<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SB.2024.00035</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=224152&amp;W10_KEY=13045540&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SB.2024.00035</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 03.07.2024</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 03.04.2025 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Grundstückgewinnsteuer</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Anfechtung der Kosten- und Entschädigungsfolgen des Rekursentscheids. [Die Vorinstanz hiess den Rekurs der Pflichtigen teilweise gut und setzte die Grundstückgewinnsteuer für die Liegenschaft 1 antragsgemäss auf Fr. 0.- fest. Für die Liegenschaft 2 ging das Steuerrekursgericht vom Verkehrswert aus, wie er vom Grundsteuerausschuss festgelegt wurde. In der Differenz zwischen Verkehrswert und Verkaufspreis erblickte es eine gemischte Schenkung, was einen vollständigen Steueraufschub der Grundstückgewinnsteuer zur Folge hatte. Die Kosten des Rekursverfahrens auferlegte es zu ¼ der Pflichtigen und zu ¾ der Gemeinde.] Die Verfahrenskosten sind grds. nach dem Unterliegerprinzip aufzuerlegen. Dieser Grundsatz wird u.U. verdrängt durch das Verursacherprinzip. Als unterliegend gilt, wer mit seinen Anträgen nicht durchdringt. Der Umfang des Unterliegens bzw. Obsiegens ist keine mathematisch exakte Operation. Sie hängt auch von einer qualitativen Einschätzung der Bedeutung und des Umfangs des Unterliegens bzw. Obsiegens im Vergleich zum gesamten Streitgegenstand ab. Auf die Reihenfolge in der Beschwerdeschrift sowie die Aufteilung der Begehren in Haupt- und Eventualbegehren etc. kommt es dabei nicht an. Abzustellen ist auf das materiell wirklich Gewollte (E. 3.1). Somit ist bezüglich der Frage des Unterliegens bei der Kostenverteilung vorliegend allein die Fassung des Dispositivs massgebend und ist die Pflichtige insoweit nicht vollumfänglich obsiegend. Dies kommt darin zum Ausdruck, dass der Rekurs "teilweise" gutgeheissen wurde (E. 3.3). Sodann ist das Steuerrekursgericht zu Recht zuerst auf jene verfahrensrechtlichen Anträge eingegangen, die gegebenenfalls eine Rückweisung hätten zur Folge haben können. Dies versteht sich von selbst, müssen doch in der Regel derartige verfahrensrechtliche Fehler ausgeräumt werden, bevor in der Sache entschieden wird. Das Vorbringen der Pflichtigen, wonach sich das Steuerrekursgericht die Auseinandersetzung mit diesen eventualiter gestellten Anträgen hätte sparen können, greift daher nicht (E. 3.4). Weiter hat das Steuerrekursgericht die Kosten der Pflichtigen zu ¼ auferlegt, weil sie mit ihren formellen Verfahrensanträgen unterlegen ist. Insoweit ging die Vorinstanz zu Recht von durch das Verhalten der Pflichtigen unnötigerweise verursachte Kosten aus (E. 3.5). Zusammenfassend ist die Pflichtige mit ihrem Hauptantrag, die Grundstückgewinnsteuer sei für beide Liegenschaften mit Fr. 0.- festzulegen, nicht vollumfänglich durchgedrungen. Bei diesem Gesamtergebnis des Prozesses in der Hauptsache ist von vornherein nicht zu beanstanden, wenn die Kosten des Rekursverfahrens teilweise der Pflichtigen auferlegt wurden. Ausserdem wurde die Auferlegung der Kosten zu ¼ auf die Pflichtige mit deren Unterliegen mit ihren formellen Verfahrensanträgen begründet. Schon aufgrund des Gesamtergebnisses des Prozesses in der Hauptsache erweist sich die Kostenauflage als korrekt (E. 3.6). Abweisung. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EVENTUALBEGEHREN">EVENTUALBEGEHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FORMELLE RÃGEN">FORMELLE RÃGEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HAUPTBEGEHREN">HAUPTBEGEHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTEN- UND ENTSCHÃDIGUNGSFOLGEN">KOSTEN- UND ENTSCHÃDIGUNGSFOLGEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: OBSIEGEN">OBSIEGEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNTERLIEGEND">UNTERLIEGEND</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNTERLIEGERPRINZIP">UNTERLIEGERPRINZIP</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERURSACHERPRINZIP">VERURSACHERPRINZIP</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 151 Abs. I StG</span><br/><span class="gerade">§ 153 Abs. IV StG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="591"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=66847" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">SB.2024.00035</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der Einzelrichterin</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">3. Juli 2024</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichterin Elisabeth Trachsel, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Jsabelle Mayer. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, vertreten durch RA B, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Stadt C, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegnerin, </span></b></p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>betreffend Kostenauflage (GrundstÃ¼ckgewinnsteuer),</span></b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>A (nachfolgend: die Pflichtige) war EigentÃ¼merin der Liegenschaft Kat.-Nr. 01 an der D-Strasse 02 und Kat.-Nr. 04 am E-Weg 03 in C. Mit Grundbucheintrag vom 4. Januar 2019 verÃ¤usserte sie ihrem Ehemann F die Liegenschaft D-Strasse fÃ¼r Fr. â¦ und die Liegenschaft E-Weg fÃ¼r Fr. ... Am 21. Februar 2020 erging vom Grundsteuerausschuss der Stadt C ein "Veranlagungsentscheid GrundstÃ¼ckgewinnsteuer" bezÃ¼glich beider Liegenschaften. Dabei wurden fÃ¼r die Liegenschaft E-Weg Fr. â¦ als Verkehrswert angewendet und der Steuerbetrag auf Fr. â¦ festgesetzt. Eine dagegen von der Pflichtigen erhobene Einsprache wurde mit Einspracheentscheid vom 9. Juli 2021 teilweise gutgeheissen und der Steuerbetrag auf Fr. â¦ reduziert, ausgehend von einem Ersatzwert der Liegenschaft E-Weg von Fr. ...</p> <p class="Sachverhalt2">Das Steuerrekursgericht hiess am 25. MÃ¤rz 2022 einen von der Pflichtigen dagegen erhobenen Rekurs teilweise gut und wies die Sache zur Untersuchung und Neufestsetzung der GrundstÃ¼ckgewinnsteuer an die Stadt C zurÃ¼ck. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Im Rahmen des zweiten Rechtsgangs setzte der Grundsteuerausschuss der Stadt C am 28. Februar 2023 die GrundstÃ¼ckgewinnsteuer erneut auf Fr. â¦ fest. Einen dagegen von der Pflichtigen erhobenen Rekurs hiess das Steuerrekursgericht am 27. Februar 2024 wie folgt teilweise gut: </p> <p class="Urteilstext">"1. Der Rekurs wird teilweise gutgeheissen. Der Einspracheentscheid vom 28. Februar 2023 wird aufgehoben und die GrundstÃ¼ckgewinnsteuer im Zusammenhang mit der VerÃ¤usserung der Liegenschaft D-Strasse 02 (Kat. 01) wird auf Fr. 0.- festgesetzt. FÃ¼r den GrundstÃ¼ckgewinn aus dem Verkauf der Liegenschaft E-Weg 03 (Kat. 04) wird der Rekurrentin gemÃ¤ss § 216 Abs. 3 lit. a StG ein Steueraufschub gewÃ¤hrt.</p> <p class="Urteilstext">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf</p> <p class="Urteilstext"> Fr. 6'400.-; die Ã¼brigen Kosten betragen:</p> <p class="Urteilstext"> <u>Fr. 120.-</u> Zustellkosten</p> <p class="Urteilstext"> <u>Fr. 6'520.-</u> Total Kosten.</p> <p class="Urteilstext">3. Die Kosten werden zu ¼ der Rekurrentin und zu ¾ der Rekursgegnerin auferlegt. Der von der Rekurrentin geleistete Kostenvorschuss von Fr. 6'600.- wird nach Verrechnung zurÃ¼ckerstattet.</p> <p class="Urteilstext">(â¦)".