B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-2267/2019 A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d v o m 1 9 . J u n i 2 0 1 9 Besetzung Einzelrichterin Viktoria Helfenstein, Gerichtsschreiber Roger Stalder. Parteien A._______, Deutschland, Beschwerdeführer, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Ave- nue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz. Gegenstand Invalidenversicherung, Auszahlung der IV-Rentennachzah- lung, Verfügung vom 11. April 2019. C-2267/2019 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die Invalidenversicherungs-Stelle für Versicherte im Ausland (im Fol- genden: IVSTA oder Vorinstanz) mit Verfügung vom 4. Januar 2019 über den Anspruch von A._______ (im Folgenden: Versicherter oder Beschwer- deführer) auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung ab 1. Juli 2014 und eine entsprechende Rentennachzahlung entschieden hatte und her- nach mit Verfügung vom 11. April 2019 die entsprechende Nachzahlung mit ausgerichteten Vorschussleistungen verrechnete, dass der Versicherte dagegen mit Eingabe vom 9. Mai 2019 (Poststempel: 10. Mai 2019) ans Bundesverwaltungsgericht gelangt i st und ausgeführt hat, möglicherweise erübrige sich eine Beschwerde oder er könne eine sol- che noch besser begründen, wenn er als Rentenempfänger nachprüfen könne, wofür die Summen abgezogen worden seien, dass die Instruktionsrichterin den Beschwerdeführer mit Zwischenverfü- gung vom 17. Mai 2019 unter Hinweis auf die Säumnisfolgen (Nichteintre- ten auf die Beschwerde) aufgefordert hat, einen Kostenvorschuss von Fr. 800.- in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten zu leisten, dass der Beschwerdeführer weiter darauf hingewiesen worden ist, dass er die Beschwerde jederzeit zurückziehen könne, falls nach der Vernehmlas- sung der Vorinstanz, die nach Bezahlung des Kostenvorschusses einge- holt werde, die Berechnungsgrundlagen klar seien oder sich die Be- schwerde anderweitig erübrige, dass der Beschwerdeführer den Verfahrenskostenvorschuss nicht geleistet hat, dass er in seiner Eingabe vom 15. Juni 2019 (Poststempel: 17. Juni 2019) jedoch ausgeführt hat, nachdem er die Informationen bekommen habe, dass die Nachzahlungen bzw. die Rente neu festgelegt werde, nehme er seine Beschwerde wieder zurück; eine erneute Beschwerde behalte er sich für den Fall eines eventuellen Irrtums oder einer Fehlberechnung vor, dass der Beschwerdeführer somit schriftlich und vorbehaltlos den Rückzug seiner Beschwerde erklärt hat, dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen C-2267/2019 Seite 3 Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. De- zember 1968 (VwVG, SR 172.021) beurteilt, dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, dass Verfügungen der IVSTA betreffend Invalidenversicherungsleistungen beim Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind, dass demnach das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung der Be- schwerde zuständig ist und vorliegend – was das Sachgebiet angeht – keine Ausnahme von der Zuständigkeit auszumachen ist (Art. 32 VGG), dass auch die übri gen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, weshalb auf die Beschwerde vom 9. Mai 2019 (Poststempel: 10. Mai 2019) einzutreten ist, dass zufolge des am 15. Juni 2019 (Poststempel: 17. Juni 2019) schriftlich und vorbehaltlos erklärten Rückzugs das Beschwerdeverfahren im einzel- richterlichen Verfahren als durch Rückzug gegenstandslos geworden ab- zuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG), dass gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG das Beschwerdeverfahren vor dem Bun- desverwaltungsgericht kostenpflichtig ist, dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei aufzuerlegen sind, de- ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun- desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), dass sich die Gerichtsgebühr nach Umfang und Schwierigkeit der Streitsa- che, Art der Prozessführung und finanzieller Lage der Parteien bemisst (Art. 63 Abs. 4bis VwVG, Art. 2 Abs. 1 VGKE), dass bei einer Erledigung in frühem Verfahrensstadium mangels erhebli- chen Aufwands des Bundesverwaltungsgerichts jedoch von der Erhebung von Verfahrenskosten abgesehen werden kann (Art. 6 Bst. a VGKE), dass daher dem Beschwerdeführer keine Verfahrenskosten aufzuerlegen sind, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigungen zu- zusprechen sind (Art. 7 Abs. 3 und 4 VGKE). C-2267/2019 Seite 4 Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs der Beschwerde als ge- genstandslos geworden abgeschrieben. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 4. Dieser Entscheid geht an: – den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein) – die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben; Beilage: Doppel der Einga- ben des Beschwerdeführers vom 9. Mai 2019 und 15. Juni 2019) – das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: Viktoria Helfenstein Roger Stalder C-2267/2019 Seite 5 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent- scheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Par- tei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: