B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung IV D-6301/2012 law/rep U r t e i l v o m 13 . D e z e m b e r 2 0 1 2 Besetzung Einzelrichter Walter Lang, mit Zustimmung von Richter Markus König; Gerichtsschreiber Philipp Reimann. Parteien A._______, geboren (…), B._______, geboren (…), C._______, geboren (…), und D._______, geboren (…), Russland, (…), Beschwerdeführende, gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin-Verfahren); Verfügung des BFM vom 19. November 2012 / N (…). D-6301/2012 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass das BFM mit Verfügung vom 19. November 2012 – eröffnet am 29. November 2012 – in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d des Asyl- gesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf die Asylgesuche der Beschwerdeführenden vom 21. Oktober 2012 nicht eintrat, die Wegwe i- sung nach Polen verfügte, die Beschwerdeführenden – unter Androhung von Zwangsmassnahmen im Unterlassungsfall – aufforderte, die Schweiz spätestens am Tag nach Ablauf der Besc hwerdefrist zu verlassen, fest- stellte, der Kanton E._______ sei verpflichtet, die Wegweisungsverfügung zu vollziehen, den Beschwerdeführenden die editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis aushändigte und feststellte, eine allfällige B e- schwerde gegen die vorliegende Verfügung habe keine aufschiebende Wirkung, dass die Beschwerdeführenden mit englischsprachiger Eingabe vom 5. Dezember 2012 (Postaufgabe) gegen diese Verfügung beim Bundes- verwaltungsgericht Beschwerde erhoben und da bei sinngemäss bean- tragten, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die vorinstanzli- che Behörde anzuweisen, auf ihre Asylgesuche einzutreten, dass die vorinstanzlichen Akten am 10. Dezember 2012 beim Bunde s- verwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG), und zieht in Erwägung, dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Verwaltungsverfa h- rensgesetzes vom 20. Dezember 1968 [VwVG, SR 172.021]) des BFM entscheidet, ausser – was vorliegend nicht d er Fall ist – bei Vorliegen ei- nes Auslieferungsersuchens des Staates, vor welchem die beschwerd e- führende Person Schutz sucht (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31 – 33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), dass eine solche Ausnahme im Sinne von Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG nicht vorliegt, weshalb das Bundesverwaltungsgericht endgültig entscheidet, D-6301/2012 Seite 3 dass die Beschwerde nicht in einer Amtssprache des Bu ndes abgefasst ist, auf die Ansetzung einer Nachfrist zur Beschwerdeverbesserung i n- dessen verzichtet werden kann, da der in Englisch verfassten Beschwe r- deschrift genügend klare, sinngemässe Rechtsbegehren und deren B e- gründung zu entnehmen sind und ohne Wei teres darüber befunden we r- den kann, dass die Beschwerdeführenden am Verfahren vor der Vorinstanz teilg e- nommen haben, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt sind, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung haben und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert sind (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass somit auf die frist - und – abgesehen vom erwähnten sprachlichen Mangel – formgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG ; Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), dass das vorliegende Verfahren mit dem ebenfalls auf Beschwerdeebene hängigen Verfahren des Sohns beziehungsweise Bruders der Beschwe r- deführenden ( …) zu koordinieren beziehungsweise über beide B e- schwerdeverfahren zeitgleich zu befinden ist, dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schriften- wechsel verzichtet wurde, dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyls u- chende in einen Drittstaat ausreisen können, der für die Durchführung des Asyl - und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG), dass diesbezüglich das Dublin-Assoziierungsabkommen vom 26. Oktober 2004 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäi- schen Gemeinschaft über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat oder D-6301/2012 Seite 4 in der Schweiz gestellten Asylantrags (Dublin -Assoziierungsabkommen [DAA, SR 0.142.392.68]) zur Anwendung gelangt, dass gestützt auf die einleitenden Bestimmungen sowie Art. 1 Abs. 1 DAA i.V.m. Art. 29a Abs. 1 der Asylverordnung 1 über Verfahrensfragen vom 11. August 1999 (AsylV 1, SR 142.311) die Prüfung der staatsvertragl i- chen Zuständigkeit zur (materiellen) Behandlung eines Asylgesuches nach den Kriterien der Verordnung Nr. 343/2003 des Rates vom 18. Feb- ruar 2003 zur Festlegung von Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsang e- hörigen in einem Mitgliedstaat gestellten Asylantrags zuständig ist (Dublin-II-VO), zu erfolgen hat, dass Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG im Weite ren voraussetzt, dass der staatsvertraglich zuständige Staat einer Übernahme der asylsuchenden Person zugestimmt hat (vgl. Art. 29a Abs. 2 AsylV 1), dass gemäss Art. 3 Abs. 1 Dublin-II-VO die Mitgliedstaaten jeden Asylan- trag prüfen, den ein Drittstaatsange höriger an der Grenze oder im H o- heitsgebiet eines Mitgliedstaates stellt, wobei der Antrag von einem einz i- gen Mitgliedstaat geprüft wird, der nach den Kriterien des Kapitels III Dublin-II-VO als zuständiger Staat bestimmt wird, dass das Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Mitgliedstaates ein- geleitet wird, sobald ein Asylantrag erstmals in einem Mitgliedstaat g e- stellt wurde (Art. 4 Abs. 1 Dublin-II-VO), dass dabei – im Falle eines sogenannten Aufnahmeverfahrens (engl.: take charge) – die Kriterien der in Kapitel III der Dublin -II-VO genannten Rangfolge anzuwenden sind (vgl. Art. 5-14 Dublin-II-VO) und von der S i- tuation zum Zeitpunkt, in dem der Asylbewerber erstmals einen Antrag in einem Mitgliedstaat stellt, aus zugehen ist (Art. 5 Abs. 1 und 2 Dublin -II- VO), dass im Rahmen eines Wiederaufnahmeverfahrens (engl.: take back) demgegenüber keine – neuerliche – Zuständigkeitsprüfung nach Kap i- tel III Dublin-II-VO stattfindet, sondern ein solches insbesondere auf den materiellen Zuständigkeitsbestimmungen von Art. 16 Bst. c, d und e Du b- lin-II-VO gründet (vgl. CHRISTIAN FILZWIESER/ANDREA SPRUNG, Dublin II - Verordnung: Das Europäische Asylzuständigkeitssystem, 3. Aufl., Wien - Graz 2012, Art. 16 K5 S. 129), D-6301/2012 Seite 5 dass in Abweichung von den erwähnten Zuständigkeitskriterie n respekti- ve Zuständigkeitsbestimmungen nach Art. 3 Abs. 2 Dublin -II-VO die Schweiz ein Asylgesuch materiell prüfen kann, auch wenn nach den in der Verordnung vorgesehenen Kriterien ein anderer Staat zuständig ist (sog. Selbsteintrittsrecht), wobei diese B estimmung nicht direkt anwen d- bar ist, sondern nur in Verbindung mit einer anderen Norm des nationalen oder internationalen Rechts angerufen werden kann (vgl. BVGE 2010/45 E. 5 S. 635 f.), dass Art. 29a Abs. 3 AsylV 1 sodann vorsieht, dass das BFM auch aus humanitären Gründen ein Gesuch behandeln kann, auch wenn nach den Kriterien der Dublin-II-VO ein anderer Staat zuständig ist, wobei diese Be- stimmung den Behörden einen gewissen Ermessensspielraum lässt und restriktiv auszulegen ist (vgl. BVGE 2011/9 E. 4.1 S. 114 f., BVGE 2010/45 E. 8.2.2 S. 643 f.), dass hingegen bei drohendem Verstoss gegen Normen des Völkerrechts, wie insbesondere das flüchtlingsrechtliche Refoulement -Verbot nach Art. 33 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30), die Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101), den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte (UNO-Pakt II, SR 0.103.2) oder das Übereinkommen vom 10. De- zember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105), ein einklagbarer Anspruch auf Ausübung des Selbsteintrittsrechts besteht (vgl. BVGE 2010/45 E. 7.2 S. 636 f.; FILZWIESER/SPRUNG, a.a.O., Ar t. 3 K8 K11 S. 74), dass den vorinstanzlichen Akten entnommen werden kann, dass d ie Be- schwerdeführenden am 28. Dezember 2009, am 30. November 2010 und am 4. Juli 2011 in Polen Asylgesuch e eingereicht ha ben und entspr e- chend in der EURODAC -Datenbank erfasst worden sind (vgl. act. A20/5 und A22/5), dass die Beschwerdeführenden anlässlich der Befragung durch das BFM vom 30. Oktober 2012 bestätigten, in Polen um Asyl nachgesucht zu h a- ben und am 21. Oktober 2012 illegal in die Schweiz eingereist zu sein (vgl. act. A14/12 S. 10, A12/11 S. 7 und A10/10 S. 6 f.), D-6301/2012 Seite 6 dass somit gemäss Art. 4 Abs. 1 Dublin-II-VO die erste Asylantragsste l- lung der Beschwerdeführenden in Polen erfolgte, weshalb das BFM unter Anrufung von Art. 16 Abs. 1 Bst. e Dublin -II-VO die polnischen Behö rden am 6. November 2012 grundsätzlich zu Recht um Wiederaufnahme de r Beschwerdeführenden ersuchte (vgl. act. A20/5 und act. A22/5), dass die polnischen Behörden mit Schreiben vom 12. November 2012 gestützt auf Art. 16 Abs. 1 Bst. e Dublin-II-VO ihre ausdr ückliche Zustim- mung zur Wiederaufnahme de r Beschwerdeführenden erteilten (vgl. act. A24/2), dass somit grundsätzlich Polen zur Durch - respektive Weiterführung des Asylverfahrens der Beschwerdeführenden zuständig ist, dass seitens der Beschwerdeführenden die grundsätzliche Zuständigkeit Polens nicht bestritten, in der Beschwerde jedoch vorgebracht wird, sie hätten in Polen keine Arbeit gefunden, weshalb sie nicht dort bleiben könnten, da die ihnen gewährte Aufenthaltsbewilligung per se keine s o- ziale Sicher heit, keine medizinische Versorgung und auch keinen polit i- schen Schutz biete, dass ausserdem in den letzten Monaten Anhänger von Kadyrov in den Flüchtlingscamps aufgetaucht seien und Listen von Personen herumg e- zeigt hätten, dass gemäss Aussagen von Freunde n die Namen des Beschwerdefü h- rers und seines Sohnes F._______ auf diesen Listen stünden, weshalb sie sich bedroht fühlten, dass diese Einwände indessen nicht gegen eine Überstellung der B e- schwerdeführenden nach Polen sprechen, dass die Beschwerdeführenden den Akten zufolge in Polen bereits me h- rere Asylverfahren durchlaufen haben und nichts darauf hinweist, diese Verfahren seien nicht korrekt und fair verlaufen, dass Polen unter anderem Signatarstaat der FK und der EMRK ist (vgl. BVGE 2011/9 E. 6 S. 117), die FoK ratifiziert hat und keine konkreten Hin- weise dafür bestehen, der polnische Staat würde sich nicht an die daraus resultierenden Verpflichtungen halten, D-6301/2012 Seite 7 dass die Beschwerdeführenden in Polen somit nicht schutzlos Menschen- rechtsverletzungen im Sinne Art. 3 EMRK ausgeliefert sind, dass im Weiteren bei der Überstellung in den zuständigen Mitgliedstaat von der Prämisse ausgegangen werden kann, dass dieser kraft seiner Mitgliedschaft den Verpflichtungen aus der Richtlinie 2005/85/EG des Ra- tes vom 1. Dezember 2005 über Mindestnormen für Verfahren in den Mit- gliedstaaten zur Zuerkennung und Aberkennung der Flüchtlingseige n- schaft (sog. Verfahrensrichtlinie) sowie auch jener aus der Richtlinie 2003/9/EG des Rates vom 27. Januar 2003 zur Festlegung von Mindes t- normen für die Aufnahme von Asylbewerbern in Mitgliedstaaten (sog. Auf- nahmerichtlinie), darunter auch dem Non -Refoulement-Gebot, nac h- kommt (vgl. BVGE 2010/45 E. 7.4.2 S. 638), dass – selbst unter der Annahme, dass das Asylverfahren de r Beschwer- deführenden in Polen bereits rechtskräftig abgeschlossen sein sollte – dies keine Änderung der Zuständigkeit zu bewirken vermag Art. 16 Abs. 1 Bst. e Dublin-II-VO), dass es den Beschwerdeführenden obliegt, ihre Schwierigkeiten bei der Suche nach Arbeit und Unterkunft zunächst bei den zuständigen poln i- schen Behörden vorzutragen und ihre allfälligen Ansprüche bei diesen – gegebenenfalls auf dem Rechtsweg – durchzusetzen, dass sich die Beschwerdeführenden auch bezüglich allfälliger Siche r- heitsbedenken an die polnischen Behörden wenden können, zumal keine Hinweise dafür vorliegen, Polen sei nicht in der Lage, den Beschwerd e- führenden den erforderlichen un d möglichen Schutz vor Nachstellungen durch Drittpersonen zu gewähren, dass aufgrund des Gesagten keine Hindernisse und auch keine human i- tären Gründe im Sinne von Art. 29a Abs. 3 AsylV 1 einer Überstellung der Beschwerdeführenden nach Polen entgegenstehen, dass die weiteren Vorbringen auf Beschwerdeebene an dieser Einschä t- zung nichts zu ändern vermögen, weshalb darauf nicht mehr näher ei n- zugehen ist, dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG zu Recht auf d ie Asylgesuche der Beschwerdeführenden nicht eingetreten ist und, da diese nicht im Besitz einer gültigen Aufenthalts - oder Nieder- lassungsbewilligung sind und auch keinen Anspruch darauf gel tend ma-D-6301/2012 Seite 8 chen können, ebenfalls zu Recht in Anwendung von Art. 44 Abs. 1 AsylG die Überstellung nach Polen angeordnet hat (Art. 32 Bst. a AsylV 1), dass es sich beim Dublin-Verfahren um ein Überstellungsverfahren in den für die Prüfung des Asylgesuches zustä ndigen Staat handelt, weshalb das Fehlen von Wegweisungsvollzugshindernissen regelmässig bereits Voraussetzung (und nicht erst Regelfolge) des gestützt auf Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG erfolgenden Nichteintretensentscheides ist (vgl. BVGE 2010/45 E. 10.2 S. 645), dass mithin allfällige völkerrechtliche und humanitäre Vollzugshindernisse im Rahmen der eventuellen Anwendung der sogenannten Souveränität s- klausel (Art. 3 Abs. 2 Dublin-II-VO i.V.m. Art. 29a Abs. 3 AsylV 1) zu pr ü- fen sind und folglich kein Raum für Ersatzmassnahmen im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 1 -4 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) besteht, dass das BFM in diesem Sinne den Vollzug der Wegweisung nach Polen zu Recht als zulässig, zumutbar und möglich bezeichnet hat, dass es den Beschwerdeführenden demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtser- heblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt o der unange- messen ist (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass die Beschwerde daher abzuweisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.– (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent- schädigungen vor dem Bundesverwal tungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) de n Beschwerdeführenden aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG). (Dispositiv nächste Seite) D-6301/2012 Seite 9 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 600.– werden den Beschwerdeführenden auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 3. Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführenden, das BFM und die z u- ständige kantonale Behörde. Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: Walter Lang Philipp Reimann Versand: