B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung I A-1335/2012 U r t e i l v o m 1 5 . A u g u s t 2 0 1 3 Besetzung Richterin Kathrin Dietrich (Vorsitz), Richter Jürg Steiger, Richter Markus Metz, Gerichtsschreiberin Flurina Peerdeman. Parteien Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG, Kraftwerkstrasse, Postfach, 4658 Däniken SO, vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Mariella Orelli und Rechtsanwältin Dr. Nadine Mayhall, Homburger AG, Hardstrasse 201, Postfach 314, 8037 Zürich, Beschwerdeführerin, gegen Swissgrid AG, Dammstrasse 3, Postfach 22, 5070 Frick, Beschwerdegegnerin, und Eidgenössische Elektrizitätskommission ElCom, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Gesuch um Kostenverfügung und Rückerstattung betreffend SDL-Kosten der Jahre 2009 und 2010 (Kraftwerkstarif). A-1335/2012 Seite 2 Sachverhalt: A. Am 6. März 2009 erliess die Eidgenössische Elektrizitätskommission (ElCom) eine Verfügung betreffend "Kosten und Tarife für die Netznu t- zung Netzebene 1 und Systemdienstleistungen" (nachfolgend: Tarifverfü- gung 2009). Darin verfügte sie gestützt auf alt Art. 31b der Stromverso r- gungsverordnung vom 14. März 2008 (StromVV, SR 734.71 , AS 2008 6467 [aufgehoben mit Wirkung seit 1. März 2013, AS 2013 559]): "3. Der Tarif 2009 für Systemdienstleistungen für Kraftwerke mit einer elektrischen Leistung von mindestens 50 MW gemäss Anhang 2 dieser Verfügung beträgt ab 1. Januar 2009 0.45 Rappen/kWh. Die swissgrid ag hat bei diesen Kraftwerken eine Erhebung der effektiv erzeugten Bruttoenergie durchzuführen. Sie hat nach Vorliegen der tatsächlichen SDL-Kosten der ElCom einen Bericht zur Genehmigung vorzulegen. Die swissgrid ag hat die von der ElCom genehmigten anrechenbaren SDL-Kosten den Betreibern von Kraftwerken mit einer elektrischen Leistung von mindestens 50 MW individuell nachzubelasten oder gu t- zuschreiben. Diese Abrechnung kann unterjährig erfolgen." Eine analoge Verfügung erging am 4. März 2010 für die Tarife ab 1. Januar 2010, wobei hier in Ziff. 5 der Tarif 2010 für die Kraftwerk e mit einer Leistung von mindestens 50 MW auf 0.42 Rappen/kWh festgelegt wurde (nachfolgend: Tarifverfügung 2010). B. Im Nachgang zu den beiden Verfügungen stellte die swissgrid ag (im Ur- teilszeitpunkt: Swissgrid AG; nachfolgend: Swissgrid) den betroffenen Kraftwerkgesellschaften, darunter auch der Kernkraftwerk Gösgen - Däniken AG , A kontozahlungen für allgemeine Systemdienstleistungen (SDL) in Rechnung. C. Gegen die Verfügung vom 6. März 2009 hatten verschiedene Kraftwer k- gesellschaften, aber ni cht die Kernkraftwerk Gösgen -Däniken AG , B e- schwerde beim Bundesverwaltungsgericht erhoben. In einem Grundsat z- urteil vom 8. Juli 2010 (A -2607/2009; BVGE 2010/49) betreffend die Gommerkraftwerke AG erkannte das Bundesverwaltungsger icht, dass alt Art. 31b Abs . 2 StromVV gesetzes - und verfassungswidrig sei; demg e- mäss hob es in teilweiser Guth eissung der Beschwerde Ziff. 2 Satz 2 so- wie Ziff. 3 des Dispositivs der angefochtenen Verfügung vom 6. März 2009 mit Bezug auf die Gommerkraftwerke AG auf. Das Urteil wurde A-1335/2012 Seite 3 rechtskräftig. Analoge rechtskräftige Urteile ergingen in der Folge auch in Bezug auf die anderen Beschwerde führenden Kraftwerkgesellschaften. D. Am 30. Juni 2011 reichte die Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG bei der ElCom ein Gesuch ein um Erlass einer Kostenverfügung betreffend SDL-Kosten für die Jahre 2009 und 2010 sowie um Rückerstattung der bereits geleisteten Akontozahlungen zuzüglich aufgelaufener Zinsen . Es sei festzuhalten, dass ihre Kostentragungspflicht bezüglich der der Swissgrid entstandenen SDL-Kosten für die Jahre 2009 und 2010 CHF 0 (null) betrage. E. Mit Verfügung vom 16. Februar 2012 trat die ElCom auf das Gesuch der Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG mit folgender Begründung nicht ein : Mit den Tarifverfügungen 2009 und 2010 sei der Kernkraftwerk Gösgen- Däniken AG neben der Pflicht, der Swissgrid unter dem Titel SDL-Kosten Akontozahlungen