<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00414</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204049&amp;W10_KEY=13013569&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00414</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 08.03.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Sozialhilfe; Festlegung des Existenzminimums auf Fr. 4'000.-: Zuständigkeit des Einzelrichters (E. 1). Das Gesuch um Gewährung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands wird abgewiesen, da die vorliegende Streitsache weder in tatsächlicher noch rechtlicher Hinsicht besondere Schwierigkeiten aufweist (E. 2.1). Das Gesuch um persönliche Anhörung wird abgewiesen (E. 2.2). Das Verwaltungsgericht ist für eine Intervention beim Obergericht betreffend Wiederaufnahme des Beschwerdeführers auf die Dolmetscherliste nicht zuständig (E. 2.3). Grundsätze der Sozialhilfe (E. 3.1). Der Beschwerdeführer kann nicht eine pauschale Festsetzung eines ihrer Ausbildung oder ihrer beruflichen Tätigkeit angemessenen Existenzminimums verlangen (E. 3.2). Selbständigerwerbende erhalten für ihre Tätigkeit nur Hilfe, falls sie erfolgsversprechend ist (E. 3.3). Der Beschwerdeführer hat keinen Anspruch darauf, dass die Sozialhilfebehörde für seine viel zu hohen Büromieten aufkommt (E. 4.1). Die Sozialhilfebehörde kommt auch ausreichend für die Erwerbsunkosten des Beschwerdeführers auf (E. 4.2). Abweisung der Beschwerde und des Begehrens auf unentgeltliche Rechtspflege (E. 5).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BÃROAUFWAND">BÃROAUFWAND</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERWERBSUNKOSTEN">ERWERBSUNKOSTEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EXISTENZMINIMUM">EXISTENZMINIMUM</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PERSÃNLICHE ANHÃRUNG">PERSÃNLICHE ANHÃRUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SELBSTÃNDIGE ERWERBSTÃTIGKEIT">SELBSTÃNDIGE ERWERBSTÃTIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALHILFE">SOZIALHILFE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNENTGELTLICHER RECHTSBEISTAND (URB)">UNENTGELTLICHER RECHTSBEISTAND (URB)</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 16 Abs. 2 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>A, geboren 1946, BÃ¼rger des Landes P, wird seit 1996 von der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde der Stadt ZÃ¼rich unterstÃ¼tzt, ergÃ¤nzend zu den Einnahmen aus seiner selbstÃ¤ndigen TÃ¤tigkeit als Ãbersetzer. Im Rahmen der in regelmÃ¤ssigen AbstÃ¤n­den vorzunehmenden ÃberprÃ¼fung der VerhÃ¤ltnisse setzten die Sozialen Dienste ZÃ¼rich, mit Leistungsentscheid vom 22. August 2002 ihre Leistungen fÃ¼r die Zeit vom 19. August 2002 bis 18. August 2003 neu fest, denen sie ein monatliches Existenzminimum von Fr. 3'149.50 sowie monatliche Einnahmen von Fr. 1'000.- zugrundelegten. Dagegen erhob A Einsprache, worin er verlangte, sein Existenzminimum als Dolmetscher sowie Englischlehrer sei um Fr. 1'000.- zu erhÃ¶hen, was die Einspracheinstanz und GeschÃ¤ftsprÃ¼fungskommission mit Entscheid vom 20. Mai 2003 ablehnte.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Im dagegen erhobenen Rekurs vom 3. Juli 2003 verlangte A unter anderem, sein Existenzminimum sei auf Fr. 4'000.- oder effektiv zu erhÃ¶hen. Ferner sei er persÃ¶nlich an­zuhÃ¶ren und ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gewÃ¤hren. Mit Beschluss vom 2. Ok­tober 2003 wies der Bezirksrat ZÃ¼rich den Rekurs ab, soweit er nicht gegenstandslos ge­worden war, und nahm die Verfahrenkosten auf die Staatskasse. </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Gegen den Entscheid des Bezirksrats erhob A am 3. November 2003 Beschwer­de am Verwaltungsgericht, worin er erneut um persÃ¶nliche AnhÃ¶rung ersuchte und im Wesentlichen beanstandete, dass sein Existenzminimum nicht genÃ¼gend erhÃ¶ht worden sei. Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 5. November 2003 erstreckte ihm der AbteilungsprÃ¤sident die Frist zum Einreichen einer verbesserten Beschwerdeschrift um 10 Tage und hernach letztmals bis 27. No­vember 2003. Am 3. Dezember 2003 ging die verbesserte Beschwerdeschrift vom 27. November 2003 am Gericht ein. In der Vernehmlassung vom 19. Dezember 2003 beantragte der Bezirksrat ZÃ¼rich die Abweisung der Beschwerde, unter Hinweis auf den angefochtenen Beschluss und die Akten. Denselben Antrag stellte die FÃ¼rsorge­behÃ¶rde der Stadt ZÃ¼rich in der Beschwerdeantwort vom 28. Januar 2004, unter Hinweis auf ihren Entscheid vom 20. Mai 2003 und auf den angefochtenen Entscheid.</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter </span>zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde nach § 41 in Verbindung mit § 19c Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zustÃ¤ndig. Die Berechtigung des BeschwerdefÃ¼hrers zur Beschwerde ergibt sich aus seiner direkten Betroffenheit durch den angefochtenen Beschluss (§ 70 in Verbin­dung mit § 21 lit. a VRG; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 21 N. 21 ff.). Da auch die Ã¼brigen Voraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf das Rechtsmittel einzutreten.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer verlangt, es sei sein Existenzminimum auf Fr. 4'000.- oder effek­tiv zu erhÃ¶hen (gemÃ¤ss von ihm eingelegten Belegen). Er bittet weiter darum, beim Ober­gericht zu intervenieren, damit sein Name wieder auf die Liste der Dolmetscher fÃ¼r Eng­lisch gesetzt werde. Ferner soll den Verantwortlichen klar gemacht werden, dass die Nicht­berÃ¼cksichtigung seiner Muttersprache Englisch der Grund fÃ¼r seine FÃ¼rsorgebedÃ¼rftigkeit sei. Bei Streitigkeiten Ã¼ber periodisch wieder­kehrende Leistungen, namentlich im Bereich der Sozial- und Jugendhilfe, ist der Streitwert in der Regel der Summe dieser periodi­schen Leistungen wÃ¤hrend der Dauer von 12 Monaten gleichzusetzen (KÃ¶lz/Boss­hart/RÃ¶hl, § 38 N. 5; RB 1998 Nr. 21). Dies ergibt vorliegend einen Streitwert von etwa Fr. 10'200.- (errechneter Bedarf: Fr. 3'149.50, verlangter Bedarf: Fr. 4'000.-, Differenz rund Fr. 850.-). Der Antrag, wonach der Bedarf "effektiv" zu erhÃ¶hen sei, ist betragsmÃ¤ssig weder bestimmt noch bestimmbar (dazu RB 1998 Nr. 15; KÃ¶lz/Boss­hart/RÃ¶hl, § 54 N. 3) und fÃ¼hrt nicht dazu, von einem hÃ¶heren Streitwert auszugehen. Soweit eine Intervention des Verwaltungsgerichts beim Obergericht verlangt wird, kommt der Beschwerde kein Streit­wert zu, doch ist dieser Antrag von untergeordneter Bedeutung. Fragen von grundsÃ¤tzlicher Bedeutung liegen sodann keine vor. In WÃ¼rdigung dieser UmstÃ¤nde ist daher der Ein­zelrichter zustÃ¤ndig. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>In der Eingabe vom 11. Februar 2004 verlangt der BeschwerdefÃ¼hrer einen unentgeltlichen Rechtsbeistand, da er in Not sei und sich selber nicht verteidigen kÃ¶nne, und er wiederholt den Antrag um unentgeltliche Rechtspflege, der sinngemÃ¤ss schon aus der Beschwer­deschrift hervorgeht. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.1.1 </span></b><span>Nach § 16 Abs. 1 und 2 VRG ist Privaten, welchen die nÃ¶tigen Mittel fehlen und de­ren Begehren nicht offensichtlich aussichtslos erscheint, auf entsprechendes Ersuchen die Bezahlung von Verfahrenskosten und KostenvorschÃ¼ssen zu erlassen. Nach Abs. 2 derselben Bestimmung haben sie Ã¼berdies Anspruch auf die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands, wenn sie nicht in der Lage sind, ihre Rechte im Verfahren selbst zu wahren. Der Anspruch auf einen unentgeltlichen Rechtsbeistand besteht aber nur, wenn die Vor­aussetzungen nach § 16 Abs. 1 VRG erfÃ¼llt und â kumulativ â die gesuchstellenden Privaten nicht in der Lage sind, ihre Rechte im Verfahren selbst zu wahren. LetzterwÃ¤hntes ist anzunehmen, sobald die Interessen des Gesuchstellers in schwer wiegender Weise betroffen sind und das Verfahren in rechtlicher und tatsÃ¤chlicher Hinsicht Schwierigkeiten bietet, die den Beizug eines Rechtsvertreters erfordern. Daneben sind auch in der Person des Gesuchstellers liegende GrÃ¼nde zu berÃ¼cksichtigen, so etwa die FÃ¤higkeit, sich im Verfahren zurechtzufinden (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 16 N. 39, 41).</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.1.2 </span></b><span>Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege kann jederzeit wÃ¤hrend eines hÃ¤ngi­gen Verfahrens gestellt werden (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 16 N. 12). Das nach Ablauf der Beschwer­defrist gestellte Gesuch des BeschwerdefÃ¼hrers ist daher zu behandeln. Aller­dings weist die vorliegende Streitsache weder in tatsÃ¤chlicher noch rechtlicher Hinsicht besondere Schwierigkeiten auf, die den Beizug eines Rechtsvertreters erforderten, geht es doch letzt­lich um die Berechnung des Existenzminimums nach den Richtlinien fÃ¼r die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe, welche von der Schweizerischen Konferenz fÃ¼r Sozialhilfe erlassen worden sind (SKOS-Richtlinien, in der Fassung vom Dezember 2003). Zudem handelt es sich beim BeschwerdefÃ¼hrer nicht um eine prozessunerfahrene Partei, hat er doch bereits am 25. MÃ¤rz 1997, 21. Dezember 1999 und am 14. MÃ¤rz 2000 in Ã¤hnlichem Zusammenhang auf Einsprache hin einen Entscheid der Einspracheinstanz und GeschÃ¤fts­prÃ¼fungskommission und am 14. September 2000 einen solchen des Bezirksrats ZÃ¼rich erwirkt. Gegen den letzterwÃ¤hnten Entscheid gelangte er sogar ans Verwaltungsgericht. Im Ãbrigen genÃ¼gt die verbesserte Beschwerdeschrift den gesetzlichen Anforderungen, enthÃ¤lt sie doch sachbezogene AntrÃ¤ge und eine BegrÃ¼ndung dafÃ¼r (§ 54 VRG; KÃ¶lz/Boss­hart/RÃ¶hl, § 54 N. 3 f., 6). Der BeschwerdefÃ¼hrer erweist sich damit keineswegs als unbeholfene Prozesspartei. Damit fehlt es an einer der kumulativ zu erfÃ¼llenden Vorausset­zun­gen fÃ¼r die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands, weshalb das Gesuch abzuweisen ist. Der Hinweis darauf, dass sich der BeschwerdefÃ¼hrer "in Not" befinde, bezieht sich offensichtlich auf seine finanziellen VerhÃ¤ltnisse, insbesondere auf geschuldete Mieten fÃ¼r das von ihm benÃ¼tzte BÃ¼ro, was die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes im vorliegenden Verfahren jedoch nicht rechtfertigt.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Schliesslich verlangt der BeschwerdefÃ¼hrer, persÃ¶nlich vom Gericht angehÃ¶rt zu werden. Bereits in der PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 5. November 2003 wurde er darauf hingewiesen, dass das Gericht eine mÃ¼ndliche AnhÃ¶rung im damaligen Verfahrensstadium als nicht notwendig erachte. Auch nach Eingang der verbesserten Beschwerde­schrift erscheint eine mÃ¼ndliche AnhÃ¶rung des BeschwerdefÃ¼hrers nicht angezeigt. Das rechtliche GehÃ¶r kann mÃ¼ndlich oder schriftlich gewÃ¤hrt werden. Ein verfassungsrechtlicher Anspruch auf mÃ¼ndliche Ãusserung besteht jedoch nicht (Reinhold Hotz, St. Galler Kommentar, ZÃ¼rich etc. 2002, Art. 29 VB N. 28; BGE 127 V 491 E. 1b). Eine mÃ¼ndliche AnhÃ¶rung drÃ¤ngt sich nur dort auf, wo persÃ¶nlichkeitsbezogene VerhÃ¤ltnisse zu beurteilen sind, namentlich, wenn der persÃ¶nliche Eindruck von der Partei und AuskÃ¼nfte Ã¼ber deren Lebensweise fÃ¼r die zu treffende Entscheidung wesentlich sind (z.B. bei Anordnung einer Beirat- oder Beistandschaft, BGE 117 II 132 E. 3; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 8 N. 20). Solche VerhÃ¤ltnisse liegen hier nicht vor, weshalb das Gesuch abzuweisen ist.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.3 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt sinngemÃ¤ss, das Verwaltungsgericht habe sich dafÃ¼r einzusetzen, dass er wieder auf die vom Obergericht gefÃ¼hrte Liste der Dolmetscher fÃ¼r die Sprache Englisch â seine Muttersprache â gesetzt werde. Ferner sei den Verantwortlichen klar zu machen, dass er wegen der willkÃ¼rlichen Streichung von der Dolmetscherliste fÃ¼r Englisch fÃ¼rsorgebedÃ¼rftig sei. Wann er von der Dolmetscherliste gestrichen worden ist, gibt der BeschwerdefÃ¼hrer nicht an. Die Sozi­alen Dienste der Stadt ZÃ¼rich ersuchten schon mit Schreiben vom 31. MÃ¤rz 2003 die Fachgruppe Dolmetscherwesen am Obergericht darum, das Gesuch des BeschwerdefÃ¼h­rers vom 28. November 2002 um Wiederaufnahme ins Dolmetscherverzeichnis noch­mals wohlwollend zu prÃ¼fen, was bis anhin offenbar nicht ge­schehen ist. Die Streichung liegt demnach schon lÃ¤nger zurÃ¼ck.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Nach der auf 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Dolmetscherverordnung vom 26./27. November 2003 (DolmetscherV) ist eine Fachgruppe unter dem Vorsitz des Vertreters des Obergerichts fÃ¼r das Dolmetscherverzeichnis verantwortlich (§ 2 Abs. 2, § 3 DolmetscherV). Wer darin aufgenommen werden mÃ¶chte, muss sich schriftlich bei der Zentralstelle bewerben und die persÃ¶nlichen und fachlichen Voraussetzungen erfÃ¼llen (§ 9 DolmetscherV). Gegen Entscheide der Fachgruppe ist der Rekurs an die Verwaltungs­kom­mis­sion des Obergerichts zulÃ¤ssig (§ 21 DolmetscherV). Das Verwaltungsgericht hat daher kei­ne MÃ¶glichkeit, die verlangte "Intervention" beim Obergericht vorzunehmen und ist dafÃ¼r auch nicht zustÃ¤ndig. Auf das Begehren ist nicht einzutreten.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>In Art. 12 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 wird der ursprÃ¼ngliche Anspruch auf Existenzsicherung unter der Bezeichnung "Recht auf Hilfe in Notlagen" verankert (BGE 121 I 367 E. 2b, c). Einem BedÃ¼rftigen dÃ¼rfen demnach diejenigen Mittel, die fÃ¼r ein menschenwÃ¼rdiges Leben notwendig sind, unter keinen UmstÃ¤nden entzogen werden (JÃ¶rg Paul MÃ¼ller, Grundrechte in der Schweiz, 3. A., </span><span>Bern</span><span> 1999, S. 178 f.; Margrith Bigler-Eggenberger, </span><span>St.</span><span> Galler Kommentar, ZÃ¼rich etc. 2002, Art. 12 BV N. 10 ff.). GemÃ¤ss § 14 des (kantonalen) Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG) und § 16 der Ver­ord­nung zum Sozialhilfegesetz vom 21. Oktober 1981 (SHV) hat Anspruch auf wirt­schaftliche Hilfe, wer seinen Lebensunterhalt und denjenigen seiner Familie nicht aus eigenen Mitteln bestreiten kann. Grundlage der Bemessung der UnterstÃ¼tzung stellen nach § 17 SHV die SKOS-Richtlinien dar. Zum durch die Verfassung geschÃ¼tzten Existenzminimum gehÃ¶ren demnach der Grundbedarf I fÃ¼r den Lebensunterhalt, die medizi­nische Grundversorgung und die Wohnungskosten. Der Grundbedarf II soll die regional differenzierte ErhÃ¶hung des Grund­bedarfs I auf ein Niveau bezwecken, das eine Teilhabe am sozialen und gesellschaftlichen Leben erleichtert (SKOS-Richtlinien, Kap. A.6 und B.2.4; Sozialhilfe-BehÃ¶rden­hand­buch in der Fassung vom Januar 2004, herausgegeben vom Sozialamt des Kantons ZÃ¼rich, Ziffer 2.1.3/S. 3). Der Grundbedarf II geht daher Ã¼ber den verfassungsrechtlich geschÃ¼tzten Existenzbedarf hinaus.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Nach dem Gesagten besteht eine (wirtschaftliche) Notlage nicht bereits darin, dass eine Person das ihrer Ausbildung entsprechende Einkommen nicht erzielt oder die von ihr gewÃ¼nschte oder ihrer Ausbildung angemessene Lebenshaltung nicht verwirklichen kann. Ent­sprechend kann eine Person auch nicht die pauschale Festsetzung eines ihrer Ausbildung oder ihrer beruflichen TÃ¤tigkeit nach eigenem GutdÃ¼nken angemessen Existenzminimums verlangen. Massgebend ist vielmehr, ob ihr die Mittel fÃ¼r ein menschen­wÃ¼rdiges Da­sein fehlen oder nicht. Dies wiederum entscheidet sich daran, ob sie ihren Grundbedarf zum Leben nach der Formel "Bedarf minus Eigenmittel" decken kann. Der Bedarf umfasst gemÃ¤ss den SKOS-Richtlinien auf das Notwendige beschrÃ¤nkte nor­mierte BetrÃ¤ge (fÃ¼r Un­ter­halt/Wohnung/Bekleidung/Versicherungen) sowie zusÃ¤tzliche Leistungen, die Ã¼ber den Existenzbedarf hinausgehen kÃ¶nnen, sofern sie begrÃ¼ndet sind (z.B. besondere Erwerbsun­kos­ten, Mehrkosten der Verpflegung). GewÃ¤hrleistet wird damit ein zwar bescheidenes, jedoch allgemein Ã¼bliches Lebenshaltungsniveau (dazu Felix Wolffers, Grundriss des Sozialhilferechts, 2. A., Bern etc. 1999, S. 134 ff.).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b><span>Wirtschaftliche Hilfe kÃ¶nnen auch ErwerbstÃ¤tige beanspruchen, soweit ihr Einkommen fÃ¼r den Lebensunterhalt nicht ausreicht. Dabei unterscheiden Gesetz und Verordnung grundsÃ¤tzlich nicht zwischen der wirtschaftlichen Hilfe fÃ¼r selbstÃ¤ndig und fÃ¼r unselbstÃ¤ndig Erwerbende. Dem Grundsatz nach werden daher auch SelbstÃ¤ndigerwerbende unterstÃ¼tzt. Hier gilt es jedoch zu vermeiden, dass das Gemeinwesen auf Dauer das Betriebsrisiko einer nicht Gewinn bringenden selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit zu tragen hat. Daher muss die wirtschaftliche TÃ¤tigkeit von SelbstÃ¤ndigerwerbenden langfristig Erfolg und eine anhaltende SelbstÃ¤ndigkeit versprechen (Charlotte Alfirev-Bieri, Leistungen der Sozialhilfe fÃ¼r SelbstÃ¤ndigerwerbende, ZeSo 94/1997, S. 129). </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer macht geltend, seine Lebenskosten seien gestiegen, so beispielsweise die Mietkosten seines BÃ¼ros von Fr. 650.- monatlich auf Fr. 750.-, zuzÃ¼glich Nebenkosten. Der BeschwerdefÃ¼hrer hat auf 1. MÃ¤rz 2001 ein neues BÃ¼ro an der L-Strasse in ZÃ¼rich gemietet, wo er schon seit dem 30. September 1994 Ã¼ber ein BÃ¼ro im Erdgeschoss verfÃ¼gte. Im Entscheid vom 25. MÃ¤rz 1997 hatte die Einspracheinstanz und GeschÃ¤ftsprÃ¼fungskommission allerdings ange­ordnet, dass der Mietzins fÃ¼r eine Wohnung ab 1. Juli 1997 nur dann in die Bedarfsberechnung des BeschwerdefÃ¼hrers einbezogen werde, wenn der Betrag von Fr. 800.- nicht Ã¼berschritten werde. Zudem wÃ¼rden ab 1. Oktober 1997 Mietkosten von hÃ¶chstens Fr. 300.- monatlich fÃ¼r ein Unterrichtslokal (BÃ¼ro) berÃ¼cksichtigt, sofern der BeschwerdefÃ¼hrer jeweils bis zum 15. des Monats Ã¼ber seine EinkÃ¼nfte Rechenschaft ablege. Falls er seine UnterrichtstÃ¤tigkeit in die eigene Wohnung verlege, wÃ¼rde der Mietzins nur dann in der Bedarfsberechnung berÃ¼cksichtigt, wenn er den Betrag von Fr. 1'100.- nicht Ã¼berschreite. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Im Wissen darum, dass das Unterrichtslokal oder BÃ¼ro nicht mehr als Fr. 300.- an Miete kosten durfte, schloss der BeschwerdefÃ¼hrer dennoch auf 1. MÃ¤rz 2001 einen neuen Mietvertrag fÃ¼r ein BÃ¼ro ab, der eine viel zu hohe Miete umfasste. Im Entscheid der Einzelfallkommission vom 5. MÃ¤rz 2002 wurde der BeschwerdefÃ¼hrer erneut darauf hingewiesen, dass die Mietkosten fÃ¼r die Wohnung und das zusÃ¤tzliche BÃ¼ro Fr. 1'100.- nicht Ã¼bersteigen dÃ¼rften. Auch dies fÃ¼hrte jedoch nicht dazu, dass der BeschwerdefÃ¼hrer sein zu teures BÃ¼ro am an der L-Strasse in ZÃ¼rich aufgab und ein gÃ¼nstigeres suchte, wozu ihm seither gewiss reichlich Zeit zur VerfÃ¼gung gestanden hÃ¤tte. Seine LehrtÃ¤tigkeit verlegte er auch nicht in die Wohnung. Der BeschwerdefÃ¼hrer ist offenkundig nicht bereit, diesbezÃ¼glich seine Kosten zu senken, was indessen nicht vom Staat zu kompensieren ist. So hat es auch der BeschwerdefÃ¼hrer zu vertreten, wenn noch Miet- und/oder Nebenkosten fÃ¼r das gemietete BÃ¼ro offen sind und er nun vom Vermieter bedrÃ¤ngt wird. Nachdem die Vorinstanz dem BeschwerdefÃ¼hrer â bei einer Miete von Fr. 833.- monatlich fÃ¼r die Wohnung â Fr. 267.- fÃ¼r das Unterrichts­lokal im Bedarf angerechnet hat, hat sie den ihr zustehenden Freiraum bis zur lÃ¤ngst festgelegten Grenze von Fr. 1'100.- ausgenÃ¼tzt. Auf mehr hat der BeschwerdefÃ¼hrer nicht Anspruch.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span>Die Vorinstanz hat im Bedarf des BeschwerdefÃ¼hrers verschiedene BetrÃ¤ge fÃ¼r die Aus­Ã¼bung seiner ErwerbstÃ¤tigkeit berÃ¼cksichtigt. Ob der BeschwerdefÃ¼hrer mit seiner TÃ¤tigkeit lÃ¤ngerfristig seinen Lebensunterhalt wÃ¼rde bestreiten kÃ¶nnen (ablehnend dazu der Entscheid der Einspracheinstanz und GeschÃ¤ftsprÃ¼fungskommission vom 20. Mai 2003), braucht an dieser Stelle nicht geprÃ¼ft zu werden. Der BeschwerdefÃ¼hrer hÃ¤lt aber die UnterstÃ¼tzung seiner ErwerbstÃ¤tigkeit fÃ¼r zu gering. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.2.1 </span></b><span>ErwerbstÃ¤tige Hilfesuchende haben Anspruch auf die Erwerbsunkostenpauschale und zusÃ¤tzlich auf VergÃ¼tung der tatsÃ¤chlichen mit der ErwerbstÃ¤tigkeit zusammenhÃ¤ngenden und nicht im Grundbedarf enthaltenen Kosten. Die Beschwerdegegnerin berÃ¼cksichtigte mit Fr. 250.- fÃ¼r allgemeine Erwerbsunkosten den Betrag bei VollzeitbeschÃ¤ftigung, der bei Teilzeitarbeit entsprechend zu kÃ¼rzen wÃ¤re (SKOS-Richtlinien, Kap. C.3). Nachdem der BeschwerdefÃ¼hrer selber von starken Einkommensschwan­kungen ausgeht und sein Einkommen als "meistens tief" bezeichnet, ist davon auszugehen, dass er keiner VollzeitbeschÃ¤ftigung nachgeht. Dies ergibt sich auch daraus, dass er Ã¼berwiegend als Ãbersetzer fÃ¼r die Sprachen S, T und U auf Deutsch oder Englisch eingesetzt wurde, wofÃ¼r nur ein begrenzter Bedarf besteht. Mit der BerÃ¼cksichtigung des Betrags von Fr. 250.- fÃ¼r allgemeine Erwerbsunkosten wurde der BeschwerdefÃ¼hrer daher bevorzugt behandelt. FÃ¼r auswÃ¤rtige Mahlzeiten berÃ¼cksichtigte die Beschwer­degegnerin den Betrag von Fr. 160.