<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00058</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiberin Hartmann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Corinne Schoch</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokaturbüro Kernstrasse</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kernstrasse 8/10, Postfach 9814, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___, geboren 1987, wurden mit Sekretariatsbeschlusses des IV-Sekreta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">riats der Ausgleichskasse des Kantons Zürich vom 10. September 1993 zur Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung ihres Geburtsgebrechens Nr. 426 (angeborene Schwachsichtigkeit) am rechten Auge medizinische Massnahmen zugesprochen (Urk. 10/6). Am 3. April 2006 mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dete sie sich bei der Eidgenössischen Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung erneut zum Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezug an (Urk. 10/1). Die Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle (nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgend: IV-Stelle), wies das Leistungsbegehren mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 27. September 2006 ab (Urk. 10/10). Von Juni 2007 bis April 2008 absolvierte die Versicherte, welche über keine Ausbildung verfügt (Urk. 10/1/2, Urk. 10/26/1), ein Praktikum im Service (Urk. 10/21/2, Urk. 10/26/5) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 14. Januar 2008 hatte sich die Versicherte wegen psychischer Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet (Urk. 10/14). Vom 3. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2008 bis 30. Januar 2009 absolvierte die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte im Rahmen von beruflichen Massnahmen ein Arbeitstraining in der Y.___ Stiftung (Urk. 10/29, Urk. 10/31) und ab Februar 2009 eine IV-Anlehre Hauswirtschaft, welche sie vorzeitig per Ende Juli 2009 vor Umwandlung der Anlehre in eine Ausbildung als Hauswirtschaftspraktikerin abbrach (Urk. 10/44, Urk. 10/53-54, Urk. 10/60/1). Mit Verfügung vom 30. November 2009 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf eine Rente bei einem Invaliditätsgrad von 30 % (Urk. 10/70).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 20. August 2010 meldete sich die Versicherte erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 10/76). Vom 23. August 2010 bis Mitte März 2011 war sie stundenweise als Reini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungskraft tätig (Urk. 10/144/2, Urk. 10/176/7). Vom 14. März bis 9. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2011 fand im Auftrag der IV-Stelle ein Aufbautraining der Koordi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nationsstelle für Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">projekte Z.___ statt (Urk. 10/90, Urk. 10/97, Urk. 10/113). Ein im An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schluss begonnenes Praktikum in einem Nähstudio in einem 50%igen Pensum brach die Versicherte per Ende Oktober 2011 ab (Urk. 10/117/1). Mit Verfügung vom 13. September 2012 sprach die IV-Stelle der Versicherten ab September 2011 eine Dreiviertelsrente bei einem Invaliditätsgrad von 60 % zu (Urk. 10/130, Urk. 10/138). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anfang 2015 eröffnete die IV-Stelle ein Rentenrevisionsverfahren (Urk. 10/145). Gestützt auf die Berichte von Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Medizin, vom 30. Juni 2015 (Urk. 10/156) und des Ambulatoriums für Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wachsene B.___ vom 11. August 2015 (Urk. 10/158) teilte die IV-Stelle der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten am 25. September 2015 mit, dass sie weiterhin Anspruch auf eine (Dreiviertels-)Rente habe (Urk. 10/160). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 21. Dezember 2015 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass zur Klärung der Leistungsansprüche eine psychiatrische Begutachtung not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendig sei (Urk. 10/167). Die IV-Stelle holte daraufhin das Gutachten von Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 17. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016 ein (Urk. 10/175). Gestützt darauf kündigte sie mit Vorbescheid vom 23. September 2016 die Einstellung der bisherigen Dreiviertelsrente an (Urk. 10/178). Dagegen erhob die Versicherte mit Schreiben vom 7. Oktober 2016, ergänzt mit Schreiben vom 11. November 2016, Einwände (Urk. 10/179, Urk. 10/182). Mit Verfügung vom 28. November 2016 hob die IV-Stelle die bisherige Dreiviertelsrente auf Ende des der Zustellung fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Monats auf und entzog einer Beschwerde dagegen die aufschie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende Wirkung (Urk. 2 S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hiergegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 13. Januar 2016 (richtig: 2017) Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde und beantragte, die Verfügung der IV-Stelle vom 28. November 2016 sei aufzuheben und es sei ihr weiterhin eine Rente auszurichten sowie, das Gutachten vom 17. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016 sei aus dem Recht zu weisen; eventualiter sei ein Obergutachten durch einen vorgeschlagenen Gutachter anzuordnen; sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eventualiter sei das Verfahren zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragte die Beschwerdeführerin, es sei die aufschiebende Wirkung der Beschwerde wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herzustellen und es sei ihr die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rec</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">htsanwältin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Corinne Schoch, Zürich, als unentgeltliche Rechtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treterin zu bestellen (Urk. 1 S. 2). Mit der Beschwerde reichte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin die Berichte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Akutstation für Erwachsene 2 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 28. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016 (Urk. 3/3b) und des Ambulatoriums für Erwachsene des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 9. Januar 2017 (Urk. 3/3a)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein. Die Beschwerdegegnerin schloss in der </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeantwort vom 24. Februar 2017 auf Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisung der Beschwerde (Urk. 9 S. 1). Mit Verfügung vom 14. April 2017 wurde das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde abgewiesen und der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin wurde die unentgeltliche Prozessführung gewährt sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rec</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">htsanwältin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Corinne Schoch, Zürich, als unentgeltliche Rechtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treterin für dieses Verfahren bestellt (Urk. 11 S. 6). In der Replik vom 26. April 2017 hielt die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin an ihren Anträgen fest (Urk. 12 S. 2). Mit Eingabe vom 28. April 2017 (Urk. 13) reichte die Beschwerdeführerin den Bericht von Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 27. April 2017 ein (Urk. 14). Die Beschwerdegegnerin verzichtete mit Eingabe vom 10. Mai 2017 auf eine Duplik (Urk. 16). Mit Verfügung vom 16. Januar 2018 wurde den Parteien Gele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genheit gegeben, zur Rechtsprechungsänderung des Bundesgerichts gemäss BGE 143 V 409 und 143 V 418 Stellung zu nehmen (Urk. 20 S. 2). Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin nahm dazu mit Eingabe vom 8. Februar 2018 (Urk. 23), die Beschwerdeführerin unter Beilage des Berichts von Dr. D.___ vom 26. Januar 2018 (Urk. 26/11/1) mit Eingabe vom 2. März 2018 Stellung (Urk. 25).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die weiteren eingereichten Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen. </span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">glichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ob ein psychischer Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden mit Krankheitswert besteht, welcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychiatrische, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine fachärztlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einwandfrei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend objektivierten Massstab zu beurteilende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547 E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prechung; vgl. BGE 143 V 409 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei bedarf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es je nach Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbild allenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit schliessen lassen (E. 7). </span></p><p><span> </span><span>Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung der medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Behandlung und allfälliger Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen). Der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. Augu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">st 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invalidität</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der rentenaufhebenden Verfügung vom 28. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2016 auf den Standpunkt, es sei gestützt auf das Gutachten von Dr. C.___ vom 17. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2016 (Urk. 10/175) davon auszugehen, dass kein lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">andauernder Gesundheitsschaden und keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeiten mehr vorliege, zumal keine psychiatrische Diagnose mehr habe gestellt werden können. Dies lasse sich auch aus der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urteilung der durchgeführten Integrationsmassnahme schliessen, welche von einer Arbeitsleistung von über 70 % ausgehe (Urk. 2 S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Stellungnahme zur geänderten Rechtsprechung gemäss BGE 143 V 418 brachte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor, da im Gutachten vom 17. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2016 kein psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chisches Leiden diagnostiziert worden sei und an der gutachterlichen Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung nicht zu zweifeln sei, habe die Rechtsprechungsänderung keinerlei Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fluss auf den vorliegenden Fall (Urk. 23). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in wendet dagegen ein, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe mit ihrer Beurteilung das rechtliche Gehör, die Untersuchungs- beziehungsweise Offi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zialmaxime, die rechtlichen Vorgaben und das Willkür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verbot verletzt. So hätte sie bei den behandelnden Ärzten aktualisierte Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilungen einfordern und rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entsprechend würdigen müssen, als ihr der Klinikeintritt beim B.___ im No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2016 bekannt geworden sei. Sie würde sich zudem in unkritischer Weise auf das Gutachten vom 17. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2016 stützen. Dies obschon das Gutachten zur Evaluierung einer Schizophrenie und Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung auf unklarer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fundlage ohne eine genügende Einbettung in den klinischen Kontext basiere. Namentlich seien die Verwendung von Beschwerdevalidierungstests (BVT) wie den struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">turierten Frage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bogen simulierter Symptome (SFSS) wissenschaftlich mangelhaft validiert und umstritten. Zudem sei das Gutachten inhaltlich mangel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haft, habe unwahre Behauptungen und feh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lerhafte Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen aufgestellt. Das Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten sei daher aus dem Recht zu weisen. Mit den Berichten der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Ärzte des B.___ vom 28. Dezember 2016 und vom 7. Januar 2017 würden zudem fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztliche Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilungen und Diagnosen vorliegen, welche das Gutachten vom 17. August 2016 grundlegend in Frage stellen würden, was weder im Gutachten noch in der angefochtenen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung angemessen berücksichtigt worden sei. Auch dem Bericht von Dr. D.___ sei zu entnehmen, dass eine para</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noide Schizophrenie mit unvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständiger Remission (ICD-10 F20.04) und/oder eine Angst- und Panikstörung (ICD-10 F40.01) vorliege. Die Dekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensation im Zusammenhang mit der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kündigten Rentenstreichung demon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">striere ferner, dass sie aufgrund der be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehenden Erkrankungen keinerlei zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzliche Belastun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zu prästieren ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möge, wie dies gesunde und erwerbsfähige Menschen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mögen würden (Urk. 1 S. 2 f., Urk. 12 S. 2 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur geänderten Rechtsprechung gemäss BGE 143 V 418 führte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Weiteren aus, das Gutachten von Dr. C.___ sei nicht im Sinne der aktuellen Rechtsprechung erstellt worden. Daher bestehe vermutlich keine um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassend geklärte Sachlage, weshalb vorerst ein beweiswertiges Gutachten zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anlassen sei und sodann unter Berücksichtigung der Beschwerdebilder Schizo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phrenie und Angst- bzw. Panikstörung fallkonkret zu entscheiden wäre, wie weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehend das strukturierte Beweisverfahren durchzuführen sei. Eine Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urteilung anhand des strukturierten, indikatorengerichteten Rasters würde mit den vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegenden Arztberichten jedenfalls ergeben, dass eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aktuell und bis auf weiteres nicht gegeben sei (Urk. 25 S. 2 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist strittig und zu prüfen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdegegnerin zu Recht die bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herige Dreiviertelsrente per Ende Dezember 2016 aufgehoben hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist hierzu zu klären, ob und inwiefern s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ich der Invaliditätsgrad seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 13. September 2012 (Urk. 10/130, Urk. 10/138) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis zum Erlass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtenen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28. November 2016 (Urk. 2) in rentener</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausmass ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ändert hat. Die angefoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tene Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung bildet da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungsgemäss die zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Grenze der richter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fugnis (BGE 132 V 220 E. 3.1.1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">122 V 77 E. 2b, Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_76/2009 vom 19. Mai 2009 E. 2, je mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von der Beschwerdeführerin in diesem Verfahren eingereichten Berichte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Akutstation für Erwachsene 2 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 28. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 (Urk. 3/3b) und des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 9. Januar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3/3a)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurden zwar nach Erlass der angefochtenen Verfügung vom 28. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2016 (Urk. 2) erstellt. Jedoch betreffen sie einen Sachverhalt vor diesem Zeitpunkt, weshalb sie in diesem Verfahren beachtlich sind. Die Berichte von Dr. D.___ vom 27. April 2017 (Urk. 14) und vom 26. Januar 2018 (Urk. 26/11/1) betreffen dagegen hauptsächlich die ambulante Behandlung der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin durch Dr. D.___ ab dem 12. Januar 2017, weshalb sie für dieses Verfahren lediglich insofern beachtlich sind, als sie Rückschlüsse auf den Sachverhalt des Überprüfungszeitraums bis am 28. November 2016 (Urk. 2) erlauben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Zusprache der bisherigen Dreiviertelsrente bei einem Invaliditätsgrad von 60 % ab September 2011 (Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 13. September 2012; Urk. 10/130, Urk. 10/138) war die Diagnose einer paranoiden Schizophrenie (unvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständige Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mission; ICD-10 F20.04) massgeblich (Urk. 10/122/2, Urk. 10/130). Laut dem Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellungsblatt der Beschwerdegegnerin vom 11. Juni 2012 (Urk. 10/122) erfolgte dies gestützt auf die Stellungnahme von med. pract. E.___, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie vom Regionalen Ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Dienst (RAD) vom 10. Januar 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Diese war zum Schluss gekommen, dass aufgrund des Arztberichts der B.___ vom 12. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zember</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2011 davon auszugehen sei, bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestehe seit 2007 eine 60 bis 70%ige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> respektive eine 30 bis 40%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in einer leidensangepassten Hilfstätigkeit mit angenehmem Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klima und grundsätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichem Wohlwollen gegenüber der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugsweise bei einem Arbeitgeber mit Erfahrung im Umgang mit Menschen mit ihrer Erkrankung (Urk. 10/122/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem Bericht der B.___ vom 12. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2011 litt die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an einer paranoiden Schizo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phrenie mit unvollständiger Remission (ICD-10 F20.04) seit 2007. Die Symptome bei schizophrenem Residuum (Minussymptome) im Sinne von Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">taktstörung (eine reduzierte Fähigkeit, soziale Kontakte aufzunehmen und zu unterhalten), Verflachung der Affekte (verminderte Fähigkeit zum gefühls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässigen Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwingen) seien weiterhin vorhanden. Ausdauer und Belastbarkeit seien daher immer noch sehr vermindert. Es bestehe weiterhin auch eine erhöhte Kränk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit, erhöhtes Misstrauen und Unsicherheit über die eigene Identität, was zu deutlichem subjektivem Leiden und deutlicher Einschränkung der beruflichen und sozialen Leistungsfähigkeit führe. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei seit 2007 zirka zu 60 bis 70 % arbeitsunfähig. Im Verlauf seien bisherige Versuche, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch Integrationsprogramme wieder einzugliedern, ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tert, was die Chronifizierung der Symptomatik in der letzten Zeit gefördert haben dürfte. Während der Monate September/Oktober 2011 habe sie ihre Leistung bei der Z.___ und im Nähstudio zu 50 % in einer Kombination geleistet. Ende Oktober 2011 habe sie die Arbeit im Nähstudio abgebrochen, kurz darauf auch jene in der Z.___. An beiden Arbeitsorten habe sie sich überfordert gefühlt (Urk. 10/117/1-3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dieser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachlage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist als Vergleichsbasis auszugehen. </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In dem nach der Eröffnung des Revisionsverfahrens (Urk. 10/145) einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holten Verlaufsbericht des Ambulatoriums des B.___ vom 11. August 2015 wurde aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt, dass weiterhin eine inkomplette Remission der paranoiden Schizophrenie (ICD-10 F20.0) mit leicht schwankendem Verlauf bei grundsätzlich stationärem Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand vorliege. Seit einem halben Jahr würden sich deutliche Stabi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tendenzen zeigen. Die Beschwerdeführerin wirke weniger ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spannt. Dennoch seien weiterhin schon kleine Probleme, etwa ein gut geplanter Umzug, der erst in mehreren Monaten stattfinde, eine grosse aktuelle Belastung für sie, die zu vermehrten Befürchtungen und Ängsten führe. Aufgrund der psychischen Störung sei wie bisher zu 100 % keine berufliche Tätigkeit mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich und es bestehe eine 100%ige Einschränkung der Leistungsfähigkeit. Es seien die Umstellungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit und die Flexibilität deutlich sowie die Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit etwas herab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzt. Ausserdem bestünden ausgeprägte Unsicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heiten im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich der Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidungs- und Urteilsfähigkeit sowie deutliche Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heiten be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züglich der Selbstbehauptungsfähigkeit (Urk. 10/158).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ führte im psychiatrischen Gutachten vom 17. August 2016 (Urk. 10/175),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf das sich die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin im angefochtenen Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid stützte (Urk. 2 S. 1), aus, die Beschwerdeführerin habe Beobachtungsgefühle und Stimmen geschildert, die sie indirekt höre, ohne sich dazugehörig zu fühlen (Urk. 10/175/38), welche in der (einmaligen) Untersuchungssituation nicht hätten objektiviert werden können. Auch habe in der Untersuchungssituation kein Kriterium der Schizophrenie überzeugend dargestellt oder befundet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen. Die Beschwerdeführerin habe überwiegend zielge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtet auf das gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terliche Gespräch gewirkt und die geschilderte Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatik könne auch Teil einer sozialphobischen Komponente sein (Urk. 10/175/48). Dr. C.___ kam schliesslich zum Schluss, dass aufgrund der festgestellten Aggravation in Kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bination mit auftretenden Inkonsistenzen zum Begutachtungszeitpunkt (am 2. März 2016, Urk. 10/175/1) eine vorbeschriebene paranoide Schizophrenie de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">finitions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss überwiegend wahrscheinlich nicht vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegen habe. Vielmehr seien die psychotischen Phänomene, die 2007 aufgetreten seien, einer akuten polymorphen psychotischen Störung mit Symptomen einer Schizophrenie (ICD-10 F23.1) zuzuordnen, möglicherweise auch aufgrund von Cannabiskonsum und/oder kombiniertem Alkoholkonsum. Dies deshalb, weil bereits im Arztbericht von Dr. med. F.___ (vom B.___ vom 29. Oktober) 2010 (Urk. 10/84) keine psychotischen Phänomene im Sinne von Sinnestäuschungen oder wahnhaften Elementen mehr im psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Befund aufgeführt worden seien. Gegen die Diagnose einer sozialen Phobie würden sodann die Erkenntnisse bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spielsweise aus der Integrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahme (der KAP) Trampolin sprechen, wo sehr wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlich eine soziale Phobie beziehungsweise soziale Ängste mit we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sentlicher Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nicht hätten vorliegen können. Sonst wären die Orga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisation und Betreuer nicht davon ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen, die Arbeitsleistung in einem Teamumfeld auf über 70 % erhöhen zu können (Urk. 10/175/64-65). Ab Anfang 2008 müsse von einer grundsätzlich 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeit mit verstärkten Pausen, haupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächlich Rou</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tinetätigkeiten, Aussprachemöglichkeit mit den Vorgesetzten und ohne Nacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienste ausgegangen werden. Die psychischen Befunde der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handler würden auf eine Remission der psychotischen Symptomatik schliessen und keine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit rechtfertigen. Die Arbeitsfähigkeit hätte nach der psychotischen Episode 2007 monatlich um 10 % ansteigend bis zu 100 % ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steigert werden können (Urk. 10/175/75-77).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der Zeit nach der Begutachtung durch Dr. C.___ ist dem Bericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Akut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrie für Erwachsene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___ vom 28. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3/3b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin vom 9. bis 30. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2016 auf der Akutstation stationär behandelt worden sei. Es hab sich um einen freiwilligen Eintritt zur Krisenintervention auf Initiative des sozialen Umfeldes hin gehandelt. Bei Eintritt sie das Zustandsbild durch ein ängstlich-paranoides Syndrom mit Aufmerksamkeits- und Gedächtnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwierigkeiten, starkem sozialem Rückzug und starkem Vermeidungsverhalten gekennzeichnet gewesen. Seit einem Monat seien zunehmend soziale und Existenzängste, Panik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">attacken, sozialer Rückzug, Beeinträchtigungsideen, Aufmerksamkeits- und Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dächtnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwierig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten. Das seit dem Jugendalter bestehende psychische Zustandsbild mit sozialen Ängsten, Verfolgungs- und Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">träch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigungsideen habe sich Anfang 2016 im Zusammenhang mit der Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfung der IV-Rente ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechtert. Als Diagnosen seien eine Agoraphobie mit Panikstörung und aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geprägtem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meidungsverhalten (ICD-10 F40.10) und eine sekundäre soziale Phobie (ICD-10 F40.1) gestellt worden. Anamnestisch sei zudem eine paranoide Schizophrenie (ICD-10 F20.0) zu erwähnen, die Kriterien für diese Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose hätten sie indes als nicht erfüllt angesehen. Die gestellten Diagnosen seien nicht ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessend und es werde einen längeren Beobach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungszeitraum empfohlen. Hinweise auf Drogen hätten sich keine gefunden. Aktuelle bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 3/3b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem Bericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 9. Januar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der B.___, wo die Beschwerdeführerin seit 2007 behandelt werde, be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steht trotz intensiver Therapie weiterhin eine Negativsymptomatik mit Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trationsproblemen, Erschöpfbarkeit, Antriebsminderung, Affektverflachung und Ratlosigkeit bei inkompletter Remission der paranoiden Schizophrenie. Die Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose eines schizophrenen Residuums (ICD-10 F20.5) sei ihrerseits unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stritten. Im Beobachtungszeitraum habe sich bei der Beschwerdeführerin se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kundär eine Agora</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phobie mit Panikstörung entwickelt. Ein Alkohol- und Drogen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konsum sei nicht bekannt und sei nie ein Thema gewesen. Nach allmählicher leichter Bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serung des psychischen Zustandsbildes unter Wegfall von Stress und Belastung sowie bei geringer sozialer Interaktion sei es aktuell erneut zu einer psychischen Dekompensation im Zusammenhang mit der Überprüfung und Streichung der IV-Rente gekommen. Hierbei seien häufige Panikattacken, starke soziale und agora</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phobische Ängste mit Vermeidungsverhalten, teils zwanghaftes Sorgenmachen bis hin zu Katastrophendenken, Insuffizienzgefühle, Beziehungs-, Verfolgungs- und Beeinträchtigungsideen, Affektverflachung und Verstärkung der Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionsprobleme aufgetreten. Simulative Tendenzen in der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung hätten sich weder im Verlauf noch in den unterschiedlichen Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionen gezeigt. Die Beschwerdeführerin habe sich in der Symptom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">präsentation authentisch gezeigt und auch nach Zusammenschau aller Befunde seien die geschilderten Beschwerden hinreichend plausibel und im Rahmen des zugrun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deliegenden Krankheitsmodelles erklärbar. Der Verdacht der Aggravation, also der bewussten, absichtlichen und zielgerichteten Verstärkung der vorhandenen Symptome, könne nicht bestätigt werden und in der Testpsychologie werde keine hinreichende Beweisführung gesehen. Dass in der gutachterlichen Situation eine Verdeutlichung stattgefunden habe, welche in einer einmaligen Sitzung schwer von einer Aggravation abzugrenzen sei, sei durchaus anzunehmen, zumal die Beschwerdeführerin immer wieder paradoxe Affekte (leichte Parathymie) zeige. Es sei von einer Leistungsfähigkeit von 60 bis 70 % bei einem Pensum von maxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mal 30 bis 40 % im freien Arbeitsmarkt auszugehen. Der Aufbau der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit solle schrittweise über einen Arbeitsversuch in einer Tätigkeit mit wohl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wollendem Arbeitsklima mit wenig Leistungsdruck erfolgen, um zu testen, ob die Beschwerdeführerin den Anforderungen des ersten Arbeitsmarktes tatsäch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich gerecht werden könne. Zur genauen Quantifizierung werde eine Poten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung empfohlen (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3/3a)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin kann vor dem Hintergrund dieser Aktenlage auf das psychiatrische Gutachten von Dr. C.___ vom 17. August 2016 nicht als Grundlage für eine Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenrevision und Aufhebung der Rente per Januar 2017 abgestellt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Denn die Einschätzung von Dr. C.___ entspricht im Wesentlichen einer rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkenden Neubeurteilung des psychischen Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustandes ab 2007 und weist keine eigentliche erhebliche Verbesserung (oder Verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terung) des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes seit der Rentenzusprache mit Verfügung vom 13. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2012 (Urk. 10/130, Urk. 10/138) im Sinne eines Revisionsgrundes (Art. 17 Abs. 1 ATSG) aus. So ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinte Dr. C.___ das Vorliegen einer paranoide Schizo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phrenie auch rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkend und führte aus, dass diese nie vorgelegen habe, sondern lediglich eine akute polymorphe psychotische Störung mit Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomen einer Schizo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phrenie (ICD-10 F23.1) im Sinne einer vorübergehenden psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Phase im Jahr 2007 (Urk. 10/175/48, Urk. 10/175/58-59, Urk. 10/175/64-65). Dement</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechend erachtete er rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkend und durchgehend bereits ab 2008 bis zum Begutachtungszeitpunkt eine 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit als zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mutbar (Urk. 10/175/75). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Aufhebung der Rente gestützt auf das Gutachten von Dr. C.___ wäre damit nur mit sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stituierter Begründung (vgl. dazu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 8C_634/2017 vom 20. Februar 2018</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 5.3 mit Hinweisen) möglich. Hierzu besteht jedoch keine Grundlage. Die in den Jahren nach der Neuanmeldung vom 20. August 2010 (Urk. 10/76) zuständigen Ärzte hatten im Jahr 2011 auf eine paranoide Schizo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phrenie im Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mass einer unvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständigen Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mission (ICD-10 F20.04) mit einer zirka 60 bis 70%igen Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen (Urk. 10/117/2-3), was Grundlage für die rechtskräftige erstmalige Rentenzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache ab September 2011 bildete. Dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin bei der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusprache im September 2012 darauf abgestellt hatte (Urk. 10/130), war bei da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">maliger Aktenlage indes vertretbar und zumindest nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zweifellos un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtig im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiedererwägungsrechtlichen Sinn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 53 Abs. 2 ATSG; vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 125 V 383 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteile </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_62</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1/2010 vom 22. Dezember 2010 E. 2.2 und I </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">222/0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 vom 19. Dezember 2002 E. 3.2). Dies auch mit Blick darauf, dass die Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin während eines Aufbautrainings </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von März bis September 2011 im Rahmen der beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme (Urk. 10/114-115) mit 5 x 3,5 Stunden pro Woche im ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützten Rahmen des Z.___ gemäss dem Schlussbericht der Z.___ vom 14. September 2011 auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chischen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassung und der schwierigen familiären Situation nicht hatte ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steigert werden können (Urk. 10/113/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ - und mit ihm die Beschwerdegegnerin (Urk. 2 S. 2) - ging diesbezüglich fälsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licherweise davon aus, es habe sich während der Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahme in der Z.___ gezeigt, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin in der Lage sei, bis zu einem Pensum von 70 % in der Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">duk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion zu arbeiten und dass ihr gemäss dem Schlussbericht der Z.___ eine höhere Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistung zugetraut worden sei (Urk. 10/175/63-65). Gemäss dem Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht der Z.___ vom 14. September 2011 war die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin jedoch lediglich in der Lage, bei einer Präsenzzeit von 5 x 3,5 Stunden pro Woche, mithin in einem Arbeitspensum von 42 %, im gestützten Rahmen des Z.___ eine reduzierte Leistung von 50 bis 70 % zu zeigen, was ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesamt einer Arbeitsfähigkeit von rund 25 % entspricht. Da die Steigerung des Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensums nicht erreicht wurde, wurde die Integrationsmassnahme nicht mehr weitergeführt (Urk. 10/113). Auch ist dem Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht eine Aussage darüber, dass der Beschwerdeführerin von den Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treuern im Jahr 2011 mehr zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traut worden wäre, nicht zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Bestätigung des ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">foch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenen Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheides mit sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stituierter Begründung (vgl. dazu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 8C_634/2017 vom 20. Februar 2018</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 5.3 mit Hinweisen) fällt in diesem Verfahren daher ausser Betracht und wurde von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin denn auch nicht geltend macht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinzu kommt, dass Dr. C.___ seine Schlussfolgerungen im Gutachten vom 17. August 2016 auf der Grundlage weiterer falscher Annahmen zog und/oder diese nicht nachvollziehbar begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dete.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So ging der Gutachter fälsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licherweise von einer unauffälligen psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischen Familienanamnese aus (Urk. 10/175/41), obschon aus dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tritts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht der Klinik G.___ der B.___ vom 27. September 2007 hervorging, dass die Mutter an einer schizoaffektiven Störung und der Vater an einer Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung mit narzisstisch instabilen Zügen leide (Urk. 10/19/11; vgl. auch Bericht des gemein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">depsychiatrischen Zentrums des B.___ vom 29. Januar 2008 Ziff. 6.3, Urk. 10/20/6). Dieser Bericht hatte dem Gutachter vorgelegen (Urk. 10/175/29). Dies hätte bei der ätiologischen Beurteilung der strittigen psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischen Diagnosen, der Beurteilung der psychosozialen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">flüsse und der sozialen Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sourcen ins Gewicht fallen können.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Falsch ist des Weiteren die Annahme von Dr. C.___, die Beschwerdeführerin habe eine zweijährige Coiffeurlehre absolviert. Auf seine Schlussfolgerungen, dass damals daher ein po</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sitives Aktivitätenniveau bestanden habe (Urk. 10/175/73) und dass die Beschwerdeführerin im Kunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kontakt - auch aktuell weiterhin - Ressourcen habe, die mobilisierbar seien (Urk. 10/175/64), kann daher nicht ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt werden. Auch ist im Gutachten nicht vermerkt (Urk. 10/175/41, Urk. 10/175/59, Urk. 10/175/63), dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin die Sekundar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schule zwei Monate vor Ende aufgrund von Konflikten mit Klassenkameraden abgebrochen hat und dass sie keine Ausbildung absolviert hat (Urk. 10/20/4, Urk. 10/33/3-4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ferner führte Dr. C.___ aus, es würden Hinweise aus Arztberichten, zum Beispiel (aus dem Jahr) 2007, bestehen, dass unregelmässig Cannabis und Alkohol kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sumiert worden sei. Cannabis könne psychotische Episoden auslösen, so auch </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im vorliegenden Fall (Urk. 10/175/56, Urk. 10/175/59, Urk. 10/175/65). Diese Feststellung ist insofern nicht ganz korrekt, als lediglich in einem einzigen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt, nämlich im Austrittbericht der Klinik G.___ des B.___ vom 27. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2007 erwähnt worden war, dass ein unregelmässiger Gebrauch von Alkohol und Cannabis gegeben sei (Urk. 10/19/11). In diesem Bericht war die Diagnose des Verdachts auf eine akute polymorphe (differentialdiagnostisch: organische) Psychose (ICD-10 F23.0) gestellt worden, wobei auf die näheren Umstände ihres Auftretens nicht eingegangen wurde (Urk. 10/19/9). Ob diese Psychose tatsächlich durch den Konsum von Cannabis ausgelöst wurde, ist daher nicht erwiesen. Im darauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgenden Bericht des ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrischen Zen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trums des B.___ vom 29. Ja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nuar 2008 - und auch in den folgenden Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichten der behandelnden Ärzte - war ein Substanzengebrauch zudem bereits kein Thema mehr und in der Folge wurde die Diagnose einer paranoiden Schizophrenie (ICD-10 F20.09) unabhängig davon gestellt (Urk. 10/20/3). Im Übrigen schliesst eine durch den Konsum von Cannabis ausgelöste Psychose das anschliessende Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten einer Schizophrenie bei bestehender Vulnerabilität und prädispo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nierenden Faktoren, die von Dr. C.___ nicht ganz respektive teilweise falsch erfasst wurden, nicht aus. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie Dr. D.___ im Bericht vom 27. April 2017 überzeugend ausführte (Urk. 14 S. 3), ist die von Dr. C.___ gestellte Diagnose einer akuten polymorphen psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Störung mit Symptomen einer Schizophrenie (ICD-10 F23.1) zudem nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehbar. Denn dazu hätte die schizophrene Symptomatik gemäss ICD-10 nicht länger als einen Monat andauern dürfen, danach wäre die Diagnose in Schizo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phrenie (ICD-10 F20) zu ändern gewesen (vgl. Dilling, Mombour, Schmidt, ICD-10, Internationale Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V [F], Klinisch-diagnostische Leitlinien, 10. Auflage 2015, S. 147). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die unstrittig im August 2007 aufgetretene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schizophrene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatik wurde jedoch auch noch im Bericht des Gemeindepsychiatrischen Zentrums des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 29. Januar 2008 im Sinne einer Negativsymptomatik bei medikamentöser Behandlung und mit der Diagnose einer paranoiden Schizophrenie mit unklarem Verlauf (ICD-10 F20.09) aufgeführt (Urk. 10/20/3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Vorliegen der Diagnose einer Schizophrenie unter dem Titel "Gutachterliche Beurteilung" verneinte Dr. C.___ dagegen ohne nachvollziehbare Begründung, indem er ohne erkennbaren Bezug ausführte, "wie zuvor ersichtlich" habe kein Kriterium der Schizophrenie in der Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">situation überzeugend darge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt oder befundet werden können. Der Befund wurde indes lediglich mit all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meiner, mit Kreuzen ausgefüllter Tabelle und die Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rien der Schizophrenie wurden durch Abbildung der gesamten ICD-10-Ausfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen der F20.0 bis F20.3-Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen wiedergegeben, ohne dass der Gutachter im Einzelnen aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte, was mit "zuvor er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich" gemeint sei (Urk. 10/175/42-48). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren verneinte Dr. C.___ die Diagnose einer sozialen Phobie ohne über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeugende Begründung mit dem Hinweis auf die Umstände in der Integra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahme der Z.___. Dabei nahm er - wie hiervor erläutert - fälsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licherweise an, die Organisatoren und Betreuer seien davon ausgegangen, dass die Arbeitsleistung in einem Teamumfeld über 70 % erhöht werden könne (Urk. 10/175/65). Dem Bericht der Z.___ vom 14. September 2011 sind zudem durchaus Hinweise auf Ängste zu entnehmen. So wurde aufgeführt, dass die Beschwerdeführerin sehr kontrolliert gewirkt habe und versucht habe, mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichst keine Fehler zu machen. Die Zuständige vom B.___ habe bestätigt, dass die Beschwerdeführerin stetig von der Angst begleitet werde. Ihr Verhalten gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über Vorgesetzten sei fast schon überkorrekt gewesen. Wenn sie Fragen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habt habe, habe sie diese eher zurückgehalten aus Angst, jemanden zu stören (Urk. 10/113/1-2). Im Übrigen hielt Dr. C.___ im Gutachten selbst fest, dass </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die von der Beschwerdeführerin beschriebene Symptomatik von Beobachtungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefühlen und -ängsten Teil einer sozialphobischen Komponente sein könnte </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 10/175/48). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die im Gutachten vom 17. August 2016 aufgeführte Aggravation der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdedarstellung sodann hatte Dr. C.___ mittels Selbstbeurteilungstest SFSS (Strukturierter Fragebogen Simulierter Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tome) in der Untersuchung vom 2. März 2016 ermittelt. Die Selbstbeurteilung habe bedeutsame negative Antwort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verzerrungen gezeigt (Urk. 10/175/50-51). Dr. C.___ schloss bereits auf-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund dieser Ergebnisse des SFSS-Tests auf eine schwere Aggravation (Urk. 10/175/53-54), was dem Testergebnis jedoch eine zu hohe Bedeutung in der psychiatrischen Gesamtbeurteilung zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">misst. Denn der Einsatz eines solchen Selbstbeurteilungstests kann in be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründeten Einzelfällen bestenfalls lediglich einen Baustein in der um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassenden Gesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung liefern (vgl. Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme der Deutschen Gesell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nerven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heilkunde [DGPPN], Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungnahme Nr. 3 / 28. Januar 2011; Urk. 3/7 S. 3). Wie zudem aus der an der Universität Bremen angenommenen Dissertation "Diagnostik der Beschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validität von psychischen Störungen in der sozialmedizinischen Begutachtung" (Januar 2015; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">https://elib.suub.uni-bremen.de/edocs/00104647-1.pdf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geht, fehlen im deutschsprachigen Raum Studien, die insbesondere den Einsatz des SFSS in Kontexten ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb der Forensik beleuchten. Ergebnisse der Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sertations-Studie wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den darauf hinweisen, dass der SFSS möglicherweise nicht geeignet sei, um negative Antwortverzerrungen in der sozialmedizinischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachtung zu erfassen und auch andere Studien würden Hinweise darauf geben, dass der SFSS wenig spezifisch hinsichtlich der Diagnostik von negativen Ant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zerrungen sei sowie vermutlich das Auftreten von simulativen Ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denzen überschätze (S. 81 f.). Die Ursachen sowie Erklärungen für negative Antwort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zerrungen beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise Simulationen oder Aggravationen seien vielfältig. Nicht zwangsläufig bewusste Täuschungen würden eine Verzerrung bewirken, sondern auch Erkrankungen, Hinweise der Gutachter oder eine zugrundeliegende Motivation (S. 88). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Ergebnis der SFSS-Testung der Beschwerdeführerin kommt daher entgegen der Gewichtung im Gutachten von Dr. C.___ keine ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidende Bedeutung zu, zumal Dr. C.___ nicht besprochen hat, ob die negativen Antwortverzerrungen ganz oder teilweise auf die psychische Störung zurückzuführen sein könnte. Dies gilt umso mehr, als sowohl die behandelnden Ärzte des Ambulatoriums für Erwachsene der B.___ als auch Dr. D.___ darauf hinwiesen, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin immer wieder paradoxe Affekte im Sinne einer leichten Parathymie (affektive Inadäquatheit) zeige (Urk. 3/3a S. 3, Urk. 14 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausserdem kann aus dem Testergebnis im Jahr 2016 nicht auch verlässlich rückwirkend für die Zeit ab 2008 auf Aggravation geschlossen werden, zumal die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin in dieser Zeit stets in regelmässiger psychiatrischer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung war und weder von den dama</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ligen Ärzten noch von den Organen der beruflichen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen Hinweise auf Aggra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vation oder Selbstlimitierungen festgehalten worden waren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von Dr. C.___ in seinem Gutachten grundsätzlich zu Recht auf Inkonsistenzen geprüften Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stände, welche er an zwei Stellen des Gutachtens unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedlich aufführte (Urk. 10/175/54-56 [unter dem Titel I. Gesundheitsschaden], Urk. 10/175/68-70 [unter dem Titel V. Konsistenz]), sind sodann nur teilweise nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbar. So führte er mit Bezug auf das Kriterium der üblichen zeitlichen Entwicklung von Krankheitsfolgen aus, es müsse aufgrund der Informationen über die Symptomatik von einer im Jahr 2007 zeitlich begrenzten psychotischen Episode ausgegangen werden. Eine überdauernde Schizo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phrenie erscheine über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegend unwahrscheinlich (Urk. 10/175/69-70). Dies stellt jedoch nicht eine Inkonsistenz in der Krankheitsentwicklung, sondern eine neue psychiatrische Beurteilung dar. Auch hat Dr. C.___ hierzu die von den behandelnden Ärzten im Verlauf klassifizierte Diagnose nach ICD-10 F20.04 einer un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digen Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mission der paranoiden Schizophrenie mit verbleibender Negativ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">symptomatik und teilweiser Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit (Urk. 10/117/2-3) nicht diskutiert. Auch bei der weiteren Frage einer Inkonsistenz in der psychopathologischen Befun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung richtete sich die Betrachtung von Dr. C.___ hauptsächlich auf die Aspekte Wahn und Sinnestäuschungen (Urk. 10/175/55, Urk. 10/175/68), wogegen die Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosekriterien einer Schizophrenie nach ICD-10 F20.04 viele weitere mögliche Symptome beinhalten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Begründung einer Inkonsistenz hinsichtlich der dokumentierten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entwicklung führte Dr. C.