<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2023.00228</span></p></div><p><br/></p><div><p>III. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Slavik<br/>Ersatzrichterin Gasser Küffer<br/>Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">26. November 2024</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Dr. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Elisabeth </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Glättli</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Probst Partner AG Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofplatz 18, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1992 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> meldete sich am 18. Januar 2009 unter Hinweis auf ein Lyell-Syndrom bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug in Form von Hilfsmitteln (medizinischer Haarersatz) an (Urk. 10/2). Am 16. April 2009 erteilte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, Kostengutsprache für Haarersatz (Urk. 10/6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 16. Oktober 2010 meldete sich die Versicherte nach dem krankheitsbedingten Abbruch ihrer kaufmännischen Lehre (Urk. 10/7/3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, 10/26/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) mit Verweis auf ein Lyell-Syndrom, eine Depression und eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug für Erwachsene an (Urk. 10/8). Die IV-Stelle nahm medizinische und erwerbliche Abklärungen vor und zog insbesondere die Akten des Krankentaggeldversicherers (Urk. 10/23/</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1-20, Urk. 10/34/1-5) bei. Am 9. Oktober 2013 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es bestehe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgrund des Gesundheitszustands kein Anspruch auf Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmassnahmen (Urk. 10/61). In der Folge veranlasste die </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle bei der </span><span id="_Hlk193360579"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Medizinischen Abklärungsstelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___ GmbH</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein polydisziplinäres Gutachten (Allgemeine Innere Medizin, Psychiatrie, Dermatologie und Ophthal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mologie; Expertise vom 18. März 2015 [Urk. 10/84]). Mit Vorbescheid vom 2. April 2015 (Urk. 10/87) stellte die IV-Stelle der Versicherten die Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht, wogegen letztere am 23. April 2015 Einwand (Urk. 10/88, Urk. 10/92) erhob. Am 18. April 2016 (Urk. 10/103) nahm Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH Neurologie, von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___ GmbH</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stellung zu den von der IV-Stelle am 15. Juli 2015 (Urk. 10/97) gestellten Rückfragen. Mit Mitteilungen vom 14. September 2017 (Urk. 10/133) und 3. Januar 2018 (Urk. 10/153) informierte die IV-Stelle die Versicherte über die Kostengut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprachen für ein Belastbarkeits- und ein Aufbautraining vom 26. September 2017 bis 25. Mai 2018.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. Juni und 11. Oktober 2018 sowie am 16. Oktober 2019 erteilte die IV-Stelle der Versicherten Kostengutsprachen für eine erstmalige berufliche Ausbildung (kaufmännische Ausbildung/Handelsschule mit Praktikum/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dipl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Betriebswirt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schafterin HF ab 4. Juni 2018 bis 31. Oktober 2022; Urk. 10/174, Urk. 10/190 Urk. 10/210). Mit Mitteilungen vom 14. Dezember 2021 (Urk. 10/226) und 5. Mai 2022 (Urk. 10/236) informierte die IV-Stelle die Versicherte über die Kostengut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprachen für ein Coaching für die Stellensuche vom 14. September 2021 bis 13. März 2022 sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beratung und Begleitung vom 1. Mai bis 31. Oktober 2022. Per 1. Mai 2022 trat die Versicherte eine </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">60%-Stelle als Personalsach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeiterin beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an, worauf die IV-Stelle das kleine Taggeld zufolge Kürzung per 1. Mai 2022 einstellte (Urk. 10/233, Urk. 10/237). Mit Vorbescheid vom 30. September 2022 (Urk. 10/248) stellte die IV-Stelle der Versicherten ab 1. November 2022 die Ausrichtung einer halben Rente in Aussicht, wogegen letztere am 28. Oktober 2022 Einwand (Urk. 10/249, Urk. 10/254) erhob. Im Oktober/November 2022 schloss die Versicherte die Ausbildung zur Betriebswirtschafterin HF mit Diplom ab (Urk. 10/241, Urk. 10/256, Urk. 10/263/23). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 16. Dezember 2022</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erliess die IV-Stelle abermals einen Vorbescheid (Urk. 10/262), in welchem sie der Versicherten ab 1. November 2022 eine Rente von 25 % einer ganzen Invalidenrente </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Aussicht stellte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Am 17. Januar 2023 informierte die IV-Stelle die Versicherte über den erfolg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichen Abschluss der beruflichen Massnahmen (Urk. 10/264). Am 1. Februar 2023 erhob die Versicherte Einwand (Urk. 10/269) gegen den Vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 16. Dezember 2022. Mit Verfügung vom 16. März 2023 (Urk. 2) sprach die IV-Stelle der Versicherten ab 1. November 2022 eine Rente von 25 % einer ganzen Rente zu.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 2. Mai 2023 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, es sei die Verfügung vom 16. März 2023 aufzuheben und es sei ihr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1. März 2011 bis September 2017 eine ganze Rente zuzüglich Verzugszinsen seit Oktober 2011 und ab 1. Mai 2022 eine halbe Rente zuzusprechen. In formeller Hinsicht stellte sie das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und Rechtsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tretung (S. 2; vgl. auch Urk. 8). Mit Beschwerdeantwort vom 16. August 2023 (Urk. 9) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 22. August 2023 mitgeteilt wurde (Urk. 12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde der Beschwerdeführerin Frist angesetzt, um zu der vom Gericht nicht auszuschliessenden Rückweisung der Sache an die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin zur ergänzenden Abklärung und der damit verbundenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gefahr einer Schlechterstellung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reformatio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peius</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) Stellung zu nehmen oder die Beschwerde zurückzuziehen (Urk. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Stellungnahme vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2024 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21) hielt die Beschwerdeführerin an ihren ursprünglichen Anträgen fest (S. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und reichte gleichzeitig neue Unterlagen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">22/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-13) ein, was der Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2024 zur Kenntnis gebracht wurde (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Grundsätzen (vgl. BGE 144 V 210 E. 4.3.1) ist nach der bis zum 31. Dezember 2021 geltenden Rechtslage zu beurteilen, ob bis zu diesem Zeitpunkt ein Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch entstanden ist. Steht ein erst nach dem 1. Januar 2022 entstandener Rentenanspruch zur Diskussion, findet darauf das seit diesem Zeitpunkt geltende Recht Anwendung (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_452/2023 vom 24. Januar 2024 E. 3.2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf Grund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2010</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anhängig gemachten Anmeldung bei der Invalidenversicherung könnten allfällige Leistungen frühestens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ab April 2011</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgerichtet werden (vgl. Art. 29 Abs. 1 IVG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In dieser übergangsrechtlichen Konstellation ist die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesene Rechtslage massge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bend, die im Folgenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> soweit nichts anderes vermerkt ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jeweils in dieser Version wiedergegeben, zitiert und angewendet wird.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich die Folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1, 130 V 396 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 5.3 und E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist jedoch nicht ohne W</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">145 V 215 E. 5.3.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">43 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7, 13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder herstellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span id="UV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; Urteil des Bundesgerichts 9C_587/2023 vom 8. April 2024 E. 4.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung (Urk. 2) damit, dass die Beschwerdeführerin seit Oktober 2018 in ihrer Arbeitsfähigkeit einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt und ihr eine Erwerbstätigkeit im Umfang von 50 % zumutbar sei. Für die Zeit ab 2008 bis zur Eingliederung sei eine eingliederungsbedingte Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit ausgewiesen gewesen und habe gemäss MEDAS-Gutachten eine 80%ige Arbeitsfähigkeit vorgelegen. Da ein Rentenanspruch grundsätzlich erst nach Abschluss von Eingliederungsmassnahmen bestehe, sei der Rentenbeginn auf den 1. November 2022 anzusetzen (S. 3). Aufgrund der neuen Anstellungsverfügung ab 1. November 2022 sei ein neuer Einkommensvergleich durchgeführt worden, wobei ein Invaliditätsgrad von 40 % resultiere. Entsprechend bestehe ein Anspruch auf 25 % einer ganzen Rente ab 1. November 2022 (S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), bei ihr habe seit 2008 eine durchgehende Arbeitsunfähigkeit bestanden, welche auf psychische und ophthalmologische Gründe sowie auf ihren Erschöpfungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand zurückzuführen gewesen sei (S. 5 ff. Ziff. 7 ff.). Das psychiatrische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten sei mit Bezug auf die Diagnosen unbegründet und wider</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprüchlich, es fehle eine Auseinandersetzung mit den Berichten der behandelnden Ärzte und der Experte habe das Vorliegen einer (unbegründeten) psychiatrischen oder somatoformen Schmerzstörung nicht auf eine Prüfung der Standardindi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ka</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">toren abgestützt. Betreffend das ophthalmologische Gutachten seien die Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungen unvollständig gewesen und es habe namentlich keine Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung der Hornhaut stattgefunden. Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit sei kaum begründet gewesen und sei ohne Auseinandersetzung mit der Einschätzung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Augenärztin FMH, und ohne Berücksichtigung der beson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ders problematischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> PC-Arbeit erfolgt. Die Antwort auf die an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachter gestellten Zusatzfragen durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> – eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Neurologen – sei weitgehend unbegründet erfolgt und habe im Wesentlichen in an die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin adressierte Unterstellungen bestanden (S. 10 ff. Ziff. 20 ff.). Die psychiatrische Expertise sei unbeachtlich, und es sei auf alle anderen echtzeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen medizinischen Berichte abzustellen, wonach von einer mittelgradigen depressiven Episode, einer PTBS, einem psychophysiologischen Erschöpfungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand sowie einer chronischen Müdigkeit unklarer Genese auszugehen sei und eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden habe. In ophthalmologischer Hinsicht sei eine Arbeitsleistung von drei Stunden pro Tag zumutbar. Damit sei bis zum Beginn der Eingliederungsmassnahmen im September 2017 von einer vollen Erwerbsunfähigkeit der Beschwerdeführerin auszugehen und sie sei bis zum genannten Zeitpunkt aufgrund ihres Gesundheitszustands nicht eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig gewesen. Mit Hilfe der beruflichen Massnahmen (ab September 2017) habe sie zunächst eine maximal mögliche Arbeitsleistung von 30 % erreichen können, welche sie bis Dezember 2018 auf knapp 50 % habe steigern können. Von März 2011 bis September 2017 stehe ihr deshalb eine ganze Rente zu (S. 21 Ziff. 55, S. 25 Ziff. 67 ff.). Im Zusammenhang mit dem Rentenanspruch ab Mai 2022 sei dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht der aktuelle Lohn der Beschwerdeführerin zugrunde zu legen, vielmehr sei vom Salär als diplomierte Betriebswirtschafterin auszugehen. Damit ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 50 %, weshalb ihr ab Mai 2022 eine halbe Rente zustehe (S. 27 f. Ziff. 71 ff.). Nachdem eine Revision erst ab Änderung des Invaliditätsgrads um mindestens fünf Prozentpunkte erfolgen dürfe, sei erst die Erhöhung des Lohns der Beschwerdeführerin ab 1. Mai 2023 relevant, weshalb ab August 2023 – sofern das erhöhte Salär dann noch </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestünde – ein Anspruch auf eine Rente von 35 % einer ganzen Rente bestehe (S. 28 Ziff. 77 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort (Urk. 9) präzisierte die Beschwerdegegnerin, die Beschwerdeführerin habe bei Ausbruch ihrer Erkrankung in der Ausbildung zur Kauffrau gestanden, wobei die Lehre im März 2010 abgebrochen worden sei. Für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei das Salär einer kaufmännischen Angestellten und nicht das Einkommen einer Betriebs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirtschafterin massgebend, da die Invalidität erst eingetreten sei, nachdem sie eine berufliche Ausbildung begonnen habe und sich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Validenlohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> deshalb nach dem statistischen Wert bemesse, den die versicherte Person nach Beendi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der Ausbildung erreicht hätte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Stellungnahme vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2024 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21) führte die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin im Wesentlichen aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass sie gemäss sämtlichen Arztberichten bis zum Beginn der beruflichen Massnahmen im September 2017 und bis zum Beginn der Erwerbstätigkeit im Mai 2022 in psychischer Hinsicht und aufgrund ihres Erschöpfungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustands zu 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsunfähig gewesen sei, weshalb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine ganze Rente zustehe. Ab Mai 2022 sei gestützt auf die medizinischen Berichte und den Krankheitsverlauf von einer Arbeitsfähigkeit von maximal 60</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in angepasster Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auszugehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts der umfassenden und übereinstim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menden Berichte sowie des Verlaufs sei von weiteren Abklärungen kein neuer Erkenntnisgewinn zu erwarten, weshalb unter Berücksichtigung der 60%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit von einem Anspruch auf eine halbe Rente ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2022 auszugehen sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 7 ff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11 ff.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der Akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">usgewiesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin vo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m 26. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31. Oktober 2022 mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eingliederungsmassnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unterstützt wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10/133, Urk. 10/153</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 10/174, Urk. 10/190, Urk. 10/210, Urk. 10/226, Urk. 10/236</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und vo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m 26.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2017 bis 15. April 2019 (Urk. 10/144, Urk. 10/157, Urk. 10/160, Urk. 10/176-177, Urk. 10/191, Urk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 10/203)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 18. Oktober 2019 bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">30. April 2022</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10/211, Urk. 10/23</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7) Taggelder bezog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unbestritten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist, dass der Beschwerdeführerin von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2017 (Beginn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eingliederungsmassnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) bis April 2022 (Ende der Taggeldleistungen) kein Rentenanspruch zusteht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig ist demgegenüber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für die Zeit vo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2011 bis August 2017 Anspruch auf eine Rente hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei der Anspruch frühestmöglich im April 2011 entstehen kann (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 IVG; Anmeldung datierend vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2010, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/8)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Während </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verneinte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2 S. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, S. 4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">machte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> genannte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Periode </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 100%ige Arbeitsunfähigkeit respektive eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anspruch auf eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ganze Rente </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1 S. 25 Ziff. 67</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21 S. 10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Zeit nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ging</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beschwerdegegnerin ab November 2022 (Abschluss der letzten Eingliederungsmassnahmen per 31. Oktober 2022) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einem Rentenanspruch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von 25 % einer ganzen Rente </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, ihr stehe bereits ab Mai 2022 (Ende der Taggeldleistungen) eine halbe Invalidenrente zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei die Beschwerdegegnerin von einem zu tiefen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausgegangen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27 f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">71 ff.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21 S. 10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Dermatologie und Venerologie FMH,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Augenkrankheiten,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stellten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___ GmbH</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 18. März 2015 (Urk. 10/84) folgende Diagnosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 32 f.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach toxisch epidermaler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Nekrolyse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> (Lyell-Syndrom) 10/2008 mit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">qualitativer und quantitativer Befeuchtungsstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Vernarbung de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tarsi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> oben und unten mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Madarosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> und Vernarbung Unterlider</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ezidivierende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Blepharitiden und Konjunktividen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Verschluss der unteren Tränenpünktchen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zustand nach Anpassungsstörung, Angst- und depressive Störung gemischt, inzwischen remittiert (ICD-10 F43.21)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">akute Belastungsstörung, remittiert (ICD-10 F43.