<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1P.579/2006 /fun </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 4. Dezember 2006 </div> <div class="para">I. Öffentlichrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Féraud, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Aeschlimann, Fonjallaz, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Schilling. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt Martin Imthurn, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gemeinderat Küsnacht, Obere Dorfstrasse 32, 8700 Küsnacht, vertreten durch Rechtsanwältin </div> <div class="para">Nadja Herz, </div> <div class="para">Bezirksrat Meilen, Dorfstrasse 38, Postfach, </div> <div class="para">8706 Meilen, </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 3. Abteilung, 3. Kammer, Militärstrasse 36, Postfach, 8090 Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Festsetzung Strassenprojekt, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsrechtliche Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 3. Abteilung, </div> <div class="para">3. Kammer, vom 15. Juni 2006. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">dass das Projekt für den Ausbau der Goldacherstrasse in Küsnacht im Mai 2005 öffentlich aufgelegt wurde, </div> <div class="para">dass der Gemeinderat Küsnacht die Einsprache von X.________ abwies und der Bezirksrat Meilen auf den hernach erhobenen Rekurs nicht eintrat, </div> <div class="para">dass das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich die Beschwerde von X.________ mit Entscheid vom 15. Juni 2006 abwies, da die Beschwerdeführerin ihre Rechtsmittelbefugnis in den unterinstanzlichen Verfahren nicht dargetan habe und ihr durch den Strassenausbau auch kein Nachteil entstehe, der sie zur Ergreifung eines Rechtsmittels legitimiere, </div> <div class="para">dass X.________ gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichtes staatsrechtliche Beschwerde erhoben hat, </div> <div class="para">dass die Beschwerdeschrift Züge einer übermässig weitschweifigen Eingabe im Sinne von <span class="artref">Art. 30 Abs. 3 OG</span> trägt, sich die Beschwerde aber als offensichtlich unbegründet bzw. unzulässig erweist, </div> <div class="para">dass Anfechtungsobjekt im staatsrechtlichen Verfahren allein der letztinstanzliche kantonale Entscheid sein kann (<span class="artref">Art. 86 Abs. 1 OG</span>) und somit auf die Beschwerdevorbringen, die sich gegen die Entscheide und das Vorgehen der unteren Instanzen richten, nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass das Verwaltungsgericht in seinem Entscheid die Auffassung des Bezirksrats, es mangle der Beschwerdeführerin an der Rechtsmittellegitimation, im Ergebnis bestätigt hat und daher der Vorwurf der Beschwerdeführerin, das Gericht habe sich zu Unrecht mit der Sache selbst nicht befasst, ins Leere stösst, </div> <div class="para">dass in der staatsrechtlichen Beschwerde über weite Strecken rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid geübt wird, auf die im staatsrechtlichen Verfahren nicht eingetreten werden kann, </div> <div class="para">dass die Erwägungen des Verwaltungsgerichts zu gewissen - letztlich unerheblichen - Verfahrensmängeln im Einsprache- und Rekursverfahren verfassungsrechtlich haltbar sind, </div> <div class="para">dass die Begründung des Verwaltungsgerichts, weshalb der Beschwerdeführerin keine Rechtsmittelbefugnis zugestanden werden könne, vertretbar ist, </div> <div class="para">dass im verwaltungsgerichtlichen Verfahren auch kein Anlass bestand, die Beschwerdeführerin zur - Streitgegenstand bildenden - Frage der Beschwerdelegitimation zusätzlich anzuhören, </div> <div class="para">dass die staatsrechtliche Beschwerde demnach unter Verweis auf die Erwägungen des Verwaltungsgerichts abzuweisen ist, soweit auf sie eingetreten werden kann (vgl. <span class="artref"><artref id="CH/173.110/36^a/3" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/36^a/1" type="start"></artref>Art. 36a Abs. 1 und 3 OG</span><artref id="CH/173.110/36^a/3" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/3" type="end"></artref>), </div> <div class="para">dass die bundesgerichtlichen Kosten dem Ausgang des Verfahrens entsprechend der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 156 Abs. 1 OG</span>) und </div> <div class="para">dass gemäss bundesgerichtlicher Praxis zu <span class="artref">Art. 159 Abs. 2 OG</span> auch im staatsrechtlichen Verfahren von der Zusprechung einer Parteientschädigung an Gemeinden mit mehr als 10'000 Einwohnern abzusehen ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span>: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die staatsrechtliche Beschwerde wird abgewiesen, soweit auf sie einzutreten ist. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 2'000.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Gemeinderat Küsnacht, dem Bezirksrat Meilen und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 3. Abteilung, 3. Kammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 4. Dezember 2006 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>