<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2005.00258</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205397&amp;W10_KEY=4467137&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2005.00258</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 05.10.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Erschliessungsplan</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Anfechtung der in einem Erschliessungsplan umschriebenen Kosten und Kostenteiler:<br/><br/>Erschliessungsplan im Allgemeinen. Die Festlegung der Kosten im Erschliessungsplan (Bericht) hat primär eine kreditrechtliche, den Gemeindehaushalt betreffende Funktion. Damit wird noch kein verbindlicher Kostenanteil für die Privaten ausgeschieden. Auch die konkreten Umstände führen zu keiner anderen Beurteilung (E. 2.3).<br/>Die Legitimation kann sowohl für den Rekurs gemäss § 338a PBG als auch für die Gemeindebeschwerde gemäss § 151 Abs. 1 Ziff. 1 aGemeindeG nicht unabhängig von der Frage der v e r b i n d l i c h e n Festlegung der Kosten (E. 2.3) beurteilt werden. Sofern eine solche verbindliche Festlegung fehlt, kann die Legitimation nur etwa beim Vorliegen schwer wiegender Nachteile bejaht werden. Dies trifft vorliegend nicht zu, weil die Privaten im künftigen Quartierplanverfahren die Kostenfrage thematisieren können (E. 2.4).<br/>Die raumplanungsrechtliche Koordinationspflicht führt zu keinem anderen Ergebnis, weil durch den Verfahrensablauf keine Gefahr widersprüchlicher Entscheide entsteht (E. 2.5).<br/>Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANFECHTUNGSOBJEKT">ANFECHTUNGSOBJEKT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: ERSCHLIESSUNGSPLAN, LANDUMLEGUNG, QUARTIERPLAN">ERSCHLIESSUNGSPLAN, LANDUMLEGUNG, QUARTIERPLAN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOORDINATIONSPFLICHT">KOORDINATIONSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTEN">KOSTEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTENVERTEILUNG">KOSTENVERTEILUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEGITIMATION">LEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: QUARTIERPLANVERFAHREN">QUARTIERPLANVERFAHREN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 151 Abs. I Ziff. 1 GemeindeG</span><br/><span class="ungerade">§ 90 PBG</span><br/><span class="gerade">§ 91 PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 92 PBG</span><br/><span class="gerade">§ 19 Abs. I VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2005 Nr. 56 S. 148</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Mit Beschluss vom 18. Oktober 2004, publiziert am 29. Oktober 2004, "genehmigte" die Gemeindeversammlung Hittnau den revidierten kommunalen Erschliessungsplan (datiert vom 26. Juli 2004) sowie den dazu verfassten Bericht (datiert vom 12. Juli 2004). Damit soll unter anderem zwecks Herstellung der Groberschliessung ein eingedoltes TeilstÃ¼ck des Hinterbaches zur Verbesserung der AbflusskapazitÃ¤t verlegt und offen gelegt werden. Geplant ist, den Bach im Bereich der Strassenverzweigung Wetzikerstrasse/Hinterrain entlang der Grenze der Bauzone und der damit Ã¼bereinstimmenden Perimetergrenze des im August 1997 eingeleiteten und im Jahr 2000 sistierten Quartierplanverfahrens Oberhittnau-West zunÃ¤chst westwÃ¤rts und danach nordwÃ¤rts zu fÃ¼hren. Die bestehende Dole in der Wetzikerstrasse soll weiterhin der MeteorwasserentwÃ¤sserung der bisher angeschlossenen GrundstÃ¼cke dienen. Das anfallende Meteorwasser von neu zu Ã¼berbauenden GrundstÃ¼cken, insbesondere von solchen im Quartierplanperimeter Oberhittnau-West, soll demgegenÃ¼ber in den neu zu erstellenden Bachabschnitt eingeleitet werden. GemÃ¤ss Bericht zum Erschliessungsplan vom 12. Juli 2004 sowie dem diesbezÃ¼glichen Antrag des Gemeinderats vom 8. September 2004 werden die Gesamtkosten dieser der ersten Etappe zugewiesenen EntwÃ¤sserungsmassnahme auf Fr. 1'020'000.- beziffert, wovon Fr. 300'000.- durch den Quartierplan zu tragen seien. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen liessen die heutigen BeschwerdefÃ¼hrenden, alle EigentÃ¼mer von GrundstÃ¼cken innerhalb des Quartierplangebiets Oberhittnau-West, am 25. November 2004 Rekurs erheben mit dem Antrag, den Beschluss der Gemeindeversammlung Hittnau vom 18. Oktober 2004 insoweit aufzuheben, als damit fÃ¼r die Entlastung des Hinterbaches nur Kosten von ca. 70 % bzw. Fr. 720'000.- und ein Kostenteiler von Fr. 300'000.- bzw. ca. 30 % zulasten des Quartierplans Oberhittnau-West statt die geschÃ¤tzten vollen Kosten von Fr. 1'020'000.- beschlossen worden seien; es sei festzustellen, dass die vollen geschÃ¤tzten Bruttokosten von Fr. 1'020'000.- fÃ¼r die Entlastung des Hinterbachs in Oberhittnau inklusive MeteorwasserentwÃ¤sserung zur Groberschliessung gehÃ¶ren und von der Gemeinde zu finanzieren seien. Die Gemeinde Hittnau beantragte primÃ¤r, auf den Rekurs nicht einzutreten, weil die Rekurrierenden durch den angefochtenen Beschluss weder verbindlich mit quartierplanrechtlichen BeitrÃ¤gen belastet worden seien noch verbindlich mit solchen BeitrÃ¤gen hÃ¤tten belastet werden kÃ¶nnen; eventuell sei der Rekurs abzuweisen.</p> <p class="Urteilstext">Die Baurekurskommission III wies den Rekurs mit Beschluss vom 18. Mai 2005 ab, soweit sie darauf eintrat. Sie trat auf das Rechtsmittel ein, soweit dieses als Planungsrekurs nach § 329 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) erhoben wurde, hingegen insoweit nicht, als es als Gemeindebeschwerde nach § 151 Abs. 1 des Gemeindegesetzes vom 6. Juni 1926 (GemeindeG; in der bis Ende 2004 massgebenden Fassung) erhoben wurde. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 14. Juni 2005 liessen die unterlegenen Rekurrierenden ihren Rekursantrag erneuern, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin. </p> <p class="Sachverhalt1">Die Baudirektion, die den Erschliessungsplan bereits am 11. Mai 2005 grundsÃ¤tzlich (unter Vorbehalt der mit der Entlastung des Hinterbaches verbundenen Kosten und Kostenteiler) genehmigt hatte, holte die noch ausstehende PrÃ¼fung gestÃ¼tzt auf § 329 Abs. 4 PBG im Beschwerdeverfahren nach; mit VerfÃ¼gung vom 24. August 2005 genehmigte sie den Erschliessungsplan auch mit Bezug auf die streitbetroffenen Kosten und Kostenteiler. </p> <p class="Sachverhalt1">Die Gemeinde Hittnau beantragte am 12. September 2005, auf die Beschwerde nicht einzutreten, eventuell sie abzuweisen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der BeschwerdefÃ¼hrenden.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Das Verwaltungsgericht ist nach § 41 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zustÃ¤ndig. Weil auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Die Beschwerdegegnerin hÃ¤lt an ihrem Standpunkt fest, wonach die Baurekurskommission auf den Rekurs nicht hÃ¤tte eintreten dÃ¼rfen. Ein Erschliessungsplan gemÃ¤ss § 90 ff. PBG enthalte keine verbindliche Festlegung Ã¼ber allfÃ¤llige BeitrÃ¤ge und Kostenbeteiligungen von GrundeigentÃ¼mern an das betreffende Werk. Wenn sich der Gemeinderat Hittnau im Bericht zum Erschliessungsplan dahin geÃ¤ussert habe, das sich die in den Quartierplan Oberhittnau-West einbezogenen GrundeigentÃ¼mer mit insgesamt Fr. 300'000.- an der Entlastung des Hinterbaches beteiligen wÃ¼rden, habe er damit keinen Antrag auf entsprechende Festsetzung von GrundeigentÃ¼merbeteiligungen gestellt, sondern lediglich die StimmbÃ¼rger Ã¼ber die seiner Ansicht nach zu erwartenden Kosten der Erschliessungsplanung orientiert. DarÃ¼ber kÃ¶nne erst im Quartierplanverfahren verbindlich entschieden werden. Zudem werde sich ausserhalb des Erschliessungsplan- und des Quartierplanverfahrens auch die Frage stellen, ob gestÃ¼tzt auf § 14 Abs. 3 des Wasserwirtschaftsgesetzes vom 2. Juni 1991 (WasserwirtschaftsG) GrundeigentÃ¼mer zu BeitrÃ¤gen verpflichtet werden kÃ¶nnten. Eine andere Frage sei es, ob die gleichzeitig als StimmbÃ¼rger rekurrierenden RechtsmittelklÃ¤ger gestÃ¼tzt auf § 151 Abs. 1 Ziffer 3 aGemeindeG Stimmrechtsbeschwerde an den Bezirksrat wegen fehlerhafter Information der StimmbÃ¼rger hÃ¤tten erheben kÃ¶nnen. Von einer Ãberweisung des Rechtsmittels an den Bezirksrat habe die Baurekurskommission indessen schon deswegen absehen dÃ¼rfen, weil die an sie erfolgte Rechtsmitteleingabe vom 25. November 2004 als Stimmrechtsbeschwerde verspÃ¤tet gewesen wÃ¤re. </p> <p class="Urteilstext">Die Baurekurskommission III ist auf diese Argumentation bei PrÃ¼fung der Eintretensvoraussetzungen nicht nÃ¤her eingegangen. Sie hat sich indessen damit â allerdings nur ergÃ¤nzend â im Rahmen ihrer materiellen ErwÃ¤gungen befasst: Sie ist zwar zum Schluss gelangt, die Teilrevision des Erschliessungsplanes gehe zu Recht davon aus, dass das in erster Linie Groberschliessungsfunktionen erfÃ¼llende Ã¶ffentliche GewÃ¤sser inskÃ¼nftig zugleich der Feinerschliessung des Quartierplangebietes Oberhittnau-West dienen werde, weshalb sich die Quartierplangenossen im Umfang des feinerschliessungsbedingten Zusatzausbaus des Hinterbaches an den Gesamtkosten zu beteiligen hÃ¤tten; Letztere wÃ¼rden sich demnach durch im Quartierplanverfahren erhobene sowie durch allfÃ¤llige (hier nicht zur Diskussion stehende) gestÃ¼tzt auf das Wasserwirtschaftsgesetz geforderte GrundeigentÃ¼merbeitrÃ¤ge vermindern. GestÃ¼tzt darauf (Rekursentscheid E. 5a) hat die Vorinstanz den Rekurs abgewiesen. Sie hielt jedoch ergÃ¤nzend in E. 5b fest, mit der Festsetzung des Erschliessungsplans kÃ¶nnten die Rekurrierenden als Quartierplanbeteiligte nicht zur Leistung eines bestimmten Kostenbeitrages verpflichtet werden. Im nunmehr wieder aufzunehmenden Quartierplanverfahren stehe es ihnen frei, "ihre Rechte uneingeschrÃ¤nkt zu wahren und beispielsweise auch geltend zu machen, dass BeitrÃ¤ge nicht in der im Bericht des Erschliessungsplanes erwÃ¤hnten HÃ¶he geschuldet seien". Soweit sich der Erschliessungsplan zu den Kosten Ã¤ussere, sei damit einstweilen einzig Ã¼ber die den Haushalt der Gemeinde belastenden Ausgaben beschlossen worden.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Die Frage, ob der Gemeindebeschluss bezÃ¼glich der streitbetroffenen Kosten und Kostenteiler verbindliche Wirkung zumindest in dem Sinne entfaltet, dass bei der nachfolgenden Festsetzung des Quartierplans zwingend Kosten der streitbetroffenen GewÃ¤sserkorrektur zulasten der Quartierplanbeteiligten zu berÃ¼cksichtigen seien, betrifft in erster Linie die ZulÃ¤ssigkeit des Rekurses. Dabei geht es nicht primÃ¤r um die Frage der Rekurslegitimation (§ 21 VRG), sondern um das Vorliegen eines Anfechtungsobjekts. Ein die Legitimation begrÃ¼ndendes schutzwÃ¼rdiges Interesse ist von vornherein nur zu bejahen, wenn die im Erschliessungsbericht enthaltenen AusfÃ¼hrungen zu den streitbetroffenen Kosten verbindlich sind und insoweit am hoheitlichen Charakter des Erschliessungsplanes teilhaben. Auch wenn RaumplÃ¤ne ihrer Rechtsnatur nach keine VerfÃ¼gungen sind (vgl. zur Rechtsnatur von RaumplÃ¤nen als Zwischengebilden zwischen VerfÃ¼gung und Rechtssatz: Walter Haller/Peter Karlen, Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht, Band I, 3. A., ZÃ¼rich 1999, N. 145.; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 19 N. 21 ff.), setzt ihre Anfechtbarkeit wie jene von VerfÃ¼gungen voraus, dass es sich dabei um Festlegungen mit verbindlicher Rechtswirkung handelt (zum Erfordernis der Verbindlichkeit bei VerfÃ¼gungen vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 19 N. 1 in Verbindung mit Vorbem. zu §§ 4-31 N. 12 und 18). Die Rechtsverbindlichkeit hat zur Folge, dass entsprechende Festlegungen in Rechtskraft erwachsen, das heisst spÃ¤ter, in einem anderen Verfahren, nicht mehr angefochten werden kÃ¶nnen.</p> <p class="Erwgung2">Wenn die Vorinstanz in E. 5b ausfÃ¼hrt, im Quartierplanverfahren stehe es "den Rekurrierenden frei, ihre Rechte uneingeschrÃ¤nkt zu wahren", scheint sie damit den Gemeindebeschluss bezÃ¼glich der streitbetroffenen Kosten und Kostenteiler als gÃ¤nzlich unverbindlich zu wÃ¼rdigen. Indessen wird dies nicht restlos klar zum Ausdruck gebracht. Ein solcher Schluss stÃ¼nde denn auch im Widerspruch zur vorangehenden ErwÃ¤gung 5a des Rekursentscheids, wo ausgefÃ¼hrt wird, die Teilrevision des Erschliessungsplanes gehe zu Recht davon aus, dass das in erster Linie Groberschliessungsfunktionen erfÃ¼llende Ã¶ffentliche GewÃ¤sser inskÃ¼nftig zugleich der Feinerschliessung des Quartierplangebietes Oberhittnau-West dienen werde, weshalb sich die Quartierplangenossen im Umfang des feinerschliessungsbedingten Zusatzausbaus des Hinterbaches an den Gesamtkosten zu beteiligen hÃ¤tten. Vor allem aber stÃ¼nde ein solcher Schluss im Widerspruch zu Dispositivziffer I des Rekursentscheides, womit die Vorinstanz den Rekurs abgewiesen hat, soweit sie darauf eingetreten ist. Die Frage nach der diesbezÃ¼glichen Verbindlichkeit des Gemeindebeschlusses ist daher nÃ¤her zu prÃ¼fen. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Der Erschliessungsplan gibt gemÃ¤ss § 91 PBG Aufschluss Ã¼ber Ã¶ffentliche Werke und Anlagen, die fÃ¼r die Groberschliessung der Bauzonen nÃ¶tig sind. Er zeigt ferner auf, in welchen zeitlich bestimmten Etappen das Gemeinwesen die Groberschliessung der Bauzonen durchfÃ¼hrt. GemÃ¤ss § 92 PBG sind fÃ¼r die jeweils bevorstehende Etappe die Dimensionierungen der Erschliessungsanlagen festzulegen und ihre Kosten zu ermitteln (Abs. 1). Mit dieser Festlegung gelten die entsprechenden Ausgaben als bewilligt (Abs. 2). Daraus folgt, dass fÃ¼r die einzelnen vom Erschliessungsplan erfassten Objekte keine separaten KreditbeschlÃ¼sse erforderlich sind. Die diesbezÃ¼glichen Ausgaben gelten als gebunden; die jÃ¤hrlichen Aufwendungen sind nach Massgabe der Etappierung des Erschliessungsplans in den Voranschlag aufzunehmen (Christoph Fritzsche/Peter BÃ¶sch, ZÃ¼rcher Planungs- und Baurecht, 3. A. ZÃ¼rich 2003, S. 4-6). GemÃ¤ss § 95 PBG wird der Erschliessungsplan im gleichen Verfahren und in der gleichen ZustÃ¤ndigkeit wie die Bau- und Zonenordnung <br/> â mithin gemÃ¤ss § 88 PBG in Verbindung mit Art. 15 der Gemeindeordnung Hittnau durch die Gemeindeversammlung â festgesetzt. </p> <p class="Erwgung2">Soweit § 92 Abs. 1 PBG im Zusammenhang mit der Festsetzung des Erschliessungsplanes eine Ermittlung der Kosten der darin festgelegten Erschliessungsanlagen vorschreibt, kommt der Bestimmung in erster Linie eine kreditrechtliche Funktion zu, und zwar in dem Sinn, dass die ermittelten Kosten als gebundene Ausgaben gelten (§ 92 Abs. 2 PBG), das heisst, dass dazu kein weiterer Verpflichtungskredit erforderlich ist. Allerdings vermag die fÃ¼r den Erschliessungsplan vorgeschriebene Kostenermittlung einen Kreditfreigabebeschluss (Voranschlagskredit) nicht zu ersetzen, schon deswegen nicht, weil anlÃ¤sslich der Festsetzung des Erschliessungsplans die Kosten nicht mit der fÃ¼r einen Voranschlagskredit erforderlichen Genauigkeit ermittelt werden kÃ¶nnen (zur Unterscheidung von Verpflichtungs- und Voranschlagskrediten vgl. H.R. Thalmann, Kommentar zum ZÃ¼rcher Gemeindegesetz, 3. A., WÃ¤denswil 2000, § 119 N. 4; Peter Saile, Das Recht der Ausgabenbewilligung der zÃ¼rcherischen Gemeinden, St. Gallen 1991, S. 14 f.; Tobias Jaag, Die Ausgabenbewilligung im zÃ¼rcherischen Gemeinderecht, ZBl 94/1993, S. 68 ff.). Das Ã¤ndert jedoch nichts an der primÃ¤r kreditrechtlichen Bedeutung der in § 92 PPG vorgeschriebenen Kostenermittlung. Von dieser Zwecksetzung her ist der seitens der Beschwerdegegnerin vertretenen Auslegung von § 92 Abs. 1 PBG zuzustimmen. Danach kommt den im Erschliessungsbericht enthaltenen AusfÃ¼hrungen zu den Kosten der Sanierung des Hinterbaches keine rechtsverbindliche Wirkung in dem Sinne zu, dass bei der Festsetzung des Quartierplanes Oberhittnau-West zwingend ein diesbezÃ¼glicher Kostenanteil zulasten der QuartierplangrundstÃ¼cke zu berÃ¼cksichtigen wÃ¤re. </p> <p class="Erwgung2">Was die BeschwerdefÃ¼hrenden dagegen vorbringen, vermag diese Auslegung nicht in Frage zu stellen. Dass mit dem Gemeindeversammlungsbeschluss vom 18. Oktober 2004 nicht nur der Erschliessungsplan, sondern auch der dazu verfasste Bericht vom 12. Juli 2004 "genehmigt" worden ist, bedeutet nicht, dass sÃ¤mtliche darin enthaltenen AusfÃ¼hrungen zu den verbindlichen Festlegungen des Erschliessungsplanes gehÃ¶ren. Es verhÃ¤lt sich