<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>ZL.2017.00015</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Meierhans</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 8. März 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Gemeinde Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1951, bezieht seit September 2005 eine ganze Rente der Invalidenversicherung (Urk. 7/2/2; Urk. 7/3-4; Urk. 7/20/1-5). Am 1. November 2011 meldete er sich bei der Gemeinde Y.___, Durchführungsstelle für Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satzleistungen zur AHV/IV (Durchführungsstelle), zum Bezug von Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen an (Urk. 7/1). Diese verneinte mit Verfügung vom 19. Dezember 2011 (Urk. 7/2) einen entsprechenden Anspruch.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 22. April 2016 meldete sich der Versicherte erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 7/6). Mit Verfügungen vom 24. Oktober 2016 (Urk. 7/31-32) verneinte die Durchführungsstelle zunächst erneut einen Anspruch auf Zusatzleistungen in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folge eines Einnahmeüberschusses und nahm sodann per 1. Juli 2016 infolge Wegfalls der Rente der Basler Versicherung eine Neuberechnung vor, wodurch sie einen EL-Anspruch von jährlich Fr. 9'456.-- ermittelte. Mit Verfügung vom 28. Oktober 2016 (Urk. 7/33/1) nahm die Durchführungsstelle schliesslich per 1. Oktober 2016 infolge Ablösung der bisherigen Invalidenrente durch eine Altersrente erneut eine Neuberechnung vor. Dabei rechnete sie unter anderem ein hypothetisches Erwerbseinkommen der Ehefrau des Versicherten von jährlich Fr. 20'000.-- respektive privilegiert von 12'333.-- an und berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigte den Mietzins lediglich im Umfang von zwei Vierteln. Die dagegen vom Versicherten erhobene Einsprache (Urk. 7/37) hiess die Durchführungsstelle mit Einspracheentscheid vom 20. Dezember 2016 (Urk. 7/43 = Urk. 2) teilweise gut </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und setzte das angerechnete hypothetische Erwerbseinkommen von Fr. 20'000.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf Fr. 17'298.-- pro Jahr herab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 30. Januar 2017 Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 20. Dezember 2016 (Urk. 2) und beantragte sinngemäss höhere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ergänzungsleistungen (Urk. 1). Die Durchführungsstelle beantragte mit Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deantwort vom 2. März 2017 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 7. März 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8). Mit Verfügung vom 8. Februar 2018 (Urk. 9) wurden die Akten der Eidgenössischen Invalidenversicherung der Ehefrau des Beschwerdeführers beigezogen. Diese gingen am 26. Februar 2018 ein (Urk. 10; Urk. 11/1-16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p><span id="FUNKTION1"></span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 2 Abs. 1 des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) haben Personen Anspruch auf Ergänzungsleistungen zur Deckung ihres Existenzbedarfs, wenn sie die Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen nach den Art. 4-6 ELG erfüllen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dabei entspricht die jährliche Ergänzungsleistung dem Betrag, um den die aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen (Art. 9 Abs. 1 ELG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die anrechenbaren Einnahmen werden nach Art. 11 ELG ermittelt. Als Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen anzurechnen sind unter anderem auch Einkünfte und Vermögenswerte, auf die verzichtet worden ist (Art. 11 Abs. 1 lit. g ELG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Verzichtshandlung liegt vor, wenn die versicherte Person ohne rechtliche Verpflichtung auf Vermögen verzichtet hat, wenn sie einen Rechtsanspruch auf bestimmte Einkünfte und Vermögenswerte hat, davon aber faktisch nicht Gebrauch macht beziehungsweise ihre Rechte nicht durchsetzt oder wenn sie aus von ihr zu verantwortenden Gründen von der Ausübung einer möglichen und zumutbaren Erwerbstätigkeit absieht. Es werden demzufolge nicht nur die tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächlich erwirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schafteten Erwerbseinkommen angerechnet. Auch Personen, denen eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Erwerbstätigkeit zugemutet werden kann, müssen ihre Erwerbstätigkeit ausnützen (BGE 140 V 267 E. 2.