<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2015.00267</span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Widmer</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Stephan Kübler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Wiegand Kübler Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Stadthausstrasse 125, Postfach 2578, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">AXA Versicherungen AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Generaldirektion</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">General Guisan-Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1954 geborene X.___ war seit dem 1. August 2009 im Rahmen eines Programms der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Koordinationsstelle für Arbeitsprojekte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (KAP) mit einem Pensum von 80 % bei der X.___ angestellt und in dieser Eigenschaft bei der AXA Versicherungen AG (nachfolgend: AXA) unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichert, als sie am 25. Februar 2014 mit dem Wäschekorb in der Hand auf der Treppe ausrutschte und auf den Treppenstufen aufschlug. Laut der Bagatellun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallmeldung vom 28. Februar 2014 sowie der Unfallmeldung vom 11. Juni 2014 zog sie sich dabei Prellungen des Hüftgelenks sowie des rechten Handgelenks zu (Urk. 11/A1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte begab sich gleichentags bei Dr. med. Y.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt für Innere Medizin, in Behandlung. Dieser hielt Schmerzen am Thorax dorsolateral links, prätibial links und am rechten Ellbogen fest. Es folgten wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tere Abklärungen und Behandlungen sowie erneute Sturzereignisse am 30. Mai 2014 sowie am 11. Juli 2014 und ein erneuter Misstritt im Januar 2015. Dr. Y.___ nannte in seinem Bericht vom 26. März 2015 als Diagnose persistierende Fersenschmerzen rechts nach dem Treppensturz vom 25. Februar 2014 (Urk. 11/M16-M17, Urk. 11/M2). Am 8. Juni 2015 gab Dr. med. Z.___, Facharzt für Chirurgie, Vertrauensarzt der AXA, seine Stellungnahme ab (Urk. 11/M19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 24. Juni 2015 stellte die AXA die von ihr anfangs erbrach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Leistungen unter Verneinung des Vorhandenseins von Unfallfolgen per 31. März 2015 ein (Urk. 11/A32). Dagegen erhob die Versicherte am 26. August 2015 Einsprache (Urk. 11/A41). Daraufhin legte die AXA das Dossier ihrem beratenden Arzt Dr. med. A.___, Facharzt für Chirurgie, vor, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher am 13. Oktober 2015 Stellung nahm (Urk. 11/M21). Gestützt darauf wies die AXA die Einsprache am 12. November 2015 ab (Urk. 11/A53 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diesen Einspracheentscheid erhob die Versicherte am 16. Dezember 2015 Beschwerde und beantragte, es seien ihr über den 31. März 2015 hinaus die gesetzlichen Unfallversicherungsleistungen zu erbringen. Eventualiter sei die Sache an die AXA zurückzuweisen, damit sie den medizinischen Sachverhalt rechtskonform abkläre. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2). In der Beschwerdeantwort vom 18. April 2016 schloss die AXA auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 10 S. 2). Mit Gerichtsverfügung vom 20. April 2016 wurde der Beschwerdeführerin Rechtsanwalt Stephan Kübler, Winterthur, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt. Ferner wurde ihr die Beschwerdeantwort zur Kenntnis gebracht (Urk. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachfolgenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im ebenfalls hängigen Verfahren in Sachen der Beschwerdeführerin gegen die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, wird mit heutigem Datum ebenfalls der Entscheid gefällt (IV.2016.00873).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die geänderten Bestimmungen des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehen die Übergangsbestimmungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor, dass Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, nach bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25. Februar 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ereignet, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 UVG werden - soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt - die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs-krankheiten gewährt (Abs. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die allei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung entfiele (BGE 129 V 177 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">heitlichen Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm oblie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">genden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">recht üblichen Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den hat. Die blosse Möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weder der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksals</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 363 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/aa). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es sich hiebei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anders als bei der Frage, ob ein leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">türlicher Kausalzusammenhang gegeben ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsarten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit dem Erreichen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Heilbehandlungskosten nach Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">10 UVG fallen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">13 vom 11. März 2014, E. 2.3.2).</span></p><p><span>1.5</span><span> </span><span>Den</span> <span>Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte kommt nach der Rechtsprechung Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hinweis auf BGE 125 V 351 E. 3b/bb/ee). Trotz dieser grundsätzlichen Beweiseignung kommt den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft zu wie einem gericht</span><span>lichen oder im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger veran</span><span>lassten Gutachten unabhängiger Sachverständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 139 V 225 E. 5.2; BGE 135 V 465 E. 4.4 mit Hinweisen; Urteil des Bundesge</span><span>richts 8C_348/2016 vom 9. Dezember 2016</span><span>,</span><span> E. 2.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Einspracheentscheid gestützt auf die Beurteilung durch Dr. Z.___ vom 8. Juni 2015 davon aus, dass es bei fehlendem sofortigen Mittelfussschmerz nicht überwiegend wahrscheinlich sei, dass die Beschwerdeführerin anlässlich des Ereignisses vom 25. Februar 2014 eine Impressionsfraktur des Lisfranc III erlitten habe. Die Arthrose des Lisfranc-Gelenkes zwischen Os cuneiforme laterale und dem Metatarsale III rechts sei laut Dr. Z.___ als Vorzustand zu beurteilen, zumal sich diese bereits drei Monate nach dem Ereignis im MRI vom 30. April 2014 manifestiert habe. Entsprechend verneinte sie die natürliche Kausalität zwischen dem Ereignis vom 25. Februar 2014 und den noch bestehenden Fussbeschwerden (Urk. 2 S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ferner berief sie sich auf die Stellungnahme von Dr. A.___ vom 13. Oktober 2015, wonach ein Vorzustand im Sinne einer Arthrose der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tarsometatarsale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gelenke (TMT-Gelenke) II bis IV (= Lisfranc-Gelenke) bestanden habe und angesichts der nicht immediaten Schmerzsituation nicht von einer Traumati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierung der vorbestehenden Arthrose durch das Sturzereignis vom 25. Februar 2014 auszugehen sei. Bezüglich der zusätzlich stattgefundenen Ereignisse vom Juli 2014 und Januar 2015 sei von einer temporären Aktivierung und Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlimmerung der vorbestehenden Lisfranc-Arthrose ohne nachweisbare struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">turelle Schädigung auszugehen, wobei erfahrungsgemäss spätestens nach sechs Monaten mit einem Status quo sine gerechnet werden könne. Laut Dr. A.___ seien die weiterhin vorhandenen rechtsseitigen Fussbeschwerden mit überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gender Wahrscheinlichkeit degenerativer Art und auf die vorbestehende Lisfranc-Arthrose zurückzuführen (Urk. 2 S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter führte die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Entscheid aus, eine kleine Impressionsfraktur sei nur als Verdacht geäussert worden und eine frische strukturelle Schädigung im rechten Fussbereich habe nicht aufgezeigt werden können. Die weiteren Sturzereignisse seien nicht als Unfälle gemeldet und auch anlässlich der Besprechung mit ihrem Aussendienst nicht erwähnt worden, weshalb davon auszugehen sei, dass sie nicht zu einer gravierenden Verschlechterung des Gesundheitszustands geführt hätten. Gegen eine relevante Verschlimmerung durch das Distorsionstrauma vom Januar 2015 spreche zudem, dass im Anschluss an den Untersuch vom 23. Januar 2015 weder eine Infiltration noch eine weitere Kontrolle oder bildgebende Abklärung vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen worden seien. Demnach könne davon ausgegangen werden, dass drei Monate danach der Status quo sine eingetreten sei (Urk. 2 S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort führte die Beschwerdegegnerin aus, es seien keine Hinweise für eine Unzuverlässigkeit der Beurteilungen durch Dr. Z.___ und Dr. A.___ ersichtlich. Ferner würden sich diese Beurteilungen mit der massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blichen versicherungsmedizinischen Lehre decken. So sei die Unfallkausalität von Arthrosen zwingend zu verneinen, sofern kein Erstschadensbild belegt sei. Die Beschwerden einer aktivierten Arthrose könnten zwei bis drei Monate andauern, der regelhafte Verlauf einer Distorsion sehe eine Zeitspanne von einigen Tagen bis maximal vier bis sechs Wochen vor (Urk. 10 S. 7 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin brachte in ihrer Beschwerdeschrift unter Beilage der durch Dr. med. B.___, Facharzt für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, C.___, am 8. Dezember 2015 erstellten Krankengeschichte ab 23. Januar 2015 (Urk. 3/1) vor, die Beschwerden und Befunde seien seit Januar 2015 unverändert, es sei eine Spect-Computertomographie durchgeführt worden und eine Operation stehe zur Diskussion. Die Annahme der Beschwerdegegnerin, das Distorsions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauma vom Januar 2015 habe lediglich zu einer kurzfristigen Verschlimmerung der Beschwerden geführt, treffe somit nicht zu (Urk. 1 S. 5 f.). Weiter beanstan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dete sie, dass die Anamnese nicht eingehend erhoben worden sei (Urk. 1 S. 7). Weiter führte sie aus, für das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingten Ursachen des Gesundheitsschadens mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit trage der Unfallversicherer die Beweislast (Urk. 1 S. 8). Ein versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsinterner Aktenbericht könne nur beweistauglich sein, wenn genügend Unterlagen aufgrund anderer persönlicher Untersuchungen vorliegen würden, die ein vollständiges Bild über Anamnese, Verlauf und gegenwärtigen Status ergeben, sodass sich der medizinische Sachverständige ein lückenloses Bild machen könne. Dr. Z.___ habe das Ereignis vom 30. Mai 2014 ausser Acht gelassen und jenem vom Januar 2015 habe er eine untergeordnete Bedeutung zugemessen, obgleich er keine gesicherten Erkenntnisse zur Anamnese gehabt habe. Gleiches gelte für Dr. A.___. Beide Sachverständigen hätten keine Kenntnis vom konkreten medizinischen Verlauf seit Januar 2015 gehabt und nicht angegeben, gestützt worauf sie vom Eintreten eines Status quo sine nach drei bis sechs Monaten ausgingen. Aufgrund der mehrfachen Traumatisierung innerhalb kurzer Zeit könne nicht ohne Weiteres von dieser angeblichen medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Erfahrungstatsache ausgegangen werden (Urk. 1 S. 8 f.). Auch ihre generalisierte Hyperlaxität spreche gegen die Anwendung der „Normregeln der Medizin“. Die Wechselwirkungen zwischen Traumatisierungen der Lisfranc III Arthrose und der Hyperlaxität bedürften hinsichtlich Art. 36 Abs. 1 UVG einer eingehenden fachärztlichen Abklärung (Urk. 1 S. 9 f.). Nach dem Gesagten sei weder der reine Aktenbericht von Dr. Z.___ noch jener von Dr. A.___ beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildend für das Eintreten des Status quo sine mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit. Werde dennoch davon ausgegangen, sei der Zeitpunkt des Fallab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlusses wenigstens erst sechs Monate nach dem Ereignis vom Januar 2015 als zulässig zu erachten (Urk. 1 S. 10 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht von Dr. Y.___ vom 7. Mai 2014 ist zu entnehmen, die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin habe sich nach der Erstkonsultation vom 25. Februar 2014 am 5. April 2014 wieder bei ihm gemeldet. Sie habe über Schmerzen und seit dem Unfall auch ein Gefühl von Kälte am ganzen Unterschenkel medial links bis über das Fussgelenk, über lumbale Schmerzen sowie über einen stechenden Schmerz plantar an der Ferse des rechten Fusses geklagt. Letzterer bestehe vor allem beim Anlaufen und klinge beim Laufen ab. Am 2. Mai 2014 habe die Beschwerdeführerin berichtet, die Fersenschmerzen rechts seien schlimmer geworden und bestünden seit fast einem Monat auch nachts (Urk. 11/M14). Wegen zunehmender Fersenschmerzen rechts führte Dr. med. D.___, Facharzt für Radiologie, am 6. Mai 2014 eine Röntgenuntersuchung des oberen Sprunggelenks rechts durch und fand dabei intakte ossäre Strukturen ohne Hinweise auf eine posttraumatische Läsion vor. Ferner einen winzigen ventralen Fersensporn und leichtgradige arthrotische Veränderungen auf Höhe des Talonavikulargelenkes (Urk. 11/M1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die MR-Untersuchung vom 30. Mai 2014 ergab laut dem gleichentags verfass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Bericht von PD Dr. med. E.___, Facharzt für Radiologie, F.___, einen ossären Reizzustand am Lisfrancgelenk III und V, einen Verdacht auf eine kleine Impressionsfraktur der Gelenkspartner des Lisfrancgelenkes III, den Verdacht auf eine vorbestehende Arthrose im Lisfrancgelenk III sowie eine Fasciitis plantaris (Fersensporn). PD Dr. E.___ merkte zudem an, der Befund der Fraktur sei unsicher (Urk. 11/M5). Am 28. Juli 2014 führte Dr. med. G.___, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie, aus, nach dem erneuten Sturz vom 30. Mai 2014 habe die Beschwerdeführerin über noch mehr Schmerzen im Fuss geklagt. Am 23. Juni 2014 habe sie dann über eine Besserung berichtet. Am 11. Juli 2014 sei der Zustand deutlich gebessert gewesen und beim Gang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bild sei nur noch ein leichtes Hinken auszumachen gewesen, wobei sie zuvor abermals einen Stolpersturz erlitten gehabt habe (Urk. 11/M2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 22. August 2014 nahmen die Ärzte der F.___ erneut eine MRI-Untersuchung des rechten Fusses vor. In ihrer Beurteilung führten sie aus, im Verlauf liege eine eher progrediente Reizung des Lisfranc-IV-Gelenkes, teilweise auch des V-Gelenkes vor. Neben einer posttraumatischen Ursache könne der Befund auch entzündlich bedingt sein. Ein Hinweis darauf sei auch die recht deutliche Fasciitis plantaris mit Knochenmarksödem (Urk. 11/M13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ äusserte in seinem Bericht vom 5. Dezember 2014 den Verdacht auf eine traumatisierte Arthrose am TMT III- und IV-Gelenk bei Status nach Kontusions-Distorsionstrauma am 25. Februar 2014 mit posttraumatischer Fasciitis plantaris. Anamnestisch ging er davon aus, beim Unfall auf der Treppe sei es zu einem Hyperflexionsmechanismus mit Kontusion gekommen und seit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">her bestünden Beschwerden an der Ferse und am Mittelfuss rechts. Er führte aus, die chronifizierte Fasciitis plantaris befinde sich in Besserung. Weiter gab er an, die Hauptbeschwerden über dem TMT III- und IV-Gelenk seien gut nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar bei persistierendem Knochenödem, wahrscheinlich im Sinne einer aktivierten Arthrose (Urk. 11/M10). Am 23. Januar 2015 habe die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin über einen neuen Misstritt zwei Wochen zuvor berichtet, der zu einer deutlichen Schmerzverschlechterung geführt habe. Dr. B.___ diagnostizierte eine traumatisierte Lisfranc-Gelenkslinie am rechten Fuss mit einer leichten Verschiebung mehr in das TMT II- und III-Gelenk (Urk. 11/M16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ führte in seiner Stellungnahme vom 8. Juni 2015 aus, es sei nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend wahrscheinlich, dass die Beschwerdeführerin anlässlich des Ereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisses vom 25. Februar 2014 eine Impressionsfraktur des Lisfranc III erlitten habe. Denn im Falle einer Lisfranc-Verletzung mit Fraktur hätte sie laut ihm einen sofortigen Mittelfussschmerz mit Belastungsunfähigkeit erleiden müssen, was vom erstbehandelnden Arzt am Unfalltag dokumentiert worden wäre (Urk. 11/M19 S. 1). Anlässlich der Verlaufskontrolle vom 23. Januar 2015 bei Dr. B.___ sei besprochen worden, dass eine Cortison-Infiltration vorzuneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men sei, falls die Beschwerden innert drei Wochen nicht bessern würden. Gemäss telefonischer Nachfrage bei Dr. B.___ sei aber im Anschluss weder eine Infiltration noch eine weitere Kontrolle oder Bildgebung erfolgt, was darauf schliessen lasse, dass das Distorsionstrauma vom Januar 2015 nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu einer relevanten, sondern lediglich zu einer leichten, kurzfristigen Verschlimmerung der Lisfranc III/IV-Gelenksbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden geführt habe. Zusammenfassend hielt Dr. Z.___ fest, die Beurteilung der Kausalität der rechtsseitigen Fussbeschwerden zum Unfall vom 25. Februar 2014 sei erschwert durch die Diskrepanz in den vorliegenden Akten bezüglich Beginn und Lokalisation der Schmerzen am rechten Fuss. Aufgrund der Berichte von Dr. Y.___ und Dr. G.___ seien die Fersenschmerzen rund sechs Wochen und die Mittelfussschmerzen („Fussrücken“) rund viereinhalb Monate nach dem Ereignis aufgetreten, während Dr. B.___ über Mittelfuss- und Fersenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden seit dem Unfall berichtet habe. Bei den von Dr. B.___ gemachten Angaben sei es plausibel, dass die Beschwerdeführerin am 25. Februar 2014 eine Traumatisierung / Aktivierung ihrer vorbestehenden Lisfranc III Arthrose aufgrund einer Hyperflexion des Fusses sowie eine kontusionsbedingt plantare Fasciitis erlitten habe. Die Fasciitis scheine kein Problem mehr zu sein, persis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierend seien Ende Januar 2015 noch die Beschwerden seitens der aktivierten Lisfranc III Arthrose gewesen. Die Lisfranc III Arthrose rechts sei mit Sicherheit als Vorzustand zu beurteilen, da sie sich bereits drei Monate nach dem Ereignis im MRI vom 30. Mai 2014 gezeigt habe. Die im selben MRI-Befund geäusserte Möglichkeit einer stattgefundenen Impressionsfraktur der Gelenkpartner sei durch die Anamnese und die unmittelbar nach dem Unfall fehlenden patholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen klinischen Befunde am Lisfranc III-Gelenk klar widerlegt. Nach der Traumatisierung einer Arthrose des Lisfranc-Gelenkes ohne gesicherten Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis einer unfallkausalen strukturellen Verletzung sei gemäss der medizinischen Erfahrung der Status quo sine spätestens nach sechs Monaten erreicht. Sei es bei den erneuten Stolperstürzen zu erneuten Vorfussdistorsionen gekommen, seien auch erneute Traumatisierungen der Lisfranc III Arthrose medizinisch nachvollziehbar. Dies gelte für das Ereignis vom Juli 2014, bei welchem es zu einer relevanten vorübergehenden Verschlimmerung mit MRI-Abklärung gekommen sei. Demgegenüber habe das Ereignis vom Januar 2015 aufgrund des Verlaufs nicht zu einer relevanten Traumatisierung geführt. Die Folgen dieser letzten Distorsion ohne massgebliche Traumatisierung der Lisfranc-Arthrose und ohne Nachweis von frischen strukturellen Veränderungen seien gemäss dem natürlichen Verlauf spätestens nach weiteren zwei bis drei Mona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten abgeheilt gewesen. Insgesamt sei also der definitive Status quo sine spätes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens Anfang April 2015 erreicht gewesen (Urk. 11/M19 S. 2-3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ gab in seiner Stellungnahme vom 13. Oktober 2015 an, eine durch das Ereignis vom 25. Februar 2014 verursachte Traumatisierung der mit Sicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit vorbestehenden Arthrose im Lisfranc-Gelenk hätte mit Sicherheit zu einer immediaten Schmerzsituation geführt und wäre anlässlich der Erstkonsultation deutlich symptomatisch gewesen. Zweifellos bestehe ein Vorzustand im Sinne einer Arthrose der TMT-Gelenke II bis IV. Solche Arthrosen könnten über län</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gere Zeit symptomlos bleiben und dann ohne äussere Gewalteinwirkung aus eigener Dynamik heraus symptomatisch werden. Er gehe von einem solchen Ablauf aus. Bezüglich der späteren Ereignisse vom Juli 2014 und Januar 2015 sei davon auszugehen, dass es zu einer temporären Aktivierung und Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlimmerung der vorbestehenden Lisfranc-Arthrose ohne nachweisbare struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turelle Schädigung gekommen sei. Erfahrungsgemäss sei spätestens sechs Monate nach einem solchen Ereignis ein Status quo sine erreicht. Aktuell noch bestehende Restbeschwerden im Bereiche des rechten Fusses stünden im Zusammenhang mit der sicher vorbestehenden Lisfranc-Arthrose und seien unfallfremd (Urk. 11/M21 S. 1). Eine Akzentuierung der Beschwerden nach dem Ereignis vom Januar 2015 sei plausibel, wobei aber nach drei bis spätestens sechs Monaten von einem Status quo sine auszugehen sei. Die bildgebenden Abklärungen habe er überprüft. Daraus sei keine frische strukturelle Schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung, sondern eindeutig ein erheblicher arthrotischer Vorzustand im Lisfranc-Gelenk ersichtlich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Auszug vom 8. Dezember 2015 aus der von Dr. B.___ dokumentierten Krankengeschichte ist zu entnehmen, dass sich die Beschwerdeführerin am 13. August 2015 erneut bei ihm meldete und über im Vergleich zum Januar 2015 unveränderte Beschwerden mit weiterhin grossem Leidensdruck klagte. Die Befunde seien unverändert gewesen mit noch ersichtlichem Hinken rechts, weiterhin nur leichter Schwellung über dem Mittelfuss mit jedoch klarer Druck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dolenz über der gesamten Lisfranc-Gelenkslinie mit eruierbar leichter Krepi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tation. Am 8. September 2015 fand eine Verlaufskontrolle nach Bildgebung statt. Dr. B.___ hielt fest, es habe sich eine deutliche Signalalteration im TMT II-, III- und IV-Gelenk und weniger TMT V-Gelenk gezeigt. Die maximale Anreicherung bestehe im TMT II-Gelenk und entspreche einer Arthrose und den von der Beschwerdeführerin angegebenen Beschwerden (Urk. 3/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorweg zur Würdigung der medizinischen Aktenlage ist darauf hinzuweisen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach der Rechtsprechung auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reinen Aktengutachten voller Beweiswert zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die ärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht (Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_119/2012 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4 mit Hinweis).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dabei ist entscheidend, ob genügend Unterla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen aufgrund anderer persönlicher Untersuchungen vorliegen, die ein vollstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diges Bild über Anamnese, Verlauf und gegenwärtigen Status ergeben (Urteil des Bundesgerichts 8C_889/2008 vom 9. April 2009, E. 3.3.1). Fest steht vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend, dass im Zeitpunkt des Fallabschlusses eine Lisfranc-Arthrose vorlag </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 3.4 bis 3.7 vorstehend). Die Fasciitis plantaris befand sich bereits im Dezember 2014 in Besserung (E. 3.4 vorstehend) und fand im Auszug aus der Krankenge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schichte von Dr. B.___ vom 19. März 2015 keine Erwähnung mehr (Urk. 11/M16).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Anamnese sei nicht ausreichend erhoben worden, namentlich in Bezug auf den Zeitpunkt des Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tretens der Fussschmerzen (Urk. 1 S. 7). Diesbezüglich ist anzumerken, dass die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts praxisgemäss in der Regel auf die „Aussagen der ersten Stunde“ abstellen, denen in beweismässiger Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die echtzeitlichen Berichte liegen vor. Namentlich der vom 15. September 2015 datierenden Krankengeschichte betreffend die Behandlung bei Dr. Y.___ ist zu entnehmen, dass am Unfalltag keine Fussschmerzen dokumentiert wurden (Urk. 11/M20 S. 1). Auch aus den übrigen Unterlagen ergibt sich, dass die Fussschmerzen nicht sofort heftig, sondern zunehmend waren (Urk. 11/M1, Urk. 11/M14, Urk. 11/M17). Auf allfällige gegenteilige Angaben der Beschwerdeführerin zum jetzigen Zeitpunkt könnte nach dem Gesagten nicht abgestellt werden, weshalb sich weitere Abklärungen bezüglich der Anamnese erübrigen.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund mit fehlendem sofortigem Mittelfussschmerz mit Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsunfähigkeit überzeugt, dass Dr. Z.___ das Erleiden einer Impressionsfraktur anlässlich des Ereignisses vom 25. Februar 2014 verneinte (E. 3.5 vorstehend), was auch Dr. A.___ bestätigte (E. 3.6 vorstehend). Dass die Lisfranc-Arthrose bereits vorbestehend gewesen sei, begründete Dr. Z.___ in nachvollziehbarer Weise damit, dass sie bereits bei der ersten MRI-Untersuchung vom 30. Mai 2014 zu sehen gewesen sei (E. 3.5 vorstehend). Dr. A.___ erachtete die Arth</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rose im Lisfranc-Gelenk ebenfalls als mit Sicherheit vorbestehend und fügte in Kenntnis der bildgebenden Materialien zur Begründung an, dass solche Arthro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen über längere Zeit symptomlos bleiben und dann ohne äussere Gewaltein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung aus eigener Dynamik heraus symptomatisch werden könnten, wovon er vorliegend ausgehe (Urk. 11/M21). Es liegen keine dem widersprechende ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Beurteilungen vor. Im Gegenteil beurteilte auch PD Dr. E.___ der F.___ am 30. Mai 2014 die arthrotischen Veränderungen im Lisfranc-Gelenk III als vorbestehend (Urk. 11/M5) und Dr. G.___ berichtete ebenfalls über dege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerative Veränderungen am rechten Fuss (Urk. 11/M6). Insgesamt steht nach dem Gesagten das Vorbestehen arthrotischer Veränderungen fest.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim fehlenden Nachweis struktureller Verletzungen anlässlich der Stürze sowie angesichts der bereits vorbestehenden Arthrose ist es nachvollziehbar, dass Dr. Z.___ davon ausging, dass die Ereignisse jeweils nur zu einer vorübergehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Verschlimmerung führten (Urk. 11/M19 S. 2-3). Bezüglich des Ereignisses vom Januar 2015 ging Dr. Z.___ davon aus, dass dessen Folgen nach zwei bis drei Monaten abgeheilt waren beziehungsweise dass der Status quo sine spä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">testens Anfang April 2015 eingetreten war (Urk. 11/M19 S. 3). Dass dieses Ereignis keine relevante Traumatisierung zur Folge gehabt habe (Urk. 11/M19 S. 3), sondern nur zu einer leichten und kurzfristigen Verschlimmerung der Lisfranc-Gelenksbeschwerden geführt habe, schloss er daraus, dass im Anschluss an die Konsultation bei Dr. B.___ vom 23. Januar 2015 keine weiteren Kontrollen, Bildgebungen oder Infiltrationen erfolgten (Urk. 11/M19 S. 2). Dr. B.___ und die Beschwerdeführerin hatten am 23. Januar 2015 vereinbart, dass als nächster Schritt die besprochene Infiltration mit Kenacort und Lidocain durchzuführen sei, falls sich die Beschwerden in den folgenden drei Wochen nicht deutlich bessern sollten (Urk. 11/M16). Als Dr. Z.___ im Juni seine Beurteilung vornahm, hatte sich die Beschwerdeführerin nicht wieder bei Dr. B.___ gemeldet (Urk. 3/1, Urk. 11/M19 S. 2). Vor dem Hintergrund, dass die Beschwerdeführerin sich beim Persistieren der Beschwerden wieder bei Dr. B.___ hätte melden sollen, ist nicht zu beanstanden, dass Dr. Z.___ dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus auf eine wesentliche Besserung innert weniger Monate schloss. Dabei hatte Dr. Z.___ Kenntnis von der Hyperlaxität der Beschwerdeführerin (Urk. 11/M19 S. 1) und davon, dass mehrere Stürze stattgefunden hatten (Urk. 11/M19 S. 2), was ihn aber nicht zu einer anderen Beurteilung veranlasste (vgl. den Einwand der Beschwerdeführerin in Urk. 1 S. 9-10). Dass er das Ereignis vom 30. Mai 2014 bei der Beurteilung der Kausalität der Lisfranc-Arthrose ausser Acht liess (Urk. 11/M19 S. 3 Ad. 2), lässt sich damit erklären, dass dieses Ereignis lediglich zu einer Schmerzzunahme in der rechten Ferse führte und erst jenes vom 11. Juli 2014 zu Schmerzen am Fussrücken (Urk. 11/M19 S. 2). Auch Dr. A.___, der zu sämtlichen Ereignissen befragt wurde (Urk. 11/M21, Fragen 1 und 3), mass diesem Umstand keine besondere Bedeutung zu. Gegenteilige medizinische Berichte finden sich wiederum nicht. Die von Dr. Z.___ angenom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menen zwei bis drei Monate liegen denn auch ungefähr im von Dr. A.___ angegebenen zeitlichen Rahmen von drei bis maximal sechs Monaten (Urk. 11/M21 S. 2). Dabei fällt auf, dass Dr. A.___ im vorliegenden Fall mit drei bis sechs Monaten (Urk. 11/M21 S. 2) ebenfalls von einem rascheren Weg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallen der Kausalität als den erfahrungsgemässen spätestens sechs Monaten (Urk. 11/M21 S. 1) ausging. Vor dem Hintergrund der zusätzlichen Bemerkung, dass eindeutig ein erheblicher arthrotischer Vorzustand im Lisfranc-Gelenk vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelegen habe (Urk. 11/M21 S. 2), ist dies plausibel. Ferner handelte es sich beim Ereignis vom Januar 2015 lediglich um einen „Misstritt“ (Urk. 11/M16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Bericht über die im August und September 2015 durchgeführten weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Kontrollen sowie die Bildgebung (Urk. 3/1) ergibt sich denn auch nichts bezüglich der Unfallkausalität der noch vorhandenen arthrotischen Beschwerden. Es bleibt darauf hinzuweisen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Beweis des Wegfalls des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht durch den Nachweis unfallfremder Ursachen erbracht werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> muss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ebenso wenig geht es darum, vom Unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherer den negativen Beweis zu verlangen, dass kein Gesundheitsschaden mehr vorliege oder die versicherte Person nun bei voller Gesundheit sei. Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidend ist allein, ob unfallbedingte Ursachen des Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeutung verloren haben, also dahingefallen sind (Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_847</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/2008 vom 29. Januar 2009, E. 2 mit Hinweisen). Von letzterem ist vorliegend auszugehen, ist doch gestützt auf den schlüssigen Bericht von Dr. Z.___ als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten, dass die Folgen der Unfälle als solche, mithin ohne Berücksichtigung der unfallfremden vorbeste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">henden Arthrose, Ende März 2015 abgeklungen waren respektive der Status quo sine dann erreicht war. Somit stellten die Unfallereignisse für die nach diesem Zeitpunkt weiterbestehenden Beschwerden auch keine Teilursache mehr dar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Blick auf die nachvollziehbare Beurteilung durch Dr. Z.___ sowie darauf, dass es sich bei der Frage, wie der Verlauf degenerativer Erkrankungen ohne Unfallereignisse fortgeschritten wäre, um eine hypothetische und nicht eindeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig abklärbare Frage handelt, ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht davon auszugehen, dass ergänzende Beweismassnahmen an diesem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ergebnis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">etwas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ändern würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Mithin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besteht - entgegen dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diesbezüglichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eventualv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">orbrin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- für weitere Abklärungen keine Notwendigkeit und es ist von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin zur Durchführung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">solcher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abzusehen (antizipierte Beweiswürdigung; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 124 V 90 E. 4b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Vielmehr ist die Beschwerde nach dem Gesagten abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Kostennote vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">20. April 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> machte der unentgeltliche Rechtsvertreter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einen Aufwand von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 5 Minuten sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">51.80 Bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auslagen geltend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was unter Berücksichtigung des praxisgemäss geltenden Stundenansatzes von Fr. 220.-- sowie der Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertsteuer von 8 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einen Betrag von Fr. 2‘214.10 ergibt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der geltend gemachte Aufwand ist angesichts der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ses angemessen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter ist demgemä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ss für seine Bemühungen und Bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auslagen mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 2‘214.10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Mehrwertsteuer inbegriffen) aus der Gerichtskasse zu entschädigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Stephan Kübler, Winterthur, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2'214.10</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Stephan Kübler</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">AXA Versicherungen AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><br/><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigWidmer</p></div> </div></body></html>