<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="file:///L:/LOGO/DOPPLEU3.BMP"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2007.01403</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Engler als Einzelrichter</p><p>Gerichtssekretär Möckli</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 10. März 2009</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. André </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Largier</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Sonneggstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 55, Postfach 1778, 8021 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1949, bezieht seit dem 1. Juni 1998 eine ganze Rente der Invalidenversicherung (Verfügung vom 10. November 2000, Urk. 7/39). Am 18. bzw. 25. April 2006 leitete die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rich, IV-Stelle, mit der Zustellung des "Fragebogens für Revision der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente/Hilflosenentschädigung" eine Rentenrevision ein (Urk. 7/74 und 7/87). Nachdem die Versicherte trotz Mahnungen und mehrerer telefonischer Kontakte mit der IV-Stelle (Urk. 7/75-77) den Fragebogen nicht zurückgeschickt hatte, wurde ihr am 11. September 2006 eine Frist bis am 10. Oktober 2006 zur Rücksendung des ausgefüllten Fragebogens angesetzt, ansonsten die Rente we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Verletzung der Mitwirkungspflicht aufgehoben werde (Urk. 7/80). Gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitig wurde mittels Vorbescheid der in Aussicht genommene Einstellungsent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid mitgeteilt (Urk. 7/79). Am 2. Oktober 2006 faxte die Tochter der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten den bereits am 25. April 2006 versandten Fragebogen, ohne Name und Adresse des behandelnden Arztes anzugeben (Urk. 7/87). Am 17. Oktober 2006 verlangte die IV-Stelle Name und Adresse des behandelnden Arztes bis am 31. Oktober 2006 und stellte bei Nichtbeachtung erneut die Einstellung der Rente in Aussicht (Urk. 7/91). Wie bereits die eingeschriebenen Sendungen zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor wurde auch diese von der Versicherten nicht bei der Post abgeholt (Urk. 7/93/2). Mit Verfügung vom 1. November 2006 stellte die IV-Stelle die Rentenzahlungen per sofort ein. Auch diese Verfügung kam mit dem Vermerk "Nicht abgeholt" zurück (Urk. 7/95). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 28. Juni 2007 wandte sich der damalige Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertreter der Versicherten an die IV-Stelle, teilte Name und Adresse des Hausarztes mit und ersuchte um Wiederaufnahme der Rentenzahlungen (Urk. 7/96). Mittels Vorbescheid vom 6. August 2007 kündigte die IV-Stelle an, sie werde die bisherige ganze IV-Rente ab Juni 2007 wieder ausrichten (Urk. 7/116). Am 22. August 2007 nahm die Versicherte hierzu Stellung und machte geltend, die Einstellungsverfügung vom 1. November 2006 sei nie rechtskräftig geworden, weshalb die Rente seit November 2006 nachzuzahlen sei (Urk. 7/125). Mit Verfügung vom 11. Oktober 2007 sprach die IV-Stelle die seit November 2006 sistierte Rente rückwirkend ab 1. Juni 2007 wieder zu (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen liess </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch Rechtsanwalt Dr. André </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Largier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabe vom 12. November 2007 (Urk. 1) Beschwerde erheben und beantragen, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben, und die Rentenbetreffnisse für die Monate November 2006 bis Mai 2007 seien nachzuzahlen. Das gleichzeitig ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und um Bestellung eines un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entgeltlichen Rechtsvertreters liess sie am 5. März 2008 wieder zurückziehen (Urk. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 12. Dezember 2007 ersuchte die Beschwerdegegne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin unter Hinweis auf die Begründung der angefochtenen Verfügung um Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Verfügung vom 11. März 2008 wurde der Schriftenwechsel geschlossen (Urk. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Einzelrichter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span id="VV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span id="VV002"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung des Eidgenössischen Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgerichts kann das verwaltungsgerichtliche Verfahren aus prozessökonomischen Gründen auf eine ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes, d.h. ausserhalb des durch die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung bzw. durch den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestimmten Rechtsverhältnisses lie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende spruchreife Frage ausgedehnt werden, wenn diese mit dem bisherigen Streitgegenstand derart eng zusammenhängt, dass von einer Tatbestandsge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">samtheit gesprochen werden kann, und wenn sich die Verwaltung zu dieser Streitfrage mindestens in Form einer Prozesserklärung geäussert hat (BGE 130 V 503, 122 V 36 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2a mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anfechtungsgegenstand im vorliegenden Fall bildet die Verfügung vom 11. Oktober 2007, womit die bisherige Rente ab Juni 2007 wieder ausgerichtet und gleichzeitig die Nachzahlung für die Zeit von November 2006 bis Mai 2007 abgelehnt wurde (vgl. Dispositiv Urk. 2). Da die Beschwerdegegnerin sich dabei auf die ihrer Auffassung nach korrekt eröffnete und in Rechtskraft erwachsene Verfügung vom 1. November 2006 (Urk. 7/95) beruft, ist das Verfahren auf die Frage auszudehnen, ob die Verfügung vom 1. November 2006 in Rechtskraft erwachsen ist. Sollte dem nicht so sein, wäre die Nichtausrichtung der Rente von November 2006 bis Mai 2007 ohne Rechtsgrundlage erfolgt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die eingeschrieben versandte Verfügung vom 1. November 2006 kam mit dem Vermerk "Nicht abgeholt" an die Beschwerdegegnerin zurück (Urk. 7/95/3). Die Beschwerdegegnerin geht davon aus, dass die Sendung nicht innert der Abhol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von sieben Tagen gemäss den von der Post gestützt auf Art. 11 des Post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzes vom 30. April 1997 erlassenen Allgemeinen Geschäftsbedingungen „Postdienstleistungen“, abgeholt wurde und somit rechtsprechungsgemäss am letzten Tag dieser Frist als zugestellt gilt (vgl. Urk. 2 Begründung Ziff. 3c). Diese Zustellfiktion gilt dann, wenn der Adressat mit der Zustellung hatte rechnen müssen (BGE 127 I 34 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 2a/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit weiteren Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Letzteres bestreitet die Beschwerdeführerin. Sie macht geltend, im Zustel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt sei sie im Ausland gewesen und habe keine Post abholen können. Die Beschwerdegegnerin sei durch ihre Tochter über ihre Abwesenheit informiert gewesen. Sie habe auch nicht mit einem eingeschriebenen Brief rechnen müssen, da sie über ihre Tochter den Rentenrevisionsbogen eingereicht habe und im Glauben gewesen sei, die Beschwerdegegnerin verfüge nun über alle benötigten Informationen (Urk. 1 S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Auffassung der Beschwerdeführerin ist in keinem Punkt zu folgen. Ein Blick auf den Verlauf des Revisionsverfahrens zeigt, dass dieses mit der Zustellung des Fragebogens an die Beschwerdeführerin am 25. April 2006 eröffnete wurde. Ohne Zweifel hat die Beschwerdeführerin diesen Fragebogen erhalten, was sich aus der Aktennotiz der Sachbearbeiterin (Urk. 7/75) und dem schliesslich am 2. Oktober 2006 durch die Tochter der Beschwerdeführerin per Fax zugestellten Formular ergibt (Urk. 7/87). Wenn die Beschwerdeführerin nach dem 25. April 2006 trotzdem noch zweimal einen neuen Fragebogen verlangte (am 26. Juni und am 8. September 2006, Urk. 7/76-77), dann sind darin nichts anderes als Verzögerungsmanöver zu erblicken. In diesen Rahmen passt, dass sie durch ihre Tochter am 22. September 2007 ein drittes Mal behaupten liess, sie habe den Revisionsfragebogen nicht erhalten (Urk. 7/81). Schliesslich konnten die Schrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben vom 25. September 2007 (Urk. 7/84-85) samt den nicht abgeholten Mittei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen vom 11. September 2007 (Urk. 7/82-83) doch noch zugestellt werden, wie die Reaktion vom 2. Oktober 2007 zeigt (Fax-Zustellung des Fragebogens, Urk. 7/87-88). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin wusste seit Ende April 2006, dass die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin ein neues Revisionsverfahren eröffnet hatte. Auch wenn sie schliesslich am 2. Oktober 2007 den Fragebogen zurückschicken liess, musste ihr klar sein, dass das Verfahren damit nicht beendet war. Einerseits durfte sie nicht einfach annehmen, die Sache wäre mit der Rücksendung des Fragebogens erledigt (dies umso weniger, als sie die verlangten Angaben über den behandelnden Arzt [Name, Adresse] nicht geliefert hatte, vgl. Urk. 7/87), andererseits musste sie je</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derzeit auch mit einem Revisionsentscheid rechnen, der allenfalls eine Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittelfrist enthalten konnte. Aus all diesen Gründen wäre sie gehalten gewesen, bei Abwesenheiten dafür zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sorgen, dass insbeson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere eingeschriebene Post entgegengenommen und ihr zur Kenntnis gebracht wird. Nicht nachvollziehbar ist, weshalb sie die Tochter nicht damit beauftragte. Im Übrigen muss aus der Telefonnotiz der Sachbearbeiterin vom 2. Oktober 2007 (Tochter teilte u.a. mit, ihre Eltern seien z. Zt. in den Ferien und könnten die eingeschriebene Post nicht rechtzeitig abholen, Urk. 7/88) geschlossen wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, dass die Beschwerdeführerin sehr wohl mit eingeschriebenen Sendungen rechnete, ansonsten hätte es dieser Mitteilung an die Beschwerdegegnerin gar nicht bedurft. Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, wenn die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin die Zustellung der Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 1. November 2007 spä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">testens am 9. November 2007 als erfolgt ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen hat. Damit wurde die 30tägige Rechtsmittelfrist eröffnet, welche unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strittenermassen unbenutzt blieb. Die Verfügung vom 1. November 2007 ist damit rechtskräftig geworden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die anwaltlichen Schreiben vom 28. Juni 2007 (Urk. 7/96) und vom 22. August 2007 (Urk. 7/125) können sinngemäss als Wiedererwägungsgesuche betreffend die Verfügung vom 1. November 2006 interpretiert werden. Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin hat denn auch materiell zur Einstellung der Invalidenrente Stellung genommen und festgestellt, dass diese korrekt erfolgt sei. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 53 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsrechts (ATSG) kann der Versicherungsträger auf formell rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kräftige Verfügungen oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn ihre Berichtigung von erheblicher Bedeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung ist. Die Beschwerdegegnerin hat ausführlich dargelegt, dass es der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin ohne weiteres zumutbar gewesen wäre, die für das Revisions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfahren unabdingbaren Angaben über die aktuell behandelnden Ärzte zu machen (vgl. Urk. 2 Ziff. 5b). Dem hat das Gericht nichts weiter beizufügen. Die Einstellung der Rente wegen Verletzung der Mitwirkungspflicht ist nicht offen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich unrichtig, weshalb die Aufhebung der Verfügung vom 1. November 2007 auch unter diesem Titel nicht in Frage kommt. </span></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerdegegnerin die Wiederausrich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung der Rente auf einen früheren Zeitpunkt als den 1. Juni 2007 bzw. die Nachzahlung der sistierten Rentenbetreffnisse November 2006 bis Mai 2007 zu Recht abgelehnt hat. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das vorliegende Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG in der seit dem 1. Juli 2006 in Kraft stehenden Fassung) und er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messensweise auf Fr. 600.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">stellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. André </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Largier</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der EinzelrichterDer Gerichtssekretär</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>EnglerMöckli </p></div> </div></body></html>