{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2008-07-30", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VK-2007-00003_2008-07-30.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=207770&W10_KEY=13013553&nTrefferzeile=98&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "9cefdf35422775e583c621c501066136"}, "Scrapedate": "2025-09-06", "Num": [" VK.2007.00003"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 30.07.2008 VK.2007.00003"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 30.07.2008 VK.2007.00003"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 30.07.2008 VK.2007.00003"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "4. Abteilung/4. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Streitigkeit \u00fcber die Verteilung der elektrischen Energie | Zust\u00e4ndigkeit des Verwaltungsgerichts f\u00fcr Klagen betreffend die Verteilung elektrischer Energie [Die Kl\u00e4gerin (Elektrizit\u00e4tswerke des Kantons Z\u00fcrich, EKZ) beantragte vor Verwaltungsgericht, der Beklagten (Zivilgemeinde Br\u00fcttisellsen) seien Installation und Betrieb von Netzen f\u00fcr die Verteilung elektrischer Energie in einem neu erschlossenen Gebiet zu untersagen.] Kl\u00e4rung der Passivlegitimation (E. 1). Zu pr\u00fcfen ist, ob das Verwaltungsgericht gem\u00e4ss \u00a7 82 lit. i VRG f\u00fcr die Erledigung der Klage zust\u00e4ndig ist (E. 2). Mit Inkrafttreten des Stromversorgungsgesetzes hat sich an der bisherigen Zust\u00e4ndigkeit des Verwaltungsgerichts f\u00fcr Streitigkeiten der EKZ mit den Wiederverk\u00e4ufern \u00fcber die Verteilung der elektrischen Energie (\u00a7 82 lit. i VRG) einstweilen nichts ge\u00e4ndert (E. 3). Den Gesetzesmaterialien ist zu entnehmen, dass \u00a7 82 lit. i VRG auch Streitigkeiten erfasst, in welchen eine Gemeinde gest\u00fctzt auf die ihr zustehende Autonomie entscheidet, als Wiederverk\u00e4uferin aufzutreten; die Klage gest\u00fctzt auf \u00a7 82 lit. i VRG hat demnach einen \u00fcber den Wortlaut der Bestimmung hinausgehenden Anwendungsbereich (E. 4). Die raumplanerischen Kompetenzen der politischen Gemeinde - vorliegend hat diese einen Erschliessungsplan erlassen und darin die einzelnen Leitungssysteme und die Linienf\u00fchrung festgelegt - schliessen die Zust\u00e4ndigkeit des Verwaltungsgerichts nicht aus (E. 5.1). Die Zust\u00e4ndigkeit des Verwaltungsgerichts ist indessen ausgeschlossen, weil die Regelung der Plangenehmigung im Elektrizit\u00e4tsgesetz des Bundes die Kompetenzen zur Bewilligung von Installation und Betrieb von Verteilnetzen dem Bund zuweist (E. 5.2.1 f.). Weil der Antrag der Kl\u00e4gerin bezweckt, die Errichtung konkreter Leitungen durch die Beklagte zu unterbinden, betrifft er gerade diesen bundesrechtlich geregelten Bereich (E. 5.2.3 f.). Im Klageverfahren gilt die Dispositionsmaxime und das Verwaltungsgericht ist unbedingt an die Parteibegehren gebunden. Daher kommt eine Umdeutung des Klagebegehrens in einenzul\u00e4ssigen Antrag nicht in Frage (E. 6.1). Da die Parteien mit der Erheblichkeit des elekrizit\u00e4tsrechtlichen Plangenehmigungsverfahrens h\u00e4tten rechnen k\u00f6nnen, musste ihnen das rechtliche Geh\u00f6r zur Rechtsanwendung nicht gew\u00e4hrt werden (E. 6.2). Kosten- und Entsch\u00e4digungfolgen (E. 8).\rNichteintreten."}], "ScrapyJob": "446973/29/2124", "Zeit UTC": "06.09.2025 22:49:40", "Checksum": "5d95c247b0fcb8829f3de1cd61a4ce45"}