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Übt der rentenberechtigte Ehegatte keine Erwerbstätigkeit mehr aus, kann vom nicht invaliden Ehegatten, der bis anhin nicht oder nur beschränkt erwerbstätig war, verlangt werden, eine Erwerbstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit aufzunehmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oder die bisherige auszudehnen (BGE 117 V 287; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Carigiet/Koch, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, 2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">überarbeitete und ergänzte Auflage, Zürich/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Basel/Genf 2009, S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">157).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Ermittlung der zumutbaren Erwerbstätigkeit ist auf das Alter, den Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitszustand, die Sprachkenntnisse, die Ausbildung, die bisherige Tätigkeit, die konkrete Arbeitsmarktlage sowie gegebenenfalls auf die Dauer der Abwesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit vom Berufsleben abzustellen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dabei ist zu vermuten, dass es dem Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gatt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en grundsätzlich möglich und zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tbar ist, seine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Erwerbsfähigkeit zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werten (BGE 134 V 53 E. 4.1, 117 V 287 E. 3b; Urteil des Bundesgerichts 9C_12/2013 vom 19. November 2013 E. 3.1).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Vermutung kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aber umgestossen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Wird </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> insbesondere mit Bele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen über erfolglose (qualitativ und quantitativ ausreichende) Stellenbemüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Nachweis erbracht, dass das angerechnete hypothetische Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen wegen der persönlichen Situation und der Arbeitsmarktlage nicht erzielt werden kann, muss die EL-Stelle dies anerkennen und auf dessen Anrechnung verzichten. Dabei wird – im Unterschied zur Invalidenversicherung – nicht auf den ausgeglichenen, sondern auf den tatsächlichen Arbeitsmarkt abgestellt (Urteil des Bundesgerichts 9C_908/2013 vom 22. Mai 2014 E. 5.3; Carigiet/Koch, a.a.O., S. 156; Wegleitung über die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV, WEL, gültig ab 1. April 2011, Stand 1. Januar 2016, Rz 3482.03). Bei der Beurteilung der konkreten Arbeitsmarktlage ist einerseits das Angebot an offenen geeigneten Stellen für Personen, welche die persönlichen und beruflichen Voraussetzungen der betreffenden Person erfüllen, und andererseits die Zahl der Arbeit suchenden Personen zu berücksichtigen (Müller, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum ELG, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2015, Rz 520).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit gesundheitliche Beeinträchtigungen geltend gemacht werden, welche es verunmöglichen sollen, die verbleibende Erwerbsfähigkeit zu verwerten, haben sich die EL-Stellen und das Sozialversicherungsgericht rechtsprechungsgemäss grundsätzlich an die Invaliditätsbemessung der IV-Stelle zu halten. Diese Bin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung ist deshalb angezeigt, weil die EL-Durchführungsorgane zum einen nicht über die fachlichen Voraussetzungen für eine selbständige Beurteilung der In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validität verfügen und es zum anderen zu vermeiden gilt, dass der gleiche Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt unter denselben Gesichtspunkten von verschiedenen Instanzen unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schied</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich beurteilt wird (Urteile des Bundesgerichts 8C_140/2008 vom 25. Febru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar 2009 E. 8.2.2 und 8C_172/2007 vom 6. Februar 2008 E. 7.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Festsetzung der Höhe des zu berücksichtigenden hypothetischen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommens ist auf die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Durchschnittslöhne gemäss der vom Bundesamt für Sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tistik herausgegebenen schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dabei handelt es sich um Bruttolöhne. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die persönlichen Umstände wie das Alter, der Gesundheitszustand, die Sprachkenntnisse, die Berufsausbildung, die bisher ausgeübten Tätigkeiten, die Dauer der Erwerbslosigkeit oder Familien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichten (z.B. die Betreuung von Kleinkindern) sind bei der Festsetzung zu berücksichtigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 134 V 53 E. 4.1; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Carigiet/Koch, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a.a.O., S. 159; WEL Rz 3482.04).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von einem hypoth</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">etisch ermittelten Einkommen des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gattens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des EL</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechers sind sodann - ebenso wie bei den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hypothetische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einkommen nach Art. 14a und 14b </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Verordnung über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - gemäss Art. 11 Abs. 1 lit. a ELG bei Ehepaaren jährlich insgesamt Fr. 1’500.-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abzuziehen und vom Rest zwei Drittel anzurechnen. Insofern sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hypothetische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einkünfte in gleicher Weise zu privilegieren wie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tatsächlich erzielte (Müller, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a.a.O.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Rz 525</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für nicht invalide Ehegatten gibt es keine analoge Regelung zu Art. 25 Abs. 4 ELV, wonach die Herabsetzungsverfügung wegen Anrechnung eines hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thetischen Erwerbseinkommens erst nach sechs Monaten wirksam wird. Dem Ehegatten ist aber im Einzelfall gleichwohl eine realistische Übergangsfrist für die zumutbare Aufnahme einer Erwerbstätigkeit oder Ausdehnung des Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensums einzuräumen, was sowohl für laufende als auch für erstmals beantragte Ergänzungsleistungen gilt. Einer vorgängigen Abmahnung in irgendeiner Form bedarf es nicht. Im Falle einer rückwirkenden EL-Zusprechung beginnt die Übergangsfrist nicht erst ab Verfügungserlass zu laufen, sondern bereits ab seinerzeitigem Anspruchsbeginn (vgl. BGE 142 V 12 E. 3.2 und E. 5.4; Urteil des Bundesgerichts 9C_630/2013 vom 29. September 2014 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die anerkannten Ausgaben werden nach Art. 10 ELG ermittelt. Als Ausgaben gelten bei Personen, die zu Hause wohnen, unter anderem der Mietzins einer Wohnung und die damit zusammenhängenden Nebenkosten, bei Ehepaaren im Umfang von maximal Fr. 15'000.-- pro Jahr (Art. 10 Abs. 1 lit. b Ziff. 2 ELG). Aufwendungen für die Miete einer Garage können grundsätzlich nicht als Ausgaben berücksichtigt werden (vgl. Müller, a.a.O., Rz 147 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 16c ELV bestimmt, dass der Mietzins auf die einzelnen Personen aufzuteilen ist, wenn Wohnungen oder Einfamilienhäuser auch von Personen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wohnt werden, welche nicht in die EL-Berechnung eingeschlossen sind. Die Miet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anteile der Personen, welche nicht in die EL-Berechnung eingeschlos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen sind, werden bei der Berechnung der jährlichen Ergänzungsleistung ausser Betracht gelassen. Die Aufteilung hat grundsätzlich zu gleichen Teilen zu erfolgen (vgl. auch WEL Rz 3231.03). Nach der Rechtsprechung setzt die Aufteilung des Miet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinses nicht voraus, dass die Wohnung oder das Einfamilienhaus gemeinsam </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemietet sind; vielmehr genügt das gemeinsame Bewohnen (BGE 142 V 299 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, 127 V 10 E. 6b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein Abweichen von dieser Grundregel, welche die indirekte Mitfinanzierung von Personen, die nicht in die Ergänzungsleistung eingeschlossen sind, verhindert, ist nur in engen Grenzen zugelassen, so vor allem wenn die Aufteilung des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samtmietzinses nach Köpfen im Einzelfall zu einem stossenden Ergebnis führen würde (BGE 127 V 10 E. 5d; vgl. auch Carigiet/Koch, a.a.O., S. 139; Müller, a.a.O., Rz 176 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Einspracheentscheid (Urk. 2) fest, der Beschwerdeführer und seine Ehefrau würden mit den beiden volljäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rigen Söhnen zusammenwohnen, weshalb bei den Ausgaben für den Mietzins nur zwei Viertel angerechnet werden dürften. Zudem sei der Ehefrau des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführers ein hypothetisches Erwerbseinkommen anzurechnen (S. 1 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt, die Argu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentation der Beschwerdegegnerin sei zu eigennützig formuliert und entspreche in wichtigen Punkten nicht den effektiven Tatsachen. Ausserdem werde der negative Entscheid der IV-Stelle für seine Frau als endgültigeres Argument wahrgenommen (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob der Ehefrau des Beschwerdeführers ein hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisches Erwerbseinkommen anzurechnen und in welcher Höhe der Mietzins als anerkannte Ausgabe anzuerkennen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das ursprüngliche weitere Vorbringen des Beschwerdeführers betreffend Anrechnung von ausländischen Renten (vgl. Urk. 7/35-36) sind gegenstandslos, hat die Beschwerdegegnerin im Nachgang mit Verfügungen vom 27. Januar 2017 (Urk. 7/46-47) rückwirkend eine Neuberechnung vorgenommen und diese Renten dabei nicht mehr angerechnet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die Faktoren, welche für die Beurteilung der Frage entscheidend sind, ob es der Ehefrau des Beschwerdeführers bei Aufbringung des forderbaren guten Willens möglich und zumutbar ist, einer Erwerbstätigkeit im freien Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt nachzugehen, sind die folgenden Umstände bekannt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ehefrau des Beschwerdeführers wurde am 21. Dezember 1959 im Kosovo geboren und war demnach im Zeitpunkt der Gesuchstellung 56-jährig. Sie ist Mutter von sieben volljährigen Kindern (geboren 1976, 1979, 1982, 1983, 1984, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1988, 1991) und niedergelassene Schweizerin (Urk. 7/12; Urk. 11/4/3). Sie ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gt nach Lage der Akten über keine beruflichen Ausbildungen oder Qualifikationen. Zuletzt arbeitete sie von August 2001 bis Januar 2002 bei der Z.___. Seither war sie nicht ausserhäuslich erwerbstätig (vgl. den Auszug aus dem individuellen Konto, Urk. 7/16). Obwohl für die Kinder bereits seit vielen Jahren keine Betreuungsaufgaben mehr anfallen, hat sie sich offenbar nie um eine ausserhäusliche Beschäftigung bemüht. So wurden keine Belege über erfolg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lose Stellenbemühungen eingereicht und nach Lage der Akten unterblieb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bisher auch eine Anmeldung beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">AV). Es fehlen somit objektive Anhaltspunkte dafür, dass es aufgrund des fortgeschrittenen Alters oder ihrer unzureichenden Fähigkeiten zu keinem Anstellungsverhältnis kommen könnte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der gesundheitlichen Situation ist aktenkundig, dass sich die Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frau des Beschwerdeführers am 29. August 2016 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet hat (Urk. 7/25/2). Die Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, stellte ihr am 17. November 2016 die Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisung des Leistungsbegehrens in Aussicht. Dabei wurde im Wesentlichen fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehalten, dass die körperlichen Einschränkungen durch die Adipositas bedingt seien und bei Normalgewicht rückläufig wären. Aus psychiatrischer Sicht würden psychosoziale Belastungsfaktoren überwiegen. Insgesamt bestehe kein invalidenversicherungsrechtlicher Gesundheitsschaden (vgl. Vorbescheid vom 17. November 2016, Urk. 7/40). Da sich in den durch die Beschwerdegegnerin eingereichten Akten noch keine Verfügung der IV-Stelle befand, wurden die entsprechenden IV-Akten beigezogen (vgl. Gerichtsverfügung vom 8. Februar 2018, Urk. 9). Diesen lässt sich entnehmen, dass die IV-Stelle mit Verfügung vom 12. Januar 2017 (Urk. 11/16) an ihrem Vorbescheid festgehalten und einen invaliditätsrelevanten Gesundheitsschaden verneint hat. Die vom Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer zur gesundheitlichen Situation seiner Ehefrau im vorliegenden Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deverfahren eingereichten Berichte (Urk. 3/4 S. 4 ff.; Urk. 3/6) waren der IV-Stelle bereits allesamt bekannt und wurden entsprechend berücksichtigt (vgl. Urk. 11/3; Urk. 11/13). An diesen unangefochten in Rechtskraft erwachsenen Entscheid sind die EL-Stellen und das Sozialversicherungsgericht rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss grundsätzlich gebunden (vorstehend E. 1.3). Eine seither eingetre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tene Verschlechterung ist nicht ausgewiesen und wurde auch nicht geltend gemacht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten liegen somit keine Umstände vor, welche geeignet sind, die Vermutung eines Einkommensverzichts umzustossen. Demzufolge hat sich die Ehefrau des Beschwerdeführers die gesetzliche Vermutung für die Verwertung ihrer nach Feststellung der Invalidenversicherung verbleibenden vollständigen Arbeitsfähigkeit bis zur Vollendung des 60. Altersjahres entgegen halten zu lassen (vgl. dazu das Urteil des Bundesgerichts 9C_120/2012 vom 2. März 2012 E. 4.3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die erfolgte Anrechnung eines hypothetischen Einkommens erweist sich damit als rechtens.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen die Höhe des angerechneten Verzichtseinkommens von Fr. 17'298.-- ist ebenfalls nichts einzuwenden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> statistische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mittlere Einkommen der untersten Kategorie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betrug im Jahr 2014 für Frauen Fr. 4‘300.-- (LSE 2014, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">TA1_tirage_skill_level, Total, Kompetenzniveau 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Ehefrau des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers stehen in erster Linie einfache Hilfsarbeiten in den unterschiedlichsten Branchen offen. Auf ein Jahr umgerechnet sowie der durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden und der Nominallohnentwicklung bei den Frauen von 2014 (Index: 2‘673) bis 2016 (Index: 2’709) angepasst, ergibt dies ein hypothetisches Bruttoeinkommen von rund Fr. 54’517.-- (Fr. 4‘300.-- x 12 : 40.0 x 41.7 : 2‘673 x 2’709). Davon sind die obligatorischen Beiträge an die Sozialversicherungen des Bundes abzuziehen, nicht jedoch die hypothetischen Beiträge an die zweite Säule (vgl. Urteil des Bundesgerichts P 35/06 vom 9. Oktober 2007 E. 5.2.3; WEL Rz 3482.04). Somit sind die damals aktuellen AHV-, IV-, EO- und ALV-Beiträge der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei Jahreseinkommen bis und mit Fr. 148‘200.-- von insgesamt 6.25 % abzuziehen (zu finden unter www.ahv-iv.ch, Beiträge an die Arbeitslosenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, Stand 1. J</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anuar 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sowie synoptische Tabelle der anwendbaren Beitrags-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Prämiensätze, vgl. Fussnote 156 zu WEL Rz 3482.04</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), was ein hypo-thetisches jährliches Nettoeinkommen von rund Fr. 51’110.-- (Fr. 54’517.-- abzüglich 6.25 %) ergibt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ermittelte unter Bezugnahme auf die Werte des Sala</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">riums und unter Berücksichtigung eines Arbeitspensums von lediglich 50 % sowie eines maximalen leidensbedingten Abzuges von 25 % infolge der per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Umstände einen anrechenbaren Wert von Fr. 17’298.-- (vgl. Urk. 2 S. 3 und S. 5). Da dieser Wert im Vergleich zu den vorgenannten LSE-Zahlen deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich tiefer ausfällt, ist er zu Gunsten des Beschwerdeführers als massgeblich zu betrachten. Zudem nahm die Beschwerdegegnerin kor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rekterweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den festen Abzug in der Höhe von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1‘500.-- vor und rechnete ledig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich zwei Drittel davon an (vgl. Urk. 7/33/1 S. 5; Urk. 7/42 S. 6; vgl. hierzu vorstehend E. 1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es stellt sich zuletzt die Frage, ob der Ehefrau des Beschwerdeführers eine ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messene Übergangsfrist einzuräumen ist (vorstehend E. 1.5). Hierzu ist akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kundig, dass die Beschwerdegegnerin der Ehefrau des Beschwerdeführers bereits anlässlich der erstmaligen Anmeldung zum Leistungsbezug im Jahr 2011 ein hypothetisches Bruttoeinkommen in der Höhe von Fr. 20'000.