<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.00661</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Käch</p><p>Ersatzrichterin Romero-Käser</p><p><span id="_GoBack"></span>Gerichtsschreiberin Lienhard</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 21. September 2016</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">iur</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">. André </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Largier</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Weinbergstrasse 43, 8006 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1964, meldete sich am 20. Mai 2010 wegen Brust</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krebs bei der Invalidenversicherung zum Bezug einer Perücke an (Urk. 7/1 in Verbindung mit Urk. 7/4). Am 15. Dezember 2011 meldete sich die Versicherte zum Bezug einer Brustprothese (Urk. 7/10). Am 14. Mai 2012 (Urk. 7/15) bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte die Versicherte berufliche Integration und Rente. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und veranlasste eine orthopädische Begutachtung der Versicherten (Gutachten vom 1. April 2014; Urk. 7/35). Sodann führte sie eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Haushaltab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch (Bericht vom 9. Oktober 2014; Urk. 7/37). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/40; Urk. 7/46; Urk. 7/50) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 15. Mai 2015 einen Leistungsanspruch der Versicherten (Urk. 7/53 = Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 15. Mai 2015 (Urk. 2) erhob die Versicherte am </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15. Juni 2015 Beschwerde mit dem Antrag auf deren Aufhebung und rückwirkende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer angemessenen Rente (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 19. August 2015 (Urk. 6) beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde. Die Beschwerdeführerin hielt mit Replik vom 19. Oktober 2015 (Urk. 9) an ihren Anträgen fest. Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf die Einreichung einer Duplik (vgl. Urk. 11), wovon die Beschwerdeführerin am 18. Dezember 2015 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Sie kann Folge von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">burtsgebrechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherte mit vollendetem 20. Altersjahr, die vor der Beeinträchtigung ihrer körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit nicht erwerbstätig waren und denen eine Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, gelten nach Art. 5 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 3 ATSG als invalid, wenn eine Unmöglichkeit vorliegt, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen. Art. 7 Abs. 2 ATSG ist sinngemäss anwendbar. Demnach sind für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit ausschliesslich die Folgen der gesundheitli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (Art. 28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alen und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der in beiden Bereichen ermittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten und gewichteten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Teilinvaliditäten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen; vgl. BGE 134 V 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid (Urk. 2) wie folgt: Die Beschwerdeführerin sei seit 24. März 2010 in ihrer Arbeits- und Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsfähigkeit erheblich eingeschränkt. Aufgrund der Abklärungen sei davon auszugehen, dass sie im Gesundheitsfall zu 60 % erwerbstätig wäre. Die restli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen 40 % entfielen in den Aufgabenbereich. Nach Ablauf der Wartezeit habe im Erwerbsbereich eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % und insgesamt ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsgrad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von 68 % bestanden. Ab 1. August 2011 habe sich ihr Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand verbessert und es sei ihr im Erwerbsbereich eine angepasste Tätigkeit zu 50 % zumutbar gewesen. Damit habe sich ab 1. November 2011 im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwerbsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Einschränkung von 17 % und im Haushaltbereich eine Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung von 20 % ergeben, was in einem Gesamtinvaliditätsgrad von 18 % resul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiere. Vom 26. April bis 31. Juli 2012 habe sich ihr Gesundheitszustand ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechtert und die Beschwerdeführerin sei erneut zu 100 % arbeitsunfähig ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesen. Dies könne jedoch, da nicht länger dauernd, nicht berücksichtigt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Die Anmeldung der Beschwerdeführerin sei am 16. Mai 2012 und damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verspätet eingegangen. Da der Invaliditätsgrad am 1. November 2012 unter 40 % liege, bestehe kein Anspruch. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">In ihrer Beschwerdeantwort (Urk. 6) machte die Beschwerdegegnerin geltend, dass die Beschwerdeführerin als zu 100 % im Aufgabenbereich tätig zu qualifi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zieren sei, da sie seit ihrer Einreise in die Schweiz nie einer Erwerbstätigkeit nachgegangen sei. Damit ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 20 % und im Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gebnis ebenfalls kein Rentenanspruch. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem hielt die Beschwerdeführerin entgegen, sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> immer noch an den Folgen ihrer Ellbogenverletzung und könne deshalb mit dem linken Arm nur Lasten bis zu 2 kg heben und tragen. Zudem leide sie unter den Nebenwirkungen der krebshemmenden Medikamente, wie Müdigkeit, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fatigue</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Schlaflosigkeit, Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenkschmerzen und Depression. Auch diese Einschränkungen seien bei der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messung der Arbeitsfähigkeit zu berücksichtigen. Es bestehe eine volle Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit. Im Haushalt sei aus ärztlicher Sicht von einer Arbeitsunfähigkeit von 70 % auszugehen; die im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Haushaltbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ermittelte Einschränkung sei zu tief. Es bestehe Anspruch auf eine ganze Rente ab 1. November 2012 (Urk. 1 S. 4 ff.). Weiter bestehe kein Anlass, von der im angefochtenen Entscheid festgelegten Qualifikation von 60 % Erwerbs- und 40 % Haushalttätigkeit abzuweichen (Urk. 9 S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin und da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit zusammenhängend die Frage nach ihrer Qualifikation. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Y.___ und Dr. Z.___, Fachärzte für Onkologie und Hämatologie, stellten mit Bericht vom 25. Juni 2012 (Urk. 7/20/5-8) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mamma-Karzinom links </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Impressionsfraktur Radiusköpfchen links April 2012</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Beim Mammakarzinom handle es sich um eine Hochrisikosituation für ein Krankheitsrezidiv. Bisher sei kein Rezidiv aufgetreten. Es sei geplant, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Hor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">montherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> im Verlauf auf einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Aromatasehemmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> umzustellen. Insgesamt sei eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">adjuvante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Hormontherapie für fünf Jahre vorgesehen (Ziff. 1.4-1.5). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Hausfrau habe aus onkologischer Sicht eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 24. März 2010 bis 31. Juli 2011, von 50 % vom 1. August 2011 bis 25. April 2012 und von 100 % seit 26. April 2012 be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">standen. Bezüglich der zukünftigen Arbeitsfähigkeit bezogen auf den Arm könne keine Stellung genommen werden (Ziff. 1.6). Aktuell bestehe eine schwere Bewegungseinschränkung des linken Unterarms. Vor diesem Unfall und nach Abschluss der Behandlung des Mammakarzinoms (abgesehen von der Hormontherapie) persistierten eine vermehrte Müdigkeit aufgrund der durchge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">machten strengen Therapie, Bewegungseinschränkungen im Brust-Armbereich links postoperativ sowie Kraftminderung (Ziff. 1.7). Aktuell sei die bisherige Tä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tigkeit nicht zumutbar, es sei aber zu hoffen, dass die Patientin sich bezüglich ihres linken Armes soweit erholen werde, dass sie wieder eine 50%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fähigkeit erreiche. Von August 2011 bis April 2012 wäre eine körperlich ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lastende Tätigkeit in einem 50 %-Pensum vorstellbar gewesen (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, stellte mit Bericht vom 18. September 2012 (Urk. 7/22) folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Radiusköpfchenfraktur links am 26. April 2012</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">duktalem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Mammakarzinom links mit Operation, Bestrah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">adjuvanter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Chemo- und Hormontherapie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Hausfrau bestehe aktuell eine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">unfähigkeit von 25 % (Ziff. 1.6). Eine Tätigkeit ohne Belastung des linken Arms könne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">theoretisch eine Verbesserung der Belastbarkeit bringen; Probleme lägen aber auch im sprachlichen Bereich (Ziff. 1.7). Im Laufe der nächsten Monate sei mit einer Verbesserung der Belastbarkeit des linken Armes zu rechnen, aller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dings sei eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">restitutio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> ad </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">integrum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht zu erwarten. Es könne mit einer Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">höhung der Einsatzfähigkeit gerechnet werden. Eine normale Belastbarkeit für Haushaltarbeiten mittleren Schweregrades sollte innerhalb der nächsten drei Monate erreichbar sein (Ziff. 1.8-1.9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ führte mit Bericht vom 24. Dezember 2012 (Urk. 7/23/3-4) aus, das Lymphödem des linken Armes behindere die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zweihändigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin. Sie könne den linken Arm trotz des Abheilens der Fraktur nur in sehr reduziertem Umfang einsetzen. Es bestehe jedoch weiterhin kein Hinweis für ein Krankheitsrezidiv des Mammakarzinoms. Es sei bezüglich des Lymphödems da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit zu rechnen, dass die Beschwerden persistieren würden und nur teilweise kontrollierbar seien. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 23. Januar 2013 (Urk. 7/24/3) hielt Dr. A.___ fest, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit dem letzten Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richt teilweise verbessert habe. Die Diagnose sei unverändert. Die Schwellung am linken Arm bestehe weiterhin in wechselndem Ausmass, die Schmerzen hätten gebessert. Am 4. September 2013 (Urk. 7/30/3) führte Dr. A.___ aus, die Beschwerden seien im Wesentlichen unverändert. Die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über Schwellungen und Schmerzen im linken Arm, oft auch Schmerzen im Rücken und in der linken Brust. Die Kinder würden regelmässig bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Reini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- und Wäschearbeiten helfen. Eine langsame Besserung sei möglich, auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund des aktuellen Verlaufs scheine jedoch ein stationäres Zustandsbild wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlicher. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gie, stellte mit Gutachten vom 1. April 2014 (Urk. 7/35) folgende Di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">agnosen (S. 11):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltendes Schmerzsyndrom und Schwellung des Unterarms bei Status nach Radiusköpfchenimpressionsfraktur links vom 26. April 2012</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Mammakarzinom links mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ablatio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mammae</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und Entfer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nung der Lymphknoten linke </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Axilla</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdeführerin berichte, dass sie in der Schweiz nie erwerbstätig, son</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dern immer als Hausfrau tätig gewesen sei (S. 2). Anlässlich der Untersuchung stellte Dr. B.___ eine seitengleiche und altersentsprechend unauffällige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schwielung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> der Hände sowie einen regelrechten Faustschluss fest. Die Schulter-, Ellbogen- und Handgelenke seien seitengleich normal beweglich (S. 6). Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Ra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">diusköpfchenfraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> sei komplett ausgeheilt. Es bestehe bildgebend noch keine Früharthrose im Bereich des linken Ellbogens. Die verminderte Belastbarkeit, die die Beschwerdeführerin angebe, sei glaubhaft. Es liege allerdings keine Funkti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">onsstörung des Ellbogens vor. Dass es bei einer vermehrten Belastung des lin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ken Arms zu einer Schwellung kommen könne, sei glaubhaft. Dies liege an der wegen des Mammakarzinoms durchgeführten Lymphektomie im Bereich der linken </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Axilla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Aufgrund der Erkrankung liege eine Beeinträchtigung der Belast</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">barkeit des linken Arms vor. Das Heben und Tragen von Lasten über 2 kg könne mit diesem Arm nicht durchgeführt werden. Ansonsten liege auf orthopädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schem Gebiet keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vor (S. 11). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Bisher sei die Beschwerdeführerin immer in ihrem Haushalt selbständig tätig gewesen. Plausibel sei eine volle Arbeitsunfähigkeit von April bis Juli 2012, dann eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % von August bis Dezember 2012. Ab Ja</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nuar bis Ende März 2013 sei von einer Arbeitsunfähigkeit von 25 % auszuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">hen, danach sei eine volle Arbeitsfähigkeit anzunehmen. Eine dauerhafte Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe nicht. Ein Lymphödem sei nicht mehr feststellbar. Der linke Arm weise im Seitenvergleich nur eine Umfangsdifferenz von 0.5 cm auf (S. 12). Ob eine gynäkologisch begründete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe, sei nicht beurteilbar (S. 13). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der Haushaltabklärung vom 11. April 2013 (vgl. Urk. 7/37) wurde festgehalten, dass die Beschwerdeführerin in der Schweiz nie eine ausserhäusli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Erwerbstätigkeit ausgeübt habe. Sie habe nie die Möglichkeit gehabt, da sie mit der Betreuung von fünf Kindern genügend beschäftigt gewesen sei. Im Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt als die Kinder soweit selbständig gewesen wären, habe sie begonnen, sich Gedanken bezüglich einer Erwerbstätigkeit zu machen. Aber zu diesem Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt sei die Krebserkrankung festgestellt worden (S. 2). Die Tochter der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin habe erklärt, dass sie und ihre Schwester eine kaufmännische Ausbildung absolviert hätten und ihrer Mutter bei den Bewerbungen hätten be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hilflich sein wollen. Man habe zwar darüber gesprochen, aber nichts unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nommen, da die Diagnose gestellt worden sei. Das gewünschte Pensum wäre </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">60 % gewesen, damit genügend Zeit für den Haushalt bleibe. Bei guter Gesundheit hätte die Versicherte ab etwa Mitte 2010 versucht, eine entsprechende Stelle im Sinne von Hilfsarbeit zu suchen. Als Hauptgrund habe sie angegeben, dass die Kinder nun gross seien. Natürlich hätten auch finanzielle Aspekte eine Rolle gespielt. Der Ehemann verdiene netto etwa Fr. 5‘300.--. Das Geld sei sehr knapp. Die Versicherte wäre arbeiten gegangen, um das Familieneinkommen aufzubessern. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Diese Angaben erachtete die Abklärungsperson als glaubwürdig und ging von einer Aufteilung im Gesundheitsfall von 60 % Erwerbs- und 40 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Haushalttä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> aus (S. 3). Ermittelt wurden eine Einschränkung im Haushaltbereich von 20.15 % und damit ein Teil-Invaliditätsgrad von 8.06 % (S. 8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ nahm mit Bericht vom 8. Januar 2015 erneut Stellung (Urk. 7/48) und diagnostizierte nebst dem früheren Mammakarzinom eine depressive Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung. Beides habe Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1). Die letzte Untersuchung sei am 18. Dezember </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2014 erfolgt (Ziff. 1.2). Die Patientin gebe an, dass es ihr einfach nicht recht wohl sei, sie habe immer unangenehm warm und auch Gliederschmerzen unter der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aromatasehemmertherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Sie schlafe auch schlecht. Aus ärztlicher Sicht bestünden keine Hinweise für ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsrezidiv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Mammakarzinoms. Die Patientin wirke depressiv. Aufgrund der Risikokonstellation werde die Tumortherapie hochgewichtet und es würden auch Nebenwirkungen in Kauf genommen (Ziff. 1.4). Seit 1. November 2012 bis auf weiteres bestehe als Familienfrau und Hilfsarbeiterin (hier setzte Dr. Z.___ ein Fragezeichen) eine Arbeitsunfähigkeit von 70 %. Er selbst habe nie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeitszeugnisse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgestellt (Ziff. 1.6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Es bestehe eine vermehrte Müdigkeit, Schlaflosigkeit und generalisierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Fatigue</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> sowie auch eine Schmerzsymptomatik als Folge der Tumortherapie, nicht zuletzt auch wegen der fortgeführten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Aromatasehemmertherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Insgesamt sollte diese Therapie für 10 Jahre fortgesetzt werden. Es bestehe ein Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Ablatio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> mit entsprechender Neigung zur Fehlhaltung. Dies wirke sich bei der Arbeit mit ra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">scher Erschöpfung und frühzeitigem Bedarf für Pausen und Erholung aus (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Rein sitzende Tätigkeiten erachtete Dr. Z.___ für 3 Stunden täglich mit einer Leistung von 70 %, rein stehende und wechselbelastende Tätigkeiten für 1.5 Stunden mit einer Leistung von 70 beziehungsweise 60 % als zumutbar. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Gewichtslimite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> betrage 5-10 kg. Diese Angaben gälten seit 1. Januar 2014 (Urk. 7/48/7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision (Art. 17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG) stellt sich unter dem Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtspunkt des Art. 28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG in Verbindung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit Art. 16 und 7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG die Frage nach der anwendbaren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Invaliditätsbemessungsmethode.