zu leisten, auch eine Kostenpflicht bezüglich der effe k- tiven SDL-Kosten für die Jahre 2009 und 2010 auferlegt worden. Beide Tarifverfügungen seien gegenüber der Kernkraftwerk Gösgen -Däniken AG in Rechtskraft erwachsen und könnten nicht neu beurteilt werden. Soweit die Akontozahlung en unter Vorbehalt deren Rechtmässigkeit g e- leistet worden seien, könne eine solche Erklärung die unterlassene B e- schwerde gegen die Tarifverfügungen nicht ersetzen. Auf das Gesuch der Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG sei daher nicht einzutreten. B ei die- sem Ergebnis erübrige es sich, die Vorbringen zur Verzinsungspflicht der geleisteten Akontobeträge näher zu prüfen. F. Mit Eingabe vom 26. März 2012 erhebt die Kernkraftwerk Gösgen - Däniken AG ( nachfolgend: Beschwerdeführerin) Beschwerde beim Bu n- desverwaltungsgericht mit folgenden Anträgen: "1. Die angefochtene Verfügung, Dispositivziffer 1, sei aufzuheben, sowie a. die Kostentragungspflicht der Beschwerdeführerin sei bezüglich der der Beschwerdegegnerin für die Jahre 2009 und 2010 entstandenen Systemdienstleistungskosten auf CHF 0 (null) anzusetzen; und b. die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, der Beschwerdeführ e- rin einen Betrag von CHF 76'486'859.55 (inkl. MWST) zuzüglich bis 31. Mai 2011 aufgelau fener Zinsen im Betrage von A-1335/2012 Seite 4 CHF 6'276'274.90 sowie Zins in der Höhe von 5 % auf CHF 76'486'859.55 seit 31. Mai 2011 zu leisten; 2. Eventualiter sei die angefocht ene Verfügung, Dispositivz iffer 1, aufz u- heben und die Vorinstanz anzuweisen, das Gesuch der Beschwerd e- führerin vom 30. Juni 2011 unter Berücksichtigung der Änderung des Gesuchs vom 14. Juli 2011 an die Hand zu nehmen; 3. Die angefochtene Verfügung, Dispositivziffer 2, sei aufzuheben und die Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens in der Höhe von CHF 12'350 seien der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen; 4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerd e- gegnerin und der Vorinstanz." In ihrer Begründung bringt die Beschwerdeführerin im Wesentlichen vor, in den rechtskräftigen Tarifverfügungen 2009 und 2010 seien lediglich die Tarife festgelegt und noch keine konkrete Zahlungspflicht für SDL -Kosten begründet worden. Die Vorinstanz habe daher ihr Gesuch zu Unrecht als Wiederwägungsgesuch qualifiziert, vielmehr wäre sie gemäss Art. 22 des Stromversorgungsgesetzes vom 23. März 2007 (StromVG, SR 734.7) sowie Art. 29 Abs. 1 und 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) verpflichtet gew e- sen, auf das Gesuch einzutreten. Hierbei hätte die Vorinstanz alt Art. 31b Abs. 2 StromVV vorfrageweise auf seine Gesetzesmässigkeit hin über- prüfen müssen. Selbst wenn davon auszugehen wäre, dass in den Tarif- verfügungen ein Grundsatzentscheid über die Kostentragungspflicht g e- troffen worden wäre, so hätten diese als Zwischenverfügungen zu gelten und stünde n somit einer Rückforderung der unter Vorbehalt geleisteten Akontozahlungen nicht entgegen. Der Vorbehalt stelle gleichzeitig eine Mahnung dar, so dass die Swissgrid zur Zahlung eines Verzugszins ver- pflichtet sei. Die Vorinstanz habe ihr Gesuch faktisch materiell beurteilt . Das vorliegende Beschwerdeverfahren könne daher nicht auf die Eintr e- tensfrage beschränkt werden , sondern die gestellten Rechtsbegehren seien materiell zu beurteilen. G. Die Swissgrid ( nachfolgend: Beschwerdegegnerin) verzichtet in der B e- schwerdeantwort vom 3. Mai 2012 ausdrücklich auf einen Antrag zu den Rechtsbegehren 1 und 2 der Beschwerdeführerin . Verzugszinsen seien im Falle einer Gutheissung, falls überhaupt, erst ab dem Zeitpunkt der gehörigen Mahnung, d.h. ab Einreichung des Gesuchs vom 30. Juni 2011, geschuldet. Das Rechtsbegehren 3 der Beschwerdeführerin sei ab-A-1335/2012 Seite 5 zulehnen. Unabhängig vom Verfahrensausgang seien ihr keine Kosten - und Entschädigungsfolgen aufzuerlegen. H. Unter Verweis auf die ausführlichen Erwägungen in der angefochtenen Verfügung schliesst d ie ElCom (nachfolgend: Vorinstanz) mit Verneh m- lassung vom 2. Mai 2012 (Eingang 7. Mai 2012) auf Abweisung der B e- schwerde, soweit darauf einzutreten sei. I. Am 25. Juni 2012 n immt die Beschwerdeführerin zu den vorangehenden Eingaben der Beschwerdegegnerin und der Vo rinstanz ausführlich Ste l- lung und bekräftigt ihre Argumente. Aufgrund der zwischenzeitlich er gan- genen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (A-3103/2011 vom 9. Mai 2012 und A-3505/2011 vom 26. März 2012) stellt sie ergä n- zend ein Subeventualbegehren sowie ein Subsubeventualbegehren. J. Mit Zwischenverfügung vom 26. Juli 2012 wird das Beschwerdeverfahren bis zum rechtskräftigen Abschluss des vor Bundesgericht hängigen Paral- lelverfahrens 2C_450/2012 sistiert (Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-3505/2011 vom 26. März 2012). K. Das Bundesverwaltungsgericht setzt am 23. April 2013 die Parteien dar- über in Kenntnis , dass das Bundesgericht das Verfahren 2C_450/2012 mit Urteil vom 27. März 2013 abgeschlossen hat, weshalb das vorliegen- de Beschwerdeverfahren wieder anhand zu nehmen ist. Mit Blick auf je- nes Bundesgerichtsurteil wird d ie Vorinstanz aufgefordert, innert Frist Stellung zu nehmen, ob – und falls ja weshalb – sie an der angefocht e- nen Verfügung festhalte. L. In der Stellungnahme vom 17. Juni 2013 legt die Vorinstanz dar, gemäss der jüngsten Rechtsprechung des Bundesgerichts handle es sich bei den hier strittigen Dispositivziffern der Tarifverfügungen 2009 und 2010 um Zwischenverfügungen, die einen Schritt auf dem Weg zum Endentscheid – nämlich die definitive Festlegung der massgebenden SDL -Kosten – darstelle. Kraftwerkbetreiber, welche gegen diese Dispositivz iffern keine Beschwerde geführt hätten, hätten immer noch die Möglichkeit gehabt, ih- re grundsätzliche SDL -Kostentragungspflicht mit dem Endentscheid a n-A-1335/2012 Seite 6 zufechten. Das Bundesgericht habe zudem rechtskräftig entschieden, dass der Beschwerdeführerin für SDL im Jahr 2009 keine Kosten aufe r- legt werden können (Urteil des Bundesgerichts 2C_572/2012 vom 27. März 2013). In diesem Umfange sei auf die Beschwerde nicht einzu- treten. Das Verfahren zum Erlass einer Endverfügung betreffend SDL- Kosten 2010 habe sie inzwischen eröff net. Bis zum rechtskräftigen Ab- schluss sei das vorliegende Beschwerdeverfahren zu sistieren. M. Mit Zwischenverfügung vom 21. Juni 2013 wird den Parteien Gelegenheit gegeben, eine Stellungnahme zur vorgenannten Eingabe der Vorinstanz – insbesondere zum Sistierungsantrag – einzureichen. Ferner erhalten sie Gelegenheit, sich zu r zwischenzeitlich ergangenen Rechtsprechung des Bundesgerichts zu äussern. N. Die Beschwerdegegnerin reicht am 4. Juli 2013 ihre Stellungnahme ein. Sie führt aus, aufgrund des Urteils des Bundesgerichts 2C_572/2012 vom 27. März 2013 habe sie die SDL-Akontozahlungen des Jahres 2009 der Beschwerdeführerin am 28. Mai 2013 zurückerstattet. Es stehe wohl aus- ser Frage, dass auch für das Jahr 2010 eine Rückerstattung zu erfolgen habe, sobald die Vorinstanz die in Aussicht gestellte Endverfügung erlas- sen habe . Damit sei einzig noch d ie Verzinsungsfrage offen. Das Bu n- desverwaltungsgericht habe von Amtes wegen zu beurteilen, ob über die- se Frage im Rahmen des vorliegenden Beschwerdeverfahrens überhaupt zu entscheiden sei. O. Am 11. Juli 2013 gibt die Vorinstanz die Endverfügung betreffend die Kos- tentragungspflicht für allgemeine SDL im Jahr 2010 zu den Akten , datie- rend vom 4. Juli 2013 (nachfolgend: Endverfügung 2010). Darin verfügt die Vorinstanz, dass der Beschwerdeführerin keine SDL -Kosten für das Jahr 2010 zu belasten sind (Ziff. 1) . Die Beschwerdegegnerin ist zu ver- pflichten, die bereits geleisteten Ak ontozahlungen zurückzuerstatten (Ziff. 2). Des Weiteren wird i n jener Verfügung in Aussicht gestellt, dass die Anträge hinsichtlich der Verzugszinsen im Nachgang in einem separa- ten Verfahren beurteilt werden. Ergänzend zu jener Verfügung teilt die Vorinstanz mit, sie ziehe ihren Sis- tierungsantrag vom 17. Juni 2013 zurück, da davon auszugehen