<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00429</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 16. November 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Grossen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">advokaturbüro kernstrasse</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kernstrasse 10, Postfach 9814, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1977 geborene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, afghanische Staatsangehörige, reiste am 11. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2007 aus dem Iran in die Schweiz ein, wo sie über einen Ausweis für vorläufig aufgenommene Ausländer (Status F) verfügt. Im Iran hatte sie die Primar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schule besucht und keine Ausbildung abgeschlossen. In der Schweiz wurde sie Mutter zweier in den Jahren 2009 und 2010 geborener Kinder und war Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frau. Am 6. Januar 2016 (Eingangsdatum) meldete sie sich unter Hinweis auf Rheuma und psychische Probleme, bestehend seit circa fünf Jahren, bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen der Invalidenversicherung an (Urk. 8/5-6, Urk. 8/9; nachträgliche Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeichnung des Antrags siehe Urk. 8/11). Die IV-Stelle klärte die beruflich-erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen und medizinischen Verhältnisse ab und teilte der Versicherten am 8. Juli 2016 mit, dass aktuell keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien (Urk. 8/29). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 23. Januar 2017 [Urk. 8/38]; Einwand vom 10. Februar 2017 [Urk. 8/39]) ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 10. März 2017 einen Anspruch auf Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen der Invalidenversicherung (Urk. 2 [= Urk. 8/41]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 18. April 2017 Beschwerde und beantragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Sache sei an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht beantragte die Beschwerdeführerin die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 1. Juni 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 7. Juni 2017 angezeigt wurde (Urk. 9). Mit Verfügung vom 3. August 2018 wurde der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege gewährt. Den Par</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teien wurde sodann Frist angesetzt, um sich zu den beitragsrechtlichen Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen für die Entstehung eines Anspruchs auf eine Invalidenrente zu äussern (Urk. 11). Die Parteien erstatteten ihre Stellungnahmen am 15. August 2018 (Beschwerdegegnerin, Urk. 13) beziehungsweise am 24. September 2018 (Beschwerdeführerin, Urk. 15). Nach Zustellung dieser Eingaben an die jeweilige Gegenpartei (Urk. 16) verzichteten beide Parteien auf weitere Stellungnahmen (Urk. 18 und Urk. 19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verfügt über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Status einer vorläufig aufgenommenen Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sländerin (Ausweis F; Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/6/5-6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">83 ff. des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer (Auslän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dergesetz, AuG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versichert nach Massgabe des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sind Personen, die gemäss den Art. 1a und 2 des Bundesgesetzes über die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) obligatorisch oder freiwillig ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichert sind (Art. 1b IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Obligatorisch versichert sind unter anderem die natürlichen Personen mit Wohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sitz in der Schweiz (Art. 1a Abs. 1 lit. a AHVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 6 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmt, dass ausländische Staatsangehörige anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtigt sind, solange sie ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt in der Schweiz haben und sofern sie bei Eintritt der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Beiträge geleistet oder sich ununterbrochen während zehn Jahren in der Schweiz aufgehalten haben. In Bezug auf den Anspruch auf eine ordentliche Invalidenrente enthält Art. 36 Abs. 1 IVG weitere Anspruchsvoraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen. Danach haben Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte, die bei Eintritt der Invalidität während mindestens drei Jahren Beiträge geleistet haben, Anspruch auf eine ordentliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rente der Invalidenversicherung. Anspruch auf eine ausserordentliche Rente haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch invalide Ausländer und Staatenlose, die als Kinder die Voraussetzungen von Art. 9 Abs. 3 IVG erfüllt haben (Art. 39 Abs. 3 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 14 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">AHVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, in Kraft seit dem 1. Januar 2007, sind die Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träge von Asylsuchenden, vorläufig Aufgenommenen und Schutzbedürftigen ohne Aufenthaltsbewilligung, die keine Erwerbstätigkeit ausüben, erst dann fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusetzen und unter Vorbehalt von Artikel 16 Absatz 1 zu entrichten, wenn:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">a.