B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung I A-184/2014 U r t e i l v o m 2 4 . J u l i 2 0 1 4 Besetzung Richter Daniel Riedo (Vorsitz), Richterin Marie-Chantal May Canellas, Richterin Salome Zimmermann, Gerichtsschreiber Beat König. Parteien A._______, Beschwerdeführerin, gegen Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV, Hauptabteilung Mehrwertsteuer, Vorinstanz. Gegenstand Mehrwertsteuer (1/2008 - 4/2009). A-184/2014 Seite 2 Sachverhalt: A. Die Kommanditgesellschaft A._______ (nachfolgend: die Steuerpflichti- ge), welche gemäss Handelsregisterauszug insbesondere die Beratung von Unternehmen sowie deren Mitarbeiter im Bereich von Mitarbeiterb e- teiligungsplänen sowie die Vermögensverwaltung bezweckt, ist seit dem 1. Juli 20 04 im Register der Mehrwert steuerpflichtigen bei der Eidgenös- sischen Steuerverwaltung (ESTV) eingetragen. Nach einer Kontrolle zu Beginn des Jahres 2013 erliess die ESTV am 20. März 2013 die «Ein- schätzungsmitteilung Nr. […] / Verfügung ». Damit belastete sie für die Steuerperioden 1. Quartal 2008 bis 4. Quartal 2009 (Zeitraum vom 1. Januar 2008 bis 31. Dezember 2009) einen Steuerbetrag von Fr. 15'703.- zuzüglich Verzugszins seit dem 15. April 2009 (mittlerer Ve r- fall) nach. Zur Begründung führte sie insbesondere aus, die Steuerpflic h- tige habe zu Unrecht den steuerpflichtigen Verkauf eines Fahrzeuges des Typs Porsche Boxter S sowie die teilweise private Verwendung eines an- deren Fahrzeuges (des Typs Porsche 911 Coupé 3.6) nicht deklariert und verschiedene nicht zulässige Vorsteuerabzüge vorgenommen. B. B.a Mit einem als «Einsprache» bezeichneten Schreiben vom 1 9. April 2013 beantragte die Steuerpflichtige bei der ESTV sinngemäss, die Nachbelastung gemäss der «Einschätzungsmitteilung Nr. […] / Verf ü- gung» sei auf Fr. 781.34 (nebst Verzugszins) zu reduzieren. B.b Mit unaufgefordert eingereichte m Schreiben mit der Bezeichnung «Ergänzung zu den Einsprachen » vom 10. September 2013 machte die Beschwerdeführerin unter Einreichung verschiedener Unterlagen weitere Ausführungen zur «Einschätzungsmitteilung Nr. […] / Verfügung » der ESTV vom 20. März 2013. C. Mit «Einspracheentscheid» vom 10. Dezember 2013 hielt die ESTV (im Folgenden auch: Vorinstanz) zunächst fest, ihre «Verfügung […] vom 20. März 2013 (Einschätzungsmit teilung Nr. […])» sei im Um fang von Fr. 781.35 zuzüglich Verzugszins seit dem 15. April 2009 in Rechtskraft erwachsen (Dispositiv-Ziff. 1 des «Einspracheentscheids»). Die «Einspra- che» der Steuerpflichtigen hiess die ESTV teilweise gut (Dispositiv-Ziff. 2 des «Einspracheentscheids»). Ferner verfügte die Vorinstanz, die S teu- erpflichtige sc hulde ihr für die Steuerperioden 1. Quartal 2008 bis 4. Quartal 2009 nebst den für diese Perioden schon deklarierten Betr ä-A-184/2014 Seite 3 gen «und über den in Rechtskraft erwachsenen Betrag der Verfügung der ESTV vom 20. März 2013 (gemäss [ Dispositiv-]Ziffer 1 [des 'Einsprache- entscheids']) hinaus» Fr. 5'207.65 Mehrwertsteuer zuzüglich Verzugszins seit dem 15. April 2009 (mittlerer Verfall) ( Dispositiv-Ziff. 3 des «Einspra- cheentscheids»). Gemäss Dispositiv-Ziff. 4 des «Einspracheentscheids» wird an die erwähnte Steuerschuld (gemäss Dispositiv-Ziff. 1 und 3 des «Einspracheentscheids») eine am 19. April 2013 geleistete Zahlung in der Höhe von Fr. 2'043.01 angerechnet. Die ES TV ordnete ferner an, dass die Steuerpflichtige ihr die nach dieser Anrechnung verbleibende Steue r- nachforderung zu bezahlen habe (vgl. Dispositiv -Ziff. 5 des «Einsprache- entscheids»). D. Gegen den genannten «Einspracheentscheid» erhob die Steuerpflichtige (nachfolgend: Beschwerdeführerin) am 10. Januar 2014 unter Einre i- chung neuer Unterlagen Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht. Sie beantragt sinngemäss, unter teilweiser Aufhebung des «Einsprache- entscheids» sei die nach diesem «Einspracheentscheid» verbleibende Steuernachforderung auf Fr. 637.89 (nebst Verzugszins) zu reduzieren. In verfahrensrechtlicher Hinsicht fordert sie sinngemäss, das Verfahren sei mit einem anderen Beschwerdeverfahren zu vereinigen, welches einen an die Beschwerdeführerin adressierten «Einspracheentscheid» der ESTV vom 10. Dezember 2013 hinsichtlich der Steuerperioden 2010 und 2011 betrifft. Sodann verlangt sie, ihre «Ergänzung vom 12. [re c- te: 10.] September 2013» sei zusammen mit ihrer «Einsprache» bei der Entscheidfindung zu berücksichtigen. E. Mit Vernehmlassung vom 14. April 2014 beantragt die ESTV, die B e- schwerde sei unter vollumfänglicher Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin im Umfang von Fr. 13.30 gutzuheiss en und im Übrigen abzuweisen. F. Auf die Vorbringen der Verfahrensbeteiligten und die eingereichten Akten wird – soweit entscheidwesentlich – im Rahmen der nachfolgenden E r- wägungen eingegangen. A-184/2014 Seite 4 Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss A rt. 31 VGG beurteilt d as Bundesverwaltungsgericht Be- schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Vorliegend stellt jeden- falls der angefochtene «Einspracheentscheid» vom 10. Dezember 2013 eine solche Verfügung dar (vgl. dazu ausführlich die neuere Rechtspr e- chung des Bundesverwaltungsgerichts zu seiner funktionalen Zuständi g- keit zur Behandlung von Beschwerden gegen «Einspracheentscheide» der ESTV, die im Zuge von «Einsprachen» gegen Einschätzungsmittei- lungen ergangen sind: Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A­720/2013 vom 30. Januar 2014 E. 1.2.3, A-3779/2013 vom 9. Jan u- ar 2014 E. 1.2.2 und 1.2.3, je mit zahlreichen Hinweisen, sowie [erstmals] A-707/2013 vom 25. Juli 2013 E. 1.2.3 und 4.2 f.; zur grundsätzlichen Unzulässigkeit, eine Einschätzungsmitteilung direkt als Verfügung im Sin- ne von Art. 5 VwVG auszugestalten, vgl. BGE 140 II 202 E. 5 f. ). Eine Ausnahme nach Art. 32 VGG liegt nicht vor. Die Vorinstanz ist zudem e i- ne Behörde im Sinne von Art. 33 VGG. Das Bundesverwaltungsgericht ist demnach für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Das Verfahren vor diesem Gericht richtet sich nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG). D ie Beschwerdeführe- rin ist zur Erhebung der vorliegenden Beschwerde berechtigt (Art. 48 Abs. 1 VwVG), hat diese frist- und formgerecht eingereicht (Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG) und den einverlangten Kostenvorschuss rech t- zeitig geleistet (vgl. Art. 21 Abs. 3 VwVG). Auf die Beschwerde ist nach dem Gesagten einzutreten. 1.2 Die Beschwerdeführerin verlangt sinngemäss, das vorliegende Ve r- fahren sei mit einem anderen Beschwerdeverfahren zu vereinigen, das einen an die Beschwerdeführerin adressierten «Einspracheentscheid» vom 10. Dezember 2013 hinsichtlich der Steuerperioden 2010 und 2011 betrifft. Das entsprechende Beschwerdeverfahren ist zwischenzeitlich vom Bu n- desverwaltungsgericht mit Urteil A -187/2014 vom 10. April 2014 mit e i- nem Nichteintretensentscheid erledigt worden, weil die Beschwerdeführe- rin den in jene m Verfahren einverlangten Kostenvorschuss nicht geleistet hat. Die Frage nach einer Verfahrensvereinigung stellt sich vor diesem Hintergrund nicht mehr. A-184/2014 Seite 5 1.3 Am 1. Januar 2010 ist das Bundesgesetz vom 12. Juni 2009 über die Mehrwertsteuer (MWSTG, SR 641.20) i n Kraft getreten. Dessen Verfa h- rensbestimmungen finden auf sämtliche im Zei tpunkt des Inkrafttretens hängige Verfahren sofort Anwendung (Art. 113 Abs. 3 MWSTG). In mat e- rieller Hinsicht bleiben die bisherigen Vorschriften auf alle während ihrer Geltungsdauer eingetretenen Tatsachen, entstandenen Rechtsverhältnis- se und erbrachten Leistungen anwendbar (Art. 112 Abs. 1 und 2 MWSTG). Der vorliegende Sachverhalt betrifft Steuerperioden vor dem 1. Januar 2010, aber nach dem 1. Januar 2001. Er untersteht damit in materieller Hinsicht dem am 1. Januar 2001 in Kraft getretenen Bunde s- gesetz vom 2. September 1999 über die Mehrwertsteuer (aMWSTG, AS 2000 1300) sowie der dazugehörigen Verordnung vom 29. März 2000 (aMWSTGV, AS 2000 1347). 1.4 Die Entscheidfindung (Rechtsanwendun g) setzt voraus, dass die Sachlage korrekt und vollständig ermittelt wurde. Das Verwaltungsverfah- ren und die Verwaltungsrechtspflege werden deshalb grundsätzlich von der Untersuchungsmaxime beherrscht. Danach muss die entscheidende Behörde die für das Ver fahren notwendigen Sachverhalts unterlagen von sich aus beschaffen und die rechtlich relevanten Umstände abklären s o- wie darüber ordnungsgemäss Beweis führen . Der Untersuchungsgrund- satz wird im Mehrwertsteuerverfahren indes dadurch relativiert, dass dem Steuerpflichtigen spezialgesetzlich statuierte Mitwirkungspflichten aufe r- legt werden (vgl. BVGE 2009/60 E. 2.1. 1 f.). Insbesondere gilt es zu b e- achten, dass für die Veranlagung und Entrichtung der Mehrwertsteuer das Selbstveranlagungsprinzip gilt (Art. 46 f. aM WSTG; BGE 137 II 136 E. 6.2; Urteil des Bundesgerichts 2C_970/2012 vom 1. April 2013 E. 4.1). 1.5 Die Steuerbehörde trägt die Beweislast für Tatsachen, welche die Steuerpflicht als solche begründen oder die Steuerforderung erhöhen, das heisst für die steuerbegründenden und -mehrenden Tatsachen. Dem- gegenüber ist die steuerpflichtige Person für die steueraufhebenden und steuermindernden Tatsachen beweisbelastet, das heisst für solche Tatsa- chen, welche Steuerbefreiung oder Steuerbegünstigung bewirken (st att vieler: Urteil des Bundesgerichts vom 14. Juli 2005, veröffentlicht in: ASA 75 S. 495 ff. E. 5.4; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A­1373/2006 vom 16. November 2007 E. 2.1). Eine von der steuerpflich- tigen Person zu beweisende steuermindernde Tatsache stellt etwa die Er- füllung der Voraussetzungen für das Recht zum Vorsteuerabzug dar (U r- teil des Bundesgerichts 2A.406/2002 vom 31. März 2004 E. 3.4; Urteil e A-184/2014 Seite 6 des Bundesverwaltungsgerichts A-3696/2012 vom 14. Juni 2013 E. 1.4, A­1648/2006 vom 27. April 2009 E. 2.7). 1.6 Verwaltungsverordnungen (Merkblätter, Richtlinien, Kreisschreiben etc.) sind nur, aber immerhin, Meinungsäusserungen der Verwaltung über die Auslegung der anwendbaren Gesetzesbestimmungen. Sie dienen der Sicherstellung einer einheitlichen, gleichmässigen und sachrichtigen Pr a- xis des Gesetzesvollzugs (BVGE 2010/33 E. 3.3.1, 2007/41 E. 4.1; MI- CHAEL BEUSCH, Was Kreisschreiben dürfen und was nicht, in: Der Schweizer Treuhänder 2005 S. 613 ff.). Als solche sind sie für die als e i- gentliche Adressaten f igurierenden Verwaltungsbehörden verbindlich, wenn sie nicht klarerweise einen verfassungs - oder gesetzeswidrigen In- halt aufweisen (MICHAEL BEUSCH, in: Zweifel/Athanas [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Teil I/Bd. 2b, Bundesgesetz über di e direkte Bundessteuer [DBG], 2. Aufl., Basel 2008, Art. 102 N 15 ff.). Die Gerichtsbehörden sollen Verwaltungsverordnungen bei ihrer Entsche i- dung denn auch mitberücksichtigen, sofern diese eine dem Einzelfall an - gepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzl i- chen Bestimmungen zulassen. Dies gilt umso mehr, als es nicht Aufgabe der Gerichte ist, als Zweitinterpreten des der Verwaltungsverordnung zugrunde liegenden Erlasses eigene Zweckmässigkeitsüberlegungen an die Stelle des Vollzugskonzep ts der zuständigen Behörde zu setzen (BGE 126 II 275 E. 4c, 123 II 16 E. 7a; BVGE 2010/33 E. 3.3.1, 2007/41 E. 3.3). 2. Der Besteuerung im Inland unterli egen nach Art. 5 aMWSTG die ent gelt- lich erbrachten Lieferungen von Gegenständen (Bst. a), die entgeltli ch erbrachten Dienstleistungen (Bst. b), der Eigenverbrauch (Bst. c) sowie der entgeltliche Bezug von Dienstleistungen aus dem Ausland (Bst. d), sofern die entsprechenden Umsätze nicht nach Art. 18 aMWSTG aus- drücklich von der Steuer ausgenommen sind. 2.1 Eine Lieferung liegt vor, wenn die Befähigung verschafft wird, im e i- genen Namen über einen Gegenstand wirtschaftlich zu verfügen (Art. 6 Abs. 1 aMWSTG). Als Dienstleistung gilt jede Leistung, die keine Lief e- rung eines Gegenstandes ist (Art. 7 Abs. 1 aMWSTG). 2.2 Eigenverbrauch liegt vor, wenn die mehrwertsteuerpflichtige Person aus ihrem Unternehmen Gegenstände dauernd oder vorübergehend en t- nimmt, die oder deren Bestandteile sie zum vollen oder teilweisen Vo r-A-184/2014 Seite 7 steuerabzug berechtigt haben, und die sie unter anderem f ür unterneh- mensfremde Zwecke, insbesondere für ihren privaten Bedarf oder für den Bedarf ihres Personals verwendet (Art. 9 Abs. 1 Bst. a aMWSTG). Eigen- verbrauch ist ferner unter anderem dann gegeben, wenn die steuerpflich- tige Person aus ihrem Unternehmen G egenstände, die oder deren B e- standteile sie zum vollen oder teilweisen Vorsteuerabzug berechtigt h a- ben, unentgeltlich abgibt; mit Ausnahme von Geschenken bis Fr. 300. - pro Empfänger und pro Jahr und Warenmustern zu Zwecken des Unte r- nehmens (Art. 9 Abs. 1 Bst. c aMWSTG). 2.3 Von der Steuer ausgenommen sind unter anderem gemäss Art. 18 Ziff. 24 aMWSTG «die Lieferungen gebrauchter Gegenstände, die ausschliesslich für eine nach diesem Artikel von der Steuer ausgenommene Tätigkeit verwendet wurden, sofern diese Gegenstände mit der Warenumsatzsteuer belastet sind oder deren Bezug nicht zum Vorsteuerabzug berechtigte, sowie die Lief e- rungen im Betrieb gebrauchter Gegenstände, deren Bezug vom Vorsteue r- abzug ausgeschlossen war». 2.3.1 Art. 18 Ziff. 24 aMWSTG will die Mehrfachbesteuerung der im B e- trieb gebrauchten Gegenstände (Betriebsmittel) vermeiden. Sofern für diese Gegenstände bei der Anschaffung und beim Unterhalt kein Vo r- steuerabzug geltend gemacht werden konnte oder diese Gegenstände noch mit der Warenumsatzsteuer belastet sind, wird die Steuer nicht e r- hoben, wenn sie aus dem Betrieb ausgeschieden und veräussert werden. Von dieser Regelung betroffen sind in erster Linie Gegenstände (B e- triebsmittel), die zur Erzielung der nach Art. 18 aMWSTG von der Steuer ausgenommenen Umsätze verwendet werden, weil diese Gegenstände ohne Berechtigung zum Vorsteuerabzug angeschafft und unterhalten werden müssen (vgl. Art. 17 und Art. 38 Abs. 4 aMWSTG ; IVO P. BAUM- GARTNER, in: Kompetenzzentrum MWST der Treuhand -Kammer [Hrsg.], mwst.com, Kommentar zum Bundesgesetz über die Mehrwertsteuer, Ba- sel/Genf/München 2000 [nachfolgend: mwst.com], Rz. 3 und 14 zu Art. 18 Bst. W; vgl. zum früheren Recht ferner Urteil des Bundesgerichts 2A.416/1999 vom 22. Februar 2011 E. 7). Nach der Lehre sollen diesen Betriebsmitteln im Sinne von Art. 18 Ziff. 24 aMWSTG Gegenstände gleichgestellt sein, welche nebst der Verwendung für von der Steuer au s- genommene Tätigkeiten in untergeordnetem Umfang für eine besteuerte Unternehmenstätigkeit eingesetzt wurden. In welchem Umfang eine so l- che Verwendung für nicht von der Steuer ausgenommene Tätigkeiten zu- lässig sein bzw. der Anwendung von Art. 18 Ziff. 24 aMWSTG nicht ent-A-184/2014 Seite 8 gegenstehen soll, ist jedoch umstritten: So ist nach einer Autorenmeinung eine Verwendung für steu erbare Tätigkeiten im Umfang von bis zu 20 % tolerierbar (so ALOIS CAMENZIND et al., Handbuch zum Mehrwertsteuerge- setz [MWSTG], 2. Aufl. , Bern/Stuttgart/Wien 2003, Rz. 876); während nach anderer Auffassung die entsprechende Toleranzgrenze bei 5 -10 % anzusetzen sei (so BAUMGARTNER, a.a.O., Rz. 19 zu Art. 18 Bst. W). 