<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">«AZA 0» </div> <div class="para">U 210/99 Hm </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II. Kammer </div> <div class="para">Bundesrichter Meyer, Ferrari und nebenamtlicher Richter Maeschi; Gerichtsschreiber Widmer </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 21. September 2000 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para">S.________, 1943, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para">Winterthur-Versicherungen, Winterthur, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt Reto Zanotelli, Weinbergstrasse 43, Zürich, </div> <div class="para">und </div> <div class="para">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 12. Mai 1995 eröffnete die Winterthur-Versicherungen (nachfolgend: Winterthur) dem 1943 geborenen S.________, dass sie ihre für das akustische Ereignis vom 24. Mai 1994 aus der obligatorischen Unfallversicherung erbrachten Leistungen rückwirkend auf den 14. Juli 1994 einstelle, weil es keine bleibende Verschlimmerung des vorbestehenden, auf eine militärdienstliche Einwirkung zurückzuführenden Tinnitus bewirkt habe. Auf Einsprache hin hielt die Winterthur mit Entscheid vom 4. Oktober 1995 an ihrem Standpunkt fest. </div> <div class="para">Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich ab (Entscheid vom 10. Mai 1999). </div> <div class="para">Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt S.________ sinngemäss, die Winterthur sei zu verpflichten, ihm die gesetzlichen Leistungen, namentlich Taggelder für die Monate November/Dezember 1998 sowie eine halbe Invalidenrente, zu erbringen; eventuell sei eine medizinische Begutachtung der aktuellen Gehörssituation zu veranlassen. </div> <div class="para">Während die Winterthur auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, verzichtet das Bundesamt für Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung. </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 8. Januar 2000 reicht S.________ eine Verfügung der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt vom 4. Januar 2000 ein, mit welcher diese ihre Leistungspflicht für eine im Juni 1999 gemeldete Gehörsschädigung ablehnte. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- Anfechtungsgegenstand bildet im vorliegenden Verfahren einzig die Frage, ob die Winterthur ihre Leistungen zu Recht auf den 14. Juli 1994 eingestellt hat. Soweit der Beschwerdeführer die Zusprechung von Taggeldern für die Monate November und Dezember 1998 beantragt, ist auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht einzutreten, da die Winterthur hierüber nicht verfügt hat, weshalb es insoweit an einem Anfechtungsgegenstand und damit an einer Sachurteilsvoraussetzung fehlt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=24&amp;from_date=18.09.2000&amp;to_date=07.10.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-IB-33%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page36">BGE 119 Ib 36</a> Erw. 1b, 118 V 313 Erw. 3b, je mit Hinweisen). Im Übrigen bezieht sich der vorinstanzlich bestätigte Einspracheentscheid (vom 4. Oktober 1995) auf die gesundheitliche Situation, wie sie sich im Oktober 1995 präsentiert hat. Für die gerichtliche Beurteilung sind daher ebenfalls die tatsächlichen Verhältnisse bei Erlass des Einspracheentscheides massgebend (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=24&amp;from_date=18.09.2000&amp;to_date=07.10.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F116-V-246%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page248">BGE 116 V 248</a> Erw. 1a). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- Mit Bezug auf den Anspruch auf eine Invalidenrente hat die Vorinstanz nach Wiedergabe der massgeblichen Bestimmung (<span class="artref">Art. 18 UVG</span>) und in Würdigung der medizinischen Unterlagen, insbesondere eines Berichts des Prof. K.________, HNO-Klinik des Spitals X.________, vom 20. September 1994 und des vom gleichen Arzt zu Handen der Militärversicherung erstatteten Gutachtens vom 3. November 1994, zutreffend festgestellt, dass das hier in Frage stehende Ereignis vom 24. Mai 1994, bei dem der Versicherte während rund 25 Minuten einem grellen Alarmton ausgesetzt war, zu keiner bleibenden Verschlimmerung des vorbestehenden Gehörschadens geführt hat. Diesen Darlegungen ist vollumfänglich beizupflichten. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, die sich in weiten Teilen auf den Zeitraum nach Oktober 1995 bezieht, wird nichts vorgebracht, was zu einem anderen Ergebnis zu führen vermöchte. Da der rechtserhebliche medizinische Sachverhalt umfassend abgeklärt wurde und von weiteren Untersuchungen keine neuen Erkenntnisse erwartet werden können, ist auf zusätzliche Beweismassnahmen zu verzichten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3.- Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde, soweit zulässig, offensichtlich unbegründet ist, wird sie im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> erledigt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen, </div> <div class="para">soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II. Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversiche- </div> <div class="para">rungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für </div> <div class="para">Sozialversicherung zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 21. September 2000 </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Vorsitzende der II. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> </div></body></html>