<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.00998</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Spitz, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Maurer</p><p>Ersatzrichter Wilhelm</p><p>Gerichtsschreiber Würsch</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. Januar 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsdienst Inclusion Handicap</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Grütlistrasse 20, 8002 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1957 geborene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat eine Ausbildung zur Pharma-Assistentin abgeschlossen und war zuletzt von 1989 bis 2009 selbstständig als Geschäftsleiterin des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erwerbstätig (Urk. 8/15). Am 22. Mai 2001 wurde sie erstmals aufgrund eines Hirntumors operiert (Urk. 8/1/2). Zwei weitere Operationen folgten am 26. Januar 2006 (Urk. 8/57/40) und 8. November 2012 (Urk. 8/57/43). Am 11. Juli 2012 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf ein Meningeom am Tuber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">culum sellae, einer Erblindung des linken Auges sowie teilweise nicht möglichem Aufenthalt in künstlich beleuchteten Räumen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/4/6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, gewährte nach einem Standortgespräch (Urk. 8/8) Beratung und Unterstützung bei der Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suche (Urk. 8/14; Urk. 8/26). Es gelang jedoch innert angemessener Frist nicht, die Versicherte in den Arbeitsmarkt zu integrieren, weshalb die IV-Stelle die Arbeitsvermittlung am 13. Juli 2012 abschloss (Urk. 8/37). Sie holte in der Folge einen Auszug aus dem individuellen Konto der Versicherten (IK-Auszug; Urk. 8/2) sowie medizinische Unterlagen ein (Urk. 8/1; Urk. 8/40 f.; Urk. 8/45). Ferner wurde eine polydisziplinäre medizinische Untersuchung in Auftrag gegeben (Gutachten vom 19. Mai 2014; Urk. 8/57). Mit Vorbescheid vom 3. Juli 2014 teilte die IV-Stelle mit, dass sie gedenke, das Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren abzuweisen (Urk. 8/62). Dagegen erhob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter Beilage weiterer Arztberichte (Urk. 8/74) mit Eingabe vom 9. September 2014 Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache (richtig: Einwand; Urk. 8/67). Nach Eingang der Stellungnahme der Gutachter (Urk. 8/79) sowie des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD; Urk. 8/86/3) verfügte die IV-Stelle am 21. August 2015 im angekündigten Sinne (Urk. 8/87 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 24. September 2015 Beschwerde und beantragte die Aufhebung der angefochtenen Verfügung sowie die Zusprache der ihr von Gesetzes wegen zustehenden Invalidenrente. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 26. Oktober 2015 (Urk. 7) auf Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Verfügung vom 10. November 2015 (Urk. 9) zur Kenntnis gebracht wurde. Zugleich wurde das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung bewil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ligt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Replik vom 1. März 2016 änderte die B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eschwerdeführerin ihre Rechtsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren dahingehend, dass sie nun statt der Zusprache einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antragte, die Angelegenheit an die Beschwerdegegnerin zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuweisen, damit diese nach ergänzend durchgeführten Abklärungen neu über den Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch entscheide (Urk. 13 S. 2). Mit Schreiben vom 30. März 2016 (Urk. 15) verzichtete die IV-Stelle auf das Einreichen einer Duplik.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Invalidenversicherung [IVG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein see</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lisches Leiden mit Krankheitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessendes Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; BGE 139 V 547 E. 5; 131 V 49 E. 1.2; 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 5.4.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_616/2014 vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Rest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle hielt in der angefochtenen Verfügung gestützt auf das polydiszip</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">linäre Gutachten der Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH fest, dass der Invaliditätsgrad 30 % betrage und somit kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe. In Bezug auf die von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin im Einwandverfahren eingereichten Unterlagen äusserte sich die IV-Stelle dahingehend, dass die von Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rie und Psychotherapie, attestierte vollständige Arbeitsunfähigkeit aus psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischen Gründen aus ärztlicher Sicht aufgrund der gestellten psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischen Diagnose und mit Blick auf die im Gutachten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten somatischen Beschwerden nicht nachvollzogen werden könne. Es lägen keine medizinischen Tatsachen vor, welche eine Verschlechterung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustandes begründen würden. Aus dem neuropsychologischen Bericht vom 25. November 2014 gehe zudem hervor, dass keine namhaften kognitiven Einschränkungen bestehen würden, weshalb eine zusätzliche neuropsycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logische Abklärung nicht angezeigt sei (zum Ganzen Urk. 2 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeschrift vom 24. September 2015 machte die Versicherte geltend, dass sie mit der Einschätzung der noch vorhandenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit nicht einverstanden sei. Sie leide an neuropsychologischen Defiziten, was denn auch durch Prof. Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Neurologie, so festgestellt worden sei. Ebenso gehe aus dem Bericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor, dass die Beschwerdeführerin ein verlangsamtes Arbeitstempo auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise und im ersten Arbeitsmarkt nicht arbeitsfähig sei. Anlässlich der Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung durch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei keine neuropsychologische Begutachtung durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt und die bei ihr vorliegenden psychischen Beeinträchtigungen seien nur ungenügend gewürdigt worden. Aus diesen Gründen scheine der Sachverhalt in medizinischer Hinsicht nur ungenügend abgeklärt worden zu sein (Urk. 1 S. 3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Replik vom 1. März 2016 führte die Versicherte zusätzlich an, dass sie mit der Feststellung im Gutachten, wonach bloss eine leichte depressive Episode vorliege, nicht einverstanden sei. Es handle sich um eine mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dige depressive Episode, bei der nicht von vornherein gesagt werden könne, dass diese die Arbeitsfähigkeit nicht beeinträchtige (Urteil des Bundesgerichts 9C_980/2010 vom 20. Juni 2011). Dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin durch ihre psychischen Beeinträchtigungen in ihrer Arbeitsfähigkeit gestört sei, werde vom behandelnden Arzt Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestätigt. Ebenso sei die untersuchende Diplompsychologin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum Schluss gekommen, dass bei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin eine mittelgradige depressive Episode gemäss ICD-10 F.32.3 vorliege. Es sei zudem zumindest ein leichter Leistungsabfall zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">obachten gewesen und das Arbeitstempo der Beschwerdeführerin sei deutlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langsamt. Dabei handle es sich um objektiv feststellbare Befunde, welche auf die geklagte Konzentrations- sowie Affektbeeinträchtigung und die nicht mehr vorhandene Belastbarkeit schliessen liessen. Die psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung im Gutachten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei daher nicht nachvollziehbar, weshalb nicht darauf abgestellt werden könne. Aufgrund des unvollständigen Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalts sei die Angelegenheit zur psychiatrischen Begutachtung an die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese hiernach über den Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch neu befinde (zum Ganzen Urk. 13 S. 3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin lässt sich wie folgt zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menfassen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Schreiben von Prof. Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Neurochirur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie, vom 5. Juni 2001 (Urk. 8/1/3) wurde bei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin ein Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ningeom am Tuberculum sellae im Inneren des Canalis nervi optice, medial am Keilbeinflügel links, mit massiver Kompression des linken Sehnerven di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">agnostiziert. Anlässlich der Operation vom 22. Mai 2001 erfolg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te eine Freile</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung und weitgehende Exstirpation des Tumors.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach weiteren Untersuchungen stellte Prof. Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am 25. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2004 sodann folgende Diagnosen (Urk. 8/1/11):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach subtotaler, transkranieller Operation eines Meningeoms am Tuberculum sellae mit starker Adhäsion am Chiasma und beiden Sehnerven</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tumorrest am Processes clinoideus anterior links und im Innern des lin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ken Sehnerven Kanals. Kleines Meningeom an der Konvexität links parietal. Alle diese Tumoren haben sich seit der Operation radio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gisch nicht vergrössert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arachnoidalzyste links temporal</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Halswirbelsäulentrauma 1988</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Osteochondrose der traumatisierten Halswirbelsäule, radikuläre Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tome im Bereich des Segmentes C8 rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Schreiben des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Klinik für Radio-Onkologie, vom 18. Mai 2007 lassen sich folgende Diagnosen entnehmen (Urk. 8/1/17):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Meningeom Tuberculum sellae links, Erstdiagnose (ED) 5/01</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Resektion 23. Mai 2001</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Resttumor mit Tangierung des linken N. opticus und das Chiasma opti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">cum bis an den rechten N. opticus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Grössenprogredienz im MRI 3/06</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Totalresektion eines links peritooccipital gelegenen </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">vexitäts-Meningeom 1/06</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Neurochirurgie Klinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, untersuchte die Versicherte am 20. Februar 2013 nach einer weiteren Operation (vgl. Urk. 8/40/7). Die durchgeführte MRI-Untersuchung zeige einen regelrechten postoperativen Befund ohne Hinweise auf Rest- oder Rezidivtumor im Opera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebiet. Das linksseitige Tuberculum sellae Meningeom zeige sich unver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ändert. Die Versicherte habe sich abgesehen von einer leichten Hypästhesie im Bereich der Operationsnarbe gut erholt (Urk. 8/40/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Ophtalmologie, benannte in ihrem Bericht vom 20. August 2013 folgende Diagnosen (Urk. 8/45/1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tuberculum sellae Meningeom seit 05/01</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Resektion 05/01</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Radiotherapie 07</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Exstirpation Konvexitätsmeningeom links 01/06</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Exstirpation pariteales Meningeom rechts 11/12</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die bei der Versicherten vorliegenden körperlichen Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen wies Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf das blinde linke Auge, das linksseitig eingeschränkte Gesichtsfeld sowie die reduzierte Stereopsis hin. Zur Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit äusserte sie sich hingegen nicht konkret beziehungsweise machte eine Beurteilung von weiteren Abklärungen abhängig (Urk. 8/45/2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem polydisziplinären Gutachten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 19. Mai 2014 können die fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit entnommen werden (Urk. 8/57/22 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Visusverminderung, fehlendes Ste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">reosehen und eingeschränktes Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sichtsfeld links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">komplette Optikusatrophie nach Meningeom links (ICD-10 H48.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">anlagebedingte Fehlsichtigkeit beidseits (Hyperopie, Astig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mus) (ICD-10 H 50.0, H52.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Alterssichtigkeit beidseits (ICD-10 H52.5)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Aussenschielen links (ICD-10 H50.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chronische Benetzungsstörung beidseits (ICD-10 H19.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">beginnende Linsentrübung beidseits (ICD-10 H25.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Meningeomatosis (ICD-10 D32.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tuberculum sellae-Meningeom links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach partieller Exstirpation mittels fronto-temporaler osteo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">plastischer Kraniotomie am 22. Mai 2001</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach perkutaner Radiotherapie des Chiasma/N. opticus mit 54 Gy 03/07 bis 05/07</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">im Verlauf Befundkonstanz des Rest-Meningeoms mit Kompres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">wirkung auf den N. opticus und Ummauerung der Carotis (MRI 02/14)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">residuell: Amaurosis links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Exstirpation eines Konvexitäts-Meningeoms parieto-ok</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zipital links 01/06</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Exstirpation eines hochparietalen postzentralen Menin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">geoms rechts am 8. November 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Gutachten haben hingegen folgende Diagnosen keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit der Versicherten (Urk. 8/57/24):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches zervikovertebrales Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">radiologisch erhebliche degenerative Veränderungen HWK5/6/7 mit foraminaler Verengung links (MRI 22. August 2007)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">weitgehend freie Beweglichkeit der HWS und deutliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">span</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nung des Trapezius</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">episodisches Spannungstyp-Kopfweh (ICD-10 G44.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas, BMI 30 kg/m2 (ICD-10 E66.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronischer Nikotinabusus, circa 35 py (ICD-10 F17.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leicht erhöhte Entzündungsparameter unklarer Aetiologie (ICD-10 R79)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Differentialdiagnose (DD) bei interkurrentem Infekt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende Episoden mit Schlechtsein und Unsicherheitsgefühl un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">klarer Ursache</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">keine Anhaltspunkte für Epilepsie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilung der Gutachter in Bezug auf die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsfähigkeit der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin stellte sich sodann wie folgt dar (Urk. 8/57/25):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus ophtalmologischer Sicht finde sich eine Optikusatrophie am linken Auge, die praktisch zu einer Erblindung geführt habe. Am – funktionell letzten – rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Auge bestehe eine beginnende Linsentrübung und eine chronische Benet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung, die eine geringe Sehschärfenreduktion verursacht habe. Aufgrund der Monokelsituation bestehe kein Stereosehen. Ausserdem sei das Gesichtsfeld links fast komplett eingeschränkt. Aus ophtalmologischer Sicht bestehe dadurch eine 30%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für alle in der freien Wirtschaft verwertbaren beruflichen Tätigkeiten mit durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Anforderung an die Sehfähigkeit, beispielsweise auch im angestamm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten kaufmännischen Bereich. Aufgrund des fehlenden Stereosehens und der Gesichtsfeldeinschränkung seien potentiell gefährliche Arbeitsplätze für die Explorandin nicht geeignet. Durch eine spezifisch der Sehbehinderung ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passte Tätigkeit mit entsprechenden Hilfen könnte eine leicht höhere Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 80 % erreicht werden. Der erhöhte Pausenbedarf würde in ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gem Umfang bleiben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus orthopädischer Sicht finde sich keine Diagnose mit Einfluss auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit. Die angestammte Tätigkeit sei der Explorandin trotz des chronischen zervikovertebralen Schmerzsyndroms aus gutachterlicher Sicht zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar. Aufgrund der allgemeinen körperlichen Konstitution seien ledig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich andauernd schwere Tätigkeiten für die Explorandin eher ungeeignet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus neurologischer Sicht bestehe eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit durch die Sehverminderung links, welche ursprünglich durch die Meningeo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tosis verursacht worden sei. Eine darüber hinausgehende Einschränkung bestehe aus neurologischer Sicht nicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht liege keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vor. Die leichte depressive Episode wirke sich nicht einschränkend auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit aus. Der Explorandin könne es aus psychiatrischer Sicht zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutet werden, die nötige Willensanstrengung aufzubringen, um einer ihren körperli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Einschränkungen angepassten Tätigkeit ganztags und ohne Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einschränkung nachgehen zu können.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch aus allgemeininternistischer Sicht fänden sich keine weiteren Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Insgesamt könne somit aus poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziplinärer Sicht eine Arbeits- respektive Leistungsfähigkeit von 70 % in der angestammten Tätigkeit festgestellt werden. Lediglich körperlich schwer be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastende Tätigkeiten seien für die Explorandin nicht geeignet. In einer mit Sehhilfen unterstützten Tätigkeit könne die Arbeitsfähigkeit von 80 % er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reicht werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ergänzend führten die Gutachter aus, dass es schwierig sei, die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit der Versicherten aufgrund der vorliegenden Unterlagen zu einem frühe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Zeitpunkt retrospektiv gesehen mit Sicherheit zu beurteilen. Die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung der Arbeitsfähigkeit von 70-80 % gelte demnach mit Sicherheit ab dem Zeitpunkt der Untersuchung im April 2014 und sei wahrscheinlich seit Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2012 anzunehmen. Höhergradig und länger dauernd sei die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in der Vergangenheit nicht eingeschränkt gewesen (Urk. 8/57/25). Im Haushalt bestehe ferner bei freier Zeiteinteilung und in ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trauter Umgebung keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/57/26). Im Vergleich zur Selbsteinschätzung der Versicherten, welche sich ein Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sum von mindestens 50 % - je nach Arbeitsplatz eventuell auch von 100 % - vorstellen könne, bestünde schliesslich keine grosse Diskrepanz zur Einschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung der Gutachter (Urk. 8/57/26).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannte in seinem Bericht vom 27. Dezember 2014 nachstehende Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/74/1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung, aktuell leichte bis mittelschwere Episode, in Abheilung, bestehend seit Kindheit (ICD-10 F33.11)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">unklare organische Beeinträchtigung bei Status nach drei neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chirur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gischen Eingriffen und Status nach Nachbestrahlung, zu quan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tifizieren mittels neuropsychiatrischer Untersuchung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Meningeomatosis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er führte sodann aus, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aktuell gemäss Aussagen ihrer Angehörigen persönlichkeitsverändert sei. Zudem sei sie subjektiv sowie nach Aussagen der Angehörigen auch objektiv vermindert belastbar und in ihrer Konzentration eingeschränkt. Von der Belastbarkeit her habe sich ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeigt, dass die Versicherte nach einer Stunde Tätigkeit rasch ermüde und ihre Konzentration nachlasse (Urk. 8/74/1). Aufgrund der Befunde sei sie aus psychoorganischen Gründen nur noch circa 25-30 % erwerbsfähig. Für die zuletzt ausgeführte Tätigkeit als Pharma-Assistentin / Sachbearbeiterin be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehe seit dem 29. August 2014 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit aus psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atrischen Gründen (Urk. 8/74/2). Mit einer Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit könne eher nicht - eventuell zu 50 % in angepasster Tätigkeit – gerechnet werden, was allerdings noch ungewiss sei (Urk. 8/74/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diplompsychologin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte mit Schreiben vom 25. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2014 die Diagnose mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1). Ausreichende klinische Anhaltspunkte für eine behinderungsrelevante, hirn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">organisch bedingte kognitive Leistungsminderung gebe es hingegen nicht (Urk. 8/74/12). Der Befund basierte auf zwei psychometrischen Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">instrumenten, welche die Beschwerdeführerin selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständig ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füllt habe (Urk. 8/74/10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gegenüber habe die Versicherte im Weiteren geäussert, dass ihre ansonsten als harmonisch beschriebene Partnerschaft durch den jetzigen Gesundheitszustand überschattet sei. Sie vernachlässige ferner zunehmend ihre sozialen Kontakte. Zusätzlich leide sie unter einem massiven Verlust an Selbstvertrauen und könne an manchen Tagen keine Kraft aufbringen, um ihren Alltag zu bewältigen. Dies löse in ihr enorme Ängste aus. Die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte sei nach eigenen Angaben auch zunehmend zerstreut, vergesslich und schwermütig geworden (Urk. 8/74/10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführerin eine Rente der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung zusteht beziehungsweise ob ergänzende medizinische Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärungen vorzunehmen sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zunächst ist auf die Beweiskraft des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachtens vom 19. Mai 2014 (vgl. E. 3.5) einzugehen. Dieses entspricht vorliegend in sämtlichen Punkten den praxisgemäss gestellten Anforderungen an den Beweiswert einer Expertise (vgl. E. 1.5). So basiert das Gutachten auf sorgfältigen ophtalmologischen, orthopädischen, neurologischen, psychiatrischen sowie allgemeininter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Untersuchungen. Es ist demnach für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend, gibt es doch detailliert Auskunft über die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin und berücksichtigt dabei die Vorakten sowie die von der Versicherten geklagten Beschwerden. Das Gutachten leuchtet ferner in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein. Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss sind die Schlussfolgerungen der untersuchenden Experten in einer Weise begründet, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen kann. Es ist schlüssig und nachvollziehbar dargelegt worden, welche Befunde in welchem Ausmass einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit der Versicherten haben. Auf das Gutachten kann somit ohne weiteres abgestellt werden (vgl. auch die Stellungnahme des RAD vom 23. Juni 2014; Urk. 8/72/3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den Beweiswert des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachtens vermögen auch die von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin geltend gemachten Einwände nicht zu schmälern. So stützt jene ihre Argumentation, dass die psychiatrische Einschätzung im Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten nicht nachvollziehbar sei, massgeblich auf den Arztbericht von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 3.6) und die Stellungnahme von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 3.7) ab (Urk. 13 S. 3 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Unterschied zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten hat Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin eine rezidivierende depressive Störung bei aktuell leichter bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger Episode diagnostiziert, welche sich in Abheilung befinde (ICD-10 F33.11; Urk. 8/74/1). Hierzu ist zu bemerken, dass die Diagnose offenbar massgeblich auf den Aussagen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche sich wiederum auf solche ih</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer Angehörigen bezieht, basiert (Urk. 8/74/1). Hinzu kommt, dass der Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt in punkto Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin Widersprüche ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hält. Zunächst wird die aufgrund der Befunde verbliebene Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit auf 30 % festgesetzt (Urk. 8/74/2 Ziff. 1.4), bei einer 100%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit in der bisherigen Tätigkeit (Ziff. 1.6 f.), und schliesslich wird von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit gesprochen (Ziff. 1.9). Der Bericht von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vermag das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten vor diesem Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund klarerweise nicht in Zweifel zu ziehen, zumal auch noch hinzukommt, dass Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als behandelnder Arzt aufgrund seiner auftragsrechtlichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trauensstellung eher zugunsten der Versicherten aussagen wird (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.5), weshalb seine Aussagen ohnehin mit gewissem Vorbehalt zu würdigen sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin überzeugt auch die Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme der Diplompsychologin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/74/8) nicht. Ihrer Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">agnose einer mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10 F32.1) liegt im Wesentlichen ebenfalls die subjektiv empfundene Beeinträchtigung der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten zugrunde. Die Diagnose stützt sich namentlich auf zwei psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">metrische Selbsteinschätzungsinstrumente (SCL-90-R – Die Symptom-Check</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liste und Beck Depressionsfragebogen BDI-II; Urk. 8/74/10). Auf dieser Basis und den wenigen objektiven Feststellungen etwa hinsichtlich des ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Arbeitstempos sowie des leichten Leistungsabfalls (Urk. 8/74/8 f.) kann die gestellte Diagnose jedenfalls nicht schlüssig nachvollzogen werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend vermögen die von der Beschwerdeführerin eingereichten Unterlagen somit keine Zweifel an der Beweiskraft des Gutachtens zu wecken. In Übereinstimmung mit jenem ist demnach von einer (mindestens) 70%igen Arbeitsfähigkeit der Versicherten auszugehen (vgl. E. 3.5.4). Der auf dieser Feststellung basierende Einkommensvergleich der IV-Stelle (Urk. 8/61/1) wurde von der Beschwerdeführerin nicht beanstandet. Es kann in diesem Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhang auch offen gelassen werden, ob bei der Berechnung des Vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens allenfalls auf den IK-Auszug (Urk. 8/2) hätte abgestellt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den müssen, da der Invaliditätsgrad in diesem Fall infolge des geringen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens der Versicherten noch deutlich tiefer - und damit zu ihren Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gunsten - ausgefallen wäre. Im Übrigen bleibt festzuhalten, dass selbst in Anbetracht eines allenfalls diskutablen Leidensabzuges in Höhe von 10 % kein Invaliditätsgrad von mindestens 40 % resultieren würde, der einen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf eine Invalidenrente zur Folge hätte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unabhängig von den obigen Erwägungen bleibt ergänzend anzufügen, dass selbst einer mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10 F32.1) – wie sie von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostiziert wurde (vgl. E. 3.7) - grundsätzlich keine in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">validisierende Wirkung zukommt. Nach der jüngeren bundesgerichtlichen Rechtsprechung fallen leichte bis mittelgradige depressive Störungen rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierender oder episodischer Natur einzig dann als invalidisierende Krankhei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten in Betracht, wenn sie erwiesenermassen therapieresistent sind. Nur in dieser - seltenen, da nach gesicherter psychiatrischer Erfahrung Depressionen im Allgemeinen therapeutisch gut angehbar sind - gesetzlich verlangten Konstellation sei den normativen Anforderungen des Art. 7 Abs. 2 zweiter Satz ATSG für eine objektivierende Betrachtungs- und Prüfungsweise Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nüge getan. Ein solcher Sachverhalt müsse überwiegend wahrscheinlich und dürfe nicht lediglich nicht auszuschliessen sein. Zudem müsse die Therapie in dem Sinne konsequent gewesen sein, als die aus fachärztlicher Sicht indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierten zumutbaren (ambulanten und stationären) Behandlungsmöglichkeiten in kooperativer Weise optimal und nachhaltig ausgeschöpft worden sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_434/2016 und 9C_530/2016 vom 14. Oktober 2016 mit Hinweisen unter anderem auf BGE 140 V 193 E. 3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im vorliegenden Fall handelt es sich offenkundig um keine therapieresistente Depression. Einerseits stellt die Beschwerdeführerin selbst keine Behauptun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen in diese Richtungen auf, andererseits lassen sich auch den medizinischen Unterlagen keine Hinweise auf eine Therapieresistenz entnehmen. Vielmehr sollen die psychischen Beschwerden laut Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___ weiterhin mit entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenden Medikamenten behandelt werden (Urk. 8/74/2 Ziff. 1.5; vgl. auch Urk. 8/57/26 Ziff. 6.7). In Nachachtung der oben zitierten bundesgerichtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Rechtsprechung ist aus diesen Gründen davon auszugehen, dass den psychischen Leiden der Beschwerdeführerin im konkreten Fall keine invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disierende Wirkung zukommt. Entgegen der Auffassung der Versicherten (Urk. 13 S. 2 u. 4) besteht aufgrund der beweiskräftigen medizinischen Ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage folglich auch kein weiterer Abklärungsbedarf (antizipierte Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würdi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung; vgl. Urteil des Bundesgerichtes 8C_468/2007 vom 6. Dezember 2007 E. 5.2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend lässt sich demnach festhalten, dass die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin gestützt auf das polydisziplinäre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten berechtigterweise den Anspruch der Versicherten auf eine Invalidenrente verneint hat. Mit Blick auf die psychischen Beschwerden liegt davon abgesehen aufgrund der Aktenlage ohnehin kein invalidisierender Gesundheitsschaden im Sinne des Gesetzes und der einschlägigen bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtlichen Rechtsprechung vor, weshalb auf weitere medizinische Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen verzichtet werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung ist somit nicht zu beanstanden und die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde demzufolge abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzule</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen (Art. 69 Abs. 1bis IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Ausgangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit gerichtlicher Verfügung vom 10. Nove</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mber 2015 (Urk. 9) wurde der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung gewährt. Die ihr auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legten Gerichtskosten sind demnach einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kommt die Beschwerdeführerin künftig in günstige wirtschaftliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse, so kann sie das Gericht zur Nachzahlung der Auslagen für die unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltliche Rechtspflege verpflichten (§ 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsgericht [GSVGer]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">folge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">pflicht gemäss </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">§ 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsdienst Inclusion Handicap</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">hal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>SpitzWürsch</p><p></p></div> </div></body></html>