<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">8C_753/2008 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 4. Februar 2009 </div> <div class="para">I. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Ursprung, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichterin Niquille, Bundesrichter Maillard, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Durizzo. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">L.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwältin Christine Fleisch, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 5. August 2008. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass die IV-Stelle des Kantons Zürich den Anspruch des L.________, geboren 1971, auf eine Invalidenrente mit Verfügung vom 16. August 2007 abgelehnt hat, </div> <div class="para">dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 5. August 2008 abgewiesen hat, </div> <div class="para">dass L.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen lässt mit dem Antrag, unter Aufhebung des angefochtenen Entscheides sei ihm mit Wirkung ab Juni 2005 eine Dreiviertelsrente zuzusprechen, </div> <div class="para">dass die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde schliesst, während das Bundesamt für Sozialversicherungen auf eine Vernehmlassung verzichtet, </div> <div class="para">dass das Bundesgericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege mit Verfügung vom 1. Dezember 2008 abgewiesen hat, </div> <div class="para">dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (<span class="artref">Art. 82 ff. BGG</span>) wegen Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG erhoben werden kann, </div> <div class="para">dass das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>), und deren Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen nur berichtigen oder ergänzen kann, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> beruht (<span class="artref">Art. 105 Abs. 2 BGG</span>), </div> <div class="para">dass das kantonale Gericht die zur Beurteilung des Rentenanspruchs erforderlichen Rechtsgrundlagen zutreffend dargelegt hat (<span class="artref">Art. 109 Abs. 3 BGG</span>), </div> <div class="para">dass die Feststellung des Gesundheitsschadens, d.h. die Befunderhebung, die gestützt darauf gestellte Diagnose, die ärztliche Stellungnahme zu dem noch vorhandenen Leistungsvermögen oder (bei psychischen Gesundheitsschäden) zur Verfügbarkeit von Ressourcen der versicherten Person sowie die aufgrund der medizinischen Untersuchungen gerichtlich festgestellte Arbeits(un)fähigkeit Tatfragen betreffen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=35&amp;from_date=03.02.2009&amp;to_date=22.02.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-V-393%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page393">BGE 132 V 393</a> E. 3.2 S. 398), </div> <div class="para">dass diese sich nach der dargelegten Regelung der Kognition einer Überprüfung durch das Bundesgericht weitgehend entziehen, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer geltend macht, die Vorinstanz habe den Bericht des Kantonsspitals X.________ über die Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) vom 24. Oktober 2007 bezüglich der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit falsch interpretiert, und dazu eine Stellungnahme des Kantonsspitals X.________ vom 9. September 2008 einreicht, </div> <div class="para">dass dem Beschwerdeführer im Bericht über die EFL in einer den Kniebeschwerden angepassten Tätigkeit keine höhere Arbeitsfähigkeit als in der angestammten Tätigkeit im Reinigungsdienst attestiert wird, indessen ohne dass dies begründet würde, allerdings mit dem Zusatz, dass eine Verbesserung möglich sei, </div> <div class="para">dass aus der nachgereichten Stellungnahme, deren Zulässigkeit offen bleiben kann (<span class="artref">Art. 99 BGG</span>), hervorgeht, dass eine vorwiegend sitzende Tätigkeit nicht über einen Zeitraum von 8-9 Stunden täglich zugemutet werden könne, </div> <div class="para">dass gestützt darauf letztlich unklar bleibt, in welchem zeitlichen Umfang der Beschwerdeführer gemäss dem Bericht der EFL arbeitsfähig ist, </div> <div class="para">dass demgegenüber den medizinischen Akten, welche das kantonale Gericht einlässlich gewürdigt hat, weitgehend übereinstimmend zu entnehmen ist, dass der Beschwerdeführer in einer überwiegend sitzenden Tätigkeit mit Geh- und Stehphasen und den üblichen Pausen zu 100 % arbeitsfähig ist (Bericht der Universitätsklinik Y.________ vom 14. April 2005, Bericht von SUVA-Kreisarzt-Stellvertreter Dr. med. U.________ vom 10. Januar 2006), beziehungsweise in einer rein sitzenden Tätigkeit ein Arbeitspensum von 85 % versehen kann (vom Beschwerdeführer veranlasstes Gutachten des Dr. med. J.________ vom 14. Juni 2004), </div> <div class="para">dass sich das kantonale Gericht auch zur geltend gemachten Rückenproblematik zutreffend geäussert und dargelegt hat, dass sich anlässlich der Untersuchung durch Dr. med. J.________ keine Hinweise auf entsprechende Funktionsausfälle oder Bewegungseinschränkungen ergaben und gemäss Bericht des Hausarztes Dr. med. D.________ vom 28. März 2007 die seit 2003 bestehenden Rücken- und Nackenbeschwerden sich nicht auf die Arbeitsfähigkeit auswirken, </div> <div class="para">dass somit eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit durch Rückenbeschwerden bis zum Erlass der Verfügung vom 16. August 2007, welcher Zeitpunkt für die richterliche Überprüfungsbefugnis massgebend ist (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=35&amp;from_date=03.02.2009&amp;to_date=22.02.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F129-V-167%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page167">BGE 129 V 167</a> E. 1 S. 169), nicht ausgewiesen ist und weitere diesbezügliche Abklärungen nicht erforderlich waren, </div> <div class="para">dass der Vorwurf der mangelhaften Würdigung der medizinischen Akten unberechtigt ist, </div> <div class="para">dass die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung unter diesen Umständen nicht offensichtlich unrichtig und daher für das Bundesgericht verbindlich ist, </div> <div class="para">dass sich der gestützt auf eine Arbeitsfähigkeit von 100 % vorgenommene vorinstanzliche Einkommensvergleich nicht beanstanden lässt, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, der GastroSocial Ausgleichskasse und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 4. Februar 2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Ursprung Durizzo </div> </div></body></html>