<h2>SubmittedText<h2><text><p>Die Belegung der lntensivstationen und die Spitalauslastung sind spätestens seitdem die Impfung grossflächig vorhanden ist die verbliebenen relevanten Messgrössen bei der Pandemiebekämpfung. Es sind aber auch die Orte, wo wir rasch das grösste Problem bekommen.</p><p>Der Bundesrat wird gebeten dazu folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Weshalb wurden in den letzten 1,5 Jahren keine Konzepte erarbeitet und umgesetzt, wie der Bundesrat mit der Armee die Intensivstationen in einem Notfall kurzfristig entlasten könnte? Die Armee ist unsere letzte Sicherheitsreserve mit genug Personal und auch Know-how im Bereich Medizin.</p><p>2. Könnte sich der Bundesrat vorstellen bei einer Überlastung der Intensivstationen unter Zuhilfenahme der Armee kurzfristig die Spitäler zu entlasten?</p><p>3. Weshalb wurden in den letzten 1,5 Jahren keine Konzepte erarbeitet und umgesetzt, wie generell mit Spezialausbildungen und Spezialprämien Pflegende und weiteres Gesundheits- und Medizinpersonal in einem Notfall kurzfristig auf Intensivstationen eingesetzt werden könnten?</p><p>4. Weshalb wurden in den letzten 1,5 Jahren keine Konzepte erarbeitet und umgesetzt, wie mit Gesundheits- und Medizinpersonal aus Privatspitälern die Intensivstationen der öffentlichen Spitäler kurzfristig entlastet werden könnten? - Wie kann es sein, dass in einem solch ausserordentlichen Jahr 2020 gemäss Bundesamt für Statistik die Spitalaufenthalte zum ersten Mal seit 10 Jahren abgenommen haben, nämlich um 5 Prozent?</p><p>5. Wie ist es zu erklären, dass im Jahr 2020 die Corona-Patienten gemäss Bundesamt für Statistik nur 2,9 Prozent der Spital-Aufenthalte ausgemacht haben und wie kann damit begründet werden, dass die Corona-Patienten für die angebliche Überlastung der Spitäler verantwortlich seien?</p><p>6. Weshalb wurden nicht gängige und neue Therapieansätze in kleinen prospektiven Studien verglichen, um damit die Therapien zu optimieren und somit ebenfalls die Intensivstationen zu entlasten?</p></text>