A bteilung IV D -4861/2007 law /bah {T 0/2} U rteil vom 24. A ugust 2007 M itw irkung:R ichter W alter Lang, M artin Zoller, D aniel Schm id G erichtsschreiber C hristoph Basler A ._______, geboren _______, Sri Lanka, w ohnhaft _______, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 7. Juni 2007 i.S. A syl und Einreisebew illigung / N _______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest: A. D er Beschw erdeführer, ein ethnischer M uslim m it W ohnsitz in A._______, w andte sich m it Schreiben vom 11. O ktober 2006 an den Schw eizerischen Botschafter in C olom bo und teilte diesem m it, seine Fam ilie und er befänden sich in Lebensge- fahr. Er arbeite als (...), habe sich seit m ehr als zehn Jahren politisch betätigt und sei im Jahre 2000 M itglied der (...) gew orden. (...). Aus diesem G rund sei er von der LTTE ("Liberation Tigers of Tam il Eelam ") bedroht w orden. Seit dem Jahre 2002 habe die LTTE etw a 300 Personen um gebracht. Auch auf ihn seien m ehrere Anschläge verübt w orden. Im Jahre 2001 habe die LTTE sein H aus angegriffen, w obei seiner Fam ilie und ihm die Flucht durch die H intertür gelungen sei. Aufgrund der aktuellen Entw icklung in Sri Lanka könne er dort nicht m ehr in Sicherheit le- ben; er habe begriffen, dass seine Fam ilie und er sich ins Ausland begeben m üss- ten, da das Leben in ganz Sri Lanka unsicher sei. Er ersuche um Asylgew ährung in der Schw eiz. D em Schreiben w urden m ehrere Bew eism ittel beigelegt, w elche die politischen und beruflichen Tätigkeiten des Beschw erdeführers sow ie sein Schutzersuchen bei der Polizei belegen. M it Schreiben vom 2. N ovem ber 2006 w urde der Beschw erdeführer von der Schw eizerischen Botschaft in C olom bo um detaillierte Angaben zu seinen Vorbrin- gen gebeten. Am 13. N ovem ber 2006 überm ittelte der Beschw erdeführer der Schw eizerischen Botschaft w eitere Angaben zu seinen politischen Zielen und Aktivitäten. Seine G e- fährdung durch die LTTE führe er auf seine Ernennung (...) zurück. M ehrere höhe- re Funktionäre seien bereits erm ordet w orden. Er fühle sich an Leib und Leben be- droht und leide unter dieser Situation. Zu gew issen Zeiten habe er an verschiede- nen O rten übernachten m üssen, um sich zu schützen. Er w erde im m er w ieder vor der G efahr gew arnt, in der er sich befinde. Er ersuche die Botschaft um die G e- w ährung der M öglichkeit, zusam m en m it seiner Fam ilie in der Schw eiz leben zu können. Falls er Sri Lanka alleine verlasse, w ürden seine Ehefrau und seine Kin- der Zielscheibe der LTTE w erden. D em Schreiben lagen die Kopien der Identitäts- karten des Beschw erdeführers und seiner Ehefrau bei. B. Am 28. Februar 2007 w urde der Beschw erdeführer von der Schw eizerischen Bot- schaft in C olom bo angehört. Er m achte geltend, er arbeite als (...) und sei bei der (...) in Teilzeit beschäftigt. Im O ktober 2006 habe er bei der Botschaft der U SA und bei der kanadischen Botschaft um Asyl nachgesucht. D ie U SA hätten seinen Asyl- antrag abgew iesen und die kanadische Botschaft habe ihm ein Einreisevisum zw ecks W ohnsitznahm e in Kanada angeboten. Er habe aber die dazu notw endige Sum m e von zw ei M illionen R upien nicht aufbringen können. Von 1995 bis 2000 sei er M itglied der (...) gew esen; im Jahr 2000 sei er der (...) beigetreten, für die er als (...) arbeite. Im Jahr 2006 habe er als W ahlagent für die Bew erber seiner Partei fungiert. Im April 2000 sei er von einem von der LTTE gesandten M otorradfahrer aufgefordert w orden, seinen Posten bei der (...) aufzugeben. D ieser habe ihm ge- sagt, m an w erde ihn erschiessen, falls er dies nicht tue. N ach diesem Zw ischenfall habe m an ihm einen bew affneten Leibw ächter zur Verfügung gestellt. Im N ovem -3 ber 2000 seien zw ei LTTE-Leute zu ihm gekom m en; da die Türe geschlossen ge- w esen sei, seien sie nicht ins H aus gekom m en. Zirka ein Jahr später hätten in ei- ner N acht vier M änner das Feuer auf sein H aus eröffnet, w oraufhin zw ei seiner Leibw ächter das Feuer erw idert hätten. Zusam m en m it seiner Fam ilie habe er das H aus durch die H intertür verlassen und sei ins N achbarhaus geflohen. Er habe diesen Vorfall bei der Polizei zur Anzeige gebracht. Zudem w erde er von extrem is- tischen M oslem s bedroht, diese könnten auch in den Angriff vom N ovem ber 2001 verw ickelt gew esen sein. M it den srilankischen Behörden habe er keine Problem e gehabt. C . Am 2. M ärz 2007 überm ittelte die Schw eizerische Botschaft in C olom bo die G e- suchsunterlagen m it ihren Bem erkungen dem BFM . D . M it Verfügung vom 7. Juni 2007 bew illigte das BFM die Einreise in die Schw eiz nicht und lehnte das Asylgesuch ab. D iese Verfügung w urde dem Beschw erdefüh- rer gem äss M itteilung der Schw eizerischen Botschaft in C olom bo am 20. Juni 2007 m it eingeschriebener Post überm ittelt. E. M it Eingabe an das BFM vom 5. Juli 2007 (vorab per Telefax überm ittelt) ersuchte der Beschw erdeführer sinngem äss um eine Ü berprüfung der Verfügung vom 7. Juni 2007 und die Asylgew ährung. D as BFM überm ittelte dem Bundesverw altungsgericht am 16. Juli 2007 diese Ein- gabe m it den vorinstanzlichen Akten zur Prüfung, ob es sich um eine Beschw erde handle. F. M it Zw ischenverfügung vom 20. Juli 2007 verzichtete der Instruktionsrichter des Bundesverw altungsgerichts auf die Erhebung eines Kostenvorschusses. D ie Akten w urden der Vorinstanz zur Vernehm lassung überm ittelt. G . D as BFM beantragte in seiner Vernehm lassung vom 26. Juli 2007 die Abw eisung der Beschw erde. H . D ie Vernehm lassung w urde dem Beschw erdeführer vom Bundesverw altungsge- richt am 31. Juli 2007 zur Kenntnisnahm e m it R eplikrecht zugestellt. I. D er Beschw erdeführer w andte sich m it Schreiben vom 5. und 11. August 2007 an das Bundesverw altungsgericht und hielt an seinen Anträgen fest. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 G em äss Art. 31 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungs- verfahren (Vw VG , SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vor- liegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G genannten Behörden. D azu gehören Verfügungen des BFM gestützt auf das AsylG ; das Bundesverw al- tungsgericht entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 AsylG ; Art. 83 Bst. 4 d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). 1.2 M it Beschw erde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvoll- ständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essen- heit gerügt w erden (Art. 106 Abs. 1 AsylG ). 2. 2.1 D ie Beschw erde ist form - und fristgerecht eingereicht; der Beschw erdeführer ist le- gitim iert (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 und 50 ff. Vw VG ). Auf die Beschw erde ist ein- zutreten. 3. 3.1 D as BFM kann ein im Ausland gestelltes Asylgesuch ablehnen, w enn die asylsu- chenden Personen keine Verfolgung glaubhaft m achen können oder ihnen die Auf- nahm e in einem D rittstaat zugem utet w erden kann (vgl. Art. 3, Art. 7 und Art. 52 Abs. 2 AsylG ). G em äss Art. 20 Abs. 2 AsylG bew illigt das BFM Asylsuchenden die Einreise zur Abklärung des Sachverhaltes, w enn ihnen nicht zugem utet w erden kann, im W ohnsitz- oder Aufenthaltsstaat zu bleiben oder in ein anderes Land aus- zureisen. 3.2 Bei diesem Entscheid sind die Voraussetzungen zur Erteilung einer Einreisebew il- ligung grundsätzlich restriktiv zu um schreiben, w obei den Behörden ein w eiter Er- m essensspielraum zukom m t. N eben der erforderlichen G efährdung im Sinne von Art. 3 AsylG sind nam entlich die Beziehungsnähe zur Schw eiz, die M öglichkeit der Schutzgew ährung durch einen anderen Staat, die Beziehungsnähe zu anderen Staaten, die praktische M öglichkeit und objektive Zum utbarkeit zur anderw eitigen Schutzsuche sow ie die voraussichtlichen Eingliederungs- und Assim ilationsm ög- lichkeiten in Betracht zu ziehen. Ausschlaggebend für die Erteilung der Einreisebe- w illigung ist dabei die Schutzbedürftigkeit der betroffenen Personen, m ithin die Prüfung der Fragen, ob eine G efährdung im Sinne von Art. 3 AsylG glaubhaft ge- m acht w ird und ob der Verbleib am Aufenthaltsort für die D auer der Sachverhalts- abklärung zugem utet w erden kann (vgl. Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K] 2004 N r. 20 S. 128 ff., m it Ver- w eis auf EM AR K 1997 N r. 15 S. 126 ff.). 4. 4.1 D as BFM führte in seinem ablehnenden Entscheid im W esentlichen aus, ein Asyl- gesuchsteller, der sich noch im H eim atland befinde, könne im Sinne von Art. 3 AsylG verfolgt und schutzbedürftig sein. U m jedoch die Flüchtlingseigenschaft er- füllen zu können, m üsse er gem äss den Bestim m ungen der G enfer Flüchtlingskon- vention das H eim atland verlassen haben. Vor diesem H intergrund könne das BFM einer Person gestützt auf Art. 20 Abs. 2 AsylG die Einreise in die Schw eiz zw ecks Abklärung des Sachverhalts bew illigen, w enn ihr nicht zugem utet w erden könne, im W ohnsitz- oder Aufenthaltsstaat zu bleiben oder in ein anderes Land auszurei- sen. W erde im R ahm en des Asylgesuchs aus dem Ausland festgestellt, dass die Schutzbedürftigkeit nicht gegeben sei, dass keine anderen G ründe für eine Einrei- sebew illigung sprächen und die Aktenlage eine abschliessende Beurteilung des 5 G esuchs erlaube, w erde gleichzeitig m it der Verw eigerung der Einreisebew illigung das Asylgesuch abgelehnt. Bei der (...) handle es sich um eine legale tam ilische Partei, die eine eigenständige Politik vertrete, den Alleinvertretungsanspruch der LTTE nicht anerkenne und zu dieser in offener O pposition stehe. In gew issen Bereichen finde eine enge Koope- ration zw ischen der (...) und der srilankischen R egierung statt. D ie LTTE bekäm pfe die (...) m it gezielten, bew affneten Aktionen. D er srilankische Staat sei grundsätz- lich w illens, Personen, die von der LTTE bedroht w ürden, den erforderlichen Schutz zu gew ähren. Insbesondere M itglieder von Tam ilenparteien, die m it der LTTE verfeindet seien, hätten die M öglichkeit, um Schutz nachzusuchen. In Ein- zelfall könne die Schutzgew ährung unterbleiben oder nicht in ausreichendem M ass gew ährt w erden. Angesichts der Funktionen des Beschw erdeführers könne das BFM seine Furcht vor zukünftigen Ü bergriffen seitens der LTTE nachvollziehen, aus den Akten ergäben sich indessen keine H inw eise darauf, dass es nach dem Angriff auf sein H aus im Jahre 2001 noch zu konkreten Bedrohungen gegen seine Person gekom m en sei. D ieser U m stand relativiere die W ahrscheinlichkeit, dass er in absehbarer Zukunft O pfer eines Ü bergriffs der LTTE w erde, erheblich. W esent- lich sei, dass der srilankische Staat ihm den erforderlichen Schutz vor der LTTE gew ährt habe, indem ihm nach den Bedrohungen im Jahr 2000 zw ei Leibw ächter zugeteilt w orden seien. Sri Lanka habe dam it sow ohl seine Bereitschaft als auch seine Fähigkeit bew iesen, ihm Schutz vor der LTTE zu gew ähren. Zusam m enfas- send sei festzustellen, dass er nicht schutzbedürftig im Sinne des Asylgesetzes sei, w eshalb das Asylgesuch abzulehnen und die Einreise in die Schw eiz nicht zu bew illigen sei. 4.2 D ie Beschw erdeführer m acht in seiner Eingabe vom 5. Juli 2007 geltend, er sei seit seiner Befragung durch die Schw eizerische Botschaft vom 28. Februar 2007 m ehrfach bedroht w orden. Im April 2007 sei ein Parteigebäude der (...) in B._______ von einem Selbstm ordattentäter der LTTE zerstört w orden, w obei vier Parteim itglieder und zw ei Kinder getötet w orden seien. Im M ai 2007 sei ein Partei- m itglied von LTTE-Leuten erschossen w orden. Am 4. Juli 2007 sei es in C ._______ zu einer bew affneten Auseinandersetzung zw ischen der (...) und der (...) gekom m en. D abei seien zw ei M itglieder der (...) um s Leben gekom m en, w as zu R acheakten gegen (...)-M itglieder geführt habe. Am M orgen des 5. Juli 2007 seien vier M itglieder der (...) zu seinem H aus gekom m en, um ihn zu töten. Zum G lück hätten seine M itarbeiter die Leute erkannt und ihn gew arnt, so dass er habe entkom m en können. Es sei auf ihn geschossen w orden, m an habe ihn jedoch ver- fehlt. D ie Angreifer hätten seine Frau und seine Kinder bedroht. Er fühle sich von der LTTE und der (...); die Situation sei sehr gefährlich für ihn, da er ein w ichtiges M itglied der (...) sei. 4.3 D as BFM führt in seiner Vernehm lassung vom 26. Juli 2007 aus, bei den in den vergangenen drei M onaten im R aum B._______ gegen Anhänger der (...) verübten Anschlägen handle es sich m it Ausnahm e des gravierenden Vorfalls vom 5. Juli 2007 nicht um gezielt gegen den Beschw erdeführer gerichtete Ü bergriffe. Ab M ai 2007 sei es in der R egion von B._______ w iederholt zu Zusam m enstössen zw i- schen den beiden param ilitärischen G ruppierungen (...) und (...) gekom m en. An- fang Juli 2007 sei die Situation eskaliert und die Auseinandersetzungen hätten auf beiden Seiten zu O pfern geführt. D ie (...) und die (...) hätten w enige Tage später 6 eine gem einsam e Erklärung veröffentlicht, in w elcher beide Parteien die Vorfälle bedauerten und betonten, sie hätten Schritte eingeleitet, um zukünftige solche Konflikte zu verm eiden. Angesichts dieser Sachlage sei die Furcht des Beschw erdeführers vor Ü bergriffen auf seine Person gegenw ärtig objektiv nicht gegeben, zum al die LTTE seit der kürzlich abgeschlossenen Eroberung des O stens durch die R egierungstruppen ihren H andlungsspielraum und Einfluss in jenem Landesteil w esentlich eingebüsst habe. 4.4 In seinem Schreiben vom 5. August 2007 verw eist der Beschw erdeführer auf die Aussagen, w elche er bei der Befragung durch die Schw eizerische Botschaft m ach- te und die Ausführungen in seiner Eingabe vom 5. Juli 2007. In seiner Eigenschaft als (...) w ürden seine Fam ilie und er von drei Kräften bedroht: von der (...), der (...) und (...). 4.5 D er Beschw erdeführer m acht in seiner Stellungnahm e vom 11. August 2007 gel- tend, er habe am 29. Juli 2007 in A._______ an einem Sem inar teilgenom m en und seine Vorstellungen einer politischen Lösung der Konfliktsituation dargelegt. Fun- dam entalistische M oslem s hätten ihm vorgew orfen, er verstosse gegen ihre Inter- essen an einem unabhängigen m uslim ischen Staat. Am 8. August 2007 seien zw ei Fundam entalisten zu ihm nach H ause gekom m en und hätten seiner Frau und sei- nen Kindern gesagt, er w erde für seine Ideen m it dem Tod bestraft w erden. Sie hätten gesagt, er solle Sri Lanka verlassen, w enn er am Leben bleiben w olle. Am 9. August 2007 sei er zum H auptquartier seiner Partei gefahren, um über den Vor- fall vom Vortag zu berichten. U m 17 U hr sei er m it seinem Assistenten auf dem M otorrad zurückgekehrt. Als sie sich dem C am p der (...) genähert hätten, sei das Feuer auf sie eröffnet w orden; sein Assistent sei leicht verletzt w orden. D a sie Schutzhelm e getragen hätten, hätten die Angreifer angenom m en, er sei der M it- fahrer, w eshalb sein Assistent verletzt w orden sei. G lücklicherw eise habe er das M otorrad selber geführt und so dem Tod entgehen können. 5. 5.1 Eine Prüfung der vorliegenden Akten lässt das Bundesverw altungsgericht in Ü ber- einstim m ung m it dem BFM zum Schluss kom m en, dass der Beschw erdeführer und seine Fam ilie nicht auf den Schutz der Schw eiz angew iesen sind, da aufgrund der Akten keine G ründe ersichtlich sind, aufgrund derer davon auszugehen w äre, dass sie sich nicht w eiterhin in Sri Lanka aufhalten könnten. In der angefochtenen Verfügung w urde zu R echt ausgeführt, dass die srilanki- schen Behörden schutzw illig und im R ahm en ihrer M öglichkeiten auch schutzfähig sind. H insichtlich der zeitlich zurückliegenden Ü bergriffe seitens der LTTE ist fest- zuhalten, dass der Beschw erdeführer zw ei Leibw ächter zugeteilt erhielt, w elche die Angreifer vom N ovem ber 2001 in die Flucht schlagen konnten. Seit diesem Vorfall erlitt er seitens der LTTE offenbar keine ernsthaften N achstellungen. D er Beschw erdeführer verw eist des W eiteren auf die bew affneten Auseinanderset- zungen zw ischen der (...) und der (...). In diesem Zusam m enhang ist darauf hinzu- w eisen, dass die srilankische Arm ee eingegriffen hat, um den gew altsam en Aktio- nen der beiden Parteien ein Ende zu setzen. Es ist som it davon auszugehen, dass die srilankischen Behörden auch bereit und fähig sind, im R ahm en ihrer M öglich-7 keiten Schutz vor Ü bergriffen durch die (...) zu gew ähren. In einem (...) der (...) und der (...) vom _______ w urde denn auch betont, dass m an zukünftig Konflikte verm eiden w olle. Insofern der Beschw erdeführer geltend m acht, es sei auf ihn und seinen Assistenten geschossen w orden, als er sich am 9. August 2007 auf einem M otorrad dem C am p der (...) genähert habe, bestehen gew ichtige Zw eifel an sei- ner Sachverhaltsdarstellung. Einerseits erscheint es unw ahrscheinlich, dass sich der Beschw erdeführer angesichts der von ihm geäusserten Befürchtungen einem C am p der (...) derart annähert, andererseits kann nicht davon ausgegangen w er- den, dass m an ihn vom C am p aus erkannt hätte, soll er sich doch 500 m von die- sem entfernt befunden haben und verm um m t gew esen sein. Insow eit der Beschw erdeführer geltend m acht, seine Fam ilie und er w ürden von is- lam ischen Fundam entalisten bedroht, ist festzuhalten, dass er sich auch diesbe- züglich an die srilankischen Behörden w enden und um Schutz nachsuchen kann. Angesichts der obigen Ausführungen und der bisherigen R echtsprechung er- scheint es trotz der schw ierigen Situation, in der sich der Beschw erdeführer und seine Fam ilie zurzeit zw eifellos befinden, nicht als unzum utbar, dass sie w eiterhin in ihrem H eim atland verbleiben. D en Beschw erdeführern steht es angesichts der in Sri Lanka gew ährten N iederlassungsfreiheit näm lich offen, dass G ebiet, in dem sie zurzeit w ohnen, zu verlassen und sich in einem anderen Teil Sri Lankas niederzu- lassen, w o die Situation ruhiger ist als im B._______. D as BFM hat jedenfalls in seiner Verfügung vom 7. Juni 2007 den ihm zustehenden w eiten Erm essensspiel- raum nicht verletzt. 5.2 Zusam m enfassend ist m it der Vorinstanz zu schliessen, dass die Schutzbedürftig- keit des Beschw erdeführers und seiner Fam ilie im Sinne des AsylG als nicht gege- ben erachtet w erden m uss und auch keine anderen G ründe zw ingend für die Ertei- lung einer Einreisebew illigung sprechen. 6. Aus diesen Erw ägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundes- recht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig fest- stellt und angem essen ist (Art. 106 AsylG ). D ie Beschw erde ist nach dem G esag- ten abzuw eisen. 7. Bei diesem Ausgang des Verfahrens w ären die Kosten dem Beschw erdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 Vw VG i.V.m Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 2 und 3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädi- gungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]). Aus verw al- tungsökonom ischen G ründen ist indessen auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 6 Bst. b VG KE). (D ispositiv nächste Seite)8 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. Es w erden keine Verfahrenskosten auferlegt. 3. D ieses U rteil geht an: - den Beschw erdeführer (durch Verm ittlung der Schw eizerischen Botschaft in C olom bo; w ir bitten Sie, dem Beschw erdeführer das beiliegende U rteil durch Aushändigung des O riginals [gegen Em pfangsbestätigung] oder Zustellung derselben per Post [Einschreiben m it R ückschein] zu eröffnen; bitte überm itteln Sie uns die Em pfangsbestätigung bzw . den R ückschein) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it deren Akten (Kopie zu den Akten; R ef.-N r. N _______) D er R ichter: D er G erichtsschreiber: W alter Lang C hristoph Basler Versand am :