<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00259</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Nünlist</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 22. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Evalotta Samuelsson</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Samuelsson Recht</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 12, 8001 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Christian Leupi</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Grossenbacher Rechtsanwälte AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zentralstrasse 44, 6003 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span>Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1972 geborene X.___ arbeitete zuletzt im Haupterwerb vollzeitlich bei der Y.___, als Chauffeur sowie im N</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benerwerb zu 60 % bei der Z.___, als Zusteller A.___ und war in diesen Funktionen bei der Suva gegen die Folgen von Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heiten versichert. Gemäss Schadenmeldung der Z.___ vom 29. Oktober 2008 hatte er am 1. September 2008 einen U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fall erlitten, bei dem er um 05.00 Uhr im Halbschlaf auf dem Weg zurück von der Toilette gestolpert und durch das Glas einer Glastür gestürzt war. Dabei hatte er sich e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne Schnittwunde am linken Oberarm zugezogen (Urk. 10/126-127). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen und tätigte medizinische sowie erwerbliche Abklärungen - der Versicherte wurde mehrfach kreisärz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich untersucht und es fand eine Verfahrenskoordination mit der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, statt. Seitens der IV-Stelle wurde dem Vers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten vom 27. September 2010 bis 27. März 2011 eine Umschulung zum LKW- und Buschauffeur zugesprochen (Urk. 10/156). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 2. Februar 2011 (Urk. 10/181) teilte die Suva dem Vers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten am 14. Februar 2011 (Urk. 10/183) mit, dass von einer weiteren medizinischen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden könne. Die Heilkostenleistungen würden daher mit Erhalt dieses Schreibens eingestellt. Während der Dauer der U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schulung zum Buschauffeur sei das volle Taggeld weiter vergütet worden. Der Versicherte werde nun ersucht, sich beim Arbeitsamt zwecks Prüfung des Anspruchs auf A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitslosentaggeld zu melden. Aufgrund der kreisärztl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Zumutbarkeitsbeurteilung sei er ab 1. März 2011 als 100 % arbeitsfähig zu betrachten, weshalb die Taggel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen mit diesem Datum eingestellt würden. Sobald die Umschulungsmassnahmen abgeschlossen seien, werde der Anspruch auf weitere Geldleistungen geprüft. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die beruflichen Massnahmen wurden am 11. Juli 2011 abg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen, nachdem der Versicherte die Umschulung zum LKW- und Buschauffeur erfolgreich absolviert hatte (Urk. 10/209). Es folgten weitere Abklärungen, sodann wurde im Auftrag der Suva von September 2011 bis Nove</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2011 eine Stellenvermittlung durchgeführt (Urk. 10/224). Mit Verfügung vom 26. Juni 2012 (Urk. 10/278) sprach die Suva dem Versicherten rückwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kend ab 1. März 2011 eine Invalidenrente gestützt auf eine ermittelte Erwerbsunfähigkeit von 11 % sowie eine Integritätsentschädigung gestützt auf eine Integrität</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einbusse von 15 % zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen einer amtlichen Revision der Invalidenrente teilte der Versicherte der Suva am 16. März 2015 mit, dass er seit 1. Januar 2012 bei der B.___, als Linie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bus-Chauffeur tätig sei (Urk. 10/285, 10/287). In der Folge tätigte die Suva insbesondere erwerbliche Abkl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen. Mit Verfügung vom 27. Juli 2015 (Urk. 10/297) hob sie die Invalidenrente des Versicherten gestützt auf den Rückkommenstitel der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Revision im Sinne von Art. 17 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit Art. 22 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) rüc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkend per 1. Januar 2012 auf und forde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rte die für die Zeit vom 1. Januar 2012 bis 31. Juli 2015 zu Unrecht ausgerichtete Invalidenrente in der Höhe von Fr. 28'962.65 zurück. Die hiergegen erhobene Einsprache (Urk. 10/305) wurde mit Einspracheentscheid vom 14. September 2015 (Urk. 2) abgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 14. November 2016 (Urk. 1) Beschwerde und stellte fo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Anträge:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">«1. Die Verfügung vom 27.7.2015 sowie der Einspr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">che-Entscheid vom 12.10.2016 seien aufzuheben und es sei dem Beschwerdeführer eine unveränderte IV-Rente auszurichten; eventualiter sei die Verfügung vom 27.7.2015 und Einsprache-Entscheid vom 12.10.2016 teilweise betreffend die Rückforderung der Rentenbetreffnisse aufzuheben;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2. unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin.»</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort vom 8. März 2017 (Urk. 9) e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchte die Suva um Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Replik vom 27. Juni 2017 (Urk. 15) hielt der B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer vollumfänglich an seinen Anträgen gemäss Beschwerdeschrift fest. Die Duplik der Beschwerdegegn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin wurde unter Festhaltung an den Anträgen in der B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeantwort am 5. September 2017 erstattet (Urk. 18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 bezi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Bestimmungen des UVG und der Verordnung über die U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallversicherung (UVV) in Kraft getreten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sac</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am 1. September 2008 ereignet (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/126 f.), weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch auf eine Invalidenrente hat ein Versicherter, der infolge eines Unfalles zu mindestens 10 Prozent i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">valid (Art. 8 ATSG) ist (Art. 18 Abs. 1 UVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin bestätigte in ihrem Einsprach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid vom 12. Oktober 2016 (Urk. 2) die rückwirkende revisionsweise (Art. 17 Abs. 1 ATSG i.V.m. Art. 22 UVG) Aufhebung der Invalidenrente des Beschwerdeführers per 1. Januar 2012 sowie die Rückforderung der im Zeitraum vom 1. Januar 2012 bis 31. Juli 2015 ausgerichteten Leistungen im Umfang von Fr. 28'962.65. Begründet wurde der Entscheid mit den mit Aufnahme der Erwerbstätigkeit bei der B.___ eingetretenen veränderten erwerblichen Verhältnissen des Beschwerdeführers per 1. Januar 2012.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Beschwerdeantwort ergänzte sie, dass der B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer eine Meldepflichtverletzung begangen h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be, diese indes keine Voraussetzung eines Rückford</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsanspruches bilde (Urk. 9 S. 8-9; vgl. auch Urk. 18).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer beanstandete dagegen die gestützt auf den Rückkommenstitel der Revision erfolgte Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einstellung. Dabei bemängelte er insbesondere die Beme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der beiden Vergleichseinkommen. Sodann wurde unter Verweis auf die fehlende Meldepflichtverletzung die Rückforderung der Rentenbetreffnisse gerügt (Urk. 1 S. 3; vgl. auch Urk. 15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einem ersten Schritt ist zu prüfen, ob ein Rückko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menstitel vorliegt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG sind laufende Renten für die Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kunft zu erhöhen, herabzusetzen oder aufzuheben, wenn sich der Invaliditätsgrad in einer für den Anspruch e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heblichen Weise ändert. Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Ob eine solche Änd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung eingetreten ist, beurteilt sich durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vergleich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit dem Sachverhalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wie er im Zeitpunkt der ursprüngl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_475/2016 vom 4. Oktober 2016 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die erforderliche Erheblichkeit der Sachverhaltsä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung ist gegeben, wenn sich der Invaliditätsgrad um 5 % verändert (BGE 133 V 545 E. 6.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den Akten ist zu entnehmen, dass der Beschwerdefü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer die Tätigkeit bei der B.___ seit Januar 2012 und d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit bereits im Zeitpunkt der Rentenzusprache mit Verf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 26. Juni 2012 (Urk. 10/278) ausübte bzw. ausübt (Urk. 10/287, 10/292). Die verfügungsweise getroffene Annahme, der Beschwerdeführer arbeite nicht (Urk. 10/278 S. 2), war zweifellos unrichtig. Von einer im Verlauf seit der Rentenzusprache eingetretenen Veränderung hi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich der erwerblichen Verhältnisse kann damit nicht gesprochen werden, weshalb der seitens der Beschwerd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid angerufene Rückkommenstitel der Revision nicht gegeben ist (Urk. 2 S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt, ob das Gericht die Renteneinstellung mittels substituierter Begründung schützen kann, mithin ob auf die Verfügung vom 26. Juni 2012 (Urk. 10/278) mittels Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG oder der prozessualen Revision im Sinne von Art. 53 Abs. 1 ATSG zurückgekommen werden kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Zulässigkeit der subst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuierten Begründungen:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C_4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/2017 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist die Verwaltung b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fugt, auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn sich diese als zwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fellos unrichtig erweist und ihre Berichtigung von e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heblicher Bedeutung ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 110 V 176 E. 2a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Hinwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen). Das Gericht kann eine zu Unrecht ergangene Revis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onsverfügung gegebenenfalls mit der substituierten B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründung schützen, dass die ursprüngliche Rentenverf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung zweifellos unrichtig und die Berichtigung von e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heblicher Bedeutung ist (BGE 125 V 368 E. 2 mit Hinwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen; vgl. auch BGE 128 V 272 E. 5b/bb; Urteile des Bu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 9C_121/2014 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2014 E. 3.2.2, 9C_762/2013 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2014 E. 4.2 und 9C_562/2008 vom 3. November 2008 E. 2.2 je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Erfordernis der zweifellosen Unrichtigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meint, dass kein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vernünftiger Zweifel an der (von Beginn weg bestehenden) Unrichtigkeit der Verfügung möglich, also</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einzig dieser Schluss denkbar ist. Das Erfordernis ist in der Regel erfüllt, wenn eine Leistungszusprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertretbar ist, weil sie aufgrund falscher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oder unz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treffend verstandener Rechtsregeln erfolgt ist oder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weil massgebliche Bestimmungen nicht oder unrichtig ang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wandt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Zweifellos unrichtig ist die Verfügung auch, wenn ihr ein unhaltbarer Sachverhalt zugrunde g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor allem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wenn eine klare Verletzung des Unters</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungsgrundsatzes zu einem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unvollständigen Sachverhalt führte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urteil des Bundesgerichts 8C_736/2014 vom 29. November 2014 E. 2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung lässt sich eine allgemein gült</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge betragliche Grenze für die Voraussetzung der Erhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit der Berichtigung nicht festlegen. Massgebend sind vielmehr die gesamten Umstände des Einzelfalles. Bei periodischen Leistungen ist die Erheblichkeit der Berichtigung zu bejahen (BGE 119 V 475 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 1c; U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teil des Bundesgerichts 9C_11/2008 vom 29. April 2008 E. 4.2 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 53 Abs. 1 ATSG müssen formell rechtskräftige Verfügungen und Einspr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cheentscheide in Revision gezogen werden, wenn die ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte Person oder der Versicherungsträger nach deren Erlass erhebliche neue Tatsachen entdeckt oder Bewei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittel auffindet, deren Beibringung zuvor nicht möglich war. Erheblich sind Tatsachen, die geeignet sind, die tatsächliche Grundlage der Verfügung dahingehend zu ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern, dass bei erneuter Entscheidfällung ein anderer Entscheid resultiert. Neu ist eine Tatsache, wenn das betreffende Sachverhaltselement im Zeitpunkt der En</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidfällung nicht bekannt war (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kieser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ATSG-Kommentar, 3. Auflage, Zürich 2015, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz 24 f. zu Art. 53).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Neue </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tatsachen und Beweismittel im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">53</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind innert 90 Tagen nach ihrer Entdeckung geltend zu machen; nebst dieser relativen Frist gilt e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne absolute 10-jährige Frist, die mit der Eröffnung der Verfügung respektive des Einspracheentscheides zu laufen beginnt (BGE 143 V 105 E. 2.1). Ergeben sich aus den neu entdeckten Tatsachen und Beweismitteln (lediglich) g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wichtige Indizien für das Vorliegen eines prozessualen Revisionsgrundes, sind innert angemessener Frist zusät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Abklärungen vorzunehmen, um diesbezüglich hinre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chende Sicherheit zu erhalten. In solchen Fällen beginnt die relative 90-tägige Revisionsfrist erst zu laufen, wenn die Unterlagen die Prüfung der Erheblichkeit des geltend gemachten Revisionsgrundes erlauben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 143 V 105 E. 2.4, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 9C_896/2011 vom 31. Januar 2012 E. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ermittelte das Invalidenei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen in ihrer Verfügung vom 26. Juni 2012 (Urk. 10/278) gestützt auf die Dokumentation der A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsplätze (DAP) sowie die Lohnstrukturerhebungen (LSE) des Bundesamtes für Statistik. Dies geschah unter der aus heutiger Sicht falschen Annahme, dass der Beschwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer zu jenem Zeitpunkt nicht erwerbstätig gewesen sei (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dabei ging die Beschwerdegegnerin ohne Weiteres davon aus, dass der Beschwerdeführer stellenlos sei (Urk. 10/274/1 Ziff. 5). Selbständige Abklärungen, n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentlich eine Anfrage beim Beschwerdeführer, hat sie nicht getroffen, sondern sich ohne Weiteres auf die en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechenden Angaben der Invalidenversicherung (Urk. 10/269/191) und die nicht ganz aktuellen Unterl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen der Arbeitslosenversicherung (vgl. etwa Urk. 10/275/2) verlassen. Sie ist damit aufgrund einer Verletzung ihrer Untersuchungspflicht in Unkenntnis der per 1. Januar 2012 erfolgten Aufnahme einer Erwerbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit durch den Beschwerdeführer geblieben. Wäre d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mals dem Valideneinkommen von Fr. 75'114.60 (Urk. 10/278 S. 2) das effektive Einkommen von Fr. 76'374.-- (Urk. 10/292/2; vgl. auch nachfolgend E. 5) gegenüber gestellt worden, hätte gar keine Erwerbsunfähigkeit r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sultiert, womit sich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungszusprache als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zweife</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">los </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unrichtig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Sinne der Rechtsprechung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(BGE 140 V 77 E. 3.1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein Zurückkommen auf die Verfügung vom 26. Juni 2012 gestützt auf den Titel der Wiedererwägung ist demnach erlaubt (E. 3.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sofern davon ausgegangen wird, dass die Beschwerdegegn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin ihre Untersuchungspflicht im Zeitpunkt der Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusprache mit Verfügung vom 26. Juni 2012 (Urk. 10/278) nicht verletzt hatte, wäre hinsichtlich der Meldung des Beschwerdeführers vom 16. März 2015 betreffend die seit 1. Januar 2012 bestehende Erwerbstätigkeit (Urk. 10/287) auf eine neue Tatsache im Sinne von Art. 53 Abs. 1 ATSG zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 10-jährige Frist seit Eröffnung der rentenzusprechenden Verfügung wäre mit Verfügung vom 27. Juli 2015 (Urk. 10/297) zweifellos eingehalten. Die 90-tägige Frist hätte sodann erst mit Eingang der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> let</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stellungnahme durch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 29. April 2015 zu den mutmasslichen Einkommen ab 2012 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/295)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu laufen begonnen, da sich erst in jenem Zeitpunkt mit hinreichender Sicherheit gezeigt hat, dass die massg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benden Einkommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtswidrig festgelegt wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n, was im Ergebnis zu einer rentenerheblichen Änderung führt. Die relative Frist zur Revision (E. 3.2.1) ist daher mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verfügungserlass per 27. Juli 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/297) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingehalten. Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zurückkommen auf die mit Verf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 26. Juni 2012 zugesprochene Invalidenrente ist daher auch mittels prozessualer Revision im Sinne von Art. 53 Abs. 1 ATSG möglich (E. 3.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbst wenn - wie der Beschwerdeführer vorbringt (Urk. 1 S. 9) - darauf zu schliessen wäre, dass die Beschwerd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin vom Stellenantritt bei der B.___ wusste (was aufgrund der Aktenlage jedoch nicht anzunehmen ist), w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">re auf das Vorliegen eines Wiedererwägungsgrundes im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG zu schliessen, denn die Beschwerdegegnerin hätte auch in dieser Konstellation das Invalideneinkommen zu Unrecht aufgrund der LSE e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittelt, so dass die Rentenzusprache in diesem Fall als zweifellos unrichtig beurteilt werden müsste.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des Dargelegten steht somit fest, dass ein Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rückkommen auf die Rentenverfügung vom 26. Juni 2012 (Urk. 10/278) vorliegend entweder mittels substituierter Begründung der Wiedererwägung oder der prozessualen R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vision geschützt werden kann (E. 3.2). Die Beschwerd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin durfte den Sachverhalt damit voraussetzungslos neu beurteilen (Urteil des Bundesgerichts 8C_789/2017 vom 30. Mai 2018 E. 3.2.2). Ob sie diesbezüglich korrekt vorgegangen ist, bleibt nachfolgend zu prüfen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der für die Invaliditätsbemessung und damit den Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch massgebende Einkommensvergleich hat in der R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (BGE 130 V 343 E. 3.4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bestritten und damit zu prüfen ist die Ermittlung des Valideneinkommens (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 1 S. 4 ff., 15 S. 8 ff.