<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>UV.2016.00228</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Gerichtsschreiberin Janett</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch DAS Rechtsschutz-Versicherungs-AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">lic. iur. O.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Badenerstrasse 141, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Helsan</span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">a Unfall AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Helsana Versicherungen AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Recht &amp; Compliance</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach, 8081 Zürich Helsana</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1961, war bei der Y.___ AG tätig und in dieser Eigenschaft bei der Helsana Unfall AG (Helsana) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, als er mit seinem Auto am 15. Dezember 2015 bei einem Verkehrsunfall mit insgesamt vier Fahrzeugen kollidierte (Polizeirapport vom 14. Februar 2016, Urk. 8/K9, vgl. auch Urk. 8/K1). Der Versicherte wurde gleichentags ins Kantonsspital Z.___ gebracht, wo er bei der Diagnose Lendenwirbelkörper (LWK)1- und LWK2-Fraktur am 16. Dezember 2015 operiert wurde (Urk. 8/M1-2). Die Helsana trat auf den Schaden ein, übernahm die Kosten der Heilbehandlung und richtete Taggelder aus.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 24. März 2016 berichteten die behandelnden Ärzte des Kantonsspitals Z.___, dass beim Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten neben den lokalen Restbeschwerden vor allem Schulterbeschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den bei Status nach Schulteroperation vor 14 Jahren im Vordergrund stünden (Urk. 8/M5). Die daraufhin veranlasste Arthro-MRI-Untersuchung vom 20. Mai 2016 ergab eine Re-Ruptur der Supraspinatussehne (Urk. 8/M11). In der Folge holte die Helsana eine Stellungnahme ihres beratenden Arztes A.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, ein und lehnte gestützt auf dessen Beurteilung, dass der Rotatorenmanschetten-Schaden überwiegend wahrscheinlich bereits vor dem Unfallereignis bestanden habe (Urk. 8/M16), eine Leistungspflicht für die Schulterbeschwerden mit Verfügung vom 7. Juni 2016 ab (Urk. 8/K23). Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 21. Juni 2016 (Urk. 8/K25) und ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zender Begründung vom 18. Juli 2016 Einsprache (Urk. 8/K30). Mit Entscheid vom 6. September 2016 wies die Helsana die Einsprache des Versicherten ab (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 4. Oktober 2016 Beschwerde und beantragte, der Einspracheentscheid sei aufzuheben und es seien ihm die gesetzlich geschuldeten Leistungen zuzusprechen. Eventualiter sei der Einspracheentscheid aufzuheben und zwecks Klärung der Kausalität ein unabhängiges Gutachten in Auftrag zu geben (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 1. November 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7, unter Beilage ihrer Akten, Urk. 8/K1-K37, Urk. 8/M1-M26), was dem Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer am 2. November 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnisse zu überprüfen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eines Einspracheentscheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s – Stellung genommen hat. Die Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung bestimmt den beschwerdeweise weiterziehbaren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anfechtungsgegenstand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Umgekehrt fehlt es an einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anfechtungsgegenstand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung ergangen ist (BGE 125 V 413 E. 1a, mit weiteren Hinweisen). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und vorliegend zu prüfen ist deshalb einzig die Frage der Unfallkausalität der vom Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer geltend gemachten Schulterbeschwerden respektive der Re-Ruptur der Supraspinatussehne rechts (vgl. Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Einspracheentscheid, in den medizinischen Unterlagen, die dem Unfall zeitnah am nächsten stünden, wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den keine Schulterbeschwerden erwähnt. Solche würden erst drei Monate nach dem Ereignis angegeben. Damit sei nicht überwiegend wahrscheinlich erstellt, dass die Re-Ruptur auf das Ereignis vom 15. Dezember 2015 zurückzuführen sei. Auch gemäss der nachvollziehbaren Beurteilung des beratenden Arztes sei die Re-Ruptur der Suprasinatussehne nur möglicherweise unfallkausal. Dieser sei als Facharzt für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates für eine Beurteilung der vorliegenden Problematik kompetent (Urk. 2 S. 7 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte demgegenüber im Wesentlichen geltend, dass begründete Zweifel an der Schlüssigkeit der Beurteilung des beratenden Arztes der Beschwerdegegnerin bestünden. Dessen Berichten komme hinsichtlich der Kausalitätsfrage kein Beweiswert zu. Es sei folglich auf die aktuellen Kausali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsbeurteilungen der behandelnden Ärzte abzustellen (Urk. 1 S. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span id="UV084"></span><span id="UV004"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgeset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (UVV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15. Dezember 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dieser Fassung zitiert werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> UVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Nichtberufsunfällen und Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krankheiten gewährt (Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (Abs. 2). Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span id="UV005"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span id="UV053"></span><span id="UV055"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/ee, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Austrittsbericht vom 29. Dezember 2015 über die Erstbehandlung mit Hospita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lisation vom 15. bis 24. Dezember 2015 (Urk. 8/M2) nannten die behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Ärzte der Klinik für Neurochirurgie des Kantonsspitals Z.___ folgende Diagnosen: 1) LWK1- und LWK2-Fraktur, Stauchungsfraktur des Corpus sterni im proximalen Drittel bei Autounfall am 15. Dezember 2015, 2) unklare Synkope am 15. Dezember 2015, am ehesten vasovagal, 3) lumbovertebrales Schmerzsyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drom links betont bei bilateraler Spondylolyse im lumbosakralen Übergang mit Anterolisthesis von 1.3 cm, 4) chronische Schmerzen Knie links mit muskulärer Instabilität, sowie 5) Psoriasis Unterschenkel beidseits. Am 16. Dezember 2015 sei eine geschlossene Reposition und dorsale perkutane Spondylodese und eine Thorakotomie links mit Implantation eines Titan Wirbelkörperersatzes L1/L2 durchgeführt worden. Es bestehe ein komplikationsloser intra- und postoperati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver Verlauf. Neue fokal-neurologische Defizite seien nicht hinzugetreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___ hielt in seiner Stellungnahme vom 7. Januar 2016 (Urk. 8/M3) fest, dass die Diagnosen LWK1- und LWK2-Fraktur überwiegend wahrscheinlich in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum Autounfall vom 15. Dezember 2015 stünden. Ein degeneratives LWS-Leiden L5/S1 beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilte A.___ als unfallfremd. Die medizinische Prognose sei noch offen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 24. März 2016 hielt B.___, Facharzt für Neurochirur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie, Kantonsspital Z.___, fest, der Beschwerdeführer berichte über vermehrt auftretende lokale Rückenschmerzen rechts lumbal. Eine radikuläre Ausstrahlung finde sich nicht. Die Schmerzen über dem Brustbein seien stärker als die ebenfalls noch vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denen thorakalen Rückenschmerzen. Es bestehe ein erfreulicher postoperativer Verlauf. Im Vordergrund stünden neben den lokalen Restbeschwerden nun vor allem Schulterbeschwerden bei Status nach Schulteroperation vor 14 Jahren. Inwieweit die lumbalen Rückenschmerzen auf die vermehrte Belastung der bestehenden Spondylolisthese L5/S1 zurückzuführen sei, sei schwer abzuschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen (Urk. 8/M5). Die von B.___ veranlasste MRI-Untersuchung der Len</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denwirbelsäule vom 11. April 2016 ergab die bekannte Spondylolyse LWK5 beidseits mit foraminaler Enge der L5 Wurzel beidseits sowie eine schwere akti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierte Facettengelenksarthrose der unteren LWS. Anhaltspunkte für einen Infekt, eine sonstige Nervenwurzelkompression oder eine relevante Anschluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">segmentdegeneration fanden sich nicht (Urk. 8/M6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Kantonsspital Z.___, diagnostizierte am 12. Mai 2016 (Urk. 8/M10) im Wesentlichen einen Verdacht auf partielle Re-Ruptur Rotatorenmanschette rechts (Supraspinatus) bei Status nach offener Rotatorenmanschetten-Rekon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">struktion rechts am 20. September 2002 und hielt fest, der Beschwerdeführer zeige eine schmerzhafte rechte Schulter bei allenfalls umschriebener kleiner Re-Ruptur der rekonstruierten Manschette. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die zur weiteren Abklärung veranlasste MR-Arthrographie der rechten Schulter vom 20. Mai 2016 (Urk. 8/M11) ergab eine vollständige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uptur des ante</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rioren Anteils der Supraspinatussehne nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschetten-R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nstruk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion mit nach anterior um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschlagenem Sehnenanteil. Der posteriore Anteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in seiner Kontinuität erhalten, ebenso die Sehnen der übrigen Rotatorenman</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schette. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es hätten sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeichen eines subakromialen Impingements </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gezeigt und d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie fettige Atrophie des Musculus teres minor </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spreche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für eine chronische Denervation des Muskels, am ehesten im Rahmen der (früheren) Rotatoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">manschetten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uptur. Bei fehlender fettige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Atrophie des Musculus deltoideus und fehlender Raumforderung im Foramenaxillare laterale </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Quadrila</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teralsyndrom unwahrscheinlich.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gestützt darauf berichtete C.___ am 24. Mai 2016, es bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine partielle Re-Ruptur der Supraspinatussehne bei Status nach Rekonstruktion derselben vor Jahren. Die restlichen Sehnen der Man</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schette </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> intakt, anderweitige Pathologien l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ssen sich nicht nachweisen. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">le </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es sich um eine frische Re-Ruptur, da der Muskelbauch des Supraspinatus keinerlei Atrophie oder fettige Degeneration zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e (Urk. 8/M12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___ führte am 26. Mai 2016 aus, es lägen ein Komplex an Unfallfolgen sowie ein namhaftes LWS-Leiden, ferner vorbestehende Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">probleme und schliesslich Kniegelenksschmerzen vor. Nur die Beschwerden im Bereich der BWS und der oberen LWS seien unfallkausal bei Status nach Spon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dylodese TH12-L3. Die Schulter sei noch offen (Urk. 8/M13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner Stellungnahme vom 2. Juni 2016 (Urk. 8/M16) hielt A.___ fest, dass die Re-Ruptur der Supraspinatussehne möglicherweise in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum Unfallereignis vom 15. Dezember 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehe. Dies begründete er insbesondere damit, dass ein Sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tus nach Rotatoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">manschetten-Rekonstruktion 14 Jahre zuvor vorliege. Im MRI der rechten Schulter vom 20. Mai 2016 werde eine Re-Ruptur von ante</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rioren Anteilen der Supraspinatussehne notiert. Zusätzlich hätten sich ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägte degenerative Veränderungen im AC-Gelenk und Acromiom gezeigt. Der Subacromialraum sei auf 5-6mm eingeengt. Das Verletzungsmuster mit Frak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turen des Brustbeins und an der LWS mache eine erhebliche traumatische Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf das rechte Schultergelenk unwahrscheinlich. Überwiegend wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich habe der Rotatorenmanschetten-Schaden bereits vor dem Ereignis vom 15. Dezember 2015 bestanden. Dies eventuell auch klinisch stumm, da grosse Teile der Rota</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">manschette erhalten seien. An der rechten Schulter seien nur unfallfremde Faktoren zu erkennen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 8. Juni 2016 berichtete B.___, dass zunehmende Schmerzen im Bereich der rechten Schulter bestünden, wo die Re-Ruptur der Supraspinatus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehne die Beweglichkeit des rechten Armes deutlich einschränke. Es sei für den 6. Juli 2016 eine Rekonstruktion der Rotatorenmanschette geplant. Die vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehenden lumbalen Beschwerden, welche vor dem Unfall recht gut hätten kompensiert werden können, hätten sich nun durch die langstreckige Spondy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lodese nochmals deutlich verschlechtert (Urk. 8/M17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___ notierte in seinem ärztlichen Attest vom 4. Juli 2016 (Urk. 8/M20), es handle sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um eine frische Re-Ruptur im Zusammenhang mit dem Unfall im Dezember 2015, da der Muskelbauch des Supraspinatus keinerlei Atrophie oder fettige Degeneration zeige. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___ hielt in seinem zuhanden des Beschwerdeführers erstellten Bericht vom 11. Juli 2016 (Urk. 8/M23) fest, die LWK1- und LWK2-Fraktur könne dem Unfall vom 15. Dezember 2015 nahezu sicher zugeordnet werden. Es handle sich hierbei um eine frische Wirbelkörperfraktur, die bei dem beschrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Unfallhergang nicht selten auftrete. Zudem zeigten sich direkt nach dem Unfall typische neue Beschwerden, die deutlich von länger bestehenden tief lumbalen Schmerzen abzugrenzen gewesen seien. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch eine Zunahme der bekannten Lumbalgien im Rahmen de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Diagnose Spondylolisthese L5/S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch die notwendig gewordene langstreckige Spondylodese zumindest über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend wahrscheinlich wieder verstärkt in den Vordergrund getreten, da hier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von einer vermehrten Belastung ausgegangen werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich zum Beis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">piel im Neuauftreten von radikul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ären Schmerzen durch die Foramen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einengung L5/S1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beidseits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Hinsichtlich der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wirbelkörperfrakturen besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> also ein direkter adäquater Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhang. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Lumboischialgien durch Wur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelkompression L5 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beidseits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en einen indirekten Zusammenhang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___ beantwortete die Fragen des Beschwerdeführers am 13. Juli 2016 hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich der Verletzung und Behandlung des rechten Schultergelenks dahinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend, dass der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwar vor 13 Jahren bereits im Bereich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> rechten Schulter (Rotatorenm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anschette) operiert worden sei.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Der damalige post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">operative Heilungsverlauf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich erfreulich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestaltet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine weitgehende Restitutio ad integrum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erreicht.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ansch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uss an den Verkehrsunfal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. Dezember 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erneut starke Schu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bemerkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die weitergehende Abklärung mittels Arthro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">MR</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Diagnose einer Re-Ruptur der Supraspinatussehne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ergeben.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Da keine zusätzlichen chron</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ischen Veränderungen der Muskulatur hätten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nachgewiesen werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer erneuten frischen Läsion ausgegangen werden. In diesem Sinne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei davon auszugehen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dass ein überwiegend wahrscheinlicher Kausa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhang mit dem Ereignis vom Dezember </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e (Urk. 8/M24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner Stellungnahme vom 23. September 2016 (Urk. 8/M26) bezeichnete A.___ die Spondylolisthesis L5/S1 sowie die Schulter rechts als unfallfremd. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist die Frage der Unfallkausalität der Schulterbeschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den rechts respektive der Re-Ruptur der Supraspinatusssehne (vgl. vorstehend E. 1.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte sich im angefochtenen Einspracheentscheid in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen auf die versicherungsinternen Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungen von A.___ und insbesondere auf dessen Stellungnahme vom 2. Juni 2016 (E. 3.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___ hielt fest, dass das Verletzungsmuster mit Frakturen des Brustbeins und an der LWS eine erhebliche traumatische Einwirkung auf das rechte Schultergelenk unwahrscheinlich mache. Es liege ein Status nach Rota</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">torenmanschetten-Rekonstruktion vor 14 Jahren vor und der Rotatorenman</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schetten-Schaden habe überwiegend wahrscheinlich bereits vor dem Unfaller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eignis vom Dezember 2015 bestanden. Es bestehe lediglich möglicherweise ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen der Re-Ruptur der Supraspinatus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehne rechts und dem Unfallereignis (vgl. vorstehend E. 3.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Kenntnis der und in Auseinan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dersetzung mit den Vorakten erstattet und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist für die vorliegend zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beantwortende Frage der Unfallkausalität der Schulterbeschwerden umfassend. Die medizinischen Zusammenhänge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einleuchtend dargelegt und die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schlussfolgerungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nachvollziehbar begründet. Auch verfügt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über eine für die Beurteilung des streitigen Leidens ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeigte medizinische Weiterbildung. Dabei schadet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers (E. 1.3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht, dass es sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der Beurteilung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> um ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Aktenbericht handelt, denn auch einem solchen kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> voller Beweiswert zukommen, sofern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– wie vorliegend - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die ärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht (Urteil des Bundesgerichts 8C_641/2011 vom 22. Dezember 2011 E. 3.2.2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Was das Vorbringen des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers, A.___ beurteile die Kausalität trotz gleichbleibendem Sachverhalt unterschiedlich, weshalb dessen Beurteilungen nicht nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar seien, betrifft, ist mit der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 2 S. 8) darauf hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen, dass sich die verschiedenen Stellungnahmen jeweils auf unterschied</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Beschwerden respektive Diagnosen beziehen (vgl. E. 3.2, E. 3.6, E. 3.7, E. 3.12). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfüllt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidungsgrundlagen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sie überzeugt sodann auch mit Blick auf den aktenmässig dokumentierten Verlauf, wie nachfolgend (E. 4.3) zu zeigen ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Polizeirapport vom 14. Februar 2016 ist zu entnehmen, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer mit seinem Personenwagen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von der Fahrbahn abgekommen und auf dem Trottoir rechts vom Kolonnenverkehr weitergefahren sei. Dabei habe er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorausfahrendes Fahrzeug seitlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">touchiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">danach mit vier weiteren Fahrzeugen kollidiert. Als Verletzungen wurden zwei gebrochene Rückenwirbel und ein gebrochenes Brustbein angegeben (Urk. 8/K9 S. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, S. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und S. 16). Zum genauen Unfallhergang gab der Beschwerdeführer anlässlich der polizeilichen Befragung vom 6. Januar 2016 an, dass ihm plötzlich schwarz vor Augen geworden sei. Er habe zwar gemerkt, dass ein Unfall passiere, habe die Kollisio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen aber nicht einzeln wahrgenommen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Über den Hergang könne er nichts Genaueres sagen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Er habe beim Unfall zwei Rückenwirbel sowie das Brustbein gebrochen (Urk. 8/K22 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Festzuhalten ist, dass der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach dem Unfallereignis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 15. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zunächst nicht über Schulterbeschwerden geklagt hatte. In den Unterlagen zum Unfallereignis werden keine Verletzungen oder Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den der Schultern erwähnt (vgl. E. 4.3.1). Auch dem Austrittsbericht des Kantonsspitals Z.___ vom 29. Dezember 2015 über die Hospitalisation des Beschwerdeführers sind keine die Schultern betreffenden Befunde oder Diagnosen zu entnehmen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.1, vgl. auch Urk. 8/M11). Erst im Bericht von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 24. März 2016 – und damit mehr als drei Monate nach dem Unfallereignis vom 15. Dezember 2015 - werden von ärztlicher Seite erstmals Schulterbeschwerden rechts festgehalten (vgl. E. 3.3). Der Beschwerdeführer selbst erwähnte solche Beschwerden gegenüber der Beschwerdegegnerin weder im Gespräch vom 4. Februar 2016, anlässlich welchem er über Schmerzen im Brustbein, im Rücken sowie im linken Knie klagte (vgl. Urk. 8/K7 S. 2), noch in den darauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgenden Gesprächen vom 15. März und 11. April 2016 (vgl. Urk. 8/K10, Urk. 8/K12). Erst am 12. Mai 2016 teilte er der Beschwerdegegnerin mit, dass er Schmerzen in der Schulter habe, seit er weniger Schmerzmittel nehme. Er führte diesbezüglich aus, dass er nicht wisse, ob er beim Unfall die Schulter oder die Brustwirbelsäule angeschlagen habe. Er könne sich nicht erinnern, da er ein Blackout gehabt habe und alles sehr schnell gegangen sei. Vor dem Unfall habe er keine Rückenschmerzen, sondern Probleme mit dem Knie gehabt (Urk. 8/K15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist somit nicht erstellt, dass es beim Unfall vom 15. Dezember 2015 zu einer erheblichen Einwirkung auf die rechte Schulter gekommen ist. Dies umso weniger, als t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raumatische Rupturen, die im Übrigen im Vergleich zu degenerativ bedingten Rupturen gerade bei älteren Menschen weitaus seltener sind, in der Regel unmittelbar starke Beschwerden und Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen der Beweglichkeit zur Folge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> haben, was vorliegend nicht der Fall war</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Niethard/Pfeil, Orthopädie, 2. Auflage, Stuttgart 1992, S. 369; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch, 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">66</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Auflage, Berlin/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Boston</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1870</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Damit erscheint eine Unfallkausalität der Schultersymptomatik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch angesichts des dokumentierten Verlaufs </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lediglich als möglich, nicht aber als überwiegend wahrscheinlich.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ntgegen der Ansicht des Beschwerdeführers (Urk. 1 S. 8 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> belegen auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Berichte der behandelnden Ärzte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend wahrscheinliche Kausalität.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Einschätzung von C.___, dass die Re-Ruptur der Supraspinatussehne überwiegend wahrscheinlich auf den Unfall vom 15. Dezember 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei (vgl. E. 3.11, vgl. auch E. 3.5 und E. 3.9), vermag nicht zu überzeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Zum einen befasste sich C.___ weder mit dem Unfallhergang noch mit der zeitlichen Verzögerung des Auftretens der Schulterbeschwerden (vgl. E. 4.3). Zum anderen bejahte C.___ die Unfallkausalität in erster Linie aufgrund der zeitlichen Verhältnisse. So erklärte er, dass nach der Operation vor rund 14 Jahren eine weitgehende Wiederherstellung der Schulter erreicht worden sei, der Beschwerdeführer erst im Anschluss an den Verkehrsunfall erneut Schulterbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden bemerkt habe und zudem von einer frischen Ruptur auszugehen sei (E. 3.11). Diesbezüglich ist auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung hinzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen, wonach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Argumentation nach der Formel „post hoc ergo propter hoc", nach deren Bedeutung eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verursacht gilt, weil sie nach diesem aufgetreten ist, beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich nicht zulässig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und zum Beweis natürlicher Kausalzusammenhänge nicht zu genügen vermag (BGE 119 V 335 E. 2b/bb., Urteil des Bundesgerichts 8C_332/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">013 vom 25. Juli 2013 E. 5.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">äusserte sich seinerseits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht explizit zur Frage der Unfallkausali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tät </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Schulterbeschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sondern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezeichnete lediglich die LWK-Frakturen als unfallkausal und ging im Weiteren von einer unfallbeding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Verschlechterung der lumbalen Beschwerden aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.10, vgl. auch E. 3.8).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bezüglich der Schulter hielt er einzig fest, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Re-Ruptur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Supraspi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">natussehne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beweglichkeit des rechten Armes deutlich einschränke (E. 3.8).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Damit kann der Beschwerdeführer auch aus den Beurteilungen von B.___ hinsichtlich der vorliegend zu klärenden Kausalitätsfrage nichts zu seinen Gunsten ableiten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ermögen die Ausführungen der behandelnden Ärzte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beurteilungen und Schlussfolgerungen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___ damit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">umzustossen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ergibt sich aus den vorhandenen Akten und deren Würdi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung, dass die Schulterbeschwerden des Beschwerdeführers respektive die Re-Ruptur der Supraspinatussehne nicht überwiegend wahrscheinlich kausal zum Unfallereignis vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2015 sind. Der Beschwerdeführer hat die Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 115 V 133 E. 8a mit Hinweisen). Von zusätzlichen medizinischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abklärungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beziehungsweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Einholung eines unabhängigen Gutachtens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sind keine weiteren Aufschlüsse hinsichtlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kausalität zu erwarten, weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- entgegen dem diesbezüglichen Eventu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alvorbringen des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers (Urk. 1 S. 2) - davon abzusehen ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(antizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erweist sich de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r angefochtene Einspracheentscheid als rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Das Verfahren ist kostenlos </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Art. 61 lit. a des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsrechts, ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">DAS Rechtsschutz-Versicherungs-AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Helsana Versicherungen AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstJanett</p></div> </div></body></html>