<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">[AZA 0/2] </div> <div class="para">7B.81/2002/min </div> <div class="para"> </div> <div class="para">SCHULDBETREIBUNGS- UND KONKURSKAMMER </div> <div class="para">************************************ </div> <div class="para"> </div> <div class="para">31. Mai 2002 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Es wirken mit: Bundesrichterin Nordmann, Präsidentin der </div> <div class="para">Schuldbetreibungs- und Konkurskammer, Bundesrichterin Escher, </div> <div class="para">Bundesrichter Meyer und Gerichtsschreiber Levante. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">--------- </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Sachen </div> <div class="para">A.________, Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para">den Beschluss vom 11. April 2002 des Obergerichts des Kantons Zürich (II. Zivilkammer) als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs (NR020031/U), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">betreffend </div> <div class="para">Steigerungsbedingungen, </div> <div class="para">wird festgestellt und in Erwägung gezogen: </div> <div class="para">__________________________________________ </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- Das Betreibungsamt Zürich 7 stellte am 28. Juni 2001 in den Betreibungen Nr. ... der Schuldnerin und Pfandeigentümerin A.________ das Lastenverzeichnis sowie die Steigerungsbedingungen zu. A.________ erhob gegen die Steigerungsbedingungen Beschwerde, welche das Bezirksgericht Zürich als untere Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs - nach Sistierung bis zur rechtskräftigen Erledigung des gegen die Bank B.________ AG eingeleiteten Lastenbereinigungsverfahrens - mit Beschluss vom 7. März 2002 abwies, soweit darauf eingetreten wurde. Mit Beschluss vom 11. April 2002 wies das Obergericht des Kantons Zürich (II. Zivilkammer) als obere kantonale Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs die von A.________ erhobene Beschwerde ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">A.________ hat den Beschluss der oberen Aufsichtsbehörde mit Beschwerdeschrift vom 25. April 2002 (rechtzeitig) an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts weitergezogen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Obergericht hat auf Gegenbemerkungen verzichtet. </div> <div class="para">Weitere Vernehmlassungen sind nicht eingeholt worden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- Die Beschwerdeführerin verlangt die Aufhebung des angefochtenen Entscheides und wohl sinngemäss die Anordnung, das zu verwertende Grundstück sei (freihändig) zu verkaufen. </div> <div class="para">Zur Begründung macht sie im Wesentlichen geltend, sie habe eine Interessentin gefunden, die das zu verwertende Grundstück nächstens kaufen und ihr ein lebenslängliches und unentgeltliches Wohnrecht einräumen wolle; die Interessentin verfüge über die für den Kauf notwendigen Entscheidungsgrundlagen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Diese Vorbringen genügen den Anforderungen gemäss Art. 79 Abs. 1 des Bundesrechtspflegegesetzes (SR 173. 110; OG) nicht, wonach in der Beschwerdeschrift anzugeben ist, welche Bundesrechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden seien. Vorliegend hat die obere Aufsichtsbehörde erwogen, dass die unsubstantiierte Behauptung der Beschwerdeführerin, in den nächsten zwei bis drei Monaten sämtliche Gläubigerforderungen bezahlen zu können, im Beschwerdeverfahren nicht berücksichtigt werden könne. Inwiefern diese Auffassung Bundesrecht verletzt, legt die Beschwerdeführerin indessen nicht dar; auf ihre Vorbringen, der Verkauf des zu verwertenden Grundstückes an eine Interessentin sei möglich und dadurch könnten die Gläubiger nächstens befriedigt werden, kann nicht eingetreten werden. </div> <div class="para">Im Weiteren setzt die Beschwerdeführerin in keiner Weise auseinander, inwiefern die obere Aufsichtsbehörde Bundesrecht verletzt habe, wenn diese zum Ergebnis gelangt ist, die gegen die Steigerungsbedingungen erhobene Beschwerde sei unbegründet. </div> <div class="para">Die vorliegende Beschwerde erweist sich insgesamt als unzulässig. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Schliesslich ist die Beschwerdeführerin, die sich offenbar um einen freihändigen Verkauf des zu verwertenden Grundstücks bemüht, darauf hinzuweisen, dass an die Stelle der Versteigerung der freihändige Verkauf nur treten kann, wenn alle Beteiligten (insbesondere die Gläubiger) ausdrücklich damit einverstanden sind (vgl. <span class="artref">Art. 130 Ziff. 1 SchKG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3.- Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos. </div> <div class="para">Demnach erkennt </div> <div class="para">die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer: </div> <div class="para">_________________________________________ </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, den Beschwerdegegnern (Bank B.________ AG und 13 weitere Mitbeteiligte), dem Betreibungsamt Zürich 7 und dem Obergericht des Kantons Zürich (II. Zivilkammer) als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">______________ </div> <div class="para">Lausanne, 31. Mai 2002 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer </div> <div class="para">des SCHWEIZERISCHEN BUNDESGERICHTS </div> <div class="para">Die Präsidentin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> </div></body></html>