2.3.2 Die Steuerausnahme von Art. 18 Ziff. 24 aMWSTG greift unter a n- derem bei Lieferungen von gebrauchten Gegenständen, die aus dem Be- trieb herausgenommen und veräussert w erden, wenn bei deren Bezug ein Vorsteuerabzug infolge Erwerbes von einem Nichtsteuerpflichtigen nicht möglich war (vgl. BAUMGARTNER, a.a.O., Rz. 15 zu Art. 18 Bst. W). 2.3.3 Aufgrund von Art. 18 Ziff. 24 aMWSTG steuerausgenommen ist auch der Verkauf von Gegenständen, welche zwar zum Geschäftsvermö- gen gehören, deren Nutzung aber nicht im Sinne von Art. 38 Abs. 1 und 2 aMWSTG geschäftsmässig begründet war und mit Bezug auf deren Li e- ferung deshalb kein Vorsteuersteuerabzugsrecht gegeben war (vgl. CA- MENZIND et al., a.a.O., Rz. 877; s. ferner zum Ausschluss des Vorsteuer- abzugsrechts mangels geschäftlich begründeten Zwecks sogleich E. 3). 2.3.4 Nach der Verwaltungspraxis zum aMWSTG sind Verkäufe von G e- genständen, welche im Betrieb gebraucht wurden, ohne Rücksicht auf Art. 18 Ziff. 24 aMWSTG zu ve rsteuern, wenn an diesen Gegenständen vorsteuerabzugsberechtigte Arbeiten bewirkt bzw. wenn für diese Ge- genstände vorsteuerabzugsberechtigte Dienstleistungen bezogen wurden (Wegleitung 2008 zur Mehrwertsteuer [herausgegeben von der ESTV im Dezember 2007; g ültig vom 1. Januar 2008 bis 31. Dezember 2009], Rz. 682; ebenso Wegleitung 2001 zur Mehrwertsteuer [herausgegeben von der ESTV im Sommer 2000], Rz. 682) . Das Bundesgericht hat die entsprechende Verwaltungspraxis zur Steuerausnahme von Art. 14 Ziff. 20 der früheren Verordnung über die Mehrwertsteuer vom 22. Juni 1994 (aMWSTV), deren Formulierung in Art. 18 Ziff. 24 aMWSTG unver- ändert übernommen wurde, mit Bezug auf Gegenstände, welche von e i- nem Nichtsteuerpflichtigen erworben wurden, für rechtskonform befunden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2A.416/1999 vom 22. Februar 2011 E. 9). 3. Verwendet eine steuerpflichtige Per son Gegenstände oder Dienstleis tun- gen für einen in Art. 38 Abs. 2 a MWSTG genannten geschäftlich begrün- deten Zweck , kann sie in ihrer Steuerabrechnung die ihr von an deren A-184/2014 Seite 9 Steuerpflichtigen in Rechnung ges tellte Mehrwertsteuer für Liefe rungen und Dienstleistungen als Vorst euer in Abzug bringen (sog. Vor steuerab- zug; Art. 38 Abs. 1 Bst. a aMWSTG). 3.1 Nach Art. 38 Abs. 2 Bst. a und b aMWSTG berechtigt namentlich die Verwendung von Gegenständen und Dienstleistungen für steuerbare Li e- ferungen oder Dienstleistungen zum Vorsteuerabzug (vgl. ferner für U m- sätze, für deren Versteuerung optiert wurde, Art. 38 Abs. 2 Bst. c aMWSTG). Verwendet die steuer pflichtige Person in diesem Sinn die Eingangsleistung für eine steuerbare Ausgangsleistung , kann sie die auf der Eingangsleistung lastende Steuer als Vorsteuer in Abzug bringen (statt vieler: BGE 132 II 353 E. 8 und 10; Urteil des Bundesgerichts 2C_814/2010 vom 23. September 2011 E. 5.2; Urteil des Bundesverwa l- tungsgerichts A-4750/2012 vom 22. Juli 2013 E. 2.5.1). Zum Vorsteuer- abzug berechtigt ferner die Verwendung von Gegenständen für unentgelt- liche Zuwendungen von Geschenken bis zum Wert von Fr. 300. - pro Empfänger und Jahr und von Warenmustern zu Zwecken des Unterne h- mens (vgl. Art. 38 Abs. 2 Bst. d aMWSTG). 3.2 Art. 38 Abs. 1 Bst. a aMWSTG sieht vor, dass zum Vorsteuerabzug nur berechtigt ist, wer die geltend gemachten Beträge mit Belegen nach Art. 37 Abs. 1 und 3 aMWSTG nachweisen kann. Die Rechnung des Leis- tungserbringers muss enthalten: seinen Namen und seine Adresse sowie seine Mehrwertsteuernummer; Nam en und Adresse des Leistungsem p- fängers; Datum oder Zeitraum der Leistung; Art, Gegenstand und Umfang der Leistung; das Entgelt; den Steuersatz und den geschuldeten Steuer - betrag, wobei die Angabe des Steuersatzes genügt, wenn das Entgelt die Steuer einschliesst (Art. 37 Abs. 1 aMWSTG). Von der Rechtsprechung wurde anerkannt, dass die im vorstehenden Ab- satz dargestellte Regelung verfassungsmässig ist und die Verwaltung und die Gerichte im Prinzip an diesen gesetzlichen Formalismus gebunden sind. Wenn die Rechnungen die im aMWSTG aufgestellten Vorausse t- zungen für die Vornahme des Vorsteuerabzugs nicht kumulati v erfüllen, muss die ESTV den Abzug verweigern (Urteile des Bundesverwaltung s- gerichts A-5800/2012 vom 19. November 2013 E. 2. 2, A-2963/2012 vom 12. März 2013 E. 2.1, A -607/2012 vom 20. Dezember 2012 E. 2.4.1, je mit Hinweisen; keine Rolle spielt im vorlieg enden Verfahren die Relativie- rung dieser Formstrenge gemäss Verwaltungspraxis und Rechtsprechung zu den Formularen 1310 bzw. 1550 sowie Art. 15a bzw. 45a aMWSTGV). A-184/2014 Seite 10 3.3 Verwendet die steuerpflichtige Person vorsteuerbelastete Eingang s- leistungen sowohl für Zweck e, die zum Vorsteuerabzug berechtigen, als auch für andere Zwecke (sog. gemischte Verwendung), so ist der Vo r- steuerabzug nach dem Verhältnis der Verwendung zu kürzen (Art. 41 Abs. 1 aMWSTG). 4. 4.1 Bei der vorübergehenden Entnahme von Gegenständen oder ihrer Bestandteile zum Eigenverbrauch nach Art. 9 Abs. 1 aMWSTG wird der Mehrwertsteuerbetrag von der Miete berechnet, die einem unabhängigen Dritten dafür in Rechnung gestellt würde (Art. 34 Abs. 3 aMWSTG). Die Eigenverbrauchsbesteuerung erweist sich im Wesentlich en als Vorste u- erkorrekturregel, da sie den – sich im Nachhinein als ungerechtfertigt e r- weisenden – Vorsteuerabzug rückgängig zu machen hat ( DANIEL RIEDO, in: mwst.com, Rz. 13 f. zu Art. 9). 4.2 4.2.1 Aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung ist grundsätzlich zu vermuten, dass Geschäftsfahrzeuge auch für private Zwecke benutzt werden, und sei es nur für kurze Fahrten zwischen Wohn - und Arbeitsort, die ebenfalls als Privatfahrten gelten, bzw. für private Erledigungen (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A -2081/2007 vom 31. August 2009 E. 4.2). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts hat ein M ehrwertsteuer- pflichtiger, der trotz gegenteiliger Anhaltspunkte darauf besteht, dass ein Geschäftsfahrzeug nicht für unternehmensfremde Zwecke verwendet wird, «diese im Ergebnis steuermindernde Tatsache – weil die Steuerbe- hörde anders als etwa die Strafverfolgungsbehörden über keine besonde- ren Sachverhaltsermittlungsbefugnisse verfügt – nicht nur zu behaupten, sondern auch zu belegen » (Urteil des Bundesgerichts 2A.406/2002 vom 31. März 2003 E. 3.4 , mit Hinweisen). Die Frage, ob es sich hierbei wir k- lich um den Beweis einer steuermindernden Tatsache handelt oder nicht vielmehr um den Gegenbeweis, dass eine steuerbegründende Tatsache nicht vorliegt, kann hier offen bleiben (vgl. Urteil des Bundesverwaltungs- gerichts A-2081/2007 vom 31. August 2009 E. 4.3). 4.2.2 Gemäss der vom 1. Januar 2008 bis 31. Dezember 2009 geltenden Verwaltungspraxis ist bei der Verwendung von Geschäftsfahrzeugen für private Zwecke (vorbehältlich hier nicht i nteressierender Ausnahmen) ein Privatanteil zu versteuern und kann der Mehrwertsteuerpflichtige diesen A-184/2014 Seite 11 Anteil effektiv ermitteln (vgl. Wegleitung 2008, Rz. 497; Merkblatt Nr. 3 über die Vereinfachungen bei Privatanteilen / Naturalbezügen / Persona l- verpflegung [Nr. 610.545.03] in der vom 1. Januar 2008 bis 31. Dezember 2009 gültigen Fassung, Ziff. 2). Bei der effektiven Ermittlung ist eine Fahr- tenkontrolle zu führen, welche zuverlässig über die Verwendung des Fahrzeuges für geschäftliche bzw. private Fahrten Auskunft gibt (Mer k- blatt Nr. 3, Ziff. 2.2.1). Statt einer effektiven Ermittlung können alle Mehrwertsteuerpflichtigen, welche Personenwagen vorwiegend geschäftlich, daneben aber auch pri- vat verwenden , nach der genannten Verwaltungspraxis eine pauschale Ermittlung des Privatanteils vornehmen (a uf die Art des Betriebes oder die Rechtsform kommt es für die Zulässigkeit der pauschalen Ermittlung nicht an). Die pauschale Ermittlung ist indes nur bei Personenwagen er- laubt, welche zu höchstens 50 % für Privatfahrten verwendet werden. Be- stand beim Kauf des Fahrzeug es ein Vorsteuerabzugsrecht, gilt pro M o- nat 0.8 % des Bezugspreises (exkl. Mehrwertsteuer) des Fahrzeug es – mindestens aber der Betrag von Fr. 150. - – als Privatanteil, der zum Normalsatz zu versteuern is t. Bestand beim Kauf des Fahrzeug es kein Vorsteuerabzugsrecht, gilt pro Monat 0.4 % des Bezugspreises des Fahr- zeuges – mindestens aber der Betrag von Fr. 150.- (exkl. Mehrwertsteu- er) – als Privatanteil, der zum Normalsatz zu versteuern ist (vgl. zum Ganzen Merkblatt Nr. 3, Ziff. 2.1). Sonderregeln für die Berechnung des Privatanteils gelten nach der e r- wähnten Verwaltungspraxis bei Fahrzeugen der Luxusklasse (vgl. Mer k- blatt Nr. 3, Ziff. 2.3.4). Dabei wird bei Fahrzeugen, deren Anschaffung s- kosten exklusive Me hrwertsteuer den Betrag von Fr. 100'000.- überstei- gen, in der Regel von Fahrzeugen der Luxusklasse ausgegangen (Mer k- blatt Nr. 3, Ziff. 2.3.1). Soweit hier interessierend, erscheinen die erwähnten, in Verwaltungsver- ordnungen festgehaltenen Regelungen als g esetzeskonform (vgl. Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A -4506/2011 vom 30. April 2012 E. 2.6 , A-5078/2008 vom 26. Mai 2010 E. 3.3, A -2081/2007 vom 31. August 2009 E. 3.4). Da sie eine dem vorliegenden Einzelfall angepasste und ge- recht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Vorschriften zulassen, sind sie im Folgenden zu berücksichtigen (vgl. E. 1.6). A-184/2014 Seite 12 5. Vorliegend bestreitet die Beschwerdeführerin unter anderem im Umfang von Fr. 1'107.95 die Nachbelastung gemäss Position 1 («Umsatzdifferen- zen») der Einschätzungsmitteilung in der Höhe von Fr. 1'144.25. Die ESTV führte zur Begründung dieser Nachbelastung unter Verweisung auf einen aktenkundigen «Verkaufvertrag» vom 31. Dezember 2008 aus, dass die Beschwerdeführerin mit dem Verka uf eines Fahrzeuges des Typs Porsche Boxter S zum Preis von Fr. 16'200.- an B._______ eine steuerbare Lieferung erbracht habe. 5.1 Zu Recht nicht in Abrede gestellt wird, dass die Beschwerdeführerin mit dem Verkauf des genannten Fahrzeuges an B._______ eine entgeltli- che Lieferung erbracht hat und damit ein unter Vorbehalt der Anwendba r- keit einer Steuerausnahme im Sinne von Art. 18 aMWSTG steuerbarer Umsatz vorliegt (vgl. E. 2.1). In Frage steht einzig, ob die vorn (E. 2.3) genannte Ausnahme für gebrauchte Gegenstände greift. Da es sich bei den Steuerausnahmen im Sinne von Art. 18 aMWSTG um steuerschuldmindernde bzw. -aufhebende Tatsachen handelt (vgl. E. 1.5), ist die Beschwerdeführerin hinsichtlich der Sachumstände, welche für die in Frage stehende Steuerausnahme relevant sind, beweisbelastet. 5.2 5.2.1 Vorliegend ist nicht ersichtlich, dass das fragliche Fahrzeug vor dem Verkauf an B._______ ausschliesslich für steuerausgenommene Tätigkei- ten oder im Sinne der vorn (E. 2.3.1) genannten Lehrmeinungen lediglich in untergeordnetem Umfang für eine besteuerte Unternehmenstätigkeit und im Übrigen für steuerausgenommene Zwecke verwendet wurde. Ein Gegenstand, der im Sinne von Art. 18 Ziff. 24 aMWSTG ausschliesslich für eine nach Art. 18 aMWSTG von der Steuer ausgenomm ene Tätigkeit verwendet wurde, liegt deshalb nicht vor ; wobei hier offen bleiben kann, ob die genannten Literaturmeinungen überhaupt mit dem Bundesrecht vereinbar sind. 5.2.2 Zwar behauptet die Beschwerdeführerin, das Fahrzeug sei ur- sprünglich vom späteren Käufer B._______ «ohne Vorsteuerabzug» in ih- re Gesellschaft eingebracht worden (vgl. dazu S. 2 der – hier gemäss dem entsprechenden Beschwerdeantrag zu berücksichtigende n – «Ein- sprache» vom 19. April 2013 ). Diese Darstellung ist jedoch nicht hinrei- chend substantiiert. Auch ist den Akten nicht zu entnehmen, dass die Be- schwerdeführerin das Fahrzeug seinerzeit tatsächlich von eine r nicht A-184/2014 Seite 13 steuerpflichtigen Person erworben hat. Es kann deshalb nicht davon au s- gegangen werden, dass die Beschwerdeführerin aufgrund Erwe rbs des Fahrzeuges von einem Nichtsteuerpflichtigen nicht vorsteuerabzugsb e- rechtigt war und sie sich deshalb (ents prechend den Ausführungen in E. 2.3.2) mit Recht auf die hier interessierende Steuerausnahmevorschrift berufen kann. 5.2.3 Die Beschwerdeführerin macht sinngemäss auch geltend, sie habe den Porsche Boxter S vor dem Verkauf an B._______ für einen das Vor- steuerabzugsrecht ausschliessenden, geschäftlich nicht begründeten Zweck genutzt. Der Verkaufsumsatz sei deshalb als steuerausgenommen zu qualifizieren. Wie aufgezeigt, ist vorliegend nicht erstellt , dass die Beschwerdeführerin das hier in Rede stehende Fahrzeug vor dem Verkauf ausschliesslich für steuerausgenommene Tätigkeiten oder im Sinne der vorn (E. 2.3 .1) ge- nannten Lehrmein ungen lediglich in untergeordnetem Umfang für eine besteuerte Unternehmenstätigkeit und im Übrigen für steuerausgeno m- mene Zwecke verwendet hat. Insoweit stösst denn auch das Vorbringen der Beschwerdeführerin, sie habe das Fahrzeug nicht für geschäftlich be- gründete Zwecke im Sinne von Art. 38 Abs. 1 und 2 aMWSTG verwendet, ins Leere. Auch im Übrigen bestehen keine hinreichenden Anhaltspunkte für die An- nahme, dass die Beschwerdeführerin den Porsche Boxter S vor dem Ver- kauf nicht für einen geschäftlich begrün deten Zweck im Sinne der ein- schlägigen Regelung des Vorsteuerabzuges verwendet hat. Nichts daran ändern kann der Umstand, dass grundsätzlich zu vermuten ist, dass di e- ses Fahrzeug auch für private Zwecke benutzt worden ist (vgl. E. 4.2.3). Denn selbst wenn eine solche (teilweise) Privatnutzung vorliegen würde, hätte die Beschwerdeführerin ein der Steuerausnahme von Art. 18 Ziff. 24 aMWSTG entgegenstehendes Vorsteuerabzugsrecht gehabt (gegeb e- nenfalls wäre der Vorsteuerabzug aufgrund gemischter Verwendung zu kürzen gewesen [vgl. E. 3.3]). Ob am fraglichen Fahrzeug vor dem Ve r- kauf an B._______ zum Vorsteuerabzug berechtigende Arbeiten vorg e- nommen bzw. für dieses vorsteuerabzugsberechtigte Dienstleistungen bezogen wurden und die streitige Steuerausnahme gegebenen falls auch deshalb nicht greift (vgl. E. 2.3.4), kann hier offen bleiben. Unerheblich ist sodann entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin der Umstand, dass die Vorinstanz bei einem anderen Fahrzeug der B e-A-184/2014 Seite 14 schwerdeführerin (der Marke BMW) eine Verwendung für einen geschäft- lich begründeten Zweck ausgeschlossen hat (vgl. Ziff. II/6.2.13 des «Ein- spracheentscheids»). Auch aus dem von der Beschwerdeführerin in di e- sem Kontext angerufenen Revisionsbericht der Steuerverwaltung des Kantons C._______ kann nichts zugunsten der Beschwerde abgeleitet werden, zumal darin Kosten für das hier streitbetroffene Fahrzeug (Po r- sche Boxter S) als «geschäftsmässig nicht begründet» qualifiziert wurden (vgl. Akten Vorinstanz, act. 4 Ziff. 3.1.2.6.1). Mit ihren Ausführungen, wo- nach sie in der Beschwerde «aus Prozessgründen» argumentiere, «dass das hier diskutierte Fahrzeug nicht geschäftsbegründet ist» (Beschwer- de, S. 3), konzediert die Beschwerdeführerin im Übrigen, dass sie keine in der tatsächlichen Verwendung d ieses Fahrzeuges vor dem Verkauf an B._______ liegende Gründe für die An wendbarkeit der in Frage stehe n- den Steuerausnahmevorschrift sieht. Soweit vorliegend im Streit stehend, ist somit die Nachbelastung gemäss Position 1 ( «Umsatzdifferenzen») der Einschätzu ngsmitteilung nicht zu beanstanden (betreffend die vorinstanzliche Berechnung der Höhe der Steuernachforderung wurden zu Recht keine Rügen erhoben). 