<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00606</span></p><p><span> </span></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Fonti</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 23. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt David Husmann</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1963</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, meldete sich am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. Juni 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Hinweis auf psychische B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an (Urk. 8/13). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinte mit Verfügung vom 9. September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 einen Leistungsanspruch (Urk. 8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">63</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf eine dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 8/71/6) trat das hiesige Gericht mit Beschluss vom 3. Dezember 2014 nicht ein (Urk. 8/71/1-5; Prozess IV.2014.01163).</span></p><p><span>1.2</span><span> </span><span>Am 21. Januar 2015 meldete sich der Versicherte erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 8/73). D</span><span>ie IV-Stelle </span><span>holte </span><span>unter anderem bei</span><span>m Y.___</span><span> ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am </span><span>23. August 2016</span><span> erstattet wurde (Urk. </span><span>8/143/2-29</span><span>). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren </span><span>(Urk. 8/146; Urk. 8/153) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 10. April 2017</span><span> </span><span>sowohl </span><span>eine</span><span>n</span><span> Rente</span><span>nanspruch gestützt auf einen Invaliditätsgrad von </span><span>29 % als auch einen Anspruch auf berufliche Massnahmen (Urk. 8/157 = Urk. 2</span><span>).</span></p><p><br/></p><p><span>2.</span><span> </span></p><p><span>2.1</span><span> </span><span>Der</span><span> Versicherte erhob am </span><span>23. Mai 2017 </span><span>Beschwerde gegen die Verfügung vom </span><span>10. April 2017</span><span> (</span><span>Urk. </span><span>2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei </span><span>ihm eine Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen. Eventuell sei der medizinische Sachverhalt durch ein gerichtliches Obergutachten genauer abzuklären. Sub</span><span>even</span><span>tuell sei die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen mit der Anweisung, es seien Eingliederungsmassnahmen</span><span> </span><span>zu prüfen. In prozessualer Hinsicht bean</span><span>tragte er die Gewährung der </span><span>unentgeltlichen Rechtspflege (</span><span>Urk. 1 S. 2</span><span>). </span></p><p><span> </span><span>Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom </span><span>21. Juni 2017</span><span> (Urk.</span><span> 7</span><span>) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer am </span><span>11. Juli 2017</span><span> zur </span><span>Kenntnis gebracht (Urk. 9</span><span>).</span></p><p><span>2.2</span><span> </span><span>Mit Urteil heutigen Datums hat das Gericht über die Klage des Versicherten im Verfahren KK.2015.00019 entschieden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordnung über die Invalidenversicherung, IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), so ist im Beschwerdever</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren zu prüfen, ob im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2009 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, gestützt auf die medizinische Aktenlage sei ausgewiesen, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer seit dem 13. September 2014 nicht mehr als Lagermitarbeiter oder in einer anderen körperlich mittelschweren beziehungsweise schweren Tätigkeit arbeiten könne. Jedoch könne er jede leichte angepasste Tätigkeit in Wechselbelastung vollschichtig ausüben. Aufgrund eines vermehrten Pausen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darfs bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 80 % (S. 2 oben). Bei einem Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen von Fr. 75‘633.-- im Jahr 2015 sowie einem gestützt auf den Total</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert der Tabelle TA1 der Lohnstrukturerhebung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 ermittelten Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen von Fr. 53‘322.-- ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 29 %. Somit habe der Beschwerdeführer keinen Rentenanspruch (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein leidensbedingter Abzug sei nicht zu gewähren (S. 3 oben). Selbst wenn jedoch ein 5%iger leidensbedingter Abzug gewährt werden würde, würde bei einem Invaliditätsgrad von 33 % kein Rentenanspruch entstehen (S. 3 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit der Beschwerdeführer berufliche Massnahmen beantragt habe, sei fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten, dass es an der Eingliederungsbereitschaft fehle, weshalb keine beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Massnahmen möglich seien (S. 3 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daran hielt die Beschwerdegegnerin ohne weitere Ausführungen mit Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort fest (Urk. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 1), aus diversen – näher dargelegten - Gründen könne nicht auf das Y.___-Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, insbesondere nicht auf das psychiatrische Teilgutachten, abgestellt werden (S. 6 ff. Ziff. 14 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbst wenn von der Beweistauglichkeit des Y.___-Gutachtens auszugehen sei, so könne nicht unbesehen auf die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit abgestellt werden. Deren Stellungnahme sei als klares Indiz zu werten, dass beim Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer eine gesundheitliche Beeinträchtigung vorliege, welche Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit habe. In welchem Ausmass daraus eine Arbeitsfähigkeit resultiere, sei hingegen Sache der rechtsanwendenden Personen. Vom ehema</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ligen Arbeitgeber habe er die Kündigung erhalten, weil er nicht mehr tragbar beziehungsweise zumutbar gewesen sei. Bereits aus diesem Grund sei fraglich, wie sich die medizinisch-theoretisch ermittelte Arbeitsfähigkeit auf einem Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsmarkt umsetzen lassen könnte, der keine Toleranz und Kapazitäten für „schwierige“ Arbeitnehmer habe. Dazu kämen das fortgeschrittene Alter und die Abwesenheit vom Arbeitsmarkt seit dem Jahr 2011. Auch diese Umstände müssten zum Schluss führen, dass er die theoretisch ermittelte Arbeitsfähigkeit seitens der Y.___-Gutachter im realen Arbeitsmarkt nicht mehr umsetzen könne. Die von den Y.___-Gutachtern ermittelte Restarbeitsfähigkeit sei damit durch die rechtsanwendende Behörde deutlich tiefer anzusetzen (S. 8 f. Ziff. 20).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann beanstandete der Beschwerdeführer sowohl die Höhe des Validen- (S. 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ziff. 22) wie auch des Invalideneinkommens (S. 10 Ziff. 23 f.). Selbst wenn auf das Y.___-Gutachten und die darin attestierte Arbeitsfähigkeit von 80 % abgestellt würde, resultiere im Minimum ein Invaliditätsgrad von 47 %, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">womit er im Minimum Anspruch auf eine Viertelsrente habe (S. 11 ff. Ziff. 25 ff.