<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird gebeten, die Anlagevorschriften für die Vermögen der beruflichen Vorsorge im Lichte des Kurssturzes an den Aktienmärkten und der entstandenen Unterdeckung zu überprüfen und die Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsroge (BVV 2) anzupassen.</p><p>Insbesondere sind folgende Forderungen zu überprüfen:</p><p>1. Die Anlagen in Aktien und ähnliche Wertschriften insgesamt sind auf 30 Prozent zu begrenzen. Dabei ist die Senkung nicht schlagartig, sondern schrittweise vorzunehmen.</p><p>2. Hedging-Geschäfte und andere derivative Finanzinstrumente durch BVG-Einrichtungen sind grundsätzlich zu verbieten.</p><p>3. Die Belehnung von Wertpapierkäufen durch Fremdkapitalaufnahme ist den Pensionskassen zu verbieten.</p><p>4. Pensionkassenanlagen in Kapitalbeteiligungsgesellschaften, die nicht dem Anlagefondsgesetz (im Ausland: vergleichbaren Aufsichtsregulierungen) unterstellt sind, sind zu verbieten.</p><p>5. Für die Führung von Separate Accounts durch die Vorsorgeeinrichtungen sind Richtlinien bezüglich Sicherheiten und Transparenz zu erlassen. (Separate Account: Auslagerung von Vermögensanlagen, deren Risiken nicht durch die Versicherung gedeckt sind.)</p><p>6. Für ungesicherte Anlagen beim Arbeitgeber sind die heutigen Obergrenzen zu senken.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2>Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.