<h2>SubmittedText<h2><p>Eine Studie von "The B Team" und "Business for Nature" schliesst, dass weltweit jährlich mindestens USD 1800 Mia. an Subventionen die Zerstörung von Ökosystemen und das Artensterben vorantreiben (ca. 2 Prozent des weltweiten BIP). Wir subventionieren also unser eigenes Aussterben.</p><p>- Welche Erkenntnisse hat der Bundesrat aus der Studie gewonnen, für die Schweiz?</p><p>- Wie viele Subventionsfranken wirken sich schädigend auf unsere Lebensgrundlagen in der Schweiz aus (absolute Zahlen und Prozent des BIP)?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die zitierten Studien bestätigen die Notwendigkeit, Subventionen auf ihre potenzielle umwelt- und biodiversitätsschädigende Wirkungen hin zu prüfen. Eine Studie der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL in Zusammenarbeit mit der Akademie der Naturwissenschaften SCNAT hat gut 160 Bundessubventionen mit biodiversitätsschädigender Wirkung identifiziert. Deren Gesamtsumme beträgt rund 40 Milliarden Franken. Der Begriff "Subvention" ist in dieser Studie aber sehr breit gefasst. Ausserdem ist bei den meisten dieser Subventionen nur ein Teil davon biodiversitätsschädigend. Im Rahmen der Umsetzung des Aktionsplans Strategie Biodiversität Schweiz führt der Bund zurzeit eine Evaluation der Wirkung von Bundessubventionen durch. Ein Zwischenbericht wird voraussichtlich in den kommenden Monaten vorliegen. Der Bundesrat kann zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Schätzung über mögliche Kostenfolgen abgeben.</p>