<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="file:///L:/LOGO/DOPPLEU3.BMP"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2004.00288</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p></p></td></tr></table><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Weibel-Fuchs als Einzelrichterin</p><p>Gerichtssekretär Brügger</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 26. Januar 2005</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch das</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Sozialdepartement der Stadt Zürich, Zentrale Ressourcendienste</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst, </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Werdstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 75, Postfach, 8036 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA)</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren 1957, reiste 1981 aus Kenia in die Schweiz ein. Sie ist praktisch Analphabetin, verfügt über keine abgeschlossene berufliche Ausbildung und übte in der Schweiz bis Ende 2001 keine Erwerbstätigkeit aus (Urk. 9/61). Ab Anfang 2002 betrieb sie zusammen mit ihrem Ehemann einen Coiffeursalon (siehe Urk. 9/57 Ziff. 6.4.1). Wegen einer HIV-Infektion CDC Sta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dium A1, CD4-Lymphozyten 478 Zellen/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l, einem Exophthalmus beidseits mit passagerer Hyperthyreose 3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10.2000 sowie einer schweren bisher nicht behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delten arteriellen Hypertonie meldete sich die Versicherte Anfang August 2001 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Berufsberatung, Umschu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung auf eine neue Tätigkeit, Arbeitsvermittlung, Rente) an (Urk. 9/64 und Urk. 9/29). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte den Arztbericht des Departements für Innere Medizin, Abteilung für Infektions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">krankheiten und Spitalhygiene, des Universitätsspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 28. Januar 2002 (Urk. 9/28) ein. Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 9/23) wies sie das Leistungsbegehren der Versicherten mit Verfügung vom 12. Juni 2002 ab, da bei ihr aufgrund von degenerativen Kniegelenkserkrankungen zwar eine leichte Einschränkung der körperlichen Arbeitsfähigkeit bestehe, welche aber kein invalidisierendes Ausmass erreiche. Die übrigen einschränkenden Faktoren (psychosoziale Belastungssituation, Deutschprobleme, Analphabetis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mus) seien invaliditätsfremd (Urk. 9/22). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 14. Februar 2003 erlitt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Hirnstammblutung. Seit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">her leidet sie an einer schlaffen Hemiplegie rechts und Hirnnervenparesen links mit Sprechstörungen und einer Lähmung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lides</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links. Deswegen meldete sie sich am 30. April 2003 erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zug (Hilfsmittel, Rente) an (Urk. 9/57). Die IV-Stelle holte die Arztberichte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 28. Mai 2003 (Urk. 9/27, unter Beilage des Austrittsberichts vom 25. Mai 2003) sowie der Medizinischen Klinik des Stadtspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 26. Mai 2003 (Urk. 9/26) ein. Mit Verfügungen vom 24. Juli 2003 (Urk. 9/19) bzw. 25. Juli 2003 (Urk. 9/20) wies die IV-Stelle sowohl den Anspruch der Versicherten auf eine Invalidenrente als auch auf eine Hilflosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung ab, da die Leistungen erst nach Ablauf der einjährigen Wartezeit am 13. Februar 2004 ausgerichtet werden könnten. Gegen diese Verfügungen liess die Versicherte am 2. September 2003 Einsprache erheben mit dem Antrag, es seien über den Zeitpunkt der Stabilität ihres Gesundheitszustandes weitere medizinische Abklärungen zu treffen, und es seien ihr vor Ablauf der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einjähri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen Wartefrist sowohl eine ganze Invalidenrente wie auch eine Hilflosenent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung auszurichten (Urk. 9/16). Diese wies die IV-Stelle mit Entscheid vom 22. März 2004 ab (Urk. 2 = Urk. 9/8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen diesen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> liess </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Beilage eines weiteren Arztberichtes des Stadtspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 22. April 2004 (Urk. 3/5) durch das Sozialdepartement der Stadt Zürich am 4. Mai 2004 Beschwerde erheben mit folgenden Anträgen (Urk. 1 S. 2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">"1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuheben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei der Beschwerdeführerin ab 1. September 2003 eine ganze Rente </span><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuzusprechen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei der Anspruch der Beschwerdeführerin auf Hilflosenentschädigung </span><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ab 1. September 2003 zu prüfen."</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle schloss mit Beschwerdeantwort vom 23. Juni 2004 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8). Mit Verfügung vom 28. Juni 2004 wurde der Schrif</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenwechsel geschlossen (Urk. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derlich, in den Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Die Einzelrichterin zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="VV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="IV401"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="IV472"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 66 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Prozent, auf eine halbe Rente, wenn sie mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens zu 50 Prozent oder auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn sie mindestens zu 40 Prozent invalid sind. In Härtefällen besteht gemäss Art. 28 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG bereits bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente. Aufgrund der auf 1. Januar 2004 in Kraft getretenen 4. IV-Revi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sion besteht bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="IV497"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG entsteht der Rentenanspruch nach Art. 28 IVG frühes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens in dem Zeitpunkt, in dem die versicherte Person</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mindestens zu 40 Prozent bleibend erwerbsunfähig (Art. 7 ATSG) gewor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ist oder</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen war.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Obwohl das Gesetz dies nicht ausdrücklich bestimmt, kann ein Rentenanspruch nach Art. 29 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b IVG nur entstehen, wenn nach Ablauf der Wartezeit eine Erwerbsunfähigkeit gegeben ist. Nicht erforderlich ist dagegen, dass wäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rend der einjährigen Wartezeit auch bereits die für den Rentenanspruch voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzte Erwerbsunfähigkeit vorliegt. Damit eine Rente zugesprochen werden kann, müssen sowohl die durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit während eines Jahres als auch die nach Ablauf der Wartezeit bestehende Erwerbsunfähigkeit die für die betreffende Rentenabstufung erforderliche Mindesthöhe erreichen (BGE 129 V 418 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2.1, 121 V 274 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 6b/cc; AHI 2001 S. 279 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichtes in Sachen M. vom 5. Mai 2004, I 4/04).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="IV498"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bleibende Erwerbsunfähigkeit (Art. 29 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a IVG) ist dann anzunehmen, wenn ein weitgehend stabilisierter, im Wesentlichen irreversibler Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaden vorliegt, welcher die Erwerbsfähigkeit der versicherten Person voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich dauernd in rentenbegründendem Masse beeinträchtigen wird (Art. 29 der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV]). Als relativ stabilisiert kann ein ausgesprochen labil gewesenes Leiden nur dann betrachtet werden, wenn sich sein Charakter deutlich in der Weise geändert hat, dass vorausgese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen werden kann, in absehbarer Zeit werde keine praktisch erhebliche Wand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung mehr erfolgen. Wie das Eidgenössische Versicherungsgericht in konstanter Praxis erkannt hat, gilt für die Abgrenzung der beiden Varianten des Art. 29 Abs. 1 IVG als Hauptkriterium die Stabilität, und dieses Erfordernis bezieht sich nicht auf die wirtschaftlichen Auswirkungen, sondern auf den Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaden selbst (BGE 119 V 102 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a, 111 V 22 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2b mit Hinweisen; AHI 1999 S. 80 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 1a und 2a, ZAK 1989 S. 264 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rechtsprechung zur Art. 29 Abs. 1 IVG beruht auf einer systematischen Abgrenzung der Leistungsbereiche der IV als Rentenversicherung einerseits, den Taggeldversicherungen im Rahmen der Unfall-, Militär-, und, so vorhanden, Krankenversicherung anderseits. Arbeits- und Erwerbsunfähigkeiten als Folge sich noch im Fluss befindender Gesundheitsschäden sollen nach dieser Konzep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion primär taggeldmässig und nicht durch die Rente entschädigt werden. Die Annahme bleibender Erwerbsunfähigkeit im Rahmen von Art. 29 IVG ist selten (Meyer-Blaser, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, Zürich 1997, S. 233). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="IV594"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Hilflosenentschädigung entsteht nach Art. 35 Abs. 1 IVV am ersten Tag des Monats, in dem sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. Das Gesetz schreibt für den Anspruch auf Hilflosenentschädigung der Invalidenversicherung weder bei Erwachsenen nach Art. 42 Abs. 1 IVG noch bei Minderjährigen nach Art. 20 Abs. 1 IVG (seit 1. Januar 2004: Art. 42</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG) War</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tezeit vor. Da jedoch nach Art. 42 Abs. 2 IVG (seit 1. Januar 2003 Art. 9 ATSG) nur als hilflos gilt, wer «dauernd» der Hilfe Dritter oder der persönlichen Überwachung bzw. der Dienstleistungen Dritter (Art. 36 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. d IVV; seit 1. Januar 2004: Art. 37 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. d IVV) bedarf, ist dieses Erfordernis nach ständiger Rechtsprechung und Verwaltungspraxis erfüllt, wenn der die Hilflo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sigkeit begründende Zustand weitgehend stabilisiert und im Wesentlichen irre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versibel ist, wenn also analoge Verhältnisse wie bei Art. 29 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a IVG gegeben sind (Variante 1). Ferner ist das Erfordernis der Dauer als erfüllt zu betrachten, wenn die Hilflosigkeit während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch bestanden hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird (Art. 29 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b IVG; Variante 2). Im Fall der Variante 1 entsteht der Anspruch auf Hilflosenentschädigung im Zeitpunkt, in dem die leistungsbegründende Hilflo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sigkeit als bleibend vorausgesehen werden kann (Art. 29 IVV) und im Falle der Variante 2 nach Ablauf eines Jahres, sofern weiterhin mit einer Hilflosigkeit der vorausgesetzten Art zu rechnen ist. Die Regeln über die Entstehung des Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruches (Art. 29 Abs. 1 IVG) finden somit sinngemäss Anwendung (vgl. BGE 125 V 258 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 3a mit Hinweisen).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin liess zur Begründung ihrer Beschwerde geltend machen, aus den medizinischen Berichten gehe hervor, dass sie im Februar 2003 einen irreversiblen Gesundheitsschaden erlitten habe, welcher die Erwerbsfähigkeit dauernd zu 100 % beeinträchtigen werde. Das Stadtspital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe bestätigt, dass ihr Gesundheitszustand seit dem 20. August 2003 stabil sei, weshalb sie zu diesem Zeitpunkt ins Wohnheim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entlassen worden sei. Dementspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chend habe sie bereits ab dem 1. September 2003 Anspruch auf eine Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente. Bezüglich des Anspruchs auf Hilflosenentschädigung sehe das Gesetz gar keine Wartefrist vor. Die Beschwerdegegnerin habe diesen somit zu Unrecht vom Ablauf der einjährigen Wartefrist abhängig gemacht und gar keine Abklärungen über die Hilfsbedürftigkeit der Beschwerdeführerin vorgenommen (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber führte die Beschwerdegegnerin aus, aus den medizinischen Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lagen gehe hervor, dass bei der Beschwerdeführerin noch diverse Thera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pien durchgeführt würden. Daraus könne geschlossen werden, dass noch kein stabiler Gesundheitszustand eingetreten sei. Es könne jederzeit noch eine Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besserung oder Verschlechterung eintreten, weshalb kein Anwendungsfall von Art. 29 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a IVG vorliege, sondern die einjährige Wartezeit gemäss Art. 29 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b IVG erfüllt werden müsse. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Laut dem Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 28. Mai 2003 (Urk. 9/27, inkl. Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trittsbericht vom 25. Mai 2003) erlitt die Beschwerdeführerin am 14. Februar 2003 eine Hirnstammblutung links im Mesenzephalon, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Brachium</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pontis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis zerebellär links mit schlaffer Hemiplegie rechts, Hirnnervenparesen links, initial </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aphagie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Aphonie und Anarthrie, Rumpfataxie und bilateraler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Extremitätenata</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">xie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Intubation, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tracheostoma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 21.02.