<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01//EN"> <html> <head> <title>AGVE 2006 44 S.229</title> <meta charset="utf-8"/><meta content="text/html; charset=utf-8" http-equiv="CONTENT-TYPE"/> <meta content="Weblaw - www.weblaw.ch" name="Publisher"/> </head> <body> <div class="header"><span class="year">2006</span> <span class="title">Sozialhilfe</span> <span class="page_no">229</span></div> <div class="page" id="S1"> <div role="main"><br/> [...]<br/> <br/> <span class="ft2"><b>44</b></span> <span class="ft2"><b>Weisung, eine günstigere Wohnung zu suchen.</b></span><br/> <span class="ft3">-</span> <span class="ft2"><b>Angemessenheit der Wohnungskosten.</b></span><br/> <span class="ft3">-</span> <span class="ft2"><b>Bedeutung kommunaler Richtlinien für die Wohnungsmieten.</b></span><br/> <br/> <span class="ft5">Urteil des Verwaltungsgerichts, 4. Kammer, vom 13. September 2006 in</span><br/> <span class="ft5">Sachen M.J. gegen das Bezirksamt Baden.</span><br/> <br/> <span class="ft6"><i>Aus den Erwägungen</i></span><br/> <br/> <span class="ft1">2.1.</span><br/> <span class="ft1">Anspruch auf Sozialhilfe besteht, sofern die eigenen Mittel</span><br/> <span class="ft1">nicht genügen und andere Hilfeleistungen nicht rechtzeitig erhältlich</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2006</span> <span class="title">Verwaltungsgericht</span> <span class="page_no">230</span></div> <div class="page" id="S2"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">sind oder nicht ausreichen (§ 5 Abs. 1 SPG). Damit wird der Grund-</span><br/> <span class="ft1">satz der Subsidiarität der Sozialhilfe ausgedrückt. Die Hilfe suchende</span><br/> <span class="ft1">Person ist verpflichtet, sich nach Möglichkeit selbst zu helfen; sie</span><br/> <span class="ft1">muss alles Zumutbare unternehmen, um eine Notlage aus eigenen</span><br/> <span class="ft1">Kräften abzuwenden oder zu beheben (vgl. die gemäss § 10 Abs. 1</span><br/> <span class="ft1">SPG i.V.m. § 10 Abs. 1 SPV für die Bemessung der materiellen Hilfe</span><br/> <span class="ft1">grundsätzlich verbindlichen Richtlinien für die Ausgestaltung und</span><br/> <span class="ft1">Bemessung der Sozialhilfe, hrsg. von der Schweizerischen Konfe-</span><br/> <span class="ft1">renz für Sozialhilfe, vom Dezember 2000 [SKOS-Richtlinien], Ka-</span><br/> <span class="ft1">pitel A.4). Ausdruck dieser Subsidiarität ist, dass Hilfe suchende Per-</span><br/> <span class="ft1">sonen bei der Berechnung der Wohnkosten für die Sozialhilfe keine</span><br/> <span class="ft1">höhere Ansprüche stellen können als Familien oder Personen, die</span><br/> <span class="ft1">sich in knappen finanziellen Verhältnissen selber durchbringen und</span><br/> <span class="ft1">entsprechende Einschränkungen hinnehmen müssen (AGVE 2004,</span><br/> <span class="ft1">S. 253 f. mit Hinweisen).</span><br/> <span class="ft1">Auch zur Nachachtung des Subsidiaritätsprinzips kann die Ge-</span><br/> <span class="ft1">währung materieller Hilfe mit Auflagen und Weisungen verbunden</span><br/> <span class="ft1">werden, welche die richtige Verwendung sichern oder die Lage der</span><br/> <span class="ft1">Hilfe suchenden Person und ihrer Angehörigen verbessern, nament-</span><br/> <span class="ft1">lich durch Bestimmungen über die zweckmässige Verwendung der</span><br/> <span class="ft1">materiellen Hilfe, die Aufnahme zumutbarer Arbeit oder andere Ver-</span><br/> <span class="ft1">haltensregeln, die nach den Umständen angebracht erscheinen (§ 13</span><br/> <span class="ft1">Abs. 1 SPG; § 14 lit. d-f SPV). Werden Auflagen oder Weisungen,</span><br/> <span class="ft1">die unter Androhung der Folgen der Missachtung erlassen wurden,</span><br/> <span class="ft1">nicht befolgt, kann die materielle Hilfe gekürzt werden (§ 13 Abs. 2</span><br/> <span class="ft1">SPG). Derartige Auflagen müssen die allgemeinen Rechtsgrundsätze,</span><br/> <span class="ft1">insbesondere das Verhältnismässigkeitsprinzip, beachten. Personen,</span><br/> <span class="ft1">die Sozialhilfe beanspruchen, haben keinen Anspruch auf Über-</span><br/> <span class="ft1">nahme der Mietkosten einer beliebigen Wohnung durch das Ge-</span><br/> <span class="ft1">meinwesen (BGE vom 3. Juni 2005 [2P.143/2005], Erw. 2.2.). Es ist</span><br/> <span class="ft1">daher sachgerecht, im Falle übermässig hoher Mietkosten die Zu-</span><br/> <span class="ft1">sprechung von Sozialhilfe mit der Auflage zu verbinden, eine günsti-</span><br/> <span class="ft1">gere Wohnung zu suchen, andernfalls entsprechende Kürzungen bei</span><br/> <span class="ft1">den Wohnkosten vorgenommen werden (AGVE 1993, S.