verletzt habe, dass er sich daraufhin zunächst während (...) versteckt und in der Folge zu Hause erfahren habe, dass der Cousin gestorben sei, er von Seite 2D-2077/2009 der Polizei gesucht werde und diese an seiner Stelle seine Schwester verhaftet habe, dass er zu (...) geflüchtet und dort während (...) geblieben sei, jedoch, weil er auch dort gesucht worden sei, von (...) nach (...) gebracht worden sei, wo ihm ein Mann zur Ausreise verholfen habe, dass er am (...) durch die (...) kontrolliert, ihm dabei der Konsum von Betäubungsmitteln (...) nachgewiesen, (...) Bargeld beim ihm sichergestellt, ihm davon (...) abgenommen und eine Anzeige in Aussicht gestellt wurde, welche am (...) erstattet wurde, dass das BFM mit Verfügung vom 20. März 2009 - eröffnet am 23. März 2009 - gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf das Asyl- gesuch des Beschwerdeführers nicht eintrat und dessen Wegweisung aus der Schweiz anordnete, wobei er diese am Tag nach Eintritt der Rechtskraft zu verlassen habe, dass die Vorinstanz zur Begründung ihres Entscheids im Wesentlichen ausführte, der Beschwerdeführer habe den Asylbehörden innerhalb der ihm dazu eingeräumten Frist von 48 Stunden ohne entschuldbare Gründe keine Identitätspapiere eingereicht, dass die Behauptung des Beschwerdeführers, er habe in Nigeria kei- nen Pass und keinen Identitätsausweis gehabt, erfahrungswidrig sei, da die nigerianischen Behörden ihren Staatsangehörigen Identitäts- ausweise ausstellten, dass nigerianische Staatsangehörige zudem in der Regel ihren Identi- tätsausweis, ihren Führerschein oder ihren Pass benützten, um sich in Nigeria ausweisen zu können, dass sich der Beschwerdeführer ferner widersprochen habe, indem er im EVZ gesagt habe, er hätte seinen Identitätsausweis auf der Flucht verloren, während er anlässlich der einlässlichen Anhörung erklärt habe, nie einen Identitäts-, sondern lediglich einen Geschäftsausweis besessen zu haben, dass seine Behauptung, ohne je einen persönlichen Ausweis vorzuwei- sen Nigeria auf dem Luftweg verlassen zu haben, erfahrungswidrig sei und es der allgemeinen Lebenserfahrung widerspreche, dass er die Personalien in dem von seinem Begleiter vorgewiesenen Reisepass Seite 3D-2077/2009 nicht kenne und nicht sagen könne, wohin er mit welcher Fluggesell- schaft geflogen, wo die Zwischenlandung erfolgt sei und wieviel die Reise gekostet habe, dass mithin keine entschuldbaren Gründe vorlägen, welche es dem Be schwerdeführer verunmöglichten, Reise- oder Identitätspapiere ein- zureichen, dass die Ausführungen des Beschwerdeführers zu seinen Asylvorbrin- gen in zentralen Bereichen darart ungereimt und teilweise wider- sprüchlich seien, dass sie als offensichtlich unglaubhaft zu qualifizie- ren seien, dass der Vollzug der Wegweisung zulässig, zumutbar und möglich sei, dass für die weitere Begründung auf die vorinstanzliche Verfügung zu verweisen ist, dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 30. März 2009 (Datum des Poststempels) beim Bundesverwaltungsgericht gegen diesen Ent- scheid Beschwerde erhob, worin er beantragte, es sei die Verfügung des BFM vollumfänglich aufzuheben und das Asylgesuch gutzuhei- ssen, eventualiter die Wegweisungsverfügung aufzuheben und die vor- läufige Aufnahme anzuordnen, dass in prozessualer Hinsicht die unentgeltliche Rechtspflege bean- tragt wurde, dass die vorinstanzlichen Akten am 1. April 2009 vollständig beim Bun- desverwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG), und zieht in Erwägung: dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge- gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) des BFM ent- scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31 - 34 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht [VGG, SR 173.32]; Seite 4D-2077/2009 Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [BGG, SR 173.110]), dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson- ders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung be- ziehungsweise Änderung hat und daher zur Einreichung der Be- schwerde legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass somit - unter Vorbehalt der nachstehenden Erwägungen - auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG sowie Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 VwVG), dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli- cher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters oder einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, wes- halb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif- tenwechsel verzichtet wurde, dass das BFM den angefochtenen Nichteintretensentscheid auf der Grundlage von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG getroffen hat, dass bei Beschwerden gegen solche Nichteintretensentscheide die Beurteilungszuständigkeit der Beschwerdeinstanz grundsätzlich auf die Überprüfung der Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, wogegen die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs materiell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle Kognition zukommt, dass bei Begründetheit der Beschwerde die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen ist (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schwei- zerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2000 Nr. 34 E. 2.1 S. 240 f.), Seite 5D-2077/2009 dass mithin auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, soweit darin das Gutheissen des Asylgesuchs beantragt wird, dass gemäss der revidierten, am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen Bestimmung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf ein Asylgesuch nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des Gesuchs Reise- oder Identitäts- papiere abgeben, dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn Asylsu- chende glaubhaft machen können, sie seien dazu aus entschuldbaren Gründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), oder wenn auf Grund der Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flücht- lingseigenschaft festgestellt wird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG) oder wenn sich auf Grund der Anhörung die Notwendigkeit zusätzlicher Ab- klärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines Weg- weisungsvollzugshindernisses ergibt (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG), dass mithin nach erfolgter Gesetzesrevision neu seit dem 1. Januar 2007 auch die Flüchtlingseigenschaft Prozessgegenstand des Be- schwerdeverfahrens bildet, wobei im Rahmen der summarischen Prü- fung das offenkundige Fehlen der Flüchtlingseigenschaft, sei es, weil die Vorbringen offensichtlich unglaubhaft sind, oder sei es, weil sie of- fensichtlich keine flüchtlingsrechtliche Relevanz nach Art. 3 AsylG auf- weisen, und das offenkundige Fehlen von Wegweisungsvollzugshin- dernissen zu beurteilen ist (vgl. BVGE 2007/8 E. 2.1), dass sich die Beschwerde inhaltlich auf eine sinngemässe Wiederho- lung der bisherigen Aussagen des Beschwerdeführers beschränkt und sich zum Nichteinreichen der Reise- beziehungsweise Identitätsdoku- mente mit keinem Wort äussert, dass sich diese Ausführungen des Beschwerdeführers als unbehelflich erweisen, dass sie in keiner Weise geeignet sind, an den unsubstanziierten Aus- sagen des Beschwerdeführers bezüglich des Fehlens beziehungswei- se nicht möglichen Beschaffens von Reise- oder Identitätspapieren et- was zu ändern, dass die im Zusammenhang mit den Reise- beziehungsweise Identi- tätspapieren abgefassten vorinstanzlichen Erwägungen nach einer Seite 6D-2077/2009 Überprüfung der Akten und unter Berücksichtigung der Beschwerdee- ingabe als zutreffend zu erachten sind, und zwecks Vermeidung von Wiederholungen darauf verwiesen werden kann, dass der Beschwerdeführer somit nicht glaubhaft darzulegen vermag, er sei durch nicht selbst zu verantwortende Umstände an der unver- züglichen Einreichung von Reise- oder Identitätspapieren im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG gehindert worden (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), dass - wie bereits erwähnt - seit dem 1. Januar 2007 bei Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG die Flüchtlingseigenschaft Prozessge- genstand des Beschwerdeverfahrens bildet, wobei im Rahmen der summarischen Prüfung das offenkundige Fehlen der Flüchtlingseigen- schaft und das offenkundige Fehlen von Wegweisungsvollzugshinder- nissen zu beurteilen