<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.1999.00212</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105312&amp;W10_KEY=13013581&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.1999.00212</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 17.02.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Submissionsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Submission</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b> Unvollständigkeit eines Angebots im Vergabeverfahren. Zulässigkeit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde (E. 1). Anwendbares Recht (E. 2). Ein unvollständiges Angebot berechtigt zum Ausschluss des Anbietenden (§ 26 Abs. 1 lit. d SubmV). Führt ein Anbieter in der Offerte entgegen den Vorgaben des Leistungsverzeichnisses bloss die Fabrikate der entsprechenden Produkte ohne Typenbezeichnung und Spezifikation an, so ist der Vergabebehörde eine Qualitätsprüfung verunmöglicht, weshalb das Angebot als unvollständig qualifiziert werden muss. Auch wenn ein Anbieter sich auf das Angebot einer Variante beschränkt, ist seine Offerte unvollständig und wird er von der Vergabe ausgeschlossen, sofern die Variante abgelehnt wird (E. 4a). Liegt ein Ausschlussgrund vor, so kommt dem Umstand, dass der betreffende Anbieter das preislich günstigste Angebot einreichte, keine Bedeutung mehr zu (E. 4b-c).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSSCHLUSS">AUSSCHLUSS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSSCHLUSSGRUND">AUSSCHLUSSGRUND</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SPEZIFIKATION">SPEZIFIKATION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: SUBMISSIONSRECHT">SUBMISSIONSRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNVOLLSTÃNDIGKEIT">UNVOLLSTÃNDIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VARIANTE">VARIANTE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSCHLAGSKRITERIEN">ZUSCHLAGSKRITERIEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 26 lit. I d SubmV</span><br/><span class="ungerade">Art. 22 lit. II VoeB</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>I. Mit Ausschreibung vom 15. April 1999 erÃ¶ffnete die Schulgemeinde C. im offe­nen Verfahren die Submission fÃ¼r verschiedene Arbeitsgattungen, unter ande­rem die Mes­sung, Steuerung, Regelung (MSR; BKP 249) fÃ¼r den Neubau der Schulanlage L. Am Wett­bewerb beteiligten sich fÃ¼nf Anbieter. Die niedrigste Offerte reichte die A. AG, in B./AG, mit netto Fr. 183'565.05 ein; den zweitniedrigsten Preis offerierte die J. (Schweiz) AG, H. &amp; I., in K./AG, mit netto Fr. 207'156.‑ (je fÃ¼r WÃ¤rmeer­zeugung Holz und Gas).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Beschluss vom 30. Juni 1999 vergab die Schulgemeinde C. die Arbeitsgattung Messung, Steuerung, Regelung mit WÃ¤rmeerzeugung Gas fÃ¼r Fr. 164'181.75 (netto inklu­sive Mehrwertsteuer) der J. (Schweiz) AG mit der Be­grÃ¼ndung "beste ErfÃ¼llung der Zu­schlags­kriterien". Der Vergabeentscheid wurde der A. AG am 5. Juli 1999 erÃ¶ffnet. Auf Ersuchen der letzteren teilte ihr die Schul­gemeinde mit Schreiben vom 7. Juli 1999 mit, weshalb ihrem Angebot nicht der Vorzug gegeben wurde. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Hiergegen erhob die A. AG, in B./AG, mit Eingabe vom 12. Juli 1999 Be­schwer­de beim Verwaltungsgericht. Sie stellte den Antrag, den Vergabeentscheid zu revi­dieren und den Auftrag gemÃ¤ss den geltenden Submissionsvorschriften der Be­schwer­de­fÃ¼hrerin zu erteilen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Schulgemeinde C. beantragte in ihrer Beschwerdeantwort vom 27. September 1999 Abweisung der Beschwerde, unter Kosten‑ und EntschÃ¤digungsfolgen. Die J. (Schweiz) AG reichte am 20. August 1999 eine Stellungnahme ein. In ihrer Replik vom 19. November 1999, welche irrtÃ¼mlich das Datum vom 12. Juli 1999 trÃ¤gt, brachte die Be­schwerdefÃ¼hrerin keine neuen EinwÃ¤nde vor.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die AusfÃ¼hrungen der Parteien werden, soweit rechtserheblich, in den nachfolgen­den ErwÃ¤gungen wiedergegeben. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Gegen den Entscheid einer GemeindebehÃ¶rde Ã¼ber die Vergabe eines Ã¶ffentli­chen Auftrags steht die Beschwerde an das Verwaltungsgericht zur VerfÃ¼gung. FÃ¼r Verga­ben im Anwendungsbereich der Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Be­schaf­fungswesen vom 25. November 1994 (IVÃ¶B) ergibt sich dies aus § 3 des Gesetzes Ã¼ber den Beitritt des Kantons ZÃ¼rich zur Interkantonalen Vereinbarung vom 22. September 1996 (IVÃ¶B-BeitrittsG) in Verbindung mit Art. 15 IVÃ¶B. FÃ¼r andere Vergaben hat der Re­gierungsrat mit § 1 Abs. 3 der Submissionsverordnung vom 18. Juni 1997 (SubmV) ge­stÃ¼tzt auf § 2 Abs. 2 und § 7 Abs. 1 IVÃ¶B-BeitrittsG die Bestimmungen des Beitrittsge­set­zes und der Verordnung auf Ã¶ffentliche Beschaffungen der Gemeinden anwendbar er­klÃ¤rt, soweit es durch das Bundesgesetz vom 6. Oktober 1995 Ã¼ber den Binnenmarkt (BGBM) verlangt wird. GestÃ¼tzt darauf gelangt der in § 3 IVÃ¶B-BeitrittsG geregelte Rechtsschutz gegenÃ¼ber allen nach dem vollstÃ¤ndigen Inkrafttreten des Binnenmarktgeset­zes ergangenen Vergabeentscheiden zur Anwendung (VGr, BEZ 1999 Nr. 13, E. 1</span>; vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼­rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 41 N. 22<span>). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerde an das Verwaltungsgericht ist daher zulÃ¤ssig. Auf das Beschwer­deverfahren kommen die Bestimmungen der §§ 3 ff. IVÃ¶B-BeitrittsG, ergÃ¤nzt durch die sinngemÃ¤ss heranzuziehenden Vorschriften der Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶f­fentliche Beschaffungswesen, zur Anwendung. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Die in Frage stehende Vergabe der Arbeitsgattung "BKP 249 Messung, Steue­rung, Regelung" wird vom Geltungsbereich der Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen nicht erfasst (vgl. Art. 7 IVÃ¶B). Die Gemeinden wurden jedoch vom Regierungsrat gestÃ¼tzt auf § 2 Abs. 2 IVÃ¶B-BeitrittsG mit Wirkung ab 1. Ja­nuar 1999 in die kantonale Regelung des Beschaffungswesens gemÃ¤ss Beitrittsgesetz und Submissionsverordnung einbezogen (RRB Nr. 1501 vom 1. Juli 1998; LS 720.111) und unterstehen damit auch in Bezug auf den Ablauf des Vergabeverfahrens und die mate­rielle Behandlung der Angebote den Bestimmungen des kantonalen Rechts. Die angefoch­tene Vergabe ist daher nach diesen Regeln zu beurteilen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. a) Nach § 31 Abs. 1 SubmV erfolgt der Zuschlag ‑ sofern nicht ausnahmsweise das alleinige Kriterium des niedrigsten Preises (§ 31 Abs. 2 SubmV) zur Anwendung kommt ‑ auf das wirtschaftlich gÃ¼nstigste Angebot. Bei der Bewertung der Angebote ist das Preis-Leistungs-VerhÃ¤ltnis zu beachten, wobei neben dem Preis insbesondere die fol­genden Kriterien berÃ¼cksichtigt werden kÃ¶nnen: QualitÃ¤t, Termine, Wirtschaftlichkeit, Betriebskosten, Kundendienst, Ãkologie, ZweckmÃ¤ssigkeit, technischer Wert, Ãsthetik, KreativitÃ¤t, Lehrlingsausbildung, Infrastruktur. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die fÃ¼r eine Beschaffung massgeblichen Zuschlagskriterien legt die vergebende Be­hÃ¶rde im Hinblick auf die Besonderheiten des jeweiligen Auftrags fest. Um die notwen­dige Transparenz des Vergabeverfahrens (Art. 1 Abs. 2 lit. c IVÃ¶B) zu gewÃ¤hrleisten, muss die Festlegung der Zuschlagskriterien zu Beginn des Verfahrens erfolgen, und sie sind den In­teressenten in den Ausschreibungsunterlagen bekannt zu geben (§ 17 Abs. 1 lit. i SubmV). Die Kriterien sind in der Reihenfolge ihrer Bedeutung aufzufÃ¼hren oder es ist zumindest die relative Bedeutung, die den einzelnen Kriterien zukommt, ersichtlich zu machen (BGE 125 II 86 E. 7c; vgl. VGr, 24. MÃ¤rz 1999, BEZ 1999 Nr. 13 E. 3b). </span></p> <p class="Einzug1"><b><span> </span></b></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerdegegnerin ist diesen Anforderungen nachgekommen und hat in den Submissionsunterlagen unter der Rubrik "Angaben zur Ã¶ffentlichen Ausschreibung" die Zu­schlagskriterien wie folgt aufgelistet: </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1.<span> </span></span><span>VollstÃ¤ndigkeit des Angebots </span></p> <p class="Einzug1"><span>2.<span> </span></span><span>Erfahrung in der AusfÃ¼hrung vergleichbarer AuftrÃ¤ge, Referenzen </span></p> <p class="Einzug1"><span>3.<span> </span></span><span>Organisatorische, technische LeistungsfÃ¤higkeit </span></p> <p class="Einzug1"><span>4.<span> </span></span><span>AusbildungsplÃ¤tze im eigenen Betrieb </span></p> <p class="Einzug1"><span>5.<span> </span></span><span>Preislich gÃ¼nstigstes Angebot</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Der VergabebehÃ¶rde steht beim Urteil darÃ¼ber, welches Angebot anhand der Zu­schlagskriterien das wirtschaftlich gÃ¼nstigste sei, ein erheblicher Ermessensspielraum zu (VGr, 7. Juli 1999, BEZ 1999 Nr. 26 E. 6a, mit Hinweisen). In dieses Ermessen greift das Verwaltungsgericht, dem keine ÃberprÃ¼fung der Angemessenheit des Entscheids zusteht (Art. 16 Abs. 2 IVÃ¶B; vgl. auch § 50 Abs. 3 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 [VRG]), nicht ein. Zu prÃ¼fen ist dagegen eine allfÃ¤llige Ãber­schreitung oder ein Missbrauch des Ermessens (Art. 16 Abs. 1 lit. a IVÃ¶B; vgl. § 50 Abs. 2 lit. c VRG). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Die Beschwerdegegnerin hat mit Schreiben vom 7. Juli 1999 an die Beschwerde­fÃ¼hrerin die GrÃ¼nde, weshalb deren Angebot nicht der Vorzug gegeben worden sei, wie folgt festgehalten: </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1.<span> </span></span><span>In den Vorbedingungen des Architekten gilt als erstes Zuschlagskriterium die VollstÃ¤ndigkeit des Angebots. Dieser Punkt wird mit den eingereichten Unter­lagen ‑ im Gegensatz zu den anderen Anbietern ‑ nicht erfÃ¼llt. <br/> <br/> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Vermerk auf Seite 5 der Submissionsunterlagen: <i>"komplett</i> mit kopierfÃ¤hi­gem Stift ausgefÃ¼lltes Leistungsverzeichnis" <br/> Dieser Punkt wird nicht erfÃ¼llt. Es sind dies: </span></p> <p class="Einzug1"><span>- Seite 5: keine Angaben zu den Bearbeitungszeiten </span></p> <p class="Einzug1"><span>- Seite 31: keine Angaben zu den eingesetzten Fabrikaten und Typen der Schaltschrankeinbauten </span></p> <p class="Einzug1"><span>- Seiten 32 - 133 fehlen die Typenbezeichnungen und Spezifikationen <br/> <br/> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Diskrepanz betreffend Angaben zum Personal zwischen Seite 2 und Vorbe­schrieb des Architekten. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. FÃ¼r die Einzelraumregulierung wird eine Sollwertverstellung von +/- 3K am RaumgerÃ¤t verlangt. Diese Anforderung erfÃ¼llt das von A. offerierte Produkt nicht (kein direkter Eingriff mÃ¶glich). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Anforderung an die Stellantriebe fÃ¼r die Einzelraumregulierung ist die Eignung fÃ¼r einen stetigen Betrieb. Die von A. offerierten Antriebe erfÃ¼llen diese nicht und sind nur fÃ¼r einen 2‑Punkt-Betrieb geeignet. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Durch die fehlenden Spezifikationen im Angebot bleibt unklar, welche GerÃ¤te eingebaut wÃ¼rden, wobei von mÃ¶glichen Abweichungen zu den Spezifikatio­nen auszugehen ist. Jeder Unternehmer hatte die MÃ¶glichkeit, die Abweichun­gen seiner GerÃ¤te in den dafÃ¼r nicht vorgesehenen Leerzeilen zu deklarieren. Nachdem A. davon keinen Gebrauch gemacht hat, mÃ¼ssten die Spezifikatio­nen der Planer ohne die geringste Abweichung eingehalten werden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Das von der Beschwerdegegnerin als ‑ erstes ‑ Zuschlagskriterium genannte Er­fordernis der <i>VollstÃ¤ndigkeit des Angebots </i>stellt nach § 26 Abs. 1 lit. d SubmV als solches auch einen Ausschlussgrund dar. Ein unvollstÃ¤ndiges Angebot berechtigt ‑ ausser bei un­ter­geordneten MÃ¤ngeln (vgl. VGr, 16. Juni 1999, BEZ 1999 Nr. 25 E. 6) ‑ zum Ausschluss eines Anbieters von der Teilnahme. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>GemÃ¤ss den "Besonderen Bestimmungen" der Submissionsunterlagen (S. 5) war das Leistungsverzeichnis "komplett" auszufÃ¼llen; Mehr‑/Minderpreise fÃ¼r andere vom Un­ternehmer gewÃ¼nschte Materialien waren auf der entsprechenden Zusammenstellung auf­zu­fÃ¼hren resp. als Beilage detailliert zu offerieren. Varianten waren laut den "Techni­schen Vorschriften Heizung" (Submissionsunterlagen S. 10) als Variante entsprechend zu be­grÃ¼n­den. Die BeschwerdefÃ¼hrerin hat in verschiedener Hinsicht gegen das Erfordernis der VollstÃ¤ndigkeit des Angebots verstossen. Es ist vorab zu prÃ¼fen, wie dies zu gewichten ist. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>aa) Unbestrittenermassen hat die BeschwerdefÃ¼hrerin die auf S. 5 der Submissions­unterlagen verlangten Angaben betreffend "Bearbeitungszeit" nicht ausgefÃ¼llt. In ihrer Be­schwerdeschrift fÃ¼hrt sie hierzu aus, diese Angaben seien als nebensÃ¤chlich und fÃ¼r die aus­zufÃ¼hrenden Arbeiten unwichtig erachtet worden und kÃ¶nnten auf einen Vergabeent­scheid und die QualitÃ¤t eines Anbieters keinen relevanten Einfluss haben. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin hat weiter auf S. 31 der Submissionsunterlagen keinerlei Angaben zu den Schaltschrankeinbauten gemacht. In ihrer Beschwerde begrÃ¼ndet sie dies damit, aufgrund der vom Planer mangelhaft gelieferten Angaben (es hÃ¤tten Daten, Listen und Prinzipschemen gefehlt) sei es nicht mÃ¶glich gewesen, detaillierte Angaben zu Fabri­kat und Typ von Relais, SchÃ¼tzen, Klemmen usw. zu machen. Diese AusfÃ¼hrungen werden indessen schon dadurch widerlegt, dass insbesondere die berÃ¼cksichtigte Anbieterin und gemÃ¤ss AusfÃ¼hrungen in der Beschwerdeantwort auch die Ã¼brigen Bewerber die entspre­chenden Angaben zu Fabrikat und Typ machten. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerdegegnerin rÃ¼gt weiter, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin in ihrer gesam­ten Offerte (S. 32 - 133 des Leistungsverzeichnisses) keinerlei Typenbezeichnungen und Spezifikationen angegeben und auch die Fabrikate nur teilweise festgehalten habe. Nach der Darlegung der BeschwerdefÃ¼hrerin in ihrer Rechtsmittelschrift stellt dies keinen Man­gel dar. Ein Fachmann kÃ¶nne ohne weiteres feststellen, dass die vom Planer erstellte Sub­mission auf der Basis von J.-Produkten erstellt worden sei. Anstelle dieser J.-Produkte hÃ¤t­te die BeschwerdefÃ¼hrerin konkurrierende "A."‑ und "M."-Produkte ein­gesetzt und dies auch bekanntgegeben. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Diese UnvollstÃ¤ndigkeiten des Angebots sind verschieden zu gewichten. Die ‑ feh­lenden ‑ Angaben zu den "Bearbeitungszeiten" sind fÃ¼r die Planung der Arbeiten und Aus­arbeitung des Bauprogramms von Bedeutung. Die fehlenden Angaben hÃ¤tten indessen ohne weiteres nachgeliefert werden kÃ¶nnen und erscheinen nicht als wesentlicher Mangel. Als bedeutender Mangel des Angebots ist indessen der Umstand zu werten, dass die Be­schwerdefÃ¼hrerin in ihrer gesamten Offerte nur die Fabrikate der entsprechenden Produkte angab, ohne jede Typenbezeichnung und ohne jede Spezifikation. Teilweise (z.B. Leis­tungs­verzeichnis S. 81 ff.) wurden nicht einmal die Fabrikate angefÃ¼hrt. Die Ausschrei­bung erfolgte produkteneutral. Der BeschwerdefÃ¼hrerin stand es mithin offen, Produkte der Fabrikate M. und A. einzusetzen. Indessen hÃ¤tte auf jeden Fall der Produktetyp an­gegeben werden mÃ¼ssen samt Abweichungen (auf der hierzu vorgesehenen Leerzeile) von den als Richt‑ bzw. Gabelwerte eingesetzten Leistungswerten (technische Daten). Wegen der feh­lenden Angaben war es der Auftraggeberin bzw. deren Fachingenieuren schlechter­dings verunmÃ¶glicht, eine QualitÃ¤tsprÃ¼fung vorzunehmen, die Einhaltung der verlangten techni­schen Werte zu kontrollieren und das Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin mit den An­geboten der anderen Anbieter qualitativ zu vergleichen. Indem die BeschwerdefÃ¼hrerin auch nicht die Einheitspreise einsetzte, sondern jeweils nur das Total einzelner Positions­gruppen, ver­unmÃ¶glichte sie auch eine Preiskontrolle bezÃ¼glich der einzelnen Produkte. Zudem sind bei einem solchen Vorgehen Streitigkeiten bei Abweichungen von den im Leis­tungsver­zeich­nis angegebenen Mengen (Mehr‑ oder Mindermengen) geradezu vorpro­grammiert. Das An­gebot der BeschwerdefÃ¼hrerin muss aus diesen GrÃ¼nden als in schwer­wiegender Weise unvollstÃ¤ndig qualifiziert werden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) GemÃ¤ss den Submissionsunterlagen (S. 29) war eine Einzelraumregelung ver­langt mit Sollwertverstellung von +/- 3K am RaumgerÃ¤t. Nach den AusfÃ¼hrungen der Be­schwerdegegnerin erfÃ¼llen die von der A. AG offerierten GerÃ¤te (Leistungs­verzeichnis S. 107 - 119) diese Vorgaben nicht, indem kein Korrekturbereich pro Einzel­raum vorhan­den sei. Die BeschwerdefÃ¼hrerin wendet hierzu ein, beim der Submission zu­grunde liegen­den J.-System werde im Schulzimmer ein FÃ¼hler mit Drehknopf mon­tiert. An diesem Dreh­knopf kÃ¶nne die Raumtemperatur von jedem Benutzer verstellt wer­den. Ihre langjÃ¤h­rige Erfahrung habe gezeigt, dass sich diese LÃ¶sung fÃ¼r ein BÃ¼ro, nicht aber fÃ¼r ein Klas­senzimmer eigne. Deshalb habe sie hier fÃ¼r die Klassenzimmer eine Nach­fordertaste ange­boten, mit der die Raumtemperatur nur fÃ¼r eine gewisse Zeit und Abwei­chung erhÃ¶ht wer­den kÃ¶nne. Die Temperatur und die Zeitdauer kÃ¶nne der fÃ¼r die Raum­tem­peraturen verant­wortliche Hauswart auf der Leitzentrale individuell und fÃ¼r jedes Klas­senzimmer separat vorgeben. Damit sei ein grÃ¶sserer individueller Spielraum gegeben. Die grÃ¶sstmÃ¶gliche Energieeinsparung sei nur mit ihrem System gewÃ¤hrleistet. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nach dem bei der Vergabe von BundesauftrÃ¤gen massgebenden Art. 22 Abs. 2 der Verordnung vom 11. Dezember 1995 Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen (VoeB) steht es den Anbietern ausdrÃ¼cklich frei, "zusÃ¤tzlich zum Gesamtangebot Angebote fÃ¼r Varianten einzureichen", die inhaltlich von der Ausschreibung und damit vom sogenannten Amtsvorschlag abweichen (Satz 1). Die Auftraggeberin kann diese MÃ¶glichkeit in der Aus­schreibung jedoch beschrÃ¤nken oder ausschliessen (Satz 2). Eine entsprechende Be­stim­mung fehlt in der zÃ¼rcherischen Submissionsverordnung, doch bestimmten hier die Aus­schreibungsunterlagen (S. 5 und 10), dass die Offerte anderer als vorgeschriebener Mate­ria­lien als "Variante mit einer entsprechenden BegrÃ¼ndung" zu erfolgen habe. Auch die SIA-Norm 118, welche nach den Ausschreibungsunterlagen (S. 4) Grundlage fÃ¼r das An­gebot war, sieht in Art. 15 Abs. 3 vor, dass der Unternehmer als Beilage zum Angebot Varianten und ErgÃ¤nzungen einreichen kÃ¶nne, jedoch im Leistungsverzeichnis selber we­der ErgÃ¤nzungen noch Ãnderungen vornehmen dÃ¼rfe. Schliesslich verbieten die Aus­schrei­bungsunterlagen (S. 5) ausdrÃ¼cklich die "Ãnderungen oder Streichungen im Leistungs­ver­zeichnis". Der BeschwerdefÃ¼hrerin war es daher freigestellt, eine Variante zu den von der Auftraggeberin verlangten Anforderungen zu unterbreiten (vgl. VGr, 3. November 1999, BEZ 1999 Nr. 36 E. 3a.bb). Indem sie sich aber auf das Angebot einer Variante beschrÃ¤nk­te, hat sie ein unvollstÃ¤ndiges Angebot eingereicht, welches nach gel­tender Vergabepraxis zum Ausschluss der Anbieterin fÃ¼hrt, sofern die Variante abgelehnt wird. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>cc) Unbestrittenermassen verlangten die Submissionsunterlagen fÃ¼r die Einzelraum­regulierung einen Antrieb fÃ¼r einen stetigen Betrieb (jede Ventilstellung zwischen 0 und 100 % mÃ¶glich, d.h. Durchfluss variabel). DemgegenÃ¼ber ist der von der BeschwerdefÃ¼h­rerin angebotene Antrieb nur fÃ¼r einen "2‑Punkt-Betrieb" geeignet, d.h. mit einer Ventil­stellung voll offen oder voll zu und mit 0 % oder 100 % Durchfluss. Die BeschwerdefÃ¼hre­rin fÃ¼hrt in ihrer Beschwerdeschrift hierzu aus, es sei wieder die Erfahrung, die sie veran­lasst habe, einen "Auf‑/Zu-Ventilmotor" einzusetzen. Mit diesem System kÃ¶nnten die vor­gegebene Raumtemperatur auf ca. +/- 0,2 K eingehalten und damit hÃ¶chste Komfortan­sprÃ¼­che erfÃ¼llt werden. Stetige HeizkÃ¶rperventile seien sogar nachteilig: Sie seien stÃ¶­rungsan­fÃ¤l­liger, teurer im Unterhalt und wÃ¼rden nicht den gewÃ¼nschten Komfort bieten, da die je­weils benÃ¶tigte Durchflussmenge von HeizkÃ¶rperkonstruktion, Ventilbeschaffen­heit/PrÃ¤­zi­sion und DruckverhÃ¤ltnissen abhÃ¤nge. Zudem kÃ¶nne mit dem vorgeschlagenen System ei­ne wesentlich grÃ¶ssere Energieeinsparung erzielt werden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Es kann auf das vorn unter bb) Gesagte verwiesen werden. Der BeschwerdefÃ¼hrerin war es unbenommen, auch bezÃ¼glich Stellantrieb fÃ¼r die Einzelraumregulierung eine Vari­ante zu offerieren; es war ihr indessen verwehrt, diese Variante direkt in dem ‑ andere An­forderungen verlangenden ‑ Leistungsverzeichnis zu offerieren und auf diese Weise den Leis­tungsinhalt zu Ã¤ndern bzw. kein vollstÃ¤ndiges Angebot abzugeben. Das Erfordernis, dass auf jeden Fall ein Angebot einzureichen ist, welches die in den Submissionsunterlagen verlangten Systemanforderungen erfÃ¼llt, gilt unabhÃ¤ngig davon, ob die vorgeschlagene Variante gegenÃ¼ber dem mit der Submission verlangten Angebot Vorteile technischer oder finanzieller Art aufweist. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>dd) Das Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin war in den aufgezeigten Punkten unvoll­stÃ¤ndig. Diese MÃ¤ngel sind insgesamt schwerwiegend. Das vÃ¶llige Fehlen von Angaben zu den Schaltschrankeinbauten, die fehlenden Typenbezeichnungen der angebotenen Fabri­kate, die fehlenden Angaben Ã¼ber Spezifikationsabweichungen sowie die fehlenden Ein­heitspreisangaben verunmÃ¶glichen der Auftraggeberin eine korrekte QualitÃ¤tsprÃ¼fung und eine Preiskontrolle. Das Angebot ist auch bezÃ¼glich der Einzelraumregulierung in relevan­ter Weise unvollstÃ¤ndig bzw. Ã¤ndert in unzulÃ¤ssiger Weise den Leistungsinhalt. Demge­gen­Ã¼ber erfolgte das Angebot der berÃ¼cksichtigten J. vollstÃ¤ndig und korrekt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Was das Zuschlagskriterium des <i>preislich gÃ¼nstigsten Angebots </i>betrifft, so hat die BeschwerdefÃ¼hrerin mit Fr. 142'922.45 (WÃ¤rmeerzeugung Gas) das tiefste Angebot eingereicht. Das Angebot der berÃ¼cksichtigten J. (Schweiz) AG liegt mit Fr. 164'181.75 (act. 11/15) 14,87 % hÃ¶her als das Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin. Dabei ist allerdings zu berÃ¼cksichtigen, dass die beiden Angebote wegen der aufgezeigten Un­voll­stÃ¤ndigkeit des Angebots der BeschwerdefÃ¼hrerin nur bedingt vergleichbar sind. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Wie vorn dargelegt, war das Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin in wichtigen Punk­ten unvollstÃ¤ndig, was gemÃ¤ss § 26 Abs. 1 lit. d SubmV zum Ausschluss der Be­schwerdefÃ¼hrerin von der Teilnahme fÃ¼hrt. DemgegenÃ¼ber erfÃ¼llt die J. (Schweiz) AG das Kriterium der VollstÃ¤ndigkeit des Angebots bestens. Unter diesen UmstÃ¤nden kann der Beschwerdegegnerin auf jeden Fall keine Verletzung des ihr zukommenden Ermes­sens­spielraums vorgeworfen werden, wenn sie das Angebot der J. (Schweiz) AG als das wirt­schaftlich gÃ¼nstigste qualifizierte. Mit der Nennung der <i>VollstÃ¤ndigkeit des Ange­bots </i>als erstrangiges Zuschlagkriteriums hat die Beschwerdegegnerin zum Ausdruck ge­bracht, dass dieses Erfordernis streng gehandhabt wird. Dass die BeschwerdefÃ¼hrerin das tiefste ‑ al­ler­dings nur beschrÃ¤nkt vergleichbare ‑ Angebot eingereicht hat, ist infolge des Vorliegens ei­nes Ausschlussgrunds ohne Bedeutung. Der Zuschlag an die von der Be­schwer­degegnerin ausgewÃ¤hlte Anbieterin war daher gerechtfertigt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. Die Beschwerde ist demnach abzuweisen. AusgangsgemÃ¤ss hat die Beschwerde­fÃ¼hrerin die Verfahrenskosten zu tragen. Sie ist Ã¼berdies zu verpflichten, der Beschwerde­gegnerin eine angemessene EntschÃ¤digung von Fr. 1'500.‑ fÃ¼r ihre Umtriebe im Beschwer­deverfahren auszurichten (§ 17 Abs. 2 VRG). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1.<span> </span></span><span>Die Beschwerde wird abgewiesen. </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>