<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01//EN"> <html> <head> <title>AGVE 2000 96 S.411</title> <meta charset="utf-8"/><meta content="text/html; charset=utf-8" http-equiv="CONTENT-TYPE"/> <meta content="Weblaw - www.weblaw.ch" name="Publisher"/> </head> <body> <div class="header"><span class="year">2000</span> <span class="title">Kantonale Steuern</span> <span class="page_no">411</span></div> <div class="page" id="S1"> <div role="main"><br/> [...]<br/> <br/> <span class="ft2"><b>96</b></span> <span class="ft2"><b>Einkommenssteuer; Kapitalzahlung aus Lebensversicherung mit</b></span><br/> <span class="ft2"><b>Einmalprämie (§ 23 lit. b Ziff. 2 StG in Verbindung mit § 34 Abs. 3 lit. c</b></span><br/> <span class="ft2"><b>StG).</b></span><br/> <span class="ft2"><b>- Eine Kapitalzahlung infolge Abtretung einer Lebensversicherung mit</b></span><br/> <span class="ft2"><b>Einmalprämie (kurz) vor Vertragsablauf ist zu besteuern.</b></span><br/> <br/> <span class="ft3">18. Mai 2000 in Sachen P., RV.1999.50174/K 6178</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2000</span> <span class="title">Steuerrekursgericht</span> <span class="page_no">412</span></div> <div class="page" id="S2"> <div role="main"><br/> <span class="ft4"><i>Aus den Erwägungen</i></span><br/> <br/> <span class="ft1">2. Kapitalzahlungen aus Lebensversicherungen sind nicht der</span><br/> <span class="ft1">Einkommenssteuer unterworfen (§ 23 lit. b StG). Steuerbar sind</span><br/> <span class="ft1">jedoch Kapitalzahlungen aus Versicherungen, die im Zusammenhang</span><br/> <span class="ft1">mit einer Erwerbstätigkeit stehen (Ziff. 1), oder infolge Vertragsab-</span><br/> <span class="ft1">lauf oder Rückkauf von nach dem 31. Dezember 1987 abgeschlosse-</span><br/> <span class="ft1">nen kapitalbildenden Lebensversicherungen, bei denen der Vermö-</span><br/> <span class="ft1">gensertragsanteil bestimmend ist, wie bei Einmalprämienversiche-</span><br/> <span class="ft1">rungen und ähnlichen Geschäften. Die einbezahlten Prämien bleiben</span><br/> <span class="ft1">einkommenssteuerfrei (Ziff. 2).</span><br/> <span class="ft1">3. a) Am 28. Oktober 1998 trat die Rekurrentin die mit der</span><br/> <span class="ft1">VITA Lebensversicherungs-Gesellschaft abgeschlossene Lebensver-</span><br/> <span class="ft1">sicherung an die Keyway Holdings Ltd., British Virgin Islands ab</span><br/> <span class="ft1">und erhielt dafür Fr. 2'887'399.50. Mit Verfügung vom 3. Juni 1999</span><br/> <span class="ft1">erhob die Vorinstanz auf dem Betrag von Fr. 887'300.-- (Auszahlung</span><br/> <span class="ft1">von Fr. 2'887'399.-- abzüglich Einmalprämie von Fr. 2'000'000.--)</span><br/> <span class="ft1">eine Jahressteuer zu 40 % des Tarifs A (§ 34 Ziff. 3 lit. c StG).</span><br/> <span class="ft1">b) Die Vertreterin der Rekurrentin ist im Wesentlichen der Auf-</span><br/> <span class="ft1">fassung, dass keine Besteuerung zu erfolgen habe, weil gemäss § 23</span><br/> <span class="ft1">lit. b StG Kapitalzahlungen aus Lebensversicherungen grundsätzlich</span><br/> <span class="ft1">nicht der Einkommenssteuer unterworfen seien. Von dieser Steuer-</span><br/> <span class="ft1">freiheit werde nur in zwei Fällen ("Vertragsablauf" und "Rückkauf")</span><br/> <span class="ft1">eine Ausnahme gemacht. Die steuerpflichtigen Tatbestände seien</span><br/> <span class="ft1">abschliessend aufgezählt. Alle andern Fälle würden nicht unter die</span><br/> <span class="ft1">Ausnahmeklausel fallen. Es dürfe nicht über eine Auslegung von</span><br/> <span class="ft1">§ 23 lit. b Ziff. 2 StG erreicht werden, dass eine Kapitalzahlung bei</span><br/> <span class="ft1">Abtretung einer Versicherungspolice besteuert werden könne. Vor-</span><br/> <span class="ft1">liegend sei nicht § 23 lit. b StG, sondern § 23 lit. i StG (steuerfreier</span><br/> <span class="ft1">Kapitalgewinn auf Privatvermögen) anwendbar.</span><br/> <span class="ft1">c) Die Vorinstanz vertritt demgegenüber die Auffassung, dass</span><br/> <span class="ft1">die Abtretung des Versicherungsanspruches kurz vor Vertragsablauf</span><br/> <span class="ft1">eine Steuerbefreiung des Ertragsanteils zur Folge hätte, was der vom</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2000</span> <span class="title">Kantonale Steuern</span> <span class="page_no">413</span></div> <div class="page" id="S3"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">Gesetzgeber gewollten Besteuerung der Einmalprämienversicherun-</span><br/> <span class="ft1">gen zuwider laufen würde.</span><br/> <span class="ft1">4. a) Es ist somit der Gehalt von § 23 lit. b Ziff. 2 StG zu er-</span><br/> <span class="ft1">mitteln, das heisst, die Norm ist auszulegen. Ziel der Auslegung ist</span><br/> <span class="ft1">es, den Sinn eines Rechtssatzes zu ergründen, wobei grundsätzlich</span><br/> <span class="ft1">jede Norm auslegungsbedürftig ist. Die Auslegung stützt sich auf</span><br/> <span class="ft1">verschiedene Auslegungselemente. Lehre und Rechtsprechung unter-</span><br/> <span class="ft1">scheiden das grammatische, historische, systematische, teleologische</span><br/> <span class="ft1">und realistische Element. Ausgangspunkt jeder Auslegung ist der</span><br/> <span class="ft1">Wortlaut der Bestimmung. Vom Wortlaut einer gesetzlichen Bestim-</span><br/> <span class="ft1">mung darf und muss jedoch abgewichen werden, wenn er nicht deren</span><br/> <span class="ft1">wahren Sinn wiedergibt bzw. wenn die dem Wortlaut entsprechende</span><br/> <span class="ft1">Auslegung zu Ergebnissen führt, die der Gesetzgeber nicht gewollt</span><br/> <span class="ft1">haben kann und die gegen das Gerechtigkeitsgefühl und den Grund-</span><br/> <span class="ft1">satz der rechtsgleichen Behandlung verstossen. Nach der Rechtspre-</span><br/> <span class="ft1">chung des BGr muss ein Gesetz in erster Linie aus sich selbst heraus,</span><br/> <span class="ft1">d.h. nach Wortlaut, Sinn und Zweck unter den ihm zugrunde liegen-</span><br/> <span class="ft1">den Wertungen sowie nach seiner Systematik ausgelegt werden. Die</span><br/> <span class="ft1">Gesetzesmaterialien fallen vor allem dann ins Gewicht, wenn sie</span><br/> <span class="ft1">angesichts einer unklaren gesetzlichen Bestimmung eine klare Ant-</span><br/> <span class="ft1">wort geben. Auch und gerade bei der Auslegung von Steuergesetzen</span><br/> <span class="ft1">kommt dem teleologischen Element, d.h. dem Sinn und Zweck einer</span><br/> <span class="ft1">Bestimmung, eine besondere Bedeutung zu (VGE vom 21. August</span><br/> <span class="ft1">1997 in Sachen J., mit Hinweisen auf Literatur und Rechtsprechung).</span><br/> <span class="ft1">b) Die Vertreterin der Rekurrentin ist der Auffassung, dass es</span><br/> <span class="ft1">sich bei § 23 lit. b Ziff. 2 StG um eine Ausnahmebestimmung (vom</span><br/> <span class="ft1">Grundsatz der Steuerfreiheit von Kapitalzahlungen aus Lebensversi-</span><br/> <span class="ft1">cherungen mit Einmalprämien) handle, welche restriktiv auszulegen</span><br/> <span class="ft1">sei. Nach neuerer Lehre und Rechtsprechung unterstehen jedoch</span><br/> <span class="ft1">auch Ausnahmebestimmungen den allgemeinen Auslegungsregeln;</span><br/> <span class="ft1">auch sie sind somit in erster Linie nach ihrem Wortlaut, ihrem Sinn</span><br/> <span class="ft1">und Zweck, ihrer systematischen Einordnung sowie nach den ihnen</span><br/> <span class="ft1">zugrundeliegenden Wertungen auszulegen. Die Entstehungsge-</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2000</span> <span class="title">Steuerrekursgericht</span> <span class="page_no">414</span></div> <div class="page" id="S4"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">schichte einer solchen Norm kann dabei ein wertvolles Hilfsmittel</span><br/> <span class="ft1">sein, und bei einem verhältnismässig jungen Gesetz darf der Wille</span><br/> <span class="ft1">des Gesetzgebers nicht übergangen werden (VGE vom 3. Mai 1994</span><br/> <span class="ft1">in Sachen S., mit Hinweisen auf Literatur und Rechtsprechung).</span><br/> <span class="ft1">5. a) Aus dem Wortlaut von § 23 lit. b Ziff. 2 StG lässt sich für</span><br/> <span class="ft1">die Klärung der vorliegenden Streitfrage nichts ableiten. Es wird nur</span><br/> <span class="ft1">geregelt, dass Kapitalzahlungen infolge "Vertragsablauf" bzw.</span><br/> <span class="ft1">"Rückkauf" von nach dem 31. Dezember 1987 abgeschlossenen</span><br/> <span class="ft1">kapitalbildenden Lebensversicherungen, bei denen der Vermö-</span><br/> <span class="ft1">gensanteil bestimmend ist, zu besteuern sind. Ob auch Kapitalzah-</span><br/> <span class="ft1">lungen infolge Abtretung einer solchen Lebensversicherung (kurz)</span><br/> <span class="ft1">vor Vertragsablauf zu besteuern sind, lässt sich dem Wortlaut der</span><br/> <span class="ft1">Norm nicht entnehmen.</span><br/> <span class="ft1">b) Im Rahmen der Teilrevision des Steuergesetzes im Jahre</span><br/> <span class="ft1">1989 wurde ausgiebig über den § 23 lit. b Ziff. 2 StG diskutiert. Es</span><br/> <span class="ft1">gibt in den Materialien zahlreiche Fundstellen zu § 23 lit. b Ziff. 2</span><br/> <span class="ft1">StG. So wurde dazu u.a. ausgeführt (Botschaft des Regierungsrates</span><br/> <span class="ft1">des Kantons Aargau an den Grossen Rat, S. 16; vgl. auch Referen-</span><br/> <span class="ft1">tenführer zur Teilrevision des Steuergesetzes per 1.1.1989, S. 27):</span><br/> <span class="ft5">"Traditionelle Lebensversicherungen mit periodischer Prämienzahlung</span><br/> <span class="ft5">bleiben wie bis anhin steuerfrei. Im Gegensatz zu diesen ist bei</span><br/> <span class="ft5">Einmalprämienversicherungen der Kapitalertragsanteil sehr hoch. Aus</span><br/> <span class="ft5">Gründen der Gleichbehandlung aller Vorsorgeformen werden deshalb neu</span><br/> <span class="ft5">solche Kapitalzahlungen, abzüglich der eigenen Prämie, bei Vertragsablauf</span><br/> <span class="ft5">oder bei vorzeitigem Rückkauf der Versicherung besteuert. Kapitalzahlun-</span><br/> <span class="ft5">gen in Risikofällen (Tod, Invalidität) bleiben aus sozialen Gründen steuer-</span><br/> <span class="ft5">frei, obwohl auch hier nur die Besteuerung systemkonform wäre."</span><br/> <span class="ft1">und weiter:</span><br/> <span class="ft5">"Missbräuche mit Einmalprämienversicherungen und ähnlichen</span><br/> <span class="ft5">Geschäften lassen sich - das hat die Praxis gezeigt - nur mit Statuierung</span><br/> <span class="ft5">einer ausdrücklichen Gesetzesvorschrift der vorliegenden Art wirksam</span><br/> <span class="ft5">unterbinden. Der Nachweis der Steuerumgehung stösst wegen des nicht</span><br/> <span class="ft5">nachlassenden Einfallreichtums von Versicherer und Versicherten zuneh-</span><br/> <span class="ft5">mend auf beinahe unüberwindbare Beweisschwierigkeiten. Doch geht es</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2000</span> <span class="title">Kantonale Steuern</span> <span class="page_no">415</span></div> <div class="page" id="S5"> <div role="main"><br/> <span class="ft5">nicht allein um die Missbrauchsbekämpfung. Im Vordergrund steht vielmehr</span><br/> <span class="ft5">der Gedanke, dass nach dem Grundsatz der Besteuerung nach wirt-</span><br/> <span class="ft5">schaftlicher Leistungsfähigkeit auch der - sehr erhebliche - Ertragsanteil</span><br/> <span class="ft5">von Einmalprämienversicherungen steuerlich erfasst werden muss."</span><br/> <span class="ft1">Daraus ist der Schluss zu ziehen, dass der Gesetzgeber aus</span><br/> <span class="ft1">Gründen der rechtsgleichen Behandlung mit anderen Sparformen</span><br/> <span class="ft1">(z.B. Banksparen) und unter Berücksichtigung des Prinzips der Be-</span><br/> <span class="ft1">steuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit grundsätzlich</span><br/> <span class="ft1">alle Zahlungen aus nach dem 31. Dezember 1987 abgeschlossenen</span><br/> <span class="ft1">kapitalbildenden Lebensversicherungen mit Einmalprämien besteu-</span><br/> <span class="ft1">ern will, ausgenommen die Kapitalzahlungen in Risikofällen (Tod,</span><br/> <span class="ft1">Invalidität), weil bei Einmalprämienversicherungen anstelle des Ver-</span><br/> <span class="ft1">sicherungsschutzes generell das Sparen, also die Kapitalbildung, im</span><br/> <span class="ft1">Vordergrund steht. Der Gesetzgeber will das Versicherungssparen</span><br/> <span class="ft1">steuerlich nicht (mehr) privilegieren (vgl. Protokoll der 19. Sitzung</span><br/> <span class="ft1">vom 13. November 1987 der Grossratskommission für die Revision</span><br/> <span class="ft1">des Steuergesetzes zu § 23).</span><br/> <span class="ft1">c) Das StRG kommt gestützt auf die Gesetzesmaterialien zum</span><br/> <span class="ft1">Schluss, dass die vorliegend zur Diskussion stehende Kapitalzahlung</span><br/> <span class="ft1">aus Abtretung der Lebensversicherungs-Police-Nr. X nach dem Wil-</span><br/> <span class="ft1">len des Gesetzgebers steuerlich gleich zu behandeln ist wie eine Ka-</span><br/> <span class="ft1">pitalzahlung infolge "Vertragsablauf" oder "Rückkauf" im Sinne von</span><br/> <span class="ft1">§ 23 lit. b Ziff. 2 StG und daher gemäss § 34 Abs. 3 lit. c StG zu</span><br/> <span class="ft1">besteuern ist, weil kein steuerlich zu privilegierender Risikofall (Tod,</span><br/> <span class="ft1">Invalidität) vorliegt. Entgegen der Auffassung der Vertreterin der</span><br/> <span class="ft1">Rekurrentin ist diese steuerliche Beurteilung des vorliegenden Falles</span><br/> <span class="ft1">nicht das Resultat einer (unzulässigen) extensiven Auslegung des</span><br/> <span class="ft1">Begriffs "Rückkauf", sondern sie basiert auf einer rechtsfortbilden-</span><br/> <span class="ft1">den Anwendung von § 23 lit. b Ziff. 2 StG auf einen vom Gesetzge-</span><br/> <span class="ft1">ber nicht vorausgesehenen Sachverhalt. Es kann aufgrund der Mate-</span><br/> <span class="ft1">rialien zu § 23 lit. b Ziff. 2 StG nicht davon ausgegangen werden,</span><br/> <span class="ft1">dass der Gesetzgeber durch bewusstes Schweigen die vorliegend</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2000</span> <span class="title">Steuerrekursgericht</span> <span class="page_no">416</span></div> <div class="page" id="S6"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">streitige Frage im Sinne der Vertreterin der Rekurrentin (Steuerfrei-</span><br/> <span class="ft1">heit) entschieden haben wollte.</span><br/> <span class="ft1">d) Andere Auslegungselemente sind nach Auffassung des StRG</span><br/> <span class="ft1">nicht von wesentlicher Bedeutung und können das erzielte Ergebnis</span><br/> <span class="ft1">somit nicht beeinflussen.</span><br/> <span class="ft1">Auch der Umstand, dass die Rekurrentin aus anlagestrategi-</span><br/> <span class="ft1">schen Gesichtspunkten im Februar/März 1999 zwei weitere Lebens-</span><br/> <span class="ft1">versicherungsverträge mit Einmalprämien abgeschlossen hat, zu</span><br/> <span class="ft1">deren Finanzierung die bereits bestehende Versicherung kurzfristig</span><br/> <span class="ft1">belehnt und in der Folge zur Reduktion der Fremdfinanzierung an</span><br/> <span class="ft1">einen Dritten abgetreten hat, ist für die Beantwortung der vorliegend</span><br/> <span class="ft1">streitigen Rechtsfrage nicht von Bedeutung. Durch diese Verwen-</span><br/> <span class="ft1">dung der Kapitalzahlung aus Abtretung der Police-Nr. X ist eine</span><br/> <span class="ft1">Besteuerung gemäss § 23 lit. b Ziff. 2 StG nicht ausgeschlossen.</span><br/> <span class="ft1">e) Eine Anwendung von § 23 lit. i StG (Gewinne bei der Ver-</span><br/> <span class="ft1">äusserung von Privatvermögen) steht nach Auffassung des StRG</span><br/> <span class="ft1">nicht zur Diskussion, weil der vorliegende Sachverhalt unter § 23</span><br/> <span class="ft1">lit. b Ziff. 2 StG subsumiert werden kann und diese Bestimmung als</span><br/> <span class="ft1">lex specialis gegenüber § 23 lit. i StG Vorrang hat.</span><br/> <br/></div> </div> </body> </html>