17. März 1994 N 513 Eidgenössische Versicherungskasse (EVK) Namentliche Gesamtabstimmung Vote sur l'ensemble, par appel nominal Für Annahme des Entwurfes stimmen -Acceptent le projet: Aguet, Bär, Baumann, Bäumlin, Béguelin, Berger, Bezzola, Bircher Peter, Bischof, Blatter, Bodenmann, Borei François, Borradori, Brunner Christiane, Bühlmann, Bührer Gerald, Bundi, Bürgi, Camponovo, Caspar-Mutter, Cavadini Adriano, Chevallaz, Columberg, Comby, Danuser, de Dardel, Dor- mann, Ducret, Dünki, Duvoisin, Eggenberger, Eggly, Engler, Epiney, Eymann Christoph, Fankhauser, Fasel, Fehr, von Fei- ten, Fischer-Hägglingen, Fischer-Sursee, Fritschi Oscar, Go- bet, Goll, Gonseth, Graber, Grendelmeier, Gros Jean-Michel, Gross Andreas, Grossenbacher, Gysin, Haering Binder, Haf- ner Rudolf, Hafner Ursula, Hämmerle, Hari, Heberlein, Heget- schweiler, Herczog, Hess Peter, Hildbrand, Hollenstein, Hu- bacher, Iten Joseph, Jäggi Paul, Jeanprêtre, Jöri, Keller Anton, Keller Rudolf, Kühne, Ledergerber, Leemann, Lepori Bonetti, Leu Josef, Leuenberger Ernst, Leuenberger Moritz, Maeder, Marti Werner, Maspoli, Mauch Ursula, Meier Hans, Meier Sa- muel, Meyer Theo, Misteli, Nabholz, Narbel, Nebiker, Oehler, Philipona, Pini, Poncet, Raggenbass, Rechsteiner, Robert, Ruckstuhl, Rychen, Savary, Scheurer Rémy, Schmidhalter, Schnider, Seiler Hanspeter, Seiler Rolf, Spielmann, Stalder, Stamm Judith, Steiger Hans, Strahm Rudolf, Tschäppät Alex- ander, Tschopp, Verterli, Vollmer, Wanner, Weder Hansjürg, Wick, Wittenwiler, Wyss William, Ziegler Jean, Zölch, Züger, Zwygart (120) Dagegen stimmen - Rejettent le projet: Binder, Bortoluzzi, Cincera, Daepp, Dreher, Fischer-Seengen, Frey Claude, Frey Walter, Giger, Jenni Peter, Kern, Loeb Fran- çois, Maurer, Miesch, Moser, Müller, Neuenschwander, San- doz, Scherrer Jürg, Schmied Walter, Schwab, Schweingruber, Steinemann (23) Der Stimme enthalten sich - S'abstiennent: Aregger, Aubry, Bonny, Friderici Charles, Leuba, Perey, Rei- mann Maximilian, Stucky, Tschuppert Karl (9) Abwesend sind - Sont absents: Allenspach, Baumberger, Blocher, Borer Roland, BrüggerCy- rill, Bühler Simeon, Caccia, Carobbio, Couchepin, Darbellay, David, Deiss, Dettling, Diener, Früh, Gardiol, Giezendanner, Hess Otto, Jaeger, Maître, Mamie, Matthey, Mauch Rolf, Müh- lemann, Pidoux, Rebeaud, Rohrbasser, Ruf, Ruffy, Rutishau- ser, Scherrer Werner, Schmid Peter, Segmüller, Sieber, Spoerry, Stamm Luzi, Steffen, Steinegger, Steiner Rudolf, Su- ter, Theubet, Thür, Wiederkehr, Wyss Paul, Zbinden, Zisyadis, Zwahlen (47) Präsidentin, stimmt nicht-Presidente, ne vote pas: Haller (1) Abschreibung - Classement Antrag des Bundesrates Abschreiben der parlamentarischen Vorstösse gemäss Brief an die eidgenössischen Räte Proposition du Conseil fédéral Classer les interventions parlementaires selon lettre aux Chambres fédérales Angenommen -Adopté An den Ständerat - Au Conseil des Etats 65-N #ST# Sammeltitel -Titre collectif Eidgenössische Versicherungskasse (EVK) Caisse fédérale d'assurance (CFA) 94.3009 Dringliche Interpellation FK-NR Situation und derzeitige Mängel der Eidgenössischen Versicherungskasse (EVK) Interpellation urgente CdF-CN Situation et difficultés actuelles de la Caisse fédérale d'assurance (CFA) Wortlaut der Interpellation vom 28. Januar 1994 Am 24. November 1993 hat eine von den Finanzkommissio- nen eingesetzte und beauftragte Arbeitsgruppe ihren inter- nen Bericht über die Ergebnisse ihrer vertieften Inspektion bei der EVK vorgelegt. Der Bericht dieser Arbeitsgruppe weist auf eine in mehrfacher Hinsicht beunruhigende Lage bei der EVK hin. Tatsächlich konnte die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) seit 1988 die Ordnungsmässigkeit der Rechnung gestützt auf die bestehenden Regeln und gemäss geltender Praxis nicht mehr bestätigen. Darüber hinaus stellt die EFK noch bis zum heutigen Zeitpunkt gewichtige Rückstände bei der Behand- lung der Versichertendossiers fest. Die Finanzdelegation der eidgenössischen Räte hat über diese Probleme in ihren ver- gangenen jährlichen Tätigkeitsberichten berichtet. Einige der festgestellten Mängel rühren daher, dass die der EVK von den Dienststellen der Bundesverwaltung übermittel- ten Lohndaten nicht vereinheitlicht wurden. In Anbetracht der erwähnten Feststellungen fordert die Fi- nanzkommission den Bundesrat auf, das Parlament über die derzeitigen Probleme der EVK umfassend zu unterrichten. Der Bundesrat wird eingeladen, insbesondere und detailliert auf- zuzeigen: - bis zu welchem Zeitpunkt er die Lage der EVK derart zu be- reinigen gedenkt, dass die Ordnungsmässigkeit der Rech- nung der EVK wieder durch die EFK bestätigt werden kann; - ob die Verstärkung des mittleren Kaders in Betracht gezo- gen werden muss und wie die Verantwortlichkeiten in dieser Hinsicht zugeordnet sind; - welche