<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2017-06-16-1C_305-2017.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para"> <b>1C_305/2017 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 16. Juni 2017</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Merkli, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Pfäffli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verkehrssicherheitszentrum OW/NW, Administrativmassnahmen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Aberkennung Fahrzeugausweis, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid vom 2. Mai 2017 </div> <div class="para">des Verwaltungsgerichts des Kantons Obwalden. </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die venezolanische Staatsbürgerin A.________ ersuchte am 10. Dezember 2014 das Verkehrssicherheitszentrum OW/NW um Umtausch ihres ausländischen Führerausweises der Kategorie B. In der Folge wurde A.________ zu einer Kontrollfahrt aufgeboten, die sie nicht bestand. Das Verkehrssicherheitszentrum aberkannte ihr daraufhin mit Verfügung vom 4. August 2015 die Fahrberechtigung und dadurch das Recht, von einem ausländischen Führerausweis im Gebiet der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein Gebrauch zu machen und verweigerte die Erteilung des schweizerischen Führerausweises. A.________ erhob dagegen am 16. August 2015 Einsprache und machte geltend, dass sie den Experten anlässlich der Kontrollfahrt nicht verstanden habe. Das Verkehrssicherheitszentrum gewährte ihr in der Folge ohne Präjudiz die Möglichkeit der Wiederholung der Kontrollfahrt unter Einhaltung von Bedingungen. Mit E-Mail vom 20. Januar 2016 erklärte sich A.________ damit einverstanden. </div> <div class="para">Am 7. Juli 2016 teilte A.________ dem Verkehrssicherheitszentrum mit, dass sie ihren Wohnsitz nach Venezuela verlege und bat um Rücksendung des hinterlegten venezolanischen Führerausweises. Das Verkehrssicherheitszentrum stellte ihr am 22. Juli 2016 den venezolanischen Führerausweis zu und teilte ihr mit, dass die Verfügung vom 4. August 2015 nach wie vor Gültigkeit habe. A.________ ersuchte mit Schreiben vom 26. Juli 2016 um eine einsprachefähige Verfügung. </div> <div class="para">Das Verkehrssicherheitszentrum wies mit Einspracheentscheid vom 9. August 2016 die Einsprache vom 16. August 2015 ab und bestätigte die Verfügung vom 4. August 2015. A.________ erhob dagegen am 23. August 2016 Beschwerde, welche das Verwaltungsgericht des Kantons Obwalden mit Entscheid vom 2. Mai 2017 abwies. Zur Begründung führte das Verwaltungsgericht zusammenfassend aus, einem Inhaber eines gültigen nationalen ausländischen Ausweises werde gemäss <span class="artref">Art. 44 Abs. 1 VZV</span> der schweizerische Ausweis erteilt, wenn er auf einer Kontrollfahrt nachweise, dass er die Verkehrsregeln kenne und sein Fahrzeug sicher zu führen verstehe. Nach <span class="artref">Art. 29 Abs. 2 lit. a VZV</span> werde der ausländische Führerausweis aberkannt, wenn die betroffene Person die Kontrollfahrt nicht bestehe. A.________ habe von der gewährten Möglichkeit der Wiederholung der Kontrollfahrt keinen Gebrauch gemacht. Als Folge der nicht bestandenen Kontrollfahrt sei ihr der venezolanische Führerauweis abzuerkennen. Die Aberkennung sei in das ADMAS-Register einzutragen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">A.________ führt mit Eingabe vom 31. Mai 2017 Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Obwalden vom 2. Mai 2017. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span> nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in <span class="artref">Art. 106 Abs. 1 BGG</span> verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=01.06.2017&amp;to_date=20.06.2017&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-I-49%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page49">BGE 136 I 49</a> E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen die gerügten Grundrechte verstossen soll. </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin setzt sich mit den Ausführungen des Verwaltungsgerichts, die zur Abweisung der Beschwerde führte, nicht rechtsgenüglich auseinander und vermag nicht aufzuzeigen, inwiefern die Begründung des Verwaltungsgerichts bzw. dessen Entscheid selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> nicht einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Auf eine Kostenauflage ist zu verzichten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Verkehrssicherheitszentrum OW/NW und dem Verwaltungsgericht des Kantons Obwalden schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 16. Juni 2017 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Merkli </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Pfäffli </div> </div></body></html>