<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird eingeladen, dem Parlament in einem ausführlichen Bericht zu erläutern, warum er den Globus-Plan zunächst ignoriert und dann abgelehnt hat, obwohl nach diesem Plan die Interessen der Angestellten, der Kundschaft, der Gläubiger und der Aktionärinnen und Aktionäre der Swissair besser berücksichtigt und die Beteiligung des Bundes am Kapital der neuen Fluggesellschaft tiefer ausgefallen wären.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das so genannte Projekt "Globus" zielte auf eine Sanierung bzw. Erhaltung der alten Swissair ab. Bereits am 28. September 2001 hatte die Arbeitsgruppe Bremi die Möglichkeit einer solchen Sanierung klar verneint.</p><p>Der Bundesrat hat daraufhin, am 5. Oktober 2001, entschieden, das Projekt "Phoenix +" zu unterstützen und seine Massnahmen darauf auszurichten. Dieses Projekt sieht die Schaffung einer neuen schweizerischen Luftfahrtgesellschaft auf der Basis der Crossair vor, während die Probleme der alten Swissair auf dem Nachlassweg zu lösen sind.</p><p>Damit wurde eine Rekapitalisierung der Crossair notwendig, an der sich der Bund massgeblich beteiligt hat, sowie eine Liquiditätszufuhr durch den Bund, um den Winterflugplan 2001-2002 der Swissair und somit den Übergang zur neuen Gesellschaft zu gewährleisten. Am 22. Oktober 2001 hat der Bundesrat die entsprechenden Kreditbeschlüsse gefasst.</p><p>Das Projekt "Globus", von dem das EFD unter diesem Namen erstmals am 5. November 2001 erfuhr, hat diese Entwicklungen nicht berücksichtigt. Die darin enthaltenen Vorschläge hätten somit keine Einsparungen durch den Bund zur Folge gehabt. Im Gegenteil, das Projekt hätte nebst den bereits eingegangenen Verpflichtungen ein zusätzliches Engagement des Bundes notwendig gemacht. Zudem hätte das Projekt durch seine grundlegend andere konzeptionelle Ausrichtung die Realisierung des Projektes "Phoenix +" gefährdet.</p><p>Das Parlament hat das Konzept zur Redimensionierung der nationalen Zivilluftfahrt in der ausserordentlichen Session (16.-17. November 2001) ausführlich diskutiert und unterstützt.</p>  Der Bundesrat beantragt, das Postulat abzulehnen.