<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2001.00128</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106152&amp;W10_KEY=13013577&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2001.00128</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 19.06.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Aufenthaltsbewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Aufenthaltsbewilligung; Non-Refoulement-Prinzip; Zulässigkeit der Beschwerde an das Verwaltungsgericht. Zulässigkeit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht und der Beschwerde an das Verwaltungsgericht auf dem Gebiet der Fremdenpolizei (Erw. 1a+b). Rechtsgrundlagen und Inhalt des Non-Refoulement-Prinzips. Das Non-Refoulement-Prinzip vermittelt keinen Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung; ihm ist erst beim Vollzug der Wegweisung Rechnung zu tragen. Verfahren des Wegweisungsvollzugs (Erw. 1c). Anspruch aus Garantie des Privat- bzw. Familienlebens oder nach ANAG verneint (Erw. 1d). Fristwahrung: Frage offengelassen (Erw. 2). Keine aufschiebende Wirkung der Beschwerde, wenn die Vorinstanz auf eine Rechtsmittelbelehrung verzichtet (Erw. 4). Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsverbeiständung wegen Aussichtslosigkeit verneint (Erw. 5). Keine Rechtsmittelbelehrung im Dispositiv wegen Unzulässigkeit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde; Rechtsweg (Erw. 6). Nichteintreten. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: AuslÃ¤nderrecht ST: AUFENTHALTSBEWILLIGUNG">AUFENTHALTSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFSCHIEBENDE WIRKUNG">AUFSCHIEBENDE WIRKUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSSICHTSLOSIGKEIT">AUSSICHTSLOSIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BLUTRACHE">BLUTRACHE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NON-REFOULEMENT">NON-REFOULEMENT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSMITTELBELEHRUNG">RECHTSMITTELBELEHRUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Staats- und Verfassungsrecht UR: Garantien der EMRK ST: ÃBRIGE GARANTIEN DER EMRK">ÃBRIGE GARANTIEN DER EMRK</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Staats- und Verfassungsrecht UR: Artikel 8, 9, 29 ff BV ST: ÃBRIGES ZU ART. 8,9,29 FF. BV">ÃBRIGES ZU ART. 8,9,29 FF. BV</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNENTGELTLICHE RECHTSPFLEGE (UP/URB)">UNENTGELTLICHE RECHTSPFLEGE (UP/URB)</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNENTGELTLICHER RECHTSBEISTAND (URB)">UNENTGELTLICHER RECHTSBEISTAND (URB)</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WEGWEISUNGSVOLLZUG">WEGWEISUNGSVOLLZUG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 17 lit. II ANAG</span><br/><span class="ungerade">Art. 25 lit. III BV</span><br/><span class="gerade">Art. 29 lit. III BV</span><br/><span class="ungerade">Art. 3 EMRK</span><br/><span class="gerade">Art. 8 lit. I EMRK</span><br/><span class="ungerade">Art. 100 lit. I b OG</span><br/><span class="gerade">§ 16 VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 43 lit. I h VRG</span><br/><span class="gerade">§ 43 lit. II VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 55 lit. I VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. A (geboren 1977) heiratete 1994 in der TÃ¼rkei ihren Landsmann E (geboren 1976). Am 7. Juli 1995 reiste sie in die Schweiz ein; am 17. Juli 1995 wurde ihr die Auf­enthaltsbewilligung zum Zweck des Verbleibs beim hier niedergelassenen Ehegatten erteilt. Am 7. Juli 1998 wurden die BeschwerdefÃ¼hrerin und ihr Ehemann wegen Totschlags, begangen am Vater des Ehemannes, zu viereinhalb Jahren GefÃ¤ngnis verurteilt. Die BeschwerdefÃ¼hrerin hatte am 27. Januar 1998 vorzeitig den Strafvollzug angetreten und wurde am 25. Juni 1999, nach VerbÃ¼ssung von zwei Dritteln der aus­gefÃ¤llten Strafe unter Anrechnung der Untersuchungshaft, bedingt entlassen. Am selben Tag wurde auch ihr Ehemann bedingt aus dem Strafvollzug entlassen. Nach der Entlassung aus dem Strafvollzug wurde die eheliche Gemeinschaft nicht wieder aufgenommen. A lebte getrennt von ihrem Ehegatten, seit dem 6. Juli 1999 aus Furcht vor ihm an einer nur den BehÃ¶rden bekannten Adresse. Am 19. Mai 2000 wurde E wegen mehrfacher Vergewaltigung, EntfÃ¼hrung und TÃ¤tlichkeit, begangen an A, vom Bezirksgericht ZÃ¼rich zu 27 Mo­naten Zuchthaus verurteilt, wobei auf die strafrechtliche Landes­verweisung verzichtet wurde. Dieses Urteil wurde vom Obergericht des Kantons ZÃ¼rich mit Urteil vom 14. Dezember 2000 bestÃ¤tigt. Eine kantonale Nichtigkeitsbeschwerde gegen diesen Entscheid ist noch hÃ¤ngig. Am 8. MÃ¤rz 2001 erstattete A erneut Anzeige gegen ihren Ehemann wegen Drohung und KÃ¶rperverletzung. Die Scheidungsverhandlung wurde auf den 24. MÃ¤rz 2001 angesetzt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Am 22. Mai 1996 stellte A ein Gesuch um VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung im Kanton ZÃ¼rich. Mit VerfÃ¼gung vom 15. Januar 1999 wies die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit des Kantons ZÃ¼rich dieses Gesuch ab, weil das Verhalten der BeschwerdefÃ¼hrerin zu schweren Klagen Anlass gegeben habe und ihre weitere Anwesenheit im Kanton ZÃ¼rich deshalb unerwÃ¼nscht sei. A habe das zÃ¼rcherische Kantonsgebiet unverzÃ¼glich nach der Entlassung aus dem Strafvollzug zu verlassen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Gegen diese VerfÃ¼gung liess A mit Eingabe vom 24. Feb­ruar 1999 rechtzeitig Rekurs an den Regierungsrat erheben. In seinem Beschluss vom 7. MÃ¤rz 2001 ging der Regierungsrat davon aus, dass sich weder aus VÃ¶lker- noch aus Landesrecht ein Anspruch auf die VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung ergebe und der Entscheid deshalb im Rahmen des freien Ermessens (Art. 4 des Bundesgesetzes vom 26. MÃ¤rz 1931 Ã¼ber Aufenthalt und Niederlassung der AuslÃ¤nder [ANAG]) zu fÃ¤llen sei. Im Wesentlichen aufgrund der schweren Straftat, die A verÃ¼bt hatte, nahm der Regierungsrat ein gewichtiges Ã¶ffentliches Inte­resse am Fernhalten von A an, wogegen er deren privates Interesse am Verbleib in der Schweiz wegen mangelnder Integration als gering einschÃ¤tzte. Er wies daher den Rekurs ab. Der Beschluss des Regierungsrats enthÃ¤lt keine Rechts­mittelbelehrung. Die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit des Kantons ZÃ¼rich ging in einem Schreiben an den Rechtsvertreter von A, datiert vom 16. MÃ¤rz 2001, davon aus, dass ihre VerfÃ¼gung mit der Abweisung des Rekurses in Rechtskraft erwachsen sei, und setzte fest, dass die Aufenthaltsberechtigung von A im Kanton ZÃ¼rich am 31. Mai 2001 ende und sie den Kanton bis zu diesem Termin zu verlassen habe.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. A liess gegen den Rekursentscheid des Regierungsrats Beschwerde beim Verwaltungsgericht erheben. Die Eingabe datiert vom 17. April 2001 und traf am 19. April 2001 beim Verwaltungsgericht ein; der Poststempel ist unleserlich. In dieser Beschwerde wird beantragt, der Entscheid des Regierungsrats sei aufzuheben und es sei die Anweisung zu erteilen, die Aufenthaltsbewilligung zu verlÃ¤ngern. Weiter sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu gewÃ¤hren. Die Verfahrens­kos­ten und eine Par­teientschÃ¤digung seien der Staatskasse aufzuerlegen. Zugleich liess die BeschwerdefÃ¼hrerin ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und unentgeltliche RechtsverbeistÃ¤ndung stellen. Die ZulÃ¤ssigkeit der Beschwerde wird aus dem Anspruch abgeleitet, der sich aus dem Non-Refoulement-Prinzip ergebe. Materiell wird im Wesent­lichen geltend gemacht, dass A bei einer RÃ¼ckkehr in die TÃ¼rkei wegen der TÃ¶tung ihres Schwiegervaters die Blutrache drohe. Auf die BegrÃ¼ndung der Beschwerde wird, soweit erforderlich, in den ErwÃ¤gungen eingegangen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Regierungsrat liess durch die Staatskanzlei in der Vernehmlassung vom 22. Mai 2001 Nichteintreten auf die Beschwerde, eventualiter deren Abweisung beantragen. Die Beschwerdegegnerin liess sich nicht vernehmen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) Die Beschwerde an das Verwaltungsgericht ist auf dem Gebiet der Fremden­polizei zulÃ¤ssig, soweit die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesge­richt offen steht (§ 43 Abs. 1 lit. h und Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 [VRG]). Dies ist der Fall bei Entschei­den betreffend Aufenthalts‑ und Niederlassungsbewilligungen, auf deren Erteilung der AuslÃ¤nder einen bundes- oder vÃ¶lkerrechtlichen Anspruch hat (vgl. Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 des Bundes­rechtspflegegesetzes vom 16. Dezember 1943/4. Oktober 1991 [OG]).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Ãber die Bewilligung des Aufenthalts entscheidet die zustÃ¤ndige BehÃ¶rde im Rah­men der gesetzlichen Vorschriften und der VertrÃ¤ge mit dem Ausland nach freiem Er­mes­sen (Art. 4 ANAG). Damit steht auslÃ¤ndischen StaatsangehÃ¶rigen grundsÃ¤tzlich kein Anspruch auf Er­tei­lung der Aufenthaltsbewilligung zu. Indessen kann eine Sondernorm des Bundesrechts oder eines Staatsvertrags einen solchen Bewilligungsanspruch vermitteln (vgl. BGE 122 I 267 E. 1a). Im Folgenden ist einzig zu prÃ¼fen, ob die Voraussetzungen eines solchen anspruchsbegrÃ¼ndenden Spe­zialtatbestands erfÃ¼llt sind. Das Vorliegen der Prozessvoraussetzungen ist von Amtes wegen zu prÃ¼fen (vgl. Alfred KÃ¶lz/­­JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, Vorbem. zu §§ 19-28 N. 93), sodass ausser der von der BeschwerdefÃ¼hrerin angerufenen Anspruchsgrundlage (vgl. hierzu E. 1.c) auch die weiteren in Frage kommenden Anspruchsgrundlagen zu beachten sind (vgl. E. 1.d). </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>c. aa) Die BeschwerdefÃ¼hrerin stÃ¼tzt ihren Anspruch auf Art. 3 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) und auf Art. 6 f. des Internationalen Paktes vom 16. Dezember 1966 Ã¼ber bÃ¼rgerliche und politische Rechte (UNO-Pakt II; SR 0.103.2). Die Praxis des Menschenrechtsausschusses zu Art. 6 f. UNO-Pakt II stimmt bezÃ¼glich der hier zu behandelnden Fragen im Ergebnis mit der Praxis zu Art. 3 EMRK Ã¼berein (Alberto Acher­mann/Martina Caroni/Walter KÃ¤lin, Die Bedeutung des UNO-Paktes Ã¼ber bÃ¼rgerliche und politische Rechte fÃ¼r das schweizerische Recht, in: Walter KÃ¤lin/Giorgio Malinverni/Manfred Nowak, Die Schweiz und die UNO-Menschenrechtspakte, 2. A., Basel/ Frankfurt a.M./Bruxelles 1997, S. 166 f.), weshalb im Folgenden nur noch auf Art. 3 EMRK Bezug genommen wird. GemÃ¤ss dieser Bestimmung darf niemand der Folter oder einer unmenschlichen oder erniedrigenden Strafe oder Behandlung unterworfen werden. Nach der Rechtsprechung zu Art. 3 EMRK kann die Ab­schiebung oder Auslieferung eines AuslÃ¤nders in