<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00353</span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiberin Oertli</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 25. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Christe</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Christe &amp; Isler Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Obergasse 32, Postfach 1663, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der 1969 geborene X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldete sich am 6. März 2010 unter Hinweis auf Schwindel und Halswirbelsäulen- sowie Kopfschmerzen seit einem am 27. April 2009 erlittenen Unfall mit Verletzung an der Halswirbelsäule zum Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Urk. 7/7). Die Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte erwerbliche Unterlagen und Arztberichte (Urk. 7/14, Urk. 7/17 und Urk. 7/34-35) ein und zog die Akten der Suva zum Auffahrunfall vom 27. April 2009 bei (Urk. 7/13, Urk. 7/28 und Urk. 7/109). Der Versicherte bezog vom 30. April 2009 bis 14. Oktober 2010 Taggelder der Suva, zuletzt im Umfang von 50 % (Urk. 7/109/1-18). Am 1. November 2010 teilte die IV-Stelle X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit, dass eine Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittlung zurzeit nicht möglich sei (Urk. 7/29). In der Folge sprach sie dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten mit Verfügung vom 25. Januar 2012 (Urk. 7/73; vgl. auch Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsteil 2, Urk. 7/58) mit Wirkung ab 1. März 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen eines im Juni 2012 eingeleiteten Revisionsverfahrens veranlasste die IV-Stelle eine polydisziplinäre medizinische Untersuchung (vgl. das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten der Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 22. April 2014, Urk. 7/145/1-26, sowie die Beantwortung von Zusatzfragen mit Schreiben vom 10. Dezember 2014, Urk. 7/158). Nach durchgeführtem Vorbescheidver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren (Urk. 7/164 ff.) verfügte sie am 15. Februar 2016 (Urk. 2) die wiederer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wägungsweise Aufhebung der Rentenverfügung vom 25. Januar 2012 und Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung der Rente auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nats.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen (Urk. 2) liess X.___ am 16. März 2016 Beschwerde erheben (Urk. 1) und beantragen (S. 2), die Verfügung vom 15. Februar 2016 sei aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heben und es sei die bisherige Dreiviertelsrente zu bestätigen. Eventuell sei ihm noch eine Viertelsrente zuzusprechen. Zudem ersuchte der Beschwerdeführer, es sei ihm die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unentgeltliche Prozessführung und in der Person von Rechtsanwalt lic. iur. Daniel Christe, Winterthur, die unentgeltliche Rechtsverbeiständung zu bewilligen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die IV-Stelle schloss in ihrer Vernehmlassung vom 26. April 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Beschwerdeantwort, Urk. 6), wovon der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer mit Verfügung vom 20. Mai 2016 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen gu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Grad der Invalidität eines Rentenbezügers oder einer Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerin in einer für den Anspruch erheblichen Weise, so ist die Rente laut </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG für die Zukunft entsprechend zu erhöhen, herabzuset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen oder aufzuheben. Der Revisionsordnung gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG geht jedoch der Grundsatz vor, dass die Verwaltung befugt ist, jederzeit von Amtes wegen auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn diese zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (BGE 110 V 176 E. 2a; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">53 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG). Unter diesen Voraussetzungen kann die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung eine Rentenverfügung auch dann abändern, wenn die Revisionsvorausset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG nicht erfüllt sind. Bei periodischen Leistungen ist die Erheblichkeit der Berichtigung zu bejahen (BGE 119 V 475 E. 1c; Urteil des Bundesgerichts 9C_11/2008 vom 29. April 2008 E. 4.2 mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Erfordernis der zweifellosen Unrichtigkeit liegt vor, wenn kein vernünftiger Zweifel an der (von Beginn weg bestehenden) Unrichtigkeit der Verfügung be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steht, also einzig dieser Schluss denkbar ist. Dies ist in der Regel erfüllt, wenn eine Leistungszusprache aufgrund falscher Rechtsregeln erfolgt ist oder wenn massgebliche Bestimmungen nicht oder unrichtig angewandt wurden (vgl. BGE 138 V 324 E. 3.3). Darunter fällt insbesondere eine unvollständige Sachverhaltsabklärung aufgrund einer klaren Verletzung des Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundsatzes (vgl. Art. 43 Abs. 1 ATSG; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_633/2015 vom 3. November 2015 E. 2.1), wovon die Praxis etwa bei einer Invaliditätsbemessung, die auf keiner nachvollziehbaren ärztlichen Einschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung der massgeblichen Arbeitsfähigkeit beruhte und in diesem Sinne nicht rechtskonform zustande kam, ausgeht (vgl. etwa Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts 9C_317/2015 vom 20. Oktober 2015 E. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und 9C_362/2017 vom 8. August 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Zudem muss erstellt sein, dass die korrekte Vorgehensweise zu einem anderen Ergebnis geführt hätte (vgl. Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufl. 2014, N</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">86 zu Art. 30-31 mit Hinweisen auf die Rechtsprechung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Frage nach der zweifellosen Unrichtigkeit beurteilt sich nach der Rechtslage im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitpunkt des Verfügungserlasses, einschliesslich der damaligen Rechtspraxis (BGE 140 V 77 E. 3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte in der Verfügung vom 15. Februar 2016 (Urk. 2) unter Bezugnahme auf das Y.___-Gutachten vom 22. April 2014 aus, dass der Beschwerdeführer aus somatischen Gründen in der angestammten Tätigkeit als Gerüstbauer nicht mehr arbeitsfähig sei. In angepasster Tätigkeit bestehe zur Vermeidung der Exazerbation der Beschwerden ein leicht vermehrter Pausenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darf, was eine 80%ige Arbeitsfähigkeit zur Folge habe (S. 2). In Anbetracht der vorliegenden Gesundheitsschädigung, der festgestellten Ressourcen sowie der bestehenden Inkonsistenzen könne sodann davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer aus psychiatrischer Sicht einer Arbeit zumutbarerweise ganz nachgehen könne (S. 3). Die IV-Stelle führte einen Einkommensvergleich durch, woraus ein unter der rentenbegründenden Schwelle von 40 % liegender Invaliditätsgrad von 23 % resultierte (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich erwog die IV-Stelle, dass der ursprüngliche Entscheid betreffend Rentenzusprechung unter Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes zustande gekommen und deshalb zweifellos unrichtig gewesen sei. Ein Wiedererwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsgrund sei somit ausgewiesen. Zudem habe sich die psychische Situation des Versicherten verbessert (von mittelschwerer zu leichter Depression), weshalb auch ein Revisionsgrund nach Art. 17 ATSG vorliege (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer liess dem entgegen halten (Urk. 1), die medizinischen Abklärungen, die der Rentenverfügung zugrunde gelegen hätte, seien zwar ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichsweise eher knapp gewesen, es habe indes insbesondere in somatischer Hinsicht sehr wohl eine prozentuale Einschätzung der Arbeitsfähigkeit vorgele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. So sei aus dem Bericht der Z.___ vom 16. April 2010 (bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise der angehängten Zusammenfassung der Krankheitsgeschichte) her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorgegangen, dass der Beschwerdeführer damals Taggelder der Suva im Umfang von 50 % erhalten habe. Dies habe auf eine von der Suva anerkannte 50%ige Arbeitsfähigkeit schliessen lassen. Ausserdem werde die Einschätzung einer 50%ige Arbeitsfähigkeit durch den Bericht des behandelnden Psychiaters Dr. A.___ gestützt, auch wenn dieser Bericht für sich allein betrachtet kaum eine genügende Grundlage für eine Rentenbeurteilung gewesen wäre (S. 5). Der Beschwerdeführer verneinte das Vorliegen eines Wiederwägungs- oder eines Revisionsgrundes (S. 6 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem bemängelte der Beschwerdeführer die Invaliditätsbemessung (S. 7 f.). Er hielt dafür, dass die Arbeitsfähigkeit aus orthopädischen und aus psychischen Gründen eingeschränkt sei, weshalb vom aus psychischen Gründen zumutbaren Arbeitspensum von 80 % infolge erhöhten Pausenbedarfs ein weiterer Abzug von 20 % anzubringen sei. Dies hätten die Gutachter in ihrer Gesamtbeurteilung nicht umgesetzt, obwohl der zusätzliche Pausenbedarf gleichmässig über den ganzen Arbeitstag anfalle und somit zusätzlich bestehe, auch wenn die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit aus psychischen Gründen bereits auf 80 % eingeschränkt sei. Des weiteren sei aufgrund des erheblich eingeschränkten Zumutbarkeitsprofils ein behinderungsbedingter Abzug von mindestens 10 % vom Tabellenlohn vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen, woraus im Sinne seines Eventualantrags ein Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telsrente resultiere (S. 8 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Zusprache einer Dreiviertelsrente mit Verfügung vom 25. Januar 2012 (Urk. 7/73) mit Wirkung ab 1. März 2011 lag der nachfolgende medizinische Sachverhalt zugrunde:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach einem Aufenthalt in der Z.___ vom 16. Februar bis 16. März 2010 nannten pract. med. B.___, Dr. C.___, Leitende Neuropsychologin, Fachpsychologin für Neuropsychologie FSP, und Dr. med. D.___, Chefarzt, Neurologie FMH und Facharzt für Physikalische Rehabilitation, im Bericht an den Hausarzt Dr. med. E.___, Allgemeine Medizin FMH, vom 16. April 2010 (Urk. 7/17/1-3) die Diagnose eines Status nach Heckauffahrkollision von hinten als Beifahrer am 27. April 2009 mit/bei flacher Diskusprotrusion Niveau C4/5 und C6/7, rechtsparamedianer Diskusprotrusion C3/C4 mit leichter rechtsseitiger Einengung des Neuroforamens sowie Streckhaltung der Halswirbelsäule (HWS). Sie gaben an, der Beschwerdeführer habe bei Eintritt eine Schonhaltung und eine gedämpfte Grundstimmung präsentiert. Aufgrund der mangelhaften Deutschkenntnisse sei der Zugang erschwert gewesen. Es sei leider nicht mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich gewesen, dem Beschwerdeführer den Unterschied zwischen akuten und chronischen Schmerzen näher zu bringen und adäquatere Strategien im Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang mit den Beschwerden zu vermitteln. Bereits bei leicht erhöhten Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen in der Therapie habe der Beschwerdeführer über verstärkte Schmerzen geklagt, leichtere Übungen verlangt und seine Schonhaltung wieder eingenom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men. Die passiven Massnahmen habe er als hilfreicher erachtet. Den Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhang zwischen tiefem Aktivitätsniveau, Schonung und stagnierendem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lauf habe er nicht verstehen können. Es hätten daher bis zum Austritt nur we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nige Fortschritte erzielt werden können.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Beschwerdeführer sei eine IV-Anmeldung zur Früherfassung und berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Reintegration dringend angezeigt. Aus eigener Initiative werde ihm die Wiederaufnahme einer beruflichen Tätigkeit nicht gelingen. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer betrachte sich als schmerzbedingt arbeitsunfähig. Bei fehlender Tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">struktur und tiefem Aktivitätsniveau sei mit einer weiteren Chronifizierung zu rechnen. Eine teilzeitliche körperlich leicht bis mässiggradig belastende Arbeit in wechselnden Positionen wäre dem Beschwerdeführer zuzumuten und würde die Normalisierung des Alltags unterstützen. Im angestammten Beruf bestehe bis auf weiteres eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Hausarzt Dr. E.___ gab im Bericht vom 21. März 2010 (Urk. 7/14/4-5) an, der Beschwerdeführer leide seit einer Auffahrkollision am 27. April 2009 unter Nackenproblemen, wobei in der Z.___ diverse Deg disci der HWS C4/5, C6/7 und re C3/4 sowie eine Streckhaltung der HWS festgestellt worden seien. Der Beschwerdeführer habe die Arbeit teilweise wieder aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen, die Stelle als Gerüstbauer jedoch im November verloren und seither zu 50 % gestempelt und für die restlichen 50 % Suva-Taggelder bezogen. Die volle Leistung im Gerüstbau dürfte in absehbarer Zeit nicht zu erreichen sein. Der Beschwerdeführer sei überdurchschnittlich auf Schmerz empfindlich, was zu Verspannungen und vasovagalen Reaktionen mit Schwindel führe. Die bisherige Arbeit sei nicht zur Zufriedenheit des Arbeitgebers auszuführen. Er habe dies mit 50 % eingesetzt. Er gehe davon aus, dass Medikamente und Physiotherapie zu einer langsamen Besserung führen könnten. Auf dem Formular betreffend behinderungsangepasste Tätigkeiten gab Dr. E.___ an, rein „sitzende“ Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten seien zirka fünf Stunden im Tag zumutbar. Zumutbar seien zudem reine „stehende“, wechselbelastende, und vorwiegend im Gehen ausgeübte Tätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im nur wenige Zeilen umfassenden Bericht vom 13. Oktober 2010 (Urk. 7/28/3) zuhanden der Suva gab Dr. med. A.___, Facharzt FMH Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrie/Psychotherapie an, der Beschwerdeführer stehe seit Mai 2010 nach hausärztlicher Zuweisung in seiner ambulant-psychiatrischen Behandlung. Kli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisch-objektiv liessen sich beim Beschwerdeführer eine mittelschwere gespannt-depressive F4-Anpassungsstörung (Antrieb, Psychomotorik, Stimmung, Affekt) bei manifestem Leidensdruck und missbefindlichem Gesamthabitus veranschla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Aus seiner Sicht sei aktuell eine 50%ige Arbeitsfähigkeit zumutbar. Eine neutralgutachterliche Abklärung zwecks Veranschlagung der medizinisch-the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oretischen Arbeitsfähigkeit im Rahmen anderer relevanter Fragestellungen sei per se angezeigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 15. Oktober 2010 erlitt der Beschwerdeführer bei einer Frontalkollision als Beifahrer eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Thoraxkontusion</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Nacken- und Kopfschmerzen, die nach An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe im IV-Bericht vom 19. November 2010 der Oberärztin Dr. med. F.___, Chirurgische Klinik G.___, nach ambulanter Behandlung vom 15. bis 16. Oktober 2010 keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit habe (Urk. 7/35).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 21. November 2010 gab Dr. E.___ an, er könne wegen eines neuen Auto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfalls mit Thoraxkontusion und erneuter Nackenverletzung die Situation im Moment nicht definitiv beurteilen. Er bat um Rückfrage zirka Februar / März 2011 (Urk. 7/34/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.6 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinen Stellungnahmen vom 6. Dezember 2010 und 5. Januar 2011 (Urk. 7/37 S. 4) gab Dr. med. H.___, Facharzt für Innere Medizin, vom regio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nalen ärztlichen Dienst der IV-Stelle (RAD) an, die zuletzt ausgeübte Tätigkeit sei laut dem Arztzeugnis der Z.___ seit dem 17. März 2010 nicht mehr möglich. In einer adaptierten Tätigkeit (leicht bis mässiggradig schwer und wechselbelastend) sei seit Oktober 2009 mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit eine Arbeitsfähigkeit von 50 % gegeben. Die medizinischen Vorausset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungen für Leistungen im Rahmen von Art. 18 IVG (Arbeitsvermittlung) seien erfüllt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf telefonische Rückfrage der Sachbearbeiterin gab Dr. H.___ am 15. März 2011 an, das medizinische Ergebnis sei nicht abgeschlossen. Eine Verbesserung sei möglich. Anlässlich einer Revision in einem Jahr sei eine multidisziplinäre Abklärung angezeigt (Urk. 7/45).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 verfügte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rentenaufhebung (Urk. 2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">basierte im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen auf den folgenden medizinischen Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 19. April 2012 (Urk. 7/128) gab Dr. A.___ an, es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestehe im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeitverlauf, bei strukturell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> limitierter therapeutischer Modelier- und Erreichbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unverändert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelschweres,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gespannt-depressives Zustandsbild </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässigen suizidalen Impulsen bei massiver Selbstwertproblematik und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressogenen Kognitionen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Regelmässige fachpsychiatrische Betreuung stüt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zend-supportiver Natur mit Elementen verhaltenstherapeutischer Strategien (Selbstmanagement).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einerlei, ob unter Auss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chluss des Zeitkriteriums, eine F3-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">depressive Episode oder eine protrahierte Verlaufsform einer depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Anpassungsstörung klassifiziert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einem Arbeitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund objektiver psychopathologischer Befunde sicher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelschwerer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausprägung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">defizitärer handlungsbegleitender Kognitionen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nur sehr beschränkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbar. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Medikation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führte Dr. A.___ aus, V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enlafaxin 250 mg/die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei wegen Blutdruckproblematik und vegetativer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Nebenwirkungen sis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden. Neu bestehe die Medikation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aktuell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Valdoxan 25 mg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/die, Ris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perdal 1-3 mg/di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e bei negativem Gedankenkreisen und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Temesta l mg exp. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Bedarf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Spannung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 15. August 2013 (Urk. 7/133/4-6) gab Dr. E.___ an, der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer sei im Nacken aber auch an der Lendenwirbelsäule und Brust</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirbelsäule massiv verspannt und sei von Nackenkopfschmerzen geplagt. Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich sei er vereinsamt, da er in einer sehr kleinen Wohnung lebe und die Familie im Kosovo sei. Er habe mit der Rente zu wenig Geld und sei somit in eine reaktive Depression gerutscht. Eine Besserung sei nicht absehbar. Er sehe den Beschwerdeführer einmal im Monat. Der Beschwerdeführer könne nicht tra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, sich nicht bücken und keine repetitiven Arbeiten machen. Er spreche zu wenig gut Deutsch für einen Bürojob. Die psychosoziale Situation sei ungünstig für eine spontane Rehabilitation. Eine Umschulung habe nur Aussicht auf Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folg, wenn es ihm physisch und psychisch besser gehe. Es stelle sich allerdings in Anbetracht des jugendlichen Alters die Frage, ob doch noch einmal eine Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habilitation versucht werden sollte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Y.___ erstattete der IV-Stelle am 22. April 2014 ein Gutachten (Urk. 7/145/1-26) in den Fachdisziplinen Allgemeine Innere Medizin (Dr. med. I.___, Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meine Medizin FMH), Orthopädie (PD Dr. med. J.___, Facharzt Orthopädie und Traumatologie), Neuropsychologie (Dipl. Psych. K.___, Klinische Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ropsychologin GNP und Dipl. Psych. L.___, Fachpsychologin für Neuropsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chologie FSP), Neurologie (Dr. med. M.___ und Dr. med. et. phil. N.___, Neurologie FMH) sowie Psychiatrie (Dr. med. O.___, Facharzt FMH für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie). Die Gutachter nannten die folgenden Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit (S. 20):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leichte dep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ressive Episode (ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> F32.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Agoraphobie mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">t Panikstörung (ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> F40.01)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches zervikozephales und zervikospond</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ylogenes Schmerzsyndrom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">radiologisch nachgewiesener Retrolisthesis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Halswirbelkörper (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">HWK</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">4, Osteo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chondrosen und Unkovertebralarthrosen HWK</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> 5-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">7, Diskusprotrusion HWK</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">3/4 und HWK 5-7, aktuell ohne hö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">hergradige Spinalkanal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">einengung oder foraminale Einengung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ohne Hinweise für ein sensibles oder motorisches radikuläres Ausfallsyndrom oder eine Myelopathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">klinisch schmerzbedingt eingeschränkte Wirbelsäulenbeweglichkeit und muskulä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rer Hartspann im Bereich der HWS</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Verkehrsunfall mit Distorsion der Halswirbelsäule am 27.04.2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach erneutem Verkehrsunfall am 15.10.2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Syndromales Beschwerdebild nach HWS-Distorsionstrauma am 27.04.2009 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Daneben nannten die Experten die nachfolgenden Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 21):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Beginnende Retropatel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lararthrose beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Laparoskopie mit Wechsel auf Laparotomie und ausgedehnter Adhäsio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lyse sowie Gelegenheitsappendektomi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">e bei Brideniteus am 05.10.2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fraktur eines Mittelhandknochens der rechten Hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> 2005, folgenlos abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">heilt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Entfernung eines Tumors am Finger link</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">s 2004</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Operation nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unterbauchverletzung durch eine Kuh 1971 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Gesamtbeurteilung gaben die Experten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der 45-jährige Gerüstmonteur sei s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27. April 2009</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en chronischer Kopf- und Nacken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen, welche im Anschluss an ein HWS-Distorsionstrauma aufgetreten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, nicht mehr arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Auf organischer Ebene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten sich zwar keine post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">traumatisc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen organischen Läsionen im Sinne von Frakturen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gefunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, aber es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich Diskusprotrusionen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an der Hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">swirbelsäule, welche im Bericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erwähnt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würden, und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> somit klare organische Befunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ferner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerden eines syndromalen Beschwerdebildes nach HWS-Distorsionstrauma mit Lärmempfindlichkeit, Tinnitus, Schwindel, Taub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsgefühlen im Bereich der Kopfhaut und der Hände, Erschöpfungszuständen und Schlafstörungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestanden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gleichzeitig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aber auch eine psychiatrische Komorbidität</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorgelegen (laut Diagnoseliste des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">behandelnde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Psychiater</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13. Oktober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2010 eine mittelschwere gespannt-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">depressive Anpassungsstörung bei manifestem Leidensdr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uck und missbefindli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chem Gesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habitus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Rentenzusprache per </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. März 2011 habe somit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den genannten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> leichten organischen Befunden im Bereich der HWS und der mittelgradigen Depression</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gegründet (S. 21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktuell </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über weiterhin unverändert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eher sich etwas verschlechternde Kopf- und Nackenschmerzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beklagt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Neu seien Brustschmerzen nach dem zweiten Unfall dazu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gekommen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe auch Bauchschmerzen seit der Bauchoperation im Jahr 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe weiterhin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über Lärmempfindlichkeit, Tinnitus, Schwindel, Erschö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pfungszustände und Schlafstörungen geklagt (S. 21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kopfschmerzen und Nackenschmerzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach wie vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chronisches zervikospondyl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ogenes und zervikozephales Schmerzsyndro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rückführen, das unverän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert seit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenzusprechung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorhanden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisch finde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich eine schmerzbedingt deutlich eingeschränkte Wirbelsäulenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weglichkeit sowie ein muskulärer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hartspann im Bereich der HWS.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Neurologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Ausfälle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine nachgewiesen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Radiologisch l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iessen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich weiterhin die be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reits früher festgestellten Diskusprotrusionen nachweisen. Neu seien seit der letzten Untersuchung Osteochondrosen bei den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> HWK 5-7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie Unkovertebralarthrosen geringen Ausmasses auf Höhe HWK6/7 dazuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen (S. 21 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht bestehe aktuell eine leichte depressive Episode, die sich durch depressive Stimmung, rasche Ermüdbarkeit, Störung des Selbstwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefühls, Klagen über Konzentrationsstörungen und Schlafstörungen äussere. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ausprägung dieser Symptomatik sei aktuell leicht, wobei aufgrund zahlreicher Hinweise auf Aggravation in der psychiatrischen Untersuchung der Ausprä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrad sogar noch geringgradiger sein könnte.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Differenzialdiagnostisch sei deshalb auch an die Diagnose Angst und depressive Störung gemischt zu den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ägen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Symptome für eine Agora</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phobie vor. Der Beschwerdeführer leide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Öffentlichkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter Unsicherheit und Ängsten, berichte aber auch über Schweissausbrüche, Angstzustände </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ohnmacht beziehungsweise Angst vor Ohnmacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch hier sei in Betracht zu ziehen, dass das Beschwerdebild in Wahrheit weniger au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sgeprägt vorliege als angegeben;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dies wiederum wegen der Aggravation.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die wegen der Konzentrationsstörung erfolgte neuropsychologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Untersuchung habe formal mittelgradige bis schwere neuropsychologische Funktionsstörungen ergeben, die aber wegen der Aggravation als überwiegend nicht authentisch und somit als nicht valide angesehen werden müssten. Es sei damit zwar letztlich nicht ausgeschlossen, dass auch authentische neuropsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chologische Gesundheitsstörungen vorliegen könnten; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diese könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en jedoch an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesichts des Täuschungsverhaltens des Beschwerdeführers nicht valide abgebil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det oder gar quantifiziert werden, weswegen diese Befunde zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht herangezogen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden könnten (S. 22). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies führe zur Konklusion, dass sich das psychiatrische Befinden des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers bei unverändertem organischem Befund im Bereich der Halswirbelsäule verbessert habe, so dass heute im Gegensatz zur Erstbeurteilung nur noch eine leichte depressive Episode bestehe. Die gesamtmedizinische Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitssituation und Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers hätten sich so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit seit der Rentenzusprache verbessert (S. 22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bezug auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einschätzung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Arbeitsfähigkeit gaben die Gutachter an, es sei dem Beschwerdeführer wegen der Beschwerden und klinischen Befunde im Bereich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">HWS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mehr möglich, lange zu sitzen, lange zu stehen und schwere Lasten über 10 Kilogramm zu tragen. Auch Arbeiten in vornüberge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neigter Haltung, z.B. am PC, seien nur eingeschränkt zu empfehlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 22)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neben bestehe zur Vermeidung der Exazerbation der Beschwerden ein leicht vermehrter Pausenbedarf, was laut dem orthopädischen Fachgutachten eine 80%ige Arbeitsfähigkeit zur Folge habe (S. 13). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Beschwerden und radiologischen Befunde bei chronischem zervikospondylogenem Syndrom be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehe somit keine Arbeitsfähigkeit mehr für seine angestammte Tätigkeit als Gerüstbauer. In dieser Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung bestehe eine Übereinstimmung mit den Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richterstattern der Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Diese Einschränkung gelte daher seit der Zusprache der Rente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einer körperlich maximal adaptierten Tätigkeit bestehe eine 80%ige Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ergebe sich wegen der leichten depressiven Episode und der Agoraphobie. Diese führten zu einer ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minderten Durchhaltefähigkeit und zu einer verminderten Wegefähigkeit (Ago</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raphobie). Auch die Gruppenfähigkeit scheine nach Angaben des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers eingeschränkt zu sein. Aus körperlicher Sicht sollte es sich um eine leichte körperliche Tätigkeit ohne Zwangshaltungen, ohne vornübergebeugtes Belasten, ohne längeres Stehen, längeres Sitzen, längeres Gehen und ohne die Notwendigkeit, Lasten über 10 Kilogramm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragen zu müssen, ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ndeln. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Schwindel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">symptomatik sollte es sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Angabe der Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem um Tätigkeiten handeln, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei denen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Sturzgefahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Körperli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che mittelschwere und schwere Tätigkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien nicht möglich. Die attestierte Verbesserung beziehungsweise 80%ige Arbeitsfähigkeit gelte seit dem psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischen Fachgutachten, das heisse seit dem 14. Februar 2014 (S. 23).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 10. Dezember 2014 beantwortete der fallführende Oberarzt Dr. I.___ Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fragen (Urk. 7/158). Er gab an, dass laut den zur Verfügung gestellten Unterlagen vom 27. April 2009 bis 14. Oktober 2010 nachprüfbare </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (zuletzt im Umfang von 50 %) vorgelegen hätten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In allen weiteren Berichten seither </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien aber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsfähigkeit keine Angaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gemacht worden. Eine zuverlässige, lückenlose und nachprüfbare Aussage über die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit von Oktober 2010 bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Untersuchung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der Y.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Februar 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei somit nicht möglich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der damaligen Beurteilungen sei der Explorand in seiner ang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">estamm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Tätigkeit auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der degenerativen Veränderungen im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bereich des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsapparat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mehr arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in seinem Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13. Oktober 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine 50%ige Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wahrscheinlich in einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verweistätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– ausgewiesen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die psychiatrische Diagnose (bis dahin mittelgradige Depression) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich erst wieder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anlässlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der gutachterlichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Untersuchung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Februar 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geändert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, als nur noch eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leichte depressive Episode habe nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies führe zu einer verbesserten Arbeitsf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ähigkeit von 80% für eine maximal adaptierte körperlich leichte Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, wie im Gutachten ausgewiesen. Diese 80%ige Arbeitsfähigkeit in adaptier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeit bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> somit seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem 14. Februar 2014. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da keine Berichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derslautenden Beurteilun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen vorhanden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei man davon ausgegangen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass eine 50%ige A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rbeitsfähigkeit seit der Zusprac</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">he der Rente bis zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14. Februar 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestanden haben dürfte. Jedenfalls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fänden sich in den Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lagen keine gegen diese Annahme sprechenden Unterlagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging bei der Zusprache einer Dreiviertelsrente mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 25. Januar 2012 (Urk. 7/73) mit Wirkung ab 1. März 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von einer 50%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(un)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">it in adaptierter Tätigkeit aus. Sie stützte sich dabei auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stellungnahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> RAD-Arztes Dr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zum medizinischen Sachverhalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die aktenkundigen Arztberichte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die den – zunächst mit Blick auf berufliche Massnahmen formulierten – Stellungnahmen des RAD-Arztes zugrunde lagen, vermögen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derartige (rentenbegründende) Einschränkung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">indes nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zutun. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So fehlen namentlich hinreichende Angaben zur Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit. Dies gilt zum einen für den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 3.1.1), aus dem nicht hervorgeht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, in welchem Umfang eine angepasste Tätigkeit zumutbar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">war</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht ist nur zu entnehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die bisherige Tätigkeit bis auf w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiteres nicht mehr möglich und eine berufliche Reintegration dringend angezeigt sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum anderen machte d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Hausarzt Dr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine konkreten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Angabe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gepasster Tätigkeit. Er stellte fest, die bisherige Arbeit sei nicht zur Zufriedenheit des Arbeitgebers aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuführen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er habe dies mit 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eingesetzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Aus seinen Formularangaben zu zumutbaren Arbeiten in behinderungsangepasster Tätigkeit geht nicht klar her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor, welche Tätigkeiten in welchem Umfang zumutbar waren. Eine generelle 50%ige Einschränkung ist auf jeden Fall auch den Berichten des Hausarztes nicht zu entnehmen (E. 3.1.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Nach einem erneuten Unfall vom 15. Oktober 2010 bat Dr. E.___ darum, ihn erst im Februar/März 2011 wieder zu kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">taktieren, da er die Situation im Moment nicht definitiv beurteilen könne (E. 3.1.5). Davon sah die IV-Stelle in der Folge ab. Schliesslich gab zwar der be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handelnde Psychiater Dr. A.___ im – auf dem Feststellungsblatt nicht er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wähnten – Kurzbericht vom 13. Oktober 2010 zuhanden der Suva (E. 3.1.3) an, aus seiner Sicht sei aktuell eine 50%ige Arbeitsfähigkeit zumutbar; diese An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe bezieht sich vermutlich auf eine Verweistätigkeit (vgl. E. 3.2.3.2). Gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitig empfahl er aber eine neutrale gutachterliche Abklärung. Anzufügen bleibt, dass sich dem Bericht des Kreisarztes Dr. med. P.___, Facharzt FMH für Chirurgie, vom 12. Januar 2010 (Urk. 7/13/21-25) mit Bezug auf die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beits(un)fähigkeit einzig entnehmen lässt, dass der Beschwerdeführer unterdes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen eine 50%ige Arbeitsfähigkeit erreicht habe, wobei er allerdings in der Zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schenzeit die Kündigung erhalten habe und arbeitslos sei. Auch mit diesen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gaben lässt sich die der Zusprache einer Dreiviertelsrente mit Verfügung vom 25. Januar 2012 zugrunde liegende Annahme einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit in angepasster Tätigkeit nicht legitimieren. Kommt hinzu, dass sämtliche vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handenen Berichte mehr als ein Jahr vor der Rentenzusprache ergangen waren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten wie überhaupt von behandelnden Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräften ist zudem auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Pa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Rentenzusprache auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den sehr knappen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angaben von Dr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne klare Diagnosestellung und Befunderhebung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">basierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (zur Diagnose einer Anpassungsstörung vgl. im Übrigen E. 4.1.5 hernach)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwiese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich ebenfalls als zweifellos unrichtig, wobei anzumerken ist, dass selbst der Beschwerdeführer eingestand, dass dieser Bericht für sich allein betrachtet kaum genügende Grundlage für eine Rentenbeurteilung gewesen wäre (Urk. 1 S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nichts zu ändern an den offensichtlich ungenügenden medizinischen Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen vor der Rentenzusprache vermag der Umstand, dass die Y.___-Experten laut dem von Dr. I.___ unterzeichneten Ergänzungsbericht zum Gutachten vom 10. Dezember 2014 davon ausgingen, dass eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit seit der Zusprache der Rente bis zur gutachterlichen Untersuchung am 14. Februar 2014 bestanden haben dürfte (E. 3.2.3.2; vgl. den Einwand in Urk. 1 S. 6 oben). Diese rückblickende Annahme vermag nicht zu überzeugen. Einerseits gab der Gutachter Dr. I.___ im selben Bericht an, dass seit dem 14. Oktober 2010 keine Atteste mehr vorliegen würden und eine zuverlässige, lückenlose und nachprüf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare Aussage über die Arbeitsfähigkeit von Oktober 2010 bis zur gutachterli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Untersuchung im Februar 2014 nicht möglich sei. Andererseits stützte sich die retrospektiv angenommene 50%ige Arbeitsunfähigkeit einzig auf die – wie bereits erwähnt mangelhaften – Angaben im Bericht von Dr. A.___ vom 13. Oktober 2010 (vgl. im Übrigen auch die kritische Auseinandersetzung mit dem letzten Bericht von Dr. A.___ im psychiatrischen Fachgutachten, Urk. 7/145/30-38 S. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Einschätzung des RAD-Arztes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, auf welche sich die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin massgeblich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enthält nach dem Gesagten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Wesentlichen eine ungefähre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schätzung der Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit, ohne eigene Untersuchung. Der Schätzung lagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unvollständige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zwischenberichte der behandelnden Ärzte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zugrunde, die sich über die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit gar nicht oder in nur unzureichender Weise äusserten. Anzumerken bleibt, dass die Angaben des RAD-Arztes zudem namentlich mit Blick auf be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rufliche Massnahmen zustande kamen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ergibt sich, dass es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Zeitpunkt der Rentenzusprache an hinreichend sorgfältigen fachärztlichen Abklärungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fehlte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es mangelte an ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nachvollziehbaren ärztlichen Einschätzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hinsichtlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der massgeblichen Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in adaptierter Tätigkeit, weshalb die Invaliditätsbemessung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht rechtskonform zustande kam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 1.4.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erstellt ist sodann dass eine korrekte Vorgehensweise zu einem anderen Ergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis geführt hätte. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genannte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anpassungsstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurde praxisgemäss bereits im Zeitpunkt der Rentenzusprache nicht als invalidisieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Leiden betrachtet, da diese Diagnose nur dann angezeigt ist, wenn selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Diagnose einer leichten depressiven Episode nicht möglich ist (Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_76/2012 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2012 E. 2.2.2 unter Hinweis auf SVR 2008 IV Nr. 15 S. 43, I 514/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">06 E. 2.2.2.2, 9C_408/2010 vom 22. Nov</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ember 2010 E. 4.3 und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 8C_322/2010 vom 9. August 2010 E. 5.2). Anhaltspunkte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dafür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass es sich vorliegend anders verhalten hätte, sind keine ersichtlich. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht lässt sich die 50%ige Einschränkung ebenfalls nicht begründen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">at</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">testierten die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">doch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Gutachten vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trotz unverändertem organischem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Befund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus somatischen Gründen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in einer behinderungsangepassten Tätigkeiten nur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine 20%ige Einschränkung infolge erhöhten Pausenbedarfs.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungszusprache mit Verfügung vom 25. Januar 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">war</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> daher zweifel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">los unrichtig im w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iedererwägungsrechtlichen Sinne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die rentenaufhebende Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2016 (Urk. 2) erging unter dem Dispositiv </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiedererwägungsweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aufhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bung der Verfügung 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2012 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufhebung künftige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rentenleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In den Erwägungen führte d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Beschwerdegegnerin aus, dass zudem auch ein Revisionsgrund nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG bestanden habe (S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gingen zwar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">explizit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verbesserung des psychischen Gesundheitszustandes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, da im Gegensatz zur Erstbeurteilung nur noch eine leichte depressive Episode bestehe. Die gesamtmedizinische Gesundheitssitua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers hätten sich somit seit der Rentenzusprache verbessert (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.2.3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Trotzdem ist fraglich, ob dem Y.___-Gutachten vom 22. April 2014 mit hinreichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Deutlichkeit eine Verbesserung gegenüber den Verhältnissen im Zeitpunkt der Rentenzusprache entnommen werden kann, hatte der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnde Psychiater Dr. A.___ doch damals eine Anpassungsstörung (mit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drücklichem Hinweis auf den ICD-Code F4), wenn auch mittelschwerer Ausprä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung, und keine mittelgradige depressive Episode diagnostiziert. Zudem ist auch ein Vergleich der Befundlage angesichts der knappen Angaben im Bericht von Dr. A.___ nicht zielführend. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie es sich damit aber letztlich genau verhält, kann nach Vorliegen eines Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwägungsgrundes gemäss dem hievor Gesag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten offen gelassen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Expertise der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2014 beruht auf fachärztlichen Untersuchun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen in den massgebenden Disziplinen, berücksichtigt die relevanten Vorakten wie auch die geklagten Beschwerden und leuchtet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– namentlich mit Bezug auf die entscheidende Frage nach einer gesundheitlich bedingten Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit im Begutachtungszeitpunkt – </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der Darlegung der medizinischen Verhältnisse und in der Begründung der Schlussfolgerungen ein. Damit liegt eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Expertise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vor, welche die Anforderungen an eine beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftige medizinische Entscheidungsgrundlage vollumfänglich erfüllt (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 1.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kraft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Gutachtens ist zwischen den Parteien denn auch grundsätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich unbestritten. Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Y.___-Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist erstellt, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer in seiner angestammten Tätigkeit als Gerüstbauer aus somatischen Gründen nicht mehr arbeitsfähig ist. Eine angepasste Tätigkeit ist ihm indes zumutbar. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus körperlicher Sicht sollte es sich um eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">körperlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leichte Tätigkeit ohne Zwangshaltungen, ohne vornübergebeugtes Belasten, ohne längeres Stehen, längeres Sitzen, längeres Gehen und ohne die Notwendigkeit, Lasten über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 Kilogramm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragen zu müssen, ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ndeln. Aufgrund der Schwindel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">symptomatik sollte es sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Angabe der Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zudem um Tätigkeiten handeln, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei denen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Sturzgefahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Körperliche mittelschwere und schwere Tätigkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind nicht möglich. Wegen erhöhten Pausenbedarfs liegt die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit auch in angepasster Tätigkeit lediglich bei 80 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu diskutieren ist die sozialversicherungsrechtliche Relevanz und Tragweite der im Gutachten ebenfalls attestierten psychischen Einschränkungen mit Bezug auf einen Rentenanspruch, wie dies bereits die Beschwerdegegnerin in ihrer sorg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fältig begründeten Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getan hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nachdem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den medizinischen Experten bei der Beurteilung, wie sich die erhobenen gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen auf die Arbeitsfähigkeit auswirken, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">praxisgemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessende Beurteilungskompetenz zukommt (BGE 140 V 193 E. 3.2, Urteil des Bundesgerichts 9C_106/2015 vom 1. April 2015 E. 6.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorwegzuschicken ist, dass auch die Gutachter in ihrer Gesamtbeurteilung von einer (nur) 80%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit ausgingen. Die Mediziner sahen mithin keinen Anlass, die 10%ige Einschränkung aus neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischer Sicht (Urk. 7/145/1-26 S. 16), die 20%ige Einschränkung aus orthopä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">discher Sicht (infolge erhöhten Pausenbedarfs, Urk. 7/145/1-26 S. 13) sowie die (strittige) 20%ige Einschränkung aus psychiatrischer Sicht (Urk. 7/145/1-26 S. 11) zu addieren. Dies muss nicht – wie vom Beschwerdeführer vorgebracht (Urk. 1 S. 8) – infolge fehlender Kongruenz korrigiert werden, zumal nicht er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich ist, weshalb nicht sowohl der aus psychiatrischer Sicht attestierten Einschränkung bezüglich Durchhaltefähigkeit als auch den orthopädischen und neurologischen Defiziten mit vermehrten Pausen begegnet werden kann. Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsprofilmindernde Einschränkungen betreffend Durchhaltefähigkeit, Wegefä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit und Gruppenfähigkeit (S. 11) würden zudem kaum einen massgebenden leidensbedingten Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigen (vgl. hierzu E. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem ist darauf hinzuweisen, dass der psychiatrische Gutachter die psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Diagnosen mit aktuell leichter Ausprägung selber nochmals relati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierte, indem er festhielt, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund zahlreicher Hinweise auf Aggravation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anlässlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der psychiatrischen Untersuchung der Ausprägungsgrad sogar noch geringgradiger sein könnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 7/145/1-26 S. 11 f., vgl. in diesem Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhang auch die Ausführungen der neuropsychologischen Fachgutachte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rinnen zum Täuschungsverhalten des Beschwerdeführers in Urk. 7/145/55-75 S. 21; vgl. ferner BGE 141 V 281 E. 3.7.1 in fine S. 295). Mit Bezug auf die Symptome des syndromalen Beschwerdebildes verneinte schliesslich auch der psychiatrische Gutachter einen relevanten Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit – allerdings unter Bezugnahme auf die nicht mehr heranzuziehenden Foerster-Kriterien (Urk. 7/145/1-16 S. 11). Zum selben Ergebnis führt indes auch eine Prüfung anhand der mit BGE 141 V 281 eingeführten Standardindikatoren. Ein erheblicher Schweregrad kann nicht bejaht werden; es liegen auch keine schweren körperlichen oder psychischen Begleiterkrankungen vor. Die bisheri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Behandlungsmassnahmen waren unzureichend (vgl. nachfolgende E. 5.3.4, und aus schmerztherapeutischer Sicht Urk. 7/145/1-26 S. 13). Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer zog sich zwar zurück, erhielt aber grosse Unterstützung durch die Familie seines Bruders und weitere Verwandte (Urk. 7/145/1-26 S. 8 und Urk. 7/145/ 46-54 S. 4). Es bestehen wesentlich mitprägende psychosoziale Belastungs- faktoren (E. 3.2.3 vgl. hierzu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_549/2015 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2016 E. 4.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und ferner zahlreiche Hinweise auf Diskrepanzen (vgl. etwa Urk. 7/145/1-26 S. 9 und 12 f.) und Aggravation (Urk. 7/145/1-26 S. 18 ff.) in der Untersuchungssituation.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fallen n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltender</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechtsprechung des Bundesgerichts leichte bis mittelgradige depressive Störungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch, einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie erwiesenermassen therapieresistent sind (statt vieler:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3 mit Hinweis). Nur in einer solchen - seltenen, da nach gesicherter psychiatrischer Erfahrung Depressionen im Allgemeinen therapeutisch gut angehbar sind - ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzlich verlangten Konstellation ist den no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rmativen Anforderungen des Art. 7 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 zweiter Satz ATSG für eine objektivierende Betrachtungs- und Prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fungsweise Genüge getan (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.7.1 bis 3.7.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Ein solcher Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt muss überwiegend wahrscheinlich und darf nicht lediglich nicht auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessen sein. Es kommt dazu, dass die Therapie in dem Sinne konsequent ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wesen sein muss, dass die aus fachärztlicher Sicht indizierten zumutbaren (am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bulanten und stationären) Behandlungsmöglichkeiten in kooperativer Weise optimal und nachhaltig ausgeschöpft wurden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 64</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2 und 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E. 4.1, unlängst auch Urteil des Bundesgerichts 8C_753/2016 vom 15. Mai 2017 E. 4.3 und 4.4. Zum Ganzen ausführlich und kritisch Slavik, Invalidenrentenanspruch bei depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Erkrankungen, in: Jusletter 4. September 2017)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Blick auf diese Grundsätze liegt beim Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kein invalidisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rendes depressives Leiden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Sinne der Rechtsprechung vor, wobei nach Angabe der Gutachter namentlich die therapeutischen Möglichkeiten noch nicht ausgeschöpft sind.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So empfahl der psychiatrische Gutachter eine Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung bei einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychologe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiater</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, der die Mutte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rsprache des Explo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">randen spreche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem wurde empfohlen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Behandlungsfrequenz zu erhöhen. Auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein tagesklinischer Aufenthalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Exploranden St</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruktur geben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und eine Unterbringung in einem geschützten Bereich auch wieder Mot</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ivation schaffen und Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grenzen erhöhen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/145/1-27 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">23).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer nahm im Begutachtungszeitpunkt alle zwei bis drei Wochen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlungstermine bei einem deutschsprachigen Psychiater wahr. Abgesehen vom einmonatigen Aufenthalt in der Z.___ Anfang 2010 fanden in der Vergangenheit weder (psychosomatische) Klinikaufenthalte noch der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">such einer Schmerzgruppe statt. Laut psychiatrischem Gutachten erscheint das aktuelle Behandlungssetting nicht ausreichend (vgl. das Psychiatrische Fachgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten vom 18. Februar 2014, Urk. 7/145/30-38 S. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abschliessend ist anzumerken, dass auch mit Bezug auf die genannte Agorapho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bie mit Panikstörung bei Unsicherheit und Ängsten in der Öffentlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit mit Schweissausbrüchen, Angstzuständen und Ohnmacht beziehungsweise Angst vor Ohnmacht (E. 3.2.3.1) von einer leichten Ausprägung auszugehen ist, die keine wesentlichen Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit zu begründen vermag. Dies legen zum einen bereits die Angaben des psychiatrischen Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ters nahe. Zum anderen liesse sich, wie die Beschwerdegegnerin zutreffend dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legt, eine schwere Ausprägung mit täglichen Gängen durch den Coop und das Manor-Einkaufszentrum zum Zeitvertreib (vgl. Urk. 1/145/1-26 S. 8 und Urk. 7/145/46-54 S. 4) kaum vereinbaren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es besteht somit kein Anlass, eine über die gutachterlich attestierte 20%ige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung in angepasster Tätigkeit hinausgehende Verminderung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit aus psychischen Gründen zu berücksichtigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der eingeschränkten Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Beschwerdeführer sind nach dem Gesagten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">adaptierte leichte Tätigkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in einem Pensum von 80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zumutbar. Validen- und Invalideneinkommen (Fr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 69‘101.70, ausgehend vom Medianlohn für Hilfsarbeiten im Baugewerbe gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lohnstrukturerhebung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">LSE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesamtes für Statistik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Fr. 53‘297.20, ausgehend vom Medianlohn für Hilfsarbeiten im Total gemäss LSE 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) sind unbestritten und geben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keinen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bemerkungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anlass. Ob an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesichts des eingeschränkten Belastungsprofils ein leidensbedingter Abzug </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom Invalideneinkommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">höchstens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m leidensbedingten Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g BGE 126 V 75) angezeigt wäre, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kann offen bleiben, ergäbe sich doch selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme eines </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">solchen Abzugs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Invalideneinkommen von Fr. 47‘967.50) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein ebenfalls unter der rentenbegründenden Grenze von 40 % liegender Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerundet 31 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfügung vom 15. Februar 2016 (Urk. 2) erweist sich somit als rechtens. Die dagegen erhobene Beschwerde ist abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> IVG) und vorliegend auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer stellte mit seiner Beschwerde vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016 (Urk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1) ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters in der Person von Rechtsanwalt lic. iur. Daniel Christe, Winterthur, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichte in der Folge einen Leistungsent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid der Gemeinde Q.___ betreffend wirtschaftliche Hilfe vom 1. April 2016 bis 31. März 2017 ein (Urk. 9; zur fehlenden Rechtschutzdeckung vgl. Urk. 1 S. 9). Die Voraussetzungen für die unentgeltliche Prozessführung und die unentgeltliche Rechtsvertretung sind erfüllt (§ 16 Abs. 1 und 2 des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über das Sozialversicherungsgericht GSVGer), weshalb das Gesuch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu bewilligen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und dem Beschwerdeführer für das vorliegende Verfahren Rechtsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">walt lic. iur. Daniel Christe als unentgeltlicher Rechtsvertreter zu bestellen ist. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auferlegten Gerichtskosten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind deshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zudem ist Rechtsanwalt Daniel Christe nach Einsicht die Honorarnote 11. August 2017 (Urk. 14), die einen der Bedeutung der Streitsache und Schwierigkeit des Prozesses angemessenen Aufwand aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weist (§ 34 Abs. 3 GSVGer), mit Fr. 1‘931.60 (inkl. Barauslagen und Mehrwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen. Beides </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter Hinweis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an den Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf § 16 Abs. 4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">In Bewilligung des Gesuchs vom 16. März 2016 wird dem Beschwerdeführer die un</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">entgeltliche Prozessführung gewährt und für das vorliegende Verfahren Rechtsanwalt lic. iur. Daniel Christe, Winterthur, als unentgeltlicher Rechtsvertreter bestellt, </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Daniel Christe, Winterthur, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1931.60</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">mäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Daniel Christe</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubOertli</p></div> </div></body></html>