<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">6B_575/2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 16. Oktober 2012 </div> <div class="para">Strafrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Schneider, Einzelrichter, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber C. Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Versuchter Betrug, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts </div> <div class="para">des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 15. Juni 2012. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Einzelrichter zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführerin wird vorgeworfen, sie habe ein Berechnungsblatt erstellt und mit ihrer und der gefälschten Unterschrift ihres damaligen Lebenspartners versehen, woraus hervorgehen sollte, dass der Lebenspartner ihr Fr. 139'443.-- schulde. Sie reichte das Blatt bei zwei Gerichten ein, ohne dass es in der Folge für den Ausgang der beiden Verfahren eine Rolle spielte. Das Obergericht des Kantons Zürich verurteilte die Beschwerdeführerin im angefochtenen Entscheid im Berufungsverfahren wegen versuchten Betrugs zu einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu Fr. 60.--, bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von zwei Jahren. Die Beschwerdeführerin wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben, und die Sache sei an die zuständige Strafbehörde zur Vervollständigung der Untersuchung und zur Neubeurteilung zurückzuweisen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Anlässlich der Berufungsverhandlung anerkannte die Beschwerdeführerin, dass sie das Berechnungsblatt verfasst und die gefälschte Unterschrift des Lebenspartners darunter gesetzt hatte (angefochtener Entscheid S. 6 E. III). Auf dieses Geständnis will sie nun vor Bundesgericht zurückkommen, da ihr damaliger Verteidiger ihr dazu geraten habe (Beschwerde S. 2 oben). Die Beschwerdeführerin ist mit ihrem neuen Vorbringen nicht zu hören. Im Übrigen dringen ihre Ausführungen auch materiell nicht durch. Die Vorinstanz geht von einer Fälschung des Berechnungsblatts durch die Beschwerdeführerin aus. Diese tatsächliche Feststellung könnte vor Bundesgericht nur angefochten werden, wenn sie offensichtlich unrichtig im Sinne von <span class="artref">Art. 97 Abs. 1 BGG</span> bzw. willkürlich im Sinne von <span class="artref">Art. 9 BV</span> wäre. Dass Willkür vorliegt, müsste in der Beschwerde präzise gerügt und begründet werden (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>). Diesen Voraussetzungen genügt die Beschwerde, die sich auf unzulässige appellatorische Kritik beschränkt, nicht. Darauf ist im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Einzelrichter: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 16. Oktober 2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Einzelrichter: Schneider </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Monn </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> </div></body></html></html>