{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2009-12-03", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2009-00523_2009-12-03.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=209249&W10_KEY=13013546&nTrefferzeile=98&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "a964202853eb539865655b80a9f8ca0b"}, "Scrapedate": "2025-09-06", "Num": [" VB.2009.00523"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 03.12.2009 VB.2009.00523"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 03.12.2009 VB.2009.00523"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 03.12.2009 VB.2009.00523"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "3. Abteilung/3. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Fernhaltemassnahmen nach \u00a7\u00a7 33f. | Rayonverbot nach \u00a7\u00a7 33 f. PolG. Zust\u00e4ndigkeit des Verwaltungsgerichts (E. 1.1). Obwohl ein aktuelles Rechtsschutzinteresse fehlt, ist auf die Beschwerde einzutreten, da sich grunds\u00e4tzliche Fragen stellen, die kaum je rechtzeitig \u00fcberpr\u00fcft werden k\u00f6nnten (E. 1.2). Die Fernhaltemassnahmen gem\u00e4ss \u00a7\u00a7 33 f. PolG sind verwaltungsrechtlicher und nicht strafrechtlicher Natur. Der Beschwerdef\u00fchrer beruft sich daher zu Unrecht auf seine Anspr\u00fcche als angeklagte Person im Sinn von Art. 32 BV und Art. 6 Abs. 3 EMRK (E. 3.2). F\u00fcr das Verfahren der Fernhaltemassnahmen gelten gem\u00e4ss \u00a7 34 Abs. 4 PolG die Bestimmungen des Gewaltschutzgesetzes sinngem\u00e4ss. Dabei ist \u00a7 10 Abs. 1 GSG sinngem\u00e4ss anzuwenden, weshalb es gen\u00fcgt, wenn hinreichende Anhaltspunkte daf\u00fcr gegeben sind, dass die betroffene Person einen der Tatbest\u00e4nde von \u00a7 33 PolG erf\u00fcllt (E. 3.3). Der Haftrichter h\u00e4tte dem Beschwerdef\u00fchrer Kenntnis von der Stellungnahme der Beschwerdegegnerin geben m\u00fcssen (E. 3.4). Die Vermittlung von einem Gramm Kokain l\u00e4sst sich unter die Tatbest\u00e4nde von \u00a7 33 lit. a und b PolG subsumieren (E. 4.2). Indes liegt kein besonderer Fall im Sinn von \u00a7 34 Abs. 2 PolG vor, der eine Wegweisung \u00fcber 14 Tage rechtfertigen w\u00fcrde (E. 4.3). Gutheissung der Beschwerde."}], "ScrapyJob": "446973/29/2124", "Zeit UTC": "06.09.2025 22:46:36", "Checksum": "16879cfda175fe7e0609f2d7ee3d25be"}