<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">6B_657/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 31. Oktober 2011 </div> <div class="para">Strafrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Schneider, Einzelrichter, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber C. Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt, Binningerstrasse 21, Postfach, 4001 Basel, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Einfache Körperverletzung mit einem gefährlichen Gegenstand, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt, Ausschuss, vom 8. Juni 2011. </div> <div class="para">Der Einzelrichter zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Im vorliegenden Verfahren geht es nur um das Strafurteil wegen einfacher Körperverletzung mit einem gefährlichen Gegenstand. Soweit der Beschwerdeführer um eine Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz ersucht, kann darauf nicht eingetreten werden, weil diese Frage nicht Gegenstand des Strafverfahrens war. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Vorinstanz geht davon aus, der Beschwerdeführer habe seinem Gegner mit einem Messer eine tiefe Schnittwunde im Gesicht beigebracht (angefochtener Entscheid S. 5 E. 3.5). Aber auch wenn er dem Gegner die Wunde mit einer Dosenlasche zugefügt hätte, wäre dies nach Auffassung der Vorinstanz nur möglich gewesen, wenn er die scharfe Kante des Aluminiums ganz gezielt wie ein Messer eingesetzt hätte, womit auch der herausgerissenen Lasche die Eigenschaft eines gefährlichen Gegenstands zugeschrieben werden müsse (angefochtener Entscheid S. 5/6 E. 3.6). Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe kein Messer dabei gehabt, sondern den Gegner mit der Lasche verletzt. Wie es sich damit verhält, muss nicht geprüft werden, weil der Beschwerdeführer selber nicht in Abrede stellt, dass die Lasche durch die Art, wie er sie eingesetzt haben will, zu einem gefährlichen Gegenstand wurde. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer bringt vor, er habe seinen Gegner nur abwehren wollen. Dies wurde von der Vorinstanz nicht übersehen. Der Beschwerdeführer habe in Notwehr gehandelt. Indessen habe er mit dem unvermittelten Einstechen auf den Gegner, dessen vorhergehender Angriff ihn nicht an Leib und Leben verletzt hatte und von welchem keine entsprechende Bedrohung ausging, die Grenzen der zulässigen Notwehr massiv überschritten (angefochtener Entscheid S. 7 E. 5.2). Dass er einen unentschuldbaren Notwehrexzess begangen hat, wird vom Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht bestritten. </div> <div class="para">Bei der Frage eines allfälligen Strafaufschubs stellt die Vorinstanz unter anderem fest, der Beschwerdeführer habe keine feste Arbeitsstelle und sei nicht in stabilisierende familiäre Verhältnisse eingebunden (angefochtener Entscheid S. 10 E. 6.6). Soweit er vor Bundesgericht geltend macht, er arbeite hart und wolle ein neues Leben anfangen, legt er nicht dar, inwieweit die erwähnte Feststellung der Vorinstanz offensichtlich unrichtig im Sinne von <span class="artref">Art. 97 Abs. 1 BGG</span> sein könnte. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Einzelrichter: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Ausschuss, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 31. Oktober 2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Einzelrichter: Schneider </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: C. Monn </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>