</span> <span class="ft1">619;</span><br/> <span class="ft1">SKOS-Richtlinien, Kapitel B.3).</span><br/> <br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2006</span> <span class="title">Sozialhilfe</span> <span class="page_no">231</span></div> <div class="page" id="S3"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">2.2.</span><br/> <span class="ft1">Bevor von den Sozialbehörden ein Umzug in eine günstigere</span><br/> <span class="ft1">Wohnung verlangt wird, ist die Situation im Einzelfall zu prüfen,</span><br/> <span class="ft1">insbesondere sind Grösse, Zusammensetzung der Familie, eine all-</span><br/> <span class="ft1">fällige Verwurzelung an einem bestimmten Ort, das Alter und die</span><br/> <span class="ft1">Gesundheit der betroffenen Person sowie der Grad der sozialen Inte-</span><br/> <span class="ft1">gration zu berücksichtigen (vgl. SKOS-Richtlinien, Kapitel B.3).</span><br/> <span class="ft1">2.3.</span><br/> <span class="ft1">Die Beschwerdeführerin ist allein stehend, weshalb eine 1- bis</span><br/> <span class="ft1">1 ½-Zimmerwohnung eine angemessene Wohnsituation darstellt.</span><br/> <span class="ft1">Den Argumenten der Beschwerdeführerin, wonach sich ihr invalider</span><br/> <span class="ft1">Sohn an jedem Wochenende von Samstagmorgen bis Sonntagabend</span><br/> <span class="ft1">bei ihr aufhalte, kann nicht gefolgt werden. Ihr Sohn M. ist über 30</span><br/> <span class="ft1">Jahre alt und hat in Zürich-Seebach eine Mietwohnung mit einer</span><br/> <span class="ft1">Bruttomiete von Fr. 731.--/Mt. Die Beschwerdeführerin ist gegen-</span><br/> <span class="ft1">über ihrem Sohn auch nicht unterhalts- bzw. unterstützungspflichtig,</span><br/> <span class="ft1">und sie macht auch nicht geltend, der Sohn bedürfe aus gesundheitli-</span><br/> <span class="ft1">chen Gründen einer Betreuung über das Wochenende. Die (sozialen)</span><br/> <span class="ft1">Kontakte des Sohnes zur Beschwerdeführerin und die Besorgung</span><br/> <span class="ft1">seiner Wäsche erfordern auch keinen zusätzlichen Wohnraum für ih-</span><br/> <span class="ft1">ren Sohn in A.</span><br/> <span class="ft1">Die Sozialhilfe ist in erster Linie Existenzsicherung (§§ 4, 5</span><br/> <span class="ft1">Abs. 2 SPG und § 3 Abs. 1 SPV) und hat nicht die Aufgabe, ideale</span><br/> <span class="ft1">Verhältnisse für die Angehörigen der Hilfe suchenden Personen zu</span><br/> <span class="ft1">schaffen, welche nicht im gemeinsamen Haushalt leben. Es ist daher</span><br/> <span class="ft1">nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanzen bei der Bestimmung</span><br/> <span class="ft1">der angemessenen Wohnungsgrösse dem Familienkontakt der Be-</span><br/> <span class="ft1">schwerdeführerin keine Relevanz beigemessen und den Richtwert für</span><br/> <span class="ft1">eine Einzelperson eingesetzt haben.</span><br/> <span class="ft1">2.4.</span><br/> <span class="ft1">Die Auflage, eine Wohnung mit einem Mietzins von monatlich</span><br/> <span class="ft1">Fr. 750.-- zu suchen, ist weiter daraufhin zu prüfen, ob sie gemessen</span><br/> <span class="ft1">an den legitimen Interessen der Beschwerdeführerin angemessen,</span><br/> <span class="ft1">d.h. der Wohnungswechsel zumutbar ist, sowie ob die allgemeine</span><br/> <span class="ft1">Wohnungsmarktsituation tatsächlich den Umzug in eine ent-</span><br/> <span class="ft1">sprechend günstige Wohnung zulässt (AGVE 1993, S. 619).