<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.00659</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna</p><p>Sozialversicherungsrichterin Philipp</p><p>Gerichtsschreiber Brügger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 20. September 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1965, absolvierte nach der obligatorischen Schulzeit in den Jahren 1981-85 eine Lehre als Elektromechaniker (Urk. 18/33/1). Nachdem er an verschie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denen Stellen auf diesem Beruf bzw. in verwandten Tätigkeiten gearbeitet hatte, machte er sich im Jahr 1992 selbständig mit einem Betrieb für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Handel, Repara</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tur und Restauration von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Motorrädern (Urk. 18/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">146). Wegen einer HWS-Distorsion, einer Schulterverletzung links, Schwindelbeschwerden sowie einem Tinnitus meldete sich der Versicherte am 16. Mai 2002 bei der Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung zum Leistungsbezug (Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung, Umschulung auf eine neue Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, Rente) an (Urk. 18/35). Die Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm diverse Abklärungen vor. Unter anderem wurde vom 22. April bis zum 16. Mai 2003 eine berufliche Abklärung in der Z.___ durchgeführt (vgl. Schlussbericht BEFAS vom 18. Juli 2003, Urk. 18/67). Mit unange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochten gebliebener Verfügung vom 29. Juli 2003 wies die IV-Stelle den An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch von X.___ auf berufliche Massnahmen ab (Urk. 18/70). Ebenso verneinte sie mit Verfügung vom 23. Oktober 2003 (Urk. 18/76) bzw. Einspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cheentscheid vom 19. Oktober 2004 (Urk. 18/96) einen Rentenanspruch. Die gegen diesen Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid erhobenen Beschwerden wiesen sowohl das hiesige Gericht mit Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 9. November 2005 (Urk. 18/100) als auch das Eidge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nössische Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht (heute: Bundesgericht) mit Urteil vom 24. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2006 (Urk. 18/105) ab. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 27. Mai 2011 (Posteingang) meldete sich X.___ erneut bei der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 18/112). Die IV-Stelle holte die Arztberichte von Dr. med. A.___, Spezialarzt FMH für Innere Medizin, vom 8. Juni 2011 (Urk. 18/117/1-4) und der Klinik B.___ vom 26. Juli 2011 (Urk. 18/126/2) ein. Ausserdem nahm sie Unterlagen über die selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständige Erwerbstätigkeit des Versicherten zu den Akten (Urk. 18/122). Am 1. September 2011 teilte sie X.___ mit, es werde ein polydisziplinäres medizinisches Gutachten beim C.___, D.___, erstellt (Urk. 18/128). Dagegen erhob der Versicherte am 6. September 2011 Einwand und verlangte die Begutachtung durch eine andere Institution, da das C.___ nicht unabhängig sei (Urk. 18/129). Die IV-Stelle hielt mit Verfügung vom 14. September 2011 an der Begutachtung durch das C.___ fest (Urk. 18/130). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> teilte ihr darauf am 13. Oktober 2011 mit, er werde keine Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de gegen diese Verfügung einreichen, sei aber auch nicht bereit, an einer Begutachtung durch das C.___ mitzuwirken (Urk. 18/132). Mit Vorbescheid vom 3. November 2011 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Abweisung seines Leistungsbegehrens in Aussicht, da mangels Mitwirkung an der Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung nicht schlüssig beurteilt werden könne, ob sich die Verhältnisse seit der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abweisung vom 19. Oktober 2004 massgeblich verändert hätten (Urk. 18/135). Nachdem X.___ mit Schreiben vom 28. November 2011 seinen Stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt dargelegt hatte, ohne aber konkret Einwand gegen den Vorbescheid zu erheben (Urk. 18/136), wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 8. Dezember 2011 ab (Urk. 18/137). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 25. April 2012 beschwerte sich X.___ bei der IV-Stelle über deren Vorgehensweise und ersuchte sie um die Vornahme weiterer Abklärungen (Urk. 18/142). Die IV-Stelle lud ihn am 15. Mai 2012 zu einem Abklärungsgespräch betreffend die beruflichen Eingliederungsmöglichkeiten auf den 25. Mai 2012 ein (Urk. 18/144). In der Folge teilte sie X.___ am 4. Juli 2012 mit, eine erneute Prüfung der Situation im Anschluss an das Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärungsgespräch habe ergeben, dass an der Notwendigkeit der Vornahme einer medizinischen Abklärung festgehalten werden müsse, und der Versicherte werde aufgefordert, dieses Mal daran mitzuwirken (Urk. 18/150). Mit Verfügung vom 9. Juli 2012 ordnete die IV-Stelle die polydisziplinäre Begutachtung an, welche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch eine nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Fachstelle erfolge (Urk. 18/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">147). Der Beschwerdeführer äusserte sich in der Folge dahingehend, dass eine Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung nicht sinnvoll sei und er von der Invalidenversicherung Unterstützung bei einer Umschulung verlange (Urk. 18/153). Die IV-Stelle führte weitere Abklärungen durch und lud den Versicherten am 15. November 2012 auf den 19. November 2012 zu einem Erstgespräch für eine Massnahme Modul A in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsdiagnostik ein (Urk. 18/159). Der Versicherte teilte am 11. Dezember 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit, dass ihm die Teilnahme an dieser Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme nicht möglich sei, da er nicht einen Monat ohne Einkommen sein könne (Urk. 18/160). Mit Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bescheid vom 4. Januar 2013 stellte die IV-Stelle X.___ die Abweisung des Begehrens um berufliche Massnahme in Aussicht, da der Anspruch mangels Mitwirkung an den medizinischen Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men nicht überprüft werden könne (Urk. 18/163). Dagegen erhob der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte am 9. Januar 2013 Einwand (Urk. 18/165). Mit Verfügung vom 15. Februar 2013 wies die IV-Stelle den Anspruch auf berufliche Massnahmen ab (Urk. 18/167). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 23. Februar 2013 erklärte sich X.___ bereit, sich der Begutachtung zu unterziehen, sofern diese unter menschenwürdigen Umständen stattfinde und durch einen neutralen Arzt vorgenommen werde (Urk. 18/168). Am 17. Januar 2014 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, es werde eine polydisziplinäre medizinische Untersuchung vorgenommen (Urk. 18/177). Mit Schreiben vom 12. Februar 2014 informierte die IV-Stelle sodann darüber, dass die Begutachtung durch das C.___ durchgeführt werde (Urk. 18/181). Das C.___ nahm die Begutachtung vor und erstellte das polydisziplinäre Gutachten vom 15. Mai 2014 (Urk. 18/191). Am 21. Juli 2014 kündigte die IV-Stelle X.___ an, es werde am 7. August 2014 eine Abklärung in seinem Betrieb vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen (Urk. 18/193). Am 23. Juli 2014 teilte X.___ mit, dieser Termin gehe ihm nicht und ausserdem könne die Abklärung in den Büros der IV-Stelle abgehalten werden (Urk. 18/194). Nachdem er die Durchführung der Abklärung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor Ort unter Hinweis auf den Schutz seiner Privatsphäre explizit abgelehnt hatte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 18/198), wurde das Abklärungsgespräch schliesslich am 25. September 2014 in den Räumlichkeiten der IV-Stelle durchgeführt. Am 6. Oktober 2014 erstellte die Abklärungsperson den entsprechenden Bericht (Urk. 18/203). Mit Vorbescheid vom 30. Januar 2015 teilte die IV-Stelle X.