<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">8C_932/2008 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 12. Dezember 2008 </div> <div class="para">I. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Ursprung, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichterin Widmer, Bundesrichter Lustenberger, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Batz. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">B.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, vertreten durch </div> <div class="para">Protekta Rechtsschutz-Versicherung AG, Monbijoustrasse 68, 3007 Bern, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich, Arbeitslosenversicherung, Stampfenbachstrasse 32, 8001 Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Arbeitslosenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich </div> <div class="para">vom 19. September 2008. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sachverhalt: </div> <div class="para">Mit Entscheid vom 19. September 2008 wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich eine Beschwerde der B.________ gegen den Einspracheentscheid des Amtes für Wirtschaft und Arbeit (AWA) des Kantons Zürich vom 26. Februar 2007 (betreffend Ablehnung des Gesuchs um Erlass der Rückerstattung von in den Monaten August, September und Oktober 2005 zu viel bezogenen Arbeitslosentaggeldern im Betrag von Fr. 4'055.40) ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegen diesen Entscheid lässt B.________ Beschwerde an das Bundesgericht erheben und beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides und des Einspracheentscheides des AWA vom 26. Februar 2007 sei "die Rückforderung der Arbeitslosenkasse UNIA im Betrag von Fr. 4'055.40 zu erlassen". </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">1.1 Die für den Erlass der Rückerstattungsforderung massgebenden Voraussetzungen (<span class="artref">Art. 25 Abs. 1 ATSG</span> in Verbindung mit <span class="artref">Art. 95 Abs. 1 AVIG</span>), namentlich die bei der Beurteilung der Erlassvoraussetzung des guten Glaubens zu beachtenden Kriterien (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=23&amp;from_date=05.12.2008&amp;to_date=24.12.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-V-221%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page221">BGE 122 V 221</a> E. 3 S. 223; AHI 2003 S. 159 E. 3a S. 161 f., I 553/01, mit Hinweisen), haben Verwaltung und Vorinstanz zutreffend dargelegt. Es wird darauf verwiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.2 Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (<span class="artref">Art. 82 ff. BGG</span>) kann wegen Rechtsverletzung gemäss <span class="artref">Art. 95 und <artref id="CH/173.110/96" type="start"></artref>Art. 96 BGG</span><artref id="CH/173.110/95" type="end"></artref> erhoben werden, wobei das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>). Das Bundesgericht kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> beruht (<span class="artref">Art. 97 Abs. 1 und <artref id="CH/173.110/105/2" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/97/1" type="end"></artref>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Verwaltung und Vorinstanz haben in ihren Entscheiden dargelegt, dass die Beschwerdeführerin bezüglich des für den Monat August 2005 ausgefüllten Formulars ihre Meldepflicht verletzt hat und hinsichtlich der Monate September und Oktober 2005 nicht das ihr zumutbare Mindestmass an Sorgfalt aufgewendet hat, weshalb sie sich nicht auf den guten Glauben zu berufen vermag. Die von der Beschwerdeführerin dagegen erhobenen Einwendungen, welche eine blosse Wiederholung der bereits im Einspracheverfahren vorgetragenen Argumente darstellen, vermögen die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nicht als offensichtlich unrichtig oder als auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 f. BGG beruhend erscheinen zu lassen (<span class="artref">Art. 97 Abs. 1 und <artref id="CH/173.110/105/2" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/97/1" type="end"></artref>; vgl. dazu E. 1.2 hievor). Mit der weiteren - ebenfalls schon in den vorinstanzlichen Verfahren erhobenen - Behauptung der Beschwerdeführerin, es fehle ihr am erforderlichen "Fachwissen", haben sich Verwaltung und Vorinstanz (vgl. namentlich den Einspracheentscheid des AWA vom 26. Februar 2007) bereits zutreffend auseinandergesetzt, wobei ergänzend auf das frühere - die gleiche Frage des guten Glaubens als Erlassvoraussetzung betreffende - Verfahren der Beschwerdeführerin vor dem damaligen Eidgenössischen Versicherungsgericht zu verweisen ist (Urteil C 237/05 vom 7. Juni 2006). Da in der letztinstanzlichen Beschwerde auch sonst nichts vorgebracht wird, was eine Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG als erstellt oder die vorinstanzliche Feststellung des Sachverhalts als mangelhaft im Sinne von <span class="artref">Art. 97 Abs. 1 und <artref id="CH/173.110/105/2" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/97/1" type="end"></artref> erscheinen liesse (vgl. vorstehende E. 1.2), muss es bei der Feststellung sein Bewenden haben, dass die Ablehnung des Gesuchs um Erlass der Rückerstattung der zu viel bezogenen Arbeitslosentaggelder mangels guten Glaubens zu Recht erfolgt ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet und ist im vereinfachten Verfahren gemäss <span class="artref">Art. 109 BGG</span> (summarische Begründung) und ohne Schriftenwechsel (<span class="artref">Art. 102 BGG</span>) zu erledigen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Bei diesem Ausgang sind die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 700.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, der Unia Arbeitslosenkasse und dem Staatssekretariat für Wirtschaft schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 12. Dezember 2008 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Ursprung Batz </div> </div></body></html>