<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>KK.2016.00035</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Gerichtsschreiberin Keller</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 23. November 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Klägerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">advokatur rechtsanker</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">CSS Versicherung AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hauptsitz, Abteilung Recht &amp; Compliance</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Tribschenstrasse 21, Postfach 2568, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beklagte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1963, war seit 1. August 2014 als Sales Manager bei der Y.___ angestellt (Urk. 16) und dadurch bei der CSS Versicherung AG (nachfolgend CSS) im Rahmen einer Kollektiv-Krankentaggeldversicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach dem Bundesgesetz über den Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertrag (VVG) gegen Erwerbsausfall bei Krankheit versichert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2/2). Ab 12. Januar 2015 wurde ihr bis 31. Januar 2016 eine 100%ige und alsdann eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (Urk. 2/11-24). Die CSS leistete Taggelder entsprechend einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % (Urk. 2/26, Urk. 2/32). Das Arbeitsverhältnis mit der Y.___ wurde am 12. Februar 2015 per 31. März 2015 beendet (Urk. 2/25).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf Veranlassung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">CSS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde die Versicherte am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">22. Mai 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. Dipl. Psych. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gynäkologie und Geburtshilfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, begutachtet (Gutachten vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31. Mai 2015;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 2/29</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Mit Schreiben vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10. Juni 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8/6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) teilte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">CSS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Versicherten mit, dass ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">22. Mai 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Arbeitsunfähigkeit mehr bestehe und ab diesem Datum die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingestellt würden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 5. August 2015 (Urk. 8/8) hielt sie an diesem Entscheid fest. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 4. Juli 2016 erhob die Versicherte Klage gegen die CSS und beantragte, diese sei zu verpflichten, ihr rückwirkend über den 21. Mai 2015 hinaus Kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kentaggelder zu bezahlen (Urk. 1 S. 2). Die Beklagte beantragte mit Klageant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wort vom 25. August 2016 (Urk. 7) die Abweisung der Klage. Mit Verfügung vom 16. September 2016 (Urk. 12) wurde der Klägerin die beantragte unentgelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Rechtsvertretung (vgl. Urk. 1 S. 2) bewilligt. Zudem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde den Parteien die Gelegenheit eingeräumt, dem Gericht im Rahmen einer schriftlichen Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungnahme mitzuteilen, falls sie die Durchführung einer Hauptverhandlung wünsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en. Mit Eingabe vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">24. Oktober 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) verzichtete die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kläge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf die Durchführung einer Hauptverhandlung, wovon </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beklagten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. November 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 17</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) eine Kopie zugestellt wurde. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beklagte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> liess sich nicht vernehmen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Replik vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23. Januar 2017 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0) und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Duplik vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">24. April 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielten die Parteien an ihren gestellten Rechtsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 12 Abs. 2 und 3 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) unterliegen Zusatzversicherungen zur sozialen Krankenversicherung dem Bundesgesetz über den Versicherungsvertrag (VVG). Streitigkeiten aus solchen Versicherungen sind privatrechtlicher Natur (BGE 124 III 44 E. 1a/aa und 232 E. 2b). Nach Art. 85 Abs. 1 des Bundesgesetzes betreffend die Aufsicht über die privaten Versicherungseinrichtungen (VAG) entscheidet das Gericht privat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Streitigkeiten zwischen Versicherungsunternehmen oder zwischen Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unternehmen und Versicherten. Kollektive Krankentag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">run</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen werden vom Bundesgericht wie alle weiteren Taggeld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen in ständiger Praxis unter den Begriff der Zusatzversicherung zur sozialen Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung subsumiert (BGE 138 III 2 E. 1.1; Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 4A_680/2014 vom 29. April 2015 E. 2.1; 4A_382/2014 vom 3. März 2015 E. 2 und 4A_47/2012 vom 12. März 2012 E. 2). Die Kantone können gestützt auf Art. 7 der Schweizerischen Zivilpro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessordnung (ZPO) ein Gericht bezeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen, welches als einzige kantonale Instanz für Streitigkeiten in diesem Gebiet sachlich zuständig ist. Im Kanton Zürich liegt die Zuständigkeit beim Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsgericht (§ 2 Abs. 2 lit. b des Gesetzes über das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsgericht, GSVGer). Das Verfahren richtet sich nach der ZPO, wobei das einfache Verfahren zur Anwendung gelangt (Art. 243 Abs. 2 lit. f ZPO) und die Klage direkt beim Gericht anhängig zu machen ist (BGE 138 III 558 E. 3.2 und 4.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die sachliche und örtliche Zuständigkeit des hiesigen Gerichts zur Beurteilung der eingereichten Klage ist gegeben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ansprüche aus einer Zusatzversicherung zur sozialen Krankenversicherung nach dem KVG werden ohne Rücksicht auf den Streitwert im vereinfachten Verfahren nach Art. 243 ff. ZPO beurteilt (Art. 243 Abs. 2 lit. f ZPO). Gemäss Art. 247 Abs. 2 lit. a in Verbindung mit Art. 243 Abs. 2 lit. f ZPO stellt das Gericht im Verfahren betreffend Streitigkeiten aus Zusatzversicherungen zur sozialen Krankenversicherung nach dem KVG den Sachverhalt von Amtes wegen fest. Der Untersuchungsgrundsatz befreit die Parteien indessen nicht davon, bei der Feststellung des entscheidwesentlichen Sachverhalts aktiv mitzuwirken. Sie haben die relevanten Fakten vorzubringen und die allenfalls zu erhebenden Beweismittel nach Möglichkeit zu bezeichnen (Urteil des Bundesgerichts 4A_723/2012 vom 3. April 2013 E. 3.3 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 87 VVG gewährt demjenigen, zu dessen Gunsten die kollektive Unfall- oder Krankenversicherung abgeschlossen worden ist, mit dem Eintritt des Unfalls oder der Krankheit ein selbständiges Forderungsrecht auf die Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen im Versicherungsfall gegen den Versicherer (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 5C.41/2001 vom 3. Juli 2001 E. 2c; Peter Stein, Basler Kommentar VVG, Basel 2001, Art. 87 VVG N 15; Willy Koenig, Der Versicherungsvertrag, in: Schweizerisches Privatrecht, VII/2, Basel 1979, S. 729). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 8 des Zivilgesetzbuches (ZGB) hat, wo es das Gesetz nicht anders bestimmt, derjenige das Vorhandensein einer behaupteten Tatsache zu bewei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen, der aus ihr Rechte ableitet. Demgemäss hat die Partei, die einen Anspruch geltend macht, die rechtsbegründenden Tatsachen zu beweisen, während die Beweislast für die rechtsaufhebenden beziehungsweise rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vernichtenden oder rechtshindernden Tatsachen bei der Partei liegt, die den Untergang des Anspruchs behauptet oder dessen Entstehung oder Durchsetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit bestreitet. Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung müssen im Privatversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">recht die anspruchsbegründenden Tatsachen lediglich mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erwiesen sein (BGE 130 III 321 E. 3.1 und 3.5). Das gilt auch für den Beweis von anspruchshindernden Tatsachen (Praxis 80/1991, Nr. 230, S. 964 f. E. 3b [Urteil des Bundesgerichts vom 22. November 1990]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss den vorliegend anwendbaren Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die kollektive Taggeldversicherung nach VVG (AVB, Ausgabe 200</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8; Urk. 2/3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) gewährt die Beklagte im Rahmen der vereinbarten Leistungen Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsschutz gegen die wirtschaftlichen Folgen von Krankheit und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sofern vereinbart von Mutterschaft </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 1.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Krankheit ist gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AVB jede Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit, die nicht Folge eines Unfalls ist und die eine medizinische Untersuchung oder Behandlung erfordert oder eine Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsunfähigkeit zur Folge hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 2.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte bezahlt den nachgewiesenen Erwerbsausfall, der durch eine versicherte Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit entstanden ist (Art. 15.1). In Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13.3 AVB wird Arbeitsunfähigkeit definiert als die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, eine im bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1) erhob die Versicherte gegen die CSS Klage und beantragte, diese sei zu verpflichten, ihr für die Zeit vom 22. Mai 2015 bis 31. Januar 2016 255 Krankentaggelder auf der Basis einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit à Fr. 227.76, total Fr. 58‘078.80, für die Zeit vom 1. Februar 2016 bis 31. Mai 2016 121 Taggelder auf der Basis einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % à Fr. 113.88, total Fr. 13‘779.48, zu bezahlen (S. 2). Die Klägerin führte zur Begründung zusammenfassend aus, dass aus näher dargelegten Gründen nicht auf das Gutachten von Dr. Z.___, sondern auf die Beurteilung der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Ärzte, insbesondere diejenige von Dr. A.___, abzustellen sei. Im Zweifelsfall sei ein gerichtliches Obergutachten einzuholen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Replik vom 23. Januar 2017 (Urk. 20) führte die Klägerin unter anderem aus, dass dem Parteigutachten von Dr. Z.___ kein Beweiswert zukomme (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beklagte auf den Standpunkt (Urk. 7), dass gestützt auf das umfassende, schlüssige und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitnahe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten von Dr. Z.___ vom 31. Mai 2015, welches die bis dahin vorliegenden Arztberichte berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigt habe, und seinen Bericht vom 4. September 2015 spätestens ab dem 22. Mai 2015 keine Arbeitsunfähigkeit mehr vorgelegen habe. Deshalb sei die Klage abzuweisen (S. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Duplik vom 24. April 2017 (Urk. 25) führte die Beklagte unter anderem aus, sie habe keine andere Möglichkeit gehabt, den medizinischen Sachverhalt abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klären, als ein externes Gutachten in Auftrag zu geben (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Folgenden ist für den streitigen Zeitraum 22. Mai 2015 bis 31. Mai 2016 auf Grund der massgebenden medizinischen Aktenlage die Arbeitsunfähigkeit zu prüfen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, praktischer Arzt, erstattete diverse Arbeitsunfähigkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeugnisse (Urk. 2/14-15, Urk. 2/17-20), in welchen er eine 100%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit vom 12. Januar bis 24. Juni 2015 attestierte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Radiologie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, führte mit Bericht vom 20. Januar 2015 (Urk. 2/6) aus, es bestünden multisegmentale degenerative Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderungen der Halswirbelsäule (HWS; S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, praktischer Arzt, attestierte mit Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitszeugnis vom 30. Januar 2015 (Urk. 2/16) vom 3. bis 6. Februar 2015 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. med. E.___, Facharzt für F.___, nannte mit Bericht vom 4. Februar 2015 (Urk. 2/8) folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwere degenerative Veränderungen der gesamten Halswirbelsäule mit multisegmentalen Unkarthrosen und Gefügestörungen in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Halswirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">per (HWK) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">3 gegenüber 4 und 5 gegenüber 6</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach Hyperextensionstrauma bei Kite-Unfall im Mai 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach Herpes Zoster rechts im Bereich des Schulter-Blattes, etwa </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Thorakalsegment </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(Th) 2-3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nicht eindeutig radikuläre Ausfälle rechts mit Parästhesien und Finger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">streckerparese</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine operative Therapie sei nur zu empfehlen, wenn eine klare Instabilität vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liege, oder ein Wurzelkompressionssyndrom eindeutig nachgewiesen sei (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. med. G.___, leitender Arzt und Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Radiologie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, H.___, führte mit Bericht vom 6. Februar 2015 (Urk. 2/7/1) aus, es liege eine Hypermobilität im Segment HWK 3/4 vor, sonst bestehe ein regelrechtes Alignement der Halswirbelsäule. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ nannte mit Bericht vom 19. Februar 2015 (Urk. 2/21) folgende Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen (S. 1 Ziff. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">reaktive Depression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Burn-out Symptomatik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zoster-N</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">euralgie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">/Hypothyreose </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anamnestisch führte er Folgendes aus: „Zunehmende Überlastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tik, Familie und berufliche Belastungssituation, geschwächte Immunsituation führte zu Herpes-Zoster, derzeit Neuralgie“. Als aktuelle Symptome führte er aus:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„Zoster-Neuralgie, depressive Verstimmung, Schlafstörungen, psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tativer Erregungszustand, Erschöpfungssyndrom“ (S. 1 Ziff. 5). Seit 12. Januar 2015 bis heute bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 2 Ziff. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. I.___, Fachärztin für Neurologie, führte mit Bericht vom 23. Februar 2015 (Urk. 2/9/1-4) aus, klinisch-neurologisch fänden sich kaum objektivierbare Ausfallerscheinungen, zwar zeige sich im Seitenvergleich eine diffuse Schwäche im Bereich der rechten Hand, allerdings sowohl im Bereich der ulnaris- als auch medianusinnervierten Handmuskeln (diffuse Schwäche für alle Bewegungen der rechten Hand, des Weiteren ausserdem im Ausmass stark wechselnd). Elektroneurographisch zeige sich allerdings eine Amplitudenmin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung ausschliesslich im Bereich der motorischen Fasern des N. ulnaris ohne Hinweis auf eine distale Schädigung dieses Nervs, bei völlig unauffälligem sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siblem Antwortpotential trotz für die Patientin sogar eher im Vordergrund ste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hender Sensibilitätsstörung überwiegend im Dermatom des N. ulnaris bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hungsweise C8, weniger aber auch im Dermatom Th1 und 2, Th3,4,5. Am ehesten sei von einer partiellen unteren, am ehesten entzündlichen Plexusirrita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion auszugehen - insbesondere auch unter Berücksichtigung der gesamten Anamnese, möglicherweise im Rahmen einer 2-maligen Herpes zoster-Infektion (retrospektive Beurteilung, sie habe die Patientin seinerzeit mit dem Bläschen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausschlag nicht gesehen!; S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ führte mit Schreiben zuhanden der Beklagten vom 23. März 2015 (Urk. 2/27) aus, die Versicherte sei aufgrund einer reaktiven Depression von ihm krank geschrieben worden. Da es sich um eine Krankheit nach DSM III handle, sei sie als solche auch taggeldversichert, dies unabhängig davon, aus welchen Gründen die Depression ausgelöst worden sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ führte mit Schreiben zuhanden der Beklagten vom 17. April 2015 (Urk. 2/28) aus, bei der Klägerin liege eine agitierte Depression vor. Als Neben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diagnose, die sie gerne vorschiebe (wer sei schon gerne psychisch krank), liege eine schlecht zu behandelnde Zoster-Neuralgie im Dermatom C4 rechts vor. Da die Klägerin im Rahmen ihrer Krankheitsverarbeitung die verschiedenen Stellen ununterbrochen mit neuen fachärztlichen und anderen Diagnosen und Befind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsstörungen überhäufe, könne man geneigt sein, sie als Simulantin hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustellen. Dies sei Symptom der Erkrankung und nichts desto weniger sei sie ernsthaft erkrankt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. J.___, Fachärztin für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Allgemeine Innere Medizin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischer Dienst der Beklagten, nahm mit Schreiben vom 22. April 2015 (Urk. 8/7) zum Bericht von Dr. B.___ vom 23. März 2015 Stellung und wies insbesondere darauf hin, dass nicht jede im DSM III erfasste Diagnose zwingend Leistungen der Krankentaggeldversicherung auslöse (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dipl. Psych. K.___ führte mit Zwischenbericht vom 27. April 2015 (Urk. 2/10) aus, bei der Klägerin liege diagnostisch eine Somatisierungsstörung einhergehend mit einer agitierten Depression mittleren Grades vor dem Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund einer altruistischen Persönlichkeit vor. Seit ihrem Systemkollaps und der daraus resultierenden Arbeitsunfähigkeit zeichne sich eine Stabilisierung ihres allgemeinen psychischen Zustandes ab. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ erstattete am 31. Mai 2015 (Urk. 2/29) ein von der Beklagten veranlass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes psychiatrisches Gutachten,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> welches sich auf die ihm zur Verfügung gestellten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unterlagen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie eine am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2014 durchgeführte Untersuchung stützte.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Er nannte keine Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Er nannte folgende Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 15 Ziff. 7):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung mit depressiven und psychovegetativen Symptomen (ICD-10 F43.20)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unwohlsein und Ermüdung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Eisenmangelanämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronic fatigue Syndorm - Neurasthenie nach ICD-10 F48.0</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronischer ständiger Gebrauch - Abhängigkeitssyndrom von Canna</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">noi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">den (ICD-10 F12.25)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ständiger schädlicher Gebrauch von Nikotin (ICD-10 F17.25)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sollte eine depressive Episode aufgetreten sein, so sei diese inzwischen remit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiert, aktuell lasse sich eine namhafte psychiatrische Störung nicht mehr eruieren. Die Klägerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Kardinal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ymptome einer depressiven Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung nach ICD-10 F32/33, vor allem keine Symptome einer agitierten Depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sion. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Klägerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> leide unter den Folgen einer Neuralgie, Schmerzen, degene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rativen Veränderungen ihres Knoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ngerüstes, berichte von Symptomen einer Somatis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erungsstörung (Gastrointestinal, kardial, urogenita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) nach F45.0, ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m „empty-nest-syndroms" (Tochter zieht aus), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berlastung durch Beruf und Familie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einer chronischen Erschöpfung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Neurasthenie F48.0) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eisenmangel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und aktuell von einer Anpassungsstöru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ng mit de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ative</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Störung, die so mild </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychophar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">maka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht zum Einsatz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kämen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Deshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> daraus auch keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Funktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> abgeleitet werden, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Arbeitsunfähigkeit rechtfertigen könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> berichtete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> „Müdigkeit" </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- bei bekanntem Eisenmangel -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Mangel an der Fähigkeit zu fokussieren, die kleinen Befin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsstörungen (V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rstimmungszustände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Empfindlichkeiten, Mattigkeit,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Osteoporose, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">generative Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">musku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">loskeletal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> usw.) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich auch mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> grosser Wahrscheinlichkeit als peri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menopausale, physiologis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerden erklären, die eine Arbeitsunf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht rechtfertigen könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 15 f. Ziff. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nden sich Hinweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf anhaltenden Cannabiskonsum. Ca</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nnabis entfalte eine erhebliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychotrope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Wirkung, diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Klägerin geklag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Symptome auslösen. Aufgrund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Ausschlusskriteriums G3 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">CD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei F32 und F33 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne eine „Major Depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">on" ausg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen werden. Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pharmaka </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> offensichtlich nicht notwendig und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abgelehnt, ein Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass eine namhafte depressive Störung nicht vorliegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kläge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin nehme oder habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aciclovir ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dieses Medikament ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Nebenwirkung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en, die dem Spektrum der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">agten Beschwerden ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechen könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en. Fazit: alles Punkte, die eine namhafte psychiatrische Störung ausschliessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würden und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> damit auch eine anhaltende Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">it</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 17). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bestehe spätestens ab dem 22. Mai 2015 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit. Eine namhafte psychiatrische Erkrankung könne mit grosser Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Medizinisch begründ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare Einschränkungen bestünden nicht. Eine Rückkehr an den alten Arbeitsplatz sei nicht mehr möglich. Der Klägerin sei gekündigt worden (S. 17 Ziff. 9). Es bestünden aktuell keinerlei funktionelle Einschränkungen. Der Klägerin seien 8.4 Stunden pro Tag an fünf Tagen pro Woche zumutbar (S. 17 Ziff. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.14</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachpersonen des H.___ nannten mit Bericht vom 28. Juli 2015 (Urk. 2/11) als Hauptdiagnose einen Verdacht auf eine bipolare affektive Störung, gegenwärtig hypomanische Episode (ICD-10 F31.0; S. 1). Die Klägerin sei im jetzigen Zustand zu 100 % arbeitsunfähig einzuschätzen. Es liege ein behandlungsbedürftiges Krankheitsbild vor (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.15</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. I.___, Fachärztin für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, H.___, attestierte mit ärztlichem Zeugnis vom 4. August 2015 (Urk. 2/23) eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 24. Juni bis 31. Juli 2015. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.16</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ nahm mit Schreiben vom 4. September 2015 (Urk. 2/30) zum Bericht der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Fachpersonen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 3.14) Stellung und führte zusammenfassend aus, der Bericht sei in sich inkonsistent und widersprüchlich und die Schlussfolgerungen seien nicht nachvollziehbar (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.17</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie praktischer Arzt, attestierte der Klägerin mit ärztlichem Zeugnis vom 10. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2015 (Urk. 2/24) vom 1. August bis 30. September 2015 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.18</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ nannte mit Bericht vom 18. Februar 2016 (Urk. 2/12) folgende Diagnosen (S. 4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige bis schwere depressive Episode (ICD-10 F32.1) mit somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schem Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">akzentuierte Persönlichkeitsstruktur mit emotional-instabilen Zügen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er habe in seiner Funktion als unabhängiger Psychiater und aus voller Überzeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung die Patientin vom 1. August bis 30. September 2015 als 100 % arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig deklariert. Aus der intensiven Exploration habe sich für den Referenten der Eindruck ergeben, dass eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit spätestens seit März 2015 bestanden habe. Es sei darum für ihn nicht nachvollziehbar, warum sich die CSS als Krankentaggeldversicherung anhaltend weigere, der Patientin die ihr zustehenden finanziellen Leistungen zukommen zu lassen. Die jetzige Situation der Patientin werde massgeblich negativ beeinflusst durch die finanzi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">elle Notlage, die sich aus den fehlenden Krankentaggeldern ergeben habe. Die Patientin sei beim Aufbau einer neuen Existenzgrundlage dringend darauf angewiesen, dass diese Gelder nachträglich nun endlich gezahlt würden. Eine völlige Dekompensation der Patientin mit anhaltender Arbeitsunfähigkeit sei unbedingt zu verhindern (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.19</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Arbeitsunfähigkeitszeugnis vom 9. Juni 2016 (Urk. 2/13) führte Dr. A.___ aus, vom 1. August 2015 bis 31. Januar 2016 habe eine 100%ige und vom 1. Februar bis 31. Mai 2016 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend ist unbestritten, dass die Klägerin bis zum 21. Mai 2015 zu 100 % arbeitsunfähig war; die Beklagte leistete bis zu diesem Zeitpunkt das volle Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geld (vgl. Urk. 2/32). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig ist, in welchem Umfang die Klägerin ab dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">22. Mai 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">31. Mai 2016 (vgl. Urk. 1 S. 2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitsunfähig war. Zu prüfen ist somit, auf welche medizin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Einschätzung abzustellen ist, mithin welche Beweismittel beziehungsweise Parteibehauptungen überzeugender sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruchsberechtigte - in der Regel der Versicherungsnehmer, der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Dritte oder der Begünstigte - hat die Tatsachen zur Begründung des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsanspruches (Art. 39 VVG) zu beweisen, also namentlich das Bestehen eines Versicherungsvertrags, den Eintritt des Versicherungsfalls und den Umfang des Anspruchs. Dies gilt auch dann, wenn die Versicherung zunächst Taggelder ausbezahlt hat; macht sie geltend, die Umstände hätten sich geändert oder die Leistungen seien von vornherein zu Unrecht erbracht worden und die versicherte Person sei (wieder) arbeitsfähig, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">so hat die versicherte Person zu beweisen, dass sie (weiterhin) arbeitsunfähig ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und daher Anspruch auf Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelder hat (BGE 141 III 241 E. 3.1; Urteil des Bundesgerichts 4A_246/2015 vom 17. August 2015 E. 2.2). Den Versicherer trifft demgegenüber die Beweislast für Tatsachen, die ihn zu einer Kürzung oder Verweigerung der vertraglich vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehenen Leistung berechtigen oder die den Versicherungsvertrag gegenüber dem Anspruchsberechtigten unverbindlich machen (BGE 130 III 321 E. 3.1; Urteil des Bundesgerichts 4A_393/2008 vom 17. November 2008 E. 4.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Nachweis rechtsbegründender Tatsachen im Bereich des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trags regelmässig mit Schwierigkeiten verbunden ist, geniesst der beweispflichtige Anspruchsberechtigte insofern eine Beweiserleichterung, als er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der Regel nur eine überwiegende Wahrscheinlichkeit für das Bestehen des geltend gemachten Versicherungsanspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> darzutun hat. Allerdings kann der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherer im Rahmen des Gegenbeweises Indizien geltend machen, welche die Glaubwürdigkeit des Ansprechers erschüttern oder erhebliche Zweifel an seinen Schilderungen erwecken. Gelingt der Gegenbeweis, dürfen die vom Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berechtigten behaupteten Tatsachen nicht als überwiegend wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich und damit nicht als bewiesen anerkannt werden. Der Hauptbeweis ist vielmehr gescheitert (BGE 130 III 326 E. 3.4 mit Hinweis, Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 5C.146/2000 vom 15. Februar 2001 E. 4b mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung (Urteile des Bundesgerichts 4A_382/2014 vom 3. März 2015 E. 5.3 und 4A_316/2013 vom 21. August 2013 E. 6.2) kann sich, wenn der strikte Beweis nach der Natur der Sache nicht möglich beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise nicht zumutbar ist, auch der Versicherer in Bezug auf Tatsachen, für wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che ihm die Beweislast obliegt, auf eine Reduktion des Beweismasses auf den Grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit berufen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 168 Abs. 1 ZPO sind als Beweismittel das Zeugnis (lit. a), die Urkunde (lit. b), der Augenschein (lit. c), das Gutachten (lit. d), die schriftliche Auskunft (lit. e) sowie die Parteibefragung und die Beweisaussage (lit. f) zulässig. Diese Aufzählung ist abschliessend; im Zivilprozessrecht besteht insofern ein numerus clausus der Beweismittel (Urteil des Bundesgerichts 5A_957/2012 vom 28. Mai 2013 E. 2). Nach der Rechtsprechung stellen Privatgutachten keine Gutachten im Sinne von Art. 168 Abs. 1 lit. d ZPO dar. Bei Letzteren handelt es sich viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr einzig um die vom Gericht eingeholten Gutachten (BGE 141 III 433 E. 2.5.2). Des Gleichen handelt es sich bei Privatgutachten nicht um Urkunden im Sinne von Art. 168 Abs. 1 lit. b ZPO (BGE 141 III 433 E. 2.5.3). Privatgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten stellen im Zivilprozess daher keine Beweismittel dar, sondern gelten lediglich als Parteibehauptungen beziehungsweise als Bestandteil der Parteivor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bringen (BGE 141 III 433 E. 2.5.2; Urteil des Bundesgerichts 4A_505/2012 vom 6. Dezember 2012 E. 3.5; vgl. BGE 132 III 83 E. 3.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu beweisen sind nur Tatsachenbehauptungen, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausdrücklich bestritten sind.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bestreitungen sind so konkret zu halten, dass sich bestimmen lässt, welche ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelnen Behauptungen damit bestritten werden (BGE 117 II 113 E. 2); die Bestreitung muss ihrem Zweck entsprechend so konkret sein, dass die Gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">partei weiss, welche einzelne Tatsachenbehauptung sie beweisen muss (BGE 115 II 1 E. 4). Der Grad der Substantiierung einer Behauptung beeinflusst insofern den erforderlichen Grad an Substantiierung einer Bestreitung; je detaillierter einzelne Tatsachen eines gesamten Sachverhalts behauptet werden, desto kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kreter muss die Gegenpartei erklären, welche dieser einzelnen Tatsachen sie bestreitet. Je detaillierter mithin ein Parteivortrag ist, desto höher sind die Anforderungen an eine substantiierte Bestreitung. Diese sind zwar tiefer als die Anforderungen an die Substantiierung einer Behauptung; pauschale Bestreitun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen reichen indessen nicht aus. Erforderlich ist eine klare Äusserung, dass der Wahrheitsgehalt einer bestimmten und konkreten gegnerischen Behauptung infrage gestellt wird (BGE 141 III 433 E. 2.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Parteibehauptungen, denen ein Privatgutachten zugrunde liegt, werden indes meist besonders substantiiert sein. Entsprechend genügt eine pauschale Bestreitung nicht; die Gegenpartei ist vielmehr gehalten zu substantiieren, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che einzelnen Tatsachen sie konkret bestreitet. Wird jedoch eine Tatsachenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hauptung von der Gegenpartei substantiiert bestritten, so vermögen Parteigut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten als reine Parteibehauptungen diese allein nicht zu beweisen. Als Parteibehauptungen mögen sie allenfalls zusammen mit - durch Beweismittel nachgewiesenen - Indizien den Beweis zu erbringen. Werden sie aber nicht durch Indizien gestützt, so dürfen sie als bestrittene Behauptungen nicht als erwiesen erachtet werden (BGE 141 III 433 E. 2.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Klägerin stützte sich zur Begründung ihrer Klage auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeitsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilungen ihrer behandelnden Ärzte, insbesondere Dr. B.___, Dipl. Psych. K.___, die Fachpersonen des H.___ sowie Dr. A.___, und beantragte eventuell die Einholung eines Gerichtsgutachtens (Urk. 1 S. 5, S. 12). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber stützte sich die Beklagte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter anderem auf das Gutachten von Dr. Z.___ (Urk. 7 S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilungen durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die behandelnden Ärzte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorliegend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schiede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Gründen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wie im Folgenden aufzuzeichnen ist, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht geeignet, um </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit dem notwendigen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Arbeitsunfähigkeit der Klägerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> In Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten wie über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt von behandelnden Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräften ist vorab auf die Erfahrungstatsache hinzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eisen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Der Beweiswert der vorhandenen rudimentären Beurteilungen der behandelnden Ärzte wird hier zusätzlich durch die Vorbringen geschmälert, welche die Beklagte mit dem Privatgutachten von Dr. Z.___ vom Mai 2015 (vorstehend E. 3.13) und mit Dr. Z.___ ergänzender Stellungnahme vom Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2015 (vorstehend E. 3.16) ins Verfahren einbringt. Dr. Z.___ erhob eine sorgfältige Anamnese und eigene Befunde und legte nachvollziehbar dar, dass keine Diagnose mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit vorliege und die Klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerin spätestens ab dem 22. Mai 2015 vollständig arbeitsfähig sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ ging in seinem Bericht von Februar 2015 (vorstehend E. 3.7) davon aus, dass die Klägerin an einer reaktiven Depression, einer Burn-out Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik und einer Zoster-Neuralgie/Hypothyreose leide und attestierte eine voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständige Arbeitsunfähigkeit. Der Bericht enthält bis auf einige Stichworte zur aktuellen Symptomatik keine detaillierte Befundnahme. Dr. B.___ legte nicht nachvollziehbar dar, weshalb er die genannten Diagnosen stellte und er klassifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierte die psychiatrischen Diagnosen nicht nach ICD-10. Auch Dr. J.___ kri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisierte den Bericht von Dr. B.___ (vgl. vorstehend E. 3.11). Die Kriterien h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 1.5) vermögen auch die Schreiben von Dr. B.___ vom 23. März und 17. April 2015 (vorstehend E. 3.9 f.) nicht zu erfüllen. Eine über den 21. Mai 2015 hinausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hende Arbeitsunfähigkeit kann auch aus seinen Arbeitsunfähigkeitszeugnissen (vorstehend E. 3.2) nicht abgeleitet werden. Im Übrigen handelt es sich bei Dr. B.___ nicht um einen Facharzt für Psychiatrie, sondern um einen prakti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Arzt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dipl. Psych. K.___ diagnostizierte in ihrem Bericht von April 2015 (vorstehend E. 3.12) eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somatisierungsstörung einhergehend mit einer agitierten Depression mittleren Grades vor dem Hintergrund einer altruistischen Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Auch dieser Bericht enthält keinen detaillierten Befund, sondern hauptsächlich Stichworte. Die Diagnosen wurden wiederum nicht nach ICD-10 klassifiziert. Zudem erscheint die Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit vage, führte sie doch dazu einzig aus, s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Systemkollaps</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Klägerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und der daraus resultierenden Arbeitsunfähigkeit zeichne sich eine Stabilisierung ihres allgemeinen psychischen Zustandes ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Klägerin mit dem Bericht der Fachpersonen des H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom Juli 2015 (vorstehend E. 3.14), welche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einen Verdacht auf eine bipolare affek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive Störung, gegenwärtig hypomanische Episode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, diagnostizierten, eine 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit zu beweisen versucht, kann ihr mit Verweis auf das Schreiben von Dr. Z.___ von September 2015 (vorstehend E. 3.16) nicht gefolgt werden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem handelt es sich b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bipolaren affektiven Störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> um eine blosse Verdachtsdiagnose, mithin ist sie nicht mit dem erforderlichen Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tellt (vorstehend E. 1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Schliesslich vermag auch der Bericht von Dr. A.___ von Februar 2016 (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stehend E. 3.18) nicht zu überzeugen, wurden doch die gestellten Diagnosen in keiner Weise begründet. Dr. A.___ machte hauptsächlich Ausführungen zur Biografie der Klägerin. Er verwies dabei auf zahlreiche psychosoziale Belastungssituationen im Leben der Klägerin, unter anderem äusserte er sich explizit zur Auseinandersetzung zwischen der Klägerin und der Beklagten betreffend Krankentaggeld und ergriff dabei für seine Patientin Partei. Die Her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">leitung der gestellten Diagnosen blieben im Dunkeln. Die Genesung machte Dr. A.___ in seinem Bericht von der Auszahlung der Krankentaggelder abhängig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Klägerin kann aus dem Umstand, dass die behandelnden Fachpersonen sie über einen längeren Zeitraum behandelten, die Begutachtung hingegen nur gerademal maximal zwei Stunden gedauert habe (vgl. Urk. 1 S. 11 Ziff. 16), nichts zu ihren Gunsten ableiten. So ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festzuhalten, dass es für den Aussage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehalt einer ärztlichen Stellungnahme rechtsprechungsgemäss nicht auf die Dauer der Untersuchung ankommt. Massgeblich ist vielmehr, ob der Bericht inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_252/2012 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2012 E. 8.2). Trifft dies - wie hier - zu, ist die Untersuchungsdauer grundsätzlich nicht entscheidend.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch in somatischer Hinsicht liegen keine Einschränkungen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vor. Obschon in den medizinischen Akten teilweise somatische Beschwerden und entsprechende Abklärungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwähnt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beziehungsweise vorhanden sind, lässt sich keinem dieser Berichte eine entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Arbeitsunfähigkeit aufgrund eines somatischen Leidens entnehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass es der Klägerin nicht gelingt, zu bewei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen, dass überwiegend wahrscheinlich eine über den 21. Mai 2015 hinausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hende Arbeitsunfähigkeit bestanden hätte. Auch die seitens der Klägerin bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragte Einholung eines Gerichtsgutachtens wäre nicht geeignet, diesen Beweis zu erbringen, da sich die retrospektive Einschätzung der Arbeitsfähigkeit der Klägerin von 22. Mai 2015 bis 31. Mai 2016 nur auf deren subjektiven Vorbrin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen und die – abgesehen vom Privatgutachten der Beklagten – dürftige echt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitliche medizinische Dokumentation stützen könnte, welche bereits ins vorliegende Verfahren eingebracht wurde und keine rechtsgenügende Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundlage bietet. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Recht auf Beweis wird durch die Nichtabnahme von beantragten Beweismitteln nicht verletzt, wenn das Gericht – ohne dabei in Willkür verfallen zu sein – bei pflichtgemässer antizipierter Beweiswürdigung zur Überzeugung gelangt, die Beweismittel vermöchten keine Klärung herbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuführen, seien zur Erbringung des Beweises untauglich oder könnten die bereits gebildete Überzeugung so oder so nicht mehr umstossen (Urteile des Bundesgerichts 4A_571/2016 vom 23. März 2017, E. 4.1, 4A_626/2015 vom 24. Mai 2016, E. 2.4, sowie 4A_491/2014 vom 30. März 2015, E. 2.5 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die Beklagte das Taggeld der Klägerin per </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21. Mai 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einstellte. Die Klage ist dementsprechend abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu den Prozesskosten gehören die Gerichtskosten und die Parteientschädigung (Art. 95 Abs. 1 ZPO). Gemäss Art. 114 lit. e ZPO ist das Verfahren kostenlos.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beide Parteien beantragen die Zusprechung einer Prozessentschädigung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der nicht berufsmässig vertretenen obsiegenden Beklagten steht praxisgemäss indes keine Parteientschädigung zu (vgl. Art. 68 Abs. 1 und 2 des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über das Bundesgericht, BGG; BGE 133 III 439 E. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der mit Eingabe vom 2. November 2017 eingereichten Honorarnote (Urk. 27) samt Detailaufstellung (Urk. 28) des unentgeltlichen Rechtsvertreters der Klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerin, Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein, Zürich, ist zu entnehmen, dass dieser einen Aufwand von insgesamt 19.93 Stunden und Spesen und Auslagen von Fr. 131.55 (ohne Mehrwertsteuer) geltend macht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der geltend gemachte zeitliche Aufwand von insgesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 19.93 Stunden ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als zu hoch zu qualifizieren. Im Speziellen der geltend gemachte Aufwand für das Verfassen der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Klageschrift (8.02 Stunden) und das Verfassen der Replik (6.5 Stunden) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erscheinen in Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses insbesondere auch mit Blick auf vergleichbare Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als angemessen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stellten sich keine schwierigen Rechtsfragen, sondern im Wesentlichen Beweisfragen hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit der Klägerin. Mit Blick auf den zu beurteilenden Sachverhalt kann vorliegend von einem relativ einfachen Fall gesprochen werden, der einen erfahrenen Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwalt nicht vor besondere Schwierigkeiten stellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem sich der Aufwand bei Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege auf das Notwendigste zu beschränken hat und ein unnötiger </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufwand nicht entschädigt wird, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erscheint </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Würdigung der gesamten Umstände vorliegend vielmehr ein Aufwand von insgesamt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden als angemessen und gerecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fertigt. Die geltend gemachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Spesen und Auslagen von insgesamt Fr. 131.55</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sind nicht zu beanstanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem gerechtfertigten zeitlichen Aufwand von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden, einem Stunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ansatz von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 220.-- und Barauslagen von Fr. 131.55</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der unentgeltliche Rechtsvertreter der Klägerin, Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein, Zürich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> insgesamt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 2‘993</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus der Gerichtskasse zu entschädigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Klage </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beklagten</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird keine Prozessentschädigung zugesprochen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Klägerin, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, wird mit Fr. 2‘993.--</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Barauslagen und </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">)</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aus der Gerichtskasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Kläger wird auf</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> die Nachzahlungspflicht gemäss</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">§ </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">16 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Abs. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">CSS Versicherung AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">die Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">6.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde in Zivilsachen nach Art. 72 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht (BGG) eingereicht werden. Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Bew</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">eis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKeller</p></div> </div></body></html>