<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2014-03-14-1B_86-2014.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1B_86/2014 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 14. März 2014</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Merkli, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Bopp. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl</i>, </div> <div class="para">vertreten durch die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Amtliche Verteidigung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 9. Januar 2014. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Gemäss Strafbefehl vom 4. September 2013 wurde X.________ des vorsätzlichen Fahrens ohne Berechtigung im Sinne von Art. 95 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit <span class="artref">Art. 10 Abs. 2 SVG</span>, der fahrlässigen Verletzung von Verkehrsregeln im Sinne von Art. 90 Abs. 1 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 36 Abs. 2 SVG</span> und <span class="artref">Art. 14 Abs. 1 VRV</span> sowie der vorsätzlichen SVG-Übertretung im Sinne von Art. 99 Ziff. 3 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 10 Abs. 4 SVG</span> schuldig erklärt und zu einer unbedingt ausgefällten Geldstrafe von 45 Tagessätzen à Fr. 80.-- sowie einer Busse von Fr. 100.-- verurteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Hiergegen erhob der Verurteilte am 21. September 2013 Einsprache, da er mit dem festgestellten Sachverhalt und der Berechnung der Busse nicht einverstanden sei. Anlässlich einer am 16. Oktober 2013 durchgeführten Befragung beantragte X.________ eine amtliche Verteidigung, da es sich gemäss seiner Auffassung nicht um einen Bagatellfall handle und er sich zufolge Mittellosigkeit keinen Anwalt leisten könne. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Am 17. Oktober 2013 übermittelte die das Verfahren führende Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl das Gesuch um Beiordnung eines amtlichen Rechtsbeistands an die Oberstaatsanwaltschaft mit dem Antrag, das Gesuch sei abzuweisen. Mit Verfügung vom 18. Oktober 2013 wies die Oberstaatsanwaltschaft das Gesuch ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In der Folge gelangte X.________ mit einer Beschwerde ans Obergericht des Kantons Zürich. Dessen III. Strafkammer hat die Beschwerde mit Beschluss vom 9. Januar 2014 abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 25. Februar (Postaufgabe: 28. Februar) 2014 führt X.________ Beschwerde ans Bundesgericht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht hat darauf verzichtet, Vernehmlassungen zur Beschwerde einzuholen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Beschwerdebegründung - unabhängig von der Art des nach BGG offen stehenden Rechtsmittels - in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (s. auch <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>; zudem <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=35&amp;from_date=09.03.2014&amp;to_date=28.03.2014&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-I-65%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page65">BGE 136 I 65</a> E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Die Bestimmungen von <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span> nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer bringt im Wesentlichen vor, er habe seinerzeit bei den zuständigen kantonalen Instanzen verlangt, dass ihm die Möglichkeit einer Kontrollfahrt gewährt werde, um seine Fahrtauglichkeit beweisen zu können. Dieses Ansinnen sei jedoch verworfen worden. Aus gesundheitlichen Gründen sei er aber darauf angewiesen gewesen, praktisch täglich im Strassenverkehr unterwegs zu sein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Dabei macht der Beschwerdeführer wie im kantonalen Verfahren nur ganz allgemein geltend, er habe wie jeder andere Mensch das Anrecht darauf, einen Rechtsbeistand zugeordnet zu erhalten, den er sich indes nicht selber leisten könne. Er beanstandet den obergerichtlichen Beschluss in appellatorischer Weise und übt Kritik vor allem an den Strassenverkehrs-Administrativbehörden, welche ihm seinerzeit zu Unrecht die Fahrerlaubnis auf unbestimmte Zeit abgesprochen hätten. Jedoch unterlässt er es, sich mit dem obergerichtlichen Beschluss bzw. mit der diesem zugrunde liegenden Begründung auseinander zu setzen, der bzw. die nicht das Administrativverfahren selber, sondern das Strafverfahren namentlich wegen Fahrens ohne Berechtigung zum Gegenstand hat. Namentlich unterlässt er es darzulegen, inwiefern die dem Beschluss zugrunde liegende ausführliche Begründung bzw. durch den Beschluss selbst im Ergebnis Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> verletzt worden sein soll. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde ist daher schon aus diesem Grund nicht einzutreten, weshalb es sich erübrigt, auch noch die weiteren Eintretensvoraussetzungen zu erörtern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die vorliegende Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> entschieden werden kann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Da die Beschwerde nach dem Gesagten offensichtlich aussichtslos ist, ist das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung bzw. amtlichen Verbeiständung abzuweisen (<span class="artref">Art. 64 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt es sich indes, für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben (s. <span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach wird erkannt:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege bzw. amtlichen Verbeiständung wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 14. März 2014 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Merkli </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Bopp </div> </div></body></html>