<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01//EN"> <html> <head> <title>AGVE - Archiv</title> <meta charset="utf-8"/><meta content="text/html; charset=utf-8" http-equiv="CONTENT-TYPE"/> <meta content="Weblaw - www.weblaw.ch" name="Publisher"/> </head> <body> <div class="header"><span class="year">2012</span> <span class="title">Verwaltungsbehörden</span> <span class="page_no">336</span></div> <div class="page" id="S1"> <div role="main"><br/> [...]<br/> <br/> <span class="ft2"><b>60 Pferdehaltung</b></span> <span class="ft2"><b>in</b></span> <span class="ft2"><b>Wohnzonen;</b></span> <span class="ft2"><b>Geruchsimmissionen</b></span><br/> <span class="ft3">-</span> <span class="ft2"><b>Die Beurteilung der Zonenkonformität einer Pferdehaltung in der</b></span><br/> <span class="ft2"><b>Wohnzone hat abstrakt zu erfolgen.</b></span><br/> <span class="ft3">-</span> <span class="ft2"><b>Bei einem Bestand von 2 bis 4 Pferden ist ein Mindestabstand von</b></span><br/> <span class="ft2"><b>der Stallung zum nächstgelegenen bewohnten Gebäude von 10 m</b></span><br/> <span class="ft2"><b>einzuhalten.</b></span><br/> <span class="ft3">-</span> <span class="ft2"><b>Die Abstandsvorschriften gemäss FAT-Richtlinie stellen sicher, dass</b></span><br/> <span class="ft2"><b>bei ordnungsgemäss geführtem Betrieb keine übermässigen</b></span><br/> <span class="ft2"><b>Immissionen auftreten (Erw. 4).</b></span><br/> <br/> <span class="ft5">Entscheid des Departements Bau, Verkehr und Umwelt vom 8. Mai 2012</span><br/> <span class="ft5">(BVURA. 11.393)</span><br/> <br/> <span class="ft6"><i>Aus den Erwägungen</i></span><br/> <br/> <span class="ft1">2. Beschrieb der Anlage</span><br/> <span class="ft1">Seit Mai 2008 hat die Beschwerdeführerin in der rechtskräftig</span><br/> <span class="ft1">bewilligten Doppelbox (Weidehütte) auf Parzelle 874 zwei Pferde</span><br/> <span class="ft1">untergebracht. Im Sommer 2009 hat sie ohne Baubewilligung eine</span><br/> <span class="ft1">weitere Weidehütte (Einzelbox, 3 m x 3 m) hingestellt, um darin zu-</span><br/> <span class="ft1">sätzlich Platz für einen Hengst zu haben, den sie im November 2009</span><br/> <span class="ft1">erworben hat. Die Beschwerdeführerin, die an Reining Country</span><br/> <span class="ft1">Meisterschaften reitet, hält somit - zusammen mit ihrer Mutter -</span><br/> <span class="ft1">insgesamt drei Pferde...</span><br/> <span class="ft1">Weitere Pferde will sie nicht zutun. Auch sollen keine Fohlen</span><br/> <span class="ft1">gezüchtet werden.</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2012</span> <span class="title">Bau-, Raumentwicklungs- und Umweltschutzrecht</span> <span class="page_no">337</span></div> <div class="page" id="S2"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">Da sich Hengst und Wallach nicht gut vertragen, muss sie die</span><br/> <span class="ft1">beiden Pferde voneinander trennen. Auf eine separate Box ist sie da-</span><br/> <span class="ft1">her selbst dann angewiesen, wenn sie nur diese beiden Pferde halten</span><br/> <span class="ft1">dürfte. ...</span><br/> <span class="ft1">3. Zonenkonformität</span><br/> <span class="ft1">a) Bundesumweltrecht und kommunales Recht</span><br/> <span class="ft1">Strittig ist, ob die bereits installierte Pferdebox (Einzelbox) und</span><br/> <span class="ft1">damit die Haltung eines zusätzlichen dritten Pferdes auf Parzelle 874</span><br/> <span class="ft1">bewilligt werden kann.</span><br/> <span class="ft1">Geruchsimmissionen, um die es hier vor allem geht, beurteilen</span><br/> <span class="ft1">sich grundsätzlich nach der Umweltschutzgesetzgebung des Bundes.</span><br/> <span class="ft1">Das kantonale und kommunale Recht verliert diesbezüglich seine</span><br/> <span class="ft1">selbständige Bedeutung. Es behält sie nur dort, wo es die bundes-</span><br/> <span class="ft1">rechtlichen Bedingungen ergänzt oder - soweit erlaubt - verschärft</span><br/> <span class="ft1">(Art. 65 Abs. 2 USG). Kommunale Bestimmungen über die Zuläs-</span><br/> <span class="ft1">sigkeit störender Bauten und Betriebe in Nutzungszonen können aber</span><br/> <span class="ft1">insofern noch eine eigenständige Funktion beanspruchen, als sie die</span><br/> <span class="ft1">Frage regeln, ob aus raumplanerischen und städtebaulichen Gründen</span><br/> <span class="ft1">ein Bauvorhaben am vorgesehenen Ort überhaupt erstellt werden</span><br/> <span class="ft1">darf. Schliesslich erfasst das Umweltrecht des Bundes nicht alle</span><br/> <span class="ft1">Auswirkungen, die eine Baute oder Anlage mit sich bringen kann. So</span><br/> <span class="ft1">können etwa Bauten und Betriebe, die mit dem Charakter einer</span><br/> <span class="ft1">Wohnzone unvereinbar sind, wegen fehlender Zonenkonformität un-</span><br/> <span class="ft1">tersagt werden, auch wenn die Immissionen, die sie verursachen,</span><br/> <span class="ft1">bundesrechtliche Schranken nicht überschreiten.</span><br/> <span class="ft1">Die Beurteilung der Zonenkonformität eines Vorhabens erfolgt</span><br/> <span class="ft1">abstrakt, ohne Berücksichtigung der konkreten Immissionen, die sich</span><br/> <span class="ft1">nach Ausführung des Projekts zeigen. Zu fragen ist, ob mit der be-</span><br/> <span class="ft1">treffenden Nutzung typischerweise Belästigungen verbunden sind,</span><br/> <span class="ft1">die über das hinausgehen, was normalerweise mit zonenkonformen</span><br/> <span class="ft1">Nutzungen verbunden ist. Hingegen bleibt auf dieser Stufe der Prü-</span><br/> <span class="ft1">fung unberücksichtigt, ob im konkreten Einzelfall tatsächlich Immis-</span><br/> <span class="ft1">sionen verursacht worden sind und welche (AGVE 1998, S. 317 f.;</span><br/> <span class="ft1">1990, S. 393; VGE III/108 vom 12. Dezember 1991, S. 5).</span><br/> <br/> <br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2012</span> <span class="title">Verwaltungsbehörden</span> <span class="page_no">338</span></div> <div class="page" id="S3"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">b) Beurteilung</span><br/> <span class="ft1">Die Bauparzelle befindet sich in der Wohnzone W2. Es gilt die</span><br/> <span class="ft1">Empfindlichkeitsstufe ES II. Die Zone dient vorwiegend dem Woh-</span><br/> <span class="ft1">nen. Nicht störendes Gewerbe oder Dienstleistungsbetriebe sind zu-</span><br/> <span class="ft1">gelassen.</span><br/> <span class="ft1">Zur Frage der Zonenkonformität hat der Gemeinderat im Ent-</span><br/> <span class="ft1">scheid vom 10. März 2008 erklärt:</span><br/> <span class="ft5">"In Wohnzonen dürfen max. 4 Pferde gehalten werden, wenn dadurch</span><br/> <span class="ft5">von der Umgebung keine übermässigen Belästigungen wahrgenommen</span><br/> <span class="ft5">werden".</span><br/> <span class="ft1">Am Augenschein hat der Gemeinderat die Frage wie folgt be-</span><br/> <span class="ft1">antwortet:</span><br/> <span class="ft5">"Wir stützen uns auf die Gerichtspraxis und erlauben deshalb grund-</span><br/> <span class="ft5">sätzlich vier Pferde. Aber es hängt von den Immissionen ab. Eine eigene</span><br/> <span class="ft5">Praxis gibt es bis jetzt noch nicht. Im vorliegenden Fall haben wir festge-</span><br/> <span class="ft5">stellt, dass die Anlage schlechter ist als die anderen im Dorf, und deshalb</span><br/> <span class="ft5">haben wir sie nicht bewilligt."</span><br/> <span class="ft1">Nach den Darlegungen des Gemeinderats ist somit das Halten</span><br/> <span class="ft1">von drei Pferden, um die es hier geht, in der Wohnzone W2 als zo-</span><br/> <span class="ft1">nenkonform zu betrachten. Hinzuweisen ist in diesem Zusammen-</span><br/> <span class="ft1">hang auch auf die fachliche Beurteilung des Bundes zur Frage, wie</span><br/> <span class="ft1">viele Pferde in einer Wohnzone gehalten werden dürfen. Er führt aus,</span><br/> <span class="ft1">dass - je nach zugelassenen Aktivitäten und Immissionen - "realisti-</span><br/> <span class="ft1">scherweise ... die Zahl etwa bei drei bis vier Pferden liegen" dürfe</span><br/> <span class="ft1">(Bundesamt für Raumentwicklung ARE, Wegleitung "Pferd und</span><br/> <span class="ft1">Raumplanung", aktualisierte Version 2011, S. 19; siehe auch</span><br/> <span class="ft1">AGVE 2003, S. 230).</span><br/> <span class="ft1">Ob im konkreten Fall die Immissionen tatsächlich als über-</span><br/> <span class="ft1">mässig anzusehen sind, ist hingegen keine Frage der Zonenkonfor-</span><br/> <span class="ft1">mität, die nach kommunalem Recht zu beurteilen wäre. Die Beurtei-</span><br/> <span class="ft1">lung der Schädlichkeit und Lästigkeit der Geruchsimmissionen er-</span><br/> <span class="ft1">folgt nach der Umweltschutzgesetzgebung des Bundes.</span><br/> <span class="ft1">4. Immissionsschutz nach USG</span><br/> <span class="ft1">a) anwendbare Bestimmungen</span><br/> <span class="ft1">Die strittige Pferdebox ist eine Tierhaltungsanlage und damit</span><br/> <span class="ft1">eine stationäre Anlage im Sinne von Art. 2 Abs. 1 der Luftreinhalte-</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2012</span> <span class="title">Bau-, Raumentwicklungs- und Umweltschutzrecht</span> <span class="page_no">339</span></div> <div class="page" id="S4"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">Verordnung, deren Betrieb unter anderem Geruchsstoff-Emissionen</span><br/> <span class="ft1">erzeugt (Art. 2 Abs. 1 LRV). Die von der Anlage verursachten</span><br/> <span class="ft1">Emissionen sind auf der ersten Stufe des Immissionsschutzes so weit</span><br/> <span class="ft1">zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich möglich sowie</span><br/> <span class="ft1">wirtschaftlich tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 USG; sog. Vorsorgeprinzip).</span><br/> <span class="ft1">Neue stationäre Anlagen müssen so ausgerüstet und betrieben wer-</span><br/> <span class="ft1">den, dass sie die im Anhang 1 LRV und allenfalls die in den Anhän-</span><br/> <span class="ft1">gen 2 bis 4 LRV festgelegten Emissionsbegrenzungen einhalten.</span><br/> <span class="ft1">Emissionen, für welche die Luftreinhalte-Verordnung keine Emissi-</span><br/> <span class="ft1">onsbegrenzung festlegt oder eine bestimmte Begrenzung als nicht</span><br/> <span class="ft1">anwendbar erklärt, sind von der Behörde vorsorglich so weit zu be-</span><br/> <span class="ft1">grenzen, als dies technisch und betrieblich möglich und wirtschaft-</span><br/> <span class="ft1">lich tragbar ist (Art. 4 Abs. 1 LRV). Für Tierhaltungsanlagen gelten</span><br/> <span class="ft1">die speziellen Anforderungen nach Anhang 2 Ziff. 512 LRV (Art. 3</span><br/> <span class="ft1">Abs. 2 lit. a LRV). Bei der Errichtung derartiger Anlagen müssen die</span><br/> <span class="ft1">nach den anerkannten Regeln der Tierhaltung erforderlichen Min-</span><br/> <span class="ft1">destabstände zu bewohnten Zonen eingehalten werden. Als solche</span><br/> <span class="ft1">gelten nach Anhang 2 Ziff. 512 Abs. 1 LRV insbesondere die gemäss</span><br/> <span class="ft1">den Empfehlungen der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Be-</span><br/> <span class="ft1">triebswirtschaft und Landtechnik (FAT) berechneten Abstände. Die</span><br/> <span class="ft1">FAT-Richtlinien befassen sich mit der vorsorglichen Emissionsbe-</span><br/> <span class="ft1">grenzung, dienen aber auch als Hilfsmittel zur Beurteilung, ob die</span><br/> <span class="ft1">Tierhaltungsanlage übermässige Immissionen verursacht (BGer</span><br/> <span class="ft1">1A.44/2006 vom 20. September 2006; 1A.58/2001 in URP 2002,</span><br/> <span class="ft1">S. 97 ff. E. 2d; BGE 126 II 43 E. 4a, S. 45).</span><br/> <span class="ft1">Für kleine Tierbestände - namentlich hobbymässige Pferdehal-</span><br/> <span class="ft1">tungen - können dem erwähnten FAT-Bericht keine exakten Min-</span><br/> <span class="ft1">destabstände entnommen werden. Die Formel für die Berechnung</span><br/> <span class="ft1">der Mindestabstände ist auf grössere Tierbestände ausgelegt. Sie er-</span><br/> <span class="ft1">gibt erst ab einer Geruchsbelastung (GB) von 4 auf den Einzelfall</span><br/> <span class="ft1">bezogene Ergebnisse. 4 GB entsprechen einem Bestand von 35-40</span><br/> <span class="ft1">Pferden. Gemäss FAT-Bericht ist der für 4 GB geltende Abstand in</span><br/> <span class="ft1">der Regel auch bei niedrigeren Geruchsbelastungen einzuhalten. Es</span><br/> <span class="ft1">liegt aber im Ermessen der Behörde, einen kleineren Mindestabstand</span><br/> <span class="ft1">zuzulassen.