<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>KK.2016.00029</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Schüpbach</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 16. Mai 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Klägerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter Stadler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Dufourstrasse 140, 8008 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">SWICA Krankenversicherung AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">SWICA Gesundheitsorganisation, Rechtsdienst</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Römerstrasse 38, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beklagte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geboren 1976</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, war seit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. April 2009</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihrer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung bei der Y.___ AG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die Folgen von krankheitsbedingtem Erwerbsausfall im Rahmen einer Kollektivtag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung nach dem Bundesgesetz über den Versicherungsvertrag (VVG) bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">SWICA Krankenversicherung AG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(nachfolgend: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">SWICA) taggeldver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichert (vgl. Urk. 2/2-3, Urk. 7/1-3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 6. November 2014 wurde der SWICA eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17. September 2014 be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollumf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ängliche Arbeitsunfähigkeit der Versicherten gemeldet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. In der Folge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> richtete die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">SWICA nach Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf der Wartefrist Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">taggelder bis zum 8. Januar 2015 aus (Urk. 7/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bereits am 16. Juli 2014 hatte die Y.___ AG das Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnis mit der Versicherten per 30. September 2014 gekündigt (vgl. Urk. 7/4), wobei sich das Arbeitsverhältnis aufgrund von Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeiten bis Ende Oktober 2014 verlängert hatte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die Versicherte zu einer am 8. Januar 2015 von der SWICA vorgesehenen Untersuchung nicht erschien (vgl. Urk. 7/18-20), stellte die SWICA mit Schrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben vom 8. Januar 2015 die Krankentaggeldleistungen per 8. Januar 2015 ein (Urk. 7/20) und hielt auch, nachdem die Versicherte am 8. Oktober 2015 von Dr. med. Z.___, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sucht worden war (Urk. 7/32), mit ihrem Schreiben vom 21. Oktober 2015 (Urk. 7/34) daran fest. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 26. Januar 2016 (Urk. 7/38) reichte die Versicherte der SWICA einen Bericht über den Aufenthalt in der Psychiatrischen Universitäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klinik A.___ ein, warf die Frage auf, ob die Einstellung der Taggelder per 8. Januar 2015 ohne eine Übergangsfrist gerechtfertigt gewesen sei und machte der SWICA ein Vergleichsangebot, um die Angelegenheit einvernehmlich zu regeln. Die SWICA verneinte in ihrem Schreiben vom 25. Februar 2016 eine Versicherungsdeckung, da die Versicherte per 30. September 2014 von ihrer Arbeitgeberin die Kündigung erhalten habe und sie danach nicht in die Einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung übergetreten sei (Urk. 7/39). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 10. Juni 2016 Klage gegen die SWICA und beantragte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diese sei zu verpflichten,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihr auch für die Zeit ab 8. Januar 2015 Krankentag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelder von Fr. 113.10 pro Tag auszurichten, und zwar bis zum Ablauf der maximalen Leistungsdauer von 730 Tagen ab 17. September 2014, zuzüglich Verzugszins von 5 % ab 1. Juli 2016 (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Klageantwort vom 30. Juni 2016 (Urk. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) beantragte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">SWICA</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ng der Klage, eventuell sei ein Gerichtsgutachten zur Arbeitsunfähigkeit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuholen, subeventuell seien die IV-Akten bezüglich der Arbeits- und Erwerbsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit beizuziehen, subsubeventuell sei der Taggeldanspruch gegen unten zu korrigieren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom 26. Juli 2017 (Urk. 13) wurden die IV-Akten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gezogen, welche am 10. August 2017 zugestellt wurden (vgl. Urk. 15, Urk. 16/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">101).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom 15. August 2016 (Urk. 8) wurde der Klägerin antrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss die unentgeltliche Rechtsvertretung bewilligt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 19. August 2016 (Urk. 10) hielt die Klägerin an ihren Anträ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen fest und reichte ein E-Mailschreiben sowie ein Arztzeugnis zu den Akten (Urk. 11/1-2).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschluss vom 5. Dezember 2017 (Urk. 18) wurde den Parteien eine Frist angesetzt, um mitzuteilen, ob eine Hauptverhandlung gewünscht werde. Gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitig wurde in Aussicht gestellt, ein psychiatrisches Gutachten bei Dr. med. B.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, einzuho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len, und den Parteien Gelegenheit eingeräumt, allfällige Ausschluss- und Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lehnungsgründe geltend zu machen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Klägerin verzichtete am 8. Dezember 2017 (Urk. 19) und die Beklagte am 12. Dezember 2017 (Urk. 21) auf die Durchführung einer Hauptverhandlung. Es wurden keine Ablehnungsgründe geltend gemacht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das hiesige Gericht holte in der Folge ein Gutachten ein (vgl. Urk. 22), das von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Febru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2018 erstattet wurde (Urk. 24). Die Par</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teien nahmen hierzu am 28. Februar 2018 (Urk. 28) respektive 5. März 2018 (Urk. 29) Stellung. Die Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen wurden den Parteien am 7. März 2018 gegenseitig zur Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis gebracht (Urk. 30).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitigkeiten aus einer Zusatzversicherung zur sozialen Krankenversicherung unterstehen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 Satz 2 des Bundesgesetzes vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2014 betreffend die Aufsicht über die soziale Krankenversicherung (Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsaufsichtsgesetz, KVAG) dem Bundesgesetz über den Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag (Versicherungsvertragsgesetz, VVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kantone können ein Gericht bezeichnen, welches als einzige kantonale Instanz für solche Streitigkeiten zuständig ist (Art. 7 der Schweizerischen Zivil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prozessordnung; ZPO). Im Kanton Zürich liegt die Zuständigkeit beim Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsgericht (§ 2 Abs. 2 lit. b des Gesetzes über das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsgericht, GSVGer). Das Verfahren richtet sich nach Art. 244 bis 247 ZPO (vereinfachtes Verfahren; Art. 243 Abs. 2 lit. f ZPO). Die Klage wird direkt beim Gericht anhängig gemacht (BGE 138 III 558 E. 3.2 und 4.