<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.01271</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 24. August 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Stephan Kübler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Wiegand Kübler Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Stadthausstrasse 125, Postfach 2578, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1976, Mutter von zwei Kindern (Jahrgang 2005 und 2006), meldete sich am 29. Juni 2014 u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nter Hinweis auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein chronisches Handekzem und eine Anämie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an (Urk. 10/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die medizinische und erwerbliche Situation ab und übernahm die Kosten für einen Deutsch-Intensivkurs (Urk. 10/24; Urk. 10/34-35; Urk. 10/38). Mit Mitteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 20. November 2015 (Urk. 10/41) erteilte die IV-Stelle der Versicherten Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für ein IPC Verkaufstraining für den Detailhandel vom 23. November 2015 bis zum 26. März 2016, das jedoch aufgrund des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin vorzeitig per 21. Dezember 2015 abgebrochen wurde (vgl. Mitteilung vom 5. Januar 2016, Urk. 10/49). Nach durchgeführtem Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren (Urk. 10/61; Urk. 10/67; Urk. 10/82) verneinte die IV-Stelle mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 17. Oktober 2017 (Urk. 10/86 = Urk. 2) einen Rentenanspruch.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 20. November 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom 17. Oktober 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr bei einem Invaliditätsgrad von 100 % mit Wirkung ab dem 1. Dezember 2014 eine ganze Rente zuzusprechen, eventuell sei die Sache an die IV-Stelle zurück-zuweisen, damit sie den medizinischen Sachverhalt rechtsgenügend abkläre, sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">even</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuell seien ihr berufliche Massnahmen, insbesondere Arbeitsvermittlung, zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 18. Januar 2018 (Urk. 9) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 1. Februar 2018 zur Kenntnis gebracht (Urk. 11). Mit Verfügung vom 1. März 2018 (Urk. 17) wurden antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt. Mit Replik vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 23. April 2018 (Urk. 18) hielt die Beschwerdeführerin an ihren Anträgen fest. Mit Eingabe vom 24. Mai 2018 (Urk. 20) verzichtete die Beschwerdegegnerin auf das Einreichen einer Duplik, was der Beschwerdeführerin am 25. Juni 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 21). Mit Eingabe vom 17. August 2018 (Urk. 22) reichte die Beschwerdeführerin weitere Unterlagen (Urk. 23/1-3) ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychiatrische, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lege artis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine fachärztlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einwandfrei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">end objektivierten Massstab zu beurteilende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547 E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erlauben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die gesamthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 4.2.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funktionellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. zur Publikation in der Amtlichen Sammlung bestimmtes Urteil des Bundesgerichts 8C_409/2017 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 4.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">281)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 7.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare Einkommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln (Art. 16 ATSG; BGE 138 V 457 E. 3.1 mit Hinweis).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der ausgeglichene Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt ist gekennzeichnet durch ein gewisses Gleichgewicht zwischen Angebot von und Nachfrage nach Arbeitskräften und weist einen Fächer verschiedenster Tätigkeiten auf. Das gilt sowohl bezüglich der dafür verlangten beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen Einsatzes (BGE 110 V 273 E. 4b; ZAK 1991 S. 320 f. E. 3b; Urteil des Bundesgerichts 9C_830/2007 vom 29. Juli 2008 E. 5.1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei ist nicht von realitätsfremden Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satzmöglichkeiten auszugehen. Es können nur Vorkehren verlangt werden, die unter Berücksichtigung der gesamten objektiven und subjektiven Gegebenheiten des Einzelfalles zumutbar sind. An die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten sind jedoch rechtsprechungsgemäss keine übermässigen Anforderungen zu stellen (Urteil des Bundesgerichts 9C_910/2011 vom 30. März 2012 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1 mit Hinweis; vgl. BGE 138 V 457 E. 3.1). Der ausgeglichene Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt umfasst auch sogenannte Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angebote, bei denen Behinderte mit einem sozialen Entgegenkommen von Seiten des Arbeitgebers rechnen können (Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 5.11 mit Hinweisen). Von einer Arbeitsgelegenheit kann nicht mehr gesprochen werden, wenn die zumutbare Tätigkeit nur noch in so ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkter Form möglich ist, dass sie der ausgeglichene Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder sie nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Finden einer entsprechenden Stelle daher von vornherein als ausgeschlossen erscheint (vgl. statt vieler: Urteile des Bundesgerichtes 8C_434/2017 vom 3. Januar 2018 E. 7.2.1 und 9C_253/2017 vom 6. Juli 2017 E. 2.2.1, je mit weiteren Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Invaliditätsbemessung ist nicht massgebend, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen vermittelt werden kann, sondern einzig, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen könnte, wenn ein Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage nach Arbeitsplätzen bestünde (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_645/2017 vom 23. Januar 2018 E. 4.3.2 mit Hinweis; Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Aufl. 2014, Rz 132 zu Art. 28a IVG). </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Abs. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Massnahmen erfüllt sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in medizinischen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen (lit. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung (lit. a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe; lit. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln (lit. d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähige (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) Versicherte, welche eingliederungsfähig sind, haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">18 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Anspruch auf aktive Unterstützung bei der Suche eines geeigneten Arbeitsplatzes (lit. a) und auf begleitende Beratung im Hinblick auf die Aufrechterhaltung ihres Arbeitsplatzes (lit. b). Die IV-Stelle veranlasst diese Massnahmen unverzüglich, sobald eine summarische Prüfung ergibt, dass die Voraussetzungen dafür erfüllt sind (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss ständiger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid-relevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) aus, dass die Beschwerdeführerin seit Januar 2014 in ihrer Arbeitsfähigkeit erheblich ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschränkt sei und ihr der Beruf als Coiffeuse nicht mehr zumutbar sei. In einer angepassten Tätigkeit wäre sie hingegen zu 100 % arbeitsfähig, wobei es sich dabei nicht um Tätigkeiten handeln dürfe, bei denen die Haut mehr als zwei Stunden pro Tag Feuchtigkeit ausgesetzt sei, flüssigkeitsdichte Handschuhe länger als zwei Stunden getragen werden müssten, die Hände häufig bezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise intensiv gereinigt werden müssten, mit hautschädigenden Stoffen Kontakt bestünde oder physikalische Reize auf die Haut einwirken würden. Die Beschwerdegegnerin errechnete dabei einen Invaliditätsgrad von 0 % und kam zum Schluss, dass daher kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung bestehe. Zudem hielt die Beschwerdegegnerin fest, dass sich gezeigt habe, dass die Beschwerdeführerin weiterhin zu 100 % arbeitstätig sein könnte und es ihr aufgrund des Gesundheitszustandes zumutbar sei, diese angepasste Tätigkeit selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständig zu suchen (S. 1 unten f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daran hielt die Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort (Urk. 9) grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich fest und führte ergänzend aus, dass das strukturierte Beweisverfahren gesamtbetrachtend ergebe, dass die Beschwerdeführerin aus rechtlicher Sicht aufgrund der psychiatrischen Diagnosen nicht in ihrer Arbeitsfähigkeit einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber beschwerdeweise (Urk. 1) geltend, dass sie t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rotz mehrjähriger konsequenter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Depressionstherapie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiterhin an De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionen, die t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herapieresistent seien, und Pan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ikattacken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> leide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Aus dem Akti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täts- und Fähigkeitsniveau könne nich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t leichtfertig auf eine volle Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geschlossen we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rden (S. 6 Ziff. IV.2a). Gestützt auf die vorliegenden Arztberichte erscheine es n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">icht überwiegend wahrscheinlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig wäre, weder in psychischer noch in somatischer Hinsicht (S. 6 Ziff. IV.2b). Zudem habe die Beschwerdegegnerin nicht rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nüglich aufgezeigt, welche konkreten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erweisungstätigkeiten ihr noch zumutbar sein sollten (S. 6 ff. Ziff. IV.2c)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch könne sich die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht selber eingliedern, dies sei ja ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cht einmal den Fachleuten der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin im Rahmen der Frühintervention gelungen, so sei die Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ratung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner Vermittelbarkeit ausgegangen. Sollte das Gericht gleichwohl von einer grundsätzlichen Vermittelbarkeit in Verweisungstätigkeiten ausgehen, hätte sie diesfalls einen Anspruch auf berufliche Massnahmen, insbesondere auf Arbeitsvermittlung (S. 8 f. Ziff. IV.2d). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daran hielt die Beschwerdeführerin in ihrer Replik (Urk. 18) grundsätzlich fest </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und führte ergänzend aus, dass der von der Beschwerdegegnerin gezogene Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wonach sie in der Lage sei, ein rentenausschliessendes Invalideneinkommen zu erzielen, nicht schlüssig sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Dermatologie und Venero</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logie, nannte in ihrem Bericht vom 26. August 2014 (Urk. 10/12) ein seit zehn Jahren bestehendes pruriginöses kontaktallergisches Handekzem als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1). Zur weiteren Berufsabklärung empfehle sie eine Untersuchung in der Dermatologischen Klinik des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Ziff. 1.11).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der Dermatologischen Klinik des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnostizierten in ihrem Bericht vom 28. Januar 2015 (Urk. 10/18/6-8) ein chronisches, hyperkeratotisch-rhaga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">formes Handekzem beidseits mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1), und legten dar, dass die Beschwerdeführerin von 1993 bis 2003 als Coiffeuse gearbeitet habe, danach sei sie Hausfrau gewesen. Von November 2013 bis Januar 2014 habe sie im Rahmen einer beruflichen Weiterbildung wieder als Coiffeuse arbeiten wollen, aber es habe sich eine starke Verschlechterung des Ekzems gezeigt, weshalb die Arbeit gestoppt worden sei. Die Ekzeme seien seit 2002 durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehend bestehend mit schubweiser Verschlechterung, es sei von einem chronischen Verlauf auszugehen. Unter konsequenter Meidung der Kontaktaller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gene im früheren Beruf, konsequenter Durchführung von Hautschutzmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men sowie guter Rückfettung der Hände und intermittierender lokaler Kortison</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie sei eine Besserung des Hautzustandes zu erwarten (Ziff. 1.4). Es werde das Meiden von Arbeiten im Feuchtmilieu und falls möglich mit Handschuhen empfohlen (Ziff. 1.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dermatologischer Sicht sei keine Arbeitsunfähigkeit ausgestellt worden (Ziff. 1.6). Eine Beschäftigung in einem Bereich, wo ein häufiger Kontakt mit den genannten Substanzen, ein chronischer Feuchtkontakt oder einer schweren mechanischen Belastung der Hände erforderlich sei, sei eher nicht zu empfehlen. Dies gelte auch für die bisherige Tätigkeit als Coiffeuse. Eine Umschulung in einen Büroberuf oder auch in einen Beruf als Kleiderverkäuferin sei eher zu empfehlen (Ziff. 1.7). Mit einer angepassten Tätigkeit könne die Beschwerdeführerin sofort zu 100 % beginnen (Ziff. 1.9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, B.___, führte in ihrem Bericht vom 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2016 (Urk. 10/56/1-5) aus, dass sie die Beschwerdeführerin seit November 2014 behandle (Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagnosen mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panikstörung (episodisch paroxysmale Angst, ICD-10 F41.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches hyperkeratotisches Handekzem</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin habe nach eigenen Angaben im Jahr 2012 in einer Stresssituation ihren ersten Panikanfall gehabt und leide seither jede Woche an zwei bis drei Panikanfällen. Die Panikstörung und das depressive Syndrom würden einen fluktuierenden chronischen Verlauf zeigen. Die Prognose sei ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gig vom Verlauf des die Beschwerdeführerin belastenden Handekzems und vom Erlernen von Strategien im Umgang mit dem Ekzem und mit ihren Gefühlen, Bedürfnissen und Krankheitssymptomen (Ziff. 1.4). Alle vier Wochen würde eine psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung stattfinden (Ziff. 1.