A bteilung III C -2594/2006 {T 0/2} U rteil vom 28. Februar 2007 M itw irkung: Eduard Acherm ann, vorsitzender R ichter, Stefan M esm er, R ichter, M ichael Peterli, R ichter, G erichtsschreiber W ilhelm -U lrich Schodde. T._______ Beschw erdeführer, vertreten durch X._______, gegen Eidgenössische Invalidenversicherung (IV) IV-Stelle für Versicherte im A usland, Postfach 3100, 1211 G enf 2, Vorinstanz, betreffend Invalidenrente. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. M it Verfügungen vom 9. Februar 1988 hatte die Schw eizerische Aus- gleichskasse (SAK) dem am 20. April 1963 geborenen, aus dem Kosovo stam m enden T._______ eine halbe ordentliche einfache Invalidenrente m it W irkung ab 1. Septem ber 1985 zugesprochen (act. 15). D ie Verw altung hatte sich dabei auf den Präsidialbeschluss der Invalidenversicherungs- Kom m ission für Versicherte im Ausland (IVK) vom 6. Juli 1987 gestützt, m it w elchem ein Invaliditätsgrad von 100% ab 19. Juni 1983 und von 50% ab 1. O ktober 1984 festgestellt w orden w ar, und den Beginn der R entenzahlungen w egen verspäteter Anm eldung auf den 1. Septem ber 1985 festgesetzt (act. 14). D ie Bestim m ung des Invaliditätsgrades beruhte auf der Ausw ertung der w irtschaftlichen und m edizinischen U nterlagen, denen zu entnehm en w ar, dass T._______ infolge eines am 24. Juni 1982 erlittenen Verkehrsunfalles an bicondylärer Fem urtrüm m erfraktur links m it R uptur des vorderen Kreuzbandes und m edio-dorsaler Kapselbandläsion, Status nach Kniege- lenks-arthrolyse (1983) und residueller partieller Ankylosierung des Knie- gelenks m it Instabilitätszeichen litt und seine Arbeit als H ausbursche im H otel O berw aldnerhof in Sarnen seither nicht m ehr aufgenom m en hatte. Im R ahm en eines dritten, am 29. M ai 1997 eingeleiteten R evisionsverfah- rens zog die nun hierfür zuständige IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IV-Stelle) im W esentlichen U nterlagen bei, w elchen zu ent- nehm en w ar, dass er keine Erw erbstätigkeit m ehr ausübe, dass er am 29./30. Septem ber 1998 eine R evision bei der M E D AS beantragt hatte (act. 41), dass aufgrund des Berichtes des R heum atologen D r. m ed. Bitter, Lausanne, am 10. Februar 1999 nach einer U ntersuchung vom 26. Januar 1999 nicht m ehr als 35% klinischer Arbeitsunfähigkeit anzunehm en sei und zw ar m it Blick auf zahlreiche Tätigkeiten auf dem Bau, als G ehilfe in einer Küche, H ausm eister oder Bote in einem Altenheim (53, 54), dass auch der Arzt der IV-Stelle D r. m ed. R ibordy in seinem Bericht vom 26. Juni 1999 zum Schluss gekom m en w ar, dass keine Arbeitsunfähigkeit von m ehr als 35% für säm tliche, m it Alter und Ausbildung vereinbaren beruflichen Tätig- keiten vorliege (act. 55), dass der IV-Stellen-Arzt D r. m ed. M ichoud in sei- ner Stellungnahm e vom 7. Septem ber 1999 eine Besserung des Zu- standes seit R entengew ährung erw ähnte, w obei er besonders anführte, dass der G ang hinkfrei, schnell und sym m etrisch gew orden sei, w ährend bei der Funktionsprüfung keine Schm erzen m ehr geklagt w erden, dass kei- ne störende G elenkinstabilität für sitzende Tätigkeiten im operierten Knie bestehe, und der rechte W inkel bei der Beugung nun überschritten w erde. D er IV-Stellen-Arzt betonte dabei, dass die in den früheren Verfahren aus Jugoslaw ien eingeholte m edizinische D okum entation lückenhaft gew esen sei und nun erstm als seit Verlassen der Schw eiz ein ausführliches G utach- ten vorliege, dessen Schlussfolgerungen - näm lich Arbeitsunfähigkeit von 35% für alle Tätigkeiten - zu übernehm en seien. D ie geklagten m orgend- lichen Schlafstörungen seien m edikam entös anzugehen (act. 57). G estützt auf diese Ausführungen und in Bestätigung ihres Beschlusses vom 23. 3 Septem ber 1999 teilte die IV-Stelle dem Vertreter des Versicherten m it Vorbescheid vom 30. Septem ber 1999 m it, dass in Zukunft kein Anspruch m ehr auf eine R ente der Invalidenversicherung bestehe (act. 58, 59, 63, 64). Im R ahm en des Anhörungsverfahrens bestritt der Vertreter des Versicherten die von der Verw altung angenom m ene Verbesserung und m achte im G egenteil eine erhebliche Verschlechterung des G esundheitszustandes geltend, w eshalb eine Erhöhung der R ente bean- tragt w erde. Als Bew eis dieser Vorbringen legte er verschiedene, im Fe- bruar 2001 im m edizinischen Zentrum in Ferizaj erstellte fachärztliche Be- fundberichte auf orthopädischem , psychiatrischem sow ie internistisch-kar- diologischem und rheum atologischem G ebiet bei und ersuchte um einen Term in für eine persönliche Vorsprache (act. 65, 66, 69). D ie IV-Stelle un- terbreitete die Akten D r. m ed. M ichoud, der in seiner Stellungnahm e vom 9. M ai 2001 die M einung vertrat, dass die grosse Zahl der verschriebenen M edikam ente nicht auf eine m it den Klagen gleichzusetzende Arbeitsunfä- higkeit schliessen lasse, und keinen Anhaltspunkt sah, von seiner früheren Beurteilung abzuw eichen (act. 71). G estützt auf ihren Beschluss vom 15. M ai 2001 teilte die IV-Stelle dem Vertreter von T._______ am 18. M ai 2001 verfügungsw eise m it, dass dieser ab 1. Juli 2001 keinen Anspruch m ehr auf eine Invalidenrente habe (act. 72, 73). B. G egen die Aufhebung der R entenleistungen liess T._______ fristgerecht Beschw erde bei der Eidg. AH V/IV-R ekurskom m ission für die im Ausland w ohnenden Personen erheben und darin die W eiterausrichtung der bishe- rigen Leistung und die G ew ährung einer Parteientschädigung beantragen. Er rügte vor allem die N ichtbeachtung der eingereichten fachärztlichen Be- richte als Bew eis der andauernden Arbeitsunfähigkeit und der Verschlim - m erung des G esundheitszustandes. Im Ü brigen m achte er sinngem äss geltend, dass bei der seit 18 Jahren bestehenden Invalidität keine Besse- rung ausgew iesen w orden sei, und erklärte er sich m it einer Begutachtung in einer M ED AS einverstanden. D ie von der Beschw erdeinstanz zur Stel- lungnahm e aufgeforderte IV-Stelle unterbreitete die Akten der Ärztin ihres m edizinischen D ienstes, Frau D r. m ed. Eichhorn, die sich in ihrem Bericht vom 27. Juli 2001 auf das G utachten von D r. m ed. Bitter bezog, w onach eine unbehinderte G ehfähigkeit bestehe und keine M uskelatrophien nach- w eisbar seien. D ie ihrer M einung nach reaktiv auf den drohenden R enten- entzug aufgetretenen psychischen und som atischen Problem e seien einer Therapie zugänglich und hätten einen geringen Einfluss auf die Arbeitsfä- higkeit. D ie vom G utachter genannten Verw eisungsberufe seien indessen eher als körperlich schw er zu bezeichnen, leichte bis m ittelschw ere Arbei- ten in einer Fabrik, im Sitzen oder in w echselnder Körperhaltung als W är- ter, Portier, Kassier an Tankstellen, als G ehilfe im Büro oder Ersatzteilla- ger, könne der Beschw erdeführer im beschriebenen Ausm ass seit Begut- achtung verrichten (act. 75). D er in der Folge zur Bem essung der Invalidi- tät von der Verw altung durchgeführte Einkom m ensvergleich zeige, dass der Invalidenlohn höher liege als der Validenlohn, w eshalb davon ausge- gangen w erde, dass der Invaliditätsgrad dem G rad der Arbeitsunfähigkeit 4 in den Verw eisungsberufen entspricht (act. 76). G estützt auf die Ausfüh- rungen ihres ärztlichen D ienstes und das Ergebnis der Invaliditätsbem es- sung beantragte die IV-Stelle in ihrer Vernehm lassung vom 10. August 2001 die Abw eisung der Beschw erde und die Bestätigung der angefoch- tenen Verfügung. M it R eplik vom 24. August 2001 liess der Beschw erde- führer am ergriffenen R echtsm ittel festhalten und erneut eine M ED AS-Be- gutachtung beantragen. M it U rteil vom 23. Septem ber 2002 hiess die Eidg. R ekurskom m ission die Beschw erde von T._______ gut und hob die Verfügung vom 18. M ai 2001 auf. D ie Akten w urden an die Vorinstanz zurückgew iesen, dam it diese eine polydisziplinäre U ntersuchung veranlasse, w obei sich die Ärzte darüber auszusprechen hatten, an w elchen invaliditätsbegründenden Beschw erden und G ebrechen der Versicherte leide, w ie sich der G rad der Tauglichkeit im früher ausgeübten Beruf als H ausbursche oder in den in Frage kom m enden Verw eisungsberufen seit dem 9. Februar 1988 und bis zum 18. M ai 2001 (D atum der angefochtenen Verfügung) und danach bis zum Zeitpunkt der U ntersuchung entw ickelt habe; abschliessend sollte die Verw altung den Invaliditätsgrad bestim m en (act. 77). C . N ach einer U ntersuchung durch den Facharzt für Psychiatrie und Psycho- therapie D r. m ed. C hr. Kälin, St. G allen, hielt dieser am 17. Septem ber 2003 unter anderem fest, dass dem Versicherten aus psychiatrischer Sicht dem Alter und den m orphologischen G egebenheiten angepasste Arbeiten voll zum utbar und therapeutisch zu em pfehlen seien (act. 93). Im durch die M edizinische Abklärungsstelle M ED AS in St. G allen durch die D res. m ed. C . M ayer und M . H äm m erle, Facharzt für R heum atologie, in der Zeit vom 15. bis 17. Septem ber 2003 erstellten U ntersuchungsbericht w urde festgehalten, dass der Versicherte an sekundärer G onarthrose links bei Status nach O steosynthese einer bicondylären Fem urtrüm m erfraktur 1982 leide, und dass für ihn körperlich schw ere Tätigkeiten oder solche, die m it häufigem G ehen, Treppensteigen oder Abknien verbunden seien, aufgrund der sekundären posttraum atischen Kniegelenksarthrose links entfallen. D ie Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für körperlich eher leich- tere bis vereinzelt m ittelschw ere Tätigkeiten ohne dauerndes Stehen und G ehen, regelm ässiges Treppensteigen oder häufiges N iederknien, w urde aufgrund der objektivierbaren klinischen und radiologischen Befunde und vorw iegend aufgrund der sekundären G onarthrose links in Ü bereinstim - m ung m it dem rheum atologischen G utachten vom Februar 1999 w eiterhin auf 35% eingestuft. Abschliessend w urde durch die begutachtenden Ärzte erw ähnt, dass die Arbeitsprognose nach nun über 20-jähriger Arbeitsunfä- higkeit bzw . Arbeitslosigkeit w ohl als schlecht zu bezeichnen sei. Es spielten dabei w esentlich soziale, IV-frem de G ründe eine R olle, w ie zum Beispiel fehlende Berufsbildung, vieljährige Arbeitsunfähigkeit bzw . Ar- beitslosigkeit, starke Selbstlim itierung, Alter sow ie ene schw ierige w irt- schaftliche und politische Situation in seiner H eim at (act. 94). Im Bericht des IV-Stellen-Arztes D r. m ed. W . Luethi vom 30. O ktober 2003 5 hielt dieser fest, dass im Vergleich zw ischen dem rheum atologischen Be- richt aus dem Jahre 1984 und dem jenigen aus dem Jahre 1999, w elcher zur R entenaufhebung geführt habe, sow ie den jetzigen rheum atologischen Befunden der M ED AS eine leichte Besserung bezüglich des Streckdefizites und dem Beugedefizit des linken Knies festgestellt w erden könne. D ie D ifferenz der M uskelm asse rechts gegenüber links habe sich deutlich verbessert, doch die G onarthrose sei unverändert. Zusam m enfassend könne nunm ehr aufgrund des M ED AS G utachtens von einer erheblichen Besserung der Kniesituation ausgegangen w erden, w om öglich bereits schon seit 1999. D er IV-Stellen-Arzt kam zum Schluss, dass der Versicherte aus rein prognostischen G ründen für strengere körperliche Arbeiten, dauernd im Stehen zu verrichten und ganztags nicht m ehr in Frage kom m e; für angepasste Verw eisungstätigkeiten dürften die von der M ED AS geschätzten 35% durchaus realistisch sein, allenfalls auch 40% . W eiter führte der Vertrauensarzt der IV-Stelle an, dass aufgrund der M ED AS-Einschätzung eigentlich tatsächlich die bisherige halbe R ente aufgehoben w erden sollte, w as aber unter dem Aspekt, dass genauere R evisionsabklärungen erst 1999 stattfanden, keine m edizinische Frage sei, sondern dem R ichter überlassen w erden sollte. Eine 70% -ige Arbeitsunfähigkeit als H ausbursche seit 1982 und eine 40% -ige Arbeitsun- fähigkeit in leichteren Verw eisungstätigkeiten seit 1999 sei anzunehm en, als m ögliche Verw eisungstätigkeiten w urden C oncierge, Baustellenüber- w acher, Parkplatzw ächter, Lagerverw alter, Arbeiten in der R eparatur von kleinen G eräten und Verkäufer von Billetten aufgeführt (act. 91, 92). D er daraufhin durch den Experten für w irtschaftliche Invaliditätsbem es- sung, J.-P. D apples, am 4. D ezem ber 2003 erstellte Einkom m ensvergleich ging von einem Validenlohn des Versicherten von Fr. 1'500.-- als H ausbur- sche im Jahre 1984 (Fragebogen für Arbeitgeber; act. 12) aus, w obei noch Kost und Logis hinzuzurechnen, aber derzeit unbekannt seien. D eshalb w urde auf statistische W erte abgestellt. Es w urde dabei auf eine Presse- m itteilung vom N ovem ber 2003 des BFS, Lohnentw icklung 2002, Seite 12 für einfache Tätigkeiten im Sektor H otellerie und R estaurants m it M onats- löhnen von Fr. 3'333.-- bis Fr. 4'013.-- (Bruttolöhne m it und ohne Fach- kenntnisse) abgestellt. Für den Validenlohn w urden nach den gleichen sta- tistischen Angaben für zum utbare Verw eisungstätigkeiten als H ausw art, Pförtner/W ächter oder Lagerverw alter Bruttolöhne zw ischen Fr. 4'139.-- und Fr. 4'798.-- angenom m en. D er Sachverständige erw ähnte abschlies- send, dass der Invalidenlohn in jedem Fall höher sei als der Validenlohn, so dass davon ausgegangen w erden m üsse, dass der Versicherte in einer Verw eisungstätigkeit keinen höheren Lohn erzielen könnte; auch ein al- tersbedingter Abzug sei vorliegend nicht m öglich. D er G rad der Invalidität entspreche dem Prozentsatz der Arbeitsunfähigkeit, näm lich 40% (act. 94). D ie IV-Stelle kam am 26. M ärz 2004 nach Einsicht in die bisherigen U nter- suchungsberichte zum Schluss, dass dem M ED AS-G utachten gefolgt w er- den könne und dem Versicherten eine 35% -ige Arbeitsunfähigkeit, w ie auch schon 1999, zu bescheinigen sei. Som it solle die Einstellung der R entenzahlung ab dem 1. Juli 2001 aufgrund einer Erw erbseinbusse von 6 35% seit dem 10. Februar 1999 bestätigt w erden (act. 98). M it Vorbescheid vom 2. April 2004 w urde dem R echtsvertreter des Versi- cherten m itgeteilt, dass ab dem 10. Februar 1999 w ieder eine dem G e- sundheitszustand angepasste Tätigkeit ausgeübt w erden könne, w obei m ehr als 50% des Erw erbseinkom m ens erzielt w erden könne, w elches ge- genw ärtig erreicht w ürde, w enn keine Invalidität vorliege; ab dem 1. Juli 2001 bestehe som it kein Anspruch m ehr auf eine R ente der Invalidenversi- cherung (act. 105). Am 4. Juni 2004 stellte der Vertreter des Versicherten ein W iedererw ä- gungsgesuch und beantragte die Ausrichtung einer ganzen Invalidenrente (act. 107). In der Folge liess der Versicherte unter anderem einen am 5. M ai 2004 in seiner H eim at ausgefüllten m edizinischen Fragebogen ins R echt legen (N am e des Arztes unleserlich). D anach sei der Versicherte seit 1982 zu 70% arbeitsunfähig, dies in jeglichen Arten von Tätigkeiten, auch sei er nicht um schulbar (act. 110). D er Facharzt für O rthopädie und Traum atologie, D r. m ed. Bedri Bakali, bestätigte am 21. M ai 2004, dass der Versicherte auf D auer für alle Tätigkeiten zu 75% arbeitsunfähig sei, und dass sein Zustand sich nicht verbessern könne; bezüglich seines lin- ken Beines/Knies sei seine Invalidität sogar 100% ig (act. 111). D er IV-Stel- len-Arzt D r. m ed. W . Luethi hielt daraufhin an seiner vorherigen Beurtei- lung fest und kam am 6. O ktober 2004 zum Schluss, dass die neuen Arzt- berichte, w elche die Zeit nach der M ED AS-Begutachtung betreffen, die be- kannte G onarthrose bestätigten. D ie eingereichten R öntgenbilder seien aber gleich w ie im Septem ber 2003, und an der langfristigen Arbeitsfähig- keit änderten diese Berichte nichts. D ie G onarthrose sei stabil, eine Ver- schlim m erung seit der M ED AS-Begutachtung im H erbst 2003 könne nicht derart gravierend sein, so dass eine generelle Arbeitsunfähigkeit erreicht w erde. D ie Schm erzen könnten behandelt w erden, die Verw eisungstätig- keiten w ürden davon nicht beeinflusst (act. 112). D . M it Verfügung vom 2. N ovem ber 2004 hielt die IV-Stelle an ihren Aussa- gen des Vorbescheides fest und bestätigte die Einstellung der R entenzah- lungen ab dem 1. Juli 2001, da ab diesem D atum keine rentenbegrün- dende Invalidität m ehr bestehe (act. 114). M it Einsprache vom 29. N ovem ber 2004 liess der Versicherte die Aufhe- bung der Verfügung vom 2. N ovem ber 2004 und die Zusprechung einer ganzen Invalidenrente beantragen m it der Begründung, dass er seit sei- nem U nfall eine 100% -ige Arbeitsunfähigkeit aufw eise. Als Bew eise für sein Vorbringen liess er zw ei m edizinische Kurzberichte der D res. m ed. Basri R . Ibrahim i, Facharzt für O rthopädie, und Bahri G oga, Facharzt für N europsychiatrie, vom 18. N ovem ber 2004 ins R echt legen und gab an, dass er arbeitsunfähig sei; die Kurzberichte erw ähnen die schon bekannte G onarthrose, die Beschw erden im linken Knie und ein "Sy. anxio-depressi- vum "(act. 115-119). D er IV-Stellen-Arzt D r. m ed. W . Luethi hielt in seiner Stellungnahm e zu dieser Eingabe am 18. O ktober 2005 fest, dass diese neuen m edizinischen Berichte an den R esultaten der um fassenden M E-7 D AS-Begutachtung nichts verändern könnten (act. 122). E. M it Einspracheverfügung vom 31. O ktober 2005 w ies die IV-Stelle die Ein- sprache von T._______ ab und bestätigte die Verfügung vom 2. N o- vem ber 2004 im W esentlichen m it der Begründung, dass die neu eingerei- chten m edizinischen U nterlagen an den R esultaten der um fassenden M E - D AS-Begutachtung vom 26. Septem ber 2003 nichts verändern könnten. Aufgrund der erheblichen Verbesserung der Kniesituation bestehe zw ar für dauernd im Stehen zu verrichtende Arbeiten w eiterhin eine gänzliche Ar- beitsunfähigkeit; die übrigen geltend gem achten Leiden, w ie diffuses, chro- nisches Schm erzsyndrom und psychische Problem e, könnten den G rad der Arbeitsfähigkeit jedoch nicht beeinflussen, so dass der vorgenom m ene Einkom m ensvergleich m it einer Erw erbseinbusse von 40% nicht zu bean- standen sei (act. 123). F. G egen den Einspracheentscheid der IV-Stelle liess T._______ fristgerecht Beschw erde bei der Eidg. R ekurskom m ission erheben und eine ganze Invalidenrente beantragen im W esentlichen m it der Begründung, dass sich sein G esundheitszustand seit seinem U nfall im Jahre 1982 ständig verschlim m ert habe, und dass er seit 16 Jahren eine Invalidenrente bezie- he. M it Beschw erdeergänzung vom 11. N ovem ber 2005 brachte der Be- schw erdeführer sinngem äss vor, dass er w eiterhin auf seine seit 16 Jahren bezogene Invalidenrente angew iesen sei, und dass m an ihm zur Zeit sei- nes U nfalles in der Schw eiz über seine R echte in Bezug auf eine U nfall- rente der SU VA nicht rechtzeitig unterrichtet habe. Als er hospitalisiert ge- w esen sei, hätte ihm eine G ruppe von 4 Personen eine Sum m e von Fr. 46'000.-- überreicht, von w elcher sein Arbeitgeber Fr. 7'000.-- erhalten habe. Ü ber diese Transaktion seien aber keine U nterlagen vorhanden, und er verstehe nicht, w ieso ihm diese Sum m e zugekom m en sei. G . M it Vernehm lassung vom 30. Januar 2006 beantragte die Beschw erdegeg- nerin die Abw eisung der Beschw erde und die Bestätigung des angefoch- tenen Entscheides. D abei w ies die IV-Stelle auf die eingeholten ärztlichen Stellungnahm en aus dem Einspracheverfahren hin, und kam zum Schluss, dass sich m angels Vorlage von w eiteren relevanten G utachten oder Tatsa- chen eine N eubeurteilung nicht aufdränge. H . M it R eplik vom 21. Februar 2006 liess der Beschw erdeführer an seinen Anträgen festhalten und w eitere m edizinische U nterlagen ins R echt legen. D ie N europsychiater D res. m ed. Shem sije Selm am und Bahri G ega bestä- tigten in ihren Kurzberichten vom 14. und 15. Februar 2006 das schon vor- her diagnostizierte depressive Syndrom (Sy. depressivum ), w elches zu ei- ner Arbeitsunfähigkeit führe, und der Facharzt für O rthopädie D r. m ed. Basri R . Ibrahim i kam in seinem ausführlichen Bericht vom 15. Februar 8 2006 zum Schluss, dass sich aufgrund der U nfallfolgen am linken Knie (Ar- throse, Verkürzung des linken Beines m it dadurch verursachtem H inken, H ypothrophie am linken O berschenkel) eine andauernde Invalidität und eine Arbeitsunfähigkeit von 75% ergebe. I. M it D uplik vom 7. April 2006 hielt die Beschw erdegegnerin ihren Abw ei- sungsantrag aufrecht. H ierbei w ies sie auf die erneut eingeholte Stellung- nahm e ihres m edizinischen D ienstes hin. D r. m ed. W . Luethi führte in sei- nem Bericht an, dass die vorgelegten Arztatteste keine neuen relevanten m edizinischen Fakten enthalten; die orthopädische Sym ptom atik und auch die psychiatrische D iagnose seien seit 2001 (zw ei Jahre vor dem M ED AS G utachten) praktisch identisch (vgl. act. 69). D er IV-Stellen-Arzt kam zum Schluss, dass sich seit der Beurteilung durch die M ED AS-Ärzte nichts verändert habe, so dass diese w eiterhin G ültigkeit habe, und die R estarbeitsfähigkeit 35% betrage (act. 125). J. M it Eingabe vom 10. M ai 2006 liess der Beschw erdeführer an seinen An- trägen festhalten und ein Kurzattest des Facharztes für O rthopädie D r. m ed. Basri Ibrahim i vom 24. M ärz 2006 ins R echt legen, w orin dieser w ei- terhin die bereits diagnostizierten Leiden bestätigte. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Be- urteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen R ekurs- und Schiedskom m issionen oder bei den Beschw erdediensten der D eparte- m ente hängigen R echtsm ittel. D ie Beurteilung erfolgt nach neuem Verfah- rensrecht (vgl. Art. 53 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw altungsgericht [VG G , SR 173.32]). D er Beschw erdeführer hat fristgerecht Beschw erde gegen die Einspracheverfügung der Be- schw erdegegnerin vom 31. O ktober 2005 bei der Eidg. R ekurskom m ission erhoben. 1.2 G em äss Art. 31 VG G in Verbindung m it Art. 33 lit. d VG G und Art. 85bis Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und H interlassenenversiche- rung vom 20. D ezem ber 1946 (AH VG , SR 831.10) bzw . Art. 69 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG , SR 831.20) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der IV-Stelle für Versicherte im Ausland. Es liegt keine Ausnahm e von Art. 32 VG G vor. 1.3 D er Beschw erdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenom m en; er ist durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und hat ein 9 schutzw ürdiges Interesse an deren Anfechtung (Art. 48 Abs. 1 lit. a, b und c des Bundesgesetzes über das Verw altungsverfahren vom 20. D ezem ber 1968 [Vw VG , SR 172.021]). Er ist zur Beschw erde legitim iert. 1.4 D a die Beschw erde im Ü brigen form gerecht eingereicht w urde, ist auf die Beschw erde einzutreten. 2. 2.1 N ach dem Zerfall der Föderativen Volksrepublik Jugoslaw ien blieben zu- nächst die Bestim m ungen des Abkom m ens zw ischen der Schw eizerischen Eidgenossenschaft und der Föderativen Volksrepublik Jugoslaw ien über Sozialversicherung vom 8. Juni 1962 (SR 0.831.109.818.1) für alle Staats- angehörigen des ehem aligen Jugoslaw iens anw endbar (BG E 126 V 203 Erw . 2b, 122 V 382 Erw . 1, 119 V 101 Erw . 3). Zw ischenzeitlich hat die Schw eiz m it N achfolgestaaten des ehem aligen Jugoslaw iens (Kroatien, Slow enien, M azedonien), nicht aber m it Serbien und M ontenegro, neue Abkom m en über Soziale Sicherheit abgeschlossen. Für den Versicherten als Bürger des Kosovo (Serbien und M ontenegro) findet dem nach w eiter- hin das schw eizerisch-jugoslaw ische Sozialversicherungsabkom m en vom 8. Juni 1962 Anw endung. N ach Art. 2 dieses Abkom m ens stehen die Staatsangehörigen der Vertragsstaaten in ihren R echten und Pflichten aus den in Art. 1 genannten R echtsvorschriften, zu w elchen die schw eizerische Bundesgesetzgebung über die Invalidenversicherung gehört, einander gleich, sow eit nichts anderes bestim m t ist. Bestim m ungen, die hinsichtlich der Voraussetzungen des Anspruchs auf eine schw eizerische Invaliden- rente sow ie der anw endbaren Verfahrensvorschriften von dem in Art. 2 des Abkom m ens aufgestellten G rundsatz der G leichstellung abw eichen, finden sich w eder im Abkom m en selbst noch in den seitherigen schw eizerisch-ju- goslaw ischen Vereinbarungen. 2.2 In form eller H insicht ist festzuhalten, dass am 1. Januar 2003 das Bundes- gesetz über den Allgem einen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. O ktober 2000 (ATSG , SR 830.1) sow ie die entsprechende Verordnung vom 11. Septem ber 2002 (ATSV, SR 830.11) in Kraft getreten sind. N ach der R echtsprechung sind neue Verfahrensvorschriften grundsätzlich m it dem Tage des Inkrafttretens sofort und in vollem U m fange anw endbar, es sei denn, das neue R echt kenne anders lautende Ü bergangsbestim - m ungen (BG E 114 V 325 Erw . 3e; SVR 1995 M V N r. 4 Erw . 2), w as hier nicht der Fall ist. D as nach Erlass des Einspracheentscheides vom 31. O k- tober 2005 anw endbare Verfahren richtet sich daher nach den seit 1. Ja- nuar 2003 geltenden Bestim m ungen. Für das Verfahren ebenso zu beachten sind auch die vor Erlass des Ein- spracheentscheides in Kraft getretenen Änderungen des IVG vom 31. M ärz 2003 (4. IVG -R evision) und derjenigen vom 21. M ai 2003 der Verord- nung über die Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.201; vgl. BG E 129 V 4 Erw . 1.2 m it H inw eisen). 2.3 Aufgrund der Beschw erdebegehren streitig (vgl. BG E 125 V 414 f. Erw . 10 1b) und daher im Folgenden zu prüfen ist, ob die Verw altung zu R echt die ab Septem ber 1985 zugesprochene halbe Invalidenrente nach D urchfüh- rung eines R evisionsverfahrens m it W irkung ab dem 1. Juli 2001 aufgeho- ben hat. M it U rteil vom vom 23. Septem ber 2002 hiess die Eidg. AH V/IV- R ekurskom m ission die Beschw erde von T._______ gut und hob die Ver- fügung vom 18. M ai 2001 auf. D ie Akten w urden an die Vorinstanz zurück- gew iesen, dam it diese eine polydisziplinäre U ntersuchung veranlasse, w o- bei sich die Ärzte darüber auszusprechen hatten, an w elchen invaliditäts- begründenden Beschw erden und G ebrechen der Versicherte leide, w ie sich der G rad der Tauglichkeit im früher ausgeübten Beruf als H ausbur- sche oder in den in Frage kom m enden Verw eisungsberufen seit dem 9. Februar 1988 und bis zum 18. M ai 2001 (D atum der dam als angefoch- tenen Verfügung) und danach bis zum Zeitpunkt der U ntersuchung entw i- ckelt habe; abschliessend sollte die Verw altung den Invaliditätsgrad be- stim m en (vgl. act. 77). Im W eiteren streitig ist der Antrag des Beschw erdeführers auf Zuspre- chung einer vollen R ente. 2.4 Bezüglich der vorliegend auf G rund von Art. 2 ATSG in Verbindung m it Art. 1 Abs. 1 IVG zu berücksichtigenden ATSG -N orm en zur Arbeitsunfähigkeit (Art. 6), Erw erbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) und zur Bestim m ung des Invaliditätsgrades (Art. 16) sow ie zur R evision der Invalidenrente und anderer D auerleistungen (Art. 17 ATSG ) hat das Eidgenössische Versiche- rungsgericht (EVG ) erkannt (BG E 130 V 343), dass es sich bei den in Art. 3-13 ATSG enthaltenen Legaldefinitionen in aller R egel um eine form ellge- setzliche Fassung der höchstrichterlichen R echtsprechung zu den entspre- chenden Begriffen vor In-Kraft-Treten des ATSG handelt und sich inhaltlich dam it keine Änderung ergibt, w eshalb die hiezu entw ickelte R echtspre- chung übernom m en und w eitergeführt w erden kann (vgl. BG E 130 V 343, Erw . 3.1, 3.2 und 3.3). Auch die N orm ierung des Art. 16 ATSG führt nicht zu einer M odifizierung der bisherigen Judikatur zur Invaliditätsbem essung bei erw erbstätigen Versicherten, w elche w eiterhin nach der allgem einen M ethode des Einkom m ensvergleichs vorzunehm en ist (zu Art. 28 Abs. 2 IVG [in der bis 31. D ezem ber 2002 in Kraft gestandenen Fassung]: BG E 128 V 30 Erw . 1, 104 V 136 f. Erw . 2a und b). In Erw . 3.5 w urde ferner festgestellt, dass der G esetzgeber das Institut der R evision von Invaliden- renten gem äss Art. 41 IVG (in der bis 31. D ezem ber 2002 in Kraft gestan- denen Fassung) m it Art. 17 Abs. 1 ATSG ebenfalls in Fortführung der ent- sprechenden bisherigen G erichtspraxis (BG E 125 V 369 Erw . 2, 117 V 198 Erw . 3a, je m it H inw eisen; AH I 2000 S. 309 Erw . 1b m it H inw eisen) beibe- halten hat (vgl. zur Frage des Ü bergangsrechts in Bezug auf Verzugszin- sen: BG E 130 V 329). 2.5 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer R entenbezügerin oder eines R enten- bezügers erheblich, so w ird die R ente gem äss Art. 17 Abs. 1 ATSG (frü- her: Art. 41 IVG ) von Am tes w egen oder auf G esuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben. N ach der R echtspre- chung des EVG ist die Invalidenrente nicht nur bei einer w esentlichen Ver- änderung des G esundheitszustands, sondern auch dann revidierbar, w enn 11 sich die erw erblichen Ausw irkungen des an sich gleich gebliebenen G e- sundheitszustands erheblich verändert haben. D agegen ist die unter- schiedliche Beurteilung eines im W esentlichen unverändert gebliebenen Sachverhalts kein R evisionsgrund; unterschiedliche Beurteilungen sind re- visionsrechtlich nur dann beachtlich, w enn sie Ausdruck von Änderungen der tatsächlichen Verhältnisse sind (BG E 117 V 199 Erw . 3b, 112 V 390 Erw . 1b, 372 Erw . 2b; ZAK 1987 S. 36 ff.). O b eine anspruchsbegründende Änderung in den für den Invaliditätsgrad erheblichen Tatsachen eingetre- ten ist, beurteilt sich durch den Vergleich des Sachverhalts, w ie er im Zeit- punkt der ersten in R echtskraft erw achsenen Verfügung bestanden hat, m it dem jenigen zur Zeit des streitigen Entscheids; einer Verfügung, w elche die ursprüngliche R entenverfügung bloss bestätigt, kom m t in dieser Beziehung keine R echtserheblichkeit zu (BG E 125 V 369 Erw . 2; 112 V 372 Erw . 2b und 390 Erw . 1b). Im vorliegenden Verfahren hat das Bundesverw altungs- gericht som it zu prüfen, ob und gegebenenfalls ab w ann sich der gesund- heitliche Zustand des Beschw erdeführers bzw . dessen Ausw irkungen auf seine Leistungsfähigkeit seit der Zusprechung der halben IV-R ente am 9. Februar 1988 und bis zum Erlass des hier streitigen Einspracheent- scheides vom 31. O ktober 2005 insow eit verändert hat, um eine Erhöhung des Invaliditätsgrades zu verneinen bzw . eine Aufhebung der IV-R ente zu begründen (BG E 117 V 198 Erw . 3a, 112 V 372 Erw . 2b und 390 Erw . 1b, je m it H inw eisen; ZAK 1992 S. 94 Erw . 3a; AH I 1999 S. 84 Erw . 1b m it H inw eisen). 2.6 N ach Art. 88a Abs. 1 IVV ist die anspruchsbeeinflussende Änderung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenom m en w erden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern w ird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne w esentlichen U nterbruch drei M onate gedauert hat und voraussichtlich w eiterhin andauern w ird (Art. 88a Abs. 1 Satz 2 IVV). G em äss Art. 88bis Abs. 1 IVV erfolgt die Erhöhung der R ente, so- fern die versicherte Person die R evision verlangt, frühestens von dem M o- nat an, in dem sie das R evisionsbegehren gestellt hat (Bst. a), und bei ei- ner R evision von Am tes w egen frühestens von dem für diese vorgesehenen M onat an (Bst. b). D ie H erabsetzung oder die Aufhebung der R enten erfolgt nach Abs. 2 lit. a dieser Bestim m ung in jedem Fall frühestens vom ersten Tag des zw eiten M onats an, w elcher der Zustellung der H erabsetzungs- beziehungsw eise der Aufhebungsverfügung folgt. In diesem Zusam m en- hang ist darauf hinzuw eisen, dass nach der R echtsprechung des EVG in R evisionsfällen, in denen im Beschw erdeverfahren der R ichter eine Verfü- gung der IV-Stelle aufgehoben und die Sache zu w eiteren Abklärungen an die verfügende Behörde zurückgew iesen hat, diese eine Invalidenrente auf den Zeitpunkt hin abändern oder aufheben kann, den sie in der aufgeho- benen Verfügung vorgesehen hat, w enn die w eiteren Abklärungen diese aufgehobene Verfügung inhaltlich bestätigen und diese sonst an keinen M ängeln leidet, insbesondere nicht nur deshalb ergangen ist, um den Zeit- punkt der Abänderung oder Aufhebung einer R ente vorzuverschieben, ob- schon die Aktenlage zum Erlass einer R evisionsverfügung ungenügend w ar (BG E 106 V 19 ff. Erw . 3).12 2.7 Ein Anspruch auf eine ganze R ente bestand gem äss Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis zum 31. D ezem ber 2003 gültig gew esenen Fassung, w enn die ver- sicherte Person m indestens zu zw ei D ritteln, derjenige auf eine halbe R en- te, w enn sie m indestens zur H älfte und derjenige auf eine Viertelsrente, w enn sie m indestens zu 40% invalid ist. G em äss Abs. 1ter dieser N orm w erden R enten, die einem Invaliditätsgrad von w eniger als 50% entspre- chen, jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren W ohnsitz und ge- w öhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG ) in der Schw eiz haben. N ach dem seit 1. Januar 2004 in Kraft stehenden Art. 28 Abs. 1 IVG hat ein Versicherter Anspruch auf eine Viertelsrente bei einem Invaliditätsgrad von 40% , auf eine halbe R ente bei einem solchen von 50% , auf eine D rei- viertelsrente bei einem G rad der Invalidität von 60% und auf eine ganze R ente bei einem solchen von 70% . D ie hier in Frage stehenden Lim iten für den Erhalt einer halben R ente, w urden ebenso w enig verändert w ie jene für die Viertelrente. 2.8 Für die Bestim m ung des Invaliditätsgrades w ird das Erw erbseinkom m en, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach D urchfüh- rung der m edizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsm ass- nahm en durch eine ihr zum utbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits- m arktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom m en), in Beziehung ge- setzt zum Erw erbseinkom m en, das sie erzielen könnte, w enn sie nicht in- valid gew orden w äre (sog. Valideneinkom m en; Art. 16 ATSG ). D er Ein- kom m ensvergleich hat in der R egel in der W eise zu erfolgen, dass die bei- den hypothetischen Erw erbseinkom m en ziffernm ässig m öglichst genau er- m ittelt und einander gegenübergestellt w erden, w orauf sich aus der Ein- kom m ensdifferenz der Invaliditätsgrad bestim m en lässt. Insow eit die frag- lichen Erw erbseinkom m en ziffernm ässig nicht genau erm ittelt w erden kön- nen, sind sie nach M assgabe der im Einzelfall bekannten U m stände zu schätzen und die so gew onnenen Annäherungsw erte m iteinander zu ver- gleichen (allgem eine M ethode des Einkom m ensvergleichs; BG E 128 V 30 Erw . 1, 104 V 136 Erw . 2a und b; ZAK 1990 S. 518 Erw . 2). Erw erbsunfä- higkeit ist, vereinfacht ausgedrückt, die durch einen G esundheitsschaden verursachte U nfähigkeit, durch zum utbare Arbeit G eld zu verdienen (ALFR E D M AU R ER , Bundessozialversicherungsrecht, Basel 1993, S. 140). 2.9 U m den Invaliditätsgrad bem essen zu können, ist die Verw altung (und im Beschw erdeverfahren das G ericht) auf U nterlagen angew iesen, die der Arzt und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes ist es, den G esundheitsschaden zu beurteilen und dazu Stellung zu nehm en, in w elchem U m fang und bezüglich w elcher Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Im W eiteren sind die ärzt- lichen Auskünfte eine w ichtige G rundlage für die Beurteilung der Frage, w elche Arbeitsleistungen dem Versicherten noch zugem utet w erden kön- nen. Es sind dem nach nicht nur die Erw erbsm öglichkeiten im ange- stam m ten Beruf, sondern auch in zum utbaren Verw eisungstätigkeiten zu prüfen. Bei der Bem essung der Invalidität ist auf die objektiven w irtschaft- lichen Folgen der funktionellen Behinderung abzustellen, w elche nicht 13 zw ingend m it dem vom Arzt festgelegten G rad der funktionellen Einschrän- kung übereinstim m en m üssen (BG E 110 V 275 Erw . 4a [= ZAK 1985 S. 462 Erw . 4a]). Im Streitfall entscheidet der R ichter (BG E 114 V 314 f. Erw . 3c, 115 V 133 f. Erw . 2 m it H inw eisen). 2.10 Zu bem erken bleibt, dass aufgrund des im gesam ten Sozialversicherungs- rechts geltenden G rundsatzes der Schadenm inderungspflicht ein in sei- nem bisherigen Tätigkeitsbereich dauernd arbeitsunfähiger Versicherter gehalten ist, innert nützlicher Frist Arbeit in einem anderen Berufs- oder Erw erbszw eig zu suchen und anzunehm en, sow eit sie m öglich und zum ut- bar erscheint (BG E 113 V 28 Erw . 4a, 111 V 239 Erw . 2a). D eshalb ist es am behandelnden Arzt bzw . am Vertrauensarzt einer IV-Stelle zu entschei- den, in w elchem Ausm ass ein Versicherter seine verbliebene Arbeitsfähig- keit bei zum utbarer Tätigkeit und zum utbarem Einsatz auf dem ausgegli- chenen Arbeitsm arkt verw erten kann. D iese so genannte Verw eisungstä- tigkeit hat sich der Versicherte anrechnen zu lassen (leidensangepasste Verw eisungstätigkeit; ZAK 1986 S. 204 f.). 2.11 G rundsätzlich ist auch zu prüfen, ob beim aufgrund statistischer Angaben festgesetzten Invalideneinkom m en ein so genannt leidensbedingter Abzug vorzunehm en ist. G em äss R echtsprechung können persönliche und beruf- liche M erkm ale des Versicherten w ie Alter, D auer der Betriebszugehörig- keit, N ationalität oder Aufenthaltskategorie sow ie Beschäftigungsgrad Aus- w irkungen auf die H öhe des Lohnes haben (BG E 126 V 78 Erw . 5a/cc m it H inw eis). O b und gegebenenfalls inw iew eit ein behinderungsbedingter Ab- zug vorzunehm en ist, m uss anhand der gesam ten U m stände des kon- kreten Einzelfalles geprüft w erden. D er desw egen vorzunehm ende behinderungsbedingte Abzug beträgt je- doch nicht generell und in jedem Fall 25 % ; es ist vielm ehr anhand der ge- sam ten U m stände des konkreten Einzelfalles zu prüfen, ob und in w el- chem M asse das hypothetische Invalideneinkom m en gekürzt w erden kann (BG E 126 V 79 f. Erw . 5b). D ieser gesam thaft vorzunehm ende Abzug stellt eine Schätzung dar. Bei deren Ü berprüfung kann es nicht darum gehen, dass die kontrollierende richterliche Behörde ihr Erm essen an die Stelle der Vorinstanz setzt. Bei der U nangem essenheit gem äss Art. 132 lit. a O G geht es um die Frage, ob der zu überprüfende Entscheid, den die Behörde nach dem ihr zustehenden Erm essen im Einklang m it den allgem einen R echtsprinzipien in einem konkreten Fall getroffen hat, nicht zw eckm ässi- gerw eise anders hätte ausfallen sollen. Allerdings setzt das Bundesverw altungsgericht trotz der ihm obliegenden Angem essenheitsprüfung sein Erm essen nicht ohne triftigen G rund an die Stelle desjenigen der Verw altung; es w eicht nur aufgrund von G egeben- heiten ab, w elche seine abw eichende Erm essensausübung als näher lie- gend erscheinen lassen (BG E 126 V 81 Erw . 6 m it H inw eis). 2.12 D er Begriff des ausgeglichenen Arbeitsm arkts ist ein theoretischer und ab- strakter Begriff, w elcher dazu dient, den Leistungsbereich der Invaliden- versicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. D er Begriff um schliesst einerseits ein bestim m tes G leichgew icht zw ischen dem 14 Angebot von und der N achfrage nach Stellen; anderseits bezeichnet er ei- nen Arbeitsm arkt, der von seiner Struktur her einen Fächer verschiedenar- tiger Stellen offen hält. N ach diesen G esichtspunkten bestim m t sich im Einzelfall, ob die invalide Person die M öglichkeit hat, ihre restliche Er- w erbsfähigkeit zu verw erten und sie ein rentenausschliessendes Einkom - m en zu erzielen verm ag oder nicht (BG E 110 V 276 Erw . 4b; ZAK 1991 S. 320 Erw . 3b). D araus folgt, dass für die Invaliditätsbem essung nicht darauf abzustellen ist, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsm arkt- verhältnissen verm ittelt w erden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch w irtschaftlich nutzen könnte, w enn die ver- fügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen w ür- den (AH I 1998 S. 291 Erw . 3b). Von einer Arbeitsgelegenheit im Sinne von Art. 16 ATSG kann aber dort nicht m ehr gesprochen w erden, w o die zum utbare Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form m öglich ist, dass sie der allgem eine Arbeitsm arkt praktisch nicht kennt oder dass sie nur unter nicht realistischem Entgegenkom m en eines durchschnittlichen Arbeitge- bers m öglich w äre (SVR 1996 IV N r. 70 S. 204 Erw . 3c, ZAK 1989 S. 322 Erw . 4). 2.13 D ie Beschw erdeinstanz darf – w ie die verfügende Behörde – eine Tatsa- che nur dann als bew iesen annehm en, w enn sie von ihrem Bestehen über- zeugt ist (KU M M E R , G rundriss des Zivilprozessrechts, 4. Aufl., Bern 1984, S. 136). Im Sozialversicherungsrecht hat das G ericht seinen Entscheid, so- fern das G esetz nicht etw as Abw eichendes vorsieht, nach dem Bew eis- grad der überw iegenden W ahrscheinlichkeit zu fällen. D ie blosse M öglich- keit eines bestim m ten Sachverhalts genügt den Bew eisanforderungen nicht. D er R ichter und die R ichterin haben vielm ehr jener Sachverhaltsdar- stellung zu folgen, die sie von allen m öglichen G eschehensabläufen als die w ahrscheinlichste w ürdigen (BG E 126 V 360 Erw . 5b, 125 V 195 Erw . 2, je m it H inw eisen). Führen die von Am tes w egen vorzunehm enden Ab- klärungen die Verw altung oder das G ericht bei pflichtgem ässer Bew eis- w ürdigung zur Ü berzeugung, ein bestim m ter Sachverhalt sei als überw ie- gend w ahrscheinlich zu betrachten und es könnten w eitere Bew eism ass- nahm en an diesem feststehenden Ergebnis nichts m ehr ändern, so ist auf die Abnahm e w eiterer Bew eise zu verzichten (antizipierte Bew eisw ürdi- gung; KIES ER , D as Verw altungsverfahren in der Sozialversicherung, S. 212, R z 450; KÖ LZ/H ÄN ER , Verw altungsverfahren und Verw altungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., S. 39, R z. 111 und S. 117, R z. 320; G YG I, Bundesver- w altungsrechtspflege, 2. Aufl., S. 274; vgl. auch BG E 122 II 469 Erw . 4a, 122 III 223 Erw . 3c, 120 Ib 229 Erw . 2b, 119 V 344 Erw . 3c m it H inw eis). In einem solchen Vorgehen liegt kein Verstoss gegen das rechtliche G ehör gem äss Art. 29 Abs. 2 BV (SVR 2001 IV N r. 10 S. 28 Erw . 4b; zu Art. 4 Abs. 1 aBV ergangene, w eiterhin geltende R echtsprechung: BG E 124 V 94 Erw . 4b, 122 V 162 Erw . 1d m it H inw eis). 2.14 D er Sozialversicherungsprozess ist vom U ntersuchungsgrundsatz be- herrscht. D anach hat das G ericht von Am tes w egen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. D ieser G rundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet zum einen 15 sein Korrelat in den M itw irkungspflichten der Parteien (BG E 125 V 195 Erw . 2, 122 V 158 Erw . 1a, je m it H inw eisen). Zum andern um fasst die be- hördliche und richterliche Abklärungspflicht nicht unbesehen alles, w as von einer Partei behauptet oder verlangt w ird. Vielm ehr bezieht sie sich nur auf den im R ahm en des streitigen R echtsverhältnisses (Streitgegenstand) rechtserheblichen Sachverhalt. R echtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen Anspruch so oder an- ders zu entscheiden ist (G YG I, Bundesverw altungsrechtspflege, a.a.O ., S. 43 und 273). In diesem R ahm en haben Verw altungsbehörden und Sozial- versicherungsgerichte zusätzliche Abklärungen stets vorzunehm en oder zu veranlassen, w enn hiezu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebender Anhaltspunkte hinreichender Anlass besteht (BG E 117 V 282 Erw . 4a m it H inw eis; U rteil I 520/99 vom 20. Juli 2000). 2.15 D as Bundesrecht schreibt nicht vor, w ie die einzelnen Bew eism ittel zu w ür- digen sind. Für das gesam te Verw altungs- und Verw altungsgerichtsbe- schw erdeverfahren gilt der G rundsatz der freien Bew eisw ürdigung. D a- nach haben Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte die Be- w eise frei, d.h. ohne Bindung an förm liche Bew eisregeln, sow ie um fassend und pflichtgem äss zu w ürdigen. Für das Beschw erdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Bew eism ittel, unabhängig davon, von w em sie stam m en, objektiv zu prüfen, und danach zu entschei- den hat, ob die verfügbaren U nterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen R echtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es bei einander w idersprechenden m edizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesam te Bew eism aterial zu w ürdigen und die G ründe anzuge- ben, w arum es auf die eine und nicht auf die andere m edizinische These abstellt. H insichtlich des Bew eisw ertes eines Arztberichtes ist entschei- dend, ob der Bericht für die streitigen Belange um fassend ist, auf allsei- tigen U ntersuchungen beruht, auch die geklagten Beschw erden berück- sichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anam nese) abgegeben w orden ist, in der D arlegung der Zusam m enhänge und in der Beurteilung der m edizi- nischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Exper- tinnen und Experten begründet sind. Bestehen Zw eifel an der Zuverlässig- keit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen, sind ergänzende Ab- klärungen vorzunehm en. D abei hat das Sozialversicherungsgericht grund- sätzlich die W ahl, ob es die Sache zur w eiteren Bew eiserhebung an die verfügende Instanz zurückw eisen oder die erforderlichen Instruktionen ins- besondere durch Anordnung eines G erichtsgutachtens selber vornehm en w ill (BG E 125 V 352 Erw . 3a m it H inw eisen; AH I 2001 S. 113 Erw . 3a; R KU V 1999 N r. U 332 S. 193 Erw . 2a/bb und 1998 N r. U 313 S. 475 Erw . 2a). 3. 3.1 D ie ursprüngliche, eine halbe Invalidenrente gew ährende Verfügung vom 9. Februar 1988 beruhte im W esentlichen auf dem Präsidialbeschluss der Invalidenversicherungs-Kom m ission für Versicherte im Ausland (IVK) vom 16 6. Juli 1987, m it w elchem ein Invaliditätsgrad von 100% ab 19. Juni 1983 und von 50% ab 1. O ktober 1984 festgestellt w orden w ar (vgl. act. 14). D ieser Beschluss basierte darauf, dass T._______ infolge eines am 24. Juni 1982 erlittenen Verkehrsunfalles an bicondylärer Fem urtrüm m erfrak- tur links m it R uptur des vorderen Kreuzbandes und m edio-dorsaler Kapsel- bandläsion, Status nach Kniegelenks-arthrolyse (1983) und residueller par- tieller Ankylosierung des Kniegelenks m it Instabilitätszeichen litt und seine Arbeit als H ausbursche im H otel O berw aldnerhof in Sarnen seither nicht m ehr aufgenom m en hatte.m R ahm en des am 29. M ai 1997 eingeleiteten dritten R evisionsverfahrens kam die IV-Stelle neu m it Verfügung vom 18. M ai 2001 zum Schluss, dass keine Arbeitsunfähigkeit von m ehr als 35% für säm tliche, m it Alter und Ausbildung vereinbaren beruflichen Tätigkeiten vorliege und hob die Invalidenrente auf (vgl. act. 55). D ieser Entscheid w urde auf Beschw erde hin am 23. Septem ber 2002 Eidg. AH V/IV-R e- kurskom m ission für Personen im Ausland aufgehoben. D ie Akten w urden an die Vorinstanz zurückgew iesen, dam it diese eine polydisziplinäre U ntersuchung veranlasse, w obei sich die Ärzte darüber auszusprechen hatten, an w elchen invaliditätsbegründenden Beschw erden und G ebrechen der Versicherte leide, w ie sich der G rad der Tauglichkeit im früher ausgeübten Beruf als H ausbursche oder in den in Frage kom m enden Verw eisungsberufen seit dem 9. Februar 1988 und bis zum 18. M ai 2001 (D atum der angefochtenen Verfügung) und danach bis zum Zeitpunkt der U ntersuchung entw ickelt habe; abschliessend sollte die Verw altung den In- validitätsgrad bestim m en (vgl. act. 77). 3.2 D ie Beschw erdegegnerin holte daraufhin ein G utachten des Facharztes für Psychiatrie und Psychotherapie D r. m ed. C hr. Kälin, St. G allen, ein, der am 17. Septem ber 2003 festhielt, dass dem Versicherten aus psychiat- rischer Sicht dem Alter und den m orphologischen G egebenheiten ange- passte Arbeiten voll zum utbar und therapeutisch zu em pfehlen seien (vgl. act. 93). Im durch die M edizinische Abklärungsstelle M ED AS in St. G allen durch die D res. m ed. C . M ayer und M . H äm m erle, Facharzt für R heum ato- logie, in der Zeit vom 15. bis 17. Septem ber 2003 erstellten U ntersu- chungsbericht w urde festgehalten, dass der Versicherte an sekundärer G onarthrose links bei Status nach O steosynthese einer bicondylären Fe- m urtrüm m erfraktur 1982 leide, und dass für ihn körperlich schw ere Tätig- keiten oder solche, die m it häufigem G ehen, Treppensteigen oder Abknien verbunden seien, aufgrund der sekundären posttraum atischen Kniege- lenksarthrose links nicht m ehr in Frage kom m en. D ie Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für körperlich eher leichtere bis vereinzelt m ittelschw ere Tätigkeiten ohne dauerndes Stehen und G ehen, regelm ässiges Treppen- steigen oder häufiges N iederknien, w urde aufgrund der objektivierbaren klinischen und radiologischen Befunde und vorw iegend aufgrund der se- kundären G onarthrose links in Ü bereinstim m ung m it dem rheum atolo- gischen G utachten D r. Bitter, Lausanne, vom Februar 1999 w eiterhin auf 35% eingestuft. Abschliessend w urde durch die begutachtenden Ärzte er- w ähnt, dass die Arbeitsprognose nach nun über 20-jähriger Arbeitsunfä- higkeit bzw . Arbeitslosigkeit w ohl als schlecht zu bezeichnen sei. Es 17 spielten dabei w esentlich soziale, IV-frem de G ründe eine R olle, w ie zum Beispiel fehlende Berufsbildung, vieljährige Arbeitsunfähigkeit bzw . Ar- beitslosigkeit, starke Selbstlim itierung, Alter sow ie eine schw ierige w irt- schaftliche und politische Situation in seiner H eim at (act. 94). Im Bericht des IV-Stellen-Arztes D r. m ed. W . Luethi vom 30. O ktober 2003 hielt die- ser fest, dass im Vergleich zw ischen dem rheum atologischen Bericht aus dem Jahre 1984 und dem jenigen aus dem Jahre 1999, w elcher zur R en- tenaufhebung geführt habe, sow ie den jetzigen rheum atologischen Befun- den der M ED AS eine leichte Besserung bezüglich des Streckdefizites und dem Beugedefizit des linken Knies festgestellt w erden könne. D ie D iffe- renz der M uskelm asse rechts gegenüber links habe sich deutlich verbes- sert, doch die G onarthrose sei unverändert. Zusam m enfassend könne nunm ehr aufgrund des M ED AS G utachtens von einer erheblichen Besse- rung der Kniesituation ausgegangen w erden, w om öglich bereits schon seit 1999. D er IV-Stellen-Arzt kam zum Schluss, dass der Versicherte aus rein prognostischen G ründen für strengere körperliche Arbeiten, dauernd im Stehen zu verrichten und ganztags nicht m ehr in Frage kom m e; für angepasste Verw eisungstätigkeiten dürften die von der M ED AS geschätzten 35% durchaus realistisch sein, allenfalls auch 40% . W eiter führte der Vertrauensarzt der IV-Stelle an, dass aufgrund der M ED AS- Einschätzung eigentlich tatsächlich die bisherige halbe R ente aufgehoben w erden sollte, w as aber unter dem Aspekt, dass genauere R evi- sionsabklärungen erst 1999 stattfanden, keine m edizinische Frage sei, sondern dem R ichter überlassen w erden sollte. Eine 70% -ige Arbeitsunfä- higkeit als H ausbursche seit 1982 und eine 40% -ige Arbeitsunfähigkeit in leichteren Verw eisungstätigkeiten seit 1999 sei anzunehm en, als m ögliche Verw eisungstätigkeiten w urden C oncierge, Baustellenüberw acher, Park- platzw ächter, Lagerverw alter, Arbeiten in der R eparatur von kleinen G erä- ten und Verkäufer von Billetten aufgeführt (vgl. act. 91, 92). D er daraufhin am 4. D ezem ber 2003 erstellte Einkom m ensvergleich ging von einem Validenlohn des Versicherten von Fr. 1'500.-- als H ausbursche im Jahre 1984 (Fragebogen für Arbeitgeber; act. 12) aus, w obei noch Kost und Logis hinzuzurechnen, aber derzeit unbekannt seien. D eshalb w urde auf statistische W erte abgestellt. Es w urde dabei auf eine Pressem itteilung vom N ovem ber 2003 des BFS, Lohnentw icklung 2002, Seite 12 für ein- fache Tätigkeiten im Sektor H otellerie und R estaurants m it M onatslöhnen von Fr. 3'333.-- bis Fr. 4'013.-- (Bruttolöhne m it und ohne Fachkenntnisse) abgestellt. Für den Validenlohn w urden nach den gleichen statistischen Angaben für zum utbare Verw eisungstätigkeiten als H ausw art, Pförtner/W ächter oder Lagerverw alter Bruttolöhne zw ischen Fr. 4'139.-- und Fr. 4'798.-- angenom m en. D er Sachverständige erw ähnte abschlies- send, dass der Invalidenlohn höher sei als der Validenlohn, so dass davon ausgegangen w erden m üsse, dass der Versicherte in einer Verw eisungs- tätigkeit keinen höheren Lohn erzielen könnte; auch ein altersbedingter Abzug sei vorliegend nicht m öglich. D er G rad der Invalidität entspreche dem Prozentsatz der Arbeitsunfähigkeit, näm lich 40% (act. 94). D ie IV- Stelle kam am 26. M ärz 2004 nach Einsicht in die bisherigen U ntersu-18 chungsberichte zum Schluss, dass dem M ED AS-G utachten gefolgt w erden könne und dem Versicherten eine 35% -ige Arbeitsunfähigkeit, w ie auch schon 1999, zu bescheinigen sei. Som it solle die Einstellung der R enten- zahlung ab dem 1. Juli 2001 aufgrund einer Erw erbseinbusse von 35% seit dem 10. Februar 1999 bestätigt w erden (vgl. act. 98). 3.3 D er Beschw erdeführer reichte daraufhin einen m edizinische Fragebogen vom 5. M ai 2004 ein, w orin er angibt, dass er seit 1982 zu 70% für jegli- chen Arten von Tätigkeiten arbeitsunfähig und auch nicht um schulbar sei (vgl. act. 110). D er Facharzt für O rthopädie und Traum atologie, D r. m ed. Bedri Bakali, bestätigte am 21. M ai 2004, dass der Versicherte auf D auer für alle Tätigkeiten zu 75% arbeitsunfähig sei, und dass sein Zustand sich nicht verbessern könne; bezüglich seines linken Beines/Knies sei seine In- validität sogar 100% -ig (vgl. act. 111). D er IV-Stellen-Arzt D r. m ed. W . Lu- ethi kam am 6. O ktober 2004 zur Auffassung, dass die neuen Arztberichte, w elche die Zeit nach der M ED AS-Begutachtung betreffen, die bekannte G onarthrose bestätigten. D ie eingereichten R öntgenbilder seien aber gleich w ie im Septem ber 2003, und an der langfristigen Arbeitsfähigkeit änderten diese Berichte nichts. D ie G onarthrose sei stabil, eine Verschlim - m erung seit der M ED AS-Begutachtung im H erbst 2003 könne nicht derart gravierend sein, so dass eine generelle Arbeitsunfähigkeit erreicht w erde. D ie Schm erzen könnten behandelt w erden, die Verw eisungstätigkeiten w ürden davon nicht beeinflusst (vgl. act. 112). M it Verfügung vom 2. N ovem ber 2004 hielt die IV-Stelle an ihren Aussa- gen des Vorbescheides fest und bestätigte die Einstellung der R entenzah- lungen ab dem 1. Juli 2001, da ab diesem D atum keine rentenbegrün- dende Invalidität m ehr bestehe (act. 114). M it Einsprache vom 29. N ovem ber 2004 liess der Versicherte die Aufhe- bung der Verfügung vom 2. N ovem ber 2004 und die Zusprechung einer ganzen Invalidenrente beantragen m it der Begründung, dass er seit sei- nem U nfall eine 100% -ige Arbeitsunfähigkeit aufw eise. In der Folge liess der Beschw erdeführer zw ei m edizinische Kurzberichte der D res. m ed. Basri R . Ibrahim i, Facharzt für O rthopädie, und Bahri G oga, Facharzt für N europsychiatrie, vom 18. N ovem ber 2004 ins R echt legen und angeben, dass er arbeitsunfähig sei; die Kurzberichte erw ähnen die schon bekannte G onarthrose, die Beschw erden im linken Knie und ein "Sy. anxio-depressi- vum "(vgl. act. 115-119). 3.4 D er IV-Stellen-Arzt D r. m ed. W . Luethi hielt dagegen in seiner Stellung- nahm e zu dieser Eingabe am 18. O ktober 2005 fest, dass diese neuen m edizinischen Berichte an den R esultaten der um fassenden M ED AS-Be- gutachtung nichts verändern könnten (vgl. act. 122). 3.5 M it Einspracheverfügung vom 31. O ktober 2005 w ies die IV-Stelle die Ein- sprache von T._______ ab, im W esentlichen m it der Begründung, dass aufgrund der erheblichen Verbesserung der Kniesituation zw ar für dauernd im Stehen zu verrichtende Arbeiten w eiterhin eine gänzliche Arbeitsunfä- higkeit bestehe, die übrigen geltend gem achten Leiden, w ie diffuses, chro- nisches Schm erzsyndrom und psychische Problem e, könnten den G rad 19 der Arbeitsfähigkeit jedoch nicht beeinflussen, so dass der vorgenom m ene Einkom m ensvergleich m it einer Erw erbseinbusse von 40% nicht zu bean- standen sei (vgl. act. 123). 3.6 In der Folge liess der Beschw erdeführer Berichte der N europsychiater D res. m ed. Shem sije Selm am und Bahri G ega vom 14. und 15. Februar 2006 ins R echt legen, die das schon vorher diagnostizierte depressive Syndrom (Sy. depressivum ) als so gravierend erachteten, dass es zu einer Arbeitsunfähigkeit führe. Auch der Facharzt für O rthopädie D r. m ed. Basri R . Ibrahim i kam in seinem ausführlichen Bericht vom 15. Februar 2006 zum Schluss, dass sich aufgrund der U nfallfolgen am linken Knie (Arthro- se, Verkürzung des linken Beines m it dadurch verursachtem H inken, H y- pothrophie am linken O berschenkel) eine andauernde Invalidität und eine Arbeitsunfähigkeit von 75% ergebe. 3.7 D er Vertrauensarzt der Beschw erdegegnerin hingegen führte daraufhin an, dass die vorgelegten Arztatteste keine neuen relevanten m edizinischen Fakten enthalten; die orthopädische Sym ptom atik und auch die psychiat- rische D iagnose seit 2001 (zw ei Jahre vor dem M ED AS G utachten) seien praktisch identisch geblieben (vgl. act. 69), so dass auch die R estarbeits- fähigkeit 35% betrage (vgl. act. 125). 4. Bei der W ürdigung der sich w idersprechenden m edizinischen G utachten schliesst sich das Bundesverw altungsgericht den einlässlichen Beurtei- lungen der letzten G utachter, D r. m ed C hr. Kälin, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, St. G allen, vom 17. Septem ber 2003 (act. 93), der M edizinischen Abklärungsstelle M ED AS in St. G allen (D res m ed C . M eyer, C hefarzt, und M . H äm m erle, Innere M edizin/R heum atologie (FM H ) vom 26. Septem ber 2003 (act. 94), w elche sich zusätzlich auf ein G utachten von D r. R om an Sieber, Innere M edizin (FM H ), speziell H erzkrankheiten, vom 22. Septem ber 2003 stützt (act 92), sow ie dem am 4. D ezem ber 2003 erstellten Einkom m ensvergleich an (act. 91 gelb). D iese G utachten enthalten konkrete, auf die hier zu beurteilenden R echts- fragen bezogene, schlüssige Antw orten auf die gestellten G utachterfragen, w elche die vom Beschw erdeführer eingereichten, allgem ein gehaltenen G utachten in keiner W eise in Frage zu stellen verm ögen. D as Bundesverw altungsgericht geht daher m it der Vorinstanz davon aus, dass die Arbeitsunfähigkeit in den von der Vorinstanz angegebenen Ver- w eisungstätigkeiten, deren Zum utbarkeit vom Beschw erdeführer nicht ernsthaft in Frage gestellt w erden konnte, zu höchstens 40% einge- schränkt ist. 5. Bei Vergleich des Validenlohns m it dem Invalidenlohn hat die Vorinstanz zu G unsten des Beschw erdeführers aufgrund der m assgeblichen sta- tischen G rundlagen beim Validenlohn den höheren Betrag, beim Invaliden- lohn den tieferen Betrag genom m en, w obei sich ergibt, dass der Invaliden- lohn höher ist als der Validenlohn. Selbst w enn m an – anders als die Vorinstanz – noch einen leidensbe- dingten Abzug von 10% in R echnung stellen w ürde, ergäbe sich bloss eine 20 Einbusse von 287.90, das heisst w eniger als 7% von Fr. 4'139.-. 6. D araus ergibt sich ohne W eiteres, dass im m assgeblichen Zeitpunkt der ersten Verfügung (1. Juli 2001) keine 50% ige Invalidität m ehr vorlag, w el- che w eiterhin Anspruch auf eine halbe IV-R ente gegeben hätte. D arin liegt eine erhebliche Sachverhaltsänderung (vgl. U ELI KIESER , ATSG - Kom m entar, Art. 17, R z. 15, zw eiter Absatz). 6.1 Aufgrund dieser Erw ägungen w eist das Bundesverw altungsgericht die Be- schw erde von T._______ gegen den Einspracheentscheid der IV-Stelle vom 31. O ktober 2005 ab. 6.2 D a es im vorliegenden Verfahren um die Bew illigung oder Verw eigerung von Versicherungsleistungen geht, w erden gem äss den bis zum 30. Juni 2006 geltenden Bestim m ungen keine Verfahrenskosten erhoben (Art. 69 IVG in Verbindung m it Art. 85bis Abs. 3 des Bundesgesetzes über die Al- ters- und H interlassenenversicherung vom 20. D ezem ber 1946 [AH VG , SR 831.10] und Art. 63 Abs. 5 Vw VG in Verbindung m it Art. 4b der Verordnung über Kosten und Entschädigungen im Verw altungsverfahren vom 10. Sep- tem ber 1969 [Kostenverordnung, SR 172.041.0] sow ie in Verbindung m it den Ü bergangsbestim m ungen zur Änderung des IVG vom 16. D ezem ber 2005 [AS 2006 2004]). D a der Beschw erdeführer unterliegt, ist ihm keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 Vw VG ). D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. Es w erden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. D em Beschw erdeführer w ird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Vertreter des Beschw erdeführers - der Vorinstanzn (R ef-N r. C S/885.63.220.184/BAJ) - dem Bundesam t für Sozialversicherungen (BSV) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: Eduard Acherm ann W ilhelm -U lrich Schodde21 R echtsm ittelbelehrung D ieses U rteil kann innert dreissig Tagen seit Eröffnung (Zustellung der U rteils- begründung) beim Bundesgericht (Schw eizerhofquai 6, 6004 Luzern) angefoch- ten w erden vgl. Art. 39 ff des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BG G ; SR 173.110). Versand am :