<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2022.00191</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Ersatzrichterin Curiger<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">27. Februar 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Christe</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Christe &amp; Isler Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Obergasse 32, Postfach 1663, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1971 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldete sich nach am 1. Februar 2018 erfolgter Früherfassung (Urk. 7/2) am 29. März 2018 (Eingangsdatum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/14).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diese tätigte medizinische sowie erwerbliche Abklärungen und zog die Akten des Krankentaggeldversicherers bei (Urk. 7/36, 7/43). Mit Schreiben vom 24. Oktober 2018 teilte sie dem Versicherten mit, es könnten keine Einglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungsmassnahmen durchgeführt werden (Urk. 7/32). In der Folge veranlasste sie die Erstellung eines polydisziplinären Gutachtens bei der Begutachtungsstelle Zentrum für Interdisziplinäre Medizinische Begutachtungen AG (ZIMB), welches am 13. März 2021 erstattet wurde (Urk. 7/75). Nach durchgeführtem Vorbescheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren sprach sie dem Versicherten mit Verfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 22. Februar 2022 eine vom 1. September 2018 bis 30. März 2019 befristete ganze sowie vom 1. April 2019 bis 31. Januar 2021 befristete halbe Invalidenrente zu (Urk. 2 [= Urk. 7/88 und 7/94]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29. März 2022 Beschwerde beim hiesigen Sozialversicherungsgericht und beantragte, die befristete ganze Rente sei ihm bis am 30. November 2019 auszurichten und ab 1. Dezember 2019 sei ihm eine unbefristete halbe Rente zuzusprechen. Eventualiter sei die angefoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tene Verfügung aufzuheben und die Sache sei zur ergänzenden Abklärung und zum anschliessenden Neuentscheid an die IV-Stelle zurückzuweisen (Urk. 1). Seiner Eingabe legte er zwei Arztberichte bei (Urk. 3/4-5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 19. Mai 2022 beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei teilweise gutzuheissen, in dem Sinne, dass dem Beschwerdeführer vom 1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2018 bis 30. November 2019 eine befristete ganze sowie vom 1. Dezember 2019 bis 28. Februar 2021 eine befristete halbe Rente zuzusprechen sei. Der Antrag auf Zusprechung einer unbefristeten halben Rente sei demgegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über abzuweisen, ebenso derjenige auf Rückweisung der Sache zur weiteren Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung sowie anschliessenden Neubeurteilung (Urk. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdeantwort </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer mit Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25. Mai 2022 zur Kenntnis gebracht worden war (Urk. 8), hielt dieser mit Eingabe vom 22. Juni 2022 an seinen Anträgen fest (Urk. 10). Mit Verfügung vom 23. Juni 2022 wurde der Beschwerdegegnerin die Eingabe des Beschwerdeführers vom 22. Juni 2022 zugestellt (Urk. 11), woraufhin diese mitteilte, sie verzichte auf das Einreichen einer Duplik (Urk. 12). Mit Verfügung vom 15. Juli 2022 nahm das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gericht von diesem Verzicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vormerk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und setzte den Beschwerdeführer darüber in Kenntnis (Urk. 13).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p><span> </span><span>In zeitlicher Hinsicht sind </span><span> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span>lungen </span><span> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). </span><span>Da der Zeit</span><span>punkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1</span><span>bis</span><span> IVG) und jener des Renten</span><span>anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht (</span><span>vgl. </span><span>Rz</span><span>. 1008</span><span> des Kreisschreibens </span><span>zu den Übergangs</span><span>bestimmungen zur Einführung des linearen Rentensystems</span><span>, K</span><span>S ÜB WE IV</span><span>, gültig ab 1. Januar 2022</span><span>).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Da die Entstehung eines Rentenanspruchs </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und auch die Herabsetzung respektive Aufhebung der Rente </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegend bereits vor dem 1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2022 in Betracht fällt, sind die bis 31.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgend auch in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich die Folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fredenhagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die medizinischen Abklärungen hätten gezeigt, dass der Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von August 2017 bis Dezember 2018 in jeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Tätigkeit vollständig arbeitsunfähig gewesen sei. Im Januar 2019 habe sich sein Gesundheitszustand verbessert, er sei zu 50 % arbeitsfähig für alle Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten gewesen. Ab November 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe sich der Gesundheitszustand erneut verbessert, weshalb von einer vollen Präsenzzeit mit einer Leistungseinbusse von 20 % auszugehen sei. Daher habe er Anspruch auf eine befristete ganze sowie befristete halbe Invalidenrente. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine unbefristete Invalidenrente stehe ihm indes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen nicht zu (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19. Mai 2022 führte die IV-Stelle aus, die Reduktion der Invalidenrente ab April 2019 sowie die Befristung der halben Invalidenrente bis zum 31. Januar 2021 seien zu Unrecht erfolgt. Der Anspruch auf eine halbe (recte: ganze) Invalidenrente bestehe in Anwendung von Art. 88a Abs. 1 IVV bis zum 30. November 2019. Die Aufhebung der Invalidenrente habe zudem erst per 28. Februar 2021 zu erfolgen, weshalb die Beschwerde in diesem Sinne teilweise gutzuheissen sei (Urk. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber macht der Beschwerdeführer geltend, es sei nicht nachvollziehbar, weshalb die IV-Stelle von einer ersten Verbesserung des Gesundheitszustands im Januar 2019 ausgehe. Diese Annahme stehe in Widerspruch zum Bericht der Kli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie zum Gutachten. Er habe seine Arbeitsfähigkeit erst Mitte August 2019 teilweise wiedererlangt, weshalb er bis Ende November 2019 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente habe.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Entgegen der Ansicht der IV-Stelle habe sich sein Gesundheitszustand im November 2020 nicht weiter verbessert. Beim Gutachten handle es sich um eine Momentaufnahme. Die im Beschwerdeverfahren aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legten Bericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> würden zeigen, dass er unter häufigem Schwindel mit einher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehenden Stürzen leide, zusätzlich zu seinen Unterbauchbeschwerden. Es gehe ihm insgesamt nicht besser als bei seinem Austritt aus der Klinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weshalb von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit auf unabsehbare Dauer hin auszugehen sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Gutachten sei überdies die im Januar 2020 diagnostizierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strangstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht berücksichtigt worden, weshalb allenfalls weitere medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Abklärungen angezeigt seien (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im ZIMB-Gutachten vom 13. März 2021 wurden folgende Diagnosen mit Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 7/75 S. 9):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Colon </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">irritabile</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (Reizdarmsyndrom) mit/bei:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chronischem Durchfall und intermittierenden Bauchschmerzen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bisher ohne organisch nachweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bare</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Ursache, DD: funktionell</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende Synkopen unklarer Ätiologie mit/bei:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausschluss einer neurologischen oder kardiologischen Ursache</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">am ehesten orthostatischem Schwindel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, DD: funktionell</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der internistische Gutachter hielt fest, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über chronisch re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zidivierende Bauchschmerzen mit wässrigem Durchfall, die ungefähr Ende 2016 angefangen hätten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im August 2017 habe sich die Symptomatik massiv ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechtert. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erst eine Ernährungsumstellung habe eine deutliche Besserung bewirkt. Er leide auch unter rezidivierenden Schwindelepisoden und sogar Bewusstseinsverlusten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Inzwischen gehe es ihm langsam wieder besser (Urk. 7/75 S. 49-50).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im internistischen Status präsentiere sich ein altersentsprechend aussehender, normalgewichtiger, </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">afebriler und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anikterischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherter in sehr gutem Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinzustand. Klinisch sei er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">normoton</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">normokard</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und kardiopulmonal kompen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siert. Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abdominalstatus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei bland mit einer weichen und druckindolenten Bauchdecke ohne palpable Resistenzen und ohne eine klinisch nachweisbare </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hepatosplenomegalie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auch der kursorisch geprüfte Rheuma- und Neurostatus ergebe keine Auffälligkeiten (Urk. 7/75 S. 61).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die vom Versicherten beklagten Beschwerden seien aus rein internistischer Sicht nicht erklärbar. Am ehesten sei eine psychosomatische Genese anzunehmen, Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise für eine Aggravation oder Simulation lägen nicht vor. Die Arbeitsfähigkeit sei aus internistischer Sicht höchstens insofern eingeschränkt, als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Zugang zu einer Toilette jederzeit möglich sein sollte. Aufgrund der Schwindelbeschwerden müssten zudem Arbeiten mit Sturzgefahr unbedingt ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mieden werden, ebenso Arbeiten an gefährlich rotierenden Maschinen (Urk. 7/75 S. 62).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neurologischen Teilgutachten wurde ausgeführt, der Versicherte gebe an, dass seine Hauptprobleme im Magen-Darm-Bereich liegen würden. Er leide unter täg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Durchfällen und gehäuftem Erbrechen sowie an Schmerzen im Bereich des Bauches. Hinzu kämen Schwindel, gelegentliche Taubheitsgefühle in den Händen und selten Kopfschmerzen (Urk. 7/75 S. 68).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die vom Versicherten berichteten Schwindelerscheinungen, die zwischenzeitlich mit Bewusstlosigkeit und dem Gefühl des Schwarzwerdens vor Augen assoziiert gewesen seien, seien vor allem beim Aufrichten aus liegender oder kniender Position aufgetreten und somit am ehesten im Sinne einer orthostatischen Dys</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">regulation einzuordnen. Auch die Angabe, dass die Umstellung der antihyper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tensiven Therapie zu einer Besserung geführt habe, würde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dafür sprechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. In der klinischen Untersuchung werde bei der Rechtsseitenlagerung ein leichtes Schwin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delgefühl ohne ersichtlichen Nystagmus angegeben, wobei diese Seitenlagerung aufgrund der Bauchschmerzen eigentlich zu langsam für eine Lagerungsprobe ausgeführt werde. Differentialdiagnostisch sei ein leichtgradiger Lagerungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwindel rechts nicht mit absoluter Sicherheit auszuschliessen (Urk. 7/75 S. 72-73).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit hielt der neurologische Gutachter fest, der Versicherte sei vollständig arbeitsfähig (Urk. 7/75 S. 75).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der psychiatrische Gutachter hielt fest, der Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über Bauchschmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen, die bei körperlicher Belastung stärker würden. Zudem müsse er zwei- bis dreimal pro Woche erbrechen und leide unter Durchfällen, die mehrmals pro Tag auftreten würden. Als Folge davon würde er an Gewicht und Muskelkraft verlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren. So könne er nur noch einfache Tätigkeiten verrichten. Auf die Frage nach psychischen Beschwerden hin berichte der Versicherte, dass er sich eigentlich glücklich fühle, vor allem mit seiner Familie. Er habe keine depressiven Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tome oder Phasen bei sich wahrgenommen. Belastend sei für ihn die Tatsache, dass er nicht mehr regelmässig arbeiten könne und sich dadurch nutzlos fühle (Urk. 7/75 S. 81).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Untersuchung hätten keine psychopathologischen Befunde erhoben wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den können, die auf eine depressive Erkrankung, eine psychotische oder hirn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">organische Störung hinweisen würden. Die Beschwerden könnten somatisch nicht hinreichend erklärt werden. Der Schmerz sei in Verbindung mit emotionalen Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">flikten oder psychosozialen Belastungen aufgetreten. Diesen komme die Haupt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rolle für Beginn, Schweregrad, Exazerbation oder Aufrechterhaltung der Schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen zu. Daher rechtfertige es sich, die Diagnose einer somatoformen Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung zu stellen (Urk. 7/75 S. 90).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit hielt der psychiatrische Gutachter fest, in seiner angestamm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Tätigkeit könne der Versicherte vollzeitlich anwesend sein, wobei seine Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsfähigkeit um 20% reduziert sei (Urk. 7/75 S. 92 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im interdisziplinären Konsens führten die Gutachter aus, die Arbeitsfähigkeit des Versicherten sei aus somatischer Sicht höchstens in qualitativer Hinsicht einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt, insofern, als dass ihm der Zugang zu einer Toilette jederzeit möglich sein sollte. Aufgrund der Schwindelbeschwerden sollten Arbeiten mit Sturzgefahr sowie an gefährlichen rotierenden Maschinen vermieden werden. Aus psychiat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischer Sicht bestünden Einschränkungen bei Tätigkeiten mit komplexen, sozialen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Interaktionen, Arbeiten unter Zeitdruck und mit fehlender Flexibilität. Die Beeinträchtigungen seien leichtgradig und rein qualitativer Natur. Sofern die Schonkriterien (Verfügbarkeit von Toiletten und keine Arbeiten mit Unfallgefahr) eingehalten werden könnten, sei dem Versicherten die angestammte Tätigkeit während 8,5 Stunden täglich zumutbar, wobei eine Leistungseinbusse von 20 % bestehe. Auch für eine angepasste Tätigkeit bestehe eine 80%ige Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">75 S. 13 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Verlauf hielten sie fest, vom 12. August 2017 bis 30. Juli 2019 habe eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Danach sei der Versicherte zu 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% arbeitsfähig gewesen und seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mitte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Begutachtungszeitpunkt) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit in angestammter sowie angepasster Tätigkeit auszugehen (Urk. 7/75 S. 14).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das ZIMB-Gutachten vom 13. März 2021 vermag zu überzeugen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es beruht auf sorgfältigen und allseitigen Untersuchungen (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/75 S. 49-55, S. 68-73, S. 80-89</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), berücksichtigt die geklagten Beschwerden (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/75 S. 49-50, S. 68, S. 81-82</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und ist in Kenntnis der relevanten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abgegeben worden (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/75 S. 16-45</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Gutachter haben detaillierte Befunde erhoben und hieraus begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dete Diagnosen gestellt, die medizinischen Zustände und Zusammenhänge schlüssig dargelegt und ihre Schlussfolgerungen nachvollziehbar begründet. Das Gutachten erfüllt daher die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">taugliche Entscheidungsgrundlagen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer macht geltend, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Momentaufnahme im Zeitpunkt der Begutachtung möge ein verbessertes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bild seines Gesundheitszustandes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gezeigt haben. Es habe sich jedoch um keine langandauernde Verbesserung gehandelt, weshalb er nach wie vor lediglich zu 50 % arbeitsfähig sei. Das würde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n die Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeichnungen der behandelnden Ärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeigen. Zudem hätten die Gutachter die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2021 diagnostizierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinterstrangstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rücksichtigt und die Schwindelbeschwerden ungenügend abgeklärt, weshalb allenfalls weitere Abklärungen angezeigt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1 S. 7).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die behandelnde Hausärztin legte mit Schreiben vom 1. März 2022 dar, es sei schwierig, zur Arbeitsfähigkeit des Versicherten Stellung zu nehmen, da aktuell akute Probleme bestünden, die sich auch wieder bessern würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei sie auf Stürze seit Oktober 2021 Bezug nahm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 3/4). Ihrem Schreiben legte sie einen Auszug aus der Krankengeschichte des Versicherten bei, aus welchem hervorgeht, dass er ihr gegenüber seit Oktober 2021 von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9 Stürzen berichtet hatte (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3/4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers kann aus diesem Bericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit der Begutachtung im November und Dezember 2020 geschlossen werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So legte die Hausärztin nicht dar, dass sich sein Gesundheitszustand in den letzten Monaten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langandauernd verschlechtert hätte. Die Stürze führten gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einträgen in der Kranken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschichte zu keinen gravierenden Einschränkungen. Die Hausärztin wies denn auch darauf hin, dass sich die «Probleme» wieder bessern würden. Eine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit bescheinigte sie nicht. Das Schreiben vom 1. März 2022 mit dem Auszug aus der Krankengeschichte ist daher nicht geeignet, die Beweiskraft des Gutachtens zu schmälern.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch das Vorbringen, die Gutachter hätten die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinterstrangstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie die Schwindelbeschwerden in ihrer Einschätzung nicht berücksichtigt, kann nicht ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hört werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So wurde beim Versicherten bereits im Januar 2020 eine Stand- und Gangunsicherheit mit Schwindelsymptomatik, metabolisch bei Vitamin B12-Mangel mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinterstrangstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnostiziert, wobei dieser Bericht im Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten unter «Aktenauszug» aufgeführt wurde (Urk. 7/75 S. 42). Auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bericht nahm der begutachtende Neurologe in seinen Ausführungen Bezug (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/75 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">74). Zudem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kamen die Gutachter zum Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, aufgrund der Schwindel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerden müssten Arbeiten mit Sturzgefahr sowie an gefährlichen rotieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Maschinen unbedingt vermieden werden (Urk. 7/75 S. 13)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Entgegen der Dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung des Beschwerdeführers wurden die Schwindelbeschwerden von den Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtern somit angemessen berücksichtigt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die IV-Stelle erachtete das Gutachten zu Recht als beweiskräftig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, womit sich weitere Abklärungen als nicht notwendig erweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist überwiegend wahrscheinlich erstellt, dass der Versicherte seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mitte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">No</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2020 in angestammter sowie angepasster Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig ist. Vom 12. August 2017 bis Ende Juli 2019 bestand demgegenüber eine voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständige Arbeitsunfähigkeit, von August 2019 bis Oktober 2020 war der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte zu 50 % arbeitsfähig.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span id="IV079"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Einkommensvergleich gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG (seit 1. Januar 2003: in Verbindung mit Art. 16 ATSG) hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">differenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Insoweit die fraglichen Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen (BGE 128 V 29 E. 1; AHI 2000 S. 309 E. 1a mit Hinweisen). Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annäherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zahlen genügen. Das ohne Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ist alsdann mit 100 Prozent zu bewerten, während das Invalidenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sogenannter Prozent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vergleich; BGE 114 V 310 E. 3a mit Hinweisen; Urteile des Bundesgerichts I 850/05 vom 21. August 2006 E. 4.2 und I 375/05 vom 2. Dezember 2005 E. 3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer seit August 2019 in seiner angestammten Tätigkeit teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeitsfähig ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, rechtfertigt es sich, für die Berechnung das Invaliditätsgrades eine Gegenüberstellung von Prozentzahlen vorzunehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Anwendung von Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 IVG in Verbindung mit Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29 IVG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">88a IVV resultiert von September 2018 bis Ende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2019 ein Invaliditätsgrad von 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">%, womit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von September 2018 bis Ende Oktober 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente besteht. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2019 bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mitte November 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beträgt der Invaliditätsgrad 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">%, womit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab November 2019 bis Ende Februar 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Anspruch auf eine halbe Invalidenrente ausgewiesen ist. Seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ende November 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist demgegenüber von einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 20 % auszugehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weshalb die Rente per Ende Februar 2021 aufzuheben ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen. Dem Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer ist eine vom 1. September 2018 bis 31. Oktober 2019 befristete ganze Invalidenrente sowie eine vom 1. November 2019 bis 28. Februar 2021 befristete halbe Invalidenrente zuzusprechen. Insoweit der Beschwerdeführer beantragt, es sei ihm über den 28. Februar 2021 hinaus eine Invalidenrente auszurichten, ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG ermessensweise auf Fr. 700.-- festzusetzen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer zu vier Siebteln und der Beschwerdegegnerin zu drei Siebteln aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2 </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entsprechend hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine reduzierte Partei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschädigung. Diese ist nach Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit Art. 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses zu bemessen. In Anwendung dieser Grundsätze rechtfertigt sich die Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung einer reduzierten Prozessentschädigung von Fr. 1‘000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">in dem Sinne teilweise gutgeheissen, als die angefochtene Verfü</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gung vom 22. Februar 2022 aufgehoben und festgestellt wird, dass der Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">führer vom 1. September 2018 bis 31. Oktober 2019 Anspruch auf eine ganze Invali</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">denrente und vom 1. November 2019 bis 28. Februar 2021 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente hat</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">zu vier Siebteln und der Beschwerdegegnerin zu drei Siebteln </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">den</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1’000</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Daniel Christe</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelMuraro</p><p><br/></p><div><p> </p></div></div> </div></body></html>