Übereinkommen vom 18. März 1965 zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten zwischen Staaten und Angehörigen anderer Staaten <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><akomaNtoso xmlns="http://docs.oasis-open.org/legaldocml/ns/akn/3.0" xmlns:fedlex="http://fedlex.admin.ch/"><act name="publicLaw"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1968/982_1022_938/20231005/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1968/982_1022_938/20231005"/><FRBRdate date="2023-10-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1965-03-18" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1968-06-14" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.975.2"/><FRBRname xml:lang="de" value="Übereinkommen vom 18. März 1965 zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten zwischen Staaten und Angehörigen anderer Staaten" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione del 18 marzo 1965 per la composizione delle controversie relative agli investimenti fra Stati e cittadini d'altri Stati" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention du 18 mars 1965 pour le Règlement des Différends relatifs aux Investissements entre États et Ressortissants d'autres États" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1968/982_1022_938/20231005/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1968/982_1022_938/20231005/de"/><FRBRdate date="2023-10-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1965-03-18" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1968-06-14" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1968/982_1022_938/20231005/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1968/982_1022_938/20231005/de/xml"/><FRBRdate date="2023-10-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1965-03-18" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1968-06-14" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml" fedlex:generator="2024-q4-rel-1.6.5"/></FRBRManifestation></identification><references source="#ch.bk"><TLCOrganization eId="ch.bk" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/legal-institution/2" showAs="Bundeskanzlei"/><TLCRole eId="publisher" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#publisher" showAs="Editeur"/><TLCRole eId="rightsHolder" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#rightsHolder" showAs="Détenteur des droits"/><TLCReference name="language" href="http://publications.europa.eu/resource/authority/language/DEU" showAs="de"/><TLCReference name="format" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/user-format/xml" showAs="xml"/></references></meta><preface><p><docNumber>0.975.2 </docNumber></p><p> AS <b>1968</b> 982; BBl <b>1967</b> II 1442</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Übersetzung</p><p><docTitle>Übereinkommen <br/>zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten zwischen Staaten und Angehörigen anderer Staaten</docTitle></p><p>Abgeschlossen in Washington am 18. März 1965</p><p>Unterzeichnet von der Schweiz am 22. September 1967</p><p>Genehmigt von der Bundesversammlung am 12. März 1968<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1968/981_1021_937" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>1968</b> 981</ref></p></authorialNote></p><p>Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 15. Mai 1968</p><p>In Kraft getreten für die Schweiz am 14. Juni 1968</p><p> (Stand am 5. Oktober 2023)</p></preface><preamble><p fedlex:role="heading"><i>Präambel</i></p><p>Die Vertragsstaaten,</p><p>eingedenk der Notwendigkeit, zugunsten der wirtschaftlichen Entwicklung inter-national zusammenzuarbeiten, und eingedenk der Bedeutung, welche internationalen privaten Investitionen auf diesem Gebiet zukommt,</p><p>im Hinblick darauf, dass im Zusammenhang mit derartigen Investitionen Streitigkeiten zwischen Vertragsstaaten und Angehörigen anderer Vertragsstaaten jederzeit entstehen können,</p><p>in der Erkenntnis, dass solche Streitigkeiten zwar für gewöhnlich Gegenstand innerstaatlicher Verfahren sind, in bestimmten Fällen jedoch ein internationales Verfahren zu ihrer Beilegung angebracht sein kann,</p><p>in Anbetracht der besonderen Bedeutung, die sie der Schaffung internationaler Vergleichs- und Schiedseinrichtungen beimessen, denen Vertragsstaaten und Angehörige anderer Vertragsstaaten auf Wunsch solche Streitigkeiten unterbreiten können,</p><p>in dem Wunsch, derartige Einrichtungen unter den Auspizien der Internationalen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung zu schaffen,</p><p>in der Erkenntnis, dass die gegenseitige Einwilligung der Parteien, solche Streitigkeiten unter Inanspruchnahme der genannten Einrichtungen einem Vergleichs- oder Schiedsverfahren zu unterwerfen, eine rechtsverbindliche Vereinbarung darstellt, die insbesondere erfordert, dass jede Empfehlung der Vermittler gebührend berücksichtigt und jedem Schiedsspruch nachgekommen wird, und</p><p>mit der Erklärung, dass allein die Ratifizierung, Annahme oder Genehmigung dieses Übereinkommens durch einen Vertragsstaat nicht dessen Verpflichtung bedeutet, eine bestimmte Streitigkeit ohne seine Zustimmung einem Vergleichs- oder Schiedsverfahren zu unterwerfen,</p><p>sind wie folgt übereingekommen:</p></preamble><body><chapter eId="chap_I"><num>Kapitel I</num><heading>Das Internationale Zentrum zur Beilegung von Investitions‑streitigkeiten</heading><section eId="chap_I/sec_1"><num>Abschnitt 1 </num><heading>Gründung und Organisation</heading><article eId="art_1"><num><b>Art. 1</b></num><paragraph eId="art_1/para_1"><num>(1)</num><content><p>Hiermit wird ein Internationales Zentrum zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten im (Folgenden als Zentrum bezeichnet) errichtet.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_2"><num>(2)</num><content><p>Zweck des Zentrums ist es, nach Massgabe dieses Übereinkommens Vergleichs- und Schiedseinrichtungen zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten zwischen Vertragsstaaten und Angehörigen anderer Vertragsstaaten zur Verfügung zu stellen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_2"><num><b>Art. 2</b></num><paragraph eId="art_2/para"><content><p>Sitz des Zentrums ist der Sitz der Internationalen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung im (Folgenden als Bank bezeichnet). Der Sitz kann durch einen vom Verwaltungsrat mit Zweidrittelmehrheit seiner Mitglieder gefassten Beschluss an einen anderen Ort verlegt werden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_3"><num><b>Art. 3</b></num><paragraph eId="art_3/para"><content><p>Das Zentrum besteht aus einem Verwaltungsrat und einem Sekretariat. Es führt je ein Verzeichnis von Vermittlern und von Schiedsrichtern.</p></content></paragraph></article></section><section eId="chap_I/sec_2"><num>Abschnitt 2 </num><heading>Der Verwaltungsrat</heading><article eId="art_4"><num><b>Art. 4</b></num><paragraph eId="art_4/para_1"><num>(1)</num><content><p>Der Verwaltungsrat besteht aus einem Vertreter jedes Vertragsstaats. Nimmt ein Vertreter an einer Sitzung nicht teil oder ist er verhindert, so kann ein Stellvertreter für ihn tätig werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_2"><num>(2)</num><content><p>Erfolgt keine andere Ernennung, so sind der von einem Vertragsstaat ernannte Gouverneur der Bank und dessen Stellvertreter von Amts wegen Vertreter und Stellvertreter.</p></content></paragraph></article><article eId="art_5"><num><b>Art. 5</b></num><paragraph eId="art_5/para"><content><p>Der Präsident der Bank ist von Amts wegen Vorsitzender des Verwaltungsrats im (Folgenden als Vorsitzender bezeichnet), hat jedoch kein Stimmrecht. Ist er abwesend oder verhindert oder ist die Stelle des Präsidenten der Bank nicht besetzt, so handelt der amtierende Präsident als Vorsitzender des Verwaltungsrats.</p></content></paragraph></article><article eId="art_6"><num><b>Art. 6</b></num><paragraph eId="art_6/para_1"><num>(1)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_6/para_1/listintro">Unbeschadet der ihm in anderen Bestimmungen dieses Übereinkommens zugewiesenen Befugnisse und Aufgaben hat der Verwaltungsrat folgende Aufgaben:</listIntroduction><item eId="art_6/para_1/lbl_a"><num>a. </num><p>er beschliesst die Verwaltungs- und die Finanzordnung für das Zentrum;</p></item><item eId="art_6/para_1/lbl_b"><num>b. </num><p>er beschliesst die Verfahrensordnung für die Einleitung von Vergleichs- und von Schiedsverfahren;</p></item><item eId="art_6/para_1/lbl_c"><num>c. </num><p>er beschliesst die Verfahrensordnungen für das Vergleichs- und das Schiedsverfahren im (Folgenden als Vergleichsordnung und Schiedsordnung bezeichnet);</p></item><item eId="art_6/para_1/lbl_d"><num>d. </num><p>er genehmigt die Vereinbarungen mit der Bank über die Benutzung ihrer Verwaltungseinrichtungen und Verwaltungsdienste;</p></item><item eId="art_6/para_1/lbl_e"><num>e. </num><p>er bestimmt die Anstellungsbedingungen für den Generalsekretär und die Stellvertretenden Generalsekretäre;</p></item><item eId="art_6/para_1/lbl_f"><num>f. </num><p>er beschliesst den jährlichen Haushaltsplan der Einnahmen und Ausgaben des Zentrums;</p></item><item eId="art_6/para_1/lbl_g"><num>g. </num><p>er genehmigt den jährlichen Tätigkeitsbericht des Zentrums.</p></item><item eId="art_6/para_1/bull_u8"><num/><p>Beschlüsse nach den Buchstaben a, b, c und f bedürfen einer Zweidrittelmehrheit der Mitglieder des Verwaltungsrats.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_2"><num>(2)</num><content><p>Der Verwaltungsrat kann die Ausschüsse einsetzen, die er für erforderlich hält.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_3"><num>(3)</num><content><p>Ferner übt der Verwaltungsrat alle sonstigen Befugnisse aus und nimmt alle sonstigen Aufgaben wahr, die er zur Durchführung dieses Übereinkommens für erforderlich hält.</p></content></paragraph></article><article eId="art_7"><num><b>Art. 7</b></num><paragraph eId="art_7/para_1"><num>(1)</num><content><p>Der Verwaltungsrat hält eine Jahrestagung sowie zusätzliche Tagungen ab, soweit letztere vom Rat beschlossen oder vom Vorsitzenden oder auf Wunsch von mindestens fünf Ratsmitgliedern vom Generalsekretär anberaumt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_2"><num>(2)</num><content><p>Jedes Mitglied des Verwaltungsrats hat eine Stimme; soweit in diesem Übereinkommen nichts anderes vorgesehen ist, werden alle dem Rat vorgelegten Fragen mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen entschieden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_3"><num>(3)</num><content><p>Bei allen Tagungen ist der Verwaltungsrat verhandlungs- und beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_4"><num>(4)</num><content><p>Der Verwaltungsrat kann mit Zweidrittelmehrheit seiner Mitglieder eine Verfahrensregelung annehmen, wonach der Vorsitzende den Rat schriftlich abstimmen lassen kann, ohne ihn einzuberufen. Eine solche Abstimmung ist nur dann gültig, wenn die Mehrheit der Ratsmitglieder innerhalb der in der Verfahrensregelung festgesetzten Frist daran teilgenommen hat.</p></content></paragraph></article><article eId="art_8"><num><b>Art. 8</b></num><paragraph eId="art_8/para"><content><p>Für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben erhalten die Mitglieder und der Vorsitzende des Verwaltungsrats vom Zentrum keine Vergütung.</p></content></paragraph></article></section><section eId="chap_I/sec_3"><num>Abschnitt 3 </num><heading>Das Sekretariat</heading><article eId="art_9"><num><b>Art. 9</b></num><paragraph eId="art_9/para"><content><p>Das Sekretariat besteht aus einem Generalsekretär, einem oder mehreren Stellvertretenden Generalsekretären und dem Personal.