<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2000.00104</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105440&amp;W10_KEY=4467151&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2000.00104</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 28.04.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Kostengutsprache für eine Zahnsanierung<br/><br/>Zahnärztliche Behandlungen gehören zu dem durch § 15 Abs. 1 SHG gewährleisteten sozialen Existenzminimum. Dieses umfasst eine einfache und zweckmässige Sanierung (E. 2b).<br/>Dagegen besteht kein Anspruch auf Erhaltung aller noch vorhandenen Zähne und auf den Einbau von Brücken (E. 2c).<br/>Eine Untersuchung durch die Vertrauensärztin der Behörde war nicht notwendig (E. 2d).<br/>Weder ist vorliegend eine bessere Behandlung anderer Hilfsbedürftiger durch die Behörde erwiesen noch würde dies ohne weiteres einen Anspruch auf gleiche Behandlung begründen (E. 2e).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FÃRSORGE">FÃRSORGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SITUATIONSBEDINGTE LEISTUNGEN">SITUATIONSBEDINGTE LEISTUNGEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALES EXISTENZMINIMUM">SOZIALES EXISTENZMINIMUM</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZAHNÃRZTLICHE BEHANDLUNG">ZAHNÃRZTLICHE BEHANDLUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 15 lit. I SHG</span><br/><span class="ungerade">§ 17 SHV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>I. Die Einzelfallkommission der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde der Stadt ZÃ¼rich erteilte A. am 20. Juli 1998 Kostengutsprache fÃ¼r eine Notfallzahnbehandlung und Restgebiss-Sanierung im Betrag von Fr. 4'936.75. Einen Kostenvoranschlag des Zahnarztes von A., Dr. B., fÃ¼r die Anschlussbehandlung im Betrag von Fr. 23'394.50 leitete die Kommission an die VertrauensÃ¤rztin des Sozialdepartements zur ÃberprÃ¼fung weiter. Die VertrauensÃ¤rztin Dr. C. schlug mit (undatierter, offenbar am 25. Oktober 1998 erstatteter) Kostenorientierung Nr. 5877‑1 eine Behandlung vor, deren Kosten sie auf Fr. 9'012.70 veranschlagte. Statt der von Dr. B. vorgesehenen Behandlung verschiedener ZÃ¤hne mit anschliessendem Einsetzen von vier BrÃ¼cken schlug die VertrauensÃ¤rztin neben der Behandlung zum Teil die Extraktion von geschwÃ¤chten ZÃ¤hnen sowie den Einbau von zwei Modellgussprothesen vor. Offenbar am 23. November 1998 (auch hier ist das Entscheiddatum aus den vorhandenen Akten nicht klar ersichtlich) erteilte die Einzelfallkommission Kostengutsprache fÃ¼r eine Zahnbehandlung gemÃ¤ss Vorschlag der VertrauensÃ¤rztin im Betrag von Fr. 9'012.70. Mit Sicherheit erfolgte die Zustellung dieser VerfÃ¼gung (nochmals) am 4. MÃ¤rz 1999.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Dagegen erhob A. am 29. MÃ¤rz 1999 Einsprache an die Einspracheinstanz und GeschÃ¤ftsprÃ¼fungskommission der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde, welche sie am 13. Juli 1999 abwies.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>A. gelangte gegen diesen Entscheid am 12. August 1999 an den Bezirksrat ZÃ¼rich, der den Rekurs am 3. Februar 2000 ebenfalls abwies. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Gegen diesen Beschluss fÃ¼hrte A. am 7. MÃ¤rz 2000 Beschwerde an das Verwaltungsgericht. Sie beantragt, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und der Kredit in der HÃ¶he von Fr. 23'394.50 fÃ¼r die Sanierung der ZÃ¤hne der BeschwerdefÃ¼hrerin sei zu erteilen, alles unter Kosten‑ und EntschÃ¤digungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin. Die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde der Stadt ZÃ¼rich beantragte am 31. MÃ¤rz 2000 die Abweisung der Beschwerde. Denselben Antrag stellte am 3. April 2000 der Bezirksrat unter Verweis auf die Akten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Der Einzelrichter zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. GemÃ¤ss § 38 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/ 8. Juni 1997 (VRG) behandelt der Einzelrichter unter anderem Beschwerden, deren Streitwert Fr. 20'000.