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die sachliche und örtliche Zuständigkeit des hiesigen Gerichts zur Beurteilung der eingereichten Klage ist unstreitig gegeben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht stellt den Sachverhalt von Amtes wegen fest (Art. 247 Abs. 2 lit. a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Verbindung mit Art. 243 Abs. 1 lit. f ZPO). Der Untersuchungsgrundsatz, wonach das Gericht alle rechtserheblichen Sachverhaltselemente zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigen hat, die sich im Verlaufe des Verfahrens ergeben, auch wenn die Par</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teien diese nicht angeführt haben, gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien. Er entbindet die Par</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teien nicht davon, Beweise beizubringen und bei der Erstellung des Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts mitzuwirken (BGE 125 III 231 E. 4a). Ebenso schliesst er die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zipierte Beweiswürdigung nicht aus (Urteil des Bundesgerichts 5C.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">206/2006 vom 9. November 2006 E. 2.1) und verleiht den Parteien keinen Anspruch, dass alle möglichen Beweise abgenommen werden, und auch keinen Anspruch auf ein bestimmtes Beweismittel (BGE 125 III 231; Urteil des Bundesgerichts 5C.34/2006 vom 27. Juni 2006 E. 2a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitigkeiten aus Zusatzversicherungen gemäss VVG sind privatrechtlicher Natur (BGE 133 III 439 E. 2.1 mit Hinweisen). Das Schweizerische Obliga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nenrecht (OR) gilt immer subsidiär, wenn das VVG, das hinsichtlich des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsvertrages zahlreiche vom OR abweichende oder dieses ergänzende Bestimmungen enthält, eine Frage nicht regelt (vgl. Art. 100 Abs. 1 VVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss den vorliegend anwendbaren Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die kollektive Taggeldversicherung nach VVG (AVB, Ausgabe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1998</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) gewährt die Beklagte Versicherungsschutz gegen die wirtschaftlichen Folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Krankheit und Geburt im Rahmen der vereinbarten Leistungen (Ziff. 2 AVB). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Krankheit ist gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AVB jede </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesundheitsstörung, die der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte unfreiwillig erleidet, kein Unfall oder keine Unfallfolge ist und ärztlich bestätigt wird. Schwangerschaft- und Geburtskomplikationen sind einer versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten Krankheit gleichgestellt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsunfähigkeit liegt vor, wenn der Versicherte ganz oder teilweise ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stande ist, seinen Beruf und eine andere zumutbare Erwerbstätigkeit auszuüben (Ziff. 16 AVB).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Taggeld wird bei ärztlich festgestellter Arbeitsunfähigkeit von mindestens 25 % anteilsmässig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entsprechend dem Grad der Arbeitsunfähigkeit ausgerichtet (Ziff. 12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und 13 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AVB).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. 23</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der hier massgeblichen AVB</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> enfällt die Leistungspflicht nach Erlöschen des Versicherungsschutzes. Vorbehalten bleibt ein allfälliger Übertritt in die Einzelversicherung. Nach Ziff. 39 AVB erlischt der Versicherungsschutz für den einzelnen Versicherten unter anderem mit seinem Austritt aus dem ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten Betrieb. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Schreiben vom 8. April 2010 (Urk. 7/2) an die Y.___ AG hält die Beklagte fest, dass die Mitarbeitenden mit einer laufenden Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit bisher bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses ab dem 181. Tag nach Beendigung in die Einzeltaggeldversicherung hätten übertreten müssen, um weiterhin in den Genuss von Taggeldleistungen zu kommen. Neu sei der Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tritt in die Einzeltaggeldversicherung nur noch erforderlich, wenn der austre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tende Mitarbeitende den Versicherungsschutz für Arbeitsunfähigkeit aufgrund neuer Krankheiten weiterführen möchte. Für bestehende Arbeitsunfähigkeiten bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses bleibe der Anspruch auf Taggeld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen weiterhin (bis insgesamt maximal 730 Tage) gewahrt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Klägerin führte zur Begründung der geltend gemachten Forderung im Wesentlichen an, sie sei nach dem 8. Januar 2015 weiterhin arbeitsunfähig gewesen (Urk. 1 S. 8 ff.). Es sei auf das Gutachten von Dr. med. Rebecca B.___ abzustellen, wonach in der fraglichen Zeitperiode durchgehend eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden habe (Urk. 29).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 6), die Kläge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin sei mit der Kündigung durch den Arbeitgeber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über das Recht auf den Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tritt in die Einzelversicherung darüber aufgeklärt worden, dass der Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsschutz mit dem Austritt aus dem versicherten Betrieb erlösche. Aufgrund der Tatsache, dass bei Austritt aus dem versicherten Betrieb Ende Oktober 2014 kein laufender Schadenfall vorgelegen habe, sei der Versicherungsschutz spätestens per Ende Oktober 2014 erloschen (S. 3 f.). Auch wenn eine Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsdeckung trotz Austritt aus dem versicherten Betrieb ohne laufende Arbeitsunfähigkeit anzunehmen sei, bestehe für die Zeit ab dem 8. Januar 2015 eine 80%ige Arbeitsfähigkeit (S. 4 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gerichtsgutachten komme zum Schluss, dass zahlreiche psychophysische Belastungsfaktoren bestanden hätten. Aufgrund dieser Belastungsfaktoren sei es zu einer Dekompensation gekommen (Urk. 28 S. 2 f.). Die Gutachterin begründe die Arbeitsunfähigkeit vorwiegend mit den externen Belastungsfaktoren und der Persönlichkeit der Klägerin. Selbst bei Annahme einer Arbeitsunfähigkeit sei diese somit nicht auf eine Krankheit im Rechtssinne zurückzuführen. Ausserdem bestehe seit dem 1. November 2014 mangels Übertritt in die Einzelversicherung keine Versicherungsdeckung (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob ab dem 1. November 2014 eine Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deckung besteht und ob die Klägerin infolgedessen Anspruch auf Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geldleistungen auch ab 8. Januar 2015 hat. Dies hängt davon ab, wie es sich mit der Arbeitsfähigkeit der Klägerin ab diesem Zeitpunkt verhält.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die relevante medizinische Aktenlage präsentiert sich wie folgt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, bestätigte am 19. September 2014 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ab dem 17. September 2014 für voraussichtlich 10 Tage (Urk. 7/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des Stadtspitals D.___ berichteten am 28. September 2014 (Urk. 7/10) über die ambulante Behandlung der Klägerin auf dem Notfall vom gleichen Tag und nannten folgende Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Medikamentenintoxikation bei Anpassungsstörung mit depressiver Symptomatik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung mit depressiver Symptomatik </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führten aus, dass eine notfallmässige Selbsteinweisung durch Angehörige erfolgt sei, nachdem die Klägerin 100 mg Zolpidem eingenommen habe (S. 1). Nach Rücksprache mit dem toxikologischen Institut sei der Serumpeak von Zolpidem nach 30 Minuten bis 3 Stunden zu erwarten. Die Klägerin werde des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb auf der Notfallstation überwacht. Am 29. September 2014 sei auf Grund der nicht auszuschliessenden Suizidalität der Notfallpsychiater Dr. med. E.