<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.01104</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Schwegler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span><span id="CURSOR"></span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Oskar Gysler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur Thöni Gysler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Schweizergasse 8, Postfach, 8021 Zürich 1</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1957 und tätig als Stanzereimitarbeiter, meldete sich am 3. November 2014 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf eine Depression, Erschöpfung, Energielosigkeit sowie eine Schlaf- und eine Zwangsstörung bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug an (Urk. 7/2). Die IV-Stelle tätigte erwerbliche und medizinische Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen und holte insbesondere das polydisziplinäre Gutachten des Universitätsspi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tals Y.___, vom 20. Mai 2016 ein (Urk. 7/49). Nach durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 8. Juni 2016, Urk. 7/52; Einwand vom 27. Juni 2016, Urk. 7/55) wies die IV-Stelle mit Verfügung vom 31. August 2016 das Leistungsbegehren ab (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob der Versicherte am 3. Oktober 2016 Beschwerde und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, es sei ihm ab Mai 2015 eine halbe Invalidenrente zuzusprechen und es sei festzustellen, dass das rechtliche Gehör verletzt worden sei. Eventualiter sei ihm eine temporäre Invalidenrente von Mai 2015 bis Mai 2016 auszurichten und die Angelegenheit zur Gewährung des rechtlichen Gehörs an die Vorinstanz zurückzuweisen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 7. November 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 7/1-62), was dem Beschwerdeführer am 9. November 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür, dass der Beschwerdeführer gemäss den medizinischen Abklärungen an keiner langan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dauernden Erkrankung im Sinne der Invalidenversicherung leide. Es bestehe bereits eine Arbeitsfähigkeit von 80 %, welche sich in der nächsten Zeit steigern lasse. Mit dem Einwand auf den Vorbescheid seien rein subjektive Angaben gemacht worden, welche keine abweichende medizinische Einschätzung zu begründen vermögen. Entsprechend sei das Leistungsbegehren abzuweisen (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber brachte der Beschwerdeführer im Wesentlichen vor, dass die Beschwerdegegnerin seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt habe, da sie sich in der Begründung der Verfügung nicht mit den Arztberichten, welche eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit bestätigt hätten, auseinandergesetzt habe. Es sei vorliegend nicht auf das Y.___-Gutachten sondern auf die Einschätzungen des behandelnden Psychiaters, Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotherapie, sowie von A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, abzustellen und es sei entsprechend von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Selbst bei Abstellen auf das Y.___-Gutachten sei von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit bis Februar 2016 auszugehen, so dass er zumindest Anspruch auf eine temporäre Invalidenrente habe (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016 E. 4.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span id="VV042"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Würdigung eines Gutachtens gilt es jedoch zu beachten, dass ein Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten zwar zur Arbeitsfähigkeit Stellung zu nehmen hat und diese Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führungen eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Zumutbarkeit von Arbeitsleistungen bilden, es jedoch letztlich der rechtsanwendenden Behörde - der Verwaltung oder, im Streitfall, dem Gericht - obliegt, zu beurteilen, ob eine Invalidität im Rechtssinne, bejahendenfalls eine solche rentenbegründender Art eingetreten ist. Es ist folglich mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einbar, einem Gutachten vollen Beweiswert zuzuerkennen, jedoch von der medizinischen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit abzuweichen (vgl. BGE 140 V 193 E. 3.1 f. mit Hinweisen; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_3/2015 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2015 und 9C_651/2014 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2014 E. 5.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorab ist zu prüfen, ob die Rüge der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör durchdringt, da diesfalls die angefochtene Verfügung ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde aufzuheben wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte vor, dass die Vorinstanz sich in der Begründung der Verfügung nicht mit den eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit bestätigenden ärztlichen Berichten auseinandergesetzt habe, womit das rechtliche Gehör ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzt worden sei (Urk. 1 S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Begründungspflicht als Ausfluss des Anspruchs auf rechtliches Gehör bedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet nicht, dass sich die Behörde mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzen und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegen muss. Es genügt, wenn die Begründung kurz die Überlegungen nennt, auf die sich der Entscheid stützt und dieser sachgerecht angefochten werden kann (Urteil des Bundesgerichts 8C_511/2007 vom 22. November 2007 E. 4.2.2 mit weiteren Hinweisen). Nach der Rechtsprechung kann eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie auch die Rechtslage frei überprüfen kann (BGE 133 I 201 E.2.2 mit we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iteren Hinweisen). Inwiefern der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer die angefochtene Verfügung nicht sachgerecht anfechten konnte, ist nicht ersichtlich und wird auch nicht näher dargetan. Eine Verletzung der Begründungspflicht und damit des Anspruchs auf rechtliches Gehör liegt daher nicht vor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stellte in der angefochtenen Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">31. August 2016 (Urk. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf das Gutachten des Y.___ vom 20. Mai 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ab. Darin werden die bis zur Begutachtung der Beschwerdeführerin aktenkundigen medizinischen Berichte zusammengefasst (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/49/5 ff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), weshalb sie an dieser Stelle nicht noch einmal wiedergegeben werden. Soweit erforderlich, wird in den nachfolgenden Erwägungen aber darauf Bezug genommen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter des Y.___ notierten folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/49/16):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depressive Episode, derzeit nach Teilremission noch leichtgradig (ICD-10 F32.0) mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">leichten kognitiven Defiziten bezüglich Aufmerksamkeit und Konzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tion</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zwanghafte Persönlichkeitsakzentuierung (ICD-10 Z73.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beklagten Beschwerden könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en auf e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ine depressive Episode zurückge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er leide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n hierfür erforderlichen Haupt- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Nebenkriterien (Affektarmut, Antriebsminderung, Antriebshemmung und rasche Ermüdb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arkeit ab Mittag). Auch bestünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein leichter Interesse- und Freudverlust. Ein eindeutiger sozialer Rüc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kzug bestehe hingegen nicht, ebenso scheine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er einen ausgefüllten Tagesablauf zu haben. Zum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeitpunkt der Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die depressiven Symptome leichtgradig ausgeprägt. Im Vergleich zur letzten Berichterstattung durch den behandelnden Psychiater </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___ vom November </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es klinisch somit zu einer weiteren Verbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sserung gekommen; damals habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> noch eine mittelgradige depressive Episode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Diskrepanz zwischen den Angaben des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, er könne nachmittags wegen der Müdigkeit nicht mehr arbeiten und seiner Beschreibung de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Tagesablaufes, wo er schildere, dass er drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">al pro Woche am Nachmittag ins Fitnesstraining gehe und dort eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunde auf dem Laufband gehe. Aus diesem Blick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">winkel scheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine höhere Arbeitsfähigkeit möglich zu sein. Die vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angegebene rasche Erschöpfbarkeit dürfte ebenfalls in erster Linie im Zusammenhang mit der depressiven Episode stehen, fehl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en doch klinisch und laborchemisch Hinweise für eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> organische Ursache; so sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der internistische St</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atus komplett normal und es finde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich keine Anämie oder Schilddrüsenunterfunktion. Eine andere mögliche Erklärung der Müdigkeit wäre ein obstruktives Schlaf-Apnoe-Syndrom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (OSAS)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wie in der neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Unte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rsu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung vermutet. Bei patholog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ischem Epworth-Sleepiness Score sollte das Vorhandensein die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ser Krankheit ausgeschlossen werden; dies vor allem im Hinblick auf eine Verminderu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ng des kardiovaskulären Risikos -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine deutliche Verbesserung der aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihrer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cht ohnehin fast voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aber durch eine Therapie eines allenfalls vorhandenen OSAS nicht erwartet werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auch die vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beklagten Konzentrati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsstörungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und die mentale Müdigkeit, welc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">he in der neuropsychologischen Untersuchung als unterdurchschnittliche Testergebnisse in den psychomet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischen Testverfahren zur Aufmerksamkeit und Konzentration </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">objekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viert wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den können, seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die psychische Störung zurückzuführen und nicht auf einen dementiellen Abbauprozess. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur leichtgradig ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägt und erklär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten die nachmittägliche Unfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit zu jeder körperlichen Tätigkeit, wie vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt, nicht im angeführten Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/49/17). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch die psychoaffektiven Störungen (noch leichtgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dige depressive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Episode) vermindert und betrage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in seinem angestammten Beruf als Mitarbeiter einer Stanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erei. Diese Einschränkung ergebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich aus der Berücksichtigung der psychischen Diagnosen, aus den Einschränkungen im Mini-ICF, wie sie in der psychiatrischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Begutachtung geschildert worden seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und unter Mitberücksichtigung des aktuellen Tagesablaufes des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Reduktion von 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s normalen Arbeitspensums ergebe sich aus der immer noch vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denen leichten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> depressiven Störung mit im Verl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf des Tages zunehmender Müdigkeit und Konzentrationsstörungen. Es sollte daher darauf geachtet werden, dass nachmittags nur noch Tätigkeiten mit geringerer Anforderung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an die Konzentration nötig seien. Aus ihrer Sicht sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit deshalb höher als durch den behandelnden Psychiater im 11/2015 angegeben, weil aktuell die depressiven Symptome</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur noch leicht ausgeprägt seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, somit seit 11/2015 eine weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ere Verbesserung eingetreten sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über einen ausgefüllten Tagesablauf mit auch nachmittäg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chem Fitnesstraining berichte, so dass zwisc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen seiner Einschätzung der Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit und des tatsächlichen Tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ablaufes eine Diskrepanz bestehe.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unterschätze sich ihrer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einschätzung zu folge in seiner Leistungsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/49/18). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch für Verweistätigkeiten bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Arbeitsfähigkeit von 80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %; die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung ergebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich aus den gleichen Gründen wie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der angestammten Tätigkeit beschrieben.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Körperliche Einschränkungen bezüglich einer Verweistä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gkeit bestünden nicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Aktenlage habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im 05/2014 bei Diagnosestellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Erkrankung gemäss Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine mittelschwere bis schwere depressive Episode, welche damals zu einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt habe, bestanden. In der Zwischenzeit sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es zu einer Verbesserung gekommen, wobei es in der Natur der depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siven Störung liege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass kein exaktes Datum der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verbesserung angege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben werden kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Gemäss Berichten des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> behandelnden Hausarztes habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zumindest im 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1/2015 weiterhin eine 50%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ige Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestanden. Gemäss ihrer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einschätzung aufgrun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d der eigenen Untersuchungen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es in der Zwischenzeit zu einer weiteren Verbess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erung gekommen, so dass die 80%ige Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sfähigkeit seit der psychiatrischen Begutachtung, das heisst seit En</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de 02/2016, angenommen werden könne (Urk. 7/49/18). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 2. Oktober 2016 (Urk. 7/61; Urk. 3) nahm Z.___ Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung zum Gutachten des Y.