A bteilung IV D -4385/2007 {T 0/2} U rteil vom 23. A ugust 2007 M itw irkung: R ichter G alliker, W espi und H aefeli G erichtsschreiberin Zürcher Z._______, geboren _______, Türkei, _______, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 7. Juni 2007 i. S. Vollzug der W egw eisung / N _______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D er Beschw erdeführer verliess eigenen Angaben zufolge sein H eim atland im N ovem ber 2006 und gelangte über unbekannte Länder am 4. D ezem ber 2006 unter U m gehung der G renzkontrollen in die Schw eiz, w o er gleichentags beim Em pfangs- und Verfahrenszentrum _______ ein Asylgesuch einreichte. Am 12. D ezem ber 2006 w urde er dort sum m arisch befragt und m it Verfügung vom 14. D ezem ber 2006 für die D auer des Asylverfahrens dem Kanton _______ zugew iesen. Am 19. Januar 2007 führten die zuständigen kantonalen Behörden eine Anhörung durch. Im W esentlichen m achte der Beschw erdeführer geltend, er sei kurdischer Ethnie und stam m e aus _______. Im Jahr 1987 hätten ihn seine Eltern, w elche sich bereits in der Schw eiz aufgehalten hätten, aus der Türkei nachgeholt. D a sein Vater im Zusam m enhang m it überm ässigem Alkoholkonsum im m er w ieder Schw ierigkeiten bereitet habe, sei seine Fam ilie im Jahr 1998 aus der Schw eiz w eggew iesen w orden, w orauf sie sich nach _______ zurückbegeben hätten. In der Schw eiz sei seine angeborene Epilepsie behandelt w orden. N ach seiner R ückkehr in die Türkei habe er zunächst trotz seiner Krankheit in den M ilitärdienst einrücken m üssen, sei indessen infolge schw erer epileptischer Anfälle nach einem M onat freigestellt w orden. In der Türkei könne er w egen seiner Krankheit keine Arbeit finden und seine Fam ilie sei nicht bereit, die Behandlungskosten für den Psychiater zu übernehm en. D er Vater sei Alkoholiker und beleidige ihn vor allen Leuten im m er w ieder. D a er für sich nur in der Schw eiz bessere Lebensm öglichkeiten sehe, habe er sich entschlossen, erneut hierher zu reisen. D ie Fam ilie habe dafür G eld gesam m elt. D er Beschw erdeführer gab die Kopie eines U rteils betreffend N am ensänderung, D okum ente bezüglich seiner D ienstuntauglichkeit und Arztberichte ab. B. M it Verfügung vom 7. Juni 2007 – eröffnet am 9. Juni 2007 – stellte das BFM fest, der Beschw erdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, und lehnte das Asylgesuch ab. G leichzeitig verfügte es die W egw eisung aus der Schw eiz und ordnete deren Vollzug an. Es begründete seinen ablehnenden Entscheid dam it, dass die Vorbringen insgesam t den Anforderungen an die Flüchtlingseigenschaft nicht genügten, da der Beschw erdeführer ausschliesslich w egen seiner gesundheitlichen und fam iliären Problem e in die Schw eiz gereist sei und offensichtlich keine asylrelevante Verfolgung geltend gem acht habe. D en W egw eisungsvollzug erachtete die Vorinstanz als zulässig, zum utbar und m öglich. H insichtlich der geltend gem achten persönlichen und gesundheitlichen Schw ierigkeiten verw ies die Vorinstanz auf die M öglichkeit der Behandlung im H eim atland und die Tatsache, dass eine vollständige H eilung auch in der Schw eiz nicht m öglich sei. Im H inblick darauf, dass die Fam ilie die Ausreisekosten bezahlt habe, sei davon auszugehen, dass sie über finanzielle R essourcen verfüge und 3 som it in der Lage sei, eine psychiatrische Behandlung zu finanzieren. Zudem sei die m edizinische Behandlung des Beschw erdeführers m it der grünen Versicherungskarte kostenlos m öglich, w as im Bedarfsfall auch eine psychiatrische Behandlung einschliesse. D er Beschw erdeführer sei nicht auf sich allein gestellt, sondern verfüge in seinem H eim atland über ein Beziehungsnetz, auch w enn dieses infolge der Alkoholerkrankung seines Vaters nicht optim al sei. C . M it Eingabe an das Bundesverw altungsgericht vom 27. Juni 2007 beantragte der Beschw erdeführer sinngem äss, vom Vollzug der W egw eisung sei abzusehen; es sei ihm die vorläufige Aufnahm e zu gew ähren, um die m edikam entöse Therapie in der Schw eiz richtig einzustellen, w as m it einem befristeten Aufenthalt in der Schw eiz m öglich w äre. Auf die Begründung w ird im R ahm en der Erw ägungen näher eingegangen. D er Beschw erde lagen m ehrere Arztberichte bei. D . M it Zw ischenverfügung vom 11. Juli 2007 w urde der Eingang der Beschw erde angezeigt. M it Zw ischenverfügung vom 23. Juli 2007 w urde dem Beschw erdeführer m itgeteilt, er könne den Ausgang des Beschw erdeverfahrens in der Schw eiz abw arten. D er Beschw erdeführer w urde aufgefordert, bis zum 6. August 2007 einen Kostenvorschuss zu leisten. E. D er Kostenvorschuss w urde am 27. Juli 2007 bezahlt. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 G em äss Art. 31 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G genannten Behörden. D azu gehören Verfügungen des BFM gestützt auf das Asylgesetz vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31); das Bundesverw altungsgericht entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 AsylG ; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). 1.2 M it Beschw erde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden (Art. 106 Abs. 1 AsylG ). 1.3 Ü ber offensichtlich unbegründete Beschw erden w ird in einem vereinfachten Verfahren entschieden. W ie nachstehend aufgezeigt, handelt es sich vorliegend 4 um eine solche, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w erden kann und der Beschw erdeentscheid nur sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ). 2. D ie Beschw erde ist form - und fristgerecht eingereicht; der Beschw erdeführer ist legitim iert (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 Abs. 1 und 50 ff. Vw VG ). Auf die Beschw erde ist m ithin einzutreten. 3. In der R echtsm itteleingabe w ird nicht angefochten, dass die Flüchtlingseigenschaft verneint und dem zufolge das Asyl nicht gew ährt w orden ist. Auch die W egw eisung als solche ist dam it grundsätzlich nicht m ehr zu überprüfen. D ie Ziffern 1 bis 3 des D ispositivs der vorinstanzlichen Verfügung sind som it rechtskräftig. D ie Beschw erde richtet sich ausschliesslich gegen den Vollzug der W egw eisung, m ithin gegen die Ziffern 4 und 5 des D ispositivs der angefochtenen Verfügung. Es ist deshalb zu prüfen, ob die Vorinstanz den W egw eisungsvollzug zu R echt angeordnet hat. 4. 4.1 Ist der Vollzug der W egw eisung nicht m öglich, nicht zulässig oder nicht zum utbar, so regelt das Bundesam t das Anw esenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim m ungen über die vorläufige Aufnahm e von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG ; Art. 14a Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20]). D er Vollzug ist nicht m öglich, w enn der Ausländer w eder in den H erkunfts- oder in den H eim atstaat noch in einen D rittstaat verbracht w erden kann. Er ist nicht zulässig, w enn völkerrechtliche Verpflichtungen der Schw eiz einer W eiterreise des Ausländers in seinen H eim at-, H erkunfts- oder einen D rittstaat entgegenstehen. D er Vollzug kann insbesondere nicht zum utbar sein, w enn er für den Ausländer eine konkrete G efährdung darstellt (Art. 14a Abs. 2 - 4 AN AG ). N iem and darf in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezw ungen w erden, in dem sein Leib, sein Leben oder seine Freiheit aus einem G rund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet sind oder in dem die G efahr besteht, dass er zur Ausreise in ein solches Land gezw ungen w ird (Art. 5 Abs. 1 AsylG ). G em äss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schw eizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des Ü bereinkom m ens vom 10. D ezem ber 1984 gegen Folter und andere grausam e, unm enschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4. N ovem ber 1950 zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten (EM R K, SR 0.101) darf niem and der Folter oder unm enschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterw orfen w erden. 4.2 D ie Vorinstanz w ies in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend darauf hin, dass der G rundsatz der N ichtrückschiebung nur Personen schützt, die die Flüchtlingseigenschaft erfüllen (vgl. M AR IO G ATTIKER , D as Asyl- und 5 W egw eisungsverfahren, Bern 1999, S. 89). D a es dem Beschw erdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche G efährdung nachzuw eisen oder glaubhaft zu m achen, kann das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen N on-refoulem ents im vorliegenden Verfahren keine Anw endung finden. Eine R ückkehr des Beschw erdeführers in seinen H eim atstaat ist dem nach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtm ässig. 4.3 Sodann ergeben sich w eder aus den Aussagen des Beschw erdeführers noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass er für den Fall einer Ausschaffung in seinen H eim atstaat dort m it beachtlicher W ahrscheinlichkeit einer nach Art. 3 EM R K oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Behandlung ausgesetzt w äre. G em äss Praxis des Europäischen G erichtshofes für M enschenrechte sow ie jener des U N -Anti- Folterausschusses m üsste der Beschw erdeführer eine konkrete G efahr ("real risk") nachw eisen oder glaubhaft m achen, dass ihm im Fall einer R ückschiebung Folter oder unm enschliche Behandlung drohen w ürde (vgl. Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K ] 2001 N r. 16 S. 122 m it w eiteren H inw eisen). D abei ist die Schw elle für die Annahm e eine Verletzung von Art. 3 EM R K gem äss geltender Praxis hoch anzusetzen, w as bedeutet, dass nicht jede m ögliche oder denkbare Verletzung der N orm bereits als konkrete G efahr zu betrachten ist. Vorliegend indessen ist gestützt auf die Akten nicht erkennbar, dass die R ückkehr des Beschw erdeführers m it den M assstäben von Art. 3 EM R K nicht vereinbar w äre, da die Behandlung der Epilepsie in der Türkei grundsätzlich m öglich und für den Beschw erdeführer – m it der grünen Karte – auch erschw inglich ist. U nter diesen U m ständen sind nicht jene ganz aussergew öhnlichen U m stände ersichtlich, w elche zur Annahm e einer Verletzung von Art. 3 EM R K führen w ürden (vgl. dazu das auch für das Bundesverw altungsgericht gültige, in EM AR K 2005 N r. 23 veröffentlichte U rteil der AR K und die dort zitierte Praxis des Europäischen G erichtshofes für M enschenrechte). Zudem lässt die allgem eine M enschenrechtssituation im H eim atstaat des Beschw erdeführers den W egw eisungsvollzug zum heutigen Zeitpunkt nicht als unzulässig erscheinen. N ach dem G esagten ist der Vollzug der W egw eisung sow ohl im Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestim m ungen zulässig. 4.4 Aus hum anitären G ründen, nicht in Erfüllung völkerrechtlicher Pflichten der Schw eiz, w ird auf den Vollzug der W egw eisung auch verzichtet, w enn die R ückkehr in den H eim atstaat für den Betroffenen eine konkrete G efährdung darstellt. Eine solche G efährdung kann angesichts der im H eim atland herrschenden allgem einen politischen Lage, die sich durch Krieg, Bürgerkrieg oder durch eine Situation allgem einer G ew alt kennzeichnet, oder aufgrund anderer G efahrenm om ente, w ie beispielsw eise einer notw endigen m edizinischen Behandlung, angenom m en w erden (vgl. Botschaft zum Bundesbeschluss über das Asylverfahren vom 22. Juni 1990, BBl 1990 II 668). D er Beschw erdeführer stam m t aus _______ und verbrachte dort einen grossen Teil seines bisherigen Lebens. D orthin w ird gem äss geltender Praxis eine R ückkehr als zum utbar erachtet, da sich die Sicherheitslage im Südosten oder im Süden der Türkei in den letzten Jahren stark entspannt hat (vgl. EM AR K 2004 N r. 8).6 D en Akten kann entnom m en w erden, dass der Beschw erdeführer an einer nicht heilbaren Epilepsie leidet, w elche im m er w ieder zu Anfällen geführt hat und bisher m it M edikam enten und – in Ergänzung dazu – m it einer psychotherapeutischen Behandlung behandelt w urde. Eine H eilung m ittels O peration ist gestützt auf den Arztbericht vom 19. Juni 2007 von D r. m ed. _______ fragw ürdig. Som it ist davon auszugehen, dass die Krankheit des Beschw erdeführers auch in Zukunft – sei es in der Schw eiz oder in seinem H eim atland – m it der Beigabe von M edikam enten und der M öglichkeit einer psychotherapeutischen Behandlung gelindert, jedoch nicht geheilt w erden kann. D iese beiden Therapien sind indessen nicht nur in der Schw eiz, sondern auch in der Türkei erhältlich, w ie der Beschw erdeführer selber zugab, zum al er in seinem H eim atland seit der ersten R ückkehr aus der Schw eiz im Jahr 1998 m edikam entös behandelt w urde und – gem äss seinen Ausführungen in einem sehr beschränkten R ahm en – auch eine psychotherapeutische Behandlung genoss. W ie die Vorinstanz zutreffend ausführte, kann er die benötigten Therapien dank der grünen Versicherungskarte unentgeltlich in Anspruch nehm en. Allenfalls darüber hinaus gehende Therapien – insbesondere im Bereich der psychotherapeutischen Behandlung – sind vom Beschw erdeführer selbst zu finanzieren. D a ihn seine Angehörigen in der Türkei und im Ausland – entgegen seiner Behauptung, auf deren finanzielle U nterstützung könne er nicht bauen – offensichtlich bisher unterstützt haben, indem sie ihm die Ausreisekosten von 5'000 Euro zur Verfügung gestellt haben, ist nicht davon auszugehen, sie w ürden ihm inskünftig die Bezahlung einer notw endigen Behandlung verw eigern. Ebenso w enig kann angesichts dieses für türkische Verhältnisse hohen G eldbetrages davon ausgegangen w erden, dass die Fam ilie des Beschw erdeführers nicht über die notw endigen finanziellen R essourcen zur Bezahlung einer durch die grüne Karte nicht gedeckten m edizinischen Behandlung verfügen w ürde. U nter diesen U m ständen ist davon auszugehen, dass selbst für den Fall, der Beschw erdeführer selber könne als Folge seiner Krankheit keiner geregelten Arbeit nachgehen und verfüge som it über kein Einkom m en – auch nicht über ein Ersatzeinkom m en aus der Invalidenversicherung – der Vollzug der W egw eisung trotz der bestehenden gesundheitlichen Situation des Beschw erdeführers als zum utbar zu betrachten ist. G em äss den Aussagen des Beschw erdeführers leben in _______ seine Eltern, eine Schw ester und w eitere Verw andte, von denen zw ei er auch als seine Freunde bezeichnete, w eshalb er bei seiner R ückkehr auf ein fam iliäres Beziehungsnetz zurückgreifen kann, auch w enn die fam iliäre Situation für ihn infolge der Alkoholerkrankung seines Vaters nicht optim al ist. Ü berdies ist es ihm zuzum uten, sich in seinem H eim atland um eine Invalidenrente zu bem ühen, sollte es ihm infolge seiner Krankheit verunm öglicht w erden, erw erbstätig zu sein. Seine diesbezüglichen Ausführungen, m an habe ihm die Invalidenrente ohne G rund verw eigert, überzeugt angesichts der fehlenden Belege nicht. D am it dürfte die W iedereingliederung des Beschw erdeführers in seinem H eim atstaat – w enn auch unter erschw erten Bedingungen – m öglich sein und keine konkrete G efährdung im Sinne von Art. 14a Abs. 4 AN AG darstellen (vgl. dazu EM AR K 2003 N r. 24). N ach dem G esagten ist der Vollzug der W egw eisung in die Türkei som it auch als zum utbar zu bezeichnen.7 4.5 Sow eit der Beschw erdeführer in seiner Beschw erde vom 27. Juni 2007 bloss um Fristerstreckung der Ausreise zur Einstellung der m edikam entösen Behandlung ersucht, ist dieses G esuch zuständigkeitshalber an das BFM zu richten. Zudem kann er im R ahm en der Ausreisevorbereitungen um m edizinische R ückkehrhilfe ersuchen, w obei insbesondere an die Beigabe von M edikam enten für die erste Zeit nach der R ückkehr, eines Arztberichtes, einer R ezeptur sow ie deren Ü bersetzungen in die türkische Sprache zu denken ist. 4.6 Schliesslich obliegt es dem Beschw erdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung seines H eim atstaates die für eine R ückkehr notw endigen R eisedokum ente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG ), w eshalb der Vollzug der W egw eisung auch als m öglich zu bezeichnen ist. 4.7 Insgesam t ist der durch die Vorinstanz verfügte Vollzug der W egw eisung zu bestätigen. D ie Vorinstanz hat den Vollzug zu R echt als zulässig, zum utbar und m öglich erachtet. N ach dem G esagten fällt eine Anordnung der vorläufigen Aufnahm e ausser Betracht (Art. 14a Abs. 1 - 4 AN AG ). 5. Aus diesen Erw ägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angem essen ist (Art. 106 AsylG ). D ie Beschw erde ist nach dem G esagten abzuw eisen. 6. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem Beschw erdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 und 5 Vw VG ), auf insgesam t Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 1, 2 und 3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]) und m it dem am 27. Juli 2007 in gleicher H öhe einbezahlten Kostenvorschuss zu verrechnen. (D ispositiv nächste Seite)8 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden dem Beschw erdeführer auferlegt und m it dem in gleicher H öhe einbezahlten Kostenvorschuss verrechnet. 3. D ieses U rteil geht an: - den Beschw erdeführer (eingeschrieben; Beilage: O riginal der angefochtenen Verfügung) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it deren Akten (R ef.-N r. N _______, in Kopie) - _______ (in Kopie; Beilage: N üfus C üzdani N o. _______) D er R ichter: D ie G erichtsschreiberin: R obert G alliker Eva Zürcher Versand am :