A bteilung III C -2729/2006 {T 0/2} U rteil vom 28. A ugust 2007 M itw irkung: R ichter Stefan M esm er; R ichterin Franziska Schneider; R ichter Francesco Parrino; G erichtsschreiberin Ingrid Künzli. A._______, Beschw erdeführer, vertreten durch m em os O sm ani, H err Ernest O sm ani, gegen IV-Stelle für Versicherte im A usland, avenue Edm ond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 G enf 2, Vorinstanz, betreffend Invalidenversicherung, Einspracheentscheid vom 11. A pril 2006. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D er am 15. Juli 1955 geborene, verheiratete, seit dem Jahre 2003 im Kosovo lebende serbische Bürger A._______ (im Folgenden: Be- schw erdeführer) arbeitete gem äss dem Auszug aus dem indivuduellen Konto der Schw eizerischen Ausgleichskasse (act. 2) vom Januar 2001 bis D ezem ber 2002 (m it einem zw eim onatigen U nterbruch) als G eschirrspüler in G astronom iebetrieben in der Schw eiz. G em äss eigenen Angaben sei das Arbeitsverhältnis w egen Personalabbaus aufgelöst (act. 11) w orden, gem äss den Angaben seines letzten Arbeitgebers habe der Beschw erde- führer gekündigt, um in den Kosovo zurückzukehren (act. 13). B. Am 19. D ezem ber 2003 m eldete sich der Beschw erdeführer bei der Eidge- nössischen Invalidenversicherung, IV-Stelle für Versicherte im Ausland (im Folgenden: IV-Stelle) zum Bezug von Leistungen an. Er m achte geltend, er sei am 13. M ai 2000 auf dem Eis ausgeglitten und habe sich den linken O berschenkel gebrochen. W egen den Folgen dieses U nfalls könne er heute nicht m ehr arbeiten. In der Folge reichte er einen von D r. M ._______ ausgefüllten ärztlichen Fragebogen vom 13. N ovem ber 2004 (act. 14 und 15), einen undatierten Austrittsbericht der R ehabilitationsklinik K._______ (act. 16) sow ie zw ei kurze Arztzeugnisse von D r. M ._______ vom 23. O ktober 2004 und 8. Juli 2005 ein (act. 17). D r. M ._______, O rthopäde, stellte in seinem Bericht die D iagnose "Bruch des Trochanters des linken O berschenkelknochens, Status nach O steo- synthese sec D H A, leichte Kontraktur des linken H üftgelenks, Parese externus untere linke Seite". Im Bericht der R ehabilitationsklinik w urde als D iagnose festgehalten: Kont- raktur des linken H üftgelenks, Status nach Bruch des O berschenkel- knochens links, Status nach O steosynthese des linken O berschenkel- knochens. In den beiden kurzen Arztzeugnissen w ird zudem die D iagnose einer (chronischen) Lum boischialgie links gestellt, die m it Schm erzm itteln be- handelt w erde. C . D ie IV-Stelle legte die eingereichten m edizinischen U nterlagen dem regionalärztlichen D ienst der Invalidenversicherung R ohne (im Folgenden: R AD R hone) zur Begutachtung vor. G estützt auf die Beurteilung von D r. V._______, Facharzt für physikalische M edizin und R ehabilitation, w ies sie m it Verfügung vom 21. Juni 2006 das Leistungsbegehren ab. Sie führte u.a. aus, es liege w eder eine bleibende Erw erbsunfähigkeit noch eine ausreichende durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit w ährend eines Jahres vor. Trotz des G esundheitsschadens sei eine dem G esundheitszustand angepasste Erw erbstätigkeit noch im m er in rentenausschliessender W eise m öglich und zum utbar. Es liege keine Invalidität vor, die einen R entenan- spruch zu begründen verm öchte.3 D . D er R echtsvertreter des Beschw erdeführers erhob am 23. Juli 2005 (act. 23) m it beigelegtem Schreiben des Beschw erdeführers vom 10. Juli 2005 (act. 21 und 22) bei der IV-Stelle Einsprache gegen die Verfügung vom 21. Juni 2005 und beantragte die Zusprechung einer ganzen Invaliden- rente. E. Für den ärztlichen D ienst der IV-Stelle für Versicherte im Ausland (im Fol- genden: ärztlicher D ienst) prüfte D r. m ed. F._______, Facharzt für Allgem einm edizin, am 3. April 2006 die vorgelegten m edizinischen U nter- lagen (act. 24). M it Entscheid vom 11. April 2006 w ies die IV-Stelle die Einsprache vom 23. Juli 2005 im W esentlichen m it der Begründung ab, der ärztliche D ienst sei nach D urchsicht säm tlicher m edizinischer U nterlagen zur Ansicht ge- langt, dass sich keine neuen Sachverhaltselem ente ergeben hätten, w elche eine von dem Bericht des R AD R hone vom 21. Juni 2006 abw ei- chende m edizinische