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich machte der Beschwerdeführer im Sinne eines Subeventualantrages geltend, sofern im vorliegenden Fall von einer verbleibenden Restarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit auszugehen sei, habe er Anspruch auf Integrationsmassnahmen zur Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reitung auf die berufliche Eingliederung im Rahmen der sozialberuflichen Reha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">litation und auf Beschäftigungsmassnahmen (S. 13 Ziff. 33). Alternativ sei die Durchführung eines Arbeitsversuches zu prüfen (S. 14 Ziff. 35). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin einen Leistungsanspruch zu Recht verneinte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Erstanmeldung vom 8. Juni 2012 stellte sich der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand des Beschwerdeführers folgendermassen dar: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Hausarzt des Beschwerdeführers, Dr. med. Z.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Allgemeine Innere Medizin, führte im Bericht vom 14. März 2012 (Urk. 8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27/19-20) aus, der Beschwerdeführer könne sich nicht konzentrieren, leide an Schlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit, Kopfschmerzen und multiplen somatischen Störungen (Ziff. 2a). Er sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fälschlicherweise eines sexuellen Übergriffs auf seine Tochter beschuldigt worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Ziff. 3). Der Beschwerdeführer sei nicht arbeitsfähig (Ziff. 7 f.). Er nannte als Diagnose eine reaktive Depression (Ziff. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diversen Attesten attestierte er dem Beschwerdeführer seit dem 21. September 2011 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 8/14/1-3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer wurde vom 21. Juni bis 20. Juli 2012 im A.___ aufgrund einer Sigmadivertikulose hospitalisiert (Austrittsbericht vom 19. Juli 2012, Urk. 8/27/10-12). Ende April 2012 sei beim Beschwerdeführer bei einer Sigmadivertikulitis eine diagnostische Laparoskopie mit Spülung und Drainage erfolgt. Seither sei der Beschwerdeführer nie ganz beschwerdefrei gewesen, wobei es Anfang Mai 2012 zu einer Schmerzexazerbation und zum Ansteigen der Entzündungsparameter gekommen sei (S. 3 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Hospitalisierung im A.___ wurde der Beschwerdeführer mehrfach operativ behandelt (vgl. Operationsberichte vom 22. Juni 2012, Urk. 8/27/13-14, sowie vom 8. Juli 2012, Urk. 8/27/15, und vom 12. Juli 2012, Urk. 8/27/16). Ihm wurde vom 21. Juni bis 3. August 2012 eine 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit attestiert (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Auftrag der Beschwerdegegnerin erstatteten Ärzte des B.___ am 27. August 2013 ein bidisziplinäres Gutachten (Urk. 8/43/1-8; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrisches Teilgutachten Urk. 8/43/9-16). Anlässlich der Begutachtung habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführer angegeben, er leide an dauernden Schmerzen im rechten Hemiabdomen. Nach 30-minütigem Gehen würden sich die Schmerzen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stärken und längeres Gehen sei wegen Ausstrahlung der Schmerzen ins rechte Bein nicht möglich. Die Beschwerden hätten im Jahr 2011 begonnen, als er unschuldig in Untersuchungshaft gewesen sei. Aktuell könne er sich auch weniger konzentrieren und sei vermehrt vergesslich (S. 3 f. Ziff. 4.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (S. 6 Ziff. 6.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">persistierende Abdominalbeschwerden im rechten Unterbauch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die klinisch-internistische Untersuchung habe weitgehend unauffällige Befunde ergeben. Auffallend sei einzig eine starke Druckdolenz bei leichtestem Druck auf den rechten Unterbauch gewesen. Aufgrund der Tatsache, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerdeführer postoperativ wegen der persistierenden Beschwerden nie fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ärztlich nachkontrolliert worden sei, hätte ein viszeralchirurgisches Konsilium eingeholt werden sollen. Leider sei der Beschwerdeführer allen angebotenen Ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">minen unentschuldigt ferngeblieben. Es bleibe die Feststellung, dass in den mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lichen somatischen Untersuchungen kein Anhaltspunkt für eine Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kung der Arbeitsfähigkeit habe objektiviert werden können (S. 7 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Rahmen der psychiatrischen Exploration habe sich folgender psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">patho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">logischer Befund ergeben: Der Beschwerdeführer sei wach und zu allen Quali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">täten orientiert. Es habe eine leichte Konzentrationsstörung festgestellt werden können. Die Fähigkeit zum abstrakten Denken und die Auffassungsgabe würden leicht reduziert imponieren. Die Merkfähigkeit sei leicht reduziert. Im formalen Denken sei er geordnet, leicht- bis mittelgradig eingeengt und leichtgradig verlangsamt. Es sei Gedankenkreisen und starkes Grübeln festzustellen. Er sei affektiv deprimiert, klagsam und die Schwingungsfähigkeit sei vermindert. Es zeige sich eine starke innere Unruhe. Die subjektive Grundstimmung werde als herabgesetzt geschildert. Er leide an Zukunftsängsten. Der Antrieb werde als herabgesetzt geschildert und sei objektiv psychomotorisch reduziert. Er sei ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mindert entscheidungsfreudig und das Selbstwertgefühl sei reduziert. Die Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dächt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nisleistung werde als vermindert angegeben. Zwangsgedanken seien nicht zuverlässig von Intrusionen abgrenzbar. Sodann habe er Flashbacks und es sei ein kognitives Vermeiden festzustellen wie auch ein sozialer Rückzug. Anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nestisch seien Suizidgedanken festzuhalten, wobei keine aktuelle Suizidalität bestehe. Der Appetit sei reduziert (psychiatrisches Teilgutachten S. 6 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In der Gesamtschau ergebe sich das Bild einer mittelgradigen depressiven Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sode. Der Beschwerdeführer beklage eine Reihe an Symptomen, welche aspekt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mässig an eine posttraumatische Belastungsstörung erinnerte, jedoch sei das Hauptkriterium dafür nicht erfüllt. Zwar stelle eine Inhaftierung infolge einer falschen Anschuldigung durch ein Familienmitglied zweifelsohne ein sehr unan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">genehmes und einschneidendes Ereignis dar, jedoch könne es nicht als Ereignis von katastrophalem Ausmass interpretiert werden (psychiatrisches Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gutachten S. 7 oben). Aktuell sei die Arbeitsfähigkeit für alle beruflichen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keiten wegen der psychomotorischen und kognitiv-mnestischen Defizite sowie wegen verminderter emotionaler Belastbarkeit eingeschränkt (psychiatrisches Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gutachten S. 8 Mitte sowie Gesamtgutachten S. 7 Mitte). Eine leitlinienge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">treue Behandlung der affektiven Störung könne möglicherweise den psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schen Gesundheitszustand verbessern (psychiatrisches Teilgutachten S. 8 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aus gesamtgutachterlicher Sicht sei der Beschwerdeführer für die angestammte Tätigkeit als Lagerist sowie für jede andere körperlich leichte und mittelschwere Tätigkeit zu 60 % arbeitsfähig (entsprechend fünf Stunden pro Tag; Gesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">achten S. 7 Ziff. 7.2 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 17. April 2014 (Urk. 8/52; vgl. zum Ganzen auch bereits Bericht vom 13. Juni 2012, Urk. 8/27/17-18) diagnostizierten Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und dipl. Psych. FH D.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine mittelgradige depressive Störung mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) sowie eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1; Ziff. 1.1). Der Beschwerdeführer sei von November 2011 bis Juli 2013 in Behandlung gewesen und habe sich danach erst wieder im Januar 2014 gemeldet (Ziff. 1.2). Aktuell würden sich beim Kläger eine gedrückte Stimmung sowie Verminderung von Antrieb und Aktivität zeigen. Die Fähigkeit zu Freude, das Interesse und die Konzentration seien stark vermindert. Nach jeder kleinsten Anstrengung trete ausgeprägte Müdigkeit auf. Der Schlaf sei meist gestört. Das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen seien immer beeinträchtigt. Zudem werde der aktuelle Befund durch „somatische“ Schmerzen begleitet (Ziff. 1.4 Befund). Der weitere Verlauf hänge stark von der somatischen Situation ab. Es sei eine Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie indiziert, um dem depressiven Geschehen entgegenzuwirken (Ziff. 1.4 Prognose). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der bisherigen sowie jeder anderen Tätigkeit sei von einer Arbeitsfähigkeit von 60 % auszugehen (Ziff. 1.6 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 31. März 2014 wiederholte Dr. Z.___ weitgehend das im Bericht vom März 2012 (vorstehend E. 3.2) Gesagte (Urk. 8/56/4-6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, welcher bereits am bidisziplinären Gutachten des B.___ vom 27. August 2013 mitgewirkt hatte (Urk. 8/43; vgl. vorstehend E. 3.4), diagnostizierte in seinem Low Level Assessment zu Handen der Krankentaggeldversicherung basierend auf die Untersuchung vom 23. April 2014 eine mittelgradige bis schwere de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressive Episode (ICD-10 F32.2). Der Versicherte sei durch leichte motorische Unruhe, Grimassieren sowie dumpfe, nuschelnde Stimme aufgefallen. Formal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">danklich sei er stark eingeengt mit häufigem Grübeln und teils Gedanken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drängen. Kognitiv-nmestisch defizitär lägen Konzentrations- und Merkfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen vor. Affektiv sei der Versicherte stark herabgesetzt, die Schwing</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungsfähigkeit sei stark vermindert mit innerer Unruhe, das Selbstwertgefühl sei ebenfalls stark herabgesetzt. Es bestehe keine akute Suizidalität bei häufigen Suizidgedanken. Der Versicherte sei aktuell in sämtlichen in Frage kommenden Tätigkeiten zu maximal 20 % arbeitsfähig. Eine Verbesserung der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit könne in erster Linie durch eine leitlinienkonforme Behandlung der depressiven Episode erreicht werden (Urk. 8/56 S. 7 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Seit der rentenablehnenden Verfügung vom 9. September 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kamen im Wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen folgende Arztberichte neu zu den Akten:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 13. September 2014 wurde beim Beschwerdeführer aufgrund persistierenden Beschwerden im Unterbauch im F.___ eine offene Adhäsio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lyse durchgeführt (Urk. 8/143/32-33).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sechs Wochen nach dem besagten operativen Eingriff habe der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer über eine unveränderte Schmerzsituation berichtet (Bericht vom 7. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2014, Urk. 8/143/39-40 S. 1). Dieser Verlauf sei nicht ganz uner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wartet. Aktuell bestehe kein Verdacht auf eine chirurgische Komplikation (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ hielt mit Stellungnahme vom 20. Dezember 2014 zu Handen des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers daran fest, dass Letzterer aufgrund der chronischen Abdominalschmerzen sowie wegen der depressiven Störung zu 100 % arbeitsunfähig sei (Urk. 8/72/1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Bericht vom 30. Januar 2015 (Urk. 8/75) von dipl. Psych. FH D.___ ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht in weiten Teilen demjenigen vom 17. April 2014 (vgl. dazu vorstehend E. 3.5). Nunmehr attestierte er dem Beschwerdeführer in Übereinstimmung mit Dr. Z.___ jedoch eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Bei einer angepassten Tätigkeit mit angepasstem Druck seitens des Arbeitgebers könne von einer 20%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden (S. 2 Mitte).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 23. August 2016 wurde im Auftrag der Beschwerdegegnerin durch Ärzte des Y.___ ein polydisziplinäres Gutachten erstellt (Urk. 8/143/2-29). Es wurden folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit festgehalten (S. 25 Ziff. 5.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Abdominalschmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Sigmadivertikulitis perforata</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Gutachter erhob folgenden Befund (S. 14 f. Ziff. 4.1.2): Der Beschwerdeführer habe sich ausgesprochen langsam und träge bewegt, habe nur zögerliche Auskünfte gegeben und sich passiv verhalten. Er habe jegliche Aktivitäten im Alltag negiert, was in diesem Ausmass nicht glaubhaft erscheine. Die ganze Beschwerdeschilderung sei durch diffuse Angaben gekennzeichnet mit deutlicher Tendenz zur Passivität und Symptomverdeutlichung. Er sei bei klarem Bewusstsein und voll orientiert gewesen. Der Gedankengang entfalte sich formal geordnet und inhaltlich unauffällig. Hinweise für ein psychotisches Geschehen seien nicht zu beobachten gewesen. Konzentration und Aufmerk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samkeit seien durch eine gewisse Lustlosigkeit gekennzeichnet. Die Kooperation sei knapp genügend, eine kognitive Störung der Wahrnehmung, der Auffassung oder des Gedächtnisses könne weder klinisch noch anhand des durchgeführten Mini-Mental-Status nachgewiesen werden. Die höheren Ich-Funktionen seien intakt. Psychomotorisch präsentiere sich der Beschwerdeführer weder agitiert noch gehemmt. Im Affekt zeige er sich klagsam, verlangsamt, wobei eine eigent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche bedrückte Stimmungslage nicht erkennbar sei. Hinweise für eine schwere depressive Symptomatik mit vitaler Traurigkeit, Antriebsstörung oder Suizidgedanken seien ebenfalls nicht vorhanden. Der affektive Rapport zum Untersucher sei durch Trägheit bestimmt. Während des Gesprächs würden keine Stimmungseinbrüche oder affektive Blockierungen stattfinden. Hinweise für Angst- oder Zwangssymptome seien nicht vorhanden. Die Fähigkeit zur Modu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">la</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion der Affekte erscheine intakt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beim Beschwerdeführer könne keine objektiv ableitbare und durch Befunde unterlegbare psychische Störung genannt werden (S. 15 Ziff. 4.1.3.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gastroenterologe führte aus, seit der Divertikulitis und den Folge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen würden beim Beschwerdeführer abdominale Schmerzen persistieren, welche im Verlauf auf Adhäsionen im Bauchraum zurückgeführt worden seien. Die Schmerzen hätten aber auch nach der Adhäsiolyse im Jahr 2014 ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dauert. Die Ursache der Beschwerden bleibe unklar. Es sei nicht auszuschliessen, dass die Beschwerden von Seiten der Adhäsionen, welche schwierig zu beweisen wären, sowie auch aufgrund einer bakteriellen Überwucherung des Dünndarms nach mehrfacher Laparotomie kommen könnten. Letztlich seien aber auch gänzlich andere Ursachen wie etwa eine Porphyrie oder eine Bleiintoxikation als Schmerzursache nicht auszuschliessen, wenn auch wegen des zeitlichen Zusammenhangs mit der ersten Operation unwahrscheinlich (S. 24 Ziff. 4.3.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Zusammenfassung der orthopädischen Untersuchung unterbleibt mangels </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relevanter Diagnose und attestierter Arbeitsunfähigkeit (vgl. Urk. 8/143 S. 19-24</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) sowie mangels Kritik durch den Beschwerdeführer (vgl. Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mindestens seit Januar 2015 sei aus gastroenterologischer und damit auch poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disziplinärer Sicht aufgrund der bestehenden chronischen Abdominalbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Lagerist wie auch für sämtliche Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten mit Heben und Tragen schwerer Lasten von einer 100%igen Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auszugehen. Dagegen bestehe in einer körperlich leichten, adaptierten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeit unter Wechselbelastung eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vollschichtig realisierbar mit erhöhtem Pausenbedarf). Aus psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestehe keine Arbeitsunfähigkeit (S. 26 Ziff. 6.2). Insbesondere fehle beim Kläger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aktuell ein nennenswerter depressiver Affekt, der über die Trägheit hinausgehe (S. 18 Ziff. 4.1.6). Der Kläger zeige sich im Affekt zwar klagsam und verlang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samt, eine eigentliche bedrückte Stimmungslage sei aber nicht erkennbar. Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise für eine schwere depressive Symptomatik mit vitaler Traurigkeit, An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">triebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung oder Suizidgedanken seien ebenfalls nicht vorhanden (S. 15 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Y.___-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten beruht auf für die strittigen Belange umfassenden Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">such</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungen und berücksichtigt die vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer geklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den in angemessener Weise. Sodann wurde es in Kenntnis der und in Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">andersetzung mit den Vorakten erstattet und trägt der konkreten medizinischen Situation Rechnung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gutachten leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein und die vorgenommenen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit werden a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">usführlich begründet. Es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist für die Beantwortung der Fragen umfassend und erfüllt die praxisgemässen K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">riterien (vgl. vorstehend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 1.5) vollumfänglich, so dass für die Entscheidfindung darauf abgestellt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die seit dem rentenablehnenden Entscheid vom 9. September 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erstatteten ärztlichen Berichte lassen auf einen veränderten Gesundheitszustand schliessen. Trotz eines weiteren operativen Eingriffes am Bauch im September 2014 persi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stieren insbesondere die Bauchschmerzen. Der gastroenterologische Y.___-Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter führte zwar aus, dass letztlich nicht vollends klar sei, auf was die Beschwerden konkret zurückzuführen seien. Es würden diverse Ursachen in Frage kommen, welche letztlich allesamt somatischer Natur seien. Es ist nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar, dass deshalb für die letzte Tätigkeit mit teilweise Heben und Tragen schwerer Lasten eine vollständige Arbeitsunfähigkeit besteht, eine körperlich leichte Tätigkeit unter Wechselbelastung jedoch zu 80 % zumutbar ist (100 %-Pensum mit erhöhtem Pausenbedarf von 20 %). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In psychischer Hinsicht ist von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes auszugehen. Der psychiatrische Y.___-Gutachter führte aufgrund des erhobenen Befundes aus, der Beschwerdeführer sei zwar klagsam, es fehle aber an einer eigentlichen bedrückten Stimmungslage (vorstehend E. 4.5.2). Zwar fällt die Trägheit des Beschwerdeführers auf, daraus kann jedoch nicht auf eine inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherungsrechtlich relevante psychische Krankheit geschlossen werden. Insbesondere zeigt sich eine Verbesserung beim Vergleich des durch die Y.___-Gutachter erhobenen Befundes mit jenem, den der psychiatrische Gutachter des B.___ erhoben hatte (vorstehend E. 3.4, vgl. auch E. 3.7): Es fehlt nicht nur an einer eigentlichen bedrückten Stimmungslage sowie an einer Antriebsstörung, sondern es wurden aktuell weder Konzentrationsprobleme noch Suizidgedanken festgestellt (vorstehend E. 4.5.2). Seitens der B.___-Gutachter wurde auch über Gedankenkreisen und starkes Grübeln, eine starke innere Unruhe berichtet und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgehalten, der Beschwerdeführer sei objektiv psychomotorisch reduziert. Abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehen davon, dass er vom Y.___-Gutachter als „psychomotorisch weder agitiert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noch gehemmt“ beschrieben wurde, sind alle anderen Punkte offenbar nicht mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auffallend vorhanden. Als zusätzlicher Hinweis auf eine Verbesserung des psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Gesundheitszustands ist schliesslich die fünf- bis sechswöchige Indien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reise im Dezember 2015 in Begleitung eines Kollegen zu nennen, zumal eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">solche mit Alltagsaktivitäten aber auch zwischenmenschlichen Kontakten in Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bindung steht (Urk. 8/143 S. 14 Ziff. 4.1.1.2, S. 16 Ziff. 4.1.3.2, S.17 Ziff. 4.1.3.4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbst wenn jedoch von einer (höchstens mittelgradigen) depressiven Störung aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen wäre, wie dies der behandelnde Psychologe nach wie vor </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tizierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E. 4.4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, würde dies an der zumutbaren Restarbeitsfähigkeit nichts ändern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Denn nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist eine invalidisierende Wirkung einer leichten respektive mittelschweren depressiven Störung – sofern die depressive Symptomatik nicht ohnehin in invalidenversicherungsrechtlich nicht relevanten ungünstigen psychosozialen Faktoren ihre hinreichende Erklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung findet (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und auf die familiäre Problematik, welche Einfluss auf die psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chische Befindlichkeit des Beschwerdeführers habe, weist auch der behandelnde Psychologe hin; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8/27/14 Ziff. 3 sowie Urk. 8/75/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) – zwar nicht schlecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin auszuschliessen. Deren Annahme bedingt jedoch, dass eine konse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quente Depressionstherapie befolgt wird, deren Scheitern das Leiden als resi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stent ausweist. Fehlt es daran, ist in der Regel keine invalidisierende Wirkung des Gesundheitsschadens anzunehmen (vgl. etwa Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_863/2015 vom 7. Januar 2016 E. 1, 8C_303/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 mit weiteren Hinweisen und 9C_369/2014 vom 19. November 2014). Es sind daher die Umstände des konkreten Falls zu berücksichtigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend kann von einer Ausschöpfung der therapeutischen und medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tösen Behandlungsmöglichkeiten nicht gesprochen werden. Ob aktuell eine am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bulante Therapie stattfindet, ist unklar, da der letzte Bericht des behandelnden Psychologen vom 30. Januar 2015 datiert. Gegenüber dem psychiatrischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachter gab der Beschwerdeführer jedoch an, er habe zwei bis drei Termine monatlich bei seinem Psychologen (vgl. Urk. 8/143/14 Ziff. 4.1.1.2). Die grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzliche Therapiemotivation des Beschwerdeführers ist fraglich (Urk. 8/143/17 Ziff. 4.1.3.3). Eine (teil-)stationäre Behandlung wurde sodann bislang noch keine durchgeführt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausserdem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> findet keine effiziente Pharmakotherapie statt, da im Rahmen der Untersuchungen beim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Serumspiegel von Citalopram </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter der Nachweisgrenze lag (Urk. 8/143/17 Ziff. 4.1.3.3). Dass das Fehlen ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner effizienten Pharmakotherapie nicht per se auf das Fehlen einer psychischen Erkrankung schliessen lässt, versteht sich von selbst (vgl. dazu die Vorbringen des Beschwerdeführers, Urk. 1 S. 7 Ziff. 17). Dies ist denn auch nicht der einzige Umstand, sondern es sind sämtliche eben genannten Umstände, welche auf un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genügende Therapiebemühungen schliessen lassen. In Anbetracht dieser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nügenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Therapiebemühungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könnte einem allfälligen depressiven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Leiden des Beschwerdeführers keine invalidisierende Wirkung zuerkannt werden (vgl. zum Zusammenwirken von Recht und Medizin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachstehend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 5.4.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer rügte, die psychiatrische Begutachtung am Y.___ sei mit einer Stunde zu kurz gewesen für eine fundierte psychiatrische Befunderhebung (Urk. 1 S. 6 Ziff. 15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Beschwerdeführer beanstandete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dauer der Begutachtung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichts des umfassenden und detailliert begründeten Gutachtens nicht gegen dessen Verlässlichkeit. Denn für den Aussagegehalt eines medizinischen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens kommt es in erster Linie darauf an, ob die Expertise inhaltlich voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständig und im Ergebnis schlüssig ist. Trifft dies - wie hier - zu, ist die Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sdauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätzlich nicht entscheidend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Im Übrigen liegt es in der Natur der Sache, dass eine psychiatrische Begutachtung sich nicht auf einen gleich langen Beobachtungszeitraum stützen kann wie die Berichte behandeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Fachleute. Dies allein vermag den Beweiswert einer Expertise nicht zu schmä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">statt vieler: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgericht 9C_671/2012 vom 15. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2012 E. 4.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann ist nicht zu beanstanden, dass der psychiatrische Y.___-Gutachter das Vorliegen einer posttraumatischen Belastungsstörung verneinte - was übrigens auch bereits vom psychiatrischen Gutachter des B.___ verneint wurde (vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.4). Wie von beiden Gutachtern nachvollziehbar ausgeführt wurde, ist die falsche Anschuldigung betreffend den Beschwerdeführer, er habe seine Tochter vergewaltigt, weshalb er mehrere Wochen in Untersuchungshaft kam, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwar nachvollziehbar belastend für den Beschwerdeführer, jedoch fehlt es diesem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ereignis an der erforderlichen aussergewöhnlichen Schwere. Dazu gehören bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spielsweise eine durch Naturereignisse oder Menschen verursachte Katastrophe, eine Kampfhandlung, ein schwerer Unfall oder Zeuge des gewaltsamen Todes anderer oder selbst Opfer von Folterung, Terrorismus, Vergewaltigung oder anderen Verbrechen zu sein (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dilling/Mombour/Schmidt [Hrsg.], Internationale Klassifikation psychischer Störungen; ICD-10 Kapitel V (F) Klinisch-diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Leitlinien, 10. Aufl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2015, S. 207 f.