sei, dass die Endverfügung 2010 unangefochten bleibe. A-1335/2012 Seite 7 P. Mit Zwischenverfügung vom 15 . Juli 2013 fordert da s Bundesverwa l- tungsgericht die Beschwerdeführerin auf, sich – unter Berücksichtigung der Endverfügung 2010 – dazu zu äussern, ob und inwiefern sie an ihrer Beschwerde vom 26. März 2012 festhalte. Q. In der Stellungnahme vom 19. Juli 2013 hält die Beschwerdeführerin an ihren Anträgen mit folgenden Änderungen fest: "1. Das Beschwerdeverfahren A -1335/2012 sei mit Bezug auf die Koste n- tragungspflicht der Beschwerdeführerin für SDL 2009 und die Rücke r- stattung von Akontozahlungen SDL 2009 an die Beschwerd eführerin insofern als gegenstandslos abzuschreiben, als die Beschwerdegegn e- rin die ausstehende Kapitalforderung der Beschwerdeführerin für SDL - Kosten 2009 beglichen hat; unter Kosten - und Entschädigungsfolge n zulasten der Eidgenosse n- schaft und der Vorinstanz; 2. Das Beschwerdeverfahren A -1335/2012 sei mit Bezug auf die Koste n- tragungspflicht SDL 2010 und die Rückerstattung von Akontozahlungen SDL 2010 an die Beschwerdeführerin zu sistieren, bis die formelle Rechtskraft der Verfügung der Vorinstanz im Ver fahren 925 -13-001 vom 4. Juli 2013 eingetreten ist; 3. Mit Bezug auf die ausstehende Kapitalforderung der Beschwerdeführ e- rin für SDL 2009 und für SDL 2010 sowie mit Bezug auf den Anspruch der Beschwerdeführerin auf Verzugszinsen sei das Beschwerdeverfa h- ren A-1335/2012 weiter zu führen; 4. Es sei der Beschwerdeführerin zur Ergänzung des relevanten Sachve r- haltes im weiterzuführenden Verfahren Frist anzusetzen." In der Begründung betont die Beschwerdeführerin nochmals ihren Stand- punkt, sie habe kein Gesuch um eine Wiedererwägung der Tarifverfügun- gen 2009 und 2010 gestellt. Doch selbst falls die angefochtene Verfügung gemäss der neusten bundesgerichtlichen Rechtsprechung als selbststän- dig eröffnete Zwischenverfügung zu qualifizieren wäre, so wäre n die Vor- aussetzungen für die Behandlung der Beschwerde erfüllt. Ein materieller Entscheid sei aus prozessökonomischen Gründen angezeigt, da damit ein weiteres Verfahren vor der Vorinstanz betreffend die noch ausstehe n- den Kapital - sowie Zins forderungen vermieden werden k önnte. Vorlie- gend sei zu beachten , so die Beschwerdeführerin in ihren weiteren Aus- führungen, dass der von der Beschwerde gegnerin am 28. Mai 2013 z u-A-1335/2012 Seite 8 rückerstattete Betrag nicht vollständig auf die Kapitalforderung habe a n- gerechnet werden können. Vielmehr sei ein Teil da von gemäss Art. 85 Abs. 1 des Obligationenrechts vom 30. März 1911 (OR, SR 220) auf die im damaligen Zeitpunkt ausstehenden Verzugszin sen angerechnet w or- den. Nur in dem Umfang des tatsächlich gedeckten Betrages sei das B e- schwerdeverfahren infolge G egenstandslosigkeit abzuschreiben. In B e- zug auf die Kostenverfügung und die Rückerstattung der SDL -Kosten für das Jahr 2010 sei das Verfahren hingegen zu sistieren und erst dann als gegenstandlos abzuschreiben, wenn die Endverfügung 2010 in Rechts- kraft erwachsen und die Rückzahlung erfolgt sei. Sollte die Kapitalford e- rung dannzumal nicht vollständig gedeckt sein, halte sie im Um fang des Restbetrages an ihrer Beschwerde fest. Gleichfalls sei das Verfahren in Bezug auf die strittigen Verzugszinsen fortzuf ühren, wobei der Zins auch auf der noch ausstehenden Kapitalforderung betreffend SDL-Kosten 2009 weiterlaufe. R. Am 8. August 2013 reicht die Beschwerdeführerin unaufgefordert eine weitere Stellungnahme ein. S. Auf die Vorbringen der Parteien im Einzelnen un d die sich bei den Akten befindlichen Unterlagen wird, soweit für den Entscheid relevant, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. Gemäss Art. 31 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021). Die ElCom gehört zu den B e- hörden nach Art. 33 Bst. f VGG und ist daher eine Vorinstanz d es Bun- desverwaltungsgerichts. Eine Ausnahme nach Art. 32 VGG, was das Sachgebiet angeht, ist nicht gegeben. Demnach ist das Bundesverwa l- tungsgericht für die Beurteilung der erhobenen Besch werde zuständig (vgl. auch Art. 23 StromVG). A-1335/2012 Seite 9 2. 