-- anrechnete. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damals wurde jedoch ein EL-Anspruch infolge eines Einnahmeüberschusses noch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verneint (vgl. Verfügung vom 19. Dezember 2011, Urk. 7/2). Auch mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen vom 24. Oktober 2016 (Urk. 7/31-32) rechnete die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiederum dasselbe hypothetische Einkommen an. Dabei erfolgte auch eine rüc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkende Neuberechnung per 1. Juli 2016, wodurch ein EL-Anspruch von jähr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich Fr. 9'456.-- ermittelte wurde (vgl. Urk. 7/32). Diese Verfügungen erwuchsen unangefochten in Rechtskraft. Mit der vorliegend angefochtenen Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/33/1) respektive des angefochtenen Einspracheentscheids (Urk. 2) erfolg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nun lediglich eine Neuberechnung für die Zeit ab dem 1. Oktober 2016 infolge Ablösung der bisherigen Invalidenrente des Beschwerdeführers durch eine Altersrente. In Anbetracht dieser Umstände erscheint die Gewährung einer Übergangsfrist als nicht gerechtfertigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist somit festzuhalten, dass die ab Oktober 2016 vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommene Anrechnung eines jährlichen hypothetischen Erwerbseinkommens der nicht invaliden Ehefrau des Beschwerdeführers in der Höhe von Fr. 17'298.-- respektive privilegiert von Fr. 10'532.-- zu Recht erfolgt ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der ebenfalls strittigen Höhe des berücksichtigten Mietzinses geht aus den Akten hervor, dass der Beschwerdeführer seit November 2014 Mieter einer 4-Zimmerwohnung in der Mitte des 1. Obergeschosses an der O.___strasse 178 in Y.___ ist. Der Mietzins beträgt monatlich Fr. 1'800.-- brutto, wobei Fr. 50.-- auf einen Garagen-/Abstellplatz entfallen (vgl. Mietvertrag vom 29. Oktober 2014, Urk. 7/17). In dieser Wohnung lebt der Beschwerdeführer unbestrittenermassen mit seiner in die EL-Berechnung miteinbezogenen Frau sowie mit den beiden volljährigen Söhnen A.___ und B.___ (vgl. Urk. 7/13; Urk. 7/30). Demzufolge ist der Mietzins grundsätzlich auf die einzelnen Personen aufzuteilen und somit nur im Umfang von zwei Vierteln in der EL-Berechnung zu berücksichtigen. Dies gilt unabhängig davon, ob die Kinder des Ehepaares den Mietzins effektiv bezahlen (vorstehend E. 1.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Besondere Umstände, welche ausnahmsweise ein Abweichen von dieser Rege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung rechtfertigen würden, liegen nicht vor. So ist das beschwerdeführerische Vorbringen, wonach Sohn A.___ keine Arbeit habe und demnach unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützt werden müsse (vgl. Urk. 7/35), unbeachtlich. Eine gesetzliche Unterhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht seitens des Beschwerdeführers besteht nicht mehr und es steht A.___ frei, sich zur Deckung seiner Lebenshaltungskosten beim Sozialamt anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">melden. Der zweite Sohn B.___ </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhält sodann ebenfalls eine ganze Invalidenrente (vgl. Urk. 7/22) und ist damit in der Lage, für seinen Mietkostenanteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbst aufzukommen. Die durch die Beschwerdegegnerin vorgenommene Anrech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung des Mietzinses im Umfang von lediglich zwei Vierteln und somit von Fr. 10'500.-- pro Jahr (Fr. 1'750.-- x 12 : 4 x 2) erweist sich daher als rechtens.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erfolgten sowohl die Anrechnung eines hypothetischen Erwerbseinkommens der nicht invaliden Ehefrau des Beschwerdeführers in der Höhe von Fr. 17'298.-- respektive privilegiert von Fr. 10'532.-- als auch die Berücksichtigung des Mietzinses im Umfang von zwei Vierteln und demnach von Fr. 10'500.-- pro Jahr zu Recht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene Einspracheentscheid erweist sich somit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___, unter Beilage einer Kopie von Urk. 11/16</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gemeinde Y.___, unter Beilage einer Kopie von Urk. 11/16</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sicherheitsdirektion Kanton Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannMeierhans</p><p></p></div> </div></body></html>