<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00532</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Gerichtsschreiberin Schwegler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 22. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter Stadler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Dufourstrasse 140, 8008 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1965 und zuletzt tätig als Briefträger und Innendienstmitarbeiter bei der Y.___, meldete sich am 30. April 2007 (Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangsdatum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle, unter Hinweis auf starke Rückenschmerzen/Diskushernien zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug an (Urk. 7/2). Die IV-Stelle tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und holte insbesondere das psychiatrische Gutachten von Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 7. Juli 2008 ein (Urk. 7/30). Mit Verfügung vom 2. Dezember 2008 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab (Urk. 7/46). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 13. Juni 2013 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 7/62). Die IV-Stelle tätigte erwerbliche und medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Abklärungen und stellte mit Vorbescheid vom 30. April 2014 die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 7/76). Nachdem der Versicherte am 26. Mai 2014 Einwand erhoben hatte (Urk. 7/80; ergänzende Einwandbegründung vom 10. Juli 2014, Urk. 7/90) tätigte die IV-Stelle wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tere Abklärungen und holte insbesondere das interdisziplinäre medizinische Gutachten des A.___ vom 11. Mai 2015 ein (Urk. 7/109). Mit Schreiben vom 25. November 2015 wurde dem Versicherten Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben (Urk. 7/112), wovon er am 14. Dezember 2015 Gebrauch machte (Urk. 7/116). Mit Verfügung vom 8. April 2016 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren wie vorbeschieden ab (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob der Versicherte am 4. Mai 2016 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es seien ihm Leistungen der Invalidenversicherung zuzusprechen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um unentgeltliche Prozessführung und Bestellung von Rechtsanwalt Dr. Peter Stadler als unentgeltlichen Rechtsbeistand (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 10. Juni 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 7/1-124), was dem Beschwerdeführer am 14. Juni 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8). Mit Eingaben vom 20. Juni 2016 (Urk. 9) und vom 26. September 2016 (Urk. 12) reichte der Beschwerdeführer weitere Arztberichte ein (Urk. 10 und Urk. 13), wovon die Beschwerdegegnerin jeweils in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 11 und Urk. 14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt dafür, dass die depressive Episode behandelbar sei und die Behandlungsoptionen noch nicht ausgeschöpft seien. Eine leichte Verschlechterung sei ausgewiesen, doch sei diese nicht relevant für den Anspruch. Der Beschwerdeführer sei wie zum Zeitpunkt der Verfügung vom 2. Dezember 2008 nach wie vor 100 % arbeitsfähig in einer angepassten Tätigkeit. Damals sei ein IV-Grad von 17 % berechnet worden. Diese Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung gelte noch heute (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte im Wesentlichen vor, dass entgegen den Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führungen der Beschwerdegegnerin nicht nur eine depressive Episode, son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern eine rezidivierende depressive Störung vorliege, welche nicht derart behandelbar sei, dass daraus in absehbarer Zeit eine relevante Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit resultieren könne. Es sei auch unklar, weshalb der Medikamentenspiegel zu tief sein sollte. Im orthopädischen Gutachten werde erwähnt, dass keine Aggravation oder übermässige Verdeutlichungstendenzen bestünden. Die erhebliche Bewegungsängstlichkeit und Selbstlimitierung dürfe ihm in Anbetracht der starken Schmerzen nicht vorgeworfen werden. Es wäre des Weiteren ein aktueller Arztbericht der Ärzte der B.___ einzuholen gewesen und die Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen der somatoformen Schmerzstörung hätten ebenfalls berücksichtigt werden müssen - wobei die entsprechende Beurteilung durch die Gutachter oder evtl. vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) hätte nachgeholt werden müssen. Widersprüchlich sei auch, dass die Beschwerdegegnerin einen </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-relevanten psychischen Gesundheitsschaden verneine, andererseits aber glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chentags mit der Verfügung eine stationäre psychiatrisch-psycho-therapeuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Behandlung und eine Optimierung der medikamentösen Therapie aufer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lege. Entsprechend habe der Beschwerdeführer Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu beja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgeset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krankheitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach neuer Gerichtspraxis ist bei somatoformen Schmerzstörungen und ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3) d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kennung einer rentenbegründenden Invalidität nur zulässig, wenn die funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand von Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 6; BGE 141 V 547 E. 2; vgl. Urteil des Bundesgerichtes 8C_28/2016 vom 25. April 2016 E. 3.2). Medizinisch muss schlüssig begründet sein, inwiefern sich aus den funktionellen Ausfällen bei objektivierter Zumutbarkeitsbeurteilung anhand der Standardindikatoren eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ergibt (BGE 141 V 574 E. 2). Wo dies nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit dargetan werden kann, trägt die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen (BGE 141 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">574 E. 2; vgl. BGE 141 V 585 E. 5.3, BGE 141 V 281 E. 3.7.2, BGE 139 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">547 E. 8.1; vgl. auch Urteil des Bundesgerichtes 8C_1/2016 vom 22. Februar 2016 E. 2.2 unter Hinweis auf BGE 140 V 290 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matischen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bundesgericht wie folgt systematisiert hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span>dens</span><span>druck </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onspoten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zialen (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsvermö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Indikator einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen zielt auf die Frage ab, ob die disku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufgabenbereich) einerseits und in den sonstigen Lebensbereichen (z.B. Frei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitgestaltung) anderseits gleich ausgeprägt ist. Dabei ist das bisherige Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rium des sozialen Rückzugs (wiederum) so zu fassen, dass neben Hinweisen auf Einschränkungen auch Ressourcen erschlossen werden; umgekehrt kann ein krankheitsbedingter Rückzug aber auch Ressourcen zusätzlich vermin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern. Soweit erhebbar, empfiehlt sich auch ein Vergleich mit dem Niveau sozialer Aktivität vor Eintritt der Gesundheitsschädigung. Das Aktivitätsni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">veau der versicherten Person ist stets im Verhältnis zur geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit zu sehen (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt werden, weist (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex "Gesundheitsschädigung") auf den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Leidensdruck hin. Dies gilt allerdings nur, solange das betreffende Verhalten nicht durch das laufende Versicherungsverfahren beeinflusst ist. Nicht auf fehlenden Leidensdruck zu schliessen ist, wenn die Nichtinan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchnahme einer empfohlenen und zugänglichen Therapie oder die schlechte Compliance klarerweise auf eine (unabwendbare) Unfähigkeit zur Krankheitseinsicht zurückzuführen ist. In ähnlicher Weise zu berücksichtigen ist das Verhalten der versicherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Eingliederung. Inkonsistentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Einschränkung sei anders begründet als durch eine versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Gesundheitsbeeinträchtigung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die aktuelle medizinische Aktenlage präsentiert sich folgendermassen: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im interdisziplinären </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des A.___ vom 11. Mai 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> werden die bis zur B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">egutachtung des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aktenkundigen medizinischen Berichte zusammengefasst (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/109/4 ff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.), weshalb sie an dieser Stelle nicht noch einmal wiedergegeben werden. Soweit erforderlich, wird in den nachfolgenden Erwägungen aber darauf Bezug genommen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die begutachtenden Ärzte des A.___ hielten folgende Diagnosen mit Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen auf die Arbeitsfähigkeit fest (Urk. 7/109/40):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depressive Episode, gegenwärtig mittelschwer ausgeprägt </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches Lumbovertebral-Syndrom mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">/bei: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">pseudoradikulärer Irritation links </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">belastungsabhängig aktivierbarer lumbosa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">craler Fa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">cettengelenks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">arthrose bei hochgradiger muskul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ärer Insuffizienz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Osteochondrose L5/S1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit Status nach paramedian recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sseitiger Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kushernie und Kompression der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Wurzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> S1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> rechts (MRI 26.03.2013), im Verlauf regredient (MRI 17.01.2014) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">radiologisch ohne pathologischen Befund (Rx vom 25.03.2015) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Knieschmerzen rechts mit ligamentärer Insuffizienz Grad l </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Kreuzbandrupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ur circa 1988, konservativ behandelt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">diologisch oh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ne pathologischen Befund (Rx 25.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">03.2015) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit notierten sie folgende Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen (Urk. 7/109/40): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Somatoform</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">e Schmerzstörung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches cerv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">icovertebrogenes Schmerzsyndrom bei Tendomyosen und Haltungsinsuffizienz </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf mediale Meniscopathie linkes Knie (Hinterhorn) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schulterschmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zsyndrom links mit ACG-Reizzusta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nd bei Status nach Trauma 1993 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leichtgradige Karpaltunnelsyndrome beidseits </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schwerhörigkeit beidseits, binaural versorgt </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronischer Nikotinabusus (22 packyears) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anamnestisch Status nach traumatischem Pneumothorax rechts 1986 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer gebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seit 2007 konstant vorhandene, belastungsab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gige verstärkte Kreuzschmerzen etwas linksbetont an, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bunden mit einer eingeschränkten Beweglichkeit und einer Ausstrahlung ins linke Bein vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend hinten bis zum Knie, zum Teil bis zu den Zehen. Bei de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r kli-nischen Untersuchung finde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich eine thorakal linkskonvexe Torsi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsskolios</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e der Wirbelsäule. Die pa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ravertebrale </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lendenwirbelsäulen(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">LWS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Muskulatur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> links</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betont leicht vermehrt gespannt. Druckdolenzen würden lumbosacral</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angegeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en. Die aktive Beweglichkeit sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> massiv eingeschränkt. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nervendehnungstests an den Beinen seien negativ, der ASR sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts etwas schwächer als links auslösbar, über eine Schmerzhemmung hinausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hende Paresen fehl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en; die Sensibilität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebe der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am dorso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lateralen linken Oberschenkel als vermindert an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/109/41 ff.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Klinisch liege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein chronisches </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">L</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">umbovertebral-Syndrom vor, wobei der objekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierbare Befund eher diskret </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Anhaltspunkte für eine radikul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">äre Reiz- oder Ausfallssymptomatik am linken Bein ergä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben sich bis auf allen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls die - für die Beurteilung nicht relevante - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sensibilitätsstörung am dor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">solat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eralen Oberschenkel keine. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch kernspintomographisch habe nie </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Wurzelirrit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ation links vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legen: Die MRI-Bilder vom 26. März </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2013 zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten eine medio-rechtslateral</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Diskushernie lumbosacr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">al mit Irritation der Wurzel S1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts. Dieser Befund dürfte die im Status vorliegende leichte ASR-Abschwächung rechts erklären. Auf den letzten zur Verfügung ste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en MRI-Bildern der LWS vom 17. Januar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ieser Befund deutlich regre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dient</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und eine Wurzelkompression nicht me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hr zu erkennen; auch hier stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich die linke Seite unauffällig dar. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er degenerative </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">MRI-Befund sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> isoliert auf der lumbosacralen Höhe, sämtliche übrige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Niveaus stell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">normal dar. Konventionell-radiologisch ergebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich an der LWS keinerl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei pathologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Befund (25. März 2015). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammengefasst liege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein chronisches Lumbovertebral-Syndrom m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">it einer pseudoradikulären Irritation links vor. Kernspint</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">omographisch f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich degenerative Veränderungen auf Höhe L5/S1 mit zuletzt einer Protrusion auf der klinisch asymptomat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ischen rechten Seite. Es bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Diskrepanz zwischen den angegebenen Beschwerden und deren Auswirkungen im Alltag und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der Arbeit zu den objektivierbaren Befunden. Es sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer Schmerzf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ehlverarbeitung auszugehen respektive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch von einer funktionel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Überlagerung; so sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Beispiel nicht ersichtlich, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weshalb der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht auf die Zehenspitzen s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tehen oder auf ihnen gehen könne. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Diskrepanz respektive Schmerzfehlverarbeitung interpretier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Rahmen einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somatoformen Schmerzstörung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siehe unten den psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atrischen Abschnitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">re Symptome wü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rden Schmerzen seitens des rechten Kniegelenkes genannt. Diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rden auf einen Unfall 1987 (1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">989?) mit vorderer Kreuz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bandverl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">etzung zurückgeführt. Die Behandlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei damals konserv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ativ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Belastung des rechten Kniegelenkes, speziell unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beugung, we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als schmerzhaft bezeichnet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Bei der Untersuchung ergä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben sich kli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisch diskrete Zeichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer Früharthrose mit Randwulst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildung am medialen Gelenksspalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Weiteren das Muster einer anterolateral</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Instabilität Grad l. Die Rönt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genaufnahm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en des rechten Kniegelenkes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 25.03.2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ergä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en jedoch keine Arthrosezeichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es handle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich somit um einen leichten degenerativen Reizzus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">and des rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Kniegelenkes bei leichter ligamentärer Insuffizienz mit möglichem initi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alem Knorpelschaden als mögliche Fo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lge eines Unfalles 1987 (Datumsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben zur Kreuzbandverletzung variier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en, es w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rden auch 1989 und 1988 angegeben). Die Belastbark</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eit des rechten Kniegelenkes sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch die Funkti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsstörung leicht beeinträchtigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aktuell eine depressive Episode, die mittelgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig ausgeprägt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die depressive Reaktion </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Rahmen einer Anpassungsstörung bereits im Oktober 2008 beschrieben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Im weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Verlauf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei es zu wechselhaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Ausprägung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gekommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die depressive Episode </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Juni 2014 als schwer klassifiziert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden. Aktuell sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telgradigen Depression </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auszugehen. Es liege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> neben dem depressiven Bild eine Schmerzproblematik vor, die somatisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht vollständig erklärbar sei. Sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gingen vom zusät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zlichen Vorhandensein einer somatoformen Schmerzstörung a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">us. Im Rahmen der Depression habe der Beschwerdeführer vermehrt Ängste und zeige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einen ausgeprägten sozialen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rückzug. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letzte regulär ausgeübte Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die eines Briefträgers bis 2007 zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und zwischen 2007 und bis 31. März </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2009 noch zu 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Innen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dienst bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___ gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Abgestützt auf den „Fragebogen für Arbeitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende: Berufliche Integration" der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Y.___ vom 15. Mai 2007 kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e davon ausgega</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ngen werden, dass die Tätigkeit als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Briefträger ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passt gewesen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, nur selten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schwerere Arbeiten auszuüben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus somatischer Sicht könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en körperlich leichte bis intermittierend mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwere Tätigkeiten im Wechsel von Sitzen, Stehen und Gehen unter Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meidung von Arbeiten mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t häufigem Bücken, Heben und Tra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen von Lasten ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 10 kg, Vermeiden von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> häufigem Gehen auf unebenem Boden, Treppen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steigen, sowie Besteigen von Leitern und Gerüsten vollumfänglich ausgeübt werden. Aus psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischer Sicht beurteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Arbeitsf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit zum aktuellen Zeitpunkt als bei 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> liegend. Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer brauche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch eine Hilfestellung beim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wiedereinstieg in eine Arbeitstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit. Konk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ret schl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vor, dass dies zunächst im geschützten Bereich im Rahmen eines Arbeitstr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ainings stattfinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Unter günstigen Bedingungen beurteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Chance als gut, dass mit Aufhellung des psychischen Zustand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es auch die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dann weiter gesteigert werden kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Schwierig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Aussage zum Verlauf der Arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tsunfähigkeit. Dr. Z.___ hab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 07/2008 mit der Diagnose Anpassun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gsst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">örung mit längerer depressiver Reaktion als zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsfähig beurteilt. Dann fehl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische Einschätzungen bis zum Bericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___ vom 19. Juni </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014, wobei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu diesem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt wegen einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome, als noch zu 20 bis 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">itsfähig beurteilt wurde. Er sei seit dem 4. Oktober </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2013 in dieser Insti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tution in Behandl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung gestanden. Pragmatisch gingen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> davon aus, dass ab die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sem Datum eine 70%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vorgelegen habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit ab Gutachtensdatum der oben genannten von 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer reichte mit seiner Stellungnahme vom 14. Dezember 2015 (Urk. 7/116) den Kurzaustrittsbericht der B.___ vom 10. August 2015 (Urk. 7/115) ein. Die behandelnden Ärzte diagnostizierten anlässlich des sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionären Aufenthaltes vom 28. Juli bis zum 1. August 2015 zur medikamen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tösen Umstellung von Cipralex auf Sertralin bei insuffizienter antidepressiver Wirkung 1) eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode mit psychotischen Symptomen (ICD-10 F33.3) und 2) eine chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer berichte über eine aktuell vorhandene Exacerbation seiner langjährigen depressiven Symptomatik im Rahmen diverser psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zialer Belastungsfaktoren. Die Umstellung sei komplikationslos erfolgt. Trit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tico sei bei mangelhafter Schlafqualität in der Dosis von 25 mg auf 50 mg erhöht worden mit positiver Konsequenz. Die Empfehlung einer stationären Psychotherapie im weiteren Verlauf zur Aufarbeitung diverser Problemthe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men lehne er wiederholt ab. Zur Erleichterung der Haushaltsführung bei deutlichem Leidensdruck stellten sie beim Sozialdienst der Wohngemeinde einen Antrag zur Organisation einer Haushaltshilfe. Eine Medikamentendo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sette sei dem Beschwerdeführer zur Sicherstellung der regelmässigen Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kamenteneinnahme nach Hause mitgegeben worden, da er berichtet habe, sich wiederholt nicht daran erinnern zu können, die Medikamente einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen zu haben oder nicht. Der Austritt sei geplant erfolgt unter deutli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher Distanzierung von handlungsrelevanter Suizidalität. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">interdisziplinäre Gutachten des A.___ vom 11. Mai 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfüllt sämtliche rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Es beruht auf fachärztlichen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen durch die Gutachter und wurde in Kenntnis der relevanten Vorakten (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/109/4 ff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) abgegeben und würdigt die vorhandenen Arztberichte sorgfältig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/109/15; Urk. 7/109/22; Urk. 7/109/31; Urk. 7/109/37 f.; Urk. 7/109/43)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es berücksichtigt die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer geklagten Beschwerden und setzt sich mit diesen hinreichend auseinander. Die Darle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der medizinischen Zusammenhänge ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einleuchtend und das Gutachten ist schlüssig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Würdigung eines Gutachtens gilt es jedoch zu beachten, dass ein Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten zwar zur Arbeitsfähigkeit Stellung zu nehmen hat und diese Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führungen eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Zumutbarkeit von Arbeitsleistungen bilden, es jedoch letztlich der rechtsanwendenden Behörde - der Verwaltung oder, im Streitfall, dem Gericht - obliegt, zu beurteilen, ob eine Invalidität im Rechtssinne, bejahendenfalls eine solche rentenbegrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dender Art eingetreten ist. Es ist folglich mit der bundesgerichtlichen Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung vereinbar, einem Gutachten vollen Beweiswert zuzuerkennen, jedoch von der medizinischen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit abzuwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen (vgl. BGE 140 V 193 E. 3.1 f. mit Hinweisen; vgl. Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_3/2015 vom 20. Mai 2015 und 9C_651/2014 vom 23. Dezember 2014 E. 5.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Gutachten geht klar hervor, dass der Beschwerdeführer aus somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht alle körperlich leichten bis intermittierend mittelschweren Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten im Wechsel von Sitzen, Stehen und Gehen unter Vermeidung von Arbeiten mit häufigem Bücken, Heben und Tragen von Lasten über 10 kg, Vermeiden von häufigem Gehen auf unebenem Boden, Treppensteigen, sowie Besteigen von Leitern und Gerüsten vollumfänglich ausüben kann (Urk. 7/109/43). Dies ist anhand der erhobenen Befunde und Diagnosen nachvollziehbar und schlüssig und blieb auch seitens der Parteien unbestrit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (vgl. E. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes fallen leichte bis mittelgradige depressive Störungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch, einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie erwiese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nermassen therapieresistent sind (statt vieler: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis). Nur in einer solchen - seltenen, da nach gesicherter psychiatrischer Erfahrung Depressionen im Allgemeinen therapeutisch gut angehbar sind - gesetzlich verlangten Konstellation ist den normativen Anforderungen des Art. 7 Abs. 2 zweiter Satz ATSG für eine objektivierende Betrachtungs- und Prüfungsweise Genüge getan (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.7.1 bis 3.7.3). Ein solcher Sachverhalt muss überwiegend wahrscheinlich und darf nicht lediglich nicht auszuschliessen sein. Es kommt dazu, dass die Therapie in dem Sinne konse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quent gewesen sein muss, dass die aus fachärztlicher Sicht indizierten zumutbaren (ambulanten und stationären) Behandlungsmöglichkeiten in kooperativer Weise optimal und nachhaltig ausgeschöpft wurden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3; BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 64</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2 und 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer wurde seit dem 4. Oktober 2013 im Ambulatorium des B.___ therapiert. Die Behandlung bestand dabei aus supportiven psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutischen Gesprächen in 2-3 wöchentlichen Abständen und antidepressiver Pharmakotherapie. Des Weiteren erfolgte eine Psychoedukation zum Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhang zwischen Depression und Schmerz sowie allgemeiner Alltagsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wältigung, eine Einführung in die Themen Körperwahrnehmung und Acht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samkeit sowie das Erlernen des Umgangs mit den bestehenden somatischen Symptomen (Urk. 7/89/1 und Urk. 7/89/3). Anlässlich der psychiatrischen Begutachtung gab der Beschwerdeführer an, dass er zweimal pro Monat zum Psychiater gehe, im Notfall auch ohne Termin. Die Einweisung in eine psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische Klinik sei diskutiert worden, er wolle jedoch nicht dorthin, weil er keinen Kontakt zu anderen Menschen haben möchte. Eine intensivere ambulante Therapie sei jedoch in Diskussion. Als Medikament nehme er Cipralex und Trittico sowie Schmerzmittel ein. Die genaue Dosierung und seit wann er diese einnehme, wisse er nicht (Urk. 7/109/35). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der Begutachtung wurden die Medikamentenspiegel von Citalopram, Trazodon und m-CPP kontrolliert, wobei alle unter dem Refe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">renzbereich ausfielen (Urk. 7/109/46). Entsprechend hielt der psychiatrische Gutachter fest, dass die Konzentrationen im Blut zu tief seien (Urk. 7/109/38). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Alle zwei Wochen stattfindende ambulante supportive psychotherapeutische Gespräche reichen nicht aus, um die depressive Erkrankung mit überwiegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Wahrscheinlichkeit als therapieresistent auszuweisen. Des Weiteren ist die Therapie auch als nicht konsequent zu beurteilen, da der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer die Medikamente nur unzureichend einnahm und - entgegen den Empfehlungen der behandelnden Ärzte des B.___ - eine stationäre Therapie verweigerte: So wurde im Bericht der behandelnden Ärzte des B.___ vom 10. August 2015 festgehalten, dass die Empfehlung einer stationären Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapie im weiteren Verlauf zur Aufarbeitung diverser Problemthemen seitens des Beschwerdeführers wiederholt abgelehnt worden sei (Urk. 7/115). Der kurzzeitige dreitägige Aufenthalt vom 28. Juli bis zum 1. August 2015 erfolgte zur medikamentösen Umstellung von Cipralex auf Sertralin - dies ist ebenfalls nicht als konsequente Therapie, welche das Leiden als therapiere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sistent ausweisen würde, zu werten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist die depressive Erkrankung des Beschwerdeführers, unabhängig davon ob es sich um eine Episode oder um eine rezidivierende depressive Störung handelt, als nicht invalidisierend zu qualifizieren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Daran vermag auch der Bericht der behandelnden Ärzte des B.___ vom 10. August 2015, in welchem sie eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode mit psychotischen Syndromen diagnostizierten, nichts zu ändern. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung vermag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Umstand allein, dass behandelnde Fachärzte eine vom eingeholten Gutachten abweichende Meinung äussern, nicht Anlass zu weiteren Abklärungen g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> oder das Gutachten in Frage zu s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; anders würde es sich verhalten, wenn die behandelnden Ärzte konkrete, objektiv fassbare Aspekte namhaft machen, die dem ärztlichen Experten entgangen sind oder mit denen er sich nicht befasst hat (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2006 U 58/06 E. 2.2) - was vorliegend allerdings nicht der Fall ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer brachte des Weiteren vor, dass anhand des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strukturier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten normativen Prüfungsrasters gemäss BGE 141 V 281 hätte geprüft werden müssen, ob die somatoforme Schmerzstörung Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zeitigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die somatoforme Schmerzstörung wurde von den Gutachtern - ohne weitere Prüfung der damals noch geltenden Förster-Kriterien - als ohne Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen auf die Arbeitsfähigkeit beurteilt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/109/40). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit ist davon auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen, dass die somatoforme Schmerzstörung von den Gutachtern als leicht, bzw. klarerweise ohne funktionelle Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit beurteilt wurde - so dass keine Prüfung der Standardindikatoren erforderlich wäre. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Vollständigkeit halber ist festzuhalten, dass auch unter Berücksichtigung der Standardindikatoren keine davon abweichende Einschätzung resultieren würde, da der beweisrechtlich entscheidende Aspekt der Konsistenz aufgrund des fehlenden behandlungsanamnestisch ausgewiesenen Leidensdruckes klar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu verneinen ist (vgl. E. 4.3 und E. 2.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung beurteilt das Sozialversicherungsgericht die Gesetzmässigkeit des angefochtenen Entscheids in der Regel nach dem Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt, der zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 131 V 242 E. 2.1, 121 V 362 E. 1b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit sind die im Beschwerdeverfahren nachgereichten Berichte des B.___ vom 13. Juni 2016 (Urk. 10) und vom 20. September 2016 (Urk. 13) im vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegenden Verfahren nicht zu berücksichtigen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer unverändert im Vergleich zur Verfügung vom 2. Dezember 2008 in einer den somatischen Einschränkungen angepassten Tätigkeit als vollumfänglich arbeitsfähig zu betrachten ist. Somit hat sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine anspruchsbeeinflussende Änderung der tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnisse ergeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die angefochtene Verfügung ist daher nicht zu beanstanden und die dagegen gerichtete Beschwerde abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzule</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">800.-- anzuset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen. Ausgangsgemäss sind sie dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der vorliegende Prozess kann nicht als von vornherein aussichtslos bezeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">net werden. Des Weiteren ist der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bedürftig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Antrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss (Urk. 1) ist ihm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> deshalb die unentgeltliche Proze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ssführung zu bewilligen. Die dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auferlegten Gerichtskosten sind dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da zude</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m die anwaltliche Vertretung des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eschwerdeführers geboten war, ist ihm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechtsanw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Peter Stadler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als unentgeltliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Rechtsvertreter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu bestellen. Eine Honorarnote wurde nicht eingereicht, womit - wie mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14. Juni 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) mitgeteilt - die Entschädigung nach Ermessen festzusetzen ist. Unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses ist eine Entschädigung in Höhe von Fr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 1‘800.-- (inklusive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Mehrwertsteuer und Barauslagen) angemessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kommt der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> künftig in günstige wirtschaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tliche Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse, so kann ihn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das Gericht zur Nachzahlung der Auslagen für die unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltliche Rechtspflege verpflichten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 des Gesetzes über das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsgericht, GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p>In Bewilligung des Gesuchs vom 4. Mai 2016 wird dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung gewährt und Rechtsanwalt Dr. Peter Stadler, Zürich, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt, </p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Dr. Peter Stadler, Zürich, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Peter Stadler</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstSchwegler</p></div> </div></body></html>