<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2002.00310</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106938&amp;W10_KEY=13013575&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2002.00310</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 14.11.2002</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Gesundheitswesen</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Bewilligung zur selbständigen Berufsausübung als Psychotherapeutin</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Anwendbares Recht; Erteilung einer Übergangs- bzw. einer ordentlichen Bewilligung Die Beschwerde ist zulässig, die Legitimation gegeben (E. 1a). Die Frist ist trotz Nichtannahme der ersten Zustellung eingehalten (E. 1b). Anwendbar ist das seit 1. Januar 2002 geltende Recht (E. 2a). Eine übergangsrechtliche Bewilligung kommt mangels ununterbrochener selbständiger Berufstätigkeit seit 1994 nicht in Betracht (E. 2b). Da die Beschwerdeführerin nicht Psychologie studiert hat, kann ihr auch keine ordentliche Bewilligung erteilt werden (E. 2c). Auch unter dem alten Recht hätte sie Anspruch weder auf eine übergangsrechtliche noch auf eine ordentliche Bewilligung gehabt (E. 3).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Gesundheit ST: BERUFSAUSÃBUNG">BERUFSAUSÃBUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESCHWERDEFRIST">BESCHWERDEFRIST</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERSTAUSBILDUNG">ERSTAUSBILDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTERTEMPORALES RECHT">INTERTEMPORALES RECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PSYCHOTHERAPIE">PSYCHOTHERAPIE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SELBSTÃNDIGE BERUFSAUSÃBUNG">SELBSTÃNDIGE BERUFSAUSÃBUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SPEZIALAUSBILDUNG">SPEZIALAUSBILDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TREU UND GLAUBEN">TREU UND GLAUBEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃBERGANGSRECHT">ÃBERGANGSRECHT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 22 aGesundheitsG</span><br/><span class="ungerade">§ 53 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">RB 2002 Nr. 60 S. 153</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. A reichte am 21. Dezember 2001 bei der Gesundheitsdirektion ein Gesuch um Bewilligung der selbstÃ¤ndigen BerufstÃ¤tigkeit als Psychotherapeutin ein. Die Direktion teilte ihr am 7. Januar 2002 mit eingeschriebenem Brief mit, das Begehren mÃ¼sse mangels genÃ¼gender Erstausbildung abgewiesen werden, und ersuchte um entsprechende Mitteilung bis 15. Februar, falls sie eine rekurs- (richtig: beschwerde-) fÃ¤hige VerfÃ¼gung wÃ¼nsche. Nachdem A am 14. Januar 2002 darum gebeten hatte, wies die Direktion das Gesuch am 19. Juli 2002 mit anfechtbarer und kostenpflichtiger VerfÃ¼gung ab. Sie erwog im Wesentlichen, die Gesuchstellerin habe eine selbstÃ¤ndige TÃ¤tigkeit nur fÃ¼r die Jahre 1994, 1995 und 2001 nachweisen kÃ¶nnen, weshalb das Gesuch nach den ordentlichen Bestimmungen (des Merkblatts der Direktion "Bewerbung zur FÃ¼hrung einer Psychotherapiepraxis" vom MÃ¤rz 1999) zu beurteilen sei. Der Erstabschluss der Gesuchstellerin kÃ¶nne nur als einem abgeschlossenen Psychologiestudium gleichwertig anerkannt werden, wenn zusÃ¤tzlich Ausbildungen in den notwendigen psychologischen und medizinischen GrundlagenfÃ¤chern abgeschlossen worden seien. Ein entsprechender Nachweis sei vorliegend nicht erbracht worden. Mit Bezug auf die Spezialausbildung fehlten Belege, welche die absolvierten Theorie-, Selbsterfahrungs- und Supervisionsstunden detailliert auffÃ¼hrten. Eine pauschale BestÃ¤tigung des Fritz Perls Instituts (FPI) betreffend die geltend gemachten Stunden fehle.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Am 18. September 2002 wandte sich A mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht und beantragte Erteilung der Bewilligung zur selbstÃ¤ndigen BerufsausÃ¼bung als Psychotherapeutin. Die Gesundheitsdirektion beantragte am 24. Oktober Abweisung des Rechtsmittels.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) GemÃ¤ss § 19a Abs. 2 Ziff. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) ist gegen erstinstanzliche Anordnungen der Direktionen betreffend Bewilligungen zur AusÃ¼bung der Berufe der Gesundheitspflege direkt die Beschwerde an das Verwaltungsgericht zulÃ¤ssig. Die Rechtsmittelbefugnis der BeschwerdefÃ¼hrerin ergibt sich ohne Weiteres aus § 21 lit. a in Verbindung mit § 70 VRG.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) NÃ¤herer PrÃ¼fung bedarf die Einhaltung der Beschwerdefrist von 30 Tagen gemÃ¤ss § 53 VRG. Nach der Darstellung in der Beschwerdeschrift und dem Schreiben der BeschwerdefÃ¼hrerin an die Gesundheitsdirektion vom 26. Juli 2002 verweigerte sie die Annahme der ersten Zustellung der angefochtenen VerfÃ¼gung und bat die Direktion um erneute Zusendung ab dem 26. August. Darin liegt an sich eine fristauslÃ¶sende wissentliche Annahmeverweigerung (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 10 N. 28). Da die Direktion aber der begrÃ¼ndeten Bitte der BeschwerdefÃ¼hrerin um erneute Zustellung offenbar vorbehaltlos entsprach, wÃ¼rde es Treu und Glauben widersprechen, ihr dieses Verhalten entsprechend anzurechnen. FristauslÃ¶send wirkte daher erst die zweite Zustellung vom 26. August, weshalb die Beschwerdefrist gewahrt ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Auf die Beschwerde ist somit einzutreten. GemÃ¤ss § 50 Abs. 2 in Verbindung mit § 19a Abs. 2 Ziff. 2 VRG hat das Verwaltungsgericht sowohl die RechtmÃ¤ssigkeit als auch die Angemessenheit der angefochtenen VerfÃ¼gung zu Ã¼berprÃ¼fen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) Die BeschwerdefÃ¼hrerin reichte ihr Gesuch um Erteilung der BerufsausÃ¼bungsbewilligung am 21. Dezember 2001 bei der Gesundheitsdirektion ein. Auf den 1. Januar 2002 sind die am 21. August 2000 beschlossene Neufassung von § 22 des Gesundheitsgesetzes vom 4. November 1962 (GesundheitsG) sowie eine Ãbergangsbestimmung in Kraft getreten, mit denen die selbstÃ¤ndige nichtÃ¤rztliche psychotherapeutische BeruftstÃ¤tigkeit neu geregelt wurde. Eine staatsrechtliche Beschwerde dagegen hat das Bundesgericht am 2. November 2001 abgewiesen (BGE 128 I 92).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das neue Recht stellt im Vergleich zum Merkblatt in einem Punkt erhÃ¶hte Anforderungen: FÃ¼r die Erteilung einer ordentlichen BerufsausÃ¼bungsbewilligung wird als Erstausbildung nunmehr zwingend ein Hochschulstudium der Psychologie inklusive Psychopathologie verlangt; andere Ausbildungswege kÃ¶nnen im Gegensatz zum Merkblatt nicht mehr als gleichwertig anerkannt werden. Es fragt sich daher, ob vorliegend das alte oder das neue Recht massgebend ist. Die Voraussetzungen einer Ã¼bergangsrechtlichen Bewilligung sind demgegenÃ¼ber gleich geblieben (vgl. E. 3a).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>FÃ¼r den Fall der Beurteilung eines Bewilligungsgesuchs sprechen sich Lehre und Rechtsprechung kaum fÃ¼r die Massgeblichkeit des Zeitpunktes der Gesuchseinreichung aus, sondern entweder desjenigen des erstinstanzlichen Entscheids (BGE 127 II 306 E. 7c; 125 II 591 E. 5e aa; 122 V 85 E. 3) oder sogar desjenigen des Entscheids der letzten Ã¼ber eine umfassende Kognition verfÃ¼genden BehÃ¶rde (BGr, 4. Juni 1994, ZBl 96/1995, S. 281 E. 2c). Bei Dauersachverhalten stellt die Praxis des Verwaltungsgerichts auf das neue Recht ab (RB 1985 Nr. 116, 1982 Nr. 7; vgl. auch Alfred KÃ¶lz, Intertemporales Verwaltungsrecht, ZSR NF 102/1983 II, S. 101 ff., 196 f.). Vorbehalten wird im Allgemeinen die sofortige Anwendung des neuen Rechts aus zwingenden GrÃ¼nden (vgl. zum Ganzen Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. A., ZÃ¼rich/Basel/Genf 2002, Rz. 325 ff.; KÃ¶lz, a.a.O.; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 20 N. 50 ff.).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Vorliegend wurde das Gesuch am 21. Dezember 2001 eingereicht, zu einem Zeitpunkt also, in welchem klar war, dass es erst wÃ¤hrend der Geltungszeit des neuen Rechts durch die Beschwerdegegnerin geprÃ¼ft werden wÃ¼rde und dass damit auch der Entscheid erst dann seine Wirkung entfalten kÃ¶nnte. FÃ¼r ein Abstellen auf die alte Rechtslage bestanden daher keine ausreichenden GrÃ¼nde. Massgebend wÃ¤re somit bereits fÃ¼r die Gesundheitsdirektion der seit dem 1. Januar 2002 geltende § 22 GesundheitsG sowie die Bestimmung Ã¼ber die Ã¼bergangsrechtliche Zulassung gewesen. Um so mehr hat das Verwaltungsgericht das jetzt geltende Recht anzuwenden. Wegen der erleichterten Voraussetzungen ist dabei vorab zu prÃ¼fen, ob der BeschwerdefÃ¼hrerin eine Ã¼bergangsrechtliche Bewilligung zu erteilen ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Diese setzt einerseits eine seit dem 31. Dezember 1994 grundsÃ¤tzlich ununterbrochene selbstÃ¤ndige psychotherapeutische BerufstÃ¤tigkeit im Kanton ZÃ¼rich voraus. Die BeschwerdefÃ¼hrerin sucht diese mit einer BestÃ¤tigung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons ZÃ¼rich (SVA) sowie einer solchen von Frau Dr. med. B, FachÃ¤rztin FMH fÃ¼r Psychiatrie und Psychotherapie zu belegen. Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend einwendet, erbringt das Schreiben der SVA diesen Beweis nicht. Der Umstand, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin "seit 1. 6. 1994 unserer Ausgleichskasse als selbstÃ¤ndig erwerbend im Haupterwerb angeschlossen ist", bedeutet lediglich, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin in diesem Jahr erstmals eine entsprechende ErwerbstÃ¤tigkeit ausgeÃ¼bt hat. Die BeitragsverfÃ¼gungen der SVA weisen selbstÃ¤ndiges Erwerbseinkommen jedoch nur fÃ¼r die Jahre 1994, 1995 und 2001 aus. Hingegen bescheinigt Dr. med. B der BeschwerdefÃ¼hrerin eine TÃ¤tigkeit als Psychotherapeutin seit 1994. Es fragt sich allerdings, ob es sich dabei um eine selbstÃ¤ndige TÃ¤tigkeit handelte. Der Text der BestÃ¤tigung spricht dagegen. Bereits der Umstand allein, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin als delegierte Psychotherapeutin arbeitete, dÃ¼rfte ausreichen, von einer unselbstÃ¤ndigen Natur auszugehen, da nach der Praxis des EidgenÃ¶ssichen Versicherungsgerichts darunter eine TÃ¤tigkeit in den PraxisrÃ¤umen eines Arztes, aufgrund eines Anstellungsvertrags und unter dessen Aufsicht und Verantwortlichkeit zu verstehen ist (BGE 125 V 441 E. 2, insbes. b; 125 V 284 E. 2a; </span><span class="MsoHyperlink"><span>http://www.psychologie.ch/fsp/faq/delegiert.html</span></span><span>). Dies wird dadurch bestÃ¤tigt, dass Frau Dr. B in ihrer Bescheinigung ausdrÃ¼cklich darauf hinweist, die BeschwerdefÃ¼hrerin habe unter ihrer "regelmÃ¤ssigen Kontrolle und Supervision" gestanden und sei zusÃ¤tzlich in ihrem "Aus- und Weiterbildungsinstitut als Einzel- und Gruppensupervisorin" tÃ¤tig gewesen. Insgesamt ergibt sich das Bild eines ArbeitsverhÃ¤ltnisses, in dem die BeschwerdefÃ¼hrerin weitgehend in die Praxisorganisation von Frau Dr. B eingegliedert war. In dieselbe Richtung deutet schliesslich der Umstand, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin das mit der ArbeitstÃ¤tigkeit fÃ¼r Frau Dr. B erzielte Einkommen gegenÃ¼ber der SVA nicht als selbstÃ¤ndiges Arbeitseinkommen deklarierte. Diese Hinweise reichen in ihrer Gesamtheit aus, von einer unselbstÃ¤ndigen TÃ¤tigkeit auszugehen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin kann sich daher nicht auf die Bestimmung Ã¼ber die Ã¼bergangsrechtliche Zulassung berufen, ohne dass zu prÃ¼fen ist, ob die weiteren Voraussetzungen gegeben wÃ¤ren. Zu untersuchen bleibt somit weiter, ob sie die Kriterien einer ordentlichen Bewilligung gemÃ¤ss § 22 GesundheitsG erfÃ¼llt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Lit. a dieser Bestimmung setzt fÃ¼r die Zulassung zur selbstÃ¤ndigen nichtÃ¤rztlichen psychotherapeutischen BerufstÃ¤tigkeit ein abgeschlossenes Studium der Psychologie einschliesslich Psychopathologie an einer schweizerischen Hochschule voraus. Diese Voraussetzung erfÃ¼llt die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht, da es sich bei der Erstausbildung, auf die sie sich beruft, um eine solche in <i>Sozialarbeit</i> an der Schule fÃ¼r Soziale Arbeit ZÃ¼rich (heute: Fachhochschule ZÃ¼rich, Hochschule fÃ¼r Soziale Arbeit; vgl. </span><span class="MsoHyperlink"><span>http://w<a id="_Hlt23927399">w</a>w.zfh.ch/d/ueber-uns/hochsc<a id="_Hlt23932991">h</a>ulen-detail<a id="_Hlt23932978">.</a><a id="_Hlt23932972">c</a>fm?ID=70)</span></span><span> handelt. Da somit auch die Erteilung einer ordentlichen Bewilligung nicht in Betracht kommt, ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Wie angefÃ¼gt werden kann, wÃ¤re die Beschwerde auch unter der alten, vor dem 1. Januar 2002 geltenden Rechtslage abzuweisen:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Eine Ã¼bergangsrechtliche Zulassung gemÃ¤ss Ziff. 5 des Merkblattes scheitert aus dem in E. 2b dargelegten Grund. Zwar wird in dieser Bestimmung nur verlangt, dass Gesuchstellende "vor dem 31. Dezember 1994 selbstÃ¤ndig im Kanton psychotherapeutisch tÃ¤tig geworden sind". Die Gesundheitsdirektion hat sie jedoch zu Recht im Sinn der heutigen Ãbergangsbestimmung im GesundheitsG ausgelegt: Einer besonderen RÃ¼cksichtnahme bedarf nur die jahrelange kontinuierliche, nicht die bloss sporadische selbstÃ¤ndige BerufstÃ¤tigkeit, da nur erstere zum Aufbau einer eigenen Praxis mit fachlichem Ruf und gefestigtem Klientenbestand fÃ¼hrt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die BeschwerdefÃ¼hrerin anerkennt offenbar, dass sie Ã¼ber keine genÃ¼gende Erstausbildung im Sinn des Merkblattes (Ziff. 1 lit.a) und der Anforderungen der Fachkommission fÃ¼r Psychotherapie, die in der angefochtenen VerfÃ¼gung aufgelistet werden, verfÃ¼gt. Weder aus den Akten des erstinstanzlichen Verfahrens noch aus den Beschwerdebeilagen ergibt sich, dass sie sich die von Bewilligungsinteressenten ohne Psychologiestudium verlangten Grundlagenkenntnisse angeeignet hÃ¤tte. Die genannten Belege kÃ¶nnten hÃ¶chstens die erforderliche Spezialausbildung (Ziff. 1 lit. b Merkblatt) nachweisen. Ob die BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¼ber eine solche verfÃ¼gt, kann aber offen bleiben. Sie reicht diesbezÃ¼glich zwar eine pauschale Bescheinigung des FPI ins Recht, deren Fehlen von der Beschwerdegegnerin bemÃ¤ngelt wurde, doch ist aufgrund der im erstinstanzlichen Verfahren eingereichten weiteren Belege nicht abschliessend zu beurteilen, ob die von ihr absolvierten einzelnen AusbildungsgÃ¤nge anrechenbar sind, da aus den Akten nicht hervorgeht, ob die leitenden Personen Ã¼ber die nach Ziff. 2 Merkblatt notwendigen Qualifikationen verfÃ¼gten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="MsoNormal">...</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>