<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2018-02-19-4A_89-2018.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4A_89/2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 19. Februar 2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Kiss, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Widmer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegner, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Obergericht des Kantons Zug, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>II. Beschwerdeabteilung.</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Arbeitsrecht, Aufsichtsbeschwerde, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil und die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zug, II. Beschwerdeabteilung, vom 25. Januar 2018 (BZ 2017 116). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>In Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass der Beschwerdegegner als Einzelrichter am Kantonsgericht Zug die vom Beschwerdeführer gegen die C.________ AG eingereichte Klage mit Entscheid vom 27. Juni 2017 abwies und den Beschwerdeführer zur Leistung einer Parteientschädigung an die Beklagte verpflichtete; </div> <div class="para">dass dieser Entscheid im Amtsblatt des Kantons Zug vom 30. Juni 2017 eröffnet wurde und in der Folge unangefochten blieb; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer am 23. November 2017 beim Obergericht des Kantons Zug gegen den Beschwerdegegner "Dienstaufsichtsbeschwerde" erhob, in der er u.a. sinngemäss geltend machte, die Eröffnung des Entscheids vom 27. Juni 2017 im Amtsblatt statt durch Zustellung auf dem Rechtshilfeweg sei rechtswidrig gewesen und es sei ihm dadurch ein Schaden von Fr. 19'560.-- entstanden; </div> <div class="para">dass das Obergericht ein Aufsichtsbeschwerdeverfahren eröffnete, nachdem der Beschwerdeführer auf Anfrage des Gerichts, ob er an seiner Beschwerde festhalte und ein subsidiäres Aufsichtsbeschwerdeverfahren zu eröffnen sei, mitgeteilt hatte, er halte an der Beschwerde fest und ersuche um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung für das Verfahren; </div> <div class="para">dass das Obergericht die Beschwerde und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege mit Urteil und Verfügung vom 25. Januar 2018 abwies; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer dagegen mit Eingabe vom 5. Februar 2018 beim Bundesgericht Beschwerde erhob; </div> <div class="para">dass Entscheide, die, wie die hier angefochtenen Entscheide, im Rahmen eines kantonalen Aufsichtsbeschwerdeverfahrens ergangen sind, beim Bundesgericht nicht anfechtbar sind (Urteil 4A_571/2013 vom 4. Februar 2014 E. 1.1), und zwar auch nicht betreffend die Kostenfolgen (Urteil vom 4. Februar 2014 4A_571/2013 E. 1.2) oder die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege in einem solchen Verfahren; </div> <div class="para">dass es sich bei den vom Beschwerdeführer gestellten Anträgen auf Entschädigung "zahlbar durch das Gericht aus der Amtshaftung", auf Wiederherstellung der Rechtsmittelfrist gegen den Entscheid vom 27. Juni 2017, auf "Neuansetzung der Verhandlung im Hauptverfahren des Versäumnisbeschlusses" und Bewilligung der Verfahrenshilfe überdies um unzulässige neue Anträge im Sinne von <span class="artref">Art. 99 Abs. 2 BGG</span> handelt, da Entsprechendes nicht Gegenstand des Verfahrens war, in dem die angefochtenen Entscheide ergingen; </div> <div class="para">dass somit auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span> nicht einzutreten ist; </div> <div class="para">dass ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG); </div> <div class="para">dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (<span class="artref">Art. 68 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt die Präsidentin:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Zug, II. Beschwerdeabteilung, und der C.________ AG, Zug, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 19. Februar 2018 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Kiss </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Widmer </div> </div></body></html>