6. Im Streit liegt sodann die Nachbelastung gemäss Position 3 («Privatanteil an den Autokosten ») der Einschätzungsmitteilung in der Höhe von Fr. 1'456.30. Die ESTV hat die entsprechende Aufrechnung aufgrund der ihrer Ansicht nach (teilweise n) private n Verwendung eines Fahrzeuges des Typs Porsche 911 Coupé 3.6 durch den Geschäftsführer der B e- schwerdeführerin (D._______) in den Jahren 2008 und 2009 vorgenom- men. 6.1 Das erwähnte Fahrzeug wurde unbestrittenermassen als Geschäft s- fahrzeug verwendet. Grundsätzlich ist indessen nach allgemeiner L e- benserfahrung zu vermuten, dass es auch für private Zwecke benutzt wurde, und sei es nur für kurze Fahrten zwischen Wohn - und Arbeitsort (vgl. E. 4.2.1 Abs. 1). Über diese Vermutung hinaus bestehen vorliegend gewichtige Anhaltspunkte, dass das Fahrzeug teilweise für unterne h- mensfremde Zwecke eingesetzt wurde. Denn unbestrittenerm assen wur- de es von D._______ benutzt und auf einem Parkplatz an dessen Woh n- ort – in einer Entfernung zum Geschäftsort von ca. 20 Fahrminuten – ab- gestellt. Vor diesem Hintergrund obliegt es der Beschwerdeführerin pra- xisgemäss, die Behauptung zu belegen, dass das Geschäftsfahrzeug A-184/2014 Seite 15 nicht für unternehmensfremde Zwecke ver wendet wurde (vgl. E. 4.2.1 Abs. 2). 6.2 6.2.1 Die Beschwerdeführerin behauptet, das Fahrzeug sei in erster Linie für Geschäftsfahrten vom Wohnsitz D._______s zu Kundenbesuchen so- wie Präsentationen und zurück benutzt worden. Es sei nur dann für Fahr- ten vom Wohnort D._______s zum Geschäftsort der Beschwerdeführerin eingesetzt worden, wenn das Fahrzeug gleichzeitig habe retabliert (z.B. gereinigt oder aufgetankt) oder für geschäftlich bedingte Einkäuf e einge- setzt werden müssen. Für andere Fahrten zwischen dem Wohnort D._______s und dem Geschäftsort der Beschwerdeführerin sei au s- schliesslich ein privater Personenwagen verwendet worden. Für die A n- nahme, dass der Porsche 911 Coupé 3.6 in dieser Weise lediglich für ge- schäftliche Fahrten eingesetzt worden sei, spreche auch der Umstand, dass die Beschwerdeführerin den Parkplatz am Wohnort D._______s von Letzterem gemietet habe. 6.2.2 Die erwähnte Behauptung der Beschwerdeführerin, mit dem strei t- betroffenen Fahrzeug des Typs Porsche 911 Coupé 3.6 seien nur dann Fahrten vom Wohnort D._______s zu ihrem Geschäftsort unternommen worden, wenn das Fahrzeug retabliert worden sei oder es für G e- schäftseinkäufe habe eingesetzt werden müssen, ist nicht belegt . Diese Behauptung ist umso weniger glaubhaft, als auch keine Nachweise für die angeblich mit einem anderen Personenwagen zurückgelegten Fah r- ten zwischen dem Wohnort D._______s und dem Geschäftsort der B e- schwerdeführerin vorliegen. Aus dem Umstand, dass die Beschwerdefüh- rerin den genannten Parkplatz am Wohnort D._______s gemietet hat , lässt sich nicht ableiten, dass der Porsche 911 Coupé 3.6 in der von der Beschwerdeführerin behaupteten Weise grundsätzlich nur für Fahrten von diesem Wohnort zu Kundenbesuchen und Präsenta tionen sowie zurück verwendet worden ist. Es ist deshalb davon auszugehen, dass das Fah r- zeug teilweise für – als privat zu qualifizierende – Fahrten zwischen dem Wohnort D._______s und dem Arbeitsort bzw. dem Geschäftsort der B e- schwerdeführerin verwendet w urde. Diesem Schluss steht nicht entg e- gen, dass D._______ seine Arbeit für die Beschwerdeführerin nicht au s- schliesslich am Geschäftsort der Beschwerdeführerin, sondern örtlich fl e- xibel verrichtete. 6.3 Die ESTV ist somit zu Recht davon ausgegangen, dass der P or- sche 911 Coupé 3.6 auch privat genutzt worden ist. Sie hat unter den ge-A-184/2014 Seite 16 gebenen Umständen – insbesondere auch mangels Fahrtenkontrolle – zulässigerweise den Privatanteil unter Verwendung der pauschalen M e- thode aufgerechnet (vgl. E. 4.2.2) . Infolge der Anw endbarkeit der pa u- schalen Methode kann hier offen bleiben, o b auch die Fahrten vom Wohnort D._______s zu den Kundenbesuchen und Präsentationen sowie zurück für Steuerzwecke als privat zu behandeln sind und welchen Anteil diese Fahrten an den gesamten Fahrt en ausmachten. Die s gilt umso mehr, als die Beschwerdeführerin zu Recht die zahlenmässige Ermittlung der Aufrechnung nicht beanstandet hat. 7. Die Nachbelastung gemäss Position 4 («Vorsteuer») der Einschätzung s- mitteilung in der Höhe von Fr. 3'389.- wird seitens der Beschwerdeführe- rin im vorliegenden Verfahren im Umfang von Fr. 2'005.51 bestritten. Die genannte Nachbelas tung beruht auf der Aufrechnung von nach Auffa s- sung der Vorinstanz zu Unrecht vorgenommenen Vorsteuerabzügen b e- züglich insgesamt 67 Teilpositionen (vgl. Beilage 3 der Einschätzungsmit- teilung vom 20. März 2013). Die Beschwerdeführerin nimmt in ihrer B e- schwerde auf 43 der von der Vorinstanz beanstandeten Teilpositionen ausdrücklich Bezug. 7.1 Bei 14 der in der Beschwerde explizit erwähnten Vorsteuerabzugsteil- positionen beschränkt sich die Beschwerdeführerin in der Begründung ih- res Rechtsmittels darauf, jeweils Folgendes festzuhalten (vgl. etwa B e- schwerde, S. 8): «Aufgrund der Prozessökonomie wird auf die weitere Verteidigung dieses strittigen Punktes verzichtet. Am geschäftsbegründenden Aufwand wird fes t- gehalten.» Bei zwei weiteren, in der Beschwerde erwähnten Teilpositionen findet sich in der Beschwerdebegründung jeweils einzig der Hinweis, dass am «ge- schäftsbegründenden» Aufwand festgehalten werde. Da die Beschwerdeführerin die vorinstanzliche Aufrechnung der Vorsteu- erabzüge bezüglich der hier genannten 16 Teilpositionen nicht substanti- iert bestreitet und keine Anhaltspunkte für die Annahme bestehen, dass diese Aufrechnung nicht rechtskonfo rm war, erübrigt es sich hier, weiter auf diese Teilpositionen einzugehen. 7.2 Zu zwei der in Frage stehenden Teilpositionen gemäss Position 4 («Vorsteuer») (bzw. Beilage 3 ) der Einschätzungsmitteilung enthält die A-184/2014 Seite 17 Beschwerde zwar Ausführungen. Dabei bestreitet die Beschwerdeführerin aber die Aufrechnung der entsprechenden Vorsteuer betreffnisse (eben- falls) nicht substantiiert: So konzediert sie in Bezug auf die Teilposition «18.08.08 L._______» zu Recht, dass hinsichtlich der ihrer Auffassung nach vorsteuerbelasteten Leistung keine zum Vorsteuerabzug berecht i- gende Rechnung vorhanden ist (vgl. Beschwerde, S. 8; s. zum Erforder- nis eines rechtsgenügenden Bele ges E. 3.2). Ferner h ält sie in der B e- schwerde zwar an ihrem Stand punkt fest, wonach es sic h bei de m ge- mäss der Teilposition «19.10.09 M._______ AG» aufgerechneten Betrag von Fr. 33.88 um «geschäftsbegründenden [recte: geschäftlich begründe- ten] Aufwand» handle (Beschwerde, S. 11). Indes verzichtet sie darauf, diesen Standpunkt zu begründen (die an der entsprechenden Stelle der Beschwerde gemachten Ausführungen zielen einzig darauf ab, die Rechtmässigkeit einer unter einer anderen Teilposition vorgenommene n Aufrechnung zu bestreiten [vgl. Beschwerde, S. 11]). Auch liegt kein b e- gründeter Anlass vor , die erwähnte A ufrechnung des Betrages von Fr. 33.88 als nicht rechtskonform zu qualifizieren. Im Folgenden bleibt bezüglich der übrigen 25 bestrittenen Teilpositionen zu untersuchen, ob die Beschwerdeführeri n vorsteuerabzugsberechtigt ist. Soweit dabei nicht auf die Höhe der seitens der Vorinstanz vorg e- nommenen Aufrechnungen eingegangen wird, w ird diese zu Recht nicht bestritten. 7.3 7.3.1 Ein Teil der fraglichen Teilpositionen betrifft Vorsteuerabzüge im Zu- sammenhang mit dem Bezug von Mobiliar in den Jahren 2008 und 2009. Bei vier dieser Teilpositionen (Teilpositionen «03.01.08 I._______ AG», «05.12.08 I._______», «14.07.09 J ._______ AG» und «19.12.09 K._______» [vgl. Beilage 3 der Einschätzungsmitteilung vom 20. März 2013]) führt die ESTV z ur Begründung der Auf rechnung der Vorsteue r- betreffnisse aus, die Beschwerdeführerin habe den ihr obliegenden B e- weis der Verwendung des fraglichen Mobiliars (bestehend aus einem Si- deboard, eine m Barhocker, einer Känguru-Statue, zwei Blumenspindel n sowie einem Teppich) für geschäftlich begründete Zwecke nicht er bracht. Die Beschwerdeführerin habe nämlich seit Ende des Jahres 2010 über keine eigenen Räumlichkeiten und dementsprechend auch über keine e i- genen Möbel (mehr) verfügt. Weil auch keine Hinweise bestünden, dass das Mobiliar von der Beschwerdeführerin mittels steuerbarer Lieferungen veräussert oder im Eigenverbrauch abgerechnet worden sei, müsse d a- von ausgegangen werden, dass es für private Zwecke bezogen worden A-184/2014 Seite 18 sei. Bei der Känguru -Statue komme hinzu, dass es sich um ein Pr odukt für Kinder handle und dieser Gegenstand infolgedessen mit Blick auf die Tätigkeit der Beschwerdeführerin (im Bereich der Unternehmensberatung und Vermögensverwaltung) von vornherein nicht für einen geschäftlich begründeten Zweck habe verwendet werden können. Die Beschwerdeführerin führt demgegenüber aus, die Vorinstanz verken- ne mangels Durchführung einer Kontrolle in F._______, dass das Mobiliar bis Ende 2010 in einem dort unterhaltenen Geschäftslokal für geschäftlich begründete Zwecke verwendet worden sei. Gegenwärtig sei das Mobiliar eingelagert. Die in Frage stehende Känguru-Statue sei kein Produkt für Kinder und habe in F._______ in der Kundenzone gestanden . Es se i im Übrigen «nachvollziehbar», dass im Geschäft ein Teppich hingelegt we r- de und Blumenspindel (bzw. Blumen) zur Dekoration eingesetzt würden (Beschwerde, S. 10 f.). 7.3.2 Die Beschwerdeführerin hat – soweit aktenkundig – ihren Sitz per 29. Dezember 2010 nach Z._______ verlegt (vgl. Akten Vorinstanz, act. 2 Ziff. 2.2). Nach de n anlässlich der Kontrolle im Jahr 2013 gemachten Feststellungen der ESTV verfügt die Beschwerdeführerin jedoch an der Adresse des Firmensitzes in Z._______ über keine eigenen Räumlichkei- ten. Stattdessen w erde dort bei Bedarf ein Sitzungszimmer der H._______ GmbH benutzt (Akten Vorinstanz, act. 6 Beiblatt Nr. 1). Diese Feststellungen der Vorinstanz werden seitens der Beschwerdeführerin nicht bestritten. Was die Zeit vor der erwähnten Sitzver legung betrifft, be- hauptet die Beschwerdeführerin indessen wie erwähnt, über Geschäft s- räumlichkeiten in F._______ verfügt und diese entsprechend mit Mobiliar ausgestattet zu haben. Aus den Akten ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin in den Jahren 2008 und 2009 tatsächlich über gemietete Räumlichkeiten in F._______ verfügte (vgl. dazu die Erfolgsrechnungen 2008 und 2009 der Beschwe r- deführerin sowie de n Kontoauszug der G._______ AG in Akten Vori n- stanz, act. 4 Beilagen C und E ). Nichts daran ändern kann der Umstand, dass D._______ nach dem erwähnten Revisionsbericht der Steuerverwal- tung des Kantons C._______ keinen Mietvertrag zur Miete der Räumlic h- keiten in F._______ vorlegen konnte und nach diesem Bericht in den Jah- ren 2008 und 2009 kein Mietaufwand für ein Büro in F._______ verbucht worden ist (vgl. Akten Vorinstanz, act. 4 Ziff. 3.1.2.4). A-184/2014 Seite 19 Freilich ist nicht belegt, dass das hier interessierende Mobiliar tatsächlich – wie von der Beschwerdeführerin behauptet – in den gemieteten (G e- schäfts-)Räumen in F._______ verwendet worden ist. Ebenso fehlt es an einem Beleg für die behauptete Einlagerung dieses Mobiliars. Mit der Vor- instanz ist ferner davon auszugehen, dass es an Anhaltspunkten fehlt, welche auf eine steuerbare Veräusserung des Mobiliars oder auf die Ab- rechnung von dessen Eigenverbrauch durch die Beschwerdeführerin schliessen lassen. Vor diesem Hintergrund muss zu Ungunsten der für die Voraussetzungen des Vorste uerabzuges beweisbelasteten B e- schwerdeführerin (vgl. E. 1.5) angenommen werden, dass sie das Mobili- ar nicht für einen geschäftlich begründeten Zweck verwendet hat . Dem- entsprechend hat die Vorinstanz die vorgenommenen Vorsteuerabzüge zu Recht mangels Anspruchs auf Vorsteuerabzug aberkannt (vgl. E. 3). Nicht näher geklärt werden muss unter den gegebenen Umständen, ob es sich bei der streitbetroffenen Känguru -Statue um ein zum Einsatz für geschäftlich begründete Zwecke mit Blick auf das Tätigkeitsfeld der B e- schwerdeführerin ungeeignetes Produkt für Kinder handelt. Ebenso wenig ist hier entscheidend, ob grundsätzlich ein Teppich und zwei Blumenspin- del als Ausstattung bzw. Dekoration von Geschäftsräumlichkeiten g e- schäftlich begründet sind. Die im vorliegenden Kontext im Übrigen sinngemäss erhobene Rüge, die Vorinstanz habe durch den Verzicht auf die Durchführung einer Kontrolle in F._______ die Untersuchungsmaxime (vgl. E. 1.4) verletzt, verfängt schon deshalb nicht, weil die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Durch- führung der Kontrolle der ESTV (im Jahr 2013) über keine Geschäft s- räumlichkeiten in F._______ mehr verfügte. 7.3.3 Die Beschwerdeführerin bestreitet unter anderem auch die Aufrec h- nung der abgezogenen Vorsteuer bezüglich der Teilposition «26.01.08 I._______ AG» betreffend einen Sessel mit der Bezeichnung «Rocky» (vgl. dazu Beilage 3 der Einschätzungsmitteilung ). Die Vorinstanz nahm diese Aufrechnung mit der Begründung vor, auf der Rechnung für diesen Sessel sei statt der Beschwerdeführerin eine Frau «N._______» als Leistungsempfängerin ausgewiesen. Die Beschwerdeführerin wendet ein, sie sei als Leistungsempfängerin der Lieferung des Sessels vorsteuera b- zugsberechtigt, weil Frau N._______ den entsprechenden Kauf als ihre Stellvertreterin getätigt habe (Beschwerde, S. 5). A-184/2014 Seite 20 Wer beim streitigen Kauf des Sessels mehrwertsteuerlich als Leistungs - empfängerin zu gelten hat, kann hier offen gelassen werden. Denn auch mit Bezug auf diesen Sessel ist – wie bei den hiervor erwähnten Gegens- tänden (Sideboard, Barhocker, Känguru-Statue, Blumenspindel und Tep- pich) – weder hinreichend substantiiert , noch aus den Akten ersichtlich, dass eine Verwendung für einen geschäftlich begründeten Zweck erfolgte und d amit die entsprechende Voraussetzung für das Vorsteuerabzug s- recht erfüllt ist. Sinngemäss lässt sich diesbezüglich auf die vorstehenden Erwägungen verweisen (vgl. E. 7.3.1 f.). 7.4 Acht Teilpositionen, welche zur Nachbelastung gemäss Position 4 («Vorsteuer») der Einschätzungsmitteilung vom 20. März 2013 führten, betreffen Vorsteuerabzüge im Zusammenhang mit tierärztlichen Behan d- lungen (Teilpositionen «22.04.08 Tierarztpraxis O._______», «13.10.08 Tierarztpraxis O._______», «02.06.09 Dr. med. vet. P ._______», «16.06.09 Dr. med. vet. P._______», «03.08.09 Dr. med. vet. P._______», «14.08.09 Dr. med. vet. P._______», «07.10.09 Dr. med. vet. P._______» und «07.12.09 Dr. med. vet. P._______» [vgl. Beilage 3 der Einschä t- zungsmitteilung]). Nach überzeugender Ansicht der Vorinstanz sind diese Vorsteuerabzüge nicht gerechtfertigt und au fzurechnen, weil die B e- schwerdeführerin den Nachweis nicht erbringt, dass die Leistungsbezüge von Tierärzten für geschäftlich begründete Zwecke im Sinne der ei n- schlägigen Regelung des Vorsteuerabzuges erfolgten (vgl. E. 3). Die Beschwerdeführerin hält zwar dieser Beurteilung durch die Vorinstanz entgegen, sie habe mit der Begleichung der Tierarztrechnungen «Image- pflege» betrieben, indem sie damit gegen aussen dokumentiert habe, auch «anderweitige gesellschaftliche Verpflichtungen » ernst zu nehmen (Beschwerde, S. 6). Die Tierarztkosten seien deshalb Werbeaufwand. Mit diesem Vorbringen vermag die Beschwerdeführerin indes den ihr obli e- genden Beweis (vgl. E. 1.5) nicht zu erbringen, dass sie die in Anspruch genommenen tierärztlichen Behandlungen für ste uerbare Ausgangsleis- tungen und damit für einen geschäftlich begründeten Zweck verwendet hat (vgl. E. 3). Gleiches gilt hinsichtlich der Ausführungen der Beschwer- deführerin im vorinstanzlichen Verfahren , wonach die Begleichung der Tierarztkosten ein mit der Unterstützung verschiedener Tierschutzorgani- sationen im Zusammenhang stehendes «soziales Engagement» der Be- schwerdeführerin sei («Einsprache» vom 19. April 2013, S. 6) . Ein rechtsgenügender Nachweis der Verwendung der tierärztlichen Leistu n- gen für einen g eschäftlich begründeten Zweck kann schon deshalb nicht angenommen werden, weil weder substantiiert dargetan, noch aus den A-184/2014 Seite 21 Akten ersichtlich ist, dass die Beschwerdeführerin die Bezahlung der Tierarztkosten – wie von ihr behauptet – zur Werbung für ihr Unte rneh- men publik gemacht hat. 7.5 Die Vorinstanz rechnete sodann Vorsteuern im Zusammenhang mit dem Bezug einer Uhr und einer Kamera mangels geschäftlich begründe- tem Zweck auf (Teilpositionen «26.04.08 Q._______» und «04.08.08 R._______» der Nachbelastung gemäs s Position 4 [ «Vorsteuer»] der Einschätzungsmitteilung [vgl. Beilage 3 der Einschätzungsmitteilung] ). Diesbezüglich erklärt die Beschwerdeführerin, es habe sich bei der Uhr und der Kamera um Geschenke im Wert von Fr. 289. - (inkl. Meh r- wertsteuer) bzw. Fr. 2 49.- (inkl. Mehrwertsteuer) an N._______ und S._______ gehandelt. Diese Gegenstände seien folglich im Sinne der einschlägigen Vorschrift für unentgeltliche Zuwendungen im Wert von j e- weils weniger als Fr. 300.- verwendet worden, weshalb hinsichtlich deren Bezuges der Vorsteuerabzug zuzulassen sei (vgl. Beschwerde, S. 6 und 8). Die bezüglich der hier interessierenden Voraussetzungen des Vorsteue r- abzuges beweisbelastete Beschwerdeführerin (vgl. E. 1.5) legt nicht nä- her dar, ob die von ihr behaupteten Schenku ngen im Sinne von Art. 38 Abs. 2 Bst. d aMWSTG «zu Zwecken des Unternehmens » erfolgten (vgl. zu dieser Bestimmung E. 3.1) . Auch findet die Annahme, dass diese Voraussetzung des Vorsteuerabzugsrechtes hinsichtlich der Uhr und der Kamera erfüllt ist, in den Akten keine Stütze. D ie in diesem Kontext e r- gänzend aufgestellte Behauptung der Beschwerdeführerin, die Kamera sei S._______, welche regelmässig das Büro der Beschwerdeführerin ge- reinigt und sporadisch kleine Aufträge ausgeführt habe, als Entgelt für i h- re Arbeitsleistung bzw. als Werbung geschenkt worden (vgl. «Einspra- che» vom 19. April 2013, S. 7 f.), ist nicht substantiiert. Selbst wenn die in Frage stehenden unentgeltlichen Zuwendungen ta t- sächlich erfolgt wären und d ie geschenkten Gegenstände für sich a llein jeweils einen Wert von nicht mehr als Fr. 300. - aufgewiesen hätten, sind die in Frage stehenden Vorsteuerabzüge somit zu Recht aberkannt wo r- den. Es ist an dieser Stelle im Übrigen darauf hinzuweisen, dass die B e- schwerdeführerin im vorinstanzlichen Verfahren (im Widerspruch zu ihren Ausführungen in der Beschwerde ) noch behauptete, die Uhr habe zu Repräsentationszwecken im Büro für Kundenanlässe gelegen (vgl. «Ein-A-184/2014 Seite 22 sprache» vom 19. April 2013, S. 6). Diese Behauptung lässt aus den in E. 7.3 – hinsichtlich des angeblich in den Geschäftsräumen verwende ten Mobiliars – erwähnten, hier sinngemäss geltenden Gründen nicht auf eine zum Vorsteuerabzug berechtigende Verwendung der Uhr für geschäftlich begründete Zwecke im Sinne der einschlägigen Regelung (vgl. E. 3) schliessen. 7.6 7.6.1 Die Beschwerdeführerin bestreitet ferner die vorinstanzliche Auf- rechnung von Vorsteuern, welche sie im Zusammenhang mit Leistung s- bezügen betreffend ein Fahrzeug der Marke BMW in Abzug gebracht hat- te (diese Rüge betrifft folgende Teilpositionen der Nachbelastung gemäss Position 4 [ «Vorsteuer»] der Einschätzungsmitteilung: «09.06.08 T._______ AG», «30.09.08 U._______, 3. Quartal 2008 », «30.10.08 V._______», «31.12.08 U._______, 4. Quartal 2008 », «31.03.09 U._______, 1. Quartal 2009 », «30.06.09 U._______, 2. Quartal 2009 », «30.09.09 U._______ , 3. Quartal 2009 » und «31.12.09 U._______, 4. Quartal 2009» [vgl. Beilage 3 der Einschätzungsmitteilung]). Dabei be- steht unter den Verfahrensbeteiligten wiederum Uneinigkeit bezüglich der (seitens der Vorinstanz verneinten) Frage, ob das Fahrzeug für einen g e- schäftlich begründeten Zweck verwendet wurde und diesbezüglich fol g- lich Vorsteuerabzüge beansprucht werden dürfen. 7.6.2 Nach dem a ktenkundigen Revisionsbericht de r Steuerverwaltung des Kantons C._______ wurde der genannte BMW von E ._______ (Mut- ter von D._______ und Kommanditärin der Beschwerdeführerin) genutzt. Nach diesem Bericht war E ._______ nicht «im täglichen Geschäft » der Beschwerdeführerin tätig (vgl. Akten Vorinstanz, act. 4 S. 15) . Demg e- genüber wird in der Beschwerde behauptet, E._______, die seit Jahren in die Geschäftsaktivitäten der Beschwerdeführerin involviert sei, und B._______ (der Vater D._______s) hätten für die Beschwerdeführerin «diverse Administrationsarbeiten» verrichtet und dafür den BMW benötigt (vgl. Beschwerde, S. 8). In diesem Zusammenhang verweist die B e- schwerdeführerin auf den Umstand, dass D._______ seiner Mutter ein anderes, im Jahr 2008 gekauft es neues Fahrzeug (der Marke Toyota) für die private Nutzung zur Verfügung stellte (vgl. Beschwerde, S. 11; vgl. auch Beschwerdebeilage 1). Die für die Voraussetzungen des Vorsteuerabzugsrechts beweisbelastete Beschwerdeführerin (vgl. E. 1.5) benennt keine Beweise für die – soweit ersichtlich erst im Beschwerdeverfahren erstmals geltend gemachte – A-184/2014 Seite 23 geschäftliche Verwendung des streitigen BMWs durch E ._______ und/oder B._______ . Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin lässt sich aus der Tatsache, dass E._______ für ihre privaten Bedürfnisse über ein anderes, von ihrem Sohn zur Verfügung gestelltes Fahrzeug ver- fügte, nicht schliessen, dass der BMW im vorsteuerabzugsberechtigen- den Sinne (vgl. E. 3) durch E ._______ und/oder B._______ für G e- schäftszwecke der Beschwerdeführerin genutzt wurde. Beweise für eine solche Verwendung dieses Fahrzeuges sind auch im Übrigen nicht a k- tenkundig. Vor diesem Hintergrund kann aus der angeblichen Nutzung des Fahrzeuges durch die Mutter und/oder den Vater des Geschäftsfüh- rers der Beschwerdeführerin nichts zugunsten der Beschwerde abgeleitet werden. 7.6.3 Zwar behauptet die Beschwerdeführerin, der vom Streit betroffene BMW sei auch durch D._______ geschäftlich genutzt worden. Entgegen ihrer Auffassung ist aber der Beweis für diese Sachdarstellung allein durch den Hinweis, dass D._______ für seine private Zwecke über and e- re Fahrzeuge verfügte, nicht erbracht. Auch der Umstand, dass in der Er- folgsrechnung der Beschwerdeführerin Leasingaufwand für den BMW verbucht wurde (vgl. dazu Beschwerde, S. 8 ; Beschwerdebelage 2), b e- legt keine geschäftliche Nutzung dieses Fahrzeuges. 