<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00767</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Curiger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 11. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Procap Schweiz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatin Karin Wüthrich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Frohburgstrasse 4, Postfach, 4601 Olten</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1975 geborene X.___ meldete sich am 20. Oktober 1995 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf eine chronische Poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arthritis bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 10/2). Mit Verfügung vom 3. Januar 1996 wurde ihr Begehren unter Hinweis darauf, dass die versicherungsmässigen Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen nicht erfüllt seien, abgewiesen (Urk. 10/10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 14. Juni 2005 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 10/14). Diese tätigte erwerbliche (Urk. 10/16-17) sowie medizinische Abklärungen (Urk. 10/18) und sprach der Versicherten mit Verfügung vom 3. November 2005 rückwirkend ab dem 1. April 2005 eine ganze Rente der Invalidenversicherung samt Kinderrente zu (Urk. 10/23 und 27).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im November 2006 wurde ein Rentenrevisionsverfahren durchgeführt, in dessen Rahmen die Versicherte mit ausgefülltem Revisionsfragebogen angab, ihr Gesundheitszustand habe sich nicht verändert (Urk. 10/28). Nach dem Beizug eines aktuellen Berichts des behandelnden Arztes (Urk. 10/30) teilte die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle mit Schreiben vom 21. Dezember 2006 mit, es bestehe weiterhin ein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente (Urk. 10/32).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Juni 2011 meldete sich die Versicherte bei einem Arbeitsintegrationsprojekt an (Urk. 10/50), woraufhin die IV-Stelle am 7. Juli 2011 mitteilte, sie gewähre ihr während eines Jahres Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche (Urk. 10/51). Am 25. Juni 2012 trat die Versicherte eine Stelle mit einem Beschäftigungsgrad von 50 % an (Urk. 10/56). Daraufhin wurde im Januar 2013 ein Revisionsverfahren eingeleitet (Urk. 10/62). Mit Verfügung vom 22. Februar 2013 setzte die IV-Stelle die der Versicherten bis dahin ausgerichtete ganze Invalidenrente mit Wirkung ab dem 1. April 2013 auf eine halbe Invalidenrente herab (Urk. 10/71 und 73).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 24. August 2013 teilte der behandelnde Arzt der IV-Stelle mit, der Gesundheitszustand der Versicherten habe sich verschlechtert (Urk. 10/80). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 26. November 2013 auf das Revisionsgesuch nicht ein (Urk. 10/85). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 6. Februar 2015 teilte der behandelnde Arzt erneut mit, der Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand der Versicherten habe sich verschlechtert (Urk. 10/86), woraufhin die IV-Stelle medizinische Abklärungen tätigte (Urk. 10/90-91, 10/95-97) sowie einen Auszug aus dem individuellen Konto der Versicherten beizog (Urk. 10/94). Am 11. August 2015 fand eine Haushaltsabklärung statt (Urk. 10/107). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren wurde die der Versicherten bis anhin ausgerichtete halbe Invalidenrente mit Verfügung vom 30. Mai 2016 auf eine Dreiviertelsrente erhöht (Urk. 2 [=10/125 und 127]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 30. Juni 2016 Beschwerde beim hiesigen Sozialversicherungsgericht und beantragte, die angefochtene Verfügung vom 30. Mai 2016 sei aufzuheben und es sei ihr eine ganze Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente zuzusprechen. Eventualiter sei die Angelegenheit zu weiteren Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen an die Verwaltung zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 11. August 2016 zog die Beschwerdeführerin ihr am 30. Juni 2016 gestelltes Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsverbeiständung zurück (Urk. 6). Gleichzeitig erhob sie Beschwerde im Verfahren Nr. IV.2016.00838 gegen die Verfügung der IV-Stelle vom 26. Juni 2016 (Urk. 7/2), mit welcher die Rentenleistungen für die Zeitperiode vom 1. Februar 2015 bis 31. Mai 2016 festgelegt wurden. Zudem beantragte sie, die beiden Verfahren seien zu vereinigen (Urk. 7/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 15. August 2016 vereinigte das Sozialversicherungsgericht die beiden Verfahren und führte sie unter der Prozessnummer IV.2016.00767 fort. Den Prozess Nr. IV.2016.00838 schrieb es als erledigt ab (Urk. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 15. August 2016 schloss die IV-Stelle auf Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde (Urk. 9), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 7. September 2016 angezeigt wurde (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschluss vom 15. August 2017 erwog das hiesige Sozialversicherungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt, nach einer summarischen Prüfung der Sach- und Rechtslage erweise sich der medizinische Sachverhalt als unzureichend abgeklärt und setzte der Beschwerdeführerin eine Frist an, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um zu der in Aussicht gestellten Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin zur ergänzenden Abklärung und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> damit verbundenen möglichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reformatio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in peius Stellung zu nehmen oder die Beschwerde zurückzuziehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 12). Mit Eingabe vom 28. August 2017 hielt die Beschwerdeführerin an ihrer Beschwerde fest (Urk. 13). Zudem legte sie ein ärztliches Zeugnis der behandelnden Rheumatologin auf (Urk. 14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG) stellt sich unter dem Gesichtspunkt des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 und 7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG die Frage nach der anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Methode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, Betätigungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich, gemischte Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch, das heisst ohne Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Invalidenversicherung;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV). Die gemischte Methode bezweckt damit eine möglichst wirklichkeitsgerechte Bemessung des Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrades (BGE 133 V 504 E. 3.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit ist der im Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 334</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 393</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">125 V 146</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2c, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen und Begabungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2013 mit Hinweisen auf BGE 133 V 504 E. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die gemischte Methode findet auch Anwendung, wenn der (in einem Aufgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich tätigen) versicherten Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung eine vollzeitliche Erwerbstätigkeit zumutbar wäre, sie aber trotzdem eine solche nicht ausüben würde (vgl. BGE 133 V 504 E. 3.3 in fine).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Bestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mung der im konkreten Fall anwendbaren Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messungsmethode und damit der Beantwortung der entscheidenden Statusfrage handelt es sich um eine hypothetische Beurteilung, die auch hypothetische Willens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidungen der versicherten Person berücksichtigen muss. Dies gilt auch für die Frage, in wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chem Ausmass die versicherte Person ohne gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre. Diese inneren Tatsachen sind indessen einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in aller Regel aus äusseren Indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zien erschlossen werden. Die Beurteilung hypothetischer Geschehensabläufe ist eine Tatfrage, soweit sie auf Beweiswürdigung beruht, selbst wenn darin auch Schlussfolgerungen aus der allgemeinen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung mitberücksichtigt werden. Rechtsfragen sind hingegen Folgerungen, die ausschliesslich – losgelöst vom konkreten Sachverhalt – auf die allgemeine Lebenserfahrung gestützt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den oder die Frage, ob aus festgestellten Indizien mit Recht auf bestimmte Rechtsfolgen geschlossen worden ist (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_287/2013 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2013 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 8C_511/2013 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2013, je </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid vom 30. Mai 2016 wurde erwogen, die medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Abklärungen hätten gezeigt, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit November 2014 erheblich verschlechtert habe. Die Haushaltsabklärung habe ergeben, dass die Beschwerdeführerin bei guter Gesundheit zu 50 % im Erwerbs- und zu 50 % im Aufgabenbereich tätig wäre. Aus ärztlicher Sicht sei ihr die berufliche Tätigkeit nicht mehr zumutbar. Im Haushalt sei die Beschwerdeführerin zu 32 % eingeschränkt, womit sich ein Anspruch auf eine Dreiviertelsrente ergebe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum im Vorbescheidverfahren vorgebrachten Einwand wurde ausgeführt, die Beschwerdeführerin sei vor Ort ausführlich zu einer Erwerbstätigkeit bei guter Gesundheit befragt worden. Sie habe sich problemlos auf Deutsch verständigen können. Da der Aussage der ersten Stunde besonderes Gewicht beigemessen werde, sei sie als zu 50 % im Aufgabenbereich tätig zu qualifizieren (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber macht die Beschwerdeführerin geltend, es sei zu Unrecht die gemischte Methode angewendet worden. Sie habe bei der Haushaltsabklärung aufgrund sprachlicher Schwierigkeiten die Frage nicht richtig verstanden. Der Umstand, dass im Protokoll vermerkt sei, sie wäre bei guter Gesundheit zu 50 % bei ihrem jetzigen Arbeitgeber tätig, zeige, dass sie die Frage falsch verstanden habe. Diese Anstellung habe nämlich nichts mit ihrem erlernten Beruf als Hotelfachangestellte zu tun. Zudem verstosse die Anwendung der gemischten Methode auch gegen die Europäische Menschenrechtskonvention, was aus einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs hervorgehe (Urk. 1 S. 5 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht des Dr. med. Y.___, Facharzt FMH für physikalische Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zin und Rheumatologie, vom 22. Juni 1995 führte dieser aus, die Beschwerdeführerin leide seit dem August 1994 an einer seropositiven chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Polyarthritis. Der Verlauf sei akut, symmetrisch sowie polyartikulär. Betroffen seien insbesondere die Fingergrund- und Mittelgelenke, die Hand-, Schulter-, Knie- und Sprunggelenke sowie die Beugesehnen beider Hände. Der Faustschluss sei morgens jeweils nicht möglich und die Kraft deutlich vermin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dert (Urk. 10/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht des behandelnden Arztes Dr. med. Z.___, Spezialarzt für Innere Medizin FMH, vom 19. August 2005 wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 10/18 S. 5):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Polyarthritis, DD Lupus-Arthritis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chronische Glomerulonephritis mit nephrotischem Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">HIV-Infektion, CDC-Stadium A3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">anhaltende Suppression der HI-Virusreplikation unter antiretroviraler Therapie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Patientin leide unter Steifigkeit, Schmerzen und Schwellungen diverser Gelenke beider Hände, die jeweils morgens besonders ausgeprägt seien. Zudem habe sie Gelenkschmerzen im Bereich der Ellbogen, Schultern, Knie und Füsse. Häufig sei ihr übel und sie müsse erbrechen. Sie leide unter vermehrter, allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meiner Müdigkeit. Die Augenlider seien geschwollen, ebenso die distalen, unte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Extremitäten und gelegentlich das Abdomen (Urk. 10/18 S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Patientin seien deutliche Lidödeme sowie diskrete Knöchelödeme erkenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar. Es bestehe eine Ulnardeviation der Finger II-V beidseits. Allgemein seien die Gelenke hypermobil, es fänden sich diskrete Synovitiden der MCP</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenke II-IV beider Hände. Das Abdomen sei weich, indolent, die Milz nicht palpabel (Urk. 10/18 S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit wurde ausgeführt, durch die Mehrfacherkrankung sei die Patientin in ihren physischen Funktionen eingeschränkt. Zudem bestehe eine Behinderung durch die Polyarthritis, die insbesondere Belastungen der oberen Extremitäten und der Hände nur in minimalem Ausmass erlauben würde. Die Patientin sei seit dem 16. Juni 2004 vollständig arbeitsunfähig (Urk. 10/18 S. 1). Infolge der schweren Mehrfacherkrankung sei die Arbeitsfähigkeit in absehbarer Zukunft in gleichem Ausmass wie gegenwärtig reduziert (Urk. 10/18 S. 6-7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 6. Oktober 2005 hielt der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) dafür, es sei von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit auszugehen (Urk. 10/21 S. 2), woraufhin der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 3. November 2005 mit Wirkung ab 1. April 2005 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zugesprochen wurde (Urk. 10/23 und 27).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 20. Mai 2011 teilte Dr. Z.___ der IV-Stelle mit, der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin habe sich stabilisiert. Leichte, angepasste Tätigkeiten könne sie allenfalls wieder ausüben (Urk. 10/48). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 27. Dezember 2012 führte Dr. Z.___ folgende Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen auf (Urk. 10/62):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Polyarthritis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nephrotisches Syndrom bei chronischer Glomerulonephritis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">HIV-Infektion, CDC-Stadium A3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit hielt er fest, die Beschwerdeführerin sei für körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeiten maximal zu 50 % (22-23 Stunden pro Woche) arbeitsfähig (Urk. 10/62).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Daraufhin wurde die Invalidenrente der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 22. Februar 2013 auf eine halbe Rente herabgesetzt (Urk. 10/71 und 73).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 24. August 2013 teilte Dr. Z.___ mit, der Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand der Beschwerdeführerin habe sich verschlechtert. Es sei ihr nun lediglich noch eine Arbeitszeit von 22 Stunden pro Woche zumutbar (Urk. 10/80).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht von Dr. Z.___ vom 14. April 2015 wurden folgende Diagnosen aufgeführt (Urk. 10/90 S. 5):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Overlap Syndrom bei Antisynthetase-Syndrom und rheumatoider Arthri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">schwere Myositis; pulmonale Beteiligung; okuläre Sicca-Symptomatik mit Keratitis filiformis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">HIV-Infektion, CDC-stadium A3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ED 12/99, aktuell: anhaltend suppressive cART</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">membranöse Glomerulonephritis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ED 10/04, aktuell: stabil unter immunsuppressiver Therapie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gesundheitszustand der Patientin habe sich verschlechtert, es seien neue Diagnosen hinzugekommen. Nach einer Hospitalisation in der Rheumaklinik habe sich der Gesundheitszustand diskret gebessert. Zurzeit leide sie unter einer ausgeprägten Schwäche, stark vermehrter Müdigkeit, einer leichten bis mässi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Anstrengungsdyspnoe sowie zum Teil sehr ausgeprägten Augenreizungen, gelegentlichen Abdominalschmerzen und Wadenkrämpfen (Urk. 10/90 S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit wurde ausgeführt, aufgrund der Beeinträchtigung der gene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rellen Muskelfunktionen, der Atemfunktion und der Augen sei die Patientin zurzeit und bis auf weiteres vollständig arbeitsunfähig. Es erscheine unwahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlich, dass eine über das Mass von 20 % hinausreichende Arbeitsfähigkeit wiedererlangt werden könne. Allerdings sei die medizinische Situation nicht stabil (Urk. 10/90 S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht der Klinik für Rheumatologie des A.___ vom 23. April 2015 wurden im Wesentlichen folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 10/95 S. 1-2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Overlap eines Antisynthetase-Snydroms und rheumatoider Arthritis, ED 01/15</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">erosive, seropositive rheumatoide Arthritis, ED 1995</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Neu sei bei der Patientin ein Antisynthetase-Syndrom mit Myalgien der Ober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schenkel beidseits bei einem Kraftverlust und dem Nachweis einer Polymyositis und eine Anstrengungsdyspnoe diagnostiziert worden. Aufgrund des ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägten Kraftverlusts, des Lungenbefalls sowie der Polysynovitiden in praktisch allen Fingern sei die Patientin vollständig arbeitsunfähig. Die Wiederaufnahme einer Tätigkeit sei vorerst nicht möglich. Es sei von einer längerdauernden Genesungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit über Monate auszugehen (Urk. 10/95 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht der Klinik für Rheumatologie des A.___ vom 15. September 2015 wurde ausgeführt, aktuell fänden sich keine Hinweise auf eine floride Myositis. Die Ground-glass Opazitäten in den basalen Lungenab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitten seien vollständig regredient. Die Lymphadenopathie sei deutlich rückläufig. Zusammengefasst würden sich mindestens stationäre bis deutlich gebesserte Befunde und keine Anzeichen für eine Neoplasie thorako-abdominal zeigen. Die Patientin sei aktuell bezüglich der rheumatoiden Arthritis beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">defrei. Klinisch lägen keine Hinweise auf eine Krankheitsaktivität vor. Die Patientin könne in unverändert gutem Allgemeinzustand nach Hause entlassen werden (Urk. 10/106 S. 4-7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, aus rheumatologischer Sicht könne der Patientin vom 7. September 2015 bis 9. Oktober 2015 eine vollständige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit bescheinigt werden (Urk. 10/106 S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie, nahm am 3. Juni 2015 für den RAD Stellung zu den aktenkundigen Arztbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richten. Er führte aus, diese seien plausibel, es könne darauf abgestützt werden. Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin habe sich Ende 2014 ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechtert, es liege eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für jede berufliche Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit vor (Urk. 10/109 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In den Berichten des behandelnden Arztes Dr. Z.___ sowie der Rheumaklinik des A.___ wird übereinstimmend von einer Verschlechte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin berichtet. Angesichts der neu gestellten Diagnose erscheint diese Einschätzung grundsätzlich plausi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bel. Es ist indes zu berücksichtigen, dass in den Berichten gleichzeitig darauf hingewiesen wurde, der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin sei instabil, weshalb keine langfristige Prognose gestellt werden könne. Im Bericht der Rheumaklinik vom 15. September 2015 wurde sodann eine deutliche Besserung der Befunde festgestellt. Es erscheint unklar, wieso sich diese nicht in einer Erhöhung der Arbeitsfähigkeit niederschlagen sollte. Damit würde es sich ledig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich um eine vorübergehende Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin handeln. Dafür spricht auch der Umstand, dass im neu auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelegten Bericht der Klinik für Rheumatologie des A.___ vom 20. Juni 2017 nicht mehr von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegangen wird (Urk. 14). Hinzu kommt, dass nirgends dargelegt wird, inwiefern die gestellten Diagnosen die Beschwerdeführerin in leichten, wechselbelasten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den oder sitzenden Tätigkeiten funktionell einschränken sollten. Nicht zu über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehen sind zudem gewisse Ungereimtheiten. So gab der behandelnde Arzt in seinem Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">24.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, der Gesundheitszustand der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin habe sich verschlechtert. Es sei ihr nun lediglich noch eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit von 22 Stunden pro Woche zumutbar (Urk. 10/80).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unklar ist, worin die genannte Verschlechterung des Gesundheitszustandes bestand, war doch die Beschwerdeführerin gemäss Angaben des behandelnden Arztes bereits zuvor lediglich zu 50 % arbeitsfähig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund erweisen sich die medizinischen Abklärungen als unvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständig. Daran vermag der Umstand, dass Dr. B.___ die Berichte als plausibel erachtete, entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin nichts zu ändern. Zum einen nahm er seine Beurteilung lediglich gestützt auf die Akten vor und tätigte keine allseitigen und umfassenden Untersuchungen. Zum ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren erfolgte seine Einschätzung bereits im Juni 2015. Zu diesem Zeitpunkt lag der Bericht der Rheumaklinik, in welchem eine Verbesserung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes beschrieben wurde, noch nicht vor und fand dementsprechend in seiner Beurteilung keine Berücksichtigung. Diese erscheint damit unvollständig, weshalb nicht darauf abgestellt werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erweist sich die medizinische Sachlage ungenügend abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärt. Die IV-Stelle wäre gehalten gewesen, medizinische Abklärungen vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, die eine allseitige Untersuchung beinhalten. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin genügt das Einholen einer Stellungnahme des Universi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsspitals dafür nicht. Vielmehr ist von der IV-Stelle ein Gutachten in Auftrag zu geben, welches aufzeigt, inwiefern die Diagnosen die Beschwerdeführerin in angepasster Tätigkeit langfristig einschränken. Da vorerst die medizinische Sachlage geklärt werden muss, kann offen gelassen werden, ob die IV-Stelle zu Recht davon ausging, dass die Beschwerdeführerin auch im Gesundheitsfall lediglich zu 50 % erwerbstätig wäre und die gemischte Methode zur Anwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung brachte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerden sind die Verfügungen vom 30. Mai 2016 und 26. Juni 2016 aufzuheben und die Sache ist an die IV-Stelle zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen, damit diese ein Gutachten einhole und anschliessend über den Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruch der Versicherten neu verfüge.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kantona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichtigung des gesetzlichen Rahmens auf Fr. 600.-- festzusetzen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die Gerichtskosten der Beschwerdegegnerin auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuerlegen sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss hat die vertretene Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessentschädigung. Entsprechend der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihr eine Entschädigung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 1‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-- (inkl. MwSt)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus der Gerichtskasse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuzusprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">n</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">werden</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">n</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Verfügun</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">g</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">en</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">0. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Mai 2016 und 2</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">6. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Juni 2016</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit sie im Sinne der Erwägungen verfahre und hernach über den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1‘600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Procap Schweiz</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage des Doppels von Urk. 13 und einer Kopie von Urk. 14</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstCuriger</p><p></p></div> </div></body></html>