A bteilung IV D -2918/2007 sch/bah {T 0/2} U rteil vom 10. Juli 2007 M itw irkung: R ichter H ans Schürch, R ichter Fulvio H äfeli, R ichterin M adeleine H irsig-Vouilloz G erichtsschreiber C hristoph Basler A ._______, G eburtsdatum und Staatsangehörigkeit unbekannt, w ohnhaft _______, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 24. A pril 2007 i.S. N ichteintreten auf A sylgesuch und W egw eisung / N _______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass der Beschw erdeführer M auretanien gem äss eigenen Angaben im August 2006 ver- liess, sich anschliessend drei M onate lang in Senegal aufhielt und am 13. Februar 2007 von Italien her kom m end in die Schw eiz einreiste, w o er gleichentags ein Asylgesuch einreichte, dass er bei der Em pfangszentrenbefragung, die am 1. M ärz 2007 in A._______ stattfand behauptete, er sei am 13. August 1991 in B._______ (M auretanien) geboren w orden und habe dort bis zu seiner Ausreise gelebt, dass er auf die Frage nach vorhandenen Ausw eispapieren erklärte, er habe w eder einen R eisepass noch eine Identitätskarte besessen und seine G eburtsurkunde befinde sich in M auretanien, dass das BFM bei einem Kinderarzt eine Bestim m ung des Knochenalters in Auftrag gab, dass der Arzt in seinem Bericht vom 1. M ärz 2007 festhielt, das Knochenalter des Be- schw erdeführers betrage m ehr als 18 Jahre, dass das BFM den Beschw erdeführer am 18. April 2007 m it dem Ergebnis der Knochen- altersbestim m ung konfrontierte, w orauf dieser zuerst einräum te, er sei 18 Jahre alt, um gleich darauf w ieder zu behaupten, er sei am 13. August 1991 geboren w orden, dass das BFM am 20. M ärz 2007 m it dem Beschw erdeführer ein Telefongespräch führ- te, w elches zw ecks Erstellung einer LIN G U A-Analyse aufgenom m en w urde, dass ein vom BFM beauftragter Experte in seinem Bericht (LIN G U A-Analyse) vom 4. April 2007 zum Schluss gelangte, der Beschw erdeführer sei aufgrund seiner Sprech- w eise eindeutig nicht hauptsächlich in M auretanien, sondern entw eder in G am bia oder in Senegal sozialisiert w orden dass der Beschw erdeführer bei der Em pfangszentrenbefragung und der am 18. April 2007 ebenfalls in A._______ durchgeführten Anhörung zu den Asylgründen durch das BFM als G rund für das Verlassen des H eim atlandes anführte, er habe die Tochter des örtlichen Im am geschw ängert und befürchte nun, aus R ache um gebracht zu w erden, dass der Im am zu seinen Eltern gegangen sei und verlangt habe, dass ein D N A-Test durchgeführt w erde, da sein Vater gesagt habe, sein Sohn habe dessen Tochter sicher nicht geschw ängert, dass der Beschw erdeführer sich bei seinem O nkel in Sicherheit gebracht und später er- fahren habe, sein Vater sei von den Angehörigen seiner Freundin m isshandelt w orden, dass er seine H eim at aus diesen G ründen verlassen habe, dass dem Beschw erdeführer das Ergebnis der LIN G U A-Analyse m itgeteilt w urde und er daran festhielt, in M auretanien geboren w orden zu sein und dort gelebt zu haben, dass für den Inhalt der w eiteren Aussagen auf die Akten zu verw eisen ist, dass das BFM m it Verfügung vom 24. April 2007 - eröffnet am gleichen Tag - in Anw en- dung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) 3 auf das Asylgesuch nicht eintrat und die W egw eisung aus der Schw eiz sow ie deren Vollzug anordnete, dass das BFM zur Begründung des N ichteintretensentscheides zusam m enfassend fest- hielt, der Beschw erdeführer habe innerhalb von 48 Stunden nach G esuchseinreichung keine R eise- oder Identitätspapiere abgegeben und keine entschuldbaren G ründe dafür glaubhaft gem acht, aufgrund der Anhörung habe die Flüchtlingseigenschaft nicht festge- stellt w erden können, und zusätzliche Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingsei- genschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses seien aufgrund der Aktenlage nicht erforderlich, dass der Beschw erdeführer die Verfügung des BFM m it Beschw erde vom 25. April 2007 beim Bundesverw altungsgericht anfocht und beantragte, die vorinstanzliche Verfügung sei aufzuheben, der Fall sei zur neuen Entscheidfindung an das BFM zurückzuw eisen und es seien ihm allfällige Verfahrenskosten zu erlassen sow ie auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu verzichten, dass auf den Inhalt der Beschw erde - sow eit erforderlich - in den nachfolgenden Erw ä- gungen eingegangen w ird, dass der Beschw erdeführer m it Verfügung des BFM vom 4. M ai 2007 für den w eiteren Aufenthalt w ährend des Asylverfahrens dem Kanton Luzern zugeteilt w urde, dass der Beschw erdeführer m it Eingabe vom 11. Juni 2007 ergänzend beantragte, der Kanton sei anzuw eisen, ihm eine Vertrauensperson beizuordnen, eventuell sei ihm zu- m indest ein unentgeltlicher R echtsvertreter zu bestellen und es sei ihm vollständige Ak- teneinsicht zu gew ähren, und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG , SR 172.021]) des BFM auf dem G ebiet des Asyls entscheidet (Art. 105 Abs. 1 AsylG i.V.m . Art. 31 - 34 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesver- w altungsgericht [Verw altungsgerichtsgesetz, VG G , SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, BG G , SR 173.110]), dass gem äss Art. 33a Abs. 2 Vw VG das Beschw erdeverfahren in deutscher Sprache ge- führt w ird, zum al dies die Sprache ist, in der die Beschw erdeergänzung abgefasst w ur- de, dass der Beschw erdeführer am Verfahren vor dem BFM teilgenom m en hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsw eise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschw erde legitim iert ist (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 Abs. 1 Vw VG ), dass som it auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist (Art. 108 a AsylG sow ie Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 52 Vw VG ),4 dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundes- recht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver- halts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die vorliegende Beschw erde - w ie sich aus den nachstehenden Erw ägungen er- gibt - offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w er- den kann und der Beschw erdeentscheid lediglich sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ; vereinfachtes Verfahren), dass der Beschw erdeführer geltend m acht, er sei m inderjährig und das BFM hätte ihm eine Vertrauensperson beiordnen m üssen, dass die Vorinstanz bereits vor Anordnung der Knochenaltersbestim m ung entschieden habe, ihn w ie einen Volljährigen zu behandeln, dass die asylsuchende Person bei fraglicher M inderjährigkeit die Bew eislast und dam it die Folgen der Bew eislosigkeit zu tragen hat (vgl. Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K] 2004 N r. 30 E. 5.1. S. 208 f., m it w ei- teren H inw eisen), dass es zulässig ist, vor der einlässlichen Anhörung zu den Asylgründen und ohne Bei- ordnung einer Vertrauensperson vorfragew eise über die Frage der G laubhaftigkeit einer geltend gem achten M inderjährigkeit zu befinden, w enn Zw eifel an den Altersangaben der asylsuchenden Person bestehen (vgl. EM AR K 2004 N r. 30 S. 204), dass die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung ausführlich und überzeugend dar- legte, w eshalb sie bereits anlässlich der Em pfangszentrenbefragung Zw eifel an der gel- tend gem achten M inderjährigkeit des Beschw erdeführers hegte, dass die in Auftrag gegebene Knochenaltersbestim m ung, deren Bew eisw ert bei der Festlegung des w irklichen Alters als gering einzustufen ist (vgl. EM AR K 2005 N r. 16 E. 2.3. S. 143, m it w eiteren H inw eisen), angesichts des erheblichen U nterschieds zw i- schen behauptetem Alter und Ergebnis der Knochenaltersbestim m ung die Zw eifel der Vorinstanz im m erhin stützte, dass der Beschw erdeführer im R ahm en des rechtlichen G ehörs zur Knochenaltersbe- stim m ung w idersprüchliche Aussagen zu seinem Alter m achte, w as die bereits beste- henden Zw eifel an der M inderjährigkeit bestärkte, dass der Beschw erdeführer auf Beschw erdeebene nichts geltend m acht, w as die zutref- fenden Ausführungen in der vorinstanzlichen Verfügung, auf die anstelle von W iederho- lungen zu verw eisen ist, um stossen könnte, dass dem nach das BFM berechtigterw eise von der Volljährigkeit des Beschw erdeführers ausgegangen ist und ihm som it zu R echt keine Vertrauensperson beiordnete, dass daran auch der H inw eis des bei der einlässlichen Anhörung anw esenden H ilfs- w erkvertreters, der Beschw erdeführer könnte angesichts seines Aussehens m inderjährig sein, nichts zu ändern verm ag, dass der Antrag des Beschw erdeführers, der Kanton sei anzuw eisen, ihm eine Vertrau- ensperson beizuordnen, abzuw eisen ist, dass der Beschw erdeführer in form eller H insicht des W eiteren rügt, die LIN G U A-Analy- se sei nicht im Beisein einer Vertrauensperson durchgeführt w orden, deren R esultat sei 5 ihm nicht in einer angepassten W eise offengelegt w orden und der LIN G U A-Auftrag, das m it dem Experten geführte Telefonat sow ie dessen Analyse seien ihm nicht offengelegt w orden, dass dem Beschw erdeführer - w ie oben aufgezeigt - zu R echt keine Vertrauensperson beigeordnet w urde, dass dem Beschw erdeführer der W erdegang des Experten anlässlich der Anhörung vom 18. April 2007 in der gem äss Praxis geforderten Form offen gelegt w urde (vgl. EM AR K 1999 N r. 20, 1998 N r. 34), dass der Einsichtnahm e in den W ortlaut der LIN G U A-Analyse durch den Beschw erde- führer überw iegende öffentliche Interessen entgegen stehen, das BFM ihm indessen das Ergebnis in zureichender W eise offen legte und ihm eine Stellungnahm e erm öglich- te (vgl. EM AR K 1998 N r. 34 E. 9 S. 289 f.), dass infolgedessen der in der Eingabe vom 11. Juni 2007 gestellte Antrag auf G ew äh- rung erw eiterter Akteneinsicht abzuw eisen ist, dass das BFM den angefochtenen N ichteintretensentscheid auf der G rundlage von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG getroffen hat, dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten w ird, w enn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des G esuchs R eise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG ), dass diese Bestim m ung jedoch keine Anw endung findet, w enn Asylsuchende glaubhaft m achen können, sie seien dazu aus entschuldbaren G ründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), oder w enn auf G rund der Anhörung sow ie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigenschaft festgestellt w ird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG ) oder w enn sich auf G rund der Anhörung die N otw endigkeit zusätzlicher Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses ergibt (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG ), dass vorliegend die U nterlassung der gesetzlich vorgeschriebenen Abgabe von R eise- oder Identitätspapieren im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG innerhalb von 48 Stun- den nach Einreichung des Asylgesuches unbestritten ist, dass der Beschw erdeführer auf die Frage nach den U rsachen der unterbliebenen Pa- pierabgabe verlauten liess, er habe von den heim atlichen Behörden w eder einen R eise- pass- noch eine Identitätskarte ausgestellt bekom m en, und dies unter anderem m it sei- ner angeblichen M inderjährigkeit begründete, dass der Beschw erdeführer hinsichtlich seiner R eise in die Schw eiz unsubstanziierte und stereotype Aussagen m achte, dass er angeblich ohne im Besitz von Ausw eispapieren zu sein, unbem erkt m ehrere Landesgrenzen überschritten habe und schliesslich im Zug in die Schw eiz eingereist sein w ill, w as insgesam t gesehen als unglaubhaft erscheint, dass der Beschw erdeführer m it seinen fadenscheinig w irkenden Erklärungen die N icht- abgabe von R eise- oder Identitätspapieren bei oder kurz nach der Asylbeantragung so- m it nicht plausibel zu begründen verm ag, dass er nicht glaubhaft darzulegen verm ag, er sei durch nicht selbst zu verantw ortende 6 U m stände an der unverzüglichen Einreichung von R eise- oder Identitätspapieren im Sin- ne von Art. 32 Abs. 2 Bst. a gehindert w orden (vgl. Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), dass sich sodann in vorliegendem Fall die Aktenlage nach der D irektanhörung vom 18. April 2007 derm assen klar präsentierte, dass unter Verzicht auf zusätzliche tatbe- ständliche oder rechtliche Abklärungen im R ahm en einer bloss sum m arischen Prüfung der eindeutige Schluss gezogen w erden konnte, er erfülle die Flüchtlingseigenschaft of- fensichtlich nicht, und ebenso offensichtlich stünden einem Vollzug seiner W egw eisung keine H indernisse entgegen (Art. 32 Abs. 3 Bst. b und c AsylG ), dass das BFM zu R echt auf verschiedene deutliche U nglaubhaftigkeitsm erkm ale in der G esuchsbegründung des Beschw erdeführers hinw eist, dass das Bundesverw altungsgericht aufgrund des Ergebnisses der LIN G U A-Analyse den Schluss der Vorinstanz, der Beschw erdeführer sei entgegen seiner Angaben nicht in M auretanien sozialisiert w orden, teilt, dass die Schlussfolgerungen in der LIN G U A-Analyse, die von einem Experten, an des- sen fachlichen Kom petenzen keine Zw eifel bestehen, erstellt w urde, zu überzeugen ver- m ögen, dass die Aussagen des Beschw erdeführers zu seinem angeblichen Fluchtgrund offen- sichtlich w idersprüchlich sind, dass diese Tatsache w eder m it dem angeblichen Analphabetism us des Beschw erdefüh- rers noch m it seinem auch sonst angeblich tiefen Bildungsniveau erklärt w erden kann, dass zur Verm eidung von W iederholungen auf die zutreffenden Erw ägungen in der an- gefochtenen Verfügung zu verw eisen ist (vgl. Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 109 Abs. 3 BG G ), dass som it aufgrund der Aktenlage nach der Anhörung vom 18. April 2007 das N ichtbe- stehen der Flüchtlingseigenschaft einerseits und - w ie sich auch noch aus den nachfol- genden Erw ägungen zum Vollzug der W egw eisung ergibt - das Fehlen von W egw ei- sungsvollzugshindernissen andererseits gleicherm assen offenkundig w aren, dass das BFM dem nach zu R echt gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a i.V.m . Art. 32 Abs. 3 AsylG auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist, dass gem äss Art. 44 Abs. 1 AsylG die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das N ichtein- treten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbew illigung erteilt hat (Art. 32 Bst. a der Asylver- ordnung 1 vom 11. August 1999 [AsylV 1, SR 142.311]) und sich der Beschw erdeführer auch nicht auf einen dahingehenden Anspruch berufen kann (vgl. EM AR K 2001 N r. 21), w eshalb die verfügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht, dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw eisung entgegen- stehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Bestim m ungen des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20] über die vor- läufige Aufnahm e zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG ), dass grundsätzlich von Am tes w egen zu prüfen ist, ob der Vollzug der W egw eisung nicht zulässig, nicht zum utbar oder nicht m öglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG ), diese U nter- suchungspflicht jedoch nach Treu und G lauben ihre G renze an der M itw irkungspflicht 7 der Asylsuchenden findet (Art. 8 AsylG ), w elche auch die Substanziierungslast tragen (Art. 7 AsylG ), und es deshalb nicht Sache der Asylbehörden sein kann, nach allfälligen W egw eisungshindernissen in hypothetischen H erkunftsländern zu forschen, dass die R üge des Beschw erdeführers, das BFM habe den U ntersuchungsgrundsatz verletzt, da allfällige W egw eisungshindernisse nicht geprüft w orden seien, som it unbe- rechtigt ist, dass der Beschw erdeführer die Folgen seiner m angelhaften M itw irkung zu tragen hat, indem verm utungsw eise davon auszugehen ist, es w ürden einer W egw eisung in den tat- sächlichen H eim at- oder H erkunftsstaat keine landes- oder völkerrechtlichen Vollzugs- hindernisse im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m . Art. 14a Abs. 2 - 4 AN AG entge- genstehen (vgl. EM AR K 2005 N r. 1 E. 3.2.2. S. 5 f.), zum al die von ihm geltend gem ach- ten G ründe für das Verlassen seines angeblichen H erkunfts- oder H eim atlandes auf- grund der obigen Erw ägungen jeglicher G rundlage entbehren und som it keine "stichhal- tigen G ründe" für die Annahm e einer solchen darzustellen verm ögen, dass aufgrund der Aktenlage auch nicht zu schliessen ist, der Vollzug der W egw eisung sei für den Beschw erdeführer unzum utbar im Sinne von Art. 14a Abs. 4 AN AG , w eil er bei einer R ückkehr in die H eim at in eine Situation geraten w ürde, die als konkrete G e- fährdung im Sinne der zu beachtenden Bestim m ungen zu w erten w äre, dass sich aufgrund der Akten schliesslich keine H inw eise auf das Vorliegen technischer Vollzugshindernisse ergeben, w eshalb der Vollzug auch als m öglich erscheint (Art. 14a Abs. 2 AN AG ), dass es dem Beschw erdeführer dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die an- gefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrich- tig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (Art. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde abzuw eisen ist, dass das G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege gem äss Art. 65 Abs. 1 und 2 Vw VG - unbesehen der zu verm utenden Bedürftigkeit des Beschw erdeführers - abzuw eisen ist, da sich die vorliegende Beschw erde als aussichtslos erw iesen hat, dass das G esuch um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses angesichts des direkten Entscheids in der H auptsache gegenstandslos gew orden ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 1-3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Ent- schädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]) dem Bes- chw erdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). (D ispositiv nächste Seite)8 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen 2. D as G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege gem äss Art. 65 Abs. 1 und 2 Vw VG w ird abgew iesen. 3. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden dem Beschw erdeführer auf- erlegt. D ieser Betrag ist innerhalb von 30 Tagen der G erichtskasse zu überw eisen. 4. D ieses U rteil geht an: - den Beschw erdeführer (eingeschrieben; Beilage: Einzahlungsschein) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, zu den Akten (Ko- pie; R ef.-N r. N _______) - (kantonale Behörde) D er R ichter: D er G erichtsschreiber: H ans Schürch C hristoph Basler Versand am :