___ die Einschätzung der behandelnden Ärzte gemäss dem Verlaufsbericht des Ambulatoriums für Erwach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sene des B.___ vom 11. August 2015 (Urk. 10/158) an. Seine Ausführungen betreffen indes nicht die Frage der Inkonsistenz bezüglich Anamnese/Beschwerdeschilderung (in der Untersuchung) und der doku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierten Beschwerdeentwicklung gemäss der vorhandenen Aktenlage, sondern stellen lediglich eine kritische Besprechung dieses Berichtes dar. Dieser kann zudem nicht gänzlich gefolgt werden. So bezeichnet Dr. C.___ die im Bericht beschriebenen verstärkten Ängste im Zusammenhang mit einem Umzug als häufiger auftretendes allgemeines Phänomen, welches nicht einer </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">remittierten Schizophrenie oder psychotischen Episode zuzuordnen sei (Urk. 10/175/55). Im B.___-Bericht wurde jedoch erklärt, dass weiterhin bereits kleinere Probleme eine grosse Belastung für die Beschwerdeführerin darstellen würden, die zu vermehrten Befürchtungen und Ängsten führen würden. Beispiels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise hätten die Ängste betreffend einen gut geplanten, in mehreren Monaten stattfindenden Umzug ein Ausmass angenommen, das einem augen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blicklich stattfindenden, ungeplanten Problem-Umzug entspreche (Urk. 10/158/1). Die B.___-Ärzte beschreiben damit Ängste und eine Einschränkung der Belastbarkeit, welche den normalen Rahmen im Sinne eines "häufiger auftretenden allgemeinen Phänomens" gerade überschreiten. Auch trifft es nicht zu, was Dr. C.___ aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte, dass ein positives Profil bezüglich Spontanaktivität, Fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten zur familiären und intimen Beziehungen sowie der Gruppenfähigkeit beschrieben worden sei (Urk. 10/175/55). Es wurde im B.___-Verlaufsbericht vom 11. August 2015 lediglich festgehalten, dass Selbstpflege, Spontan-Aktivitäten, die Fähigkeit zu familiären und intimen Beziehungen nicht herabgesetzt seien. Die Gruppen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit wurde lediglich als teilweise und im Rahmen der beschriebenen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen vorhanden bezeichnet, mithin im Rahmen der 100%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit mit deutlich herabgesetzter Flexibilität und Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit, ausgeprägten Unsicherheiten im Bereich Entscheidungs- und Urteils</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit, etwas herabge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzter Durchhaltefähigkeit und deutlichen Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heiten in der Selbstbehauptungsfähigkeit (Urk. 10/158/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Aussage von Dr. C.___, eine vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschriebene paranoide Schizophrenie habe aufgrund der festgestellten Aggravation in Kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bination mit auftretenden Inkon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sistenzen definitionsgemäss nicht vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegen (Urk. 10/175/64), vermag ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichts dieser Ungereimtheiten nicht zu überzeugen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ ist zumindest insofern zuzustimmen, als die im Bericht vom 11. August 2015 von den B.___-Ärzten attestierte 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 10/158/3) in diesem Ausmass nicht nachvollziehbar ist. Denn in diesem Verlaufsbericht wurde bei leicht schwan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kendem Verlauf der unvollständigen Remission der diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nostizierten paranoiden Schizophrenie eine deutliche Stabilisierungstendenz seit einem halben Jahr bei ansonsten stationärem Gesundheitszustand festgehalten (Urk. 10/158/1). Dies bedeutet, dass zumindest keine Verschlechterung der Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit bis Mitte 2015 stattfand, wobei im letzten Bericht des B.___ vom 12. Dezember 2011 noch eine 30-40%ige Arbeitsfähigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt attestiert worden war (Urk. 10/117/3), weshalb eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit fraglich erscheint. Des Weiteren korre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liert das im Gutachten beschriebene Aktivitätsniveau (Urk. 10/175/55, Urk. 10/175/69) mit regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässigen Sportaktivitäten, Führung des Haushaltes und Ferien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reisen ins Ausland mit der Familie (Urk. 10/175/61-62) sowie die im Bericht des B.___ vom 11. August 2015 auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführte Fähigkeit, Regeln und Routinen bei nicht zu grosser Belastung weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehend einhalten zu können (Urk. 10/1583), nicht mit einer 100%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit oder einer schweren Schizophrenie. Darin ist aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dings keine Inkonsistenz bezüglich Anamnese/Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeschilderung und der doku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wicklung gemäss der vorhandenen Aktenlage zu sehen, sondern lediglich eine nicht nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbar begründete ärztliche Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung der Arbeitsunfähigkeit. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies schliesst jedoch nicht aus, dass eine Restsymp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatik der Erkrankung die Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit bezogen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt beeinträchtigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts der weiteren Aktenlage betreffend den Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand nach der Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung, mithin nach dem 2. März 2016 bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung im November 2016, ist eine anhaltende, stabile Besserung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustandes insbesondere auf den Zeitpunkt der Rentenaufhebung hin jedenfalls nicht erwiesen (vgl. E. 5 hernach). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Gutachten von Dr. C.___ wurde schliesslich weder erwähnt noch be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigt (Urk. 10/175/40), dass die Beschwerdeführerin an einem Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brechen mit erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung am rechten Auge leidet (Urk. 10/6). In der Anmeldung zum Leistungsbezug vom 3. April 2006 hatte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin dazu angegeben, sie sei in einem Taxi geboren worden und sei seither auf dem rechten Auge blind (Urk. 10/1/3). Zur allfälligen aktuellen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der Arbeitsfähigkeit durch diese gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitliche Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einträchtigung hat die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin denn auch keine aktuellen soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch-medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insgesamt stellt das Gutachten von Dr. C.___ vom 17. August 2016 nach dem Gesagten keine beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">räftige ärztliche Entscheidungsgrundlage dar, weshalb darauf nicht abzustellen ist und der Nachweis einer erheblichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besserung der Leistungsfähigkeit damit nicht erbracht ist. Auch die weiteren ärztlichen Berichte, welche nach der Begutachtung im März 2016 erstellt wurden, lassen nicht auf eine anhaltende erhebliche Besserung des Gesundheitszustandes schlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vielmehr enthalten die Berichte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Akut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrie für Erwach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___ vom 28. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3/3b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und des B.___ vom 9. Januar 2017 (Urk. 3/3a) Hinweise auf eine erhebliche Instabilität des psychischen Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin in Bezug auf die Zeit nach der Begutachtung am 2. März 2016 (Urk. 10/175/1). Insbesondere ist auf den Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 28. November 2016 (Urk. 2) hin aufgrund der stationären Behandlung der Beschwerdeführerin auf der akut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrischen Station für Erwachsene 2 der B.___ vom 9. bis 30. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2016 (Urk. 3/3b S. 1) eine 100%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit in jeglicher Tätigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen. Des Weiteren wurde auch für die Zeit nach dem Austritt aus der Akutklinik am 30. November 2016 eine 100%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit mit der Empfehlung zur Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme einer Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitarbeit jedoch erst nach deutlicher Verbesserung des Zustandsbildes attestiert (Urk. 3/3b S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der von der Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brachte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand, die in diesen Berichten beschriebene psychische Dekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sation sei als Folge von psychosozialen Belastungsfaktoren unbeachtlich, da sie im Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhang mit der Überprüfung/Streichung der IV-Rente stehe (Urk. 9 S. 2), ändern nichts daran, dass damit jedenfalls keine erhebliche Besserung des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitszustandes ausgewiesen ist. Ob die in den Berichten beschriebene Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung des Gesundheitszustandes (Urk. 3/3a-b) einen (ansonsten bisher nicht erwiesenen) Rentenrevisionsgrund darstellt, braucht hier nicht geklärt zu werden. Denn aufgrund von Art. 88a Abs. 2 IVV könnte dies gegebenenfalls frühestens nach drei Monaten zu einer Erhöhung der bisherigen Dreiviertelsrente führen, mithin nach dem hier massgeblichen Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfungszeitraum (BGE 132 V 220 E. 3.1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch die Beurteilung, ob, inwiefern und ab wann nach Austritt der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin aus der Akutstation am 30. November 2016 (Urk. 3/3b S. 1) wiederum eine Verbesserung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustandes mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit eingetreten sei, fällt ausserhalb den Überprüfungszeitraum dieses Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrens und ist hier daher offen zu lassen. Jedenfalls wären dabei auch die Berichte von Dr. D.___ vom 27. April 2017 (Urk. 14) vom 26. Januar 2018 (Urk. 26/11/1) und allfällige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen zufolge der angeborenen Schwach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am rechten Auge (Urk. 10/6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu beachten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist abschliessend festzuhalten, dass das Eintreten einer Besserung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustandes per Ende November 2016 nicht erwiesen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die mit Verfügung vom 28. November 2016 (Urk. 2) erlassene Rentenaufhebung ist daher nicht zu bestätigen, weshalb die Verfügung in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Versicherungsleistungen. Das Verfahren ist daher kostenpflichtig. Die Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">VG) und ermessensweise auf Fr. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">set</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sgangsgemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdegegnerin aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der unentgeltlichen Rechtsvertreterin de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Rechtsanwältin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Corinne Schoch,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> steht eine Prozessentschädigung zu, welche nach Art. 61 lit. g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen sowie unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Berücksichtigung der Honorarnote vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19. März 2018 (Urk. 28/1-4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusetzen ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Honorarnote ist ein Aufwand vom 15. Dezember 2016 bis 2. März 2018 von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">total</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">36 Stunden und 5 Minuten (respektive 2'165 Minuten) zu Fr. 220.-- pro Stunde sowie von Fr. 339.40 Spesen (inklusive Kopien) mit einem Gesamtbetrag von Fr. 8'804.10 (inklusive Mehrwertsteuer) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgeführt (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28/1-4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieser Betrag ist unter Berücksichtigung der massgeblichen, hiervor genannten Kriterien bei Weitem zu hoch und im Folgenden wie folgt zu kürzen: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für das Abfassen der 19-seitigen Beschwerdeschrift (Urk. 1) wurde inklusive Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">studium, Abklärungen und Besprechung mit der Mandantin ein Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufwand von insgesamt 1'240 Minuten respektive 20,65 Stunden eingesetzt (Aufwand vom 15. Dezember 2016 bis 17. Januar 2017), was der Sache nicht angemessen ist. Der Aktenumfang ist zwar nicht gering, jedoch auch nicht besonders gross. Auch ist keine ausserordentliche Besonderheit in der Schwierig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit des Prozesses und der Bedeutung der Streitsache auszumachen. Für den Aufwand bis zum 17. Januar 2017 wird daher ein Zeitaufwand von 10 Stunden à Fr. 220.-- berücksichtigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Zeit vom 26. Januar bis 17. März 2017 wurde ein Aufwand von insgesamt einer Stunde und 25 Minuten im Zusammenhang mit dem Nachweis der prozessualen Bedürftigkeit und der Entgegennahme von zwei Gerichtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügungen geltend gemacht, was angemessen erscheint. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Betreffend die Zeit vom 10. April bis 16. Mai 2017 wurden eine 2,5-seitige Replik vom 26. April 2017 (Urk. 12) und mit separatem zweizeiligem Begleitschreiben ein Arztbericht (Urk. 13-14) eingereicht, ausserdem wurden das Schreiben der Gegenpartei zu deren Verzicht auf Duplik und zwei Verfügungen ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genommen (Urk. 15-17). In diesem Zusammenhang wurde ein Aufwand von insgesamt 220 Minuten respektive 3 Stunden 40 Minuten geltend gemacht, was für die nicht umfangreichen Leistungen zu hoch ist und auf angemessene 2,5 Stunden zu kürzen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 16. Januar 2018 wurde die Parteien zur Stellungnahme zur neuen Rechtsprechung aufgefordert (Urk. 20). Diesbezüglich wurde ebenfalls ein zu hoher Aufwand für zwei Fristerstreckungsgesuche (Urk. 22, Urk. 24) und eine 13-seitige Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme (Urk. 25) mit Beilagen (Urk. 26/1-3) von insgesamt 620 Minuten respektive 10 Stunden 20 Minuten geltend gemacht. Dies ist auf ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messene 4 Stunden zu kürzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insgesamt ist damit ein Zeitaufwand von gerundet 18 Stunden à Fr. 220.--, mithin Fr. 3'960.-- zuzüglich Barauslagen und Mehrwertsteuer zu vergüten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die geltend gemachten Spesen respektive Barauslagen von Fr. 339.40 sind unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wöhnlich hoch und daher auf Fr. 150.-- zu kürzen, zumal die Akten jeweils kostenlos in Kopie von der IV-Stelle bezogen werden können und die Anzahl Eingaben ans Gericht im üblichen Rahmen lagen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Prozessentschädigung ist dementsprechend auf Fr. 4'436.15 festzusetzen und be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechnet sich wie folgt: </span><span> </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 3'960.-- + Fr. 150.-- = Fr. 4'110.--</span><span> </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">+ MwSt 8 % für 14 Stunden (2016 und 2017) plus Barauslagen auf Fr. 3'230.-- (Fr. 3'080.-- + Fr. 150.--) = Fr. 258.40</span><span> </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">+ MwSt 7,7 % für 4 Stunden (2018) auf Fr. 880.-- = Fr. 67.75</span></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 28. November 2016 aufgehoben. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">unentgeltliche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">n</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Rechtsvertreterin de</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">r</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Be</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechtsanwältin Corinne Schoch, Zürich, eine Prozess</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 4'436.15 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">(inkl</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Corinne Schoch</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (</span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">im Dispositiv </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bun</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">des</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigHartmann</p><p></p></div> </div></body></html>