sind, und sich die Offensichtlichkeit auch auf die Asylrelevanz beziehen kann (vgl. BVGE 2007/8 E. 5.6.6), dass die Überprüfung der Akten in diesem Kontext ergibt, dass die Vorinstanz die Vorbringen des Beschwerdeführers zu Recht und zutref- fend als offensichtlich unglaubhaft qualifizierte, wobei vorab wiederum auf die entsprechenden Erwägungen des BFM in der angefochtenen Verfügung verwiesen werden kann, dass sich auch aus der Beschwerdeschrift keine neuen Erkenntnisse ergeben, die zu einer anderen Beurteilung führen könnten, und die darin enthaltenen Ausführungen an der offensichtlichen Unglaubhaftig- keit der geltend gemachten Verfolgungsvorbringen nichts zu ändern vermögen, dass unter diesen Umständen von zusätzlichen Abklärungen im Sinne von Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG abgesehen werden konnte, dass das BFM demnach zu Recht gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist, dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei- sung aus der Schweiz zur Folge hat, vorliegend der Beschwerdeführer weder eine Aufenthaltsbewilligung besitzt noch einen Anspruch auf Er- teilung einer solchen hat, weshalb die verfügte Wegweisung im Ein- klang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen ist Seite 7D-2077/2009 (Art. 44 Abs. 1 AsylG, Art. 32 Bst. a der Asylverordnung 1 vom 11. Au- gust 1999 über Verfahrensfragen [AsylV 1, SR 142.311]; vgl. EMARK 2001 Nr. 21), dass zu prüfen bleibt, ob es Gründe gibt, die dem Vollzug der Wegwei- sung entgegenstehen, da im Fall eines unzulässigen, unzumutbaren oder unmöglichen Vollzugs das Anwesenheitsverhältnis nach den Be- stimmungen des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) über die vorläufige Aufnahme zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG), dass der Vollzug der Wegweisung in Beachtung der massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, weil keine Hinweise auf Verfolgung vorliegen und keine Anhaltspunkte für eine men schenrechtswidrige Behandlung ersichtlich sind, die dem Be- schwerdeführer in seinem Heimat- oder Herkunftsstaat drohen könnte (Art. 83 Abs. 3 AuG), dass weder die im Heimatstaat herrschende politische Situation noch andere Gründe gegen die Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs dorthin sprechen, dass auch den Akten keine Anhaltspunkte zu entnehmen sind, wonach der Vollzug der Wegweisung für den Beschwerdeführer in den Heimat- staat unzumutbar wäre, dass angesichts der offensichtlich unglaubhaften Verfolgungsvorbrin- gen des Beschwerdeführers nicht davon auszugehen ist, dieser besit- ze in seinem Heimatstaat kein Beziehungsnetz, umso weniger, als (...) in Nigeria wohnhaft sind, dass der Beschwerdeführer noch jung ist, soweit aktenkundig an kei- nen gesundheitlichen Beeinträchtigungen leidet, eigenen Angaben zu- folge nebst seiner Muttersprache (...) spricht und über Erwerbserfah- rung als (...) verfügt, dass unter den gegebenen Umständen nicht davon auszugehen ist, er würde bei einer Rückkehr in eine Existenz bedrohende Situation gera- ten, die als konkrete Gefährdung im Sinne der zu beachtenden Be- stimmungen zu werten wäre (Art. 83 Abs. 4 AuG), Seite 8D-2077/2009 dass schliesslich der Vollzug der Wegweisung auch als grundsätzlich möglich (Art. 83 Abs. 2 AuG) erscheint, da es Pflicht des Beschwerde- führers ist, sich um die Beschaffung der für die Rückkehr notwendigen Reisepapiere zu bemühen (Art. 8 Abs. 4 AsylG), dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststelle oder unangemessen sei (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, soweit darauf einzutreten war, dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG abzuweisen ist, da sich die Beschwer- de als aussichtslos darstellte, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 2 und 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). (Dispositiv nächste Seite) Seite 9D-2077/2009 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 3. Dieses Urteil geht an: - den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein) - das BFM, Abteilung Aufenthalt, mit den Akten Ref.-Nr. N (...) - (...) Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: Martin Zoller Daniel Widmer Versand: Seite 10