<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00017</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Keller</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 8. Mai 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Kaspar Saner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1963, meldete sich am 5. März 2002 bei der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/1). Die Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach dem Versicherten nach getätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Abklärungen mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügungen vom 7. April 2006 (Urk. 9/47) sowie 27. Oktober 2006 (Urk. 9/54) ab 1. April 2002 eine ganze Rente zu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 28. Oktober 2011 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch sei unverändert (Urk. 9/78). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 11. November 2011 beantragte die Pensionskasse des Versicherten gestützt auf ein von ihr veranlasstes psychiatrisches Gutachten (Urk. 9/79) eine Neuprüfung der Rente (Urk. 9/80). Daraufhin holte die IV-Stelle ein psych</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iatrisches Gutachten ein, welches am 3. Dezember 2012 erstattet wurde (Urk. 9/103 = Urk. 3/3). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 9/136, Urk. 9/139, Urk. 9/144-146, Urk. 9/150-151, Urk. 9/154) hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 19. November 2015 (Urk. 9/155 = Urk. 2) die bisherige ganze Rente auf Ende des folgenden Monats nach Zustellung der Verfügung auf.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 5. Januar 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 19. November 2015 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm auch über den verfügungsweise festgelegten Einstellungszeitpunkt hinaus eine ganze Rente zuzusprechen (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 26. Februar 2016 (Urk. 7) die Abweisung der Beschwerde. Am 20. Juni 2016 reichte der Beschwerdeführer die Replik (Urk. 13) ein und beantragte, eventuell sei der bisherige Rentenanspruch nach Durchführung eines durch das Gericht in Auftrag gegebenen medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Gutachtens zu bestätigen. Mit Schreiben vom 21. Juli 2016 (Urk. 15) verzichtete die Beschwerdegegnerin auf die Duplik, was dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer am 22. August 2016 (Urk. 16) zur Kenntnis gebracht wurde. </span></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgeho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes fallen leichte bis mittelgradige depressive Störungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch, einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie erwiese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nermassen therapieresistent sind (statt vieler: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis). Nur in einer solchen - seltenen, da nach gesicherter psychiatrischer Erfahrung Depressionen im Allgemeinen therapeutisch gut angehbar sind - gesetzlich verlangten Konstellation ist den no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rmativen Anforderungen des Art. 7 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 zweiter Satz ATSG für eine objektivierende Betrachtungs- und Prüfungsweise Genüge getan (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.7.1 bis 3.7.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Ein solcher Sachverhalt muss überwiegend wahrscheinlich und darf nicht lediglich nicht auszuschliessen sein. Es kommt dazu, dass die Therapie in dem Sinne konse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quent gewesen sein muss, dass die aus fachärztlicher Sicht indizierten zumutbaren (ambulanten und stationären) Behandlungsmöglichkeiten in kooperativer Weise optimal und nachhaltig ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t wurden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 64</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2 und 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">instanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante Sachverhalt unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2003 E. 5.2).</span></p><p><span> </span>Bei ungenügenden Abklärungen durch den Versicherungsträger holt die Beschwerdeinstanz im Regelfall ein Gerichtsgutachten ein, wenn sie einen (im Verwaltungsverfahren anderweitig erhobenen) medizinischen Sachverhalt überhaupt für gutachtlich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine Administrativexpertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist. Die betreffende Beweiserhebung erfolgt alsdann vor der – anschliessend reformatorisch entscheidenden – Beschwerdeinstanz selber statt über eine Rückweisung an die Verwaltung. Eine Rückweisung an den Versicherungsträger bleibt hingegen möglich, wenn sie allein in der notwendigen Erhebung einer bisher vollständig ungeklärten Frage begründet ist. Ausserdem bleibt es dem kantonalen Gericht (unter dem Aspekt der Verfahrensgarantien) unbenommen, eine Sache zurückzuweisen, wenn lediglich eine Klarstellung, Präzisierung oder Ergänzung von gutachtlichen Ausführungen erforderlich ist (BGE 137 V 210 E. 4.4.1.4 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_815/2012 vom 21. Oktober 2013 E. 3.4, publiziert in SVR 1/2014 UV Nr. 2 S. 3)<span>.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in ihrer Verfügung (Urk. 2) davon aus, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers sowohl auf der Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tom- als auch auf der Aktivitätsebene verbessert habe. Dr. Y.