<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2018.00678</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiber Volz</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 5. Dezember 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Elke Fuchs</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Geissbüelstrasse 50, Postfach 20, 8704 Herrliberg</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___, geboren 1965, war seit dem 7. Dezember 2010 in teilzeitlichem Umfang eines Arbeitspensums von 80 % bei der A.___ AG als Hilfskraft in den Bereichen Produktion und Reinigung tätig (Urk. 12/16), als sie sich am 1. Juli 2015 unter Hinweis auf ein Mammakarzinom beziehungsweise auf dessen chemotherapeutische Behandlung mit drohendem Haarverlust bei der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherung zum Bezug einer Perücke (Urk. 12/1) anmeldete. Mit Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung vom 30. Juli 2015 (Urk. 12/6) erteilte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, der Versicherten Kostengutsprache für Perücken. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 20. Januar 2016 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf Brustkrebs zum Bezug von beruflichen Massnahmen und/oder einer Rente erneut bei der der Invalidenversicherung an (Urk. 12/7). Mit Mitteilung vom 4. März 2016 (Urk. 12/18) stellte die IV-Stelle fest, dass auf Grund des Gesundheitszustandes der Versicherten die Durchführung beruflicher Eingliederungsmassnahmen zur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit nicht möglich sei. Mit Mitteilung vom 17. März 2017 (Urk. 12/37) hielt die IV-Stelle fest, dass die Versicherten ab Juli 2017 im Umfang eines Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pensums von 40 % an ihrem bisherigen Arbeitsplatz eingegliedert sei und schloss die beruflichen Eingliederungsmassnahmen ab. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">veranlasste eine Abklärung im Haushalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Versicherten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an Ort und Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Bericht vom 2. August 2017; Urk. 12/45). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 12/64, Urk. 12/71) stellte die IV-Stelle mit Verfügung vom 24. Juli 2018 (Urk. 12/74 = Urk. 2) für die Zeit vom 8. Juni 2016 bis 31. Dezember 2017 einen Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad von 12 % und für die Zeit ab 1. Januar 2018 einen solchen von 26 % fest und verneinte einen Rentenanspruch der Versicherten. </span></p><p><br/></p><p><span>2.</span><span> </span><span>Gegen die Verfügung vom 24. Juli 2018 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 23. August 2018 (Poststempel) </span><span>Beschwerde (</span><span>Urk. </span><span>1)</span><span>, welche sie am 16. September 2018 ergänzte (Urk. 7). Darin </span><span>beantragte</span><span> sie</span><span>,</span><span> die angefochtene Verfügung sei aufzuheben, und es sei ihr eine ganze Invalidenrente zuzusprechen; eventuell sei die Sache zu weiterer Abklärung des Sachverhalts an die IV-Stelle zurück</span><span>zu</span><span>weisen. Gleichzeitig beantragte sie die unentgeltliche Prozessführung und Rechts</span><span>vertretung (Urk. 7 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeantwort </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 17. Oktober 2018 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beantragte die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g der Beschwerde, wovon der Beschwerdeführerin am 22. Oktober 2018 Kenntnis gegeben wurde (Urk. 13). </span></p><p><span>Das Gericht</span><span> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsrechts, ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX235"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen (E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 7.2; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.1). Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit schliessen lassen (BGE 143 V 418 E. 7.1; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX094"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständen täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sum sie hypothetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Massgebend sind die Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">334</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Beurteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="XX022"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E. 3.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der bis 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 V 146; vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27 und 27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der seit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestimmung zur Änderung der IVV vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2017, in Kraft seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2018) wird zunächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich (vgl. Art. 27 IVV) ermittelt. Die Invalidität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss berücksichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwerbstätigkeit erzielen würde. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Addie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span id="XX222"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 2–4 IVV per 1. Januar 2018 eingeführten neuen Berechnungsmodell für die Festlegung des Invaliditätsgrads von teilerwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG) werden der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Erwerbstätigkeit und der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich – weiterhin – summiert (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 2 IVV). Die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit richtet sich nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG, wobei das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person durch die Teilerwerbstätigkeit erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, auf eine Vollerwerbstätigkeit hochgerechnet wird (Art. 27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 3 lit. a IVV) und die prozentuale Erwerbseinbusse anhand des Beschäftigungsgrads, den die versicherte Person hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, gewichtet wird (Art. 27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 3 lit. b IVV). Für die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich wird der prozentuale Anteil der Einschränkungen bei der Betätigung im Aufgabenbereich im Vergleich zur Situation, wenn die versicherte Person nicht invalid geworden wäre, ermittelt. Der Anteil wird anhand der Differenz zwischen dem Beschäf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrad nach Absatz 3 lit. b und einer Vollerwerbstätigkeit gewichtet (Art. 27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 4 IVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span id="XX221"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2018 sind die geänderten Bestimmungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1. Dezember 2017 in Kraft getreten. Mit dieser Änderung wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie erwähnt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für die Festlegung des Invaliditätsgrades von teilerwerbstätigen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Absatz 2–4 IVV ein neues Berech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nungsmodell eingeführt. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die galten, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.1, 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2) ist am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2018 und somit nach Inkrafttreten der Verordnungsänderung ergangen, wobei ein Sachverhalt zu beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilen ist, der vor dem Inkrafttreten der revidierten Verordnungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestimm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungen am 1. Januar 2018 begonnen hat. Daher und aufgrund dessen, dass der Rechtsstreit eine Dauerleistung betrifft, über welche noch nicht rechtskräftig ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügt wurde, ist entsprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln für die Zeit bis 31. Dezember 2017 auf die damals geltenden Bestimmungen und ab diesem Zeitpunkt auf die revidierten Verordnungsbestimmungen abzustellen (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts I 428/04 vom 7. Juni 2006 E. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.8</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom 24. Juli 2018 (Urk. 2) davon aus, dass die Beschwerdeführerin im Umfang von 80 % als Erwerbstätige und im restlichen Umfang von 20 % als im Aufgabenbereich Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt Tätige zu qualifizieren sei, und dass ihr nach Eintritt des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schadens die Ausübung einer behinderungsangepassten Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit im Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fang eines Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensums von 70 % zuzumuten gewesen sei, wobei keine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung im Bereich Haushalt bestehe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin bringt hiegegen vor, dass sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert habe, dass sie unter Schmerzmedikation höchstens für kurze Zeit ein Arbeitspensum von 40 % ausüben könne (Urk. 7 S. 6), und dass nicht mehr von einer auf dem Arbeitsmarkt verwertbaren Arbeitsfähigkeit auszugehen sei, weshalb ein Anspruch auf eine ganze Rente ausgewiesen sei (Urk. 7 S. 7).</span></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit massgebende medizinische Aktenlage stellt sich im Wesentlichen wie folgt dar:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___, praktische Ärztin, Kantonsspital C.___, Frauenklinik, diagnostizierte mit Bericht vom 19. Februar 2016 (Urk. 12/17/1-5) ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">invasiv duktales </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ammakarzinom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">links (Ziff. 1.1) und erwähnte, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin gegenwärtig bis voraussichtlich Ende Februar 2016 mittels Radiotherapie behandelt werde (Ziff. 1.5). Sie attestierte der Beschwerdeführerin vom 8. Juni 2015 bis auf Weiteres eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (Ziff. 1.6) und stellte fest, dass der Beschwerdeführerin die Ausübung der bisherigen Tätigkeit in Zukunft bei einem initial reduzierten Pensum und eine behinderungsangepasste Arbeit im Umfang von 7 Stunden Tag zuzumuten sein werde, wobei der Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt, ab welchem der Beschwerdeführerin eine Wiederaufnahme der Arbeit zuzumuten sein werde, noch offen sei (Ziff. 1.7-1.9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Bericht vom 26. August 2016 (Urk. 12/23/1-3) führte Dr. B.___ aus, dass die Beschwerdeführerin bei guter Prognose (Ziff. 3.3) medikamentös mittels Tamoxifen behandelt werde (Ziff. 3.2). Sie attestierte der Beschwerdeführerin für die Zeit vom 1. Juni bis voraussichtlich 30. September 2016 eine Arbeitsfähigkeit von 50 % und erwähnte, dass mit einer Erhöhung der Arbeitsfähigkeit voraussichtlich ab Oktober 2016 zu rechnen sei (Ziff. 2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gynäkologie und Geburtshilfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, stellte in seinem Bericht vom 20. Januar 2017 (Urk. 12/31) die folgende Diagnose (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Mammakarzinom mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Operation, Chemo- und Radiotherapie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuell endokriner Therapie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Arzt stellte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bis 30. Juni 2016 fest. Für die Zeit ab 1. Juli 2016 bis auf Weiteres attestierte er der Beschwerdeführerin eine Arbeitsfähigkeit in ihrer bisherigen Tätigkeit im Umfang von 3.5 Stunden im Tag während 5 Tagen in der Woche beziehungsweise eine solche von 50 % in Bezug auf das von der Beschwerdeführerin bisher ausgeübte Arbeitspensum von 80 % (Ziff. 1.6 und 1.7), was in Bezug auf ein Arbeitspensum von 100 % einer Arbeitsunfähigkeit von 60 % entspricht. Er erwähnte, dass mit einer Erhöhung des Arbeitspensums im Rahmen einer langsamen Steigerung der Arbeitsfähigkeit zu rechnen sei (Ziff. 1.9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die gleichen Angaben machte Dr. D.___ in seinem Bericht vom 18. April 2017 (Urk. 12/39).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Ergänzung seines Berichts vom 18. April 2017 führte Dr. D.___ in seiner Stellungnahme vom 12. Mai 2017 (Urk. 12/41-42) aus, dass die Ausübung einer Tätigkeit ausserhalb der Produktion der Beschwerdeführerin nicht möglich sei. Ausserhalb der Produktion wäre nur Büroarbeit mit spezieller Ausbildung mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich. Eine optimal angepasste Tätigkeit enthalte körperlich leichte Arbeit. Auch wären regelmässige Arbeitszeiten von Vorteil. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 31. Januar 2018 (Urk. 12/48/1-4) führte Dr. D.___ aus, dass die Beschwerdeführerin gegenwärtig tatsächlich während 3.5 Stunden in der Fleischproduktion tätig sei, wobei es sich hierbei nicht um eine leichte, angepasste Tätigkeit handle (Ziff. 2.1). In der bisherigen Tätigkeit bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 40 % (in Bezug auf ein Arbeitspensum von 100 %), was einem halben Pensum (in Bezug auf das ursprüngliche Arbeitspensum von 80 %) entspreche (Ziff. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 17. Februar 2018 (Urk. 12/52/1-5) diagnostizierte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Allgemeine Innere Medizin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ein Karpaltunnelsyndrom (KTS) beidseits mit Gefühlsstörungen und Schmerzen in beiden Händen sowie eine Depression (Ziff. 2.5) und stellte fest, dass der Beschwerdeführerin die Ausübung der bisherigen Tätigkeit als Aushilfe in einer Metzgerei im Umfang von 3.5 Stunden im Tag zumutbar sei (Ziff. 4.1). Die Ausübung einer dem Leiden angepassten Tätigkeit sei ihr im Umfang von 2 Stunden im Tag (Ziff. 4.2) zumutbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, stellte in seinem Bericht vom 21. Juni 2018 (Urk. 12/69/1-8) die folgenden Diagnosen (Ziff. 2.5):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Mammakarzinom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Karpaltunnelsyndrom beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Arzt erwähnte, dass die depressive Symptomatik bisher medikamentös weitgehend behandlungsresistent sei. Auf Grund einer Überbelastung und Überforderung sei auf längere Sicht eine Verminderung der Arbeitsfähigkeit im Vergleich zur gegenwärtigen Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit von 40 % wahrscheinlich. Für eine langfristige Stabilisierung sei von einer Erhöhung der Arbeitsfähigkeit abzuraten (Ziff. 2.7). Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit müsse in Rücksprache mit den das somatische Leiden behandelnden Ärzten erfolgen. Aus psychiatrischer Sicht erscheine die aktuelle Belastung im Umfang eines Arbeitspensums von 40 % indes zu hoch zu sein, weshalb für eine längerfristige Stabilisierung eine Reduktion mit allenfalls anschliessender schritt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiser Steigerung des Arbeitspensums angezeigt sei (Ziff. 4.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. G.___, Facharzt für Neurologie und für Psychiatrie und Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie, diagnostizierte mit Bericht vom 22. Juni 2018 (Urk. 12/70/10 = Urk. 8) ein KTS beidseits, rechtsbetont, und erwähnte, dass sich bei der Kontroll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">untersuchung eine verlängerte distale motorische Latenz und verlangsamte sensible Nervenleitgeschwindigkeiten des Medianusnervs in seinem Verlauf über dem Handgelenk ergeben hätten. Insgesamt sei auf Grund der Klinik, des Verlaufs, des Beschwerdebildes und der Neurophysiologie eine hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chirurgische Opera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">indikation beziehungsweise eine Indikation für eine Revisionsoperation zu prüfen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___, Facharzt für Arbeitsmedizin, Regionaler Ärztlicher Dienst der Beschwerdegegnerin (RAD), erwähnte in seiner Stellungnahme vom 24. Juni 2017 (Urk. 12/67/4-5), dass die Beschwerdeführerin infolge der Tumor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erkrankung und deren Therapie unter einer Fatigue, einer Neuropathie sowie unter muskuloskelettalen Schmerzen und unter Schwäche leide, und dass sie dadurch in ihrer Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt werde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Zeit vom Juni 2015 bis Juni 2016 habe in der bisherigen Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % und ab Juli 2016 eine solche im Umfang von 3.5 Stunden im Tag bestanden, was einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % in Bezug auf ein Arbeitspensum von 80 % entspreche. Die Ausübung einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">optimal ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Sinne einer körperlich sehr leichten bis leichten Tätigkeit mit regelmässigen Arbeitszeiten sei der Beschwerdeführerin gegebenenfalls in einem höheren Umfang zuzumuten, wobei sich die bestehenden Einschränkungen auch auf die Arbeitsfähigkeit in behinderungsangepassten Tätigkeiten auswirkten. Die Ausübung einer solchen behinderungsangepassten Tätigkeit sei in der Produktion indes nicht möglich. Zur Quantifizierung und Umsetzung einer Arbeitsfähigkeit in einer ideal angepassten Tätigkeit seien aus arbeitsmedizinischer Sicht jeden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls entsprechende berufliche Massnahmen notwendig. Die Frage, ob eine höhere Arbeitsfähigkeit in der Praxis umzusetzen sei, könne aus medizinischer Sicht nicht beurteilt werden (Urk. 12/67/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Stellungnahme vom 12. September 2017 (Urk. 12/67/6-7) führte H.___ aus, dass weiterhin von einer Arbeitsunfähigkeit in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herigen Tätigkeit in der Produktion </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von 50 % (in Bezug auf ein Arbeitspensum von 80 % beziehungsweise von 60 % in Bezug auf ein Arbeitspensum von 100 %) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei, und dass aus arbeitsmedizinischer Sicht in Bezug auf ein Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensum von 100 % in einer optimal angepassten Tätigkeit von einer Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von mehr als 70 % auszugehen sei. Zur Umsetzung der Arbeitsfähigkeit in einer ideal angepassten Tätigkeit seien aus arbeitsmedizinischer Sicht jedoch entsprechende berufliche Massnahmen erforderlich. Die Beschwerdeführerin sei auf Grund ihres Gesundheitsschadens und des dadurch bedingten eingeschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Belastungsprofils in ihrer Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt (Urk. 12/67/6). Nach Abschluss der Behandlung des Mammakarzinoms sei allenfalls mit einer weiteren Verbesserung der Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit zu rechnen (Urk. 12/67/7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den erwähnten medizinischen Akten lässt sich entnehmen, dass Dr. D.___ der Beschwerdeführerin in somatischer Hinsicht eine Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit von 60 % (in Bezug auf ein Arbeitspensum von 100 %) attestierte (vorstehend E. 3.4 - E. 3.6), und dass er davon ausging, dass der Beschwerdeführerin zwar theoretisch die Ausübung behinderungsangepasster Tätigkeiten im Bürobereich zuzumuten wäre, dass es ihr jedoch an einer dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezüglich erforderlichen Ausbildung fehle (vorstehend E. 3.5). Damit überein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmend ging Dr. E.___ in seinem Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2018 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorstehend E. 3.7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von einer Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin von 3.5 Stunden im Tag aus, was einer Arbeitsunfähigkeit von 60 % (in Bezug auf ein Arbeitspensum von 100 %) entspricht. In psychischer Hinsicht vertrat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in seinem Bericht vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2018 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorstehend E. 3.8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Ansicht, dass die Beschwerdeführerin aus psychischen Gründen in der Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt werde, und dass ihr die weitere Ausübung der von ihr gegenwärtig tatsächlich im Umfang eines Arbeitspensums von 40 % aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geübten Tätigkeit aus psychischen Gründen nicht mehr zuzumuten beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise nicht mehr zu empfehlen sei. H.___ ging </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in seiner Stellungnahme vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2017 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorstehend E. 3.10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schliesslich davon aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beschwerdeführerin in der Ausübung ihrer bisherigen Tätigkeit im Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fang von 60 % (in Bezug auf ein Arbeitspensum von 100 %) in der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit beeinträchtigt werde, und dass zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Quantifizierung und Umsetzung einer Arbeitsfähigkeit in einer ideal angepassten Tätigkeit aus arbeitsmedi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die vorgängige Durchführung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berufliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Massnahmen notwendig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte er in seiner Stellungnahme vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2017 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorstehend E. 3.11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fest, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in einer optimal angepassten Tätigkeit von einer Arbeitsfähigkeit von mehr als 70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Bezug </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf ein Arbeitspensum von 100 %) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auszugehen sei. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Übereinstimmung mit seiner Stellungnahme vom 24. Juni 2017 hielt er daran fest, dass zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Umsetzung der Arbeitsfähigkeit in einer ideal angepassten Tätigkeit aus arbeitsmedizinischer Sicht entsprechende berufliche Massnahmen erforderlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die behandelnden Ärzte gingen in somatischer Hinsicht daher übereinstimmend davon aus, dass der Beschwerdeführerin die Ausübung ihrer bisherigen Tätigkeit in der Produktion von Fleischwaren im Umfang eines Arbeitspensums von 40 % (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Bezug auf ein Arbeitspensum von 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zumutbar sei. In Bezug auf die Frage nach der Restarbeitsfähigkeit in zumutbaren, behinderungsangepassten Tätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten kamen die beteiligten Ärzte indes in ihren Beurteilungen zu teilweise unterschiedlichen Ergebnissen. Während Dr. D.___ der Beschwerdeführerin lediglich theoretisch die Ausübung behinderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angepasster Tätigkeiten im Bürobereich zumuten wollte (vorstehend E. 3.5), ging H.___ davon aus, dass der Beschwerdeführerin die Ausübung einer behinderungsangepassten Tätigkeit in einem im Vergleich zur bisherigen Tätigkeit weiteren Umfang (vorstehend E. 3.10) beziehungsweise im Umfang eines Arbeitspensums von mehr als 70 % (vorstehend E. 3.11) zuzumuten sei. Er ging indes davon aus, dass zur Quantifizierung und Umsetzung einer Arbeitsfähigkeit in einer ideal angepassten Tätigkeit die vorgängige Durchführung entsprechender beruflicher Massnahmen erforderlich sei. Dr. E.___ ging seinerseits in nicht nachvollziehbarer Weise von einer Arbeitsfähigkeit von lediglich 20 Stunden pro Tag in angepasster Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit aus (vorstehend E. 3.7). In psychischer Hinsicht vertrat F.___ die Ansicht, dass der Beschwerdeführerin die Ausübung einer Erwerbstätigkeit im Umfang eines Arbeitspensums von 40 % nicht mehr zuzumuten sei (vorstehend E. 3.8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Während in somatischer Hinsicht Dr. D.___ und Dr. E.___ auf der einen Seite der Beschwerdeführerin die Ausübung behinderungsangepasster Tätigkeiten im Umfang eines Arbeitspensums von 40 % beziehungsweise in einem noch tieferen Umfang zumuten wollten, vertrat Dr. H.___ auf der anderen Seite die Ansicht, dass der Beschwerdeführerin unter der Voraussetzung der vorgängigen Durchführung beruflicher Massnahmen die Ausübung behinderungsangepasster Tätigkeiten im Umfang eines Arbeitspensums von 70 % beziehungsweise in einem noch höheren Umfang zuzumuten sei. In psychischer Hinsicht ging Dr. F.___ davon aus, dass der Beschwerdeführerin die Ausübung einer behinderungsangepassten Tätigkeit lediglich im Umfang eines Arbeitspensums unter 40 % zuzumuten sei. Auf Grund der vorhandenen medizinischen Akten lässt sich die Frage, in welchem Umfang der Beschwerdeführerin die Ausübung einer behinderungsangepassten Tätigkeit in somatischer und psychischer Hinsicht noch zuzumuten ist, nicht plausibel beantworten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend gilt es sodann zu berücksichtigen, dass eine Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme aus medizinischer Sicht Conditio sine qua non für eine Umsetzung eines (potentiellen) funktionellen Leistungsvermögens sein kann. Wenn ein grundsätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich attestiertes Leistungsvermögen in der ärztlichen Beurteilung unter den ausdrücklichen Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behalt der Durchführung befähigender Massnahmen gestellt wird, hat dies zur Folge, dass ein auf einer medizinisch-theoretischen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit beruhendes Invalideneinkommen im Rahmen des Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichs nicht beziehungsweise noch nicht angerech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">net werden darf (Urteile des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgerichts 9C_141/2009 vom 5. Oktober 2009 E. 2.3.1 und I 2/06 vom 23. Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2006 E. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend ging H.___ davon aus, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwerbliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertbarkeit des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">restlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funktionellen Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermögens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom Erfolg weiterer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Eingliederungsvorkehren abhänge. Dessen Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in behinderungsange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeiten steht daher unter Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt einer Durchführung beruflicher Massnahmen. Demzufolge wäre die Beschwerdegegnerin, wenn sie sich auf die Beurteilungen durch den RAD-Arzt H.___ hätte stützen wollen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor Erlass einer Verfügung über den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin gehalten gewesen, geeignete berufliche Massnahmen durchzuführen. Die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung durch die Beschwerdegegnerin, welche bei Erlass der angefochtenen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 24. Juli 2018 (Urk. 2) gestützt auf die Beurteilung durch H.___ (vgl. Urk. 12/67/8) davon ausging, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin - ohne eine vorgängige Durchführung beruflicher Massnahmen - die Ausübung behin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angepasster, körperlich sehr leichter bis leichter, überwiegend sitzender oder wechselbelastender Tätigkeiten im Umfang eines Arbeitspensums von 70 % zuzumuten sei, steht daher in Widerspruch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischen Aktenlage und vermag nicht zu überzeugen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesagtem lässt sich die Frage nach der Restarbeitsfähigkeit der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin in behinderungsangepassten Tätigkeiten aus somatischen und psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gründen auf Grund der vorhandenen medizinischen Akten nicht plausibel und insbesondere nicht mit hinreichender Bestimmtheit beantworten. Insofern erscheint der Sachverhalt nicht als rechtsgenügend abgeklärt. </span></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, insbesondere wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss der Rechtsprechung ist eine Rückweisung an die IV-Stelle möglich, wenn sie in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">notwendigen Erhebung einer bisher vollständig ungeklärten Frage begründet is</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t, oder wenn lediglich eine Klarstellung, Präzisierung oder Ergänzung der medizinischen Akten beziehungsweise von gutachtlichen Ausführungen erforderlich ist (BGE 139 V 99 E. 1.1 und 137 V 210 E. 4.4.1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend erweist sich der medizinische Sachverhalt in Bezug auf die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung der Restarbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in zumutbaren behinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsangepassten Tätigkeiten in somatischer und psychischer Hinsicht sowie ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere auch in Bezug auf die Frage, ob die vorgängige Durchführung beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Massnahmen Conditio sine qua non die Umsetzung einer allfälligen Restarbeitsfähigkeit darstellt, als unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nügend abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärt (vorstehend E. 4.3 und E. 5.3), weshalb die vorhandenen medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Akten zu ergänzen sind. Die Sache ist deshalb an die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen, damit sie - nach Vervollständigung der Akten sowie nach Einholung allfälli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger weiterer wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Entscheidgrundlagen - über den Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge. Sinnvollerweise wird sie die Beschwerdeführerin internistisch be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungsweise gynäkologisch und psychiatrisch begutachten lassen oder die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin durch entsprechende Fachärzte ihres RAD untersuchen lassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und anschliessend über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin neu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demzufolge ist die Beschwerde in dem Sinne gutzuheissen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichtigung des gesetzli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 700.-- festzusetzen und aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen (§ 34 Abs. 3 GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgangsgemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung, welche in Berücksichtigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Bedeutung der Streitsache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Schwierigkeit des Prozesses</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und eines gerichtsüblichen Stundenansat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zes von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">220</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- (zuzügl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ich Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wertsteuer) auf Fr. 2’100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- (inklusive Baraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d Mehrwertsteuer) festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Ausgang des Verfahrens erweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Gesuche der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um unentgeltliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prozessführung und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsvertretung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 16. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2018 (Urk. 7 S. 2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als gegenstandslos.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheiss</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">en, dass die angefochtene Verfü</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gung vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">24. Juli 2018 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">aufgehoben und </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die Sache an die Sozialversiche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese im Sinne der Erwägungen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verfahre und hernach </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">über den Rentenanspruch der Be</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schwer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">deführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">er</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">neu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">t</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verfüge. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2’100</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Elke Fuchs</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannVolz<span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p><p></p></div> </div></body></html>