</p></content></paragraph></article><article eId="art_10"><num><b>Art. 10</b></num><paragraph eId="art_10/para_1"><num>(1)</num><content><p>Der Generalsekretär und die Stellvertretenden Generalsekretäre werden auf Vorschlag des Vorsitzenden vom Verwaltungsrat mit Zweidrittelmehrheit seiner Mitglieder auf höchstens sechs Jahre gewählt; ihre Wiederwahl ist zulässig. Nach Konsultierung der Mitglieder des Verwaltungsrats schlägt der Vorsitzende einen oder mehrere Kandidaten für jedes Amt vor.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_2"><num>(2)</num><content><p>Das Amt des Generalsekretärs und des Stellvertretenden Generalsekretärs ist unvereinbar mit der Ausübung eines politischen Amtes. Sofern nicht der Verwaltungsrat eine Ausnahme zulässt, dürfen der Generalsekretär und die Stellvertretenden Generalsekretäre weder eine abhängige noch eine sonstige berufliche Tätigkeit ausüben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_3"><num>(3)</num><content><p>Ist der Generalsekretär abwesend oder verhindert oder ist sein Amt nicht besetzt, so nimmt der Stellvertretende Generalsekretär die Aufgaben des Generalsekretärs wahr. Sind mehrere Stellvertretende Generalsekretäre vorhanden, so bestimmt der Verwaltungsrat im Voraus, in welcher Reihenfolge sie diese Aufgaben wahrnehmen sollen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_11"><num><b>Art. 11</b></num><paragraph eId="art_11/para"><content><p>Der Generalsekretär ist der gesetzliche Vertreter des Zentrums, leitet es und ist für dessen Verwaltung, einschliesslich der Anstellung des Personals, nach Massgabe dieses Übereinkommens und der vom Verwaltungsrat beschlossenen Regelungen verantwortlich. Er amtiert als Kanzler und ist befugt, die auf Grund dieses Übereinkommens erlassenen Schiedssprüche zu beurkunden und Abschriften davon zu beglaubigen.</p></content></paragraph></article></section><section eId="chap_I/sec_4"><num>Abschnitt 4 </num><heading>Verzeichnisse</heading><article eId="art_12"><num><b>Art. 12</b></num><paragraph eId="art_12/para"><content><p>Das Vermittlerverzeichnis und das Schiedsrichterverzeichnis enthalten die Namen geeigneter Personen, die nach den folgenden Bestimmungen benannt worden sind und der Aufnahme in das Verzeichnis zugestimmt haben.</p></content></paragraph></article><article eId="art_13"><num><b>Art. 13</b></num><paragraph eId="art_13/para_1"><num>(1)</num><content><p>Jeder Vertragsstaat kann für jedes Verzeichnis vier Personen benennen, die nicht seine Staatsangehörigen zu sein brauchen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_2"><num>(2)</num><content><p>Der Vorsitzende kann für jedes Verzeichnis zehn Personen benennen. Die vom Vorsitzenden für ein Verzeichnis benannten Personen müssen alle verschiedener Staatsangehörigkeit sein.</p></content></paragraph></article><article eId="art_14"><num><b>Art. 14</b></num><paragraph eId="art_14/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die für die Verzeichnisse benannten Personen müssen ein hohes sittliches Ansehen sowie eine anerkannte Befähigung auf den Gebieten des Rechts, des Handels, der Industrie oder des Finanzwesens besitzen und jede Gewähr dafür bieten, dass sie ihr Amt unabhängig ausüben werden. Bei den für das Schiedsrichterverzeichnis benannten Personen ist die Befähigung auf dem Gebiet des Rechts besonders wichtig.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_14/para_2"><num>(2)</num><content><p>Der Vorsitzende hat bei seinen Benennungen ferner zu berücksichtigen, dass in diesen Verzeichnissen die hauptsächlichen Rechtssysteme der Welt und die Hauptformen wirtschaftlicher Betätigungen vertreten sein sollen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_15"><num><b>Art. 15</b></num><paragraph eId="art_15/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Benennung gelten für sechs Jahre und können erneuert werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_15/para_2"><num>(2)</num><content><p>Im Falle des Todes oder Rücktritts einer Person, die in einem der beiden Verzeichnisse geführt ist, kann die Stelle, die sie benannt hat, für die verbleibende Amtszeit einen Nachfolger benennen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_15/para_3"><num>(3)</num><content><p>Die in die Verzeichnisse aufgenommenen Personen werden darin bis zur Benennung ihrer Nachfolger geführt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_16"><num><b>Art. 16</b></num><paragraph eId="art_16/para_1"><num>(1)</num><content><p>Eine Person kann in beiden Verzeichnissen geführt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_16/para_2"><num>(2)</num><content><p>Wird eine Person von mehreren Vertragsstaaten oder von mindestens einem Vertragsstaat und dem Vorsitzenden für dasselbe Verzeichnis benannt, so gilt sie als von der Stelle benannt, die sie zuerst benannt hat; ist jedoch die Person auch von dem Staat benannt worden, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt, so gilt sie als von diesem Staat benannt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_16/para_3"><num>(3)</num><content><p>Alle Benennungen werden dem Generalsekretär notifiziert und werden mit Eingang der Notifikation wirksam.</p></content></paragraph></article></section><section eId="chap_I/sec_5"><num>Abschnitt 5 </num><heading>Finanzierung des Zentrums</heading><article eId="art_17"><num><b>Art. 17</b></num><paragraph eId="art_17/para"><content><p>Können die Ausgaben des Zentrums nicht aus den für die Inanspruchnahme seiner Dienste gezahlter Gebühren oder aus anderen Einkünften bestritten werden, so wird der Fehlbetrag von den Vertragsstaaten, die Mitglieder der Bank sind, im Verhältnis ihrer Zeichnungen auf das Grundkapital der Bank und von den Staaten, die nicht Mitglieder der Bank sind, nach Massgabe der vom Verwaltungsrat beschlossenen Regelungen gedeckt.</p></content></paragraph></article></section><section eId="chap_I/sec_6"><num>Abschnitt 6 </num><heading>Rechtsstellung, Immunitäten und Vorrechte</heading><article eId="art_18"><num><b>Art. 18</b></num><paragraph eId="art_18/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_18/para/listintro">Das Zentrum besitzt volle internationale Rechtspersönlichkeit. Es besitzt unter anderem die Fähigkeit:</listIntroduction><item eId="art_18/para/lbl_a"><num>a. </num><p>Verträge zu schliessen;</p></item><item eId="art_18/para/lbl_b"><num>b. </num><p>bewegliches und unbewegliches Vermögen zu erwerben und darüber zu verfügen;</p></item><item eId="art_18/para/lbl_c"><num>c. </num><p>vor Gericht zu klagen und verklagt zu werden.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_19"><num><b>Art. 19</b></num><paragraph eId="art_19/para"><content><p>Das Zentrum geniesst, um seine Aufgaben wahrnehmen zu können, im Hoheitsgebiet jedes Vertragsstaats die in diesem Abschnitt vorgesehenen Immunitäten und Vorrechte.</p></content></paragraph></article><article eId="art_20"><num><b>Art. 20</b></num><paragraph eId="art_20/para"><content><p>Das Zentrum, sein Eigentum und seine sonstigen Vermögenswerte geniessen Immunität von jedem Gerichtsverfahren, sofern es nicht darauf verzichtet.</p></content></paragraph></article><article eId="art_21"><num><b>Art. 21</b></num><paragraph eId="art_21/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_21/para/listintro">Der Vorsitzende, die Mitglieder des Verwaltungsrats, die als Vermittler, Schiedsrichter oder Mitglieder eines in Artikel 52 Absatz 3 vorgesehenen Ausschusses tätigen Personen sowie die Bediensteten des Sekretariats:</listIntroduction><item eId="art_21/para/lbl_a"><num>a. </num><p>sind wegen der von ihnen in Ausübung ihrer amtlichen Tätigkeit vorgenommenen Handlungen von der Gerichtsbarkeit befreit, falls nicht das Zentrum diese Immunität aufhebt;</p></item><item eId="art_21/para/lbl_b"><num>b. </num><p>geniessen, falls sie nicht Angehörige des Staates sind, in dem sie ihre amtliche Tätigkeit ausüben, dieselben Befreiungen auf dem Gebiet der Einwanderung, der Ausländermeldepflicht, der Wehrpflicht und der Pflicht zu ähnlichen Leistungen sowie dieselben Erleichterungen im Devisen- und Reiseverkehr, wie sie von den Vertragsstaaten den in vergleichbarem Rang stehenden Vertretern und Bediensteten anderer Vertragsstaaten gewährt werden.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_22"><num><b>Art. 22</b></num><paragraph eId="art_22/para"><content><p>Artikel 21 findet auf die Personen Anwendung, die als Parteien, Bevollmächtigte, Rechtsbeistände, Anwälte, Zeugen oder Sachverständige an Verfahren nach diesem Übereinkommen beteiligt sind; jedoch findet Buchstabe b nur auf ihre Reisen nach und von dem Ort, an dem das Verfahren stattfindet, und ihren Aufenthalt dort Anwendung.</p></content></paragraph></article><article eId="art_23"><num><b>Art. 23</b></num><paragraph eId="art_23/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Archive des Zentrums sind unverletzlich, wo immer sie sich befinden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_23/para_2"><num>(2)</num><content><p>Jeder Vertragsstaat gewährt dem Zentrum für dessen amtliche Mitteilungen eine ebenso günstige Behandlung wie anderen internationalen Organisationen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_24"><num><b>Art. 24</b></num><paragraph eId="art_24/para_1"><num>(1)</num><content><p>Das Zentrum, sein Eigentum, seine sonstigen Vermögenswerte und seine Einkünfte sowie seine nach diesem Übereinkommen gestatteten Betätigungen sind von allen Steuern und Zöllen befreit. Das Zentrum ist ferner von jeder Haftung für die Einziehung oder Zahlung von Steuern oder Zöllen befreit.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_24/para_2"><num>(2)</num><content><p>Aufwandsentschädigungen, die das Zentrum dem Vorsitzenden oder den Mitgliedern des Verwaltungsrats zahlt, sowie Bezüge, Aufwandsentschädigungen oder andere Vergütungen, die das Zentrum den Bediensteten des Sekretariats zahlt, sind von jeder Steuer befreit, sofern nicht der Empfänger Angehöriger des Staates ist, in dem er seine amtliche Tätigkeit ausübt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_24/para_3"><num>(3)</num><content><p>Honorare oder Aufwandsentschädigungen, die Personen für ihre Tätigkeit als Vermittler oder Schiedsrichter oder Mitglied eines in Artikel 52 Absatz 3 vorgesehenen Ausschusses in Verfahren nach diesem Übereinkommen erhalten, sind von Steuern befreit, wenn die einzige Rechtsgrundlage für eine solche Steuer der Sitz des Zentrums oder der Ort ist, an dem ein solches Verfahren stattfindet oder an dem solche Honorare oder Aufwandsentschädigungen gezahlt werden.</p></content></paragraph></article></section></chapter><chapter eId="chap_II"><num>Kapitel II </num><heading>Die Zuständigkeit des Zentrums</heading><article eId="art_25"><num><b>Art. 25</b></num><paragraph eId="art_25/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Zuständigkeit des Zentrums erstreckt sich auf alle unmittelbar mit einer Investition zusammenhängenden Rechtsstreitigkeiten zwischen einem Vertragsstaat (oder einer von diesem abhängigen Gebietskörperschaft oder Stelle, die er dem Zentrum benennt) einerseits und einem Angehörigen eines anderen Vertragsstaats andererseits, wenn die Parteien schriftlich eingewilligt haben, die Streitigkeiten dem Zentrum zu unterbreiten. Haben die Parteien ihre Zustimmung erteilt, so kann keine von ihnen sie einseitig zurücknehmen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_25/para_2"><num>(2)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_25/para_2/listintro">Der Ausdruck «Angehöriger eines anderen Vertragsstaats» bedeutet:</listIntroduction><item eId="art_25/para_2/lbl_a"><num>a. </num><p>jede natürliche Person, die im Zeitpunkt, zu dem die Parteien der Unterwerfung der Streitigkeit unter ein Vergleichs- oder Schiedsverfahren zugestimmt haben, sowie im Zeitpunkt, zu dem das Begehren nach Artikel 28 Absatz 3 oder nach Artikel 36 Absatz 3 registriert worden ist, die Staatsangehörigkeit eines anderen Vertragsstaats besessen hat als des Staates, der Streitpartei ist; ausgenommen sind Personen, die in einem dieser Zeitpunkte auch die Staatsangehörigkeit des Vertragsstaats besessen haben, der Streitpartei ist;</p></item><item eId="art_25/para_2/lbl_b"><num>b. </num><p>jede juristische Person, die im Zeitpunkt, zu dem die Parteien der Unterwerfung der Streitigkeit unter ein Vergleichs- oder Schiedsverfahren zugestimmt haben, die Staatsangehörigkeit eines anderen Vertragsstaats besessen hat als des Staates, der Streitpartei ist, sowie jede juristische Person, die im gleichen Zeitpunkt die Staatsangehörigkeit des Vertragsstaats besessen hat, der Streitpartei ist, wenn die Parteien übereingekommen sind, diese juristische Person wegen der von ausländischen Interessen über sie ausgeübten Kontrolle als Angehörigen eines anderen Vertragsstaats im Sinne dieses Übereinkommens zu betrachten.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_25/para_3"><num>(3)</num><content><p>Die Zustimmung einer von einem Vertragsstaat abhängigen Gebietskörperschaft oder Stelle bedarf der Genehmigung dieses Staates, sofern er nicht dem Zentrum mitteilt, dass die Genehmigung nicht erforderlich ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_25/para_4"><num>(4)</num><content><p>Jeder Vertragsstaat kann bei der Ratifikation, der Annahme oder der Genehmigung des Übereinkommens oder zu jedem späteren Zeitpunkt dem Zentrum notifizieren, welche Arten von Streitigkeiten er der Zuständigkeit des Zentrums zu unterwerfen beabsichtigt und welche nicht. Der Generalsekretär übermittelt die Notifikation sofort allen Vertragsstaaten. Diese Notifikation stellt nicht die nach Absatz 1 erforderliche Zustimmung dar.</p></content></paragraph></article><article eId="art_26"><num><b>Art. 26</b></num><paragraph eId="art_26/para"><content><p>Die Zustimmung der Parteien zum Schiedsverfahren im Rahmen dieses Übereinkommens gilt, sofern nicht etwas anderes erklärt wird, zugleich als Verzicht auf jeden anderen Rechtsbehelf. Als Bedingung für seine Zustimmung zum Schiedsverfahren nach diesem Übereinkommen kann ein Vertragsstaat Erschöpfung der innerstaatlichen Verwaltungs- oder Gerichtsverfahren verlangen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_27"><num><b>Art. 27</b></num><paragraph eId="art_27/para_1"><num>(1)</num><content><p>Kein Vertragsstaat wird hinsichtlich einer Streitigkeit, die einer seiner Angehörigen und ein anderer Vertragsstaat im gegenseitigen Einvernehmen dem Schiedsverfahren nach diesem Übereinkommen unterwerfen wollen oder bereits unterworfen haben, diplomatischen Schutz gewähren oder einen völkerrechtlichen Anspruch geltend machen, es sei denn, dass der andere Vertragsstaat den in der Streitsache erlassenen Schiedsspruch nicht befolgt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_27/para_2"><num>(2)</num><content><p>Informelle diplomatische Schritte, die lediglich darauf gerichtet sind, die Beilegung der Streitigkeit zu erleichtern, fallen nicht unter den Begriff des diplomatischen Schutzes im Sinne von Absatz 1.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_III"><num>Kapitel III </num><heading>Das Vergleichsverfahren</heading><section eId="chap_III/sec_1"><num>Abschnitt 1 </num><heading>Antrag auf Einleitung des Vergleichsverfahrens</heading><article eId="art_28"><num><b>Art. 28</b></num><paragraph eId="art_28/para_1"><num>(1)</num><content><p>Wünscht ein Vertragsstaat oder ein Angehöriger eines Vertragsstaats ein Vergleichsverfahren einzuleiten, so richtet er ein diesbezügliches schriftliches Begehren an den Generalsekretär, der es der anderen Partei in Abschrift zuleitet.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_28/para_2"><num>(2)</num><content><p>Das Begehren hat Angaben über den Streitgegenstand, die Identität der Parteien und ihre Zustimmung zum Vergleichsverfahren nach Massgabe der Verfahrensordnung für die Einleitung von Vergleichs- und von Schiedsverfahren zu enthalten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_28/para_3"><num>(3)</num><content><p>Der Generalsekretär registriert das Begehren, sofern er nicht auf Grund der darin enthaltenen Angaben feststellt, dass die Streitigkeit offensichtlich nicht in die Zuständigkeit des Zentrums fällt. Er notifiziert den Parteien unverzüglich die Registrierung oder deren Ablehnung.</p></content></paragraph></article></section><section eId="chap_III/sec_2"><num>Abschnitt 2 </num><heading>Bildung der Vergleichskommission</heading><article eId="art_29"><num><b>Art. 29</b></num><paragraph eId="art_29/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Vergleichskommission im (Folgenden als Kommission bezeichnet) wird so bald wie möglich nach der gemäss Artikel 28 erfolgten Registrierung des Begehrens gebildet.</p><blockList><item eId="art_29/para_1/lbl_2_a"><num>(2) a. </num><p>Die Kommission besteht aus einem Einzelvermittler oder einer ungeraden Anzahl von Vermittlern, die entsprechend der Vereinbarung der Parteien ernannt werden.</p></item><item eId="art_29/para_1/lbl_b"><num>b. </num><p>Können die Parteien sich nicht über die Anzahl der Vermittler und die Art ihrer Ernennung einigen, so besteht die Kommission aus drei Vermittlern, wobei jede Partei einen Vermittler ernennt und der dritte, der von Vorsitz in der Kommission führt, in gegenseitigen Einvernehmen von den Parteien ernannt wird.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_30"><num><b>Art. 30</b></num><paragraph eId="art_30/para"><content><p>Ist die Kommission nicht binnen 90 Tagen nach der gemäss Artikel 28 Absatz 3 vorgenommenen Absendung der Notifikation der Registrierung des Begehrens durch den Generalsekretär oder binnen einer anderen von den Parteien vereinbarten Frist gebildet worden, so ernennt der Vorsitzende auf Antrag einer der Parteien und, soweit möglich, nach Konsultierung beider Parteien den oder die noch nicht ernannten Vermittler.</p></content></paragraph></article><article eId="art_31"><num><b>Art. 31</b></num><paragraph eId="art_31/para_1"><num>(1)</num><content><p>Zu Vermittlern können, ausser bei Ernennung durch den Vorsitzenden nach Artikel 30, Personen ernannt werden, die nicht im Vermittlerverzeichnis geführt sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_31/para_2"><num>(2)</num><content><p>Zu Vermittlern ernannte Personen, die nicht im Vermittlerverzeichnis geführt sind, müssen die in Artikel 14 Absatz 1 vorgesehenen Eigenschaften besitzen.</p></content></paragraph></article></section><section eId="chap_III/sec_3"><num>Abschnitt 3 </num><heading>Das Verfahren vor der Kommission</heading><article eId="art_32"><num><b>Art. 32</b></num><paragraph eId="art_32/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Kommission entscheidet selbst über ihre Zuständigkeit.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_32/para_2"><num>(2)</num><content><p>Jede Einrede, die eine Partei mit der Begründung erhebt, dass die Streitigkeit nicht in die Zuständigkeit des Zentrums oder aus anderem Grund nicht in die Zuständigkeit der Kommission fällt, wird von der Kommission geprüft, die darüber entscheidet, ob diese Einrede als Vorfrage zu behandeln oder mit der Hauptsache zu verbinden ist.</p></content></paragraph></article><article eId="art_33"><num><b>Art. 33</b></num><paragraph eId="art_33/para"><content><p>Jedes Vergleichsverfahren wird gemäss diesem Abschnitt und, sofern die Parteien nichts anderes vereinbaren, gemäss der Vergleichsordnung geführt, die im Zeitpunkt der Zustimmung der Parteien zum Vergleichsverfahren gilt. Ergibt sich eine Verfahrensfrage, die weder in diesem Abschnitt noch in der Vergleichsordnung noch in einer anderen von den Parteien angenommenen Regelung behandelt ist, so wird sie von der Kommission entschieden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_34"><num><b>Art. 34</b></num><paragraph eId="art_34/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Kommission hat die Aufgabe, die zwischen den Parteien bestehenden Streitfragen zu klären und sich zu bemühen, eine für beide Seiten annehmbare Lösung herbeizuführen. Zu diesem Zweck kann die Kommission in jedem Stadium des Verfahrens und wiederholt Empfehlungen für die Beilegung an die Parteien richten. Die Parteien haben nach Treu und Glauben mit der Kommission zusammenzuarbeiten, um ihr die Erfüllung ihrer Aufgaben zu ermöglichen, und haben ihren Empfehlungen grösste Beachtung zu schenken.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_34/para_2"><num>(2)</num><content><p>Gelangen die Parteien zu einer Einigung, so fertigt die Kommission einen Bericht an, in dem die Streitfragen aufgezählt werden und die Einigung zwischen den Parteien festgestellt wird. Kommt die Kommission in irgendeinem Stadium des Verfahrens zu der Auffassung, dass keine Möglichkeit einer Einigung zwischen den Parteien besteht, so schliesst sie das Verfahren und fertigt einen Bericht an, in dem festgestellt wird, dass die Streitigkeit Gegenstand eines Vergleichsverfahrens war und die Parteien keine Einigung erzielt haben. Erscheint eine Partei nicht vor der Kommission oder nimmt sie nicht am Verfahren teil, so schliesst die Kommission das Verfahren und fertigt einen Bericht an, in dem festgestellt wird, dass die Partei nicht erschienen ist oder nicht an dem Verfahren teilgenommen hat.</p></content></paragraph></article><article eId="art_35"><num><b>Art. 35</b></num><paragraph eId="art_35/para"><content><p>Sofern die Parteien nichts anderes vereinbaren, kann sich keine von ihnen anlässlich eines anderen Verfahrens vor einem Schiedsgericht, einem Gericht oder einer sonstigen Stelle auf die von der anderen Partei während des Vergleichsverfahrens abgegebenen Meinungsäusserungen, Erklärungen, Zugeständnisse oder Beilegungsangebote, auf den Bericht oder die Empfehlungen der Kommission berufen.</p></content></paragraph></article></section></chapter><chapter eId="chap_IV"><num>Kapitel IV </num><heading>Das Schiedsverfahren</heading><section eId="chap_IV/sec_1"><num>Abschnitt 1 </num><heading>Antrag auf Einleitung des Schiedsverfahrens</heading><article eId="art_36"><num><b>Art. 36</b></num><paragraph eId="art_36/para_1"><num>(1)</num><content><p>Wünscht ein Vertragsstaat oder ein Angehöriger eines Vertragsstaats ein Schiedsverfahren einzuleiten, so richtet er ein diesbezügliches schriftliches Begehren an den Generalsekretär, der es der anderen Partei in Abschrift zuleitet.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_36/para_2"><num>(2)</num><content><p>Das Begehren hat Angaben über den Streitgegenstand, die Identität der Parteien und ihre Zustimmung zum Schiedsverfahren nach Massgabe der Verfahrensordnung für die Einleitung von Vergleichs- und von Schiedsverfahren zu enthalten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_36/para_3"><num>(3)</num><content><p>Der Generalsekretär registriert das Begehren, sofern er nicht auf Grund der darin enthaltenen Angaben feststellt, dass die Streitigkeit offensichtlich nicht in die Zuständigkeit des Zentrums fällt. Er notifiziert den Parteien unverzüglich die Registrierung oder deren Ablehnung.</p></content></paragraph></article></section><section eId="chap_IV/sec_2"><num>Abschnitt 2 </num><heading>Bildung des Gerichts</heading><article eId="art_37"><num><b>Art. 37</b></num><paragraph eId="art_37/para_1"><num>(1)</num><content><p>Das Schiedsgericht im (Folgenden als Gericht bezeichnet) wird so bald wie möglich nach der gemäss Artikel 36 erfolgten Registrierung des Begehrens gebildet.</p><blockList><item eId="art_37/para_1/lbl_2_a"><num>(2) a. </num><p>Das Gericht besteht aus einem Einzelschiedsrichter oder einer ungeraden Anzahl von Schiedsrichtern, die entsprechend der Vereinbarung der Parteien ernannt werden.</p></item><item eId="art_37/para_1/lbl_b"><num>b. </num><p>Können die Parteien sich nicht über die Anzahl der Schiedsrichter und die Art ihrer Ernennung einigen, so besteht das Gericht aus drei Schiedsrichtern, wobei jede Partei einen Schiedsrichter ernennt und der dritte, der den Vorsitz im Gericht führt, im gegenseitigen Einvernehmen von den Parteien ernannt wird.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_38"><num><b>Art. 38</b></num><paragraph eId="art_38/para"><content><p>Ist das Gericht nicht binnen 90 Tagen nach der gemäss Artikel 36 Absatz 3 vorgenommenen Absendung der Notifikation der Registrierung des Begehrens durch den Generalsekretär oder binnen einer anderen von den Parteien vereinbarten Frist gebildet worden, so ernennt der Vorsitzende auf Antrag einer der Parteien und, soweit möglich, nach Konsultierung beider Parteien den oder die noch nicht ernannten Schiedsrichter. Die vom Vorsitzenden nach diesem Artikel ernannten Schiedsrichter dürfen weder dem Vertragsstaat, der Streitpartei ist, angehören noch demjenigen, dessen Angehöriger Streitpartei ist.</p></content></paragraph></article><article eId="art_39"><num><b>Art. 39</b></num><paragraph eId="art_39/para"><content><p>Die Mehrheit der Schiedsrichter muss anderen Staaten als demjenigen, der Streitpartei ist, und als demjenigen, dessen Angehöriger Streitpartei ist, angehören; diese Bestimmung findet jedoch keine Anwendung, wenn die Parteien im gegenseitigen Einvernehmen den Einzelschiedsrichter oder alle Mitglieder des Gerichts ernennen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_40"><num><b>Art. 40</b></num><paragraph eId="art_40/para_1"><num>(1)</num><content><p>Zu Schiedsrichtern können, ausser bei Ernennung durch den Vorsitzenden nach Artikel 38, Personen ernannt werden, die nicht im Schiedsrichterverzeichnis geführt sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_40/para_2"><num>(2)</num><content><p>Zu Schiedsrichtern ernannte Personen, die nicht im Schiedsrichterverzeichnis geführt sind, müssen die in Artikel 14 Absatz 1 vorgesehenen Eigenschaften besitzen.</p></content></paragraph></article></section><section eId="chap_IV/sec_3"><num>Abschnitt 3 </num><heading>Befugnisse und Aufgaben des Gerichts</heading><article eId="art_41"><num><b>Art. 41</b></num><paragraph eId="art_41/para_1"><num>(1)</num><content><p>Das Gericht entscheidet selbst über seine Zuständigkeit.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_41/para_2"><num>(2)</num><content><p>Jede Einrede, die eine Partei mit der Begründung erhebt, dass die Streitigkeit nicht in die Zuständigkeit des Zentrums oder aus anderem Grund nicht in die Zuständigkeit des Gerichts fällt, wird vom Gericht geprüft, das darüber entscheidet, ob diese Einrede als Vorfrage zu behandeln oder mit der Hauptsache zu verbinden ist.</p></content></paragraph></article><article eId="art_42"><num><b>Art. 42</b></num><paragraph eId="art_42/para_1"><num>(1)</num><content><p>Das Gericht entscheidet die Streitigkeit gemäss den von den Parteien vereinbarten Rechtsvorschriften. Liegt eine solche Vereinbarung nicht vor, so wendet das Gericht das Recht des Vertragsstaats, der Streitpartei ist, – einschliesslich seines internationalen Privatrechts – sowie die einschlägigen Regeln des Völkerrechts an.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_42/para_2"><num>(2)</num><content><p>Das Gericht kann eine Entscheidung nicht mit der Begründung ablehnen, dass das Recht zu dem streitigen Punkt schweigt oder unklar ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_42/para_3"><num>(3)</num><content><p>Die Absätze 1 und 2 lassen die Befugnisse des Gerichts unberührt, bei Einwilligung der Parteien ex aequo et bono zu entscheiden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_43"><num><b>Art. 43</b></num><paragraph eId="art_43/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_43/para/listintro">Sofern die Parteien nicht anderes vereinbaren, kann das Gericht, wenn es dies für nötig hält, jederzeit während des Verfahrens:</listIntroduction><item eId="art_43/para/lbl_a"><num>a. </num><p>die Parteien auffordern, alle Urkunden oder sonstigen Beweismittel vorzulegen;</p></item><item eId="art_43/para/lbl_b"><num>b. </num><p>sich an Ort und Stelle begeben und dort alle Untersuchungen vornehmen, die es für erforderlich erachtet.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_44"><num><b>Art. 44</b></num><paragraph eId="art_44/para"><content><p>Jedes Schiedsverfahren wird gemäss diesem Abschnitt und, sofern die Parteien nichts anderes vereinbaren, gemäss der Schiedsordnung geführt, die im Zeitpunkt der Zustimmung der Parteien zum Schiedsverfahren gilt. Ergibt sich eine Verfahrensfrage, die weder in diesem Abschnitt noch in der Schiedsordnung noch in einer anderen von den Parteien angenommenen Regelung behandelt ist, so wird sie vom Gericht entschieden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_45"><num><b>Art. 45</b></num><paragraph eId="art_45/para_1"><num>(1)</num><content><p>Erscheint eine Partei nicht vor dem Gericht oder vertritt sie ihre Sache nicht, so bedeutet das nicht, dass sie dem Vorbringen der anderen Partei zustimmt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_45/para_2"><num>(2)</num><content><p>Wenn eine Partei in irgendeinem Stadium des Verfahrens nicht vor dem Gericht erscheint oder ihre Sache nicht vertritt, kann die andere Partei das Gericht ersuchen, die ihm vorgelegten Rechtsbegehren zu behandeln und einen Schiedsspruch zu erlassen. Das Gericht benachrichtigt die säumige Partei von dem Ersuchen und hat ihr, bevor es seinen Spruch erlässt, eine First zu gewähren, sofern es nicht überzeugt ist, dass diese Partei nicht die Absicht hat, vor dem Gericht zu erscheinen oder ihre Sache zu vertreten.</p></content></paragraph></article><article eId="art_46"><num><b>Art. 46</b></num><paragraph eId="art_46/para"><content><p>Sofern die Parteien nichts anderes vereinbaren, entscheidet das Gericht auf Antrag einer Partei über alle unmittelbar mit dem Streitgegenstand zusammenhängenden Zwischenanträge, Zusatzanträge oder Anträge nach Art der Widerklage, wenn sich die Zustimmung der Parteien auf diese Anträge erstreckt und sie ausserdem in die Zuständigkeit des Zentrums fallen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_47"><num><b>Art. 47</b></num><paragraph eId="art_47/para"><content><p>Sofern die Parteien nichts anderes vereinbaren, kann das Gericht, wenn die Umstände dies nach seiner Ansicht erfordern, vorläufige Massnahmen zur Sicherung der Rechte beider Parteien empfehlen.</p></content></paragraph></article></section><section eId="chap_IV/sec_4"><num>Abschnitt 4 </num><heading>Der Schiedsspruch</heading><article eId="art_48"><num><b>Art. 48</b></num><paragraph eId="art_48/para_1"><num>(1)</num><content><p>Das Gericht entscheidet alle Fragen mit Stimmenmehrheit aller seiner Mitglieder.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_48/para_2"><num>(2)</num><content><p>Der Schiedsspruch ist schriftlich zu erlassen und von den Mitgliedern des Gerichts zu unterzeichnen, die für ihn gestimmt haben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_48/para_3"><num>(3)</num><content><p>Der Schiedsspruch hat alle dem Gericht vorgelegten Rechtsbegehren zu behandeln und ist zu begründen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_48/para_4"><num>(4)</num><content><p>Jedes Mitglied des Gerichts kann dem Schiedsspruch seine – der Auffassung der Mehrheit zustimmende oder davon abweichende – eigene Meinung oder nur die Feststellung seiner abweichenden Meinung beifügen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_48/para_5"><num>(5)</num><content><p>Das Zentrum veröffentlicht den Schiedsspruch nur mit Zustimmung der Parteien.</p></content></paragraph></article><article eId="art_49"><num><b>Art. 49</b></num><paragraph eId="art_49/para_1"><num>(1)</num><content><p>Der Generalsekretär übermittelt den Parteien unverzüglich beglaubigte Abschriften des Schiedsspruchs. Der Schiedsspruch gilt als an dem Tag der Absendung dieser Abschriften erlassen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_49/para_2"><num>(2)</num><content><p>Auf einen binnen 45 Tagen nach Erlass des Schiedsspruchs einzureichenden Antrag einer Partei kann das Gericht nach Benachrichtigung der anderen Partei über jede Frage entscheiden, die es in dem Schiedsspruch zu behandeln unterlassen hat, und jeden in dem Schiedsspruch enthaltenen Schreib-, Rechen- oder ähnlichen Fehler berichtigen. Seine Entscheidung ist Bestandteil des Schiedsspruchs und wird den Parteien in derselben Form wie der Schiedsspruch bekannt gegeben. Die in Artikel 51 Absatz 2 und Artikel 52 Absatz 2 vorgesehenen Fristen beginnen mit dem Tag des Erlasses der Entscheidung zu laufen.</p></content></paragraph></article></section><section eId="chap_IV/sec_5"><num>Abschnitt 5 </num><heading>Auslegung des Schiedsspruchs, Wiederaufnahmeverfahren und Aufhebung des Schiedsspruchs</heading><article eId="art_50"><num><b>Art. 50</b></num><paragraph eId="art_50/para_1"><num>(1)</num><content><p>Entstehen Streitigkeiten zwischen den Parteien über Sinn oder Tragweite des Schiedsspruchs, so kann jede Partei einen schriftlichen Antrag auf Auslegung des Schiedsspruchs an den Generalsekretär richten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_50/para_2"><num>(2)</num><content><p>Der Antrag ist nach Möglichkeit dem Gericht vorzulegen, das den Schiedsspruch erlassen hat. Ist dies nicht möglich, so wird ein neues Gericht nach Abschnitt 2 dieses Kapitels gebildet. Das Gericht kann beschliessen, die Vollstreckung des Schiedsspruchs bis zur Entscheidung über den Auslegungsantrag auszusetzen, wenn dies die Umstände nach seiner Auffassung erfordern.</p></content></paragraph></article><article eId="art_51"><num><b>Art. 51</b></num><paragraph eId="art_51/para_1"><num>(1)</num><content><p>Wird einer Partei eine Tatsache bekannt, die geeignet ist, den Schiedsspruch entscheidend zu beeinflussen, so kann sie beim Generalsekretär schriftlich ein Wiederaufnahmeverfahren beantragen, sofern die Tatsache dem Gericht und der antragstellenden Partei vor Erlass des Schiedsspruchs unbekannt war und die Unkenntnis der antragstellenden Partei nicht auf Fahrlässigkeit beruhte.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_51/para_2"><num>(2)</num><content><p>Der Antrag ist binnen 90 Tagen nach Bekanntwerden einer solchen Tatsache und in jedem Fall binnen drei Jahren nach Erlass des Schiedsspruchs zu stellen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_51/para_3"><num>(3)</num><content><p>Der Antrag ist nach Möglichkeit dem Gericht vorzulegen, das den Schiedsspruch erlassen hat. Ist dies nicht möglich, so wird ein neues Gericht nach Abschnitt 2 dieses Kapitels gebildet.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_51/para_4"><num>(4)</num><content><p>Das Gericht kann beschliessen, die Vollstreckung des Schiedsspruchs bis zur Entscheidung über den Wiederaufnahmeantrag auszusetzen, wenn dies die Umstände nach seiner Auffassung erfordern. Ersucht die antragstellende Partei um einen Aufschub der Vollstreckung des Schiedsspruchs, so wird die Vollstreckung vorläufig ausgesetzt, bis das Gericht über dieses Ersuchen entschieden hat.</p></content></paragraph></article><article eId="art_52"><num><b>Art. 52</b></num><paragraph eId="art_52/para_1"><num>(1)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_52/para_1/listintro">Jede Partei kann beim Generalsekretär schriftlich die Aufhebung eines Schiedsspruchs aus einem oder mehreren der folgenden Gründe beantragen:</listIntroduction><item eId="art_52/para_1/lbl_a"><num>a. </num><p>nicht ordnungsgemässe Bildung des Gerichts;</p></item><item eId="art_52/para_1/lbl_b"><num>b. </num><p>offensichtliche Überschreitung der Befugnisse des Gerichts;</p></item><item eId="art_52/para_1/lbl_c"><num>c. </num><p>Bestechung eines Mitglieds des Gerichts;</p></item><item eId="art_52/para_1/lbl_d"><num>d. </num><p>schwerwiegende Abweichung von einer grundlegenden Verfahrensvorschrift;</p></item><item eId="art_52/para_1/lbl_e"><num>e. </num><p>Fehlen der Begründung des Schiedsspruchs.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_52/para_2"><num>(2)</num><content><p>Der Antrag ist binnen 120 Tagen nach Erlass des Schiedsspruchs zu stellen, sofern nicht die Aufhebung wegen Bestechung verlangt wird; in diesem Fall ist der Antrag binnen 120 Tagen nach Entdecken der Bestechung, jedenfalls aber binnen drei Jahren nach Erlass des Schiedsspruchs zu stellen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_52/para_3"><num>(3)</num><content><p>Nach Eingang des Antrags ernennt der Vorsitzende unverzüglich aus dem Kreis der im Schiedsrichterverzeichnis geführten Personen einen aus drei Mitgliedern bestehenden ad hoc-Ausschuss. Die Mitglieder dieses Ausschusses dürfen weder Mitglied des Gerichts gewesen sein, das den Schiedsspruch erlassen hat, noch die gleiche Staatsangehörigkeit besitzen wie ein Mitglied des Gerichts, noch die Staatsangehörigkeit des Staates, der Streitpartei ist, oder des Staates, dessen Angehöriger Streitpartei ist, besitzen, noch von einem dieser Staaten für das Schiedsrichterverzeichnis benannt worden sein, noch das Amt eines Vermittlers in der gleichen Sache ausgeübt haben. Der Ausschuss ist befugt, den Schiedsspruch aus einem der in Absatz 1 aufgeführten Gründe ganz oder teilweise aufzuheben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_52/para_4"><num>(4)</num><content><p>die Artikel 41 bis 45, 48, 49, 53 und 54 sowie die Kapitel VI und VII sind auf das Verfahren vor dem Ausschuss sinngemäss anzuwenden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_52/para_5"><num>(5)</num><content><p>Der Ausschuss kann beschliessen, die Vollstreckung des Schiedsspruchs bis zur Entscheidung über den Aufhebungsantrag auszusetzen, wenn dies die Umstände nach seiner Auffassung erfordern. Ersucht die antragstellende Partei um einen Aufschub der Vollstreckung des Schiedsspruchs, so wird die Vollstreckung vorläufig ausgesetzt, bis der Ausschuss über dieses Ersuchen entschieden hat.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_52/para_6"><num>(6)</num><content><p>Wird der Schiedsspruch aufgehoben, so ist die Streitigkeit auf Antrag einer der Parteien einem neuen nach Abschnitt 2 dieses Kapitels gebildeten Gericht zu unterbreiten.</p></content></paragraph></article></section><section eId="chap_IV/sec_6"><num>Abschnitt 6 </num><heading>Anerkennung und Vollstreckung des Schiedsspruchs</heading><article eId="art_53"><num><b>Art. 53</b></num><paragraph eId="art_53/para_1"><num>(1)</num><content><p>Der Schiedsspruch ist für die Partei bindend und unterliegt keiner Berufung und auch keinen anderen Rechtsmitteln als denen, die in diesem Übereinkommen vorgesehen sind. Jede Partei hat den Schiedsspruch genau zu befolgen, soweit nicht die Vollstreckung auf Grund dieses Übereinkommens ausgesetzt ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_53/para_2"><num>(2)</num><content><p>Im Sinne dieses Abschnitts umfasst der Ausdruck «Schiedsspruch» jede Entscheidung über die Auslegung, die Wiederaufnahme oder die Aufhebung nach den Artikeln 50, 51 oder 52.</p></content></paragraph></article><article eId="art_54"><num><b>Art. 54</b></num><paragraph eId="art_54/para_1"><num>(1)</num><content><p>Jeder Vertragsstaat erkennt jeden im Rahmen dieses Übereinkommens erlassenen Schiedsspruch als bindend an und sorgt für die Vollstreckung der darin auferlegten finanziellen Verpflichtungen in seinem Hoheitsgebiet, als handle es sich um ein rechtskräftiges Urteil eines seiner innerstaatlichen Gerichte. Ein Vertragsstaat mit bundesstaatlicher Verfassung kann für die Vollstreckung des Schiedsspruchs durch seine Bundesgerichte sorgen und bestimmen, dass diese einen derartigen Schiedsspruch als rechtskräftiges Urteil der Gerichte eines Gliedstaats behandeln.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_54/para_2"><num>(2)</num><content><p>Eine Partei, die Anerkennung und Vollstreckung eines Schiedsspruchs im Hoheitsgebiet eines Vertragsstaats begehrt, hat dem zuständigen innerstaatlichen Gericht oder einer anderen von diesem Staat dafür bestimmten amtlichen Stelle eine vom Generalsekretär beglaubigte Abschrift des Schiedsspruchs vorzulegen. Jeder Vertragsstaat teilt dem Generalsekretär mit, welches Gericht zuständig oder welche amtliche Stelle bestimmt ist, und unterrichtet ihn über etwaige Änderungen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_54/para_3"><num>(3)</num><content><p>Auf die Vollstreckung des Schiedsspruchs sind die Rechtsvorschriften für die Vollstreckung von Urteilen anzuwenden, die in dem Staat gelten, in dessen Hoheitsgebiet die Vollstreckung begehrt wird.</p></content></paragraph></article><article eId="art_55"><num><b>Art. 55</b></num><paragraph eId="art_55/para"><content><p>Artikel 54 darf nicht so ausgelegt werden, als schaffe er eine Ausnahme von dem in einem Vertragsstaat geltenden Recht über die Immunität dieses Staates oder eines fremden Staates von der Vollstreckung.</p></content></paragraph></article></section></chapter><chapter eId="chap_V"><num>Kapitel V</num><heading>Ersetzung und Ablehnung von Vermittlern und Schiedsrichtern</heading><article eId="art_56"><num><b>Art. 56</b></num><paragraph eId="art_56/para_1"><num>(1)</num><content><p>Ist eine Kommission oder ein Gericht gebildet und hat das Verfahren begonnen, so kann die Zusammensetzung nicht mehr geändert werden. Jedoch werden die durch Tod, eingetretene Unfähigkeit zur Ausübung des Amtes oder Rücktritt eines Vermittlers oder Schiedsrichters freigewordenen Stellen nach Kapitel III Abschnitt 2 oder Kapitel IV Abschnitt 2 besetzt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_56/para_2"><num>(2)</num><content><p>Jedes Mitglied einer Kommission oder eines Gerichts übt dieses Amt weiterhin aus, auch wenn sein Name nicht mehr in dem Verzeichnis steht.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_56/para_3"><num>(3)</num><content><p>Tritt ein von einer Partei ernannter Vermittler oder Schiedsrichter ohne Zustimmung der Kommission, der er angehört, oder des Gerichts, dem er angehört, zurück, so besetzt der Vorsitzende die freie Stelle, indem er eine Person aus dem entsprechenden Verzeichnis auswählt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_57"><num><b>Art. 57</b></num><paragraph eId="art_57/para"><content><p>Eine Partei kann der Kommission oder dem Gericht gegenüber ein Mitglied mit der Begründung ablehnen, dass dieses offensichtlich nicht die in Artikel 14 Absatz 1 geforderten Eigenschaften besitzt. Eine Partei in einem Schiedsverfahren kann ferner einen Schiedsrichter mit der Begründung ablehnen, dass dieser die in Kapitel IV Abschnitt 2 festgesetzten Bedingungen für die Ernennung zum Schiedsrichter nicht erfüllt hat.</p></content></paragraph></article><article eId="art_58"><num><b>Art. 58</b></num><paragraph eId="art_58/para"><content><p>Die Entscheidung über einen Antrag auf Ablehnung eines Vermittlers oder Schiedsrichters wird von den übrigen Mitgliedern der Kommission oder des Gerichts getroffen. Bei Stimmengleichheit oder bei einem Antrag auf Ablehnung eines Einzelvermittlers oder -schiedsrichters oder einer Mehrheit der Kommission oder des Gerichts wird die Entscheidung vom Vorsitzenden des Verwaltungsrats getroffen. Wird der Antrag als begründet anerkannt, so wird der betreffende Vermittler oder Schiedsrichter nach Kapitel III Abschnitt 2 oder Kapitel IV Abschnitt 2 ersetzt.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_VI"><num>Kapitel VI </num><heading>Kosten des Verfahrens</heading><article eId="art_59"><num><b>Art. 59</b></num><paragraph eId="art_59/para"><content><p>die von den Parteien für die Inanspruchnahme der Einrichtungen des Zentrums zu entrichtenden Gebühren werden vom Generalsekretär nach den vom Verwaltungsrat angenommenen Regelungen festgesetzt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_60"><num><b>Art. 60</b></num><paragraph eId="art_60/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Kommissionen und Gerichte setzen innerhalb der vom Verwaltungsrat gesetzten Grenzen und nach Konsultierung des Generalsekretärs die Honorare und die zu erstattenden Kosten ihrer Mitglieder fest.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_60/para_2"><num>(2)</num><content><p>Ungeachtet des Absatzes 1 können die Parteien im Einvernehmen mit der Kommission oder dem Gericht die Honorare und die zu erstattenden Kosten der Mitglieder im Voraus festsetzen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_61"><num><b>Art. 61</b></num><paragraph eId="art_61/para_1"><num>(1)</num><content><p>Im Vergleichsverfahren werden die Honorare und die zu erstattenden Kosten der Kommissionsmitglieder sowie die Gebühren für die Inanspruchnahme der Einrichtungen des Zentrums zu gleichen Teilen von den Parteien getragen. Jede Partei trägt alle anderen Kosten, die ihr im Zusammenhang mit dem Verfahren entstehen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_61/para_2"><num>(2)</num><content><p>Im Schiedsverfahren setzt das Gericht, soweit die Parteien nichts anderes vereinbaren, die ihnen im Zusammenhang mit dem Verfahren entstandenen Kosten fest und entscheidet über die Aufteilung und die Art der Zahlung dieser Kosten, der Honorare und Kosten der Gerichtsmitglieder sowie der Gebühren für die Inanspruchnahme der Einrichtungen des Zentrums. Diese Entscheidung ist Bestandteil des Schiedsspruchs.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_VII"><num>Kapitel VII </num><heading>Ort des Verfahrens</heading><article eId="art_62"><num><b>Art. 62</b></num><paragraph eId="art_62/para"><content><p>Die Vergleichs- und Schiedsverfahren finden vorbehaltlich der folgenden Bestimmungen am Sitz des Zentrums statt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_63"><num><b>Art. 63</b></num><paragraph eId="art_63/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_63/para/listintro">Wenn die Parteien dies beschliessen, können Vergleichs- und Schiedsverfahren stattfinden:</listIntroduction><item eId="art_63/para/lbl_a"><num>a. </num><p>am Sitz des Ständigen Schiedshofs oder einer anderen geeigneten öffentlichen oder privaten Institution, mit der das Zentrum entsprechende Abmachungen getroffen hat;</p></item><item eId="art_63/para/lbl_b"><num>b. </num><p>an jedem anderen von der Kommission oder dem Gericht nach Konsultierung des Generalsekretärs gebilligten Ort.</p></item></blockList></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_VIII"><num>Kapitel VIII </num><heading>Streitigkeiten zwischen Vertragsstaaten</heading><article eId="art_64"><num><b>Art. 64</b></num><paragraph eId="art_64/para"><content><p>Jede zwischen Vertragsstaaten entstehende Streitigkeit über die Auslegung oder Anwendung dieses Übereinkommens, die nicht auf gütlichem Wege beigelegt wird, ist auf Antrag einer Streitpartei dem Internationalen Gerichtshof zu unterbreiten, sofern sich die beteiligten Staaten nicht auf eine andere Art der Beilegung einigen.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_IX"><num>Kapitel IX </num><heading>Änderungen</heading><article eId="art_65"><num><b>Art. 65</b></num><paragraph eId="art_65/para"><content><p>Jeder Vertragsstaat kann Änderungen dieses Übereinkommens vorschlagen. Ein Änderungsvorschlag ist dem Generalsekretär spätestens 90 Tage vor der Tagung des Verwaltungsrats, auf welcher der Vorschlag geprüft werden soll, mitzuteilen und ist von ihm unverzüglich allen Mitgliedern des Verwaltungsrats zu übermitteln.</p></content></paragraph></article><article eId="art_66"><num><b>Art. 66</b></num><paragraph eId="art_66/para_1"><num>(1)</num><content><p>Wenn der Verwaltungsrat dies mit Zweidrittelmehrheit seiner Mitglieder beschliesst, wird der Änderungsvorschlag zum Zwecke der Ratifizierung, Annahme oder Genehmigung allen Vertragsstaaten zugeleitet. Jede Änderung tritt 30 Tage nach dem Tag in Kraft, an dem die Verwahrstelle dieses Übereinkommens an die Vertragsstaaten die schriftliche Mitteilung abgesandt hat, dass alle Vertragsstaaten die Änderung ratifiziert, angenommen oder genehmigt haben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_66/para_2"><num>(2)</num><content><p>Keine Änderung berührt die auf diesem Übereinkommen beruhenden Rechte und Pflichten eines Vertragsstaats, einer von diesem abhängigen Gebietskörperschaft oder Stelle oder eines Angehörigen dieses Staates, die sich aus einer vor Inkrafttreten der Änderung erteilten Zustimmung zur Zuständigkeit des Zentrums ergeben.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_X"><num>Kapitel X </num><heading>Schlussbestimmungen</heading><article eId="art_67"><num><b>Art. 67</b></num><paragraph eId="art_67/para"><content><p>Dieses Übereinkommen liegt für die Mitgliedstaaten der Bank zur Unterzeichnung auf. Es liegt ferner für jeden anderen Staat zur Unterzeichnung auf, der Vertragspartei des Statuts des Internationalen Gerichtshofs ist und den der Verwaltungsrat mit Zweidrittelmehrheit seiner Mitglieder zur Unterzeichnung des Übereinkommens eingeladen hat.</p></content></paragraph></article><article eId="art_68"><num><b>Art. 68</b></num><paragraph eId="art_68/para_1"><num>(1)</num><content><p>Dieses Übereinkommen bedarf der Ratifikation, der Annahme oder der Genehmigung der Unterzeichnerstaaten im Einklang mit ihren verfassungsmässigen Verfahren.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_68/para_2"><num>(2)</num><content><p>Dieses Übereinkommen tritt 30 Tage nach Hinterlegung der zwanzigsten Ratifikations-, Annahme- oder Genehmigungsurkunde in Kraft. Für jeden Staat, der seine Ratifikations-, Annahme- oder Genehmigungsurkunde später hinterlegt, tritt es 30 Tage nach dieser Hinterlegung in Kraft.</p></content></paragraph></article><article eId="art_69"><num><b>Art. 69</b></num><paragraph eId="art_69/para"><content><p>Jeder Vertragsstaat trifft alle gesetzgeberischen oder sonstigen Massnahmen, die erforderlich sind, um diesem Übereinkommen in seinem Hoheitsgebiet Wirksamkeit zu verbleiben.</p></content></paragraph></article><article eId="art_70"><num><b>Art. 70</b></num><paragraph eId="art_70/para"><content><p>Dieses Übereinkommen findet auf alle Hoheitsgebiete Anwendung, die ein Vertragsstaat völkerrechtlich vertritt, mit Ausnahme derjenigen, die der betreffende Staat bei der Ratifikation, der Annahme oder der Genehmigung oder später durch eine an die Verwahrstelle dieses Übereinkommens gerichtete Notifikation ausnimmt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_71"><num><b>Art. 71</b></num><paragraph eId="art_71/para"><content><p>Jeder Vertragsstaat kann dieses Übereinkommen durch eine an dessen Verwahrstelle gerichtete Notifikation kündigen. Die Kündigung wird sechs Monate nach Eingang dieser Notifikation wirksam.</p></content></paragraph></article><article eId="art_72"><num><b>Art. 72</b></num><paragraph eId="art_72/para"><content><p>Eine Notifikation eines Vertragsstaats nach den Artikeln 70 und 71 berührt nicht die auf diesem Übereinkommen beruhenden Rechte und Pflichten des betreffenden Staates, einer von diesem abhängigen Gebietskörperschaft oder Stelle oder eines Angehörigen dieses Staates, die sich aus einer vor Eingang dieser Notifikation bei der Verwahrstelle erteilten Zustimmung zur Zuständigkeit des Zentrums ergeben.</p></content></paragraph></article><article eId="art_73"><num><b>Art. 73</b></num><paragraph eId="art_73/para"><content><p>Die Ratifikations-, Annahme- oder Genehmigungsurkunden zu diesem Übereinkommen und allen etwaigen Änderungen werden bei der Bank hinterlegt, die als Verwahrstelle dieses Übereinkommens handelt. Die Verwahrstelle übermittelt den Mitgliedstaaten der Bank und allen anderen zur Unterzeichnung dieses Übereinkommens eingeladenen Staaten beglaubigte Abschriften dieses Übereinkommens.</p></content></paragraph></article><article eId="art_74"><num><b>Art. 74</b></num><paragraph eId="art_74/para"><content><p>Die Verwahrstelle lässt dieses Übereinkommen nach Artikel 102 der Satzung der Vereinten Nationen<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/160" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.120</b></ref></p></authorialNote> und nach den Regelungen, die auf Grund dieser Bestimmung von der Generalversammlung angenommen worden sind, beim Sekretariat der Vereinten Nationen registrieren.</p></content></paragraph></article><article eId="art_75"><num><b>Art. 75</b></num><paragraph eId="art_75/para_u1"><content><blockList><listIntroduction eId="art_75/para_u1/listintro">Die Verwahrstelle notifiziert allen Unterzeichnerstaaten:</listIntroduction><item eId="art_75/para_u1/lbl_a"><num>a. </num><p>die Unterzeichnungen nach Artikel 67;</p></item><item eId="art_75/para_u1/lbl_b"><num>b. </num><p>die Hinterlegung von Ratifikations-, Annahme- oder Genehmigungsurkunden nach Artikel 73;</p></item><item eId="art_75/para_u1/lbl_c"><num>c. </num><p>den Tag des Inkrafttretens dieses Übereinkommens nach Artikel 68;</p></item><item eId="art_75/para_u1/lbl_d"><num>d. </num><p>die Ausnahmen von der räumlichen Anwendung nach Artikel 70;</p></item><item eId="art_75/para_u1/lbl_e"><num>e. </num><p>den Tag des Inkrafttretens jeder Änderung dieses Übereinkommens nach Artikel 66;</p></item><item eId="art_75/para_u1/lbl_f"><num>f. </num><p>die Kündigung nach Artikel 71.</p></item></blockList><p>Geschehen zu Washington in englischer, französischer und spanischer Sprache, wobei jeder Wortlauf gleichermassen verbindlich ist, in einer Urschrift, die im Archiv der Internationalen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung hinterlegt bleibt, welche durch ihre nachstehende Unterschrift angezeigt hat, dass sie die ihr in diesem Übereinkommen zugewiesenen Aufgaben annimmt.</p><p>Für die Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung</p><table fedlex:function="layout"><tr><td><p>George D. Woods</p><p>Präsident</p></td><td><p>A. Broches</p><p>Leitender Rechtsberater</p></td></tr></table></content></paragraph><paragraph eId="art_75/para_18"><num>18.</num><content><p>März 1965</p></content></paragraph></article></chapter></body><components><component eId="scope_u1"><doc name="scope"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1968/982_1022_938/20231005/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1968/982_1022_938/20231005"/><FRBRdate date="2023-10-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1965-03-18" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1968-06-14" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.975.2"/><FRBRname xml:lang="de" value="Übereinkommen vom 18. März 1965 zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten zwischen Staaten und Angehörigen anderer Staaten" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione del 18 marzo 1965 per la composizione delle controversie relative agli investimenti fra Stati e cittadini d'altri Stati" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention du 18 mars 1965 pour le Règlement des Différends relatifs aux Investissements entre États et Ressortissants d'autres États" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1968/982_1022_938/20231005/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1968/982_1022_938/20231005/de"/><FRBRdate date="2023-10-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1965-03-18" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1968-06-14" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1968/982_1022_938/20231005/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1968/982_1022_938/20231005/de/xml"/><FRBRdate date="2023-10-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1965-03-18" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1968-06-14" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Geltungsbereich am 5. Oktober 2023<inline name="man-font-weight-normal"><authorialNote><p>  <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1968/982_1022_938" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>1968</b> 982</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1972/1666_1694_1869" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1972</b> 1666</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1974/1411_1411_1411" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1974</b> 1411</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1976/504_503_503" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1976</b> 504</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1977/10_10_10" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1977</b> 10</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1978/310_310_310" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1978</b> 310</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1980/1478_1478_1478" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1980</b> 1478</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1982/1996_1996_1996" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1982</b> 1996</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1986/2059_2059_2059" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1986</b> 2059</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1987/1867_1867_1867" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1987</b> 1867</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1991/803_803_803" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1991</b> 803</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1992/997_997_997" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1992</b> 997</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2003/466" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2003</b> 3365</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2006/432" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2006</b> 2795</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2008/19" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2008</b> 43</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2014/365" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2014</b> 2167</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2018/402" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2018</b> 2743</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2020/1044" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2020</b> 6391</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2023/572" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2023</b> 572</ref>.  