<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">7B.232/2004 /bnm </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 21. Dezember 2004 </div> <div class="para">Schuldbetreibungs- und Konkurskammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Escher, Präsidentin, </div> <div class="para">Bundesrichter Meyer, Bundesrichterin Hohl, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Scholl. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Solothurn, Amthaus 1, 4502 Solothurn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Betreibungsverfahren, Zustellung von Betreibungsurkunden, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">SchKG-Beschwerde gegen den Beschluss der Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs </div> <div class="para">des Kantons Solothurn vom 17. November 2004. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Kammer zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Gegen X.________ (Schuldner) wurde beim Betreibungsamt A.________ die Betreibung (Nr. 1) eingeleitet. Die in Betreibung gesetzte Forderung beruht auf einem Urteil des Richteramtes A.________ vom 18. April 2001. Am 18. Oktober 2004 erhob X.________ Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Solothurn. Strittig war in diesem Verfahren im Wesentlichen die Gültigkeit der Zustellung des Rechtsöffnungsentscheids vom 6. August 2004. Mit Beschluss vom 17. November 2004 trat die Aufsichtsbehörde auf die Beschwerde nicht ein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Dagegen gelangt X.________ mit Eingabe vom 29. November 2004 (rechtzeitig) an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts. Er beantragt im Wesentlichen, der hängigen Betreibung sei die "aufschiebende Wirkung" zu erteilen, da er gegen das Urteil vom 18. April 2001 ein Wiederaufnahmegesuch eingereicht habe. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Im Rahmen der Gegenbemerkungen (<span class="artref">Art. 80 Abs. 1 OG</span>) führt die Aufsichtsbehörde aus, die Strafkammer des Obergerichts des Kantons Solothurn habe dem vom Beschwerdeführer eingereichten Wiederaufnahmegesuch am 24. November 2004 die aufschiebende Wirkung erteilt. Damit fehle es vorläufig an der Durchsetzbarkeit der betriebenen Forderung und das Betreibungsamt sei angewiesen worden, das Betreibungsverfahren Nr. 1 bis zum rechtskräftigen Entscheid über das Wiederaufnahmebegehren zu sistieren. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Schreiben vom 1. Dezember 2004 hat der Beschwerdeführer in Hinblick auf die Sistierung der Betreibung den Antrag um "aufschiebende Wirkung" zurückgezogen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Damit ist die vorliegende Beschwerde bezüglich des Antrages, der hängigen Betreibung die "aufschiebende Wirkung" zuzuerkennen, infolge der mittlerweile erfolgten Sistierung sowie des diesbezüglichen Rückzugs als gegenstandslos abzuschreiben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">In Bezug auf den im kantonalen Verfahren zur Hauptsache strittigen Punkt der Zustellung des Rechtsöffnungsentscheids bringt der Beschwerdeführer keine substantiierten Rügen vor. Insoweit ist daher auf die Beschwerde nicht einzutreten (<span class="artref">Art. 79 Abs. 1 OG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=8&amp;from_date=06.12.2004&amp;to_date=25.12.2004&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-III-49%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page49">BGE 119 III 49</a> E. 1 S. 50). </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Das Beschwerdeverfahren ist grundsätzlich kostenlos (<span class="artref">Art. 20a Abs. 1 SchKG</span>), und es darf keine Parteientschädigung zugesprochen werden (<span class="artref">Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt die Kammer: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten, soweit sie nicht gegenstandslos geworden ist. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Betreibungsamt A.________ und der Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 21. Dezember 2004 </div> <div class="para">Im Namen der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin: Die Gerichtsschreiberin: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>