</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2006</span> <span class="title">Verwaltungsgericht</span> <span class="page_no">232</span></div> <div class="page" id="S4"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">In diesem Zusammenhang bestreitet die Beschwerdeführerin</span><br/> <span class="ft1">die Rechtmässigkeit der vom Gemeinderat angewandten Richtwerte</span><br/> <span class="ft1">für Wohnungsmieten für Sozialhilfebezüger und macht geltend, die</span><br/> <span class="ft1">in Frage stehende Mietzinsdifferenz zum Richtwert rechtfertige die</span><br/> <span class="ft1">angefochtene Auflage nicht.</span><br/> <span class="ft1">2.4.1.</span><br/> <span class="ft1">Der Gemeinderat A hat, wie auch andere Gemeinden im Kan-</span><br/> <span class="ft1">ton, Richtlinien für die Wohnungsmieten für unterstützte Personen</span><br/> <span class="ft1">nach SPG erlassen. Bei diesen Richtlinien handelt es sich nicht um</span><br/> <span class="ft1">verbindliche Rechtssätze, sondern um Verwaltungsverordnungen</span><br/> <span class="ft1">oder allgemeine Dienstanweisungen generell-abstrakter Natur (vgl.</span><br/> <span class="ft1">Ulrich Häfelin / Georg Müller, Allgemeines Verwaltungsrecht,</span><br/> <span class="ft1">4. Auflage, Zürich / Basel / Genf 2002, Rz. 123; Fritz Gygi, Bundes-</span><br/> <span class="ft1">verwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 137 f.). Sie ent-</span><br/> <span class="ft1">halten blosse Regeln für das verwaltungsinterne Verhalten der zu-</span><br/> <span class="ft1">ständigen Sachbearbeiter und dienen einer vereinheitlichten Verwal-</span><br/> <span class="ft1">tungspraxis, aber auch der erleichterten Rechtsanwendung durch die</span><br/> <span class="ft1">Behörden. Solche Verwaltungsverordnungen bedürfen keiner förmli-</span><br/> <span class="ft1">chen gesetzlichen Ermächtigung, können aber, da sie von der Ver-</span><br/> <span class="ft1">waltungsbehörde und nicht vom verfassungsmässigen Gesetzgeber</span><br/> <span class="ft1">stammen, keine von der gesetzlichen Ordnung abweichende Be-</span><br/> <span class="ft1">stimmung vorsehen (BGE 120 Ia 343 Erw. 2a mit Hinweisen; Fritz</span><br/> <span class="ft1">Gygi, Verwaltungsrecht, Bern 1986, S. 103 f.). Sie sind für die</span><br/> <span class="ft1">rechtsanwendenden Behörden, insbesondere auch für das Verwal-</span><br/> <span class="ft1">tungsgericht, nicht verbindlich, werden aber mitberücksichtigt, so-</span><br/> <span class="ft1">fern die Verwaltungsrichtlinien eine dem Einzelfall angepasste, sach-</span><br/> <span class="ft1">gerechte Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen</span><br/> <span class="ft1">zulassen (AGVE 1995, S. 347 mit Hinweisen; Häfelin / Müller,</span><br/> <span class="ft1">a.a.O., Rz. 128). Insoweit geht die Beanstandung der Beschwerde-</span><br/> <span class="ft1">führerin zur Gesetzmässigkeit der vom Gemeinderat A erlassenen</span><br/> <span class="ft1">Richtwerte an der Bedeutung und Wirksamkeit der Richtwerte vor-</span><br/> <span class="ft1">bei.</span><br/> <span class="ft1">2.4.2.</span><br/> <span class="ft1">Im vorliegenden Fall beanstandet die Beschwerdeführerin nicht,</span><br/> <span class="ft1">dass 1- bis 1 ½-Zimmerwohnungen in der Gemeinde A bzw. in der</span><br/> <span class="ft1">näheren Umgebung auf dem Wohnungsmarkt vorhanden sind. Die</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2006</span> <span class="title">Sozialhilfe</span> <span class="page_no">233</span></div> <div class="page" id="S5"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">Höhe des angemessenen Mietzins von Fr. 750.-- ist auch nicht zu be-</span><br/> <span class="ft1">anstanden, zumal die Vorinstanz gestützt auf die Nachweise der Ge-</span><br/> <span class="ft1">meinde und einer stichweisen Überprüfung der Wohnungsangebote</span><br/> <span class="ft1">die Verfügbarkeit von Wohnungen für eine Einzelperson in diesem</span><br/> <span class="ft1">Preissegment geprüft hat.</span><br/> <span class="ft1">2.4.3.</span><br/> <span class="ft1">Die Beschwerdeführerin macht schliesslich geltend, die Auflage</span><br/> <span class="ft1">zum Wohnungswechsel mache wirtschaftlich keinen Sinn, da die Be-</span><br/> <span class="ft1">schwerdeführerin aktuell Wohnungskosten von Fr. 945.-- aufweise</span><br/> <span class="ft1">und die Mietzinsdifferenz zum Richtwert von Fr. 195.--/Monat in</span><br/> <span class="ft1">keinem Verhältnis zu den Umzugskosten und allfälligen Lagerungs-</span><br/> <span class="ft1">kosten für die Möbel stehe.</span><br/> <span class="ft1">In der angefochtenen Verfügung wurde der monatliche Mietzins</span><br/> <span class="ft1">mit Fr. 933.-- angegeben, in der Vernehmlassung vor Vorinstanz führt</span><br/> <span class="ft1">der Gemeinderat aus, der aktuelle Mietzins betrage monatlich</span><br/> <span class="ft1">Fr. 1'149.--. Die Beschwerdeführerin hat im Verfahren vor Bezirks-</span><br/> <span class="ft1">amt einen Mietzins von Fr. 945.-- ab 1. August 2005 ausgewiesen.</span><br/> <span class="ft1">Zu beurteilen ist daher eine Mietzinsdifferenz von Fr. 195.-- pro Mo-</span><br/> <span class="ft1">nat. Der Beschwerdeführerin ist zuzustimmen, dass die Mietzins-</span><br/> <span class="ft1">differenz von Fr. 195.--/Monat nicht auf einen <i>übermässigen</i> Miet-</span><br/> <span class="ft1">zins schliessen lässt (vgl. SKOS-Richtlinien, Kapitel B.3). Anderer-</span><br/> <span class="ft1">seits ist zu beachten, dass die Auflage auf die Dauer der Ausrichtung</span><br/> <span class="ft1">der materiellen Hilfe an den Betroffenen ausgerichtet ist (vgl. AGVE</span><br/> <span class="ft1">2005, S. 285), weshalb es für die Wirtschaftlichkeit und Verhältnis-</span><br/> <span class="ft1">mässigkeit nicht auf die monatliche Differenz ankommt, sondern die</span><br/> <span class="ft1">voraussichtliche Dauer der materiellen Unterstützung mit zu berück-</span><br/> <span class="ft1">sichtigen ist. Ist die Hilfe suchende Person voraussichtlich für län-</span><br/> <span class="ft1">gere Zeit auf Sozialhilfe angewiesen, rechtfertigt daher bereits eine</span><br/> <span class="ft1">eher geringfügige Differenz des monatlichen Mietzinses zu den</span><br/> <span class="ft1">Richtwerten eine Auflage zum Wohnungswechsel. Die Richtwerte</span><br/> <span class="ft1">sind auch kein absoluter Massstab für die Unangemessenheit eines</span><br/> <span class="ft1">Mietzinses. Massgebend sind bei der Beurteilung der "Übermässig-</span><br/> <span class="ft1">keit" der Wohnkosten immer auch die weiteren Umstände im kon-</span><br/> <span class="ft1">kreten Fall, weshalb jede schematische Anwendung der Richtwerte</span><br/> <span class="ft1">zu vermeiden ist. Die Richtwerte dienen in erster Linie der rechts-</span><br/> <span class="ft1">gleichen Rechtsanwendung (siehe vorne Erw. 2.4.1), und der Grund-</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2006</span> <span class="title">Verwaltungsgericht</span> <span class="page_no">234</span></div> <div class="page" id="S6"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">satz der Rechtsgleichheit (Art. 8 BV) verlangt in der Rechtsanwen-</span><br/> <span class="ft1">dung auch, dass in den relevanten Punkten tatsächlich ungleiche</span><br/> <span class="ft1">Sachverhalte auch unterschiedlich behandelt werden (BGE 129 I 113</span><br/> <span class="ft1">Erw. 5.1). Eine Mietzinsdifferenz von Fr. 195.-- pro Monat kann da-</span><br/> <span class="ft1">her je nach den Umständen im Einzelfall <i>übermässige</i> Wohnkosten</span><br/> <span class="ft1">begründen. Die Rüge der Beschwerdeführerin, eine solche Mietzins-</span><br/> <span class="ft1">differenz rechtfertige die Auflage zum Bezug einer günstigeren</span><br/> <span class="ft1">Wohnung schon im Grundsatz nicht, ist daher nicht zutreffend. Auch</span><br/> <span class="ft1">ein Vergleich mit allfälligen Umzugskosten oder Kosten für die Ein-</span><br/> <span class="ft1">lagerung von Möbeln vermag daran nicht zu ändern. Bei diesen Kos-</span><br/> <span class="ft1">ten sind im Rahmen der Sozialhilfe nur die notwendigen, den Be-</span><br/> <span class="ft1">dürfnissen angemessenen Auslagen zu ersetzen (vgl. SKOS-Richtli-</span><br/> <span class="ft1">nien, Kapitel C.8).</span><br/> <br/></div> </div> </body> </html>