<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>UV.2015.00061</span></p><p><span> </span><span> </span><span> </span><span> </span><span> </span></p><p><span> </span><span> </span><span> </span><span> </span><span> </span></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, VorsitzendeSozialversicherungsrichter SpitzErsatzrichter WilhelmGerichtsschreiberin Tanner Imfeld</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom </span><span id="ENTSCHEIDDATUM"></span><span class="Normal Heading2">29. Februar 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><br/></p></div><div><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch lic. iur. Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Netzwerkplus.ch AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hornhaldenstrasse 9, 8802 Kilchberg ZH</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Unfallversicherung Stadt Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Stadelhoferstrasse 33, Postfach, 8022 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1962, arbeitete als Reinigungsangestellte zu 50 % im Stadtspital A.___ und daneben bei der Kreisschulpflege B.___ (Urk. 7/G1) und war bei der Unfallversicherung der Stadt Zürich obligatorisch gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei in den Jahren 2003 und 2005 erlittenen Unfällen hatte die Versicherte sich Verletzungen an der rechten und der linken Schulter zugezogen, wofür der damals zuständig gewesene Unfallversicherer, die Schweizerische Unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsanstalt (Suva) bis zum 30. November 2006 Taggeldleistungen und Heilbehandlung erbracht hatte (Urk. 17/29/2-9, 17/37/47, 17/37/52). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 11. Januar 2013 fiel die Versicherte nach einer Vollbremsung im Tram rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wärts zu Boden und schlug sich dabei den Hinterkopf an (Urk. 7/G1, 7/M1, 7/M2). Gemäss den ärztlichen Berichten machte die Versicherte Kopfschmerzen, Nackenschmerzen sowie Schmerzen in der linken Schulter mit Taubheitsgefühl im kleinen Finger geltend (Urk. 7/M1, 7/M2). Die Versicherte war vom 11. Januar bis 8. Februar 2013 arbeitsunfähig (Urk. 7/T2), wofür der nunmehr zuständige Unfallversicherer, die Unfallversicherung der Stadt Zürich, Taggelder erbrachte. Die physiotherapeutische Behandlung war am 11. Oktober 2013 abgeschlossen (vgl. Urk. 7/M10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte liess am 26. Februar 2014 einen Rückfall zum Unfall vom 11. Januar 2013 mit rechtsseitigen Schulterbeschwerden geltend machen (Urk. 7/G18) sowie eine erneute Arbeitsunfähigkeit seit 20. Februar 2014 (Urk. 7/T3). Nach Einholung der Berichte der behandelnden Ärzte sowie der Stellungnahmen ihres Vertrauensarztes Dr. med. I.___, Facharzt für Ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädische Chirurgie, vom 3. und vom 30. Juli 2014 (Urk. 7/M10, 7/M16) ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinte die Unfallversicherung der Stadt Zürich ihre Leistungspflicht für den am 26. Februar 2014 geltend gemachten Rückfall mit Verfügung vom 20. Januar 2015 (Urk. 7/G43). Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 9. März 2015 (Urk. 2) fest. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diesen Einspracheentscheid vom 9. März 2015 richtet sich die Beschwerde der Versicherten mit dem sinngemässen Rechtsbegehren, es seien ab Februar 2014 Leistungen zu erbringen. In der Beschwerdeantwort schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung (Urk. 6). Mit Schreiben vom 26. Juni 2015 (Urk. 9) liess die Versicherte einen weiteren ärztlichen Bericht einreichen </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Urk. 10/1-2), wozu sich die Beschwerdegegnerin am 8. Juli 2015 (Urk. 13) äus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serte. Mit Verfügung vom 1. September 2015 zog das Gericht die Akten der Schweizerischen Invalidenversicherung bei (Urk. 17/1-101), wozu sich die Par</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teien mit Eingaben vom 29. Oktober 2015 (Urk. 22) und vom 25. November 2015 (Urk. 25) vernehmen liessen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span id="UV004"></span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (Abs. 2). Ausserdem erbringt die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung zugefügt werden (Abs. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="UV029"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherungsleistungen werden auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt (Art. 11 der Verordnung über die Unfallversicherung, UVV). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psychische Veränderungen bewirkt, die zu einem anders gearteten Krankheitsbild führen können (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="UV005"></span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs–anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span id="UV006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rückfälle und Spätfolgen schliessen sich begrifflich an ein bestehendes Unfaller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eignis an. Entsprechend können sie eine Leistungspflicht der Unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung nur auslösen, wenn zwischen den erneut geltend gemachten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen Gesundheitsschädigun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g ein natürlicher (und adäquater) Kausalzusammenhang besteht (BGE 118 V 293 E. 2c in fine).