<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.01113</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiber Brühwiler</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 26. September 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Martin Hablützel</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1964, meldete sich erstmals am 4. März 2008 (Urk. 6/3) bei der Invalidenversicherung zur Früherfassung und am 22. April 2008 unter Hinweis auf eine massive Erschöpfungsdepression zum Leistungsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug an (Urk. 6/14). Mit Verfügung vom 6. Januar 2009 (Urk. 6/31) sprach ihr die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, eine befristete ganze Rente vom 1. März bis 31. Mai 2008 zu.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 5. Juni 2009 meldete sich die Versicherte erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 6/34). Die IV-Stelle sprach ihr mit Verfügung vom 18. März 2010 (Urk. 6/61) eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1. August 2008 bis 31. März 2009 sowie eine gan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ze Rente vom 1. April bis 31. Oktober 2009 zu.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang einer weiteren Anmeldung vom 22. August 2012 (Urk. 6/70) er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgte am 8. Mai 2013 eine Kostengutsprache für ein Belastbarkeitstraining (Urk. 6/92) und am 27. August 2013 (Urk. 6/101) sowie am 12. Februar 2014 (Urk. 6/111) eine Kostengutsprache für ein Aufbautraining. Am 26. März 2014 (Urk. 6/116) informierte die IV-Stelle die Versicherte über den Abbruch der In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tegrationsmassnahmen aus gesundheitlichen Gründen. In der Folge klärte die IV-Stelle die medizinische Situation ab und verneinte nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/132, Urk. 6/136, Urk. 6/142, Urk. 6/155) mit Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 1. September 2016 (Urk. 6/169 = Urk. 2) einen Rentenanspruch.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 5. Oktober 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 1. September 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und ihr sei eine Rente zu gewähren (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1). Eventuell sei ein Gerichtsgut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten einzuholen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 2) oder allenfalls die Sache an die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weitere Abklärungen zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 10. November 2016 (Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin erstattete am 6. März 2017 ihre Replik (Urk. 11). Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf das Einreichen einer Duplik (Urk. 14), was der Beschwerdeführerin am 2. Mai 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 15).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX107"></span><span id="XX108"></span><span id="XX100"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Eingang einer Neuanmeldung ist die Verwaltung zunächst zur Prüfung verpflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Dabei wird sie unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anderem zu berücksichtigen haben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und dementsprechend an die Glaubhaftmachung höhere oder weniger hohe Anfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungen stellen (ZAK 1966 S. 279, vgl. auch BGE 130 V 64 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 5.2, 72 E. 2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ergibt die Prüfung durch die Verwaltung, dass die Vorbringen der versicherten Person nicht glaubhaft sind, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen durch Nichteintreten. Tritt sie jedoch auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die vom Antrag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steller oder der Antragstellerin glaubhaft gemachte Veränderung des Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrades oder der Hilflosigkeit oder der Höhe des invaliditätsbedingten Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treuungsaufwandes oder Hilfebedarfs (vgl. BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E. 2.2) auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG vorzugehen. Stellt sie fest, dass der In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">validitätsgrad, die Hilflosigkeit, der invaliditätsbedingte Betreuungsaufwand oder der Hilfebedarf seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zusätzlich noch zu prüfen, ob die festgestellten Veränderungen genügen, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität oder Hilflosigkeit oder einen anspruchsbegründenden Betreuungsaufwand oder Hilfebedarf zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2a und b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. Au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gust 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ons</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">validitätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2010 E. 2.1 mit Hinwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span><span id="UV053"></span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="XX212"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funkti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">onelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Nach Art. 49 der Verordnung über die In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">validenversicherung (IVV) beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en fachlichen Wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5).</span></p><p><span> </span><span>Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, </span><span>welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden ha</span><span>ben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere An</span><span>sicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundes</span><span>gerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober</span><span> </span><span>2014 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p><span> </span><span>RAD-Berichte sind versicherungsinterne Dokumente, die von Art. 44 ATSG be</span><span>treffend Gutachten nicht erfasst werden; die in dieser Norm vorgesehenen Ver</span><span>fahrensregeln entfalten daher bei Einholung von RAD-Berichten keine Wirkung (Urteil des Bundesgerichts 8C_385/2014 vom 16. September</span><span> </span><span>2014 E. 4.2.1 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.4).</span></p><p><span> </span><span>Praxisgemäss kommt einer reinen Aktenbeurteilung des RAD im Vergleich zu einer auf allseitigen Untersuchungen beruhenden Expertise, welche auch die ge</span><span>klagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span>Vorakten</span><span> (Anamnese) ab</span><span>gegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und die Schlussfol</span><span>gerungen widerspruchsfrei begründet, nicht der gleiche Beweiswert zu (Urteil des Bundesgerichts </span><span>8C_971/2012 vom 11. Juni</span><span> </span><span>2013 E. 3.4).</span></p><p><span> </span><span>Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem ex</span><span>ter</span><span>ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen </span><span>Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span>BGE 134 V 231</span><span> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifika</span><span>ti</span><span>onen verfügt (</span><span>BGE 137 V 210</span><span> E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis ver</span><span>si</span><span>cherungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte gehö</span><span>ren</span><span> </span><span>– nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuver</span><span>lässigkeit und </span><span>Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen</span><span> auf </span><span>BGE 139 V 225</span><span> E. 5.2; </span><span>135 V 465</span><span> E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihren abweisenden Entscheid (Urk. 2) da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit, die Beschwerdeführerin sei seit dem 17. Februar 2012 in ihrer bisherigen Tätigkeit eingeschränkt. Sie leide an einer rezidivierenden depressiven Störung, vorwiegend ausgelöst durch belastende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Faktoren im Berufsalltag. Die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den seien aber behandelbar und die Arbeitsfähigkeit sei nicht dauerhaft bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise längerfristig eingeschränkt. Es sei demnach kein Gesundheitsscha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den ausgewiesen, der Anspruch auf eine Leistung der Invalidenversicherung be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de. Auch aus den vorgebrachten somatischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerden könne keine Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Arbeitsfähigkeit abgeleitet werden (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin beschwerdeweise (Urk. 1) gel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend, die Einschätzung ihres behandelnden Facharztes vermöge Zweifel an der versicherungsinternen Meinung zu wecken (S. 9 oben). Es liege eine invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierende Wirkung der depressiven Störung vor (S. 9 unten). Die konsequente Therapie habe bisher noch keine Früchte getragen (S. 10 oben). Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fremde Gründe seien nicht ersichtlich und ein Überwiegen von psychosozialen Faktoren sei nicht nachgewiesen. Es handle sich um einen verselbständigten Gesundheitsschaden mit Krankheitswert (S. 11). Beim Gutachten von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 30. August 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handle es sich um ein Parteigutachten der Krankentag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung, das ohne Beachtung ihrer Mitwirkungsrechte zustande ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men sei. Es sei auch aus anderen Gründen nicht beweiskräftig. Der rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhebliche Sachverhalt sei betreffend Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit unter ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rem aus psychiatrischer wie auch aus orthopädischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und dermatolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischer Sicht ungenügend abgeklärt worden (S. 16 f.). Schliesslich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei bei Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme eines Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommensvergleichs ein leidensbedingter Abzug von mindestens 20 % ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fertigt (S. 17 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente, wobei in erster Linie die Arbeitsfähigkeit in psychischer Hinsicht um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stritten ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin leidet seit März 2007 an einer depressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ven Störung nach Überlastung durch eine hohe Arbeitslast, einen Arbeitsplatz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konflikt und einen Todesfall in der Familie (vgl. Bericht von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 2. März 2008, Urk. 6/23/15-25; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 4. Juni 2008, Urk. 6/21)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">was zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einer voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständigen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit von März 2007 bis Mai 2008 und einer 70%igen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit von Juni bis Juli 2008 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Stellungnahme Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Praktischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arzt, RAD, vom 13. August 2008, Urk. 6/24). Dies hatte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zuspra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einer befristeten ganzen Rente vom 1. März bis 31. Mai 2008 zur Folge (Urk. 6/31).