</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2012</span> <span class="title">Verwaltungsbehörden</span> <span class="page_no">340</span></div> <div class="page" id="S5"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">Bei 4 GB beträgt der Normabstand rund 20 m. Bei einem Be-</span><br/> <span class="ft1">stand von 2 bis 4 Pferden, was bei hobbymässiger Pferdehaltung der</span><br/> <span class="ft1">Regel entspricht, werden nur rund 10 % der 4 GB ergebenden Anzahl</span><br/> <span class="ft1">Tiere gehalten. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, verlangen</span><br/> <span class="ft1">einige Kantone - so auch der Kanton Aargau - die Einhaltung des</span><br/> <span class="ft1">halben Normabstands, d.h. rund 10 m (Wegleitung Bund, S. 25, FAT-</span><br/> <span class="ft1">Bericht Nr. 476 von 1995, Mindestabstände von Tierhaltungsanlagen</span><br/> <span class="ft1">- Empfehlungen für neue und bestehende Betriebe, S. 6;</span><br/> <span class="ft1">www.ag.ch/landwirtschaft &gt; Baugesuche &amp; Raumplanung &gt;</span><br/> <span class="ft1">Geruchsemissionen).</span><br/> <span class="ft1">Im vorliegenden Fall beträgt der Abstand der näher stehenden</span><br/> <span class="ft1">(Doppel-)Pferdebox zum Wohngebäude auf Parzelle 865 des Be-</span><br/> <span class="ft1">schwerdegegners mehr als 20 m (wenigstens ca. 21 m). Der verlangte</span><br/> <span class="ft1">10-m-Abstand und somit die Grenzwerte der Umweltschutzgesetz-</span><br/> <span class="ft1">gebung sind damit deutlich eingehalten. Die beigezogene Fachperson</span><br/> <span class="ft1">bestätigt dies.</span><br/> <span class="ft1">Im Rahmen des Vorsorgeprinzips (Art. 11 Abs. 2 USG) sind</span><br/> <span class="ft1">Massnahmen zu verfügen, die die Emissionen soweit begrenzen, als</span><br/> <span class="ft1">die technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist.</span><br/> <span class="ft1">Die Beschwerdeführerin gibt an, dass sie Ammoniakbinder verwende</span><br/> <span class="ft1">und dreimal am Tag miste. Die Mulde für den Mist halte sie stets ge-</span><br/> <span class="ft1">schlossen. Die Beschwerdeführerin ist dabei zu behaften, die Anlage</span><br/> <span class="ft1">(Boxen und Auslauf) wenigstens zweimal täglich zu misten, die</span><br/> <span class="ft1">Mulde für den Mist wenn immer möglich geschlossen zu halten und</span><br/> <span class="ft1">eine geruchshindernde Einstreu zu verwenden. Weitere Massnahmen,</span><br/> <span class="ft1">die im Rahmen der Vorsorge zu verfügen wären, sind nicht auszuma-</span><br/> <span class="ft1">chen.</span><br/> <span class="ft1">Auch hat der Augenschein gezeigt, dass der Betrieb sauber ge-</span><br/> <span class="ft1">führt wird und - auch nach Ansicht der Fachperson - zu keinen Be-</span><br/> <span class="ft1">anstandungen Anlass gibt. Sollte in Zukunft die Führung des Betriebs</span><br/> <span class="ft1">zur Klage Anlass geben und vermeidbare Immissionen zum Problem</span><br/> <span class="ft1">werden, ist es möglich, dagegen grundsätzlich jederzeit Immissions-</span><br/> <span class="ft1">klage zu führen.</span><br/> <span class="ft1">Die Beachtung der Abstandsvorschriften gemäss den FAT-</span><br/> <span class="ft1">Richtlinien stellt sicher, dass bei ordentlich geführtem Betrieb mit</span><br/> <span class="ft1">übermässigen oder lästigen (Geruchs-)Immissionen nicht zu rechnen</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2012</span> <span class="title">Bau-, Raumentwicklungs- und Umweltschutzrecht</span> <span class="page_no">341</span></div> <div class="page" id="S6"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">ist. Somit erübrigt sich eine weitergehende Prüfung. Was die Insek-</span><br/> <span class="ft1">ten - namentlich Fliegen und Bremen - angeht, die eine Pferdehal-</span><br/> <span class="ft1">tung herbeilockt, stellen die vorsorglichen Massnahmen einen genü-</span><br/> <span class="ft1">genden Schutz dar, dass diese Kleinlebewesen nicht zur Plage wer-</span><br/> <span class="ft1">den.</span><br/> <br/> <br/></div> </div> </body> </html>