Eine aktualisierte Fassung des Geltungsbereichs ist auf der Publikationsplattform des Bundesrechts «Fedlex» unter folgender Adresse veröffentlicht: <ref href="https://www.fedlex.admin.ch/de/treaty">www.fedlex.admin.ch/de/treaty</ref>.</p></authorialNote></inline></block></container></preface><mainBody><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Vertragsstaaten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Ratifikation</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Inkrafttreten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><td><p>Afghanistan</p></td><td><p>25. Juni</p></td><td><p>1968</p></td><td><p>25. Juli</p></td><td><p>1968</p></td></tr><tr><td><p>Ägypten</p></td><td><p>  3. Mai</p></td><td><p>1972</p></td><td><p>  2. Juni</p></td><td><p>1972</p></td></tr><tr><td><p>Albanien</p></td><td><p>15. Oktober</p></td><td><p>1991</p></td><td><p>14. November</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td><p>Algerien</p></td><td><p>21. Februar</p></td><td><p>1996</p></td><td><p>22. März</p></td><td><p>1996</p></td></tr><tr><td><p>Angola</p></td><td><p>21. September</p></td><td><p>2022</p></td><td><p>21. Oktober</p></td><td><p>2022</p></td></tr><tr><td><p>Argentinien</p></td><td><p>19. Oktober</p></td><td><p>1994</p></td><td><p>18. November</p></td><td><p>1994</p></td></tr><tr><td><p>Armenien</p></td><td><p>16. September</p></td><td><p>1992</p></td><td><p>16. Oktober</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Aserbaidschan</p></td><td><p>18. September</p></td><td><p>1992</p></td><td><p>18. Oktober</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Australien</p></td><td><p>  2. Mai</p></td><td><p>1991</p></td><td><p>  1. Juni</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td><p>Bahamas</p></td><td><p>19. Oktober</p></td><td><p>1995</p></td><td><p>18. November</p></td><td><p>1995</p></td></tr><tr><td><p>Bahrain</p></td><td><p>14. Februar</p></td><td><p>1996</p></td><td><p>15. März</p></td><td><p>1996</p></td></tr><tr><td><p>Bangladesch</p></td><td><p>27. März</p></td><td><p>1980</p></td><td><p>26. April</p></td><td><p>1980</p></td></tr><tr><td><p>Barbados</p></td><td><p>  1. November</p></td><td><p>1983</p></td><td><p>  1. Dezember</p></td><td><p>1983</p></td></tr><tr><td><p>Belarus</p></td><td><p>10. Juli</p></td><td><p>1992</p></td><td><p>  9. August</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Belgien</p></td><td><p>27. August</p></td><td><p>1970</p></td><td><p>26. September</p></td><td><p>1970</p></td></tr><tr><td><p>Benin</p></td><td><p>  6. September</p></td><td><p>1966</p></td><td><p>14. Oktober</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p>Bosnien und Herzegowina</p></td><td><p>14. Mai</p></td><td><p>1997</p></td><td><p>13. Juni</p></td><td><p>1997</p></td></tr><tr><td><p>Botsuana</p></td><td><p>15. Januar</p></td><td><p>1970</p></td><td><p>14. Februar</p></td><td><p>1970</p></td></tr><tr><td><p>Brunei</p></td><td><p>16. September</p></td><td><p>2002</p></td><td><p>16. Oktober</p></td><td><p>2002</p></td></tr><tr><td><p>Bulgarien</p></td><td><p>13. April</p></td><td><p>2001</p></td><td><p>13. Mai</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>Burkina Faso</p></td><td><p>29. August</p></td><td><p>1966</p></td><td><p>14. Oktober</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p>Burundi</p></td><td><p>  5. November</p></td><td><p>1969</p></td><td><p>  5. Dezember</p></td><td><p>1969</p></td></tr><tr><td><p>Chile</p></td><td><p>24. September</p></td><td><p>1991</p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td><p>China*</p></td><td><p>  7. Januar</p></td><td><p>1993</p></td><td><p>  6. Februar</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td><p> Hongkong</p></td><td><p>  4. Juni</p></td><td><p>1997</p></td><td><p>  1. Juli</p></td><td><p>1997</p></td></tr><tr><td><p> Macau</p></td><td><p>13. Dezember</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>20. Dezember</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Costa Rica</p></td><td><p>27. April</p></td><td><p>1993</p></td><td><p>27. Mai</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td><p>Côte d’Ivoire</p></td><td><p>16. Februar</p></td><td><p>1966</p></td><td><p>14. Oktober</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p>Dänemark</p></td><td><p>24. April</p></td><td><p>1968</p></td><td><p>24. Mai</p></td><td><p>1968</p></td></tr><tr><td><p> Färöer</p></td><td><p>30. Oktober</p></td><td><p>1968</p></td><td><p>30. Oktober</p></td><td><p>1968</p></td></tr><tr><td><p>Deutschland</p></td><td><p>18. April</p></td><td><p>1969</p></td><td><p>18. Mai</p></td><td><p>1969</p></td></tr><tr><td><p>Dschibuti</p></td><td><p>  9. Juni</p></td><td><p>2020</p></td><td><p>  9. Juli</p></td><td><p>2020</p></td></tr><tr><td><p>Ecuador</p></td><td><p>  4. August</p></td><td><p>2021</p></td><td><p>  3. September</p></td><td><p>2021</p></td></tr><tr><td><p>El Salvador</p></td><td><p>  6. März</p></td><td><p>1984</p></td><td><p>  5. April</p></td><td><p>1984</p></td></tr><tr><td><p>Estland</p></td><td><p>23. Juni</p></td><td><p>1992</p></td><td><p>23. Juli</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Eswatini</p></td><td><p>14. Juni</p></td><td><p>1971</p></td><td><p>14. Juli</p></td><td><p>1971</p></td></tr><tr><td><p>Fidschi</p></td><td><p>11. August</p></td><td><p>1977</p></td><td><p>10. September</p></td><td><p>1977</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>Finnland</p></td><td><p>  9. Januar</p></td><td><p>1969</p></td><td><p>  8. Februar</p></td><td><p>1969</p></td></tr><tr><td><p>Frankreich</p></td><td><p>21. August</p></td><td><p>1967</p></td><td><p>20. September</p></td><td><p>1967</p></td></tr><tr><td><p>Gabun</p></td><td><p>  4. April</p></td><td><p>1966</p></td><td><p>14. Oktober</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p>Gambia</p></td><td><p>27. Dezember</p></td><td><p>1974</p></td><td><p>26. Januar</p></td><td><p>1975</p></td></tr><tr><td><p>Georgien</p></td><td><p>  7. August</p></td><td><p>1992</p></td><td><p>  6. September</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Ghana</p></td><td><p>13. Juli</p></td><td><p>1966</p></td><td><p>14. Oktober</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p>Grenada</p></td><td><p>24. Mai</p></td><td><p>1991</p></td><td><p>23. Juni</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td><p>Griechenland</p></td><td><p>21. April</p></td><td><p>1969</p></td><td><p>21. Mai</p></td><td><p>1969</p></td></tr><tr><td><p>Guatemala</p></td><td><p>21. Januar</p></td><td><p>2003</p></td><td><p>20. Februar</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Guinea</p></td><td><p>  4. November</p></td><td><p>1968</p></td><td><p>  4. Dezember</p></td><td><p>1968</p></td></tr><tr><td><p>Guyana</p></td><td><p>11. Juli</p></td><td><p>1969</p></td><td><p>10. August</p></td><td><p>1969</p></td></tr><tr><td><p>Haiti</p></td><td><p>27. Oktober</p></td><td><p>2009</p></td><td><p>26. November</p></td><td><p>2009</p></td></tr><tr><td><p>Honduras</p></td><td><p>14. Februar</p></td><td><p>1989</p></td><td><p>16. März</p></td><td><p>1989</p></td></tr><tr><td><p>Indonesien</p></td><td><p>28. September</p></td><td><p>1968</p></td><td><p>28. Oktober</p></td><td><p>1968</p></td></tr><tr><td><p>Irak</p></td><td><p>17. November</p></td><td><p>2015</p></td><td><p>17. Dezember</p></td><td><p>2015</p></td></tr><tr><td><p>Irland</p></td><td><p>  7. April</p></td><td><p>1981</p></td><td><p>  7. Mai</p></td><td><p>1981</p></td></tr><tr><td><p>Island</p></td><td><p>25. Juli</p></td><td><p>1966</p></td><td><p>14. Oktober</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p>Israel</p></td><td><p>22. Juni</p></td><td><p>1983</p></td><td><p>22. Juli</p></td><td><p>1983</p></td></tr><tr><td><p>Italien</p></td><td><p>29. März</p></td><td><p>1971</p></td><td><p>28. April</p></td><td><p>1971</p></td></tr><tr><td><p>Jamaika</p></td><td><p>  9. September</p></td><td><p>1966</p></td><td><p>14. Oktober</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p>Japan</p></td><td><p>17. August</p></td><td><p>1967</p></td><td><p>16. September</p></td><td><p>1967</p></td></tr><tr><td><p>Jemen</p></td><td><p>21. Oktober</p></td><td><p>2004</p></td><td><p>20. November</p></td><td><p>2004</p></td></tr><tr><td><p>Jordanien</p></td><td><p>30. Oktober</p></td><td><p>1972</p></td><td><p>29. November</p></td><td><p>1972</p></td></tr><tr><td><p>Kambodscha</p></td><td><p>20. Dezember</p></td><td><p>2004</p></td><td><p>19. Januar</p></td><td><p>2005</p></td></tr><tr><td><p>Kamerun</p></td><td><p>  3. Januar</p></td><td><p>1967</p></td><td><p>  2. Februar</p></td><td><p>1967</p></td></tr><tr><td><p>Kanada</p></td><td><p>  1. November</p></td><td><p>2013</p></td><td><p>  1. Dezember</p></td><td><p>2013</p></td></tr><tr><td><p>Kap Verde</p></td><td><p>27. Dezember</p></td><td><p>2010</p></td><td><p>26. Januar</p></td><td><p>2011</p></td></tr><tr><td><p>Kasachstan</p></td><td><p>21. September</p></td><td><p>2000</p></td><td><p>21. Oktober</p></td><td><p>2000</p></td></tr><tr><td><p>Katar</p></td><td><p>21. Dezember</p></td><td><p>2010</p></td><td><p>20. Januar</p></td><td><p>2011</p></td></tr><tr><td><p>Kenia</p></td><td><p>  3. Januar</p></td><td><p>1967</p></td><td><p>  2. Februar</p></td><td><p>1967</p></td></tr><tr><td><p>Kirgisistan</p></td><td><p>21. April</p></td><td><p>2022</p></td><td><p>21. Mai</p></td><td><p>2022</p></td></tr><tr><td><p>Kolumbien</p></td><td><p>15. Juli</p></td><td><p>1997</p></td><td><p>14. August</p></td><td><p>1997</p></td></tr><tr><td><p>Komoren</p></td><td><p>  7. November</p></td><td><p>1978</p></td><td><p>  7. Dezember</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>Kongo (Brazzaville)</p></td><td><p>23. Juni</p></td><td><p>1966</p></td><td><p>14. Oktober</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p>Kongo (Kinshasa)</p></td><td><p>29. April</p></td><td><p>1970</p></td><td><p>29. Mai</p></td><td><p>1970</p></td></tr><tr><td><p>Korea (Süd-)</p></td><td><p>21. Februar</p></td><td><p>1967</p></td><td><p>23. März</p></td><td><p>1967</p></td></tr><tr><td><p>Kosovo</p></td><td><p>29. Juni</p></td><td><p>2009</p></td><td><p>29. Juli</p></td><td><p>2009</p></td></tr><tr><td><p>Kroatien</p></td><td><p>22. September</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>22. Oktober</p></td><td><p>1998</p></td></tr><tr><td><p>Kuwait</p></td><td><p>  2. Februar</p></td><td><p>1979</p></td><td><p>  4. März</p></td><td><p>1979</p></td></tr><tr><td><p>Lesotho</p></td><td><p>  8. Juli</p></td><td><p>1969</p></td><td><p>  7. August</p></td><td><p>1969</p></td></tr><tr><td><p>Lettland</p></td><td><p>  8. August</p></td><td><p>1997</p></td><td><p>  7. September</p></td><td><p>1997</p></td></tr><tr><td><p>Libanon</p></td><td><p>26. März</p></td><td><p>2003</p></td><td><p>25. April</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Liberia</p></td><td><p>16. Juni</p></td><td><p>1970</p></td><td><p>16. Juli</p></td><td><p>1970</p></td></tr><tr><td><p>Litauen</p></td><td><p>  6. Juli</p></td><td><p>1992</p></td><td><p>  5. August</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Luxemburg</p></td><td><p>30. Juli</p></td><td><p>1970</p></td><td><p>29. August</p></td><td><p>1970</p></td></tr><tr><td><p>Madagaskar</p></td><td><p>  6. September</p></td><td><p>1966</p></td><td><p>14. Oktober</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p>Malawi</p></td><td><p>23. August</p></td><td><p>1966</p></td><td><p>14. Oktober</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p>Malaysia</p></td><td><p>  8. August</p></td><td><p>1966</p></td><td><p>14. Oktober</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p>Mali</p></td><td><p>  