<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2022.00039</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Kübler<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Gerichtsschreiberin R. Müller</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">30. Januar 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Yolanda </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Schweri</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Kasernenstrasse 15, Postfach, 8021 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die 1971 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, gelernte kaufmännische Angestellte, war bis am 31. August 2016 als Mitarbeiterin Administration in einem Pensum von 80 % bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG angestellt und meldete sich am 16. November 2016 (Posteingang) unter Hinweis auf eine Multiple Sklerose erstmals bei der Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/6, 13). Die IV-Stelle holte einen Bericht der behandelnden Neurologin ein (Urk. 7/11) und tätigte erwerbliche Abklärungen (Urk. 7/13). Mit Verfügung vom 3. Mai 2017 verneinte sie einen Anspruch der Versicherten auf eine Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente und berufliche Eingliederungsmassnahmen mangels eines länger dauernden Ausfalls der Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit (Urk. 7/17). Diese Verfügung erwuchs unangefoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten in Rechtskraft.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 25. September 2017 (Posteingang) ersuchte die Versicherte unter Beilage eines Berichts vom 19. Juli 2017 über die neuropsychologi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche/verhaltensneurologische Untersuchung vom 14. Juli 2017 sowie unter Hinweis auf die durch die Multiple Sklerose ausgelösten Symptome (kognitive Einschränkungen) erneut um Unterstützung durch die IV-Stelle (Urk. 7/20). Es folgten Eingliederungsmassnahmen in Form von Arbeitsvermittlung zunächst durch eine Eingliederungsfachperson der IV-Stelle (Urk. 7/28, 32) und ab dem 30. November 2017 durch die </span><span id="_Hlk132039787"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AG (Urk. 7/37, 40). Mit Mitteilung vom 9. Februar 2018 erteilte die IV-Stelle sodann Kostengutsprache für ein Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">training bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH vom 6. Februar bis 5. August 2018 und sprach der Versicherten für denselben Zeitraum ein Taggeld zu (Urk. 7/52). Nachdem die Versicherte die ihr im Anschluss an das Arbeitstraining seitens der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH angebotene Festanstellung in einem 50 % Pensum aus persönlichen Gründen abgelehnt hatte, schloss die IV-Stelle die Eingliederungsmassnahmen mit Mitteilung vom 3. August 2018 ab und teilte der Versicherten mit, dass der Rentenentscheid zu einem späteren Zeitpunkt erfolge (Urk. 7/58). Nach der Aktualisierung der medizinischen Aktenlage (Urk. 7/65, 69, 87, 88), stellte die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle der Versicherten mit Vorbescheid vom 26. November 2019 mangels Verschlechterung des Gesundheitszustands die Abweisung ihres Begehrens um eine Invalidenrente in Aussicht (Urk. 7/101). Nachdem die Versicherte am 10.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2019 (Posteingang) und mit ergänzender Begründung vom 3. Februar 2020 dagegen Einwand erhoben hatte (Urk. 7/102, 108), veranlasste die IV-Stelle eine polydisziplinäre Begutachtung beim Zentrum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___ (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/116). Das Gutachten wurde am 15. April 2021 erstattet (Urk. 7/130), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">woraufhin die IV-Stelle der Versicherten nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Vorbescheid vom 1. Juni 2021 [Urk. 7/134]; Einwand vom 10. Juni 2021 [Urk. 7/137]) mit Verfügung vom 2. Dezember 2021 eine halbe Rente ab 1. November 2018 zusprach (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Januar 2022 Beschwerde beim hiesigen Sozialversicherungsgericht und beantragte, die angefochtene Verfügung sei dahingehend abzuändern, als das Wartejahr bereits ab 3. Mai 2016 zu eröffnen und ihr bereits ab 1. März 2018 eine halbe Rente zuzusprechen sei. Eventualiter sei das Wartejahr ab 10. Juli 2017 zu eröffnen und ihr eine halbe Rente ab 1. Juli 2018 zuzusprechen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 16. Februar 2022 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin mit Verfügung vom 17. Februar 2022 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschluss vom 10. Oktober 2022 wurde der Beschwerdeführerin Frist angesetzt, um zu der vom Gericht in Erwägung gezogenen Abänderung der angefochtenen Verfügung zu ihrem Nachteil (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reformatio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peius</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) Stellung zu nehmen oder die Beschwerde zurückzuziehen (Urk. 9). Mit Schreiben vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2022</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dazu Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und teilte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Beilage diverser Unterlagen mit, an ihrer Beschwerde festzuhalten (Urk. 13 und 14/1-12). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In zeitlicher Hinsicht sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- hier den 2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2021 -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 144 V 210 E. 4.3.1, 132 V 215 E. 3.1.1, je mit Hinweisen), sind vorliegend die bis 31. Dezember 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich die Folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder herstellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span> </span><span id="XX099"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Wartezeit im Sinne von Art. 28 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b IVG gilt in jenem Zeitpunkt als eröffnet, in welchem eine deutliche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten ist. Als erheblich in diesem Sinne gilt bereits eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % (AHI 1998 S. 124 E. 3c; Urteil des Bundesgerichts I 10/05 vom 14. Juni 2005 E. 2.1.1 in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Hinweisen). Unter relevanter Arbeitsunfähigkeit im Sinne dieser Bestimmung ist eine Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu verstehen. Das heisst, es muss arbeitsrechtlich in Erscheinung treten, dass die versicherte Person an Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermögen eingebüsst hat, so etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeitgebers oder durch gehäufte, aus dem Rahmen fallende gesundheitlich bedingte Arbeitsausfälle. Mit anderen Worten: Die Leistungseinbusse muss in aller Regel dem seinerzeitigen Arbeitgeber aufgefallen sein. Eine erst nach Jahren rückwirkend festgelegte medizinisch-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">the</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oretische Arbeitsunfähigkeit genügt nicht. Umgekehrt ist eine in der beruflichen Tätigkeit im Vergleich zu einer gesunden Person tatsächlich nur reduziert erbrachte Leistung für sich allein gesehen in aller Regel ebenso wenig ausreichend für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit im Sinne des Gesetzes. Vielmehr bedarf es dazu regelmässig zusätzlich einer (überzeugenden) medizinischen Einschät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung, die ordentlicherweise echtzeitlicher Natur ist. Der Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Dieser Nachweis darf nicht durch nachträgliche erwerbliche oder medizinische Annah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men und spekulative Überlegungen ersetzt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_204/2012 vom 19. Juli 2012 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts 9C_529/2021 vom 26. Juli 2022 E. 3.2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle erwog in der angefochtenen Verfügung vom 2. Dezember 2021, die ursprünglich ablehnende Verfügung vom 3. Mai 2017 sei in Rechtskraft erwach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Die Beschwerdeführerin habe am 25. September 2017 ein Zusatzgesuch eingereicht. Im Rahmen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">«</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eingliederung vor Rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien im Jahr 2018 Einglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungsmassnahmen durchgeführt worden, wobei die Beschwerdeführerin vom 6. Februar 2018 bis am 5. August 2018 IV-Taggelder bezogen habe. Von Gesetzes wegen bestehe kein Rentenanspruch, solange Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> absol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viert und Taggelder beansprucht würden. Die nach Abschluss der Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen in Auftrag gegebene medizinische Beurteilung habe ergeben, dass es der Beschwerdeführerin seit dem 8. November 2017 möglich sei, sowohl ihrer bisherigen Tätigkeit als Mitarbeiterin Administration als auch einer angepassten Tätigkeit in einem 50 %-Pensum nachzugehen. Dies sei der Beginn des gesetzli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Wartejahres, welches am 7. November 2018 abgelaufen sei. Es entstehe eine Erwerbseinbusse von 50 %, welche auch dem Invaliditätsgrad der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin entspreche. Sie habe somit ab dem 1. November 2018 Anspruch auf eine halbe Rente. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber geltend, aus den einzelnen Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachten gehe hervor, dass die Fachärzte die Einschränkungen der Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit schon seit der Diagnosestellung im Mai 2016 als gegeben erachten würden. So habe der neurologische Gutachter aus rein somatisch-neurologischer Sicht bereits wegen der Fatigue eine Rendement-Reduktion von 30 % attestiert, wobei dabei die neurokognitiven Defizite nicht mitberücksichtigt seien. Diese Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung gelte gemäss neurologischem Gutachter seit der Diagnosestellung, respektive sicher seit der ersten neuropsychologischen Testung im Oktober 2016. Weiter hielt die Beschwerdeführerin fest, gemäss den in den Akten enthaltenen echtzeitlichen Arbeitsunfähigkeitszeugnissen sowie den Arztberichten sei eine durchschnittlich mindestens 40%ige Arbeitsunfähigkeit ohne wesentlichen Unterbruch seit dem 3. Mai 2016 erstellt. Ab dem 14. Juli 2017 sei sogar eine dauerhaft mindestens 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert worden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtenen Verfügung vom 2. Dezember 2021 liegt das durch das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zentrum B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 15. April 2021 erstattete polydisziplinäre Gutachten zugrunde. Die Gutachter stellten darin folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/130/9):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Encephalomyelitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">disseminata</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (EM 2004, ED 05/2016)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Schubförmiger Verlauf; EDSS 2.0</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Klinisch und kernspintomographisch seit letztem Ereignis 05/2016 stabile Situation (NEDA-3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Fingolimod</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> seit 08/2016</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Schwere Fatigue</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Leicht- bis mittelschwere neurokognitive Defizite</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zwanghafte Persönlichkeitsstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Daneben stellten sie folgende Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">higkeit (Urk. 7/130/9):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depressive Episode, leichtgradig ausgeprägt</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf ADHS mit Fortsetzung im Erwachsenenalter</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psychosoziale Belastungssituation mit Stellenlosigkeit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Kopfschmerzepisoden, nicht sicher klassifizierbar</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Nikotinabusus (8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">packyears</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Hysterektomie 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Methadonintoxikation 1988</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdemässig beschreibe die Versicherte auf somatischem Gebiet ein kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stant vorhandenes Kribbeln und Ameisenlaufen an den Zehen und Fingern beid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seits. Beklagt würden auch eine ausgeprägte Müdigkeit, welche schon am Morgen auch nach gutem Schlaf vorhanden sei, sowie auch eine schnelle Ablenkbarkeit, Konzentrationsstörungen, Beeinträchtigungen der mnestischen Funktionen und eine Verlangsamung. Zudem beschreibe die Versicherte ein zwanghaftes Verhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Urk. 7/130/7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im internistischen Fachbereich fänden sich keine relevanten Diagnosen. Aus neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rologischer Sicht bestünden keine Zweifel am Vorliegen einer Encephalomyelitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">disseminata</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit schubförmigem Verlauf. Abgestützt auf die Eigenangaben der Versicherten sei die Erstmanifestation im Jahr 2004 im Sinne einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">transversen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Myelitis gewesen. Im Mai 2016 sei es zu einem zweiten Schub bestehend aus einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Okulomotorikstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie einer Stand- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gangat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">xie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gekommen, wobei dann abgestützt auf MRI-Befunde und einen Liquor mit positiven oligoklonalen Banden die Diagnosestellung erfolgt sei. Ab August 2016 sei eine Basistherapie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fingolimod</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgt, wobei die Dosis bei ausgeprägter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lymphopenie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf eine Einnahme von Tabletten à 0,5 mg jeden zweiten Tag reduziert worden sei. In der Folge sei es nicht mehr zu Schüben gekommen und auch kernspintomographisch seien keine neuen Läsionen aufgetreten respektive habe nach Kontrastmittelgabe nie ein Enhancement bestanden. Die Situation sei somit unter Therapie ruhig, einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">NEDA(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">No</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Evidence</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">of</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Disease </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Activity</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)-3 Zustand entsprechend. Der EDSS (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Expanded</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Disability Status </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Scale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) liege bei 2.0. Nicht im EDSS Niederschlag finde die Fatigue, welche abgestützt auf den Selbstfragebogen der Versicherten schwer sei. Abgestützt auf den MRI-Befund mit einerseits einer deutlichen Läsionslast und andererseits – und diesbezüglich im Vordergrund stehend – zumindest visuell auch dem Vorliegen einer Atrophie könnten kognitive Defizite (sowie auch eine Fatigue) aus somatisch-neurologischer Sicht gut begründet werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht bestünden Zwänge seit der Kindheit. Die Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitsabklärung zeige einen deutlich erhöhten Wert für Zwanghaftigkeit, sodass insgesamt von einer zwanghaften Persönlichkeitsstörung ausgegangen werde. Die Versicherte habe unterschiedliche Zwangshandlungen mit Kontroll- und Waschzwängen und sei insgesamt rigide. Die Zwänge hätten Einfluss auf den Alltag und würden sich bei Stress verstärken. Um die Zwänge auszuführen, brau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che sie mehr Zeit, sich ihnen zu widersetzen, brauche Kraft. In Bezug auf die Zwangsstörung bestehe zudem eine grosse Scham. Möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise sei die Zwangsstörung Folge eines ADHS. Die Versicherte empfinde sich als müder und nicht mehr so aktiv, was an den Auswirkungen der Multiplen Sklerose liegen oder Zeichen einer depressiven Symptomatik sein könnte. Aus psychiatrischer Sicht ergäben sich auch Hinweise auf ein ADHS. Die Versicherte schildere leichte Ablenkbarkeit, Unaufmerksamkeit und motorische Unruhe. Sie sei in der Schule aufgefallen. Die Versicherte nehme ihre Symptome zwar wahr, dissimuliere sie aber und habe eine reduzierte Körperwahrnehmung. Die allfällige ADHS-Symptomatik werde auch durch die Multiple Sklerose beeinflusst und zeige sich anders, möglich auch abgeschwächter als ohne die Multiple Sklerose. Die Affekt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">labilität mit Weinen, die Müdigkeit, der Rückzug, die Unsicherheit sowie die angegebenen Schmerzen würden als leichte depressive Symptomatik gewertet. Es ergäben sich hier Überschneidungen zu den oben erwähnten Diagnosen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die neuropsychologische Untersuchung habe in Übereinstimmung mit den Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">befunden eine leichte bis mittelschwere neuropsychologische Störung ergeben. Das kognitive Ausfallsprofil sei vereinbar mit der Diagnose einer Multiplen Sklerose. Nachweisen lassen hätten sich Defizite im Aufmerksamkeitsbereich (insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sondere geteilte Aufmerksamkeit, Ablenkbarkeit), in der Verarbeitungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschwin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digkeit, in den exekutiven Funktionen sowie in den visuell-räumlichen Funktio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen. Die intellektuelle Leistungsfähigkeit liege im unteren Normbereich, wobei diese sicherlich durch die aktuelle kognitive Leistungsfähigkeit negativ überlagert werde. In Zusammenschau sei von einem höheren prämorbiden Gesamt-IQ (als testpsychologisch objektiviert) auszugehen. Die Testbefunde seien in sich konsis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tent und die Beschwerdevalidierungsverfahren seien unauffällig ausgefallen (Urk. 7/130/7 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus somatisch-neurologischer Sicht bestünden nur geringe funktionelle Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen betreffend das Gleichgewicht, sodass Situationen mit diesbezüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich höheren Anforderungen die Versicherte vor Probleme stellen würden. Eine funktionelle Einschränkung ergebe sich aber auch durch die abgestützt auf den Fragebogen schwere Fatigue. Aus neuropsychologischer Sicht sei die Funktions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit bei einer leichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis mittelschweren Störung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Alltag und unter den meisten beruflichen Anforderungen leicht eingeschränkt. Die Person falle auch in ihrem sozialen Umfeld leicht auf. In Berufen oder bei Aufgaben mit hohen Anforderungen sei die Funktionsfähigkeit mittelgradig eingeschränkt. Die Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte sei in ihrer Flexibilität und Umstellungsfähigkeit deutlich eingeschränkt, sie profitiere von fixen Strukturen und von Regelmässigkeit. Die Durchhaltefä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit sei vermindert. In Stresssituationen würden sich vermehrt Zwänge zeigen, was für sie schamhaft sei, Zeit koste und zu einer unbefriedigenden Arbeitssitu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ation führe. Die Versicherte könne sich grundsätzlich an Regeln und Routinen anpassen und sie sei urteilsfähig. Sie neige zur Dissimulation, könne sich jedoch ausreichend selbst pflegen. Bei einer für sie interessanten Arbeit könne sie besser arbeiten, bei langweiligen Tätigkeiten sei sie vermehrt ablenkbar und unkon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zentriert. Sie könne mit dem öffentlichen Verkehr oder mit dem eigenen Auto unterschiedliche Orte aufsuchen. Günstig seien kleine überschaubare Gruppen. Bei grossen Gruppen komme es zu vermehrter Ablenkbarkeit. Die Versicherte brauche ihr eigenes Tempo, eine gewisse Eigenständigkeit, wobei klare Strukturen günstig seien. Je nach Situation habe sie Mühe, Prioritäten zu setzen und benö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige hier eine gewisse Anleitung (Urk. 7/130/10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherte habe eine Ausbildung als kaufmännische Angestellte und sei bis heute – wenn auch seit Längerem in reduziertem Pensum – in diesem Aufgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereich tätig. Unter Berücksichtigung sämtlicher Einschränkungen sei sie in dieser Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig. Dabei sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Präsenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von fünf Stunden pro Tag mit reduziertem Rendement möglich, wobei die Arbeitszeit durch eine Pause von circa einer Stunde unterbrochen werden sollte. Diese Einschränkung gelte seit der Krankschreibung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neurologischerseits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anfang November 2017. Arbeitstätigkeiten, in der die Arbeitsfähigkeit der Versicherten höher wäre, könnten nicht genannt werden. Es sollte sich um ein Arbeitsumfeld mit klaren Strukturen handeln, um eine Tätigkeit, welche das Interesse der Versicherten wecke. Sie sollte im Rahmen dieser Tätigkeit auch eine gewisse Selbständigkeit in der Ausübung haben (Urk. 7/130/11 f.)