<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SR.2000.00010</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105728&amp;W10_KEY=13013580&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SR.2000.00010</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 30.08.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Schenkungssteuer</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Verkehrswert; Berücksichtigung latenter Steuern beim Übergang nicht börsenkotierter Aktien Bestimmung des für die Steuerbemessung massgeblichen Verkehrswerts des übergegangen Vermögens (E. 2a und b). Bei der Bewertung geschenkter, nicht börsenkotierter Aktien sind die auf den zu bewertenden Titeln lastenden latenten Steuern zu berücksichtigen, und zwar unter Anwendung der sogenannten "Halbwertmethode". Bestätigung der Rechtsprechung (E. 2c). Am Bewertungsstichtag bereits vorhersehbare ausserordentliche zukünftige Verhältnisse sind bei der Ermittlung des Ertragswerts an sich ebenfalls angemessen zu berücksichtigen. Derartige Verhältnisse liegen i.c. indes nicht vor (E. 3). Rückweisung zur Berechnung der zu berücksichtigenden latenten Steuern. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FORTFÃHRUNGSWERT">FORTFÃHRUNGSWERT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HALBWERTMETHODE">HALBWERTMETHODE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LATENTE STEUERN">LATENTE STEUERN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LIQUIDATIONSBILANZ">LIQUIDATIONSBILANZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: Erbschafts- und Schenkungssteuer ST: STEUERBEMESSUNG">STEUERBEMESSUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STICHTAGPRINZIP">STICHTAGPRINZIP</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNTERNEHMENSBEWERTUNG">UNTERNEHMENSBEWERTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WERTSCHRIFTENBEWERTUNG">WERTSCHRIFTENBEWERTUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 13 lit. I ESchG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Am 3. Februar 1995 Ã¼bertrug C ihrem Stiefsohn A 117 Namensaktien der X AG sowie 34 Namensaktien der Y AG zu einem Ãbernahmepreis von Fr. 750'000.-. Dieser wurde durch A einerseits durch einen Erbvorbezug des Ãbernehmers von Fr. 605'000.-, andererseits durch eine Ausgleichszahlung an seine Stiefschwester D von Fr. 145'000.- getilgt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Aus Anlass dieses Erbvorbezugs auferlegte die Finanzdirektion am 15. Januar 1999 A eine Schenkungssteuer von Fr. 188'328.‑. Dabei wies sie den Namensaktien der X AG mit einem Nominalwert von Fr. 1'000.- einen Verkehrswert von je Fr. 9'600.- zu, den Na­mensaktien der Y AG mit gleichem Nominalwert einen Verkehrswert von je Fr. 14'300.-.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Die Einsprache des Pflichtigen wies die Finanzdirektion am 17. Januar 2000 ab.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Hiergegen erhob der Pflichtige am 21. Februar 2000 Rekurs beim Verwaltungs­gericht, dem er beantragen liess, die "steuerbare Schenkung auf CHF 710'000.- â was einer Schenkungssteuer von CHF 79'400.- entspricht â herabzusetzen. Ausserdem verlangte er die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der SteuerkommissÃ¤r schloss am 9. MÃ¤rz 2000 auf Abweisung des Rekurses.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Gegen den Einspracheentscheid der Finanzdirektion kann der Steuerpflichtige nach § 43 Abs. 1 </span>des Erbschafts- und Schenkungssteuergesetzes vom 28. September 1986 (ESchG) <span>beim Verwaltungsgericht Rekurs erheben. Laut § 43 Abs. 4 ESchG sind die Be­stimmungen Ã¼ber das Rekursverfahren bei EinschÃ¤tzungen fÃ¼r die Staatssteuer sinngemÃ¤ss anwendbar (vgl. §§ 147 ff. des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 [StG]). Mit Rekurs kÃ¶nnen laut § 43 Abs. 2 ESchG alle MÃ¤ngel des angefochtenen Entscheids sowie des vorangegan­genen Verfahrens gerÃ¼gt werden. Dabei sind neue tatsÃ¤chliche Behauptungen und Beweis-mittel zulÃ¤ssig (RB 1961 Nr. 63, RB ORK 1953 Nr. 77 = ZR 53/1954 Nr. 12, RB ORK 1952 Nr. 12 = ZR 51/1952 Nr. 134). Das Verwaltungsgericht hat damit die gleiche freie und umfassende PrÃ¼fungsbefugnis wie die Finanzdirektion im Einspracheverfahren.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) Der fÃ¼r die Steuerbemessung massgebliche Verkehrswert des Ã¼bergegangenen VermÃ¶gens richtet sich allgemein nach dem Zeitpunkt, in dem die Schenkung vollzogen wird (Stichtagprinzip, vgl. § 13 Abs. 1 ESchG in Verbindung mit § 7 lit. c ESchG). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Sachlich bestimmt sich bei nicht kotierten Wertpapieren der Verkehrswert nach dem ReinvermÃ¶gen der Gesellschaft, das letztlich Gegenstand der VerÃ¤usserung bildet. Das ReinvermÃ¶gen einer Aktiengesellschaft ist nur dort nach den GrundsÃ¤tzen einer Liqui­dationsbilanz zu ermitteln, wo eine Liquidation der Gesellschaft in nÃ¤chster Zukunft ver­wirklicht wird. Ist dies nicht der Fall, hat die Bewertung von den GrundsÃ¤tzen auszugehen, die bei einer FortfÃ¼hrung der Gesellschaft massgebend sind (RB 1978 Nr. 39; VGr, 26. Ja-nuar 1988, SR 87/0069). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Bei der Unternehmensbewertung ist ferner danach zu unterscheiden, ob es sich um eine Betriebs‑ oder um eine reine Finanzgesellschaft handelt. Bei Handels‑, Industrie‑ und Dienstleistungsgesellschaften errechnet sich der Unternehmenswert aufgrund von Ertrags­wert und Substanzwert (vgl. Wegleitung zur Bewertung von Wertpapieren ohne Kurswert fÃ¼r die VermÃ¶genssteuer, Ausgabe 1995, in: ZÃ¼rcher Steuerbuch I Nr. 22/44 [kurz: Weglei-tung], Rz. 41 f.), wÃ¤hrend sich der Unternehmenswert reiner Holding‑, VermÃ¶gensverwal­tungs‑ und Finanzierungsgesellschaften im Substanzwert ausdrÃ¼ckt (Wegleitung, Rz. 46). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Mit einem Entscheid vom 26. Januar 1988 (SR 87/0069) hat das Verwaltungsge­richt festgelegt, dass bei der Bestimmung des Erbschaftssteuerwerts nicht kotierter Wert­papiere den Steuern Rechnung zu tragen sei, die den AktionÃ¤ren auf dem LiquidationsÃ¼ber­schuss kÃ¼nftig anfallen werden. Das Gericht hat dabei darauf verwiesen, dass die BÃ¶rse als effizienter Markt auf den gehandelten Titeln lastende latente Steuern auch berÃ¼cksichtige und auch der KÃ¤ufer nicht kotierter Aktien die MÃ¶glichkeit habe, beim Erwerb der fragli­chen Titel die auf dem LiquidationsÃ¼berschuss lastenden Steuern auf seinen RechtsvorgÃ¤n­ger zu Ã¼berwÃ¤lzen. Daher rechtfertige sich ein entsprechender Abzug, da bei der Ermittlung des Verkehrswerts alle den Preis im gewÃ¶hnlichen GeschÃ¤ftsverkehr beeinflussenden Fak­toren miteinzubeziehen seien (RB 1988 Nr. 44, bestÃ¤tigt in VGr, 22. Oktober 1997, SR.96.00029, ZStP 1998, S. 146). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>An dieser Rechtsprechung ist festzuhalten: Wohl trifft es zu, dass mit der Person des einzelnen AktionÃ¤rs verbundene latente Steuern auf den Kurs bÃ¶rsenkotierter Titel in der Regel wenig direkte Auswirkung haben und die BÃ¶rse auch oder vor allem andere Be­wertungselemente in den Vordergrund stellt. Indessen mindern generell auf den zu bewer­tenden Titeln lastende latente Steuern deren Verkehrswert. Dies gilt vor allem fÃ¼r nicht bÃ¶rsenkotierte Titel kleinerer und mittlerer Unternehmen, deren Verkauf in der Regel im Zusammenhang mit einer individuellen Unternehmensbewertung einhergeht. Derartige Bewertungen messen latenten Steuern die gebotene Aufmerksamkeit zu, im Besonderen den noch nicht als Ertrag besteuerten stillen Reserven und den auf dem LiquidationsÃ¼ber­schuss lastenden Steuern (vgl. hinsichtlich stiller Reserven VGr, 27. MÃ¤rz 1984, SR 70/ 1983 mit Hinweis auf RB 1978 Nr. 39). Es ist daher nach wie vor angezeigt, diese Fakto­ren, welche den Verkehrswert nicht bÃ¶rsenkotierter Titel im gewÃ¶hnlichen GeschÃ¤ftsver­kehr mit beeinflussen, bei der Bestimmung des Schenkungssteuerwerts angemessen mit zu berÃ¼cksichtigen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Hinsichtlich der HÃ¶he der dergestalt zu berÃ¼cksichtigenden latenten Steuern bei der Unternehmensbewertung folgt das Verwaltungsgericht der sogenannten "Halbwertmetho­de", der Pauschalierung zum halben Steuersatz, ausgehend von einem fÃ¼r die Bundes-, Staats- und Gemeindesteuern reprÃ¤sentativen HÃ¶chstsatz. Damit wird berÃ¼cksichtigt, dass die Steuer nicht am Stichtag bezahlt werden muss und dass Ã¼ber die tatsÃ¤chliche Steuerlast eine gewisse Unsicherheit besteht (SR 87/0069). Allenfalls steht den Parteien die MÃ¶glich­keit offen, diese latenten Steuern als Teil einer umfassenden Unternehmensbewertung nachzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Rz. 8 Wegleitung sieht im Grundsatz vor, dass am Bewertungstag bereits vorher­sehbare ausserordentliche zukÃ¼nftige VerhÃ¤ltnisse bei der Ermittlung des Ertragswerts an­gemessen berÃ¼cksichtigt werden kÃ¶nnen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Der Rekurrent behauptet, die 1996 und 1997 in die Pensionskasse Ã¼berwiesenen BetrÃ¤ge von insgesamt Fr. 1'800'000.- zur Verbesserung der Vorsorge des Kaders und der Mitarbeiter seien bei der Bewertung der Aktien der X AG zu Unrecht durch die Rekurs­gegnerin nicht berÃ¼cksichtigt worden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Den Akten kann fÃ¼r den Zeitpunkt des schenkungssteuerrechtlich relevanten Stichtags bezÃ¼glich des Ausbaus des Vorsorgeplans der X AG nur wenig entnommen wer­den. Der Pflichtige hat behaupten lassen, der fragliche Ausbau habe damals "bereits festge­standen". Abgeschlossene VersicherungsvertrÃ¤ge oder wenigstens feste Zusagen gegenÃ¼ber den Mitarbeitern hinsichtlich dieses Ausbaus des Vorsorgeplans sind jedoch nicht vorge­legt, ja nicht einmal behauptet worden. In den Akten findet sich einzig eine Telefax-Mit­teilung eines Versicherungsbrokers, datiert 30. Januar 95, an den damaligen Steuerberater des Pflichtigen, mit welchem ein Grobkonzept fÃ¼r die EinfÃ¼hrung einer erweiterten Kader­vorsorge des "gemeinsamen Kunden" Ã¼bermittelt wurde. Weiter hÃ¤lt dieser Fax fest, dass der Versicherungsbroker noch nicht wisse, "in welcher GrÃ¶ssenordnung die X AG pro 1994 noch belastet werden soll" und er deswegen den Vorschlag in zwei Teile gliedere. Diese VorschlÃ¤ge selbst hat der Pflichtige nicht weiter substanziert bzw. eingereicht. Ob in der Folge einer dieser VorschlÃ¤ge Ã¼berhaupt realisiert wurde oder ob die grÃ¶sstenteils erst rund zwei Jahre nach dem Stichtag realisierte Verbesserung der Vorsorge aufgrund anderer Konzepte verwirklicht wurde, ist offen. An weiteren Behauptungen, welche den Stand des Projektes der X AG zur Verbesserung der Personalvorsorge stichtagbezogen darlegen, fehlt es vollstÃ¤ndig. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Zu Recht hat damit die Vorinstanz bezÃ¼glich des relevanten Stichtags (3. Februar 1995) das Vorliegen eines bereits voraussehbaren zukÃ¼nftigen ausserordentlichen Ereignis­ses im Sinne von Rz. 8 Wegleitung verneint. Es hat aus damaliger Sicht jedenfalls bereits hinsichtlich der grundsÃ¤tzlichen Verpflichtung aber auch bezÃ¼glich des Ausmasses der zu­kÃ¼nftigen Belastung des Unternehmenserfolgs an der Vorhersehbarkeit gefehlt. Damit kann letztlich offen bleiben, ob die vorgenommene Zuwendung den Charakter eines ausser­ordentlichen Vorgangs im Sinn von Rz. 8 der Wegleitung hat. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Der Pflichtige hat bereits vor Vorinstanz wie auch vor Verwaltungsgericht die BerÃ¼cksichtigung der latenten Steuern auf dem LiquidationsÃ¼berschuss verlangt. Trotz klarer und bestÃ¤tigter Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts, an welcher nach dem Ge­sagten festzuhalten ist (E. 2), hat die Rekursgegnerin einen entsprechenden Abzug nicht gewÃ¤hrt. Die Sache ist hinsichtlich der Bemessung des diesbezÃ¼glichen Einschlags nach den GrundsÃ¤tzen der Halbwertmethode, mithin zur weiteren Untersuchung und zum Neu­entscheid, an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1.<span> </span></span><span>Der Rekurs wird teilweise gutgeheissen. Die Sache wird zur weiteren Untersuchung und zur AusfÃ¤llung eines neuen Einspracheentscheids im Sinn der ErwÃ¤gungen an die Finanzdirektion zurÃ¼ckgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>