<h2>SubmittedText<h2><p>Nach unbestätigten Informationen behandelt die Post in Poststellen mit Sortiermaschinen alle Postsachen, deren Adressen die Sortiermaschine nicht lesen kann, wie B-Post. Betroffen ist somit auch die A-Post.</p><p>- Entsprechen diese Informationen den Tatsachen?</p><p>- Wenn dies der Fall ist, hält der Bundesrat diese Praxis für gerechtfertigt?</p><p>- Ist im selben Fall die Öffentlichkeit hinreichend darüber informiert?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Für die Sortierung der A-Post bestehen nach Auskunft der Schweizerischen Post zwei unterschiedliche Verarbeitungsmöglichkeiten. Briefe, die bezüglich Format und Beschaffenheit die Bedingungen erfüllen, werden maschinell verarbeitet und sortiert. Sofern aufgrund der verwendeten Schriftart möglich, kann die Sortiermaschine die Postleitzahl und die Strassenbezeichnung lesen. Wenn diese Angaben nicht automatisch lesbar sind, wird auf der Sendung ein Code angebracht; die Sortierung erfolgt ebenfalls durch die Maschine. Sowohl maschinell gelesene wie auch videocodierte A-Post wird den Zustellpoststellen so zugeleitet, dass die Zustellung am Folgetag der Aufgabe (Montag bis Samstag) erfolgen kann. Die extern gemessene Qualitätskontrolle ergab im letzten Jahr einen Wert von 97,6 Prozent. Die Schweizerische Post nimmt damit weltweit einen Spitzenrang ein. Ein solches Ergebnis könnte nicht erreicht werden, wenn die nicht maschinell lesbare A-Post im Kanal der B-Post befördert würde.</p>  Antwort des Bundesrates.