A bteilung III C -787/2006 und C -777/2006 {T 0/2} U rteil vom 6. Juli 2007 M itw irkung: R ichterin Beutler (Vorsitz); R ichterin Avenati-C arpani; R ichter Vuille; G erichtsschreiberin Kradolfer. 1. A ._______, 2. B ._______, Beschw erdeführer, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verw eigerung der Einreisebew illigung in B ezug auf B ._______. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. Am 23. M ärz 2006 beantragte der nepalesische Staatsangehörige B._______ bei der schw eizerischen Vertretung in M um bai/Indien ein Visum für einen dreim onatigen Besuchsaufenthalt bei A._______ in C ._______. D ie schw eizerische Vertretung überw ies das G esuch dem Bundesam t für M igration zum Entscheid. B. N achdem das M igrationsam t des Kantons Zürich bei der G astgeberin w ei- tere Auskünfte eingeholt hatte, w ies das Bundesam t für M igration (nachfol- gend Vorinstanz) das G esuch m it Verfügung vom 24. M ai 2006 ab. Als Be- gründung w urde im W esentlichen vorgebracht, dass aufgrund der w irt- schaftlichen und soziokulturellen Situation in der H erkunftsregion sow ie w egen fehlender fam iliärer, beruflicher oder gesellschaftlicher Verpflichtun- gen die fristgerechte W iederausreise nicht gesichert erscheine. C . M it Eingabe vom 6. Juni 2006 erhob B._______ (nachfolgend Beschw er- deführer) via schw eizerische Vertretung in N ew D elhi Beschw erde beim dam als zuständigen Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartem ent (EJPD ) und beantragt sinngem äss die Aufhebung der Verfügung und die Erteilung einer Einreisebew illigung. Als Begründung bringt er im W esentli- chen vor, dass seine W iederausreise gesichert sei, w eil seine gesam ten sozialen Bindungen in N epal und Indien bestünden. D ie politische Lage in N epal und dam it die w irtschaftlichen Aussichten hätten sich in letzter Zeit verbessert. Von seinem Besuchsaufenthalt erhoffe er sich auch Erfahrun- gen m it der europäischen Kultur, die ihm dabei helfen könnten, seine D ienstleistungen im Tourism ussektor und im G astgew erbe in N epal und Indien zu verbessern. D . M it Beschw erde vom 15. Juni 2006 beantragt die G astgeberin, A._______ (nachfolgend Beschw erdeführerin), ebenfalls sinngem äss die Aufhebung der Verfügung vom 25. M ai 2006 und die Erteilung eines Einreisevisum s. D ie Begründung entspricht im W esentlichen derjenigen des Beschw erde- führers. E. M it Vernehm lassungen vom 11. und 21. Juli 2006 beantragt die Vorinstanz die Abw eisung der Beschw erden. Sie ergänzte ihre Begründung dahin- gehend, dass die in den Beschw erden vorgebrachten beruflichen Ver- pflichtungen keine solide Lebensgrundlage darstellten, die die fristgerechte W iederausreise garantieren könnten. Vielm ehr plane der Beschw erdefüh- rer eine berufliche N euorientierung, w elche jedoch stark von der politi- schen Entw icklung in N epal abhängig sei. Im W eiteren lasse sich eine dreim onatige Abw esenheit kaum m it einer stabilen beruflichen Situation vereinbaren. F. M it Eingabe vom 13. August 2006 liess sich die Beschw erdeführerin noch- m als vernehm en. Auf die einzelnen Vorbringen w ird, sow eit notw endig, in den Erw ägungen eingegangen. G . M it Schreiben vom 5. M ärz 2007 w urde der Beschw erdeführer durch Ver- m ittlung der Schw eizer Botschaft in N eu D elhi aufgefordert, bis zum 30. 3 April 2007 ein Zustellungsdom izil in der Schw eiz zu benennen, ansonsten w erde davon ausgegangen, dass er m it der Zustellung an die G astgeberin einverstanden sei. D iese M itteilung w urde am 27. M ärz 2007 der nepalesi- schen Post übergeben. Am 19. Juni 2007 m eldete sich die Beschw erde- führerin telefonisch und erklärte, der Beschw erdeführer habe das Schrei- ben auf U m w egen erhalten und sei m it einer Zustellung an die Adresse der Beschw erdeführerin einverstanden. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 D as Bundesverw altungsgericht beurteilt gem äss Art. 31 des Verw altungs- gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) Beschw erden gem äss Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und Art. 34 VG G aufgeführten Behörden. D arunter fallen die Verfügungen des Bundesam tes für M igration betreffend Bew illigung der Einreise (Art. 20 Abs. 1 des Bundesgesetzes über Aufent- halt und N iederlassung der Ausländer vom 26. M ärz 1931 [AN AG , SR 142.20] und Art. 18 Abs. 1 der Verordnung über die Einreise und Anm el- dung von Ausländerinnen und Ausländern vom 14. Januar 1998 [VEA, SR 142.211]). D as Bundesverw altungsgericht entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, per 1. Januar 2007 die Beurteilung der am 31. D ezem ber 2006 bei den Eidge- nössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei den Beschw erde- diensten der D epartem ente hängigen R echtsm ittel. D as neue Verfahrens- recht ist anw endbar (Art. 53 Abs. 2 VG G ). G em äss Art. 37 VG G richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverw altungsgericht nach dem Vw VG , sofern das G esetz nichts anderes bestim m t. 1.3 Vorliegend w urden gegen die Verfügung des Bundesam tes für M igration vom 24. M ai 2006 zw ei Beschw erden erhoben (Beschw erdeführer: G e- schäfts-N r. C -777/2006; Beschw erdeführerin: G eschäfts-N r. C -787/2006). D a sich beide Beschw erden gegen dieselbe Verfügung richten und sich grundsätzlich die gleichen R echtsfragen stellen, rechtfertigt es sich aus prozessökonom ischen G ründen, über die Beschw erden in einem Ent- scheid zu befinden. 1.4 D er Beschw erdeführer ist als Verfügungsadressat durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhe- bung (Art. 48 Abs. 1 Vw VG ). Er ist daher zur Beschw erde legitim iert. D ie Beschw erdelegitim ation der Beschw erdeführerin (G astgeberin) ergibt sich aus Art. 48 Abs. 1 Vw VG in Verbindung m it Art. 20 Abs. 2 AN AG . Auf die frist- und form gerecht eingereichten Beschw erden ist som it einzu-4 treten (Art. 49 ff. Vw VG ). 2. Ausländer und Ausländerinnen sind zur Anw esenheit in der Schw eiz be- rechtigt, w enn sie eine Aufenthalts- oder N iederlassungsbew illigung haben oder keiner solchen bedürfen (Art. 1a AN AG ). G ew isse G ruppen von Aus- länderinnen und Ausländern benötigen für die Einreise in die Schw eiz ein Visum (vgl. Art. 3 ff. VEA). 2.1 D as Bundesam t für M igration entscheidet im R ahm en der gesetzlichen Vorschriften und der Verträge m it dem Ausland nach freiem Erm essen über die Bew illigung von Aufenthalt und N iederlassung (Art. 4 und Art. 16 Abs. 1 AN AG , Art. 9 VEA). D ies bedeutet, dass die schw eizerische R echtsordnung w eder ein allgem eines R echt auf Einreise kennt, noch einen besonderen Anspruch auf Erteilung eines Visum s gew ährt (vgl. PETER U EBER SA X, Einreise und Anw esenheit, in: Peter U ebersax/Peter M ünch/Thom as G eiser/M artin Arnold [H rsg.], Ausländerrecht, H andbücher für die Anw altspraxis Bd. 8, Basel 2002, R z. 5.28). 2.2 Im Falle einer Einreisebew illigung ist daher der Spielraum für das behörd- liche Erm essen um fangreicher als beispielsw eise bei der Verlängerung einer Aufenthaltserlaubnis. W ährend es im letztgenannten Fall zu beden- ken gilt, dass ein bereits anw esender Ausländer auf sein Bleiberecht ver- traut und insow eit einen gew issen Schutz geniesst, kann im Falle einer Einreisebew illigung jedes gegen den Aufenthalt sprechende öffentliche Interesse entscheiderheblich sein. D abei sind vor allem die geistigen und w irtschaftlichen Interessen sow ie das Verhältnis zw ischen schw eizerischer und ausländischer W ohnbevölkerung zu berücksichtigen (Art. 16 Abs. 1 AN AG ). Jedenfalls gebieten O rdnungs- und Steuerungsfunktionen der Visum sbestim m ungen, über jeden Einzelfall unter Einhaltung einer m ög- lichst vollständigen Interessenabw ägung zu entscheiden. 3. Ein Einreisevisum w ird verw eigert, w enn die in Art. 1 VEA aufgeführten Voraussetzungen nicht erfüllt sind (vgl. Art. 14 Abs. 1 VEA). Insbesondere m üssen G esuchstellerinnen und G esuchsteller, die in die Schw eiz reisen m öchten, G ew ähr bieten, dass sie fristgerecht w ieder ausreisen w erden (Art. 1 Abs. 2 Bst. c VEA). 4. D er Beschw erdeführer benötigt aufgrund seiner N ationalität (N epal) zur Einreise in die Schw eiz neben einem gültigen R eisedokum ent ein Visum . D ie Vorinstanz verw eigerte die Erteilung eines solchen Visum s m it der Be- gründung, die fristgerechte W iederausreise erscheine nicht als hinreichend gesichert. 5. W enn es zu beurteilen gilt, ob das Kriterium der gesicherten W iederausrei- se erfüllt ist, m uss ein zukünftiges Verhalten beurteilt w erden. D azu lassen sich in der R egel keine Feststellungen, sondern lediglich Prognosen m a- chen. D abei rechtfertigt es sich durchaus, Einreisegesuchen von Bürgerin- nen und Bürgern aus Staaten beziehungsw eise R egionen m it politisch oder w irtschaftlich vergleichsw eise ungünstigen Verhältnissen von vorn- herein m it Zurückhaltung zu begegnen, da die persönliche Interessenlage in solchen Fällen häufig nicht m it dem Ziel und Zw eck einer zeitlich befri-5 steten Einreisebew illigung in Einklang steht. 5.1 Bezüglich der Beurteilung der allgem einen Situation im H erkunftsland geht w eder aus der kurzen Begründung der Verfügung noch aus der ausführli- cheren Begründung in der Vernehm lassung der Vorinstanz vom 11. Juli 2006 hervor, auf w elches Land genau sich ihre Analyse bezieht. D as H er- kunftsland des Beschw erdeführers ist N epal, dort hat er gem äss eigenen Angaben auch seinen ständigen W ohnsitz. Seiner Arbeit im Tourism usbe- reich hingegen geht er in Indien nach. Aufgrund dieser Konstellation m üs- sen beide Länder in die Analyse m iteinbezogen w erden. 5.1.1 D ie w irtschaftliche Lage in N epal w urde seit Jahren durch den bew affneten Konflikt zw ischen der R egierung und den M aoisten negativ beeinflusst. Zu- dem w ird die ökonom ische Entw icklung durch die Topographie erschw ert. D ies führte dazu, dass N epal zu den ärm sten Ländern der W elt gehört (Q uelle: w w w .ausw aertiges-am t.de, besucht am 30. M ai 2007). G rund zur H offnung auf Verbesserung der ökonom ischen Lage besteht aufgrund des Friedensschlusses der Konfliktparteien am 21. N ovem ber 2006. Bis sich dies jedoch auf die Situation breiter Bevölkerungsschichten ausw irkt, w ird noch einige Zeit vergehen. 5.1.2 Indien gehört zu denjenigen Ländern, in denen grosse Teile der Bevölke- rung unter schw ierigen w irtschaftlichen und sozialen Bedingungen leben. Trotz des anhaltenden W irtschaftsw achstum s ist das Land geprägt von w eit verbreiteter Arm ut und einer hohen Analphabetenrate. Etw a ein Vier- tel der über eine M illiarde M enschen lebt unter der Arm utsgrenze und m uss m it w eniger als einem U S-D ollar täglich auskom m en. Knapp 80% der G esam tbevölkerung leben von bis zu zw ei U S-D ollar pro Tag (Q uelle: w w w .ausw aertiges-am t.de, besucht am 9. M ai 2007). 5.1.3 Aufgrund der Situation in diesen beiden Ländern ist der Anteil jener M en- schen entsprechend hoch, die versuchen, ins Ausland zu gelangen, um sich unter günstigeren Lebensbedingungen eine bessere Existenz aufzu- bauen. Zu den Zielen der Em igration gehören auch die Staaten W esteuro- pas. D ie Tendenz zur Ausw anderung zeigt sich erfahrungsgem äss beson- ders stark bei jüngeren und ungebundenen Personen, die bereits über ein m inim ales soziales Beziehungsnetz im Ausland (Verw andte oder Freunde) verfügen. Im Falle der Schw eiz führt dies angesichts der restriktiven frem - denpolizeilichen Zulassungsregelung nicht selten zur U m gehung auslän- derrechtlicher Bestim m ungen. 5.2 In Anbetracht der schw ierigen Situation sow ohl im H erkunfts- als auch im Aufenthaltsland des Beschw erdeführers ist daher nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz das R isiko einer nicht fristgerechten W iederausreise aus der Schw eiz allgem ein als hoch einschätzte. Bei der R isikoanalyse sind allerdings nicht nur solch allgem eine U m stände und Erfahrungen, sondern auch säm tliche G esichtspunkte des konkreten Einzelfalles zu be- rücksichtigen. O bliegt dem G esuchsteller oder der G esuchstellerin bei- spielsw eise eine besondere berufliche, gesellschaftliche oder fam iliäre Verantw ortung, so kann dieser U m stand durchaus die Prognose für eine anstandslose W iederausreise begünstigen. U m gekehrt m uss bei G esuch-6 stellern und G esuchstellerinnen, die in ihrer H eim at keine besonderen Ver- pflichtungen haben, das R isiko, dass sie sich nach einer bew illigten Ein- reise nicht gem äss den frem denpolizeilichen R egeln verhalten, als hoch eingeschätzt w erden. 5.2.1 Beim Beschw erdeführer handelt es sich um einen 24-jährigen, ledigen M ann. Aus den Akten geht hervor, dass er Fam ilienm itglieder in N epal (El- tern) und Indien (O nkel, C ousins) hat. Er arbeitet w ährend der Tourism us- Saison in G oa/Indien in einem R estaurant und ist als Touristenführer tätig. D ie übrige Zeit verbringt er in N epal und hilft dort seinen Eltern bei der Be- w irtschaftung ihres Landw irtschaftsbetriebes. 5.2.2 Aus diesen Ausführungen geht hervor, dass dem Beschw erdeführer w eder in Indien noch in N epal berufliche, persönliche oder gesellschaftliche Ver- pflichtungen obliegen, die ihn nachhaltig von einer Em igration abhalten könnten. Zudem besteht ein bedeutendes W ohlstandsgefälle zw ischen der Schw eiz und Indien respektive N epal. Selbst w enn die berufliche Situation des Beschw erdeführers für dortige Verhältnisse so kom fortabel ist, w ie er selbst und die Beschw erdeführerin geltend m achen, besteht ein nicht unbedeutendes R isiko, dass der Beschw erdeführer eine bew illigte Einreise zur U m gehung ausländerrechtlicher Bestim m ungen nutzen könnte. 6. An dieser Beurteilung verm ögen auch die Versicherungen der Beschw er- deführenden nichts zu ändern, dass der Beschw erdeführer kein Interesse daran habe, dauerhaft in die Schw eiz zu kom m en. In Bezug auf die Be- schw erdeführerin als G astgeberin ist festzuhalten, dass es keinen G rund gibt, an ihrer persönlichen Integrität zu zw eifeln (vgl. die Vernehm lassung der Vorinstanz vom 11. Juli 2006). N aturgem äss kann jedoch ein G ast- geber das Verhalten seines G astes nicht oder nur beschränkt beeinflussen (vgl. dazu den Entscheid des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepar- tem entes [EJPD ] vom 27. Juli 1992, publiziert in Verw altunspraxis der Bundesbehörden [VPB] 57.24). D eshalb m uss die Beurteilung, ob die W ie- derausreise gesichert erscheint, aufgrund der allgem einen Lage in den betreffenden H erkunftsländern und der persönlichen Situation des Beschw erdeführers erfolgen. 7. Zusam m enfassend ergibt sich, dass die fristgerechte und anstandslose W iederausreise des Beschw erdeführers als nicht gesichert erscheint. D abei handelt es sich nicht um eine sichere Erkenntnis, sondern um eine Prognose betreffend das zukünftige Verhalten des Beschw erdeführers im Falle seiner Einreise in die Schw eiz; doch reicht praxisgem äss eine negati- ve Prognose aus, um den Antrag auf Erteilung einer Einreisebew illigung, w orauf w ie erw ähnt ohnehin kein R echtsanspruch besteht, abzulehnen. Aus diesen D arlegungen folgt, dass die angefochtene Verfügung im Ergeb- nis rechtm ässig ist (Art. 49 Vw VG ). D ie Beschw erde ist dem zufolge abzu- w eisen. 8. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten den Beschw erdefüh- renden aufzuerlegen (vgl. Art. 63 Abs. 1 Vw VG i.V.m Art. 1 und Art. 3 des R eglem ents über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesver- w altungsgericht vom 11. D ezem ber 2006 [VG KE, SR 173.320.2]).7 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten von Fr. 600.-- w erden den Beschw erdeführenden auferlegt. Sie w erden m it dem am 30. Juni 2006 in gleicher H öhe geleiste- ten Kostenvorschuss verrechnet. 3. D ieses U rteil w ird eröffnet: - der Beschw erdeführerin (eingeschrieben) - dem Beschw erdeführer (eingeschrieben, durch Verm ittlung der Be- schw erdeführerin) - der Vorinstanz (eingeschrieben), Akten R ef-N r. 2 223 053 Fir/M il retour D ie vorsitzende R ichterin: D ie G erichtsschreiberin: R uth Beutler Barbara Kradolfer Versand am :