<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.00093</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Annaheim</p><p>Sozialversicherungsrichterin Fehr</p><p>Gerichtsschreiberin Bachmann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. Januar 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Milosav Milovanovic</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beratungsstelle für Ausländer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Frohaldenstrasse 76, 8180 C.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><span>Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1962 geborene, aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stammende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat keinen Beruf erlernt. Er arbeitete seit seiner Einreise in die Schweiz im Juli 1987 bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG, zuletzt als Strassenbaupolier (vgl. Urk. 8/13). Im Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2011 meldete er sich nach verschiedenen kürzeren Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten (vgl. Urk. 8/8) unter Hinweis auf ein Lungenleiden erstmals bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug an (Urk. 8/1). Die IV-Stelle tätigte daraufhin Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen in medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischer und erwerblicher Hinsicht und zog die Akten des Kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kentaggeld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherers SWICA (Urk. 8/9) sowie der Suva Winterthur, Abteilung Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizin, bei (Urk. 8/12). Nachdem der Versicherte die bisherige Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG wieder vollumfänglich und ohne Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einbusse auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men hatte, teilte ihm die IV-Stelle, Eingliederungsbera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung, am 19. Juni 2012 mit, dass die Unterstützung beim Erhalt des derzeitigen Arbeitsplatzes ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einbarungsgemäss eingestellt bzw. die Arbeitsvermittlung abgeschlossen werde (vgl. Urk. 8/15-16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 22. November 2013 ersuchte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch die SWICA unter Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage von deren Akten sowie unter Hinweis auf eine seit April 2013 besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ende relevante Verschlechterung seines Gesundheitszustandes um erneute An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchsprüfung (Urk. 8/17 ff.). Die IV-Stelle holte in der Folge beim behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Pneumologen Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Innere Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zin und Facharzt FMH für Pneumologie sowie leitender Arzt am Spital </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, einen medizinischen Bericht ein (Urk. 8/23). Gestützt darauf erliess sie am 9. Juli 2014 einen Vorbescheid, mit welchem sie dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Mai 2014 die Zusprache einer Viertelsrente nach Massgabe eines errech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neten Invaliditätsgrades von 43 % in Aussicht stellte (Urk. 8/27). Dagegen liess dieser am 2. September 2014 Einwand erheben (Urk. 8/36). Mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 24. Dezember 2014 hielt die IV-Stelle an der Zusprache der Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telsrente mit Wirkung ab 1. Mai 2014 fest (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 21. Januar 2015 hierorts Beschwerde erhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben (Urk. 1) und die Zusprache einer Dreiviertelsrente beantragen, eventua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liter die Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin zu weiteren Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungen sowie zur Verpflichtung derselben, die Arbeitsfähigkeit auch in einer Eingliederungsstätte zu prüfen (Urk. 1 S. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Vernehmlassung vom 24. Februar 2015 „teilweise Gutheissung“ der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde im Sinne einer Rückweisung der Sache zu weiteren Abklärungen (Urk. 7). Im Rahmen eines daraufhin mit Verfügung vom 3. März 2015 (Urk. 9) angeordneten zweiten Schriftenwechsels liess sich der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer nicht vernehmen, was der Beschwerdegegnerin am 11. Mai 2015 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11). Am 12. August 2015 brachte die IV-Stelle dem Gericht die Mitteilung vom selben Tag betreffend den Abschluss des Arbeitsplatzerhaltes zur Kenntnis (Urk. 12). Mit Eingabe vom 26. August 2016 liess der Versicherte einen ärztlichen Bericht vom 30. Juli 2016 nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichen (Urk. 13-14), was der Beschwerdegegnerin am 5. September 2016 zur Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis gebracht wurde (Urk. 15). Diese hielt am 12. September 2016 im Wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen an ihrem vernehmlassungsweise gestellten Antrag auf Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisung fest (Urk. 16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgeset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach zu prüfen, ob die vorliegenden Beweismittel eine zuverlässige Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Hinsichtlich des Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 f. E. 1c, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle begründete die Zusprache der Viertelsrente im Wesentlichen damit, dass der Versicherte seit April 2013 in seiner Arbeitsfähigkeit erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich eingeschränkt sei. Ab diesem Zeitpunkt sei gemäss medizinischen Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungen in der bisherigen Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesen. In einer optimal angepassten Tätigkeit bestehe jedoch eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Dem Versicherten sei es möglich, unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung eines leidensbedingten Abzuges von 10 % ein Einkommen in Höhe von Fr. 68‘656.-- zu erzielen, was bei einem Valideneinkommen von Fr. 121‘162.-- einen Invaliditätsgrad von 43 % und somit Anspruch auf eine Viertelsrente ergebe (Urk. 2 und Urk. 8/44 S. 7 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Beschwerde lässt der Beschwerdeführer zur Hauptsache vorbringen, dass ihm die Ausübung seiner angestammten Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich sei. Wegen der ständigen Hustenanfälle sei er überdies psychisch stark angeschlagen. Da er über keine Ausbildung verfüge, sei es illusorisch, dass er ein monatliches Einkommen von Fr. 5‘721.-- erzie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len könne. Alsdann erweise sich ein leidensbedingter Abzug vom Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen von mindestens 20 % als angemessen. Da er gezwungen sei, sich eine andere Arbeitsstelle zu suchen, sei er alsdann auf die Unterstützung durch die Beschwerdegegnerin angewiesen (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Vernehmlassung hielt die Verwaltung dafür, dass der medizinische wie auch der berufliche Sachverhalt bei der Rentenzusprache nur ungenü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend abgeklärt worden sei, weshalb die Sache in Aufhebung der Verfügung vom 24. Dezember 2014 an sie zurückzuweisen sei (Urk. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für Innere Medizin und Rheumatologie, diagnostizierte am 27. August 2013 zuhanden der SWICA ein unkontrol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liertes Asthma bronchiale unter Steroidmedikation, ein chronisches lumbos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pondylogenes Syndrom bei sekundärer Osteoporose (steroidindiziert) sowie eine Psoriasis vulgaris. Er führte zur Hauptsache aus, es bestehe seit Jahren ein Asthma bronchiale, welches sich trotz medikamentöser Behandlung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechtere, speziell während der Arbeit im Strassenbau. Der Versicherte leide an einer belastungsabhängigen Dyspnoe trotz ausgebauter medikamentöser Asthmatherapie sowie an rezidivierenden Lumbalgien. Ob mit einer namhaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Besserung des Gesundheitszustandes gerechnet werden könne, sei nicht vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aussehbar. In der bisherigen Tätigkeit bestehe seit dem 9. April 2013 bis auf weiteres eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Aufgrund der verminderten Belastbarkeit der Lunge sowie der LWS sei er in jedweder Tätigkeit einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt. Aktuell seien keine Tätigkeiten zumutbar (Urk. 8/17 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht an die IV-Stelle vom 11. Februar 2014 diagnostizierte der seit Juli 2011 behandelnde Pneumologe Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ein unkontrolliertes Asthma bronchiale, DD: Churg Strauss Syndrom (mindestens seit Sommer 2011), sowie ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Psoriasis vulgaris, einen Status nach Urolithiasis sowie einen sistierten Nikotinabusus. Er gab im Wesentlichen an, es bestehe eine obstruktive Ventilationsstörung unterschiedlichen Grades je nach Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsintensität. Es bestünden deutliche Beeinträchtigungen der Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit durch Dyspnoe, jedoch keine psychischen oder geistigen Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen. Die bisherige Tätigkeit als Strassenbauer sei aus medizinischer Sicht nicht mehr zumutbar. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit müsse mit dem Arbeitgeber individuell abgestimmt werden. Im Einzelnen attestierte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bezüglich rein sitzender und rein stehender Tätigkeiten keine Einschränkung, ebenso wenig bezüglich Tätigkeiten, die mit Rotationen im Sitzen/Stehen verbunden sind. Als uneingeschränkt erachtete er Konzentrationsvermögen, Auffassungsvermögen, Anpassungsfähigkeit, Belastbarkeit und Fahrtauglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit. Wechselbelastende Tätigkeiten sowie Heben und Tragen unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung einer Gewichtslimite von 5 kg seien im Umfang von 50 % zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar; vorwiegend im Gehen ausgeübte Tätigkeiten indes nicht zuzumuten. Für die zeitlichen Arbeitsunfähigkeiten verwies er auf die Angaben des Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arztes (Urk. 8/23 S. 2 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Arbeitsmedizin, schloss in seiner Stellungnahme von 27. Mai 2014 gestützt auf diese Angaben, dass der Versicherte in seiner angestammten Tätigkeit als Strassenbauer seit April 2013 vollständig arbeitsunfähig sei; in einer angepassten Tätigkeit, welche einer leichten sitzenden oder stehenden Tätigkeit entspreche sowie eine Gewichtslimite beim Heben/Tragen von 5 kg berücksichtige, sei er jedoch zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 7/25 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In dem im Beschwerdeverfahren neu aufgelegten Bericht vom 30. Juli 2016 diagnostizierte Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Spezialarzt Innere Medizin und Pneumo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logie FMH, ein schweres chronisches instabiles steroidabhängiges Asthma bronchiale, DD: allergische bronchopulmonale Aspergillose (ABPA) sowie übrige Diagnosen gemäss Vorakten. In seiner Beurteilung gab er im Wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen an, in Anbetracht der Schwere und der grossen Labilität der Asthma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erkrankung mit intermittierender schwerer Obstruktion und respiratorischer Partialinsuffizienz unter voll ausgebauter asthmatischer Therapie bei guter Compliance des Patienten sei dieser im bisherigen Beruf als Arbeiter im Strassenbau dauerhaft zu 100 % arbeitsunfähig. An einem völlig staub- und reizgasfreien Arbeitsplatz sei er höchstens zu 50 % arbeitsfähig (Urk. 14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwischen den Parteien ist soweit ersichtlich unstreitig und geht aus den medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Akten nachvollziehbar hervor, dass die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers hauptsächlich aus pneumologischen Gründen beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigt ist. Zu Recht unbestritten ist weiter, dass er auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund des Asthma bronchiale seit April 2013 in seiner angestammten Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit im Strassenbau - wo er Staub und Dämpfen ausgesetzt ist - nicht mehr arbeitsfähig ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des Leistungsvermögens in einer angepassten Tätigkeit hielt RAD-Arzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> namentlich gestützt auf die Angaben des Pneumologen Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 11. Februar 2014 dafür, dass der Beschwerdeführer in einer opti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mal an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gepassten Tätigkeit vollständig arbeitsfähig ist (vgl. Feststellungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blatt für den Beschluss vom 9. Juli 2014, Urk. 8/25 S. 3). Doch kann auf die Angaben von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schon deshalb nicht abschliessend abgestellt werden, weil der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer gemäss Angaben von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch an Beschwerden am Bewegungsapparat leidet (vgl. dazu etwa die rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Befunde gemäss dem im Jahr 2010 angefertigten MRI der LWS, Urk. 8/10 S. 9), deren allfällige Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit aufgrund der gegenwärtigen Aktenlage nicht rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genüglich ausgewiesen sind. So ist unklar, ob etwa in einer rein stehenden oder sitzenden Tätigkeit, wie Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie aus pneumologischer Sicht als ganztags zumutbar erachtet, aus rheumatologischer Sicht Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen bestehen, was zumindest nicht von vorneherein ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen werden kann. Aber auch was die Angaben von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Arbeitsfähigkeit in einer angepass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Tätigkeit betrifft, vermögen diese den praxisgemässen Anforderungen an einen beweiskräftigen ärztlichen Bericht (vgl. E. 1.4 hie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor) nicht zu genügen. So machte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur stichwortartige An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gaben zu den relevanten Fragen und formulierte namentlich kein hinreichend klares und begründetes Zumutbarkeitsprofil. Auch machte er, was im vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Kontext nicht nachvollziehbar erscheint, keine Angaben dazu, in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wieweit auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund des Lungenleidens allfällige weitere Einschränkungen bezüglich Expo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sitionen (namentlich chemische oder physikalische Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">flüsse) bestehen. Wenn Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> alsdann in zeitlicher Hinsicht bezüglich der Arbeitsfähigkeit ohne eigene Einschätzungen auf jene des Hausarztes verweist, vermag auch dies nicht zu genügen. Dies umso mehr, als Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in seinem Bericht vom 27. August 2013 auch für leidensangepasste Tätigkeiten „aktuell“ eine voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständige Arbeitsunfähigkeit attestierte, jedoch nicht nur unklar ist, für wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Zeitraum diese „aktuelle“ Einschätzung Geltung beansprucht, sondern eine solche gänzliche Arbeitsunfähigkeit vor dem Hintergrund der gestellten Diagnosen auch nicht ohne Weiteres nachvollzogen werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich kann auch auf die Angaben von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 30. Juli 2016 nicht abgestellt werden. Davon abgesehen, dass auch sein Bericht lediglich pneumologische Aspekte beschlägt, beruht dieser auf einer Untersuchung des Beschwerdeführers, die am 22. März 2016 und mithin rund 15 Monate nach Ergehen des angefochtenen Entscheides stattfand. Es ist – zumal Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den Beschwerdeführer im Rahmen dieses Untersuchs soweit ersichtlich erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">malig beurteilt hat - nicht ersichtlich, dass der Bericht für den vorliegend massgebenden Beurteilungszeitraum (bis zum Ergehen der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fochtenen Verfügung am 24. Dezember 2014; vgl. dazu BGE 130 V 445 E. 1.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis) von Bedeutung wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt ergibt sich, dass die Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit medizinisch nicht rechtsgenüglich abgeklärt worden ist. Zu diesem Zwecke ist die Sache an die Verwaltung zurückzuweisen, wobei in Anbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schiedene Fachgebiete beschlagenden Beschwerden mindestens eine bidisziplinäre (pneumologisch-rheumatologische) Abklärung angezeigt erscheint, so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weit erforderlich unter Miteinbezug weiterer Disziplinen (inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nistisch, psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrisch; vgl. dazu BGE 139 V 349 E. 3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In erwerblicher Hinsicht bleibt bezüglich des nach getätigten Abklärungen neu vorzunehmenden Einkommensvergleichs anzumerken, dass für die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmung des Invalideneinkommens – entgegen dem Vorgehen der Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung – auf Tabellenlöhne des niedrigsten Anforderungs- bzw. (seit der LSE 2012) Kompetenzniveaus abzustellen sein wird. Denn zwar hat sich der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer über viele Jahre hinweg beim nämlichen Arbeitgeber zum Strassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baupolier mit entsprechend guter Entlöhnung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">emporgearbeitet. Doch hat der Beschwerdeführer keine Berufsausbildung durchlaufen und auch keine Wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terbildung absolviert (vgl. Urk. 8/6 S. 2). Mithin verfügt er lediglich über Kenntnisse im Bereich des - ihm nicht mehr zumutbaren - Strassenbaus, welche er in einem anderen beruflichen Umfeld kaum mehr gleichermassen erwerblich verwerten kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nichts daran ändert der Hinweis der Verwaltung auf die Mitteilung vom 12. August 2015 betreffend Abschluss des Arbeitsplatzerhalts und darauf, dass der Versicherte infolge Ausschlagung eines Stellenangebotes des bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herigen Arbeitgebers aus IV-fremden Gründen seine Restarbeitsfähigkeit nicht voll ausschöpfe, womit sie (wohl) implizite das An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">knüpfen an ein höheres Invalideneinkommen als gerechtfertigt erachtet (vgl. Eingabe vom 12. August 2015 [Urk. 12] bzw. vom 12. September 2016 [Urk. 16]). Davon abgesehen, dass sich der fragliche Umstand nicht im hier massgeblichen Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitraum ereignet hat, ergibt sich aus den Akten, dass die dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer angebotene Stelle als Maschinist mit Blick auf dessen gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Probleme auf sechs Monate befristet war und der Arbeitsvertrag jeweils (nur) bei gutem Verlauf um sechs Monate verlängert werden sollte (vgl. Urk. 17/14 S. 2). Unter diesen Umstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den hätte selbst bei Antritt dieser Stelle von vorneherein kein besonders stabiles Arbeitsverhältnis vorgelegen, auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund dessen sich die Bezugnahme auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zur Bestimmung des Invalideneinkommens erübrigte (vgl. zum Ganzen etwa BGE 117 V 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die seit April 2013 bestehende vollständige Arbeitsunfähigkeit in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Tätigkeit ist unbestritten und mit Blick auf die insoweit einhellige Aktenlage ausgewiesen. Alsdann liegt der zugesprochenen Viertelsrente die Annahme der höchstmöglichen (vollständigen) Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit zugrunde, und wird im Rahmen des neuen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommensvergleichs ein tieferer Tabellenwert heranzuziehen sein (E. 5 hie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor). Mithin ist jedenfalls die von der Verwaltung verfügte Viertelsrente abschliessend als begründet und ausgewiesen zu erklären (womit sich die Hinweispflicht im Sinne von BGE 137 V 314 E. 3.2.4 erübrigt).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert festzulegen (Art. 69 Abs. 1bis IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rückweisung einer Sache kommt einem Obsiegen des Beschwerdeführers gleich. Ausgangsgemäss ist die Beschwerdegegnerin demnach zu verpflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, dem Beschwerdeführer eine angemessene Prozessentschädigung zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zahlen, welche in Anwendung von Art. 61 lit. g ATSG, namentlich unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 800.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> angefochtene </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Verfügung </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">vom 24. Dezember 2014 insoweit aufgehoben wird, als sie den Anspruch auf eine die</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Viertelsrente übersteigende Invalidenrente verneint, und es wird die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen, damit diese nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen über den </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Renten</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">anspruch de</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">s</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">s</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von Fr.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> 800.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Milosav Milovanovic, unter Beilage einer Kopie von Urk. 16</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sammelstiftung Grano</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">t</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">en; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubBachmann</p><p></p></div> </div></body></html>