<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00180</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiber Brühwiler</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 21. Juni 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Milosav Milovanovic</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beratungsstelle für Ausländer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Frohaldenstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 76, 8180 Bülach</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Personalvorsorge Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladene</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1963, ist Mutter zweier erwachsener Kinder (Urk. 10/14 Ziff. 3.1). Am 14. September 2005 meldete sie sich unter Hinweis auf seit 2003 bestehende Depressionen mit Schmerzen bei der Invalidenversicherung zum erst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">maligen Leistungsbezug an (Urk. 10/1). Mit Verfügung vom 10. Januar 2006 verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch der Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 10/11</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einer Phase der Arbeitslosigkeit und Einsätzen in der Reinigungsbranche (vgl. Auszug aus dem individuellen Konto, Urk. 10/22) war die Versicherte seit 9. Januar 2008 bei der Z.___ als Reinigungsmitarbeiterin in einem Pensum von zirka 24 % tätig, als sie ab dem 23. Januar 2012 krankge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrieben wurde (Urk. 10/26 Ziff. 2.8, Ziff. 2.14). Am 24. Mai 2012 meldete sie sich wegen psychischen Beschwerden erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 10/14 Ziff. 6.2, Ziff. 11). Die IV-Stelle klärte die medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinische, erwerbliche und familiäre Situation ab und verneinte mit Verfügung vom 7. Juni 2013 einen Rentenanspruch (Urk. 10/42). Eine am 25. Juni 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen erhobene Beschwerde (Urk. 10/45/3) hiess das hiesige Gericht mit Urt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eil vom 17. November 2014 in dem Sinne gut, dass es die Sache an die IV-Stelle zurückwies, damit diese weitere erforderliche Abklärungen treffe und hernach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über den Leistungsanspruch neu verfüge (Prozess-Nr. IV.2013.00594, Urk. 10/57</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Umsetzung des Urteils des hiesigen Gerichts veranlasste die IV-Stelle unter anderem eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Begutachtung der Versicherten durch Dr. med. A.___, Fachärztin für Rheumatologie, und Prof. Dr. med. B.___, Facharzt für Neurologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie. Das Gutachten wurde am 23. Dezember 2015 (Urk. 10/69, Urk. 10/71) erstattet. Ferner führte sie eine Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt durch (Urk. 10/74).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10/77, Urk. 10/79, Urk. 10/82, Urk. 10/83, Urk. 10/86, Urk. 10/88) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 10. Januar 2017 erneut einen Rentenanspruch der Versicherten (Urk. 10/91 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen die Verfügung vom 10. Januar 2017 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 8. Februar 2017 Beschwerde und beantragte die Aufhebung des angefochtenen Entscheides und die Ausrichtung einer Invalidenrente. Eventuell sei die Sache zu weiteren Abklärungen zurückzuweisen (Urk. 1 S. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 14. März 2017 (Urk. 9) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Gerichtsverfügung vom 20. März 2017 wurden antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 1) die unentgeltliche Prozessführung bewilligt und der Beschwerdeführerin die Beschwerdeantwort zugestellt (Urk. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Pensionskasse der Beschwerdeführerin, welche verfügungsweise am 18. April</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2017 zum Prozess beigeladen wurde (Urk. 16), verzichtete auf die Einreichung einer Stellungnahme.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">blei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krankheitswert besteht, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_616/2014 vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch zuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid (Urk. 2) wie folgt: Bei der Beschwerdeführerin liege gestützt auf das beweistaugliche Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten und die Berücksichtigung der Tatsache, dass im psychiatrischen Teilgut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten diverse invaliditätsfremde psychosoziale Faktoren aufgeführt seien, aus medizinischer Sicht keine Invalidität im Sinne des Gesetzes vor. Sie sei seit Dezember 1997 in ihren angestammten Tätigkeiten als Standardausrüsterin und Reinigungsmitarbeiterin vollständig arbeitsunfähig. Ihr seien jedoch aus somatischer Sicht knieschonende, wechselbelastende Tätigkeiten – wenn nach zwei Stunden jeweils eine mindestens eine halbe Stunde dauernde, sitzende Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit eingefügt werden könne und keine Gewichte über 12.5 kg getragen werden müssten - im vollen Umfang zumutbar (Urk. 2 S. 1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem hielt die Beschwerdeführerin entgegen, auf das eingeholte Gutachten kö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nne nicht abgestellt werden. Des Weiteren seien die neurologischen Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(ständige Kopfschmerzen, Schwindelgefühl) sowie Atemprobleme nicht abgeklärt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden. Zudem leide sie an Inkontinenz und müsse mindestens zehn Mal pro Tag zur Toilette, was eine negative Auswirkung auf die Erwerbsfähigkeit habe und sie psychisch belaste. Gemäss ihrem behandelnden Rheumatologen müssten beide Knie operiert werden, die Implantierung von Knieprothesen sei unver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar. Auch bestünden keine soziokulturellen Faktoren. Schliesslich habe die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin auch den Leidensabzug nicht berücksichtigt (Urk. 1 S. 3 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 23. Januar bis 22. März 2012 stand die Beschwerdeführerin in stationärer psychiatrischer Behandlung im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bericht vom 8. Mai 2012 (Urk. 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/17/3-5) nannten die dort behandelnden Ärzte als Diagnose eine rezidivierende depressive Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F33.1), und berichteten von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regredienten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> depressiven Symptomen (Ziff. 1, Ziff.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 6). Ausserdem wurde festgehalten, dass die Beschwerdeführerin zur weiteren Stabi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lisierung am 26. März 2012 in die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingetreten sei (Ziff. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, diagnos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tizierte in seinem Bericht zuhanden der Beschwerdeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">egnerin vom 5. Juni 2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 10/20/6-7) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit depressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e Episoden mit Angst und somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11). Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nannte er ein Asthma bronchiale und eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rhinokonjunctivitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pollinosa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ein funktionelles laryngeales Globusge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fühl, einen solitären Schilddrüsenknoten rechts, einen Lagerungsschwindel rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, eine Hypertonie, eine Adipositas, einen Eisenmangel, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Epicondylopathia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">humeri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Metatarsalgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links sowie eine Gonarthrose beidseitig (S. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. A). Er führte aus, die Beschwerdeführerin leide unter depressiven Episoden mit multi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">plen somatischen Beschwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und verwies auf die beigelegten medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richte (S. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. D; vgl. Urk. 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/20/8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Austrittsbericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___ vom 5. Juli 2012 (Urk. 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/27/8-10) berichteten die Ärzte über die Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung der Beschwerdeführerin in der Tagesklinik vom 26. März bis 26. Juni 2012. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie diagnostizierten Anpassungsstörungen sowie eine längere depressive Reaktion (ICD-10 F43.21) und hielten fest, dass die Beschwerdeführerin die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führung der ambulanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g wünsche (S. 1, S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin sowie psychoso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matische und psychosoziale Medizin, berichtete am 25. Juli 2012 über den Gesundheitszustan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d der Beschwerdeführerin (Urk. 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/27/1-7). Sie nannte mehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlich die gleichen Diagnosen wie Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 3.2), ergänzt um eine Anpassungsstörung (ICD-10 F43.21), einen solitären Schild</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drüsen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">knoten rechts und Uterusmyome (Ziff. 1.1). Der Beschwerdeführerin atte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stierte sie eine vollständige Arbeitsfähigkeit als Reinigungskraft (Ziff. 1.6) und erachtete zwei Stunden tägliche Reinigungsarbeiten als gut möglich (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verlaufsbericht vom 24. Januar 2013 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/35/1-5) nannte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend E. 3.4) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, mittelgradig mit somatischem Syn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">drom (ICD-10 F33.11)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Eisenmangelanämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Asthma bronchiale</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rhinokonjunktivitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">pollinosa</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gonarthrose beidseitig</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie führte aus, es habe eine delegierte Psychotherapie durch Fachpsychologe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 24. Mai bis 6. Dezember 2012 in ihrer Praxis stattgefunden. Nach anfänglicher leichter Symptomverbesserung sei eine Stagnation in der Psychotherapie erfolgt, weshalb mangels dauerhafter Verbesserung die psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapeutische Behandlung beendet worden sei. Aufgrund der bisherigen Erfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung mit der Beschwerdeführerin sei von einer ungünstigen Prognose auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen (Ziff. 1.4). Betreffend Arbeitsfähigkeit sei es der Beschwerdeführerin zumutbar, täglich bis zu zwei Stunden als Raumpflegerin zu arbeiten (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner Stellungn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ahme vom 31. Januar 2013 (Urk. 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/36/3-4) führte Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, Rheumatologie, Häma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tologie, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, durch die Depression hätten Konzentrations- und Merkfähigkeitsstörungen, Angst, innere Unruhe und körperliche Schmerzsymptome bestanden, wodurch jegliche Tätigkeiten in der freien Wirtschaft (in wechselhaftem Ausmass) beeinträchtigt gewesen seien. Bezüglich der übrigen Diagnosen lägen nach Aktenlage keine weiteren beruflich relevanten Einschränkungen vor. Seit spätestens 25. Juli 2012 bestehe jedoch keine Arbeitsunfähigkeit mehr, mithin sei die Beschwerdeführerin im bisherigen Pensum in der bisherigen Tätigkeit vollständig arbeitsfähig. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf Aufforderung des Gerichts erstatteten die Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 7. Januar 2014 ihren schriftlichen Bericht (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Sie stellten die folgenden Diagnosen (Ziff. 2.2b):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lagerungsschwindel</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gonarthrose beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Asthma bronchiale und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rhinokonjunktivitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">pollinosa</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">solitärer Schilddrüsenknoten rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Eisenmangelanämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie führten aus, die Beschwerdeführerin stehe seit dem 11. Dezember 2012 bei ihnen in Behandlung (Ziff. 2.2a). Die wöchentliche Einzeltherapie habe zu einer Entlastung geführt. Schmerzen, Asthma, Schwindel seien aber gleich geblieben, auch die Physiotherapie habe diese Situation bisher nicht ändern können (Ziff. 2.2c). Die Beschwerdeführerin sei seit Februar 2012 bis heute vollständig arbeitsunfähig. Primär verantwortlich für die Arbeitsunfähigkeit sei die De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pression mit der damit einhergehenden Erschöpfung. Die Beschwerdeführerin se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i auch für angepasste Tätigkeiten zu 100 % arbeitsunfähig. Im Haushalt bestehe eine zirka 60%ige Arbeitsunfähigkeit, da die Beschwerdeführerin nur wenig und verlangsamt mithelfen könne (Ziff. 2.2d).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erstattete sein Gutachten vom 7. November 2015 (Urk. 10/71/2-32</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) nach Berücksichtigung der Akten, Erhebung der Anamnese und Durchfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung eigener Untersuchungen und stellte als psychiatrische Diagnose mit Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 28 Ziff. 1) eine beginnende chronifizierte rezi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">divierende depressive Störung, reaktiv auf und unterhalten durch psychosoziale und soziokulturelle Belastungsfaktoren; im Verlauf seit zirka Ende 2011/Anfang </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2012 mit mittelgradiger Ausprägung und somatischem Syndrom (ICD-10 F33</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.11). Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bestünden die folgenden Diagnosen (S. 28 f. Ziff. 2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persönlichkeitsakzentuierung mit ängstlich-abhängigen Anteilen </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">multiple psychosoziale und soziokulturelle Belastungsfaktoren mit Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">losigkeit, finanziellen Problemen, Sprachproblemen und Prob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lemen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> in Verbindung mit Ausbildung und Beruf</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Bei der hiesigen Exploration und im psychiatrischen Untersuch habe sich eine teilweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">affektinkontinente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, in der Stimmung gedrückte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">anhedonische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">deführerin mit Schlafstörungen und weiteren somatischen Symptomen, die eine inzwischen chronifizierte rezidivierende depressive Störung mittelgra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">diger Prägung aufweise, welche sich reaktiv auf einen protrahierten Ehekonflikt mit nachfolgender Trennung vom Ehepartner und anstehender Scheidung sowie soziokulturell bedingtem Schamgefühl entwickelt habe, gezeigt. Hinzugetreten seien weitere psychosoziale Probleme mit Arbeitslosigkeit und finanziellen Prob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lemen. Als wesentlicher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">krankheitsaufrechtserhaltender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Faktor wirkten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sozio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">kulturelle Wertevorstellungen. Diese aversiven depressiven Affekte be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">herrsch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ten das psychopathologische Bild und würden durch die religiöse und soziokulturelle Prägung in dominierender Weise bestimmt. Im Sinne einer Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schlechterung und als Zeichen der Chronifizierung sei eine chronische Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">erkrankung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">hinzugetreten. Da gemäss den Angaben der rheumatologischen Gutachterin die subjektiv beklagten und die objektiven Befunde in einer Dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">krepanz stünden, müsse von einer Schmerzverarbeitungsstörung ausgegangen werden. Diagnostisch könne aber keine somatoforme Schmerzstörung gemäss ICD-10 F45.4 diagnostiziert werden (S. 25 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Untersuchung der Standardindikatoren zeige auf, dass bei der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin mit einer Persönlichkeitsakzentuierung mit ängstlich-abhängigen An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">len und einer belasteten neurosenbiografischen Anamnese eine Schwächung der ICH-Funktion bestehe. Es liege vornehmlich aufgrund krankheitsbestimmter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">handicapierender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Fähigkeitsstörungen eine Einschränkung der mittel- und lang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fristigen Arbeitsfähigkeit vor. Gehe man infolge der mittelgradigen depressiven Störungen von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit in zuletzt ausgeübter und adaptierter Tätigkeit aus, dann müssten gemäss den IV-rechtlichen Vorgaben hiervon psychosoziale und soziokulturellen Faktoren mit Einfluss auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fähigkeit abgezogen werden, die grundsätzlich in ihrer Höhe der juris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tischen Einschätzung oblägen. Ähnlich wie früher im PÄUSBONOG-Konstrukt (p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">athogenetisch-ätiologisch unklare </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">syndromale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Beschwerdebilder ohne nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">weis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bare organische Grundlage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">) fehlten für die IV-rechtlichen Vorgaben medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zinische Messgrössen, wie diese im medizinischen Alltag in einem bio-psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">chosozialen Gesundheitsverständnis nicht separiert werden könnten. Grössen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mässig sei medizinisch-theoretisch von zirka 1/3 des Effektes auf die Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Somit liege in Bezug auf ein Vollpensum aus psychiatrisch-gutachterlicher Sicht für die zuletzt ausgeübten und adaptierten Tätigkeiten eine Arbeitsunfähigkeit von 30 % vor. Im (zeitlichen) Verlauf be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">stehe die Einschränkung seit der stationären Aufnahme in die Klinik C.___ vom 23. Januar 2012. Zwischenzeitlich könne es zu kurzzeitigen Verbesserung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">en oder Verschlechterungen gekommen sein. Die Einschätzung sei theoretischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Natur. Das psychische Störungsbild sei als (beginnend) chronifiziert zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schreiben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, weshalb eine Intensivierung der Therapie als dringend angezeigt sei (S. 29 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ stellte nach Berücksichtigung der Akten, Erhebung der Anamnese und Durchführung eigener Untersuchungen in ihrem Gutachten vom 23. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 (Urk. 10/68) folgende rheumatologische Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 48 Ziff. 9.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">verminderte Belastbarkeit und Beschwerden beider Knie bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rechts: mässiger medialer Gonarthrose mit degenerativen Verän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rungen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hinterhorns</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> des medialen Meniskus bei intaktem lateralen Meniskus und intakten Kollateral- und Kreuzbändern</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">links: mässiger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">medialbetonter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Gonarthrose und leichter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Femoro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">pa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tellar-Arthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> mit kleinem Riss des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hinterhorns</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> des medialen Meniskus bei intaktem lateralen Meniskus und intakten Kollateral- und Kreuzbändern</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">verminderte Belastbarkeit und Beschwerden beider Füsse bei </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sehr grossen Fersenspornen beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die folgenden Diagnosen hätten keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 49 Ziff. 9.2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nikotin-Abusus mit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Asthma bronchiale und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Rhinokonjunktivitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">pollinosa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> mit reversibler obstruktiver Ventilationsstörung (Erstdiagnose Februar 2009)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ausgedehnte chronische Schmerzen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas Grad II</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hyperthonie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit medikamentöser Therapie (Erstdiagnose Juni 2007)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Unfall am oberen Sprunggelenk (OSG) links im Oktober 2010 mit Zerrung des Ligamentum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fibulotalare</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> anterior, des Ligamentum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fibulocalarea</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und der vorderen Syndesmose bei intakten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Peronealsehnen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach vaginaler Hysterektomie (Dezember 2012) wegen Myom mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Menometrorrhagien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hympermenorrhoe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit Eisenmangel-Anämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der klinischen Untersuchung seien Diskrepanzen aufgefallen. Der intermittie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rend hinkende Gang normalisiere sich bei Ablenkung. Die Untersuchung des Bewegungsapparates werde durch Gegenspannen erschwert. Es bestehe eine Lendenwirbelsäulen (LWS)-Hyperlordose. Alle grossen peripheren Gelenke seien normal beweglich. Die Röntgenuntersuchungen der HWS und der LWS zeigten altersentsprechende Befunde. Die Röntgenuntersuchungen beider OSG hätten als wesentlichste Befunde sehr grosse Fersensporne beidseits ergeben (S. 49). Die bildgebenden Befunde im Bereich der Knie seien nicht besonders gravierend und diskutabel ob diesbezüglich Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bestehe. Zusammenfassend bestünden bei der Beschwerdeführerin strukturelle Befunde im Bereich beider Knie und sehr grosse Fersensporne beidseits, die ihre Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit einschränkten. Die vorhandenen Befunde würden das Ausmass ihrer Beschwerden nur teilweise erklären. Die Beschwerdeführerin könne, bezo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen auf ein Pensum von 100 %, eine angepasste Tätigkeit zu 100 % ausüben. Gestützt auf die Empfehlungen der K.___ könne die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin Lasten bis 12.5 kg hantieren. Wegen den Fersenspornen sollte sie nach zwei Stunden wechselbelastender Tätigkeit eine halbe Stunde lang (oder auch länger) sitzend arbeiten können. Danach könne sie erneut zwei Stunden lang wechselbelastend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätig sein. Insgesamt könne sie mit Abwechs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung der Position ganztags arbeiten. Besonders günstig wären für sie Tätigkei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten als Näherin beziehungsweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Löterin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, denn diese Arbeiten würden meist sitzend ausgeübt (S. 52).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hielt die Gutachterin fest, dass in der angestammten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit oder in einer anderen angepassten Tätigkeit nie eine lang andauernde Arbeitsunfähigkeit bestanden habe. Eine besonders kniebelastende Tätigkeit habe die Beschwerdeführerin aber ab Dezember 1997 wegen einer Schwellung im rechten Knie nicht mehr ausüben können (S. 53).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.10 </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die interdisziplinäre Beurteilung ergab eine seit 23. Januar 2012 (Datum der stationären Aufnahme in die C.___) bestehende Arbeitsfähigkeit von 70 % in einer angepassten knieschonenden Tätigkeit mit der folgenden Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung: Keine Lasten über 12.5 kg, nach zwei Stunden wechselbelastender Tätigkeit sollte die Beschwerdeführerin eine halbe Stunde (oder auch länger) sitzend arbeiten können. Besonders kniebelastende Tätigkeiten könne die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin seit Dezember 1997 nicht mehr ausüben (Urk. 10/71/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. L.___, Facharzt für Anästhesiologie, RAD, legte in seiner Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom 14. Januar 2016 (Urk. 10/76/3-4) gestützt auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bidisziplinäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin wie folgt fest: Für besonders kniebelastende Tätigkeiten bestehe eine vollständige Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit seit Dezember 1997. Da Reinigungsarbeiten ein grosses Spektrum an ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schiedenen Tätigkeiten umfassten, gälten sie nur als zumutbar, wenn das Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsprofil dabei eingehalten werden könne. In einer angepassten Tätigkeit bestehe seit Dezember 2012 eine 30%ige Arbeitsunfähigkeit. Eine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustandes sei kaum zu erwarten. Als medizinische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahme seien Fersensporn-Schuheinlagen und physiotherapeutische Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungen sinnvoll.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.12</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf Hinweis der Beschwerdegegnerin, dass aus Rechtsanwender-Sicht der psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische Gesundheitsschaden durch psychosoziale Belastungsfaktoren begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t und somit versicherungsrechtlich nicht relevant sei, wurde RAD-Arzt Dr. L.___ von der Beschwerdegegnerin um eine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin aus rein somatischer Sicht in Bezug auf ein 100%-Pensum gebeten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Stellungnahme vom 9. März 2016 (Urk. 10/76/7) führte er aus, dass aus rein somatischer Sicht auf das Teilgutachten von Dr. A.___ abzustellen sei, mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hin bestehe für besonders kniebelastende Tätigkeiten eine vollständige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit seit Dezember 1997. Weitere bisherige Tätigkeiten wie Näherin oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Löterin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche meist sitzend ausgeübt werden, gälten als angepasst. Angepasst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien knieschonende, wechselbelastende Tätigkeiten, wenn nach zwei Stunden jeweils mindestens eine halbe Stunde sitzende Tätigkeiten eingefügt werden könnten, mit einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gewichtslimite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von 12.5 kg.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.13</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. M.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. N.___, vom J.___, nahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am 31. Oktober 2016 Stellung zum psychiatrischen Gutachten von Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 10/87 = Urk. 3/2). Sie berichtigten das (Teil-)Gutachten dahingehend, dass die Beschwerdeführerin nicht häufig den Psychiater gewechselt habe, sondern zuerst bei Dr. med. G.___ und anschliessend beim J.___ in Behandlung gestanden habe (S. 2 oben). Hinsichtlich der Diagnose ergäben sich keine Abweichungen zu Prof. B.___, wobei sie die Depression als eigenständige, sich längst verselbständigte Störung sähen, mithin sei die rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit soma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischem Syndrom (ICD-10 F33.11), versicherungsrelevant und nicht alleine auf psychosoziale Umstände zurückführbar. Sie attestierten der Beschwerdeführerin eine vollständige Arbeitsunfähigkeit sowohl in angestammter als auch für angepasste Tätigkeiten, dies aufgrund der Schmerzen, der Depression und des Schwindels. Ferner sei die Störung nicht willentlich überwindbar, die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin sei aktuell in der Depression gefangen, ertrage keine Belastungen mehr und könne am Alltag nur sehr beschränkt teilnehmen (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Prof. B.___ und Dr. A.___ vom 23. Dezember 2015 (vgl. vorstehend E. 3.8-3.10)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vermag die an eine beweiskräftige ärztliche Exper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tise gestellten Anforderungen vollumfänglich zu erfüllen (vgl. vorstehend E. 1.5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die gutachterlichen Beurteilungen beruhen auf ausführlichen Untersuchungen, erfolgten unter Berücksichtigung der geklagten Beschwerden und wurden in nachvollziehbarer Weise sowie in Auseinandersetzung mit den relevanten Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">akten begründet.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Demnach leidet die Beschwerdeführerin seit Januar 2012 an einer verminderten Belastbarkeit und Beschwerden in beiden Knien und Füssen, wobei sie besonders kniebelastende Tätigkeiten bereits ab Dezember 1997 nicht mehr hat ausüben können. In psychiatrischer Hinsicht leidet sie an einer be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ginnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den, chronifizierten, rezidivierenden depressiven Störung mit mittelgra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diger Ausprägung und somatischem Syndrom. Insgesamt besteht eine 70%ige Restarbeitsfähigkeit in einer angepassten, knieschonenden Tätigkeit.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin die Beweiskraft des rheumatologischen Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens von Dr. A.___ absprechen will mit der Begründung, sie sei zu versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsfreundlich, was aus dem Urteil des Bundesgerichts 8C_531/2014 vom 23. Januar 2015 (Urk. 3/1) klar hervorgehe, ist ihr entgegenzuhalten, dass vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegend keine Gründe für eine Befangenheit respektive eine Gefahr der Vorein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genommenheit auszumachen sind und das zitierte Bundesgerichtsurteil sich auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Äusserung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Gutachterin in diesem konkreten einen Fall bezog, weshalb daraus nicht pauschal auf weitere Fälle geschlossen werden kann. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen den Ausführungen der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 2 S. 2) ist gestützt auf das (psychiatrische) Gutachten mit der diagnostizierten chronifi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zierten depressiven Störung mit mittelgradiger Ausprägung und somatischem Syndrom ein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden ausgewiesen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was die psychosozialen Faktoren betrifft, so liegen solche vorliegend unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">strit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenermassen vor, was denn im psychiatrischen Gutachten von Prof. B.___ auch festgehalten wurde (vgl. vorstehend E. 3.8). So erfolgte beispielsweise ein Ehekonflikt mit nachfolgender Trennung vom Ehepartner und anschliessender Scheidung. Ebenfalls lagen Arbeitslosigkeit und finanzielle Probleme vor und soziokulturelle Wertvorstellungen wurden vom Gutachter als krankheitsauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltender Faktor taxiert. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Gutachten von Prof. B.___ ergibt sich allerdings auch, dass neben den psychosozialen Faktoren eine verselbständigte psychische Störung vorliegt, infolge derer die Beschwerdeführerin eine leicht verminderte Belastbarkeit und Durchhaltefähigkeit aufweist sowie in ihrer Selbstbehauptungsfähigkeit einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt ist (Urk. 10/71 S. 26). Dass diese Störungen ihre hinreichende Erklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung in psychosozialen Umständen finden und bei Wegfall dieser Umstände abklingen würden, trifft vorliegend nicht zu. Der psychiatrische Gutachter hielt explizit fest, es handle sich aktuell um ein psychisches Leiden mit Krankheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wert, bei welchem krankheitsbestimmte Fähigkeitsdefizite überwiegen, und schloss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der Beurteilung der Leistungsfähigkeit soziokulturelle und psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">soziale Faktoren, welche er mit einem Drittel bewertete, aus.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar fallen nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Rechtsprechung des Bundesgerichtes leichte bis mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gradige depressive Störungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">disch, einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nermassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> therapieresistent sind (statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3 mit Hinweis). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführerin steht jedoch seit Dezember 2012 ambulant psychiatrisch im J.___ in Behandlung, zuerst in wöchentlichen Einzeltherapien und seit zirka einem Jahr in der Frequenz von zweimal pro Monat (Urk. 10/71 S. 17; vorstehend E. 3.7), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">womit die aus fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ärztlicher Sicht indizierten zumutbaren Behandlungsmöglichkeiten in koopera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiver Weise optimal und nachhaltig ausgeschöpft wurden (BGE 140 V 193 E. 3.3;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Urteile des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2 und 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E. 4.1). Ferner erachtete Prof. B.___ weitere Behandlungen als dringend angezeigt, die psychische Erkrankung gar als chro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisch, und auch die Ärzte vom J.___ konnten in ihrem Bericht nicht vorhersagen, wann eine vollständige Remission eintreten werde. Ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichts dieser fachärztlichen Beurteilungen und Prognosen und der langen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungsdauer muss vorliegend mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zumin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dest von einer gewissen Therapieresistenz der depressiven Störung ausgegangen werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der Ressourcen ist festzuhalten, dass sich aus den geschilderten Tagesabläufen anlässlich der Begutachtung ein deutlicher sozialer Rückzug und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein vermindertes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aktivitätenniveau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin ergibt (vgl. Urk. 10/71</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 16, S. 27 f.), wobei die Beschwerdeführerin durchaus noch über einige Ressourcen verfügt, was sich in der von Prof. B.___ attestierten 70%igen Arbeitsfähigkeit wiederspiegelt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich stimmt die gutachterliche Einschätzung der invalidisierenden depressiven Störung auch mit den behandelnden Ärzten des J.___ in dem Sinne überein, als diese ebenfalls von einer verselbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständigten psychischen Störung ausgingen. Nicht abgestellt werden kann hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegen auf die seitens der behandelnden Ärzte wenig begründet attestierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollständige Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin (vgl. vorstehend E. 3.13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Letztere Einschätzung findet ihre Begründung in der Erfahrungstatsache, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht nur allgemeinpraktizierende Hausärzte, sondern auch behandelnde Spezial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ärzte im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (vgl. BGE 125 V 353 E. 3b/cc mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit der diagnostizierten depressiven Störung ist somit – neben de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n somatischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einschränkungen (vgl. vorstehend E. 3.9 und E. 3.10) - eine IV-relevante gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Störung ausgewiesen. Gestützt auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bidisziplinäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">23. Dezember 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist daher mit dem im Sozialversicherungsrecht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgeb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin in ihrer Arbeitsfähigkeit ab Januar 2012 zu 30 % einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht gefolgt werden kann der Beschwerdeführerin, soweit sie neurologische Beschwerden sowie Atemprobleme als unberücksichtigt gebliebene Beschwerden geltend macht (vgl. Urk. 1 S. 3 f.), denn aus den medizinischen Akten geht hervor, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass überwiegend die psychische Problematik die Arbeitsfähigkeit beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigt. So hielten die Ärzte des J.___ in ihrem Bericht vom 7. Januar 2014 fest, dass primär die Depression mit der einhergehenden Erschöpfung verantwortlich sei für die Arbeitsunfähigkeit (vgl. vorstehend E. 3.7). Gleiches geht auch aus der RAD-Einschätzung vom 31. Januar 2013 (vgl. vorstehend E. 3.6) hervor, wonach bezüglich der übrigen von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Diagnosen keine weiteren be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich relevanten Einschränkungen vorlägen. Entsprechend äusserten sich auch die Gutachter A.___ und B.___ (vgl. vorstehend E. 3.8-3.10). Weitere medizinische Abklärungen sind daher nicht angezeigt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging gestützt auf den Abklärungsbericht vom 3. August</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016 (Urk. 10/74)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> davon aus, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen zu 100 % erwerbstätig wäre (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. 2.6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies wurde nicht bestritten und gibt nach Lage der Akten zu keinen Beanstandungen Anlass.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung darf ausnahmsweise von der ärztlich geschätzten Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit ohne Weiteres auf einen entsprechenden Invaliditätsgrad ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_994/2010 vom 12. April 2011 E. 3.2.3). Dies trifft beispielsweise dann zu, wenn die beiden Vergleichs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen ausgehend vom selben Tabellenlohn zu ermitteln sind. Da die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin bei Eintritt des Gesundheitsschadens als R</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einigungsangestellte tätig war (Urk. 10/26), jedoch seit Februar 2012 keiner Arbeit mehr nachging und zuvor diverse Tätigkeiten ausgeübt hatte (vgl. Urk. 10/68/51), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtfertigt es sich mit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin, sowohl für die Bemessung des Validen- als auch des Invalideneinkommens auf den Lohn als Hilfsarbeiterin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Tabellenlöhnen des vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) abzustellen (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). Dies blieb auch unbestritten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die LSE 2012, Tabelle TA1, Ziff. 5-96, und unter Berücksichtigung der betriebsüblichen Wochenarbeitszeit ermittelte die Beschwerdegegnerin ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für Hilfsarbeiten (Zentralwert) für das Jahr 2012 von Fr. 51‘441.10 (Urk. 10/75). Unter Zugrundelegung des identischen Jahresein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommens für das Invalideneinkommen und gestützt auf eine 30%ige Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung der Arbeitsfähigkeit ergibt sich rechnerisch mittels Prozentvergleich einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Invaliditätsgrad von 30 %.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnitts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwerarbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprüng</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen verwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">% des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen mitverantwortliche invaliditätsfremde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Faktoren im Rahmen des sogenannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 mit Hinweis auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus somatischer Sicht besteht für besonders kniebelastende Tätigkeiten eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollständige Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin. Hingegen sind ihr knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schonende, wechselbelastende Tätigkeiten mit jeweils mindestens einer halben Stunde sitzenden Tätigkeit nach zwei Stunden Arbeit sowie unter Berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigung einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gewichtslimite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von 12.5 kg zumutbar (vgl. vorstehend E. 3.13). Angesichts des eingeschränkten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeitenfeldes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und des Belastungsprofils ist ein Leidensabzug zu gewähren, welcher auf höchstens 10 % zu bemessen ist. Damit steht dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von 100 % ein Invalideneinkommen von 63 % (70 % x 90 %) gegenüber, was einen rentenausschliessenden Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad von 37 % ergibt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das von der Beschwerdegegnerin abgewiesene Leistungsbegehren der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin ist folglich im Ergebnis rechtens und demnach ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gerichtskosten, die nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- und Fr. 1‘000.-- zu bemessen sind (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG), sind auf Fr. 800.-- anzusetzen und de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unterliegenden Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin aufzuerlegen. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 11) werden diese jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen, dies mit dem Hinweis auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Milosav Milovanovic</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Personalvorsorge Y.___ </span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannBrühwiler<span id="_GoBack"></span></p></div> </div></body></html>