-, was mindestens 16 Mahlzeiten pro Monat entspricht, sind doch dafÃ¼r Fr. 8.- bis Fr. 10.- einzusetzen (SKOS-Richtlinien, Kap. C.3). Auch dies entspricht einem nahezu vollen Arbeitspensum (rund 22 Arbeitstage pro Monat). Da im Grundbedarf I bereits ein Anteil fÃ¼r Nahrungsmittel, GetrÃ¤nke und Tabakwaren enthalten ist (SKOS-Richt­linien, Kap. B.2.1), sind nur die <i>Mehr</i>kosten auswÃ¤rtiger Verpflegung zu berÃ¼cksichtigen. Dasselbe gilt fÃ¼r die Fahrkosten, wofÃ¼r die Beschwerdegegnerin Fr. 80.- berÃ¼cksichtigte; auch Verkehrsauslagen (insbesondere Ã¶ffentlicher Nahverkehr) sind bereits im Grundbedarf inbegriffen (SKOS-Richtlinien, Kap. B.2.1). Schliesslich rech­nete die Beschwerdegegnerin dem BeschwerdefÃ¼hrer noch Fr. 150.- als besondere Erwerbs­unkosten (freibe­rufliche TÃ¤tigkeit) an. Dies ergibt den Betrag von total Fr. 640.- monatlich, womit die Beschwerdegegnerin die Erwerbsunkosten recht grosszÃ¼gig berÃ¼cksichtigte. </span><span>Sind</span><span> die monatlichen Gesamteinnahmen tiefer als Fr. 640.-, werden Unkosten sowie Spesen hÃ¶chstens im Umfang der ausgewiesenen Einnahmen in die Bedarfsberechnung einberechnet.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.2.2 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer macht in verschiedener Hinsicht geltend, dass seine Erwerbsunkosten nicht vollumfÃ¤nglich von der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde gedeckt wÃ¼rden. Das ist aber auch nicht vorgesehen, obliegt es doch wie bereits erwÃ¤hnt nicht dieser BehÃ¶rde, das Betriebsrisiko einer nicht Gewinn bringenden selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit des UnterstÃ¼tzten zu Ã¼bernehmen (zum Beispiel die BÃ¼romiete, vorne E. 4.1). Inwiefern der BeschwerdefÃ¼hrer auf ein Halbtaxabonnement angewiesen ist, legt er nicht dar. Aus dem Schreiben des Bundes­amtes fÃ¼r FlÃ¼chtlinge in Bern, fÃ¼r das der BeschwerdefÃ¼hrer offenbar auch als Ãbersetzer tÃ¤tig ist, geht hervor, dass die Reisezeit mit Fr. 33.10 pro Stunde entschÃ¤digt wird. Wie oft er nach Bern oder sonst wohin fÃ¼r seine Dolmetscherarbeit reisen muss, gibt er nicht an, sodass die Notwendigkeit eines Halbtaxabonnements nicht dargetan ist. Dies ergibt sich auch anhand des konkreten Beispiels einer Reise nach </span><span>Bern</span><span>: Die kÃ¼rzeste Verbindung nach </span><span>Bern</span><span> mit dem Zug dauert eine Stunde und neun Minuten; ein Ticket zweiter Klasse fÃ¼r Hin- und RÃ¼ckweg kostet rund Fr. 83.-. Die reine Zugfahrt wÃ¼rde mit rund Fr. 76.- entschÃ¤digt (Fr. 33.10 pro Stunde Reisezeit); hinzu kommt der Weg vom Bahnhof bis an den Ort des Ãbersetzungsauftrags. Es ist nicht ersichtlich, dass dem BeschwerdefÃ¼hrer daraus erwÃ¤hnenswerte Reisekosten anfallen. FÃ¼r schriftliche Ãbersetzungen braucht er aber wohl nicht herumzureisen. Auch nach der kantonalen Dolmetscherverordnung wird die Reisezeit entschÃ¤digt, und zwar mit maximal 30 Minuten pro Weg (Anfahrts- und RÃ¼ckweg) zum Ãbersetzungstarif von Fr. 70.- pro Stunde (EntschÃ¤digungstarif zur Dolmetscherverordnung, Anhang Ziffer 1 lit. a und b). Damit ist davon auszugehen, dass die Reisekosten durch die Dolmetscher-EntschÃ¤digung weit gehend gedeckt werden. ZusÃ¤tzlich steht ihm der Betrag von Fr. 80.- monatlich fÃ¼r Reisespesen zur VerfÃ¼gung (vorne E. 4.2.1).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Ferner fÃ¼hrt der BeschwerdefÃ¼hrer Kosten fÃ¼r Fotokopien und Telefonkosten an, die ihm im Verkehr mit den verschiedenen BehÃ¶rden, fÃ¼r die er Ãbersetzungen tÃ¤tige, anfielen und die er von seinen Berufsauslagen nicht abziehen dÃ¼rfe. In welchem Ausmass und wofÃ¼r der BeschwerdefÃ¼hrer Kopien selber erstellen und bezah­len muss, legt er nicht dar. Ebenso wenig wird ausgefÃ¼hrt, wie hoch seine Telefonauslagen im Verkehr mit den BehÃ¶rden sind, die mit Telefonrechnungen oder mit dem Verbrauch von Pre-Pay-Kar­ten leicht belegbar wÃ¤ren. Dabei ist davon auszugehen, dass die BehÃ¶rden zuerst den Beschwer­defÃ¼hrer (auf ihre Rechnung) fÃ¼r ÃbersetzungsauftrÃ¤ge kontaktieren und ihm den Auftrag erlÃ¤utern. Telefonische Terminvereinbarungen ver­schlingen dagegen kaum grosse Summen an TelefongebÃ¼hren. Im Ãbrigen ist daran zu erinnern, dass in seinem Bedarf Fr. 150.- fÃ¼r besondere Erwerbsunkosten berÃ¼cksichtigt wurden, die fÃ¼r ausserordentliche Telefonkosten verwendet werden kÃ¶nnten. Ferner ent­hÃ¤lt die DolmetscherentschÃ¤digung auch eine EntschÃ¤digung fÃ¼r Spesen, womit sÃ¤mt­liche Spesen und Aufwendungen als abgegolten gelten (§ 18 Abs. 5 DolmetscherV). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Inwiefern sich der BeschwerdefÃ¼hrer an Klassenlagern beteiligten mÃ¼sste, legt er nicht dar. Ferner hat die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde fÃ¼r die UnterstÃ¼tzung der im Land P lebenden Mutter des BeschwerdefÃ¼hrers nicht aufzukommen.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.2.3 </span></b><span>Insgesamt hat der BeschwerdefÃ¼hrer daher nicht dartun kÃ¶nnen, dass die Be­schwer­degegnerin seine Erwerbsunkosten ungenÃ¼gend berÃ¼cksichtigt habe. Wie bereits dargelegt, richten sich die BedÃ¼rftigkeit und die daraus zu leistende wirtschaftliche Hilfe nicht danach, welches Einkommen ein Ansprecher theoretisch erzielen kÃ¶nnte oder seiner Ausbildung entsprechen wÃ¼rde. Demnach ist auch nicht die Differenz zwischen dem tatsÃ¤chlich erzielten und dem im Idealfall erzielbaren Einkommen auszugleichen (vorne E. 3.2). </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span>Die Beschwerde ist daher abzuweisen, soweit darauf eingetreten wird. Eine Nich­tig­er­klÃ¤­rung des angefochtenen Entscheides fÃ¤llt ausser Betracht, fehlt es doch an einem Nichtigkeitsgrund (dazu KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 5 N. 28 ff.). Bei diesem Ausgang sind die Kos­ten des Verfahrens dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen. Sein Begehren muss als offenkun­dig aussichtslos angesehen werden, weshalb ihm die unentgeltliche Rechts­pflege nicht ge­wÃ¤hrt werden kann (§ 16 Abs. 1 VRG; vorne E. 2.1.1). PraxisgemÃ¤ss kann aber in FÃ¤llen, in denen ein BeschwerdefÃ¼hrer in engen finanziellen VerhÃ¤ltnissen lebt, die GerichtsgebÃ¼hr angepasst werden. Eine EntschÃ¤digung hat der BeschwerdefÃ¼hrer nicht verlangt, und eine solche stÃ¼nde ihm bei diesem Verfahrensausgang auch nicht zu (§ 70 in Verbindung mit § 17 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Einzug1">DemgemÃ¤ss verfÃ¼gt der Einzelrichter:</p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Die Gesuche um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen Rechtspflege und Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes fÃ¼r das Verfahren werden abgewiesen.</p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>und entscheidet:</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 300.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 360.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Urteilstext"><span>4. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>