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">psychosoziale Belastungsfaktoren</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">flächige, netzförmige Narben im Gesichts-, Hals-, Zervik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">l-, Ex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">remitäten- und Gesässbereich</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">leichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">N</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ageldystrophien beider Grosszehennägel</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zehennagelatrophie Zehe II links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tropher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Alopezieherd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> okzipital</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Rhinokonjunktiviti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">pollinose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> mit überwiegend konjunktivischen Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tomen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter führten aus, dass aus allgemein-internistischer Sicht keine die Arbeitsfähigkeit einschränkende Erkrankung vorliege. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter psychiatrischen Gesichtspunkten habe es sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rückblickend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> um eine Anpassungsstörung und eine akute Belastungsstörung gehandelt, welche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geforderten zeitlichen Rahmen remittiert seien. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> depressive Erkrankung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> könne gegenwärtig nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nachge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen werden, wenn auch einzelne depressive Symptome im Rahmen der Anpassungsstörung und der bereits abgeklungenen akuten Belastungsstörung zeitweilig bestanden hätten. Aus rein psychiatrischer Sicht bestehe keine Störung, welche eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit zur Folge habe.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Retrospektiv </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erschienen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehrere Angaben in der Aktenlage als nicht schlüssig und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hinreichend konsistent, weshalb eine exakte retrospektive Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit nicht möglich sei.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Arbeitsfähigkeit von 100 % (angestammte Tätigkeit/Verweistätigkeit) bestehe aus psychiatrischer Sicht spätestens seit dem Untersuchungszeitpunkt. Die dermatologische Situation trage nicht zur Arbeitsunfähigkeit bei, ausser allenfalls zu gelegentlich kürzeren medizinischen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeiten im Rahmen gewünschter Narbenkorrekturen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ophthal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">molo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gischer Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">estehe in angestammter Tätigkeit (kaufmännische Lehre) wie auch in einer Verweistätigkeit eine 80%ige Arbeitsfähigkeit (fünf Tage Präsenzzeit mit 80%iger Leistungsfähigkeit [Zeit für die Tropfenapplikation]). Dies gelte seit dem Auftreten des Lyell-Syndroms im Oktober 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">08</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 31</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Experte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/84 S. 20 ff.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass gegenwärtig keine Hinweise für eine PTBS </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorlägen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. In der Vergangenheit dürften indes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einzelne Symptome </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund der schweren akuten Erkrankung gemäss den Angaben der Beschwerdeführerin und dem Schreiben von </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Rahmen der generalisierten Urtikaria zeitweilig bestanden haben. Zu den einzelnen Symptomen sei die Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der aktuellen Untersuchung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausführlich befragt worden, wobei die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geklagten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerden unter besonderer Berücksichtigung der ICD-Kriterien und der Kriterien de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> DSM-5 nicht dem Vorliegen einer PTBS entsprochen hätten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> handle es sich rückblickend um eine Anpassungsstörung und eine akute Belastungsstörung (mit einem geeigneten Stressor)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in dem gefor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derten zeitlichen Rahmen sukzessive remittiert sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenwärtig könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine depressive Erkrankung nachgewiesen werden, wenn auch einzelne depressive Symptome im Rahmen der Anpassungsstörung und der bereits abgeklungenen Belastungsstörung zeitweilig bestanden hätten. Die von der Beschwerdeführerin geklagte Müdigkeit und Erschöpfbarkeit seien aus psychiatrischer Sicht nicht hinreichend erklärbar, wobei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese allenfalls im Zusammenhang mit negativen Kognitionen, einem passiven «Coping» sowie einer unzureichenden Balance zwischen Aktivität und Entspannung im Rahmen des Schmerzsyndroms bei den geschilderten Augenproblemen gesehen werden könnten. Es sei verständlich, dass es der Beschwerdeführerin schwergefallen sei, die schwere akute Erkrankung zu akzeptieren und für eine gewisse Zeit müsse davon ausgegangen werden, dass Störungen der Verarbeitung der Erkrankung bestanden hätten. Ein psychosoma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tisches Beschwerdebild, etwa im Sinne einer somatoformen Schmerzstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestehe aufgrund der fehlenden ICD-Diagnosekriterien aktuell nicht. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Förster</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausnahmekriterien seien nicht erfüllt und es stünden gegenwärtig die psychosozialen Aspekte der durchgemachten Erkrankung im Vordergrund. Die Beschwerdeführerin befinde sich aktuell nicht in psychiat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rischer/psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapeutischer Behandlung und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch keine Psychophar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">maka. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zustandsbild sei progredient und es sei momentan in psychiatrischer Hinsicht eine weitgehende Remission der psychischen Begleitbeschwerden zu verzeichnen. Eine psychiatrische Behandlungsnotwendigkeit bestehe derzeit auch aus der Sicht der Beschwerdeführerin nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 21</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">us rein psychiatrischer Sicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestünden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Störungen, die eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit zur Folge hätten. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klagten inneren Widerstände mit Ängstlichkeit gegen die Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit würden sich aus der langen Dauer der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dekonditionierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Abwesenheit vom Arbeitsmarkt ableiten, wobei die Beschwerdeführerin auch zur Vermeidung und zu einem Schonverhalten neige. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeige eine (leicht) regressive Haltung an. Diese sei jedoch korrigierbar und es sei der Beschwerdeführerin zumutbar, diese Haltung zu ändern, wobei zunächst keine Arbeiten unter Zeitdruck erfolgen sollten. Unter Berücksichtigung des Fähigkeitsprofils ergäben sich betreffend die ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stammte/angepasste Tätigkeit keine versicherungsmedizin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sch relevanten Einschränkungen. Aus psychiatrischer Sicht seien einfache, wenig anspruchsvolle berufliche Tätigkeiten zumutbar, möglichst ohne Akkord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne grössere physikalische Belastungen und unter günstigen sozialen Voraussetzungen (insbesondere mit wohlwollendem Arbeitsstil). Retrospektiv erschienen mehrere Angaben in den Akten nicht schlüssig und nicht hinreichend konsistent, weshalb eine exakte retrospektive Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht möglich sei. Die Arbeitsfähigkeit von 100 % (angestammte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Verweistätigkeit) bestehe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spätestens sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Untersuchungszeitpunkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 22).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte in ihrer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ophthalmologische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Expertise vom 20. Oktober 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 10/84/43-47</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die starke </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hypolacrimie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei ausg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eprägte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vernarbung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tarsi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Ober- und Unterlider als Folge des durchgemachten Lyell-Syndroms gestört.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe angegeben, die Augen kaum offenhalten zu können und alle paar Minuten befeuchten zu müssen. Während der einstündigen Exploration habe sie indes nicht öfters geblinzelt und nur zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mal zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lacryc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mpulle zwecks Befeuchtung gegriffen, weshalb sich die Frage stelle, ob das Augenleiden so schwerwiegend sei, wie es von der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin dargelegt werde (S. 2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Bestimmung der Arbeitsfähigkeit sei nicht einfach. Enorme Augenbeschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den seien von der Beschwerdeführerin gut glaubhaft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dargelegt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden. Eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit sei indes sicherlich nicht gerechtfertigt. Ein Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versuch müsste mindestens gemacht werden, dies unter Berücksichtigung, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hypolacrimie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gelegentlich zeitweise bei sehr trockener Hornhaut verschwom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menes Sehen und Augenschmerzen hervorrufen könn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wodurch eine normale Tätigkeit beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rächtigt werde. Andererseits seien die Augen, abgesehen vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Problem der Trockenheit wegen der Vernarbung im Bereich der Lider, gesund und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Visus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei voll. Es müssten genügend Ruhepausen mit der Möglichkeit, Befeuchtungstropfen nach Bedarf zu applizieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, eingeräumt werden und das Raumklima sollte angenehm sein mit sauberer, temperierter, zugfreier und nicht zu trockener Luft. Unter diesen Voraussetzungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liege eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">80 % - fünf Tage in der Woche mit einer Leistungseinbusse von 20 % - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. So habe die Beschwerdeführerin genügend Zeit, die Augentropfen nach Bedarf anzuwenden. Dies gelte für die angestammte Tätigkeit (kaufmännische Lehre) sowie eine Verweistätigkeit. Die 80%ige Arbeitsfähigkeit bestehe seit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auftreten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lyell-Syndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 (S. 3 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend die re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trospektive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bewertung der Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei auffallend, dass in den Akten die Augenprobleme zunächst nur am Rande erwähnt und nicht spezielle Beschwerden seitens der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Augen beschrieben worden seien. Erst dem Bericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 13. Dezember 2011 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/39) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin sofort nach dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auftreten des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Lyell-Syndroms im Oktober 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">08</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> augenärztlich betreut worden sei. Danach habe sie sich erst wieder nach zwei Jahren wegen einer Bindehautentzündung rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gemeldet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Aktuell gebe die Beschwerdeführerin indes an, die Augenproblematik sei von Anfang an im Vordergrund gestanden (S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seiner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stellungnahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 18. April 2016 (Urk. 10/103)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu den von der Beschwerdegegnerin am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15. Juli 2015 gestellten Rückfragen (vgl. Urk. 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">97</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Neurologe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___ GmbH</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die ophthalmologische Untersuchung durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei vollständig und fachgerecht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfolgt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> subjektive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin betreffend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Applikations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frequenz von Augentropfen alle zwei bis fünf Minuten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sodann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu wider</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der gesamten Begutachtung mit vier Fachdisziplinen und mehreren Stunden Begutachtung sei kein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> solch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hohe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Frequenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu beobachten gewesen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seitens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Augenklinik sei zudem von mehrfach täglicher – und nicht stündlicher oder im Minutenbereich notwendiger Benetzungsnotwendig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – berichtet w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rden und der Hausarzt habe nie eine Verordnung für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lacryco</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgestellt respektive nichts von trockenen Augen gewusst. Dies seien klare Hinweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> darauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass nicht allein auf die rein anamnestischen Angaben der Beschwerdeführerin abgestellt werden könne und die darauf basierenden externen Bewertungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu keiner höheren Arbeitsunfähigkeit führen könnten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Zudem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stünden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch die von der Beschwerdeführerin beschriebenen Freizeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aktivitäten (stundenlange Spaziergänge mit dem Hund, Sport, umfangreiche Haushaltstätigkeiten) im klaren Widerspruch zu ihrem weitgehenden Unvermö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen zur beruflichen Partizipation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 2 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behandelnde Psychiater </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte in seinem Bericht vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2018 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/184) folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.5):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">somatoforme Störung (ICD-10 F45.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Agoraphobie mit Panik (ICD-10 F40.01)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach Lyell-Syndrom 10/2008</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arzt attestierte für eine angepasste Tätigkeit eine 50%ige Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April bis 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ab dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2018 ging er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> betreffend ein Praktikum im ersten Arbeitsmarkt (Empfang und Administration) von einer Arbeitsfähigkeit von 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus (S. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3, S. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1), wobei eine weitere Steigerung möglich sei (S. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.7). Die Beschwerdeführerin habe Angst vor grossen Menschenmengen mit körperlichen Begleitungen, die Stimmung sei deprimiert und der Antrieb gemindert, im Affekt sei sie labil und die Aufmerk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">samkeit sei herabgesetzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4). Es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeige sich in psychischer und körperlicher Hinsicht eine schnelle Erschöpfung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte in ihrem Bericht vom 2. August 2022 (Urk. 10/239) folgende Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ziff. 2.5):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lyell-Syndrom (Manifestation in 2008) mit dadurch ausgelöster schwerer chronisch-entzündlicher Benetzungsstörung der Augen mit Wimpernverlust und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tränenwegsvernarbung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Augenärztin führte aus, vom 24. Juni bis 11. August 2019 habe in der Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit als Sachbearbeiterin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. Oktober 2018 sei von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen (S. 2 Ziff. 1.3, S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ziff. 2.7, S. 5 Ziff. 4.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Grunderkrankung bedinge Tränen, verschwommenes Sehen und teils starke Augenschmerzen bei längerer Naharbeit. Der Konzentrationsbedarf und die Ermüdbarkeit seien erhöht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das Lesen und Erkennen am Bildschirm nicht mehr möglich sei und die Arbeit unter- beziehungsweise abgebrochen werden müsse (S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ziff. 3.4). Die Prognose sei grundsätzlich gut, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sofern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin Gelegenheit habe, während der Arbeitszeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mehrfach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Pausen einzulegen und die Augen auszuruhen respektive ihre intensive Tropftherapie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durchzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Zudem sei darauf zu achten, dass die Raumluft feucht gehalten werde und die Beschwerdeführerin keiner Zugluft und keiner staubigen Luft ausgesetzt sei (S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ziff. 4.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">äusserte sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> behandelnde Psychiater </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erneut zum Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/240 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 3 Ziff. 2.5):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Agoraphobie mit Panik (ICD-10 F40.01)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte aus, die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei bei ihm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis zum 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> initial 14</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tägig und zuletzt monatlich in Behandlung gestanden (S. 2 Ziff. 1.2). Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> attestierte eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei auch prognostisch von einer Arbeitsfähigkeit von maximal 50 % auszugehen sei (S. 3 Ziff. 2.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ärztin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des regionalen ärztlichen Dienstes (RAD)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, führte am 11. August 2022 (Urk. 10/242) aus, dass sowohl aufgrund der somatischen als auch psychischen Einschränkungen eine Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von maximal 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der angestammten Tätigkeit wie auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verweistätigkeit bestehe. In zeitlich flexiblen Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten ohne permanenten Zeit- und Termindruck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne besondere Anforderungen an das Umstellungs- und Anpassungsvermögen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, mit nur geringem Publikums</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verkehr und mit einer wohlwollenden und konfliktarmen Arbeitsatmosphäre sei eine Arbeitsfähigkeit von 50 % möglich. Eine individuelle Pausengestaltung sei erforderlich und die Bildschirmzeit sei auf vier Stunden pro Tag begrenzt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging für</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Zusprache der Rente von 25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab November 2022 gestützt auf die aktenbasierte Stellungnahme des RAD vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2022 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/242) von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in jeglicher Tätigkeit seit Oktober 2018 aus (Urk. 10/245/10, Urk. 2 S. 3). Der RAD stellte dabei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">atrischer Hinsicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Berichte des behandelnden Psychiaters </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 20. September 2018 (Urk. 10/184) und vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. August 2022 (Urk. 10/240) ab, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">welcher indes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin lediglich bis zum 14.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Januar 2019 behandelt hatte (Urk. 10/240 S. 2 Ziff. 1.1), mithin über den späteren Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand nicht informiert war. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der letzte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von Psychiater </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2022</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enthält </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denn auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine Befunde und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insbesondere keine Angaben über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die mit der diagnostizierten Agoraphobie und rezidivierenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Störung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einhergehenden Einschränkungen. Im Weiteren ist zu berücksichtigen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtsprechungsgemäss grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen inklusive leichte bis mittelschwere Depressionen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 143 V 418, BGE 143 V 409; Änderung der Rechtsprechung). Eine solche Prüfung hat vorliegend nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stattgefunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Zudem fehlt es in den aktenkundigen medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Berichten an den erforder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Angaben zu den Standardindikatoren. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund kann betreffend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den psychischen Gesundheitszustand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für die Zeit ab November 2022 nicht auf die RAD-Stellungnahme vom </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2022 respektive die Berichte des behandelnden Psychiaters vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2018 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2022 abgestellt werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von der Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2024</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">21)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hierzu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eingereichten Unterlagen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">22/7-13) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anbelangt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist im Grundsatz festzuhalten, dass für die richterliche Beurteilung eines Falles grundsätzlich die tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit der angefochtenen Verwaltungsverfügung </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– hier am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2023 (Urk. 2) – massgebend sind (BGE 121 V 366 E. 1b mit Hinweisen). Tatsachen, die sich erst später verwirklichen, sind insoweit zu berücksichtigen, als sie mit dem Streitgegenstand in engem Sachzusammenhang stehen und geeignet sind, die Beurteilung im Zeitpunkt des Verfügungserlasses zu beeinflussen (BGE 121 V 362 E. 1b; für viele etwa Bundesgerichtsurteil 8C_279/2015 vom 27. August 2015 E. 3.2.1 mit Hinweisen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Berichte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2023 behandelnden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hausarztes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2024 (Ur. 22/7 S. 1), des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2024 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">22/10)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit Juli 2023 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behandelnden Psychologin vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">22/12)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> datieren mehr als ein Jahr nach Erlass der angefochtenen Verfügung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Hausarzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – welcher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über keinen Facharzttitel in Psychiatrie verfügt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> äusserte sich im Wesentlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der Zeit vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai bis 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2023</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">22/7 S. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und damit nach dem hier relevanten Zeitpunkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorgelegenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Überlastungs- und Erschöpfungssyndrom. Des Weiteren ist darauf hinzuweisen, dass der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> letzte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Absatz im Arztbericht betreffend Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit von maximal 60</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Ersuchen der Beschwerdeführerin respektive deren Rechtsvertreterin aufgenommen wurde (S. 2 f.). Im Übrigen ist zu bemer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ken, dass sich die Beschwerdeführerin im August 2023 bereits wieder in der Lage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sah, ab November 2023 an einer neuen Arbeitsstelle mit einem 60</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Pensum zu arbeiten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">22/8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des Berichts des </span><span id="_Hlk179627937"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">22/10)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist festzuhalten, dass sich der in Dermatologie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und Allergologie sowie klinische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Immunologie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spezialisierte Facharzt hauptsächlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu möglichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psychischen und damit fachfremden Folgen eines Lyell-Syndroms äusserte. Betreffend die Arbeitsfähigkeit der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin beschränkte sich der Arzt auf den Hinweis, dass ein 60%iges Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pensum in der Finanzbuchhaltung als möglich ersc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich sind auch aufgrund des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Dermatologen beigelegten Zeitschriftartikel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">22/11) keine konkreten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rücks</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chlüsse auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin möglich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu den Ausführungen der </span><span id="_Hlk179627977"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behandelnden Psychologin vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">22/12) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist zunächst anzumerken, dass auf ihre Beurteilungen nicht alleine abgestellt werden kann. Rechtsprechungsgemäss ist der Gesundheitszustand und insbesondere die Arbeitsfähigkeit auf der Grundlage von medizinischen Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen zu beurteilen (BGE 130 V 99 E. 3.2 mit Hinweisen). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu berücksichtigen, dass sich die Beschwerdeführerin erst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über vier Jahre nach Abbruch der Therapie beim Psychiater </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2023 und damit nach Erlass der angefoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenen Verfügung bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG in Behandlung befand. Als psychische Diagnosen wurden der Status nach PTBS und nach mittelgradigen depressiven Episoden aufgeführt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">22/12 S. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche unbesehen vom Bericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Dermatologen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2024 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">22/10) übernommen wurden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend die von der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> behandelnden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Opht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">almologin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am 2. August 2022 postu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lierte Arbeitsfähigkeit von 50 % (Urk. 10/239 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ziff. 4.1-2, Ziff. 5) ist zu berücksichtigen, dass die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Mai 2022</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2023</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit einem Pensum von 60 % (mit Ausnahme von zwei Wochen im Oktober 2022, in welchen das Arbeitspensum versuchsweise auf 80 % erhöht wurde) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in einem befristeten Arbeitsverhältnis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei der Bildungsdirektion arbeitet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 3/5-6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">22/7 S. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/233-234</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und sich ausserdem in der Lage zeigte, bis Oktober 2022 zusätzlich ihre Ausbildung zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betriebswirtschafterin HF mit Diplom abzuschlies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/256, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/263/</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">23-24</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Auch wenn die Beschwerdeführerin angab, dass sie lediglich noch während </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ersten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drei Monate der Anstellung mit ihre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abschlussarbeit für das Diplom als Betriebswirt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schafterin befasst gewesen sei und diesbezüglich in der Zeiteinteilung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> völlig frei gewesen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">21 S. 6 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">überzeugt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> attestierte 50%ige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Rest-)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abschliessend.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dies auch unter Berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigung des Umstands</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass Naharbeiten respektive die PC-Arbeit für die Beschwerdeführerin aufgrund der Augenbeschwerden besonders herausfordernd </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 10/239 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und solche Arbeiten im Zusammenhang mit dem Abschluss der Diplomarbeit in Vordergrund gestanden haben dürften. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Daran vermag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Bericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2024 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">22/13)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nichts zu ändern (vgl. diesbezüglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.1.2 Absatz 1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Augenärztin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einerseits aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die Beschwerdeführerin seit Mai 2022 respektive November 2023 mit einem Pensum von 60</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, andererseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erachtete sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Steigerung des Arbeitspensums auf 60</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als denkbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">22/13 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 2). Im Weiteren wurde ausgeführt, aufgrund der Grunderkrankung komme es bei längerer Naharbeit zu Tränen, verschwommenem Sehen und teilweise starken Augenschmerzen, weshalb das Lesen/Erkennen am Bildschirm erschwert respektive unmöglich sei (S. 2). Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob die von der Beschwerdeführerin zuletzt ausgeführten Tätigkeiten aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">op</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thalmologischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sicht optimal angepasst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/waren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Im Weiteren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdeführerin ihr 60%iges Arbeitspensum auf vier Arbeitstage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verteilt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, damit die tägliche Belastung für die Augen nicht zu hoch sei (S. 2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies wirft die Frage auf, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weshalb das Pensum nicht auf fünf Arbeitstage verteilt wird, würde dies doch die tägliche Belastungsdauer für die Augen reduzieren. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kann aus dem blossen Umstand, dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> respektive in der Zeit danach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Umfang von 60</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitstätig war, nicht unbesehen auf eine Arbeitsfähigkeit von 60</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geschlossen werden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weitere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">opthalmologische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Berichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zum aktuellen Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegen nicht bei den Akten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die medizinische Aktenlage lässt damit keinen verlässlichen Schluss auf die Restarbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin ab November 2022</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Ende berufliche Eingliederung mit begleitendem, wenn auch gekürztem Taggeldan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch per 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2022</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/237).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den geltend gemachten Rentenanspruch von März 2011 bis September 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist bezüglich des Beweiswerts des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachtens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span id="_Hlk179630837"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">18. März 2015 (Urk. 10/84)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, auf welches die Beschwerdegegnerin für die Beurteilung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit für den gesamten zu beurteilenden Zeitraum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis September 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abstellte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und von einer rentenausschliessenden Eingliederungsfähigkeit der Beschwerdeführerin ausging</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Folgendes zu bemerken: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span id="_Hlk179376915"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ophthalmologische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Expertin attestierte in ihrem Teilgutachten vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 10/84/</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">43-47)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der bisherigen und in einer angepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seit Oktober 200</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die im Zusammenhang mit dieser Teilexpertise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geltend gemachten Einwände der Beschwerdeführerin inklusive der damit neu eingereich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten augenärztlichen Berichte (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/92 S. 2 ff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/91, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) wurden der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___ GmbH</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur ergänzenden Stellungnahme vorgelegt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/97). Diese erfolgte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> indes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht durch einen ophthalmologischen Facharzt, sondern durch den an der Begutachtung der Beschwerdeführerin nicht beteiligten und im Fachbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reich Neurologie spezialisierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/103). Abgesehen von dieser formellen Unzulänglichkeit, fehlt es den Angaben von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch in materieller Hinsicht an einer sachlichen und fundierten Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abweichenden opht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">almologischen Beurteilungen (Urk. 10/91, Urk. 10/95)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Betreffend den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Vorwurf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin, es habe anlässlich der Begutachtung keine vollständige augenärztliche Exploration stattgefunden, begnügte sich der Neurologe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> pauschalen Hinweis, es habe natürlich eine vollständige Untersuchung stattgefunden und anderslautende Behauptungen würden auf subjektiven Angaben beruhen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/103 S. 2). Im Weiteren beschränkten sich die Ausführungen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen auf die Applikationsfrequenz von Augentropfen respektive Zweifel an den Angaben der Beschwerdeführerin betreffend die Schwere des Augenleidens </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 2 ff.) und es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mangelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> insbesondere an einer Auseinandersetzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der von der behandeln</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Augenärztin im Vergleich zum Gutachten wesentlich tiefer angesetzten Arbeitsfähigkeit (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/91 S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend die im ophthalmologische Teilgutachten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/84/43-47) postulierte Arbeitsfähigkeit ist zu bemerken, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Ausführungen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Expertin schwer einzuschätzen sei, die Beschwerdeführerin enorme Augen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerden glaubhaft darlege und zumindest ein Arbeitsversuch gemacht werden müsse unter Berücksichtigung, dass eine normale Tätigkeit durch verschwommene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sehen und Augenschmerzen beeinträchtigt sein könne. Nichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">destotrotz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">attestierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Expertin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 80%ige Arbeitsfähigkeit in einer Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in einer Umgebung mit angenehmen Raumklima und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit der Möglichkeit, Augentropfen nach Bedarf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">applizieren zu können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 3). Mit der von den behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Augenärzten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiefer angesetzten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/40 S. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.9, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/64 S. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.7)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> setzte sich die Expertin nicht auseinander.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weist die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ophthalmologische Expertise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> inklusive der Stellungnahme von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beweisrechtliche Mängel auf, welche ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lleiniges Abstellen auf diese für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von April 2010 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis September 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht zulassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Beurteilungen der Arbeitsfähigkeit der behandelnden Augenärzte/-Ärztin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liefern sodann ebenfalls kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlüssi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ges Bild</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">So erklärten die für den Bericht der Augenklinik des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2011 verantwortlich zeichnenden Fachpersonen, von opht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mologischer Seite sei bisher kein Arbeitsunfähigkeitszeugnis ausgestellt worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einschränkung sei im Rahmen eines Arbeitsversuchs zu eruieren, wobei </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei konsequenter Applikation von Tränenersatzmitteln nur mit geringen Beschwerden zu rechnen sei (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/39/3). Im Bericht der Augenklinik des Kantonsspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">M.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (undatiert), wo sich die Beschwerdeführerin am 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2012 vorgestellt hatte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde eine Arbeitsaufnahme ab Mai 2012 zu 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als möglich erachtet (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/40/1-5). Die seit 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2012 behandelnde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erklärte sodann in ihrem ersten Bericht vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2012 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/64/1-9), ihr sei nichts von einer bestehenden Arbeitsunfähigkeit bekannt. Bei ihr stehe die Beschwerdeführerin wegen einer schweren Benetzungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">törung im Rahmen des Lyell-Syndroms in Behandlung (S. 5). Zwar sprach sie sich für einen nur begrenzt möglichen Einsatz an einem PC-Arbeitsplatz von maximal drei Stunden täglich aus (S. 6), attestierte im Übrigen aber keine Einschränkung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Ob sich ihre spätere Einschätzung der Arbeitsfähigkeit vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insgesamt maximal drei Stunden täglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/91) mit einer Verschlechterung der opht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">almologischen Befunde erklären lässt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihrem Schreiben nicht zu entnehmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">N.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von der Augen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klinik des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verneinte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in seiner Stellungnahme zum Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___ GmbH</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/95) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine solche Verschlechterung der Befunde, hielt es aber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für denkbar, dass die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin je nach aktuellem Befund anders eingeschätzt werden müsse, als dies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> getan habe. Dabei sah </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von einer eigenen Beurteilung ab und empfahl eine ergänzende gutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Einschätzung durch einen weiteren Experten (S. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht in Frage stellen liess die Beschwerdeführerin die Schlussfolgerungen aus den internistischen und dermatologischen Gutachten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was die Beweiskraft des psychiatrischen Gutachtens von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.1.2) anbelangt, bemängelte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insbesondere dessen Diagnostik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 10 ff. und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 20)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Doch ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für die Belange der Invalidenversicherung letztlich nicht die Diagnose, sondern die Auswirkung des fachärztlich festgestellten Leidens auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgebend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. statt vieler Urteil des Bundesgerichts 8C_527/2019 vom 4. März 2020 E. 5.2.1). Mit Blick auf die von der Beschwerdeführerin geschilderten gegenwärtigen Beschwerden mit verbessertem Schlaf, nur noch seltenen Erinne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen an den Krankheitszustand und der Verneinung von Albträumen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/47/18 unten) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verneinte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nachvollziehbar das Vorliegen einer aktuellen PTBS-Problematik und schloss mit Blick auf die im Wesentlichen unauffällige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Befund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach AMDP </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/84/20) auch eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aktuelle depressive Störung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie eine anderweitige Störung mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/84/21</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und 10/84/29</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der geklagten Müdigkeit und Erschöpfbarkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschränkte er sich darauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, diese als psychiatrisch nicht erklärbar zu bezeichnen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und auf die Ressourcenlage zu verweisen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/84/21 unten). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuletzt Anfang 2013 bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in fachpsychiatrischer Behandlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/52/1-5) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erst am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder eine psychologische Behandlung in Anspruch (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/121).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abweichende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psychiatrische Einschätzung liegt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">demgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diesen Zeitraum nicht vor. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was die Verlaufsbeurteilung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anbelangt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begnügte sich der psychiatrische Sachverständige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hinweis, in der Aktenlage bestünden nicht schlüssige respektive nicht hinreichend konsistente Angaben betreffend Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diesbezüglich eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> retrospektive Beurteilung nicht möglich sei (S. 33, </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 29).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass der RAD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zumindest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2013 in Frage stellte, ob es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus medizinischer Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für Integra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionsmassnahmen nicht noch zu früh sei (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/62 S.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch drängen sich aufgrund der Aktenlage keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ernst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haften Zweifel daran auf, dass die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin nach der Entwicklung des Lyell-Syndroms im Oktober 2008 und insbesondere nach dem Auftreten einer Urtikaria im Januar 2010 psychisch dekompensierte und zumindest vorübergehend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">höher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gradig arbeitsunfähig war (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/16/1-10, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/23/8-12</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Zwar teilte die Beschwerdeführerin ihrer behandelnden Psychiaterin nach dem Austritt aus der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">P.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Aufenthalt vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März bis 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2011, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/32/1-4) am 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2011 mit, keine weitere Therapie mehr zu wollen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/31)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und nahm erst am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2012 eine weitere psychiatrische Behandlung in Anspruch, wenn auch nur für kurze Zeit (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/52/1-5, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/84/21), was insgesamt gegen eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psychisch bedingten erheblichen Leidensdruck spricht und eine zuver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lässige Verlaufsbeurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tatsächlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erschwert. Indes greift die gutachterliche Beurteilung des Verlaufs angesichts der Aktenlage, des jungen Alters der Beschwerdeführerin und ihres Beschwerdebildes zu kurz.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Gesundheitszustand und die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsfähigkeit für die Zeit ab Mai/November 2022 respektive von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2010</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einjährige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Wartezeit)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis September 2017 nicht abschliessend beurteilt werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es fehlt demnach an verlässlichen medizinischen Grundlagen zur Einschätzung der Arbeitsfähigkeit de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in einer angepassten Tätigkeit, so dass die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin zur Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">invalidenversicherungsrechtli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Ansprüche in Nachachtung des ihr obliegenden Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 und Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. c ATSG) weitere Abklärungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in Form</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zumindest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bidisziplinären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachtens (opht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">almologisch/psychiatrisch) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treffen muss.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dabei wird sich die Expertise in Auseinandersetzung mit der Aktenlage insbesondere auch zur Entwicklung der gesundheitlichen Störungen unter Berücksichtigung der jeweiligen Befund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- und Ressourcenlagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und damit einhergehend zum Verlauf der Arbeitsfähigkeit seit April 2010 zu äussern haben.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Blick auf die Erkenntnisse aus dem Belastbarkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- und Aufbautraining, wo die ursächlich weiterhin ungeklärte Erschöpfung als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgeblich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für die Belastungsgrenze erachtet wurde (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/151/4, 10/170/2 f.), ersc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t eine einlässliche Auseinan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dersetzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit derselben als notwendig.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung (Urk. 2) ist folglich aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese weitere Abklärungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Sinne der vorstehenden Erwägungen vornehme und hernach erneut über den Anspruch de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Leistungen der Invalidenversicherung entscheide.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kanto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nalen Versicherungsgericht ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Im vorliegenden Verfahren sind sie ermessensweise auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen, unabhängig davon, ob sie beantragt oder ob das Begehren im Haupt- oder Eventualantrag gestellt wird (BGE 141 V 281 E. 11.1, 137 V 210 E. 7.1, 137 V 57 E. 2.2). Folglich sind die Gerichtskosten der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Gericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. Als weitere Bemessungskriterien nennen die kantonalen Vorschriften das Mass des Obsiegens, den Zeitaufwand und die Barauslagen (§ 34</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie § 7 d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Verordnung über die Gebühren, Kosten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">emäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GebV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">SVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wird namentlich für unnötigen Aufwand kein Ersatz gewährt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsanw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ältin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Glättli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit Honorarnote</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2023</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. September 2024</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">25)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geltend gemachte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufwand von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">32.09</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und Barauslagen von 4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Portikosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">31.50 zuzüglich der Kosten für 235 Kopien) ist der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses nicht angemessen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insbesondere aufgrund der Tatsache, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> schon im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vertrat und die Akten somit bekannt ware</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/249, 10/251)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Namentlich ersc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t ein Aufwand von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">19.42 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stunden für die Beschwerdeschrift und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.74</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2024 (inklusive mehrerer E-Mails</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und eines Telefon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesprächs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als überhöht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der zu studierenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn auch bereits bekannten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gut </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">280</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stücke der Beschwerdegegnerin, der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">29seitigen Beschwerdeschrift</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und der elfseitigen Stellungnahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2024 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">21)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, den Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbeiständung sowie de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in ähnlichen Fällen zugesprochenen Beträgen ist die Entschädigung von Rechtsanw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ältin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Glättli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei Anwendung des gerichtsüblichen Stunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ansatzes von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6'000.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss erweist sich das von der Beschwerdeführerin gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (Urk. 1 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) als gegenstandslos.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">6. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">März 2023</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch de</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">r</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">in</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungssc</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">hein</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Parteient</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">6’000</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.--</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWST) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangssc</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">hein</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Dr. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Elisabeth </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Glättli</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">, unter Beilage </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">je einer Kopie</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> von </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Urk. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">14 und </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Urk. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">25</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Partei oder ihrer Rechtsvertretung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSchleiffer Marais</p><p></p></div> </div></body></html>