{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2008-07-30", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-PB-2007-00013_2008-07-30.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=207764&W10_KEY=13013554&nTrefferzeile=1&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "7e45987048439386f17b01883e269f8e"}, "Scrapedate": "2025-09-06", "Num": [" PB.2007.00013"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 30.07.2008 PB.2007.00013"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 30.07.2008 PB.2007.00013"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 30.07.2008 PB.2007.00013"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "4. Abteilung/4. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Lohnnachzahlungen | Anspruch auf Lohnnachzahlungen wegen Diskriminierung im Sinn von Art. 3 GlG? Zust\u00e4ndigkeit des Verwaltungsgerichts, weil eine geschlechtsdiskriminierende Lohnbenachteiligung in Frage steht und weil die Beschwerdef\u00fchrerin gest\u00fctzt auf Art. 6 Abs. 1 EMRK einen Anspruch auf gerichtliche Beurteilung hat (E. 1.1). Kammerzust\u00e4ndigkeit (E. 1.2). Rechtsgrundlagen und Tragweite des Diskriminierungsverbots gem\u00e4ss Art. 3 GlG (E. 2.1). Beweislastumkehr bei Glaubhaftmachung einer Diskriminierung (E. 2.2) Kognition des Verwaltungsgerichts (E. 2.3). Die Beschwerdef\u00fchrerin als Angeh\u00f6rige des oberen Kaders der Pflegeberufe (Sektorleitung) kann aus dem Grundsatzentscheid des Verwaltungsgerichts (VK.1996.00011), gem\u00e4ss welchem die Entl\u00f6hnung der diplomierten Krankenpflegerin im Vergleich mit derjenigen des Polizeisoldaten diskriminierend war, nichts zu ihren Gunsten herleiten (E. 3.3.1 f., 3.3.5). Sofern sie sich mit der ihr in der Spitalhierarchie direkt \u00fcber- bzw. untergeordneten Pflegedienstleitung und Oberschwester vergleicht, stellt sich lediglich die Frage, ob eine Verletzung des allgemeinen Anspruchs auf rechtsgleiche Behandlung (Art. 8 Abs. 1 BV) vorliegt. Abgesehen davon, dass diese Frage zu verneinen ist, n\u00fctzt der Beschwerdef\u00fchrerin die Berufung auf Art. 8 Abs. 1 BV nichts, weil sich nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung daraus kein Anspruch auf r\u00fcckwirkende Lohnzahlung ergibt (E. 3.3.2). Ebenso wenig n\u00fctzt der Beschwerdef\u00fchrerin die Berufung auf eine Lohndiskriminierung gegen\u00fcber den vorwiegend m\u00e4nnlichen Abteilungschefs (E. 4). Obwohl zur Aufdeckung einer Lohndiskriminierung auch verschiedenartige T\u00e4tigkeiten miteinander verglichen werden k\u00f6nnen oder m\u00fcssen, eignen sich die Abteilungschefs mangels Homogenit\u00e4t der Aufgaben, der erforderlichen Qualifikationen und Belastungen nicht als Vergleichsgruppe (E. 4.3.1 f.). Kosten- und Entsch\u00e4digungsfolgen (E. 7). Abweisung."}], "ScrapyJob": "446973/29/2124", "Zeit UTC": "06.09.2025 23:29:35", "Checksum": "0c7420db0d864b3bb641af99888f23ec"}