<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01//EN"> <html> <head> <title>AGVE - Archiv</title> <meta charset="utf-8"/><meta content="text/html; charset=utf-8" http-equiv="CONTENT-TYPE"/> <meta content="Weblaw - www.weblaw.ch" name="Publisher"/> </head> <body> <div class="header"><span class="year">2009</span> <span class="title">Versicherungsgericht</span> <span class="page_no">73</span></div> <div class="page" id="S1"> <div role="main"><br/> [...]<br/> <br/> <span class="ft3"><b>14</b></span> <span class="ft3"><b>Art. 61 ATSG, §§ 343 ff. ZPO</b></span><br/> <span class="ft3"><b>Voraussetzungen und Durchführung der Revision eines Urteils des Ver-</b></span><br/> <span class="ft3"><b>sicherungsgerichts.</b></span><br/> <br/> <span class="ft4">Aus dem Entscheid des Versicherungsgerichts, 1. Kammer, vom 22. Sep-</span><br/> <span class="ft4">tember 2009 in Sachen S.B.-I. gegen SVA Aargau (VBE.2007.463).</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2009</span> <span class="title">Versicherungsgericht</span> <span class="page_no">74</span></div> <div class="page" id="S2"> <div role="main"><br/> <span class="ft5"><i>Aus den Erwägungen</i></span><br/> <br/> <span class="ft1">1.</span><br/> <span class="ft1">1.1.</span><br/> <span class="ft1">Nach Art. 61 ATSG bestimmt sich das Verfahren vor dem kan-</span><br/> <span class="ft1">tonalen Versicherungsgericht unter Vorbehalt von Art. 1 Abs. 3</span><br/> <span class="ft1">VwVG nach kantonalem Recht. Lit. a - i von Art. 61 ATSG, welche</span><br/> <span class="ft1">bundesrechtliche Anforderungen an die Ausgestaltung des kantona-</span><br/> <span class="ft1">len Gerichtsverfahrens festhalten, bestimmen in Bezug auf die Re-</span><br/> <span class="ft1">vision von Entscheiden, dass diese wegen Entdeckung neuer Tatsa-</span><br/> <span class="ft1">chen oder Beweismittel oder wegen Einwirkung durch Verbrechen</span><br/> <span class="ft1">gewährleistet sein muss (lit. i). Dass ein Gerichtsentscheid unter be-</span><br/> <span class="ft1">stimmten Voraussetzungen in Revision zu ziehen ist, entspricht ei-</span><br/> <span class="ft1">nem allgemeinen verwaltungsrechtlichen Grundsatz. Daher legt</span><br/> <span class="ft1">Art. 61 lit. i ATSG die für das kantonale Gerichtsverfahren massgeb-</span><br/> <span class="ft1">lichen Revisionsgründe fest, überlässt jedoch die Ausgestaltung des</span><br/> <span class="ft1">Revisionsverfahrens dem kantonalen Recht (BGE 111 V 53 Erw. 4b;</span><br/> <span class="ft1">Thomas Locher, Grundriss des Sozialversicherungsrechts, 3. Aufl.,</span><br/> <span class="ft1">Bern 2003, S. 500; Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 2. Auflage,</span><br/> <span class="ft1">Zürich 2009, N 134 zu Art. 61 ATSG). Auf den 1. Januar 2009 ist das</span><br/> <span class="ft1">Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG) des Kantons Aar-</span><br/> <span class="ft1">gau in Kraft getreten und die kantonale Verordnung über die Rechts-</span><br/> <span class="ft1">pflege in Sozialversicherungssachen (VRS; SAR 271.131) aufgeho-</span><br/> <span class="ft1">ben worden. Zu diesem Zeitpunkt war das vorliegende Verfahren be-</span><br/> <span class="ft1">reits am Versicherungsgericht hängig. Gemäss § 84 VRPG werden</span><br/> <span class="ft1">die beim Inkrafttreten dieses Gesetzes bereits hängigen Verfahren</span><br/> <span class="ft1">nach dem bisherigen Recht zu Ende geführt. Die kantonale Verord-</span><br/> <span class="ft1">nung über die Rechtspflege in Sozialversicherungssachen (VRS;</span><br/> <span class="ft1">SAR 271.131) regelt das Revisionsverfahren nicht. Verfahrensmässig</span><br/> <span class="ft1">gelangen daher als ergänzendes Recht die Vorschriften der Zivilpro-</span><br/> <span class="ft1">zessordnung (ZPO; SAR 221.100) sinngemäss zur Anwendung (§ 30</span><br/> <span class="ft1">VRS).</span><br/> <span class="ft1">1.2.