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krankhafter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Vorzustand verschlimmert oder über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 363 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/aa). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es sich hiebei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechende Beweislast </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht bei der versicherten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit dem Erreichen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Heilbehandlungskosten nach Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">10 UVG fallen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="UV007"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausalzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="UV083"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Fallabschluss hat in Form einer Verfügung zu erfolgen, wenn und solange die (weitere) Erbringung erheblicher Leistungen zur Diskussion steht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 132 V 412</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4, Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">124 UVV).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erlässt der Versicherer stattdessen nur ein einfaches Schreiben, erlangt dieses in der Regel jedenfalls dann rechtliche Verbindlichkeit, wenn die versicherte Person nicht innerhalb eines Jahres Einwände </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhebt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 134 V 145</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Standen zu einem bestimmten Zeitpunkt indes keine Leistungen mehr zur Diskussion, kann ein Rückfall auch vorliegen, ohne dass der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person mitgeteilt wurde, der Versicherer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den Fall ab und stelle seine Leistungen ein. In dieser Konstellation ist entscheidend, ob zum damali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Zeitpunkt davon ausgegangen werden konnte, es werde keine Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsbedürftigkeit und/oder Arbeitsunfähigkeit mehr auftreten. Dies ist im Rahmen einer ex-ante-Betrachtung unter Berücksichtigung der konkreten Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stände zu beurteilen (Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_400/2013 vom 31. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2013 E. 4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit weiteren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dabei kommt der Art der Verletzung und dem bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herigen Verlauf eine entscheidende Rolle zu. Lag ein vergleichsweise harmloser Unfall mit günstigem Heilungsverlauf vor, welcher nur während relativ kurzer Zeit einen Anspruch auf Leistungen begründete, wird tendenziell eher von einem stillschweigend erfolgten Abschluss auszugehen sein als nach einem kompliziert verlaufenen Heilungsprozess. Andererseits ist der Leistungsanspruch unter dem Aspekt des Grundfalles und nicht unter demjenigen eines Rückfalles zu prüfen, wenn die versicherte Person während der leistungsfreien Zeit weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin an den nach dem Unfall aufgetretenen Beschwerden gelitten hat bzw. wenn Brückensymptome gegeben sind, die das Geschehen über das betreffende Inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vall hinweg als Einheit kennzeichnen (Urteil des Bundesgerichts 8C_185/2008 vom 17. Dezember 2008, E. 4.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsinterner Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ssigkeit bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungen vorzunehmen (BGE 135 V 470</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 4.4 mit Hinweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urteil des Bundesgerichts 8C_557/2015 E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beratende Ärzte sind den versicherungsinternen Ärzten gleichzusetzen (Urteil des Bundesgerichts 8C_557/2015 vom 7. Oktober 2015, E. 5.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der Verfügung vom 20. Januar 2015 davon aus, dass die ab Februar 2014 geltend gemachten rechtsseitigen Schulterbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden nicht mehr im natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Ereignis vom 11. Januar 2013 stünden und sie für diesen Rückfall keine Leistungen erbringe (Urk. 7/G43). Im Einspracheentscheid vom 9. März 2015 führte sie aus, die mit der Meldung vom 26. Februar 2014 geltend gemachten behandlungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dürftigen und eine Arbeitsunfähigkeit begründenden Beschwerden könnten weder unter dem Titel „Rückfall“ übernommen noch als Spätfolge zum Unfall vom 11. Januar 2013 betrachtet werden. Denn es sei davon auszugehen, dass der Unfall nur linksseitige Beschwerden ausgelöst habe (Urk. 2 S. 4). Der Unfall vom 11. Januar 2013 habe zudem zu keiner richtunggebenden Verschlimme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des Vorzustands geführt. Dementsprechend seien die betreffenden Beschwerden degenerativer Art und eher nicht auf das Ereignis zurückzuführen. Auch von einer mittelbaren Unfallfolge sei aufgrund der relativ langen Latenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit zwischen dem Unfall vom 11. Januar 2013 und der Rückfallmeldung vom 26. Februar 2014 mit neu rechtsseitigen Schulterschmerzen nicht mit überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gender Wahrscheinlichkeit auszugehen (Urk. 2 S. 4 f.). Daran ändere auch das von der Invalidenversicherung eingeholte Gutachten der C.