<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2014.00510</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=215092&amp;W10_KEY=13013518&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2014.00510</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 09.04.2015</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Festsetzung Strassenprojekt</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Umstrittene Anordnung einer Begegnungszone. Die Beschwerdelegitimation ist gegeben: Der Beschwerdeführer hat als Eigentümer eines der streitbetroffenen Strasse nahe gelegenen Grundstücks ein schutzwürdiges Interesse daran, die Zulässigkeit der strittigen Begegnungszone als eine gemäss Art. 22 Abs. 2 lit. b RPG und § 237 PBG verkehrssichere und folglich genügende Erschliessung für Fussgänger im Rahmen dieses Beschwerdeverfahrens klären zu lassen. Im Übrigen ist er als Grundeigentümer einer Liegenschaft in unmittelbarer Umgebung zur besagten Strasse mit entsprechender besonderer, beachtenswerter naher Beziehung zum Streitgegenstand jedenfalls zur Beschwerde legitimiert, soweit dieses Rechtsmittel das Strassenprojekt betrifft (E. 2.3). Eine Verletzung des dem Beschwerdeführer zustehenden Anspruchs auf rechtliches Gehör aufgrund mangelnder Begründung des angefochtenen Entscheids ist nicht auszumachen (E. 4.4). Beim Gutachten im Sinn von Art. 108 Abs. 4 SSV handelt es sich von Gesetzes wegen um einen Kurzbericht, der entsprechend abgefasst sein darf (E. 5.1). Umfang und Inhalt des besagten Gutachtens genügen den gesetzlichen Anforderungen, zumal es um die Einführung einer Begegnungszone auf einer Länge von nur rund 100 m einer wohnorientierten Stichstrasse und damit ohne Durchgangsverkehr geht, bei der auch kein nennenswerter motorisierter Zubringer- oder Parkplatzsuchverkehr registriert wurde. In einer Gesamtbetrachtung konnte das Gutachten folglich ohne Weiteres als Entscheidgrundlage verwendet werden (E. 5.3). Da lediglich vorfrageweise in den Erwägungen des Urteils der Baurekurskommission erläutert wurde, mit welchen Massnahmen der Fussgängerschutz verbessert werden könnte, hat der besagte Entscheid diesbezüglich keine bindende Kraft (E. 6.4). Zu den besonderen tatsächlichen Verhältnissen, die eine Erleichterung gegenüber den Zugangsnormalien erlauben, gehören nebst einer separat geführten Fussgängererschliessung auch Verkehrsberuhigungsmassnahmen im Sinn von § 12 ZN. Dies muss entsprechend auch für flächenhaft angelegte Verkehrsberuhigungskonzepte wie Tempo-30-Zonen und somit auch Begegnungszonen gelten (E. 6.5). Mit der Anordnung einer Begegnungszone als Verkehrsberuhigungsmassnahme kann grundsätzlich eine verkehrssichere und damit eine genügende Erschliessung für die Fussgänger im Sinn von § 237 PBG sichergestellt werden (E. 6.7). Die mit der Anordnung der Begegnungszone einhergehende Herabsetzung der allgemeinen Höchstgeschwindigkeit stützt sich auf Art. 108 Abs. 2 lit. b SSV und bezweckt den Schutz für bestimmte Strassenbenützer, insbesondere für Kinder auf ihrem Weg zur Schule. Der Behörde steht ein gewisses Ermessen bei der Wahl der Massnahme zu, solange damit ein genügender Schutz der Fussgänger gewährleistet werden kann (E. 7.3). Mit der Anordnung der Begegnungszone und dem in diesem Zusammenhang einhergehenden Vortritt der Fussgänger kann der Fussgängerschutz im besagten Strassenabschnitt und somit die Verkehrssicherheit ohne Weiteres gewährleistet werden, weshalb sich diese strittige funktionelle Verkehrsanordnung als zweck- und verhältnismässig erweist (E. 7.4). Die Errichtung eines Trottoirs oder Fusswegs auf dem Grünstreifen, der dem Gemeinwesen gehört, kann angesichts der damit einhergehenden zusätzlichen Versiegelung von Boden und der dabei anfallenden Kosten samt Aufwand jedenfalls nicht als gegenüber der Anordnung einer Begegnungszone mildere Massnahme gewertet werden (E. 7.5). Unter den gegebenen Umständen erweist es sich nicht als rechtsverletzend, im Sinn von § 14 StrassG neben der Beachtung der Sicherheit der Fussgänger überdies die Bedürfnisse der sparsamen Landbeanspruchung und der Wirtschaftlichkeit zu berücksichtigen (E. 8). Abweisung der Beschwerde. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEGEGNUNGSZONE">BEGEGNUNGSZONE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERSCHLIESSUNG">ERSCHLIESSUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FUNKTIONELLE VERKEHRSANORDNUNG">FUNKTIONELLE VERKEHRSANORDNUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FUSSGÃNGERSTREIFEN">FUSSGÃNGERSTREIFEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GUTACHTEN">GUTACHTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HÃCHSTGESCHWINDIGKEIT">HÃCHSTGESCHWINDIGKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTLICHES GEHÃR">RECHTLICHES GEHÃR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STRASSENPROJEKT">STRASSENPROJEKT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TROTTOIR">TROTTOIR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: VERKEHR (INKL. STRASSENRECHT, WANDERWEGE)">VERKEHR (INKL. STRASSENRECHT, WANDERWEGE)</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERKEHRSBERUHIGUNG">VERKEHRSBERUHIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERKEHRSBERUHIGUNGSMASSNAHME">VERKEHRSBERUHIGUNGSMASSNAHME</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERKEHRSSICHERE ERSCHLIESSUNG">VERKEHRSSICHERE ERSCHLIESSUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERKEHRSSICHERHEIT">VERKEHRSSICHERHEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUGÃNGLICHKEIT">ZUGÃNGLICHKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUGANGSNORMALIEN">ZUGANGSNORMALIEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 237 PBG</span><br/><span class="gerade">§ 360 Abs. III PBG</span><br/><span class="ungerade">Art. 22 Abs. II lit. b RPG</span><br/><span class="gerade">Art. 22b SSV</span><br/><span class="ungerade">Art. 108 Abs. II SSV</span><br/><span class="gerade">Art. 108 Abs. II lit. b SSV</span><br/><span class="ungerade">Art. 108 Abs. IV SSV</span><br/><span class="gerade">§ 14 StrassG</span><br/><span class="ungerade">Art. 3 Abs. IV SVG</span><br/><span class="gerade">Art. 32 Abs. III SVG</span><br/><span class="ungerade">§ 3 VTempo30</span><br/><span class="gerade">§ 12 Zugangsnormalien</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>3. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=26620" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2014.00510</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 3. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">9. April 2015</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Rudolf Bodmer<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Bea Rotach, Verwaltungsrichterin Elisabeth Trachsel, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Anja Tschirky.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, vertreten durch RA B, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrer, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Stadtrat von ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Festsetzung Strassenprojekt,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>A ist EigentÃ¼mer des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 01 am C-Hof 02 in D. Dieses GrundstÃ¼ck ist von der E-Strasse her Ã¼ber die F-Strasse und den C-Hof erschlossen. Am 31. Oktober 2012 ordnete der Vorsteher des Polizeidepartements der Stad ZÃ¼rich zwischen der EinmÃ¼ndung C-Hof und dem Kehrplatz der F-Strasse eine Begegnungszone "F-Strasse" an und hob entsprechend Buchstabe b) der VerfÃ¼gung vom 24. Juni 1991 auf, welche die HÃ¶chstgeschwindigkeit auf der F-Strasse, TeilstÃ¼ck zwischen C-Hof und dem Kehrplatz, auf 30 km/h beschrÃ¤nkt hatte.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Im stÃ¤dtischen Amtsblatt und im kantonalen Amtsblatt publizierte das Tiefbauamt der Stadt ZÃ¼rich das Strassenbauprojekt "F-Strasse": Im Zusammenhang mit der geplanten Einrichtung einer Begegnungszone ab der EinmÃ¼ndung C-Hof werde auf der nordwestlichen Strassenseite, im Abschnitt zwischen der E-Strasse und der EinmÃ¼ndung C-Hof, ein Trottoir erstellt. Die Realisierung bedinge den Wegfall von sechs StrassenparkplÃ¤tzen. Mit der Planauflage vom ..., die bis â¦ dauerte, begann die Einsprachefrist.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b>Gegen die Anordnung der Begegnungszone "F-Strasse" und gegen das Strassenbauprojekt reichte A am 14. Dezember 2012 beim Stadtrat von ZÃ¼rich (nachfolgend Stadtrat) Einsprachen ein und beantragte, auf die Einrichtung einer Zone mit GeschwindigkeitsbeschrÃ¤nkung (Begegnungszone) in der F-Strasse, Abschnitt zwischen C-Hof und dem Kehrplatz, sei zu verzichten und stattdessen das Strassenbauprojekt in der Weise zu ergÃ¤nzen, dass auch auf dem Abschnitt der F-Strasse bis zum Kehrplatz entweder ein Trottoir im Strassengebiet oder aber ein FussgÃ¤ngerweg auf dem (bereits der Stadt gehÃ¶renden) GrÃ¼nstreifen Kat.-Nr. 03 erstellt werde. Es seien ihm die entstandenen Umtriebe â insbesondere die Anwaltskosten â vollumfÃ¤nglich zu vergÃ¼ten (zuzÃ¼glich Mehrwertsteuer). Das Einspracheverfahren Ã¼ber das vom Tiefbauamt der Stadt ZÃ¼rich aufgelegte Strassenbauprojekt "F-Strasse" sei mit dem Einspracheverfahren betreffend die vom Vorsteher des Polizeidepartements verfÃ¼gte Zone mit GeschwindigkeitsbeschrÃ¤nkungen (Begegnungszone) formell und materiell zu koordinieren.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>D. </b>Der Stadtrat wies am 15. Mai 2013 die Einsprachen gegen das Strassenbauprojekt "F-Strasse" (E- bis G-Strasse) und gegen den Erlass der funktionellen Verkehrsvorschriften (Begegnungszone "F-Strasse", zwischen C-Hof und dem Kehrplatz) ab. Er setzte das Projekt "F-Strasse" gemÃ¤ss den ProjektauflageplÃ¤nen vom 26. Oktober 2012 nach § 16 des Strassengesetzes vom 27. September 1981 (StrassG), Plan-Nrn. 06 und 07, fest. Die Verfahrenskosten wurden A auferlegt, und es wurden keine ParteientschÃ¤digungen zugesprochen.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">A erhob am 26. Juni 2013 beim Statthalteramt des Bezirks ZÃ¼rich (nachfolgend Statthalteramt) Rekurs gegen den Einspracheentscheid und stellte die folgenden AntrÃ¤ge:</p> <p class="Sachverhalt2"><span>" 1. Es sei der angefochtene Beschluss aufzuheben.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><span> 2. Es sei auf die Einrichtung einer Zone mit GeschwindigkeitsbeschrÃ¤nkung (Begegnungszone) ab der EinmÃ¼ndung C-Hof zu verzichten und stattdessen das Strassenbauprojekt in der Weise zu ergÃ¤nzen, dass auch auf dem restlichen Streckenabschnitt der F-Strasse bis zum Kehrplatz entweder ein Trottoir im Strassengebiet oder aber ein FussgÃ¤ngerweg auf dem (bereits der Stadt gehÃ¶renden) GrÃ¼nstreifen Kat.-Nr. 03 erstellt wird.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><span> 3. Eventuell sei die Sache zur ErgÃ¤nzung und Neuentscheidung an den Stadtrat zurÃ¼ckzuweisen.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><span> 4. Es sei ein Augenschein an Ort und Stelle durchzufÃ¼hren.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><span> 5. Alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen (auch fÃ¼r das Verfahren vor dem Stadtrat ZÃ¼rich) zulasten des Rekursgegners."</span></p> <p class="Urteilstext">Der Statthalter wies den Rekurs am 12. August 2014 ab und auferlegte A die Verfahrenskosten. Es wurden keine ParteientschÃ¤digungen zugesprochen.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen reichte A am 05. September 2014 Beschwerde beim Verwaltungsgericht ein und beantragte die Aufhebung der vorinstanzlichen Entscheide. Im Ãbrigen hielt er an den im Rahmen des Rekursverfahrens gestellten AntrÃ¤gen fest, alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen fÃ¼r das Einsprache-, das Rekurs- und das Beschwerdeverfahren (zuzÃ¼glich 8 % Mehrwertsteuer) zulasten des Stadtrats. Das Statthalteramt verzichtete am 24. September 2014 auf eine Vernehmlassung. Nach gewÃ¤hrter Fristerstreckung reichte der Stadtrat am 19. November 2014 die Beschwerdeantwort ein und beantragte die Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten von A. Letzterer stellte dem Verwaltungsgericht am 1. Dezember 2014 die Replik zu. Nach Gutheissung des Fristerstreckungsgesuchs Ã¼bersandte der Stadtrat am 14. Januar 2015 die Duplik und hielt am Antrag und seinen AusfÃ¼hrungen vollumfÃ¤nglich fest. A reichte nach gewÃ¤hrter Fristerstreckung am 13. Februar 2015 die Triplik ein. Nach erstreckter Frist stellte der Stadtrat am 05. MÃ¤rz 2015 dem Verwaltungsgericht die Quadruplik zu. Dazu liess sich A nicht vernehmen.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><span>Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde nach § 17 Abs. 4 Satz 2 StrassG in Verbindung mit § 41 </span>Abs. 1 <span>und § 19 lit. a des Verwaltungsrechts</span>­<span>pflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) </span>bzw. § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a VRG <span>zustÃ¤ndig.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b><i> </i></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Der Beschwerdegegner zieht die Beschwerdelegitimation des BeschwerdefÃ¼hrers in Zweifel. Dessen Betroffenheit sei durch die strittige Anordnung â wenn Ã¼berhaupt â lediglich gering, da sich der Zugang zu </span>dessen<span> GrundstÃ¼ck vollstÃ¤ndig auf der Strassenseite C-Hof und nicht im </span>streitbetroffenen<span> Abschnitt der F-Strasse ab C-Hof befinde.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Zur Erhebung einer Beschwerde ist nach § 49 in Verbindung mit § 21 Abs. 1 VRG berechtigt, wer durch die Anordnung berÃ¼hrt ist und ein schutzwÃ¼rdiges Interesse an deren Aufhebung oder Ãnderung hat. Bei funktionellen Verkehrsanordnungen im Sinn von Art.</span> <span>3 Abs.</span> <span>4 des Strassenverkehrsgesetzes vom 19.</span> <span>Dezember 1958 (SVG), zu denen auch durch Signale angeordnete GeschwindigkeitsbeschrÃ¤nkungen und damit â wie vorliegend infrage stehend â Begegnungszonen im Sinn von Art.</span> <span>22b der Signalisationsverordnung vom 5. September 1979 (SSV) gehÃ¶ren (vgl. BGr, 22.</span> <span>Dezember 2008, 1C_276/2008, E.</span> <span>2.1.2), handelt es sich um AllgemeinverfÃ¼gungen, die â wie die Vorinstanz festhielt â von allen Verkehrsteilnehme</span>nden<span> angefochten werden kÃ¶nnen, soweit sie die mit der BeschrÃ¤nkung belegte Strasse mehr oder weniger regelmÃ¤ssig benÃ¼tzen. Dies gilt etwa fÃ¼r Anwohner oder Pendler (vgl</span>. <span>BGr, 10. Dezember 2012, 1C_160/2012, E. 1.2; 8.</span> <span>September 2010, 1C_17/2010, E.</span> <span>1.1; BGE 136 II 539 E.</span> <span>1.1; Martin Bertschi in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3.</span> <span>A., ZÃ¼rich etc. 2014 [Kommentar VRG], §</span> <span>21 </span>N<span>. 48). Glaubhaft zu machen ist von den Betreffenden jedenfalls, dass das Projekt fÃ¼r sie </span>â <span>unter WÃ¼rdigung der gesamten UmstÃ¤nde </span>â <span>BeeintrÃ¤chtigungen von einer gewissen IntensitÃ¤t zur Folge hat. Hingegen sind die Anforderungen an das Ausmass und die Wahrscheinlichkeit der BeeintrÃ¤chtigung nicht hoch. Das Bundesgericht lÃ¤sst es beispielsweise schon genÃ¼gen, dass eine gewisse EinschrÃ¤nkung der Verkehrssicherheit fÃ¼r FussgÃ¤nger nicht von der Hand zu weisen ist (BGr, 15.</span> <span>Oktober 2010, 1C_317 und 319/2010, E.</span> <span>5.5</span> <span>ff.; Bertschi, § 21 N.</span> <span>49). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.3 </span></b><span>Letzteres ist im vorliegenden Fall ohne Weiteres gegeben, zumal â wie die Vorinstanz zutreffend </span>erwÃ¤hnt<span> â die in der Liegenschaft des BeschwerdefÃ¼hrers wohnhaften FussgÃ¤nger auf einen sicheren Durchgang zum Ã¶ffentlichen Verkehr und damit zur Tramlinie </span>â¦<span> an der G-Strasse angewiesen sind, wobei sie dafÃ¼r den von der strittigen Begegnungszone betroffenen Abschnitt der F-Strasse durchqueren mÃ¼ssen. </span>Gleiches gilt bezÃ¼glich der dort wohnhaften Kinder auf ihrem Weg zum Schulhaus H-Strasse. Sodann hatte die Baurekurskommission I des Kantons ZÃ¼rich (fortan Baurekurskommission, heute: Baurekursgericht) im rechtskrÃ¤ftigen Entscheid vom 18. September 2009 beanstandet, dass das Bauvorhaben auf dem GrundstÃ¼ck <span>Kat.-Nr.</span> 04, das sich an der F-Strasse 05 im Gebiet der geplanten Begegnungszone befindet, wegen des Fehlens eines FussgÃ¤ngerschutzes Ã¼ber keine genÃ¼gende Erschliessung verfÃ¼ge. Unter Hinweis auf das Urteil VB.2005.00048 des Verwaltungsgerichts vom 29. Juni 2005 wurde dabei erwogen, dass fÃ¼r die F-Strasse eine Tempo-30-Zone im Sinn von Art. 22a SSV signalisiert sei, vermÃ¶ge alleine den gebotenen FussgÃ¤ngerschutz nicht zu ersetzen. Anstelle dieser Tempo-30-Zone als funktionelle Verkehrsanordnung im Sinn <span>von Art.</span> <span>3 Abs.</span> <span>4 SVG </span>wÃ¤re ein solcher Schutz nach Ansicht der Baurekurskommission erst durch die Erstellung eines Trottoirs oder eines FussgÃ¤ngerwegs gewÃ¤hrleistet. Damit besteht ein schutzwÃ¼rdiges Interesse des BeschwerdefÃ¼hrers als EigentÃ¼mer des im Norden an die Parzelle Kat.-Nr. 04 angrenzenden GrundstÃ¼cks, die ZulÃ¤ssigkeit der strittigen Begegnungszone als eine gemÃ¤ss Art. 22 Abs. 2 lit. b des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 Ã¼ber die Raumplanung (RPG) und § 237 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) verkehrssichere und folglich genÃ¼gende Erschliessung fÃ¼r FussgÃ¤nger im Rahmen dieses Beschwerdeverfahrens klÃ¤ren zu lassen. Im Ãbrigen ist der<span> BeschwerdefÃ¼hrer als GrundeigentÃ¼mer einer Liegenschaft in unmittelbare</span>r<span> Umgebung </span>zur F-Strasse<span> mit entsprechender besonderer, beachtenswerter naher Beziehung zum Streitgegenstand </span>jedenfalls <span>zur Beschwerde legitimiert, soweit </span>dieses Rechtsmittel<span> das Strassenprojekt betrifft. Dies bejahten </span>denn <span>auch die Vorinstanzen. </span></p> <p class="Erwgung2">Unter diesen UmstÃ¤nden<span> und da der Antrag des BeschwerdefÃ¼hrers, auf dem streitbetroffenen Abschnitt entweder ein Trottoir im Strassengebiet oder aber ein</span>en<span> FussgÃ¤ngerweg auf dem der Stadt gehÃ¶renden GrÃ¼nstreifen Kat.-Nr.</span> 03<span> zu erstellen, auch als </span>ErgÃ¤nzung bzw. Ãnderung <span>des Strassenprojekts verstanden werden kann, </span>ist von<span> seine</span>r<span> Beschwerdelegitimation </span>auszugehen<span>.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><span>Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer </span>die DurchfÃ¼hrung eines <span>Augenschein</span>s an Ort und Stelle<span> im Sinn von §</span> <span>7 Abs.</span> <span>1 VRG verlangt, ist festzuhalten, dass sich ein solcher Termin auf dem Lokal erÃ¼brigt</span>:<span> Eine dahingehende Pflicht besteht nur, wenn die tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse auf andere Weise Ã¼berhaupt nicht abgeklÃ¤rt werden kÃ¶nnen (</span>BGr, 8. November 2010, 1C_192, E. 3.3; VGr, 19. April 2012, VB.2011.00612, E. 1.3; Kaspar PlÃ¼ss, Kommentar VRG<span>, §</span> <span>7 N. 78</span> <span>f.), was vorliegend nicht der Fall ist. Unter Vornahme einer antizipierten BeweiswÃ¼rdigung erweist sich die Sachlage aus den Akten</span> â insbesondere den PlÃ¤nen, dem Gutachten vom 24. September 2012 sowie den weiteren Beobachtungen und Erkenntnissen der Dienstabteilung Verkehr â <span>als hinreichend </span>geklÃ¤rt<span> (</span>zum Gutachten siehe E. 5). Im Ãbrigen ist die vorliegend im Wesentlichen zu klÃ¤rende Frage, ob anstatt eines Trottoirs oder eines FussgÃ¤ngerwegs auch eine Begegnungszone als Massnahme fÃ¼r den im Rahmen einer genÃ¼genden Erschliessung zu gewÃ¤hrleistenden FussgÃ¤ngerschutz angeordnet werden darf, rechtlicher Natur (BGr, 6. Juli 2012, 1C_76/2012, E. 2.4; PlÃ¼ss, § 7 N. 79).</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b>Der BeschwerdefÃ¼hrer macht mehrere Verletzungen des Anspruchs auf rechtliches GehÃ¶r im Rekursverfahren geltend. <span>Der Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r umfasst unter anderem das Recht einer betroffenen Person, sich zu allen relevanten Gesichtspunkten zu Ã¤ussern, und den Anspruch auf PrÃ¼fung der AntrÃ¤ge und Stellungnahmen durch die urteilenden BehÃ¶rden sowie auf einen begrÃ¼ndeten Entscheid (Art.</span> <span>29 Abs.</span> <span>2 der Bundesverfassung vom 18.</span> <span>April 1999 [BV]; Art.</span> <span>18 Abs.</span> <span>2 der Verfassung des Kantons ZÃ¼rich vom 27.</span> <span>Februar 2005</span> [KV]<span>; §</span> <span>10 Abs.</span> <span>1, §</span> <span>28 Abs.</span> <span>1 VRG; Ulrich HÃ¤felin/Walter Haller/Helen Keller, Schweizerisches Bundesstaatsrecht, </span>8. A<span>., ZÃ¼rich etc. 2008, N.</span> <span>835</span> <span>ff., 838; Alain Griffel, Kommentar VRG, §</span> <span>8 N.</span> <span>30, 32, 35 und §</span> <span>28 N. 5; PlÃ¼ss, §</span> <span>10 N. 34). Aus dem rechtlichen GehÃ¶r ergibt sich Ã¼berdies ein Anspruch auf Abnahme der von den Beteiligten beantragten oder angebotenen Beweismittel Ã¼ber erhebliche Tatsachen (Griffel, §</span> <span>8 N.</span> <span>34). Der Anspruch auf Beweisabnahme gilt jedoch nicht absolut: Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung kann eine BehÃ¶rde von der Abnahme beantragter Beweismittel insbesondere dann absehen, wenn der Sachverhalt, den eine Partei beweisen will, nicht rechtserheblich ist (Unerheblichkeit des Beweismittels), wenn durch den angebotenen Beweis bereits Feststehendes bewiesen werden soll (ÃberflÃ¼ssigkeit des Beweismittels) oder wenn von vornherein gewiss ist, dass der angebotene Beweis keine KlÃ¤rung herbeizufÃ¼hren vermag (mangelnde Tauglichkeit des Beweismittels, was mittels antizipierter BeweiswÃ¼rdigung festgestellt werden kann; vgl. BGr, 21.</span> <span>August 2014, 5A_282/2014, E.</span> <span>3.2; BGE 057 Ia 262 E.</span> <span>4b; zum Ganzen siehe Michele Albertini, Der verfassungsmÃ¤ssige Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r im Verwaltungsverfahren des modernen Staates, Bern 2000, S.</span> <span>372</span> <span>ff.). </span></p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Als GehÃ¶rsverletzung rÃ¼gt der BeschwerdefÃ¼hrer, dass die<span> Vorinstanz auf </span>die unter II.B.2 der Beschwerde aufgefÃ¼hrten Vorbringen der<span> Rekursschrift </span>betreffend die konkrete Nutzung des streitbetroffenen Abschnitts der F-Strasse <span>mit keinem Wort eingegangen </span>sei. Im angefochtenen Entscheid sind AusfÃ¼hrungen zur besagten Strassennutzung in E. 8.4 ff. zu finden. Dass sich die Vorinstanz dabei <span>nicht mit allen </span>AusfÃ¼hrungen in der Rekursschrift<span> auseinander</span>setzte<span> und jedes einzelne Vorbringen ausdrÃ¼cklich </span>widerlegte, ist nicht zu beanstanden<span>. Vielmehr </span>durfte<span> sie sich auf die fÃ¼r den Entscheid wesentlichen Punkte beschrÃ¤nken (BGE 134 I 83 E. 4.1, mit weiteren Hinweisen)</span>. Im vorliegenden Fall war es zweckmÃ¤ssig, die grundsÃ¤tzliche ZulÃ¤ssigkeit von Begegnungszonen in Wohn-, GeschÃ¤ftsbereichen und Mischzonen, insbesondere mit Ã¼berwiegendem Wohnanteil wie vorliegend gegeben, abzuklÃ¤ren. Entgegen der Darstellung des BeschwerdefÃ¼hrers nahm die Vorinstanz sodann gestÃ¼tzt auf das Gutachten der Dienstabteilung Verkehr vom 24. September 2012 Bezug auf die konkrete Nutzung des streitbetroffenen Strassenabschnitts, insbesondere als Fuss- und Schulweg sowie hinsichtlich des Durchgangs- und Anlieferungsverkehrs. AusfÃ¼hrungen zum generell auftretenden und gemÃ¤ss Gutachten vom 24. September 2012 nicht Ã¼bermÃ¤ssig ins Gewicht fallenden Parkplatzsuchverkehr sowie zur vernachlÃ¤ssigbaren Beanspruchung der Strasse als Entsorgungsweg durch die Ã¶ffentlichen Dienste konnten unterbleiben (siehe auch nachfolgend E. 7.4). Die Vorinstanz untersuchte sodann aufgrund der vom BeschwerdefÃ¼hrer monierten ungenÃ¼genden bzw. fehlerhaften Sachverhaltsfeststellung die Geeignetheit und VerlÃ¤sslichkeit des Gutachtens der Dienstabteilung Verkehr vom 24. September 2012 in genÃ¼gender Weise und befand, dass es trotz seiner KÃ¼rze sorgfÃ¤ltig abgefasst sei und in Verbindung mit den weiteren Erhebungen der Dienstabteilung Verkehr keine Veranlassung bestehe, die Schlussfolgerungen im Gutachten oder aber die weiter gewonnenen Erkenntnisse in Zweifel zu ziehen. Folglich ist nicht ersichtlich, dass sich der angefochtene Entscheid mit den wesentlichen Vorbringen des BeschwerdefÃ¼hrers nicht auseinandergesetzt hÃ¤tte und entsprechend eine GehÃ¶rsverletzung vorliegen wÃ¼rde. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>BezÃ¼glich des im Rekursverfahren beantragten Augenscheins ist mit <span>der Vorinstanz festzuhalten, dass</span> mit den sich in den Akten befindenden PlÃ¤nen und den Vorbringen der Parteien in ihren Eingaben die tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse der vorliegenden Streitsache ausreichend klar sind, um eine rechtliche Beurteilung des Falls vornehmen zu kÃ¶nnen (vgl. auch E. 3). Unter diesen UmstÃ¤nden ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz keinen Augenschein durchfÃ¼hrte. Eine Verletzung des Anspruchs auf Abnahme eines vom BeschwerdefÃ¼hrer beantragten Beweismittels und damit auf rechtliches GehÃ¶r liegt somit nicht vor.</p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.4 </span></b><span>GestÃ¼tzt auf das Gutachten vom 24.</span> <span>September 2012 und die weiteren Erhebungen der Dienstabteilung Verkehr konnte die Vorinstanz in ausreichendem Mass begrÃ¼nden, </span>dass<span> die Anordnung einer Begegnungszone einer verkehrssicheren Erschliessung im Sinn von §</span> <span>237 PBG entspricht</span>,<span> sowie </span>prÃ¼fen, <span>ob die Voraussetzungen von Art. 32 Abs. 3 SVG und Art. 108 Abs. 2 und 4 SSV zur Herabsetzung der HÃ¶chstgeschwindigkeit und damit zur Anordnung der strittigen Begegnungszone als funktionelle Verkehrsanordnung erfÃ¼llt sind (BGr, 9. Dezember 2011, 1C_370/2011, E. 2.5; 9.</span> <span>Oktober 2008, 1C_206/2008, E. 2.2). Dem BeschwerdefÃ¼hrer war es denn auch ohne Weiteres mÃ¶glich, die vorinstanzliche VerfÃ¼gung vom 12.</span> <span>August 2014 sachgerecht anzufechten</span>. <span>Die BegrÃ¼ndung muss so abgefasst sein, dass der Betroffene einen Entscheid gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann (Giovanni Biaggini, Kommentar Bundesverfassung, ZÃ¼rich 2007, Art. 29 N. 17 ff.). Eine Verletzung des ihm zustehenden Anspruchs auf rechtliches GehÃ¶r aufgrund mangelnder BegrÃ¼ndung des besagten Entscheids ist folglich nicht auszumachen</span>.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.1 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer rÃ¼gt eine ungenÃ¼gende bzw. fehlerhafte Sachverhaltsfeststellung im Sinn von §</span> <span>50 Abs.</span> <span>1 in Verbindung mit §</span> <span>20 Abs.</span> <span>1 lit.</span> <span>b VRG durch die Verwendung des Gutachtens vom 24.</span> <span>September 2012 und die bereits im vorinstanzlichen Verfahren vor</span>handenen<span> weiteren Erhebungen der Dienstabteilung Verkehr</span>. <span>Zu</span>r KÃ¼rze des<span> Gutachten</span>s<span>, das von behÃ¶rdeninternen Fachleuten nach mehreren Augenscheinen erstellt wurde, </span>ist zunÃ¤chst festzuhalten<span>, dass es sich von Gesetzes wegen um einen Kurzbericht handelt, der entsprechend abgefasst </span>sein darf <span>(vgl. Art.</span> <span>108 Abs.</span> <span>4 SSV und Art.</span> <span>3 der Verordnung des EidgenÃ¶ssischen Departements fÃ¼r Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation vom 28.</span> <span>September 2001 Ã¼ber die Tempo-30-Zone und die Begegnungszonen [nachfolgend Verordnung UVEK Ã¼ber Tempo-30-Zonen/</span><span> </span><span>Begegnungszonen]</span>; BGr, 9. Dezember 2011, 1C_370/2011, E. 2.4<span>). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.2 </span></b><span>Das von der Dienstabteilung Verkehr gewÃ¤hlte </span>und vom BeschwerdefÃ¼hrer kritisierte <span>Fragebogen-Format mit teilweise weitergehenden AusfÃ¼hrungen </span>enthÃ¤lt jedenfalls die vom Gesetz vorgeschriebenen Punkte (vgl. <span>Art.</span> <span>3 der Verordnung UVEK Ã¼ber Tempo-30-Zonen/Begegnungszonen</span>)<span>: So sind </span>im Gutachten vom 24. September 2012 die <span>Ziele umschrieben, die mit der Anordnung der Begegnungszone erreicht werden sollen, nÃ¤mlich FussgÃ¤ngervortritt sowie eine Reduktion des Sicherheitsdefizits auf dem Schulweg (vgl. Art.</span> <span>3 lit.</span> <span>a der Verordnung UVEK Ã¼ber Tempo-30-Zonen/Begegnungszonen). </span>Des Weiteren<span> ist ein Ãbersicht</span>s<span>plan mit der </span>aufgrund<span> des Raumplanungsrechts festgelegten Hierarchie der Strassen im betroffenen Gebiet angefÃ¼gt (vgl. Art.</span> <span>3 lit.</span> <span>b der Verordnung UVEK Ã¼ber Tempo-30-Zonen/Begegnungszone</span>n<span>).</span> N<span>ach Massgabe von Art.</span> <span>3 lit.</span> <span>c und f der Verordnung UVEK Ã¼ber Tempo-30-Zonen/Begegnungszonen </span>lassen sich im Gutachten <span>eine Beurteilung bestehender und absehbarer Sicherheitsdefizite ("Fehlendes Trottoir"), VorschlÃ¤ge fÃ¼r </span>sowie <span>AufzÃ¤hlung und Umschreibung von Massnahmen zur Behebung dieser Defizite ("Punktuelle Baumassnahmen bei der Verzweigung C-Hof"</span>; <span>"Baumassnahmen"</span>; <span>"Baukoordination: AuslÃ¶ser BZ"</span>; <span>"Vorzeitige Inbetriebnahme mÃ¶glich") und eine Bewertung dieser vorgeschlagenen Massnahmen finden. Die Schlussbewertung enthÃ¤lt die Kernaussage des Gutachtens und qualifiziert die vorliegend umstrittene Begegnungszone als geeignet.</span> Entgegen der Ansicht des BeschwerdefÃ¼hrers<span> ist nicht bereits von einer unzureichenden Begutachtung auszugehen, nur weil die notwendigen Baumassnahmen, die in aller Regel eine funktionelle Verkehrsanordnung â wie eine Begegnungszone â ergÃ¤nzen, indessen nicht im gleichen Verfahren erlassen werden kÃ¶nnen (VPB 63/1999 Nr.</span> <span>55 E.</span> <span>4a; VGr, 7. April 2005, VB.2004.00558, E.</span> <span>2.4.2</span> <span>f.), nicht weiter </span>beschrieben<span> werden. </span>Das <span>vorliegend </span>streitbetroffene<span> Gutachten</span> enthÃ¤lt ausserdem <span>Informationen Ã¼ber die bestehende QualitÃ¤t des Gebiets als Wohnraum, einschliesslich der NutzungsansprÃ¼che ("Zone <span>√</span> Wohnzone"; "Temporegime <span>√</span> Tempo 30"; "MIV-Belastung <span>√</span> klein"; "Durchgangsverkehr <span>√</span> Unerheblich"; "Anlieferung <span>√</span> Unerheblich"; "FussgÃ¤nger-Frequenz <span>√</span> mittel"; "Parkierungsart <span>√</span> einseitig"; "Parkierungsmenge <span>√</span> mÃ¤ssig"; vgl. Art.</span> <span>3 lit.</span> <span>e der Verordnung UVEK Ã¼ber Tempo-30-Zonen/Begegnungszonen). Auch liegen Angaben vor, weshalb von einer Geschwindigkeitsmessung abgesehen wurde (vgl. Art.</span> <span>3 lit.</span> <span>d der Verordnung UVEK Ã¼ber Tempo-30-Zonen/Begegnungszonen). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.3 </span></b><span>Obgleich das Gutachten einem Fragebogen gleicht, ist es sorgfÃ¤ltig abgefasst</span>. Sein <span>Umfang und </span>Inhalt genÃ¼gen den gesetzlichen Anforderungen<span>, zumal es um die EinfÃ¼hrung einer Begegnungszone auf einer LÃ¤nge von nur rund 100</span> <span>m einer wohnorientierten Stichstrasse </span>und damit <span>ohne Durchgangsverkehr geht, bei der auch kein nennenswerter motorisierter Zubringer- oder Parkplatzsuchverkehr registriert wurde</span><span> </span><span>(vgl. BGr, 9.</span> <span>Dezember 2011, 1C_370/2011, E.</span> <span>2.7). In einer Gesamtbetrachtung konnte das Gutachten folglich ohne Weiteres als Entscheidgrundlage verwendet werden. Zur nach Bundesgericht mÃ¶glichen ErgÃ¤nzung und Konkretisierung der im Gutachten enthaltenen Informationen (vgl. BGr, 9. Dezember 2011, 1C_370/2011, E. 2.5) lagen den Vorinstanzen schliesslich weitere </span>behÃ¶rdliche <span>AbklÃ¤rungen und Erhebungen vor. Damit wurde der Sachverhalt nach Massgabe von §</span> <span>7 Abs.</span> <span>1 VRG in genÃ¼gender Weise abgeklÃ¤rt, weshalb keine Verletzung von § 50 Abs.</span> <span>1 in Verbindung mit § 20 Abs.</span> <span>1 lit.</span> <span>b </span>VRG <span>ersichtlich ist. Das Gutachten vom 24. September 2012 sowie die weiteren Erhebungen der Dienstabteilung Verkehr</span><span> </span><span>dienen auch vorliegend </span>der Entscheidfindung<span>.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>6.1 </b><span>Mit seiner Beschwerde wendet sich der BeschwerdefÃ¼hrer </span>im Wesentlichen <span>gegen die funktionelle Verkehrs</span>anordnung<span> des Beschwerdegegners, ab der EinmÃ¼ndung C-Hof bis zum Kehrplatz </span>auf <span>der F-Strasse eine Begegnungszone zu schaffen. </span>Er ist der Meinung, dass das Erschliessungsproblem so im Gegenteil weiterhin bestehen bliebe, was sich spÃ¤testens beim nÃ¤chsten Rechtsstreit um eine Baubewilligung fÃ¼r einen Neubau an diesem Strassenabschnitt zeigen wÃ¼rde. Der BeschwerdefÃ¼hrer stellt insbesondere infrage<span>, </span>ob<span> es der Stadt ZÃ¼rich als EigentÃ¼merin der betreffenden Strasse grundsÃ¤tzlich freisteht, eine andere als die im Urteil der Baurekurskommission vom 18. September 2008 aufgezeigten Massnahmen zu treffen, um den damals festgestellten ungenÃ¼genden FussgÃ¤ngerschutz zu verbessern bzw. das bestehende Sicherheitsdefizit zu mindern. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Der Beschwerdegegner </span>hingegen <span>bestreitet, dass der von der Baurekurskommission festgestellte baurechtliche Erschliessungsmangel einzig durch die Realisierung eines dur</span>ch<span>gehenden baulichen FussgÃ¤ngerschutzes behoben werden kann. Der Mangel soll stattdessen im fraglichen Strassenabschnitt durch die Ausscheidung einer Begegnungszone mit BeschrÃ¤nkung der HÃ¶chstgeschwindigkeit auf 20</span> <span>km/h und Vortritt der Zufussgehenden behoben werden</span>, was von der Vorinstanz als zulÃ¤ssig erachtet wurde<span>.</span></p> <p class="Erwgung2"><b>6.2 </b>Eine genÃ¼gende Erschliessung eines GrundstÃ¼cks im Sinn von Art. 19 Abs. 1 und Art. 22 Abs. 2 lit. b RPG und §§ 234â236 PBG liegt unter anderem dann vor, wenn es selber und die darauf vorgesehenen Bauten und Anlegen genÃ¼gend "zugÃ¤nglich" sind. In tatsÃ¤chlicher Hinsicht bedingt genÃ¼gende ZugÃ¤nglichkeit eine der Art, der Lage und der Zweckbestimmung der Bauten oder Anlagen entsprechende Zufahrt fÃ¼r die Fahrzeuge der Ã¶ffentlichen Dienste und der BenÃ¼tzer (§ 237 Abs. 1 Satz 1 PBG), wobei sich die Bestimmung von § 237 PBG auf "Geh-"Wege, Zufahrten fÃ¼r Motorfahrzeuge und die Erschliessung durch den Ã¶ffentlichen Verkehr bezieht. Zufahrten sollen fÃ¼r jedermann verkehrssicher sein (§ 237 Abs. 2 PBG). § 237 Abs. 1 und 2 PBG regeln die GrundsÃ¤tze, wÃ¤hrend die Normalien Ã¼ber die Anforderungen an die ZugÃ¤nglichkeit vom 9. Dezember 1987 (ZN), die gestÃ¼tzt auf § 360 Abs. 1 PBG vom Regierungsrat erlassen wurden, Details dazu enthalten (vgl. Christoph Fritzsche/Peter BÃ¶sch/Thomas Wipf, ZÃ¼rcher Planungs- und Baurecht, Band 2, 5. A., ZÃ¼rich 2011, N. 12.3.1.1). </p> <p class="Erwgung2"><b>6.3 </b>Bei der<span> Beurteilung der hinreichenden strassenmÃ¤ssigen Erschliessung </span>und insbesondere der GewÃ¤hrung von Erleichterungen von den technischen Anordnungen der Zugangsnormalien steht der zustÃ¤ndigen kommunalen BehÃ¶rde <span>eine von der Rekursinstanz zu beachtende Entscheidungs- und Ermessensfreiheit </span>zu<span> (</span>vgl. <span>RB 1986 Nr.