<h2>SubmittedText<h2><p>Die Schweiz gehört zu den global führenden Finanzplätzen. In jüngster Zeit ist die Erkenntnis gewachsen, dass Investitionen in Unternehmen, welche viel CO2 emittieren, erhebliche Risiken beinhalten, das wegen des Zwei-Grad-Zieles. Für die Investoren wie die Volkswirtschaft bestehen gemäss einer kürzlichen Studie des Bundesamtes für Umwelt entsprechend erhebliche Risiken. Die Studie macht der Politik verschiedenste Empfehlungen zu dieser Problematik.</p><p>Erkennt der Bundesrat entsprechenden Handlungsbedarf?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Studie des Bundesamtes für Umwelt hat erstmals auf der Basis von 80 Prozent des Schweizer Aktienfondsmarktes und ausgewählten Pensionskassen analysiert, inwieweit diese in Unternehmen, die fossile Energien fördern, besitzen oder verbrauchen, investieren und welche Risiken mit diesen Investitionen verbunden sind. Damit wurden rund 5 Prozent des Investitionsportfolios des Schweizer Finanzmarktes detailliert untersucht. Weitere Forschungsarbeiten, welche die in der genannten Studie publizierten Erkenntnisse erweitern (beispielsweise auf weitere Anlageklassen), sind in Vorbereitung.</p><p>Der Bundesrat unterstützt internationale Bestrebungen, standardisierte Messgrössen, z. B. zu den klimatischen Auswirkungen der Investitionen, zu entwickeln. In Zusammenarbeit mit der "2 Degrees Investing Initiative", einem technischen Netzwerk für Klimainvestitionen, soll dies mit den interessierten Akteuren vorangetrieben und für die Schweizer Finanzbranche nutzbar gemacht werden.</p><p>Zudem prüft der Bundesrat im Hinblick auf die Ausgestaltung der Klimapolitik für die Zeit nach 2020, inwieweit Anreize für ein klimafreundliches Investitionsverhalten gesetzt werden können.</p>