<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, ein Konzept zur Gewährleistung der langfristigen Sicherheit vor Naturgefahren zu erarbeiten.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat am 28. September 2007 eine Aussprache über die anstehenden Aufgaben in der Naturgefahrenprävention geführt und dabei Folgendes beschlossen:</p><p>- Für den Schutz vor Naturgefahren sollen in den kommenden Jahren mehr Mittel zur Verfügung gestellt werden, als dies in der bisherigen Finanzplanung vorgesehen war. Die Erhöhungen der Voranschlagskredite wie auch der vierjährigen Rahmenkredite für die erste NFA-Periode 2008-2011 werden den eidgenössischen Räten per Nachmeldung zum Voranschlag 2008 unterbreitet.</p><p>- Um den Finanzbedarf auf Bundesebene im Bereich der Gefahrenprävention langfristig sicherzustellen, sollen mögliche Formen einer alternativen Finanzierung geprüft werden. Diese sollten den ordentlichen Bundeshaushalt ab der 2. NFA-Periode (2012-2015) weitestgehend entlasten.</p><p>Der Bundesrat hat zudem zur Kenntnis genommen, dass mehrere grosse Schutzbauten in absehbarer Zeit erneuert werden müssen, damit ihr Schutzniveau den heutigen Anforderungen erneut genügt. Er hat in diesem Zusammenhang das UVEK beauftragt, bis Ende Jahr Entscheidungsgrundlagen zum Projekt der dritten Rhonekorrektion und dessen Finanzierung vorzulegen. Zu den übrigen sanierungsbedürftigen Werken, die in der Planung weniger weit fortgeschritten sind, wird er jeweils gesondert eine spezifische Botschaft über die Bundesbeteiligung zuhanden des Parlamentes verabschieden.</p><p>Ein umfassendes Konzept zur Gewährleistung der langfristigen Sicherheit vor Naturgefahren, wie es der Motionär fordert, ist zurzeit bei der Nationalen Plattform Naturgefahren (Planat) in Bearbeitung. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um ein nationales Präventionsprogramm, welches sich auf den Synthesebericht der Planat vom 11. November 2004 "Strategie Naturgefahren Schweiz" sowie auf das Konzept des integralen Risikomanagements des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz stützt. Das Präventionsprogramm kann allerdings erst fertiggestellt werden, wenn die Gefahrenkarten vollständig vorliegen. Diese zeigen auf, welche Siedlungsräume und Infrastrukturanlagen durch Naturgefahren bedroht sind, und sollen bis 2011 schweizweit verfügbar sein.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.