<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2005.00296</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205570&amp;W10_KEY=4467136&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2005.00296</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 22.12.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Denkmalschutz</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Denkmalschutzbeitrag gestützt auf kommunale Richtlinien<br/><br/>Rechtsgrundlagen zur Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts im Bereich der Staatsbeiträge (E. 1.1).<br/>Der vorliegend streitige Beitrag findet seine Grundlage im kommunalen Recht. Der Ausschluss der verwaltungsgerichtlichen Beschwerde bezieht sich auf alle Beiträge, auf die kein Anspruch besteht, unabhängig davon, ob sie gegenüber dem Kanton oder einer Gemeinde geltend gemacht werden (E. 1.2). Die neue, ab 1.1.2006 in Kraft tretende gesetzliche Regelung mit einer neuen terminologischen Unterteilung der Staatsbeiträge bringt keine Änderungen am Konzept des Rechtsschutzes (E. 1.3). Da auf den kommunalen Beitrag kein Anspruch besteht, ist das Verwaltungsgericht unzuständig; Überweisung an den Regierungsrat (E. 1.4 f.).<br/>Nichteintreten.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEITRAG">BEITRAG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Natur- und Heimatschutz ST: DENKMALPFLEGE">DENKMALPFLEGE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DENKMALSCHUTZ">DENKMALSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DENKMALSCHUTZBEITRAG">DENKMALSCHUTZBEITRAG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STAATSBEITRAG">STAATSBEITRAG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: STAATSBEITRÃGE (SUBVENTIONEN), FINANZAUSGLEICH">STAATSBEITRÃGE (SUBVENTIONEN), FINANZAUSGLEICH</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SUBVENTION">SUBVENTION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSTÃNDIGKEIT">ZUSTÃNDIGKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Kantonale Verwaltungsgerichtsbeschwerde ST: ZUSTÃNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS">ZUSTÃNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 217 PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 2 StaatsbeitragsG</span><br/><span class="gerade">§ 2a StaatsbeitragsG</span><br/><span class="ungerade">§ 3 StaatsbeitragsG</span><br/><span class="gerade">§ 16 StaatsbeitragsG</span><br/><span class="ungerade">§ 43 Abs. I lit. c VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>In der Nacht vom 14./15. MÃ¤rz 2001 brannten die beiden zusammengebauten WohnhÃ¤user L-Strasse 01 von A und L-Strasse 02 von D nieder. In Zusammenarbeit mit der BaubehÃ¶rde X und Vertretern des kantonalen Denkmalschutzes entschlossen sich die beiden EigentÃ¼mer, die beiden GebÃ¤ude wieder aufzubauen, wofÃ¼r die Baukommission X am 11. September 2001 die Baubewilligungen erteilte. Der Gemeinderat X beschloss hierauf, die beiden GebÃ¤ude aus dem Inventar der Denkmalschutzobjekte von kommunaler Bedeutung zu entlassen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>In der Folge ersuchten beide Bauherrschaften um BeitrÃ¤ge des Denkmalschutzes an die Neu-, Umbau- und Renovationskosten der GebÃ¤ude. Mit Beschluss vom 27. April 2004 sprach die BaubehÃ¶rde X D einen Beitrag von Fr. 8'000.-, mit Beschluss vom 10. August 2004 sodann A einen Beitrag von Fr. 3'000.- zu. Mit Wieder­erwÃ¤gungsgesuch vom 25. August 2004 ersuchte A um einen Beitrag von ebenfalls Fr. 8'000.-, was die BaubehÃ¶rde mit Beschluss vom 21. September 2004 im Wesentlichen mit der BegrÃ¼ndung ablehnte, auf Ausrichtung derartiger BeitrÃ¤ge bestehe kein Rechtsanspruch. </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Den dagegen von A am 27. Oktober 2004 erhobenen Rekurs wies der Bezirksrat Y am 26. Mai 2005 ab. </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Beschwerde vom 5. Juli 2005 an das Verwaltungsgericht erneuerte A ihren Rekursantrag, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin. Der Bezirksrat Y beantragte am 13. Juli 2005 Abweisung der Beschwerde. Die Gemeinde X beantragte am 18./20. Oktober 2005, auf die Beschwerde nicht einzutreten; eventuell sei die Beschwerde abzuweisen; unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der BeschwerdefÃ¼hrerin. </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>GemÃ¤ss § 41 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) beurteilt das Verwaltungsgericht Beschwerden gegen letztinstanzliche Anordnungen von VerwaltungsbehÃ¶rden, soweit nicht dieses oder ein anderes Gesetz eine abweichende ZustÃ¤ndigkeit vorsieht oder eine Anordnung als endgÃ¼ltig bezeichnet. Unter den erstgenann­ten Vorbehalt fallen auch die Streitigkeiten, welche gemÃ¤ss Ausnahmekatalog von § 43 Abs. 1 VRG nicht an das Verwaltungsgericht weitergezogen werden kÃ¶nnen. Dazu gehÃ¶ren gemÃ¤ss § 43 Abs. 1 lit. c VRG auch Anordnungen Ã¼ber StaatsbeitrÃ¤ge, auf die das Gesetz keinen Anspruch einrÃ¤umt; zulÃ¤ssig ist hingegen â im Sinn einer Gegenausnahme â die Beschwerde gegen den Widerruf und die RÃ¼ckforderung von zu Unrecht zugesicherten oder ausbezahlten Subventionen. Weil die Beurteilung der ZulÃ¤ssigkeit der Beschwerde hier mit einer nÃ¤heren Auslegung von § 43 Abs. 1 lit. c VRG verbunden ist, hat darÃ¼ber trotz des an sich bloss einzelrichterliche ZustÃ¤ndigkeit begrÃ¼ndenden Streitwerts die Kammer zu befinden (§ 38 Abs. 2 und 3 VRG).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Der streitbetroffene Beitrag, dessen ErhÃ¶hung der BeschwerdefÃ¼hrer anstrebt, stÃ¼tzt sich auf die vom Gemeinderat X am 9. Januar 2001 genehmigten <i>kommunalen</i> Richtlinien Ã¼ber die subventionsberechtigten Arbeiten bei der Restaurierung von Denkmal­schutzobjekten von kommunaler und Ã¼berkommunaler Bedeutung. Seinem Wortlaut nach ist § 43 Abs. 1 lit. c VRG auf <i>staatliche</i> BeitrÃ¤ge ausgerichtet, wie sie allgemein im Staatsbeitragsgesetz vom 1. April 1990 (StaatsbeitragsG, LS 132.2), und fÃ¼r den Bereich des Denkmalschutzes speziell in § 217 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG, LS 700.1) in Verbindung mit der Verordnung Ã¼ber StaatsbeitrÃ¤ge fÃ¼r den Natur- und Heimatschutz und fÃ¼r kommunale Erholungsgebiete vom 15. Januar 1992 (LS 701.3) vorgesehen sind. Die Bestimmung Ã¼bernimmt die im Staatsbeitragsgesetz eingefÃ¼hrte Regelung, die zwischen Kostenanteilen (mit Anspruch auf Ausrichtung) und Subventionen (ohne Anspruch) unterscheidet (§§ 2 und 3 StaatsbeitragsG) sowie gestÃ¼tzt auf diese Unterscheidung einen verwaltungsgerichtlichen Rechtschutz nur bezÃ¼glich Kostenanteilen unbeschrÃ¤nkt vorsieht, wÃ¤hrend bezÃ¼glich Subventionen der gerichtliche Rechtsschutz lediglich gegen Entscheide Ã¼ber deren RÃ¼ckforderung vorgesehen ist. Seinem Zweck nach soll indessen § 43 Abs. 1 lit. c VRG die verwaltungsgerichtliche Beschwerde hinsichtlich