<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2017.00093</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Hediger</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 27. Juni 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Lotti Sigg</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Sigg Schwarz </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der 1972 geborene X.___ arbeitete seit dem 9. Dezember 2002 als Fachmitarbeiter Maschinen und Anlagen bei der Y.___ und war dadurch bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 30. Januar 2016 erlitt der Versicherte als angegurteter Fahrzeuglenker auf der Autobahn A53 eine seitliche Frontalkollision, als er auf dem Überholstreifen in Richtung Autobahnausfahrt fuhr und ein auf der Normalfahrbahn fahrender Fahrzeuglenker unverhofft auf die linke Fahrspur wechselte (vgl. Schadenmel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung vom 3. Februar 2016, Urk. 7/1; Polizeirapport vom 14. Februar 2016, Urk. 7/26/2-12). Wegen Schmerzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Nacken sowie in der Lendenwirbelsäule (LWS), welche einige Stunden nach dem Unfall einsetzten resp. stärker wurden (Urk. 7/81/1, vgl. Urk. 40/6), konsultierte der Versicherte am 1. Februar 2016 seine Hausärztin Dr. med. Z.___, Fachärztin FMH für Allgemeine Medizin, welche ihn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selbentags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> notfallmässig ins A.___ überwies. Die dort erstbehandelnden Ärzte diagnostizierten eine Halswirbelsäulen (HWS) - Distor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und verordneten eine Analgesie sowie intensive Physiotherapie (Austritts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bericht des A.___ vom 2. Februar 2016, Urk. 7/22). Klinisch radio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logisch ergab sich am 1. Februar 2016 kein Anhalt für eine Läsion oder Fraktur im Bereich der Thorax, HWS oder LWS (Urk. 7/14, 7/22). Seit dem 30. Januar 2016 wurde dem Versicherten eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (Urk. 7/11, Urk. 7/62/3, Urk. 7/83). Die Suva anerkannte den Schaden und erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Urk. 7/4 ff.). Die zufolge der beklagten Verlangsamung sowie Schlafstörungen am 17. Februar 2016 in der B.___ durchgeführten MRI–Untersuchungen des Gehirns sowie der HWS ergaben einen altersentsprechenden intrakraniellen Befund, ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumafolgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diskopathien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Bereich des 5. und 6. Halswirbelkörpers (HWK 5/6, vgl. Bericht vom 18. Februar 2016, Urk. 7/23). Dem Verlaufsbericht von Dr. Z.___ vom 21. März 2016 ist zu entnehmen, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hals-, Nacken- und Rückenschmerzen hätten sich unter Analgesie, Entlastung und Physiotherapie inzwischen zwar deutlich gebessert. Demgegenüber sei der Versicherte durch die psychische Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung mit Schlaf- und Konzentrationsstörungen sowie Flashbacks subjektiv sehr beeinträchtigt (Urk. 7/24). Die seit dem 9. März 2016 behandelnde Psychiaterin Dr. med. C.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tizierte am 24. April 2016 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumafolgestörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (ICD-10: F43.1, Urk. 7/34). Am 21. Juli 2017 nahm Prof. Dr. D.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, eine kreisärztliche Untersuchung vor (vgl. Untersuchungsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richt vom 21. Juli 2017, Urk. 7/72/1-6). Zufolge anhaltenden lumbalen Schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen sowie Immobilität wurde am 3. August 2016 ein MRI der LWS in der B.___ durchgeführt. Diese brachte eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mediolaterale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Diskusher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nie L5/S1 mit Tangierung der Nervenwurzel S1 links zur Darstellung (Urk. 7/82). Am 19. August 2016 wurde der Versicherte neurologisch abgeklärt (vgl. Bericht von Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Neurologie, vom 29. August 2016, Urk. 7/81). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbentags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nahm Dr. med. F.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konsiliarpsychiatrische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Untersuchung vor (vgl. Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chungsbericht vom 5. September, Urk. 7/85/1-21). Per 5. September 2016 nahm der Versicherte seine bisherige Tätigkeit stufenweise im Sinne einer Frühinter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ventionsmassnahme (in Form von Support am Arbeitsplatz) im parallel geführten IV-Verfahren wieder auf (vgl. Urk. 7/87/1, Urk. 7/92/2 f., vgl. auch Verlaufspro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tokoll der IV-Stelle, Urk. 11/3). Am 6. September 2016 kam Kreisärztin Dr. med. G.___, Fachärztin für Chirurgie, gestützt auf die medizinische Aktenlage zum Schluss, aus somatischer Sicht bestünden keine strukturellen objektivierbaren Unfallfolgen (Urk. 17). Mit Verfügung vom 10. Oktober 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verneinte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Suva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einen adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem versicherten Unfallereig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nis und den gegenwärtig noch geklagten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerden und stellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e die Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsleistungen per 31. Oktober 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/95/4 f.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die dagegen am</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14. Dezember 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erhobene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einsprache (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/105</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wies die Suva im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 17. März 2017 ab (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">24. April 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerde und </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beantragte, es sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und die </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu verpflichten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch nach dem 31. Oktober 2016 die gesetzlichen </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungen auszurichten, insbesondere Taggeld und Heilbehandlung. Nach </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erreichen eines stabilen Zustandes seien die Rente und eine Integritätsentschädigung zu prü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fen. Eventualiter seien weitere medizinische </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abklärungen durchzuführen. In pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zessualer Hinsicht ersuchte der </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer um Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels (Urk. 1 </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeantwort vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">24. Mai 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> schloss die Beschwerdegegner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in auf </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abweisung der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6). Mit Verfügung vom 31. Mai 2017 wurde </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet (Urk. 8). Mit Replik vom 1. September </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2017 hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen in der Beschwerde fest (Urk. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10). Zudem legte er Beilagen auf (Urk. 11/1-3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Duplicando</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt die </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin am 9. Oktober 2017 daran fest, es sei die Beschwerde </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abzuweisen (Urk. 14), was dem Beschwerdeführer am 10. Oktober 2017 zur </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kenntnis gebracht wurde (Urk. 15).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgeset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">urteilende Unfall hat sich am 30. Januar 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmäs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechts, ATSG), so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">UVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Rentenan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine nam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Verwendung des Begrif</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fes „</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">namhaft" in Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">19 Abs.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10 Abs.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVG erhoffte Bes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">serung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wie etwa einer Badekur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prog</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbes. auf BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">39/2014 vom 2. Dezember 2014 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Einstellung der vorübergehenden Leistungen braucht der Entscheid der Invalidenversicherung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(IV) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über Eingliederungsmassnahmen nicht abgewartet zu werden, wenn von weiterer ärztlicher Behandlung keine namhafte gesundheitli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Besserung mehr erwartet werden kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_588/2013 Urteil vom 16.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2014 E. 3.3) und keine Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass durch allfällige Eingliederungsmassnahmen das de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung der Suva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gestützt auf die medizinischen Abklärungen zugrunde gelegte Invalideneinkommen verbessert und so der die Invalidenrente der Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung bestimmende Invaliditätsgrad beeinflusst werden kann (vgl. Urteil des Bundesgericht 8C_588/2013 vom 16.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2014 E. 3.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">quate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilung der Adäquanz in denjenigen Fällen, in denen die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der Halswirbelsäule gehörenden Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen zwar teilweise gegeben sind, im Vergleich zu einer ausgeprägten psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten, ist nach der Praxis des Bundesgerichts nicht nach den für das Schleudertrauma in BGE 117 V 359 entwickelten Kriterien, sondern nach den in BGE 115 V 133 für psychische Fehl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklungen nach einem Unfall aufgestellten Kriterien vorzunehmen (BGE 127 V 102 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 123 V 98 E. 2a, RKUV 1995 Nr. U 221 S. 113 ff., SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 E. 1; ferner BGE 134 V 109 E. 10.2 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Frage, ob ein Unfall nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet ist, eine psychische Gesundheitsschädigung herbeizuführen, ist nach der in BGE 115 V 133 ergange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Rechtsprechung auf eine weite Bandbreite von Versicherten abzustellen. Dazu gehören auch jene Versicherten, die aufgrund ihrer Veranlagung für psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chische Störungen anfälliger sind und einen Unfall seelisch weniger gut verkraf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten als Gesunde, somit im Hinblick auf die erlebnismässige Verarbeitung des Unfalles zu einer Gruppe mit erhöhtem Risiko gehören, weil sie aus versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmässiger Sicht auf einen Unfall nicht optimal reagieren (BGE 115 V 133 E. 4b). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall und psychischen Gesundheitsschädigungen ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er objektiv eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt (vgl. RKUV 1996 Nr. U 264 S. 288 E. 3b; BGE 115 V 133 E. 7 mit Hinweisen). Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei – aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehend vom augenfälligen Geschehensablauf – folgende Einteilung vorgenom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men wurde: banale beziehungsweise leichte Unfälle einerseits, schwere Unfälle anderseits und schliesslich der dazwischen liegende mittlere Bereich (BGE 115 V 133 E. 6; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1, 120 V 352 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Einteilung der Unfälle mit psychischen Folgeschäden in leichte, mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwere und schwere Unfälle ist nicht das Unfallerlebnis des Betroffenen mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebend, sondern das objektiv erfassbare Unfallereignis (vgl. BGE 120 V 352 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 115 V 133 E. 6; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2; RKUV 2005 Nr. U 549 S. 237, 1995 Nr. U 215 S. 91).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei banalen Unfällen wie zum Beispiel bei geringfügigem Anschlagen des Kopfes oder Übertreten des Fusses und bei leichten Unfällen wie zum Beispiel einem gewöhnlichen Sturz oder Ausrutschen kann der adäquate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und psychischen Gesundheitsstörungen in der Regel ohne wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teres verneint werden, weil aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung aber auch unter Einbezug unfallmedizinischer Erkenntnisse davon ausgegangen werden darf, dass ein solcher Unfall nicht geeignet ist, einen erheblichen Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaden zu verursachen (BGE 120 V 352 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 115 V 133 E. 6a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Unfällen aus dem mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen Unfall und Folgen ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht aufgrund des Unfalles allein schlüssig beantworten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte beziehungsweise indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Gesamtwür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digung einzubeziehen. Als wichtigste Kriterien sind zu nennen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen; </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung; </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">körperliche Dauerschmerzen; </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 134 V 109 E. 6.1, 115 V 133 E. 6c/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Einbezug sämtlicher objektiver Kriterien in die Gesamtwürdigung ist nicht in jedem Fall erforderlich. Je nach den konkreten Umständen kann für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein einziges Kriterium genügen. Dies trifft einerseits dann zu, wenn es sich um einen Unfall handelt, welcher zu den schwereren Fällen im mittleren Bereich zu zählen oder sogar als Grenzfall zu einem schweren Unfall zu qualifizieren ist (vgl. RKUV 1999 Nr. U 346 S. 428, 1999 Nr. U 335 S. 207 ff.; 1999 Nr. U 330 S. 122 ff.; SVR 1996 UV Nr. 58). Anderseits kann im gesamten mittleren Bereich ein einziges Kriterium genügen, wenn es in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist, wie zum Beispiel eine auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fallend lange Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit infolge schwieri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gen Heilungsverlaufes. Kommt keinem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Einzelkriterium besonderes beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">weise ausschlaggebendes Gewicht zu, so müssen mehrere unfallbezogene Krite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rien herangezogen werden. Dies gilt umso mehr, je leichter der Unfall ist. Handelt es sich beispielsweise um einen Unfall im mittleren Bereich, der aber dem Grenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bereich zu den leichten Unfällen zuzuordnen ist, müssen die weiteren zu berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sichtigenden Kriterien in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt sein, damit die Adäquanz bejaht werden kann. Diese Würdigung des Unfalles zusammen mit den objektiven Kriterien führt zur Bejahung oder Verneinung der Adäquanz. Damit entfällt die Notwendigkeit, nach andern Ursachen zu forschen, die möglicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">weise die psychisch bedingte Erwerbsunfähigkeit mitbegünstigt haben könnten (BGE 115 V 133 E. 6c/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, vgl. auch BGE 120 V 352 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., Nr. U 449 S. 53 ff., 1998 Nr. U 307 S. 448 ff., 1996 Nr. U 256 S. 215 ff.; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei schweren Unfällen ist der adäquate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und psychisch bedingter Erwerbsunfähigkeit in der Regel zu bejahen. Denn nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung sind solche Unfälle geeignet, invalidisierende psychische Gesundheitsschäden zu bewirken (BGE 120 V 352 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 115 V 133 E. 6b; RKUV 1995 Nr. U 215 S. 90 E. 3b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rechtsprechung geht in Bezug auf die Würdigung von ärztlichen Berichten, welche die Suva im Administrativverfahren einholt, seit je davon aus, dass die Anstalt, solange sie in einem konkreten Fall noch nicht Prozesspartei ist, als Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waltungsorgan dem Gesetzesvollzug dient. Wenn die von der Suva beauftragten Ärzte und Ärztinnen zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, darf das Gericht in seiner Beweiswürdigung auch solchen Gutachten folgen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (vgl. BGE 104 V 209 E. c; RKUV 1991 Nr. U 133 S. 312).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Wesentlichen, es bestünden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus somatischer Sicht keine objektivierbaren Beschwerden. Nach der Rechtsprechung seien traumatische Verschlimmerungen eines klinisch stummen degenerativen Vorzustandes an der Wirbelsäule in der Regel nach sechs bis neun Monaten, spätestens jedoch nach einem Jahr als abgeschlossen zu betrachten. Schliesslich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verneinte die Beschwerdegegnerin nach der von der Rechtsprechung gebildeten sog. «Psycho-Praxis» (BGE 115 V 133; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.7) einen adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und den psychischen Beschwerden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend, die persistierenden Beschwerden seien Folgen des Unfalls (Urk. 2 S. 3). In seiner Replik führte er ergänzend aus, im Zeitpunkt des Fallabschlusses seien die beruflichen Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmassnahmen der IV noch nicht abgeschlossen gewesen. Zudem habe sich frühestens im April 2017 eine namhafte und wesentliche Besserung des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustandes eingestellt. Die Adäquanzprüfung sei daher zu früh erfolgt und die zu früh eingestellten Taggelder und Heilungskosten seien noch geschuldet. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann bestünden gestützt auf das von Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Rheumatologie, mit Bericht vom 21. November 2016 festgehaltene persistie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumbospondylogene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Syndrom links mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumboradikulärer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Reizkomponente L5/S1 links objektivierbare Unfallfolgen. Die traumatische Verschlimmerung sei daher auch nicht nach neun Monaten abgeheilt gewesen (Urk. 10 S. 5 ff.). Sodann sei die Adäquanzprüfung nach Massgabe der Schleudertrauma-Praxis vorzuneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men und gestützt darauf die Adäquanz zu bejahen (Urk. 10 S. 7 ff.). Angesichts der ab April 2017 bestehenden 20%igen Arbeitsunfähigkeit sei dem Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer eine Rente zuzusprechen, bei deren Berechnung die ihm ab März 2016 in Aussicht gestellte Beförderung zu berücksichtigen sei (Urk. 10 S. 12). Schliesslich sei dem Beschwerdeführer vor dem Hintergrund seiner erheblichen Rücken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen eine Integritätsentschädigung zuzusprechen (Urk. 10 S. 13).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Duplicando</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> brachte die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen vor, die nach Fall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abschluss persistierenden Rückenschmerzen, welche den IV-rechtlichen Einglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungsmassnahmen zugrunde gelegen hätten, seien nicht unfallbedingt. Damit seien die Leistungen nicht verfrüht eingestellt worden (Urk. 14 S. 3). Weiter hielt sie daran fest, dass mangels apparativen/bildgebenden Nachweisen keine orga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisch objektivierbaren Unfallfolgen bestünden und dass eine allfällige unfallbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingte Verschlimmerung eines degenerativen Vorzustandes rechtsprechungsge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss im Zeitpunkt des Fallabschlusses abgeheilt sei (Urk. 14 S. 4). Im Kontext der Adäquanzprüfung sei – entgegen dem Beschwerdeführer – objektiv weder von einem schweren Unfall noch von dramatischen Begleitumständen auszugehen (Urk. 14 S. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Austrittsbericht vom 2. Februar 2016 betreffend die notfallmässige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1. bis 2. Februar 2016 diagnostizierten die beurteilenden Ärzte des A.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine HWS-Distorsion nach Verkehrsunfall am 30. Januar 2016 (Urk. 7/22). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die radiologische Untersuchung der Thorax, HWS und LWS ergab keine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Hinweis auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Frakturen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oder ossäre Läsionen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/14). Auch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abdomensonographie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> brachte weder Organläsionen noch freie Flüssigkeiten zur Darstellung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/13).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im gebesserten Allgemeinzustand entlassen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und es wurde ein intensives phy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siotherapeutisches Training </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie Einstellung der Analgesie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verordnet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/22)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verlaufsbericht vom 21. März 2016 hielt Dr. Z.___ (1) eine HWS-Distorsion, (2) eine BWS- und LWS-Kontusion sowie (3) eine posttraumatische Belastungsstörung fest. Die initial stärksten Hals- und Nackenschmerzen sowie lumbalen Rückenschmerzen hätten sich unter Analgesie, Entlastung und Physio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapie deutlich gebessert. Subjektiv sei der Beschwerdeführer psychisch jedoch sehr belastet zufolge Schlaf- und Konzentrationsstörungen sowie Flash-backs. Vorläufig bestehe keine Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/24).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur weiteren Abklärung wurde a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2016 in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine MRI – Untersuchung des Gehirns sowie der HWS durchgeführt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der beurteilende Neuroradiologe hielt fest, der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">intrakanielle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Befund sei altersentspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chend, insbesondere ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumafolgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Im Bereich der HWS zeigten sich rechts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mediolaterale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> flache Bandscheibenabsackungen, dadurch komme es bei den Hals</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirbelkörpern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (HWK) 5/6 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en bis mittelgradigen C6-Wurzelko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pression</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts. Links zeige sich eine nur leichte C6-Wurzelkompression durch ein etwas engeres </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Neuroforamen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der HWK 5/6 (Urk. 7/23).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">M</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">it Bericht vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 diagnostizierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumafolges</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">törung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (ICD-10: F43.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Beschwerdeführer sei körperlich und im Denken erheblich verlangsamt und nehme kaum Augenkontakt auf. Es bestehe kein Redefluss und er gebe einsilbige Antworten. Ferner beklage der Beschwerdeführer Schlafstörun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen (insgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwei Stunden Schlaf pro Nacht), Albträume, Nervosität, Reizbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit, Schreckhaftigkeit, Grübeln, Müdigkeit sowie einen verminderten Antrieb. Ausserdem habe er Angst, aus dem Haus zu gehen, sowie panische Angst als Fussgänger und Beifahrer. Er habe sich sozial zurückgezogen. Der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer werde psychotherapeutisch (im zweiwöchigen Rhythmus) sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pharmakotherapeutisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Cipralex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Trittico</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Temesta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) behandelt. Erste Erfolge seien sichtbar (Urk. 7/34).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2016 wurde in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein ambulantes Asses</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sment durchgeführt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. J.___, Facharzt FMH für Physikalische Medizin und Rehabilitation,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hielt mit Bericht vom 13. Mai 2016 folgende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Haupt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diagnosen fest (Urk. 7/40/1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">HWS-Distorsion</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">BWS- und LWS-Kontusion</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Posttraumatische Belastungsstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypercholesterinämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aktuell bestünden im Wesentlichen spontane bewegungs- und belastungsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stärkte Rückenschmerzen, Durchschlafstörungen wegen Albträumen und Flash</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">backs, kognitive Probleme, eine subjektiv empfundene «extreme» Müdigkeit sowie psychische Probleme. Die Nackenbeschwerden seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regredient</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/40/2, Urk. 7/40/6). Der Beschwerdeführer bezeichne sich seit dem Unfall als depressiv, innerlich angespannt, nervös und ungeduldig. Auch habe er sich nach eigenen Angaben sozial zurückgezogen und leide er seit dem Unfall an Flashbacks sowie an Albträumen (Urk. 7/40/3). Im Rahmen der klinischen Untersuchung stellte Dr. J.___ im Bereich der HWS, BWS und LWS Bewegungseinschränkun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen sowie muskuläre Druckschmerzen sowie Druck- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klopfdolenzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vikothorakalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bereich fest. Der Beinhebetest </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Làsegue</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei beidseits unauffällig mit Angabe von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ischiocruralen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzen ab 70° beidseits. Der erweiterte Neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rostatus habe sich als unauffällig erwiesen. Bei der Prüfung des Beckens notierte Dr. J.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Druckdolenzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Il</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iosakralgelenk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/40/8 f.). Anläss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich der physischen Leistungstests habe sich der Beschwerdeführer bei den Hebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tests und beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gangtest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Angabe von Schmerzen in der LWS und in der Beckenregion selbst limitiert, bevor eine beobachtbare funktionelle Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grenze erreicht worden sei. Während der gesamten Testung sei ein verlangsamtes Verhalten zu beobachten gewesen. Gleichzeitig wurde das Schmerzverhalten des Beschwerdeführers als adäquat bewertet und eine Symptomausweitung verneint (Urk. 7/40/9 ff.). Nebst physiotherapeutischer Massnahmen zur Verbesserung der Muskelfunktion sowie Wirbel- und Beckenstabilisierung sowie medizinischer Trainingstherapie zur allgemeinen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rekonditionierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> empfahl Dr. J.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Intensivierung der ambulanten psychologisch-psychosomatischen Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung mit Fokus auf Schmerzverhalten, Motivationstraining und Erarbeiten einer Tagesstruktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. So stehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die depressive Ve</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rstimmung im Vordergrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/40/1-11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im kreisärztlichen Untersuchungsbericht vom 21. Juli 2016 diagnostizierte Dr. D.___ einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zustan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d nach HWS-Distorsion vom 30. Januar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. Der Beschwerdeführer habe berichtet, vorwiegend Schmerzen in der LWS und weni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ger der HWS zu haben. Die Schmerzen der LWS strahlten in den Bauch ein, die HWS-Beschwerden seien derzeit nur gering ausgeprägt. Er führe dreimal pro Woche eine physiotherapeutische Behandlung durch und nehme täglich 3x1 Dafalgan ein sowie Ibuprofen bedarfsweise. Ausserdem leide der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rer an erheblichen Schlafstörungen (Urk. 7/72/4 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen seiner Befundung stellte Dr. D.___ im Wesentlichen eine flache Lor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dose der LWS, eine leicht vermehrte Kyphose der BWS sowie Druckschmerzen im Bereich der Spina dorsalis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">superior</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">posterior</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beiderseits fest. Entlang der thora</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kalen und lumbalen Segmente sei kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fazettendruckschmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auslösbar. Das Lasègue-Zeichen sei beidseits negativ bei gleichzeitiger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pseudolasègue</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beidseits. In neurologischer Hinsicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestehe keine Sensibilitätsstörung der oberen und unteren Extremitäten. Klinisch seien weder an der HWS, BWS noch LWS Bewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungseinschränkungen nachweisbar. Auch zeigten sich keine radikulären oder neurologischen Defizite. Demgegenüber habe sich der Beschwerdeführer psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chisch auffällig gezeigt im allgemeinen Umgang und auch hinsichtlich seiner Bewegungsfähigkeit. Aufgrund der auffälligen psychischen Situation sowie zur weiteren somatischen Abklärung sei eine neurologische Untersuchung zu veran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lassen (Urk. 7/72/4 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit neurologischem Untersuchungsbericht vom 29. August 2016 hielt Dr. E.___ einen Status nach HWS-Distorsion und möglicher LWS-Kontusion am 30. Januar 2016, ohne Hinweise auf posttraumatische Schädigung des zentralen oder peri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pheren Nervensystems, fest. Die HWS-Beweglichkeit sei leicht vermindert und die LWS-Beweglichkeit deutlich reduziert. Sodann bestünden diffuse Klopf- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Druckdolenzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über der gesamten LWS. Das Lasègue-Zeichen sei beidseits nega</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiv. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Glutealmuskulatur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei beidseits deutlich druckdolent und es bestehe ein mässiger paralumbaler Hartspann.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die in den MRI (vom 17. Februar 2016 und 3. August 2016, Urk. 7/23, Urk. 7/82) sichtbaren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diskopathien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> C5/6 rechts und L5/S1 links seien geringgradiger Natur und zeigten kein klinisches Korrelat in Form einer Wurzelirritation C6 rechts oder S1 links. Klinisch imponiere ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">myofasziales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Syndrom der Nackenmuskulatur sowie der paralumbalen und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Glutealmuskulatur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beidseits. Ursache für die Persistenz dieser Schmerzen sei wohl die im Gefolge des Verkehrsunfalls entstandene psychiatrische Symptomatik (Urk. 7/81).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konsiliarpsychiatrischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Untersuchungsbericht vom 5. September 2016 diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nostizierte Dr. K.___ (1) eine schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen (ICD-10: F32.3), (2) eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS, ICD-10: F43.1) und (3) eine somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.1, Urk. 7/85/17). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Frage nach früheren, psychisch belastenden Ereignissen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe der Beschwerdeführer (Sri </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lankischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Herkunft) verneint</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. In einem Nebensatz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe er später erwähnt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> „für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einen Monat abgeholt" worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf gezieltes Nachfragen habe der Beschwerdeführer schliesslich mitgeteilt, er sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit rund 18 Jahren von der Polizei abgeholt und einen Monat inhaftiert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Polizei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ihn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verdächtigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Mitglied der Rebellenorganisation „Tamil Tigers" zu sein (wobei er nie Kontakt mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dieser und deren Anhängern gehabt habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Um ihm I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nformationen zu entlocken,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwei Tage lang verhört</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Wegen seines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Alters (möglicherweise auch, weil er - zu Recht - als sensibler, mitfühlen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Mensch eingestuft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">worden sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ältere Mitgefangene in seiner Gegenwart mit Gewehren und Holzstöcken verprügelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, um ihn zur Preisg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be von Informationen zu zwingen. Dies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihm nicht möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, weil er kein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e derartigen Informationen gehabt habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Nach zwei Tagen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> er bewusstlos und deshalb in ein Spital verlegt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Von dort </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> er mit Unterstützung seiner Familie entweichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. W</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">egen dieser Bedrohung sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er illegal via Colombo in die Schweiz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geflüchtet, wo er sich gut sozialisiert habe (Urk. 7/85/13). Es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei davon auszugeben, dass der Beschwerdeführer dieses stark belastende Erlebnis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nie in sein Leben integriert habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vorfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus objektiver Sicht als schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend zu bezeichnen. Im Widerspruch dazu habe der Beschwerdeführer indes betont, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wegen seines jungen Alters keine Angst gehabt zu haben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und dass dieses Ereignis auf einer Skala von l bis 100 den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stellenwert l habe. Aus psychiatrischer Sicht bedeute dies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese traumatisierende Erfahrung in seinem Erleben ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spalte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und nic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ht in sein Leben integriert (Urk. 7/85/18).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gefragt nach seinen Beschwerden habe der Beschwerdeführer berichtet, nervös zu sein und unter Schlafstörungen sowie Albträumen zu leiden. Er sei sehr oft traurig, seine Frau sei traurig und die Kinder seien traurig. Die Beschwerden im Nacken seien um rund 80 % zurückgegangen und nur noch ganz leicht (Urk. 7/85/11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen seiner Befundung notierte Dr. K.___, i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n inhaltlicher Hinsicht domi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en typisch depressive Inhalte. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer leide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter der Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeugung, dass er sein Leben wegen des Unfalls „verloren" habe, was er in ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schiedenen Zusammenhängen mehrmals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sagt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe. Er leide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter dem Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">druck, dass er auch seine Frau „verloren" haben könnte. Diese Vorstellungen beruh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en direkt auf dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">depressiven Erleben. Sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entsprä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen zumindest teilw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eise nicht der Realität und seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht korrigierbar. Deshalb seien diese Vorstellungen des Beschwerdeführers als zumindest grenzwerti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g wahnhaft zu beurteilen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Grundstimmung sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stark bedrückt, geprägt von Niedergeschlagenheit, Resigna</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion, Hoffnungs-, Hilf- und Ratlosigkeit. Die affektive Modulationsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stark vermindert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> affektive Zugänglichkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei trotz entsprechender Bemü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hungen des Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> deutlich eingeschränkt durch die depressive Symptomatik. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch seien die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vitalgefühle stark gestört („ich habe mein Leben verloren, dieses ist kaputt"), bei stark verminderter Fähigkeit zum Empfinden von Freude, Lust und persönlichen Interessen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">estünden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> deutliche Gefühle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Minderwertigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ke Ein- und Durchschlafstörungen zufolge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nervosität, Albträumen und Grübelns. Die Albträume seien jede Nacht anders, würden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aber vor allem von Unfällen handeln</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, meistens anlässlich von Besuchen von Verwand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Der Antrieb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei ausgeprägten Schlafstörungen und innerlicher Unruhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deutlich vermindert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Psychomotorisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leicht bis teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise mittelgradig verlangsamt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er habe mit l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r, kaum modulierte Stimme gesprochen und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wenig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mimik und Gestik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die gepflegten, privaten sozia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len Kontakte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gingen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zurzeit praktisch ausschliesslich von den Bezugspersonen aus und dien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en vor allem der Unterstützung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführers. Es bestün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nhaltende innerliche Unruhe, Schreckhaftigkeit und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hyperarousal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, intrusive Erinnerungen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versuche, möglichst nicht mehr an den Unfall zu denken, was ihm mehrmals pro Tag nicht gelinge), Flashbacks (sowohl spontan als auch ausgelöst durch Fragen von Kontaktpersonen nach dem Unfall; er sehe jeweils Bilder des Unfalls vor sich). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann habe der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angst vor dem Autofahren, mit entsprechendem Vermeidungsverhalten.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Auch habe er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Angst unter vielen Menschen und bei Lärm (beispielsweise im Schwimm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bad, weshalb ihn seine Familie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dorthin begleiten müsse).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schliesslich leide er glaubhaft weiterhin unter stark einschränkenden, tief lumbal lokalisierten Schmerzen. Im Gegensatz zu den im Bereich der HWS lokalisierten Beschwerden seien diese durch den Verkehrsunfall nicht erklärbar und hätten sie sich im bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herigen Verlauf nicht verringert. Diese seien vor allem stichartig, oft blockierend, und stark abhängig von somatischen Belastungen. Diese Aspekte seien eher ungewöhnlich bei einer somatoformen Schmerzstörung. Allerdings leidet der Versicherte glaubhaft unter diesen starken Schmerzen, welche ihn erheblich ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkten und aus somatischer Sicht nicht erklärbar seien. Deshalb sei die Diagnose einer somatoformen Schmerzstörung zu stellen (Urk. 7/85/12 f., 17).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. K.___ kam zum Schluss, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Traumatisie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung mit 18 oder 19 Jahren zeige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewisse Ähnlichkeiten mit d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">em Verkehrsunfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. In beiden Fällen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Unrecht getan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden und seien a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ndere körperlicher Gefahr ausgesetzt respektive körperlich bedroht und geschädigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">letzteres </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jeweils in einem direkten Zusammenhang mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> selbst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en habe (im ersten Fall seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Mithäftlinge geschlagen, um ihn zum Reden zu b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ringen; im zweiten Fall hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich seine Frau und seine drei Kinder im Auto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> befunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei er im weitesten Sinn als Fahrer die Verantwortung für diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">getragen habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). In beiden Fällen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in zentraler Weise in das Ereignis involviert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jeweils in einer sehr hilflosen, ohnmächtigen Weise. Sequentielle Traumatisierungen wirk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en umso stärker, je mehr Ähnlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten diese untereinander aufweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Anders ausgedrückt: B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ezogen auf die Auswirkungen ergebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dann l plus l nicht 2, sondern 7 oder 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus diesen Gründen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugeben, dass der an und für sich nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwere Verkehrsunfall am 30. Januar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2016 wegen der schweren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumatisierung mit 18 oder 19 Jahren ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n sequentielles Trauma dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e, was zu einer schweren psychischen Dekompensation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geführt habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegende, dissoziative Psychodynamik k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">omme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch in Charakter und Verlauf der Schmerzen zum Ausdruck. Die Beschwerden im Bereich von HWS und Nacken, welche sich grundsätzlich wesentlich besser in einen direkten Zusammenhang mit der beim Unfall erli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ttenen HWS-Distorsion stellen lie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ssen als die lumbal lokali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sierten Schmerzen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Verlauf deutlich zurückgegangen und belaste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Beschwerdeführer kaum mehr. Hingegen hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die lumb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">al lokalisierten Schmerzen, welc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">he sehr wahrscheinlich eine wesentlich stärkere dissoziative Komponente aufweisen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">würden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als die im Bereich der HWS, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Verlauf gar nicht gebessert (Urk. 7/85/18 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> natürliche Teilkausalität </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der festgestellten psychiatrischen Leiden zum Unfall vom 30. Januar 2016 sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus psychiatrischer Sicht mit überwiegender Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit zu bejahen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei seit dem Unfallereignis aus psychiatrischer Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis auf weiteres </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollständig arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/18/20).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In dem mit Einsprache eingereichten Bericht vom 21. November 2016 kam Dr. H.___ zum Schluss, es bestehe ein kohärentes Bild eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumboradikulä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Reizsyndroms mit klarer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Extensionsabhänigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gepaart mit ausgeprägten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">myofaszialen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Befunden im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Triggerprunkten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Hüftbeugemusku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">latur, im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Musculus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">quatratus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumborum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Glutealmuskulatur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Anam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nestisch bestehe ein zentraler Dauerschmerz und ein ebenfalls konstant vorhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dener Schmerz im Gesäss rechts mit Ausstrahlung entlang dem lateralen Ober</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schenkel bis auf Kniehöhe. Beide Schmerzanteile bestünden schon frühmorgens beim Aufstehen und verstärkten sich nach stehender Arbeit über aktuell drei Stunden. Zudem seien die Schmerzen deutlich stärker bei Husten. Als Befunde notierte Dr. H.___ im Wesentlichen eine steif imponierende Halteposition in Vorneigestellung. Bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dorsalflexion bestehe eine ausgeprägte Schmerzver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stärkung lumbal sowie im Bein. In der Hüftbeugemuskulatur bestünden ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prägte muskuläre Verspannungen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Triggerpunkte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lasèque</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Zeichen sei negativ und es bestehe kein sicherer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Slump</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Test. Die klinischen Befunde und Provokationsmöglichkeiten sprächen weit überwiegend für einen mechanischen Zusammenhang mit extensionsabhängiger Verschlechterung und extensionsab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hängiger Unterhaltung der Symptomatik und gegen die in den Akten formulierte Hypothese der psychosomatischen Schmerzursache und Entwicklung. Die ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fangene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">myofasziale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Behandlung habe nach Angaben des Beschwerdeführers bereits eine Schmerzreduktion um 30 % erwirkt und es bestehe weiterhin ein relevantes Behandlungspotenzial, welches bis dato nicht gezielt ausgeschöpft worden sei (Urk. 7/105/6 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingereichten Verlaufsbericht vom 13. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016 diagnostizierte Dr. C.___ eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumafolgestörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">: Posttraumatische Belastungsstörung, mittel- bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwergradige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> depressive Episode in Teilremission und somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F 43.1, F 32.2, F 45.1, Urk. 7/105/12). Dem Unfall vom 30. Januar 2016 seien eine verzögerte somatische Rehabilitation und psychische Dekompensation gefolgt. Diese sei sehr ausgeprägt gewesen und hätten zu einem protrahierten, aktuell jedoch deutlich günstigeren Verlauf geführt. Die Ausprägung des protrahierten Verlaufs könne ein Hinweis auf eine sequenzielle Traumatisierung sein, sehr wahrscheinlich mitbedingt durch das Ausmass des drohenden Verlustes (Verlust Arbeitsfähigkeit und damit des in der Schweiz aufgebauten Lebens, Urk. 7/105/13).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist zunächst, ob organisch objektiv ausgewiesene somatische Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgen vorliegen. Nach der Rechtsprechung kann von organisch objektiv ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesenen Unfallfolgen erst dann gesprochen werden, wenn die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erhobenen Befunde mit apparativen/bildgebenden Abklärungen bestätigt wurden und die hierbei angewendeten Untersuchungsmethoden wissenschaftlich anerkannt sind (BGE 138 V 248 E. 5.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer stellte sich unter Hinweis auf den mit Einsprache einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichten Bericht von Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Rheumatologie, vom 21. November 2016 auf den Standpunkt, er leide an einem ausgeprägten Schmerzbestehen lumbal und im Bein bei Dorsalflexion sowie an ausgeprägten muskulären Verspannungen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Triggerpunkten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Hüftbeugemuskulatur, vor allem im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Musculus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iliacus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links, im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Musculus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> quadratus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumborum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links sowie in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Glutaei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> linksbetont (Urk. 10 S. 5 ff.)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der vorliegenden Akten erstellt und unbestritten ist, dass betreffend die initialen HWS-Beschwerden im Beurteilungszeitpunkt keine relevanten Residuen mehr bestanden (vgl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/24,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Urk. 7/40/2,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/72/4, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/81</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/85/11). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend die beklagt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e persistierende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbosakrale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdesymptomatik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde der Beschwerdeführer wiederholt klinisch untersucht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/40, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/72 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/81). Ausserdem wurden unmittelbar nach dem Unfall Röntgenaufnah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men der HWS un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d LWS erstellt (Urk. 7/14) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2016 resp. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Augu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">st 2016 MRI-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Untersuchungen der HWS und LWS durchgeführt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/23, Urk. 7/82)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die beurteilenden somatischen Fachärzte konnten die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">symptomatik weder aufgrund der klinischen noch apparativen/bildgebenden Abklärungen auf eine beim genannten Unfall erlittene organische Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung zurückführen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ explizit hielt fest, die bildgebend festgestell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diskopathien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei C5/6 und L5/S1 seien geringgradiger Natur und es bestehe aus neurologischer Sicht kein klinisches Korrelat in Form einer Wurzelirritation C6 rechts oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S1 links (vgl. Bericht vom 29. August 2016, Urk. 7/81/2). Entgegen der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Argumentation des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Besch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werdeführers (Urk. 10 S. 5 ff.) sind auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit dem Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 21. November 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine organisch objektivier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bare</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Unfallfolgen im Sinne der unter E. 4.2 erläuterten Gerichtspraxis ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">esen. So diagnostizierte Dr. H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zwar eine extensionsabhängige Wur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zelirritation L</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. Gleichzeitig räumte er in Übereinstimmung mit den entsprechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Feststellungen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. E.___, J.___ und D.___ (vgl. Urk. 7/40/9, Urk. 7/72/5, Urk. 7/81/2) ein, die klassischen Zeichen einer Wurzelreizung, namentlich Lasègue, seien negativ. Auch würden apparative Messungen diesbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">züglich nie positive Befunde zeigen (Urk. 7/105/7). Mithin stützte Dr. H.___ seine Diagnose vornehmlich auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers, namentlich Schmerzen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Druckdolenzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie klinisch feststellbare Bewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungseinschränkungen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Muskulaturverhärtungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Verspannungen, welche für sich allein allerdings kein klar fassbares organisches Korrelat eines Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">debildes zu begründen vermögen (vgl. etwa Urteil U 9/05 des damaligen Eidge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nössischen Versicherungsgerichts vom 3. August¬ 2005 E. 4; Urteile des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts U 354/06 vom 4. Juli 2007 E. 7.2, U 328/06 vom 25. Juli 2007 E. 5.2 sowie 8C_369/2007 vom 6. Mai 2008 E. 3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kommt hinzu, dass das Gericht der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen hat, dass behandelnde Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Vielmehr ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Zusammenhang mit der organisch nicht objektivierbaren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bosakralen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdesymptomatik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gestützt auf den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konsiliarpsychiatrischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Untersuchungsbericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2016, welcher den in der Rechtsprechung des Bundesgerichts entwickelten Anforderungen in allen Tei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len genügend als beweiskräftig anzusehen ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von einer somatoformen Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(ICD-10: F 45.1) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auszugehen. Konkrete Indizien, welche gegen die Zuverläs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sigkeit der Beurteilung von Dr. K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sprechen, sind nicht ersichtlich und wurden vom Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht geltend gemacht. Insbesondere ergeben sich keine fachärztlichen Differenzen. So schloss sich auch die behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delnde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beurteilung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/105/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">12)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vollständigkeit halber ist schliesslich darauf hinzuweisen, dass die am 17. Februar 2016 durchgeführte MRI – Untersuchung des Gehirns einen alters</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend unauffälligen intrakraniellen Befund, ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumafolgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergab (Urk. 7/23) und die (Albtraum bedingten) Schlafprobleme unbestrittenermassen Bestandteil der diagnostizierten PTBS bilden (vgl. Urk. 7/85/17). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Würdigung der (hinreichend aufschlussreichen) medizinischen Aktenlage ist das Vorliegen organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen zum Zeitpunkt des Fallabschlusses per 31. Oktober 2016 zu verneinen und es liegen keine Anhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkte dafür vor, dass weitere Abklärungen andere Erkenntnisse erbrächten (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_468/2007 vom 6. Dezember 2006 E.2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter ist zu klären, ob die Adäquanz der Beschwerden mit der Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerin nach der sogenannten Psycho-Praxis (Urk. 2 S. 10 ff.) oder, wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht, nach der Schleudertrauma-Praxis (Urk. 10 S. 7) zu prüfen ist. Dies ist auch für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">allabschlusses von Bedeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rumo-Jungo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Holzer, Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung des Bundesgerichtes zum Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auflage 2012, S. 144).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die sogenannte Psycho-Praxis kommt bei Schleudertraumen zur Anwendung, wenn die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der HWS gehö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">renden Beeinträchtigungen zwar teilweise gegeben, im Vergleich zu einer ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prägten psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund getreten sind (vgl. E. 1.5.3). Das damalige Eidgenössische Versicherungsgericht hat sodann wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">holt darauf hingewiesen, dass die besondere Adäquanzprüfung nach Schleuder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trauma den Fällen vorbehalten sei, in denen sich die psychische Problematik als Teil des typischen organisch-psychischen Beschwerdebildes des Schleudertrau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mas der HWS darstelle oder wo eine psychische Fehlentwicklung mit dem orga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisch-psychischen Beschwerdebild eng verflochten sei. Von diesen Fällen seien diejenigen zu unterscheiden, in denen sich nach einem Unfall - losgelöst vom organisch-psychischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas oder vergleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">barer Verletzungen - eine selbständige, sekundäre psychische Gesundheitsstörung manifestiere. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unfalladäquanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> solcher Gesundheitsschädigungen sei nach den allgemeinen, für psychische Fehlentwicklungen nach einem Unfall aufgestellten Kriterien zu beurteilen (RKUV 2001 Nr. U 412 S. 79 ff., 2000 Nr. U 397 S. 327 ff., Urteil des Bundesgerichts U 457/04 vom 23. März 2005 E. 3 mit Hinweisen). Wür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den nämlich psychische Beschwerden, die im Anschluss an einen Unfall mit Dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">torsionsverletzung der HWS auftreten, ungeachtet ihrer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pathogenese stets nach den Kriterien gemäss BGE 117 V 359 E. 6a auf ihre Adäquanz hin überprüft, bestünde die Gefahr, identische natürlich kausale psychische Unfallfolgen adä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">quanzrechtlich allein deshalb unterschiedlich zu beurteilen, je nachdem, ob beim Unfall zusätzlich eine Distorsionsverletzung der HWS (oder ein äquivalenter Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">letzungsmechanismus) aufgetreten sei oder nicht, was nicht angehe (Urteil des Bundesgerichts U 277/04 vom 30. September 2005 E. 2.2 und E. 4.2.2 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den zitierten medizinischen Berichten geht einhellig hervor, dass unmittelbar nach dem Unfall eine in der Folge anhaltende massive psychische Symptomatik auftrat, die - jedenfalls soweit sie von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> übereinstimmend auf eine posttraumatische Belastungsstörung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(ICD-10: F 43.1) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie somatoforme Schmerzstörung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(ICD-10: F 45.1) zurückgeführt wurde (Urk. 7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">85/17, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/105/12) - als selbständige, unabhängig von den im Zusammenhang mit der HWS-Distorsion aufgetretenen Symptomen bestehende Störung zu betrachten ist. Sofern und soweit die psychische Beeinträchtigung als Teil des typischen Beschwerdebildes nach einem Schleudertrauma der HWS beziehungsweise einer diesem äquivalenten Verletzung zu interpretieren ist, prägte sie nach Lage der Akten von Anfang an und im gesamten Verlauf das Beschwerdebild und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dessen Bewältigung, und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stand gegenüber den geklagten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(rein) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somatischen Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den eindeutig im Vordergrund. So ist bereits dem Austrittsbericht des Stadtspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2016 zu entnehmen, die initial beklagten Schmerzen im Nacken hätten sich am zweiten und letzten stationären Tag deutlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regredient</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/22/1). Damit korrelierend hielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ mit Verlaufsbericht vom 21. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2016 fest, die initial stärksten Hals- und Nackenschmerzen hätten sich unter Analgesie, Entlastung und Physiotherapie deutlich gebessert. Demge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genüber fühle sich der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychisch sehr beeinträchtigt zufolge Schlaf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störungen (Albträume) und Flash</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">backs (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/24). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Assessmentb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ericht der I.___ vom 13. Mai 2016 ist weiter zu entnehmen, die strukturierte Befragung über den Umgang mit Schmerzen und Rehabilitationshindernissen habe Hinweise auf eine Auffälligkeit im psychischen Bereich ergeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/40/3), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">was </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch Dr. D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, nachdem er den Beschwerdeführer eingehend untersucht hatte, mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kreisärztlichem Untersuchungsbericht vom 21. Juli 2016 bestätigte (Urk. 7/72/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. J.___ vom I.___ hielt ausserdem explizit fest, die depressive Verstim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mung stehe im Vordergrund (Urk. 7/40/5). Schliesslich kam auch Dr. C.___ zum Schluss, die psychische Dekompensation habe die somatische Rehabilitation ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zögert (Urk. 7/105/13). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist im Beurteilungszeitpunkt gesamthaft von einer untergeordneten Rolle der rein physischen Anteile auszugehen. Dazu passt, dass die bisherigen Behandlungen von Anfang an nebst Physiotherapie und Analgesie (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/22/1, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/72/4) hauptsächlich psychiatrisch ausgerichtet waren; seit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2016 unterzog sich der Beschwerdeführer einer psychotherapeuti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (nach Lage der vorliegenden Akten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuletzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Rhythmus von sieben bis zehn Tagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychopharmakotherapeutischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Behandlung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ci</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">talopram</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Trazodo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Lorazepam (vgl. Urk. 7/85/10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei dieser Ausgangslage fällt die Anwendung der Schleudertrauma-Praxis ausser Betracht. Die Adäquanz ist somit nach der Psycho-Praxis zu prüfen, bei der einzig die physischen Komponenten zu berücksichtigen sind (BGE 134 V 109 E. 2.1 und 6.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Adäquanzprüfung in Bezug auf die noch vorliegenden psychischen Beschwerden ist grundsätzlich zu dem Zeitpunkt vorzunehmen, in dem keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behandlungsbedürftigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> organischen Unfallfolgen mehr vorliegen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei den psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Fehlentwicklungen nach Unfall (BGE 115 V 133) haben die psychischen Unfallfolgen auf den Zeitpunkt der Adäquanzbeurteilung keine Auswirkung, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halb die Adäquanzprüfung zu dem Zeitpunkt vorzunehmen ist, in welchem von einer Fortsetzung der auf die somatischen Leiden gerichteten ärztlichen Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung keine namhafte Besserung mehr erwartet werden kann (BGE 134 V 116 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1; SVR 2007 UV Nr. 29 S. 99, E. 3.1, U 98/06).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie vorstehend (E. 4.3 f.) erwähnt ist aufgrund der medizinischen Aktenlage das Vorliegen organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen zu verneinen. Die HWS-Beschwerden waren unter Physiotherapie und Analgesie unbestrittener</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massen bereits kurze Zeit nach dem Vorfall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regredient</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/22, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/24, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/40/2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/72/4, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/81/1; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/85/11)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Soweit durch weitere Behandlungen überhaupt noch eine gesundheitliche Besserung erwartet werden kann, wäre diese jedenfalls nicht namhaft im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung. Entsprechend wurden ärztlicherseits diesbezüglich auch keine weiteren Behandlungsmassnahmen genannt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die persistierende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbosakrale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rückensymptomatik qualifiziert bei der diagnostizierten somatoformen Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung nicht als organisches Leiden. Die Therapieempfehlungen von Dr. H.___ sind für den Fallabschluss nach Massgabe der Psycho-Praxis daher unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtlich (vgl. E. 6.1). Zudem ist darauf hinzuweisen, dass der seitens Dr. C.___ und Dr. K.___ attestierten anhaltenden 100%igen Arbeitsunfähigkeit einzig die psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chische Problematik zugrunde lag (Urk. 7/86, Urk. 7/85/21). Schliesslich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> waren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deren Abschluss abzuwarten gewesen wäre, zu berücksichtigen. So beschränkten sich die beruflichen Massnahmen der Invalidenversicherung vorlieg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">end auf Frühin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terventionsmassnahmen resp. Arbeitsversuche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit dem Ziel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pensumssteige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf 100 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der angestammten Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers bei der bisherigen Arbeitgeberin. Ganz abgesehen davon, lag der schrittweisen Steige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung die als somatoforme Schmerzstörung zu qualifizierende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbosakrale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdesymptomatik zugrunde (vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/92/2 f., Urk. 11/3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Rechtspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ngsgemäss kann sich der in Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">19 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 erster Satz UVG vorbehaltene Abschluss allfälliger Eingliederungsmassnahmen der IV, soweit es um berufliche Massnahmen geht, nur auf Vorkehren beziehen, welche geeignet sind, den der Invalidenrente der Unfallversicherung zu Grunde zu legenden Invaliditätsgrad zu beeinflussen (RKUV 2004 Nr. U 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 S. 265, U 105/03, E. 5.2.2; vgl. auch E. 1.3). Nach dem Gesagten war letzteres vorliegend offensichtlich nicht der Fall. Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechende Einwände des Beschwerdeführers (Urk. 2 S. 4 f.) gehen damit ins Leere und es ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin die Prüfung der Adäquanz zum genannten Zeitpunkt vornahm. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der medizinischen Akten ist der natürliche Kausalzusamm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enhang zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfall vom 30. Januar 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und den bestehenden psychischen Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen des Beschwerdeführers zumindest im Sinne einer wesentlichen Teilkau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">salität zu bejahen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/85/21</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Ob auch die vorausgesetzte Adäquanz des Kau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">salzusammenhangs gegeben ist, beurteilt sic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h nach der - oben (vgl. E. 1.5.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ff.) zitierten - für psychische Störungen nach Unfällen geltenden Praxis.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Unfallschwere ist objektiv aufgrund des augenfälligen Geschehensablaufs mit den sich dabei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entwickelnden Kräften zu beurteilen. Irrelevant für die Einschät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zung der Unfallschwere sind die Kriterien, die anschliessend bei der Adäquanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prüfung der Unfallfolgen bei mittelschweren Unfällen Beachtung finden (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hienach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; SVR 2008 UV Nr. 8 S. 26 E. 5.3.1 [U 2/07]). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 30. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lenkte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angegurtete Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seinen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BMW </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf der Autobahn A53 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in Richtung Ausfahrt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf dem Überholstreifen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als ein auf der Normalfahrbahn fahrender </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Volvo-L</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enker </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verkehrsbedingt eine Vollbremsung einleitete und dabei – um eine Auffahrkollision zu vermeiden – auf die linke Fahrbahn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wechselte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dabei kollidierte er seitlich frontal mit der rechten Front des BMWs, ohne dass es dadurch zu einer relevanten Drehung des BMWs kam (die BWM-Insassen bewegten sich infolge der Kollision in einem Winkel von ca. 35° etwas nach vorne, bevor sie von den Sicherheitsgurten zurückgehalten wurden). Bei der anschliessenden oder vorangehenden Streifkollision mit der Mitteilleit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">planke wirkten nur geringe Kräfte auf den BMW. Demgegenüber entstanden durch die seitliche Frontalkollision mit dem Volvo </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">starke Besch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ädigungen an der vorderen rechten Seite des BMWs; der Kotflügel vorne rechts, die Stossstange, die Frontscheibe, die Motorhaube sowie der Seitenschweller wurden eingedrückt und das Rad sowie die Radachse wurden verzogen. Beim Volvo kam es fahrerseitig zu eingedrückten Türen vorne und hinten sowie Beschädigung der Schwellen. </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Unfallzeitpunkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lagen Kollisio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nsgeschwindigkeiten von 15 km/h für den Volvo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">60</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> km/h für den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BMW des Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor; die Geschwindigkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">veränderung (Delta-v) lag zwischen 11 und 16</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> km/h </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Polizeirapport vom 14. Februar 2016 [inkl. Fahrzeugaufnahmen], Urk. 7/26; Fahrzeugexpertise </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des L.___ vom 10. Februar 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">[inkl. Fahrzeugaufnahmen],</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Urk. 7/50/1-20; Unfallanalytisches Gutachten der AXA Winterthur vom 6. Juni 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">[inkl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fahrzeugaufnahmen],</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Urk. 7/50/41-59). Rechtsprechungsgemäss gilt bei Frontal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kollisionen eine Geschwindigkeitsänderung von 20-30 km/h als sog. Harmlosig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitsgrenze für HWS-Beschwerden (Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2011 vom 9. Dezember 2011 E. 6.1). Einfache Auffahrunfälle werden in der Regel als mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telschwer im Grenzbereich zu den leichten Unfällen qualifiziert (RKUV 2005 Nr. 4 549 S.237 E. 5.1.2 mit Hinweisen). Die von der Beschwerdegegnerin vorgenom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mene Qualifikation als (höchstens) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mitte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lschweren Unfall im engeren Sinne lässt sich rechtfertigen. Jedenfalls gibt letzteres mangels </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheidrelevanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keinerlei Anlass zur gerichtlichen Korrektur (vgl. E. 7.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hienach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur allgemeinen Veran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaulichung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der rechtsprechungsgemäss als mittelschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im engeren Sinne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenden Unfälle bleibt an dieser Stelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die im Urteil des Bundesgerichts 8C_398/2012 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2012 (E. 5.2.1 f.) wiedergegebene Kasuistik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu verweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Annahme eines mittelschweren Unfalls im engeren Sinne kann die Adäquanz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nur bejaht werden, wenn zumindest drei der sieben Kriterien erfüllt sind oder eines besonders ausgeprägt vorl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iegt (vgl. etwa Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_617/2010 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11 E. 3.2.2 und E. 3 .3 mit Hinweisen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der zu beurteilende Unfall hat sich nicht unter besonders dramatischen Begleit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">umständen ereignet, noch war er von besonderer Eindrücklichkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Daran ändert – entgegen dem Beschwerdeführer (Urk. 2 S. 9) – auch der Umstand nichts, dass seine Kinder und die Ehefrau im Auto mitfuhren. Blieben diese (bis auf eine leichte Prellung am Ellbogen der Ehefrau, vgl. Urk. 7/26/5) doch unverletzt und e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rforder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t dieses Kriterium</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine objektive Betrachtung des Vorfalles, die unabhän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gig davon ist, wie die versicherte Person das Geschehen subjektiv erlebt hat (RKUV 1999 Nr. U 330 S. 124; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2006 in Sachen K., U 66/06).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Damit erweist sich auch das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbringen des Beschwerdeführers als nicht stichhaltig, wonach ihm im Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeitpunkt klargeworden sei, dass er als einziger Ernährer der Familie darauf angewiesen sei, arbeitsfähig zu sein und damit Geld zu verdienen (Urk. 2 S. 9). Zu beachten ist auch, dass jedem mindestens mittelschweren Unfall eine gewisse Eindrücklichkeit eigen ist, welche somit noch nicht für eine Bejahung des Krite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">riums ausreichen kann (8C_39/2008 vom 20. November 2008 E. 5.2). Sodann erlitt der Beschwerdeführer keine schweren Verletzungen; Läsionen und Fraktio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen konnten bildgebend ausgeschlossen werden. Die objektivierbaren Befunde beschränkten sich auf geringgradige degenerative Veränderungen (Urk. 7/23, Urk. 82, Urk. 7/81/2). Mithin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Adäquanzkriterium der Schwere oder beson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deren Art der erlittenen Verletzung bereits in der einfachen Form zu verneinen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ebenso wenig kann vorliegend von (auf ein somatisch objektivierbares Substrat zurückführbare) Dauerschmerzen die Rede sein. Weiter liegen weder eine unge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung, eine Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hätte, noch ein schwieriger Heilungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verlauf oder Komplikationen vor. Im Gegenteil erschöpfte sich die Therapie der HWS-Beschwerden in einer (erfolgreichen) Physiotherapie und Analgesie. Damit waren die Beschwerden im Bereich der HWS nach kurzer Zeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regredient</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und konnte der Beschwerdeführer das Spital bereits nach zwei Tagen im verbesserten Allgemeinzustand wieder verlassen (Urk. 7/22, Urk. 2/24, Urk. 7/72/5, Urk. 7/81/1, Urk. 7/105/7). Mit seinen übrigen Vorbringen im Zusammenhang mit der Adäquanzprüfung dringt der Beschwerdeführer nicht durch (Urk. 2 S. 9 f.). Gehen diese doch bereits unter Hinweis auf die höchstrichterliche Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">praxis, wonach bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Prüfung der einzelnen Kriterien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einzig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die organisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">objektivierbaren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerden zu berücksichtigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil des Bundesgerichts vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2007 in Sachen P.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, U 442/06, E. 4.1 mit Hinweis), ins Leere. Weiterungen hierzu erübrigen sich damit.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzustellen, dass es an der Adäquanz eines Kausalzusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menhangs zwischen dem Unfallereignis vom 30. Januar 2014 und den über das Datum der Leistungseinstellung vom 31. Oktober 2016 hinaus bestehenden psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beschwerden, welche nach wie vor eine Arbeitsunfähigkeit bewirken (Urk. 7/85/21), fehlt. Für eine psychisch bedingte Erwerbsunfähigkeit oder Integ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ritätseinbusse, welche zu dem Unfallereignis in einem krassen Missverhältnis steht, hat die obligatorische Unfallversicherung nicht einzustehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 17. März 2017 (Urk. 2) erweist sich damit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">w</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Lotti Sigg, unter Beilage je einer Kopie von 16 und 17</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHediger</p><p></p></div> </div></body></html>