<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>UV.2020.00008</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichterin Senn<br/>Gerichtsschreiber Kübler</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">3. August 2020</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dieter Studer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Studer Anwälte AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Hauptstrasse 11a, 8280 Kreuzlingen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">AXA Versicherungen AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Generaldirektion</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">General </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Guisan</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">-Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1971, arbeitete seit dem 1. Januar 2017 als Koch in einem 80 %-Pensum bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und war in dieser Eigenschaft bei der AXA Versicherungen AG (nachfolgend: AXA) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert (Urk. 9/A1). Daneben war er in einem 57 %-Pensum als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zeitungsverträger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angestellt (Urk. 9/A6+A24). Am 31. Januar 2019 erlitt der Versicherte als Lenker eines Personenwagens einen Unfall, bei dem er mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidierte (Urk. 9/A1-A2). Die am Unfalltag erstbehandelnden Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnostizierten ein Schleudertrauma mit/bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Contusio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Capitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Prellmarke und Exkoriation supraorbital rechts, HWS-, BWS- und LWS-Kontusion, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Thoraxkontusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dorsal linksseitig Höhe Costa X-XII sowie einer Kniekontusion rechts mit Exkoriationswunde (Urk. 9/M4). Die AXA kam für die Heilbehandlung auf und erbrachte Taggeldleistungen (Urk. 9/A31+A34).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 19. September 2019 stellte die AXA die Leistungen aus der obligatorischen Unfallversicherung infolge Erreichens des Status quo sine per 31. Juli 2019 ein und entzog einer allfälligen Einsprache die aufschiebende Wirkung (Urk. 9/A65). Dagegen erhob der Versicherte am 17. Oktober 2019 Einsprache (Urk. 9/A74) und begründete diese mit Eingabe vom 18. November 2019 (Urk. 9/A82).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit verfahrensleitender Verfügung vom 28. November 2019 wies die AXA den in der Einsprache gestellten Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Einsprache ab (Urk. 9/A84 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen erhob der Versicherte am 14. Januar 2020 Beschwerde und beantragte, die Verfügung vom 28. November 2019 sei aufzuheben, der Einsprache vom 17. Oktober beziehungsweise 18. November 2019 sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen und die AXA sei anzuweisen, ihm auch über den 31. Juli 2019 hinaus die Leistungen nach UVG, namentlich Taggeld und Heilbehandlungskosten, auszurichten. Eventualiter beantragte der Versicherte, es sei die AXA im Rahmen einer vorsorglichen Massnahme anzuweisen, ihm die Leistungen nach UVG über den 31. Juli 2019 hinaus weiterhin auszurichten (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">antwort vom 11. März 2020 schloss die AXA auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8, unter Beilage ihrer Akten [Urk. 9/A1-A91 und 9/M1-M13]), was dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 16. März 2020 angezeigt wurde (Urk. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 54 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsrechts (ATSG) sind Verfügungen und Einspracheentscheide voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">streckbar, wenn sie nicht mehr durch Einsprache oder Beschwerde angefochten werden können (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a), wenn sie zwar noch angefochten werden können, die zulässige Einsprache oder Beschwerde aber keine aufschiebende Wirkung hat (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b) oder wenn einer Einsprache oder Beschwerde die aufschiebende Wirkung entzogen wird (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsrechts (ATSV) hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einsprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufschiebende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wirkung, ausser </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wenn einer Beschwerde gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid von Gesetzes wegen keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiebende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wirkung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a), der Versicherer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufschiebende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seiner Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung entzogen hat (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b) oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung eine Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folge hat, deren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wirkung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufsc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hiebbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherer kann auf Antrag oder von sich aus die aufschiebende Wirkung entziehen oder die mit der Verfügung entzogene aufschiebende Wirkung wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herstellen. Über diesen Antrag ist unverzüglich zu entscheiden (Art. 11 Abs. 2 ATSV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufschiebende Wirkung bedeutet,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dass die im D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ispositiv angeordnete Rechtsfolge vorläufig nicht eintritt, sondern gehemmt wird. Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suspensiveffekt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verhindert, dass Verfügungen, die Rechte oder Pflichten feststellen, begründen, ändern oder aufheben, Geltung erhalten. Gegenstand der aufschiebenden Wirkung können nur positive Verfügungen sein, d.h. solche, die eine Pflicht auferlege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n oder einem Gesuch stattgeben (BGE 126 V 407, 124 V 82 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Negative Verfügungen, mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denen ein Begehren um Feststellung, Begründung, Änderung oder Aufhebung von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rechten oder Pflichten abgelehnt wird, wie namentlich leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gernde Anordnungen, sind der aufschieb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enden Wirkung nicht zugänglich (BGE 126 V 407, 123 V 39 E. 3, 117 V 185 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1b mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Denn mit solchen Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen wird nichts angeordnet, was der Vollstreckung bedürfte und deren Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schub überhaupt zugänglich wäre (zum Ganzen vgl. Urteil des Bundesgerichts U 115/06 vom 24. Juli 2007 E. 4.1 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 49 Abs. 1 ATSG hat der Versicherungsträger über Leistungen, Ford</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erungen und Anordnungen, die erheblich sind oder mit denen die betroffene Person nicht einverstanden ist, schriftlich Verfügungen zu erlassen. Dies gilt ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besondere auch dann, wenn über die Frage der aufschiebenden Wirkung zu ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheiden ist (vgl. dazu auch SK ATSG-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 4. Auflage 2020, Art. 49 N 118 ff. mit Hinweis auf N 3 ff.). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen Verfügungen, gegen welche eine Einsprache ausgeschlossen ist (vgl. Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 52 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG), kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (direkt)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beim kantonalen Versicherungsgericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde erhoben werden (Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 56 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bindung mit Art. 57 ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Dies gilt namentlich für prozess- und verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leitende Verfügungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, mithin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für Zwischenve</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rfügungen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, a.a.O., Art. 49 N 40)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Frage der Anfechtbarkeit von Zwischenverfügungen beinhaltet das ATSG keine ausdrückliche Bestimmung. Nach der Regelung des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">VwVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) – welche im Rahmen des ATSG aufgrund von Art. 55 Abs. 1 ATSG (vgl. dazu BGE 132 V 418 E. 2.3.1) als allgemeiner ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahrensrechtlicher Grundsatz ergänzend zur Anwendung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommt (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, a.a.O., Art. 49 N 41 und Art. 56 N 11 und 23) – ist die B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eschwerde gegen selb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständig eröffnete Zwischenverfügungen – soweit es sich nicht um Verfügungen betreffend Ausstand und Zuständigkeit handelt (vgl. dazu Art. 45 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">VwVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) – nur zulässig, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 46 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">VwVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit und Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Art. 46 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">VwVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine gleichartige Regelung enthalten auch Art. 92 Abs. 1 und Art. 93 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a und b des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG), welche in § 13 Abs. 2 des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für die Anfechtbarkeit von Zwischenentscheiden als sinngemäss massgebend erklärt werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Handelt es sich nach dem Ausgeführten bei der angefochtenen Verfügung vom 28. November 2019 betreffend Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Einsprache (Urk. 2) um einen Zwischenentscheid, kann auf die dagegen erho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bene Beschwerde nur unter den dargelegten Voraussetzungen (E. 2.2) eingetreten werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei fäll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t eine Berufung auf die in Art. 46 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">VwVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hungsweise Art. 93 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">it</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b BGG alternativ genannte Prozessvoraussetzung von Vornherein ausser Betracht, weil ein kantonales Gerichtsurteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zur Frage der aufschiebenden Wirkung der Einsprache über die in der Hauptsache strittige Einstellung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungen nach UVG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nichts aussagen würde und deshalb auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei einer Gutheissung der Beschwerde nicht zu einem Endentscheid führen könnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Damit bleibt zu prüfen, wie es sich mit der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eintretensvoraussetzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">127 V 228 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1b) des nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder gutzumachenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Nachteils</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verhält.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Praxisgemäss hat der bloss vorläufige Entzug finanzieller Leistungen in der Regel keinen nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder gutzumachenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Nachteil zur Folge. Dies gilt nicht nur im Zusammenhang mit der Einstellung einer Rentenzahlung (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_660/2013 vom 10. Oktober 2013), sondern wurde auch im Zusammenhang mit der Einstellung von Taggeldleistungen und Heilbehand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungskosten bejaht unter Hinweis, dass für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dauer der Einstellung eine Tag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geldnachzahlung erfolgen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und allfällige Heilbehandlungskosten übernom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, falls sich im Beschwerdeverfahren ergeben sollte, dass die Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsleistungen nicht eingestellt werden; für die Zeit bis dahin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treffe gestützt auf Art. 70 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a ATSG die Krankenversicherung eine Vorleistungspflicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil des Bundesgerichts 8C_667/2011 vom 22. September 2011).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">as Bundesgericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unterscheidet bei Beschwerden gegen Zwischenentscheide betreffend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Suspensiveffekt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Zusammenhang mit Rentenstreitigkeiten danach, ob das Begehren von der versicherten Person oder von der Verwaltung gestellt wird. Ficht die versicherte Person einen Zwischenentscheid betreffend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Suspensiv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">effekt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an, so wird </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">letztinstanzlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein endgültiger (rechtlicher) Nachteil regel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässig verneint und das Bundesgericht tritt auf die Beschwerde gegen den ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechenden Zwischenentscheid nicht ein, da die versicherte Person bei einem Obsiegen in der Hauptsache eine Nachzahlung erhält. Wendet sich hingegen die Verwaltung gegen einen Entzug der aufschiebenden Wirkung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Wiederherstellung derselben durch die Beschwerdeinstanz, so bejaht das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgericht regelmässig einen nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder gutzumachenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Nachteil im Sinne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">93</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a BGG. Denn für den Versicherungsträger, der dadurch zur Weiterausrichtung von Leistungen verhalten wird, besteht im Fall einer Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">forderung die Gefahr der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Uneinbringlichkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil des Bundesgerichts 8C_49/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">019 vom 20. August 2019 E. 1.1.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob vor diesem Hintergrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die angefochtene Zwischenverfügung vom 28. November 2019 (Urk. 2) einen nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder gutzumachenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Nachteil zu bewirken vermag und auf die dagegen erhobene Beschwerde einzutreten ist, erscheint als fraglich, kann letztlich jedoch offenbleiben, wie sich aus den nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgenden Erwägungen ergibt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorweg zu prüfen ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund ihrer formellen Natur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Rüge der Gehörsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">letzung beziehungsweise der Verletzung der Begründungspflicht durch die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 1 S. 5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 1.4 f., S. 8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2.1 und S. 9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 der Bundesver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fassung, BV; Art. 42 Satz 1 ATSG) fliessende Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen (Art. 49 Abs. 3 ATSG), verlangt nicht, dass diese sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bringen ausdrücklich widerlegt; vielmehr genügt es, wenn der Entscheid gegebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls sachgerecht angefochten werden kann. Die Begründung muss kurz die wesentlichen Überlegungen nennen, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sie ihren Entscheid stützt (BGE 142 III 433 E. 4.3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diesen Anforderungen genügt die angefochtene Verfügung vom 28. November 2019 (Urk. 2), war es dem Beschwerdeführer doch ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weiteres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> möglich, diese sachgerecht anzufechten. Zudem konnte er seinen Standpunkt vor dem mit voller Kognition entscheidenden hiesigen Gericht nochmals vortragen, weshalb selbst unter Annahme einer jedenfalls nicht besonders schwerwiegenden Gehörs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">letzung praxisgemäss auf eine Heilung derselben zu schliessen wäre. Im Übrigen wäre von einer Rückweisung der Sache an die Verwaltung selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs dann abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung – wie vorliegend – zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beförderlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 133 I 201 E. 2.2 mit Hinweisen). Hiervon ging offensichtlich auch der Beschwerdeführer aus, ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zichtete er doch auf einen Rückweisungsantrag zur Gewährung des rechtlichen Gehörs (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die unter den Parteien (Urk. 1 S. 3 ff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 1.1-1.8, Urk. 2 S. 3 f. Ziff. 2.3, Urk. 8 S. 2 f. Ziff. 1-3) umstrittene Frage, ob der am 19. September 2019 verfügten Einstellung der Leistungen nach UVG (Urk. 9/A65) positiver oder negativer Cha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rakter zukommt, sie mithin der aufschiebenden Wirkung überhaupt zugänglich ist (E. 1.3 hiervor; vgl. dazu Barbara Kobel, Kommentar zum Gesetz über das Sozialversicherungsgericht, 2. Auflage 2009, N 22-24 zu § 17 mit Hinweisen ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besondere auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 133 V 57 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das vorerwähnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgerichtsurteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">115/06</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 24. Juli 2007), muss nicht abschliessend beantwortet werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Bundesgericht hat mit Blick darauf, dass für den Entzug der aufschiebenden Wirkung und für die Anordnung einer entsprechenden positiven vorsorglichen Massnahme die gleichen Grundsätze massgebend sind (BGE 117 V 185 E. 2b; Kobel, a.a.O., N 31 zu § 17), auch schon entschieden, dass die sofortige Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellung bzw. Reduktion von Taggeldleistungen der Unfallversicherung im Rechtsmittelverfahren sowohl unter dem Titel der aufschiebenden Wirkung als auch unter demjenigen der vorsorglichen Massnahmen zu schützen sei, ohne einer der beiden Betrachtungsweisen den Vorzug zu geben (Urteile U 21/02 vom 11. Dezember 2002 E. 5.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und U 75/04 vom 16. April 2004 E. 2). So verhält es sich – wie nachfolgend aufzuzeigen ist – auch hier.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Anordnung vorsorglicher Massnahmen wie auch bei der Beurteilung, ob dem Rechtsmittel gegen einen Entscheid die aufschiebende Wirkung zu gewähren beziehungsweise zu entziehen ist, hat die darüber zu befindende Behörde nach der Rechtsprechung zu prüfen, ob die Gründe, die für die sofortige Voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">streck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit des Entscheids sprechen, gewichtiger sind als jene, die für die gegenteilige Lösung angeführt werden können. Dabei steht ihr ein gewisser Beurteilungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spiel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">raum zu, wobei sie im Allgemeinen ihren Entscheid auf den Sachverhalt stützen wird, der sich aus den vorhandenen Akten ergibt, ohne zeitraubende weitere Erhebungen anzustellen. Bei der Abwägung der Gründe für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und gegen die sofortige Vollstreckbarkeit können rechtsprechungsgemäss auch die Aussichten auf den Ausgang des Verfahrens in der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hauptsache ins Gewicht fallen; sie müssen allerdings </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eindeutig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sein (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">124 V 8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 E. 6a, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">117 V 185 E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Verfügungen, mit denen eine laufende Rente im Revisionsverfahren herab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt oder aufgehoben wird, schützt das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ericht den Entzug der auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schiebenden Wirkung regelmässig und gewichtet dabei das Interesse der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung an der Vermeidung möglicherweise nicht mehr einbringlicher Rückfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen gegenüber demjenigen der Versicherten, nicht in eine vorübergehende finanzielle Notlage zu geraten, als vorrangig, insbesondere wenn auf Grund der Akten nicht mit grosser Wahrscheinlichkeit feststeht, dass die versicherte Person </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Hauptprozess obsiegen werde (Urteil des Bundesgerichts I 4/05 vom 20. Janu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2005 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen auf BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">105 V 266</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3 und AHI 2000 S. 185 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5). Im gleichen Sinne hat das Bundesgericht auch in den bereits zitierten Entscheiden betreffend die Einstellung bzw. Reduktion von Taggeldleistungen der Unfallver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung entschieden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 21/02 vom 11. Dezember 2002 E. 7.3 und 8.3 und Urteil U 75/04 vom 16. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2004 E. 4.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund ist – im Rahmen einer summarischen Prüfung (Urteil des Bundesgerichts 8C_276/2007 vom 20. November 2007 E. 3.3) – eine Abschätzung der Erfolgschancen im Hauptprozess betreffend Einstellung der Leistungen per 31. Juli 2019 vorzunehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte ihre Leistungseinstellung im Wesentlichen auf die Stellungnahme ihres b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eratenden Arztes Dr. med. B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für Neurologie, vom 7. August 2019, worin dieser das Vorliegen von strukturellen Veränderungen als Folge des Unfallereignisses vom 31. Januar 2019 verneinte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und von einem Erreichen des Status quo sine per 31. Juli 2019 ausging (Urk. 9/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">M12 S. 6). Auch wenn die eigentliche Beurteilung des Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Rahmen einer ersten und vorläufigen Einschätzung eher knapp erscheinen mag,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist das Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen der Beschwerdegegnerin grundsätzlich nicht zu beanstanden mit Blick darauf, dass praxisgemäss auch eine versicherungsinterne Aktenbeurteilung eine beweiskräftige medizinische Entscheidungsgrundlage darstellen kann (BGE 135 V 465 E. 4.4; Urteil des Bundesgerichts 8C_183/2020 vom 22. April 2020 E. 2.2, 4.1 und 4.3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Begründung seines Standpunktes, wonach auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Aktenlage hinreichende Aussichten auf ein Obsiegen im Hauptver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren vorliegen würden, insbesondere auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Bericht von Dr. med. C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, vom 30. September 2019 (Urk. 9/M13) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verwies (Urk. 1 S. 4 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 1.4, S. 6 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 1.5 f., S. 9 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2.3 und 3.2), fällt auf, dass es darin an einer Dokumentation von erhobenen objektiven Befunden fehlt. Insofern erscheint es als fraglich, ob der betreffende Bericht geeignet ist, auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Einschätzung von Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu wecken. Jedenfalls kann gestützt auf den Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 30. September 2019 zumindest nicht mit grosser Wahrscheinlichkeit auf ein Obsiegen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s im Hauptverfahren geschlossen werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren brachte der Beschwerdeführer vor, die Beschwerdegegnerin habe die Leistungseinstellung mitten im Abklärungsverfahren verfügt, als noch weitere Abklärungen abzuwarten und nach deren Vorlage definitiv über die Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht zu befinden gewesen wäre. Soweit der Beschwerdeführer in diesem Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhang auf das Urteil des Bundesgerichts U 411/04 vom 2. Februar 2005 verwies (Urk. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), ist ihm entgegenzuhalten, dass dem betreffenden Entscheid kein vergleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">barer Sachverhalt zugrunde lag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. So stellte die zuständige Unfallversicherung ihre Taggeldleistungen dort nicht definitiv, sondern lediglich provisorisch mindestens bis zum Eintreffen eines von ihr in Auftrag gegebenen Gutachtens ein. Gestützt darauf kam das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ericht zum Schluss, dass es un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zulässig sei, die Taggeldleistungen mitten im Abklärungsverfahren einzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, zumal dies dem Grundsatz widerspreche, wonach die Unfallversicherer zuerst den rechtserheblichen Sachverhalt ausreichend abzuklären und gestützt auf die dabei eingeh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">olten Unterlagen zu prüfen hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ob die Lohnersatzzahlungen wegfielen (E. 2.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des zi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tierten Entscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine vergleichbare Konstellation ist vorliegend nicht gegeben, zumal die Beschwerdegegnerin die Taggeldleistungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Heilbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handlungskosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Verfügung vom 19. September 2019 (Urk. 9/A65) definitiv eingestellt und – soweit ersichtlich – keine weiteren medizinischen Abklärungen veranlasst hat. Anhand der vorliegenden Akten ergeben sich sodann auch keine eindeutigen Hinweise darauf, dass die Beschwerdegegnerin den medizinischen Sachverhalt vor der verfügten Leistungseinstellung unzureichend abgeklärt hätte. Dies gilt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">namentlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch für den vom Beschwerdeführer angeführten (Urk. 1 S. 8 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2.2 f.) Bericht von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Rheu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tologie und Allgemeine Innere Medizin, vom 5. Juni 2019, worin diese eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und -behandlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch die Kollegen der Chiropraktik als notwendig erachtete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insbesondere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">midthorakalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerden, welche sie indes auf einen Status nach einer vor Jahren erlittenen Deckplatten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">impres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fraktur BWK 6 zurückführte (Urk. 9/M11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestehen – entgegen dem Dafürhalten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s – keine eindeutigen Hinweise für einen natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 31. Januar 2019 und den nach Ende Juli 2019 geklagten Beschwerden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mithin lässt sich a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ufgrund der Akten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein Ausgang des Hauptverfahrens zugunsten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht mit grosser Wahrscheinlichkeit prognostizieren, zumal bei Vorliegen natürlich-kausaler Unfallfolgen im Hinblick auf eine weitere Leistungsausrichtung der Fallabschluss und allenfalls die Adäquanz zu prüfen wäre.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> begründete das seines Erachtens überwiegende Interesse an einer einstweiligen Weiterausrichtung der Taggeldleistungen und Übernahme der Heilbehandlungskosten ferner mit einem Mangel an finanziellen Mitteln. So habe er nach seiner Kündigung per 31. August 2019 weder einen Anspruch auf Kranken- noch auf Arbeitslosentaggelder gehabt (Urk. 1 S. 7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 1.6). Wie bereits festgehalten (E. 4.2), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wird </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Interesse der Verwaltung an der Vermeidung mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licherweise nicht mehr einbringlicher Rückforderungen gegenüber dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jeni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherten, nicht in eine vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergehende finanzielle Notlage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geraten,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> regelmässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als vorrangig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewichtet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, insbesondere, wenn auf Grund der Akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – wie vorliegend (E. 4.3) –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mit grosser Wah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rscheinlichkeit feststeht, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherte Person im Hauptprozess obsiegen w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ird. Was der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dagegen vorbringt ist nicht stichhaltig, zumal </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die allfällige Notwendigkeit des Bezugs von Sozia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lhilfe praxisgemäss nicht ohne W</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiteres ein überwiegendes Inte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">resse der versicherten Person an der Weiterausrichtung von Leistungen begründet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil des Bundesgerichts 8C_110/2008 vom 7. Mai 2008 E. 2.3 mit Hinweis). Ferner ist es dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anscheinend gelungen, seine Arbeitstätigkeit in einer adaptierten Tätigkeit in einem 50 %-Pensum versuchsweise wiederauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zunehmen (Urk. 1 S. 9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2.3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Einstellung der Leistungen für die Heil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handlung hat sodann nicht zur Folge, dass der Beschwerdeführer bis zum Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schluss des Einspracheverfahrens für die entsprechenden Kos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten selber aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vielmehr ist diesbezüglich auf die gesetzliche Vorleistungspflicht der Kranken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung gemäss Art. 70 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a ATSG hinzuweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen ist zumindest fraglich, ob der Beschwerdeführer im Falle eines Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegens in der Lage wäre, die zu Unrecht bezogenen Leistungen zurückzuerstatten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist dem Interesse der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ihre Leistungen während der Dauer des Einspracheverfahrens einstweilen nicht mehr erbringen zu müssen, ein grösseres Gewicht einzuräumen als dem Interesse des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s, die Leistungen währenddessen zu beziehen. Die sofortige Leistungsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">respektive die Weigerung, Leistungen im Sinne einer vorsorglichen Massnahme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während der Dauer des Einspracheverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu erbringen,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erweist sich damit als gerechtfertigt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts dessen, dass eine rückwirkende Anpassung von Heilbehandlung und Taggeld bei medizinisch-therapeutisch erreichtem Endzustand grundsätzlich zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lässig ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_614/2019 vom 29. Januar 2020 E. 5.3 mit Hinweis auf BGE 133 V 57), ist nicht zu beanstanden, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Leistungseinstellung nicht auf den Verfügungszeitpunkt, sondern bereits auf den 31. Juli 2019 terminierte, zumal ein Fallabschluss gestützt auf eine vorläufige Einschätzung zumindest nicht als eindeutig verfrüht erschiene und die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf eine Rückforderung der für den Monat August </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2019 ausgerichteten Taggelder ohnehin verzichtet hat (Urk. 9/A64-A65). Schlies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht vorliegend mangels ausgewiesener Notwendigkeit eines Berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wechsels infolge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfallkausaler Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit auch kein Raum für die vom Beschwerdeführer postulierte (vgl. Urk. 1 S. 5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 1.5 und S. 11 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 3.4) Anpassungszeit von drei bis fünf Monaten (Urteil des Bundesgerichts 8C_443/2016 vom 11. August 2016 E. 2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Ausgeführten erweist sich die Beschwerde als unbegründet. Sie ist daher abzuweisen, soweit auf sie einzutreten ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, soweit darauf eingetreten wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dieter Studer</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">AXA Versicherungen AG</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelKübler </p><p></p></div> </div></body></html>