<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.00682</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Lanzicher</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 27. Dezember 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Ursula Reger-</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Wyttenbach</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">advokatur</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">rechtsanker</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1955 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war nach einer Lehre als Zahnarztge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hilfin zuletzt von Oktober 2003 bis Mai 2006 als Farb- und Modestilberaterin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der Y.___ AG angestellt. Am 10. Dezember 2014 (richtig: 2013; vgl. Eingangsstempel auf Urk. 7/2/1 sowie Aktenverzeichnis und Urk. 7/5) meldete sie sich unter Hinweis auf Rückenbeschwerden und Depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/2). Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen, liess die Versicherte insbesondere durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachtensstelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> polydisziplinär (allgemeininternistisch, neurologisch, orthopädisch und psychiatrisch) begutachten (Expertise vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2015; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3-45) und veranlasste eine Abklärung im Haushalt (Bericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2014; Urk. 7/13). Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/34, 35, 38 und 41) sprach sie der Versicherten mit Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 26. Mai 2016 gestützt auf eine 42%ige Einschränkung im Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich (hypothetische Erwerbstätigkeit 40 %) und eine Einschränkung von 41 % im Haushalt (Anteil 60 %) ab 1. Juli 2014 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu (Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samtinvaliditätsgrad 42 %; Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 13. Juni 2016 Beschwerde (Urk. 1) und bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, die Verfügung vom 26. Mai 2016 sei insofern abzuändern, als die Vo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">instanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu verpflichten sei, ihr ab 1. Juli 2014 eine ganze Invalidenrente zu ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">währen. Eventualiter sei sie zu verpflichten, ihr ab 1. Juli 2014 eine Dreiviertel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente auszurichten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Subeventualiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei die Sache an die Vorinstanz zurückzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen und diese zu verpflichten, nach der Vornahme zusätzlicher Abklärungen neu über den Anspruch auf eine höhere Rente als die zugesprochene zu ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheiden. Am 25. Juli 2016 (Urk. 6) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde, was der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 28. Juli 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span id="XX022"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rem im Haushalt) ermittelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">samtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wichteten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Teilinvaliditäten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hinweisen; vgl. BGE 134 V 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX048"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Arbeitsunfähigkeit im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b IVG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entspricht der Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benbereich (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG; BGE 105 V 156 E. 2a). Bei der Bemessung der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität von im Haushalt tätigen Versicherten ist die Schadenminderungspflicht von erheblicher Relevanz. Nach der Rechtsprechung ist dabei vom Grundsatz auszugehen, dass einem Leistungsansprecher im Rahmen der Schadenminde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungspflicht Massnahmen zuzumuten sind, die ein vernünftiger Mensch in der gleichen Lage ergreifen würde, wenn er keinerlei Entschädigung zu erwarten hätte. Für die im Haushalt tätigen Versicherten bedeutet dies, dass sie Verhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tensweisen zu entwickeln haben, welche die Auswirkungen der Behinderung im hauswirtschaftlichen Bereich reduzieren und ihnen eine möglichst vollständige und unabhängige Erledigung der Haushaltarbeiten ermöglichen. Kann die versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person wegen ihrer Behinderung gewisse Haushaltarbeiten nur noch mühsam und mit viel höherem Zeitaufwand erledigen, so muss sie in erster Li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nie ihre Arbeit einteilen und in üblichem Umfang die Mithilfe von Familienan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehörigen in Anspruch nehmen. Ein invaliditätsbedingter Ausfall darf bei im Haushalt tätigen Personen nur insoweit angenommen werden, als die Aufgaben, welche nicht mehr erfüllt werden können, durch Drittpersonen gegen Entlohnung oder durch Angehörige verrichtet werden, denen dadurch nachgewiese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nermassen eine Erwerbseinbusse oder doch eine unverhältnismässige Belastung entsteht. Die im Rahmen der Invaliditätsbemessung bei einer Hausfrau zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigende Mithilfe von Familienangehörigen geht daher weiter als die oh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ne Gesundheitsschädigung üblicherweise zu erwartende Unterstützung. Geht es um </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Mitarbeit von Familienangehörigen, ist danach zu fragen, wie sich eine vernünftige Familiengemeinschaft einrichten würde, wenn keine Versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen zu erwarten wären. Dabei darf nach der Rechtsprechung unter dem Titel der Schadenminderungspflicht nicht etwa die Bewältigung der Haushalttä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit in einzelnen Funktionen oder insgesamt auf die übrigen Familienmit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">glieder überwälzt werden mit der Folge, dass gleichsam bei jeder festgestellten Einschränkung danach gefragt werden müsste, ob sich ein Familienmitglied fin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den lässt, das allenfalls für eine ersatzweise Ausführung der entsprechenden Teilfunktion in Frage kommt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 26. Mai 2016 (Urk. 2) damit, dass die Beschwerdeführerin bei guter Gesundheit weiterhin ihrer Tätigkeit als Farb- und Modestilberaterin zu einem Pensum von 40 % nachgehen würde, die restlichen 60 % würden in den Aufga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benbereich fallen. Ihr sei die Ausübung einer angepassten Tätigkeit zu 30 % zumutbar. Es werde beim Einkommen mit Behinderung ein Leidensabzug von 15 % vorgenommen. Unter Berücksichtigung einer 41%igen Einschränkung im Haushalt ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 42 % und damit Anspruch auf ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Von der gemischten Methode sei weiterhin auszugehen (S. 2-4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1),</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie sei in ihrer angestammten Tätigkeit nicht mehr und in einer angepassten Tä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit nur noch zu 30 % arbeitsfähig. Im Haushalt bestehe eine Einschränkung von 50 %. Sie sei bald 61 Jahre alt. Die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit sei aufgrund dieser Fakten erheblich in Frage gestellt. Es stehe ihr deshalb ab 1. Juli 2014 eine ganze Invalidenrente zu (S. 7-9). Sollte dem nicht gefolgt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den können, sei die Invalidität unter Anwendung der gemischten Methode zu bestimmen, jedoch mit einem Anteil Erwerb von 60 % und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einem Anteil Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt von 40 % (S. 9 f.). Das dem Einkommensvergleich zugrunde gelegte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erweise sich zudem als falsch. Auch sei ein Leidensabzug von 20 % zu gewähren. Weiter sei von einer Einschränkung im Haushalt von 50 % auszugehen. Daraus ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 61 % und damit An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 10-11). Bei einer Invaliditätsbemessung mit einem Anteil Erwerb von 40 % und einem Anteil Haushalt von 60 %, wie von der Beschwerdegegnerin vorgenommen, würde im Übrigen ein Anspruch auf ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne halbe Invalidenrente resultieren. Die Anwendung der gemischten Methode erweise sich ohnehin als fraglich (S. 12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Psychiatrie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Orthopädie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Neurologie,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. D.___, Innere Medizin, von der Gutachtensstelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___ stellten in ihrem Gutachten vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">26/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3-45</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 38):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronifiziertes linksbetontes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">cervikocephales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">St</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">atus nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> ventra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Spondylodese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> C5/6 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">November </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2005)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">wegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Radi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kulop</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">thie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> C6 bei segmentaler Degeneration C5/6 und foraminaler S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">eno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">se C5/6 links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronifiziertes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">thorakolumbales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">St</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">atus nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Spondylodese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> L4-S1 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Oktober </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2006) wegen Segmentdegene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ration L4/5 und L5/S1 sowie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">St</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">atus nach Re-Operation Juli </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2013 mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Spondylodese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> L</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> bis S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">1 wegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">epifusi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">oneller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Stenose L3/4 sowie Facettengelenksarthrose und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Osteo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chondrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> wegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">epifusioneller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Stenose L3/4 und Instabilität</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Fortdauer von invalidisierenden Schmerzen im Bereich HWS und LWS. Mögliche Schraubenlockerung sowie Verletzung des Duralsackes nach Aktenlage nicht ausgeschlossen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem hielten sie folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit fest (S. 38 f.):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">frozen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">shoulder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf beginnende mediale Gonarthrose links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Präadipositas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (BMI 27 kg/m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, Bauchumfang 97 cm)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arterielle Hypertonie, seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">cirka</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> zehn Jahren bekannt</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">medikamen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ös behandelt</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">1. Oktober </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2013 (Prä-)Synkope, wahrscheinlich situativ/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">vasovagal</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gemäss Akten gemischte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hyperl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ipidämie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (nach Angaben der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fredrikson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">B)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">derzeitige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Fibrat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-Therapie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Cedur</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Substituierte Hypothyreose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unklare rezidivierende Urtikaria, vermutlich medikamentös </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">August </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2013</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Migräne ohne Aura</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu führten sie aus, klinisch fänden sich im orthopädischen Bereich eine asymmetrische Bewegungseinschränkung der Halswirbelsäule bei verspann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er und verhärtete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r paravertebraler Muskulatur, li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nksbetont, ferner eine ausgeprägte Schmerzsymp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">omatik bei Druck im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thorakolumbalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Übergangsbereich, sich auf die gesamte Lendenwirbelsäule erstreckend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Beweglichkeit der gesamten Lendenwirbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säule </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> also nicht vorhanden, es besteh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine ausgeprägte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satztendomyose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an der Spina iliaca </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">posterior</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> besonders links. Ferner bestehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Befund einer leichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frozen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">shoulder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechts. Neurologisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beständen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine über eine Schmerzhemmung hinausgehenden Paresen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Sensibilitäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen an den Armen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Beschwerdeführerin mache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Angabe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer Dysäs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thesie und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dysalgesie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an der Innenseite des linken Beines ab etwa Mitte Ober- bis Mitte Unterschenkel entsprechend dem Segment L</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im internistischen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergäben sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine wesentlichen Befunde. Psychiatrisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">W</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sentlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unauffälliger psychopathologischer Status, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine leicht monotone Stimmlage und die Beschwerdeführerin sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Gedankenfluss leicht beschleu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nigt im Si</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nne des leicht agitiert-depressiven (S. 39).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin sei in ihrer angestammten Tätigkeit seit mindestens Juli 2013 nicht mehr arbeitsfähig. Auch in einer dem körperlichen Leiden adaptier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Tätigkeit, also einer wechselschichtigen, leichten Tätigkeit ohne Bücken und ohne Heben schwerer Lasten, sei sie in der Arbeitsfähigkeit zu 70 % einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt, in der Tätigkeit als Hausfrau zu 50 % (S. 40).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf entsprechende Anfrage von Dr. med. E.___, FMH Orthopädische Chi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rurgie, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) ergänzten die Gutachter am 19. Mai 2015 (Urk. 7/28), es sei unbestritten, dass eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spondylodese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bosakral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über fünf Bewegungssegmente unter Einbezug des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sakrums</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu hohen Belastungsspitzen im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thorakolumbalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Übergangsbereich führe. Es würden sich hier degenerative Veränderungen entwickeln. Unweigerlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">komme es zur Lo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ckerung des Gefüges. Hinzu komme die muskuläre, punktuelle starke Überlas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung mit zunehmendem muskulärem Defizit, wodurch eine Stabilisierung der gesamten Wirbelsäule nicht mehr gewährleistet sei. Es liege auf der Hand, dass diese ungünstige statische Konstellation mit zunehmenden Schmerzen verbun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den sein müsse. Eine ungünstige Haltung (langes Stehen, Bücken, Arbeit in vornübergebeugter Haltung) verstärke die Schmerzen weiter. Sitzen sei nur in geradgehaltener Wirbelsäule möglich, was keine ergonomische Haltung darstelle (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Arzt Dr. med. E.