<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2C_70/2013 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 18. Februar 2013 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Zürich, Fakultätsvorstand, Rämistrasse 74/2, 8001 Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Annullierung einer Prüfung im Modul Wirtschaftswissenschaft, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 4. Kammer, vom 9. Januar 2013. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">X.________ studiert an der Universität Zürich Rechtswissenschaft im Bachelor-Studiengang. Am 5. Januar 2012 legte sie - nach zwei erfolglosen Versuchen zum dritten Mal, mithin als zweite Wiederholungsprüfung - die Modulprüfung Wirtschaftswissenschaft ab. Mit Schreiben vom 6. Januar 2012, welchem ein für den 3.-6. Januar 2012 Arbeitsunfähigkeit bescheinigendes Arztzeugnis beilag, teilte sie dem Dekanat der Rechtswissenschaftlichen Fakultät mit, dass sie die Prüfung wegen Krankheit in prüfungsunfähigem Zustand geschrieben habe, weshalb sie um Annullierung der Prüfung ersuchte. Am 22. Februar 2012 wurde ihr mitgeteilt, dass sie die Prüfung nicht bestanden habe; mit Verfügung vom 24. Februar 2012 wies das Dekanat das Annullierungsgesuch ab. Eine Einsprache an den Fakultätsvorstand blieb ebenso erfolglos wie ein Rekurs an die Rekurskommission der Zürcher Hochschulen (Entscheide vom 23. April 2012 bzw. vom 22. Oktober 2012). Mit Urteil vom 9. Januar 2013 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich die gegen den Entscheid der Rekurskommission erhobene Beschwerde ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Am 15. Januar 2013 teilte X.________ dem Bundesgericht mit, dass sie gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Beschwerde erheben wolle. Mit Schreiben vom 17. Januar 2013 wurde sie auf die dabei zu beachtenden Modalitäten hingewiesen. Am 20. Januar 2013 reichte sie ein vollständiges Exemplar des verwaltungsgerichtlichen Urteils nach. Sie stellte das Begehren, die Annullierung der Prüfung im Modul Wirtschaftswissenschaften sei gutzuheissen; die Begründung dafür sei, dass sie einen Verhinderungsgrund hatte, nämlich die Krankheit, und aus objektiver Sicht und unverschuldet nicht in der Lage gewesen sei, den Verhinderungsgrund in eigenverantwortlicher Willensausübung unverzüglich geltend zu machen. In einem weiteren Schreiben vom 23. Januar 2013 machte die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht beliebt, es solle die Frage der Wahrnehmbarkeit eines Krankheitsgefühls mit ihrem Psychiater besprechen, der - nur - danach einen diesbezüglichen Bericht ausstellen würde. Schliesslich ging am 6. Februar 2013 beim Bundesgericht ein letztes Schreiben der Beschwerdeführerin ein. Sie beantragt, das Urteil des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben. Die Begründung lautet wie folgt: "Als ich die Prüfung schrieb war ich krank und konnte dies erst im nachhinein feststellen, da ich nicht über ein Krankheitsgefühl bzw. bewusstsein verfüge. Deshalb ist der Entscheid des Verwaltungsgerichts willkürlich. Denn ich war aus objektiver Sicht und unverschuldet nicht in der Lage, meinen Verhinderungsgrund in eigenverantwortlicher Willensausübung unverzüglich geltend zu machen. Ich erkenne eine allfällige Beeinträchtigung nicht." </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Wie der Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 17. Januar 2013 unter Hinweis auf Art. 42 Abs. 1 und 2 sowie <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> erläutert worden ist, muss in der Beschwerdeschrift in gezielter Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids aufgezeigt werden, inwiefern die Vorinstanz Recht verletzt, namentlich inwiefern sie bei der Anwendung kantonalen Rechts verfassungsmässige Rechte missachtet habe. Das Verwaltungsgericht hat unter Bezugnahme auf die im kantonalen Verfahren vorgetragene Argumentation der Beschwerdeführerin festgehalten, dass und warum nicht davon ausgegangen werden könne, diese sei an der zeitgerechten Geltendmachung der Prüfungsunfähigkeit verhindert gewesen. Die Beschwerdeführerin begnügt sich vor Bundesgericht damit, in knapper Form das zu wiederholen, was sie (wie sich aus den Erwägungen des angefochtenen Urteils ergibt) bereits dem Verwaltungsgericht vorgetragen hatte. Es fehlt hingegen jegliche Auseinandersetzung mit den Erwägungen, die das Verwaltungsgericht zur so aufgeworfenen Streitfrage angestellt hat. Die Beschwerdeführerin unterlässt es aufzuzeigen, inwiefern das angefochtene Urteil Recht verletzt haben soll; der Hinweis auf eine allfällige, noch zu beschaffende Stellungnahme ihres Psychiaters ist - bei dieser prozessualen Ausgangslage - unbehelflich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Auf die offensichtlich einer hinreichenden Begründung entbehrende Beschwerde ist mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) sind entsprechend dem Verfahrensausgang der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs 1 erster Satz BGG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 4. Kammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 18. Februar 2013 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Zünd </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Feller </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>