<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2023-12-13-8C_192-2023.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>8C_192/2023</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 13. Dezember 2023</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>IV. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Wirthlin, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichterinnen Heine, Viscione, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Kopp Käch. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Kurt Gemperli, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, 6002 Luzern, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Unfallversicherung (Invalidenrente, Invalideneinkommen), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden vom 28. Februar 2023 (O3V 22 3). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>A.</b> </div> <div class="para">Der 1963 geborene A.________ war seit 8. April 2016 bei der "B.________ AG" als Produktionsmitarbeiter angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 21. April 2016 zog er sich bei der Arbeit eine skapholunäre Bandläsion Hand und Finger rechts zu, welche die Suva als unfallähnliche Körperschädigung betrachtete und wofür sie die entsprechenden gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld) gewährte. Am 27. Februar 2018 erachtete die Suva die Behandlung als abgeschlossen. </div> <div class="para">Am 22. April 2018 erlitt A.________ bei einem Treppensturz eine Humerus- und Humerusschaftfraktur rechts, eine Kontusion Knie rechts, eine Distorsion des OSG links sowie eine Schwellung frontal rechts. Die Suva erbrachte für diesen Unfall ebenfalls die gesetzlichen Leistungen. </div> <div class="para">Am 12. August 2021 erfolgte die kreisärztliche Abschlussuntersuchung hinsichtlich der Folgen der beiden Ereignisse vom 21. April 2016 und 22. April 2018. Mit Verfügung vom 30. August 2021 verneinte die Suva gestützt darauf den Anspruch auf eine Invalidenrente. Gleichzeitig sprach sie A.________ für die verbliebene Beeinträchtigung aus den beiden Ereignissen eine Integritätsentschädigung auf der Basis einer Integritätseinbusse von 35 % zu. An ihrem Standpunkt hielt sie mit Einspracheentscheid vom 18. Februar 2022 fest. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>B.</b> </div> <div class="para">Die hiegegen erhobene Beschwerde des A.________ wies das Obergericht Appenzell Ausserrhoden mit Urteil vom 28. Februar 2023 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>C.</b> </div> <div class="para">Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten lässt A.________ beantragen, es sei ihm in Aufhebung des Urteils vom 28. Februar 2023 eine Rente zuzusprechen. </div> <div class="para">Nach Beizug der Akten der Vorinstanz verzichtet das Bundesgericht auf einen Schriftenwechsel. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzungen gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/95" type="start"></artref>Art. 95 und 96 BGG</span><artref id="CH/173.110/96" type="end"></artref> erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (<span class="artref">Art. 106 Abs. 1 BGG</span>), doch prüft es, unter Berücksichtigung der allgemeinen Rüge- und Begründungspflicht (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>), grundsätzlich nur die geltend gemachten Vorbringen, sofern allfällige weitere rechtliche Mängel nicht geradezu offensichtlich sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=26&amp;from_date=07.12.2023&amp;to_date=26.12.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F147-I-73%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page73">BGE 147 I 73</a> E. 2.1; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=26&amp;from_date=07.12.2023&amp;to_date=26.12.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F145-V-57%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page57">145 V 57</a> E. 4.2, je mit Hinweis). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> Im Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Militär- oder Unfallversicherung ist das Bundesgericht nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden (<span class="artref">Art. 97 Abs. 2 und <artref id="CH/173.110/105/3" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 3 BGG</span><artref id="CH/173.110/97/2" type="end"></artref>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Streitig und zu prüfen ist, ob die Vorinstanz Bundesrecht verletzte, indem sie in Bestätigung des Einspracheentscheids vom 18. Februar 2022 einen Rentenanspruch verneinte. Die Integritätsentschädigung war bereits im Einspracheverfahren nicht mehr strittig, sodass diesbezüglich Teilrechtskraft eingetreten ist (vgl. dazu <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=26&amp;from_date=07.12.2023&amp;to_date=26.12.