7.6.4 Die Beschwerdeführerin macht im Weiteren geltend, der BMW sei im Jahr 2008 im Zusammenhang mit einer von ihr damals verfolgten E x- pansionsstrategie geleast worden. Es sei geplant gewesen, dass der BMW von N._______, B._______ und W._______ zur Umsetzung dieser Expansionsstrategie eingesetzt werde. Diese Strategie habe sich aber in der Folge aufgrund der Finanzkrise im Jahr 2008 als unrealisierbar erwie- sen. Eine Rückgabe des Fahrzeuges sei jedoch mit Blick auf drohende Schadenersatzforderungen nicht möglich gewesen, weshalb beschlossen worden sei, das Fahrzeug anderweitig geschäftlich einzusetzen, nämlich für eine neue Strategie (Outsourcing -Strategie; vgl. zum Ganzen : Be- schwerde, S. 6 f.; «Einsprache» vom 19. April 2013, S. 7 ; s. ferner S. 2 der – vorliegend gemäss dem entsprechenden Beschwerdeantrag zu b e- rücksichtigenden – «Ergänzung zu den Einspra chen vom 10. September 2013»). Mit den Ausführungen zu ihrer Unternehmensstrategie und zur ursprüng- lich geplanten Verwendung des BMW s vermag die Beschwerdeführerin den ihr obliegenden Nachweis, dass sie das Fahrzeug im hier interessi e- renden Sinne für einen geschäftlich begründeten Zweck verwendet hat A-184/2014 Seite 24 (vgl. E. 1.5 und 3), ebenfalls nicht zu erbringen . Zum einen ist ihr entge- genzuhalten, dass keine Belege für eine Verwendung des Fahrzeuges als Geschäftsfahrzeug vorliegen (dies gilt auch insoweit, als die Beschwerde- führerin mit ihren Ausführungen behaupten soll te, W._______ habe das Fahrzeug geschäftlich genutzt [vgl. Beschwerde, S. 7]; s . auch E. 7.6.2 f.). Zum anderen ist zu berücksichtigen, dass in der hier intere s- sierenden Zeitspanne weder eine Veräusserung des Fahrzeuges mittels steuerbarer Lieferung erfolg t ist, noch bezüglich dieses Fahrzeuges eine Versteuerung des Eigenverbrauchs stattgefunden hat. Aus einem be- haupteten Dahinfallen des ursprünglich vorgesehenen geschäftlich b e- gründeten Zweckes des Fahrzeuges ergibt sich deshalb nichts, was z u- gunsten der Beschwerdeführerin zu berücksichtigen wäre. 7.6.5 Ins Leere stösst die Beschwerdeführerin auch mit ihrem Vorbringen, die Steuerverwaltung des Kantons C._______ habe sich bei der Veranla- gung der direkten Steuern hinsichtlich des streitbetroffenen BMW s wider- sprüchlich verhalten (vgl. dazu Beschwerde, S. 8; «Ergänzung zu den Einsprachen vom 10. September 2013 », S. 2) . Es ist nicht erkennbar, weshalb ein allfälliges widersprüchliches Verhalten einer kantonalen Steuerbehörde bei der Veranlagung anderer, nämlich direkter Steuern die vorliegend streitige Vorsteuerabzugsberechtigung bei der Mehrwertsteuer beeinflussen sollte. 7.6.6 Nach dem Dargelegten hat die Vorinstanz zu Recht die Vorsteue r- abzüge, welche die Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit dem e r- wähnten BMW beansprucht hatte, mangels Verwendung des Fahrzeuges zu einem geschäftlich begründeten Zweck im Sinne der einschlägigen Vorsteuerabzugsregelung (vgl. E. 3) aufgerechnet. 7.7 Einen Vorsteuerabzug, welchen die Beschwerdeführerin im Zusa m- menhang mit einem angebliche n Leis tungsbezug von der Firma X._______ vorgenommen hatte, rechnete die Vorinstanz mit der Begrü n- dung auf, es fehle an einem diesbezüglichen Beleg (Teilposition «04.05.09 X._______» der Nachbelastung gemäss Position 4 [ «Vorsteu- er»] der Einschätzungsmitteilung; «Einspracheentscheid», Ziff. II./6.2.28). Wie erwähnt (vgl. E. 3.2) , ist zum Vorsteuerabzug nur berechtigt, wer die geltend gemachten Beträge mit Belegen nach Art. 37 Abs. 1 und 3 aMWSTG überhaupt nachweisen kann. Trotz des Umstandes, dass die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde die Einreichung eines solchen Beleges bezüglich der hier in Frage stehenden Leistung(en) der Firma A-184/2014 Seite 25 X._______ in Aussicht stellte (vgl. Beschwerde, S. 10), liegt bis heute keine entsprechende Rechnung vor. Es muss daher in diesem Punkt bei der seitens der Vorinstanz vorgenommenen Aufrechnung bleiben. 7.8 In Bezug auf einen Leistungsbezug vom Verein Y ._______ rechnete die Vorinstanz aufgrund des diesbezüglich im vorinstanzlichen Verfahren fehlenden Beleges bzw. der fehlenden Rechnung des Leistungserbri n- gers die in Abzug gebrachte Vorsteuer von Fr. 30.94 auf (Teilposition «01.10.08 Y ._______» der Nachbelastung gemäss Position 4 [ «Vorsteu- er»] der Einschätzungsmitteilung]; s. zum Erfordernis des B eleges als Voraussetzung der Vorsteuerabzugsberechtigung E. 3.2 ). Im Beschwe r- deverfahren reichte die Beschwerdeführerin den fehlenden Beleg nach (Beschwerdebeilage 3). Auf diesem Beleg wird ein Mehrwertsteuerbetrag von Fr. 13.30 ausgewiesen, da die Rechnun g lediglich im Umfang von Fr. 175.- der Mehrwertsteuer unterliegende Leistungen betraf. Es ist d a- mit erstellt, dass die Beschwerdeführerin im Umfang von Fr. 13.30 zum fraglichen Vorsteuerabzug berechtigt ist . Die Beschwerde ist deshalb i n- soweit gemäss dem diesbezüglich nunmehr übereinstimmenden Antrag der Verfahrensbeteiligten gutzuheissen. 8. 8.1 Dem Gesagten zufolge ist die Beschwerde im Sinne der Erwägungen teilweise gutzuheissen und die in Dispositiv -Ziff. 3 des angefochtenen «Einspracheentscheids» bezifferte Mehrwertsteuerschuld um (den rech t- mässigen Vorsteuerabzug von) Fr. 13.30 zu reduzieren. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen. 8.2 Die Verfahrenskosten sind in der Regel der unterliegenden Partei auf- zuerlegen. Unterliegt diese nur teilweise, werden die V erfahrenskosten ermässigt (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Einer obsiegenden Partei dürfen nur Verfahrenskosten auferlegt werden, die sie durch die Verletzung von Ver- fahrenspflichten verursacht hat (Art. 63 Abs. 3 VwVG in Verbindung mit Art. 4 des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Ent- schädigungen vor dem Bun desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Dabei muss als unnötigerweise verursacht ein Verfahren insbesondere dann gelten, wenn eine Beschwerdeführerin ihren Mitwi r- kungspflichten nicht nachge kommen ist und sie beispielsweise Bewei s- mittel spät eingereicht hat (Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A­1527/2006 und A-1528/2006 vom 6. März 2008 E. 6.2, A ­1389/2006 vom 21. Januar 2008 E. 7.2, A -1344/2006 vom 11. September 2007 E. 5.1). Indem die Beschwerdeführerin erst im Verfahren vor dem Bu n-A-184/2014 Seite 26 desverwaltungsgericht den Beleg einreichte, aus welchem sich die (tei l- weise) Berechtigung zum Vorsteuerabzug bezüglich des Leistungsbez u- ges vom Verein Y ._______ ergibt (vgl. E. 7.8), ist ihr eine solche Pflic ht- verletzung zum Vorwurf zu machen. D ie entsprechende Rechnung hätte sie bereits anlässlich der Kontrolle oder aber im Verfahren vor der Vori n- stanz vorlegen können. Unter diesen Umständen ist das von ihr vor dem Bundesverwaltungsgericht angestrengte Verfah ren in demjenigen U m- fang, der zur partiellen Gutheissung der Beschwerde geführt hat, als von ihr unnötig verursacht zu bezeichnen. Trotz der teilweisen Gutheissung der Beschwerde in ohnehin untergeordnetem Umfang ist es folglich g e- rechtfertigt, ihr die Ver fahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'000.- vollum- fänglich aufzuerlegen und den von ihr in gleicher Höhe geleisteten Ko s- tenvorschuss zur Bezahlung dieser Kosten zu verwenden. Eine (teilweise) Parteientschädigung an die (im Übrigen nicht vertretenen) Beschwerdeführerin ist aus den genannten G ründen nicht zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario, vgl. auch Art. 7 Abs. 1 VGKE e contr a- rio; s . ferner Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A­1527/2006 und A­1528/2006 vom 6. März 2008 E. 6.2). (Das Dispositiv befindet sich auf der nächsten Seite.) A-184/2014 Seite 27 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Die in Dispositiv-Ziff. 3 des «Einspracheentscheids» vom 10. Dezember 2013 bezifferte Meh r- wertsteuerschuld wird um Fr. 13.30 reduziert. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 1'000. - festgesetzt und der B e- schwerdeführerin auferlegt. Der einbezahlte Kostenvorschuss wird zur Bezahlung der Verfahrenskosten verwendet. 3. Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 4. Dieses Urteil geht an: – die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde); – die Vorinstanz (Ref.-Nr. […]; Gerichtsurkunde). Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: Daniel Riedo Beat König Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, 1000 Lausanne 14 , Beschwerde in öffentlich -rechtlichen An- gelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unte rschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: