<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01161</span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin E. Stocker</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 27. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Gabriela Gwerder</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokaturbüro</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Langstrasse 4, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1962 geborene X.___ arbeitete als Küchenhilfe und meldete sich am 8. April 2013 unter Hinweis auf ein invalidisierendes lumboradikuläres Schmerzsyndrom (LRS) L4 links, eine therapierefraktäre zervikale Spinalstenose (CSS) und eine depressive Verstimmung mit Somatisierung bei der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerbliche Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen und veranlasste eine polydisziplinäre Begutachtung beim Y.___ (Urk. 6/58). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügung vom 15. September 2016 (Urk. 2) eine befristete ganze Rente vom 1. Januar 2014 bis 31. März 2015 zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 20. Oktober 2016 (Urk. 1) Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde und beantragte, die Verfügung vom 15. September 2016 sei aufzuhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben und es sei ihr eine (unbefristete) ganze Rente der Invalidenversicherung auszurichten. Die IV-Stelle ersuchte am 22. November 2016 um Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was der Beschwerdeführerin 23. November 2016 (Urk. 7) zur Kenntnis gebracht wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gerichtzieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordnung über die Invalidenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/dd mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung beziehungsweise Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert blei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben (BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte zur Begründung der angefochtenen Verfügung vom 15. September 2016 (Urk. 2) aus, dass der Beschwerdeführerin nach der einjährigen Wartezeit zunächst keine Tätigkeit in der freien Wirtschaft zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar gewesen sei. Diese Erwerbsunfähigkeit begründe einen Invaliditätsgrad von 100 %. Seit Januar 2015 habe sich der somatische Gesundheitszustand verbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sert. Ab diesem Zeitpunkt sei der Beschwerdeführerin eine behinderungsange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passte - näher bezeichnete - Tätigkeit in einem 100 %-Pensum zumutbar. Es resultiere ein Invaliditätsgrad von 25 %. Somit bestehe Anspruch auf eine be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fristete ganze Rente ab 1. Januar 2014 bis 31. März 2015.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin geltend, es sei von einem Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsschaden auszugehen, der mit einem Verlust der Erwerbsfähigkeit einhergehe. Die Schlussfolgerung der Gutachter und der IV-Stelle, die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin könne in angepasster Tätigkeit 100 % arbeiten, sei mit den vorhandenen schweren somatischen Diagnosen nicht in Einklang zu bringen (Urk. 1 S. 5). Sie rügte im Weiteren, dass die Beschwerdegegnerin nur den so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matischen Gesundheitsschaden berücksichtigen wolle. Es liege eine Form der somatoformen Störung vor (Urk. 1 S. 6). Es handle sich um ein langjähriges chronifiziertes Krankheitsgeschehen und die mögliche Operation sei (erfolglos) durchgeführt worden. Es sei somit von einer Behandlungsresistenz auszugehen (S. 6 f.). Die anhaltenden körperlichen Schmerzen hätten einen negativen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fluss auf die subjektive Schmerzwahrnehmung und der Schmerzverarbeitung komme - in Abhängigkeit von den körperlichen Beschwerden, der chronischen depressiven Reaktion, dem Schmerzgeschehen und der dissoziativen Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsstörung mit Tremorsymptomatik - eine invalidisierende Bedeutung als ressourcenhemmender Faktor zu (S. 8). Die Beschwerdeführerin leide seit 2012 zunehmend an degenerativen Veränderungen an der Wirbelsäule, was im Juni 2014 eine Spondylodese unumgänglich gemacht habe. Diese Wirbelsäulenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schraubung habe zu keiner Veränderung des Gesundheitszustandes geführt; im Gegenteil. Eine Verbesserung ab Januar 2015 sei daher nicht ersichtlich (S. 9). Die Beschwerdeführerin machte weiter geltend, selbst wenn sie medizinisch-theoretisch noch eine adaptierte Tätigkeit ausüben könnte, könne sie die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bleibende Restarbeitsfähigkeit nicht mehr verwerten (S. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht der Z.___ vom 19. Juni 2014 (Urk. 6/42/6-7), wo die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin am 11. Juni 2014 operiert worden war (transpedikuläre Spon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dylodese), stellten Dr. med. A.___, Oberarzt Wirbelsäulenchirurgie, und Spitalarzt B.___, Wirbelsäulenzentrum, folgende Diagnosen: Chronisches lumbospondylogenes und lumboradikuläres Schmerzsyndrom L5 links bei schweren Osteochondrosen L4/5 und L5/S1 links mit hochgradiger Forami</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nalstenose L5/S1 links. Als Nebendiagnosen wurden ein reaktives depressives Syndrom bei chronischer Schmerzsymptomatik und ein intraoperativer Blut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verlust genannt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ und Dr. med. C.___, Assistenzarzt Wirbelsäulenchirurgie, hiel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten fest, die Patientin sei zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben bis zur ersten Kontrolle sechs Wochen postoperativ. Angaben zur Arbeitsfähigkeit könnten erst danach gemacht werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 6. August 2014 (Urk. 6/44) stellten der Operateur Dr. C.___ und Dr. A.___ die Diagnose Status nach Spondylodese L4/5 und L5/S1 mit transpedikulärer Verschraubung am 11. Juni 2014 bei schwerer Osteochondrose L4/5 und L5/S1 mit Foraminalstenose L5 links. Sie führten aus, sie stellten heute, sechs Wochen postoperativ, ein sehr gutes Ergebnis fest mit kompletter Regredienz der Schmerzsymptomatik.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 30. Dezember 2014 (Urk. 6/48/3) hielten Dr. med. D.___, Assistenzarzt Wirbelsäulenchirurgie, und Dr. A.___ fest, in der ersten kli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Nachkontrolle nach der Operation habe die Patientin über einen deutli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Rückgang der Rücken- sowie linksseitigen Beinschmerzen berichtet. Bei der zweiten Konsultation vom 10. September 2014 habe die Patientin haupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächlich noch linksseitige Gesässschmerzen mit leichter Ausstrahlung in das Bein beklagt. Sie habe eine langsame Genesung gezeigt. Die aktuellen Restbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden führten sie auf eine Überbelastung des Iliosakralgelenkes zurück. Eine Rückkehr zur bisherigen Tätigkeit sei mittelfristig sicherlich denkbar. An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonsten würden sie eine arbeitsmedizinische Beurteilung empfehlen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des polydisziplinären Gutachtens des Y.___ vom 14. Juli 2015 (Urk. 6/58) wurde die Beschwerdeführerin internistisch, orthopädisch, psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">risch und neurologisch untersucht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte stellten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 69 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Langjähriges, seit circa 2003 bestehendes chronisches lumbospondyloge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nes und radikuläres sensomotorisches Ausfallssyndrom L5 bis S1 mit/bei schweren degenerativen LWS-Veränderungen und Foramenstenose L5 links und Segmentdegenerationen L4/5 sowie L5/S1, dorsaler, transpedi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">culärer Spondylodese L4 bis S1, TLIF L4/5 und L5/S1 von links Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ber 2014, aktuell elektroneurographisch Befunde passend zu einer radi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kulären/proximal peripheren L5 Läsion links mit MR-radiologisch bestä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tigter narbiger Einengung des Neuroforamens L5/S1 links mit möglicher Reizung der Nervenwurzel L5 links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörungen mit längerer depressiver Reaktion mit Übergang in eine chronische depressive Verstimmung (Dysthymie), ICD-Nr. F43.21, F34.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann wurden folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt (S. 70):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf dissoziative Bewegungsstörung, ICD-Nr. F44.4, mit Tremor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">symptomatik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Urinstressinkontinenz Grad II</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nebenschlussvarizen beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die verantwortlichen Ärzte hielten fest, seit zehn Jahren bestünden bei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin lumbale Schmerzen und nach erfolgloser Behandlung mit Medikamenten, Physiotherapie und Spritzen sei am 11. Juni 2014 bei Osteo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chondrose L4 bis S1 links mit hochgradiger Foraminalstenose L5/S1 links eine dorsale transpediculäre Spondylodese L4 bis S1 mit TLIF L4/5 und L5/S1 links durchgeführt worden. Postoperativ hätten die lumbalen Schmerzen vorüberge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend nachgelassen, im Verlaufe der Zeit aber wieder zugenommen und setzten sich in den Knöchel links fort, wodurch der Schlaf beeinträchtigt sei. Die Qua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lität der Schmerzen könne nicht beschrieben werden. Das Sitzen sei auf 30 Mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nuten und das Laufen auf 45 Minuten limitiert. Das Bücken, Heben und Tragen von Lasten sei unmöglich. Auf ein Lendenmieder werde verzichtet. Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittel würden regelmässig verwendet. Die momentan durchgeführte Physiothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapie reduziere die Schmerzen leicht. Es werde ein Taubheitsgefühl lateral am linken Unterschenkel beschrieben. Eine stationäre Behandlung vom 15. Januar bis 2. Februar 2013 an der Rheumaklinik des E.___ sowie ein stationärer Rehabilitationsaufenthalt vom 7. Februar bis 20. März 2013 an der F.___ seien letztlich wirkungslos gewesen. Die lumbalen Schmerzen und das Ausmass der demonstrierten abnormen Untersuchungsbefunde der LWS seien allerdings durch den nicht sehr ausgeprägten MRI-Befund nur unvollstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig nachvollziehbar. Körperlich mittelschwere und schwere Arbeiten, vorwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend sitzend oder stehend mit häufig inklinierten, reklinierten und rotierten Körperhaltungen könnten wegen der narbigen Einengung des Neuroforamens L5/S1 links mit möglicher Reizung der Nervenwurzel L5 links bei Status nach Spondylodese L4 bis S1 nicht mehr vollumfänglich zugemutet werden. Die Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit habe eine erhebliche Symptom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausweitung ergeben und auf Grund derer sowie fehlender Kooperation seien die Resultate der physischen Leistungstests für die Beurteilung der zumutbaren Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastbarkeit nicht verwertbar. Es sei davon auszugehen, dass bei gutem Effort eine bessere Leistung erbracht werden könnte als bei den Leistungstests gezeigt worden sei. Das Ausmass der demonstrierten physischen Einschränkung lasse sich mit den objektivierbaren pathologischen Befunden aus somatischer Sicht nur ungenügend erklären. Die Beurteilung der Zumutbarkeit stütze sich deshalb primär auf medizinisch-theoretische Überlegungen, unter Berücksichtigung der Beobachtungen bei den Leistungstests (S. 66).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die beim Husten, Lachen und Niesen auftretende Urininkontinenz könnte mit einer Einlage erfolgreich behandelt werden. Die Beschwerdeführerin fühle sich aus internistischer Sicht gesund und voll leistungsfähig. Sie gebe keine kreis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufrelevanten oder respiratorischen Beschwerden an. Diese Beurteilung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spreche auch der internistischen gutachterlichen Einschätzung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angegebenen Symptome, Rückenschmerzen lumbal mit Ausstrahlung ins linke Bein, beschrieben als ein offiziersstreifenartiger Verlauf bis über den Aussenknöchel links bis unter die Fusssohle reichend, würden einem radikulä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Schmerzbild im Dermatom L5-S1 links entsprechen. Sowohl die im Rahmen der aktuellen gutachterlichen klinisch-neurologischen Untersuchung erfasste Schwäche im Bereich des linken Beines/Fusses als auch das Ausbreitungsmuster der (Oberflächen-)Sensibilitätsstörung würden dem Bild einer Affektion der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannten Nervenwurzeln L5 links entsprechen, ebenso wie die Ergebnisse der elektroneurographischen Untersuchung. Konkordante klinisch-neurologische Befunde seien bereits präoperativ durch PD Dr. G.___, FMH Neurologie H.___, im August 2013 erhoben worden. Die im Rahmen der gutachterlichen Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärung durchgeführte elektroneurographische Untersuchung motorischer und sensibler Beinnerven im Seitenvergleich verweise in ihrer Befundkonstellation, mit für den Nervus peronaeus links distal betonter motorischer Amplitudenmin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung, motorisch wie sensibel, auf eine ausgeweitete Schädigung der L5-Ner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">venwurzel hin, foraminal, sensibel prä- wie postganglionär. Die bildgebende Bestätigung liefere die durch den Hauptgutachter veranlasste LWS-MRI-Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung vom 21. Mai 2015 durch Beschreibung einer narbigen Verengung des Foramens L5 mit entsprechender Kompromittierung der Nervenwurzel links. Dies erkläre die postoperativ anhaltenden schmerzhaften Beschwerden der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten und sei in Übereinstimmung mit den derzeitigen fassbaren klinischen Befunden stehend zu bewerten. Durch nadelmyographische Untersuchungen der Kennmuskulatur hätte die Möglichkeit bestanden, das erfasste radiologische wie klinische Ausmass der chronischen Nervenwurzelkompression links und deren muskuläre Folgeschäden zu bestätigen (zu erwartender chronisch neurogener Umbau mit entsprechend pathologisch konfigurierten Motor Unit Potenti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als/MUPs). Dies habe die Beschwerdeführerin allerdings konsequent abgelehnt. Hingegen sei das präsentierte muskuläre Zittern, welches sich unter Durchfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der klinisch-neurologischen Untersuchung akzentuiert habe, nicht neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logisch erklärbar. Die Beschwerdeführerin sei aufgrund der klinisch und elek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">troneurographisch erfassten Ausfall-Symptomatik L5-S1 links in Form von Ausstrahlungsschmerzen ins linke Bein und einer leicht- bis mittelgradigen Fussheberschwäche nicht in der Lage, die linke untere Extremität vollumfäng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich zu belasten. Schmerzauslösend beziehungsweise -verstärkend könnten ste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hende wie gehende und auch dauerhaft sitzende berufliche Tätigkeiten, ohne die Möglichkeit zur Wechselhaltung, sein. Auch Arbeiten in der Hocke, Bücken oder eine Gewichtsbelastung der Wirbelsäule seien zu vermeiden. Die Ressourcen der Beschwerdeführerin schienen vollkommen aufgebraucht zu sein (S. 67 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht habe die Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit einer anhaltenden LWS-Schmerzsymptomatik seit etwa Januar 2013 leichte An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passungsstörungen mit längerer depressiver Reaktion entwickelt, gekennzeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">net durch vermehrte Traurigkeit, Unruhezustände, vermehrte Nachdenklichkeit infolge der Schmerzen und psychosozialen Belastung mit Arbeitslosigkeit und Durchschlafstörungen. Jedoch hätten noch keine depressiven Störungen mit Krankheitswert und keine Hinweise für andere psychiatrische Erkrankungen bestanden. Diese leichten Anpassungsstörungen mit längerer depressiver Reak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion seien auch in einem psychiatrischen Gutachten von Dr. I.___ am 16. August 2013 diagnostiziert worden. Im weiteren Verlauf lasse sich nach ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner operativen Behandlung mit Spondylodese L4 bis S1 am 11. Juni 2014 eine leichte Verschlechterung des psychischen Zustandsbildes mit verstärkten de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressiven Reaktionen im Rahmen der Anpassungsstörungen mit längerer de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressiver Reaktion erheben. Dabei handle es sich weiterhin um einen leichten depressiven Zustand als Reaktion auf die anhaltende Belastungssituation und es könne - nachdem Anpassungsstörungen mit längerer depressiver Reaktion defi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nitionsgemäss nicht länger als zwei Jahre dauerten - ein Übergang in eine chronische depressive Verstimmung entsprechend einer Dysthymie angenom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men werden. Dabei handle es sich ebenfalls um eine leichte depressive Störung. Diese Anpassungsstörungen mit längerer depressiver Reaktion mit Übergang in eine chronische depressive Verstimmung entsprechend einer Dysthymie seien gekennzeichnet durch bedrückte Stimmung mit vermehrter Traurigkeit, psychomotorische Unruhe, Affektlabilität mit vermehrtem Weinen und hinzu kämen vermehrtes Nachdenken mit eingeengtem Denken auf die körperlichen Beschwerden und die soziale Situation, mit mangelnder Motivation und man</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelnden Interessen. Weiter bestünden Durchschlafstörungen mit drei- bis vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">maligem Erwachen ohne erkennbare vermehrte Müdigkeit oder Erschöpfung. Suizidgedanken würden verneint und es fänden sich keine Hinweise für eine suizidale Einengung. Auch liessen sich keine Angststörungen nachweisen. Diese leichten depressiven Verstimmungen wechselten bei Ablenkung mit kurzen Stimmungsaufhellungen ab. Daneben fänden sich keine Hinweise für mittelgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dige oder schwere depressive Verstimmungen. Weiter bestehe seit der operati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Behandlung vom Juni 2014 eine grobschlägige Tremorsymptomatik an bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Beinen unterschiedlicher Intensität, verstärkt bei Beobachtung, mit Besse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung bei Ablenkung und es handle sich dabei aus psychiatrischer Sicht am ehesten um dissoziative Bewegungsstörungen im Sinne eines psychogenen Tre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mors. Diese dissoziativen Störungen könnten einem syndromalen Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bild zugeordnet werden. Daneben liessen sich bei der Versicherten aufgrund der Anpassungsstörungen mit längerer depressiver Reaktion mit Übergang in eine chronische depressive Verstimmung entsprechend einer Dysthymie nur leichte depressive Störungen erheben. Damit bestehe keine psychische Komorbidität von erheblicher Schwere, Ausprägung und Dauer und die Beschwerdeführerin verfüge ausreichend über die notwendigen Ressourcen für den Umgang mit den Beschwerden, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die mit einer zumutbaren Willensanstrengung ausreichend über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">windbar erschienen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Auch bestünden keine weiteren massgebenden Faktoren wie chronische körperliche Begleiterkrankungen, ausser den somatisch zu erhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benden Befunden, und kein ausgewiesener sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens. Die Beschwerdeführerin habe laut ihren Angaben wenige soziale Kontakte, jedoch gute familiäre Kontakte. Auch liege kein hoher primärer Krankheitsgewinn im Sinne eines verfestigten, therapeutisch nicht mehr angeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren innerseelischen Verlaufes bei missglückter, psychisch aber entlastender Konfliktbewältigung vor und es könne höchstens ein sekundärer Krankheitsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">winn angenommen werden. Jedoch würden unbefriedigende Behandlungser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebnisse trotz konsequenter Behandlungsbemühungen bei vorhandener Motiva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion und Eigenverantwortung vorliegen und die Beschwerdeführerin erhalte seit April 2013 eine psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung bei Dr. J.___. Allerdings sei in den Aktenunterlagen nicht ersichtlich, inwieweit ausreichend medikamentöse Behandlungsversuche durchgeführt worden seien und es seien bisher auch keine teilstationären oder stationären Behandlungen erfolgt. Somit seien die therapeutischen Optionen nicht ausgenützt. Trotz An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passungsstörungen mit längerer depressiver Reaktion mit Übergang in eine chronische depressive Verstimmung (Dysthymie) und der dissoziativen Störung könne eine zumutbare Willensanstrengung zur Wiederaufnahme einer berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Tätigkeit mit Verwertung der Arbeitsfähigkeit angenommen werden. Al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lerdings sei die Beschwerdeführerin einem Arbeitsumfeld nur eingeschränkt zumutbar und bedürfe vermehrter Rücksicht und Verständnis. Auf Grund der Anpassungsstörungen mit längerer depressiver Reaktion mit Übergang in eine chronische depressive Verstimmung (Dysthymie) und der dissoziativen Störung seien die emotionale Belastbarkeit, die geistige Flexibilität, der Antrieb, die In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teressen, die Motivation, die Anpassungsfähigkeit, die Kontaktfähigkeit und die Dauerbelastbarkeit gering beeinträchtigt und es liessen sich Ressourcen erheben. Die berichteten und beklagten Beschwerden seien in sich nur teilweise konsis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tent und es fänden sich neben der leichten depressiven Störung deutliche Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise für eine psychogene Überlagerung mit Tremorsymptomatik und verstärk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tem Tremor bei Beobachtung und deutlicher Besserung bei Ablenkung, wobei im Verlauf der Untersuchung die Tremorsymptomatik zunehme und sie werde zum Schluss der Untersuchung nahezu zu einem Ganzkörpertremor (S. 68 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit hielten die Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter fest, es habe im Rahmen der postoperativen Rehabilitation von Juni bis Dezember 2014 gesamthaft bei voller Stundenpräsenz eine Arbeitsfähigkeit von 0 % (Arbeitsunfähigkeit 100 %) als Küchenhilfe bestanden. Auf Grund der schmerzhaften radikulären L5 Läsion links mit MR-radiologisch nachweislicher Kompromittierung der Nervenwurzel L5 links bestehe seit Januar 2015 gesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haft bei voller Stundenpräsenz eine Arbeitsfähigkeit von 50 % (Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit 50 %), zumal primär stehende und gehende und dauerhaft sitzende Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten mit Bücken sowie körperlich belastende Tätigkeiten nicht mehr vollum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fänglich möglich seien (S. 70).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch in einer leidensangepassten Tätigkeit habe im Rahmen der postoperativen Rehabilitation von Juni bis Dezember 2014 gesamthaft bei voller Stundenprä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">senz eine Arbeitsfähigkeit von 0 % (Arbeitsunfähigkeit 100 %) bestanden. Ab Januar 2015 könnten körperlich leichte Tätigkeiten, nicht im Freien bei nass-kalten Temperaturen, abwechslungsweise sitzend und stehend, ohne stereotype Bewegungsmuster und ohne häufig inklinierte, reklinierte und rotierte Körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltungen sowie Arbeiten ohne erhöhte emotionale Belastung, ohne Stressbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastung, ohne erforderliche geistige Flexibilität, ohne vermehrte Kundenkon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">takte und ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung gesamthaft bei voller Stundenpräsenz zu 100 % (Arbeitsunfähigkeit 0 %) zugemutet werden (S. 70).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht über die elektrodiagnostische Untersuchung im K.___, Klinik für Neurologie, vom 12. Februar 2016 (Urk. 6/78) hielten Prof. Dr. med. L.___, Leiter Poliklinik, und Assistenzärztin M.___ fest, dass die Beschwerdeführerin von der internen Sprechstunde zur Abklärung des rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betonten Tremors in den Beinen und MEPs bei lebhaftem Muskeleigenre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">flexstatus in den Beinen zugewiesen worden sei. In der MEP-Untersuchung zu den Beinen (zu Ungunsten von links) und Armen (zu Ungunsten von rechts) habe eine leichte Seitendiskrepanz hinsichtlich der Latenz bestanden, wobei diese nicht wegweisend sei bei lebhafterem PSR rechts. Zudem sei insgesamt eine normale zentralmotorische Leitungszeit vorgelegen. Die elektromyogra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phische Tremoranalyse der Oberschenkelmuskulatur rechts mittels Oberflä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenelektroden zeige einen 7-Hz-Tremor sowohl im Sitzen als auch im Stehen, mit höherer Amplitude im Stehen und gegensätzlicher Aktivierung von A/Antagonisten. Ein Sistieren des Tremors beim Sitzen habe nicht beobachtet werden können. Insgesamt seien diese Befunde hinweisend für einen funktio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nellen Tremor. Eine Befundbesprechung werde im Rahmen der Sprechstunde für Bewegungsstörungen erfolgen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das polydisziplinäre Gutachten des Y.___ vom 14. Juli 2015 (E. 3.4) beruht auf den erforderlichen orthopädischen, psychiatrischen, neurologischen und inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nistischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Untersuchungen, ist für die streitigen Belange umfassend und wurde in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den fallrelevanten Vorakten er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 3, S. 23 ff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, S. 44 ff., S. 58 ff.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Experten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> legten die medizinischen Zusammenhänge einleuchtend dar, beurteilten die medizinische Situation über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeugend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 17, S. 36 f., S. 59) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und setzten sich mit den geklagten Beschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 3, S. 27, S. 48)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und dem Verhalten de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auseinander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 5, S. 10, S. 33, S. 52)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Für die streitigen Belange ist das Gutachten umfassend und beantwortet die Frage nach der Arbeitsfähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter zeigten etwa auf, dass die lumbalen Schmerzen und das Ausmass der subjektiven Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit zumindest teilweise auf die im MRI sichtbare Einengung des Neuroforamens L5/S1 links mit möglicher Reizung der Nervenwurzel L5 links bei Status nach Spondylodese L4 bis S1 zurückgeführt werden können. Die Evaluation der funktionellen Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit ergab jedoch eine erhebliche Symptomausweitung (S. 66). Die postoperativ anhaltenden Beschwerden sind in Übereinstimmung mit den der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitigen fassbaren klinischen Befunden zu bewerten (S. 67). Das präsentierte muskuläre Zittern, welches sich unter Durchführung der klinisch-neurologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Untersuchung akzentuierte, ist hingegen neurologisch nicht erklärbar (S. 67). Bei der grobschlägigen Tremorsymptomatik an beiden Beinen unter- schied</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Intensität, verstärkt bei Beobachtung, mit Besserung bei Ablenkung, han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delt es sich am ehesten um dissoziative Bewegungsstörungen im Sinne eines psychogenen Tremors (S. 68).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In psychiatrischer Hinsicht wurde eine Dysthymie festgestellt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dysthy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> handelt es sich definitionsgemäss um eine leichtgradige gesundheitliche Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einträchtigung, die grundsätzlich keine (invalidisierende) Arbeitsunfähigkeit bewirkt. Im Einzelfall kann eine dysthyme Störung, wenn sie zusammen mit anderen Befunden - wie etwa einer ernsthaften Persönlichkeitsstörung – auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tritt, die Arbeitsfähigkeit allerdings erheblich beeinträchtigen. Findet sich im Psychostatus indes nur eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dysthymie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, so kann diese wohl eine Einbusse an Leistungsfähigkeit mit sich bringen, kommt aber für sich allein keinem Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden im Sinne des Gesetzes gleich (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_528/2008 vom 22. Oktober 2008 E. 3.2 und E. 3.3 mit Hinweisen). In Anbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht des Fehlens weiterer ernsthafter psychischer Befunde hat die bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestehenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dysthymie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine invalidenversicherungsrechtlich relevante Auswi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rkung auf die Arbeitsfähigkeit. Der Gutachter setzte sich auch mit der abweichenden Diagnose einer mittelgradigen bis leichten depressiven Episode gemäss dem Bericht von Dr. J.___ vom 14. Juni 2013 (Urk. 6/21) ausein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ander. Er legte dar, dass sich weder anamnestisch noch im Arztbericht eindeutige Symptome erheben liessen. Für die Diagnose einer mittelgradigen bis leichten depressiven Episode bestehen daher keine genügenden Anhaltspunkte. Auch der Tagesablauf der Beschwerdeführerin spricht nicht für eine ernsthafte Erkrankung. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie steht um circa 8.00 Uhr auf, frühstückt, sitzt oder läuft in der Wohnung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und macht zusammen mit dem Ehemann den Haushalt. Sie hilft dem Ehemann beim Zubereiten des Mittagessens und hält sich danach entweder in der Wohnung auf oder geht manchmal mit dem Ehemann circa eine Stunde laufen. Dann ist sie wieder zu Hause, sitzt in der Wohnung und sieht fern. Sie nimmt das Abendessen ein, danach Fernsehen und geht gegen 22.00 Uhr ins Bett (S. 12 des psychiatrischen Teilgutachtens).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dies würdigten die Experten entsprechend.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts dieser medizinischen Feststellungen leuchtet auch die gutachterlich attestierte Restarbeitsfähigkeit ein, namentlich dass im Zusammenhang mit der Rückenoperation eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit vorlag, nach der Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konvaleszenz indes ab Januar 2015 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammten und in einer optimal angepassten und auf die Rückenbeschwerden Rücksicht nehmenden Tätigkeit eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit vorliegt. Die Akten lassen keinen Schluss auf die Annahme einer höheren Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit zu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin brachte vor, es bestehe eine Form der somatoformen Störung (E. 2.2). Es gibt jedoch keine medizinischen Einschätzungen, welche dies bestätigen würden. Im Gutachten wurde festgehalten, dass die postoperativ anhaltenden schmerzhaften Beschwerden in Übereinstimmung mit den derzeiti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen fassbaren klinischen Befunden zu bewerten sind (S. 67) und diese wurden auch entsprechend berücksichtigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend war die Beschwerdeführerin im Rahmen der postoperativen Rehabilitation von Juni 2014 bis Dezember 2014 100 % arbeitsunfähig in sämt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Tätigkeiten. Ab Januar 2015 besteht für die angestammte Tätigkeit als Küchenhilfe eine 50 %ige Arbeitsfähigkeit und für eine leidensangepasste Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin machte geltend, ihre Restarbeitsfähigkeit sei nicht mehr verwertbar (S. 9 f.), insbesondere im Hinblick auf ihr fortgeschrittenes Alter (54 Jahre). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Frage, ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angesichts des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fortgeschrittenen Alters nach all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeiner Lebenserfahrung in einem als ausgeglichen unterstellten Arbeitsmarkt noch als vermittelbar gelten und die ih</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verbliebene Leistungsfähi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gkeit erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich verwerten kann, ist Folgendes zu bemerken:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare Einkommen bezogen auf einen ausgeglichenen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten keine übermässigen Anforderungen zu stellen sind. Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungspflicht nicht mehr zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutbar ist. Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt ab von den Umständen, die mit Blick auf die Anforderungen der Verweisungstätigkeiten massgebend sind (beispielsweise Art und Beschaffenheit des Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dens und seiner Folgen; absehbarer Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruktur, vorhandene Bega</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich; vgl. etwa Urteile des Bundesgerichts 9C_272/2014 vom 30. Juli 2014 E. 2. sowie 9C_650/2015 vom 11. August 2016 E. 5.3 je mit Hinweisen). Die Möglichkeit, die verbliebene Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt nicht zuletzt auch davon ab, welcher Zeitraum der versicherten Person für eine be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rufliche Tätigkeit und vor allem für einen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht. Die im gesamten Bereich des Sozialversicherungsrechts gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tende Schadenminderungspflicht und die daraus abgeleitete Selbsteingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungslast (vgl. BGE 113 V 22 E. 4a mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_916/2010 vom 20. Juni 2011 E. 2.2) gebieten grundsätzlich, die Frage nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit möglichst früh zu beantworten. Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss BGE 138 V 457 E. 3.4 steht die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil-) Erwerbstätigkeit fest, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuverlässige Sachverhaltsfeststellung erlauben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zusammenhang mit der Frage, ob eine Restarbeitsfähigkeit auf dem ausgegli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenen Arbeitsmarkt noch verwertbar ist, erachtete das Bundesgericht etwa einen 60-jährigen Versicherten, welcher mehrheitlich als Wirker in der Textilindustrie tätig gewesen war, als zwar nicht leicht vermittelbar. Es sah aber mit Bezug auf den hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt gleichwohl Möglichkeiten, eine Stelle zu finden, zumal Hilfsarbeiten auf dem als ausgegli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen unterstellten Arbeitsmarkt grundsätzlich altersunabhängig nachgefragt werden und der Versicherte zwar eingeschränkt (weiterhin zumutbar waren leichte und mittelschwere Arbeiten im Gehen, Stehen und Sitzen in geschlosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Räumen), aber immer noch im Rahmen eines Vollpensums arbeitsfähig war (Urteil des Bundesgerichts I 376/05 vom 5. August 2005 insbesondere E. 4.2). Bejaht wurde vom Bundesgericht auch die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit eines (ebenfalls) 60-jährigen Versicherten mit einer aufgrund verschiedener psychischer und physischer Limitierungen (es bestanden unter anderem rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologische und kardiale Probleme) um 30 % eingeschränkten Leistungsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit (Urteil des Bundesgerichts I 304/06 vom 22. Januar 2007 E. 4.1 und 4.2). Schliesslich erachtete das Bundesgericht die Chancen eines 60 Jahre alten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten, der für körperlich leichte Arbeiten, die abwechslungsweise sitzend oder stehend ausgeführt werden können, ohne regelmässiges Heben oder Tragen von Gewichten über 10 kg, ohne häufige Arbeiten über der Horizontalen und ohne regelmässige Kraftanwendung des linken Arms bei voller Stundenpräsenz im Umfang von 80 % arbeitsfähig war, auf eine Anstellung als intakt (Urteil des Bundesgerichts 9C_918/2008 vom 28. Mai 2009 E. 4.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verneint wurde die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit eines über 61-jähri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Versicherten, der über keine Berufsausbildung verfügte, bezüglich der aus medizinischer Sicht im Umfang von 50 % zumutbaren feinmotorischen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten keinerlei Vorkenntnisse besass, dessen Teilarbeitsfähigkeit weiteren krankheitsbedingten Einschränkungen unterlag und dem von den Fachleuten der Berufsberatung die für einen Berufswechsel erforderliche Anpassungsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit abgesprochen wurde (Urteil des Bundesgerichts I 392/02 vom 23. Oktober 2003 E. 3.2 und 3.3). Als unverwertbar erachtet wurde auch die 50%ige, durch verschiedene Auflagen zusätzlich limitierte Arbeitsfähigkeit eines knapp </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">64-jährigen Versicherten mit multiplen, die Arbeitsfähigkeit einschränkenden Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden (Urteil des Bundesgerichts I 401/01 vom 4. April 2002 E. 4c und d), ebenso eine 50%ige Arbeitsfähigkeit einer 61 Jahre und einen Monat alten Versicherten, die bezüglich der für sie in Frage kommenden Tätigkeiten einer Umschulung bedurft hätte (Urteil des Bundesgerichts 9C_437/2008 vom 19. März 2009 E. 4 mit weiteren Hinweisen). Auch erkannte das Bundesgericht bei einem 60 Jahre alten Versicherten, welcher in seiner über 20 Jahre dauern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Tätigkeit als Hotelportier meist mittelschwere bis schwere Arbeiten ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt hatte und behinderungsbedingt nur noch teils stehend, teils sitzend tätig sein konnte, wobei nur noch Gewichte bis 5 kg zumutbar und ihm wegen seiner Krankheit sowohl Schichtdienste als auch das Führen von Fahrzeugen und Ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schinen nicht mehr möglich war, er würde mit überwiegender Wahrscheinlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt keinen Arbeitgeber mehr finden (Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teil des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 3.2; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_345/2013 vom 10. September 2013 E. 4.