<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2013.00611</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=213610&amp;W10_KEY=13013526&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2013.00611</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 18.12.2013</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Bildung</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Kostenübernahme für eine Privatschulung (vorsorgliche Massnahme)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Gegen einen Zwischenentscheid kann nur Beschwerde geführt werden, wenn er einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken oder die Gutheissung sofort einen Endentscheid herbeiführen kann. Entscheide über die Anordnung oder Verweigerung vorsorglicher Massnahmen bewirken nicht per se einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil; die beschwerdeführende Partei muss deshalb darlegen, inwiefern im konkreten Fall ein solcher Nachteil droht. Finanzielle Nachteile, die mit einem für die Beschwerdeführenden günstigen Endentscheid behoben werden könnten, stellen keinen nicht wiedergutzumachenden Nachteil dar (E. 1.2). Bei offensichtlich aussichtslosen Beschwerden sind auch im Anwendungsbereich des Behindertengleichstellungsgesetzes Gerichtskosten aufzuerlegen (E. 2.1). Nichteintreten.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHT WIEDERGUTZUMACHENDER NACHTEIL">NICHT WIEDERGUTZUMACHENDER NACHTEIL</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SONDERSCHULMASSNAHME">SONDERSCHULMASSNAHME</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VORSORGLICHE MASSNAHME">VORSORGLICHE MASSNAHME</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span><br/><span class="ungerade">§ 19a Abs. 2 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=19731" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2013.00611</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschluss</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal">der 4. Kammer</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">18. Dezember 2013</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Jso Schumacher<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichter Peter Sprenger, Verwaltungsrichter Marco Donatsch, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiber Reto HÃ¤ggi Furrer.<span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">1.<b> </b>A, </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> vertreten durch die Eltern (BeschwerdefÃ¼hrende 2 und 3)</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">2.<b> </b>B, </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">3.<b> </b>C, </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoBodyText">alle vertreten durch RA D, </p> <p class="MsoNormal"><b>BeschwerdefÃ¼hrende</b>, </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Gemeinde X,<br/> vertreten durch die Schulpflege X, </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoBodyText">vertreten durch RA F, <a id="BT_Z_PLZ_N"></a></p> <p class="MsoNormal"><b>Beschwerdegegnerin</b>, </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend KostenÃ¼bernahme fÃ¼r eine Privatschulung (vorsorgliche Massnahme),</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben:</p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><span>A (geboren 1999) leidet an einer Lernbehinderung, einer SpracherwerbsstÃ¶rung und einer motorischen Ungeschicklichkeit. Er besuchte im Schuljahr 2005/2006 zunÃ¤chst die Einschulungsklasse und anschliessend drei Jahre eine Regelklasse der Primarschule X; ab dem Schuljahr 2009/2010 besuchte er eine Sprachheilschule. </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Am 5. April 2012 ersuchten die Eltern von A, B und C, die Schulpflege X, ihren Sohn ab Beginn des Schuljahrs 2012/2013 in der Privatschule Q schulen zu lassen. Dieses Gesuch wies das Ressort SchÃ¼lerbelange am 16. Mai 2012 ab. Die Eltern erhoben dagegen am 30. Mai 2012 Einsprache bei der Gesamtschulpflege. Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 21. August 2012 lehnte die Schulpflege X ein Gesuch um provisorische Einzelschulung an der Privatschule Q ab und ordnete Einzelunterricht an. Ab Beginn des Schuljahrs 2012/2013 liessen A und B Eltern ihren Sohn an der Privatschule Q schulen. Am 10. Dezem­ber 2012 beschloss die Schulpflege X, A im Sinn einer ÃbergangslÃ¶sung ausnahmsweise bis Ende Schuljahr 2012/2013 an der Privatschule Q schulen zu lassen und sich an den entsprechenden Kosten im Umfang von Fr. 33'960.