2.1 Anfechtungsobjekt im vorliegenden Verfahren ist eine Nichteintretens- verfügung der Vorinstanz vom 16. Februar 2012. Zwischen den Parteien ist dabei insbesondere umstritten, ob diese als Zwischen- oder Endverfü- gung zu qualifizieren ist. Dabei stellt die Beschwerdeführerin in A brede, dass ihr Antrag auf Erlass einer Kosten- sowie Leistungsverfügung mit den von Bundesgericht beurteilten Wiedererwä gungsgesuchen anderer Kraftwerkbetreiber gleichzusetzen sei. Da gegebenenfalls für selbständig eröffnete Zwischenverfügungen qualifizierte Eintretensvoraussetzungen gelten, ist diese Frage – unter Berücksichtigung der jüngsten bundesg e- richtlichen Rechtsprechung – vorab zu klären. 2.2 Zu den Verfügungen nach Art. 5 VwVG gehören auch Zwischenverfü- gungen im Sinne von Art. 45 und 46 VwVG ( Art. 5 Abs. 2 VwVG; RENÉ WIEDERKEHR, in: Wiederkehr/Richli, Praxis des allgemeinen Verwaltung s- rechts, Band I, Bern 2012, Rz. 2148; ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, Prozessieren vor dem Bundesverwa l- tungsgericht, Basel 2008, S. 24 Rz. 2.4). Die Zwisch enverfügung unte r- scheidet sich von der Endverfügung dadurch, dass sie das Verfahren vor der mit der Streitsache befassten Instanz nicht abschliesst, sondern nur einen Schritt auf dem Weg zur Verfahrenserledigung darstellt ( statt vieler Urteil des Bundesver waltungsgerichts A -3924/2012 vom 18. Februar 2013 E. 1.2; MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., S. 38 Rz. 2.41 mit Hinweisen). Zwischenverfügungen sind akzessorisch zu einem Hauptver- fahren; sie können nur vor oder während eines Hauptverfahrens erlassen werden und nur für die Dauer desselben Bestand haben bzw. unter der Bedingung, dass ein solches eingeleitet wird. Sie fallen mit dem En t- scheid in der Hauptsache dahin. Eine Anordnung, die der (wenn auch be- fristeten, vorläufigen oder vorübergehenden) Regelung eine s Rechtsver- hältnisses dient, aber nicht im Hinblick auf ein Hauptverfahren, sondern in einem selbstständigen Verfahren ergeht oder ergehen kann, ist demg e- genüber ein Endentscheid (BGE 139 V 42 E. 2.3, BGE 136 V 131 E. 1.1.2; Urteil des Bundesverwaltungsger ichts C-617/2012 vom 13. Juni 2013 E. 3.1.1; je mit Hinweisen). Für die verfahrensrechtliche Qualifizi e- rung einer angefochtenen Verfügung ist dabei nicht de ren formelle B e- zeichnung massgebend, sondern ihr materieller Inhalt (vgl. BGE 1 36 V 131 E. 1.1.2; Ur teile des Bundesgerichts 2C_572/2012 vom 27. März 2013 E. 3.3.1, 2C_450/2012 vom 27. März 2013 E. 1.3.1 und 2C_412/2012 vom 27. März 2013 E. 1.3.1). A-1335/2012 Seite 10 2.3 Gemäss jüngster bundesgerichtlicher Rechtsprechung umfasst der Regelungsgehalt der Tarifverfügungen 2009 und 2010 nicht nur die Tarife selbst, sondern auch die grundsätzliche Kostenpflicht der betroffenen Kraftwerkbetreiber. Die Ziff. 3 der Tarifverfügung 2009 sowie Ziff. 5 der Ta- rifverfügung 2010 sind danach als selbstständig eröffnete Zwischenverfü- gungen zu qualifizieren, die einen Schritt auf dem Weg zum Endentscheid – nämlich zur definitiven Festlegung der massgebenden SDL -Kosten und zum definitiven Entscheid über die Kostenpflicht – darstellen (Urteile des Bundesgerichts 2C_572/2012 vom 27. März 2013 E. 3.3 ff., 2C_450/2012 vom 27. März 2013 E. 1.3 f. und 2C_412/2012 vom 27. März 2013 E. 1.3 f.; je mit Hinweisen ). Folglich – so das Bundesgericht – stellt eine Verfügung, die sich mit einem Wiederwägungsgesuch betreffend die u r- sprünglichen Zwischenverfügungen befasst, gleichfalls nur ein Zwische n- entscheid dar (Urteile des Bundesgerichts 2C_450/2012 vom 27. März 2013 E. 1.4.4 und 2C_412/2012 vom 27. März 2013 E. 1.4.4). Dasselbe hat für den Entscheid zu gelten , die geleisteten Akontozahlungen nicht zurückzuerstatten, denn im Rahmen der von der Vorinstanz noch vorz u- nehmenden nachträglichen Genehmigung des Tarifs aufgrund der effekti- ven SDL-Kosten wird ein zu viel bezahlter Betrag ohnehin auszugleichen sein (Urteil des Bundesgerichts 2C_450/2012 vom 27. März 2013 E. 1.4.4). 