<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>KV.2015.00096</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende</p><p>Sozialversicherungsrichter Spitz</p><p>Ersatzrichter Wilhelm</p><p>Gerichtsschreiber Klemmt</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 30. September 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Stadt Zürich Altersheime Direktion</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Walchestrasse 31/33, Postfach, 8035 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Caroline Busslinger Moos</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV der Stadt Zürich, Amtshaus Helvetiaplatz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Molkenstrasse 5/9, Postfach, 8026 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Gemeinde X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Gemeindeverwaltung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Gemeinderat X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">dieser vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter Stadler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Dufourstrasse 140, 8008 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladener</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1917, war bis zu seinem Eintritt in das Alters</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heim Z.___ in der Stadt A.___ am 1. Juni 2000 in X.___ wohnhaft (Urk. 8/1, Urk. 10/1a). Nach Inkrafttreten des in Umsetzung der Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnung der Pflegefinanzierung erlassenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pflegegesetzes des Kantons Zürich (PfleG) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 1. Januar 2011 stellte das Altersheim Z.___ der Gemeinde X.___ am 2. März 2011 die von der öffentlichen Hand zu tragenden Restkosten der Pflege für den Monat Januar 2011 in Rechnung (Urk. 10/1b; vgl. auch Urk. 10/1c-e). Mit Verfügung vom 26. Mai 2011 (Urk. 10/2) und Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spracheentscheid vom 4. Juli 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/4; vgl. auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verneinte die Gemeinde X.___ ihre Kostentragungspflicht, da sich Y.___ am 2. Juni 2000 in ihrer Gemeinde abgemeldet und seither seinen Wohnsitz in der Stadt A.___ habe, welche für die Restfinanzierung zuständig sei. In der Rechtsmittelbelehrung wurde angegeben, gegen den Einspracheent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid könne innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Bezirksrat B.___ Rekurs erhoben werden (Urk. 10/4 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV der Stadt Zürich erhob als Vertreterin der Direktion Altersheime der Stadt Zürich am 25. Juli 2011 gegen den Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spracheentscheid Beschwerde beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit dem Antrag, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Gemeinde X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu verpflichten, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Restkosten der Pflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu übernehm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en (Urk. 2/1). Gegen denselben Entscheid reichte sie zusätzlich am 27. Juli 2011 einen Rekurs beim Bezirksrat B.___ ein (Urk. 4/4/4). Mit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschluss KV.2011.00061 vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 23. Februar 2012 trat das Sozialversicherungsgericht auf die Beschwerde nicht ein, da es sich als nicht zuständig erachtete (Urk. 2/11). Der Bezirksrat B.___, welcher das Verfahren bis zum Entscheid des Sozialversicherungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts sistiert hatte (Urk. 2/7), beschloss am 6. Februar 2013, auf den Rekurs nicht einzutreten (Urk. 4/4/2). Die vom Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV der Stadt Zürich dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 4/4/5) wies das Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 23. Oktober 2013 ab und verzichtete auf eine Überweisung des Verfahrens an das Sozialversicherungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt (Urk. 4/4/1). Die hiegegen erhobene Beschwerde des Amtes für Zusatzleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen zur AHV/IV der Stadt Zürich wies das Bundesgericht mit dem Urteil 9C_849/2013 vom 16. Mai 2014 ab. Da es unter Hinweis auf BGE 140 V 58 zum Schluss gelangt war, dass das Sozialversicherungsgericht zur Beurteilung der Streitigkeit zuständig ist, ordnete es die Überweisung der Akten an das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsgericht zum materiellen Entscheid an (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Sozialversicherungsgericht erlangte erst durch die Eingabe des Amtes für Zusatzleistungen zur AHV/IV der Stadt Zürich vom 23. Oktober 2015 Kenntnis vom Urteil des Bundesgerichts 9C_849/2013 vom 16. Mai 2014, welches es zur materiellen Beurteilung der Streitsache verpflichtet (Urk. 3, Urk. 4/2). In der Folge stellte es das Dossier mithilfe der Parteien wieder her (Urk. 5-11) und stellte ihnen in diesem Rahmen eingegangene neue Belege zur Stellungnahme zu (Urk. 12, Urk. 15; vgl. auch Urk. 14/1-2). Während die Gemeinde X.___ in ihrer Stellungnahme vom 7. Dezember 2015 auf Abweisung der Beschwerde schloss (Urk. 13), beantragte das Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV der Stadt Zürich unter Verzicht auf eine eigentliche Stellungnahme am 22. Januar 2016 die Gutheissung der Beschwerde (Urk. 17). Mit Verfügung vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lud das Sozialversicherungsgericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum Prozess bei und setzte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine 30tägige Frist an, um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Beschwerde Stellung zu nehmen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___ liess sich in der Folge nicht vernehmen (Urk. 18-19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem am 1. Januar 2011 in Kraft getretenen Art. 25a Abs. 5 des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzes über die Krankenversicherung (KVG) dürfen den versicherten Personen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von den nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Sozialversicherungen gedeckten Pflegekosten höchstens 20 Prozent des höchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en vom Bundesrat festgesetzten Pflegebeitrages überwälzt werden. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kantone regeln die Rest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">finanzierung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut § 9 des am 1. Januar 2011 in Kraft getretenen Pflegegesetzes des Kantons Zürich (PfleG) gehen die Kosten der Pflegeleistungen im von der Bundesgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebung über die Sozialversicherung vorgeschriebenen Umfang zulasten der Versicherer (Abs. 1). Die verbleibenden Kosten werden bei Pflegeleistungen von Pflegeheimen im gemäss Art. 25a Abs. 5 KVG höchstzulässigen Umfang den Leistungsbezügerinnen und -bezügern überbunden. Für Personen bis zum voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">endeten 18. Altersjahr wird keine entsprechende Kostenbeteiligung erhoben (Abs. 2). Die restlichen Kosten sind bei von der Gemeinde betriebenen oder beauftragen Leistungserbringern gemäss § 5 Abs. 1 von der Gemeinde zu tragen (Abs. 4). Wählt eine Person ein nicht von der Gemeinde betriebenes oder beauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragtes Pflegeheim, leistet die Gemeinde einen pro Tag und Pflegebedarfsstufe pauschalierten Beitrag an die ungedeckten Kosten der Pflegeleistungen, welcher höchstens dem gemäss §§ 16 und 17 festgelegten Normdefizit für inner-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tonale Leistungserbringer entspricht (§ 15 Abs. 1 und 3 PfleG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei Pflegeleistungen von Pflegeheimen sind die Gemeindebeiträge von der Gemeinde zu leisten, in der die pflegebedürftige Person vor dem Eintritt in das Pflegeheim ihren zivilrechtlichen Wohnsitz hatte. Der Aufenthalt in einem Pfle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geheim begründet keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neue </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zuständigkeit (§ 9 Abs. 5 PfleG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zunächst ist zu prüfen, ob das PfleG und insbesondere dessen § 9 Abs. 5 im vorliegenden Fall intertemporalrechtlich anwendbar ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Während die Beschwerdeführerin die Anwendung von § 9 Abs. 5 PfleG als zuläs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sig erachtet, stellt sich die Beschwerdegegnerin auf den Standpunkt, das PfleG und im Speziellen § 9 Abs. 5 PfleG dürften auf den vorliegenden Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt nicht angewendet werden, da der Heimeintritt von Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor Inkrafttreten des Gesetzes am 1. Januar 2011 erfolgt sei und andernfalls eine echte Rückwirkung vorläge. Eine solche sei grundsätzlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">boten, und die Voraussetzungen für die ausnahmsweise Zulässigkeit seien nicht gegeben. Insbesondere fehlten anders lautende Übergangsbestimmungen (Urk. 2/8, Urk. 13, Urk. 14/1, Urk. 14/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mangels Übergangsbestimmungen im PfleG kommt der Grundsatz zum Tragen, wonach bei einer Änderung der Rechtsgrundlagen diejenigen massgebend sind, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 131 V 133 E. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wurden wie im vorliegenden Fall bereits vor dem 1. Januar 2011 Pflegeleistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen in Anspruch genommen und dauert der Leistungsbezug an, stellt die – den Streitgegenstand bildende - Übernahme der Restkosten der Pflege in Anwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung der neuen Bestimmungen des KVG und des PfleG zur Pflegefinanzierung ab deren Inkrafttreten am 1. Januar 2011 grundsätzlich keine echte Rückwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung dar. Eine solche läge nur vor, wenn für einen vor Inkrafttreten des PfleG abgeschlossenen Zeitraum rückwirkend Leistungen nach dem neuen Recht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichtet würden. Vorliegend wird das neue Recht ab dessen Inkrafttreten auf einen zeitlich offenen Dauersachverhalt - Beginn der Inanspruchnahme von durch das KVG versicherten Pflegeleistungen unter der Herrschaft des alten Rechts, welche nach Inkrafttreten des neuen Rechts fortdauert - angewendet, was eine unechte Rückwirkung darstellt (vgl. Häfelin/Müller/Uhlmann, Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meines Verwaltungsrecht, 7. Auflage, Zürich 2016, Rz 266 ff. mit weiteren Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> § 9 Abs. 5 PfleG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wird ein weiteres Sachverhaltselement genannt, welches nebst der Inanspruchnahme von Pflegeleistungen nach dem KVG in einem Heim Voraussetzung dafür bildet, dass eine Gemeinde des Kantons Zürich zur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">finanzierung von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">innerkantonalen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pflegeheimen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erbrachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pflegeleistungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verpflichtet ist: der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zivilrechtliche Wohnsitz der versicherten Person in der betreffenden Gemeinde vor dem Eintritt ins Pflegeheim. Dieser zeitlich durch den Heimeintritt begrenzte Sachverhalt hat sich im vorliegenden Fall bereits vor Inkrafttreten des PfleG am 1. Januar 2011 verwirklicht (Urk. 10/1a). Bei Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">normen, welche den Eintritt der in ihr vorgesehenen Rechtsfolge von der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirklichung mehrerer Sachverhaltselemente abhängig machen, hat die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung erkannt, dass für die Entscheidung der intertemporalrechtlichen Anwendbarkeit massgeblich ist, unter der Herrschaft welcher Norm sich der Sachverhaltskomplex schwergewichtig, überwiegend ereignet hat (BGE 123 V 25 E. 3a). Gelangt das neue Recht nur für die Zeit nach seinem Inkrafttreten zur Anwendung, wird aber in einzelnen Belangen auf Sachverhalte abgestellt, die bereits vor Inkrafttreten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorlagen, liegt eine ebenfalls der unechten Rückwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung zuzuordnende sogenannte Rückanknüpfung vor (Häfelin/Müller/Uhlmann, a.a.O., Rz 282).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Voraussetzungen für die Pflicht einer Gemeinde zur Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme der Restkosten der in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einem Pflegeheim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erbrachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pflegeleistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind nicht nur in § 9 Abs. 5 PfleG geregelt, sondern ergeben sich auch aus anderen Bestimmungen dieses Gesetzes. Für die fragliche Rechtsfolge ist sodann schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewichtig die Inanspruchnahme von Pflegeleistungen nach dem KVG in einem Heim massgeblich, also ein (Dauer-)Sachverhalt, welcher sich in der vorliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Konstellation (auch) nach Inkrafttreten des PfleG am 1. Januar 2011 ereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">net hat. Deshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildet die Anwendung der Bestimmungen des PfleG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betreffend die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Übernahme der Restkosten der Pflege ab 1. Januar 2011 einen Fall unechter Rückwirkung.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegt keine Verletzung wohlerworbener Rechte vor und ist auch nicht der Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satz des Vertrauensschutzes verletzt, weil die betroffenen Privaten im Vertrauen auf die Weitergeltung des bisherigen Rechts Dispositionen getroffen haben, die sich ohne Nachteil nicht wieder rückgängig machen lassen, ist die unechte Rückwirkung zulässig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Häfeli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n/Müller/Uhlmann, a.a.O., Rz 283 ff. mit weiteren Hinweisen). In den Akten fehlen Anhaltspunkte dafür, dass einer der genannten Hinderungsgründe besteht, weshalb das PfleG und dessen § 9 Abs. 5 entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin anwendbar sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbst wenn die Anwendung von § 9 Abs. 5 PfleG auf den vorliegend zu beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenden Sachverhalt keine (bloss) unechte Rückwirkung darstellte, sprechen folgende Überlegungen dennoch für die Anwendbarkeit dieser Bestimmung: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei den wiedergegebenen intertemporalrechtlichen Regeln handelt es sich um Richtlinien, die nicht stereotyp anzuwenden sind. Die Frage nach der intertem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">poralrechtlichen Geltung einer Norm entscheidet sich primär nach den allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinen Auslegungsgrundsätzen (BGE 123 V 25 E. 3b). Die Anwendung des PfleG (und von Art. 25a Abs. 5 KVG) ab 1. Januar 2011 entspricht dem klaren Willen des kantonalen Gesetzgebers (vgl. die regierungsrätliche Weisung vom 28. April 2010, Nr. 4693, Zürcher Amtsblatt 2010, S. 965; nachfolgend: Zürcher Amtsblatt 2010), zumal sich auf diese Weise die der neuen Pflegefinanzierung zugrunde liegenden sozialpolitischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Motive (vgl. die bundesrätliche Botschaft vom 16. Februar 2005 zum Bundesgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über die Neuordnung der Pflegefinan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierung, BBl 2005 II 2034; BGE 140 V 563) bald</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglichst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und am umfassends</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten verwirklichen lassen. Da es sich beim PfleG um ein neues Gesetz und bei der Restfinanzierung der Pflege um eine neue Leistungsart handelt, fehlt sodann eine altrechtliche Zuständigkeitsregelung, welche von derjenigen gemäss § 9 Abs. 5 PfleG abweicht. Deshalb ist auch nicht zu befürchten, dass erhebliche administrative Umtriebe wegen der Verschiebung von Dossiers zwischen der nach altem und nach neuem Recht zuständigen Gemeinde entstehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sofortigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Umsetzung dieser Bestimm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung ab Inkrafttreten des PfleG am </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. Januar 2011 entgegenstünden (vgl. zur Übergangsregelung bei Inkrafttreten von Art. 21 Abs. 1 Satz 2 ELG Carigiet/Koch, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, 2. Auflage, Zürich 2009, S. 79 f. sowie Fn 245 mit Hinweis sowie </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 138 V 23 E. 3.2 und Urteil des Bundesgerichts 9C_972/2009 vom </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21. Januar 2011, E. 2.2 und 5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4; vgl. auch nachfolgende E. 3.3.4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Gemeinde X.___ sei ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtet, die Restfinanzierungsbeiträge für die Pflege von Y.___ zu entrichten. Gemäss Art. 21 Abs. 1 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> begründe der Aufenthalt in einem Heim keine neue Finanzierungszustän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digkeit. Die Regelung bezwecke in erster Linie, die Heimstandortgemeinden davor zu schützen, durch die Aufnahme von auswärtigen Personen in die Heime zusätzlichen finanziellen Belastungen ausgesetzt zu werden. Bei der Entstehung dieser Regelung habe aber auch eine Rolle gespielt, dass die für die Finanzie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungszuständigkeit bei Personen in Heimen im Bereich der Zusatzleistungen zur AHV/IV in der Vergangenheit übliche Anknüpfung an den zivilrechtlichen Wohnsitz zu Problemen geführt habe. Bei solchen Personen habe regelmässig eine grosse Unsicherheit darüber bestanden, ob der Lebensmittelpunkt und somit der Wohnsitz an den Ort des Heimes verschoben worden sei oder ob lediglich ein Anstaltsaufenthalt im Sinne von Art. 26 ZGB ohne neue Wohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sitzbegründung vorliege, zumal die Schriftenhinterlegung allein kein ausr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eichendes Kriterium darstelle (Urk. 2/1). Mit der Regelung in § 9 Abs. 5 PfleG habe der kantonale Gesetzgeber die bewährte Zuständigkeitsregelung aus dem ELG übernommen. § 9 Abs. 5 PfleG verfehle seinen Zweck, wenn - der Argu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentation der Beschwerdegegnerin folgend - als „Eintritt ins Pflegeheim“ derje</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nige Zeitpunkt gelte, ab welchem im Pflegeheim erstmals Pflege beansprucht werde. Es müsste nämlich regelmässig abgeklärt werden, ob zwischen dem Heimeintritt und dem Beginn der Pflegebedürftigkeit am Ort des Heims ein zivilrechtlicher Wohnsitz begründet worden sei, wobei der Heimeintritt oft mehrere Jahre zurückliege und etwa bei Demenzkranken retrospektiv oft kaum noch festgestellt werden könne, wann die für die Wohnsitzbegründung nötige Urteilsfähigkeit abhanden gekommen sei. Zu berücksichtigen sei ferner, dass bei Rentnern, welche sich in Spitalpflege begeben müssten, häufig rasch eine Anschlusslösung gefunden werden müsse, weil eine Rückkehr in die eigene Wohnung nicht mehr möglich sei. Bei einem Altersheimeintritt werde in solchen Fällen in der Genesungsphase zunächst Pflege benötigt, später sei diese aber oft nicht mehr notwendig. Mithin lösten sich Phasen mit und ohne Pflege ab. Solchenfalls stelle sich, folge man der Argumentation der Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin, die Frage, ob eine Phase im Pflegeheim ohne Pflegebedürftigkeit zu einem Wechsel der Finanzierungszuständigkeit zur Gemeinde am Standort des Heims führe, wenn die Person zu einem späteren Zeitpunkt erneut pflegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dürftig werde. Aus dem Gesagten folge, dass sich der zivilrechtliche Wohnsitz als Anknüpfungspunkt zur Bestimmung der Finanzierungszuständigkeit nicht eigne. Die komplexe Abklärung des Wohnsitzes der Heimbewohnenden entfalle nur, wenn § 9 Abs. 5 PfleG dahingehend interpretiert werde, dass mit dem Pfle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geheimeintritt der Eintritt in ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Heim, welches auf der kantonalen Alters- und Pflegeheimliste aufgeführt sei, gemeint sei. Dabei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dürfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es keine Rolle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> spielen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wenn ein Heimbewohner im Zeitpunkt des Eintritts noch nicht pflegebedürftig gewesen sei, zumal die Einrichtung mit Blick auf eine künftige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pflegebedürftig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit gewählt worden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/1 S. 3-5, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte habe seinen letzten Wohnsitz vor dem Heimeintritt in der Gemeinde X.___ gehabt. Demnach liege die Zuständigkeit für die Übernahme der Restfinan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierung der Pflege von Y.___ in Anwendung von § 9 Abs. 5 PfleG bei der Beschwerdegegnerin (Urk. 2/1, Urk. 9, Urk. 11/1, Urk. 11/2, Urk. 11/4, Urk. 17). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellt sich dagegen auf den Standpunkt, sie sei nicht zuständig für die Finanzierung der Restkosten der Pflege von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei Anfang Juni 2000 bei bester Gesundheit freiwillig hauptsächlich wegen (und zusammen mit) seiner Ehefrau ins Alters</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingetreten, habe sich in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab- und in der Stadt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angemeldet und habe damit in der Stadt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen neuen zivilrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Wohnsitz begründet. Pflegeleistungen habe er bei seinem Eintritt in das Altersheim noch nicht beanspruchen müssen. § 9 Abs. 5 PfleG sei aufgrund des klaren Wortlauts so zu verstehen, dass der für die Zuständigkeit zur Restfinan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierung der Pflege massgebliche Eintritt in ein Pflegeheim erst dann als erfolgt gelte, wenn erstmals Pflegeleistungen beansprucht würden, und zwar auch dann, wenn diese neu im bisherigen Altersheim erbracht würden. § 9 Abs. 5 PfleG stelle nicht auf den Eintritt in irgendein Heim, sondern auf jenen in ein Pflegeheim ab. Altersheime beziehungsweise kombinierte Alters- und Pflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heime könnten erst dann als Pflegeheim im Sinne dieser Bestimmung gelten, wenn Pflegeleistungen beansprucht würden; der Beginn der Pflege komme </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenfalls dem massgeblichen Heimeintritt gleich. Diese Auslegung entspreche auch dem Sinn von § 9 Abs. 5 PfleG. Es gehe nämlich um Beiträge an Pflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen, welche entweder in einem Pflegeheim oder nach Eintritt der Pflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedürftigkeit im bisherigen Altersheim erbracht würden. Es dürfe keine Rolle spielen, ob eine Person von einem Altersheim, in welchem sie bewusst einen neuen Wohnsitz begründet habe, bei Eintritt der Pflegebedürftigkeit in ein