<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>UV.2018.00013</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 26. Februar 2019</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Barbara Wyler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Wyler Koch Partner AG, Business Tower</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zürcherstrasse 310, Postfach 340, 8501 Frauenfeld</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1965 geborene X.___ war ab dem 1. Januar 2013 bei der Y.___ als Geschäftsführer angestellt und dadurch bei der Suva gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 16. April 2015 ereignete sich eine Auffahrkollision, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Versicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Schleudertrauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erlitt (vgl. die Schadenmeldung vom 29. April 2015 [Urk. 9/1]). Gemäss der biomechanischen Kurzbeurteilung der Z.___ vom 30. November 2015 (Urk. 9/44), den Verkehrsunfall-Berichten vom 16. April 2015 (Urk. 9/8) und der Beschreibung des Versicherten zum Unfallhergang vom 14. August 2015 (Urk. 9/19) war der Versicherte als Mitfahrer hinten links in einem Mercedes CLS 63 AMG unterwegs; dabei habe es sich um eine Probefahrt für ein neues Auto gehandelt. Ein anderes Auto habe sich auf ihre Fahrspur gedrängt, weshalb sie hätten bremsen müssen. Dadurch sei es zur Auffahrkollision zwischen drei Fahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeugen – dem besagten Mercedes sowie den beiden nachfolgenden Fahrzeugen, einem Lancia Musa und einem VW Golf, – gekommen. Der VW Golf sei in das Heck des Lancia Musa geprallt, wodurch der Lancia in das Heck des Mercedes geschoben worden sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Bericht vom 23. Juli 2015 über die Erstbehandlung vom 17. April 2015 wurde die Diagnose cervikales Beschleunigungstrauma gestellt (Urk. 9/12). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">brachte Versicherungsleistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 9/4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Vom 17. April 2015 bis 11. Mai 2016 wurde dem Versicherten eine 100%ige, ab dem 12. Mai 2016 eine 80%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (Urk. 9/77 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit Verfügung vom 22. Juni 2016 stellte die Suva die Versicherungsleistungen per 1. Juli 2016 ein und verneinte ab diesem Zeitpunkt einen Anspruch auf wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tere Geldleistungen in Form einer Invalidenrente und/oder einer Integritätsent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schädigung (Urk. 9/73). Die dagegen erhobene Einsprache des Versicherten vom 12. Juli 2016 (Urk. 9/77, inklusive ergänzende Begründung vom 23. August 2016 [Urk. 9/81 S. 1-5]) wies die Suva nach Veranlassung einer kreisärztlichen (Bericht vom 31. August 2016 [Urk. 9/84]) und einer neurologischen Beurteilung (Bericht vom 15. September 2016 [Urk. 9/86]) mit Entscheid vom 27. November 2017 ab (Urk. 2 [= Urk. 9/97]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 15. Januar 2018 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte sinngemäss, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es seien ihm weiterhin die gesetzlichen Versicherungsleistungen auszurich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Nach Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin seien weitere tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächliche und medizinische Abklärungen vorzunehmen und danach habe diese eine neue Verfügung zu erlassen. In prozessualer Hinsicht beantragte der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Mit Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deantwort vom 8. Februar 2018 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 21. Febru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar 2018 angezeigt wurde (Urk. 11). Mit Eingabe vom 19. Februar 2018 zog der Beschwerdeführer sein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege zurück (Urk. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="UV184"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgeset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">punkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu beu</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rteilende Unfall hat sich am 16. April 2015 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 10 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">UVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat die versicherte Person Anspruch auf die z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weckmäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sige Behandlung ihrer Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig, so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8 des Bundesges</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">etzes über den Allgemeinen Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Sozialversicherungsrechts [ATSG]) invalid, so h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">at sie An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 UVG). Der Rentenanspru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steht, wenn von der Fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustandes erwartet werden kann und allfällige Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind. Mit dem Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenbeginn fallen die Heilbehandlung und di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 UVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">türlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.2</span><span> </span><span id="UV106"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 363 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/aa). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76). Diese Beweisgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem Erreichen des Status quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine vel ante noch nicht wieder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erreicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beweisgrundsätze gelten auch in Fällen mit Schleuderverletzungen der Halswirbelsäule, Schädelhirntraumata und äquivalenten Verletzungen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ist ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule diagnostiziert und liegt ein für diese Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letzung typisches Beschwerdebild mit einer Häufung von Beschwerden wie dif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit, Visusstörungen, Reizbarkeit, Affektlabilität, De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pression, Wesensveränderung und so weiter vor, so ist der natürliche Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhang zwischen dem Unfall und der danach eingetretenen Arbeits- bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hungsweise Erwerbsunfähigkeit in der Regel anzunehmen. Es ist zu betonen, dass es gemäss obiger Begriffsumschreibung für die Bejahung des natürlichen Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhangs genügt, wenn der Unfall für eine bestimmte gesundheitliche Störung eine Teilursache darstellt (BGE 117 V 359 E. 4b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.1</span><span> </span><span id="UV007"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung an sich geeignet ist, einen Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.2</span><span> </span><span id="UV008"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.3</span><span> </span><span id="UV015"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und der infolge eines Schleudertraumas der Halswirbelsäule auch nach Ablauf einer ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wissen Zeit nach dem Unfall weiterbestehenden gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, die nicht auf organisch nachweisbare Funktionsausfälle zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuführen sind, hat nach der in BGE 117 V 359 begründeten Rechtsprechung des Bundesgerichts in analoger Anwendung der Methode zu erfolgen, wie sie für psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chische Störun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen nach einem Unfall entwickelt worden ist (vgl. BGE 123 V 98 E. 3b, 122 V 415 E. 2c). Es ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall eine massgebende Bedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise der Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsunfähigkeit zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommt. Das trifft dann zu, wenn er eine gewisse Schwere aufweist oder mit ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Worten ernsthaft ins Gewicht fällt. Demnach ist zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nächst zu ermitteln, ob der Unfall als leicht oder als schwer zu betrachten ist oder ob er dem mittleren Bereich angehört. Auch hier ist der adäquate Kausalzusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhang zwischen Unfall und gesundheitlicher Beeinträchtigung bei leichten Unfällen in der Regel ohne Weiteres zu verneinen und bei schweren Unfällen ohne Weiteres zu bejahen, wogegen bei Unfällen des mittleren Bereichs weitere Kriterien in die Beurteilung mit einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beziehen sind. Je nachdem, wo im mittleren Bereich der Unfall einzuordnen ist und abhängig davon, ob einzelne dieser Kri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terien in besonders ausgeprägter Weise erfüllt sind, genügt zur Bejahung des adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quaten Kausalzusammenhangs ein Kriterium oder müssen mehrere herangezogen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Kriterien nennt die Rechtsprechung hier: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">erhebliche Beschwerden;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Diese Aufzählung ist abschliessend. Anders als bei den Kriterien, die das Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gericht in seiner oben zitierten Rechtsprechung (BGE 115 V 133) für die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und einer psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chischen Fehlentwicklung für relevant erachtet hat, wird bei der Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall mit Schleudertrauma der Halswirbelsäule und den in der Folge eingetretenen Beschwerden auf eine Dif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ferenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet, da es bei Vorliegen eines solchen Traumas nicht entscheidend ist, ob Beschwerden medizinisch eher als organischer und/oder psychischer Natur bezeichnet werden (BGE 134 V 109; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., 1999 Nr. U 341 S. 409 E. 3b, 1998 Nr. U 272 S. 173 E. 4a; BGE 117 V 359 E. 5d/aa und 367 E. 6a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="UV052"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rechtsprechung geht in Bezug auf die Würdigung von ärztlichen Berichten, welche der Unfallversicherer im Administrativverfahren einholt, seit je davon aus, dass dieser, solange er in einem konkreten Fall noch nicht Prozesspartei ist, als Verwaltungsorgan dem Gesetzesvollzug dient. Wenn die vom Unfallversicherer beauftragten Ärzte und Ärztinnen zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, darf das Gericht in seiner Beweiswürdigung auch solchen Gutachten folgen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (vgl. BGE 104 V 209 E. c; RKUV 1991 Nr. U 133 S. 312).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Entscheid (Urk. 2), es könne auf die kreisärztliche Beurteilung vom 31. August 2016 und die neurologische Beurteilung vom 15. September 2016 abgestellt werden. Demnach seien die an der Halswirbelsäule erhobenen Befunde mit überwiegender Wahrscheinlichkeit degenerativ bedingt, und der Unfall vom 16. April 2015 habe zu keinen struktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rellen Läsionen geführt. Eine davon abweichende, begründete ärztliche Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung liege nicht vor und werde einspracheweise auch nicht vorgebracht. Anläss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der Untersuchung in der A.___ vom 11. September 2015 habe eine erhebliche Symptomausweitung und eine Selbstlimitierung in allen Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungstests beobachtet werden können. Gemäss der biomechanischen Beurteilung der Z.___ vom 30. November 2015 seien die von der HWS ausgehenden Beschwerden und Befunde isoliert durch die Kollisionseinwirkung im vorliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Fall eher nicht erklärbar. Am B.___ sei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer sodann wegen des geklagten Schwindels und der neurologischen Sehstörungen untersucht worden. Im Bericht vom 22. April 2016 sei ausgeführt worden, der Beschwerdeführer habe zahlreiche apparative Untersuchungen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weigert beziehungsweise nur ungenügend ausgeführt. Die vorhandenen Daten sowie die klinische Untersuchung würden keine Hinweise auf eine peripher-ves</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tibuläre Pathologie zeigen. Somit sei ein Innenohrschaden durch den Unfall un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wahrscheinlich. Die beschriebene Symptomatik scheine migräniformen Charakter zu haben. Da keine unfallbedingten strukturellen Läsionen vorlägen, könne von einer somatisch orientierten Therapie gemäss Stellungnahme des Kreisarztes vom 7. Juni 2016 und dessen Beurteilung vom 31. August 2016 keine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszustandes erwartet werden. Es sei von der Errei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung des medizinischen Endzustandes auszugehen. Vor diesem Hintergrund sei der Zeitpunkt des Fallabschlusses und der Adäquanzprüfung nicht zu beanstan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin verneinte nach der von der Rechtsprechung gebil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deten Psycho-Praxis (BGE 115 V 133) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach den für die Folgen eines Schleudertraumas der HWS, eines Schädelhirntraumas oder einer dem Schleuder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauma ähnlichen Verletzung in BGE 117 V 359 entwickelten und in BGE 134 V 109 präzisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Regeln </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen adäquaten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kausalzusammenhang zwischen dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Unfallereignis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 16. April 2015 sowie den weiterhin geklagten Beschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bei diesem Ergebnis bestehe kein Anspruch auf weitere Geldleistungen in Form einer Invalidenrente und/oder einer Integritätsentschädigung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend (Urk. 1), in der kreisärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Beurteilung werde spekulativ behauptet, die Beschwerden hätten einen de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">generativen Hintergrund. Die Infiltration an der HWS sei von PD Dr. med. C.___ im Sprechstundenbericht vom 5. Oktober 2015 im Zusammenhang mit dem Unfallereignis empfohlen worden. Die Behauptung, eine HWS-Distorsion QTF2 sei nach maximal sechs Monaten ausgeheilt, sei ebenso spekulativ. Die ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechenden ärztlichen Einschätzungen seien daher nicht beweiskräftig. Die Beschwerdegegnerin habe eine rechtsgenügliche persönliche medizinische Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung des Beschwerdeführers unterlassen und damit ihre Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letzt. Die Untersuchung am B.