<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00480</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204880&amp;W10_KEY=13013566&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00480</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 09.03.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 31.05.2006 teilweise gutgeheissen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Mobilfunkanlage (GSM): Verfahrensfehler durch die Vorinstanz? Übermässige materielle und ideelle Immissionen? Rechtsverletzende Spruchgebühr und Umtriebsentschädigung? Der Verzicht auf Durchführung eines Augenscheins ist nicht rechtsverletzend (E. 2.1). Mit dem Verzicht auf Beizug des Abdeckungsplans und der Beurteilung der Immissionsbelastung ausschliesslich anhand der Berechnungen im Standortdatenblatt hat die Vorinstanz den Sachverhalt nicht ungenügend abgeklärt (E. 2.2). Materielle Immissionen: Da sich eine rein rechnerische Prognose der Mobilfunkstrahlung vor der Inbetriebnahme der Anlage als rechtsbeständig erweist, kann auf die im Standortdatenblatt ausgewiesenen Belastungen der OMEN abgestellt werden (E. 3.1.1). Bei Strahlenbelastungen unter 80 % des Anlagegrenzwerts liegen Kontrollmessungen im Ermessen der Behörden. Das gilt auch für allfällige stichprobenartige Kontrollmessungen (E. 3.1.2). Die NISV regelt die Emissionsbegrenzung im Rahmen der Vorsorge abschliessend (E. 3.1.3). Ideelle Immissionen: Das Baupolizeirecht bietet vor ideellen Immissionen grundsätzlich keinen Schutz (E. 3.2). Die vorinstanzliche Bemessung der Spruchgebühr sowie der Umtriebsentschädigung ist nicht rechtsverletzend (E.4). Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN">BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BERECHNUNGSMETHODE">BERECHNUNGSMETHODE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: IDEELLE IMMISSION">IDEELLE IMMISSION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: IMMISSIONSPROGNOSE">IMMISSIONSPROGNOSE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: IMMISSIONSSCHUTZ">IMMISSIONSSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTEN UND ENTSCHÃDIGUNGEN">KOSTEN UND ENTSCHÃDIGUNGEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MOBILFUNKANLAGE">MOBILFUNKANLAGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SACHVERHALTSERMITTLUNG">SACHVERHALTSERMITTLUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VOLLZUGSEMPFEHLUNG">VOLLZUGSEMPFEHLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VORSORGEPRINZIP">VORSORGEPRINZIP</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 3 NISV</span><br/><span class="gerade">Art. 4 NISV</span><br/><span class="ungerade">Art. 11 NISV</span><br/><span class="gerade">§ 35 Abs. I OV BRK</span><br/><span class="ungerade">§ 226 PBG</span><br/><span class="gerade">Art. 11 Abs. II USG</span><br/><span class="ungerade">§ 17 Abs. II lit. a VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschluss vom 25. Juni 2003 erteilte die Bausektion der Stadt ZÃ¼rich der Z SA die baurechtliche Bewilligung fÃ¼r die Errichtung einer Basisstation fÃ¼r das Mobilfunknetz GSM im Dachgeschoss mit zwei Masten mit je einer Mobilfunk- und einer Richtfunkantenne <span>auf dem Dach des Wohnhauses L-Strasse in ZÃ¼rich.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen diese Bewilligung gelangten A1 sowie 81 weitere Rekurrierende mit gemeinsamer Eingabe vom 30. Juli 2003 an die Baurekurskommission I und liessen zur Hauptsache die Aufhebung unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Bauherrin beantragen. Die Baurekurskommission wies den Rekurs am 1. Oktober 2004 ab und bestÃ¤tigte den Bewilligungsbeschluss im beurteilten Umfang. Die Verfahrenskosten im Umfang von Fr. 4'223.- auferlegte sie den Rekurrierenden und verpflichtete diese zudem zur Bezahlung einer UmtriebsentschÃ¤digung von insgesamt Fr. 1'640.- an die Bauherrin.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Am 8. November 2004 liess A1 zusammen mit 41 weiteren Nachbarinnen und Nachbarn der streitbetroffenen Liegenschaft Beschwerde an das Verwaltungsgericht erheben und Folgendes beantragen:</p> <p class="EinzugZitat"><span>"1. Es sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und die Sache zur ErgÃ¤nzung und neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>2. Eventuell seien nach erfolgter Inbetriebnahme der Anlage Abnahme- und periodische Kotrollmessungen anzuordnen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>3. Subeventuell seien die SpruchgebÃ¼hr des Rekursverfahrens auf hÃ¶chstens Fr. 1'000.- und eine allfÃ¤llige UmtriebsentschÃ¤digung an die Beschwerdegegnerin auf maximal Fr. 500.- pro Instanz festzulegen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>4. Alles unter Kosten und EntschÃ¤digungsfolgen (auch fÃ¼r das Rekursverfahren) zulasten der Beschwerdegegnerin."</span></p> <p class="Urteilstext">Die Baurekurskommission I schloss am 9. Dezember 2004 ohne weitere Bemerkungen auf Abweisung der Beschwerde. Die Z SA und die Bausektion der Stadt ZÃ¼rich beantragten am 13. Dezember 2004 ebenfalls je die Abweisung der Beschwerde, Erstere unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der BeschwerdefÃ¼hrenden.</p> <p class="Urteilstext">Die Parteivorbringen und die AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz werden, soweit erforderlich, in den nachstehenden ErwÃ¤gungen wiedergegeben.</p> <p class="Zwischentitel">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden sind Bewohner, BenÃ¼tzer oder EigentÃ¼mer von Liegenschaften in der NÃ¤he des BaugrundstÃ¼cks. Damit sind sie von der angefochtenen Baubewilligung mehr als irgendwelche Dritte oder die Allgemeinheit in ihren eigenen tatsÃ¤chlichen oder rechtlichen Interessen betroffen und daher zur Beschwerde legitimiert. Auf die form- und fristgerechte Beschwerde ist deshalb einzutreten.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden machen in verfahrensrechtlicher Hinsicht vorab geltend, dass die Vorinstanz ihnen das rechtliche GehÃ¶r verweigert habe, indem ihrem Antrag auf DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins mit Bezug auf die als ungenÃ¼gend gerÃ¼gte Einordnung im Sinn von § 238 Abs. 1 PBG nicht entsprochen worden sei. â Die Baurekurskommission hat den Antrag explizit mit der BegrÃ¼ndung abgelehnt, dass sich die tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse aufgrund der Akten hinreichend hÃ¤tten beurteilen lassen.