Beurteilung rechtfertigen könnte. Es bleibe bei der Schlussfolgerung, w onach die physischen sow ie die psychischen Leiden keine Arbeitsunfähigkeit des Beschw erdeführers zu begründen verm öch- ten. Vielm ehr hätte eine Arbeitsaufnahm e insbesondere aus psychischer Sicht eine positive Beeinflussung des Befindens zur Folge und entspräche zudem dem sozialversicherungsrechtlichen G rundsatz der Schadensm in- derungspflicht. D ie vorliegenden U nterlagen seien im R ahm en der sorg- fältigen Beurteilung als genügend erachtet w orden. W eitere U nter- suchungen seien nicht erforderlich, da sie – im Sinne einer antizipierten Bew eisw ürdigung – nicht entscheidw esentlich sein könnten. Folglich sei von der eventualiter beantragten Ergänzung der Sachverhaltsabklärung durch w eitere G utachten abzusehen. F. Am 19. April 2006 erhob der Beschw erdeführer bei der Eidgenössischen R ekurskom m ission der Alters-, H interlassenen- und Invalidenversicherung für die im Ausland w ohnenden Personen (im Folgenden: R ekurskom m is- sion) Beschw erde und beantragte die Zusprechung einer ganzen Invali- denrente m it der Begründung der Beschw erdeführer sei seit m ehreren Jahren zu 100% erw erbsunfähig. M it Schreiben vom 19. April 2006 (Ein- gang bei der R ekurskom m ission am 12. M ai 2006) reichte er zw ei Arzt- zeugnisse vom 15. O ktober 2005 und 2. M ai 2006 ein. G . In ihrer Vernehm lassung vom 7. August 2006 beantragte die IV-Stelle, die Beschw erde sei abzuw eisen und der Einspracheentscheid zu bestätigen. D ie neu eingereichten Arztzeugnisse und säm tliche Vorakten seien dem ärztlichen D ienst vorgelegt w orden. D ieser sei zum Schluss gelangt, dass die beiden neuen Berichte lediglich die bereits bekannten und im R ahm en des Einspracheverfahrens gew ürdigten Leiden des Beschw erdeführers bestätigten. D a sich keine neuen Sachverhaltselem ente ergäben, könne auf die im Einspracheentscheid erfolgte W ürdigung verw iesen w erden. H . D er Beschw erdeführer reichte trotz entsprechender Einladung keine R eplik ein.4 I. Am 1. Januar 2007 ging das vorliegende Beschw erdeverfahren auf das Bundesverw altungsgericht über, w elches am 1. M ai 2007 den Schriften- w echsel schloss und den Parteien die Zusam m ensetzung des Spruchkör- pers m itteilte. Es ging kein Ausstandsbegehren ein. J. Auf die w eiteren Ausführungen der Parteien ist in den folgenden Er- w ägungen – sow eit erforderlich – näher einzugehen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. Angefochten ist der Einspracheentscheid der IV-Stelle vom 11. April 2006, m it w elchem das Begehren des Beschw erdeführers um Ausrichtung von Leistungen der Invalidenversicherung in Bestätigung der Verfügung vom 10. Juli 2005 abgew iesen w urde. 1.1 G em äss Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw altungsgericht (VG G , SR 173.32) beurteilt das Bundesverw al- tungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesge- setzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G genannten Behörden. D ie IV-Stelle für Versicherte im Ausland ist eine derartige Behörde (Art. 33 Bst. d VG G ; vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung [IVG , SR 831.20]). D a die angefochtene Anordnung ohne Zw eifel als Verfügung im Sinne von Art. 5 Vw VG zu qualifizieren ist und zudem keine Ausnahm e gem äss Art. 32 VG G vorliegt, ist das Bundesverw altungsgericht zur Beurteilung der vorliegenden Beschw erde zuständig. 1.2 G em äss Art. 59 des Bundesgesetzes vom 6. O ktober 2000 über den Allge- m einen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG , SR 830.1) ist zur Beschw erdeführung vor dem Bundesverw altungsgericht legitim iert, w er durch die angefochtene Verfügung berührt ist und ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (vgl. auch Art. 48 Abs. 1 Vw VG ). Als G esuchsteller hat der Beschw erdeführer am vorinstanzlichen Verfah- ren teilgenom m en, ist als Adressat durch die angefochtene Verfügung ohne Zw eifel rechtsgenüglich berührt und hat an ihrer Aufhebung bzw . Änderung ein schutzw ürdiges Interesse. Auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde ist daher einzutreten. 