m u11_d A bteilung V E -4120/2006 {T 0/2} U rteil vom 31. M ai 2007 M itw irkung:R ichterin Schenker Senn, R ichter Valenti, G ysi G erichtsschreiber R aem y A ._______, dessen Ehefrau B ._______, und ihre Kinder C ._______, D ._______, Bulgarien, vertreten durch E._____, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 20. Juni 2005 i.S. Vollzug der W egw eisung / N _______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D ie Beschw erdeführer, bulgarische Staatsangehörige, der Volksgruppe der ortho- doxen, bulgarischsprachigen R om a zugehörig, verliessen ihr H eim atland laut eige- nen Angaben am 28. O ktober 2001 und erreichten die Schw eiz am 30. O ktober 2001. G leichentags ersuchten sie beim Em pfangszentrum des dam als zuständigen Bundesam tes für Flüchtlinge (BFF, ab 1. Januar 2005 Bundesam t für M igration [BFM ]) in F._______ um Asyl. Zur Begründung der Asylgesuche m achten sie im W esentlichen Benachteiligungen seitens der Polizei im Zusam m enhang m it ihrer ethnischen Zugehörigkeit geltend. B. M it Verfügung vom 5. D ezem ber 2001 lehnte das BFF die Asylgesuche ab und ordnete gleichzeitig die W egw eisung der Beschw erdeführer aus der Schw eiz an. Zur Begründung führte es aus, die Vorbringen der Beschw erdeführer genügten teilw eise den Anforderungen an die G laubhaftigkeit und teilw eise jenen an die Flüchtlingseigenschaft nicht. C . M it Eingabe vom 7. Januar 2002 beantragten die Beschw erdeführer bei der da- m als zuständigen Schw eizerischen Asylrekurskom m ission (AR K) die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides und die G ew ährung von Asyl in der Schw eiz. Eventualiter sei vom Vollzug der W egw eisung abzusehen. D . Am 15. Juni 2003 w urde C ._______ geboren. E. Am 18. August 2003 reiste D ._______ in die Schw eiz nach. F. M it U rteil vom 18. April 2005 w ies die AR K die Beschw erde ab. G . Anlässlich eines Ausreisegesprächs vom 10. M ai 2005 überreichte der Beschw er- deführer dem G ._______ m ehrere D okum ente, darunter ein Bestätigungsschreiben der Bürgergem einde H ._______, zw ei ärztliche Zeugnisse von D r. m ed. I._______ sow ie eine schulische Beurteilung von D ._______ zu den Akten. D ie Beschw erdeführerin konnte am G espräch nicht teilnehm en, da sie sich im Spital befand. D ie abgegeben D okum ente w urden vom G ._______ zusam m en m it dem G esprächsprotokoll an die Vorinstanz überw iesen, w elche sie gem äss Aktennotiz vom 13. M ai 2005 ad acta legte. H . M it schriftlicher Eingabe vom 10. Juni 2005 beantragten die Beschw erdeführer bei der Vorinstanz, es sei in teilw eiser W iedererw ägung der Verfügung vom 5. D ezem - ber 2001 festzustellen, dass der Vollzug der W egw eisung unzum utbar sei und sie seien in der Schw eiz vorläufig aufzunehm en. Zur Begründung beriefen sie sich im W esentlichen auf einen erheblich verschlechterten gesundheitlichen Zustand der Beschw erdeführerin. Ihrer Eingabe legten sie ein ärztliches Zeugnis vom 6. Juni 2005 sow ie einen Länderbericht Bulgarien der Schw eizerischen Flüchtlingshilfe vom M ärz 2004 bei. I. M it Verfügung vom 20. Juni 2005 lehnte die Vorinstanz das W iedererw ägungsge- such ab, erklärte die Verfügung vom 5. D ezem ber 2001 als rechtskräftig und voll- streckbar und hielt fest, einer allfälligen Beschw erde kom m e keine aufschiebende W irkung zu.3 J. M it Eingabe vom 1. Juli 2005 beantragten die Beschw erdeführer bei der AR K die Aufhebung der Verfügung vom 20. Juni 2005 und die Feststellung der U nzum ut- barkeit des Vollzugs der W egw eisung. Als Folge davon seien sie vorläufig aufzu- nehm en. In verfahrensrechtlicher H insicht beantragten sie die W iederherstellung der aufschiebenden W irkung der Beschw erde, den Verzicht auf die Erhebung ei- nes Kostenvorschusses sow ie die Befreiung von der Bezahlung von Verfah- renskosten. K. M it Telefax vom 5. Juli 2005 ersuchte die AR K das zuständige kantonale Am t von Vollzugshandlungen abzusehen, bis über allfällige vorsorgliche M assnahm en ent- schieden w erden könne. L. Am 6. Juli 2005 reichten die Beschw erdeführer eine Fürsorgebestätigung zu den Akten. M . M it Zw ischenverfügung vom 11. Juli 2005 setzte die AR K den Vollzug der W egw ei- sung aus und gestattete den Beschw erdeführern, den Ausgang des Beschw erde- verfahrens in der Schw eiz abzuw arten. Im W eiteren w urde das G esuch um G e- w ährung der unentgeltlichen R echtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 des Bun- desgesetzes über das Verw altungsverfahren vom 20. D ezem ber 1968 (Vw VG , SR 172.021) gutgeheissen und auf die Erhebung eines Kostenvorschusses ver- zichtet. N . Am 28. Juli 2005 reichten die Beschw erdeführer einen ärztlichen Bericht vom 18. Juli 2005 zu den Akten. O . M it Vernehm lassung vom 29. Juli 2005 und ergänzender Stellungnahm e vom 6. Septem ber 2005 beantragte die Vorinstanz die Abw eisung der Beschw erde. P. Am 8. Septem ber 2005 setzte die AR K den Beschw erdeführern Frist zur Stellung- nahm e zur vorinstanzlichen Vernehm lassung bis zum 23. Septem ber 2005 und for- derte die Beschw erdeführerin auf, die sie behandelnden Ärzte gegenüber der AKR von der Schw eigepflicht zu entbinden. Q . In ihrer R eplik vom 23. Septem ber 2005 hielten die Beschw erdeführer an den ge- stellten Begehren und deren Begründung fest. M it Eingabe vom 26. Septem ber 2005 reichten sie eine Entbindungserklärung zu den Akten. R . M it Schreiben vom 6. M ärz 2007 orientierte das F._______ das Bundesverw altungsgericht über die Situation der Beschw erdeführer und hielt fest, dass ein Entscheid über den w eiteren Verbleib der Fam ilie nicht länger aufgeschoben w erden sollte. S. Am 26. M ärz 2007 reichte der R echtsvertreter der Beschw erdeführer eine per Fax überm ittelte Kostennote im U m fang von total Fr. 200.-- zu den Akten. T. M it Eingabe vom 19. April 2007 reichten die Beschw erdeführer w eitere m edizini- sche U nterlagen (Austrittsbericht der Klinik J._______ vom 2. N ovem ber 2005, Bericht des H ausarztes vom 27. Januar 2006, Bericht der Psychiatrischen Klinik K._______ (undatiert, anfangs 2006)) zu den Akten.4 D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 G em äss Art. 31 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungs- verfahren (Vw VG , SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G genannten Behörden. D azu gehö- ren Verfügungen des BFM gestützt auf das Asylgesetz vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31); das Bundesverw altungsgericht entscheidet in diesem Bereich endgül- tig (Art. 105 AsylG , Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Beurteilung der am 1. Januar 2007 bei der AR K hängigen R echtsm ittel. D as neue Verfahrens- recht ist anw endbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 VG G ). 1.3 M it Beschw erde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvoll- ständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essen- heit gerügt w erden (Art. 106 Abs. 1 AsylG ). 2. D ie Beschw erde ist form - und fristgerecht eingereicht; die Beschw erdeführer sind legitim iert (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 und 50 ff. Vw VG ). Auf die Beschw erde ist einzutreten. 3. Vorab ist festzustellen, dass gestützt auf die Anträge in der Beschw erde vom 1. Juli 2005 respektive im W iedererw ägungsgesuch vom 10. Juni 2005 einzig zu beurteilen ist, ob sich der rechtserhebliche Sachverhalt seit Erlass beziehungsw ei- se Eintritt der R echtskraft der vorinstanzlichen Verfügung vom 5. D ezem ber 2001 dergestalt verändert hat, dass ein Vollzug der W egw eisung inzw ischen als unzu- m utbar zu qualifizieren und die vorläufige Aufnahm e der Beschw erdeführer anzu- ordnen w äre. D ie Frage, ob die Beschw erdeführer die Flüchtlingseigenschaft erfül- len, ist nicht G egenstand des vorliegenden Verfahrens. 