<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2019-04-08-1C_202-2019.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1C_202/2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 8. April 2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Chaix, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Pfäffli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Strassenverkehrsamt des Kantons Thurgau, </div> <div class="para">Rekurskommission für Strassenverkehrssachen des Kantons Thurgau. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Warnungsentzug des Führerausweises/unentgeltliche Prozessführung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 6. Februar 2019 (VG.2018.163/Z). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">A.________ erhob am 3. Dezember 2018 gegen den Entscheid der Rekurskommission für Strassenverkehrssachen des Kantons Thurgau vom 25. Oktober 2018 betreffend Warnungsentzug Beschwerde und ersuchte dabei um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Der Vizepräsident des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau liess A.________ mit Schreiben vom 4. Dezember 2018 zwecks Beurteilung der finanziellen Verhältnisse das Formular für unentgeltliche Prozessführung zugehen und forderte ihn auf, dieses Formular vollständig ausgefüllt und mit den notwendigen und aktuellen Belegen versehen innert 10 Tagen zu retournieren. Verweigere er die zur Beurteilung seiner aktuellen Gesamtsituation erforderlichen Angaben, könne das Gericht die Bedürftigkeit verneinen. Auf Gesuch hin erstreckte der Vizepräsident am 27. Dezember 2018 diese Frist bis zum 17. Januar 2019. Mit Schreiben vom 17. Januar 2019 teilte A.________ dem Verwaltungsgericht u.a. mit, dass er ohne sofortige Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung bzw. des unentgeltlichen Anwalts nicht in der Lage sei, fristgerecht zu reagieren. Mit Entscheid vom 6. Februar 2019 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau das Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und Bewilligung eines unentgeltlichen Anwalts ab und forderte A.________ auf, innert 10 Tagen einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- zu leisten, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Zur Begründung führte das Verwaltungsgericht zusammenfassend aus, dass A.________ innert der erstreckten Frist keinerlei Angaben zu seinen finanziellen Verhältnissen gemacht und auch das ihm zugestellte Formular nicht retourniert habe. Solches wäre ihm auch ohne Anwalt möglich und zumutbar gewesen. Seine Bedürftigkeit sei nicht ausgewiesen, weshalb das Gesuch abzuweisen sei. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">A.________ gelangte mit einer als "Rückweisung zur neu Beurteilung" bezeichneten Eingabe vom 7. März 2019 ans Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und verlangte eine Neubeurteilung. Das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau überwies die Eingabe mit Schreiben vom 4. April 2019 dem Bundesgericht zur allfälligen Behandlung als Beschwerde gegen den verwaltungsgerichtlichen Entscheid vom 6. Februar 2019. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span> nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in <span class="artref">Art. 106 Abs. 1 BGG</span> verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=11&amp;from_date=23.03.2019&amp;to_date=11.04.2019&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-I-49%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page49">BGE 136 I 49</a> E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen Grundrechte verstossen soll. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer setzt sich nicht mit der Begründung des Verwaltungsgerichts auseinander, die zur Abweisung des Gesuchs um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung bzw. eines unentgeltlichen Anwalts führte. Er vermag folglich nicht aufzuzeigen, inwiefern die Begründung des Verwaltungsgerichts bzw. dessen Entscheid selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> nicht einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde erweist sich als von vornherein aussichtslos, weshalb das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung abzuweisen ist (<span class="artref">Art. 64 BGG</span>). Auf eine Kostenauflage ist indessen zu verzichten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Strassenverkehrsamt des Kantons Thurgau, der Rekurskommission für Strassenverkehrssachen des Kantons Thurgau und dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 8. April 2019 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Chaix </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Pfäffli </div> </div></body></html>