{"Signatur": "VS_BZG_999", "Spider": "VS_Gerichte", "Datum": "2019-08-20", "PDF": {"Datei": "VS_Gerichte/VS_BZG_999_C1-18-245_2019-08-20.pdf", "URL": "https://api-justsearche.vs.ch/api/documents/a39710b62e9bcaf1bcfeed5393b64236/file/", "Checksum": "9552417412bf5c7f51d5ae463a6534ba"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["C1 18 245"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Wallis Sonstiges Gericht Sonstige Kammer 20.08.2019 C1 18 245"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Valais Autre tribunal Autre chambre 20.08.2019 C1 18 245"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Vallese Altro tribunale Altro camera 20.08.2019 C1 18 245"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Wallis Sonstiges Gericht Sonstige Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Valais Autre tribunal Autre chambre"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Vallese Altro tribunale Altro camera"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "KGVS Z1 Zivilrecht ordentlich"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "- 10 - fristlose K\u00fcndigung verstanden werden, auch weil der Berufungsbeklagte den Beru- fungskl\u00e4ger bei dessen Erscheinen am Arbeitsplatz nicht mehr arbeiten liess. Seine E-Mail vom 12. Januar 2012 betitelte der Berufungskl\u00e4ger mit \u00abIhre fristlose K\u00fcndigung des Arbeitsvertrages\u00bb und er beschwerte sich darin, dass ihn der Berufungsbeklagte nicht mehr habe arbeiten lassen mit der Begr\u00fcndung, es sei kein Arbeitsvertrag zustande gekommen, welches Vorgehen einer fristlosen Entlassung gleichkomme, wogegen er nochmals protestiere und weiterhin seine Arbeit anbiete (S. 78). In seiner Antwort per E-Mail vom 12. Januar 2012 10:24 Uhr warf ihm der Berufungsbeklagte vor, den abge- machten Vertrag nicht eingehalten zu haben, ohne die fristlose K\u00fcndigung als solche in Abrede zu stellen (S. 79). Mithin best\u00e4tigte er damit im Ergebnis seine fristlose K\u00fcndi- gung. Vorliegend stellt die fristlose Entlassung gleichzeitig eine missbr\u00e4uchliche K\u00fcndigung im Sinne von Art. 336 Abs. 1 lit. d OR dar, da der Berufungsbeklagte als Arbeitgeber dem Berufungskl\u00e4ger k\u00fcndigte, weil dieser als Arbeitnehmer den ihm rechtlich zustehenden Mindestlohn geltend gemacht hatte (s. die zutreffenden E. 3.2 und 3.3 des Arbeitsge- richts sowie nachstehende E. 2.4). 2.4 Bei den vom Berufungskl\u00e4ger verlangten Fr. 4'800.-- pro Monat zuz\u00fcglich 13. Mo- natslohn handelte es sich, was unbestritten ist, laut Art. 10 Abs. 1/IV und Art. 13 L-GAV 2012 um den Mindestlohn f\u00fcr einen Koch mit seinen Qualifikationen. Der Berufungskl\u00e4- ger hat dazu in seiner Befragung klar und widerspruchsfrei ausgesagt, es sei dieser Mi-"}], "ScrapyJob": "446973/52/1612", "Zeit UTC": "21.12.2024 03:35:58", "Checksum": "7164a9278f202f5d03f71745214ce493"}