2. D as Verfahren vor dem Bundesverw altungsgericht richtet sich im W esentlichen nach den Vorschriften des VG G , des Vw VG (vgl. Art. 37 VG G ) sow ie des ATSG , w obei das neue, am 1. Januar 2007 in Kraft getre- tene Verfahrensrecht anw endbar ist (Art. 53 Abs. 2, letzter Satz VG G ). 5 2.1 M it der Beschw erde an das Verw altungsgericht kann gerügt w erden, die angefochtene Verfügung verletze Bundesrecht (einschliesslich der Ü ber- schreitung oder des M issbrauchs von Erm essen), beruhe auf einer unrich- tigen oder unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachver- halts oder sei unangem essen (Art. 49 Vw VG ). 2.2 D as Bundesverw altungsgericht ist gem äss dem G rundsatz der R echts- anw endung von Am tes w egen nicht an die Begründung der Begehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 Vw VG ). Es kann die Beschw erde auch aus anderen als den geltend gem achten G ründen gutheissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis m it einer Begründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abw eicht (vgl. Fritz G ygi, Bundesverw altungs- rechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 212). 3. Vorab ist zu prüfen, w elche m ateriellen R echtsnorm en im vorliegenden Verfahren zur Anw endung gelangen. 3.1 N ach dem Zerfall der Föderativen Volksrepublik Jugoslaw ien blieben zunächst die Bestim m ungen des Abkom m ens zw ischen der Schw eize- rischen Eidgenossenschaft und der Föderativen Volksrepublik Jugoslaw ien über Sozialversicherung vom 8. Juni 1962 (SR 0.831.109.818.1) für alle Staatsangehörigen des ehem aligen Jugoslaw iens anw endbar (BG E 126 V 203 Erw . 2b, 122 V 382 Erw . 1, 119 V 101 Erw . 3). Zw ischenzeitlich hat die Schw eiz m it N achfolgestaaten des ehem aligen Jugoslaw iens (Kroatien, Slow enien, M azedonien), nicht aber m it Serbien und M ontenegro, neue Abkom m en über Soziale Sicherheit abgeschlossen. Für den Versicherten als serbischer Bürger aus dem Kosovo findet dem nach w eiterhin das schw eizerisch-jugoslaw ische Sozialversicherungsabkom m en vom 8. Juni 1962 Anw endung. N ach Art. 2 dieses Abkom m ens stehen die Staats- angehörigen der Vertragsstaaten in ihren R echten und Pflichten aus den in Art. 1 genannten R echtsvorschriften, zu w elchen die schw eizerische Bun- desgesetzgebung über die Invalidenversicherung gehört, einander gleich, sow eit nichts anderes bestim m t ist. Bestim m ungen, die hinsichtlich der Voraussetzungen des Anspruchs auf eine schw eizerische Invalidenrente sow ie der anw endbaren Verfahrensvorschriften von dem in Art. 2 des Abkom m ens aufgestellten G rundsatz der G leichstellung abw eichen, finden sich w eder im Abkom m en selbst noch in den seitherigen schw eizerisch- jugoslaw ischen Vereinbarungen. 3.2 In zeitlicher H insicht sind grundsätzlich diejenigen R echtssätze m ass- gebend, die bei der Erfüllung des zu R echtsfolgen führenden Tatbestandes G eltung haben, und es w ird nach ständiger Praxis der Sozialversiche- rungsgerichte auf den im Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Ver- w altungsaktes eingetretenen Sachverhalt abgestellt (BG E 130 V 329, BG E 129 V 4 E. 1.2 m it H inw eisen). D em zufolge ist ein allfälliger Anspruch für die Zeit vor einem R echtsw echsel aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen N orm en zu prüfen (BG E 130 V 445). Vorliegend finden som it grundsätzlich – pro rata tem poris – auch solche Vorschriften des IVG und der IVV Anw endung, die vor Erlass des Einsprache-6 entscheids vom 11. April 2006 in Kraft gestandenen w aren (für die Zeit ab dem 1. Juni 2002 in der Fassung vom 8. O ktober 1999; für die Zeit ab dem 1. Januar 2003 in der Fassung vom 6. O ktober 2000 [Anhang 8 ATSG ]; für die Zeit ab dem 1. Januar 2004 in der Fassung der Änderungen vom 21. M ärz 2003 [4. IVG -R evision] insb. die Änderung des Art. 17 IVG ; vgl. BG E 129 V 4 E. 1.2 m it H inw eisen). Zudem sind die am 1. Januar 2003 in Kraft getretenen Bestim m ungen des ATSG sow ie der entsprechenden Verordnung vom 11. Septem ber 2002 (ATSV, SR 830.11) – für die Zeit seit ihrem Inkrafttreten – anw endbar. In seinem Entscheid BG E 130 V 343 hat das Eidgenössische Versiche- rungsgericht (EVG ) erkannt, dass es sich bei den in Art. 3 bis 13 ATSG enthaltenen Legaldefinitionen in aller R egel um form ellgesetzliche Fassun- gen der