<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01029</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Nef</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 29. Juni 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Procap</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Schweiz</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsanwältin Gabriela Grob Hügli</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Frohburgstrasse 4, Postfach, 4601 Olten</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1956, meldete sich am 3. Mai 2006 erstmals zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Urk. 7/4). Die Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte Abklärungen in medizinischer und erwerblicher Hinsicht und gewährte Arbeitsvermittlung (Urk. 7/33). Am 16. Feb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruar 2007 teilte die Versicherte mit, dass sie eine neue Anstellung in einem Pen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum von 80 % gefunden habe (Urk. 7/46), worauf die IV-Stelle mit Mitteilung vom 15. Mai 2007 den erfolgreichen Abschluss der Arbeitsvermittlung festhielt und auf einen separaten Entscheid betreffend Rente hinwies (Urk. 7/55). Mit Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 9. Juni 2007 wies sie einen Anspruch auf eine Invalidenrente bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 15 % ab (Urk. 7/60). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 21. Mai 2013 meldete sich die Versicherte erneut zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Urk. 7/63). Nach Eingang zahlreicher medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Berichte veranlasste die IV-Stelle eine polydisziplinäre Abklärung im Y.___ (Y.___; Gutachten vom 22. Januar 2016, Urk. 7/154). Mit Vorbescheid vom 4. März 2016 stellte die IV-Stelle die Verneinung des Anspruchs auf Leistungen der Invalidenversicherung in Aussicht (Urk. 7/156). Hiergegen erhob die Versicherte mit Eingaben vom 19. April 2016 (Urk. 7/162) vorsorglich und am 20. Mai 2016 (Urk. 7/165) begründet Einwand. Die IV-Stelle wies am 22. Juli 2016 das Begehren um Leistungen der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung ab (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 14. September 2016 Beschwerde mit dem An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei die Angelegenheit zu weiteren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abklärungen und zur Festsetzung einer Invalidenrente mit Wirkung ab 1. Dezember 2013 an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Ferner sei die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen und die unentgeltliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiständung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch die Unterzeichnende zu gewähren (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 18. Oktober 2016 (Urk. 6) auf Abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde, was der Beschwerdeführer am 23. November 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 13). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu erzielen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 6 ATSG setzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychiatrische, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 2.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine fachärztlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einwandfrei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In je</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547 E. 5.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auszuschliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung leistungshindernder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">äusserer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erlau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">samthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.2.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">funktionellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. zur Publikation in der Amtlichen Sammlung bestimmtes Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_409/2017 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 4.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Ja</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nuar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Übergangsrechtlich ist bedeutsam, dass die vor der Rechtsprechungsänderung eingeholten Gutachten nicht einfach ihren Beweiswert verlieren. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält (BGE 141 V 281 E. 8 unter Hinweis auf BGE 137 V 210 E. 6). Mithin ist im kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kreten Fall zu klären, ob die beigezogenen Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> allenfalls zusammen mit weiteren fachärztlichen Berichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine schlüssige Beurteilung anhand der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geblichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Indikatoren erlauben oder nicht. Je nach Abklärungstiefe und -dichte kann zudem unter Umständen eine punktuelle Ergänzung genügen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 5.2.2 und 8C_300/2017 vom 1. Februar 2018 E. 4.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründet ihre Leistungsabweisung damit (Urk. 2), die medizinischen Abklärungen hätten ergeben, dass aus somatischer Sicht keine Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funde und Diagnosen vorliegen würden, welche sich auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit im kaufmännischen Bereich oder als Betriebsassis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tentin auswirkten. Aus psychiatrischer Sicht sei eine depressive Störung, gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wärtig leichte depressive Episode (ICD-10 F33.0), diagnostiziert worden. Diese Diagnose sei bei der Invalidenversicherung nicht versichert. Es liege somit weder aus somatischer noch aus psychiatrischer Sicht ein Gesundheitsschaden vor, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbsunfähigkeit begründe. Selbst eine rezidivierende depressive Störung mit einer mittelgradigen depressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Episode sei nur dann invalidisierend, wenn eine Therapieresistenz vorliege. Die Beschwerdeführerin gehe zwar regelmässig in psychiatrische Therapie, jedoch lägen Hinweise vor, dass das verordnete Antidepressivum nicht regelmässig ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genommen werde; eine Therapieresistenz sei aktuell nicht ausgewiesen. Eine In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validität aus psychiatrischer Sicht könne deshalb weiterhin nicht anerkannt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen brachte die Beschwerdeführerin vor (Urk. 1 S. 4 f.), die Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin habe es unterlassen, die Invalidität mittels Einkommensvergleichs zu ermit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teln.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Reduktion des Arbeitspensums auf 80 % an der letzten Stelle sei krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsbedingt erfolgt und die Invalidität sei mit der Methode des reinen Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mensvergleichs zu ermitteln. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie leide unter einer langjährigen rezidivierenden depressiven Störung sowie ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner posttraumatischen Belastungsstörung. Die Belastungsstörung sei insofern res</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sourcenmindernd, als sie nicht in der Lage sei, die depressive Störung adäquat zu überwinden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund des Zusammenspiels der psychischen Störungen sei sie vom Gutachter als teilweise arbeitsunfähig erachtet und es sei eine kritische Prog</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose gestellt worden (S. 6). An ihrer letzten Stelle sei sie am 28. Dezember 2012 arbeitsunfähig geworden und nach der gutachterlichen Feststellung habe die Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit aus medizinisch-theoretischer Sicht in angestammter und adaptier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tätigkeit von Ende 2012 bis Mitte 2013 50 % betragen. Danach sei es zu einer Verbesserung gekommen und es sei ihr per Mitte 2013 eine Arbeitsfähigkeit von 60 % attestiert worden. Nach Ablauf des Wartejahres und da aus rein psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht eine medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit von 40 % adaptiert und angestammt vorgelegen habe, ergebe sich aus rein psychiatrischer Sicht ein Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 7). Betreffend die diagnostizierte obstruktive Schlafapnoe und die diesbezüglichen Einschränkungen könne nicht auf das Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten der Y.___ abgestellt werden. Insbesondere fehle eine konkrete Ausein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">andersetzung mit Berichten, welche die Beschwerdeführerin aufgrund der Folgen der Schlafapnoe als kaufmännische Angestellte ab 1. Januar 2012 bis auf Weite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">res zu nurmehr 50 % arbeitsfähig einschätzten (S. 10). Sie leide auch seit ihrer Kindheit unter einer Einschränkung des Sehvermögens und es zeigten sich Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fälle in der Peripherie, sodass ein selbständiges Autofahren nicht mehr möglich und sie in einer kaufmännischen Tätigkeit stark eingeschränkt sei. In einer sol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Tätigkeit komme es zu einer schnellen Ermüdbarkeit, woraus ein erhöhter Pausenbedarf resultiere. Hinsichtlich der geltend gemachten Sehbehinderung seien von der Beschwerdegegnerin keine Abklärungen vorgenommen worden und diese seien nachzuholen (S. 10 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin reichte bereits im 2006 bei der damals zuständigen IV-Stelle ein Leistungsgesuch ein (Urk. 7/4). Nachdem sie nach Gewährung von Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen beruflicher Art (Urk. 7/33) eine neue Anstellung in einem Pensum von 80 % gefunden hatte (Urk. 7/46), ermittelte die IV-Stelle einen rentenaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessenden Invaliditätsgrad von 15 % und wies das Leistungsbegehren im Juni 2007 ab (Urk. 7/60). Von April 2008 bis im Mai 2013 war die Beschwerdeführerin in einer neuen Tätigkeit in einem Pensum zu 80 % angestellt, wobei das Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnis aus gesundheitlichen Gründen aufgelöst wurde (Urk. 7/76/1-6 und Urk. 7/76/7). Hierauf meldete sie sich am 21. Mai 2013 erneut zum Leistungsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug an (Urk. 7/63). Aufgrund dieser Ausgangslage ist das Leistungsgesuch gleich wie eine Erstanmeldung zu behandeln (Urteil des Bundesgerichts 8C_876/2017 vom 15. Mai 2018 E. 4.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nmeldu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ng vom 21. Mai 2013 (Urk. 7/63) fallen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenleistungen na</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch Ablauf des Wartejahrs </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frühestens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach sechs Monaten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab November 2013 in Betracht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Verbindung mit Art. 29 Abs. 1 IVG; E. 1.3 hiervor), sodass für</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorliegende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitsache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die attestierten Arbeitsfähigkeiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Berichten vor November 2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne Relevanz sind. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die seither </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arztberichte wurden im Gutachten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___ vom 22. Ja</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nuar 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/154/8-17) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusammengefasst, weshalb sie vorliegend nicht noch einmal wiedergegeben werden. Soweit erforderlich, wird in den nachfolgenden Erwägungen jedoch darauf Bezug genommen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Gutachten des Y.___ vom 22. Januar 2016 (Urk. 7/154 S. 1-51), welches durch Dr. med. Z.___, Facharzt Allgemeine Innere Medizin, Dr. med. A.___, Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt für Rheumatologie FMH, Dr. med. B.___, Facharzt für Pneumologie, und Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erstellt wurde, hiel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten die Experten die folgenden Diagnosen fest (S. 18 f.):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte depressive Epi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sode (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ICD-10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F33.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (letzte Tätigkeit)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Adipositas Grad II (BMI 36.2 kg/m2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Chronische Gastritis (Erstdiagnose 2008), Zustand nach HP-Eradikation</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kongenitaler Strabismus beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">6.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zustand nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Cholezystektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> 1996</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">7.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zustand nach Uterus-Exstirpation 1996</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">8.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Leichtes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">cervicospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Syndrom rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">9.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Muskuläre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dekonditionierung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der internistische Teilgutachter hielt aufgrund seiner Untersuchung vom 28. Ok</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tober 2015 fest (S. 45 ff.), als Hauptproblem beklage die Beschwerdeführerin psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chische Probleme. Sie habe keine Energie und Kraft mehr, leide unter Schlafstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen bei schlechten Träumen und auch das Interesse an früheren Freizeitakti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vitäten habe nachgelassen. In ihrer früheren Ehe habe sie Gewalterlebnisse gehabt und auch aufgrund der Augenprobleme, die seit dem Kindesalter bestünden, sei sie psychisch am Ende. Des Weiteren gebe sie Schmerzen im Bereich der Halswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">belsäule und des Kopfes sowie der Brustwirbelsäule mit Ausstrahlung ins rechte Bein an. Die rechte Schulter sei schmerzhaft in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt und zeitweise bestünden auch Oberbauchbeschwerden mit Übelkeit sowie Schmerzen und eitrige Sekret-Absonderung aus der Nase bei chronischer Neben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">höhlenentzündung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf internistischem Gebiet sei in den Akten von 2013 bis 2015 mehrmals eine arterielle Hypertonie erwähnt, für die sich sowohl in der Untersuchung wie auch in der kürzeren Vergangenheit keine Hinweise finden liessen und in den vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genden Berichten auch keine Blutdruckwerte aufgeführt seien. Ebenso sei die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeichnung in den Akten für ein metabolisches Syndrom nicht richtig, da neben der fehlenden Hypertonie auch keine Diabetes-Stoffwechsellage vorliege. Auf in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ternistischem Gebiet sei allenfalls eine chronische Gastritis auffällig, die aber un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pantoprazol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Therapie aktuell nur sehr geringe Symptome verursache. Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Adipositas Grad II sei eine körperlich schwere Arbeit nicht zuzumuten. Für die bisherige Tätigkeit und in einer Verweistätigkeit liege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Arbeitsfähigkeit aus internistischer Sicht bei 100 % (S. 51).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der rheumatologische Experte berichtete aufgrund der Untersuchung vom 12. November 2015 (Urk. 7/154/54 f.), die Beschwerdeführerin gebe Schmerzen im Nacken und in den Schultern und Einschlafen in den Armen und auch Schmerzen in den Hüften an. Die Schmerzen verursachten einen belastenden Tag, und sie könne nur noch leichte Hausarbeiten machen. In den Zug einsteigen sei manchmal schwierig. Sie laufe aber jeden Tag lange draussen und sei dann an der frischen Luft. Das tue ihr gut. Sie habe so auch den Blutdruck herunterholen können. Die Schmerzen verursachten eine Unruhe, gleichzeitig verspüre sie eine enorme Müdigkeit, die Konzentrationsschwächen ausmachten (S. 55). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Tagesablauf gebe sie an, sie sei geschieden und lebe mit ihrem Partner, der Oldtimer restauriere, in einer 3-Zimmer Mietwohnung. Sie schaue, dass sie einen strukturierten Tag habe, und versuche jeden Tag sinnvoll zu gestalten. Um sieben Uhr stehe sie auf, besorge die Toilette und bereite das Frühstück zu. Anschliessend wasche sie ab und dann gehe sie nach draussen an die frische Luft und laufe etwas. Danach müsse sie abliegen. Später bereite sie das Mittagessen vor und lege sich nach dem Essen hin. Sie könne dann aber nicht schlafen, weil sie ins Grübeln komme. Am Nachmittag gehe sie wieder laufen, besorge Blumen oder Zimmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflanzen. Einmal wöchentlich gehe sie zum Tischleindeckdich, wo man verbilligte Nahrungsmittel erhalte. Sie gehe auch an den Flohmarkt, um unter Leuten zu sein. Sie habe eine grosse Familie, die sie besuche und von der sie besucht werde. Manchmal gehe sie auch mit der Nachbarin und ihrem Hund spazieren. Etwa um zehn Uhr abends gehe sie zu Bett (S. 55). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im rheumatologischen Status zeige sich ein leichtes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cervicospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Syn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drom rechts mit einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Trapeziustendomyose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und einem schmerzhaften AC-Gelenk </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechts bei leicht eingeschränkter Rotation der Halswirbelsäule (HWS) nach rechts. Ein radikuläres Reiz- oder Ausfallsyndrom sei nicht nachweisbar. Die Hohlrund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rückenkonfiguration entspreche auch dem Bild der muskulären Insuffizienz und zusammen mit der Adipositas sei damit die Schwerfälligkeit beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einbeinstand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder beim Aufrichten aus der Hocke begründet. Die objektivierbaren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">musku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">loskelettalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Befunde seien für eine körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht limitierend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und in den zuletzt ausgeübten Tätigkeiten als Versicherungsex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pertin und als Betriebsassistentin in einer Firma für Hörgeräte betrag die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit 100 % (S. 57).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Pneumologe stellte aufgrund seiner Untersuchung vom 23. November 2015 (Urk. 7/154/59 f.) einen normalen pulmonalen Befund fest. Die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin habe während der ganzen Untersuchung keinen Husten gehabt, die Sauer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stoffsättigung habe 97 % betragen, der Puls sei bei 84 gelegen und regelmässig gewesen, Lunge und Bronchien seien gesund und der in den Akten mehrfach erwähnte chronische Husten respektive das „Upper </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Airway</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Cough</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Syndrome" sei derzeit klinisch und vor allem auch für die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit irrelevant. Der Experte hielt fest, in der D.___ sei eine obstruktive Schlafap</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">noe, REM-Schlaf assoziiert, nachgewiesen worden und eine dort etablierte CPAP-Therapie sei zumindest von der Compliance her erfolgreich gewesen. Die persis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tierende Tagesmüdigkeit und -schläfrigkeit lasse sich nicht (mehr) auf die Schlafapnoe zurückführen und habe andere Gründe. Aus isoliert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pneumologi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und auch schlafmedizinischer Optik sei die Beschwerdeführerin für alle kör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">perlich leichten bis mittelschweren Arbeiten voll arbeitsfähig. Dies gelte insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sondere auch für die früheren Tätigkeiten als Sekretärin, Sachbearbeiterin und Verkäuferin. Vorsicht wäre bei Tätigkeiten geboten, wo eine erhöhte kognitive Leistung und absolute Wachheit gefordert seien, zum Beispiel als Berufschauffeur oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kontrolle von komplexen Arbeitsabläufen/Steuerungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">etc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 62).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgten psychiatrischen Untersuchung hielt der Experte fest (Urk. 7/154/33-46), die Beschwerdeführerin äussere, sie habe „überall" Schmerzen. Sie leide an Kopfschmerzen, Schmerzen im Schulter-Nackenbereich, in den Armen und Händen, am Rücken, in den Beinen bis in die Füsse. Sie leide zudem an Gleichgewichtsstörungen und es bestehe eine Schlafap</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">noe, die seit April 2015 mittels CPAP-Maske behandelt werde. In körperlicher Hinsicht leide sie zudem an chronischer Vereiterung im Bereich der Nasenneben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">höhlen und sie habe häufig Hals- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ohrenweh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Sie habe Sehstörungen, ein eingeschränktes Blickfeld und fahre deswegen auch schon seit längerem nicht mehr Auto. In psychischer Hinsicht habe sie resigniert, sei „des Lebens müde", wobei sie aber Suizidgedanken eindeutig verneine (S. 34). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Den Tagesablauf schildere sie folgendermassen: gegen 7.00 Uhr stehe sie auf, bereite das Frühstück vor, trinke aber nur Kaffee, ihr Partner esse etwas. Danach gehe sie ins Bad, kleide sich an, mache anschliessend einen Spaziergang, wobei die Dauer vom Wetter abhänge; bei schlechtem Wetter gehe sie eine halbe Stunde spazieren, bei gutem Wetter auch deutlich länger, bis zu zwei Stunden. Nach dem Spaziergang lege sie sich auf die Couch, schlafe auch ein. Danach bereite sie das Mittagessen zu, das sie ca. um 12.00 Uhr mit ihrem Partner einnehme. Anschlies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">send mache sie einen Mittagsschlaf von einer bis eineinhalb Stunden. Danach gehe sie wieder hinaus, unternehme einen Spaziergang. Wenn sie zurückkomme, mache sie etwas im Haushalt, wobei sie nur körperlich leichte Arbeiten verrichte und ihr der Partner wegen der Beschwerden im Schulter-/Nackenbereich vieles abnehme. Das Staubsaugen, das Ausräumen des Geschirrspülers und das Versor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen des Geschirrs wie auch das Auf- und Abhängen der Wäsche übernehme der Partner. Gegen 19.00 bis 19.30 Uhr nehme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie das Nachtessen ein, schaue dann in der Regel mit dem Partner die Tagesschau und gehe gegen 22.00 Uhr zu Bett. Sie habe eine gute Kollegin, mit der sie sich häufig treffe, und sie besuche auch regelmässig ihre Schwester, die etwas weiter entfernt wohne. Im Sommer suche sie mit der Kollegin regelmässig Flohmärkte auf. Ihre Kollegin und sie würden verschiedene Waren verkaufen, so könne sie sich ein paar Franken verdienen. Sie habe den Führerausweis, fahre aber schon seit längerem wegen ihrer Sehstörung nicht mehr Auto und benutze die öffentlichen Verkehrsmittel (S. 34 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum psychiatrischen Befund hielt der Experte fest (S. 38), die Auffassung der Beschwerdeführerin sei nicht erschwert, die Konzentration zeige sich in der Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tersuchungssituation nicht beeinträchtigt und sie habe ohne Einschränkung am Untersuchungsgespräch teilnehmen, auf Zwischenfragen zügig antworten und auch komplexere und umfangreichere Themen stringent darstellen können und dabei den Gesprächsfaden nie verloren. Hinweise für intellektuelle Defizite hätten sich keine ergeben und die höheren kognitiven Leistungen (problemlösendes Den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ken, Urteilsvermögen) seien angemessen differenziert. Sie sei bewusstseinsklar, zu allen Qualitäten (autopersonell, situativ, zeitlich, örtlich) vollständig orientiert und sie spreche mit gut modulierter Stimme, in adäquater Geschwindigkeit. Der formale Gedankengang sei geordnet und es zeigten sich in der Untersuchungssi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tuation keine Wahngedanken, keine Halluzinationen, keine illusionären Verken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nungen, und anamnestisch hätten sich auch keine Hinweise für diesbezügliche psychopathologische Auffälligkeiten ergeben. Das Langzeitgedächtnis habe im klinisch-psychopathologischen Befund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unbeeinträchtigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewirkt. Die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin berichte anamnestisch, dass durch die Schlafapnoe das Kurzzeitge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dächtnis angegriffen sei, wobei sie vermutlich meine, dass bei zeitweiliger Tages</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">müdigkeit die Fähigkeit, neue Informationen aufzunehmen und sich zu merken, beeinträchtigt sei, was auch durchaus plausibel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erscheine. Hinweise für eine gra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vierende, alltagrelevante Merkfähigkeitsschwäche hätten sich aber weder anam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nestisch, noch aufgrund der Beobachtungen in der Untersuchungssituation erge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben. Sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über Albträume im Zusammenhang mit verschiedenen gewalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigen Übergriffen, insbesondere zwei Vergewaltigungsversuche durch Fremde (im Alter von 16 Jahren) und Gewalt einschliesslich Vergewaltigungen, die sie in ihrer Ehe (vom 19. Lebensjahr bis Mitte 20) erlebt habe. Es handle sich offen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich um (nächtliche) sich aufdrängende Erinnerungen an die genannten Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eignisse im Sinne einer posttraumatischen Symptomatik. Der Willen und der An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trieb zeigten sich unter Berücksichtigung von Psychomotorik und Gesprächsak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tivität in der Untersuchungssituation nicht beeinträchtigt. Anamnestisch ergebe sich unter Berücksichtigung des mitgeteilten Tagesablaufs sowie der Freizeitin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teressen und -aktivitäten, eine leichte Antriebsminderung im Sinne erhöhter Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">müdbarkeit. Es zeige sich eine dysphorisch-bedrückte Grundstimmung und die Beschwerdeführerin wirke durch eine schwierige Biographie sowie aktuelle sozi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ale und finanzielle Probleme deutlich belastet, teilweise fast verbittert. Bei Wech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sel des Themas, weg von der Biographie und aktuellen Schwierigkeiten, erscheine sie aber auch schnell aufgeheitert, lache und mache auch kleinere Scherze. Die affektive Schwingungsfähigkeit sei nicht beeinträchtigt. Es zeige sich eine leichte Affektlabilität, aber keine Affektinkontinenz, keine Interesselosigkeit, kein aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesener Rückzug, keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anhedonie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und es seien auch keine Zwänge und Pho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bien und keine Zwangssymptome vorhanden (S. 39). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es wurde darauf hingewiesen, dass die zusätzlichen Laboruntersuchungen einen sehr niedrigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Escitalopram</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Spiegel ergeben hätten, was darauf hindeute, dass die Beschwerdeführerin dieses Medikament gar nicht oder zumindest sehr unre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelmässig einnehme. Der Experte diagnostizierte eine rezidivierende depressive Störung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegenwärtig leichte depressive Episode (ICD-10 F33.0, S. 39), und be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">merkte zur Arbeitsfähigkeit, aufgrund der depressiven Symptomatik und der zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich bestehenden, ressourcenmindernden posttraumatischen Belastungsstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung bestünden relevante Fähigkeitsstörungen in den Bereichen Durchhaltefähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit, Flexibilität und Umstellungsfähigkeit sowie Selbstbehauptungs- und Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzungsfähigkeit. Dadurch ergebe sich eine quantitative Verminderung in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Betriebsassistentin als auch in adaptierten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten von 30 %, das heisse die Arbeitsfähigkeit betrage in der bisherigen und in einer Verweistätigkeit 70 % (S. 43).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus gesamtmedizinischer Sicht hielten die Gutachter zur Arbeitsfähigkeit fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 20 f.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese sei unter Berücksichtigung sämtlicher Fachgebiete quantitativ rein aus psychiatrischer Sicht eingeschränkt und betrage sowohl in der bisherigen, als auch in einer adaptierten Tätigkeit 70 %.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Retrospektiv ergebe sich, dass für die Zeit nach der Verfügung vom 9. Juni 2007 die Arbeitsfähigkeit nur aus psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischen Gründen eingeschränkt gewesen sei und sich ab Ende 2012 eine mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telgradige depressive Episode entwickelt habe. Aus medizinisch-theoretischer Sicht habe die Arbeitsfähigkeit damals 50 % betragen. Da ab Ende 2012 und An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fang 2013 noch ein massiver Arbeitsplatzkonflikt einschliesslich juristischen Auseinandersetzungen bestanden habe, sei nachvollziehbar, dass die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin damals nicht an ihren Arbeitsplatz habe zurückkehren können, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halb ihr bis Ende des Beschäftigungsverhältnisses, bis Mitte 2013, eine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit von 100 % attestiert worden sei. Bei schwankendem Verlauf hinsicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich der depressiven Symptomatik dürfte rein medizinisch-theoretisch die Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsunfähigkeit ab Mitte 2013 zwischen 30 und 50 % gelegen haben. Aktuell liegt sie bei 30 %. Ab wann eine Besserung (im Anschluss an den letzten Bericht des E.___ vom April 2015) eingetreten sei, könne mit ausreichender </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sicherheit nicht näher festgelegt werden. Dies gelte auch für eine adaptierte Tätigkeit.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das umfangreiche Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfüllt die praxisgemässen Kriterien (vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 1.4), setzt sich mit den Aspekten der gesundheitlichen Beeinträchti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungen der Beschwerdeführerin auseinander und berücksichtigt auch die medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und begründet Abweichungen, soweit die Beurteilung mit diesen nicht im Einklang steht. Insgesamt erweist sich das Gutachten als nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar und vermag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in formaler Hinsicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu überzeugen </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit aus somatischer Sicht anbelangt, ist mit Blick auf die Untersuchungsbefunde nachvollziehbar, dass die Experten keine Diagnosen aufführten, welche die Beschwerdeführerin in der bisherigen Tätigkeit als Sekretärin, Sachbearbeiterin und Verkäuferin von somatischer Seite her beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigen (vgl. Urk. 7/154/19 f.). Insoweit die Beschwerdeführerin geltend machte, die Folgen einer Schlafapnoe und einer Sehbehinderung, die sie hindere, einer kaufmännischen Tätigkeit nachzugehen, seien nicht berücksichtigt worden (Urk. 1 S. 10), kann ihr nicht gefolgt werden. Denn einerseits ergibt sich aus dem Bericht des D.___ vom 11. Juni 2014 (vgl. Urk. 7/154/89), dass selbst die behandelnden Ärzte eine kompensierte, REM-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">assozierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> obstruktive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schlafapnoe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechender Behandlung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nächt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licher Ventilationstherapie mit CPAP </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">festhielten und ausführten, dass subjektiv eine deutlich verbesserte Schlafsituation sowohl in Bezug auf die Schlafqualität als auch im Hinblick auf die Tagesmüdigkeit eingetreten sei. Der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pneumologische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Experte begründete vor diesem Hintergrund nachvollziehbar, dass d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weiterhin angegebene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">istierende Tagesmüdigkeit und –S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chläfrigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">normalen pul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">monalen Befund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und unter Verweis auf die Berichte des D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht (mehr) auf d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Schlafapnoe zurückführen sei und andere Gründe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n müsse (vgl. E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Daran vermag auch der spätere Bericht des D.___ vom 6. Februar 2015 (Urk. 7/131) nichts zu ändern, wird doch darin rückwirkend ab Januar 2012 eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % attestiert, was bereits deshalb nicht plausibel ist, weil die Beschwerdeführerin bis Ende 2012 ohne wesentlichen krankheitsbedingten Absenzen an ihrer letzten Anstellung tätig war (Urk. 7/79/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur geltend gemachten Sehbehinderung sodann ist den Akten zu entnehmen, dass im zur medizinischen Abklärung in der Y.___ mitgebrachten «Ärztlichen At</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">test» des F.___ vom 22. Juni 2015 (Urk. 7/154/67) eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Esotropie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anisokorie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und beim Gesichtsfeld periphere Ausfälle aufgeführt wur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den und ein selbständiges Autofahren vor diesem Hintergrund als nicht mehr möglich erachtet wurde. Weitergehenden Einschränkungen wurden hingegen nicht angegeben. Die Ausführungen im Gutachten, wonach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorsicht bei Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geboten sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine erhöhte kognitive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistung und absolute Wachheit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fordert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zum Beispiel Berufschauffeur, Kontrolle von komplexen A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rbeitsab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">läufen/Steuerungen), stehen damit im Einklang und es ist kein Widerspruch darin zu erkennen, dass aufgrund dieser somatischen Gegebenheiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für die früheren Tätigkeiten als Sekretärin, S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achbearbeiterin und Verkäuferin keine Einschränkun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen in der Arbeitsfähigkeit bescheinigt wurde. Die von den Gutachtern aus so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matischer Sicht in bisheriger und angepasster Tätigkeit attestierte 100%ige Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit, ist damit nicht anzuzweifeln. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit fussen die postulierten Einschränkungen in der Arbeitsfähigkeit in bishe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">riger und angepasster Tätigkeit ausschliesslich auf der psychischen Symptomatik. Angesichts der Diagnose einer r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ezidivierende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ICD-10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F33.0)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und einer posttraumatischen Belastungsstörung, der die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Begutachter jedoch keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit beimassen, und in Anbetracht dessen, dass die juristische Anspruchsprüfung in jedem Fall Aufgabe des Rechtsanwenders ist (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_154/2016 vom 19. Oktober 2016 E. 4.), ist die Beurteilung des tatsächlich er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichbaren Leistungsvermögens anhand des in BGE 141 V 281 aufgestellten Ka</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">talogs von Indikatoren vorzunehmen (BGE 141 V 281 E. 4.3.1). Diese Stan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Ressourcen) an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1). Beweisrechtlich entscheidend ist der Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4, zum Ganzen vgl. auch E. 1.2 hiervor). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Komplexes Gesundheitsschädigung ergibt sich, dass bei der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin aufgrund von gewalttätigen Übergriffen im Alter von 16 Jahren und während der ersten Ehe vom 19. bis zum 25. Lebensjahr die Symptomatik einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) vorliegt. Der psychiatrische Gutachter hat diesbezüglich festgehalten, dass die Beschwerdeführerin bei der Anamneseerhebung nichts über diese Problematik berichtet und die Symptomatik erst auf Nachfrage geschildert habe. Sodann wurde darauf hingewiesen, dass trotz der bereits langjährig bestehenden Symptomatik eine gute berufliche Stabilität und Leistungsfähigkeit habe erreicht werden können. Eine besonders schwere Ausprägung der Störung wird damit von den befassten Ärzten nicht beschrieben, was im Einklang mit der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zwischen 2008 und Ende 2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgeübten Erwerbstä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit steht, der im Wesentlichen uneingeschränkt nachgegangen werden konnte. Der diagnostizierten PTBS fehlt es daher von vornherein an der erforder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Schwere, was auch der gutachterlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einschätzung entspricht, wonach der PTBS kein Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zukomme. Hinzu kommt ein lang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jähriges depressives Geschehen, welches sich im Zusammenhang mit einer Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsplatzproblematik im Jahr 2004/2005 und mit einer Arbeitskonfliktsituation per Ende 2012 entwickelt hat; damit stehen invaliditätsfremde Faktoren im Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dergrund des Krankheitsbildes, das zur Arbeitsunfähigkeit führte (vgl. Urk. 7/154/35). Aus somatischer Sicht besteht sodann nach dem hiervor gesagten (E. 4) in bisheriger und angepasster Tätigkeit keine Einschränkung, so dass es an einer (schweren) Ausprägung des Gesundheitsschadens im Sinne des entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chenden Indikators mangelt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Indikator „Behandlungserfolg und -resistenz“ ist dem psychiatrischen Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin seit dem Jahr 2005 mit Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terbrüchen in ambulanter psychiatrischer Behandlung steht, aber nie eine Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handlung mit teil- oder stationärem Aufenthalt wahrgenommen und einen sol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Vorschlag mit der Begründung abgelehnt hat, dass sie eine gute Tagesstruk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tur habe. Den Angaben im Gutachten folgend nimmt sie aktuell eine ambulante psychiatrische Behandlung im G.___ wahr, etwa alle zwei Wochen (vgl. Urk. 7/154/35). Die Blutuntersuchungen zeigten einen sehr niedri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Escitalopram</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Spiegel, was darauf hinweist, dass das verordnete Antidepres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sivum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Cipralex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht oder nicht regelmässig eingenommen wird (Urk. 7/154/39), weshalb nicht von einem therapieresistenten Leiden zu sprechen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin leidet zwar in somatischer Hinsicht an verschiedenen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleiterkrankungen (vorstehend E. 3.1), die sie jedoch - wie gesagt - weder aktuell noch im früheren Erwerbsleben beeinträchtigten. Dies gilt insbesondere mit Blick auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ophtalmologische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Störung, an welcher sie seit Kindheit leidet, die aber ihre Leistungsfähigkeit nicht negativ beeinflusst. Daran ändert nichts, dass sie deswegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht Auto fahren kann, da sie darauf in ihrer Tätigkeit im kaufmän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Bereich nicht angewiesen ist. Damit sind keine massgeblichen Komorbi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ditäten ersichtlich. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 5.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ressourcen der Beschwerdeführerin liegen gemäss Untersuchungsbefunden weitgehend im Normbereich respektive zeigten keine Auffälligkeiten, wurden doch ein altersentsprechender gepflegter Eindruck und ein situationsadäquates Verhalten der mit öffentlichen Verkehrsmitteln angereisten Beschwerdeführerin beschrieben (Urk. 7/154/37 f). Deren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Auffassung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeigte sich nicht erschwert und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Konzentration und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Teilnahme am</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Untersuchungsgespräch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waren nicht beeinträchtigt. Sodann wurden die Fragen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zügig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beantwortet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und auch komple</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">xere und umfangreichere Themen stringent dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt, ohne dass dabei der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprächsfaden verloren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ging</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ntellektuelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Defizite </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeigten sich keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und die hö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heren kognitiven Leistungen (problemlösendes Denken, Urteilsvermögen) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waren angemessen differenziert; die Beschwerdeführerin wurde als</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bewuss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tseinsklar, zu allen Qualitäten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vollständig orientiert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit geordnetem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> formale Gedankengang </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Anzeichen für Wahngedanken, Halluzinationen, illusionären Verkennungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschrieben (vgl. Urk. 7/154/38 f.). Es ist somit davon auszugehen, dass die Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeit die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin nicht einschränkt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der Kategorie Konsistenz fällt auf, dass sich die Beschwerdeführerin selber weder körperlich noch geistig in der Lage sieht, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen (Urk. 7/64). Sie verfügt aber über einen gut strukturierten und ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regelten Tagesablauf. So schilderte sie, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sie gegen 7.00 Uhr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das Frühstück vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereite, zusammen mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">em Partner esse, nach der Morgentoilette einen Spaziergang unternehme, wobei dieser je nach Wetter bis zu zwei Stunden daure, um 12.00 Uhr das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mittagessen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusammen mit ihrem Partner einnehme und nach einem weiteren Spaziergang am Nachmittag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> leichte Arbeiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Haushalt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verrichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">19</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.00</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 19.30 Uhr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abendessen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehme und nach der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tagesschau gegen 22.00 Uhr zu Bett</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Häufig treffe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie eine Kollegin, mit der sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regelmässig Flohmärkte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besuche und auch Waren verkaufe, und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regelmässig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treffe sie auch ihre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schwester</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 3.2.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit zeigen die Angaben der Beschwerdeführerin zu ihren Aktivitäten keine besonderen Auffälligkeiten. Eine gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">veaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen kann nicht als erstellt angesehen werden. Namentlich ergeben sich bei der Pflege von sozialen Kontakten keine Einschränkungen, und die Beschwerdeführerin ist in der Verrichtung alltäglicher Dinge wie auch in der Führung des Haushalts selbständig. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Aspekts des behandlungsanamnestisch ausgewiesenen Leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drucks hielt der psychiatrische Gutachter fest, dass bereits seit Anfang 2003 das Antidepressiva (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Cipralex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) verordnet und nie ein Versuch eines Wechsels des An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tidepressivums versucht worden sei. Als problematisch sei auch anzusehen, dass das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Cipralex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> offensichtlich inzwischen gar nicht mehr eingenommen werde. Es sei auch noch nie eine teil-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oder vollstationäre psychiatrische Behandlung unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nommen worden, was aktuell nicht erforderlich sei, bei einer Verschlechterung der Depression als Behandlungsoption in jedem Fall aber in Anspruch genommen werden sollte (vgl. Urk. 7/154/42). Die lediglich spärlichen psychopathologischen Untersuchungsbefunde bei weitgehend fehlender medikamentöser Behandlung korrelieren damit mit der lediglich einmal alle zwei Wochen erfolgten ambulant Behandlung (Urk. 7/154/35) und lassen — wie gesagt — nicht auf anhaltend hohen Leidensdruck schliessen. Es ist auch nicht einzusehen, weshalb den Beschwerden bei anhaltend hohem Leidensdruck nicht mit anderen therapeutischen Ansätzen begegnet worden wäre. Ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eingliederungsanamnestischer Leidensdruck ist damit nicht auszumachen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist ein erheblicher funktioneller Schweregrad des Leidens im Verfügungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeitpunkt zu verneinen, nachdem sich aus der psychischen Symptomatik kein invalidisierender Gesundheitsschaden darstellen lässt, welcher es der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin verunmöglicht, ihre Restarbeitsfähigkeit in ihrer bisherigen, wie auch in einer den somatischen Gegebenheiten angepassten Tätigkeit (vgl. E. 3.2.2 und E. 3.2.3) vollzeitig zu verwerten. Angesichts der klaren Aktenlage sind in diesem Zusammenhang von weiteren Beweismassnahmen (etwa der Einholung eines wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teren Gutachtens) keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zichten ist (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt damit, wie sich das Leistungsvermögen seit der Anmeldung zum Leistungsbezug vom 21. Mai 2013 im zeitlichen Verlauf entwickelt hat; die Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achter wiesen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass sich E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nde 2012 eine mittelgradige depressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ve Episode entwickelt habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und Anfang 2013 ein massiver Arbeitsplatzkonflikt einschliesslich juristische Auseinandersetzungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hinzuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ab wann eine Besserung (im Anschluss an den letzten Bericht des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom April 2015) eingetreten sei, k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mit ausreichender Sicherheit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">festlegen (Urk. 7/154/21 f.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnde Dr. H.___, Fachärztin für Allgemeine Medizin, bescheinigte der Beschwerdeführerin aufgrund einer mittelschweren Depression mit heftigster psychosomatischer Reaktion bei Arbeitsplatzproblematik seit 28. Dezember 2012 Arbeitsunfähigkeiten (Urk. 7/79/3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Formularbericht zu Händen der Beschwerdegegnerin vom 23. August 2013 (Urk. 7/88) hielten die Ärzte des E.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine erstmalige Vorstellung der Beschwerdeführerin am 11. März 2013 und eine ambulante Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handlung seit 22. April 2013 fest. Sie diagnostizierten eine rezidivierende depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11), und attestierten bis auf Weiteres eine Arbeitsunfähigkeit 100 %. Im Formularbericht vom 7. April 2014 (Urk. 7/99) führten sie neben der bisherigen Diagnose der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rezidivierende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> depressive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Störung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gegenwärtig mittelgradige Episode </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(ICD-10 F33.11), ein mittelschweres obstruktives Schlafapnoe-/ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hypopnoe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Syndrom und eine psychophysiologische Insomnie auf. Aus der Verbindung der verschiedenen Störungen (insbesondere Depression und Schlafapnoesyndrom) sei eine gegenseitige Verstärkung wahrscheinlich. Es wurde weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert. Im Bericht des E.___ vom 12. Juni 2014 (Urk. 7/125/4 f.) zu Händen der Krankentaggeldversicherung hielten die Ärzte die Diagnose einer Angst- und depressiven Reaktion gemischt (ICD-10 F43.22) und differentialdiagnostisch eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rezidivierende depressive Störung gegenwärtig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leicht bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fest und bestätigten weiterhin die 100%ige Arbeitsunfähigkeit. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In einem weiteren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Formularbericht zu Händen der Beschwerdegegnerin berichteten die Ärzte der I.___ am 24. April 2015 (Urk. 7/135) über eine ressourcenorientierte verhaltenstherapeutische Behandlung seit 7. Januar 2015 in zweiwöchentlichen Abständen; sie erläuterten zur Arbeitsfähigkeit. Aufgrund der schweren Depressionen mit Rückzugsverhalten sowie immer wieder auftretenden Todessehnsüchten in Form von Ruhewünschen sei die Belastbarkeit der Patientin sehr eingeschränkt und sie sei zurzeit zu 100 % arbeitsunfähig.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der begutachtende Psychiater, Dr. med. C.___, wies nach seiner Untersuchung vom 23. November 2015 betreffend den psychiatrischen Verlauf einerseits darauf hin, dass ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ende 2012 aufgrund der mittelgradigen depressiven Episode die Arbeitsunfähigkeit medizinisch-theoretisch 50 % betragen und anderseits noch ein massiver Arbeitsplatzkonflikt einschliesslich juristischer Auseinandersetzung bestanden habe, weshalb nachvollziehbar sei, dass die Beschwerdeführerin nicht an ihren Arbeitsplatz habe zurückkehren können und ihr bis Ende des Beschäftigungsverhältnisses eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestiert worden sei. Bei schwankendem Verlauf hinsichtlich der depressiven Symptomatik dürfte die Arbeitsfähigkeit zwischen 30 und 50 % gelegen haben (Urk. 7/154/45), was in die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bidisziplinäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesamtbeurteilung übernommen wurde (Urk. 7/154/21 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Verlauf rechtfertigt es sich damit, das Wartejahr im Dezember 2012 zu eröffnen, weshalb nach der Anmeldung am 21. Mai 2013 ein Anspruch auf Rentenleistungen frühestens ab Dezember 2013 in Betracht fällt (Art. 29 Abs. 1 IVG, vgl. E. 2.3 hiervor). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Y.___-Gutachten ist zu entnehmen, dass von somatischer Seite unverändert eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit im gesamten fraglichen Zeitraum seit Dezember 2013 gilt. Diese Einschätzung wird durch die behandelnde Dr. H.___ - die seit 28. Dezember 2012 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestierte (Urk. 7/79/3) - nicht entkräftet, da sie neben den somatischen auch die psychischen Beeinträchtigungen mitberücksichtigte, obwohl diese nicht in ihren Fachbereich fallen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In psychiatrischer Hinsicht wurden zwar unterschiedliche Arbeitsunfähigkeiten bescheinigt. Allerdings haben sich die psychischen Verhältnisse im Verlauf nicht derart verändert, dass die Frage der invalidisierenden Wirkung des Gesundheitsschadens (vorstehende E. 5.1) im Zeitablauf unterschiedlich zu beurteilen wäre. Insbesondere ist nicht belegt, dass eine vorübergehende Verschlechterung angehalten hätte. Unter Berücksichtigung der medizinischen Aktenlage hielten die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachter denn auch fest, dass der Zeitpunkt einer gesundheitlichen Änderung (Besserung) nicht mit ausreichender Sicherheit festlegt werden könne (Urk. 7/154/21 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Wenn sich im Verlauf auch die Diagnosen und die attestierten Arbeitsunfähigkeiten verändert haben, ist aufgrund der dargelegten Aktenlage nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass sich in psychiatrischer Hinsicht wesentliche gesundheitliche Veränderungen gezeigt hätten. Die Y.___-Gutachter bescheinigten zwar ab Mitte 2013 eine Arbeitsunfähigkeit zwischen 30 und 50 % und hernach eine solche von nurmehr 30 % (vorstehend E. 3.3). Da sich die Beschwerdeführerin indes die grösstmögliche Arbeitsfähigkeit anrechnen lassen muss, ergibt sich daraus aus medizinischer Sicht über den ganzen Zeitraum eine unveränderte Arbeitsfähigkeit von 70 %. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">In Bezug auf die massgeblichen Indikatoren sind im Verlauf keine Veränderungen ersichtlich und auch nicht geltend gemacht, so dass für die gesamte vorliegend zu beurteilende Periode ab Dezember 2013 keine rentenbegründende Invalidität belegt ist, auch wenn die Arbeitsunfähigkeit aus psychischen Gründen zeitweise bis 50 % betragen haben sollte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mangels eines invalidisierenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesundheitsschaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hat die Beschwerdegegne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin den Rentenanspruch zu Recht verneint. Damit erübrigt sich auch die Ermitt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Invaliditätsgrades aufgrund eines Einkommensvergleichs (zum diesbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">züglichen Vorbringen vgl. Urk. 1 S. 4). Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) wird einer Partei auf ihr Gesuch hin eine unentgeltliche Rechtsvertretung bestellt, wenn sie nicht in der Lage ist, den Prozess </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selber zu führen, ihr die nötigen Mittel fehlen und der Prozess nicht als aussichtslos erscheint.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mittellosigkeit im Sinne des prozessualen Armenrechts setzt voraus, dass die Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">such stellende Person sämtliche eigenen Hilfsmittel zur Finanzierung des Prozes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ses ausgeschöpft hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> trifft im Verfahren betreffend die unentgeltliche Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflege eine umfassende Mitwirkungsobliegenheit (vgl. etwa Urteile des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 4A_264/2014 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2014 E. 3.2 und 4A_403/2013 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 E. 3.2.2). An die klare und gründliche Darstellung der finan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziellen Situation durch die gesuchstellende Person dürfen umso höhere Anforde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen gestellt werden, je komplexer die Verhältnisse sind (BGE 120 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 179 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3a). Das Gericht hat weder den Sachverhalt von sich aus nach jeder Richtung hin abzuklären, noch unbesehen alles, was behauptet wird, von Amtes wegen zu überprüfen (Urteil des Bundesgerichts 4A_114/2013 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2013 E. 4.3.1). Schliesslich steht es dem Gericht frei, für die Abklärung der finanziellen Voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen einen Fragebogen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einzuverlangen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil des Bundesgerichts 9C_606/2013 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E. 2.1.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 24. Oktober 2016 (Urk. 8) wurde die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anwaltlich vertretene Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in aufgefordert,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit vollständig auszufüllen und dieses dem Gericht unter Beilage sämt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licher Belege zur finanziellen Situation einzureichen. Damit verbunden war die Androhung, dass bei ungenügender Substantiierung oder fehlenden respektive ungenügenden Belegen zur finanziellen Situation davon ausgegangen wird, dass keine pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zessuale Bedürftigkeit besteht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 21. November 2016 übermittelte die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">as ausgefüllte For</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mular (Urk. 11</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Darin vermerkte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sie, sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lebe mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihrem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Konkubinatspartner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im gleichen Haushalt, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbständigerwerbender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einzelfirma ein mo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">natliches Einkommen von Fr. 0.-- bis Fr. 500.-- erziele. Sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> selber verfüge über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">onatlichen Einkünfte. Demgegenüber machte sie folgende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">monat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geltend:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Miete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> inklusive Nebenkosten Fr. 690.-- (Hälfte von Fr. 1'380.--, vgl. Urk. 12/3); Krankenkassenprämie Fr. 331.90</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; ung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">edeckte Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kosten Fr. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.--; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsbeiträge Fr. 501.40</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insgesamt Fr. 1'523.30. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Vermögen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">betrage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 12.97. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nebst dem ausgefüllten Formular reich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter anderem den Mietvertrag (4½-Zimmerwohnung, Urk. 12/3), eine Prämienmitteilung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Krankenkasse über die monatl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iche Nettoprämie KVG von Fr. 331.9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 12</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, eine Mitteilung über die Prämienverbilligung für das Jahr 2015 von Fr. 1'728.-- (Urk. 12/8), Bescheinigungen über drei zinslose Darlehen von insgesamt Fr. 11'900.-- (Urk. 12/9 bis 12/11), eine Schlussrechnung für die Staats- und Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meindesteuer 2015 (Urk. 12/14), eine provisorische Rechnung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für die Staats- und Gemeindesteuer 2016 (Urk. 12/15), einen Auszug (Bankkonto) über einen Saldo per 2. November 2016 von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 5.12 (Urk. 12/21</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einen Beleg über den Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kauf von Goldschmuck und einer Münzensammlung im Betrag von Fr. 1'000.-- ein (Urk. 12/23). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">amit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wird zwar dargetan, dass die Beschwerdeführerin und ihr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Konkubinats</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">partner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nur sporadisch und maximal über monatliche Einkünfte von Fr. 500.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfügten. Diesen Einnahmen stehen aber bereits für Wohnungs-, Werkstattmiete und Krankenkassenprämie Ausgaben gegenüber, die diese Einnahmen um ein Vielfaches überschreiten. Letztlich bleibt gänzlich unklar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wie die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin und ihr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Konkubinatspartner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Lebensunterhalt bestreiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, obwohl sie keine Sozialhilfe beziehen (Urk. 11 S. 2). Entgegen ihrer Mitwirkungspflicht un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terliess die Beschwerdeführerin diesbezügliche Erläuterungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menhang wurde insbesondere auch die letzte von der Beschwerdeführerin unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schriebene Steuererklärung nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eingereicht, worauf im Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit ausdrücklich hingewiesen wurde und woraus sich regelmässig weitere Erkenntnisse ergeben (Urk. 11 S. 6 Ziff. 12). Dies wäre umso gebotener gewesen, als den Akten zu entnehmen ist, dass die Beschwerdeführerin über weitere Vermögenwerte verfügt (auflösbare Lebensversicherung), weshalb sie keine Unterstützung vom Sozialamt erhält (vgl. Urk. 7/128, Urk. 7/137). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der eingereichten Unterlagen kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht rechtsgenügend auf Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dürftigkeit geschlossen werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammengefasst hat die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Missachtung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihrer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Mitwir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungsobliegenheiten die massgebenden finanziellen Verhältnisse nicht hinrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chend belegt. Bei dieser Sachlage ist – wie mit Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">24. Oktober 2016 (Urk. 8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) angedroht – </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne weiteres </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">davon auszugehen, dass keine prozessuale Bedürftigkeit besteht. Unter diesen Umständen kann dem Gesuch um unentgelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Rechtspflege mangels hinreichender Substantiierung der Bedürftigkeit nicht stattgegeben werden (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_173/2016 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2016 E. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) sind auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">800.-- festzusetzen und entsprechend d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">essen Ausgang der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtsvertretung und unentgeltliche Prozessführung wird abgewiesen,</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt sodann:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Procap</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> Schweiz</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubNef</p><p></p></div> </div></body></html>