___ hinzugezogen worden. Aktuell könne sich die Klägerin klar von einer Suizidalität distanzieren, sodass sie in Begleitung des Vaters nach Hause ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassen werden könne (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrisch-Psychologischen F.___ berich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten am 1. Oktober 2014 (Urk. 7/11) und nannten als Befund eine Störung der Vitalgefühle, die Klägerin sei deprimiert, habe Schuldgefühle, sei psychomoto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">risch antriebsgehemmt, habe Ein- und Durchschlafstörungen und es liege ein sozialer Rückzug vor. Das aktuelle Zustandsbild sei vereinbar mit einer rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode. Die Klägerin werde ambulant weiter behandelt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. E.___, Klinik F.___, attestierte der Klägerin am 3. Oktober 2014 eine 100%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit vom 29. September bis 30. September 2014 (Urk. 7/12 S. 2) und am 31. Oktober 2014 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 31. Oktober bis 30. November 2014 (Urk. 7/12 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der F.___ berich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teten am 26. November 2014 (Urk. 7/17) und nannten folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führten aus, dass die Klägerin vorerst bis Ende Dezember 2014 zu 100 % arbeitsunfähig sei. Die Prognose auf längere Sicht sei schwer zu beurteilen (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___, Klinik F.___, attestier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te der Klägerin am 27. November 2014 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 1. November bis 31. Dezember 2014 (Urk. 7/21 S. 2) und am 16. Januar 2015 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit vom 1. bis 31. Januar 2015 (Urk. 7/21 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. G.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, attestierte der Klägerin am 10. April 2015 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 5. Februar bis 30. April 2015 (Urk. 2/19) und am 5. August 2015 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit vom 1. bis 28. Mai 2015 und eine 100%ige Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit vom 29. Mai bis 31. August 2015 (Urk. 2/20) sowie am 4. September 2015 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 1. bis 30. September 2015 (Urk. 2/21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ür Gynäkologie und Geburtshilfe, privat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtliche Weiterbildung für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychosomatische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Psychosoziale Medizin, Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauensarzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, erstattete seine medizinische Beurteilung am 16. Oktober 2015 (Urk. 7/32) zuhanden der Beklagten und nannte folgende Diagnosen ohne Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 9):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Entwicklung körperlicher Symptome aus psychischen Gründen (Aggra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">vation; ICD-10 F68.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nichtzusagende Tätigkeit (ICD-10 Z56.5)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Anpassungsstörung mit gemischten Gefühlen (ICD-10 F43.23)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychische und physische Probleme bei Doppelbelastung Beruf und Familie (ICD-10 Z56.6)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ungenügende soziale Sicherung (extreme Verschuldung; ICD-10 Z59.7)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schwierigkeiten bei der kulturellen Eingewöhnung (ICD-10 Z60.3) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er führte aus, dass falls eine depressive Erkrankung nach ICD-10 F33 vorgele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen haben solle, diese mittlerweile remittiert sei. Allerdings bestünden an dieser Diagnose ICD-10 F33 erhebliche Zweifel. Eine rezidivierende depressive Störung könne nach Mitteilung durch die Klägerin ausgeschlossen werden. Die Klägerin berichte, dass sie vor 2014 nie depressiv erkrankt gewesen sei. Es fehlten auch entsprechende Dokumente. Die Klägerin könne lachen, sei auslenkbar, depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ve Symptome liessen sich nicht eruieren. Es würden eindeutig psychosoziale Probleme überwiegen (am Arbeitsplatz, extreme Schulden, Angst vor Auswei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung wegen fehlendem Arbeitsplatz, Flucht in die Krankheit, weil eine Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung, die eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge habe, vor der Fremdenpolizei schützen könne). Eine depressive Verstimmung, Symptome einer depressiven Störung würden von der Klägerin nicht genannt. Eine namhafte depressive Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung, die eine Arbeitsunfähigkeit rechtfertigen könnte, lasse sich nicht nachwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Es bestünden erhebliche Zweifel an einer adäquaten Therapie. Die Klägerin berichte, dass sie ihre Medikamente nicht zu sich nehme, dies schon seit Mona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Es fänden sich viele Hinweise auf Aggravation, einen sekundären Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsgewinn, der ihr helfe, ihrer immensen Verschuldung auszuweichen und die Ausweisung zu vermeiden. Weshalb die anhaltende Verletzung der Mitwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungspflicht nicht berücksichtigt worden sei, sei nicht nachvollziehbar. Es fehl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten nach ICD-10 und DSM V alle Kriterien, die eine Diagnose rechtfertigen könnten. Auffällig sei die Zeitnähe zur Einweisung in die Tagesklinik zum Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebot durch die Taggeldversicherung, sich einer vertrauensärztlichen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung zu unterziehen. Eine Arbeitsunfähigkeit sei aus oben genannten Gründen nicht nachvollziehbar (S. 9). Es bestehe keine Arbeitsunfähigkeit, weder für die angestammte noch eine angepasste Tätigkeit (S. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ berichtete erneut am 21. Oktober 2015 (Urk. 7/33) und führte aus, der Bericht des Stadtspitals D.___ bestätige, dass eine Anpassungsstörung mit depressiver Symptomatik vorgelegen habe, sowie eine Medikamentenintoxikati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">on, jedoch kein Suizid.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der A.___ berichteten am 28. Oktober 2015 (Urk. 7/35) zuhanden der IV-Stelle und nannten folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1), seit Ende 2014 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führten aus, dass aktuell eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestehe. Es sei davon auszugehen, dass nach der Tagesklinik eine Wiedereingliederung auf dem Arbeitsmarkt möglich sein werde. Hierzu seien ab Januar 2016 Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungsmassnahmen durch die IV sinnvoll (S. 1). Als Befund nannten sie, dass die Konzentration subjektiv sehr beeinträchtigt sei. Das Gedächtnis und die Auffassung seien normal. Im Affekt sei die Klägerin mittelgradig niederge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmt, die Schwingungsfähigkeit sei reduziert und der Antrieb vermindert. Es bestünden ausgeprägte Schlafstörungen. Eine abschliessende Prognose könne aufgrund der Kürze der Behandlung noch nicht gestellt werden. Gegenwärtig werde die Klägerin viermal in der Woche halbtags in der Tagesklinik und mit Psychopharmaka behandelt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 15. Dezember 2015 bestätigten die Ärzte der A.___ (Urk. 7/36), dass die Klägerin seit dem 28. September 2015 bei ihnen in Behandlung sei und eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 23. September bis und mit 31. Dezember 2015 bestehe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 29. April 2016 bestätigten die Ärzte der A.