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter machte der Beschwerdeführer geltend, der im psychiatrischen Teilgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten des Y.___ gemachte Hinweis auf den Mini-Mental-Test könne keinen weiteren Aufschluss über seine psychische Erkrankung geben, da dieser Test zur Diagnose von Demenz und Alzheimer verwendet werde und diese Untersuchung für das vorliegende Beschwerdebild nichts zur Sache tue (Urk. 1 S. 7 Ziff. 17). Der Mini-Mental-Test ist ein Kurztest zur Beurteilung der geistigen Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (vgl. Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch, 266. Aufl., 2014, S. 1363). Es ist zutreffend, dass beim Beschwerdeführer aktuell - soweit aktenkundig - keine Problematik der geistigen Leistungsfähigkeit vorliegt und der Nutzen des besagten Kurztestes daher fraglich erscheint. Jedoch kommt den medizinischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Experten bezüglich der Wahl der Untersuchungsmethoden ein weiter Ermessens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spielraum zu (Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e des Bundesgerichts 8C_768/2012 vom 24. Januar 2013 E. 3 mit Hinweisen). Zudem ist weder ersichtlich noch wurde vom Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer etwas dazu ausgeführt, inwiefern das Durchführen dieses Testes die Beweiskraft des Gutachtens vermindern würde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erfüllt insbesondere auch das psychiatrische Teilgutachten die erforderlichen Kriterien (vorstehend E. 1.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abgesehen vom psychiatrischen Teilgutachten beanstandete der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer das Y.___-Gutachten nicht. Er machte einzig geltend, es sei fraglich, wie sich diese medizinisch-theoretisch ermittelte Restarbeitsfähigkeit von 80 % auf dem Arbeitsmarkt umsetzen lasse. Er habe von seinem ehemaligen Arbeitgeber die Kündigung erhalten, weil er nicht mehr tragbar gewesen sei. Sodann existie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">re auf dem Arbeitsmarkt keine Toleranz und Kapazität für „schwierige“ Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmer. Erschwerend würden auch das fortgeschrittene Alter und die Absenz vom Arbeitsmarkt seit dem Jahr 2011 hinzukommen. Dies alles führe dazu, dass seitens der rechtsanwendenden Behörde die ermittelte Restarbeitsfähigkeit deutlich tiefer anzusetzen sei (Urk. 1 S. 8 f. Ziff. 20). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festgehalten (E. 5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1), hat sich das Bundesgericht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schiedentlich, so auch jüngst, über das Zusammenwirken von Recht und Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zin bei der konkreten Rechtsanwendung geäussert. Danach ist es sowohl den begutachtenden Ärzten al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s auch den Organen der Rechtsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendung aufgege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben, die Arbeitsfähigkeit im E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inzelfall mit Blick auf die nor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mativ vorgegebenen Kriterien zu beurteilen. Die medizinischen Fachpersonen und die Organe der Rechtsanwendung prüfen die Arbeitsfähigkeit je aus ihrer Sicht (BGE 137 V 64 E. 5.1). Bei der Abschätzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ng der Folgen aus den diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierten gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Beeinträchtigungen nimmt zuerst der Arzt Stellung zur Arbeitsfähigkeit. Seine Einschätzung ist ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e wichtige Grundlage für die an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessende juris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Beurteilung der Frage, welche Arbeitsle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">istung der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person noch zugemutet werden kann (BGE 140 V 193 E. 3.2; Ulrich Meyer, Der Rechtsbegriff der Arbeitsunfähigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t und seine Bedeutung in der So</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung, namentlich für den Einkomme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nsvergleich in der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung, in: Schmerz und Arbeitsunfähigkeit, Schaffhauser/Schlauri [Hrsg.], 2003</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, S. 49).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend besteht, da sich die Y.___-Gutachter an die massgebenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedingungen gehalten haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 5.1 ff.), kein Raum, um von der von ihnen attestierten Restarbeitsfähigkeit abzuweichen beziehungsweise diese tiefer anzusetzen. Zudem wären die vom Beschwerdeführer genannten Faktoren (vorstehend E. 5.4.1) - sofern es sich um eigenständige Abzugsfaktoren handelt - unter dem Titel des leidensbedingten Abzuges zu prüfen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das eingeholte Y.___-Gutachten allen praxisgemässen Kriterien vollumfänglich genügt, so dass darauf abzustellen ist. Demnach ist der Sachverhalt dahingehend erstellt, dass der Beschwerdeführer seit Januar 2015 in seiner bisherigen Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig ist, ihm die Ausübung einer leidensangepassten Tätigkeit jedoch vollschichtig mit einer Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 80 % zumutbar ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der Beschwerdeführer verlangt, es seien weitere Abklärungen durchzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führen (Urk. 1 S. 9 Ziff. 21), kann darauf in antizipierter Beweiswürdigung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zichtet werden (BGE 127 V 491 E. 1b S. 494 mit Hinweisen). Der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand und die medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit sind aufgrund der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischen Akten hinreichend abgeklärt. Von weiteren Untersuchungen wären</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine neuen Erkenntnisse zu erwarten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen sind schliesslich die erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlichen Einschränkung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p><br/></p><p><span> </span><span>Ist</span><span> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versi</span><span>cherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstruktur</span><span>er</span><span>hebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall </span><span>gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berück</span><span>sich</span><span>tigen sind (BGE 139 V 28 </span><span>E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundes</span><span>gerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegebenen LSE herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">revisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">muth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einem ersten Schritt ist das Valideneinkommen im Zeitpunkt des hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Rentenbeginns (2015) festzulegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging aufgrund der Angaben im IK-Auszug von einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Jahr 2010 erzielten Einkommen bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 72‘969.-- au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s, welches indexiert auf das Jahr 2015 ein Jahreseinkommen von Fr. 75‘633.-- ergibt (Urk. 8/144; IK-Auszug Urk. 8/112). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend, aufgrund der Angaben der G.___ hätte er im Jahr 2011 Fr. 74‘100.-- (Fr. 5‘700.-- x 13) erzielt (Urk. 1 S. 9 f. Ziff. 22; vgl. auch Arbeitgeberfragebogen Urk. 8/19/11 Ziff. 2.11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer meldete sich ab dem 21. September 2011 bei seiner damaligen Arbeitgeberin, der G.___, krank (Urk. 8/27/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Davor war er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Untersuchungshaft (vgl. Ärztliches Zeugnis Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 27. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r 2011, Urk. 8/14/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob auf den ab 1. März 2011 vereinbarten Lohn von Fr. 5‘700.-- abzustellen ist, kann offen bleiben, da selbst bei Berücksichtigung des höheren Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens gemäss der Argumentation des Beschwerdeführers von Fr. 74‘100.--, welches angepasst an die Lohnentwicklung (vgl. </span><a href="http://www.bfs.admin.ch"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">www.bfs.admin.ch</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Tabelle T39 Entwicklung der Nominallöhne 1976-2015, Männer 2012-2015) im Jahr 2015 gerundet Fr. 76‘045.-- (Fr. 74‘100.-- x 1.008 x 1.008 x 1.007 x 1.003) betragen würde, kein rentenbegründender Invaliditätsgrad entsteht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einem zweiten Schritt ist das Invalideneinkommen zu berechnen. Dabei ist nach dem in Erwägung 5 Gesagten von einer zumutbaren Restarbeitsfähigkeit von 80 % auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging gestützt auf den Totalwert des Monatlichen Brutto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohns (Zentralwert) nach Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Privater Sektor, 2014 (Tabelle TA1_tirage_skill_level, Total, Männer, Kompe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niveau 1) bei einer betriebsüblichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden (Tabelle T03.02 2004-2015, betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungen) sowie bei einer Arbeitsfähigkeit von 80 % und einer Nominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklung von 0.3 % von einem Invalideneinkommen von Fr. 53‘322.-- aus (Fr. 5‘312.-- x 12 : 40 x 41.7 x 0.8 x 1.003).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt, da er keine körperlich schweren Arbeiten mehr ausüben könne, seien ihm Tätigkeiten in der Produktion nicht mehr zumutbar. Vielmehr sei aufgrund des Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">profils von einer möglichen Tätigkeit im Bereich der sonstigen Dienstleistungen entsprechend einem monatlichen Einkommen von Fr. 4‘443.-- beziehungsweise einem Jahreseinkommen von Fr. 48‘315.-- auszugehen (Urk. 1 S. 11 Ziff. 26). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Invalideneinkommen ist entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers nicht gestützt auf den branchenspezifischen Tabellenlohn im Dienstleistungssektor zu ermitteln. Ihm sind körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeiten in sämt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Branchen zumutbar, weshalb die Beschwerdegegnerin zu Recht vom durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittlichen Monatseinkommen für einfache Tätigkeiten körperlicher Art (Kompetenzniveau 1) in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors gemäss LSE ausgegangen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tätigkeiten mit einem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht allzu eingeschränkten Anforderungsprofil, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie sie dem Beschwerdeführer zumutbar sind, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind auf dem ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt ausreichend vorhanden, wobei an leichte Montagetätigkeiten oder Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">troll- und Überwachungstätigkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, leichte Magazinerarbeiten oder Archivar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiten oder firmeninterne Briefpostverteilung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oder auch - wie von der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin angeführt (vgl. Urk. 2 S. 2 unten) - an leichte Tätigkeiten in der Produktion wie dem Überwachen und Bedienen von Produktionsanlagen, Nachbearbeiten von Fertigungsteilen, Durchführung von Sichtkontrollen oder an leichte Tätigkeiten auf dem Bau wie Feuchtigkeitsmessungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu denken ist. Dabei ist zu berücksichtigen, dass in Industrie und Gewerbe Arbeiten, welche physische Kraft verlangen, seit vielen Jahren und in ständig zunehmendem Ausmass durch Maschinen verrichtet werden, während den Überwachungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funktionen wie auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hilfstätigkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Dienstleistungsbereich grosse und wachs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ende Bedeutung zukommt. Insgesamt besteht auf dem ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt durchaus die entsprechende Nachfrage für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gesundheitlichen Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen des Beschwerdeführers angepasste Tätigkeiten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dementsprechend ist mit der Beschwerdegegnerin unter Berücksichtigung der zumutbaren Restarbeitsfähigkeit von 80 % gestützt auf den Totalwert der LSE 2014 sowie unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung für das Jahr 2015 von einem Invalideneinkommen von Fr. 53‘322.-- auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.6</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin gewährte keinen leidensbedingten Abzug (Urk. 2 S. 3 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte geltend, es sei ein Abzug von 25 % zu gewähren, da er nicht mehr in der Lage sei, schwere Lasten zu heben oder zu tragen und selbst in angepassten Tätigkeiten ein erhöhter Pausenbedarf bestehe. Dieser erhöhte Pausenbedarf sei nicht bereits durch das zumutbare 80%-Pensum abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">golten. Zudem sei er bald 54 Jahre alt (Urk. 1 S. 11 f. Ziff. 27 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwerarbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen verwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">insgesamt auf höchstens 25 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die gesundheitlich bedingte Unmöglichkeit, weiterhin körperlich schwere Arbeit zu verrichten, führt nicht automatisch zu einer Verminderung des hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Invalidenlohnes, weil der Tabellenlohn im Anforderungsniveau 4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(bezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungsweise im Kompetenzniveau 1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereits eine Vielzahl von leichten und mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schweren Tätigkeiten umfasst (Urteil des Bundesgerichts 9C_455/2013 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2013 E. 4.4).