<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00075</span></p><p><span> </span></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiber Kreyenbühl</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 15. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Dina Raewel</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Raewel Advokatur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Gotthardstrasse 52, 8002 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">AXA Versicherungen AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Generaldirektion</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">General Guisan-Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1962, arbeitete seit dem 1. Oktober 2008 als Crew-Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hilfe bei der Y.___ und war dadurch bei der AXA Versicherun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen AG (AXA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 27. September 2009 war die Versicherte mit einer Kollegin in den frühen Mor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genstunden in einer Bar in Zürich-Oerlikon, als sie auf dem Weg zur Toilette sah, wie ein Mann und eine Frau etwas austauschten. Daraufhin wurde sie von mehreren Männern tätlich angegriffen (Unfallmeldung UVG vom 14. Oktober 2009, Urk. 15/A1; vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch Schadeninspektorenbericht vom 9. Dezember 2010, Urk. 15/A35, und Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 5. April 2013, Urk. 15/P1/15-21). Nach Überführung in die Klinik für Unfallchirurgie des Z.___ stellte die behandelnde Ärztin (1) eine Commotio cerebri, (2) eine akute Belastungsstörung, (3) eine offene Nasenbein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fraktur, (4) eine Septumfraktur und (5) Kontusionen der Ellbogen beidseits fest (Urk. 15/M1). Nach zweitägiger neurologischer Überwachung wurde die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte am 29. September 2009 per fürsorgerische Freiheitsentziehung wegen Selbstgefährdung in die A.___ über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen, wo sie bis zum 23. Oktober 2009 hospitalisiert war (Urk. 15/M6). Die AXA erbrachte Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen. Mit Schreiben vom 26. Februar 2010 kündigte die Y.___ das Arbeitsverhältnis mit der Versicherten per 31. März 2010 (Urk. 15/A11). Vom 28. Juli bis zum 20. August 2010 (B.___; Urk. 15/M15), vom 20. bis zum 27. Oktober 2010 (A.___; Urk. 15/M54) und vom 27. bis zum 28. Januar 2012 (A.___; Urk. 15/M55) wurde die Versicherte erneut in psychiatrischer Hinsicht stationär behandelt. Am 28. Juni 2012 erstattete die C.___ im Auftrag der AXA ein polydis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinäres Gutachten (Urk. 15/M50; vgl. auch ergänzende Stellungnahme der C.___ vom 19. September 2012, Urk. 15/M51). Vom 4. bis zum 8. April 2013 (Urk. 15/M56) und vom 22. April bis zum 2. Mai 2014 (Urk. 15/M57) folgten zwei weitere stationäre Aufenthalte der Versicherten in der A.___. Am 7. Juli 2015 erstattete Dr. med. D.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, im Auftrag der AXA ein Gutachten (Urk. 15/M58). Mit Verfügung vom 29. September 2015 stellte die AXA die Leistungen per 30. September 2011 ein (Urk. 15/A160). Die dagegen von der Versicherten am 6. November 2015 erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bene Einsprache (Urk. 15/A176) wies die AXA mit Entscheid vom 11. Februar 2016 (Urk. 2) ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 14. März 2016 Beschwerde mit folgenden Anträgen (Urk. 1 S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2016 sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufzuheben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei eine Oberbegutachtung der Beschwerdeführerin hinsichtlich der Diagnose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihres psychischen Vorzustandes bzw. hinsichtlich der Kausalität zwischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfallereignis und aktuellem psychischem Zustand durch einen AXA </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherungen AG unabhängigen Gutachter vorzunehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lasten der Beschwerdegegnerin.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In prozessualer Hinsicht ersuchte die Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 14. Juni 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 14 S. 2), was der Beschwerdeführerin am 15. Juni 2016 angezeigt wurde (Urk. 16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilende Unfall hat sich am 27. September 2009</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsprechung und Lehre haben schreckbedingte plötzliche Einflüsse auf die Psyche seit jeher als Einwirkung auf den menschlichen Körper (im Sinne des geltenden Unfallbegriffes) anerkannt und für ihre unfallversicherungsrechtliche Behandlung besondere Regeln entwickelt. Danach setzt die Annahme eines Unfalles voraus, dass es sich um ein aussergewöhnliches</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schreckereignis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bunden mit einem entsprechenden psychischen Schock, handelt; die seelische Einwirkung muss durch einen gewaltsamen, in der unmittelbaren Gegenwart des Versicherten sich abspielenden Vorfall ausgelöst werden und in ihrer über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raschenden Heftigkeit geeignet sein, auch bei einem gesunden Menschen durch Störung des seelischen Gleichgewichts typische Angst- und Schreckwirkungen (wie Lähmungen, Herzschlag etc.) hervorzurufen. Das frühere Eidgenössische Versicherungsgericht, heute Bundesgericht, hat diese Rechtsprechung wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holt bestätigt und dahingehend präzisiert, dass auch bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schreckereignissen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht nur die Reaktion eines (psychisch) gesunden Menschen als Vergleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grösse dienen kann, sondern in diesem Zusammenhang ebenfalls auf eine „weite Bandbreite" von Versicherten abzustellen ist. Zugleich hat es dabei rela</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tivierend, unter Bezugnahme auf den massgeblichen Unfallbegriff, betont, dass sich das Begriffsmerkmal der Ungewöhnlichkeit definitionsgemäss nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selber bezieht, weshalb nicht von Belang sein könne, wenn der äussere Faktor allenfalls schwerwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende, unerwartete Folgen nach sich zog. An den Beweis der Tatsachen, die das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schreckereignis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausgelöst haben, an die Aussergewöhnlichkeit dieses Ereignis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ses sowie den entsprechenden psychischen Schock sind strenge Anforderungen zu stellen (Urteil des Bundesgerichts 8C_376/2013 vom 9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2013 E. 3.1 mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die allei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht übli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 363 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/aa). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es sich hiebei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechende Beweislast </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht bei der versicherten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massgebend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit dem Erreichen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Heilbehandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kosten nach Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">10 UVG fallen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid damit, dass Dr. D.___ in seinem Gutachten die Hauptdiagnose einer Borderline-Störung gestellt habe. Sowohl diese Hauptdiagnose als auch die gestellten Nebendiag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen seien nachvollziehbar. Dr. D.___ habe sich eingehend mit den abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenden Meinungen der behandelnden Ärzte und der Gutachter der C.___ befasst und insbesondere aufgezeigt, weshalb er die Diagnose einer posttrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matischen Belastungsstörung (PTBS) nicht habe bestätigen können. Im Weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren sei darauf hinzuweisen, dass der natürliche Kausalzusammenhang bei einem krankhaften Vorzustand nicht nur dann dahinfalle, wenn der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden habe (Status quo ante), erreicht sei, sondern auch dann, wenn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Status quo sine), erreicht sei. Selbst wenn man aber vom Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhangs ausginge, müsste eine weitere Leistungspflicht aufgrund des Fehlens eines adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quaten Kausalzusammenhangs, der anhand der Praxis bei Schreckereignissen zu beurteilen sei, verneint werden. Angesichts der diesbezüglichen Kasuistik, etwa bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einem Raubüberfall durch drei Täter mit Schusswaffen (Terminierung nach 18 Monaten, Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesgerichts U </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">593/06 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2008), einem nächtlichen Angriff durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen alkoholisierten Mann mit Würgen und B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eschimpfen (Adäquanz verneint, Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des damaligen Eidgenössischen Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> U 390/04 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 200</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5) oder bei einem Versicherten, welc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">her von zwei unbekannten Jugendlichen unvermittelt angegriffen, gewürgt und mit einem gezielten Faustschlag trakti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ert worden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Adäquanz verneint, Urteil des Sozialversicherungsger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">icht des Kantons Zürich UV.2012.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00117 v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">om 24. September 2013), erscheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es jedenfalls gerechtfertigt, von einer Termi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nierung pe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Ende September 2011 auszugehen (Urk. 2 S. 10 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber geltend, dass der Angriff bzw. das Unfallereignis vom 27. September 2009 eine gut sichtbare Narbe an ihrer Nase hinterlassen und verschiedenste Schmerzen am ganzen Körper verursacht habe. Noch viel schwerer wiege aber ihre seither bestehende desolate psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Verfassung. Sämtliche Vorärzte inkl. der C.___-Gutachter hätten eine PTBS festgestellt, welche auf das Unfallereignis vom 27. September 2009 zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führen sei. Die von Dr. D.___ gestellte Hauptdiagnose einer Borderline-Störung sei nicht nachvollziehbar. Zunächst steche ins Auge, dass Dr. D.___ seine Diagnose(n) aus eigentlichen Nebenschauplätzen bzw. –befunden hergeleitet habe. So sei wenig plausibel, dass er die begründete Angst der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin vor einer Entführung der Tochter als psychopathologisch eminenten Belastungsfaktor qualifiziert habe. Im Weiteren habe Dr. D.___ einzig aus dem Umstand, dass sie im Rahmen einer Hospitalisation aus dem Bett gefallen sei, auf störende Verhaltensauffälligkeiten geschlossen. Diese Konklusion sei umso fraglicher, als dieser Zwischenfall – und diesbezüglich auch das Verhalten der involvierten Pflegefachfrau – gar nicht genau geklärt sei. Die von Dr. D.___ exemplifikatorisch behandelten Themenkreise (Entführungsangst, aus dem Bett fallen etc.) seien denn auch von keinem der vorbehandelnden Ärzte erwähnt bzw. als derart relevant eingestuft worden. Dass sämtliche mit der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin vorbefassten Ärzte derart fahrlässig – um nicht zu sagen in Verlet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung ihrer ärztlichen Abklärungspflicht – vorgegangen seien, erscheine jedoch unwahrscheinlich. Sodann habe Dr. D.___ auch ohne Begründung behauptet, dass bei der Beschwerdeführerin eine markante Störung der Emotionsregulie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung vorliege. Dies, obschon Dr. med. E.___,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oberärztin des F.___ der A.___, die Auslösung affektiver Krisen an wech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selnden Umständen festgemacht habe und diese als Ausnahmezustände bezeichnet habe. Betreffend die Frage, wann der Status quo sine eingetreten sei, habe sich Dr. D.___ ausschliesslich auf die allgemeine klinische Erfahrung gestützt, wonach solche Verschlimmerungen in der Regel nach zwei Jahren abgeklungen seien. Dies, ohne zu berücksichtigen, dass die nach dem Unfaller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eignis aufgetretene Verschlimmerung des Gesundheitszustands der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin effektiv keinesfalls abgeklungen sei. Angesichts der nicht mehr behandelbaren, psychisch-bedingten und unfallkausalen vollen Erwerbsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit habe sie Anspruch auf Ausrichtung von Rentenleistungen sowie einer Integritätsentschädigung. Eventuell werde beantragt, dass eine Oberbegutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung des Gesundheitszustands vorzunehmen sei (Urk. 1 S. 5 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem die Beschwerdeführerin am 27./28. September 2009 in der Klinik für Unfallchirurgie des Z.___ erstversorgt worden war (Urk. 15/M1), stellten die Ärzte der Krankenstationen der A.___ nach dem stationären Aufenthalt vom 29. September bis zum 23. Oktober 2009 im gleichentags erstellten Kurzaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trittsbericht zuhanden von Dr. E.