<h2>SubmittedText<h2><p>Das Staatsunternehmen Schweizerische Post AG sieht sich grossen Herausforderungen (Technik, Konkurrenz, Globalisierung usw.) gegenüber. Trotzdem wurde die höchste Position vom Bundesrat eben an eine der UVEK-Vorsteherin parteipolitisch sehr nahe stehende Person ohne spezielle Branchen- und Managementerfahrung vergeben.</p><p>a. Was waren die personellen Anforderungen an dieses Amt?</p><p>b. Unter wie vielen Mitbewerbern konnte der Bundesrat seine Wahl treffen?</p><p>c. Mit welchem Honorar ist dieses VR-Präsidium dotiert?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>a. Gemäss Anforderungsprofil für den Verwaltungsrat der Schweizerischen Post sind für den Präsidenten zusätzlich zu den allgemeinen Anforderungen an die einzelnen Mitglieder (Bereitschaft, die strategischen Ziele des Bundesrates umzusetzen; einwandfreier Ruf; Fach-, Sozial- und Persönlichkeitskompetenzen; Unabhängigkeit; genügende zeitliche Verfügbarkeit) folgende Kriterien zu beachten:</p><p>- umfassende Erfahrung in leitenden Positionen von grösseren, wenn möglich international tätigen Unternehmen;</p><p>- Fähigkeit zur strategischen Gesamtschau;</p><p>- ausgeprägte Fähigkeit zur Kommunikation mit den wichtigsten Anspruchsgruppen;</p><p>- gutes Verständnis für die politischen Rahmenbedingungen in der Schweiz;</p><p>- Fähigkeit, einen kompetenten Verwaltungsrat als Team zu führen;</p><p>- hohe Entschlusskraft und Durchsetzungsvermögen;</p><p>- Wille zu konstruktiver Zusammenarbeit mit der Konzernleitung.</p><p>b. Dem Bundesrat wurde nach erfolgter Evaluation durch das UVEK Urs Schwaller als Kandidat mit der notwendigen Qualifikation für das Amt des Verwaltungsratspräsidenten der Post vorgeschlagen.</p><p>c. Der Bundesrat hat Ende 2007 eine einheitliche Praxis für die VR-Honorare bei Post, SBB, Skyguide, SRG und Ruag beschlossen. Massgebend für die Honorare ist neben dem unternehmerischen Risiko und der Grösse auch die Art der Finanzierung des Unternehmens. Dabei wurde die Entschädigung des Verwaltungsratspräsidenten der Post bei einem Pensum von 50 Prozent auf 225 000 Franken festgelegt.</p>