___ (Urk. 2/23), dass die Klägerin seit dem 28. September 2015 bei ihnen in Behandlung sei und eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 23. September bis und mit 4. Mai 2016 bestehe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 6. Mai 2016 bestätigten die Ärzte der A.___ (Urk. 2/24), dass die Klägerin seit dem 28. September 2015 bei ihnen in Behandlung sei und eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 5. Mai bis und mit 5. Juni 2016 bestehe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.14</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattete ihr psychiatrisches Gutachten am 12. Februar 2018 (Urk. 24) gestützt auf die Akten. Sie nannte folgende Diagnosen (S. 8):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronifizierte depressive Episode, überwiegend mittelschwer, mindestens ab September 2014 und Besserung ab Frühjahr 2017</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf rezidivierende depressive Störung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Persönlichkeitsakzentuierung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Persönlichkeitsstörung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führte aus, dass sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgrund der Lebensgeschichte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klägerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Frage stell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob nicht unabhängig von der postulierten affektiven Störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht im Mindesten eine akzentuierte Persönlichkeit, wenn nicht gar eine Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">törung im engeren Sinne vorliege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Von keinem der bisher in die Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung oder Beurteilung involvierten Ärzte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die problematische Beziehungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">staltung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klägerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit wechselnden, zumindest wahrscheinlich emotional abhängigen und teilweise grenzüberschreitenden Beziehungen diskutiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auch beruflich ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klägerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ausser bei der letzten Stelle, nie wirklich F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassen können. Vorbestehend gebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es einen Drogenkonsum, der nie genau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er exploriert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worden sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und auch über eine Haftstrafe aufgrund von Drogen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nie weiter eingegangen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihrer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sicht müsse aber dringend die Verdachtsdiagnose der Persönlichkeitsakzentuierung, wenn nicht gar Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichkeitsstörung diskutiert und näher exploriert werden. In jede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Fall spiele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Grundpersönlichkeit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klägerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Rolle bei der späteren Krankheitsent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wicklung, da ihr aufgrund dessen weniger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ressourcen zur Verfügung stünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die Störungsbilder negativ interagieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Möglicherweise führ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch die Grundpersönlichkeit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klägerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dazu, dass sich die anzunehmende depressive Symptomatik, die von den unterschiedlichen Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lern immer wieder beschrieben we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, mitunter rasch ändern k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">önne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klägerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sehr abhängig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und emotional stark reagier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e auf Belastungsfak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">toren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von aussen. Die verzweifelt und hilflos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wirkenden Suizidversuche würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf die zumind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">est temporär bestehende grosse Ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berbelastung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klägerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deuten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die sich möglicherwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ise auch rasch wieder bessern könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wenn sich die Lebensumstände etwas stabilisieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> würden (S. 6 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausser im Bericht von Dr. Z.___ werde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in den psychiatrischen Befunden immer wieder die depressive Symptomatik der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klägerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschrieben mit Zukunfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ängsten, Insuffizienzgefühlen und Schuldgefühlen sowie einem ausgeprägten Krankheitsgefühl. Affektiv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine gewisse Reizbarkeit, eine grosse Affekt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">labilität, Niedergestimmtheit und reduzierte Schwingungsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ratlo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beschrieben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der Antrieb w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durchgängig als verminde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rt angegeben und es falle der Klägerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer eine Tagesstruktur aufrechtzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhalten. In diesem Rahmen komme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es offensichtlich immer wieder auch zu diversen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säumnissen, indem die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klägerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Termine nicht wahrn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ehme und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fristen verpass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Eine gewisse Zirkadianität werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beschrieben mit grossen Schwierigkeiten am Morgen und Antriebshemmung, die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich im Laufe des Tages bessere. Die Vital</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefühle wü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rden als gestört ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geben. Ausserdem durchgängig sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Angabe von Schlafstörungen im Sinne von Ein- und Durchschlafstörungen bei Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen einerseits, aber auch wegen Gedankenkreisen und Grübeln. In der Folge dessen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehe eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verkürzte Schlafdauer mit insges</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">amt verminderter Belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rascher Erschöpfbarkeit. Psychotische Symptome w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rden stets ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neint.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mitunter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestehe die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Angab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e leichter kognitiver Defizite </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie Konzentra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionsstörungen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vereinzelt w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sozialer Rückzug angegeben, der allerdings nicht weiter spezifiziert w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Situativ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch eine gewisse Hoffnungslosig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit beschrieben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Antriebsstörung und die Unfähigkeit eine Tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">struktur aufrechtzuerhalten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zumindest zur Aufnahme einer tagesklini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Behandlung und im Verlauf der beruflichen Integration auch zur Hinzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme einer psychiatrischen Spitex geführt (S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der genannten Symptomatik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein relevantes psychiatrisches Leiden ausgewiesen im Sinne einer affektiven Störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Aufgrund der Aktenlage beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">he</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kein Zweifel daran, dass bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klägerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Zeitraum von Januar 2015 bis September 2016 eine depressive Symptomatik bestanden ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, deren Ausprä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung sicher gewissen Schwankungen unterworfen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewesen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wo es aber aller Wahrscheinlichkeit nie zu einer vollständigen Remission im Sinne einer Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomfreiheit gekommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Anamnestisch finde sich nur einmal der konkrete Hinweis auf depressive Phasen auch im Vorfeld der aktuellen Erkrankung ab September 2014 und hierfür g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bt es keinerlei Echtzeitdokumente.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierende depressive Störung könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> daher lediglich als Verdachtsdiagnose genannt werden, ein chronifiziertes depressives Zustandsbild wechselnder Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in diesem Zeitraum aber ausgewiesen. Das Krankheitsbild ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dazu geführt, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klägerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zumindest ohne therapeutische Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terstützung kaum in der Lage gewesen sei,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihren familiären und soziale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Verpflichtungen nachzukommen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihre letzte Tätigkeit auszuüben. Abhängig von äusseren Belastungsfaktoren schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es sich schwankend um ein mittelschweres bis schweres depressives Zustandsbild gehandelt zu haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 7)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> davon auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass sich das Zustandsbild der Klägerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Grunde langsam schleichend entwickelt ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis zur Dekompensation im September 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So erklär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en sich auch die zahlreichen Arbeitsausfälle in den Jahren zuvor, die im Weiteren nicht s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pezifisch dokumentiert seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Darauf hinweisend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch Angaben der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klägerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die in einzelnen Arztberichten dokumentiert s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eien,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dass es bereits früher immer wieder dep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ressive Schwankungen gegeben habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Unter einer erhöhten Belastung schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es dann im September 2014 zur psychischen Dekompensation, mit zweimaliger Tablettenintoxikation Anfang und Ende September 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gekommen zu sein. Explizite Belastungsfaktoren, die zur Dekompensation geführt h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Schwierigkeiten zumindest mit den damals im Haushalt lebenden Kindern und hier insbesondere dem Sohn, der damal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s die Lehrstelle abgebrochen habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die Trennung vom damaligen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">partner, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stellenverlust und damit verbunden auch eine gewisse existenzielle Bedrohung infolge der immer wieder aufgetretenen Ausfallzeiten. Zudem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klägerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zumindest subjektiv von der Migrationsbehörde unter Druck gesetzt und von der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausweisung bedroht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gefühlt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Nach der akuten Dekompen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sation im September 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es dann erstmals zur Aufnahme einer psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trisch/psychotherapeutischen Behandlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gekommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eine wirkliche Verbesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Symptomatik schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aber erst ab der tagesklinischen Behandlung ab September 2015 zustande gekommen zu sein, weil die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klägerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terstützt durch diese Massnahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zunehmend eine gewisse Tagesstruktur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhalten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und dadurch aktiver </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geworden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auch hierunter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">man allerdings noch lange nicht von einer Arbeitsfähigkeit im engeren Sinne ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auch im Rahmen der später eingeleiteten beruflichen Massnahme ab Juni 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zunächst, basierend auf den Berichten der Integrationsstelle, noch keine Arbeitsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wenngleich sich die Belastbarkeit und Funktionalität der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klägerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> insgesamt dann doch lan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gsam verbessert zu haben scheine (S. 8)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Aussagen zur Arbeitsfähigkeit der Klägerin in angestammter und angepass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf den Arztberichten und Arztzeugnissen der damals behandelnden Kollegen und auch auf den Verlaufsberichten der beruflichen Integrationsmassnahme