<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">AB.2009.00098</font></b><br/> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4"> </font></b><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">des Kantons Zürich</font><br/> <font size="4">III. Kammer</font><br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichterin Heine, Vorsitzende</font> <p><font size="4">Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</font> </p><p><font size="4">Ersatzrichterin Condamin</font> </p><p><font size="4">Gerichtssekretär Stocker</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Urteil vom 31. August 2010</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">in Sachen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">X.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdeführer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, das Gesuch von X.___ vom 5. März 2009 (Urk. 3/3) um Neuberechnung der ihm ab 1. August 2002 ausgerichteten Altersrente der Eidgenössischen Alters- und Hinterlassenenversicherung (vgl. Urk. 7/5) mit Verfügung vom 21. April 2009 (Urk. 7/20; vgl. auch Urk. 7/19) abgewiesen und diese Verfügung mit Einspracheentscheid vom 18. November 2009 (Urk. 2) bestätigt hatte;</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> nach Einsicht in</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> die Eingabe des Versicherten vom 16. Dezember 2009 (Urk. 1), mit welcher er Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 18. November 2009 erhob mit dem sinngemässen Antrag auf Neuberechnung seiner Altersrente unter (zumindest teilweiser [vgl. Urk. 3/3]) Berücksichtigung des im Jahre 2006 realisierten Liquidationsgewinns,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der Ausgleichskasse vom 8. Januar 2010 (Urk. 6)</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> sowie die übrigen Verfahrensakten;</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> in Erwägung, dass</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> vorliegend einzig strittig und zu prüfen ist, ob der vom Beschwerdeführer im Jahre 2006 realisierte Liquidationsgewinn von Fr. 122'700.--, auf welchem er Beiträge (inklusive Verwaltungskosten) von Fr. 11'889.95 bezahlen musste, bei der Rentenberechnung zu berücksichtigen ist oder ob diese Beitragszahlung keinen Einfluss auf die Höhe der dem Beschwerdeführer zustehenden Altersrente hat,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> hinsichtlich der zur Anwendung kommenden Rechtsnormen auf die entsprechenden Erwägungen im Schreiben der Beschwerdegegnerin vom 18. März 2009 (Urk. 7/19), in der Verfügung vom 21. April 2009 (Urk. 7/20) und im angefochtenen Einspracheentscheid vom 18. November 2009 (Urk. 2) zu verweisen ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> diesbezüglich aber nochmals auf Art. 29</font><sup><font face="RotisSerif" size="4">bis</font></sup><font face="RotisSerif" size="4"> Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) hinzuweisen ist, wonach für die Rentenberechnung Beitragsjahre, Erwerbseinkommen sowie Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften der rentenberechtigten Person zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles (Rentenalter oder Tod) berücksichtigt werden,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> im Übrigen auch in Ziffer 5022 der Wegleitung über die Renten (RWL) in der Eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung festgehalten wird, dass Beitragszeiten, die von einer Person nach dem Anspruch auf die Altersrente zurückgelegt worden sind, nicht mehr berücksichtigt werden,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> der Beschwerdeführer seit 1. August 2002 eine ordentliche Altersrente bezieht, weshalb gestützt auf Art. 29</font><sup><font face="RotisSerif" size="4">bis</font></sup><font face="RotisSerif" size="4"> Abs. 1 AHVG für die Rentenberechnung nur Beitragsjahre, Erwerbseinkommen sowie Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften berücksichtigt werden können, die er bis zum 31. Dezember 2001 realisiert hat,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> daraus folgt, dass das ab dem 1. Januar 2002 realisierte Erwerbseinkommen im vorliegenden Fall für die Rentenberechnung keine Berücksichtigung mehr findet (Art. 29</font><sup><font face="RotisSerif" size="4">bis</font></sup><font face="RotisSerif" size="4"> Abs. 1 AHVG e contrario),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> der Liquidationsgewinn erst im Jahre 2006 realisiert wurde (vgl. Urk. 3/2), weshalb die darauf entrichteten Beiträge beziehungsweise das realisierte Entgelt bei der Rentenberechnung nicht berücksichtigt werden können,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> auch die Argumentation des Beschwerdeführers, dass es sich beim Liquidationsgewinn um die Auflösung von kumulierten Abschreibungen gehandelt habe, die zumindest anteilsmässig auf frühere Beitragsjahre aufzuteilen seien (vgl. Urk. 3/3), sich als nicht stichhaltig erweist, weil allein entscheidend ist, wann der Liquidationsgewinn realisiert wurde und nicht wann die einzelnen Abschreibungen vorgenommen wurden,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> dieses Ergebnis nicht nur der gesetzlichen Ordnung von Art. 29</font><sup><font face="RotisSerif" size="4">bis</font></sup><font face="RotisSerif" size="4"> Abs. 1 AHVG, sondern auch dem sozialversicherungsrechtlichen Grundsatz entspricht, wonach bei der Beitragserhebung primär auf den sogenannten Realisierungszeitpunkt, nämlich auf den Zeitpunkt, in dem die versicherte Person über das Entgelt verfügen kann, abzustellen ist (vgl. anstatt vieler: Hanspeter Käser, Unterstellung und Beitragswesen in der obligatorischen AHV, 2. Auflage, Bern 1996, S. 112 mit Hinweisen),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> aus dem Gesagten folgt, dass die Beschwerde abzuweisen ist;</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">erkennt das Gericht:</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- X.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Bundesamt für Sozialversicherungen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p></div></body></html>