- zu beteiligen.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 6. Mai 2013 bewilligte die Schulpflege X fÃ¼r das Schuljahr 2013/2014 die externe Sonderschulung von A an einer heilpÃ¤dagogischen Schule in M und leistete namens der Gemeinde X im entsprechenden Umfang eine Kostengutsprache; auf eine beantragte psychologische Begutachtung zur Frage, ob A der Schulwechsel zumutbar sei, verzichtete die Schulpflege.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Rekurs vom 6. Juni 2013 liessen A und seine Eltern beantragen, unter EntschÃ¤digungsfolge sei die VerfÃ¼gung vom 6. Mai 2013 aufzuheben und die Gemeinde X zu verpflichten, die Kosten der Sonderschulung von A an der Privatschule Q fÃ¼r das Schuljahr 2013/2014 zu Ã¼bernehmen; eventualiter seien ergÃ¤nzende AbklÃ¤rungen zu tÃ¤tigen. Zudem ersuchten sie darum, A fÃ¼r die Dauer des Verfahrens vorsorglich an der Privatschule Q zu schulen. Mit Beschluss vom 31. Juli 2013 wies der Bezirksrat W den Antrag um vorsorgliche Schulung an der Privatschule Q ab und entzog dem Rekurs die aufschiebende Wirkung.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">A, B und C liessen am 6. September 2013 Beschwerde beim Verwaltungsgericht fÃ¼hren und beantragen, unter EntschÃ¤digungsfolge sei der bezirksrÃ¤tliche Beschluss vom 31. Juli 2013 aufzuheben und A bis zum rechtskrÃ¤ftigen Abschluss des Verfahrens vorsorglich an der Privatschule Q zu schulen. Der Bezirksrat W verzichtete am 13./16. September 2013 mit Verweis auf die BegrÃ¼ndung seines Beschlusses auf eine Vernehmlassung; namens der Gemeinde X liess die Primarschulpflege mit Beschwerdeantwort vom 7. Oktober 2013 beantragen, unter EntschÃ¤digungsfolge sei auf die Beschwerde nicht einzutreten, eventualiter sei sie abzuweisen. Mit weiteren Eingaben von A, B und C vom 21. Oktober 2013 und 12. November 2013 sowie der Primarschulpflege vom 31. Oktober 2013 wurde an den jeweiligen AntrÃ¤gen festgehalten.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht prÃ¼ft seine ZustÃ¤ndigkeit nach § 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) von Amtes wegen. FÃ¼r Beschwerden gegen erstinstanzliche Rekursentscheide eines Bezirksrats Ã¼ber kommunale Anordnungen etwa betreffend sonderpÃ¤dagogische Massnahmen ist das Verwaltungsgericht nach § 75 des Volksschulgesetzes vom 7. Februar 2005 (VSG, LS 412.100) und § 41 Abs. 1 in Verbindung mit §§ 19 Abs. 1 und 3, 19b Abs. 2 lit. c sowie §§ 42â44 e contrario VRG zustÃ¤ndig.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Beim angefochtenen Beschluss handelt es sich um einen Zwischenentscheid. Gegen einen solchen ist die Beschwerde nach § 41 Abs. 3 in Verbindung mit § 19a Abs. 2 VRG sowie Art. 93 Abs. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) nur zulÃ¤ssig, wenn er einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kann (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeifÃ¼hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten fÃ¼r ein weitlÃ¤ufiges Beweisverfahren sparen wÃ¼rde (lit. b). FÃ¼r die Anfechtung vorsorglicher Massnahmen bzw. deren Verweigerung kommt von vornherein nur die erste Variante in Betracht. Es muss sich grundsÃ¤tzlich um einen Nachteil rechtlicher Natur handeln, welcher auch durch einen fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrenden gÃ¼nstigen Endentscheid nicht mehr behoben werden kann (BGE 134 I 83 E. 83 E. 3.1, auch zum Folgenden). Soweit es das materielle Verwaltungsrecht gebietet, kÃ¶nnen jedoch auch rein tatsÃ¤chliche Nachteile nicht wiedergutzumachende Nachteile im Sinn von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG darstellen (BGE 135 II 30 E. 1.3.4 S. 36 mit Hinweisen). Nach der neueren bundesgerichtlichen Rechtsprechung kann nicht mehr per se davon ausgegangen werden, Entscheide Ã¼ber die Anordnung oder Verweigerung vorsorglicher Massnahmen bewirkten einen solchen Nachteil und seien demnach immer anfechtbar; die beschwerdefÃ¼hrende Person hat vielmehr darzulegen, inwiefern im konkreten Fall ein nicht wiedergutzumachender Nachteil rechtlicher Natur droht (BGE 137 III 324 E. 1.1, 138 III 46 E. 1.2). </p> <p class="Erwgung2">Die BeschwerdefÃ¼hrenden machen geltend, ohne Anordnung der beantragten vorsorglichen Massnahme drohten eine Destabilisierung des BeschwerdefÃ¼hrers 1, erneute VerhaltensauffÃ¤lligkeiten