</p> <p class="Urteilstext">Der verfassungsrechtliche Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r nach Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 rÃ¤umt den Verfahrensbeteiligten das Recht ein, Beweismassnahmen zu beantragen und verpflichtet die BehÃ¶rden, rechtzeitig und formgerecht angebotene Beweismittel zu behaupteten rechtserheblichen Tatsachen auch abzunehmen. Auf ein beantragtes Beweismittel kann nur dann verzichtet werden, wenn es eine nicht erhebliche Tatsache betrifft oder offensichtlich untauglich ist, wenn die BehÃ¶rden den Sachverhalt aufgrund eigener Sachkunde oder nach den Akten hinreichend wÃ¼rdigen oder wenn sie in vorweggenommener BeweiswÃ¼rdigung annehmen kÃ¶nnen, dass ihre Ãberzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geÃ¤ndert wÃ¼rde (BGr, 5. April 2002, 1P.736/2001, E. 4.1, www.bger.ch; BGE 124 I 208 E. 4a S. 211 und 124 I 241 E. 2 S. 242, mit Hinweisen). Wird ein Augenschein beantragt, so steht der Entscheid, ob ein solcher angeordnet werden soll, im pflichtgemÃ¤ssen Ermessen der mit der Sache befassten BehÃ¶rde. Eine dahingehende Pflicht besteht nur, wenn die tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse auf andere Weise nicht ermittelt werden kÃ¶nnen. Ob eine Besichtigung der Ãrtlichkeiten vorgenommen werden muss, hÃ¤ngt einerseits vom konkreten Projekt und anderseits von den dagegen erhobenen RÃ¼gen ab. GewÃ¶hnlich lÃ¤sst sich die WÃ¼rdigung der rechtsgenÃ¼genden Ã¤sthetischen Gestaltung einer Baute oder Anlage nur nach einer Besichtigung des betroffenen Areals vornehmen.</p> <p class="Erwgung2">Im vorliegenden Fall ist zu berÃ¼cksichtigen, dass grosse Teile der Antennenanlage im Dachgeschoss der Liegenschaft ZZ-Strasse untergebracht und lediglich die beiden 1,8 m hohen Antennenmasten mit den Sendeelementen sichtbar sein werden. Von Letzteren geht indessen kaum eine gestalterische Wirkung aus, und sie werden â soweit sie Ã¼berhaupt wahrgenommen werden â wie andere Infrastruktureinrichtungen (Lampenkandelaber, Leitungsmasten etc.) von einem durchschnittlichen Betrachter als notwendiges Ãbel hingenommen. Weist zudem das bauliche Umfeld wie hier keine nennenswerten Besonderheiten auf (NÃ¤he zu Schutzobjekten, Errichtung in Kernzone etc.), herrschen VerhÃ¤ltnisse, die sich unter RÃ¼ckgriff auf die grosse Erfahrung der Vorinstanz mit Mobilfunkanlagen beurteilen lassen, weshalb deren Verzicht auf DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins nicht rechtsverletzend ist (vgl. VGr, 21. Oktober 1998, BEZ 1998 Nr. 21 E. 5b).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Sodann wird in zwei Punkten eine ungenÃ¼gende Sachverhaltsermittlung gerÃ¼gt. Die Vorinstanz habe zu Unrecht auf den Beizug des Abdeckungsplans verzichtet und nicht berÃ¼cksichtigt, dass sich die Antennenanlage inmitten eines HÃ¤usermeers befinde, was zu Reflexionen und Beugungen der Strahlen fÃ¼hre.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden sind der Ansicht, dass der Abdeckungsplan â auf welchem fÃ¼r ein bestimmtes Gebiet farblich abgestuft die unterschiedlichen Empfangsleistungen kenntlich gemacht werden â beizuziehen ist, damit im Rahmen der zwischen den widerstreitenden Ã¶ffentlichen und privaten Interessen vorzunehmenden AbwÃ¤gung die Frage von Alternativstandorten geprÃ¼ft werden kÃ¶nne, wie das fÃ¼r solche Anlagen ausserhalb der Bauzone auch der Fall sei. Aufgrund der weit reichenden Auswirkungen der Mobilfunkanlage genÃ¼ge der blosse Hinweis auf den Anspruch der Bauherrschaft auf Erhalt einer entsprechenden Baubewilligung nicht. Eine Mobilfunknetzbetreiberin wie die private Beschwerdegegnerin verfÃ¼ge im Gegensatz zu gewÃ¶hnlichen Bauwilligen Ã¼ber eine Vielzahl von mÃ¶glichen Standorten fÃ¼r ihre Anlagen.</p> <p class="Urteilstext">Eine InteressenabwÃ¤gung ist nach eidgenÃ¶ssischem Raumplanungsrecht geboten, wenn eine Mobilfunkanlage ausserhalb der Bauzonen errichtet werden soll. Im vorliegenden Fall handelt es sich dagegen um eine Anlage, die innerhalb der Bauzone errichtet werden soll. Die Voraussetzungen fÃ¼r eine solche Bewilligung richten sich nach Bundesumweltrecht sowie nach kantonalem Baurecht. GemÃ¤ss § 320 PBG ist die Bewilligung zu erteilen, wenn das Bauvorhaben den Vorschriften dieses Gesetzes und der ausfÃ¼hrenden Verordnungen entspricht. Damit besteht grundsÃ¤tzlich ein Anspruch auf Erteilung der Baubewilligung, wenn das Projekt den massgebenden Bauvorschriften entspricht. Die BeschwerdefÃ¼hrenden legen nicht dar, aus welcher Bestimmung des kantonalen Baurechts sich eine Verpflichtung zur InteressenabwÃ¤gung unter BerÃ¼cksichtigung des BedÃ¼rfnisses fÃ¼r die neue Antennenanlage ergeben soll. Allein mit den Auswirkungen der geplanten Anlage lÃ¤sst sich dies nicht begrÃ¼nden. FÃ¼r eine ÃberprÃ¼fung der GrÃ¼nde, welche die private Beschwerdegegnerin zum Bau genau an dieser Stelle veranlassen, bleibt bei zonenkonformen Bauten innerhalb der Bauzone kein Raum (BGr, 4. November 2004, 1A.136/2003, E. 4.3, www.bger.ch). Deshalb ist in diesen FÃ¤llen weder eine InteressenabwÃ¤gung noch ein Nachweis von Alternativstandorten erforderlich, wie die BeschwerdefÃ¼hrenden meinen. Auf den Beizug des Abdeckungsplans konnte die Vorinstanz somit verzichten.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden bringen sodann vor, fÃ¼r die Beurteilung der Immissionsbelastungen der empfindlichen Standorte sei lediglich auf die Berechnungen im Standortdatenblatt abgestellt worden. Diese Werte seien jedoch lediglich theoretischer Natur, da sie die Bedingungen auf freiem Feld widerspiegeln und nicht die tatsÃ¤chlichen Bedingungen darstellen wÃ¼rden. Im konkreten Fall stehe die Antenne im Ã¼berbauten Gebiet, was dazu fÃ¼hre, dass die Strahlen reflektiert und gebeugt wÃ¼rden. Die AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz, dass allfÃ¤llige Strahlenreflexionen durch das "Worst Case"-Szenario kompensiert wÃ¼rden, seien nicht nÃ¤her begrÃ¼ndet und auch nicht nÃ¤her begrÃ¼ndbar, weil die Immissionsbeurteilung unter reinen Laborbedingungen erfolgt sei. Dies stelle eine ungenÃ¼gende Sachverhaltsermittlung dar.</p> <p class="Urteilstext">Ist â wie im vorliegenden Fall â die Mobilfunkanlage noch nicht errichtet und in Betrieb genommen worden, kann die Einhaltung der Immissions- und der Anlagegrenzwerte nicht gemessen werden, sondern sie wird berechnet. Grundlage der Berechnung ist das vom Inhaber der geplanten Anlage gemÃ¤ss Art. 11 der Verordnung vom 23. Dezember 1999 Ã¼ber den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) eingereichte Standortdatenblatt, das die fÃ¼r die Erzeugung von Strahlung massgeblichen technischen und betrieblichen Daten der Anlage enthÃ¤lt, den massgebenden Betriebszustand sowie Angaben Ã¼ber die von der Anlage erzeugte Strahlung an den nach der Verordnung massgeblichen Orten.</p> <p class="Urteilstext">Die am 28. Juni 2002 vom Bundesamt fÃ¼r Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) verÃ¶ffentlichte Vollzugsempfehlung zur NISV fÃ¼r Mobilfunk- und WLL-Basisstationen (Vollzugsempfehlung) enthÃ¤lt eine Berechnungsmethode fÃ¼r die Prognose der Mobilfunkstrahlung, welche bewusst auf die EinfÃ¼hrung eines Korrekturfaktors und einer Verbreiterung des Antennendiagramms verzichtet (Vollzugsempfehlung, Ziff. 2.3.1). Stattdessen wird empfohlen, eine AbnahmeprÃ¼fung durchzufÃ¼hren, wenn gemÃ¤ss rechnerischer Prognose der Anlagegrenzwert an einem Ort mit empfindlicher Nutzung zu 80 % erreicht wird (Vollzugsempfehlung, Ziff. 2.1.8). Das Bundesgericht sah bisher und auch im Zusammenhang mit der Frage von Reflexionen keinen Anlass, von den Empfehlungen des BUWAL, der Umweltschutz-FachbehÃ¶rde des Bundes, abzuweichen. FÃ¼r die Berechnung der an den Orten mit empfindlicher Nutzung zu erwartenden nichtionisierenden Strahlung ist deshalb auf die in der Vollzugsempfehlung vorgesehene und praktizierte Berechnungsmethode abzustellen (BGr, 10. September 2002, 1A.194/2001, E. 3.3, www.bger.ch = URP 2002, S. 780; 12. August 2003, 1A.148/2002, E. 4.3, www.bger.ch). Es bestand demnach auch fÃ¼r die Baurekurskommission kein Anlass, zur Ermittlung der Immissionswerte weitere AbklÃ¤rungen zu treffen.</p> <p class="Urteilstext">Aus diesen GrÃ¼nden ist die Sache nicht zur SachverhaltsergÃ¤nzung an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrenden machen in materieller Hinsicht geltend, die projektierte Antennenanlage erzeuge sowohl Ã¼bermÃ¤ssige elektromagnetische Strahlen als auch Ã¼bermÃ¤ssige ideelle Immissionen.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden halten daran fest, dass sie durch die Anlage einer elektromagnetischen Strahlenbelastung ausgesetzt wÃ¼rden, welche das kÃ¶rperliche und psychische Wohl in einem nicht unbedeutenden Mass beeintrÃ¤chtige. Die AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz Ã¼berzeugten nicht, da sie auf rein hypothetisch ermittelten Strahlenbelastungen basierten. Die BeschwerdefÃ¼hrenden seien jedenfalls Ã¼berzeugt, dass bei richtiger Berechnung der Strahlenbelastung mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Ãberschreitung des Anlagengrenzwerts resultiere. Wenn man sich mit einer vorgÃ¤ngigen, theoretischen Berechnung begnÃ¼gen wolle, seien zumindest nach Inbetriebnahme der Anlage Abnahme- und hernach periodische Kontrollmessungen durchzufÃ¼hren. Solche Kontrollmessungen seien auch deshalb geboten, weil sich die Senderichtung der Antennen nachtrÃ¤glich Ã¤usserst leicht verÃ¤ndern lasse. Die BeschwerdefÃ¼hrenden bezweifeln schliesslich, dass die Mobilfunkanlage im Einklang mit dem umweltrechtlichen Vorsorgeprinzip stehe. Es sei ohne weiteres zumutbar, dass die private Beschwerdegegnerin bestehende Antennenstandorte in diesem Gebiet mitbenutze.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.1 </b>Da sich eine rein rechnerische Prognose der Mobilfunkstrahlung vor der Inbetriebnahme der Anlage als rechtsbestÃ¤ndig erweist, kann auf die im Standortdatenblatt ausgewiesenen Belastungen der sieben Orte mit empfindlicher Nutzung (OMEN) abgestellt werden. Danach wird aber, wie bereits die Vorinstanz festgestellt hat, die maximal zulÃ¤ssige elektrische FeldstÃ¤rke gemÃ¤ss Ziff. 64 lit. b Anhang 1 NISV bei allen OMEN eingehalten. Inwieweit diese Anlagegrenzwerte dennoch Ã¼berschritten und dadurch zu den erwÃ¤hnten kÃ¶rperlichen und psychischen BeeintrÃ¤chtigungen fÃ¼hren wÃ¼rden, legen die BeschwerdefÃ¼hrenden nicht weiter dar, sondern wiederholen lediglich ihre Kritik an der Berechnungsmethode. Es kann deshalb auf die vorstehenden AusfÃ¼hrungen zur ZulÃ¤ssigkeit der Berechnungsmethode verwiesen werden (E. 2.2.2).</p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.2 </b>Kontrollmessungen sind nach der Inbetriebnahme von Sendeanlagen fÃ¼r Mobilfunknetze vor allem dort erforderlich, wo die Grenzwerte nur knapp eingehalten sind. Nach der Praxis werden Kontrollmessungen in der Regel angeordnet, wenn die Belastung aufgrund der Berechnungen 80 % des Anlagegrenzwerts erreicht oder Ã¼berschreitet; in begrÃ¼ndeten FÃ¤llen kann diese Schwelle auch niedriger angesetzt werden (Vollzugsempfehlung, Ziff. 2.1.8).