<h2>SubmittedText<h2><p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999, Artikel 115 des Bundesgesetzes vom 13. Dezember 2002 über die Bundesversammlung und Artikel 156 des Geschäftsreglementes vom 13. September 1985 des Grossen Rates des Kantons Genf (Loi portant règlement du Grand Conseil de la République et canton de Genève) reicht der Grosse Rat des Kantons Genf folgende Standesinitiative ein:</p><p>In Anbetracht</p><p>- des Kriegs in der Ukraine;</p><p>- der Tatsache, dass die Ukraine rund 12 Prozent der weltweiten Weizenproduktion sicherstellte;</p><p>- der Preiserhöhung bei den Rohstoffen, namentlich bei den lebensnotwendigen;</p><p>- der weltweit drohenden Lebensmittelknappheit;</p><p>- des Umstands, dass die Schweiz 50 Prozent ihrer Lebensmittel einführt;</p><p>- des Bestrebens des Grossen Rates des Kantons Genf, die Ernährungssouveränität der Schweiz zu erhöhen;</p><p>- des nicht nachvollziehbaren Beschlusses des Bundesrates, weitere 3,5 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche auszuscheiden;</p><p>- dessen, dass diese Ausscheidung für unseren Kanton einem Verlust von 2000 Tonnen Weizen entspricht;</p><p>fordert der Grosse Rat des Kantons Genf die Bundesversammlung auf, den Bundesrat zu beauftragen, ein befristetes Paket konkreter, dringlicher Massnahmen zu beschliessen, mit welchen die Produktion von Grundnahrungsmitteln während dieser Nahrungsmittelkrise gefördert werden kann. So ist - um die Nahrungsmittelproduktion auf der gesamten Ackerfläche zu ermöglichen - unter anderem darauf zu verzichten, 3,5 Prozent der 400 000 Hektaren Ackerland auszuscheiden.</p><h2>InitialSituation<h2><p>-</p><h2>Proceedings<h2><p class="Standard_d"><strong>21.09.2023 Ständerat</strong></p><p class="Standard_d">Keine Folge gegeben</p><p class="Standard_d"><br><strong>05.03.2024 Nationalrat</strong></p><p class="Standard_d">Keine Folge gegeben</p>