___ folgende Diagnosen (Urk. 15/M10/2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Anpassungsstörung im Sinne einer akuten traumatischen Belastungsreaktion </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(ICD-10 F43.23)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Verdacht auf eine beginnende Somatisierungsstörung (ICD-10 F45; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">posttraumatische Schmerzen, vor allem linke Schulter)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorbestehend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mittelgradige depressive Episode bei anhaltender psychosozialer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Belastung (ICD-10 F32.11)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(4) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach tätlichem Angriff mit einer Faustwaffe am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2009 (ICD-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10 X93)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Commotio cerebri (zweitägige Somnolenz und Überwachung im Z.___), persis-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierenden Kopfschmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">offener Nasenbeinfraktur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Halswirbelsäulen-(HWS-)Distorsion</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">multiplen Kontusionen, vor allem Ellbogen und linke Schulter mit anhaltenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">posttraumatischer Akkomodationsstörung und corneae guttatae, mit Lesebrille </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versorgt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der A.___ erklärten, dass sich die Beschwerdeführerin bereits vor dem überraschenden Angriff in einer depressiven, erschöpften, finanziell prekären Situation als alleinerziehende Mutter einer 11-jährigen Tochter mit einer stres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sigen Anstellung im Stundenlohn befunden habe. Seit dem Überfall habe sie täglich Schmerzen, Intrusionen und Albträume (Urk. 15/M10/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___ diagnostizierte im Bericht vom 29. Januar 2010 (1) eine PTBS (ICD-10 F43.1) nach tätlichem Angriff mit Faustwaffe am 27. September 2009 und (2) eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1). Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin komme zu wöchentlichen Konsultationen in ihr Ambulatorium. Der Zustand sei stationär. Die Täter seien gemäss Angaben der Beschwerdeführerin noch auf freiem Fuss. Zurzeit bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 15/M5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschluss der Vormundschaftsbehörde der Stadt Zürich vom 27. April 2010 wurde für die Beschwerdeführerin eine Beistandschaft nach aArt. 394 ZGB angeordnet (Urk. 15/A28/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärztinnen der B.___ diagnostizierten im Bericht vom 6. September 2010 (1) eine PTBS (ICD-10 F43.1), (2) eine mittelgradige depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) und (3) einen Verdacht auf eine beginnende Somatisierungsstörung (ICD-10 F45). Sie erklärten, dass die Beschwerdeführerin vom 28. Juli bis zum 20. August 2010 bei ihnen in Behandlung gewesen sei (Urk. 15/M15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. G.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, gab im Bericht vom 27. Januar 2011 an, dass sich die Beschwerdeführerin vom 3. Mai bis zum 28. Juli 2006 bei ihm in ambulanter psychiatrischer Therapie befunden habe. Es sei dabei hauptsächlich um die schwierige psychosoziale Situation gegangen (Scheidung, Wohnsituation, Arbeitslosigkeit, Migrationsproblematik, Angst vor Entführung ihrer Tochter usw.). Diagnostisch habe es sich um eine Anpassungsstörung mit Angst und längerer depressiver Reaktion gemischt (ICD-10 F43.22) gehandelt (Urk. 15/M31).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___ gab im Bericht vom 21. März 2011 an, dass der Zustand der Beschwerdeführerin seit der letztmaligen Berichterstattung am 30. November 2010 im Wesentlichen unverändert sei. Sie leide nach wie vor unter Albträu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men und Zuständen mit starkem Weinen (Urk. 15/M38). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der H.___ der A.___ hielten im an Dr. E.___ gerichteten Austrittsbericht vom 28. Januar 2012 fest, dass die Beschwerdeführerin vom 27. bis zum 28. Januar 2012 bei ihnen hospitalisiert gewesen sei. Die Zuweisung sei per fürsorgerische Freiheitsentziehung wegen Selbstgefährdung erfolgt. Die Tochter der Beschwerdeführerin sei am gleichen Tag wegen Suizidalität bei den I.___ eingewiesen worden, woraufhin die Beschwerdeführerin einen Zusammenbruch erlitten habe (Urk. 15/M55). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der C.___ stellten im polydisziplinären Gutachten vom 28. Juni 2012 folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 15/M50/47):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine schwere anhaltende affektive Störung (CD-10 F34.8), Differentialdiagnose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angst und depressive </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Störung gemischt (ICD-10 F41.2), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Residualzustand einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">PTBS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (ICD-10 F43.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Somatisierungsstörung undifferenziert (ICD-10 F45.1) mit Elementen einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somatoformen vegetativen Störung; Verdacht auf dissoziative Störung, gemischt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(ICD-10 F44.7)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie folgende (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15/M50/47): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kopfschmerzen, am ehesten vom Spannungstyp im Rahmen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychopathologischen Störung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unklare Schulterbeschwerden (keine Hinweise auf eine unfallkausale </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schulterpathologie)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach leicht dislozierter, mehrfragmentärer offener Nasenbein- u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Septu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mfraktur nach tätlichem Angriff am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2012, persistierende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Septumdeviation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nasenatmungsbehinderung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hyperreaktive/allergische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Komponente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">?</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verdacht auf dentogene Osteolyse Oberkieferbereich rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erklärten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass die Beschwerden, welche dem Residualzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand einer PTBS in Form einer schweren affektiven Störung zuzuordnen seien, überwiegend wahrscheinlich in natürlichem Kausalzusammenhang zum Unfall vom 27. September 2009 stehen würden. Zwar müsse ein psychischer Vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand anerkannt werden. Dieser habe gemäss den verfügbaren Informationen aber zu keinem Zeitpunkt das Ausmass einer schweren psychischen Störung erreicht. Der Status quo ante sei somit nicht erreicht worden. Die Störung, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che am 27. September 2009 aufgetreten sei, sei im Ausmass derart stark, dass nicht von einem Status quo sine ausgegangen werden könne. Es bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Eine dauernde erhebliche Schädigung der Integri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tät aus psychischen Gründen sei als Folge des Unfalls vom 27. September 2009 erwiesen (Urk. 15/M50/48-66).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Urteil vom 5. April 2013 bestätigte das Obergericht des Kantons Zürich den vorinstanzlichen Schuldspruch (des Bezirksgerichts Bülach) gegen einen der Täter/Beschuldigten vom 27. September 2009 wegen Angriffs im Sinne von Art. 134 des Schweizerischen Strafgesetzbuches. Gleichzeitig verpflichtete das Obergericht diesen, der Beschwerdeführerin eine Genugtuung von Fr. 5‘000.--zuzüglich Zins von 5 % ab dem 27. September 2009 zu bezahlen (beantragt hatte sie eine Genugtuungssumme von Fr. 50‘000.--). Das Obergericht wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Vorinstanz zu den geltend gemachten psychischen Problemen der Beschwerdeführerin erwogen habe, es sei nicht stringent nachgewiesen, ob diese tatsächlich vorliegen würden und ob sie ihre Ursache in den Handlungen des Beschuldigten hätten. Im Berufungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren habe die Beschwerdeführerin ein Gutachten der C.___ einreichen lassen, welches indessen keine Klärung herbeiführe. Aus den vorhandenen medizinischen Akten gehe hervor, dass bei der Beschwerdeführerin bereits vor dem Vorfall vom 27. September 2009 eine psychiatrische Grunderkrankung vorgelegen habe, weswegen sie auch stationär in der J.___ habe behandelt werden müssen. Die Beschwerdeführerin habe sich seit längerer Zeit am Rande der Erschöpfung befunden. Weiter sei der Hinweis ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">merkt, dass sie bereits am 16. August 2009 in der psychiatrischen Poliklinik vorstellig geworden sei. Es hätten seit langem Probleme am Arbeitsplatz bestanden, wo sie auch Suizidgedanken geäussert habe. Ob der Unfall alleinige Ursache ihres psychischen Gesundheitszustands sei, sei nach wie vor offen und könne in diesem Verfahren nicht entschieden werden (Urk. 15/P1/37-38). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärztinnen des Zentrums für Depressionen, Angsterkrankungen und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie der A.___ erklärten im an Dr. E.___ gerichteten Bericht vom 8. April 2013, dass die Beschwerdeführerin vom 4. bis zum 8. April 2013 bei ihnen hos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pitalisiert gewesen sei. Der Eintritt sei freiwillig erfolgt, auf Empfehlung der behandelnden Dr. E.___. Einer der Angreifer (vom 27. September 2009) sei vorzeitig aus der Haft entlassen worden, was den psychischen Zustand der Beschwerdeführerin verschlechtert habe (Urk. 15/M56). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___ diagnostizierte im Bericht vom 29. Oktober 2013 nebst einer PTBS (ICD-10 F43.1) eine andauernde Persönlichkeitsveränderung (ICD-10 F62.0). Sie gab an, dass der Zustand der Beschwerdeführerin seit dem Bericht vom 21. März 2011 im Wesentlichen unverändert sei (Urk. 15/M52). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärztinnen des Zentrums für Akute Psychische Erkrankungen der A.___ erklär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten im Bericht vom 9. Mai 2014, dass die Beschwerdeführerin vom 22. April bis zum 2. Mai 2014 in ihrer Klinik hospitalisiert gewesen sei. Der Eintritt sei freiwillig erfolgt, bei akuter Exazerbation einer depressiven Stim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mungslage und Suizidalität im Rahmen einer familiären Belastungssituation (Streitigkeit mit der 15-jährigen Tochter) vor dem Hintergrund einer bekannten rezidivierenden depressiven Störung (Urk. 15/M57). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ stellte im psychiatrischen Gutachten vom 7. Juli 2015 folgende Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 15/M58/123):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung, Borderline-Typ (ICD-10 F60.31)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Störungen durch Sedativa oder Hypnotika: Abhängigkeitssyndrom (ICD-10 F13.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Albträume (Angstträume, ICD-10 F51.5)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(4) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dissoziative Störungen (Konversionsstörungen), gemischt (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10 F44.7)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(5) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine undifferenzierte Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte Dr. D.___ nicht. Er erklärte, dass bei der Beschwerdeführerin unfallfremde Faktoren im Rang einer Persönlichkeitsstörung gegeben seien, welche den Heilverlauf und die Reintegration bzw. Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin massgeblich beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigen würden. Das Unfallereignis vom 27. September 2009 habe den Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand nicht auf Dauer und richtunggebend beeinflusst. Werte man das Unfallerei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gnis vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27. September 2009 in der Gesamtent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wicklung der psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Störungen immerhin als Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">löser einer vorübergehenden Verschlimme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung, dann sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Einfluss unfallunabh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ängiger Faktoren auf das Gesche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen doch derart gross, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die vorübergehende Verschlimmerung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- gestützt auf die klinische Erfahrung -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spätestens zwei Jahre nac</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h dem Unfallereignis abgeklun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen gewesen sei. Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status quo sine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei damit spätestens im Herbst 2011 erreicht worden. Eine unfallkausale Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe nicht (Urk. 15/M58/124-126). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unbestritten ist, dass der Angriff auf die Beschwerdeführerin vom 27. September 2009 einen Unfall im Sinne des Gesetzes darstellt, für dessen gesundheitliche Folgen die Beschwerdegegnerin grundsätzlich leistungspflichtig ist. Während zwei Jahren hat die Beschwerdegegnerin denn auch Heilungskos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten übernommen und Taggelder ausgerichtet. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass im Zeitpunkt der Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einstellung per 30. September 2011 keine unfallbedingten somatischen Beschwerden mehr vorlagen, ist sodann ebenfalls unbestritten (vgl. Urk. 1). Streitig und zu prüfen ist nun, ob die Beschwerdeführerin für die geltend gemachten psychischen Beschwerden über den 30. September 2011 hinaus Anspruch auf Leistungen hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorab ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdegegnerin – auch mit Blick auf die im Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 5. April 2013 geäusserten Vorbehalte gegenüber dem Gutachten der C.___ vom 28. Juni 2012 (vgl. Urk. 15/P1/37-38) - zu Recht ein zweites psychiatrisches Gutachten in Auftrag gegeben hat. Dies wurde im Übrigen beschwerdeweise auch nicht mehr beanstandet (vgl. Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ hat in seinem sehr ausführlichen Gutachten vom 7. Juli 2015 detail</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lierte Befunde erhoben und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinsichtlich seiner eigenen Diagnosestellung in nachvollziehbarer Weise dargelegt, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dynamik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der bei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorherrschenden Angst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die Haupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Borderline-Störung (ICD-10 F60.31) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">end sei. Diese Angst betreffe im Kern bindungsrele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vante</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, existenziell bedrohlich erlebte Ängste vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Alleingelassenwerden, Zurückw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eisung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">usgeschlossen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden und hilflosem A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">us</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geliefert sein. Die daraus resultieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de Affektdynamik - als Abbild e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iner zu Grunde liegenden defizitären Ich-Struktur - sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht nur typisch, sondern auch spezifisch für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Menschen mit einer Borderline-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Persönlichkeitsproblematik. In d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ieser Dimen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion, das heisse hinsichtlich der bindungsrelevanten, existenziell bedrohlich erlebten Ängste, gehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Problematik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> deutlich darüber hinaus, was man im Rahm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en einer komplexen Traumafolgest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">örung an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Pe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rsönlichkeitsveränderungen kenne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">önlichkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sproblematik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorliegend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> daher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">usmass einer Persönlichkeitsstörung (Urk. 15/M58/97). Im Weiteren liege ein Abhängigkeitssyndrom durch Gebrauch von Sedativa vor (ICD-10 F13.2). Die Beschwerdeführerin nehme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit Jahren Sedativa </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom Benzodiazepine-Typ (Temesta/Lora</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zepam) oder auch ben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zodiazepinähnliche Sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stanzen (Stilnox</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Zolpidem)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Einnahme geschehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">emäss ärztlicher Verordnung, erfolge aber auch in un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sachgemässer, übermäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siger und abhängiger Weise. Angesichts einer Situation, in der Angst- und Schmerzvermeidung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">allgegenwärtig seien und exis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenziell notwendig erschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> würden, führe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die regelmäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sige, auch impulsive, durch Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trollverlust und Wirkungsverlust gekennzeichn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ete Einnahme von Beruhigungsmitteln mit Suchtpotenzial in die Abhängigkeit (Urk. 15/M58/99). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Diagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Albträume (Angstträume; ICD-10 F51.5) könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> insofern gestellt werden, als ein Traumerle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben voller An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gst oder Furcht beschrieben werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit detaillierter Erinnerung an den Trauminha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lt. Dieses Traumerleben betreffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Themen der H</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">interlist, Lüge, Täuschung (Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: „Träume von Spinnen"), der Bedrohung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: „von dunklen Gestalten verfolgt und angegriffen zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> werden") oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Haltlosigkeit und Enttäuschung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___: „in die Tiefe fallen"; Urk. 15/M58/100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ausgangspunkt für die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dissoziative Störungen (Konversionsstörungen) gemischt (ICD-10 F44.7) sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Analyse des „prä-stu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">porös-m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">utistischen Zustands", der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur ersten psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrischen Hospit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alisation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe. Vorangegangen sei ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verlust oder mindestens die Einbusse von körperlichem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Halt und Bewegungskontrolle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was zum Herausfallen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus dem Bett geführt haben müsse. Es handle sich dabei um ein Misch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bild einer neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logisch anmutenden, aber neurologisch nicht erklärbaren Störung mit erkenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arer Psychogenese (Urk. 15/M58/100). Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">undifferenzierte Somatisierungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung (ICD-10 F45.1) beziehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schliesslich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Neigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin, seelisches Leiden durch Erle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben und Aufzeigen von Körperbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Ausdruck zu bringen. Diese Diagnose beziehe sich auf somat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinisch nicht hinreichend erklärbare körpernahe Beschwerden, wie sie im Zuge neurologischer, orthopädischer und ohrenärztlicher Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tersuchungen fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt worden seien. Es handle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich um meist unterschiedliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">körperliche Beschwerden, die phasenweise auch zahlreicher vorkommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Das voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständige und typische klini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Bild einer Somatisierungsstörung zeige sich indes nicht (Urk. 15/M58/100-101). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Weiteren hat sich Dr. D.___ mit den abweichenden Beurteilungen der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Ärzte und der Gutachter der C.___ kritisch und sachlich ausei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nandergesetzt und insbesondere überzeugend dargetan, weshalb das Vorliegen einer PTBS zu verneinen ist. So setze die Diagnose einer PTBS (nach DSM-5 und ICD-10) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zunächst voraus, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass das sogenannte Traumakriterium (A-Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rium) erfüllt sei. Die Traumatisierung beinhalte dabei einen objektiven Ereignis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aspekt (A1-Kriterium; eine Situation aussergewöhnlicher Bedrohung oder kata</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strophalen Ausmasses oder ein Ereignis, das in gravierender Weise sexuelle Gewalt beinhalte, mit schwerwiegenden Verletzungen einhergehe oder zum Tod hätte führen können) und einen entsprechenden subjektiven Aspekt (A2-Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rium; Urk. 15/M58/106). Dem Urteil des Obergerichts sei betreffend Tathergang zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin – gemäss ihren stringenten Äusse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er linken Schulter gepackt worden sei, sich nach links umgedreht und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n das Gesicht des Täters geblickt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welcher ihr im Anschluss mit der rechten Faust oder Hand auf den Kopf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschlagen habe. Hinsichtlich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Frage, ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine schwerwiegende Verletzung erlitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en oder einer tödlichen Bedrohung ausgesetzt gewesen sei (A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1-Kriterium)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sei zu bemerken, dass der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> direkte Hieb mit der Faust </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oder Hand auf den Kopf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewöhnlich nicht geeignet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, den Tod herbeizuführen. Tödliche Folgen hätte der Schlag für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> indirekt nur dann haben können, wenn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Folge des Hiebs derart unglück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich auf den Kopf gefallen wäre, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie sich ein schwerstes Schädelhirn-Trauma zugezogen hätte. Ob das Traumakriterium unter diesen Umständen als erfüllt zu erachten sei, sei in objektiver Hinsicht zumindest unklar. Ferner sei zu verneinen, dass der Angriff für die Beschwerdeführerin unmittelbar die Qualität eines traumatischen Ereignisses gehabt habe (A2-Kriterium). Denn dazu wäre erforderlich, dass sie nachweislich Todesangst erlebt hätte oder ein peritrauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisches Erleben zumindest die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Qualität des tief Verstörenden, der tiefgreifenden Verzweiflung, der intens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iven Furcht, der Hilflosigkeit oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Entsetzens gehabt hätte. In einer solchen Verfassung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in den Stunden nach dem Angriff </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> befunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Jedenfalls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die ers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten ärztlichen Berichte aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keinen Hinweis auf eine e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rkennbare psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chische Alteration liefern (Urk. 15/M58/109-110). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim - ebenfalls erforderlichen - B-Kriterium der PTBS (Intrusionen) handle es sich sodann um das wiederholte Erleben des Traumas in sich aufdrängenden Erinnerungen (Urk. 15/M58/106). Bemerkenswert sei in diesem Zusammenhang, dass Dr. E.___ die Verknüpfung „Intrusionen und Zustände mit starkem Weinen“ mache. Tatsächlich würden nebst Dr. E.___ alle anderen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher (einschliesslich er selbst) darüber berichten, dass die Beschwerdeführerin unter bestimmen Umständen in heftiges Weinen verfalle. Es handle sich dabei um eine ausgeprägte Störung der Emotionsregulation mit einer Affektdynamik, die an das Erleben einer existenziell bedrohlichen Verlassenheitsangst anknüpfe. Die Analyse der Affektdynamik habe gezeigt, dass die Störungen der Emotionsregulation zwar auch im Erinnern des Angriffs auftreten könnten, aber keinesfalls nur dann. Zudem sei etwa im Bericht über die erste psychiatrische Hospitalisation in den Wochen nach dem Angriff vom September 2009 die Rede von Flashbacks und Albträumen, wobei im Behandlungsverlauf ein Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gang verzeichnet worden sei, so dass sich die Beschwerdeführerin sehr umgänglich und gut im Kontakt mit Mitpatienten gezeigt und viel Besuch von Landsleuten erhalten habe. Somit ergebe sich auch hier der Eindruck, dass die abklingenden Flashbacks im Zusammenhang mit einer positiven Befindlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsänderung stehen würden. Zusammengefasst bestünden daher erhebliche Zweifel daran, ob die klinischen Beobachtungen Dr. E.___ und auch dieje</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nigen der Ärzte der Psychiatrischen Kliniken in psychopathologischer Hinsicht als Intrusionen gewertet werden dürften. Überdies würden auch seine eigenen gutachterlichen Untersuchungen keinen Hinweis auf ein intrusives Erleben ergeben. Zwar sei es im Rahmen der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnung mit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wiederholt zu heftigem Weinen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gekommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Solche Momente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würden aber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen erkennbaren Zusammenhang mit intrusivem Erleben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> widerspiegeln. Die aufkommenden Gefühle hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht die Qu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alität der wiedererlebten Todes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angst oder der in der Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hallerinnung auftauchenden Verst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">örung. Vielmehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erkenne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> man darin ein vielgestaltiges Mischbild von Scham, Trauer, Angst, Wut und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Groll (Urk. 15/M58/111-113). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Untersuche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> man</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sodann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Berichte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (2010 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis 2013) und denjeni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen der Ärzte der A.___ (2009) nach Belegen für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meidungsverhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten im Sinne eines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> inneren Vermeidungsverhaltens, das als spezifisches Merk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mal einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">PTBS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> anzusehen wäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (C-Kriterium), finde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">man auch hierfür keinen Hinweis.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Das Rückzugs- und Vermeidungsverhalten der Beschwerdeführerin entspringe nicht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fach einem Schutzbedürfnis angesichts eines befürc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hteten weiteren Angriffs. Es sei vielmehr Abbild von Misst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rauen und Furcht im Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">takt mit Fremden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ihr Rückzugs- und Vermeidungsverhalten sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> psychologisch in einen grösseren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenhang einzubetten; es sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Kern Ausdruck der Persönlic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hkeitsstörung und der damit einhergehenden Angst- und Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermeidung (Urk. 15/M58/113-114). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich wies Dr. D.___ auch darauf hin, dass die von den Gutachtern der C.___ gestellte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">impliziere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">PTBS vorgelegen habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und in deren Folge eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chwere anhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tende affektive Störung, di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fferentialdiagnostisch Angst und depressive </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Störung gemischt, übrig geblieben sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Für den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierenden Laien klinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das irgendwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e plausibel. Nachvollziehbar sei dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aber schon bei korrekter Anwendung der gebräuchlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnoseinstrument</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e (ICD-10, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">DSM-5) nicht. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Residualzustand einer PTBS sei keine validiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrische Diagnose. Man wisse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">also nicht, ob tatsächlich und allenfalls au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fgrund welcher Merkmale eine PTBS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weiterhin f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">estzustellen sei (Urk. 15/M58/103).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die Beschwerdeführerin gegen das Gutachten von Dr. D.___ vorbrachte (vgl. Urk. 1), vermag nicht zu überzeugen. Dr. D.___ hat – wie die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin zutreffend bemerkte (Urk. 2 S. 12) - nicht irgendwelche nichtigen Vorfälle aufgegriffen, um zu seiner Diagnosestellung zu gelangen. Was den Vorfall von Ende September 2009 betrifft, als die Beschwerdeführerin im Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men einer Auseinandersetzung mit einer Pflegeperson des Z.___ aus dem Bett gefallen war, erklärte die Beschwerdeführerin selbst, dass dies der Auslöser der darauffolgenden Krise gewesen sei (Urk. 15/M6/1). Daraufhin wurde sie denn auch in die A.___ überwiesen. Was aus Sicht der Beschwerdeführerin damals genau passiert sein soll, wurde im Bericht der A.___ vom 18. November 2009 im Übrigen detailliert wiedergegeben (Urk. 15/M6/1). Ferner ist aktenkundig, dass die Beschwerdeführerin bereits 2006 gegenüber ihrem damaligen Psychiater Dr. G.___ über ihre Angst vor einer Entführung der Tochter berichtete (Urk. 15/M31) und sie auch in der Folge immer wieder entsprechende Befürch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen äusserte (Urk. 15/M5/2, Urk. 15/M11/1, Urk. 15/M50/19 und Urk. 15/M58/37; vgl. auch Urk. 15/M58/71-72). Konkrete Anhaltspunkte dafür, dass die Tochter der Beschwerdeführerin hätte entführt werden können, sind indes nicht ersichtlich. Dass Dr. D.___ darin eine über das normale Mass hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgehende Verlassenheitsangst erkannte (Urk. 15/M58/77-79), leuchtet daher ebenfalls ein. Überdies hat Dr. D.___ auch ausführlich begründet, weshalb er von einer Störung der Affektkontrolle ausging (Urk. 15/M58/80-82). Unter Hinweis darauf, dass der Grund für die Symptombildung in den Hintergründen des Strukturdefizits und der lebensgeschichtlich überdauernden Konflikte liege, welche die Beschwerdeführerin bis zu diesem Zeitpunkt dank einem Genügen der Bewältigungsstrategien habe kompensieren können, erläuterte er auch, weshalb der Angriff vom 27. September 2009 in der Gesamtentwicklung als blosser Auslöser und nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bende Ursache der vorliegenden psychischen Problematik zu betrachten ist (Urk. 15/M58/120-121). Unter diesen Umständen erscheint auch plausibel, dass der Status quo sine Dr. D.___ zufolge gestützt auf die klinische Erfahrung spä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">testens Ende September 2011 erreicht wurde (Urk. 15/M58/125).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist somit festzuhalten, dass auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beurteilung von Dr. D.___ abgestellt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von allfälligen weiteren medizinischen Abklärungen sind keine entscheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vanten neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb davon abzuse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Weiteren wies die Beschwerdegegnerin zu Recht darauf hin, dass selbst bei Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Angriff vom 27. September 2009 und den nach September 2011 noch geklagten psychischen Beschwerden eine weitere Leistungspflicht aufgrund des Fehlens des adäquaten Kausalzusammenhangs verneint werden müsste (Urk. 2 S. 14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da beim erlittenen Schreckereignis die psychische Stresssituation im Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund stand, währenddessen den erlittenen somatischen Beschwerden keine (entscheidende) Bedeutung beigemessen werden kann, erscheint es sachgerecht, den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">adäquaten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kausalzusammenhang nach der allgemeinen Formel (gewöhnli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Lauf der Dinge und allgemeine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lebenserfahrung) zu überprüfen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 8C_653/2007 vom 28. März 2008 E. 2.4-5 mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der vorliegende Angriff vom 27. September 2009 (vgl. zum genauen Tather</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gang die Sachverhaltsdarstellung in E. 4.4, welche gemäss Obergericht des Kantons Zürich so als erstellt gelten kann),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der von eher kurzer Dauer war, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist vergleichbar mit den von der Beschwerdegegnerin aufgeführten Fällen von Ereignissen, welche nach Meinung des Bundesgerichts nicht geeignet waren, langjährige, psychische Störungen mit andauernder Arbeitsunf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ähigkeit auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lösen (vgl. E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Weiter wurde die Adäquanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> etwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch bei einem Überfall in einem Spielsalon durch drei maskierte Männer verneint, wobei einer mit den Fäusten auf das Opfer einschlug, ein anderer dieses mit einer Pistole bedrohte und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich die Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nebst Schwellungen im Gesicht eine Rissquetschwunde über dem linken Auge zuzog, welche genäht werden musste (Urteil des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">damali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eidgenössischen Versicherungsgerichts U 2/05 vom 4. August 2005). Auch im Falle einer Versicherten, welche um 3.40 Uhr als erste bei der Arbeit erschien und von drei schwarz gekleideten und vermummten Einbrechern überrascht wurde, wurde der adäquate Kausalzusammenhang verneint. Die Täter befahlen dabei der Versicherten sich auf den Boden zu legen, wo sie an Armen und Beinen gefesselt in einer Toilette eingesperrt wurde und sich am Hinterkopf ein Hämatom zuzog (Urteil des Bundesgerichts 8C_522/2007 vom 1. September 2008).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend feststellte (Urk. 2 S. 14), erscheint eine Einstellung der Leistungen zwei Jahre nach dem Unfallereignis vom 27. September 2009 deshalb als gerechtfertigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend führt dies in Bestätigung des angefochtenen Einspracheent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheids zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der beantragte Beizug der Strafakten des Bezirksgerichts Bülach und des Oberge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts des Kantons Zürich (Urk. 1 S. 3) erweist sich im Übrigen nicht als erforderlich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die Beschwerdeführerin bedürftig ist (Urk. 11-12), der Prozess nicht als von vornherein aussichtslos bezeichnet werden kann und die anwaltliche Vertretung der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geboten war, ist ihr Rechtsanwältin Dina Raewel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unentgeltliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rechtsvertreter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für das vorliegende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu bestellen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da Rechtsanwältin Raewel trotz Aufforderung (Urk. 17) keine Honorarnote einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reicht hat, ist deren Entschädigung ermessensweise ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zesses auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2‘800.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) festzulegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gesuch der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unentgeltliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Prozessführ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung erweist sich als obsolet, weil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das vorliegende Verfahren kostenlos ist (Art. 61 lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kommt die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> künftig in günstige wirtschaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tliche Verhältnisse, so kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Nachzahlung der Auslagen für die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unentgeltliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rechtspflege verpflichten (§ 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsgericht, GSVGer).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal standard"><br/></p><p class="Normal standard"><span class="Normal standard">Das Gericht beschliesst:</span><span class="Normal standard"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bewilligung des Gesuches vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14. März 2016 wird der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anwältin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dina Raewel, Zürich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unentgeltliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rechtsvertreter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für das vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegende Verfahren bestellt,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Din</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">a Raewel, Zürich, wird mit Fr. 2‘800.--</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. Die Beschwerdeführerin wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Dina Raewel</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">AXA Versicherungen AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstKreyenbühl</p></div> </div></body></html>