<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.00173</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Annaheim</p><p>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</p><p>Gerichtsschreiberin Oertli</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 19. September 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Michael Grimmer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Peyer Partner Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Löwenstrasse 17, Postfach, 8021 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1955 und zuletzt als Metzger sowie in Nebenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schäftigungen tätig, meldet sich am 1. April 2003 unter Hinweis auf einen Hör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sturz links mit Ertaubung und Tinnitus zum Bezug von Leistungen der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung an (Urk. 6/1 und Urk. 6/7-8). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, traf erwerbliche und medizinische Abklärungen und holte ein psychiatrisches Gutachten ein (Gutachten von Dr. med. Y.___, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 7. Oktober 2004, Urk. 6/32). Mit Verfügung vom 25. November 2004 sprach sie dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Mai 2003 eine ganze Rente der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung nach Massgabe eines Invaliditätsgrades von 100 % zu (Urk. 6/38).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einem im Jahr 2008 durchgeführten Rentenrevisionsverfahren bestätigte die IV-Stelle den unveränderten Anspruch auf eine ganze Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 100 % mit Mitteilung vom 19. Mai 2008 (Urk. 6/47).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im September 2010 informierte die bevollmächtigte (Urk. 6/29) erwachsene Toch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter des Versicherten die IV-Stelle telefonisch darüber, dass ihr Vater den Einstieg ins Arbeitsleben wieder wagen möchte. Er müsse allerdings schauen, welches Arbeitspensum für ihn möglich sei (Urk. 6/50). Am 15. März 2011 liess </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Versicherte eine Kopie seines Arbeitsvertrages mit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AG vom 7. Oktober 2010 als Aushilfe mit einer vorgesehenen Arbeitszeit zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 20 und 24 Stunden im Monat einreichen (Urk. 6/52 und Urk. 6/53).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle holte beim Versicherten weitere Auskünfte ein (Urk. 6/55 und Urk. 6/60) und nahm Lohnabrechnungen betreffend die Monate Oktober 2010 bis Mai 2011 (Urk. 6/61) zu den Akten. Zudem holte sie einen Arztbericht (Urk. 6/62) und eine Stellungnahme bei ihrem Regionalen Ärztlichen Dienst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(RAD) ein. Der RAD wertete die derzeitige Tätigkeit auf Stundenbasis als Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versuch und empfahl eine medizinische Neubeurteilung in 18 Monaten (Urk. 6/74 S. 2 f.). Mit Mitteilung vom 1. Juli 2011 bestätigte die IV-Stelle den unveränderten Anspruch auf die bisherige Invalidenrente bei einem Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad von 100 % (Urk. 6/65).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Dezember 2012 leitete die IV-Stelle erneut ein Rentenrevisionsverfahren ein (Urk. 6/68 ff.), nachdem sie von der A.___ von einem Verdacht auf Schwarzarbeit bei der B.___ AG erfahren hatte (Urk. 6/74). Sie holte einen Arztbericht (Urk. 6/68), einen Auszug aus dem indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viduellen Konto des Versicherten (Urk. 6/75) und Auskünfte beim Arbeitgeber (Urk. 6/76) ein und nahm Einsicht in die Akten des Krankenversicherers (Urk. 6/72 f.). Im Weiteren veranlasste sie eine polydisziplinäre Begutachtung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Gutachten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MEDAS C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 9. Mai 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 6/93/1-36). Mit Mitteilung vom 21. November 2014 auferlegte die IV-Stelle dem Versicherten die Durchführung eines Benzodiazepinentzugs und einer psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischen Behandlung zum Erhalt des Gesundheitszustandes (Urk. 6/104). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/107 ff.) hob sie die Rente mit Verfügung vom 8. Januar 2015 mit Wirkung auf Ende des der Zustellung folgenden Monats auf (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 8. Januar 2015 erhob der Versicherte am 6. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2015 Beschwerde (Urk. 1) mit den Anträgen, es seien ihm die gesetzlichen Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen zu erbringen und es sei ihm auch weiterhin eine ganze Invalidenrente auszurichten. Eventuell sei die Sache zur weiteren Sachverhaltsabklärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (S. 2). Die Beschwerdegegnerin beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 13. März 2015, die Beschwerde sei abzuweisen (Beschwerdeantwort Urk. 5). Am 9. Juni 2015 erstattete der Beschwerdeführer Replik (Urk. 12) mit gleichlautenden Anträgen (S. 2) und unter Beilage einer Stellungnahme des D.