<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/html4/loose.dtd"> <html lang="en"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Entscheid: AB.2011.00021</title> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/favicon.ico" rel="SHORTCUT ICON"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/dijit/themes/tundra/tundra.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/ibm/domino/widget/layout/css/domino-default.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xsp.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspLTR.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspFF.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger.scss" media="screen" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger_print.scss" media="print" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body class="xspView tundra"> <form action="/c050018/svg/findexweb.nsf/urteil.xsp?uid=UWEE-9AR8PS" class="xspForm" enctype="multipart/form-data" id="view:_id1" method="post"> <header><div class="container-main noprint"><div class="container-header"><img alt="" class="xspImage" id="view:_id1:_id2:image1" src="/c050018/svg/findexweb.nsf/logo.png"/><div class="container-header-slogan show-for-medium"><h6>Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</h6></div></div></div></header><div class="container"> <div class="inner-container1 wrap clearfix"> <section class="vacancy"><div class="grid-container container-main"> <div class="grid-x grid-margin-x grid-margin-y container-form"> <div class="cell small-9 noprint"> <span>Entscheid: AB.2011.00021<span class="xspTextComputedField"></span></span></div> <div class="cell small-3 noprint"> <a href="#" id="view:_id1:lnkPrint">Drucken</a><a href="#" id="view:_id1:lnkBack">Zurück</a></div> <div class="cell small-12"> <div id="view:_id1:inputRichText1"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b>AB.2011.00021</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b> </b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">des Kantons Zürich</font><br/> <font face="serif" size="3">III. Kammer</font><br/> <font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichterin Heine, Vorsitzende</font> <p><font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</font></p> <p><font face="serif" size="3">Ersatzrichter Vogel</font></p> <p><font face="serif" size="3">Gerichtsschreiber Stocker</font></p> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Urteil vom 29. Mai 2012</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">in Sachen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">X.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdeführerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">vertreten durch Rechtsanwalt Bruno Bauer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">asg.advocati</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Pestalozzistrasse 2, 9000 St. Gallen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, mit Einspracheentscheid vom 10. März 2011 (Urk. 2) in teilweiser Gutheissung der Einsprache von X.___ vom 30. März 2009 (Urk. 6/22) ihre persönlichen Beiträge (als Selbständigerwerbende) für die Jahre 2004 und 2005 auf je Fr. 437.60 (Minimalbeitrag) festgesetzt hatte, gleichzeitig jedoch die Einsprache betreffend die verfügten persönlichen Beiträge 2006 bis 2008 (als Nichterwerbstätige) abgewiesen und die entsprechenden Verfügungen vom 27. Februar 2009 (Urk. 6/14/9-10), 9. März 2009 (Urk. 6/8/3-4) und 11. Oktober 2010 (Urk. 6/33) geschützt hatte;</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> nach Einsicht in </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> die Eingabe vom 13. April 2011 (Urk. 1), mit der X.___ Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 10. März 2011 erheben liess mit dem Antrag, es sei der Einspracheentscheid aufzuheben, soweit die Beiträge für die Jahre 2006 bis 2009 betroffen seien,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> die Beschwerdeantwort der Ausgleichskasse vom 30. Mai 2011 (Urk. 5), in der sie betreffend die Beitragsjahre 2006 und 2007 die Abweisung der Beschwerde, betreffend das Beitragsjahr 2008 die Gutheissung der Beschwerde und betreffend das Beitragsjahr 2009 das Nichteintreten auf die Beschwerde beantragte,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> die Replik vom 16. Juni 2011 (Urk. 9), in der X.___ ausführen liess, dass die Beitragsverfügungen für die Jahre 2006 und 2007 korrekt sein dürften, sofern sie tatsächlich auf den massgeblichen Steuerdaten basierten,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> die Eingabe der Ausgleichskasse vom 7. Juli 2011 (Urk. 12), in der sie auf die Erstattung einer Duplik verzichtete,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> sowie die übrigen Verfahrensakten;</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> in Erwägung, dass</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen sind, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich - in Form einer Verfügung beziehungsweise eines Einspracheentscheids - Stellung genommen hat, weshalb es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung fehlt, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein Einspracheentscheid ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a S. 414),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> die persönlichen Beiträge der Beschwerdeführerin für das Jahr 2009 nicht Gegenstand des angefochtenen Einspracheentscheids vom 10. März 2011 (Urk. 2) waren, sondern es um die Beitragsjahre 2004 bis 2008 ging, weshalb es in Bezug auf die Beiträge für das Jahr 2009 an einer Sachurteilsvoraussetzung fehlt und insoweit auf die Beschwerde nicht einzutreten ist;</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> in weiterer Erwägung, dass</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> hinsichtlich der zur Anwendung kommenden Rechtsnormen und der hierzu ergangenen Rechtsprechung auf die entsprechenden Erwägungen im angefochtenen Einspracheentscheid vom 10. März 2011 (Urk. 2) und insbesondere der Beschwerdeantwort vom 30. Mai 2011 (Urk. 5) zu verweisen ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> angesichts der Ausführungen in der Replik vom 16. Juni 2011 (Urk. 9) der vorliegende Sachverhalt weitgehend unstrittig ist, da die Beschwerdeführerin vortragen liess, dass die Beitragsverfügungen für die Jahre 2006 und 2007 - sofern sie auf den Steuerdaten basierten - korrekt sein dürften,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> aus den Akten ersichtlich ist, dass die auf einem Reinvermögen von Fr. 2'552’862.-- basierende Beitragsverfügung für das Jahr 2006 (Urk. 6/8/3-4) und die auf einem Reinvermögen von Fr. 2'607'345.-- basierende Beitragsverfügung für das Jahr 2007 (Urk. 6/33) auf den entsprechenden Meldungen des Steueramtes fussen (Urk. 6/7 und 6/32),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> weiter festzuhalten ist, dass die Beschwerdeführerin diese Steuermeldungen nicht in Zweifel ziehen, sondern - wie bereits erwähnt - vielmehr ausführen liess, die Beitragsverfügungen dürften korrekt sein, falls sie auf den Steuerdaten beruhten (Urk. 9 S. 2 Ziffer 3), was sie - wie eben aufgezeigt - tatsächlich tun,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> überdies keine Anzeichen ersichtlich sind, weshalb die gemeldeten Steuerdaten nicht korrekt sein sollten,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> aus dem Gesagten folgt, dass die Beitragsverfügungen für die Jahre 2006 bis 2007 auf den massgeblichen Steuermeldungen beruhen und die Bemessungsfaktoren korrekt erscheinen, weshalb die Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 10. März 2011 insoweit abzuweisen ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> in weiterer Erwägung, dass</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> hinsichtlich der am 27. Februar 2009 erlassenen (provisorischen) Beitragsverfügung für das Jahr 2008 zu berücksichtigen ist, dass noch keine rechtskräftige Steuerveranlagung vorlag, weshalb die Beschwerdegegnerin in ihrer Vernehmlassung auch zu Recht beantragte, es sei die Beschwerde gegen ihren Einspracheentscheid vom 10. März 2011 insoweit gutzuheissen,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> die Beschwerdegegnerin zudem gestützt auf die entsprechende Steuermeldung vom 7. Mai 2011 (Urk. 6/49) pendente lite am 9. Mai 2011 (Urk. 6/51) eine (definitive) Beitragsverfügung für das Jahr 2008 erlassen hat, welche praxisgemäss als Antrag an den Richter zu gelten hat,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> die neue Beitragsverfügung (Urk. 6/51) auf dem gemeldeten Reinvermögen in der Höhe von Fr. 2'682'824.-- (Urk. 6/49) basiert,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> die Beschwerdeführerin denn auch hiezu replicando ausführen liess, die Beiträge dürften somit korrekt berechnet sein (Urk. 9),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> zu den weiteren Rügen der Beschwerdeführerin, nämlich dass der angefochtene Einspracheentscheid nicht genügend begründet sei und dass die Beschwerdegegnerin Beitragsverfügungen nicht an den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, sondern lediglich an diese selbst zugestellt habe, anzumerken ist, dass die mangelhaften Zustellungen zwar von der Beschwerdegegnerin anerkannt wurden (vgl. Urk. 5 S. 3 f. Ziffer 4), der Beschwerdeführerin aber durch diese fehlerhaften Zustellungen kein gewichtiger Nachteil entstanden ist, weshalb sich weitere Ausführungen dazu erübrigen, und die Behauptung, der angefochtene Einspracheentscheid sei ungenügend begründet worden, nicht zutreffend ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> sich zusammenfassend ergibt, dass die Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 10. März 2011, soweit darauf einzutreten ist, insoweit teilweise gutzuheissen ist, als festgestellt wird, dass die persönlichen Beiträge der Beschwerdeführerin als Nichterwerbstätige für das Jahr 2008 auf einem Reinvermögen von Fr. 2'682'824.-- zu erheben sind;</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> in weiterer Erwägung, dass</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten hat, wobei diese ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen werden (§ 34 Abs. 3 GSVGer),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">die Beschwerdeführerin vorliegend nur bezüglich eines kleinen Teils obsiegt, weshalb die ihr zuzusprechende Prozessentschädigung entsprechend zu kürzen ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">demzufolge die Beschwerdegegnerin zu verpflichten ist, der Beschwerdeführerin eine reduzierte Prozessentschädigung in der Höhe von Fr. 400.-- (inklusive Barauslagen und 8 % Mehrwertsteuer) zu bezahlen;</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>erkennt das Gericht:</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">1. Die Beschwerde gegen den Einspracheentscheid der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, vom 10. März 2011 wird insoweit gutgeheissen als festgestellt wird, dass die persönlichen Beiträge der Beschwerdeführerin als Nichterwerbstätige für das Jahr 2008 auf einem Reinvermögen von Fr. 2'682'824.-- zu erheben sind. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine reduzierte Prozessentschädigung in der Höhe von Fr. 400.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">4. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Rechtsanwalt Bruno Bauer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Bundesamt für Sozialversicherungen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">5. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><font face="RotisSansSerif" size="3"><b>30 Tagen</b></font><font face="RotisSansSerif" size="3"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b> </b></font></div></div></div> </div> </div> </section></div> </div> <input id="view:_id1__VUID" name="$$viewid" type="hidden" value="!49bxgzzol0827nck4l57g2nkd!"/> <input name="$$xspsubmitid" type="hidden"/> <input name="$$xspexecid" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitvalue" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitscroll" type="hidden"/> <input name="view:_id1" type="hidden" value="view:_id1"/></form> </body> </html>