<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01//EN"> <html> <head> <title>AGVE 2000 51 S.187</title> <meta charset="utf-8"/><meta content="text/html; charset=utf-8" http-equiv="CONTENT-TYPE"/> <meta content="Weblaw - www.weblaw.ch" name="Publisher"/> </head> <body> <div class="header"><span class="year">2000</span> <span class="title">Fürsorgerische Freiheitsentziehung</span> <span class="page_no">187</span></div> <div class="page" id="S1"> <div role="main"><br/> [...]<br/> <br/> <span class="ft2"><b>51</b></span> <span class="ft2"><b>Aufhebung fürsorgerischer Freiheitsentziehung; Freiwilligenstatus trotz</b></span><br/> <span class="ft2"><b>Verweigerung der Unterzeichnung des Freiwilligenscheins.</b></span><br/> <br/> <span class="ft3">Beschluss des Verwaltungsgerichts, 1. Kammer, vom 10. Oktober 2000 in</span><br/> <span class="ft3">Sachen S.S. gegen Verfügung des Bezirksarzt-Stellvertreters L.</span><br/> <br/> <span class="ft4"><i>Aus den Erwägungen</i></span><br/> <br/> <span class="ft1">C. Die zuständige Klinikärztin erklärte am 9. Oktober 2000,</span><br/> <span class="ft1">dass die Klinik die weitere Aufrechterhaltung der fürsorgerischen</span><br/> <span class="ft1">Freiheitsentziehung der Beschwerdeführerin zufolge nicht mehr</span><br/> <span class="ft1">gegebener Voraussetzungen für nicht mehr gerechtfertigt erachte,</span><br/> <span class="ft1">weshalb die bezirksärztlich angeordnete fürsorgerische Freiheitsent-</span><br/> <span class="ft1">ziehung aufgehoben werde und die Beschwerdeführerin fortan frei-</span><br/> <span class="ft1">willig in der Klinik verbleibe. Unter diesen Umständen ist es uner-</span><br/> <span class="ft1">heblich, dass die Beschwerdeführerin den ihr von der Klinik unter-</span><br/> <span class="ft1">breiteten Freiwilligenschein nicht unterschrieben hat.</span><br/> <span class="ft1">D. Wird jemand bezirksärztlich per fürsorgerischer Freiheits-</span><br/> <span class="ft1">entziehung in die Psychiatrische Klinik Königsfelden (PKK) einge-</span><br/> <span class="ft1">wiesen, ist die Klinik Königsfelden zur Entlassung aus dem Status</span><br/> <span class="ft1">der fürsorgerischen Freiheitsentziehung zuständig, wenn sie die</span><br/> <span class="ft1">Voraussetzungen als nicht mehr gegeben erachtet (§ 67e EG ZGB).</span><br/> <span class="ft1">Dies hat die PKK vorliegend getan. Damit wurde die Beschwerde</span><br/> <span class="ft1">nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts gleich wie bei</span><br/> <span class="ft1">Entlassung aus der Klinik infolge dahingefallenem Rechtsschutz-</span><br/> <span class="ft1">interesse gegenstandslos (AGVE 1987, S. 217 f., mit Verweisungen).</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2000</span> <span class="title">Verwaltungsgericht</span> <span class="page_no">188</span></div> <div class="page" id="S2"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">Deshalb gilt sie als erledigt und wird von der Geschäftskontrolle</span><br/> <span class="ft1">abgeschrieben.</span><br/> <br/></div> </div> </body> </html>