___ betreffend Schwindel und neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Seh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen ändere nichts daran, dass die primär relevanten neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen und neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rochirurgischen Untersuchungen nicht durchgeführt worden seien. In der neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischen Beurteilung vom 15. September 2016 sei in pauschaler Weise festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten worden, bei besagtem Unfall sei es zu keiner Verletzung gekommen, die anhaltende Kopfschmerzen und Schwindelsymptome nach sich hätte ziehen kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen. Dies werde bestritten. Auch die biomechanische Kurzbeurteilung sei nicht beweiskräftig, nachdem auch diese von grosser Unsicherheit betreffend die ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">machten Einschätzungen geprägt sei. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung sei die biomechanische Betrachtungsweise für die UVG-Beurteilung ohne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin nicht aussagekräftig (Hinweis auf BGE 8C_686/2012 vom 28. Mai 2013 E. 6.4.2, U 14/05 vom 29. Mai 2006 E. 3.1). Es sei kaum wahrscheinlich, dass eine Infiltration und eine Operation, welche Massnahmen jeweils erst nach dem Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallereignis empfohlen worden seien, auf degenerative Veränderungen an der Halswirbelsäule zurückzuführen seien. Der Fallabschluss sei zu früh erfolgt. Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss BGE U 13/07 sei eine Behandlungsbedürftigkeit von zwei bis drei Jahren nach einem Schleudertrauma der HWS oder äquivalenten Verletzung mit ähnli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chem Beschwerdebild durchaus üblich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht von Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, vom 23. Juli 2015 über die Erstbehandlung vom 17. April 2015 wurde ein zervi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kales Beschleunigungstrauma diagnostiziert. Es wurde folgender Befund erhoben: Druckdolenz über ganzer Wirbelsäule, Nackenschmerzen mit Ausstrahlung cra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nial, Schwindel/Übelkeit/Spannungskopfschmerz (Urk. 9/12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Dokumentationsbogen für Erstkonsultation nach kranio-zervikalem Beschleu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nigungstrauma vom 14. August 2015 (Urk. 9/18) wurde angegeben, es sei bei der Heckkollision zu keinem Kopfanprall gekommen, die Kopfstellung sei gerade ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wesen, eine Kopfstütze sei vorhanden gewesen und der Beschwerdeführer habe den Sicherheitsgurt getragen. Er sei auf die Kollision nicht gefasst gewesen. Nach dem Unfallereignis habe er die Fahrt als Beifahrer bis zur Autogarage fortsetzen können. Dr. D.___ diagnostizierte ein Beschleunigungstrauma zweiten Gra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht der A.___ vom 22. September 2015 über das ambulante Assessment vom 11. September 2015 (Urk. 9/31) wurde eine HWS-Distorsion QTF I diagnostiziert unter dem Hinweis, dass im MRI der Halswirbelsäule (HWS) vom 7. September 2015 (vgl. Urk. 9/34) eine Fraktur habe ausgeschlossen werden können. Es lägen eine degenerativ bedingte Spinalkanalstenose auf der Höhe HWK5/6 mit möglicher Irritation der Wurzel C5 beidseits sowie eine mässige Spi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nalkanalstenose auf der Höhe HWK6/7 mit Einengung des Neuroforamens links mit möglicher Irritation der Wurzel C6 links vor. Aktuell sei eine erhebliche Symptomausweitung festzustellen. Beim Assessment habe für aktive Therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen ein mässiger Zugang gefunden werden können. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer zeige eine mässige Leistungsbereitschaft mit Selbstlimitierung in allen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastungstests. Aufgrund der Abklärungsergebnisse habe der Beschwerdeführer mit einer erheblichen Symptomausweitung und dem Mangel konkreter Aktivitätsziele im stationären Setting insgesamt nur wenig Reha-Potential. Die empfohlenen The</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rapien würden dem Zweck dienen, einerseits eine gewisse körperliche Rekon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditionierung zu bewirken und andererseits die maladaptiven Überzeugungen des Beschwerdeführers zu modifizieren und ihm wieder ein Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zu geben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. med. C.___, Facharzt für Neurochirurgie, stellte in seinem Bericht vom 5. Oktober 2015 (Urk. 9/33) die Diagnosen Bandscheibenprotrusion und Spi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nalkanalstenose HWK 5/6 und Bandscheibenprotrusion HWK 6/7. Er hielt zudem fest, dass sich in der neurologischen Untersuchung keine sensomotorischen Defi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zite gezeigt hätten und sich alle Muskeleigenreflexe an den oberen und unteren Extremitäten symmetrisch auf mittlerem Niveau hätten auslösen können. Er emp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahl eine röntgengestützte Infiltration der linken C6-Wurzel sowie bilateral der C5-Wurzeln (vgl. auch die Bericht von Dr. C.___ vom 19. November 2015 [Urk. 9/53] und vom 25. Januar 2016 [Urk. 9/54]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___, Oberarzt am B.___, hielt in seinem Bericht vom 22. April 2016 (Urk. 9/69) fest, der Beschwerdeführer habe zahlreiche appa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rative Untersuchungen verweigert beziehungsweise nur ungenügend ausgeführt. Klinisch und apparativ bestehe kein Hinweis auf eine peripher-vestibuläre Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funktion. Ein durch den Unfall verursachter Innenohrschaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei unwahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich. Die beschriebene Symptomatik scheine migräniformen Charakter zu haben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der kreisärztlichen Beurteilung vom 31. August 2016 wurde im Wesentlichen festgehalten (Urk. 9/84), der Einschätzung, die Diskusextrusionen seien am ehes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten degenerativ bedingt, könne nur zugestimmt werden, da auch nach eigener Beurteilung der Bilder keine Begleitverletzungen ossärer Art oder von Bandstruk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turen erkennbar seien. Diese wären bei traumatisch bedingten Diskushernien je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">doch zu fordern. Auch Dr. C.___ könne keine sensomotorischen Defizite oder sonstige neurologische Befunde finden, die traumaassoziiert seien. Es hätten sich zudem keine Hinweise auf eine peripher vestibuläre Pathologie ergeben. Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen seien bereits im Rahmen eines früheren Unfalles als Traumafolge an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erkannt, und es sei bereits eine Integritätsentschädigung entrichtet worden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der neurologischen Beurteilung vom 15. September 2016 (Urk. 9/86) wurde abschliessend festgestellt, die geklagten Kopfschmerzen und Schwindelbeschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den würden sich dem Unfall vom 16. April 2015 nicht zuordnen lassen. Ein Schä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deltrauma habe nicht stattgefunden. Die Folgen einer HWS-Distorsion QTF 2 seien nach maximal sechs Monaten komplett ausgeheilt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die ärztlichen Beurteilungen erweisen sich als schlüssig und widersprechen sich auch nicht. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers kann aus dem Bericht von Dr. C.___ vom 5. Oktober 2015 (E. 3.4) nicht geschlossen werden, die In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">filtration an der HWS wäre im Zusammenhang mit dem Unfallereignis empfohlen worden, denn Dr. C.___ äusserte sich nicht zur Unfallkausalität. Es kann daher auf die zutreffenden Erwägungen der Beschwerdegegnerin verwiesen werden, wonach die an der Halswirbelsäule erhobenen Befunde mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit ausschliesslich degenerativ bedingt sind, und der Unfall vom 16. April 2015 zu keinen strukturellen Läsionen geführt hat. Eine davon abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende, begründete ärztliche Beurteilung liegt denn auch nicht vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Beschwerdeführer kann aus dem Umstand allein, dass vor dem Unfallereignis noch keine Beschwerden bestanden haben, nichts zu seinen Gunsten ableiten kann. </span><span id="UV059"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Argumentation nach der Formel „</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">post hoc ergo propter hoc", nach deren Bedeutung eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch den Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fall verursacht gilt, weil sie nach diesem aufgetreten ist, ist beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rechtlich nicht zulässig und vermag zum Beweis natürlicher Kausalzusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hänge nic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ht zu ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nügen (BGE 119 V 335 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2b/bb., Urteil des Bundesgerichts 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">C_332/2013 vom 25. Juli 2013 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Zur Beurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eines </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">16. April 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">und de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n HWS-Beschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ist d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ie bundesgerichtliche Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zu den unfallbedingten Diskushernien heranzuziehen. Demnach entspricht es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einer medizinischen Erfahrungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatsache im Bereich des Unfallversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rechts, dass praktisch alle Diskus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hernien bei Vorliegen degenerativer Bandschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">benveränderungen entstehen und ein Unfallereignis nur ausnahmsweise, unter besonde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ren Voraussetzungen, als eigent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">liche Ursache in Betracht fällt. Als weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">geh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">end unfallbedingt kann ein Band</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">scheibenvorfall betrachtet werden, wenn das Unfallereignis von besonderer Schwere und geeignet war, eine Schädigung der Bandscheibe herbeizuführen, und die Symptome der Diskushernie (vertebrales oder radikuläres Syndrom) unverzüglich und mit sofortiger Arbeitsunfähigkeit aufgetreten sind. In solchen Fällen hat die Unfallversicherung praxisgemäss auch für Rezidive und allfällige Operationen aufzukommen (SVR 2009 UV Nr. 1 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2.3 [8C_677/2007]; Urteil des Bundesgerichts 8C_209/2014 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2014, E. 5.2). Wird die Diskushernie bei degenerativem Vorzustand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">durch den Unfall lediglich akti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">viert, nicht aber (weitgehend) verursacht, hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">die Unfallversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cherung nur Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tungen für das unmittelbar im Zusammenhang mit dem Unfall stehende Schmerzsyndrom zu erbringen. Nach derzeitigem Wissens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stand ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eine traumatische Verschlimme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rung eines klinisch stummen degene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tiven Vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">standes an der Wirbelsäule in der Regel nach sechs bis neun Monaten, spätestens aber nach einem Jahr als abgeschlossen zu b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">etrachten (SVR 2009 UV Nr. 1 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2.3.1 f.; Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">8C_326/2013 vom 4. Juni 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">; vgl. auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Urteil des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Bundesgerichts 8C_795/2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">20. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">März 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die blosse Möglichkeit einer richtunggebenden Verschlimmerung reicht nach dem im Sozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">alversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit nicht aus, um einen Kausalzusammenhang zu begründen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Das Unfallereignis vom 16. April 2015 war nicht von besonderer Schwere, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der Mercedes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">erfuhr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beim Heckaufprall eine kollisionsbedingte Geschwindigkeitsän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">derung (Delta-v) in Vorwärtsrichtung von unterhalb oder knapp innerhalb des Bereiches von 10 bis 15 km/h.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung zum Erreichen des status quo ante vel sine ist davon auszugehen, dass eine durch den Unfall vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16. April 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> allenfalls ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getretene vorübergehende Verschlimmerung allerspä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">testens im Zeitpunkt des Fallab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlusses, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">also mehr als ein Jahr nach dem Unfallereignis, be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">endet war; der Zeitpunkt des Fallabschlusses erscheint sogar eher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zu erwähnen ist in die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sem Zusammenhang, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allfällige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Fallabschluss weiterhin bestehende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> org</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anisch hinreichend nachweisbare</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Schmerzen, welche gemäss Dr. C.___ mit dem Befund an der HWK korrelieren [Urk. 9/33 S. 2]) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cht unfallkausal zu werten sind. Im Übrigen vermögen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzen, Druckdolenzen, klinisch festste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">llbare Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungseinschränkungen, Muskulaturver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">härtungen und Verspannungen für sich allein kein klar fassbares organisches Korrelat eines Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdebildes zu begründen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. etwa Urteil U </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/05 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ehemaligen Eidgenös</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Versicherungsgericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s vom 3. August 2005 E. 4; Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts U 354/06 vom 4. Juli 2007 E. 7.2, U 328/06 vom 25. Juli 2007 E. 5.2 sowie 8C_369/2007 vom 6. Mai 2008 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In der kreisärztlichen Beurteilung wurde zudem darauf hingewiesen, dass Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schmerzen bereits vorbestehend gewesen seien und dass der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit einem anderen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Unfall deswegen bereits eine Integri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schädigung erhalten habe. Der Beschwerdeführer hat also im Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">men der Erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">konsultation nach kranio-zervikalem Beschleunigungstrauma (vgl. den Doku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tationsbogen vom 14. August 2015 [Urk. 9/18]) unzutreffenderweise an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ben, es habe keinen früheren Unfall mit Kopf-Beteiligung und keine Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bedürftigkeit wegen Kopfbeschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> vor dem Unfallereignis vom 16. April 2015 gegeben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob die noch geklagten Beeinträchtigungen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welchen nach den vorstehenden Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führungen kein klar fassbares unfallbedingtes organisches Korrelat zugrunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegt, in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum versicherten Unfallereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis stehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (was aufgrund der vorliegenden medizinischen Unterlagen zu vernei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen wäre), kann letztlich aber offen gelassen werden. Denn diesbezüglich ist – anders als bei Gesundheitsschädigungen mit einem klaren unfallbedingten orga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strat, bei welchen der adäquate Kausalzusammenhang in der Regel mit dem natürlichen bejaht werden kann (BGE 127 V 102 E. 5b/bb mit Hinweisen) – eine besondere Adäquanzprüfung vorzunehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob die Adäquanzprüfung nach den in BGE 115 V 133 genannten Kriterien (Psycho-Praxis) oder nach den für die Folgen eines Schleudertraumas der HWS, eines Schädelhirntraumas oder einer dem Schleudertrauma ähnlichen Verlet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung in BGE 117 V 359 entwickelten und in BGE 134 V 109 präzisierten Regeln zu erfolgen hat, kann offenbleiben, da auch die Beurteilung nach letzterer Praxis – wie im folgenden zu zeigen ist – zur Verneinung der Adäquanz führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Unfallschwere des Ereignisses vom 16. April 2015 ist im Rahmen einer ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">jektivierten Betrachtungsweise auf Grund des augenfälligen Geschehensablaufs mit den sich dabei entwickelnden Kräften zu beurteilen. Nicht massgebend sind die Folgen des Unfalles oder Begleitumstände, die nicht direkt dem Unfallgesche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hen zugeordnet werden können. Derartigen, dem eigentlichen Unfallgeschehen nicht zuzuordnenden Faktoren ist gegebenenfalls bei den Adäquanzkriterien Rechnung zu tragen. Dies gilt etwa für die – ein eigenes Kriterium bildenden – Verletzungen, welche sich die versicherte Person zuzog, aber auch für – unter dem Gesichtspunkt der besonders dramatischen Begleitumstände oder besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls zu prüfende – äussere Umstände, wie eine allfällige Dunkelheit im Unfallzeitpunkt oder Verletzungs- respektive gar Todesfolgen, die der Unfall für andere Personen nach sich zog (SVR 2008 UV Nr. 8 S. 26 E. 5.3.1 [U 2/07]; Urteil des Bundesgerichts 8C_799/2008 vom 11. Februar 2009 E. 3.2.1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Einfache Auffahrunfälle werden rechtsprechungsgemäss in der Regel als mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwer im Grenzbereich zu den leichten Unfällen qualifiziert. Dies gilt namentlich für Auffahrkollisionen auf ein (haltendes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">) Fahrzeug vor einem Fussgänger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">treifen oder einem Lichtsignal </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Urteil des Bu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ndesgerichts 8C_575/2011 vom 6. März 2012 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">5.1 mit weiteren Hinweisen). Es liegen keine Umstände vor, die hier zu einer anderen Beurteilung Anlass zu geben vermöchten: Beim Unfall vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">16. April 2015 erfuhr der Mercedes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beim Heckaufprall eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kollisionsbedingte Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwindigkeitsänderung (Delta-v) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in Vorwärtsrichtung von unterhalb oder knapp innerhalb des Bereiches von 10 bis 15 km/h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Damit ist das Ereignis vom 16. April 2015 höchstens als mittelschweres Ereignis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">im engeren Sinne zu quali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fizieren (vgl. die Kasuistik in den Urteilen 8C_624/2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vom 3. Dezember 2010 E. 4.1.3 und 8C_398/2012 vom 6. November 2012 E. 5.2.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Dafür sprechen auch die Bilder des Mercedes nach dem Unfall (Urk. 9/41 S. 10 bis 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die adäquate Unfallkausalität des Gesundheitsschadens kann somit nur bejaht werden, wenn vier der sieben Adäquanzkriterien erfüllt sind oder eines besonders ausgeprägt vorliegt (BGE 134 V 109 E. 10.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der zu beurteilende Unfall hat sich nicht unter besonders dramatischen Begleit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">umständen ereignet, noch war er von besonderer Eindrücklichkeit. Er hatte auch keine schweren Verletzungen oder Verletzungen besonderer Art zur Folge. Die Diagnose eines Schleudertraumas, eines leichten Schädelhirntraumas oder einer schleudertraumaähnlichen Verletzung der Halswirbelsäule vermag die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzung für sich allein nicht zu begründen. Es bedarf hiezu einer besonderen Schwere der für das Schleudertrauma typischen Beschwerden oder besonderer Umstände, welche das Beschwerdebild beeinflussen können. Bedeutsam können auch erhebliche Verletzungen sein, welche sich die versicherte Person beim Unfall neben dem Schleudertrauma zugezogen hat. Das Kriterium der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzung betrifft in erster Linie aber die erfahrungsgemässe Eignung, eine intensive, dem typischen Beschwerdebild nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schleudertraumata entsprechende Symptomatik zu bewir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken. Eine entsprechende Qualifikation der erlittenen Verletzung rechtfertigt sich indessen nur bei Vorliegen einer erheblich vorgeschädigten Wirbelsäule (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_736/2009 vom 20. Januar 2010 E. 4.3.2, 8C_226/2009 vom 6. November 2009 E. 5.3.2, 8C_759/2007 vom 14. August 2008 E. 5.3 und 8C_61/2008 vom 10. Juli 2008 E. 7.3.2). Da die bild</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebend festgestellten degenerativen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Veränderungen an der Halswirbelsäule im Zeitpunkt des Unfalls nicht symptomatisch waren und zu keiner Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit geführt hatten, ist nicht davon auszugehen, dass die Wirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säule dermassen erheblich vorgeschädigt war, dass das am 16. April 2015 erlit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tene kranio-zervi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kale Beschleunigungstrauma als Verletzung besonderer Art qua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lifiziert werden könnte. Damit ist das Kriterium der Schwere und besonderen Art der Verletzung aber zu verneinen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ebensowenig liegt eine besondere Schwere der für das Schleudertrauma typischen Beschwerden vor; adäquanzrelevant können nur diejenigen Beschwerden sein, die in der Zeit zwischen dem Unfall und dem Fallabschluss ohne wesentlichen Unterbruch bestehen, wobei sich die Erheblichkeit nach den glaubhaften Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen und nach der Beeinträchtigung beurteilt, welche die verunfallte Person in ihrem Lebensalltag erfährt (Urteil des Bundesgerichts 8C_768/2007 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 4. August 2008 E. 4.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer fiel vor allem durch eine Selbstlimi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierung auf, wobei er die ihm empfohlene Infiltration nicht einmal durchführen liess. Es wurde sodann eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhebliche Symptomausweitung festgestellt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der das Kriterium der erheblichen Beschwerden noch dasjenige der fortgesetzten spezifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen, belastenden ärztlichen Behandlung erfüllt (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_638/2012 vom 30. Oktober 2012 E. 4.2.3 mit Hinweis). Schliesslich sind auch die Kriterien der ärztlichen Fehlbehandlung, des schwierigen Heilungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verlaufs und der erheblichen Komplikationen sowie der erheblichen Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit nicht erfüllt (vgl. dazu auch die zutreffenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwägungen der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin im angefochtenen Entscheid, Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist die Beschwerdegegnerin für die vorliegenden Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbeeinträchtigungen mangels adäquaten Kausalzusammenhangs mit dem versicherten Unfallereignis nicht über den 1. Juli 2016 hinaus leistungspflichtig. Entsprechend ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Dr. Barbara Wyler</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMuraro</p><p></p></div> </div></body></html>