<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>BV.2016.00069</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Fonti</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 9. Oktober 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Klägerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Stephan Fischer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Fischer Rechtsanwälte GmbH</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Selnaustrasse 6, 8001 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Obstgartenstrasse 21, Postfach, 8090 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beklagte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p><br/></p><p>1.<span> </span><span>Stadt Y.___ Sozialversicherungsamt</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladene 1</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">2.</span><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Z.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladener 2</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladener 2 vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Reto Bernhard</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bernhard &amp; Schütz Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Freiestrasse 13, Postfach 117, 8610 Uster</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1955, war vom 1. März 2015 bis 31. Dezember 2015 beim Z.___ angestellt (Urk. 2/1 und Urk. 2/5-6). Die Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorsorgeversicherung der Versicherten erfolgte durch die Stadt Y.___ im Rahmen des mit der BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich (nachfolgend: BVK) beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">henden Anschlussverhältnisses (Urk. 8/3). Gegenüber der BVK trat jeweils die Stadt Y.___ als Arbeitgeberin in Erscheinung (Urk. 8/4, Urk. 8/6-7). Mit Email vom 20. Dezember 2015 schickte die Versicherte der BVK den mit Datum vom 15. Dezember 2015 versehenen Antrag auf Überbrückungszuschuss zur Alters</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente (Urk. 8/8/1-2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Rechtsvertreter der Versicherten forderte d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beigelade</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2 mit Schreiben vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2015 auf, das Formular für Arbeitgeber betreffend vorzeitige Entlassung altershalber an die BVK einzureichen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/9/1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Der Z.___ liess der BVK das am 23. Dezember 2015 unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeichnete Formular für Arbeitgeber betreffend vorzeitige Entlassung altershalber sowie erneut den von der Versicherten unterzeichneten Antrag auf Überbrü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ckungszuschuss zur Altersrente zukommen (Urk. 8/10+11; beides eingegangen am 29. Dezember 2015). Am 4. Januar 2016 widerrief der Z.___ die vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitige Entlassung altershalber mit dem Hinweis, diese werde ersetzt durch eine Alterspensionierung (Urk. 2/10). Das Formular „Alterspensionierung” wurde am 26. April 2016 von der Stadt Y.___ sowie vom Z.___ unterzeichnet (Urk. 2/11). Die BVK wandte sich mit Schreiben vom 8. Juli 2016 an die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte und führte aus, es liege gemäss den ihr vorliegenden Unterlagen ein Al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tersrücktritt der Versicherten per 31. Dezember 2015 vor (Urk. 2/12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 29. Juli 2016 erhob die Versicherte Klage gegen die BVK und stellte folgendes Rechtsbegehren (Urk. 1 S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">„1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin eine Altersrente im Sinne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">von Art. 8 (vorzeitige Entlassung altershalber) i.V.m. Art. 31 des Vorsorge-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">reglements unter Miteinbezug der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Überbrückungszuschüsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> zur Altersrente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">im Sinne von Art. 32 des Vorsorgereglements der Beklagten auszurichten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MwSt) zulasten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Beklagten, soweit solche zu sprechen sind.” </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In prozessualer Hinsicht beantragte sie die Beiladung des Z.___ sowie die Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Klageantwort vom 16. November 2016 stellte die BVK folgendes Rechtsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren (Urk. 7 S. 1 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">„1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Die Klage sei vollumfänglich abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Evtl. sei die Klage dahingehend gutzuheissen, dass: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> a)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">festzustellen sei, dass die Klägerin gegenüber der Beklagten mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Wirkung ab 1. Januar 2016 Anspruch auf Leistungen infolge vorzeitiger </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Entlassung altershalber i.S.v. Art. 8 i.V.m. Art. 31 des Vorsorgereglements </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">hat, einschliesslich eines </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Überbrückungszuschusses</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> i.S.v. Art. 32 f. des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Vorsorgereglements;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> b)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die Stadt Y.___ und der Verein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Z.___ für berufliche und soziale </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Integration” unter solidarischer Haftung zu verpflichten seien, der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Beklagten die zur Finanzierung der Ergänzung des Sparguthabens (i.S.v. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Art. 31 Abs. 2 Vorsorgereglement) nötigen Beiträge gemäss Art. 81 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Vorsorgereglements sowie die zur Finanzierung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Überbrückungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">zuschusses</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> nötigen Arbeitgeberbeiträge gemäss Art. 80 des Vorsorge-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">reglements jeweils auf erste Aufforderung hin zu erstatten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Alles ohne Entschädigungsfolgen zulasten der Beklagten.” </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In prozessualer Hinsicht ersuchte die Beklagte um Beiladung der Stadt Y.___ und des Z.___ als Streitberufene, um Beizug der vollständigen Personalakten der Klägerin sowie der Akten eines allfälligen arbeits- beziehungsweise personal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlichen Verfahrens in Sachen der Klägerin, und um Durchführung eines zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Schriftenwechsels (Urk. 7 S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom 24. November 2016 wurden die Stadt Y.___ und der Z.___ zum Prozess beigeladen (Urk. 9). In der Folge reichte der Z.___ eine auf Klageabweisung schliessende Stellungnahme vom 3. Februar 2017 ein (Urk. 16). Die Stadt Y.___ liess sich nicht vernehmen. Mit Replik vom 7. Juli 2017 hielt die Klägerin an ihren Anträgen fest (Urk. 25). Die Beklagte stellte mit Duplik vom 21. Juli 2017 folgende Anträgen (Urk. 28 S. 2 oben):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">„1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Es sei davon Vormerk zu nehmen, dass: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">a)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">der Streitberufene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">/Beigeladene 2 die Finanzierungsverpflichtung ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">genüber der Beklagten (ergänzende Spargutschriften sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">brückungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">zuschuss) für den Fall des Vorliegens einer anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">begründenden vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">zeitigen Entlassung altershalber der Klägerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">vollumfänglich anerkannt hat; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">b)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">der Streitberufene/Beigeladene 2 seine solidarische Haftbarkeit mit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Streitberufenen/Beigeladenen 1 für die Finanzierungsverpflichtung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">gegenüber der Beklagten (ergänzende Spargutschriften sowie Über-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">brückungszuschuss) für den Fall des Vorliegens einer anspruchs-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">begründenden vorzeitigen Entlassung altershalber der Klägerin anerkannt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">hat;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> c)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">der Streitberufene/Beigeladene 2 erklärt hat, die Streitberu- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">fene/Beigeladene 1 für deren Finanzierungsverpflichtung gegenüber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">der