durch die Firma </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___ basieren. Aufgrund dieser zugrunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegenden Informationen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durchaus eine Aussage zur Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klägerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Zeitraum von Januar 2015 bis September 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6 gemacht werden. Demnach stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich der psychische Zustand der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klägerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zumindest in seiner Anfälligkeit und Labilität so dar, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klägerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in diesem gesamten Zeitraum weder in der angestammten Tätigkeit als Logistik-Mitarbeiterin, noch in einer Verweistätigkeit arbeitsfähig gewese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n wäre. Wie bereits erwähnt seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Berichte der behandelnden Kollegen, als auch der Integrationsmassnahme, kongruent, nachvollziehbar und plausibel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 9)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht von Dr. Z.___ würden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">immer wieder Auffälligkeiten beschrieben, die dann im psychopathologis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Befund keinerlei Eingang fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nden. Bereits im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rahmen der Anamnese fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nden sich immer wieder Kommentare von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wo </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er einzelne Passagen kommentiere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und dies mitunter auch gegenüber den behandelnden Kollegen in recht despektierlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Art und Weise. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Nichtein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme oder unregelmässige Einna</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hme von Medikamenten kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er von vorne herein als nicht Einhalten der Schadensminderungspflicht, ohne dies wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter zu d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iskutieren. Plausibel von der Klägerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dargelegte Beschwerden wie Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Affektlabilität, Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">überdruss, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berforderu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ngsgefühle und Tagesmüdigkeit wü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rden als subjektive Symptome genannt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die dann aber in der Diagnosestellung und Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urteilung keinen Nieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlag fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 11)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim Lesen der psychiatrischen Beurteilun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g von Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entsteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">druck, dass er der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klägerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> selbst, und auch sämtlichen in diesem Zeitraum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandelnden Kollegen, misstraue</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und er in gerade</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> detektivischer Art und Weise mögliche Ungereimtheiten aufzudecken versuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Selbst wenn tatsächlich zum Zeitpunkt der damaligen Exploration ein überwiegend unauffälliger psychopatho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logischer Befund bestanden habe, unterla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in ausrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chender Weise die Vorberichte zu würdigen und damit auf einen Längsverlauf einer Erkrankung einzugehen, wo immer wieder nachvollziehbar auch eine Affektlabilität und damit auch Stim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mungsschwankungen beschrieben wü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zitiere elegisch das Krankheitsbild der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglicherweise zu diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierenden Anpassungsstörung, um dann fälschlicherweise zum Schluss zu kommen, dass diese grundsätzlich keine Arbeitsunfähigkeit begründen würden, was in dieser reduzierten Form für sich schon nicht statthaft </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, da sich eine allfällige Arbeitsunfähigkeit aus einer Symptomatik und nich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t aufgrund einer Diagnose ergebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den genannten Gründen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf diese Beurteilung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht abgestützt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 12)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwischen den Parteien ist unbestritten, dass die Klägerin zum Personal der Y.___ AG gehörte und damit in der Zeit ihrer Anstellung ab 1. April 2009 im Rahmen der zwischen dieser Firma und der Beklagten abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossenen kollektiven Krankentaggeldversicherung mit der Police Nr. 1316290 (Urk. 7/3) versichert war. Ebenfalls unbestritten ist, dass die Beklagte der Kläge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin ein Taggeld gestützt auf eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 17. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2014 bis 8. Januar 2015 ausrichtete. Unbestritten ist weiter, dass die Klägerin am 9. November 2014 über ihr Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trittsrecht informiert worden war (Urk. 7/5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist zunächst, ob für die Zeit nach dem Austritt der Kläge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin per 31. Oktober 2014 eine Versicherungsdeckung bestand.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf das Schreiben der Beklagten vom 8. April 2010 (Urk. 7/2) an die Y.___ AG, welches klar eine Praxisänderung zu den geltenden AVB darstellt, ist vorliegend davon auszugehen, dass der Anspruch auf Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geldleistungen weiterhin bis insgesamt maximal 730 Tage gewahrt blieb, sofern die Klägerin bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses per 31. Oktober 2014 arbeitsunfähig war (vgl. vorstehend E. 1.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte stellte sich diesbezüglich auf den Standpunkt, das Arztzeugnis von Dr. E.___ vom 31. Oktober 2014 (vgl. vorstehend E. 3.5), wonach eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit der Klägerin bestehe, sei nicht verwertbar, da die Klägerin am 31. Oktober 2014 an ihrem Arbeitsplatz gewesen sei und ihre Soll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stunden erreicht habe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den von der Klägerin eingereichten Auszügen betreffend die Arbeitszeiten (Urk. 11/1) ist zu entnehmen, dass die Klägerin ihren Arbeitsplatz am 31. Oktober 2014 bereits um 13:01 Uhr und somit vor Erreichen der Sollzeit verlassen hat. Gestützt auf ihre Ausführungen (vgl. Urk. 10), das E-Mail</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schreiben von I.___, HR Services Y.___ AG (Urk. 11/2) sowie das Arztzeugnis von Dr. E.___ vom 31. Oktober 2014 (Urk. 11/2) ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die Klägerin am besagten 31. Oktober 2014 nach dem vorzeitigen Verlassen ihres Arbeitsplatzes die Psychiatrisch-Psychologische Poliklinik aufgesucht hat und durchaus auf die von Dr. E.___ attestierte Arbeitsunfähigkeit von 100 % per 31. Oktober 2014 abgestellt werden kann. Es sind keine Hinweise ersicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, welche diese Schlussfolgerung umzustossen vermöchten. Auch die Beklag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te vermag nicht nachvollziehbar geltend zu machen, aus welchen Gründen die Praxisänderung gemäss ihrem Schreiben von April 2010 vorliegend nicht anwendbar sein soll.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend verblieb die Klägerin nach Beendigung des Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnisses in der Kollek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tivversicherung und musste für die bestehende Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit ihr Übertrittsrecht nicht geltend machen. Die Beklagte bleibt somit für den bereits zuvor eingetretenen Versicherungsfall leistungspflichtig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Kollektivtaggeldver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung bedeutet dies, dass unter dem Regime der Kollektivversicherung er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worbene Leistungen selbst nach Beendi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung des Kollektivvertrages auch ohne Übertritt in die Einzelversicherung grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich bis zum Abschluss des Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsfalls gewährleistet bleiben (vgl. Nef/von Zedtwitz, Basler Kommentar zum Versicherungsvertragsgesetz, Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führungsband, Art. 100 Abs. 2 ad N 6 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Daraus folgt, dass die Klägerin bis zum Abschluss des Versicherungsfalls (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">liegend bis 16. September 2016 ohne Abzug einer Wartefrist und ohne Prä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zahlungspflicht grundsätzlich An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">spruch auf Taggelder aus der Kollektiv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">versicherung mit der Beklagten haben kann. Strittig und zu prüfen ist nun, ob und in welchem Umfang die Klägerin ab dem 8. Januar 2015 bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zur Erschöpfung der maximalen Leistungsdauer am 16. September 2016 (17. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tember 2014 plus 730 Tage) arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">unfähig war. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Zu prüfen ist somit, auf welche medizin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Einschätzung abzustellen ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Anspruchsberechtigte - in der Regel der Versicherungsnehmer, der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Dritte oder der Begünstigte -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Tatsachen zur Begründung des Versicherungsanspruches (Art. 39 VVG) zu beweisen, also namentlich das Bestehen eines Versicherungsvertrags, den Eintritt des Versicherungsfalls und den Umfang des Anspruchs. Dies gilt auch dann, wenn die Versicherung zunächst Taggelder ausbezahlt hat; macht sie geltend, die Umstände hätten sich geändert oder die Leistungen seien von vornherein zu Unrecht erbracht worden und die versicherte Person sei (wieder) arbeitsfähig, so hat die versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son zu beweisen, dass sie (weiterhin) arbeitsunfähig ist und daher Anspruch auf Taggelder hat (BGE 141 III 241 E. 3.1; Urteil des Bundesgerichts 4A_246/2015 vom 17. August 2015 E. 2.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den Versicherer trifft demgegenüber die Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">last für Tatsachen, die ihn zu einer Kürzung oder Verweigerung der vertraglich vorgesehenen Leistung berechtigen oder die den Versicherungsvertrag gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über dem Anspruchsberechtigten unverbindlich machen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 130 III 321 E. 3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urteil des Bundesgerichts 4A_393/2008 vom 17. November 2008 E. 4.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da der Nachweis rechtsbegründender Tatsachen im Bereich des Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertrags regelmässig mit Schwierigkeiten verbunden ist, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geniesst der beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtige Anspruchsberechtigte insofern eine Beweiserleichterung, als er in der Regel nur eine überwiegende Wahrscheinlichkeit für das Bestehen des geltend gemachten Versicherungsanspruchs darzutun hat.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Allerdings kann der Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer im Rahmen des Gegenbeweises </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Indizien geltend machen, welche die Glaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würdigkeit des Ansprechers erschüttern oder erhebliche Zweifel an seinen Schil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungen erwecken. Gelingt der Gegenbeweis, dürfen die vom Anspruchsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigten behaupteten Tatsachen nicht als überwiegend wahrscheinlich und damit nicht als bewiesen anerkannt werden. Der Hauptbeweis ist vielmehr gescheitert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 130 III 321 E. 3.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung (Urteile des Bundesgerichts 4A_382/2014 vom 3. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2015 E. 5.3 und 4A_316/2013 vom 21. August 2013 E. 6.2) kann sich, wenn der strikte Beweis nach der Natur der Sache nicht möglich beziehungsweise nicht zumutbar ist, auch der Versicherer in Bezug auf Tatsachen, für welche ihm die Beweislast obliegt, auf eine Reduktion des Beweismasses auf den Grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit berufen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte stützte ihre Annahme einer 80%igen Arbeitsfähigkeit der Klägerin ab dem 8. Januar 2015 auf die Beurteilung durch Dr. Z.___, welcher im Oktober 2015 feststellte, dass falls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Klägerin eine depressive Erkrankung nach ICD-10 F33 vorgelegen haben soll, diese mittlerweile remittiert sei und keine Arbeitsunfähigkeit mehr bestehe (vgl. vorstehend E. 3.12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber erachteten die behandelnden Ärzte sowohl der Poliklinik wie auch der A.___ (vgl. vorstehend E. 3.3-3.11, E. 3.14-3.17) die Klägerin aufgrund einer rezidivierenden depressiven Störung als zu 50 % arbeitsunfähig vom 1. bis 31. Januar 2015, als zu 100 % arbeitsunfähig vom 5. Februar bis 30. April 2015, als zu 50 % arbeitsunfähig vom 1. bis 28. Mai 2015 und als zu 100 % arbeitsunfähig vom 29. Mai bis zum 30. September 2015. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der divergierenden Aktenlage und des Umstandes, dass der Vertrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ensarzt Dr. Z.___ zwar über eine (privatrechtliche) Weiterbildung für Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somatische und Psychosoziale Medizin, hingegen über einen Facharzttitel für Gynäkologie und Geburtshilfe verfügt (www.medregom.admin.ch), wurde bei Dr. B.___ ein Gerichtsgutachten eingeholt (vgl. vorstehend E. 3.18). Sie geht davon aus, dass bei der Klägerin eine chronifizierte depressive Episode, überwiegend mittelschwer, mindestens ab September 2014, sowie der Verdacht auf eine rezidivierende depressive Störung, auf eine Persönlichkeitsakzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuierung sowie auf eine Persönlichkeitsstörung vorliege und im fraglichen Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raum von Januar 2015 bis September 2016 sowohl in der angestammten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit wie auch in einer Verweistätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden habe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass das psychiatrische Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten von Dr. B.___ (Urk. 24) in Kenntnis der wesentlichen Vorakten erstellt wurde (vgl. S. 1 ff.). Im Gutachten findet sich eine gründliche Auseinan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dersetzung mit diesen Vorakten und Dr. B.___ nahm im Verlauf des Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtens immer wieder Bezug auf die erwähnten Berichte der behandelnden Ärzte der Poliklinik und der A.___ sowie auf die Beurteilung durch Dr. Z.___, diskutierte, bestätigte oder hinterfragte diese kritisch und begründete ihre Her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leitung des Ausmasses des psychiatrischen Leidens ausführlich und schlüssig. So nahm Dr. B.___ eine einlässliche Exploration zum Längsverlauf der depressiven Symptomatik der Klägerin vor und würdigte die abweichende ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Einschätzung in ausführlicher Weise. Dr. B.___ legte ausserdem nachvollziehbar dar, aus welchen Gründen die von Dr. Z.___ attestierte Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit bei den genannten Symptomen beziehungsweise Diagnosen unzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treffend sein sollen. Über den psychischen Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand der Klägerin, die Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsentwicklung sowie die Symptomatik im fraglichen Zeitraum äusserte sich die Gutachterin in nachvollziehbarer Weise. Vor diesem Hintergrund erscheint denn auch die Schlussfolgerung von Dr. B.___ zum Gesundheitszustand der Klägerin schlüssig. Sie nahm zudem eine sorgfältige und einlässliche Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Arbeitsfähigkeit vor und zeigte die Entwicklung der zumutbaren Belastung der Klägerin auf.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das durch Dr. B.___ erstellte psychiatrische Gutachten trägt der konkre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten medizinischen Situation Rechnung und leuchtet in der Darlegung der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Zusammenhänge ein, weshalb es die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert eines Arztberichtes vollumfänglich erfüllt. Es kann nach dem Gesagten darauf abgestellt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend wurde im Gutachten von Dr. B.___ nachvollziehbar dargelegt, dass bei der Klägerin über eine längere Zeit ein relevantes psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sches Leiden im Sinne einer affektiven Störung vorlag, deren Ausprägung zwar gewissen Schwankungen unterworfen war, es im fraglichen Zeitraum aber nie zu einer vollständigen Remission im Sinne einer Symptomfreiheit gekommen ist. Dieses Krankheitsbild hat gemäss Gutachterin dazu geführt, dass die Kläge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin zumindest ohne therapeutische Unterstützung kaum in der Lage war, ihren familiären und sozialen Verpflichtungen nachzukommen und sie nicht in der Lage war, ihre letzte Tätigkeit oder eine Verweistätigkeit auszuüben. Die von Dr. B.___ attestierte Arbeitsunfähigkeit von 100 % von Januar 2015 bis September 2016 erscheint nach der Würdigung sämtlicher medizinischer Berichte als gerechtfertigt und diese Beurteilung steht ausserdem auch im Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klang mit den echtzeitlich attestierten Einschränkungen der behandelnden Ärzte der Klägerin. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Daran vermögen auch die Ausführungen der Beklagten, wonach die von der Gutachterin attestierte Arbeitsunfähigkeit vorwiegend durch die psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">physischen Belastungsfaktoren begründet sei, nichts zu ändern. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Taggeldanspruch mindestens eine 25%ige Arbeitsunfähigkeit voraussetzt (vgl. vorstehend E. 1.4) und bei der Klägerin aus medizinischer Sicht eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestand, hat die Beklagte die Taggeld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zahlungen zu Unrecht per 8. Januar 2015 eingestellt. Die Klägerin hat demnach auch für die Zeit vom 8. Januar 2015 bis zur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erschöpfung der maximalen Leistungsdauer am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16. September 2016 Anspruch auf Krankentaggelder von Fr. 113.10 pro Tag.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Verzugszinsen setzt nicht nur die Fälligkeit der Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen, sondern auch die Inverzugsetzung voraus (Basler Kommentar zum Versicherungsvertragsgesetz, Jürg Nef, N 20 zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">41 VVG). Eine Inver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugsetzung wird von der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Kläger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weder geltend gemacht noch ergibt sich eine sol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che aus den A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kten. Der Verzugszins ist daher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab Klagedatum (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10. Juni 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) geschuldet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Klage ist nach dem Gesagten gutzuheissen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu den Prozesskosten gehören die Gerichtskosten und die Parteientschädigung (Art. 95 Abs. 1 ZPO). Das Verfahren ist kostenlos (Art. 114 lit. e ZPO). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus der Formulierung von Art. 114 ZPO ergibt sich, dass dessen lit. e nur die Gerichtskosten betrifft, nicht aber die Prozessentschädigung an die Gegenpartei (Urteil des Bundesgerichtes 4A_194/2010 vom 17. November 2010, E. 2.2.1, nicht publiziert in: BGE 137 III 47). Diese umfasst den Ersatz der notwendigen Auslagen, die Kosten einer berufsmässigen Vertretung sowie in begründeten Fällen eine angemessene Umtriebsentschädigung, wenn eine Partei nicht berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig vertreten ist (Art. 95 Abs. 3 ZPO).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kantone sind zuständig, die Tarife für die Prozesskosten festzusetzen (Art. 96 ZPO). Das zürcherische Ausführungsgesetz zur ZPO, das Gesetz über die Gerichts- und Behördenorganisation im Zivil- und Strafprozess (GOG), enthält </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine für das Sozialversicherungsgericht anwendbare Tarifbestimmung (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. Titel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des GOG). Dasselbe gilt für die Verordnung über die Anwalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebühren. Diese regelt ausdrücklich nur die Parteientschädigungen vor den Schlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">behörden, den Zivilgerichten und den Strafbehörden. Die Bemessung der Partei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung richtet sich somit nach § 34 GSVGer sowie den §§ 1, 5 und 7 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigungen vor dem Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsgericht (GebV SVGer). Gemäss § 34 Abs. 3 GSVGer ist die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem gerichtsüblichen Ansatz von Fr. 220.-- zuzüglich Mehrwertsteuer (MWSt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) ist der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> obsiegenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anwaltlich vertretenen Klägerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung dieser Grundsätze ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne Parteientschädigung von Fr. 3‘2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inkl. Bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lagen und Mehrwertsteuer) zuzusprechen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Klage wir</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">d die Beklagte verpflichtet, der Klägerin auch für die Zeit vom 8. Januar 2015 bis 16. September 2016 ein Krankentaggeld von Fr. 113.10 pro Tag, zuzüglich Zins von 5 % ab dem 10. Juni 2016 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zu bezahlen. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beklagte wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Kläger</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschädigung von Fr. 3‘200.-</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Peter Stadler</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">SWICA Krankenversicherung AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSchüpbach</p><p></p></div> </div></body></html>