<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00992</span></p><p><span> </span></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Lienhard</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 18. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Milosav Milovanovic</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beratungsstelle für Ausländer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Selnaustrasse 15, 8001 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprach X.___, geboren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1960, mit Verfügung vom 12. März 2008 eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telsrente ab Mai 2007 zu (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15/51</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Eine dagegen er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hobene Beschwerde wurde vom hiesigen Gericht mit Urteil vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2009 im Verfahren Nr. IV.2008.00382 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15/71</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und vom Bundesgericht mit Urteil vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2010 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15/82</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) abgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2010 wies die IV-Stelle ein Rentenerhöhungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">such der Versicherten ab (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15/84</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die dagegen erhobene Beschwerde wies das hiesige Gericht mit Urteil vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2011 im Verfahren Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV.2010.00339 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15/94</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) ab. Auf eine dagegen erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2011 nicht ein (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15/96</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach Eingang eines am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">November 2011 ausgefüllten Revisionsfragebogens (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">15/97</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">) holte die IV-Stelle unter anderem ein bidisziplinäres Gutachten ein, das am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">und 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">September 2012 erstattet wurde (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">15/112</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">-113). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">it Verfügung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dezember 2012 sprach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">IV-Stelle der Versicherten eine halbe Rente ab Januar 2012 zu (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">15/127). Die dagegen am 23. Januar 2013 erhobene Beschwerde (Urk. 15/130/3-6) wies das hiesige Gericht nach Andro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hung einer reformatio in peius (Urk. 15/134) mit Urteil vom 8. April 2014 ab und setzte die zugesprochene halbe Rente auf eine Viertelsrente herab (Prozess Nr. IV.2013.00078; Urk. 15/137). Auf die dagegen erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil vom 1. Dezember 2014 nicht ein (Urk. 15/145).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 12. Mai 2016 (Urk. 15/159) machte die Versicherte eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung geltend und ersuchte um Rentenerhöhung. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 15/162-165) trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 5. Juli 2016 auf das Leistungsgesuch nicht ein (Urk. 15/169 = Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 5. Juli 2016 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 11. September 2016 Beschwerde mit dem Antrag auf Aufhebung des angefoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenen Entscheides und Verpflichtung der IV-Stelle, auf das neue Leistungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">such einzutreten (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 1. November 2016 (Urk. 14) beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 22. November 2016 mitgeteilt wurde (Urk. 16). Am 13. Juli 2017 (Urk. 18) reichte die Beschwerdeführerin weitere Arztberichte (Urk. 19/1-3) ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG vorzuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang einer Neuanmeldung ist die Verwaltung zunächst zur Prüfung verpflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Dabei wird sie unter anderem zu berücksichtigen haben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und dementsprechend an die Glaubhaftmachung höhere oder weniger hohe Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungen stellen (ZAK 1966 S. 279, vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2 mit Hinweisen). Insofern steht ihr ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht grundsätzlich zu respektieren hat. Daher hat das Gericht die Behandlung der Eintretensfrage durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn die Verwaltung gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 IVV Nichteintreten beschlossen hat und die versicherte Person deswegen Beschwerde führt; hingegen unterbleibt eine richterliche Beurteilung der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tretens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frage, wenn die Verwaltung auf die Neuanmeldung eingetreten ist (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Frage des Bedeutungsgehalts des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 und 3 IVV hat das Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt in BGE 130 V 64 E. 5.2.5 festgehalten, dass die versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son mit dem Revisionsgesuch oder der Neuanmeldung die massgebliche Tatsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung glaubhaft machen muss, ihr mithin ausnahmsweise eine Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führungslast zukommt. Tritt die Verwaltung auf das erneute Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren ein, hat sie demgegenüber gestützt auf den Untersuchungsgrundsatz von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen (Art. 43 ATSG, Art. 57 IVG in Verbindung mit Art. 69 ff. IVV; SVR 2006 IV Nr. 10 S. 39 E. 4.1 [I 457/04]; vgl. auch BGE 117 V 198 E. 3a). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Nichteintretens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid (Urk. 2) wie folgt: Die Beschwerdeführerin habe nicht glaubhaft gemacht, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse seit Dezember 2012 anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">relevant verändert hätten. Es liege lediglich eine andere Beurteilung desselben Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts vor. Es seien keine neuen Befunde genannt worden (S. 1 f.)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte geltend (Urk. 1), sie sei in stationärer psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Behandlung und ihr Zustand habe sich verschlechtert, was ärztlich bestätigt werde. Auch bei gleichbleibender Diagnose sei eine Veränderung zu berücksichtigen, wenn sich das Leiden in seiner Intensität und in seinen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert habe (S. 2 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist die Frage, ob die Beschwerdegegnerin auf die Neuanmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung zu Recht nicht eingetreten ist. Prozessthema ist, ob die Beschwerdeführerin im Sinne von Art. 87 Abs. 2 IVV glaubhaft gemacht hat, dass sich ihr gesundheitlicher Zustand erheblich verschlechtert hat, dies vergli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen mit dem Zeitpunkt, in welchem der Rentenanspruch letztmals materiell geprüft wurde (BGE 133 V 108), mithin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2012 beziehungsweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Urteil des hiesigen Gerichts vom 8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde die medizinische Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage, wie sie vor Erlass der Verfügung vom 19. Dezember 2012 bestand, wie folgt wiedergegeben (E. 3):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April bis 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2010 weilte die Beschwerdeführerin stationär in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, worüber am 1. Juli 2010 berichtet wurde (Urk. 15/113/116-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">118). Dabei wurden folgende Diagnosen genannt (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chotische Symptome (F33.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panikattacken (F41.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (F45.41).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2010 konsultierte die Beschwerdeführerin nach Fussdistorsion links </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Klinik für Unfallchirurgie des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 15/113/137</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">138).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - der die Beschwerdeführerin se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it 2006 behandelte (vgl. Urk. 15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/106/1-4 Ziff. 1.2) - führte in einem Zeugnis vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2011 aus, die Patientin sei bis auf weiteres für jegliche Arbeiten zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 100 % arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig (Urk. 15/113/162</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), wie er dies schon im Juli 2009</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> attestierte hatte (vgl. Urk. 15/66</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/1-4 Ziff. 1.11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 22. Dezember 2011 bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2012 weilte die Beschwerdeführerin wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derum stationär in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, worüber am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r 2012 berichtet wurde (Urk. 15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/113/119-122). Dabei wurde nebst den im Jahr 2010 ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannten Diagnosen (vorstehend E. 3.1) zusätzlich eine Schlafapnoe genannt (S. 1 Ziff. 1), während im vorläufigen Austrittsbericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2012 eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (F4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4) genannt worden war (Urk. 15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/113/147). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fachärztin für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Physikalische Medizin, führte in ihrem Ber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">icht vom 17. April 2012 (Urk. 15/101</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) unter anderem aus, sie behandle die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin seit 2006 (Ziff. 1.2). Diese könne sowohl wegen Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen als auch wegen Fussbeschwerden nicht mehr im Service arbeiten (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Oberarzt der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nahm am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2012 zu Fragen der Beschwerdegegnerin St</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ellung (Urk. 15/103</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und führte unter anderem aus, die psychischen Krankheiten stünden in Wechselwirkung mit den körperlichen Beschwerden. Die gute Besserungstendenz der psychischen Beschwerden während der Hospitalisation lasse zumindest eine Teilarbeitsfähigkeit in 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Monaten er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">warten (Ziff. 1). Die langfristige Prognose betreffend Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit aus psychiatrischer Sicht sei relativ günstig; die Depression beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise Panik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung und das neu diagnostizierte Schlafapnoesyndrom seien prinzipiell be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handelbar (Ziff. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fachärztin für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kinder- und Jugendpsychiatrie, führte mit Sch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben vom 1. Mai 2012 (Urk. 15/102</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/5-7 = Urk. 11/2) unter anderem aus, sie habe die Beschwerdeführerin zirka fünf Jahre auf ihrem Leidensweg beglei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet (S. 1 Mitte). Aus psychiatrischer Sicht bestehe eindeutig eine Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von 100 % für jegliche berufliche Tätigkeit (S. 3 oben). Die gleiche Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung hatte sie bereits in ihrem Bericht vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 11. Mai 2009 abgegeben (Urk. 15/64</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/6-8 S. 3 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut Bericht der Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2012 war die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin nach entsprechender Therapie bezüglich Schlafapnoesyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom beschwerdefrei (Urk. 15/106</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/9-10 S. 1 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vorstehend E. 3.2) führte in seinem Ber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">icht vom 7. Juni 2012 (Urk. 15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/105/1-4) unter anderem aus, die Patientin befinde sich in einem desaströ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen somatisch-psychischen Zustand, so dass er nur eine Berentung als Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weg sehe; die Prognose punkto Arbeitsfähigkeit sei aus seiner Sicht schlecht (Ziff. 1.4). Die körperliche Arbeit der Patientin im Service sei sicherlich zu 100 % unmöglich, und zwar auf lange Sicht (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2012 erstattete PD Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Facharzt für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrie und Psychotherapie, ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin (Urk. 15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/112). Darin nannte er folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 10 Ziff. 4.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Agoraphobie (ICD-10 F40.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Arbeitsfähigkeit in der angestammten wie in einer Verweistätigkeit bezif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ferte er aus psychiatrischer Sicht mit 50 % (S. 16 Ziff. 6 und 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er führte unter anderem aus, das früher als massgebend erachtete Gutachten von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - zu dem er zahlreiche kritische Kommentare anbrachte (S. 21 f.) - greife zu kurz (S. 12). In den letzten 5 Jahren sei es nie zu einer Remission der Symptome gekommen, sondern zu Schwankungen und unterschiedlichen Schweregraden der depressiven Störung (S. 13). Diese sei Teil einer seit mehre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Jahren vorliegenden rezidivierenden depressiven Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (S. 14 oben). Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen sei von einer Depression mittlerer Schwere seit August 2008 (S. 17 Mitte). Es handle sich um einen psychischen Zustand, der in seiner Entwicklung seit August 2008 unter Berücksichtigung der Schwankungen im Schweregrad betreffend depressive Symptomatik weitgehend stabil geblieben sei (S. 26 lit. E Ziff. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2012 erstattete Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Fachärztin für Allgemeine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Innere Medizin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ein Gutachten im Auftrag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdegegnerin (Urk. 15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/113/1-108). Darin nannte sie als rheumatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gische Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein lumbovertebrales bis lumbospon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dylogenes Syndrom links bei mediolateraler Diskushernie L4/5 mit Kompression der Nervenwurzel L5 links (S. 102 Ziff. 7.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit führte sie aus, die Beschwerdeführerin sei durch die einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkte Funktion der Lendenwirbelsäule (LWS) limitiert; sie könne Lasten bis 15 kg heben oder tragen, was ein leichtes bis mittleres Belastungsniveau dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle. Diesem Profil entsprechende Tätigkeiten könne sie zu 100 % ausüben. Die angestammte Tätigkeit im Service sei adaptiert; es handle sich um eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit. Die Beschwerdeführerin könne diese zu 100 % aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">üben (S. 105 Ziff. 9.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angestammten Tätigkeit sei die Beschwerdeführerin nie langfristig einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt gewesen; nicht-adaptierte Tätigkeiten habe sie ab Mai 2006 nicht mehr ausüben können (S. 106 Ziff. 9.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus rheumatologischer Sicht sei seit der letzten Revision keine wesentliche Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung eingetreten (S. 108 Ziff. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und PD Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nannten in der bidisziplinären Zusammenfas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung vom 27. September 2012 (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 15/114</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) die bereits erwähnten Diagnosen (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann führten sie aus, quantitativ werde die Arbeitsfähigkeit durch die psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rische Diagnose bestimmt; die Explorandin sei aus psychiatrischer Sicht in jeglicher Tätigkeit zu 50 % arbeitsunfähig. Qualitativ werde die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit durch die rheumatologische Diagnose bestimmt; in einer adaptierten rückenschonenden Tätigkeit mit Hantieren von Lasten bis 15 kg könne die Ex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plorandin aus rheumatologischer Sicht zu 100 % arbeiten. Aus bidisziplinärer Sicht könne sie gegenwärtig in einer adaptierten Tätigkeit zu 50 % arbeiten (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In zeitlicher Hinsicht wurde ausgeführt, die Beschwerdeführerin sei aus bidiszi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">närer Sicht ab August 2008 im beschriebenen Ausmass arbeitsunfähig gewesen (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vorstehend E. 3.6) führte am 27. Januar 2013 aus, seit ihrem letzten Bericht vom Mai 2012 habe sich das klinische Bild nur insofern verändert, als die Chronifizierung der psychischen und physischen Erkrankungen weiter fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschritten sei; zusammengefasst halte sie die Beschwerdeführerin aus psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrischer Sicht für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 100 % arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vorstehend E. 3.2) bestätigte am 4. Februar 2013, aus seiner Sicht sei die Patientin aufgrund ihrer körperlichen und psychischen Beeinträchtigun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 100 % arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann erwog das Gericht (E. 4): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erachtete gemäss Feststellungsblatt vom 10. Oktober 2012 das eingeholte bidisziplinäre Gutachten als schlüssig und nachvollziehbar und in seinen Feststellungen bezüglich Arbeitsfähigkeit plausi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bel (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">…</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">); gestützt darauf ging sie von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % auch in adaptierter Tätigkeit aus und ermittelte - faktisch mittels Prozentvergleichs - einen In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad von 50 % (…</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der bidisziplinären Zusammenfassung wurde ausdrücklich festgehalten, die attestierte Arbeitsfähigkeit bestehe seit August 2008 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">…</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">); die rheumatologische Gutachterin führte aus, es sei seit der letzten Revision keine Änderung einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">…</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), und der psychiatrische Gutachter führte aus, es handle sich um einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgesehen von Schwankungen - seit Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gust 2008 stabilen Zustand (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">…</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts dieser unzweideutigen Angaben kann keine Rede davon sein, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss gutachterlicher Beurteilung - seit der letzten Anspruchsprüfung (März 2010) eine revisionsrelevante Veränderung eingetreten sei. Vielmehr han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delt es sich bei den Ausführungen der Gutachterin und des Gutachters eindeutig um eine andere Würdigung des ihres Erachtens gleich gebliebenen Sachverhalts.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Berichten von beha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ndelnder Seite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergibt sich, wenn auch mit im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich zu den Gutachten anderslautenden Einschätzungen der Arbeitsfähigkeit, ebenfalls kein Hinweis auf eine seit März 2010 eingetretene Veränderung der Verhältnisse: Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> attestierte seit Juli 2009 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">…</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), ebenso Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit Mai 2009 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">…</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die beiden Klinikaufenthalte von 2010 und 2011/2012 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">…</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) lassen allenfalls eine vorübergehende Verschlechterung erkennen, lassen aber nicht auf eine im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt der angefochtenen Verfügung (Dezember 2012) anhaltende Veränderung im Vergleich zu März 2010 schliessen, dies insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichts der im April 2012 grundsätzlich als gut bezeichneten Prognose (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">…</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Somit ist keine revisionsrelevante Veränderung des Sachverhalts ausgewiesen. Damit erweist sich die Anpassung des Anspruchs von einer Viertelsrente auf eine halbe Rente als unzulässig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin reichte zur Glaubhaftmachung einer Verschlechterung folgende Arztberichte ein: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___ stellte mit Bericht vom 15. April 2016 (Urk. 15/158 = Urk. 3/1) fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbospondylogenes und rezidivierendes lumboradikuläres Reizsyndrom S1 links bei Diskushernie L5/S1 links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diskusprotrusion L3/4, Diskushernie L4/5 mit Einengung des Rezessus L5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Zervikovertebralsyndrom bei degenerativen Veränderungen der Halswirbelsäule (HWS) C5/C7, Fazettenarthrose C6/7 links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Bronchitis COPD</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Coronarsklerose ohne signifikante Stenosen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schlafapnoesyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwere depressive Entwicklung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">statische Fussbeschwerden bei Status nach dislozierter Basisfraktur des Os metatarsale II und Status nach Calcaneusfraktur 2008</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdeführerin leide an chronifizierten Rückenschmerzen mit lumbaler Betonung und zum Teil spondylogenen, zum Teil radikulären Ausstrahlungen ins linke Bein, verbunden mit Dysästhesien und Parästhesien. Nebenbei bestün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den Schmerzen im Nacken-Schultergürtelbereich bei stark eingeschränkter Beweglichkeit der Lendenwirbelsäule (LWS), weniger auch der HWS. In der letzten Zeit sei es zu wiederholten Exazerbationen der Lumboischialgien mit Blockierung der LWS sowie Zunahme der Dysästhesien und Parästhesien im linken Bein gekommen, ausgelöst durch minimale Steigerung der alltäglichen Belastung. Wegen schwerer depressiver Entwicklung stehe die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin weiterhin unter psychiatrischer Behandlung und nehme regelmässig Antidepressiva (S. 1). In Anbetracht der Gesamtsituation sei sie weiterhin nicht in der Lage, ihre ursprüngliche Tätigkeit auszuüben. Aufgrund der stark limi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tierten Belastbarkeit des Rückens und der eingeschränkten Mobilität, insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dere aber der schweren depressiven Entwicklung, bleibe ihre Arbeitsfähigkeit rein theoretisch bei 50 % für adaptierte Tätigkeiten, was aber in der Praxis kaum umgesetzt werden könne. Eine Erhöhung des Invaliditätsgrades sei sicherlich angebracht (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ zitierte in ihrem am 11. Juni 2016 (Urk. 15/164 = Urk. 3/2) zuhanden des Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin verfassten Bericht denjenigen vom 12. Mai 2012 (vorstehend E. 3.6) und hielt fest, dass das damals genannte kli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nische Bild bis heute unverändert geblieben sei. Die damals gestellte Diagnose sei mit derjenigen einer andauernden Persönlichkeitsänderung in Folge von psychischer Krankheit und chronischem Schmerzsyndrom (ICD-10 F62.1, F62.80) zu ergänzen. Sie habe die Beschwerdeführerin Ende Mai 2016 wegen einer dramatischen Verschlechterung der Depressivität in die Psychiatrische Y.___ eingewiesen (S. 1). Es sei nach wie vor offensichtlich, dass die Beschwerdeführerin für jegliche berufliche Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig sei; sie sei dauerhaft invalid (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachpersonen der Y.___ stellten mit Austrittsbericht vom 20. Juli 2016 (Urk. 15/171/16-19 = Urk. 3/3) folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chotische Symptome (ICD-10 F33.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kontaktanlässe mit Bezug auf die soziale Umgebung (ICD-10 Z60)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kontaktanlässe mit Bezug auf das Berufsleben (ICD-10 Z56)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kontaktanlässe mit Bezug auf das Wohnumfeld oder die wirtschaftliche Lage (ICD-10 Z59)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">benigne essentielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">obstruktives Schlafapnoe-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach dem Eintritt habe sich die Patientin entlastet gezeigt. Sie leide seit acht Jahren an einer schweren chronifizierten Depression. Auslöser für die seit zwei Wochen dauernde Zuspitzung der Symptomatik seien eine Häufung an behörd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lichen Briefen, wahrscheinlich im Rahmen einer Rentenprüfung, die zu Überfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">derungsgefühlen geführt hätten. Weiterer Belastungsfaktor sei der Auszug und die Heirat des Sohnes vor etwa einem Jahr bei zuvor sehr enger Beziehung zum erwachsenen Sohn (S. 1). Die Patientin sei bezüglich der depressiven Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">matik in gebessertem Zustand entlassen worden. Die Schmerzsymptomatik sei ebenfalls leicht gebessert gewesen, habe aber weiterhin stark fluktuiert. Man empfehle die unveränderte Einnahme der antidepressiven Medikation bis auf weiteres (S. 3 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine bildgebende Untersuchung des Thorax vom 9. Mai 2017 (Urk. 19/3) ergab ein flaues ground glass Infiltrat im posterioren Oberlappen rechts, differential</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnostisch ein pneumonisches Infiltrat, differentialdiagnostisch eine lepidisch wachsende Neoplasie. Es werde eine Verlaufskontrolle nach sechs bis zwölf Monaten empfohlen zur Bestätigung der Persistenz, danach alle zwei bis fünf Jahre (S. 1). Es sei eine Abklärung in der Schilddrüsensprechstunde empfohlen (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der Klinik für Nuklearmedizin, Schilddrüsensprechstunde, Z.