___ mit, sein Leistungsbegehren müsse abgewiesen werden, da er ohne Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schulungsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen könne (Urk. 18/209). Dagegen erhob der Versicherte am 27. Februar 2015 Einwand (Urk. 18/210). Die IV-Stelle hielt an ihrem Entscheid fest und wies das Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsbegehren mit Verfügung vom 13. März 2015 ab (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 7. April 2015 wandte sich X.___ an die „Direktion der IV-Stelle Zürich“ und beantragte sinngemäss die Aufhebung der Verfügung und die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtung einer Rente sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gewährung von Eingliederungsmassnahmen (Urk. 1/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 15. Mai 2015 gelangte X.___ unter Beilage des an die IV-Stelle gerichteten Schreibens vom 7. April 2015 sodann an das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsgericht des Kantons Zürich mit einem „Antrag auf Kostenerlass“ (Urk. 1/2). Mit Schreiben vom 26. Mai 2015 forderte das Gericht X.___ auf, schrift</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich zu erklären, ob seine Eingabe vom 7. April 2015 an die IV-Stelle als Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde gegen deren Verfügung vom 13. März 2015 zu behandeln sei (Urk. 4). Mit Fax vom 5. Juni 2015 ersuchte X.___ um Antwort auf die Frage, ob er die früheren Gerichtsurteile kopieren müsse oder diese beim Gericht à jour seien. In der Folge machte ihn das Gericht mit Schreiben vom 5. Juni 2015 abermals darauf aufmerksam, wie er vorzugehen habe, wenn er gegen die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung der IV-Stelle vom 13. März 2015 Beschwerde erheben wolle (Urk. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Darauf ersuchte X.___ unter dem Titel „Klage an das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht 2015“ am 11. Juni 2015 sinngemäss um Aufhebung der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtenen Verfügung und früheren Gerichtsentscheide und um Zusprache einer Rente sowie um Gewährung von Umschulungsmassnahmen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 1/3 S. 1 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 22. Juli 2015 (Urk. 14) reichte der Beschwerdeführer das Formular zur Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der prozessualen Bedürftigkeit ein (Urk. 15).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Beschwerdeantwort vom 7. August 2015 beantragte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin die Abweisung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde (Urk. 17), was dem Beschwerdeführer am 18. August 2015 mitgeteilt wurde (Urk. 19). Am 22. September 2015 (Urk. 23) reichte der Beschwerdeführer den Arztbericht der Klinik B.___ vom 15. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 (Urk. 24) ein. Diese Unterlagen wurden der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin am 7. Juni 2016 zugestellt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG) Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">destens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen einander widersprechender medizinischer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richte den Prozess nicht erledi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, ohne das gesamte Beweisma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidend, ob es für die Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklungen nö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">antwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Einkommensvergleich hat auch bei Selbständigerwerbenden in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen zif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu verglei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen. Lassen sich die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen nicht zuver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässig ermitteln oder schätzen, so ist in Anlehnung an die spezifische Methode für Nichterwerbstätige ein Betätigungsvergleich anzustellen und der Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad nach Massgabe der erwerblichen Auswirkungen der verminderten Leistungsfähigkeit in der konkreten erwerblichen Situation zu bestimmen. Der grundsätzliche Unterschied des ausserordentlichen Bemessungsverfahrens zur spezifischen Methode (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG) besteht darin, dass die Invalidität nicht unmittelbar nach Massgabe des Betätigungsvergleichs als solchen bemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen wird. Vielmehr ist zunächst anhand des Betätigungsvergleichs die leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedingte Behinderung festzustellen; sodann ist aber diese im Hinblick auf ihre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwerbliche Auswirkung besonders zu gewichten. Eine bestimmte Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung im funktionellen Leistungsvermögen einer erwerbstätigen Person kann zwar, muss aber nicht notwendigerweise eine Erwerbseinbusse gleichen Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fangs zur Folge haben. Wollte man bei Erwerbstätigen ausschliesslich auf das Ergebnis des Betätigungsvergleichs abstellen, so wäre der gesetzliche Grundsatz verletzt, wonach bei dieser Kategorie von Versicherten die Invalidität nach Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe der Erwerbsunfähigkeit zu bestimmen ist (ausserordentliches Bemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungsverfahren; BGE 128 V 29 E. 1; AHI 1998 S. 120 E. 1a und S. 252 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2b je mit Hinweisen). Die ausserordentliche Bemessungsmethode des erwerblich ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wichteten Betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsvergleichs unterscheidet sich von der allgemeinen Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thode des Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vergleichs Unselbständigerwerbender gerade dadurch, dass bei der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommensermittlung nicht auf die LSE abgestellt wird, sondern deren Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung unter Berücksichtigung der einzelfallbezogenen Kriterien (Betriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grösse,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Branche, Erfahrung des Betriebsinhabers usw.) zu erfolgen hat (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts I 707/06 vom 9. Juli 2007 E. 3.3.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ons</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss einem allgemeinen Grundsatz des Sozialversicherungsrechts kann die Verwaltung eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Beurteilung gebildet hat, in Wiedererwägung ziehen, wenn sie zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (Art. 53 Abs. 2 ATSG; BGE 127 V 466 E. 2c mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von der Wiedererwägung ist die so genannte prozessuale Revision von Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsverfügungen zu unterscheiden. Danach ist die Verwaltung verpflichtet, auf eine formell rechtskräftige Verfügung zurückzukommen, wenn neue Tatsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen oder neue Beweismittel entdeckt werden, die geeignet sind, zu einer anderen rechtlichen Beurteilung zu führen (BGE 127 V 466 E. 2c mit Hinweisen). Erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich können nur Tatsachen sein, die zur Zeit der Erstbeurteilung bereits bestan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, jedoch unverschuldeterweise unbekannt waren oder unbewiesen blieben (BGE 119 V 180 E. 3a, 477 E. 1a, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Abweisung des Leistungsbegehrens des Beschwerdeführers gemäss dem Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 19. Oktober 2004 (Urk. 18/96) basierte auf folgenden ärztlichen bzw. beruflichen Einschätzungen und Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laut dem zu Händen des vormaligen Rechtsvertreters des Beschwerdeführers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erstellten Gutachten von Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Spezialarzt für Neurologie FMH</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, vom 27. Januar 2000 (Urk. 18/15) bestehen beim Beschwerdeführer ein Status </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Verkehrsunfall am 7. Juli 1996 mit Halswirbelsäulen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abknickverlet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung, milder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> traumatischer Gehirnverletzung sowie AC-Luxation links mit noch besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">endem/n leicht rechtsbetontem, mässi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gem insbesondere auch oberem Cervicalsyndrom, leicht bis mässigen cervico</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cephalen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden, leicht bis mässig ausgeprägten belastungsabhängigen Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelenksschmerzen links sowie leichten kognitiven Störungen bei vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den höchstens leichtgradig ausgeprägten degenerativen Halswirbelsäu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">veränderungen. Als Folge der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden und Beeinträchtigungen sei eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit als Motorradmechaniker von insgesamt 40 % vorhanden. Diese Einschränkung bestehe bei zum Teil schwerer körperli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher Arbeit und auch bei Arbeiten in un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">günstigen Körperpositionen, indem einfühlbar durch derartige Tätigkeiten eine für den Beschwerdeführer zum Teil unzumutbare Zunahme der Beschwerden und Schmerzen auftrete und er diese Arbeiten zum Teil gar nicht oder zum Teil nur in vermindertem Arbeitstempo ausführen könne. In einer anderen, ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit mit wechselnd sitzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Körperhaltung, ohne Kopfzwang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltung und ohne arbeitsmässige Belastung der Oberarmmuskulatur liege die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit bei 75 %, bedingt durch die vermehrte Ermüdbarkeit und ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derte Belastbarkeit, was auch insbesondere für die Verkaufstätigkeit im eigenen Geschäft gelte. Die vom Beschwerdeführer geklagten und auch neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psycholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gisch objektivierbaren leichten kognitiven Beeinträchtigungen seien mini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mal und führten nicht zu einer zusätzlichen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einträchtigung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. F.___, Facharzt FMH für Neurologie, stellte in seinem Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an den Haftpflichtversicherer vom 6. September 2001 (Urk. 18/32/1-20) folgende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Diagnosen: Restbeschwerden der linken Schulter nach AC-Luxation, inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierende cervikocephale Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden mit Schwindel und Tinnitus sowie diskrete bis leichte neuropsycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logische Funktionsstörungen nach vorläufig noch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unkla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rem cervikocephalem Trauma (einfache Distorsion/Nacken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">knickung/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) bei zweiseitiger seitlicher Kollision am 7. Juli 1996. Am Halteapparat seien recht wenig objek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierbare Befunde zu finden gewesen, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei man dem Beschwerdeführer glau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben müsse, dass die Beschwerden schub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise kämen. Bezüglich der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit in der Tätigkeit als selbständiger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbender Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber eines Motorradge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schäftes bestehe das Problem darin, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer durch seine Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden bei Überlastung in einer gewis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen Weise zwar einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt sei. Durch seine Behinderung bei der Akquisition von Kunden sei aber der Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragsbestand soweit zurückgegangen, dass man die Frage fast nicht mehr be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">antworten könne. Bei günstiger Konjunktur sei die bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herige Tätigkeit (ca. 50 % Verkauf und 50 % Reparatur) für mindestens 80 % möglich. In einer anderen, den Unfallfolgen ideal angepassten Tätigkeit sei der Beschwerdeführer ohne Zweifel voll arbeitsfähig. Bei ausschliesslich admini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strativen Arbeiten am Com</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">puter sei er möglicherweise wegen seinen Konzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsstörungen sowie den bei längerer konzentrierter Arbeit auftretenden Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen im Umfang von 20 % behindert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem Arztbericht des Hausarztes Dr. A.___ vom Juni 2002 (Urk. 18/42) leidet der Beschwerdeführer unter einer diskreten bis leicht ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägten Hirnfunktionsstörung, einer partiellen Ruptur des Musculus pectoris major rechts, einem Status nach AC Luxation links Tossy II mit AC Arthrose sowie Nacken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verspannungen und einem Cervicalsyndrom. Den Akten sei zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, dass von Seiten der Schulter eine Teilinvalidität von 25 % attestiert werde. Das neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ropsychologische Defektsyndrom führe zu einer verbleibenden Konzentrationsstörung, Abnahme der kognitiven Leistung, z.B. bei komplexen Sprach- und Gedächtnisleistungen sowie rascher Ermüdbarkeit. Seit dem Unfall leide der Beschwerdeführer auch vermehrt unter migräne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">artigem Kopfweh, an einem Tinnitus und Schwindelanfällen. Insgesamt sei ihm deshalb nur noch ein Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sum von 50 % in seiner bisherigen Tätigkeit möglich, wobei ein Wechsel auf eine andere Tätigkeit nicht sinnvoll sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laut dem Arztbericht von Dr. med. G.___, FMH für Psychiatrie und Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapie, vom 27. Januar 2004 (Urk. 18/86) besteht beim Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer ein Schleudertrauma. Er weise eine dysphorisch gereizte Grundstimmung mit einer misstrauischen Tönung auf, und die Konzentration im Gespräch sei redu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziert. Testpsychologisch habe eine normale Intelligenz fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt werden können. Die kognitiven Leistungen seien deutlich unterdurch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittlich. Es bestün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den starke innere Spannungen bei hoher innerer Leistungsbereitschaft und kindlicher Gemütslage. Als Mechaniker sei der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer zu 50 % ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsunfähig. Eine Umschulung sei nicht erfolgsversprechend. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem Bericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 18. Juli 2003 (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 18/67) erschien der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer mit zwei Ausnahmen (Migräne, Arztbesuch) immer pünktlich zur Arbeit. Während der Arbeit sei es aber zu Kla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen über Schmerzen und Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden wie etwa Kopf- und Nacken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen sowie Konzentrationsschwierigkeiten gekommen. Dabei habe sich der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer manchmal selbst mit Massagemitteln massiert, und er habe auch zusätzliche Pausen erhalten. Zu Klagen sei es auch bei körperlich leichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren oder vorwiegend sitzenden Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten gekommen. Intellektuell verfüge der Beschwerdeführer über gute Fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten, welche ihm grundsätzlich das Absol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vieren verschiedener Ausbildungen erlauben würden. Ebenso seien gute prakti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Fähigkeiten vorhanden, was bei einem gelernten Elektro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mechaniker und heute selbständigen Motorradmechaniker nicht erstaune. Auch die Auffas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungsgabe und die Lernfähigkeit seien gut. Die Arbeitsweise des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers sei sauber und genau. Vergleichsweise auffällig sei aber seine Verhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tensweise. Er habe verschiedentlich kritische Fragen gestellt, welche zwar auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund seiner Situation verständlich gewesen seien. Nicht selten habe er diese aber in einer provokant wirkenden Art oder in herausforderndem Ton vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bracht. Er habe oft unkonzentriert und unruhig gewirkt. Gegenüber Frauen sei er viel kritischer und ablehnender aufgetreten als gegenüber Männern, weshalb auch im Verlauf der Abklärung ein Wechsel in der Betreuung von einer Frau zu einem Mann vorgenommen worden sei. Grundsätzlich habe sich gezeigt, dass der Beschwerdeführer lieber Tätigkeiten ausübe, bei denen er auf sich selbst ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt sei und nach eigenem Ermessen handeln könne. Bezüglich der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit scheine die von Dr. E.___ be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schriebene 75%ige Arbeitsfähigkeit in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich leichten und wechselbelastenden behin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungsangepassten Tät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten, ohne Kopfzwanghaltung und ohne arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässige Belastung der Ober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">muskulatur realisierbar bei nicht manuellen Tätigkeiten im engeren Sinne (Kontroll- oder Überwachungsarbeiten), wobei die angegebene Lärmemp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">find</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit zu berücksichtigen sei. Der Beschwerdeführer selbst sehe seine Existenz am ehesten gesichert durch die Weiterführung seines Motorradge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schäftes im Umfang von 50 %. Dies sei zumutbar, wobei die Verwendung einer Hebebühne empfohlen werde. Eine allfäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lige angepasste berufliche Neuorien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierung wäre aufgrund der aktuellen Situationsbeurteilung nicht sicher mit Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folg zu reali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren und könne deswegen zur Zeit nicht empfohlen werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der vorliegend angefochtene Entscheid stützt sich auf folgende medizinischen Abklärungen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laut dem Arztbericht von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 8. Juni 2011 (Urk. 18/117/1-4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht beim Beschwerdeführer seit 2002 ein Tinnitus mit psychosozialer und professioneller Beeinträchtigung seit 2007. Der Beschwerdeführer gebe an, infolge eines Justizirrtums (gemeint ist das frühere IV-Verfahren) hätte sein Tinni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tus zugenommen. Er leide unter Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Schlafstörungen. Es finde deswegen keine Behandlung statt. Eventuell werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Psychotherapie empfohlen. Das Ausmass einer allfälligen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung der Arbeitsfähigkeit müsse durch ein psychologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sches/psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sches Gutachten festgelegt werden. Der Beschwerdeführer sei im Jahr 2004 wegen eines Hörstur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes im Spital H.___ gewesen und es sei dort ein Morbus Menière diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziert worden. Ihn, den Hausarzt Dr. A.___, habe der Beschwerdeführer hauptsächlich wegen seiner Schulter- und Nackenschmerzen konsultiert. Die Therapie sei über die Klinik B.___ erfolgt. Anlässlich der letzten Kontrolle am 14. April 2011 sei der Versicherte beschwerdefrei gewesen, so dass von einer weiteren Abklärung abgesehen worden sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 26. Juli 2011 (Urk. 18/126/2) hielt die Klinik B.___ fest, es bestehe beim Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer eine komplexe Problematik, welche im Rahmen eines interdisziplinären Gutachtens zu klären sei. Es werde empfohlen, damit eine un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abhängige Stelle zu beauftragen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laut dem polydisziplinären Gutachten des C.___ vom 15. Mai 2014 (Urk. 18/191/32-33) bestehen beim Beschwerdeführer folgende Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Chronische Schulter- und Nackenbeschwerden unter Betonung der dominan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten rechten Seite (ICD-10 M19.11/M79.61/M54.2/Z98.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach Luxation des Akromioklavikulargelenkes Tossy II links und Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dacht auf leichtes Distorsionstrauma der Halswirbelsäule im Rahmen eines Verkehrsunfalles am 07.07.1996</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">radiologisch Zustand nach älterer partieller oberflächlicher Läsion des Mus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">culus pectoralis major, Partialläsion der Supraspinatus- und Subska</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pularissehne sowie AC-Arthrose rechts (MRI 06.09.2000 und 02.03.2011)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">radiologisch AC- und Omarthrose links (MRI 05.07.2012)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach Schulterarthroskopie mit Abtragen von Osteophyten postero</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kaudal humeral, Akromioplastik und Resektion des Akromioklavikular</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenkes links am 25.06.2013 (Dr. I.___, Klinik B.___)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">intraoperativer Befund: beginnende Omarthrose, erhebliche Auffaserung des Labrum, beginnende Osteophytenbildung humeral, intakte Rotatoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">manschette und lange Bizepssehne sowie erhebliche AC-Arthrose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weitgehend freie Beweglichkeit der Halswirbelsäule und Schultergelenke</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tinnitus rechts (ICD-10 H93.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelgradig kompensiert, mit phasenweiser Dekompensation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schwankschwindelsymptomatik (ICD-10 H82)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aktuell ohne Hinweis auf periphere vestibuläre Funktionsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">DD zervikogen-propriozeptiv bedingt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verdacht auf akzentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mischkopfschmerz (mit Migräne und Spannungskopfschmerz-Anteilen) (ICD-10 G43, G44.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leichtgradiges HWS-Syndrom (ICD-10 M54.2) ohne radikuläre oder medulläre Beteiligung bei früherem HWS-Distorsionstrauma 1996 (ICD-10 M54.5)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Chronisch intermittierendes lumbovertebrales Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der orthopädischen Untersuchung habe sich im Bereich der Wirbelsäule eine weitgehend freie Beweglichkeit sämtlicher Abschnitte mit Inkonsistenzen im Verlauf der Untersuchung gezeigt. Auch an den oberen und unteren Extremi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten habe eine freie Beweglichkeit bestanden, mit Ausnahme einer verminder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Abduktion der Schultern. Die vom Beschwerdeführer beklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den hätten sich durch die klinischen und radiologischen Befunde keinesfalls voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständig begründen lassen. Es bestünden Hinweise für eine deutliche nicht-orga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nische Beschwerdekomponente. Aus orthopädischer Sicht bestehe aufgrund der arthrotischen Veränderungen an der linken Schulter keine zumutbare Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit für körperlich schwere Tätigkeiten. Für körperlich leichte bis intermit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierend mittelschwere Tätigkeiten unter Wechselbelastung bestehe hingegen eine zeitlich und leistungsmässig uneingeschränkte Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit. Dabei sollte der wiederholte Einsatz der oberen Extremitäten oberhalb der Horizontalen ebenso wie das häufige Heben und Tragen von Lasten über 10 kg bis intermittierend 15 kg vermieden werden. Bei der otorhinolaryn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gologischen Untersuchung habe aktuelle eine praktisch symmetrische altersent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechende Hörschwelle mit einen Hörverlust nach Social Index von 0 % beidseits objektiviert werden können. Der Tinnitus könne im Rahmen des subjektiven Empfindens noch als mittelgradig kompensiert bezeichnet werden, wobei es intermittierend unter Lärmexposition </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie Stresssituationen zu Dekompensati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onen kommen könne. Es bestünden qua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">litative Einschränkungen der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit, indem Tätigkeiten mit Lärm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">expo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sition und Sturz gefährdende Tätigkeiten vermieden werden sollten. In diesem Rahmen scheine die Tätigkeit als Motorradmechaniker mit intermittie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rend erhöhtem Störschall ungeeignet. Die neurologischen Befunde seien regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">recht ausgefallen und es bestehe in dieser Hinsicht keine Einschränkung der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit. Bei der psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Untersuchung habe sich der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer etwas auffällig in seinem Verhalten präsentiert und es bestehe der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dacht auf akzentuierte Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitszüge. Sonstige psychopathologischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funde lägen nicht vor und es fehlten Hinweise für eine depressive Störung oder kognitive Beeinträchtigung. Aus psychiatrischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit nicht einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend bestehe beim Beschwerdeführer keine zumutbare Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit für körperlich schwer belastende berufliche Tätigkeiten sowie für Tätigkeiten unter erhöhtem Störlärm und für Sturz gefährdende Tätigkeiten. Für körperlich leichte bis intermittierend mittelschwere, angepasste Tätigkeiten be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehe eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 100 %. Es würden keine berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Massnahmen empfohlen. Es könne seit 2003 für behinderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angepasste Tätigkeiten einschliesslich jener im angestammten Bereich insgesamt von einer zeitlich und leistungsmässig uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden. Die anamnestische und klinische Präsen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tation des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers lasse durchaus an eine deutliche nicht-organische Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">komponente denken. Andererseits sei festzuhalten, dass der Beschwerdeführer sehr wohl auch von einem aktiven Lebensstil nicht zuletzt bezüglich der in der Freizeit durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführten Metallbearbeitung berichte. Seitens der Berufsbildung sei er auch durchaus aktiv, so verweise er auf seiner Website auf zahl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reiche internationale Prämierungen im Motorraddesign oder demnächst stattfindende Anlässe (Urk. 18/191/35-36). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem Abklärungsbericht für Selbständigerwerbende vom 6. Oktober 2014 (Urk. 18/203) musste das Gespräch auf Wunsch des Beschwerdeführers in den Räumlichkeiten der Beschwerdegegnerin stattfinden. Die Abklärungsperson hielt fest, der Beschwerdeführer habe am 7. Juli 1996 einen Verkehrsunfall erlitten und leide seither an gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Problemen. Seine gesundheitliche Verfassung sei über all die Jahre immer gleichbleibend. Er fühle sich mal besser und dann wieder schlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter. Bei seiner IV-Anmeldung im Jahr 2020 (richtig: 2002) sei eine Umschulung oder eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % thematisiert worden. Es sei jedoch viele Jahre alles falsch gelaufen und ihm der Anspruch auf IV-Leistungen bis heute abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprochen worden. Kurz vor dem Unfall habe er ein Motorradgeschäft in J.