<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0} </div> <div class="para">I 780/06 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 6. März 2007 </div> <div class="para">II. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter U. Meyer, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Lustenberger, Seiler, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Helfenstein Franke. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">V.________, 1958, Beschwerdeführer, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwältin Heidi Koch-Amberg, Stauffacherstrasse 1, 6020 Emmenbrücke, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle Luzern, Landenbergstrasse 35, 6005 Luzern, Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern </div> <div class="para">vom 8. August 2006. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass die IV-Stelle Luzern ein Leistungsbegehren des 1958 geborenen V.________ mit Verfügung vom 21. Juli 2004 und Einspracheentscheid vom 9. September 2005 abgelehnt hat, </div> <div class="para">dass das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 8. August 2006 abgewiesen hat, </div> <div class="para">dass V.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde führen lässt mit den Anträgen, unter Aufhebung des angefochtenen Entscheides sei ihm mindestens eine Invalidenrente von 50 % zuzusprechen und es sei eine interdisziplinäre Begutachtung im AEH Zentrum für Arbeitsmedizin sowie eventualiter ein BEFAS-Gutachten sowie eine Schmerzabklärung im Paraplegikerzentrum durchzuführen, </div> <div class="para">dass das Gericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege mit Entscheid vom 19. Januar 2007 wegen Aussichtslosigkeit abgewiesen hat, </div> <div class="para">dass V.________ in der Folge innert der gesetzten Frist den Kostenvorschuss bezahlt hat, </div> <div class="para">dass der angefochtene Entscheid vor Inkrafttreten des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ergangen ist, weshalb sich das Verfahren noch nach OG richtet (<span class="artref">Art. 132 Abs. 1 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=46&amp;from_date=06.03.2007&amp;to_date=25.03.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-V-393%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page393">BGE 132 V 393</a> E. 1.2 S. 395), </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer im Wesentlichen geltend macht, er sei weder gesamtheitlich noch bezüglich seiner Schmerzen hinreichend abgeklärt worden, </div> <div class="para">dass das Bundesgericht gemäss <span class="artref">Art. 132 Abs. 2 OG</span> in der seit 1. Juli 2006 in Kraft stehenden Fassung in Streitigkeiten, die Leistungen der Invalidenversicherung betreffen, nur prüft, ob das vorinstanzliche Gericht Bundesrecht verletzt hat, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, oder ob der rechtserhebliche Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt wurde, </div> <div class="para">dass das kantonale Gericht erwogen hat, trotz umfangreicher Untersuchungen (neurologisch durch Dr. med. M.________, orthopädisch durch Dr. med. S.________, rheumatologisch durch Dr. med. C.________ sowie radiologisch konventionell und mittels MRI) könne kein somatischer Befund erhoben werden, welcher eine Arbeitsunfähigkeit begründe, und dass auch keine Hinweise auf ein ernsthaftes psychisches Leiden bestünden, weshalb sich weder eine interdisziplinäre Begutachtung noch eine BEFAS-Abklärung rechtfertige, sondern davon auszugehen sei, dass der Beschwerdeführer weder arbeits- noch erwerbsunfähig sei, </div> <div class="para">dass es bei der streitigen Frage des Arbeitsfähigkeitsgrades um eine (sich auf die Würdigung medizinischer Gutachten stützende) Sachverhaltsfeststellung geht, welche das Bundesgericht - entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers und wie schon im Zwischenentscheid betreffend die unentgeltliche Rechtspflege vom 19. Januar 2007 festgehalten - nur mit eingeschränkter Kognition prüft (<span class="artref">Art. 132 Abs. 2 OG</span> [in der Fassung gemäss Ziff. III des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Änderung des IVG, in Kraft seit 1. Juli 2006] in Verbindung mit Art. 104 lit. a und b sowie <span class="artref">Art. 105 Abs. 2 OG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=46&amp;from_date=06.03.2007&amp;to_date=25.03.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-V-393%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page393">BGE 132 V 393</a> E. 3.2 S. 398), </div> <div class="para">dass die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde die tatsächlichen Feststellungen des kantonalen Gerichts nicht als offensichtlich unrichtig oder unvollständig erscheinen lassen, </div> <div class="para">dass insbesondere der nachgereichte Bericht des Hausarztes Dr. med. V.________ nicht berücksichtigt werden kann, nachdem die grundsätzliche Bindung des Bundesgerichts an den durch das kantonale Gericht festgestellten Sachverhalt neue Tatsachen und Beweismittel (nova) ausschliesst und es gemäss der Rechtsprechung zu <span class="artref">Art. 108 Abs. 2 OG</span> im letztinstanzlichen Verfahren unzulässig ist, nach Ablauf der Beschwerdefrist neue Beweismittel beizubringen, es sei denn das zu einem späteren Zeitpunkt unaufgefordert eingereichte Schriftstück enthalte neue erhebliche Tatschen, welche eine Revision im Sinne von <span class="artref">Art. 137 lit. b OG</span> zu rechtfertigen vermöchten (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=46&amp;from_date=06.03.2007&amp;to_date=25.03.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F127-V-353%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page353">BGE 127 V 353</a> E. 2 S. 355), was hier nicht der Fall ist, </div> <div class="para">dass die Berufung auf die behandelnden Ärzte unbehelflich ist, nachdem die im Verlauf der Therapie eingeholten Untersuchungsberichte aus den involvierten Fachrichtungen gerade keine Befunde zu Tage förderten, welche weitere Abklärungen oder eine polydisziplinäre Expertisierung gerechtfertigt hätten, </div> <div class="para">dass bei der vorinstanzlich verbindlich festgestellten Sachlage der Schluss auf das Fehlen einer invalidisierenden Gesundheitsbeeinträchtigung im Lichte der Rechtsprechung (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=46&amp;from_date=06.03.2007&amp;to_date=25.03.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-V-352%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page352">BGE 130 V 352</a> und seitherige ständige Praxis) bundesrechtskonform ist, namentlich auch mit Blick darauf, dass die weit ausgebreitete Schmerzsymptomatik durch ein abnormes Schmerzgebaren auffällt (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=46&amp;from_date=06.03.2007&amp;to_date=25.03.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F131-V-49%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page49">BGE 131 V 49</a>), </div> <div class="para">dass das kantonale Gericht daher zu Recht den streitigen Rentenanspruch verneint hat, </div> <div class="para">dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegründet ist, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> erledigt wird, </div> <div class="para">dass dem Prozessausgang entsprechend die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 134 zweiter Satz OG in der ab 1. Juli 2006 geltenden Fassung und Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 135 OG</span>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, der Ausgleichskasse Luzern und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 6. März 2007 </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: </div> <div class="para">i.V. </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>