<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2015.01081</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiber Wilhelm</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 14. Juli 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Pro Infirmis Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sozialberatung, Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hohlstrasse 560, Postfach, 8048 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1956, arbeitete als ungelernte Kraft im Gastgewerbe (vgl. Urk. 12/15) bevor er sich im Oktober 2006 auf eine längerdauernde krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsbedingte Arbeitsunfähigkeit hin erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug anmeldete (Urk. 12/1). Gestützt auf die durchgeführten Abklärungen, insbesondere auf das eingeholte polydisziplinäre ärztliche Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten der Z.___ vom 20. Juli 2008 (Urk. 12/23; vgl. auch die ergänzende Stellungnahme der Gutachtensstelle vom 21. Oktober 2008; Urk. 12/33), wies die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, das Leistungsbegehren des Versicherten mit Verfügung vom 28. Januar 2009 ab (Urk. 12/34; vgl. auch Urk. 12/24/5 u. Urk. 12/35). Die vom Versicherten dagegen erhobene Beschwerde (vgl. Urk. 12/38/3-11) wies das hiesige Gericht mit Urteil vom 29. Juni 2010 ab (Urk. 12/54). Diesen Entscheid schützte das Bundesgericht mit Urteil vom 19. Oktober 2010 (Urk. 12/57). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Juli 2011 erfolgte eine Neuanmeldung (Urk. 12/58). Gestützt auf Berichte der A.___ vom 6. Juli 2011 (Urk. 12/59) und von Pract. med. B.___, Psychiatrie/Psychotherapie, vom 15. März 2012 (Urk. 12/65) erachtete die IV-Stelle die Voraussetzungen für die Zusprechung einer ganzen Rente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 100 % mit Wirkung ab dem 1. März 2012 als erfüllt (vgl. Urk. 12/68). Die Verfügung der IV-Stelle erging am 17. Oktober 2012 (Urk. 12/83). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Mai 2014 leitete die IV-Stelle eine revisionsweise Überprüfung des Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchs ein (vgl. Urk. 12/86). Nebst Berichten der behandelnden Ärzte (vgl. Urk. 12/87/6 ff., Urk. 12/90) holte sie das psychiatrische Gutachten von Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 12. März 2015 ein (Urk. 12/97). Dr. C.___ ergänzte am 21. April 2015 seine Ausführungen (Urk. 12/99). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 12/103 ff.) hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 25. September 2015 die bisherige ganze Rente wiedererwägungsweise auf das Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf (Urk. 12/108 = Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 25. September 2015 erhob der Versicherte am 19. Oktober 2015 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, der angefochtene Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid sei aufzuheben und sei ihm weiterhin eine ganze Rente auszurichten (Urk. 1/1). In der Beschwerdeantwort vom 11. Januar 2016 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde (Urk. 11). Die Vernehmlassung wurde dem Beschwerdeführer am 20. Januar 2016 zugestellt und gleichzeitig die mit der Beschwerdeerhebung beantragte unentgeltliche Prozessführung bewilligt (Urk. 14). Am 14. Juni 2017 wurde den Parteien Gelegenheit gegeben, sich zum Aspekt einer möglichen revisionsweisen anstelle einer wiedererwägungsweisen Aufhebung der Rente zu äussern (Urk. 16). Die Parteien verfassten je am 5. Juli 2017 ihre Stellungnahmen (Urk. 18, Urk. 20). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Grad der Invalidität eines Rentenbezügers oder einer Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerin in einer für den Anspruch erheblichen Weise, so ist die Rente laut </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechts; ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für die Zukunft entsprechend zu erhöhen, herabzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen oder aufzuheben. Der Revisionsordnung gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG geht jedoch der Grundsatz vor, dass die Verwaltung befugt ist, jederzeit von Amtes wegen auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn diese zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (BGE 110 V 176 E. 2a; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">53 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG). Unter diesen Voraussetzungen kann die Verwaltung eine Rentenverfügung auch dann abändern, wenn die Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voraussetzungen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG nicht erfüllt sind. Wird die zweifel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung erst vom Gericht fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt, so kann es die auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG gestützte Revisionsverfügung der Verwaltung mit dieser Begründung schützen (BGE 125 V 368 E. 2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). Nach der Rechtsprechung lässt sich eine allgemein gültige betragliche Grenze für die Voraussetzung der Erheblichkeit der Berichtigung nicht festlegen. Massgebend sind vielmehr die gesamten Umstände des Einzelfalles. Bei perio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dischen Leistungen ist die Erheblichkeit der Berichtigung zu bejahen (BGE 119 V 475 E. 1c; Urteil des Bundesgerichts 9C_11/2008 vom 29. April 2008 E. 4.2 mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin vertrat in der angefochtenen Verfügung den Stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt, die durchgeführten Abklärungen hätten gezeigt, dass die Rente gestützt auf eine unzureichende abgeklärte Sachlage zugesprochen worden sei. Die sorgfältige Prüfung der gesundheitlichen Situation habe ergeben, dass keine Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit gestellt worden seien. Es bestehe kein invalidisierender Gesundheitsschaden. Da die Rente zu Unrecht zugesprochen worden sei, sei diese wiedererwägungsweise aufzuheben (Urk. 2 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Beschwerdeantwort ergänzte die Beschwerdegegnerin, der im Revisions-ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren beigezogene psychiatrische Experte Dr. C.___ sei in seinem Gutachten nachvollziehbar zum Schluss gekommen, dass weder eine schwere depressive Störung, noch eine posttraumatische Belastungsstörung oder eine Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung vorliege. Die betreffenden Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den seien nie ausreichend begründet worden. Anhand der Vorakten lasse sich nicht nachvollziehen, dass die Störungen jemals bestanden hätten. Das Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten von Dr. C.___ belege, dass der relevante Sachverhalt im Hinblick auf die Zusprechung der Rente nur unzureichend abgeklärt worden sei. Die zweifellose Unrichtigkeit der seinerzeitigen Entscheidung stehe damit fest. Die vom Beschwerdeführer insbesondere im Beschwerdeverfahren nachgereichten ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Berichte vermöchten daran nichts zu ändern. Es handle sich hierbei lediglich um eine andere Beurteilung des gegebenen Sachverhalts (Urk. 11 S. 2 f. Ziff. 2 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Frage einer möglichen revisionsweisen anstelle einer wiedererwägungswei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen Aufhebung der Rente (vgl. Urk. 16) hielt die Beschwerdegegnerin in der Stellungnahme vom 5. Juli 2017 fest, sie gehe weiterhin davon aus, dass die Voraussetzungen für eine Wiedererwägung erfüllt seien (Urk. 18). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer macht geltend, die Rente sei aufgrund einer Verschlechte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Gesundheitszustandes zugesprochen worden. Massgeblich sei ein seit längerem schleichend progredienter psychotischer Verlauf einer schizotypen Störung (Differentialdiagnose: paranoide Schizophrenie bei einer andauernden Persönlichkeitsstörung nach Extrembelastung und einer anhalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den somatoformen Schmerzstörung) gewesen. Eine Verwertung der Arbeitskraft auf dem ersten Arbeitsmarkt sei nicht mehr möglich gewesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das im Revisionsverfahren eingeholte Gutachten von Dr. C.___ enthalte keine neuen Erkenntnisse, sondern lediglich eine andere Beurteilung des unveränder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Sachverhalts. Ein Revisionsgrund sei unbestrittenermassen nicht gegeben. Indessen liege auch kein Wiedererwägungsgrund vor. Vor Erlass des Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheids seien verschiedene fachärztliche Berichte eingeholt und diese seien dem Arzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vorgelegt worden. Dieser sei klar der Auffassung gewesen, auf die eingeholten ärztlichen Berichte könne abgestellt werden. Es habe sich nicht um Diagnosen gehandelt, die den patho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern zuzuordnen seien. Die Beurteilung des RAD-Arztes sei ferner nicht deswegen unbeachtlich, weil sie nicht förmlich unter dem Titel „Prüfung der Diagnosen durch Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwender“ erfolgt sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der aktuelle Bericht der behandelnden Ärztin, Dr. med. D.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 18. Oktober 2015 lege mit der wünschbaren Klarheit und mit nachvollziehbarer Argumentation die bestehenden Störungen, die bisher ausbleibende Besserung und die Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen auf die Erwerbsfähigkeit dar. Mit einer Besserung könne nicht mehr gerechnet werden und aufgrund der latenten Fremdgefährdung bestehe keine verwertbare Arbeitsfähigkeit mehr. Die Rente sei daher weiter auszurichten (Urk. 1 S. 1 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Frage einer möglichen revisionsweisen anstelle einer wiedererwägungswei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen Aufhebung der Rente (vgl. Urk. 16) nahm der Beschwerdeführer in seiner Stellungnahme vom 5. Juli 2017 keinen Bezug, stattdessen äusserte er sich unter Beilage eines weiteren Berichts von Dr. D.___ vom 2. Juli 2017 (vgl. Urk. 21) zum Verlauf seit dem 25. Juni 2015 und zum aktuellen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand und dessen Auswirkungen auf die Erwerbsfähigkeit (Urk. 21). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ab Mitte März bis Mitte Juni 2011 liess sich der Beschwerdeführer durch die Ärzte der A.___ teilstationär und anschliessend ambulant behandeln. Diese nannten im Bericht vom 6. Juli 2011 zu Handen der Beschwerdegegnerin als Diagnose eine schizotype Störung (ICD-10 F21) und eine anhaltende somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4), bestehend seit 2009. Als Differentialdi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">agnose erwähnten sie eine paranoide Schizophrenie (ICD-10 F20.0) sowie eine andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung (ICD-10 F62.0; Urk. 12/59/2 Ziff. 1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu den erhobenen Befunden hielten die Ärzte fest, der Beschwerdeführer sei äusserlich geordnet und im Kontakt zugewandt gewesen. Anzeichen einer Bewusstseinsstörung hätten nicht bestanden, hingegen seien die Auffassung und die Konzentration eingeschränkt gewesen und es seien Gedächtnisstörun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen aufgefallen. Formalgedanklich sei der Beschwerdeführer verlangsamt gewesen und es sei die Einengung auf optische (alter Mann mit Ziegenfuss), akustische (Lärm im Kopf) und Körperhalluzinationen (spüre Personen hinter sich) aufgefallen (Urk. 12/59/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusätzlich findet sich im Bericht vermerkt: Keine Ich-Störungen, im Affekt rat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">los, sprunghaft, mittelgradig deprimiert und mittelgradige Insuffizienzgefühle, Antrieb fluktuierend, sozialer Rückzug mittelgradig, Durchschlafstörungen, Albträume, klare Distanzierung von Selbst- oder Fremdgefährdung (Urk. 12/59/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Prognose sei ungünstig. Die psychotische Symptomatik habe sich schlei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend verschlechtert. Diese sei neben der Schmerzsymptomatik ausschlagge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bend für die depressive Affektlage, den Antriebsmangel und die phasenweise starken Ängste mit sozialem Rückzug. Eine klare Differenzierung zwischen </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zotyper Störung und Persönlichkeitsveränderungen nach wiederholten Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mata seien nicht sicher möglich. Ein Wiedereintritt in den Arbeitsmarkt sei nicht realistisch (Urk. 12/59/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Pract. med. B.___ behandelte den Beschwerdeführer ab Januar 2012 in ambulantem Rahmen (wöchentlicher Rhythmus; Urk. 12/65/1 Ziff. 1.2). Als Diagnosen nannte er im Bericht vom 15. März 2012, bestehend seit 2005, eine schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen und latenter Suizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dalität (ICD-10 F32.2), eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS; ICD-10 F43.1) und eine kombinierte Persönlichkeitsstörung vom impulsiv-aggressiven und emotional-instabilen Typ (ICD-10 F61.0; Urk. 12/65/1 Ziff. 1.1). Zum erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Befund hielt pract. med. B.___ fest, der Beschwerdeführer erscheine bewusstseinsklar, jedoch müde, gespannt und unruhig. Er sei kooperativ. Beeinträchtigt sei die zeitliche Orientierung. Aufmerksamkeit und Konzentration seien vermindert. Auffallend seien Störungen des Lang- und des Kurzzeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gedächtnisses. Ohne die Hilfe der Ehefrau vergesse er häufig Termine. Im Den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken sei er eingeengt auf die Gesundheitsproblematik, leicht sprunghaft, inhalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich leicht wahnhaft und er leide an Verfolgungswahn. Im Affekt sei er traurig und weine während des Gesprächs oft. Psychomotorisch sei er unruhig und habe häufig zitternde Hände. Er höre Geräusche, undeutliche Stimmen und sehe Bilder. Ich-Störungen bestünden nicht. Häufig fühle er sich vom Leben überfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert und er habe Todeswünsche. Suizidhandlungen seien bislang aber nicht vorgekommen (Urk. 12/65/2 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Prognose lässt sich dem Bericht entnehmen, vor dem Hintergrund des lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jährigen Verlaufs der PTBS und der schwergradigen Persönlichkeitsstörung mit impulsiv-aggressiven und emotional-instabilen Zügen kombiniert mit Migra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionshintergrund und Entwurzelung sei diese ungewiss. Die Konstellation mit der schweren depressiven Störung verhindere einen adäquaten Umgang mit der Erkrankung. Durch eine engmaschige medikamentöse und ambulante Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung könnten Klinikaufenthalte oder gar Suizidversuche vermieden werden. Eine Arbeitsleistung sei aufgrund der bestehenden Erkrankung nicht zumutbar (Urk. 12/65/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor der Zusprechung der Rente hielt RAD-Arzt Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, am 4. August 2011 zum Bericht der Ärzte der A.___ vom 6. Juli 2011 fest, auf die im Wesentlichen nachvollziehbare Beurteilung könne abgestellt und ab 15. März 2011 von einer dauerhaften Verschlechterung des Gesundheitszustandes mit dauerhafter Arbeitsunfähigkeit für die bisherige und angepasste Tätigkeiten ausgegangen werden (Urk. 12/68/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 30. April 2012 nahm Dr. E.___ zum Bericht von pract. med. B.___ Stellung. Er hielt fest, es sei weiterhin von einer anhaltenden Verschlechterung ab Mitte März 2011 auszugehen. Eine Beschäftigung komme allenfalls in geschütztem Rahmen in Frage. Weitere Abklärungen seien nicht erforderlich (Urk. 12/68/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ nannte im Gutachten vom 12. März 2015 als Diagnosen eine dissozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ale Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.2), pathologisches Spielen (ICD-10 F.63.0), psychische und Verhaltensstörung durch Tabak (ICD-10 F.17.1) und Alkohol (ICD-10 F10.1), in beiden Fällen schädlicher Gebrauch (Urk. 12/97/29 Ziff. 5.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Befund führte Dr. C.___ aus, der Beschwerdeführer sei bewusstseinsklar und zur Person, zur Situation, zum Ort und zeitlich vollständig orientiert gewesen. Der Kontakt sei direkt und via den Dolmetscher gut herzustellen gewesen. Der Beschwerdeführer sei gepflegt erschienen. Eine anfängliche sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Nervosität und eine gewisse Gereiztheit habe sich im Laufe der Explo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ration gelegt und der Beschwerdeführer sei entspannt und schwingungsfähig geworden. Der Gedankengang sei geordnet gewesen. Anhaltspunkte für eine Ichstörung oder Wahrnehmungsstörungen hätten sich nicht gezeigt, ebenso wenig Hinweise auf akustische oder optische Halluzinationen. Konzentrations-tests habe der Beschwerdeführer mit gutem Resultat bewältigt. Dem raschen Wechsel von Themen habe der Beschwerdeführer gut folgen und Gestik sowie Mimik themenangemessen einsetzen können. Beeinträchtigungen durch Ängste, Zwänge oder paranoide Ideen seien nicht aufgefallen. Chronolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gisch nicht durchgehend nachvollziehbare biographische Angaben seien der bewegten Lebensgeschichte zuzuschreiben. Die Stimmung bei der Untersuchung sei indifferent und die affektive sowie die mimische Beweglichkeit seien in ihrem Spektrum weitgehend unbeeinträchtigt gewesen. Der Beschwerdeführer sei durchwegs locker und entspannt dagesessen. Der Antrieb sei normal gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen und es habe sich keine Suizidalität feststellen lassen (Urk. 12/97/28 f. Ziff. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der festgestellten psychischen Störungen sei die Arbeitsfähigkeit weder im angestammten Beruf noch in einer Tätigkeit mit vergleichbarem Profil beeinträchtigt. Es lägen keine relevanten Konzentrationsstörungen, Auffas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungsstörungen, Ausdauerstörungen oder Störungen der mnestischen Funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen vor. Keine der zuvor diagnostizierten psychischen Beeinträchtigungen hätten im Rahmen der Begutachtung nachvollzogen werden können (Urk. 12/97/33 Ziff. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der ergänzenden Stellungnahme vom 21. April 2015 führte Dr. C.___ aus, im Gutachten habe er dargelegt, dass die Diagnosen einer schweren depressiven Störung und posttraumatischen Belastungsstörung respektive einer andauern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung nie ausreichend begründet worden seien. Aufgrund der vorhandenen Akten könne nicht nachvollzogen werden, dass eine schwere depressive Störung oder PTBS jemals bestanden habe. Seit der Zusprechung der Rente habe sich der gesundheitliche Zustand nicht verändert (Urk. 12/99/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die beim Rentenentscheid vorliegenden Berichte enthalten eine übereinstim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit. Sowohl die Ärzte der A.___ als auch pract. med. B.___ kamen zum Schluss, dem Beschwerdeführer sei gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedingt keine Erwerbstätigkeit mehr zumutbar, weder die bisherige noch eine mit einem anderen Anforderungsprofil. Unterschiede bestehen jedoch hinsicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich der den jeweiligen Einschätzungen zu Grunde liegenden Diagnosen und auch teilweise hinsichtlich der erhobenen Befunde. Darauf nahm Dr. E.___, der die ärztlichen Berichte im Hinblick auf den Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid zu würdigen hatte, keinen Bezug. Sowohl die Diagnosen gemäss dem Bericht der A.___ als auch die von pract. med. B.___ genannten führte Dr. E.___ explizit auf, ging darauf jedoch nicht weiter ein, sondern kam in den Stellungnahmen zu den beiden Berichten zum Schluss, es liege eine dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhafte Arbeitsunfähigkeit bezüglich jeglicher Tätigkeit vor (Urk. 12/68/2 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da Dr. E.___ auf die erwähnten Diskrepanzen nicht einging, ist dessen Beurteilung für Rechtsanwender insgesamt nicht nachvollziehbar. Noch nicht geklärt ist damit die Frage, ob die Zusprechung der Rente zweifellos unrichtig gewesen ist. Hierzu stützt sich die Beschwerdegegnerin auf die Erkenntnisse von Dr. C.___. Einerseits kam dieser zum Schluss, bezogen auf den Zeitpunkt der Begutachtung habe keine die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigende psychische Störung vorgelegen, andererseits stellte er die Schlussfolgerungen der Ärzte der A.___ und diejenigen von pract. med. B.___ in Frage und hielt auch für den Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt der Zusprechung der Rente eine relevante gesundheitliche Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung als nicht erwiesen. Damit erachtet die Beschwerdegegnerin den Nachweis der zweifellosen Unrichtigkeit der Leistungszusprechung als erbracht. Diese Beurteilung ist näher zu prüfen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Einschätzung, die zur Rentenzusprechung führende Diagnostik und Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung sei nicht haltbar gewesen, stützt Dr. C.___ auf eine kritische Auseinan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dersetzung mit den für die Rentenzusprechung relevanten ärztlichen Berichten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Diagnose der Ärzte der A.