<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht über die aktuelle Situation der Etikettierung eingeführter Produkte zu erstellen und die Möglichkeiten für eine allfällige Erweiterung der Artikel 16a und 18 des Landwirtschaftsgesetzes (LwG) sowie von Artikel 21 des Lebensmittelgesetzes (LMG) aufzuzeigen, um eine freiwillige Positivetikettierung für ausländische Produkte zu ermöglichen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Artikel 16a des Landwirtschaftsgesetzes (Hinweise auf Eigenschaften oder Produktionsmethoden) und Artikel 21 des Lebensmittelgesetzes (Besondere Kennzeichnung, Etikettierung) gelten sowohl für einheimische als auch für importierte Produkte (vgl. namentlich BBl 2004 7072). Artikel 18 des Landwirtschaftsgesetzes (Hinweise für Produkte aus in der Schweiz verbotenen Produktionsmethoden) betrifft hingegen ausschliesslich ausländische Produkte, die internationalen Verpflichtungen werden aber eingehalten. Aufgrund von Artikel 16a des Landwirtschaftsgesetzes können Importeure von ausländischen Produkten bereits heute die Vorteile einer Positiv-Etikettierung nutzen.</p><p>Der Bundesrat ist jedoch bereit, einen Bericht zu verfassen über die Möglichkeiten, die Produzenten und Importeuren rechtlich offenstehen, um ihre Produkte freiwillig positiv zu etikettieren, und den Zusammenhang zwischen den verschiedenen erwähnten Artikeln darzulegen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.