<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.01150</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p><span id="_GoBack"></span>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 8. Februar 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Gesuchstellerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Gesuchsgegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Eva </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Pouget-Hänseler</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Buis Bürgi AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Mühlebachstrasse 8, Postfach 672, 8024 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1978, meldete sich am 14. November 2008 unter Hinweis auf eine unfallbedingte Unterschenkelamputation bei der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">icherun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g zum Leistungsbezug an (Urk. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/4 = Urk. 3/135). Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr mit Verfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 18. Juli 2011 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Rente vom 1. September 2009 bis 31. Januar 2010, bei einem Invaliditätsgrad von 50 % eine halbe Rente vom 1. Februar 2010 bis 30. Juni 2011 und bei einem Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsgrad von 63 % eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab 1. Juli 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11 zu (Urk. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/206</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = Urk. 3/292/32-42</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 23. Dezember 2013 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, der Rentenan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch sei unverändert (Urk. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/247).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 17. Dezember 2014 (Urk. 3/255 = Urk. 3/292/79-82) ersuchte die Versicherte um Revision ihrer Rente aufgrund einer neuen Anstellung. Mit Vorbescheid vom 17. Juni 2015 (Urk. 3/264 = Urk. 3/292/91-94) stellte die IV-Stelle der Versicherten die Abweisung des Erhöhungsgesuchs in Aussicht. Dagegen erhob die Versicherte am 11. August 2015 Einwand (Urk. 3/276 = Urk. 3/292/95-102). Am 5. Januar 2016 erliess die IV-Stelle einen neuen Vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid und stellte der Versicherten die Herabsetzung der bisherigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf eine halbe Rente in Aussicht (Urk. 3/282 = Urk. 3/292/103-106). Mit Verfügungen vom 19. Februar 2016 sprach die IV-Stelle der Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 60 % ab 1. Januar 2015 weiterhin eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu (Urk. 3/286 = Urk. 3/292/25-26) und setzte diese ab 1. April 2016 bei einem Invaliditätsgrad von 55 % auf eine halbe Rente herab (Urk. 3/292/19-24).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die gegen diese Verfügungen am 5. April 2016 erhobene Beschwerde (Urk. 3/292</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/3-16) hiess das hiesige Gericht mit Urteil vom 12. Juli 2017 (Urk. 3/302 = Urk. 2; Prozess Nr. IV.2016.00399) in dem Sinne teilweise gut, als dass die Beschwerdeführerin vom 1. Januar 2015 bis 30. September 2015 An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf eine ganze Rente und ab 1. Oktober 2015 Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreivier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe. Das Urteil erwuchs unangefochten in Rechtskraft. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 10. Oktober 2017 stellte die IV-Stelle beim hiesigen Gericht ein Revisionsgesuch und beantragte, das Urteil vom 12. Juli 2017 sei in Revi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion zu ziehen und es sei festzustellen, dass X.___ ab Januar 2016 bei einem Invaliditätsgrad von 58 % lediglich noch Anspruch auf eine halbe Rente habe (Urk. 1 S. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 5). X.___ beantrage mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesuchsantwort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 30. November 2017, auf das Revisionsgesuch sei nicht einzutreten. Even</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuell sei das Revisionsgesuch abzuweisen und die Angelegenheit an die Gesuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellerin zurückzuweisen und es sei die Gesuchstellerin anzuweisen, eine Verfügung zu erlassen, mit welcher ihr bis 30. Oktober 2016 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ab 1. November 2016 eine halbe Rente zugesprochen werde. Subeventuell sei das Revisionsgesuch abzuweisen und die Angelegenheit an die Gesuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellerin zurückzuweisen und es sei die Gesuchstellerin anzuweisen, eine Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über ihre Rentenberechtigung ab 1. Januar 2016 zu erlassen (Urk. 6 S. 2 Ziff. 1-3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Dies wurde der Gesuchstellerin am 4. Dezember 2017 zur Kenntnis gebracht (Urk. 9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. i des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsrechts (ATSG) muss die Revision von Entscheiden wegen Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung neuer Tatsachen oder Beweismittel oder wegen Einwirkung durch Verbre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen oder Vergehen gewährleistet sein. Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. i ATSG legt die für das kantonale Gerichtsverfahren massgebenden Revisionsgründe fest, überlässt aber die Ausgestaltung des Revisionsverfahrens im Übrigen dem kantonalen Recht (Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, Art. 61 N 229).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach § 29 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) kann gegen rechtskräftige Entscheide des hiesigen Gerichts von den am Verfahren Beteiligten Revision verlangt werden, wenn sie neue erhebliche Tatsachen erfahren oder Beweismittel auffinden, die sie im früheren Verfahren nicht bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen konnten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a), wegen Einwirkung durch Verbrechen oder Vergehen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b) oder wenn der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte oder das Ministerkomitee des Europarates eine Individualbeschwerde wegen Verletzung der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK) und deren Protokolle gutheisst und eine Wiedergut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">machung nur durch eine Revision möglich ist (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beweismittel im Sinne von § 29 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> haben entweder dem Beweis der die Revision begründenden neuen erheblichen Tatsachen oder dem Beweis von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tatsachen zu dienen, die zwar im früheren Verfahren bekannt gewesen, aber zum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nachteil der gesuchstellenden Person unbewiesen geblieben sind. Entschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dend ist ein Beweismittel, wenn angenommen werden muss, es hätte zu einem ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Urteil geführt, falls das Gericht im Hauptverfahren hiervon Kenntnis gehabt hätte. Ausschlaggebend ist, dass das Beweismittel nicht bloss der Tatbestands</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würdigung, sondern der Tatbestandsermittlung dient; es bedarf dazu neuer Elemente tatsächlicher Natur, welche die Entscheidungsgrundlage als objektiv man</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelhaft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erscheinen lassen (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">138 V 324 E. 3.2;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">127 V 353 E. 5b;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">110 V 138 E. 2;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> SVR 2014 UV Nr. 22). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsprechungsgemäss muss die nicht berücksichtigte Tatsache schliesslich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erheblich", d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as heisst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheidwesentlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sein, in dem Sinne, dass ihre Berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigung zu einem anderen Ergebnis geführt hätte (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2F_13/2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 30. Juli 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss § 30 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist das Revisionsgesuch innert 90 Tagen, von der Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deckung des Rev</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">isionsgrundes an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerechnet, beim Gericht schriftlich einzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen (Abs. 1). Nach Ablauf von zehn Jahren seit der Mitteilung des Entscheids </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist ein Revisionsgesuch nur noch aus den in § 29 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b und c </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> genannten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gründen zulässig (Abs. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie die Beschwerde setzt auch die Revision ein genügendes Rechtsschutz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">resse voraus (vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> etwa Urteil des Bundesgerichts 2F_9/2008 vom 20. Februar 2008 E. 1.2 und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nachfolgend E. 1.6-1.8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span> </span><span id="VV027"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Beschwerde ist berechtigt, wer durch die angefochtene Verfügung oder den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren beziehungsweise dessen Aufhebung oder Änderung hat (Art. 59 ATSG). Entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend dem Grundsatz der Einheit des Verfahrens dürfen an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">debe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fugnis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf kantonaler Ebene nicht strengere Anforderungen gestellt werden, als sie Art. 89 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) für die Legitimation im Verfahren vor dem Bundesgericht vorsieht. Wer im letztin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Verfahren beschwerdebefugt ist, muss mithin im erstinstanzlichen Beschwerdeverfahren ebenfalls zum Weiterzug berechtigt sein. Daher sind die mit dieser Bestimmung gesetzten bundesrechtlichen Massstäbe sowie die hierzu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergangene Praxis auch für das kantonale Rechtsmittelverfahren richtungwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d (BGE 131 V 298 E. 2; 130 V 560 E. 3.2). Namentlich ist der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Begriff des schutz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würdigen Interesses gemäss Art. 59 ATSG gleich auszulegen wie derjenige nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 