{"Signatur": "AG_OG_006", "Spider": "AG_Gerichte", "Datum": "2017-07-05", "PDF": {"Datei": "AG_Gerichte/AG_OG_006_WKL-2016-15_2017-07-05.pdf", "URL": "https://decwork.ag.ch/api/main/v1/de/decrees_pdf/2465", "Checksum": "cfb1821931155f9db9df622fc3254821"}, "Scrapedate": "2025-08-25", "Num": ["WKL.2016.15"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Aargau Obergericht Verwaltungsgericht 05.07.2017 WKL.2016.15"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Aargau Obergericht Verwaltungsgericht"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Argovie Verwaltungsgericht"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Argovia Verwaltungsgericht"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Obergericht / Verwaltungsgericht / 1. Kammer Obergericht / Verwaltungsgericht / 1. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Arbeitszeugnis; Mahnung; Voraussetzungen eines Schadenersatzanspruchs infolge Pers\u00f6nlichkeitsverletzung im Anstellungsverh\u00e4ltnis; Bemessung der Genugtuung (\u00a7 19 Abs. 1 GAL; \u00a7 11 Abs. 1 lit. c GAL; \u00a7 23 Abs. 1 GAL; \u00a7 4 Abs. 3 Satz 1 GAL i.V.m. Art. 28a Abs. 3 ZGB und Art. 97/49 OR) \n- Ein Arbeitszeugnis darf sich auch zu relevanten Tatsachen \u00e4ussern, die sich nicht aus einem (unvollst\u00e4ndigen) Personaldossier ergeben (Erw. 2.1). \n- Ein Zwischenzeugnis entfaltet eine gewisse Bindungswirkung f\u00fcr das Schlusszeugnis, indem der Arbeitgeber f\u00fcr Tatsachen, die zu einer schlechteren Beurteilung des Arbeitnehmers im Schlusszeugnis f\u00fchren, sowie f\u00fcr zwischenzeitlich eingetretene Ver\u00e4nderungen beweispflichtig ist. In der Formulierung des Schlusszeugnisses ist der Arbeitgeber allerdings frei (Erw. 2.2). \n- Der Geh\u00f6rsanspruch verpflichtet den Arbeitgeber nicht dazu, dem Arbeitnehmer schon vor der Mahnung anzuk\u00fcndigen, welche Punkte er zu r\u00fcgen gedenkt (Erw. 3.3.1). \n- Eine teilweise ungerechtfertigte Mahnung des Arbeitnehmers ist unter den gegebenen Umst\u00e4nden (kein langwieriger Arbeitskonflikt; keine anhaltenden F\u00fcrsorge-bzw. Pers\u00f6nlichkeitsverletzungen) keine ad\u00e4quat kausale Ursache f\u00fcr die K\u00fcndigung des Anstellungsverh\u00e4ltnisses und einen daraus resultierenden Verdienstausfall; der Arbeitgeber ist daf\u00fcr nicht ersatzpflichtig (Erw. 4.2). \n- Bemessung der Genugtuung im Falle von Pers\u00f6nlichkeitsverletzungen, die keinen irreversiblen psychischen Gesundheitsschaden des Arbeitnehmers verursachen und an denen der Arbeitgeber nur ein geringes Verschulden tr\u00e4gt (Erw. 4.3)"}], "ScrapyJob": "446973/34/2362", "Zeit UTC": "25.08.2025 03:11:11", "Checksum": "27cfe8280a6dbb44946248c0b085d561"}