<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>UV.2019.00035</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 3. Mai 2019</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Martin Hablützel</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">dieser substituiert durch Rechtsanwältin Aurelia Jenny</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1971, war seit 24. September 2014 bei der Y.___ AG als angelernter Dachdecker/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Isoleur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 8/12 S. 1) angestellt und dadurch bei der Suva gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichert, als er sich am 4. Oktober 2014 anlässlich eines Raufhandels ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Contusio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Knie rechts, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Contusio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Finger V links sowie eine Rissquetschwunde am Kopf frontal (vgl. Urk. 8/7) zuzog (Urk. 8/1). Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Leistungen, wobei sie mit Verfügung vom 8. Januar 2015 das Taggeld um 50 % kürzte (Urk. 8/22).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 11. Januar 2018 teilte die Suva dem Versicherten mit, dass sie den Fall abschliesse und längstens bis zum 31. März 2018 Taggelder ausrichte (Urk. 8/315) und mit Verfügung vom 16. März 2018 verneinte sie einen Anspruch des Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung (Urk. 8/325). Die dagegen gerichtete Einsprache vom 2. Mai 2018 (Urk. 8/333) wies sie - unter Gewährung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung - mit Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 3. Januar 2019 ab (Urk. 8/350 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 3. Januar 2019 (Urk. 2) erhob der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte am 4. Februar 2019 Beschwerde mit dem Antrag, dieser sei aufzuheben und die Suva sei zu verpflichten, ihm eine Rente und eine Integritäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung auszurichten. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands (Urk. 1). Mit Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort vom 11. März 2019, welche dem Beschwerdeführer am 13. März 2019 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 10), schloss die Suva auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Urteil des heutigen Tages im Verfahren Nr. OH.2017.00006 wurde über die Ansprüche des Beschwerdeführers betreffend Opferhilfe entschieden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span id="UV084"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am 4. Oktober 2014 (vgl. Urk. 8/1) ereig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">net, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mäs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">versicherungsrechts, ATSG), so steht ihr gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">16 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid (Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">18 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">1 UVG). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="UV005"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="UV007"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">quate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte die Leistungen mit der Begründung ein (Urk. 2), in somatischer Hinsicht bestünden unbestritten Unfallrestfolgen im Bereich des rechten Knies, weshalb die angestammte Tätigkeit als Dachdecker nicht mehr zumutbar sei. Eine leichte bis mittelschwere angepasste Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer jedoch ganztags zumutbar (Ziff. 2 S. 3). Was die weiteren geklagten Beschwerden betreffe, hätten im Rahmen der Abklärungen keine objektivierbaren Unfallfolgen im Sinne struktureller Veränderungen gefunden werden könnten (Ziff. 3a S. 4). Das von einzelnen Ärzten diagnostizierte leichte Schädel-Hirntrauma rechtfertige die analoge Anwendung der Schleudertrauma-Praxis nicht, da sich keine Hinweise ergäben, dass eine Hirnerschütterung im Grenzbereich einer Commotio und einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Contusio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> cerebri vorgelegen habe. Die Prüfung der Adäquanz habe daher unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall zu erfolgen (Ziff. 3b S. 4) und führe vorliegend dazu, dass der adäquate Kausalzusammenhang nicht gegeben sei (Ziff. 4b S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einer angepassten Tätigkeit erleide der Beschwerdeführer eine Erwerbseinbusse von lediglich 1.57 %, weshalb kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe (Ziff. 6c). Gemäss der kreisärztlichen Einschätzung sei die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erheblichkeitsgrenze</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> betreffend die Unfallrestfolgen des rechten Knies nicht erreicht, weshalb auch der Anspruch auf eine Integritätsentschädigung zu verneinen sei (Ziff. 7b S. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen wandte der Beschwerdeführer ein (Urk. 1), nachdem der Kreisarzt im November 2017 noch von einer natürlichen Kausalität ausgegangen sei, zu wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chem Ergebnis auch die Untersuchungen der Z.___ geführt habe, sei davon auszugehen, dass der natürliche Kausalzusammenhang gegeben sei (Ziff. 15 S. 6). Auch die Kriterien für die Bejahung des Vorliegens des adäquaten Kausalzusammenhangs seien überwiegend erfüllt (Ziff. 21 S. 8 f.). Selbst wenn das Gericht davon ausgehen würde, dass der adäquate Kausalzusammenhang nicht erfüllt sei, hätte der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Invalidenrente, da das Invalideneinkommen tiefer anzusetzen sei, als dies die Beschwerdegegnerin getan habe (Ziff. 24 S. 9 f.). Auch bestehe ein Anspruch auf eine Integritäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung, liege doch eine durch das Trauma hervorgerufene funktionelle Fron</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">talhirnschädigung vor (Ziff. 25 S. 10). Die operativen Eingriffe am rechten Knie hätten zu einer beginnenden Gonarthrose geführt, was zu berücksichtigen sei (Ziff. 26 S. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente und eine Integritätsentschädigung hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die erstbehandelnden Ärzte der Klinik für Unfallchirurgie am Universitätsspital A.___ diagnostizierten im Bericht vom 6. Oktober 2014 (Urk. 8/7) ein leichtes Schädel-Hirntrauma (SHT), eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Contusio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Knie rechts, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Contusio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Fin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ger V links sowie eine Rissquetschwunde am Kopf frontal, versorgt mittel primä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rem Verschluss mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einknopfnaht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Fremdanamnestisch habe weder eine Bewusst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit noch ein Krampfgeschehen vorgelegen (S. 1). Das Computertomogramm (CT) des Schädels zeige keine intrakraniellen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumafolgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, keine Blutungen und keine Frakturen (vgl. auch Urk. 8/30). Das Röntgen des rechten Knies und des V. Finger links habe keinen Hinweis auf frische ossäre Läsionen oder Fehl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellungen ergeben. Das neurochirurgische Konsilium habe keine Auffällig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten gezeigt. Bei der Visite sei der Beschwerdeführer neurologisch unauffällig gewesen, es hätten weder Schwindel, Übelkeit, Erbrechen noch eine Sehstörung vorgelegen (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die von der Hausärztin (vgl. E. 3.4) in Auftrag gegebene Magnetresonanz-Tomo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">graphie (MRI) des Schädels transversal, koronar und sagittal vom 4. Oktober 2014 war gemäss Bericht von Dr. med. B.___, Facharzt für Radiologie, Institut C.___, vom 24. Oktober 2014 (Urk. 8/6) unauffällig und ergab keinen Nachweis einer traumatischen Läsion.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Leitender Arzt, und Dr. med. E.___, Assistenzärztin, diagnostizierten im Bericht des Interdisziplinären Zentrums für Schwindel und Gleichgewichtsstörungen am A.___ vom 9. Februar 2015 (Urk. 8/42) Folgendes (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Canalolithiasis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> des linken </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">posterioren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Bogengangs</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">anamnestisch: rezidivierende, sekundenlang anhaltende, bewegungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">abhängige Drehschwindelattacken, begleitet von Übelkeit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">klinisch: bei Dix-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hallpike</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> nach rechts Angabe von starkem Schwindel. Die Augen würden zugekniffen, Nystagmus daher nicht beurteilbar. Bei Dix-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hallpike</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> nach links Angabe von sehr starkem Schwindel (links &gt; rechts), es zeige sich ein rotatorischer geotroper Nystagmus. Beim Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">richten erneut Angabe von starkem Schwindel.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ätiologisch: am ehesten bei Status nach leichtem SHT am 4. Oktober 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRI vom 24. Oktober 2014 (Institut C.___): eigenanam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nestisch unauffälliger Befund</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichtes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">postcommotionelles</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Syndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bei Status nach SHT am 4. Oktober 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">anamnestisch: leichte kognitive Defizite (Konzentrationsstörung, Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gesslichkeit)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Migräne ohne Aura</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am ehesten liege eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Canalolithiasis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des linken </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">posterioren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bogengans vor. Das entsprechende Epley-Befreiungsmanöver sei durchgeführt worden (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. F.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, diagnosti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zierte im Bericht vom 24. Februar 2015 (Urk. 8/32) persistierende Schwindel nach SHT. Als Befunde gab sie progredienten Schwindel und progrediente Kopfschmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen an.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, diagnosti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zierte im Bericht vom 6. März 2015 (Urk. 8/66/2) eine Meniskusläsion medial rechts sowie eine Ruptur des vorderen Kreuzbandes (VKB) rechts. Klinisch sei die mediale Meniskusläsion aufgefallen, das MRI ergebe die Diagnose (vgl. auch Urk. 8/72). Er habe dem Beschwerdeführer die mediale Meniskusresektion und die VKB-Plastik vorgeschlagen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 11. Mai 2015 (Urk. 8/49) diagnostizierten Dr. med. H.___, Oberarzt, und Dr. E.___ (E. 3.3) anstelle des Verdachts auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Canalolithiasis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des linken </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">poste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rioren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bogengangs einen benignen paroxysmalen Lagerungsschwindel (S. 1). Der Beschwerdeführer berichte, seit der letzten Konsultation sei es zu einer deutlichen Besserung der Schwindelsymptomatik gekommen (S. 1). Auch die Konzentra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionsstörungen hätten sich bereits gebessert, es fielen ihm jedoch weiterhin kognitive Defizite auf. Klinisch hätten in den Lagerungsmanövern kein Schwindel und kein Nystagmus mehr provoziert werden können (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Dachdecker sollte der Beschwerdeführer erst wieder arbeiten, wenn keine Schwindelattacken mehr aufträten (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. I.___, Fachärztin für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Rhino-Laryngologie (ORL), Suva, Arbeitsmedizin, gab am 22. Juni 2015 (Urk. 8/52) folgende Beurteilung ab: Die geltend gemachten Beschwerden seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 4. Oktober 2014 zurückzuführen (S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Verlaufsuntersuchung des Interdisziplinären Zentrums für Schwindel und Gleichgewichtsstörungen vom 9. Februar (richtig: 11. Mai) 2015 seien aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">otologischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sicht keine strukturellen organischen Läsionen mehr vorhanden. Aus ORL-ärztlicher Sicht sei der Beschwerdeführer zu 100 % arbeitsfähig. So lange jedoch subjektiv Schwindel bestehe, sollten Arbeiten mit Absturzgefahr (auf Gerüsten, Leitern, Podesten und Dächern) und Arbeiten, bei denen Körperteile durch rotierende Maschinenelemente erfasst werden könnten, unterbleiben. Nachdem eine Knieoperation geplant und ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">postcommotionelles</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Syndrom bei Status nach Schädel-Hirntrauma erwähnt worden sei, empfehle sich, das Dossier zusätzlich den Kollegen der Orthopädie und Neurologie vorzulegen (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 13. Juli 2015 (Urk. 8/64) stellte Dr. F.___ (E. 3.4) fest, dass der Schwindel aktuell im Vordergrund stehe. Dieser sei zwar mit Medikamenten besser, trete jedoch unverhofft auf. Bei einem Anfall drehe sich alles und der Beschwerdeführer werde schwach und müsse sich sofort hinlegen. Die Schwin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delanfälle kämen sowohl beim Laufen als auch im Liegen vor.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 21. September 2015 wurde durch Dr. G.___ (vgl. E. 3.5) eine subtotale Meniskektomie medial rechts sowie eine VKB-Plastik (Quadrizepssehne) rechts durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geführt (Urk. 8/88). Der postoperative Verlauf habe sich afebril und komplikationslos gestaltet (Urk. 8/90).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Austrittsbericht vom 12. Oktober 2015 stellten PD Dr. med. J.___, Oberärztin, und med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. K.___, Stadtspital L.___ (Urk. 8/125), folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Migräne ohne Aura</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuell Schmerzexazerbation</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2.10.15 MRI-Schädel: unauffällig</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">benigner paroxysmaler Lagerungsschwindel</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">am ehesten bei Status nach SHT Oktober 2014, Verlaufskontrolle «Schwindel-Sprechstunde A.___»</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Besserung nach Epley</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Schellongtest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">: bland</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Sonographie Halsgefäss: unauffällig</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">DD im Rahmen Commotio, DD im Rahmen Migräne, DD psychosoma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tisch</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">postcommotionelles</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Syndrom bei Sturz am 28. September 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach SHT am 4. Oktober 2014 bei Fremdgewalt</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">anamnestisch: leichte kognitive Defizite (Konzentrationsstörung, Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gesslichkeit) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">regredient</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (F43.20)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">am ehesten nach SHT am 4. Oktober 2014 bei Fremdgewalt</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach VKB-Ruptur und Meniskuskorbhenkelriss rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Operation mit VKB-Plastik am 21. September 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Pethidinallergie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach anaphylaktischer Reaktion Grad 1 nach intravenöser </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Pethidingabe</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Zuweisung sei notfallmässig aufgrund von Schwindel und Kopfschmerzen erfolgt (S. 1). In der aktuellen Episode habe sich der Beschwerdeführer aufgrund des Schwindels den Kopf im Badezimmer angeschlagen, was zu einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aggra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Symptomatik geführt habe. Andere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Commotiozeichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wie Bewusst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit, Übelkeit oder Erbrechen seien verneint worden. Aufgrund der unge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wohnt hohen Frequenz der Migräneanfälle und der Verstärkung der Schmerzen nach erneutem Trauma sei am 2. Oktober 2015 ein MRI des Schädels gemacht worden, welches unauffällig gewesen sei. Ein Schellong sei bland gewesen. Laborchemisch seien Blutzucker, TSH und Elektrolyten im Normbereich. Im Ruhe-EKG sei ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">normokarder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sinsusrhytmus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne De- oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Repolarisations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu sehen. Eine Sonographie der Halsgefässe habe eine regelrechte Darstellung der Karotiden und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arteria</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vertebralis im zervikalen Bereich beidseits gezeigt. Eine psychiatrische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Konsil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Visite habe eine Anpassungsstörung mit längerer depressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver Reaktion nach Schädel-Hirntrauma bei Fremdgewalt ergeben. Eine stationäre oder medikamentöse Therapie sei aktuell nicht empfohlen worden, hingegen seien die Kontaktdaten der Psychiatrie zur ambulanten Betreuung abgegeben worden. Bei vermehrten Schmerzen am Knie rechts nach Sturz sei am 6. Oktober 2015 eine Röntgenuntersuchung durchgeführt worden, welche eine ossäre Läsion habe ausschliessen können (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 14. bis 27. Oktober 2015 weilte der Beschwerdeführer in der Rehaklinik M.___. Im Austrittsbericht vom 12. November 2015 (Urk. 8/129) wurden die bekannten Diagnosen genannt (S. 1). Bei Eintreffen sei der Beschwerdeführer ängstlich, verunsichert und im Rollstuhl mobil gewesen. Er habe Angst gehabt, das rechte Bein zu belasten und habe immer wieder Episoden mit Schwank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwindel angegeben. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schwankschwindelattacken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien teilweise so stark ausgeprägt, dass der Beschwerdeführer stocksteif im Rollstuhl oder im Bett gesessen sei und es ihm nicht möglich gewesen sei, an den Therapien teilzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im weiteren Verlauf sei es zu mehreren Konfliktsituationen mit den Therapeuten und der Pflege gekommen, worauf der Beschwerdeführer die sofortige Entlassung gewünscht habe. Er habe angegeben, die diversen Medikamente gegen Schwindel und Kopfschmerzen und Schmerzen im rechten Knie täten ihm nicht gut, weshalb er eine weitere Medikamenteneinnahme verweigert habe (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.12</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___ (E. 3.5) berichtete am 2. März 2016 (Urk. 8/133/1), es sei am 29. Februar 2016 ein Verlaufs-MRI durchgeführt worden (vgl. auch Urk. 8/133/2), welches die intakte VKB-Rekonstruktion und den Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Teilmeniskektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> medial zeige. Es sei festgehalten worden, dass der Beschwerdeführer nun in der Physiotherapie zum Muskelaufbau und zur Flexion/Extension, welche immer noch nicht vollständig vorhanden sei, selbst am meisten beitragen könne.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.13</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. phil. N.___, Z.___ konstatierte im Untersuchungsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richt vom 19./29. März 2016 (Urk. 8/152/2-52), es sei schwierig, aufgrund einer kurzen Untersuchung eine abschliessende Beurteilung vorzunehmen. Es könne nur gesagt werden, dass die neurobiologischen Funktionen im sensorischen Bereich gut funktionierten (unbewusste Wahrnehmung von Objekten), jedoch im bewussten Wahrnehmungsbereich/be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wusste kognitive Verarbeitung keine elektro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">physiologischen Impulse gemessen werden könnten. Ob es sich dabei um ein bewusstes oder unbewusstes mangelndes Engagement handle, könne nicht beantwortet werden (S. 3 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.14</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___ (vgl. E. 3.5) berichtete am 29. Juni 2016 (Urk. 8/163), der Beschwerdeführer leide weiterhin an Schmerzen und Muskelschwäche. Es bestehe ein Extensionsdefizit von 15°. Die forcierte Extension schmerze. Der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer sehe sich nicht arbeitsfähig.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 22. August 2016 (Urk. 8/169) berichtete Dr. G.___, es bestünden unveränderte Restbeschwerden am rechten Knie. Der Verlauf sei subjektiv schlecht, objektiv aber zufriedenstellend.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 21. November 2016 führte Dr. G.___ ein arthroskopisches Narben-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Débridement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, eine Notch-Plastik und eine Entfernung des Osteosynthesematerials (OSME) Tibia durch (Urk. 8/201-202).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Februar 2017 berichtete Dr. G.___ (Urk. 8/218), nach Schrau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benentfernung und Narbenlösung sei doch eigentlich ein erfreulicher Verlauf ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">getreten. Das rechte Knie werde fast ganz gestreckt. Die gesamte Schmerzhaf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit sei deutlich besser geworden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 13. April 2017 teilte Dr. G.___ mit (Urk. 8/232 S. 3), der Verlauf sei unverändert. Der Beschwerdeführer sei subjektiv nicht ganz zufrieden, objektiv sei es nach der letzten Operation viel besser. Aus orthopädischen Gründen wäre eine Arbeit möglich. Der schwierige Verlauf werde durch das neurologische Grundleiden bestimmt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 8. Mai 2017 berichtete Dr. G.___ (Urk. 8/243), der Beschwerdeführer sei vor gut 10 Tagen die Treppe heruntergefallen und könne seither das Knie nicht mehr richtig beugen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.15</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf Zuweisung von Dr. G.___ hin (vgl. Urk. 8/259) wurde der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer in der Universitätsklinik O.___, Kniechirurgie, untersucht. Dr. Dr. med. P.___, Oberarzt Orthopädie, stellte im Bericht vom 12. Juli 2017 (Urk. 8/263) folgende Diagnose (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">muskuläre Dekonditionierung mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Verdacht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">algodystrophe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Reaktion mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach arthroskopischer VKB-Rekonstruktion (mit Quadrizeps</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sehne) und subtotaler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Teilmeniskektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">medialseitig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> im September 2015 bei VKB-Ruptur und medialer Korbhenkelläsion mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach arthroskopischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Narbendébridement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, Notch-Plastik und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Pollerschraubenentfernung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> im November 2016</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Beschwerdeführer finde sich aktuell eine ausgeprägte Dekonditionierung und Schmerzen bei «Belastungen in Ruhe des Kniegelenks» bereits bei kleinen Bewegungsausmassen, so dass letztendlich auch eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">algodystrophe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Reaktion nicht ausgeschlossen werden könne (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.16</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Q.___, stellvertretender Chefarzt Rheumatologie an der Uni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versitätsklinik O.___, stellte im Bericht vom 22. August 2017 (Urk. 8/267) folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronifizierte rechtsseitige Knieschmerzen mit Rehabilitationsdefizit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Atrophie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Quadrizepsmuskulatur</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Vermeidungs- und Schonverhalten</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Röntgen Juli 2017: beginnende mediale und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">patello</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-femorale Gon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">arthrose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRI Mai 2017: im Vergleich zu August 2016 neu breitflächig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Knorpel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">delamination</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Trochlea</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">femoris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> mit angrenzendem Knochen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">marködem, vollständig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">regredientes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Knochenmarködem medialer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Femurcondylus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, neu wenig Knochenödem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">antero</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-medialer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tibiakopfrand</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach arthroskopischer VKB-Rekonstruktion (mit Quadrizeps</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sehne) und subtotaler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Teilmeniskektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">medialseitig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> im September 2015 bei VKB-Ruptur und medialer Korbhenkelläsion mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach arthroskopischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Narbendébridement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, Notch-Plastik und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Pollerschraubenentfernung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> im November 2016</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kognitive Verlangsamung, DD: psychiatrisch (posttraumatische Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">störung), medikamentös</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">cervicocephales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Syndrom mit Schwindel und Konzentrations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">störung nach Kontusion im Sinne eines Übergriffs im Oktober 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Obwohl eine grosse Diskrepanz zwischen den geklagten Schmerzen respektive den funktionellen Einschränkungen und den strukturellen Befunden (MRI und Röntgen) bestehe, lasse sich die Diagnose eines CRPS I nicht stellen. Des Weiteren lasse sich auch kein rheumatologisches Grundleiden, insbesondere keine peri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phere Spondylarthritis, oder ein Infekt fassen. Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schmerzchronifizierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Sinne einer peripheren und zentralen Sensibilisierung stehe im Vordergrund, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che begünstigt werden könne durch eine zu vermutende posttraumatische Belastungsstörung, den Migrationshintergrund und die nun schwierigen psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sozialen Verhältnisse. Ob zusätzlich ein Medikamentenübergebrauch vorliege, könne nicht beurteilt werden (S. 2 unten f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.17</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 25. bis 26. September 2017 weilte der Beschwerdeführer erneut in der Rehaklinik M.___. Laut Austrittsbericht vom 29. September 2017 (Urk. 8/288) bestehe aus somatischer Sicht und angesichts der völligen Non-Compliance keine Indikation zu einer Fortführung der stationären Rehabilitation. Nach Mitteilung dieses Sachverhaltes habe der Beschwerdeführer angekündigt, sich aus dem Fenster stürzen zu wollen, wenn man ihm nicht weiterhelfe. Da die Klinik kein Setting zur Überwachung von suizidalen Patienten anbieten könne, sei die not</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallmässige Verlegung des Beschwerdeführers in die S.___ (E. 3.19) zur Krisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">intervention erfolgt. Mit objektivierbaren Unfallfolgen könne man das Verhalten des Beschwerdeführers nicht erklären (S. 3 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.18</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Austrittsbericht vom 2. Oktober 2017 der R.___ (Urk. 9/169-171), wo sich der Beschwerdeführer vom 26. bis 29. September 2017 aufhielt, sei der Beschwerdeführer aufgrund von Suizidäusserungen eingewiesen worden. Er habe bei Eintritt eine Symptomkonstellation präsentiert, die aus psychiatrischen und somatischen Beschwerden bestanden habe. Er habe mit depressiven Symptomen (bedrückte Stimmung, Gedächtnisstörungen, Suizidge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">danken) imponiert und habe von Albträumen und anderen Wiedererlebnissen (vorwiegend auf den Unfall von 2014 bezogen) berichtet. Am 28. September 2017 habe er sich mit einem Verband zu strangulieren versucht (S. 2 unten f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.19</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut Bericht der Psychiatrie S.___ vom 2. Oktober 2017 (Urk. 8/294) imponierte der Beschwerdeführer mit einem grossen subjektiven Leidensdruck bei diffusen Schmerzen und veränderlichen Angaben über die belastende Symptomatik. Es bestünden hinsichtlich der All</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bewältigung ausgeprägte Befürchtungen. Dabei wirke der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer leicht grübelnd und ratlos. Ansonsten zeige er sich formalgedanklich kohärent und schwingungs- und absprachefähig im Kontakt. In den weiteren Gesprächen habe er sich glaubhaft von Suizidgedanken und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">absichten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> distanziert. Hinweise auf eine schwere depressive Episode oder eine psychotische Symptomatik lägen zurzeit nicht vor (S. 2 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zwischenbericht vom 20. November 2017 (Urk. 8/298) wurde ausgeführt, der Krankheitsverlauf gestalte sich unklar und teilweise zeigten sich gegensätzliche Einschätzungen. Einerseits seien laut Bericht der Rehaklinik M.___ keine ossären/parenchymatösen Defekte in der Bildgebung erkennbar, was zusammen mit dem teilweise als bizarr beschriebenen Verhalten und der Fluktuation der Symptomatik als Grund für die Annahme der artifiziellen Störung herangezogen werden dürfte. Andererseits seien durch die Untersuchungen des Instituts Z.___ pathologische Hirnströme aufgezeigt worden, welche Einflüsse auf Pla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nungen und Exekutivfunktionen hätten. Der Beschwerdeführer werde primärper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlich durch Freunde und Familienangehörige als lebendig, interessiert und dynamisch beschrieben, im therapeutischen Setting imponiere er fluktuierend in Konzentration und Aufmerksamkeit, vermeidend, schreckhaft und teilweise nicht nachvollziehbar im Handeln (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.20</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreisärztin Dr. med. T.___, Fachärztin für Chirurgie, gab im Bericht vom 3. November 2017 folgende Beurteilung ab (Urk. 8/289): Bezüglich Schädel seien gemäss CT vom 4. Oktober 2014 und MRI vom 24. Oktober 2014 keine frischen traumatischen strukturellen Läsionen nachweisbar. In somatischer Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine wesentliche Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten. Eine Arbeitsfähigkeit als Dachdecker sollte wieder gegeben sein. Es seien keine Unfallfolgen nachweisbar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.21</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreisarzt med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. U.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, schätzte die medizinische Situation im Bericht vom 1. Dezember 2017 (Urk. 8/301) dahingehend ein, dass aufgrund der vorliegenden Berichte und auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund des Verlaufs, in welchem bis zum Aufenthalt in der Rehaklinik M.___ nie von einer psychischen Auffälligkeit, geschweige denn von einer psychischen Störung mit Krankheitswert die Rede gewesen sei, eine Teilkausalität zum Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ereignis als solchem nicht mit dem Grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausgewiesen sei. Zwar seien die Schwindelbeschwerden, gewisse subjektiv kognitive Beschwerden und anhaltende Kopfschmerzen im Bericht des Schwin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delzentrums vom 11. Mai 2015 einem leichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">postcommotionellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Syndrom zugewiesen worden, allerdings ohne dass dieses näher und im Sinne eines orga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Psychosyndroms (F07.2) psychiatrisch bestätigt worden sei. Zudem sei in jener Zeit bezüglich der Schwindel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">symptomatik und der Kopfschmerzen von einer deutlichen Aufwärtsbewegung die Rede gewesen (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.22</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreisärztin Dr. T.___ (E. 3.20) ging im Bericht vom 14. Dezember 2017 (Urk. 8/308) davon aus, dass die Tätigkeit als Dachdecker nicht mehr zumutbar sei. Bei der muskulären Atrophie/Dysbalance sei nachvollziehbar, dass Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen bezüglich Gehen auf schrägem Untergrund und Besteigen von Leitern und Gerüsten bestünden. Eine leichte bis mittelschwere wechselbelastende Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, ohne Zwangshaltung für das rechte Kniegelenk, mit gelegentlichem Treppensteigen, nur selten auf unebenem Gelände gehend und selten kauernd oder kniend sei ganztags möglich (S. 1 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich Integritätsentschädigung stellte sich Dr. T.___ am 11. Januar 2018 (Urk. 8/313) auf den Standpunkt, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erheblichkeitsgrenze</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei nicht erreicht. Gemäss MRI vom 5. Mai 2017 bestünden leichte Knorpelveränderungen ohne mässige Arthrose und gemäss Bericht der Uniklinik O.___ vom 11. Juli 2017 seien die Kniegelenksbeweglichkeit und die Stabilität gut.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.23</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut dem von der Invalidenversicherung in Auftrag gegebenen Gutachten der Ärzte der V.___ vom 22. Oktober 2018 (Urk. 9/38-45) liegen beim Beschwerdeführer folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vor (Ziff. 4.2.1 S. 4 unten f.):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">cervico-cephales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Syndrom mit Schwindel unklarer Genese</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">DD: Funktionsstörung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">atlanto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-occipital bei Status nach SHT 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beginnende mediale und patellofemorale Gonarthrose rechts, radiologisch Juli 2017</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichtgradiges Streckdefizit und persistierende Knieschmerzen rechts unklarer Ätiologie nach VKB-Ruptur und Meniskushenkelriss mit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">vorderer Kreuzbandplastik mit subtotaler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Teilmeniskektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> medial September 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Re-Arthroskopie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Débridement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, Notch-Plastik und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Pollerschrauben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">entfernung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> November 2016</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit wurden die folgenden genannt (Ziff. 4.2.2 S. 5):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ganser Syndrom (F44.80)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">DD: artifizielle Störung (F68.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Atrophie des Musculus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">quadrizeps</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">femoris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts bei Status nach arthro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">skopischer VKB-Rekonstruktion (Quadrizepssehne) September 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach benignem paroxysmalen Lagerungsschwindel, am ehesten bei Status nach Schädel-Hirntrauma (posttraumatisch) September 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nikotinkonsum</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dekonditionierung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus polydisziplinärer Sicht werde der Beschwerdeführer in der bisherigen Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit insgesamt als zu 80 % arbeitsfähig beurteilt (Ziff. 4.7 S. 5). Eine angepasste Tätigkeit wäre eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit ohne Klettern, ohne Gerüststeigen, ohne ständiges Treppengehen oder Gehen auf unebenem Gelände, ohne Tätigkeiten über Kopf und Schulterhöhe und ohne regelhafte Reklination der Halswirbelsäule. Eine solche Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer zu 100 % zumutbar (Ziff. 4.8 S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist unbestritten und aufgrund der medizinischen Aktenlage ausgewiesen, dass der Beschwerdeführer aufgrund der beim Unfall erlittenen Knieverletzung als Dachdecker nicht mehr arbeitsfähig ist, indessen in einer leichten bis mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schweren angepassten Tätigkeit eine vollständige Arbeitsfähigkeit besteht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig ist dagegen, ob die vom Beschwerdeführer geklagten psychogenen Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen (Schwindel und kognitive Defizite) in einem rechtsgenüglichen Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhang zu dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer zugefügten Schlag mit einer Eisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stange auf den Kopf vom 4. Oktober 2014 stehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der geschilderten Aktenlage kann als erwiesen gelten, dass der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer sich eine äussere Kopfverletzung, nämlich eine Rissquetsch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wunde am Kopf frontal, zuzog, mittels der bildgebenden Verfahren (Schädel-CT und Schä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">del-MRI) jedoch keine posttraumatische Hirnschädigung ermittelt werden konnte. Laut den Berichten der erstbehandelnden Ärzte (E. 3.1) war der Beschwerdeführer am Unfalltag neurologisch unauffällig, es lagen kein Schwindel, keine Übelkeit, kein Erbrechen und keine Sehstörung vor. Auch neurochirurgisch wurden keine Auffälligkeiten beschrieben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die in der Folge geklagten funktionellen Defizite variieren: So hielten die Ärzte des Interdisziplinären Zentrums für Schwindel und Gleichgewichtsstörungen im Februar 2015 (E. 3.3) fest, der Beschwerdeführer habe dauerhafte Kopfschmerzen verneint, habe aber kognitive Defizite bemerkt wie Konzentrationsstörung und eine neu aufgetretene Vergesslichkeit. An 2-4 mal pro Monat auftretenden Kopf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen leide der Beschwerdeführer seit zirka 4 Jahren (Urk. 8/42 S. 2). Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem beim Beschwerdeführer das Epley-Befreiungsmanöver durchgeführt worden war, berichteten die Ärzte des Interdisziplinären Zentrums für Schwindel und Gleichgewichtsstörungen (E. 3.6) im Mai 2015, dass es gemäss Bericht des Beschwerdeführers bei einer Häufigkeit von etwa einer Drehschwindelattacke pro Monat zu einer deutlichen Besserung der Schwindelsymptomatik gekommen sei und sich die Konzentrationsstörungen gebessert hätten. Allerdings fielen ihm im Vergleich zu früher kognitive Defizite auf, und er bekunde grössere Mühe, Deutsch zu lernen und sich Vokabeln zu merken. Neu habe er darüber geklagt, dass er seit Januar 2015 verschwommen sehe, was ihm auffalle, wenn er zu lesen versuche (Urk. 8/49 S. 1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine verbesserte, aber leicht andere Situation beschrieb auch die Hausärztin (E. 3.8), welche im Juli 2015 feststellte, im Vordergrund stünden die zwar deutlich weniger auftretenden Schwindel, welche jedoch unverhofft sowohl im Liegen als auch beim Laufen aufträten. Kognitive und Sehstörungen wurden von ihr indes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen nicht erwähnt, dafür um zu 60 % gebesserte Kopfschmerzen (Urk. 8/64).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der ersten Knieoperation stellte sich der Beschwerdeführer nach einem durch Schwindel hervorgerufenem Sturz beim Stadtspital L.___ vor (E. 3.10) und beklagte Schwindel und Kopfschmerzen. Umfangreiche Abklärungen - auch bild</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebende - ergaben unauffällige Resultate. Erstmals wurde eine psychische Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung diagnostiziert, wobei die Ärzte weder eine stationäre noch eine medikamen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">töse Therapie als angezeigt erachteten, was doch darauf schliessen lässt, dass sie die Störung als nicht gravierend beurteilten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts der doch unterschiedlich beschriebenen Beeinträchtigungen durch die involvierten Ärzte, welche wohl auf den vom Beschwerdeführer ihnen gegenüber gemachten wechselnden Angaben beruhten, wurden beim Beschwerdeführer bezüglich der psychogenen Beschwerden umfangreiche Untersuchungen vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen, welche jedoch keine organisch hinreichend nachweisbare Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung zu Tage förderten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daran ändern auch die Erhebungen der mentalen Störungen durch Dr. phil. N.___ (E. 3.13) nichts, ging er doch von einem vermutlich erlittenen mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schweren bis schweren Schädel-Hirntrauma aus (Urk. 8/152/2-52 S. 2), obwohl von den Medizinern lediglich ein leichtes Schädel-Hirntrauma diagnostiziert wurde, was darauf hindeutet, dass ihm nicht sämtliche medizinischen Berichte vorlagen. Die Untersuchung fand im Beisein der Ehefrau statt, welche den Beschwerdeführer offenbar demonstrativ unterstützte (S. 6). Gestützt auf nicht näher ausgeführte Aussagen der Hausärztin ging er von einer nicht näher umschriebenen kompletten Veränderung des Beschwerdeführers aus. Auffallend schliesslich ist, dass sämtliche neuropsychologischen Funktionen unterdurch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittlich ausgefallen sind und das Verhalten des Beschwerdeführers an der Grenze zur Durchführbarkeit der Tests lag. Derart eingeschränkte Funktionen hätte auch den untersuchenden Fachärzten auffallen und entsprechende Erwähnung in ihren Berichten finden müssen, weshalb nicht auszuschliessen ist, dass der Beschwerdeführer absichtlich schlechte Testresultate provozierte, zumal die neurobiologischen Funktionen im sensorischen Bereich gut funktionierten (unbewusste Wahrnehmung von Objekten), jedoch im bewussten Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich/bewusste kognitive Verarbeitung keine elektro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">physiologische Impulse gemessen werden konnten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung ist bei der Beurteilung der Adäquanz von organisch nicht (hinreichend) nachweisbaren Unfallfolgeschäden wie folgt zu differen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieren: Zunächst ist abzuklären, ob die versicherte Person beim Unfall ein Schleu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauma der HWS, eine dem Schleudertrauma äquivalente Verletzung oder ein Schädel-Hirntrauma erlitten hat. Ist dies nicht der Fall, gelangt die Rechtspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung gemäss BGE 115 V 133 E. 6c/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (sogenannte Psychorecht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung) zur Anwendung. Ergeben die Abklärungen indessen, dass die ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte Person eine der soeben erwähnten Verletzungen erlitten hat, muss beurteilt werden, ob die zum typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung gehörenden Beeinträch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigungen zwar teilweise vorliegen, im Vergleich zur psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten. Trifft dies zu, sind für die Adäquanzbeurteilung ebenfalls die für Unfälle mit psychischen Folgeschäden aufgestellten Grundsätze (BGE 115 V 133 E. 6c/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) massgebend; andernfalls erfolgt die Beurteilung der Adäquanz gemäss den in BGE 117 V 359 E. 6a und E. 4b festgelegten Kriterien (BGE 123 V 98 E. 2a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine analoge Anwendung der Schleudertrauma-Praxis rechtfertigt sich gemäss Rechtsprechung nur dann, wenn eine erlittene Hirnerschütterung mindestens im Grenzbereich zwischen einer Commotio und einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Contusio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> cerebri liegt. Leichte Hirnerschütterungen reichen hierfür nicht aus (Urteil des Bundesgerichts 8C_270/2011 E. 2.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie bereits dargelegt (E. 4.2), finden sich in den echtzeitlichen Akten nach dem Unfall keine Hinweise für eine entsprechende Schädigung mindestens im Grenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich zu einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Contusio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> cerebri, konnte doch mittels bildgebender Verfahren keine posttraumatische Hirnschädigung objektiviert werden. Auch klinisch impo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nierte der Beschwerdeführer unauffällig und er klagte unmittelbar nach dem Unfall lediglich über Kopfschmerzen. Die Adäquanz ist folglich gemäss den in BGE 115 V 133 aufgeführten Kriterien zu prüfen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span id="UV009"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Beurteilung der Frage, ob ein Unfall nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet ist, eine psychische Gesundheitsschädigung herbeizuführen, ist nach der in BGE 115 V 133 ergange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Rechtsprechung auf eine weite Bandbreite von Versicherten abzustellen. Dazu gehören auch jene Versicherten, die aufgrund ihrer Veranlagung für psychische Störungen anfälliger sind und einen Unfall seelisch weniger gut ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kraften als Gesunde, somit im Hinblick auf die erlebnismässige Verarbeitung des Unfalles zu einer Gruppe mit erhöhtem Risiko gehören, weil sie aus versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmässiger Sicht auf einen Unfall nicht optimal reagieren (BGE 115 V 133 E. 4b). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall und psychischen Gesundheitsschädigungen ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er objektiv eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt (vgl. RKUV 1996 Nr. U 264 S. 288 E. 3b; BGE 115 V 133 E. 7 mit Hinweisen). Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgehend vom augenfälligen Geschehensablauf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> folgende Einteilung vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nommen wurde: banale beziehungsweise leichte Unfälle einerseits, schwere Unfälle anderseits und schliesslich der dazwischen liegende mittlere Bereich (BGE 115 V 133 E. 6; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1, 120 V 352 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="UV013"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Unfällen aus dem mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen Unfall und Folgen ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht aufgrund des Unfalles allein schlüssig beantworten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte beziehungsweise indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Gesamt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digung einzubeziehen. Als wichtigste Kriterien sind zu nennen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen; </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung; </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">körperliche Dauerschmerzen; </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 134 V 109 E. 6.1, 115 V 133 E. 6c/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Einbezug sämtlicher objektiver Kriterien in die Gesamtwürdigung ist nicht in jedem Fall erforderlich. Je nach den konkreten Umständen kann für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein einziges Kriterium genügen. Dies trifft einerseits dann zu, wenn es sich um einen Unfall handelt, welcher zu den schwereren Fällen im mittleren Bereich zu zählen oder sogar als Grenzfall zu einem schweren Unfall zu qualifizieren ist (vgl. RKUV 1999 Nr. U 346 S. 428, 1999 Nr. U 335 S. 207 ff.; 1999 Nr. U 330 S. 122 ff.; SVR 1996 UV Nr. 58). Anderseits kann im gesamten mittleren Bereich ein einziges Kriterium genügen, wenn es in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist, wie zum Beispiel eine auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fallend lange Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit infolge schwieri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gen Heilungsverlaufes. Kommt keinem Einzelkriterium besonderes beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">weise ausschlaggebendes Gewicht zu, so müssen mehrere unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bezogene Kriterien herangezogen werden. Dies gilt umso mehr, je leichter der Unfall ist. Handelt es sich beispielsweise um einen Unfall im mittleren Bereich, der aber dem Grenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bereich zu den leichten Unfällen zuzuordnen ist, müssen die weiteren zu berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sichtigenden Kriterien in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt sein, damit die Adäquanz bejaht werden kann. Diese Würdigung des Unfalles zusammen mit den objektiven Kriterien führt zur Bejahung oder Verneinung der Adäquanz. Damit entfällt die Notwendigkeit, nach andern Ursachen zu forschen, die möglicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">weise die psychisch bedingte Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">unfähigkeit mitbegünstigt haben könnten (BGE 115 V 133 E. 6c/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, vgl. auch BGE 120 V 352 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., Nr. U 449 S. 53 ff., 1998 Nr. U 307 S. 448 ff., 1996 Nr. U 256 S. 215 ff.; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging von einem mittelschweren Unfall im Grenzbereich zu einem leichten Unfall aus, was vom Beschwerdeführer nicht bestritten wurde und wovon auszugehen ist. Zur Bejahung der adäquaten Kausalität wäre daher im vorliegenden Fall erforderlich, dass ein einzelnes unfallbezogenes Kriterium in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist oder dass mehrere der nach der Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung massgebenden Kriterien gegeben sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Kriterium der besonders dramatischen Begleitumstände oder besonderen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drücklichkeit des Unfalles ist objektiv zu beurteilen und nicht auf Grund des sub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jektiven Empfindens bzw. Angstgefühls der versicherten Person (RKUV 1999 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">U 335 S. 207, U 287/97 E. 3b/cc; Urteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_624/2008 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2008 E. 4.3.1). Dabei ist jedem mindestens mittelschweren Unfall eine gewisse Eindrücklichkeit eigen, welche somit noch nicht für eine Bejahung des Kriteriums ausreichen kann (vgl. Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesgerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 8C_39/2008 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2008 E. 5.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer legte auch nicht näher dar, woraus sich die besondere Eindrücklichkeit oder besonders dramatische Begleit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umstände ergeben sollen und solche sind aufgrund des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Geschehnisablaufes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch nicht ersichtlich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der vom Beschwerdeführer erlittenen Verletzungen handelt es sich nicht um schwere Verletzungen oder um solche, die erfahrungsgemäss geeignet wären, psychische Fehlentwicklungen auszulösen. Anlässlich der Konsultation im Inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disziplinären Zentrum für Schwindel und Gleichgewichtsstörungen im Februar 2015 (E. 3.3) verneinte er dauerhaft vorhandene Kopfschmerzen (Urk. 8/42 S. 2). Nach dem Epley-Befreiungsmanöver kam es zu einer deutlichen Besserung der Schwindelsymptomatik, und es besserten sich die Konzentrations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen (E. 3.6). Betreffend Knie hielt Dr. G.___ im August 2016 fest, der Verlauf sei subjektiv schlecht, objektiv aber zufriedenstellend (E. 3.14). Insoweit eine ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung, Dauer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerden, ein schwieriger Heilungsverlauf und eine lange Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit geltend gemacht wurden, sind diese auf psychische Gründe zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuführen, welche in diesem Zusammenhang ausser Acht zu bleiben haben. Eine ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hätte, wird zu Recht nicht gel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend gemacht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit sind keine Zusatzkriterien erfüllt, womit der adäquate Kausalzusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang der geklagten, nicht objektivierbaren Beschwerden zum Unfallereignis nicht gegeben ist, weshalb die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht in Bezug auf die psychogenen Beschwerden zu Recht verneint hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der somatischen Unfallrestfolgen des rechten Knies, bei welchen der adäquate Kausalzusammenhang praxisgemäss ohne Weiteres bejahrt wird, ist im Folgenden zu prüfen, ob ein Anspruch auf eine Invalidenrente und eine Integri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsentschädigung besteht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">marktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässig mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging von einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Jahre 2018 von Fr. 65'060.-- aus (Urk. 8/325 S. 2; vgl. Urk. 8/12 und Urk. 8/319) aus, welches vom Beschwerdeführer nicht bestritten wurde und durch die Akten ausgewiesen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Invalideneinkommen legte die Beschwerdegegnerin die LSE 2016 (Tabellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">löhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch heraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegebenen Lohnstrukturerhebungen) zugrunde, gemäss welchen Männer im privaten Sektor im tiefsten Kompetenzniveau bei 40 Arbeitsstunden pro Woche durchschnittlich Fr. 5'340.-- pro Monat respektive Fr. 64'080.-- pro Jahr erzielten. Unter Berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigung der betriebsüblichen Arbeitszeit von 41.7 Stun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschafts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abteilungen) und der Nominal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lohnentwicklung für Männer im Jahr 2017 von 0.4 % und im Jahr 2018 von 0.5 % (Bundesamt für Statistik, Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wicklung der Nominallöhne, der Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">preise und der Reallöhne) errechnete sie einen Jahreslohn von Fr. 67'406.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2 Ziff. 6b S. 8 f.). Dies ist nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten (BGE 126 V 75 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-cc)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erachtete aufgrund der leidensbedingten Einschränkung ein Abzug vom Tabellenlohn von 5 % als gerechtfertigt (Urk. 2 Ziff. 6b S. 9), wogegen der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer einen Tabellenlohnabzug von 20 % geltend machte (Urk. 1 Ziff. 24 S. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgehend von der Tatsache, dass dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit noch vollzeitlich zumutbar ist, der Beschwerdeführer in der Schweiz keine lange Erwerbsbiographie ausweisen kann und nicht substanziiert darlegte, aus welchem Grund ein höherer Abzug gewährt werden muss, besteht kein Anlass dafür, in das Ermessen der Beschwerdegegnerin einzugreifen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit bleibt es bei der von der Beschwerdegegnerin errechneten Erwerbseinbusse von 1.57 % und folglich ist der Anspruch auf eine Invalidenrente zu verneinen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span id="UV043"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen oder geistigen Integrität erleidet. Die Integritätsentschädigung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stuft (Art. 25 Abs. 1 UVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entschädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 der Verordnung über die Unfallver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (UVV) Gebrauch gemacht. Abs. 1 dieser Vorschrift bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt, wenn er voraussichtlich während des ganzen Lebens minde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die kör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">perliche oder geistige Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fällig oder stark beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhanges 3. Fallen mehrere körper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche oder geistige Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men, so wird die Integritätsentschädigung nach der gesamten Beeinträchtigung fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt (Abs. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span id="UV045"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Anhang 3 zur UVV hat der Bundesrat Richtlinien für die Bemessung der Integritätsschäden aufgestellt und in einer als gesetzmässig erkannten, nicht abschliessenden Skala (BGE 124 V 29 E. 1b mit Hinweisen) wichtige und typische Schäden prozentual gewichtet (RKUV 2004 Nr. U 514 S. 416). Für die darin genannten Integritätsschäden entspricht die Entschädigung im Regelfall dem angegebenen Prozentsatz des Höchstbetrages des versicherten Verdienstes (Ziff. 1 Abs. 1). Die Entschädigung für spezielle oder nicht aufgeführte Integritätsschäden wird nach dem Grad der Schwere vom Skalenwert abgeleitet (Ziff. 1 Abs. 2). Integritätsschäden, die gemäss der Skala 5 % nicht erreichen, geben keinen Anspruch auf Entschädigung (Ziff. 1 Abs. 3). Die völlige Gebrauchsunfähigkeit eines Organs wird dem Verlust gleichgestellt; bei teilweisem Verlust und teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ser Gebrauchsunfähigkeit wird der Integritätsschaden entsprechend geringer, wobei die Entschädigung jedoch ganz entfällt, wenn der Integritäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaden weniger als 5 % des Höchstbetrages des versicherten Verdienstes ergäbe (Ziff. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich Integritätsentschädigung stellte sich Dr. T.___ auf den Standpunkt (E. 3.22), gemäss MRI vom 5. Mai 2017 bestünden nur leichte Knorpel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen ohne mässige Arthrose am rechten Knie und laut Bericht der Uniklinik O.___ vom 11. Juli 2017 seien Kniegelenksbeweglichkeit und Stabilität gut, weshalb die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erheblichkeitsgrenze</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht erreicht sei.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Feststellungen decken sich mit dem orthopädischen Teilgutachten der V.___ (E. 3. 21), worin festgestellt wurde, dass die radiologisch verifizierten pathomorphologischen Veränderungen im Bereich des rechten Kniegelenks leichtgradig degenerativ seien (Urk. 9/32-40 Ziff. 7.1 unten). Die diagnostizierte beginnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de mediale und patellofemorale Gonarthrose vermag daher keine Inte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gritätsentschädigung auszulösen. Daran ändert auch die Behauptung des Beschwerdeführers nichts, dass es nach Knieverletzungen erfahrungsgemäss zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arthrosebildung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kommen soll (vgl. Urk. 1 Ziff. 26 S. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend gilt es festzustellen, dass die Beschwerdegegnerin den Anspruch auf eine Invalidenrente und auf eine Integritätsentschädigung zu Recht verneint hat, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9.1</span><span> </span><span id="VV111"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen für die Bewilli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung der unentgeltlichen Prozessführung und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verbeiständung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verbeistän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer bezieht von der Stadt W.___ wirtschaftliche Hilfe (Urk. 3). Angesichts dessen, dass auch die übrigen persönlichen und sachlichen Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen gegeben sind, ist die unentgeltliche Rechtsvertretung zu gewähren und Rechtsanwältin Aurelia Jenny, Zürich, zur unentgeltlichen Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertreterin zu ernennen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin hat von der ihr eingeräumten Möglichkeit, eine Honorarnote einzureichen (Urk. 10 Ziff. 2), keinen Gebrauch gemacht, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb ihre Entschädigung nach § </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7 Abs.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Verbindung mit § 8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GebV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">SVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach Ermessen festzulegen ist. Unter Berücksichtigung des praxisgemässen Stundenansatzes von Fr. 220.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (zuzüglich Mehrwertsteuer) ist sie mit Fr. 1'800.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (inklusive Barauslagen und Mehrwert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steuer) aus der Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse zu entschädigen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Bewilligung des Gesuchs vom 4. Februar 2019 wird Rechtsanwältin Aurelia Jenni, Zürich, als unentgeltliche Rechtsvertreterin für das vorliegende Verfahren bestellt,</span></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text7"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Aurelia Jenny, Zürich,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1’800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span><span id="Text5"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellu</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ng gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Aurelia Jenny</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher</p><p></p></div> </div></body></html>