<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>KV.2017.00068</span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiberin Kobel</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. März 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Stampfenbachstrasse 30, Postfach, 8090 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1954, ist chilenischer Staatsangehöriger und reiste im Jahr 1983 aus seinem Heimatland in die Schweiz ein. 1986 verheiratete er sich mit einer schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zerischen Staatsangehörigen, und die Eheleute wurden E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tern einer Tochter. Im Jahr 1991 wurde die Ehe geschieden. Seit März 2011 bezieht X.___ wieder eine Rente der Invalidenversicherung, nachdem eine früher z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesprochene Invalidenrente vorübergehend aufgehoben g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesen war. Während seines Aufenthaltes in der Schweiz erwarb X.___ die Niederlassungsbewilligung C (vgl. die Einwohnerdaten in Urk. 8/4/2 und den Sachverhalt im U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teil des Prozesses Nr. ZL.2016.00047 vom 14. Juli 2016).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem X.___ ab Dezember 2011 in Chile gelebt hatte, zog er im November 2015 wieder in die Schweiz, meldete sich in Zürich an (vgl. Urk. 8/4/2) und stellte im D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zember 2015 das Gesuch um Ausrichtung von Zusatzleistu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zu seiner Invalidenrente. Die Stadt Zürich verneinte diesen Anspruch mit Verfügung vom 12. Februar 2016 und Einspracheentscheid vom 14. März 2016, weil X.___ die Karenzfrist nicht erfülle. Dieser zog den Entscheid an das Sozialversicherungsgericht weiter, welches die B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde mit Urteil vom 14. Juli 2016 abwies (Prozess Nr. ZL.2016.00047). Das Bundesgericht trat auf die dag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen erhobene Beschwerde von X.___ (Urk. 8/5) mit Urteil vom 16. September 2016 wegen unzureichender Begründung nicht ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 28. November 2016 ersuchte X.___ die Gesundheitsd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rektion des Kantons Zürich um Befreiung vom schweizer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Krankenversicherungsobligatorium ab dem 1. Januar 2017 und begründete das Gesuch damit, dass er ab dann während sechs Monaten in den USA leben werde (Urk. 8/1/1). Mit Brief vom 1. Dezember 2016 forderte die Gesundheitsdirektion den Gesuchsteller zu näheren Angaben zum geplanten Aufenthalt in den USA auf (Urk. 8/3); dieser antwortete mit Eingabe vom 17. Dezember 2016 (Urk. 8/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 15. März 2017 wies die Gesundheitsd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rektion das Befreiungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesuch ab und hielt fest, solange der Gesuchsteller Wohnsitz in der Schweiz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe, was de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit der Fall sei, könne er vom Krankenversicherun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sobligatorium nicht ausgenommen werden (Urk. 2/2 = Urk. 8/7). X.___ erhob am 20. April 2017 Einsprache (Urk. 8/12/1), worauf ihm die Gesundheitsdirektion am 3. Mai 2017 nochmals Fragen zum Sachverhalt stellte (Urk. 8/14) und seine Angaben vom 30. Mai 2017 entgege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahm (Urk. 8/15/1+2). Mit Entscheid vom 9. Juni 2017 wies die Gesundheitsdirektion die Einsprache ab (Urk. 2/1 = Urk. 8/17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 9. Juni 2017 erhob X.___ mit Eingabe vom 8. Juli 2017 Beschwerde (Urk. 1) mit dem Antrag, er sei für die Dauer seines Auslandau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enthalts vom Schweizerischen Krankenversicherungsoblig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">torium zu befreien (Urk. 1 S. 1). In prozessualer Hinsicht ersuchte er um die Bestellung eines unentgel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Rechtsvertreters (Urk. 1 S. 1). Die Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">direktion beantragte in der Beschwerdeantwort vom 4. August 2017, die Beschwerde sei abzuweisen (Urk. 7 und die damit eingereichten Unterlagen, Urk. 8/1-18). Das Gericht tätigte anschliessend Abklärungen zur Kra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenkasse von X.___ (Telefonnotizen in Urk. 9 und Urk. 10; Verfügung vom 29. August 2017, Urk. 11; Eingabe der Städtischen Gesundheitsdienste Zürich vom 5. September 2017 mit Beilagen, Urk. 13 und Urk. 14/1-5) und ordnete danach einen zweiten Schriftenwechsel an (Verfügung vom 6. September 2017, Urk. 15). In der Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lik vom 26. Oktober 2017 (Urk. 20 und die damit eing</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichten Unterlagen, Urk. 21/1-6) und in der Duplik vom 2. November 2017 (Urk. 23) blieben die Parteien bei i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Standpunkten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem die Duplik X.