<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00575</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Lienhard</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 18. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Aurelia Jenny</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1971, war zuletzt vom 1. Mai bis 31. Dezember 2004 bei der Y.___ Transport als Chauffeur tätig, wobei der letzte Arbeitstag der 24. September 2004 war (Urk. 7/12). Am 9. Mai 2006 meldete er sich wegen einer psychischen Erkrankung erstmals bei der Invalidenversicherung an (Urk. 7/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und verneinte nach durchgeführtem Vorbescheidver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren (Urk. 7/13) mit Verfügung vom 13. September 2006 einen Leistungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch des Versicherten (Urk. 7/17). Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 10. September 2013 meldete sich der Versicherte wegen einer chronischen Depression sowie wegen eines Burnouts erneut bei der Invalidenversicherung an (vgl. Urk. 7/20 in Verbindung mit Urk. 7/21; Unterzeichnung des Anmeldeformu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lars am 2. Dezember 2013; Urk. 7/24). Die IV-Stelle tätigte erneute Abklärungen und zog die Akten der Taggeldversicherung (Urk. 7/40) bei. Zwischenzeitlich war der Versicherte vom 30. Juli 2014 bis 31. Mai 2015 bei der Z.___ Getränke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">service AG als Allrounder und Lagerist tätig (vgl. Urk. 7/55). Die IV-Stelle erteilte am 6. November 2015 Kostengutsprache für ein Belastbarkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">training (vgl. Urk. 7/52), welches jedoch per 11. Januar 2016 abgebrochen wurde (Urk. 7/68). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/80; Urk. 7/82; Urk. 7/91) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 3. April 2017 einen Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch des Versicherten (Urk. 7/98 = Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 3. April 2017 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 22. Mai 2017 Beschwerde mit dem Antrag auf deren Aufhebung und Zusprache einer Rente, eventuell Rückweisung zur erneuten Abklärung oder zur Gewährung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Eingliederungsmassnahmen (Urk. 1 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2). Mit Beschwerdeantwort vom 23. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2017 (Urk. 6) beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 15. August 2017 mitgeteilt wurde. Gleichzeitig wurde ihm antragsgemäss (Urk. 1 S. 3) die unentgeltliche Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflege bewilligt (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p><span id="FUNKTION1"></span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wiederherstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX100"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich gebliebenem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hinsichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halts bestehen (BGE 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b mit Hinweisen; vgl. zur Publikation vorgesehenes Urteil des Bundesgerichts 8C_429/2017 vom 20. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2017 E. 2.2). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid (Urk. 2) wie folgt: Es liege keine Invalidität im Sinne des Gesetzes vor, welche die Arbeitsfähigkeit längerfristig einschränke. Die Arbeitsunfähigkeit sei auf persönliche Sorgen zurückzuführen, was nicht versichert sei. Die Kriterien für eine mittelgradige depressive Störung seien nicht erfüllt. Persönliche Ressourcen seien vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handen; der Beschwerdeführer sei fähig, seinen Tagesablauf zu organisieren und die anfallenden Haushalttätigkeiten zu erledigen, ebenso bestünden ausserhäus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Kontakte. Es lägen viele Belastungsfaktoren wie Scheidung, Mobbing am Arbeitsplatz sowie finanzielle Probleme vor (S. 1-2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte geltend (Urk. 1), er leide seit langem an einer Depression. Angesichts der ärztlichen Befunde lägen nicht nur irrelevante persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Sorgen vor, sondern davon klar unterscheidbare psychische Erkrankungen. Seine Lebensumstände hätten allenfalls dazu beigetragen (S. 8). Die depressive </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Störung habe invalidisierende Wirkung und er sei zu 100 % arbeitsunfähig (S. 10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Dies zeige sich auch in seinem missglückten Arbeitsversuch (S. 12). Dr. A.___ habe eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % festgestellt. Bei einem Abzug vom Tabellenlohn in Höhe von 20 % habe er Anspruch auf eine halbe Rente (S. 13) und Integrationsmassnahmen (S. 16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers seit Erlass der ursprünglichen leistungsvernei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Verfügung vom 13. September 2006 (Urk. 7/17) anspruchsrelevant ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ändert haben (vgl. vorstehend E. 1.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der leistungsverneinenden Verfügung vom 13. September 2006 (Urk. 7/17) lagen folgende medizinische Berichte zugrunde:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, diagnostizierte mit Bericht vom 11. Juni 2006 (Urk. 7/9/1-2) eine anhaltende depressive Störung bei schwieriger psychosozialer Situation, einen Verdacht auf eine Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung sowie eine mögliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufmerksamkeitsdefizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS; lit. A). Als Verkäufer sei der Beschwerdeführer seit 27. September 2004 zu 100 % arbeitsunfähig (lit. B). Der Gesundheitszustand sei besserungsfähig und könne durch medizinische Massnahmen verbessert werden (lit. C). Im Lauf des Jahres 2004 sei es zu einer zunehmenden psychosozialen Belastungssituation und dadurch zu einer zunehmenden depressiven Störung gekommen, welche im September 2004 dekompensiert sei. Eine Hospitalisation von Januar bis März 2005 habe eine Verbesserung erbracht. Zurück in der alten Situation hätten die unveränderten psychosozialen Stressoren wieder einen unverändert schlechten Zustand bewirkt. Ein beruflicher Wiedereinstieg im Sommer 2005 sei misslungen. Es sei eine zögerliche Besserung zu erwarten. Ob und wann eine Wiederaufnahme der Arbeitstätigkeit möglich sein werde, sei schwierig zu beurteilen (lit. D). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des Psychiatrie-Zentrums </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> berichteten am 22. Juni 2006 (Urk. 7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10) und stellten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (lit. A):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelschwere depressive Episode bei komplexer psychosozialer Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">situation (ICD-10 F32.1), bestehend seit Ende 2004</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf hyperkinetisches Syndrom (ADHD; ICD-10 F90.0), bestehend seit der Kindheit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Als Fahrer im Transportgewerbe sei der Beschwerdeführer vom 11. April bis zum 30. Juni 2006 vollständig arbeitsunfähig (lit. B). Aktuell zeige er sich motiviert, eine neue Anstellung zu suchen. Ab 1. Juli 2006 bestehe eine 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fähigkeit. Allerdings sei bei erfolgloser Stellensuche eine erneute depressive Reaktion zu befürchten (S. 4).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. D.___, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), hielt am 7. Juli 2006 (Urk. 7/16/3) fest, es werde eine erhebliche psychosoziale Belastung deutlich. Eine als mittelschwer bezeichnete depressive Episode sei abgeklungen und es sei eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit attestiert worden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Gestützt auf diese Sachlage verneinte die Beschwerdegegnerin einen Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruch des Beschwerdeführers. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, stellte mit Bericht vom 12. Februar 2014 (Urk. 7/26) folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf kombinierte Persönlichkeitsstörung mit vermeidenden, abhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gigen und unreifen Zügen (ICD-10 F61.09) mit und bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rezidivierenden depressiven Episoden, gegenwärtig leichtgradige Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sode (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zustand nach Störungen durch Kokain, schädlicher Gebrauch (ICD-10 F14.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Differentialdiagnose (DD): neurotische Störung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Beschwerdeführer lebe seit Jahren zurückgezogen ohne vorgegebene Tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">struktur und scheinbar ohne wesentliche soziale Einbindung. Er verfüge sicher über Ressourcen, die er auf der Handlungsebene aus noch nicht eindeutig zu benennenden Gründen nicht zu nutzen vermöge (Ziff. 1.4). Die Arbeitsfähigkeit sei nicht beurteilbar; der Beschwerdeführer sei seit Jahren nicht berufstätig (Ziff. 1.7). Für Integrationsmassnahmen sei ein Pensum von etwa 50 % möglich (Ziff. 1.8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 20. Februar 2015 berichtete Dr. E.___ erneut (Urk. 7/32) und hielt bei unveränderter Diagnose (Ziff. 1.2) fest, der Beschwerdeführer habe sich selbst in den Arbeitsmarkt integriert und arbeite seit dem Spätsommer 2014 ohne spezielle Anpassungen am Arbeitsplatz zu 100 % als Lagerist in einem Getränkehandel. Das Anforderungsprofil sei hoch, intermittierend sei es zu Ausfällen gekommen (Ziff. 2.1). Der Verlauf bleibe abzuwarten (Ziff. 3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit einem weiteren Bericht vom 8. Juni 2015 (Urk. 7/36) wiederholte Dr. E.___ die bereits gestellten Diagnosen (Ziff. 1.2) und hielt fest, dass sich der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer in der letzten Anstellung schikaniert, entwertet und ausgenützt gefühlt habe. Im Zuge dieser Entwicklung sei es zu einer deutlichen psychischen Desta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilisierung gekommen, und er sei bezüglich dieser Tätigkeit ab 10. April 2015 voll arbeitsunfähig geworden. Beeinträchtigungen bestünden im Hinblick auf das interaktionelle Verhalten des Beschwerdeführers, der aufgrund seiner Persönlichkeitsstruktur dazu tendiere, in einer Art „vorauseilendem Gehorsam" maximalen Einsatz in einer Intensität zu zeigen, die auf Dauer nicht durchzuhalten sei. Problematisch seien seine dependenten Züge. Auf der anderen Seite zeige er seit der Krankschreibung durchaus regressive Züge im Sinne einer Symptomaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weitung und Selbstlimitierung und dem Hang zur demonstrativ anmutenden Beschwerdeschilderung bei gleichzeitigem Festhalten an einem selbstbestimmten Behandlungs- und Therapiekonzept. Die wechselhafte Dynamik sei überwiegend vor dem Hintergrund der Persönlichkeitsstörung zu verstehen. Das Leiden sei chronifiziert, die therapeutische Bearbeitung der Erkrankung sei bisher nur in Ansätzen möglich gewesen; der Beschwerdeführer zeige ein Abwehr- und Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meidungsverhalten (Ziff. 1.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An einer vergleichbaren Stelle sei der Beschwerdeführer medizinisch-theoretisch etwa ab Juli 2015 zu mindestens 50 % arbeitsfähig. Ab August 2015 sei eine Steigerung auf 80 % anzunehmen. Die Realisierung dieser Arbeitsfähigkeit bleibe abzuwarten und sei nicht zwingend nur von medizinischen Aspekten abhängig (Ziff. 2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zuhanden der Taggeldversicherung nahm Dr. E.___ am 24. Juni 2015 (Urk. 7/40/8-9) Stellung und stellte folgende Diagnosen (S. 1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kombinierte Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen, abhängig-vermeidenden und unreifen Anteilen (ICD-10 F60.8) mit und bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rezidivierenden Anpassungsstörungen im Rahmen von psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zialen Überforderungssituationen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zustand nach Störungen durch Kokain, schädlicher Gebrauch (ICD-10 F14.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Erkrankung aus dem somatoformen Bereich</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Rahmen der stattgehabten Ereignisse am letzten Arbeitsplatz sei es beim Patienten zu einer Reaktivierung der pathologischen Persönlichkeitszüge ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kommen; zum einen externalisiere er die Verantwortung für die Geschehnisse nahezu vollständig - er sehe sich als Opfer verschiedener Personen und Insti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tionen - zum anderen zeigten sich die bereits bekannten kindlich-trotzigen Züge mit unbewusst manipulativem Verhalten in Situationen, in denen versucht werde, verschiedene Aspekte therapeutisch aufzugreifen. Auch könne er sich nur schwer auf ein im Zusammenhang mit den fortdauernd angegebenen mittel- bis schwergradigen Symptomen angemessenes Behandlungskonzept einlassen, es stehe eine stationäre Behandlung zur Diskussion (S. 1). Schliesslich wolle der Patient seine Arbeitsunfähigkeit in der Form selbst definieren, dass er sich auch nach Wegfall der Belastungssituation seit einigen Wochen ausserstande fühle, einer Arbeit nachzugehen. Begründet werde dies aus Sicht des Patienten mit den Erlebnissen am letzten Arbeitsplatz. Gleichzeitig habe er Mühe, dass seine Angaben nicht vollständig als krankheitswertig beurteilt würden. Hinter der Dynamik stehe sicher auch die Angst, sich mit dem Sozialamt auseinander setzen zu müssen. Eine weitere Arbeitsunfähigkeit über Juli 2015 hinaus sei nicht mehr zu plausi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bilisieren. Hinsichtlich der medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit sei eine vertrauensärztliche Untersuchung zu empfehlen (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 24. August 2015 (Urk. 7/73/3-16) erstattete Dr. med. E. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, zuhanden der Taggeldversicherung ein vertrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztliches Gutachten und nannte als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit eine Panikstörung (ICD-10 F41.1). Die folgenden Diagnosen hätten keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 10 unten f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Anpassungsstörung (ICD-10 F43.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schädlicher Gebrauch von Cannabinoiden (ICD-10 F12.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schädlicher Gebrauch von Kokain (ICD-10 F14.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Alkoholmissbrauch (ICD-10 F10.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Weiterhin zeige sich ein Kokain- und Cannabismissbrauch, beides sei aktuell laborchemisch positiv getestet worden, und es bestehe auch ein Verdacht auf Alkoholmissbrauch. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dieser und der Drogenmissbrauch würden sich jedoch nicht negativ auf die Arbeitsfähigkeit auswirken.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Auffällig sei auch, dass die antide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">pressive Medikation unterhalb des therapeutischen Bereichs sei, was Fragen nach der Compliance des Beschwerdeführers aufwerfe (S. 10). Es bestehe eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fähigkeit von 50 %. Eine Behandlung der Panikstörung sei noch nicht erfolgt. Die Einschätzung von Dr. E.___, wonach eine Arbeitsunfähigkeit über Juli 2015 hinaus nicht zu plausibilisieren sei, sei zutreffend für die letzte Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tätigkeit mit massivem Mobbing und dadurch resultierender psychischer Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">heitsbeeinträchtigung. Diese sei nur in Bezug auf die letzte Arbeitsstelle zu sehen. Anlässlich der Begutachtung habe sich aber auch gezeigt, dass der Versicherte unter einer Panikstörung leide, die bisher nicht behandelt worden sei. Diese rechtfertige eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % auf über Juli 2015 hinaus (S. 11 unten f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ nahm am 11. September 2015 Stellung zum Bericht von Dr. A.___ und hielt fest, es sei bemerkenswert, dass der Kollege nach nur einem Gespräch feststelle, dass keine Persönlichkeitsstörung vorliege, und ebenso bemerkenswert sei es, dass er lediglich gestützt auf die Selbstangaben des Patienten und ohne entsprechende Symptomatik in der Gesprächssituation und ohne aktenanam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nestische Hinweise neu die Diagnose einer Panikstörung stellen könne. Ebenso erstaune, dass einzig aufgrund dieser Diagnose ohne zusätzliche objektivierende Angaben durch Dritte hieraus eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit abgeleitet werde. Es sei weiterhin an der Diagnose einer kombinierten Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung festzuhalten. In akuten Krisen seien polymorphe Beschwerden wie depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sives Erleben, Anspannung, Angstattacken, psychosomatische Beschwerden, Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sum von psychotrophen Substanzen etc. möglich. Eine gegenwärtige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit aus sozial-medizinischer Sicht von 40 bis 50 % sei nach dem weiteren klinischen Verlauf seit Juli 2015 mittlerweile plausibel (S. 1-2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. phil. G.___, Medizinisches Zentrum H.___, stellten mit Bericht vom 25. Januar 2016 (Urk. 6/70/4-6) folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Alkoholmissbrauch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Störung durch Tabak</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Störung durch Cannabis </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Suizidversuch 2004</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Es bestehe Arbeitsunfähigkeit seit 10. April 2015 (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einem weiteren Bericht vom 27. Juli 2016 (Urk. 6/77/5-6) hielten die Fachleute des H.___ fest, der Patient sei ständig krank, leide nach wie vor an täglicher Emesis, Überforderung bei Reise in die Behandlung und immer wieder an Panikanfällen und Angstattacken. Nach den ersten 8 Wochen Tagesklinik sei eine leichte Verbesserung der Situation eingetreten, aber nach wie vor mit vielen Ausfällen wegen Krankheit und Angst, daher habe man ein zweites 8-Wochen-Programm begonnen mit dem Versuch, alle Termine regelmässig wahrzunehmen, was bisher aber auch nicht gelungen sei. Nach wie vor bestünden trotz Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kation Ängste, Reiseschwierigkeiten, Gedankenkreisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. I.___, Fachärztin für orthopädische Chirurgie und Trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tologie, RAD, führte am 7. September 2016 (Urk. 6/79/6) aus, die von Dr. A.___ festgestellte Panik-Symptomatik könne auch durch Entzugserscheinungen vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täuscht werden. Das H.___ teile hingegen mit, der Beschwerdeführer habe seinen Alkoholmissbrauch reduziert, kiffe nur noch selten und konsumiere kein Kokain mehr. Ob dies durch objektive Befunde überprüft worden sei, werde nicht mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geteilt. Die Berichte des H.___ seien nicht geeignet, das begründete Gutachten von Dr. A.___ zu widerlegen. Es bestünden weiter zahlreiche psychosoziale Belastungen durch Betreibungen und Schulden sowie Probleme am Arbeitsplatz. Im Privatleben bestünden keine wesentlichen Einschränkungen; der Tagesablauf sei geordnet und es bestünden keine Hinweise auf einen sozialen Rückzug. Da der Beschwerdeführer im Zeitraum von August 2014 bis Ende Mai 2015 zu 100 % als Lagerist gearbeitet habe und Dr. A.___ nachvollziehbar mindestens von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit ausgehe, erhebliche psychosoziale Belastungen und wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich eine Sucht-Problematik vorlägen, sei ein dauerhafter Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden nicht ausgewiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachleute des H.___ wiederholten im Austrittsbericht vom 22. November 2016 (Urk. 6/90/4-7) die bereits gestellten Diagnosen (vgl. vorstehend E. 4.9) und hielten fest, die Arbeitsunfähigkeit betrage nach wie vor 100 %. (S. 3). Die Proble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik lasse sich so umschreiben, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer während den Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, vor allem an der letzten, massiver und dauernder Kritik ausgesetzt ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wesen sei, was zusammen mit dem Betrug der Ehefrau und ihrer Kritik sowie derjenigen der Mutter zu einem tiefen Selbstwertgefühl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geführt habe. Es sei Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung und schlussendlich im Rahmen der mangelnden Problemlösefähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten zu vollständiger Überforderung gekommen. Die Störung werde durch die positive Verstärkung eines Rückzugs vor Anforderungen aufrechterhalten (S. 2 unten f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit einem weiteren, ebenfalls am 22. November 2016 verfassten Bericht (Urk. 6/90/1-2) führten die Fachleute des H.___ aus, der angebliche Konsum von Cannabis als Ursache der Störung sei nicht nachvollziehbar. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führer habe mit dem Konsum erst begonnen, als er bereits depressiv gewesen sei, und zwar im Sinne eines inkompletten Selbstheilungsversuches, er habe damit sich beruhigen und etwas schlafen können. Seit diesem Frühjahr habe er nicht mehr konsumiert, was laborchemisch nachgeprüft worden sei. Der Alkohol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">konsum sei sehr moderat. Mit Ausnahme des letzten Sommers, als er ein Mal Kokain konsumiert habe, sei es in den letzten Jahren nicht mehr zu Kokain</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">konsum gekommen (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span id="XX006"></span><span id="XX010"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Jahr 2006 diagnostizierten die beteiligten Ärzte eine anhaltende depressive Störung bei schwieriger psychosozialer Situation, einen Verdacht auf eine Per-sönlichkeitsstörung sowie ein mögliches ADHS (vgl. vorstehend E. 3.2) bezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungsweise eine mittelschwere depressive Episode bei komplexer psychosozialer Belastungssituation (vgl. vorstehend E. 3.3), wobei ab Juli 2006 wieder von einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollständigen Arbeitsfähigkeit ausgegangen wurde. In der Folge stellte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 4.1) zunächst die Verdachtsdiagnose einer Persönlichkeitsstörung bei rezidivierenden depressiven Episoden, differentialdiagnostisch eine neurotische Störung, und ging von einer gegenwärtig leichtgradigen Episode aus. Dr. A.___ (vorstehend E. 4.5) diagnostizierte eine Panikstörung, welche Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit habe. Die Fachleute des H.___ diagnostizierten eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sowie Alkoholmissbrauch und Störung durch Cannabis (vorstehend E. 4.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidenversicherungsrechtlich sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht die Diagnosen und deren An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zahl entscheidend, sondern die Auswirkungen der gesundheitlichen Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigungen auf die Arbeitsfähigkeit (BGE 136 V 279 E.3.2.1 S. 281 mit Hinweis auf BGE 127 V 294).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hierzu liegen unterschiedliche Einschätzungen vor: Dr. E.___ erachtete den Beschwerdeführer zunächst als zu 50 % integrationsfähig und ging nach Beendigung der 100%igen Anstellung als Lagerist von einer 50%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit aus, welche auf 80 % steigerbar sei (vorstehend E. 4.3). Im Juli 2015 liess sich gemäss Dr. E.___ eine weitere Arbeitsunfähigkeit nicht mehr rechtfertigen (vorstehend E. 4.4) Dr. A.___ erachtete den Beschwerdeführer hingegen als zu nur 50 % arbeitsfähig (vorstehend E. 4.5); dem schloss sich Dr. E.___ - wenn auch mit Kritik an der Einschätzung durch Dr. A.___ - an (vorstehend E. 4.6). Die Fachleute des H.___ gingen sodann von voller Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit aus (vorstehend E. 4.7, 4.9). Dabei fällt auf, dass bereits im Jahr 2006 Anzeichen einer schwierigen psychosozialen Situation vorhanden waren, die das Beschwerdebild massgeblich beeinflussten. So wies Dr. B.___ darauf hin, dass es i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Lauf des Jahres 2004 zu einer zunehmenden psychosozialen Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">situation und dadurch zu einer zunehmenden depressiven Störung gekommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche im September 2004 dekompensiert sei. Eine Hospitalisation von Januar bis März 2005 habe eine Verbesserung erbracht. Zurück in der alten Situation hätten die unveränderten psychosozialen Stressoren wieder einen unverän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert schlechten Zustand bewirkt (vgl. vorstehend E. 3.2). Auch die Ärzte des Psychiatrie-Zentrums C.___ (vgl. vorstehend E. 3.3) stellten die mittelschwere depressive Episode mit einer komplexen psychosozialen Belastungssituation in Zusammenhang und hielten fest, dass bei erfolgloser Stellensuche eine erneute depressive Reaktion zu befürchten sei. Diese Faktoren wurden auch von sämt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen später beteiligten Ärzten als relevant beurteilt: Dr. E.___ wies darauf hin,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dass sich der Beschwerdeführer in der letzten Anstellung schikaniert, ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ausgenützt gefühlt habe, und dass es i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Zuge dieser Entwicklung zu einer deutlichen psychischen Destabilisierung gekommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ob die von ihm angenommene Arbeitsfähigkeit von 80 % realisierbar sei, hänge nicht nur von medizinischen Aspekten ab (vgl. vorstehend E. 4.3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der stattgehabten Ereignisse am letzten Arbeitsplatz sei es beim Patienten zu einer Reaktivierung der pathologisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Persönlichkeitszüge gekommen. Weiter habe sic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer auch nach Wegfall der Belastungssituation ausserstande gefühlt, einer Arbeit nachzugehen, und dies auf die Erlebnisse am letzten Arbeitsplatz zurückgeführt. Hinter der Dynamik stehe sicher auch die Angst, sich mit dem Sozialamt auseinander setzen zu müssen (vgl. vorstehend E. 4.4).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. A.___ hielt fest, dass d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Einschätzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wonach eine Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit über Juli 2015 hinaus nicht zu plausibilisieren sei, für die letzte Arbeitstätigkeit mit massivem Mobbing und dadurch resultierender psychisc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">her Gesundheitsbeeinträchtigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zutreffend sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 4.5; zur Nachvollziehbarkeit der Beurteilung durch Dr. A.___ vgl. nachfolgend E. 5.4). Gemäss Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Fachleute des H.___ (vgl. vorstehend E. 4.9) lasse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lematik so umschreiben, dass der Beschwerdeführer während den Arbeitsstellen, vor allem an der letzten, massiver und dauernder Kritik ausgesetzt gewesen sei, was zusammen mit dem Betrug der Ehefrau und ihrer Kritik sowie derjenigen der Mutter zu einem tiefen Selbstwertgefühl geführt habe. Es sei Überforderung und schlussendlich im Rahmen der mangelnden Problemlösefähigkeiten zu vollstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Überforderung gekommen. Die Störung werde durch die positive Verstärkung eines Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugs vor Anforderungen aufrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span id="XX021"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Annahme der Invalidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG ist – auch bei psychischen Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krankungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(fach-)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend auswirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2012 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend stehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychosoziale und soziokulturelle Faktoren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutlich im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das Beschwerdebild </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massgeblich. Dies zeigt sich insbesondere im Umstand, dass der Beschwerdeführer während acht Monaten (vgl. Urk. 7/55/1 Ziff. 2.1 und Ziff. 2.3) fähig war, ein Pensum von 100 % zu leisten. Dass er dieses Arbeitsverhältnis aus psychosozialen Gründen (Mobbing) aufgab, ist zwar nachvollziehbar, vermag aber auch unter Berücksichtigung der damals bereits bestehenden psychiatrischen Diagnosen (Verdacht auf kombinierte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeitsstörung mit vermeidenden, abhängigen und unreifen Zügen bei rezi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">divierenden depressiven Episoden; vgl. vorstehend E. 4.1) grundsätzlich nicht zu einer nachhaltigen substantiellen Arbeitsunfähigkeit zu führen. Gemäss Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung durch Dr. E.___ liess sich denn eine Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über Juli 2015 hinaus nicht mehr plausibilisieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 4.4), woraus zu schliessen ist, dass die von ihm f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">estgestellte psychische Störung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht besonders ausgeprägt ist. Es ist vielmehr davon auszugehen, dass es sich um eine invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich nicht massgebliche arbeitsplatzbezogene und damit psychosozial verursachte Arbeitsunfähigkeit handelte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An dieser Einschätzung vermag die Beurteilung durch Dr. A.___ nichts zu ändern, da sein Bericht nicht überzeugend ist: Obwohl der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Begutachtung positiv auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kokain</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Cannabis getestet wurde und ein Verdacht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf Alkoholmissbrauch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestand, erachtete Dr. A.___ dies ohne weitere Begründung als nicht arbeitsfähigkeitsrelevant, was nicht nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist. Dr. A.___ stellte weiter aufgrund des Nachweises der antidepressiven Medikation unterhalb des therapeutischen Bereichs die Frage nach der Com</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pliance des Beschwerdeführers, ging aber dennoch von einer 50%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit aus, was nicht schlüssig ist. Zusammen mit dem Umstand, dass die von Dr. A.___ diagnostizierte Panikstörung grundsätzlich wohl ebenfalls behandlungsfähig ist, zeigen sich in der Beurteilung durch Dr. A.___ zu viele Unstimmigkeiten, als dass seiner Beurteilung gefolgt werden könnte. Dass Dr. E.___ in seinem Bericht vom 11. September 2015 (vgl. E. 4.6) der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung durch Dr. A.___ trotz viel Kritik folgte, ist möglicherweise auch darauf zurückzuführen sein, dass er dem Beschwerdeführer nicht den Bezug von Krankentaggeldern erschweren wollte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu den Berichten der Fachleute des H.___ ist festzuhalten, dass die bereits von Dr. A.___ festgestellte fragliche Compliance des Beschwerdeführers hinsicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich der verordneten Medikamente nach Lage der Akten am H.___ nicht labor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chemisch überprüft wurde (vgl. Urk. 7/74/7, wo die Medikation einzig nach Angaben des Patienten beschrieben wurde), weshalb fragwürdig erscheint, dass, wie im Bericht vom 22. November 2016 festgehalten (Urk. 7/90/2), mehrfache Versuche der medikamentösen Behandlung ohne Erfolg geblieben seien. Dass die Fachleute des H.___ den Beschwerdeführer in jeder Tätigkeit - zur Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit finden sich keine Angaben - als zu 100 % arbeitsunfähig erachteten, ohne sich mit den wie vorstehend dargelegt im Vordergrund stehenden psychosozialen Faktoren auseinander zu setzen, setzt den Beweiswert ihrer Einschätzung herab, zumal sie nicht ausdrücklich von einem nun verselb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigten Gesundheitsschaden ausgingen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Neben diesen inhaltlichen Bedenken ist der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass nicht nur allgemein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tizierende Hausärzte, sondern auch behandelnde Spezialärzte im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (vgl. BGE 125 V 353</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 3b/cc mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss BGE 143 V 418 (E. 7) sind neu sämtliche psychischen Leiden, laut BGE 143 V 409 (E. 4.5.2) namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen, einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch wie vorliegend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychosoziale Faktoren im Vordergrund stehen und nach ärztlicher Einschätzung eine Depression nicht verselbständigt ist, besteht kein verselbständigter Gesundheitsschaden im Rechtssinn und ist keine Indika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">torenprüfung durchzuführen. Ein psychosozial bedingtes Beschwerdebild vermag zwar medizinisch die Diagnose einer depressiven Episode, aber rechtlich keine Invalidität zu begründen (Urteil des Bundesgerichts vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2018, 8C_858/2017 E. 3.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht keine Arbeitsunfähigkeit und damit keine Invalidität ausgewiesen ist. Eine Verschlechterung ist somit nicht ausgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der angefochtene Entscheid erweist sich damit als rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert festzulegen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nterliegenden Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> In Anwendung dieser Kriterien ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Entschädigung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsanwältin Aurelia Jenny</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Fr. 2'500.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Nachzahlung der Auslagen für die Vertretung verpflichtet werden kann, sofern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text7"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Aurelia Jenny</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, Zürich,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2'500</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span><span id="Text5"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Aurelia Jenny</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannLienhard</p><p></p></div> </div></body></html>