<h2>SubmittedText<h2><p>Die Selbsthilfe ergänzt die professionelle medizinische Betreuung in idealer Weise. Von Selbsthilfegruppen profitieren nicht nur die Mitglieder selbst, sondern auch die Angehörigen. Verschiedene Forschungsarbeiten  belegen, dass die Selbsthilfe auch die Gesundheitskosten senkt (s. z. B. Borgetto, Bernhard, "Selbsthilfe und Gesundheit. Analysen, Forschungsergebnisse und Perspektiven" im Auftrag des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums, Bern, 2004, sowie Stremlow, Jürgen, "Es gibt Leute, die das Gleiche haben ...", Selbsthilfe und Selbsthilfeförderung in der deutschsprachigen Schweiz, Nationalfondsstudie, Basel, 2004). Die WHO hat schon 1982 zur nationalen und regionalen Förderung der Selbsthilfe aufgerufen.</p><p>Im Hinblick auf den am 28. September 2007 publizierten Auftrag des Bundesrates an das Eidgenössische Departement des Innern, "einen Vorentwurf für neue gesetzliche Bestimmungen zur Stärkung von Prävention und Gesundheitsförderung in der Schweiz zu erarbeiten", bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung der folgenden Fragen:</p><p>1. Sind ihm die erwähnten Forschungsergebnisse zur Selbsthilfe bekannt?</p><p>2. Ist er bereit, die Förderung der Selbsthilfe im neuen Gesetz für Prävention und Gesundheitsförderung gebührend zu berücksichtigen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Dem Bundesrat sind die erwähnten Forschungsergebnisse zur Selbsthilfe bekannt. Er teilt die Einschätzung, dass die Selbsthilfe sowohl zur Förderung der Gesundheit als auch zur Stärkung der Gesundheitskompetenz kranker Menschen beitragen kann.</p><p>2. Der Bundesrat ist bereit, im Rahmen der bereits erwähnten Erarbeitung des Vorentwurfes der neuen gesetzlichen Grundlagen zu prüfen, inwieweit Massnahmen zur Förderung der Selbsthilfe gesetzlich verankert werden können.</p>  Antwort des Bundesrates.