<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2C_894/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 7. November 2011 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para">vertreten durch Dr.iur. Hansjürg Brumann, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Steuerverwaltung des Kantons Bern, </div> <div class="para">Kantonales Steueramt Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Staats- und Gemeindesteuer 2009; Doppelbesteuerung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Einspracheentscheide der Steuerverwaltung des Kantons Bern vom 8. September 2011 und des Kantonalen Steueramtes Zürich vom 21. Oktober 2011. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">X.________ erhob mit Eingabe vom 30. Oktober 2011 Doppelbesteuerungsbeschwerde gegen die Einschätzungen für die Staats- und Gemeindesteuern 2009. Beigelegt sind einerseits der Einspracheentscheid 2009 der Steuerverwaltung des Kantons Bern (Kantons- und Gemeindesteuern sowie direkte Bundessteuer) vom 8. September 2011, andererseits die "Zustimmungserklärung Einsprache" für die Staats- und Gemeindesteuern 2009 des Kantonalen Steueramtes Zürich vom 21. Oktober 2011, welche mit der bestätigenden Unterschrift des Vertreters der Steuerpflichtigen vom 30. Oktober 2011 versehen ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG</span> steht die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen kantonale Entscheide nur dann offen, wenn sie letztinstanzlich sind. Nichts anderes gilt bei Doppelbesteuerungsbeschwerden; auch hier muss mindestens in einem der betroffenen Kantone ein Entscheid erwirkt werden, "gegen welche(n) beim Bundesgericht Beschwerde geführt werden kann" (<span class="artref">Art. 100 Abs. 5 BGG</span>); der Steuerpflichtige muss zumindest in einem der betroffenen Kantone den kantonalen Instanzenzug ausschöpfen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=29&amp;from_date=31.10.2011&amp;to_date=19.11.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-I-300%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page300">BGE 133 I 300</a> E. 2 S. 304 ff., 308 E. 2.3 und 2.4 S. 312 f.; s. auch zusammenfassend Urteil 2C_619/2010 vom 22. November 2010 E. 1). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin hat sowohl im Kanton Bern wie auch im Kanton Zürich Einspracheverfahren durchlaufen, ohne anschliessend an die nächsthöhere (jeweilige kantonale Rekurskommission) und dann an die oberste kantonale Instanz (jeweilen Verwaltungsgericht) zu gelangen. Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unzulässig (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span>), und es ist darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para">Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin wird über Doppelbesteuerungsbeschwerden nicht kostenlos entschieden. Die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) sind entsprechend dem Verfahrensausgang ihr aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 7. November 2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Zünd </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Feller </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>