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">diese Personen als Flüchtlinge anerkannt wurden;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">b.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">diesen Personen eine Aufenthaltsbewilligung erteilt wird; oder</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">auf Grund des Alters, des Todes oder der Invalidität dieser Personen ein Leistungsanspruch im Sinne dieses Gesetzes oder des IVG entsteht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Gemäss Botschaft zur Änderung des Asylgesetzes, zur Änderung des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">setzes über die Krankenversicherung sowie zur Änderung des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung vom 4. September 2002 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">02.060</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">) führt d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">am 1. Januar 2007 in Kraft getretene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Abs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">des Art. 14 AHVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eine Sistierung des Beitragsbezuges ein für Asylsuchende,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">humanitär und provisorisch Aufgenommene sowie Schutzbedürftige ohne Aufenthaltsbewilligung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(nachste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hend Asylsuchende), die keiner Erwerbstätigkeit nachgehen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Bei Eintritt eines Versicherungsfalles oder bei Regelung der Anwesenheit der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">betreffenden Person in der Schweiz wird diese Sistierung aufgehoben und die Beiträge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">werden inner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">halb der Grenzen der Verjährung rückwirkend erhoben. Damit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">soll die Erfassung und die Beitragserhebung für nichterwerbstätige Asylsuchende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vermieden wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den, ohne jedoch grundsätzlich die betreffenden Personengruppen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">von der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sicherungsunterstellung auszunehmen. Bei Eintritt eines Versicherungsfalles</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">steht ein Anspruch auf Leistungen, sofern die ordentlichen Voraussetzungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">erfüllt sind. Allfällige Leistungen bemessen sich auf Grund der rückwirkend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">erhobenen Beiträge. Erhält die betreffende Person ein Anwesenheitsrecht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der Schweiz (Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung, Anerkennung als Flüchtling),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wird ihre Stellung gegenüber den Sozialversicherungen normalisiert und die Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">träge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">werden rückwirkend erhoben. Da sich der rückwirkende Beitrag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bezug auf höchstens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fünf Jahre beschränkt, können bei längeren Aufenthalten (was insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sondere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bei der humanitären oder provisorischen Aufnahme vorkommt), Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tragslücken und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">damit verbundene Leistungseinbussen auftreten. In solchen Fäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">len ist eine vollkommene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Gleichstellung mit den übrigen Versicherten nicht mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lich. Personen, die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">die Schweiz wieder verlassen, werden mangels Beitragsbezug von der Versicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> überhaupt nicht erfasst (BBl 2002 6845 ff., 6923). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin meldete sich am 6. Januar 2016 (Eingangsdatum) bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 8/4) und machte bereits im Meldeformular für die Früherfassung vom 14. November 2015 geltend, die gesundheitliche Beeinträchtigung bestehe seit circa fünf Jahren mit einer 100%igen Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit (Urk. 8/1 und Urk. 8/3/2). Damit steht eine gesundheitliche Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung ab Anfang 2011 in Frage, was nach Ablauf des einjährigen Warte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jahres gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG zum Eintritt einer Invalidität zu Beginn des Jahres 2012 führen würde. Gemäss A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rt. 36 Abs. 1 IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> setzt der Anspruch auf eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordentliche Invalidenrente in der vorliegenden Konstellation die Leistung von Beiträgen während dreier Jahre vor Eintritt der Invalidität voraus, was bedingen würde, dass die Beschwerdeführerin während der Jahre 2009 bis 2011 Beiträge geleistet hätte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dem Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug) der Beschwerdeführerin vom 14. Januar 2016 sind keine Einträge zu entnehmen. Zum einen war die Beschwerdeführerin in der Schweiz nie erwerbstätig (mit Ausnahme einer ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tigen Anstellung in einem Gemüseladen gemäss eigenen Angaben der Beschwerdeführerin [Urk. 8/3/2]), zum anderen werden Beiträge vorläufig aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nommener Ausländer, die keiner Erwerbstätigkeit nachgehen, erst im von Art. 14 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">AHVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> bestimmten Zeitpunkt festgesetzt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Werden Beiträge nicht innert fünf Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches sie geschuldet sind, durch Verfügung geltend gem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">acht, so können sie gemäss Art. 16 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1 AHVG nicht mehr eingefordert oder entrichtet werden (Verwirkungsfrist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">; vgl. auch die Wegleitung über die Beiträge der Selbststän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gerwerbenden und Nichterwerbstätigen in der AHV, IV und EO [WSN] Rz. 2173</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Bei Annahme des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Eintritt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> einer Invalidität zu Beginn des Jahres 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wäre es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">also nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">möglich, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dreijährige Beitragspflicht zu erfüllen: Der sich in den Akten befindliche Ausweis für vorläufig aufgenommene Ausländer, welcher am 9. April 2015 erneut für ein Jahr ausgestellt wurde, belegt, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deführerin bis zu diesem Zeitpunkt nicht als Flüchtling anerkannt worden war und dass ihr bis zu diesem Zeitpunkt auch keine Aufenthalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bewilligung erteilt worden war. Bei einer Änderung des diesbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">züglichen Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">halts im Jahr 2015 hätten allfällige Beiträge rückwirkend bloss bis ins Jahr 2010 entrichtet werden können (vgl. die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Wegleitung über den Bezug der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beiträge in der AHV, IV und EO [WBB], Stand ab 1. Januar 2015, Rz. 5012). Ein Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruch im Sinne des IVG (Art. 14 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> lit. c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> AHVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">) hätte überdies frühestens im Jahr 2016 geprüft werden können, nachdem sich die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin erst am 6. Januar 2016 bei der Beschwerdegegnerin angemeldet hatte und ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Leistungsanspruch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">frühes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tens im Jahr 2016 hätte entstehen können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> 29 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1 und 3 IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">). Aufgrund der Verwirkungsfrist von Art. 16 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1 AHVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">würde also keiner der genannten Sachverhalte zur Möglichkeit einer bis