B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-1819/2019 U r t e i l v o m 1 6 . O k t o b e r 2 0 1 9 Besetzung Einzelrichterin Viktoria Helfenstein, Gerichtsschreiber Roger Stalder. Parteien A._______, Frankreich, Beschwerdeführer, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Ave- nue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz. Gegenstand Invalidenversicherung, Sistierung der Invalidenrente, Zwi- schenverfügungen vom 2. und 10. April 2019. C-1819/2019 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die Invalidenversicherungs-Stelle für Versicherte im Ausland (im Fol- genden: IVSTA oder Vorinstanz) am 2. April 2019 eine Zwischenverfügung erlassen hat, mit welcher sie die Invalidenrente von A._______ (im Folgen- den: Versicherter oder Beschwerdeführer) mit sofortiger Wirkung sistiert hat, dass der Versicherte hiergegen beim Bundesverwaltungsgericht mit Ein- gabe vom 6. April 2019 Beschwerde erhoben und sinngemäss die Aufhe- bung der Zwischenverfügung vom 2. April 2019 beantragt hat, dass die IVSTA mit Datum vom 10. April 2019 eine weitere Zwischenverfü- gung erlassen hat, mit welcher diejenige vom 2. April 2019 a nnulliert und ersetzt worden ist, dass der Beschwerdeführer mit prozessleitender Verfügung vom 17. April 2019 unter Hinweis auf die Säumnisfolgen (Aktenentscheid) aufgefordert worden ist, innert Frist das dieser Verfügung beigelegte Formular "Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege" ausgefüllt und mit den nötigen Beweismit- teln versehen beim Bundesverwaltungsgericht einzureichen, dass der Versicherte die per Einschreiben mit Rückschein versandte pro- zessleitende Verfügung vom 17. April 2019 nicht abgeholt hat, dass das Bundesverwaltungsgericht in der Beilage des Schreibens vom 20. Mai 2019 dem Versicherten die prozessleitende Verfügung vom 17. Ap- ril 2019 nochmals per A-Post übermittelt hat, dass die Vorinstanz mit prozessleitender Verfügung vom 17. Juni 2019 auf- gefordert worden ist, innert Frist eine Vernehmlassung in zwei Exemplaren unter Beilage der gesamten Akten einzureichen, dass die Vorinstanz dem Bundesverwaltungsgericht mit Eingabe vom 2. Juli 2019 eine Kopie der Verfügung vom 1. Juli 2019 übermittelt hat, dass mit dem Entscheid vom 1. Juli 2019 die Invalidenrente des Versicher- ten (nebst Kinderrenten) wegen mangelnder Mitwirkung im Revisionsver- fahren rückwirkend per Februar 2019 aufgehoben worden ist, C-1819/2019 Seite 3 dass die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 14. August 2019 die Ab- weisung der Beschwerde beantragt hat, sofern sie nicht als gegenstands- los geworden abgeschrieben werde, dass die Instruktionsrichterin mit Zwischenverfügung vom 5. September 2019 das Gesuch des Beschwerdeführers auf Erteilung des Rechts auf un- entgeltliche Prozessführung abgewiesen und diesen unter Hinweis auf die Säumnisfolgen (Nichteintreten auf die Beschwerde) aufgefordert hat, innert Frist einen Kostenvorschuss von Fr. 800.- in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten zu leisten, dass die Zwischenverfügung vom 5. September 2019 am 9. September 2019 zugestellt worden ist, dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss weder innert der gesetz- ten Frist noch bis heute geleistet hat, dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b des Bundesge- setzes über das Bundesverwaltungsgericht vom 17. Juni 2005 [ VGG; SR 173.32]), dass unter diesen Umständen die Frage , ob die lite pendente erlassene, rentenaufhebende Verfügung vom 1. Juli 2019 ebenfalls als mitangefoch- ten im vorliegenden Beschwerdeverfahren zu gelten gehabt hätte, nicht mehr zu beantworten ist, dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise er lassen werden können, wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhält- nismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigun- gen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), dass auf die Erhebung von Verfahrenskosten vorliegend zu verzichten ist und bei diesem Ausgang kein Anspruch auf eine Parteientschädigung be- steht. (Dispositiv auf der nächsten Seite) C-1819/2019 Seite 4 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein) – die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) – das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: Viktoria Helfenstein Roger Stalder C-1819/2019 Seite 5 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be- weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: