<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2018.00889</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>I. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiberin Reiber</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">9. </span><span class="Standard berschrift2">Juni 2020</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Dr. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Peter Stadler</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Dufourstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 140, 8008 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1974, Mutter von zwei Söhnen (Jahrgänge 1999 und 2001), hat in Serbien-Montenegro eine Ausbildung zur Schneiderin/Näherin absolviert und übte nach ihrer Einreise in die Schweiz im Jahr 1997 verschiedene Hilfsar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitertätigkeiten aus, zuletzt vom 3. April 2014 bis zum 28. Februar 2015 sowie seit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2015 bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG als Unterhaltsreinigerin in Teilzeit (Urk. 7/4/5, Urk. 7/11, Urk. 7/12/2). Am 19. Mai 2015 war sie Opfer von häuslicher Gewalt durch ihren damaligen Ehemann geworden. Sie hatte dabei Verletzungen im Bereich des Kopfes, der Halswirbelsäule (HWS), am Hals sowie an Oberkörper und Becken erlitten (Urk. 7/17/6). Ab dem 11. Dezember 2015 wurde ihr durch ihren Hausarzt, med. pract. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, eine fortlaufende 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (Urk. 7/17/7, Urk. 7/21/3, Urk. 7/37/4-23, Urk. 7/39/4). Daraufhin kündigte der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis auf den 31. Mai 2016 (Urk. 7/12/8). Unter Hinweis auf chronifizierte Rückenbeschwerden bei degenerativer Veränderung der Lendenwirbelsäule, einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chondrosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">interver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tebralis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> L4/5 sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spondylarthrosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chronifizierten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zervikobrachia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzsyndrom meldete sie sich am 4. Juli 2016 bei der Invalidenversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/4). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab, zog wiederholt Akten der Krankentaggeldversicherung bei (Urk. 7/17, Urk. 7/37) und teilte der Versicherten am 8. September 2016 mit, dass keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien (Urk. 7/23). In der Folge liess sie die Arbeitsfähigkeit der Versicherten in Beruf und Haushalt durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> polydisziplinär abklären (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten vom 18. Juni 2018, Urk. 7/62). Hernach veranlasste sie eine Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 29. Juni 2018 (Urk. 7/65/7 f.). Gestützt darauf stellte sie der Versicherten mit Vorbescheid vom 10. Juli 2018 die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 7/66). Daraufhin liess diese am 31. August 2018 Einwand erheben (Urk. 7/72) und reichte einen aktuellen Bericht der behandelnden Psychologin lic. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie ihres Hausarz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tes ein, aus welchem unter anderem hervorging, dass sie seit September 2018 am Programm der Arbeitsintegration </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> teilnehme (Urk. 7/69/2). Am 13. Sep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2018 verfügte die IV-Stelle im angekündigten Sinne (Urk. 7/77 = Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess die Versicherte am 12. Oktober 2018 Beschwerde erheben und beantragen, die Verfügung vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2018 betreffend Abweisung von Leistungen der Invalidenversicherung sei aufzuheben. Es seien ihr Leistungen der Invalidenversicherung zuzusprechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und zwar ab Januar 2017 eine unbefristete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rente und später gegebenenfalls auch berufliche Eingliederungsmassnahmen. Eventualiter sei ihr wenigstens für die Zeit von Januar bis Dezember 2017 eine Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Subeventualiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei die Angele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genheit zur Abklärung ihres aktuellen Gesundheitszustandes sowie ihrer Arbeits- und Erwerbsfähigkeit an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich zurückzuweisen. Ferner ersuchte sie um Bewilligung der unentgeltlichen Prozess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung und Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 16. November 2018 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Dies wurde der Beschwerdeführerin am 20. November 2018 mitgeteilt, ihr antragsgemäss (Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Prozessführung bewilligt und Rechtsanwalt Dr. iur. Peter Stadler als unentgeltli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Rechtsvertreter bestellt (Urk. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, wird für diesen Teil die Invalidität nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG festgelegt. Danach wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Waren sie daneben auch im Aufgabenbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherung (IVG) festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsbemessung (vgl. BGE 141 V </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 3.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der bis 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2017 gültig gewesenen Gerichts- und Verwaltungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">praxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 V 146; vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">27 und 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Verordnung über die Invalidenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der seit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestimmung zur Änderung der IVV vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2017, in Kraft seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2018) wird zunächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">27 IVV) ermittelt. Die Invalidität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss berücksichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teilerwerbstätigkeit erzielen würde. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Teilinvaliditäten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invaliditätsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Beson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deren sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Massgebend sind die Verhält</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eistung zu erbringen (BGE 145 V </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsve</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rmögen einzuschätzen (BGE 141 V </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die gesamthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 4.2.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder herstellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span id="VV037"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung damit, dass die Beschwerdeführerin seit dem 9. Februar 2016 gesundheitlich eingeschränkt sei. Die Abklärungen hätten jedoch ergeben, dass weder aus somatischen noch aus psychischen Gründen eine gesundheitliche Beeinträchtigung vorliege, die eine anhaltende Arbeitsunfähigkeit zur Folge habe. Zudem seien die therapeutischen Massnahmen, welche zu einer Verbesserung des Gesundheitszustandes führen würden, nicht genügend ausgeschöpft (Urk. 2 S. 1). Aus dem mit dem Einwand eingereichten Bericht von lic. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie med. pract. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 27. August 2018 gingen keine neuen medizinischen Tatsachen hervor. Der objek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive Befund sei nur leichtgradig einschränkend, sodass nicht von einem erhebli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Gesundheitsschaden ausgegangen werden könne, welcher die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langandauernd einschränke. Erfreulich sei, dass die Beschwerdeführerin an einem Programm der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> teilnehme, was jedoch nichts an der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ändere (Urk. 2 S. 2). Die Voraussetzungen für Leistungen der Invalidenversicherung seien nicht erfüllt und es liege keine relevante Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung vor (Urk. 2 S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, entgegen der angefochtenen Verfügung sei sie nicht erst seit dem 9. Februar 2016 gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlich eingeschränkt. Die von den Gutachtern der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostizierte mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwere depressive Episode (mit attestierter Arbeitsunfähigkeit von 100 %) bestehe mindestens seit Dezember 2015 und habe gemäss Gutachten zumindest bis September 2017 zur vollumfänglichen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit geführt (Urk. 1 S. 4). Zum Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenanspruches im Januar 2017 sei ihr eine 100%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit im Erwerbsbereich und eine solche von 30 % im Haushalt gutachterlich attestiert worden. Bei einer Qualifi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kation von 30 % Erwerbstätigkeit und 70 % Haushaltstätigkeit ergebe sich ein Anspruch auf eine (befristete) halbe Rente. Sofern von einer (bestrittenen) ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenausschliessenden Verbesserung ab September 2017 ausgegangen würde, hätte die halbe Rente gestützt auf Art. 88a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVV frühestens per </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2018 aufgehoben werden dürfen. Entgegen dem Gutachten sei die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) sodann nicht weitgehend remittiert und nur noch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subsyndromal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorhanden (Urk. 1 S. 5). Die Berichte der behandelnden Psycholo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gin sowie des Hausarztes vom 13. November 2017 sowie 27. August 2018 würden belegen, dass sie an einer tiefgreifenden, mit der Depression verbundenen PTBS leide. Zudem liege gemäss diesen Berichten noch eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung vor. Sie sei derzeit immer noch zu 100 % arbeitsunfähig und könne auch die Hausarbeiten nur langsam, mühsam und mit Pausen erledigen, weshalb ihr die halbe Rente auch nach dem 1. Januar 2018 weiterhin auszurich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten sei (Urk. 1 S. 6). Die Beschwerdegegnerin habe ferner ihre Untersuchungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht verletzt, indem sie nicht wenigstens den Anspruch auf eine befristete Rente geprüft habe. Überdies habe sie ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, indem sie sich nicht mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Vorbringen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Einwand und dem damals einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichten Bericht der Behandler vom 27. August 2018 auseinandergesetzt oder ihn dem RAD unterbreitet habe. Des Weiteren hätte die Beschwerdegegnerin ihren Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen prüfen müssen, insbeson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dere, da sie Kenntnis davon erhalten habe, dass sie ab September 2018 am Programm der Arbeitsintegration </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> teilgenommen habe (Urk. 1 S. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin den Sachverhalt in genü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gender Weise abgeklärt hat und bejahendenfalls, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Invalidenrente hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Rheumatologie und Physikalische Medizin, erklärte in seinem Bericht vom 20. Januar 2016 (Urk. 7/20/7 f.), die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin leide an einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbospondylogenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis panvertebralen Schmerzsyn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drom bei leichten degenerativen Veränderungen lumbal mit Osteochondrose (L4/L5). Ferner hielt er ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zervikovertebrales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zervikospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Syndrom mit wiederkehrender Cephalgie bei dringendem Verdacht auf eine Schmerzverar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitungsstörung bei psychosozialer Belastungssituation und Traumatisierung vo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 19. Mai 2015 fest. Dazu erklärte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die Beschwerdeführerin berichte schon seit längerem über tiefe lumbale Rückenschmerzen. Diese hätten seit einem Jahr deutlich zugenommen und würden ins linke Bein ausstrahlen und sich auch thorakal bis okzipital und frontal ausbreiten. Am 19. Mai 2015 sei es zu einer Mehrfachverletzung durch den Ehemann mit anschliessender </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Notfallhos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Kantonsspital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gekommen. Dort seien mehrere Abklärungen im Schädel-Halswirbelsäulen-Bereich vorgenommen worden, wobei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stets unauffällige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ossären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Strukturen beschrieben worden seien (Urk. 7/20/7). Die Beschwerdeführerin leide an einem komplexen Schmerzsyndrom, vordergründig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbospondylogen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis panvertebral mit Cephalgie. Die Beschwerden seien durch die somatischen Befunde nur zum Teil erklärbar. Denkbar sei, dass die schwierige psychosoziale Belastungssituation mit einer möglichen reaktiven depressiven Entwicklung schmerzverstärkend sei. Aus rein somatischer Sicht bestehe eine Arbeitsfähigkeit für leichte bis mittelschwere Tätigkeiten. Die Beschwerdeführerin selbst wünsche ebenfalls, eine leichte Tätigkeit auszuführen (Urk. 7/20/8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Austrittsbericht vom 8. Dezember 2016 des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rehaz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entrums</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/32) ist zu entnehmen, dass sich die Beschwerdeführerin dort vom 28. Oktober bis 17. November 2016 in stationärer Behandlung befand. Die behandelnden Ärzte stellten folgende Diagnosen (Urk. 7/32/1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4), Differentialdiagnose (DD) im Rahmen der posttraumatischen Störung, therapieresistente chronifizierte Rückenbeschwerden: Degenerative Veränderungen der Lendenwir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">belsäule (LWS), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chondrosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">intervertebralis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> L4/5 sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Spondylarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (MRI vom 23. April 2014)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Posttraumatische Belastungsstörungen nach häuslichem Missbrauch (ICD-10 F43.1), letzter Gewaltübergriff im Mai 2015: Leichte traumatische Hirn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">verletzung, Kontusion </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">infraorbital</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> links mit Weichteilhämatom, Kontu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sion parietal links, Kontusion Halswirbelsäule (HWS), Würgemale am Hals, Kontusion sternal und Oberbauch mittig, Kontusion Becken. Seitdem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Flashbacks, Schlafstörungen, innere Unruhe, Ängste, Konzentrationsstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rungen, Stressintoleranz, depressive Verstimmung, Kopfschmerzen, vegetative Übererregbarkeit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11), mit Inappetenz, Schlafstörungen, Konzentrations- und Gedächt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nisstörungen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Kopfschmerzattacken im Sinne einer Migräne</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu ergänzten sie, die Beschwerdeführerin leide vor dem Hintergrund einer PTBS nach häuslicher Gewalt unter einer chronischen Schmerzstörung, einher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehend mit einer depressiven Störung und Ängsten. Während des stationären Aufenthaltes sei es ihr gelungen, erste Fortschritte im Hinblick auf das Erkennen und Wahren eigener Grenzen durch Erhöhung der Selbstfürsorge zu machen und ihr Krankheitsverständnis in ersten Ansätzen zu erweitern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/32/3). Betref</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fend die Arbeitsfähigkeit hielten sie fest, die Beschwerdeführerin sei bis zum 1. Dezember 2016 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Eine berufliche Reintegra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion erschiene zum Zeitpunkt des Austrittes kurzfristig noch wenig realistisch, zumal sich die Beschwerdeführerin in der Alltagsbewältigung, vor allem auch in administrativer Hinsicht, noch überfordert fühle (Urk. 7/32/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Abschlussbericht der i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ntegrierten Psychiatrie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 16. Oktober 2017 (Urk. 7/47) ist zu entnehmen, dass sich die Beschwerdeführerin dort vom 8. Juni bis 8. September 2017 in tagesklinischer Behandlung befand. Die Behandler hielten eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) sowie eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.40) fest (Urk. 7/47/1). Des Weiteren erklärten sie, das psychische Zustandsbild der Beschwerdeführerin sei im Verlauf der Behandlung besonders durch das Setting der Bewegungsthera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pie und durch den Kontakt zu weiblichen Mitpatientinnen günstig beeinflusst worden. Während der Behandlung sei die Medikation gemäss med. pract. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weitergeführt worden. Eine antidepressive Medikation sei ihr empfohlen und mit ihr besprochen worden. Sie habe sich jedoch diesbezüglich sehr kritisch gezeigt und lehne eine psychopharmakologische Einstellung ab. Die objektivierbare Diagnose einer depressiven Episode sei vor dem Hintergrund einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumafolge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei in der Vergangenheit erlebten psychisch traumatisierten Ereignissen interpretiert worden. Symptome, welche konkret für eine PTBS sprechen würden, seien keine geäussert worden. Es sei jedoch auch keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">traumaspezifische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Explo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ration durchgeführt worden. Eine solche werde empfohlen. Im Behandlungsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lauf habe eine leichte Zustandsverbesserung erreicht werden können. Die Beschwerdeführerin wirke zunehmend hoffnungsvoller, kontaktfreudiger und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwingungsfähiger. Sie wünsche keine Anbindung an eine ambulante Tages</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">struktur. Am 8. September 2017 habe sie in leicht stabilerem Zustand ohne Hinweise auf akute Selbst- oder Fremdgefährdung entlassen werden können (Urk. 7/47/2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2017 (Urk. 7/49) führten die behandelnde Psychologin lic. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie med. pract. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Diagnosen einer mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gradigen depressiven Episode (ICD-10 F32.1), einer PTBS (ICD-10 F43) sowie einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.40) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (Urk. 7/49/1). Gleichzeitig hielten sie fest, dass nicht mehr mit einer Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit gerech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">net werden könne (Urk. 7/49/3). Im Weiteren führte lic. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, die Beschwerdeführerin sei seit dem 17. März 2017 bei ihr in delegierter Psychothe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rapie. Sie leide unter chronischen Schmerzen im Rücken-, Nacken- und Kopfbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reich. Auch die Brust (Schmerzen, Zysten) habe ihr einige Male Probleme bereitet. Vor dem Hintergrund traumatisierender Erfahrungen (Missbrauchs- und Gewalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung in der Ehe, Schussverletzung am Bein im Alter von 14 Jahren) und aktueller psychosozialer Belastungen habe sie zunehmend unter Depressionen gelitten. Eine dreiwöchige stationäre Behandlung in der Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, im Jahr 2016 habe keine nennenswerte Zustandsverbesserung gebracht. Sie sei im Kontakt gut zugänglich, wirke aber besorgt und pessimistisch bezüglich ihrer gegenwärtigen Situation und der Zukunft. Früher habe sie teilzeitlich als Putzfrau gearbeitet, doch jetzt gehe aufgrund der Schmerzen, die sie sehr beschäftigen würden, nichts mehr. Auch ihre Konzentration sei schlecht geworden, sie vergesse sehr viel und berichte über sorgenvolles Gedankenkreisen. Die Schilderungen über das ambulante Setting in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> liessen verringerte Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem (was bei ihr leicht Verunsicherung auslöse), hingegen positive Reaktionen auf Bekanntes erkennen, wo sie sich sicher fühlen könne (Urk. 7/49/6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend die Arbeitsfähigkeit führten die Behandler aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zur Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % für jegliche Arbeiten, auf lange Sicht. Dies begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deten sie mit den beschriebenen psychischen Problemen und dem gesamten Gesundheitszustand. Dadurch sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch die Alltagsbewältigung eingeschränkt und die Lebensqualität reduziert. Psychotherapeutisch gehe es gegenwärtig darum, die Beschwerdeführerin auf ihrem weiteren Lebensweg zu unterstützen, momentan sei eine Tendenz zur Besserung zu erkennen (Urk. 7/49/7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 18. Juni 2018 erstattete das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das polydisziplinäre Gutachten in den Bereichen Psychiatrie, Innere Medizin, Orthopädie/Traumatologie und Neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rologie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/62). Darin hielten die Gutachter als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine mittelschwere depressive Episode (ICD-10 F32.1) fest. Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie die folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den (Urk. 7/62/6):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Spezifische Phobie (ICD-10 F40.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Subsyndromale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> PTBS (ICD-10 F43.1, weitgehend remittiert)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kopfschmerzen vom Spannungstyp, ausserdem Verdacht auf Migräne ohne Aura, Verstärkung der Symptomatik seit dem Trauma vom Mai 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypercholesterinämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Refluxbeschwerden</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vitamin-D-Mangel</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vitamin B12-Mangel</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fibrozystische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Mastopathie rechts (Mammographie und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mammasonogra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">phie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> vom 13. Februar 2017) ohne Anhaltspunkte für Malignität</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Allergien auf Tierhaare, Hühner, Staub</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panvertebrales Schmerzsyndrom bei </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chronisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rezividierenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zervikobrachialgien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> linksbetont ohne Hinweis auf fortgeschrittene degenerative Veränderungen oder Funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tionseinschränkungen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rezidivierende Dorsalgien ohne Hinweis auf fortgeschrittene degenera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tive Veränderungen und Funktionseinschränkungen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ohne Anhaltspunkte für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">radikuläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Reiz- beziehungsweise Ausfalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">symptomatik</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Lumbalgien, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumboischialgien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit leichtgradigen degenerati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ven Veränderungen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Spondylarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> L4/5) ohne Hinweis auf Funktions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">einschränkungen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Fachgutachten vom 16. April 2018 (Urk. 7/62/17-37) hielt Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Neurologie, fest, bei der Beschwerdeführerin bestehe eine depressive Grundstim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mung, verknüpft mit Verbitterung und Vorwürfen, insbesondere gegenüber dem Vater. Darüber hinaus schildere sie auch Selbstwertzweifel sowie neben Herab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stimmung auch Beeinträchtigungen in der Fähigkeit, Freude zu empfinden. Neben den Kardinalsymptomen würden auch akzessorische Symptome einer Depression vorliegen, welche insgesamt die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode bestätigen würden. Ferner bestünden einzelne Merkmale einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Trauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgestörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, diese seien aber gegenwärtig nicht so ausgeprägt, dass das Vollbild einer PTBS – wie vom Hausarzt med. pract. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und der Psychologin lic. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wähnt – bestätigt werden könne. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren bestünden keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinweise auf eine dissoziative Störung. Betreffend die somato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">forme Schmerzstörung hielt der psychiatrische Gutachter fest, die von der Beschwerdeführerin geschilderten Schmerzen seien nicht vollumfänglich und in ihrer Ausprägung und Ausgestaltung durch körperliche Symptome zu erklären. Das Vorliegen eines andauernden schweren und quälenden Schmerzes sei trotz des Zusammenhanges mit emotionalen Konflikten und psychosozialen Belastun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen nicht so ausgeprägt, dass die Diagnose einer somatoformen Schmerzstörung in schwerwiegender Form bestätigt werden könne (Urk. 7/62/30). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend sei mithin festzuhalten, dass bei der Beschwerdeführerin, wie auch seitens der behandelnden Ärzte und Therapeuten attestiert, eine mittelgra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dige depressive Episode vorliege. Eine PTBS bestehe jedoch nur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subsyndromal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung in geringer Ausprägung. Daraus ergebe sich, dass für die Arbeitsfähigkeit lediglich die depressive Episode relevant sei (Urk. 7/62/30). Die im Austrittsbericht des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Reha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entrums</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> genannte Diagnose der generalisierten Angststörung könne nicht bestätigt werden. Die Beschwerdeführerin habe zwar einzelne Ängste geschildert, diese hätten jedoch den psychopathologischen Befund zu keinem Zeitpunkt geprägt. Daher seien sie im Zusammenhang mit der depressiven Episode zu interpretieren. Zudem sei die spezifische Phobie (Höhenangst, Phobie in der Nähe von Baustellenkränen) ohne Relevanz auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/62/31). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend die Beurteilung von Konsistenz und Plausibilität notierte der Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter, auch wenn die Beschwerdeführerin sich subjektiv vollständig invalidisiert erlebe, zeige sie durchaus Aktivitäten im Alltag, welche erkennen liessen, dass – wenngleich mit Einschränkungen – eine Bewältigung und Strukturierung des Alltags möglich sei. Die beklagte Schmerzintensität und die geschilderten Funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionseinbussen würden sich nicht vollumfänglich im Untersuchungsbefund wiederspiegeln (Urk. 7/62/32).