Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht vom 14. März 2018 (810 17 28) ____________________________________________________________________ Steuern und Kausalabgaben Staatssteuer 2014 / Zuordnung eines Reservefahrzeugs zum Geschäftsvermögen / Vertrauensschutz Besetzung Abteilungs-Vizepräsident Beat Walther, Ka ntonsrichter Christian Haidlauf, Markus Clausen, Claude Jeanneret , Yves Thommen, Gerichtsschreiber Stefan Suter Beteiligte A.____ , Beschwerdeführer gegen Steuer - und Enteignungsgericht des Kantons Basel -Landschaft (Abteilung Steuergericht) , Kreuzbodenweg 1, 4410 Liestal, Beschwerdegegner Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft , Rechtsdienst, Rheinstrasse 33, Postfach, 4410 Liestal, Beschwerdegegnerin Betreff Staatssteuer 2014 (Entscheid der Abteilung Steuergericht vom 2. Dezember 2016) Seite 2 http://www.bl.ch/kantonsgericht A. A.____, wohnhaft in B.____, ist selbständig erwerbst ätiger Rechtsanwalt in C.____. In der Steuererklärung für das Jahr 2014 deklarierte er b etreffend die Staatssteuer einen Abzug für Abschreibungen auf Geschäftsfahrzeugen in der Höhe von Fr. 57'109.--, wovon er 2/7 als Privatanteil ausschied. B. Mit definitiver Veranlagung vom 24. März 2016 wurd e A.____ gemeinsam mit seiner Ehefrau betreffend die Staatssteuer 2014 bei einem E inkommen aus selbständiger Erwerbstä- tigkeit von Fr. 514'774.-- auf ein im Kanton Basel-La ndschaft steuerbares Einkommen von Fr. 39'649.-- veranlagt. Unter den Bemerkungen führ te die Steuerverwaltung unter anderem aus, das per 29. Dezember 2014 neu eingelöste Fahrzeug Porsche 911 Carrera 4S werde dem Privatvermögen zugeordnet. Der Gewinn aus der Veräusseru ng des vorherigen Geschäftsfahr- zeugs desselben Typs werde im Umfang von Fr. 28'130.-- beim Einkommen ergänzt. Da das bestehende Geschäftsfahrzeug mit einem Buchwert von Fr. 1.-- stehen bleibe, seien keine Ab- schreibungen mehr möglich. Die Abschreibungen im Umfan g von Fr. 57'109.-- (nach dem Ab- zug des Privatanteils effektiv Fr. 40'792.--) auf dem pr ivat gewürdigten Fahrzeug würden dem Einkommen zugerechnet. C. Gegen die Veranlagungsverfügung erhob A.____ am 4. April 2016 Einsprache und be- antragte sinngemäss, das Fahrzeug Porsche 911 Carrera 4S s ei als Geschäftsvermögen zu qualifizieren und die darauf vorgenommenen Abschreibu ngen seien zum Abzug zuzulassen. Er habe im Jahr 2014 ein älteres Geschäftsfahrzeug dieses Typs durch ein neues ersetzt, weshalb es sich um eine Ersatzbeschaffung handle. Er verfüge über ein zweites Geschäftsfahrzeug der Marke BMW, was sich aus den eingereichten Erfolgsrechnunge n ergebe und von den Steuer- behörden seit Jahrzehnten akzeptiert worden sei. Sollte sich zeigen, dass nur ein Fahrzeug dem Geschäftsvermögen zugeordnet werden könne, so sei dies der neu angeschaffte Porsche. D. Die Steuerverwaltung wies die Einsprache mit Entschei d vom 3. August 2016 ab. Sie erwog, von zwei Fahrzeugen im Geschäftsvermögen habe sie erst im Zusammenhang mit den eingereichten Unterlagen erfahren, weswegen keinesweg s auf eine jahrelange Billigung ge- schlossen werden könne. Vielmehr sei bereits die Anerkenn ung eines einzelnen Fahrzeugs als geschäftsmässig begründete Aufwendung nicht selbstverständ lich und könne gar noch als mo- derat bezeichnet werden. E. Dagegen gelangte A.____ mit Rekurs vom 26. August 2 016 an das Steuer- und Enteig- nungsgericht des Kantons Basel-Landschaft, Abteilung St euergericht (Steuergericht), und ver- langte, dass die Abschreibung für das Geschäftsfahrzeug Por sche 911 Carrera 4S in der Höhe von Fr. 40'792.-- vom Einkommen aus selbständiger Erwerb stätigkeit abzuziehen sei. Das Steuergericht hiess den Rekurs mit Entscheid vom 2. Dezemb er 2016 im Sinne der Erwägun- gen teilweise gut. Es wies die Steuerverwaltung an, da s steuerbare Vermögen, Position 815 Motorfahrzeuge, in der Veranlagung vom 24. März 2016 von Fr. 287'290.-- auf neu Fr. 242'290.-- zu reduzieren. Zur Begründung führte das Steuergericht im Wesentlichen aus, die in einer früheren Steuerperiode getroffenen Taxation en entfalteten grundsätzlich keine Rechts- kraft für spätere Veranlagungen. Die Steuerverwaltun g könne im Rahmen einer Neuveranla- gung die tatsächliche und rechtliche Ausgangslange vollu mfänglich überprüfen und allenfalls Seite 3 http://www.bl.ch/kantonsgericht abweichend würdigen. Vorliegend könne lediglich ein F ahrzeug als geschäftsmässig begründet qualifiziert und dem Geschäftsvermögen zugeordnet werde n. Aufgrund der Tatsache, dass der BMW bereits in den Steuerperioden der Vorjahre von de r Steuerverwaltung als Geschäftsver- mögen anerkannt worden sei und über die Zuordnung des Porsches erstmals zu befinden ge- wesen sei, erweise es sich als richtig, den BMW dem Geschä ftsvermögen und den Porsche dem Privatvermögen zuzuordnen. Ein Wahlrecht über die Z uordnung bestehe zwar im Grund- satz. Dies setze jedoch voraus, dass für das bisherige Fahrze ug eine Privatentnahme zum Ver- kehrswert vorgenommen werde, was im Geschäftsjahr 2014 un terblieben sei. Eine rückwirken- de Zuweisung sei nicht mehr möglich. Die geltend gemach ten Aufwendungen für den Porsche seien demnach nicht geschäftsmässig begründet, weshalb die Veranlagungsverfügung in dieser Hinsicht nicht zu beanstanden sei. Von Amtes wegen sei je doch zu berücksichtigen, dass der Pflichtige unter seinen insgesamt sechs Fahrzeugen ein wei teres der Marke Porsche, einen Porsche 911 Turbo (Jahrgang 2013), in seinem Eigentum h alte, dessen Wert von der Steuer- verwaltung fälschlicherweise zu 70 % anstelle von 50 % de s Neuwertes veranlagt worden sei. Das steuerbare Vermögen sei dementsprechend zu reduzieren. F. Mit Eingabe vom 2. Februar 2017 hat A.____ dagege n beim Kantonsgericht, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht (Kantonsgericht), Beschw erde erhoben. Er stellt den An- trag, der Entscheid des Steuergerichts vom 2. Dezember 2016 sei unter o/e-Kostenfolge für das Verfahren vor beiden Instanzen aufzuheben und das Erwer bseinkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit sei auf Fr. 445'652.-- festzulegen. Der Beschwerdeführer rügt, dass zu Unrecht lediglich ein Geschäftsfahrzeug akzeptiert werde und ihm vorgeschrieben werde, welches Fahr- zeug er als Geschäftsfahrzeug verwenden dürfe. Die von i hm getätigten Abschreibungen seien im Umfang von Fr. 40'792.-- zuzulassen. Neu wendet er si ch auch dagegen, dass ein Kapital- gewinn in der Höhe von Fr. 28'130.--, resultierend aus dem Verkauf des bisherigen Geschäfts- fahrzeuges, als Einkommen besteuert wird. Schliesslich weist er auf einen zu korrigierenden offensichtlichen Verschrieb in seiner Steuererklärung hi n, in welcher er den in der Erfolgsrech- nung ausgewiesenen Praxisgewinn versehentlich um Fr. 200.-- zu hoch angegeben habe. G. In ihrer Vernehmlassung vom 16. Februar 2017 führt die Steuerverwaltung zusammen- fassend aus, es sei unbestritten, dass der Beschwerdeführer auf ein Geschäftsfahrzeug ange- wiesen sei. Daraus lasse sich aber nicht ableiten, dass e r gleich zwei Fahrzeuge benötige. Die Steuerverwaltung habe den BMW mit einem Katalogprei s von Fr. 190'000.-- steuerlich durch- gehend mittels Abschreibungen akzeptiert. Ein zweites Fahrzeug mit einem effektiven Kaufpreis von Fr. 170'900.-- sei nicht als geschäftsnotwendig zu be trachten. In der Vergangenheit seien ungewollt zwei Fahrzeuge akzeptiert worden, weil der Beschwerdeführer keine Bilanz und auch keine Abschreibungstabelle geführt habe, aus welcher der Fahrzeugbestand ersichtlich gewe- sen wäre. Von einer Praxisänderung könne nicht die Rede sein. H. Das Steuergericht schliesst in seiner Stellungnahme vom 21. Februar 2017 unter Ver- weis auf den angefochtenen Entscheid auf Abweisung der Beschwerde. I. Der Beschwerdeführer repliziert mit Eingabe vom 31 . März 2017. In Ergänzung des Rechtsbegehrens beantragt er neu zusätzlich, dass das steuer bare Vermögen in der Position Seite 4 http://www.bl.ch/kantonsgericht Wertschriften und Guthaben um Fr. 180'930.-- auf Fr. 3'845'932.-- zu reduzieren sei. Er führt hierzu aus, er habe in der Steuererklärung drei Bankko nten deklariert und versehentlich diesel- ben Guthaben auch im Wertschriftenverzeichnis aufgeführ t. Aufgrund dieser doppelten Erfas- sung seien das steuerbare Vermögen und der Vermögenser trag um den jeweils entsprechen- den Betrag zu reduzieren. J. Am 10. April 2017 reichte die Steuerverwaltung ei nen den Beschwerdeführer betreffen- den Einspracheentscheid der Steuerverwaltung des Kanton s D.____ vom 5. April 2017 betref- fend die Steuerperiode 2014 zu den Akten, in welchem jene - analog zur kantonalen Steuer- verwaltung im vorliegenden Verfahren - den Porsche als Privatfahrzeug qualifiziert hatte. K. Mit Eingabe vom 18. April 2017 verwies der Beschwerd eführer auf den Umstand, dass sich die beiden Steuerverwaltungen gegenseitig unterstü tzten, und kündigte an, dass er den seiner Ansicht nach rechtswidrigen Entscheid der Steuerve rwaltung D.____ an die kantonale Steuerrekurskommission weiterziehen werde. L. Anlässlich der Urteilsberatung vom 30. August 2017 w urde das Verfahren ausgestellt und dem Beschwerdeführer förmlich eine reformatio in peius angedroht. M. Am 16. Oktober 2017 teilte der Beschwerdeführer de m Gericht mit, dass er an der Be- schwerde festhalte. Das Verfahren wurde in der Folge auf dem Zirkularweg fortgesetzt. Das Kantonsgericht zieht i n E r w ä g u n g : 1. Nach § 131 Abs. 1 des Gesetzes über die Staats- und Ge meindesteuern (StG) vom 7. Februar 1974 können Entscheide des Steuergerichts mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Kantonsgericht angefochten werden. Da sämtliche w eiteren formellen Voraussetzungen gemäss den §§ 43 ff. des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 erfüllt sind, kann auf d ie vorliegende Beschwerde eingetreten werden. 2. Mit der Beschwerde in Steuersachen können gemäss § 45 Abs. 2 VPO alle Mängel des angefochtenen Entscheids und des vorangegangenen Verfahre ns gerügt werden. Dem Kan- tonsgericht kommt im vorliegenden Fall somit volle Ko gnition zu. Zulässig sind auch neue An- träge, Behauptungen und Beweismittel (§ 6 Abs. 3 VPO; vgl. Urteil des Kantonsgerichts, Abtei- lung Verfassungs- und Verwaltungsrecht [KGE VV], vom 10 . August 2016 [810 16 9] E. 7.2). Das Kantonsgericht ist weiter nicht an die Begehren der Parteien gebunden, sondern es stehen ihm die gleichen Befugnisse zu wie den Einschätzungsbehörden (§ 18 Abs. 3 VPO). 3. Hauptsächlich streitig und nachfolgend vertieft zu pr üfen ist, wie die Geschäftsfahrzeuge des Beschwerdeführers steuerlich zu berücksichtigen sind. Seite 5 http://www.bl.ch/kantonsgericht 3.1 Gemäss § 23 StG unterliegen sämtliche wiederkehrend en und einmaligen Einkünfte aller Art der natürlichen sowie der ihnen gleichgestell ten juristischen Personen der Einkom- menssteuer. Zum steuerbaren Einkommen aus selbständiger Er werbstätigkeit gehören nach § 24 lit. b StG insbesondere alle Einkünfte, die im Zusammenhang mit der Ausübung von freien Berufen erzielt werden, zu denen auch die auftragsbasi erte Tätigkeit als Rechtsanwalt gezählt wird (I RÈNE FINDEISEN /RALPH THEILER , in: Nefzger/Simonek/Wenk [Hrsg.], Kommentar zum Steuergesetz des Kantons Basel-Landschaft, Basel 2004, Rz. 48 f. zu § 24 StG). Das Einkom- men aus selbständiger Erwerbstätigkeit ergibt sich aus de m Vermögensstandsgewinn. Dieser besteht aus der Differenz zwischen dem Eigenkapital zu Beg inn und demjenigen am Ende des Geschäftsjahres, zum einen vermehrt um den Wert der er folgten Privatentnahmen, zum andern vermindert um den Wert der vorgenommenen Privateinlage n (JULIA VON AH, Die Besteuerung Selbständigerwerbender, 2. Aufl., Zürich 2011, S. 67 ). Bestandes- und Wertänderungen des Vermögens, das der selbständigen Erwerbstätigkeit dient, wirken sich somit unmittelbar ein- kommensvermehrend oder -mindernd auf das steuerbare Ei nkommen aus. Wertabnahmen des Geschäftsvermögens werden buchmässig mittels Abschreibungen nachvollzogen und von den steuerbaren Einkünften abgezogen (vgl. § 29 Abs. 1 lit. b StG). Demgegenüber ist die Zunahme oder Abnahme des nicht der selbständigen Erwerbstätigkei t dienenden Vermögens, des sog. Privatvermögens, ohne Einfluss auf die Ermittlung des ste uerbaren Einkommens (M ARKUS REICH , Steuerrecht, 2. Aufl., Zürich 2012, § 15 Rz. 28; BLKGE 2010 Nr. 32 E. 3.2). Der Abgren- zung von Geschäfts- und Privatvermögen kommt daher eine zentrale Funktion zu. 3.2 Deklariert der Selbständigerwerbende in seiner S teuererklärung Abschreibungen, ist demgemäss zu fragen, ob die betreffenden Vermögensobj ekte dem Geschäftsvermögen zuzu- ordnen sind. Während das Privatvermögen gesetzlich nicht definiert ist und als jenes Vermögen der steuerpflichtigen Person gilt, das nicht Geschäft svermögen ist (MARTIN ARNOLD , Geschäfts- und Privatvermögen im schweizerischen Einkommenssteuerrecht, ASA 75, S. 271), gelten als Geschäftsvermögen alle Vermögenswerte, die ganz oder vorw iegend der selbständigen Er- werbstätigkeit dienen oder damit in einem unmittelba ren Zusammenhang stehen (§ 24 Abs. 1 lit. b StG; Art. 8 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden [StHG] vom 14. Dezember 1990; K GE VV vom 7. Juni 2017 [810 16 293] E. 4.1; FINDEISEN /THEILER , a.a.O., Rz. 72 zu § 24 StG). Für die Einordnung als Privat- oder Geschäftsvermögen ist somit massgeblich auf die aktuelle te chnisch-wirtschaftliche Funktion, die dem Vermögenswert zukommt, abzustellen. Massgebend ist in erster Linie, ob der Gegen- stand tatsächlich dem Geschäft dient. Auf die Willenserkl ärungen der steuerpflichtigen Person kommt es nicht an. Wird ein Vermögensgegenstand objektiv erkennbar für Geschäftszwecke verwendet resp. dient er der selbständigen Erwerbstätigkeit, so ist er als Geschäftsvermögen zu qualifizieren. Die tatsächliche Funktion ist von Fall zu Fall aufgrund einer objektiven Würdigung aller in Betracht kommenden Verhältnisse zu ermitteln (BGE 133 II 420 E. 3.2; Urteil des BGer 2C_308/2016 vom 9. Dezember 2016 E. 3.3; VON AH, a.a.O., S. 48; ARNOLD , a.a.O., S. 280 f.). 3.3 Nicht jeder Vermögenswert, der (auch) im Rahmen de r selbstständigen Erwerbstätigkeit verwendet wird, gilt automatisch als Geschäftsvermögen. M otorfahrzeuge beispielsweise sind Vermögenswerte, die sowohl mit einem von der selbständig erwerbstätigen Person betriebenen Geschäft im Zusammenhang stehen als auch für die private Verwendung geeignet sind. Sie Seite 6 http://www.bl.ch/kantonsgericht bilden Alternativgüter, das heisst sie können auf Grun d ihrer Beschaffenheit und Verwen- dungsmöglichkeit zum Geschäfts- wie zum Privatvermögen g ehören. Solche gemischt genutz- ten Wirtschaftsgüter sind nach der sogenannten "Präpon deranzmethode" entweder voll dem Privat- oder voll dem Geschäftsvermögen zuzurechnen (BLK GE 2010 Nr. 32 E. 3.3; F INDEISEN / THEILER , a.a.O., Rz. 72 zu § 24 StG). Die Zuordnung erfolg t von Fall zu Fall aufgrund einer Würdigung aller in Betracht kommenden Verhältnisse. Da bei geben objektive Kriterien den Ausschlag (F ABIAN AMSCHWAND , Geschäftsvermögen oder Privatvermögen? Eine Übersicht, StR 2000, S. 482). Ein Vermögenswert dient dann vorw iegend der selbständigen Erwerbstätig- keit und fällt damit ins Geschäftsvermögen, wenn er zu m ehr als 50 Prozent geschäftlich ge- nutzt wird. Nicht vorwiegend geschäftlich genutzte Objekt e gehören demgegenüber gesamthaft zum Privatvermögen, auch wenn sie teilweise geschäftlich g enutzt werden (BGE 133 II 420 E. 3.3; MARKUS REICH /JULIA VON AH, in: Zweifel/Beusch [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kan tone und Gemeinden, 3. Aufl., Basel 2017, Rz. 49 f. zu Art. 8 StHG). 3.4 Leitet die steuerpflichtige Person aus der Qualifi kation eines Vermögensgegenstands steuermindernde Folgen ab, indem sie die mit dessen Nut zung zusammenhängenden Kosten als geschäftsmässig begründeten Aufwand von den Einkünften in Abzug bringt, trägt sie nach den allgemeinen steuerrechtlichen Beweislastregeln die Beweislast dafür, dass das Aktivum dem Geschäftsvermögen zugeordnet ist. Sie hat die relevanten Tatsachen nicht nur zu behaup- ten, sondern auch zu belegen. Wird kein entsprechender Beweis erbracht, so hat sie die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 140 II 248 E. 3.5; B GE 138 II 57 E. 7.1; KGE VV vom 4. Februar 2015 [810 14 321] E. 3.3; K RISTIAN A. MEIER , in: Kommentar Steuergesetz, a.a.O., Rz. 14 zu § 109 StG). Misslingt der Beweis der überwiegenden geschäftlichen Nutzung, gilt das Objekt dementsprechend als dem Privatvermögen zugehörig. 4. Zunächst ist umstritten, ob zwei Fahrzeuge zum Geschäft svermögen zu zählen sind. 4.1 Für die Ausübung der selbstständigen Erwerbstätigke it ist der Beschwerdeführer auf ein Motorfahrzeug angewiesen, weshalb unbestrittenermassen zumindest ein Fahrzeug dem Ge- schäftsvermögen zuzuordnen ist. Der Beschwerdeführer vertri tt im Gegensatz zur Steuerver- waltung und der Vorinstanz die Auffassung, dass noch ein zweites Automobil zum Geschäfts- vermögen zu zählen sei. 4.2 Er begründet dies damit, dass er jederzeit auf ein funktionstüchtiges Fahrzeug angewie- sen sei. Sollte sein primärer Geschäftswagen einmal nich t anspringen, so müsse er bei exter- nen Terminen auf ein Ersatzfahrzeug ausweichen können, d a die Verfügbarkeit eines Taxis nicht gewährleistet sei und er ohnehin keine Zeit habe, auf ein Taxi zu warten. Aus demselben Grund - so jedenfalls noch seine Ausführungen im vorinst anzlichen Verfahren - könne ihm in einem solchen Fall auch die Benützung öffentlicher Ver kehrsmittel nicht zugemutet werden, zumal er seine Reisezeit nur zu einem stark reduzierten An satz verrechnen könne und ihm so- mit ohne Ersatzfahrzeug auch Einnahmen entgingen. Seite 7 http://www.bl.ch/kantonsgericht 4.3 Das tatsächliche Dienen zu geschäftlichen Zwecken aufgr und der technisch- wirtschaftlichen Funktion ist auf der Grundlage der Gesa mtheit der konkreten Umstände zu er- mitteln. Wie der Beschwerdeführer zutreffend vorbringt , kommt den Willenskundgebungen der steuerpflichtigen Person dabei erhebliches Gewicht zu. Si e selber widmet Vermögensgegen- stände geschäftlichen Zwecken, indem sie sie zu Produktions faktoren in der geschäftlichen Leistungserstellung macht. Diese Widmung ist ein subjektiv er Vorgang. Für die Beantwortung der Zuteilungsfrage kann aber nicht auf einzelne, bel iebige Willenserklärungen der steuerpflich- tigen Person abgestellt werden. Massgebend sind nicht deren bloss formellen Erklärungen über die Zuteilung eines Vermögensgegenstandes zu einer Vermögenssphäre, sondern deren (effek- tiver) Wille hinsichtlich des tatsächlichen Dienens dieser Vermögensgegenstände zu geschäftli- chen Zwecken. Das blosse Wollen bzw. hierzu den Steuerbeh örden abgegebene Erklärungen genügen nicht. Vielmehr muss der Widmungswille in den t atsächlichen Verhältnissen zum Aus- druck gebracht, effektiv verwirklicht worden sein. Massgebend ist somit eine objektivierte Wil- lenskundgebung (ARNOLD , a.a.O., S. 278; VON AH, a.a.O., S. 48 f.). Vorliegend manifestiert sich der Wille des Beschwerdeführers - neben seinen ausdrücklichen Verlautbarungen - in der jahre- langen Vornahme von Abschreibungen auf zwei Fahrzeugen und der Finanzierung aus dem Geschäftsvermögen. 4.4 Diese Indizien genügen für sich allein allerdings n icht, um die Geschäftsvermögensquali- tät nachzuweisen. Erforderlich ist stets auch ein sachliche r Zusammenhang zwischen dem Al- ternativgut und dem Geschäftsbetrieb; dem Vermögensgege nstand muss eine betriebswirt- schaftliche Funktion zukommen. Fungiert ein Aktivum ledigli ch als Reserve, so dient dieses nur dann (mittelbar) der Erwerbstätigkeit, sofern und sow eit eine entsprechende Reserve nach Art und Umfang des Geschäftes erforderlich oder üblich ist (A MSCHWAND , a.a.O., S. 481). Bei frei- beruflich tätigen Rechtsanwälten ist ein Reservewagen weder erforderlich noch üblich. Im vor- liegenden Fall springt auch eine eklatante Diskrepanz zw ischen den für den Ersatzwagen auf- gewendeten Mitteln und dem behaupteten wirtschaftlichen Nutzen in die Augen. Der Beschwer- deführer bringt vor, das als Reserve gehaltene Geschäftsfahrzeug verhindere Einnahmeausfälle für den Fall, dass sein erster Geschäftswagen am Morgen nicht anspringt. Zunächst kann es als gerichtsnotorisch gelten, dass derartige Pannen bei den streitgegenständlichen (augenschein- lich gut gewarteten) Fahrzeugen der Luxusklasse äusserst se lten auftreten. Der Beschwerde- führer legt denn auch nichts anderes dar. Er behaupte t nicht, dass er in der fraglichen Steuer- periode überhaupt je auf das Ersatzfahrzeug angewiesen gewesen wäre. Der von ihm mit dem Zweitwagen abgewendete potentielle jährliche Umsatzverlust bewegt sich bei grosszügiger Be- trachtung in der Grössenordnung von einigen hundert F ranken. Dem steht ein Aufwand gegen- über, der ein Vielfaches dessen beträgt. Wenn dazu noch berücksichtigt wird, dass der Zweit- wagen seine ihm zugedachte Funktion nur bei morgendli chen Autopannen auf dem Weg zu externen Terminen (der Arbeitsweg ins Büro stellt kein en Geschäftsaufwand dar) erfüllen kann und der Beschwerdeführer vier weitere private Automobi le auf seinen Namen eingelöst hat, auf die er im Falle eines Defekts ohne Zeitverlust und mit Aufwandverbuchung ausweichen könnte, so ergibt ein geschäftlicher Zweitwagen betriebswirtschaftlich keinerlei Sinn. Dieser dient weder direkt noch indirekt der Erzielung eines Mehrwerts. Seite 8 http://www.bl.ch/kantonsgericht 4.5 Der Beschwerdeführer wendet unter Hinweis auf die bundesgerichtliche Rechtspre- chung ein, dass es steuerlich keine Rolle spielen dürfe, o b ein Betrieb auch ohne den in Frage stehenden Aufwand ausgekommen wäre und ob dieser Aufwand im Sinne einer rationellen und gewinnorientierten Betriebsführung zweckmässig war. Dam it übersieht er, dass für die Qualifi- kation eines Alternativguts als Geschäftsvermögen dessen wi rtschaftliche Funktion entschei- dend ist. Eine solche ist bei objektiver Betrachtung der Verhältnisse vorliegend nicht erkennbar. Wenn der Beschwerdeführer argumentiert, er finde aufgrund seiner intensiven Arbeitsbelastung gar keine Zeit für die private Nutzung eines fünften Fahrzeugs, vermag er damit keine geschäft- liche Relevanz dieses Autos aufzuzeigen. Mit der gewillkür ten Zuordnung des zweiten Fahr- zeugs zum Geschäftsvermögen soll offenkundig primär errei cht werden, dass eine persönliche Liebhaberei als Geschäftsaufwand verbucht werden kann. Se lbst wenn bezüglich des Zweitwa- gens eine gewisse geschäftliche Nutzung anerkannt werden w ürde, so träte diese gegenüber der privaten Nutzung des Fahrzeugs ohne Weiteres in den Hintergrund. Der Beschwerdeführer macht jedenfalls keinerlei Angaben zur jährlichen Fahrleistung seines Zweitfahrzeugs (bei einer mehrheitlich geschäftlichen Nutzung als Reserve dürfte die Fahrleistung nicht mehr als ein paar hundert Kilometer betragen) und hat auch sonst keine N achweise (wie etwa ein Fahrtenbuch) eingereicht, welche eine effektive geschäftliche Nutzung belegen würden. Eine überwiegend geschäftliche Nutzung des Zweitfahrzeugs ist nicht nachge wiesen. Dieses ist entsprechend der allgemeinen Beweislastverteilung (vgl. oben E. 3.4) als Privatfahrzeug zu qualifizieren. 5.1 Der Beschwerdeführer beruft sich für diesen Fall au f den Grundsatz von Treu und Glau- ben. Er habe seit mehr als zehn Jahren in den jeweiligen Erfolgsrechnungen "Fahrzeuge" als im Geschäftsvermögen stehend angegeben und mit der Verwend ung der Pluralform gegenüber den Steuerbehörden korrekt und für diese erkennbar dekla riert, dass er über mehr als ein Ge- schäftsfahrzeug verfüge. Die Steuerverwaltung behaupte d eshalb zu Unrecht, sie habe erst im Rahmen der Steuerveranlagung für das Jahr 2014 von di eser Tatsache erfahren. Die Fahr- zeugunkosten und Abschreibungen für zwei Fahrzeuge seien v on der Veranlagungsbehörde denn auch jeweils zugelassen worden. Er habe auf die jahrelange Akzeptanz zweier Fahrzeuge im Geschäftsvermögen vertrauen dürfen. Nach dem Grundsatz von Treu und Glauben hätte die Steuerverwaltung ihre jahrzehntelange konstante Praxi s nicht ohne Voranzeige und ohne Be- gründung ändern dürfen, zumal keine ernsthaften Gründe für eine Praxisänderung sprächen. Er habe im Vertrauen auf dieses behördliche Verhalten da s Geschäftsfahrzeug Porsche 911 Car- rera 4S durch ein neueres desselben Typs ersetzt und dami t eine Disposition getroffen, die er nicht wieder rückgängig machen könne. Er sei in seinem b erechtigten Vertrauen zu schützen und der im Zusammenhang mit dem Zweitfahrzeug deklari erte Aufwand für die vorliegende Steuerperiode sei deshalb zum Abzug zuzulassen. 5.2 Der Grundsatz von Treu und Glauben ist als grundlege nde Handlungsmaxime in Art. 5 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV) vom 18. April 1999 verankert; als solche gebietet er staatlichen Organen u nd Privaten ein loyales und vertrauens- würdiges Verhalten im Rechtsverkehr. In ihrer in Art. 9 BV statuierten grundrechtlichen Ausprä- gung verleiht die Maxime einer Person Anspruch auf Sch utz des berechtigten Vertrauens in behördliche Zusicherungen oder in ein anderes, bestimmte Erwartungen begründendes Verhal- ten der Behörden, namentlich der Steuerbehörden (J ÖRG PAUL MÜLLER /MARKUS SCHEFER , Seite 9 http://www.bl.ch/kantonsgericht Grundrechte in der Schweiz, 4. Aufl., Bern 2008, S. 31 ff.; REICH , a.a.O., § 4 Rz. 95 ff.). Voraus- setzung für eine schützenswerte Berufung auf den Grundsat z von Treu und Glauben ist zu- nächst als Anknüpfungspunkt eine Vertrauensgrundlage, au f welche die betroffene Person be- rechtigterweise vertrauen durfte. Erforderlich ist weiter, dass die Person gestützt darauf nachtei- lige Dispositionen getroffen hat, die sie nicht mehr rü ckgängig machen kann; schliesslich schei- tert die Berufung auf Treu und Glauben dann, wenn i hr überwiegende öffentliche Interessen gegenüberstehen (vgl. BGE 141 I 161 E. 3.1; BGE 137 II 182 E. 3.6.2; BGE 129 I 161 E. 4.1; RENÉ WIEDERKEHR /PAUL RICHLI , Praxis des allgemeinen Verwaltungsrechts, Band I, Bern 2012, Rz. 1971). Nach der Praxis des Bundesgerichts findet de r Grundsatz von Treu und Glauben im Steuerrecht allerdings aufgrund des strengen Legalitätsprinzips nur zurückhaltende Anwendung (BGE 131 Il 627 E. 6.1; Urteil des BGer 2C_214/2014 vom 7. August 2014 E. 3.7.4 mit weiteren Hinweisen). 5.3 Der Vertrauensschutz bedarf nach dem soeben Ausgefüh rten zunächst eines Vertrau- enstatbestands. Eine Zusicherung der Steuerverwaltung liegt hier nicht vor: Erforderlich wäre eine qualifizierende, einzelfallbezogene, ausdrücklich über eine konkrete Steuerperiode hinaus- reichende Auskunft oder Verfügung der Behörde (Urteil des BGer 2C_112/2014 vom 15. September 2014 E. 6.2.3; R EICH , a.a.O., § 4 Rz. 100). Solches macht der Beschwerdefü h- rer zu Recht nicht geltend. Er erblickt vielmehr im Verh alten des Steueramts anlässlich früherer Einschätzungsverfahren eine Vertrauensgrundlage. Nach ständiger Praxis des Bundesgerichts, auf die das Steuergericht zutreffend verweist, kommt ei ner Veranlagung bei periodischen Steu- ern nur für die betreffende Periode Rechtskraft zu; di e tatsächlichen und rechtlichen Verhältnis- se können daher in einem späteren Veranlagungszeitraum d urchaus anders gewürdigt werden. Eine frühere Veranlagungspraxis vermag von Vornherein keine schützenswerte Vertrauensposi- tion zu begründen (BGE 140 II 157 E. 8; BGE 140 I 114 E. 2.4.3; Urteil des BGer 2C_427/2014/ 2C_428/2014 vom 13. April 2015 E. 4.1). Der Beschwerde führer anerkennt diese Rechtslage ausdrücklich, er hält jedoch sinngemäss dafür, dass sich eine Vertrauensgrundlage aus dem ebenfalls aus Art. 9 BV fliessenden Verbot widersprüchli chen Verhaltens herleitet. In der Tat kann sich gestützt auf den Grundsatz von Treu und Glauben aus der Behandlung in den Vorpe- rioden - gleich bleibende Verhältnisse vorbehalten - f ür die Veranlagungsbehörde eine Bindung an die während längerer Zeit akzeptierte Vermögensqualifikation ergeben (AMSCHWAND , a.a.O., S. 485 f.; P ETER LOCHER , Kommentar zum Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer , Band I, Therwil/Basel 2001, Rz. 153 zu Art. 18 DBG). Diese Behandlung hat aber hinreichend bestimmt zu sein, so dass sie bei der steuerpflichtigen Person eine bestimmte Erwartung weckt, nach der sie ihr Verhalten ausrichtet (ARNOLD , a.a.O., S. 284). 5.4.1 Unabdingbare Voraussetzung für die Annahme einer Bindungswirkung ist in jedem Fall, dass die Veranlagungsbehörde den relevanten Sachverhalt in den früheren Steuerperioden kannte und (zumindest implizit) erkennbar eine rechtlich e Beurteilung vornahm. In dieser Hin- sicht liegt es beim System des gemischten Veranlagungsverfah rens in erster Linie an der steu- erpflichtigen Person, die für die Vermögenszuordnung be nötigten Informationen zu liefern. Sie muss alles tun, um eine vollständige und richtige Veranla gung zu ermöglichen (§ 101 ff. StG; Art. 42 Abs. 1 StHG). Steuerpflichtige tragen dabei d ie Verantwortung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben (L AURENZ SCHNEIDER /RENÉ MERZ , in: Kommentar Steuergesetz, Seite 10 http://www.bl.ch/kantonsgericht a.a.O., Rz. 4 zu § 146 StG; Urteil des BGer 2C_304/201 3/2C_305/2013 vom 22. Oktober 2013 E. 3.3). 5.4.2 In den vergangenen Steuerperioden legte der ( damals noch nicht buchführungspflichti- ge) Beschwerdeführer seinen Steuererklärungen jeweils ein Blatt mit der Einnahmen- und Aus- gabenrechnung des entsprechenden Jahres bei. Auf dieser Aufstellung figurieren die Ausga- benposten Autokosten und Abschreibungen, je unter Abzug eines Privatanteils von 2/7, wobei bei den Abschreibungen die Bemerkung "Privatanteil auf Fahrzeuge" angebracht ist. Die am unteren Rand des Blattes aufgeführten Angaben zu den "Details der Abschreibungen" enthalten die Zeile "Fahrzeuge" mit dem Buchwert am Anfang und am Ende der Steuerperiode, einer Spalte zu den Zu- und Abgängen sowie der Höhe der vorg enommenen Abschreibungen. Vor der hier strittigen Steuerperiode 2014 wurden diese A ufwandpositionen von der Steuerverwal- tung jeweils kommentarlos in vollem Umfang zum Abzug zugelassen. 5.4.3 Der Beschwerdeführer leitet daraus ab, dass die S teuerverwaltung zwei Fahrzeuge als im Geschäftsvermögen stehend akzeptiert habe. Er müsste je doch an erster Stelle aufzeigen, dass er zwei Geschäftsfahrzeuge deklariert hatte. Aus sein en Zahlen lässt sich nämlich nicht entnehmen, dass Aufwand für mehr als ein Fahrzeug geltend gemacht wurde. Es fehlt eine kor- rekt geführte Abschreibungstabelle, welche die Vermögensw erte einzeln bezeichnet (vgl. zu den diesbezüglichen Anforderungen VON AH, a.a.O., S. 115 m.w.H.). Unbestrittenermassen hat der Beschwerdeführer der Veranlagungsbehörde auch nie mitgeteilt, welche Fahrzeuge er dem Geschäftsvermögen zugeordnet hatte. Er beruft sich darauf , dass seine Rechnungsblätter je- weils "Fahrzeuge" aufgeführt hätten, woraus sich zwanglos habe ableiten lassen, dass es sich um mehr als eines gehandelt haben müsse. Aus der Verwen dung der Pluralform vermag er allerdings nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Zunächs t handelt es sich um eine allgemein gebräuchliche buchhalterische Bezeichnung für eine einze lne Gattung von Anlagevermögen (vgl. z.B. den "Schweizer Kontenrahmen KMU" des Schwei zerischen Verbands der dipl. Exper- ten in Rechnungslegung und Controlling und der Inhab er des eidg. Fachausweises in Finanz- und Rechnungswesen [veb.ch]). Wie bereits der Einsprache entscheid zutreffend festhielt, be- sagt die Beschriftung für sich allein noch nichts über de n konkreten Inhalt der Rubrik aus. So werden in der Bilanz die Positionen für Vorräte, Wert schriften oder Immobilien regelmässig im Plural verwendet, auch wenn keine oder nur eine einzi ge Position vorhanden ist. Selbst wenn man der Pluralform vorliegend einen Erklärungswert bei messen wollte, so wäre dem Be- schwerdeführer immer noch vorzuhalten, dass er die genaue Anzahl der Fahrzeuge nie aufge- führt hatte und seine Sachverhaltsdarstellung damit in einem entscheidenden Punkt unvollstän- dig war. So könnte er gestützt auf seine Angaben ebenso gut behaupten, er habe drei oder vier Geschäftsfahrzeuge deklariert. 5.4.4 Wenn der Beschwerdeführer zumindest sinngemäss die Auffassung vertritt, es wäre Aufgabe der Steuerverwaltung gewesen, allfällige Unkl arheiten durch aktives Nachfragen zu bereinigen, so kann ihm nicht gefolgt werden. Wie der Beschwerdeführer wissen muss, ist es den Steuerbehörden im ordentlichen Veranlagungsverfah ren aufgrund der grossen Zahl der vorzunehmenden Veranlagungen im Alltag gar nicht mögli ch, den Sachverhalt bei jeder Veran- lagung in jeder Hinsicht umfassend zu untersuchen. Sie si nd vielmehr weitgehend auf die Mit- Seite 11 http://www.bl.ch/kantonsgericht wirkung des Steuerpflichtigen angewiesen, der in dieser Hinsicht einen Vertrauensvorschuss geniesst (REICH , a.a.O., § 26 Rz. 24 ff.). Die Steuerbehörde ist zur Vornahme ergänzender Ab- klärungen nur verpflichtet, wenn die Steuererklärung F ehler enthält, die klar ersichtlich bzw. offensichtlich sind (KGE VV vom 4. Februar 2015 [810 1 4 321] E. 3.2; Urteil des BGer 2C_1225/2012/2C_1226/2012 vom 7. Juni 2013 E. 3.1; U rteil des BGer 2C_494/2011/ 2C_495/2011 vom 6. Juli 2012 E. 2.1.3, in: StE 2012 B 72.25 Nr. 2), was vorliegend nicht der Fall ist. Damit zeigt sich, dass die Steuerverwaltung den steuerrelevanten Sachverhalt nicht kannte und auch nicht kennen musste. 5.4.5 Es fehlt vorliegend aber auch an einer rechtlichen Beurteilung durch die Steuerverwal- tung. Die Zuordnung von Fahrzeugen zu einer bestimmten Vermögensmasse wurde in keinem der vorangehenden Veranlagungsverfahren thematisiert. D a sich die Frage aufgrund des dem Beschwerdeführer anzulastenden und ihm bekannten Infor mationsdefizits nicht stellte, konnte die Steuerverwaltung auch nie eine Vermögensqualifikati on vorgenommen haben. Die blosse Nichtbeanstandung von Unregelmässigkeiten anlässlich von Routineüberprüfungen, wie bei der weitgehend auf Plausibilitätsgesichtspunkte beschränkten Kontrolle der steuerlichen Selbstde- klaration, kann vom Privaten generell nicht als stillschweigende behördliche Genehmigung oder Zusicherung ausgelegt werden. Aus dem Umstand, dass die St euerverwaltung vorliegend die Selbstschatzungen ohne weitere Untersuchungshandlungen akzeptiert hat, lässt sich keine Bindungswirkung hinsichtlich der Vermögensqualifikation d er Fahrzeuge ableiten (vgl. auch AMSCHWAND , a.a.O., S. 486; KGE VV vom 27. April 2016 [810 14 312] E. 8.4.3). 5.5 Nachdem bereits die Voraussetzung der Vertrauensgrund lage zu verneinen ist, kann auf die Prüfung der übrigen Voraussetzungen des Vertrauenss chutzes verzichtet werden. Der Be- schwerdeführer wird vorliegend entgegen seiner Auffassu ng nicht von einer unvorhersehbaren Praxisänderung überrascht und dadurch benachteiligt. Er hat im Gegenteil jahrelang von einer (versehentlichen) ungerechtfertigten Vorzugsbehandlung profitiert, welche die Steuerverwaltung nunmehr korrigiert hat. Eine Verletzung von Treu und Glauben nach Art. 9 BV liegt nicht vor. 6. Nach dem Ausgeführten hat die Steuerverwaltung zu R echt nur ein Fahrzeug als dem Geschäftsvermögen zugehörig anerkannt. Die Beschwerde erw eist sich in diesem Punkt als unbegründet. Mit der Anerkennung nur eines Geschäftswagens ist aber noch nicht gesagt, wel- ches Fahrzeug zum Geschäftsvermögen zu zählen ist. 6.1 Diesbezüglich erwägt die Vorinstanz, der Beschwerdef ührer habe den dem Geschäfts- vermögen zugeordneten BMW im Jahr 2009 angeschafft und jährlich erfolgswirksam abge- schrieben. Daneben habe sich seit dem Jahr 2005 ein Por sche in der Bilanz befunden, der im Jahr 2014 durch ein neues Modell ersetzt worden sei. Da der BMW bereits in den vorgängigen Steuerperioden als Geschäftsvermögen anerkannt worden sei und über die Zuordnung des neu angeschafften Porsches erstmals zu befinden gewesen sei, se i das Vorgehen der Steuerver- waltung richtig, den BMW weiterhin dem Geschäftsvermögen und den Porsche dem Privatver- mögen zuzuordnen. Die Vorinstanz verweigerte dem Beschw erdeführer ein diesbezügliches Wahlrecht, dessen Existenz sie im Grundsatz anerkennt, mit der Begründung, es befinde sich mit dem BMW bereits ein Fahrzeug im Geschäftsvermögen. Oh ne Privatentnahme könne der Seite 12 http://www.bl.ch/kantonsgericht Porsche nicht dem Geschäftsvermögen zugewiesen werden. Ei ne solche sei im Geschäftsjahr 2014 unterblieben. Die nach Ablauf der Steuerperiode getroffene rückwirkende Wahl sei ver- spätet und damit unbeachtlich. 6.2 Zunächst trifft die Auffassung der Vorinstanz nicht zu , dass die Steuerverwaltung in früheren Steuerperioden bereits über die Vermögenszuor dnung des BMWs entschieden hätte (vgl. oben E. 5.4.5). Sodann bringt der Beschwerdefüh rer mit einiger Berechtigung vor, dass unter dieser Prämisse auch über die Qualifikation des alten Porsches entschieden worden wäre und die aus dem Geschäftsvermögen finanzierte Ersatzansch affung an der Massezuordnung des betreffenden Gegenstands nichts ändern würde. Vor a llem aber trägt das Vorgehen der Vorinstanzen dem erklärten Willen des Beschwerdeführers zu wenig Rechnung (vgl. oben E. 3.4.4). Es trifft zwar im Grundsatz zu, dass ein abge schlossener Sachverhalt, wie er in der Jahresrechnung 2014 zum Ausdruck kommt, nicht rückwirkend aus st euerlichen Motiven buch- halterisch abgeändert werden kann. Da der Beschwerdefü hrer - wie sich gezeigt hat zu Un- recht - davon ausging, beide Autos stünden im Geschäftsvermögen, hatte er keinen Anlass, von seinem Wahlrecht Gebrauch zu machen und sich für eines der beiden Fahrzeuge zu entschei- den. Seine diesbezügliche Untätigkeit darf ihm unter den konkreten Umständen nicht angelastet werden und in dem Sinne zum Nachteil gereichen, als da ss die Steuerverwaltung an seiner Stelle entscheiden und mit dem BMW (Buchwert Fr. 1.--) die für ihn ungünstigere Variante wäh- len dürfte. Das Wahlrecht ist ihm vorliegend nachträglich zuzugestehen. Dieses geht auch nicht etwa dadurch unter, dass bereits ein anderes (abgeschrieb enes) Fahrzeug vorhanden ist oder dass der neue Porsche zur Luxuskategorie zu zählen ist. 6.3 Bereits im Rahmen der Einsprache machte der Beschwer deführer geltend, dass der neu angeschaffte Porsche und nicht der BMW dem Geschäftsvermög en zuzuweisen sei, falls nur ein Geschäftsfahrzeug anerkannt würde. Seine privatauto nome Entscheidung ist zu respektie- ren. Die Beschwerde ist in dieser Hinsicht begründet. 7.1 Der Beschwerdeführer beanstandet weiter, dass der Verkaufserlös des im Dezember 2014 veräusserten alten Porsches von der Steuerverwaltung - nach Abzug des Buchwer- tes - vollumfänglich als wiedereingebrachte Abschreibung en aufgerechnet wurde. Er hält zu- sammengefasst dafür, dass er 2/7 der getätigten Abschre ibungen als Privatanteil selbst getra- gen habe. Sein Privatanteil sei nicht der Erfolgsrechnun g belastet worden und könne dement- sprechend bei einem Verkauf auch nicht als Kapitalgewin n besteuert werden. Wenn der Privat- anteil zum Buchwert hinzugezählt werde, übersteige der Betrag den Verkaufserlös, weshalb es nichts zu besteuern gebe. 7.2 Mit der Veräusserung des im Jahr 2005 erworbenen Porsche 911 Carrera 4S ist das betreffende Aktivum aus dem Geschäftsvermögen des Beschwer deführers ausgeschieden. Durch den Erhalt einer den Buchwert übersteigenden Geg enleistung wurden stille Reserven realisiert, was einen Erlöszufluss bewirkt (vgl. F INDEISEN /THEILER , a.a.O., Rz. 5 zu § 25 StG; REICH /VON AH, a.a.O., Rz. 29 zu Art. 8 StHG). Dieser gemäss § 24 lit. b StG steuerbare Kapital- gewinn setzt sich zusammen aus der Differenz zwischen Buchw ert und Erlös (§ 25 Abs. 1 lit. b StG). Wenn der Beschwerdeführer verlangt, zum Buchwer t seien zusätzlich die von ihm aus Seite 13 http://www.bl.ch/kantonsgericht dem Privatvermögen finanzierten Abschreibungen hinzuzurech nen, so unterläuft ihm ein Über- legungsfehler: Beim ausgeschiedenen Privatanteil von 2/ 7 handelt es sich um eine Form von steuerbarem Einkommen (vgl. FINDEISEN /THEILER , a.a.O., Rz. 63 f. zu § 24 StG). Wenn nur 5/7 der Abschreibungssumme steuerwirksam als Aufwand anerkan nt wurden, so handelte es sich dabei um das Resultat einer Verrechnung des vollen Abschreibungsaufwands mit dem Ertrag in der Höhe des Privatanteils. Die Abschreibungen auf dem Fahrzeug wurden somit entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers im Ergebnis vollumfängl ich der Erfolgsrechnung belastet und nicht teilweise von ihm privat getragen. Die Steue rverwaltung hat dementsprechend geset- zeskonform die wiedereingebrachten Abschreibungen als Diff erenz zwischen dem Buchwert und dem Verkaufserlös im Umfang von Fr. 28'130.-- beim Einkommen angerechnet. 8. Schliesslich macht der Beschwerdeführer zwei Versehen in der Steuererklärung geltend, welche zu einem überhöhten Steuerbetrag führten und in der Veranlagung zu korrigieren seien. Er habe sich bei der Übertragung des in der Erfolgsrechn ung ausgewiesenen Praxisgewinns in das Steuerformular verschrieben und den Gewinn um Fr. 200.-- zu hoch angegeben. Sodann habe er im Wertschriften- und Guthabenverzeichnis verse hentlich drei Konten bei der Bank E.____ doppelt deklariert (Privatkonto Nr. XXXX, Sparkonto Nr. XXXX [recte: Nr. XXXX], Privat- konto USD Nr. XXXX). Die Ausführungen des Beschwerdeführers treffen mit Blick auf die Akten und eingereichten Unterlagen augenscheinlich zu. Der V erschrieb beim Praxisgewinn ist offen- sichtlich. Die drei von ihm separat angeführten Konten sind weiter bereits im an erster Stelle des Verzeichnisses aufgelisteten Depot Nr. XXXX bei der B ank E.____ enthalten (vgl. das Steuerverzeichnis der Bank E.____ vom 20. Februar 2015) , weshalb diese Vermögenswerte doppelt deklariert wurden. Dies führt auch dazu, dass de r entsprechende Vermögensertrag zweifach erfasst wurde. Die diesbezüglichen Vorbringen d es Beschwerdeführers sind begrün- det und die Beschwerde ist insofern gutzuheissen. 9.1 Die Beschwerde ist nach dem Ausgeführten teilweise g utzuheissen. Es resultieren nach- folgende Änderungen: Der neu beschaffte Porsche 911 Carrera 4S ist dem Geschäftsvermögen zuzuordnen und die darauf vorgenommenen Abschreibungen sind grundsätzlich zum Abzug zuzulassen. Da das Fahrzeug erst per 29. Dezember 2014 eing elöst wurde, wird die Steuer- verwaltung die Abschreibungen bei der Neuveranlagung al lerdings nur pro rata temporis zu berücksichtigen haben. Zusätzlich ist ein Privatanteil auszuscheiden. Die Steuerverwaltung wird in dieser Hinsicht eingeladen, bei der pauschalen Ermi ttlung des Privatanteils von der 2/7- Methode auf ihre heutige Praxis bei Selbständigerwerbe nden (0.8 % des Kaufpreises) umzu- stellen. Die Zuweisung des Porsches führt automatisch zu ei ner Überführung des BMWs vom Geschäfts- in das Privatvermögen, was eine steuerbegründe nde Privatentnahme darstellt. Es handelt sich um einen gemäss § 24 lit. b StG zum steuerb aren Einkommen gehörenden Kapi- talgewinn, der sich aus der Differenz zwischen Buchwert un d Verkehrswert zusammensetzt (§ 25 Abs. 1 lit. c StG). Den Verkehrswert wird die St euerverwaltung noch zu eruieren und an- schliessend den aus der Differenzberechnung resultierend en Betrag zum Einkommen aufzu- rechnen haben. Sodann ist der zu hoch angegebene Vermög ensertrag in der Höhe von Fr. 297.04 (Fr. 255.86 mit Verrechnungssteuer und Fr. 41.18 ohne Verrechnungssteuer) aus der Veranlagung zu streichen und sind die Einkünfte a us selbständiger Erwerbstätigkeit um Seite 14 http://www.bl.ch/kantonsgericht Fr. 200.-- zu senken. Bezüglich des Vermögens ist das doppelt deklarierte Vermögen in der Gesamthöhe von Fr. 180'928.-- abzuziehen. 9.2 Je nach Umsetzung dieser Vorgaben durch die Steue rverwaltung könnte dies im Ergeb- nis auf eine Änderung des angefochtenen Entscheids zu U ngunsten des Beschwerdeführers (jedenfalls isoliert für das Jahr 2014 betrachtet) hinauslaufen. Darauf hat ihn das Kantonsgericht in Nachachtung von § 18 Abs. 2 VPO vorgängig hingewies en und ihn auch auf die Möglichkeit eines Beschwerderückzuges aufmerksam gemacht, was er ausdrückl ich abgelehnt hat. Sollte es vorliegend bei der Neuveranlagung tatsächlich zu einer Schlechterstellung kommen, so wäre diese zulässig. 10. Es bleibt über die Kosten zu befinden. 10.1 Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor Kanto nsgericht kostenpflichtig. Die Ver- fahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren und die Bew eiskosten und werden in der Regel in angemessenem Ausmass der ganz oder teilweise unterliege nden Partei auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Den Vorinstanzen werden keine Verfahrensko sten auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Vorliegend erscheint es gerechtfertigt, dem teilweise un terliegenden Beschwerdeführer einen Verfahrenskostenanteil in der Höhe von Fr. 1'200.-- au fzuerlegen. Der Verfahrenskostenanteil des Beschwerdeführers ist mit dem geleisteten Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 1'400.-- zu verrechnen, und der zuviel bezahlte Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 200.-- ist dem Be- schwerdeführer zurückzuerstatten. Die übrigen Verfahrenskost en des kantonsgerichtlichen Be- schwerdeverfahrens gehen zu Lasten der Gerichtskasse. 10.2 Eine Parteientschädigung wird nur für den Beizug eines Anwalts (§ 21 Abs. 1 VPO) oder eines Vertreters (§ 21 Abs. 3 VPO) zugesprochen. Da der Beschwerdeführer ohne Rechtsver- tretung prozessiert, besteht kein Anspruch auf Ausrichtung einer Parteientschädigung. 10.3 Zur Neuverlegung der Kosten des vorinstanzlichen Ve rfahrens ist die Angelegenheit an das Steuer- und Enteignungsgericht des Kantons Basel-Land schaft, Abteilung Steuergericht, zurückzuweisen. Seite 15 http://www.bl.ch/kantonsgericht Demgemäss wird e r k a n n t : ://: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird de r Entscheid des Steu- ergerichts vom 2. Dezember 2016 aufgehoben und die Ang elegenheit zur Neufestsetzung der Staats- und Gemeindesteuern 2014 im Sinne der Erwägungen an die Steuerverwaltung zurückgewiesen. 2. Die Angelegenheit wird zur Neuverlegung der Koste n des vorinstanzli- chen Verfahrens an das Steuer- und Enteignungsgericht d es Kantons Basel-Landschaft, Abteilung Steuergericht, zurückgewiesen. 3. Dem Beschwerdeführer wird ein Verfahrenskostenante il in der Höhe von Fr. 1'200.-- auferlegt und mit dem geleisteten Kosten vorschuss in der Höhe von Fr. 1'400.-- verrechnet. Der zuviel geleistete K ostenvorschuss in der Höhe von Fr. 200.-- wird dem Beschwerdeführer zurückerstattet. 4. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. Vizepräsident Gerichtsschreiber