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfügung vom 18. März 2010, mit welcher der Beschwerdeführerin erneut eine Invalidenrente zugesprochen wurde (vgl. Urk. 6/61), stützte sich im We</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen (vgl. Feststellungsblatt für den Beschluss, versicherungsmedizinische Beurteilung durch den RAD, Urk. 6/54/2) auf den Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 23. Oktober 2009 (Urk. 6/52), in welchem dieser der Beschwerdeführerin aktuell eine leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0) bei Status nach mittelgradiger depressiver Episode von Februar bis Juni 2009 diagnostizierte (Ziff. 2.1) und eine vollständige Arbeitsunfähigkeit von Februar bis Juli 2009 und hernach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine solche im Umfang von 25 % seit August 2009 attestierte (Ziff. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seit der Verfügung vom 18. März 2010 sind unter anderem folgende Arztbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richte eingegangen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 28. August 2012 erstattete Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, der Krankentaggeldversicherung der Beschwerdeführerin ein psychiatrisches Gutachten (Urk. 6/127/8-17). Gestützt auf die Akten, die Anamnese und das Ergebnis der am 13. August 2012 durchgeführten Befunder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">he</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bung nannte er als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 8 Ziff. 5.1) eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11). Er führte aus, bei der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin bestünden weiterhin Symptome einer mittelgradigen depressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ven Störung mit somatischem Syndrom bei der nunmehr dritten Phase einer rezidivierenden Störung. Bei Berücksichtigung der Dauer der beiden vorangegan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genen depressiven Phasen und des Umstandes, dass sich die Symptome nach eigenen Angaben deutlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gebessert hätten, sei davon auszugehen, dass eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (bei einem Pensum von zuletzt 80 %) in zwei Monaten ab Begutachtungsdatum wieder erreicht sein werde. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pensums auf die ursprünglichen 80 % sei dann nach weiteren zwei Wochen möglich und eine vollständige Arbeitsfähigkeit bestehe wieder in drei Monaten (S. 7 f. Ziff. 4). Mit einer namhaften Besserung der Gesundheitsschädigung könne somit gerechnet werden. Die aktuelle medikamentöse Therapie und Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapie sollten fortgeführt werden. Die Prognose sei gut (S. 8 Ziff. 6.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> berichtete der Beschwerdegegnerin am 19. Oktober 2012 (Urk. 6/84/1-4) über den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin. Er diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nostizierte eine rezidivierende schwere depressive Episode (Ziff. 1.1) und erach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tete die Beschwerdeführerin aktuell und seit 17. Februar 2012 in ihrer ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Tätigkeit als Psychologin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als vollständig arbeitsunfähig (Ziff. 1.6). Die Prognose sei zurzeit noch unklar. Nach der dritten depressiven Phase seit 2007 sei eine Tätigkeit in einem 100%-Pensum unwahrscheinlich, da ein erneuter Rückfall nach zu starker Arbeitsbelastung zu befürchten sei (Ziff. 1.4). Künftig gehe er von einer um 40-50 % verminderten Leistungsfähigkeit aus (Ziff. 1.7). Eine Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit sei in zirka zwei bis drei Mona</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten in einem Umfang von 50 % möglich (Ziff. 1.9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ergänzend hielt der behandelnde Arzt gleichentags (Urk. 6/84/5-6) fest, die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin sei aktuell nicht arbeitsfähig im alten Beruf. Bei den vorheri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen Krankheitsphasen habe sich die Beschwerdeführerin zwar wieder erholt, sie habe aber neue Stellen mit reduzierten Pensen (70 bzw. 80 %) angenommen und es sei trotzdem wieder eine Krankheitsphase aufgetreten. Mittel- bis lang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fristig gehe er von einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit von zirka 40-50 % aus bei erneutem Arbeitsbeginn voraussichtlich ab Januar 2013 (Urk. 6/84/6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachter Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kritisierte in seiner Stellungnahme vom 3. Dezember 2012 (Urk. 6/127/6-7) zuhanden des Krankentaggeldversicherers, dass im Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 4.3) kein psychischer Befund dokumentiert wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den sei. Die Angaben der Beschwerdeführerin, auf welche sich Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehe, seien jedoch aufgrund der eigenen Untersuchung nachvollziehbar. Die auf der Basis von zwei wöchentlichen psychotherapeutischen Einzelgesprächen abgegebene Prognose, dass ab Januar 2013 wieder eine 50-80%ige Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit gegeben sei, bewege sich im Rahmen der Varianz. Auf der Basis der nunmehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegenden neuen Informationen ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> er zur Einschätzung, dass die Beschwerdeführerin ab Januar 2013 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit im ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Beruf wieder erreichen könne und das ursprüngliche Arbeitspensum von 80 % dann nach weiteren zwei Wochen wieder möglich sein werde (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Verlaufsbericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 24. Februar 2013 (Urk. 6/89) lässt sich entnehmen, dass die Beschwerdeführerin bei weiterhin depressiver Stim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mungslage und mangelndem Antrieb nicht in der Lage sei zu arbeiten. Der ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">plante Wiedereinstieg mit einem Teilzeitpensum auf Januar/Februar 2013 sei aufgrund der Krankheitssymptome nicht gelungen. Nach erneuter leichter Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung sei aus psychiatrischer Sicht eine Tagesklinik beziehungsweise ein Klinikaufenthalt und eine medikamentöse Neueinstellung zu erwägen (S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nem Bericht vom 4. April 2014 (Urk. 6/119) unter den Diagnosen mit Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung auf und nannte eine behandelte arterielle Hypertonie, eine COPD (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">obstructive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pulmonary</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">disease</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) bei langjährigem Nikotinabusus, ein chronisch rezidivierendes zervika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">les und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbovertebrales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzsyndrom sowie eine rezidivierende Periarthri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">humeroscapularis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (PHS) beidseits als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1). Er hielt fest, seit Monaten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestehe wieder eine de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sive Grundstimmung in wechselnder Ausprägung. Der Wechsel des Psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ters und die Umstellung der antidepressiven Medikation hätten 2013 eine ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wisse Verbesserung gebracht. In den letzten Monaten habe sich aber die Lage wieder zusehends verschlechtert. Einerseits gebe es verschiedene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> körperliche Probleme, wobei hier vor allem die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">muskuloskelettalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerden und vor allem ein hartnäckiges </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbovertebrales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzsyndrom zu erwähnen seien. Anderer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seits sei die Mutter der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin im Februar dieses Jahres ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">storben. Dies habe auch dazu geführt, dass die Beschwerdeführerin das Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">integrationsprogramm habe abbrechen müssen und seit dem 15. März 2014 wieder vollständig krankgeschrieben sei (Ziff. 1.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, berichtete am 9. Juli 2014 über den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/125/6-10). Bei der Beschwerdeführerin liege diagnostisch eine rezidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11), und ein psychophysischer Erschöp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fungszustand (ICD-10 Z73.0) vor. Hinsichtlich der Diagnosen ohne Auswirkun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen auf die Arbeitsfähigkeit verwies er auf die vom Hausarzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten somatischen Diagnosen (Ziff. 1.1). Prognostisch sei mit einem schwieri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen Verlauf zu rechnen mit anhaltend reduzierter Vitalkraft (Ziff. 1.4). Gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wärtig bestehe eine seit dem 19. Juni 2013 dauernde vollständige Arbeitsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit (Ziff. 1.6). Die zuletzt ausgeübte berufliche Tätigkeit der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin könne mit den vorliegenden Einschränkungen (verminderte Vitalkraft, Energie und Antrieb, erhöhte Ermüdbarkeit, kognitive Defizite mit Konzentrati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ons</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störungen und verminderter Konzentrationsfähigkeit, erhöhte Krankheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fällig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit) nicht ausgeübt werden. Wie das Belastungs- und Aufbautraining gezeigt habe, sei eine behinderungsangepasste Tätigkeit in einem Umfang von 4 Stunden täglich möglich. Voraussetzung sei aber - wie im Abschlussbericht er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wähnt - die Stabilisierung des gesundheitlichen Zustandes (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erstatte am 30. August 2014 eine psychiatrische Kurzbeurteilung über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seine am 25. Juli 2014 durchgeführte Untersuchung (Urk. 6/129/4-14). Er konnte keine psychiatrische Diagnose mit Krankheitswert stellen (S. 8 Ziff. 3.2.1) und nannte als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ve Episode, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F32.4), und eine Neurasthenie (ICD-10 F48.0) als Differentialdiagnose (S. 9 Ziff. 3.2.2). Er erhob einen weitgehend normalen psychischen Befund. Eine zuvor bestehende de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pressive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erkrankung sei unter der aktuellen Medikation und psychiat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">risch/psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">the</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">peutischen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handlung soweit remittiert, dass wieder eine vollständige Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">last</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit für den angestammten Beruf als Psychologin bestehe. Für die Tätigkeit als Klinikleiterin bedürfe es jedoch einer Eingewöhnungszeit durch die vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herige berufliche Tä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit als Psychologin von mindestens einem halben Jahr. Weder aus der Anamnese noch aus den Angaben zum aktuellen Tagesablauf respektive zur aktuellen Lebenssituation seien Anhaltspunkte dafür zu ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, dass die Belastbarkeit relevant eingeschränkt sei. Es fänden sich keine depressive Symptomatik, keine Antriebsstörung, keine Konzentrations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störungen und keine Beeinträchtigung des Denkablaufs. Die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über eine gute soziale Integration mit verschiedenen Hobbys und einen gut ausgefüllten Tagesablauf. Die aktuelle Behandlung solle bei guter Prognose fortgeführt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den (S. 9 Ziff. 5). Es bestehe eine vollständige Arbeitsfähigkeit für alle Tätigkei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten (S. 10 Ziff. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Arbeitsmedizin, RAD, bestätigte in seiner Stellungnahme vom 18. Oktober 2014 (Urk. 6/130/5-6) die Einschätzung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vollumfänglich und legte als Belastungsprofil keine Tätigkeiten als Psychologin in Bereichen, die deutlich erhöhte Ansprüche an eine seelische Stabilität stellen, fest. Es bestehe eine vollständige Arbeitsfähigkeit ab dem Zeitpunkt der Begutachtung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n der Rechtsvertretung der Beschwerdeführerin nahm Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Schreiben vom 9. März 2015 (Urk. 6/141) Stellung zum Kurzgutachten von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 4.8). Aufgrund seiner Befunderhebungen vom 19. Mai und 3. September 2014 sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die aktuelle depressive Episode der rezidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vierenden depressiven Störung nicht remittiert (S. 1). Im aktuellen Tagesablauf seien die Defizite nicht erwähnt worden (Erschöpfung, Ermüdbarkeit, etc.). Dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus eine volle 100%ige Leistungsfähigkeit abzuleiten, sei nicht gerechtfertigt (S. 2 oben). Ebenfalls bestehe keine ungetrübte Belastbarkeit, denn zum damali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen Zeitpunkt und bis heute habe die Beschwerdeführerin grosse Mühe, den Alltag zu bewältigen. Viele Pendenzen würden liegen bleiben, würden wochen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lang aufgeschoben werden. Weder werde die Post geöffnet noch Telefonate ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegen genommen (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Verlaufsbericht vom 20. September 2015 (Urk. 6/149) nannte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Diagnose eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichtgradige de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.01), und erachtete aus psychiatrischer Sicht eine Wiederaufnahme des Aufbautrainings aufgrund des verbesserten psychischen Befundes als möglich. Zu berücksichtigen seien aber auch die dermatologischen und orthopädischen Probleme der Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin. Der verbesserte Gesundheitszustand erlaube die Wiederaufnahme des im März 2014 abgebrochenen Aufbautrainings (Ziff. 1.2 und Ziff. 2). Ein Wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einstieg mit drei Stunden pro Tag sollte möglich sein (Ziff. 4.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.12</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nannte in seinem Bericht vom 5. April 2016 (Urk. 6/159) unter ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rem gestützt auf die Berichte von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ärztin für Dermatologie und Venerologie (Urk. 6/160/1-5), die gleichen Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nosen wie auch schon im Bericht vom 4. April 2014 (vgl. vorstehend E. 4.6), er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gänzt um eine Psoriasis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vulgaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit vor allem Befall der Hände und der Füsse (Erst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diagnose Oktober 2014) sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Psoriasisarthritis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Daktylitis an der lin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ken Hand (Erstdiagnose August 2015 und Behandlung seit April 2016) als Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Als Diagnosen ohne Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nannte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hausarzt neu eine Hyper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">choles</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nämie (behandelt seit Mai 2012) und einen Prädiabetes seit Oktober 2013 (Ziff. 1.1). Des Weiteren führte er aus, aus psychischer Sicht habe sich die Situ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ation nur wenig verändert, insgesamt bestehe nach wie vor eine ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prägte depressive Störung in wechselnder Ausprägung. Neu habe sich eine Pso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">riasis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vulgaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> manifestiert, welche jetzt zu einer Arthritis/Daktylitis am linken Dau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men geführt habe. Dadurch sei die Beschwerdeführerin nicht nur wegen der Schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen, sondern auch wegen der Funktionseinbusse der linken Hand stark eingeschränkt. Im Weiteren leide die Beschwerdeführerin immer wieder an Rü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ckenschmerzen, bei welchen es wiederholt zu Exazerbationen gekommen sei. Sie sei auch deshalb in regelmässiger physiotherapeutischer Behandlung. Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich gebe es psychosoziale Belastungsfaktoren: Familiäre Probleme nach dem Tod der Mutter, Kündigung der langjährigen Wohnung und Umzug fort aus der vertrauten Umgebung, Scheitern der Arbeitsintegrationsprogramme, etc. (Ziff. 1.4). Aus ärztlicher Sicht bestehe weiterhin eine vollständige Arbeitsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.13</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erachtete in seiner Stellungnahme vom 26. September 2015 (Urk. 6/168/4-5) die vom behandelnden Facharzt erhobenen psychischen Befunde vom September 2015 gegenüber Mai 2015 als unverän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dert, womit sich keine neuen medizinischen Tatsachen ergäben, welche nicht auch zum Zeitpunkt der Begutachtung durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 30. August 2014 bekannt gewesen seien. Seit Frühjahr 2015 bestehe eine weitere Verbesserung des Gesundheitszustandes, mithin nur eine leichtgradige depressive Episode. Berufliche Massnahmen seien aus versicherungsmedizinischer Sicht erneut sinnvoll und sollten geprüft werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Stellungnahme vom 2. Juli 2016 (Urk. 6/168/6) hielt der RAD-Arzt fest, dass die Beschwerdeführerin gemäss dem eingereichten dermatologischen Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bericht (Urk. 6/16) an Hautveränderungen an den Händen leide. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese hätten aber gleich wie die vom Hausarzt erwähnten Rückenschmerzen keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit in leidensangepassten Tätigkeiten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin leidet seit 2007 an rezidivierenden depressiven Episo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Mit Verfügungen vom 6. Januar 2009 (Urk. 6/91) und 18. März 2010 (Urk. 6/61) wurden ihr aufgrund der Schwere der gesundheitlichen Beeinträchti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung jeweils befristete Invalidenrenten - zuletzt eine ganze Rente vom 1. April bis 31. Oktober 2009 - zugesprochen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Neuanmeldung der Beschwerdeführerin im Jahr 2012 werden wiede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rum überwiegend psychische Gründe für die Arbeitsunfähigkeit geltend ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">macht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen gu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege </span><span>artis</span><span> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar</span><span> </span><span>2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. No</span><span>vem</span><span>ber</span><span> </span><span>2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte </span><span>psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span>dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Er</span><span>werbs</span><span>fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versi</span><span>cher</span><span>ten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundes</span><span>gerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fallen leichte bis mittelgradige depressive Störungen rezidivierender oder episodischer Natur einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erwiesenermassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> therapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">resistent sind (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1.2 mit Hinweisen; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193 E. 3.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; Urteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts 8C_5/2017 vom 11. April 2017 E. 4.2 und 5.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei depressiven Störungen im mittelgradigen Bereich ist die invalidisierende Wir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung besonders sorgfältig zu prüfen. Es darf nicht unbesehen darauf geschlos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen werden, eine solche Störung vermöchte eine voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde (teilweise) Erwerbsunfähigkeit zu bewirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2015 E. 7.2.1 mit weiteren Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). Angesichts der materiellen Beweislast der die Invalidenrente bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruchenden Person fällt die Anerkennung einer rentenbegründenden Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tät nur in Betracht, wenn die Aktenlage ein stimmiges Gesamtbild zeichnet, das auf eine therapeutisch nicht angehbare erhebliche funktionelle Behinderung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lässt. Von einer leistungsrelevanten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbseinbusse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist jedenfalls </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht auszugehen, als die zumutbare therapeutische Option einer fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ärztlich angeordneten intensiven Psychotherapie nicht konsequent und moti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">viert verfolgt wurde (Urteil des Bundesgerichts 8C_28/2016 vom 28. April 2016 E. 4.2.2 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der vorhandenen medizinischen Berichte ist ohne weiteres davon auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen, dass die Beschwerdeführerin seit Frühling 2012 an einer depressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ven Störung litt, wobei Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine mittelgradige und der behandelnde Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gar eine schwere Episode diagnostizierten. Beide gingen jedoch von einer insofern guten Prognose aus, als dass die Beschwerdeführerin ab Januar 2013 ihre angestammte Arbeit wieder aufnehmen könne, wenn auch zuerst in einem reduzierten Pensum (vgl. vorstehend E. 4.2-4.4). Zwar wies Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in seinem Verlaufsbericht vom 24. Februar 2013 daraufhin, dass bei der Beschwerdeführerin weiterhin eine depressive Stimmungslage bestehe und aufgrund mangelnden Antriebs und der Krankheitssymptome die Wiederauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme der Arbeitstätigkeit in einem Teilzeitpensum nicht gelungen sei und er deshalb einen Klinikaufenthalt erwäge (vgl. vorstehend E. 4.5). Ein solcher wurde jedoch nach Lage der Akten nicht umgesetzt. Im Gegenteil, absolvierte die Beschwerdeführerin ein Aufbautraining bei der Institution </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> GmbH (vgl. Urk. 6/118). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Wechsel des behandelnden Facharztes diagnostizierte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Juli 2014 nunmehr eine rezidivierende depressive Störung, mittelgradige Epi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sode, und attestierte eine seit dem 19. Juni 2013 bestehende Arbeitsunfähigkeit und stellte prognostisch einen schwierigen Verlauf dar (vgl. vorstehend E. 4.7). Demgegenüber ging Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in seiner Kurzbeurteilung vom 30. August 2014 von einer Remission aus und erhob einen weitgehend normalen Befund (vgl. vorstehend E. 4.8). Dieser Einschätzung konnte sich Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zunächst nicht anschliessen. Er hielt in seinem Bericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 9. März 2015 fest, die depressive Störung sei nicht remittiert und es bestünden noch Defizite (vgl. vorstehend E. 4.11). In seinem Verlaufsbericht vom 20. September 2015 diagnostizierte er zwar weiterhin eine leichtgradige depressive Störung, ging jedoch ebenfalls von einem gebesserten Gesundheitszustand aus, welcher es der Beschwerdeführerin erlaube, das zuvor abgebrochene Aufbautraining (vgl. Urk. 6/116) wiederauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zunehmen (vgl. vorstehend E. 4.11). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Ausnahme von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, der im Bericht vom Oktober 2012 für eine be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkte Zeitspanne von ein paar Monaten eine schwere depressive Störung diagnostiziert hatte (vgl. vorstehend E. 4.3), ging keiner der involvierten Ärzte von einer den Schweregrad einer mittelgradigen depressiven Episode überstei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genden Störung aus.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung können depressive Störungen ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zig dann als invalidisierend gelten, wenn sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erwiesenermassen therapieresistent sind (vgl. vorstehend E. 5.2). Denn selbst bei Annahme des fortwährenden Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hens einer Depression im Zeitpunkt des Verfügungserlasses (1. Septem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2016, Urk. 2), liegt bei der abgeklungenen mittelgradigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und nunmehr leicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gradigen depressiven Episode (und dem von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostizierten psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">physischen Erschöpfungszustand; Urteil des Bundesgerichts 9C_645/2015 vom 3. Febru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ar 2016 E. 4.1 mit Hinweis auf 8C_810/2013 vom 9. April 2014 E. 5.2.2 mit weiteren Hinweisen) in der Regel praxisgemäss keine psychische Störung mit invalidisierender Wirkung vor. Damit fehlt es der vorliegenden psychischen Beeinträchtigung – so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> therapeutisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angehbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 5.5) - bereits diagnosebedingt an einem hinreichenden Schweregrad, um als invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sierender Gesundheitsschaden zu gelten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fehlt einer gestellten psychiatrischen Diagnose ein Bezug zum Schweregrad, ist die medizinische Anspruchsgrund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lage, welche zur Anerkennung einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität führt, nicht gegeben, ungeachtet der ärztlich attestierten Arbeitsunfähigkeit (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 5.3.5 des teilweise in BGE 143 V 66 publizierten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s des Bundesgerichts 8C_814/2016 vom 3. April 2017 E. 5.3.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Offen bleiben kann damit vorliegend auch, ob das Beschwerdebild mitprägende und als nicht versicherte Faktoren auszuscheidende (vgl. BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1 und E. 4.3.1.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_140/2014 vom 7. Januar 2015 E. 3.3) psychosoziale Faktoren eine Rolle spielten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Den ärztlichen Beurteilungen, wonach sich die depressive Symptomatik gegen Mitte des Jahres 2015 zurückgebildet hatte, steht einzig die Beurteilung des be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handelnden Facharztes Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entgegen, gemäss welchem die Einschränkun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen weiterhin bestehen und zu einer deutlich verminderten Leistungsfähigkeit – zumindest für den Wiedereinstig mit drei Stunden pro Tag – führen. Damit rechnete auch er trotz Unsicherheit in der Behandlungsprognose insgesamt mit einer gesundheitlichen Verbesserung (vgl. vorstehend E. 4.11). Folglich hat sich mittels psychotherapeutischem Einsatz und Medikation die depressive Sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matik verringert, was für die Wirksamkeit der im Jahr 2013 umgestellten Thera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pie (vgl. vorstehend E. 4.6) spricht. Ferner ergeht aus Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s Verlaufsbericht vom 20. September 2015, dass die Beschwerdeführerin mittels delegierter Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapie mit Sitzungen alle 2-3 Wochen und psychiatrischer Kontrollen alle 2-3 Monate behandelt wird (Urk. 6/149 Ziff. 3.1). Eine solche Behandlungska</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denz deutet auf einen zwar vorhandenen, aber nicht allzu grossen Leidensdruck hin. Von einer konsequenten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. dazu etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_814/2016 vom 3. April 2017 E. 5.3.2 mit Hinweisen), langjährigen Depressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">onstherapie, deren Scheitern das Leiden als resistent ausweisen würde, kann je</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denfalls nicht gesprochen werden. Bislang absolvierte die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine stationäre Therapie.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stationäre oder ambulante tagesklinische Behandlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde vom vormaligen Facharzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zwar erwogen (vgl. vorstehend E. 4.5), jedoch schien der Leidensdruck </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hierfür </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gross</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> genug geworden zu sein. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die Akten und insbesondere die Gutachten der Kran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kentaggeldversicherung (vgl. vorstehend E. 4.2 und E. 4.8), auf welche sich die Beschwerdegegnerin in ihrem Entscheid stützte (vgl. Feststellungsblatt Einwand vom 1. September 2016, Urk. 6/168), und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">welche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- zumindest dasjenige vom 28. August 2012 - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich die praxisgemässen Anforderungen an ein Gutachten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfüllen (vgl. vorstehend E. 1.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geben keinerlei Hinweise auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine seit mehreren Jahren und trotz adäquater Therapie behandlungsresistente, inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidisierende Depression.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Davon abgesehen, dass länger (mehr als sechs, selten zwölf Monate) dauernde Störungen grundsätzlich nicht unter ICD-10 F33 (oder F34) erfasst werden, ist als Indiz gegen einen anhaltenden depressiven Zustand zu berücksichtigen, dass hier die für episodische depressive Störungen charak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teristischen Zeiten vollständiger Remission konkret in den Akten dokumentiert sind (vgl. Urk. 6/24, Urk. 6/54). Damit ist das Erfordernis der Therapieresistenz nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht geforderten Beweisgrad der über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiegenden Wahrscheinlichkeit (vgl. dazu BGE 138 V 219 E. 6) ausgewiesen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin in ihrer Replik vom 6. März 2017 (Urk. 11) auf Art. 21 Abs. 4 ATSG hinweist, wonach die Beschwerdegegnerin, wenn sie eine über die Behandlungsempfehlung der behandelnden Ärzte hinausgehende The</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rapie v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dazu vorgängig aufzufordern habe (S. 2 ff.), ist ihr Folgendes entgegenzuhalten: Der in Art. 21 Abs. 4 ATSG vorgesehene Kürzungs- bzw. Verweigerungstatbestand erfasst gerade erst ein nach Eintritt des Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsfalles liegendes Verhalten der versicherten Person (Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Aufl., Zürich 2015, N 133 zu Art. 21 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Erst dann darf die Verwaltung im Rahmen der Schadenminderungspflicht und nach Durchführung des Mahn- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bedenkzeitverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> therapeutische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einfordern. Hat die Versicherte keinen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung, weil sie an keinem invalidisierenden Gesundheitsschaden leidet, greift das Mahn- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bedenkzeitverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht. Denn es drohen ihr nicht aufgrund eines zu sanktionierenden Fehlverhaltens Leistungen vorenthalten zu werden, auf die sie ohne das ihr vorgeworfene Verhalten Anspruch hätte. Mit anderen Worten ist unter diesen Umständen bei Fehlen einer therapieresistenten invalidisieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den psychischen Störung kein Mahn- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bedenkzeitverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach Art. 7b Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 21 Abs. 4 Satz 2 ATSG durchzuführen (Urteil des Bundesgerichts 8C_165/2016 vom 29. August 2016 E. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist festzuhalten, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Behandlungsmöglichkeiten der psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigung noch nicht vollständig ausgeschöpft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sodass es insgesamt am Vorliegen eines invalidisierenden Gesundheitsschadens im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung fehlt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Unter diesen Umständen erübrigt sich auch die Einholung eines von der Beschwerdeführerin beantragten Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gutachtens (vgl. Urk. 1 S. 2), da davon keine neuen relevanten medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Erkenntnisse zu erwarten sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was sodann die somatischen Beschwerden betrifft, leidet die Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin gemäss den Angaben ihres Hausarztes an einer Psoriasis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vulgaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Befall der Hände und der Füsse sowie an einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Psoriasisarthritis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Datylitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am linken Daumen, was zu einer Funktionseinbusse der linken Hand führe. Ferner leidet die Beschwerdeführerin gemäss Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> immer wieder an Rückenschmerzen (vgl. vorstehend E. 4.12). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass diese neu vorgebrachten Diagnosen eine Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit hätten, ist, wie der RAD in seinen Ausführungen vom 2. Juli 2016 überzeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend ausgeführt hat (vgl. vorstehend E. 4.13), aufgrund der vorliegenden Akten nicht ersichtlich, zumal die letzte Behandlung hinsichtlich der Psoriasis am 10. September 2015 stattgefunden hat und von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit attestiert wurde (Urk. 6/160/1-5 Ziff. 1.2) und auch der radio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logische Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fund vom Mai 2015 hinsichtlich der Rückenschmerzen unauffällig blieb (Urk. 6/160/6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ergibt sich damit weder aufgrund der psychischen noch der somatischen Beeinträchtigungen eine wesentliche Einschränkung der Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit der Beschwerdeführerin. Damit besteht kein Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung. Der angefochtene Entscheid vom 1. September 2016 er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weist sich als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Martin Hablützel</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannBrühwiler</p><p></p></div> </div></body></html>