höchstrichterlichen R echtsprechung zu den entsprechenden Be- griffen vor dem Inkrafttreten des ATSG handelt und sich inhaltlich dam it keine Änderungen ergeben, so dass die frühere R echtsprechung übernom - m en und w eitergeführt w erden kann. N ach dem m assgebenden Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Ent- scheids (hier 11. April 2006) eingetretene R echts- und Sachverhaltsände- rungen können im derzeitigen Verfahren grundsätzlich nicht berücksichtigt w erden; Tatsachen, die den Sachverhalt seither verändert haben, können im N orm alfall G egenstand einer neuen Verw altungsverfügung sein (vgl. BG E 121 V 366 E. 1b m it H inw eisen). Leistungen w erden m axim al für die zw ölf der Anm eldung (19. D ezem ber 2003) vorangehenden M onate ausge- richtet (Art. 48 Abs. 2 IVG ). 4. Aufgrund der Beschw erdebegehren streitig und daher im Folgenden zu prüfen ist, ob die Vorinstanz zu R echt das Vorliegen eines Anspruchs auf Leistungen der Invalidenversicherung verneint hat. 4.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilw eise Erw erbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG ). D ie Inva- lidität kann Folge von G eburtsgebrechen, Krankheit oder U nfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG ). Erw erbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körper- lichen, geistigen oder psychischen G esundheit verursachte und nach zu- m utbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilw ei- se Verlust der Erw erbsm öglichkeiten auf dem in Betracht kom m enden aus- geglichenen Arbeitsm arkt (Art. 7 ATSG ). 4.2 Bei erw erbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gem äss Art. 16 ATSG in Verbindung m it Art. 28 Abs. 2 IVG aufgrund eines Einkom m ens- vergleichs zu bestim m en. D azu w ird das Erw erbseinkom m en, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach D urchführung der m edizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsm assnahm en durch eine ihr zum utbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsm arktlage er- zielen könnte (sogenanntes Invalideneinkom m en), in Beziehung gesetzt zum Erw erbseinkom m en, das sie erzielen könnte, w enn sie nicht invalid gew orden w äre (sogenanntes Valideneinkom m en). D er Einkom m ensver- gleich hat in der R egel in der W eise zu erfolgen, dass die beiden hypothe-7 tischen Erw erbseinkom m en ziffernm ässig m öglichst genau erm ittelt und einander gegenübergestellt w erden, w orauf sich aus der Einkom m ensdiffe- renz der Invaliditätsgrad bestim m en lässt (allgem eine M ethode des Ein- kom m ensvergleichs; BG E 130 V 343 E. 3.4.2, BG E 128 V 29 E. 1). 4.3 G em äss Art. 28 Abs. 1 IVG (in der seit dem 1. Januar 2004 geltenden Fas- sung) hat ein Versicherter bei einem Invaliditätsgrad von m indestens 40% Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von m indestens 50% Anspruch auf eine halbe R ente, bei einem Invaliditätsgrad von m indestens 60% Anspruch auf eine D reiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von m indestens 70% Anspruch auf eine ganze R ente. G em äss Art. 28 Abs. 1ter IVG w erden R enten, die einem Invaliditätsgrad von w eniger als 50% entsprechen, jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren W ohnsitz und gew öhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG ) in der Schw eiz haben. 4.4 D er R entenanspruch entsteht gem äss Art. 29 Abs. 1 IVG frühestens in dem Zeitpunkt, in dem die versicherte Person m indestens zu 40% bleibend erw erbsunfähig (Art. 7 ATSG ) gew orden ist (Bst. a) oder w ährend eines Jahres ohne w esentlichen U nterbruch durchschnittlich m indestens zu 40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG ) gew esen w ar (Bst. b). Art. 29 Abs. 1 Bst. a IVG gelangt nur dann zur Anw endung, w enn ein w eitgehend stabilisierter, im W esentlichen irreversibler G esundheitsschaden vorliegt (vgl. BG E 119 V 99 E. 4a m it H inw eisen) und sich voraussichtlich der G e- sundheitszustand der versicherten Person künftig w eder verbessern noch verschlechtern w ird (Art. 29 Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung [IVV, SR 831.201]). In den anderen Fällen entsteht der R entenanspruch erst nach Ablauf der W artezeit gem äss Art. 29 Abs. 1 Bst. b IVG . 4.5 Anspruch auf eine ordentliche R ente haben gem äss Art. 36 Abs. 1 IVG die rentenberechtigten Versicherten, die bei Eintritt der Invalidität w ährend m indestens eines vollen Jahres Beiträge an die schw eizerische Sozialver- sicherung geleistet haben. 4.6 U m den Invaliditätsgrad bem essen zu können, ist die Verw altung (und im Beschw erdefall das G ericht) auf U nterlagen angew iesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den G esundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehm en, in w elchem U m fang und bezüg- lich w elcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im W ei- teren sind die ärztlichen Auskünfte eine w ichtige G rundlage für die Be- urteilung der Frage, w elche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugem utet w erden können (BG E 125 V 256 E. 4, BG E 115 V 133 E. 2; AH I 2002 S. 62 E. 4b.cc). 4.7 D ie Verw altung und im Beschw erdefall das G ericht haben die m edizini- schen U nterlagen nach dem G rundsatz der freien Bew eisw ürdigung – w ie alle anderen Bew eism ittel – frei, ohne Bindung an förm liche Bew eisregeln, sow ie um fassend und pflichtgem äss zu w ürdigen. D ies bedeutet, dass alle Bew eism ittel, unabhängig, von w em sie stam m en, objektiv zu prüfen sind 8 und danach zu entscheiden ist, ob die verfügbaren U nterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen R echtsanspruches gestatten. Insbesondere darf das G ericht bei sich w idersprechenden m edizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesam te Bew eism aterial zu w ürdigen und die G ründe anzugeben, w arum es auf die eine und nicht auf die andere m edizinische These abstellt. H insichtlich des Bew eisw ertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange um fassend ist, auf allseitigen U ntersuchungen beruht, auch die geklagten Beschw erden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anam - nese) abgegeben w orden ist, in der D arlegung der m edizinischen Zusam - m enhänge und in der Beurteilung der m edizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Bew eisw ert ist grundsätzlich som it w eder die H erkunft eines Bew eism ittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahm e als Bericht oder G utachten (vgl. BG E 125 V 351 E. 3a, BG E 122 V 157 E. 1c). 5. N icht bestritten und offensichtlich ist, dass der Beschw erdeführer die M in- destbeitragszeit gem äss Art. 36 Abs. 1 IVG erfüllt. D er Beschw erdeführer beantragte sinngem äss die Vornahm e w eiterer m e- dizinischer Abklärungen. Streitig und im Folgenden zu prüfen ist daher in erster Linie, ob der m assgebende Sachverhalt ausreichend abgeklärt w orden ist, resp. die vorliegenden ärztlichen U nterlagen w iderspruchsfrei gew ürdigt w orden sind, der Entscheid m ithin auf einer genügenden m edi- zinischen G rundlage beruht, w elche es erm öglicht, die verbleibende Erw erbsfähigkeit des Beschw erdeführers zu beurteilen. 6. Zunächst ist festzuhalten, dass der Beschw erdeführer in seiner Anm el- dung geltend m acht, er sei w egen den Folgen einer Fraktur des O ber- schenkelknochens erw erbsunfähig. Er leide desw egen schon seit dem Jahre 2000 an einer Behinderung. G leichzeitig gibt er an, dass er nach Ab- schluss der ärztlichen Behandlung in einer Vollzeitanstellung als G eschirr- spüler gearbeitet habe und das Arbeitsverhältnis nicht aus gesundheit- lichen G ründen aufgelöst w orden sei. Insofern erscheinen die Angaben des Beschw erdeführers zum indest als ungenau, w enn nicht gar als w ider- sprüchlich. 6.1 D em Bundesverw altungsgericht liegen m ehrere, im folgenden zusam m en- zufassenden Stellungnahm en zur gesundheitlichen Situation des Be- schw erdeführers vor. 6.1.1 D er behandelnde Arzt des Beschw erdeführers, D r. M ._______, hat in seinem Bericht vom 13. N ovem ber 2003 folgende D iagnose gestellt: Bruch des Trochanters des linken O berschenkelknochens, Status nach O steo- synthese sec D H A, leichte Kontraktur des linken H üftgelenks, Parese exterior der unteren linke Seite. W eiter führte er aus, der Beschw erde- führer habe sich am 13. M ai 2000 bei einem Sturz die H üfte gebrochen, w eshalb er habe operiert w erden m üssen und m ehrere W ochen hospi-9 talisiert gew esen sei. D anach sei er sow ohl am bulant als auch stationär w egen Schm erzen und eingeschränkter Bew eglichkeit des linken H üft- gelenks behandelt w orden. D er Zustand des Beschw erdeführers habe sich verschlechtert. Er sei seit 2002 zu 51% in seiner bisherigen, nicht näher bezeichneten Tätigkeit arbeitsunfähig. In einer ebenfalls nicht spezifi- zierten Verw eistätigkeit sei er jedoch arbeitsfähig. Bezüglich der verblie- benen Arbeitsfähigkeit des Beschw erdeführers erscheint der Bericht zu- m indest als ungenau und w enig aussagekräftig. W eder w erden Angaben dazu gem acht, w elche konkrete Einschränkung der Bew eglichkeit des H üftgelenks vorliegt, noch w ird ausgeführt, w ie sich die angebliche Parese äussert und inw iefern sich der Zustand des Beschw erdeführers seit dem Verlassen der Schw eiz verschlechtert hat. Im Austrittsbericht des R ehabilitationszentrum s K._______, in w elchem der Beschw erdeführer vom 1. bis 22. O ktober 2004 behandelt w orden ist, w ird festgehalten, zur Behandlung und zur Stärkung der M uskeln seien verschiedene Therapiem ethoden, insbesondere Balneo- und Physiotherapie sow ie individuelle Aktivitäten begleitet von Kinesitherapie eingesetzt w orden. D ie M uskelkraft habe sich verbessert. Es w erde em pfohlen, w eiterhin körperliche Ü bungen zu m achen sow ie m it der Physiotherapie fortzufahren. D em nach w urde dem Beschw erdeführer also eine Verbesserung seines G esundheitszustandes attestiert. 6.1.2 Zusam m en m it zw ei kurzen Arztzeugnissen vom 23. O ktober 2004 und 8. Juli 2005, w elche die erw ähnte D iagnose bestätigen und zusätzlich eine Lum boischialgie links attestieren, w urden die oben erw ähnten m edizini- schen U nterlagen dem R AD R hone vorgelegt, w elcher m it Bericht vom 13. Juni 2005 aus ärztlicher Sicht Stellung nahm . D er Beschw erdeführer habe gem äss den U nterlagen nach dem U nfall zw ischen 2001 und 2002 in einer Vollzeitanstellung als Tellerw äscher gearbeitet. G em äss Arbeitgeber- fragebogen sei er anschliessend in sein H eim atland zurückgekehrt und habe dort – laut telefonischer Auskunft des Arbeitgebers – ein R estaurant eröffnet. D ie vorgelegten U nterlagen enthielten keine H inw eise auf eine Verschlechterung des G esundheitszustandes; vielm ehr attestiere der Bericht des R ehabilitationszentrum s K.________ eine Verbesserung der M uskelkraft. Zusam m enfassend kam der R AD R hone zum Schluss, der Beschw erdeführer sei in der – auch nach dem U nfall in der Schw eiz noch ausgeübten – Tätigkeit im G astgew erbe w eiterhin voll arbeitsfähig. Auch in einer allfälligen Ersatztätigkeit sei er voll arbeitsfähig, w obei allerdings das Tragen von schw eren Lasten, lang dauernde Verrichtungen im Stehen, sow ie langes G ehen, vorallem auf unebenem G elände, und das Besteigen von Leitern zu verm eiden sei. D ie Vorinstanz legte ihrer Verfügung vom 21. Juni 2005 die Beurteilung des R AD R hone zugrunde und hielt fest, aus den Akten ergebe sich, dass w eder eine bleibende Erw erbsfähigkeit noch eine ausreichende durch- schnittliche Arbeitsunfähigkeit w ährend eines Jahres vorliege. Trotz des G esundheitsschadens sei eine dem G esundheitszustand angepasste, ge- w innbringende Tätigkeit noch im m er in rentenausschliessender W eise zu- m utbar. 10 6.1.3 In dem m it der Einsprache eingereichten Schreiben des Beschw erdefüh- rers vom 23. Juli 2005 klagte dieser über Schm erzen im Bein und im Kreuz. Er sei nicht in der Lage zu arbeiten. Er nehm e Schm erzm ittel, w elche jedoch kaum helfen w ürden. W eiter leide er an Schlaflosigkeit und habe Angst, dass die Ärzte sein Bein am putieren w ürden. D er Kuraufent- halt habe die Schm erzen gelindert, aber er habe kein G eld, um w ieder hin- zufahren. N eue m edizinische U nterlagen w urden nicht vorgelegt. 6.1.4 D er für den m edizinischen D ienst begutachtende Arzt D r. m ed. F._______ kam nach Prüfung der gesam ten eingereichten U nterlagen zum Schluss, die Beurteilung des R AD R hone m üsse aufrechterhalten w erden, da sich keine neuen G esichtspunkte ergäben. Eine U ntersuchung in der Schw eiz sei nicht zielführend. D er Beschw erdeführer sei offensichtlich nach einem U nfall in den Jahren 2001 und 2002 voll arbeitsfähig gew esen und die Beendigung des Arbeitsverhältnisses sei eindeutig nicht aus m edizinischen G ründen erfolgt. In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit bestehe nach w ie vor volle Leistungsfähigkeit, sie sei auch m it der leichten Bew eglichkeitsm inderung an der operierten H üfte vereinbar, die w ie so oft übertrieben als "Kontraktur" oder als "C ontractura gr levis" bezeichnet w erde. Für die Zeit nach der R ückkehr in den Kosovo sei keinerlei m edizinische Veränderung feststellbar. Es w erde zw ar eine Lum boischialgie links geltend gem acht, w obei es sich aber um eine zur D iagnose erhobene subjektive Angabe handle. W eiter w erde eine niedrig dosierte Schm erzbehandlung aufgeführt. Aus dem Bericht vom behandelnden Arzt vom 13. N ovem ber 2002 gehe jedoch nicht hervor, w orauf er die angeblich bestehende, genau 51% -ige Arbeitsunfähigkeit zurückführen w olle. D ieser halte denn auch andere Aktivitäten als den früheren Beruf für m öglich. W ozu der Beschw erdeführer eine orthopädische O peration benötige, w erde in den U nterlagen nicht erklärt und sei nach Ansicht des m edizinischen D ienstes auch nicht nachvollziehbar. 6.1.5 Zusam m en m it seiner Beschw erde reichte der Beschw erdeführer am 19. April 2006 zw ei w eitere ärztliche Kurzzeugnisse von D r. M ._______ vom 15. O ktober 2005 und 2. M ai 2006 ein. D as Zeugnis vom 15. O ktober 2005 erw ähnt Schm erzen im Bereich des Plexus lum bosacralis, Schw ierigkeiten beim G ehen und Kräm pfe im linken Bein. D er Beschw erdeführer benötige einen Stock als G ehhilfe, eine Behandlung m it nichtsteroidalen entzün- dungshem m enden M edikam enten und einem Vitam in B-Präparat, sow ie Physiotherapie. D er Bericht vom 2. M ai 2006 nennt die gleichen Beschw er- den. R öntgenbilder, die nicht eingereicht w urden, zeigten den Status nach einer O steosynthese des linken O berschenkelknochens und degenerative Veränderungen der Bandscheiben L4 – L5 – S1. Es w erde strikte Bettruhe em pfohlen, sow ie Analgesie (Schm erzbehandlung) und Physiotherapie. 6.1.6 D ie für den ärztlichen D ienst der Vorinstanz begutachtende Ärztin, D r. E._______, führte in ihrer Stellungnahm e vom 11. Juli 2006 aus, die im R ahm en des Beschw erdeverfahrens eingereichten Kurzberichte enthielten keine neuen Sachverhaltselem ente. D ie aufgeführten Beschw erden und 11 D iagnosen entsprächen den schon früher geltend gem achten Krankheitsbildern. Es gebe keine Anzeichen für eine Veränderung des G esundheitszustandes des Beschw erdeführers. U nverständlich sei die vom Arzt verordnete Bettruhe, da sie unter den gegebenen U m ständen eher kontraproduktiv sei. 6.2 Aus den vorliegenden Akten geht unbestrittenerm assen hervor, dass der Beschw erdeführer im Jahre 2000 bei einem Sturz einen Bruch des linken O berschenkelknochens erlitten hat, w elcher m ittels O steosynthese fixiert w orden ist. U nbestritten ist w eiter, dass der Beschw erdeführer w ährend fast zw ei Jahren nach dem U nfall voll erw erbstätig w ar und als Tellerw äscher gearbeitet hatte. W ie er selber angibt, w urde das letzte Arbeitsverhältnis nicht aus gesundheitlichen G ründen gekündigt. G eltend gem acht w ird, dass der Beschw erdeführer an gesundheitlichen Einschränkungen im Zu- sam m enhang m it der erlittenen Fraktur leide. Zudem w erden nicht w eiter erläuterte Befunde w ie Lum boischialgie, Kontraktur sow ie degenerative Veränderungen der Bandscheibe aufgeführt. D er Beschw erdeführer habe Schw ierigkeiten beim G ehen, Kräm pfe im Bein sow ie Schm erzen im Bereich des Plexus lum bosacralis. Sow ohl gem äss Bericht der R ehabili- tationsklinik vom 22. N ovem ber 2004 also auch laut Angaben des Be- schw erdeführers in seinem Schreiben vom 23. Juli 2005 führte die durchgeführte Behandlung zu einer w esentlichen Linderung der Beschw er- den. Insofern korrelieren die von ihm geltend gem achten Schm erzen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen in keiner W eise m it den festge- haltenen Befunden der behandelnden Ärzte. D iese verschrieben dem Beschw erdeführer denn auch vornehm lich leichte Schm erzm ittel und Physiotherapie. In den vorgelegten U nterlagen w urde nicht in überzeugender W eise dargelegt, inw iefern sich der gesundheitliche Zustand des Beschw erde- führers seit dem Verlassen der Schw eiz in