ins Jahr 2009 zurückliegenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nachträg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">liche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Beitragsentrichtung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Da sich die Parteien zu dieser Thematik bislang nicht geäussert hatten, wurde ihnen mit Verfügung vom 3. August 2018 Frist zur Stellungnahme zu den bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tragsrechtlichen Voraussetzungen angesetzt (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin liess in ihrer Stellungnahme vom 24. September 2018 vorbringen, aufgrund der vorliegenden Akten könne nicht festgestellt werden, wann die Invalidität eingetreten sei. Zwar seien drei stationäre Klinikaufenthalte aktenkundig, von welchen der erste im Juni 2011 stattgefunden habe und auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund welchem davon auszugehen sei, dass die Beschwerdeführerin bereits damals erste Anzeichen von psychischen Beschwerden aufgewiesen habe. Den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noch könne gestützt darauf noch nicht von einer Invalidisierung gesprochen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, wie sie in Bezug auf verlangte Invalidenrenten regelmässig verlangt werde. Zudem sprächen diverse Umstände dagegen, dass diese Beschwerden zum dama</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ligen Zeitpunkt bereits invalidisierend gewesen seien. Den Austritts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berichten der Y.___ sei zu entnehmen, dass die Umstände, welche zu den jewei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ligen Eintritten geführt hätten, überwiegend auf die äusserst belastenden Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">umstände der Beschwerdeführerin sowie ihrer Familie im Asylheim zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führen gewesen seien. Zudem sei die Beschwerdeführerin in der Folge auch nur von einer Psychologin und nicht von einer psychiatrischen Fachärztin behandelt worden. Dass man im vorliegenden Fall lediglich aufgrund der Angaben im Bericht von Dr. Z.___ vom 12. März 2016 vom Eintritt der Invalidität per Anfang 2011 ausgehe, obwohl konkrete Anhaltspunkte dagegen sprächen, sei nicht gerechtfertigt. Die Beschwerdeführerin befinde sich erst seit dem 19. Mai 2015 in fachpsychiatrischer Behandlung bei Dr. Z.___. Dieser attestiere ihr seither eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Damit wäre ein Anspruch auf eine ordentliche Invalidenrente frühestens am 19. Mai 2016 entstanden (Urk. 15 S. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den Akten ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin auch anlässlich des Gesprächs vom 23. Dezember 2015 im Rahmen der Früherfassung angegeben hatte, sie sei seit längerer Zeit (zirka seit fünf Jahren) in psychologischer Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung (Urk. 8/3). Dies deckt sich mit der Angabe im Meldeformular für die Früh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfassung (Urk. 8/1; vgl. E. 2.1). In der Anmeldung für eine berufliche Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion/Rente vom 4. Januar 2016 gab die Beschwerdeführerin in Überein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmung damit ebenfalls an, ihre Probleme (Rheuma, psychische Probleme) bestünden seit circa fünf Jahren. Die psychischen Probleme seien circa im Jahr 2010 aufgetreten und würden bis jetzt andauern. Seit Sommer 2008 sei sie bei A.___, Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie, wegen Rheuma und psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Probleme in Behandlung, bei Dr. Z.___ wegen psychischer Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leme seit Sommer 2015 (Urk. 8/5/6-7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Austrittsbericht der Y.___ vom 7. Juni 2011 über die erste Hospi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">talisation vom 20. bis 23. Mai 2011 wurde die Diagnose Anpassungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung: verlängerte depressive Reaktion, ICD-10 F43.2.1, bei Belastungsfaktoren (Probleme mit Bezug auf inadäquate Unterkunft [Z59.1] und Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der kulturellen Eingewöhnung [Z60.3]) gestellt (Urk. 8/17/5). Im Bericht wurde unter anderem ausgeführt, gemäss Zuweisungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schreiben sei die Beschwerdeführerin in den letzten Tagen psychisch dekompen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siert. Vor zwei bis drei Tagen habe sie versucht, mit ihren beiden Kleinkindern aus dem Fenster des vierten Stockes zu springen. Am Einweisungstag sei wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich ein zweiter Suizidversuch auf ähnliche Weise erfolgt. Auf der Notfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">station des B.___ habe sich die Beschwerdeführerin weiterhin nicht von suizidalen Absichten distanzieren können, weswegen sie in die Klinik verlegt worden sei. Die Beschwerdeführerin habe beim Eintrittsgespräch angege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben, sie habe in letzter Zeit oft geweint, da die Bedingungen im Asylheim, wo sie lebe, sehr schlecht seien. Sie sehe keinen Sinn mehr im Leben. Es erscheine immer wieder eine Frau, welche ihr sage, sie solle sich und ihre Kinder umbringen (Urk. 8/17/5). Unter Einfluss der verabreichten Medikamente sei die halluzina</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rische Symptomatik rasch rückläufig gewesen, die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin habe sich auf der Station ruhig und angepasst im Kontakt gezeigt. Sie habe dann berichtet, dass die Suizidalität aufgrund ihrer Verzweiflung über ihre aktuelle Situation aufgetreten sei. Im Asylheim, wo sie lebe, würde mit Drogen gehandelt, es gebe Schlägereien, Männer würden mitten in der Nacht teils alkoholisiert an die Türe poltern und an die Türe urinieren. Man habe einmal Kokain in ihrem Kinderwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen versteckt und sie mit einem Messer bedroht und ihr gesagt, sie dürfe nieman</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem etwas sagen (Urk. 8/17/7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Austrittsbericht der Y.___ vom 16. August 2011 über die zweite Hospitalisation vom 4. bis 12. August 2011 wurden dieselben Diagnosen wie im ersten Austrittsbericht (E. 2.3.2) aufgeführt. Gemäss Zuweisungsschreiben habe die Beschwerdeführerin damit gedroht, sich umzubringen. Bei der Aufnahme habe sie weinend von schlechten Lebensbedingungen im Asylheim berichtet. Sie lebe mit zu vielen Menschen auf engem Raum zusammen. Die Situation sei kaum aushaltbar. Auf keinen Fall wolle sie dorthin zurück. Lieber wäre sie tot (Urk. 8/17/8). Später im Bericht wurde festgehalten, zum auffälligen Verhalten auf dem Sozialamt sei es gekommen, da die Familie einen Brief erhalten habe, aus dem sie entnommen hätten, sie müssten die Schweiz verlassen. Der Brief sei mitgebracht worden. Darin stehe aber, dass der Familie der Asylstatus nicht gewährt werde, dass sie aber einen vorläufigen Aufnahmestatus habe, der vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">läufig bestehe, da die Verhältnisse in Afghanistan nicht für eine Rückreise zumutbar seien. Die Beschwerdeführerin sei auf der Station ruhig und angepasst im Kontakt gewesen, habe jedoch sehr verzweifelt und depressiv gewirkt. Gemäss Asylbetreuerin und Partner der Beschwerdeführerin kümmere sich diese kaum um ihre Kinder. An Dr. C.___ wurde die Empfehlung gerichtet, die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin weiterhin psychiatrisch-psychotherapeutisch zu behandeln (Urk. 8/17/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Austrittsbericht der Y.___ vom 21. Februar 2012 über die dritte Hospitalisation vom 25. bis 31. Januar 2012 wurden die Diagnosen 1) mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dige depressive Episode, DD schwere Episode, ICD-10 F32.1, und 2) anhaltende somatoforme Schmerzstörung, ICD-10 F45.4, genannt. Die Zuweisung sei freiwil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lig erfolgt, da die Beschwerdeführerin Kopf- und Nackenschmerzen habe und kaum schlafen könne. Ihre Stimmung sei seit langer Zeit schlecht, sodass sie viel weinen müsse und Suizidgedanken habe. Die Bedingungen im Asylheim seien sehr schlecht. Gleich im Eintrittsgespräch habe sie mehrmals den Austrittswunsch geäussert. Gemäss telefonischer Auskunft der Hausärztin bestehe die depressive Symptomatik seit mehreren Monaten mit Zunahme in den letzten zwei bis drei Monaten. Der Partner der Beschwerdeführerin gebe an, dass diese nur über Schmerzen klage, weine und nicht mehr für ihre Kinder sorgen könne. Zudem äussere sie ihm gegenüber häufig einen Todeswunsch (Urk. 8/17/11-12). In mehreren Familiengesprächen und mit einmaliger Unterstützung eines persisch sprechenden Dolmetschers sei sowohl bei der Beschwerdeführerin als auch bei ihrem Partner eine fehlende Behandlungseinsicht deutlich geworden. In telefoni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Kontakten mit der Asylkoordinatorin habe diese beschrieben, dass die Beschwerdeführerin bisher sämtliche Angebote zu Integrationsprogrammen aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschlagen habe (Urk. 8/17/13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 12. März 2016 führte Dr. Z.___ die Diagnosen 1) schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen, ICD-10 F32.3, 2) anhaltende somatoforme Schmerzstörung, ICD-10 F45.4, und 3) generalisierte Angststörung, ICD-10 F41.1, auf, wobei er zu den Diagnosen anmerkte, diese bestünden seit sechs Jahren. In Behandlung bei ihm befinde sich die Beschwerdeführerin seit dem 19. Mai 2015. Aufgrund der schweren psychologischen Probleme könne die Beschwerdeführerin keine berufliche Tätigkeit ausüben (Urk. 8/17/1-4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ gab in ihrem Bericht vom 19. April 2016 an, die psychiatrische Erkrankung sei bei der Beschwerdeführerin die deutlich hindernde Störung (Urk. 8/20).