4. Ein Anspruch auf W iedererw ägung besteht gem äss R echtsprechung der AR K, w el- che vom Bundesverw altungsgericht übernom m en w ird, nam entlich dann, w enn sich der rechtserhebliche Sachverhalt seit dem ursprünglichen Entscheid bezie- hungsw eise seit dem U rteil der m it Beschw erde angerufenen R echtsm ittelinstanz in w esentlicher W eise verändert hat und som it die ursprüngliche (fehlerfreie) Ver- fügung an nachträglich eingetretene Veränderungen der Sachlage anzupassen ist (vgl. Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m issi- on / EM AR K 2003 N r. 7 E. 1 S. 42 f.). Ferner können auch bestim m te R evisions- gründe zu einer W iedererw ägung führen, jedoch nur dann, w enn eine unangefoch- ten gebliebene, form ell rechtskräftig gew ordene Verfügung vorliegt (vgl. EM AR K 2003 N r. 17 E. 2a S. 103 f.) oder w enn zw ar vorgängig ein R echtsm ittel ergriffen w orden w ar, die R evisionsgründe sich jedoch nicht auf das Zustandekom m en des im betreffenden Beschw erdeverfahren ergangenen Prozessurteils der Beschw er- deinstanz, sondern auf die m it Beschw erde angefochtene Verfügung des Bundes- am tes beziehen (vgl. EM AR K 1998 N r. 8 E. 3 S. 53 f.). Eine W iedererw ägung fällt 5 hingegen dann nicht in Betracht, w enn lediglich eine neue W ürdigung der beim frü- heren Entscheid bereits bekannten Tatsachen herbeigeführt w erden soll oder G ründe angeführt w erden, die bereits in einem ordentlichen Beschw erdeverfahren gegen die frühere Verfügung hätten geltend gem acht w erden können (vgl. EM AR K 2003 N r. 17 E. 2b S. 104). 5. 5.1 D ie Beschw erdeführer führten in ihrem W iedererw ägungsgesuch vom 10. Juni 2005 aus, m it der gravierenden Verschlechterung des G esundheitszustands der Beschw erdeführerin liege eine erheblich veränderte Sachlage vor, w elche sich als relevant für die Beurteilung der Zum utbarkeit des Vollzugs der W egw eisung erw ei- se. D ie Beschw erdeführerin sei seit (Angaben zum gesundheitlichen Zustand der Beschw erdeführerin). Zusam m enfassend m üsse von einer aussergew öhnlich grossen Intensität der traum abedingten Störung ausgegangen w erden. Ihre gesundheitlichen Problem e gingen einerseits auf Ängste im Zusam m enhang m it einem befürchteten W egw eisungsvollzug aus der Schw eiz sow ie andererseits auf G ew alterfahrungen im H eim atland zurück. Bisher sei sie indessen noch nicht in der Lage gew esen, sich zu diesen zu äussern. Sie sei auf eine längerfristige psy- chiatrisch-psychotherapeutische Behandlung angew iesen. Therapiefortschritte seien nur in einer stabilen und sicheren U m gebung fernab des traum atisierenden U m felds realisierbar. Bei ausbleibender Behandlung beziehungsw eise einer R ückkehr ins H eim atland sei davon auszugehen, dass die bereits beobachteten Sym ptom e w ie Suizidalität oder G ew ichtsabnahm e noch verstärkt auftreten w ürden und es zu einer psychischen w ie auch physischen D ekom pensation kom m e, w elche für die Beschw erdeführerin eine existenzielle G efährdung bedeuten w ürde. D ie M öglichkeit einer Behandlung im H eim atland w urde aufgrund der m anifesten R etraum atasierungsrisiken verneint und die R eisefähigkeit w egen ihrer schlechten Verfassung ausgeschlossen. Abschliessend m achten die Beschw erdeführer geltend, dass der Vollzug der W egw eisung auch m it Blick auf das Kindsw ohl unzum utbar w äre, zum al dieses im H eim atland bei einer psychisch dekom pensierenden, hoch suizidalen M utter nicht m ehr gew ahrt w äre. Zum Bew eis ihrer Vorbringen reichten die Beschw erdeführer einen ärztlichen Bericht von D r. m ed. L._______ und m ed. prakt. M ._______ vom 6. Juni 2005 sow ie einen Länderbericht Bulgarien der Schw eizerischen Flüchtlingshilfe vom M ärz 2004 zu den Akten. 5.2 In der angefochtenen Verfügung führte die Vorinstanz aus, dass in Bezug auf die im W iedererw ägungsgesuch von der Beschw erdeführerin geltend gem achten G e- w alterfahrungen detaillierte Angaben fehlten und dass diese som it nicht konkreti- sierte Behauptungen blieben. D am it w erde aber der gegenw ärtig schlechte psychi- sche Zustand der Beschw erdeführerin nicht in Frage gestellt. D a aber dessen U r- sache unklar bleibe, lasse sich daraus nichts R elevantes ableiten. Sow eit die M ög- lichkeit einer Behandlung der Beschw erdeführerin betreffend, führte die Vorinstanz aus, dass es in Bulgarien psychiatrische Kliniken, psychiatrische Abteilungen in allgem einen Krankenhäusern und psychiatrische Am bulatorien gebe. Es gebe w ei- ter gut ausgebildete und erfahrene Psychiater. G ängige Psychopharm aka seien er- hältlich. G rundsätzlich sei sow ohl eine stationäre als auch eine am bulante Be- handlung m öglich. G em äss öffentlich zugänglichen Berichten seien die Zustände in m anchen der erw ähnten Einrichtungen zw ar relativ schlecht. D em gegenüber 6 habe sich jedoch die Lage in gew issen Einrichtungen – oft dank ausländischer H il- fe – verbessert. D ie R egierung sei sich zudem der erw ähnten M issstände bew usst und habe zw ecks Verbesserung bereits im Jahre 2001 das N ationale Program m für die psychische G esundheit der Bürger Bulgariens eingeleitet. Entsprechend sei nicht davon auszugehen, dass eine psychiatrische Behandlung in Bulgarien gene- rell unzum utbar oder gar unzulässig w äre. W eiter führte die Vorinstanz aus, die Beschw erdeführerin sei gehalten, sich m it m edizinischer H ilfe auf die R ückkehr vorzubereiten und habe die Schw eiz zu verlassen, sobald sich ihr Zustand sow eit stabilisiert habe, dass sie transportfähig sei. Eine w eiter gehende Behandlung habe im H eim atland zu erfolgen, w obei sie die M öglichkeit habe, in der Schw eiz ein G esuch um m edizinische R ückkehrhilfe zu stellen. D ie im Arztzeugnis erw ähn- te Suizidalität verm öge an dieser Sachlage nichts zu ändern. Zur m edizinischen Vorbereitung einer R ückkehr gehöre auch eine psychiatrische Behandlung m it dem Ziel, die Beschw erdeführerin von Suizidabsichten abzubringen. D avon abge- sehen dürfe es nicht sein, dass sich die schw eizerischen Behörden m it Selbst- m orddrohungen geradezu erpressen liessen. 5.3 D ie Beschw erdeführer m achen in ihrer R echtsm itteleingabe geltend, es sei vorlie- gend nicht von Bedeutung, ob die U rsache der psychischen Störung m it der be- haupteten Verfolgung zusam m enhänge, zum al die Asylvorbringen nicht G egen- stand dieses Verfahrens seien. D ie D iagnose einer (Angaben zu den gesundheitlichen Problem en der Beschw erdeführerin) sei m it dem eingereichten ärztlichen Bericht rechtsgenüglich belegt und w erde von der Vorinstanz nicht in Frage gestellt. D ie U rsache einer (Angaben zu den gesundheitlichen Problem en der Beschw erdeführerin) sei naturgem äss zw ingend eine (Angaben im Zusam m enhang m it den gesundheitlichen Problem en der Beschw erdeführerin). Auf w elche W eise diese erfolgt sei, spiele vorliegend keine R olle. Von Bedeutung sei lediglich die Tatsache, dass eine (Angaben im Zusam m enhang m it den gesundheitlichen Problem en der Beschw erdeführerin) stattgefunden habe. D ass sich daraus nichts R elevantes ableiten lasse, treffe entgegen der Argum entation der Vorinstanz nicht zu. Vielm ehr sei das tatsächliche Vorhandensein der diagnostizierten Krankheit für die Frage der Zum utbarkeit eines W egw eisungsvollzugs w esentlich. D urch das U rteil der AR K vom 18. April 2005, w elches eine Ausreiseverpflichtung nach sich gezogen habe, sei eine Verschlechterung des G esundheitszustands der Beschw erdeführerin ausgelöst w orden. D afür m assgebend sei die Angst gew esen, w ieder der Situation vor der Ausreise ausgeliefert zu w erden. D as U rteil der AR K sei som it als Auslöser, nicht aber als die eigentliche U rsache des m om entanen Zustandes zu betrachten. D er G esundheitszustand der Beschw erdeführerin habe sich seit ihrem Eintritt in die psychiatrische Klinik am (D atum Klinikeintritt) nicht w esentlich verbessert. D ie Suizidalität habe sich verschärft, seit ein M itpatient Suizid begangen habe. D ie U n- terstellung der Vorinstanz, w onach die Beschw erdeführerin versuche, die schw ei- zerischen Behörden zu erpressen, sei angesichts der ernsten Situation und der klaren Stellungnahm e der Klinik entschieden zurückzuw eisen. D em m edizinischen Fachpersonal sei eine U nterscheidungsfähigkeit zw ischen Suizidabsichten und D rohrhetorik zuzubilligen. D ie Vorinstanz verkenne die alarm ierende Situation und die Angst des Ehegatten und der Kinder, ihre Ehefrau beziehungsw eise M utter zu verlieren. Sie gehe sodann in der angefochtenen Verfügung nicht auf die von ärzt-7 licher Seite als notw endig erachteten Voraussetzungen für eine Behandlung der Beschw erdeführerin ein und ignoriere dam it fachärztliche Autorität. M it dem Ü bergehen der fachärztlichen D iagnose habe die Vorinstanz ihren Erm essenspielraum überschritten. D ie vorinstanzlichen Ausführungen zu den Behandlungsm öglichkeiten im H eim atland seien nicht relevant, da sie einen Vollzug der W egw eisung voraussetzten, w odurch indessen die Bedingung für einen Therapieerfolg gerade nicht erfüllt sei. Zudem w ird erneut geltend gem acht, dass aufgrund der unhaltbaren Zustände in Institutionen für psychisch Kranke und Behinderte eine W eiterbehandlung im H eim atland unzum utbar sei. Zur U nterm auerung ihrer Vorbringen reichten die Beschw erdeführer einen w eiteren ärztlichen Bericht vom 18. Juli 2005 zu den Akten. Schliesslich verw eisen die Beschw erdeführer auf einen Landsm ann - ebenfalls ein R om a - w elcher nach rechtskräftig abgelehntem Asylgesuch direkt nach seiner W iedereinreise in Bulgarien verhaftet w orden und bis heute in H aft sei, w as sie zusätzlich verunsichere. 5.4 In der Vernehm lassung vom 29. Juli 2005 verw ies die Vorinstanz in Bezug auf die m edizinischen Vorbringen der Beschw erdeführer auf ihre Ausführungen in der an- gefochtenen Verfügung. Betreffend die von den Beschw erdeführern geltend ge- m achte Verhaftung eines Landsm anns nach dessen R ückkehr in sein H eim atland hielt die Vorinstanz fest, dass sich daraus für die Beschw erdeführer nichts ablei- ten lasse. In der ergänzenden Stellungnahm e vom 6. Septem ber 2005 hielt die Vorinstanz nach Abklärungen bei der Schw eizerischen Botschaft in Sofia fest, es treffe nicht zu, dass der erw ähnte Landsm ann am 13. O ktober 2004 am Flughafen verhaftet w orden sei. G em äss sicherer Q uelle habe er im Februar 2005 die bulgarische G renze an einem offiziellen G renzübergang passiert, so dass er keinesw egs in H aft gew esen sei. Zusam m en m it der Vernehm lassung überw ies die Vorinstanz der AR K die Akten N _______ zur Kenntnisnahm e. 5.5 In ihrer R eplik vom 23. Septem ber 2005 teilten die Beschw erdeführer m it, sie hät- ten nochm als Kontakt m it der Ehefrau des erw ähnten Landsm anns aufgenom m en. D ieser sei im Juli 2005 freigelassen w orden und habe Bulgarien zw ecks Asylge- suchstellung erneut verlassen. Er sei inhaftiert gew esen, w eil er in der Schw eiz ein Asylgesuch gestellt und dam it seinen H eim atstaat verunglim pft habe. Vor seiner Ausreise habe er keine Problem e m it dem Staat gehabt. D ie Ehefrau sei von den Beschw erdeführern um die Abgabe schriftlicher U nterlagen gebeten w orden. H in- sichtlich der von der Vorinstanz in Abrede gestellten Beziehungen zw ischen den Beschw erdeführern und dem Landsm ann w urde festgehalten, dass dieser den Be- schw erdeführer oft als Ü bersetzer engagiert habe. 6. Ist der Vollzug der W egw eisung nicht zulässig, nicht zum utbar oder nicht m öglich, so regelt die Vorinstanz gem äss Art. 44 Abs. 2 AsylG das Anw esenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim m ungen über die vorläufige Aufnahm e von Auslän- dern. 6.1 D er Vollzug ist nicht m öglich, w enn der Ausländer w eder in den H erkunfts- oder in den H eim atstaat noch in einen D rittstaat verbracht w erden kann. Er ist nicht zuläs- sig, w enn völkerrechtliche Verpflichtungen der Schw eiz einer W eiterreise des Aus- länders in seinen H eim at-, H erkunfts- oder einen D rittstaat entgegenstehen. D er 8 Vollzug kann insbesondere nicht zum utbar sein, w enn er für den Ausländer eine konkrete G efährdung darstellt (Art. 14a Abs. 2, 3 und 4 des Bundesgesetzes über Aufenthalt und N iderlassung der Ausländer vom 26. M ärz 1931 [AN AG , SR 142.20]). 