rentenrelevantem M asse verschlechtert habe. Angesichts der ärztlichen Befunde, die im übrigen grösstenteils unbelegt und äusserst vage sind, erscheinen die geltend gem achten körperlichen Beschw erden als übertrieben und nicht nach- vollziehbar. D ie Begutachtung des R AD R hone vom 13. Juni 2006 ging von einer 100% -igen Arbeitsfähigkeit in säm tlichen leichten bis m ittelschw eren H ilfstätigkeiten aus. D em w iderspricht auch der behandelnde Arzt, D r. M ._______, nicht, hielt er doch in seiner sehr knapp gefassten Beurteilung im eingereichten Fragebogen vom 13. N ovem ber 2003 fest, der Beschw erdeführer sei in Verw eistätigkeiten voll arbeitsfähig. In w elcher angestam m ten Tätigkeit der Beschw erdeführer zu exakt 51% arbeits- unfähig sein soll, w ird nicht näher ausgeführt und ist für das Bundesver- w altungsgericht aufgrund der vorliegenden Befunde nicht nachvollziehbar. Säm tliche späteren Begutachtungen schw eizerischer Stellen verw eisen auf den Bericht des R AD R hone und kom m en im W esentlichen zum selben Ergebnis. Bezüglich der im vorliegenden Verfahren ausschlaggebenden 12 Frage nach der verbleibenden Arbeitsfähigkeit in einer zum utbaren Tätigkeit erw eisen sich die – an sich eher m angelhaften – m edizinischen U nterlagen dam it als ausreichend und w iderspruchslos. Es besteht angesichts der m edizinischen Befunde kein Bedarf nach w eiteren ärztlichen Abklärungen. In den Akten finden sich keine stichhaltigen m edizinischen H inw eise dafür, dass der G esundheitszustand des Beschw erdeführers in rentenrelevantem M asse beeinträchtigt w äre. Säm tliche leichten bis m ittelschw eren H ilfstätigkeiten sind daher nach Auffassung des Bundesverw altungs- gerichts dem Beschw erdeführer m öglich und zum utbar. Ein Einkom m ensvergleich erübrigt sich vorliegend, da der Beschw erde- führer in seiner zuletzt in der Schw eiz ausgeübten Tätigkeit ebenfalls in einer Anstellung der untersten Lohnkategorie (ca. Fr. 3'000.-- pro M onat brutto) beschäftigt w ar. D er angefochtene Einspracheentscheid der IV- Stelle vom 11. April 2006 ist som it im Ergebnis nicht zu beanstanden und zu bestätigen. D ie dagegen erhobene Beschw erde vom 19. April 2006 ist abzuw eisen. 7. D a es im vorliegenden Verfahren um die Bew illigung oder Verw eigerung von Versicherungsleistungen geht, w erden gem äss den bis zum 30. Juni 2006 geltenden, im vorliegenden Verfahren noch anw endbaren Bestim - m ungen keine Verfahrenskosten erhoben (Art. 69 IVG in Verbindung m it Art. 85bis Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1946 über die Alters- und H interlassenenversicherung [AH VG , SR 831.10] und Art. 63 Abs. 5 Vw VG in Verbindung m it Art. 4b der Verordnung über Kosten und Entschädigungen im Verw altungsverfahren vom 10. Septem ber 1969 [Kostenverordnung, SR 172.041.0] sow ie in Verbindung m it den Ü ber- gangsbestim m ungen zur Änderung des IVG vom 16. D ezem ber 2005 [AS 2006 2004]). 7.1 Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens ist keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 Vw VG i.V. Art. 7 Abs. 3 des R egelem ents über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]).13 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde vom 19. April 2006 gegen den Einspracheentscheid der IV-Stelle für Versicherte im Ausland vom 11. April 2006 w ird abgew iesen. 2. Es w erden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. Es w ird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Beschw erdeführer p.a. dem Vertreter (als G erichtsurkunde) - der Vorinstanz (R ef-N r. :_______, eingeschrieben) - dem Bundesam t für Sozialversicherungen D er vorsitzende R ichter: D ie G erichtsschreiberin: Stefan M esm er Ingrid Künzli R echtsm ittelbelehrung G egen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schw eizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschw erde in öffentlich- rechtlichen Angelegenheiten geführt w erden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). D ie R echts- schrift hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. D er angefochtene Entscheid und die Bew eism ittel sind, sow eit sie der Beschw erdeführer in H änden hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BG G ). Versand am :