</p> <p class="Urteilstext">Im vorliegenden Fall liegt die errechnete Strahlenbelastung an allen Berechnungspunkten deutlich unter 80 % des Anlagegrenzwerts, am hÃ¶chst belasteten Punkt erreicht sie lediglich 66,2 % (vgl. Rekursentscheid, E. 10.2). VerdachtsgrÃ¼nde, welche die BaubehÃ¶rde dazu verpflichten wÃ¼rden, Kontrollmessungen auch unterhalb der Schwelle von 80 % des Anlagegrenzwerts durchzufÃ¼hren, sind nicht ersichtlich. Auch die blossen BefÃ¼rchtungen der BeschwerdefÃ¼hrenden, die private Beschwerdegegnerin kÃ¶nnte als Anlagenbetreiberin jederzeit und ausserhalb eines fÃ¶rmlichen Bewilligungsverfahrens die Senderichtung verÃ¤ndern, geben zu keiner anderen Beurteilung Anlass. Der Verzicht auf Abnahmemessungen lag daher im Ermessen der BehÃ¶rde (BGr, 12. August 2003, 1A.148/2002, E. 4.3.3 am Ende, www.bger.ch), das vom Verwaltungsgericht nicht Ã¼berprÃ¼ft wird (vgl. § 50 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). AllfÃ¤llige spÃ¤tere und stichprobenartig durchgefÃ¼hrte Kontrollmessungen liegen ebenfalls im Ermessen der zustÃ¤ndigen BehÃ¶rde.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.3 </b>Art. 11 Abs. 2 des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 1983 (USG) verlangt, dass Emissionen unabhÃ¤ngig von der bestehenden Umweltbelastung im Rahmen der Vorsorge so weit zu begrenzen sind, als dies technisch und betrieblich mÃ¶glich und wirtschaftlich tragbar ist. Diese Bestimmung wurde vom Bundesrat fÃ¼r den Bereich der nicht-ionisierenden Strahlung durch den Erlass der Anlagegrenzwerte der NISV konkretisiert. Art. 4 NISV in Verbindung mit Anhang 1 NISV regelt die vorsorgliche Emissionsbegrenzung abschliessend, mit der Folge, dass die rechtsanwendenden BehÃ¶rden nicht im Einzelfall<span> </span>gestÃ¼tzt auf Art. 12 Abs. 2 USG eine noch weiter gehende Begrenzung verlangen kÃ¶nnen (BGE 126 II 399 E. 3c). Aus diesem Grund kann die private Beschwerdegegnerin auch nicht in Anwendung des Vorsorgeprinzips auf mÃ¶gliche Alternativstandorte oder zur Mitbenutzung bestehender Standorte anderer Mobilfunkanbieterinnen verpflichtet werden.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden machen darÃ¼ber hinaus geltend, die gut sichtbare Antennenanlage erzeuge Ã¼bermÃ¤ssige ideelle Immissionen.</p> <p class="Urteilstext">Vorab ist in diesem Zusammenhang festzuhalten, dass das zÃ¼rcherische Verwaltungsgericht wiederholt entschieden hat, dass ideelle Immissionen grundsÃ¤tzlich keine baupolizeilich relevanten Einwirkungen seien und das Baupolizeirecht davor keinen Schutz biete (RB 1997 Nr. 100; VGr, 24. Januar 1997, BEZ 1997 Nr. 1 E. 4c/gg; 24. MÃ¤rz 1999, VB.98.00330â333, E. 5d/bb, S. 13). Soweit das Verwaltungsgericht ideelle Immissionen in baurechtlicher Hinsicht dennoch als nicht vÃ¶llig unbeachtlich wertete, ist darauf hinzuweisen, dass es dabei stets um die ÃberprÃ¼fung der ZonenkonformitÃ¤t sexgewerblicher Nutzungen von Liegenschaften ging, wobei jedoch am Grundsatz, dass das Baupolizeirecht keinen Schutz gegen ideelle Immissionen bietet, festgehalten wurde (VGr, 3. November 1999, VB.99.00289, E. 3;<a id="GA_GESCH_NR"> 17. Februar 2000, VB.1999.00328</a>, E. 4b/bb).</p> <p class="Urteilstext">Soweit die BeschwerdefÃ¼hrenden nun versuchen, diese Rechtssprechung in analoger Weise auf den Bereich der Mobilfunkantennen zu Ã¼bertragen, gehen sie fehl. Selbst wenn solche Infrastrukturanlagen gewisse unangenehme psychische EindrÃ¼cke erzeugen sollten, so stehen diese in keinem VerhÃ¤ltnis zu den ideellen Immissionen, die mit der sexgewerblichen Nutzung in Wohnzonen mit Ã¼berwiegendem Wohnanteil einhergehen. Es besteht vorliegend kein Anlass, von der bisherigen Rechtsprechung abzuweichen.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrenden bringen schliesslich vor, die vorinstanzliche SpruchgebÃ¼hr von Fr. 3'500.- sei nicht mehr vom pflichtgemÃ¤ssen Ermessen gedeckt. Der Baurekurskommission sei kein speziell grosser Zeitaufwand entstanden, habe sie doch weder einen Augenschein noch einen zweiten Schriftenwechsel durchgefÃ¼hrt und fÃ¼r die EntscheidbegrÃ¼ndung vorwiegend Textbausteine ohne konkreten Fallbezug verwendet. Auch die finanzielle und rechtliche Tragweite der Streitsache rechtfertige eine derart hohe SpruchgebÃ¼hr nicht. Angemessen sei eine SpruchgebÃ¼hr von etwa Fr. 1'000.-. Ebenso sei die der Gegenpartei zugesprochene UmtriebsentschÃ¤digung von Fr. 1'620.- [recte Fr. 1'640.-] Ã¼bersetzt. Es sei zu berÃ¼cksichtigen, dass die Bauherrin nicht durch einen freiberuflichen Anwalt sondern durch einen angestellten Juristen vertreten gewesen sei. Der unterschiedlichen Kostenstruktur sei bei der Bemessung Rechnung zu tragen. Als angemessen erscheine eine EntschÃ¤digung von hÃ¶chstens Fr. 500.-.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Bei der GebÃ¼hrenbemessung verfÃ¼gen die BehÃ¶rden Ã¼ber einen weiten Ermessensspielraum (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 13 N. 8 und N. 37). Die im angefochtenen Entscheid festgelegte SpruchgebÃ¼hr von Fr. 3'500.- ist zwar relativ hoch (vgl. VGr, 24. August 2000, VB.1999.00395, E. 16, www.vgrzh.ch), bewegt sich jedoch im unteren Drittel des der Vorinstanz nach § 35 Abs. 1 der Verordnung Ã¼ber die Organisation und den GeschÃ¤ftsgang der Baurekurskommissionen vom 20. Juli 1977 (OV BRK) zukommenden Spielraums von Fr. 100.- bis Fr. 12'000.-. Auch wenn der zeitliche Aufwand ohne die DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins und unter Verwendung von StandarderwÃ¤gungen nicht Ã¼beraus gross gewesen sein sollte, so ist nicht von der Hand zu weisen, dass die wirtschaftliche Bedeutung und damit die finanzielle Tragweite, die gemÃ¤ss § 35 Abs. 1 OV BRK ebenfalls ein Bemessungskriterium fÃ¼r die SpruchgebÃ¼hr darstellt, bei einer Mobilfunkanlage nicht unerheblich ist. DarÃ¼ber hinaus ist zu berÃ¼cksichtigen, dass eine Eingabe mit 82 Rekurrierenden mit einem hÃ¶heren administrativen Aufwand verbunden ist. Von einem rechtsverletzenden Entscheid kann jedenfalls nicht die Rede sein, weshalb er vom Verwaltungsgericht, dem nur eine Rechtskontrolle zusteht (§ 50 VRG), nicht korrigiert werden kann.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Die Baurekurskommission hat den BeschwerdefÃ¼hrer in Anwendung von § 17 Abs. 2 lit. a VRG zu einer UmtriebsentschÃ¤digung von Fr. 1'640.- an die Bauherrin verpflichtet. Nach dieser Bestimmung kann im Rekursverfahren die unterliegende Partei oder Amtsstelle zu einer angemessenen EntschÃ¤digung fÃ¼r die Umtriebe ihres Gegners verpflichtet werden. § 17 Abs. 2 VRG sieht lediglich eine "angemessene" EntschÃ¤digung der Umtriebe vor. Das bedeutet, dass dem Berechtigten nicht jeder erdenkliche, sondern grundsÃ¤tzlich nur ein Teil des aufgrund der UmstÃ¤nde des Falls notwendigen Rechtsverfolgungsaufwands nach freiem (aber pflichtgemÃ¤ssem) Ermessen der Rechtsmittelinstanz zu entschÃ¤digen ist (RB 1998 Nr. 8 = ZBl 99/1998, S. 524). Dabei sind namentlich der Streitwert, allenfalls die Wichtigkeit der Sache fÃ¼r die Parteien, die Schwierigkeit des Falls sowie der Zeit- und Arbeitsaufwand zu berÃ¼cksichtigen.