2.4 Bei genauer Betrachtung des hier strittigen Gesuchs vom 30. Juni 2011 wird deutlich, dass die Beschwerdeführerin – unter Berufung auf die Verfassungs- und Gesetzeswidrigkeit von alt Art. 31b Abs. 2 StromVV – die Vorinstanz darum ersuchte, sie von der grundsätzlichen Kostenpflicht für SDL der Jahre 2009 und 2010 zu befreien. Anders lässt sich der A n- trag auf eine Kosten pflicht von CHF 0 (Null) nicht verstehen. Eine Gu t- heissung des Gesuchs der Beschwerdeführerin hätte daher bedingt, dass die Vorinstanz die in den Tarifverfüg ungen 2009 und 2010 festgelegte grundsätzliche Kostenpflicht in Wiedererwägung gezogen hätte. Das Ge- such der Beschwerdeführerin ist daher, auch wenn es nicht als solches bezeichnet wurde, als Wiedererwägungsgesuch betreffend die Tarifverfü- gungen 2009 und 2010 zu qualifizieren und es liegt ein zu den bundesge- richtlichen Verfahren 2C_450/2012 und 2C_412/2012 analoger Sachver- halt vor. Entsprechend ist auf die Erwägung des Bundesgerichts abzustel- len, dass eine Verfügung, die sich mit einem Wiederwägungsgesuch zu Ziff. 3 der Tarifverfügung 2009 bzw. Ziff. 5 der Tarifverfügung 2010 be- fasst, als selbstständig eröffnete r Zwischenentscheid zu qualifizieren ist. In Beachtung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung hat dies auch für den vorinstanzlichen Entscheid betreffend die Forderung auf Rückerstat-A-1335/2012 Seite 11 tung der Akontozahlungen zu gelten. Da schliesslich die Zinsforderung akzessorisch das Schicksal der Hauptschuld teilt , kann entsprechend dem Entscheid der Vorinstanz auch in diesem Punkt lediglich der Charak- ter eines Zwischenentscheids zukommen. 2.5 Als Zwischenfazit ist daher festzuhalten, dass d ie Vorinstanz mit i h- rem Entscheid , auf das Gesuch der Beschwerdeführerin nicht einzutr e- ten, eine selbstständig eröffnete Zwischenverfügung erlassen hat, welche – wie bereits die Tarifverfügungen 2009 und 2010 selbst – das Verfahren nicht abschliesst. 3. 3.1 Zwischenverfügungen, die nicht die Zuständigkeit oder ein Au s- standsbegehren zum Gegenstand haben, sind nur dann selbstständig an- fechtbar, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 46 Abs. 1 Bst. a VwVG) oder wenn durch die Gutheissung der Beschwerde sofort ein Endentscheid herbeigeführt werden könnte (Art. 46 Abs. 1 Bst. b VwVG). Andernfalls sind Zwischenverfügungen nur mit Beschwerde gegen die Endverfügung anfechtbar, soweit sie sich auf den Inhalt der Endverfügung auswirken (Art. 46 Abs. 2 VwVG). Mit der beschränkten Anfechtbarkeit soll verhindert werden, dass die Beschwe r- deinstanz Zwischenverfügungen überprüfen muss, die durch einen gün s- tigen Endentscheid für den Betroffenen jeden Nachteil verlieren. Die Rechtsmittelinstanz soll sich in der Regel nur einmal mit einer Streitsache befassen und sich überdies nicht bereits in einem frühen Verfahren ssta- dium ohne genügend umfassende Sachverhaltskenntnis teilweise mat e- riell festlegen müssen (Urteile des Bundesverwaltungsgerichts C-124/2012 vom 23. April 2012 E. 3.2.1 und A -3997/2011 vom 13. September 2011 E. 2.1; vgl. auch BGE 135 II 30 E. 1.3.2; ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER/MARTIN BERTSCHI, Verwaltungsverfahren und Ve r- waltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl., Zürich/Ba sel/Genf 2013, Rz. 911). Der Wortlaut von Art. 46 Abs. 1 VwVG ist identisch mit demjenigen von Art. 93 Abs. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (B GG, SR 173.110). Im Unterschied zu Art. 93 BGG stellt jedoch bereits ein Nachteil tatsächlicher, insbesondere wirtschaftlicher Natur einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 46 VwVG dar, sofern der Betroffene nicht nur versucht, eine Verlängerung oder Verteuerung des Verfahrens zu verhindern (statt vieler Urteil e des Bundesverwa l-A-1335/2012 Seite 12 tungsgerichts A-2876/2010 vom 20. Juni 2013 E. 1.2.3 und A-3924/2012 vom 18. Februar 2013 E. 2.2; FELIX UHLMANN/SIMONE WÄLLE-BÄR, in: Praxiskommentar VwVG, Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], Zürich 2009, Art. 46 N 6, MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., S. 40 Rz. 2.46 f. ; je mit Hinweisen). Dabei muss der Nachteil tatsächlicher Natur aber von ein i- gem Gewicht sein (MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., S. 40 Rz. 2.47). 