<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01325</span></p><p><span> </span></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiberin Meier-Wiesner</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 27. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Christe</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Christe &amp; Isler Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Obergasse 32, Postfach 1663, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1961 geborene X.___ bezieht seit September 2007 eine ganze Invalidenrente (Urk. 7/39). Im März 2014 leitete die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, eine Rentenrevision ein (Urk. 7/52). Nach Einho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung von Auskünften der behandelnden Ärzte (Urk. 7/54, Urk. 7/57) beauftragte sie die Y.___ mit einer psychiatrischen Begutachtung (Gutachten vom 29. März 2016, Urk. 7/72/2-19). Daraufhin forderte sie die Versicherte mit Schreiben vom 4. Juli 2016 unter Hinweis auf ihre Schadenminderungspflicht auf, sich einer adäquaten antidepressiven Medikation sowie einer regelmässigen Psychotherapie mit Augenmerk auf das ausgeprägte Vermeidungsverhalten und Ausschleichen der Benzodiazepine zu unterziehen (Urk. 7/75). Nach Durchfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des Vorbescheidverfahrens (Urk. 7/76 ff.) hob die Verwaltung mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 28. Oktober 2016 die rentenzusprechende Verfügung vom 12. März 2010 wiedererwägungsweise auf und stellte die bisher ausgerichtete Rente ein (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 28. November 2016 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren um Aufhebung der angefochtenen Verfügung und weitere Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtung einer ganzen Invalidenrente. Daneben ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 23. Januar 2017 schloss die Verwaltung auf teilweise Gutheissung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde und Rückweisung der Angelegenheit an sie zwecks Durchführung von Eingliederungsmassnahmen (Urk. 6 S. 2). Mit Eingabe vom 28. Februar 2017 hielt die Beschwerdeführerin am gestellten Antrag fest (Urk. 13 S. 2), worüber die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 6. März 2017 orientiert wurde (Urk. 14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p><span>1.</span><span> </span><span>Gemäss einem allgemeinen Grundsatz des Sozialversicherungsrechts kann die Verwaltung auf formell rechtskräftige Verfügungen oder Einspracheent</span><span>scheide, die nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet haben, zu</span><span>rückkommen, wenn sie zweifellos unrichtig sind und wenn ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (</span><span>Art. </span><span>53 Abs. 2 des Bundesgeset</span><span>zes über den All</span><span>gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]; BGE 133 V 50 E. 4.1).</span></p><p><span> </span><span>Die Wiedererwägung dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsan</span><span>wendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Wür</span><span>digung des Sachverhalts. Das Erfordernis der zweifellosen Unrichtigkeit ist in der Regel er</span><span>füllt, wenn eine Leistungszusprache aufgrund falsch oder unzu</span><span>treffend verstan</span><span>dener Rechtsregeln erfolgt ist oder wenn massgebliche Best</span><span>immungen nicht oder unrichtig angewandt wurden. Anders verhält es sich, wenn der Wiederer</span><span>wägungsgrund im Bereich materieller Anspruchsvoraus</span><span>setzungen liegt, deren Beurteilung notwendigerweise Ermessenszüge auf</span><span>weist. Erscheint die Beurtei</span><span>lung einzelner Schritte bei der Feststellung solcher Anspruchsvoraussetzungen (Invaliditätsbemessung, Arbeitsunfähigkeits</span><span>schätzung, Beweiswürdigung, Zu</span><span>mutbarkeitsfragen) vor dem Hintergrund der Sach- und Rechtslage, wie sie sich im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leis</span><span>tungszusprechung darbot, als vertretbar, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus. Zweifellos ist die Unrich</span><span>tigkeit, wenn kein vernünftiger Zweifel daran möglich ist, dass die Verfügung unrichtig war. Es ist nur ein einziger Schluss </span><span> derjenige auf die Unrichtigkeit der Verfügung </span><span> denkbar (Bundesgerichtsurteil </span><span>9C_135/2014 vom 14. Mai 2014</span><span> E. 3 mit Hinweisen).</span></p><p><span> </span><span>Damit genügt ei</span><span>ne voraussetzungslose Neubeurteilung der invaliditätsmässi</span><span>gen Voraussetzungen nach ständiger Rechtsprechung nicht, um eine Invali</span><span>denrente auf dem Wege der Wiedererwägung herabzusetzen oder gar aufzu</span><span>heben. Denn eine Reduktion der Rente unter dem Titel "Wiedererwägung" kann </span><span> wie darge</span><span>legt </span><span> nur bei Unvertretbarkeit der ursprünglichen Renten</span><span>zusprache erfolgen, drohte die Wiedererwägung in einer Vielzahl (langjähri</span><span>ger) Rentenbezugsver</span><span>hältnisse ansonsten doch zum Instrument einer solchen voraussetzungslosen Neuprüfung zu werden, was sich mit dem Wesen der Rechtsbeständigkeit for</span><span>mell zugesprochener Dauerleistungen nicht vertrüge (Bundesgerichtsurteil 8C_678/2012 vom 1. Februar 2013 E. 2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die wiedererwägungsweise Rentenaufhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bung damit, dass die Rentenzusprache mit Verfügung vom 12. März 2010 im Wesentlichen auf dem psychiatrischen Gutachten von Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 22. Juni 2009 (Urk. 7/29) basiere; die gestellte psychiatrische Diagnose sei klar als falsch zu taxieren, weshalb die damalige Einschätzung der Arbeitsfähigkeit auf falschen Grundlagen beruht habe. Im Rahmen der aktuellen Rentenrevision sei eine neue, umfassende, medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinische Abklärung in Auftrag gegeben worden. Laut Gutachten der Y.___ vom 29. März 2016 (Urk. 7/72/2-19) seien die persönlichen Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sourcen der Beschwerdeführerin erheblich. Es bestehe eine 50%ige Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit in angestammter und angepasster Tätigkeit. Eine Gesamtwürdigung aller Einschränkungen und Ressourcen habe ergeben, dass es der Beschwerdeführerin trotz ihrer Beschwerden zumutbar sei, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Mit den im Schreiben bezüglich Schadenminderungspflicht erwähnten Massnahmen sei eine wesentliche Verbesserung des Zustandes mittel- bis langfristig zu errei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen. Es sei eine Arbeitsfähigkeit bis zirka 75-80 % zu erwarten. Jegliche tiefere Arbeitsfähigkeit sei aus medizinischer Sicht auf Symptomaggravation und mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tivatorische Hindernisse zurückzuführen (Urk. 2 S. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellt sich die Beschwerdeführerin im Wesentlichen auf den Stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt, dass Dr. Z.___s </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geprüft und mit Bezug auf Diagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Arbeitsfähigkeitseinschätzung als nachvollziehbar erachtet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worden sei, weshalb kein Wiedererwägungsgrund gegeben sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1 S. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eine Aufhebung oder Reduktion der Invalidenrente infolge eines verbesserten Gesundheitszustandes komme nicht in Frage, denn gemäss dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handle es sich um einen unver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderten Gesundheitszustan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1 S. 6 f.). Schliesslich sei sie bei Erlass der angefochtenen Verfügung bereits 55 Jahre alt gewesen, womit die Rentenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung solange nicht gerechtfertigt sei, als die Beschwerdegegnerin die Wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dereingliederung nicht aktiv gefördert und sie nicht hinreichend auf die berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Eingliederung vorbereitet habe (Urk. 1 S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rentenzusprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2010 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beruhte im Wesentlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischen Gutachten von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 22. Juni 2009 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/29) sowie auf der Stellungnahme des RAD-Arztes Dr. med. A.___, Facharzt für Innere Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizin, vom 8. Juli 2009 (Urk. 7/33 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Gutachten vom 22. Juni 2009 (Urk. 7/29) stellte Dr. Z.___ folgende Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mittelgradige Depression (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter gab der Gutachter an, die Explorandin sei „derart traurig und in dem Ereignis“ [Ermordung des zweiten Ehemannes durch den Ex-Ehemann], dass es wirke, „als ob es erst gestern geschehen sei“. Sie fühle sich energie-, initiativ- und freudlos sowie traurig. Ihr Selbstvertrauen sei gesunken. Sie leide unter Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Schlafstörungen, gesteigertem Ap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">petit und wiederkehrenden Gedanken an den Tod. Bei einer reinen Addition der Kriterien müsste eine schwere depressive Episode diagnostiziert werden, was aber nicht ganz dem klinischen Eindruck entspreche. Gesamthaft sei eher von einer mittelgradigen depressiven Episode auszugehen. Einerseits sei die Depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sion klar reaktiv bedingt. Eine reaktive Depression (ICD-10 F43) im Sinne der ICD-10 wäre jedoch leichteren Ausmasses und von kürzerer Dauer. Gegen eine rezidivierende depressive Störung spreche, dass der Zustand zwar etwas fluktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iere, es aber keine klar voneinander getrennte Episoden mit dazwischen liegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den symptomfreien Zeiten von mindestens zwei Monaten gebe, sondern der Zustand mehr oder weniger seit dem Jahr 2000 so bestehe, mit einer leichten Tendenz zur Verschlechterung. Um sowohl dem Schweregrad wie auch der Dauer der Erkrankung gerecht zu werden, werde hier eine depressive Episode diagnostiziert (S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Depression werde begleitet von Symptomen einer posttraumatischen Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsstörung. Die Beschwerdeführerin erlebe anhaltend die Situation wieder, in der sie vom Tod des Ehemannes erfahren habe, vor allem nachts, aber auch tagsüber. Sie habe jahrelang im Gefühl der massiven Bedrohung durch den späteren Mörder gelebt. Selbst jetzt rechne sie noch im Gefühl mit der anhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenden Bedrohung. Sie habe sowohl den Täter wie auch das Opfer gekannt und könne sich so einen eigenen Film der Tat konstruieren, was auch nachts im Traum passiere. Der Mord selbst könne darüber hinaus auch als Ereignis be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trachtet werden, das nochmals die ganze Bedrohlichkeit der von der Exploran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">din selbst erlebten Situation anhaltender und aussergewöhnlicher Bedrohung verdeutliche und nochmals akzentuiere. Deshalb sei das Kriterium A als Äqui</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valent zu betrachten. Die Beschwerdeführerin erlebe anhaltende Erinnerungen mit Wiedererleben der Mitteilung vom Tod des Mannes durch die Polizei. Ebenso laufe im Schlaf ein sich wiederholender Film ab, in dem sie den Mord anhand von vielen Informationen zu den beteiligten Personen und zum Tatort plastisch rekonstruiere. Werde die anhaltende Atmosphäre der Bedrohung durch den Mann als traumatisierende Situation miteinbezogen, lägen auch dafür le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bendige Erinnerungen vor (Kriterium B). Die Beschwerdeführerin vermeide Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stände, die sie an den Mord erinnern könnten. So habe sie keine Ahnung vom Aufenthaltsort des Ex-Mannes, obwohl sie sich von ihm bedroht fühle und aus diesem Grund eigentlich darüber informiert sein müsste, um sich besser schüt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen zu können (Kriterium C). Ferner zeige sie anhaltende Symptome einer er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">höhten psychischen Sensivität und Erregung mit einer erhöhten Schreckhaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit (Kriterium D). Die Ein- und Durchschlafstörungen sowie die Konzentrati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsschwierigkeiten könnten auch als Symptome der Depression verstanden werden. Die Symptome seien innerhalb eines Monats aufgetreten (Kriterium E; S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit gab der Gutachter an, es müsse berücksichtigt werden, dass die Beschwerdeführerin unter einer chronischen und komplexen Symptomatik mit eindeutigem Krankheitswert leide. Sie habe nur minimale Ressourcen, auf die in der Therapie zurückgegriffen werden könne. Die Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik sei aber prinzipiell psychopharmakologisch und psychotherapeutisch behandelbar, und ihr sei diese Behandlung zumutbar (S. 7). Die Arbeitsfähigkeit sei unter Einbezug der zumutbaren Willensanstrengung auf 20 % angegeben, da neben der grossen Belastung durch depressive und posttraumatische Symptome die geringen Ressourcen berücksichtigt werden müssten. Bei der obigen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit sei ein sekundärer Krankheitsgewinn bereits berücksichtigt (S. 8 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt Dr. A.