von BeitrÃ¤gen âfÃ¼r die ErfÃ¼llung von Aufgaben im Ã¶ffentlichen Interesseâ (vgl. § 1 StaatsbeitragsG), auf die das Gesetz keinen Anspruch einrÃ¤umt, unabhÃ¤ngig davon ausschliessen, ob solche BeitrÃ¤ge (Subventionen) gegenÃ¼ber dem Staat oder einer Gemeinde geltend gemacht werden. Die Ausschlussklausel zielt darauf ab, BeitrÃ¤ge vom gerichtlichen Rechtschutz auszunehmen, sofern deren Ausrichtung im Ermessen des betreffenden Gemeinwesens (Staat oder Gemeinde) steht (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 43 N. 7 f.). Diese Auslegung steht im Einklang mit der Entstehungsgeschichte von § 43 Abs. 1 lit. c VRG. Mit der Wendung âStaatsbeitrÃ¤ge, auf die das Gesetz keinen Anspruch einrÃ¤umtâ, sollte vor allem die gegebene bzw. fehlende Anspruchsberechtigung als Kriterium fÃ¼r die Abgrenzung des verwaltungsgerichtlichen Rechtschutzes genommen werden (vgl. Weisung des Regierungsrats vom 3. Mai 1995 zur Revision des Verwaltungsrechtspflegegesetzes, ABl 1995, 1501 ff., 1537; vgl. RB 1994 Nr. 7). Mit den Gesetzesmaterialien ist es daher zumindest vereinbar, die Bestimmung auch auf kommunale BeitrÃ¤ge anzuwenden, auf deren Ausrichtung nach der diesbezÃ¼glichen kommunalen Regelung kein Anspruch besteht. Anders verhÃ¤lt es sich bezÃ¼glich Ã¶ffentlicher UnterstÃ¼tzungsleistungen, welche nicht âfÃ¼râ die ErfÃ¼llung von Aufgaben im Ã¶ffentlichen Interesse (an solche Aufgaben erfÃ¼llenden Personen), sondern âinâ ErfÃ¼llung sozialpolitischer Aufgaben unmittelbar an UnterstÃ¼tzungsbedÃ¼rftige ausgerichtet werden, wie dies namentlich auf Sozialhilfeleistungen und Stipendien zutrifft (KÃ¶lz/ Bosshart/RÃ¶hl, § 43 N. 9).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.3 </span></b><span>Am 1. Januar 2006 tritt das Gesetz Ã¼ber die Schaffung rechtlicher Grundlagen fÃ¼r KostenbeitrÃ¤ge vom 7. MÃ¤rz 2005 in Kraft (OS 60, 277), das auf den vorliegenden Fall allerdings aus zeitlichen GrÃ¼nden keine Anwendung findet. Damit werden als eine weitere Kategorie von StaatsbeitrÃ¤gen neben den Kostenanteilen und Subventionen neu die KostenbeitrÃ¤ge eingefÃ¼hrt (Weisung des Regierungsrats vom 12. November 2003, ABl 2003, 2317 ff., 2319 ff.). Letztere sind StaatsbeitrÃ¤ge, auf die das Gesetz einen Anspruch einrÃ¤umt, deren HÃ¶he jedoch im Globalbudget festgelegt wird (§ 2a StaatsbeitragsG). Am Konzept des Rechtsschutzes ergeben sich dadurch keine Ãnderungen (§ 16 StaatsbeitragsG und § 43 Abs. 1 lit. c VRG in der Fassung vom 7. MÃ¤rz 2005): Nach wie vor unterliegen Streitigkeiten Ã¼ber den Widerruf und die RÃ¼ckforderungen von allen StaatsbeitrÃ¤gen der Beschwerde an das Verwaltungsgericht, Ã¼ber die GewÃ¤hrung von StaatsbeitrÃ¤gen hingegen nur, soweit darauf ein genereller Anspruch (bei Kostenanteilen) besteht. Die verwaltungsgerichtliche ÃberprÃ¼fung bei der GewÃ¤hrung von StaatsbeitrÃ¤gen ist ausgeschlossen, wenn auf diese kein Anspruch (bei Subventionen) oder lediglich ein bedingter Anspruch (bei KostenbeitrÃ¤gen) eingerÃ¤umt wird.