<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>UV.2015.00016</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Annaheim</p><p>Sozialversicherungsrichterin Fehr</p><p>Gerichtsschreiberin Oertli</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 25. November 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><br/></p></div><div><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Fürsprecher Frank Goecke</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">advokatur rechtsanker</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Reto Bachmann</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lischer Zemp &amp; Partner, Rechtsanwälte und Notare</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Schwanenplatz 4, 6004 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1984 geborene X.___ arbeitete seit dem 1. August 2004 als Elektro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">monteur bei der Y.___ AG und war damit bei der Schweizerischen Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chert, als er am 30. April 2010 bei der Arbeit von der Leiter stürzte, mit dem Gesicht, den Händen, dem Oberarm und den Knien auf den Betonboden auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlug und dabei mehrere Frakturen im Gesicht und an den Extremitäten erlitt (Urk. 7/129 und Urk. 7/4/10-12). Die SUVA kam für Heilbehandlungskosten und Taggeld auf (Urk. 7/20).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 20. Mai 2014 sprach sie dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten eine Integritätsentschädigung entsprechend ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner Integritätseinbusse von 15 % zu (Urk. 7/342)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 22. Mai 2014 teilte die SUVA dem Versicherten mit, dass das Taggeld noch maximal bis zum 31. Juli 2014 ausgerichtet werde (Urk. 7/347). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 12.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2014 verneinte sie den An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf eine Invalidenrente (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/367). Mit Einspracheentscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. Dezember 2014 hielt die SUVA an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Verfügungen vom 20. Mai 2014 (Urk. 7/342 betreffend Integritätsentschädigung) und 12. September 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/367 betreffend Verneinung eines Rentenanspruchs)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen den Einspracheentscheid vom 5. Dezember 2014 (Urk. 2) erhob der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte am 19. Januar 2015 Beschwerde (Urk. 1) mit den Anträgen, der Entscheid sei aufzuheben und es seien ihm weiterhin die gesetzlichen Leistungen aus dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) zuzusprechen (S. 2 Ziff. 1). Zudem sei eine Integritätsentschädigung entsprechend einem Integritätsschaden von über 15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zuzusprechen (Ziff. 2). Eventuell sei die Sache zur weiteren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärung an die Verwaltung zurückzuweisen (Ziff. 3). In prozessualer Hinsicht beantragte der Beschwerdeführer die Sistierung des Verfahrens bis zum Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angekündigter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abklärungsbericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Ziff. 4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragte in ihrer Beschwerdeantwort vom 25. Februar 2015 (Urk. 6), die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde sei abzuweisen und es sei der Einspracheentscheid vom 5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2014 zu bestätigen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Am 16. März 2015 zog der Beschwerdeführer sein Sistie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgesuch wieder zurück (Telefonnotiz Urk. 9, vgl. auch Urk. 11 Ziff. 7).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Am 16. April 2015 nahm der Beschwerdeführer Stellung zur Beschwerdeantwort </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und erneuerte die gestellten Anträge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11 unter Beilage von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12/1-2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Am 24. April 2015 erging eine weitere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stellungnahme der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die ihrerseits an ihrem Rechtsbegehren festhielt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wovon der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer mit Mitteilung vom 4. Mai 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Kenntnis gesetzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, verfügte am 21. August 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rückwirkenden Anspruch auf eine befristete ganze Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente ab 1. Juni 2011 bis 30. April 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf eine befristete halbe Rente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab 1. Mai bis Ende November 2014. Die Beschwerde gegen die Verfügungen vom 21. August 2015 wurde mit Urteil heutigen Datums in dem Sinne gutge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heissen, dass die Sache für weitere medizinische Abklärungen an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde (Prozess IV.2015.00992).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krankheiten gewährt (Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (Abs. 2). Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">türlichen Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs–anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung setzt der Leistungsanspruch aus der obligatorischen Unfallversicherung nebst einem natürlichen auch einen adäquaten Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraus (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 129 V 177 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1 und 3.2 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">181 mit Hinweisen). Dabei spielt im Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsrecht die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem natür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reich organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen praktisch keine Rolle, da sich hier die adäquate weitgehend mit der natürlichen Kausalität deckt. An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ders </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhält es sich bei natürlich unfallkausalen, ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er organisch nicht objektiv aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesenen Beschwerden. Hier ist bei der Beurteilung der Adäquanz vom augen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fälligen Geschehensablauf des geltend gemachten Unfallereignisses aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen, und es sind je nachdem weitere unfallbezogene Kriterien einzubezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen. Bei psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall werden diese Adäquanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kriterien unter Ausschluss psychischer Aspekte geprüft (sogenannte Psycho-Praxis; BGE 115 V 133), während nach der bei Schleudertraumen und äquiva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenten Verlet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungen der HWS sowie Schädel-Hirntraumen anwendbaren soge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannten Schleu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trauma-Praxis auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Komponenten verzichtet wird (zum Ganzen: BGE 134 V 109 E. 2.1 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">258/2013 vom 16. Oktober 2013 E. 4.3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorübergehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">UVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Zeitpunkt ist der Unfallversicherer auch befugt, die Adäquanzfrage zu prüfen (Urteil des Bundesgerichts 8C_377/2013 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 E. 7.2 mit Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">134 V 109, vgl. auch Urteil 8C</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">_</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">454/2014 vom 2. September 2014 E. 6.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Verwendung des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">griffes „</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">namhaft" in Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">19 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVG er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hoffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie etwa einer Badekur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu erwartender ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbes. auf BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">39/2014 vom 2. Dezember 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine angemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tegrität erleidet. Die Integritätsentschädigung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwere des In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tegritätsschadens abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stuft (Art. 25 Abs. 1 UVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 der Verordnung über die Unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (UVV) Gebrauch gemacht. Abs. 1 dieser Vorschrift bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt, wenn er voraussichtlich während des gan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen Lebens minde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die körperliche oder geistige Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genfällig oder stark beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Bemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhanges 3. Fallen meh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rere körperliche oder geistige Integritätsschäden aus einem oder mehreren Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällen zusammen, so wird die Integritätsentschädigung nach der gesamten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einträchtigung fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt (Abs. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die SUVA ging in ihrem Einspracheentscheid vom 5. Dezember 2014 (Urk. 2) davon aus, dass der Versicherte kein Schädel-Hirntrauma im Sinne der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung erlitten habe, und fügte an, dass die natürliche Kausalität zwischen den geklagten Beschwerden und dem Unfall vom 30. April 2010 selbst dann verneint werden müsste, wenn ein derartiges Schädel-Hirntrauma vorgelegen hätte. Habe der Versicherten doch die Beeinträchtigungen des typischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdebildes erstmals im Juni 2012 – also über zwei Jahre nach dem Ereignis – durch seinen Rechtsvertreter geltend machen lassen. In psychiatrischer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung befinde er sich ebenfalls erst seit dem 3. Juli 2012 (S. 5 Ziff. 3). Bei der Ermittlung des Invaliditätsgrades stellte die Beschwerdegegnerin auf die kreisärztliche Zumutbarkeitsbeurteilung ab und kam unter Beizug von DAP-Löhnen (Dokumentation von Arbeitsplätzen) zum Schluss, dass der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lohn den Validenlohn übersteige, weshalb kein Anspruch auf eine Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente bestehe (S. 7 f. Ziff. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Betreffend die Integritätsentschädigung machte die Beschwerdegegnerin gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend, die Kreisärztin habe den Integritätsschaden mit sorgfältiger Begründung und unter Berücksichtigung des medizinisch relevanten Sachverhaltes auf 15 % festgelegt. Die neurologischen Defizite seien organisch nicht erklärbar und könnten deshalb bei der Schätzung des Integritätsschadens nicht berücksichtigt werden (S. 9 Ziff. 6b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort vom 25. Februar 2015 (Urk. 6) liess die Beschwerde- geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin ausführen, dass der adäquate Kausalzusammenhang zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen dem Unfallereignis und den somatisch nicht objektivierbaren Unfallfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen (nach der sogenannten „Psycho-Praxis“) zu verneinen sei, weshalb praxis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss auf weitere Beweisvorkehrungen zur Kausalität verzichtet werden könne (Ziff. 11.3.2 und Ziff. 21 f.; vgl. auch Urk. 15 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer wandte in seiner Beschwerde vom 19. Januar 2015 (Urk. 1) dagegen ein, dass auch heute noch eine neurologisch-orthopädische Einschränkung der rechten Hand und des rechten Handgelenkes bestehe, die sich unter anderem darin äussere, dass diese Region auch ohne Belastung äus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serst schmerzhaft sei. Diese Schmerzhaftigkeit führe zu einer schnellen Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schöpfung, was sich auch in einer adaptierten Tätigkeit spätestens in der zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Tageshälfte auswirke. Das heisse, er könne sich dann nicht mehr auf seine Arbeit konzentrieren und müsse in der Regel bis zum Abend ruhen. Im Weiteren bestehe eine ganz erhebliche und messbare neuropsychologische Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung, die von der Schmerzproblematik und/oder vom Schädel-Hirntrauma her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rühre. Diese Beschwerden führten dazu, dass er seit dem Unfall im Jahr 2010 nie mehr eine Arbeitsleistung in einem Pensum über 50 % erreicht habe (Ziff. 13). Die Beschwerdegegnerin habe es unterlassen, sämtliche genannten medizinischen Faktoren in die Rentenprüfung beziehungsweise in die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der Integritätsentschädigung einfliessen zu lassen (Ziff. 14). Zudem sei bei einem „Köpfler“ ohne Sturzhelm und aus einer Standhöhe von rund 3 Metern mit der Folge diverser Brüche der Schädel- beziehungsweise der Gesichtskno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen ohne Weiteres davon auszugehen, dass es mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit zu einem Schädel-Hirntrauma mit Beteiligung des Hirns gekommen sei (Ziff. 27). Es würden unter anderem deshalb bis im Sommer 2012 wenig spezi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fische Arztberichte vorliegen, die schädelhirntrauma-assoziierte Beschwerden dokumentierten, weil die behandelnden Kliniken für Unfallchirurgie und für Wiederherstellungschirurgie des Z.___ nicht routine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässig neurologische, neuropsychologische, psychiatrische oder neurootologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Untersuchungen veranlassen würden (Ziff. 33). Zusammenfassend stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt, dass die unterbliebene spezifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Befundung von kognitiven Einschränkungen, Schwindel und Depression zu Lasten der Beschwerdegegnerin gehe, da diese aufgrund der Fakten einen Abklärungsbedarf hätte sehen müssen (Ziff. 34).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Stellungnahme zur Beschwerdeantwort vom 16. April 2015 (Urk. 11) führte der Beschwerdeführer aus, dass eine Befragung des beim Unfall anwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senden Arbeitskollegen und ein anschliessendes polydisziplinäres Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallgutachten notwendig sei. Eine Adäquanzprüfung könne ohne diese Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen nicht vorgenommen werden (Ziff. 14). Zudem bestritt er vorsorglich die Adäquanzbeurteilung der Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort (Ziff. 15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer wurde nach dem Unfall vom 30. April 2010, bei dem er während der Ausführung von Arbeiten über Kopfhöhe von einer Leiter aus einer Standhöhe von 2,41 Metern auf den Betonboden gestürzt (vgl. Polizeirapport vom 11. Juni 2010 Urk. 7/5 S. 6) und dabei auf dem Gesicht, den Händen, dem Oberarm und den Knien gelandet war, vom Notarzt, Schutz und Rettung der Stadt Zürich, in den Schockraum des Z.___ eingeliefert. Aus dem kurzen Proto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">koll zum Einsatz des Rettungsdienstes vom 30. April 2010 geht hervor, dass der Beschwerdeführer beim Eintreffen des Rettungsdienstes in Seitenlage positio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niert und zeitlich sowie örtlich orientiert war. Der Beschwerdeführer war dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über hinaus wach, kreislaufstabil, bei normalem Bewusstsein und erreichte ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Glasgow Coma Score (GCS) von 15 (Urk. 7/185). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 16. Dezember 2010 (Urk. 7/165/60-63) gaben Dr. med. A.___, Oberarzt, und Dr. med. B.___, Assistenzarzt, Klinik für Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chirurgie Z.___, an, der Beschwerdeführer habe beim Unfall die nachfolgenden Mehrfachverletzungen erlitten:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Distale intraartikuläre Radiustrümmerfraktur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ORIF am 07.05.2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Posttraumatische symptomatische Radiokarpalarthrose rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">OSME mit Adhäsiolyse und partieller Handgelenksdenervation am 09.09.2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Radiusköpfchenfraktur links Typ Mason II</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schraubenosteosynthese Radiusköpfchen links (2 x 2,0 mm) am 07.05.2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verdacht auf Fraktur Os capitatum links, Verdacht auf Fraktur Os scaphoideum links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schädel-Hirntrauma mit Fraktur Sinus frontalis rechts, Fraktur Orbitaboden/Dach, Nasenbeinfraktur links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Reposition Sinus frontalis rechts, Mukosektomie und Obliteration mit Muskelstrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen aus dem M. frontalis und anschliessender Osteosynthes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e mit 1,5 mm Titanplättchen am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.05.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte führten aus, es habe keine Bewusstlosigkeit und keine Amnesie bestan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Der Beschwerdeführer habe sich bei der Zuweisung in den Schock</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raum des Z.___ als kardiopulmonal stabil mit einem GCS 15 gezeigt. Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer sei in seiner Tätigkeit als Elektromonteur durch die posttrauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Radiokarpalarthrose rechts eingeschränkt. Hier seien Heben und Tragen von Gegenständen über zwei bis drei Kilogramm nicht möglich. Zudem sei die Pro-/Supination schmerzbedingt deutlich eingeschränkt (z.B. Schrauben eindre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen). Der Beschwerdeführer werde die Tätigkeit als Elektromonteur mit Heben und Tragen schwerer Lasten nicht mehr ausüben können. Eine Umschulung sei zu empfehlen. Tätigkeiten ohne Heben und Tragen von Gegenständen (über längere Zeit auch leichte Gegenstände), also z.B. Büroarbeit mit Wechselbelas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung der Hand (z.B. Computerarbeit), sollten auch über längere Zeit möglich sein. Ein genaues Ausmass könne erst nach weiteren Therapieentscheidungen durch die Kollegen der Handchirurgie angegeben werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 24. Februar 2011 (Urk. 7/51) nannte Dr. med. C.