<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2023.00281</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=223339&amp;W10_KEY=13045541&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2023.00281</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 30.06.2023</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Aufenthaltsbewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Kautionssäumnis. Sofern kein bewilligungsfähiges Gesuch um unentgeltliche Prozessführung vorliegt, können Private zur Sicherstellung der Verfahrenskosten angehalten werden, wenn sie aus einem erledigten und nicht mehr weiterziehbaren Verfahren vor einer zürcherischen Verwaltungs- oder Gerichtsbehörde Kosten Schulden, über keinen Schweizer Wohnsitz verfügen oder zahlungsunfähig erscheinen (E. 1.1). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wurde vom Verwaltungsgericht mangels Nachweises der Mittellosigkeit abgewiesen und die Beschwerdeführerin wurde wegen ihrer offenen Kosten bei der Zürcher Justiz und ungetilgten Verlustscheinen kautioniert (E. 1.2 f.). Da sie die ihr auferlegte Kaution nicht fristgerecht leistete, ist auf ihre Beschwerde androhungsgemäss nicht einzutreten (E. 1.3). Ausgangs- und aufwandsgemässe Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen sowie Rechtsmittelbelehrung (E. 2 f.). Nichteintreten.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FRISTVERSÃUMNIS">FRISTVERSÃUMNIS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KAUTIONSSÃUMNIS">KAUTIONSSÃUMNIS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MITTELLOSIGKEIT">MITTELLOSIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHTEINTRETEN">NICHTEINTRETEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PROZESSKOSTENVORSCHUSS">PROZESSKOSTENVORSCHUSS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNENTGELTLICHE RECHTSPFLEGE (UP/URB)">UNENTGELTLICHE RECHTSPFLEGE (UP/URB)</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 4 Abs. II GebV VGr neu</span><br/><span class="gerade">§ 11 Abs. I VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 15 Abs. II VRG</span><br/><span class="gerade">§ 16 VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 38b Abs. I lit. a VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=63598" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2023.00281</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>VerfÃ¼gung</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal">des Einzelrichters</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">30. Juni 2023</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichter Andreas Frei, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiber Felix Blocher.<span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">A, vertreten durch RA B, </p> <p class="MsoNormal"><b>BeschwerdefÃ¼hrerin,</b> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich, </p> <p class="MsoNormal"><b>Beschwerdegegner,</b> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Aufenthaltsbewilligung,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben:</p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Die 1978 geborene A (nachfolgend BeschwerdefÃ¼hrerin) ist StaatsangehÃ¶rige der Dominikanischen Republik, wo sie am 5. Dezember 2013 den 1969 geborenen Schweizer BÃ¼rger C ehelichte. In der Folge reiste sie am 16. Februar 2016 in die Schweiz ein, wo ihr eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei ihrem Schweizer Ehemann erteilt und mehrfach verlÃ¤ngert wurde.</p> <p class="Urteilstext">Nachdem sich die Ehegatten getrennt hatten, verweigerte das Migrationsamt am 10. November 2022 eine weitere BewilligungsverlÃ¤ngerung, da die eheliche Gemeinschaft weniger als drei Jahre gedauert habe und weder ein nachehelicher noch ein schwerwiegender persÃ¶nlicher HÃ¤rtefall ersichtlich sei. Zugleich wurde der BeschwerdefÃ¼hrerin eine Ausreisefrist bis zum 10. Februar 2023 angesetzt.</p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Den dagegen erhobenen Rekurs wies die Sicherheitsdirektion am 18. April 2023 ab. Entgegen der migrationsamtlichen Beurteilung wurde zwar eine Ã¼ber dreijÃ¤hrige Ehegemeinschaft bejaht, eine erfolgreiche Integration der BeschwerdefÃ¼hrerin aber verneint. Zugleich wurde der BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r das Rekursverfahren die unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung bewilligt, ihre Rechtsvertreterin als unentgeltliche RechtsbeistÃ¤ndin bestellt und ihr eine neue Ausreisefrist bis zum 18. Juli 2023 angesetzt.</p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 19. Mai 2023 liess die BeschwerdefÃ¼hrerin dem Verwaltungsgericht beantragen, es sei der vorinstanzliche Rekursentscheid aufzuheben und das Migrationsamt anzuweisen, ihr die Aufenthaltsbewilligung zu verlÃ¤ngern. Eventualiter sei das Verfahren zwecks Neubeurteilung an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen. Weiter wurde um Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung, die GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung und die Bestellung ihrer Rechtsvertreterin als unentgeltlicher RechtsbeistÃ¤ndin ersucht und im Sinn einer vorsorglichen Massnahme die GewÃ¤hrung eines prozeduralen Aufenthaltsrechts beantragt.</p> <p class="Urteilstext">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 22. Mai 2023 trat das Verwaltungsgericht auf das Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen nicht ein, merkte aber zugleich an, dass der Beschwerde von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zukomme und wÃ¤hrend des Verfahrens von sÃ¤mtlichen Vollzugsmassnahmen abzusehen sei. Weiter wurde der BeschwerdefÃ¼hrerin Frist angesetzt, um ihre behaupteten BemÃ¼hungen zur Regulierung ihrer Schulden und zum Spracherwerb zu belegen, ansonsten aufgrund der Akten entschieden und eine mangelhafte Mitwirkung zu ihren Ungunsten gewÃ¼rdigt werden kÃ¶nne. Ãberdies wurde sie unter Hinweis auf ihre Mitwirkungspflicht dazu aufgefordert, zeitnah Ã¼ber alle entscheiderheblichen UmstÃ¤nde zu informieren. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wies das Verwaltungsgericht mangels nachgewiesener Mittellosigkeit ab. Sodann wurde der BeschwerdefÃ¼hrerin aufgrund ihrer Schulden bei der ZÃ¼rcher Justiz und eines vorinstanzlich erwÃ¤hnten Verlustscheins Frist zur Leistung eines Prozesskostenvorschusses angesetzt, ansonsten auf ihre Beschwerde nicht eingetreten wÃ¼rde. </p> <p class="Urteilstext">WÃ¤hrend die Sicherheitsdirektion auf Vernehmlassung verzichtete, liess sich das Migrationsamt nicht vernehmen.</p> <p class="Urteilstext">Der auferlegte Prozesskostenvorschuss wurde in der Folge nicht geleistet. Ebenso wenig wurden weitere Unterlagen eingereicht.</p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>GemÃ¤ss § 16 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) ist Privaten, denen die nÃ¶tigen Mittel fehlen und deren Begehren nicht offensichtlich aussichtslos erscheinen, auf entsprechendes Ersuchen hin die Bezahlung von Verfahrenskosten und KostenvorschÃ¼ssen zu erlassen und im Bedarfsfall ein unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bestellen. Eine rechtskundig vertretene Person hat hierbei ihre Mittellosigkeit bereits bei Gesuchseinreichung mittels geeigneter aktueller Dokumente zu belegen, ansonsten ihr Gesuch ohne Weiterungen abgewiesen werden kann (VGr, 6. Dezember 2012, VB.2012.00576, E. 4.3).</p> <p class="Erwgung2">Sofern kein bewilligungsfÃ¤higes Gesuch um unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung vorliegt, kÃ¶nnen Private unter Androhung, dass auf ihre Begehren sonst nicht eingetreten werde, zur Sicherstellung der Verfahrenskosten angehalten werden, wenn sie aus einem erledigten und nicht mehr weiterziehbaren Verfahren vor einer zÃ¼rcherischen Verwaltungs- oder GerichtsbehÃ¶rde Kosten schulden (§ 15 Abs. 2 lit. b VRG). Weiter kann kautioniert werden, wer nicht Ã¼ber einen Schweizer Wohnsitz im Sinn von § 15 Abs. 2 lit. a VRG verfÃ¼gt oder im Sinn von § 15 Abs. 2 lit. c VRG zahlungsunfÃ¤hig erscheint. </p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wurde mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 22. Mai 2023 abgewiesen, da die rechtskundig vertretene BeschwerdefÃ¼hrerin keinerlei Belege zu ihren aktuellen finanziellen VerhÃ¤ltnisse einreichte und nicht einmal ihr aktuelles Einkommen nannte, mithin ihre Mittellosigkeit nicht nachwies. Die Abweisung der unentgeltlichen Rechtspflege blieb unangefochten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin hat gemÃ¤ss Auskunft des zentralen Inkassos des Obergerichts Fr. 7'647.95 offene Kosten bei der ZÃ¼rcher Justiz. Zudem liegen gegen sie gemÃ¤ss den vor­instanzlichen ErwÃ¤gungen und eigenen Angaben Verlustscheine vor. Aufgrund dieser UmstÃ¤nde und mangels eines bewilligungsfÃ¤higen Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege setzte ihr das Verwaltungsgericht am 22. Mai 2023 und in Anwendung von § 15 Abs. 2 lit. b bzw. c VRG eine zwanzigtÃ¤gige Frist zur Leistung eines Prozesskostenvorschusses an, ansonsten auf ihre Beschwerde nicht eingetreten wÃ¼rde.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.4 </b>Die PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 22. Mai 2023 ist der Rechtsvertreterin der BeschwerdefÃ¼hrerin gemÃ¤ss Sendungsverfolgung der Post am 24. Mai 2023 zugestellt worden, womit die zwanzigtÃ¤gige Kautionsfrist gemÃ¤ss § 11 Abs. 1 VRG am Dienstag, 13. Juni 2020 um 24.00 Uhr abgelaufen ist. Sodann ist inzwischen auch die dreissigtÃ¤gige Rechtsmittelfrist fÃ¼r eine Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht gegen die KautionsverfÃ¼gung (bzw. die Verweigerung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung) abgelaufen. Da der auferlegte Prozesskostenvorschuss bis heute nicht geleistet wurde, ist auf die Beschwerde androhungsgemÃ¤ss und gemÃ¤ss § 38b Abs. 1 lit. a VRG in einzelrichterlicher Kompetenz nicht einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.5 </b>Bei dieser Sachlage kann offenbleiben, ob die BeschwerdefÃ¼hrerin die zeitlichen und materiellen Voraussetzungen fÃ¼r einen nachehelichen Aufenthalt erfÃ¼llen wÃ¼rde. Indes ist festzuhalten, dass sie weder die von ihr einverlangten Sprachnachweise noch Belege fÃ¼r die von ihr behaupteten Schuldentilgung fristgerecht eingereicht hat, was bei einer materiellen Beurteilung ihrer Beschwerde androhungsgemÃ¤ss zu ihren Ungunsten hÃ¤tte gewÃ¼rdigt werden mÃ¼ssen. Ihre Chancen auf eine weitere BewilligungsverlÃ¤ngerung wÃ¤ren entsprechend auch bei einer materiellen Beurteilung getrÃ¼bt gewesen.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Bei diesem Verfahrensausgang sind die reduzierten Gerichtskosten der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 65a Abs. 2 VRG und § 4 Abs. 2 der GebÃ¼hrenverordnung des Verwaltungsgerichts vom 3. Juli 2018 [GebV VGr]), wobei bei der GebÃ¼hrenfestsetzung auch dem BegrÃ¼ndungsaufwand bei der Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege etc. in der PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 22. Mai 2023 Rechnung zu tragen ist. AusgangsgemÃ¤ss steht der BeschwerdefÃ¼hrerin keine ParteientschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 VRG). </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Der vorliegende Entscheid kann mit Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG) angefochten werden, soweit ein Rechtsanspruch auf eine fremdenpolizeiliche Bewilligung geltend gemacht wird. Ansonsten steht die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG offen. Werden beide Rechtsmittel ergriffen, hat dies in der gleichen Rechtsschrift zu geschehen (Art. 119 Abs. 1 BGG).</span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss verfÃ¼gt <span>der Einzelrichter</span>:</span></p> <p class="Einzug2">1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 750.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 70.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 820.--</u> Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</p> <p class="Einzug2">5. Gegen diese VerfÃ¼gung kann Beschwerde im Sinn der ErwÃ¤gungen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</p> <p class="Einzug2">6. Mitteilung an:<br/> a) die Parteien;<br/> b) die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion;<br/> c) das Staatssekretariat fÃ¼r Migration.</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>