6.2 G em äss R echtsprechung der AR K, w elcher sich das Bundesverw altungsgericht anschliesst, sind die Bedingungen für einen Verzicht auf den Vollzug der W egw ei- sung (U nzulässigkeit, U nzum utbarkeit, U nm öglichkeit) alternativer N atur: Sobald eine von ihnen erfüllt ist, ist der Vollzug der W egw eisung als undurchführbar zu betrachten und die w eitere Anw esenheit in der Schw eiz gem äss den Bestim m un- gen über die vorläufige Aufnahm e zu regeln (vgl. EM AR K 2006 N r. 6 E. 4.2. S. 54 f., w obei zu berücksichtigen ist, dass die vorläufige Aufnahm e zufolge einer schw erw iegenden persönlichen N otlage i.S. von Art. 44 Abs. 3 AsylG per 1. Januar 2007 aufgehoben w orden ist). G egen eine allfällige Aufhebung der vorläufigen Auf- nahm e steht dem w eggew iesenen Asylsuchenden w iederum die Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht offen (vgl. Art. 105 Abs. 1 Bst. e AsylG i.V.m . Art. 44 Abs. 2 AsylG ). In diesem Verfahren w äre dann der W egw eisungsvollzug vor dem H intergrund säm tlicher Vollzugshindernisse von Am tes w egen nach M ass- gabe der in diesem Zeitpunkt herrschenden Verhältnisse zu prüfen 7. D er Vollzug der W egw eisung kann insbesondere nicht zum utbar sein, w enn er für die ausländische Person eine konkrete G efährdung darstellt (Art. 14a Abs. 4 AN AG ). D am it w ird zum Ausdruck gebracht, dass aus hum anitären G ründen, nicht in Erfüllung völkerrechtlicher Pflichten der Schw eiz, insbesondere dann auf den Vollzug der W egw eisung zu verzichten ist, w enn die R ückkehr in den H eim at- oder H erkunftsstaat für die betroffene Person angesichts der dort herrschenden allge- m einen politischen Lage, die sich durch Krieg, Bürgerkrieg oder durch eine Situati- on allgem einer G ew alt kennzeichnet, eine konkrete G efährdung darstellt (EM AR K 1998 N r. 25 E. 3d S. 223; Botschaft zum AVB, BBl 1990 II 668). Im Ü brigen kön- nen aber neben einer konkreten G efährdung auch andere U m stände im H eim at- oder H erkunftsstaat dazu führen, dass der Vollzug der W egw eisung - aus hum ani- tären Ü berlegungen - als nicht zum utbar erscheint. Bei der Prüfung der Vorausset- zungen von Art. 14a Abs. 4 AN AG sind hum anitäre Ü berlegungen im Einzelfall ab- zuw ägen gegen andere öffentliche Interessen, die allenfalls für einen Vollzug spre- chen w ürden. Entsprechend kom m t den Asylbehörden im R ahm en der Anw endung von Art. 14a Abs. 4 AN AG ein Erm essensspielraum zu (vgl. EM AR K 2001 N r. 16 E. 6b S. 123 m .w .H .). D er W egw eisungsvollzug kann sich gestützt auf Art. 14a Abs. 4 AN AG auch aus m edizinischen G ründen als unzum utbar erw eisen, w as aber grundsätzlich nur dann der Fall ist, w enn für die betroffene Person bei einer R ückkehr in ihre H eim at eine w esentliche m edizinische Behandlung nicht erhältlich w äre. Andererseits bil- den gesundheitliche Problem e, w elche für sich allein betrachtet den W egw eisungs- vollzug nicht bereits als unzum utbar erscheinen lassen, ein Beurteilungselem ent, w elches in die vorzunehm ende Interessenabw ägung einbezogen w erden m uss und zusam m en m it w eiteren hum anitären Aspekten zur Feststellung der U nzum ut- barkeit des W egw eisungsvollzugs führen kann (vgl. EM AR K 2003 N r. 24 E. 5a am Ende und 5b S. 157 f.) Sind von einem allfälligen W egw eisungsvollzug Kinder be- troffen, so bildet bei der Zum utbarkeitsprüfung das Kindesw ohl einen G esichts- punkt von gew ichtiger Bedeutung. D ies ergibt sich nicht zuletzt aus einer völker-9 rechtskonform en Auslegung von Art. 14a Abs. 4 AN AG im Lichte von Art. 3 Abs. 1 des Ü bereinkom m ens über die R echte des Kindes; Kinderrechtskonvention (KR K); (vgl. EM AR K 2005 N r. 6 E. 6. S. 57 f.). 8. 8.1 Aus der allgem einen Situation in Bulgarien, w elches m it Beschluss des Bundesra- tes vom 18. M ärz 1991 als Safe C ountry eingestuft w urde, lässt sich kein allgem ei- nes W egw eisungsvollzugshindernis ableiten (vgl. dazu auch EM AR K 2000 N r. 20). U ngeachtet dieser grundsätzlichen Zum utbarkeit des W egw eisungsvollzugs auf- grund der allgem einen Situation in Bulgarien ist nachfolgend zu prüfen, ob er für die Beschw erdeführer aufgrund der neuen Aktenlage, das heisst insbesondere un- ter Berücksichtigung der bei der Beschw erdeführerin eingetretenen Verschlechte- rung des G esundheitszustands, zum utbar ist. 8.2 In Bezug auf die im W iedererw ägungsverfahren und im R ekursverfahren neu gel- tend gem achten Vorbringen, ergibt sich aus den Akten (insbesondere eingereichte ärztliche Zeugnisse vom 6. Juni 2005 und vom 18. Juli 2005, Bericht des G ._______ vom 6. M ärz 2007), dass die Beschw erdeführerin an einer (Angaben zu den gesundheitlichen Problem en der Beschw erdeführerin). Ausserdem habe sie in Bulgarien an (...) gelitten. N ach der Ausreise aus ihrem H eim atland beziehungsw eise der Einreise in die Schw eiz hätten sich diese Sym ptom e deutlich verbessert. D urch die aus der Abw eisung ihres Asylgesuches (U rteil der AR K vom April 2005) resultierende Verpflichtung zur Ausreise sei es zu einem W iederaufflam m en des (Angaben zu den gesundheitlichen Problem en der Beschw erdeführerin, zu ihrer Behandlung und zu Behandlungsorten). N ur bei W egfall der drohenden Abschiebung sei eine Verbesserung des G esundheits- zustandes als m öglich anzunehm en. D urch eine m edikam entöse Therapie und den geschützten R ahm en im Spital habe lediglich eine w eitere Verschlechterung ver- hindert w erden können. D ie Beschw erdeführerin bedürfe einer längerfristigen (...) Behandlung, w elche zunächst ihre Stabilisierung in der Form einer sicheren U m gebung erfordere. Kom m e es zu einer Abschiebung der Fam ilie, w erde sie höchstw ahrscheinlich noch vor der Ausreise (...). 8.3 D ie in den ärztlichen Zeugnissen ausgew iesenen gesundheitlichen Problem e der Beschw erdeführerin w erden von der Vorinstanz nicht bestritten. D as Bundesver- w altungsgericht sieht sich ebenfalls nicht veranlasst, an den geltend gem achten (Angaben zu den gesundheitlichen Problem en der Beschw erdeführerin) zu zw eifeln. Es besteht überdies kein Anlass, an der sachlichen R ichtigkeit der eingereichten ärztlichen Berichte und des Berichts des G ._______, w elche ein nachvollziehbares Bild der Entw icklung des G esundheitszustandes der Be- schw erdeführerin geben, zu zw eifeln (vgl. zur Bew eiskraft sog. Privatgutachten EM AR K 2002 N r. 13 E. 6c S. 115 f., und N r. 18). Som it steht fest, dass die Be- schw erdeführerin unter gravierenden psychischen Beschw erden leidet, die eine nun bereits länger andauernde und auf ihre spezifischen Bedürfnisse ausgerichte- te m edikam entöse und psychotherapeutische Behandlung erforderlich gem acht haben, deren Fortsetzung auf noch unbestim m te Zeit dringend angezeigt erscheint. 8.4 W ie bereits erw ähnt, m usste die Beschw erdeführerin infolge von (Angaben zu den gesundheitlichen Problem en der Beschw erdeführerin) bereits w iederholt 10 hospitalisiert w erden. Vor dem H intergrund der zu den Akten gereichten ärztlichen Berichte und der darin enthaltenen klaren Aussagen, m uss zum heutigen Zeitpunkt geschlossen w erden, dass eine zw angsw eise R ückführung der Beschw erdefüh- rerin in ihren H eim atstaat zu einer (erneuten) psychischen D ekom pensation führen w ürde, w as ihre G esundheit - im Sinne w eiter (Angaben zu gesundheitlichen Problem en der Beschw erdeführerin) - ernsthaft gefährden w ürde. D er Vollzug der W egw eisung der Beschw erdeführerin ist som it als unzum utbar zu erachten. Angesichts dieser Erw ägungen kann die Frage der Behandlungsm öglichkeiten und deren Finanzierbarkeit im H eim atland der Beschw erdeführerin offen gelassen w erden. 