___, Assistenzärztin an der Klinik für Unfallchirurgie, dieselben Diagnosen. Sie gab an, auch nach in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tensiver Physiotherapie würden nach längerer Belastung weiterhin Schmerzen im Bereich des rechten radialen Handgelenkes bestehen, vor allem bei Flexion. Ein Arbeitsversuch auch mit nur Büroarbeit habe nach einer halben Stunde abgebrochen werden müssen. Zudem habe der Beschwerdeführer über Schmerzen im linken Handgelenk beim Abstützen des extendierten Armes berichtet. Aktuell bestehe keine Schmerzmedikation. Der Beschwerdeführer sei als Elektromonteur zu 100 % arbeitsunfähig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 12. Oktober 2012 berichtete Dr. phil. D.___ der SUVA über ihre neuropsychologische Untersuchung an zwei Tagen (10. und 13. September 2012, Urk. 7/195). Sie gab an, das allgemeine Testleistungsniveau habe sich grösstenteils durchschnittlich dargestellt und entspreche insgesamt dem auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der schulischen und beruflichen Ausbildung zu erwartenden Niveau (S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Befunde aus neuropsychologischer Sicht deuteten auf eine insgesamt leichte kognitive Funktionsstörung im Bereich tieferer Strukturen (Hirnstamm) unter Einbezug fronto-thalamischer Strukturen hin (S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Vordergrund der heute eruierbaren kognitiven Leistungsminderungen stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den durchwegs verminderte Konzentrations- und Aufmerksamkeitsleistungen sowohl bei einfachen als insbesondere auch bei komplexeren Anforderungen an die Aufmerksamkeit, die einen raschen und effizienten Wechsel des Aufmerk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samkeitsfokus voraussetzten, etwa in der geteilten Aufmerksamkeit und im Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsgedächtnis. Die längere Aufrechterhaltung der Aufmerksamkeit (zumindest über eine Testphase von 2,5 Stunden) sei aber gegeben (S. 7 f.). Nach einer mittleren Untersuchungsdauer habe sich eine äusserlich sichtbare erhöhte Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schöpfung manifestiert (S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinzu kämen Minderleistungen im Bereich der Exekutivfunktionen, vor allem im kognitiven Umstell- und Strukturierungsvermögen sowie im visuell-figura</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und verbalen Lernvermögen, wo sich zudem Interferenzen manifestierten. Erschwerend hinzu kämen die beklagten somatischen Symptome, vor allem eine sich angeblich manifestierende Kopfschmerzsymptomatik sowie eine erhöhte Ermüdbarkeit (S. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die vom Beschwerdeführer angegebenen kognitiven Beschwerden, etwa die be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klagten Konzentrationsprobleme und die erhöhte Vergesslichkeit sowie eine ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wisse Stressunverträglichkeit in seinem privaten Alltag würden durch die heute objektivierbaren kognitiven Minderleistungen gut verständlich und erklärbar, zumal davon auszugehen sei, dass sich diese unter Mehrfachbelastung, Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">druck, Stress und Ablenkung noch intensivierten (S. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rein neuropsychologischer Sicht sei die berufliche Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers in seiner Tätigkeit als Elektromonteur aufgrund der oben genannten konzentrativen und exekutiven Leistungsminderungen theoretisch zu zirka 20 % eingeschränkt. Diese Tätigkeit könne der Beschwerdeführer jedoch aufgrund seiner körperlichen Beschwerden nicht mehr ausüben. Hinsichtlich der geplanten Tätigkeit als Elektroplaner, wofür der Beschwerdeführer eine schuli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Weiterbildung absolvieren müsste, sei von einer zirka 30%igen Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung sowohl der schulischen als auch der späteren beruflichen Leistungsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit auszugehen (S. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine allfällige weitere Reduktion der Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers aufgrund der angegebenen somatischen Beschwerden, unter anderem eine er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">höhte Ermüdbarkeit und Erschöpfbarkeit, Kopfschmerzen, Schlafprobleme und stressbedingte Aggressivitätsdurchbrüche, müsse von ärztlicher Seite beurteilt und bei der Festlegung der Arbeitsfähigkeit mitberücksichtigt werden (S. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine neuropsychologische Therapie mit gezieltem und berufsorientiertem Hirn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungstraining zur Verbesserung der oben beschriebenen kognitiven Defizite sowie zur Steigerung der kognitiven Ausdauer und Belastbarkeit sei vor allem im Hinblick auf die geplante berufliche Weiterbildung zum Elektroplaner indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziert und angesichts des insgesamt durchschnittlichen Leistungsprofils auch er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgversprechend (S. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Schlussbericht der beruflichen Abklärungsstelle E.___ vom 7. Juni 2013 (Urk. 7/261) betreffend eine Abklärung vom 22. April bis 22. Mai 2013 gaben die Berichterstatter (E.___-Leiter F.___, Dr. med. G.___, FMH für Physikalische Medizin und Rehabilitation, speziell Rheumatologie, so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie die Berufs- und Laufbahnberaterin/Psychologin FH O.___) an, sie hätten den Beschwerdeführer während den für ihn neuen technischen Arbeiten (CAD-Zeichnungen etc.) als willig und gut zu führen erlebt. Bei den übrigen Tätigkeiten habe er wenig Interesse und eine geringe Ausdauer gezeigt. Die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitszeiten (Montag bis Donnerstag 7,5 Stunden und Freitag 4 Stunden, 3 Fei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ertage, S. 4) habe er pünktlich eingehalten. Er habe häufig über Hand- und Na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ckenschmerzen geklagt, sich den Arbeitsplatz aber erst nach mehrmaligen Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen ergonomisch sinnvoll eingerichtet. Bei der PC-Arbeit habe er hin und wieder angegeben, dass die Zeichnungen beziehungsweise die Buchstaben „vor den Augen verschwimmen“ würden (S. 6). Die kognitiven Tests hätten auf knapp durchschnittliche kognitive Fähigkeiten hingewiesen (S. 7). Die Auffassungsgabe sowie die Lernfähigkeit seien von den zuständigen Vorgesetzen als unauffällig und bei den technischen Übungen als gut erlebt worden (S. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus medizinischer Sicht könne abklärungsgestützt unter optimal behinde- rungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gepassten Arbeitsverhältnissen ein uneingeschränktes Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitpen- sum zugemutet werden. Dabei könne initial, gestützt auf die berufsbezo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genen Abklärungsresultate, eine zirka 70%ige Gesamtarbeitsleistung erwartet werden, unter Zusprache von gelegentlichen zusätzlichen kurzen Entlastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pausen vor Ort. Unter allmählicher Gewöhnung an arbeitsspezifische behinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgerechte Arbeitsbelastungen sollte im Verlauf eine Gesamtarbeitsleistung von 80 bis 100 % angestrebt werden können, was im Rahmen des nun vorgese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">henen einjährigen Praktikums als Elektroplaner in Abhängigkeit des weiteren Verlaufs zu konkretisieren sein werde. Zu hoffen sei, dass mit einem solchen gestaffelten Reintegrationsprogramm vorhandene Unsicherheiten bei geringem Selbstver- trauen respektive Überforderungsbefürchtungen von Seiten des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde- führers aufgefangen beziehungsweise positiv beeinflusst werden könnten (S. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Behinderungsadaptierte Tätigkeiten sollten eine angegebene Kälteempfindlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit berücksichtigen, körperlich leicht bis allenfalls gelegentlich maximal mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telschwer belastend sein, ohne relevante Hebe- und Tragbelastungen für den rechten Arm über 5 Kilogramm und bei Möglichkeit des Einnehmens von Wechselpositionen (unter anderem bei muskulärer Dysbalance/Neigung zu mus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kulären Verspannungen insbesondere im Schulter- und Nackenbereich rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betont). Eine zukünftige Tätigkeit sollte im Weiteren keine stärkeren Kraftauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendungen mit der rechten Hand erfordern. Zudem sollte es sich um eine Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit handeln, die ohne Leistungseinschränkung durch das versteifte Handge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenk rechts ausgeführt werden könne. Die Umwendbewegungen der rechten Hand, des rechten Vorderarms seien vom Bewegungsausmass her uneinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt möglich, bei längerer PC-Arbeit habe der Beschwerdeführer jedoch im Handwurzelbereich radialbetont rechts einen leichten Belastungsschmerz ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben. Dies berücksichtigend erscheine beispielsweise bei einer zukünftigen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hinderungsangepassten Tätigkeit als Elektroplaner die Benutzung einer PC-Maus sinnvoll, die in Rotationsneutralstellung des rechten Vorderarms und der rechten Hand bedient werden könne. Eine Option wäre bei Bedarf auch die Umstellung der PC-Mausbedienung auf die linke Hand, die ohne Einschränkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen funktionstüchtig sei. Generell sollten bei zukünftigen Tätigkeiten manuelle Verrichtungen überwiegend auf Tischhöhe respektive mit Abstützmöglichkeit der Vorderarme auf Tischhöhe ausgeübt werden können (S. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Möglichkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu gelegentlichen kurzen Entla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stungspausen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rend der Beobachtungszeit in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> allfällige neuropsychologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Defizite (wie Merkschwäche ode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r eingeschränkte Konzentration)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handener Motivation, wie überprüft bei der Eignung zum Elektroplaner, nicht leistungseinschränkend manifestiert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die E.___-Berichterstatter erklärten weiter, sie hätten den Beschwerdeführer nicht eindeutig als eingliederungswillig erlebt. Der Beschwerdeführer habe seine von ihnen als widersprüchlich erlebte Haltung mit geringem Selbstvertrauen er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärt. Die Ehefrau des Beschwerdeführers habe in der Zwischenzeit eine ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">häusliche Tätigkeit aufgenommen und der Beschwerdeführer sei für die Betreu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung des nun sechsjährigen Sohnes zuständig gewesen. Es sei der Eindruck ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standen, dass sich der Beschwerdeführer an dieses Arrangement gewöhnt habe (S. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, berichtete der SUVA ein erstes Mal am 10. November 2012 (Urk. 7/202). Er nannte die Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">agnose mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.11) und gab an, dass der Beschwerdeführer seit dem 3. Juli 2012 bei ihm in Behandlung stehe. Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer leide unter gedrückter Stimmung, Antriebslosigkeit, Interessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verlust, rascher Erschöpfbarkeit, rascher Gereiztheit, verminderter Konzentration und Aufmerksamkeit, Vergesslichkeit, vermindertem Selbstwertefühl, Gedan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kenkreisen mit Zukunfts- und Versagensängsten, Schuldgefühlen, Schlafstörun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, phasenweisen Suizidgedanken sowie Schmerzen im Nackenbereich und im Bereich der rechten Hand beziehungsweise des rechten Armes.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___ führte aus, zu Beginn der Behandlung seien im Rahmen des depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Zustandsbildes vor allem die Schlafstörungen im Vordergrund gestanden. Durch die medikamentöse Behandlung mit Mirtazapin 45 mg/d hätten die de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressive Stimmungslage und die Schlafqualität verbessert werden können. Die psychotherapeutischen Sitzungen fänden im Abstand von zwei bis drei Wochen statt. In der bisherigen Tätigkeit sei der Beschwerdeführer zu 100 % arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig. Der Beschwerdeführer sei sehr motiviert, wieder zu arbeiten. Es sei des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb wichtig, möglichst rasch abzuklären, welche Tätigkeiten für ihn noch möglich seien, um anschliessend mit einem langsamen und schrittweisen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastungsaufbau zu beginnen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Verlaufsbericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuhanden der SUVA </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 8. Juli 2013 (Urk. 7/273) gab Dr. H.___ bei gleichgebliebener Diagnose an, seit dem letzten Bericht vom 10. November 2012 habe sich der Zustand des Beschwerdeführers stabilisiert, vor allem die Schlafqualität habe sich deutlich verbessert. Der Beschwerdeführer sei jedoch immer noch sehr verunsichert, habe wenig Vertrauen in seine eige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Fähigkeiten und fühle sich rasch kritisiert und angegriffen. Er beginne aber auch hier zunehmend mehr Verantwortung für seine Zukunft zu übernehmen. In den letzten Wochen sei der psychische Zustand des Beschwerdeführers vor allem durch somatische Erkrankungen (Nephrolithiasis) und soziale Faktoren (Kündigung der Ehefrau) beeinträchtigt gewesen. Aktuell gehe es in den Sitzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen vor allem um die Neuorientierung im Hinblick auf veränderte Berufs- und Lebensziele. Dabei werde jeweils auch Bezug genommen auf die Erfahrungen des Beschwerdeführers in seinem Alltag (z.B. in E.___).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 5. Dezember 2013 (Urk. 7/307) nannte Dr. H.___ der SUVA wiederum die Diagnose mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.11). Er führte aus, die angegebenen Beschwerden sowie der Zustand des Beschwerdeführers hätten sich seit dem letzten Bericht nicht gross verändert. Insgesamt habe sich der Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand des Beschwerdeführers seit Behandlungsbeginn deutlich stabilisiert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend die Arbeitsvermittlung durch die IV-Stelle ergibt sich aus den vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denen Akten was folgt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 15. April 2014 notierte der Eingliederungsberater der IV-Stelle im Protokoll zum Standortgespräch bezüglich eines bei der I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> AG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> absolvierten Praktikums </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Wiedergabe des Protokolleintra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ges in der Email vom 15. April 2014 Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/334)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, der Arbeitgeber habe berichtet, dass sich der Beschwerdeführer im Laufe der letzten zirka sechs Wochen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">währt habe. Es werde ihm eine Anstellung als Konstrukteur im Umfang eines 60 %-Pensums mit Arbeitsbeginn 1. Mai 2014 angeboten. Ausbildungskurse seien nicht notwendig. Es werde eine interne Schulung durchgeführt. Eine Pensumserhöhung sei aufgrund der Erschöpfungserscheinung nicht möglich gewesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Arbeitsvertrag vom 6. Mai 2014 stellte die I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> AG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den Beschwerdeführer in einem Pensum von 50 % als Zeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner ein (Urk. 7/346).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 13. Mai 2014 betreffend die kreisärztliche Abschlussuntersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nannte die SUVA-Kreisärztin, Dr. med. J.___, Fachärztin für Chirurgie FMH, die folgenden Diagnosen (S. 7):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Belastungsabhängige Restbeschwerden i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Bereich des rechten Handgelenk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s bei S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tus nach Arthrodese und Metall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entfernung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Dezember 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Belastungsabhängi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge Restbeschwerden im Bereich des linken Handgelenkes bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tus nach Tuberculum ossi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s trapezius-Fraktur und Partialruptur des TFCC-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bandes</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Endgradi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge Extensions-/Flexionsdefizite und linker Ellbogen bei Sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tus nach Radius</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">köpfchenfraktur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dislozierter Sinus frontalis-Fraktur rechts mit Orbitaboden/-dach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dislozierter Nasenbeinfraktur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ittelgradige depressive Episode (Diagnose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___, Facharzt für Psychiatrie)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rez. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kopfweh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei muskulärer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verspannung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. J.___ gab an, seit der letzten kreisärztlichen Untersuchung vom 27. August 2013 habe sich die somatische Gesamtsituation nach der Metallent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fernung im Bereich des Sinus frontalis und des rechten Handgelenkes verbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sert. Entsprechend den Angaben des Versicherten habe sich die Gesamtsituation für ihn leicht verbessert. Die früheren Spannungsgefühle und Beschwerden im Bereich des rechten Handgelenkes seien nicht mehr in dem Masse vorhanden, lediglich bei repetitiven Tätigkeiten merke er noch vermehrt Beschwerden. Unter konzentrierter Arbeit am PC von mehr als zwei, drei Stunden habe er vermehrt Beschwerden, die dann in die Schulter, den Nacken und den Kopf ziehen wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den und auch zu Kopfweh führten. Dr. J.___ führte aus, klinisch liege entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend den somatischen Verletzungen vier Jahre nach dem Unfall ein gutes Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habilitationsergebnis vor. Die subjektiv beklagte Erschöpfungsmüdigkeit führe sie eher auf die psychische Situation des Versicherten bei diagnostizierter mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telgradiger Depression und lange Zeit ohne berufliche Reintegration zurück. Die beklagten Schulter- und Nackenschmerzen seien aufgrund der heutigen klini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Untersuchung und der vorliegenden Diagnostik (vgl. HWS-Röntgen vom 18. Januar 2013) eher muskulär bedingt, da sich der Beschwerdeführer eine leichte Schonhaltung der rechten oberen Extremität angewöhnt habe und es dadurch auch zu einer gewissen muskulären Dysbalance komme, die zu einer muskulären Verspannung führe. Dr. J.___ sah das beklagte Kopfweh eher im Rahmen von Verspannungen und das Ermüdungssymptom im Rahmen der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Diagnose. Anhand der MRI-Diagnostik vom 23. Oktober 2013 habe eine strukturelle traumatische Verletzung intrakraniell ausgeschlossen werden können (S. 7 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit gab Dr. J.___ an, der Beschwerdeführer habe neu eine 50 %-Stelle als Elektroplaner. Er sei nach eigenen Angaben zurzeit mit der 50 %-Stelle ausgelastet, sowohl körperlich als auch psychisch. Aufgrund der heutigen klinischen objektiven Situation sollte der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus rein somatischer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sicht in einer leichten bis mittelschweren manuellen Tätigkeit ohne repetitive Belastungen bezüglich rechtem Handgelenk und ohne besonderen Anspruch an die Feinmechanik, häufige Pro-/Supination und ohne kraftvolles Zupacken mit der rechten Hand sowie ohne Bedienen vibrierender Werkzeuge mit der rechten Hand ganztags arbeitsfähig sein. Im Gesamtkontext, namentlich aufgrund der langen Abwesenheit vom Arbeitsmarkt, sei ein sukzessiver Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stieg sicherlich auch aus somatischer Sicht vertretbar, doch sollte innerhalb von sechs bis zwölf Wochen aus rein somatischer Sicht eine 100%ige Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit bestehen (S. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Inwieweit die Arbeitsfähigkeit durch die psychische Situation eingeschränkt sei, müsse psychiatrischerseits beurteilt werden (S. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. K.___, Facharzt für Neurologie FMH, vom Kompetenzzentrum SUVA Versicherungsmedizin, führte auf Anfrage der Kreisärztin Dr. J.___ hin in sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Email vom 13. Mai 2014 aus (Urk. 7/337), ohne Nachweis einer substantiel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Hirnverletzung könnten neuropsychologische und psychische Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beeinträchtigungen nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf den Unfall zurückgeführt werden. Hinsichtlich allfälliger Kopfschmerzen sei die Situation komplexer: Grundsätzlich sei zur Diagnose posttraumatischer Kopfschmerzen der Nachweis einer geeigneten Läsion nicht notwendig, da es sich um eine post hoc Diagnose handle. In der Kausalitätsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung müssten deswegen mehrere Faktoren berücksichtigt werden: in erster Linie sei der zeitliche Verlauf entscheidend (Auftreten von Kopfschmerzen in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerhalb von 7 Tagen nach der Kopfverletzung). Es sei eine detaillierte Konsis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenzprüfung vorzunehmen. Darunter fielen letztendlich der Beschwerdeverlauf, die therapeutischen Massnahmen und die auslösende Verletzung. In dem Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">text sei zu prüfen, ob überhaupt eine geeignete Kopfverletzung stattgefunden habe. Eine nicht dislozierte konservativ behandelte Schädelfraktur sei nur frag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich geeignet, ebenso eine Fraktur, die operativ mit gutem Ergebnis vorsorgt worden sei. Der Psychiater schreibe von belastungsabhängigen Schmerzen im Nacken. Dies unterstütze eine Kopfschmerzdiagnose nicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenfalls vom 13. Mai 2014 datiert die Beurteilung der SUVA Kreisärztin Dr. J.___ bezüglich des Integritätsschadens (Urk. 7/339). Sie führte darin aus, es bestehe eine Handgelenksarthrodese rechts; entsprechend verbleibe eine Funktionseinschränkung, eine Bewegungseinschränkung und eine verminderte Belastbarkeit des rechten Handgelenkes. Die Beschwerden seien unfallbedingt, dauernd und erheblich. Als Schätzungsgrundlage diene die Tabelle 1.2. Hier gelte für eine radiocarpale Arthrodese ein Wert von 15 %. Bezüglich linkem Ell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bogen und linkem Handgelenk seien die Einschränkungen im Alltag unerheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich und führten zu keiner weiteren Erhöhung des Integritätsschadens. Die Nar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben im Bereich der rechen Stirn/Augenbraue seien nicht entstellend und kaum sichtbar, so dass auch diesbezüglich keine weitere Erhöhung des Integritäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schadens gegeben sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unbestritten und nach Lage der medizinischen Akten ausgewiesen ist, dass im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, rund vier Jahre nach dem Unfall vom 30. April 2010, keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fortsetzung der ärztlichen Behandlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr erwartet werden konnte und die Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen waren, weshalb die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin zu Recht den Anspruch auf eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Invalidenrente und eine In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tegritätsentschädigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prüfte (E. 3.7.1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch den Bericht von Dr. med. L.___, Sprechstunde Handchirurgie am Z.___ vom 13. März 2014, Urk. 7/328). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Hinblick auf einen allfälligen Rentenanspruch der Unfallversicherung ist zunächst zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klären</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wie sich die somatischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und in diesem Sinne auch orga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisch hinreichend ausgewiesenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unfallfolgen auf das berufliche Leistungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mögen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auswirken.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Es kann auf die diesbezüglich über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeugende Stellungnahme der SUVA-Kreisärztin vom 13. Mai 2014 (E. 3.7.1), die in Kenntnis der medizinischen Vorakten und nach einer Voruntersuchung am 27. August 2013 erging und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich eine beweiskräftige medizinische Entscheidungsgrundlage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">darstellt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. E. 1.2 hiervor)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abgestellt werden. Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treffend die somatischen Verletzungen namentlich am rechten Handgelenk und im Gesicht lag demnach vier Jahre nach dem Unfall klinisch ein gutes Rehabi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">litationsergebnis vor. Zurück geblieben ist eine erhebliche Belastungseinschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung beim rechten Handgelenk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n somatischer Hinsicht erstellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine leichte bis mittelschwere manuelle Tätigkeit zumutbar ist. Bezüglich des rechten Handgelenkes sind repetitive Belastungen nicht mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich. Zudem dürfen die Tätigkeiten keinen besonderen Anspruch an die Feinme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chanik der rechten Hand stellen. Des Weiteren müssen sie so gestaltet sein, dass häufige Pro-/Supination, kraftvolles Zupacken sowie Bedienen vibrierender Werkzeuge mit der rechten Hand nicht nötig sind (vgl. auch das noch nicht so detaillierte Profil im Bericht des Z.___ vom 16. Dezember 2010, E. 3.2, sowie das praktisch gleichlautende Belastungsprofil der E.___ vom 7. Juni 2013, E. 3.4). Eine entsprechende Tätigkeit hat der Beschwerdeführer auch bereits aufgenom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men – allerdings lediglich in einem 50%-Pensum.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, in welchem Umfang der Beschwerdeführer in einer solchen angepassten Tätigkeit arbeits- beziehungsweise leistungsfähig ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die SUVA-Kreisärztin ging Mitte Mai 2014 von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit aus (so auch die E.___, vgl. E. 3.4), wobei sie dem Beschwerdeführer einen sukzes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siven Einstieg zugestand und ihm mit dieser Überlegung bis zum Erreichen ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner 100%igen Arbeitsfähigkeit sechs bis zwölf Wochen Zeit einräumte. Dieser Vorgabe kam die SUVA im angefochtenen Einspracheentscheid nach, indem sie die Leistungen erst per 31. Juli 2014 einstellte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlass zur Kontroverse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Blick auf den zeitlichen Umfang der zumutba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die vom Beschwerdeführer angegebenen zusätzli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Defizite. Er machte durch ein Schädel-Hirntrauma bedingte neuropsycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logische Einschränkungen geltend, eine zeitlich eingeschränkte Konzentrati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsfähigkeit sowie Kopfschmerzen und eine unter anderem mit Schmerzen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründete Erschöpfung nach halbtägiger Arbeit (Urk. 7/338 S. 4 und 7, vgl. auch Urk. 1 Ziff. 9). Dr. phil. D.___ hatte am 12. Oktober 2012 gewisse kognitive Defizite festgestellt. Zudem liegt aus psychiatrischer Sicht die Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose einer mittelgradigen depressiven Episode vor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erstellt ist, dass sich diese vom Beschwerdeführer über den Fallabschluss hinaus geklagten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden nicht durch einen im Sinne der Rechtsprechung orga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hinreichend nachweisbaren Gesundheitsschaden erklären lassen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine unfallbedingte organisch objektiv ausgewiesene Hirnschädigung konnte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trotz zahlreicher bildgebender</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Untersuchungen nicht nachgewiesen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. die im Z.___ angefertigten CT des Schädels vom 1. und 7. Mai 2010, Urk. 7/4/10-12 S. 2, sowie die MRI vom 23. Oktober 2013, Urk. 7/296, und vom 14. Januar 2015, Urk. 12/1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch bezüglich der durch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">N</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">europsychologin festgestellten leichten kognitiven Funktionsstörungen ist eine organisch objektiv ausgewie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sene Unfallfolge nicht ersichtlich (BGE 119 V 335 E. 2b/b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_137/2014 vom 5. Juni 2014 E. 5 und 8C_717/2010 vom 15. Februar 2011 E. 7.4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dementsprechend ist die Adäquanz eines Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis und den Beschwerden speziell zu untersuchen (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_170/2015 vom 29. September 2015 E. 5.2). Dabei kann praxisge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss die Frage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach einer natürlichen Kausalität der verbleibenden namentlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychischen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neuropsychologischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und neurologischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerden und Ausfälle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zum versicherten Unfallereignis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> offen bleiben, wenn ein allfälliger Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang nicht adäquat und damit nicht rechtsgenüglich wäre (BGE 135 V 465 E. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab stellt sich die Frage, welche Adäquanzprüfung zur Anwendung gelangt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 1.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Bei fehlendem organische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Substrat ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Adäquanz bei einem Schädel-H</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">irntrauma (wie es anfänglich diagnostiziert wurde, E. 3.2) unter Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständen nach der Schleudertrauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-P</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raxis zu prüfen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Vorwergzuschicken ist, dass sich die analoge Anwendung der Schleudertrauma-Prax</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">is bei einem erlit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenen Schädel-H</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">irntrauma nach der Rechtsprechung nur dann rechtfertigt, wenn diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mindestens im Grenzbereich zwischen einer Commotio cerebri und einer Contusio cerebri liegt, nicht hingegen wenn der Schweregrad bei einer Commotio cerebri (milde traumatische Hirnverletzung) liegt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_75/2016 vom 18. April 2016 E. 4.2 unter Hinweis auf die entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende medizinische Definition). In den medizinischen Akten ist eine solche Hirnschädigung nicht ausgewiesen. Selbst der auf Wunsch des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rers hinzugezogene Dr. med. M.___, Facharzt FMH für Neurologie, ging – unter anderem gestützt auf die vom Beschwerdeführer bei der Untersuchung vom 6. Juli 2012 erstmals angegebene Amnesie – (nur) von einer Commotio cerebri aus (Urk. 7/147).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein zur Anwendung der Schleudertraumapraxis führendes Schädel-Hirntrauma lässt sich aus den zeitnahen Arztberichten nicht zuverlässig ableiten (vgl. hierzu etwa Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_792/2009 vom 1. Februar 2010 E. 6.1 mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Bereits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an der Unfallstelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom Notfallarzt der maximale Wert auf der Glasgow Coma Scale (GCS) von 15 Punkten angenommen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer war beim Eintreffen des Notarztes wach, zeitlich und örtlich orientiert und bei normalem Bewusstsein. Der GCS-Wert verschlechterte sich auch im Verlauf nicht. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">CT vom 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2010 zeigte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keinen Anhalt für intrakranielle Blutungen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Hirnschädigung konnte später auch im MRI nicht nachgewiesen werden (vgl. MRI vom 23. Oktober 2013, Urk. 7/296, und vom 14. Januar 2015, Urk. 12/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für ein Schädel-Hirntrauma typischen funktionellen Defizite sind unter ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rem chronische Spannungskopfschmerzen, Konzentrations- und Aufmerk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samkeitsstörungen, Gedächtnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">probleme, eine geringe Belastbarkeit und ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">höhtes Schlafbedürfnis (Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 75/07 vom 23.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2007 E. 4.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Einweisung ins Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fand eine neurologische Überwachung statt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessend war der Beschwerdeführer bis zum 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2010 stationär auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Klinik für Unfallchirurgie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ohne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schädel-Hirntrauma typische Beschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aktenkundig geworden sind (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/4/10-12 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/165/60-63). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bericht der Hausärztin vom 25. August 2010 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/14) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind ebenfalls keine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hinweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechende Beschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu entnehmen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht zu beanstanden ist deshalb auch, dass die Beschwerdegegnerin nach Kenntnisnahme dieser – ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen unproblematischen Verlauf dokumentierenden –Berichte unmittelbar nach dem Unfall von sich aus keine Abklärungen zu schädelhirntraumabedingten Beschwerden vornahm (vgl. der Vorhalt in Urk. 1 Ziff. 33 f. S. 13 f.). Sie machte vielmehr zutreffend geltend, dass die schädelhirntraumassoziierten Beschwerden erstmals über den Anwalt des Beschwerdeführers rund zwei Jahre nach dem Leitersturz geltend gemacht wurden (vgl. Urk. 7/142; vgl. auch die Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassung zum Opening-Erstgespräch vom 24. März 2011, Urk. 7/58). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es kann in Würdigung der medizinischen Akten somit nicht von einem im Anschluss an das Unfallereignis aufgetretenen komplexen und vielschichtigen Beschwerdebild mit eng ineinander verwobenen, einer Differenzierung kaum zugänglichen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden physischer und psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Natur ausgegangen werden (BGE 134 V 109 E. 7.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abschliessend bleibt anzumerken, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die Beurteilung der aufgeworfenen Frage in erster Linie die von den Ärzten initial festgestellten Befunde und Schlussfolgerungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massgebend sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil des Bundesgerichts 8C_236/2016 vom 11. August 2016 E. 5.2.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist deshalb nicht ersichtlich, was die bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragte Zeugeneinvernahme des nicht medizinisch geschulten Arbeitskollegen, der beim Unfall zugegen war, in Anbetracht des zuverlässig erstellten Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herganges und der zeitnahen medizinischen Dokumentation im Protokoll des Rettungsdienstes, zur vorliegenden Fragestellung beizutragen vermöchte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somit hat die Adäquanzbeurteilung nach den bei psychischen Fehlentwicklun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen nach einem Unfall aufgestellten Kriterien im Urteil BGE 115 V 133 zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wobei für die Adäquanzprüfung von der Diagnose des behandelnden Psychiaters auszugehen ist (mittelgradige depressive Erkrankung). Die Folgen organisch nicht ausgewiesener Beschwerden sind bei dieser Prüfung nicht mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einzubeziehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung des ad</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">äquaten Kausalzusammenhangs ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– nach der Psycho-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie nach der Schleudertrauma-Praxis – an das (objektiv erfassbare) Unfallereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis anzuknüpfen. Zu prüfen ist im Rahmen einer objektivierten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trachtungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise, ob der Unfall eher als leicht, als mittelschwer oder als schwer erscheint, wobei im mittleren Bereich gegebenenfalls eine weitere Differenzie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung nach der Nähe zu den leichten oder schweren Unfällen erfolgt. Massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bend ist der augenfällige Geschehensablauf mit den sich dabei entwickelnden Kräften, nicht jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen des Unfalles oder Begleitumstände, die nicht direkt dem Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallgeschehen zugeordnet werden können (BGE 134 V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">109 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10.1; 115 V 133 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Sturz des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführers von der Leiter aus einer Höhe von 2,41 Metern auf den Betonboden (vgl. E. 3.1 hiervor) ist mit Blick auf die Rechtsprechung bei Stürzen aus einer Höhe von zwischen zwei und etwa vier Metern den mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telschweren Unfällen im engeren Sinn zuzurechnen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_437/2015 vom 5. September 2015 E. 3.5 mit Hinweisen auf die Praxis und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rumo-Jungo/Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum UVG, 4. Aufl., Zürich 2012, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 66 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Unfällen aus dem mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen Unfall und Folgen ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht aufgrund des Unfalles allein schlüssig beantworten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte beziehungsweise indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samtwürdigung einzubeziehen. Als wichtigste Kriterien sind zu nennen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">körperliche Dauerschmerzen; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 134 V 109 E. 6.1, 115 V 133 E. 6c/aa).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Unfällen im mittelschweren Bereich im engeren Sinne müssten praxis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss mindestens drei Adäquanzkriterien in einfacher Form oder aber eines in besonders ausgeprägter Weise erfüllt sein, damit der adäquate Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhang zu bejahen wäre (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_897/2009 vom 29. Januar 2010 E. 4.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu beachten ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass jedem mindestens mittelschweren Unfal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l eine ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wisse Eindrücklichkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eigen ist, welche somit noch nicht für eine Bejahung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des ersten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Kriteriums ausreichen kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_1020/2008 vom 8. April 2009 E. 5.2). Es sind keine Umstände erkennbar, die den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sturz des Beschwerdeführers vom 30. April 2010 als besonders eindrücklich und beson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ders dramatisch erscheinen liessen. Dieses Kriterium liegt somit nicht vor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Kriterium der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen ist insbesondere deren erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen, zu berücksichtigen (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_398/2012 vom 6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2012 E. 6.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Das Bundesgericht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das Kriterium </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verneint bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frakturen im Gesichtsbereich (Urteil 8C_825/2008 vom 9. April 2009 E. 4.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. auch die Kasuistik im Urteil des Bundesgerichts 8C_398/2012 vom 6. November 2012 E. 6.2.2). Dies hat auch hier zu gelten, zumal die Verletzungen der Orbita keine ophtalmologischen Folgen zeitigten (Urk. 7/165 S. 2 Mitte) und die Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtsnarben kaum sichtbar sind (Urk. 7/339). Selbst wenn sich der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer neben den Frakturen des Gesichtsschädels auch solche an den oberen Extremitäten zugezogen hat, kann hier das Kriterium nicht als erfüllt erachtet werden, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">solche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verletzungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> speziell geeignet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, psychische Fehl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu begünstigen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erfüllt ist hingegen das Kriterium einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungewöhnlich langen Dauer der ärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Behandlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dieses</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> setzt eine länger dauernde, kontinuierliche und ziel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtete Behandlung somatisch begründbarer Beschwerden voraus (vgl. Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teile des Bundesgerichts 8C_605/2010 vom 9. November 2010 E. 6.2 und 8C_855/2009 vom 21. April 2010 E. 8.3.1 mit Hinweis). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer war nach dem Unfall </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 30. April 2010 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und der operativen Versorgung der Brüche während zwölf Tagen im Spital. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Folge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n namentlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am rechten Handgelenk </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zahlreiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Revisionseingriffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nötig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. die Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassungen der Krankengeschichte in den Berichten der Kreisärztin vom 27. August 2013 und 13. Mai 2014, Urk. 7/282 und Urk. 7/338). Dabei lässt ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere der Umstand, dass sich diese Nachfolgeoperationen bis zum Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2013 hinzogen, die ärztliche Behandlung als ungewöhnlich lange erschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die als körperlich imponierenden, organisch jedoch nicht hinreichend erklärba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Beschwerden sind bei einer Prüfung der Adäquanz nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 115 V 133</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht in die Beurteilung einzubeziehen (Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_586/2015 vom 15. Januar 2016 E. 3.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_825/2008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 9. April 2009 E. 4.6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegend steht fest, dass am rechten Handgelenk namentlich bei Belastung, mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin nicht durchgehend, Schmerzen vorhanden sind. Im Weiteren sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perlich erklärbaren Beschwerden nicht so stark, als dass sich die Bejahung des Kriteriums der körperlichen Dauerschmerzen rechtfertigen würde.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Nach Angabe gegenüber der Kreisärztin nimmt der Beschwerdeführer zur Schmerzbekämp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung zwei bis vier Mal wöchentlich bei Bedarf eine Tablette ein (Urk. 7/338 S. 4 und 7). In den bis zur kreisärztlichen Abschlussuntersuchung aktenkundigen Berichten wurde verschiedentlich angegeben, dass sich die Schmerzsituation verbessert habe oder die Schmerzen – zumindest zeitweise – nicht mehr vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handen seien (vgl. etwa Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/73, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/86, Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/112, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. auch E. 3.2, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach keine Schmerzmedikation eingesetzt werde). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Hand- und Nacken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen bei der Arbeit nahm der Beschwerdeführer anlässlich der Abklärung in der E.___ erst nach mehrmaligen Hinweisen zum Anlass, sich den Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">platz ergonomisch sinnvoll einzurichten (vgl. E. 3.4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">merte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ist nicht aktenkundig und wird auch vom Beschwerdeführer nicht thema</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisiert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf einen schwierigen Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen (BGE 134 V 109 E. 10.2.6) darf nicht schon aus der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blossen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dauer der ärztlichen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung und der geklagten Beschwerden geschlossen werden. Es bedarf viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr besonderer Gründe, welche die Genesung bis zum Fallabschluss beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigt oder verzögert haben. Der Umstand, dass trotz verschiedener Therapien keine Beschwerdefreiheit erreicht werden konnte und der Heilungsverlauf nicht linear </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verlief, genügt hie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für nicht (vgl. Urteile </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts 8C_682/2013 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 11.3 und 8C_29/2010 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2010 E. 5.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ebenso wenig rechtfertigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehrere chirurgische Eingriffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Bejahung des Kriteriums. Dafür </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedürfte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besonderer Gründe, welche die Heilung beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigt haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche hier nicht ersichtlich sind (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_68/2009 vom 7.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Mai </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2009</span><a href="https://www.koordination.ch/fileadmin/files/urteile/8c09/8c_68_2009.pdf"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span> </a><a href="https://www.koordination.ch/fileadmin/files/urteile/8c09/8c_68_2009.pdf"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 5.4</span> </a><a href="https://www.koordination.ch/fileadmin/files/urteile/8c09/8c_68_2009.pdf"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleiben Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit. Bejaht wurde dieses Kriterium in der Rechtsprechung bei einer vollen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit sowohl in angestammter als auch in angepasster Tätigkeit während fast drei Jahren (Urteil des Bund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esgerichts 8C_116/2009 vom 26. Juni 2009</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend wurde dem Beschwerdeführer nach dem U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall während rund zweieinhalb Jahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beinahe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durchgehend eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> at</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">testiert. Diese Arbeitsunfähigkeit war nur teilweise durch Revisionsopera- tionen am rechten Handgelenk begründet. Dabei gingen die Ärzte des Z.___ bis zuletzt vom angestammten Beruf als Elektromonteur aus, obwohl sie bereits zu Beginn annahmen, dass er diesen Beruf nicht mehr werde ausüben können (E. 3.2) und er diese Stelle auch nicht mehr inne hatte (Urk. 7/90 und 7/134). Der zunächst fruchtlose Verlauf der Bemühungen der IV-Stelle um Einleitung einer berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Neuorientierung, war zudem nicht hauptsächlich somatisch begründet (vgl. etwa Urk. 7/86, 7/99, 7/135 ff., Urk. 7/204 und Urk. 7/214). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die E.___-Berichterstatter erlebten den Beschwerdeführer nicht als eindeutig eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungswillig. Sie gaben an, es sei der Eindruck entstanden, dass er sich an das Arrangement, wonach er für die Betreuung des sechsjährigen Sohnes zuständig gewesen sei, gewöhnt habe (E. 3.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dieses Kriterium kann zur Bejahung der Adäquanz somit nichts beitragen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da nur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Adäquanz-Kriterien erfüllt ist und dieses auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht besonders ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägt, ist die adäquate Unfallkausalität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwischen den vom Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer über den Zeitpunkt des Fallabschlusses hinaus geltend gemachten zeitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Einschränkungen und dem Unfall vom 30. April 2010 zu verneinen, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb weitere Abklärungen unterbleiben können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit bleibt die erwerbliche Einbusse aufgrund der organischen Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung zu prüfen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 des Bundes- geset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">validität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ist kein tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nen nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> den vom Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">amt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">die Dokumentation von Arbeitsplätzen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">DAP)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 4.2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat den Einkommensvergleich nach Art. 16 ATSG ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützt auf Werte aus ihrer DAP vorgenommen. Der Beschwerdeführer wandte gegen dieses Vorgehen zu Recht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nichts ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorwegzuschicken ist, dass die von der Beschwerdegegnerin beigebrachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">DAP</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Unterlagen (Urk. 7/142) den von der Rechtsprechung aufgestellten Erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dernissen an eine Invaliditätsbemessung gestützt auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">DAP</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in jeder Hinsicht genügen (vgl. BGE 139 V 592 E. 6.3, 129 V 472 E. 4.7.2). So hat die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin nebst fünf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">DAP</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Blättern mit für den Beschwerdeführer trotz Behin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung geeigneten Stellen namentlich hinreichende Auskünfte über die Gesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zahl der in Frage kommenden dokumentierten Arbeitsplätze aufgelegt, welchen die dort jeweils zu erwartenden Höchst- und Tiefstlöhne sowie auch die dabei durchschnittlich erzielte Entlöhnung entnommen werden können. Das ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wandte Auswahlermessen und die Repräsentativität der ausgewählten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">DAP</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Blätter sind damit (und waren es bereits im Zeitpunkt der Einsp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rache) hinrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend überprüfbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wandte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zutreffend auch nichts mehr gegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Vereinbarkeit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgewählten Arbeitsplätze aus der DAP (Büroan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellter, DAP-Nummer 340142, Qualitätskontrolleur DAP-Nummer 9969, Kontrolleur DAP-Nummer 6103, Prüfer DAP-Nummer 10047 und Qualitätsprü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fer DAP-Nummer 3512, Urk. 7/361)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit dem von der SUVA-Kreisärztin formu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lierten Belastungsprofil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. demgegenüber noch die ergänzende Einsprache vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 18. November 2014 Urk. 7/374).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der an den ausgewählten fünf Arbeitsstellen im Jahr 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erzielbare Lohn be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">läuft sich auf durchschnittlich Fr. 63‘952.-- ([</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">58‘693</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-- + Fr. 59‘248.-- + Fr. 63‘024.-- + Fr. 67‘763.-- + </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">71‘032.-- = Fr. 319‘760.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]/5). Verglichen mit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Unfall mutmasslich erreichten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, auf das Jahr 2014 - um 0.7 % (vgl. Bundesamt für Statistik, Tabelle T39, Entwicklung der Nominallöhne 1976-2015) - aufgerechneten Jahreslohn (Valideneinkommen) von Fr. 63‘753.-- (= Fr. 4‘870.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> x 13 x 1.007; vgl. die beim ehemaligen Arbeitgeber und beim Branchenverband eingeholten Auskünfte vom 1. Juli 2014, Urk. 7/271, und 23. Mai 2014, Urk. 7/352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) ergibt sich keine Lohneinbusse.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Es besteht somit kein Anspruch auf eine Invalidenrente.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer kritisierte die Bemessung des Integritätsschadens bezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich des rechten Handgelenkes nicht mehr (Urk. 11 Ziff. 16; vgl. demgegenüber noch Urk. 1 Ziff. 7). Es ist diesbezüglich auf die zutreffende Schätzung der SUVA-Kreisärztin abzustellen, die zu keinen weiteren Bemerkungen Anlass gibt (vgl. E. 3.7.3). Da die Adäquanz der vom Beschwerdeführer darüber hinaus als Folge eines Schädel-Hirntraumas geltend gemachten Beschwerden zum Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ereignis vom 30. April 2010 nach dem Gesagten zu verneinen ist, steht diesbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">züglich auch kein zu entschädigender Integritätsschaden im Raum. Der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid vom 5. Dezember 2014 erweist sich somit auch bezüglich der Integritätsentschädigung als zutreffend.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">abgewiesen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Fürsprecher Frank Goecke, unter Beilage einer Kopie von Urk. 17</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Reto Bachmann, unter Beilage einer Kopie von Urk. 17 und des Dop</span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">pels von Urk. 18</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubOertli</p><p><br/></p></div><div><p></p></div> </div></body></html>