<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird eingeladen, eine nationale Beschäftigungskonferenz unter Einbezug der Kantone, der Sozialpartner, der Wirtschaft und der Wissenschaft einzuberufen und zu institutionalisieren, mit dem Ziel, Massnahmen zu erörtern und ihre Umsetzung vorzubereiten sowie gesamtschweizerisch alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um die Anzahl der Arbeitsplätze markant zu erhöhen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat zeigt Verständnis für die vom Motionär geforderte Kommunikationsmassnahme, die der Bevölkerung zeigen soll, dass die Politik nicht tatenlos bleibt. Er erinnert aber daran, dass in diesem Land schon einige ausserparlamentarische Kommissionen, wie die KFK oder die Kommission für Arbeitsmarktfragen, institutionalisiert sind, die - wie vom Motionär gefordert - Bund, Kantone, die Sozialpartner und die Wissenschaft vereinigen und die von ihm aufgeworfenen Fragen behandeln. Diese Kommissionen beschäftigen sich eingehend und intensiv mit den vom Motionär aufgeworfenen Problemen und kommunizieren die Resultate ihrer Analysen und Handlungen auch gegen aussen. Der Vorsteher des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartementes hält zudem auch regelmässig Besprechungen mit den Spitzenorganisationen der Sozialpartner ab, die dem vom Motionär formulierten Auftrag entsprechen.</p><p>Der Bundesrat ist nach wie vor der Überzeugung, dass es in der Schweiz zurzeit nicht an Institutionen fehlt, sondern nur allzuhäufig am gemeinsamen Willen aller Beteiligten, in die gleiche Richtung zu wirken. Er ist jedoch bereit, die Arbeit der bestehenden Kommissionen hinsichtlich der Wirksamkeit der Arbeit und ihrer Kommunikationspolitik genauer zu überprüfen und allenfalls den veränderten Rahmenbedingungen anzupassen.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.