___ vom 15. Mai 2015 (Urk. 13). Mit Verfügung vom 11. Juni 2015 (Urk. 14) wurden der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin diese Eingaben zugestellt. Mit Eingabe vom 1. Juli 2015 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf das Einreichen einer Duplik (Urk. 16), wovon der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 10. Juli 2015 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich geblie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2003 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle führte zur Begründung der angefochtenen Verfügung vom 8. Januar 2015 (Urk. 2) im Wesentlichen aus, die Abklärungen hätten ergeben, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers sicher seit April 2014 verbessert habe. Sämtliche Tätigkeiten in ruhiger Umgebung seien dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer zu 100 % zumutbar. Die IV-Stelle nahm einen Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich vor und errechnete einen Invaliditätsgrad von 30 %. Zudem wies sie da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rauf hin, dass Eingliederungsmassnahmen zwingend zu prüfen seien, wenn der Versicherte sowohl das 55. Altersjahr zurückgelegt habe als auch ein Rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug von über 15 Jahre bestehe, was auf den Versicherten nicht zutreffe. Der Versicherte könne bei Bedarf ein separates Gesuch um Unterstützung bei der aktiven Stellensuche einreichen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort vom 13. März 2015 (Urk. 5) führte die IV-Stelle aus, dass der Beschwerdeführer im Verfügungszeitpunkt zwar 59 Jahre alt gewesen sei und daher nicht ohne weiteres auf den Weg der Selbsteingliederung habe verwiesen werden könne. Zu prüfen seien aber die gesamten Umstände im kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kreten Fall. Der Beschwerdeführer sei am 26. Juni 2012 von der A.___ in E.___ kontrolliert worden und habe gegenüber den Gutachtern der MEDAS C.___ angegeben, dass er im Jahr 2012 als Lagermitarbeiter einen Arbeitsversuch ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigt habe. Er sei deshalb in der Lage, auf dem ersten Arbeitsmarkt eine An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung zu finden, weshalb sich weitere Eingliederungsmassnahmen der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung erübrigen würden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess der Versicherte in seiner Beschwerde vom 6. Februar 2015 (Urk. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) zur Hauptsache einwenden, dass auf das Gutachten der MEDAS C.___ vom 9. Mai 2014 nicht abgestellt werden könne. Zudem rügte er den Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vergleich der Beschwerdegegnerin. Im Übrigen sei unberücksichtigt geblieben, dass er das 55. Altersjahr bereits zurückgelegt habe, weshalb die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin anzuhalten sei, ihm Eingliederungsmassnahmen zuzuspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Replik vom 9. Juni 2015 (Urk. 12) liess der Beschwerdeführer ausführen, er habe zweimal einen Arbeitsversuch gewagt, beide hätten nach kurzer Zeit abgebrochen werden müssen. Diese Arbeitsversuche hätten unter speziellen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingungen stattgefunden und es sei nicht der gleiche Einsatz gefordert worden, wie dies auf dem ersten Arbeitsmarkt der Fall gewesen wäre. Es sei damit nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen, dass es ihm ohne weiteres möglich wäre, auf dem ersten Arbeitsmarkt eine Anstellung zu finden. Selbst für den Fall, dass das Gericht wider Erwarten von einer (Teil-)Erwerbsfähigkeit in angepasster Tätigkeit ausgehen sollte, wären ihm deshalb Wiedereingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmassnahmen zukommen zu lassen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer auch über den 28. Februar 2015 hinaus Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat oder ob die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung diese zur Recht aufgehoben hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bundesgericht geht in ständiger Rechtsprechung vom Regelfall aus, dass eine medizinisch attestierte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit grundsätzlich auf dem Weg der Selbsteingliederung verwertbar ist. Praktisch bedeutet dies, dass aus einer medizinisch attestierten Verbesserung der Arbeitsfähigkeit unmittelbar auf eine Verbesserung der Erwerbsfähigkeit geschlossen und damit ein entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chender Einkommensvergleich (mit dem Ergebnis eines tieferen Invaliditätsgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des) vorgenommen werden kann. In ganz besonderen Ausnahmefällen hat die Rechtsprechung dennoch nach langjährigem Rentenbezug trotz medizinisch (wieder) ausgewiesener Leistungsfähigkeit vorderhand weiterhin eine Rente zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesprochen, bis mit Hilfe von medizinisch-rehabilitativen und/oder beruflich-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwerblichen Massnahmen das theoretische Leistungspotential ausgeschöpft werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n kann. Es können im Einzelfall Erfordernisse des Arbeitsmarktes der Anrechnung einer medizinisch vorhandenen Leistungsfähigkeit und medizinisch möglichen Leistungsentfaltung entgegen stehen, wenn aus den Akten einwand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frei hervorgeht, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Verwertung eines bestimmten Leistungspotentials ohne vorgängige Durchführung befähigender Massnahmen allein vermittels Eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strengung der versicherten Person nicht möglich ist (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 9C_163/2009 vom 10. September 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 4.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Rechtsprechung hat das Bundesgericht im Urteil 9C_228/2010 vom 26. April 2011 dahingehend präzisiert, dass die revisions- oder wiedererwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise Herabsetzung oder Aufhebung von Invalidenrenten bei versicherten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen, die das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben, nur zulässig ist, wenn die Verwaltung zuvor die Not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendigkeit von Eingliederungsmassnahmen geprüft hat (E. 3.3). Damit wird dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Umstand Rechnung getragen, dass diese Personen aufgrund ihres fortge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrittenen Alters oder der langen Rentendauer und der daraus folgenden lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jährigen Arbeitsabstinenz in der Regel nicht selber in der Lage sind, sich dem Arbeitsmarkt zu stellen und sich dort selbständig wieder einzugliedern. Die Übernahme der beiden Abgrenzungskriterien bedeutet jedoch nicht, dass die Betroffenen einen Besitzstandsanspruch geltend machen können. Es wird ihnen lediglich, aber immerhin zugestanden, dass die Selbsteingliederung nicht mehr zumutbar ist (vgl. erwähntes Urteil 9C_228/2010 E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anzumerken bleibt, dass nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts einer subjektiv ausgeprägten Krankheitsüberzeugung beziehungsweise einer (zumin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dest vorerst) fehlenden Eingliederungsmotivation nicht mit einer direkten Rentenaufhebung, sondern mit der Durchführung eines Mahn- und Bedenkzeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrens zu begegnen wäre (Urteil 9C_68/2015 vom 24. April 2015 E. 5.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der 1955 geborene Beschwerdeführer ist –</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Ausnahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zweier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versuche bezeichnete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einsätze </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit einem geringen Pensum (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/52, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/61, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 6/64 S. 2 f., Urk. 6/74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– seit dem Jahr 2003 keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgegangen. Im Zeitpunkt der Rentenaufhebung (Februar 2015) war er knapp 60 Jahre alt. Nach dem vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend Ausgeführten (E. 3.1-3.2) fällt er demnach unter den besonders ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schütz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Personenkreis und es ist ihm die Selbsteingliederung nach der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung nicht mehr zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutbar, weshalb befähigende berufliche Massnahmen not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendig sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den Akten ergibt sich, dass die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer einzig auf die Möglichkeit aufmerksam machte, für die Unterstützung bei der akti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Stellensuche ein separates Gesuch zu stellen (vgl. Urk. 2). Von sich aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat die IV-Stelle indes keine Eingliederungsbemühungen an die Hand genommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies auch deshalb, weil sie in der angefochtenen Verfügung vom 8. Januar 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 noch davon ausging, dass der Beschwerdeführer nicht unter den ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schützten Personenkreis falle.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Eingliederungsfrage vorgängig zur Rentenaufhebung zu prüfen ist, ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nügt der Hinweis in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) nicht, wonach der Beschwerdeführer bei Bedarf ein separates Gesuch um Unterstützung bei der aktiven Stellensuche einreichen könne.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit hat die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den bundesgerichtlich geforderten Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">set</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungen zur Aufhebung von langjährigen Renten nicht hinreichend Genüge getan. Denn sie muss sich vor der Herabsetzung oder Aufhebung der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denrente vergewissern, ob sich ein medizinisch-theoretisches Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen ohne weiteres in einem entsprechend tieferen Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad nie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derschlägt oder ob dafür eine erwerbsbezogene Abklärung (der Eig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung, Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, usw.) und/oder die Durchführung von beruflichen Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen im Rechtssinne erforderlich ist. Dieser Prüfungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schritt zeitigt dort keine administrativen Weiterungen, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die gegenüber der Eingliederung vorrangige Selbsteingliederung direkt zur rentenausschliessenden arbeitsmarkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertbarkeit des Leistungsvermögens führt. Das ist na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentlich der Fall, wenn bisher schon eine erhebliche Restarbeitsfähigkeit be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand, so dass der an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhebliche Zugewinn an Leistungsfähigkeit kaum zusätzlichen Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungsbedarf nach sich zieht, vor allem, wenn das hinzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewonnene Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen in einer Tätigkeit verwertet werden kann, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person bereits ausübt oder unmittelbar wieder ausüben könnte (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_163/2009 vom 10. September 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.2.2 mit Hinweisen). Gleiches gilt, wenn es sich bei der versicherten Person um eine agile, gewandte und im gesellschaftlichen Leben integrierte Person handelt, sodass objektiv einer Selbsteingliederung (trotz fortgeschrittenen Al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ters) nichts entgegensteht (Urteil des Bundesgerichts 9C_68/2011 vom 16. Mai 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies trifft </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegend nicht zu. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf den ersten Blick mag sich beim Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten, der anlässlich einer Kontrolle der A.___ im Juni 2012 auf einer Baustelle angetroffen wurde, zwar die Annahme aufdrängen, dass dieser in der Lage ist, auf dem ersten Arbeitsmarkt eine Anstellung zu finden (vgl. die Vernehmlas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Beschwerdegegnerin vom 13. März 2015, Urk. 5). Diese Annahme wird jedoch durch den Umstand relativiert, dass der Beschwerdeführer die IV-Stelle darüber informierte, dass er einen Wiedereinstieg ins Arbeitsleben versuche, und ihm dies aber offenbar in eigener Regie nicht gelang (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/61, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 6/64 S. 2 f., Urk. 6/74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6). Dokumentiert ist denn mit dem Kontrollrapport der A.___ auch nur ein Arbeitseinsatz an zwei Tagen (Urk. 6/74).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laut dem polydisziplinären Gutachten vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 (Urk. 6/93</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/1-36</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das die Beschwerdegegnerin bei der Rentenaufhebung abstellte (Urk. 6/103 S. 3 f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.), sind dem Beschwerdeführer mittelschwere Tätigkeiten ohne Gefahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">potential und in akustisch günstiger Umgebung ohne Lärmquelle spätestens ab dem Begutachtungszeitpunkt wieder ohne wesentliche Einschränkungen zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar (Urk. 6/93/1-36 S. 33). Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">laut dem MEDAS-Gutachten nicht nur an somatisch begründeten Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen des Belastungsprofils (namentlich durch ein Cerviko-lumbales</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzsyndrom ohne radikuläre Symptomatik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, einen Tinnitus auris mit Hy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akusis rechts sowie eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rineurale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hochtonschwäche rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Störung durch Sedativa und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hypnotika, Abhängigkeitssyndrom mit gegenwär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Substanzgebrauch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, leidet. Der psychiatrische Gutachter, med. prakt. F.___, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte darüber hinaus ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelgradige depressive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Episode (agi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erte depressive und reaktive depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive Episode ICD-10 F32.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, S. 28 f., die aus versicherungsmedizinischer Sicht indes keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit habe, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">20). So können zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mindest die von med. prakt. F.___ beschriebenen Befunde (betrübte, eher ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reizte Stim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mung, eingeschränkter Antrieb, Freud- und Interesselosigkeit, Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlafstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Durchschlafstörungen, eingeschränktes Selbstwertgefühl, psychomotorische Unruhe und Konzentrationsprobleme Urk. 6/93 S. 18) und die vom Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer geschilderte Tagestruktur (Urk. 6/93 S. 25) mit dem Bild einer agilen, gewandten und im gesellschaftlichen Leben integrierten Person nicht in Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klang gebracht werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch andere Umstände, die auf eine ohne weiteres zumutbare Selbsteingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung trotz überschrittener Altersgrenze schliessen liessen, liegen nicht vor. So </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist die langjährige Abstinenz vom Arbeitsmarkt nicht auf invaliditätsfremde Gründe zurückzuführen (vgl. Urteil des Bundesgericht 9C_819/2014 vom 19. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2015 E. 4 mit Hinweisen), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellte doch auch med. prakt. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zumindest </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Jahr 2004</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutachterlich diagnostizierte schwergradige depressive Episode nicht in Frage (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6/93/1-36</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Beschwerdeführer absolvierte vor über 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jahren eine Lehre als Metz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___ (Urk. 6/1). Diesen Beruf kann er heute nicht mehr ausüben (vgl. Urk. 6/93/1-36 S. 32)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">war über zehn Jahre weitgehend abwesend vom Arbeitsmarkt und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht zwar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___ und I.___ aber nur wenig Deutsch. Im I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V-Verfahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liess er sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch seine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tochter vertreten und begleiten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. etwa Urk. 6/29, Urk. 6/50, Urk. 6/71 und Urk. 6/93/1-36 S. 10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine besonders breite Ausbildung und Berufserfahrung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Bundesgerichtsu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rteil 8C_39/2012 vom 24.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2012 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2) oder Agilität im Berufsleben ist somit ebenfalls nicht gegeben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es bleibt nach dem Gesagten beim Grundsatz, wonach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei Versicherten, die bei Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente das 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Altersjahrs vollendet haben oder die eine Rentenbezugsdauer von mindestens 15 Jahren aufweisen, eine Selbsteingliederung nicht mehr zumutbar ist (vgl. auch Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_183/2015 vom 19. August 2015 E. 5 und 9C_524/2015 vom 30. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 E. 4). Für die Annahme eines Ausnahmefalls besteht kein hinreichender Anlass.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer kann nach dem Gesagten angesichts seines Alters und der jahrelangen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor allem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychisch bedingten Abwesenheit vom Arbeitsmarkt und der andauernden psychischen Beeinträchtigung auch bei einer attestierten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">100%igen Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit (Urk. 6/93/1-36</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 32) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht auf den Weg der Selbsteingliederung verwiesen werden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist die Renteneinstellung so lange nicht gerechtfertigt, als die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Motivation des Beschwerdeführers vorausgesetzt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 ATSG) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Wiedereingliederung nicht aktiv gefördert und den Beschwerdeführer nicht hinreichend auf die berufliche Eingliederung vorbereitet hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies führt im Ergebnis zur Gutheissung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde mit der Feststel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung, dass der Beschwerdeführer einstweilen weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin Anspruch auf die bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rige ganze Rente hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Ausgang des Verfahrens erübrigt sich die Prüfung des Vorliegens der Voraussetzungen zur Rentenrevision.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der anwaltlich vertretene Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer Anspruch auf eine Prozessentschädigung (Art. 61 lit. g ATSG). Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend scheint eine Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung von Fr. 1‘800.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) als angemessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 8. Januar 2015 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer einstweilen weiterhin Anspruch auf eine ganze Invali</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">den</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">rente hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">2. </span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">nung</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">schä</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">digung von Fr. 1‘800.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Michael Grimmer</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Ausgleichskasse Metzger, Wyttenbachstrasse 24, 3013 Bern</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">AXA Stiftung Berufliche Vorsorge, Postfach 300, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">hal</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubOertli</p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>