<h2>SubmittedText<h2><p>In der September-Ausgabe der Zeitung "Confédéré", des offiziellen Organs der Walliser FDP, erschien eine Abbildung mit dem Foto von Nationalrat Oskar Freysinger (Schweizer Bürger mit österreichischem Vater) neben jenem von Adolf Hitler. Diese Abbildung wurde zusammen mit einem von Adolphe Ribordy unterzeichneten Leitartikel veröffentlicht und enthält die folgende Schlagzeile: "Österreicher: Wir haben das schon mal erlebt!" ("Autrichiens: On a déjà donné!")</p><p>Am 5. September intervenierte der österreichische Botschafter in der Schweiz bei der "Confédéré" und sorgte dafür, dass die Abbildung von deren Internetseite entfernt wird. Im Wallis wurden seither einige Plakate mit dieser Abbildung angeschlagen.</p><p>Der Interpellant möchte von der Regierung wissen:</p><p>1. ob diese Beleidigung des österreichischen Volks die Beziehungen zwischen den beiden Ländern im Hinblick auf die Zusammenarbeit für die Euro 2008 getrübt hat.</p><p>2. ob die Regierung beabsichtigt, bei der "Confédéré" zu intervenieren und ein solches Verhalten, das unserem Land grossen Schaden zufügen könnte, zu verurteilen.</p><p>3. was sie sonst unternehmen will, um den Schaden, der durch diese Beleidigung entstanden ist, zu beheben.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Unabhängig von ihrem Kontext steht ausser Frage, dass eine derartige Anspielung deplatziert ist. Die bilateralen Beziehungen zu Österreich und die Zusammenarbeit im Hinblick auf die gemeinsame Durchführung der Euro 2008 gestalten sich sehr eng und konstruktiv. Eine offizielle Reaktion von österreichischer Seite gegenüber den Bundesbehörden ist nicht erfolgt. In den österreichischen Medien wurde die Angelegenheit lediglich am Rande notiert und gab zu keinen weiteren Diskussionen Anlass. Der Bundesrat betrachtet diese Angelegenheit als erledigt.</p>  Antwort des Bundesrates.