___ AG (C.___ AG) vom 9. Juli 2015 (vgl. Urk. 17/99) nichts (Urk. 25 S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin lässt demgegenüber beschwerdeweise sinngemäss gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend machen, beim Unfall vom 11. Januar 2013 sei eine Verletzung der rechten (und nicht der linken) Schulter eingetreten. Es sei im Anschluss zum Unfall zu verstärkten Beschwerden gekommen (Urk. 1, 3/2-4). Gestützt auf das von der Invalidenversicherung eingeholte Gutachten der C.___ AG sei der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 11. Januar 2013 und den rechtsseitigen Schulterbeschwerden zu bejahen (Urk. 22 S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist somit, ob die im Februar 2014 bestandenen rechtsseiti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Schulterschmerzen, welche eine Arbeitsunfähigkeit bedingten, und die an der rechten Schulter festgestellten Befunde in natürlichem Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusammenhang zum Unfall vom 11. Januar 2013 stehen und ob die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin eine Leistungspflicht in Form von Heilbehandlung und Taggeld (und gegebenenfalls Rente und Integritätsentschädigung) trifft. Dabei sind auch der Unfallhergang beziehungsweise die beim Unfall eingetretenen Verletzungen und der anschliessende Verlauf umstritten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nicht Gegenstand des angefochtenen Einspracheentscheids war demgegenüber die Frage der Leistungspflicht für die Schmerzen im Hinterkopf mit ausstrahlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Kopfschmerzen und die linksseitigen Schulter- und Armschmerzen (vgl. Urk. 7/M17). Dies wird beschwerdeweise nicht beanstandet. Zu überprüfen ist mithin einzig die Leistungspflicht für die rechtsseitigen Schulterschmerzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem Bericht von SUVA-Kreisarzt Dr. med. D.___, Arzt für Chirurgie FMH, vom 5. Oktober 2006 hatte die Versicherte sich am 16. Dezember 2003 bei einem Sturz eine Kontusion der rechten Schulter zugezogen, wobei in der Folge eine Ruptur der Supraspinatussehne bei mässiggradiger Atrophie festgestellt worden sei. Es sei eine offene Rotatorenmanschettenrekonstruktion, eine Acro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mioplastik und Bizepstenotomie durchgeführt worden (vgl. den Operationsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt vom 8. April 2004 mit der Diagnose einer Rotatorenmanschettenruptur, Supraspinatus ganz, Subscapularis oberer Drittel, Urk. 17/10/53) und eine nochmalige Intervention am 17. Februar 2005 mit Schulterarthroskopie, Débri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dement und Biopsieentnahmen. Das Resultat falle insgesamt eher ungünstig aus. Eine klinische Ulnarissymptomatik rechts mit Sensibilitätsverminderung der Finger IV und V sei neurologisch abgeklärt worden, die Ulnarispathologie sei dabei aber nicht bestätigt worden. Aktuell bestünden eine leichte Atrophie des Supraspinatusmuskels, eine Reizsituation subacromial und im glenohume</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ralen Gelenkspalt sowie eine Bewegungseinschränkung. Die Rotatorenfunktion sei soweit prüfbar intakt (Urk. 17/29/8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem Bericht von PD Dr. med. E.___ von der Radiologie und Neurora</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diologie Zürich der Klinik F.___ und der Klinik G.___ ergab die am 12. August 2009 wegen Schmerzen im Schulter- und Nackenbereich beid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seits und wegen immer wieder auftretendem Schwindel nach Kopfbewegungen durchgeführte Kernspintographie der Halswirbelsäule Osteochondrosen medio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cervical, speziell C 5/6 und C 6/7, eine leichte Spondylarthrose, eine kleine, wenig nach caudal luxierte Diskushernie C 5/6 und eine breitbasige, bilaterale Hernie C 6/7. Eine Wurzelirritation sei vor allem im Niveau C 5/6 links sehr wahrscheinlich (Urk. 7/M15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte wurde sodann wegen rechtsseitigen Schulterbeschwerden und wegen in den Bereich des 4. und 5. Fingers ausstrahlenden rezidivierenden Parästhesien der Schultersprechstunde der Universitätsklinik H.___ (nachfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend: Uniklinik H.___) überwiesen, wo am 17. September 2012 eine Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung stattfand. Dabei wurden eine symptomatische AC-Gelenksarthrose rechts sowie aufgrund der klinischen Untersuchung ein Verdacht auf eine Supraspi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">natussehnenreruptur festgehalten und die Durchführung eines Arthro-MRI </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur weiteren Evaluierung und Festlegung des Procederes vorgesehen (Urk. 17/75/33-34; was in der Folge nicht geschah, vgl. Urk. 17/75/7). Eine Schultersteife zeige sich erfreulicherweise nicht (Urk. 17/75/34). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte gab am Unfallfolgetag am 12. Januar 2013 gegenüber den Ärzten des J.___, Klinik für Unfallchirurgie (nachfolgend: J.___), an, am 11. Januar 2013 bei einer Vollbremsung im Tram nach hinten auf den Kopf, die Schultern und den Rücken gefallen zu sein, wobei ihr leicht schwindlig gewesen sei. Aktuell habe sie starke Nackenschmerzen und Schmerzen an der linken Schulter mit Taubheitsgefühl im kleinen Finger (Urk. 7/M2; vgl. auch die Unfallmeldung vom 1. Februar 2013, Urk. 7/G1). Die Ärzte diagnostizierten ein pseudoradikuläres Syndrom des cervicothorakalen Übergangs (Urk. 7/M2; vgl. auch Urk. 7/M3-M4). Dr. med. K.___, Allgemeinmedi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziner, hielt in der Unfallmeldung vom 11. Februar 2013 fest, die Versicherte habe bei einer Vollbremsung im Tram einen Sturz auf den Hinterkopf mit Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tusion desselben erlitten. Es bestünden Kopfschmerzen und Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule. Das durchgeführte MRI sei ohne Hinweis auf ein subdurales Hämatom gewesen (Urk. 7/M1). Die Arbeit sei ab dem 11. Januar 2013 ganz ausgesetzt und ab dem 9. Februar 2013 voll wieder aufgenommen worden (Urk. 7/M1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. L.___, Facharzt für Neurologie FMH, untersuchte die Versicherte am 1. Juli 2013 auf Veranlassung von Dr. K.___. Er gab an, die Versicherte klage seit dem Sturz im Tram im Januar über Schmerzen an der rechten Schulter und vor allem über ein neu aufgetretenes Kribbeln an den Händen, hauptsächlich links. Bei der Arbeit, zum Beispiel bei der Handhabung eines Besens, komme es zu Kribbeldysästhesien an der Hand rechts, hauptsächlich an den ersten drei Fin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gern. Er diagnostizierte ein Carpaltunnelsyndrom links und Dysästhesien an der rechten Hand bei Verdacht auf eine Schultergürtel-Kompressionssymptomatik (Urk. 7/M6/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die im Februar 2014 erfolgten radiologischen Untersuchungen ergaben unter anderem Zeichen einer Kapsulitis adhäsiva, eine transmurale Rupturkomponente der Supraspinatussehne mit Atrophie der Supraspinatusmuskulatur Grad 2, eine hypertrophe AC-Gelenksarthrose, aktiviert mit zunehmendem Impingement, und eine Partialruptur der Subscapularissehne (Urk. 7/M7; vgl. auch Urk. 7/M13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 20. Februar 2014 teilte die Tochter der Beschwerdeführerin dem J.___ mit, die Untersuchung vom 12. Januar 2013 habe die rechte und nicht die linke Schulter betroffen (Urk. 7/M6/5 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. K.___ gab am 8. April 2014 (vgl. auch Schreiben vom 6. März 2014, Urk. 7/M6/2) an, die Versicherte sei der Meinung, dass der Unfall vom Januar 2013 die rechte Schulter betroffen habe. Gemäss dem Bericht des Unispitals Zürich sei die Schulter links geröntgt worden und auch ein CT des linken Ober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arms durchgeführt worden. Insoweit liessen sich die entsprechenden Röntgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilder beiziehen (Urk. 7/M6/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem Bericht der Ärzte der Uniklinik H.___ vom 5. Mai 2014 bestand eine Frozen shoulder rechts mit Ruptur der Subscapularis rechts bei symptoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischer AC-Gelenksarthrose und Verdacht auf Supraspinatussehnenreruptur und bei einem Zustand nach operativen Eingriffen von 2004 und 2005. Die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte berichte über rechtsseitige Schulterschmerzen seit Januar 2013 ohne Trauma. Die Schmerzen seien schleichend immer stärker geworden, aktuell sei die Versicherte zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 7/M8 S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vertrauensarzt der Beschwerdegegnerin, Dr. I.___, hielt fest, das cervico-cephale Schmerzsyndrom könne nur möglicherweise auf den Unfall zurückge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt werden. Dasselbe gelte für den Zustand der rechten Schulter. Der Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wärtssturz im Tram sei wohl kaum geeignet gewesen, eine Reruptur der Rota</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">torenmanschette auszulösen. Der Fall sei nach Vorliegen der im Januar 2013 im J.___ erstellten radiologischen Bilder nochmals vorzulegen (Urk. 7/M10 S. 2). Gemäss seinen Angaben vom 30. Juli 2014 sei es nach dem Unfall vom </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11. Januar 2013 nur zu Untersuchungen und Behandlungen der linken Schulter gekommen. An der rechten Schulter bestünden gravierende Vorzustände. Durch den Unfall vom Januar 2013 sei keine richtunggebende Verschlimmerung des Vorzustands rechts erwähnt. Dementsprechend könne die Weiterbehandlung der rechten Schulter nicht durch den Unfallversicherer übernommen werden. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit sei der Status quo ante mit dem 11. Oktober 2013 – dem Abschluss der Physiotherapie - eingetreten (Urk. 7/M16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach den Angaben der Beschwerdeführerin gegenüber der Sozialversicherungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 23. Juli 2014 sei sie beim Sturz vom 11. Januar 2013 mit dem Hinterkopf aufgeschlagen. Nach einer zwei- bis dreimonatigen Arbeitsunfähigkeit habe sie trotz ständiger Schmerzen und nur mit Einnahme von Schmerzmitteln wieder gearbeitet. Es sei mehr schlecht als recht gegangen bis am 20. Februar 2014 eine Blockade an der rechten Schulter aufgetreten sei mit anschliessender Arbeitsunfähigkeit (Urk. 17/70/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Uniklinik H.___ erfolgte am 5. August 2014 eine Beurteilung durch Prof. Dr. med. N.___, Teamleiter Schulterchirurgie (Urk. 7/M17). Dieser hielt fest, es seien unverändert massive Schmerzen in der rechten Schulter, am Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terkopf, in der linken Schulter sowie eine Hypästhesie der gesamten Hand mor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gens geltend gemacht worden. Vor dem Unfall hätten die Schmerzen mit Schmerzmitteleinnahme auf einer Skala bei 3 bis 4 gelegen und aktuell bei 8 bis 9 Punkten. Im Vordergrund stehe offenbar die rechte Schulter, aber auch der Hinterkopf mit ausstrahlenden Kopfschmerzen, weniger die linke Schulter und der linke Arm (Urk. 7/M17 S. 1). In Anbetracht der gesamten Situation erachte er die rein konservative Therapie als am sinnvollsten mit einer entsprechenden Anpassung der Arbeitstätigkeit. Von Seiten der Schulter sei die Versicherte vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derhand nicht mehr arbeitsfähig für eine körperliche Tätigkeit wie die Reini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung (Urk. 7/M17 S. 2). Er diagnostizierte persistierende, massive Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen rechts unklarer Ätiologie bei Rotatorenmanschetten-Reruptur (Urk. 7/M17 S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der Stellungnahme von Dr. M.___ vom 19. November 2014 kann man entgegen der Beurteilung der Ärzte der Uniklinik H.___ nicht von Schulterschmerzen unklarer Ätiologie sprechen, sondern es gebe eindeutige pathologische Befunde, welche in den bildgebenden Verfahren klar nachgewie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen seien und welche traumatischen Ursprungs seien (Urk. 7/M18; vgl. auch Urk. 10/1 S. 7, 17/99/87; vgl. demgegenüber Urk. 17/73/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle holte bei der C.___ AG das polydisziplinäre Gutachten vom 9. Juli 2015 (Urk. 17/99) ein. Die Gutachter führten an, die Versicherte klage über </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen aus insgesamt vier Unfallereignissen, nämlich der Ereignisse vom </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16. Dezember 2003, vom 2. Juni 2005, vom 11. Januar 2013 sowie vom 8. April 2015. Am 11. Januar 2013 sei sie bei einer Vollbremsung des Trams gestürzt, wobei es zu einer Kontusion des Rückens, des Kopfes und der operierten rechten Schulter gekommen sei. Bis aktuell hielten die rechtsseitigen Schulterbeschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den an (Urk. 17/99/3). Die Versicherte habe angegeben, bis im Februar 2014 trotz Schmerzen im Reinigungsdienst gearbeitet zu haben, was nur unter Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme höherdosierter Analgetika möglich gewesen sei (Urk. 17/99/27, 17/99/32). In ihrer Beurteilung hielten sie fest, nach der 2003 erstmals erlittenen Traumatisierung der rechten Schulter mit Rotatorenmanschettenruptur und nach den operativen Behandlungen dieser Verletzungen sei es beim Ereignis vom 11. Januar 2013 zu einem Rückfall mit einer gelenknahen partiellen Reruptur der Supraspinatussehne, einer konsekutiven adhäsiven Kapsulitis, einer subacromialen Enge und einer Begleitbursitis gekommen. Dieser Rückfall sei traumaverursacht und gehe zu Lasten des Ereignisses vom 11. Januar 2013 (Urk. 17/99/28, vgl. auch Urk. 17/99/26). Das Ereignis vom 11. Januar 2013 sei durchaus geeignet gewesen, eine Reruptur der 2003 erlittenen und operativ versorgten Rotatorenmanschettenruptur zu verursachen (Urk. 17/99/39). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin macht im Beschwerdeverfahren sinngemäss geltend, sie sei beim Ereignis vom 11. Januar 2013 im Tram gestürzt und dabei auf die rechte Schulter und den Hinterkopf gefallen. Am Tag nach dem Unfall sei sie im J.___ an der rechten und nicht der linken Schulter untersucht wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den beziehungsweise hätte entsprechend untersucht werden müssen. Im Anschluss hätten Schmerzen an der rechten Schulter bestanden, welche im Februar 2014 exazerbiert seien (Urk. 1 S. 2, 3/3, 3/4 S. 1, 10/1 S. 7). Die Ärzte des Medizinischen Zentrums O.___ mit Dr. M.___ (vgl. Urk. 10/1 S. 7) sowie insbesondere die Ärzte der C.___ AG legen ihren Kausalitätsbeurteilun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen im Wesentlichen diesen Unfallhergang und Verlauf zu Grunde </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 17/99/3, 17/99/22, 17/99/26, 17/99/28). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin demgegenüber geht davon aus, dass die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin sich beim Unfall keine und sicher keine richtunggebende Verletzung der rechten Schulter zugezogen habe. Es seien linksseitige Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerden aufgetreten und behandelt worden (vgl. Urk. 13 S. 2 f., 25 S. 2 und S. 4). Von diesem Sachverhalt geht auch der Vertrauensarzt Dr. I.___ aus. Nach seiner Beurteilung sind die im Februar 2014 aufgetretenen Beschwerden degenerativer Art (vgl. Urk. 7/M16 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Uniklinik H.___ sodann äussern sich nicht abschliessend zur Kausalität zwischen dem Unfall vom 11. Januar 2013 und dem erhobenen Befund und sprechen von Schulterschmerzen unklarer Ätiologie (vgl. Urk. 7/M17 S. 1; vgl. auch Urk. 7/M8 und 7/M11 S. 2). Gemäss ihren Berichten ist anzunehmen, dass die Versicherte am 5. Mai 2014 noch von seit Januar 2013 bestandenen Schulterschmerzen ohne erlittenes Trauma berichtet hatte (Urk. 7/M8), wohingegen im Bericht vom 19. Juni 2014 festgehalten wird, die Versicherte führe ein neues Trauma als ursächlich für ihre Beschwerden an (Urk. 7/M11 S. 2, 7/M17 S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Festzustellen ist somit, von welchem Unfallablauf und welchem Verlauf auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen und einer nachfolgenden Kausalitätsbeurteilung zugrunde zu legen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span id="VV033"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verwaltung als verfügende Instanz und - im Beschwerdefall - das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht folgt vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung, die es von allen mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 5b mit Hinweisen; vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2 und 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="VV036"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Praxisgemäss stellen die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die „Aussagen der ersten Stunde“ ab, denen in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Wenn die versicherte Person ihre Darstellung des Unfallhergangs im Laufe der Zeit wechselt, kommt den Angaben, die sie kurz nach dem Unfall gemacht hat, meistens grösseres Gewicht zu als jenen nach Kenntnis der Ableh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nungsverfügung des Versicherers (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_648/2013 vom 18. Februar 2014, E. 3.2). Diese Beweismaxime kann jedoch nur zur Anwendung gelangen, wenn von zusätzlichen Abklärungen keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_648/2013 vom 18. Februar 2014, E. 3.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die in den verschiedenen Arztberichten erwähnten Angaben der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin zum Unfallhergang beziehungsweise zu den direkt im Anschluss an den Unfall vom 11. Januar 2013 aufgetretenen Beschwerden stimmen nicht vollständig miteinander überein. Strittig ist namentlich, ob von einem Sturz auf das rechte Schultergelenk (mit Anschlagen des Hinterkopfes) auszugehen ist und ob es bei der Untersuchung im J.___ vom 12. Januar 2013 versehentlich zu einer Untersuchung der linken anstelle der rechten Schulter gekommen war beziehungsweise von welchen Beschwerden im Verlauf auszugehen ist (vgl. Urk. 7/M2, 7/M6/1, 7/M6/5). Angesichts der Diver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genzen kommt den Erstangaben beziehungsweise den Angaben in den echtzeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Dokumenten aus dem Jahr 2013 grosses Gewicht zu (vgl. Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_598/2012 vom 6. März 2013, E. 3.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den Angaben gegenüber den Ärzten des J.___ war die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte bei einer Vollbremsung des Trams nach hinten auf den Rücken und – beide - Schultern gefallen und hatte den Hinterkopf am Boden angeschlagen (Urk. 7/M1-M2). Die Beschwerdeführerin gab somit gegenüber den Ärzten des J.___ am Unfallfolgetag an, auf beide Schultern gefallen zu sein, obwohl sich zum damaligen Zeitpunkt offenbar nur einseitig Schulterschmerzen bemerkbar gemacht hatten (vgl. Urk. 7/M2). Auch in der Unfallmeldung des Arbeitgebers gab die Versicherte eine Prellung von Kopf und beiden Schultern an (Urk. 7/G1). Der erstbehandelnde Dr. K.___ diagnostizierte zwar lediglich eine Kontusion des Hinterkopfs bei Sturz im Tram und hielt Kopfschmerzen und Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule fest (Urk. 7/M1). Bei einem Fallen nach hinten mit Anschlagen des Kopfes (bei Fehlen einer erheblichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letzung) ist jedoch eine Mitbeteiligung von Rücken und Schultern ohne Weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">res anzunehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist somit grundsätzlich davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin bei einer Vollbremsung des Trams nach hinten auf den Rücken und die Schultern fiel und insbesondere den Hinterkopf am Boden anschlug. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund dieser Erstangaben kann somit weder von einem direkten noch von einem ausschliesslichen Sturz auf die linke oder die rechte Schulter ausgegan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am Unfallfolgetag machte die Versicherte im J.___ starke Nacken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen sowie Schmerzen an der linken Schulter mit Taubheitsgefühl im kleinen Finger sowie Schmerzen in der Lendenwirbelsäule geltend. Gemäss den medizinischen Akten erfolgte zum damaligen Zeitpunkt weder eine klinische noch eine bildgebende Untersuchung der rechten Schulter (vgl. Urk. 7/M2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie es sich mit der geltend gemachten möglichen beziehungsweise wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Verwechslung verhält, kann erst nach einer Aktenergänzung abschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">send beurteilt werden. Grundsätzlich ist aber anzumerken, dass eine auf der falschen Seite vorgenommene klinische und radiologische Untersuchung von der Beschwerdeführerin wohl bemerkt worden wäre. Für die Prüfung einer all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fälligen Verwechslung und insbesondere zur Beurteilung des weiteren Verlaufs bis zur Einstellung der Physiotherapie im Oktober 2013 sind die Akten mit echt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitlichen Angaben aus dem Jahr 2013 zu ergänzen. Entgegen den Ausführun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 2 S. 4, 6 S. 3, 13 S. 2 f., 25 S. 2) machte die Versicherte nämlich nicht erst im Februar 2014 erstmals mit dem Unfall vom 11. Januar 2013 im Zusammenhang stehende rechtsseitige Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen geltend. Gemäss dem Bericht von Dr. L.___ vom 4. Juli 2013 gab die Versicherte zum damaligen Zeitpunkt vier Monate nach dem Unfallereignis vielmehr an, seit dem Sturz im Tram unter Schmerzen an der rechten Schulter zu leiden. Bei der Arbeit komme es zu Kribbeldysästhesien an der rechten Hand (Urk. 7/M6). Dass die Versicherte im Anschluss an den Unfall vom 11. Januar 2013 nur im Bereich der linken Schulter behandelt worden ist, ist sodann nicht belegt. Es ist deshalb die Einholung eines ausführlichen Berichts des behandeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Physiotherapeuten erforderlich; bis anhin fehlen entsprechende Angaben, obwohl die Beschwerdegegnerin darauf Bezug nimmt (vgl. Urk. 13 S. 3). Auch der Beizug der vollständigen Krankengeschichte von Dr. K.___ ist erforderlich; diese könnte Aufschluss über die nach dem Unfall (verstärkt) aufgetretenen Beschwerden geben. Festzuhalten ist sodann auch, dass bei einem Rotatoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">manschettenriss die Schmerzen je nach Ursache und Ausprägung langsam zunehmen oder (sub-)akut einsetzen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_214/2011 vom 20. Juni 2011, E. 9 mit Hinweis). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bis anhin äusserten sich namentlich Dr. I.___ einerseits sowie die Ärzte der C.___ AG andererseits ausdrücklich zur Frage, ob zwischen dem Unfall vom 11. Januar 2013 und den im Februar 2014 aufgetretenen rechtsseitigen Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terschmerzen und erhobenen Befunden ein ursächlicher Zusammenhang besteht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. I.___ ging bei seiner zweiten Beurteilung vom 30. Juli 2014 (Urk. 7/M16) von der - bis anhin - nicht belegten Annahme aus, es habe im Anschluss an den Unfall eine monatelange Behandlung der linken (und nicht der rechten) Schulter stattgefunden. Insoweit sind die Akten – wie ausgeführt – zu ergänzen. Im Weiteren trifft es angesichts des Berichts von Dr. L.___ vom 4. Juli 2013 (Urk. 7/M6/3) nicht zu, dass im Nachgang zum Unfall stets von der linken Schulter gesprochen wurde (Urk. 7/M16 S. 2). Der Einschätzung vom 5. Juni 2014 (Urk. 7/M6/1), der Rückwärtssturz im Tram sei kaum geeignet gewesen, eine Reruptur der Rotatorenmanschette auszulösen, wird seitens der Ärzte der C.___ AG sodann ausdrücklich widersprochen (vgl. Urk. 17/99/39). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten der C.___ AG geht demgegenüber von einer beim Unfall vom 11. Januar 2013 erlittenen Verletzung der rechten Schulter mit Reruptur der Supraspinatussehne aus (vgl. Urk. 17/99/28), ohne sich vertieft mit dem Zustand vor dem Unfall mit der im September 2012 klinisch erhobenen Verdachtsdiag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose einer Reruptur der Supraspinatussehne (vgl. Urk. 17/75/33) und ohne sich vertieft mit dem Verlauf nach dem Unfall auseinanderzusetzen. Der zuständige Orthopäde legte zudem nicht in nachvollziehbarer Weise dar, weshalb die Reruptur der Supraspinatussehne unfallbedingt, wohingegen die ebenfalls im Februar 2014 festgestellte Reruptur der Subscapularissehne unfallfremd sein soll (vgl. Urk. 17/99/28, 17/99/39). Der Bericht von Dr. I.___ vom 30. Juli 2014 war den Ärzten der C.