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F144-V-354%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page354">BGE 144 V 354</a> E. 4.3 mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Letztinstanzlich unbestritten sind das Zumutbarkeitsprofil des Beschwerdeführers sowie das gestützt auf die Angaben des letzten Arbeitgebers ermittelte hypothetische Einkommen im Gesundheitsfall (Valideneinkommen) für das Jahr 2021 in der Höhe von Fr. 67'971.39. Bezüglich des nach Eintritt der Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch erzielbaren Verdienstes (Invalideneinkommen) steht fest und ist unbestritten, dass dieser praxisgemäss (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=26&amp;from_date=07.12.2023&amp;to_date=26.12.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F148-V-174%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page174">BGE 148 V 174</a> und SVR 2022 UV Nr. 32 S. 130, 8C_541/2021 E. 5.2.1) zu Recht anhand der statistischen Löhne der vom Bundesamt für Statistik (BFS) alle zwei Jahre durchgeführten Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) bestimmt wurde. Streitig ist lediglich noch, ob diesbezüglich auf die Daten der LSE 2018 oder 2020 abzustellen und in welchem Umfang das für das Jahr 2021 zu ermittelnde Invalideneinkommen herabzusetzen sei. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die für die Beurteilung des Leistungsanspruchs massgebenden Rechtsgrundlagen wurden im angefochtenen Urteil zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen (<span class="artref">Art. 109 Abs. 3 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.1.</b> Das kantonale Gericht erachtete es als nicht streitig, dass das Invalideneinkommen nach Massgabe der LSE 2018, Tabelle TA1, Privater Sektor, Total, Kompetenzniveau 1, Männer, festzusetzen sei. Unter Berücksichtigung der betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit und der Nominallohnentwicklung ermittelte es für das Jahr 2021 ein Invalideneinkommen von Fr. 68'396.36. Die Vorinstanz bestätigte den von der Beschwerdegegnerin vorgenommenen Abzug vom Tabellenlohn in der Höhe von 10 %. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, im Rahmen der Bestimmung des Leidensabzugs seien zu Recht einzig jene Einschränkungen berücksichtigt worden, die sich aufgrund des kreisärztlich festgelegten Zumutbarkeitsprofils (keine zusätzliche körperferne Gewichtsbelastung bis auf Schreibtischhöhe, keine repetitiven Drehbewegungen, Schläge oder Vibrationen und keine feinmotorischen Ansprüche an die rechte Hand) ergeben hätten. Weder das Alter des Beschwerdeführers noch die langjährige Absenz vom Arbeitsmarkt oder der Wohnsitzwechsel nach Deutschland rechtfertigten einen höheren Abzug. Unter Berücksichtigung des Abzugs von 10 % ergebe sich für das Jahr 2021 ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 61'556.72 und in Gegenüberstellung mit dem Valideneinkommen von Fr. 67'971.39 ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 9.43 %, gerundet von 9 %. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.2.</b> Der Beschwerdeführer vermag nicht aufzuzeigen, inwiefern das angefochtene Urteil bundesrechtswidrig sein soll. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.2.1.</b> Soweit er zunächst geltend macht, zur Festsetzung des Invalideneinkommens sei statt des Tabellenwerts von Fr. 5'417.- der LSE 2018 der entsprechende Wert der LSE 2020 von Fr. 5'261.- heranzuziehen, kann ihm nicht gefolgt werden. Gemäss Rechtsprechung sind bei der Einkommensermittlung anhand der Tabellenlöhne der LSE grundsätzlich die für den massgeblichen Zeitpunkt des Rentenbeginns aktuellsten statistischen Daten zu verwenden. Im Bereich der Unfallversicherung ist diesbezüglich der Zeitpunkt des Einspracheentscheids massgebend, was auch für das gerichtliche Beschwerdeverfahren gilt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=26&amp;from_date=07.12.2023&amp;to_date=26.12.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F143-V-295%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page295">BGE 143 V 295</a> E. 2.3, 4.1.3 und 4.1.4; Urteil 8C_235/2023 vom 14. November 2023 E. 3.2 mit Hinweisen). Da der Einspracheentscheid vom 18. Februar 2022 datiert, die LSE 2020 aber erst am 23. August 2022 veröffentlicht wurde (https://www.bfs.admin.ch/news/de/2022-0666, besucht am 11. Dezember 2023), stellte die Vorinstanz für die Festsetzung des Invalideneinkommens demnach zu Recht auf die Zentralwerte der LSE 2018 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.2.2.</b> Was sodann den beantragten höheren leidensbedingten Abzug vom Invalideneinkommen von 15 % statt der gewährten 10 % anbelangt, ist darauf hinzuweisen, dass die Frage nach der Höhe des im konkreten Fall grundsätzlich angezeigten leidensbedingten Abzugs vom Tabellenlohn eine Ermessensfrage ist. Deren Beantwortung ist letztinstanzlicher Korrektur nur zugänglich, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat, also bei Ermessensüberschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=26&amp;from_date=07.12.2023&amp;to_date=26.12.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F146-V-16%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page16">BGE 146 V 16</a> E. 4.2 mit Hinweisen). Der Abzug ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen, wie der Beschwerdeführer zu Recht geltend macht, gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=26&amp;from_date=07.12.2023&amp;to_date=26.12.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F148-V-174%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page174">BGE 148 V 174</a> E. 6.3 mit Hinweisen). </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer vermag eine rechtsfehlerhafte Ermessensausübung nicht darzutun. Das kantonale Gericht unterzog die vorgebrachten abzugsrelevanten Kriterien einer gesamthaften Würdigung und zeigte namentlich auf, dass die Beschwerdegegnerin mit dem gewährten Abzug von 10 % den Einschränkungen des kreisärztlich festgelegten Adaptionsprofils korrekt Rechnung trug. Der Beschwerdeführer beschränkt sich diesbezüglich darauf zu wiederholen, dass dieser Abzug den ihn seiner Auffassung nach in der Arbeitsfähigkeit einschränkenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen nicht gerecht werde, ohne sich mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinanderzusetzen. Darauf ist nicht näher einzugehen. Soweit der Beschwerdeführer sodann den Verlust erworbener Berufserfahrung als Grund für einen höheren Abzug vorbringt, ist ihm entgegenzuhalten, dass mit Blick auf das Kompetenzniveau 1 dem Umstand, dass er nicht mehr in seiner angestammten Tätigkeit arbeiten kann und im Rahmen einer Verweistätigkeit über kein Erfahrungswissen verfügt, keine relevante Bedeutung zukommt. Weil ein neuer Arbeitsplatz stets mit einer Eingewöhnungsphase einhergeht, vermag selbst ein allfälliger Anpassungsaufwand keinen Tabellenlohnabzug zu rechtfertigen (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=26&amp;from_date=07.12.2023&amp;to_date=26.12.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F146-V-16%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page16">BGE 146 V 16</a> E. 6.2.3 mit Hinweisen). Auch anderweitig bringt der Beschwerdeführer schliesslich nichts Stichhaltiges vor, was einen Abzug von 10 % als rechtsfehlerhaft erscheinen liesse. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer keine Bundesrechtsverletzung aufzuzeigen vermag. Die Beschwerde ist vielmehr offensichtlich unbegründet. Sie wird daher im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG</span> mit summarischer Begründung und unter Hinweis auf die Erwägungen im angefochtenen Urteil (<span class="artref">Art. 102 Abs. 1 und <artref id="CH/173.110/109/3" type="start"></artref>Art. 109 Abs. 3 BGG</span><artref id="CH/173.110/102/1" type="end"></artref>) erledigt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6.</b> </div> <div class="para">Bei diesem Verfahrensausgang hat der Beschwerdeführer die Gerichtskosten zu tragen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Die Suva hat keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (<span class="artref">Art. 68 Abs. 3 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht Appenzell Ausserrhoden und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 13. Dezember 2023 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der IV. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Wirthlin </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Kopp Käch </div> </div></body></html>