<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht vorzulegen über die Entwicklung der Gesundheit am Arbeitsplatz in den Service-Public-Unternehmen des Bundes (insbesondere SBB, Post und Swisscom) und ihren Subunternehmen.</p><p>Der Bericht soll die Entwicklung der Arbeitsbedingungen und der Stressbelastung, der sich die Angestellten in diesen Unternehmen ausgesetzt fühlen, aufzeigen. Er soll ebenfalls aufzeigen, welche Auswirkungen Absenzen am Arbeitsplatz und Arbeitsunterbrüche (insbesondere wegen Burn-out) auf das Funktionieren dieser Unternehmen und auf die Service-Public-Leistungen haben.</p><p>Bei der Erarbeitung dieses Berichts sind die Sozialpartner beizuziehen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Gemäss den Erhebungen der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz hat der Anteil der Erwerbstätigen in der Schweiz, die unter einer Überlastung am Arbeitsplatz leiden, in den letzten Jahren markant zugenommen (<a href="http://www.gesundheitsfoerderung.ch">www.gesundheitsfoerderung.ch</a> &gt; Grundlagen und Studien &gt; Job-Stress-Index). Es ist davon auszugehen, dass auch die bundesnahen Unternehmen von diesem Trend erfasst sind. Der Bundesrat sieht jedoch keine Anhaltspunkte, dass die bundesnahen Unternehmen und ihre Mitarbeitenden von dieser Entwicklung in besonderer Weise betroffen wären.</p><p>Im Übrigen bekräftigt der Bundesrat seine Aussagen in der Stellungnahme zum Postulat Schwaab 16.3448 "Studie zum Stress am Arbeitsplatz in den Unternehmen des Service public". Die bundesnahen Unternehmen halten sich im Rahmen ihrer Fürsorgepflicht an die arbeitsgesetzlichen Vorgaben und engagieren sich auch über die gesetzlichen Anforderungen hinaus für die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden. Weiterführende Informationen sind in den Geschäftsberichten und auf den Websites der bundesnahen Unternehmen öffentlich zugänglich. Die Gestaltung und Umsetzung der Personalpolitik liegt im Rahmen der entsprechenden Vorgaben aus den Strategischen Zielen in der alleinigen Verantwortung der bundesnahen Unternehmen unter Einbezug der Sozialpartner. Vor diesem Hintergrund erachtet es der Bundesrat als nicht mit seiner Eignerrolle vereinbar, einen Bericht über die Arbeitsbedingungen in den bundesnahen Unternehmen zu erstellen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.