<h2>SubmittedText<h2><p>Bei der Finanzierung und Steuerung des BFT-Bereiches werden verschiedene Methoden nebeneinander angewandt, u. a.:</p><p>- die Finanzierung über Kopfpauschalen pro Schüleranzahl (z. B. Fachhochschulen);</p><p>- nach einem bestimmten Finanzschlüssel, je nach Ressourcen der Empfänger (z. B. Finanzausgleich);</p><p>- über Globalbudgets mit Leistungsaufträgen (z. B. ETH).</p><p>Daraus resultieren Unklarheiten, Ineffizienzen, Intransparenz und möglicherweise eine eklatante Fehllenkung der Ressourcen.</p><p>Darüber hinaus wird über neue Anreizsysteme diskutiert (Bildungsgutscheine, Grundbeiträge, abhängig von den beschafften Drittmitteln usw.).</p><p>Um die Planungs- und Steuerungssicherheit der Politik im Tertiärbereich der Bildung und im Forschungs- und Technologiebereich zu erhöhen, bitten wir den Bundesrat um einen Bericht, in welchem Folgendes dargestellt wird:</p><p>- Der Ist-Zustand der verschiedenen Steuerungsmechanismen und Anreizsysteme: Welche werden wo angewandt?</p><p>- Die Wirkungsweise der diversen Methoden: Welche Methoden haben für welche Kriterien die positivste Auswirkung (z. B. die Kostengünstigkeit, die Effektivitätssteigerung, die Nachhaltigkeit, die Chancengleichheit, die Erhöhung des allgemeinen Bildungsstandes der Bevölkerung usw.)?</p><p>- Schlussfolgerung: Welche Methoden sind geeignet, die Planungs- und die Steuerungssicherheit der Politik bezüglich der Wirkung im Bildungs- und im Forschungsbereich zu erhöhen? Bei welchen Methoden waren "effets pervers" festzustellen?</p><p>- Welche Erfahrungen wurden in anderen Ländern mit den verschiedenen Steuerungsmethoden gemacht?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2>Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.