</p> <p class="Urteilstext">Bei der Festsetzung der HÃ¶he der ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'640.- an die Bauherrin hat die Vorinstanz lediglich die KomplexitÃ¤t der Streitsache hervorgehoben, was implizit ausdrÃ¼ckt, dass sie von einem relativ hohen Zeit- und Arbeitsaufwand ausgegangen ist. Der fÃ¼r die Bauherrin tÃ¤tige Rechtsvertreter hat im vorinstanzlichen Verfahren eine knappe, fÃ¼nfseitige Rechtsschrift eingereicht. FÃ¼r die Bestimmung des Aufwands stellt der Umfang der Rechtsschriften jedoch kein taugliches Kriterium dar. Vielmehr ist zu berÃ¼cksichtigen, dass der Rechtsvertreter der Bauherrin auf Rechtsfragen im Zusammenhang mit Mobilfunkanlagen spezialisiert ist und sich deshalb konzis mit den zahlreichen Vorbringen auseinander setzen konnte. Die Rechtsprechung lÃ¤sst zwar eine Differenzierung zwischen freiberuflichen RechtsanwÃ¤lten und solchen Rechtsvertretern, die vom prozessierenden Unternehmen angestellt sind, zu (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 16). Dennoch ist zu bedenken, dass dem Unternehmen, das eigene Juristen beschÃ¤ftigt, ebenfalls Kosten entstehen. Selbst wenn der Vertretungsaufwand fÃ¼r die Bauherrin durch den Einsatz ihres Hausjuristen geringer sein sollte als beim Beizug eines externen Rechtsvertreters, erweist sich die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'640.- fÃ¼r das Rekursverfahren nicht als rechtsverletzend.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Im Ergebnis erweist sich die Beschwerde hinsichtlich aller RÃ¼gen als unbegrÃ¼ndet, weshalb sie abzuweisen ist. Bei diesem Ausgang sind die Kosten des Verfahrens vollumfÃ¤nglich den BeschwerdefÃ¼hrenden zu je 1/42 unter solidarischer Haftung fÃ¼r den Gesamtbetrag aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG). Ãberdies sind sie in Anwendung von § 17 Abs. 2 VRG solidarisch zu verpflichten, die private Beschwerdegegnerin fÃ¼r ihre Umtriebe angemessen zu entschÃ¤digen. Als angemessen erweist sich im vorliegenden Fall eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen).</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der vorliegende Entscheid kann, soweit beanstandet wird, dass er Umweltrecht des Bundes verletze, mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht angefochten werden.</p> <p class="Zwischentitel">DemgemÃ¤ss <a id="Text25"></a>entscheidet die Kammer:</p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 3'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 90.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 3'090.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrenden zu gleichen Teilen (je 1/42) unter solidarischer Haftung fÃ¼r den Gesamtbetrag auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die BeschwerdefÃ¼hrenden werden solidarisch verpflichtet, der privaten Beschwerdegegnerin eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) zu bezahlen, zahlbar innert 30 Tagen ab Rechtskraft dieses Entscheids.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Urteilstext">6. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>