Massnahmen er angeordnet hat, damit die Dienst- stellen des Bundes die nötigen Lohndaten inskünftig in einer gebührend vereinheitlichten Form übermitteln; - ob die Einführung des Informatiksystems Supis abgeschlos- sen ist und wenn nicht, ob die Funktionstüchtigkeit des Sy- stems inskünftig gewährleistet werden kann; - ob diese Situation zu zusätzlichen Kosten für den Bund führt. Texte de l'interpellation du 28 janvier 1994 Le 24 novembre 1993, un groupe de travail constitué et man- daté par les Commissions des finances a rendu son rapport in- terne sur les résultats de son inspection approfondie de la CFA Le rapport de ce groupe de travail fait état d'une situation inquiétante à bien des égards dans la CFA En effet, depuis 1988, le Contrôle fédéral des finances (CDF) n'a plus pu attester que la comptabilité de la CFA était conforme aux règles et usages en la matière. Par ailleurs, le CDF constate aujourd'hui encore d'importants retards dans leCaisse fédérale d'assurance (CFA) 514 N 17 mars 1994 traitement des dossiers, problèmes dont la Délégation des fi- nances a également fait état dans ses derniers rapports an- nuels d'activité. Il est vrai que certaines des difficultés découvertes provien- nent du fait que les donnés salariales fournies par les offices de l'administration à la CFA ne sont pas toutes uniformisées. Compte tenu de ce qui précède, la Commission des finances demande au Conseil fédéral de renseigner le Parlement sur les problèmes que connaît la CFA actuellement en général. Le Conseil fédéral est invité à indiquer en particulier d'une façon détaillée: - dans quels délais il envisage de rétablir la situation de la CFA, de façon que la régularité comptable de cette dernière puisse à nouveau être attestée par le CDF; - s'il se propose de renforcer la position des cadres moyens de la CFA et comment sont attribuées les responsabilités à cet égard; - les mesures qu'il a ordonnées pour que les offices de l'admi- nistration fournissent désormais rapidement à la CFA les don- nées salariales nécessaires dûment uniformisées; - si l'introduction du système informatique Supis est achevée et le cas échéant, si la fiabilité de ce système est désormais ac- quise; - si la situation de la CFA entraîne des coûts supplémentaires pour la Confédération. Schriftliche Begründung Die Urheber verzichten auf eine Begründung und wünschen eine schriftliche Antwort. Développement par écrit Les auteurs renoncent au développement et demandent une réponse écrite. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 14. März 1994 zu den Vorstössen 94.3009, 94.3010 und 94.3011 Allgemeines Die im Bericht vom 24. November 1993 über die vertiefte In- spektion der von den Finanzkommissionen eingesetzten Ar- beitsgruppe festgestellte beunruhigende Lage bei der Pensi- onskasse des Bundes wurzelt in der Veränderung der berufli- chen Vorsorge im allgemeinen und der Entwicklung dieser Vorsorgeeinrichtung der letzten 15 Jahre im besonderen. Aus diesem Grund lassen wir unsere Stellungnahme zu den dring- lichen Interpellationen einen Bericht über die Entwicklung der EVK vorangehen. Entwicklung der EVK 1. Erste Informatisierung Wegen der raschen Zunahme der Bestände in den sechziger Jahren nahm die EVK am Anfang der siebziger Jahre zwei EDV-Systeme in Betrieb: eines für die aktiven Versicherten und ein anderes für die Rentenbezüger. Beide Systeme liefen bei zwei verschiedenen Rechenzentren (PTT: Renten, Eidge- nössische Finanzverwaltung: Aktive), und zwar ohne mitein- ander verbunden zu sein. Bei einer Pensionierung mussten alle Daten des ehemals akti- ven Versicherten manuell aufgrund der von der Dienststelle gelieferten Angaben ins Rentensystem eingegeben werden. Die Daten des einen Systems konnten nicht mit jenen des an- deren abgestimmt werden. Das System für die aktiven Versi- cherten enthielt nur jene Beiträge, die ihnen vom Lohn abge- zogenwurden (statutarische Beiträge und Lohnabzüge zur Til- gung der Einkaufssummen). Freizügigkeitsleistungen und an die Pensionskasse direkt eingezahlte Einkaufssummen waren indessen nur aus dem Dossier ersichtlich (Girozettel, Bankan- weisungen usw.). Erst 1975 wurde die beim Eidgenössischen Personalamt bestehende «Eidgenössische Versicherungs- und Ausgleichskasse» in das selbständige dem EFD unter- stellte Bundesamt EVK überführt 1980 verstarb der damalige Direktor. Seine Stelle konnte erst 1984 wieder besetzt werden. Unter anderem musste der Bun- desrat mit der Wiederbesetzung zuwarten, weil zuerst auf- grund parlamentarischer Vorstösse die Grundsatzfrage ge- klärt werden musste, das Bundesamt EVK allenfalls wieder mit dem Eidgenössischen Personalamt zu fusionieren und da- durch zur früheren Organisationsform zurückzukehren. Die EVK war also in einer Zeit ohne oberste Leitung, die von grund- legenden Änderungen der beruflichen Vorsorge geprägt war. Während dieser Jahre wäre es absolut notwendig gewesen, die vorbereitenden Arbeiten für die Einführung des BVG an die Hand zu nehmen. 