<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">[AZA] </div> <div class="para">K 89/99 Vr </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>IV. Kammer </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesrichter Borella, Rüedi und Bundesrichterin Leuzinger; </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Berger </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Urteil vom 17. April 2000 </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">K.________, 1941, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Helsana Versicherungen AG, Rechtsdienst, Stadelhoferstras- </div> <div class="para">se 25, Zürich, Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">und </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Zug </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> A.- Der österreichische Staatsangehörige K.________ </div> <div class="para">nahm am 12. Februar 1996 Wohnsitz in der Schweiz und ver- </div> <div class="para">fügte über eine bis 10. Februar 1997 befristete Aufent- </div> <div class="para">haltsbewilligung B. Mit den Anträgen vom 28. Oktober 1996 </div> <div class="para">und 26. Februar 1997 ersuchte er die Krankenkasse Helvetia </div> <div class="para">(nunmehr: Helsana Versicherungen AG; nachfolgend: Kasse) um </div> <div class="para">Aufnahme in die obligatorische Krankenpflegeversicherung </div> <div class="para">sowie diverse Zusatzversicherungen per 1. November 1996. Am </div> <div class="para">21. März 1997 nahm ihn die Kasse rückwirkend ab 1. November </div> <div class="para">1996 unter anderem in die obligatorische Krankenpflegever- </div> <div class="para">sicherung mit wählbarer Jahresfranchise in der Höhe von </div> <div class="para">Fr. 300.- (Franchisenversicherung) auf. Nach Erhalt ihrer </div> <div class="para">Zahlungserinnerung vom 26. Mai 1997 hielt er mit Schreiben </div> <div class="para">vom 15. Juni 1997 fest, er betrachte sich erst ab Juni 1997 </div> <div class="para">als bei der Kasse versichert; falls sie anderer Meinung </div> <div class="para">sei, kündige er hiermit mit sofortiger Wirkung. Daraufhin </div> <div class="para">verfügte die Kasse am 3. Juli 1997, Versicherungsbeginn für </div> <div class="para">die Grundversicherung sei der 1. November 1996 und nächster </div> <div class="para">Kündigungstermin der 31. Dezember 1997. Der Austritt werde </div> <div class="para">nur vorgenommen, wenn eine Versicherungsbestätigung des </div> <div class="para">neuen Versicherers vorliege und alle Prämien- und Kosten- </div> <div class="para">beteiligungsrechnungen beglichen seien. In der von ihr ein- </div> <div class="para">geleiteten Betreibung wurde K.________ mit Zahlungsbefehl </div> <div class="para">vom 11. September 1997 aufgefordert, die ausstehenden </div> <div class="para">Grundversicherungsprämien der Monate November 1996 bis Juli </div> <div class="para">1997 (im Betrag von Fr. 801.40 [Fr. 1216.20 abzüglich der </div> <div class="para">von K.________ geleisteten Zahlungen von Fr. 414.80] nebst </div> <div class="para">Verzugszins zu 5 % seit 17. Mai 1997 und Mahnkosten in der </div> <div class="para">Höhe von Fr. 20.-) zu begleichen. Den vom Betriebenen </div> <div class="para">erhobenen Rechtsvorschlag beseitigte die Kasse mit Ver- </div> <div class="para">fügung vom 6. Oktober 1997 und erteilte in entsprechendem </div> <div class="para">Umfang definitive Rechtsöffnung. Die dagegen und gegen den </div> <div class="para">Verwaltungsakt vom 3. Juli 1997 gerichteten Einsprachen </div> <div class="para">lehnte sie ab (Einspracheentscheid vom 1. Dezember 1997). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> B.- Hiergegen erhob K.________ Beschwerde beim </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Zug. Im Laufe des Verfahrens </div> <div class="para">teilte die Kasse mit, die Zusatzversicherungen seien im </div> <div class="para">Dezember 1997 entgegenkommenderweise rückwirkend aufgehoben </div> <div class="para">worden. In Berücksichtigung der demzufolge von K.________ </div> <div class="para">in den Monaten Juni bis Dezember 1997 zuviel bezahlten </div> <div class="para">Prämien reduziere sich der Ausstand auf Fr. 585.50. Das </div> <div class="para">kantonale Gericht wies die Beschwerde ab und verpflichtete </div> <div class="para">K.