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Me</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, Betätigungsvergleich, gemischte Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Üb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch, das heisst ohne Gesundheitsschaden, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (Art. 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung; IVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Die gemischte Methode bezweckt damit eine möglichst wirklichkeitsgerechte Bemessung des Invaliditätsgrades (BGE 133 V 504 E. 3.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">krete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ner im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit ist der im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsrecht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derlich (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 334</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 393</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">125 V 146</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2c, je mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl. Art. 27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen und Begabungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9C_915/2012 vom 15. Mai 2013 mit Hinweisen auf BGE 133 V 504 E. 3.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Invalideneinkommen bestimmt sich entsprechend den gesetzlichen Vorga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben danach, was die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte. Dabei kann das – vom Arzt festzulegende – Arbeitspensum unter Umständen grösser sein als das ohne gesundheitliche Beeinträchtigung geleistete (vgl. BGE 131 V 51 E. 5.1.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Bestimmung der im konkreten Fall anwendbaren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invaliditätsbemes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">methode</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und damit der Beantwortung der entscheiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Statusfrage handelt es sich um eine hypothetische Beurteilung, die auch hypothetische Willensentscheidungen der versicherten Person berücksichtigen muss. Dies gilt auch für die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre. Diese inneren Tatsa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen sind indessen einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in aller Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden. Die Beurteilung hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thetischer Geschehensabläufe ist eine Tatfrage, soweit sie auf Beweiswürdigung beruht, selbst wenn darin auch Schlussfolgerungen aus der allgemeinen Le</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benserfahrung mitberücksichtigt werden. Rechtsfragen sind hingegen Folgerun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, die ausschliesslich – losgelöst vom konkreten Sachverhalt – auf die allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meine Lebenserfahrung gestützt werden oder die Frage, ob aus festgestellten In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dizien mit Recht auf bestimmte Rechtsfolgen geschlossen worden ist (vgl. Ur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teile des Bundesgerichts 9C_287/2013 vom 8. November 2013 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 8C_511/2013 vom 30. Dezember 2013, je </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die 1964 geborene Beschwerdeführerin ist Mutter von fünf Kindern mit Jahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gang 1987, 1990, 1995, 1996 und 2002 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/37 S. 1). Sie verfügt über keine Berufsausbildung und war gemäss Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 7/19) nie erwerbstätig. Sie gab bei ihrer Anmeldung bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an, keinen Beruf erlernt und in der Schweiz immer als Hausfrau gear</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitet zu haben (vgl. Urk. 7/15/3-4; vgl. auch Urk. 7/10/Ziff. 3.3). Dies wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">holte sie auch anlässlich der Begutachtung durch Dr. B.___ im März 2014 (vgl. Urk. 7/35 S. 1f.). Sie machte nicht geltend, dass die Nichtaufnahme einer Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätigkeit auf eine fehlende Arbeitsbewilligung zurückzuführen sei (vgl. Urk. 9 sowie die Kopie ihrer Niederlassungsbewilligung C; Urk. 7/16). Der Ehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mann verdiene Fr. 5‘300.