___ habe im psychiatrischen Gutachten eine Arbeitsfähigkeit von mindestens fünf, möglicherweise sieben bis acht Stunden aufgeführt. Als Diagnosen habe er ein dysfunktionales, maladaptives Verhalten ohne Krankheitswert, eine soge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannte Symptomausweitung sowie eine mittelgradige depressive Episode ohne somatisches Syndrom genannt. Was die mittelgradige depressive Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sode betreffe sei festzuhalten, dass der Versicherte einige Restaktivitäten aufweise. Weshalb nun lediglich eine Arbeitsfähigkeit von fünf Stunden und dies auch nur im sekundären Arbeitsmarkt möglich sein solle, sei nicht nachvollziehbar. Dass die Arbeitsfähigkeit erst nach einer sozialpsychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Rehabilitation umsetzbar sei, bleibe unbeachtlich, denn diese Rehabi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">litation sei auf die vorliegende Dekonditionierung zurückzuführen. Diese stelle keinen Gesundheitsschaden dar und müsse als invaliditätsfremder Faktor unberücksichtigt bleiben. Deshalb gingen sie von einer vollschichtig verwertbaren Arbeitsfähigkeit aus (S. 2). Aufgrund der medizinischen Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung sei die angestammte Tätigkeit nicht mehr zumutbar. Eine leichte kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perliche Arbeit sei hingegen zu einem vollen Pensum zumutbar (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer vertrat aus näher genannten Gründen (S. 4 ff. Ziff. 9 ff.) die Ansicht, dass die Beschwerdegegnerin zu Unrecht die bisher laufende ganze Rente entzogen habe, indem sie ohne rechtliche Befugnis von Aussa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen im psychiatrischen Gutachten zu seinen Lasten abgewichen sei und die nachgewiesenen somatischen Probleme im Resultat einfach negiert worden seien (S. 9 Ziff. 23). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig ist die revisionsweise Aufhebung der bisher ausgerichteten ganzen Rente, wobei namentlich zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers derart verbessert hat, dass nunmehr in einer leichten kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perlichen Tätigkeit eine vollständige Arbeitsfähigkeit besteht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die letztmalige Rentenüberprüfung fand mit Mitteilung vom 28.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2011 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/78) ihren Abschluss. Dazu holte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berichte ein und legte diese dem RAD zur Beurteilung vor. Damit liegt eine materielle Leistungsüberprüfung vor und es ist zu prüfen, ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwischen der Rentenbestätigung vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2011 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der hier angefochtenen Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 19. November 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anspruchsrelevante</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Veränderung des Gesundheitszustands eingetreten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rentenbestätigung vom 28. Oktober 2011 (Urk. 9/78) lagen die folgenden Berichte zugrunde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Z.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Gastro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enterologie, A.___, K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">linik für Ga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stroenterologie und Hepatologie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führte mit Bericht vom 28. Juni 2011 (Urk. 9/74) aus, der Beschwerdeführer erhalte eine Rente bei Status nach Polytrauma (Gabel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stapler-Unfall) im Jahr 2000. Aktuell werde er wegen mehrmonatigen bluti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Durchfällen betreut. Es habe sich die Diagnose einer distalen Colitis ulcerosa gezeigt, welche nun medikamentös in Remission habe gebracht werden können (Ziff. 2). Wenn die Therapie konsequent fortgeführt werde, könne erwartet werden, dass zurzeit keine Beschwerden auftreten würden. Eine Colitis ulcerosa sei allerdings eine möglicherweise schubweise verlau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fende Krankheit, eine Prognose sei deshalb schwierig (Ziff. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">praktischer Arzt, führte mit Bericht vom 29. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 9/75/1-4) aus, er behandle den Beschwerdeführer seit 2001 (S. 1 Ziff. 1.2) und nannte die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische schwere Depression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sensomotorische Ulnarisparese rechts bei Status nach mehrmaliger Ope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ration im Ellbogenbereich rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Radiusköpfchenfraktur rechts 1995</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Ellbogenkontusion im Juli 2000</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">distale Colitis ulcerosa</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei aus somatischer wie auch aus psychischer Sicht massiv eingeschränkt. Es bestehe eine vollständige Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeiten in der freien Wirtschaft (S. 2 Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. med. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führte mit Bericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2011 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/76</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/5-9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, er habe den Beschwerdeführer am 28. Mai 2011 erstmals untersucht (S. 1 Ziff. 1.2) und nannte mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit die folgenden Diagnosen (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronifizierte schwere Depression (ICD-10 F32.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persönlichkeitsveränderung nach langer und dauernder psychischer Störung (ICD-10 F62.1) und nach chronischen Schmerzen (ICD-10 F62.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung sei nicht gegeben, weil das Kriterium der „Verbindung mit emotionalen Konflikten und psychosozialen Faktoren“ nicht aufgezeigt werden könne. Der Beschwerdeführer sei aus psychischen Gründen (Depression, Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">veränderung) seit 2006 zu 100 % arbeitsunfähig. Nicht berücksichtigt sei die somatische Komponente der Beschwerden und ihre Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 4 Ziff. 1.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, RAD, führte mit Stellungnahme vom 13. Oktober 2011 (Urk. 9/77/2-3) aus, g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">estützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Arztbericht von Dr. C.___ sei davon auszugehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weiterhin in erheblicher Weise in seiner psychofunk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionellen Leistungsfähigkeit eingeschränkt sei und dass hieraus unverändert eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollständige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt resultier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom 19. November 2015 (Urk. 2) lagen im Wesentlichen die folgende Berichte vor:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 3. Dezember 2012 erstattete Dr. med. Dr. rer. nat. Y.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, das von der Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin in Auftrag gegebene psychiatrische Gutachten (Urk. 9/103 = Urk. 3/3). Er führte aus, dass sich die Frage stelle, ob es sich bei den vom Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer beklagten Schmerzen um eine reine Symptomausweitung oder eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 F45.41) handle (S. 18 unten). Gesamthaft würden die Argumente, die für eine reine Symptomausweitung sprächen, deutlich überwiegen. Zwar lägen beim Beschwerdeführer durchaus klinisch relevante Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen in sozialen und beruflichen Funktionsbereichen vor, diese seien aber nur zu einem kleinen Teil in der Schmerzproblematik begründet und viel eher in der affektiven Symptomatik mit Gereiztheit, Dysphorie, Scham- und vermutlich auch Insuffizienzgefühlen, wenig Frustrationstoleranz gegenüber anderen Menschen und schliesslich auch vermindertem Antrieb, Müdigkeit und Mangel an Lebensenergie. Es seien also vorwiegend depressive Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tome, die zur Beeinträchtigung führten, nicht die Schmerzen (S. 19 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die von PD Dr. C.___ diagnostizierte Persönlichkeitsveränderung (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 F62.1 oder 62.8) betreffe, so liessen sich aus seiner Sicht die beim Beschwerdeführer zu beobachtenden psychosozialen Einschränkungen hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichend aus der chronischen Depression und dem damit verbundenen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lust an Selbstwirksamkeit erklären, sodass eine andauernde Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">veränderung, die eine Anschlussdiagnose darstelle, nicht bemüht zu werden brauche (S. 26 Ziff. 9.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Durch den Gutachter Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Februar 2006 aufgrund der psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Problematik eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollständige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit diesbezüglich schlechter Prognose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">worden. Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Exploranden als seit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14. Dezember </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2001 (d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">as heisse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seit der Operation) "100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> generell arbeitsunfähig"</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beurteilt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Therapeutische Optionen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er keine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gesehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, berufliche Massnahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wegen der Schwere der Symptomatik als nicht indiziert beurteilt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden. Würden die von Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erhobenen Befunde mit dem jetzigen Untersuchungsstatus verglichen, zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich, dass die Schmerzen den Exploranden damals wesentlich stärker beeinträchtigten und auch die psychischen einschliesslich psychovegetativer Beschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gravierender gewesen seien. Insofern sei die damalige Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nachvollziehbar (S. 26 Ziff. 9.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend führte der Gutachter aus, es lägen nicht genügend klinisch relevante Beeinträchtigungen durch körperliche Beschwerden vor, als dass eine anhaltende Schmerzstörung (ICD-10 F45.4x) diagnostiziert werden könne. Vielmehr müsse von einem dysfunktionalen, maladaptiven Verhalten ohne Krankheitswert, einer sogenannten Symptomausweitung, ausgegangen werden. Darüber hinaus bestehe eine mittelgradige depressive Episode ohne somatisches Syndrom (ICD-10 F32.10; S. 24 Ziff. 9.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der bis 2000 ausgeführten Arbeit als Vorlader </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund der depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Symptomatik mit erheblicher Chronifizierung un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d Dekon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionierung von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 24 Ziff. 9.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus der Synthese von Beschwerdebi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d, rapportierten Alltagsaktivitäten und so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zialer Partizipation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich ableiten, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sehr wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich in der Lage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei, mindestens 5, mögli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherweise sogar 7 - 8 Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den täglich einer Tätigkeit nachzugehen, die überwiegend aus leichten körperlichen Aktivitäten besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dabei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es aber zu beachten, dass Flexi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilität, Anpassungsf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit an vorgegebene Regeln und Routinen, Frustra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toleranz sowie Durchhalteve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ögen und Selbstbehauptungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit durch jahrelange Dekonditionierung wahrscheinlich deutlich ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Das genannte medizinisch-theoretisch mögliche Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pensum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich zunächst ausschliesslich im sekundären Arbeitsmarkt erreichen, wobei auch hier eine sozialpsychiatrische Rehabilitation vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaltet werden sollte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 24 Ziff. 9.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Beschwerdeführer habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> während des über zehnjährigen Verlaufs eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beträchtliche psychische, wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich auch körperliche Dekondi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionierung stattgefunden. In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diesem Zusammenhang sei erstaun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich, dass der Explorand nie in einer sozialpsychiatrischen rehabilitativen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einrichtung (zum Beispiel in einem Tages-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zentrum) in Behandlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen sei (d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlagene stationäre Rehabilitation in der SUVA-Klinik in Bellikon </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abgelehnt). Auch eine regelmässige psychiatrische Behandlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erst vor relativ kurzer Zeit, nämlich Anfang 2012, etabliert werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, obwohl bereits 2004 ein depressives Zustandsbild be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrieben worden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die bestehende ambulant-psychiatrische Behandlung bei med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> soll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e fortgeführt werden. A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ls weitere Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">empfehle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich der Besuch eines sozialpsychiatrischen Tageszentrums</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 25 Ziff. 9.5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Gastro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enterologie, A.___, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, führte mit Bericht vom 27. Juni 2014 (Urk. 9/118/5-6) aus, der Beschwerdeführer habe angegeben, mit der Colitis gehe es sehr gut, seit einem Jahre habe er kein Blut mehr gesehen. Auf Nachfrage habe er jedoch angegeben, dass zwischendurch noch ein milder imperativer Stuhldrang bestehe (S. 1 unten). Im Vergleich zur letzten Vorstellung sei das Befinden besser. Prinzipiell sei klinisch von einer guten Kontrolle der Colitis auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen. Allerdings weise die Anamnese darauf hin, dass doch noch eine gewisse Restinflammation bestehe (Calprotein werde bestimmt; S. 2 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ nannte mit Bericht vom 2. August 2014 (Urk. 9/118/1-4) diesel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben Diagnosen wie mit Bericht vom 29. Juli 2011 (vgl. vorstehend E. 3.3; S. 1 Ziff. 1.1). Die Prognose sei ungünstig. Im aktuellen Zustand sei der Beschwerdeführer weder arbeits- noch eingliederungsfähig. Es sei ihm kurz- und mittelfristig weiterhin im Rahmen des bisherigen Invaliditätsgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des eine Arbeitsunfähigkeit zu attestieren. Eine Reduktion der Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit sei aktuell nicht realistisch (S. 2 Ziff. 1.4). Seine Belastbarkeit sei von somatischer und psychischer Seite massiv eingeschränkt. Es bestehe eine bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahe vollständige Arbeitsunfähigkeit für die Tätigkeiten in der freien Wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaft (S. 2 Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und praktischer Arzt, führte mit Bericht vom 22. September 2014 (Urk. 9/121/5-9 = Urk. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/4) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus, er behandle den Beschwerdeführer seit 2012 (Ziff. 1.2) und nannte als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine anhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tende mittelgradige depressive Episode, ohne somatisches Syndrom (ICD-10 F32.10; Ziff. 1.1). Eine stationäre Psychotherapie wäre indiziert, aufgrund der Sprachbarriere des Beschwerdeführers aber höchstwahrscheinlich von gerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gem Nutzen. Daher sei bisher davon abgesehen worden (Ziff. 1.3). Die Prog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose sei als schlecht zu bewerten. Es habe durch die Behandlung keine Reduktion der psychiatrischen Symptomatik erreicht werden können. Sie sei eher leicht verschlechtert (Ziff. 1.4). Aktuell bestehe aus psychiatrischer Sicht eine vollständige Arbeitsunfähigkeit auch für adaptierte Tätigkeiten (Ziff. 1.6). Aktuell sei eine Tätigkeit auf dem realen Arbeitsmarkt in der angestammten Tätigkeit als Vorlader weiterhin nicht zumutbar, aufgrund des sich weiterhin chronisch zeigenden Beschwerdebildes. Ebenfalls trage die jahrelange Dekonditionierung und die nur sehr geringe Durchhaltefähigkeit und geringe Frustrationstoleranz dazu bei (Ziff. 1.7 und 1.8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. H.___, Facharzt für Chirurgie, nannte mit Bericht vom 5. Dezember 2014 (Urk. 9/127) die folgenden Diagnosen (S. 1 Ziff. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">cervical und lumbal betontes Panvertebralsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbovertebrales Syndrom bei degenerativen Veränderungen mit mul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tisegmentaler Diskopathie der Lendenwirbelsäule (LWS)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Periarthritis humeroscapularis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(PHS) rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schulter- und Armschmerzen rechts bei Status nach Ellbogenfraktur rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Senk-Knick-Spreizfüsse beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hallux valgus beidseits mit Hammerzehe digitus II beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Achillodynie rechts betont beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus Typ 2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Polyneuropathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angaben zur Arbeitsfähigkeit machte er nicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 24. März 2015 (Urk. 9/146 = Urk. 3/6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führte Dr. H.___ aus, er behandle den Beschwerdeführer seit 2014 (Ziff. 1.2) und nannte nebst den bereits mit Bericht vom 5. Dezember 2014 genannten Diagnosen (vgl. vorstehend E. 4.6) eine Fasciitis plantaris rechts betont beidseits (Ziff. 1.1). In der angestammten Tätigkeit sei der Beschwerdeführer aufgrund der belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsabhängigen Beschwerden zurzeit und bis auf weiteres voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständig arbeitsunfähig. Es bestehe eine verminderte Belastbarkeit des Achsen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">organs. Zumutbar erschienen körperlich leichte Tätigkeiten in wirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säulen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">adaptier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Wechselpositionen mit der Möglichkeit zum Wechseln zwischen Sitzen, Stehen und Gehen, insbesondere kein Heben von schweren Lasten, nicht mehr als fünf Kilogramm kurz- und zwei Kilogramm länger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fristig. In einer solchen behinderungsangepassten Tätigkeit bestehe aus somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.7). Durch Physio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie, physikalische Massnahmen, Rückenschule könnten die Beschwerden vermindert und die Arbeitsunfähigkeit dementsprechend erhöht werden (Ziff. 1.8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. med. I.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Gastroenterologie, A.___, Klinik für Gastro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enterologie und Hepatologie, führte mit Bericht vom 11. März 2015 (Urk. 9/144 = Urk. 3/5) aus, der Beschwerdeführer leide an einer Colitis ulcerosa, einer chronischen entzündlichen Darmerkrankung. Aktuell bestün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den blutiger Durchfall und Bauchschmerzen. Meist müsse innerhalb kurzer Zeit das WC aufgesucht werden können, was zu deutlichen Alltagein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen führe. Weiterhin bestehe aufgrund der Darmentzündung eine chronische Müdigkeit. Die Beschwerden rechtfertigten eine 50%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit aus gastroenterologischer Sicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. J.___, Fachärztin für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Orthopädische Chirurgie und Trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie des Bewegungsapparates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte mit Stellungnahme vom 26. Februar 2011 (Urk. 8) aus, die Colitis ulcerosa sei eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, die oftmals in Schüben ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">laufe. Zwischen den Schüben könne vollkommene Symptomfrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treten. Die Häufigkeit von Schüben und die Aktivität der Krankheit variierten stark, sodass anhand eines einzigen Berichts nicht auf die Arbeitsfähigkeit im Allgemeinen und auf längere Sicht geschlossen werden könne (S. 1 unten). Medizinisch sei nachvollziehbar, dass im Schub, wie von Dr. I.___ 2015 dargelegt, eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % bestehe. Eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit aufgrund der Colitis sei aber nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen (S. 2 oben). Eine angepasste Tätigkeit sei vollschichtig zumutbar (S. 3 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Beschwerdeführer wurde 2006 rückwirkend per 2002 eine ganze Rente zugesprochen. Die Rentenzusprache erfolgte in erster Linie gestützt auf ein psychiatrisches Gutachten von Dr. E.___ vom 20. Februar 2006 (Urk. 9/41). Dr. E.___ hatte eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) sowie eine chronische schwere Depression (ICD-10 F32.2) diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziert und eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert (S. 8 Ziff. 4; S.10 Ziff. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2011 wurde nach wie vor eine chronische schwere Depression (ICD-10 F32.2) sowie neu eine Persönlichkeitsveränderung nach langer und dauernder psychischer Störung (ICD-10 F62.1) und nach chronischen Schmerzen (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 F62.8) diagnostiziert. Eine somatoforme Schmerzstörung wurde nunmehr verneint. Dem Beschwerdeführer wurde noch immer eine voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständige Arbeitsunfähigkeit attestiert, sodass ein unveränderter Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen wurde (vgl. vorstehend E. 3.1 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin vertrat in der angefochtenen Verfügung die Ansicht, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers verbessert habe und nunmehr von einer vollschichtig verwertbaren Arbeitsfähigkeit auszugehen sei (vgl. vorstehend E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Akten liegen tatsächlich Hinweise für eine Verbesserung des psychischen Gesundheitszustandes vor. Während der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der erstmaligen Rentenzusprache im Jahr 2006 und der Rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stätigung im Jahr 2011 an einer schweren Depression gelitten hatte, wurde nunmehr vom psychiatrischen Gutachter Dr. Y.___ eine mittelgradige Depression diagnostiziert. Indes erscheint seine Einschätzung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit widersprüchlich. So ging er einerseits medizinisch-theoretisch von einer Arbeitsfähigkeit von mindestens fünf möglicherweise sogar sieben bis acht Stunden pro Tag in angepasster Tätigkeit aus, andererseits führte er aus, durch die langjährige Abwesenheit vom Arbeitsmarkt sei eine Dekondi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionierung eingetreten, weshalb die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit vorerst erst nach der Teilnahme an einem sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischen Reha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tationsprogramm und nur im Rahmen von Beschäf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen im sekundären Arbeitsmarkt realisierbar sei, was faktisch einer voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigen Arbeitsunfähigkeit entsprä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin handelt es sich bei der Dekondi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionierung vorliegend nicht um einen invaliditätsfremden Faktor, war doch der Beschwerdeführer wegen der psychischen Erkrankung nicht mehr im Arbeitsprozess. Soweit die Beschwerdegegnerin unter Zuhilfenahme des strukturierten Beweisverfahrens eine vollständige Arbeitsfähigkeit ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen hat, kann ihr ebenfalls nicht gefolgt werden. Da nunmehr keine somatoforme Schmerzstörung diagnostiziert worden ist, gelangt die diesbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zügliche Rechtsprechung vorliegend nicht zur Anwendung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der behandelnde Therapeut des Beschwerdeführers, med. pract. F.___, nannte ebenfalls die Diagnose einer mittelgradigen Depression und ging von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit aus. Er hat jedoch nicht begründet, weshalb er nicht nur in Bezug auf eine angestammte, sondern auch bezüglich einer angepassten Tätigkeit von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ diagnostizierte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie bereits 2011 eine schwere Depression</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und ging von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit aus. Die von Dr. B.___ gestellte Diagnose vermag angesichts dessen, dass zwei psychiatrische Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärzte eine mittelgradige depressive Episode diagnostiziert haben, nicht zu überzeugen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erweist sich die Einschätzung des psychiatrischen Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ters als widersprüchlich. Gleichzeitig kann gestützt auf die vorliegende Aktenlage aber auch nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständige Arbeitsfähigkeit in psychischer Hinsicht angenommen werden. Zwar hat der psychiatrische Gutachter Dr. Y.___ nach einem Vergleich der von Dr. E.___ 2006 erhobenen Befunde mit dem durch ihn erhobenen Untersuchungsstatus eine Verbesserung der Beschwerden festgestellt. Zudem gilt eine mittelgradige depressive Episode in der Regel als therapeutisch angehbar (vgl. vorstehend E. 1.4), und laut dem psychiatrischen Gutachter Dr. Y.___ lässt sich der Beschwerdeführer erst seit 2012 regelmässig in ambulanter Psychotherapie behandeln und wurde noch nie stationär behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delt (vgl. vorstehend E. 4.2), weshalb eine Therapieresistenz demnach nicht bejaht werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Alles in allem lassen sich aber der psychische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers und insbesondere seine Arbeitsfähigkeit nach dem Gesagten nur ungenügend beurteilen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Aufhebung der angefochtenen Verfügung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2) und Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin erweist sich daher schon </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus diesem Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als angezeigt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Für eine Rückwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung spricht im Übrigen auch der Umstand, dass der behandelnde Therapeut eine eher leicht verschlechterte psychiatrische Symptomatik erwähnte (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 4.5) und vor allem auch die Tatsache, dass die psychiatrische Untersuchung im Rahmen der Begutachtung durch Dr. Y.___ im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügungszeitpunkt bereits mehr als drei Jahre zurück lag (27. August 2012; Urk. 9/103 S. 3 Ziff. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter erlaubt auch der medizinische Sachverhalt hinsichtlich einer anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erheblichen Veränderung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somatischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesundheitszustandes kein schlüssiges Bild. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des A.___ diagnostizier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten erstmals 2011 eine Colitis ulcerosa (vgl. vorstehend E. 3.2), danach auch 2014 (vorstehend E. 4.3) und 2015 (vorstehend E. 4.8). Während die Colitis ulcerosa 2011 und 2014 klinisch gut kontrolliert war, berichtete der Beschwerdeführer 2015 erneut von blutigem Durchfall und Bauchschmerzen. Diese Darmerkrankung schränke ihn auch insofern ein, als eine chronische Müdigkeit bestehe. Dr. I.___ vom A.___ attestierte im März 2015 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit (vorstehend E. 4.8). Die RAD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ärztin Dr. J.___ erachtete es zwar als nachvollziehbar, dass im Schub, wie von Dr. I.___ 2015 dargelegt, eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % bestehen könne, sah eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit aufgrund der Colitis aber nicht als ausgewiesen an (vgl. vorstehend E. 4.9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch bezüglich der von Dr. H.___ festgestellten verminderten Belastbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit des Achsenorgans (vgl. vorstehend E. 4.7) bestehen Unklarheiten. Während Dr. H.___ eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit in näher dargelegter angepasster Tätigkeit attestierte, kam die RAD-Ärztin gestützt auf die Akten zum Schluss, dass dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schichtig zumutbar sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die vorliegenden ärztlichen Unterlagen kann somit auch die Arbeitsfähigkeit aus somatischer Sicht nicht abschliessend beurteilt werden. Soweit die Beschwerdegegnerin - der reinen Aktenbeurteilung der RAD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ärztin folgend - davon ausging, dass der Beschwerdeführer in einer ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit vollschichtig arbeitsfähig sei (vgl. vorstehend E. 2.1), liegt dieser Einschätzung keine verlässliche medizinische Beurteilung zugrunde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die vorliegende medizinische Aktenlage lässt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine abschliessende Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Rentenanspruchs zu, weshalb sich eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">polydis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziplinäre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Begutachtung de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufdrängt. Hierfür ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, ist es doch im Rahmen der ihr obliegenden Abklärungspflicht ihre Aufgabe, die medizinische Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage für die Entscheidfin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung zu schaffen (vorstehend E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7). Dem Eventual</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ntrag de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> um Einholung eines Gerichtsgutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kann demnach nicht gefolgt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erweist sich die vorliegende Aktenlage für eine abschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sende Beurteilung des Leistungsanspruchs in Bezug auf den Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand und die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers als unvollständig, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diese nach ergänzenden Abklärungen über den Leistungsanspruch de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> neu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füge. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Damit erübrigt sich eine Prüfung der vom Beschwerdeführer gerügten Verletzung des rechtlichen Gehörs (vgl. Urk. 13 S. 2 Ziff. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzule</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Prozessentschädigung ist gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">61 lit. g ATSG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 GSVGer – ohne Rücksicht auf den Streitwert – nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens zu bemessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der vorgenannten Bemessungskriterien und beim ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2015 für Rechtsanwälte gerichtsüblichen Stundenansatz von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">220.-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- (zuzüglich MWSt) ist die Prozessentschädigung vorliegend auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) festzusetzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 19. November 2015 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsan</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolg</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘300</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Kaspar Saner</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKeller</p><p></p></div> </div></body></html>