ein Land, in welchem die von der EMRK garantierten Rechte grob verletzt werden, eine «unmenschliche Behandlung» im Sinn dieser Bestimmung darstellen. Art. 3 EMRK ist bereits verletzt, wenn eine Per­son in ein bestimmtes Land abgeschoben wird, in welchem ihr mit erheblicher Wahr­schein­lichkeit eine Art. 3 EMRK verletzende Behandlung droht (Mark E. Villiger, Handbuch der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention, 2. A., ZÃ¼rich 1999, N. 297). Damit be­rÃ¼h­ren sich Art. 3 EMRK und der Grundsatz des Non-Re­foulement, der ebenfalls verbietet, eine Person in ein Land auszuliefern oder ab­zu­schieben, in welchem ihr eine schwerwiegende menschenrechtswidrige Behandlung droht (vgl. BGE 111 Ib 68 E. 2a; RB 1997 Nr. 62). Dieser Grundsatz wird teils dem VÃ¶lkergewohnheitsrecht, teils â so in der neueren Lehre â dem zwingenden VÃ¶lkerrecht zugeordnet (vgl. Villiger, N. 300) und wurde auch in Art. 25 Abs. 3 ­­­der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV) verankert (vgl. ferner Art. 3 des Ãbereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe; SR 0.105). Das Gebot des Non-Refoule­ment ist auch im Fall einer Wegweisung zu beachten, wenn die betreffende Person praktisch kei­ne andere MÃ¶glichkeit hat, als sich in das Land zu begeben, wo ihr die menschenrechtsver­let­zende Behandlung droht (Arthur Haefliger/Frank SchÃ¼rmann, Die EuropÃ¤ische Menschenrechtskonvention und die Schweiz, 2. A., Bern 1999, S. 75; BGE 116 IV 105 E. 4b; BGE 111 Ib 68 E. 2a). Es wird weiter nicht vorausgesetzt, dass die Bedrohung vom betreffenden Staat ausgeht (vgl. BGE 125 II 105 E. 3b). Laut dem EuropÃ¤ischen Gerichtshof fÃ¼r Menschenrechte genÃ¼gen der Nachweis einer konkreten Bedrohung von privater Seite und die Erwartung, dass die staatlichen BehÃ¶rden nicht in der Lage seien, diesem Risiko zu begegnen (Haefliger/SchÃ¼rmann, S. 76).</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>bb) Nach stÃ¤ndiger Rechtsprechung des Bundesgerichts ist dem in Art. 3 EMRK veran­ker­ten Verbot der unmenschlichen Behandlung bzw. dem Grundsatz des Non-Refoule­­ment indessen erst beim Vollzug der Wegweisung Rechnung zu tragen (BGE 124 II 289 E. 4; BGE 116 IV 105 E. 3b/aa und 4g; Villiger, N. 305). Entsprechend begrÃ¼nden diese Normen keinen An­spruch auf Aufenthaltsbewilligung (vgl. BGr, 05.05.2000, 2P.65/2000, verÃ¶ffentlicht in <span class="MsoHyperlink"><span>http://www.bger.ch</span></span>, E. 2b; Tomas Poledna, Praxis zur EuropÃ¤ischen Menschen­rechts­konvention aus schweizerischer Sicht, ZÃ¼rich 1993, Art. 3 N. 48 EMRK). Dasselbe ergibt sich auch aus Art. 14a ANAG (RB 1997 Nr. 62). </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>cc) Im vorliegenden Verfahren ist nicht Ã¼ber den Vollzug der Wegweisung zu entschei­den. An das kantonale Verfahren, in dem die VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung verweigert und die Wegweisung aus dem Gebiet des Kantons ZÃ¼rich verfÃ¼gt wurde, werden sich die Verfahren vor den zustÃ¤ndigen BundesbehÃ¶rden Ã¼ber die Ausdehnung der Wegweisung auf das Gebiet der ganzen Schweiz und allenfalls Ã¼ber die vorlÃ¤ufige Aufnahme anschliessen. Ãber die Ausdehnung der Wegweisung entscheidet das Bundesamt fÃ¼r AuslÃ¤nderfragen (BFA; Art. 12 Abs. 3 letzter Satz ANAG und Art. 17 Abs. 2 letzter Satz der Vollziehungsverordnung vom 1. MÃ¤rz 1949 zum Bundesgesetz Ã¼ber Aufenthalt und Niederlassung der AuslÃ¤nder [ANAV]). UnabhÃ¤ngig von der AusdehnungsverfÃ¼gung hat es ferner zu prÃ¼fen, ob die Wegweisung mÃ¶glich, zulÃ¤ssig und zumutbar ist. Ist dies nicht der Fall, wird es dem Bundesamt fÃ¼r FlÃ¼chtlinge (BFF) die vorlÃ¤ufige Aufnahme als Ersatzmassnahme an Stelle der Wegweisung beantragen. Das BFF entscheidet Ã¼ber die vorlÃ¤ufige Aufnahme auf Antrag des BFA, der Bundesanwaltschaft oder der kantonalen Frem­denpolizeibehÃ¶rde (Art. 14a Abs. 1 und Art. 14b Abs. 1 ANAG; VPB 62/1998 Nr. 52 E. 12.1). Da im kantonalen Verfahren einzig Ã¼ber die Aufenthaltsbewilligung und die Weg­weisung aus dem Kanton ZÃ¼rich zu befinden ist, ist das Non-Refoulement-Prinzip hier nicht beachtlich; es stellt somit keinen Anspruch dar, auf den sich die ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts nach § 43 Abs. 1 lit. h und Abs. 2 VRG abstÃ¼tzen liesse. Dies gÃ¤lte selbst dann, wenn der Vorwurf der BeschwerdefÃ¼hrerin, im Verfahren Ã¼ber die Ausdehnung und den Vollzug der Wegweisung werde die Verletzung des Non-Refoulement-Prinzips nicht mehr materiell geprÃ¼ft, zutrÃ¤fe. Derartige Rechtsverletzungen wÃ¤ren mit der Beschwerde an das EidgenÃ¶ssische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD), die gegen die Entscheide des BFA und des BFF gegeben ist (Art. 20 Abs. 1 ANAG), zu rÃ¼gen. Im Ãbrigen bestehen keinerlei Anzeichen, dass der Vorwurf der BeschwerdefÃ¼hrerin an die Adresse der zustÃ¤ndigen BundesÃ¤mter gerechtfertigt wÃ¤re; in den einschlÃ¤gigen Weisungen (Bundesamt fÃ¼r AuslÃ¤nderfragen, Weisungen und ErlÃ¤uterungen Einreise, Aufenthalt und Niederlassung, Ziff. 822, Stand April 2000) wird im Gegenteil auf die Voraussetzungen der vorlÃ¤ufigen Aufnahme und das entsprechende Verfahren verwiesen (vgl. auch VPB 62/1998 Nr. 52 E. 12 und 13). Schliesslich sind die AusfÃ¼hrungen der BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¼ber das Ausdehnungsverfahren ohnehin unbeachtlich, weil Antrag und Entscheid Ã¼ber die vorlÃ¤ufige Aufnahme unabhÃ¤ngig von der AusdehnungsverfÃ¼gung erfolgen (VPB 62/1998 Nr. 52 E. 12.1). </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>dd) Aus dem genannten Grund sind die AusfÃ¼hrungen Ã¼ber die Gefahr der Blutrache, welcher die BeschwerdefÃ¼hrerin bei einer allfÃ¤lligen RÃ¼ckkehr in die TÃ¼rkei ausgesetzt wÃ¤re, im vorliegenden Verfahren â das sich auf die PrÃ¼­fung des Aufenthaltsanspruchs beschrÃ¤nkt â nicht zu wÃ¼rdi­gen. Immerhin ist anzumerken, dass das Bundesgericht die Aus­weisung eines AuslÃ¤nders trotz der Gefahr der Blutrache in dessen Heimatstaat fÃ¼r zulÃ¤ssig erklÃ¤rt hat, weil die Blutrache auch in der Schweiz verÃ¼bt werden kÃ¶nne und im konkreten Fall die MÃ¶glichkeit bestand, sich irgendwo im betreffenden Staat niederzulassen (BGE 125 II 105 E. 3b). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Die weiteren grundsÃ¤tzlich in Frage kommenden Anspruchsgrundlagen wurden von der BeschwerdefÃ¼hrerin zu Recht nicht angerufen. Nicht erfÃ¼llt sind im vorliegenden Fall die Voraussetzungen von Art. 17 Abs. 2 ANAG, wonach der auslÃ¤ndische Ehegatte eines niedergelassenen AuslÃ¤nders einen Anspruch auf Erteilung und VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilli­gung bzw. â nach fÃ¼nfjÃ¤hrigem ordnungsgemÃ¤ssem und ununterbrochenem Aufenthalt â auf die Niederlassungsbewilligung hat, solange die Ehe­gatten zusammen wohnen (vgl. BGE 123 I 25 E. 1; Marc Spescha, Handbuch zum AuslÃ¤nderrecht, Bern/Stuttgart/Wien 1999, S. 167). Ebenso entfÃ¤llt die Garantie des Familienlebens nach Art. 8 Abs. 1 EMRK als Anspruchsgrundlage, da sie eine gelebte Beziehung voraussetzt (BGE 122 II 289 E. 1b; Villiger, N. 571). Zwar verfÃ¼gt der Ehemann der BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¼ber eine gÃ¼ltige Niederlassungsbewilligung. Doch sind die ehelichen Beziehungen abgebrochen, sodass die BeschwerdefÃ¼hrerin aus ihrer Ehe keinen Aufenthaltsanspruch mehr ableiten kann. Es kann somit auch offen blei­ben, ob die Ehe mittlerweile tatsÃ¤chlich geschieden ist. Andere persÃ¶nliche Bindungen, auf die sich ein Aufenthaltsanspruch gemÃ¤ss der Garantie des Privat- oder des Familienlebens nach Art. 8 Abs. 1 EMRK abstÃ¼tzen liesse, sind nicht ersichtlich. Ein Anspruch aus Art. 8 Abs. 1 EMRK oder Art. 17 Abs. 2 ANAG ist demnach nicht gegeben. Weiter liegt auch keine Angelegenheit nach Art. 6 Abs. 1 EMRK vor (§ 43 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>e) Zusammenfassend: Es ist keine Norm ersichtlich, aus welcher die Beschwerde­fÃ¼hrerin einen Aufenthaltsanspruch ableiten kÃ¶nnte. Somit ist nach § 43 Abs. 1 lit. h und Abs. 2 VRG die ZulÃ¤ssigkeit der Beschwerde an das Verwaltungsgericht zu verneinen. Auf die Beschwerde ist nicht einzutreten. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Es ist fraglich, ob die Beschwerde innerhalb von 30 Tagen seit Mitteilung der Anordnung eingereicht wurde (vgl. § 53 VRG): Der angefochtene Entscheid des Regierungsrats wurde am 7. MÃ¤rz 2001 gefÃ¤llt und der BeschwerdefÃ¼hrerin nach den Angaben in der Beschwerdeschrift am 15. MÃ¤rz 2001 ausgehÃ¤ndigt. Die Frist wÃ¤re demnach am 17. April 2001 (dem ersten Werktag nach dem Osterwochenende) abgelaufen (vgl. § 11 Abs. 1 VRG). Die Beschwerdeschrift wurde am 17. April 2001 datiert; die Beschwerde traf mit unleserlichem Poststempel am 19. April 2001 beim Verwaltungsgericht ein. Die Frage der Fristwahrung kann jedoch offen bleiben, da die Beschwerde aus den oben erwÃ¤hnten GrÃ¼nden ohnehin nicht zulÃ¤ssig ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Die BeschwerdefÃ¼hrerin beantragt, der eingereichten Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu gewÃ¤hren. GemÃ¤ss § 55 Abs. 1 VRG kommen dem Lauf der Beschwerdefrist und der Einreichung der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu, wenn mit der angefochtenen Anordnung nicht aus besonderen GrÃ¼nden etwas anderes bestimmt wurde. Aufschiebende Wirkung kommt der Beschwerde allerdings dann nicht zu, wenn die Vorinstanz die Rechtsmittelbelehrung weglÃ¤sst (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 55 N. 2). Dieser Fall ist hier gegeben. Mit dem vorliegenden Entscheid wird das Begehren um aufschiebende Wirkung gegenstandslos. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. a) Die BeschwerdefÃ¼hrerin stellt einen Antrag auf unentgeltliche Rechtspflege und unentgeltliche RechtsverbeistÃ¤ndung. Der Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege und RechtsverbeistÃ¤ndung richtet sich nach der Mindestgarantie von Art. 29 Abs. 3 BV bzw. nach § 16 VRG.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>aa) Nach § 16 Abs. 1 VRG â der insoweit mit Art. 29 Abs. 3 BV Ã¼bereinstimmt â kann Privaten die Bezahlung von Verfahrenskosten er­las­sen werden, wenn ihnen die nÃ¶tigen Mittel fehlen und ihr Begehren nicht offenbar aus­sichts­los erscheint. Ein Rechtsbegehren ist dann aussichtslos, wenn die Aussichten des Obsiegens im Verfahren be­trÃ¤chtlich geringer sind als die Aussichten des Unterliegens und deshalb kaum als ernst­haft bezeichnet werden kÃ¶nnen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 16 N. 32; vgl. auch BGE 125 II 265 E. 4b). Massgebend ist die hypothetische EinschÃ¤tzung der Prozessaussichten durch eine vermÃ¶gende Partei. Die Erfolgsaussichten eines Begehrens sind im Zeitpunkt von dessen Einreichung zu beurteilen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 16 N. 34; vgl. auch BGE 125 II 265 E. 4b).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Ãber den Anspruch auf Befreiung von den Verfahrenskosten hinaus ge­wÃ¤hrt § 16 Abs. 2 VRG eine unentgeltliche Pro­zess­vertretung, sofern die darum nachsuchende Partei zur Wahrung ihrer Rechte eines Rechts­beistands bedarf, weil die sich stellenden Rechtsfragen nicht leicht zu beantworten sind und die gesuchstellende Partei nicht selber rechtskundig ist. Die in § 16 Abs. 1 VRG genannten Voraussetzungen mÃ¼ssen ebenfalls erfÃ¼llt sein (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 16 N. 39).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die Er­folgs­aussichten der Beschwerde­fÃ¼hrerin im vorliegenden Verfahren waren von allem Anfang an als gering einzuschÃ¤tzen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin stÃ¼tzt die Behaup­tung der ZulÃ¤ssigkeit der Beschwerde auf eine Norm, die nach fester Praxis der BundesbehÃ¶rden und des Verwaltungsgerichts keinen Anspruch auf die beantragte Bewilligung vermittelt und deshalb in diesem Zusammenhang unbeachtlich ist. Das Begehren musste somit von vornherein als aussichtslos im Sinn von § 16 Abs. 1 VRG erscheinen, weshalb die Vor­­aussetzungen fÃ¼r die GewÃ¤hrung der unentgelt­lichen Rechts­pflege nicht erfÃ¼llt sind. Die Aussichtslosigkeit des Begehrens steht auch der Be­stel­lung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands entgegen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>6. Schliesslich ist an dieser Stelle darauf einzugehen, mit welchem Rechtsmittel der vorliegende Entscheid anzufechten wÃ¤re. Die ZulÃ¤ssigkeit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht setzt bei Entscheiden betreffend Aufenthalts- und Niederlassungsbewilligungen voraus, dass ein bundes- oder vÃ¶lkerrechtlicher Anspruch auf die fragliche Bewilligung vorliegt (Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG). Danach richtet sich in solchen FÃ¤llen auch die ZulÃ¤ssigkeit der Beschwerde an das Verwaltungsgericht (§ 43 Abs. 1 lit. h und Abs. 2 VRG). Indem das Verwaltungsgericht im vorliegenden Fall vom Fehlen eines solchen Anspruchs ausgegangen ist, hat es somit zur Frage der ZulÃ¤ssigkeit der Verwaltungsgerichts­beschwerde an das Bundesgericht bereits verneinend Stellung bezogen. Es verzichtet deshalb auch darauf, eine Rechtsmittelbelehrung in das Dispositiv des vorliegenden Entscheids aufzunehmen. Dessen ungeachtet wÃ¤re aber die allfÃ¤llige Verletzung eines behaupteten Anspruchs auf die Aufenthaltsbewilligung im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend zu machen (BGr, 18.05.2001, 2P.179/2000, verÃ¶ffentlicht in <span class="MsoHyperlink"><span>http://www.bger.ch</span></span>, E. 1b; siehe auch bezÃ¼glich der RÃ¼ge der Verletzung von Verfahrensgarantien durch den vorangegangenen kantonalen Sachentscheid E. 3b).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Wenn die BeschwerdefÃ¼hrerin weiterhin die Verletzung eines Rechtsanspruchs auf die Aufenthaltsbewilligung geltend machen will, hat sie somit gegen den vorliegenden Ent­scheid innert 30 Tagen, gerechnet ab dessen Zustellung, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht zu erheben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><a id="Text3"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst das Verwaltungsgericht:</span></a></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1.<span> </span></span><span>Das Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung und Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2.<span> </span></span><span>Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>