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Coiffeuse bestehe eine 100%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit bis auf Weiteres (Ziff. 1.6). Die Beschwerdeführerin sei dahingehend geistig eingeschränkt, als dass sie leichte Konzentrationsstörungen, Grübeln und Gedankenkreisen aufweise. Und in psychischer Hinsicht sei sie durch das de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressive Syndrom und die Panikattacken eingeschränkt. Das Durchhaltevermögen sei zudem deutlich vermindert und die Selbstbehauptungsfähigkeit, die Kontakt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit zu Dritten und in der Gruppe sowie in Beziehungen mit vertrauten Menschen und die Fähigkeit zu spontanen Aktivitäten seien durch ihre Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung erschwert. Eine angepasste Tätigkeit sei der Beschwerdeführerin maximal zu fünf Stunden täglich in geschütztem Rahmen zumutbar (Ziff. 1.7). Durch me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinische Massnahmen liessen sich die Einschränkungen reduzieren (Ziff. 1.8).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte in ihrem Bericht vom 18. März 2016 (Urk. 10/57) aus, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin stationär sei (Ziff. 1.1) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich klinisch weiterhin numuläre pruriginöse entzündliche Plaques an beiden Händen zeigen würden (Ziff. 1.3). Die bisherige Tätigkeit als Coiffeuse sei der Beschwerdeführerin nicht zumutbar (Ziff. 2.1). Das Ekzem zeige einen chronisch-rezidivierenden Verlauf (Ziff. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Arbeitsmedizin, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte in seiner Stellungnahme vom 6. April 2016 (Urk. 10/59/3-4) aus, dass die Beschwerdeführerin in der bisherigen Tätigkeit als Coiffeuse seit Januar 2014, überwiegend wahrscheinlich dauerhaft, zu 100 % arbeitsunfähig sei. In einer angepassten Tätigkeit sei von einer (bis zu 100%igen) Arbeitsfähigkeit auszugehen, sofern es sich um keine Tätigkeiten handle, bei denen die Haut mehr als zwei Stunden pro Tag Feuchtigkeit ausgesetzt sei, flüssigkeitsdichte Handschuhe länger als zwei Stunden getragen werden müssten, die Hände häufig beziehungsweise intensiv gereinigt werden müssten, mit hautschädigenden Stoffen Kontakt bestehe, physikalische Reize auf die Haut einwirken würden oder Kontakt zu Allergie auslösenden Stoffen bestünden. Unter Vermeidung von haut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belastenden Tätigkeiten sei bezüglich des Handekzems von einer guten Prognose auszugehen. Die diagnostizierte Panikstörung sei zudem gut behandelbar und führe aus versicherungsmedizinischer Sicht nicht zu einer dauerhaften bezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungsweise langandauernden Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Aufgrund des wohl stark ausgeprägten Hautbefundes müsse aus arbeitsmedizinischer Sicht davon ausgegangen werden, dass die Tätigkeit im Verkauf im Rahmen der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungsmassnahmen für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin nicht geeignet gewesen sei. Das erneute Prüfen von beruflichen Massnahmen in einem ideal angepassten Arbeitsumfeld erscheine sinnvoll. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Verlaufsbericht vom 7. November 2016 (Urk. 10/76/1-3) führte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, dass der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin stationär sei (Ziff. 1.1), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panikstörung (episodisch paroxysmale Angst, ICD-10 F41.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches hyperkeratotisches Handekzem</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> imponier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e unverändert mittelgradig depressiv mit leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Konzentrationsstörungen, Grübeln, Gedankenkreisen, Deprimiertheit, innerer Unruhe, Gereiztheit, Affektlabilität und Insuffizienzgefühlen. Sie leide weiter an fast täglichen Panikattacken abends (Ziff. 1.3). Die beruflichen Ressourcen seien aktuell aufgrund der Erkrankungen stark eingeschränkt (Ziff. 2). Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin sei aktuell als Coiffeuse beziehungsweise in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig (Ziff. 2.1). Es finde alle drei bis vier Wochen eine psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrisch-psychotherapeutische Behandlung statt (Ziff. 3.1). Die Prognose sei vor dem Hintergrund des über zweijährigen Verlaufes der depressiven Störung und der Panikstörung zunehmend als ernst zu beurteilen. Die psychischen Störungen würden durch das die Beschwerdeführerin stark belastende Handekzem verstärkt (Ziff. 3.3). Die Arbeitsfähigkeit könne durch medizinische Massnahmen eventuell verbessert werden (Ziff. 4.1). Ein Arbeitsversuch im Umfang von zwei bis drei Stunden pro Tag wäre zu empfehlen (Ziff. 4.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ nahm auf entsprechende Nachfrage durch die Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 10/78/1) am 9. Februar 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Alltagsaktivitätsniveau und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ablauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stellung (Urk. 10/79) und führte diesbezüglich aus, dass das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aktivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsniveau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niedrig sei. B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">is </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf regelmässige zirka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einstündige abendliche Spaziergänge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sportlich nicht aktiv. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin stehe zwischen 6:00 Uhr und 7:00 Uhr auf, um das Frühstück für ihre beiden Kinder zu richten und gehe, nachdem diese das Haus verlassen hätten, wieder für ein bis zwei Stunden ins Bett. Zirka um 10:00 Uhr beginne sie mit den Haushaltsarbeiten und etwas später mit Kochen. Nach dem gemeinsamen Essen mit den Kindern würde sie für zirka 1 ½ Stunden schlafen. Wenn die Kinder um zirka 16:00 Uhr von der Schule zurückkämen, helfe sie ihnen bei den Hausauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gaben und bereite danach das Abendessen vor. In all diesen Aktivitäten werde sie von ihrem Ehemann unterstützt. Nach dem Abendessen würde sie alleine oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit ihrem Ehemann eine Stunde laufen gehen. Zwischen 20:00 Uhr und 21:0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0 Uhr nehme sie ihre Medikamente ein und lege sich etwas später schlafen. Trotz Schlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medikation schlafe sie jedoch sehr schlecht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der RAD-Arzt med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte in seiner Stellungnahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 27. Mai 2017 (Urk. 10/85/4-5) aus, dass in der bisherigen Tätigkeit als Coiffeuse eine mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">überwiegender Wahrscheinlichkeit dauerhaft 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. In einer angepassten Tätigkeit sei längerfristig von einer Arbeitsfähigkeit auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen, die aus arbeitsmedizinischer Sicht in einer an die Hauterkrankung ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeit 100 % erreichen könne. Aus arbeitsmedizinischer Sicht sei auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund des behandelbaren psychiatrischen Gesundheitszustandes nicht von einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langandauernden beziehungsweise dauernden Einschränkung der Arbeitsun-fähigk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eit auszugehen. Aufgrund der aktuellen Beurteilung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vorstehend E. 3.6) sei ab sofort eine Arbeitsfähigkeit für berufliche Massnahmen zumindest im niederschwelligen Umfang ausgewiesen. Das erneute Prüfen von beruflichen Massnahmen in einem ideal angepassten Arbeitsumfeld erscheine sinnvoll. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend ist unbestritten und ergibt sich aus den Akten, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin an einem chronischen Handekzem leidet, weshalb ihr die angestammte Tätigkeit als Coiffeuse nicht mehr zumutbar ist (vorstehend E. 2.1; Urk. 1 S. 4 Ziff. IV.1a; vgl. vorstehend E. 3.1-3.6, E. 3.8). Strittig ist hingegen die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit in einer angepassten Tätigkeit (vorstehend E. 2.1, E. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In somatischer Hinsicht legten die Ärzte der Dermatologischen Klinik des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Januar 2015 dar, dass der Beschwerdeführerin eine angepasste Tätigkeit unter Meidung von Kontaktallergenen, ohne chronischen Feuchtkontakt und ohne schwere mechanische Belastung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu 100 % zumutbar wäre (vorstehend E. 3.2). Der RAD-Arzt med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kam in der Folge in nachvollziehbarer Weise zum Schluss, dass in einer angepassten Tätigkeit von einer 100%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit auszugehen sei, sofern es sich um keine Tätigkeiten handle, bei denen die Haut mehr als zwei Stunden pro Tag Feuchtigkeit ausgesetzt sei, flüssig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dichte Handschuhe länger als zwei Stunden getragen werden müssten, die Hände häufig beziehungsweise intensiv gereinigt werden müssten, mit hautschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Stoffen Kontakt bestehe, physikalische Reize auf die Haut einwirken würden oder Kontakt zu Allergie auslösenden Stoffen bestünden (vorstehend E. 3.5, E. 3.8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den Akten ist ausserdem zu entnehmen, dass das IPC-Verkaufstraining für den Detailhandel per 21. Dezember 2015 abgebrochen wurde, da die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin gemäss Telefon von med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 17. Dezember 2015 erneut an einer allergischen Reaktion an beiden Händen gelitten habe (vgl. Mitteilung vom 5. Januar 2016, Urk. 10/49; vgl. auch Verlaufsprotokoll Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungsberatung vom 5. Januar 2016, Urk. 10/50 S. 2). Dem Bericht von med.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom März 2016 ist zwar zu entnehmen, dass der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin stationär sei und sich klinisch weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin numuläre pruriginöse entzündliche Plaques an beiden Händen zeigen würden (vorstehend E. 3.4), Angaben zur Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit fehlen hingegen, weshalb dieser Bericht nichts an der Einschätzung des RAD-Arztes med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu ändern vermag. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der somatische Gesundheitszustand ist demnach als dahingehend erstellt zu betrachten, dass die Beschwerdeführerin die angestammte Tätigkeit als Coiffeuse nicht mehr ausüben kann, eine angepasste Tätigkeit ist ihr jedoch – unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigung eines näher umschriebenen Belastungsprofils – zu 100 % zumutbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hat in der angefochtenen Verfügung das Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">profil genau umschrieben. So dürfe es sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht um Tätigkeiten handeln, bei denen die Haut mehr als zwei Stunden pro Tag Feuchtigkeit ausgesetzt sei, flüssig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsdichte Handschuhe länger als zwei Stunden getragen werden müssten, die Hände häufig beziehungsweise intensiv gereinigt werden müssten, mit haut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigenden Stoffen Kontakt bestünde oder physikalische Reiz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e auf die Haut einwirken würden (vorstehend E. 2.1). Ausserdem bezieht sich die festgestellte Arbeitsfähigkeit aus somatischer Sicht auf den ausgeglichenen Arbeitsmarkt, weshalb die konkrete Lage auf dem realen Arbeitsmarkt nicht massgebend ist. Zudem sind a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aussichten rechtspr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">echungsgemäss keine übermässigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anforderungen zu stellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. vorstehend E. 1.6). Die diesbezüglichen Einwände der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 1 S. 6 ff. Ziff. IV.1c) erweisen sich somit als unbegründet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In psychischer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hinsicht diagnostizierte die behandelnde Psychiaterin Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche die Beschwerdeführerin seit November 2014 behandelt, im März 2016 eine Panikstörung (episodisch paroxysmale Angst, ICD-10 F41.0) sowie eine rezidivie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), und attestierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit als Coiffeuse eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit und in einer angepassten Tätigkeit eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit von maximal fünf St</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nden täglich in geschütztem Rahmen (vorstehend E. 3.3). In ihrem Verlaufsbericht vom November 2016 erachtete Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beschwerdeführerin trotz gleich gebliebenem Gesundheitszustand und Diagnosen nicht mehr als arbeitsfähig, weder in der angestammten Tätigkeit als Coiffeuse noch in einer angepassten Tätigkeit (E. 3.6). Weshalb die Beschwerdeführerin nicht mehr arbeitsfähig sei, legte sie hingegen nicht dar. Im Februar 2017 nahm Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schliesslich Stellung zu den Alltagsaktivitäten und dem Tagesablauf der Beschwerdeführerin (vorstehend E. 3.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der RAD-Arzt med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kam in seiner Stellungnahme vom April 2016 zum Schluss, dass die diagnostizierte Panikstörung gut behandelbar sei und aus versicherungsmedizinischer Sicht nicht zu einer dauerhaften beziehungsweise langandauernden Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führe (vorstehend E. 3.5). Zur diagnostizierten rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradige Episode, äusserte er sich hingegen nicht. In seiner Stellungnahme vom Mai 2017 hielt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lediglich fest, dass aufgrund des behandelbaren psychiatrischen Gesundheitszustandes nicht von einer langandauernden beziehungsweise dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Einschränkung der Arbeitsunfähigkeit auszugehen sei (vorstehend E. 3.8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf die Berichte und die Stellungnahme von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vorstehend E. 4.4) kann der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin zum Verfügungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitpunkt, mithin Mitte Oktober 2017, nicht abschliessend beurteilt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In den Berichten von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> finden sich zwar Hinweise zur Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde, so leide die Beschwerdeführerin an leichten Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trationsstörungen, Grübeln, Gedankenkreisen, Deprimiertheit, innerer Unruhe, Gereiztheit, Affektlabilität und Insuffizienzgefühlen (vorstehend E. 3.3, E. 3.6). Jedoch finden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch Hinweise auf nicht versicherte psychosoziale Faktoren, namentlich sei es der Beschwerdeführerin im Juli 2014 nach dem Tod ihrer Schwester psychisch sehr schlecht gegangen (vgl. Urk. 10/56/1-5 Ziff. 1.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ferner liegen Anhaltspunkte zu den therapeutischen Bemühungen der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin vor, wird sie doch seit November 2014 alle drei bis vier Wochen psychiatrisch therapiert und nimmt Psychopharmaka ein (vgl. Urk. 10/56/1-5 Ziff. 1.4, Ziff. 1.5; Urk. 10/76/1-3 Ziff. 3.1, Ziff. 3.2), jedoch finden sich keine näheren Angaben zu Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder – resistenz. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> finden sich in der Stellungnahme von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewisse Anhaltspunkte zum Indikator sozialer Kontext und zum Indikator gleichmässige Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen des Aktivitätenniveaus in allen Lebensbereichen (vorstehend E. 3.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insgesamt können die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Indikatoren jedoch anhand der vorliegenden Akten nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abschliessend beurteilt werden, zumal keine Angaben zum Komplex Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit und nur ungenügende Angaben zum ausgewiesenen Leidensdruck und den Therapiemöglichkeiten vorliegen und auch Unklarheiten in Bezug auf allfällige Komorbiditäten beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erweisen sich die vorhandenen medizinischen Beurteilun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen als zu wenig aussagekräftig, um die diagnostizierten Leiden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie deren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin anhand der Stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ard</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">katoren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beurteilen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu können.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mithin ist die Sache zur Abklärung des Gesundheitszustands und deren Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf die Arbeitsfähigkeit unter Berücksichtigung der neuen Rechtsprechung zur Beurteilung psychischer Erkrankungen an die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin beantragte mit dem Einwand vom 13. September 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 10/67) gegen den Vorbescheid (vgl. Urk. 10/61) eventuell die Gewährung von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beruflichen Massnahmen, insbesondere Arbeitsvermittlung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf berufliche Massnahmen erteilte die Beschwerdegegnerin der Be-schwerdeführerin Kostengutsprache für ein IPC Verkaufstraining für den Detail</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handel vom 23. November 2015 bis zum 26. März 2016 (vgl. Mitteilung vom 20. November 2015, Urk. 10/41), das jedoch aufgrund des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin – sie litt erneut an einer allergischen Reaktion an beiden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Händen – vorzeitig per 21. Dezember 2015 abgebrochen wurde (vorstehend E. 4.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin verneinte in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) einen Anspruch der Beschwerdeführerin auf Arbeitsvermittlung und hielt diesbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züglich lediglich fest, dass die Beschwerdeführerin weiterhin zu 100 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätig sein könnte und es ihr aufgrund des Gesundheitszustandes zumutbar sei, diese angepasste Tätigkeit selbständig zu suchen (vorstehend E. 2.1), ohne jedoch die Anspruchsvoraussetzungen (vgl. vorstehend E. 1.7-1.8) der im Vorbescheid- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Beschwerdeverfahren nochmals subeventuell beantragten Arbeitsvermitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ng (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 1) darzulegen, zu prüfen und ihren Entscheid nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar zu begründen. Auch in der Beschwerdeantwort (Urk. 9) fehlt eine dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Begründung. Damit hat die Beschwerdegegnerin, wie die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin zu recht vorbrachte (vgl. Urk. 1 S. 9 Ziff. IV.1d), den Anspruch der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin auf rechtliches Gehör verletzt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der RAD-Arzt med. pract. C.