<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2017.00072</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiber P. Sager</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Massimo Aliotta</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltskanzlei Aliotta</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Obergasse 20, Postfach 1508, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1976 geborene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war bei der Suva obligatorisch gegen die Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen von Unfällen versichert, als sie am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2012 auf einem Fuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gänger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">streifen von einem Personenwagen ang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">efahren wurde (Urk. 11/3). Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem die Versicherte am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2013 telefonisch mitgeteilt hatte, dass sie seit dem 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2012 wieder voll arbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ite und die Arztbehandlungen ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschlossen seien (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 S. 2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/12), meldete sie der Suva am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2013 einen Rückfall zum Unfall vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2012 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 S. 2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Suva verneinte mangels Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 5. November 2012 und den als Rückfall gemeldeten Rückenbeschwerden mit Schreiben vom 28. März 2014 (Urk. 11/48) eine Leistungspflicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daran hielt sie mit Verfügung vom 28. September 2016 fest (Urk. 11/54). Hiege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen erhob die Versicherte am 24. Oktober 2016 Einsprache (Urk. 11/55), welche von der Suva mit Einspracheentscheid vom 6. Februar 2017 abgewiesen wurde (Urk. 11/58 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r 2017 (Urk. 2) erhob die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte mit Eingabe vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2017 Beschwerde mit den Anträgen, es seien ihr die zustehenden Versicherungsleistungen auszurichten, zudem sei die Suva zu verpflichten, gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">43 ATSG die notwendigen Abklärungen durchzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führen und es sei ein medizinisches Gerichtsgutachten einzuholen, eventualiter sei die Sache an die Suva zurückzuweisen zwecks Einholens eines versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">externen medizinischen Gutachtens.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Weiter beantragte die Versicherte, die Suva sei zu verpflichten, ihr im Einspracheverfahren einen unentgeltlichen Rechtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treter zu bewilligen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> In prozessualer H</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antragte sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für das Gerichtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter anderem die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege mit Rechtsanwalt Michael Keiser als unentgeltlic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hem Rechtsbeistand die Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung eines zweiten Schriftenwechsels sowie die Durchführung einer öffentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Verhandlung gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6 EMRK (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 2). Mit Eingabe vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2017 substantiiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e die Beschwerdeführerin ihr Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">such um unentgeltli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Rechtsvertretung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/1-10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Suva schloss in ihrer Vernehmlassung vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2017 auf Abweisung der Beschwerde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 24. Mai 2017 verzichtete die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin auf die Einreichung einer Duplik (Urk. 13). Mit Gerichtsverfügung vom 11. Dezember 2017 wurde das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtsvertretung im Beschwerdeverfahren abgewiesen (Urk. 14). Mit Schreiben vom 20. März 2018 zog die Beschwerdeführerin das Gesuch um Durchführung einer öffentliche Verhandlung vorbehaltslos zurück (Urk. 16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt - die Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (Abs. 2). Ausserdem erbringt die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung zugefügt werden (Abs. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherungsleistungen werden auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt (Art. 11 der Verordnung über die Unfallversicherung, UVV). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise sogar zu (weiterer) Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psychische Veränderungen bewirkt, die zu einem anders gearteten Krankheitsbild führen können (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rückfälle und Spätfolgen schliessen sich begrifflich an ein bestehendes Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eignis an. Entsprechend können sie eine Leistungspflicht der Unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung nur auslösen, wenn zwischen den erneut geltend gemachten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen Gesundheitsschädigung ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 118 V 293 E. 2c in fine).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch den Berichten und Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpartei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gutachterin aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/ee, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c). Allerdings kann auf das Ergebnis versicherungsinterner ärztlicher Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (BGE 139 V 225 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Einspracheentscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. Februar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) davon aus,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dass ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen den im Rückfall gemeldeten Rückenbeschwerden und dem Unfallereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis vom 5. November 2012 nicht mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit gegeben sei. Eine bloss mögliche Unfallkausalität genüge für die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (S. 11 Ziff. 5). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin berief sich dabei auf die Berichte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tonsspitals </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 11/10), 5. November 2013 (Urk. 11/32) und 18. November 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1/33), auf diverse Radiologiebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richte vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2012 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/39), 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2013 (Urk. 11/38), 26. August 2013 (Urk. 11/29) und 24. Oktober 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/31) sowie auf die kreisärztlichen Beurteilungen vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/47) und vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/53). Die Kreis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Chirurgie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gekommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, aus pathophysiologischer Sicht müsse aufgrund der vorliegenden bildgebende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Diagnostik bei fehlender nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisbarer traumatischer struktureller Läsion davon a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">usgegangen werden, dass es bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Unfallereignis vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">012 zu multiplen leichten Kontu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionen, wie im Austrittsbericht des Kantons</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Y.___ dokumen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiert, ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen sei. Entsprechend der allgeme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inen Lehrmeinung würden Prellun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en/Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tusionen ohne nachweisbare strukturelle Läsionen innerhalb von ein paar Tagen/Wochen folgenlos abheilen. Da in der durchgeführten bildge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benden Diagnostik keine traumatische strukturelle Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzung nachweisbar sei, seien die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eklagten Schmerzen nicht mit der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geforderten überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit auf das Unfallereignis vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2012 zurückzuführen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 10 Mitte f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin bringt demgegenüber Kritik am Abklärungsverhalten der Suva vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1 S. 5 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und beruft sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die geltend gemachte Unfallkausalität</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf den zuhanden der Suva erstellten ärztlichen Zwischenbericht ihrer behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Ärztin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. pract. A.___ vom 5. November 2013. Die Unfallkausalität werde von med. pract. A.___ bejaht. Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend vermöge ihre Beurteilung mehr als nur geringe Zweifel an der Zuver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">läs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gnerin zu begründen. Im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sei somit zwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend eine versicherungsexterne medizinische Begutachtung angezeigt, um die Frage der Unfallkausalität schlüssig beantworten zu können </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 6 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin im Zusammenhang mit den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Rückfall zum Unfall vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. November 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemeldeten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rückenbeschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Leistungspflicht trifft.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf einem Fussgängerstrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fen von einem Fahrzeug angefahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Unfallmeldung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12. November 2012, Urk. 11/3 Ziff. 4-6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Erstbehandlung erfolgte gleichentags im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kantonsspital Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___; Urk. 11/3 Ziff. 11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Austrittsbericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. November 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 11/10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) berichteten die Ärzte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Y.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von der Hospitalisation der Beschwerdeführerin vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und nannten als Diagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n multiple Kontusionen des Schädels, der linken Hüfte und des linken Oberschenkels sowie eine unklare Flüssigkeitskollektion entlang der Vena iliaca communis links (S. 1). Dazu führten die Ärzte aus, die neurologische Überwachung habe sich problemlos gestaltet. Bei einer unklaren Flüssigkeitskollektion entlang der Vena iliaca communis links im Politrauma-CT sei am 6. November 2012 eine Verlaufssonographie des Abdomens durchgeführt worden, in der sich keine Grössenprogredienz, keine freie Flüssigkeit in abdomine und weiterhin kein Hinweis für Organläsionen gezeigt hätten. Durch ausgebaute analgetischen Therapie sei die Beschwerdeführerin beschwerdearm gewesen und habe gut mobilisiert werden können. Die Beschwerdeführerin sei in gutem Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinzustand und ohne Gehilfe mobil nach Hause entlassen worden (S. 2 unten). Die Ärzte attestierten vom 5. bis 16. November 2012 eine 100%ige Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit (S. 1 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 14. November 2012 (Urk. 11/39) berichteten die Ärzte des Y.___ nach druch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführtem MRI der linken Hüfte über eine unauffällige Darstellung der knöcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Grundstrukturen ohne Hinweise auf traumatische Veränderungen um das Hüftgelenk. Es bestünden leichtgradige Irregularitäten im anterosuperioren Anteil des knorpeligen Anteils. Möglicherweise zeige sich ein kleinstes Os acetabuli. Es bestünden insgesamt normal zur Darstellung kommende Beckenorgane mit nebenbefundlich kleinsten Ovarzysten ohne pathologische Bedeutung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___, Facharzt für Radiologie, Radiologie am Graben, führte im Bericht vom 25. Juli 2013 (Urk. 11/38) nach durchgeführtem MRI der Lendenwirbelsäule (LWS) aus, bei anlagebedingt schon eher engem Spinalkanal komme es durch eine breitbasige Diskusprotrusion L4/5 links zu einer leichten Kompression der rezessalen Nervenwurzeln L5 links. Im Übrigen bestehe kein Nachweis einer lumbalen Nervenwurzelkompression.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, Facharzt für Radiologie, Y.___, sowie Dr. med. D.___, Fachärztin für Radiologie, berichteten am 26. August 2013 (Urk. 11/29) über ein gleichentags stattgefundenes MRI des Iliosakralgelenks (ISG) und führten dazu aus, es bestehe eine altersentsprechend normale Darstellung von Illiosakral</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelenken und knöchernen Strukturen, insbesondere ohne Nachweis entzündungs- oder frakturspezifischer Veränderungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. E.___, Fachärztin für Radiologie, Y.___, berichtete am 24. Oktober 2013 (Ur. 11/31) über ein MRI der Halswirbelsäule (HWS) und führte dazu aus, es bestünden ein altersentsprechend regelrechtes MRI der HWS, kein Hinweis auf eine Diskushernie, keine Nervenwurzelkompression und keine pathologische Foramenstenose beidseits.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des Y.___ berichteten am 5. November 2013 (Urk. 11/32) über den Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lauf bis am 4. November 2013 und nannten folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom, differential</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diagnostisch intermittierend mögliche Kompression L5 links bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">anlagebedingt schon eher engem Spinalkanal und breitbasiger Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kusprotrusion L4/5 mit leichter Kompression der rezessalen Nerven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">wurzel L5 links (MRI der LWS vom 23. Juli 2013)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">altersentsprechend normaler Darstellung von ISG und knöchernen Strukturen, insbesondere ohne Nachweis entzündungs- oder fraktur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">spezifischer Veränderung (MRI ISG vom 26. August 2013)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Autounfall mit multiplen Kontusionen am 5. November 2012 an Schädel, Hüfte links und Oberschenkel links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches zervikospondylogenes Schmerzsyndrom bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">altersentsprechend regelrechtem HWS MRI, keinen Hinweisen auf eine Diskushernie, keiner Nervenwurzelkompression, keiner pathologischen Foramenstenose beidseits (MRI HWS vom 24. Oktober 2013)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dopplersonographie der oberen Thoraxappertur vom 14. November 2008: keine Hinweise für Stenosen der A. subclavia in der Scalenus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lücke oder der costoclavikulären Passage (auch in Provo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">stellung)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu führten die Ärzte aus, trotz Einzel-Physiotherapie sei es zu keiner deutlichen Verbesserung der lumbalen Schmerzen gekommen. Eine Übernahme in die medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinische Trainingstherapie (MTT) sei nicht möglich gewesen, da die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin bereits eine MTT-Serie aus der obligatorischen Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung bekommen hätte. So sei die Beschwerdeführerin für ein eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verantwortlich durchzuführendes Heimprogramm instruiert worden. Die durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführte MRI-Untersuchung der HWS habe keine Wurzelkompression ergeben (S. 1 unten). Aktuell bestehe keine Indikation für ein operatives Vorgehen, ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere da bei der Verlaufskontrolle am 16. Oktober 2013 objektiv der Zehen- und Fersen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang, das monopedale Wippen und das einbeinig Hüpfen seitengleich sym</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">metrisch gewesen seien. Slump und Lasègue seien negativ und der Langsitz gut möglich gewesen. Bezüglich des chronischen zervikospondylogenen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndroms habe eine Nervenwurzelkompression im MRI der HWS ausgeschlossen werden können. Beide Schmerzsymptome würden weiterhin als nicht mehr unfallbedingt beurteilt. Es seien keine weiteren Verlaufskontrollen mehr vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehen. Die Beschwerdeführerin sei instruiert, das erlernte Heim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">programm konse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quent durchzuführen (S. 2 oben). Seit dem 1. Oktober 2013 sei keine Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit mehr attestiert worden. Der Beschwerdeführerin sei nochmals mitgeteilt worden, dass aus rheumatologischer Sicht weder krankheits- noch unfallbedingt eine Arbeitsunfähigkeit bestehe (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. A.___, praktische Ärztin, führte im ärztlichen Zwischenbericht beziehungsweise im Arztzeugnis für Rückfall vom 5. November 2013 (Urk. 11/25-26) aus, seit dem Autounfall sei es zu zunehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Schmerzen lumbal links gekommen. Aktuell bestünden seit dem Unfall Schmerzen lumbal und im Gesässbereich links mit Ausstrahlung ins Bein und Nackenschmerzen. Als Therapien wurden Physiotherapie, MTT, Wassergymnastik und Analgesie genannt. Es bestehe eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit bis auf wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teres (Urk. 11/26) beziehungsweise die wiederaufnahme der Arbeit zu 40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">50 % sei vorgesehen ab 25. Oktober 2013 (Urk. 11/25).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Z.___, Fachärztin für Chirurgie, führte in der kreisärztlichen Stellungnahme vom 25. März 2014 (Urk. 11/47) aus, im MRI der LWS vom 23. Juli 2013 seien ausschliesslich degenerative Veränderungen beschrieben wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Im MRI des ISG links vom 26. August 2013 sowie im MRI der linken Hüfte vom 14. November 2012 seien keine traumatischen strukturellen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letzungen festgestellt worden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ führte in der kreisärztlichen Beurteilung vom 20. September 2016 (Urk. 11/53) weiter aus, a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ufgrund der vorliegenden Unterlagen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. November </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012 einen Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erlitten,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als sie auf dem Fussgängerstreifen angefahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">worden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Erstbehandlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Kantonsspital </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___ erfolgt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei am Unfalltag ein CT-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Polytrauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei eine ossäre Verletzung der Wirbelsäule</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Becken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s und der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Extremitäten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgeschlossen werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">können (S. 3 unten). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Eintrittsuntersuchung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Bereich der Halswirbelsäule und gesamten Wirbelsäule keine Druckdolenzen dokumentiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Im Becken </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien kein Beckenkompressions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerz oder Symphysendruckschmerz dokumentiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Druckdolenz über dem Trochanter major links und eine freie Beweglichkeit der oberen und unteren Extremitä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten dokumentiert worden (S. 4 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Krankenaktenauszügen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anschliessend in hausärztlicher Beurteilung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und ab März 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> starke lumbale Schmerzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Becken links und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Nacken doku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Beurteilung liege sämtliche durchgeführte bildgebende Diagnostik vor. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesamthaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der bildgebenden Diagnostik auch im Verlauf keine trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">isch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e strukturelle Verletzung im Bereich der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> linken Hüfte, des linken ISG, der HWS und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> LWS nachgewiesen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Entsprechend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch von Seiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. O.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Rheumatologische Klinik, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, eine fortbestehende Unfallkau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">salität bezüglich der Bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chwerden im November 2013 ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neint</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden (S. 4 Mitte)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus pathophysiologischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund der vorliegenden bildgebenden Diagnostik bei fehlender nachweisbarer traumatischer struktureller Läsion davon </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgegangen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass es beim Unfallereignis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. November </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012 zu mul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiplen leichten Kontusionen, wie im Austrittsbericht des Kantonsspital </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dokumentiert, gekommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei (S. 4 Mitte)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend der allgemeinen Lehrmeinung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Prellungen/Kontusionen ohne nachweisbare strukturelle Läsionen innerhalb von ein paar Tagen/Wochen folgenlos ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heilen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sodass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es bei der Einschätzung der Rückfallkausalität vom 18. Dezember 2013 bleibe, wonach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eklagten Schmerzen im Ber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eich der LWS, HWS, linken Hüfte sowie des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ISG nicht mit der geforderten überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eit auf das Unfallereignis vom 5. November </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012 zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, da in der durchgeführten bildgebenden Diagnostik keine traumatische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> strukturelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verletzung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nachweisbar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Aus somatischer pathophysiologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht sollten innerhalb von ein paar Tagen/Wochen die Prellungen/ Kontu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ionen folgenlos abgeheilt sein (S. 4 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich des Unfalls vom 5. November 2012 erlitt die Beschwerdeführerin mul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiple Kontusionen im Bereich des Schädels, der linken Hüfte sowie des linken Oberschenkels und wurde deswegen bis am 7. November 2012 hospitalisiert. In der aufgrund einer unklaren Flüssigkeitskollektion entlang der Vena iliaca communis links durchgeführten Verlaufssonographie des Abdomens wurde keine Grössenprogredienz, keine freie Flüssigkeit im Abdomen und weiterhin keine Hinweise für Organläsionen festgestellt (vgl. vorstehend E. 3.1). Im MRI der linken Hüfte war die Darstellung der knöchernen Grundstrukturen unauffällig und ohne Hinweise auf traumatische Veränderungen um das Hüftgelenk. Auch die Becken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">organe stellten sich normal dar (vgl. vorstehend E. 3.2). Die unfallbedingt attestierte Arbeitsunfähigkeit von 100 % dauerte vom Unfalltag bis am 16. November 2012 (vgl. vorstehend E. 3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zumal sich weder aus den SUVA-Akten noch aus der Beschwerde etwas Gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teiliges ergibt, ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin am 26. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2012 wieder voll zu arbeiten begann und die Arztbehandlungen abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen waren (vgl. Urk. 11/12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Jahr 2013 wurde die Beschwerdeführerin aufgrund von anhaltenden lumbalen Beschwerden mehrfach bildgebend untersucht (vgl. vorstehend E. 3.3-6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im MRI der LWS stellte Dr. B.___ bei anlagebedingt schon eher engem Spinal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kanal eine breitbasige Diskusprotrusion L4/5 links, die zu einer leichten Kompression der rezessalen Nervenwurzel L5 links führe, fest, wobei im Übrigen kein Nachweis einer lumbalen Nervenwurzelkompression bestand (vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.3). Dr. C.___ stellte im MRI der HWS eine altersentsprechend normale Dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung des ISG sowie der knöchernen Strukturen, ohne Nachweis entzündungs- oder frakturspezifischer Veränderungen, fest (vgl. vorstehend E. 3.4). Auch Dr. E.___ stellte im MRI der HWS eine altersentsprechende Darstellung fest und fand keinen Hinweis auf eine Diskushernie, keine Nerven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurzelkompression und keine pathologische Foramenstenose.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des Y.___ nahmen im Verlaufsbericht vom 5. November 2013 auf die bildgebenden Abklärungen Bezug und diagnostizierten ein chronisches lumbo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spondylogenes Schmerzsyndrom, differentialdiagnostisch intermittierend mögli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Kompression L5 links, sowie ein chronisches zervikospondylogenes Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom. Die Ärzte des Y.___ beurteilten die beiden Schmerzsyndrome als nicht unfallbedingt und hielten fest, dass aus rheumatologischer Sicht weder krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits- noch unfallbedingt eine Arbeitsunfähigkeit bestehe (vgl. vorstehend E. 3.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Beurteilung der Rückfallkausalität stützte sich die Beschwerdegegnerin auf die medizinische Einschätzung durch Suva-Kreisärztin Dr. Z.___ ab, welche gestützt auf die vorhandenen Unterlagen zum Schluss kam, dass die geklagten Schmerzen im Bereich der LWS, HWS, linken Hüfte und des ISG nicht mit der geforderten überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 5. November 2012 zurückzuführen seien, da in der durchgeführten bildgebenden Diagnostik keine traumatische strukturelle Verletzung nachweisbar sei (vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.8-9). Dies ist nicht zu beanstanden. Angesichts der in medizinischer Hinsicht bestehenden und weitgehend übereinstimmenden Aktenlage und der fachärztlichen Beurteilungen, erscheint die Einschätzung durch Suva-Ärztin Dr. Z.___ als schlüssig, nachvollziehbar begründet und in sich widerspruchsfrei. Demgegenüber vermag die gegenteilige und weitgehend unbegründete hausärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Beurteilung der Unfallkausalität (auf einem Formular der Suva) durch die behandelnde Hausärztin med. pract. A.___ (vgl. vorstehend E. 3.7) man</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gels fehlender traumatischer struktureller Läsionen/Verletzungen nicht zu über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeugen und vermag ohne Bezug zu (neuer oder anderslautender) bildgebender Diagnostik die fachärztlichen Beurteilungen entgegen der Ansicht der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin auch nicht in Zweifel zu ziehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Ansicht der Beschwerdeführerin, wonach auf die Berichte des Y.___ nicht abgestellt werden könne, weil diese ohne Kenntnis der vollständigen Akten ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fasst worden seien (vgl. Urk. 1 S. 5 Ziff. 2.4), kann nicht gefolgt werden. Die Einschätzung und Beurteilung der Ärzte des Y.___ beruht zum einen auf den am Unfalltag stattgefundenen umfassenden Untersuchungen. Zum anderen führten die Ärzte des Y.___ ein Jahr nach dem Unfall eine Verlaufskontrolle durch und berücksichtigten zudem die in der Zwischenzeit durchgeführten bildgebenden Untersuchungen. Den Ärzten des Y.___ lagen somit im Zeitpunkt der Verlaufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kontrolle alle medizinisch relevanten Unterlagen vor. Welche Unterlagen genau den Ärzten des Y.___ nicht vorgelegen haben sollen, bringt die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin nicht explizit vor, meinte damit wohl aber die Akten des Haftpflichtversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rers oder der Polizei und dass diese von der Beschwerdegegnerin hätten beigezo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen werden müssen (vgl. Urk. 1 S. 4 Ziff. 2.2). Die Beschwerdeführerin verkennt, dass vorliegend in erster Linie nicht das Unfallereignis (wie beispielsweise bei der Adäquanzprüfung), sondern die gleichentags im Spital nach einer umfassenden Abklärung festgestellten Verletzungen, relevant sind. Dabei ist insbesondere in medizinischer Hinsicht nicht anzunehmen, dass die Ärzte des Y.___ zu einem anderen Schluss gekommen wären, hätten sie die Akten des Haftpflichtversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rers oder die entsprechenden Polizeiakten gekannt, zumal davon auszugehen ist, dass die Beschwerdeführerin alle Beschwerden genannt hatte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in antizipierter Beweiswürdigung auf die Vornahme we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iterer medizinischer Abklärungen und insbesondere auf die Einholung eines medizinischen Gutachtens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verzichtet hat, kann bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestehenden und weitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend übereinstimmenden und umfassenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> medizinischen Aktenlage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztlichen Beurteilungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie auch unter Berücksichtigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Umstandes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht respektive die Einschätzung von med. pract. A.___ ohne Bezug zu (neuer oder anderslautender) bildgebender Diagnostik mit überwiegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Wahrscheinlichkeit auf den subjektiven Angaben der Beschwerdeführerin beruht, nicht bemängelt werden. Entsprechend hat die Beschwerdegegnerin die ihr obliegende Abklärungspflicht nicht verletzt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend steht gestützt auf die überzeugende, nachvollziehbare und ausführlich begründete Einschätzung der Suva-Kreisärztin Dr. Z.___ fest, dass die als Rückfall geklagten Schmerzen im Bereich der LWS, HWS, linken Hüfte und ISG nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 5. November 2012 zurückzuführen sind. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist deshalb nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Leistungspflicht verneinte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei dieser Aktenlage ist sodann in antizipierter Beweiswürdigung auch kein Gerichtsgutachten einzuholen und es hat keine Rückweisung zu erfolgen, da davon keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (BGE 124 V 90 E. 4b, 122 V 157 E. 1d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abschliessend ist der Anspruch auf unentgeltliche Rechtsvertretung im Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsverfahren (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 6) zu beurteilen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 37 Abs. 4 ATSG wird der gesuchstellenden Person im Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsverfahren ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt, wo die Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse es erfordern. Unentgeltliche Verbeiständung im Verwaltungsverfahren wird gewährt, wenn die Partei bedürftig ist, die Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheinen und die Vertretung im konkreten Fall sachlich geboten ist (vgl. Art. 29 Abs. 3 BV). Eine anwaltliche Mitwirkung drängt sich nur in Ausnahmefällen auf, wenn schwierige rechtliche oder tatsächliche Fragen dies als notwendig erschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen lassen und eine Verbeiständung durch Verbandsvertreter, Fürsorger oder andere Fach- und Vertrauensleute sozialer Institutionen nicht in Betracht fällt. Könnte der Einsprecher im Falle des Unterliegens die unentgeltliche Verbeistän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung beanspruchen, hat er bei Obsiegen Anspruch auf eine Parteientschädigung (BGE 132 V 200 E. 4.1 mit Hinweisen; vgl. BGE 125 V 32).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin lehnte die unentgeltliche Verbeiständung im Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheverfahren zufolge Aussichtslosigkeit ab (vgl. Urk. 2 S. 12 Ziff. 7, Urk. 10 S. 9 Ziff. 11). Dies ist angesichts der in medizinischer Hinsicht bestehenden und weitgehend übereinstimmenden Aktenlage und der fachärztlichen Beurteilungen, wonach keine traumatischen strukturellen Läsionen/Verletzungen hätten festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt werden können, nicht zu beanstanden. Erscheinen doch die Gewinnaussich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten einer gegenteiligen hausärztlichen Beurteilung der Unfallkausalität ohne Bezug zu (neuer oder anderslautender) bildgebender Diagnostik ex ante betrach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet als beträchtlich geringer als die Verlustgefahren und können deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden. Aus den dargelegten Gründen wurde auch das Gesuch der Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tretung im Beschwerdeverfahren zufolge Aussichtslosigkeit abgewiesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 11. Dezember 2017, Urk. 14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten hat die Beschwerdegegnerin den Anspruch auf unentgeltliche Rechtsvertretung im Verwaltungsverfahren zu Recht verneint.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erweist sich der angefochtene Einspracheentscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. Februar 2017 als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Massimo Aliotta</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Suva, unter Beilage einer Kopie von Urk. 16</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich1</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannP. Sager</p><p></p></div> </div></body></html>