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ist im Oktober 1962 geboren, im Zeitpunkt der Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung im Juli 2015 war sie knapp 53 Jahre alt. Sie besuchte die Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schule während acht Jahren und verfügt über keine Berufsausbildung. Sie führte verschiedene Hilfsarbeiten aus und arbeitete zuletzt als Küchenhilfe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Lichte der dargelegten Grundsätze und insbesondere der relativ hohen Hür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, welche von der Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Unverwertbarkeit der Restarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit älterer Menschen gestellt werden (vgl. E. 5.2-5.3), ist nicht davon aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen, dass de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Zugang zu dem als ausgeglichen un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terstellten Arbeitsmarkt auf Grund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihres eher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fortgeschrittenen Alters gänzlich unmöglich ist. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gemäss der Beurteilung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">körperlich leichte Tätigkeiten, nicht im Freien bei nass-kalten Tem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peraturen, abwechslungsweise sitzend und stehend, ohne stereotype Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsmuster und ohne häufig inklinierte, reklinierte und rotierte Körperhaltun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen sowie Arbeiten ohne erhöhte emotionale Belastung, ohne Stressbelastung, ohne erforderliche geistige Flexibilität, ohne vermehrte Kundenkontakte und ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung im Umfang eines Vollpensums zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutbar sind, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steht trotz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihrer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gesundheitlichen Einschränkungen ein ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichsweise breites Spektrum möglicher Hilfstätigkeiten offen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Solche Hilfsar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beiten sind auf dem hypothetischen, ausgeglichenen Arbeitsmarkt in genügen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Anzahl vorhanden und werden grundsätzlich altersunabhängig nachgefragt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle hat für das Jahr 2015 ein Valideneinkommen von Fr. 61‘798.80 (unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung; das Jahreseinkommen als Küchenhilfe im Jahr 2012 betrug Fr. 60‘160.--) angenommen. Für das Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lideneinkommen zog die IV-Stelle die Tabelle der LSE TA 1 Ziff. 1-96, zitiert aus LSE 2012 Kompetenzniveau 1 für Frauen heran. Der Lohn für Hilfsarbeiten (Zentralwert, Frauen) für das Jahr 2015 betrug Fr. 4‘112.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der durchschnittlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden (Betriebsübliche Arbeitszeit, Bundesamt für Statistik, Tabelle T 03.02.03.01.04.01) sowie der Lohnentwicklung bis ins Jahr 2015 (von Index 102.0 auf Index 104.1; Nomi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nalindex Frauen 2011-2016, Bundesamt für Statistik, Tabelle T.1.2.10) Fr. 52‘500.-- pro Jahr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle berücksichtigte aufgrund des einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkten Belastungsprofils (körperlich leichte Tätigkeiten, keine ab mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schweren einseitig belastenden stereotypen Bewegungsmuster, nicht im Freien bei nasskalten Temperaturen und unter Berücksichtigung psychischer Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen: keine erforderliche erhöhte geistige Flexibilität sowie keine ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehrten Kundenkontakte) einen Abzug von 10 %. Aus dem Vergleich des Vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommens von Fr. 61‘799.-- mit dem Invalideneinkommen von Fr. 47‘250.-- (90 % von Fr. 52‘500.--) resultiert eine Einkommenseinbusse von Fr. 14‘549.-- und damit ein Invaliditätsgrad von 24 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diesem Vorgehen zur Berechnung des Invaliditätsgrades, welches nicht bestrit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten wurde, kann beigepflichtet werden. Auch scheint der Leidensabzug von 10 % in Anbetracht der Einschränkungen angemessen. Der rentenausschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sende Invaliditätsgrad führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ermessensweise auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzulegen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unterliegenden Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">8</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">00.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Gabriela Gwerder</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext"><br/></p><p class="Normal Dispotext"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubE. Stocker</p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>