<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2020.00030</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>III. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens<br/>Ersatzrichterin Curiger<br/>Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">18. November 2020</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Noëlle </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Cerletti</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur Bülach</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Sonnmattstrasse 5, Postfach, 8180 Bülach</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1959 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> absolvierte im Kosovo eine Ausbildung zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daktylographin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/38/2) und war seit Januar 2009 als Deckenmonteu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin mit einem 100 %-Pensum bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH tätig (Urk. 8/38/3). Am 31. Juli 2012 bekam die Versicherte bei der Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beit von einer langen Eisenstange einen Schlag auf den rechten Unterarm (Urk. 8/46/2-19 S. 2) und meldete sich am 30. Oktober 2014 unter Hinweis auf Beschwerden an den oberen Extremitäten zum Bezug von Leistungen der Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung an (Urk. 8/3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Mit Verfügung vom 10. November 2016 (Urk. 8/54) verneinte die IV-Stelle einen Leistungsanspruch der Versicherten. Die dagegen e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rhobene Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde (Urk. (8/55/3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-14) wies das hiesige Gericht mit Urteil vom 26. September 2017 (Urk. 8/64) ab. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bundesgericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestätigte diesen Entscheid mit Urteil vom 29. Juni 2018 (Urk. 8/67).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 24. August 2018 meldete sich die Versicherte erneut bei der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/69). Die IV-Stelle trat mit Vorbescheid vom 31. August 2018 (Urk. 8/73) unter Hinweis auf das Fehlen einer längerdau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ernden Verschlechterung des Gesundheitszustand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf das Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Versicherten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht ein, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wogegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letztere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 28. September 2018 Einwand (Urk. 8/75, Urk. 8/77) erhob. In der Folge tätigte die IV-Stelle erwerbliche und medizinische Abklärungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und wies mit Vorbescheid vom 8. Mai</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2019 (Urk. 8/92) das Leistungsbegehren ab, wogegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Versicherte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 12. Juni 2019 Einwand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/96)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erhob und weitere Arztberichte (Urk. 8/100) einreichte. Am 29. November 2019 verneinte die IV-Stelle verfügungsweise einen Leistungsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch der Versicherten (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 15. Januar 2020 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es sei die Verfügung vom 29. November 2019 aufzuheben und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihr die gesetzlichen Leistungen, insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere eine Invalidenrente, auszurichten. Eventuell sei vom hiesigen Gericht ein rheumatologisches/orthopädisches Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(inklusive EFL) in Auftrag zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geben, subeventuell sei die Angelegenheit zur weiteren Abklärung und Neuent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (S. 2). Mit Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort vom 27. März 2020 (Urk. 7) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde. Die Beschwerdeführerin erstattete am 19. August 2020 Replik (Urk. 12), wobei die Beschwerdegegnerin am 23. September 2020 auf das Einreichen einer Duplik verzichtete (Urk. 14).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person in einer für den An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch erheblichen Weise geändert hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ergibt die Prüfung durch die Verwaltung, dass die Vorbringen der versicherten Person nicht glaubhaft sind, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX212"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funktio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Nach Art. 49 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beurteilen die RAD die medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie wür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Berichte sind versicherungsinterne Dokumente, die von Art. 44 ATSG be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treffend Gutachten nicht erfasst werden; die in dieser Norm vorgesehenen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahrensregeln entfalten daher bei Einholung von RAD-Berichten keine Wirkung (Urteil des Bundesgerichts 8C_385/2014 vom 16. September 2014 E. 4.2.1 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weis auf BGE 135 V 254 E. 3.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem exter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 134 V 231</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 210</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hören – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Okto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 225</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 465</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die leistungsabweisende Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29. November 2019 (Urk. 2) damit, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass die Ausübung der bisherigen Tätigkeit aufgrund der Erkrankungen nicht mehr möglich sei, eine leichte Verrichtung ohne regelmässige He</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be-/Tragebelastungen über 10 kg und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne häufige die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">linke Schulter/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lendenwirbelsäule (LWS) belastende Zwangshaltungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jedoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu 100 % zumutbar sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf den Einkommensvergleich resultiere ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 17 %. Abgesehen von den seitens des Spitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnostizierten sehr kurzzeitigen Episoden von U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heiten auf den Beinen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätten die durchgeführten Untersuchungen keine weiteren Auffällig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten gezeigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es sei sodann auf das Bundesgerichtsurteil vom 29. Juni 2018 hinzuweisen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Minderung von 20 % für vermehrten Pausenbedarf erwähnt sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 1 f.).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort präzisierte die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin, dass in einer angepassten Tätigkeit von einer Arbeitsfähigkeit von 80 % auszugehen sei. Im Weiteren hielt sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fest, dass der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH Physikalische Medizin und Rehabilitation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 28. April 2017 gewürdigt habe (Urk. 7 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in einer ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeit zu maximal 50 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% arbeitsfähig (S. 7 Ziff. 20). D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Beschwerdegegnerin habe sich nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in rechtsgenüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Weise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">attestierten Arbeitsunfähigkeit von 50 % auseinandergesetzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sondern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lediglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf die Berichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Spitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingegangen (S. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ziff. 13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vgl. auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 12 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 3 ff. Ziff. 4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im Weiteren habe die Beschwerdegegnerin auf die im Bundesgerichtsurteil vom 29. Juni 2018 erwähnte Minderung von 20 % für vermehrten Pausenbedarf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hingewiesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche sich ihrerseits auf einen Bericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2015 abstützt. Ein solch selektives Vorgehen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beizug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von veralteten Berichten sei nicht rechtsgenüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">end</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1 S. 5 Ziff. 13.1 ff.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sollte das Gericht zum Schluss kommen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass die Beurteilung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungszusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausreichend sein sollte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, so sei eine externe Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung der Beschwerdeführerin in Form eines Gerichtsgutachtens respektive die Rückweisung an die Beschwerdegegnerin zwecks weiterer Abklärungen und Neuentscheidung erforderlich (S. 7 Ziff. 19).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwischen den Parteien ist unbestritten, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der leistungsabweisenden Verfügung vom 10. November 2016 (Urk. 8/54) verändert hat und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zudem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgrund von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schulterbeschwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihrer angestammten Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Deckenmonteurin nicht mehr arbeitsfähig ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Strittig ist demgegenüber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in welchem Umfang die Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übung von angepassten Verrichtungen zumutbar ist. Während die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diesbezüglich von einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0%igen Arbeitsfähigkeit ausgeht, postuliert die Beschwerdeführerin eine solche von maximal 50 % (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7 S. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 7 Ziff. 20).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nannte in ihrem Bericht vom 28. April 2017 (Urk. 8/68/1-2) folgende Diagnosen (S. 1): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Peria</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rthropathia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">humeroscapularis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">polytendinotica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Pulley</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-Läsion der Bizepssehne beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Totalruptur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Subscapularissehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, Partialruptur der Supraspinatussehne links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Syndrom bei aktivierter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Osteochondrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> L2/3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Restless-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Legs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">labile depressive Entwicklung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärztin führte aus, dass aktuell die Schmerzen im Bereich der linken Schulter mit stark eingeschränkter Beweglichkeit und beträchtlichen Ruhe- respektive nächtlichen Schmerzen im Vordergrund stünden. Die Schulterschmerzen seien permanent vorhanden mit periodischer Aktivierung rechts und links, möglicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise je nach Belastung. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Beschwerdeführerin sei wegen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wechselnden rechts ausgeprägten nächtlichen Schmerzen in der Schlafruhe gestört, wobei ihre Aktivität auch tagsüber reduziert sei. Die Beweglichkeit beider Schultergelenke sei eingeschränkt, aktuell links stärker, wobei die Elevation seitlich nur bis knapp </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">90 Grad mö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">glich sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Infolge der Bewegungseinschränkungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestünden ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dehnte muskuläre Verspannungen mit multiplen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tendomyosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Nackenbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich, weniger auch lumbal. Radiologisch seien zudem deutliche degenerative Veränderungen mit aktivierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteochondrosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> L2/3 sowie Spondylosen prak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch in allen lumbalen Segmenten mit Protrusionen L1/2 und L5/S1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erkennbar (S. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die krampfartigen Muskelschmerzen in beiden Beinen (vor allem Waden) im Rahmen eines Restless-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Legs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Syndroms hätten bis anhin trotz hochdosierten Analgetika, Magnesiums und Muskelrelaxans nicht wesentlich beeinflusst werden können (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Weiteren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hielt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass die Beschwerdeführerin aufgrund der limitierten Belastbarkeit der oberen und unteren Extremitäten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Rückens nicht in der Lage sei, körperlich belastende Arbeiten auszuüben. Eine angepasste Tätigkeit wäre jedoch zu 50 % halbtags zumutbar (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht der Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 26. November 2017 (Urk. 8/68/5-7) wurden folgende Diagnosen aufgeführt (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf transitorische ischämische Attacke am 24. November 2017, ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">thrombotische Vorbehandlung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Klinik: Verschwommensehen, Schwindel mit Fallneig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ung, bei Ankunft NIHSS 0/42 Punkte</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">cMRI</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> 24. November 2017: keine Ischämie oder Blutung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ätiologie: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">unklar bei ausstehendem 7-Tage-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">EKG</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">vaskuläre Risikofaktoren: Nikotinkonsum, Hypercholesterinämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte führten aus, dass in der neurologischen Untersuchung kein fokal-neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rologisches Defizit bestanden habe und sich im Schädel-MRI keine Ischämie oder Blutung gezeigt habe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die transthorakale Echokardiographie sei ohne erklärbaren Befund gewesen. Für eine erweiterte kardiologische Untersuchung werde die Beschwerdeführerin von der Herzklinik aufgeboten. Am 26. November </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> symptomfrei n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach Hause entlassen worden (S. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 19. November 2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> äusserte sich Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erneut zum Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin und hielt fest, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Anamnese und die ak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuelle Situa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion dem Bericht von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> April 2017 entnommen werden könnten. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie einzigen seit der letzten IV-Beurteilung neu aufgetretenen Beschwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Lumbalgien mi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t Ausstrahlungen in beide Beine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche für die teilweise recht atypischen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden in beiden Unterschenkeln und Füssen mindestens zum Teil verant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wortlich seien. Radiologisch bestünden degenerative </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">LWS-Veränderungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Protrusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Bandscheibe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> L1/2 und L5/S1 sowie Facettengel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nksarthrosen nach distal zunehmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche die Rückenbeschwerden hinreichend erklärten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die nächtlichen, teilweise krampfartigen Unterschenkelschmerzen beidseits könnten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mindestens teilweise im Rahmen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumbospondylogenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Symptome interpretiert werden. Damit könnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Diagnose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumbospondyl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Syndrom bei Protrusione</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> L1/2 und L5/S1 sowie aktivierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteochondrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> L2/3 korrigiert werden. Ansonsten sei die gesamte Situation bezüglich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsbelastung und des Gesundheitszustands ähnlich, wie im Brief vom 17. April</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegeben (Urk. 8/79).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Orthop</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Chirurgie und Traumatologie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in seiner Stellungnahme vom 25. April 2019 (Urk. 8/91/4-5) folgende Dia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gnosen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">degenerative Veränderungen der Wirbelsäule</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">partielle Rotatorenmanschettenruptur der linken Schulter</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">labile depressive Entwicklung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte aus, dass keine neuen radiologischen Befunde vorlägen und die Befunde von 2017 bereits bekannt gewesen seien. In ihrem Arztbericht vom 19. November 2018 gehe Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf die Situation von 2017 ein und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumbospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Syndrom bei Protrusionen L1/2 und L5/S1 sowie eine aktivierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteochondrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> L2/3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnostiziert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Da letztere der konser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vativen Behandlung gut zugänglich sei, verblieben degenerative Verä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nderungen der Wirbelsäule, die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das alterstypische Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> überstiegen. An der linken Schulter zeige sich im MRI vom 20. April 2017 eine partielle Rotatoren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">man</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schettenruptur, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jedoch zu keiner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Muskelathrophie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geführt habe, was als Schonungszeichen zu werten wäre. Die labile depressive Entwicklung sei nicht von wesentlichem Krankheitswert, wobei keine entsprechenden psychopatho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Befunde vorlägen und keine fachspezifische Therapie implementiert se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i. Um eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> überlastungsbedingte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Aktivierung der Arthrosen vorzubeugen, sollte eine wirbelsäulen- und schulterfreundliche Tätigkeit ausgeübt werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Weiteren hielt der RAD-Arzt fest, dass die bisherige Tätigkeit als Decken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">monteurin zu sehr schulterbelastend sei, weshalb eine 100%ige Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit seit April 2014 vorliege. In einer leichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ohne regelmässige He</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be-/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tragebelastungen über 10 kg und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ohne häufige die linke Schulter und die LWS belastende Zwangshaltungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tätigkeiten (längeres Arbeiten in weiter Armvor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halte, Überkopfarbeit, repetitive Rotationsbewegungen) bestehe ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e durchge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de 0%ige Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Leitender Arzt Neurologie am Spital</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 27. Juni 2019 (Urk. 8/100/1-2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgende Diagnose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sehr kurzzeitige Episoden von Unsicherheit auf den Beinen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> retrospektiv möglicherweise gepaart mit einem Tinnitus</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Differenzialdiagnose: beginnender M. Menière, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">cervikogen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, orthostatisch</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Arzt führte aus, dass die unruhigen Beine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Ri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">votril</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verschwunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lägen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hinweise auf einen Lagerungsschwindel, eine peripher- oder zentral-vestibuläre Dysfunktion, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subclavian-Steal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder eine orthosta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tische Dy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regulation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Falls tatsächlich der retrospektiv erhobene Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hang zum Tinnitus bes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tehe, könnte ein beginnender M. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Menière </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ursache der Symptomatik sein. Eine gelegentliche Präsynkope sei auch möglich und könnte ebenfalls als Erklärung dienen. Bei den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cervikovertebralen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerden könnte gelegentlich auch ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cervikogener</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schwindel auftreten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Leitender Arzt Innere Medizin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Kardiologie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am Spital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte in seinem Bericht vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 24. Juli 2019 (Urk. 8/100/3) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich im Rahmen des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zwischen 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 19. Juli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durchgeführten Langzeit-EKG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s kein Hinweis auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rhyt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mogene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ursache der rezidivierenden Gefühlsstörungen und Ga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherheiten mit Taumelgefühl </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gefu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 10. Oktober 2019 äusserte sich RAD-Arzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu den Berichten des Spitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 3.5-6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und führte aus, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sehr kurzzeitige Episoden von Unsicherheit auf den Beinen, retrospektiv möglicherweise gepaart mit einem Tinnitus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostiziert habe und die entsprechend durchgeführten Untersuchungen keine weiteren Auffälligkeiten ergeben hätte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Ein länger dau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ernder Gesundheitsschaden sei somit nicht zu erkennen. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe im Langzeit-EKG keine Auffälligkeiten gefunden, weshalb kein entsprechender Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschaden ausgewiesen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/103/2-3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nter Hinweis auf eine Bitte um Ergänzung zur 80%igen Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in angepasster Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gemäss Urteil des hiesigen Gerichts vom 26. September 2017, ges</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ützt durch das Bundesgerichtsurteil vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. Juni 2018,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte der RAD-Arzt am 20. November 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus, dass sich die Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus 100 % zeitlicher Anwesenheit a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Arbeitsstelle, aber Minderung des Rendements von 20 % wegen des vermeh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rten Pausenbedarfs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zusammensetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e. Es sei auf das Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichtsurteil und die vorinstanzliche Rechtsprechung mit der zugrunde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ärztlichen Dokumentation zu verweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der RAD-Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> - welcher die Beschwerdeführerin nicht persönlich untersuchte -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> äusserte sich in seiner Stellungnahme vom 25. April 2019 (Urk. 8/9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1/4-5) zur Einschätzung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er auf die von ihr am 19. November 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 28. April 2017 aufgeführten Diagnosen Bezug nahm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Er bezeichnete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine akti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Osteochondrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als konserv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ativ gut behandelbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschrieb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Rücken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerden als das alterstypische Mass n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">icht übersteigende degenerative</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">änderungen der Wirbelsäule</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, verneinte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schonungszeichen bei der linken Schulter trotz partieller Rotatorenmanschettenruptur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">respektive mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der labilen depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siven Entwicklung keinen relevanten Krankheitswert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei und ging gestützt darauf von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aus.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Mit der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unterschiedlichen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">50%ige Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in angepasster Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Urk. 8/68/1-2 S. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – setzte sich der RAD-Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auseinander. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner Stellungnahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. November 2019 (Urk. 8/103/3) revidierte der RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die von ihm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im April 2019 postulierte 100%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit und ging neu von einer entsprechenden Arbeitsfähigkeit von 80 % aus. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er wies dabei auf eine Minderung des Rendements von 20 % wegen vermehrten Pausenbedarfs hin, wobei er diese nicht näher begründete, sondern lediglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rteile des hiesigen Gerichts sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts vom 26. September 2017 und 29. Juni 2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anführte. Diese Änderung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Umfangs der Arbeitsfähigkeit überzeugt nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei insbesondere zu berücksichtigen ist, dass bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in den genannten Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit der Verfügung vom 10. November 2016 (Urk. 8/54) massgebend waren (Urk. 8/64 E. 4.1, Urk. 8/67 E. 3.2.2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Lichte dieser Erwägungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kann nicht auf die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> RAD-Stellungnahmen vom 25. April 2019 und 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. November 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abgestellt werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die RAD-Stellungnahme vom 10. Oktober 2019 (Urk. 8/103/2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> betreffend die Berichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/100)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, in welcher Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bezüglich der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gangunsicherheiten einen länger dauernden Gesundheitsschaden verneinte, erweist sich demgegenüber als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">plausibel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Bei den in Frage stehenden Beschwerden handelte es sich gemäss den Ärzten des Spitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> um sehr kurzzeitige Episoden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Unsicherheiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beim Stehen und Gehen, welche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zudem lediglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">all</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e zwei bis drei Monate auftr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rhythmogene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ursache der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nachvollziehbar ausgeschlosse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verneinte Hinweise auf einen Lagerungsschwindel, eine peripher-/zentral-vesti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">buläre Dysfunktion, einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subclavian-Steal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine orthostatische Dysregu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lation und wies lediglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf einen M. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Menière, eine gelegentliche Präsynkope oder einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cervikogenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schwindel als möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ursachen hin. Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Bericht (vgl. E. 3.2) wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bereits ein fokal-neurologisches Defizit, eine Ischämie und Blutung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verneint.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Im Übrigen wurden die hier in Frage stehenden Gangun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherheiten von der Beschwerdeführerin im vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht thematisiert und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">namentlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die diesbezügliche RAD-Stellungnahme vom 10. Oktober 2019 mit keinem Wort beanstandet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten durfte die Beschwerdegegnerin ihre Leistungsablehnung nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf die Einschätzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> RAD-Arztes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 25. April 2019 und 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. November 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abstützen (vgl. E. 1.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). In den Akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> finden sich sodann keine fachärztlichen Stellungnahmen, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bezüglich der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schulter- und Rückenbeschwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein abschlies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sendes Bild</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> betreffend Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergeben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">würden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die behandelnde Ärztin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> äusserte sich im Bericht vom 28. April</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/68/1-2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weder zu den konkreten Auswirkungen der Schulter- und Rückenbeschwerden auf die Leistungsfähigkeit noch zum Belastungsprofil der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behinderungsangepassten Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gleichermassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fehlen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Bericht vom 19. November 2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/79)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">betreffend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auf den Bericht vom 28. Ap</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ril 2017 verwiesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nichts anderes folgt aus den radiologischen Berichten vom 20. April </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2017 (Urk. 8/82-83), in welchen es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ebenfalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Angaben betreffend Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mangelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im November 2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erwähnten krampfartigen Schmerzen in den Unterschenkel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sodann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu berücksichtigen, dass «die unruhigen Beine» </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss dem Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter Einnahme von R</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ivotril</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zwischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeitlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">«</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verschwunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8/100/1-2 S. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen ist die Erfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungstatsache zu berücksichtigen, dass behandelnde Ärzte und Ärztinnen mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei dieser Sachlage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist die Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">29. November 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuheben und die Sache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> - im Einklang mit dem Eventualantrag der Beschwerdeführerin -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">urchführung weiterer Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57). Die obsiegende vertretene Beschwerdeführerin hat Anspruch auf den vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen festzusetzenden Ersatz der Parteikosten (§ 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht). Entsprechend steht ihr eine Prozessent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MWSt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) zu.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Di</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">e Beschwerde wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> in dem Sinne gutgeheissen, dass</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">29. November 2019</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägun</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gen, über den Anspruch de</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">r Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf Leistungen der Inva</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">liden</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">versiche</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">rung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2’200</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Noëlle </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Cerletti</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSchleiffer Marais <span id="CURSOR"></span></p></div> </div></body></html>