<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SB.2013.00017</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=213364&amp;W10_KEY=13013527&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SB.2013.00017</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 23.10.2013</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Staats- und Gemeindesteuern 2009</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Ermessenseinschätzung: Streitgegenstand bildet vorliegend die Anzahl Arbeitstage, an welchen dem Beschwerdeführer Fahrtkosten sowie Mehrkosten der auswärtigen Verpflegung entstanden sind, die nicht durch Spesen gedeckt werden. Nicht strittig sind hingegen die berufsnotwendige Nutzung des Privatfahrzeugs sowie die Anzahl Kilometer pro Arbeitsweg. Eine (Teil-)Ermessenseinschätzung ist auch dann vorzunehmen, wenn feststeht, dass dem Steuerpflichtigen Berufsauslagen erwachsen sind, das Bestehen des Abzugs also feststeht, dessen Höhe aber ungewiss ist. Das kantonale Steueramt hat die berufsbedingten Fahrt- und Verpflegungskosten zu Recht nach pflichtgemässem Ermessen eingeschätzt, da die Beschwerdeführer das Fehlen entsprechender Belege für eine Vollzeittätigkeit des Beschwerdeführers zu vertreten haben und den Unrichtigkeitsnachweis nicht erbringen konnten. Die Schätzung von 60 zusätzlichen Arbeitstagen erscheint zudem auch als lebensnah und jedenfalls nicht willkürlich. So spricht nicht nur das Pensionsalter des Beschwerdeführers für das Vorliegen eines Teilzeitpensums, auch der moderate Lohn (der von ihm beherrschten Gesellschaft), der Umstand, dass die Beschwerdeführer ihren Lebensunterhalt ohne Weiteres aus ihren übrigen Einkünften, insbesondere den Liegenschaftserträgen, bestreiten könnten und auf eine Arbeitstätigkeit des Beschwerdeführers in finanzieller Hinsicht nicht angewiesen sind sowie der im Vergleich zu den Vorjahren reduzierte Umsatz weisen darauf hin, dass der Beschwerdeführer nur noch in einem verminderten Mass erwerbstätig ist und nicht mehr an 240 vollen Arbeitstagen seiner beruflichen Tätigkeit nachgeht. Abweisung. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ARBEITSWEG">ARBEITSWEG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSWÃRTIGE VERPFLEGUNG">AUSWÃRTIGE VERPFLEGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERMESSENSEINSCHÃTZUNG">ERMESSENSEINSCHÃTZUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FAHRTKOSTEN">FAHRTKOSTEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNRICHTIGKEITSNACHWEIS">UNRICHTIGKEITSNACHWEIS</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 26 Abs. 1 lit. a StG</span><br/><span class="ungerade">§ 26 Abs. 1 lit. b StG</span><br/><span class="gerade">§ 26 Abs. 2 StG</span><br/><span class="ungerade">§ 132 StG</span><br/><span class="gerade">§ 135 Abs. 1 StG</span><br/><span class="ungerade">§ 139 Abs. 2 StG</span><br/><span class="gerade">§ 140 Abs. 2 StG</span><br/><span class="ungerade">§ 153 Abs. 3 StG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=19958" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">SB.2013.00017</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>des Einzelrichters</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">23. Oktober 2013</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichter Andreas Frei, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Ewa Surdyka. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>1.<b> </b>A,<b> </b><br/> <br/> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>2.