<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00366</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 7. Mai 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Jürg Leimbacher</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Leimbacher Cerletti, Advokatur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Marktgasse 34, Postfach 456, 8180 Bülach</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1970, meldete sich am 1. Februar 2006 unter Hinweis auf eine Depression, ein chronisches Schmerzsyndrom sowie eine Nieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insuffizienz bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr mit Verfügung vom 11. Juli 2007 (Urk. 9/21), welche die Verfügung vom 4. Juli 2007 (vgl. Urk. 9/19) ersetzte, bei einem Invaliditätsgrad von 61 % eine Drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viertelsrente ab dem 1. September 2005 zu.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle teilte der Versicherten am 2. Mai 2008 und am 22. Juli 2011 mit, der Rentenanspruch sei unverändert (Urk. 9/29; Urk. 9/41). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang eines am 23. Dezember 2014 ausgefüllten Revisionsfragebogens (Urk. 9/48) klärte die IV-Stelle die medizinische und erwerbliche Situation ab und führte eine Haushaltabklärung vor Ort durch, worüber am 6. Januar 2016 berichtet wurde (Urk. 9/73). Zudem holte die IV-Stelle bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein polydisziplinäres Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inklusive einer Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein, das am 9. September 2016 erstattet wurde (Urk. 9/72/1-56). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 3. Februar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlegte die IV-Stelle der Versicherten eine Schadenminderungspflicht und hielt sie an, die psychiatrische Therapie fortzusetzen und die antidepressive Medikation zu intensivieren (Urk. 9/76). Nach durchgeführtem Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren (Urk. 9/77; Urk. 9/81) hob die IV-Stelle die bisher ausgerichtete Drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viertelsrente mit Verfügung vom 21. Februar 2017 (Urk. 9/85 = Urk. 2) auf.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 27. März 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom 21. Februar 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr auch für die Zeit ab dem 1. April 2017 die bisherige Invalidenrente zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen. Eventuell sei die Haushaltabklärung zu wiederholen und es sei ein Obergutachten zu den medizinischen Einschränkungen der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin anzuordnen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 17. Mai 2017 (Urk. 8) die Abweisung der Beschwerde, worüber die Beschwerdeführerin am 29. Mai 2017 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 11). Mit Eingabe vom 12. Juli 2017 (Urk. 14) verzichtete die Beschwerdeführerin auf die Einreichung einer Replik. Dies wurde der Beschwerdegegnerin am 14. Juli 2017 zur Kenntnis gebracht (Urk. 15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG) stellt sich unter dem Gesichtspunkt des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 und 7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG die Frage nach der anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Methode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, Betätigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich, gemischte Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch, das heisst ohne Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 133 V 504 E. 3.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit ist der im Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit erforderlich (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 334</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 393</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">125 V 146</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2c, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen und Begabungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2013 mit Hinweisen auf BGE 133 V 504 E. 3.3).</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Bestimmung der im konkreten Fall anwendbaren Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">methode und damit der Beantwortung der entscheidenden Statusfrage handelt es sich um eine hypothetische Beurteilung, die auch hypothetische Willens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidungen der versicherten Person berücksichtigen muss. Dies gilt auch für die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre. Diese inneren Tatsachen sind indessen einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in aller Regel aus äusser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Indizien erschlossen werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_287/2013 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2013 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 8C_511/2013 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zember 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, je </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei nichterwerbstätigen Versicherten, die im Aufgabenbereich tätig sind und denen eine Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, wird für die Bemessung der Invalidität in Abweichung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG darauf abgestellt, in welchem Masse sie unfähig sind, sich im Aufgabenbereich zu betätigen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG ist sinngemäss anwendbar (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG in Verbin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 ATSG; spezifische Methode; statt vieler BGE 130 V 97 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.1). Als Aufgabenbereich der im Haushalt tätigen Versicherten gelten ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere die übliche Tätigkeit im Haushalt, die Erziehung der Kinder sowie gemeinnützige und künstlerische Tätigkeiten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27 IVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter anderem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten und gewichteten Teilinvaliditäten ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; vgl. BGE 134 V 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Aufhebung der bisher ausgerichteten Dreiviertelsrente in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) damit, dass die Abklärungen ergeben hätten, dass der Beschwerdeführerin die frühere Tätigkeit als Verpackerin wieder in einem 50%-Pensum möglich sei. Eine angepasste Tätigkeit sei ihr in einem 60%-Pensum zumutbar. Zudem habe sich die Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion im Haushaltsbereich verbessert, wobei die Einschränkung, verglichen mit der erstmaligen Abklärung vom November 2006, viel geringer sei, weshalb ein Revisionsgrund vorliege. Dadurch könne die Situation, ohne Bindung an frühere Entscheide, neu geprüft werden (S. 1 unten f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daran hielt die Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort (Urk. 8) grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich fest. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), dass sie in mehrfacher Hinsicht unter schwerwiegenden gesundheitlichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen leide und sich ihr Krankheitszustand weiter chronifiziert habe. Ausserdem habe die Haushaltabklärung insgesamt zu einer unrealistischen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung ihrer Möglichkeiten geführt. Es gebe keinen Grund für einen Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug der bisher ausgerichteten Rente im Rahmen einer Revision (S. 3 f. Ziff. 4 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig ist die revisionsweise Aufhebung der bisher ausgerichteten Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente, wobei namentlich zu prüfen ist, ob eine wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen eingetreten ist, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu vergleichen ist dabei der Sachverhalt im Zeitpunkt der erstmaligen Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusprache </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Verfügung vom 11. Juli 2007 (Urk. 9/21) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– da im Rahmen der Rentenbestätigungen im Mai 2008 und Juli 2011 nur eine rudimentäre Prüfung erfolgte – mit demjenigen, welcher der hier angefochtenen Verfügung vom 21. Februar 2017 zugrunde lag.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der rechtskräftigen Leistungszusprache mit Verfügung vom 11. Juli 2007 (Urk. 9/21) lagen im Wesentlichen die nachfolgenden Berichte zugrunde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte in ihrem Bericht vom 3. März 2006 (Urk. 9/6/3-4) eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. A). Seit dem 11. April 2005 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. B).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Allgemeine Innere Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zin und Hausärztin der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 3 S. 1 Mitte), nannte in ihrem Bericht vom 7. März 2006 (Urk. 9/7/3-4) folgende Diagnosen mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. A):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelschwere – schwere, therapieresistente Depression, seit Sommer 2004 langsame, progrediente Entwicklung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte Niereninsuffizienz bei Schrumpfniere links seit März 2005</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie, Erstdiagnose 1999</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas per magna</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Seit Herbst 2004 habe für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Reinigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angestellte beziehungsweise als Hausfrau eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Ab zirka Herbst 2004 sei die Beschwerdeführerin nicht mehr in der Lage gewesen, einer geregelten Tätigkeit ohne Beschwerde nachzugehen und habe somit keine Arbeit suchen können (Ziff. B).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Ärztin des B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nannte in ihrem Bericht vom 8. März 2006 (Urk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 9/8/3-4) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ähigkeit (Ziff. A):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Flankenschmerzen rechts seit zirka 3 Jahren, Differentialdiagnose: muskulo-skelettal</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Kopfschmerzen seit zirka 6 Jahren, psychosoziale Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lastung mit vermehrter Nervosität und Depression seit Jahren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas per magna</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Arbeitsunfähigkeit sei aus ihrer Sicht nicht beurteilbar (Ziff. B).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 18. Oktober 2006 fand eine Haushaltabklärung vor Ort statt, worüber am 1. November 2006 berichtet wurde (Urk. 9/10). Die Abklärungsperson führte aus, dass die Beschwerdeführerin nach eigenen Angaben auch bei voller Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit weiterhin für die Kinder zu Hause sein würde. Sie kenne die Sprache nicht und könne sich nicht vorstellen, auswärts zu arbeiten. Zudem kämpfe das jüngste Kind seit der Geburt (Jahrgang 2002) mit gesundheitlichen Problemen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. 2.5). Die Beschwerdeführerin sei immer für den Haushalt und für die Kindererziehung verantwortlich gewesen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. 6). Die Abklärungsperson qualifizierte die Beschwerdeführerin als zu 100 % im Haushalt Tätige (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. 2.4) und ermittelte eine Einschränkung von 61.1 % im Haushalt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 4 ff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. 6).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 3. März 2007 (Urk. 9/11/3-4) führte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, dass der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin bei unveränderter Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se (vgl. vorstehend E. 3.2) stationär sei (Ziff. A, Ziff. C.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin begründete die Zusprache einer Dreiviertelsrente mit Verfügung vom 11. Juli 2007 (Urk. 9/21) damit, dass die Beschwerdeführerin seit September 2004 in ihrem Aufgabenbereich Haushaltsführung und Kinder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betreuung zu 61 % eingeschränkt sei. Diese Einschränkung entspreche dem Invaliditätsgrad (vgl. Verfügungsteil 2, Urk. 9/17 S. 1 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rentenbestätigung vom 2. Mai 2008 (Urk. 9/29) lag der Bericht von Dr. A.___ vom 10. April 2008 (Urk. 9/27/7-8) zugrunde (vgl. Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blatt vom 5. Mai 2008, Urk. 9/28). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> legte dar, dass seit ihrem letzten Bericht vom 7. März 2006 (vgl. vorstehend E. 3.3) keine wesentliche Veränderung eingetreten sei, ausser dass neu die Diagnose eines sekundären Hyperparathyreoidismus dazu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gekommen sei (Ziff. A, Ziff. C.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rentenbestätigung vom 22. Juli 2011 (Urk. 9/41) lagen die Berichte von Dr. A.___ vom 7. Juni 2011 (Urk. 9/38/5-6) und Dr. Z.___ vom 18. Juli 2011 (Urk. 9/39) zugrunde (vgl. Feststellungsblatt vom 22. Juli 2011, Urk. 9/40).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führte aus, dass die Beschwerdeführerin unter chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Schmerzen sowie unter einer mittelschweren Depression leide, die sie im Alltag stark behinderten. Sie sei auf Hilfe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Angehörigen angewiesen (Ziff. D.3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führte aus, dass eine unveränderte psychische Verfassung vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liege. Die Prognose sei ungünstig, da die Beschwerdeführerin bereits bei übli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Lebensschwierigkeiten schnell mit Anzeichen der psychischen Dekompen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sation reagiere (Ziff. 1.4). Seit dem 11. April 2005 bestehe eine dauernde 100%ige Arbeitsunfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Hilfs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiterin (Ziff. 1.6).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Arzt des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nannte in seinem Bericht vom 25. Juni 2015 (Urk. 9/50/6-7) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Knie-Totalprothese (TP) rechts am 25. Oktober 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Knie-TP links am 2. August 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von Seiten der Knieprothesen beidseits liege ein zufriedenstellender Verlauf vor. Im Alltag sei die Beschwerdeführerin bezüglich der Kniegelenke nicht mehr ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt (Ziff. 1.4). Bezüglich der Knie-TP-Operationen in Kombination mit einer Adipositas per magna sei eine abwechselnd stehend-gehender und sitzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Arbeitseinsatz ohne körperliche Belastung denkbar. Allerdings müssten die anderen Krankheitsursachen mitberück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt werden, hierzu könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Stellung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genommen werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Ziff. 1.8).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Nephrologie, nannte in seinem undatierten, bei der Beschwerdegegnerin am 26. Juni 2015 eingegangen Bericht (Urk. 9/49/2-5) folgende Diagnosen mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mässige chronische Niereninsuffizienz bei Schrumpfniere links bei Refluxnephropathie mit rezidivierenden Harnwegsinfekten links und wahrscheinlich zusätzlich hypertensiven/ischämischen Nephropathie in der verbleibenden Niere</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mikrohämaturie unklarer Ätiologie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">renale Hypertonie, Hyperurikämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sekundärer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hyperparathyreoidismus in Remission (Januar 2015)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vitamin D-Mangel (Januar 2015)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Flankenschmerzen beidseits, aktuell rechts betont und lumbal beidseits unklarer Ätiologie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Schmerzsyndrom bei mittelschwerer Depression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychosoziale Problematik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypothyreose unter Substitutionstherapie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas II</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">medialbetonte Pangonarthrose beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nannte in ihrem Bericht vom 3. Juli 2015 (Urk. 9/51/1-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. A):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelschwere therapieresistente Depression, seit Sommer 2004 lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">same, progrediente Entwicklung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte Niereninsuffizienz bei Schrumpfniere links, seit März 2005</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie, Erstdiagnose 1999</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas per magna</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Minderintelligenz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenüber ihrem Bericht vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Jahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2011 (vgl. vorstehend E. 3.9) liege keine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderung vor, der Verlauf sei stationär. Die Depression bestehe weiterhin mit zeitweise Verschlechterung bei familiären und sozialen Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">situationen (Ziff. D.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nannte in ihrem Bericht vom 31. Juli 2015 (Urk. 9/53) eine seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Jahr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2005 bestehende mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1). Seit ihrem letzten Bericht vom 18. Juli 2011 (vgl. vorstehend E. 3.9) liege praktisch keine Veränderung der chronisch depressiven Verfassung der Beschwerdeführerin vor. Die Beschwerdeführerin sei im Alltag überfordert und mache im Haushalt nur das Allernotwendigste. Die Prognose sei schlecht, da seit Jahren eine unveränderte Verfassung vorliege. Die Beschwerdeführerin habe ausserdem keine Ressourcen, um mit ihrer chronisch depressiven Verfassung zurecht zu kommen (Ziff. 1.4). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Hilfs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiterin sei die Beschwerdeführerin seit April 2005 zu 100 % arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig, dies voraussichtlich dauernd (Ziff. 1.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 5. Januar 2016 fand eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erneute</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Haushaltabklärung vor Ort statt, worüber am 6. Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016 berichtet wurde (Urk. 9/73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Die Abklärungsperson führte aus, dass die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu Hause lebende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tochter der Beschwerdeführerin als Übersetzerin fungiert habe. Im Gegensatz zum Vorbericht sei die Wohnung in einem sehr sauberen und aufgeräumten Zustand gewesen (S. 1 unten f. Ziff. 1). Nach eige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Angaben würde die Beschwerdeführerin bei guter Gesundheit zu 100 % arbeiten, dies müsste sie aus fina</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nziellen Gründen tun, weil man n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie wisse, wie viel ihr Ehemann verdiene und massive Schulden bestünden. Den Haushalt würde sie nicht alleine schaffen und sei auf die Hilfe ihrer Tochter angewiesen, der Ehemann könne aufgrund der langen Arbeitszeiten nicht viel helfen. Viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leicht würde sie deshalb auch nur zu 80 % arbeiten (S. 4 Ziff. 2.5). In der Folge qualifizierte die Abklärungsperson die Beschwerdeführerin als zu 80 % Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätige und zu 20 % im Haushalt Tätige. Von einer 100%igen Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit könne aufgrund der Aussage der Beschwerdeführerin, wonach sie den Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt mit einem 100%-Pensum nicht schaffen würde, nicht überwiegend wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich ausgegangen werden. Es sei somit höchstens von einer 80%igen Erwerbstätigkeit auszugehen (S. 4 f. Ziff. 2.6). Zudem ermittelte die Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">person eine Einschränkung im Haushalt vom 19.2 %, was bei einem Anteil im Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">on 20 % einem Invaliditätsgrad von 3.84 % entspreche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 6 ff. Ziff. 6-7).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erstatteten das von der Beschwerdegegnerin in Auftrag gegebene polydisziplinäre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten inklusive einer EFL</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am 9. September 2016 (Urk. 9/72/1-56) gestützt auf die ihnen überlassenen Akten (S. 2 f. Ziff. 2, S. 23 ff. Ziff. 9.2, S. 45 Ziff. 10), die Angaben der Beschwerdeführerin (S. 3 ff. Ziff. 3, S. 28 ff. Ziff. 9.3.2) und die durchgeführten orthopädischen (S. 5 f. Ziff. 5), psychiatrischen (S. 34 f. Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5; vgl. Urk. 9/72/74-101) und inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nistischen (S. 47 Ziff. 10.2; vgl. Urk. 9/72/69-73) Untersuchungen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter nannten eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig anhaltende mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F33.1), als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 52 Ziff. 12.1). Zudem nannten sie fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 53 Ziff. 12.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">akzentuierte, vermeidende, einfach strukturierte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schmerzpersistenz nach Knietotalprothese links August 2013 und rechts Oktober 2013 bei Nullachse</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Senk-/Spreizfüsse</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Niereninsuffizienz Stadium III bei Schrumpfniere links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">renale Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">renale Anämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sekundärer Hyperparathyreoidismus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hyperthyreose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nebenschlussvarizen an beiden Unterschenkeln</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach submuköser Antirefluxplastik links Februar 2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter legten dar, dass aus orthopädischer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> internistischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vorliege (S. 49 f. Ziff. 11.1). Die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit sei jedoch aus psychiatrischer Sicht eingeschränkt (S. 54 Ziff. 13.5). So betrage die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Betriebsmitarbeiterin und Verpackerin aufgrund der anhaltenden mittelgradigen depressiven Störung mit Beeinträchtigung der emotionalen Belastbarkeit, der geistigen Flexibilität, des Antriebs, der Interessen, der Motivation, der Kontakt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit und der Dauerbelastbarkeit gesamthaft bei voller Stunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">präsenz seit Januar 2011 50 % (Arbeitsunfähigkeit 50 %). Von August 2013 bis Januar 2014 habe im Rahmen der postoperativen Rehabilitationen gesamthaft bei voller Stundenpräsenz eine Arbeitsfähigkeit von 0 % (Arbeitsunfähigkeit 100 %) bestanden. Als Hausfrau mit freier Zeiteinteilung betrage die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit seit Januar 2011 gesamthaft bei voller Stundenpräsenz 75 % (Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit 25 %, S. 53 Ziff. 13.1). Arbeiten ohne erhöhte emotionale Belastung, ohne Stressbelastung, ohne erforderliche geistige Flexibilität, ohne ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehrte Kun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kontakte und ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung sowie geistig ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fache Tätigkeiten ohne Anforderungen an die Konzentration und Merk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit könnten der Beschwerdeführerin gesamthaft bei voller Stundenpräsenz seit Januar 2011 zu 60 % (Arbeitsunfähigkeit 40 %) zugemutet werden. Auch für adaptierte Tätigkeiten habe im Rahmen der postoperativen Rehabilitationen von August 2013 bis Januar 2014 gesamthaft bei voller Stundenpräsenz eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 0 % (Arbeitsunfähigkeit 100 %) bestanden (S. 53 f. Ziff. 13.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht erscheine die Prognose nach dem bisherigen Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsverlauf nur begrenzt günstig. Die Beschwerdeführerin erhalte seit Jahren eine psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung kombiniert mit einer antidepressiven Medikation. Die Therapie sei konsequent fortzusetzen und auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund des chronifizierten Verlaufs sei eine Intensivierung der anti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">depressiven Medikation zu empfehlen. Unter diesen therapeutischen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen sei inner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb eines Jahres eine Besserung des psychischen Zustands</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildes mit Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steigerung und gesamthaft etwa 70%iger Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit bei voller Stundenpräsenz theoretisch zu erwarten (S. 54 Ziff. 13.4).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte in seiner Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom 1. November 2016 (Urk. 9/75/4) aus, dass das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesamt schlüssig, nachvollziehbar und in seinen Feststellungen plausibel sei. Es handle sich im Wesentlichen um einen unveränderten Gesundheitszustand.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> legte in ihrem – nach Verfügungserlass erstellten – Bericht vom 15. März 2017 (Urk. 3) dar, dass die Beschwerdeführerin psychisch wie auch körperlich eingeschränkt sei und sich der Zustand in den letzten Jahren nicht verbessert habe. Zudem würden sich die aus dem Haushalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärungsbericht (vgl. vorstehend E. 4.5) gemachten Schlussfolge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen nicht mit ihren Beobachtungen decken. Die Beschwerdeführerin könne aufgrund ihrer Einschränkungen nicht zu 80 % arbeiten (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin bei guter Gesundheit einem 80%-Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sum nachgehen würde und zu 20 % im Haushalt tätig wäre (vgl. Urk. 1 S. 3 Ziff. 3; Urk. 2 S. 2 oben; vgl. auch vorstehend E. 4.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch zu beeinflussen (vgl. vorstehend E. 1.3). Ein Revisionsgrund in diesem Sinne betrifft Änderungen in den persönlichen Verhältnissen der versicherten Person, wozu etwa der Gesundheitszustand und der invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Status (vollerwerbstätig, nichterwerbstätig oder teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätig mit oder ohne Aufgabenbereich im Gesundheitsfall) gehören (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_410/2015 vom 13. November 2015 E. 2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin wurde bisher, mithin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowohl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der ursprünglichen Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusprache im Juli 2007 (vorstehend E. 3.1, E. 3.5, E. 3.7) als auch bei den Rentenbestätigungen im Mai 2008 (vorstehend E. 3.8) und im Juli 2011 (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 3.9) als zu 100 % im Haushalt Tätige beziehungsweise als Nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwerbstätige qualifiziert, weshalb der Invaliditätsgrad anhand eines Betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vergleiches bemessen wurde (vgl. vorstehend E. 1.5). Da die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin nun aufgrund der geänderten familiären Verhältnissen bei guter Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit in einem 80%-Pensum tätig wäre, ist sie neu als Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätige mit Aufgabenbereich zu qualifizieren und der Invaliditätsgrad ist neu anhand der gemischten Methoden (vgl. vorstehend E. 1.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) zu bemessen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somit ist ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 ATSG zu bejahen, weshalb eine umfassende Prüfung des Rentenanspruchs vorzunehmen ist, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (vgl. BGE 141 V 9 E. 2.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2018 sind die geänderten Bestimmungen der IVV vom 1. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zember 2017 in Kraft getreten. Mit dieser Änderung wurde für die Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legung des Invaliditätsgrades von teilerwerbstätigen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG) in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Absatz 2 – 4 IVV ein neues Berech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nungsmodell eingeführt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p><span> </span><span>Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span>die galten, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat </span><span>(vgl. BGE </span><span>130 V 445 E. </span><span>1.2.1, 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinwei</span><span>sen). </span></p><p><span> </span><span>Die angefochtene Verfügung ist am </span><span>21. Februar 2017 (Urk. 2)</span><span> und somit vor dem Inkrafttreten </span><span>der Verordnungsänderung am 1. </span><span>Januar 2018 ergangen, wes</span><span>halb die revidierten Bestimmungen noch nicht zur Anwendung gelangen. Nach</span><span>folgend wird daher auf das bisherige Recht und die dazu ergangene Recht</span><span>sprechung Bezug genommen. </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das polydisziplinäre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten vom September 2016 (vorstehend E. 4.6) umfasst die Fachrichtungen Allgemeine Innere Medizin, Orthopädie und Psychiatrie. Die Gutachter verfügen über den entsprechenden Facharzttitel (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 9/72/1-56 S. 55 f.) und waren somit in ihren Fachgebieten zur Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin befähigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten erscheint denn auch für die streitigen Belange umfas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">send, beruht auf allseitigen Untersuchungen und berücksichtigt die geklagten Beschwerden der Beschwerdeführerin. Zudem wurde es in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) erstellt und leuchtet in der Darlegung der medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und die Schlussfolgerungen wurden nachvollziehbar begründet. Damit erfüllt das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten die bundesgerichtlichen Anforderungen an ein medizinisches Gutachten (vorstehend E. 1.7), so dass für die Entscheidfindung grundsätzlich darauf abzustellen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der somatische Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich zur medizinischen Situation, wie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich im Zeitpunkt der erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">maligen Rentenzusprache im Jahr 200</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beziehungsweise im Rahmen der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestätigungen in den Jahren 2008 und 2011 präsentie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rte, nicht wesentlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ändert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter diagnostizierten eine Schmerzpersistenz nach Knietotalprothese links (August 2013) und rechts (Oktober 2013) bei Nullachse, Senk-/Spreizfüsse, eine Adipositas, eine chronische Niereninsuffizienz im Stadium III bei Schrumpf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niere links, eine renale Hypertonie, eine renale Anämie, ein sekun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">därer Hyperparathyreoidismus, eine Hyperthyreose, Nebenschlussvarizen an beiden Unterschenkeln sowie einen Status nach submuköser Antireflux</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">plastik links Februar 2010, jedoch ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 4.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die volle Arbeitsfähigkeit aus orthopädischer Sicht (vorstehend E. 4.6) begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten die Gutachter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung der EFL</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in schlüssiger und nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbarer Weise damit, dass die von der Beschwerdeführerin geklagten Kniegelenksschmerzen und das Ausmass der subjektiven Reduktion der kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perlichen Leistungsfähigkeit bei normalem radiologischem Befund nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollzogen werden könnten (Urk. 72/1-56 S. 49 Ziff. 11.1, vgl. S. 5 f. Ziff. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3). Die aus internistischer Sicht ebenfalls bestehende volle Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 4.6) begründeten die Gutachter damit, dass die inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nistischen Erkrankungen die Arbeitsfähigkeit nicht beeinträchtigen würden (S. 49 f. Ziff. 11.1, vgl. S. 48</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ziff. 10.4). Die vorübergehende 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit im Rahmen der postoperativen Rehabilitationen von August 2013 bis Januar 2014 (vorstehend E. 4.6) vermag daran nichts zu ändern. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Einschätzung stimmt denn auch mit der Beurteilung des Arztes des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Juni 2015 (vorstehend E. 4.1) überein, wonach er eine abwechselnd stehend-gehende und sitzende Tätigkeit ohne körperliche Belastung als zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar erachtete. Dem Bericht von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Juni 2015 (vorstehend E. 4.2) sind keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin zu entnehmen, weshalb dieser Bericht nicht geeignet ist, an der Einschätzung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter etwas zu ändern.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf den Bericht von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Juli 2015 (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 4.3) ist auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass Hausärztinnen und Hausärzte wie überhaupt behandelnde Arztpersonen beziehungsweise The</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rapiekräfte im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">felsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Ausserdem legte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht näher dar, weshalb die Beschwerdeführerin in somatischer Hinsicht in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sein soll. Bezüglich des nach Verfügungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlass erstellten Berichtes von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom März 2017 (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 4.8) gilt, dass nach ständiger Rechtsprechung das Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gericht die Gesetzmässigkeit des angefochtenen Entscheids in der Regel nach dem Sachverhalt beurteilt, der zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfahrens gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 131 V 242 E. 2.1, 121 V 362 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1b).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der genannte Bericht von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> äussert sich zum Sachverhalt vor und kurz nach Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügungserlass, weshalb er grundsätzlich zur Beurteilung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes und der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin herangezogen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den kann. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gilt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch hier, dass Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht näher darge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legt hat, weshalb die Beschwerdeführerin in somatischer Hinsicht in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sein soll.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist der medizinische Sachverhalt in somatischer Hinsicht als dahingehend erstellt zu erachten, dass die Beschwerdeführerin in ihrer Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit nicht eingeschränkt ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In psychiatrischer Hinsicht diagnostizierten die Gutachter eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig anhaltende mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F33.1), mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie akzentuierte, vermeidende, einfach strukturierte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1) und eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4). Sie attestierten der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin in der angestammten Tätigkeit als Betriebsmitarbeiterin und Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">packerin eine 50%ige Arbeitsfähigkeit und in angepasster Tätigkeit eine 60%ige Arbeitsfähigkeit (vorstehend E. 4.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter legten in schlüssiger und nachvollziehbarer Weise dar, dass die Beschwerdeführerin etwa im Jahr 2005 im Zusammenhang mit körperlichen Beschwerden, Partnerproblemen und familiären Problemen eine rezidivierende depressive Störung mit mittelgradigen depressiven Episoden entwickelt habe, wobei nach dem Tod ihrer Mutter im Jahr 2011 eine Verschlechterung des psychischen Zustandsbildes eingetreten sei. Lediglich nach der Geburt ihres Enkelkindes im Jahr 2013 sei über etwa 4 Wochen eine vorübergehende Besse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des psychischen Zustandsbildes eingetreten. Trotz der subjektiven Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung des psychischen Zustandsbildes lasse sich aus psychiatrischer Sicht weiterhin eine anhaltende mittelgradige depressive Episode erheben (Urk. 9/72/1-56 S. 50 Mitte Ziff. 11.1, vgl. S. 36 Ziff. 9.7.1). Aufgrund der ungünstigen Kindheits- und Persönlichkeitsentwicklung fänden sich bei der Beschwerdeführerin Hinweise für akzentuierte, vermeidende und einfach struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turierte Persönlichkeitszüge. Trotzdem erreichten die Persönlichkeitsdefizite nicht die Intensität einer Persönlichkeitsstörung. Zudem fänden sich Hinweise für eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung und es würden anhaltende schwere und quälende Schmerzen angegeben, die durch eine körperliche Störung nicht ausreichend erklärt werden könnten und in Verbindung mit emo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionalen Konflikten und psychosozialen Belastungen stünden (Urk. 9/72/1-56 S. 51 Ziff. 11.1, vgl. S. 36 f, Ziff. 9.7.1). Die Gutachter kamen zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin aufgrund der anhaltenden mittelgradigen depressiven Störung in ihrer Arbeitsfähigkeit dahingehend beeinträchtigt sei, dass ihr die angestammte Tätigkeit als Betriebsmitarbeiterin und Verpackerin seit Januar 2011 zu 50 % möglich sei. Arbeiten ohne erhöhte emotionale Belastung, ohne Stressbelastung, ohne erforderliche geistige Flexibilität, ohne vermehrte Kun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denkontakte und ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung sowie geistig ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fache Tätigkeiten ohne Anforderungen an di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Konzentration und Merkfähigkeit seien ihr seit Januar 2011 zu 60 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zumutbar (vorstehend E. 4.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht liegt demnach ein im Wesentlichen unveränderter Gesundheitszustand vor,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es handelt sich mithin um eine andere Beurteilung des gleichen Sachverhaltes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 9/72/1-56 S. 55 Ziff. 13.6, vgl. S. 42 Ziff. 9.8.1.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lt für sich allein genommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keinen Revisionsgrund dar (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 1.3), da jedoch mit dem Statuswechsel der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin ein Revisionsgrund ausgewiesen ist, steht einer umfassenden Prüfung des Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchs ohne Bindung an frühere Beurteilungen nichts entgegen (vorstehend E. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist nachfolgend aus rechtlicher Sicht zu beurteilen, ob aufgrund der psychiatrischen Diagnosen eine Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fach</span><span>ärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleich</span><span>bedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diag</span><span>nose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objek</span><span>tivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumut</span><span>bar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.2.1 unter Hinweis auf 127 V 294 E. 4b/cc und 139 V 547 E. 5.2).</span></p><p><span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psycho</span><span>somatische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tat</span><span>sächliche Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grund</span><span>sätzlich in einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE</span><span> </span><span>141 V 281). Mit BGE 143 V 418 hat das Bundesgericht erkannt, dass grund</span><span>sätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen einem strukturierten Beweis</span><span>verfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krank</span><span>heitsbild allenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung ein</span><span>zelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Fest</span><span>stellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeits</span><span>unfähigkeit schliessen lassen (E. 7).</span><span> </span></p><p><span> </span><span>Im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens sind als Standardindikatoren die folgenden Aspekte massgebend (BGE 141 V 281 E. 4.1.3):</span></p><p><span>Funktioneller Schweregrad</span></p><p><span>- </span><span>Gesundheitsschädigung</span></p><p><span>-</span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde</span></p><p><span>-</span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten</span></p><p><span>- </span><span>Persönlichkeit: Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen</span></p><p><span>- </span><span>sozialer Kontext</span></p><p><span>Konsistenz (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleich</span><span>baren Lebensbereichen</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungs</span><span>anamnestisch</span><span> ausgewiesener Leidens</span><span>druck</span></p><p><span> </span><span>Diese</span><span> Stan</span><span>dard</span><span>indika</span><span>toren erlauben - unter Berücksichtigung leistungs</span><span>hin</span><span>dernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensations</span><span>poten</span><span>zialen (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungs</span><span>vermögen ein</span><span>zuschätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_2</span><span>60/2017 vom 1. Dezember 2017 E. </span><span>4.2.3). </span><span>Die Anerkennung eines renten</span><span>begründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span>wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchs</span><span>grundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und wider</span><span>spruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachge</span><span>wiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit (nach wie vor) die materiell beweisbe</span><span>lastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2).</span></p><p><span>5.9</span><span> </span><span>In E. 8.1 von BGE 143 V 418 hat das Bundesgericht festgehalten, dass das strukturierte Beweisverfahren wie es in </span><a href="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=8C_130%2F2017&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-V-281%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span>BGE 141 V 281</span> </a><span> definiert wurde (vgl. vor</span><span>stehend E. 5.8), einer Aufteilung von Einbussen auf einzelne Leiden entgegensteh</span><span>t</span><span>, da es auf einer ergebnisoffenen Gesamtbetrachtung in Berück</span><span>sichtigung der Wechselwirkungen basier</span><span>t</span><span>. Demnach </span><span>fallen</span><span> Störungen unab</span><span>hängig von ihrer Diagnose bereits dann als rechtlich bedeutsame Komor</span><span>bidität in Betracht</span><span>, wenn ihnen im konkreten Fall ressourcen</span><span>hemmende Wirkung bei</span><span>zumessen </span><span>ist</span><span>. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Prüfung des funktionellen Schweregrades des Leidens de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin is</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t somit von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> allen psychiatrischen Diagnosen, namentlich einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> depressive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Störung, gegenwärtig anhaltende mittelgradige depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ve Episode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> akzentuierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vermeidende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, einfach strukturierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Pe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rsönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitszügen sowie von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> anhaltende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> somatoforme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung, auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Komplex Gesundheitsschädigung ist in Bezug auf den Indikator Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prägung der diagnoserelevanten Befunde festzuhalten, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, insbesondere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgrund der rezidivierenden depressiven Störung mit anhaltender mittelgradiger depressiver Episode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in ihrer emotionalen Belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit, geistigen Flexibilität, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Antrieb, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Interessen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Motivation, Kontaktfähigkeit und Dauerbelastbarkeit beeinträchtigt ist (vorstehend E. 4.6; vgl. Urk. 9/72/1-56 S. 40 Ziff. 9.7.3). Es bestehen zwar psychosoziale Faktoren, namentlich die Arbeitslosigkeit, finanzielle Belastungen sowie mangelnde Deutsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenntnisse, jedoch kommen diese psychosoziale Faktoren nicht als alleinige Ursache der depressiven Störung in Betracht (Urk. 9/72/1-56 S. 39 Mitte Ziff. 9.7.2, S. 54 Ziff. 13.5). In Bezug auf den Indikator Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz ist festzuhalten, dass sich die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin seit dem Jahr 2005 in regelmässiger psychiatrischer und psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peutischer Behandlung befindet und eine antidepressive Medikation erhält. Es liegt keine krankheitsbedingte Unfähigkeit zur Therapieadhärenz vor </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/72/1-56 S. 39 unten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ziff. 9.7.2, vgl. S. 29 Ziff. 9.3.2.2). Unter Fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung der therapeutischen Massnahmen ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach Ansicht des psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Gutachters durchaus eine Besserung des psychischen Zustands</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildes zu erwarten (Urk. 9/72/1-56 S. 39 oben Ziff. 9.7.2; vgl. vorstehend E. 4.6). Dies deutet auf eine positive Prognose hin. In Bezug auf die Komor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidität ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit der Schmerzsymptomatik und psychosozialen Problemen eine rezidivierende depressive Störung mit mittelgradigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">depressiven Episoden entwickelt hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die depressive Störung und die Schmerzsymptomatik beeinflussen sich gegenseitig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/72/1-56 S. 38 unten f. Ziff. 9.7.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Zudem weist die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">akzentuierte, vermeidende, einfach strukturierte Pe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rsönlichkeitszüge auf (vgl. vorstehend E. 5.9). Weitere Komorbiditäten sind nicht ersichtlich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Komplex Persönlichkeit ist festzuhalten, dass sich bei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin aufgrund der ungünstigen Kindheits- und Persönlichkeitsentwicklung zwar Hinweise für akzentuierte, vermeidende und einfach strukturierte Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitszüge mit Hinweisen für grenzwertige intellektuelle Fähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Vermeidung von berufliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n und sozialen Kontakten finden. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iese Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsdefizite erreichen jedoch nicht die Intensität einer Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung und die Selbst- und Fremdwahrnehmung, die Realitätsprüfung und Urteilsbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Affektsteuerung und Impulskontrolle sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Intentionali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tät </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht wesentlich beeinträchtigt (Urk. 9/72/1-56 S. 38 Mitte Ziff. 9.7.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 5.7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Komplex sozialer Kontext ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> trotz der rezidivierenden depressiven Störung mit anhaltender mittelgradiger depressiver Episode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über Ressourcen verfügt. So zeigt sie zahlreiche Aktivitäten im Tagesablauf mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versorgung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihres Sohnes und der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grösstenteils selbstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versorgung des Haushaltes, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wobei sie bei den Haushalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiten auch von der zu Hause lebenden Tochter und ihrem Sohn unterstützt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wird.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie räumt auf,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> saugt Staub,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kocht das Mittagessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">macht die Wäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che, geht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittags l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inkaufen und Kaffee trinken, kocht das Abendessen, hat Kontakt mit der Familie und sieht fern. Zudem lassen sich zumindest wenige soziale Kontakte mit relativ guter Kontaktfähigkeit erheben und es bestehen auch Hinweise für Motivation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Interessen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 9/72/1-56 S. 39 Mitte Ziff. 9.7.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 4 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ziff. 9.7.3, vgl. S. 30 f. Ziff. 9.3.2.4.4-9.3.2.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist weiter die Konsistenz. Hinsichtlich des Gesichtspunkts der gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässigen Einschränkungen des Aktivitätenniveaus in allen vergleichbaren Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereichen ist festzuhalten, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diesbezüglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine gleichmässige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seit Jahren keiner berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Tätigkeit nach und fühlt sich nicht arbeitsfähig. Daneben zeigt sie zahlrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Aktivitäten im Tagesablauf, indem sie sich um die Kinder kümmert, den Haushalt mit Pausen versorgt,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kocht, l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufen geht, einkauft, Kaffee trinkt und die Wäsche macht. Zudem lassen sich gute familiäre Kontakte und zumindest weni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge soziale Kontakte mit Bekannten, Freunden und Kolleginnen erheben. Auch zeigt sie gewisse Motivation und Interessen, sieht fern und wirkte zum Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungszeitpunkt relativ gut kontaktfähig, jedoch erschwert kommunikationsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hig. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">or dem Eintritt der Gesundheitsstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lassen sich hingegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berufliche Aktivitäten erheben, jedoch ging die Beschwerdeführerin auch früher keinen Hobbies ausser Laufen nach (Urk. 9/72/1-56 S. 40 oben Ziff. 9.7.2, vgl. S. 29 ff. Ziff. 9.3.2.4-9.3.2.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Gesichtspunkts des behandlungs- und eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nestisch ausgewiesenen Leidensdrucks ist schliesslich festzuhalten, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin im Rahmen der therapeutischen Massnahmen aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichende Kooperation und Compliance zeigt (Urk. 9/72/1-56 S. 39 unten Ziff. 9.7.2). Die therapeutischen Optionen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Behandlung der rezidivierenden depressiven Störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wurden jedoch bisher nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausreichend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgenützt und neben der Intensivierung der ambulanten therapeutischen Massnahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wären</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stationäre tagesklinische Behandlungen möglich. Dabei zeigt die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führeri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n einen Leidensdruck und dürfte – nach Ansicht des psychiatrischen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achters – </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch therapeutische Angebote in Anspruch nehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 9/72/1-56 S. 40 Mitte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. 9.7.2). Dies weist auf eine positive Prognose hin (vgl. auch vorstehend E. 4.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das von den Gutachtern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund der damaligen Rechtsprechung nur für die anhaltende somatoforme Schmerzstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anhand eines strukturierten, normati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Prüfrasters beurteilte tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in dem Sinne, dass die anhaltende somatoforme Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung die Arbeitsfähigkeit nicht beeinträchtigt, vermag zu überzeugen. Die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung der Arbeitsfähigkeit von 60 % in angepasster Tätigkeit beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise der Arbeitsunfähigkeit von 40 % aufgrund der depressiven Störung durch die Gutachter erfolgte jedoch ohne Prüfung der Standard</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">indikatoren. Wie vorstehend gezeigt, kann die nunmehr auch für die depressive Störung durchzuführende Prüfung der Standardindikatoren indes ebenfalls gestützt auf das Y.___-Gutachten erfolgen. Die erwähnte Arbeitsfähigkeit von lediglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">60 % in angepasster Tätigkeit (vorstehend E. 5.7) überzeugt nach dem Dargelegten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht, sprechen doch all die genannten Faktoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere die Ressourcen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gegen eine Arbeitsunfähigkeit beziehungsweise für das Vorliegen einer vollen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin verfügt über genügende Ressourcen, um wieder einer Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit nachzugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Arbeitsunfähigkeit ein unbestimmter Rechtsbegriff des formellen Gesetzes ist (Art. 6 ATSG), kommt der Arztperson bei der Folgenabschätzung der von ihr erhobenen gesundheitlichen Beeinträchtigung keine abschliessende Beurteilungskompetenz zu, sondern sie nimmt hierzu Stellung, das heisst sie gibt eine Schätzung ab. Diese ist durch die rechtsanwendenden Behörden im Rahmen der rechtlichen Vorgaben zu würdigen (BGE 140 V 193 E. 3.1 und 3.2). Weil die Arbeitsfähigkeit somit keine rein medizinische, sondern letztlich eine juristische Frage ist, können sich Konstellationen ergeben, bei welchen von der im medizinischen Gutachten festgestellten Arbeitsfähigkeit abzuweichen ist, ohne dass dieses seinen Beweiswert verlöre (SVR 2013 IV Nr. 9 S. 21, 8C_842/2011 E. 4.2.2). Im vorliegenden Fall ist insofern vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten abzuweichen, als dass festgehalten werden kann, dass der Beschwerdeführerin aus psychiatrischer Sicht Tätigkeiten ohne erhöhte emotionale Belastung, ohne Stressbelastung, ohne erforderliche geistige Flexibilität, ohne vermehrte Kun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denkontakte und ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung sowie geistig ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fache Tätigkeiten ohne Anforderungen an die Konzentration und Merkfähigkeit zu 100 % zumutbar sind.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die Berichte der behandelnden Psychiaterin Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Juli 2015 (vorstehend E. 4.4) sowie der Hausärztin Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Juli 2015 (vorstehend E. 4.3) und vom März 2017 (vorstehend E. 4.8), wobei sich Letzterer zum Sachverhalt vor und kurz nach Verfügungserlass äussert (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend E. 5.5), ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erneut </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztinnen und Hausärzte wie überhaupt behandelnde Arztpersonen beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise Therapiekräfte im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trauens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Pati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Die diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stische Einschätzung von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wonach seit dem Jahr 2005 eine anhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tende mittelgradige depressive Episode bestehe (vgl. vorstehend E. 3.2, E. 3.6, E. 3.9, E. 4.4), stimmt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit der Beurteilung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter überein. Die beschriebenen Auswirkungen, wonach die Beschwerdeführerin im Alltag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisch überfordert sei und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Alltag nur das Allernotwendigste mache (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 4.4), konnten im Rahmen der Begutachtung nur teilweise erhoben wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. So führte die Beschwerdeführerin anlässlich der Begutachtung aus, dass sie zwar den Haushalt nur mit Mühe besorge und dabei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von ihrer Tochter und dem Sohn unterstützt werde, sie würde jedoch selbst aufräumen, staubsaugen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kochen, die Wäsche machen sowie Kleinigkeiten selber einkaufen (Urk. 9/72/1-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">56 S. 41 f. Ziff. 9.7.5, vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend E. 5.9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dies ergibt sich auch aus dem Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltsbericht vom 6. Januar 2016 (Urk. 9/73).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausserdem äusserte sich Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht näher dazu, weshalb die Beschwerdeführerin nicht arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig oder nur beschränkt arbeitsfähig sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n soll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Bericht von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vermag deshalb an de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausführungen der Y.___-Gutachter betreffend die Haushaltsführung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nichts zu ändern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die Berichte der Hausärztin Dr. A.___ ist festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten, dass sie nicht über den entsprechenden Facharzttitel verfügt, um den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin fachärztlich zu beurteilen. Ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem legte sie nicht näher dar, weshalb die Beschwerdeführerin nicht arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig oder nur beschränkt arbeitsfähig sein soll.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist der medizinische Sachverhalt in psychiatrischer Hinsicht als dahingehend erstellt zu betrachten, dass der Beschwerdeführerin eine ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passte Tätigkeit seit Januar 2011 zu 100 % zumutbar ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.14</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es kann festgehalten werden, dass aus somatischer als auch psychiatrischer Sicht ein im Wesentlichen unveränderter Gesundheitszustand vorliegt, mithin handelt es sich um eine andere Beurteilung des gleichen Sachverhaltes. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie bereits festgehalten wurde, stellt d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie bloss unterschiedliche Beurteilung der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keinen Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, da jedoch mit dem Statuswechsel der Beschwerdeführerin ein Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rund ausgewiesen ist, steht einer umfassenden Prüfung des Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchs ohne Bindung an frühere Beurteilungen nichts entgegen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend E. 5.7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Der diesbezügliche Einwand der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 1 S. 4 Ziff. 5) erweist sich somit als unbegründet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachfolgend ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Invaliditätsgrad im erwerblichen Bereich aufg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rund eines </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einkommensvergleiches zu ermitteln.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstruktur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen sind (BGE 139 V 28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin hat keinen Beruf erlernt und war bis zur Geburt ihrer zweiten Tochter im Jahr 1995 in einer Textilfabrik tätig. Danach war sie in den Jahren 1998 bis 2004 unregelmässig und in einem niedrigen Pensum bei der F.___, der G.___ und der H.___ tätig und bezog zwischendurch Arbeitslosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung. Danach war die Beschwerdeführerin nicht mehr erwerbstätig und war Hausfrau und Mutter (vgl. hierzu den Auszug aus dem individuellen Konto, IK-Auszug, Urk. 9/66 S. 6 und S. 11; vgl. auch Urk. 9/73 S. 2 f. Ziff. 2.2-2.3). Anlässlich der polydisziplinären Begutachtung gab die Beschwerdeführerin an, zuletzt in den Jahren 2001 bis 2005 als Verpackerin bei der I.___ tätig gewesen zu sein (vgl. Urk. 9/72/1-56 S. 4 Ziff. 3.2.4). Diese Tätigkeit lässt sich jedoch dem IK-Auszug nicht entnehmen (Urk. 9/66 S. 6), ein Beleg hierzu fehlt in den Akten und auch in der Anmeldung wurde diese Tätigkeit nicht erwähnt (Urk. 9/3/5), weshalb auf die Angaben im IK-Auszug abzustellen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des Umstandes, dass die Beschwerdeführerin keinen Beruf erlernt hat, unregelmässig und bei verschiedenen Arbeitgebern tätig war und die letzte Arbeitstätigkeit im Jahr 2004 nur über zwei Monate dauerte (vgl. Urk. 9/66 S. 11), rechtfertigt es sich, zur Ermittlung des Valideneinkommens auf den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standardisierten Durchschnittslohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sektors gemäss LSE heranzuziehen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das im Jahr 2014 von Frauen im Durchschnitt aller einfachen Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaftszweigen des privaten Sektors erzielte Einkommen betrug pro Monat Fr. 4’300.-- (LSE 2014, Tabellengruppe TA1, Total Frauen, Kompetenzniveau 1, www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkommen/ Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten, Lohnniveau - Schweiz), mithin Fr. 51’600.-- pro Jahr. Unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der allgemeinen Lohnentwicklung im Jahr 2015 in der Höhe von 0.4 % und im Jahr 2016 in der Höhe von 0.7 % (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nominallohnindex 1993-2016, Tabelle T1.93, Total</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Frauen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen/Arbeitskosten, Lohnentwicklung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) sowie der durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2016 von 41.7 Stunden (Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">triebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, Total, www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit, Arbeitszeit) er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gibt dies ein Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von rund Fr. 54’386.-- (Fr. 51’600.-- x 1.004 x 1.007 : 40 x 41.7) für das Jahr 2016 bei einem 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">%-Pensum, mithin rund Fr. 43’509.-- für ein 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0%-Pensum.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 592 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">öffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">133 V 545 E. 7.1). Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Lohnstatistik erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 124 V 321 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b/aa). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5b/aa). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2; 134 V 322 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5b/bb-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit eingeschränkt ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5a/bb). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthalte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne gesundheitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen dür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen (Urteile des Bundesgerichts 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1 und 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">71 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 und 126 V 75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichtes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_808/2013 vom 14. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführerin sind nur noch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeiten ohne erhöhte emotionale Belastung, ohne Stressbelastung, ohne erforderliche geistige Flexibilität, ohne vermehrte Kundenkontakte und ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung sowie geistig einfache Tätigkeiten ohne Anforderungen an die Konzentr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ation und Merkfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 5.10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Ermittlung des Invalideneinkommens rechtfertigt es sich deshalb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ebenfalls, auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den standardisierten Durchschnittslohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sektors gemäss LSE abzustellen. Das Invalideneinkommen entspricht deshalb dem Vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deneinkommen und beträgt für das Jahr 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 54’386.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-- für ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">%-Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum und Fr. 43’509.-- für ein 80%-Pensum (vorstehend E. 6.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt, inwieweit vom Invalideneinkommen ein leidensbedingter Abzug vorzunehmen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine psychisch bedingt verstärkte Rücksichtnahme seitens Vorgesetzter und Arbeitskollegen kann nach der Gerichtspraxis in der Regel nicht als eigenstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diger Abzugsgrund anerkannt werden (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_366/2015 vom 22. September 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1 mit Hinweisen), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weshalb sich diesbezüglich kein leidensbedingter Abzug rechtfertigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die lange Abwesenheit vom Arbeitsmarkt betrifft das Kriterium der Dienstjahre, dessen Bedeutung im privaten Sektor abnimmt, je niedriger das Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsprofil ist. Mit Blick auf das Kompetenzniveau 1 (bis LSE 2010 Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niveau 4) kommt diesem Aspekt keine ins Gewicht fallende Bedeutung zu (vgl. Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_808/2015 vom 29. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2016 E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 3.4.2 und 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3 unter Hinweis auf 8C_</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">351/2014 vom 14. August 2014 E. 5.2.4.2), weshalb auch diesbezüglich kein leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingter Abzug gerechtfertigt ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt besteht ein genügend grosses Spektrum an möglichen angepassten Tätigkeiten, weshalb unter Berücksichtigung aller Umstände kein leidensbedingter Abzug zu gewähren ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des Umstandes, dass das Valideneinkommen dem Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen entspricht (vorstehend E. 6.3, E. 6.5) resultiert bei einem Anteil von 80 % im erwerblichen Bereich ein Teilinvaliditätsgrad von 0 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt die Einschränkung der Beschwerdeführerin im Haushaltsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Haushalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abkl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärungsbericht (vorstehend E. 4.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von einer qualifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierten Abklärungsperson bei der Beschwerdeführerin zu Hause</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Beisein der zu Hause lebenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tochter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Übersetzerin fungiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e, sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der medizinischen Diagnosen und der Angaben der Bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin erstellt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Abklärungsbericht ist sodann plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen und in Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben. Damit erfüllt der Abklärungsbericht die praxisgemässen Kriterien an einen beweiskräftigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bericht (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundesgerichts I 733/03 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2004 E. 5.1.2; vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch BGE 130 V 61 E. 6.2 und 128 V 93 E. 4 betreffend Abklärungsberichte im Zusammenhang mit der Hauspflege und Hilflosigkeit)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb darauf abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt werden kann.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Einwand der Beschwerdeführerin, wonach die Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltabklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung insgesamt zu einer unrealistischen Einschätzung ihrer Möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten geführt habe (vgl. Urk. 1 S. 3 f. Ziff. 4), erweist sich somit als unbegründet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von der Abklärungsperson ermittelte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einschränkung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">19.2 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltsbereich ist schlüssig und nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar begründet (vorstehend E. 4.5; vgl. Urk. 9/73 S. 6 ff. Ziff. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und insbesondere im Hinblick auf die bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Rechtsprechung, wonach die versicherte Person Verhaltens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen zu entwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ckeln hat, welche die Auswirkungen der Behinderung im haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaftlichen Bereich reduzieren und ihr eine möglichst vollständige und unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängige Erledigung der Haushaltsarbeiten ermöglichen, nicht zu bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">egründet der Umstand, dass diese Arbeiten nur mühsam und mit höherem Zeitaufwand bewältigt werden können, nicht ohne Weiteres eine Invalidität. Zudem wird eine Unterstützung durch Familienangehörige voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che weiter geht als im Gesundheitsfall (vgl. BGE 130 V 97 E. 3.3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach steht fest, dass im Haushalt eine Einschränkung von 19.2 % besteht, was bei einem Anteil im Haushalt von 20 % einem Invaliditätsgrad von 3.84 % entspricht (vorstehend E. 4.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Addition der Teilinvaliditätsgrade von 0 % im erwerblichen Bereich (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 6.7) und von 3.84</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % im Haushalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sbereich (vorstehend E. 6.8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) ergibt einen rentenausschliessenden Invalidit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ätsgrad von gesamthaft rund 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst wenn keine Änderung der sozialversicherungsrechtlichen Qualifikation der Beschwerdeführerin vorliegen würde und sie weiterhin als zu 100 % im Haushalt Tätige zu qualifizieren wäre, würde kein rentenbegründender Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad resultieren. War die Beschwerdeführerin bei der Rentenzusprache im Juli 2007 noch zu 61.1 % im Haushalt eingeschränkt (vorstehend E. 3.5, E. 3.7), lag zum Verfügungszeitpunkt nur noch eine Einschränkung von 19.2 % vor (vorstehend E. 4.5, E. 6.8), weshalb im Haushaltsbereich eine wesentliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besserung ausgewiesen ist. Ausserdem liegt die von der Abklärungsperson fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellte Einschränkung im Haushaltbereich im Bereich dessen, was die Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter attestierten, gingen doch diese davon aus, dass die Beschwerdeführerin als Hausfrau zu 25 % eingeschränkt sei (vorstehend E. 4.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die revisionsweise Aufhebung der bisher ausgerichteten Dreiviertelsrente ist somit im Ergebnis nicht zu beanstanden. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin aufzuerlegen.</span></p><p></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Jürg Leimbacher</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannPeter-Schwarzenberger</p></div> </div></body></html>