-- netto, was für den Bedarf einer siebenköpfigen Fa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">milie nur knapp ausreichen dürfte. Dies bestätigte die Beschwerdeführerin an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lässlich der Haushaltabklärung (vgl. Urk. 7/37 S. 3). Es ist deshalb nicht nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar, weshalb sie sich erst 2010 um eine Anstellung habe kümmern wol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len. Soweit sie geltend macht, dass sie 2010, nach ihrer Darstellung im Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt der Einschulung ihres jüngsten, 2002 geborenen Kindes (vgl. Urk. 9 S. 2), eine Erwerbstätigkeit aufgenommen hätte, ist dem entgegen zu halten, dass das jüngste Kind in diesem Zeitpunkt bereits acht Jahre alt und somit eingeschult hätte sein müssen. Unter Berücksichtigung der Möglichkeit einer schulischen Tagesbetreuung, deren Kosten einkommensabhängig festgelegt werden, ist da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von auszugehen, dass die Beschwerdeführerin bereits vor 2010 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Teilzeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> - beispielsweise vormittags - hätte suchen und aufnehmen können. Dafür bestehen jedoch in den Akten keine Anhaltspunkte. Dass sie sich im Zeitpunkt, als die Kinder soweit selbständig gewesen seien, Gedanken über eine Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit gemacht habe (vgl. Urk. 7/37 S. 3), reicht nicht aus, um mit überwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gender Wahrscheinlichkeit eine Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall anzuneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men. Daran ändert nichts, dass die Abklärungsperson sowohl im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Haushaltbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/37) als auch nachträglich (vgl. Urk. 7/36) die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angaben der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin als glaubwürdig einstufte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Somit ist mit dem im Sozialversicherungsrecht massgeblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin im Gesundheitsfall weiterhin zu 100 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> im Aufgabenbereich tätig wäre.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei nichterwerbstätigen Versicherten, die im Aufgabenbereich tätig sind und denen eine Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, wird für die Bemes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Invalidität in Abweichung von Art. 16 ATSG darauf abgestellt, in wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chem Masse sie unfähig sind, sich im Aufgabenbereich zu betätigen. Art. 7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG ist sinngemäss anwendbar (Art. 28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG in Verbindung mit Art. 8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 ATSG; spezifische Methode; statt vieler BGE 130 V 97 E. 3.3.1). Als Aufgabenbereich der im Haushalt tätigen Versicherten gelten insbesondere die übliche Tätigkeit im Haushalt, die Erziehung der Kinder sowie gemeinnüt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zige und künstlerische Tätigkeiten (Art. 27 IVV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des Art. 69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV; vgl. auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 3084 ff. des Kreisschreibens des BSV über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH]) stellt für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Einschränkung im Haushalt dar (Urteil des Bundesgerichts 9C_201/2011 vom 5. September 2011 E. 2, in: SVR 2012 IV Nr. 19 S. 86). Einer ärztlichen Fachperson, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushaltfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, bedarf es nur in Ausnahmefällen, namentlich bei unglaubwürdigen Angaben der versicherten Person, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen (Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Beweiswert eines Berichtes über die Abklärung im Haushalt einer versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person sind – analog zur Rechtsprechung betreffend die Beweiskraft von Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis) – verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhält</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nissen sowie den aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein und in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräftig (AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundesgerichts I 733/03 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2004 E. 5.1.2; vgl. auch BGE 130 V 61 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 6.2 und 128 V 93 E. 4 betreffend Abklärungsberichte im Zusammenhang mit der Hauspflege und Hilflosigkeit). Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt massgebend, sondern gelten analog für jenen Teil ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nes Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit von teilerwerbstätigen Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Das Gericht greift, sofern der Bericht eine zuverlässige Entscheidungsgrundlage im eben umschriebenen Sinne darstellt, in das Ermessen der die Abklärung täti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">genden Person nur ein, wenn klar feststellbare </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Fehleinschätzungen vorliegen. Das gebietet insbesondere der Umstand, dass die fachlich kompetente </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rungsperson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> näher am konkreten Sachverhalt ist als das im Beschwerdefall zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ständige Gericht (BGE 140 V 543 E. 3.2, 133 V 450 E. 11.1.1, 130 V 61 E. 6.2, 128 V 93).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Abklärungsperson erhob die Verhältnisse am 11. April 2013 bei der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin zu Hause (vgl. Urk. 7/37). Sie ermittelte gestützt auf die Angaben der Beschwerdeführerin und unter Berücksichtigung ihrer gesundheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Einschränkungen sowie der Mithilfe der Familienmitglieder eine Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung von 20.15 %. Sie hielt fest, dass bei der Beschwerdeführerin die Müdigkeit im Vordergrund stehe. Es sind keine Anzeichen dafür ersichtlich, dass diese Einschätzung auf klar feststellbaren Fehleinschätzungen beruhte, weshalb darauf abgestellt werden kann. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Zudem wird die Einschätzung der Abklärungsperson auch durch die ärztlichen Angaben plausibilisiert. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Wartejahr zwar bereits im März 2010 begann, aufgrund der verspäteten Anmeldung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerdeführerin eine allfällige Invalidität jedoch erst ab 1. November 2012 zu berücksichtigen ist. Zu diesem Zeitpunkt bestand gemäss Dr. A.___ (vorste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">hend E. 3.2) infolge der Ellbogenverletzung noch eine Arbeitsunfähigkeit von 25 % im Haushalt, wobei innerhalb der nächsten drei Monate eine normale Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lastbarkeit für Haushaltarbeiten mittleren Schweregrades erreichbar sein solle. Diese Einschätzung ist nahe an derjenigen, wie sie die Abklärungsperson fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">legte. Im weiteren Verlauf nahmen Dr. Z.___ und Dr. A.___ keine weitere Einschätzung der Arbeitsfähigkeit vor (vgl. vorstehend E. 3.3 - 3.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Gutachterin Dr. B.___ stellte sodann im März 2014 (vorstehend E. 3.5) eine seitengleiche und unauffällige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwielung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> beider Hände, einen regelrechten Faustschluss sowie eine normale Beweglichkeit der Schulter-, Ellbogen- und Handgelenke fest. Sie ging von einer Arbeitsunfähigkeit im Haushalt von 25 % für den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Zeitraum von Januar bis März 2013 und danach von voller Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">higkeit aus, was den erhobenen Befunden entspricht und den Abklärungsbericht ebenfalls stützt. Dabei erscheint es als schlüssig, dass im Abklärungsbericht hauptsächlich die verbleibende Müdigkeit berücksichtigt wurde, denn gestützt auf das Gutachten von Dr. B.___ ist bis auf eine verminderte Belastbarkeit des linken Armes keine diesbezügliche Einschränkung mehr anzunehmen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Soweit Dr. Z.___ (vorstehend E. 3.7) eine rasche Erschöpfung und frühzeiti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gen Bedarf für Pausen bestätigte, entspricht dies ebenfalls den Feststellungen vor Ort, vermag aber im Haushalt aufgrund der Schadenminderungspflicht der Familienmitglieder und der Möglichkeit von Pausen und etappenweiser Arbeit keine so hohe Arbeitsfähigkeit zu begründen, wie sie Dr. Z.___ annahm, denn b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ei der Bemessung der Invalidität von im Haushalt tätigen Versicherten ist die Schadenminderungspflicht von erheblicher Relevanz. Nach der Rechtsprechung ist dabei vom Grundsatz auszugehen, dass einem Leistungsansprecher im Rah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">men der Schadenminderungspflicht Massnahmen zuzumuten sind, die ein ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nünftiger Mensch in der gleichen Lage ergreifen würde, wenn er keinerlei Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schädigung zu erwarten hätte. Für die im Haushalt tätigen Versicherten bedeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tet dies, dass sie Verhaltensweisen zu entwickeln haben, welche die Auswirkun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gen der Behinderung im hauswirtschaftlichen Bereich reduzieren und ihnen eine möglichst vollständige und unabhängige Erledigung der Haushaltarbeiten er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">möglichen. Kann die versicherte Person wegen ihrer Behinderung gewisse Haushaltarbeiten nur noch mühsam und mit viel höherem Zeitaufwand erledi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gen, so muss sie in erster Linie ihre Arbeit einteilen und in üblichem Umfang die Mithilfe von Familienangehörigen in Anspruch nehmen. Ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">invaliditätsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dingter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Ausfall darf bei im Haushalt tätigen Personen nur insoweit angenom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">men werden, als die Aufgaben, welche nicht mehr erfüllt werden können, durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Drittpersonen gegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Entlöhnung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> oder durch Angehörige verrichtet werden, de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nen dadurch nachgewiesenermassen eine Erwerbseinbusse oder doch eine un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">verhältnismässige Belastung entsteht. Die im Rahmen der Invaliditätsbemessung bei einer Hausfrau zu berücksichtigende Mithilfe von Familienangehörigen geht daher weiter als die ohne Gesundheitsschädigung üblicherweise zu erwartende Unterstützung. Geht es um die Mitarbeit von Familienangehörigen, ist danach zu fragen, wie sich eine vernünftige Familiengemeinschaft einrichten würde, wenn keine Versicherungsleistungen zu erwarten wären. Dabei darf nach der Rechtsprechung unter dem Titel der Schadenminderungspflicht nicht etwa die Bewältigung der Haushalttätigkeit in einzelnen Funktionen oder insgesamt auf die übrigen Familienmitglieder überwälzt werden mit der Folge, dass gleichsam bei jeder festgestellten Einschränkung danach gefragt werden müsste, ob sich ein Familienmitglied finden lässt, das allenfalls für eine ersatzweise Ausführung der entsprechenden Teilfunktion in Frage kommt. Schliesslich vermag die Tatsa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">che, dass sich die der Rechtsprechung zugrunde liegenden, in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">159 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">2 und 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">des Zivilgesetzbuchs (ZGB)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> zwischen den Ehegatten und in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">272 ZGB zwischen Eltern und Kindern statuierten Beistandspflichten nicht unmittelbar durchsetzen lassen (d.h. weder klagbar noch vollstreckbar sind), sondern nur freiwillig erfüllt werden können (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Honsell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">/Vogt/Geiser [Hrsg.], Basler Kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tar, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Aufl., Basel 2006, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">N. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">9 zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">272 ZGB; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Bräm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Hasenböhler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, Zürcher Kommentar, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Aufl., Zürich 1998, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">N. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">168 zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">159 ZGB), an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Schaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">minderungspflicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> der im Haushalt beschäftigten Versicherten nichts zu ändern. Denn wie auch im Erwerbsbereich darauf abzustellen ist, ob die verbleibende Erwerbsfähigkeit auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt grundsätzlich ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">wertbar ist, unabhängig davon, ob eine solche Anstellung rechtlich durchsetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bar ist, ist auch in Bezug auf den Haushaltbereich davon auszugehen, was in der sozialen Realität üblich und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zumutbar ist, unabhängig davon, ob eine Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">hilfe rechtlich durchsetzbar ist (BGE 133 V 504 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_729/2009 vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">November 2009 E. 4.1-3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der gesundheitlichen Beeinträchtigung der Beschwerdeführerin im Haushalt - verminderte Belastbarkeit des linken Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mes und Nebenwirkungen der Medikamente - im Abklärungsbericht mit einer Einschränkung von 20.15 % genügend Rechnung getragen wurde. Damit ergibt sich bei einer Qualifikation von 100 % Haushalttätigkeit ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschlies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Invaliditätsgrad von 20.15 %.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der angefochtene Entscheid ist rechtens. Dies führt zur Abweisung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gerichtskosten gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind auf Fr. 700.-- festzusetzen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgangsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin auferlegt. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">stellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">iur</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">. André </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Largier</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis-mit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannLienhard</p><p></p></div> </div></body></html>