___ gab in seiner Stellungnahme vom 8. Juli 2009 (Urk. 7/33 S. 4) an, im Gutachten werde plausibel dargelegt, dass zusätzlich zur nicht in Zweifel gezogenen Diagnose einer Depression tatsächlich Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bestünden. Es bestehe eine chronische und komplexe Symptomatik mit eindeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigem Krankheitswert. Das Gutachten sei umfassend, beruhe auf einer Diskus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sion der Vorakten, der Anamnese und der eigenen Untersuchung und komme zu plausiblen Schlussfolgerungen, denen man sich anschliessen könne. Für bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rige wie angepasste Tätigkeit sei von einer 80%igen Arbeitsunfähigkeit auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In dem im Rahmen des Revisionsverfahrens in Auftrag gegebenen Gutachten der Y.___ vom 29. März 2016 (Urk. 7/72/2-19) wurden folgende Diagnosen gestellt (S. 11):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Low-Dose-Benzodiazepinabhängigkeit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laut Angaben der Versicherten den Gutachtern gegenüber hatte sie 2000 bis 2015 alle zwei Wochen bei Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapie, einen Gesprächstermin auf Deutsch gehabt, und steht seit 2015 beim praktischen Arzt und Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie C.___ in Behandlung, mit monatlichen Terminen (S. 9). Dem Gutachten lässt sich so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dann entnehmen, dass der Psychiater C.___ im Rahmen der von den Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tern eingeholten Fremdanamnese angegeben hatte, die Beschwerdeführerin erst dreimal gesehen zu haben. Er könne keine genaueren Auskünfte über sie geben, da sie nur zu Kurzkonsultationen gekommen sei, wo es um Einschätzung der Suizidalität und Verschreibung der Medikamente gegangen sei. Sie sei schwer zugänglich und habe ein niedriges Strukturniveau. Eine Psychologin in der Pra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">xis betreue sie auf emotionaler Ebene. Aufgrund der Sprachbarriere kommuni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziere diese mit Händen und Füssen. Dennoch habe der Psychiater C.___ das Gefühl geäussert, dass die Versicherte von den Gesprächen mit der Psychologin profitiere (S. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter führten die Gutachter aus, bei der Versicherten zeige sich eine seit 2000 bestehende, leicht- bis mittelgradige Depression. Diese habe unterschiedliche Auswirkungen auf ihren Gesundheitszustand gehabt. Aufgrund von Anfällen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Versicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen können, so dass ihr gekündigt worden sei. Bei den An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällen, welche hauptsächlich während der Arbeit oder bei Arztbesuchen aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treten seien, habe sie hyperventiliert, die Augen verdreht, sei nicht ansprechbar gewesen und zu Boden gesunken. Innerhalb weniger Minuten habe sie sich wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der erholt. Drei Arbeitsversuche in den Jahren 2004 bis 2007 seien an dieser Symptomatik gescheitert. Eine antidepressive Medikation sei aktenanamnestisch nur im Jahr 2009 dokumentiert, wobei unklar sei, wie lange und in welcher Dosierung das Antidepressivum eingenommen worden sei. Der langjährige Verlauf habe schliesslich zu einer chronifizierten Symptomatik geführt (S. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bezug auf die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung stellten die Gutachter fest, das Kriterium A gemäss der ICD-10 Klassifikation sei nicht erfüllt, da die Versicherte nicht unmittelbare Zeugin des gewaltsamen Todes des Ehemannes gewesen sei. Die im Gutachten von Dr. Z.___ 2009 dennoch ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellte Diagnose lasse sich allenfalls anhand des amerikanischen Klassifika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionssystems DSM-5 diskutieren, wobei nach diesem Klassifikationssystem im deutschsprachigen Raum üblicherweise keine Diagnosen gestellt würden. Aber auch weitere Kriterien seien nicht erfüllt. Das Kriterium B (anhaltende Erinne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen oder Wiedererleben der Belastung durch aufdringliche Nachhallerinne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen, sich wiederholende Träume) treffe auf die Patientin nicht zu. Es würden auf Nachfrage keine anhaltenden Erinnerungen oder Albträume berichtet. Das Kriterium C (Umstände, die der Belastung ähneln oder mit ihr im Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang stünden, würden möglichst vermieden) treffe nicht zu. Ein- und Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlafstörungen, Reizbarkeit oder Wutausbrücke, Hypervigilanz, erhöhte Schreckhaftigkeit (Kriterium D) seien bei der Patientin nicht vorhanden. Sie be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richte, nachts gut schlafen zu können. Die angegebenen Konzentrationsschwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigkeiten seien am ehesten im Rahmen der depressiven Symptomatik zu inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pretieren. Zusammenfassend seien die Kriterien einer posttraumatischen Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsstörung nicht erfüllt (S. 12 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum diagnostizierten Abhängigkeitssyndrom gaben die Gutachter an, die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte berichte, seit 15 Jahren täglich 1-2 mg Lorazepam zu konsumieren. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ses helfe ihr beim Ein- und Durchschlafen. Sie gingen von einer Low-Dose-Ben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zodiazepinabhängigkeit aus, da die Kriterien starkes Verlangen zum Konsum und körperliches Entzugssyndrom, die eine Low-Dose-Abhängigkeit unterhiel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, sehr wahrscheinlich erfüllt seien und von den vier übrigen ICD-10 Merk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">malen einer Abhängigkeit keines vorliege (S. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die depressive Symptomatik sei leicht bis mittelgradig ausgeprägt. Durch den langjährigen Krankheitsverlauf müsse von einer mittlerweile chronifizierten De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pression vor dem Hintergrund fehlender Veränderungsmotivation ausgegangen werden. Unter der Voraussetzung einer adäquaten antidepressiven Medikation sowie konsequenter psychiatrisch-psychotherapeutischer Betreuung sei eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von 50 % gegeben. Erschwerend komme sicherlich die fehlende Motivation zur Arbeit hinzu, welche nicht depressionsbedingt sei, da die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte im Alltag jeweils in der Lage sei, sich regelmässig mit ihren Freundinnen zu treffen (S. 14). Der reduzierte Antrieb und die reduzierte Konzentration führten zu einer verminderten Leistungsfähigkeit, wobei auch hier an die man</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelnde Veränderungsmotivation gedacht werden müsse (S. 15). Die früher aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geübten Tätigkeiten bei der D.___ und später im Reinigungsdienst stellten be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reits angepasste Tätigkeiten dar, so dass hier im Bereich der Hilfsarbeitertätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit kein Unterschied zu angepasster Tätigkeit mehr vorgenommen werde (S. 16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktuell sei eine prognostische Einschätzung der Entwicklung des Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes und der Arbeitsfähigkeit der Versicherten schwierig. Bei einer eingetretenen Chronifizierung sei die Prognose grundsätzlich eher un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">günstig. Allerdings sei aus psychiatrischer Sicht 15 Jahren nach dem Ereignis durchaus eine namhafte Besserung zu erwarten. Es werde empfohlen, eine adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quate antidepressive Medikation zu initiieren. Die Versicherte habe derzeit keine antidepressive Medikation. Des Weiteren werde empfohlen, das Augenmerk auf das ausgeprägte Vermeidungsverhalten der Versicherten zu richten und den Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brauch von Benzodiazepinen sobald als möglich auszuschleichen. Eine Therapie im stationären Rahmen sei zumutbar und sinnvoll, weil sich dadurch die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit langfristig bessern könne und ein positiver Effekt im Hinblick auf die depressive Episode erwartet werden dürfe. Hier sei an Selbstwertstärkung, Tagesstruktur und positive Aktivitäten gedacht. Die Therapien würden zu die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sem Zeitpunkt noch nicht ausgeschöpft (S. 17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abschliessend hielten die Gutachter fest, dass es sich im Wesentlichen um einen seit 2009 unveränderten Gesundheitszustand handle, dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit anders beurteilt würden (S. 18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Medizin, bestätigte in seiner Stellungnahme vom 12. Mai 2016 (Urk. 7/74 S. 5 f.) die von den Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtern der Y.___ gestellten Diagnosen. Weiter bemerkte er, e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">osttraumatische Belastungsstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klar nicht gegeben, da keines der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">langten Kriterien erfüllt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die chronifizierte mittelgradige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">epressive Störung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit den Hauptkriterien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iedergedrückte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stimmung und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des reduzierten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Antrieb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegeben. Als Nebenkriterien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lägen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verlust des Selbstvertrauens oder des Selbstwertgefühls, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ermindertes D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enk- und Konzentrationsvermögen sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unschlüssigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Aufgrund des langjährigen Bestehens der Befunde, ohne dazwischen liegende symptomfreie Zeiten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Chronifizierung zu postulie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Befunde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %, beziehungsweise an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden pro </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu taxieren. Jegliche tiefere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Symptomaggravation und motivatorische Hindernisse zurückzuführen. Die Arbeit sollte eine geringe kognitive Herausforderung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beinhalten. Im Privat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich zeige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin ein deutlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hohes Aktivitätsniveau. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treffe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich regelmässig mit Freundinnen, was mit Freude</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Zufriedenheit ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schehe.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">guten Kontakt zu den Kindern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus erster Ehe. Sie benutze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> problemlos die öffentlichen Verkehrsmittel. Einmal im Jahr unternehme sie eine Busreise nach Mazedonien und besuche dort die Familie für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwei bis drei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie objektiven Befunde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegenüber 2009 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwar in etwa gleich. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Einschätzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deren Auswirkung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei jedoch anders</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei sei klarzustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die früher gestellte Diagnosen einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">posttraumatischen Belastungsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch in die Beurteilung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit eingeflossen sei, als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klar falsch zu taxieren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somit habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die frühere Einschätzung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klar auf falschen Grundlagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beruht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Daher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die aktuelle Einschätzung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit auf 50 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem gesamten Störungsbild eindeutig besser entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend als die frühere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> höhere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter einer adäquaten antidepressiven Medikation und regelmässiger Psychothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rapie mit Augenmerk auf das ausgeprägte Vermeidungsverhalten und Ausschleichen der Benzodiazepine könne mittel- bis langfristig eine Besserung bis hin zu einer Arbeitsfähigkeit von zirka 75 % bis 80 % erreicht werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein wiedererwägungsweises Zurückkommen auf den Rentenentscheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter anderem notwendige Erfordernis der erheblichen Bedeutung der Berichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der seinerzeitigen Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angesichts der zur Diskussion stehenden Dauerleistung ohne weiteres gegeben (BGE 119 V 480; ferner Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Aufl., 2015, N 58 zu Art. 53 ATSG). In Frage steht die zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lose Unrichtigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Rentenzusprechung im Jahr 2010 beruhte gemäss dem ihr zugrunde liegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den psychiatrischen Gutachten von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 22. Juni 2009 (E. 3.1.1) so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie der Stellungnahme des RAD-Arztes Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 8. Juli 2009 dazu (E. 3.1.2) auf den Diagnosen einer posttraumatischen Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) sowie einer mittelgradigen Depression (ICD-10 F32.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bezug auf die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung ist zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nächst festzuhalten, dass tatsächlich fraglich erscheint, ob die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strittenermassen sehr belastende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mitteilung des Todes des Ehemannes bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise dessen Ermordung durch den Ex-Ehemann als traumatisches Ereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis im Sinne von ICD-10 F43.1 angesehen werden darf. Danach wird eine post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumatische Belastungsstörung anerkannt, wenn sie als eine verzögerte oder protrahierte Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation ausserge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigen Ausmasses entsteht, die in fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde. Hiezu gehören eine durch Naturereignisse oder von Menschen verursachte Katastrophe, eine Kampfhand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung, ein schwerer Unfall oder der Umstand, Zeuge des gewaltsamen Todes an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derer oder selbst Opfer von Folterung, Terrorismus, Vergewaltigung oder ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer Verbrechen zu sein (ICD-10 F43.1; Weltgesundheitsorganisation, Internatio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nale Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V [F], Klinisch-diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nostische Leitlinien, 9. Auflage, Bern 2014, S. 207). Dass die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schicksalsschlag subjektiv als äusserst traumatisch erlebt hat, ändert daran nichts. Eine weniger einschränkende Formulierung des Belastungskriteri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ums und damit auch die Berücksichtigung von Ereignissen, die keine ausserge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wöhnliche Katastrophe darstellen, dennoch aber im Erleben eines Patienten eine Traumatisierung auslösen können, mag therapeutisch Sinn machen. Für die Leistungsberechtigung in der Invalidenversicherung, welche zwangsläufig eine gewisse Objektivierung verlangt, kann das subjektive Empfinden nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung aber nicht massgebend sein (vgl. dazu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter anderem die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteile des Bundesgerichts 9C_554/2009 vom 18.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> August 2009 E. 6 mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_775/2009 vom 12. Februar 2010 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwar enthält das Klassifikationssystem DSM-5 eine weniger einschränkende Formulierung des Belastungskriteriums und anerkennt damit auch Ereignisse, die keine aussergewöhnliche Katastrophe darstellen, dennoch aber im Erleben eines Patienten eine Traumatisierung auslösen können. Ob unter diesen Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständen die Diagnose der posttraumatisc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen Belastungsstörung nach DSM</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Recht gestellt w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wobei diese Frage von den Gutachtern der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht abschliessend beantwortet wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, kann jedoch offen blei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist auf die Kriterien nach ICD-10 abgestellt und eine invalidisierende posttraumatische Belastungsstörung nur anerkannt worden, wenn sie nach einem traumatisierenden Ereignis von aussergewöhnlicher Schwere auftritt wie zum Beispiel nach Vergewaltigung oder mehrmonatiger Lagerhaft, nicht aber zum Beispiel nach Verkehrsunfall (vgl. in Bezug auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fassung des DSM </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 9C_554/2009 vom 18. August 2009 E. 6 mit und zahlreichen Hinweisen auf die damalige Rechtsprechung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus diesen Gründen vermag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im psychiatrischen Gutachten vom 22. Juni 2009 gestellte Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbst unter dem Blickwinkel der damaligen Rechtspraxis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keineswegs zu überzeugen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter diesen Umständen hätte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der RAD-Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der für die Rentenzuspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che massgebenden Stellungnahme vom 8. Juli 2009 (Urk. 7/33 S. 4; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 3.1.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genauer darlegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">müssen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beziehungsweise weshalb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> soweit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unbestrittene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. auch Urk. 1 S. 5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diagnose einer mittelgradigen Depression zur Annahme einer Arbeitsunfähigkeit von 80 % genügte. Allenfalls hätte der Internist Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen über eine fachliche Qualifikation im Fachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">biet der Psychiatrie verfügenden Arzt beiziehen sollen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jedenfalls hätte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der vorliegenden Konstellation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uf eine fundierte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und nicht lediglich floskelhafte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Auseinandersetzung mit den erhobenen Befunden, den gestellten Diagnosen und der attestierten Arbeitsunfähigkeit nicht verzichtet werden dürfen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit fehlte es im Zeitpunkt der Rentenzusprache an hinreichend sorgfältigen fachärztlichen Abklärungen. Da die Beschwerdegegnerin damit ihrer Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungspflicht nur ungenügend nachgekommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, beruhte die Leistungszuspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che auf einer rechtsfehlerhaften Invaliditätsbemessung und muss daher als zweifellos unrichtig im wiedererwägungsrechtlichen Sinne bezeichnet werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei Bejahung der zweifellosen Unrichtigkeit der ursprünglichen Leistungsverfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung hat rechtsprechungsgemäss eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">freie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beurteilung der Rentenanspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">voraussetzungen nach den Verhältnissen im Zeitraum bis zum Erlass der die Rente ex nunc aufhebenden Wiederwägungsverfügung stattzufinden. Zu prüfen bleibt die Anspruchsberechtigung und allenfalls der Umfang des Anspruchs pro futuro unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 9C_868/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das psychiatrische Gutachten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29. März 2016 (E. 3.2) entspricht den praxisgemässen Anforderungen an den Beweiswert einer Expertise vollumfänglich. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die streitigen Belange umfas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">send, beantwortet es doch die Frage nach den gesundheitlichen Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers. Es beruht auf einer eingehenden psychiatrischen Untersuchung und berücksichtigt die geklagten Beschwerden sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von der Beschwerdeführerin anlässlich der Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungsgespräche an den Tag gelegte Verhalten. Die Gutachter schilderten aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führlich die vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erwähnten Leiden und Einschränkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen und setzten sich detailliert damit auseinander. Die Expertise wurde sodann in Kenntnis der Vorakten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> insbesondere des der Rentenzsprache zugrundelie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Gutachtens von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abgegeben und leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein. In diesem Sinne erscheinen die Schlussfolgerungen als begründet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter würdigten namentlich die auffälligen Reaktionen der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin in unangenehmen Situationen (Hyperventilation, Verlust von Körperspannung und Ansprechbarkeit) sowie deren fragliche Compliance in der ambulanten Therapie.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung ist es in sämtlichen Fällen gesundheitlicher Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen keineswegs allein Sache der mit dem konkreten Einzelfall (gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ich) befassten Arztpersonen, selber abschliessend und für die rechtsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendende Stelle (Verwalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ng, Gericht) verbindlich zu entscheiden, ob das medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinisch festgestellte Leiden zu einer (andauernden oder vorübergehenden) Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsunfähigkeit (bestimmter Höhe und Ausprägung) führt. Aufgrund dieser tatsächlichen und rechtlichen Gegebenheiten hat die Rechtsprechung seit jeher die Aufgaben von Rechtsanwender und Arztperson im Rahmen der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung wie folgt verteilt: Sache des (begutachtenden) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ediziners ist es ers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Gesundheitszustand zu beurteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en und wenn nötig seine Entwicklung im Laufe der Zeit zu beschreiben, d.h. mit den Mitteln fachgerechter ärztlicher Untersuchung unter Berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g der subjektiven Beschwerden die Befunde zu erheben und gestützt darauf die Diagnose zu stellen. Hiermit erfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t der Sachverständige seine genuine Aufgabe, wofür Verwaltung und im Streitfall Gericht nicht kompetent sind. Bei der Folgenabschätzung der erhobenen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beeinträchtigungen f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r die Arbeitsfähigkeit kommt der Arztper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegen keine abschliessende Beurte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">il</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungskompetenz zu.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vielmehr nimmt die Arztperson zur Arbeitsunfähigkeit Stellung, d.h. sie gibt eine Schätzung ab, welche sie aus Ihrer Sicht so substanziell wie möglich begründet. Schliesslich sind die ärztlichen Angaben eine wichtige Grundlage für die juristische Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden können. Nö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genfalls sind, in Ergänzung der medizinischen Unterlagen, für die Ermittlung des erwerblich nutzbaren Leistungsvermögens die Fachpersonen der be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">flichen Integration und Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fsberatung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einzuschalten (BGE 140 V 193 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1 und 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Einschätzung der Arbeitsfähigk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t in a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ngepasster Tätigkeit auf 50 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berücksichtigte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter der Y.___ die reduzierte Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">merksamkeit und Konzentrationsfähigkeit (Urk. 7/72</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/2-19</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 15; E. 3.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">agnostischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dieser attestierten Arbeitsunfähigkeit eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelgradige depressive Episode zugrunde (Urk. 7/72/2-19 S. 11). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber weicht die Beschwerdegegnerin von der gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achterlich geschätzten Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angepasster Tätigkeit ab und reduziert den Umfang der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einschränkung nach einer Prüfung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Ressourcen (Urk. 2 S. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aktueller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rechtsprechung des Bundesgerichtes fallen leichte bis mittelgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dige depressive Störungen, seien sie im Auftreten rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierend oder episodisch (vgl. dazu das Urteil des Bundesgerichts 9C_917/2012 vom 14. August 2013 E. 3.2), einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesenermassen therapieresistent sind (statt vieler: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3.3 mit Hinweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. unlängst auch Bundesgerichtsurteil 8C_753/2016 vom 15. Mai 2017 E. 4.3 und 4.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Dazu kommt, dass die Therapie in dem Sinne konsequent gewesen sein muss, dass die aus fachärztlicher Sicht indizierten zumutbaren (ambulanten und stationären) Behandlungsmöglichkeiten in kooperativer Weise optimal und nachhaltig ausgeschöpft wurden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3.3; BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">137 V 64</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 5.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2 und 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E. 4.1).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Lage der Akten konnten weder der langjährige Psychiater Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, im Schreiben vom 1. Juni 2014 (Urk. 7/54) noch der Hausarzt Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Medizin, im Bericht vom 28. Juli 2014 (Urk. 7/57) konkrete Angaben z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um aktuellen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitszustand, zur laufenden Behandlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und zur Arbeitsfähigkeit der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">machen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und wiesen auf deren schlechte Sprachkenntnisse hin. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss der von den Gutachtern der Y.___ eingeholten Auskunft des die Beschwerdeführerin seit 2015 behandelnden Psychiaters C.___ (Urk. 7/71/2-19 S. 10; E. 3.2) kann weder von einer regelmässigen psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Behandlung noch von einer guten Compliance der nicht sämtliche Ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mine wahrnehmenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin ausgegangen werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich stellten die Gutachter fest, dass die Beschwerdeführerin keine antidepressive Medikation habe (Urk. 7/72/2-19 S. 17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von einer konsequenten fachärztlichen psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wie sie von der Rechtsprechung verlangt wird, damit der (mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradigen) Depression eine invalidisierende Wirkung zuerkannt werden darf,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">damit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Rede sein. Die vom Psychiater </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beschriebene Unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständigkeit der Behandlung stellt zudem auch den Leidensdruck der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin in Frage.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus diesen Gründen ist der mittelgradigen depressiven Episode </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus juristischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> trotz anderslautender medizinischer Einschätzungen (vgl. E. 5.3 und Urk. 1 S. 8) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zuzuschreiben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weshalb die wiedererwägungsweise Rentenaufhebung im Ergebnis nicht zu beanstanden ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bundesgericht geht in ständiger Rechtsprechung vom Regelfall aus, dass eine medizinisch attestierte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit grundsätzlich auf dem Weg der Selbsteingliederung zu verwerten ist. Wenn die versicherte Person das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente mehr als 15 Jahre bezogen hat, muss sich die Verwaltung aber vor der Herabsetzung oder Aufhebung einer In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validenrente in jedem Fall vergewissern, ob sich ein medizinisch-theoretisch wiedergewonnenes Leistungsvermögen ohne Weiteres in einem entsprechend tieferen Invaliditätsgrad niederschlägt oder ob dafür ausnahmsweise im Einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fall eine erwerbsbezogene Abklärung und/oder die Durchführung von Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungsmassnahmen im Rechtssinn vorausgesetzt ist. Aus den beiden Kriterien können die Betroffenen im Kontext einer Revision oder Wiedererwägung jedoch nicht ohne Weiteres einen Besitzstandsanspruch ableiten, sondern es wird ihnen lediglich zugestanden, dass infolge des fortgeschrittenen Alters oder der langen Rentendauer die Selbsteingliederung grundsätzlich als nicht mehr zumutbar einzustufen ist. Entzieht oder widersetzt sich die versicherte Person Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmassnahmen, können ihr die Leistungen gekürzt oder verweigert werden. Vorausgesetzt ist immerhin, dass die IV-Stelle zuvor ein Mahn- und Bedenk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitverfahren durchgeführt hat (Art. 21 Abs. 4 ATSG i.V.m. Art. 7b IVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_842/2016 vom 18. Mai 2017 E. 5.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Rentenaufhebung bereits 55 Jahre alt war, wäre die Beschwerdegegnerin aufgrund des eben Dargelegten ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtet gewesen, sie bei der beruflichen Wiedereingliederung zu unterstützen. Dies hat sie unbestrittenermassen nicht getan (Urk. 1 S. 7, Urk. 6 S. 2). Sodann ist auch nicht davon auszugehen, dass die Eingliederung mangels Interesses nicht erfolgsversprechend wäre. Zum einen äusserte sich die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin verfügungsweise nicht zum subjektiven Eingliederungswillen der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin. Zum anderen lässt allein die Tatsache, dass sich die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin subjektiv nicht in der Lage fühlt, sich Eingliederungsmassnahmen zu unterziehen (vgl. vom 24. November 2014 datierten Bemerkungen im Feststel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsblatt für den Beschluss vom 4. Juli 2016 (Urk. 7/74 S. 1 und S. 8), den Schluss nicht zu, dass eine Eingliederung mangels Interesses nicht erfolgsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechend wäre. Weiter ist in Fällen, wo eine Rentenaufhebung absehbar ist, praxisgemäss in jedem Fall ein persönliches Gespräch mit der versicherten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son zu führen. Allfällige Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingliederungsmassnahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind ihr aufzuzei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen und im Weiteren mit ihr zu planen. Ein solches Gespräch hat bislang offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar nicht stattgefunden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor diesem Hintergrund ist die Beschwerdegegnerin dem ihr obliegenden Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungsauftrag bislang nicht nachgekommen. Daraus ergibt sich, dass die Renteneinstellung so lange nicht gerechtfertigt ist, als die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin die Wiedereingliederung nicht aktiv gefördert oder die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin sich nach durchgeführtem Mahn- und Bedenkzeitverfahren entsprechend geweigert hat, an den angedachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eingliederungsmassnahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> teilzunehmen. Angesichts der mangelnden Fähigkeit zur Selbsteingliederung ist dabei weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin von der bisherigen Erwerbsunfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies führt im Ergebnis zur Gutheissung der Beschwerde mit der Feststellung, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einstweilen weiterhin Anspruch auf die bisherige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ganze Rente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">800</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festzulegen und ausgangsgemäss von der Beschwerdegegnerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Zudem ist der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend der Kostennote von Rechtsanwalt Christe vom 15. August 2017 (Urk. 15) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Prozessentschädigung von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2‘343</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zuzusprechen (Art. 61 lit. g ATSG in Verbin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung mit § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht; GSVGer)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, womit das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflege obsolet geworden ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der Sozialversiche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 28. Oktober 2016 mit der Feststellung aufgehoben, dass die Beschwerdeführerin einstweilen weiterhin Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessentschä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2'343</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Daniel Christe</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubMeier-Wiesner</p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>