neues, separates Pflegeheim wechseln müsse oder einfach im bisherigen Alters</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heim Pflegeleistungen in Anspruch nehmen könne. In beiden Fällen müsse die Zuständigkeit gleich sein; ansonsten könnten die Standortgemeinden mittels kombinierten Alters- und Pflegeheimen die Zuständigkeit einer früheren Wohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemeinde bereits geraume Zeit vor Eintritt einer Pflegebedürftigkeit fixieren. Deshalb sei nicht die Gemeinde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sondern die Stadt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zuständig für die Restfinanzierung der Pflegeleistungen. Daran ändere der Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis der Beschwerdeführerin auf die Situation bei den Zusatzleistungen zur AHV/IV nichts. In jenem Rechtsgebiet spiele es für den Leistungsanspruch näm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich keine Rolle, ob jemand in einem Altersheim oder in einem Pflegeheim lebe. Zudem sei die Bestimmung des zivilrechtlichen Wohnsitzes bei Heimbewohnern entgegen der Behauptung der Beschwerdeführerin auch nicht derart schwierig, dass sich dieser als Anknüpfungskriterium für die Finanzierungszuständigkeit im Bereich der Pflegefinanzierung nicht eigne. Es sei jeweils anhand der Melde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnisse, der Entrichtung der Steuern und des Ausübens der politischen Rechte klar eruierbar, ob der Lebensmittelpunkt in die Standortgemeinde eines Altersheims verlegt und damit - allenfalls noch vor Eintritt der Pflegebedürftig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit - dort ein Wohnsitz begründet worden sei. Zudem lasse sich einfach abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren, wann die Person in einem Altersheim Pflegeleistungen in Anspruch neh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men müsse. Auch stelle die von der Beschwerdeführerin vertretene Auslegung von § 9 Abs. 5 PfleG keine einfachere und hinsichtlich der Finanzierung gerechtere Lösung dar. Wenn jemand jahrelang in einem Altersheim gewohnt, am Heimstandort Wohnsitz genommen, seine politischen Rechte wahrgenom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men und Steuern bezahlt habe, mache es keinen Sinn, dass die aktuelle Wohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemeinde für die Finanzierung nicht zuständig sei, falls die Person bei Eintritt der Pflegebedürftigkeit die entsprechenden Leistungen gleich im Altersheim erhalte und nicht in ein separates Pflegeheim eintrete. Die von der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin erwähnten Fälle von Rentnern, welche nach Abschluss der Spital</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflege nicht mehr in ihre Wohnung zurückkehren könnten und deshalb ins Altersheim eintreten müssten, wo sie vorübergehend während der Genesungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phase Pflege in Anspruch nehmen müssten, seien wohl zuständigkeitsrechtlich wie ein gewöhnlicher Eintritt in ein Pflegeheim zu behandeln, auch wenn vorübergehend keine Pflegebedürftigkeit mehr bestehe (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/8, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14/1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2 </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu klären ist zunächst der Begriff des Pflegeheims im Sinne von § 9 Abs. 5 PfleG. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da in § 9 Abs. 5 PfleG die Restfinanzierung von nach dem KVG erbrachten Pfle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geleistungen geregelt wird, kommt als Pflegeheim im Sinne dieser Bestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mung nur eine Pflegeinstitution in Frage, welche Pflegeleistungen zulasten der obligatorische Krankenpflegeversicherung abrechnen kann. Gemäss Art. 39 Abs. 3 KVG sind Pflegeheime Anstalten oder Einrichtungen, die der Pflege und der medizinischen Betreuung sowie der Rehabilitation von Langzeitpatienten dienen (vgl. auch Zürcher Amtsblatt 2010, S. 930). Darunter fallen auch Pflegestatio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen von Altersheimen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, zumal moderne Versorgungskonzepte in Altersheimen eine kontinuierliche und flexible Betr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">euung von Betagten je nach ihren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jeweili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Bedürfnissen vorsehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eugster</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Krankenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">SBVR</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">], Soziale Sicherheit, 3. Auflage 2016, S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">66</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7 Rz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">846 ff.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Für die Zulassung müssen bestimmte Dienstleistungen und Infra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strukturen gewährleistet sein (Art. 39 Abs. 3 i.V.m. Art. 39 Abs. 1 lit. a-c KVG), wobei zentrale Aufgabe die Erbringung von Pflegeleistungen nach Art. 25a Abs. 1 KVG ist (Eugster, a.a.O., S. 668 Rz 847; vgl. auch Zürcher Amtsblatt 2010, </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 945). Ferner muss die Zulassung auf einer Planung für eine bedarfsgerechte Versorgung beruhen (Art. 39 Abs. 3 i.V.m. Art. 39 Abs. 1 lit. d KVG). Nur Pfle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geheime der kantonalen Pflegeheimliste können Leistungen für die obligato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rische Krankenpflegeversicherung erbringen (Art. 39 Abs. 3 i.V.m. Art. 39 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. 1 lit. e KVG). Die Liste wird im Kanton Zürich gemäss § 4 Abs. 1 PfleG vom Regierungsrat erlassen (abrufbar unter </span><a href="http://www.gd.zh.ch/heime"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">www.gd.zh.ch/heime</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. auch Zürcher Amtsblatt 2010, S. 945).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entscheidend ist also auch für den Bereich der Pflegerestfinanzierung, ob das Heim auf der kantonalen Pflegeheimliste aufgeführt ist; dessen genaue Bezeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung spielt keine Rolle. Das Alterszentrum Z.___ ist auf der kantonalen Alters- und Pflegeheimliste aufgeführt (Urk. 11/3), weshalb es unter den Begriff des Pflegeheims im Sinne von § 9 Abs. 5 PfleG fällt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt, ob § 9 Abs. 5 PfleG die Gemeinde, welche für die Finanzie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Restkosten der in Pflegeheimen erbrachten Pflegeleistungen zuständig ist, anhand des Wohnsitzes der versicherten Person vor dem Heimeintritt bestimmt, oder ob der Wohnsitz vor Beginn des Anspruchs auf Pflegeleistungen im Pflegeheim massgeblich ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgangspunkt jeder Auslegung bildet der Wortlaut der Bestimmung. Vom kla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Wortlaut darf nur abgewichen werden, wenn triftige Gründe dafür vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, dass der Wortlaut nicht den wahren Sinn der Norm wiedergibt (BGE 138 V 23 E. 3.4.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Formulierung von § 9 Abs. 5 PfleG spricht entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin klar dafür, dass sich die innerkantonale Zuständigkeit für die Pflegerestfinanzierung nach dem Wohnsitz vor dem Eintritt ins Pflegeheim richtet, unabhängig davon, ob bei Eintritt ins Heim bereits Pflegeleistungen in Anspruch genommen werden. Dass der Wohnsitz vor Beginn des Bezugs von Pflegeleistungen im Heim massgeblich sei, ist dem Wortlaut von § 9 Abs. 5 PfleG nicht zu entnehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 3.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine zu § 9 Abs. 5 PfleG analoge Regelung findet sich in Art. 21 Abs. 1 Satz 2 ELG. Gemäss dieser Bestimmung begründet unter anderem der Aufenthalt in einem Heim keine neue Zuständigkeit. Die Ergänzungsleistung ist vom Kanton auszuzahlen, in dem die versicherte Person vor dem Heimeintritt Wohnsitz hatte (Art. 21 Abs. 1 Satz 2 in Verbindung mit Art. 21 Abs. 1 Satz 1 ELG). Da gemäss der widerlegbaren Vermutung in Art. 26 ZGB (in der bis 31. Dezember 2012 in Kraft gestandenen Fassung; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab 1. Januar 2013 lautet Art. 23 Abs. 1 ZGB, Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satz 2: „… die Unterbringung einer Person in einer Erziehungs- oder Pflegeein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtung, einem Spital oder einer Strafanstalt begründet für sich allein keinen Wohnsitz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) die Unterbringung einer Person in einer Versorgungs- oder Heilan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stalt keinen zivilrechtlichen Wohnsitz begründet, und die Wohnsitzfrage bei Heimbewohnern nicht immer ohne Weiteres zu beantworten war, kam es in der Praxis zwischen den Kantonen immer wieder zu Streitigkeiten über die Zustän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digkeit. Mit Art. 21 Abs. 1 Satz 2 ELG sollten diese Streitigkeiten vermieden werden. Zudem beabsichtigte der Gesetzgeber mit dieser Regelung, die finan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zielle Benachteiligung der Standortgemeinden und –kantone, welche mit der Anknüpfung der kantonalen Zuständigkeit zur Ausrichtung der Ergänzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistung an den zivilrechtlichen Wohnsitz verbunden war, fortan zu verringern (BGE 142 V 67 E. 3.2; 138 V 23 E. 3.1.1-2 sowie E. 3.4.2-3; vgl. auch die in BGE 140 V 563 E. 5.2 bezogen auf die interkantonale Zuständigkeit im Bereich der Restfinanzierung der Pflege genannten Vor- und Nachteile dieser Regelung). In einem neueren Entscheid zu Art. 21 Abs. 1 ELG hat das Bundesgericht sodann festgestellt, dass der Kanton für die Ausrichtung der Ergänzungsleistung zuständig ist, in welchem die Person unmittelbar vor dem Heimeintritt zivil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlichen Wohnsitz hatte, unabhängig davon, ob der Anspruch auf Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungsleistungen vor, bei Beginn oder im weiteren Verlauf des Heimaufenthaltes entstanden ist. Die mit Art. 21 Abs. 1 Satz 2 verfolgten gesetzgeberischen Ziele würden weitgehend verfehlt, wenn bei Entstehung des EL-Anspruchs während des Heimaufenthalts darauf abzustellen sei, ob am Standort des Heims bereits zuvor ein neuer Wohnsitz begründet worden sei (BGE 142 V 67 E. 3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwar fehlen in den Materialien zum PfleG (Zürcher Amtsblatt 2010, S. 949) Ausführungen zu Sinn und Zweck von § 9 Abs. 5 PfleG. Dennoch kann, wie die Beschwerdeführerin geltend macht, davon ausgegangen werden, dass mit dem Erlass des den Wortlaut von Art. 21 Abs. 1 ELG im Wesentlichen übernehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den § 9 Abs. 5 PfleG die gleichen Ziele erreicht werden sollten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. auch Peter Mösch Payot, Pflegerestkostenfinanzierung durch die Kantone nach Art. 25a Abs. 5 KVG, in: Zwischen Schutz und Selbstbestimmung – Festschrift für Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fessor Christoph Häfeli zum 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. Geburtstag, Bern 2013, S. 245</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergibt die Auslegung der Bestimmung nach seinem Zweck ebenfalls, dass sich die Finanzierungszuständigkeit der Gemeinden anhand des Wohnsitzes der versicherten Person vor dem Heimeintritt bestimmt, und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht anhand des Wohnsitzes vor Beginn des Anspruchs auf Pflegeleistungen im Pflegeheim, wenn der Anspruch erst im Verlauf des Heimaufenthalts entsteht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund des Gesagten kann den Argumenten der Beschwerdegegnerin nicht gefolgt werden, weil sowohl der Wortlaut als auch der Sinn und Zweck von § 9 Abs. 5 PfleG – das Vermeiden von Zuständigkeitsstreitigkeiten zwischen den Gemeinden wegen der nicht einfach zu beantwortenden Wohnsitzfrage und die Verringerung einer finanziellen Benachteiligung der Standortgemeinden von Pflegeheimen – gegen ihre Auslegung der Bestimmung sprechen. § 9 Abs. 5 PfleG ist dahingehend zu interpretieren, dass der Eintritt in ein kantonales Pfle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geheim jedenfalls in denjenigen Fällen, in welchen in diesem Heim zu einem späteren Zeitpunkt Pflegeleistungen beansprucht werden, zur Finanzierungszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständigkeit der Gemeinde, in welcher die Person vor dem Heimeintritt Wohnsitz hatte, führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor dem Eintritt in das Alterszentrum Z.___ hatte Y.___ in der Gemeinde X.___ Wohnsitz. Deshalb ist diese Gemeinde gestützt auf § 9 Abs. 5 PfleG für die Finanzierung der während des Heimaufenthalts in der Stadt A.___ – gemäss Angaben der Beschwerdeführerin ab 1. August 2004 (Urk. 11/1 S. 2) - beanspruchten Pflegeleistungen zuständig. Die Finanzierungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuständigkeit der Gemeinde X.___ besteht ab Inkrafttreten des PfleG am 1. Januar 2011. Es fehlen Anhaltspunkte dafür, dass im vorliegend massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blichen Beurteilungszeitraum bis zum Erlass des angefochtenen Einspracheent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheids eine relevante Sachverhaltsänderung eingetreten ist. Dies führt zur Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heissung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Gemeinde X.___ vom 4</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Juli 2011</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben, und es wird fe</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stgestellt, dass die Gemeinde X.___ </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ab 1. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Januar 2011</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">für die Restkosten der Pflege von Y.___ aufzukommen hat</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Caroline Busslinger Moos</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Peter Stadler</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigKlemmt</p><p></p></div> </div></body></html>