___ war im April 2016 als auch im Mai 2017 der Ansicht, dass ein erneutes Prüfen von beruflichen Massnahmen in einem ideal angepassten Arbeitsumfeld sinnvoll erscheine (vorstehend E. 3.5, E. 3.8). Eine Sachbearbeiterin der Beschwerdegegnerin hielt denn auch im April 2016 fest, dass es für die Beschwerdeführerin aufgrund des Belastungsprofils eher schwierig sei, selbständig eine geeignete Tätigkeit zu finden. Im Mai 2016 wurde dann festgehalten, dass die Eingliederungs- und beruflichen Massnahmen geprüft worden seien und kein weiterer Anspruch mehr bestehe. Die Beschwerdeführerin sei nicht vermittelbar und es bestehe aufgrund der fehlenden Grammatik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenntnisse auch kein Potential für eine Umschulung (vgl. Feststellungsblatt vom 15. Juli 2016, Urk. 10/59 S. 4). Schliesslich wurde im Juni 2017 – nachdem die Beschwerdeführerin gegen den Vorbescheid Einwand erhoben hatte – festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten, dass aktuell kein weiterer Anspruch auf berufliche Massnahmen bestehe und sich die Beschwerdeführerin für einfache Kontroll- und Überwachungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeiten selbständig bewerben könne (vgl. Feststellungsblatt Einwand vom 17. Oktober 2017, Urk. 10/85 S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der vorhandenen medizinischen Akten lässt sich der Anspruch auf berufliche Massnahmen, insbesondere auf Arbeitsvermittlung, durch das Gericht nicht abschliessend beurteilen. Angesichts des Umstands, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin die angestammte Tätigkeit als Coiffeuse nicht mehr möglich ist und sie (zumindest) durch das Handekzem in ihrer Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt ist (vgl. vorstehend E. 4.1, E. 4.3), kann ein solcher Anspruch nicht von vornherein aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschlossen werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sache ist daher an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese im Rahmen der Rückweisung zur Sachverhaltsabklärung auch den Anspruch der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin auf Eingliederungsmassnahmen, insbesondere auf Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittlung, prüfe und gegebenenfalls durchführe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesundheitszustand der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und dessen Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit unter Berücksichtigung der neuen Rechtsprechung zur Beurteilung psychischer Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen abkläre, den Anspruch der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen prüfe und solche gegebenenfalls durchführe und hernach über den Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch neu entscheide. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vertretene Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entgeltliche Rechtsvertreter der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> reichte dem Gericht am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17. August 2018 zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Honorarnote</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Höhe von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gesamthaft Fr. 2’650.60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 1'770.20 + Fr. 880.40 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inklusive Baraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lagen und MWS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t) ein (Urk. 23/2-3; vgl. Urk. 22</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Die Höhe der Honorarnote</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n erweist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich als angemessen. Die dem Beschwerdeführer zuzusprechende Partei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung ist daher auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 2’650.60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu bemessen.</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 17. Oktober 2017 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">-</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem unentgeltlichen Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Stephan Kübler, Winterthur,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädi</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2’650</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">60</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Stephan Kübler</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 22 und Urk. 23/1-3</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannPeter-Schwarzenberger</p><p></p></div> </div></body></html>