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In medizinischer Hinsicht ging die Beschwerdegegnerin gemäss den Feststel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungsblättern vom 1. Juni 2021 (Urk. 7/132) und vom 12. Oktober 2021 (Urk. 7/144) gestützt auf die Stellungnahme ihres RAD (Urk. 7/133/24 f.; Urk. 7/144/3) mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zentrum B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachtern von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit sowohl in der bisherigen als auch in angepasster Tätigkeit seit dem 8. November 2017 aus (Urk. 2). Die Höhe der attestierten Arbeitsunfähigkeit wurde von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht bestritten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 1 S. 5 erster Satz) und ist auch nicht zu beanstanden, erfüllt das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zentrum B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten doch die Beweiswertanforde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen (vgl. E. 1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), weshalb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> darauf abgestellt werden kann. So beruht es auf allseitigen Untersuchungen (Urk. 7/130/29, 35 f., 49, 62-66), berücksichtigt die geklagten Beschwerden (Urk. 7/130/7, 23 f., 33 f., 41-43, 58-60) und wurde in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/130/5-6, 15</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">22, 32, 37, 56 f., 70 f.) abgegeben. Darüber hinaus leuchtet es in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und enthält nachvollziehbar begründete Schlussfolgerungen (Urk. 7/130/7-13, 30 f., 37-40, 50-53, 67-73).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin errechnete unter Zugrundelegung der von den Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtern des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zentrums B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> attestierten 50%igen Arbeitsunfähigkeit sowohl in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angestammten Tätigkeit als kaufmännische Angestellte als auch in jeglichen ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeiten (Urk. 7/130/11) sowie unter Annahme einer 100%igen Erwerbstätigkeit der Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall (Urk. 7/132/6) einen Invaliditätsgrad von 50 % (Urk. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Rentenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätsbemessung (Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">144</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Beson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Art. 27 IVV) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerbli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Massge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bend sind die Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Beurteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; Urteil des Bundesgerichts 8C_178/2021 vom 11. Mai 2021 E. 3.2 mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss eigenen Angaben war die Beschwerdeführerin nach Abschluss der Lehre zur kaufmännischen Angestellten vom Mai 1990 bis im Juni 1993 zu 100 % und in der Folge bis Juni 1994 in einem Pensum von 50 %-100 % erwerbstätig. Seit Juli 1994 bis August 2018 war sie sodann mit Ausnahme von wenigen Monaten (September 2001 bis November 2001 90 %; Juli 2006 bis September 2006 100 %; Dezember 2006 bis August 2007 100 %; Januar 2012 bis März 2012 100 %) über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lediglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in einem Pensum von 80 % angestellt (Urk. 7/107/1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der im Beschwerdeverfahren eingereichten Unterlagen ist allerdings davon aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen, dass die Beschwerdeführerin auch im Rahmen dieser 80%igen Anstel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungsverhältnisse oftmals ein über d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">as</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vereinbarte 80 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Pensum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hinausgehendes Arbeitspensum leistete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 13, 14/1-12)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ist sodann kinderlos (Urk. 7/130/24). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund ist die von der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin vorgenommene Qualifikation der Beschwerdeführerin als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vollerwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> plausibel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit erweist sich auch der von der Beschwerdegegnerin ermittelte Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad von 50 % als zutreffend. Dieser wurde von der Beschwerdeführerin denn auch nicht beanstandet. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von 50 % hat die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">egegnerin den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu Recht erst ab dem 1. November 2018 bejaht hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Entstehung des Rentenanspruches setzt Art. 28 Abs. 1 IVG zusätzlich zur (noch) fehlenden Eingliederungsfähigkeit (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a) voraus, dass während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch eine mindestens 40%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden hat (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b) und nach Ablauf des Wartejahrs eine Invalidität von mindestens 40 % besteht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. c). Nach Art. 29 Abs. 1 IVG entsteht der Rentenan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch entsteht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht, solange die versicherte Person ein Taggeld nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 22 IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beanspruchen kann (Art. 29 Abs. 2 IVG).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Anmeldung zum Rentenbezug vorliegend am 25. September 2017 erfolgte (Urk. 7/20) und die Beschwerdeführerin vom 6. Februar bis 5. August 2018 ein Taggeld </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beanspruchte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/55</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konnte ein Rentenanspruch frühestens im August 2018 entstehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Entsprechend interessiert hinsichtlich des Wartejahres nach Art. 28 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b IVG insbesondere die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit im Jahr davor ab August 2017.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Beurteilung, ob das Wartejahr erfüllt ist, sind – soweit vorhanden – echtzeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche medizinische Berichte heranzuziehen (vgl. vorstehend E. 1.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der ambulanten neuropsychologischen und verhaltensneurologischen Untersuchung der Beschwerdeführerin vom 20. Oktober 2016 wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine leichte bis mittelschwere kognitive Funktionsstörung festgestellt, welche unter Berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der Phänomenologie primär im Rahmen der Grunderkrankung (MS) interpretierbar sei. Zur Arbeitsfähigkeit hielten die Ärzte fest, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei in der bishe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rigen Tätigkeit als kaufmännische Angestellte mit leichten Einschränkungen im Rendement zu rechnen, wobei die Leistungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im aktuellen Zeitpunkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in qualita</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiver und quantitativer Hinsicht je nach Arbeitsumfeld und Arbeitsinhalt um mindestens 35 % eingeschränkt seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine genaue Beurteilung der zeitlichen Belastbarkeit und die konkrete Auswirkung der festges</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ellten kog</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">itiven Minder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen in praxi sei vom Schreibtisch aus jedoch schwierig. Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin plane den beruflichen Wiedereinstieg ab Oktober 2016 mit einem 90</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">%</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pensum, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Anstellung sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> noch nicht sicher. Aufgrund der neuropsy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chologischen Befunde sei aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dennoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine vorsorgliche Anmeldung bei der IV angezeigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/69/16 f.). Im Bericht vom 19. Juli 2017 über die ambulante neuropsychologische und verhaltensneurologische Untersuchung der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin vom 14. Juli 2017 bestätigten die Ärzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Vorliegen einer leichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis mittelschweren kognitiven Störung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Zur Arbeitsfähigkeit führten sie aus, es sei von relevanten Einschränkungen im Rendement auszugehen, wobei eine zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Präsenz von über 60-70 % nicht realistisch sei. In einem entsprechenden, zeitlich angepassten Pensum von 60-70 % sei aufgrund der festgestellten neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ropsychologischen Defizite von zusätzlichen qualitativen und quantitativen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungseinschränkungen im Rendement von ca. 30-35 % auszugehen (Urk. 7/69/8). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnde Neurologin der Beschwerdeführerin, Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin FMH für Neurologie, attestierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sodann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine 50%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit seit 1. Septem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er 2017 (Urk. 7/20/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 7/34, 7/56</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der vorliegenden echtzeitlichen medizinischen Berichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist bei der Beschwerdeführerin (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jedenfalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) seit Juli 2017 von einer Arbeitsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit in der bisherigen Tätigkeit von 50 % auszugehen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies korreliert denn auch mit der retrospektiven E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">inschätzung des neurologischen Gutachters. So führte dieser aus, die von ihm unter Berücksichtigung der Fatigue attestierte Rendement-Reduktion von 30 % bestehe seit der Diagnosestellung sicher aber seit der ersten neuropsychologischen Testung im Oktober 2016. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass neurokognitive Defizite nicht mitberücksichtigt seien und ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wies diesbezüglich auf das fachspezifische Teilgutachten (Urk. 7/130/40). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die neuropsychologische Gutachterin wiederum attestierte unter Berücksichtigung der Fatigue sowie der testpsychologisch objektivierten Defizite eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit (Urk. 7/130/72). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Dargelegten war das vorausgesetzte Wartejahr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im August 2018 erfüllt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die Aktenlage, so insbesondere das Gutachten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zentrums B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sondere Urk. 7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130/11 f.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ist sodann mit dem im Sozialversicherungsrecht mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die Beschwerdeführerin spätestens seit November 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und somit auch im Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt des frühestmöglichen Rentenbeginns im August 2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch in jeglichen angepassten Tätigkeiten zu 50 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsunfähig war, mithin nach Ablauf des Wartejahrs eine Invalidität von mindestens 40 % bestand. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten steht fest, dass der Rentenanspruch der Beschwerdeführerin bereits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im August</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2018 entstand. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 29 Abs. 3 IVG wird die Rente vom Beginn des Monats an ausbezahlt, in dem der Rentenanspruch entsteht. Löst eine Rente das Taggeld ab, so wird in Abweichung von Art. 19 Abs. 3 ATSG die Rente auch für den Monat, in dem der Taggeldanspruch endet, ungekürzt ausgerichtet. Hingegen wird das Taggeld in diesem Monat um einen Dreissigstel des Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">betrags gekürzt (Art. 47 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend hat die Beschwerdeführerin ab dem 1. August 2018 Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die vom 1. bis 5. August 2018 aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichteten Taggelder sind in Anwendung von Art. 47 Abs. 2 IVG um einen Dreissigstel des Rentenbetrages zu kürzen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insofern ist die Beschwerde gutzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heissen. Im Übrigen (Rentenanspruch ab dem 1. März 2018) ist die Beschwerde abzuweisen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Vorliegend sind sie auf Fr. 800</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anzusetzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und ausgangsgemäss den Parteien je zur Hälfte aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat die obsiegende Partei Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung bemisst sich nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert (§ 34 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Als weitere Bemessungskriterien nennt § 7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GebV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">SVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Zeitauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wand und die Barauslagen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Nachdem die Beschwerdeführerin bloss teilweise obsiegt, ist ihr eine reduzierte Parteientschädigung von Fr. 1'100.-- zuzusprechen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Sozialversicherungs</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> vom 2. Dezember 2021 insofern abgeändert, als festgestellt wird, dass die Beschwerdeführerin ab dem 1. August 2018 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente hat. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">den Parteien je zur Hälfte</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">den</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">reduzierte </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">’100</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Yolanda </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Schweri</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">, unter Beilage </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">je einer Kopie</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> von Urk. 13 sowie Urk. 14/1-12</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelR. Müller</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html></html>