<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2002.00041</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106652&amp;W10_KEY=4467146&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2002.00041</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 11.04.2002</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Rückerstattungspflicht bei getrenntem Haushalt von zwei Ehegatten<br/><br/>Auf die Beschwerde ist einzutreten. Zu entscheiden hat die Kammer (E. 1).<br/>Gemäss dem Wortlaut von § 27 SHG ist nur rückerstattungspflichtig, wer selbst Leistungen bezogen hat (E. 2b).<br/>Zu prüfen ist, ob aufgrund der weiteren Auslegungsmethoden der Norm ein anderer Sinn beizumessen ist. Die historische Auslegung ergibt kein Resultat, ebensowenig die systematische. Auch die teleologische Auslegung ist unergiebig. Nicht von Bedeutung ist der wesentlich abweichende Fall der Fremdplatzierung von Kindern (E. 2c).<br/>Die Argumente für die Auslegung von Beschwerdegegner und Vorinstanz vermögen gegen das Gewicht des Wortlauts nicht aufzukommen (E. 2d).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEMEINSAMER HAUSHALT">GEMEINSAMER HAUSHALT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HILFEEMPFÃNGER">HILFEEMPFÃNGER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HISTORISCHE AUSLEGUNG">HISTORISCHE AUSLEGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKERSTATTUNGSPFLICHT">RÃCKERSTATTUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SYSTEMATISCHE AUSLEGUNG">SYSTEMATISCHE AUSLEGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TELEOLOGISCHE AUSLEGUNG">TELEOLOGISCHE AUSLEGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNTERSTÃTZUNGSEINHEIT">UNTERSTÃTZUNGSEINHEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 14 SHG</span><br/><span class="gerade">§ 27 lit. I SHG</span><br/><span class="ungerade">§ 27 lit. II SHG</span><br/><span class="gerade">§ 16 SHV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2002 Nr. 64 S. 158</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. B, seine damalige Ehefrau D und ihr gemeinsamer Sohn bezogen vom Juli 1991 bis Januar 1992 von der Stadt ZÃ¼rich wirtschaftliche Hilfe im Umfang von insgesamt Fr. 11'194.-. Nachdem die Gatten ihren gemeinsamen Wohnsitz aufgehoben hatten (ohne sich aber gerichtlich trennen zu lassen), waren D, der Sohn und die 1993 geborene Tochter ab Februar 1994 wiederum auf UnterstÃ¼tzung angewiesen. Die Ehe wurde am 1. Juni 1999 geschieden. Am 8. Dezember 1999 verstarb der Vater von B und hinterliess seinen fÃ¼nf Nachkommen ein VermÃ¶gen von ca. Fr. 1'100'000.-.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Einzelfallkommission der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde ZÃ¼rich verpflichtete B am 8. Januar 2001 zur RÃ¼ckerstattung der ab 1991 durch ihn, seine ehemalige Gattin und ihre gemeinsamen Kinder bezogenen UnterstÃ¼tzung in der HÃ¶he von insgesamt Fr. 115'339.50. Die dagegen erhobene Einsprache wies die Einspracheinstanz und GeschÃ¤ftsprÃ¼fungskommission der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde (EGPK) am 19. Juli 2001 ab.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. B wandte sich gegen den Entscheid der EGPK am 3. September 2001 mit Rekurs an den Bezirksrat ZÃ¼rich und beantragte die Aufhebung der RÃ¼ckerstattungsverpflichtung im Umfang von Fr. 104'145.50. Der Bezirksrat wies das Rechtsmittel am 13. Dezember 2001 ab. Er erwog im Wesentlichen, es treffe zwar zu, dass wÃ¤hrend der Zeit der Trennung nicht der Rekurrent, sondern dessen Ehefrau wirtschaftliche Hilfe bezogen habe. Bis zur Scheidung habe jedoch immer noch eine gegenseitige UnterstÃ¼tzungspflicht bestanden. Die Gatten hÃ¤tten zudem die Aufgabenteilung innerhalb der Ehe frei bestimmen kÃ¶nnen. Von dieser Wahl kÃ¶nne aber nicht abhÃ¤ngen, ob bezogene Sozialhilfe zurÃ¼ckzuerstatten sei; andernfalls wÃ¤re es mÃ¶glich, die Bestimmungen Ã¼ber die RÃ¼ckzahlung zu umgehen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Am 6. Februar 2002 erhob B gegen den Bezirksratsentscheid Beschwerde ans Verwaltungsgericht und wiederholte den bereits vor Vorinstanz gestellten Antrag zur Sache. Der Bezirksrat beantragte am 4. MÃ¤rz 2002 Abweisung der Beschwerde, ebenso die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde der Stadt ZÃ¼rich mit Beschwerdeantwort vom 13. MÃ¤rz 2002.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Gegen BeschlÃ¼sse der BezirksrÃ¤te kann nach § 19c Abs. 2 und § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) Beschwerde ans Verwaltungsgericht erhoben werden. Da auch die Ã¼brigen formellen Voraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf das Rechtsmittel einzutreten. Zu entscheiden hat nach § 38 VRG die Kammer.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) GemÃ¤ss § 27 Abs. 1 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG) ist rechtmÃ¤ssig bezogene wirtschaftliche Hilfe zurÃ¼ckzuerstatten, wenn der HilfeempfÃ¤nger aus Erbschaft, Lotteriegewinn oder andern nicht auf eigene Arbeitsleistung zurÃ¼ckzufÃ¼hrenden GrÃ¼nden in finanziell gÃ¼nstige VerhÃ¤ltnisse gelangt ist. Der RÃ¼ckerstattungsanspruch erstreckt sich auf Leistungen, die der HilfeempfÃ¤nger fÃ¼r sich selbst, seinen Ehegatten wÃ¤hrend der Ehe und seine Kinder wÃ¤hrend ihrer UnmÃ¼ndigkeit erhalten hat (§ 27 Abs. 2 SHG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Der BeschwerdefÃ¼hrer bringt zunÃ¤chst vor, die RÃ¼ckerstattungsforderung widerspreche dem klaren Wortlaut nach § 27 Abs. 2 SHG; wÃ¤hrend der fraglichen Zeit nach Aufhebung des gemeinsamen Haushalts mit seiner Familie habe nie er, sondern nur seine Frau fÃ¼r sich und die Kinder wirtschaftliche Hilfe beantragt und erhalten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Unbestrittenermassen lebten der BeschwerdefÃ¼hrer und seine ehemalige Gattin mit Kindern seit 1992 voneinander getrennt und bildeten damit nach § 14 SHG zwei unabhÃ¤ngige UnterstÃ¼tzungseinheiten. Der BeschwerdefÃ¼hrer bezog wÃ¤hrend dieser Zeit fÃ¼r sich selbst keine wirtschaftliche Hilfe, hingegen wurden die damalige Gattin, Sohn und Tochter durch die Beschwerdegegnerin unterstÃ¼tzt, wobei die Leistungen stets direkt an D ausgerichtet wurden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die grammatikalische Auslegung von § 27 SHG ergibt, dass nur rÃ¼ckerstattungspflichtig ist, wer selbst wirtschaftliche Hilfe bezogen hat. Darauf deuten einerseits die Umschreibung des einen â hier einzig relevanten â forderungsbegrÃ¼ndenden Tatbestands in Abs. 1, anderseits die Abgrenzung der rÃ¼ckerstattungspflichtigen Leistungen in Abs. 2. Dagegen enthÃ¤lt der Gesetzestext kaum Anhaltspunkte dafÃ¼r, dass eine RÃ¼ckerstattungspflicht auch in FÃ¤llen wie dem vorliegenden bestehen soll. Zwar kÃ¶nnte Abs. 2, wonach sich die Pflicht auch auf Leistungen zugunsten des Ehegatten wÃ¤hrend der Ehe und zugunsten der Kinder wÃ¤hrend deren UnmÃ¼ndigkeit beziehe, in der Weise verstanden werden, doch lÃ¤sst sich diese Bestimmung auch als blosse EinschrÃ¤nkung der RÃ¼ckzahlungspflicht auffassen, indem die auf den Ehegatten aus der Zeit des vor- oder nachehelichen Zusammenlebens oder auf die noch im gleichen Haushalt wohnenden Kinder aus der Zeit ihrer MÃ¼ndigkeit entfallenden UnterstÃ¼tzungsanteile ausgeklammert werden mÃ¼ssen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Dem BeschwerdefÃ¼hrer ist demnach zuzustimmen, dass der Wortlaut von § 27 SHG gegen dessen Anwendung durch Beschwerdegegnerin und Vorinstanz spricht. Es bleibt zu prÃ¼fen, ob aufgrund der weiteren Auslegungsmethoden der Bestimmung trotzdem ein anderer Sinn beizumessen ist (vgl. Ulrich HÃ¤felin/Walter Haller, Schweizerisches Bundesstaatsrecht, 5. A., ZÃ¼rich 2001, Rz. 90 ff., 127 ff.).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Keine SchlÃ¼sse ergeben sich durch die (subjektiv-) historische Auslegung. Weder im Antrag des Regierungsrats vom 13. Juni 1979 (ABl 1979, 1137 ff., 1162) noch in der Beratung durch den Kantonsrat (Prot. KR [1979-1983], S. 5797 ff., 5815 f.) wurde nÃ¤her zur Auslegung von § 27 SHG Stellung genommen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Gesetzessystematik liefert ebenfalls keine klaren Anhaltspunkte. Zwar kÃ¶nnte die Einordnung der Bestimmung unter den Titel "III. VerwandtenunterstÃ¼tzung und RÃ¼ckerstattung" eine weitere Auslegung nahelegen, indem dem Begriff des "HilfeempfÃ¤ngers" namentlich eine Abgrenzungsfunktion fÃ¼r das VerhÃ¤ltnis zur VerwandtenunterstÃ¼tzung zukÃ¤me. Dagegen spricht aber die Regelung von § 14 SHG und § 16 der Verordnung zum Sozialhilfegesetz vom 21. Oktober 1981, wonach nur Familien <i>mit gemeinsamem Wohnsitz </i>UnterstÃ¼tzungseinheiten darstellen. Systematischer Natur in einem weiteren Sinn sind auch die Argumente von Vorinstanz und Beschwerdegegnerin, die sich auf die eheliche Beistandspflicht beziehen. Allerdings verhÃ¤lt es sich nicht so, dass das Sozialhilferecht zwingend in mÃ¶glichst weitgehender Ãbereinstimmung mit dem Bundeszivilrecht auszulegen wÃ¤re. Gerade der Umstand, dass ersteres bei der Festlegung der UnterstÃ¼tzungseinheiten von den faktischen und nicht von den rechtlichen VerhÃ¤ltnissen ausgeht, spricht dagegen. Zudem verpflichtete der angefochtene Entscheid den BeschwerdefÃ¼hrer zu Leistungen mit Bezug auf einen abgeschlossenen Zeitraum in der Vergangenheit, was nach dem Zivilrecht nur in sehr beschrÃ¤nktem Mass mÃ¶glich gewesen wÃ¤re (vgl. Art. 129, 179 und 279 des Zivilgesetzbuchs).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Unergiebig ist auch die teleologische Auslegungsmethode: Zwar kommt § 27 SHG hauptsÃ¤chlich ein fiskalischer Zweck zu, da ein Teil der Kosten der wirtschaftlichen Hilfe nachtrÃ¤glich durch deren BezÃ¼ger finanziert werden soll; die Grenzen dieses Zwecks kÃ¶nnen aber nicht unter RÃ¼ckgriff auf den Zweck selbst festgelegt werden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Schliesslich bringt die Beschwerdegegnerin vor, bei einer Gutheissung der Beschwerde kÃ¶nnten Eltern nicht mehr nachtrÃ¤glich fÃ¼r die Kosten der Fremdplatzierung ihrer Kinder in Anspruch genommen werden, da die Zahlungen an die Pflegefamilien bzw. Heime ausgerichtet wÃ¼rden. In solchen FÃ¤llen liegt jedoch eine von der vorliegenden wesentlich abweichende Konstellation vor, weshalb der jetzt zu treffende Entscheid dafÃ¼r keinerlei prÃ¤judizielle Wirkung zu entfalten vermag. Ãber die RÃ¼ckforderbarkeit von Fremdplatzierungskosten wird zu entscheiden sein, wenn eine Beschwerde diese Frage tatsÃ¤chlich aufwirft. EinzurÃ¤umen ist hingegen, dass bei Beschwerdegutheissung nur der die tatsÃ¤chliche Obhut ausÃ¼bende Elternteil nachtrÃ¤glich fÃ¼r die auf die Kinder entfallende UnterstÃ¼tzung einzustehen hat, was in der Tat wenig befriedigt. Allerdings wÃ¼rde § 27 SHG auch in der Auslegung von Beschwerdegegnerin und Vorinstanz in gewissen Konstellationen zu stossenden Ergebnissen fÃ¼hren: Zu denken wÃ¤re beispielsweise an den Fall, dass eine Ehegattin, welche die Obhut Ã¼ber die Kinder ausÃ¼bt und den Lebensunterhalt fÃ¼r den gesamten Haushalt aus eigener Kraft aufzubringen vermag, wegen einer Erbschaft oder eines Lottogewinns nachtrÃ¤glich fÃ¼r die durch den von ihr getrennten, arbeitslosen Gatten bezogene wirtschaftliche Hilfe in Anspruch genommen wird.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Insgesamt vermÃ¶gen die Argumente fÃ¼r die durch Beschwerdegegnerin und Vorinstanz gewÃ¤hlte Auslegung von § 27 SHG nicht gegen das Gewicht des Wortlauts aufzukommen. Forderungen auf RÃ¼ckerstattung wirtschaftlicher Hilfe kÃ¶nnen sich deshalb nur gegen Personen richten, die selber als BezÃ¼ger dieser Hilfe zu gelten haben. Die Beschwerde ist gutzuheissen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>e) Unter diesen UmstÃ¤nden erÃ¼brigt sich zu prÃ¼fen, ob die durch Beschwerdegegnerin und Vorinstanz gewÃ¤hlte Auslegung von § 27 SHG mit dem Bundeszivilrecht zu vereinbaren ist. Ebenso kann offen bleiben, ob die weiteren Einwendungen des BeschwerdefÃ¼hrers gegen Bestand und HÃ¶he der RÃ¼ckerstattungsforderung zutreffen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der Entscheid des Bezirksrats ZÃ¼rich wird vollumfÃ¤nglich aufgehoben, derjenige der Einspracheinstanz und GeschÃ¤ftsprÃ¼fungskommission der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde der Stadt ZÃ¼rich insoweit, als er angefochten wurde.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="MsoNormal">...</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>