-11.03.2003 sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Expositions-Kerato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei fehlendem Lidschluss links. Die Beschwerdeführerin sei seit diesem Ereignis vom 14. Februar 2003 andauernd zu 100 % arbeitsunfähig. Der Gesundheitszustand sei stationär und könne durch medizinische Massnahmen nicht verbessert werden. Das Sprachverständnis sei offensichtlich erhalten, die Beschwerdeführerin leide aber darunter, dass sie sich verbal nicht ausdrücken könne. Beim Eintritt in die Klinik sei die Beschwerdeführerin in den Aktivitäten des täglichen Lebens auf maximale Hilfestellung angewiesen gewesen. Freies Sitzen sei nicht möglich gewesen und sie habe auch nicht selbständig Rollstuhl fahren können. Die Ernährung sei ausschliesslich über ein Sonde erfolgt. Im Verlaufe der Rehabilitation habe die Beschwerdeführerin zunächst allmähliche Fortschritte erzielt (Transfer mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hilfsperson, freies Sitzen auf Behandlungsbank, selbständiges Waschen). Sie sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kontinent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geworden. Ausserdem habe der orale Kostaufbau langsam gesteigert werden können, und es sei zunehmend eine bessere Verständigung möglich gewesen. Ihr Ehemann sei entschlossen gewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen, die Beschwerdeführerin bei sich zu Hause zu betreuen, obwohl auch lang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fristig eine 24-Stunden-Betreuung notwendig sei. Die Beschwerdeführerin habe aber dann zunehmend erhöhte Temperatur entwickelt und über Unterbauch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen geklagt. Sie sei wieder inkontinent geworden und habe deutliche Entzündungswerte mit Leukozyten aufgewiesen. Angesichts der anhaltenden Temperaturen, der deutlich erhöhten Entzündungszeichen sowie des unklaren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Infektherdes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe man entschieden, die Beschwerdeführerin zur akut-medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Behandlung auf die Medizinische Abteilung des Stadtspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zurückzuverlegen. Nach Therapierung des akuten Infektes könne eine Rückver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legung zur Fortsetzung der Rehabilitation erfolgen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem Bericht des Stadtspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 26. Mai 2003 (Urk. 9/26) erlitt die Beschwerdeführerin eine Hirnstammblutung links mit Hemiplegie am rech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Arm und Hemiparese am Bein sowie motorischer Aphasie bei Keratitis links durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lagophthalmus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Sie sei am 14. Februar 2003 bewusstseinsgetrübt in einem Bus sitzend aufgefunden worden und habe hospitalisiert werden müssen. Anfang April sei sie zur Rehabilitation in die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verlegt worden, wo Fortschritte hätten erzielt werden können. Mitte Mai sei wegen Fieber eine Rückverlegung erfolgt. Prognostisch sei festzuhalten, dass die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin immer auf fremde Hilfe und Hilfsmittel angewiesen sein werde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 22. April 2004 (Urk. 3/5) an die Vertreterin der Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin hielten die Ärzte des Stadtspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, die Beschwerdeführerin habe sich letztmals vom 9. bis zum 20. August 2003 in der Klinik aufgehalten. Die wiederholten Hospitalisationen bis zum 20. August 2003 hätten gezeigt, dass das pathologische Geschehen gesamthaft bis dahin nicht stabil gewesen sei, weshalb ein dauerhafter Aufenthalt in der Rehabilitationskli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht möglich gewesen sei. Am 20. August 2003 sei die Beschwerdeführerin jedoch in stabilem Zustand ins Wohnheim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lassen worden. Dementsprechend sei die Aussage möglich, dass am 20. August 2003 die Labilität des Geschehens abgeschlossen gewesen sei, wobei in Anbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tracht des stark beeinträchtigten Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin auf die nachbehandelnden Institutionen zu verweisen sei. Jedenfalls könne fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehalten werden, dass die Beschwerdeführerin seit der Hirnstammblutung im Februar 2003 gesamthaft schwerstens beeinträchtigt sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insofern sei seit diesem Zeitpunkt ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> invalidisierender Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaden vorhanden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab gilt es festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin zwar zu Recht geltend machen liess, dass das Gesetz für den Anspruch auf Hilflosenentschädigung grundsätzlich keine Wartezeit vorsieht. Art. 29 Abs. 1 IVG findet jedoch im Sinne der in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 1.5 zitierten Rechtsprechung sinngemäss Anwendung. Es ist somit sowohl bezüglich des Anspruchs auf eine Invalidenrente als auch auf eine Hilflosenentschädigung zu prüfen, ob ein stabiler Gesundheitszustand im Sinne der Rechtsprechung eingetreten ist und die Beschwerdeführerin somit entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin die einjährige Wartezeit nicht bzw. nicht vollständig zu absolvieren hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist unstrittig, dass trotz des Eintritts einer dauernden 100%igen Erwerbsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit per 14. Februar 2003 die Voraussetzungen von Art. 29 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a IVG in diesem Zeitpunkt nicht erfüllt waren, da als Hauptkriterium die Stabilität gilt und sich dieses Erfordernis nicht auf die wirtschaftlichen Auswirkungen, son</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dern auf den Gesundheitsschaden selbst bezieht. Strittig und zu prüfen ist hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegen, ob im vorliegenden Fall der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin im Verlaufe der einjährigen Wartezeit seinen zunächst unbestritten labilen Charakter verloren hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts (EVG) ist nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ischiämischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Infarkten das Vorliegen des für die Gewährung von medizinischen Massnahmen vorausgesetzten relativ stabilisierten Zustands zu verneinen, wenn im Hinblick auf die Aufrechterhaltung eines stationären Zustandes und/oder der Verhütung von Rezidiven eine medikamentöse Behandlung erfolgt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Antikogulation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Einsatz von Thrombozytenaggregations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hemmern; vgl. unveröffentlichtes Urteil des EVG in Sachen G. vom 1. Oktober 1997, I 405/96, mit Hinweisen). Es geht vorliegend zwar nicht um die Gewäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung von medizinischen Massnahmen, es ist jedoch analog ein stabilisierter Zustand zu verneinen, soweit der stationäre Zustand der Beschwerdeführerin nur durch den Einsatz entsprechender Medikamente aufrechterhalten werden kann. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem vom Pflegepersonal des Pflegezentrums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgefüllten Fragebo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen betreffend Hilflosenentschädigung vom 8. Februar 2004 (Urk. 9/35) geht hervor, dass der Beschwerdeführerin mehrmals täglich der Blutdruck und der Puls gemessen werden muss. Ausserdem benötigt sie pro Tag einen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bandswechsel und vier Inhalationen. Ebenso hat sie 3-4 Mal täglich Medika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mente einzunehmen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es wird im Weiteren im Pflegezentrum unter anderem auch eine Aktivierungstherapie durchgeführt, und die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin wird zur Bewegung motiviert. Daraus kann geschlossen werden, dass der Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand - namentlich der Blutdruck - der Beschwerdeführerin regelmässig kontrolliert werden muss und nur durch den Einsatz von Medikamenten im Gleichgewicht gehalten werden kann. Ebenso werden im Pflegezentrum Thera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pien durchgeführt, welche der weiteren Rehabilitation der Beschwerdeführerin dienen. Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin ist somit zwar nicht mehr derart labil, dass sie der Behandlung und Überwachung in einem Akut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spital bedarf, es besteht jedoch offensichtlich die Möglichkeit, dass eine Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung oder Verbesserung eintreten kann. Damit kann der Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustand der Beschwerdeführerin im Sinne der Rechtsprechung zu Art. 29 Abs. 1 IVG nicht als relativ stabilisiert bezeichnet werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin somit zu Recht festgestellt, dass sowohl der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Invalidenrente als auch auf eine Hilflosenentschädigung erst nach Ablauf der einjährigen Wartezeit am 13. Februar 2004 zu laufen beginnt. Die Beschwerde ist somit abzuweisen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Die Einzelrichterin erkennt:</span></p><p><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Beschwerde"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialdepartement der Stadt Zürich, Zentrale Ressourcendienste</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherung</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> seit der Zustellung beim Eidgenössi</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhof</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">quai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">mittel und die Unterschrift der </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug"> Person oder ihres Vertreters </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">beschwerdeführende</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug"> Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die EinzelrichterinDer Gerichtssekretär</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Weibel-FuchsBrügger </p></div> </div></body></html>