</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit am 9. April 2024 beim Verwaltungsgericht eingegangener Beschwerde beantragte die Pflichtige, der Entscheid des Steuerrekursgerichts vom 27. Februar 2024 sei hinsichtlich der Kostenauferlegung aufzuheben und die GerichtsgebÃ¼hr des Rekursverfahrens von Fr. 6'520.- sei vollumfÃ¤nglich der Stadt C aufzuerlegen, alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Stadt C. Gleichentags setzte der AbteilungsprÃ¤sident der Pflichtigen Frist zur Leistung einer Kaution an, die am 24. April 2024 auf das Konto des Verwaltungsgerichts einbezahlt wurde. Das Steuerrekursgericht hatte am 17. April 2024 auf eine Vernehmlassung verzichtet. Eine Beschwerdeantwort ging nicht ein.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Einzelrichterin</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Mit der Steuerbeschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen laut § 153 Abs. 3 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) alle Rechtsverletzungen, einschliesslich Ãberschreitung oder Missbrauch des Ermessens, und die unrichtige oder unvollstÃ¤ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts geltend gemacht werden. Richtet sich eine Beschwerde â wie hier â ausschliesslich gegen die Kostenauflage durch das Steuerrekursgericht, so hat das Verwaltungsgericht, das auch in der Hauptsache zustÃ¤ndig wÃ¤re, Ã¼ber die Kostenauflage zu befinden (VGr, 20. Dezember 2023, SB.2023.00085, E. 1.1; VGr, 16. Dezember 2015, SB.2015.00115, E. 1; VGr, 4. November 2009, SB.2009.00064, E. 1.2).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Dies ist auch vorliegend der Fall, wo allein die Kostenauflage des Rekursentscheids vom 27. Februar 2024 umstritten ist. In der Sache ging es um die GrundstÃ¼ckgewinnsteuer betreffend die von der Pflichtigen an den Ehemann Ã¼bertragenen zwei GrundstÃ¼cke in C. DarÃ¼ber hatte das Steuerrekursgericht zu befinden (§ 212 StG). Gegen dessen Entscheid ist die Beschwerde an das Verwaltungsgericht gegeben (§ 213 StG). BezÃ¼glich des Verfahrens vor dem Steuerrekursgericht gelten nach § 212 StG (zweiter Satz) die Be­sti­m­mungen Ã¼ber das Rekursverfahren bei EinschÃ¤tzungen fÃ¼r die Staatssteuern sinngemÃ¤ss. Ebenso gelten gemÃ¤ss § 213 StG (zweiter Satz) die Bestimmungen Ã¼ber das Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht bei EinschÃ¤tzungen fÃ¼r die Staatssteuer sinngemÃ¤ss. </p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>GemÃ¤ss § 151 Abs. 1 StG werden die Kosten des Verfahrens vor dem Steuerrekursgericht der unterliegenden Partei auferlegt. Wird der Rekurs teilweise gutgeheissen, werden sie anteilmÃ¤ssig aufgeteilt. Wie erwÃ¤hnt, kann der Entscheid Ã¼ber die Kosten selbstÃ¤ndig oder zusammen mit dem Sachentscheid weitergezogen werden, wenn ein Weiterzug der Hauptsache zulÃ¤ssig ist (vgl. auch Felix Richner et al., Kommentar zum ZÃ¼rcher Steuergesetz, 4. A, ZÃ¼rich 2021, § 151 N. 19, § 154 N. 76 ff.). Dies ist vorliegend der Fall, weshalb auf die Beschwerde einzutreten ist.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Mit Eingabe vom 3. April 2023 hatte die Pflichtige beim Steuerrekursgericht beantragt, die GrundstÃ¼ckgewinnsteuer mit Fr. 0.- festzusetzen. Eventualiter sei der Einspracheentscheid wegen Verfahrensfehlern aufzuheben und die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Stadt C zurÃ¼ckzuweisen. Subeventualiter sei die GrundstÃ¼ckgewinnsteuer fÃ¼r den E-Weg auf Basis eines Verkehrswerts von Fr. â¦ und fÃ¼r die D-Strasse auf der Basis eines Verkehrswerts von Fr. â¦ festzulegen. Subsubeventualiter sei die GrundstÃ¼ckgewinnsteuer fÃ¼r den E-Weg auf Basis eines Verkehrswerts von Fr. â¦ und fÃ¼r die D-Strasse mit Fr. 0.- festzusetzen, alles unter entsprechender Kosten- und EntschÃ¤digungsfolge.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Das Steuerrekursgericht ging zuerst ausfÃ¼hrlich auf die eventualiter gerÃ¼gte Verletzung mehrerer wesentlicher VerfahrensgrundsÃ¤tze ein und taxierte diese allesamt als unbegrÃ¼ndet, zum Teil auch aufgrund des Verhaltens der Pflichtigen. Unter anderem hielt es die geltend gemachte Verletzung des Rechts auf ein Einspracheverfahren im zweiten Rechtsgang (da die Stadt C im Anschluss an die RÃ¼ckweisung auf ein neues Einspracheverfahren verzichtet und direkt im Einspracheverfahren einen neuen EinschÃ¤tzungsentscheid gefÃ¤llt habe) auch deswegen fÃ¼r unbegrÃ¼ndet, weil sich die Pflichtige vorbehaltlos darauf eingelassen habe, indem sie sogar eine mÃ¼ndliche Vertretung ihrer Einsprache verlangt und an einer Besprechung (durch ihren Vertreter) teilgenommen habe. Zur vorgebrachten Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs in Zusammenhang mit einem ergÃ¤nzten Gutachten zur Liegenschaft E-Weg (auf das sich die Pflichtige stÃ¼tzte) merkte das Steuerrekursgericht an, die Pflichtige habe sich ihrerseits nicht mit dem ergÃ¤nzten Gutachten und insbesondere den im Entscheid des Steuerrekursgerichts vom 25. MÃ¤rz 2022 bemÃ¤ngelten Punkten des (ersten) Gutachtens auseinandergesetzt. Das ergÃ¤nzte Gutachten sei mit dem blossen Hinweis eingereicht worden, es werde davon ausgegangen, dass nun die Anforderungen an ein Vollgutachten erfÃ¼llt seien. AnlÃ¤sslich der Einspracheverhandlung habe die Pflichtige hervorgehoben, dass das Gutachten auf einer persÃ¶nlichen Besichtigung beruhe und nun hinreichend begrÃ¼ndet sei (das Steuerrekursgericht hielt dazu auch fest, fÃ¼r die ErgÃ¤nzung habe keine zusÃ¤tzliche Besichtigung stattgefunden). Aber auch in der im Nachgang zur Einspracheverhandlung (verspÃ¤tet) eingereichten Stellungnahme finde sich keine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Gutachten. Die Stadt C habe im Einspracheentscheid vom 28. Februar 2023 im Wesentlichen auf die Feststellungen des Steuerrekursgerichts im Entscheid vom 25. MÃ¤rz 2022 verwiesen, wonach die vom Gutachter ermittelten Werte nicht nachvollziehbar seien und daher nicht auf die Berechnungen abgestÃ¼tzt werden kÃ¶nne. Vor dem Hintergrund, dass seitens der Pflichtigen, wie gezeigt, keine Auseinandersetzung mit den Gutachten stattgefunden habe, sei dieses Vorgehen nicht zu beanstanden. Dies umso weniger, als das ergÃ¤nzte Gutachten die bemÃ¤ngelten Punkte auch selbst nicht aufgreife und sich im Wesentlichen in einer formalen Erweiterung mit beschrÃ¤nkt materiellem Gehalt erschÃ¶pfe.</p> <p class="Erwgung2">Sodann ging es auf die weiterhin strittige Basis fÃ¼r die Berechnung der GrundstÃ¼ckgewinnsteuer bezÃ¼glich der VerÃ¤usserung der Liegenschaften E-Weg und D-Strasse sowie des im jeweiligen Verkaufszeitpunkt fÃ¼r GrundstÃ¼ckgewinnsteuerzwecke relevanten Kaufpreises ein. In diesem Zusammenhang hielt es fest, die Stadt C habe fÃ¼r die Liegenschaft E-Weg einen Verkehrswert von Fr. â¦ und fÃ¼r die Liegenschaft D-Strasse einen solchen von Fr. â¦ ermittelt (im ersten Rechtsgang noch Fr. â¦). Da bei der Liegenschaft D-Strasse der Verkaufspreis weniger als 25 % vom errechneten Verkehrswert abweiche, sei fÃ¼r GrundstÃ¼cksteuerzwecke auf den Ersteren abgestellt worden. Im Ergebnis habe die Stadt C damit die gemÃ¤ss Einspracheentscheid vom 9. Juli 2021 festgelegten Steuerfaktoren bestÃ¤tigt. Die Pflichtige vertrete einen differenzierten Ansatz: In der Hauptsache verlange sie mit Verweis auf die vorliegenden Gutachten die Reduktion der GrundstÃ¼ckgewinnsteuer auf Fr. 0.-, was einem Abstellen auf die beurkundeten Verkaufspreise von Fr. â¦ fÃ¼r die Liegenschaft D-Strasse und Fr. â¦ fÃ¼r die Liegenschaft E-Weg entspreche. Eventualiter beantrage sie die Veranlagung gemÃ¤ss Vorschlag in ihrer Stellungnahme vom 5. Februar 2023, das heisst, die BerÃ¼cksichtigung eines Verkehrswerts von Fr. â¦ fÃ¼r die Liegenschaft D-Strasse und von Fr. â¦ fÃ¼r die Liegenschaft E-Weg. Subeventualiter sei die GrundstÃ¼ckgewinnsteuer fÃ¼r die Liegenschaft D-Strasse auf Fr. 0.- festzusetzen und bei der Liegenschaft E-Weg ein Verkehrswert von Fr. â¦ einzusetzen. </p> <p class="Erwgung2">Das Steuerrekursgericht merkte in Zusammenhang mit den AntrÃ¤gen der Pflichtigen unter anderem an, die Rekursschrift mÃ¼sse gemÃ¤ss § 147 Abs. 4 StG einen Antrag und eine BegrÃ¼ndung enthalten. Beides mÃ¼sse aus der Rekursschrift selber hervorgehen. Es sei deshalb grundsÃ¤tzlich nicht gehalten, Antrag und BegrÃ¼ndung aufgrund frÃ¼herer Eingaben oder weiterer Akten zu ermitteln. Selbst eine in der Rekursschrift enthaltene Verweisung auf frÃ¼here Rechtsschriften verpflichte das Steuerrekursgericht nicht zu einer solchen Ermittlung. Im Gegensatz zum SteuereinschÃ¤tzungs- und Einspracheverfahren rechtfertigte sich fÃ¼r das Rekursverfahren eine Erweiterung der Mitwirkung in dem Sinn, dass die steuerpflichtige Person den von ihr geforderten Nachweis durch eine substanziierte Sachdarstellung und durch Beschaffung oder Bezeichnung von Beweismitteln fÃ¼r die Richtigkeit ihrer Darstellung in der Rekursschrift anzutreten habe. Fehle es daran, treffe das Steuerrekursgericht keine weitere Untersuchungspflicht.</p> <p class="Urteilstext">In der Folge hielt das Steuerrekursgericht fest, betreffend den Verkehrswert der Liegenschaft E-Weg rechtfertige es sich, auf die Bewertung der Stadt C abzustellen. BezÃ¼glich der Liegenschaft D-Strasse machte es keine vertiefte Auseinandersetzung, weil sich die Parteien hinsichtlich der grundstÃ¼ckgewinnsteuerrechtlichen Behandlung im Ergebnis einig seien. Schliesslich gelangte das Steuerrekursgericht aber zur Schlussfolgerung, dass keine Gegenleistung (recte: zusÃ¤tzliche Leistung) erkennbar sei, die der Pflichtigen zugeflossen wÃ¤re und zusammen mit dem VerkaufserlÃ¶s dem von der Stadt C ermittelten Verkehrswert der GrundstÃ¼cke entsprechen wÃ¼rde. Ein Abstellen auf den Verkehrswert als Ersatzwert scheide damit fÃ¼r GrundstÃ¼ckgewinnsteuerzwecke aus, unabhÃ¤ngig davon, ob der Preisvereinbarung in Anwendung der 25%-Regel die rechtsgeschÃ¤ftliche Bedeutung abgesprochen werde (was ohnehin nur bei der Liegenschaft E-Weg der Fall sei).</p> <p class="Erwgung2">Abschliessend prÃ¼fte das Steuerrekursgericht, ob im Zusammenhang mit dem Verkauf der Liegenschaften eine Schenkung der Pflichtigen an den Ehemann anzunehmen sei. Betreffend die Liegenschaft D-Strasse hielt es fest, dies dÃ¼rfte zu verneinen sein. BezÃ¼glich der Liegenschaft E-Weg bejahte es eine Vorteilszuwendung mit Schenkungswillen bzw. eine gemischte Schenkung im Umfang von Fr. â¦, was einen vollstÃ¤ndigen Steueraufschub zur Folge habe. Weiter hielt es fest, gestÃ¼tzt auf die vorstehenden ErwÃ¤gungen sei der Rekurs teilweise gutzuheissen und erÃ¼brige sich eine Auseinandersetzung mit den weiteren, eventualiter gestellten AntrÃ¤gen. Bei diesem Verfahrensausgang seien die Kosten des Rekursverfahrens aufgrund des Unterliegens mit ihren formellen VerfahrensantrÃ¤gen zu ¼ der Rekurrentin (der Pflichtigen) und zu ¾ der Rekursgegnerin (der Stadt C) aufzuerlegen. Sodann wurde der Pflichtigen eine ParteientschÃ¤digung zugesprochen.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Die Pflichtige macht geltend, das Steuerrekursgericht habe die GrundstÃ¼ckgewinnsteuer auf Fr. 0 reduziert, weshalb sie vollumfÃ¤nglich obsiege. Der erste Satz von Dispositiv-Ziffer 1 sei somit unzutreffend und laute korrekt: "Der Rekurs wird gutgeheissen". Dementsprechend seien die Kosten ganz der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. § 151 StG biete keine Handhabe, deswegen vom Unterliegerprinzip abzuweichen, weil die Pflichtige mit ihren formellen VerfahrensantrÃ¤gen nicht durchgedrungen sei. WÃ¼rden diverse RekursgrÃ¼nde geltend gemacht, komme es fÃ¼r die Kostenauferlegung nicht darauf an, welcher zur Gutheissung des Rekurses gefÃ¼hrt habe. Zudem sei der Entscheid des Steuerrekursgerichts widersprÃ¼chlich, sei doch die Aufhebung des Einspracheentscheids wegen Verfahrensfehlern und die RÃ¼ckweisung der Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Stadt C ein Eventualantrag der Pflichtige gewesen fÃ¼r den Fall, dass sie mit ihrem Hauptantrag, keine GrundstÃ¼ckgewinnsteuer zu erheben, nicht erfolgreich sein sollte. Ebenso zutreffend halte das Steuerrekursgericht in E. 6 fest, dass sich eine Auseinandersetzung mit den eventualiter gestellten AntrÃ¤gen erÃ¼brige (bzw. sich erÃ¼brigt hÃ¤tte). Wenn das Steuerrekursgericht sich dennoch mit diesen (verfahrensrechtlichen) AntrÃ¤gen auseinandersetzte, obschon sie sich bei Gutheissung des Hauptantrags erÃ¼brigten, so kÃ¶nne dies nicht dazu fÃ¼hren, dass der Pflichtigen Kosten auferlegt wÃ¼rden. Dementsprechend sei die GerichtsgebÃ¼hr bzw. seien die Kosten von Fr. 6'520.- vollstÃ¤ndig der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Wie ausgefÃ¼hrt, sind die Verfahrenskosten grundsÃ¤tzlich nach Massgabe des Unterliegerprinzips aufzuerlegen (E. 1.3; Richner et al., Kommentar zum ZÃ¼rcher Steuergesetz, § 151 N. 11). So wie im Verfahren bei der direkten Bundessteuer ist auch im kantonalen Verfahren fÃ¼r die Frage des Obsiegens oder Unterliegens grundsÃ¤tzlich nicht von Belang, mit welcher BegrÃ¼ndung ein bestimmtes Verfahrensergebnis erreicht wird. Denn das Unterliegerprinzip bewirkt eine auf dem blossen Unterliegen im Verfahren beruhende Kostenersatzpflicht im Sinn einer gesetzlichen Kausalhaftung, weshalb es in der Regel nicht darauf ankommt, aus welchen GrÃ¼nden die Partei unterlegen ist. Dieser Grundsatz wird unter UmstÃ¤nden verdrÃ¤ngt durch das Verursacherprinzip, etwa dann, wenn die obsiegende Partei das Verfahren durch ihr Verhalten unnÃ¶tigerweise verursacht hat (vgl. Silvia Hunziker/Corinna Bigler in: Martin Zweifel/Michael Beusch [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bundesgesetz Ã¼ber die direkte Bundessteuer, 4. A.; Basel 2022, Art. 144 N. 6; siehe auch VGr, 16. Dezember 2015, SB.2015.00115, E. 2.2, mit Hinweisen). </p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung gilt als unterliegend, wer mit seinen AntrÃ¤gen â wie sie im Zusammenhang mit der BegrÃ¼ndung zu verstehen sind â nicht durchdringt. Dabei sind die gestellten Begehren am Prozessergebnis zu messen. Das Unterliegerprinzip kann als besondere Form des Verursacherprinzips verstanden werden: Wer im Beschwerdeverfahren unterliegt, hat dieses bzw. die oberinstanzliche Beurteilung durch sein Festhalten an einem unrichtigen Rechtsstandpunkt erforderlich gemacht. Die Bestimmung des Umfangs des Unterliegens bzw. Obsiegens ist keine mathematisch exakte Operation. Sie hÃ¤ngt auch von einer qualitativen EinschÃ¤tzung der Bedeutung und des Umfangs des Unterliegens bzw. Obsiegens im Vergleich zum gesamten Streitgegenstand ab (BGr, 8. April 2020, 5A_91/2020, E. 4.1, mit Hinweisen, unter anderem auf BGE 143 II 162 E. 5.3; BGr, 18. Mai 2021, 2C_816/2020 E. 3.3, mit Hinweisen). Auf die Reihenfolge in der Beschwerdeschrift sowie die Aufteilung der Begehren in Haupt- und Eventualbegehren etc. kommt es dabei nicht an. Abzustellen ist auf das materiell wirklich Gewollte (vgl. Michael Beusch in: Christoph Auer/Markus MÃ¼ller/Benjamin Schindler [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz Ã¼ber das Verwaltungsverfahren [VwVG], 2. A., ZÃ¼rich/St. Gallen 2019, Art. 63 N. 13). </p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Im Rahmen des ersten Rechtsgangs hatte das Steuerrekursgericht mit Entscheid vom 25. MÃ¤rz 2022 den Rekurs der Pflichtigen unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdegegnerin teilweise gutgeheissen und die Angelegenheit im Sinn der ErwÃ¤gungen zur Untersuchung und Neufestsetzung der GrundstÃ¼ckgewinnsteuer an die Rekursgegnerin zurÃ¼ckgewiesen. Die Kostenfolge zulasten der Beschwerdegegnerin wurde unter Hinweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung damit begrÃ¼ndet, in solchen FÃ¤llen sei entscheidend, ob die infolge der RÃ¼ckweisung vorzunehmende Neubeurteilung noch zu einer vollstÃ¤ndigen Gutheissung des Antrags fÃ¼hren kÃ¶nne. Treffe dies zu, gelte die beschwerdefÃ¼hrende Partei mit Blick auf die Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen als obsiegend. Dies sei hier noch mÃ¶glich. Es spiele keine Rolle, ob die RÃ¼ckweisung beantragt oder ob das entsprechende Begehren im Haupt- oder Eventualantrag gestellt worden sei. </p> <p class="Erwgung2">Abgesehen davon, dass die Kostenregelung des Entscheids vom 25. MÃ¤rz 2022 nicht Thema dieses Verfahrens ist, Ã¼berzeugt der Einwand der Pflichtigen nicht, wonach die nunmehrige Kostenregelung widersprÃ¼chlich sei, da die (damalige) RÃ¼ckweisung der Angelegenheit zur Neubeurteilung ein Eventualantrag ihrerseits fÃ¼r den Fall gewesen sei, dass sie mit ihrem Hauptantrag, keine GrundstÃ¼ckgewinnsteuer zu erheben, nicht erfolgreich sein sollte (siehe E. 2.3). BezÃ¼glich der Auferlegung der Kosten war allein die RÃ¼ckweisung entscheidend, was angesichts des damals (und anders als jetzt) noch offenen Ausgangs in der Sache als Obsiegen galt. Ob die RÃ¼ckweisung beantragt oder ob das entsprechende Begehren im Haupt- oder Eventualantrag gestellt worden war, spielt grundsÃ¤tzlich keine Rolle (vgl. Martin Zweifel et al., Schweizerisches Steuerverfahrensrecht, Direkte Steuern, 2. A., ZÃ¼rich etc. 2018, § 24 Rz. 63).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Ebenso wenig kann der erste Satz von Dispositiv-Ziffer 1 im vorliegenden Verfahren als unzutreffend qualifiziert und in die Formulierung "[d]er Rekurs wird gutgeheissen" umgewandelt werden, wie dies die Pflichtige andeutet. Die genannte Dispositiv-Ziffer hÃ¤tte von der rechtskundig vertretenen Pflichtigen im Rahmen des Beschwerdeverfahrens angefochten werden kÃ¶nnen, falls sie eine Neufassung hÃ¤tte erreichen wollen, was hier aber unterblieben ist (vgl. Zweifel et al., Schweizerisches Steuerverfahrensrecht, § 24 Rz. 15). Somit ist bezÃ¼glich der Frage des Unterliegens bei der Kostenverteilung allein die Fassung der Dispositiv-Ziffer des Rekursentscheids vom 27. Februar 2024 massgebend (Sachverhalt I/B) und ist die Pflichtige insoweit nicht vollumfÃ¤nglich obsiegend. Dies kommt darin zum Ausdruck, dass der Rekurs "teilweise" gutgeheissen wurde und fÃ¼r den GrundstÃ¼ckgewinn aus dem Verkauf der Liegenschaft E-Weg der Pflichtigen gemÃ¤ss § 216 Abs. 3 lit. a StG ein Steueraufschub gewÃ¤hrt wurde. In diesem Zusammenhang wurde die GrundstÃ¼ckgewinnsteuer demnach gerade nicht wie beantragt auf Fr. 0.- festgesetzt, sondern lediglich aufgeschoben. Der Steueraufschub stellt denn auch keine Steuerbefreiungsnorm dar (vgl. Silvia Hunziker/Moritz Seiler in: Martin Zweifel/Michael Beusch [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bundesgesetz Ã¼ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden [StHG], 4. A., Basel 2022, Art. 12 N. 95).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Weiter ist festzuhalten, dass das Steuerrekursgericht zu Recht zuerst auf jene verfahrensrechtlichen AntrÃ¤ge eingegangen ist, die gegebenenfalls eine RÃ¼ckweisung hÃ¤tten zur Folge haben kÃ¶nnen. Dies versteht sich von selbst, mÃ¼ssen doch in der Regel derartige verfahrensrechtliche Fehler ausgerÃ¤umt werden, bevor in der Sache entschieden wird. Dies steht denn auch mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung im Einklang. Das Bundesgericht prÃ¼ft solche formellen RÃ¼gen vor den materiellen RÃ¼gen (zum Beispiel BGr, 8. Mai 2023, 9C_148/2023, E. 2; BGr, 23. Juni 2022, 2C_533/2021, E. 3, E. 4; BGr, 19. Januar 2021, 2C_620/2020, E. 4). Das Vorbringen der Pflichtigen, wonach sich das Steuerrekursgericht die Auseinandersetzung mit diesen eventualiter gestellten AntrÃ¤gen hÃ¤tte sparen kÃ¶nnen, greift daher nicht. Da auch keine RÃ¼ckweisung wegen VerfahrensmÃ¤ngeln, so wie eventualiter beantragt, erfolgte, kann auch nicht von einem Obsiegen mit offenem Verfahrensausgang die Rede sein, so wie dies im ersten Rechtsgang der Fall gewesen war.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.5 </b>Sodann hat das Steuerrekursgericht die Kosten der Pflichtigen zu ¼ auferlegt, weil sie mit ihren formellen VerfahrensantrÃ¤gen unterlegen ist. Insoweit ging die Vorinstanz zu Recht von durch das Verhalten der Pflichtigen unnÃ¶tigerweise verursachten Kosten aus, was denn auch im Rahmen der PrÃ¼fung der geltend gemachten wesentlichen VerfahrensmÃ¤ngel entsprechend dargelegt wurde (vgl. E. 2.2 [am Anfang] in Verbindung mit E. 3.1). </p> <p class="Erwgung2"><b>3.6 </b>Zusammenfassend ergibt sich, was folgt: Die Pflichtige ist mit ihrem Hauptantrag, die GrundstÃ¼ckgewinnsteuer sei mit Fr. 0.- festzulegen, nicht vollumfÃ¤nglich durchgedrungen und es wurde der Rekurs nur teilweise gutgeheissen. Bei diesem Gesamtergebnis des Prozesses in der Hauptsache ist demnach von vornherein nicht zu beanstanden, wenn das Steuerrekursgericht die Kosten des Rekursverfahrens teilweise der Pflichtigen auferlegt hat (vgl. BGE 148 III 182 E. 3.2 [wo es um eine Beschwerde in Zivilsachen geht]). Ausserdem hat das Steuerrekursgericht die Auferlegung der Kosten zu ¼ auf die Pflichtige mit deren Unterliegen mit ihren formellen VerfahrensantrÃ¤gen begrÃ¼ndet. DiesbezÃ¼glich ist es, wie ausgefÃ¼hrt, von unnÃ¶tigerweise verursachten Kosten ausgegangen. Auch musste sich das Steuerrekursgericht mit der Eruierung weiterer AntrÃ¤ge wegen der Verweise auf anderweitige Akten nÃ¤her auseinandersetzen (vgl. E. 2.2). Abgesehen davon, dass so oder so nur das Urteilsdispositiv, nicht aber die Motive bzw. die BegrÃ¼ndung, die zum Entscheid gefÃ¼hrt haben, angefochten werden kÃ¶nnen (Zweifel et al., Steuerverfahrensrecht, § 24 Rz. 15), erweist sich vorliegend wie gesagt allein schon aufgrund des Gesamtergebnisses des Prozesses in der Hauptsache die Kostenauflage als korrekt. Die Beschwerde ist daher abzuweisen. </p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten der Pflichtigen aufzuerlegen (§ 151 Abs. 1 in Verbindung mit § 153 Abs. 4 StG und § 213 Satz 2 StG) und steht ihr keine ParteientschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG] in Verbindung mit § 152 und 153 Abs. 4 StG und § 213 Satz 2 StG). Die Gerichtskosten werden mit der bereits geleisteten Kaution verrechnet.</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt die Einzelrichterin</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 70.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 570.--</u> Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung an:<br/> a) die Parteien;<br/> b) das Steuerrekursgericht;</span></p> <p class="Einzug2"><span> c) das Sekretariat der GeschÃ¤ftsleitung des kantonalen Steueramts;<br/> d) die Abteilung Rechtsdienst des kantonalen Steueramts;</span></p> <p class="Einzug2"><span> e) die EidgenÃ¶ssische Steuerverwaltung.</span></p> <p class="Urteilstext"> </p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>