<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">9C_502/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 21. Juli 2011 </div> <div class="para">II. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter U. Meyer, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Kernen, Bundesrichterin Glanzmann, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Attinger. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">vertreten durch Fürsprecher Harold Külling, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons Aargau, </div> <div class="para">Kyburgerstrasse 15, 5000 Aarau, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung </div> <div class="para">(Invalidenrente; Valideneinkommen), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau </div> <div class="para">vom 13. Mai 2011. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sachverhalt: </div> <div class="para">Nachdem die IV-Stelle des Kantons Aargau mit Verfügung vom 4. April 2002 ein erstes Rentenbegehren des 1964 geborenen A.________ mangels leistungsbegründender Invalidität abgelehnt hatte, meldete sich der Versicherte im Juni 2007 erneut zum Rentenbezug bei der Invalidenversicherung an. Nach umfangreichen medizinischen Abklärungen verneinte die IV-Stelle mit neuerlicher Verfügung vom 1. Juni 2010 wiederum einen Anspruch auf eine Invalidenrente; der Invaliditätsgrad liege nach wie vor unter 40 %. </div> <div class="para">Das Versicherungsgericht des Kantons Aargau wies die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 13. Mai 2011 ab. </div> <div class="para">A.________ führt Beschwerde ans Bundesgericht mit dem Antrag auf Zusprechung einer Invalidenrente. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzung gemäss den Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>), und kann deren Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen nur berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> beruht (<span class="artref">Art. 105 Abs. 2 BGG</span>; vgl. auch <span class="artref">Art. 97 Abs. 1 BGG</span>). Mit Blick auf diese Kognitionsregelung ist aufgrund der Vorbringen in der Beschwerde ans Bundesgericht zu prüfen, ob der angefochtene Gerichtsentscheid in der Anwendung der massgeblichen materiell- und beweisrechtlichen Grundlagen (u.a.) Bundesrecht verletzt (<span class="artref">Art. 95 lit. a BGG</span>), einschliesslich einer allfälligen rechtsfehlerhaften Tatsachenfeststellung (<span class="artref">Art. 97 Abs. 1, <artref id="CH/173.110/105/2" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/97/1" type="end"></artref>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Vorinstanz hat ihrem Entscheid zutreffenderweise die massgebenden Gesetzesbestimmungen und die von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze über den Umfang des Rentenanspruchs (ab 1. Januar 2008: <span class="artref">Art. 28 Abs. 2 IVG</span>) sowie die Bemessung des Invaliditätsgrades bei erwerbstätigen Versicherten nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs zu Grunde gelegt (<span class="artref">Art. 16 ATSG</span> [SR 830.1], seit 1. Januar 2008 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 28a Abs. 1 IVG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=03.07.2011&amp;to_date=22.07.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-V-343%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page343">BGE 130 V 343</a> E. 3.4 S. 348; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=03.07.2011&amp;to_date=22.07.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F128-V-29%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page29">128 V 29</a> E. 1 S. 30; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=03.07.2011&amp;to_date=22.07.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F104-V-135%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page135">104 V 135</a> E. 2a und b S. 136). Hierauf wird verwiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">3.1 Des Weitern hat das kantonale Gericht - wobei es die hievor (E. 1) angeführte Kognitionsregelung zu beachten gilt - insbesondere gestützt auf das interdisziplinäre Gutachten des medizinischen Zentrums X.________ vom 13. Februar 2010 zutreffend erkannt, dass der Versicherte seinen früheren Beruf als Deckenmonteur wegen der Beschwerden im Bereich der rechten Hand nicht mehr auszuüben vermag, hingegen einer leidensangepassten, in körperlicher Hinsicht leichten Erwerbstätigkeit weiterhin uneingeschränkt nachgehen und damit auf jeden Fall ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen könnte. Im massgebenden Zeitraum zwischen der rechtskräftigen Rentenverweigerung vom 4. April 2002 und der erneut ablehnenden Verfügung vom 1. Juni 2010 ist mithin keine anspruchsrelevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3.2 An dieser Betrachtungsweise würde sich offenkundig auch dann nichts ändern, wenn man - wie der Beschwerdeführer geltend macht - beim Invalideneinkommen einen sog. leidensbedingten Abzug im höchstmöglich Umfang von 25 % (statt 10 %) vornehmen und als Valideneinkommen den im Jahr 2001 vom Institut Y.________ bezogenen Lohn von Fr. 67'200.- heranziehen würde. </div> <div class="para">Soweit in der Beschwerde ans Bundesgericht verlangt wird, der genannte Jahreslohn sei bei Verrichtung eines bloss 70%igen Teilzeitpensums erzielt worden und deshalb auf Fr. 96'000.- hochzurechnen (Fr. 67'200.- : 7 x 10), kann dem (ungelernten) Versicherten nicht gefolgt werden: Seine damalige Arbeit als Lagerist für das Institut Y.________ umfasste die Postbearbeitung, den Versand von Prospekten und den Kurierdienst. Dass eine solche Tätigkeit (bei einem Vollpensum) im Jahre 2001 mit Fr. 8000.- pro Monat entlöhnt worden wäre, kann ausgeschlossen werden, läge doch dieses Salär sogar deutlich über dem standardisierten monatlichen Bruttolohn von Fr. 7500.- (Zentralwert für Männer im privaten Sektor) bei Verrichtung selbständiger und qualifizierter bis höchst anspruchsvoller und schwierigster Arbeiten [Anforderungsniveaus 1 und 2] gemäss der vom Bundesamt für Statistik für das Jahr 2002 herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE). Die Angabe des Instituts Y.________ im Fragebogen für den Arbeitgeber, wonach eine Anstellung auf der "Basis 70 %" bestanden habe, lässt sich im Lichte des Gesagten nur so interpretieren, dass obwohl grundsätzlich nur ein 70%iges Arbeitspensum als Lagerist vereinbart worden war, der Beschwerdeführer tatsächlich vollzeitlich für das Institut Y.________ arbeitete und dafür einen entsprechenden Monatslohn von Fr. 5600.- bezog. Dass dem Versicherten bei leidensangepasster Erwerbstätigkeit eine uneingeschränkte Vollzeitbeschäftigung zumutbar war, entsprach denn auch der seinerzeitigen Arbeitsunfähigkeitsschätzung der SUVA (Einspracheentscheid vom 11. Mai 1999). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Die nach Ablauf der Beschwerdefrist nachgereichte ärztliche Stellungnahme des behandelnden Internisten Dr. S.________ vom 3. Juni 2011 muss wegen des im bundesgerichtlichen Verfahren geltenden Novenverbots (<span class="artref">Art. 99 Abs. 1 BGG</span>) unbeachtlich bleiben, weil weder geltend gemacht wird noch ersichtlich ist, inwiefern im Sinne der Rechtsprechung (Urteil 8C_345/2010 vom 22. November 2010 E. 3.1) erst der vorinstanzliche Entscheid dazu Anlass gab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">5. </div> <div class="para">Die im Sinne von <span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG</span> offensichtlich unbegründete Beschwerde ist im vereinfachten Verfahren abzuweisen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">6. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten werden dem Beschwerdeführer als unterliegender Partei auferlegt (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 21. Juli 2011 </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Meyer Attinger </div> </div></body></html>