Ã¤hnlich, wie bei einem Dispositiv von VerfÃ¼gungen, insbesondere von Rechtsmittelentscheiden, welches auf die ErwÃ¤gungen verweist: Kraft einer derartigen Verweisung kÃ¶nnen zwar auch ErwÃ¤gungen an der Rechtskraft der VerfÃ¼gung bzw. des Rechtsmittelentscheides teilhaben (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 28 N. 5). Die Tragweite einer solchen Verweisung muss jedoch im Einzelfall â aufgrund der ErwÃ¤gungen â nÃ¤her bestimmt werden. Im vorliegenden Fall, in dem nicht eine VerfÃ¼gung, sondern ein Erschliessungsplan zu beurteilen ist, ergibt sich bereits aus der dargelegten Zwecksetzung der in § 92 PBG vorgeschriebenen Kostenermittlung, dass diese nicht jenen Festlegungen des Erschliessungsplanes zuzurechnen sind, welche in Rechtskraft erwachsen kÃ¶nnen. Aus dem gleichen Grund kann auch aus den diesbezÃ¼glichen AusfÃ¼hrungen in der Weisung des Gemeinderats an die Gemeindeversammlung keine Verbindlichkeit der streitbetroffenen Kostenaufteilung abgeleitet werden.</p> <p class="Erwgung2">Eine Verbindlichkeit der getroffenen Kostenausscheidung lÃ¤sst sich schliesslich auch nicht daraus ableiten, dass anlÃ¤sslich der Gemeindeversammlung vom 18. Oktober 2004 der Antrag eines StimmbÃ¼rgers, die gesamten Kosten von Fr. 1'020'000.- fÃ¼r die Verlegung des Hinterbaches in den Erschliessungsplan aufzunehmen und von der Gemeinde finanzieren zu lassen, abgelehnt wurde. Auch diese Abstimmung Ã¤ndert nichts daran, dass es sich bei der vom Gemeinderat gemÃ¤ss Weisung und Bericht beantragten Kostenaufteilung lediglich um eine AbsichtserklÃ¤rung handelt (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 19 N. 13). Die darÃ¼ber erfolgte Abstimmung lÃ¤sst die AbsichtserklÃ¤rung nicht zu einer verbindlichen Festlegung werden, welche einen mit ordentlichem Rechtsmittel anfechtbaren Hoheitsakt darstellen wÃ¼rde.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden machen geltend, die <i>Legitimation</i> zur Anfechtung des Erschliessungsplanes dÃ¼rfte ihnen selbst dann nicht abgesprochen werden, wenn davon auszugehen wÃ¤re, dass sie im folgenden Quartierplanverfahren diesbezÃ¼glich ihre Rechte noch uneingeschrÃ¤nkt wahren kÃ¶nnten. Die Legitimation dazu ergebe sich fÃ¼r die Quartierplangenossen (die BeschwerdefÃ¼hrenden 1-4 und 6-13) schon aus ihrer Eigenschaft als StimmbÃ¼rger; die Baurekurskommission sei zu Unrecht auf ihr Rechtsmittel insoweit nicht eingetreten, als dieses auch als Gemeindebeschwerde im Sinn von § 151 Abs. 1 Ziffer 1 aGemeindeG erhoben worden sei. Zudem sei auch die Rekurslegitimation aller BeschwerdefÃ¼hrenden nach § 338a PBG zu bejahen, weil ihnen ein schutzwÃ¼rdiges Interesse daran zukomme, dass die "rechtsverletzende Abspaltung eines Anteiles dieser Groberschliessungsanlage als Feinerschliessungsanteil" bereits im Gestaltungsplanverfahren geklÃ¤rt und korrigiert werde. â Beide Einwendungen sind unbegrÃ¼ndet: </p> <p class="Erwgung2">Die BeschwerdefÃ¼hrenden verkennen, dass die ZulÃ¤ssigkeit des Rekurses nicht nur nach § 329 PBG, sondern auch nach § 151 Abs. 1 aGemeindeG vorliegend in erster Linie von der Frage abhÃ¤ngt, ob die streitbetroffene Kostenausscheidung verbindlich ist, was nach dem Gesagten zu verneinen ist. Dass sich die Rekurslegitimation in kommunalen Nutzungsplanungsstreitigkeiten sowohl nach § 338a PBG wie auch nach § 151 Abs. 1 aGemeindeG richtet (womit nicht nur die nach § 338a PBG legitimierten Personen, sondern â bezÃ¼glich der in § 151 Abs. 1 zugelassenen RÃ¼gen â sÃ¤mtliche StimmbÃ¼rger zum Rekurs berechtigt sind; vgl. dazu RB 2002 Nr. 74), vermag den BeschwerdefÃ¼hrenden daher nicht den Zugang zu einem an die Festsetzung des Gestaltungsplans anknÃ¼pfendes Rechtsmittelverfahren Ã¼ber die streitige Kostenaufteilung zu verschaffen. Die ZulÃ¤ssigkeit eines solchen Rekurses ist auch auf der Grundlage von § 151 Abs. 1 aGemeindeG zu verneinen, weil diese Bestimmung in gleicher Weise wie § 329 PBG fÃ¼r die Rekurserhebung einen verbindlichen Hoheitsakt voraussetzt.</p> <p class="Erwgung2">Fehlt es diesbezÃ¼glich an einem anfechtbaren rechtsverbindlichen Hoheitsakt, so stellt sich â zumindest vordergrÃ¼ndig â die Frage nicht, ob den BeschwerdefÃ¼hrenden ein legitimationsbegrÃ¼ndendes Interesse an dessen Aufhebung oder Ãnderung im Sinn von § 21 VRG und § 338a Abs. 1 PBG zukomme. Lehre und Rechtsprechung nehmen â im Zusammenhang mit der Abgrenzung von Realakten und VerfÃ¼gungen â freilich an, dass bei schwer wiegenden Nachteilen fÃ¼r die Betroffenen die Anfechtbarkeit eines Aktes selbst dann zu bejahen ist, wenn dieser nicht sÃ¤mtliche Merkmale einer VerfÃ¼gung erfÃ¼llt, sondern einzelne (etwa wie hier jenes der rechtsverbindlichen Wirkung) fehlen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 19 N. 10 in Verbindung mit § 21 N. 8). Bezogen auf den vorliegenden Fall bedeutet dies, dass den BeschwerdefÃ¼hrenden daraus, dass sie sich gegen die streitige Kostenaufteilung nicht unmittelbar mit Rekurs gegen die Festsetzung des Erschliessungsplanes wehren kÃ¶nnen, schwer wiegende Nachteile erwachsen mÃ¼ssten. Sofern sie in folgenden Quartierplanverfahren die zulasten des Quartierplanes vorgesehene Kostenausscheidung noch vollumfÃ¤nglich bestreiten kÃ¶nnen, wovon nach dem Gesagten auszugehen ist, sind solche schwer wiegenden Nachteile nicht ersichtlich. Dazu reicht jedenfalls das von den BeschwerdefÃ¼hrenden geltend gemachte Interesse an "eine(r) frÃ¼hzeitige(n) KlÃ¤rung dieser Rechtsfrage" nicht aus. Letztlich wollen sie damit der im Bericht zum Erschliessungsplan vorgesehenen Kostenaufteilung â bezogen auf das anstehende Quartierplanverfahren â die Bedeutung eines Vorentscheids beigemessen haben (vgl. zu diesem Institut KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 19 N. 53 ff.). Eine solche Bedeutung kommt jedoch dem Bericht bezÃ¼glich der streitigen Kostenaufteilung nicht zu, und die BeschwerdefÃ¼hrenden haben auch keinen Anspruch darauf, dass in dieser Frage ein verbindlicher, selbstÃ¤ndig anfechtbarer Vorentscheid getroffen wird.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.5 </b>Zu prÃ¼fen bleibt, ob sich fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrenden ein Anspruch, die im Erschliessungsplan vorgesehene Kostenausscheidung mit Rekurs gegen die Festsetzung dieses Planes anzufechten, aus den (von den BeschwerdefÃ¼hrenden allerdings nicht angerufenen) bundesrechtlichen GrundsÃ¤tzen Ã¼ber die Koordination von (das gleiche Projekt betreffenden) Verfahren ergebe. GemÃ¤ss Art. 25a des Raumplanungsgesetzes vom 22. Juni 1979 sind die in den Abs. 1 bis 3 dieser Bestimmung enthaltenen GrundsÃ¤tze zur Koordination von (das gleiche Projekt betreffenden) VerfÃ¼gungen auf das Nutzungsplanverfahren sinngemÃ¤ss anwendbar. Nach diesen GrundsÃ¤tzen wÃ¤re eine direkte Anfechtbarkeit der vorgesehenen Kostenausscheidung dann zu bejahen, wenn ohne eine solche AnfechtungsmÃ¶glichkeit die Gefahr widersprÃ¼chlicher Entscheide bestehen wÃ¼rde. Das trifft hier â wiederum wegen der mangelnden Verbindlichkeit der vorgesehenen Kostenausscheidung â nicht zu. Im Gegenteil wÃ¼rde diese Gefahr dann bestehen, wenn im Verfahren zur Festsetzung des Erschliessungsplans Ã¼ber die ZulÃ¤ssigkeit einer Kostenausscheidung befunden und im folgenden Quartierplanverfahren nur noch Ã¼ber die HÃ¶he der Kostenbelastung entschieden wÃ¼rde. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.6 </b>Zusammenfassend ergibt sich, dass die Baurekurskommission auf den Rekurs mangels eines Anfechtungsobjekts auch insoweit nicht hÃ¤tte eintreten sollen, als sich das Rechtsmittel der BeschwerdefÃ¼hrenden auf § 329 PBG stÃ¼tzte. Aus dem nÃ¤mlichen Grund erweist es sich im Ergebnis als richtig, dass sie auf den Rekurs insoweit nicht eingetreten ist, als sich dieser auf § 151 Abs. 1 aGemeindeG stÃ¼tzte. Die gegen den Rekursentscheid erhobene Beschwerde ist im Sinn der ErwÃ¤gungen (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 19-28 N. 96) abzuweisen. Was das <i>Genehmigungsverfahren</i> vor Baudirektion anbelangt, wÃ¤re es aufgrund des heutigen Entscheids rÃ¼ckblickend betrachtet nicht erforderlich gewesen, den Genehmigungsentscheid vom 11. Mai 2005 bezÃ¼glich der streitigen Kostenaufteilung mit einem Vorbehalt zu verbinden, und desgleichen erweist sich der ergÃ¤nzende Genehmigungsentscheid vom 24. August 2005 als gegenstandslos. </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Bei diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten den unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrenden zu je 1/13, unter solidarischer Haftung eines jeden fÃ¼r den ganzen Betrag, aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Eine ParteientschÃ¤digung steht ihnen als Unterliegenden von vornherein nicht zu (§ 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Erwgung1">Eine solche ParteientschÃ¤digung verlangt auch die obsiegende Beschwerdegegnerin. Nach stÃ¤ndiger Praxis des Verwaltungsgerichts wird Gemeinwesen nur ausnahmsweise â in FÃ¤llen, in denen die an sich zu ihrem angestammten Aufgabenbereich gehÃ¶rende Ergreifung oder Beantwortung von Rechtsmitteln mit aussergewÃ¶hnlich grossen Umtrieben verbunden ist â eine ParteientschÃ¤digung zugesprochen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 19 mit Hinweisen). Diese Voraussetzungen sind hier nicht erfÃ¼llt. </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird im Sinn der ErwÃ¤gungen abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 5'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 5'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrenden zu je 1/13, unter solidarischer Haftung eines jeden fÃ¼r den ganzen Betrag, auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. ParteientschÃ¤digungen werden nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>