<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01296</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiberin Meierhans</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 26. Januar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Sebastian Lorentz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lorentz Schmidt Partner, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1979, arbeitete zuletzt seit März 2006 als Gerüstmonteur bei der Y.___ (vgl. Urk. 6/12 S. 1 f. Ziff. 2.1, Ziff. 2.7), als er sich am 28. Juli 2011 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldete (Urk. 6/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte die Akten der Krankentaggeldversicherung (Urk. 6/4) ein und teilte dem Versicherten daraufhin mit, dass berufliche Eingliederungsmassnahmen derzeit nicht möglich seien (vgl. Mitteilung vom 25. August 2011, Urk. 6/10). Sodann tätigte sie weitere Abklärungen der medizinischen und erwerblichen Situation (Urk. 6/11-13; Urk. 6/15; Urk. 6/18; Urk. 6/22-23). Nachdem die IV-Stelle dem Versicherten mit Vorbescheid vom 7. März 2012 (Urk. 6/26) die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht gestellt und dieser dagegen Einwände (Urk. 6/29) erhoben hatte, nahm die IV-Stelle weitere Abklärungen (Urk. 6/37; Urk. 6/42; Urk. 6/50; Urk. 6/59; Urk. 6/62) vor und veranlasste ein polydiszipli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">näres Gutachten, welches am 10. Juni 2014 erstattet wurde (Urk. 6/82). Am 18. Juli 2014 teilte sie dem Versicherten wiederum mit, dass keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien (Urk. 6/87). Schliesslich erfolgte eine psychiatrische Nachbegutachtung, über welche am 8. Dezember 2015 berichtet wurde (Urk. 6/113). Mit Schreiben vom 5. April 2016 (Urk. 6/117) auferlegte die IV-Stelle dem Versicherten als Schadenminderungspflicht eine engmaschige kontinuierliche psychiatrische und neurologische Behandlung durch einen mut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tersprachlichen Therapeuten sowie eine Optimierung der medikamentösen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach erneut durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/119; Urk. 6/125; Urk. 6/143) sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 8. November 2016 (Urk. 6/127; Urk. 6/146 = Urk. 2) eine befristete ganze Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenrente für die Zeit vom 1. Februar 2012 bis 31. Juli 2013 zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 17. November 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 8. November 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen, insbesondere eine unbefristete Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente, auszurichten. Eventuell sei ein Gerichtsgutachten einzuholen (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 6. Januar 2017 (Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 16. Januar 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7). Mit Verfügung vom 5. April 2017 (Urk. 8) wurde der beantragte zweite Schriftenwechsel (vgl. Urk. 1 S. 2) als nicht erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich erachtet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des ana</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">log anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/dd mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung beziehungsweise Herabsetzung der Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2006 E. 2.3 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) fest, der Beschwerdeführer sei seit dem 23. Januar 2011 erheblich in seiner Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit eingeschränkt. Die bisherige Tätigkeit als Gerüstbauer sei ihm nicht mehr zumutbar. Die Leistungen könnten frühestens sechs Monate nach Eingang der Anmeldung und somit ab dem 1. Februar 2012 ausgerichtet werden. Seit dem 24. April 2013 sei er in einer angepassten Tätigkeit wiederum zu 70 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig. Da nach Vornahme des Einkommensvergleichs kein rentenbegründender Invaliditätsgrad mehr resultiere, werde die Invalidenrente drei Monate später und somit auf den 1. August 2013 aufgehoben. Der Beschwerdeführer habe demzufolge Anspruch auf eine befristete ganze Invalidenrente für die Zeit vom 1. Februar 2012 bis 31. Juli 2013 (S. 5 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 1), die Beschwerdegegnerin habe es unterlassen, die Berichte der Z.___ dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) zu un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terbreiten. Eine ärztlich attestierte posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) in Kombination mit einer andauernden Persönlichkeitsänderung bei chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schem Schmerzsyndrom und einer rezidivierenden depressiven Störung führe ohne Weiteres zu einer dauernden Einschränkung der Erwerbsfähigkeit. Auch die Eingliederungsbemühungen seien gescheitert. Er habe daher Anspruch auf eine unbefristete ganze Invalidenrente. Eventuell sei ein Gerichtsgutachten an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuordnen. Falls von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit ausgegangen werde, sei ein leidensbedingter Abzug von mindestens 10 % zu gewähren, wodurch er Anspruch auf eine Viertelsrente habe (S. 6 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fristete Invalidenrente.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Austrittsbericht vom 25. Januar 2011 (Urk. 6/15/9-10) informierten die Ärz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te des A.___ über die notfallmässige Selbstzuweisung des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers am 23. Januar 2011. Dieser habe berichtet, dass er durch Fusstritte ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen die rechte Flanke, gegen die Halswirbelsäule (HWS) sowie gegen den linken Gesichtsschädel tätlich angegriffen worden sei. Die Ärzte diagnostizierten dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezüglich eine Commotio cerebri sowie eine Kontusion der linken Flanke und entdeckten als Nebenbefund eine Leberzyste sowie eine Mikrohämaturie (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 21. April 2011 erfolgte im B.___ eine Aspiration der Zyste, eine Installation einer hypertonischen Kochsalzlösung sowie eine Fenestration und Omentumplastik (vgl. Operationsbericht vom 21. April 2011, Urk. 6/4/30-31). Der Beschwerdeführer war vom 19. bis 29. April 2011 stationär hospitalisiert, wobei dem Austrittsbericht vom 27. April 2011 (Urk. 6/4/32-35) folgende Diagnosen zu entnehmen sind (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">grosse Echinococcus-Zyste (Echinococcus cysticus) im Lebersegment VII/VIII, Erstdiagnose (ED) Januar 2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">grosse septierte Zyste mit bildgebendem Verdacht auf eine Infiltration in die Vena cava inferior mit präoperativer fraglicher Appositions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">thrombus in der Vena cava inferior und Verdacht auf Infiltration der rechten Lebervene</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Eosinophilie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Splenomegalie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlung mit Zentel seit Mitte Februar</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Sepsis unklarer Ätiologie im März 2011, Differentialdiagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">se (DD): Superinfektion einer Zyste, anaphylaktischer Schock bei be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">grenzter Zystenruptur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Kopfschmerzen bei Status nach HWS-Schleudertrauma</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Verdacht auf einen Thrombus der Vena cava inferior habe sich anlässlich der Operation nicht bestätigt (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und D.___, dipl. Psychologin, informierten mit Bericht vom 20. Juni 2011 (Urk. 6/15/15) über das kurz zuvor erfolgte Erstgespräch mit dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer und diagnostizierten eine Anpassungsstörung (ICD-10 F43.23). Die Symptome im Sinne von Angstzuständen, sozialem Rückzug, nächtlichen Alb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träumen, Schreckhaftigkeit sowie innerer Unruhe und Schlafstörungen stünden im direkten Zusammenhang mit einem am 23. Januar 2011 erlittenen tätlichen Angriff.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 5. September 2011 (Urk. 6/13/1-3) erwähnte Dr. med. E.___, Fachärztin für Chirurgie, B.___, einen Status nach am 21. April 2011 er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgter Aspiration einer grossen Echinococcus-Zyste im Lebersegment VII/VIII, Installation einer hypertonischen Kochsalzlösung sowie Fenestration und Omentumplastik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1). Der Beschwerdeführer sei in der bisherigen Tätigkeit vom 19. April bis 5. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2011 vollständig arbeitsunfähig gewesen. Seit dem 6. September 2011 sei er wiederum vollständig arbeitsfähig (S. 2 f. Ziff. 1.6-1.7, Ziff. 1.9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. F.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, gab mit Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt vom 20. November 2011 (Urk. 6/15/3-6) an, dass er den Beschwerdeführer seit September 2002 behandle (S. 2 Ziff. 1.2) und folgende – hier gekürzt aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führte – Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellen könne (S. 1 f. Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">grosse Echinococcus-Zyste im Lebersegment VII/VIII</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">akutes Lumbovertebralsyndrom mit sensiblem Reizsyndrom L5 rechts mit rechts-foraminaler Diskushernie L4/5 mit Druck auf die Nervenwur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zel L5 und einseitiger Spondylolyse L5 rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach am 23. Januar 2011 erlittenem tätlichen Angriff mit Com</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">motio cerebri und Kontusion der Flanke links, Reaktivierung der Lumbo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ischialgie rechts sowie Angstzuständen, Angstträumen und einer starken inneren Nervosität</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erachtete er einen seit dem 15. November 2011 bestehenden links-glutealen bakteriellen Infekt (S. 2 Ziff. 1.1). Die Prognose sei noch unklar (S. 3 Ziff. 1.4). Der Beschwerdeführer sei in der bisherigen Tätigkeit seit dem 23. Januar 2011 bis auf weiteres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vollständig arbeitsunfähig (S. 3 Ziff. 1.6). Die Tätigkeit als Gerüstbauer sei mittelfristig nicht mehr möglich. Falls die Abdominalschmerzen durch die vorgesehene erneute Operation behandelt würden, sei eine 100%ige Arbeitsaufnahme wahrscheinlich möglich (S. 4 Ziff. 1.7-1.8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Schreiben von Dr. C.___ vom 6. Februar 2012 (Urk. 6/18) ist als Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se weiterhin eine Anpassungsstörung (ICD-10 F43.23) zu entnehmen. Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer sei am 15. und 23. Juni 2011 für zwei Konsultationen in der Praxis gewesen. Danach sei er nicht mehr erschienen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 4. Juli 2012 (Urk. 6/42/2-8) informierten die Ärzte des B.___ über die Beurteilung des Beschwerdeführers im Rahmen der interdisziplinären Schmerzsprechstunde und stellten dabei folgende Diagnosen (S. 4 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches rechts-hemikorporell-betontes gemischt neuropatisch-nozizeptives Schmerzsyndrom mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">oberbauchbetonten Abdominalschmerzen bei Status nach Echinococ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">cus-Zyste Lebersegment VII/VIII mit Infiltration in Vena cava inferior und Verdacht auf Infiltration der rechten Lebervene, Status nach Aspiration Zysteninhalt, Instillation hypertoner Kochsalzlösung und Zysten-Fenestration, Omentumplastik und Cholezystektomie am 19. April 2011 mit postoperativer Wundheilungsstörung mit offener Wundbehandlung sowie bei Status nach Adhäsiolyse und offener Hemihepatektomie rechts bei anhaltend massiven Oberbauchschmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zen am 29. November 2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nicht-näher bezeichneter depressiver Störung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lumbospondylogenem rechtsbetontem Panvertebralsyndrom bei Sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tus nach sensiblem Reizsyndrom L5 rechts Februar 2012 bei degene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rativen Veränderungen und Diskushernie L4/5 rechts sowie bei aktuell klinisch keiner radikulären Reiz- oder Ausfallsymptomatik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chronischen rechts-zerviko-okzipitalen nach temporo-parietal aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">strahlenden Kopfschmerzen bei Mischbild aus zerviko-zephalem Schmerzsyndrom mit möglicher Medikamentenübergebrauchskopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">schmerzkomponente, anamnestisch bland bezüglich vorgängig beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">hender primärer Kopfschmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Commotio/Contusio cerebri bei tätlicher Auseinandersetzung am 23. Januar 2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hyperchrome mikrozytäre Anämie unklarer Genese</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das lumbospondylogene rechtsbetonte Panvertebralsyndrom, die oberbauchbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tonten Abdominalschmerzen sowie die Kopfschmerzen würden durch ein chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisches Schmerzverhalten deutlich überlagert. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch finde eine gewisse Auswei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung der Schmerzsymptomatik statt, welche die objektive Beurteilung erschwere. Eine Rückkehr in die bisherige Tätigkeit als Gerüstbauer sei bei der aktuellen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">symptomatik nicht vorstellbar. Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> deren Stabilisierung sei eine min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">destens mittelschwere ganztägige Tätigkeit nicht ausgeschlossen. Die Rehabili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tationsaussichten seien in Anbetracht der psychosozialen Faktoren mit eher niedriger Schulbildung, nicht abgeschlossener Berufsausbildung, Verhangensein in einem eher traditionell anmutenden Männerbild sowie fehlender Akkultu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">riertheit als eher ungünstig zu bewerten. Ein gewisses fremdaggressives Gefähr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungspotential sei nicht auszuschliessen (S. 5 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht von Dr. med. G.___, praktischer Arzt, B.___, vom 19. Juli 2013 (Urk. 6/59/5-6) ist als Diagnose mit Auswirkung auf die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit ein Status nach am 25. März 2013 erfolgter Zwerchfellhernienre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pair rechts bei iatrogener Zwerchfellhernie nach Hemihepatektomie rechts zu entnehmen. Der Verlauf sei erfreulich. Sodann nannte er folgende – hier ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kürzt aufgeführte - Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Hemihepatektomie rechts bei Echinococcus cystus November 2011 mit Verwachsungsbauchbeschwerden und Hyperpathie der hyper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">trophen Bauchnarbe</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondyloges rechtsbetontes Panvertebralsyndrom bei Status nach sensiblem Reizsyndrom L5 rechts Februar 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hyperchrome mikrozytäre Anämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei aufgrund der postoperativen Schmerzen bis zum 23. April 2013 arbeitsunfähig gewesen. Danach habe aus chirurgischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr bestanden (S. 2 Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 10. Juni 2014 erstatteten die Gutachter des H.___ ihr polydisziplinäres Gutachten in den Fachdisziplinen Allgemeine Innere Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zin, Rheumatologie, Neurologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie zuhanden der Beschwerdegegnerin (Urk. 6/82). Dabei nannten sie folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 22 Ziff. 6.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">neuropathisches Schmerzsyndrom bei Status nach mehrfachen Bauch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">eingriffen mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Entfernung Leberzyste (Echinococcus cysticus), April 2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">offener Hepatektomie rechts und Adhäsiolyse, November 2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">operativer Versorgung einer iatrogenen Zwerchfellhernie, März 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Spannungskopfschmerzen mit migräniformer Komponente und Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">strahlung in Richtung Nacken ohne Blutung, Raumforderung oder Hirn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">druckzeichen (Computertomographie, CT, Schädel vom Januar 2011)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem erwähnten sie folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit (S. 22 Ziff. 6.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Lendenwirbelsäule (LWS)-Syndrom mit pseudoradikulärer Reizsymptomatik L5 links mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rechtsforaminaler Diskushernie L4/5 mit Druck auf die Nervenwurzel L5 (Magnetresonanztomographie, MRI, LWS vom November 2011)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kontakt zwischen lateraler Diskusprotrusion L4/5 rechts und der Wurzel L5 rechts, aktuell ohne eindeutige Kompression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Commotio cerebri und HWS-Distorsion (Januar 2011) bei Verdacht auf traumaassoziierte geringgradige Gefügestörung C3/4 und C4/5 sowie Einriss des Anulus fibrosus C3/4 (MRI HWS vom Mai 2011)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der internistischen Untersuchung sei ein deutlich inkonstantes, gro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teskes Gangbild aufgefallen. Das Schmerzverhalten und die Schmerzangaben würden sich medizinisch nicht einordnen lassen. Bei der Untersuchung des Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">domens habe der Beschwerdeführer seine Abdomenmuskulatur so stark ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spannt, dass eine Untersuchung nicht möglich gewesen sei (S. 13 Ziff. 4.2, S. 23 Ziff. 7.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rheumatologischer Sicht stehe ein Beschwerdebild im Vordergrund, welches somatisch nicht erklärt werden könne. Es lägen lediglich milde degenerative Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderungen vor. Hinweise auf eine sensorische oder motorische Reiz- oder Ausfallsymptomatik fänden sich neurologisch nicht. Deutlich im Vordergrund stünden Befunde, die im Sinne einer Schmerzfehlverarbeitung interpretiert wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den müssten. Es könne kein rheumatologisches Krankheitsbild diagnostiziert werden, welches die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in der bisherigen oder jeglichen anderen Tätigkeiten einschränke. Es seien Diskrepanzen aufgefal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len, welche sich medizinisch nicht erklären liessen (S. 17 f. Ziff. 5.2, S. 23 Ziff. 7.1, S. 48 f. Ziff. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In neurologischer Hinsicht stünden die Bauchschmerzen im Vordergrund. Die klinische Beurteilbarkeit sei aufgrund von Kooperationsschwierigkeiten etwas eingeschränkt. Gesamthaft sei bezüglich der anhaltenden Bauchbeschwerden von neuropathischen Schmerzen bei Status nach mehrfachen Baucheingriffen auszugehen. Hinsichtlich der Kopfschmerzen seien sämtliche migräniformen Begleitsymptome bestätigt worden, dies allerdings erst nach dezidiertem Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fragen. In der klinischen Untersuchung zeige sich eine Klopfschmerzhaftigkeit im Bereich der gesamten Wirbelsäule und eine Druckschmerzhaftigkeit der pa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ravertebralen Muskulatur im Bereich der HWS sowie eine Schmerzangabe bei Rechts- und Linkswendung des Kopfes und Angabe einer Druckschmerzhaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit im Bereich der Supra- und Infraorbitalpunkte linksseitig. Die Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen seien gesamthaft als Spannungskopfschmerzen mit migräniformer Begleitsymptomatik einzustufen, da die erst bei Nachfrage bestätigten Begleit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">symptome als nicht im Vordergrund stehend eingeschätzt würden. Eine Analge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tika-induzierte Komponente sei möglich. Schliesslich zeige sich bildgebend ein Kontakt zwischen einer lateralen Diskusprotrusion L4/5 rechts und der Wurzel L5 rechts, jedoch ohne eindeutige Kompression. Aktuell sei am ehesten von einem chronischen LWS-Syndrom ohne Hinweis auf eine sensorische oder mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">torische Reizsymptomatik und ohne motorische Ausfälle auszugehen. In Anbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht der im Vordergrund stehenden abdominalen neuropathischen Schmerzen sei der Beschwerdeführer in der bisherigen Tätigkeit als Gerüstbauer sowie in schweren und überwiegend mittelschweren Tätigkeiten nicht mehr arbeitsfähig. In der aktuellen sowie einer körperlich leichten bis gelegentlich mittelschweren Tätigkeit mit der Möglichkeit der Wechselbelastung und der individuellen Pau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sengestaltung sei er zu 70-80 % arbeitsfähig (S. 18 ff. Ziff. 5.3, S. 23 Ziff. 7.1, S. 57 ff. Ziff. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der psychiatrischen Untersuchung habe keine Erkrankung festgestellt werden können. Eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung bestehe nicht. Der Beschwerdeführer sei euthym und gut schwingungsfähig, weshalb auch keine depressive Entwicklung festgestellt werden könne. Eine PTBS könne auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Symptomatik ebenfalls nicht diagnostiziert werden. Psychiatrisch auffällig sei eine Diskrepanz zwischen dem geklagten Beschwerdebild und dem erhobenen Befund. Die geklagten Beschwerden seien in hinreichendem Ausmass überwindbar und daher invalidenversicherungsrechtlich nicht relevant. Aus rein psychiatrischer Sicht sei der Beschwerdeführer in der bisherigen sowie jeglicher anderen Tätigkeit voll arbeitsfähig (S. 14 ff. Ziff. 5.1, S. 23 Ziff. 7.1, S. 41 f. Ziff. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend kamen die Gutachter zum Schluss, dass der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer durch Diskrepanzen zwischen der subjektiven Beschwerdeschilderung und dem Verhalten respektive den objektivierbaren Befunden aufgefallen sei, welche als erheblich in Richtung bewusstseinsnaher Aggravation einzustufen seien. Entsprechend könne weder aus rheumatologischer noch psychiatrischer oder in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ternistischer Sicht eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit plausibilisiert wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (S. 24 Ziff. 7.1). In der bisherigen Tätigkeit als Gerüstbauer bestehe auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der neurologischen Beschwerden keine Arbeitsfähigkeit mehr. In der ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuell ausgeübten Tätigkeit als Bauhelfer sowie jeglicher anderen körperlich leichten bis gelegentlich mittelschweren Tätigkeit mit der Möglichkeit der Wechselbelastung und der individuellen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Pausengestaltung sei er seit spätestens dem 24. April 2013 wieder zu 70-80 % arbeitsfähig. Die Einschränkung begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de sich mit einem erhöhten Pausenbedarf aufgrund der in neurologischer Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht dargestellten Beschwerden. Für die Zeit zwischen dem aufgrund der Echi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nocco</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cus-Zyste erfolgten Ersteingriff und der zuletzt am 25. März 2013 durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführten Operation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei auf die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung der behandelnden Ärzte ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustellen (S. 24 f. Ziff. 7.2-7.4). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine fachneurologische Mitbetreuung zwecks Op</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mierung der Schmerzmedikation werde empfohlen. Zudem sollte die Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betreuung fortgeführt werden. Durch diese Massnahmen könne eine Verbesserung des Schmerzbildes und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> möglicherweise auch der Arbeitsfähigkeit erzielt werden (S. 25 Ziff. 7.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt Dr. med. Dr. rer. pol. I.___, Facharzt für Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meine Innere Medizin, erachtete das Gutachten mit Stellungnahme vom 17. Juli 2014 für umfassend und stellte für die Beurteilung darauf ab (vgl. Urk. 6/116 S. 5 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 20. Oktober 2014 (Urk. 6/92) äusserte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Kritik am psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Teilgutachten. Es sei nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nachvollziehbar, dass keine affektive Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung festzustellen sei. Der Beschwerdeführer nehme auch regelmässig Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mente ein und befinde sich in regelmässiger psychiatrischer Behandlung sowie in einer speziellen Traumatherapie. Die Aussagen hinsichtlich Angsterkrankung seien absolut unverständlich. Das Gutachten widerspreche sich häufig und sei sachlich sowie fachlich falsch (S. 4 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die daraufhin veranlasste psychiatrische Nachbegutachtung durch das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgte am 10. August 2015. Dem diesbezüglichen Gutachten vom 17. August 2015 (Urk. 6/113) ist als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine anhaltende Schmerzstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (ICD-10 F45.4) zu entnehmen. Diagnosen ohne Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit konnten keine gestellt werden (S. 9 Ziff. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Vordergrund des Erlebens und der Beschwerdepräsentation stünden Angst und Schmerzen. Bei fixiertem Krankheitsverständnis sei eine stationäre psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somatische Behandlung zur Klärung und Behandlung der Störung indiziert. Die Kriterien einer PTBS seien nicht erfüllt. Vor dem Hintergrund der Lebensge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schichte sei durchaus denkbar, dass zeitweilig unspezifische Symptome einer PTBS bestünden, die sich vor allem in impulsivem Verhalten entladen würden. Gegenwärtig handle es sich um eine Verdachtsdiagnose. Im Zusammenhang mit der Konfliktsituation werde eine emotionale Erregung deutlich. Es würden Wut, Ärger, Kränkung und Empörung dominieren. Angst, Lähmung und Leere lägen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weniger vor. Der Beschwerdeführer erwähne zwar Angst. Aufgrund von Diskre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">panzen in der Aussage sei jedoch kritisch zu bewerten, ob ein Vermeidungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten bestehe. Die Schilderungen bezüglich der gegenwärtigen Alltagsgestal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung seien spärlich und zu wenig differenziert, um diese Symptome zu bestäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Die Ängste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würden somit die Kriterien einer Angststörung nicht erfüllen. Der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dacht auf Anteile situationsbefundenen aggravierenden Verhaltens sei auch in der gegenwärtigen Situation nachvollziehbar. Der Beschwerdeführer mache verschiedentlich diskrepante Angaben hinsichtlich seines Vermeidungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltens und auch bei der Medikamentendosierung. Er habe versucht, die ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">machten Angaben bei Ankündigung der Blutentnahme nachträglich zu korri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren. Die Laboruntersuchungen hätten bestätigt, dass er die Medikation nicht einnehme. Darin seien Ansätze dissozialer Verhaltensweisen erkennbar. Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samthaft sei die Aussage des erstbegutachtenden Psychiaters, wonach der Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt nicht abschliessend zu klären sei, nachvollziehbar. Der Einwand von Dr. J.___ sei nur begrenzt richtig (S. 11 ff. Ziff. 4). Trotz des Vorliegens von Inkonsistenzen, welche der Explorationssituation und dem Krankheitsbild zugeordnet würden, sei der Beschwerdeführer aufgrund der chronischen Schmerzstörung zu 30 % arbeitsunfähig in sämtlichen Verweistätigkeiten. Die Ressourcen zur Überwindung dieser Störung seien bei somatischem Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konzept, mangelhafter Bildung und emotionaler Instabilität reduziert (S. 14 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Stellungnahme vom 7. Januar 2016 erachtete RAD-Arzt Dr. I.___ das aktuelle psychiatrische Gutachten als umfassend und schlüssig (vgl. Urk. 6/116 S. 7 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.14</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Z.___ informierten mit Austrittsbericht vom 3. Juni 2016 (Urk. 6/131) über die stationäre Hospitalisation des Beschwerdeführers vom 22. April bis 17. Mai 2016 und stellten folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">PTBS (ICD-10 F43.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">andauernde Persönlichkeitsänderung bei chronischem Schmerzsyndrom (ICD-10 F62.80)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Zustandsbild habe sich unter den stationären Wirkfaktoren stabilisiert. Auf dem Boden einer PTBS und ausgedehnten Laparotomien habe sich eine rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierende depressive Störung ausgebildet, wobei beim Eintritt die Kriterien für eine mittelgradige Ausprägung erfüllt gewesen seien (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.15</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Austrittsbericht der Ärzte der Z.___ vom 6. Oktober 2016 (Urk. 6/142) ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer vom 20. September bis 6. Oktober 2016 stationär hospitalisiert gewesen sei und weiterhin dieselben Diagnosen gestellt werden könnten (S. 1). Die Zuweisungsdiagnosen hätten klinisch bestätigt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den können. Bei klinisch fehlendem Hinweis auf eine akute Selbst- oder Fremd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefährdung und komplikationslos verlaufenen Belastungserprobungen mit Übernachtungen zuhause sei der Beschwerdeführer entlassen worden (S. 3). Er sei vom 20. September bis 6. Oktober 2016 vollständig arbeitsunfähig gewesen (S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass das polydisziplinäre Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten des H.___ (vorstehend E. 3.9) einschliesslich der erfolgten psychiatrischen Nachbegutachtung (vorstehend 3.12) den praxisgemässen Anforderungen an den Beweiswert einer Expertise (vorstehend E. 1.5) vollumfänglich entspricht, weshalb für die Entscheidfindung – der RAD-Stellungnahme folgend (vgl. Urk. 6/116 S. 5 ff.) – darauf abgestellt werden kann. So erweist es sich als für die strittigen Belange umfassend, werden die vorgenommenen Schlussfolgerun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen zu Gesundheitszustand sowie Arbeitsfähigkeit ausführlich begründet und beruht es auf den notwendigen Untersuchungen in internistischer, rheumatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischer, neurologischer sowie psychiatrischer Hinsicht mit jeweils ausführlicher Befundaufnahme, welche allerdings – unter anderem aufgrund fehlender Kooperation - teilweise erschwert war (vgl. Urk. 6/82 S. 13 f. Ziff. 4.2, S. 41 Ziff. 2.2, S. 47 f. Ziff. 2.2, S. 56 f. Ziff. 2.2-2.3; Urk. 6/113 S. 7 f. Ziff. 2.2). Dabei wurden die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden (vgl. Urk. 6/82 S. 11 f. Ziff. 4.1, S. 36 Ziff. 2.1, S. 45 f. Ziff. 2.1, S. 53 Ziff. 2.1; Urk. 6/113 S. 2 ff. Ziff. 2.1) in angemessener Weise berücksichtigt und das Gutachten wurde in Kenntnis der Vorakten erstattet (vgl. Urk. 6/82 S. 5 ff. Ziff. 3). Der konkreten me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Situation trägt es angemessen Rechnung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So legten die Gutachter in somatischer Hinsicht in nachvollziehbarer Weise dar, dass lediglich die anhaltenden neuropathischen Bauchschmerzen aufgrund der mehrfach erfolgten Baucheingriffe eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zu begründen vermögen. Wesentliche fassbare Befunde konnten dabei allerdings nicht erhoben werden. Vielmehr stützte man sich hierfür vor allem auf die anamnestischen Angaben des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 6/82 S. 24 Ziff. 7.1, S. 59 ff. Ziff. 4). Sowohl aus internistischer als auch aus rheumatologischer Sicht konnten keine relevanten pathologischen Befunde erhoben werden, zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten sich insbesondere einzig milde degenerative Veränderungen. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den liessen sich somatisch nicht erklären. Auffällig waren schliesslich verschie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dene erhebliche Diskrepanzen, welche sogar als in Richtung bewusstseinsnaher Aggravation eingestuft wurden (vgl. Urk. 6/82 S. 13 f. Ziff. 4.2-4.3, S. 24 Ziff. 7.1, S. 48 f. Ziff. 4). Ein solches Verhalten erkannten bereits die Ärzte des B.___ (vgl. Urk. 6/42/2-8 S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht überzeugt die gutachterliche Beurteilung ebenfalls. So konnten sowohl anlässlich der Erst- als auch der Nachbegutachtung weder eine Angststörung noch eine affektive Störung oder eine PTBS diagnostiziert wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Dabei erweist sich insbesondere die Beurteilung anlässlich der Nachbegut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung als nachvollziehbar und plausibel, wurden die genannten Diagnosen unter Berücksichtigung der Schilderungen des Beschwerdeführers sowie des er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hobenen Befundes ausführlich und in schlüssiger Weise anhand der ICD-Kriterien verneint. Zu den divergierenden Ansichten des erstbegutachtenden Arztes sowie des behandelnden Psychiaters Dr. J.___ wurde ebenfalls Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung genommen und insbesondere plausibel begründet, weshalb ursächlich für die Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) sei. Die bereits anlässlich der Erstbegutachtung erkannten Diskrepanzen und das als in Richtung bewusstseinsnaher Aggravati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">on weisende Verhalten wurden erneut hervorgehoben, allerdings der Explorati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onssituation und dem Krankheitsbild zugeordnet. Dass die Ressourcen zum Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang mit dem Störungsbild aufgrund des somatischen Krankheitskonzepts, der mangelhaften Bildung sowie der emotionalen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Instabilität als reduziert angese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen wurden, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">überzeugt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ebenfalls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/113 S. 9 ff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3-4). Eine aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führliche Prüfung der Standardindikatoren (vgl. hierzu BGE 141 V 281) erübrigt sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, da – wie sich nachfolgend zeigen wird (vgl. nachstehend E. 5) – selbst bei Annahme der 70%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit kein Rentenanspruch mehr resultiert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Umstand, dass der Beschwerdeführer nach der H.___-Begutachtung zweimal stationär in der Z.___ hospitalisiert war, ändert daran nichts. Soweit dieser be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mängelt, dass die entsprechenden Austrittsberichte weder dem RAD vorgelegt noch von der Beschwerdegegnerin in deren Entscheid erwähnt worden seien (vgl. Urk. 1 S. 6), trifft dies zwar zu (vgl. aber die Stellungnahme der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin in Urk. 6/144). Allerdings kann er hieraus nichts zu seinen Gunsten ableiten, vermögen diese Berichte keine Zweifel an der gutachterlichen Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung aufkommen zu lassen und es lässt sich damit auch keine relevante, dauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hafte Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes begründen. Ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere attestierten die involvierten Ärzte nur eine Arbeitsunfähigkeit für die Dauer des stationären Aufenthalts und berichteten von einem verbesserten Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand bei Austritt (vgl. Urk. 6/142). Auf weitere Abklärungen sowie auf das vom Beschwerdeführer eventuell beantragte Gerichtsgutachten (vgl. Urk. 1 S. 2), kann im Sinne antizipierter Beweiswürdigung (BGE 122 V 157 E. 1d) verzichtet werden, erweist sich der medizinische Sachverhalt als hinreichend klar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So enthalten beide Berichte wenig relevante Befunde und die gestellten Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen werden weder in irgendeiner Weise begründet noch nach den ICD-Kriterien hergeleitet, womit diese nicht nachvollzogen werden können. Sowohl für eine PTBS als auch für eine andauernde Persönlichkeitsänderung ergeben sich aus den Berichten überhaupt keine Hinweise. Im Bericht vom Juni 2016 wird zudem erwähnt, dass das Rentengesuch des Beschwerdeführers zwei Wochen vor Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tritt in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Klinik abgelehnt worden sei (vgl. Urk. 6/131 S. 2), wodurch sich die da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mals festgestellte mittelgradige depressive Episode zwar allenfalls erklären lässt, jedoch möglicherweise psychosozialen Ursprungs zu sein scheint. Ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem stabilisierte sich das Zustandsbild während des Aufenthalts. Eine Befun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">he</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bung bei Austritt erfolgte allerdings nicht, weshalb sich der Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand in diesem Zeitpunkt nicht beurteilen lässt. Eine Arbeitsfähigkeitsbeur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung unterblieb ebenfalls. Im Bericht vom Oktober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sodann eine vollständige Arbeitsunfähigkeit lediglich für die Zeit des stationären Aufenthal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes und nicht für die Zeit danach attestiert (vgl. Urk. 6/142 S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass der Beschwerdeführer gestützt auf die beweiskräftige gutachterliche Beurteilung seit dem 23. Januar 2011 in der bisherigen Tätigkeit als Gerüstbauer nicht mehr arbeitsfähig ist. In einer an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit in Beachtung des Belastungsprofils besteht dagegen – nach einer zuvor ebenfalls vollständigen Arbeitsunfähigkeit - seit spätestens dem 24. April 2013 wiederum eine Arbeitsfähigkeit von 70 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt damit die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen vorzunehmen, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der Beschwerdeführer unbestrittenermassen als zu 100 % Erwerbstätiger zu qualifizieren ist. Somit ist ein Einkommensvergleich nach Art. 16 ATSG in Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG vorzunehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Periode </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der unbestritten gebliebenen vollständigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsunfähigkeit in sämtlichen Tätigkeiten vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2011 bis 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2013 bedarf es zur Invaliditätsbemessung keines Einkommensvergleichs, da der Invaliditätsgrad</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 100 % beträgt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Einkommensvergleich für die Bemessung des Invaliditätsgrades ab dem 24. April 2013 stützte sich die Beschwerdegegnerin bei der Ermittlung des Vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommens (vgl. Urk. 2 S. 6; Urk. 6/115 S. 1) auf die Angaben des Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebers des Beschwerdeführers bezüglich der vor Eintritt des Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dens ausgeübten Tätigkeit als Gerüstbauer und berechnete – angepasst an die Nominallohnentwicklung – ein hypothetisches Valideneinkommen von rund Fr. 69‘254.