<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2017-12-12-6B_1153-2017.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para"> <b>6B_1153/2017 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 12. Dezember 2017</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Denys, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Arquint Hill. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Zentralstrasse 28, 6003 Luzern, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit; Nichteintreten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern, 1. Abteilung, vom 24. August 2017 (2M 17 11). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Der Präsident zieht in Erwägung:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Das Kantonsgericht Luzern sprach den Beschwerdeführer am 30. Juni 2016 des Nichtbeherrschens des Fahrzeugs, des pflichtwidrigen Verhaltens nach Unfall mit Fremdschaden, des Führens eines Fahrzeugs im angetrunkenen Zustand mit qualifizierter BAK von 1,02 Promille sowie der Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit schuldig und bestrafte ihn anstelle einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je Fr. 55.-- mit 360 Stunden gemeinnütziger Arbeit, mit Aufschub des Vollzugs, und mit Fr. 1'600.-- Busse. </div> <div class="para">Die hiegegen vom Beschwerdeführer erhobene Beschwerde hiess das Bundesgericht am 11. April 2017 hinsichtlich des Schuldspruchs wegen Führens eines Fahrzeugs im angetrunkenen Zustand mit qualifizierter BAK gut und wies die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurück (Urteil 6B_996/2016 vom 11. April 2017). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Kantonsgericht verurteilte den Beschwerdeführer im Rückweisungsverfahren vom 24. August 2017 wegen Nichtbeherrschens des Fahrzeugs, pflichtwidrigen Verhaltens nach Unfall mit Fremdschaden sowie Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit. Vom Vorwurf des Führens eines Fahrzeugs im angetrunkenen Zustand mit qualifizierter BAK sprach es den Beschwerdeführer frei. Es bestrafte ihn anstelle einer Geldstrafe von 65 Tagessätzen zu je Fr. 55.-- mit 260 Stunden gemeinnütziger Arbeit, mit Aufschub des Vollzugs, und mit Fr. 1'300.-- Busse. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer führt Beschwerde in Strafsachen und beantragt, er sei vom Vorwurf der Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit freizusprechen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Im Falle einer Rückweisung hat das kantonale Gericht nur noch diejenigen Punkte zu beurteilen, die das Bundesgericht aufgehoben hat. Die neue Entscheidung der kantonalen Instanz ist somit auf diejenige Thematik beschränkt, die sich aus den bundesgerichtlichen Erwägungen als Gegenstand der neuen Beurteilung ergibt. Das Verfahren wird nur insoweit neu in Gang gesetzt, als dies notwendig ist, um den verbindlichen Erwägungen des Bundesgerichts Rechnung zu tragen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=13&amp;from_date=28.11.2017&amp;to_date=17.12.2017&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F143-IV-214%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page214">BGE 143 IV 214</a> E. 5.2.1 mit Hinweisen; Urteil 6B_372/2011 vom 12. Juli 2011 E. 1.1.2). </div> <div class="para">Der Schuldspruch wegen Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit wurde vom Bundesgericht im Rückweisungsentscheid 6B_996/2016 nicht kassiert und war mithin nicht mehr Gegenstand des neuen Berufungsverfahrens. Damit bestand bzw. besteht weder vor Vorinstanz noch vor Bundesgericht Raum für eine erneute Überprüfung des fraglichen Schuldspruchs. Soweit der Beschwerdeführer verlangt, vom Schuldspruch wegen Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit freigesprochen zu werden, verkennt er offensichtlich die Tragweite und Funktion des bundesgerichtlichen Rückweisungsentscheids 6B_996/2016. Der fragliche Schuldspruch war und ist einer Neubeurteilung nicht mehr zugänglich. Auf die Beschwerde in Strafsachen ist im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern, 1. Abteilung, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 12. Dezember 2017 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Denys </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill </div> </div></body></html>