___ am 8. November 2017 zugestellt worden war (Urk. 24), führte das Gericht auf dessen A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag hin (Telefonnotiz vom 21. November 2017, Urk. 25) am 23. Januar 2018 eine öffentliche Verhandlung durch (Protokoll S. 6-8; Plädoyernotizen von X.___ in Urk. 29). Das Protokoll wurde den Parteien mit Verfügung vom 6. Februar 2018 zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 31). Mit Eingabe vom 3. März 2018 äusserte sich der Gesuchsteller nochmals schriftlich (Urk. 32 und die damit eingereichten Unterlagen, Urk. 33/1-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 3 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Krankenvers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung (KVG) schreibt vor, dass sich jede Person mit Wohnsitz in der Schweiz innert drei Monaten nach der Wohnsitz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme oder der Geburt in der Schweiz für Kra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenpflege versichern oder von ihrem gesetzlichen Vertr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter beziehungsweise ihrer gesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Vertreterin versichern lassen muss, wobei sie gemäss Art. 4 KVG u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter den Versicherern, die nach dem Bundesgesetz betre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fend die Aufsicht über die soziale Krankenversicherung (Krankenversicherungsaufsichtsgesetz [KVAG]) </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Bewilligung zur Durchführung der sozialen Kranke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung haben, frei wählen kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Wohnsitz bestimmt sich gemäss Art. 13 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsrechts (ATSG) nach Art. 23-26 des Zivigeset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">buches (ZGB); für den Wohnsitzbegriff gemäss Art. 3 Abs. 1 KVG im Besonderen verweist der Verordnungsgeber in Art. 1 Abs. 1 der Verordnung über die Krankenvers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung (KVV) ebenfalls auf Art. 23-26 ZGB. Nach Art. 23 Abs. 1 ZGB befindet sich der Wohnsitz einer Person an dem Ort, wo sie sich mit der Absicht dauernden Verble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bens aufhält. Für die Begründung des Wohnsitzes müssen somit zwei Merkmale erfüllt sein: ein objektives äuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">res, der Aufenthalt, sowie ein subjektives inneres, die Absicht dauernden Verbleibens. Für die subjektive A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht dauernden Verbleibens kommt es nach der Rechtspr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung nicht auf den inneren Willen, sondern darauf an, auf welche Absicht die erkennbaren Umstände objektiv schliessen lassen. Der Wohnsitz einer Person befindet sich danach an demjenigen Ort, den sich die Person zum Mittelpunkt ihres Lebens und ihrer Beziehungen gemacht hat (BGE 133 V 309 E. 3.1, 125 V 76 E. 2a, je mit Hi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen; Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, Zürich 2015, N 15 zu Art. 13 ATSG). Nicht allein massgeblich, sondern lediglich Indizien für den Wohnsitz sind die Anmeldung und Hinterlegung der Schriften, die Ausübung der polit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Rechte, die Bezahlung der Steuern, fremdenpolize</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Bewilligungen sowie die Gründe, die zur Wahl eines bestimmten Wohnsitzes veranlassen (Urteil des Bundesg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts K 34/04 vom 2. August 2005 E. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Art. 3 Abs. 3 KVG wird dem Bundesrat die Kompetenz eingeräumt, die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungspflicht auf Perso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen ohne Wohnsitz in der Schweiz auszudehnen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mächtigt Art. 3 Abs. 2 KVG den Bundesrat, Ausnahmen von der Versicherungspflicht vorzusehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf Art. 3 Abs. 3 KVG (Ausdehnung der Versich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungspflicht) hat der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesrat in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 KVV n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben der Erwähnung der Personenkategorien, die aufgrund des Personenfreizügigkeitsabkommens (Abkommen vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit [FZA]) oder des EFTA-Abkommens der schweizerischen Versicherung unterstellt sind (vgl. lit. d-g), auch Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">länderinnen und Ausländer als versicherungspflichtig e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärt, die zwar in der Schweiz leben, bei denen aber infolge </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihres </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besonderen Aufenthaltsstatus die gesetzlichen Kr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terien des Wohnsitzes in der Schweiz nicht ohne Weitere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s gegeben sind (vgl. lit. a-c). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem hat der Bunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rat in den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3-5 KVV gewisse Kategorien von im Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">land lebenden Personen der Versicherungspflicht unterstellt oder für sie die Möglichkeit geschaffen, sich freiwillig unter den Schutz der schweizerischen o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ligatorischen Krankenpflegeversicherung zu stellen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die Ausnahmen von der Versicherungspflicht nach Art. 3 Abs. 2 KVG betrifft, so sind in Art. 2 Abs. 1 KVV und in Art. 6 Abs. 1 KVV die Personenkategorien aufg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zählt, die von vornherein vom Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsobligatorium ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen sind. Es handelt sich um die aktiven und pensionierten Bundesbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diensteten, die der Militärvers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung unterstellt sind (Art. 2 Abs. 1 lit. a KVV), um Personen, die sich ausschliesslich zur ärztlichen B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung oder zur Kur in der Schweiz aufhalten (Art. 2 Abs. 1 lit. b KVV), und um gewisse Personen mit Vorrec</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten nach internationalem Recht (Art. 6 Abs. 1 KVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann ist in Art. 2 Abs. 2-8 KVV die Möglichkeit für verschiedene Personen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kategorien geregelt, auf Gesuch hin vom Versicherungsobligatorium befreit zu werden. So sind gemäss Art. 2 Abs. 2 KVV Personen auf Gesuch hin von der Versicherungspflicht ausgenommen, die nach dem Recht e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nes Staates, mit dem keine Regelung über die Abgrenzung der Versicherungspflicht besteht, obligatorisch kranke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versichert sind, sofern der Einbezug in die schweizer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Versicherung für sie eine Doppelbelastung bedeuten würde und sie für Behandlungen in der Schweiz über einen gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wertigen Versicherungsschutz verfügen. Des Weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren können nach Art. 2 Abs. 4 KVV diejenigen Personen ein Gesuch um Befreiung von der Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungspflicht stellen, die sich im Rahmen einer Aus- oder Weiterbi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung in der Schweiz aufhalten, wie namentlich Studiere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de, Schüler und Schülerinnen, Praktikanten und Praktikantinnen sowie Stagiaires, sofern sie während der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samten Geltungsdauer der Befreiung für Behandlun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen in der Schweiz über einen gleichwertigen Versicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schutz verfügen. Ferner ist in Art. 2 Abs. 5 KVV eine Befreiungsmöglichkeit für in die Schweiz entsandte A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitnehmer und Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmerinnen statuiert, welche g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützt auf eine zwischenstaatliche Vereinba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung von der Beitrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht in der schweizerischen Alters-, Hinte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassenen- und Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung befreit sind, sowie für andere Personen, die gestützt auf eine zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">staatliche Vereinba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung durch eine Ausnahmebewilligung wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rend eines vorübergehenden Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enthaltes in der Schweiz von der Beitrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht in der AHV/IV befreit sind.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter ist in Art. 2 Abs. 6 KVV eine Befreiung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglichkeit für Personen vorgesehen, die aufgrund des FZA dem schweizerischen Versicherungsobligatorium unte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt sind, ohne in der Schweiz zu wohnen, sofern sie eine anderweitige Deckung für den Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsfall nac</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen, und nach Art. 2 Abs. 7 KVV besteht bei Nachweis eines gleichwertigen Versicherungsschutzes eine Befre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungsmöglichkeit für Personen, die über eine Aufenthalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bewilligung für Personen ohne Erwerbstätigkeit nach dem FZA oder dem EFTA-Abkommen verfügen. Schliesslich ermö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licht Art. 2 Abs. 8 KVV denjenigen Personen auf Gesuch hin eine Ausnahme von der Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht, für die eine Unterstellung unter die schweizerische Versicherung eine klare Verschlechterung des bisherigen Versich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsschutzes oder der bisheri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Kostendeckung zur Fo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge hätte und die sich aufgrund ihres Alters und/oder ihres Gesundheitszustandes nicht oder nur zu kaum tra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Bedingungen im bisherigen Umfang zusatzversichern könnten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer hatte zur Zeit der Gesuchstellung im November 2016 unbestrittenermassen Wohnsitz in der Schweiz und war somit gestützt auf Art. 3 Abs. 1 KVG dem schweizerischen Krankenversicherungsobligatorium unte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt. Wie aus der schriftlichen Auskunft der Städt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Gesundheitsdienste Zürich vom 5. September 2017 hervorgeht (Urk. 13 und Urk. 14/1-5), war er auch ta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächlich bei einer schweizerischen Krankenkasse vers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chert, nämlich bei der Concordia Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung AG (vgl. auch die vom Beschwerd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer eingereichten Versicherungspolicen in Urk. 21/1-3). Entgegen der Formulierung in der Verfügung vom 15. März 2017 (Urk. 2/2) und in der Korrespondenz zw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen der Beschwerdegegnerin und den Städtischen Gesun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsdiensten Zürich (Urk. 8/2, Urk. 8/4/1 und Urk. 8/13) steht somit nicht die Pflicht des Beschwerd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers zur Diskussion, sich in der Schweiz neu kranke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versichern zu lassen, und somit fällt auch keine behördliche Zuweisung zu einem schweizerischen Kranke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherer gestützt auf Art. 6 Abs. 2 KVG in Betracht. Vielmehr stellt sich nur die Frage, unter welchen U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständen die Pflicht des Beschwerdeführers wegfällt, die Versicherung für die Leistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung beizubehalten. Dies hat die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid zu Recht klargestellt (Urk. 2/1 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fest steht sodann auch, dass der Beschwerdeführer in der Zeit bis zum Erlass des angefochtenen Einspracheen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheids vom 9. Juni 2017 den geplanten Aufenthalt in den USA noch nicht verwirklicht hat. In der Eingabe vom 17. Dezember 2016 legte er dar, zur Zeit eine Wohnung in Kalifornien zu suchen, um nach der bevorstehenden Heirat dort zusammen mit seiner Ehefrau zu leben (Urk. 8/6 S. 2), und in der Stellungnahme vom 30. Mai 2017 wies er auf die unterdessen erfolgte Eheschliessung mit einer US-amerikanischen Staatsangehörigen hin (vgl. Urk. 8/15/2) und führte aus, er werde in die USA reisen, um dort seine Aufenthaltsbewilligung (Green Card) mit der Migrationsbehörde zu regeln (Urk. 8/15/1 S. 1). In den Rechtsschriften des vorliegenden Verfahrens (Urk. 1 und Urk. 20) ist sodann nirgendwo die Rede davon, dass der USA-Aufenthalt unterdessen stattgefunden hätte, und auch anlässlich der mündlichen Verhandlung vom 23. Januar 2018 (vgl. Urk. 29) äusserte sich der B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer nicht in diesem Sinne.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit die Beschwerdegegnerin daher im angefochtenen Einspracheentscheid festhielt, der Beschwerdeführer habe nicht nachgewiesen, seinen Wohnsitz in die USA verlegt zu haben (Urk. 2/1 S. 3), so wurde eine solche Verlegung von ihm gar nicht geltend gemacht. Es geht demnach nicht um eine Befreiung des Beschwerdeführers vom Krankenve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsobligatorium unter den aktuellen Verhältni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen, sondern vielmehr um eine Befreiung unter künftigen, erst in Aussicht genommenen Verhältnissen. Indessen kann nicht bereits im Voraus beurteilt werden, ob der B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer während seines erst für die Zukunft g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">planten Aufenthalts in den USA der schweizerischen Krankenversicherungspflicht untersteht und ob er bej</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hendenfalls von dieser Pflicht befreit werden kann. Denn für eine solche Beurteilung fehlt es an genügend konkr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Angaben. Weder steht der Zeitpunkt der Reise in die USA fest, noch ist etwas Definitives über die Wohnve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnisse und den Aufenthaltszweck bekannt. Die B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin hat es daher zu Recht abgelehnt, im Sinne eines rechtsgestaltenden Entscheids eine künftige Befreiung des Beschwerdeführers vom Versicherungsoblig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">torium auszusprechen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu beurteilen bleibt, wieweit dem Interesse des B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführers an einem feststellenden Entscheid – a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle eines nicht möglichen gestaltenden Entscheids - über seine künftige Befreiung vom Versicherungsobligat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rium nachgekommen werden kann. Die Rechtsgrundlage hie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für findet sich in Art. 49 Abs. 2 ATSG, wonach dem Begehren um Erlass einer Feststellungsverfügung zu en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen ist, wenn die gesuchstellende Person ein schü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zenswertes Interesse glaubhaft macht. Ein solches schützenswertes Interesse hat die Rechtsprechung etwa als gegeben erachtet, als eine versicherte Person im Voraus klären lassen wollte, ob die ihr derzeit gewäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Sozialversicherungsleistungen im Falle des Wegzugs ins Ausland weiterhin ausgerichtet werden (BGE 142 V 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegendenfalls geht es ebenfalls um künftige s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zialversicherungsrechtliche Pflichten und Ansprüche bei einem Aufenthalt im Ausland. Das Feststellungsinteresse des Beschwerdeführers ist daher in einem gewissen Umfang gegeben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der angefochtene Einspracheentscheid und die ihm zugru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de liegende Verfügung enthalten denn auch insoweit eine feststellende Komponente, als sie darauf hinweisen, dass der Beschwerdeführer dann nicht mehr dem schweize</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischen Versicherungsobligatorium unterstünde, wenn er seinen Wohnsitz in die USA verlegte (Urk. 2/1 S. 3, Urk. 2/2). Diese Feststellung ist zutreffend. Ebenso trifft zu, dass der Beschwerdeführer für den Fall, dass er mit se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Aufenthalt in den USA keinen dortigen Wohnsitz b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründete, sondern den schweizerischen Wohnsitz beibehielte, nur vom Versicherungsobligatorium befreit werden könnte, wenn einer der vorstehend aufgelisteten Ausnahmetatbestände erfüllt wäre (vgl. Urk. 2/1 S. 3, Urk. 2/2 S. 1), wobei für die hauptsächlich in Frage kommenden Sachverhalt in Art. 2 Abs. 2 und Art. 2 Abs. 8 KVV der Nachweis einer anderweitigen, ausländischen Krankenversicherung erforderlich wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hingegen ist keine verbindliche Feststellung darüber möglich, unter welchen konkreten Voraussetzungen eine Wohnsitznahme des Beschwerdeführers in den USA zu bej</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen wäre, insbesondere auch nicht darüber, ob ein von vornherein auf sechs Monate befristeter USA-Aufenthalt, wie ihn der Beschwerdeführer gemäss seinen Ausführungen im Befreiungsgesuch, in der Einsprache, in der Stellun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme vom 30. Mai 2017 und auch im vorliegenden Verfa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren plante (Urk. 8/1 S. 1, Urk. 8/12/1, Urk. 8/15/1 S. 4, Urk. 1 S. 5, Urk. 20 S. 1 und Urk. 29 S. 2), zur A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme einer Wohnsitzverlegung führen könnte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit der sechsmonatigen Befristung des Auslandau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enthalts will der Beschwerdeführer seinen Darlegungen zufolge vermeiden, dass er die schweizerische Niederla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sungsbewilligung verliert (vgl. Urk. 1 S. 5, S. 6 und S. 16, Urk. 20 S. 1 f., Urk. 29 S. 18; vgl. Art. 34 und Art. 61-63 des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer [Ausländergesetz, AuG]), und möglicherwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">se ist er auch bestrebt, die Karenzfrist zum Bezug von Ergänzungsleistungen (zehn Jahre für eine volle Ergä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungsleistung, fünf Jahre für eine Ergänzungsleistung von höchstens dem Mindestbetrag der ordentlichen Vol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente der AHV/IV; vgl. Art. 5 Abs. 1 und Abs. 3 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Invalidenversicherung [ELG] in Ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 16 Abs. 1 und Abs. 2 des Abkommens zw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Republik Chile über Soziale Sicherheit vom 20. Juni 1996</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) nicht erneut zu unterbrechen (vgl. zum Ganzen das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Prozesses Nr. ZL.2016.00047 vom 14. Juli 2016).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es kann allerdings keine Feststellung über die Vorau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen getroffen werden, unter denen die genannten Rechte trotz Aufenthalts in den USA gewahrt bleiben. Denn diese Fragen fallen nicht in die Kompetenz der B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin und sind nicht Gegenstand des angefoc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenen Einspracheentscheids; für ausländerrechtliche Fragen ist zudem auch das Sozialversicherungsgericht sachlich nicht zuständig. Es kann lediglich ohne Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verbindlichkeit darauf hingewiesen werden, dass nicht zwangsläufig Kongruenz zwischen dem Wohnsitz, den Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enthaltsrechten und den Sozialversicherungsansprüchen besteht, indem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beispielsweise nach Art. 16 Abs. 2 des zitierten Abkommens zwischen der Schweiz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Chile b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reits ein Auslandaufenthalt von mehr als drei Monaten die Karenzfrist in der Regel unterbricht und diese U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terbrechung somit keine Wohnsitznahme im Ausland erfo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer beantragte denn auch nicht e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">x</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">plizit, es seien Feststellungen zu seinem Aufenthalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">status und zu seinen Ansprüchen auf Sozialversicherungsleistungen ausserhalb des KVG zu e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lassen. Er leitet jedoch offenbar daraus, dass er bei Abmeldung aus der Schweiz und Wohnsitznahme in den USA aufenthaltsrechtlich und sozialversicherungsrechtlich als Ausländer nicht gleich behandelt wird wie ein Inh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber des Schweizer Bürgerrechts, einen zusätzlichen Grund zur Befreiung vom schweizerischen Krankenversicherun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sobligorium ab, der daher rührt, dass es ihm anders als einem Schweizer Bürger nicht möglich ist, ohne Verlust von Rechten in den USA Wohnsitz zu begründen und auf diese Weise dem Krankenversicherungsobligatorium zu en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen (vgl. Urk. 1 S. 6 und S. 16, Urk. 20 S. 1 f., Urk. 29 S. 18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum einen ist indessen diese Ungleichbehandlung nicht im KVG begründet, sondern im Ausländerrecht und im ELG. Und zum andern stellt das schweizerische Krankenversich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsobligatorium nicht nur eine Pflicht, sondern auch ein Recht dar. Die Möglichkeit einer freiwilligen Unte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung unter das KVG-Obligatorium ist nämlich nur in sehr begrenztem Rahmen möglich, etwa im Falle von Pers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen mit Vorrechten nach internationalem Recht nach Art. 6 Abs. 1 KVV, bei Grenzgängern (Art. 3 Abs. 1 KVV) oder bei der Ausübung eines Wahlrechts aufgrund des FZA (vgl. Art. 2 Abs. 6 KVV). Hinzu kommt, dass das Verble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben im Krankenversicherungsobligatorium während eines Auslandaufent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halts entgegen der Darstellung des B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers (vgl. Urk. 8/1 S. 1, Urk. 1 S. 5) nicht zur Einbusse sämtlicher Ansprüche führt. Vielmehr b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steht ein Anspruch auf die Übernahme von Auslandbehan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungen in Notfällen (Art. 34 Abs. 2 KVG, Art. 36 Abs. 2 KVV), also dann, wenn Versicherte bei einem vorüberg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">henden Auslandaufenthalt einer medizinischen Behandlung bedürfen und eine Rückkehr in die Schweiz nicht angeme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen ist (Art. 36 Abs. 2 Satz 2 KVV), und darüber hinaus hat die versicherte Person die Möglichkeit, zur kasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtigen Behandlung in die Schweiz zurückzukehren und anschliessend ihren Auslandaufenthalt fortzusetzen. U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter diesen Umständen ist die gesetzliche Regelung hi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich der Befreiungsmöglichkeiten nicht als lückenhaft zu beurteilen, und es ist insbesondere nicht ersichtlich, dass sie eines der vom Beschwerdeführer a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerufenen Grundrechte (vgl. Urk. 1 S. 2 f. und S. 7, Urk. 20 S. 11 f., Urk. 29 S. 2 f., S. 13 f. und S. 22) verletzen würde. Es rechtfertigt sich daher nicht, für die Situation, in der sich der Beschwerdeführer befi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det, in richterlicher Lückenfüllung einen zusätzlichen Befreiungssachverhalt vorzusehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit bleibt es dabei, dass der Beschwerdeführer während des geplanten Aufenthalts in den USA dem schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zerischen Krankenversicherungsobligatorium nur dann nicht untersteht, wenn er seinen schweizerischen Woh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sitz aufgibt oder wenn einer der gesetzlich vorgesehenen Befreiungsgründe vorliegt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde ist daher im Sinne der vorstehenden Erw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der Beschwerdeführer vorbrachte, ihm sei die Pr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mienzahlung aufgrund seiner prekären finanzielle Situ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion nicht zuzumuten (Urk. 1 S. 3, S. 8 und S. 12 f., Urk. 20 S. 4 f., Urk. 29 S. 4 und S. 8), so wies die B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin in der Verfügung vom 15. März 2017 zu Recht auf die Möglichkeit der Prämienübernahme nach § 18 Abs. 1 des Einführungsgesetzes zum KVG (EG KVG) hin (Urk. 2/2 S. 2). Danach übernimmt die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemeinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die durch die Prämienverbilligung nicht gedeckten Prämien der o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ligatorischen Krankenpflegeversicherung von versicherten Personen mit zivilrechtlichem Wohnsitz in der Gemeinde, soweit das nach dem Sozialhilferecht berechnete soziale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Existenzminimum nicht gewährleistet ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Diese Pflicht zur Prämienübernahme besteht auch dann, wenn keine Soz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alhilfe bezogen wird. Gemäss den Erläuterungen des R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gierungsrates (publiziert im Amtsblatt des Kantons Zürich vom 22. November 2013) zu § 20 der Verordnung zum EG KVG vom 13. November 2013 hat nämlich auch eine Pe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son, die keine Sozialhilfe beziehen will, die Möglic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, wenigstens die durch die Prämienverbilligung nicht gedeckten Prämien durch die öffentliche Hand begleichen zu lassen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann ist über den Antrag des Beschwerdeführers auf B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters (Urk. 1 S. 1) zu entscheiden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">61 lit. f </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Satz 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wird der beschwerd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führenden Person dort, wo die V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhältnisse es rechtfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ligt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung sind in der R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gel die Vorausset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungen für die Bewilligung der unen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltlichen Rechtsverbeiständung dann erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beiständung durch einen Anwalt notwendig oder doch g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eboten ist (vgl. BGE 125 V 32 E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 4b; Urteil des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I 341/04</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">om 22. Dezember 2004 E. 4.1.2 und 4.1.3 mit Hinweisen). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Anlehnung an diese Rechtspr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung ist in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsgericht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legt, dass einer Partei auf Gesuch eine unentgeltliche Rechtsvertretung bestellt wird, wenn sie nicht in der Lage ist, den Pr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zess selber zu führen, ihr die nöti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Mittel fehlen und der Prozess nicht als aussichtslos erscheint.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der vorstehenden Ausführungen ist im Falle des zur Diskussion stehenden Auslandaufenthalts, der erst für die Zukunft geplant ist und zu dessen Ausgestaltung der Beschwerdeführer keine näheren Angaben gemacht hat, nur eine allgemeine Feststellung über die bestehende Rechtslage möglich. Hierzu war der Beizug eines Anwalts nicht erforderlich. Der Antrag des Beschwerdeführers auf Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters ist daher abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Antrag des Beschwerdeführers auf unentgeltliche Rechtsvertretung wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich unter Beilage je einer Kopie von Urk. 32 und Urk. 33/1-3</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Ve</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">r</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">treters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigKobel</p><p></p></div> </div></body></html>