Abteilung I A-2724/2008 {T 0/2} U r t e i l v o m 7 . M a i 2 0 0 8 Richter Markus Metz (Vorsitz), Richter Thomas Stadelmann (Kammerpräsident), Richterin Salome Zimmermann. Gerichtsschreiberin Sonja Bossart X._______ AG, Beschwerdeführerin, gegen Eidgenössische Steuerverwaltung, Hauptabteilung Mehrwertsteuer, Schwarztorstrasse 50, 3003 Bern, Vorinstanz. Kostenentscheid B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l Besetzung Parteien GegenstandA-2724/2008 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass das Bundesverwaltungsgericht am 27. September 2007 im Ver- fahren A-1375/2006 zu Gunsten der X._______ AG (Beschwerdefüh- rerin) entschieden und einen Einsprachentscheid der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) vom 12. Juli 2004 aufgehoben hat; dass dementsprechend keine Verfahrenskosten erhoben wurden und der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung zu Lasten der ESTV zugesprochen wurde; dass das Bundesgericht in einem Urteil vom 7. April 2008 (Verfahren 2C_632/2007) das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 27. Sep tember 2007 aufgehoben und das Bundesverwaltungsgericht angewiesen hat, die Kosten und Entschädigungen für das verwal- tungsgerichtliche Verfahren neu zu verlegen; dass gemäss dem bundesgerichtlichen Urteil die Beschwerdeführerin als vollständig unterliegende Partei erscheint, die nach Art. 63 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungs- verfahren (VwVG, SR 172.021) die Verfahrenskosten zu übernehmen hat; dass die Verfahrenskosten gemäss Art. 4 des des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun desverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) auf Fr. 7'000.-- festgesetzt und mit dem Kostenvorschuss der Beschwerdeführerin in gleicher Höhe verrechnet werden; dass für das vorliegende Verfahren gestützt auf Art. 6 Bst. b VGKE infolge der geringen Bemühungen des Bundesverwaltungsgerichts der Beschwerdeführerin keine Verfahrenskosten auferlegt werden; dass bei diesem Verfahrensausgang weder für das Verfahren A-1375/2006 noch für das vorliegende Verfahren eine Parteientschädi- gung an die Beschwerdeführerin ausgerichtet wird (Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 VGKE e contrario). Seite 2A-2724/2008 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Verfahrenskosten im Verfahren A-1375/2006 vor dem Bundes- verwaltungsgericht von Fr. 7'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Sie werden mit dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 7'000.-- verrechnet. 2. Für das vorliegende Verfahren werden keine Kosten erhoben. 3. Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 4. Dieses Urteil geht an: - die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) - die Vorinstanz (Ref-Nr. ESTV ...; Gerichtsurkunde) - Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin: Thomas Stadelmann Sonja Bossart Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14 Beschwerde in öffentlich- rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Seite 3A-2724/2008 Beweismittel sind, soweit sie die Beschwerdeführerin in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG). Versand: Seite 4