-- für das massgebende Jahr 2013 (vgl. hierzu BGE 139 V 28 E. 3.3.2, 135 V 58 E. 3.1, 134 V 322 E. 4.1, 129 V 222). Dies ist angesichts der Akten (vgl. Urk. 6/12 S. 2 f. Ziff. 2.10-2.11) nicht zu beanstanden und wurde vom Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer auch nicht bestritten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Ermittlung des Invalideneinkommens (vgl. Urk. 2 S. 6; Urk. 6/115 S. 2) stützte sie sich – in Beachtung der geltenden Rechtsprechung (BGE 129 V 472 E. 4.2.1) – auf die Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) und dabei auf den standardisier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Durchschnittslohn für Männer in einfachen Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Natur in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors (vgl. LSE 2012, S. 35, Tabelle TA1, Total, Kompetenzniveau 1). Angepasst an die durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit und die Nominallohnentwicklung bei den Männern im Jahr 2013 berechnete die Beschwerdegegnerin ein hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetisches Invalideneinkommen von rund Fr. 45‘989.-- im Jahr 2013 für ein Pensum von 70 % (Fr. 5‘210.-- : 40 x 41.7 x 12 x 1.008 x 0.7). Auch dies blieb von Seiten des Beschwerdeführers unbestritten und ist – angesichts des Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes, dass der Beschwerdeführer derzeit keine relevante Tätigkeit mehr aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übt (vgl. etwa Urk. 6/88 S. 12) - nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig ist denn auch einzig das Gewähren eines allfälligen leidensbedingten Abzuges (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Die Beschwerdegegnerin gewährte vorliegend keinen Abzug (Urk. 2 S. 6; Urk. 6/115 S. 2), wogegen der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer einen solchen von mindestens 10 % als angemessen erachtete (vgl. Urk. 1 S. 8 f.). Angesichts der Gesamtumstände erscheint vorliegend ein Abzug als nicht angezeigt. So erfasst der Tabellenlohn im tiefsten Kompetenzniveau bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten. Der Umstand, dass der Beschwerdeführer auf eine wechselbelastende Tätigkeit angewiesen ist, ist im Hinblick auf den allein massgeblichen ausgeglichenen Arbeitsmarkt nicht abzugsrelevant (vgl. statt vieler Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">455/2013 vom 4. Oktober 2013 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und 8C_176/2012 vom 3. September 2012 E. 8). Weitere gesundheitsbedingte Einschränkungen, welche allenfalls einen Abzug rechtfer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen würden, sind nicht ausgewiesen. Sodann begründet der Umstand, dass der Beschwerdeführer nach der gutachterlichen Beurteilung nur noch zu 70 % ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähig ist, keinen Abzug infolge Teilzeitarbeit, ergibt sich die prozentuale Einschränkung lediglich aufgrund des erhöhten Pausenbedarfs (vgl. Urk. 6/82 S. 25 Ziff. 7.3), womit er in der Lage sein sollte, die Arbeitsfähigkeit voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schichtig auszuüben. Zwar verfügt er nur über die Aufenthaltsbewilligung B (vgl. Urk. 6/5). Es ist aber nicht davon auszugehen, dass er deswegen – ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere bei einer Hilfstätigkeit im tiefsten Kompetenzniveau - in relevanter Weise weni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger verdienen kann (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts I 210/05 vom 10. November 2005 E. 3.5). Die fehlende Berufsausbildung des im Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitpunkt erst 37-jährigen Beschwerdeführers begründet ebenfalls keinen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf einen Abzug, ist diese doch bei der Bestimmung des Kompe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenzni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">veaus zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 8C_427/2011 vom 15. September 2011 E. 5.2). Dem wurde hier Rechnung getragen, indem die Ta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bellenlöhne des niedrigsten Kompetenzniveaus, welches keine Berufsausbildung erfordert, verwendet wurden. Einfache und repetitive Tätigkeiten erfordern we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der gute Sprachkenntnisse noch ein besonderes Bildungsniveau (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Valideneinkommen von Fr. 69‘254.-- dem Invalideneinkommen von Fr. 45‘989.-- gegenübergestellt, resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 23‘265.-- und somit ein nicht mehr rentenbegründender Invaliditätsgrad von gerundet 34 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anhand der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischen Akten lässt sich mit der Beschwerdegegnerin (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/116 S. 9 f.) erkennen, dass ab dem 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2011 ununterbrochen eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und das Wartejahr im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG (vorstehend E. 1.2) somit am 23. Januar 2012 er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füllt war (vgl. etwa Urk. 6/4/16-18; Urk. 6/4/20-23; Urk. 6/13/1-3 S. 2 f. Ziff. 1.6, Ziff. 1.9; Urk. 6/15/3-6 S. 3 Ziff. 1.6; Urk. 6/23/15). Angesichts der erst am 8. August 2011 bei der Beschwerdegegnerin eingegangenen Anmeldung zum Leistungsbezug (vgl. Urk. 6/2-3; Aktenverzeichnis zu Urk. 6 S. 1) ist die sechsmonatige Frist gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG allerdings erst im Februar 2012 abgelaufen. Die Beschwerdegegnerin sprach dem Beschwerdeführer daher und in Beachtung von Art. 88a Abs. 1 IVV (Berücksichtigung der Verbesserung erst nach drei Monaten) zutreffenderweise eine ganze Invalidenrente für die Zeit vom 1. Februar 2012 bis 31. Juli 2013 zu. Ab dem 1. August 2013 hat der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer keinen Rentenanspruch mehr.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Sebastian Lorentz</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannMeierhans</p><p></p></div> </div></body></html>