89 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. c BGG für das bundesrechtliche Beschwerdeverfahren (BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 133 V 188 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span id="VV026"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rechtsprechung betrachtet als schutzwürdiges Interesse im Sinne von Art. 89 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. c BGG jedes praktische oder rechtliche Interesse, welches eine von einem Entscheid betroffene Person an dessen Änderung oder Aufhebung geltend machen kann. Das schutzwürdige Interesse besteht somit im praktischen Nutzen, den die Gutheissung der Beschwerde dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheidadressaten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fen würde, oder – anders ausgedrückt – im Umstand, einen Nachteil wirt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaftlicher, ideeller, materieller oder anderweitiger Natur zu vermeiden, welch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en der angefochtene Entscheid mit sich bringen würde. Das rechtliche oder auch bloss tatsächliche Interesse braucht somit mit dem Interesse, das durch die von der beschwerde-führenden Person als verletzt bezeichnete Norm geschützt wird, nicht übereinzustimmen. Immerhin wird verlangt, dass die Person durch den angefochtenen Entscheid stärker als jedermann betroffen sei und in einer besonderen, beachtenswerten, nahen Beziehung zur Streitsache stehe (BGE 133 V 188 E. 4.3.1, 239 E. 6.2; 131 II 361 E. 1.2; 131 V 298 E. 3; 130 V 560 E. 3.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Rechtsschutzinteresse wird praxisgemäss verneint, wenn sich die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nur gegen die Begründung des angefochtenen Entscheides richtet, ohne dass eine Änderung des Dispositivs verlangt wird. Bei einer Verfügung über Versicherungsleistungen bildet grundsätzlich einzig die Leistung Gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand des Dispositivs. Da in jedem Fall nur das Dispositiv anfechtbar ist, muss bei Anfechtung der Motive einer Leistungsverfügung im Einzelfall geprüft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden, ob damit nicht sinngemäss die Abänderung des Dispositivs beantragt wird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (SVR 2007 IV Nr. 3 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 8, I 808/05 E. 1.3 mit Hinweis;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 9C_8/2009 vom 30. März 2009 E. 2; Kieser,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> a.a.O.,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Art. 59</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 15). Bejahendenfalls handelt es sich um einen Streit gegen eine Leistungsverfügung. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verneinendenfalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist zu prüfen, ob die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerdeführende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Person hinsichtlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des allein angefochtenen Begründungselementes ein schutzwürdiges Interesse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an einer sofortigen gerichtlichen Feststellung hat (vgl. Meyer, Verfahrensfragen /</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Über die Zulässigkeit von Feststellungsverfügungen in der Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">praxis, in: Ulrich Meyer - Ausgewählte Schriften, Schulthess 2013, S. 341-361, S. 347 f. mit Hinweisen). Müssen beide Fragen verneint werden, so ist auf die Beschwerde mangels eines schutzwürdigen Interesses nicht einzutreten (Volz, in: Gesetz über das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, 2. Auflage 2009, § 13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 23 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gesuchstellerin führte im Revisionsgesuch (Urk. 1) aus, dass im Verfahren IV.2016.00399 einzig die Höhe des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesuchsgegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Gesundheitsfall strittig gewesen sei. Unbestritten geblieben sei hingegen, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesuchsgegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in angepasster Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig sei. Das Gericht habe ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Höhe von Fr. 236'000.-- festgelegt. Für den Anspruch ab Januar 2016 sei diesem ein Invalideneinkommen von Fr. 73'226.-- gegenübergestellt worden, was zu einer Einkommenseinbusse von Fr. 162'774.-- und damit zu einem Invaliditätsgrad von 69 % geführt habe (S. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 12. September 2017 habe die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesuchsgegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> höheres Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen aus Dienstzulagen und Arzthonoraren für d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Jahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2016 und 2017 gemeldet. Damit handle es sich um Beweismittel, die im damaligen Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren nicht hätten beigebracht werden können und zu einem anderen Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid geführt hätten. Ab Januar 2016 ergebe der Vergleich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. 236'000.-- mit dem Invalideneinkommen von Fr. 98'280.-- eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einkommenseinbusse von Fr. 137'720.-- und damit einen Invaliditätsgrad von 58 %, weshalb die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesuchsgegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab Januar 2016 lediglich noch Anspruch auf eine halbe Rente habe (S. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesuchsgegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 6), die Gesuchstellerin stosse sich daran, dass in den Erwägungen des Urteils </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden sei, dass ihr Invalideneinkommen ab Januar 2016 Fr. 73'226.-- betrage und daraus ein Invaliditätsgrad von 69 % resultiere. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Änderung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dispositivs des Urteils verlange sie demgegenüber nicht. Ein genügendes Rech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schutzinteresse an einer Revision liege damit von vornherein nicht vor, weshalb auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten sei (S. 4 Ziff. A.9-10).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Verfahren IV.2016.00399 vor dem hiesigen Gericht war einzig strittig, wie hoch das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesuchsgegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Gesundheitsfall wäre. Unbestritten war hingegen, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesuchsgegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Juli 2011 in angestammter und angepasster Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig war (vgl. Urk. 2 E. 4.1). Das hiesige Gericht kam im Urteil vom 12. Juli 2017 (Urk. 2) zum Schluss, dass es überwiegend wahrscheinlich sei, dass sich die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesuchsgegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei guter Gesundheit spätestens Anfang 2015 selbständig ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">macht und eine eigene Praxis eröffnet oder eine Praxis übernommen hätte, wobei sie ein Einkommen von Fr. 236'000.-- erzielen würde (E. 4.7-4.8). Von Januar bis Juni 2015 habe die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesuchsgegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kantonsspital</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ls Oberärztin i.V. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in einem 50%-Pensum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein jährliches Bruttoeinkommen von Fr. 64‘025.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-- erzielt. Nach der Beförderung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am Kantonsspital</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___zur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ober</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe sie dann von Juli bis Dezember 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein jährliches Brutto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ommen von Fr. 72‘150.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erzielt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. Januar 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie schliesslich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am Spital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Oberärztin in der Frauenklinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in einem 50%-Pensum ein jährliches Bruttoeinkommen von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Fr. 73‘226.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-- erzielt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Zeitdauer von Januar bis Juni 2015 ergab der Vergleich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. 236‘000.-- mit dem Invalideneinkommen von Fr. 64‘025.-- eine Einkommenseinbusse von Fr. 171‘975.-- und damit einen Invaliditätsgrad von rund 73 %. Für die Zeitdauer von Juli bis Dezember 2015 ergab der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. 236‘000.-- mit dem Invalidenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen von Fr. 72‘150.-- eine Einkommenseinbusse von Fr. 163‘850.-- und damit einen Invaliditätsgrad von rund 69 %. Schliesslich ergab der Vergleich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. 236‘000.-- mit dem Invalideneinkommen von Fr. 73‘226.-- für die Zeitdauer ab Januar 2016 eine Einkommenseinbusse von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 162‘774.-- und damit einen Invaliditätsgrad von ebenfalls rund 69 %. Somit hatte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesuchsgegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> – unter Berücksichtigung von Art. 88a und Art. 88</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) – vom 1. Januar bis 30. September 2015 Anspruch auf eine ganze Rente und ab 1. Oktober 2015 Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was zur teilweisen Gutheissung der Beschwerde führte (E. 4.11). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gesuchstellerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verlangte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass die ab 1. Oktober 2015 zugesprochene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Drei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> per 1. Januar 2016 auf eine halbe Rente herabgesetzt werde (vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend E. 2.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das hiesige Gericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prüf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te im Urteil vom 12. Juli 2017 (Urk. 2) </span><span id="VV006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit der angefochtenen Verfügungen vom 19. Februar 2016 (vgl. Urk. 3/286 = </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 3/292/25-26; Urk. 3/292/19-24) rechtsprechungsgemäss nach dem Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ve</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halt, der zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens gegeben war (vgl. BGE 131 V 242 E. 2.1, 121 V 362 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1b), und beurteilte den strittigen Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesuchsgegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis zum Verfügungszeitpunkt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bilden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung (BGE 130 V 138 E. 2.1 mit Hinweis).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Indem die Gesuchstellerin nun eine Herabsetzung der ab 1. Oktober 2015 zuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprochenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> per 1. Januar 2016 auf eine halbe Rente verlangte, beantragte sie – zumindest sinngemäss (vgl. vorstehend E. 1.8) – eine Änderung des Dispositivs, weshalb das Rechtsschutzinteresse der Gesuchstellerin zu bejahen und grundsätzlich auf das Revisionsgesuch einzutreten ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gesuchstellerin stützte ihr Revisionsgesuch sodann auf das Schreiben der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sgegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 12. September 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 3/304 = Urk. 7/3), in welchem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie Letztere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über ein höheres Einkommen für die Jahre 2016 und 2017 aufgrund von Dienstzulagen und Arzthonoraren informierte. Das Revisionsgesuch vom 10. Oktober 2017 (Urk. 1) wurde somit rechtzeitig eingereicht (vgl. vorstehend E. 1.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Streitgegenstand im Verfahren IV.2016.00399 vor dem hiesigen Gericht war der Rentenanspruch der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesuchsgegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1. Januar 2015 bis zum Verfügungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeitpunkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, mithin bis zum 19. Februar 2016 (vorstehend E. 4.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span id="XX100"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zügers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">30 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 88a Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich im Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich zu betätigen oder bei einer Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">minderung der Hilflosigkeit, des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">invaliditätsbedingten Betreuungsaufwandes oder des Hilfebedarfs die anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beeinflussende Änderung für die Herabset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dauert hat und voraussichtlich weiterhin an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dauern wird. Die hierzu notwendige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prognose unterliegt dabei dem im Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrecht üblichen Beweis-grad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 7 E. 3c/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst wenn dem hiesigen Gericht im früheren Verfahren bekannt gewesen wäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesuchsgegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> per Januar 2016 ein höheres Einkommen erzielt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hätte, hätte dies zu keinem anderen Urteil geführt, da eine wesentliche Ände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung der erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes erst nach einer Dauer von drei Monaten zu berücksichtigen wäre (vgl. vorstehend E. 5.2-5.3), mithin frühestens per April 2016 und somit erst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Verfügungserlass. Das Ergebnis und namentlich das Dispositiv des Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">urteils wären jedenfalls nicht anders ausgefallen, so dass die neue Tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sache nicht als erheblich im Sinne von § 29 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu betrachten ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dementsprechend ist das Revisionsgesuch mangels Revisionsgrund abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gesuchstellerin steht es jedoch offen, die Rente der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesuchsgegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Rahmen eines ordentlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Revisionsverfahrens zu überprüfen und gegebenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">falls anzupassen. Erst in diesem Zusammenhang wird die Frage zu beurteilen sein,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> welche Bedeutung der gerichtlichen Erwägung in Bezug auf die Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhältnisse für die Zeitdauer ab Januar 2016 (Urk. 3/302 E. 4.11 in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) beizumessen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streitwert fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und der unterliegenden Gesuchstellerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Revisionsgesuch </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">-- </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">werden</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> der Gesuchstellerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">stellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Eva </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Pouget-Hänseler</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannPeter-Schwarzenberger</p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>