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Valideneinkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nöt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei Bejahung der zweifellosen Unrichtigkeit der u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprünglichen Leistungsverfügung (hier </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">25. Juni 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat im Bereich der Invalidenversicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine freie Beurte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung der Rentenanspruchsvoraussetzungen nach den Ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hältnissen im Zeitraum bis zum Erlass der die Rente ex nunc et pro futuro aufhebenden Wiedererwägungsverfügung zu erfolgen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 514 E. 5 und 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bereich der Unfallversicherung ist hingegen Folgendes festzuhalten: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist ein Wiedererwägungsgrund gegeben, kann eine Rentenaufhebung oder -herabsetzung rückwirkend («ex tunc») erfolgen, ohne dass dafür eine Meldepflichtve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letzung erforderlich wäre (BGE 142 V 259 E. 3.2.3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Eine prozessuale Revision verlangt sodann eine uneing</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkte materielle Neubeurteilung und rückwirkende Korrektur («ex tunc»; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 129 V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">211 E. 3.2.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Eine B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung «ex tunc» ist vorliegend somit ohne weitere Voraussetzungen zulässig. Es geht um die Frage, ob g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützt auf die Aufnahme der Erwerbstätigkeit des B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers bei der B.___ per 1. Januar 2012 (Urk. 10/287, 10/292) und der damit eingetretenen Verä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung der erwerblichen Verhältnisse noch auf einen re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenbegründenden Invaliditätsgrad (E. 1.2) zu schliessen ist. Massgeblich sind somit - entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers - nicht die Verhältnisse im Jahre 2008, sondern diejenigen im Jahre 2012.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer hätte im Gesundheitsfall u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestrittenermassen bei seinen ehemaligen Arbeitgebern, der Y.___ sowie der Z.___, weitergearbeitet. Gemäss A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gaben der Y.___ hätte er im Jahre 2012 ein monatliches Einkommen von Fr. 4'608.-- erzielt, zuzüglich einer Gr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tifikation von 90-110 % (Urk. 10/294). Mit Blick auf die Aktenlage ist sodann nicht davon auszugehen, dass z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich ein 13. Monatslohn ausgerichtet worden wäre (Urk. 10/269 S. 23 ff., 10/294). Damit resultiert für das Jahr 2012 ein Einkommen von rund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 59'904.-- (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4'608.-- x 12 + </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4'608</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> [durchschnittliche Gratifikation])</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wäre gemäss Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin für das Jahr 2012 von einem Einkommen von Fr. 1'431.22 pro Monat (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10/295 S. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auszugehen. Dies entspräche einem Jahreseinkommen von rund Fr. 17'174.65</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (1'431.22 x 12)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Insgesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist damit für das Jahr 2012 auf ein Valideneinkommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Fr. 77'078</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.65 (59'904.-- + 17'174.65) zu schliessen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Inwiefern auf die seitens der ehemaligen Arbeitgeber a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegebenen Monatseinkommen nicht abgestellt werden können soll, ist nicht ersichtlich. So sind die Angaben insb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere auch im Verlauf nachvollziehbar (Urk. 10/112, 10/131, 10/189, 10/195, 10/269 S. 14 ff.). Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers kann er aus den Lohnau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen der Jahre 2008 (vgl. Urk. 10/269/30-39) sodann nichts zu seinen Gunsten ableiten. Dies, nachdem darin Einnahmeposten berücksichtigt werden, die bei der E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittlung des Valideneinkommens ausser Acht bleiben mü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen (zum Beispiel Kinderzulagen; Urteil des Bundesg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_897/2015 vom 15. Januar 2016 E. 3.2.2). Nac</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem die Lohnangaben für das Jahr 2012 vorliegen, kann weiter auf die Indexierung des vor dem Unfall erzielten Einkommens verzichtet werden. Aus dem bundesgerichtl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Hinweis, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wonach in der Regel am zuletzt erzielten Verdienst angeknüpft werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 4.2.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ist - entgegen der Annahme des Beschwerdeführers - nicht zu folgern, dass stets das vor dem Unfall erzielte Einkommen zu i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dexieren ist. Vielmehr ist diese Aussage mit dem ihr nachfolgenden Hinweis zusammen dahingehend zu verstehen, dass in der Regel auf das Einkommen des letzten Arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebers vor Eintritt des Gesundheitsschadens abgestellt wird und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Annahme, dass der Versicherte nicht mehr dort gearbeitet hätte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit dem Beweisgrad der überwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Wahrscheinlichkeit erstellt sein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">muss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich ist der Beschwerdeführer darauf hinzuweisen, dass das Valideneinkommen nicht mit dem versicherten Ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dienst gleichzusetzen ist. Der Verweis des Beschwerd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers auf den versicherten Verdienst zielt somit ins Leere (zur Ermittlung des Valideneinkommens: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rumo-Jungo / Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum UVG, 4. Aufl. 2012, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 126 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Vergleich des soeben ermittelten Valideneinko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mens in der Höhe von Fr. 77'078.65 mit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidenei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gemäss IK-Auszug von Fr. 76'374.-- (Urk. 10/292 S. 2) resultiert für das Jahr 2012 ein Invaliditätsgrad von rund 1 % ([Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">77'078.65</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> – Fr. 76'374.--] / Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">77'078.65</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, gerundet gemäss BGE 130 V 121), was ke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Rentenanspruch begründet (vorstehend E. 1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Ermittlung der Erheblichkeitsgrenze von 5 % (E. 3.1.1) kann bei den Rückkommenstiteln der Wiedere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wägung und der prozessualen Revision verzichtet werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 7 f., 15 S. 5 ff./S. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf das Invalideneinkommen machte der Beschwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer geltend,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Überstundenentschädigung (von Fr. 5'824.-- im Jahr 2012, Fr. 7’392.-- im Jahr 2013 und Fr. 7'900.-- im Jahr 2014) sei nicht im effektiven Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass zu berücksichtigen, sondern zur Bestimmung des künftigen Invalideneinkommens auf einen Jahresdurc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitt umzurechnen, weil sie sehr schwanke (Urk. 1 S. 8). Diesem Begehren kann nicht gefolgt werden, da sich der Beschwerdeführer im Rahmen seiner Schadenminderung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht sämtliche Einkommen anrechnen lassen muss, die er bei bestmöglicher Verwertung der Restarbeitsfähigkeit zu erzielen vermag. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist daher nicht zu beanstanden, wenn die erzielten Überstundenentschädigungen im jeweiligen Jahr angerec</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">net werden, so dass hinsichtlich des Invalideneinkommens von den im IK-Auszug erfassten Löhnen auszugehen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass ein Rückkommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">titel vorliegend - entgegen der Ansicht des Beschwerd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers (Urk. 15 S. 13) - sowohl in Form der Wiedererw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung als auch der prozessualen Revision gegeben ist. Der Rentenanspruch durfte somit neu beurteilt werden (E. 3). Gestützt auf den für das Jahr 2012 ermittelten Invalid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad von rund 1 % (E. 4) und nachdem weder ersich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich ist, noch geltend gemacht wird, inwiefern sich die (erwerblichen) Verhältnisse seit 2012 massgeblich verä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert haben sollen, ist die per 1. Januar 2012 erfolgte rückwirkende Renteneinstellung nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu Unrecht bezogenen Leistungen gemäss Art. 25 Abs. 1 ATSG zurückzuerstatten. Diese Rückerstattung kann im B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reich der sozialen Unfallversicherung erfolgen, ohne dass dafür eine Meldepflichtverletzung erforderlich wäre (BGE 142 V 259 E. 3.2.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 8 ff., 15 S. 13). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ab 1. Januar 2012 bezog der Beschwerdeführer zu Unrecht e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne Invalidenrente. Damit ist die für den Zeitraum vom 1. Januar 2012 bis 31. Juli 2015 erfolgte Rückforderung der Invalidenrente rechtens.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf Weiterungen kann mangels Relevanz der Vorbringen verzichtet werden. Die Beschwerde ist abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Evalotta Samuelsson</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Christian Leupi</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesg</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">e</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der B</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">e</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">weismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen U</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">r</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubNünlist</p><p></p></div> </div></body></html>