<h2>SubmittedText<h2><p>Mehrere übereinstimmende Quellen berichten von einer enormen Lebensmittelverschwendung im Asylzentrum Perreux.</p><p>Ist der Bundesrat bereit, alles Erforderliche zu tun, damit die Handhabung der Bestellungen besser an die Nachfrage angepasst wird und so die Gelder der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler nicht für nichts verschwendet werden?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Bundeszentrum in Perreux wird wie alle anderen Asylunterkünfte des Bundes regelmässig vom Staatssekretariat für Migration (SEM) kontrolliert. Die Dienstleistungserbringer erstatten dem SEM wöchentlich Bericht, um die Qualität der vereinbarten Dienstleistungen sicherzustellen. Parallel dazu führen die zuständigen Fachabteilungen des SEM zusätzliche Kontrollen im Bereich der Beschaffung durch. Falls sich Anpassungen als notwendig erweisen, werden sie unverzüglich vorgenommen, um die sorgfältige Verwendung der öffentlichen Gelder zu gewährleisten.</p><p>Aufgrund der Aufteilung des Standorts Perreux in zwei separate Gebäude, der starken Schwankungen der Ein- und Austritte sowie der Familienkonstellationen muss dieser Standort bei der Handhabung der Bestellungen über einen gewissen zusätzlichen Handlungsspielraum verfügen, damit für alle Asylsuchenden jeweils genügend Lebensmittel zur Verfügung stehen.</p><p>Das Kontrollsystem in Perreux wurde eingeführt, um gerade solche Probleme, wie sie in der Interpellation angesprochen werden, so weit wie möglich zu verhindern.</p>  Antwort des Bundesrates.