<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>KV.2016.00006</span></p><p><br/></p><p><span> </span></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiberin Hartmann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. Oktober 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Atupri Gesundheitsversicherung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zieglerstrasse 29, 3000 Bern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1952,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat sich ab dem 1. Januar 2010 bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Atupri Gesundheitsversicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vormals: Atupri Krankenkasse; nachfolgend: Atupri) im Versicherungsmodell TelFirst, bei dem vorab telefonisch mit einem Telekonsultationszentrum die Art und Dauer der Behandlung besprochen wird, obligatorisch gemäss dem Bundesgesetz über die Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung (KVG) grundversichern lassen (Urk. 2 S. 2, Urk. 9/3). Mit Schreiben vom 9. September 2015 teilte die Atupri dem Versicherten mit, dass er ab dem 1. Januar 2016 gestützt auf Ziff. 6.2 lit. a Anhang TelFirst zu den Allgemeinen Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingungen (AVB) von der TelFirst-Versicherungsform in die Standard</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">form der obligatorischen Krankenpflegeversicherung umgeteilt werde, da er in der Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni 2015 ohne vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gängige telefonische Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprachen mit dem Telekonsultationszentrum ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Behandlungen bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprucht habe (Urk. 9/1.5). Am 15. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2015 ersuchte der Versicherte die Atupri, sie möge ihren Entscheid in Wiedererwägung ziehen oder ihm eine anfechtbare Verfügung zustellen (Urk. 9/1.4). Mit Verfügung vom 23. Oktober 2015 teilte die Atupri den Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten wie ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kündigt per 1. Januar 2016 in die ordentliche Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflegeversicherung um (Urk. 9/1.2 S. 3). Dagegen erhob der Versicherte mit Schreiben vom 26. Oktober 2015 Einsprache (Urk. 9/1.1), welche die Atupri mit Einspracheentscheid vom 7. Dezember 2015 sinngemäss abwies (Urk. 2 S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 22. Januar 2016 erhob der Versicherte hiergegen Beschwerde und beantragte, es sei die per 1. Januar 2016 verfügte Umteilung von der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsform TelFirst in die ordentliche Krankenpflegeversicherung aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">he</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Beschwerdeantwort vom 2. März 2016 auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei (Urk. 8). In der Replik vom 30. April 2016 hielt der Beschwerdeführer an seinem Antrag fest und beantragte in prozessualer Hinsicht, es sei der Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin in geeigneter Weise beizubringen, dass eine Beschwerde gemäss Art. 55 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (VwVG) aufschiebende Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung nach sich ziehe (Urk. 12 S. 1). Die Beschwerdegegnerin verzichtete mit Schreiben vom 21. April 2016 auf eine weitere Stellungnahme (Urk. 16). Mit Eingabe vom 18. Mai 2016 brachte der Beschwerdeführer unter Beilage eines Internetartikels (Urk. 19) weitere Ausführungen vor (Urk. 18). Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin nahm dazu mit Schreiben vom 10. Juni 2016 und mit Verweis auf </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E-Mail-Schreiben (Urk. 23/1-2) Stellung (Urk. 22). Hierzu äusserte sich der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 24. Juni 2016 (Urk. 26).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die obligatorische Krankenpflegeversicherung übernimmt die Kosten für die Leistungen, die der Diagnose oder Behandlung einer Krankheit und ihrer Folgen dienen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung, KVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Diese Leistungen umfassen unter anderem die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Untersuchungen und Behandlun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, die ambulant, stationär oder in einem Pflegeheim, sowie die Pflegeleistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, die in einem Spital durchgeführt werden von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ärzten oder Ärztinnen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chiro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raktoren oder Chiropraktorinnen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Personen, die auf Anordnung oder im Auftrag eines Arztes oder einer Ärztin beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise eines Chiropraktors oder einer Chir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">opraktorin Leistungen erbringen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Aufenthalt im Spital ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechend dem Standard der allgemeinen Abteilung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 25 Abs. 2 lit. a und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e KVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">41 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 KVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> können die Versicherten unter den zugelassenen Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungserbringern, die für die Behandlung ihrer Krankheit geeignet sind, frei wählen (erster Satz). Sie können laut </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">41 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 KVG ihr Wahlrecht im Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vernehmen mit dem Versicherer auf Leistungserbringer beschränken, die der Versicherer im Hinblick auf eine kostengünstigere Versorgung auswählt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 62 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 und 3 KVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Der Versicherer muss in diesem Fall nur die Kosten für Leistungen übernehmen, die von diesen Leistungserbringern ausgeführt oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anlasst werden, wobei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">41 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 KVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sinngemäss gilt. Die gesetzlichen Pflichtleistungen sind in jedem Fall versichert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">41 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 KVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind besondere Versicherungsformen zuläs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sig, wie beispielsweise die HMO-Gesundheitszentren und die Hausarzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">modelle. Mit dem Hausarztmodell verpflichten sich die Versicherten, aus einer vom Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherer beschränkten Anzahl Allgemeinpraktiker ihren Hausarzt zu wählen. Diese sind für sie immer die erste Anlaufstelle für medizinische Dienst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. Sie übernehmen die medizinische Grundversorgung ihrer Patienten und überweisen sie, falls medizinisch angezeigt, an Spezialisten oder an Spitäler. Die Patienten müssen dabei - ausgenommen Notfälle - zwingend zuerst zum Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt (RKUV 2000 Nr. KV 108 S. 74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">58/02</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2003 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von der Beschwerdegegnerin angebotene besondere Versicherungsm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">odell nach KVG "</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">TelFirst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">" verpflichtet die angeschlossenen Versicherten, sich vor Inan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme von medizinischen Leistungen telefonisch an ein medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisches Beratungszentrum zu wenden und dessen Anordnungen hinsichtlich des "Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungspfades" </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und des Zeitfensters der Behandlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Folge zu leisten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Übrigen besteht indes freie Arztwahl (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. 1.1-1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Ziff. 7.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anhang TelFirst AVB, Ausgabe 1. Januar 2009; Urk. 9/3.1.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Das B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">undes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">amt für Gesundheit (BAG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">akzeptiert solche 'Telefonmodelle' als Versicherung mit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkter Wahl der Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bringer, obwohl nur der Behandlungspfad vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestimmt wird, die Arztwahl aber frei ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (sog. Gatekeeper-Versicherungsmodell)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es besteht kein Anlass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfung dieser Praxis (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_8/2014, 9C_9/2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und 9C_878/2013 vom 14. Oktober 2014 E. 2.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eugster, Krankenversicherung, in: SBVR, Soziale Sicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufl. 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16, S. 827</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1420</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sinn und Zweck der in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">41 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 KVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geregelten Einschränkung der freien Wahl des Leistungserbringers liegen darin, dass im Sinne einer Kosteneindäm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mungsmassnahme Versicherer für Versicherte, die bereit sind, sich bei der Wahl des Leistungserbringers einzuschränken, eine Prämienreduktion gewähren kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">62 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 KVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Dadurch können Versicherer mit ausgewählten, be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonders kostengünstigen Leistungserbringern Verträge abschliessen und ihren Versicherten - die bereit sein müssen, sich auf diese Leistungserbringer zu beschränken - eine tiefere Prämie anbieten (Botschaft des Bundesrates über die Revision der Krankenversicherung, BBl 1992 I 128</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">142/04</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2006 E. 4.1 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K 58/02</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2003 E. 2.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich im angefochtenen Einspracheentscheid auf den Standpunkt, in der vom Beschwerdeführer ab dem 1. Januar 2010 gewähl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Versicherungsform TelFirst sei als erste Anlaufstelle für medizinische Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen das telemedizinische Zentrum zu kontaktieren, welches mit den Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten jeweils ein sogenanntes Behandlungsfenster bestehend aus Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungspfad und dem hierfür notwendigen Zeitraum festlege. Innerhalb dieses Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raumes seien keine weiteren telefonischen Meldungen des Versicherten an das Zentrum notwendig, es sei denn, vom behandelnden Arzt sei ein Aufgebot zur Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kontrolle oder eine Überweisung an einen anderen Leistungserbringer erfolgt. Dann sei nochmals eine telefonische Rücksprache mit dem Zentrum erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich. Der Beschwerdeführer habe im Zeitraum vom 1. Januar 2014 bis 30. Juni 2015 die folgenden Anrufe vorgenommen und Vereinbarungen mit dem telemedizinischen Zentrum getroffen: Anruf vom 30. Juni 2014, Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung bei Dr. med. Y.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, in der Zeit vom 30. Juni bis 31. August 2014; Anruf vom 2. Juli 2014, Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung/Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungen im MRI-Institut, Z.___, in der Zeit vom 30. Juni bis 31. August 2014; Anruf vom 10. Juli 2014, Behandlungen im A.___ vom 10. Juli bis 31. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2014. Es seien im Jahr 2014 jedoch sieben und im ersten Semester 2015 neun weitere Behandlungen in An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch genommen worden, welche nicht mit dem telemedizinischen Zentrum vereinbart worden seien. Insbesondere die Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen im B.___ vom 3. bis 11. Dezember 2014 und des C.___ vom 3. Dezember 2014 sowie vom 11. bis 20. Dezember 2014 seien nicht gemeldet worden. Gleiches gelte für sämtliche der neun Behandlungen im A.___ und bei Dr. Y.___ in der Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni 2015. Entgegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Ansicht des Beschwerdeführers werde vom telemedizinischen Zentrum nicht jeweils das Einverständnis zu den Behandlungen bezüglich einer bestimmten Diagnose erteilt. Es sei in den Versicherungsbedingungen klar festgehalten, dass bei Nachkontrollen oder bei Weiterüberweisungen eine nochmalige Kontaktauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme mit dem Zentrum notwendig sei. An diese Meldepflicht habe sich der Beschwerdeführer wiederholt nicht gehalten, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1 und Ziff. 6.2 lit. e des Anhangs TelFirst zu den AVB der Ausschluss von der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsform TelFirst und die Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung in die ordentliche Versicherung per </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2016 zu Recht verfügt worden sei. Eine vorgängige individuelle Androhung des Ausschlusses sei nicht notwendig, da diese Massnahme bereits in den Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen als Sanktion aufgeführt sei, wobei die Frist von 30 Tagen eingehal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten worden sei (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 S. 2 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer wendet dagegen ein (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 2 ff., Urk. 12 S. 2 ff.), er bestreite vorsorglich mit Nichtwissen, dass er den AVB der Beschwerdegegnerin zugestimmt habe. Dies müsse die Beschwerdegegnerin beweisen, da sie daraus Rechte ableite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was jedoch unterblieben sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Welche Versicherungsbedingungen anwendbar seien, mithin ein konkreter Vertragsinhalt, sei von der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin nicht behauptet worden. Ihr Verweis, die AVB 2009 bis 2015 würden der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort beiliegen und seien für das aktuelle und die letzten fünf Jahre auf dem Internet abrufbar, würden sie noch nicht zum Vertragsinhalt machen. Die AVB seien daher nicht anwendbar. Gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benenfalls i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Frage kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aber jedenfalls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Versicherungsbedingungen des Jahres 2009, da er per 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Januar 2010 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur TelFirst ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wechselt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stritten, dass ihm bei seiner telefonischen Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tation vom mutmasslich 9. Juli 2014, gemäss der Beschwerdegegnerin vom 1. Juli 2014, ein Zeit- und Behandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fenster vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geben wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den sei. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hierzu sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Einsprache Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhebung über den Wortlaut seiner Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sultation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verlangt worden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Wort Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsfenster habe bei seinem Beitritt zur damaligen „TelMed“ zudem noch keine Rolle gespielt, sondern sei erst später in die AVB aufgenom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men worden. Bei den Leistungen des Jahres 2014 handle es sich bis auf jene des MRI-Instituts und die letzten drei Leistungen des 2014 um solche des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und zwar von statio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nären Ärzten und nicht von Belegärzten. Für das MRI-Institut habe er ja gemäss der Dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung der Beschwerdegegnerin bereits am 2. Juli 2014 die Bewilligung erhalten, wobei das Behandlungsfenster bis am 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2014 bestritten werde und die Erhebung des Wortlautes des Tele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fonates vom 2. Juli 2014 beantragt werde. Die MRI-Untersuchung (vom 16. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2014) sei in Fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung der Krebsbehandlung auf Veranlassung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des A.___ erfolgt. Der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kuraufenthalt im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei vom Sozialdienst des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit der Beschwerdegegnerin direkt ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesprochen worden, da es sich um einen ausserkantonalen Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erbringer handle. Die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisung in das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei erfolgt, weil er am Tag seiner Entlassung aus dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Harnröhreninfektion erlitten habe, welche zur Bewusst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit geführt habe. In diesem Zustand sei es ihm nicht möglich gewesen, das Medgate zu konsultieren, wobei dies rechtlich gesehen auch nicht nötig gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neun </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Behandlungen des Jahres 2015 handle es sich um die Weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung seines multiplen Myeloms</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche als Einheit mit den Untersuchun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen und Behandlungen im Jahr 2014 anzusehen seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es könne daher - sofern die AVB überhaupt anwendbar seien - jedenfalls nicht von einer wiederholten Verletzung der Meldepflicht gesprochen werden. Er sei zudem zu 100 % arbeitsunfähig gewesen und habe sich zum Jahreswechsel nach den Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen im 2014 in einem argen Entzug bezüglich der zuvor über Monate konsu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mierten, Ende Dezember 2014 abgesetzten Schmerzmittel auf Morphium</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">basis befunden. Daher und aufgrund seiner Krankheit habe er Anfang 2015 andere Sorgen gehabt, als die Meldung bei Medgate. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es werde nicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stritten, dass im Jahr 2015 kein Behandlungsfenster für die betreffenden Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen eröffnet worden sei. Es könne aber ja nicht sein, dass die ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprüngliche Konsultation beim telemedizinischen Zentrum grünes Licht ledig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich zur Diagnose, nicht aber zur Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung einer Krebserkrankung gebe. Eine erneute Konsultation sei des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb nicht notwendig gewesen. Es werde bestritten, dass eine Nachkontrolle oder Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisung an einen anderen Leistungserbringer eine nochmalige Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache mit dem Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erbringer erfordere. Einerseits weil die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin keine für ihn geltenden Rechtsgrundlagen (AVB) nachgewiesen habe und andererseits weil die Informationen, die sie dazu abgebe, widersprüchlich oder zumin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dest unklar seien. Für den Fall des Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weises einer anwendbaren Fassung der AVB werde deren Ungewöhn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit und Unklarheit geltend gemacht. Denn der Versicherte müsse nicht damit rechnen, dass in den AVB das Gegenteil davon stehe, was im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Internetauftritt der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin, nament</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich zur Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kontrolle, beschrieben werde. Zudem werde mit Nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen bestritten, dass es sich bei den Leistungen im Jahr 2015 um Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kontroll-Leistungen handle. Auch mache die Behauptung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin, ein Austritt aus einem Spital sei ebenfalls zu melden, keinen Sinn und sei schon zufolge Unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wöhnlichkeit nicht zu beachten. Die Infor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mation im Internet sei genau gegenteilig, indem diese besage, die Konsultation sei vor einer Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung notwendig. Es liege somit ein Widerspruch be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehungsweise eine Unklar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit vor. Die wichtigste Unklarheit bestehe aber darin, dass nach den AVB bei wiederholtem Unterlassen der Kontaktaufnahmen eine Pflicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzung gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2 (Anhang TelFirst AVB) vorgesehen sei. Denn das wiederholte Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">las</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen impliziere, dass der Versicherte bereits einmal darauf aufmerksam ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">macht worden sei, dass er seine Meldepflicht verletzt habe. Zumindest lasse sich diese Auslegungsvariante ebenso gut vertreten, wie jene der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin. Diese habe mit der Geltendmachung der durch sie behaupteten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzung denn auch fast ein ganzes Jahr mit der Umteilung zugewartet, was </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeige, dass sie sich wohl selbst nicht sicher gewesen sei, und was </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Übrigen ein Verhalten gegen Treu und Glauben darstelle. Ohne Hinweis an den Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten einer Meldepflichtverletzung könne somit nicht von einem Wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holungsfall ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen werden. Er habe darauf vertrauen dürfen, dass auch die Beschwerdegegnerin von der Erfüllung der TelFirst-Auflagen ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen sei, weshalb das Handeln der Beschwerdegegnerin auch unter diesem Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt wider Treu und Glauben sei. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin bediene sich zudem der Umteilung lediglich dann, wenn es sich bei einem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten aufgrund mehrerer Behandlungen mutmasslich um ein schlechtes Risiko handle. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für denn Fall, dass seiner Argumentation nicht gefolgt würde, sei zu beachten, dass er das ihm vom Vorsitzenden der Geschäftsleitung der Beschwerdegegnerin in der Begleitbroschüre zur Police für das Jahr 2016 im Oktober 2015 unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">breitete vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltlose Angebot zum Wechsel zum Versicherumgsmodell TelFirst per 1. Januar 2016 angenommen habe. Daher sei seine Annahme dieses Ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bots als vertraglicher Wiedereintritt in die TelFirst zu sehen (Urk. 12 S. 7 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin habe zudem mit dem blossen Verweis auf die mehrere Absätze enthaltenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.1 (Anhang TelFirst) AVB (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 S. 3, Urk. 9/1.2 S. 2 f.) nur ungenügend die rechtlichen Grundlagen ben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nnt, was der vom Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht verlangten Möglichkeit zur sachgerechten Anfechtung zuwider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufe. Ferner liege </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(auch deshalb) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kein rechtsgenügender Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spracheentscheid vor, da dieser </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trotz der Beschreibung in der Rechtsmittelbelehrung mit dem Hinweis auf die Direk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von derselben Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hnet von demselben Angestellten verfasst worden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wie schon die angefochtene Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung. Er überlasse es aber dem Gericht, ob es in der Sache in Anwendung von Art. 56 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsrechts (ATSG) dennoch gleich selber ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheide (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist unstrittig, dass der Beschwerdeführer bei der Beschwerdegegnerin ab dem 1. Oktober 2010 bis Ende 2015 im Versicherungsmodell TelFirst obliga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">torisch gemäss KVG grundversichert war (Urk. 2 S. 2, Urk. 9/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die am 23. Oktober 2015 verfügte Umteilung der Krankenpflegeversicherung des Beschwerdeführers ab dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2016 vom Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsmodell TelFirst in die Standard</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">form (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/1.2, Urk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 2) rechtens war (E. 4 nachfolgend).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorab sind die formellen Rügen des Beschwerdeführers bezüglich des angefoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenen Einspracheentscheides (Urk. 2) zu prüfen (E. 3 hernach).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Rüge des Beschwerdeführers, die Beschwerdegegnerin habe die rechtlichen Grundlagen nicht ausreichend dargetan, was einer sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerechten Anfecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit zuwiderlaufe, betrifft die Begründungspflicht des Verwaltungsentscheides und damit den An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf rechtliches Gehör </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 42 ATSG, Art. 57a Abs. 1 IVG, Art. 29 Abs. 2 BV; vgl. BGE 124 V 180 E. 1a). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwar hat die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid (Urk. 2) nicht explizit ausgeführt, auf welche Zeitversion (Ausgabe) des An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hangs TelFirst zu den AVB sie sich bei ihrem Entscheid stützte und welche Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabe sie für die Umteilung ab dem 1. Januar 2016 als massgeblich ansah. Jedoch sind die im Einspracheentscheid genannten Bestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mungen („Art. 6.1 Anhang TelFirst“ [Urk. 2 S. 2], „Art. 9.1 AVB Anhang TelFirst“ [Urk. 2 S. 3], „Art. 14.2 AVB Anhang TelFirst“ [Urk. 2 S. 4], „Artikel 6.1 und Artikel 6.2 Buch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stabe e) des Anhangs TelFirst“ [Urk. 2 S. 5]) inhaltlich hinlänglich dargetan und im Kontext ist ausreichend ersichtlich, welchen Standpunkt die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin eingenommen hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem sind die im angefochtenen Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid genannten Ziffern des AVB-Anhangs TelFirst in den verschiedenen Ausgaben der Jahre 2011 bis 2015 im Wesentlichen unverändert geblieben (Urk. 9/3.3-3.7). In der für die Jahre 2009 und 2010 geltenden Version war der Inhalt der Ziffern 6.1 und 6.2 dagegen noch unter anderem Titel und anderer Ziffer, nämlich unter „4. Kündigung“, mit anderem Wortlaut enthalten. Der Inhalt der Ziffer 9.1 war wortgleich in der Ziffer 7.1 und jener der Ziffer 14.1 in der Ziffer 12.1 abgedruckt. Daraus ist zu schliessen, dass die Beschwerdegegnerin sich auf Vertragsvereinbarungen mit dem Wortlaut der Ausgaben ab 2011 stützte, was auch für den Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer erkennbar war. Wenn überhaupt, wäre dies höchstens als leichte Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzung der Begründungspflicht zu qualifizieren, welche mit diesem Verfahren als geheilt anzusehen wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Übrigen ist die Begründung nicht zu beanstanden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. BGE 124 V 180 E. 1a und E. 2b mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen, 126 V 75 E. 5b/dd; Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts I 614/06 vom 3. Oktober 2006 E. 3.2). Es wurde dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer ermöglicht, den Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid insgesamt sachgerecht anzufechten, was er denn auch getan hat. Er konnte sein Anliegen mit seiner Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde am hiesigen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt zudem vor einer Beschwerdeinstanz vortragen, die sowohl den Sachverhalt als auch die Rechtslage frei überprüft (vgl. BGE 127 V 431 E. 3d/aa). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Aufhebung des angefochtenen Entscheides</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wegen Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fertigt sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">daher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch der gerügte Umstand, dass der angefochtene Einspracheentscheid (Urk. 2) von derselben Abteilung respektive von demselben Mitarbeiter der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin bearbeitet wurde, wie schon die Verfügung vom 23. Oktober 2015 (Urk. 9/1.2), wobei die Entscheide jeweils von der Abteilung „Produkte und Pricing“ bearbeitet wurden und einmal der Leiter Finanzen und Services und einmal der Leiter Leistungen je zusammen mit dem Leiter Produkt-Management die Entscheide unterzeichnet hat, führt nicht zur Aufhebung des Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheides. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Denn der Versicherungsträger ist im Einspracheverfahren nach Art. 49 ff. des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechts (ATSG) befugt, den Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid von derselben Abteilung bearbeiten und erstellen zu lassen, die bereits die diesem zugrunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegende Verfügung erlassen hatte. Art. 52 Abs. 1 ATSG sieht ausdrücklich vor, dass die Einsprache gegen Verfügungen innerhalb von 30 Tagen bei der verfügenden Stelle erhoben werden könne. Das Einspracheverfahren wird zur nachträglichen verwaltungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">internen Rechtspflege gezählt. Sinn und Zweck des Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahrens ist es, der verfügenden Stelle die Möglichkeit zu geben, die ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtene Verfügung nochmals zu überprüfen und über die bestrittenen Punkte zu entscheiden, bevor allenfalls die Beschwerdeinstanz angerufen wird. Bei Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hebung einer Einsprache wird das Verwaltungsverfahren erst durch den Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spracheentscheid abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen, der die ursprüngliche Verfügung ersetzt (Kieser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ATSG-Kommentar, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufl. 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">52 Rz 4 f.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nicht zu beanstanden ist sodann, dass in der Rechtsmittelbelehrung der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 23. Oktober 2015 als Adresse der Beschwerdegegnerin, an welche die Einsprache zu senden sei, die Direktion aufgeführt wurde (Urk. 9/1.2 S. 4). Daraus kann kein Anspruch auf Bearbeitung der Einsprache durch die Direktion abgeleitet werden oder gar die Unrechtmässigkeit des Einspracheentscheides. Massgeblich bleiben die gesetzlichen Bestimmungen nach Art. 49 ff. ATSG, welche ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehalten wurden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In materiell-rechtlicher Hinsicht sind für die hier zu klärenden Fragen nebst den Bestimmungen des KVG und deren Ausführungsbestimmungen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum Legali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prinzip im Bereich der obligatorischen Krankenpflegeversicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 130 V 546 E. 4.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 124 V 356 E. 2d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) die Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinen Vertragsbedingungen (AVB) der Beschwerdegegnerin massgeblich, soweit sie zwingenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> öffentlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Regelungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht entgegenstehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_8/2014, 9C_9/2014 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 4.4). Der Krankenversicherer kann damit nur, aber immerhin in jenen Bereichen autonom reglementieren, für welche ihm das KVG eine solche Befugnis ausdrücklich oder aufgrund einer eindeutigen ratio legis einräumt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eugster, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a.a.O, S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">414 Rz 17). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er kann insbesondere auto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nom darüber befinden, ob und gegebenenfalls welche Modelle er zu führen gedenkt. Teil seiner unternehmerischen Freiheit ist auch, in welchem Masse er die von ihm betriebenen Modelle fördern will oder nicht (Eugster, a.a.O., S. 825 Rz 1413). Verstösse der Versicherten gegen reglementarische Durchführungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">regeln des Krankenversicherers sind in erster Linie als Verstösse gegen verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsrechtliche Mitwirkungspflichten der Versicherten zu verstehen (Eugster, a.a.O., S. 415 Rz 18).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit der Anmeldung des Beschwerdeführers zur obligatorischen Krankenpflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung in der Form der TelFirst per 1. Januar 2010 wurden die von der Beschwerdegegnerin dazu vorgesehenen Vertragsbedingungen im Rahmen der zwingenden gesetzlichen Bestimmungen des KVG für ihn verbindlich, und zwar in der damals gültigen Ausgabe Anhang TelFirst vom 1. Januar 2009 zu den AVB (Urk. 9/3.2.1). Dass diese besondere Versicherungsform gewählt und die entsprechende Versicherung abgeschlossen wurde, steht unstrittig fest. Der Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tritt zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">obligatori</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Krankenpflegeversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denn auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n keine besondere Form gebunden und der Vertrag mit dem Versicherungsmodell </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">First wurde jahrelang faktisch erfüllt (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_621/2015 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eugster, a.a.O., S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">416 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21, 23 und 25). Es handelt sich um einen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> öffentlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Vertrag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, der durch Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichung der Anmeldung bei der Beschwerdegegnerin entstand. Und zwar entsteht das Versicherungsverhältnis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch Verwaltungsakt, mit welchem der Versicherer auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anmeldung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der versicherten Person </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufnahme for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mell, aber nicht in konstitutiver Wirkung vollzieht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Anmeldung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt dabei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine empfangsbedürftige Gestaltungserklärung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, an welche die antrag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lende Person grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich gebunden ist und die bei Erfüllung der gesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingungen ihre Rechtswirkung - die Begründung des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsverhältnisses - ohne Erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dernis der Zustimmung durch den Ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherer automatisch entfaltet, wobei der Krankenversicherer in jedem Fall von Amtes wegen abzuklären hat, ob die Bedingungen erfüllt sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Eugster, a.a.O., S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">416 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21, 23 und 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Somit erfolgte mit der Anmeldung des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers zur TelFirst-Versicherung auch der Vertragsabschluss, und zwar - vorbehältlich der gesetzlichen Regelung im KVG-Bereich - in der Form und mit den Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsbedingungen, welche die Beschwerdegegnerin vorgegeben hatte. Zusätzliche individuelle Vertragsverhandlungen und Versicherungsab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reden konnten nicht getroffen werden, weshalb ohne Weiteres davon auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen ist, dass der Anhang TelFirst AVB vom 1. Januar 2009 im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften anwendbar ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ist von der Beschwerdegegnerin denn auch kein spezieller Beweis dafür, dass die AVB, namentlich der Anhang TelFirst, auch für ihn als Versicherten gelten, zu erbringen. Massgeblich ist vielmehr die Frage, ob die für das Versicherungsmodell TelFirst gewählten Bestimmungen sich auf eine gesetzliche Grundlage stützen können und ob die Grenzen der Regelungsfreiheit eingehalten wurden. Dies ist mit Blick auf die Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_325/2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_8/2014, 9C_9/2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und 9C_878/2013 vom 14. Oktober 2014 E. 2.2, wonach solche Telefonmodelle sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Versicherung mit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkter Wahl der Leistungserbringer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf Art. 41 Abs. 4 KVG stützen können, zu bejahen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die hier strittige Frage, ob der Beschwerdeführer zu Recht per 1. Januar 2016 in die ordentliche Form der obligatorischen Krankenpflegeversicherung der Beschwerdegegnerin umgeteilt wurde, sind somit die im Anhang TelFirst AVB, Ausgabe vom 1. Januar 2009, anwendbar (Urk. 9/3.2.1). Im Wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen lauten die Bestimmungen wie folgt: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Ziff. 1.1 Anhang TelFirst AVB ist die TelFirst Versicherung eine besondere Versicherungsform der Obligatorischen Krankenpflegeversicherung mit einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkter Wahl der Leitungserbringer. „Sie basiert auf dem Prinzip, dass ein Telekonsultations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentrum (nachfolgend: „Zentrum“ genannt) eine erste medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinische Beratung vornimmt sowie Art und Dauer der Behandlung mit der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten Person vereinbart.“ Ziff. 1.2 hält fest, dass TelFirst-Versicherte sich bereit erklären, bei einem gesundheitlichen Problem vor der Vereinbarung eines Termins für eine Behandlung bei Ärzten, Chiropraktoren, Hebammen und in Spitälern mit dem Zentrum telefonisch Kontakt aufzunehmen beziehungsweise durch Dritte aufnehmen zu lassen, sofern die vorliegenden Bestimmungen nicht anderes vorsehen. Nach Ziff. 1.3 wird das Zentrum durch eine von Atupri unabhängige Gesellschaft betrieben, die Ärzte und medizinisches Personal beschäftigt, die rund um die Uhr für eine medizinische Beratung erreichbar sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter dem Titel „Kündigung“ wurde in Ziff. 4.3 das Folgende statuiert: „Bei Auslandaufenthalten sowie bei wiederholtem bedingungswidrigem Verhalten ist Atupri berechtigt, TelFirst-Versicherte unter Einhaltung einer Frist von 30 Tagen auf das Ende eines Kalendermonats von TelFirst auszuschliessen. Dies führt automatisch zum Wechsel in die Versicherungsform Standard. Bei wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holtem bedingungswidrigem Verhalten bleibt die Gewährung eines zukünftigen Wiederabschlusses von TelFirst vorbehalten.“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter dem Titel „Rechte und Pflichten der TelFirst-Versicherten“ wurden in Ziff. 7 „Beratung durch das Zentrum“ zudem diese Regelungen vorgesehen: </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„7.1 TelFirst-Versicherte wenden sich vor der Vereinbarung eines Termins für die Behandlung beim Arzt, Chiropraktor, im Spital oder bei der Hebamme immer zuerst telefonisch an das Zentrum. Dieses berät die Versicherten medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinisch und vereinbart mit ihnen den optimalen Behandlungspfad und das Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fenster, in dem die Konsultation bei einem Leistungserbringer nach Wahl erfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen soll. Erfolgt vom behandelnden Arzt ein Aufgebot zur Nachkontrolle oder eine Überweisung zu einem anderen Arzt, ins Spital oder ins Pflegeheim, ist nochmals eine telefonische Rücksprache mit dem Zentrum erforderlich. Bei wiederholtem Unterlassen dieser Kontaktaufnahmen liegt ein bedingungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">riges Verhalten gemäss Artikel 4.3 vor, welche die dort erwähnte Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme nach sich ziehen kann. </span><span> </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2 Atupri ist berechtigt, dem Zentrum eine Liste mit bevorzugten Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bringern - gemäss Anhang HMO bzw. einen CareMed-Arzt gemäss Anhang CareMed - zu übergeben, aus der das Zentrum der TelFirst-Versicherten einen Leistungserbringer empfehlen kann. </span><span> </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.3 Bei medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Hilfspersonen wie namentlich Physiotherapeuten, Ergo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peuten und Logopäden, die im Auftrag vom Arzt Leistungen erbrin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, ist keine vorherige Kontaktaufnahme mit dem Zentrum notwendig.“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Ziff. 8 wurden die „Spezialfälle und Ausnahmen“ reglementiert. Laut Ziff. 8.1 sind Notfallbehandlungen im Rahmen der Versicherungsform Standard ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichert und dem Zentrum baldmöglichst, spätestens jedoch innert 20 Tagen, zu melden. Nach Ziff. 8.3 ist beim Eintritt in ein Spital oder Pflegeheim mit dem Zentrum vorgängig Kontakt aufzunehmen. Der Austritt aus einem Spital oder Pflegeheim ist dem Zentrum baldmöglichst, spätestens jedoch innert 20 Tagen, zu melden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Reglementsbestimmungen sind klar und unmissverständlich. Für die Anwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung der Unklarheits- und Ungewöhnlichkeitsregel bei AVB (analog zur Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legung privatrechtlicher Verträge im Rahmen des Vertrauensprinzipes; vgl. dazu BGE 142 V 129 E. 5.2.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">138 III 659 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 4.2.1), wonach u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nklare, mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige oder ungewöhnliche Wendungen im Zweifel zu Lasten ihres Verfassers aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zulegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(BGE 142 V 129 E. 5.2.2 mit Hinweisen; vgl. auch BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">135 III 1 E. 2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">138</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> III 659 E. 4.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, besteht entgegen der Ansicht des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers kein Anlass. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insbesondere ist für die Auslegung und inhaltliche Gültigkeit dieser Reg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lements</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestimmungen der Internetauftritt der Beschwerdegegnerin nicht rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vant. Erst recht nicht entscheidend ist der vom Beschwerdeführer einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichte Blog-Eintrag vom 10. August 2015, der lediglich einen Fall eines Versicherten beschreibt (Urk. 3/4), ohne dass daraus eine allgemein gültige versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtliche Zusicherung abgeleitet werden könnte. Überdies wurde er nach Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsabschluss per 1. Januar 2010 und auch nach dem hier massgeblichen Zeitraum bis Mitte 2015 verfasst. Dasselbe gilt auch für die von der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin zuhanden der Fernsehsendung Kassensturz vom 17. Mai 2016 (Urk. 19) gemachten Angaben, auf welche der Beschwerdeführer mit Eingaben vom 18. Mai und 24. Juni 2016 (Urk. 18, Urk. 26) Bezug genommen hat. Auch die Ausführungen in der Verfügung vom 23. Oktober 2015 und im Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid vom 7. Dezember 2015 vermögen keine Unklarheit der AVB zu begründen. Denn eine allfällige Unklarheit- und Ungewöhnlichkeit der AVB sind bezogen auf den Zeitpunkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Vertragsabschlusses</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und auf den Wortlaut der Bestimmungen selbst und nicht aufgrund von späteren Aussagen der Beschwerdegegnerin zu beurteilen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ebenfalls keine Unklarheit begründet entgegen der Ansicht des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers die Bestimmung in Ziff. 9.1 Anhang TelFirst AVB (in der ab Januar 2011 gültigen Fassung) respektive die inhaltlich insofern entsprechende Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmung in Ziff. 7.1 Anhang TelFirst AVB (in der hier massgeblichen ab Januar 2009 gültigen Fassung), wonach bei wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holtem Unterlassen der Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">taktaufnahme mit dem Telekonsultationszentrum eine Pflichtverletzung vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegt, welche die Massnahmen gemäss Ziff. 6.2 respektive Ziff. 4.3 nach sich zieht. Der Wortlaut ist klar und lässt keinen Spielraum für weiterführende Inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pretation. Die vorgesehenen Sanktionsmassnahmen können ergriffen werden, wenn die vorgesehenen telefonischen Kontaktaufnahmen mit dem Telekonsul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tationszentrum wiederholt, das heisst mehr als einmal, unterlassen wurden. Eine vorherige Verwarnung ist weder nach dem Wortlaut noch nach dem Sinn und Zweck geboten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Ziff. 7.1 Anhang TelFirst AVB wurde denn auch ausdrücklich statuiert, dass ein Versicherter sich vor Vereinbarung eines Termins für die Behandlung (unter anderem) beim Arzt und im Spital </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">immer zuerst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> telefonisch an das Zentrum wenden muss. Wörtlich wurde der Begriff Termin gewählt und nicht allein der Begriff Behandlung. Damit wird nach dem allgemeinen Sprachverständnis deutlich, dass eine telefonische Kontaktaufnahme vor jeder Konsultation (in der Einzahl erwähnt in Ziff. 7.1) und nicht lediglich vor Aufnahme einer gesamten Behandlung eines Leidens zu erfolgen hat. Diese wird ausdrücklich weiter ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deutlicht, indem in derselben Bestimmung vorgesehen wurde, dass selbst dann eine weitere Kontaktaufnahme vorzunehmen ist, wenn vom behandelnden Arzt ein Aufgebot zur Nachkontrolle oder eine Überweisung zu einem anderen Arzt, ins Spital oder ins Pflegheim erfolgt. Auch wurde die Pflicht zur vorgängigen Kontakt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufnahme beim Eintritt in ein Spital oder Pflegeheim und zusätzlich beim Austritt (innert 20 Tagen) in Ziff. 8.3 Anhang TelFirst AVB (in der ab 1. Januar 2009 gültig gewesenen Fassung) respektive in Ziff. 10.3 Anhang TelFirst AVB (in der ab 1. Januar 2011 gültigen Fassung) explizit festgehalten. Auch dadurch wird deutlich, dass die medizinische Beratung und Begleitung durch das Telekonsultationszentrum engmaschig zu erfolgen hat, so dass alle ärztlichen und stationären Behandlungen registriert und koordiniert werden können, um eine medizinisch effiziente, aber auch insgesamt kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">günstige Behandlung eines Leidens zu gewährleisten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Sinn und Zweck einer besonderen Versicherungsform im Sinne von Art. 41 Abs. 4 KVG als Kosteneindämmungsmassnahme (vgl. E. 1.2.2 hiervor) ist dabei zu berücksichtigen, dass mit der dadurch ermöglichten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prämien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reduk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion zwingend auch ein höheres Kostenrisiko verbunden ist, wenn sich die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte Person nicht an die einschränkende Bedingung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der vorgängigen telefo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Kontaktaufnahme mit Vereinbarung des optimalen Behandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pfades und des Zeitfensters der vorgesehenen medizinischen Konsultation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Denn n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">61 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 Satz 2 KVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Versicherer von seinen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die gleichen Prämien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu erheben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, soweit das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesetz keine Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme vorsieht, und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Versicherer müssen nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 lit. a KVG die sozia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">le Krankenversicherung nach dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Grundsatz der Gegenseitigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gleichbehandlung der Versicherten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewährleisten. Das Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zept einer besonderen Versicherungsform, bei der sich die versicherte Person vor der Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen telefonisch oder tele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinisch an einen Arzt eines Beratungszentrums zu wenden und den Anord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nungen Folge zu leisten hat, beruht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">daher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darauf, dass zunächst - abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von den statuierten Ausnahmen -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> immer eine telefonische/elek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tronische Vorab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung stattzufinden hat. Lässt sich eine versicherte Person nicht tele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fonisch auf einen Behandlungspfad weisen oder hält sie sich nicht an einen vorgegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Behandlungsablauf, darf dies - nicht anders als bei einer Hausarztver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung - sanktioniert werden (Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_325/2015 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 2.3 und K 58/02 vom 6. Februar 2003 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Somit ist die von der Beschwerdegegnerin im Wortlaut festgelegte Regelung in Ziff 7.1 Anhang TelFirst AVB (in der ab 1. Januar 2009 gültig gewesenen Fas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung) respektive in Ziff. 9.1 Anhang TelFirst AVB (in der ab 1. Januar 2011 gültigen Fassung) auch vom Sinn und Zweck her klar und eindeutig. Ein Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherter durfte und musste diese Regelungen nach dem objektiven Sinn so verstehen, dass - abgesehen von den in Ziff. 7.3 und Ziff. 8.1-2 (respektive Ziff. 9.3 und Ziff. 10.1-2) geregelten Ausnahmen - immer eine vorgängige telefonische Kontakt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufnahme mit dem Telekonsultationszentrum stattzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">finden hat und ein wiederholtes Unterlassen dieser Vorgabe direkt, mithin ohne vorhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rige Verwarnung, zur Sanktionierung führt. Dabei liegt eine Verletzung der Pflicht zur telefonischen Kontakt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufnahme nach dem allgemeinen Verständnis entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers nicht erst dann vor, wenn der Versicherer den Versicherten darauf aufmerksam gemacht und abgemahnt hat, sondern eine solche ist bereits durch die Unterlassung des Versicherten selbst erfüllt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf die Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen im Jahr 2015 steht unstrittig fest, dass der Beschwerdeführer vom 7. Januar bis am 26. Mai 2015 insgesamt neun ärztliche Behandlungen in Anspruch nahm, welche die Beschwerdegegnerin unter Berücksichtigung der vereinbarten Franchise und des Selbstbehaltes vergütet hat (Urk. 9/6). Ausgewiesen ist auch, dass es sich dabei mit Ausnahme der Behandlung durch Dr. Y.___ vom 4. Mai 2015 jeweils um Behandlungen im A.___ handelte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unstrittig ist weiter (vgl. Urk. 1 Ziff. III 1.a), dass sich der Beschwerdeführer bezüglich dieser konkreten Konsul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tationen im A.___ und bei Dr. Y.___ im Jahr 2015 weder vorher noch nachher beim zuständigen Telekon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sultationszentrum Medgate gemeldet hat. Daraus lässt sich angesichts der hier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor festgestellten Bedeutung der AVB ohne Weiteres darauf schliessen, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer aufgrund dieser Unterlassungen von Januar bis Mai 2015 wiederholt im Sinne von Ziff. 7.1 Anhang TelFirst AVB (in der ab 1. Januar 2009 gültig gewesenen Fas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung) seine Mitwirkungspflicht als TelFirst-Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherter verletzt hat, weshalb die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin zu Recht den in Ziff. 4.3 Anhang TelFirst AVB vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesehenen Wechsel in die Standard-Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">form der obligatorischen Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genommen hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob und inwiefern bezüglich der von der Beschwerdegegnerin im Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid aufgeführten Behandlungen des Jahres 2014 ebenfalls zu Unrecht keine Kontaktaufnahme mit Medgate erfolgte, kann daher offen bleiben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, führt zu keiner anderen Betrach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsweise. Insbesondere ist es unerheblich, ob im Jahr 2015 ein Leiden behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delt wurde, das bereits im Jahr 2014 diagnostiziert und behandelt worden war. Denn die Pflicht zur Kontakt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufnahme mit dem Telekommunikations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentrum vor einem Behandlungstermin ist unabhängig davon gegeben, ob der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte über längere Zeit wegen derselben Diagnose in Behandlung steht. Die Pflicht zur regelmässigen Kontakt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufnahme bezieht sich mithin entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers nicht auf eine Behandlungseinheit bei denselben Ärzten für dasselbe Leiden bis zum Abschluss der gesamten Behandlung. Viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr ist es gerade das Wesen der besonderen Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">form TelFirst, dass der Verlauf der weiteren Behandlung eines Leidens durch das Telekonsultations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentrum registriert und soweit notwendig im Sinne der Kosteneffizienz koordi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niert werden kann. Die Ausnahmen von der regelmässig gebotenen Kontakt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme sind ausserdem in Ziff. 7.3 (medizinische Hilfs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">personen wie Physio- und Ergotherapeuten) und Ziff. 8.1 (Notfallbehandlungen) sowie Ziff. 8.2 (gynäkolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gische und augenärztliche Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">untersuchung) Anhang TelFirst AVB aufgeführt; sie beziehen sich nicht auf die Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen von bestimmten Gesundheitsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einträchtigungen. Dass es sich bei allen neun Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlungen des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers von Januar bis Mai 2015 um Notfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen gehandelt hätte, wurde ferner weder geltend gemacht, noch ergibt sich dies aus den Akten. In einem solchen Fall hätte die ärztliche Konsultation zudem nach Ziff. 8.1 Anhang TelFirst AVB nachträglich innert 20 Tagen an das Zentrum gemeldet werden müssen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nichts zu seinen Gunsten kann der Beschwerdeführer sodann daraus ableiten, dass die Beschwerdegegnerin die Umteilung nicht bereits nach dem zweiten Verstoss vornahm, zumal dies zu seinem Vorteil war. Dieser Umstand begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dete insbesondere keinen Vertrauensschutz, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welcher den Bürger </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- abgeleitet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus dem Grundsatz von Treu und Glauben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 9 der Bundesverfassung, BV) -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in seinem berechtigten Vertrauen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behördliches Verhalten schützt (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 131 V 472 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berechtigtes Vertrauen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kann sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nur berufen, wer bei der Aufmerksamkeit, wie sie nach den Umständen von ihm verlangt werden darf, selber als gutgläubig gelten kann. Keinen Vertrauensschutz kann somit bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchen, wer nicht selber die zur Wahrung seiner Rechte notwendigen Schritte unverzüglich unternommen hat, die ihm T</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reu und Glauben geboten hätten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_804/2010 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Feb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruar 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 6.1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Da der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur telefonischen Kontaktaufnahme mit dem Medgate bezüglich seiner Behandlungen im Jahr 2015 verpflichtet gewesen wäre, fällt die Berufung auf den Vertrauensschutz ausser Betracht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sanktion der Umteilung in die Standardform der obligatorischen Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflegeversicherung stellt sodann auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keinen Widerspruch zum Verhältnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sigkeitsgrundsatz dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, zumal </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der Rechtsprechung selbst eine Ablehnung der Vergütung der Behandlungsleistungen als verhältnismässig angesehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urteil des Bundesgerichts 9C_325/2015 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2015 E. 2.4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ausserdem kann das besondere Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsmodell TelFrist nach seinem Sinn und Zweck nur bei konsequenter Einhaltung der Vorgaben durch die TelFirst-Versicherten die gesetzlich vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehene Kostenersparnis für tiefere Prämien verwirk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geltend macht, er sei aufgrund seiner Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung per 1. Januar 2016 weiterhin im TelFirst-Modell bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> versichert (Urk. 12 S. 7 f.), ist festzuhalten, dass eine solche Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung - die im Übrigen nicht belegt ist - der hier zu beurteilenden Sanktio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung zuwiderlaufen würde und schon deshalb als nichtig und jedenfalls nicht konstituierend anzusehen wäre. Dass dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zusammen mit der neuen Versicherungspolice für das Jahr 2016 (Urk. 13/8) eine allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meine Broschüre mit dem Coupon „Prämien Sparen“ zugesandt wurde, womit sich ein Versicherter spätestens bis zum 30. November 2015 für ein alternatives Versicherungsmodell anmelden konnte (Urk. 13/7), ändert daran nichts, zumal es sich dabei gut erkennbar lediglich um eine Bro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schüre und nicht um ein an den Beschwerdeführer persönlich gerichtetes Schreiben der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> handelt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei gegebener Sachlage und a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ngesichts der klaren und unmissverständlichen Reglementsbestimmung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat die Beschwerdegegnerin zu Recht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer unter Einhaltung der dafür vorgesehenen Frist von 30 Tagen auf Ende eines Kalendermonats per 1. Januar 2016 (Ziff. 4.3 Anhang TelFirst AVB) der Versicherungsform Standard zugeteilt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sämtliche weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers vermögen an diesem Ergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis nichts zu ändern. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von weiteren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beweismassnahmen sind keine an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren entscheidrelevanten Erkenntnisse zu erwarten, weshalb davon abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehen ist (antizipierte Beweis-würdigung; BGE 124 V 90 E. 4b, 122 V 157 E. 1d, 136 I 229 E. 5.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_320/2014 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2014 E. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der angefochtene Einspracheentscheid vom 7. Dezember 2015 (Urk. 2) ist nach dem Gesagten rechtens. Die Beschwerde ist folglich abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Antrag des Beschwerdeführers, es sei der Beschwerdegegnerin in geeigneter Weise beizubringen, dass eine Beschwerde gemäss Art. 55 VwVG aufschiebende Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung nach sich ziehe (Urk. 12 S. 1 f.), ist mit dem vorliegenden Entscheid gegenstandslos. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Verfahren ist kostenlos. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Atupri Gesundheitsversicherung</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigHartmann</p></div> </div></body></html>