und der RÃ¼ckfall in die frÃ¼here Verweigerungshaltung; zudem wÃ¼rden seine Entwicklung und die psychische Gesundheit nachhaltig beeintrÃ¤chtigt. Die BeschwerdefÃ¼hrenden teilten der Primarschulpflege indes am 14. August 2013 mit, den BeschwerdefÃ¼hrer 1 ungeachtet des fÃ¼r sie negativen Beschlusses der Vorinstanz vom 31. Juli 2013 â welchen sie erst nach Schulbeginn beim Verwaltungsgericht anfochten â "<i>fÃ¼r die Zeit des Prozesses</i>" weiterhin an der Privatschule Q schulen zu lassen. Weil die AusgangsverfÃ¼gung ihm den Besuch der Privatschule Q nicht untersagt, fÃ¼hren die verweigerte Anordnung einer vorsorglichen Massnahme bzw. der angeordnete Entzug der aufschiebenden Wirkung nicht dazu, dass der BeschwerdefÃ¼hrer 1 wÃ¤hrend des Verfahrens die heilpÃ¤dagogische Schule in M besuchen mÃ¼sste; die BeschwerdefÃ¼hrenden haben einzig die Kosten der Schulung an der Privatschule Q vorlÃ¤ufig selber zu tragen. Damit droht ihnen einzig ein finanzieller Nachteil, welcher bei einem fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrenden gÃ¼nstigen Endentscheid â welcher die KostenÃ¼bernahme fÃ¼r das ganze Schuljahr betrÃ¤fe â ohne weiteres behoben werden kÃ¶nnte und somit keinen nicht wiedergutzumachenden Nachteil im Sinn von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG bewirken kann (BGE 138 III 333 E. 1.3.1, 137 III 522 E. 1). Auf die Beschwerde lÃ¤sst sich deshalb nicht eintreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Nach Art. 10 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 8 Abs. 2 und Art. 2 Abs. 5 lit. b des Behindertengleichstellungsgesetzes vom 13. Dezember 2002 (BehiG, SR 151.3) sind Verfahren im Zusammenhang mit einer geltend gemachten Benachteiligung im Bereich der Ausbildung kostenlos. Einer Partei, die sich mutwillig oder leichtsinnig verhÃ¤lt, kÃ¶nnen jedoch Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 10 Abs. 2 BehiG). Solches liegt hier vor, weil die Beschwerde von Anfang an offensichtlich aussichtslos war. Entsprechend sind die Gerichtskosten den unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrenden unter solidarischer Haftung fÃ¼reinander je zu einem Drittel aufzuerlegen (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 sowie § 14 VRG; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 14 N. 3).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Den BeschwerdefÃ¼hrenden ist ausgangsgemÃ¤ss keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Urteilstext">Die Beschwerdegegnerin ersucht ebenfalls um eine ParteientschÃ¤digung. Dem Gemeinwesen steht in der Regel keine ParteientschÃ¤digung zu, weil das Erheben und Beantworten von Rechtsmitteln zu den angestammten amtlichen Aufgaben gehÃ¶rt und die BehÃ¶rden gegenÃ¼ber den Privaten meist einen Wissensvorsprung aufweisen (RB 2008 Nr. 18 E. 2.3.1 Abs. 2; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 19 f.). In diesem Sinn ist der Beschwerdegegnerin ebenfalls keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Zur Rechtsmittelbelehrung des nachstehenden Dispositivs ist Folgendes zu erlÃ¤utern: </p> <p class="Urteilstext">Weil der Beschluss der Vorinstanz betreffend Anordnung einer vorsorglichen Massnahme einen Zwischenentscheid darstellt, ist der vorliegende Beschwerdeentscheid seinerseits ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG (vgl. BGr, 30. Oktober 2008, 9C_740/2008, E. 1 f., und 4. Dezember 2009, 5A_574/2009, E. 1.1); er lÃ¤sst sich also bloss weiterziehen, wenn er einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kann (lit. a) oder die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeifÃ¼hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten fÃ¼r ein weitlÃ¤ufiges Beweisverfahren ersparen wÃ¼rde (lit. b).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 220.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 1'220.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrenden unter solidarischer Haftung fÃ¼reinander je zu einem Drittel auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. ParteientschÃ¤digungen werden nicht zugesprochen.</p> <p class="Einzug2">5. Gegen diesen Beschluss kann im Sinn der ErwÃ¤gungen Beschwerde in Ã¶ffentlich­rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. BGG erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lau­sanne 14, einzureichen.</p> <p class="Einzug2">6. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>