<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, gemeinsam mit den Kantonen und den Pädagogischen Hochschulen in einem Bericht aufzuzeigen, welche Gründe dazu führen, dass Lehrpersonen den Beruf verlassen. Zudem sollte der Bericht erläutern, welche Gründe Lehrpersonen im Beruf halten. Dies insbesondere in den Jahren nach dem Berufseinstieg. Diese Daten sind unabdingbar, um im kommenden Jahrzehnt gezielt Massnahmen gegen den Lehrpersonenmangel ergreifen zu können. Die Stossrichtung der Handlungsempfehlungen soll im Bericht ebenfalls dargelegt werden.</p><p></p><p>Eine Minderheit der Kommission (Kutter, Jauslin, Nantermod, Roth Pasquier, Stadler) beantragt, das Postulat abzulehnen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat teilt die Ansicht der Kommission, dass eine Bildung von hoher Qualität für unsere Schülerinnen und Schüler unabdingbar ist.</p><p>Der Bundesrat erinnert daran, dass die Zuständigkeit für das Bildungswesen auch die Verantwortung für die Ausbildung der Lehrpersonen umfasst. Für die obligatorische Schule sind die Kantone zuständig; die Regelungsbefugnis für eine Schulstufe beinhaltet auch die Ausbildung der Lehrpersonen dieser Stufe. Massnahmen, die einem Fachkräftemangel im Lehrberuf vorbeugen sollen, müssen folglich auf kantonaler und kommunaler Ebene gesucht, geregelt und umgesetzt werden.</p><p>Das Bundesamt für Statistik (BFS) stellt bereits fundierte Daten zur Verfügung, namentlich zur Ausbildung der Lehrpersonen und zum Anteil der Personen ohne reguläre Qualifikation, sowie Prognosen und Szenarien zur Entwicklung der Zahl der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrpersonen. Insbesondere hat das BFS vor Kurzem neue Daten der Längsschnittanalysen zum Verbleib der Lehrkräfte an den obligatorischen Schulen veröffentlicht. Gestützt auf diese Daten und Szenarien werden die Kantone nach Bedarf Massnahmen erarbeiten, für welche die Kantone und Gemeinden zuständig sind.</p><p>Der Bundesrat ist daher der Ansicht, dass die Datenerhebungen und -auswertungen des BFS auf nationaler Ebene genügen. Es obliegt den Kantonen und der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK), in ihrem eigenen Aufgabenbereich den Bedarf nach weiteren Untersuchungen und allenfalls daraus resultierenden Massnahmen zu beurteilen und solche in Auftrag zu geben.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.