3. Januar</p></td><td><p>1978</p></td><td><p>  2. Februar</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>Malta</p></td><td><p>  3. November</p></td><td><p>2003</p></td><td><p>  3. Dezember</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Marokko</p></td><td><p>11. Mai</p></td><td><p>1967</p></td><td><p>10. Juni</p></td><td><p>1967</p></td></tr><tr><td><p>Mauretanien</p></td><td><p>11. Januar</p></td><td><p>1966</p></td><td><p>14. Oktober</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p>Mauritius</p></td><td><p>  2. Juni</p></td><td><p>1969</p></td><td><p>  2. Juli</p></td><td><p>1969</p></td></tr><tr><td><p>Mexiko</p></td><td><p>27. Juli</p></td><td><p>2018</p></td><td><p>26. August</p></td><td><p>2018</p></td></tr><tr><td><p>Mikronesien</p></td><td><p>24. Juni</p></td><td><p>1993</p></td><td><p>24. Juli</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td><p>Moldau</p></td><td><p>  5. Mai</p></td><td><p>2011</p></td><td><p>  4. Juni</p></td><td><p>2011</p></td></tr><tr><td><p>Mongolei</p></td><td><p>14. Juni</p></td><td><p>1991</p></td><td><p>14. Juli</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td><p>Montenegro</p></td><td><p>10. April</p></td><td><p>2013</p></td><td><p>10. Mai</p></td><td><p>2013</p></td></tr><tr><td><p>Mosambik</p></td><td><p>  7. Juni</p></td><td><p>1995</p></td><td><p>  7. Juli</p></td><td><p>1995</p></td></tr><tr><td><p>Nauru</p></td><td><p>12. April</p></td><td><p>2016</p></td><td><p>12. Mai</p></td><td><p>2016</p></td></tr><tr><td><p>Nepal</p></td><td><p>  7. Januar</p></td><td><p>1969</p></td><td><p>  6. Februar</p></td><td><p>1969</p></td></tr><tr><td><p>Neuseeland <sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td><p>  2. April</p></td><td><p>1980</p></td><td><p>  2. Mai</p></td><td><p>1980</p></td></tr><tr><td><p>Nicaragua</p></td><td><p>20. März</p></td><td><p>1995</p></td><td><p>19. April</p></td><td><p>1995</p></td></tr><tr><td><p>Niederlande</p></td><td><p>14. September</p></td><td><p>1966</p></td><td><p>14. Oktober</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p> Aruba</p></td><td><p>14. September</p></td><td><p>1966</p></td><td><p>14. Oktober</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p> Curaçao</p></td><td><p>14. September</p></td><td><p>1966</p></td><td><p>14. Oktober</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p> Karibische Gebiete (Bonaire, <br/> Sint Eustatius und Saba)</p></td><td><p>14. September</p></td><td><p>1966</p></td><td><p>14. Oktober</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p> Sint Maarten</p></td><td><p>14. September</p></td><td><p>1966</p></td><td><p>14. Oktober</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p>Niger</p></td><td><p>14. November</p></td><td><p>1966</p></td><td><p>14. Dezember</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p>Nigeria</p></td><td><p>23. August</p></td><td><p>1965</p></td><td><p>14. Oktober</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p>Nordmazedonien</p></td><td><p>27. Oktober</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>26. November</p></td><td><p>1998</p></td></tr><tr><td><p>Norwegen</p></td><td><p>16. August</p></td><td><p>1967</p></td><td><p>15. September</p></td><td><p>1967</p></td></tr><tr><td><p>Oman</p></td><td><p>24. Juli</p></td><td><p>1995</p></td><td><p>23. August</p></td><td><p>1995</p></td></tr><tr><td><p>Österreich</p></td><td><p>25. Mai</p></td><td><p>1971</p></td><td><p>24. Juni</p></td><td><p>1971</p></td></tr><tr><td><p>Pakistan</p></td><td><p>15. September</p></td><td><p>1966</p></td><td><p>15. Oktober</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p>Panama</p></td><td><p>  8. April</p></td><td><p>1996</p></td><td><p>  8. Mai</p></td><td><p>1996</p></td></tr><tr><td><p>Papua-Neuguinea</p></td><td><p>20. Oktober</p></td><td><p>1978</p></td><td><p>19. November</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>Paraguay</p></td><td><p>  7. Januar</p></td><td><p>1983</p></td><td><p>  6. Februar</p></td><td><p>1983</p></td></tr><tr><td><p>Peru</p></td><td><p>  9. August</p></td><td><p>1993</p></td><td><p>  8. September</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td><p>Philippinen</p></td><td><p>17. November</p></td><td><p>1978</p></td><td><p>17. Dezember</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>Portugal</p></td><td><p>  2. Juli</p></td><td><p>1984</p></td><td><p>  1. August</p></td><td><p>1984</p></td></tr><tr><td><p>Ruanda</p></td><td><p>15. Oktober</p></td><td><p>1979</p></td><td><p>14. November</p></td><td><p>1979</p></td></tr><tr><td><p>Rumänien</p></td><td><p>12. September</p></td><td><p>1975</p></td><td><p>12. Oktober</p></td><td><p>1975</p></td></tr><tr><td><p>St. Kitts und Nevis</p></td><td><p>  4. August</p></td><td><p>1995</p></td><td><p>  3. September</p></td><td><p>1995</p></td></tr><tr><td><p>St. Lucia</p></td><td><p>  4. Juni</p></td><td><p>1984</p></td><td><p>  4. Juli</p></td><td><p>1984</p></td></tr><tr><td><p>Salomoninseln</p></td><td><p>  8. September</p></td><td><p>1981</p></td><td><p>  8. Oktober</p></td><td><p>1981</p></td></tr><tr><td><p>Sambia</p></td><td><p>17. Juni</p></td><td><p>1970</p></td><td><p>17. Juli</p></td><td><p>1970</p></td></tr><tr><td><p>Samoa</p></td><td><p>25. April</p></td><td><p>1978</p></td><td><p>25. Mai</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>San Marino</p></td><td><p>18. April</p></td><td><p>2015</p></td><td><p>18. Mai</p></td><td><p>2015</p></td></tr><tr><td><p>São Tomé und Príncipe</p></td><td><p>20. Mai</p></td><td><p>2013</p></td><td><p>19. Juni</p></td><td><p>2013</p></td></tr><tr><td><p>Saudi-Arabien</p></td><td><p>  8. Mai</p></td><td><p>1980</p></td><td><p>  7. Juni</p></td><td><p>1980</p></td></tr><tr><td><p>Schweden</p></td><td><p>29. Dezember</p></td><td><p>1966</p></td><td><p>28. Januar</p></td><td><p>1967</p></td></tr><tr><td><p>Schweiz</p></td><td><p>15. Mai</p></td><td><p>1968</p></td><td><p>14. Juni</p></td><td><p>1968</p></td></tr><tr><td><p>Senegal</p></td><td><p>21. April</p></td><td><p>1967</p></td><td><p>21. Mai</p></td><td><p>1967</p></td></tr><tr><td><p>Serbien</p></td><td><p>  9. Mai</p></td><td><p>2007</p></td><td><p>  8. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Seychellen</p></td><td><p>20. März</p></td><td><p>1978</p></td><td><p>19. April</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>Sierra Leone</p></td><td><p>  2. August</p></td><td><p>1966</p></td><td><p>14. Oktober</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p>Simbabwe</p></td><td><p>20. Mai</p></td><td><p>1994</p></td><td><p>19. Juni</p></td><td><p>1994</p></td></tr><tr><td><p>Singapur</p></td><td><p>14. Oktober</p></td><td><p>1968</p></td><td><p>13. November</p></td><td><p>1968</p></td></tr><tr><td><p>Slowakei</p></td><td><p>27. Mai</p></td><td><p>1994</p></td><td><p>26. Juni</p></td><td><p>1994</p></td></tr><tr><td><p>Slowenien</p></td><td><p>  7. März</p></td><td><p>1994</p></td><td><p>  6. April</p></td><td><p>1994</p></td></tr><tr><td><p>Somalia</p></td><td><p>29. Februar</p></td><td><p>1968</p></td><td><p>30. März</p></td><td><p>1968</p></td></tr><tr><td><p>Spanien</p></td><td><p>18. August</p></td><td><p>1994</p></td><td><p>17. September</p></td><td><p>1994</p></td></tr><tr><td><p>Sri Lanka</p></td><td><p>12. Oktober</p></td><td><p>1967</p></td><td><p>11. November</p></td><td><p>1967</p></td></tr><tr><td><p>St. Vincent und die Grenadinen</p></td><td><p>16. Dezember</p></td><td><p>2002</p></td><td><p>15. Januar</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Sudan</p></td><td><p>  9. April</p></td><td><p>1973</p></td><td><p>  9. Mai</p></td><td><p>1973</p></td></tr><tr><td><p>Südsudan</p></td><td><p>18. April</p></td><td><p>2012</p></td><td><p>18. Mai</p></td><td><p>2012</p></td></tr><tr><td><p>Syrien</p></td><td><p>25. Januar</p></td><td><p>2006</p></td><td><p>24. Februar</p></td><td><p>2006</p></td></tr><tr><td><p>Tansania</p></td><td><p>18. Mai</p></td><td><p>1992</p></td><td><p>17. Juni</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Timor-Leste</p></td><td><p>23. Juli</p></td><td><p>2002</p></td><td><p>22. August</p></td><td><p>2002</p></td></tr><tr><td><p>Togo</p></td><td><p>11. August</p></td><td><p>1967</p></td><td><p>10. September</p></td><td><p>1967</p></td></tr><tr><td><p>Tonga</p></td><td><p>21. März</p></td><td><p>1990</p></td><td><p>20. April</p></td><td><p>1990</p></td></tr><tr><td><p>Trinidad und Tobago</p></td><td><p>  3. Januar</p></td><td><p>1967</p></td><td><p>  2. Februar</p></td><td><p>1967</p></td></tr><tr><td><p>Tschad</p></td><td><p>29. August</p></td><td><p>1966</p></td><td><p>14. Oktober</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p>Tschechische Republik</p></td><td><p>23. März</p></td><td><p>1993</p></td><td><p>22. April</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td><p>Tunesien</p></td><td><p>22. Juni</p></td><td><p>1966</p></td><td><p>14. Oktober</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p>Türkei</p></td><td><p>  3. März</p></td><td><p>1989</p></td><td><p>  2. April</p></td><td><p>1989</p></td></tr><tr><td><p>Turkmenistan</p></td><td><p>26. September</p></td><td><p>1992</p></td><td><p>26. Oktober</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Uganda</p></td><td><p>  7. Juni</p></td><td><p>1966</p></td><td><p>14. Oktober</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p>Ukraine</p></td><td><p>  7. Juni</p></td><td><p>2000</p></td><td><p>  7. Juli</p></td><td><p>2000</p></td></tr><tr><td><p>Ungarn</p></td><td><p>  4. Februar</p></td><td><p>1987</p></td><td><p>  6. März</p></td><td><p>1987</p></td></tr><tr><td><p>Uruguay</p></td><td><p>  9. August</p></td><td><p>2000</p></td><td><p>  8. September</p></td><td><p>2000</p></td></tr><tr><td><p>Usbekistan</p></td><td><p>26. Juli</p></td><td><p>1995</p></td><td><p>25. August</p></td><td><p>1995</p></td></tr><tr><td><p>Vereinigte Arabische Emirate</p></td><td><p>23. Dezember</p></td><td><p>1981</p></td><td><p>22. Januar</p></td><td><p>1982</p></td></tr><tr><td><p>Vereinigte Staaten</p></td><td><p>10. Juni</p></td><td><p>1966</p></td><td><p>14. Oktober</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p>Vereinigtes Königreich*</p></td><td><p>19. Dezember</p></td><td><p>1966</p></td><td><p>18. Januar</p></td><td><p>1967</p></td></tr><tr><td><p>    Guernsey</p></td><td/><td/><td><p>10. Dezember</p></td><td><p>1968</p></td></tr><tr><td><p>    Insel Man</p></td><td/><td/><td><p>  1. November</p></td><td><p>1983</p></td></tr><tr><td><p>    Jersey</p></td><td/><td/><td><p>  1. Juli</p></td><td><p>1979</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>Zentralafrikanische Republik</p></td><td><p>23. Februar</p></td><td><p>1966</p></td><td><p>14. Oktober</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p>Zypern</p></td><td><p>25. November</p></td><td><p>1966</p></td><td><p>25. Dezember</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="5"><blockList><item><num>* </num><p>Vorbehalte und Erklärungen. <br/></p><p>Die Vorbehalte und Erklärungen werden in der AS nicht veröffentlicht. Die englischen Texte können auf der Internetseite der Internationalen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung: https://icsid.worldbank.org/resources/lists/measures-by-member-states-ICSID/8 eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern, bezogen werden.</p></item></blockList></td></tr><tr><td colspan="5"><blockList><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup> </num><p>Das Übereinkommen gilt nicht für die Cook-Inseln, Niue und Tokelau.</p></item></blockList></td></tr></table></mainBody></doc></component></components></act></akomaNtoso>