<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00115</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiber Wilhelm</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. Oktober 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsdienst Inclusion Handicap</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Grütlistrasse 20, 8002 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___, geboren 1971, absolvierte nach der obligatorischen Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausbildung eine Lehre als Elektromonteur, die er 1991 abschloss (vgl. Urk. 12/2). Ab Januar 1994 bestand aufgrund einer psychischen Erkrankung eine Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit. Die Ärzte der Y.___, die den Versicherten ab Mai 1995 behandelten, diagnostizierten nebst einer Polytoxikomanie eine schizotype Störung (Urk. 12/6). Nach erfolgter Anmeldung bei der Invalidenversicherung (Urk. 12/2) kam die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, gestützt auf ihre Abklärungen (vgl. Urk. 12/9) zum Schluss, der Versicherte habe bei einem Invaliditätsgrad von 100 % ab dem 1. Januar 1995 Anspruch auf eine ganze Rente, und ersuchte am 27. Oktober 1995 die zuständige Ausgleichskasse um die Berechnung der Rente (Urk. 12/8). Die Rentenverfügung erging am 12. Januar 1996 (Urk. 12/11). Mit Verfügung vom 5. Dezember 1997 bestätigte sie revisionsweise den Anspruch auf eine ganze Rente (Urk. 12/24) und ebenso mit Mitteilung vom 23. Januar 2001 (Urk. 12/51). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwischenzeitlich war eine berufliche Massnahme in Form einer Ausbildung zum PC-Supporter bewilligt, aber in der Folge mangels Durchführbarkeit abgebrochen worden (Urk. 12/40, Urk. 12/45). Im Oktober 2001 erfolgte eine weitere Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutsprache für eine berufliche Massnahme im Sinne einer Umschulung zum PC/LAN-Supporter (Urk. 12/58). Die Massnahme wurde jedoch im Juni 2002 auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehoben (Urk. 12/74). Im Zuge einer Überprüfung des Rentenanspruchs ermittelte die IV-Stelle neu einen Invaliditätsgrad von 58 % und beschloss am 19. Juli 2002 mit Wirkung ab dem 1. Mai 2002 die Herabsetzung der bisherigen ganzen Rente auf eine halbe (Urk. 12/77). Die Verfügung erging am 16. August 2002 und blieb unangefochten (Urk. 12/85). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Abklärungen aufgrund eines kurz darauf gestellten Rentenerhöhungsgesuchs (vgl. Urk. 12/86 ff.) ergaben neu einen Invaliditätsgrad von 65 %, was mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 7. Januar 2003 zur Bestätigung des Anspruchs auf eine halbe Rente führte (Urk. 12/94). Die Änderung des Bundesgesetzes über die Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (IVG) vom 21. März 2003 (4. IV-Revision; in Kraft seit dem 1. Januar 2004) veranlasste die IV-Stelle in der Folge bei unverändertem Invaliditätsgrad zur Zusprechung einer Dreiviertelsrente anstelle der bisherigen halben Rente mit Verfügung vom 22. Oktober 2004 (Urk. 12/118). Zwei weitere Rentenerhöhungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesuche wies die IV-Stelle mit Verfügungen vom 17. Juni 2005 und 21. Mai 2010 ab (Urk. 12/135, Urk. 12/158). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 12. Oktober 2010 stellte der Versicherte Antrag auf die Zusprechung einer Hilflosenentschädigung (Urk. 12/160). Gemäss den in der Folge durchgeführten Abklärungen bestand ein regelmässiger und erheblicher Bedarf nach lebensprak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischer Begleitung (Urk. 12/169), weswegen die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 1. Oktober 2011 eine Hilflosenentschädigung für eine Hilflosig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit leichten Grades zusprach (Urk. 12/177). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 hob s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie diese wieder auf (Urk. 12/248</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zuvor hatte die IV-Stelle mit Verfügung vom 23. Dezember 2011 ein vom Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten am 11. Oktober 2011 gestelltes Rentenerhöhungsgesuch abgewiesen (Urk. 12/181, Urk. 12/189). Nachdem der Versicherte gegen diesen Entscheid Beschwerde erhoben hatte, hob das Sozialversicherungsgericht die angefochtene Verfügung mit Urteil IV.2012.00079 vom 11. Juni 2012 auf und wies die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen an die IV-Stelle zurück (Urk. 12/196). Diese holte anschliessend namentlich das Gutachten von med. pract. Z.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 6. Januar 2015 ein (Urk. 12/263). Mit Vorbescheid vom 30. März 2015 stellte die IV-Stelle dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten die Herabsetzung der Dreiviertelsrente auf eine halbe Rente in Aussicht (Urk. 12/267). Dagegen erhob der Versicherte Einwände (Urk. 12/273 und Urk. 12/278). In der Folge setzte die IV-Stelle den Erlass der Verfügung aus und gewährte zwecks Eingliederung in den Arbeitsmarkt mit Entscheid vom 22. Dezember 2015 erneut Eingliederungsmassnahmen in Form von Beratung und Begleitung (Urk. 12/310). Der Vollzug der Massnahmen oblag zuständig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitshalber der IV-Stelle des Kantons Graubünden, da der Versicherte damals in Chur wohnhaft war (vgl. Urk. 12/311). Per 24. März 2016 hob die IV-Stelle die weitere Durchführung der Massnahme auf (Urk. 12/312). Am 4. Oktober 2016 erliess die IV-Stelle erneut einen Vorbescheid, mit dem sie die Abweisung des Gesuchs um Erhöhung der Rente bei unverändertem Anspruch auf eine Dreivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente in Aussicht stellte (Urk. 12/319). Trotz der dagegen erhobenen Einwände (Urk. 12/320, Urk. 12/324) entschied die IV-Stelle mit Verfügung vom 28. Dezember 2016 in der angekündigten Weise (Urk. 2 = Urk. 12/329). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen die Verfügung vom 28. Dezember 2016 erhob der Versicherte am 30. Januar 2017 Beschwerde mit dem Antrag, die Verfügung sei teilweise aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heben und es sei ihm anstelle der Dreiviertelsrente eine ganze Rente zuzusprechen (Urk. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 10. April 2017 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 11). Am 18. Mai 2017 bewilligte das Gericht dem Versicherten die unentgeltliche Prozessführung und bestellte ihm eine unentgeltliche Rechtsvertretung (Urk. 13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Ausführungen der Parteien und die Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gerichtzieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">144 I 28 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss des aktuellen Verwaltungsverfahrens eine anspruchserhebliche Änderung des Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsgrades eingetreten ist, dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen des Gesundheitszustands) beruht (BGE 133 V 108; vgl. Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_297/2016 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2017 E. 2.2, nicht publiziert in: BGE 143 V 77, aber in SVR 2017 IV Nr. 51 S. 152). Dabei braucht es sich nicht um eine formelle Verfügung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">49 ATSG) zu handeln. Ändert sich nach durchgeführter Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">revision als Ergebnis einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs nichts und eröffnet die IV-Stelle deswegen das Revisionsergebnis gestützt auf Art. 74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lit. f </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf dem Weg der blossen Mitteilung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">51 ATSG), ist im darauf folgenden Revisionsverfahren zeitlich zu vergleichender Ausgangssachverhalt derjenige, welcher der Mitteilung zugrunde lag (Urteil des Bundesgerichts 9C_599/2016 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2017 E. 3.1.2 unter Hinweis auf 8C_441/2012 vom 25. Juli 2013 E. 3.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychiatrische, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 130 V 396 E. 5.3 und </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine fachärztlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einwandfrei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547 E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vergleichszeitpunkt zur Beurteilung der Frage einer Veränderung des leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relevanten Sachverhalts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist die in Rechtskraft erwachsene Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2010, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit der diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das Rentenerhöhungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">such des Beschwerdeführers abwies und implizit den Anspruch auf eine Dreivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente bestätigte (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17/158). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Davon gehen richtigerweise auch die Parteien aus (Urk. 1 S. 6, Urk. 2 S. 2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Erlass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betreffenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügung ging eine Prüfung der für den Anspruch wesentlichen Grundlagen voraus, wobei die Beschwerdegegnerin einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invaliditätsgrad von 65 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% ermittelte (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12/140 ff.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung fest, die durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führten medizinischen Abklärungen hätten gezeigt, dass sich der gesundheitliche Zustand seit dem Frühjahr 2010 nicht verändert habe, sondern stationär geblie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben sei. Berufliche Massnahmen im Lauf des Abklärungsverfahrens seien gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbedingt gescheitert. Es sei nach wie vor davon auszugehen, dass in jeder in Betracht fallenden Erwerbstätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 60 % bestehe (Urk. 1 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rechtsvertretung des Beschwerdeführers führte aus, 2010 sei von einer ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertbaren Restarbeitsfähigkeit von 40 % ausgegangen und ein Invaliditätsgrad von 65 % ermittelt worden. Die seinerzeit behandelnde Psychiaterin, Dr. med. A.___, Spezialärztin FMH für Psychiatrie und Psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pie, habe eine erhebliche Zunahme der Symptome der Persönlichkeitsstörung festgestellt, namentlich Konzentrationsstörungen, rasche Ablenkbarkeit, bizarr anmutende Ideen im Kontext von esoterischen Vorstellungen, auf diese Vorstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungen eingeengtes Denken und eine erhöhte Reizbarkeit. Gemäss der Beurteilung der Ärztin hätten die Befunde eine vollständige Arbeitsunfähigkeit zur Folge gehabt. Im Urteil IV.2012.00079 vom 11. Juni 2012 habe das Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht die Beurteilung von Dr. A.___ als nachvollziehbar einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stuft. Da Dr. A.___ die Dauerhaftigkeit der Verschlechterung offenge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lassen habe, habe das Gericht eine Neubeurteilung als erforderlich erachtet. Die weiteren ärztlichen Berichte, namentlich die Berichte von Dr. med. B.___, Facharzt FMH für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 12/300, Urk. 12/315), und der Bericht der C.___ (vgl. Urk. 12/307-308), zeigten, dass die Verschlechterung angehalten habe. Gemäss den erwähnten Berichten sei der Beschwerdeführer nicht in ein Team integrierbar. Die Eigenheit im Denken und Handeln berge grosses Konfliktpoten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tial. Arbeite der Beschwerdeführer hingegen allein, komme er mit der Einsamkeit nicht zu Recht. Am ehesten in Frage komme ein gemischtes Angebot. Auf dem freien Arbeitsmarkt sei dies aber kaum realisierbar. Die gescheiterten Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmassnahmen hätten dies deutlich gemacht. Es liege bezogen auf den freien Arbeitsmarkt keine verwertbare Arbeitsfähigkeit mehr vor (Urk. 1 S. 6 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2010 hatte die Beschwerdegegnerin festgehalten, die Abklärungen hätten ergeben, dass sich der Gesundheitszustand seit dem letz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Entscheid vom Juni 2005 nicht wesentlich verändert habe. Aus ärztlicher Sicht sei der Beschwerdeführer weiterhin für jegliche Tätigkeit zu 60 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig. Es bestehe nach wie vor ein Invaliditätsgrad von 65 % (Urk. 12/158/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der behandelnde Arzt Dr. D.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, hatte im Bericht vom 18. Januar 2010 als Hauptdiagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine schizoide Persönlichkeitsstörung mit dissoziativen Zügen (ICD-10 F61.0) gestellt. Als nicht beeinträchtigend hatte er die weiteren Diagnosen einer somatoformen Schmerzstörung und eines Canna</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis-Abhängigkeitssyndroms beurteilt (Urk. 12/145/2). Zum Befund hatte Dr. D.___ festgehalten, die Persönlichkeit des Beschwerdeführers zeichne sich durch bizarre Überlegungen und Phantasien an der Grenze zum Wahn aus. Beeinträchtigt seien in erster Linie die Anpassungsfähigkeit und die Belastbarkeit. In Frage komme eine Tätigkeit an einem ruhigen Arbeitsplatz. Die Tätigkeit dürfe nur wenig Kontakt zu anderen Personen beinhalten. Es brauche eine langsame Steigerung und es müsse sich um eine einfache Tätigkeit handeln. Theoretisch denkbar sei eine Arbeitstätigkeit im Umfang von 60 %. Nötig wäre vorerst aber eine stationäre Behandlung und eine Arbeitstherapie (Urk. 12/145/2-6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Arzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD), Dr. med. E.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt für Allgemeinmedizin, hatte sodann am 8. März 2010 zu Handen der Beschwerdegegnerin festgehalten, gemäss dem Bericht von Dr. D.___ leide der Beschwerdeführer an einer längst chronifizierten schizoiden Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung. Eine relevante Verbesserung des Gesundheitsschadens seit der letzten Beurteilung im Jahr 2005 sei nicht ausgewiesen, ebenso wenig eine Verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terung. Es sei weiterhin von einer Arbeitsunfähigkeit von 60 % in jeglicher Tätigkeit auszugehen. Die vom Psychiater attestierte Arbeitsfähigkeit von 60 % liesse sich höchstens in geschütztem Rahmen realisieren (Urk. 12/154/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Rentenerhöhungsgesuch führte Dr. A.___ am 11. Oktober 2011 aus, sie habe den Beschwerdeführer bereits in den Jahren 1999 bis 2005 behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delt. Im März 2011 habe er sich wieder bei ihr gemeldet. Zum Befund hielt sie fest, der Beschwerdeführer sei bewusstseinsklar, allseits orientiert und die Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">merksamkeit sei intakt. Beeinträchtigt sei die Konzentrationsfähigkeit. Aufgefal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len sei eine Ablenkbarkeit, besonders aufgrund von bizarr anmutenden Ideen im Kontext von esoterischen Vorstellungen, und eine Beeinträchtigung des formalen Denkens. Die Stimmung sei misstrauisch, die Affektivität überwiegend gereizt und angriffig, an der Grenze zur Querulanz. Es bestehe eine psychosoziale Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung. Er lebe mit seiner ehemaligen Partnerin und deren Kindern in beengten Verhältnissen. Er selber habe keine Wohnung gefunden. Es komme in dieser Situation zu ausgeprägten Spannungszuständen. Die Kontrolle darüber koste den Beschwerdeführer, der in der Vorgeschichte Gewalt aufweise, viel Kraft. Diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch sei von einer schweren Persönlichkeitsstörung respektive schizotypen Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung auszugehen. Die bei früheren Beurteilungen erwähnten dissozialen Züge stünden im Hintergrund. Seit März 2011 sei von einer vollständigen Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auszugehen und diese werde voraussichtlich bis Ende März 2012 andauern (Urk. 12/181/1 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lic. phil. F.___, Fachpsychologe für Psychotherapie FSP, und Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, in deren ambulanter Behandlung sich der Beschwerdeführer ab März 2013 befand, nann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten im Bericht vom 28. Mai 2013 als Diagnosen eine schizotype Störung, eine leichte bis mittelschwere depressive Episode und eine Störung durch Cannabi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noide mit Abhängigkeitssyndrom und gegenwärtigem Substanzgebrauch. Sodann führten sie aus, der Beschwerdeführer sei im Februar 2013 von seiner Ex-Freun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">din wegen häuslicher Gewalt angezeigt worden. Er sei in dieser Sache hernach auch verurteilt worden. Mit dem Ende der Beziehung habe sich der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer auch aus anderen Beziehungen zurückgezogen. Es bestünden weiterhin überwertige Ideen mit esoterischem Inhalt, die den Umgang und das Gespräch mit ihm sehr erschwerten. Der Beschwerdeführer habe grosse Schwierigkeiten im Umgang mit seinen aufkommenden Gefühlen, er sei dissozial und einem Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geber derzeit nicht zumutbar. Die Prognose sei ungünstig. Es müsse mit einer längeren Krankheitsphase gerechnet werden (Urk. 12/229/1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 19. November 2013 hielten die Therapeuten ergänzend fest, eine Abstinenz von Cannabis sei derzeit nicht möglich. Eine solche vermöchte im Übrigen an der Arbeitsfähigkeit nichts zu ändern. Der Grund für die Unmöglichkeit einer Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt sei die psychische Erkrankung und nicht der Konsum von Cannabis (Urk. 12/254/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Gutachten vom 6. Januar 2015 nannte med. pract. Z.___ als Diagnosen eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit schizoiden und emotional instabilen res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pektive impulsiven Zügen (DD: Restzustand einer substanzinduzierten psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Verhaltensstörung respektive einer schizotypen Störung), eine Somatisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsstörung und eine gegenwärtig abstinente Cannabisabhängigkeit. Nach einer im Jahre 2013 gescheiterten Beziehung habe der Beschwerdeführer nach zunächst zunehmendem Konsum von Cannabis diesen sistiert und sich um eine regelmäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sige Tätigkeit bemüht. Anfang 2014 habe er ein Volontariat in einem Tierheim antreten können. Bis heute sei es ihm gelungen, das Arbeitspensum auf 60 % zu steigern. Zudem sei ihm in Aussicht gestellt worden, eine Ausbildung zur Leitung eines Tierheims zu absolvieren. Im Vordergrund stehe aktuell eine Restsympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik, die nicht eindeutig zugeordnet werden könne. Einerseits sei noch immer eine vermehrte Impulsivität festzustellen, die der Beschwerdeführer aber im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich zur Vergangenheit besser kontrollieren könne. Hierbei müsse beachtet werde, dass der Beschwerdeführer derzeit in einem kaum belastenden Umfeld lebe. Seine Wohnumgebung sei betreut und sein Volontariat finde in einem nicht autoritären Umfeld statt. Weiterhin lägen formale Denkstörungen vor und ebenso überwertig anmutende Gedankeninhalte. Im Vergleich zu den in den Vorakten dokumentierten psychopathologischen Befunden sei die gegenwärtige Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik aber deutlich regredient. Es liege nahe, dass die Cannabisabstinenz damit im Zusammenhang stehe. Positiv zu werten sei auch das Bestreben, die Impulsi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vität besser kontrollieren zu können. Das Misstrauen gegenüber der Gesellschaft habe ab- und die Motivation zugenommen, sich in den Arbeitsprozess einzuglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern. Von einem bereits stabilisierten Gesundheitszustand könne jedoch nicht gesprochen werden. Eine Fragilität bestehe weiterhin. Zudem bestehe aufgrund der erhöhten Impulsivität eine herabgesetzte Teamfähigkeit. Namentlich die Anpassung an steile hierarchische Strukturen sei für den Beschwerdeführer prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lematisch. In einer Tätigkeit mit hohen Anforderungen an die Anpassungs- und Teamfähigkeit und mit hohem emotionalem oder zeitlichem Druck bestehe eine Verminderung der Arbeitsfähigkeit im Umfang von 80 %. In einer Tätigkeit in einem wohlwollenden Umfeld ohne zeitlichen oder emotionalen Druck und mit einer flachen hierarchischen Struktur könne von einer Arbeitsfähigkeit von 60 % ausgegangen werden. Die Beurteilung des Verlaufs seit März 2010 sei schwierig, denn die Beschreibung der pathologischen Befunde in den Vorberichten sei dürf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig. Unsicher sei sodann, wie die Auswirkungen des zum Teil massiven Konsums von Cannabis auf die Arbeitsfähigkeit zu beurteilen sei. Angesichts der Besserung seit der Sistierung des Cannabiskonsums stelle sich die Frage, ob die psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Symptome (inhaltliche und formale Denkstörungen sowie erhöhte Impul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sivität) Folge einer substanzinduzierten psychotischen Störung sei. Aktuell jeden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls präsentiere sich der Beschwerdeführer in einem deutlich gebesserten Zustandsbild. Zusammenfassend lasse sich folgern, dass es seit mindestens März 2011 (Wideraufnahme der Behandlung bei Dr. A.___) zu einer Zustandsverschlechterung gekommen sei. Zwischenzeitlich sei es sodann wieder zu einer Besserung gekommen und mindestens seit der Untersuchung im Oktober 2014 gelte die attestierte Arbeitsfähigkeit. Gegebenenfalls bestehe diese auch bereits seit September 2013, da der Beschwerdeführer gemäss seiner Schilderung seit dann in geringem Umfang wieder einer Tätigkeit nachgegangen sei. Bei fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestehender Abstinenz könne auch weiterhin mit einer Arbeitsfähigkeit gerechnet werden (Urk. 12/263/13 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Erlass des Vorbescheides vom 30. März 2015, mit dem die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin eine Herabsetzung der Rente in Aussicht gestellt hatte (Urk. 12/267), äus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serten sich l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ic. phil. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___ und Dr. G.___ in der Stellungahme vom 7. Juni 2015. Sie führten aus, seit November 2013 befinde sich der Beschwerdeführer in ihrer Behandlung. Die letzte Konsultation habe am 7. Mai 2015 stattgefunden. Die vom Gutachter genannte Diagnose könne bestätigt werden. Anders als der Experte aber müsse auf längere Sicht von einer Arbeitsunfähigkeit von 80 % auf dem freien Arbeitsmarkt ausgegangen werden. Der Zustand des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rers sei stark verwahrlost und er sei emotional sowie kognitiv stark ungeordnet. Gemäss dessen Angaben wohne er inzwischen in einem Wohnwagen. Er sei gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wärtig keinem Arbeitgeber zumutbar. Der psychische Zustand des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers sei im Verlauf sehr schwankend. Es gäbe Phasen, in denen er stabiler wirke, und dann solche, in denen er dekompensiere. Vor kurzem sei eine Beziehung in die Brüche gegangen und der Beschwerdeführer befinde sich nun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr in einem sehr schlechten psychischen Zustand und sei emotional instabil. Einer Arbeit könne er nur nachgehen, wenn er psychisch stabil sei. Gegenwärtig befinde sich der Beschwerdeführer wieder in einer Entzugsbehandlung von Cannabis und in einem nachfolgenden Therapieprogramm (Urk. 12/277/1-2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht der C.___ vom 13. Juli 2015 wurden als Diagnosen eine ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung und eine </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Alko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">holabhängigkeit, gegenwärtig abstinent, genannt. Wegen einer schweren Alko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">holproblematik habe der Beschwerdeführer seit dem Jahr 2000 insgesamt 18 stationäre Behandlungen durchlaufen, 13 davon in den letzten 5 Jahren. Die letzte Behandlung habe von Januar bis März 2015 stattgefunden. 2012 sei die Trennung von einer langjährigen Beziehungspartnerin erfolgt. In der Folge habe sich der Beschwerdeführer zunehmend zurückgezogen und sei verwahrlost. Es sei zu mehreren schweren Rückfällen gekommen. Im Jahr 2013 sei deswegen gar eine Beistandschaft errichtet worden. Ab März 2015 sei eine Stabilisierung eingetreten und der Beschwerdeführer sei wieder in der Lage gewesen, alleine zu wohnen. Im Rahmen einer ambulanten Massnahme im Sinne des Erwachsen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schutzrechts finde eine regelmässige ambulante psychiatrische Behandlung statt. Seit 2013 benötige er teilweise Hilfe bei der Körperpflege, bei der Pflege gesell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaftlicher Kontakte und bei der Alltagsstrukturierung. Bis Ende Mai 2015 sei er auf ein betreutes Wohnumfeld angewiesen gewesen. Eine erwerbliche Tätigkeit sei in einem geringen Umfang von 1,5 h pro Tag möglich (Urk. 12/289/1 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Verlaufsbericht der C.___ vom 15. September respektive 7. Dezember 2015 ist zu entnehmen, vom 23. August bis zum 30. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2015 sei der Beschwerdeführer erneut stationär behandelt worden. Er habe sich aufgrund von Vereinsamungsgefühlen und starken Schlafstörungen nach durchgeführtem Cannabisentzug im Juli 2015 und nach der Trennung von der Partnerin selbst zugewiesen. Die Behandlung sei insgesamt schwierig verlaufen. Eine Krankheitseinsicht sei nicht vorhanden gewesen und der Beschwerdeführer sei für die angebotenen Therapien wenig zugänglich gewesen. Eine psychophar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">makologische Behandlung habe er abgelehnt. Offen sei er für eine psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutische Intervention gewesen. Die vorbekannte schizotype Störung habe sich unter Beobachtung des Verhaltens auf der Station bestätigt. Sämtliche Drogen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">screens auf Cannabis seien negativ gewesen. Es bestünden vor allem Schwierig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten im Umgang und der Regulation der eigenen Gefühle, ein dissoziales Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten und bizarre Gedankeninhalte. Sozial lebe der Beschwerdeführer mehrheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich zurückgezogen. Er verfüge über kein regelmässig frequentiertes soziales Umfeld. Im Anschluss an die Hospitalisation habe er sich einen Hund zugelegt. Er sei lieber mit dem Tier zusammen als mit Menschen. Durch seine Eigenheit im Denken und Handeln berge der Beschwerdeführer viel Konfliktpotential im zwischenmenschlichen Bereich. Dies sei einem Arbeitgeber nicht zumutbar (Urk. 12/308/1 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ nannte in seinem Bericht vom 16. Oktober 2015 als Diagnosen eine Anpassungsstörung nach Cannabisentzug, bestehend seit 2015, und eine Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsstörung, nicht näher bezeichnet, bestehend seit dem Jugendalter. Im Mai 2015 habe sich der Beschwerdeführer im Kanton Graubünden einem stationären Entzug von Cannabis unterzogen. Ein weiterer stationärer Klinikaufenthalt habe der psychischen Stabilisierung gedient, denn nach dem Entzug nach jahrzehnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">langer Abhängigkeit seien etliche Störungen aufgetreten. Im Kontakt sei der Beschwerdeführer zwar zugewandt, aber sehr auffällig gewesen, dies aufgrund seiner schweren Persönlichkeitsstörung und dem Cannabiskonsum während zwei Jahrzehnten. Der Beschwerdeführer sei logorrhöisch und berichte ständig von seinen Erlebnissen und Erkenntnissen. Er sei belesen und habe in vielerlei Bereichen ein erhebliches Wissen und ein grosses Sendungsbewusstsein. Daneben habe er grosse Verlassenheitsängste und Mühe mit dem Alleinsein. Die Gedanken seien sehr sprudelnd, teilweise sehr abschweifend und er habe Mühe, den Fokus zu halten. Therapeutischen Anweisungen könne er nur sehr bedingt folgen. Er äussere Ideen, bei denen unklar sei, ob er diese der Erhaltung seines Weltbildes dienten oder ob sie wahnhafter Natur seien. Ich-Störungen seien jedoch nicht feststellbar. Seit rund Ende Mai 2015 bestehe eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Tierpfleger und Allrounder (Urk. 12/300/1 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 29. April 2016 ergänzte Dr. B.___, der Befund sei weitgehend unverändert. Es seien Integrationsmassnahmen eingeleitet, jedoch wegen zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menschlichen Schwierigkeiten wieder abgebrochen worden. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer sei für andere Menschen sehr anstrengend und überfordernd. Kürzlich habe zudem die Diagnose eines ADHD gestellt werden können. Aktuell laufe ein Versuch mit Ritalin. Die Zusammenarbeit mit dem Beschwerdeführer sei sehr schwierig. Er sei in einem Team nicht integrationsfähig. Selbst wenn er motiviert sei, passiere immer irgendetwas. Insofern sei er zu 80 % arbeitsunfähig. Vorzuziehen sei es, wenn er alleine arbeite. Indessen müsse bezweifelt werden, ob er dann mit der Einsamkeit klarkomme. Am ehesten in Frage komme wohl ein gemischtes Angebot. Hierfür bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. Die Arbeit im öffentlichen Rahmen sei jedoch nicht möglich (Urk. 12/315/1 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Urteil IV.2012.00079 vom 11. Juni 2012 (Urk. 12/196/7 f.) hatte das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsgericht erkannt, die von Dr. A.___ geschilderte Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung des gesundheitlichen Zustandes im Sinne von verstärkten Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomen der bestehenden Persönlichkeitsstörung (Konzentrationsstörungen, rasche Ablenkbarkeit, bizarr anmutende Ideen im Kontext von esoterischen Vorstellun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, auf die Vorstellungen eingeengtes Denken und eine erhöhte Reizbarkeit) und die attestierte volle Arbeitsunfähigkeit seien nachvollziehbar. Offen sei aber die Dauer der Verschlechterung, da Dr. A.___ von einer zeitlich limitierten Erhöhung der Arbeitsunfähigkeit ausgegangen sei. Als Indiz für eine anhaltende Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung sei zwar die Zusprechung der Hilflosenentschädigung zu werten. Ausreichende und insbesondere durch eine hinreichende ärztliche Beurteilung abgestützte Erkenntnisse lägen indessen nicht vor. Ein abschliessender Entscheid sei nicht möglich, sondern es seien weitere Abklärungen nötig (E. 6.2 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zugesprochen worden war die Hilflosenentschädigung mit Verfügung vom 1. Oktober 2011 (Urk. 12/177) aufgrund des Bedarfs nach lebenspraktischer Begleitung. Dieser war anhand einer Abklärung im Wohnumfeld des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers ermittelt worden (Urk. 12/169). Eine ärztliche Validierung des Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsergebnisses erfolgte nicht. Im Oktober 2013 hob die Beschwerdegegnerin die Hilflosenentschädigung wieder auf, insbesondere aufgrund eines Umzugs des Beschwerdeführers in eine betreute Wohnform (Urk. 12/248). Zudem war die Beschwerdegegnerin im Zuge ihrer Abklärungen vom April 2013 zum Schluss gelangt, es bestehe auch kein Bedarf mehr nach lebenspraktischer Begleitung, weil der Beschwerdeführer in der Lage sei, seine Tagesstruktur selber einzurich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, die zwischenmenschlichen Kontakte selber zu gestalten und keine Begleitung für ausserhäusliche Kontakte benötige (Urk. 12/233/4 f.). Eine Validierung dieser Erkenntnisse mittels einer ärztlichen Stellungnahme erfolget auch hier nicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Trotz der unangefochten gebliebenen Aufhebung der Hilflosenentschädigung aufgrund nicht mehr erforderlicher lebenspraktischer Begleitung deuten die Dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legungen von lic. phil. F.___ und Dr. G.___ vom Mai und November 2013 nicht drauf hin, dass zu diesem Zeitpunkt wieder eine verwertbare Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit vorlag. Die Behandler erwähnten weiterhin vorhandene überwertige Ideen mit esoterischem Inhalt, die den Umgang und das Gespräch mit dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer sehr erschwerten. Ferner hielten sie fest, der Beschwerdeführer habe grosse Schwierigkeiten im Umgang mit seinen Gefühlen, er sei dissozial und einem Arbeitgeber nicht zumutbar. Die Prognose sei ungünstig und es müsse mit einer längeren Krankheitsphase gerechnet werden. Die erwerbliche Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung sei in erster Linie Folge der Persönlichkeitsstörung und nicht Folge des Cannabiskonsums (Urk. 12/229/1 f., Urk. 12/254/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch der Gutachter med. pract. Z.___ kam zum Schluss, die von Dr. A.___ attestierte Verschlechterung sei bis mindestens März 2012 nachvollziehbar. Hernach habe sich der gesundheitliche Zustand jedoch soweit gebessert, dass jedenfalls ab dem Zeitpunkt der Untersuchung, das heisst ab Oktober 2014, </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine angepasste Tätigkeit im Umfang von 60 % möglich gewesen sei (Urk. 12/263/16 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die Darlegungen von Dr. A.___ einerseits und diejenigen von med. pract. Z.___ andererseits ist somit ab März 2011 von einer Zustands</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verschlechterung mit der Folge einer vollen Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit auszugehen. Die vom Gutachter attestierte Besserung ist ab dem Zeitpunkt der Begutachtung, das heisst ab Oktober 2014 ausgewiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilung des Gutachters med. pract. Z.___ beruht insbesondere auf dem Umstand einer erfolgreichen etablierten Cannabisabstinenz und dem in der Folge begonnenen Volontariat in einem Tierheim (Urk. 12/263/15). Tatsächlich gelang es dem Beschwerdeführer indessen nicht, die Abstinenz beizubehalten. Bereits ab dem 26. Mai bis zum 24. Juni 2015 musste er sich einer weiteren stationären Entzugsbehandlung unterziehen und hernach war ab dem 22. August bis zum 24. September 2015 aufgrund einer psychischen Dekompensation (sekundäre Störungen nach der Entzugsbehandlung) eine weitere stationäre Behandlung erforderlich (Urk. 12/300/2Urk. 12/307/1 f.). Dieser Verlauf widerlegt die gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achterliche Prognose einer dauerhaften gesundheitlichen Besserung. Festzuhalten ist, dass auch der Gutachter im Ergebnis von einer unsicheren Prognose ausging. Er hielt ausdrücklich fest, es sei zu früh, von einem stabil gebesserten Zustands</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bild auszugehen (Urk. 12/263/15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Besserung und die höhere Arbeitsfähigkeit führte der Gutachter namentlich auf die Cannabisabstinenz im Untersuchungszeitpunkt zurück (Urk. 12/263/12 und Urk. 12/263/15). Im Vorfeld der Begutachtung und als Voraussetzung dafür hatte die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer am 24. Oktober 2013 zur Einhaltung einer mindestens dreimonatigen Cannabisabstinenz aufgefordert (Urk. 12/250). In einer Stellungnahme am 18. November 2013 hatten lic. phil. F.___ und Dr. G.___ demgegenüber geäussert, massgeblich für die erwerbliche Beeinträchtigung sei nicht die Cannabisabhängigkeit, sondern die Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung. Eine dauerhafte Abstinenz würde die erwerblichen Ressourcen nicht fördern, sondern diese zusätzlich beeinträchtigen (Urk. 12/254). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Verlauf nach Erstattung des Gutachtens von med. pract. Z.___ vom 6. Januar 2015 mit erneutem Rückfall in den Cannabiskonsum trotz attestierter Compliance (Urk. 12/254, Urk. 12/263/14 f.) spricht dafür, dass es sich beim Cannabiskonsum um ein mit der Persönlichkeitsstörung im Zusammenhang stehendes und damit krankheitswertiges Geschehen handelt. Dies schloss auch der Gutachter med. pract. Z.___ keineswegs aus (vgl. Urk. 12/263/16 f.). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Suchtfolgen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-rechtlich relevant, soweit sie in einem engen Zusammenhang mit einem eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigen Gesundheitsschaden stehen. Dies kann der Fall sein, wenn die Drogen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sucht – einem Symptom gleich – Teil eines Gesundheitsschadens bildet (BGE </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">99 V 28 E. 3b); dies unter der Voraussetzung, dass nicht allein die unmittelbaren Folgen des Rauschmittelkonsums, sondern wesentlich auch der psychiatrische Befund selber zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsunfähigkeit führt. Sodann können selbst reine Suchtfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen invalidisierend sein, wenn daneben ein psychischer Gesundheitsschaden besteht, welcher die Betäub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungsmittelabhängigkeit aufrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhält oder dere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen massgeblich verstärkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2015 vom 8. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 2.2.2 unter Hinweis auf 8C_580/2014 vom 11. März 2015 E. 2.2.2 und 9C_856/2012 vom 19. August 2013 E. 2.2.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Diese Voraussetzungen sind vorliegend erfüllt. Auf der einen Seite blieb als Folge der Persönlichkeitsstörung eine anhaltende Abstinenz aus und andererseits verstärkten sich nach erfolgter Suchtbehandlung wiederum die Folgen des psychischen Leidens. Eine dauerhafte Stabilisierung im Sinne der vom Gutachter med. pract. Z.___ im Herbst 2014 festgestellten Besserung nach der im März 2011 eingetretenen Verschlechterung konnte trotz fortdauernder therapeutischer Intervention nicht etabliert werden. Auch wiederholte Massnahmen beruflicher Art zeitigten keine Erfolge (zur jüngs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Integrationsmassnahme vgl. Urk. 12/310, Urk. 12/312). Abgesehen von einem Einsatz von wenigen Monaten bei H.___ hatte der Beschwerdeführer seit 1995 nie eine Anstellung auf dem ersten Arbeitsmarkt inne (vgl. Urk. 12/303/2, Urk. 12/208-9). Auch der im September 2013 begonnene Einsatz in einem Tier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heim (vgl. Urk. 12/263/10 f.) vermochte nicht ansatzweise zu einer Eingliederung beizutragen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In den ärztlichen Berichten seit der Erstattung des Gutachtens durch med. pract. Z.___ kommt die ungünstige Entwicklung eindeutig zum Ausdruck. Lic. phil. F.___ und Dr. G.___ kamen am 7. Juni 2015 zum Schluss, der psychische Zustand des Beschwerdeführers sei sehr schwankend. Stabilere Phasen würden durch Dekompensationen abgelöst (Urk. 12/277/2). Dr. B.___ fasste in seinem Bericht vom 16. Oktober 2015 zusammen, der Beschwerdeführer habe Mühe, den Fokus zu halten, und er sei nur bedingt in der Lage, therapeutischen Anweisungen zu folgen. Er äussere Ideen, bei denen unklar sei, ob er einfach fest daran glaube und diese für die Erhaltung seines Weltbildes wichtig seien oder ob sie wahnhaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Natur seien. Die erhebliche Persönlichkeitsstörung erschwere das Arbeiten im Team (Urk. 12/300/2). Am 29. April 2016 ergänzte er, der Befund sei weitgehend unverändert. Verschiedene Arbeitsversuche und Integrationsmassnahmen hätten wegen zwischenmenschlicher Schwierigkeiten abgebrochen werden müssen. Der Beschwerdeführer sei für andere Menschen anstrengend bis überfordernd (Urk. 12/315/1). Die Ärzte der C.___ hatten am 7. Dezember 2015 festgehalten, aufgrund des dissozialen Verhaltens und der bizarren Gedankeninhalte und der chronifizierten schweren schizotypen Störung sei der Beschwerdeführer im ersten Arbeitsmarkt nicht einsetzbar. Längerfristig sollte aber eine Eingliederung im geschützten Rahmen versucht werden (Urk. 12/308/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Erlass des Vorbescheides vom 4. Oktober 2016 kam die Beschwerdegegnerin gleichwohl zum Schluss, es bestehe eine unveränderte Restarbeitsfähigkeit von 40 % in jedweder Tätigkeit (Urk. 12/319; vgl. auch Urk. 12/322/6). Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer vertritt hingegen die Auffassung, insgesamt präsentiere sich sein Zustand schlechter als im Jahr 2010 und das noch vorhandene Ressourcenprofil lasse eine Eingliederung auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht zu (Urk. 1 S. 6 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützt sich bei ihrer Beurteilung offensichtlich auf den jüngsten Bericht von Dr. B.___ vom 29. April 2016. Darin hatte dieser zunächst zwar festgehalten, in ein Team sei der Beschwerdeführer nicht integ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rierbar, obschon er motiviert sei, denn es passiere einfach immer wieder etwas. Insofern sei er zu 80 % arbeitsunfähig (Urk. 12/315/1). Gleichzeig war er aber zum Schluss gelangt, eine angepasste Tätigkeit sei im Umfang von 50 % möglich (Urk. 12/315/2). Unberücksichtigt liess die Beschwerdegegnerin, dass Dr. B.___ auch in Bezug auf eine angepasste Tätigkeit einschränkend hervor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hob, eine Arbeit im öffentlichen Rahmen sei nicht möglich. Der Beschwerdeführer sollte alleine arbeiten können, wobei sich dann das Problem mit der Bewältigung der Einsamkeit stelle. Am ehesten geeignet sei ein gemischtes Angebot (Urk. 12/315/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Lichte der ärztlichen Darlegungen ergibt sich das folgende Bild: Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer ist krankheitsbedingt nicht in der Lage, sich dauerhaft in eine fremdbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmte Arbeitsumgebung einzuordnen, und ebenso wenig, sich ein selbst struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turiertes Tätigkeitsumfeld zu schaffen. In dieser Situation liegt auf dem freien Arbeitsmarkt keine verwertbare Arbeitsfähigkeit vor. In diesem Sinne äusserten sich ausdrücklich lic. phil. F.___ und Dr. G.___ sowie die Ärzte der C.___ (Urk. 12/277/2, Urk. 12/307/3). Selbst der Gutachter med. pract. Z.___ umschrieb ein Anforderungsbild, das eher einer Tätigkeit in einem geschützten Rahmen, denn einer solchen in der freien Wirtschaft entspricht (wohlwollendes und empathisches Umfeld ohne zeitlichen Druck und mit flachen hierarchischen Strukturen; Urk. 12/263/16). Die ärztlich formulierten Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsprofile führen zusammenfassend zum Schluss, dass eine zumutbare Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit nur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in so eingeschrä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nkter Form möglich ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass sie der ausgeglichene Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine solche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur unter nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwartbarem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 582/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 5.11 mit Hinweis; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_712/2017 vom 12. Januar 2018 E. 4.2.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Offenbleiben kann, wie es sich mit der im Bericht der C.___ vom 13. Juli 2015 erwähnten Alkoholabhängigkeit (Urk. 12/289/1) effektiv verhält. In den übrigen Berichten, auch in denjenigen der C.___, finden sich mit Ausnahme von Berichten aus dem Jahr 1995 (vgl. Urk. 12/6/2) keine diesbezüglichen Angaben, sondern solche betreffend die Cannabisabhängigkeit und in diesem Zusammenhang stehende Entzugsbehand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungen. Dieser Umstand blieb im Bericht der C.___ vom 13. Juli 2015 dagegen unerwähnt. Weitere Abklärungen, ob irrtümlich über eine Alkohol- anstelle der Cannabisproblematik berichtet wurde oder ob kumu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lativ tatsächlich neben der Cannabis- eine Alkoholproblematik bestand oder besteht, vermöchten am Ergebnis nichts zu ändern. Die fehlende Arbeitsfähigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt steht ungeachtet dessen fest. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unterbleiben kann sodann eine Prüfung der Standartindikatoren. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus Gründen der Verhältnismässigkeit kann dort von einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 abgesehen werden, wo es nicht nötig od</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er auch gar nicht geeignet ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 143 V 409 E. 4.5.3). Das seit vielen Jahrzehnten bestehende psychische Leiden beeinträchtigt die sozialen und erwerblichen Fähigkeiten des Beschwerdeführers nachweislich derart erheblich, dass eine zusätzliche Prüfung des funktionellen Schweregrades und insbesondere der Konsistenz entbehrlich ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist eine Eingliederung auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht möglich, liegt eine voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständige Erwerbsunfähigkeit vor und es besteht Anspruch auf eine ganze Rente. Dies gilt auch in Bezug auf die von med. pract. Z.___ ab Januar 2015 festgestellte nur vorübergehende Besserung. Diese wies nicht die vom Gesetz geforderte Dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhaftigkeit auf (voraussichtlich längerer Zeit andauernd, Art. 88a Abs. 2 IVV). Es besteht somit ab der von Dr. A.___ festgestellten Verschlechterung ab März 2011 (vgl. vorstehende E. 5.1 und 6.1) Anspruch auf eine ganze Rente, das heisst mit Wirkung ab dem 1. Juni 2011 (Art. 88a Abs. 2 IVV). Mithin ist die Beschwerde gutzuheissen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p><span>7.1</span><span> </span><span>Gemäss </span><span>Art. </span><span>69 </span><span>Abs. </span><span>1</span><span>bis</span><span> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von </span><span>Art. </span><span>61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhän</span><span>gig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis </span><span>Fr. </span><span>1'000.-- festgesetzt. Vorlie</span><span>gend erweist sich eine Kostenpauschale von </span><span>Fr. 900</span><span>.-- als angemessen. Aus</span><span>gangsgemäss sind die Kosten </span><span>der Beschwerdegegnerin</span><span> aufzuerlegen. </span></p><p><span>7.2</span><span> </span><span>Mit Verfügung vom 18. Mai 2017 bewilligte das Gericht dem Beschwerdeführer nicht nur entsprechend seinem Antrag die unentgeltliche Prozessführung, son</span><span>dern bestellte ihm auch eine unentgeltliche Rechtsvertretung (Urk. 13). Die for</span><span>melle Zulassung des Rechtsdienstes Inclusion Handicap respektive der dort täti</span><span>gen Anwälte zur unentgeltlichen Rechtsvertretung nahm das Sozialversiche</span><span>rungsgericht allerdings erst im Mai 2018 unter Mitteilung an den Rechtsdienst Inclusion Handicap vor. Da der Beschwerdeführer in diesem Verfahren obsiegt entfällt jedoch die Festsetzung einer Entschädigung für die Rechtsvertretung zu Lasten der Gerichtskasse. Vielmehr hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine von der Beschwerdegegnerin zu bezahlende Prozessentschädigung (§ </span><span>34 </span><span>Abs. </span><span>1 und 3 des Gesetzes über </span><span>das Sozialversicherungsgericht; GSVGer)</span><span>. Diese ist unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Pro</span><span>zesses auf </span><span>Fr. 2’000</span><span>.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen. </span><span>Die Entschädigung ist dem Rechtsdienst Inclusion Handicap auszubezahlen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der Sozialversiche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 28. Dezember 2016 aufgehoben und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer mit Wirkung ab dem 1. Juni 2011 Anspruch auf eine ganze Rente hat. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, dem Rechtsdienst Inclusion Handicap </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessentschädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2’000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsdienst Inclusion Handicap</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigWilhelm</p><p></p></div> </div></body></html>