1985 wurde mit der Revision der EVK-Statuten begonnen, die dann 1988 in Kraft getreten sind. 2. Einführung BVG 1985 Nach 1985 blieb vorerst, abgesehen von einer kurzen Verord- nung über die Einführung des BVG für das Bundespersonal, alles beim alten. Die bestehenden, für die Durchführung des BVG ungeeigneten Systeme wurden durch ein weiteres, eben- falls unabhängiges EDV-System beim Rechenzentrum der SBB ergänzt. Auch hier unterblieb eine Verknüpfung des BVG-Systems mit den alten bestehenden Systemen. Im Versicherungsfall oder beim Austritt berechnete das beste- hende System der Aktiven die Austrittsleistung. Sodann wurde sie manuell nachgeprüft, ob sie den statutarischen Anforde- rungen genügt. Diese Prüfung konnte nicht ohne Dossier so- wie gegebenenfalls mit der Einkaufsdokumentation (Girozet- tel, Buchungsbelege usw.) erledigt werden. In manchen Fäl- len war wegen der unbefriedigenden Datenqualität eine An- frage bei der entsprechenden Dienststelle erforderlich. Schliesslich musste das neugeschaffene BVG-System im Re- chenzentrum der SBB konsultiert werden, um sicherzustellen, dass die Minimalvorschriften des BVG erfüllt sind. Die Arbeit wurde noch zeitaufwendiger, ohne dass in ausrei- chendem Masse zusätzliches und qualifiziertes Personal an- gestellt werden durfte. Jeder Anstellung ging ein langes Feil- schen voraus. Unter diesen Umständen konnte eine umfas- sende Information der Dienststellen des Bundes, der PTT und im Schulratsbereich, wenn überhaupt, nur mangelhaft durch- geführt werden. 1988 verfügte die Buchhaltung der Pensionskasse über eine Stelle, und die Sektion Pensionskasse hatte 11 Stellen. Dies bei 110000 aktiven Versicherten und 36000 Rentnern. Dies namentlich nach der Einführung der neuen Statuten mit grundsätzlichen Änderungen im Bereich der Pensionierung und der Einkäufe. Die Buchhaltung war zudem nicht integrier- ter Bestandteil der Systeme. Sie wurde bis 1987 mit einer alten mechanischen Buchungsmaschine geführt Per 1. Januar 1988 nahm eine PC-Applikation den Betrieb auf. 3. Einführung der neuen Statuten 1988 wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die die Fusion der Pensionskasse der Bundesbahnen (PHK) mit der EVK vorbe- reitete. 1989 beschloss der Bundesrat im Einvernehmen mit den SBB die Fusion. Die Festlegung des Zeitpunkts wurde dem EFD übertragen. Die Einführung der neuen Statuten im Jahre 1988, die den fle- xiblen Altersrücktritt brachten, verursachten neue Probleme. Rund 30 000 Versicherte wünschten einen zusätzlichen Ein- kauf zu leisten, um vom flexiblen Altersrücktritt Gebrauch ma- chen zu können. Die dazu erforderlichen PC-Programme wur- den erst nachträglich realisiert Tausende von Versicherten ha- ben geschrieben, um die Leistung zu kennen, die sie bei einer flexiblen Pensionierung erhalten. Unmengen von Korrespon- denz mussten von wenigen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die zudem schlecht im Bild über die stattgefundenen Änderun- gen waren, erledigt werden. Eine Ausbildung erfolgte im Rahmen eines «Trainig on thè job». Eine Anpassung der bestehenden EDV-Systeme war, wenn überhaupt möglich, zu spät und mangelhaft vorgenom- men worden. Diese Umstände führten zu Rückständen Ende der achtziger Jahre von bis über 18 Monaten bei der Erledi- gung der Austritte. 1989 betrug der Bestand der Sektion Pensi- onskasse 14 Stellen. 4. Zweite Informatisierung 1983 begann man zusammen mit den SBB ein Pensionskas- sensystem aufzubauen, das mit dem Inkrafttreten der neuen Statuten 1988 seinen Betrieb hätte aufnehmen sollen. Nach- dem diese Arbeiten Ende 1988 erst am Ende der Konzept- phase angelangt waren, wurde der Versuch abgebrochen und entschieden, ein EDV-System für die EVK einzukaufen. Ziel17. März 1994 N 515 Eidgenössische Versicherungskasse (EVK) war die Rationalisierung der Arbeit und die automatische Kon- trolle der Daten. Obwohl die Anpassung an die EVK-Statuten grosse Schwierigkeiten verursachte, wurde es Anfang 1991 eingesetzt. Zum erstenmal wurden die von den Lohnsystemen gelieferten Daten auf deren Plausibilität und Richtigkeit gete- stet. Das Ergebnis war erschreckend: über 40 000 Abweichun- gen zwischen den Berechnungen der Lohnsysteme und des neuen EDV-Systems der Pensionskasse wurden festgestellt. Das neue System bildete die aktuellen Statuten exakt ab, wäh- rend die in die Lohnsysteme integrierten und damit dem Ein- flussbereich der EVK entzogenen Pensionskassenmodule nicht auf dem aktuellsten Stand waren. Zudem konnten die Rechnungsführer unter Umständen direkte Eingriffe im Versi- cherungssegment vornehmen. Diese Zustände waren be- kannt, wurden aber nie von externen Stellen beanstandet. Die unzureichende Information der Dienststellen über die Sta- tutenänderungen (vgl. Ziff. 2 a.E.) wirkten sich hier besonders gravierend aus. Seit 1988 versandte die Pensionskasse an alle Dienststellen regelmässig Rundschreiben, mit Instruktionen über die Anwendung der Statuten. Anlässlich ihres Eintritts in die Direktion der EVK verlangte 1989 die Direktion eine eingehende Prüfung der Pensions- kasse durch die EFK 5. Folgen der zweiten Informatisierung Nach Analyse der Ursachen wurde festgestellt, dass die EVK nicht einfach die von den Lohnsystemen gelieferten Versiche- rungsdaten übernehmen konnte, sondern dass sie, wie im BVG vorgesehen, die Lohn- und Personaldaten selbst auf ei- nem in ihrem Einflussbereich stehenden System verarbeiten musste. Die Ergebnisse dieser Verarbeitung müssen dann in die Lohnsysteme zurückfliessen und sich letztlich auf der Lohnabrechnung jedes einzelnen in Form von Lohnabzügen (statutarische Beiträge, Einkaufsamortisationen usw.) nieder- schlagen. Diese ganz neue Philosophie verlangte auch eine grundsätzlich neue Konzeption des EDV-Systems und führte zur dritten Informatisierung und zur Reorganisation des Amtes. 6. Dritte Informatisierung Der Entscheid war nicht einfach, weil ein neues System unwei- gerlich neue Rückstände verursachen würde. Es war aber die einzige Möglichkeit, die Vorsorgeeinrichtung auf den Stand ei- nes zeitgemässen Dienstleistungsbetriebes für die Dienststel- len und deren Mitarbeitende zu bringen. Seit dem 1. Januar 1993 läuft das neue System parallel zu den bestehenden Systemen. Für den Bereich Bundesverwaltung konnte die Parallelverarbeitung per 1. Januar 1994 eingestellt werden. Die Umstellung war nicht bloss mit den üblichen Startschwierigkeiten belastet, sondern durch die erwähnten strukturellen Mängel stark erschwert Das neue EVK-System ist ab diesem Zeitpunkt für die Berechnung der Beiträge der Arbeitnehmer und Arbeitgeber allein massgebend. Die PTT- Betriebe werden im Laufe von 1994 dem neuen System zuge- schaltet. Das Rentensystem soll im Laufe von 1995 eingeführt werden. 7. Organisatorische Änderungen seit 1988 Den bestehenden Rückständen und den stets komplexer wer- denden Anfragen musste neben den EDV-Mitteln auch mit ei- ner Verstärkung des Personalkörpers begegnet werden. Die Pensionskasse verfügte 1989 über 14,1990 über 19 und 1991 über 21 bewilligte Stellen. Seit 1993 wurde die Abteilung Pensionskasse einer Abtei- lungsleiterin unterstellt und eine Abteilung Grundsatzfragen (Recht, Mathematik, Finanzwesen, Ausbildung und Zentrale Dienste) geschaffen. Am 1. Februar 1994 verfügte die Abtei- lung Pensionskasse über 34,8 Stellen, davon 5 in der Buch- haltung. Ferner besteht seit 1988 eine Informatiksektion. Zur- zeit verwaltet die Pensionskasse rund 122000 aktive Versi- cherte und 42 000 Rentner. 8. Ausblick Im Jahre 1994 und 1995 werden sämtliche Versichertendaten einer eingehenden Prüfung unterzogen. Diese Aktion ist Vor- aussetzung für den vollen Einsatz des neuen EDV-Systems. Danach wird auch die Verarbeitung der Austritte wesentlich ra- scher abgewickelt werden können. Heute müssen die Daten der Versicherten vor jedem Austritt minuziös von versierten Sachbearbeitenden geprüft werden, bevor der Austritt vollzo- gen werden kann. Eine Arbeit, die in Einzelfällen Stunden be- anspruchen kann. Für die Bundesverwaltung hat die Konsolidierungsphase mit dem neuen System begonnen. Ihr wird sich die Einführung des neuen EDV-Systems für die PTT anschliessen. Im Som- mer 1994 wird das Archivierungssystem für die Versicherten- dossiers erneuert. Diese Massnahme ist ebenfalls dazu geeig- net, die Geschäftserledigung zu beschleunigen. Im Laufe des Jahres 1994 führt die EVK zur Verstärkung der internen Kon- trolle ein Revisorat und Controlling ein. Im Bereich Renten werden die Arbeiten für das neue EDV- System im Laufe von 1994 an die Hand genommen. Trotz des unflexiblen und veralteten Rentensystems konnte die Pensi- onskasse diese immer rechtzeitig und richtig auszahlen. Abschliessend ist festzuhalten, dass trotz den widrigen Um- ständen weder die Versicherten noch die Arbeitgeber oder die Kasse Verluste in Kauf zu nehmen hatten. Zu den einzelnen Fragen 1. Ordnungsmässigkeit der Buchhaltung Hauptkritik der EFK ist die mangelhafte Nachweisbarkeit der Saldi sowie die unzulängliche Belegbarkeit. Für das Rechnungsjahr 1993 konnten die Arbeitgeber- und Ar- beitnehmerbeiträge, gestützt auf die vom System produzier- ten Unterlagen, korrekt verbucht werden. Mit der Erstellung weiterer, für die Saldonachweise und Belegung der Buchun- gen erforderlichen Outputs wird bis zum Revisionstermin der Rechnung 1993 gerechnet. Das Verrechnungskonto wurde per 31. Dezember 1992 saldiert und der Zahlungsverkehr 1993 lückenlos nachgewiesen. Schliesslich sind sämtliche Aufwand- und Ertragskonti des Kassen- und Rechnungswe- sens abgeschlossen und in das interne Buchhaltungssystem überführt worden. Die Saldonachweise können erbracht wer- den. Der formelle Saldonachweis über das Forderungskonto wird auf den Revisionstermin hin erstellt Gleiches gilt für das Konto «Vorausbezahlte Verdiensterhöhungsbeiträge». Wir wollen dem Entscheid der EFK nicht vorgreifen, hoffen aber, dass die Rechnung 1993 mit Vorbehalt genehmigt wer- den kann. 2. Verstärkung des mittleren Kaders Bereits im Jahre 1993 rekrutierte die EVK neben der Abtei- lungsleiterin für den Bereich Pensionskasse auch einen wei- teren Sektionschef. Mit einem externen Organisationsberater wurde eine Struktur aufgebaut, deren Schwergewicht darin besteht, die anfallenden Aufgaben stufengerecht zu erledi- gen. Dies zieht einen weiteren Ausbau des Mittelbaus nach sich, der eingeleitet, aber noch nicht abgeschlossen ist. Die Abteilung Pensionskasse ist für die korrekte Umsetzung und Durchführung der rechtlichen Vorschriften verantwortlich. Die neugeschaffene Abteilung Grundsatzfragen erarbeitet die erforderlichen rechtlichen und versicherungstechnischen Grundlagen im Bereich der Pensionskasse und betreut und koordiniert das Finanzwesen (Voranschlag und Rechnung). Ferner betreut sie die Information der Dienststellen in Zusam- menarbeit mit dem Eidgenössischen Personalamt (EPA). 3. Massnahmen zur Erlangung einheitlicher Lohndaten Mit dem Einsatz einer Projektorganisation, die sich unter ande- rem ausschliesslich mit der Schnittstellenproblematik befas- ste, konnte bereits erreicht werden, dass die Rechenzentren der Bundesverwaltung dem System Supis die Lohndaten in geeigneter Form liefern können. Seitdem 1. Januar 1994 ver- arbeitet das neue EDV-System der EVK diese Lohndaten und liefert an die Lohnsysteme die für die Versicherten relevanten Lohnabzüge. 4. Einführung des Systems Supis In der Bundesverwaltung ist das System auf den 1. Januar 1994 eingeführt worden und funktioniert. Gewisse Umstel- lungsschwierigkeiten waren unvermeidbar. Mit der im Früh- sommer geplanten Portierung des Systems auf die Rechner des BFI wird auch längerfristig die Funktionstüchtigkeit des Systems gewährleistet. 5. Kosten Jede Umstellung von EDV-Systemen bringt Kosten mit sich. Wie einleitend erwähnt, war die Einführung neuer SystemeCaisse fédérale d'assurance (CFA) 516 17 mars 1994 dringend notwendig. Mehr Aufwendungen bewirkten insbe- sondere dergrössere Arbeits- und Personalaufwand. Rapport écrit du Conseil fédéral du 14 mars 1994 concernant les interventions 94.3009,94.3010 et 94.3011 Généralités La situation inquiétante dans la Caisse fédérale d'assurance (CFA) dont fait état le rapport du 24 novembre 1993 du groupe de travail mandaté par la Commission des finances a pour ori- gine la modification de la prévoyance professionnelle en gé- néral et révolution de cette institution au cours des 15 derniè- res années en particulier. C'est la raison pour laquelle nous fai- sons précéder notre réponse aux interpellations urgentes de la Commission des finances d'un rapport sur l'évolution de la CFA. I. Evolution de la CFA 1. Première étape d'informatisation Etant donné la rapide augmentation des effectifs au cours des années soixante, la CFA a mis en service deux systèmes infor- matisés au début des années septante, dont l'un pour les as- surés en activité, et l'autre pour les bénéficiaires de rentes. Chaque système était géré par un centre de calcul (PTT: ren- tes; Administration fédérale des finances: actifs), sans que ceux-ci soient reliés l'un à l'autre. En cas de mise à la retraite, toutes les données de l'ancien as- suré en activité devaient être introduites manuellement dans le système des rentes en se fondant sur les renseignements four- nis par le service intéressé. Les données d'un système ne pou- vaient pas être harmonisées avec les données de l'autre sys- tème. Le système concernant les assurés en activité ne conte- nait que les montants qui avaient été retenus sur leur salaire (cotisations statutaires et retenues sur le salaire en vue d'amortir les sommes de rachat). Les prestations de libre pas- sage ainsi que les sommes de rachat versées directement à la caisse de retraite n'apparaissaient cependant que dans le dossier (bulletins de virement, versements bancaires, etc.). Ce n'est qu'en 1975 que la «Caisse d'assurance et de compensa- tion», rattachée jusque-là à l'Office fédéral du pesonnel, est devenue un office fédéral indépendant subordonné au DFF. Le directeur en place à l'époque est décédé en 1980. Le Conseil fédéral a toutefois dû attendre jusqu'en 1984 pour re- pourvoir son poste. En effet, il a d'abord fallu examiner, pour donner suite à différentes interventions parlementaires, s'il ne serait pas judicieux de restituer l'Office fédéral de la CFA à l'Of- fice fédéral du personnel et par conséquent de revenir aux an- ciennes structures. C'est ainsi que la CFA s'est retrouvée sans direction à une époque où la prévoyance professionnelle su- bissait des modifications fondamentales. Ces années auraient absolument dû servir à préparer l'introduction de la LPP. C'est en 1985 qu'a débuté la révision des status de la CFA qui sont entrés en vigueur en 1988. 2. Introduction de la LPP en 1985 Exception faite d'une brève ordonnance concernant l'intro- duction de la LPP pour le personnel fédéral, rien n'a tout d'abord changé après 1985. Les deux systèmes inadaptés à l'introduction de la LPP ont été complétés par un autre sys- tème informatisé, également indépendant, géré par le centre de calcul des CFF. Là non plus, il n'a pas été possible de rac- corder le système LPP aux anciens systèmes existants. Lors d'une mise à la retraite ou en cas de départ, le système gérant les assurés en activité calculait la prestation de sortie. Celle-ci était ensuite contrôlée manuellement pour savoir si elle correspondait aux exigences statutaires. Il n'était pas pos- sible de procéder à ces examens sans le dossier et, le cas échéant, la documentation concernant le rachat (bulletins de virement, pièces comptables, etc.). Dans de nombreux cas, il était nécessaire de demander des renseignements complé- mentaires au service concerné en raison de l'insuffisance des données fournies. Enfin, il fallait consulter le système LPP nou- vellement créé au centre de calcul des CFF pour s'assurer que les prescriptions minimales de la LPP étaient remplies. Les tâches ont pris encore davantage de temps, sans que l'on puisse engager du personnel supplémentaire qualifié en nom- bre voulu. Chaque engagement a été le résultat de longs mar- chandages. Dans de telles conditions, l'information des servi- ces de la Confédération, des PTT et du Domaine des EPF, lorsqu'elle avait lieu, ne pouvait être que lacunaire. En 1988, le service de comptabilité de la caisse de pensions comptait un poste et la Section caisse de pensions 11, alors que les assurés en activité étaient 110 000 et les bénéficiaires de rentes 36 000. Telle était la situation après l'adoption des nouveaux statuts impliquant une modification fondamentale dans le domaine de la retraite et des rachats. De plus, la comp- tabilité n'était pas intégrée au système. Jusqu'en 1987, elle était tenue au moyen d'une ancienne machine de comptabili- sation mécanique. Ce n'est que le 1er janvier 1988 que la comptabilité est passée sur PC. 3. Introduction des nouveaux statuts En 1988, un groupe de travail a été chargé de préparer la fu- sion de la caisse de pensions des Chemins de fer fédéraux (CPS) et de la CFA. Le Conseil fédéral a décidé la fusion en 1989, après entente avec les CFF. Le DFF a été chargé de fixer la date de cette fusion. L'adoption, en 1988, des nouveaux statuts introduisant la re- traite à la carte, a entraîné des problèmes supplémentaires. Près de 30 000 assurés ont souhaité acheter des années sup- plémentaires afin de pouvoir profiter de la retraite à la carte. Les programmes PC indispensables pour procéder à ces opé- rations n'ont été réalisés qu'ultérieurement. Des milliers d'assurés ont écrit pour demander les montants qu'ils toucheraient en cas de retraite à la carte. Une abondante correspondance a dû être liquidée par quelques collabora- teurs qui étaient en plus peu au fait des modifications interve- nues. Leurformationaeulieusurletas. Les systèmes informatisés avaient été adaptés trop tard, lorsqu'il avait été possible de prendre une telle mesure, et de manière lacunaire. C'est ainsi qu'à la fin des années quatre- vingt, les retards dans le traitement des départs ont pu dépas- ser les 18 mois. En 1989, la Section caisse de pensions dispo- sait de 14 postes. 4. Deuxième étape d'informatisation Dès 1983, en collaboration avec les CFF, on a commencé à élaborer un système de caisse de pensions qui aurait dû entrer en exploitation conjointement avec les nouveaux sta- tuts, soit en 1988. Ces travaux n'ayant cependant pas dépassé la phase de la planification à la fin de 1988, il a été décidé de les interrompre et d'acquérir un système informatisé pour la CFA. Ce dernier devait permettre de rationaliser le travail et de contrôler automatiquement les données. Bien que l'adapta- tion du système aux statuts de la CFA ait causé d'importantes difficultés, il a été introduit au début de 1991. Pour la première fois, il a été possible de contrôler la plausibilité et l'exactitude des données fournies par les systèmes des salaires. Le résul- tat fut effrayant: on a recensé plus de 40 000 divergences entre les calculs des systèmes des salaires et le nouveau système informatisé de la caisse de pensions. Le nouveau système était le reflet exact des statuts, alors que les éléments de la caisse de pensions intégrés aux systèmes des salaires et donc soustraits à l'influence de la CFA n'étaient pas actualisés. A cela s'ajoute que les comptables pouvaient, le cas échéant, intervenir directement dans les données de l'assurance. Cette situation était connue, mais aucun service externe n'a jamais protesté. Le fait que les services n'aient pas été suffisamment rensei- gnés sur les modifications des statuts (cf. ch. 2 i. f.) a eu des conséquences très graves. Dès 1988, la caisse de pensions a envoyé régulièrement des circulaires aux services pour leur in- diquer comment appliquer les statuts. Lors de son entrée en fonction en 1989, la nouvelle directrice a demandé que le CDF soumette la caisse de pensions à un examen approfondi. 5. Conséquences de la deuxième étape d'informatisation Après avoir analysé la situation, on a constaté que la CFA ne pouvait pas reprendre telles quelles les données concernant l'assurance fournies par les systèmes des salaires, mais qu'elle devait traiter elle-même les données sur le salaire et les données personnelles dans un système dépendant entière- ment d'elle, comme le prévoit la LPP. Les résultats de ce traite- ment doivent ensuite être réintroduits dans les systèmes des17. März 1994 N 517 Eidgenössische Versicherungskasse (EVK) salaires pour se concrétiser dans le décompte du salaire de chacun sous la forme de déductions (cotisations statutaires, amortissement des rachats, etc.). Cette philosophie totale- ment nouvelle impliquait également une conception entière- ment nouvelle du système informatisé, ce qui a débouché sur une troisième étape d'informatisation et sur la réorganisation de l'office. 6. Troisième étape d'informatisation Cette décision n'a pas été facile à prendre, car on savait qu'un nouveau système entraînerait inévitablement des retards sup- plémentaires. C'était toutefois la seule manière de faire de cette institution de prévoyance une entreprise de services mo- derne à l'écoute des offices et de leurs collaborateurs. Depuis le 1 er janvier 1993, le nouveau système fonctionne pa- rallèlement aux anciens systèmes. S'agissant de l'administra- tion fédérale, le traitement en parallèle a pu être introduit le 1er janvier 1994. Ce changement n'a pas seulement ren- contré les difficultés propres à la mise en place de tout nou- veau système, mais a été rendu beaucoup plus compliqué par les lacunes structurelles déjà mentionnées. Depuis cette date, le système de la CFA est le seul à calculer les cotisations de l'employé et de l'employeur. Les PTT seront raccordés au nou- veau système dans le courant de 1994. Le système des rentes devrait être introduit au cours de 1995. 7. Modifications de l'organisation depuis 1988 Parallèlement aux moyens informatiques, il afallu recourir à du personnel supplémentaire pour réduire le retard accumulé et pour répondre aux problèmes toujours plus complexes qui se posent. La caisse de pensions disposait de 14 postes en 1989, de 19 postes en 1990 et de 21 postes en 1991. La Division caisse de pensions a été confiée depuis 1993 à une directrice et on a créé une division des questions de principe (droit, ma- thématiques, finances, formation et services centraux). Le I er février 1994, l'effectif de la Division caisse de pensions était de 34,8 postes, dont cinq à la comptabilité. Il existe en outre une section informatique depuis 1988. Présentement, la caisse de pensions administre 122 000 assurés en activité et 42 000 bénéficiaires de rentes. 8. Perspectives En 1994 et 1995, toutes les données des assurés seront sou- mises à un examen approfondi. Cette mesure est indispensa- ble pour engager entièrement le nouveau système informa- tisé. Après cela, le traitement des sorties pourra aussi se dé- rouler beaucoup plus rapidement. Actuellement, avant de pouvoir traiter un départ, les données de l'assuré doivent être examinées par un expert. Suivant les cas, ce travail peut pren- dre plusieurs heures. Concernant l'administration fédérale, la phase de consolida- tion avec le nouveau système a commencé. Elle sera suivie par l'introduction du nouveau système informatisé pour les PTT. Au cours de l'été 1994, le système d'archivage des dos- siers des assurés sera remis à jour. Cette mesure permettra, elle aussi, d'accélérer le traitement des affaires. Dans le cou- rant de 1994, la CFA se dotera d'un service de révision et de controlling en vue de renforcer les contrôles internes. S'agissant des rentes, les travaux concernant le nouveau sys- tème informatisé débuteront en 1994. Malgré la rigidité et la désuétude du système des rentes, la caisse de pensions les a toujours payées en temps voulu et de manière correcte. II y a lieu de relever pour terminer que malgré les adversités, ni les assurés, ni les employeurs ou la caisse n'ont subi de pertes. Réponses aux différentes questions 1. Régularité de la comptabilité Le CDF déplore principalement l'impossibilité de vérifier le solde des comptes et l'insuffisance de pièces justificatives. Les contributions des employeurs et les cotisations des em- ployés versées en 1993 ont été comptabilisées correctement sur la base des données fournies par le système. Les données complémentaires nécessaires à la justification des soldes et des mouvements comptables seront établies avant l'éché- ance de la révision des comptes 1993. Le compte de virement a été bouclé le 31 décembre 1992 et les opérations de paie- ment ont pu être parfaitement justifiées. Enfin, tous les comp- tes de charges et de recettes du service de caisse et de la comptabilité ont été bouclés et introduits dans le système de comptabilité interne. Nous sommes en mesure de justifier les soldes comptables. La justification formelle du solde du compte des créances sera établie pour la révision, ce qui sera également le cas du compte «contributions des établisse- ments versées d'avance pour augmentation du traitement». Sans vouloir préjuger de la décision du CDF, nous espérons que celui-ci approuvera, même avec réserve, les comp- tes 1993. 2. Renforcement de la position des cadres moyens En 1993, la CFA avait également engagé un chef de section, en sus d'une cheffe pour la Division caisse de pensions. Une structure a été mise en place avec l'aide d'un conseiller ex- terne en matière d'organisation en vue d'assurer une exécu- tion des tâches selon les responsabilités. Cette réorganisa- tion, qui n'est pas encore totalement achevée, vise conjointe- ment à renforcer le rôle des cadres moyens. La Division caisse de pensions répond de l'application et de l'exécution des prescriptions légales. La division des ques- tions de principe, qui vient d'être créée, élabore les bases lé- gales et techniques en matière d'assurance pour ce qui tou- che le domaine de la caisse de retraite; elle s'occupe par ail- leurs du domaine financier et coordonne les tâches (budget et compte). Cette division a également pour mission d'informer les services en collaboration avec l'Ofper. 3. Mesures visant à l'obtention de données salariales unifor- misées Un groupe de travail mis sur pied en vue de traiter exclusive- ment la question de la transmission des données a déjà ob- tenu que les centres de calcul de l'administration fédérale li- vrent les données susmentionnées conformément aux exigen- ces du système Supis. Le nouveau système informatique de la CFA traite ces données depuis le 1 er janvier 1994 et communi- que les déductions salariales concernant les assurés aux ser- vices chargés de gérer les salaires. 4. Introduction du système Supis Le système Supis est en service depuis le 1er janvier 1994 et fonctionne. Il était toutefois inévitable que son introduction en- traîne quelques problèmes. Il est prévu de le transférer sur les calculateurs de l'OFI au début de l'été, ce qui devrait être un gage de sécurité à long terme quant à sa fiabilité. 5. Frais Tout remplacement d'instruments informatiques entraîne des coûts. Comme nous l'avons relevé en préambule, de nouveau systèmes devraient être acquis d'urgence. Les frais supplé- mentaires sont notamment imputables à l'accroissement du volume de travail et des charges de personnel. #ST# 94.3010 Dringliche Interpellation FK-NR Finanzierung der Eidgenössischen Versicherungskasse (EVK) Interpellation urgente CdF-CN Financement de la Caisse fédérale d'assurance (CFA) Wortlaut der Interpellation vom 28. Januar 1994 Am 24. November 1993 hat eine von den Finanzkommissio- nen eingesetzte und beauftragte Arbeitsgruppe ihren internen Bericht über die Ergebnisse ihrer vertieften Inspektion bei der EVK vorgelegt. Der Bericht der Arbeitsgruppe erinnert daran, dass die EVK auf der Grundlage des Kapitaldeckungsverfahrens und des Lei- stungsprimats funktioniert. Im Gegensatz zu den privaten Kas- sen, die durch das BVG geregelt werden, sehen die in die Rechtsform einer Verordnung gekleideten Statuten der EVKSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Sammeltitel Eidgenössische Versicherungskasse (EVK) Titre collectif Caisse fédérale d'assurance (CFA) In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1994 Année Anno Band I Volume Volume Session Frühjahrssession Session Session de printemps Sessione Sessione primaverile Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 17 Séance Seduta Geschäftsnummer --- Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 17.03.1994 - 15:00 Date Data Seite 513-517 Page Pagina Ref. No 20 023 822 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.