<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2C_359/2013 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 25. April 2013 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Amt für Polizeiwesen und Zivilrecht, Fremdenpolizei, des Kantons Graubünden, Karlihof 4, 7002 Chur, </div> <div class="para">Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit Graubünden, Hofgraben 5, 7001 Chur. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Niederlassungsbewilligung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden, 1. Kammer, </div> <div class="para">vom 18. September 2012. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">X.________, 1944 geborener Staatsangehöriger von Serbien, erhielt 2004 eine Niederlassungsbewilligung, nachdem er schon zuvor jahrelang in der Schweiz gelebt hatte. Mit Verfügung vom 9. September 2011 stellte das Amt für Polizeiwesen und Zivilrecht des Kantons Graubünden fest, dass seine Niederlassungsbewilligung erloschen sei, weil er sich pro Jahr mehr als sechs Monate im Ausland aufhalte und sich sein Lebensmittelpunkt nicht mehr in der Schweiz befinde. Die gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde an das Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit des Kantons Graubünden blieb erfolglos (Entscheid vom 4. Juni 2012); mit Urteil vom 18. September 2012 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden die gegen den Beschwerdeentscheid des Departements erhobene Beschwerde ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Schreiben vom 21. April (Postaufgabe 22. April) 2013 beschwert sich X.________ beim Bundesgericht über das Urteil des Verwaltungsgerichts. Die Eingabe wird als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten entgegengenommen. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Verwaltungsgericht versandte sein Urteil am 26. Oktober sowie am 13. Dezember 2012 an die Adresse des Beschwerdeführers; es wurde von diesem indessen zweimal nicht abgeholt. Zuletzt wurde es am 3. Januar 2013 mit A-Post versandt. Der Beschwerdeführer erklärt, es am 2. April 2013 erhalten zu haben. Die Beschwerdefrist von 30 Tagen (<span class="artref">Art. 100 Abs. 1 BGG</span>) dürfte schon zuvor abgelaufen sein (vgl. <span class="artref">Art. 44 Abs. 2 BGG</span>). Die Rechtsschrift enthält zudem keine den gesetzlichen Anforderungen genügende Begründung (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> bzw. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>): Das Verwaltungsgericht hat die Voraussetzungen des Erlöschens der Niederlassungsbewilligung nach <span class="artref">Art. 61 Abs. 2 BGG</span> erläutert (E. 2a) und die tatsächlichen Anwesenheits- bzw. Abwesenheitsverhältnisse des Beschwerdeführers auf diesem Hintergrund gewürdigt (namentlich E. 2c). Dieser schildert zwar seine Sicht der Dinge, ohne aber gezielt auf die massgeblichen Erwägungen im angefochtenen Urteil einzugehen. Seinen Ausführungen lässt sich nicht entnehmen, inwiefern die Vorinstanz den rechtserheblichen Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt (vgl. Art. 97 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 105 Abs. 1 und 2 sowie <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>; vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=33&amp;from_date=23.04.2013&amp;to_date=12.05.2013&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-I-58%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page58">BGE 137 I 58</a> E. 4.1.2 S. 62) oder bei dessen rechtlicher Würdigung schweizerisches Recht verletzt haben könnte. Die wohl ohnehin verspätet erhobene Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). Es ist darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) sind entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden, 1. Kammer, und dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 25. April 2013 </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Zünd </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Feller </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>