<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">4A_605/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 14. November 2011 </div> <div class="para">I. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Klett, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Huguenin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________ AG, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Bruno Schelbert, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Arbeitsvertrag, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Präsidialverfügung des Obergerichts des Kantons Zug, I. Zivilabteilung, vom 1. September 2011. </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass das Kantonsgericht Zug mit Urteil vom 20. Juni 2011 die Klage des Beschwerdegegners im Betrag von netto Fr. 16'711.20 guthiess und die Widerklage der Beschwerdeführerin abwies; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin das Urteil mit Berufung anfocht, auf die das Obergericht des Kantons Zug mit Präsidialverfügung vom 1. September 2011 nicht eintrat; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass das Obergericht in der Entscheidbegründung festhielt, dass die Beschwerdeführerin die klägerische Forderung im erstinstanzlichen Verfahren vollumfänglich anerkannt, aber eine Schadenersatzforderung verrechnungsweise geltend gemacht habe; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die erste Instanz zu dieser Schadenersatzforderung zu Recht ausgeführt habe, dass sich weder aus der Klageantwort noch aus den Ausführungen der Beklagten an der Parteibefragung ergebe, wie sich der gesamte Schaden bzw. der geltend gemachte Betrag zusammensetze, die Beschwerdeführerin ihre Verrechnungsforderung somit nicht substantiiert habe; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass auch die Berufungsschrift diesbezüglich keinerlei Angaben enthalte, die unter dem Blickwinkel des grundsätzlichen Novenverbotes gemäss <span class="artref">Art. 317 Abs. 1 ZPO</span> berücksichtigt werden könnten; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht eine vom 2. Oktober 2011 datierte Eingabe einreichte, aus der abgeleitet werden kann, dass sie die Präsidialverfügung des Obergerichts vom 1. September 2011 mit Beschwerde beim Bundesgericht anfechten will; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (<span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span>), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Beschwerdeschrift vom 2. Oktober 2011 diesen Anforderungen offensichtlich nicht genügt, weil auf die Entscheidbegründung des Obergerichts überhaupt nicht eingegangen wird; </div> <div class="para">dass damit auf die Beschwerde im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt die Präsidentin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, I. Zivilabteilung, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 14. November 2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Klett </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Huguenin </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>