___ und zur ablehnenden Verfügung der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin. Er führte insbesondere aus, dass der in den Berichten und im Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten diagnostizierten zwanghaften Persönlichkeitsakzentuierung eine viel grössere und krankheitserhaltende Rolle zukomme, als es klinisch den Eindruck mache. Dem Beschwerdeführer fehlten bis heute die Ressourcen, um die kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fliktreiche Situation am Arbeitsplatz überwinden zu können. Auch therapeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch könne er sich nicht auf eine veränderungsorientierte Psychotherapie ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lassen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des neuen Arbeitsvertrages müsse er sich um eine neue Arbeitstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit auf dem offenen Arbeitsmarkt bemühen. An einer anderen Stelle würde die langjährige Arbeitsroutine wegfallen. Umgekehrt sei aufgrund seiner Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsstruktur, die mit einer erschwerten Flexibilität und Anpassungsfähigkeit einhergehe, in einer neuen Arbeit eine schwere Beeinträchtigung vorhanden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die im Gutachten attestierten Beeinträchtigungen der funktionellen Fähigkeiten fielen aufgrund der gemachten Ausführungen viel stärker ins Gewicht und beeinträchtigten dadurch die Arbeitsfähigkeit stärker als nur 20 %. Die jetzige Arbeitstätigkeit entspreche bereits einer angepassten Tätigkeit und es sei auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Persönlichkeitsstruktur des Beschwerdeführers nicht mit einer weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Verbesserung zu rechnen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten des Y.___ vom 20. Mai 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfüllt sämtliche rechtsprechungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Ents</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cheidungsgrundlagen (vgl. E. 2.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Es beruht auf fachärztlichen Untersuchungen durch die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/49/32 f.; Urk. 7/49/40 f.; Urk. 7/49/45 ff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und wurde in Kenntnis der relevanten Vorakten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/49/5 ff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) abgegeben. Es würdigt die vorha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arztberichte sorgfältig, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berücksichtigt die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden und setzt sich mit diesen hinreichend auseinander. Die Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ist einleuchtend und das Gutachten ist schlüssig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber im Wesentlichen vor, dass gestützt auf die Berichte von Z.___ sowie A.___ von einer 50%igen Einschränkung auszugehen sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___ führte in seinem Schreiben vom 2. Oktober 2016 im Wesentlichen aus, dass der von den Gutachtern sowie von ihm selbst attestierten z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wanghafte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Persönlichkeitsakzentuierung (ICD-10 Z73.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine viel grössere krankheitser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltende Rolle zukomme, als dies von den Gutachtern eingeschätzt worden sei (E. 4.3). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung handelt es sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Z-Kodierungen um Faktoren, die den Gesundheitszustand beeinflussen und zur Inanspruchnahme des Gesundheitswesens führen. Die Kategorien Z00-99 sind für Fälle vorgesehen, in denen Sachverhalte als "Diagnosen" oder "Probleme" angegeben sind, die nicht als Krankheit, Verletzung oder äussere Ursache unter den Kategorien A00-Y89 klassifizier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar sind. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Belastungen fallen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">demnach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als solche nicht unter den Begriff des rechtse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rheblichen Gesundheitsschadens, womit sie invalidenversicherungsrechtlich unbeachtlich sind (mit weiteren Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen: Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_663/2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 15. November 2010 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 5.2.4) und die Argumentation von Z.___ in casu fehl schlägt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinzu kommt, dass Z.___ die zwanghaften Persönlichkeitszüge in seinen Berichten vom 2. März, 30. Juli und 23. November 2015 (Urk. 7/23-24; Urk. 7/35/10 ff.; Urk. 7/33) noch als ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit beurteilte - die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Änderung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Einschätzung ist gerade auch unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigung einer mangelnden eingehenden Begründung nicht nachvollziehbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren ist auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung hinzuweisen, wonach der Umstand allein, dass behandelnde Fachärzte eine vom eingeholten Gutachten abweichende Meinung äussern, nicht Anlass zu weiteren Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen gibt oder das Gutachten in Frage zu s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tellen vermögen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; anders würde es sich verhalten, wenn die behandelnden Ärzte konkrete, objektiv fassbare Aspekte namhaft machen, die dem ärztlichen Experten entgangen sind oder mit denen er sich nicht befasst hat (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2006 U 58/06 E. 2.2) - was vorliegend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> allerdings nicht der Fall ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Berichte von Z.___ und insbesondere der nach dem Gutachten erstellte Bericht vom 2. Oktober 2016 (E. 4.3) vermag damit die Einschätzung der Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter nicht zu entkräften. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch die Berichte von A.___ vom 19. Dezember 2014 (Urk. 7/35/27), vom 27. März und vom 23. Oktober 2015 (Urk. 7/35/23; Urk. 7/35/4) vermögen die Einschätzung im Gutachten nicht zu entkräften. Die Berichte von A.___ enthalten weder Befunde, noch eine Anamnese oder eine umfas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sende Beurteilung des Gesundheitszustandes. Auch fehlt eine Begründung, warum er - nachdem er im Bericht vom 19. Dezember 2014 noch festhielt, dass aktuell keine schweren affektpathologischen Alterationen objektivierbar seien und die vom Beschwerdeführer beschriebene berufslimitierende Müdigkeit, rasche Erschöpfbarkeit und konzentrativen Defizite nicht einsehbar seien (Urk. 7/35/27), im Bericht vom 27. März 2015 zum Schluss kam, dass das aktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ell etablierte Leistungsniveau von 50 % ein glaubhaftes Leistungsoptimum sei (Urk. 7/35/23). Daran hielt er ebenfalls wieder ohne Begründung mit Bericht vom 23. Oktober 2015 fest (Urk. 7/35/4). Diese Einschätzung ist umso weniger nachvollziehbar, als dass am 2. März 2015 eine verhaltensneurologische-neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ropsychologische Untersuchung durchgeführt wurde, in welcher von einer 75%igen Arbeitsfähigkeit per Mai 2015 und von einer vollen Arbeitsfähigkeit innerhalb der nächsten zwei Monate ausgegangen wurde (Urk. 7/35/17 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte des Weiteren vor, dass gestützt auf das Y.___-Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten zumindest eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit bis Februar 2016 bzw. zum Gutachtenszeitpunkt erstellt sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter hielten fest, dass die Arbeitsfähigkeit durch die psychoaffektiven Störungen (noch leichtgradige depressive Episode) vermindert sei und 80 % betrage. Bei Diagnosestellung im Mai 2014 habe eine mittelschwere bis schwere depressive Episode bestanden, welche damals zu einer 100%igen Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit geführt habe. Diese habe sich zwischenzeitlich gebessert und im Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 habe gestützt auf die Berichte des Hausarztes noch eine 50%ige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung bestanden. Gemäss ihrer eigenen Einschätzung sei es mittlerweile zu einer weiteren Verbesserung gekommen, womit die 80%ige Arbeitsfähigkeit seit der psychiatrischen Begutachtung angenommen werden könne (E. 4.2; Urk. 7/49/18). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Blick auf die psychiatrisch begründete Arbeitsunfähigkeit von 20 % ab Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtenszeitpunkt ist allerdings festzuhalten, dass Z.___ als behandelnder Psychiater in seinem Bericht vom 17. September 2014 noch von einer mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schweren bis schweren depressiven Episode mit verstärkten Kontroll- und Waschzwängen, wahrscheinlich im Rahmen einer Anpassungsstörung bei zwanghaften Persönlichkeitszügen (ICD-10 F32.2) ausging und eine Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit von 50 % attestierte (Urk. 7/8/11 f.). Im zuhanden der Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin erstellten Bericht vom 2. März 2015 hielt er bereits eine teilremittierte depressive Episode im Rahmen einer Anpassungsstörung fest (Urk. 7/23/2 ff.), woran er auch in seinen weiteren Berichten vom 30. Juli 2015 (Urk. 7/24) und vom 23. November 2015 (Urk. 7/33) festhielt. Damit ist von einer Verbesserung des psychiatrischen Gesundheitszustandes spätestens per 2. März 2015 auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen, womit spätestens ab diesem Zeitpunkt von einer mindestens 80%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen ist. Dass dem Beschwerdeführer spätestens ab Mai 2015 wieder eine rentenausschliessende Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit zumutbar war, ist auch mit Blick auf die verhaltensneurologisch-neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ropsychologische Abklärung vom 2. März 2015 anzunehmen, anlässlich welcher ihm eine 75%ige Arbeitsfähigkeit ab Mai 2015 attestiert wurde (Urk. 7/35/17). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Anmeldung erfolgte am 3. November 2014, womit der früheste Rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ginn auf Mai 2015 festzusetzen ist (vgl. Art. 29 Abs. 1 IVG). Da es dem Beschwerdeführer mit überwiegender Wahrscheinlichkeit spätestens ab Mai 2015 wieder möglich war, in seiner angestammten Tätigkeit in einem renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausschliessenden Pensum von 80 % zu arbeiten, verneinte die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin zu Recht einen Rentenanspruch. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Vollständigkeit halber ist festzuhalten, dass die zwanghafte Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentuierung invalidenversicherungsrechtlich unbeachtlich (E. 5.2.1) ist. Die depressive Episode ist teilremittiert und der Beschwerdeführer weist in seiner Freizeit ein hohes Mass an Aktivität auf (Urk. 7/49/9), was auch seitens der Gutachter als diskrepant zur Überzeugung des Beschwerdeführers, am Nachmittag aufgrund der Müdigkeit nicht mehr arbeiten zu können, beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilt wurde (Urk. 7/49/20; Urk. 7/49/9). Entsprechend ist die vorliegend attes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierte 20%ige Arbeitsunfähigkeit als äusserst grosszügig bemessen zu beurteilen. Eine genauere Prüfung, ob nicht von einer vollumfänglichen Arbeitsfähigkeit auszugehen sei, kann vorliegend infolge der ohnehin rentenausschliessend attestierten Arbeitsfähigkeit allerdings ausbleiben (vgl. E. 2.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist der Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit seit spätestens Mai 2015 als zumindest zu 80 % arbeitsfähig zu beurteilen, womit ihm kein Rentenanspruch zusteht. Die angefochtene Verfügung erweist sich damit als rechtens und die Beschwerde ist vollumfänglich abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Besc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hwerdeverfahren vor dem kantona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichtigung des gesetzlichen Rahmens (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">200.-- bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1'000.--) auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">600.-- festzusetzen und dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Oskar Gysler</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Hurst<span> </span>Schwegler</p><p></p></div> </div></body></html>