<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>AB.2016.00085</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 14. Januar 2019</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___ AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Orlando </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rabaglio</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">rabaglio</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">schär</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">ag</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Seefeldstrasse 45, Postfach, 8032 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladener</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___, geboren 1989, meldete sich am 26. Juni 2013 (Eingangsdatum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständigerwerbender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätowierer mit Erwerbsaufnahme am 10. Juni 2013 an (Urk. 7/1). Mit E-Mail vom 26. August 2013 gab er der Ausgleichskasse dann aber zur Auskunft, er habe sich nun doch entschlossen, keine selbständige Erwerbstä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit aufzunehmen und angestellt zu bleiben (Urk. 7/4; vgl. auch die Einträge im Auszug aus dem individuellen Konto [IK-Auszug] vom 15. Oktober 2014 [Urk. 7/8]). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 7. Dezember 2015 (Eingangsdatum) meldete sich Y.___ bei der Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichskasse erneut als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbständigerwerbender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tätowierer mit Erwerbsauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme am 1. Februar 2015 in den Lokalitäten der X.___ GmbH an (Urk. 7/11). Sodann meldete er sich als Inhaber der Einzelfirma Z.___ am 1. Juni 2016 (Eingangsdatum) als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbständiger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tätowierer mit Erwerbsaufnahme am 1. Januar 2016 an (Urk. 7/19; vgl. auch Urk. 7/22), woraufhin er der Ausgleichskasse ab dem 1. Januar 2016 angeschlossen wurde (Urk. 7/23/3). Der X.___ GmbH teilte die Ausgleichskasse am 29. Juni 2016 hingegen mit, dass im Zusammenhang mit dem Vertragsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnis zwischen ihr und Y.___ (Erwerbsaufnahme am 1. Februar 2015) von einer unselbständigen Erwerbstätigkeit des Letzteren aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen sei, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb die X.___ GmbH auf dem ausbezahlten Honorar Beiträge zu entrichten habe (Urk. 7/27). Die Ausgleichskasse erliess am 22. Juli 2016 eine an Y.___ adressierte, entsprechende Verfügung (Urk. 7/32; die bereits am 29. Juni 2016 erstellte Verfügung wurde nicht versandt und später nochmals überprüft [Urk. 7/30]), welche sie der X.___ GmbH ebenfalls zustellte (Urk. 7/33). Die dage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen am 18. August 2016 im Namen der X.___ GmbH erhobene Einsprache (Urk. 7/34) wies die Ausgleichskasse mit Entscheid vom 15. November 2016 (Urk. 2 [= Urk. 7/44]) ab. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die X.___ GmbH (heute: X.___ AG) mit Eingabe vom 16. Dezember 2016 Beschwerde und beantragte, der angefochtene Entscheid sei ersatzlos auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuheben und Y.___ sei für die Zeit seiner Tätigkeit in den Räumlichkei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten der Beschwerdeführerin als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbständigerwerbender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu qualifizieren (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 1. Februar 2017 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), woraufhin am 6. Februar 2017 ein zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter Schriftenwechsel angeordnet wurde (Urk. 8). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Replicando</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin am 16. März 2017 (Urk. 10) an ihrem Antrag fest (Urk. 10). Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 5. Mai 2017 auf eine Duplik (Urk. 12). Mit Verfügung vom 12. Mai 2017 wurde Y.___ zum Prozess beigeladen (Urk. 13). Er nahm mit Eingabe vom 25. Mai 2017 Stellung (Urk. 16), wovon die Parteien mit Verfügung vom 9. Juni 2017 (Urk. 17) in Kenntnis gesetzt wurden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu beurteilen ist das Beitragsstatut für die Zeit, während welcher der Beigeladene in den Räumlichkeiten der Beschwerdeführerin als Tätowierer arbeitete (1. Februar 2015 bis längstens 31. Dezember 2015).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die sozialversicherungsrechtliche Beitragspflicht Erwerbstätiger richtet sich unter anderem danach, ob das in einem bestimmten Zeitraum erzielte Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen als solches aus selbständiger oder aus unselbständiger Erwerbstätigkeit zu qualifizieren ist (Art. 5 und 9 AHVG sowie Art. 6 ff. AHVV). Nach Art. 5 Abs. 2 AHVG gilt als massgebender Lohn jedes Entgelt für in unselbständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit; als Einkommen aus selb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständiger Erwerbstätigkeit gilt nach Art. 9 Abs. 1 AHVG jedes Einkommen, das nicht Entgelt für in unselbständiger Stellung geleistete Arbeit darstellt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht aufgrund der Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. Entscheidend sind vielmehr die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen Verhältnisse vermögen dabei allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die AHV-rechtliche Qualifikation zu bieten, ohne jedoch ausschlaggebend zu sein. Als unselbständig erwerbstätig ist im Allgemeinen zu betrachten, wer von einem Arbeitgeber in betriebswirtschaft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">cher beziehungsweise arbeitsorganisatorischer Hinsicht abhängig ist und kein spezi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fisches Unternehmerrisiko trägt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Aus diesen Grundsätzen allein lassen sich indessen noch keine einheitlichen, schematisch anwendbaren Lösungen ableiten. Die Vielfalt der im wirtschaftlichen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche Stellung einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider Erwerbsarten zutage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, welche dieser Merkmale im konkreten Fall überwiegen (BGE 123 V 161 E. 1, 122 V 169 E. 3a, 283 E. 2a, 119 V 161 E. 2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Charakteristische Merkmale einer selbständigen Erwerbstätigkeit sind die Täti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung erheblicher Investitionen, die Benützung eigener Geschäftsräumlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten sowie die Beschäftigung von eigenem Personal (BGE 119 V 163 E. 3b). Das spe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zifische Unternehmerrisiko besteht dabei darin, dass unabhängig vom Arbeitser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folg Kosten anfallen, die die versicherte Person selber zu tragen hat (ZAK 1986 S. 333 E. 2d und S. 121 E. 2b). Für die Annahme selbständiger Erwerbstätigkeit spricht sodann die gleichzeitige Tätigkeit für mehrere Gesell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaften in eigenem Namen, ohne indessen abhängig zu sein (ZAK 1982 S. 215). Massgebend ist dabei nicht die rechtliche Möglichkeit, Arbeiten von mehreren Arbeitgebern anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen, sondern die tatsächliche Ausgangslage (ZAK 1982 S. 186 E. 2b). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Von unselbständiger Erwerbstätigkeit ist auszugehen, wenn die für den Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vertrag typischen Merkmale vorliegen, das heisst wenn die versicherte Person Dienst auf Zeit zu leisten hat, wirtschaftlich vom „Arbeitgeber“ abhängig und während der Arbeitszeit auch in dessen Betrieb eingeordnet ist, praktisch also keine andere Erwerbstätigkeit ausüben kann (Manfred Rehbinder, Schweizeri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sches Arbeitsrecht, 13. Auflage, Bern 1997, S. 33 ff.). Indizien dafür sind das Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">liegen eines bestimmten Arbeitsplans, die Notwendigkeit, über den Stand der Arbeiten Bericht zu erstatten, sowie das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Angewiesensein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> auf die Infrastruktur am Arbeitsort (ZAK 1982 S. 185). Das wirtschaftliche Risiko der Versicherten erschöpft sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">diesfalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> in der (alleinigen) Abhängigkeit vom persönlichen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">erfolg (ZAK 1986 S. 121 E. 2b, S. 333 E. 2d) oder – bei einer regelmässig ausgeübten Tätigkeit – darin, dass bei Dahinfallen des Erwerbsverhältnisses eine ähnliche Situation entsteht, wie dies beim Stellenverlust eines Arbeitnehmers der Fall ist. Die Abhängigkeit der eigenen Existenz vom persönlichen Arbeitserfolg ist praxisgemäss nur dann als Risiko eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Selbständigerwerbenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> zu werten, wenn beträchtliche Investitionen zu tätigen oder Angestelltenlöhne zu bezahlen sind (BGE 119 V 163 E. 3b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Wegleitung über den massgebenden Lohn (WML) in der AHV, IV und EO (WML; Stand 1. Januar 2015) ist in unselbständiger Stellung erwerbstätig, wer kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt und von einer Arbeitgeberin oder einem Arbeitgeber in wirtschaftlicher und arbeitsorganisatorischer Hinsicht abhängig ist (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 1013). Merkmale für das Bestehen eines Unternehmerrisikos sind namentlich (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 1014):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">das Tätigen erheblicher Investitionen,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die Verlusttragung,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">das Tragen des Inkasso- und Delkredererisikos,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die Unkostentragung,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">das Handeln in eigenem Namen und auf eigene Rechnung,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">das Beschaffen von Aufträgen,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die Beschäftigung von Personal,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">eigene Geschäftsräumlichkeiten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Auf der anderen Seite kommt das wirtschaftliche respektive arbeitsorganisato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sche Abhängigkeitsverhältnis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Unselbständigerwerbender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> bei folgenden Merk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">len zum Ausdruck (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. 1015):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">eines Weisungsrechts,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">eines Unterordnungsverhältnisses,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">der Pflicht zur persönlichen Aufgabenerfüllung,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">eines Konkurrenzverbots,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">einer Präsenzpflicht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verwaltungsweisungen richten sich an die Durchführungsstellen und sind für das Sozialversicherungsgericht nicht verbindlich. Dieses soll sie bei seiner Entschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung aber berücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Das Gericht weicht also nicht ohne triftigen Grund von Verwaltungsweisungen ab, wenn diese eine überzeugende Konkretisierung der rechtlichen Vorgaben dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen. Insofern wird dem Bestreben der Verwaltung, durch interne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwendung zu gewährleisten, Rechnung getragen (BGE 133 V 587 E. 6.1; 133 V 257 E. 3.2 mit Hinweisen; vgl. BGE 133 II 305 E. 8.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Entscheid, der Beigeladene habe eine Rapportierungspflicht gegenüber der Beschwerdeführerin. Der Umsatz-Untermietvertrag entspreche einem Unterordnungsverhältnis im betriebswirt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftlichen und arbeitsorganisatorischen Sinn. Es sei irrelevant, ob eine tägliche oder eine monatliche Rapportierungspflicht bestehe. Massgebend sei, dass der Beigeladene seine Einnahmen gegenüber der Beschwerdeführerin deklarieren müsse, was wiederum Ausdruck eines Unterordnungsverhältnisses sei. Der Ablauf sehe vor, dass der Kunde ins Studio komme und vor der Arbeitserstellung eine Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auszahlung an die Beschwerdeführerin leiste. Die Kunden würden durch die Beschwerdeführerin beraten und im Anschluss dem jeweiligen Tätowierer zuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen. Die Tätowierer träten somit nach aussen nicht direkt in Erscheinung. Nach der Tätowierung gehe der Kunde wieder zur Kasse der Beschwerdeführerin. Dort werde eine Fotografie der Arbeit erstellt und der Kunde leiste die Zahlung direkt an die Beschwerdeführerin. Regelmässig folge eine Stundenabrechnung mit dem Honorar der Firma an den Tätowierer. Die Beschwerdeführerin trage das volle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Inkassorisiko. Auf der Homepage der Firma stehe folgender Hinweis an die Kunden: „Alle Tätowierer in unseren Studios (mit Ausnahme von Praktikanten) arbeiten als Freelancer auf eigene Kosten und auf eigenes Risiko. Bei allfällig auftretenden Problemen haften die Künstler selber und ausschliesslich. X.___ lehnt jede Verantwortung und Gewährleistung im Zusammenhang mit den Täto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wierungsarbeiten ab und verweist die Kunden für allfällige Haftungsansprüche direkt an den jeweiligen Künstler." Für Terminvereinbarungen und Beratungen wende sich der Kunde jedoch direkt an die Firma, z.B. per Mail an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">@X.___.ch. Die Termine seien für den Kunden gegenüber der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin verbindlich und der Kunde zahle gemäss AGB direkt an die Firma. Gleichzeitig werbe die Beschwerdeführerin für die Einhaltung strenger Hygiene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorschriften und qualitativ hochwertiger Tattoos. Die Tätowierer seien primär auf einen guten Ruf der Firma angewiesen. Die Werbung erfolge unter dem Namen der Beschwerdeführerin. Der Tätowierer sei arbeitsorga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisatorisch in die Abläufe und in die Organisationsstruktur der Firma einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bunden. Weitere Gründe, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb von einer Arbeitnehmertätigkeit ausgegangen werden müsse, sei das Fehlen von erheblichen Investitionen. Es bestehe kein Inkasso- und Delkredererisiko, die Aufträge müssten nicht selber beschafft werden, es werde kein Personal beschäf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigt und der Beigeladene trete nicht in eigenem Namen und auf eigene Rechnung auf. Die Erwerbstätigkeit des Beigeladenen für die Beschwerdeführerin sei somit als unselbständig zu qualifizieren, und das ausbezahlte Honorar sei als Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmereinkommen abzurechnen (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber brachte die Beschwerdeführerin in der Beschwerdeschrift vom 16. Dezember 2016 im Wesentlichen vor, zum Beigeladenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besteh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein schwieriges Verhältnis, nachdem das Mietverhältnis im Dezember </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelöst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden müssen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weil sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beigeladene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u.a. unangenehm auffallend gegenüber dem Personal im Ges</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chäft an der Wilhelmstrasse verhalten habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und eine Weiterführung des Verhältnisses mit einem solchen Mieter allen Beteiligten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht mehr zumutbar gewesen sei. Es sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu vermuten, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beigeladene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lbst mit unzutreffenden Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltsangaben sein ursprüngliches Gesuch um Erfassung als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ändigerwerbender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unterlaufen habe, um seiner Vermieterin «eins auszuwischen»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und absprachewidrig sich einen Kostenvorteil zu erstreiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1 S. 3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zu den (im damaligen Zeitpunkt bestehenden) fünf Geschäften der Beschwerdeführerin sei folgendes festzuhalten (Urk. 1 S. 4):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">es würden Schmuck und Piercings angeboten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">, aber mit Tätowierungen selbst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">habe die Beschwerdeführerin nichts zu tun;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">es würden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Räume </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> selbständige Tätowierer vermietet; </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">es würden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">keinerlei Aktivitäten bezüglich Waren-Einkauf, Instrumentenbereit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">stellung und dergleichen für die Tätowierer au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">sge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">übt; </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">es sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">mit allen Tätowierern wie auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">dem Beigeladenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> Umsatz-Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">mietvertrag abgeschlossen worden, mit einer Grundmiete von CHF 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">'</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> pro Monat, unabhän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">gig davon, ob Umsätze erzielt wü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">rden; </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">es bestehe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">keine tägliche Rapportierungspflicht, der Untermieter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">lediglich die monatlichen Umsätze zwecks Ermittlung des umsatzabhängigen Mietzinses offenzulegen; </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die Ausrüstung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">bestehe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">aus Tisch, Stuhl und Licht; </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">der Tätowierer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> ziehe sein Honorar selbst – in der Regel bar – ein und es werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> nichts über die Kasse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> abgerechnet; </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">es erfolge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">keine regelmässige Zuweisung von Kunden durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">führerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">, sondern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">der Beigeladene – wie alle Tätowierer – würde die Kunden selbst akquirieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> und zu diesem Zweck eigene Homepage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">s oder Facebook-Seiten verwenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">; </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">es bestehe somit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">kei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">n Abhängigkeitsverhältnis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdeführerin brachte sodann vor, Umsatz-Mietverträge seien in vielen Bereichen üblich, ohne dass daraus Arbeitsverhältnisse konstruiert würden (Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mietung von Geschäftsboxen in Warenhäusern, Markthüttchen am Weihnachts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">markt usw.). Die Vereinbarung einer Umsatzmiete sei gerade kein Kriterium für eine arbeitsorganisatorische oder wirtschaftliche Abhängigkeit (Urk. 1 S. 4). Das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">selbe gelte auch für die Offenlegung der Umsätze (Urk. 1 S. 5). Der Empfang bei der Beschwerdeführerin sei bloss eine administrative Drehscheibe, vergleichbar mit dem Empfang in einer Praxisgemeinschaft von mehreren Ärzten oder Anwäl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ten. Der Kunde bezahle eine kleine Anzahlung bei der Reservation des Termins, um die Reservation verbindlich zu machen. Diese Gebühr werde vollumfänglich auf das Honorar, welches der Kunde vor oder nach der Arbeit dem Tätowierer direkt – meist bar – bezahle, angerechnet. Der Tätowierer trage das Inkassorisiko, welches aufgrund der Barzahlungen relativ niedrig sei. Die Beschwerdeführerin stelle nie für einen Tätowierer Rechnung oder nehme Geld für ihn ein (Urk. 1 S. 5). Die Beschwerdeführerin lehne jegliche Haftung für das Verhalten der Mieter ab. Es bestehe keine Vertragsbeziehung zwischen ihr und den Kunden. Der Täto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">wierer trete in eigenem Namen und auf eigene Rechnung und mit eigenem Risiko gegenüber dem Kunden auf. Die blosse Auftragsvermittlung, die im Falle von Laufkundschaft möglich sei, mache ihn damit noch lange nicht zu einem Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nehmer der Vermittlerin. Weder der Hinweis auf der Homepage, wonach sich Kunden für die Vereinbarung von Terminen und Beratungen an die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin wenden könnten, noch die Kontrolle der Beschwerdeführerin über die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Einhaltung von Qualitätsstandards seien Ausdruck eines Abhängigkeitsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">hältnisses (Urk. 1 S. 6). Der Tätowierer sei in der Gestaltung seiner Tätigkeit völlig frei und benötige sein eigenes Werkzeug (Urk. 1 S. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin brachte in der Beschwerdeantwort vom 1. Februar 2017 sodann vor, auf der Homepage der Beschwerdeführerin sei ersichtlich, dass die Tätowierer mit Foto und Direktlinks aufgeschaltet seien. Für die Kontakt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme stünden zudem eine Nummer und eine E-Mailadresse der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin bereit. Auch bestehe die Möglichkeit, Tattoo-Anfragen über ein Kontakt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">formular der Beschwerdeführerin vorzunehmen. Sie sei somit direkter Ansprechpartner für Terminvereinbarungen oder sonstige Beratungen. Dem Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bringen, dass der Kundenkontakt beziehungsweise die Kunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">akquirierung pri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mär über die Tätowierer erfolge, sei nicht zu folgen. Aufgrund des Bekannt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grades der Beschwerdeführerin könne nicht bestritten werden, dass sich die Kunden bei einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tattoowunsch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zuerst über deren Website einen Überblick über die angebotenen Dienstleistungen und Tätowierer verschaffen würden. Der erste Kundenkontakt finde über die Beschwerdeführerin statt, auch könnten Termine gleich vereinbart werden. Die Beschwerdeführerin agiere folglich als Zwischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle zwischen den Kunden und den Tätowierern. Zudem bediene sie auch Lauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kundschaft, welche dann an die Tätowierer zugeteilt würden. Dies indiziere, dass die Tätowierer zumindest (teilweise) während den regulären Öffnungszeiten anwesend sein müssten. Die Wahl des Tätowierers erfolge somit primär aufgrund dessen Verbindung mit der Beschwerdeführerin und nicht aufgrund seines Bekanntheitsgrades. Eine Eingliederung in die Arbeitsorganisation sei somit aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesen (Urk. 6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Replicando</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entgegnete die Beschwerdeführerin, dass alle Tätowierer ihre eigenen Internet- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Social</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Media-Gefässe betreiben würden. Daneben sei es nicht schädlich, wenn ein Unternehmer seine Angebote auf einer zentralen und viel beachteten Home-Page verlinken lasse. Vergleichbar sei die Internet-Seite des A.___. Von einer Einbindung in die Organisation der Beschwerdeführerin könne man aufgrund dieser Zwischenstelle gerade im vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegenden Fall nicht sprechen. Es liege kein einziges Kriterium vor, welches die Tätigkeit als unselbständig zu qualifizieren vermöge (Urk. 10). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beigeladene äusserte sich in seiner Stellungnahme vom 25. Mai 2017 wie folgt: Sein Alltag bei der Beschwerdeführerin sei folgendermassen abgelaufen: Zwischen 11.00 und 12.00 Uhr sei er in den Laden gekommen und habe sich bei der/dem Angestellten der Beschwerdeführerin erkundigt, was er vorzubereiten habe und welche Kunden für diesen Tag eingetragen seien. Den Computer mit der Agenda </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätten die Angestellten der Beschwerdeführerin bedient, die Termine seien von diesen eingetragen worden. Die Kunden habe er jeweils ins Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zimmer geführt, sie beraten und das Tattoo gestochen. Sobald er damit fertig gewesen sei, habe er die Angestellte oder den Angestellten der Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin kontaktiert, um ein Bild vom fertigen Tattoo zu machen. Das Bild sei dann von der angestellten Person an jemanden der Beschwerdeführerin geschickt wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, welcher den Preis bestimmt habe. Die Preise seien daher grundsätzlich nicht von ihm festgelegt worden. Anschliessend sei der Kunde zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Reception</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gegangen und habe sein Tattoo bezahlt, kassiert habe die Beschwerdeführerin. Zur Kasse habe er keinen Zugang gehabt. Am Ende des Tages seien ihm von der Person am Empfang 50 % des von ihm verdienten Geldes ausbezahlt worden. Er habe nie eine Mindestmiete bezahlt. Wenn er keine Kunden gehabt habe, habe er der Beschwerdeführerin auch nichts bezahlt. Daher habe seiner Meinung nach auch kein Unternehmerrisiko bestanden. Die Kunden seien von der Beschwerdeführerin zur Verfügung gestellt worden. Ob ihm die 10 % des Bruttoumsatzes, mindestens aber Fr. 1'000.--, für den Empfangsraum, das Annehmen der Telefonate und Terminvereinbarungen, Reinigungskosten etc. abgezogen worden seien, wisse er gar nicht, da er nicht selbst über die volle Summe der Bruttoeinnahmen verfügt habe, sondern ihm lediglich am Ende des Tages die 50 % der Einnahmen gegeben worden seien. Zudem wolle er noch erwähnen, dass er nie einen Twitter-Account gehabt habe (Urk. 16). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im als «Umsatz-Untermietvertrag» betitelten Vertrag (Urk. 3/2) vom Februar 2015 zwischen der Beschwerdeführerin (Unter-Vermieterin) und dem Beigeladenen (Unter-Mieter) wurde geregelt, dass die Unter-Vermieterin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Unter-Mieter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen Mietvertrag betreffend das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Führen eines Tattoo- und Piercing-Geschäftes abschliesse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Unter-Vermieterin beabsichtig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e, im Sin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne eines Shop-in-Shop-Konzeptes Räume an den Unter-Mieter zum Betrieb eines Tattoo-Studios im R</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ahmen einer Umsatzmiete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unterzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermieten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Unter-Mieter wolle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein Tattoo-S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tudio betreiben und beabsichtige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu diesem Zweck, eine geeign</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ete Räumlichkeit von der Unter-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vermieterin zu m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ieten. Die Unter-Vermieterin sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vorbehältlich der Zustimmung des Vermieters bereit, dem Unter-Mieter eine Räumlichkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unterzuvermieten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Gestützt darauf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Parteien was folg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t vereinbaren: Vermietet werde der Raum 1 im EG in der Grösse von ca. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemäss ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hängtem Lagepl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an, vollständig ausgebaut und ausg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erüstet für den Betrieb als Tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">too-Studio. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Unter-Mieter werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich bezüglich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ffnungszeiten an die Vorgaben der Unter-Vermieterin in ihrem Shop </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Mietzins betrage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% (fünfzig) Prozent des Bruttoumsatzes (exkl. Mehrwertsteuer) des vom Unter-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Miete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r geführten Tattoo-Studios, mindestens jedoch CHF </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">’</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> pro Monat. Um die zu zahlende Umsatz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">miete bestimmen zu können, müsse der Unter-Mieter der Unter-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vermieterin 5 Tage nach Ablauf eines jeden Monats eine Aufstellung über den im abgelaufenen Monat getätigten Umsatz einreichen. Die Bücher und sonstigen Unterlagen des Unter-Mieters dürf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> soweit sie für die Ermittlung des für den Mietzin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s relevanten Umsatzes von Bedeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung sein könn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von der Unter-Vermieterin jederzeit eingesehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der genannte Mietzins unterliege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Mehrwertsteuer, welche durch den Unter-Mieter zusätzlich zum massgeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Mietzins zum gesetzlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Satz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (aktuell 8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">%) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschuldet sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der Mietz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ins zuzüglich Mehrwertsteuer sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> monatlich jeweils innert 10 Tagen nach Ende jeden Mon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ats zahlbar. Die Zahlung erfolge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf das von der Unter-Vermieterin genannte Konto.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Nebenkosten, die Kosten für den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Empfangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raum, für die Entgegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">na</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hme von Telefonaten und Vereinbarung von Terminen sowie die Kosten für Ausrüstungen und Verbrauchsmaterialien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Mietzins inbegriffen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Der Mietbeginn sei am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15. Das Untermietverhältnis werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmte Dauer abgeschlossen. Dieser Untermietvertra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter Einhalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung einer Kündigungsfrist von 6 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Monaten auf Ende jeden Monats schriftlich gekün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digt werden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Der Unter-Mieter hinterlege zur Si</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherstellung aller Ansprüche aus dem Untermietvertrag (Mietzins, Schadenersatz bei vorzeitiger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vertragsbeendi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung und ausserordentlicher Abnützung bzw. Beschädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung des Mietobjekts, etc.) e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inen Betrag in der Höhe von CHF 5'000.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Kaution auf ein Mietkautions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konto.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Unter-Vermieterin übergebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Mietobjekt im Zustand wie besehen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Unter-Mieter anerkenne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mietobjekt erhalten bleiben müsse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und dass keine baulichen Massnahmen erfolgen dürf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Das Mietobjekt werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von der Unter-Ve</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rmieterin unterhalten und gerei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nigt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Der Unter-Mieter müsse die Mi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">et</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sache </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sorgfältig gebrauchen. Mit Rückgabe des Mietobjekts seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> alle Schlöss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zurückzugeben. Für allfällig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am Mietobjekt eingetretene Beschädig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungen, die nicht Folge ordnungsgemässer Benützung seien, sei der Unter-Mieter schadener</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satzpflichtig. Der Unter-Mieter verpflichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich, über eine Haftpflichtversicherung mit einer D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eckungssumme von mindestens CHF 5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mio. zu verfügen. Dieser Untermietvertra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g trete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nur in Kraft, wenn der Vermieter seine schriftliche Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmung zum Untermietverhältnis erteilt habe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mietvertrag erwerbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Unter-Mieter keinerlei Rechte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mmaterial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">güter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechten (Marken, Design, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">etc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). der Unter-Vermieterin. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jeder Gebrauch dieser Immaterial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">güterrechte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">müsse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorgängig von der Unter-Vermieterin sc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hriftlich genehmigt werden. Soweit in diesem Untermi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">etvertrag nicht ausdrückl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ich etwas anderes ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einbart sei, gä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lten die einsc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hlägigen Bestimmungen von Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">253 ff. des Schweizerische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Obligationenrechts (OR). Für a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lle Streitigkeiten aus diesem Unt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ermietvertrag gelte als Gerichtsstand der Ort der gemieteten Sache.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Beigeladenen wird gemäss Vertrag ein vollständig ausgebauter und für den Betrieb eines Tattoo-Studios ausgerüsteter Raum zur Verfügung gestellt, welchen er nicht verändern darf. G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">emäss Bildern auf der Homepage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin sind d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an die Tätowierer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermieteten Räumlichkeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche über das Ladenlokal der Beschwerdeführerin zu erreichen sind,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> passend zum übrigen Interieur eingerichtet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auf der Homepage findet sich dementsprechend auch der Hinweis: «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Alle unsere Stores sind verschieden gestaltet und eingerichtet in Zusammenarbeit mit kreativen Köpfen und Architek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. In jedem triffst du etwas N</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eues an, aber auch überall die gleiche hohe Qualität. Bestimmt wirst du dich in der herzlichen Atmosphäre sofo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rt wohlfühlen» (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">https://www.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.ch/stores</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Dies verleiht zumindest optisch den Eindruck, dass die Tattoo-Studios und damit auch die Tätowierer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in das Konzept der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingebunden sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Wirtschaftlich betrachtet führte die Vermietung eines vollständig eingerichteten Tattoo-Studios durch die Beschwerdeführerin aber auch dazu, dass der Beigela</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dene lediglich insofern Investitionen zu tätigen hatte, als er sein eigenes Werk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zeug für die Ausübung seiner Tätowier-Tätigkeit beschaffen musste. Erhebliche Investitionen fielen somit nicht an. Ein Inkasso- und Delkredererisiko bestand gemäss Angaben der Beschwerdeführerin sodann ebenfalls nicht, dies weder auf Seiten der Beschwerdeführerin noch auf Seiten des Beigeladenen, da der Zahlungsverkehr fast ausschliesslich mit Bargeld erfolgt(e). Der Beigeladene beschäftigte sodann kein Personal. Soweit ist nicht von einem Unternehmerrisiko auszugehen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Als Merkmale einer selbständigen Erwerbstätigkeit sind aber die im Vertrag ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">einbarte erfolgsgebundene Entschädigung und die Haftung gegenüber Drittper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sonen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zu werten; die Haftung gegenüber Drittpersonen lässt sich einem Vermerk auf der Homepage der Beschwerdeführerin entnehmen («</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Alle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Tätowierer in unse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ren Studios [mit Ausnahme der Praktikanten]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> arbeiten als Freelancer auf eigene Kosten und auf eigenes Risiko. Bei allfällig auftretenden Problemen haften die Künstler selber und ausschliesslich. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> lehnt jede Verantwortung und Gewähr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">leistung im Zusammenhang mit den Tätowierungsarbeiten ab und verweist die Kunden für allfällige Haftungsansprüche direkt an den jeweiligen Künstler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">[</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">https://www.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">.ch/artists.html</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">]). Gemäss Vertrag war der Beigeladene in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">diesem Zusammenhang verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens Fr. 5 Mio. abzuschliessen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Kommt hinzu, dass die im Vertrag vereinbarte Mindestmiete von Fr. 5'000.-- pro Monat bei einer Kündigungsfrist von sechs Monaten ein gewisses Verlustrisiko darstellt. Dieser Vertragspunkt soll gemäss Vorbringen des Beigeladenen in der Stellungnahme vom 25. Mai 2017 jedoch nicht den tatsächlich gelebten Verhält</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nissen entsprochen haben. Er habe nie eine Mindestmiete bezahlt; wenn er keine Kunden gehabt habe, habe er nichts bezahlt (E. 2.5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber fällt als Kriterium für eine unselbständige Erwerbstätigkeit ins Gewicht, dass die Beschwerdeführerin die Zahlungsmodalitäten gemäss ihrer Homepage im Wesentlichen vorgibt: Die Vorauszahlung könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar oder mit Karte bezahlt werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Mindestpreis für ein Tattoo betrage Fr. 150.-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-, u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m höchst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mögliche Qualität der verwendeten Materialien zu gewährleisten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im Preis inbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">griffen seien die Beratung u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd, je nach Motiv, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erstellung der Vorlage durch Fotomontage oder Zeichnung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Garantie der Einhaltung strengster Hygiene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorschriften</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verwendung von Materialien auf höchstem Qualitätsstandard</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verwendung von biologischen Farbstoffen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und – f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alls notwendig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das kostenlose Nachstechen bis zu einem Jahr nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ersten Termin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einbarung eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tätowiertermins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei eine Anzahlung von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">50.-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> pro gebuchte Stunde, maximal </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">350.-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu leisten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welche dann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beim Bezahlen des Tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">toos wieder angerechnet werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Motiv </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne «von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uns</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">» (das heisst von der Beschwerdeführerin beziehungsweise den Künstlern) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rfen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kostenlos, wobei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ebenfalls eine Anzahlung von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">50.-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> pro Stunde v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlangt werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche nach dem Steche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n wieder angerechnet werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin bestimmt sodann, dass bei Nichterscheinen zum vereinbarten Termin und falls dieser Termin nicht mindestens zwei Arbeitstage (48 Stunden) im Voraus via absagen@X.___.ch abgemeldet werde, die Anzahlung verfalle. Erfolge die Abmeldung eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tätowiertermins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mehr als zwei Arbeitstage im Voraus, werde die Anzahlung in Form eines Gutscheins zurückerstattet. Sollte sich die Kun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">din/der Kunde das «von uns» (der Beschwerdeführerin beziehungsweise den Künstlern) entworfene Motiv schliesslich nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lassen, verfalle die Anzahlung für den Entwurf ebenfalls (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">https://</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">www.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.ch/Prices.html</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Tag des Stechens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei nur Barzahlung möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">https://www.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.ch/faq-tattoo.html</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Diese Vorgaben belegen, dass die Tätowierer in der Gestaltung der Zahlungsmo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dalitäten nicht frei sind. Damit lassen sich auch die Schilderungen des Beigela</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denen in der Stellungnahme vom 25. Mai 2017, mit der Preisgestaltung und dem Zahlungsverkehr praktisch nichts zu tun gehabt zu haben (E. 2.5), vereinbaren. Die Vorgaben der Beschwerdeführerin bei der Preisgestaltung hängen gemäss ihren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eigenen Angaben insbesondere damit zusammen, dass sie eine höchstmög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Qualität der verwendeten Materialien gewährleisten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> möchte. Sie steht daher mit ihrem eigenen Namen für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einhaltung strengster Hygienevorschriften</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verwendung von Materialien auf höchstem Qualitätsstandard</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung von biologischen Farbstoffen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein. Im Mietzins inbegriffen sind denn auch die Kosten für Ausrüstungen und Verbrauchsmaterialien. All dies unterstreicht zusätzlich die organisatorische Einbindung der Tätowierer in das Konzept der Beschwerdeführerin (vgl. E. 4.1), was als Ausdruck eines Unterordnungsverhält</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisses zu werten ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dass gewisse Tätowierer über eigene Kunden verfügen – sei dies aufgrund ihres Bekanntheitsstatus vor oder infolge Akquirierung eigener Kunden nach Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mietung bei der Beschwerdeführerin –, mag zutreffen. Eine Vermittlung von Kun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">den durch die Beschwerdeführerin findet jedoch ebenfalls statt, zumal die Beschwerdeführerin auf ihrer Homepage die Möglichkeit anbietet, direkt mit ihr Kontakt aufzunehmen (online, per Telefon oder im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">store</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">), und im Vertrag explizit geregelt wird, dass im Mietzins auch die Kosten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">für den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Empfangsraum, für die Entgegenna</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">hme von Telefonaten und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Vereinbarung von Terminen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">inbegriffen seien. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ist sodann davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin aufgrund ihres Bekanntheitsgrades insgesamt betrachtet eine viel grössere und breitere Masse an potentiellen Neukunden zu erreichen vermag als die Tätowierer selbst. Das Vorbringen der Beschwerdeführerin, es erfolge keine regelmässige Zuweisung von Kunden durch sie selbst (Urk. 1 S. 4), vermag daher nicht zu überzeugen. Das Vorbringen überzeugt umso mehr nicht, als sich der Beigeladene gemäss Vertrag auch an die Vorgaben der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin betreffend die Öffnungszeiten in ihrem Shop zu halten hatte. Damit bestand eine gewisse Präsenzpflicht des Beigeladenen. Andernfalls hätte die Beschwerdeführerin kaum gewährleisten können, dass die Kunden auch spontane Termine hätten wahrnehmen können, wofür sie auf ihrer Homepage aber wirbt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">https://</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">www.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">.ch/neues-tattoo.html</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">). Zuletzt ist noch darauf hinzuweisen, dass von einer Pflicht der eingemieteten Tätowierer zur persönlichen Aufgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">erfüllung auszugehen ist, wirbt die Beschwerdeführerin auf ihrer Homepage doch ausdrücklich mit deren Namen und spielt die persönliche Erfüllung bei dieser künstlerischen Tätigkeit eine wesentliche Rolle.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kriterien für und gegen eine selbständige Erwerbstätigkeit sind gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der abzuwägen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samt betrachtet überwiegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Merkmale für eine unselb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständige Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbstätigkeit des Beigeladenen, da die arbeitsorganisato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rische Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bindung und damit das Abhängigkeitsverhältnis im Vordergrund steht und vom festgestellten Unternehmerrisiko nicht aufgewogen werden kann. Was das Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmerrisiko anbelangt, ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin die Angaben des Beigeladenen in der Stellungnahme vom 25. Mai 2017, er habe keine Mindestmiete bezahlen müssen (Urk. 16), nicht bestritt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie hatte zwar in ihrer Beschwerde vorgebracht, es habe ein schwieriges Verhältnis mit dem Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geladenen bestanden, nachdem das Mietverhältnis im Dezember (2015) aufgelöst worden sei, weil sich dieser unter anderem unangenehm auffallend gegenüber dem Personal der Beschwerdeführerin verhalten habe und eine Weiterführung des Verhältnisses nicht mehr zumutbar gewesen sei. Es sei zu vermuten, dieser habe selbst mit unzutreffenden Sachverhaltsangaben sein ursprüngliches Gesuch um Erfassung als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbständigerwerbender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unterlaufen, um der Beschwerdeführerin «eins auszuwischen» und absprachewidrig sich einen Kostenvorte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">il zu erstreiten (Urk. 1 S. 3). Dennoch liess sich die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin nach der Stellungnahme des Beigeladenen nicht mehr vernehmen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdegegnerin beizupflichten, dass die Tätigkeit des Beigeladenen in den Räumlichkeiten der B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eschwerdeführerin ab dem 1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2015 als unselbständige Erwerbstätigkeit zu qualifizieren ist.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Damit ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Orlando </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rabaglio</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>HurstMuraro</p><p></p></div> </div></body></html>