<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00873</span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Widmer</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Stephan Kübler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Wiegand Kübler Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Stadthausstrasse 125, Postfach 2578, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1954 geborene X.___ verfügt über eine KV-Ausbildung und arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete seit Mai 2008 zu 80 % als Bürohilfe auf dem zweiten Arbeitsmarkt, als sie sich am 1. Mai 2011 unter Hinweis auf einen Nervenzusammenbruch und diverse körperliche Beschwerden bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug anmeldete (Urk. 9/7). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche sowie medizinische Abklärungen und stellte der Versicherten mit Vorbescheid vom 23. März 2012 die Abweisung ihres Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 9/21). Dagegen erhob die Versicherte am 18. April 2012 (Urk. 9/25), ergänzt am 5. Juni 2012 (Urk. 9/30), Einwand. Daraufhin nahm die IV-Stelle weitere Abklärungen vor, wobei sie die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte insbesondere durch ihren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) orthopä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disch sowie psychiatrisch untersuchen liess (Berichte vom 25. Januar 2013, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/38 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/39). Am 13. August 2013 verfügte die IV-Stelle im ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kündigten Sinne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">59). Diese Verfügung blieb unangefochten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 12. Februar 2015 meldete sich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter Hinweis auf eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung ihres Gesundheitszustandes sowie unter Beilage verschiedener Arztberichte erneut zum Rentenbezug an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">64-65). Die IV-Stelle liess ihren RAD am 19. März 2015 dazu Stellung nehmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">67/3) und stellte der Versicherten mit Vorbescheid vom 30. März 2015 in Aussicht, dass sie auf ihr neues Leistungsbegehren nicht eintreten werde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">68). Dagegen erhob die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 15. April 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">69), ergänzt am 30. September 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">81), Einwand und reichte die vertrauensärztliche Beurteilung des Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 29. September 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">78) sowie das psychiatrische Gutachten der Z.___ vom 31. August 2015 ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">79). Mit Vorbescheid vom 1. April 2016 stellte die IV-Stelle der Versicherten die Zusprache einer halben Invalidenrente mit Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung ab 1. September 2015 in Aussicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">93). Dagegen erhob die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 4. Mai 2016 Einwand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">97). Am 20. Juni 2016 verfügte die IV-Stelle im angekündigten Sinne, wobei sie die halbe Rente betragsmässig auf Fr. 878.-- festsetzte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">104, zur Begründung vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/101).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diese Verfügung vom 20. Juni 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) erhob die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 22. August 2016 Beschwerde und beantragte, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihr mit Wirkung ab 1. August 2015 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Rente in Höhe von Fr. 1‘805.-- (massgebendes durchschnitt-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ches Jahreseinkommen von Fr. 43‘710.--) zuzusprechen, eventualiter eine Drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viertelsrente von Fr. 1‘354.--, subeventualiter eine halbe Rente von Fr. 903.--. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um Gewährung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unentgeltliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessführung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der unentgeltlichen Rechtsvertretung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 2). In der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeantwort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beantragte die Beschwerdegegnerin insoweit eine teilweise Gutheissung, als für die betragsmässige Festsetzung der Rente von einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von Fr. 43‘710.-- auszugehen sei und die halbe Rente Fr. 903.-- betrage. Im Übrigen schloss sie auf Abweisung der Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8). Mit gerichtlicher Verfügung vom 28. September 2016 wurde der Beschwerdeführerin die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unentgeltliche Prozessführung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewährt und es wurde ihr Rechtsanwalt Stephan Kübler, Winterthur, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt. Ferner wurde ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Replik vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16. Januar 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hielt die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollumfänglich an ihren Anträgen fest (Urk. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4). Die Beschwerdegegnerin verzichtete mit Eingabe vom 26. Januar 2017 auf das Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichen einer Duplik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16), was der Beschwerdeführerin am 27. Januar 2017 mitgeteilt wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im ebenfalls hängigen Verfahren in Sachen der Beschwerdeführerin gegen die AXA Versicherungen AG wird mit heutigem Datum ebenfalls der Entscheid gefällt (UV.2015.00267).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsrechts; ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG vorzuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung auf den Standpunkt, ihre Abklärungen hätten ergeben, dass die Beschwerdeführerin für jegliche Tätigkeiten nur noch zu 50 % arbeitsfähig sei, wobei die Einschränkung dem Invaliditätsgrad entspreche (Urk. 2 S. 3). Gemäss Gutachten betrage die Arbeitsfähigkeit maximal 40 bis 50 %. Dabei sei die höhere Restarbeitsfähigkeit von 50 % anzurechnen. Da auch die angestammte Tätigkeit noch teilzeitlich zumutbar sei, sei kein Leidensabzug vorzunehmen (Urk. 2 S. 4). Den Rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ginn setzte sie bei am 9. März 2015 eingegangener Neuanmeldung zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug auf den 1. September 2015 fest (Urk. 2 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort verwies sie bezüglich der Einschätzung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit auf die Stellungnahme ihres RAD vom 2. Februar 2016 (Urk. 9/91). Weiter führte sie aus, eine Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit aufgrund des Alters der Beschwerdeführerin sei nicht nachvollziehbar, zumal insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere im Bereich von Hilfstätigkeiten auch in fortgeschrittenem Alter ein Ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bot an Teilzeittätigkeiten bestehe. Betreffend die anzurechnenden Erziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutschriften stimmte sie den Ausführungen in der Beschwerdeschrift zu und räumte ein, die halbe Rente sei auf Fr. 903.-- festzusetzen (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin brachte vor, bei einer gutachterlich festgelegten Rest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeitsfähigkeit von 40 bis 50 % sei diese auf 45 % und nicht auf 50 % festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzen (Urk. 1 S. 4 f.). Ferner machte sie geltend, aufgrund des stark einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkten Belastungsprofils, einer 12-jährigen Abwesenheit vom ersten Arbeitsmarkt, krankheitsbedingt eingeschränkter psychischer Ressourcen und primär wegen des fortgeschrittenen Alters sei die ihr verbleibende Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit wirtschaftlich nicht mehr verwertbar (Urk. 1 S. 5-7). Eventualiter sei ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichts der angeführten Faktoren ein Leidensabzug vorzunehmen (Urk. 1 S. 6-8). Ferner sei nach dem allgemeinen Lauf der Dinge überwiegend wahrscheinlich, dass die vom 12. Februar 2015 datierende Neuanmeldung noch im Februar 2015 eingegangen sei, weshalb der Rentenanspruch mit Wirkung ab dem 1. August 2015 bestehe (Urk. 1 S. 8). Des Weiteren begründete die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin in ihrer Beschwerdeschrift, dass zwei weitere Erziehungsgutschriften anzurechnen seien, weshalb das massgebende durchschnittliche Jahreseinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men Fr. 43‘710.-- betrage und die halbe Rente korrekt berechnet Fr. 903.-- betrage, eine Dreiviertelsrente Fr. 1‘354.-- und die ganze Rente Fr. 1‘805.-- (Urk. 1 S. 8-9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Replik machte sie weitere Ausführungen zur altersbedingten Unverwertbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit ihrer Restarbeitsfähigkeit (Urk. 14 S. 2) und wies erneut auf die Abweichung zwischen der gutachterlichen Einschätzung und jener des RAD hin (Urk. 14 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des Y.___ führten in ihrer vertrauensärztlichen Beurteilung vom 29. September 2015 aus, in der nach einer Konsultation im August 2015 vom behandelnden Fussorthopäden durchgeführten Szintigraphie inkl. SPECT sei erstmals eine aktivierte, leicht erosive Arthrose im Lisfranc-Gelenk III und auch zwischen der Basis des Metatarsale III und der Basis des Metatarsale IV des rechten Fusses zu sehen gewesen. Mit diesem Befund liessen sich die vorhande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Fussschmerzen erklären. Durch die neue Diagnose sei die Arbeitsfähigkeit hauptsächlich wegen der daraus resultierenden verminderten Geh- und Stehfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit und der Gewichthebung in diesen Positionen reduziert im Vergleich zum Arbeits-Assessment von 2013. In sitzender Position sei aus rheumatologisch-orthopädischer Sicht keine wesentliche Veränderung eingetreten im Vergleich zur Beurteilung vom Jahr 2013. Des Weiteren merkten sie an, es seien thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peutische Optionen vorhanden, welche die Schmerzsymptomatik deutlich redu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieren oder eliminieren könnten (Urk. 9/78/2-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der Z.___ studierten die vorhandenen Akten und untersuchten die Beschwerdeführerin, wobei sie Anamnese und Befunde erhoben, und erstatteten ihr psychiatrisches Gutachten am 31. August 2015 (Urk. 9/79). Dabei gelangten sie zum Schluss, es liege eine mittelgradige Episode einer rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10: F33.1) vor. Mit der gedrückten Grundstimmung und dem ausgeprägten Interessenverlust seien zwei Hauptkriterien erfüllt, mit den Schlafstörungen, den negativen Zukunftsperspektiven, dem Gefühl von Wertlosigkeit und den passiven Todeswünschen mit teilweise auch Suizidge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">danken lägen zudem vier Zusatzkriterien vor. Die Auffassung der IV-Stelle, wonach es nicht mit einer mittelgradigen Depression vereinbar sei, dass die Beschwerdeführerin den Wunsch hege, ins Engadin umzuziehen und dort für ihren Enkel zu sorgen, könnten sie nicht teilen. Da sich die Beschwerdeführerin als Kind viel in den Bergen aufgehalten habe und dort auch jenseits ihres gewalttätigen Vaters habe aufwachsen können, bedeuteten die Berge für sie eine von Traumata freie Topographie. Der Wunsch, für ihren Enkel da zu sein, ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">springe einem in ihrer Persönlichkeit verankerten Verantwortungsgefühl und sei vollkommen unabhängig von Antriebsstörungen zu sehen, da es sich hierbei zunächst nur um einen Wunsch handle und nicht um eine Tätigkeit. Komorbid liege eine Zwangserkrankung (ICD-10: F42.1) vor, welche vorwiegend durch Zwangshandlungen (Putz- und Ordnungszwang) geprägt sei (Urk. 9/79/16-17). Leicht beeinträchtigt sei ihre Gruppenfähigkeit, mittelgradig beeinträchtigt seien ihre Fähigkeit zur Anpassung an Regeln und Routinen, ihre Fähigkeit zur Anwendung fachlicher Kompetenzen, ihre Kontaktfähigkeit zu Dritten, ihre Fähigkeit zu familiären beziehungsweise intimen Beziehungen sowie ihre Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kehrsfähigkeit, mittelgradig bis vollständig beeinträchtigt ihre Durchhaltefähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit sowie ihre Selbstbehauptungsfähigkeit, vollständig beeinträchtigt ihre Flexibilität und Umstellungsfähigkeit sowie ihre Fähigkeit zu Spontan-Aktivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täten (Urk. 9/79/18-19). Das Zusammenspiel aus Depression und Zwangserkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung führe dazu, dass die Beschwerdeführerin inzwischen kaum noch zu einer konstruktiven Tagesgestaltung in der Lage sei (Urk. 9/79/16). Die depressive Störung sei chronifiziert (Urk. 9/79/16, Urk. 9/79/20). Sie sei ursprünglich zwar durch psychosoziale Faktoren ausgelöst worden, habe sich aber in der Folge aufgrund der Persönlichkeit zu einem eigenständigen Leiden entwickelt. Auch die Zwangsstörung sei ein eigenständiges inneres Leiden. Entsprechend der Beurteilung der Behandlerin liege seit mindestens 22. Juli 2013 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit vor. Bei den krankheitsbedingten genannten Einschränkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen sei die Leistungsfähigkeit um mindestens 50 % eingeschränkt (Urk. 9/79/20). In Beantwortung der gestellten Fragen gaben die Ärzte der Z.___ an, die Ausübung der bisherigen Tätigkeit sei maximal vier Stunden täglich beziehungsweise zu 50 % möglich. Dabei liege eine schwierig quantifizierbare Verminderung der Leistungsfähigkeit von mindestens 10 % vor (Urk. 9/79/20). Es ergebe sich eine Gesamt-Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit von maximal 40 bis 50 %. Gleiches gelte für eine angepasste Tätigkeit (Urk. 9/79/21). Beim Vorliegen einer rezidivierenden depressiven Störung, aktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ell mittelgradig, liege eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stands im Vergleich zur Beurteilung durch den RAD vom Januar 2013 vor (Urk. 9/79/23).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Ärztin med. pract. A.___, Fachärztin für orthopädische Chirur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie und Traumatologie, hielt am 7. November 2015 fest, dem Bericht des Y.___ vom 29. September 2015 sei zu entnehmen, dass die Diagnose der Mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fussarthrose nun gesichert sei. Gegenüber dem Arbeits-Assessment von 2012 sei neu attestiert worden, dass stehende und gehende Tätigkeiten nicht mehr wie damals für drei Stunden am Tag, sondern nur noch in einem geringen Masse zumutbar seien. Für sitzende Tätigkeiten ergebe sich keine Änderung. Aus somatischer Sicht könne daher an der RAD-Stellungnahme vom 19. März 2015 festgehalten werden (Urk. 9/91/2). In der genannten Stellungnahme vom 19. März 2015 hatte sie ausgeführt, ein dauerhafter Gesundheitsschaden mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit sei in der angestammten Büro-Arbeit durch eine Arthrose des III. und IV. Mittelfussknochens im Gelenk an der Basis zur Fusswurzel nicht plausibel nachvollziehbar (Urk. 9/67/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt Dipl. med. B.___, Facharzt für Neurologie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, erachtete das Gutachten der Z.___ vom 31. August 2015 in seiner Stellungnahme vom 2. Februar 2016 - abgesehen von den zeitmässig nicht korrekten Angaben bezüglich der Aufenthalte in der C.___ - als plausibel und nachvollziehbar. Als Diagnosen mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradig (ICD-10: F33.1), sowie eine Zwangsstörung mit Zwangsgedanken und Zwangshandlungen (ICD-10: F42.2). Er gab an, in der bisherigen admi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nistrativen Tätigkeit bei der D.___ bestehe seit dem 22. Juli 2013 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit, ebenso in einer anderen angepassten Tätigkeit (Urk. 9/91/2-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einigkeit besteht darüber, dass das für die Berechnung der betragsmässigen Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenhöhe massgebende durchschnittliche Jahreseinkommen Fr. 43‘710.-- beträgt. Dies erweist sich anhand der Stellungnahme der Ausgleichskasse vom 21. September 2016 und der dazugehörigen Unterlagen (Urk. 9/114) als korrekt. Insoweit ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zunächst strittig ist, wann die Neuanmeldung vom 12. Februar 2015 bei der IV-Stelle eingegangen ist. Die IV-Stelle hat als Eingangsdatum den 9. März 2015 festgehalten (vgl. Aktenverzeichnis). Die Beschwerdeführerin ist der Auffassung, die Anmeldung sei noch im Februar 2015 eingegangen (Urk. 1 S. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Neuanmeldung wurde von der Pro Infirmis Zürich verfasst und zusätzlich von der Beschwerdeführerin persönlich unterzeichnet (Urk. 9/65). Es ist gut möglich, dass die Pro Infirmis die Neuanmeldung der Beschwerdeführerin zur Unterschrift zusandte und sich dadurch eine Verzögerung ergab. Hinzu kommt, dass die IV-Stelle der Beschwerdeführerin am 17. März 2015 den Eingang des Gesuchs vom 9. März 2015 bestätigte (Urk. 9/66) und die Beschwerdeführerin damals nicht monierte, das Gesuch sei bereits früher eingegangen. Belege für einen eingeschriebenen Versand der Neuanmeldung (vgl. Urk. 1 S. 8 Ziff. 3) brachte die Beschwerdeführerin keine vor. Vor diesem Hintergrund bestehen keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass die IV-Stelle das Eingangsdatum falsch dokumentiert hat. Demnach ist der Zeitpunkt des Rentenbeginns per 1. September 2015 mit Blick auf die sechsmonatige Karenzfrist gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle stützte sich beim Festlegen der Arbeitsfähigkeit auf das Gutachten der Z.___ (Urk. 2 S. 2 des Begründungsteils) und auf die Stellungnahme von Dipl. med. B.___ vom 2. Februar 2016 (Urk. 8 S. 1), in welcher wiederum das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten der Z.___ als beweiskräftig erachtet wurde (Urk. 9/91/2). Währenddem die Z.___ von einer Arbeitsfähigkeit von maximal 40 bis 50 % ausging (Urk. 9/79/21), hielt Dipl. med. B.___ eine von 50 % fest (Urk. 9/91/2-3) und die IV-Stelle stellte sich auf den Standpunkt, es sei die höhere Restarbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit anzurechnen (Urk. 2 S. 2 des Begründungsteils). Die im Z.___-Gutachten angegebene Arbeitsfähigkeit von maximal 40 bis 50 % (Urk. 9/79/21 Ziff. 8.1.4) gründet auf der Überlegung, dass der Beschwerdeführerin eine Arbeitsfähigkeit im zeitlichen Rahmen von maximal 50 % zumutbar ist (Urk. 9/79/20 Ziff. 8.1.2) und dabei eine schwierig quantifizierbare Verminderung der Leistungsfähigkeit im Bereich von mindestens 10 % zu berücksichtigen ist (Urk. 9/79/20 Ziff. 8.1.3). Daraus resultiert rechnerisch eine Arbeitsfähigkeit von 45 % (0,9 x 50 %). Der Stellungnahme von Dipl. med. B.___ lässt sich keine Begründung entnehmen, weshalb vom höheren Wert von 50 % auszugehen sei (Urk. 9/91/2-3). Vor diesem Hintergrund ist - praxisgemäss (Urteile des Bundesgerichts 9C_226/2009 vom 19. August 2009, E. 3.2 mit Hinweisen; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_730/2012 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. Juni </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, E. 4.2) - auf den Mittelwert von 45 % abzustellen. Diese Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung ist im Übrigen bei den ausgeprägten Einschränkungen im Bereich der Durchhaltefähigkeit, der Flexibilität und der Selbstbehauptungsfähigkeit sowie der reduzierten psychischen Belastbarkeit (Urk. 9/79/17-20, Urk. 9/91/2) plausi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bel.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig ist sodann, ob diese 45%ige Restarbeitsfähigkeit namentlich mit Blick auf das Alter der Beschwerdeführerin überhaupt verwertbar ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare Einkommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten keine über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässigen Anforderungen zu stellen sind (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_734/2013 vom 13. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E. 2.1 mit Hinweis auf SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203, 9C_830/2007 E. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungspflicht nicht mehr zumutbar ist. Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt ab von den Umständen, die mit Blick auf die Anforderungen der Verweisungstätigkeiten massgebend sind (Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 107 V 17 E. 2c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massgebend können die Art und Beschaffenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruktur, vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Möglichkeit, die verbliebene Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt nicht zuletzt auch davon ab, welcher Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raum der versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für einen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht. Die im gesamten Bereich des Sozialversicherungsrechts geltende Schadenminderungspflicht und die daraus abgeleitete Selbsteingliederungslast gebieten grundsätzlich, die Frage nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit möglichst früh zu beantworten. Gemäss BGE 138 V 457 E. 3.4 steht die medizinische Zumutbarkeit einer </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Teil-)Erwerbstätigkeit fest, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuverlässige Sachverhaltsfeststellung erlauben (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2 mit weiteren Hinweisen).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">war nicht erst mit dem Vorliegen des Gutachtens der Z.___ vom 31. August 2015 der Fall, sondern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereits vor der Begutachtung stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fest, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ass die Beschwerdeführerin zumindest in einem Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pensum noch erwerbsfähig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lediglich für die Dauer des Klinikaufenthalts vom 10. Juni bis am 21. Juni 2013 wurde ihr eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit attestiert (Urk. 9/64/2, vgl. auch Urk. 9/64/4). Die zuletzt innegehabte Anstellung reduzierte sie im Anschluss an den Klinikaufenthalt auf 50 % und die Kündigung erhielt sie per Ende November 2014 (Urk. 9/64/3, Urk. 9/79/10). Entsprechend der bis dahin effektiv ausgeübten Erwerbstätigkeit ging die behandelnde Dr. med. E.___, Fachärztin für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, in ihrem Bericht vom 5. Dezember 2014 von einer (mindestens) 50%igen Arbeitsunfähigkeit ab dem 22. Juli 2013 aus (Urk. 9/64/2, Urk. 9/79/20). Aufgrund des Stellenverlusts stellte sich die Frage der Eingliederungsfähigkeit respektive nach der Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit trotz Stellenverlust demnach ab Herbst 2014. Zu diesem Zeitpunkt war die Beschwerdeführerin etwas weniger als 61 Jahre alt. Mit diesem Alter verblieb ihr noch eine Aktivitätsdauer von mehr als drei Jahren, sodass das Alter nicht von vornherein zur Verneinung einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertbarkeit der Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit führt. Die Beschwerdeführerin absolvierte eine kaufmännische Lehre bei einer Bank und zusätzlich eine einjährige Weiterbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung im Bereich Computertechnik (Urk. 9/7/4, Urk. 9/79/9). Dabei handelt es sich um eine Ausbildung, deren Verwertung mit den Einschränkungen des Anforderungsprofils aus somatischer Sicht (vgl. vorstehende E. 3.1 und 3.3) ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einbar ist, da viele Tätigkeiten im kaufmännischen Bereich sowie am Computer vorwiegend sitzend ausgeübt werden können. Die Restarbeitsfähigkeit besteht somit grundsätzlich auch noch in der angestammten Tätigkeit, dies auch aus psychiatrischer Sicht (Urk. 9/79/20-21). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Lichte der bundesgerichtlichen Rechtsprechung und der relativ hohen Hürden, welche das Bundesgericht für die Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit älterer Menschen entwickelt hat (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 8C_345/2013 vom 10. September 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), besteht kein fehlender Zugang de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Arbeitsmarkt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin von einer Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit ausgegangen ist. Mithin steht eine 45%ige Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit fest.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die zuletzt ausgeübte oder eine lohnmässig vergleichbare</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. das Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_364/2015 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. Dezember </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, E. 3.2) auch weiterhin, wenn auch in reduziertem Umfang, zumutbar ist, ist der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad mittels eines Prozentvergleichs zu bestimmen. Mit anderen Worten ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit dem Invaliditätsgrad. Beim (echten) Prozentvergleich fällt ein leidensbedingter Abzug - entgegen dem Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wand der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 6 Ziff. 2.a) - nach gefestigter Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung ausser Betracht (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_109/2013 vom </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. April 2013, E. 4.2 mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen). Vorliegend betragen die Arbeitsunfähigkeit und damit auch der Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad 55 %, weswegen die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine halbe Invalidenrente hat. In diesem Punkt ist die angefoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tene Verfügung nicht zu beanstanden und die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p><span>6.1</span><span> </span><span>Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span>bis</span><span> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversiche</span><span>rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festge</span><span>legt. </span></p><p><span> </span><span>Entsprechend dem teilweisen Obsiegen der Beschwe</span><span>rdeführerin, und da es nicht um den Fall eines Überklagens, sondern um zwei separate Aspekte (Rentenhöhe und Rentenberechnung) ging, sind die Verfahrens</span><span>kosten von Fr. </span><span>8</span><span>00.-- </span><span>je zur Hälfte</span><span> der Beschwerdeführerin und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Die der Beschwerdeführerin auferlegten Gerichtskosten sind zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p><span>6.2</span><span> </span><span>Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Partei Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer). Bei teilweisem Obsiegen ist ein Anspruch auf eine Prozessentschädi</span><span>gung zu bejahen, wobei bei einem Teilerfolg, gemessen am Ergebnis der Anfechtung des vorinstanzlichen Entscheides, grundsätzlich Anspruch auf eine reduzierte Prozessentschädigung besteht. Im übrigen Umfang ist der unentgelt</span><span>liche Rechtsvertreter, Rechtsanwalt </span><span>Stephan Kübler, Winterthur</span><span>, aus der Gerichtskasse zu entschädigen.</span></p><p><span> </span><span>Rechtsanwalt </span><span>Kübler</span><span> machte mit Kostennote vom </span><span>20. April 2017</span><span> einen Gesamt</span><span>aufwand von </span><span>11</span><span> Stunden und Barauslagen von </span><span>Fr. 70.70</span><span> geltend (Urk. 1</span><span>8</span><span>). </span><span>D</span><span>er geltend gemachte Aufwand </span><span>ist </span><span>angesichts der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeiten des Prozesses sowie im Vergleich zu ähnlich gelagerten Fällen angemessen. Daraus resultiert bei einem gerichtsüblichen Stundenansatz von </span><span>Fr. </span><span>2</span><span>2</span><span>0.-- eine Entschädigung von Fr. </span><span>2‘689.95</span><span> (</span><span>11</span><span> Stunden x </span><span>Fr. </span><span>2</span><span>2</span><span>0.-- zuzüg</span><span>lich Barauslagen von </span><span>Fr. 70</span><span>.</span><span>70</span><span> zuzüglich Mehrwertsteuer von 8</span><span> % [ent</span><span>sprechend Fr. 199.25]</span><span>). Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, Rechtsanwalt </span><span>Kübler</span><span> eine Prozessentschädigung von </span><span>Fr. 1‘344.95</span><span> zu bezahlen. Im übrigen Umfang von </span><span>Fr. </span><span>1‘</span><span>345.--</span><span> ist Rechtsanwalt K</span><span>übler</span><span> aus der Gerichtskasse zu ent</span><span>schädigen. </span></p><p><span> </span><span>Die Beschwerdeführerin wird auf </span><span>§ </span><span>16 </span><span>Abs. </span><span>4 GSVGer hingewiesen, wonach sie zur Nachzahlung der vom Gericht übernommenen Auslagen für die Vertretung und die Prozessführung verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialver-</span><br/><span class="Normal Dispotext DispoHngend">sicherungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 20. Juni 2016 bezüglich der monatlichen Rentenleistung sowie des massgebenden durchschnittlichen Jahres</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">einkommens aufgehoben, und es wird festgestellt, dass das massgebende durch</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schnittliche Jahreseinkommen Fr. 43‘710.-- und die monatliche halbe Rente Fr. 903.-- betragen. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">den Parteien je zur Hälfte </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung werden die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">erlegten Kosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 400</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gewiesen.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Ein</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">tritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem unentgeltlichen Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Stephan Kübler, Winterthur, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine reduzierte Prozess</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">entschädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1'344.95</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">Im weitergehenden Umfang wird </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerde-führerin, Rechtsanwalt Stephan Kübler, Winterthur,</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> mit </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">Fr. 1'345</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeführerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Stephan Kübler</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigWidmer</p></div> </div></body></html>