<b> </b>B,</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrende, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>gegen</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Staat ZÃ¼rich, vertreten durch das kantonale Steueramt, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Staats- und Gemeindesteuern 2009,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>Die Eheleute A und B sind in C wohnhaft. In ihrer SteuererklÃ¤rung 2009 deklarierten sie ein steuerbares Einkommen von Fr. â¦ bei einem steuerbaren VermÃ¶gen von Fr. â¦. Bei den Berufsauslagen machten sie Autofahrtkosten an den Arbeitsort des Ehemannes in D von Fr. 5'400.- und Mehrkosten der Verpflegung von Fr. 3'200.- geltend. Die Fahrtkosten errechneten sie aus der Anzahl Arbeitstage (240), multipliziert mit der Anzahl Fahrten pro Tag (1) und mit der Anzahl der zurÃ¼ckgelegten Kilometer (30 km fÃ¼r die Strecke CâD retour) zu einem Ansatz von Fr. 0.70 pro Kilometer. </p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Auflage vom 2. Mai 2011 forderte das kantonale Steueramt die Eheleute auf, den Nachweis zu erbringen, dass der Ehemann im Rahmen seiner unselbstÃ¤ndigen </span>ErwerbstÃ¤tigkeit <span>im Jahr 2009 an 240</span> <span>Tagen nach D gefahren sei und sich dort ausw</span>Ã¤<span>rtig </span>verpflegt <span>habe. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>In seiner Stellungnahme vom 14. Juni 2011 verwies der Ehemann auf seinen Lohnausweis und erklÃ¤rte, oft auch an den Wochenenden in seinem BÃ¼ro in D zu arbeiten. Nach abgelehntem EinschÃ¤tzungsvorschlag wiederholte das kantonale Steueramt am 2. August 2011 unter Hinweis auf die Beweislastverteilung die Einforderung von Unterlagen. Mit Schreiben vom 7. August 2011 stellte sich der Pflichtige erneut auf den Standpunkt, den Nachweis der Berufsauslagen bereits mit der SteuererklÃ¤rung erbracht zu haben. Das kantonale Steueramt erachtete die Auflage weiterhin als unerfÃ¼llt, weshalb es die Pflichtigen am 4. Oktober 2011 mahnte. Die Pflichtigen hielten in ihrer Eingabe vom 12. Oktober 2011 an ihrer Meinung fest und erklÃ¤rten, alle notwendigen Angaben zu den Berufskosten des Pflichtigen gemacht zu haben. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 22. November 2011 schÃ¤tzte das kantonale Steueramt die Eheleute </span>A/B <span>mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. </span>â¦<span> und einem steuerbaren VermÃ¶gen von Fr. </span>â¦<span> ein. Dabei schÃ¤tzte es in Anwendung von § 139 Abs. 2 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) nach pflichtgemÃ¤ssem Ermessen die </span>berufsnotwendigen <span>Fahrten nach D auf 60</span> <span>Arbeitstage und liess entsprechend </span>Autofahrtkosten <span>von lediglich Fr. 1'260.- zum Abzug zu. Die Mehrkosten der Verpflegung wurden analog auf Fr. 900.- gekÃ¼rzt. </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Die Pflichtigen erhoben dagegen Einsprache. Das kantonale Steueramt legte in seinem Einspracheentscheid vom 26. Oktober 2012 die Berufskosten gleich dem EinschÃ¤tzungsentscheid fest und wies die Einsprache in diesem Punkt ab. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Den hiergegen erhobenen Rekurs wies die Einzelrichterin des Steuerrekursgerichts am 25. Januar 2013 ab. </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Beschwerde vom 13. MÃ¤rz 2013 beantragten die Pflichtigen dem Verwaltungsgericht eine deklarationsgemÃ¤sse BerÃ¼cksichtigung der Berufsauslagen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>WÃ¤hrend das Steuerrekursgericht </span>auf eine Vernehmlassung verzichtete<span>, schloss das kantonale Steueramt auf Abweisung der Beschwerde. </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Mit der Steuerbeschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen laut § 153 Abs. 3 StG alle Rechtsverletzungen, einschliesslich Ãberschreitung oder Missbrauch des Ermessens, und die unrichtige oder unvollstÃ¤ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts geltend gemacht werden.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das <span class="urteilstextcharchar">Verwaltungsgericht hat sich infolgedessen auf die reine Rechtskontrolle zu beschrÃ¤nken; dazu gehÃ¶rt auch die PrÃ¼fung, ob die Vorinstanzen den rechtserheblichen Sachverhalt gesetzmÃ¤ssig festgestellt haben. Dem Gericht ist es daher verwehrt, das vom Steuerrekursgericht in Ãbereinstimmung mit dem Gesetz ausgeÃ¼bte Ermessen auf Angemessenheit hin zu Ã¼berprÃ¼fen und so sein Ermessen anstelle desjenigen des Rekursgerichts zu setzen. Die PrÃ¼fungsbefugnis des Verwaltungsgerichts erstreckt sich</span> lediglich auf rechtsverletzende Ermessensfehler, d.</span><span> </span><span>h. auf ErmessensÃ¼berschreitung und auf Ermessensmissbrauch (RB 1999 Nr. 147).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Ihr Ermessen Ã¼berschreitet die BehÃ¶rde, wenn sie den Rahmen des ihr gesetzlich zustehenden Ermessens verlÃ¤sst, indem sie nach Ermessen entscheidet, obwohl ihr das Gesetz kein solches einrÃ¤umt. Ein Ermessensmissbrauch liegt vor, wenn die BehÃ¶rde das Ermessen zwar im gesetzlich vorgegebenen Rahmen ausÃ¼bt, dieses aber unter sachfremden Gesichtspunkten oder in Missachtung allgemeiner Rechtsprinzipien betÃ¤tigt; das ist insbesondere der Fall, wenn die ErmessensbetÃ¤tigung als unhaltbar, als willkÃ¼rlich und rechtsungleich erscheint (RB 1999 Nr. 147). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Im Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht gilt das Novenverbot. FÃ¼r das Verwaltungsgericht ist somit die gleiche Aktenlage massgebend wie fÃ¼r das Steuerrekursgericht. Tatsachen oder Beweismittel, die nicht spÃ¤testens im Rekursverfahren behauptet bzw. vorgelegt oder angerufen worden sind, dÃ¼rfen infolgedessen im Beschwerdeverfahren grundsÃ¤tzlich nicht nachgebracht werden. Vom Novenverbot ausgenommen sind dagegen echte Noven, namentlich neue tatsÃ¤chliche Behauptungen und Beweismittel, die auf einem Revisions- oder Nachsteuergrund (§ 155 bzw. § 160 StG) beruhen oder der StÃ¼tzung von geltend gemachten Rechtsverletzungen dienen, die ihrer Natur nach neuer tatsÃ¤chlicher Vorbringen oder Beweismittel bedÃ¼rfen. Neue, erstmals vor Verwaltungsgericht gestellte Rechtsbegehren sind schliesslich allgemein zulÃ¤ssig, sofern sie sich nicht auf Tatsachen und Beweismittel stÃ¼tzen, die unter das Novenverbot fallen (RB 1999 Nr. 149; BGE 131 II 548).</span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Einzigen Streitgegenstand bildet vorliegend die </span>Anzahl<span> Arbeitstage, an welchen dem BeschwerdefÃ¼hrer Fahrtkosten sowie Mehrkosten der auswÃ¤rtigen Verpflegung entstanden sind, die nicht durch Spesen gedeckt werden. Nicht strittig sind hingegen die </span>berufsnotwendige <span>Nutzung des Privatfahrzeugs sowie die Anzahl Kilometer pro Arbeitsweg. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>GestÃ¼tzt auf § 26 Abs. 1 lit. a und b StG werden bei unselbstÃ¤ndiger ErwerbstÃ¤tigkeit als Berufskosten die notwendigen Kosten fÃ¼r Fahrten zwischen Wohn- und ArbeitsstÃ¤tte und die notwendigen Mehrkosten fÃ¼r Verpflegung ausserhalb der WohnstÃ¤tte abgezogen. Die Finanzdirektion legt dafÃ¼r PauschalansÃ¤tze fest, wobei dem Steuerpflichtigen bei den Fahrtkosten der Nachweis hÃ¶herer Kosten offensteht (§ 26 Abs. 2 StG). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>GemÃ¤ss der auf die Steuerperiode 2009 anwendbaren VerfÃ¼gung der Finanzdirektion vom 27. Oktober 2008 Ã¼ber die Pauschalierung von Berufsauslagen UnselbstÃ¤ndigerwerbender bei der SteuereinschÃ¤tzung (ZStB I Nr. 17/203) kÃ¶nnen fÃ¼r die Fahrten zwischen Wohn- und ArbeitsstÃ¤tte die Kosten fÃ¼r das private Motorfahrzeug nur ausnahmsweise geltend gemacht werden, nÃ¤mlich, wenn ein Ã¶ffentliches Verkehrsmittel fehlt, wenn sich mit dem privaten Motorfahrzeug eine Zeitersparnis von Ã¼ber einer Stunde ergibt, soweit der Steuerpflichtige auf Verlangen und gegen EntschÃ¤digung des Arbeitgebers das private Motorfahrzeug stÃ¤ndig wÃ¤hrend der Arbeitszeit benutzt und fÃ¼r die Fahrten zwischen der Wohn- und ArbeitsstÃ¤tte keine EntschÃ¤digung erhÃ¤lt oder wenn der Steuerpflichtige zufolge Krankheit oder Gebrechlichkeit ausserstande ist, ein Ã¶ffentliches Verkehrsmittel zu benutzen. In diesen FÃ¤llen kÃ¶nnen fÃ¼r das Auto Fr. 0</span><span>.</span><span>70 pro Fahrkilometer in Abzug gebracht werden. FÃ¼r die Mehrkosten der Verpflegung sind Fr. 15.- pro Arbeitstag, jedoch hÃ¶chstens Fr. 3'200.- im Jahr, abzugsfÃ¤hig, sofern die Dauer der Arbeitspause die Heimkehr nicht ermÃ¶glicht und die Verpflegung voll zu</span><span>l</span><span>asten des Arbeitnehmers geht. </span></p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>GemÃ¤ss § 135 Abs. 1 StG muss der Steuerpflichtige alles tun, um eine vollstÃ¤ndige und richtige EinschÃ¤tzung zu ermÃ¶glichen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das Gesetz unterscheidet infolgedessen nicht, ob die Mitwirkung steuerbegrÃ¼ndende und -mehrende oder aber steueraufhebende und -mindernde Tatsachen betrifft oder wer â der Steuerpflichtige oder die SteuerbehÃ¶rde â die Beweislast fÃ¼r die infrage stehende beweisbedÃ¼rftige Tatsache trÃ¤gt. Denn Ziel der Sachverhaltsermittlung ist nach dem Grundsatz von § 132 StG stets, die fÃ¼r eine vollstÃ¤ndige und richtige Besteuerung massgebenden tatsÃ¤chlichen und rechtlichen VerhÃ¤ltnisse festzustellen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Allerdings ist zu beachten, dass die Beweislosigkeit, die sich einstellt, wenn der Steuerpflichtige seine Mitwirkungspflicht hinsichtlich steueraufhebender oder -mindernder Tatsachen (beispielsweise bei einem von ihm geltend gemachten Abzug) nicht erfÃ¼llt, grundsÃ¤tzlich nicht zu einer Ermessensveranlagung fÃ¼hrt. Vielmehr ist diesfalls aufgrund der allgemeinen Beweislastregel (vgl. BGr, 22. Februar 1993, ASA 62 [1993/94], S. 720 E. 5b; BGE 121 II 257 E. 4c/aa) zu Ungunsten des fÃ¼r derartige Tatsachen </span>beweisbelasteten <span>Steuerpflichtigen anzunehmen, die behaupteten Tatsachen hÃ¤tten sich nicht </span>verwirklicht<span>, und gestÃ¼tzt darauf den in</span>f<span>rage stehenden Abzug nicht zu berÃ¼cksichtigen (vgl. etwa BGE 92 I 398 = ASA 36 [1967/68], S. 192 und BGr, 10. Juli 1977, ASA 46 [1977/78], S. 512). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Indes ist eine (Teil-)Ermessens</span>einschÃ¤tzung<span> im Sinn von § 139 Abs. 2 StG auch dann vorzunehmen, wenn feststeht, dass dem Steuerpflichtigen Berufsauslagen erwachsen sind, das Bestehen des Abzugs also feststeht, dessen HÃ¶he aber ungewiss ist. In diesem Fall wÃ¤re es sachwidrig, den Abzug Ã¼berhaupt nicht zu berÃ¼cksichtigen (VGr, 28. Januar 1998, SB.97.00036, E. 2 a = RB 1998 Nr. 136). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Wie dargelegt, konnten die Sachverhaltsgrundlagen fÃ¼r die Berechnung des </span>Fahrtkostenabzugs und des Abzugs fÃ¼r die Mehrkosten der Verpflegung <span>auch nach Mahnung mangels Kenntnis der </span>genauen Anzahl der am Arbeitsort verbrachten Arbeitstage <span>nicht ausreichend ermittelt werden. Dabei haben die Pflichtigen das Fehlen von geeigneten Belegen zu vertreten</span> (BGr, 25. Oktober 2011 = StE 2012 B 22.3 Nr. 105 E.3.3). <span>Damit ist zufolge fehlerhafter Mitwirkung der Pflichtigen zu Recht gestÃ¼tzt auf § 139 Abs. 2 StG hinsichtlich </span>der Fahrt- und Verpflegungskosten eine<span> partielle EinschÃ¤tzung nach </span>pflichtgemÃ¤ssem Ermessen <span>vorgenommen worden. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b><span>Eine zu Recht ergangene ErmessenseinschÃ¤tzung kann gemÃ¤ss § 140 Abs. 2 Satz 1 StG nur wegen offensichtlicher Unrichtigkeit angefochten werden. Der Steuerpflichtige hat den Nachweis der offensichtlichen Unrichtigkeit im Einspracheverfahren, spÃ¤testens aber im Rekursverfahren zu erbringen, und zwar dadurch, dass er innerhalb der Rechtsmittelfrist die versÃ¤umten Verfahrenspflichten erfÃ¼llt, eine zur Beseitigung der Ungewissheit Ã¼ber die tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse erforderliche substanziierte Sachdarstellung gibt und hierfÃ¼r notwendige Beweismittel beibringt oder zumindest anbietet. Nur unter diesen formellen Voraussetzungen wird der Steuerpflichtige Ã¼berhaupt zur Leistung des </span>Unrichtigkeitsnachweises <span>zugelassen und ist die Einsprache- bzw. RekursbehÃ¶rde zur Untersuchung und Beweisabnahme verpflichtet. Andernfalls gilt der Nachweis ohne Weiteres als gescheitert mit der Folge, dass die ErmessenseinschÃ¤tzung als solche bestehen bleibt und einzig ihrer HÃ¶he nach der PrÃ¼fung auf offensichtliche Unrichtigkeit unterliegt (vgl. RB 1994 Nr. 45 E. a mit Hinweisen; Felix Richner/Walter Frei/Stefan Kaufmann/Hans Ulrich Meuter, Kommentar zum ZÃ¼rcher Steuergesetz, 3.</span> A.<span>, ZÃ¼rich</span> 2013<span>, § 140 N. </span>73<span> ff.; Martin Zweifel</span>/Hugo Casanova, Schweizerisches Steuerverfahrensrecht, ZÃ¼rich 2008, § 20 Rz. 23 ff.<span>).</span><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Offensichtlich unrichtig, d.</span><span> </span><span>h. willkÃ¼rlich, ist eine SchÃ¤tzung dann, wenn sie sich nach den Akten als geradezu unmÃ¶glich, als sachlich nicht begrÃ¼ndbar erweist (RB 1963 Nr. 62 = ZBl 65, 384 = ZR 65 Nr. 13). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b>Die Pflichtigen haben<span> weder im Einsprache- noch im Rekursverfahren weitere dienliche Unterlagen eingereicht, welche die Ungewissheit Ã¼ber die tatsÃ¤chlich erfolgten Fahrten an den Arbeitsort hÃ¤tten beseitigen kÃ¶nnen, womit </span>sie <span>den direkten Nachweis der </span>Anzahl <span>Arbeitstage nicht </span>haben<span> erbringen kÃ¶nnen. Somit kann das Verwaltungsgericht die </span>vorgenommene <span>SchÃ¤tzung lediglich hinsichtlich ihrer HÃ¶he auf offensichtliche </span>Unrichtigkeit <span>Ã¼berprÃ¼fen. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.3 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hre</span>nden<span>, Jahrgang 1941 und 1944, sind pensioniert und bezogen sie beide in der streitbetroffenen Steuerperiode eine ordentliche AHV-Rente. Der </span>BeschwerdefÃ¼hrer <span>bezog daneben noch eine Rente der </span>Pensionskasse G<span>, der Pensionskasse seiner frÃ¼heren Arbeitgeberin. Daneben erhielt er noch von seiner frÃ¼heren Arbeitgeberin eine zusÃ¤tzliche Geldleistung ausbezahlt, welche die BeschwerdefÃ¼hre</span>nden <span>als Einkunft aus Nebenerwerb deklarierten. Weiter deklarierten sie einen Lohn aus unselbstÃ¤ndiger</span> ErwerbstÃ¤tigkeit <span>des BeschwerdefÃ¼hrers in HÃ¶he von Fr. 12'000.- von der von ihm </span>beherrschten <span>E GmbH mit Sitz in D. Die Gesellschaft bezweckt </span>gemÃ¤ss Handelsregistereintrag <span>Energie-, Betriebs- und Industrieplanung. Der BeschwerdefÃ¼hrer ist </span>diplomierte Fachkraft im Baugewerbe<span>. Den grÃ¶ssten Anteil an den </span>gesamten <span>EinkÃ¼nften </span>der BeschwerdefÃ¼hrer von Fr. â¦ <span>machten jedoch die ErtrÃ¤ge aus den drei Liegenschaften aus</span>. </p> <p class="Erwgung2"><span>Als Berufsauslagen machten die BeschwerdefÃ¼hre</span>nden<span> Autofahrtkosten an den Arbeitsort des Ehemannes, das heisst an den Sitz der E GmbH in D, von Fr. 5'400.- und Mehrkosten der Verpflegung in HÃ¶he der Maximalpauschale von Fr. 3'200.- geltend. Bei der Berechnung der Fahrtkosten gingen sie von 240</span> <span>Arbeitstagen aus. Der </span>BeschwerdefÃ¼hrer <span>begrÃ¼ndete diese mit dem Jahresumsatz der E GmbH von Fr. </span>â¦<span> und der Notwendigkeit</span> der tÃ¤glichen Anwesenheit im BÃ¼ro. Seine Kunden wÃ¼rden es erwarten, dass er fÃ¼r sie tÃ¤glich prÃ¤sent sei. <span>Er mache </span>auch nur an zehn Tagen Ferien<span> im Jahr und sei zudem meistens auch an Sams- und Sonntagen im GeschÃ¤ft. </span>Auch an Tagen mit Aussendienst gehe er noch immer ins BÃ¼ro, da die BaustelleneinsÃ¤tze (Besprechungen, Baukontrollen und Verhandlungen) meist zwischen einer und fÃ¼nf Stunden dauerten. Die Anwesenheit von 60 Tagen im Jahr und damit rund einem Tag die Woche sei undenkbar. Zudem sei auch eine Konzentration der Arbeit im BÃ¼ro und auf den Baustellen auf Vollzeittage unrealistisch und in der Praxis nicht umsetzbar. Weiter wÃ¼rden neben den verrechenbaren Stunden auch den Kunden nicht direkt verrechenbare Arbeiten anfallen, die er ebenfalls im BÃ¼ro erledige. Der BeschwerdefÃ¼hrer habe bei seiner frÃ¼heren Arbeitgeberin, dem Genossenschaftsbund G, 28 Jahre lang in gleicher Funktion wie heute bei der E GmbH gearbeitet und seine Berufsauslagen seien immer akzeptiert worden. Auch irre die Vorinstanz, wenn sie von einem "Ausplempern" seiner ArbeitstÃ¤tigkeit ausginge. Solches sei in der privaten Marktwirtschaft nicht mÃ¶glich und wÃ¼rde zum Verlust von AuftrÃ¤gen fÃ¼hren. </p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.4 </span></b>Die SchÃ¤tzung des kantonalen Steueramts beruhte auf folgendem Gedanken: Die E GmbH berechne ihren Kunden fÃ¼r einen ganzen Arbeitstag den Betrag von Fr. 750.-. Zur Erzielung des Jahresumsatzes von Fr. â¦ seien folglich 132 Arbeitstage notwendig gewesen. An den Tagen mit AussendiensteinsÃ¤tzen sei die Gesellschaft fÃ¼r die Fahrt- und Verpflegungskosten aufgekommen, verlieben folglich 45 Tage, an denen der BeschwerdefÃ¼hrer in seinem BÃ¼ro in D gearbeitet habe. Hinzu kÃ¤me noch nicht verrechnete Arbeitszeit. Basierend auf dem Alter des Pflichtigen, dem ausbezahltem Nettolohn, dem Umsatz der Firma sowie den in Rechnung gestellten Arbeitstagen schÃ¤tzte das kantonale Steueramt die Anzahl der nicht durch den Arbeitgeber separat entschÃ¤digten Arbeitstage auf 60. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.5 </b>Aus den Akten geht hervor, dass der BeschwerdefÃ¼hrer an den Tagen mit AussendiensteinsÃ¤tzen von seiner Arbeitgeberin, der E GmbH, sowohl fÃ¼r die getÃ¤tigten Fahrten als auch fÃ¼r die Mehrkosten der Verpflegung separat entschÃ¤digt wurde. Dabei wurden die WegentschÃ¤digungen allesamt auf der Basis von 120 km geleistet. Der gefahrene Kilometer wurde mit Fr. 0.90 entschÃ¤digt. Die Verpflegungspauschale betrug stets Fr. 35.- pro Tag. Die Vorinstanz schloss aus der Distanz von 120 km und der (einzigen) eingereichten Rechnung, die auf "H" lautete, dass der BeschwerdefÃ¼hrer in der Steuerperiode 2009 ausschliesslich fÃ¼r seine im 60 km entfernten I befindliche Kundin gearbeitet haben kann. Dem kann nur zugestimmt werden. Zwar macht der BeschwerdefÃ¼hrer geltend, daneben noch fÃ¼r andere Kunden Arbeiten ausgefÃ¼hrt zu haben, belegt hat er diese jedoch nie. Auch ist der Schlussfolgerung des kantonalen Steueramts beizupflichten, dass mit den Spesen der Arbeitgeberin fÃ¼r die Dienstfahrten jeweils auch die Kosten fÃ¼r den Arbeitsweg abgegolten sind. Bei einem Ansatz von Fr. 0.90 pro Fahrtkilometer erhielt der BeschwerdefÃ¼hrer fÃ¼r die 120 km lange Strecke von D nach I und zurÃ¼ck Reisespesen von Fr. 108.- und damit bei dem steuerlichen Ansatz von Fr. 0.70.- pro Kilometer eine EntschÃ¤digung fÃ¼r 154 km. Entgegen der Ansicht des BeschwerdefÃ¼hrers brauchen deshalb die Fahrkosten fÃ¼r den Arbeitsweg an den Tagen mit zusÃ¤tzlichen GeschÃ¤ftsfahrten (nach I) nicht gesondert entschÃ¤digt zu werden. Auch die Annahme eines nur noch reduzierten Arbeitspensums erscheint unter den gegebenen UmstÃ¤nden nicht als abwegig beziehungsweise als sogar sehr wahrscheinlich. Zwar bestreitet der BeschwerdefÃ¼hrer dies und macht er geltend, nach wie vor im Vollzeitpensum zu arbeiten, zu Ã¼berzeugen mag er damit aber nicht. So spricht nicht nur das Pensionsalter des BeschwerdefÃ¼hrers â was keinesfalls despektierlich gemeint ist, sondern einfach der allgemeinen Lebenserfahrung entspricht, dass mit Erreichen des Rentenalters die ArbeitstÃ¤tigkeit, wenn sie nicht vollumfÃ¤nglich aufgegeben wird, so doch nur noch zeitlich reduziert und mehr aus Freude als aus einem (finanziellen) Zwang heraus, betrieben wird â fÃ¼r das Vorliegen eines Teilzeitpensums, auch der moderate Lohn von Fr. â¦, der Umstand, dass die BeschwerdefÃ¼hrenden ihren Lebensunterhalt ohne Weiteres aus ihren Ã¼brigen EinkÃ¼nften, insbesondere den LiegenschaftsertrÃ¤gen, bestreiten kÃ¶nnten und auf eine ArbeitstÃ¤tigkeit des BeschwerdefÃ¼hrers in finanzieller Hinsicht nicht angewiesen sind sowie der im Vergleich zu den Vorjahren reduzierte Umsatz weisen darauf hin, dass der BeschwerdefÃ¼hrer nur noch in einem vermindertem Mass erwerbstÃ¤tig ist und jedenfalls nicht mehr an 240 vollen Arbeitstagen seiner beruflichen TÃ¤tigkeit nachgeht. </p> <p class="Erwgung2">Vor diesem Hintergrund erscheint die SchÃ¤tzung von 60 zusÃ¤tzlichen â von der Arbeitgeberin nicht speziell entschÃ¤digten â Arbeitstagen als lebensnah und ist das kantonale Steueramt nicht in WillkÃ¼r verfallen, indem es gestÃ¼tzt darauf Fr. 1'260.- fÃ¼r die Fahrtkosten an den Arbeitsort sowie Fr. 900.- fÃ¼r die Mehrkosten der auswÃ¤rtigen Verpflegung zum Abzug zugelassen hat. </p> <p class="Erwgung2"><span>Dies fÃ¼hrt zu einer Abweisung der Beschwerde. </span></p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten den BeschwerdefÃ¼hrenden aufzuerlegen (§ 153 Abs. 4 in Verbindung mit § 151 Abs. 1 StG). </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>der Einzelrichter</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen. </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 120.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 620.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrenden je zur HÃ¤lfte auferlegt, unter solidarischer Haftung fÃ¼r die gesamten Kosten. </span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Mitteilung anâ¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>