</span> <span>13; </span>17. November 2010, <span>VB.2010.00184</span>, E. 3.3<span>, </span>29. Oktober 2008, <span>VB.2008.00286</span>/VB.2008.287, E. 4.2; 18. August 2004, VB.2003.00430, E. 4.2 = BEZ 2004 Nr. 64<span>). GeprÃ¼ft wird daher nur, ob der angefochtene Entscheid auf einer richtigen und vollstÃ¤ndigen Feststellung des massgeblichen Sachverhalts beruht und ob die bewilligte ErschliessungslÃ¶sung als verkehrssicher und unter dem Gesichtswinkel der ZweckmÃ¤ssigkeit als vertretbar erscheint (Fritzsche/BÃ¶sch/Wipf, N.</span> <span>12.3.1.4). Vor Verwaltungsgericht kÃ¶nnen gemÃ¤ss § 50 </span>in Verbindung mit § 20 Abs. 1 lit. a und b <span>VRG von vorneherein nur Rechtsverletzungen im Sinn dieser Bestimmung</span>en<span> geltend gemacht werden.</span> </p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.4 </span></b>Im Entscheid der Baurekurskommission vom 18. September 2009 wurde fÃ¼r einen normalienkonformen Ausbau vorgeschlagen, die F-Strasse mit einem 2 bis 2,5 m breiten Trottoir und beidseitigen Banketten von je 0,3 m auszubauen oder auf dem bereits der Stadt gehÃ¶renden GrÃ¼nstreifen einen FussgÃ¤ngerweg zu errichten. Diese VorschlÃ¤ge haben keine Bindungswirkung fÃ¼r spÃ¤tere Entscheide, zumal sich eine solche Wirkung grundsÃ¤tzlich nur auf das Dispositiv bezieht (vgl. VGr, 3. November 2010, VB.2010.00424, E. 3.3 mit weiteren Hinweisen). Das Dispositiv des Entscheids der Baurekurskommission vom 18. September 2009 spricht sich indessen nicht Ã¼ber die Erschliessung aus. Da lediglich vorfrageweise in den ErwÃ¤gungen erlÃ¤utert wurde, mit welchen Massnahmen der FussgÃ¤ngerschutz verbessert werden kÃ¶nnte, hat das besagte Urteil diesbezÃ¼glich keine bindende Kraft. </p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.5 </span></b>Die Festlegung der Zugangsart erfolgt nach dem voraussichtlichen Verkehrsaufkommen aufgrund der Nutzung mit Wohneinheiten gemÃ¤ss den Anwendungsbereichen im Anhang der Zugangsnormalien. Die Auswirkungen von anderen Nutzungen werden in den Wohneinheiten umgerechnet (§ 6 Abs. 1 ZN). <span>Von den technischen Anforderungen, wie sie fÃ¼r den Strassenausbau in den Zugangsnormalien festgehalten sind, kÃ¶nnen gestÃ¼tzt auf § 360 Abs. 3 PBG in Verbindung mit §</span> 11 <span>ZN aufgrund der tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse Erleichterungen gewÃ¤hrt werden (vgl. VGr, 5. Oktober 1998, VB.1998.00154, E.</span> <span>1.c]aa]; 26. November 1997, VB.1997.00131 und 132,</span> E. <span>3.b]). Nach verwaltungsgerichtlicher Praxis darf bei Zufahrtsstrassen im oberen Anwendungsbereich </span>bis 150 Wohneinheiten <span>(vgl. Anhang ZN)</span> â wie beim vorliegend betroffenen Abschnitt der F-Strasse gegeben â <span>und selbst bei hÃ¶herrangigen Erschliessungsstrassen auf das Erfordernis eines Gehwegs verzichtet werden, wenn die Verkehrssicherheit bzw. der FussgÃ¤ngerschutz anderweitig gewÃ¤hrleistet bleibt (VGr, 23. MÃ¤rz 2011, VB.2010.00669/VB.2010.00671, E. 5.4.1; 20.</span> <span>Oktober 2010, VB.2010.00040, E.</span> <span>2.3; 24.</span> <span>MÃ¤rz 2010, VB.2009.00507, E. 4.3 f.). Zu den besonderen tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnissen, </span>die eine solche Erleichterung gegenÃ¼ber den Normalien erlauben <span>(vgl. die nicht abschliessende AufzÃ¤hlung in §</span> 11<span> ZN), gehÃ¶ren nebst einer separat gefÃ¼hrten FussgÃ¤ngererschliessung auch Verkehrsberuhigungsmassnahmen im Sinn von § 12 ZN (VGr, 23.</span> <span>MÃ¤rz 2011, VB.2010.00669/VB.2010.00671, E.</span> <span>5.4.1; 16. November</span> 2005<span>, VB.2005.00379, E.</span> <span>3.4; 2.</span> <span>November 2005, VB.2005.00263, E.</span> <span>4.1). Dies muss entsprechend auch fÃ¼r flÃ¤chenhaft angelegte Verkehrsberuhigungskonzepte wie Tempo-30-Zonen </span>und somit<span> auch Begegnungszonen gelten</span>. Solche Konzepte sind in aller Regel mit baulichen Massnahmen â wie im Gutachten der Dienstabteilung Verkehr vom 24. September 2012 ebenfalls vorgeschlagen und vom Beschwerdegegner schliesslich vorgesehen â verbunden, um den<span> Zweck der generellen Geschwindigkeitsherabsetzung </span>zu erfÃ¼llen <span>(</span>Art. 5 Abs. 1 und 3 der Verordnung UVEK Ã¼ber Tempo-30-Zonen/Begegnungszonen; vgl. <span>VPB 63/1999 Nr. 55 E. 4a; VGr, 7. April 2005, VB.2004.00558, E. 2.4.2; Fritzsche/BÃ¶sch/Wipf, S. 581, N. 12.3.3.6</span>; Christoph J. Rohner, Erlass und Anfechtung von lokalen Verkehrsanordnungen, ZÃ¼rich/St. Gallen, 2012, S. 130; Roger Marco Meier, Verkehrsberuhigungsmassnahmen nach dem Recht des Bundes und des Kantons ZÃ¼rich, ZÃ¼rich, 1989, S. 94 f.<span>). Damit </span>ist davon auszugehen, dass eine verkehrssichere und damit genÃ¼gende FussgÃ¤ngererschliessung im Sinn von § 237 PBG grundsÃ¤tzlich auch mittels Begrenzung der<span> allgemeine</span>n<span> HÃ¶chstgeschwindigkeit</span> im Rahmen einer Begegnungszone und damit zu schaffenden Gestaltungs- und Verkehrsberuhigungselementen erreicht werden kann<span>.</span><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b>6.6 </b>Daran Ã¤ndert die vom BeschwerdefÃ¼hrer angefÃ¼hrte Rechtsprechung nichts. Der<span> vorliegend streitbetroffene Abschnitt der F-Strasse als </span>in einem Kehrplatz endende <span>Zufahrtsstrasse im oberen Anwendungsbereich </span>kann <span>nicht mit de</span>n<span> im Urteil</span><span> </span><span>VB.2005.00379 vom 16.</span> <span>November 2005 </span>geprÃ¼ften<span> tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnissen verglichen werden: Streitobjekt war damals nÃ¤mlich eine <i>Erschliessungsstrasse</i> mit einer Fahrbahnbreite von 5</span> <span>m, bei der Trottoir, Bankette sowie anderweitige AusweichmÃ¶glichkeiten fehlten (vgl. E. 3.2</span> und 3.4<span>).</span><span> </span>Hingegen ist der vorliegende Sachverhalt â entgegen der Ansicht des BeschwerdefÃ¼hrers â mit den tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnissen des Entscheids VB.2010.00669/VB.2010.00671 vom 23. MÃ¤rz 2011 vergleichbar, bei dem die FussgÃ¤ngererschliessung einer Zufahrtsstrasse im unteren bzw. oberen Anwendungsbereich zu untersuchen war (vgl. VGr, 23. MÃ¤rz 2011, VB.2010.00669/VB.2010.00671, E. 5.3). Wie bei der im Urteil VB.2010.00669/ VB.2010.00671 vom 23. MÃ¤rz 2011 infrage stehenden I-Strasse (vgl. E. 5.2.3) kann die F-Strasse in einen unteren, aufgrund der Erschliessungsfunktion der an den C-Hof angrenzenden Liegenschaften hÃ¤ufiger befahrenen Teil zwischen E-Strasse bis zur EinmÃ¼ndung C-Hof sowie in einen oberen, vom motorisierten Verkehr weniger benutzten Teil zwischen der EinmÃ¼ndung C-Hof bis zum Kehrplatz, unterteilt werden. Auch gibt es â wie im besagten Entscheid vom 23. MÃ¤rz 2011 â AusweichmÃ¶glichkeiten fÃ¼r FussgÃ¤nger zum Schutz vor zu- oder wegfahrenden Personen- oder Lastwagen. Mit den dort weiter bestehenden ParkplÃ¤tzen wird zudem eine Verkehrsberuhigung erreicht. Im Ãbrigen wÃ¤re nach verwaltungsgerichtlicher Praxis selbst bei hÃ¶herrangigen Erschliessungsstrassen ein Verzicht auf das Erfordernis eines Gehwegs mÃ¶glich, wenn die Verkehrssicherheit bzw. der FussgÃ¤ngerschutz anderweitig gewÃ¤hrleistet bleibt (vgl. oben E. 6.5). </p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.7 </span></b><span>Folglich kann mit der Anordnung einer Begegnungszone als Verkehrsberuhigungsmassnahme grundsÃ¤tzlich eine verkehrssichere und damit eine genÃ¼gende Erschliessung fÃ¼r die FussgÃ¤nger im Sinn von §</span> <span>237 PBG sichergestellt werden.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>7.1 </b><span>Es fragt sich sodann, ob die streitbetroffene </span>Anordnung der <span>Begegnungszone "F-Strasse"</span> auch <span>den</span> strassenverkehrsrechtlichen<span> Voraussetzungen entspricht.</span> </p> <p class="Erwgung2"><b><span>7.2 </span></b><span>GemÃ¤ss Art.</span> <span>3 Abs.</span> <span>4 SVG kÃ¶nnen andere BeschrÃ¤nkungen oder Anordnungen erlassen werden, soweit der Schutz der Bewohner oder gleichermassen Betroffener vor LÃ¤rm und Luftverschmutzung, die Beseitigung von Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen, die Sicherheit, die Erleichterung oder die Regelung des Verkehrs, der Schutz der Strasse oder andere in den Ã¶rtlichen VerhÃ¤ltnissen liegende GrÃ¼nde dies erfordern. Aus solchen GrÃ¼nden kann insbesondere in Wohnquartieren der Verkehr beschrÃ¤nkt werden. Zur Vermeidung oder Verminderung besonderer Gefahren im Strassenverkehr kann die BehÃ¶rde oder das Bundesamt gestÃ¼tzt auf Art.</span> <span>108 Abs.</span> <span>1 SSV fÃ¼r bestimmte Strassenstrecken Abweichungen von den allgemeinen HÃ¶chstgeschwindigkeiten im Sinn von Art. 4a der Verkehrsregelnverordnung vom 13. November 1962 (VRV) anordnen. GrÃ¼nde fÃ¼r die Herabsetzung der allgemeinen HÃ¶chstgeschwindigkeiten lassen sich in Art. 108 Abs.</span> <span>2 SSV finden. Dabei kÃ¶nnen die allgemeinen HÃ¶chstgeschwindigkeiten insbesondere herabgesetzt werden, wenn bestimmte StrassenbenÃ¼tzer eines besonderen, nicht anders zu erreichenden Schutzes bedÃ¼rfen (Art.</span> <span>108 Abs.</span> <span>2 lit.</span> <span>b SSV). Vor der Festlegung von abweichenden HÃ¶chstgeschwindigkeiten wird durch ein Gutachten (Art.</span> <span>32 Abs.</span> <span>3 SVG) abgeklÃ¤rt, ob die Massnahme nÃ¶tig, zweckmÃ¤ssig und verhÃ¤ltnismÃ¤ssig ist oder ob andere Massnahmen vorzuziehen sind. Dabei ist insbesondere zu prÃ¼fen, ob die Massnahme auf die Hauptverkehrszeiten beschrÃ¤nkt werden kann (Art.</span> <span>108 Abs. 4 SSV). VerkehrsbeschrÃ¤nkungen wie eine Begegnungszone sind regelmÃ¤ssig mit komplexen InteressenabwÃ¤gungen verbunden, wobei den zustÃ¤ndigen BehÃ¶rden ein erheblicher Gestaltungsspielraum zusteht (BGE 136 II 539 E. 3.2; BGr, 9.</span> <span>Oktober 2008, 1C_206/2008, E. 2.3). Kein Ermessen besteht in FÃ¤llen, in denen eine schwerwiegende Gefahr bzw. ein besonderes gewichtiges SchutzbedÃ¼rfnis im Sinn von Art.</span> <span>108 Abs.</span> <span>2 lit.</span> <span>a und b SSV vorliegt (BGr, 10.</span> <span>Dezember 2012, 1C_160/2012, E.</span> <span>5).</span></p> <p class="Erwgung2"><b>7.3 </b>Wie vom BeschwerdefÃ¼hrer erwÃ¤hnt, liegt der Grund fÃ¼r die Anordnung der Begegnungszone im zu erreichenden Schutz fÃ¼r <span>bestimmte StrassenbenÃ¼tzer</span>, insbesondere fÃ¼r Kinder auf ihrem Weg zur Schule. Dies ist denn auch im vorliegend als Entscheidgrundlage beigezogenen Gutachten der Dienstabteilung Verkehr vom 24. September 2012 festgehalten. Obgleich sich die damit einhergehende Herabsetzung der allgemeinen HÃ¶chstgeschwindigkeit folglich auf Art. 108 Abs. 2 lit. b SSV stÃ¼tzt, ist keine Ermessensschrumpfung des Beschwerdegegners auf null anzunehmen, zumal es sich beim infrage stehenden Abschnitt der F-Strasse â etwa im Vergleich mit der im Urteil 1C_160/2012 vom 10. Dezember 2012 betroffenen Hauptstrasse und Ortsdurchfahrt â um eine nicht stark befahrene, wohnorientierte Stichstrasse handelt. Folglich steht der BehÃ¶rde ein gewisses Ermessen bei der Wahl der Massnahme zu, solange damit ein genÃ¼gender Schutz der FussgÃ¤nger gewÃ¤hrleistet werden kann. </p> <p class="Erwgung2"><b>7.4 </b>Auch im Rahmen der PrÃ¼fung der Zweck- und VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit der infrage stehenden Begegnungszone <span>"F-Strasse"</span><span> </span>ist das Gutachten der Dienstabteilung Verkehr vom 24. September 2012 zu beachten: Danach trÃ¤gt die <span>streitbetroffene Begegnungszone </span>durchaus <span>zu einem erhÃ¶hten FussgÃ¤ngerschutz im streitbetroffenen Abschnitt der F-Strasse bei. </span>Damit wÃ¼rde die <span>zulÃ¤ssige HÃ¶chstgeschwindigkeit auf 20</span> <span>km/h beschrÃ¤nkt, es </span>wÃ¤re<span> den FussgÃ¤ngern und Benutzern von fahrzeugÃ¤hnlichen GerÃ¤ten erlaubt, die ganze VerkehrsflÃ¤che zu beanspruchen, und sie </span>wÃ¤ren<span> gegenÃ¼ber den FahrzeugfÃ¼hrern vortrittsberechtigt (vgl. Art. 22b Abs. 1 und 2 SSV). </span>Der streitbetroffene Abschnitt der F-Strasse wird von diversen Verkehrsteilnehmenden in unterschiedlicher Weise genutzt. Als im kommunalen Verkehrsplan eingetragene Veloroute und als Schulweg dÃ¼rfte die nicht motorisierte Strassennutzung von FussgÃ¤ngern, insbesondere Kindern, und Velofahrenden deutlich Ã¼berwiegen, zumal es aufgrund des Kehrplatzes am Ende der F-Strasse keinen Durchgangsverkehr gibt und die Fahrten der Zubringer der sich dort befindenden wenigen GeschÃ¤fte nicht ins Gewicht fallen. Gleiches gilt fÃ¼r den vom BeschwerdefÃ¼hrer geltend gemachten Parkplatzsuch- sowie den Entsorgungsverkehr. Auch ist kein derart starkes Verkehrsaufkommen durch Kunden und Besucher im massgeblichen Abschnitt der F-Strasse anzunehmen, wie vom BeschwerdefÃ¼hrer beschrieben, zumal die Gewerbebetriebe an der G-Strasse mehrheitlich Ã¼ber PrivatparkplÃ¤tze verfÃ¼gen. Wie die Vorinstanz unter Verweisung auf das Gutachten der Dienstabteilung Verkehr vom 24. September 2012 bereits zutreffend festhielt, wird der hier interessierende Teil der F-Strasse damit wohl hauptsÃ¤chlich von den Anwohnenden befahren. Ungeachtet der umstrittenen elektronischen Verkehrserhebung wÃ¤hrend den Sommerferien ist damit von einem massvollen Gesamtverkehrsaufkommen auszugehen. Ãberdies wurde bei der jetzigen Tempo-30-Zone vor Ort bislang ein tiefes Geschwindigkeitsniveau beobachtet. Die gemessenen v85-Werte im massgeblichen Abschnitt der F-Strasse liegen unter dem Durchschnittswert von 34 km/h. Schliesslich wurden bisher auch keine UnfÃ¤lle registriert. Unter diesen UmstÃ¤nden darf davon ausgegangen werden, dass sich die rÃ¼cksichtsvolle Fahrweise der motorisierten Verkehrsteilnehmenden auch unter dem neuen Verkehrsregime mit einer leichten Temporeduktion von 30 km/h auf 20 km/h fortsetzt. Nach Massgabe von Art. 6 der Verordnung UVEK Ã¼ber Tempo-30-Zonen/Begegnungszonen ist ohnehin spÃ¤testens innert Jahresfrist nach Anordnung der Begegnungszone <span>"F-Strasse"</span> eine WirksamkeitsprÃ¼fung durchzufÃ¼hren, sodass jedenfalls eruiert wird, ob die mit der infrage stehenden funktionellen Verkehrsanordnung angestrebten Ziele erreicht wurden und die zustÃ¤ndige BehÃ¶rde allenfalls weitere Massnahmen zu ergreifen hat. Damit kann mit der Anordnung der Begegnungszone und dem in diesem Zusammenhang einhergehenden Vortritt der FussgÃ¤nger der FussgÃ¤ngerschutz im besagten Strassenabschnitt und somit die Verkehrssicherheit ohne Weiteres gewÃ¤hrleistet werden, weshalb sich diese strittige funktionelle Verkehrsanordnung als zweck- und verhÃ¤ltnismÃ¤ssig erweist.</p> <p class="Erwgung2"><b>7.5 </b><span>Das SubsidiaritÃ¤tserfordernis von Art.</span> <span>108 Abs.</span> <span>2 lit.</span> <span>b SSV ist dahingehend zu verstehen, dass Massnahmen vorzuziehen sind, die im Vergleich zur Herabsetzung der allgemeinen HÃ¶chstgeschwindigkeit bzw. zur Anordnung einer Begegnungszone als milder zu beurteilen sind, wie zum Beispiel die Verbesserung der SichtverhÃ¤ltnisse durch ein ZurÃ¼ckschneiden oder Versetzen von BÃ¼schen und Hecken (BGr, 3.</span> <span>Dezember 2009, 1C_153/2009, E.</span> <span>4.5; 10.</span> <span>Dezember 2012, 1C_160/2012, E.</span> <span>5.7). </span>Eine alternative mildere Massnahme zur Anordnung einer Begegnungszone ist im vorliegenden Fall jedoch nicht ersichtlich. Die<span> Errichtung eines Trottoirs oder Fusswegs auf dem der Stadt gehÃ¶renden GrÃ¼nstreifen entlang des streitbetroffenen Abschnitts der F-Strasse </span>kann <span>angesichts der damit einhergehenden zusÃ¤tzlichen Versiegelung von Boden</span> und der <span>dabei anfallenden Kosten </span>samt Aufwand jedenfalls <span>nicht als </span>gegenÃ¼ber der Anordnung einer Begegnungszone <span>milder</span>e Massnahme gewertet werden (siehe auch nachfolgend E. 8)<span>. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>7.6 </span></b><span>Unter diesen UmstÃ¤nden</span> und unter BerÃ¼cksichtigung der dem Verwaltungsgericht in der Sache zustehenden Kognition<span> erweist sich die Anordnung einer Begegnungszone im streitbetroffenen Abschnitt der F-Strasse </span>somit <span>als nÃ¶tig, zweckmÃ¤ssig und verhÃ¤ltnismÃ¤ssig</span>. Im Ãbrigen<span> sind keine milderen, aber ebenso geeignete</span>n<span> alternative</span>n<span> Massnahmen ersichtlich, um den dortigen FussgÃ¤ngerschutz zu gewÃ¤hrleisten.</span><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><b>8. </b> </p> <p class="Erwgung2">Bei der Beurteilung, ob das <span>Strassenprojekt</span> dahingehend ergÃ¤nzt bzw. geÃ¤ndert werden soll, dass ein Trottoir oder Fussweg auf dem <span>der Stadt gehÃ¶renden GrÃ¼nstreifen Kat.-Nr.</span> 03 zu erstellen wÃ¤re, sind die ProjektierungsgrundsÃ¤tze von § 14 StrassG zu beachten: Demnach sind die Strassen entsprechend ihrer Bedeutung und Zweckbestimmung nach den jeweiligen Erkenntnissen der Bau- und Verkehrstechnik, mit bestmÃ¶glicher Einordnung in die bauliche und landschaftliche Umgebung sowie unter Beachtung der Sicherheit, des Umweltschutzes, der Wirtschaftlichkeit und mit sparsamer Landbeanspruchung zu projektieren; die BedÃ¼rfnisse des Ã¶ffentlichen Verkehrs, der FussgÃ¤nger, der Radfahrer sowie der Behinderten und Gebrechlichen sind angemessen zu berÃ¼cksichtigen. <span>Dabei entspricht es dem Wesen eines solchen Prozesses, dass bei der jeweiligen Projektierung einzelne GrundsÃ¤tze stÃ¤rker und andere in geringerem Mass berÃ¼cksichtigt werden (VGr, 19. April 2012, VB.2011.00785, E. 2.1; 25. Juni 2009, VB.2009.00183, E. 2.1 mit Hinweis auf VGr, 18. Dezember 2003, VB.2003.00220, E. 4b/dd).</span> Beim betroffenen Abschnitt der F-Strasse als nicht stark befahrene, in einer Sackgasse mit Kehrplatz endende Quartierstrasse erweist es sich jedenfalls nicht als rechtsverletzend, neben der Beachtung der Sicherheit der FussgÃ¤nger, deren Frequenz gemÃ¤ss Gutachten als mittel eingestuft wurde und die mit der Anordnung einer Begegnungszone wie besehen genÃ¼gend geschÃ¼tzt wÃ¼rden (vgl. E. 7.3 ff.), Ã¼berdies die BedÃ¼rfnisse der sparsamen Landbeanspruchung und der Wirtschaftlichkeit zu berÃ¼cksichtigen. Folglich durften die Vorinstanzen beachten, dass sich der besagte Strassenabschnitt und die dort bestehenden Werkleitungen in einem guten und nicht sanierungsbedÃ¼rftigen Zustand befinden. Wie erwÃ¤hnt, wÃ¼rde die Errichtung eines Trottoirs oder eines FussgÃ¤ngerwegs jedoch eine weitere Versiegelung eines GrÃ¼nstreifens bedingen. Unter diesen UmstÃ¤nden ist die erfolgte InteressenabwÃ¤gung des Beschwerdegegners nicht zu beanstanden.</p> <p class="Erwgung1"><b>9. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b><span>9.1 </span></b><span>Damit ist der vorinstanzliche Entscheid </span>â auch unter dem Aspekt einer rechtsverletzenden ErmessensausÃ¼bung â <span>nicht zu beanstanden</span>. D<span>as mit Beschluss des Beschwerdegegners vom 15.</span> <span>Mai 2013 festgesetzte Projekt "F-Strasse"</span><span> </span><span>mit baulichen Massnahmen zwischen E-Strasse und</span> der<span> EinmÃ¼ndung C-Hof sowie </span>die<span> Anordnung </span>der B<span>egegn</span>ung<span>szone</span><span> </span><span>"F-Strasse"</span><span> </span><span>im Strassenabschnitt C-Hof bis Kehrplatz erweis</span>en<span> sich als rechtmÃ¤ssig. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b>9.2 </b><span>AusgangsgemÃ¤ss sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§</span> <span>65a Abs.</span> <span>1 VRG in Verbindung mit §</span> <span>13 Abs.</span> <span>2 VRG). Eine ParteientschÃ¤digung ist ihm angesichts seines Unterl</span>ie<span>gens nicht zuzusprechen (§</span> <span>17 Abs.</span> <span>2 VRG).</span> </p> <p class="Erwgung2"><b>9.3 </b>Der Beschwerdegegner verlangt die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung. <span>Die Bearbeitung und Beantwortung von Rechtsmitteln wird zu den angestammten amtlichen Aufgaben gezÃ¤hlt, </span>wobei zu erwÃ¤hnen ist, dass das<span> Gemeinwesen gegenÃ¼ber den beteiligten Privaten einen Wissensvorsprung </span>aufweist<span>.</span> Eine<span> ParteientschÃ¤digung zu </span>dessen<span> Gunsten </span>ist <span>zwar nicht von vornherein </span>auszuschliessen<span>, </span>erscheint <span>jedoch nur dann als gerechtfertigt, wenn die Erhebung oder Beantwortung des Rechtsmittels mit einem ausserordentlichen Aufwand verbunden war (</span>VGr, 26. Juni 2012, VB.2012.00201, E. 7.3; RB 2008 Nr. 18, E. 2.3.1; PlÃ¼ss, § 17 N. 51<span>). </span>Der im Beschwerdeverfahren gebotene BehÃ¶rdenaufwand Ã¼bersteigt jenen nicht wesentlich, der in den vorangehenden Verfahren bereits erbracht werden musste. Ãberdies ist davon auszugehen, dass die Stadt ZÃ¼rich als grosse Gemeinde sich so organisiert hat, dass sie behÃ¶rdenintern Ã¼ber das nÃ¶tige Fachwissen verfÃ¼gt und Verwaltungsstreitigkeiten damit selbst durchfechten kann (VGr, 26. Juni 2012, VB.2012.00201, E. 7.3; 8. Dezember 2005, VB.2005.00205, E. 4.4; PlÃ¼ss, § 17 N. 53). Unter diesen UmstÃ¤nden ist dem Beschwerdegegner keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen.</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 6'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 260.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 6'260.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Es werden keine ParteientschÃ¤digungen zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>