<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>KV.2018.00112</span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Widmer</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 26. August 2019</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Kanton Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bewährungs- und Vollzugsdienste (BVD)</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hohlstrasse 552, 8090 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Atupri Gesundheitsversicherung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zieglerstrasse 29, 3000 Bern 65</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1964, war im Jahr 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach dem Bundesgesetz über die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Krankenversicherung (KVG) bei der Atupri Gesundheitsversicherung (nachfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Atupri) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankenversichert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/3 S. 1). Die Bewährungs- und Vollzugsdienste des Kantons Zürich (BVD) wiesen den Versicherten im Rahmen einer stationären Massnahme nach Art. 59 des schweizerischen Strafgesetzbuches (StGB) in die psychiatrische Universitätsklinik Y.___, Klinik für Forensische Psychiatrie, Zen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trum für stationäre forensische Therapie, Z.___ (nachfolgend: Y.___) ein (Urk. 1 S. 3). Mit Schreiben vom 1. November 2013 garantierte die Atupri der Y.___ die Kostenübernahme für die entsprechende stationäre Behandlung des Versicherten bis zum 30. April 2014 (Urk. 7/1.1). Diese Garantie verlängerte sie am 27. Mai 2014 bis zum 30. Juni 2014 (Urk. 7/1.2). Am 23. Juni sowie am 4. September 2014 teilte sie der Y.___ unter Bezugnahme auf deren Verlängerungsgesuche mit, dass sie eine Kostenübernahme für den stationären Aufenthalt des Versicherten in der Forensischen Psychiatrie ab dem 1. Juli 2014 wegen fehlender Akut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spital</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedürftigkeit ablehne (Urk. 7/1.3 und Urk. 7/1.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 24. August 2018 verlangte der Kanton Zürich, vertreten durch das Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich, Bewährungs- und Vollzugsdienste, von der Atupri eine anfechtbare Verfügung betreffend die Kostengutsprache für den stationären Aufenthalt des Versicherten in der Y.___ ab 1. Mai 2014 (richtig: ab 1. Juli 2014). Eventualiter beantragte er die Ausrichtung anderer Leistungen aus der obligatorischen Krankenpflegeversicherung für den entsprechenden Zeitraum (Urk. 7/1.5). Mit Verfügung vom 13. September 2018 trat die Atupri auf das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügungsbegehren des Kantons Zürich nicht ein (Urk. 7/1.6), dies mit der Begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung, dass einerseits das Amt für Justizvollzug nicht legitimiert sei, eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung zu verlangen, andererseits damit, dass der Entscheid, keine Kosten über den 30. Juni 2014 hinaus zu bezahlen, rechtskräftig sei. Dagegen erhob der Kanton Zürich am 10. Oktober 2018 Einsprache (Urk. 7/1.7), welche die Atupri mit Einspracheentscheid vom 31. Oktober 2018 abwies (Urk. 7/1 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen diesen Entscheid vom 31. Oktober 2018 erhob der Kanton Zürich am 30. November 2018 Beschwerde und beantragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Sache sei an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen mit dem Auftrag, auf ihr Verfügungsbegehren sei einzutreten. Sodann sei für den weiteren Spitalaufenthalt der versicherten Person ab 1. Juli 2014 bis zum Klinik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">austritt (noch offen) in der Y.___ eine Kostengutsprache für den Akutspitaltarif zu leisten. Eventualiter sei für den Spitalaufenthalt der versicherten Person der Pflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitrag im Rahmen der Pflegetaxen nach Art. 7a der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verordnung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genössischen Departements des Innern (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">EDI</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über Leistungen in der obligato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Krankenpflegeversicherung (KLV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für die ambulanten Behandlungen und Pflegeleistungen zu überprüfen und festzulegen (Urk. 1 S. 1). Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 11. Dezember 2018 auf voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fängliche Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei und soweit keine Zugeständnisse enthalten seien (Urk. 6 S. 1). Die Beschwerdeantwort wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 20. Dezember 2018 zugestellt (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachfolgenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stellte sich im angefochtenen Einspracheentscheid auf den Standpunkt, das Amt für Justizvollzug sei nicht vom Versicherten bevoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mächtigt. Eine ersatzweise gesetzliche Grundlage sei nicht erkennbar und es sei auch kein berechtigter Verfügungsempfänger nach dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Da sich weder die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person noch eine andere berechtigte Person gegen die formlose Ablehnung der weiteren Kostengutsprache vom 4. September 2014 gewehrt habe, sei jener Entscheid in Rechtskraft erwachsen (Urk. 2 S. 2). Dass aufgrund der Erheblichkeit eine formelle Verfügung hätte erlassen werden müssen, wie der Beschwerdeführer dies geltend mache, sei unzutreffend. Dies namentlich, weil KVG-Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen auch bei Erheblichkeit im formlosen Verfahren gewährt werden könnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n (Art. 80 KVG). Ferner habe sie – die Beschwerdegegnerin – nach Ablauf von vier Jahren von der Anerkennung und Rechtskraft der Ablehnung einer Verlängerung der Kostengutsprache ausgehen dürfen (Urk. 2 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort fügte die Beschwerdegegnerin an, das Nichteinver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständnis mit einer formlosen Mitteilung sei innerhalb von maximal zwei Jahren zu erklären, vorliegend seien indes knapp vier Jahre vergangen. Auch weil eine retrospektive Beurteilung nun nicht mehr möglich sei, sei die Rechtskraft des formlosen Entscheides vom 4. September 2014 anzunehmen (Urk. 6 S. 2).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer führte in seiner Beschwerde aus, er sei subsidiär zur Übernahme der stationären Behandlungskosten verpflichtet, weshalb er von der Ablehnung der Kostengutsprache durch die Beschwerdegegnerin berührt und auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund eines schutzwürdigen finanziellen Interesses beschwert sei (Urk. 1 S. 2). Er sei sowohl zur Erhebung einer Beschwerde als auch zum Verlangen einer an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Verfügung legitimiert (Urk. 1 S. 4-5). Des Weiteren brachte er vor, formlose Leistungsverfügungen hätten den Hinweis zu enthalten, dass die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte Person eine formelle Verfügung verlangen könne, wenn sie nicht damit einverstanden sei. Beim Fehlen dieses Hinweises sei der Anspruch auf Ausstellung einer Verfügung nicht verwirkt. Des Weiteren habe die Beschwerdegegnerin auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der weiteren Gesuche um Kostengutsprache und Wiedererwägung davon ausgehen müssen, dass die versicherte Person und die Leistungserbringerin mit den formlosen Entscheiden vom 23. Juni und 4. September 2014 nicht einver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den gewesen seien. Unter diesen Umständen wäre formell zu verfügen gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Dies sei nun nachzuholen (Urk. 1 S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegenstand des Verfahrens bildet die Frage, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht nicht auf das Begehren des Beschwerdeführers um Erlass einer anfechtbaren Verfügung betreffend das Gesuch um Verlängerung der Kostengutsprache der obligatorischen Krankenpflegeversicherung für den stationären Aufenthalt von X.___ in der Y.___ eingetreten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span id="VV026"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erhebung einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegen einen Verwaltungsentscheid </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist berechtigt, wer durch den angefochtenen Entscheid berührt ist und ein schutzwürdiges Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">resse an dessen Aufhebung oder Änderung hat. Die Rechtsprechung betrachtet als schutzwürdiges Interesse im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">89 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 lit. c </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über das Bundesgericht (BGG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie von Art. 59 ATSG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jedes praktische oder rechtliche Interesse, welches eine von einem Entscheid betroffene Person an dessen Änderung oder Aufhebung geltend machen kann. Das schutzwürdige Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">resse besteht somit im praktischen Nutzen, den die Gutheissung der Beschwerde dem Entscheidadressaten verschaffen würde, oder – anders ausgedrückt – im Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand, einen Nachteil wirtschaftlicher, ideeller, materieller oder anderweitiger Natur zu vermeiden, welchen der angefochtene Entscheid mit sich bringen würde. Das rechtliche oder auch bloss tatsächliche Interesse braucht somit mit dem Interesse, das durch die von de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führenden Person als verletzt bezeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nete Norm geschützt wird, nicht übereinzustimmen. Immerhin wird verlangt, dass die Person durch den angefochtenen Entscheid stärker als jedermann betroffen sei und in einer besonderen, beachtenswerten, nahen Beziehung zur Streitsache stehe (BGE 133 V 188 E. 4.3.1, 239 E. 6.2; 131 II 361 E. 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2; 131 V 298 E. 3; 130 V 560 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span id="VV133"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Besondere Bedeutung kommt dem Legitimationserfordernis zu, wenn nicht der Verfügungsadressat im materiellen Sinn, sondern ein Dritter (Drittbeschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer) den Entscheid anficht (BGE 127 V 80 E. 3a/aa mit Hinweisen). Hier haben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Legitimationsanforderungen die Funktion, die Popularbeschwerde auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb bei der Bejahung der Beschwerdebefugnis von Drittbeschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführern Zurückhaltung geboten ist. Erforderlich ist ein spezifisches Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schutz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">interesse, welches nur bejaht wird, wenn der Dritte ein unmittelbares und konkretes Interesse an der Aufhebung oder Änderung der Verfügung hat oder eine spezifische, besonders nahe Beziehung zur Streitsache für sich in Anspruch nehmen kann. Das allgemeine Interesse an der richtigen Auslegung und Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung des Bundesrechts genügt nicht (BGE 133 V 188 E. 4.3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdelegitimation gemäss Art. 59 ATSG und die Berechtigung, den Erlass einer anfechtbaren Verfügung zu verlangen, verlaufen mit Blick auf die Einheit des Prozesses grundsätzlich parallel: Dies ergibt sich aus dem Parteibegriff gemäss Art. 34 ATSG. Danach kommt nebst Verfügungsadressaten allen Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sonen, Organisationen oder Behörden Parteistellung zu, denen ein Rechtsmittel gegen die Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines Versicherungsträgers oder eines ihm gleichgestellten Durchführungsorgans zusteht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Vorschriften über die Beschwerdelegitimation sind demnach massgebend für die Parteistellung (auch bereits) im erstinstanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Verwaltungsverfahren und somit gegebenenfalls für den Anspruch auf Erlass einer Verfügung als Voraussetzung dafür, die Parteistellung überhaupt wirksam geltend machen zu können (BGE 133 V 188 E. 4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die BVD haben die Kosten der stationären Behandlung des Versicherten zu tragen, soweit die Kosten nicht von Dritten oder anderen staatlichen Stellen zu übernehmen sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oder der verurteilten Person auferlegt werden können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Art. 380 StGB i.V.m. § 28 des Straf- und Justizvollzugsgesetzes des Kantons Zürich [StJVG] i.V.m. § 81 Abs. 1 der Justizvollzugsverordnung [JVV]). Aufgrund dessen ist der Kanton Zürich im Sinne vorstehender Erwägungen 2.1 und 2.2 von der Ablehnung der Kostengutsprache durch die Beschwerdegegnerin berührt und da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch beschwert, da er subsidiär die Kosten zu übernehmen hat und hatte. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund dieser Bindungswirkung respektive, da der Entscheid der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin seine subsidiäre Leistungspflicht begründet, kommt dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Beschwerdelegitimation zu und auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerde ist einzutreten.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesichts der eingangs dieser Erwägung erwähnten Parallelschaltung ist er grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich (das heisst vom Gesichtspunkt der Legitimation her) auch berechtigt, eine entsprechende anfechtbare Verfügung in der vorliegenden Sache der Übernahme von Kosten durch die obligatorische Krankenversicherung zu verlangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin lehnte die Verlängerung der Kostengutsprache für die stationäre Behandlung von X.___ für die Zeit ab dem 1. Juli 2014 mit Schreiben vom 23. Juni 2014 ab. Zugleich bestätigte sie die Kostenübernahme der ambulanten Therapien nach ambulantem Tarif (Urk. 7/1.3). Mit Schreiben vom 4. September 2014 hielt sie daran fest (Urk. 7/1.4). Diese Schreiben sind dem formlosen Verfahren zuzuordnen, da sie weder als Verfügung bezeichnet wurden noch eine Rechtsmittelbelehrung enthalten (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_738/2007 vom 26. März 2008 E. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des Verlangens der anfechtbaren Verfügung stellt sich vorliegend die Frage, ob dieses formlose Verfahren richtig war und bejahendenfalls, ob der formlose Entscheid der Beschwerdegegnerin in Rechtskraft erwachsen ist und nicht mehr über die Kostenübernahme ab 1. Juli 2014 materiell zu entscheiden ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Über Leistungen, Forderungen und Anordnungen, die erheblich sind oder mit denen die betroffene Person nicht einverstanden ist, hat der Versicherungsträger gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 49 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schriftlich Verfügungen zu erlassen. Die Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en werden mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen und sind zu begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, wenn si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e den Begehren der Parteien nicht voll entsprechen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 49 Abs. 3 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen, Forderungen und Anordnungen, die nicht unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 49 Abs. 1 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fallen, können in Anwendung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 51 Abs. 1 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in einem formlosen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren behandelt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Abweichung von Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsleistungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Art. 80 Abs. 1 KVG auch für erhebliche Leistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im formlosen Verfahren nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 51 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewährt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Namentlich die betroffene Person kann nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 51 Abs. 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den Erlass einer Verfügung verlangen. Zwar bezieht sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 51 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich nur auf das zulässige formlose Verfahren, doch erachtet es die Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung - in Analogie zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 51 Abs. 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> - auch dann als ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeigt, dass die versicherte Person einen Entscheid in Form einer Verfügung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">langen kann, wenn der Versicherungsträger zu Unrecht formlos und nicht mittels Verfügung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schieden hat. Die Frist für eine Intervention der betroffenen Person gegen den unzulässigerweise formlos mitgeteilten Entscheid beträgt im Regelfall ein Jahr seit der Mitteilung. Eine längere Frist kommt allen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls dann in Frage, wenn die betroffene Person - insbesondere wenn sie rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unkundig und nicht an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">walt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich vertreten ist - in guten Treuen annehmen durfte, der Versicherer habe noch keinen abschliessenden Entscheid fällen wollen und sei mit weiteren Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen befasst. Ohne fristgerechte Inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion erlangt der Entscheid rechtliche Wirksamkeit, wie wenn er zulässiger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Rahmen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 51 Abs. 1 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ergangen wäre (BGE 134 V 145 E. 5.1-5.4; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts 8C_738/2016 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2017 E. 3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 8C_536/2017 vom 5. März </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2018 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.4, 8C_94/2019 vom 11. Juni 2019 E. 4.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Ablehnung der weiteren Kostengutsprache für die stationäre Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung ab dem 1. Juli 2014, die durchaus in der Form des besagten Schreibens erfolgen durfte (Art. 80 Abs. 1 KVG), stellte die Y.___ die anfallenden Kosten für die Behandlung von X.___ den BVD in Rechnung. Die BVD übernahmen die Kosten subsidiär, um die stationäre Behandlung lückenlos zu gewährleisten (Urk. 7/1.5 S. 1). Daraus ist zu schliessen, dass die BVD respektive der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer zeitnah vom am 4. September 2014 bestätigten formlosen Entscheid der Atupri vom 23. Juni 2014 Kenntnis hatten. E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s sind keine nach dem formlosen Entscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gestellte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesuche um Koste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ngutsprache oder Wiedererwägung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dokumentiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Erst am 24. August 2018 und somit fast vier Jahre später ersuchte der Beschwerdeführer um Erlass einer anfechtbaren Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung (Urk. 7/1.5). Im Lichte der in vorstehender Erwägung 3.2 zitierten Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung ist im vorliegenden Fall mit mehrjährigem stillschweigendem Bezahlen durch den Beschwerdeführer die Rechtssicherheit höher zu gewichten als das Rechtsschutzinteresse des Beschwerdeführers. Ein solches Gesuch nach einer so langen Dauer des widerspruchlosen Leistens ist mit dem Bundesgericht gar als treuwidrig zu Bezeichnen (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_485/2018 vom 11. Februar 2019 E. 5.4). Die Intervention des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers ist klar als verspätet zu betrachten. Dies gilt umso mehr, als keine Hinweise darauf bestanden, dass die Beschwerdegegnerin noch mit weiteren Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen befasst gewesen wäre und der abschliessende Entscheid erst noch erfolgen würde. Nach dem Gesagten ist der formlose Entscheid der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin vom 23. Juni und 4. September 2014 in Rechtskraft erwachsen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer wandte ein, formlose Leistungsverfügungen hätten den Hinweis zu enthalten, dass die versicherte Person eine formelle Verfügung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">langen könne, wenn sie nicht damit einverstanden sei. Beim Fehlen dieses Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weises sei der Anspruch auf Ausstellung einer Verfügung nicht verwirkt (Urk. 1 S. 6). Das Bestehen einer solchen Verpflichtung ist gestützt auf die Beratungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht der Versicherungsträger im Sinne von Art. 27 Abs. 2 ATSG zu bejahen (BGE 132 V 412 E. 3; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Aufl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015, N 13 zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">51 A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">TSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Fehlt ein entsprechender Hinweis, hat dies einen Einfluss auf die Frage, innert welcher Frist eine formelle Verfügung verlangt werden kann (Kieser, a.a.O., N 13 und N 21 zu Art. 51 ATSG). Das Vorbringen des Beschwerdeführers, der Anspruch auf Ausstellung einer Verfügung verwirke unter diesen Umständen überhaupt nicht, trifft folglich nicht zu. Durch das Bezahlen der Kosten des Aufenthaltes der versicherten Person in der Y.___ durch den Beschwerdeführer während mehrerer Jahre ab 1. Juli 2014 und damit durch ein Zuwarten von fast vier Jahren ist dennoch von einer Verwirkung auszugehen. Im Übrigen kann eine fehlerhafte Eröffnung zur Folge haben, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der betroffenen Person kein Nachteil daraus erwachsen darf (Art. 49 Abs. 3 Satz 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> analog). Die formlosen Mitteilungen gingen nicht an den Beschwerdeführer, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb sich für ihn von vornherein keine Nachteile ergeben konnten aus dem Fehlen eines Hinweises auf die Möglichkeit, eine Verfügung zu verlangen. Zudem handelt es sich bei den involvierten Ämtern mit dem für die Fragestellung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend – auch juristisch - ausgebildeten Personal um Drittpersonen mit Erfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung auf diesem Gebiet, von denen verlangt werden kann, dass sie auch ohne Aufklärung bei entsprechender Sorgfalt davon ausgingen, dass zeitnah eine Verfügung hätte verlangt werden können. Mithin verfängt dieser Einwand des Beschwerdeführers nicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten sind die formlosen Mitteilungen vom 23. Juni und 4. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2014 rechtswirksam. Demzufolge hat d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Atupri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keinen Fehler begangen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">indem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie es ablehnte, eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">materielle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> betreffend ihre Leistungspflicht ab dem 1. Juli 2014 im Zusammenhang mit dem stationären Klinikaufenthalt von X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu erlassen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folglich ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Atupri Gesundheitsversicherung</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>FehrWidmer</p><p></p></div> </div></body></html>