‑ nicht Ã¼bersteigt. Die BeschwerdefÃ¼hrerin beantragt die Bewilligung einer Zahnbehandlung, welche knapp Fr. 23'400.‑ kosten wÃ¼rde. Die Beschwerdegegnerin hat sich bereit erklÃ¤rt, eine gut Fr. 9'000.‑ kostende Behandlung zu finanzieren. Streitwert ist die unter Fr. 20'000.‑ liegende Differenz dieser BetrÃ¤ge. Dementsprechend ist der Einzelrichter zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zustÃ¤ndig.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) Mit der Beschwerde kann jede Rechtsverletzung geltend gemacht werden, namentlich die unrichtige Anwendung gesetzlicher Vorschriften (§ 50 Abs. 2 lit. a VRG) und die unrichtige oder ungenÃ¼gende Feststellung des Sachverhalts (§ 51 VRG). Vorliegend ist zu prÃ¼fen, ob der Entscheid der Vorinstanz § 15 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG) verletzt, und ob die Beurteilung durch die VertrauensÃ¤rztin des Sozialdepartements erfolgen konnte, ohne dass diese die BeschwerdefÃ¼hrerin persÃ¶nlich untersuchte.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Nach § 15 Abs. 1 SHG gewÃ¤hrleistet die wirtschaftliche Hilfe das soziale Existenzminimum, welches neben den Ã¼blichen Aufwendungen fÃ¼r den Lebensunterhalt auch individuelle BedÃ¼rfnisse angemessen berÃ¼cksichtigt. GemÃ¤ss Abs. 2 derselben Bestimmung ist die notwendige Ã¤rztliche oder therapeutische Behandlung und die notwendige Pflege in einem Spital, einem Heim oder zu Hause sicherzustellen. § 17 der Verordnung zum Sozialhilfegesetz vom 21. Oktober 1981 (SHV) legt fest, dass sich die Sozialhilfe nach den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz fÃ¼r Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien, in der Fassung von November 1998) bemisst. BegrÃ¼ndete Abweichungen im Einzelfall werden vorbehalten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Wie der Bezirksrat zutreffend festgestellt hat, gehÃ¶ren notwendige zahnÃ¤rztliche Behandlungen zu dem durch § 15 SHG und § 17 SHV garantierten sozialen Existenzminimum. Solche Behandlungen sollen so einfach wie mÃ¶glich, wirtschaftlich und zweckmÃ¤ssig sein. GemÃ¤ss den SKOS-Richtlinien besteht eine einfache und zweckmÃ¤ssige Sanierung in der Entfernung nicht erhaltenswÃ¼rdiger ZÃ¤hne und Wurzelreste, in der Erhaltung strategisch wichtiger ZÃ¤hne, im Legen von FÃ¼llungen und in der zur Erhaltung der lÃ¤ngerfristigen KaufÃ¤higkeit nÃ¶tigen LÃ¼ckenversorgung mit teilprothetischen Methoden (v.a. Modellguss). Kronen‑ und BrÃ¼ckenversorgungen fallen in der Regel nicht unter den Begriff der einfachen Sanierung (H.2 zu Kap. B.4.2 SKOS-Richtlinien). Diese Richtlinien entsprechen den gesetzlichen Vorgaben, namentlich dem Ziel, das soziale Existenzminimum zu gewÃ¤hrleisten, und sind daher nicht zu beanstanden. Es wÃ¤re gesetzwidrig, wenn SozialhilfebezÃ¼ger zu Lasten der Ãffentlichkeit ohne zwingende medizinische Notwendigkeit aufwendige Behandlungen fÃ¼r Probleme beanspruchen kÃ¶nnten, fÃ¼r welche auch eine zahnmedizinisch zweckmÃ¤ssige und kostengÃ¼nstigere LÃ¶sung vorhanden ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) In Anwendung dieser GrundsÃ¤tze hat die BeschwerdefÃ¼hrerin keinen Anspruch auf die Behandlung bzw. Erhaltung aller ihrer noch vorhandenen ZÃ¤hne, vor allem jener ZÃ¤hne, fÃ¼r die eine zweifelhafte Prognose gestellt werden muss. Ebensowenig hat sie Anspruch auf den Einbau von BrÃ¼cken an Stelle der massiv gÃ¼nstigeren Teilprothesen. Hinzu kommt, dass die von der VertrauensÃ¤rztin des Sozialdepartements vorgeschlagene Behandlung rascher zu einer definitiven Versorgung der BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼hren wÃ¼rde. Es kann keine Rede davon sein, dass der Behandlungsvorschlag der VertrauensÃ¤rztin sachlich fehlerhaft ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Daran Ã¤ndert auch der Umstand nichts, dass die Beurteilung durch die VertrauensÃ¤rztin ohne persÃ¶nliche Untersuchung der BeschwerdefÃ¼hrerin vorgenommen wurde. Liegen wie vorliegend ein detaillierter Behandlungsvorschlag, eine Krankengeschichte und die RÃ¶ntgenbilder eines Patienten oder einer Patientin vor, so kann auf dieser Grundlage in aller Regel eine Zweitmeinung zur vorgesehenen Behandlung ohne persÃ¶nliche Untersuchung erstattet werden. Dies entspricht denn auch gÃ¤ngiger Praxis. GrÃ¼nde fÃ¼r ein abweichendes Vorgehen liegen nicht vor. Keine Rolle spielt in diesem Zusammenhang, ob der Patient oder die Patientin Vertrauen in die Person hat, welche (als Vertrauensperson der SozialbehÃ¶rde) die Zweitbeurteilung vornimmt. Im konkreten Fall ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die Penizillin-Allergie oder das zeitweilige Asthma der BeschwerdefÃ¼hrerin einen sachlichen Grund fÃ¼r eine persÃ¶nliche Untersuchung oder fÃ¼r die von ihr angestrebte, massiv teurere Behandlung darstellen sollte.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>e) Schliesslich macht die BeschwerdefÃ¼hrerin geltend, der angefochtene Entscheid verletze das Gleichbehandlungsgebot. In seiner allgemeinen Form besagt das Gleichbehandlungsgebot, dass Gleiches nach Massgabe seiner Gleichheit gleich, Ungleiches nach Massgabe seiner Ungleichheit ungleich zu behandeln ist. FÃ¼r Zahnbehandlungen von Personen, die Sozialhilfe beziehen, ergeben sich die Kriterien fÃ¼r die Zahnbehandlung aus den oben erwÃ¤hnten SKOS-Richtlinien. Es deutet nichts darauf hin, dass die Beschwerdegegnerin im Allgemeinen nicht entsprechend diesen Richtlinien vorgeht. Diese lassen in sachlich begrÃ¼ndeten SonderfÃ¤llen abweichende Behandlungen zu. Die BeschwerdefÃ¼hrerin behauptet, bei "anderen Personen mit den exakt gleichen Problemen" habe die Beschwerdegegnerin Sanierungen in der Art der verlangten bewilligt. Sie unterlÃ¤sst es aber, nÃ¤her darzutun, um welche Personen es sich handelt und dass die VerhÃ¤ltnisse tatsÃ¤chlich die gleichen waren. Vor Vorinstanz hat die BeschwerdefÃ¼hrerin nur eine Person bezeichnet, bei der offenbar eine teurere Behandlung finanziert wurde. Es kann offen bleiben, ob jener Fall mit dem vorliegenden vergleichbar ist. Sind die VerhÃ¤ltnisse verschieden, so kann die BeschwerdefÃ¼hrerin aus dem Gleichbehandlungsgebot ohnehin nichts fÃ¼r sich ableiten. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Sollten aber tatsÃ¤chlich vergleichbare VerhÃ¤ltnisse vorliegen, so wÃ¤re die teurere Behandlung im Vergleichsfall zu Unrecht erfolgt. Der Umstand, dass das Gesetz in einigen FÃ¤llen nicht oder nicht richtig angewendet worden ist, gibt dem BÃ¼rger indes grundsÃ¤tzlich keinen Anspruch darauf, ebenfalls abweichend vom Gesetz behandelt zu werden. Das gilt allerdings nur, wenn lediglich in einem oder in einigen wenigen FÃ¤llen eine vom Gesetz abweichende Behandlung dargetan ist. Wenn es dagegen die BehÃ¶rden ablehnen, die in andern FÃ¤llen geÃ¼bte Praxis aufzugeben, kann der BÃ¼rger verlangen, dass die gesetzwidrige BegÃ¼nstigung, die dem Dritten zuteil wird, auch ihm gewÃ¤hrt werde. Andererseits kÃ¶nnen dem ausnahmsweise einzurÃ¤umenden Anspruch auf Behandlung in Abweichung vom Gesetz gewichtige Ã¶ffentliche Interessen oder das berechtigte Interesse eines privaten Dritten an gesetzmÃ¤ssiger Rechtsanwendung entgegenstehen; hierÃ¼ber ist im Einzelfall im Rahmen einer InteressenabwÃ¤gung zu entscheiden (BGE 123 II 248 E. 3c mit Hinweisen). Vorliegend deutet wie erwÃ¤hnt nichts darauf hin, dass die Beschwerdegegnerin regelmÃ¤ssig Zahnbehandlungen in Abweichung von den gesetzlichen Vorgaben finanzieren wÃ¼rde. Ein Anspruch auf Gleichbehandlung in Abweichung vom Gesetz besteht schon aus diesem Grund nicht.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet der Einzelrichter:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>