</span><br/> <span class="ft1">Die Beurteilung eines Revisionsgesuchs erfolgt in drei Schrit-</span><br/> <span class="ft1">ten. Vorab ist darüber zu befinden, ob die Sachentscheidsvorausset-</span><br/> <span class="ft1">zungen erfüllt sind. Darunter fällt die Prüfung der Zuständigkeit und</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2009</span> <span class="title">Versicherungsgericht</span> <span class="page_no">75</span></div> <div class="page" id="S3"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">der Zulässigkeit des Begehrens, welche insbesondere die Subsidia-</span><br/> <span class="ft1">rität mit umfasst, d.h. die Unmöglichkeit, die darin vorgebrachten</span><br/> <span class="ft1">Tatsachen und Beweismittel in dem der rechtskräftigen Anordnung</span><br/> <span class="ft1">vorangegangenen Verfahren oder mit dem damals gegebenen ordent-</span><br/> <span class="ft1">lichen Rechtsmittel geltend zu machen. Ist eine dieser Vorausset-</span><br/> <span class="ft1">zungen nicht erfüllt, so ist auf das Gesuch nicht einzutreten (AGVE</span><br/> <span class="ft1">2001 S. 390 f.). Gemäss § 343 ZPO kann sich ein Revisionsgesuch</span><br/> <span class="ft1">gegen ein im ordentlichen Verfahren ergangenes Urteil richten.</span><br/> <span class="ft1">Zuständig für die Behandlung ist der Richter, der in der Streitsache</span><br/> <span class="ft1">erstinstanzlich entschieden hat (§ 347 ZPO). Das Gesuch ist innert</span><br/> <span class="ft1">drei Monaten seit der Entdeckung des Revisionsgrundes, wobei der</span><br/> <span class="ft1">Fristenlauf ab sicherer Kenntnis der neuen Tatsache oder neuen</span><br/> <span class="ft1">Beweismittel beginnt, zu stellen (§ 345 Abs. 1 ZPO). Im Gesuch sind</span><br/> <span class="ft1">die Revisionsgründe und deren rechtzeitige Geltendmachung unter</span><br/> <span class="ft1">Angabe der Beweismittel darzulegen und anzugeben, welche</span><br/> <span class="ft1">Abänderung des früheren Entscheides verlangt wird (§ 348 ZPO).</span><br/> <span class="ft1">1.3.</span><br/> <span class="ft1">Sind diese Verfahrensvoraussetzungen erfüllt, wird im Rahmen</span><br/> <span class="ft1">eines zweiten Schrittes darüber befunden, ob das Revisionsgesuch</span><br/> <span class="ft1">begründet ist. Als Revisionsgründe sieht Art. 61 lit. i ATSG vor, dass</span><br/> <span class="ft1">die Revision von Urteilen wegen Entdeckung neuer Tatsachen oder</span><br/> <span class="ft1">Beweismittel oder wegen Einwirkung durch Verbrechen gewährleis-</span><br/> <span class="ft1">tet sein muss. Dies bedeutet, dass die Revisionsgründe von § 344</span><br/> <span class="ft1">ZPO, soweit sie über die bundesrechtlichen Vorschriften hinausge-</span><br/> <span class="ft1">hen, ebenfalls zu berücksichtigen sind. Mit dem Begriff des Ent-</span><br/> <span class="ft1">deckens wird betont, dass es sich um Tatsachen handeln muss, die im</span><br/> <span class="ft1">Zeitpunkt der Entscheidfällung bereits vorlagen, indessen noch nicht</span><br/> <span class="ft1">bekannt waren. Die Tatsachen müssen neu sein, was dann nicht der</span><br/> <span class="ft1">Fall ist, wenn das im Revisionsverfahren vorgebrachte Element</span><br/> <span class="ft1">lediglich eine abweichende Würdigung einer bereits bekannten Tat-</span><br/> <span class="ft1">sache in sich schliesst. Weiter muss es sich um eine erhebliche Tatsa-</span><br/> <span class="ft1">che handeln, die geeignet ist, die tatsächliche Grundlage des Urteils</span><br/> <span class="ft1">dahingehend zu ändern, dass bei erneuter Entscheidfällung ein</span><br/> <span class="ft1">anderer Entscheid resultiert hätte. In Bezug auf neue Beweismittel ist</span><br/> <span class="ft1">massgebend, dass diese nicht schon vor der Entscheidfällung beige-</span><br/> <span class="ft1">bracht werden konnten (Art. 61 lit. i ATSG i.V.m. Art. 53 Abs. 1</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2009</span> <span class="title">Versicherungsgericht</span> <span class="page_no">76</span></div> <div class="page" id="S4"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">ATSG; BGE 127 V 358, 122 V 273 Erw. 4, 115 V 313 Erw. 4a, 110</span><br/> <span class="ft1">V 141 Erw. 2; Locher, a.a.O., S. 467 f.; Kieser, a.a.O., N 9 ff. zu</span><br/> <span class="ft1">Art. 53 ATSG; Bühler/Edelmann/Killer, Kommentar zur Aargaui-</span><br/> <span class="ft1">schen Zivilprozessordnung, 2. Aufl., Aarau 1998, N 1 ff. zu § 344</span><br/> <span class="ft1">ZPO).</span><br/> <span class="ft1">1.4.</span><br/> <span class="ft1">Wird die Begründetheit des Revisionsgesuchs bejaht, ist der</span><br/> <span class="ft1">Entscheid aufzuheben und es ist in einem dritten Verfahrensabschnitt</span><br/> <span class="ft1">in der Sache neu zu entscheiden (§ 350 ZPO; AGVE 2001 S. 391;</span><br/> <span class="ft1">Ursina Beerli-Bonorand, Die ausserordentlichen Rechtsmittel in der</span><br/> <span class="ft1">Verwaltungsrechtspflege des Bundes und der Kantone, Diss. Zürich</span><br/> <span class="ft1">1985, S. 160 ff.).</span><br/> <span class="ft1">2.</span><br/> <span class="ft1">Im vorliegenden Fall richtet sich das Revisionsgesuch gegen</span><br/> <span class="ft1">das Urteil des Versicherungsgerichts vom 15. August 2001 (VBE</span><br/> <span class="ft1">2000.741), welches unangefochten in Rechtskraft erwachsen ist. Das</span><br/> <span class="ft1">Gutachten des Universitätsspitals Basel, auf welches sich die</span><br/> <span class="ft1">Gesuchsstellerin im Wesentlich stützt, erging am 7. Dezember 2006</span><br/> <span class="ft1">und konnte weder im vorangehenden Verfahren noch mit dem or-</span><br/> <span class="ft1">dentlichen Rechtsmittel geltend gemacht werden, so dass die</span><br/> <span class="ft1">Subsidiarität des ausserordentlichen Rechtsmittels zu bejahen ist. Da</span><br/> <span class="ft1">das Versicherungsgericht als erstinstanzliche richterliche Behörde</span><br/> <span class="ft1">über die Streitsache entschieden hatte, ist das angerufene Gericht zur</span><br/> <span class="ft1">Beurteilung des Revisionsgesuches örtlich, sachlich und funktionell</span><br/> <span class="ft1">zuständig (§347 ZPO). Ebenso sind die Revisionsgründe und die be-</span><br/> <span class="ft1">antragte Abänderung des früheren Entscheides genügend dargetan.</span><br/> <span class="ft1">Schliesslich ist das Gesuch vom 8. Februar 2008 fristgerecht erfolgt,</span><br/> <span class="ft1">da zwischen Erstellung des Gutachtens und Gesuchseinreichung</span><br/> <span class="ft1">weniger als drei Monate vergangen sind. Demnach ist auf das Re-</span><br/> <span class="ft1">visionsgesuch einzutreten.</span><br/> <span class="ft1">3.</span><br/> <span class="ft1">Streitig und zu prüfen ist, ob das Urteil des Versicherungs-</span><br/> <span class="ft1">gerichts vom 15. August 2001 aufgrund neuer Tatsachen und Be-</span><br/> <span class="ft1">weismittel in Revision zu ziehen ist.</span><br/> <span class="ft1">(...)</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2009</span> <span class="title">Versicherungsgericht</span> <span class="page_no">77</span></div> <div class="page" id="S5"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">3.1.</span><br/> <span class="ft1">Die Gesuchsstellerin ist der Ansicht, beim Medas-Gutachten</span><br/> <span class="ft1">des Universitätsspitals Basel handle es sich um ein Beweismittel,</span><br/> <span class="ft1">welches sie erst jetzt aufgefunden habe und das Anlass zu einer</span><br/> <span class="ft1">Revision gebe.</span><br/> <span class="ft1">Da das Gutachten erst im Jahre 2006 erstellt wurde, konnte es</span><br/> <span class="ft1">nicht bereits im Urteil vom 15. August 2001 berücksichtigt werden,</span><br/> <span class="ft1">insofern könnte von einem neuen Beweismittel gesprochen werden.</span><br/> <span class="ft1">Jedoch hätte die Gesuchsstellerin schon vor Abschluss des früheren</span><br/> <span class="ft1">Verfahrens ein interdisziplinäres Gutachten erstellen lassen oder</span><br/> <span class="ft1">dessen Erstellung von der Gesuchsgegnerin verlangen können. Grün-</span><br/> <span class="ft1">de, weshalb dies nicht möglich gewesen sein sollte, sind keine</span><br/> <span class="ft1">ersichtlich. Von der Entdeckung eines neuen Beweismittels kann</span><br/> <span class="ft1">daher nicht gesprochen werden. Das Revisionsverfahren dient nicht</span><br/> <span class="ft1">dazu, allfällige damalige vermeidbare Unterlassungen in sachverhalt-</span><br/> <span class="ft1">licher Hinsicht zu korrigieren oder umstrittene Anordnungen wieder</span><br/> <span class="ft1">zur Diskussion zu stellen. Ansonsten könnten sämtliche rechtskräf-</span><br/> <span class="ft1">tigen Entscheide mit bereits bestehenden, aber im konkreten Einzel-</span><br/> <span class="ft1">fall nicht angewandten Untersuchungsmethoden in Revision gezogen</span><br/> <span class="ft1">werden (vgl. Urteil des Versicherungsgerichts vom 15. August 2007,</span><br/> <span class="ft1">VBE 2007.63, Erw.4.2.2.).</span><br/> <span class="ft1">3.2.</span><br/> <span class="ft1">Es kann auch nicht von der Entdeckung neuer Tatsachen</span><br/> <span class="ft1">gesprochen werden, wenn, wie die Gesuchsstellerin ausführt, das</span><br/> <span class="ft1">neue Gutachten feststellt, dass nicht bloss soziale Faktoren ihre</span><br/> <span class="ft1">Arbeitsfähigkeit eingeschränkt haben, sondern dass seit dem Jahre</span><br/> <span class="ft1">1998 eine wesentliche, für die Invalidenversicherung relevante Be-</span><br/> <span class="ft1">einträchtigung der Arbeitsfähigkeit bestanden habe und die Gesuchs-</span><br/> <span class="ft1">stellerin in der angestammten Tätigkeit vollumfänglich arbeitsunfä-</span><br/> <span class="ft1">hig ist. Dabei handelt es sich um eine unterschiedliche Würdigung</span><br/> <span class="ft1">des im Wesentlichen gleichen Sachverhaltes. Für die Revision eines</span><br/> <span class="ft1">Entscheides genügt es aber nicht, dass die Gutachter aus den im Zeit-</span><br/> <span class="ft1">punkt des Haupturteils bekannten Tatsachen nachträglich andere</span><br/> <span class="ft1">Schlussfolgerungen ziehen. Ausschlaggebend ist, dass das allfällige</span><br/> <span class="ft1">Beweismittel nicht bloss der Sachverhaltswürdigung, sondern der</span><br/> <span class="ft1">Sachverhaltsermittlung dient. Es genügt daher nicht, dass ein neues</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2009</span> <span class="title">Versicherungsgericht</span> <span class="page_no">78</span></div> <div class="page" id="S6"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">Gutachten den Sachverhalt anders bewertet, vielmehr bedarf es neuer</span><br/> <span class="ft1">Elemente tatsächlicher Natur, welche die Entscheidungsgrundlagen</span><br/> <span class="ft1">als objektiv mangelhaft erscheinen lassen. Solche Elemente sind hier</span><br/> <span class="ft1">aber nicht ersichtlich. Daran ändert auch nichts, dass die Beschwer-</span><br/> <span class="ft1">deführerin gemäss Gutachten nach 2000 ein depressives Syndrom</span><br/> <span class="ft1">entwickelt hat (und nicht wie die Gesuchsstellerin ausführte im Jahre</span><br/> <span class="ft1">2000), denn das Gericht hat bei der Beurteilung des Sachverhalts je-</span><br/> <span class="ft1">weils auf denjenigen im Zeitpunkt der angefochtenen abzustellen.</span><br/> <span class="ft1">Dieser war im vorliegenden Fall im Juni 2000 und somit bevor sich</span><br/> <span class="ft1">das depressive Syndrom entwickelte (BGE 129 V 4 Erw. 1.2 mit</span><br/> <span class="ft1">Hinw.).</span><br/> <span class="ft1">3.3.</span><br/> <span class="ft1">Zusammengefasst bringt die Gesuchstellerin in ihrem Revi-</span><br/> <span class="ft1">sionsgesuch keine neuen erheblichen Tatsachen oder neuen Beweis-</span><br/> <span class="ft1">mittel, die im früheren Verfahren nicht hätten beigebracht werden</span><br/> <span class="ft1">können, vor. Demnach liegen keine rechtsgenüglichen Revisions-</span><br/> <span class="ft1">gründe vor. Das Revisionsgesuch gegen das Urteil des Versiche-</span><br/> <span class="ft1">rungsgerichts vom 15. August 2001 ist somit abzuweisen.</span><br/> <br/></div> </div> </body> </html>