<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00407</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204075&amp;W10_KEY=13013569&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00407</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 18.03.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Sozialhilferecht: Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts (E. 1). Es ist unzutreffend, den Zeitpunkt der Realisierung eines Vermögenswertes dem Beschwerdeführer zu überlassen, andererseits aber bezogen auf die heutige Situation den Vermögensfreibetrag im Falle einer zukünftigen Verwertung zu bestimmen (E. 2.1). Der Beschwerdeführer hat sein Fahrzeug zu verkaufen, da er nicht darauf angewiesen ist (E. 2.2.1). Der Beschwerdeführer hat nichts geltend gemacht, was der Unterzeichnung einer Rückerstattungsverpflichtung entgegen steht (E. 2.2.2.). Der Beschwerdeführer muss den Auszahlungsbetrag seiner Lebensversicherungs-Policen an die Sozialhilfebehörde zurückzuerstatten (2.3). Teilweise Gutheissung der Beschwerde und Kostenfolge (E. 3).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FAHRZEUG">FAHRZEUG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKERSTATTUNGSPFLICHT">RÃCKERSTATTUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALHILFERECHT">SOZIALHILFERECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERMÃGENSFREIBETRAG">VERMÃGENSFREIBETRAG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 20 SHG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>A, seine Ehefrau B sowie die beiden Kinder C und D werden gestÃ¼tzt auf einen am 3. Dezember 2002 gestellten Antrag auf Ausrichtung wirtschaftlicher Hilfe seit dem 1. Dezember 2002 durch die SozialhilfebehÃ¶rde der Stadt X unterstÃ¼tzt. Mit Beschluss vom 17. Juni 2003 wurden die Eheleute A und B unter anderem dazu verpflichtet, die VerkaufsbemÃ¼hungen in Bezug auf ihr Privatfahrzeug fortzufÃ¼hren, sich Ã¼ber die entsprechenden BemÃ¼hungen auszuweisen und bis spÃ¤testens 30. Juni 2003 eine RÃ¼ckerstattungsverpflichtung zu unterzeichnen; sodann wurde festgelegt, dass der aus den Lebensversicherungs-Policen Nr. 01 und 02 zur Auszahlung vorgesehene Betrag von Fr. 21'134.- (richtig: Fr. 21'143.20) vollumfÃ¤nglich an die wirtschaftliche Hilfe angerechnet wird; A wurde zudem verpflichtet, die Versicherung anzuweisen, diesen Betrag an die SozialhilfebehÃ¶rde X zu Ã¼berweisen (Disp.-Ziff. 5-8). </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dagegen erhob A am 8. Juli 2003 Rekurs an den Bezirksrat Y, wobei er beantragte, den aus den Lebensversicherungen zur Auszahlung gelangenden Betrag fÃ¼r die Ãberweisung in die SÃ¤ule 3a bzw. in eine zukÃ¼nftige Pensionskasse verwenden zu kÃ¶nnen; bezÃ¼glich des Privatfahrzeuges wies er darauf hin, dass im Verkauf eine VerzÃ¶gerung erwartet werden mÃ¼sse, wobei er zudem vorbrachte, jenes fÃ¼r die TÃ¤tigkeit innerhalb des BeschÃ¤ftigungsprogramms bzw. fÃ¼r eine zukÃ¼nftige BerufsausÃ¼bung zu benÃ¶tigen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Bezirksrat Y hiess den Rekurs am 26. September 2003 teilweise gut und ergÃ¤nzte Disp.-Ziff. 5 bzw. ersetzte Disp.-Ziff. 7 des angefochtenen Beschlusses; zudem setzte er eine neue Frist fÃ¼r die Unterzeichnung der RÃ¼ckerstattungsverpflichtung an (Disp.-Ziff.<br/> II-IV). </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Gegen diesen Beschluss erhob A am 27. Oktober 2003 Beschwerde an das Verwaltungsgericht, wobei er sinngemÃ¤ss an denjenigen AntrÃ¤gen festhielt, welche er gegenÃ¼ber dem </span><span>Bezirksrat</span><span> gestellt hatte. Die Stadt X beantragte sinngemÃ¤ss Abweisung der Beschwerde, wÃ¤hrend der Bezirksrat Y auf eine Stellungnahme zur Beschwerde verzichtete.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span> zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das Verwaltungsgericht ist nach § 19c Abs. 2 und § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde sachlich und funktionell zustÃ¤ndig. Schon aufgrund des den massgebenden Schwellenwert von Fr. 20'000.- Ã¼bersteigenden Streitwerts ist nicht der Einzelrichter, sondern die Kammer zustÃ¤ndig (§ 38 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Strittig sind nach den vorinstanzlich bzw. im vorliegenden Verfahren gestellten AntrÃ¤gen des BeschwerdefÃ¼hrers Disp.-Ziff. 5-8 des Beschlusses der SozialhilfebehÃ¶rde vom 17. Juni 2003 bzw. die diese ergÃ¤nzenden und ersetzenden Ziffern des Beschlusses der Vor­instanz vom 26. September 2003. Nachfolgend ist auf die einzelnen strittigen Punkte nacheinander einzugehen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Die SozialhilfebehÃ¶rde beschloss in Bezug auf die Lebensversicherung von B, dass auf eine Realisierung des RÃ¼ckkaufswertes verzichtet werde. ErgÃ¤nzend beschloss der Bezirksrat im angefochtenen Beschluss, dass bei einer allfÃ¤lligen Realisierung ein Betrag von (lediglich) Fr. 8'000.- als VermÃ¶gensfreibetrag gewertet werde. Dabei erwog er, dass der BeschwerdefÃ¼hrer bzw. seine Ehefrau bereits Ã¼ber einen Betrag von Fr. 2'000.- frei verfÃ¼gt habe; deshalb komme die Festlegung eines Freibetrages von Fr. 10'000.- nicht in Betracht. Dazu bringt der BeschwerdefÃ¼hrer vor, beim strittigen Betrag von Fr. 2'000.- handle es sich nicht um Sparkapital, sondern um Lohneinkommen; eine BerÃ¼cksichtigung unter dem Titel VermÃ¶gensfreibetrag mÃ¼sse deshalb ausser Betracht fallen; ohnehin sei ein guter Teil dieses Betrages bereits fÃ¼r den Lebensunterhalt verbraucht worden.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Vorinstanz hat den Entscheid der SozialhilfebehÃ¶rde, dass auf eine Realisierung des RÃ¼ckkaufswertes verzichtet werde, nicht aufgehoben. Dennoch wurde im Hinblick auf eine allfÃ¤llige zukÃ¼nftige Realisierung festgelegt, dass ein VermÃ¶gensfreibetrag von Fr. 8'000.- anzunehmen sei. Die Berechnung des VermÃ¶gensfreibetrages, welcher im Rahmen der wirtschaftlichen Hilfe zu berÃ¼cksichtigen ist, hÃ¤ngt von den konkreten UmstÃ¤nden eines bestimmten Zeitpunktes ab. So variiert er beispielsweise je nach Anzahl der Familienmitglieder. Wenn die Vorinstanz im heutigen Zeitpunkt einerseits die Realisierung des VermÃ¶genswertes dem Entscheid von B Ã¼berlÃ¤sst, andererseits aber dennoch bezogen auf die heutige Situation den VermÃ¶gensfreibetrag (auch bei einer zukÃ¼nftigen Verwertung) bestimmt, geht sie unzutreffend vor. Der VermÃ¶gensfreibetrag kann erst in jenem Zeitpunkt zutreffend bestimmt werden, in dem eine Realisierung des VermÃ¶genswertes tatsÃ¤chlich erfolgt, weil in sachverhaltlicher Hinsicht auf die zu jenem Zeitpunkt bestehenden Elemente abzustellen ist. Ãber die HÃ¶he eines (allfÃ¤lligen) VermÃ¶gensfreibetrages ist im heutigen Zeitpunkt noch nicht zu entscheiden, wenn gar nicht feststeht, ob und gegebenenfalls wann die Realisierung des RÃ¼ckkaufswertes erfolgt. Insoweit ist Disp.-Ziff. II des vorinstanzlichen Beschlusses ersatzlos aufzuheben. Es wird Sache der SozialhilfebehÃ¶rde sein, bei einer (allfÃ¤lligen) GewÃ¤hrung der wirtschaftlichen Hilfe im Zeitpunkt der Realisierung des RÃ¼ckkaufswertes gestÃ¼tzt auf die in jenem Zeitpunkt massgebenden Sachverhaltselemente den VermÃ¶gensfreibetrag festzusetzen. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Die SozialhilfebehÃ¶rde verpflichtete die Eheleute A und B dazu, die VerkaufsbemÃ¼hungen in Bezug auf ihr Privatfahrzeug fortzusetzen sowie eine RÃ¼ckerstattungsverpflichtung zu unterzeichnen, in welcher sie sich verpflichten, den der dem Sozialdienst vorgelegten Eurotaxbewertung entsprechenden ErlÃ¶s aus dem Verkauf des Privatfahrzeuges zwecks Anrechnung an geleistete wirtschaftliche Hilfe zu Ã¼berweisen. Im angefochtenen Beschluss der Vorinstanz wird die Frist zur Unterzeichnung der RÃ¼ckerstattungsverpflichtung auf fÃ¼nf Tage nach Rechtskraft des vorinstanzlichen Beschlusses angesetzt. Der BeschwerdefÃ¼hrer bringt dazu vor, er benÃ¶tige das Fahrzeug sowohl fÃ¼r die Arbeit im BeschÃ¤ftigungsprogramm wie auch im Hinblick auf den Wiedereinstieg ins Berufsleben. Beim fraglichen Fahrzeug handelt es sich dabei um einen Chrysler, der fÃ¼r sieben PlÃ¤tze zugelassen ist. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.2.1 </span></b><span>Wer Leistungen der Sozialhilfe beansprucht, hat zunÃ¤chst â soweit zumutbar â auf die eigenen VermÃ¶genswerte zurÃ¼ckzugreifen (SubsidiaritÃ¤tsprinzip; § 14 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 [SHG]). Was Motorfahrzeuge betrifft, ist festzuhalten, dass solche grundsÃ¤tzlich zu realisieren, das heisst zu verkaufen sind; eine Ausnahme gilt dann, wenn ein Motorfahrzeug fÃ¼r die AusÃ¼bung einer ErwerbstÃ¤tigkeit zwingend erforderlich ist, wobei auch in diesem Fall nur Anspruch auf ein zweckmÃ¤ssiges (das heisst gÃ¼nstiges) Fahrzeug besteht.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Im vorliegenden Fall bestreitet der BeschwerdefÃ¼hrer den Verkauf des Fahrzeuges letztlich nicht, bringt er doch lediglich vor, der Verkauf ziehe sich in die LÃ¤nge. Der Beschluss der Beschwerdegegnerin vom 17. Juni 2003 (und der diesen sinngemÃ¤ss bestÃ¤tigende vorinstanzliche Beschluss) erweist sich denn auch im Grundsatz ohne weiteres als zutreffend. Was die einzelnen EinwÃ¤nde des BeschwerdefÃ¼hrers betrifft, er benÃ¶tige ein Fahrzeug, um im BeschÃ¤ftigungsprogramm tÃ¤tig sein zu kÃ¶nnen bzw. eine eigenstÃ¤ndigere berufliche Existenz aufbauen zu kÃ¶nnen, ist Folgendes von Bedeutung: Das BeschÃ¤ftigungsprogramm setzt nicht voraus, dass der Arbeitsweg mit einem Privatfahrzeug bewÃ¤ltigt werden muss; wenn seitens des Jugendhauses I erwartet werden sollte, dass der BeschwerdefÃ¼hrer bei PartyanlÃ¤ssen bis ca. 02.00 Uhr arbeite, hat der BeschwerdefÃ¼hrer dies dem BeschÃ¤ftigungsprogramm mitzuteilen, damit dieses eine BeschÃ¤ftigung organisiert, welche den Besitz eines Motorfahrzeuges nicht voraussetzt. Jedenfalls kann unter Hinweis auf den Einsatz im BeschÃ¤ftigungsprogramm nicht abgeleitet werden, der BeschwerdefÃ¼hrer benÃ¶tige zwingend ein Motorfahrzeug. Zur zukÃ¼nftigen beruflichen TÃ¤tigkeit ist zu vermerken, dass die Frage der Notwendigkeit eines Motorfahrzeuges in jenem Zeitpunkt zu prÃ¼fen sein wird, in welchem sich die entsprechende Frage erstmals stellt, was im heutigen Zeitpunkt nicht der Fall ist. Damit steht in sozialhilferechtlicher Hinsicht nichts im Wege, vom BeschwerdefÃ¼hrer den Verkauf des Motorfahrzeuges zu verlangen. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.2.2 </span></b><span>Was die Verpflichtung betrifft, eine RÃ¼ckerstattungsverpflichtung zu unterzeichnen, ergibt sich aus § 20 SHG, dass eine hilfesuchende Person, welche nicht realisierbare VermÃ¶genswerte in erheblichem Umfange hat, die zu gewÃ¤hrenden Leistungen ganz oder teilweise zurÃ¼ckerstatten muss, wenn diese VermÃ¶genswerte realisierbar werden. In der Regel ist die betreffende Person zu verpflichten, eine RÃ¼ckerstattungsverpflichtung zu unterzeichnen. Im vorliegenden Fall ist nicht erkennbar, weshalb das Unterzeichnen einer RÃ¼ckerstattungsverpflichtung nicht zumutbar und mÃ¶glich sein soll. Der Einwand des BeschwerdefÃ¼hrers, er habe bislang die RÃ¼ckerstattungsverpflichtung nicht unterzeichnet, weil er andernfalls faktisch die Verpflichtung zum Verkauf des Fahrzeuges anerkannt hÃ¤tte, ist nur deshalb schon nicht mehr von Bedeutung, weil vorliegend die Richtigkeit der Verkaufsverpflichtung bestÃ¤tigt wird. Weitere EinwÃ¤nde gegen das Unterzeichnen der RÃ¼ck­erstattungsverpflichtung werden nicht erhoben und sind auch nicht erkennbar. Deshalb erweist sich der vorinstanzliche Beschluss, wonach eine Frist von fÃ¼nf Tagen nach Ein­tritt der Rechtskraft des vorinstanzlichen Entscheides zur Unterzeichnung der RÃ¼ckerstattungsverpflichtung angesetzt wird, als zutreffend. Immerhin ist die SozialhilfebehÃ¶rde darauf aufmerksam zu machen, dass sie damit rechnen muss, dass der VerkaufserlÃ¶s trotz da­hingehender RÃ¼ckerstattungsverpflichtung allenfalls nicht genau dem ErlÃ¶s gemÃ¤ss<br/> Euro­taxbewertung entspricht.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.3 </span></b><span>Des Weiteren steht dem BeschwerdefÃ¼hrer aus den Lebensversicherungs-Policen Nr. 01 und 02 per 1. Mai 2003 ein Auszahlungsbetrag von Fr. 21'143.20 zu. Der BeschwerdefÃ¼hrer strebt an, diese Summe im Hinblick auf die Altersvorsorge verwenden zu kÃ¶nnen, wobei er dies damit begrÃ¼ndet, dass er nicht in der Lage sein dÃ¼rfte, wiederum eine annÃ¤hernd hohe Summe anzusparen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das Vorbringen des BeschwerdefÃ¼hrers vermag nicht zu begrÃ¼nden, weshalb vom allgemeinen Grundsatz abzuweichen wÃ¤re, dass Personen, welche Sozialhilfe beanspruchen, vor­erst auf eigene VermÃ¶genswerte zurÃ¼ckzugreifen haben. Im vorliegenden Fall fÃ¤llt nur schon ins Gewicht, dass der BeschwerdefÃ¼hrer Ã¼ber ein Pensionskassenguthaben von rund Fr. 250'000.- verfÃ¼gt (zur sozialhilferechtlichen Zumutbarkeit, auf dieses zurÃ¼ckzugreifen, vgl. VGr, 15. Dezember 2003, VB.2003.00286). Ausserdem kommt hinzu, dass der BeschwerdefÃ¼hrer unter BerÃ¼cksichtigung seines Alters noch wÃ¤hrend knapp 20 Jahren im Erwerbsleben stehen kann, was einen weiteren Aufbau der Altersvorsorge mit SelbstverstÃ¤ndlichkeit zulassen wird. Damit ergibt sich, dass im Grundsatz der Betrag von Fr. 21'143.20 vorerst einzusetzen ist, bevor wirtschaftliche Hilfe ausgerichtet wird.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Im vorliegenden Fall setzte die wirtschaftliche Hilfe im Dezember 2002 ein. Die Auszahlung des vorgenannten Betrages wurde aber erst per 1. Mai 2003 fÃ¤llig. Damit liegt der Tatbestand vor, dass im Zeitpunkt, in welchem die wirtschaftliche Hilfe einsetzte â das heisst im Dezember 2002 â, ein noch nicht realisierbarer VermÃ¶genswert bestand, der in der Folge jedoch realisierbar wurde. Dass nach den vorliegenden Akten die Auszahlung bis zum heutigen Zeitpunkt noch nicht vorgenommen wurde, Ã¤ndert an der Realisierbarkeit nichts; denn es steht dem BeschwerdefÃ¼hrer frei, die Auszahlung des (fÃ¤lligen) Betrages umgehend zu verlangen. Damit ergibt sich im Ergebnis, dass der BeschwerdefÃ¼hrer den Betrag von Fr. 21'143.20 der Beschwerdegegnerin zurÃ¼ckzuerstatten hat. Deshalb erweist sich der vorinstanzliche Beschluss, welcher die RÃ¼ckforderung dieses Betrages vorsieht, als zutreffend.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><b><span> </span></b></p> <p class="Urteilstext"><span>Zusammenfassend ergibt sich somit, dass die Beschwerde teilweise gutzuheissen ist; der vorinstanzliche Beschluss ist bezÃ¼glich Disp.-Ziff. II aufzuheben, im Ãbrigen jedoch zu bestÃ¤tigen. Der BeschwerdefÃ¼hrer obsiegt in einem Nebenpunkt, unterliegt jedoch mit seinen Ã¼brigen AntrÃ¤gen. Bei diesem Ausgang sind die Kosten des Verfahrens zu drei Vierteln dem BeschwerdefÃ¼hrer und zu einem Viertel der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Ein Anspruch auf eine ParteientschÃ¤digung entfÃ¤llt (§ 17 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">DemgemÃ¤ss entscheidet <span>die Kammer</span>:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Dispositiv-Ziffer II des Beschlusses des Bezirkrates Y vom 26. September 2003 wird aufgehoben. Im Ãbrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'060.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">3 Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer zu drei Vierteln und der Beschwer­de­gegnerin zu einem Viertel auferlegt.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Urteilstext"><span>5. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>