<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">8C_647/2007 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 28. Februar 2008 </div> <div class="para">I. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Ursprung, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichterin Widmer, Bundesrichter Frésard, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Berger Götz. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">W.________, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Unia Arbeitslosenkasse, Zahlstelle Luzern, </div> <div class="para">St. Karlistrasse 21, 6002 Luzern, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Arbeitslosenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern </div> <div class="para">vom 18. September 2007. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sachverhalt: </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 9. Januar 2007, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 12. Februar 2007, lehnte die Unia Arbeitslosenkasse den Anspruch des 19.. geborenen W.________ auf Arbeitslosenentschädigung mangels Erfüllung der Mindestbeitragszeit und zufolge Fehlens eines Grundes zur Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit ab. </div> <div class="para">Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern wies die dagegen erhobene Beschwerde ab (Entscheid vom 18. September 2007). </div> <div class="para">W.________ führt Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit dem Antrag, es seien ihm rückwirkend ab 1. Dezember 2006 die gesetzlich vorgesehenen Arbeitslosentaggelder zuzusprechen. </div> <div class="para">Die I. sozialrechtliche Abteilung des Bundesgerichts wies das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege mit Verfügung vom 8. Januar 2008 wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde ab. Das nachfolgende Gesuch des Beschwerdeführers um Wiedererwägung lehnte die I. sozialrechtliche Abteilung des Bundesgerichts ab, das eventualiter gestellte Gesuch um Erläuterung der Verfügung vom 8. Januar 2008 wies sie ab, soweit sie darauf eintrat (Verfügung vom 29. Januar 2008). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (<span class="artref">Art. 82 ff. BGG</span>) kann wegen Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>), und kann deren Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen nur berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> beruht (<span class="artref">Art. 105 Abs. 2 BGG</span>). Eine unvollständige Sachverhaltsfeststellung stellt eine vom Bundesgericht ebenfalls zu korrigierende Rechtsverletzung im Sinne von <span class="artref">Art. 95 lit. a BGG</span> dar (Seiler/von Werdt/Güngerich, Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, Bern 2007, N 24 zu <span class="artref">Art. 97 BGG</span>). </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Vorinstanz hat die Bestimmungen zur Erfüllung der Beitragszeit (<span class="artref">Art. 13 Abs. 1 AVIG</span> und <span class="artref">Art. 13 Abs. 4 AVIG</span> in Verbindung mit <span class="artref">Art. 12a AVIV</span>) als eine der Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung (<span class="artref">Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG</span>), zu den Rahmenfristen (<span class="artref"><artref id="CH/837.0/9/3" type="start"></artref><artref id="CH/837.0/9/2" type="start"></artref>Art. 9 Abs. 2 und 3 AVIG</span><artref id="CH/837.0/9/3" type="end"></artref><artref id="CH/837.0/3" type="end"></artref>) und zur Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit (<span class="artref">Art. 14 Abs. 1 AVIG</span>) richtig dargelegt. Darauf wird verwiesen. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Das kantonale Gericht hat in pflichtgemässer Würdigung der gesamten Aktenlage mit einlässlicher und nachvollziehbarer Begründung erkannt, dass der Beschwerdeführer in der Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 1. Dezember 2004 bis 30. November 2006 während 11 Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung als Diplomassistent an der Universität X.________ ausgeübt hat, weshalb die erforderliche Beitragszeit von mindestens 12 Monaten nicht erfüllt ist, dass die erleichternden Anforderungen an die Beitragszeit im Sinne von <span class="artref">Art. 13 Abs. 4 AVIG</span> in Verbindung mit <span class="artref">Art. 12a AVIV</span> unter den vorliegenden Umständen keine Anwendung finden und dass kein Befreiungsgrund gemäss <span class="artref">Art. 14 Abs. 1 AVIG</span> vorliegt. Die Vorbringen des Beschwerdeführers vermögen diese Betrachtungsweise nicht in Zweifel zu ziehen. Die tatsächlichen Feststellungen sind nicht mangelhaft im Sinne von <span class="artref">Art. 97 Abs. 1 BGG</span> und die rechtliche Würdigung der Vorinstanz ist bundesrechtskonform. Daran ändert namentlich der Einwand des Versicherten, das kantonale Gericht sei fälschlicherweise davon ausgegangen, dass er während der Dauer der befristeten Anstellung bei der Universität X.________ gar keine Dauerstelle gesucht habe, nichts. Denn der Umstand, dass er sich im Oktober und November 2006 und punktuell bereits im Sommer 2007 (recte wohl: 2006) erfolglos um eine unbefristete Anstellung bemüht hatte, beeinflusst die Tatsache der mangelnden Erfüllung der Beitragszeit und des Fehlens eines Befreiungsgrundes nicht. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Die Beschwerde hatte keine Aussicht auf Erfolg, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 BGG</span> als offensichtlich unbegründet (Abs. 2 lit. a), mit summarischer Begründung, unter Verweis auf den vorinstanzlichen Entscheid (Abs. 3) und ohne Durchführung eines Schriftenwechsels erledigt wird. </div> <div class="para">5. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten hat der Beschwerdeführer als unterliegende Partei zu tragen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, der Dienststelle für Wirtschaft und Arbeit Luzern (wira), Abteilung Zentrale Dienste, und dem Staatssekretariat für Wirtschaft schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Luzern, 28. Februar 2008 </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Ursprung Berger Götz </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>