8.5 Zusam m enfassend ist dem nach festzuhalten, dass aus den eingereichten Bew eis- m itteln m it hinreichender D eutlichkeit hervorgeht, dass sich der psychische G e- sundheitszustand der Beschw erdeführerin seit dem Abschluss des ordentlichen Verfahrens erheblich verschlechtert hat. Lediglich der Vollständigkeit halber sei er- w ähnt, dass bei einer R ückkehr erhebliche Zw eifel an einer R eintegration von C ._______ und des in der Schw eiz geborenen 4-jährigen Kindes bestünden, zum al sie von der kranken M utter kaum U nterstüzung erw arten könnten und der Vater m it dem finanziellen U nterhalt der Fam ilie und der Betreuung der M utter voll ausgelastet w äre. Aufgrund des Ausgangs des Verfahrens kann jedoch eine Prüfung, ob ein W egw eisungsvollzug m it Art. 3 Abs. 1 des Ü bereinkom m ens über die R echte des Kindes vom 20. N ovem ber 1989 (KR K, SR 0.107) vereinbar w äre, offen gelassen w erden. D ie Beschw erdeführer haben - unter Berücksichtigung obiger Erw ägungen - eine w iedererw ägungsw eise veränderte Sachlage dargetan, w elche sie bei einer erzw ungenen R ückkehr in eine Situation bringen, die zu einer G efährdung der Beschw erdeführerin führen w ürde. Es ist davon auszugehen, dass ihre Existenz bei einer R ückkehr in ihre H eim at in schw erw iegender W eise bedroht w äre. In W ürdigung säm tlicher Sachverhaltselem ente sow ie unter Berücksichti- gung des G rundsatzes der Einheit der Fam ilie (vgl. Art. 44 Abs. 1 AsylG am Ende sow ie EM AR K 1996 N r. 18 E. 14e S. 189 f.) kom m t das Bundesverw altungsgericht vorliegend zum Schluss, dass der W egw eisungsvollzug der Beschw erdeführer als unzum utbar im Sinne von Art. 14a Abs. 4 AN AG zu erachten ist. N achdem keine H inw eise auf das Vorliegen von Ausschlussgründen nach Art. 14a Abs. 6 AN AG aus den Akten hervorgehen, sind die Voraussetzungen für die G ew ährung der vor- läufigen Aufnahm e erfüllt. 9. Aus diesen Erw ägungen ergibt sich, dass die Beschw erde gutzuheissen ist. D ie Ziffern 4 und 5 des D ispositivs der Verfügung des BFF vom 5. D ezem ber 2001 sind aufzuheben und das BFM ist anzuw eisen, die Beschw erdeführer vorläufig auf- zunehm en (vgl. Art. 44 Abs. 2 AsylG und Art. 14a Abs. 1 bis 4bis AN AG ). 10. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind keine Verfahrenskosten zu erheben. 11. G em äss Art. 7 des R eglem ents über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht vom 11. D ezem ber 2006 (VG KE, SR 173.320.2) haben obsiegende Parteien Anspruch auf eine Parteientschädigung für die ihnen erw ach- senen notw endigen Kosten. Vorliegend sind die Beschw erdeführer m it ihren Be- gehren durchgedrungen. M it Eingabe vom 26. M ärz 2007 reichte ihr R echtsvertre- ter eine Kostennote in der H öhe von Fr. 200.-- ein, w elche als angem essen zu be- urteilen ist. Som it ist den Beschw erdeführern von der Vorinstanz eine Parteient-11 schädigung von total Fr. 200.-- auszurichten. (D ispositiv nächste Seite)12 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird gutgeheissen. 2. D ie Ziffern 4 und 5 des D ispositivs der Verfügung des BFF vom 5. D ezem ber 2001 w erden aufgehoben. D as BFM w ird angew iesen, die Beschw erdeführer vorläufig aufzunehm en. 3. Es w erden keine Verfahrenskosten auferlegt. 4. D ie Vorinstanz hat den Beschw erdeführern für das Verfahren vor der AR K eine Parteientschädigung von Fr. 200.-- zu entrichten. 5. D ieses U rteil geht an: - den R echtsvertreter der Beschw erdeführer, 2 Exem pl. (eingeschrieben) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it den Akten (R ef.-N r. N _______) zum Vollzug gem äss Ziffer 2 dieses U rteils - das G ._______ D ie vorsitzende R ichterin: D er G erichtsschreiber: R egula Schenker Senn R udolf R aem y Versand am :