___ AG nicht bekannt; entsprechend fehlt auch eine Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einandersetzung mit dessen divergierender Beurteilung (vgl. Urk. 17/99/16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Aktenergänzung ist somit die Einholung einer Expertise erforderlich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin wird nach der Rückweisung der Sache die Sachverhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergänzungen und das versicherungsunabhängige Gutachten zu veranlassen haben. Das Gutachten hat sich unter Zugrundelegung des in den Erwägungen 4.3 und 4.4 Ausgeführten und der weiteren Erkenntnisse aus den beigezogenen Unterlagen sowie in Kenntnis der gesamten medizinischen Akten zur Frage zu äussern, ob das Ereignis vom 11. Januar 2013 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit mindestens eine Teilursache des im Februar 2014 festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellten Zustands an der rechten Schulter darstellt. Das Gutachten wird dabei auch den Verlauf direkt nach dem Unfall vom 11. Januar 2013 zu würdigen haben. Die Beschwerdegegnerin wird sodann nach Vorliegen des Gutachtens über ihre Leistungspflicht ab Februar 2014 neu zu entscheiden haben und dabei gegebenenfalls – sofern von einer unfallbedingten Verletzung der rechten Schulter beim Ereignis vom 11. Januar 2013 auszugehen ist - auch zu prüfen haben, ob die Prüfung der Leistungspflicht ab Februar 2014 unter dem Aspekt des Grundfalls oder eines Rückfalls zu erfolgen hat (vgl. E. 1.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach den Angaben der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___ AG gründen sämtliche rechtsseitigen schulterpathologischen Befunde und Diagnosen mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit erstmals auf den Einwirkungen des Ereignisses aus dem Jahr 2003 (Urk. 17/99/26, 27/99/39). Damit stellt sich subsidiär die Frage, ob die im Februar 2014 aufgetretenen Beschwerden einen Rückfall zum Ereignis vom Jahr 2003 darstellen. Aus diesem Grund wird die Beschwerdegegnerin die Suva nach Art. 49 Abs. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) als mitbetroffenen Sozialversicherer über ihre künftigen Entscheide in Kenntnis zu setzen haben. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegebenenfalls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kann sie das das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten gemeinsam und in Zusammenarbeit mit der Suva einholen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Sache ist somit für weitere Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen und die Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span id="VV080"></span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span id="VV081"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die vertretene Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die notwendigen Expertenkosten sind Bestand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teil des Parteientschädigungsanspruchs. Voraussetzung für eine Kostenüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme ist stets, dass die Privatbegutachtung notwendig und einen unerlässli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Bestandteil der materiellen Beurteilung bildete (Urteil des Bundesgerichts 9C_178/2010 vom 14. April 2010, E. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird eine Parteientschädigung beansprucht, reicht die Partei dem Gericht vor dem Endentscheid eine detaillierte Zusammenstellung über ihren Zeitaufwand und ihre Barauslagen ein. Im Unterlassungsfall setzt das Gericht die Entschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung nach Ermessen fest (§ 7 der Verordnung über Gebühren, Kosten und Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht, GebV SVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vertreter der Beschwerdeführerin machte geltend, der Beschwerdeführerin seien Aufwendungen von über Fr. 4‘000.-- entstanden, ohne diese Aufwendun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen jedoch detailliert zu begründen (vgl. Urk. 22 S. 3). Die Entschädigung ist deshalb nach Ermessen zu bestimmen (vgl. Zünd/Pfiffner Rauber, Gesetz über das Sozialversicherungsgericht, 2. Auflage, Zürich 2009, § 34 Rz 12, S. 342) und auf Fr. 2‘800.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzulegen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei ist zu berücksichtigen, dass weder auf die verschiedenen von der Beschwerdeführerin ins Verfahren eingebrachten Berichte von Dr. M.___ beziehungsweise des Medizinischen Zentrums O.___ (vgl. Urk. 3/2-3/4 sowie Urk. 10/1) abgestellt werden kann, noch dass sie entscheidenden Anlass für die Anordnung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergänzender Abklärungen bilden (vgl. Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts I 470/06 vom 8. Mai 2007, E. 5.2, und I 1008/06 vom 24. April 2007, </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der angefochtene Einspracheent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">scheid vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">9. März 2015 aufgeho</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ben und die Sache an die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Unfallversi</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">cherung der Stadt Zürich</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Abklärung im Sinne der Erwägun</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gen, neu verfüge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von Fr.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> 2‘800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">lic. iur. Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Unfallversicherung Stadt Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Avanex Versicherungen AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigTanner Imfeld</p><p></p></div> </div></body></html>