___ präzisierte das Belastungsprofil in seiner Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungnahme vom 29. Mai 2015 (Urk. 7/32/5 f.) in einer 30%igen angepassten Tä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit wie folgt: „Körperlich wechselbelastende leichte Tätigkeiten unter Mei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung monotoner und oder repetitiver Fehlhaltungen des Rumpfes nach vorn gebeugt und oder verdreht, Meidung häufiger Überkopfarbeiten, Meidung dau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhafter schlagend stossender vibrierender Krafteinwirkungen, Meidung uner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">warteter asymmetrischer Lasteneinwirkungen, Meidung feuchtkalter und zugi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger Arbeitsumgebung, individueller Pausenrhythmus.“</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend ist ausgewiesen und unbestritten, dass die Beschwerdeführerin bis zum Zeitpunkt der Begutachtung aufgrund ihrer gesundheitlichen Beeinträchti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen in ihrer angestammten Tätigkeit nicht mehr und in einer den Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den angepassten Tätigkeit nur noch zu 30</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsfähig ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/26)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ob sich ihr Gesundheitszustand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie ihre Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anschliessend bis zum Erlass der angefochte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Verfügung verschlechtert haben (vgl. Urk. 3/3 und Urk. 3/4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, kann mit Blick auf den Verfahrensausgang </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezüglich der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit (vgl. E. 6.3 hernach) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">offen bleiben.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zu prüfen ist hingegen unter anderem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Qualifikation der Beschwerdeführerin.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG) stellt sich unter dem Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtspunkt des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG in Verbindung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 und 7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG die Frage nach der anwendbaren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Invaliditätsbemessungsmethode.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Me</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, Betätigungsvergleich, gemischte Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Üb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch, das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heisst ohne Gesundheitsschaden, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV). Die gemischte Methode bezweckt damit eine möglichst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirklichkeitsgerechte Bemessung des Invaliditätsgrades (BGE 133 V 504 E. 3.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">krete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ner im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit ist der im Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derlich (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 334</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 393</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">125 V 146</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2c, je mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie all</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen und Begabungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2013 mit Hinweisen auf BGE 133 V 504 E. 3.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die gemischte Methode findet auch Anwendung, wenn der (in einem Aufgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich tätigen) versicherten Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung eine vollzeitliche Erwerbstätigkeit zumutbar wäre, sie aber trotzdem eine solche nicht ausüben würde (vgl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. BGE 133 V 504 E. 3.3 in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Bestimmung der im konkreten Fall anwendbaren Invaliditätsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">methode und damit der Beantwortung der entscheidenden Statusfrage handelt es sich um eine hypothetische Beurteilung, die auch hypothetische Wil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidungen der versicherten Person berücksichtigen muss. Dies gilt auch für die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitliche Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einträchtigung erwerbstätig wäre. Diese inneren Tatsachen sind in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dessen einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in aller Re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus äusse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Indizien erschlossen werden. Die Beurteilung hypothetischer Geschehensab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">läufe ist eine Tatfrage, soweit sie auf Beweiswürdigung beruht, selbst wenn darin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch Schlussfolgerungen aus der allgemeinen Lebenserfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung mitbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigt werden. Rechtsfragen sind hingegen Folgerungen, die ausschliess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich – los</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelöst vom konkreten Sachverhalt – auf die allgemeine Le</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benserfahrung gestützt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> werden oder die Frage, ob aus festgestellten In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dizien mit Recht auf bestimmte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsfolgen geschlossen worden ist (vgl. Ur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teile des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 9C_287/2013</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2013 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und 8C_511/2013 vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2013, je </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich der Haushaltsabklärung vom 1. September 2014 (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 7/13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) gab die Beschwerdeführerin zu Protokoll, bei guter Gesundheit würde sie weiterhin ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner 40%igen Erwerbstätigkeit nachgehen. Mehr arbeiten würde sie nicht wollen, da sie mit dem Haus und dem Hund genug beschäftigt sei. Sie habe jedoch im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mer etwas dazu verdienen und nicht vom Ehemann abhängig sein wollen. Eige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nes Geld zu haben, sei ihr wichtig (S. 5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiervon ist grundsätzlich auszugehen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Einwand- und Beschwerdeverfahren machte sie zwar geltend, im Jahre 2006, mithin vor dem Beginn der Rückenschmerzen und vor der Aufgabe ihrer Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbstätigkeit, in einem grösseren Pensum tätig gewesen zu sein (Urk. 7/38 S. 5 und Urk. 1 S. 10). 2006 arbeitete die Beschwerdeführerin aber lediglich von Ja</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nuar bis Mai. Ab Juli bis November 2006 bezog sie Arbeitslosenentschädigung. Auch wenn das Einkommen der fünf Monate auf ein Jahr umgerechnet würde, ergäbe sich lediglich ein Betrag zwischen demjenigen für 2004 und 2005. Das behauptete höhere Pensum (60 %) ist somit nicht nachvollziehbar, weshalb da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von auszugehen ist, dass die Beschwerdeführerin wie in den letzten zehn Jah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren, auch weiterhin nicht mehr als 40 % gearbeitet hätte (vgl. zum Ganzen IK-Auszug Urk. 7/7/4). Auch dass sie ab 2002 aus gesundheitlichen Gründen höchstens in einem 40 %-Pensum arbeitete, ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aktenmässig nicht belegt. Zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rücksichtigen ist diesbezüglich ohnehin, dass (nicht echtzeitliche) nachträgliche Annahmen und spekula</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive Überlegungen, wie etwa eine nach Jahren rückwir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kend festgelegte medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit, zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtsgenüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nachweis einer relevanten Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen nicht ausreichen (Urteil des Bundesgerichts 9C_419/2013 vom 9. Januar 2014 E. 2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin ist seit 1994 in zweiter Ehe verheiratet, ihre Tochter wurde im Jahre 2000 volljährig (vgl. Urk. 7/2/2) und ist schon seit Jahren nicht mehr unterstützungsbedürftig. Dennoch hat die Beschwerdeführerin ihr Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensum seit 1996 nie auf mehr als 40 % erhöht. Der Ehemann der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin erzielt ein Einkommen von Fr. 11‘000.-- (Urk. 7/13 S. 4). Die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin steuerte mit ihrer Erwerbstätigkeit rund weitere Fr. 2‘000.-- pro Monat an den Unterhalt des Ehepaares bei (Urk. 7/7/4). Dem gegenüber ste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen unter anderem Hypothekarzinsen von monatlich rund Fr. 350.-- und Kran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenkassenprämien von Fr. 850.-- (Urk. 7/13 S. 4). Bei dieser finanziellen Situa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion ist nicht davon auszugehen, dass das Ehepaar zwingend auf einen höheren Verdienst der Beschwerdeführerin angewiesen gewesen wäre. Eine mehr als 40%ige Erwerbstätigkeit bei guter Gesundheit lässt sich jedenfalls auch daraus nicht ableiten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Summe der einzelnen Aspekte der erwerblichen Umstände der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin legen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahe, dass sie bei intakter Gesundheit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit einer ausserhäuslichen Erwerbstätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Umfang </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">40</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachgegangen wäre. Ausschlaggebend ist - neben ihrer Aussage der ers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stunde in eben diesem Sinne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. dazu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 9C_846/2011 vom 15. Mai 2012 E. 4.2 mit Hinweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- ihre Erwerbsbiografie, gemäss welcher sie im Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt der Erwerbsaufgabe aufgrund der Rückenbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bereits während </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zehn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Jahren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinischen Gründen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durchschnittlich in höchstens diesem Umfang erwerbstätig war. Die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin ist damit als zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">40</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % erwerbs- und zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">60</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % im Haushalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tätig zu qualifizieren.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin kritisierte die im Haushalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2014 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/13) festgehaltenen Einschränkungen in den Bereichen „Einkauf und weitere Besorgungen“ sowie „Wäsche und Kleiderpflege“. Hierzu ist festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten, dass die Beschwerdegegnerin im letztgenannten Bereich eine Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung von immerhin 40</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> anerkannte (S. 8), was angemessen erscheint.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> In Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug auf den Bereich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„Einkauf und weitere Besorgungen“</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wies die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin zu Recht auf die dem Ehemann der Beschwerdeführerin auferlegte Schadenminderungspflicht hin. Im Übrigen würde selbst bei einer Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung von - vorliegend bei Weitem nicht angemessenen - 80 % für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wäsche und Kleiderpflege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kein Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung bestehen (Einschränkung im Haushalt von in diesem Falle 49 %, gewichtet zu 60 %, ergäbe einen Teilinvaliditätsgrad von 29.4 %, der Teilinvaliditätsgrad im Erwerbsbereich beträgt 40 % [vgl. dazu E. 6. hernach]), weshalb darauf nicht weiter einzugehen ist. Zwar ist die Beschwerdeführerin gemäss den Z.___-Gutachtern im Haushalt zu 50 % eingeschränkt, doch begründeten die Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter dies weniger detailliert als die Beschwerdegegnerin im Haushaltsbericht. Oh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehin dürften die Gutachter die Schadenminderungspflicht des Ehemannes nicht berücksichtigt haben, weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihrer diesbezüglichen Einschätzung nicht zu folgen ist. Es besteht damit kein Anlass, von den anlässlich der Haushaltsab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung gemachten Feststellungen abzuweichen, womit von einer 41%igen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung im Aufgabenbereich auszugehen ist. Dies ergibt bei einer Gewich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung zu 60 % einen Teilinvaliditätsgrad von 24.6 %.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Einwand der Beschwerdeführerin, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anwendung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemischte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Methode </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erweise sich als fraglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ist festzuhalten,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass das Bundesgericht in Umsetzung des Urteils des EGMR in Sachen Di </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Trizio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2. Februar 2016 festgehalten hat,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dass die gemischte Methode nach geltender Praxis nicht per se als diskriminie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rend erachtet wird. Lediglich sei es konventionswidrig, wenn für die revisions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise Herabsetzung oder Aufhebung einer Invalidenrente allein familiäre Grün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de (wie die Geburt von Kindern und die damit einhergehende Reduktion des Erwerbspensums) für einen Statuswechsel von „vollerwerbstätig“ zu „teilerwerb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stätig“ sprechen (vgl. dazu Urteile des Bundesgerichts 9C_90/2017 vom 4. Juli 2017 E. 4, 9F_8/2016 vom 20. Dezember 2016 E. 4 sowie IV-Rundschreiben Nr. 355 vom 31. Oktober 2016). Diese Konstellation ist vorliegend nicht gegeben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestritt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zudem die Verwertbarkeit der Restarbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span id="XX209"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbarerweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erzielbare Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n keine übermässigen Anforderungen zu stellen sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.1 mit Hinweis auf SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203, 9C_830/2007 E. 5.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbsteingliederungspflicht nicht mehr zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist. Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt ab von den Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständen, die mit Blick auf die Anforderungen der Verweisungstätigkeiten mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebend sind (Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 2 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 107 V 17 E. 2c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massgebend können die Art und Beschaffenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruktur, vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sein (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9C_253/2017 vom 6. Juli 2017 E. 2.2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Möglichkeit, die verbliebene Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">markt zu verwerten, hängt nicht zuletzt auch davon ab, welcher Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">raum der versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht. Die im gesamten Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reich des Sozialversicherungsrechts geltende Schadenminderungspflicht und die daraus abgeleitete Selbsteingliederungslast gebieten grundsätzlich, die Frage nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit möglichst früh zu beantworten. Gemäss BGE 138 V 457 E. 3.4 steht die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil-) Erwerbstätigkeit fest, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuverlässige Sachverhaltsfeststellung erla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uben (Urteil des Bundesgerichts </span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9C_253/2017 vom 6. Juli 2017 E. 2.2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ist auch in einer körperlich wechselbelastenden leichten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit mit der Möglichkeit eines individuellen Pausenrhythmus, ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">repeti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tive Fehlhaltungen des Rumpfes nach vorn gebeugt oder verdreht, ohne häufige Überkopfarbeiten, ohne dauerhafte schlagend stossende vibrierende Kraftein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen, ohne unerwartete asymmetrische Lasteneinwirkungen und ohne feuchtkalte und zugige Arbeitsumgebung lediglich zu 30 % arbeitsfähig. Von der diesbezüglichen Einschätzung der Z.___-Gutachter konnte die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin im August 2015 Kenntnis nehmen (Urk. 7/30, vgl. auch Urk. 7/26/44). Zu diesem Zeitpunkt war sie 59 Jahre und 10 Monate </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">alt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bis zum Erreichen des AHV-Alters verblieb ihr damit nur noch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kurze Aktivitätsdauer von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 4 Jahren. Die Beschwerdeführerin hat eine Lehre als Zahnarztgehilfin gemacht und in diesem Beruf während 17 Jahren gearbeitet. Anschliessend war sie meh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rere Jahre als Farb- und Modestilberaterin tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/26/13). Diese Tätigkeiten sind ihr aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zumutbar. Auch in einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angepassten Tätigkeit ist sie nur noch zu 30 % arbeitsfähig. Aufgrund ihrer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rückenbeschwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zudem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereits seit mehr als zehn Jahren n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">icht mehr erwerbstätig.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unlängst ist das Bundesgericht im Urteil 9C_183/2017 vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei einer im relevanten Zeitpunkt knapp 59 Jahre alten Versicherten mit einer Restarbeitsfähigkeit von 70 % und einer ausgeprägten arbeitsmarktlichen Desin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tegration mit praktisch keinen Anstellungschancen von einer vollständigen Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbsunfähigkeit ausgegangen (E. 5.2.1). Die Beschwerdeführerin ist zwar deut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich weniger lange abwesend vom Arbeitsmarkt, doch war sie im relevanten Zeitpunkt bereits ein Jahr älter als die Versicherte und ist in ihrer Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit erheblich stärker eingeschränkt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts dieser persönlichen und berufli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Gegebenheiten ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">davon auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Arbeitgeber mehr gefunden hätte, de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r sie für eine geeignete Verwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stätigkeit eingestellt hätte. Namentlich die Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stände, dass sie im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgebenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeitpunkt nur noch rund 4 Jahre vor ihrer Pensionierung stand,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einen Berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wechsel hätte machen müssen und auch in ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ner angepassten Tätigkeit höchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens noch zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">30</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> % arbeitsfähig gewesen wäre, hätten einen durchschnittlichen Arbeitgeber realistischerweise davon abgehal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten, die mit ihrer Beschäftigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verbundenen Risiken wie krankheitsbedingte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausfälle, berufliche Unerfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eit sowie alters-, und krankheitsbedingt geringe Anpassungsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einzugehen, zumal behindertengerechte Arbeitsplätze von Behinderten in ju</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ngem und mittlerem Alter ebenfalls stark nachgefragt werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 3.2.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine allfällige Restarbeitsfähigkeit wäre damit nicht mehr verwertbar gewesen (vgl. dazu auch Urteil des Bundesgerichts 9C_416/2016 vom 14. Oktober 2016 E. 5.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ist die Restarbeitsf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ähigkeit wirtschaftlich nicht mehr verwertbar, liegt eine vollständige Invalidität im Sinne von Art. 8 Abs. 1 ATSG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ist in ihrer Erwerbstätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu 100 % einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt, was bei einer Gewichtung zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0 % einen Teilinvaliditätsgrad von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0 % ergibt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Teilinvaliditätsgrad im Aufgabenbereich beträgt 24.6 %, der Gesamtinvaliditätsgrad d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">amit 65</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %. Die Beschwerdeführerin hat folglich ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. Juli 2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somit teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gutzuheissen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführerin steht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Prozessentschädigung zu, welche vom Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richt ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Barauslagen festgesetzt wird (§ 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Entsprechend ist ihr eine Prozessentschädigung von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MWSt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) auszurichten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">teilweiser </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversiche</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">26. Mai 2016</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und es wird festgestellt, dass </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">die Beschwerdeführerin ab </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1. Juli 2014</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Anspruch auf eine </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Dreivier</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">telsr</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ente</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hat.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">9</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Rechnung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozess- </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> von Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">‘</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">00.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Ursula Reger-</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Wyttenbach</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>GräubLanzicher</p><p></p></div> </div></body></html>