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.4 </span></b><span>Die hier anwendbaren kommunalen Richtlinien vom 9. Januar 2001, welche die subventionsberechtigten Bauarbeiten an Denkmalschutzobjekten von kommunaler und Ã¼berkommunaler Bedeutung umschreiben, rÃ¤umen der betreffenden Bauherrschaft keinen Anspruch auf Ausrichtung von Subventionen ein. Davon geht zu Recht auch die BeschwerdefÃ¼hrerin aus, welche im Rekurs- und im Beschwerdeverfahren die Ausrichtung eines hÃ¶heren Beitrags einzig mit Argumenten der rechtsgleichen Behandlung verficht. Die vorliegende Streitigkeit fÃ¤llt damit unter § 43 Abs. 1 lit. c VGR, weshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten ist. Die ZulÃ¤ssigkeit der verwaltungsgerichtlichen Beschwerde kann auch nicht damit begrÃ¼ndet werden, dass im konkreten Fall eine Verletzung verfassungsrechtlicher Prinzipien geltend gemacht wird (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 43 N. 57).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.5 </span></b><span>EntfÃ¤llt der verwaltungsgerichtliche Rechtsschutz, so steht nach § 19c Abs. 2 VRG der Rekurs an den Regierungsrat offen, an welchen die vorliegenden Akten gestÃ¼tzt auf § 5 Abs. 2 VRG zu Ã¼berweisen sind. </span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Anzumerken ist, dass das Kriterium der Anspruchsberechtigung lediglich fÃ¼r die ZulÃ¤ssigkeit der Beschwerde an das Verwaltungsgericht massgebend ist, weil sich dies aus der Spezialbestimmung von § 43 Abs. 1 lit. c VRG ergibt. Nicht massgebend ist es hingegen fÃ¼r die ZulÃ¤ssigkeit des Rekurses an den Bezirksrat (zur ZustÃ¤ndigkeit der BezirksrÃ¤te bezÃ¼glich kommunaler DenkmalschutzbeitrÃ¤ge, die sich nicht auf das Planungs- und Baugesetz, sondern einzig auf kommunales Recht stÃ¼tzen und daher nicht in den ZustÃ¤ndigkeitsbereich der Baurekurskommissionen fallen: vgl. BEZ 1995 Nr. 10). DemgegenÃ¼ber hat der Bezirksrat Y offenbar im vorliegenden Fall angenommen, die fehlende Anspruchsberechtigung schliesse eine ÃberprÃ¼fung des angefochtenen Beschlusses der BaubehÃ¶rde X vom 21. September 2004 grundsÃ¤tzlich aus, soweit nicht die Verletzung verfassungsmÃ¤ssiger Rechte wie des Rechtsgleichheitsgebots und des WillkÃ¼rverbots gerÃ¼gt werde. Daraus ist der BeschwerdefÃ¼hrerin indessen kein Nachteil erwachsen, hat sie sich doch im Rekurs in erster Linie auf das Gebot der rechtsgleichen Behandlung berufen, welche RÃ¼ge vom Bezirksrat materiell behandelt worden ist.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Bei diesem Ausgang des Verfahrens wÃ¤ren die Gerichtskosten nach dem Unterliegerprinzip (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG) an sich der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen. Da diese jedoch aufgrund der unrichtigen Rechtsmittelbelehrung von der ZulÃ¤ssigkeit der verwaltungsgerichtlichen Beschwerde ausging, sind ihr keine Kosten aufzuerlegen. Weil sich die UnzulÃ¤ssigkeit der Beschwerde nicht ohne weiteres schon aus dem Wortlaut von § 43 Abs. 1 lit. c VRG ergibt, sind die Gerichtskosten anderseits auch nicht der Vorinstanz aufzuerlegen, sondern auf die Gerichtskasse zu nehmen. Ein Anspruch auf ParteientschÃ¤digung nach § 17 Abs. 2 VRG steht bei diesem Verfahrensausgang weder der BeschwerdefÃ¼hrerin noch der Beschwerdegegnerin zu. </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. Die Akten werden dem Regierungsrat zwecks Behandlung der Beschwerdeschrift vom 5. Juli 2005 als Rekurs Ã¼berwiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 800.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 860.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden auf die Gerichtskasse genommen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. ParteientschÃ¤digungen werden nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>5. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>