________, der Kasse Fr. 585.50 nebst Verzugszins zu 5 % </div> <div class="para">seit 17. Mai 1997 zuzüglich Fr. 20.- Mahnkosten und </div> <div class="para">Fr. 50.- Betreibungskosten zu bezahlen (Entscheid vom </div> <div class="para">24. Juni 1999). </div> <div class="para"> C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt </div> <div class="para">K.________ sinngemäss, es sei festzustellen, dass er </div> <div class="para">überhaupt nicht, eventuell erst ab Juni 1997 bei der Kasse </div> <div class="para">versichert sei. </div> <div class="para"> Die Kasse und das kantonale Gericht schliessen auf </div> <div class="para">Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, während sich </div> <div class="para">das Bundesamt für Sozialversicherung nicht vernehmen lässt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 1.- Die Prämienausstände, für welche die Vorinstanz </div> <div class="para">definitive Rechtsöffnung erteilt hat, sind in masslicher </div> <div class="para">Hinsicht nicht bestritten. Der Beschwerdeführer vertritt </div> <div class="para">allerdings die Ansicht, das Versicherungsverhältnis bestehe </div> <div class="para">- falls überhaupt - erst seit Juni 1997. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 2.- Der vorliegende Rechtsstreit hat nicht die Bewil- </div> <div class="para">ligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zum </div> <div class="para">Gegenstand. Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat </div> <div class="para">daher nur zu prüfen, ob das vorinstanzliche Gericht Bundes- </div> <div class="para">recht verletzt hat, einschliesslich Überschreitung oder </div> <div class="para">Missbrauch des Ermessens, oder ob der rechtserhebliche </div> <div class="para">Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollständig oder </div> <div class="para">unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen fest- </div> <div class="para">gestellt worden ist (Art. 132 in Verbindung mit Art. 104 </div> <div class="para">lit. a und b sowie <span class="artref">Art. 105 Abs. 2 OG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 3.- Das kantonale Gericht hat die vorliegend massge- </div> <div class="para">benden Bestimmungen über die Versicherungspflicht von Aus- </div> <div class="para">ländern und Ausländerinnen mit einer Aufenthaltsbewilligung </div> <div class="para">nach <span class="artref">Art. 5 ANAG</span> (<span class="artref">Art. 3 Abs. 1 KVG</span> in Verbindung mit </div> <div class="para"><span class="artref">Art. 7 Abs. 1 und <artref id="CH/832.102/1/2/a" type="start"></artref>Art. 1 Abs. 2 lit. a KVV</span><artref id="CH/832.102/7/1" type="end"></artref>) sowie den Be- </div> <div class="para">ginn der Versicherung bei rechtzeitigem (<span class="artref">Art. 5 Abs. 1 KVG</span> </div> <div class="para">in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 letzter Satz KVV) und bei </div> <div class="para">verspätetem Beitritt (<span class="artref">Art. 5 Abs. 2 KVG</span>) zutreffend darge- </div> <div class="para">legt. Richtig sind sodann auch seine Ausführungen zur Re- </div> <div class="para">gelung des Versichererwechsels bei Franchisenversicherungen </div> <div class="para">(<span class="artref">Art. 7 KVG</span> in Verbindung mit <span class="artref">Art. 94 Abs. 2 KVV</span>). Darauf </div> <div class="para">kann verwiesen werden. </div> <div class="para"> Nicht beigepflichtet werden kann der Vorinstanz dem- </div> <div class="para">gegenüber insoweit, als sie davon ausgeht, der Umstand, </div> <div class="para">dass die Versicherten mit der Bezahlung von Prämien und </div> <div class="para">Kostenbeteiligungen im Rückstand sind, hindere die Wirksam- </div> <div class="para">keit einer Kündigung. Denn gemäss <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=12&amp;from_date=11.04.2000&amp;to_date=30.04.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-266%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page266">BGE 125 V 266</a> ist <span class="artref">Art. 9 </span></div> <div class="para">Abs. 3 KVV, wonach der bisherige Versicherer säumige Ver- </div> <div class="para">sicherte, die den Versicherer wechseln wollen, erst dann </div> <div class="para">aus dem Versicherungsverhältnis entlassen darf, wenn die </div> <div class="para">ausstehenden Prämien oder Kostenbeteiligungen vollständig </div> <div class="para">bezahlt sind, gesetzwidrig. Zu diesem Schluss gelangte das </div> <div class="para">Eidgenössische Versicherungsgericht, weil <span class="artref">Art. 9 Abs. 3 KVV</span> </div> <div class="para">das in <span class="artref"><artref id="CH/832.10/7/2" type="start"></artref><artref id="CH/832.10/7/1" type="start"></artref>Art. 7 Abs. 1 und 2 KVG</span><artref id="CH/832.10/7/2" type="end"></artref><artref id="CH/832.10/2" type="end"></artref> statuierte Recht auf den </div> <div class="para">Wechsel des Versicherers einschränkt und damit den einer </div> <div class="para">Vollzugsnorm gesetzten Rahmen überschreitet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 4.- a) Der Beschwerdeführer nannte sowohl in seinem </div> <div class="para">ersten Antrag vom 28. Oktober 1996 als auch in seinem zwei- </div> <div class="para">ten Antrag vom 26. Februar 1997 - welchen er ausfüllte, </div> <div class="para">weil die Kasse den Originalantrag vom 28. Oktober 1996 </div> <div class="para">nicht mehr auffinden konnte - als gewünschten Versiche- </div> <div class="para">rungsbeginn den 1. November 1996. In Anbetracht der Tat- </div> <div class="para">sache, dass er bereits am 12. Februar 1996 in die Schweiz </div> <div class="para">eingereist war und seine Verpflichtung nicht erfüllt hat, </div> <div class="para">sich innert dreier Monate zu versichern, nachdem er sich </div> <div class="para">bei der für die Einwohnerkontrolle zuständigen Stelle an- </div> <div class="para">gemeldet hatte (<span class="artref">Art. 3 Abs. 1 KVG</span> in Verbindung mit <span class="artref">Art. 7 </span></div> <div class="para">Abs. 1 und <artref id="CH/832.102/1/2/a" type="start"></artref>Art. 1 Abs. 2 lit. a KVV<artref id="CH/832.102/7/1" type="end"></artref>), ist nicht zu bean- </div> <div class="para">standen, dass Kasse und Vorinstanz den Versicherungsbeginn </div> <div class="para">nach Massgabe von <span class="artref">Art. 5 Abs. 2 KVG</span> auf den 1. November </div> <div class="para">1996 festgelegt haben. An diesem Ergebnis vermag nichts zu </div> <div class="para">ändern, dass die Kasse dem Beschwerdeführer im Januar oder </div> <div class="para">Februar 1997 auf telefonische Anfrage hin die - falsche - </div> <div class="para">Auskunft erteilt hat, er sei bei ihr nicht versichert. Die </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin stellte nämlich mit Einspracheentscheid </div> <div class="para">vom 1. Dezember 1997 klar, dass selbstverständlich auch der </div> <div class="para">Versicherungsschutz seit 1. November 1996 bestehe, weshalb </div> <div class="para">der Beschwerdeführer allfällige Arztrechnungen ab diesem </div> <div class="para">Datum zur Rückerstattung einreichen könne. Dass ihm aus dem </div> <div class="para">Verhalten der Kasse irgendwelche Nachteile entstanden </div> <div class="para">wären, macht der Versicherte zu Recht nicht geltend. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> b) Nach dem Gesagten und der korrekten Berechnung im </div> <div class="para">angefochtenen Entscheid steht fest, dass der Versicherte </div> <div class="para">für die Franchisenversicherung in der Zeit von November </div> <div class="para">1996 bis Juli 1997 eine Prämienrestschuld in der Höhe von </div> <div class="para">Fr. 585.50 zu begleichen hat. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 5.- a) Da sich die zur Erhebung einer Mahngebühr auch </div> <div class="para">unter der Geltung des KVG notwendige - verordnungsmässige </div> <div class="para">oder statutarische - Grundlage (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=12&amp;from_date=11.04.2000&amp;to_date=30.04.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-276%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page276">BGE 125 V 276</a>) in </div> <div class="para">Art. 12 Abs. 7 der vorliegend massgebenden Allgemeinen </div> <div class="para">Versicherungsbedingungen der Kasse zur obligatorischen </div> <div class="para">Krankenpflegeversicherung BASIS und freiwilligen Taggeld- </div> <div class="para">versicherung SALARIA findet, ist die Erteilung der Rechts- </div> <div class="para">öffnung auch insofern rechtens. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> b) Mangels entsprechender gesetzlicher Grundlage wer- </div> <div class="para">den auf Prämienforderungen der Krankenkassen keine Ver- </div> <div class="para">zugszinsen geschuldet (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=12&amp;from_date=11.04.2000&amp;to_date=30.04.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F124-V-338%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page345">BGE 124 V 345</a> Erw. 3 mit Hinweisen; </div> <div class="para">RKUV 1997 Nr. KV 13 S. 308). Die Kasse hat in ihrer Ver- </div> <div class="para">nehmlassung im vorinstanzlichen Verfahren dementsprechend </div> <div class="para">keine Verzugszinsen mehr geltend gemacht. Da das kantonale </div> <div class="para">Gericht diesem Umstand und der rechtlichen Situation aller- </div> <div class="para">dings nicht Rechnung getragen hat, ist der angefochtene </div> <div class="para">Entscheid insoweit aufzuheben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 6.- Die Vorinstanz ist schliesslich im Hinblick auf </div> <div class="para">die Vorschriften zum Wechsel des Versicherers bei Franchi- </div> <div class="para">senversicherungen (vgl. insbesondere <span class="artref"><artref id="CH/832.10/2" type="start"></artref><artref id="CH/832.10/7/5" type="start"></artref><artref id="CH/832.10/7/2" type="start"></artref><artref id="CH/832.10/7/1" type="start"></artref>Art. 7 Abs. 1, 2 und 5 </span></div> <div class="para">KVG<artref id="CH/832.10/7/2" type="end"></artref><artref id="CH/832.10/7/5" type="end"></artref><artref id="CH/832.10/2" type="end"></artref><artref id="CH/832.10/5" type="end"></artref> in Verbindung mit <span class="artref">Art. 94 Abs. 2 KVV</span>) zutreffend zum </div> <div class="para">Ergebnis gelangt, dass die rückwirkende Kündigung eines die </div> <div class="para">obligatorische Krankenpflege betreffenden Versicherungsver- </div> <div class="para">hältnisses nicht zulässig ist. Es ist ihr darin beizu- </div> <div class="para">pflichten, dass die vom Beschwerdeführer in seinem Schrei- </div> <div class="para">ben vom 15. Juni 1997 ausgesprochene Kündigung ihre Wirkung </div> <div class="para">- unter der Voraussetzung, dass die übrigen Erfordernisse </div> <div class="para">ebenfalls erfüllt sind - frühestens auf den 31. Dezember </div> <div class="para">1997 entfalten kann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 7.- Da es nicht um die Bewilligung oder Verweigerung </div> <div class="para">von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kosten- </div> <div class="para">pflichtig (<span class="artref">Art. 134 OG</span> e contrario). Entsprechend dem Aus- </div> <div class="para">gang des Verfahrens rechtfertigt es sich, die Kosten dem </div> <div class="para">Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 156 Abs. 1 OG</span>). </div> <div class="para"> <u>Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I.In teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbe- </div> <div class="para"> schwerde werden der Entscheid des Verwaltungsgerichts </div> <div class="para"> des Kantons Zug vom 24. Juni 1999 und der Einsprache- </div> <div class="para"> entscheid der Helsana Versicherungen AG vom 1. Dezem- </div> <div class="para"> ber 1997 insoweit aufgehoben, als sie den Beschwerde- </div> <div class="para"> führer zur Bezahlung von Verzugszinsen auf den Prä- </div> <div class="para"> mienausständen verpflichten und in diesem Umfang de- </div> <div class="para"> finitive Rechtsöffnung erteilen, und es wird festge- </div> <div class="para"> stellt, dass der Beschwerdeführer keine Verzugszinsen </div> <div class="para"> schuldet. Im Übrigen wird die Verwaltungsgerichtsbe- </div> <div class="para"> schwerde abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II.Die Gerichtskosten von Fr. 400.- werden dem Beschwer- </div> <div class="para"> deführer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvor- </div> <div class="para"> schuss verrechnet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">III.Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsge- </div> <div class="para"> richt des Kantons Zug und dem Bundesamt für Sozial- </div> <div class="para"> versicherung zugestellt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 17. April 2000 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der IV. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: </div> </div></body></html>