Place financière suisse. Motions 1966 N 17 décembre 1986 hat wesentlich zur Rationalisierung der Landwirtschaft bei- getragen. In Artikel 8 des Gesetzes ist vorgesehen, dass nach Ablauf von 25 Jahren keine Investitionskredite mehr gewährt wer- den können. Artikel 20 beschränkt die Möglichkeit des Bun- des, neue Mittel zur Verfügung zu stellen, ebenfalls auf 25 Jahre. Wenn der Bund der schweizerischen Landwirtschaft diese Massnahme weiterhin zugute kommen lassen will, ist somit das Gesetz auf den 1. November 1987 zu ändern. Vorerst war beabsichtigt, eine materielle Teilrevision durch- zuführen. Um die Ausgestaltung des IBG gründlich zu prü- fen - dies auch im Zusammenhang mit dem zweiten Paket einer Aufgabenneuverteilung zwischen Bund und Kantonen -, beantragt der Bundesrat, die Möglichkeit der Gewährung von Investitionskrediten und der Ueberweisung von Bundes- mitteln an die Kantone um fünf Jahre, d. h. bis 1. November 1992 zu verlängern. Die Fristverlängerung hat zur Folge, dass die Leistungen des Bundes wie bisher aufrechterhalten werden können. Perso- nelle Auswirkungen sind keine zu erwarten. Antrag der Kommission Die Kommission hat die Vorlage einstimmig gutgeheissen und beantragt, der vorgesehenen Gesetzesänderung zuzu- stimmen. Proposition de la commission Après avoir approuvé le projet à l'unanimité, la commission propose l'adoption de la modification prévue. Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière Detailberatung - Discussion par articles Titel und Ingress, Ziff. l und II Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates Titre et préambule, eh. l et II Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral Angenommen - Adopté Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Gesetzentwurfes 113 Stimmen (Einstimmigkeit) An den Ständerat - Au Conseil des Etats Verabschiedung von Herrn Bundesrat Purgier Adieux à M. Purgier, conseiller fédéral Le président: Comme vous le savez, M. Furgler, conseiller fédéral, va quitter le gouvernement et c'est la dernière fois qu'il apparaît en cette qualité dans la salle du Conseil national. J'aimerais lui redire nos sentiments de très vive gratitude, lui exprimer aussi tous nos voeux, d'abord de Noël, pour la nouvelle année et pour une activité future que nous lui souhaitons pleine de joie et de satisfaction. Merci, Monsieur le Conseilîer fédéral. (Applaudissements) #ST# 85.512 Motion des Ständerates (Bürgi) Finanzplatz Schweiz. Förderung Motion du Conseil des Etats (Bürgi) Sauvegarde de la place financière suisse Wortlaut der Motion vom 13. März 1986 Verschiedene Länder unternehmen grosse Anstrengungen, um die internationale Konkurrenzstellung ihrer Finanzplätze zu stärken. Der Finanzplatz Schweiz sieht sich demgegen- über aufgrund bestehender gesetzlicher Bestimmungen einer wachsenden Benachteiligung ausgesetzt, die negative Folgen für die Zahl der Arbeitsplätze im Dienstleistungssek- tor sowie für die Erträge der direkten und indirekten Steuern haben könnte. Zur volkswirtschaftlich bedeutungsvollen Erhaltung und Stärkung der internationalen Konkurrenzfähigkeit des Finanzplatzes Schweiz wird der Bundesrat darum ersucht, mit den nachstehenden Zielsetzungen eine Revision des Bundesgesetzes über die Stempelabgaben vorzuschlagen und die Bestimmungen über die Warenumsatzsteuer zu ändern. Dabei sind die kurz- und längerfristigen Auswirkun- gen auf den Bundeshaushalt und die öffentlichen Haushalte insgesamt darzustellen und vorübergehend allenfalls für nötig erachtete Kompensationsmöglichkeiten aufzuzeigen. Geldmarktpapiere: Geldmarktpapiere mit einer vertraglichen Laufzeit von höch- stens drei Monaten sind von der Umsatzabgabe freizustel- len. Für Geldmarktpapiere mit einer Laufzeit von 3 bis 12 Monaten ist die Umsatzabgabe pro rata temporis zu er- heben. Ausland-Auslandgeschäfte: Die Steuerbelastung bei Vermittlung durch einen inländi- schen Effektenhändler zwischen zwei im Ausland domizilier- ten Parteien soll wenigstens um die Hälfte reduziert werden. Verrechnungssteuer im Interbankgeschäft: Von einer Erhebung der Verrechnungssteuer auf den Zinsen von Festgeldern im Interbankgeschäft ist abzusehen, unab- hängig von der Währung und von der Fristigkeit. Handelsbestände der Effektenhändler: Die heutige Frist von einem Tag, innert welchem eine Effek- tentransaktion als Vermittlungsgeschäft gilt, ist auf eine handelsübliche Frist von 30 Tagen auszudehnen. Warenumsatzsteuer auf Gold: Die Warenumsatzsteuer auf dem physischen Handel mit Münz- und Feingold ist aufzuheben. Emission von Eurobonds: Die Emission von Eurobonds in der Schweiz ist von der Umsatzabgabe auszunehmen. Texte de la motion du 13 mars 1986 Plusieurs pays font de grands efforts afin de rendre leurs places financières plus compétitives sur le plan internatio- nal. Du fait des dispositions légales auxquelles elle est soumise, la place financière suisse doit au contraire suppor- ter un handicap de plus en plus lourd qui pourrait avoir des effets néfastes sur l'emploi dans le secteur des services ainsi que sur le rendement des impôts directs et indirects. C'est pourquoi, dans le but de maintenir et de renforcer la compétitivité de la place financière suisse, qui revêt une grande importance pour notre économie, le Conseil fédéral est chargé de proposer une révision de la loi fédérale sur les droits de timbre et de modifier les dispositions relatives à l'impôt sur le chiffre d'affaires, en poursuivant les objectifs mentionnés ci-dessous. Il exposera en même temps quels seraient, à court et à long terme, les effets d'une telle réforme sur les finances fédérales et sur les budgets des collectivités publiques pris dans leur ensemble et indiquera les mesures de compensation qu'il estime, le cas échéant, nécessaire de prendre à titre provisoire.17. Dezember 1986 N 1967 Finanzplatz Schweiz. Motionen Papiers monétaires Sur le marché monétaire, les papiers ayant une durée contractuelle ne dépassant pas trois mois seront exonérés du droit de timbre de négociation. Pour ceux qui ont une durée comprise entre trois et douze mois, le droit sera perçu prò rata temporis. Transactions entre parties domiciliées à l'étranger Lorsqu'une transaction entre deux parties domiciliées à l'étranger s'effectue par l'intermédiaire d'un courtier en titres suisse, la charge fiscale sera réduite de la moitié au moins. Impôt anticipé dans les opérations interbancaires L'impôt anticipé ne sera pas perçu sur les intérêts de dépôts à terme interbancaires, quelles que soient la monnaie dans laquelle le dépôt a été effectué ainsi que la durée de celui-ci. Portefeuilles des courtiers en titres Le délai, fixé actuellement à un jour, pendant lequel une transaction sur titres est réputée opération de courtage sera porté à 30 jours, ce qui correspond à l'usage commercial. Impôt sur le chiffre d'affaires sur l'or L'impôt sur le chiffre d'affaires qui frappe le commerce physique de monnaies d'or et d'or fin sera supprimé. Emission d'obligations sur l'euromarché L'émission en Suisse d'obligations sur l'euromarché sera exemptée du droit de timbre de négociation. Antrag der Kommission Mehrheit Ueberweisung der Motion Minderheit (Fehr, Jaggi, Keller, Meizoz, Nauer) Ueberweisung als Postulat beider Räte Proposition de la commission Major/té Transmission de la motion Minorité (Fehr, Jaggi, Keller, Meizoz, Nauer) Transmission sous forme de postulat des deux conseils #ST# 85.496 Motion der freisinnig-demokratischen Fraktion Finanzplatz Schweiz. Förderung Motion du groupe radical-démocratique Sauvegarde de la place financière suisse Wortlaut der Mot/on vom 20. Juni 1985 Siehe oben, Wortlaut der Motion des Ständerates Texte de la motion du 20 juin 1985 Voir ci-devant, texte de la motion du Conseil des Etats Sprecher - Porte-parole: Schule Zbinden, Berichterstatter: Bei diesem Vorstoss geht es um die Erhaltung und die Stärkung der internationalen Konkur- renzfähigkeit des Finanzplatzes Schweiz. Es geht um die Qualität der Rahmenbedingungen, insbesondere um die Stempelabgaben bei Emissionsgeschäften und bei kurzfri- stigen Papieren. Die bestehenden Rahmenbedingungen stellen ein Hindernis für das Entstehen eines eigentlichen schweizerischen Geldmarktes dar. Um den als gerechtfertigt beurteilten Forderungen nach einer Abgabelockerung auf Geldmarktpapieren, auf Auslandgeschäften, auf Risikokapi- talbeschaffung, auf Interbankgeschäften, auf Effektentrans- aktionen, auf Vermittlungsgeschäften und auf Handel mit Gold Folge zu geben, haben Nationalrat und Ständerat am 17. September 1985, beziehungsweise am 13. März 1986 einer Motion Feigenwinter endgültig und - ebenfalls am 13. März 1986-der Ständerat als Erstrat einer Motion Bürgi, mit deutlichem Mehr zugestimmt. Die ständerätliche Motion wurde der Finanzkommission des Nationalrates zur Vorberatung zugewiesen. Der Nationalrat hat aber noch eine gleichlautende Motion der FDP-Fraktion zu beraten. Die Finanzkommission beantragt Ihnen mit 13 zu 6 Stimmen und gegen den bundesrätlichen Antrag, lautend auf ein Postulat, der ständerätlichen Motion zuzu- stimmen. Dies vorerst aus dem ganz einfachen Grunde, weil eine ähnliche Motion Feigenwinter dem Bundesrat von bei- den Räten schon überwiesen worden ist, dann aber auch aus der Ueberzeugung heraus, dass der Bundesrat nun doch den Rahmen schaffen soll, damit in der Schweiz über- haupt ein Geldmarkt entstehen kann. Gegenwärtig werden viele Geschäfte im Ausland abgewickelt, weil sich die Schweiz den modernen Finanzierungs- und Transaktions- möglichkeiten noch nicht angepasst hat. Das gilt auch dann, wenn berücksichtigt wird, dass der Bundesrat kürzlich einige bescheidene Massnahmen, wie die Aufhebung der Wust auf Gold sowie die Verrechnungssteuer auf Interbank- geschäften, aufgehoben hat. Die Finanzkommission vertritt die Auffassung, dass für all- fällige Stempelabgabenausfälle echte und genügende Kom- pensationen gefunden werden müssen. Hier reichen die Vorschläge von den bereits erreichten Mehreinnahmen bei der Stempelabgabe über erhoffte Mehrerträge bei der direk- ten Bundessteuer infolge höherer Bankgewinne bis hin zur proportionalen Besteuerung der Gewinne bei juristischen Personen, das heisst insbesondere bei den Banken. Die Kommission ist sich bewusst, dass der Verzicht auf die Stempelabgabe bei Auslandgeschäften mit Verlusten von 800 Millionen Franken zur Zeit nicht zu verkraften und eine entsprechende volle Kompensation gegenwärtig schwer zu finden wäre. Gerade auch aus diesem Grunde ist eine Min- derheit der Kommission für die Ueberweisung als Postulat. Im gesamten betrachtet empfiehlt Ihnen die Kommissions- mehrheit, der Motion zuzustimmen und diese zu über- weisen. M. Salvioni, rapporteur: La majorité de la Commission des finances vous invite à accepter la motion du Conseil des Etats en ce qui concerne la sauvegarde de la place finan- cière suisse. Cette motion propose notamment des allégements de nature fiscale sur les transactions bancaires. Elle suggère que les papiers monétaires ayant une durée contractuelle ne dépassant pas trois mois soient exonérés du droit de timbre de négociation. Pour ceux qui ont une durée comprise entre trois et douze mois, le droit devra être perçu au prorata de la durée. En ce qui concerne les transactions entre parties domici- liées à l'étranger, et lorsqu'elles s'effectuent par l'intermé- diaire d'un courtier en titres suisse, la charge fiscale sera réduite de la moitié au moins. Quant à l'impôt anticipé, il ne sera pas perçu sur les intérêts de dépôt à terme interban- caires, quelle que soit la monnaie dans laquelle le dépôt a été effectué et quelle que soit sa durée. Le délai fixé à un jour-pour ce qui touche les portefeuilles des courtiers en titres, délai pendant lequel une transaction sur titres est réputée opération de courtage, sera porté à trente jours, ce qui correspond à l'usage commercial. L'impôt sur le chiffre d'affaires sur l'or doit être supprimé. L'émission d'obligations sur l'euromarché sera exemptée du droit de timbre de négociation. Le Conseil fédéral avait demandé de transformer cette motion en postulat, car une partie des propositions conte- nues dans la motion avait déjà été acceptée et réalisée par le Conseil fédéral, puisque la compensation de la diminution des recettes devrait être assurée et, enfin, parce que le Parlement devrait passer à une imposition personnelle des personnes juridiques. La suppression du droit de timbre sur les affaires faites à l'étranger comporterait une diminution des recettes entre 750 et 900 millions de francs. Or, leSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Motion des Ständerates (Bürgi) Finanzplatz Schweiz. Förderung Motion du Conseil des Etats (Bürgi) Sauvegarde de la place financière suisse In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1986 Année Anno Band V Volume Volume Session Wintersession Session Session d'hiver Sessione Sessione invernale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 11 Séance Seduta Geschäftsnummer 85.512 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 17.12.1986 - 08:00 Date Data Seite 1966-1967 Page Pagina Ref. No 20 015 009 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. 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