___, stellten mit Bericht vom 14. Juni 2017 (Urk. 19/2) fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">euthyreote Struma diffusa et multinodosa</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In der heutigen Verlaufskontrolle habe sich kein signifikantes Grössenwachstum der bekannten Schilddrüsenknoten gezeigt. Laborchemisch bestehe eine Euthyreose, allerdings sei das TSH im Vergleich zu den Voruntersuchungen tiefer. Es sei möglich, dass sich eine Autonomie der Schilddrüse entwickeln könne. Es sei in vier bis fünf Monaten eine Schilddrüsenszintigraphie durchzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führen (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine bildgebende Untersuchung der LWS vom 4. Juli 2017 ergab rechts eine mediolaterale fokale Diskushernie im Segment L5/S1 mit Verlagerung der Wurzel S1. Eine typische, korrelierende Schmerzausstrahlung werde aktuell nicht angegeben; die Beschwerdeführerin berichte über linksbetonte Schmerzen. Weiter bestehe eine Diskusprotrusion im Segment 4/5 mit leichter Einengung der Recessus L5 beidseits, allenfalls wäre hierüber eine linksseitige L5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Symptomatik zu erklären. Im Vergleich zur letzten Voruntersuchung vom 24. April 2014 sei die rechts mediolaterale Diskushernie im Segment L5/S1 neu aufgetreten. Die übrigen Veränderungen stellten sich unverändert dar, die vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschriebene Diskushernie im Segment L4/5 sei im Verlauf regredient (Urk. 19/1 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Vergleich zu der anlässlich der letzten Überprüfung vorliegenden medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Sachlage ist in somatischer Hinsicht keine anspruchsrelevante Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung eingetreten: Dr. B.___ (vorstehend E. 5.2) nannte hinsichtlich der Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerden im Wesentlichen dieselben Diagnosen wie Dr. G.___ (vorstehend E. 3.10), erachtete jedoch deren Auswirkungen als zunehmend. Dies findet in der aktuellen bildgebenden Untersuchung der Lendenwirbelsäule der Beschwerdeführerin jedoch keine Stütze, ergab diese im Vergleich zur Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung vom April 2014 doch lediglich eine neu aufgetretene rechts mediolaterale Diskushernie; die übrigen Befunde waren unverändert, wobei die vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schriebene Diskushernie im Segment 4/5 sogar im Verlauf regredient war. Eine zur Diskushernie im Segment 5/1 typische korrelierende Schmerzausstrahlung bestand nicht (vorstehend E. 5.7). Dr. B.___ stützte ihre Einschätzung, wonach die Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig sei, denn auch insbesondere auf die psychische Situation der Beschwerdeführerin, was jedoch nicht in ihr Fachgebiet fällt. Weshalb die übrigen von Dr. B.___ genannten Diagnosen (vgl. vorstehend E. 5.2) im Gegensatz zur Beurteilung durch Dr. G.___ Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin haben sollen, erklärte Dr. B.___ nicht. Somit handelt es sich bei der Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung durch Dr. B.___ um eine abweichende Beurteilung des im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen unveränderten Sachverhalts. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In pneumologischer Hinsicht wurde im Mai 2017 eine Veränderung in der Lunge festgestellt (vorstehend E. 5.5); eine Beeinträchtigung der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit der Beschwerdeführerin wurde nicht genannt. Die nuklearmedizinische Kontrolle zeigte weiter kein signifikantes Grössenwachstum der bekannten (vgl. (Urk. 15/113/170) Schilddrüsenknoten. Wie hinsichtlich der Lunge wurden ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zig Kontrollen empfohlen; eine Arbeitsunfähigkeit wurde auch diesbezüglich nicht attestiert (vgl. vorstehend E. 5.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ ging in psychiatrischer Hinsicht von einem unveränderten klinischen Bild aus und erachtete die Beschwerdeführerin weiterhin als zu 100 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähig (vgl. vorstehend E. 5.3), was sie bereits 2009, 2012 (vgl. vorstehend E. 3.6) und 2013 (vgl. vorstehend E. 3.12) vertrat, ohne ihre Beurteilung zu begründen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Fachpersonen der Y.___ (vgl. vorstehend E. 5.4) stellten wiederum die Diagnose einer schweren depressiven Episode, wie sie dies bereits 2010 und 2012 taten (vgl. vorstehend E. 3.1 und 3.3). Bereits im Jahr 2012 wurde darauf hingewiesen, dass die psychischen Beschwerden während der stationären Behandlung gebessert hätten (vgl. vorstehend E. 3.5). Dies war auch aktuell der Fall, wurde die Beschwerdeführerin doch in gebessertem Zustand entlassen (vgl. vorstehend E 5.4). Somit bestand eine vorübergehende Veränderung des psychischen Zustandsbildes. Zusammen mit dem Umstand, dass auch psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ziale und somit invalidenversicherungsrechtlich unbeachtliche Faktoren (Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">forderung durch behördliche Briefe, Auszug und Heirat des Sohnes) einen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fluss auf die psychische Gesundheit der Beschwerdeführerin haben, ist somit nicht von einer nachhaltigen Verschlechterung auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass im Vergleich zur Situation, wie sie im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestand, keine Verschlechterung glaubhaft gemacht wurde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der angefochtene Nichteintretensentscheid ist rechtens. Dies führt zur Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sung der Beschwerde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen für die Bewilli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeistän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Voraussetzungen sind vorliegend erfüllt, weshalb der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung gewährt wird. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gerichtskosten nach Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG sind auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- anzusetzen und ausgangsgemäss der unterliegenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin aufzuerlegen, jedoch zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdeführerin ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach sie zur Nachzahlung der Auslagen für die Vertretung verpflichtet werden kann, sofern sie dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispoformell"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispoformell">Der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispoformell">Beschwerdeführerin wird die unentgeltliche Prozessführung gewährt,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Milosav Milovanovic</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 18 sowie Urk. 19/1-3</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannLienhard</p></div> </div></body></html>