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 15. November 2016 (Urk. 8/32) wiederholte Dr. Z.___ die von ihm im Bericht vom 12. März 2016 bereits gestellten Diagnosen, unter der erneu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Angabe, dass diese seit sechs Jahren bestünden (E. 2.3.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der vorliegenden Berichte kann der Beschwerdeführerin hinsichtlich der Beantwortung der Frage, wann eine allfällige Invalidität eingetreten ist, nicht beigepflichtet werden (vgl. deren Vorbringen in E. 2.2). Die Beschwerdeführerin gab im Rahmen des Anmeldeverfahrens bei der IV-Stelle Ende des Jahres 2015 beziehungsweise Anfang des Jahres 2016 mehrmals an, ihre psychischen Beschwerden bestünden seit etwa fünf Jahren beziehungsweise seien circa im Jahr 2010 aufgetreten (E. 2.3.1). Ab dem Jahr 2011 ist dokumentiert, dass die Beschwerdeführerin mehrere Aufenthalte in psychiatrischen Kliniken hatte, wo entsprechende psychiatrische Diagnosen gestellt wurden. Die zu beurteilende gesundheitliche Beeinträchtigung besteht demnach mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit seit dem Jahr 2011.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Wäre die zu beurteilende gesundheitliche Beeinträchtigung rentenanspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gründend invalidisierend, wäre nach Ablauf des einjährigen Wartejahres vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Eintritt einer Invalidität</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zu Beginn des Jahres 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">auszugehen. Damit erfüllte die Beschwerdeführerin die beitragsrechtlichen Voraussetzungen für einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung nicht, denn eine nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">trägli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">che Erfüllung der Beitragspflicht ist aufgrund der Verwirkungsfristen (vgl. E. 2.1) nicht mehr möglich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Auch kann die Beschwerdeführerin als nicht verheiratete Frau (vgl. das Urteil des Bezirksgerichts Pfäffikon, Einzelgericht im vereinfachten Verfahren, vom 21. Mai 2012 betreffend Vaterschaft und Unterhalt [Urk. 8/18]) die Beitragspflicht nicht über die Beiträge eines erwerbstätigen Ehemannes erfüllen. Sodann könnten Erziehungsgutschriften erst ab dem Jahr 2010 angerechnet werden (Art. 29</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sexies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> AHVG und Art. 52f Abs. 1 der Verordnung über die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Alters- und Hinterlassenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">versicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> [AHVV]), nachdem das erste Kind im Jahr 2009 geboren worden ist (Urk. 8/6/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin machte in ihrer Stellungnahme vom 24. September 2018 geltend, die Anwendung von Art. 14 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lit. c AHVG stelle in ihrem Fall eine Verletzung der bundesverfassungsrechtlichen Rechtsgleichheit gemäss Art. 8 der Bundesverfassung (BV) dar (Urk. 15 S. 3 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Botschaft zur Änderung des Asylgese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tzes, zur Änderung des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Krankenversicherung sowie zur Änderung des Bundesgesetzes über die Alters- und Hi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nterlassenenversicherung vom 4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2002 (02.060)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde Folgendes zu Art. 14 Absatz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> AHVG festgehalten (BBl 2002 6845 ff., 6923): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">«Der neue Absatz 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> führt eine Sistierung des Beitragsbezuges ein für Asyl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chende, humanitär und provisorisch Aufgenommene sowie Schutzbedürftige ohne Aufenthaltsbewilligung (nachstehend Asylsuchende), die keiner Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tigkeit nachgehen. Bei Eintritt eines Versicherungsfalles oder bei Regelung der Anwesenheit der betreffenden Person in der Schweiz wird diese Sistierung auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gehoben und die Beiträge werden innerhalb der Grenzen der Verjährung rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wirkend erhoben. Damit soll die Erfassung und die Beitragserhebung für nichter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">werbstätige Asylsuchende vermieden werden, ohne jedoch grundsätzlich die betreffenden Personengruppen von der Versicherungsunterstellung auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nehmen. Bei Eintritt eines Versicherungsfalles entsteht ein Anspruch auf Leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gen, sofern die ordentlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Allfällige Leistungen bemessen sich auf Grund der rückwirkend erhobenen Beiträge. Erhält die betref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fende Person ein Anwesenheitsrecht in der Schweiz (Erteilung einer Aufenthalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bewilligung, Anerkennung als Flüchtling), wird ihre Stellung gegenüber den Sozialversicherungen normalisiert und die Beiträge werden rückwirkend erhoben. Da sich der rückwirkende Beitragbezug auf höchstens fünf Jahre beschränkt, können bei längeren Aufenthalten (was insbesondere bei der humanitären oder provisorischen Aufnahme vorkommt), Beitragslücken und damit verbundene Leistungseinbussen auftreten. In solchen Fällen ist eine vollkommene Gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stellung mit den übrigen Versicherten nicht möglich. Personen, die die Schweiz wieder verlassen, werden mangels Beitragsbezug von der Versicherung überhaupt nicht erfasst.»</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem vorstehend wiedergegebenen Text war dem Gesetzgeber bewusst, dass durch die neue Bestimmung in Art. 14 Absatz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AHVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in gewissen Fällen eine vollkommene Gleichstellung mit den übrigen Versicherten nicht möglich sein würde. Nach Art. 190 BV sind Bundesgesetze und Völkerrecht für das Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgericht und die anderen rechtsanwendenden Behörden massgebend, weshalb nicht zu prüfen ist, ob eine Verletzung von Art. 8 BV vorliegt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass die Beschwerdeführerin einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch auf eine ausserordentliche Rente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Invalidenversicherung erworben hätte, ist sodann auch nicht ersichtlich (vgl. E. 1.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten erfüllt die Beschwerdeführerin – würde eine rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dende Invalidität vorliegen – die versicherungsmässigen Voraussetzungen für eine Invalidenrente nicht, weshalb ihre Beschwerde abzuweisen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten des Beschwerdeverfahrens sind auf Fr. 800.-- festzulegen, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege in der Verfügung vom 3. August 2018 jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu nehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsanwalt Thomas Grossen, welcher mit Verfügung vom 3. August 2018 als unentgeltlicher Rechtsvertreter bestellt wurde, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">macht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e mit seiner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Honorarnote vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12. Juni 2017 (Urk. 10) bis zu diesem Zeitpunkt einen Aufwand von 4 Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den und 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Minuten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie Barauslagen von Fr. 20.80 geltend (Urk. 10), was durchaus angemessen erscheint. Allerdings beträgt der zu entschädigende Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denansatz für Anwälte Fr. 220.-- (und nicht Fr. 240.--), weshalb ein Aufwand im Betrag von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">71.75 (4.417 Stunden à je Fr. 220.--) zu entschädigen ist. Zuzüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich Barauslagen von Fr. 20.80 sowie einer Mehrwertsteuer von 8 % auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">992.55 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(= Fr. 79.40) ergibt sich somit eine Entschädigung bis Ende 2017 von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">’</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">071.95</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Für das Verfassen der Stellungnahme vom 24. September 2018 (Urk. 15) sowie das Studium der Eingabe der Beschwerdegegnerin vom 15. August 2018 (Urk. 13) ist Rechtsanwalt Thomas Grossen zusätzlich mit Fr. 700.-- (inklusive Mehrwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">steuer von 7.7 % und Barauslagen) zu entschädigen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Insgesamt ist Rechtsanwalt Thomas Grossen mit Fr. 1'771.95 (inklusive Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wertsteuer und Barauslagen) aus der Gerichtskasse zu entschädigen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Thomas Grossen, Zürich,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird mit Fr. 1'771.95 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">(inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Thomas Grossen unter Beilage des Doppels von Urk. 18</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 19</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMuraro</p><p></p></div> </div></body></html>