</span></p><p><span> </span><span>Sodann führt d</span><span>as fortgeschrittene</span><span> </span><span>Alter nicht automatisch zu einem Abzug, zumal sich dieses </span><span>bei Hilfstätigkeiten </span><span>so</span><span>gar eher lohnerhöhend auswirkt </span><span>(Urteil des Bundesgerichts 9C_455/2013 vom </span><span>4. </span><span>Oktober 2013 E. 4.2). Dass das Alter die Stellensuche faktisch negativ beeinflussen kann, muss als invaliditäts</span><span>frem</span><span>der Faktor unberücksichtigt bleiben (Urteil des Bundesgerichts 8C_808/2013 vom 1</span><span>4. </span><span>Februar 2014 E. 7.3).</span><span> Zudem hat der Beschwerdeführer Jahrgang 1963 und damit noch über 10 Jahre bis zum Eintritt des Pensionsalters. </span></p><p><span> </span><span>Weiter ist i</span><span>m vorliegenden Fall entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers nicht davon auszugehen, dass die Gutachter von einem Arbeitspensum von 80 % sowie einem daneben zusätzlich erhöhten Pausenbedarf ausgingen. Diese gingen explizit von einer Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 80 % aus, welche vollschichtig - also in einem 100%-Pensum - mit erhöhtem Pausenbedarf zu </span><span>realisieren sei (Urk. 8/143/27 Ziff. 6.2). </span><span>Der Umstand, dass die versicherte Person</span><span> zwar ganztags arbeitsfähig, hierbei aber nur reduziert leistungsfähig ist, recht</span><span>fertigt im Gegensatz zu gesundheitlich bedingter Teilzeitarbeit grundsätzlich keinen Abzug vom Tabellenlohn (vgl. </span><span>Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 2</span><span>8. </span><span>Januar 2014 E. 3.1.2 mit Hinweisen).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen leidensbedingten Abzug gewährte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anzufügen ist, dass das Gericht sein Ermessen ohnehin nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen und ein Abweichen grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich nur bei Unangemessenheit möglich ist (BGE 137 V 71 E. 5.1). Dies ist vorliegend nicht der Fall.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vergleich des Valideneinkommens von Fr. 75‘633.-- beziehungsweise Fr. 76‘045.-- mit dem Invalideneinkommen von Fr. 53‘322.-- ergibt eine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommenseinbusse von Fr. 22‘311.-- beziehungsweise von Fr. 22‘723.-- und da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit einen Invaliditätsgrad von rund 30 % (aufgerundet von 29.5 % beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise von 29.9 %). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit erweist sich die Verneinung eines Rentenanspruches als rechtens.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der angefochtenen Verfügung verneinte die Beschwerdegegnerin sodann die Gewährung beruflicher Massnahmen. Zur Begründung fügte sie an, es fehle an der Eingliederungsbereitschaft des Beschwerdeführers, weshalb berufliche Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men nicht möglich seien (Urk. 2 S. 3 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte geltend, er habe Anspruch auf Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen (Urk. 1 S. 13 f. Ziff. 32 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 8 IVG besteht ein Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen unter anderem soweit, als diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit wieder herzustellen, zu erhalten oder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu verbessern (Abs. 1 lit. a)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eingliederungsmassnahmen sind nur zielführend, wenn seitens der versicherten Person die entsprechende Eingliederungsbereitschaft besteht; ihre subjektive Sichtweise ist diesbezüglich von erheblicher Bedeutung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Y.___-Gutachten wurde festgehalten, der Beschwerdeführer fühle sich auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund seiner Beschwerden für jegliche Tätigkeit arbeitsunfähig. Beim letzten Arbeitsversuch sei er mehrmals von den Mitarbeitern beleidigt worden und dies wolle er sicher nicht mehr erleben (Urk. 8/143/12 Ziff. 3.1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor diesem Hintergrund ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin von einer fehlenden Eingliederungsbereitschaft ausging und das Gewähren von Eingliederungsmassnahmen zu Recht verneinte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erweist sich die angefochtene Verfügung in Bezug auf die Verneinung sowohl eines Rentenanspruches wie auch eines Anspruches auf berufliche Massnahmen als rechtens, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer ersuchte um Gewährung der unentgeltlichen Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie der unentgeltlichen Rechtsvertretung durch Rechtsanwalt David Husmann, Zürich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen für die Bewil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeistän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da der vorliegende Prozess nicht als von vornherein aussichtslos bezeichnet werden kann, eine Bedürftigkeit des Beschwerdeführers a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ufgrund der Angaben im Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgewiesen und zudem die anwaltliche Verbeiständung notwendig ist, ist Rechtsanwalt David Husmann, Zürich, als unentgeltlicher Rechtsvertreter des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers zu bestellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung sind die Gerichtskosten einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem unentgeltlichen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt David</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Husmann, steht bei diesem Verfahrensgang eine Entschädigung aus der Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kasse zu. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Parteikosten werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 GSVGer).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Anwendung dieser Kriterien ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsanwalt Husmann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2‘700.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus der Gerichtskasse zu entschädigen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">In Bewilligung des Gesuchs vom 23. Mai 2017 wird dem Beschwerdeführer die unent</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">geltliche Prozessführung sowie die unentgeltliche Rechtsvertretung durch Rechtsan</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">walt David Husmann, Zürich, gewährt. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sodann erkennt das Gericht:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt David Hus</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">m</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ann, Zürich,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2'700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt David Husmann</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannFonti</p></div> </div></body></html>