<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2019-06-18-2C_563-2019.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_563/2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 18. Juni 2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Seiler, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Migrationsamt des Kantons Zürich, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 2. Abteilung, vom 8. Mai 2019 (VB.2019.000178). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">A.________, am 4. April 1977 geborene Staatsangehörige von Kosovo, heiratete am 12. Februar 2016 im Alter von 39 Jahren einen Schweizer Bürger, worauf sie eine Aufenthaltsbewilligung erhielt. Ihre Kinder aus erster Ehe blieben im Kosovo zurück, wo sie (auch noch als geschiedene Frau) zuvor gelebt und gearbeitet hatte. Seit Ende 2016 lebt sie von ihrem zweiten Ehemann getrennt, die Ehe wurde am 26. Februar 2019 geschieden. Mit Verfügung vom 5. Oktober 2017 wies das Migrationsamt des Kantons Zürich ihr Gesuch um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung ab und wies sie aus der Schweiz weg. Der Rekurs an die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich blieb erfolglos, und die gegen den Rekursentscheid vom 19. Februar 2019 erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 8. Mai 2019 ab. Gegen dieses Urteil hat A.________ am 15. Juni 2019 (Postaufgabe) beim Bundesgericht eine vom 6. Juni 2019 datierte Beschwerde eingereicht, womit sie die Verlängerung ihres Aufenthaltsrechts um noch sechs Monate beantragt, damit sie in dieser Zeit arbeiten könne, um mit dem Verdienst für sich und ihre Kinder (im Kosovo) das Dach über dem Kopf zu sichern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref> haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten. Rechtsbegehren und Begründung haben sachbezogen zu sein. Die Beschwerde führende Partei muss in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen in gedrängter Form plausibel darlegen, inwiefern die Vorinstanz welche Rechte bzw. Rechtsnormen verletzt haben soll (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=27&amp;from_date=11.06.2019&amp;to_date=30.06.2019&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-86%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page86">BGE 140 III 86</a> E. 2 S. 88 f. mit Hinweisen) und im Sinne der gestellten Rechtsbegehren hätte entscheiden sollen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Eine Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung kam im Falle der Beschwerdeführerin nur unter dem Aspekt von <span class="artref">Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AIG</span> in Betracht (nachehelicher Härtefall). Dass und warum die gesetzlichen Voraussetzungen für die Annahme eines derartigen Härtefalls (behauptete erlittene eheliche Gewalt) in sachverhaltlicher und rechtlicher Hinsicht nicht erfüllt sind und die Beschwerdeführerin die Verlängerung der Jahresaufenthaltsbewilligung nicht beanspruchen kann, hat das Verwaltungsgericht umfassend dargelegt. Die Beschwerdeführerin führt aus, die vorinstanzlichen Erwägungen seien für sie rational gut nachvollziehbar; vieles bleibe für sie aber emotional unverständlich und es sei nicht nachvollziehbar, dass die erlebte Gewalt in ihrer Ehe als zu wenig relevant für einen positiven Entscheid in Bezug auf das Bleiberecht betrachtet werde. Mit den Erwägungen der Vorinstanz zur ehelichen Gewalt setzt sich die Beschwerdeführerin jedoch inhaltlich nicht, auch nicht ansatzweise, auseinander. Es liegt mithin offensichtlich keine hinreichende Beschwerdebegründung vor (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). </div> <div class="para">Damit fehlt es auch an der Grundlage für das Begehren auf eine zeitlich befristete Bewilligungsverlängerung (sechs Monate). Soweit dieser Antrag sich allein auf die Ansetzung der Ausreisefrist und mithin auf den Wegweisungsvollzug bezieht, ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach <span class="artref">Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG</span> unzulässig. Damit die Beschwerde in dieser Hinsicht als subsidiäre Verfassungsbeschwerde (<span class="artref">Art. 113 BGG</span>) entgegengenommen werden könnte, müsste die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (<span class="artref">Art. 116 BGG</span>), was besonderer Geltendmachung und Begründung bedürfte (Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 117 BGG</span>). Derartige Rügen werden nicht erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.3.</b> Auf die Beschwerde ist mit Entscheid des Abteilungspräsidenten im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.4.</b> Die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) sind entsprechend dem Verfahrensausgang der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 2. Abteilung, und dem Staatssekretariat für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 18. Juni 2019 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Seiler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Feller </div> </div></body></html>