<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2000.00164</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105652&amp;W10_KEY=13013580&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2000.00164</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 24.08.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Das für den Ausbau einer öffentlichen, dem Gemeingebrauch gewidmeten Gemeindestrasse vom Baugrundstück abgetretene Land, ist von der massgeblichen Grundfläche gemäss § 259 Abs. 1 PBG in Abzug zu bringen (E. 3).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANRECHENBARKEIT">ANRECHENBARKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN">BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GRUNDFLÃCHE">GRUNDFLÃCHE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERKEHRSFLÃCHE">VERKEHRSFLÃCHE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 259 Abs. I PBG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">RB 2000 Nr. 102</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Der Bauausschuss der Gemeinde A erteilte der Firma F.1 am 26. Oktober 1999 die mit zahlreichen Nebenstimmungen versehene baurechtliche Bewilligung fÃ¼r die Er­stellung eines Mehrfamilienhauses mit Unterniveaugarage auf dem gemÃ¤ss Bau- und Zo­nenordnung der Gemeinde A in der Kernzone K2 (im Rekursent­scheid irrtÃ¼mlich als Kern­zone K1 bezeichnet) gelegenen GrundstÃ¼ck Kat.Nr.01 an der Xstrasse in A. Bei der Xstras­se handelt es sich um eine Ã¶ffentliche, dem Gemeingebrauch gewidmete Strasse, die im Verkehrsplan der Gemeinde A als Strasse von kommunaler Bedeutung bezeichnet ist. An den (bereits vollzogenen) Ausbau dieser Strasse waren vom BaugrundstÃ¼ck 114 m2 Land abzutreten. Bei der Ermittlung der zulÃ¤s­sigen AusnÃ¼tzung fÃ¼r das genannte Bauvorhaben wurde diese FlÃ¤che der gemÃ¤ss § 259 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. Sep­tember 1975/1. September 1991 (PBG) massgeblichen GrundflÃ¤che zugerechnet. - Gegen die Baubewilligung vom 26. Oktober 1999 rekurrierten die Erbengemeinschaft C.1, C.2, C.3 sowie C.4 mit gemeinsamer Ein­gabe vom 13. Dezember 1999 rechtzeitig an die Baure­kurskommission II, mit dem Antrag, die Bewilligung sei aufzuheben. Unter anderem wur­de eine Ãberschreitung der zulÃ¤ssigen Baumasse gerÃ¼gt. Es sei nicht gestattet, die fÃ¼r den Ausbau der Xstrasse vom Baugrund­stÃ¼ck abgetretenen 114 m2 Land zur massgeblichen GrundflÃ¤che zu rechnen, weshalb die erlaubte Baumasse um 213 m3 Ã¼berschritten werde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Die Baurekurskommission II hiess den Rekurs am 21. MÃ¤rz 2000 gut und hob die streitige Bewilligung auf. Die Kommission erwog zusammengefasst, gemÃ¤ss § 254 Abs. 2 PBG bestimme die Baumassenziffer, wieviele Kubikmeter anrechenbaren Raumes auf die GrundflÃ¤che entfallen dÃ¼rften. Massgebliche GrundflÃ¤che sei gemÃ¤ss § 259 Abs. 1 PBG die von der Baueingabe erfasste FlÃ¤che der baulich noch nicht ausgenÃ¼tzten Grund­stÃ¼cke oder GrundstÃ¼ckteile der Bauzone. Entgegen der Auffassung der Rekursgegner sei mit der Gesetzesrevision vom 1. September 1991 nicht die AusnÃ¼tzbarkeit von Ã¶ffentlichen Strassen durch die AnstÃ¶sser ermÃ¶glicht worden. Die AusnÃ¼tzung des Strassengebiets durch die AnstÃ¶sser sei klarerweise ausgeschlossen. Eine der Allgemeinheit bzw. dem Ã¶f­fentlichen Gemeingebrauch gewidmete, lediglich als Verkehrsanlage verwendbare FlÃ¤che kÃ¶nne von vornherein kein "baulich noch nicht ausgenÃ¼tztes" GrundstÃ¼ck im Sinn von § 259 PBG darstellen, das von einer Baueingabe erfasst werden kÃ¶nnte. Die im Zug der Landabtretungsverhandlungen zwischen der Gemeinde und der GrundeigentÃ¼merin getrof­fene Vereinbarung, wonach die abzutretende FlÃ¤che beim BaugrundstÃ¼ck ausnÃ¼tzbar blei­be, sei unbeachtlich. Reduziere sich damit die massgebliche GrundflÃ¤che um 114 m2, stehe fÃ¼r das HauptgebÃ¤ude 228 m3 Baumasse weniger zur VerfÃ¼gung. Damit weise die korri­gier­te Baumassenberechnung nicht mehr eine Reserve von 15 m3, sondern ein Manko von 213 m3 aus. Die Baumasse des Mehrfamlienhauses sei damit um dieses Mass zu redu­zie­ren. Da die zur VerfÃ¼gung stehende Baumasse von 1'457 m3 um rund 15% Ã¼berschritten werde, liege ein Mangel vor, der nicht mehr auflageweise geheilt werden kÃ¶nne, sondern eine umfassende Ãberarbeitung des Projekts erfordere, was zur Aufhebung der Baubewilli­gung fÃ¼hre.</span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Mit Beschwerde vom 26. April 2000 beantragte die Gemeinde A dem Verwal­tungsgericht, der Rekursentscheid vom 21. MÃ¤rz 2000 sei aufzuheben und die Sache zur FortfÃ¼hrung des Verfahrens an die Rekurskommission zurÃ¼ckzuweisen. Die Baure­kurs­kom­mission II stellte mit Eingabe vom 25. Mai 2000 den Antrag, die Beschwerde sei ab­zuweisen. Die Firma F.1 als mitbeteiligte Bauherrschaft teilte am 30. Mai 2000 mit, dass sie sich nicht in das Beschwerdeverfahren "einschalten" wolle. Mit Beschwerdeantwort vom 3. Juli 2000 beantragten die frÃ¼heren Rekurrierenden, es sei auf die Beschwerde nicht einzutreten, eventuell sei das Rechtsmittel abzuweisen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin und die Beschwerdegegnerschaft verlangten ferner die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die AusfÃ¼hrungen der Parteien in ihren Rechtsschriften werden - soweit erforder­lich - nachstehend wiedergegeben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Materieller Streitpunkt bildet einzig die Frage, ob die fÃ¼r den Ausbau der Xstras-se - einer Ã¶ffentlichen, dem Gemeingebrauch gewidmeten Gemeindestrasse -vom Bau­grund­stÃ¼ck abgetretenen 114 m2 Land an die massgebliche GrundflÃ¤che gemÃ¤ss § 259 Abs. 1 PBG anzurechnen seien (Standpunkt der BeschwerdefÃ¼hrerin), oder ob sie davon abzuziehen seien (Auffassung der Baurekurskommission II und der Beschwerde­gegner­schaft).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Beschwerde fÃ¼hrt die Gemeinde A. Die im Rekursverfahren unterlegene Bau­herrschaft hat auf eine Rechtsmittelerhebung verzichtet. Die Beschwerdegegnerschaft macht vorab geltend, dass die Gemeinde A zur BeschwerdefÃ¼hrung nicht legitimiert sei. Ob dies vorliegend zutrifft, kann indessen offen gelassen werden, da die Be­schwerde ma­teriell ohnehin aus nachstehenden EntscheidgrÃ¼nden abzuweisen ist. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Seit der Ãnderung von § 259 PBG gemÃ¤ss Gesetzesrevision vom 1. September 1991 hat sich das Verwaltungsgericht verschiedentlich mit der Frage der Anrechnung von VerkehrsflÃ¤chen an die massgebliche GrundflÃ¤che zu befassen gehabt. In RB 1995 Nr. 83 hat das Gericht eine Privatstrasse (eine im Privateigentum stehende Parzelle), die rund zehn Wohneinheiten als Erschliessung diente, als zur massgeblichen GrundflÃ¤che zÃ¤hlend ge­wÃ¼r­digt. Gleich hat es am 15. MÃ¤rz 1996 entschieden (VB.95.00163 + 164). Ebenso hat das Verwaltungsgericht bezÃ¼glich einer mit privaten nachbarlichen Wegrechten belasteten FlÃ¤che des BaugrundstÃ¼cks geurteilt (RB 1993 Nr. 45). Auch in einem Entscheid vom 10. Mai 1994 (VB 93/0202) hat es den (neuen) Grundsatz des Nichtabzugs von Verkehrs­flÃ¤chen betont, dies unabhÃ¤ngig davon, ob solche FlÃ¤chen lediglich der grundstÃ¼ckinternen Erschliessung dienten oder nicht. Vorbehalten wurden dabei wie in RB 1993 Nr. 45 Ver­kehrsflÃ¤chen, die auf Ã¼bergeordneten Festlegungen beruhen. Daran hat das Verwaltungsge­richt in einem Urteil vom 24. Januar 1997 (VB.95.00121) ausdrÃ¼cklich festgehalten. Gleichzeitig hat es in diesem Entscheid unterstrichen, dass Ã¶ffentliche, dem Gemeinge­brauch gewidmete Strassen schon von ihrer Funktion her nicht ausgenÃ¼tzt werden und da­mit auch nicht Teil der massgeblichen GrundflÃ¤che im Sinn von § 259 PBG bilden kÃ¶nn­ten. An dieser Rechtsprechung ist festzuhalten. Die massgebliche GrundflÃ¤che wird gemÃ¤ss § 259 Abs. 1 PBG gebildet aus den von der Baueingabe erfassten "FlÃ¤che der baulich noch nicht ausgenÃ¼tzten GrundstÃ¼cke oder GrundstÃ¼ckteile der Bauzone". Ãffentliche, dem Ge­meingebrauch gewidmete StrassenflÃ¤chen kÃ¶nnen definitionsgemÃ¤ss nicht dazu gehÃ¶ren. Das ist letztlich eine SelbstverstÃ¤ndlichkeit (Felix Huber, Die AusnÃ¼tzungsziffer gemÃ¤ss PBG-Revision 1991, PBG-aktuell 1/95 S. 5 ff.,10 f.). Ãffentliche Strassen sind dem Ge­mein­gebrauch gewidmete Verkehrswege und dienen, anders als private GrundstÃ¼cke, von ihrer Funktion her der Allgemeinheit. Sie stehen grundsÃ¤tzlich im Eigentum des Staates oder der politischen Gemeinden (§ 1 des Strassengesetzes vom 27. September 1981). Pri­vatrechtliche Vereinbarungen Ã¼ber solche VerkehrsflÃ¤chen sind ausgeschlossen. Demge­genÃ¼ber kann ein privater EigentÃ¼mer Ã¼ber sein GrundstÃ¼ck frei verfÃ¼gen. Insbesondere ist es ihm anheim gestellt, die Parzelle mit privaten Wegrechten zu belasten oder einen Teil davon zu Erschliessungszwecken abzutrennen. Bei der Xstrasse handelt es sich um eine Ã¶ffentliche, dem Gemeingebrauch gewidmete Gemeindestrasse. Die fÃ¼r den Strassenaus­bau abgetretenen 114 m2 sind heute Teil der ausgebauten Strasse. Sie sind daher von der massgeblichen GrundflÃ¤che in Abzug zu bringen. Was die BeschwerdefÃ¼hrerin gegen den Entscheid der Baurekurskommission II vorbringt, vermag nicht durchzudringen. Aus dem zitierten Entscheid vom 10. MÃ¤rz 1994 (VB 93/0202) lÃ¤sst sich nichts zu Gunsten der Be­schwerdefÃ¼hrerin ableiten. Dort ging es um ein gemÃ¤ss Baubewilligung entlang des Bau­grundstÃ¼cks zu erstellendes Trottoir. Die Pflicht zur Erstellung dieses Trottoirs beruhte auf keiner Ã¼bergeordneten Festlegung. Aus erschliessungsrechtlichen GrÃ¼nden war das Trottoir sodann weder fÃ¼r das BaugrundstÃ¼ck noch fÃ¼r Nachbarparzellen erforderlich, da bereits auf der gegenÃ¼berliegenden Strassenseite ein Gehweg bestand. Aus diesen GrÃ¼nden hat das Verwaltungsgericht die FlÃ¤che des betreffenden Trottoirs als zur massgeblichen GrundflÃ¤­che gehÃ¶rend gewÃ¼rdigt. Das entspricht der zitierten Praxis, wonach lediglich VerkehrsflÃ¤­chen, die auf Ã¼bergeordneten Festlegungen beruhen, nicht zur massgeblichen GrundflÃ¤che gehÃ¶ren. An dieser klaren und auch praktikablen Abgrenzung ist festzuhalten. Zu den Ver­kehrsflÃ¤chen, die auf Ã¼bergeordneten Festlegungen beruhen, gehÃ¶ren VerkehrsflÃ¤chen, die ihre Grundlage wie hier in kommunalen (oder auch kantonalen) VerkehrsplÃ¤nen haben. Gleiches gilt aber auch fÃ¼r VerkehrsflÃ¤chen, die in einem Quartierplan festgelegt werden. Solche Erschliessungsanlagen gehen nach ihrer Vollendung gemÃ¤ss der vom Verwaltungs­gericht als ausnahmslos geltend gewÃ¼rdigten Vorschrift von § 171 PBG in das Eigentum der Gemeinde Ã¼ber (RB 1998 Nr. 102) und sind damit allgemein dem Ã¶ffentli­chen Ver­kehr zugÃ¤nglich. Alle andern VerkehrsflÃ¤chen gehÃ¶ren im Sinn der zitierten Rechtspre­chung zum neu gefassten § 259 PBG zur massgeblichen GrundflÃ¤che.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>An der geschilderten Rechtslage Ã¤ndern die von der BeschwerdefÃ¼hrerin aufgeli­steten SonderfÃ¤lle der Inanspruchnahme Ã¶ffentlichen Grundes bzw. Ã¶ffentlicher Verkehrs­flÃ¤chen durch private Bauten nichts. Bei all diesen TatbestÃ¤nden geht es jeweils um ein­zelne Bauten, die unter bestimmten Voraussetzungen im, auf oder Ã¼ber dem Ã¶ffentlichen Grund zulÃ¤ssig sind. Das sind etwa Bauten, die innerhalb des Bauliniengebiets in Anwen­dung von § 99 Abs. 1 und 2 PBG zulÃ¤ssig sind oder solche, wo die Inanspruchnahme Ã¶f­fentlichen Grundes gestÃ¼tzt auf eine konzessionsrechtliche Bewilligung gemÃ¤ss § 231 Abs. 1 PBG erfolgt. Was die BeschwerdefÃ¼hrerin schliesslich aus der in § 237 Abs. 3 PBG vorgesehenen MÃ¶glichkeit der FahrbahnÃ¼berdeckung fÃ¼r den vorliegenden Fall ableiten will, ist schwer zu sehen. Einerseits wÃ¼rde es sich bei der Ãberdeckung nicht um eine Ver­kehrsflÃ¤che handeln. Anderseits wÃ¤re ohnehin fraglich, ob die Bestimmung auf Ã¶ffentliche, dem Gemeingebrauch gewidmete Strassen zur Anwendung kommen kann. Jedenfalls be­treffen die von der BeschwerdefÃ¼hrerin aufgelisteten FÃ¤lle andere Fragen, als sie im vorlie­genden Fall zur Diskussion stehen und zu entscheiden sind. Keinesfalls lÃ¤sst sich daraus ableiten, dass auch Ã¶ffentliche VerkehrsflÃ¤chen, die auf Ã¼bergeordneten Festlegungen be­ruhen, zur massgeblichen GrundflÃ¤che im Sinn von § 259 PBG gehÃ¶ren. AnzufÃ¼gen ist, dass die in den Landabtretungsverhandlungen getroffene Vereinbarung, wonach die abge­tretene LandflÃ¤che zur massgeblichen GrundflÃ¤che zu zÃ¤hlen sei (ErwÃ¤gungen zur Baube­willigung, S. 2 unten), unbeachtlich ist. Auch in diesem Zusammenhang ist der Baurekurs­kommission II zu folgen. Dass hier die Voraussetzungen vorlÃ¤gen, wie sie gemÃ¤ss verwal­tungsgerichtlicher Rechtsprechung fÃ¼r die Annahme einer bindenden behÃ¶rdlichen Zusi­cherung erforderlich sind, macht die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht geltend. Der Rekursent­scheid erweist sich damit insgesamt als rechtskonform. Von einem willkÃ¼rlichen, § 259 PBG verletzenden Entscheid, der zudem in Widerspruch zum Grundsatz der GesetzmÃ¤s­sigkeit staatlichen Handelns stehen soll, kann nicht die Rede sein. Da nicht geltend ge­macht wird, der Mangel der zu grossen Baumasse kÃ¶nne "ohne besondere Schwierigkei­ten" mittels Nebenbestimmung im Sinn von § 321 Abs. 1 PBG geheilt werden (vgl. Re­kursentscheid S. 6), ist dieser Frage nicht weiter nachzugehen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Damit erweist sich die Beschwerde insgesamt als unbegrÃ¼ndet und ist abzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Angesichts dieses Verfahrensausgangs wird die BeschwerdefÃ¼hrerin kosten­pflichtig. Ein Anspruch auf eine ParteientschÃ¤digung steht ihr damit von vornherein nicht zu. Vielmehr hat sie der Beschwerdegegnerschaft eine solche VergÃ¼tung auszurichten. Angemessen sind insgesamt Fr. --.--.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2.<span> </span></span><span>â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>