Beschluss vom 3. April 2023 Beschwerdekammer Besetzung Bundesstrafrichter Daniel Kipfer Fasciati, Vorsitz, Giorgio Bomio-Giovanascini und Nathalie Zufferey, Gerichtsschreiberin Santina Pizzonia Parteien A., Beschwerdeführer gegen BUNDESANWALTSCHAFT, B., a.o. Staatsanwältin des Bundes Beschwerdegegnerin Gegenstand Nichtanhandnahmeverfügung (Art. 310 i.V.m. Art. 322 Abs. 2 StPO) Bundesstrafgericht Tribunal pénal fédéral Tribunale penale federale Tribunal penal federal Geschäftsnummer: BB.2023.77 - 2 - Die Beschwerdekammer hält fest, dass: - die a.o. Staatsanwältin des Bundes mit Nichtanhandnahmeverfügung vom 22. März 2022 (recte: 2023) die Strafanzeige von A. gegen Mitglieder der Bundesanwaltschaft, des Bundesstrafgerichts, Privatpersonen sowie Behör- denmitglieder des Kantons Aargau wegen Amts missbrauchs, (banden- mässigen) Betrugs, Kindesmissbrauchs, Anstiftung zum versuchten Mord nicht anhand nahm (act. 1.1); - in der Nichtanhandnahmeverfügung die a.o. Staatsanwältin des Bundes zu folgendem Schluss kam: „Den schwer verständlichen und nicht belegbaren Ausführungen des Antrag- stellers ist kein substantiierter Vorwurf einer konkreten strafbaren Handlung zu entnehmen. Es be stehen weder betreffend die beschuldigten Personen noch betreffend die angeblich begangenen Straftaten hinreichende Hin- weise, die Er mittlungsansätze erlauben würden. Es fehlt an einem hinrei- chenden Anfangsverdacht. Die V oraussetzungen für die Eröffnung eines Strafverfahrens sind mangels hinreichenden Tatverdachts nicht erfüllt.“; - dagegen A. mit undatierter Eingabe (mit Postaufgabe am 22. März 2023 und Eingang am 28. März 2023) Beschwerde bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts erhebt (act. 1); - der Beschwerdeführer in seiner 10- seitigen Eingabe ausführt, es erfolgen “Korrekturen an der Nichtanhandnahmeverfügung“ ; der Beschwerdeführer darin gewisse Personen als unschuldig bezeichnet; er andere Personen Ma- nipulatoren nennt und als schuldig aufführt; - aus den nachfolgenden Gründen auf die Durchführung eines Schriftenwech- sels verzichtet wurde (Art. 390 Abs. 2 StPO e contrario). Die Beschwerdekammer hält fest, dass: - gegen eine Nichtanhandnahmeverfügung der Bundesanwaltschaft die Be- schwerde an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts zulässig ist (Art. 310 Abs. 2 i.V.m. Art. 322 Abs. 2 StPO und Art. 37 Abs. 1 StBOG); - 3 - - in der Nichtanhandnahmeverfügung keine Anhaltspunkte dafür ersichtlich sind, dass die Beschwerdegegnerin zu Unrecht keine Strafuntersuchung er- öffnet haben könnte; - den Ausführungen des Be schwerdeführers nichts zu entnehmen ist, was eine andere Beurteilung rechtfertigen könnte; - sich keine Weiterungen rechtfertigen; - die Beschwerde nach dem Gesagten abzuweisen ist , soweit darauf einzu- treten ist; - unter Berücksichtigung aller Umstände (vgl. Ziff. 7 der angefochtenen Nicht- anhandnahmeverfügung) vorliegend auf die Erhebung einer Gerichtsgebühr zu verzichten ist. - 4 - Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Es wird keine Gerichtsgebühr erhoben. Bellinzona, 4. April 2023 Im Namen der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Der Vorsitzende: Die Gerichtsschreiberin: Zustellung an - A. - B., a.o. Staatsanwältin des Bundes - Bundesanwaltschaft - Bundesstrafgericht, Generalsekretariat Rechtsmittelbelehrung Gegen diesen Entscheid ist kein ordentliches Rechtsmittel gegeben.