3.2 Die Beschwerdeführerin macht weder in der Beschwerde vom 26. März 2012 noch in den weiteren Eingaben geltend, sie erleide einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil, wenn sie die Zwischenverfügung erst zusammen mit der Beschwerde gegen die Endverfügungen anfec h- ten könnte. Ein solcher Nachteil ist auch nicht erkennbar , denn die B e- schwerdeführerin könnte im Rahmen einer Beschwerde gegen den E nd- verfügungen ihre Kostenpflicht bestreiten (Art. 46 Abs. 2 VwVG), was sie übrigens für das Tarifjahr 2009 mit ihrer Beschwerde an das Bundesg e- richt im Verfahren 2C_572/2012 mit Erfolg getan hat. Dieselbe Möglic h- keit stünde der Beschwerdeführerin auch bezüglich der zwischenzeitlich ergangenen und zu ihren Gunsten lautenden Endverfügung der Vori n- stanz vom 4. Juli 2013 zum Tarifjahr 2010 offen, sollte sie der Auffassung sein, dass diese ihren Anträgen nicht vollum fänglich entspricht. Ergän- zend ist darauf hinzuweisen, dass der B eschwerdeführerin in beiden Endentscheiden keine Verfahrenskosten auferlegt wurden. Folglich entfal- len auch die Verfahrenskosten von Fr. 12'350.-, die die Vorinstanz der Beschwerdeführerin in der hier angefochtenen Zwischenverfügung aufe r- legt hat. Auch zu Ziff. 2 der angefochtenen Zwischenverfügung lieg en somit bereits End entscheide vor. In dem genannten Umfang ist die Zw i- schenverfügung mit dem Entscheid in der Hauptsache dahin gefallen , weshalb der Beschwerdeführerin kein Nachteil im Sinne von Art. 46 Abs. 1 Bst. a VwVG mehr drohen kann. Soweit die Beschwerdeführerin Zins ansprüche auf die geleisteten Ako n- tozahlungen erhebt, wurden diese in den Endentscheiden noch nicht ma- teriell behandelt. Gemäss Aktenlage entsteht ihr jedoch kein nicht wieder gutzumachender Nachteil, wenn darüber nicht im vorliegenden B e- schwerdeverfahren, sondern erst in einem separaten Verfahren, welches die Vorinstanz ihr bereits in Aussicht gestellt hat, befunden wird. Es er- scheint durchaus sachgerecht, wenn die Vorinstanz die von ihr erstmalig zu beurteilenden Zinsansprüche in einem separaten Verfahren prüft. Ein solches Vorgehen vermeidet überdies eine Verkürzung des ordentlichen Instanzenzuges. Dagegen genügt gemäss konstanter Rechtsprechung das allfällige Interesse der Beschwerdeführerin mit der vorliegende B e-A-1335/2012 Seite 13 schwerde, eine Verlä ngerung oder Verteueru ng des Verfahrens zu ve r- hindern, für die Annahme eines nicht wiedergutzumachenden Nachteils nicht. Es ist daher der Beschwerdeführerin ohne Weiteres zuzumuten, den betreffend Zinsanspruch noch ausstehenden Endentscheid der Vo r- instanz abzuwarten. 3.3 In der Ste llungnahme vom 19. Juli 2013 bringt die Beschwerdeführe- rin vor, aus Gründen der Prozessökonomie komme ihr ein schutzwürdi- ges Interesse an der Beschwerdebehandlung zu. Vorliegend ist indes auszuschliessen, dass im Sinne von Art. 46 Abs. 1 Bst. b VwVG eine Gutheissung der Beschwerde einen Entscheid herbe i- führen könnte und damit ein bedeutender Aufwand erspart würde. Wie bereits behandelt, sind die Endentscheide in der Hauptstreitsache bereits ergangen (vgl. E. 3.2). Zu der noch offen gebliebenen Streitfrage betref- fend Zinsanspruch lässt sich sodann kein Endentscheid herbeiführen. Wird wie hier ein Nichteintretensentscheid angefochten, prüft das Bu n- desverwaltungsgericht grundsätzlich nur, ob die Vorinstanz zu Unrecht das Bestehen der Eintretensvoraussetzungen verneint hat (vgl. statt vie- ler Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-5175/2012 vom 27. Februar 2013 E. 1.3; MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., S. 26 Rz. 2.8 und S.78 Rz. 2.164 mit Hinweisen). Selbst wenn der Argumentation der Beschwer- deführerin insofern zu folgen wäre, dass die Vorinstanz in der angefoc h- tenen Zwischenverfügung die Rechtsbegehren materiell beurteilt habe und das Dispositiv daher fälschlicherweise auf Nichteintreten laute, könn- te noch kein Endentscheid herbeigeführt werden. Zum strittigen Z insan- spruch hat sich die Vorinstanz bislang nämlich nicht materiell geäussert. Aufgrund der Komplexität der Materie sowie zur Wahrung des Instanze n- zuges wäre daher bei einer Gutheissung der Beschwerde die Angelegen- heit an die Vorinstanz als mit den Verhältnissen besser vertraute Fachbe- hörde zur materiellen Beurteilung zurückzuweisen. Ein sofortiger Endent- scheid, wie ihn Art. 46 Abs. 1 Bst. b VwVG voraussetzt, ist somit in der strittigen Zinsfrage so oder anders nicht möglich. Die Beschwerdeführerin dringt mit ihrer Berufung auf Art. 46 Abs. 1 Bst. b VwVG daher ebenfalls nicht durch. 4. Nach dem Gesagten fehlt es vorliegend an den Voraussetzungen von Art. 46 Abs.1 Bst. a und b VwVG. Auf die Beschwerde ist daher nicht ei n- zutreten. A-1335/2012 Seite 14 Bei diesem Verfahrensausgang besteht ferner keine Veranlassung, das Beschwerdeverfahren zu sistieren, bis die Endverfügung 2010 in Rechts- kraft erwachsen ist (zu den Voraussetzungen einer Sistierung vgl. MO- SER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., S. 113 Rz. 3.14 mit Hinweisen ). Denn sollte die E ndverfügung 2010 doch noch angefochten werden, hätte ein allfällig abweichender Sachentscheid keinen Einfluss auf die hier entscheidrelevanten Beschwerdevoraussetzungen. Gemäss den vorher i- gen Ausführungen kann daher s ofort ein Nichteintretensentscheid gefä llt werden und das Sistierungsgesuch der Beschwerdeführerin ist als unb e- gründet abzuweisen. 5. 5.1 Die Verfahrenskosten werden in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Analog zu den Urteilen des Bundesg e- richts 2C_450/2012 vom 27. März 2013 E. 2 und 2C_412/2012 vom 27. März 2013 E. 2 erscheint es jedoch im vorliegenden Verfahren ge- rechtfertigt, die Verfahrenskosten der Beschwerdeführerin trotz ihres voll- ständigen Unterliegens zu erlassen und auf die Gerichtskasse zu nehmen (Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bu n- desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Der geleistete Kostenvor- schuss von Fr. 2'500.- ist der Beschwerdeführerin nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückzuerstatten. 5.2 Der ganz oder teilweise obsiegenden Partei ist von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig hohe Kosten zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 VGKE). Der unterliegenden Beschwerdeführerin ist von vor n- herein keine Parteientschädigung zuzusprechen. Die Beschwerdegegn e- rin gilt zwar formell als obsiegende Partei. Da sie aber nicht durch einen externen Anwalt vertreten ist, steht ihr bereits aus diesem Grund kei ne Parteientschädigung zu . Ebenso hat die Vorinstanz als Bundesbehörde unabhängig vom Verfahrensausgang keinen Anspruch auf Parteientschä- digung (Art. 7 Abs. 3 VGKE). A-1335/2012 Seite 15 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Das Sistierungsgesuch wird abgewiesen. 3. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben . Der Kostenvorschuss von Fr. 2'500.- wird der Beschwerdeführerin nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet. Hierzu hat sie dem Bundesverwa l- tungsgericht einen Einzahlungsschein zuzustellen oder ihre Kontonu m- mer bekannt zu geben. 4. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 5. Dieses Urteil geht an: – die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) – die Beschwerdegegnerin (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref-Nr. 952-11-048; Einschreiben) – das Generalsekretariat UVEK (Gerichtsurkunde) Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: Kathrin Dietrich Flurina Peerdeman A-1335/2012 Seite 16 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich -rechtlichen An- gelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesg e- richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren B e- gründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: