{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2022-10-04", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2022-00571_2022-10-04.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=222682&W10_KEY=13045539&nTrefferzeile=81&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "80eb37e2f972d12cbdaf4faac5a36ef4"}, "Scrapedate": "2025-09-20", "Num": [" VB.2022.00571"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 04.10.2022 VB.2022.00571"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 04.10.2022 VB.2022.00571"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 04.10.2022 VB.2022.00571"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "3. Abteilung/Einzelrichter"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Massnahmen nach Gewaltschutzgesetz (Kostenauflage)\rGS220148 | Massnahmen nach Gewaltschutzgesetz (Kostenauflage). [Der Haftrichter trat mangels Beilage der polizeilichen Verf\u00fcgung auf das Verl\u00e4ngerungsgesuch der Beschwerdef\u00fchrerin nicht ein. Diese ficht mit Beschwerde einzig die Kostenauflage an.] \u00a7 12 Abs. 1 GSG, welcher am 1. Juli 2020 in Kraft trat, soll die Kostenfolgen, die f\u00fcr viele Gewaltbetroffene eine H\u00fcrde darstellen, im Zusammenhang mit Schutzmassnahmen gem\u00e4ss dem Gewaltschutzgesetz gleich regeln wie die Kostenfolgen, welche bei zivilprozessualen Massnahmen nach Art. 28b und Art. 28c ZGB zur Anwendung kommen (E. 2.1). Das Gewaltschutzgesetz sieht in der seit 1. Juli 2020 in Kraft stehenden Fassung im haftrichterlichen Verfahren eine Kostenauflage zulasten der gef\u00e4hrdeten Person gest\u00fctzt auf das Unterliegerprinzip grunds\u00e4tzlich nicht (mehr) vor \u2013 auch dann nicht, wenn auf deren Verl\u00e4ngerungsgesuch nicht einzutreten ist. Mangels Hinweisen auf eine b\u00f6s- oder mutwillige Prozessf\u00fchrung w\u00e4re vorliegend sodann auch eine Kostenauflage zulasten der Beschwerdef\u00fchrerin in analoger Anwendung von Art. 115 Abs. 1 ZPO nicht infrage gekommen (E. 2.2). Gest\u00fctzt auf das Verursacherprinzip hat die Vorinstanz die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu tragen und die Beschwerdef\u00fchrerin f\u00fcr dieses zu entsch\u00e4digen (E. 3.2). Gutheissung; die vorinstanzlichen Verfahrenskosten sind auf die Kasse des Bezirksgerichts zu nehmen."}], "ScrapyJob": "446973/29/2138", "Zeit UTC": "20.09.2025 00:57:33", "Checksum": "2e22290e687ecbbbb1f728b008e7d687"}