<h2>SubmittedText<h2><p>Die Pharmafirma Roche hat im Februar Schnelltests für das Coronavirus nach China verschenkt. Nun zeichnet sich in der Schweiz, nach mir zugetragenen Informationen aus der Bevölkerung, eine Verknappung dieser Schnelltests ab.</p><p>- Wie viele Schnelltests sind noch an Lager?</p><p>- Ist eine weitere Verknappung zu befürchten?</p><p>- Die Schnelltests werden im Roche-Werk in Penzberg/Deutschland hergestellt.</p><p>- Kann der Bundesrat sicherstellen, dass diese nicht an der Grenze in die Schweiz abgefangen werden?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist informiert, dass die Pharmafirma Roche Labortests zur Unterstützung der Bewältigung der Krise kostenlos nach China geschickt hat. Es handelt es sich aber nicht um Schnelltests, sondern um Standardtests zum Nachweis von Coronaviren. Schnelltests sind zurzeit zu wenig verlässlich für einen gesicherten Nachweis, deshalb werden in der Schweiz die Verdachtsfälle nur mit Standardtests abgeklärt.</p><p>Die Nachfrage nach Standardtests ist weltweit sehr hoch, weshalb Roche bestrebt ist, die Produktionsmenge zu steigern und den Bedarf zu decken. Zurzeit besteht kein Mangel an Standardtests, die Labore sind jedoch nicht in der Lage, grosse Lagerbestände aufzubauen.</p><p>Zurzeit sind dem Bundesrat keine Massnahmen bekannt, die grenzüberschreitende Lieferungen von Standardtests einschränken. Er ist betreffend Fragen zu Covid-19, einschliesslich der Verfügbarkeit von medizinisch notwendigem Material, in stetem Kontakt mit den Behörden der Nachbarländer.</p>