Beklagten (ergänzende Spargutschriften sowie Überbrückungszuschuss) für den Fall des Vorliegens einer anspruchsbegründenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">vorzeitigen Entlassung altershalber der Klägerin schadlos zu halten;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> d)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">der Streitberufene/Beigeladene 2 zugunsten der Beklagten interveniert und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die Prozessführung betreffend das Vorliegen der Anspruchsvorausset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">zungen für Leistungen infolge vorzeitiger Entlassung altershalber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">zugunsten der Klägerin, insbes. bezüglich der Frage des Verschuldens an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">der (Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">geber-)Kündigung, übernommen hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Es sei über den reglementarischen Anspruch der Klägerin auf Berufs-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">vorsorgeleistungen infolge vorzeitiger Entlassung altershalber (inkl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ber-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">brückungszuschuss) mit Wirkung ab 1. Januar 2016 von Amtes wegen zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">entscheiden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Es sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">eitberufene/Beigeladene 1 für den Fall der gerichtlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Zuerkennung eines klägerischen Anspruchs auf Berufsvorsorgeleistungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">infolge vorzeitiger Entlassung altershalber (inkl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">berbrückungszuschuss) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">mit Wirkung ab 1. Januar 2016 zu verpflichten, der Beklagten die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">entsprechenden Finanzierungsbeiträge auf erste Aufforderung hin zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">erstatten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Alles ohne Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beklagten.”</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Je ein Doppel der Replik und Duplik wurden den Beigeladenen zur Stellungnahme zugestellt (Urk. 30), wobei die Frist für die Beigeladene 1 ungenutzt ablief. Der Beigeladene 2 hielt am 25. Oktober 2017 an den Anträgen fest (Urk. 34). Dies wurde den Parteien am 26. Oktober 2017 zur Kenntnisnahme gebracht (Urk. 35). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 8 Abs. 1 Satz 1 des Vorsorgereglements (VR; gültig ab 1. Januar 2016, Urk. 8/13) kann eine versicherte Person durch den Kanton oder den angeschlos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senen Arbeitgeber nach Vollendung des 58. Altersjahres vorzeitig altershalber entlassen werden (vorzeitige Entlassung altershalber). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 8 Abs. 2 VR hält die Voraussetzungen für das Vorliegen einer anspruchsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründenden vorzeitigen Entlassung altershalber fest (lit. a-d). Eine solche liegt vor, wenn:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">a) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">die Kündigung nach Ablauf der Probezeit gesprochen wird,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">b) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">die Kündigung nicht auf ein Verschulden der versicherten Person zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führen ist,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">c) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">das Arbeitsverhältnis ohne Berücksichtigung einer allfälligen, anstelle einer Abgangsentschädigung bzw. Abfindung gleichen Charakters vereinbarten Anstellungsverlängerung nach Vollendung des 58. Altersjahres oder im Falle einer betrieblichen Umstrukturierung nach Vollendung des 55. Altersjahres endet,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">d) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vorgängig noch keine Leistungen infolge vorzeitiger Entlassung altershalber ausgerichtet wurden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Verschulden im Sinne von Abs. 2 lit. b beurteilt sich nach dem Verschul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">densbegriff des kantonalen Personalrechts. Für angeschlossene Arbeitgeber gilt dieser sinngemäss (Abs. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich des Verschuldens stützt sich die Beklagte auf den Entscheid bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise die Meldung des Kantons oder des angeschlossenen Arbeitgebers (Abs. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 8 Abs. 3 VR verweist bezüglich Verschuldensbegriff auf das kantonale Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonalrecht. Das Personalgesetz des Kantons Zürich (PG) enthält keine Legaldefi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nition. § 19 Abs. 1 PG hält bezüglich Kündigung aufgrund mangelnder Leistung oder unbefriedigendem Verhalten fest, dass einer solchen eine angemessene Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">währungsfrist von längstens sechs Monaten vorauszugehen ist. Von einer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">währungsfrist kann ausnahmsweise abgesehen werden, wenn feststeht, dass sie ihren Zweck nicht erfüllen kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorwürfe, die zu einer Kündigung Anlass geben, müssen durch eine Mitarbeiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beurteilung oder durch ein gleichwertiges Verfahren belegt werden (Abs. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Klägerin stellte sich in ihrer Klageschrift (Urk. 1) auf den Standpunkt, sie habe die seitens des Beigeladenen 2 ausgesprochene Kündigung des Arbeitsverhältnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ses nicht verschuldet. Der Beigeladene 2 habe bisher nicht dargelegt, worauf das Verschulden zurückzuführen sein solle. Auch sei kein Verfahren, wie es im Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonalgesetz (PG) des Kantons Zürich in § 19 Abs. 2 PG vorgesehen sei, durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt worden (S. 5 f. Ziff. 13 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Beigeladenen 2 sei bewusst gewesen, dass die Klägerin kein Verschulden trage, weshalb er auch das Kündigungsschreiben angepasst und das Formular für die vorzeitige Entlassung altershalber ausgefüllt habe. Erst als der Beigeladene 2 erfahren habe, welche finanziellen Folgen dies mit sich bringe, habe er die Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehensweise geändert und sich auf den Standpunkt des Verschuldens der Klägerin gestellt. Dies ändere nichts daran, dass kein Verschulden vorliege und in einem solchen Fall die Voraussetzungen für eine vorzeitige Entlassung altershalber ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geben seien (S. 6 Ziff. 15). Aus diesem Grund sei die Beklagte verpflichtet, ihr eine Altersrente im Sinne von Art. 8 in Verbindung mit Art. 31 des Vorsorgereg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lements unter Miteinbezug der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Überbrückungszuschüsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Altersrente im Sinne von Art. 32 des Vorsorgereglements auszurichten (S. 6 Ziff. 16, S. 2 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber führte die Beklagte in ihrer Klageantwort (Urk. 7) unter anderem aus, aufgrund der Aktenlage werde der Klägerin arbeitgeberseits ein schuldhaftes Verhalten zur Last gelegt. Hinweise, wonach die Arbeitgeberkündigung sachlich völlig unbegründet oder gar missbräuchlich gewesen wäre, seien den Akten nicht zu entnehmen. Gestützt auf die Arbeitgeberangaben müsse sie einstweilen davon ausgehen, dass die Gründe, welche zur Kündigung geführt hätten, von der Klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerin zu vertreten seien (S. 12 Ziff. 28). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daran hielt sie mit Replik vom 21. Juli 2017 im Wesentlichen fest (Urk. 28).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Stellungnahme vom 3. Februar 2017 (Urk. 16) machte der Beigeladene 2 un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter anderem Ausführungen zum Arbeitsverhältnis zwischen ihm und der Klägerin und stellte sich auf den Standpunkt, die Klägerin habe die Kündigung verschul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig ist, ob die Voraussetzungen für eine vorzeitige Entlassung altershalber gemäss Art. 8 des Reglements gegeben sind. Insbesondere strittig ist dabei die Frage des Verschuldens der Klägerin an der Kündigung des Arbeitsverhältnisses mit dem Beigeladenen 2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hingegen bildet das Innenverhältnis zwischen der Beklagten und der Beigelade</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen 1 sowie dem Beigeladenen 2 nicht Streitgegenstand des vorliegenden Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens, weshalb auf die entsprechenden Ausführungen und Anträge der Beklag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten nicht einzugehen ist, zumal die Beigeladenen im Endentscheid zu nichts ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtet werden können (Urteil des Bundesgerichts 9C_245/2017 vom 11. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zember 2017 E. 3.2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. März 2015 trat die Klägerin die Anstellung bei dem Beigeladenen 2 in der Funktion als Leiterin Zentrale Dienste/Buchhaltung an (Urk. 2/1). Den Akten ist Folgendes zum Arbeitsverhältnis zwischen der Klägerin und dem Beigeladenen 2 zu entnehmen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Beschlussprotokoll zur Sitzung vom 19. Mai 2015 gehen unter anderem fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Traktanden und deren Beschrieb hervor (Urk. 17/1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Arbeitsplätze am Dienstag: Problem muss nochmals angegangen werden - Sit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">zung! Doodle erstellen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Zusammenarbeit bk (Kürzel A.___, Untergebene der Klägerin und iw (Kürzel der Klägerin): Iw und bk nehmen sich dafür Zeit, um dies zu besprechen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 21. Mai 2015 erfolgte ein Probezeitbericht (Urk. 17/2): Die Klägerin habe sich sehr schnell und gut in die neue Aufgabe eingearbeitet (Ziff. 1). Hinsichtlich Qua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lität wurde sie mit einem „B” (hohe Qualität, geringfügige Fehler, sehr zuverlässig) bewertet (Ziff. 2). Sie erreiche eine normale Arbeitsquantität ohne zu viele Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brechungen trotz der vielen Störungen (Ziff. 3). Bezüglich Eingliederung und Teamarbeit sei eine normale Einordnung erfolgt (Ziff. 4) und das Verhalten ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genüber Vorgesetzten sei aufmerksam, interessiert, flexibel und offen (Bewertung „B”; Ziff. 6). Der Aspekt „Führungsverhalten” sei bisher noch kein Thema gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen, weshalb die Bewertung unter Ziffer 5 offengelassen wurde. Als Massnahmen für die Förderung/Schwachstellen wurden folgende Punkte festgehalten (Ziff. 8; vgl. auch Anhang Urk. 17/2 „C Jahresziele und Förderplan”):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">„a)</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Übersicht/Durchblick Angebote und Verein ist sicher weiterhin ein Thema.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">b)</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Kommunikation zwischen X.___ und mir sorgt für mein Empfinden hin </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">und wieder für Missverständnisse. Klärung rsp. Schaffen einer ge</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">meinsamen Basis notwendig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">c)</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Führung A.___: Zeitpunkt der „Uebernahme”, Vorgehen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">d)</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aufteilung Arbeiten/Kompetenzen ZD müssen detailliert geregelt werden.”</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es erfolgte eine definitive Anstellung (Ziff. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus einer Aktennotiz zum Probezeitgespräch geht hervor, dass die Klägerin mit der Bewertung sehr unzufrieden war. Sie habe noch nie eine so schlechte Bewer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung erhalten. Ihr sei mehrmals erklärt worden, dass das System nicht wie in der Schule zu verstehen sei. „C” bedeute „richtiger Mensch am richtigen Job, macht alles richtig” (Anhang Urk. 17/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Beschlussprotokoll zur Sitzung vom 23. Juni 2015 sind weitgehend organi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satorische Traktanden, unter anderem auch eine Aufgabenliste und Ferienvertre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsregelung zwischen der Klägerin und ihrer Mitarbeiterin, zu entnehmen (Urk. 17/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Mitarbeiterin der Klägerin ersuchte mit E-Mail vom 26. August 2015 (Urk. 17/5) um ein gemeinsames Gespräch mit der Klägerin und deren Vorgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten zum Thema „Stellenbeschrieb/Aufgabenteilung schriftlich sowie Stimmung in den ZD”. Ein Solches ist nicht dokumentiert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 27. August 2015 wurde der Klägerin per 30. November 2015 gekündigt (Urk. 2/2). Dem Kündigungsschreiben ist Folgendes zu entnehmen: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„Wir sehen uns zu diesem Schritt gezwungen, da wir auf eine gute Zusammenar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beit der Mitarbeiterinnen unserer Zentralen Dienste angewiesen sind. Trotz zahl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichen Gesprächen in den vergangenen sechs Monaten mit den Beteiligten kam diese bedauerlicherweise nicht zu Stande. Abmachungen, die zur Verbesserung der Situation getroffen wurden, haben Sie nicht eingehalten.”</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 2. September 2015 fand zwischen der Klägerin und ihrer Vorgesetzten sowie der Präsidentin des Beigeladenen 2 ein Gespräch statt (Schreiben vom 3. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015, Beilage von Urk. 17/20/27). Unter der Voraussetzung, die Klägerin ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">breite kein negatives Bild des Beigeladenen 2 und verhalte sich loyal, wurde ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einbart, dass der mittlere Abschnitt des Kündigungsschreibens mit dem Kündi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrund (vgl. vorstehend E. 3.6) weggelassen werde (S. 2; vgl. dazu schliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich das angepasste Kündigungsschreiben Urk. 2/5). Zudem wurde der Klägerin angeboten, das Arbeitsverhältnis in gegenseitigem Einverständnis zu kündigen, sofern die Klägerin davon bis 4. September 2015 Gebrauch mache (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus einer handschriftlichen Notiz geht hervor, dass die Klägerin von der Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit einer Kündigung in gegenseitigem Einverständnis keinen Gebrauch ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">macht hat (Urk. 17/20/27). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einer E-Mail vom 20. Oktober 2015 der Vorgesetzten der Klägerin an die Präsi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dentin des Beigeladenen 2 ist zu entnehmen, dass die Stimmung „schrecklich” sei und die Mitarbeiterin der Klägerin kein Wort mehr mit letzterer spreche. Die Klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerin habe während der Ferienabwesenheit ihrer Vorgesetzten die Mitarbeiterin „mit Vorwürfen regelrecht zugedeckelt”. Es wurde eine Freistellung in Erwägung gezogen (Urk. 17/20/22 Beilage).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 27. Oktober 2015 wurde der Klägerin mitgeteilt, die aktuelle Stimmung beeinflusse den Alltagsbetrieb negativ und die Situation sei für alle Beteiligten sehr unbefriedigend. Daher werde sie bis zum - krankheitsbedingt bis 31. Dezember 2015 verlängerten - Ende des Arbeitsverhältnisses freigestellt (Urk. 17/7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Klägerin wurde per 31. Oktober 2015 ein Zwischenzeugnis ausgestellt (Urk. 17/10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 8. Januar 2016 beantwortete die Vorgesetzte der Klägerin den ihr vom Amt für Wirtschaft des Kantons Zürich zugestellten Fragebogen zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses (Urk. 17/20/21): Zur Frage, welche konkreten Vorkommnisse zu Kündigung geführt hätten (Ziff. 1), führte die Vorgesetzte aus, die Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeit der Mitarbeiterinnen Zentrale Dienste (bestehend aus zwei Personen, der Klägerin und der ihr unterstellten Mitarbeiterin) habe nicht funktioniert. Es sei immer wieder zu Auseinandersetzungen und Diskussionen gekommen. Der All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tagsbetrieb sei dadurch beeinflusst und die Stimmung oft schlecht gewesen. Nach den Ferien der Mitarbeiterin sei die Situation eskaliert. Hinsichtlich der Frage, ob dienstvertragliche Pflichten verletzt worden seien (Ziff. 2), wurde ausgeführt, Vertrauen und Respekt gegenüber der der Klägerin unterstellten Mitarbeiterin seien nicht gegeben gewesen. Auf die Frage, ob die Klägerin auf das beanstandete Verhalten aufmerksam gemacht worden sei, und wenn ja, wann letztmals (Ziff. 3), wurde geantwortet: „Es fanden mehrere Gespräche gemeinsam mit den verschie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denen Beteiligten statt und Abmachungen bezüglich der Zusammenarbeit usw. wurden vereinbart. Dies führte jedoch leider nicht zum gewünschten Resultat, so dass eine Entscheidung in Form einer Kündigung gefällt werden musste.” </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter gab die Vorgesetzte auf die Frage, ob ohne diesen Vorfall in der nächsten Zeit die Kündigung ausgesprochen worden wäre, an, die Zusammenarbeit zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen der Geschäftsleitung und der Klägerin sei ebenfalls ein Thema gewesen. Bei der Position, die die Klägerin innegehabt habe, sei ein gutes gegenseitiges Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trauensverhältnis zwingend notwendig gewesen. Dieses habe nicht vollumfäng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich bestanden. Dadurch wäre voraussichtlich ein Problem entstanden, das mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telfristig zu einer Kündigung hätte führen können (Ziff. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich wurde die Frage, ob die Beendigung des Arbeitsverhältnisses auf aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessliches Selbstverschulden der Klägerin zurückzuführen sei, verneint (Ziff. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 19. Januar 2016 (Urk. 17/12/1) wurde der Klägerin das Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitszeugnis vom 31. Dezember 2015 zugestellt (Urk. 17/12/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen eines Schlichtungsverfahrens zwischen der Klägerin und dem Beige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ladenen 2 vor dem Friedensrichteramt Y.___ (vgl. Urk. 17/20/4-5) wurde unter anderem das Arbeitszeugnis vom 31. Dezember 2015 überarbeitet (vgl. Urk. 17/20/2 Beilage).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab ist festzuhalten, dass es kein arbeitsrechtliches Gerichtsverfahren zwischen der Klägerin und dem Beigeladenen 2 gab (vgl. Urk. 16 S. 33 Ziff. 25). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem in der ersten Version des Kündigungsschreibens enthaltenen Absatz zum Kündigungsgrund ist ersichtlich, dass der Beigeladene 2 das Arbeitsverhältnis wegen einer geltend gemachten fehlenden guten Zusammenarbeit mit der Kläge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin aufgelöst hatte (vorstehend E. 3.6). Dasselbe geht aus dem Schreiben vom 8. Januar 2016 hervor. Es habe an Vertrauen und Respekt der Klägerin gegenüber der ihr unterstellten Mitarbeiterin gefehlt (vorstehend E. 3.11). Konkrete Vorwürfe sind nicht dokumentiert - ebenso wenig angebliche Abmachungen oder gar Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mahnungen in den erwähnten, mehrfach durchgeführten Gesprächen. Solche sind auch dem Protokoll der Sitzung vom 19. Mai 2015 (vorstehend E. 3.2) und vom 23. Juni 2015 nicht zu entnehmen. Im Rahmen der Probezeitbeurteilung wurde eine insgesamt gute Bewertung vorgenommen („richtiger Mensch am richtigen Job”), was insbesondere auch für die Eingliederung und Teamarbeit sowie das Verhalten gegenüber Vorgesetzten galt (vorstehend E. 3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Arbeitszeugnis vom 31. Dezember 2015, welches auf dem Zwischenzeugnis vom 31. Oktober 2015 (vorstehend E. 3.10) basiert, wurde mehrfach angepasst: Die Vorgesetzte der Klägerin strich den Satz „Sie informierte die Vorgesetzten dem jeweiligen Bedarf entsprechend” in der Anfang Januar 2016 ausgestellten Version (vgl. Urk. 17/12/1-2). Dies mit der Begründung, die Klägerin habe ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schiedentlich nicht informiert. Die Klägerin sei mehrfach darauf hingewiesen worden, sie könne Anpassungen machen, müsse dies aber besprechen oder zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mindest darüber informieren (vgl. Urk. 17/11). Auch in dieser Hinsicht sind weder Gesprächsnotizen oder ein formelles Dokument mit konkreten Vorwürfen noch konkret getroffene Abmachungen aktenkundig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Arbeitszeugnis vom 31. Dezember 2015 (Urk. 17/12/2) - sowie der im Rahmen der Schlichtungsverhandlung überarbeiteten Version (vgl. Urk. 17/20/2 Beilage) - geht hervor, dass die Klägerin die ihr übertragenen Aufgaben engagiert, selbständig und in einer guten Qualität ausgeführt hat. Sie habe sehr effizient gearbeitet, Prioritäten richtig gesetzt und Termine stets eingehalten. Auftretende Probleme habe sie sofort erkannt und entsprechende Lösungsvorschläge unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">breitet. Die Arbeiten habe die Klägerin zu „unserer guten Zufriedenheit” ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt. Sie sei eine aufmerksame, flexible Mitarbeiterin mit einer schnellen Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassungsgabe, die den Kontakt zu den verschiedenen Mitarbeitenden des Beige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ladenen 2 gepflegt habe. Gegenüber den Teilnehmenden habe sie sich stets kor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rekt verhalten (S. 2 des Zeugnisses). In der Schlussversion, welche im Rahmen des Schlichtungsverfahrens erarbeitet wurde, wurde zudem eingefügt, dass die Klägerin über angenehme Umgangsformen verfügt (Urk. 17/20/2 Arbeitszeugnis S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor dem Hintergrund, dass keine formellen Dokumente vorliegen, welche kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krete Vorwürfe an die Klägerin ausweisen, die Klägerin in der Probezeitbeurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung als genügend qualifiziert wurde (vorstehend E. 3.3), anderweitige Mitarbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terqualifikationen fehlen (vgl. vorstehend E. 1.2), sie offenbar gute Arbeit leistete und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihr im Arbeitszeugnis ein Verhalten mit insbesondere angenehmen Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangsformen bescheinigt wurde, und eine Abmahnung nicht aktenkundig ist, ist ein Fehlverhalten, welches ein Verschulden an der Kündigung begründen könnte, nicht ausgewiesen. Der Beigeladene 2 hielt im Übrigen schriftlich fest, dass die Beendigung des Arbeitsverhältnisses aus seiner Sicht nicht auf ausschliessliches Selbstverschulden der Klägerin zurückzuführen sei (vorstehend E. 3.11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Unter diesem Gesichtspunkt sind die vom Beigeladenen 2 in der Stellungnahme vom 3. Februar 2017 (Urk. 16) gegenüber der Klägerin geäusserten, massiven Vorhaltungen (S. 6 ff.) im vorliegenden Zusammenhang von untergeordneter Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deutung. Auf die beantragte Zeugeneinvernahme der Vorgesetzten ist sodann zu verzichten, weil auch ihre Aussage eines Fehlverhaltens – bei Bestreitung durch die Klägerin – nichts am Ergebnis änderte. Durch den Verweis auf das kantonale Personalrecht kann wohl nicht ohne Weiteres darauf geschlossen werden, dass auch die angeschlossenen Arbeitgeber, welche ihre Mitarbeiter privatrechtlich be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schäftigen, das kantonalrechtliche Verfahren bei Entlassung durchzuführen ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ben. Allerdings liegt die Beweislast des Fehlverhaltens beim Beigeladenen 2 und das Fehlen einer dokumentierten Abmahnung – welche im kantonalen Personal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">recht mittels (Zwischen-) Qualifikation zu erfolgen hat – wirkt sich zu Lasten des beweisbelasteten Beigeladenen 2 aus. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die übrigen Voraussetzungen für eine vorzeitige Entlassung altershalber (vgl. vorstehend E. 1.1) sind gegeben, was seitens der Beklagten anerkannt ist (vgl. Urk. 28 S. 7 Ziff. 14). Insbesondere ändert auch der Widerruf des ausgefüllten Formulars zur vorzeitigen Entlassung altershalber (vgl. Urk. 2/10) nichts am be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehenden Anspruch, da nach dem Gesagten nicht von einem seitens des Beige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ladenen 2 geltend gemachten Irrtum (vgl. Urk. 16 S. 19 f. Ziff. 9.1) auszugehen ist. Dementsprechend hat die Beklagte der Klägerin die entsprechenden Leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen auszurichten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Voraussetzungen für die Ausrichtung eines Überbrückungszuschusses (Art. 32 VR) sind ebenfalls erfüllt (vgl. Urk. 8/11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Klage ist nach dem Gesagten gutzuheissen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">34 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) haben die Parteien auf Antrag nach Massgabe ihres Obsiegens An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">spruch auf den vom Gericht festzusetzenden Ersatz der Parteikosten. Dieser wird ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. Unter Berücksichtigung der massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">blichen Kriterien erscheint die Zusprache e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">iner Prozessentschädigung für die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> anwaltlich vertretene Kläger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2‘900.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (inkl. Barauslagen und MWSt) als angemessen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Dass die Beklagte kein wesentliches Interesse am Ausgang des Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zesses hat und die Mehrkosten der Pensionierung der Klägerin erstattet erhält, mithin als interessierte Prozesspartei die Klägerin den Beigeladenen gegenüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">steht, ändert nichts an ihrer Pflicht zum Ersatz der Parteikosten, ist sie doch als leistungspflichtige Vorsorgeeinrichtung Prozesspartei und unterliegt mit ihren Anträgen. Die direkte Klageerhebung ohne Durchlaufen des kostenlosen regle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mentarischen Einspracheverfahrens (Urk. 7 S. 14 f.) ändert ebenfalls nichts an der Kostenersatzpflicht, steht doch der Rechtsweg bei kommunizierter Leistungsab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lehnung nach Bundesrecht offen ohne Rücksicht auf reglementarische Regeln. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Klage </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die Beklagte verpflichtet, der Klägerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">mit Wirkung </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ab 1.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Januar 2016 Leistungen infolge vorzeitiger Entlassung altershalber sowie einen Über</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">brückungszuschuss auszurichten. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beklagte wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Klägerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessentschädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2'900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Stephan Fischer</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Y.___, Abteilung Finanzen </span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Reto Bernhard</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubFonti</p><p></p></div> </div></body></html>