<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2024-02-05-4D_75-2023.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4D_75/2023</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 5. Februar 2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Jametti, Präsidentin, </div> <div class="para">Bundesrichterinnen Kiss, May Canellas, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Dürst. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Kanton St. Gallen, </div> <div class="para">vertreten durch Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Rechnungswesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Definitive Rechtsöffnung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen, Einzelrichter für Beschwerden SchKG, </div> <div class="para">vom 23. August 2023 </div> <div class="para">(BES.2023.53-EZS1 ZV.2023.132-EZS1). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>A.</b> </div> <div class="para">Mit Zahlungsbefehl Nr. xxx des Betreibungsamtes X.________ vom 8. Dezember 2022 betrieb der Kanton St. Gallen (Gesuchsteller, Beschwerdegegner) A.________ (Gesuchsgegner, Beschwerdeführer) gestützt auf den rechtskräftigen Strafbefehl vom 2. September 2022 über Fr. 220.--. Der Gesuchsgegner erhob Rechtsvorschlag. Am 22. Juni 2023 erteilte die Einzelrichterin am Kreisgericht St. Gallen dem Gesuchsteller die definitive Rechtsöffnung für Fr. 220.-- nebst Zins seit 19. Januar 2023 auf Fr. 180.--. </div> <div class="para">Mit Entscheid vom 23. August 2023 wies das Kantonsgericht St. Gallen, Einzelrichter für Beschwerden SchKG, die Beschwerde des Gesuchsgegners ab, soweit es darauf eintrat. Es erwog, der rechtskräftige Strafbefehl sei ein definitiver Rechtsöffnungstitel, und der Beschwerdegegner erhebe keine der gesetzlich noch zulässigen Einwendungen. Die Erstinstanz habe seine Einwendungen im Zusammenhang mit der angeblich falschen Schreibweise seines Namens und diejenigen in Zusammenhang mit der Zustellung des Strafbefehls korrekt abgehandelt. Der Gesuchsgegner setze sich mit den zutreffenden Erwägungen der Erstinstanz nicht auseinander und habe ihnen nichts Wesentliches entgegenzusetzen. Inhaltliche Kritik am rechtskräftigen Strafbefehl könne im Vollstreckungsverfahren nicht geprüft werden. Insgesamt sei die Beschwerde abzuweisen, soweit überhaupt darauf einzutreten sei. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>B.</b> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer erhebt Beschwerde beim Bundesgericht mit dem Begehren, den Entscheid des Kantonsgerichts aufzuheben und die Rechtsöffnung zu verweigern. </div> <div class="para">Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt. </div> <div class="para">Mit Präsidialverfügung vom 25. September 2023 wurde das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung (eventuell um Anweisung an das Betreibungsamt) abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> Der Streitwert der vorliegenden Angelegenheit beträgt Fr. 220.--. Er erreicht damit die für die Beschwerde in Zivilsachen erforderliche Grenze von Fr. 30'000.-- (<span class="artref">Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG</span>) nicht. </div> <div class="para">Die Beschwerde in Zivilsachen entfällt auch unter dem Titel von <span class="artref">Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG</span>, wonach dieses Rechtsmittel dennoch zulässig ist, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt. In Fällen, in denen die Beschwerde in Zivilsachen nur unter dieser Voraussetzung zulässig ist, muss in der Beschwerdeschrift ausgeführt werden, warum sie erfüllt ist (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>), ansonsten die Beschwerde in Zivilsachen unzulässig ist (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=16&amp;from_date=21.01.2024&amp;to_date=09.02.2024&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-501%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page501">BGE 140 III 501</a> E. 1.3; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=16&amp;from_date=21.01.2024&amp;to_date=09.02.2024&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-III-439%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page439">133 III 439</a> E. 2.2.2.1). Dem kommt der Beschwerdeführer nicht nach. Er erwähnt zwar im Betreff seiner Beschwerdeschrift "Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung". Mit der blossen Erwähnung dieses Begriffs zeigt er selbstredend nicht auf, inwiefern sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von <span class="artref">Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG</span> stellt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> Die Eingabe des Beschwerdeführers ist demnach als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne der <span class="artref">Art. 113 ff. BGG</span> zu behandeln. </div> <div class="para">Mit der subsidiären Verfassungsbeschwerde kann ausschliesslich die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (<span class="artref">Art. 116 BGG</span>). Insofern gilt eine qualifizierte Rügepflicht: In der Beschwerdeschrift muss eine entsprechende Rüge ausdrücklich erhoben und begründet werden (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. <span class="artref">Art. 117 BGG</span>). Es ist unter Bezugnahme auf die Erwägungen des kantonalen Entscheids darzulegen, welche verfassungsmässigen Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer erfüllt die genannten Begründungsanforderungen nicht. Er moniert zwar verschiedentlich eine "Rechtsverweigerung", beruft sich auf <span class="artref">Art. 8 ZGB</span> und erwähnt "<span class="artref">Art. 6 EMRK</span> in Verbindung mit <span class="artref">Art. 190 BV</span>", lässt aber eine sachgerechte Begründung vermissen. Indem er aus seiner kantonalen Beschwerde zitiert und den Erwägungen der Vorinstanz lediglich seinen bisherigen Standpunkt entgegensetzt, zeigt er nicht auf, dass und inwiefern die Vorinstanz mit ihrem Entscheid, die definitive Rechtsöffnung zu erteilen, seine verfassungsmässigen Rechte verletzt hätte. Mangels rechtsgenüglicher Begründung ist nicht auf die Beschwerde einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Bei diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 68 Abs. 1 BGG</span>). Eine Parteientschädigung ist mangels Einholens einer Antwort nicht zu sprechen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Kanton St. Gallen und dem Kantonsgericht St. Gallen, Einzelrichter für Beschwerden SchKG, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 5. Februar 2024 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Jametti </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Dürst </div> </div></body></html>