<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/html4/loose.dtd"> <html lang="en"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Entscheid: AL.2004.00612</title> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/favicon.ico" rel="SHORTCUT ICON"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/dijit/themes/tundra/tundra.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/ibm/domino/widget/layout/css/domino-default.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xsp.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspLTR.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspFF.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger.scss" media="screen" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger_print.scss" media="print" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body class="xspView tundra"> <form action="/c050018/svg/findexweb.nsf/urteil.xsp?uid=UWEE-9AQMHJ" class="xspForm" enctype="multipart/form-data" id="view:_id1" method="post"> <header><div class="container-main noprint"><div class="container-header"><img alt="" class="xspImage" id="view:_id1:_id2:image1" src="/c050018/svg/findexweb.nsf/logo.png"/><div class="container-header-slogan show-for-medium"><h6>Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</h6></div></div></div></header><div class="container"> <div class="inner-container1 wrap clearfix"> <section class="vacancy"><div class="grid-container container-main"> <div class="grid-x grid-margin-x grid-margin-y container-form"> <div class="cell small-9 noprint"> <span>Entscheid: AL.2004.00612<span class="xspTextComputedField"></span></span></div> <div class="cell small-3 noprint"> <a href="#" id="view:_id1:lnkPrint">Drucken</a><a href="#" id="view:_id1:lnkBack">Zurück</a></div> <div class="cell small-12"> <div id="view:_id1:inputRichText1"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b>AL.2004.00612</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b> </b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">des Kantons Zürich</font><br/> <font face="serif" size="3">III. Kammer</font><br/> <font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichter Faesi, Vorsitzender</font> <p><font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</font></p> <p><font face="serif" size="3">Ersatzrichterin Condamin</font></p> <p><font face="serif" size="3">Gerichtssekretärin Meier-Wiesner</font></p> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Urteil vom 31. März 2005</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">in Sachen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"><b>H.___</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdeführerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"><b>Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Abteilung Arbeitslosenversicherung</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Postfach, 8090 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdegegner</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Sachverhalt:</b></font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1. H.___, geboren 1953, war bis Ende Februar 2003 bei B. im Stundenlohn als Aushilfe tätig (Urk. 6/25/1-24). Daneben ist sie bei der A.___ AG auf Abruf als Mitarbeiterin im Warenrücklauf angestellt (Urk. 6/26)</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Am 15. April 2003 meldete sich H.___ beim regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) zum Bezug von Leistungen der Arbeitslosenversicherung (Urk. 6/24/1-2). Das bei der A.___ AG weiterhin erzielte, unregelmässige Einkommen wurde ihr als Zwischenverdienst angerechnet (Urk. 6/27/1-15). Mit Verfügung vom 27. August 2004 verneinte das AWA ihre Vermittlungsfähigkeit und somit der Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ab 1. Mai 2004 (Urk. 3). Die am 10. September 2004 erhobene Einsprache (Urk. 5/2) wurde mit Einspracheentscheid vom 17. November 2004 abgewiesen (Urk. 2). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2. Dagegen erhob H.___ am 23. Dezember 2004 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren um Zuerkennung der Vermittlungsfähigkeit ab 1. Oktober 2004 (Urk. 1). In der Beschwerdeantwort vom 9. Februar 2005 schloss das AWA auf deren Abweisung (Urk. 5), worauf der Schriftenwechsel am 15. Februar 2005 geschlossen wurde (Urk. 7).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Das Gericht zieht in Erwägung:</b></font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1.1 Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ist die Vermittlungsfähigkeit (Art.</font><font face="RotisSerif" size="3"><sub> </sub></font><font face="RotisSerif" size="3">8 Abs.</font><font face="RotisSerif" size="3"><sub> </sub></font><font face="RotisSerif" size="3">1 lit.</font><font face="RotisSerif" size="3"><sub> </sub></font><font face="RotisSerif" size="3">f des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung; AVIG). Gemäss Art.</font><font face="RotisSerif" size="3"><sub> </sub></font><font face="RotisSerif" size="3">15 Abs.</font><font face="RotisSerif" size="3"><sub> </sub></font><font face="RotisSerif" size="3">1 AVIG ist die arbeitslose Person vermittlungsfähig, wenn sie bereit, in der Lage und berechtigt ist, eine zumutbare Arbeit anzunehmen und an Eingliederungsmassnahmen teilzunehmen. Zur Vermittlungsfähigkeit gehört demnach nicht nur die Arbeitsfähigkeit im objektiven Sinn, sondern subjektiv auch die Bereitschaft, die Arbeitskraft entsprechend den persönlichen Verhältnissen während der üblichen Arbeitszeit einzusetzen (BGE 125 V 58 Erw. 6a, 123 V 216 Erw. 3, je mit Hinweis; ARV 2004 Nr. 2 S. 48 Erw. 1.2, S. 122 Erw. 2.1).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1.2 Mit Unterstützung des zuständigen Arbeitsamtes muss die versicherte Person alles Zumutbare unternehmen, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder zu verkürzen. Insbesondere ist sie verpflichtet, Arbeit zu suchen, nötigenfalls auch ausserhalb ihres bisherigen Berufes. Sie muss ihre Bemühungen nachweisen können (Art. 17 Abs. 1 AVIG).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Bei der Beurteilung der Frage, ob sich eine versicherte Person genügend um zumutbare Arbeit bemüht hat, ist nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der Bewerbungen von Bedeutung (BGE 124 V 231 Erw. 4a mit Hinweis). Zwar rechtfertigen qualitativ ungenügende Bemühungen um eine neue Arbeitsstelle wie etwa die Beschränkung der Arbeitssuche im bisherigen Berufsbereich nicht an sich schon den Schluss auf fehlende Vermittlungsbereitschaft. Indessen ist für die Beurteilung der Vermittlungsfähigkeit eine gesamthafte Würdigung der für die Anstellungschancen im Einzelfall wesentlichen, objektiven und subjektiven Faktoren massgebend. Ausser dem Umfang des für die versicherte Person in Betracht fallenden Arbeitsmarktes ist auch die Art der gesuchten, zumutbaren Arbeit von Bedeutung (BGE 112 V 218 Erw. 2; ARV 1998 Nr. 46 S. 265 Erw. 1c).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Fortdauernd ungenügende Arbeitsbemühungen können zur Annahme von Vermittlungsunfähigkeit führen, was einen Anspruch auf Arbeitslosentaggelder ausschliesst (BGE 112 V 218 Erw. 1b mit Hinweisen; ARV 1996/97 Nr. 8 S. 31 Erw. 3).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1.3 Neben der Stellensuche muss die versicherte Person, welche Leistungen der Arbeitslosenversicherung beansprucht, die Kontrollvorschriften des Bundesrates befolgen und unter anderem an Beratungsgesprächen beim Arbeitsamt teilnehmen (Art. 8 Abs. 1 lit. g i.V.m. Art. 17 Abs. 2 und 3 lit. b AVIG).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1.4 Für die Beurteilung der Gesetzmässigkeit der angefochtenen Verfügung oder des Einspracheentscheides ist für das Sozialversicherungsgericht in der Regel der Sachverhalt massgebend, der zur Zeit des Erlasses des angefochtenen Verwaltungsaktes gegeben war. Tatsachen, die den Sachverhalt nach dem Verfügungszeitpunkt verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung bilden (BGE 130 V 140 Erw. 2.1 mit Hinweis). Sie können indessen, unter Wahrung des rechtlichen Gehörs, berücksichtigt werden, wenn sie kurze Zeit nach dem Erlass der angefochtenen Verfügung eingetreten sind, sich ihre Beachtung aus prozessökonomischen Gründen unbedingt aufdrängt und sie hinreichend klar feststehen (BGE 105 V 161 f. Erw. 2d; ZAK 1984 S. 349 Erw. 1b). Dies ist der Fall, wenn sie mit dem Streitgegenstand in engem Sachzusammenhang stehen und geeignet sind, die Beurteilung im Zeitpunkt des Verfügungserlasses zu beeinflussen (BGE 99 V 102 Erw. 4 mit Hinweisen).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2.1 Der Beschwerdegegner verneinte die Anspruchsberechtigung der Beschwerdeführerin ab 1. Mai 2004 mit der Begründung, dass diese seit August 2003 den Anforderungen an eine genügende Arbeitssuche nicht nachgekommen sei. Deswegen sei sie bereits dreimal in der Anspruchsberechtigung eingestellt worden, denn trotz Ausübung einer Zwischenverdiensttätigkeit wäre sie verpflichtet gewesen, sich intensiv um eine unbefristete zumutbare Vollzeitstelle zu bemühen. Darüber hinaus sei sie auch der Kontrollvorschrift, an Beratungsgesprächen teilzunehmen, nur ungenügend nachgekommen, was schon eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung zur Folge gehabt habe (Urk. 2 S. 3). Da sie auch für die Kontrollperiode Oktober 2004 lediglich fünf und damit quantitativ ungenügende Arbeitsbemühungen habe nachweisen können, sei davon auszugehen, dass sie bis zum Erlass des Einspracheentscheides (vom 17. November 2004) nicht bereit gewesen sei, eine zumutbare Arbeit anzunehmen (Urk. 5 S. 2).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Die Beschwerdeführerin stellt sich dagegen auf den Standpunkt, sie habe seit mindestens 1. Oktober 2004 ihre Arbeitsbemühungen qualitativ verbessert. Sie nehme auch alle Termine beim RAV wahr, weshalb ihre Vermittlungsfähigkeit ab 1. Oktober 2004 zu bejahen sei (Urk. 1).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">3.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">3.1</font><font color="#0000FF" face="RotisSerif" size="3"> </font><font face="RotisSerif" size="3">Das Verhalten der Beschwerdeführerin bei der Erfüllung ihrer Pflichten als Arbeitslose führte zu folgenden - inzwischen rechtskräftigen - Einstellungen in der Anspruchsberechtigung seitens des Amtes für Wirtschaft und Arbeit (AWA):</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font> <p></p> <table border="1" class="domino-table" width="100%"> <tr valign="top"><td width="34%"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSerif" size="3"><b>Datum</b></font></div></td><td width="33%"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSerif" size="3"><b>Einstellungsdauer</b></font></div></td><td width="33%"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSerif" size="3"><b>Begründung</b></font></div></td></tr> <tr valign="top"><td width="34%"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSerif" size="3">Verfügung vom 8. Januar 2004</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Einspracheentscheid vom 20. April 2004</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">(Urk. 6/18/1-5)</font></div></td><td width="33%"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSerif" size="3">8 Tage ab 12. Dezember 2003 </font></div></td><td width="33%"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSerif" size="3">unentschuldigtes Nichterscheinen am Beratungsgespräch vom 9. Dezember 2003 und am Folgetermin vom 11. Dezember 2003</font></div></td></tr> <tr valign="top"><td width="34%"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSerif" size="3">Verfügung vom 9. Januar 2004</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Einspracheentscheid vom 21. April 2004</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">(Urk. 6/17/1-5)</font></div></td><td width="33%"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSerif" size="3">3 Tage ab 1. November 2003</font></div></td><td width="33%"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSerif" size="3">keine Bewerbungen für die Kontrollperioden September und Oktober 2003 nachgewiesen</font></div></td></tr> <tr valign="top"><td width="34%"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSerif" size="3">Verfügung vom 2. Februar 2004</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Einspracheentscheid vom 23. April 2004</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">(Urk. 6/16/1-4)</font></div></td><td width="33%"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSerif" size="3">8 Tage ab 1. Januar 2004</font></div></td><td width="33%"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSerif" size="3">keine Bewerbungen für die Kontrollperiode Dezember 2003 nachgewiesen</font></div></td></tr> <tr valign="top"><td width="34%"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSerif" size="3">Verfügung vom 16. Juni 2004</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">(Urk. 13/1-5)</font></div></td><td width="33%"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSerif" size="3">9 Tage ab 1. April 2004</font></div></td><td width="33%"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSerif" size="3">keine Bewerbungen für die Kontrollperioden Januar bis März 2004 nachgewiesen; Arztzeugnis verspätet eingereicht</font></div></td></tr> </table> <br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">3.2 Positive Auswirkungen der wiederholten Sanktionierung auf die Arbeitsbemühungen sind nicht ersichtlich. Für die Monate Mai und Juni 2004 wies die Beschwerdeführerin keine Bemühungen nach. Vielmehr nahm sie die Stellensuche erst im Monat Juli 2004 wieder auf. Bis Ende der Kontrollperiode Oktober 2004 gab sie folgende Bewerbungen an (Urk. 6/21/4-10):</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font> <p></p> <table border="1" class="domino-table" width="100%"> <tr valign="top"><td width="33%"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSerif" size="3"><b>Kontrollperiode</b></font></div></td><td width="33%"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSerif" size="3"><b>Anzahl und Art </b></font></div></td><td width="35%"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSerif" size="3"><b>Stelle</b></font></div></td></tr> <tr valign="top"><td width="33%"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSerif" size="3">Juli 2004</font></div></td><td width="33%"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSerif" size="3">2, telefonisch</font></div></td><td width="35%"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSerif" size="3">Verkäuferin</font></div></td></tr> <tr valign="top"><td width="33%"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSerif" size="3">August 2004</font></div></td><td width="33%"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSerif" size="3">1, Art nicht ausgefüllt</font></div></td><td width="35%"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSerif" size="3">Kundenberaterin</font></div></td></tr> <tr valign="top"><td width="33%"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSerif" size="3">September 2004</font></div></td><td width="33%"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSerif" size="3">1, schriftlich</font></div></td><td width="35%"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSerif" size="3">Lagermitarbeiterin</font></div></td></tr> <tr valign="top"><td width="33%"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSerif" size="3">Oktober 2004</font></div></td><td width="33%"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSerif" size="3">3, davon 2 schriftlich</font></div></td><td width="35%"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSerif" size="3">1 als Lagermitarbeiterin</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1 als Verkäuferin</font></div></td></tr> </table> <br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Allgemein gilt, dass die Arbeitsbemühungen um so intensiver sein müssen, je weniger Aussicht eine versicherte Person hat, eine Stelle zu finden (Gerhards, Kommentar zum Arbeitslosenversicherungsgesetz, Band I, Bern/Stuttgart 1987, N 13 ff. zu Art. 17 AVIG). In der Regel müssen mindestens zehn bis zwölf geeignete Arbeitsbemühungen je Kontrollperiode nachgewiesen werden (vgl. Gerhards, a.a.O., N 15 zu Art. 17 AVIG). Angesichts der persönlichen Situation der Beschwerdeführerin, insbesondere ihrer beruflichen Ausbildung und der bereits lange andauernden Arbeitslosigkeit, sind die sieben für die Kontrollperioden Juli 2004 bis Oktober 2004 (4 Monate) angegebenen Bewerbungen, wovon zwei bei der gleichen Firma mit einem dreimonatigen Abstand erfolgten, quantitativ eindeutig ungenügend. Darüber hinaus hat die Beschwerdeführerin die Nachweisformulare unvollständig ausgefüllt, weshalb die Bemühungen mangelhaft dokumentiert sind.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">3.3 Anfangs 2004 wurde die Beschwerdeführerin wegen Nichterscheinens an einem Beratungsgespräch und am Folgetermin im Monat Dezember 2003 sanktioniert (vgl. Erw. 3.1). Ihr Verhalten erklärte sie damals mit dem Umstand, während längerer Zeit nur einen Teil ihrer Post geöffnet zu haben (Urk. 6/18/2). Trotz dieser Sanktionierung unterliess sie in der Folge erneut, den Briefkasten kontinuierlich zu leeren, weil sie sich von Mahnungen usw. bedrängt gefühlt habe (Urk. 6/2). Dass sie deswegen vom Beratungsgespräch vom 23. Juli und dem Folgetermin vom 27. Juli 2004 nicht Kenntnis nehmen konnte und die beiden Termine unabsichtlich nicht wahrgenommen hatte (Urk. 6/20/2), vermag ihr Verhalten nicht zu entschuldigen. Denn wer Leistungen der Arbeitslosenversicherung beansprucht, muss sicherstellen, dass sie in der Regel innert Tagesfrist von der zuständigen Amtsstelle erreicht werden kann (Art. 21 Abs. 1 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und Insolvenzentschädigung, AVIV).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">3.4 Diese Umstand zeigen, dass der Versicherten bis zum Erlass des Einspracheentscheides am 17. November 2004 die subjektive Vermittlungsbereitschaft fehlte. </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Daran vermag auch die grosse Anzahl Bewerbungen in den Monaten November 2004 bis Januar 2005 (vgl. Urk. 6/21/10-23) nichts zu ändern, zumal es angesichts der Vorgeschichte, insbesondere der über ein Jahr lang ungenügenden Arbeitsbemühungen, noch nicht beurteilt werden kann, ob es sich lediglich um eine kurzfristige Verbesserung handelt, oder ob die Beschwerdeführerin die Erfüllung der gesetzlichen Pflichten auf Dauer ernst nimmt.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Das Gericht erkennt:</b></font> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- H.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Staatssekretariat für Wirtschaft seco</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> sowie an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Unia Arbeitslosenkasse, Dietikon</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><font face="RotisSansSerif" size="3"><b>30 Tagen</b></font><font face="RotisSansSerif" size="3"> seit der Zustellung beim Eidgenössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</font> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> </div></div></div> </div> </div> </section></div> </div> <input id="view:_id1__VUID" name="$$viewid" type="hidden" value="!7pb5e3ecs1c2yj9w3qtqz5ogk!"/> <input name="$$xspsubmitid" type="hidden"/> <input name="$$xspexecid" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitvalue" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitscroll" type="hidden"/> <input name="view:_id1" type="hidden" value="view:_id1"/></form> </body> </html>