<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">IV.2007.01163</font></b><br/> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4"> </font></b><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">des Kantons Zürich</font><br/> <font size="4">III. Kammer</font><br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichter Spitz, Vorsitzender</font> <p><font size="4">Sozialversicherungsrichterin Annaheim</font> </p><p><font size="4">Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</font> </p><p><font size="4">Gerichtssekretär Stocker</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Urteil vom 29. Mai 2008</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">in Sachen</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">D.___</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdeführer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (vgl. Urk. 10/34-47) mit Verfügung vom 10. Juli 2007 (Urk. 2) das Leistungsbegehren (berufliche Massnahmen und/oder Rentenleistungen) von D.___ abgewiesen hat,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> nach Einsicht in</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> die Beschwerde vom 11. September 2007, mit welcher der Versicherte sinngemäss beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen zuzusprechen beziehungsweise es sei ein weiteres medizinisches Gutachten einzuholen,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der IV-Stelle vom 21. November 2007 (Urk. 9)</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> sowie die weiteren Verfahrensakten;</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> unter dem Hinweis darauf, dass im unfallversicherungsrechtlichen Prozess in Sachen des Versicherten gegen die AXA Versicherungen AG (Prozess Nr. UV.2007.00096) mit heutigen Datum ebenfalls ein Urteil ergehen wird;</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> in Erwägung, dass</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> am 1. Januar 2008 die im Zuge der 5. IV-Revision revidierten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) vom 6. Oktober 2006, der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) vom 28. September 2007, des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) sowie das Bundesgesetz über die Schaffung und die Änderung von Erlassen zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA) vom 6. Oktober 2006 in Kraft getreten sind,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> in materiellrechtlicher Hinsicht jedoch der allgemeine übergangsrechtliche Grundsatz gilt, dass der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen sind, die bei Erlass des angefochtenen Entscheids respektive im Zeitpunkt gegolten haben, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 127 V 467 Erw. 1, 126 V 136 Erw. 4b, je mit Hinweisen), weshalb, da die angefochtene Verfügung am 10. Juli 2007 erging, die revidierten materiellen Vorschriften des IVG, der IVV und des ATSG im vorliegenden Fall noch nicht zur Anwendung gelangen,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> es sich deshalb bei den im Folgenden zitierten Gesetzes- und Verordnungsbestimmungen - soweit nichts anderes vermerkt wird - um die Fassungen handelt, wie sie bis Ende 2007 in Kraft gewesen sind,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Umschulung und/oder eine Invalidenrente der Eidgenössischen Invalidenversicherung hat,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Invalidität die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ist (Art. 8 Abs. 1 ATSG), wobei die Invalidität Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein kann (Art. 4 Abs. 1 IVG),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> unter Erwerbsunfähigkeit der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verstehen ist (Art. 7 ATSG),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen neuen Rentenabstufungen bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente geben (Art. 28 Abs. 1 IVG in der seit dem 1. Januar 2004 in Kraft stehenden Fassung),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> nach Art. 17 Abs. 1 IVG ein Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit besteht, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> bezüglich des medizinischen Sachverhalts auf die Feststellungen des im unfallversicherungsrechtlichen Verfahren in Sachen des Beschwerdeführers gegen die AXA Versicherungen AG (Prozess Nr. UV.2007.00096) mit heutigem Datum ergehenden Urteils der III. Kammer des hiesigen Gerichts verwiesen werden kann,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> insoweit namentlich auf das Gutachten von Chefarzt Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, und Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Chirurgie, vom C.___ vom 27. Mai 2007 (Urk. 10/32) hinzuweisen ist, das diese beiden Ärzte unter Berücksichtigung der Konsiliarberichte von Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Rheumatologie, und von Dr. med. F.___, Facharzt FMH für Psychiatrie, erstellten,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> aus diesem polydisziplinären Gutachten nachvollziehbar hervorgeht, dass der Beschwerdeführer sowohl aus somatisch-rheumatologischer als auch aus psychiatrischer Sicht für alle von ihm bislang erbrachten Tätigkeiten voll arbeitsfähig ist und sich - aus gutachterlicher Sicht - keine beruflichen Massnahmen aufdrängen,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> diese gutachterlichen Feststellungen auch durch die abweichenden (aber letztlich nicht begründeten) Auffassungen der behandelnden Ärzte, Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Chirurgie, und Dr. med. H.___, Fachärztin FMH für Innere Medizin, nicht erschüttert werden können (vgl. etwa Urk. 5/1-2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> diesbezüglich zum einen darauf hinzuweisen ist, dass auch die im unfallversicherungsrechtlichen Parallelverfahren eingeholten Gutachten und Berichte die Ergebnisse von Dr. A.___ und Dr. B.___ stützen, und dass zum anderen bei behandelnden Ärzten und Ärztinnen, ähnlich wie bei Hausärztinnen und Hausärzten das Gericht der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen hat, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> weiter zu berücksichtigen ist, dass auch Dr. G.___ und Dr. H.___ offensichtlich nicht in der Lage sind, die Gesundheitsstörungen des Beschwerdeführers zu objektivieren beziehungsweise deren somatische oder psychische Ursache zu benennen,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> somit vorliegend - wie auch im unfallversicherungsrechtlichen Verfahren - gestützt auf die medizinische Aktenlage mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt ist, dass der Beschwerdeführer weder arbeits- noch erwerbsunfähig ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> aus dem Gesagten ohne Weiteres folgt, dass der Beschwerdeführer - da er im Sinne des Gesetzes nicht als erwerbsunfähig anzusehen ist - weder Anspruch auf eine Umschulung noch auf eine Invalidenrente hat, weshalb die Beschwerde - unter Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdeführers (Art. 69 Abs. 1</font><sup><font face="RotisSerif" size="4">bis</font></sup><font face="RotisSerif" size="4"> IVG) - abzuweisen ist;</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">erkennt das Gericht:</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- D.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Bundesamt für Sozialversicherungen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">sowie an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p></div></body></html>