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Anlehnung an das Mini-ICF-APP bestünden diverse leicht- bis mittelgradige Einschränkungen (Urk. 7/62/32 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bezug auf die Arbeitsfähigkeit erklärte der Gutachter, die Arbeitsfähigkeit in angestammter sowie angepasster Tätigkeit betrage 70 %. Retrospektiv gelte diese Arbeitsfähigkeit ab Austritt aus der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im September 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Arbeitsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit von 100 % seit Dezember 2015 könne aufgrund der Akten nicht widerlegt werden. Über weiter zurückliegende Zeiträume könne keine Aussage getroffen werden (Urk. 7/62/33 f.). Die Arbeitsfähigkeit könne durch eine fortgesetzte psychiatrisch-psychotherapeutische Fachbehandlung auf 100 % gesteigert wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Mit einer Behandlungsdauer von zwei Jahren sei allerdings zu rechnen. Neben der fortgesetzten und gegebenenfalls auch noch zu intensivierenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ambulanten psychotherapeutischen Behandlung sei eine psychiatrische Mitbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handlung einschliesslich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Psychopharmakatherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu erwägen. Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin berichte zwar über Nebenwirkungen früher verordneter Antidepressiva. Möglicherweise könne aber ein Wechsel der Substanzklasse oder ein vorsichtiges Einschleichen einer antidepressiven Therapie zur Stabilisierung beitragen (Urk. 7/62/35). Im Haushalt bestünden aus psychiatrischer Sicht keine Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen (Urk. 7/62/35 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im internistischen Fachgutachten vom 7. Juni 2018 (Urk. 7/62/38-51) statuierte Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, einen weit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehend unauffälligen Befund (Urk. 7/62/44) und stellte vorwiegend leichte Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit fest (Urk. 7/62/45). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrer neurologischen Begutachtung vom 14. März 2018 (Urk. 7/62/68-78) hielt Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Neurologie, ebenfalls einen unauffälligen Untersuchungsbefund ohne Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (Urk. 7/62/73-75). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus orthopädischer Sicht stellte Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Orthopädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, in seinem Teilgut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten (Urk. 7/62/52-63) ebenfalls keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Das panvertebrale Schmerzsyndrom bei leichtgradiger Skoliose bewirke keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Beschwerden liessen sich durch somatische Befunde nur zum Teil erklären. Bei der aktuellen klinischen Untersuchung hätten sich im gesamten Wirbelsäulenbereich keine wesentlichen Funktionseinschränkungen gezeigt. Auffällig sei lediglich eine leichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">skolioti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Fehlhaltung mit rechtskonvexer Seitablenkung der Lendenwirbelsäule mit Gegenschwingung der Brustwirbelsäule. Die Funktionen der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule stellten sich nicht funktionseingeschränkt dar. Radiologisch würden sich keine Hinweise auf fortgeschrittene degenerative Veränderungen ergeben. Signifikante Umfangsverminderungen an oberen und unteren Extremi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">täten liessen eine seitendifferente sensomotorische Defizitsymptomatik nicht objektivieren. Aus orthopädischer Sicht würden sich keine Gesundheitseinschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen ergeben, welche die Arbeitsfähigkeit in zuletzt ausgeübter oder leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">adaptierter Tätigkeit einschränken würden (Urk. 7/62/59). Mit dem Ereignis vom 19. Mai 2015 (Kontusion des Beckens, der Wirbelsäule und des Kopfes) hätte die Arbeitsfähigkeit sistiert. Aus orthopädischer Sicht liesse sich die Persistenz der lumbalen Schmerzen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Extremitätenschmerzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> linksbetont jedoch nicht ablei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Urk. 7/62/60). Den physiologischen Gesetzen der Heilung folgend sei eine Kontusion des Beckens, der Wirbelsäule sowie des Kopfes spätestens seit drei bis vier Wochen ausgeheilt. Die Beschwerdeführerin sei in der Lage, körperlich leichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis mittelschwere Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten bis zu 15 kg durchzuführen (Urk. 7/62/61).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im polydisziplinären Konsens wurde zusammenfassend ausgeführt, einzig die mittelschwere depressive Episode bewirke eine Einschränkung der Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit um 30 %. Die Beschwerdeführerin sei in der Lage, Tätigkeiten, die ihrem Ausbildungs- und Kenntnisstand entsprechen würden, regelmässig auszuüben. In Anlehnung an das Mini-ICF bestünden nur geringfügige Einschränkungen in einzelnen Teilbereichen. Eine Tätigkeit im Haushalt könne sie vollumfänglich ausüben. Aus somatischer Sicht sei sie ferner in der Lage, körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten bis zu 15 kg durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuführen. Die zuvor attestierte Arbeitsunfähigkeit von 100 % in angestammter sowie angepasster Tätigkeit von Dezember 2015 bis September 2017 sei auf Basis der vorliegenden Befunde nicht zu widerlegen. Seit September 2017 (Austritt aus der Behandlung in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) sei die Arbeitsfähigkeit im Umfang von 70 % wiederhergestellt (Urk. 7/62/8). Von Mai 2015 bis September 2017 habe sodann eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Haushalt im Umfang von 30 % bestanden. Seit September 2017 bestehe keine Einschränkung mehr im Haushalt (Urk. 7/62/9 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner Stellungnahme vom 29. Juni 2018 (Urk. 7/65/7-8) hielt der RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">M.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Neurologie sowie Psychiatrie und Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapie, fest, das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten sei nachvollziehbar und in seinen medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Schlussfolgerungen plausibel. Einschränkungen in Bezug auf die bisherige Tätigkeit als Reinigungskraft ergäben sich infolge der reduzierten psychischen Belastbarkeit sowie Durchhaltefähigkeit. Ferner seien keine schwe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren körperlichen Belastungen möglich. Das Belastungsprofil umfasse jegliche einfachen, leichten bis mittelschweren körperlichen Tätigkeiten. Die Arbeitsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit in angestammter sowie angepasster Tätigkeit betrage 100 % von Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 bis 8. September 2017 und ab dem 9. September 2017 70 %. Durch Intensivierung der psychiatrischen Behandlung und gegebenenfalls eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> neuen Versuch mit Antidepressiva könne in ein bis zwei Jahren eine weitere Verbesse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung erreicht werden. Betreffend den Schweregrad des Gesundheitsschadens hielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">M.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, zu Beginn der Erkrankung habe vom Vorliegen einer PTBS ausgegangen werden können. Später habe sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">komorbid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine depressive Episode, meist mittelgradigen Ausmasses, entwickelt. Später seien auch noch die Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen der Schmerzverarbeitungsstörung hinzugetreten. Insgesamt hätten zu Beginn ausgeprägte Leistungseinschränkungen bestanden. Der Zustand habe sich jedoch im Verlauf verbessert, die PTBS sei weitgehend remittiert. Die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin sei wieder in der Lage, den Haushalt ohne wesentliche Einschränkun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen zu führen (Urk. 7/65/7 f.). Subjektiv fühle sie sich vollständig invalidisiert. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es bestünde kein ausgeprägter sozialer Rückzug, psychische Ressourcen seien vorhanden, könnten jedoch im Rahmen der dysfunktionalen Kognitionen nicht immer aktiviert werden. Insgesamt sei die objektivierbare Symptomatik zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegangen (Urk. 7/65/8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 27. August 2018 (Urk. 7/69) verwiesen die behandelnde Psychologin lic. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie Hausarzt med. pract. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf ihren Bericht vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2017 (Urk. 7/49), welcher nach wie vor zutreffe. Sie erklärten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an den damals gestellten Diagnosen der mittelgradigen depressiven Episode (ICD-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0 F32.1), der PTBS (ICD-10 F43) sowie der anhaltenden somatoformen Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung (ICD-10 F45.40) müsse festgehalten werden. In den Gesprächen sei zutage getreten, dass die oberflächlich wahrnehmbare Depression durchaus mit einer tiefgreifenden PTBS und zwar F43.1 verbunden sei. Bei der Beschwerdeführerin zeigten sich immer wieder Gedankenkreisen, Zustände der Verzweiflung und Verbitterung über das erlittene Unrecht, was nach 18-jähriger Ehe mit körperli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Misshandlungen und psychischen Demütigungen nicht verwunderlich sei. Dies decke sich mit der allgemeinen Erfahrung, dass kurzzeitige schwere Schockerlebnisse von Patienten eher leichter überwunden werden könnten, wäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rend langanhaltende Belastungen, welche auch – wie vorliegend – sehr destruktiv auf das Selbstwertgefühl eingewirkt hätten, sehr viel hartnäckiger seien. Die Beschwerdeführerin habe auch immer wieder die Angst geäussert, in diesem Zustand gefangen zu bleiben. Zudem bestehe die somatoforme Schmerzstörung weiterhin. Die Beschwerdeführerin verrichte heute ihre Hausarbeiten nur noch langsam, mühsam und mit Pausen (wegen der Schmerzen und schneller Ermüd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit), was im offenen Arbeitsmarkt nicht brauchbar sei. Bei körperlich schwe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren Arbeiten, wie beispielsweise Staubsaugen, benötige sie die Hilfe ihrer beiden Söhne (Urk. 7/69/1). Seit September 2018 nehme sie am Arbeitsintegrationspro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gramm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> teil. Ferner solle auch etwas zur physischen Stärkung (Nahrungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ergänzungsgetränke) unternommen werden, da sie an Appetitstörungen leide und sich oft müde und kraftlos fühle. Es bestehe nach wie vor eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Durch die Teilnahme am Programm der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestehe die Chance, wieder eine (wenn auch reduzierte) Arbeitsfähigkeit zu erlangen (Urk. 7/69/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin qualifizierte die Beschwerdeführerin als Teilerwerbstä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige mit einem Erwerbsanteil von 30 % und einem Haushaltsanteil von 70 % (Urk. 7/65/6). In medizinischer Hinsicht stützte sie sich in der leistungsabweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Verfügung auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten. In diesem hatten die Gutachter als einzige Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine mittelschwere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">depressive Episode (ICD-10 F32.1) genannt. Zudem hatten sie ausgeführt, gestützt auf die nicht widerlegbaren Angaben der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbehandler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei eine Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit von 100 % in angestammter sowie angepasster Tätigkeit von Dezember 2015 bis September 2017 ausgewiesen. Seit September 2017 (Austritt aus der Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) sei die Arbeitsfähigkeit im Umfang von 70 % wiederhergestellt (Urk. 7/62/8). Zur Einschränkung im Haushalt äusserten sie sich dahingehend, dass diese von Mai 2015 bis September 2017 30 % betragen habe. Seit September 2017 bestehe keine Einschränkung mehr im Haushalt (Urk. 7/62/9 f.). Basierend darauf nahm die Beschwerdegegnerin eine «Prüfung der Diagnosen durch den Rechtsanwender» vor und kam zum Ergebnis, dass kein langanhaltender, invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">disierender Gesundheitsschaden ausgewiesen sei, welcher eine anhaltende Arbeitsunfähigkeit zur Folge habe (Urk. 7/65/9, Urk. 2 S. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin nahm die sozialversicherungsrechtliche Qualifizierung gestützt auf die Angabe der Beschwerdeführerin im Rahmen der Anmeldung zum Leistungsbezug vor. Darin gab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie auf die Frage der aktuellen bzw. letzten Arbeitstätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein 30%iges Erwerbspensum an (Urk. 7/4/6). Eine eigene Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung nahm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, weder zur tatsächlich ausgeübten Tätigkeit, noch zur entscheidenden Frage, welche hypothetische Aufteilung die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Gesundheitsfall gewählt hätte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Statusfrage haben sich Gericht und Verwaltung insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sondere am unmittelbar vor Eintritt des Gesundheitsschadens geleisteten Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pensum zu orientieren (Urteil des Bundesgerichts 8C_122/2018 vom 27. August 2018 E. 4.3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine teilweise Arbeitsunfähigkeit wurde der Beschwerdeführerin ab 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 vom Hausarzt attestiert, ab 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2015 sodann eine gänzliche (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/21/13). Für die Zeit davor ergibt sich a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">us den Akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dass die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 1. August 2015 im Umfang von 3.75 Stunden pro Woche bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG tätig war (Urk. 7/12/3). Dies entspricht einem Pensum von zirka 9 % beziehungsweise allenfalls einem geringfügig höheren tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sächlich geleisteten Arbeitseinsatz, was auch die Beschwerdegegnerin im Fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellungsblatt so erkannte (Urk. 7/12/11, Urk. 7/65/2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Wie die Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin zur Angabe von 30</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gekommen war, ist nicht ersichtlich.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> In welchem Umfang die Beschwerdeführerin vor August 2015 tätig war, bleibt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ebenfalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unklar. Dem Auszug aus dem individuellen Konto (IK) lässt sich entnehmen, dass die Beschwerdeführerin jeweils sehr tiefe Jahreseinkommen erzielte (Urk. 7/11/1-4). Dies spricht eher für ein geringes Arbeitspensum und einen hohen Haushalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anteil, was wohl auch mit der damaligen Familienkonstellation der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin zu tun gehabt hat, war doch hauptsächlich ihr damaliger Ehemann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berufstätig (Urk. 7/62/24). Allerdings lebt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sie seit dem 19. Mai 2015 getrennt von ihm und ist zwischenzeitlich geschieden (Urk. 7/3, Urk. 7/69/1). Zudem bedürfen ihre in den Jahren 1999 und 2001 geborenen Söhne (Urk. 7/4/3) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiner Betreuung mehr. Die Beschwerdeführerin führte sodann gegenüber dem psychiatrischen Gutachter aus, sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor der Gewalttat ihres Ehemannes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Mai 2015 bei einer Bank als Reinigungskraft gearbeitet und ihr Pensum eigentlich steigern wollen (Urk. 7/62/19). Daher ist es ebenfalls möglich, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall ein höheres als das unmittelbar vor Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tritt des Gesundheitsschadens innegehabte Pensum von 9 % ausgeübt hätte. Somit bleibt der hypothetische Status der Beschwerdeführerin – insbesondere im zeitlichen Verlauf seit Dezember 2015 bis zum Erlass der angefochtenen Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung im September 2018 – unklar. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner liess die Beschwerdegegnerin die konkreten Einschränkungen der Beschwerdeführerin im Haushalt nicht abklären, obwohl sie selbst von einem erheblichen Haushaltsanteil von 70 % ausging (Urk. 7/65/6). Im Zusammenhang mit den Einschränkungen im Haushalt ist praxisgemäss nicht die medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit ausschlaggebend, sondern wie sich der Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden in der nichterwerblichen Betätigung konkret auswirkt, was durch die Abklärung an Ort und Stelle zu erheben ist (vgl. etwa Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_399/2016 vom 18. Januar 2017 E. 4.7.1 mit Hinweisen). So stellt die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Massgabe des Art. 69 Abs. 2 IVV; vgl. auch Rz. 3081 ff. des Kreisschreibens über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung, KSIH, gültig ab 1. Januar 2015) für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Einschränkung im Haushalt dar. Ein Haushaltsabklärungsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richt ist auch bei der Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität unentbehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich, um die gesundheitlichen Einschränkungen im häuslichen Bereich festzustel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len und die Gutachter bei Abweichungen damit zu konfrontieren (Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts 8C_157/2017 vom 6. November 2017 E. 4.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter attestierten der Beschwerdeführerin zwar für die Zeit von Mai 2015 bis Dezember 2017 eine Leistungsverminderung im Haushalt von 30 % (Urk. 7/62/9 f.). Allerdings befragten sie die Beschwerdeführerin nicht zu ihrer konkreten Haushaltstätigkeit respektive allfälligen Einschränkungen, weshalb dazu keine Angaben vorliegen. Ihre nicht näher begründete Einschätzung erweist sich insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Beschwerdeführerin gemäss Gutachten in der Zeit von Mai bis Dezember 2015 zu 30 % im Haushalt, nicht jedoch in ihrer Erwerbstätigkeit eingeschränkt gewesen sein soll (und sie auch nachweislich gearbeitet hat, vgl. Urk. 7/12/11), als nicht nachvollziehbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/62/8 und 10). Dass die Beschwerdegegnerin keine Haushaltsabklärung durchgeführt und den hypothetischen Status sowie die Einschränkungen im Haushalt nie erfragt hat, stellt eine Verletzung der Abklärungspflicht im Sinne von Art. 43 ATSG dar (vgl. dazu auch Urteil des Bundesgerichts 8C_533/2010 vom 3. Dezember 2010 E. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In medizinischer Hinsicht erweist sich das eingeholte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten als unvollständig und nicht schlüssig. Insbesondere fehlt auch hier eine Verlaufsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trachtung hinsichtlich Diagnostik und Arbeitsfähigkeit über den Zeitraum von Dezember 2015 bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung im September 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter gelangten in ihrer Beurteilung zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin einzig aus psychiatrischer Sicht von Dezember 2015 bis September 2017 zu 100 % und seit September 2017 zu 30 % in ihrer Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit eingeschränkt sei (Urk. 7/62/8). Was die Zeitspanne von Dezember 2015 bis September 2017 betrifft, übernahmen sie ohne nähere Begründung und Auseinandersetzung die von den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbehandlern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> attestierte Arbeitsunfähigkeit von 100 % (Urk. 7/62/8 und 34). Allerdings wichen sie von den zuvor genannten psychiatrischen Diagnosen ab, was widersprüchlich erscheint. So gingen sie davon aus, dass einzig die mittelschwere depressive Episode die Arbeitsfähigkeit eingeschränkt habe. Die seitens de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r Ärzte de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rehaz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entrums</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> genannte Diagnose der generalisierten Angststörung habe demgegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über nicht bestätigt werden können (Urk. 7/62/31, Urk. 7/32/1). Auch die mehrfach genannte PTBS sei nur noch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subsyndromal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und weitgehend remittiert und die somatoforme Schmerzstörung sei gering ausgeprägt (Urk. 7/32/1, Urk. 7/47/1, Urk. 7/62/30 f.). Weshalb jedoch die mittelschwere depressive Episode alleine eine 100%ige Arbeitsfähigkeit von Dezember 2015 bis September 2017 begründet haben soll, führten die Gutachter nicht näher aus und ist auch nicht ohne Weiteres plausibel. Ausserdem erscheint ihre Beurteilung insofern widersprüchlich, als sie eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit Dezember 2015 festhielten, jedoch gleichzeitig ausführten, die Beschwerdeführerin habe offenbar bis Dezember 2015 gearbeitet (Urk. 7/62/8). Für die Zeit ab September 2017 und die fortan attestierte Arbeitsunfähigkeit von 30 % stellten die Gutachter schliess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich auf den Zeitpunkt des Austritts aus der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab (Urk. 7/62/8). Mangels näherer Begründung kann jedoch nicht nachvollzogen werden, weshalb sich die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin im Erwerbsbereich ab diesem Zeitpunkt um 70 % gesteigert haben soll. Insbesondere berichteten die Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ledig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich von einer leichten Zustandsverbesserung respektive einem leicht stabileren Zustand, was eine derartige Steigerung der Leistungsfähigkeit kaum zu rechtfer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen vermag (Urk. 7/47/2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner hat gemäss Rechtsprechung des Bundesgerichts für sämtliche psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Erkrankungen unabhängig von der diagnostischen Einordnung bei psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Leiden in der Regel eine umfassende Prüfung anhand der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Standardindika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">toren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu erfolgen (vgl. vorstehend E. 1.4). Eine Indikatorenprüfung erweist sich jedoch gestützt auf das vorliegende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als nicht möglich. So </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter anderem die im psychiatrischen Teilgutachten vorgenommene Ressourcenprü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fung anhand des Mini-ICF zu wenig konkret, um den funktionellen Schweregrad beziehungsweise die funktionellen Einschränkungen zu beurteilen (vgl. BGE 143 V 418 E. 5.2.3). Ferner äussert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich der psychiatrische Gutachter nicht zum beweisrechtlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidenden verhaltensbezogenen Aspekt der Konsistenz (BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 7.4). Unter diesem Titel hielt er fest, die von der Beschwerdeführerin geschil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derten Funktionseinbussen würden sich nicht vollumfänglich im Untersuchungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">befund widerspiegeln (Urk. 7/62/32). Damit hat er jedoch keine Konsistenzprü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fung im Sinne der Rechtsprechung vorgenommen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erfüllt das Gutachten die rechtsprechungsgemässen Anforde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen an eine beweiskräftige ärztliche Expertise nicht (vgl. E. 1.7), weshalb darauf nicht abgestellt werden kann. Auch die anderen Berichte lassen keine abschliessende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über den ganzen Zeitraum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu. Der Hausarzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie die behandelnde Psychologin lic. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> begründeten ihre Diagnosestellung sowie die Einschätzung des Leistungsvermö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gens in ihrem aktuellen Bericht vom 27. August 2018 (Urk. 7/69) nur vage und allgemein, weshalb darauf nicht abgestellt werden kann. Zudem ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in Bezug auf Berichte von Hausärzten wie überhaupt von behandelnden Arztpersonen bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hungsweise Therapiekräften auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d Patienten aussagen (BGE 135 V </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Die Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> äusserten sich nicht zur Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/47) und die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit seitens des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Reha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entrums</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bezog sich lediglich auf den Zeitraum bis zum 1. Dezember 2016 (Urk. 7/32/4). Damit erweist sich der medizinische Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt als ungenügend abgeklärt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich merkt die Beschwerdeführerin zu Recht an (Urk. 1 S. 7), dass die Beschwerdegegnerin einen allfälligen Anspruch auf eine befristete Rente nicht geprüft hat, obwohl sie selbst erkannte, dass ein solche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglicherweise bestehen könnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/76/2). Damit hat sie ebenfalls ihre Untersuchungspflicht verletzt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span id="VV198"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sachverhalt ungenü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten hat die Beschwerdegegnerin die Statusfrage über den gesam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten strittigen Zeitraum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dezember 2015 abzuklären und je nach Ergebnis einen Haushaltsabklärungsbericht zu veranlassen. Zudem erweist sich der medizinische Sachverhalt über den gesamten vorgenannten Verlaufszeitraum als ungenügend erstellt. Aufgrund der Aktenlage kann immerhin als erstellt betrachtet werden, dass die Beschwerdeführerin aus internistischer und neurologischer Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im genannten Zeitraum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt war (Urk. 7/62/7). Dies ist zwischen den Parteien soweit ersichtlich auch unbestritten. Strittig ist hingegen die Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rheumatologi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sicht, insbesondere, da die Beschwerdeführerin über persistierende lumbale Schmerzen sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Extremitätenschmerzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> klagt (Urk. 7/62/7 und 23). Die Beschwerdegegnerin wird daher ein neues, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bidisziplinäres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten in den Disziplinen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rheumatologie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Psychiatrie einzuholen haben. Die Gutachter wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den dabei die Standardindikatoren gemäss BGE 141 V 281 E. 4.1.3 ff. in ihre Beurteilung einzubeziehen haben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung vom 13. September 2018 (Urk. 2) ist nach dem Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sagten aufzuheben und die Sache zur weiteren Abklärung in medizinischer und erwerblicher Hinsicht an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Die Beschwerde ist daher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in diesem Sinne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gutzuheissen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise auf Fr. 700.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span id="VV080"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">61 lit. g ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und dem Mass des Obsiegens bemessen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 GSVGer).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die vertretene Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Prozess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Honorarnote vom 5. Dezember 2018 (Urk. 10) machte Rechtsanwalt Dr. Peter Stadler einen Aufwand von total Fr. 1'769.35 (Fr. 1'595.-- Arbeitsaufwand für 7.25 Stunden plus Fr. 47.85 Barauslagen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuzüglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> MWSt) geltend, was der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses (§ 34 Abs. 3 GSVGer) angemessen erscheint.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 13. September 2018 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem unentgeltlichen Rechtsvertreter</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechtsanwalt </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Dr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Peter Stadler, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zürich, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">eine Prozessentschädigung von Fr. 1'769.35 (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Dr. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Peter Stadler</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">, unter Beilage einer Kopie von </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Urk. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">10</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> (nach Eintritt der Rechtskraft im Dispositiv) </span></p><p></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>FehrReiber</p></div> </div></body></html>