___ (Bericht vom 6. Juli 2011; vorstehende E. 3.1) hielt er fest, die im psychischen Befund beschriebenen optischen Halluzina</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen seien für eine paranoide Schizophrenie untypisch. Die erwähnten Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassungs-, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen seien nicht durch orien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierende Aufgaben überprüft und die Tests zur Beschwerdevalidierung nicht dokumentiert worden. Es seien zudem keine Angaben darüber erfolgt, in welcher Sprache die Befunderhebung erfolgt sei. Für die Diagnose einer andau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ernden Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung seien die Angaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht ausreichend, dass er in seinem Dorf und später auch in der Stadt viel Gewalt erlebt habe, und dass es an Silvester zu einem Unfall mit einer Explosion gekommen sei. Für die Diagnose einer schizoptypen Störung fänden sich im Bericht keine Anhaltspunkte (Urk. 12/97/32). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Diagnose von pract. med. B.___ (Bericht vom 15. März 2012; vorstehende E. 3.2) führte Dr. C.___ aus, dieser habe eine PTBS diagnostiziert, deren Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tome seit 2005 bestehen würden, und eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit ebenfalls seit 2005 bestehenden Symptomen. Zusätzlich habe pract. med. B.___ eine schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen seit 2005 genannt. Insbesondere die Angaben zum Zeitpunkt der Störungen seien nicht nachvollziehbar. In den vorangehenden Arztberichten sei keine schwere depressive Episode erwähnt worden. Eine Persönlichkeitsstörung, die erst im Alter von 50 Jahren auftrete, sei in der Fachliteratur bislang nicht beschrieben worden. Anamnestisch sei von einer frühen Gewöhnung an Gewalt auszugehen (häusliche Gewalt, Alkohol am Steuer, Handel mit Betäubungsmitteln; vgl. Urk. 12/65/2 Ziff. 1.4, Urk. 12/97/22 ff. Ziff. 3.2.2 f.), was auf eine dissoziale Persönlichkeitsproblematik hinweise, die nicht erst seit 2005 bestehe und die zudem nicht mit einer Arbeitsunfähigkeit einhergehe. Die Eingangskriterien für die Diagnose einer PTBS fehlten insgesamt. Unberücksichtigt geblieben sei </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Vorberichten sodann der Alkoholkonsum des Beschwerdeführers (Urk. 12/97/32 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An der Diagnostik der Ärzte des A.___ und derjenigen von pract. med. B.___ wecken die Ausführungen von Dr. C.___ nicht nur Zweifel, sondern dessen Gutachten lässt diese als nicht zutreffend erscheinen. Dr. C.___ stellte aufgrund der dokumentierten Befunde fest, es fehlten Hinweise für eine posttraumatische Belastungsstörung mit den typischen Symptomen, insbesondere Anhaltspunkte für das Eingangskriterium eines belastenden Ereignisses oder einer ausserge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnlichen Bedrohung, die bei fast jedem (auch bei Personen mit besonders guter Resistenz gegenüber psychischen Belastungen) eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würden. Der Beschwerdeführer habe berichtet, dass sein Bruder angeschossen worden, dann aber später krankheitsbedingt verstorben sei. Wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dererinnerungen und die Vermeidung von Situationen mit Wiedererinnerungen habe der Beschwerdeführer nicht beschrieben. Nicht nachvollziehbar sei sodann, dass die PTBS erst seit 2005 bestehe (Urk. 12/97/32, Urk. 12/97/34). Diese Beurteilung leuchtet vor dem Hintergrund der Angaben des Beschwerdeführers und aufgrund des Umstandes ein, dass sich die Diagnose nur stellen lässt, wenn die relevanten Symptome innerhalb von sechs Monaten nach dem trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Ereignis aufgetreten sind (Dilling/Mombour/Schmidt, Internationale Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V [F], Klinisch-diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Leitlinien, 9. Aufl., Bern 2014, S. 208). In der Biographie des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers, der seit 2003 wieder dauernd in der Schweiz lebt, finden sich 2005 respektive in den Monaten vor Jahresbeginn keine Hinweise auf psychisch traumatisierende Erlebnisse (Urk. 12/65/2, Urk. 12/97/25 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ hielt weiter fest, Hinweise für eine andauernde Persönlichkeitsände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung nach Extrembelastung fehlten, insbesondere die als Voraussetzung erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derlichen traumatischen Erfahrungen (Konzentrationslager, Folter, Katastro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phen, andauernde lebensbedrohliche Situationen als Geisel oder im Rahmen einer langen Gefangenschaft). Die Angaben des Beschwerdeführers, in seinem Dorf und später in der Stadt Gewalt erlebt zu haben und der erwähnte Unfall mit der Explosion an einem Silvester genügten nicht (vgl. Urk. 112/97/32). Weitere Angaben des Beschwerdeführers seien nicht überprüft worden und es fehle an einer Beschwerdevalidierung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine schizotype Störung könne bereits bei kurzer Lektüre der diagnostischen Leitlinien (ICD-10 F21) ausgeschlossen werden. Keines der insgesamt neun Kriterien sei erfüllt (Urk. 12/97/32, Urk. 12/97/34). Dies trifft zu. Keines der Merkmale, die für die Diagnose einer schizotypen Störung kennzeichnend sind und von denen drei oder vier erfüllt sein sollen (Dilling/Mombour/Schmidt, a.a.O., S. 139 f.), lässt sich anhand der Angaben des Beschwerdeführers validie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren (vgl. Urk. 12/59/2 f.). Generell fällt auch auf, dass sowohl im A.___-Bericht als auch im Bericht von pract. med. B.___ eine sorgfältige und nachvollziehbare Herleitung der gestellten Diagnosen fehlt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anzumerken ist, dass die Ärzte der A.___ auch die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung stellten (Urk. 12/59/2 Ziff. 1.1), diese aber in der Folge nicht ansatzweise begründeten. Darauf konnte sich mithin die Rentenzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung im vornherein nicht stützen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weniger nachvollziehbar ist die Kritik von Dr. C.___ betreffend die depressive Symptomatik. Dr. C.___ erachtet auch die von pract. med. B.___ diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierte schwere depressive Episode als nicht gerechtfertigt. Hierzu vermerkte Dr. C.___ jedoch lediglich, in den Berichten bis 2012 sei eine solche Diagnose nicht gestellt worden (Urk. 12/97/32). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich Schwergerad des depressiven Leidens trifft dies zu. Das Leiden als solches wurde indessen bereits Jahre zuvor diagnostiziert, was sich aus der Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zählung der Vorakten im Gutachten von Dr. C.___ ohne weiteres ersehen lässt (leichtgradige depressive Episode, depressive Entwicklung, depressive Störung, rezidivierende depressive Störung, mittelgradige depressive Episode; Urk. 12/97/3 ff. Ziff. 2). Der dokumentierte Verlauf deutet insgesamt auf eine Intensivierung des Leidens bis zur Berichterstattung durch pract. med. B.___ hin. Die Ausführungen von Dr. C.___ schliessen dies nicht aus. Auf eine Inten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sivierung des depressiven Leidens bis ins Jahr 2012 deutet auch die seinerzeitige Behandlungsintensität hin. Es fanden eine längere teilstationäre und nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordnet eine engmaschige ambulante Behandlung (Wochenrhythmus) statt (vgl. Urk. 12/59/1, Urk. 12/65/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammengefasst erweist es sich bezogen auf das depressive Leiden als nicht nachvollziehbar, wenn Dr. C.___ in seiner ergänzenden Stellungnahme vom 21. April 2015 festhielt, die gestellten Diagnosen seien nicht ausreichend begründet worden. Zur Depression äusserte sich Dr. C.___ insgesamt nicht näher. Die entsprechende Diagnose von pract. med. B.___ ist daher nicht widerlegt. Unter diesem Blickwinkel vermag auch die Schlussfolgerung von Dr. C.___, keines der erwähnten Leiden sei nachvollziehbar und habe je bestan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (Urk. 12/99/2), nicht zu überzeugen. Bezüglich des depressiven Leidens kann im Gegenteil nicht ausgeschlossen werden, dass dieses bereits vor Jahren auftrat und im Zeitpunkt der Zusprechung der Rente schwergradig ausgeprägt war und sich erheblich erwerbsmindernd ausgewirkt hat. Die für eine wieder-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wägungsweise Aufhebung einer zugesprochenen Leistung erforderliche zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fellose Unrichtigkeit der Rentenzusprechung ist damit nicht ausgewiesen. Auch nicht vor dem Hintergrund der Rechtsprechung, dass eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">depressive Problema</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der Regel nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> invalidisierend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist. Diese Praxis betrifft nicht schwer aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geprägte depressive Störungen, sondern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leichte bis höchstens mittelschwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der Regel therapierbar sind und invalidenversicherungsrechtlich zu keiner Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führen (vgl. Urteile des Bund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esgerichtes 9C_836/2014 vom 23. März 2015 E. 3.1, 9C_474/2013 vom 20.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2014 E. 5.4, 9C_696/2012 vom 19. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2013 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2.1, 9C_250/201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 vom 29. November 2012 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5, 9C_736/2011 vom 7.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2012 E. 4.2.2.1 sowie 9C_917/2012 E. 3.2 vom 14. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2013)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Daran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nichts geändert (vgl. Urteile des Bundesgerichtes 9C_125/2015 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 7.2.1 und 9C_168/2015 vom 13. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.2 mit Hinweis).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auch diese aber können ausnahmsweise invalidisierend sein, wenn sie nachweislich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> therapieresistent sind (statt vieler: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Feststellungen von Dr. C.___ (Urk. 12/97/33 f. Ziff. 7.1) legen hingegen nahe, dass ab dem Zeitpunkt der Begutachtung auch bezüglich depressiver Störung keine ins Gewicht fallenden Symptome mehr festzustellen waren, was eine Remission nahelegt. Der gegenteiligen Auffassung des Beschwerdeführers, es liege lediglich eine revisionsrechtlich nicht beachtliche andere Beurteilung des unverändert gebliebenen Sachverhaltes vor (vorstehende E. 2.2) trifft nicht zu. Dr. C.___ legte detailliert und anhand der erhobenen Befunde nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar dar, dass im Zeitpunkt der Begutachtung keine Anhaltspunkte für ein kli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisch relevantes und die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigendes psychisches Leiden vorlagen. Eine Depression verneinte er mit der Begründung, für dieses Leiden typische Symptome fehlten. Den Angaben zum aktuellen Tagesablauf, zur aktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ellen Lebenssituation und der Beschreibung der Beschwerden liessen sich keine Hinweise für eine klinisch relevante und die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigende Depression mit gedrückter Stimmung, Verminderung des Antriebs, erhöhter Ermüdbarkeit sowie mit verminderter Konzentration und Aufmerksamkeit ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen (Urk. 12/97/33 f. Ziff. 7.1). Diese Schlussfolgerung ist nachvollziehbar. In diesem Punkt liegt somit eine Verbesserung vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weitere psychische Leiden mit Auswirkung auf die erwerblichen Fähigkeiten verneinte Dr. C.___ nachvollziehbar (Urk. 12/97/34 f.) und die im Zeitpunkt der Zusprechung der Rente gestellten Diagnosen mit Auswirkung auf die Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (PTBS, Erkrankung aus dem schizophrenen Formenkreis, Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsänderung nach Extrembelastung) wiederlegte Dr. C.___ überzeugend (vgl. vorstehende E. 4.1-3), so dass weder 2012 noch aktuell Anlass bestand respek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive besteht, diesbezüglich einen Leistungsanspruch zu bejahen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten liegt in Bezug auf das depressive Leiden im Vergleich zur Situation bei der Zusprechung der Rente eine Verbesserung und damit ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 ATSG vor. Dies rechtfertigt eine Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsanpassung, unter Beachtung der Vorgaben von Art. 88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 2 IVV. Eine Beeinträchtigung der erwerblichen Leistungsfähigkeit besteht seit dem Zeitpunkt der Begutachtung durch Dr. C.___ (Gutachten vom 12. März 2015) voraussicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich andauernd nicht mehr. Demzufolge ist die Aufhebung der Rente durch die IV-Stelle zu bestätigen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An diesen Schlussfolgerungen ändert der im Beschwerdeverfahren eingereichte Bericht von Dr. D.___ vom 18. Oktober 2015 (Urk. 3) nichts. Darin wird dem Beschwerdeführer eine gänzliche Arbeitsunfähigkeit bezogen auf jegliche Tätigkeit attestiert. Anlass für diese Beurteilung und die gestellten Diagnosen, namentlich eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung, eine PTBS und eine polymorph psychotische Störung, gab eine durch verschiedene Elemente ergänzte Befunderhebung (Bruder erschossen, Cousin in Fluss geworfen, der Versicherte selber habe mehrere schwere Unfälle erlebt; Urk. 3 S. 1). Dass die Befundschilderung durch die vor der Erstellung des Berichts verfügte Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufhebung beeinflusst wurde, lässt sich nicht ausschliessen. Zu beachten ist zudem, dass Dr. D.___ im Vorbericht vom 4. August 2014 noch andere Diagnosen gestellt hatte (Urk. 12/90/1 Ziff. 1.1) und im Bericht vom 18. Oktober 2015 keine Erläuterungen dazu anbrachte, was sie zur Stellung neuer Diagnosen veranlasst hatte. Das relativiert den Aussagewert des Berichts. Sodann wird im Bericht ohne Angabe der nötigen Details darauf hingewiesen, der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer klage über Wiedererinnerungen an schreckliche Ereignisse und es bestünden Verfolgungsideen sowie unlösbare Konflikte (Urk. 3 S. 2). Auch in diesem Punkt kann auf den Bericht nicht abgestellt werden. Hinzu kommt, dass nicht auszuschliessen ist, dass im Bericht auf gesundheitliche Aspekte Bezug genommen wurde, die nach der verfügten Rentenaufhebung eingetreten sind. Diese gehören vorliegend weder zum Anfechtungs- noch zum Streitgegenstand. Dieselben Überlegungen gelten für den mit der Stellungnahme des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers vom 5. Juli 2017 (Urk. 20) eingereichten Bericht von Dr. D.___ vom 2. Juli 2017 (Urk. 21). Darin wird schwergewichtig auf den hier nicht massgeblichen Verlauf nach Erlass der angefochtenen Verfügung, insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere auf den Verlauf in den Jahren 2016 und 2017, Bezug genommen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Ergebnis erweist sich die Aufhebung der Rente als gerechtfertigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist vor einer Erhöhung, Herabset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung oder Aufhebung der Rente abzuklären, ob ein Eingliederungsbedarf besteht. Dabei ist vom Grundsatz der erwerblichen Verwertbarkeit einer ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besserten oder wiedergewonnenen Arbeitsfähigkeit auf dem Weg der Selbstein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung auszugehen. In ganz besonderen Ausnahmefällen hat die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung dennoch nach langjährigem Rentenbezug trotz medizinisch (wieder) ausgewiesener Leistungsfähigkeit vorderhand weiterhin eine Rente zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprochen, bis mit Hilfe von medizinisch-rehabilitativen und/oder beruflich-erwerblichen Massnahmen das theoretische Leistungspotential ausgeschöpft werden kann. Es können im Einzelfall Erfordernisse des Arbeitsmarktes der Anrechnung einer medizinisch vorhandenen Leistungsfähigkeit und medizinisch zumutbaren Leistungsentfaltung entgegen stehen, wenn aus den Akten ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wandfrei hervorgeht, dass die Verwertung eines bestimmten Leistungspotentials ohne vorgängige Durchführung befähigender Massnahmen allein vermittels Eigenanstrengung der versicherten Person nicht möglich ist (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_163/2009 vom 10. September 2010 E. 4.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung hat das Bundesgericht im Urteil 9C_228/2010 vom 26. April 2011 dahin gehend präzisiert, dass die revisions- oder wiedererwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsweise Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente bei versicherten Personen, die das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben, nur zulässig ist, wenn die Beschwerdegegnerin zuvor Eingliederungsmassnahmen durchgeführt hat (E. 3.3). Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass solche versicherte Personen aufgrund des fortge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrittenen Alters oder der langen Rentendauer und der daraus folgenden lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jährigen Arbeitsabstinenz in der Regel nicht selber in der Lage sind, sich dem Arbeitsmarkt zu stellen und sich dort selber wieder einzugliedern. Dies führt zwar für die Betroffenen nicht zu einer Art Besitzstandsgarantie. Es wird ihnen lediglich, aber immerhin zugestanden, dass die Rente grundsätzlich erst nach geleisteter Eingliederungshilfe eingestellt werden darf. Ausnahmsweise kann eine Selbsteingliederung allerdings auch trotz fortgeschrittenem Alter ohne vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gängige Durchführung von Eingliederungsmassnahmen zumutbar sein (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_680/2014 vom 15. Mai 2015 E. 6.2.4, 9C_68/2011 vom 16. Mai 2011 E. 3.3 und 9C_228/2010 vom 26. April 2011 E. 3.5). Zur Feststellung der zumutbaren Selbsteingliederung ist auf den Zeitpunkt der rentenaufhebenden Verfügung oder auf den darin verfügten Zeitpunkt der Rentenaufhebung abzustellen. In diesem Zeitpunkt ist für die versicherte Person ohne Zweifel klar, dass ihr Rentenanspruch unsicher ist und sie sich neu orien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tieren muss (BGE 141 V 5 E. 4.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hob die bisherige ganze Rente des Beschwerdeführers mit Verfügung vom 25. September 2015 auf das Ende des der Zustellung fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Monats auf (Urk. 2 S. 2). Im Zeitpunkt des Verfügungserlasses respek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive der darauf folgenden Rentenaufhebung hatte der am 27. Januar 1956 geborene Beschwerdeführer das 59. Altersjahr zurückgelegt, weshalb er unter den vom Bundesgericht geschützten Personenkreis fällt. Den Angaben des Beschwerdeführers zur Berufsbiografie ist zu entnehmen, dass er keine Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausbildung genoss, sondern stets ungelernten Tätigkeiten nachging. Nachdem er sich 2003 erneut in der Schweiz niedergelassen hatte, arbeitete er zunächst in einem Restaurant und betrieb später zusammen mit seiner Ehefrau ein Bistro. Später versah er (vom Arbeitsamt vermittelt) eine Tätigkeit im Zusammenhang mit der Demontage von elektrischen Geräten und hernach (ein- bis eineinhalb Jahre vor der Begutachtung durch Dr. C.___) übte er eigenen Angaben zufolge eine Tätigkeit im Reinigungsbereich aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vermittelt durch ein Hilfswerk der Kirche; Urk. 12/97/24 ff.). Genaue Details sind nicht aktenkundig. Im zuletzt beigezogenen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug) wurde der Beschwerdeführer in den Jahren 2012 und 2013 als Nichterwerbstätiger geführt (Urk. 12/89). Wenngleich der Beschwerdeführer in den letzten Jahren kein öko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nomisch relevantes Einkommen erzielte, fehlt gleichwohl eine langjährige gänzliche Absenz vom Erwerbsleben. Der Rentenbezug erfolgte sodann erst mit Wirkung ab dem 1. März 2012 (vgl. Urk. 12/68, Urk. 12/79, Urk. 12/83). Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer im Laufe seiner Berufsbiographie ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedensten Tätigkeiten nachgegangen ist. Anpassungsfähigkeit zeichnet ihn mithin aus. Vor diesem Hintergrund (kurzer Rentenbezug, wenigstens teilweise Ausübung erwerblicher Tätigkeiten bis vor wenigen Jahren und ausgewiesene Anpassungsfähigkeit im erwerblichen Bereich) rechtfertigen es, die Selbstein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungsfähigkeit des Beschwerdeführers auch ohne die vorgängige Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung von Eingliederungsmassnahmen zu bejahen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist somit abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1'000.-- festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt. Vorliegend erweist sich eine Kostenpauschale von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- als ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen. Ausgangsgemäss sind die Kosten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zufolge gewährter unentgeltlicher Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Pro Infirmis Zürich unter Beilage einer Kopie von Urk. 18</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 20 u. 21</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigWilhelm</p></div> </div></body></html>