B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i ch t T ri b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T ri b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T ri b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-7134/2023 A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d v o m 1 3 . D e z e m b e r 2 0 2 4 Besetzung Einzelrichter David Weiss, Gerichtsschreiberin Tania Sutter. Parteien 1. Aquilana Versicherungen, Bruggerstrasse 46, 5401 Baden, 2. Moove Sympany AG, Peter-Merian-Weg 4, 4002 Basel, 3. SUPRA-1846 SA, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel, 4. Einsiedler Krankenkasse, Kronenstrasse 19, Postfach 57, 8840 Einsiedeln, 5. PROVITA Gesundheitsversicherung AG, c/o SWICA Krankenversicherung AG, Römerstrasse 38, 8400 Winterthur, 6. Sumiswalder Krankenkasse, Spitalstrasse 47, 3454 Sumiswald, 7. Genossenschaft Krankenkasse Steffisburg, Unterdorfstrasse 37, Postfach, 3612 Steffisburg, 8. CONCORDIA Schweizerische Kranken- und Unfall-ver- sicherung AG, Bundesplatz 15, 6002 Luzern, 9. Atupri Gesundheitsversicherung AG, Zieglerstrasse 29, Postfach, 3001 Bern, 10. Avenir Krankenversicherung AG, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel, 11. Krankenkasse Luzerner Hinterland, Luzernstrasse 19, 6144 Zell LU 12. ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen AG, Bahnhofstrasse 13, 7302 Landquart, 13. Vivao Sympany AG, Peter Merian-Weg 4, 4002 Basel, 14. Kolping Krankenkasse AG, c/o Sympany Services AG, Peter-Merian-Weg 4, 4052 Basel, 15. Easy Sana Krankenversicherung AG, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel, 16. Genossenschaft Glarner Krankenversicherung, Abläsch 8, Postfach, 8762 Schwanden GL, 17. Cassa da malsauns LUMNEZIANA, Postfach 41, 7144 Vella, 18. KLuG Krankenversicherung, Gubelstrasse 22, 6300 Zug, 19. EGK Grundversicherungen AG, Birspark 1, 4242 Laufen, 20. sanavals Gesundheitskasse, Valléstrasse 146E, Postfach 18, 7132 Vals, 21. Genossenschaft KRANKENKASSE SLKK, Hofwiesenstrasse 370, Postfach 5652, 8050 Zürich, 22. sodalis gesundheitsgruppe, Balfrinstrasse 15, 3930 Visp, 23. vita surselva, Bahnhofstrasse 33, Postfach 217, 7130 Ilanz, 24. Verein Krankenkasse Visperterminen, Dorfstrasse 66, 3932 Visperterminen, 25. Caisse-maladie de la vallée d'Entremont société coo- pérative, Place centrale 5, 1937 Orsières, 26. Krankenkasse Institut Ingenbohl, Kronenstrasse 19, Postfach 57, 8840 Einsiedeln, 27. Stiftung Krankenkasse Wädenswil, Industriestrasse 15, 8820 Wädenswil, 28. Krankenkasse Birchmeier, Hauptstrasse 22, 5444 Künten, 29. Krankenkasse Stoffel Mels, Bahnhofstrasse 63, 8887 Mels, 30. SWICA Krankenversicherung AG, Römerstrasse 38, 8401 Winterthur, 31. Galenos AG, Militärstrasse 36, Postfach, 8021 Zürich, 32. rhenusana, Widnauerstrasse 6, 9435 Heerbrugg, 33. Mutuel Assurance Maladie SA, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel, 34. AMB Assurances SA, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel, 35. Philos Krankenversicherung AG, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel, 36. Assura-Basis AG, Avenue Charles-Ferdinand-Ramuz 70, 1009 Pully, 37. Visana AG, Weltpoststrasse 19, Postfach, 3000 Bern 16, 38. Agrisano Krankenkasse AG, Laurstrasse 10, 5201 Brugg AG, 39. sana24 AG, Weltpoststrasse 19, Postfach, 3000 Bern 16, 40. vivacare AG, Weltpoststrasse 19, Postfach, 3000 Bern 16, alle vertreten durch tarifsuisse ag, Römerstrasse 20, Postfach 1561, 4500 Solothurn, diese wiederum vertreten durch MLaw Andreas Miescher, Rechtsanwalt, Aarejura Rechtsanwälte Solothurn AG, Bielstrasse 9, Postfach 130, 4502 Solothurn, Beschwerdeführerinnen, gegen Ärztegesellschaft des Kantons Glarus, Fliguetstrasse 3, 8872 Weesen, vertreten durch Konferenz der Ostschweizer Ärztegesellschaften (K-OCH), c/o Dr. med. Jürg Lymann, Spitalstrasse 5, 8880 Walenstadt, diese wiederum vertreten durch Prof. Dr. iur. Urs Saxer, Rechtsanwalt, und Dr. iur. Katja Gfeller, Rechtsanwältin, Steinbrüchel Hüssy Rechtsanwälte, Grossmünsterplatz 8, 8001 Zürich, Beschwerdegegnerin, Regierungsrat des Kantons Glarus, Rathaus, 8750 Glarus, handelnd durch Departement Finanzen und Gesundheit des Kantons Glarus, Rathaus, 8750 Glarus, Vorinstanz. Gegenstand Krankenversicherung, Festsetzung des definitiven TARMED- Taxpunktwertes für die frei praktizierenden Ärztinnen und Ärzte des Kantons Glarus ab dem 1. Januar 2019 (Beschluss des Regierungsrates des Kantons Glarus vom 21. November 2023, 2018-245). C-7134/2023 Seite 5 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass der Regierungsrat des Kantons Glarus (nachfolgend: Vorinstanz) mit Beschluss vom 21. November 2023 (RRB 2018 -245) für die ambulanten Leistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung, die nach TAR- MED abgerechnet werden, für die freipraktizierenden Ärztinnen und Ärzte im Kanton Glarus einerseits und die von der tarifsuisse ag vertretenen Ver- sicherer anderseits ab 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2020 einen TAR- MED-Taxpunktwert von Fr. 0.83 und ab 1. Januar 2021 einen solchen von Fr. 0.86 festgesetzt hat, dass die von der tarifsuisse ag vertretenen Krankenversicherungen (nach- folgend: Beschwerdeführerinnen) diesen Regierungsratsbeschluss mit Eingabe vom 21. Dezember 2023 insofern angefochten haben als ab dem 1. Januar 2021 ein TARMED-Taxpunktwert von Fr. 0.86 festgesetzt worden ist (Akten des Bundesverwaltungsgerichts [BVGer-act.] 1), dass der von den Beschwerdeführerinnen mit Zwischenverfügung vom 12. Januar 2024 bis zum 12. Februar 2024 einverlangte Kostenvorschuss von Fr. 5'000.– am 19. Januar 2024 in der Gerichtskasse eingegangen ist (BVGer-act. 4 und 8), dass das Sistierungsgesuch der Ärztegesellschaft des Kantons Glarus (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) vom 26. Januar 2024 mit Zwischen- verfügung vom 23. Februar 2024 mangels Verhandlungs- und Vergleichs- bereitschaft seitens der Beschwerdefüh rerinnen abgewiesen und infolge- dessen der Schriftenwechsel fortgesetzt worden ist (vgl. BVGer-act. 11, 16, 18), dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 25. März 2024 die Abwei- sung der Beschwerde beantragt hat (BVGer-act. 22), dass die Beschwerdegegnerin mit Beschwerdeantwort vom 27. März 2024 ebenfalls die Abweisung der Beschwerde beantragt hat und in prozessua- ler Hinsicht um Entzug der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde, eventualiter um Festsetzung eines Arbeitstarifs von Fr. 0.86 für die Dauer des Verfahrens ersucht hat (BVGer-act. 23), dass hinsichtlich der prozessualen Anträge der Beschwerdegegnerin die Vorinstanz auf eine Stellungnahme verzichtet hat (BVGer-act. 27) und die Beschwerdeführerinnen die Abweisung beantragt haben (BVGer-act. 30), C-7134/2023 Seite 6 dass die prozessualen Anträge der Beschwerdegegnerin betreffend Ent- zug der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde, eventualiter Festset- zung eines Arbeitstarifs von Fr. 0.86 für die Dauer des Verfahrens mit Zwi- schenverfügung vom 23. Mai 2024 abgewiesen worden sin d (BVGer - act. 31), dass der Instruktionsrichter in der Folge die Fachberichte des Preisüber- wachers sowie des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) eingeholt hat (BVGer-act. 32, 34–36) und anschliessend den Verfahrensbeteiligten Ge- legenheit zur Einreichung allfä lliger Schlussbemerkungen eingeräumt hat (BVGer-act. 37), dass die Vorinstanz, die Beschwerdeführerinnen und die Beschwerdegeg- nerin mit Eingaben vom 4., 5. bzw. 6. September 2024 aufgrund laufender Vergleichsverhandlung um Sistierung des Beschwerdeverfahrens ersucht haben (BVGer-act. 41, 42, 44), dass das Beschwerdeverfahren mit Zwischenverfügung vom 12. Septem- ber 2024 antragsgemäss bis zum 4. November 2024 sistiert worden ist (BVGer-act. 46), dass die Beschwerdeführerinnen mit Eingabe vom 28. Oktober 2024 um Verlängerung der Sistierung ersucht haben, weil der Tarifvertrag zwar un- terzeichnet, aber dessen Genehmigung durch die Kantonsregierung noch ausstehend sei (BVGer-act. 47), dass die Beschwerdegegnerin und die Vorinstanz einer Verlängerung der Sistierung mit Eingaben vom 30. Oktober 2024 bzw. 6. November 2024 zu- gestimmt haben und die Vorinstanz zudem mitgeteilt hat, der Regierungs- rat des Kantons Glarus habe den Tarifvertrag am 5. November 2024 ge- nehmigt (BVGer-act. 49, 50), dass aufgrund der Mitteilung der Vorinstanz mit Instruktionsverfügung vom 8. November 2024 auf eine Fortsetzung der Sistierung verzichtet worden ist und der Eingang des Genehmigungsentscheids abgewartet werde (BVGer-act. 51), dass der Regierungsrat des Kantons Glarus mit Beschluss vom 5. Novem- ber 2024 (2024-1500) den zwischen den Beschwerdeführerinnen und der Beschwerdegegnerin abgeschlossene Tarifvertrag betreffend die Vergü- tung der ärztlichen Leistung en nach TARMED für die ambulante C-7134/2023 Seite 7 Behandlung in der Arztpraxis gemäss KVG ab 1. Januar 2019 rückwirkend ab 1. Januar 2019 genehmigt hat (BVGer-act. 52), dass die Beschwerdegegnerin am 13. November 2024 mitgeteilt hat, die Beschwerde könne wegen Gegenstandslosigkeit abgeschrieben werden (BVGer-act. 55), dass die Beschwerdeführerinnen mit Eingabe vom 20. November 2024 die Abschreibung des Verfahrens zufolge Gegenstandslosigkeit, die hälftige Teilung allfällig zu erhebender Verfahrenskosten sowie die Wettschlagung der Parteikosten beantragt haben (BVGer-act. 56), dass die Beschwerdegegnerin mit Eingabe vom 25. November 2024 erklärt hat, sie sei mit der Verfahrensabschreibung sowie der Wettschlagung der Parteikosten einverstanden, nicht jedoch mit einer hälftigen Teilung der Verfahrenskosten, da der gesamte Verfahrensaufwand letztlich auf die Be- schwerden der Beschwerdeführerinnen zurückzuführen sei (BVGer - act. 59), dass im System der Tarifgestaltung des Bundesgesetzes über die obliga- torische Krankenpflegeversicherung Tarifverträge die Regel und die hoheit- liche Tariffestsetzungen die Ausnahme bilden sollen, was bereits aus dem Wortlaut von Art. 43 Abs. 4, Art. 47 Abs. 1 und Art. 49 KVG (vgl. auch BVGE 2013/8 E. 2.4.6) erhellt (BVGE 2014/37 E. 3.5.1), dass das Primat des Tarifvertrages bereits in der Botschaft vom 6. Novem- ber 1991 über die Revision der Krankenversicherung hervorgehoben wurde (BBl 1992 I 93, 172 und 178) und mit dem KVG die Vertragsfreiheit zwischen Versicherungsträgern und Leistungserbringern gestärkt werden sollte (BBl 1992 I 93, 118 und 179; BVGE 2014/37 E. 3.5.1), dass der Bundesrat in seiner Rechtsprechung festhielt, dass dieses der vertraglichen Vereinbarung von Tarifen den klaren Vorrang einräumende System den Tarifpartnern gestattet, während eines vertragslosen Zustan- des jederzeit Tarife zu vereinbaren; dass es den Parteien daher nicht ver- wehrt sei, auch während eines hängigen Beschwerdeverfahrens Vertrags- verhandlungen zu führen und einen Vertrag abzuschliessen (RKUV 3/2002 E. II 2 S. 214), dass der Bundesrat weiter erwog, dass wenn die Kantonsregierung einen solchen Vertrag genehmigt, das normalerweise zur Folge habe, dass die Beschwerde gegenstandslos werde, falls der zeitliche Geltungsbereich der C-7134/2023 Seite 8 festgesetzten Tarife sich mit jenem der vertraglichen Vereinbarung deckt (RKUV 3/2002 E. II 2 S. 214), dass der ho heitlich festgesetzte Tarif rechtsprechungsgemäss gegen- standlos wird, sobald ein neuer Tarif vereinbart und genehmigt wird (Urteil des BVGer C-1918/2018 vom 9. Juli 2019 E. 5.9 m.H. auf BVGE 2011/61 E. 6.10.4 m.w.H.), dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG), dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de- ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun- desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), dass nach Art. 6 Bst. a VKGE die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Auf- wand für das Gericht durch Rückzug oder Vergleich erledigt wird, dass die Verfahrenskosten mit Blick auf das durchgeführte Instruktionsver- fahren mit der Behandlung mehrerer Sistierungsgesuche und deren Ver- längerung sowie prozessualer Anträge (Antrag auf einen Arbeitstarif für die Dauer des Verfahrens, Antrag auf Entzug der aufschiebenden Wirkung), dem Einholen von Fachberichten (Preisüberwacher, BAG) und dem fast vollständig durchgeführten Schriftenwechsel nur teilweise erlassen werden können, weil nicht mehr von einem unerheblichen Aufwand ausgegangen werden kann, dass die reduzierten Verfahrenskosten auf Fr. 2'500.– festzusetzen sind, dass die Gegenstandslosigkeit des Beschwerdeverfahrens Folge der zwi- schen den Tarifparteien erzielten Einigung ist und damit sowohl von den Beschwerdeführerinnen als auch der Beschwerdegegnerin als Tarifpar- teien bewirkt worden ist, weshalb ihnen die Verfahrenskosten je zur Hälfte aufzuerlegen sind, dass der von den Beschwerdeführerinnen zu tragende Anteil an den Ver- fahrenskosten von Fr. 1'250.– dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 5'000.– zu entnehmen und der Restbetrag von Fr. 3'750.– zurückzuer- statten ist, C-7134/2023 Seite 9 dass bei diesem Verfahrensausgang die Parteikosten antragsgemäss wett- zuschlagen und keine Parteientschädigungen zuzusprechen sind (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 2 und 3 VGKE), dass die Beschwerde in öffentlich -rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht gegen Entscheide auf dem Gebiet der Krankenversiche- rung, die das Bundesverwaltungsgericht gestützt auf Art. 33 Bst. i VGG in Verbindung mit Art. 53 Abs. 1 KVG getroffen hat, gemäss Art. 83 Bst. r des BGG unzulässig und der vorliegende Abschreibungsentscheid somit end- gültig ist. Für das Dispositiv wird auf die nächste Seite verwiesen. C-7134/2023 Seite 10 Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrie- ben. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 2'500.– werden je zur Hälfte den Beschwer- deführerinnen und der Beschwerdegegnerin auferlegt. Der von den Beschwerdeführerinnen zu tragende Anteil an den Verfah- renskosten von Fr. 1'250.– wird dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 5'000.– entnommen. Der Restbetrag von Fr. 3'750.– wird zurückerstat- tet. Die Beschwerdegegnerin hat innert 30 Tagen nach Versand des vorliegen- den Urteils Fr. 1'250.– zugunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 4. Dieser Entscheid geht an die Beschwerdeführerinnen, die Beschwerde- gegnerin und die Vorinstanz. Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: David Weiss Tania Sutter Versand: