<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die in der Schweiz und den EU-Ländern geltenden Best Practices hinsichtlich des Trinkens von Wasser und natürlichen Fruchtsäften zu verbreiten.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist sich bewusst, dass die hinreichende Flüssigkeitszufuhr einen wichtigen Aspekt einer ausgewogenen Ernährung darstellt. Das zuständige Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) empfiehlt daher gemäss Schweizer Lebensmittelpyramide, täglich 1 bis 2 Liter zu trinken, bevorzugt in Form von ungesüssten Getränken, insbesondere Wasser.</p><p>Die Ernährungserhebung Menu CH zeigt, dass die Empfehlungen zur Flüssigkeitszufuhr in der ganzen Schweiz befolgt und pro Person und Tag durchschnittlich 2 Liter alkoholfreie Getränke konsumiert werden. Dabei trinken jüngere Personen mehr Wasser und Süssgetränke, ältere Personen mehr Kaffee und Tee. Durchschnittlich werden unter anderem täglich rund 1 Liter Hahnen- oder Mineralwasser sowie rund 0,1 Liter Frucht- oder Gemüsesäfte konsumiert. Der Fruchtsaftkonsum entspricht in etwa den Empfehlungen und sollte nicht weiter gesteigert werden, da Fruchtsaft ähnlich viel Zucker und Kalorien enthält wie ein Süssgetränk.</p><p>Die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz setzt sich seit einigen Jahren in Absprache und Koordination mit dem BLV dafür ein, das Bewusstsein für das Wassertrinken bei der jüngeren Generation nachhaltig zu stärken. Dazu stellt sie Informationen zur Verfügung und arbeitet mit Partnern zusammen (zum Beispiel <a href="http://www.hahnenburger.ch">www.hahnenburger.ch</a>). Weiter fördert das BLV im Rahmen der Umsetzung der Ernährungsstrategie des Eidgenössischen Departementes des Innern zusammen mit Partnerorganisationen die Kompetenzen der Konsumentinnen und Konsumenten, sich für eine ausgewogene Ernährung zu entscheiden. Dazu gehört auch die bewusste Wahl der Getränke.</p><p>Der Bundesrat ist der Auffassung, dass die Anliegen der Motion schon weitgehend erfüllt sind und sich spezifische Massnahmen in Bezug auf den Wasser- und Fruchtsaftkonsum daher nicht aufdrängen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.