___ übernommen. Er habe Motorräder inkl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zubehör verkaufen und Repara</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tur-/Servicearbeiten ausführen wollen. Zudem ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be er sich auch noch als Mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">torraddesigner anbieten wollen. Der geplante Betriebsaufbau sei aber dann aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich gewesen. Bei Gesundheit habe er seine Einkünfte hauptsächlich mit handwerk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Arbeiten erzielt. Nach Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tritt des Gesundheitsschadens habe er sich auf den Verkauf und weniger auf Reparaturen spezialisieren wollen. Dieses Vorha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben sei aber bei den Kunden nicht so gut angekommen, und deshalb sei es nicht so gut gelaufen. Schliesslich habe er sein Geschäft ganz schliessen müssen. Die Geschäftsräume habe er un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tervermietet und für sich daneben in einer Garage noch einen kleinen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kaufsshop für Motorradzubehör und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">accessoires ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtet. Nach einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">doppelung der Miete durch den neuen Hausbesitzer sei es ganz fertig gewesen. Seit mehr als einem Jahrzehnt repariere und designe er die Motorräder zu Hause. Die Kundenzahl sei äusserst bescheiden, da er eigentlich kein Geschäft mehr habe. Zudem beeinträchtige auch seine Gesundheit die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistung er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heblich. Er habe keine richtige Werkstatt mehr und übernehme nur noch Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träge auf Anfrage, wobei ihm die Einhaltung klarer Termin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gaben nicht mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich sei. Der Beschwerdeführer habe deshalb erneut eine beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Umstellung vornehmen müssen. Er habe in einem Kloster in K.___ eine Ausbildung in einem asiatischen Metallhand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werk (dreidimensionale Blechtreib</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">technik) absol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viert. Dafür sei er zwischen 2003 und 2007 vier Mal für zwei Monate in K.___ gewesen. Zur Ausübung dieser künstlerischen Tätigkeit habe er im Kanton L.___ ein kleines Atelier eingerichtet. Seine in K.___ geborene Ehefrau be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herrsche das Handwerk ebenfalls und unterstütze ihn in seiner Tätigkeit. Die Arbeiten verkaufe er vorwiegend an Fahrzeugmessen, wo er auch zusätzliche Bestellungen erhalte. Die künstlerische Tätigkeit sei von den Beschwerden her weniger ein Problem. Seine Arbeitsfähigkeit sei Schwan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen unterworfen, betrage aber in der Regel 50 %. Es würde von daher gut passen, dass er selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständig erwerbstätig sei. Er erziele aber nur ein bescheidenes Einkommen, mit welchem er sich knapp am Leben halten könne. Er sammle zwar Quittungen, führe aber keine eigent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Buchhaltung. Er habe auch an Ausstellungen in den M.___ teilgenommen und dort Preise für seine Arbeiten gewonnen. In den M.___ würden seine Arbeiten generell auf mehr Anklang stossen, er könne aber aus gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Gründen nicht so viele Termine wahrnehmen, da er das dafür notwenige Arbeitsvolumen gar nicht bewältigen könne. Er wolle keine fi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nanzielle Hilfe vom Sozialamt, sondern sehe die Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherung als die Institution, die ihm helfen sollte. Wenn sich nichts ändere, werde er bald ein Fall für die Psychiatrie. Dann könne er überhaupt nichts mehr machen. Um über die Runden zu kommen, müsse er sich Geld leihen, er habe inzwischen Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den in der Höhe von Fr. 78‘000.--. Er sei sehr interessiert an der Durchführung von beruflichen Massnahmen und könne sich eine Umschulung auf eine Bera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungstätigkeit gut vorstellen. Ideal wäre eine Mischung zwischen beraten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem und handwerklichem Bereich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hielt die Abklärungsperson fest, es könne mit überwiegender </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer ohne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitsschaden sein Motorradgeschäft führen würde. Gemäss Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhebung wäre damit ein Einkommen von Fr. 65‘184.-- pro Jahr im Jahr 2010, bzw. angepasst an die Nominallohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung Fr. 67‘428.-- im Jahr 2014 möglich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, es seien vorliegend der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheid der Beschwerdegegnerin vom 19. Oktober 2004 (Urk. 18/96) bzw. die Urteile des hiesigen Gerichts vom 9. November 2005 (Urk. 18/100) bzw. des Eidgenössischen Versicherungsgerichts (heute: Bundesgericht) vom 24. November 2006 (Urk. 18/105) einer prozessualen Revision zu unterziehen, ist festzuhalten, dass ein letztinstanzlicher gerichtlicher Entscheid besteht und es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Verwaltung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verwehrt ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, in sinngemässer Anwendung der Grundsätze über die prozessuale Revision auf eine frühere Verfügung zurückzukommen, wenn diese seinerzeit vom Richter überprüft worden i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">st (BGE 109 V 119 E. 2b S. 121). Eine prozessuale Revision des Einspracheentscheids vom 19. Oktober 2004 (Urk. 18/96) könnte nur durch das Bundesgericht vorgenommen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist jedoch in diesem Zusammenhang ohnehin festzuhalten, dass sich aus den Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtsentscheiden klar ergibt, weshalb dem Beschwerdeführer keine 50%ige Arbeitsunfähigkeit angerechnet worden ist. Der Beschwerdeführer bringt in dieser Hinsicht keine neuen Tatsachen vor, sondern wiederholt die bereits in den damaligen Gerichtsverfahren vorgebrachten Argumente. Es ist entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers auch nicht so, dass ihm die Z.___ eine halbe Invalidenrente zugesichert hätte. Dies fiele denn auch gar nicht in ihre Kompetenz, sondern die Festsetzung des Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grades ist alleinige Aufgabe der Beschwerdegegnerin. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die vom Beschwerdeführer eingereichten Steuereinschätzungen waren bereits im früheren Verfahren bekannt (vgl. Urk. 18/82), nicht bekannt war in dieser Hinsicht einzig der Umstand, dass der Beschwerdeführer wegen Steuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hinterziehung mit Entscheid vom 7. April 2005 mit einer Busse von Fr. 2‘174.70 bestraft worden ist (Urk. 11/3/4). Der Beschwerdeführer hat mithin nicht nur die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin, sondern auch die Steuerbehörden nicht genügend do</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentiert. Es kann damit nicht davon die Rede sein, dass er von neuen Tatsachen erfahren oder neue Beweismittel aufgefunden hat, welche er im früheren Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren nicht hätte beibringen können. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im vorliegenden Verfahren zu prüfen ist die Frage, ob sich der Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand des Beschwerdeführers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Zeitraum zwischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid vom 19. Oktober 2004 (Urk. 18/96)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, mit welchem die Beschwerdegegnerin den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers letztmals nach umfassender Abklärung des Sachverhaltes verneint hat,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und der angefochtenen Verfügung vom 13. März 2015 (Urk. 2) in an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relevan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Weise verschlechtert hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das polydisziplinäre Gutachten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 18. März 2014 (Urk. 18/191) beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortet die gestellten Fragen um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassend, berücksichtigt die vom Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer geklagten Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen, wurde in Kenntnis und in Auseinan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung mit den Vorakten erstellt und ist in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtend. Ebenso wurden die gezogenen Schlussfolgerungen in nachvollziehbarer Weise hergeleitet. Das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten wird damit den von der Rechtsprechung entwickelten Anforderungen an eine be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftige medizinische Stellungnahme (E. 1.4) gerecht. Ihm ist volle Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kraft zuzuerkennen, falls keine konkreten Indizien gegen die Zuverläs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer macht geltend, das Gutachten des C.___ basiere auf fal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Tatsachen, da er zu diesem Zeitpunkt seinen Gesundheitszustand mit un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zähligen Medikamenten gefährlich verändert habe (Urk. 1/3 S. 4). Hierzu ist festzuhalten, dass er gegenüber den C.___-Gutachtern angegeben hat, er nehme regelmässig ein Vitamin B2- sowie ein Magnesium-Präparat, unregelmässig Meto-Zerok-Tabletten (bei verstärktem Tinnitus), ein Vitamin B12-Präparat so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie Aspirin und Voltaren rapid bei Bedarf. Daraus kann nicht auf eine über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässige, gesundheitsgefährdende Medikamenteneinnahme geschlossen werden. Ein Medikamentenspiegel konnte nicht erstellt werden, da der Beschwerdeführer die Blutentnahme verweigerte (Urk. 18/191/14). Es lässt sich damit nicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen, dass der Beschwerdeführer während der Begutachtung unter erhöhtem Medikamenteneinfluss gestanden hat, was nicht auf einen Fehler bei der Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung, sondern die ungenügende Mitwirkung des Beschwerdeführers zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuführen ist und sich somit zu seinen Ungunsten auswirkt. Abgesehen davon ist nicht ersichtlich, dass ein allfällig überhöhter Medikamenteneinfluss während der Begutachtung zu einer wesentlich anderen Beurteilung geführt hätte, zumal diese nicht alleine auf den direkten klinischen Untersuchungen des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers, sondern auch auf anderen Erhebungen (bildgebende Befunde, medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Vorakten, Befragung des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers) beruht. Im Weiteren bringt der Beschwerdeführer vor, die C.___-Gutachter hätten nicht genügend auf seinen psychischen Gesundheitszustand eingehen können, da er seine Aussagen nur unter „ärztlicher Schweigepflicht“ habe machen wollen. Er sei von den Ju</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">risten der Beschwerdegegnerin bereits so eingeschüchtert gewesen, dass er ihnen nicht sein Innerstes habe öffnen wollen. Auch dieser Einwand ist nicht stichhaltig. Der Beschwerdeführer ist im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten, alle Auskünfte zu erteilen, die zur Abklärung des Anspruchs und zur Festsetzung der Versicherungsleistungen erforderlich sind (Art. 28 Abs. 2 ATSG). Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin kann bei ihrer Beurteilung keine ihr nicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kannten Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de berücksichtigen, welche der Beschwerdeführer unter Beru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung auf das Arztgeheimnis nicht nennen will. Dass die Gutachter zu Recht nicht von einer wesentlichen psychiatrischen Beeinträchtigung ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen sind, ergibt sich ausserdem auch daraus, dass der Beschwerdeführer sich aktuell nicht in regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässiger psychiatrischer Behandlung befindet, keine Psychophar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">maka einnimmt und angegeben hat, seine Limitierungen seien vor allem auf seine somatischen Beschwerden zurückzuführen (Urk. 18/191/17). Ebenso wenig kann auf eine Ungenauigkeit in der Untersuchung geschlossen werden, wenn Verletzungen im Fingergelenk durch die Ärzte des C.___ nicht entdeckt wurden (vgl. Urk. 11/4/2), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zumal der Beschwerdeführer an den Händen keine spezifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Schmerzen schilderte. Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stellt in seinem Bericht vom 10. Juni 2015 (Urk. 11/4/3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) denn bezüglich der Hand auch keine Diagnose und attestiert dem Beschwerdeführer deswegen keine Einschränkung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit. Zutref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fend ist dagegen, dass das von Dr. A.___ im Februar 2015 erstellte Röntgenbild das Vorhandensein eines Spondy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lolisthesis L5/S1 mit einem Gleiten des Wirbels L5 von 1/5 nach vorne zeigte (Urk. 11/4/3). Es ist je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">doch festzuhalten, dass es sich dabei um einen verhältnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig geringfügigen Befund handelt und sich weder aus den Angaben des Beschwerdeführers an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässlich der C.___-Begutachtung noch aus den übrigen medizinischen Vorakten ergibt, dass die lumbale Pathologie im Vordergrund steht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist damit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer in körperlich leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis intermittierend mittelschweren, angepassten Tätigkeiten (ohne erhöhten Stör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lärm, ohne Sturzgefahren) zu 100 % arbeitsfähig ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, wie sich die eingeschränkte Leistungsfähigkeit des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers in wirtschaftlicher Hinsicht auswirkt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nander ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das hiesige Gericht ist im Urteil vom 9. November 2015 (Urk. 18/100/12-13) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">davon ausgegangen, der Beschwerdeführer könne seine Restarbeitsfähigkeit wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend in seiner angestammten Tätigkeit als selbständiger Betreiber eines Motor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">radgeschäftes verwerten. Nachdem das Geschäft in der damaligen Form nicht mehr existiert (vgl. Abklärungsbericht Selbständigerwerbende, Urk. 18/203), ist der Invaliditätsgrad anhand eines Einkommensvergleichs fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zulegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss IK-Auszug (Urk. 18/192) erzielte der Beschwerdeführer mit seiner selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigen Erwerbstätigkeit AHV-beitragspflichtige Einkommen von Fr. 7‘038.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Jahr 1993, von Fr. 8‘600.-- im Jahr 1994, von Fr. 29‘300.-- im Jahr 1995 un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d von Fr. 36‘900.-- im Jahr 1996. Die Steuerbehörden gingen gemäss Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheid vom 7. April 2005 (Urk. 11/3/4) von folgenden steuerbaren Jahres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen aus (zu berücksichtigen ist, dass zum damaligen Zeitpunkt die Gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wartsbesteuerung noch nicht galt): Fr. 21‘100.-- im Jahr 1993, Fr. 7‘400.-- im Jahr 1994, Fr. 33‘200.-- im Jahr 1995 und Fr. 61‘900.-- im Jahr 1996. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Standpunkt, das steuerbare Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men des Jahres 1996 sei bei der Festlegung des Valideneinkommens zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen und ebenso der Umstand, dass er sein Einkommen ab 1993 massiv gesteigert habe (Urk. 1/3 S. 6, Urk. 11/3/2). Hierzu ist festzuhalten, dass sich bei Berücksichtigung der korrekten Zahl für das Jahr 1993 von Fr. 21‘100.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (statt die vom Beschwerdeführer eingesetzten Fr. 1‘100.--) nicht die vom Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer geltend gemachte stetige Einkommenssteigerung ergibt, sondern viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr eine deutliche Einkommensminderung zwischen 1993 und 1994. Von ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner aus den Steuerzahlen ersichtlichen X-fachen Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steigerung kann mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin nicht die Rede sein, vielmehr hat sich das Einkommen zwischen 1993 und 1995 lediglich um rund 57 % gesteigert (von Fr. 21‘100.-- auf Fr. 33‘200.--). Im Jahr 1996 hat der den Gesundheitsschaden des Beschwerdeführers aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sende Unfall stattgefunden, womit es für die Ermittlung des vor Eintritt des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschadens erzielten Erwerbseinkommens nicht zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen ist. Es ergib</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t sich denn auch, dass das vom Steueramt festgelegte Einkommen nicht alleine aus dem Betrieb erwirtschaftet worden ist, sondern der Beschwerdeführer wegen seines Unfalles Versicherungsleistungen bekommen hat (Urk. 18/84/3). Das steuerbare Einkommen des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers aus dem Jahre 1996 enthält mithin Einnahmen, welche nicht ohne, sondern gerade wegen des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schadens erzielt worden sind. Entgegen der Ansicht des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers zählen diese auch nicht zum AHV-beitragspflichtigen Einkommen (vgl. Art. 6 Abs. 2 lit. b der Verordnung über die Alter- und Hinterlassenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung [AHVV], Art. 25 Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung [IVV]), weshalb sie zu Recht nicht in seinem Indivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">duellen Konto eingetragen worden sind. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich ist auch festzuhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, dass der Beschwerdeführer vor Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme der selbständigen Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit arbeitslos war (vgl. Urk. 18/116/3). Es war mithin nicht so, dass er eine lukrative unselbständige zugunsten der selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigen Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit aufgegeben hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auffällig erscheint sodann an den Steuerzahlen, dass der Beschwerdeführer im Jahr 1997 zwar lediglich ein Einkommen von Fr. 32‘200.-- erzielte, das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mögen aber gegenüber 1996 von Fr. 153‘000.-- auf Fr. 196‘000.-- und somit u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Fr. 43‘000.-- angestiegen ist. Auch unter diesem Aspekt erscheint ein wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher Einkommenseinbruch nach dem Unfall nicht ausgewiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist damit auf das zuletzt ohne Gesundheitsschaden erzielte Einkommen des Jahres 1995 abzustellen, wobei zu Gunsten des Beschwerdeführers von dem gegenüber dem IK-Eintrag höheren Einkommen gemäss den Festlegungen der Steuerbehörden auszugehen ist, somit von Fr. 33‘200.--. Andere verlässliche Zahlen sind nicht vorhanden. Angepasst an die Nominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohnentwicklung für Män</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner (vgl. Bundesamt für Statistik, Tabelle T1.93:1996 = 102.6, 2011 = 124.5) beträgt das hypothetische Einkommen im Jahr 2011 Fr. 40‘286.55.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) betrug der Durchschnittslohn für die mit einfachen und repetitiven Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten beschäftig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Männer im Jahr 2010 pro Monat Fr. 4‘901.-- (LSE 2010 TA 1 S. 26) bzw. Fr. 58‘812.-- (Fr. 4‘901.-- x 12) pro Jahr. Bei einer durchschnittlichen Wochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitszeit im Jahr 2010 von 41,6 Stunden (vgl. Bundesamt für Statistik, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschafts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abteilungen in Stunden p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ro Woche [T 03.02.03.01.04.01]) sowie unter Berücksichtigung der Nominallohnerhöhung für Männer (vgl. Bundesamt für Statistik, Lohnentwicklung, Tabelle T1.93: 2010 = 123.4, 2011 = 124.5) resultiert ein mutmassli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ches Einkommen 2010 von Fr. 61‘709.70 (= Fr. 58‘812.-- : 40 x 41.6 : 123.4 x 124.5) pro Jahr. Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer ist damit bereits bei Ausübung einer Hilfsarbeitertätigkeit ohne Weiteres in der Lage, ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen, wobei festzuhalten ist, dass er über berufliche Fähigkeiten verfügt, welche die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übung einer Tätigkeit zulassen, welche mindestens dem Anforderungsniveau 3 (Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt) entspricht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes und der damit verbundenen Einschränkung der Erwerbsfähigkeit seit dem 19. Oktober 2004 ist damit nicht ausgewiesen. Demnach besteht kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung, was zur Abweisung der Beschwerde führt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer war mit gerichtlicher Verfügung vom 29. Juni 2015 (Urk. 12) zur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Darlegung und Substantiierung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seiner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> finanziellen Verhältnisse unter Beilage sämtlicher Belege zur finanziellen Situation (wie Lohnausweise, Bankauszüge, Mietverträge, Versicherungsverträge, Rechnungen, Quittungen, Steu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ererklärungen etc. [vgl. Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 2 Dispositiv-Ziff. 2]) verpflichtet sowie auf die im Unterlassungsfalle zu gewärtigenden K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsequenzen hingewiesen worden. Der Beschwerdeführer gab im Formular zur Abklärung der pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Bedürftigkeit (Urk. 15) an, kein Vermögen zu besitzen demgegenüber hohe Schulden zu haben. Die Frage nach einer Erwerbstätigkeit bejahte er sodann und führte auf einem Beiblatt ein durchschnittliches monatliches Einkommen von Fr. 3‘600.-- an (Urk. 15 S. 3 und Urk. 16 S. 5). Aktuelle Belege zu seiner finanziellen Situation – wie etwa die letzte Steuererklärung oder aktuelle Kontoauszüge (vgl. Urk. 18/112/4, wonach der Beschwerdeführer über ein Spar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konto verfügt) - fehlen demgegenüber gänzlich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit hat es der Beschwerdeführer unterlassen, seine Vermögens- und Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommensverhältnisse substantiiert darzulegen und zu belegen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weshalb andro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss davon auszugehen ist, dass keine prozessuale Bedürftigkeit besteht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung ist daher mangels ausgewiesener Bedürftigkeit abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Verfahren ist kostenpflichtig. Die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gesuch des Beschwerdeführers vom 11. Juni 2015 um Gewährung der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unentgeltliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung wird abgewiesen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstBrügger</p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>