<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird eingeladen zu prüfen, wie die Wirtschaftszentren Basel und Zürich im Hinblick auf die TGV- und ICE-Verbindungen aus dem Raum Elsass-Mannheim möglichst rasch hochgeschwindigkeitstauglich verbunden werden können und wie die Weiterführung in Richtung Gotthard-Basistunnel erfolgen soll.</p><p>Insbesondere bitten wir auch um die Beantwortung der Fragen:</p><p>- ob der Bundesrat die Meinung der Postulanten teilt, dass die Schweiz in den nächsten 10 bis 15 Jahren im europäischen Bahntransit eine untergeordnete Rolle spielen wird, wenn Basel und Zürich nicht hochgeschwindigkeitstauglich miteinander verbunden werden und eine Weiterführung Richtung Gotthard-Basistunnel nicht sichergestellt ist;</p><p>- wie und - im Hinblick auf weitere Projekte des öffentlichen Verkehrs - in welcher Prioritätenfolge er angesichts der angespannten Bundesfinanzen sicherstellen will, dass die beiden wirtschaftlichen Zentren Basel und Zürich sinnvoll, d. h. hochgeschwindigkeitstauglich, ins europäische Hochgeschwindigkeitsnetz integriert werden;</p><p>- welche Bedeutung er in diesem Zusammenhang einem zweiten Juradurchstich beimisst, mit welcher Priorität und in welcher Region er die Realisierung eines solchen verfolgt.</p><p>Falls er diese Meinung nicht teilt, bitten wir um Aufschluss über die Gründe, die dies unwahrscheinlich erscheinen lassen, und gegebenenfalls darüber, welche Massnahmen er zu ergreifen gedenkt, um die Umfahrung der Schweiz zu verhindern.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2>Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.