A bteilung IV D -3941/2007 sch/um k {T 0/2} U rteil vom 27. Juli 2007 M itw irkung: R ichter H ans Schürch, R obert G alliker, Bendicht Tellenbach G erichtsschreiberin Katarina U m egbolu A ._______, alias B._______, geboren (...), Eritrea, vertreten durch D aniel H abte, (...), Beschw erdeführerin gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 11. M ai 2007 i.S. A syl und W egw eisung / (G esuch um W iederherstellung der K ostenvorschussfrist) B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest und zieht in Erw ägung, dass das BFM das Asylgesuch der Beschw erdeführerin vom 12. Septem ber 2006 m it Verfügung vom 11. M ai 2007 abw ies und die W egw eisung aus der Schw eiz sow ie den Vollzug anordnete, dass die Beschw erdeführerin diese Verfügung m it Beschw erde vom 10. Juni 2007 beim Bundesverw altungsgericht durch ihren R echtsvertreter anfechten und unter anderem um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 des Bundes- gesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021) sow ie Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses ersuchen liess, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (Art. 5 Vw VG ) des BFM im Bereicht des Asylrechts entscheidet (Art. 105 des Asylgeset- zes vom 26. Juni 1998 [AslyG , SR 142.31] i.V.m . Art. 31 - 34 des Verw altungsgerichts- gesetztes vom 17. Juni 2005 [VG G ,SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesge- richtsgesetztes vom 17. Juni 2007 [BG G , SR 173.110]) und auch für die Behandlung von G esuchen um Fristw iederherstellung zuständig ist, dass das Bundesverw altungsgericht die G esuche um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege und Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses m it Zw ischenver- fügung vom 14. Juni 2007 abw ies und die Beschw erdeführerin aufforderte, bis zum 29. Juni 2007 einen Kostenvorschuss zu leisten, andernfalls auf die Beschw erde nicht ein- getreten w erde, dass gem äss M eldung des Finanzdienstes des Bundesverw altungsgerichtes vom 6. Juli 2007 der durch die Beschw erdeführerin erteilte Zahlungsauftrag von der Schw eizeri- schen Post am 2. Juli 2007 elektronisch verarbeitet w urde, dass gem äss Art. 21. Abs. 3 Vw VG die Frist für die Zahlung eines Vorschusses oder eine Sicherstellung gew ährt ist, w enn der Betrag rechtzeitig zu G unsten der Behörde der Schw eizerischen Post übergeben oder einem Post oder Bankkonto in der Schw eiz be- lastet w orden ist, dass die Beschw erdeführerin m it Zw ischenverfügung vom 11. Juli 2007 aufgefordert w urde, den N achw eis der R echtzeitigkeit der Kostenvorschusszahlung zu erbringen, dass die Beschw erdeführerin m it Schreiben vom 18. Juli 2007 die Kopie der abgestem - pelten Seite eines Postbüchleins zu den Akten reichte, w oraus hervorgeht, die Einzah- lung von Fr. 600.-- zu G unsten der Bundesverw altungsgerichtskasse sei bei der Post- stelle Z._______ am 2. Juli 2007 erfolgt, dass die Beschw erdeführerin im Begleitbrief festhielt, ein Bekannter aus Z._______ nam ens C ._______ habe sich zur Leistung des auferlegten Kostenvorschussbetrages bereit erklärt, dass C ._______ am 29. Juni 2007 aus beruflichen G ründen das G eld nicht habe rechtzeitig einzahlen können, dass sie selbst indessen am 28. und 29. Juni 2007 krank gew esen sei und zu H ause das Bett habe hüten m üssen, ansonsten sie persönlich nach Z._______ gefahren w äre, um das G eld entgegen zu nehm en und einzuzahlen,3 dass vor diesem H intergrund um W iederherstellung der Frist zur Leistung des Kosten- vorschusses ersucht w erde, dass die W iederherstellung der Frist erteilt w erden kann, w enn der Beschw erdeführer/G esuchsteller oder sein Vertreter unverschuldet davon abgehalten w orden ist, innert der Frist zu handeln, binnen 30 Tagen nach W egfall des H indernisses ein begründetes G esuch um W iederherstellung einreicht und die versäum te R echts- handlung nachholt (Art. 24 Abs. 1 Vw VG ), dass die Beschw erdeführerin das G esuch um W iederherstellung der Kostenvorschuss- frist innert 30 Tagen nach W egfall des H indernisses am 19. Juli 2007 gestellt und die versäum te R echtshandlung m it Zahlung vom 2. Juli 2007 nachgeholt hat, w odurch die form ellen Anforderungen von Art. 24 Abs. 1 Vw VG erfüllt w ären, dass hinsichtlich der m ateriellen Voraussetzungen von Art. 24 Abs. 1 Vw VG gem äss Lehre und R echtsprechung ein Fristversäum nis nur dann unverschuldet ist, w enn der Partei keine N achlässigkeit vorgew orfen w erden kann und objektive G ründe vorliegen (vgl. ALFR E D KÖ LZ/ISABELLE H ÄN ER , Verw altungsverfahren und Verw altungsrechtsprechung des Bundes, 2. Aufl. Zürich 1998, R z. 345, S. 124f.; BG E 112 V 255, BG E 108 V 109; Verw altungspraxis der Bundesbehörden [VPB] 60.39, S. 367), dass als objektive G ründe, solche w ie schw ere Krankheit beziehungsw eise U nfall oder entschuldbare G ründe gelten, w elche die betroffene Person von der R echtshandlung ab- gehalten haben (vgl. BG E 119 II 86, 117 Ia 412), dass die vorliegende, w eitgehend unsubstanziierte Begründung der Beschw erdeführe- rin, der beauftragte Bekannte C ._______ sei aus beruflichen G ründen an der rechtzeitigen Einzahlung des Kostenvorschusses am 29. Juni 2007 gehindert w orden, nicht zu überzeugen verm ag und es sich dabei nicht um objektive G ründe im Sinne der R echtsprechung handelt, dass gem äss R echtsprechung ein H indernis im Sinne von Art. 24 Abs. 1 Vw VG aufhört unverschuldet zu sein, sobald es für den Betroffenen objektiv und subjektiv zum utbar w ird, entw eder selbst tätig zu w erden oder die Interessenw ahrung an einen D ritten zu übertragen (vgl. BG E 119 II 86, E. 2a), dass die Beschw erdeführerin trotz ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigung am 28. Juni 2007 offensichtlich in der Lage w ar, ihren Bekannten C ._______ m it der Einzahlung des Kostenvorschusses zu beauftragen, dass die H andlung des von der Beschw erdeführerin beauftragten C ._______folglich der Beschw erdeführerin anzurechnen ist und die Beschw erdeführerin auch für dessen Fristversäum nis einzustehen hat, dass das G esuch um W iederherstellung der Kostenvorschussfrist, da offensichtlich un- begründet, sum m arisch begründet im vereinfachten Verfahren abzuw eisen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ), dass bei dieser Sachlage der am 2. Juli 2007 geleistete Kostenvorschuss als verspätet einbezahlt gilt, w eshalb auf die Beschw erde vom 10. Juni 2007 nicht einzutreten ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 2 und 3 des VG KE) der Beschw erdeführerin aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ) und m it dem am 2. Juli 2007 in gleicher H öhe einbezahlten Kostenvor-4 schuss zu verrechnen sind. (D ispositiv nächste Seite)5 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D as G esuch um W iederherstellung der Kostenvorschussfrist w ird abgew iesen. 2. Auf die Beschw erde w ird nicht eingetreten. 3. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden der Beschw erdeführerin auferlegt. D ieser Betrag ist m it dem am 2. Juli 2007 geleisteten Kostenvorschuss in derselben H öhe zu verrechnen. 4. D ieses U rteil geht an: - den R echtsvertreter der Beschw erdeführerin, 2 Expl. - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it den Akten (R ef.-N r. N ...) - (...) D er R ichter: D ie G erichtsschreiberin: H ans Schürch Katarina U m egbolu