<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00473</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Würsch</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. Februar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">MLaw Y.___, Sozialversicherungsrecht, Team Recht</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1985, verfügt über keine Berufsaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildung und ist Mutter einer 2004 geborenen Tochter (Urk. 7/4, 7/11). Sie war zuletzt im Rahmen eines Beschäftigungsprogramms des Sozialamtes von Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2014 bis Mai 2015 in einem 50%-Pensum als Näherin bei der Z.___, Zürich, angestellt (Urk. 7/3/2, 7/14/2). Nach einer Meldung zur Früherfassung (Urk. 7/1) meldete sich die Versicherte am 5. Oktober 2015 unter Hinweis auf Ganglien an beiden Händen bei der Invalidenversicherung zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungsbezug an (Urk. 7/4). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, IV-Stelle, holte daraufhin nebst einem Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 7/6) diverse Arztberichte (Urk. 7/8, 7/12, 7/16, 7/22/4 ff. und 7/34/4 ff.) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein. Ausserdem tätigte sie eine Haushaltsabklärung (Bericht vom 6. Januar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 7/37). Mit Vorbescheid vom 3. Februar 2017 stellte sie der Versicherten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 7/40). Am 15. März 2017 verfügte die IV-Stelle sodann im angekündigten Sinne (Urk. 7/41 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 2. Mai 2017 Beschwerde (Urk. 1) mit den Rechtsbegehren, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr ab April 2016 eine halbe Invalidenrente zuzusprechen. Even</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tualiter seien ihr berufliche Massnahmen zu gewähren. Ferner ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung. Mit Beschwerdeantwort vom 8. Juni 2017 (Urk. 6) schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde. Mit Replik vom 21. Juni 2017 (Urk. 10) hielt die Versicherte unverändert an ihren Anträgen fest, worauf die IV-Stelle am 7. Juli 2017 auf das Einreichen einer Duplik verzichtete (Urk. 13). Dies wurde der Versicherten mit Verfügung vom 12. Juli 2017 (Urk. 14) zur Kenntnis gebracht. Gleichzeitig wurde ihr Gesuch um unentgeltliche Prozessführung bewilligt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG) stellt sich unter dem Gesichtspunkt des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 und 7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG die Frage nach der anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Methode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, Betätigungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, gemischte Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch, das heisst ohne Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 133 V 504 E. 3.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die konkrete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit ist der im Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 334</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 393</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">125 V 146</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2c, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei im Haushalt tätigen Versicherten (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Bega</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom 15. Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2013 mit Hinweisen auf BGE 133 V 504 E. 3.3).</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Valideneinkommen ist nach Massgabe der ohne Gesundheitsschaden aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geübten Teilerwerbstätigkeit festzulegen. Entscheidend ist, was die versicherte Person als Gesunde tatsächlich an Einkommen erzielen würde, und nicht, was sie bestenfalls verdienen könnte. Wäre sie gesundheitlich in der Lage, voll erwerbstätig zu sein, reduziert sie aber das Arbeitspensum aus freien Stücken, insbesondere um mehr Freizeit zu haben, oder ist die Ausübung einer Ganz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tagestätigkeit aus Gründen des Arbeitsmarktes nicht möglich, hat dafür nicht die Invalidenversicherung einzustehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 125 V 157</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5c/bb mit Hinweisen; ZAK 1992 S. 92 E. 4a). Das Invalideneinkommen bestimmt sich entsprechend den gesetzlichen Vorgaben danach, was die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte. Dabei kann das – vom Arzt festzulegende – Arbeitspensum unter Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständen grösser sein als das ohne gesundheitliche Beeinträchtigung geleistet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e (vgl. BGE 131 V 51 E. 5.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Bestimmung der im konkreten Fall anwendbaren Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">methode und damit der Beantwortung der entscheidenden Statusfrage handelt es sich um eine hypothetische Beurteilung, die auch hypothetische Willens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidungen der versicherten Person berücksichtigen muss. Dies gilt auch für die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre. Diese inneren Tatsachen sind indessen einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in aller Regel aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_287</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/2013 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2013 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 8C_511/2013 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, je </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung vom 15. März 2017 (Urk. 2) im Wesentlichen auf den Standpunkt, die Versicherte sei zu 70 % im Erwerbs- und zu 30 % im Haushaltsbereich tätig zu qualifizieren. Eine angepasste sehr leichte bis leichte Tätigkeit ohne hochrepetitive manuelle Belastung sei ihr gemäss medizinischer Einschätzung zu 50 % zumutbar. Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützt auf statistische Werte ergebe sich für den Erwerbsbereich demnach eine Erwerbseinbusse von 28.57 %. Im Haushaltsbereich sei die Beschwerdeführerin zu 9.24 % eingeschränkt. Unter Anwendung der gemischten Methode resultiere ein Gesamtinvaliditätsgrad von gerundet 23 %, weshalb kein Rentenanspruch bestehe. Berufliche Massnahmen seien nicht angezeigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte wandte in ihrer Beschwerdeschrift vom 2. Mai 2017 (Urk. 1) zusammengefasst ein, sie sei gestützt auf das Urteil des Europäischen Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hofes für Menschenrechte (EGMR) in Sachen Di Trizio gegen die Schweiz vom 2. Februar 2016 (Nr. 7186/09) mit der Anwendung der gemischten Methode nicht einverstanden. Im Weiteren sei völlig unklar, weshalb die IV-Stelle davon ausgehe, dass sie ohne Gesundheitsschaden lediglich in einem 70%-Pensum erwerbstätig wäre. Von Sozialhilfebezügern werde erwartet, dass sie einer vollen Erwerbstätigkeit nachgehen. Zudem sei sie bereits kurz nach der Geburt ihrer Tochter fast zu 100 % erwerbstätig gewesen. Mittlerweile sei ihre Tochter knapp 13 Jahre alt. Bei korrekter Ermittlung resultiere ein Invaliditätsgrad von 55 %, weswegen sie ab April 2016 Anspruch auf eine halbe Rente der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung habe (S. 6 ff.). Im Übrigen falle bezüglich dem Haushaltsab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht auf, dass bei vielen Haushaltsarbeiten angeführt werde, dass es der Tochter zumutbar sei, ihre Mutter zu unterstützen. Zu wenig berücksichtigt werde ausserdem, dass die Versicherte bei mehreren Arbeiten Hilfe von ihrem Bruder oder ihrer Schwägerin erhalte (S. 8 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle führte in ihrer Beschwerdeantwort vom 8. Juni 2017 (Urk. 6) aus, dass rechtsprechungsgemäss nicht allein entscheidend sei, inwieweit die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übung einer Erwerbstätigkeit im Lichte der bestehenden finanziellen Verhältnisse als notwendig erscheine. Es seien vielmehr die gesamten persönlichen, familiären, beruflichen und sozialen Umstände einzubeziehen. Im Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fall wäre die Versicherte zu 70 % im Erwerbsbereich tätig, was sich ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere aus ihren im Abklärungsbericht vom 6. Januar 2017 (Urk. 7/37) festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltenen Aussagen ergebe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Replik vom 21. Juni 2017 (Urk. 10) brachte die Beschwerdeführerin ergänzend vor, sie wäre aufgrund des Alters und der Selbständigkeit ihrer Tochter heute zu 100 % erwerbstätig. Hierfür spreche ausserdem, dass sie sich zwischenzeitlich von ihrem ehemaligen Ehemann habe scheiden lassen. Bei Scheidungen werde vom kinderbetreuenden Ehegatten deutlich früher erwartet, dass er wieder einer ausserhäuslichen Beschäftigung nachgehe und dabei auch ein höheres Arbeitspensum annehme. Zu berücksichtigen sei schliesslich, dass sie sich im Frühjahr 2014 bei der Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldet habe. In der Anmeldebestätigung werde festgehalten, dass sie eine 100%-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle suche (S. 3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin stellt sich anhand der Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage im Wesentlichen wie folgt dar:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte habe erstmals im April 2010 vor allem beim Tragen von Lasten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine prall elastische Schwellung am rechten Handgelenk dorsal mit einer Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausstrahlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis zur Daumenbasis bemerkt (Urk. 7/8/25). Ausgehend von der Diagnose eines dorsalen Handgelenks-Ganglions rechts wurde am 22. Februar 2011 in der A.___ eine Steroid-Infiltration vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen (Urk. 7/8/26), welche indes nur vorübergehend Wirkung gezeigt habe </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/8/23). Eine Tendovaginitis stenosans am rechten Daumen wurde am 19. März 2012 ebenfalls mit einer Steroid-Infiltration behandelt (Urk. 7/8/20). Beide Erkrankungen wurden sodann am 20. Juli 2012 operativ versorgt (Urk. 7/8/15 f.), wobei sich postoperativ nach drei Monaten ein sehr zufrieden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellender Verlauf gezeigt habe (Urk. 7/8/11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Bericht des B.___, Klinik für Rheumatologie, vom 27. Oktober 2015 sind folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit zu entnehmen (Urk. 7/12/2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Handgelenksschmerzen beidseits bei Handgelenksganglien bei Bandlaxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tät, rechtsbetont, bestehend seit 2010,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches Schulter-/Arm-/Handsyndrom rechtsseitig bei Bandlaxizität, bestehend seit 2010.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Versicherten habe sich nur zwei Jahre nach der operativen Entfernung des Ganglions am rechten Handgelenk ein Rezidivganglion entwickelt. Aktuell würden beidseits Ganglien bestehen. Im Laufe der Zeit sei es zu einer Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausweitung auf den gesamten rechten Arm und die Schulter gekommen. Die aktuelle Prognose sei abhängig von der körperlichen Belastung. Der Verlauf zeige, dass bei ausgeprägter Bandlaxizität die Ganglien unter mechanischer Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung rezidivieren. Für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Näherin bestehe seit Mai 2015 und bis auf weiteres eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Eine sehr leichte bis leichte Tätigkeit ohne hochrepetitive manuelle Tätigkeiten und kurz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitiger Maximalbelastung bis zehn Kilogramm sei in vollem Umfang möglich (Urk. 7/12/3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, ging in seinem Bericht vom 28. Oktober 2015 davon aus, dass zurzeit keine Tätigkeit vorstell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar sei, welche die Beschwerdeführerin ausführen könnte (Urk. 7/8/2 f.). Falls es gelinge, die ergotherapeutischen Massnahmen mit Erfolg einzusetzen, eine gute Gelenksstabilität zu erzielen und Kraft aufzubauen, sei eine teilweise Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufnahme einer angepassten Tätigkeit beispielsweise zu 50 % vorstellbar (Urk. 7/8/6). Ausgehend von einer weiteren Verschlechterung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustandes attestierte Dr. C.___ auch am 10. Februar 2016 eine 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit für jegliche berufliche Tätigkeit (Urk. 7/16/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Bericht des B.___, Klinik für Rheumatologie, vom 4. April 2016 geht hervor, dass neu der Verdacht auf ein Karpaltunnelsyndrom beidseits bestehe. Bei der letzten Verlaufskontrolle habe die Versicherte über persistierende Beschwerden geklagt, weshalb eine lokale Infiltration mit Korti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son im Bereich des rechten Handgelenksganglions durchgeführt worden sei. Bis auf Weiteres sei die Ruhigstellung des rechten Handgelenks in einer Hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiene sowie eine den Beschwerden entsprechende Analgesie empfohlen worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Für die bisherige Tätigkeit bestehe weiterhin seit Mai 2015 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Eine sehr leichte bis leichte Arbeit ohne hochrepetitive manuelle Tätigkeiten und kurzzeitiger Maximalbelastung bis fünf Kilogramm sei in reduziertem Umfang bis 50 % theoretisch durchführbar (Urk. 7/22/4 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieselbe Schlussfolgerung ist auch dem Verlaufsbericht vom 7. November 2016 zu entnehmen (Urk. 7/34/6 f.), wobei im Wesentlichen folgende Diagnosen gestellt wurden (Urk. 7/34/4 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zervikospondylogenes Schmerzsyndrom bei Status nach Halswirbelsäulen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">distorsion nach Auffahrunfall vom 21. April 2016,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Handgelenksschmerzen rechtsbetont mit/bei Bandlaxizität und Rezidiv-Ganglion,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mögliche systematische Vaskulitis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">peripherer Durchblutungsstörung mit Verdacht auf arterielle Stenosen unklarer Genese,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Mikrohämaturie mit Verdacht auf glomeruläre Genese,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Intermittierend Hypästhesie und schmerzhafte Dysästhesie im Ulnaris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">versorgungsgebiet unklarer Ätiologie, differentialdiagnostisch Sulcus-Ulnaris-Syndrom oder vaskulär.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor allem aufgrund der zervikospondylogenen Beschwerden, der Handgelenks- und Ellbogenschmerzen bei Epicondylitis, dem möglichen dynamischen Sulcus-Ulnaris-Syndrom und der reduzierten Durchblutung gewisser Finger sei die Fähigkeit der Versicherten für eine manuelle Arbeit – beziehungsweise für Arbeiten mit den Händen über dem Kopf sowie für das Heben von schweren Lasten – eingeschränkt (Urk. 7/34/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwischen den Parteien ist in erster Linie strittig, ob die Beschwerdeführerin An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf eine Rente der Invalidenversicherung hat (vgl. E. 2.1 ff.). In diesem Kontext ist zunächst zu klären, ob die IV-Stelle zu Recht davon ausging, dass die Versicherte im Gesundheitsfall zu 70 % im Erwerbs- und zu 30 % im Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabenbereich (Haushalt) tätig wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die sozialversicherungsrechtliche Qualifizierung nahm die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Hauptsache gestützt auf den Haushaltsabklärungsbericht vom 6. Januar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/37) vor. Die Abklärung wurde insbesondere von einer qualifizierten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son durchgeführt, welche Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nissen sowie den sich aus den medizinischen Diagnosen ergebenden Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigungen und Behinderungen hatte. Im Weiteren fiel der Bericht angemessen detailliert und plausibel begründet aus, wobei auch die Angaben der Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Berücksichtigung fanden. Grundsätzlich kommt dem Bericht damit Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert zu (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundesgerichts I 73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3/03 vom 6. April 2004 E. 5.1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Befragt nach ihrer beruflichen Situation im Gesundheitsfall führte die Versi-cherte anlässlich der Haushaltsabklärung aus, dass sie zu 60 bis 80 % erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätig wäre. Mehr als 80 % würde sie sicher nicht arbeiten, da sie auch Zeit haben wolle für ihre Tochter. Sie würde arbeiten, wenn ihre Tochter in der Schule sei (Urk. 7/37/3). Nicht nachvollziehbar ist vor diesem Hintergrund die Rüge der Beschwerdeführerin, es sei völlig unklar, weshalb die IV-Stelle davon ausgehe, dass sie ohne Gesundheitsschaden in einem 70%-Pensum erwerbstätig wäre (vgl. Urk. 1 S. 6). Die Qualifikation als Teilerwerbstätige wurde im Bericht ausserdem eingehend begründet (Urk. 7/37/3 f.). Im Zuge dessen wurde einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seits berücksichtigt, dass die Versicherte zuletzt zu 50 % einer ausserhäuslichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwerbstätigkeit als Näherin nachging (vgl. Urk. 7/3/2, 7/14/2). Andererseits w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urde die Entwicklung der familiären Verhältnisse in die Beurteilung einbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zogen. So erfolgte im Juli 2014 die Scheidung (vgl. Urk. 7/10), wobei der ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">malige Ehemann der Versicherten stets zu 100 % erwerbstätig und damit zur Hauptsache für den Unterhalt der Familie aufgekommen war. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin hat gemäss dem Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 1. Juli 2014 keinen Anspruch auf nachehelichen Unterhalt (Urk. 7/10/3) und ist derzeit auf Sozialhilfe angewiesen (vgl. Urk. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hat allerdings bei der Festlegung der hypothetischen Erwerbstätigkeit zu Unrecht nicht berücksichtigt, dass die Tochter an vier Tagen pro Woche den Mittagshort besucht, was sie bereits tat, als die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin noch erwerbstätig war (Urk. 7/37/3, 7/37/8). Dies spricht dafür, dass jene bei guter Gesundheit nicht nur zu 70, sondern zu 80 % erwerbstätig wäre. Diese Einschätzung korrespondiert auch mit den oben zitierten Aussagen der Versicherten, wonach sie arbeiten würde, wenn ihre Tochter in der Schule sei, aber sicherlich nicht mehr als 80 %. Im Übrigen war sie - bei guter Gesundheit - nach der Geburt ihrer Tochter soweit ersichtlich zu keinem Zeitpunkt zu 70 % erwerbstätig (vgl. Urk. 7/14/3, 7/37/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts sämtlicher Gegebenheiten ist folglich davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu 80 % erwerbstätig wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sofern die Versicherte dagegen von einer hypothetischen Erwerbstätigkeit von 100 % ausgeht, erweist sich ihre Argumentation als nicht stichhaltig. So ist letztlich nicht entscheidend, welches Ausmass einer Erwerbstätigkeit ihr im Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitsfall zugemutet werden kann (BGE 133 V 504 E. 3.3), und damit auch nicht, ob sie allenfalls seitens des Sozialamtes zur Aufnahme einer Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit angehalten werden könnte (vgl. Urk. 1 S. 7 f.). Die Beschwerdeführerin macht selbst nicht geltend, dass sie von den Sozialbehörden jemals zur Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suche aufgefordert worden wäre, und den Akten lassen sich auch keine ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechenden Anhaltspunkte entnehmen. Zudem gab die Versicherte im Rahmen der Haushaltsabklärung an, sich nicht auf Arbeitssuche zu befinden, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt bereits Sozialhilfegelder bezog (Urk. 7/37/3; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_90/2017 vom 4. Juli 2017 E. 5.4.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung (BGE 131 V 242 E. 2.1) war die Tochter der Beschwerdeführerin knapp 13 Jahre alt und hatte damit bereits eine gewisse Selbständigkeit erreicht, was in der Replik grundsätzlich zutreffend angeführt wird (Urk. 10 S. 3). Trotzdem ist angesichts der im Juli 2014 erfolgten Ehescheidung nicht davon auszugehen, dass die Versicherte vollschichtig einer Erwerbstätigkeit nachgehen würde. Zum einen stehen dieser Argumentation die Aussagen der Versicherten im Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht vom 6. Januar 2017 (Urk. 7/37/3) diametral entgegen. Zum anderen wurde die Tochter mit Scheidungsurteil vom 1. Juli 2014 unter die (alleinige) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elterliche Sorge der Beschwerdeführerin gestellt (Urk. 10/2). Die Versicherte tr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ägt damit die Hauptverantwortung für die Kinderbetreuung, welche sie grundsät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich - abgesehen von den Besuchen des Mittagshorts an vier Tagen pro Woche - auch selbständig wahrnimmt. Dieser Umstand spricht somit ebenfalls dafür, dass sich die Versicherte an einem Arbeitstag pro Woche der Betreuung ihrer Tochter widmen möchte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">An dieser Beurteilung vermag schliesslich auch die im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels eingereichte Anmeldebestätigung des Regionalen Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tlungszentrums Zürich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (RAV) vom 2. April 2014 (Urk. 11/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nichts zu ändern. Aus dieser geht zwar hervor, dass die Versicherte eine 100%-Stelle suche. Nur drei Monate später wurde jedoch im Scheidungsurteil festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten, dass sie die Wiederaufnahme der Erwerbstätigkeit in einem 80%-Pensum beabsichtige (Urk. 7/10/4). Die Anmeldung beim RAV erfolgte ausserdem rund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drei Jahre vor dem Erlass der angefochtenen Verwaltungsverfügung am 15. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2017. Entscheidend sind indes die Verhältnisse, wie sie sich bis zu diesem Zeitpunkt entwickelt haben (vgl. E. 1.3), was denn auch der Beschwerdeführerin bewusst ist (Urk. 1 S. 7). Folglich ist die Anmeldebestätigung des RAV vom 2. April 2014 nicht ausschlaggebend.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Sinne eines Zwischenfazit kann somit festgehalten werden, dass mit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen ist, dass die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin im Gesundheitsfall zu 80 % im Erwerbs- und zu 20 % im Aufgabenbereich (Haushalt) tätig wäre. Dafür sprechen nicht nur deren Ausführungen im Rahmen der Haushaltsabklärung – welchen als „Aussagen der ersten Stunde“ in beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis) – sondern auch insbesondere die darüber hinaus zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigenden persönlichen und familiären Verhältnisse.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgehend von den obigen Ausführungen ist zu prüfen, ob die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin den Invaliditätsgrad der Versicherten korrekt bemessen hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgabenbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter anderem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten und gewichteten Teilinvaliditäten ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; vgl. BGE 134 V 9).</span></p><p><span> </span><span>Am 1. Januar 2018 sind die geänderten Bestimmungen der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) vom 1. Dezember 2017 in Kraft getreten. Mit dieser Änderung wurde für die Festlegung des Invaliditätsgrades von teilerwerbs</span><span>tä</span><span>tigen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a </span><span>Abs. </span><span>3 </span><span>IVG</span><span>) in </span><span>Art. </span><span>27</span><span>bis</span><span> Absatz 2 – 4 IVV ein neues Berechnungsmodell eingeführt. </span></p><p><span> </span><span>Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span>die galten, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat </span><span>(vgl. BGE </span><span>130 V 445 E. </span><span>1.2.1, 127 V 466 E. 1, 126 V</span><span> 134 E. 4b, je mit Hin</span><span>weisen). </span><span>Die angefochtene Verfügung </span><span>(Urk. 2) </span><span>ist am </span><span>15. März 2017</span><span> und somit vor dem Inkrafttreten </span><span>der Verordnungsänderung am 1. </span><span>Januar 2018 ergangen, weshalb die revidierten Bestimmungen noch nicht zur Anwendung gelangen. Nach</span><span>folgend wird daher auf das bisherige Recht und die dazu ergangene</span><span> Rechtsprechung Bezug genommen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen der Argumentation der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 8) ist vorliegend der Invaliditätsgrad nicht mittels eines reinen Einkommensvergleichs zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messen, da sie im hypothetischen Gesundheitsfall nicht zu 100 % erwerbstätig wäre. Der Anwendung der gemischten Methode steht im Übrigen auch das Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) in Sachen Di Trizio gegen die Schweiz vom 2. Februar 2016 (Nr. 7186/09) nicht entgegen, auf welches sich die Versicherte beruft (Urk. 1 S. 6 f.). Diese Methode der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsbemessung wurde nicht per se als diskriminierend erachtet. Gemäss bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichtlicher Rechtsprechung ist sie insbesondere weiterhin anwendbar in Fällen der erstmaligen Zusprechung einer Rente an eine während des massgebenden Beurteilungszeitraums als teilerwerbstätig (mit Aufgabenbereich) zu qualifizie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rende versicherte Person (Urteil des Bundesgerichts 9C_90/2017 vom 4. Juli 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7 E. 4 mit Hinweisen). Diese Voraussetzungen sind vorliegend zweifelsfrei erfüllt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Parteien sind sich dahingehend einig, dass sowohl das Validen- als auch das Invalideneinkommen anhand der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2014 zu berechnen sind (Urk. 1 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 8, Urk. 7/38), was nicht zu beanstanden ist. Da die Beschwerdeführerin über keine berufliche Ausbildung verfügt, ist für beide Vergleichseinkommen auf den Zentralwert für Hilfsarbeiten abzustellen (Tabelle TA 1, Total, Frauen, Kompe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenzniveau 1). Das standardisierte monatliche Einkommen beträgt demnach Fr. 4'300.--. Aufgerechnet auf die durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden pro Woche (vgl. Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit nach Wirtschaftsabteilungen, A-S) und angepasst an die Entwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der Nominallöhne für weibliche Arbeitskräfte von 2’673 Punkten im Jahr 2014 auf 2’709 Punkte im Jahr 2016 (vgl. www.bfs.admin.ch) ergibt dies ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bruttoeinkommen von Fr. 54'517.48 jährlich (Fr. 4'300.-- / 40 * 41.7 * 12 / 2'673 *</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2709). Ausgehend von einer hypothetischen Erwerbstätigkeit von 80 % im Gesundheitsfall resultiert damit ein Valideneinkommen von Fr. 43'613.98. Das Invalideneinkommen beläuft sich aufgrund der von ärztlicher Seite aktuell attestierten Arbeitsfähigkeit von 50 % für angepasste Tätigkeiten (vgl. E. 3.4), welche beide Parteien berechtigterweise ihren Berechnungen zugrunde legen, auf Fr. 27'258.74. Der Beschwerdeführerin ist beizupflichten, dass hiervon ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leidensbedingter Abzug im Umfang von 10 % vorzunehmen ist (vgl. Urk. 1 S. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), da das Spektrum potentieller Hilfsarbeiten durch die spezifische Erkrankung an den Händen nochmals wesentlich eingegrenzt wird. Selbst mit dem ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenen Arbeitsmarkt als Ausgangspunkt (Art. 16 ATSG) sind diese Umstände als ausserordentlich zu bezeichnen und folglich zu berücksichtigen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesgerichts 9C_366</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/2015 vom 22. September 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1 mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 9C_826/2015 vom 13. April 2016 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was somit Fr. 24</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">'</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">532.86 ergibt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Für den Erwerbsbereich ergibt sich damit ein Teilinvaliditätsgrad von 35 % ([Fr. 43'613.98 ./. (Fr. 27'258.74 * 0.9)] * 100 / Fr. 43'613.98 * 0.8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für den Aufgabenbereich wurde eine krankheitsbedingte Einschränkung von 9.24 % ermittelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Urk. 7/37/8), weshalb ausgehend von der sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsrechtlichen Qualifikation als zu 20 % im Haushalt tätige Person (vgl. E. 4.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) ein Teilinvaliditätsgrad von 1.85 % resultiert (9.24 % * 0.2). Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin bringt in diesem Zusammenhang vor, die IV-Stelle habe im Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltsbereich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wäsche und Kleiderpflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihre starken körperlichen Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen und die notwendige Unterstützung durch die Tochter sowie den Bruder und die Schwägerin zu wenig berücksichtigt (Urk. 1 S. 8 f.). Hierzu ist anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">merken, dass die anzurechnende Mithilfe von Familienangehörigen zwar weiter geht als die ohne Gesundheitsschädigung üblicherweise zu erwartende Unter-stützung. Es geht jedoch in der Tat nicht an, unter dem Titel der Schaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">minderungspflicht die Bewältigung der Haushalttätigkeit in einzelnen Funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionen oder insgesamt auf die übrigen Familienmitglieder zu überwälzen (BGE 133 V 504 E. 4.2 und 141 V 642 E. 4.3.2). Eine gewisse Mithilfe ist der 13-jäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rigen Tochter bei der Erledigung der Wäsche zwar zumutbar, nicht jedoch in dem von der IV-Stelle festgestellten Ausmass (vgl. Urk. 7/37/7). Die Rüge der Beschwerdeführerin ist in diesem Zusammenhang zwar grundsätzlich berechtigt. Allerdings würde selbst das Zugeständnis deutlicher Einschränkungen von zum Beispiel 20 % statt der eingesetzten 4 % in diesem Haushaltsbereich nicht zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einem rentenbegründenden Invaliditätsgrad führen, da die Erledigung der Wäsche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Kleiderpflege gemäss Abklärungsbericht bloss 16 % der gesamten Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeit ausmacht (Urk. 7/37/7), was nicht bestritten wird.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gesamtinvaliditätsgrad beläuft sich in Anwendung der gemischten Methode nach altem Recht auf 36.85 % beziehungsweise 37 % (35 % + 1.85 %; zum Runden: BGE 130 V 121). Die Beschwerdegegnerin hat daher den Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch der Versicherten zu Recht verneint (vgl. E. 1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin ist darauf hinzuweisen, dass es ihr – wie allen anderen versicherten Personen mit derselben Ausgangslage – unbenommen bleibt, sich gestützt auf die neue Verordnungsbestimmung des Art. 27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 2-4 IVV bei der Invalidenversicherung neu anzumelden. Nach Absatz 2 der dazugehörenden Übergangsbestimmungen wird, wenn eine Rente vor dem Inkrafttreten der Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades einer teilerwerbstätigen versicherten Person, die sich zusätzlich im Aufgabenbereich (Art. 7 Abs. 2 IVG) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betätigte, verweigert wurde, eine neue Anmeldung geprüft, wenn die Berech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Invaliditätsgrades nach Art. 27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 2-4 IVV voraussichtlich zu einem Rentenanspruch führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt der von der Beschwerdeführerin gestellte Eventualantrag, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach ihr berufliche Massnahmen zu gewähren seien (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfügung beziehungsweise eines Einspracheentscheids – Stellung genommen hat. Insoweit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestimmt die Verfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid den beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein Einspracheentscheid ergan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der angefochtenen Verfügung ist zu entnehmen, dass die IV-Stelle berufliche Massnahmen für nicht angezeigt erachtete (Urk. 2 S. 2). Diese Formulierung lässt nicht darauf schliessen, dass der allfällige Anspruch der Versicherten auf Eingliederungsmassnahmen (Art. 15 ff. IVG) einer verbindlichen Prüfung unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zogen wurde. In der Beilage zur Verfügung (Urk. 2 S. 5 f.) werden denn auch keine gesetzlichen Bestimmungen aufgeführt, die sich spezifisch auf diese The</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik beziehen; diese stehen vielmehr in Zusammenhang mit dem beurteilten Rentenanspruch. Auf den Eventualantrag der Beschwerdeführerin ist vor diesem Hintergrund mangels eines Anfechtungsgegenstandes nicht einzutreten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Vollständigkeit halber bleibt anzumerken, dass die Versicherte ihr Even</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tual</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehren weder in der Beschwerdeschrift (Urk. 1) noch in der Replik (Urk. 10) begründet hat. Mit Blick auf ihre im Verwaltungsverfahren getätigten Aussagen (vgl. Urk. 6/14/2, 6/14/4 f. und 6/37/3) ist überdies zweifelhaft, ob überhaupt ein Eingliederungswille beziehungsweise eine subjektive Eingliederungsfähigkeit vorhanden ist (vgl. diesbezüglich Urteile des Bundesgerichts 9C_231/2015 vom 7. September 2015 E. 4.2 und 8C_569/2015 vom 17. Februar 2016 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die IV-Stelle den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin berechtigterweise verneint hat. Auf den im Beschwerdever</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren gestellten Antrag betreffend die Gewährung beruflicher Massnahmen ist nicht einzutreten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die angefochtene Verfügung vom 15. März 2017 (Urk. 2) erweist sich demnach als korrekt, weswegen die Beschwerde abzuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zu prüfen war, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Ver-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und ermessensweise auf Fr. 700.— anzusetzen. Die Kosten sind der unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen, infolge der ihr gewährten unent-gelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Prozessführung (vgl. Urk. 14) jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ist auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsgericht (GSVGer) hinzuweisen, wonach sie zur Nachzahlung der Gerichtskosten verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigWürsch</p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>