<h2>SubmittedText<h2><p>Gemäss Artikel 8 des Kartellgesetzes kann der Bundesrat "ausnahmsweise" Preisabsprachen zulassen, "um überwiegende öffentliche Interessen zu verwirklichen".</p><p>Ich fordere den Bundesrat auf, von diesem Recht Gebrauch zu machen und bei der Behandlung des Themas Buchpreisbindung nicht nur die Gesetze von Angebot und Nachfrage zu berücksichtigen, sondern auch die gesamtgesellschaftliche sowie die kulturelle Bedeutung des Buches.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Verfahren über die Zulässigkeit der Buchpreisbindung liegt zurzeit vor dem Bundesgericht. Der Bundesrat befasst sich derzeit nicht damit. Der Schweizerische Buchhändler- und Verlegerverband hat, nach Artikel 8 des Bundesgesetzes über Kartelle und andere Wettbewerbsbeschränkungen, das Recht, eine "ausnahmsweise Zulassung aus überwiegenden öffentlichen Interessen" zu fordern. Sollte er von diesem Recht Gebrauch machen, wird der Bundesrat beurteilen, ob ein überwiegendes, öffentliches Interesse besteht. Dabei werden auch die gesamtgesellschaftliche sowie die kulturelle Bedeutung des Buches berücksichtigt.</p>  Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.