A bteilung IV D -5283/2007 w et/w es {T 0/2} U rteil vom 15. A ugust 2007 M itw irkung: R ichter W espi, Scherrer, Tellenbach G erichtsschreiber W eber A ._______, geboren angeblich X._______, G uinea, c/o B._______, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 3. A ugust 2007 i.S. N ichteintreten auf A sylgesuch und W egw ei- sung / N _______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass der Beschw erdeführer gem äss eigenen Angaben am 3. Juni 2007 in die Schw eiz einreiste und gleichentags im Em pfangs- und Verfahrenszentrum C ._______ um Asyl nachsuchte, dass er dort zur Begründung seines Asylgesuches anlässlich der sum m arischen Befra- gung vom 7. Juni 2007 sow ie der am 19. Juli 2007 im Em pfangs- und Verfahrenszent- rum B._______ durchgeführten D irektanhörung im W esentlichen geltend m achte, er sei ein aus D ._______ stam m ender Staatsangehöriger von G uinea, dass anlässlich von U nruhen im Januar 2007 M ilitärpersonen in ihrem Q uartier um her- geschossen hätten, um die Leute einzuschüchtern, dass in diesem Zusam m enhang ein Begleiter des Sohnes eines M ilitärobersten auf ihre G ruppe geschossen habe, w obei eine Person verletzt und eine w eitere getötet w orden sei, dass sich in der Folge fast alle Angehörigen ihres Q uartiers zum H aus des O bersten be- geben und den dort befindlichen Sohn des O bersten zu Tode geprügelt hätten, dass er sich in der Folge zunächst vier Tage zu H ause und anschliessend bei einem Freund versteckt habe, da durch das M ilitär respektive durch den O berst nach ihnen ge- sucht w orden sei, dass er bei diesem Freund erfahren habe, dass er zu H ause von M ilitärangehörigen ge- sucht w orden sei und diese Sachen gestohlen und seine Schw ester vergew altigt hätten, dass er sich noch gleichentags zu seiner G rossm utter nach E._______ begeben und w enige Tage später in einem Fischerhafen bis zu seiner Ausreise versteckt habe, dass für die w eiteren Aussagen auf die Akten verw iesen w ird, dass im Auftrag des BFM am 15. Juni 2007 ein radiologisches G utachten am H andge- lenk des Beschw erdeführers durchgeführt w urde, gem äss w elchem das Knochenw achs- tum der H and respektive des H andgelenkes abgeschlossen sei und deshalb von einem Alter des Beschw erdeführers von 19 Jahren oder m ehr auszugehen sei, dass die Vorinstanz am 26. Juni 2007 dem Beschw erdeführer das rechtliche G ehör be- treffend die durchgeführte Altersbestim m ung gew ährte, dass das BFM m it Verfügung vom 3. August 2007 - dem Beschw erdeführer gleichentags eröffnet - in Anw endung der revidierten, am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen Bestim - m ung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat und die W egw eisung des Beschw erdeführers aus der Schw eiz sow ie den W egw eisungsvollzug anordnete, dass das BFM zur Begründung seines Entscheides im W esentlichen ausführte, der Be- schw erdeführer habe aufgrund seiner w idersprüchlichen Angaben zu seinem Alter die von ihm behauptete M inderjährigkeit nicht glaubhaft m achen können, w as auch durch das Ergebnis der H andknochenanalyse bestätigt w erde, in w elcher ein Alter des Be- schw erdeführers von 19 Jahren oder m ehr erm ittelt w orden sei,3 dass dem Beschw erdeführer ferner eine Interesselosigkeit an der Erstellung seiner Iden- tität und dam it auch an seinem Altersnachw eis zu attestieren sei, w as auf die Verschleierung dieser w esentlichen Elem ente hindeute, dass der Beschw erdeführer daher sein angebliches Alter w eder bew iesen noch glaub- haft gem acht habe, w eshalb die angeführte M inderjährigkeit unbew iesen geblieben sei, dass der Beschw erdeführer som it als volljährig zu gelten habe, dass der Beschw erdeführer innert 48 Stunden nach G esuchseinreichung keine R eise- oder Identitätspapiere abgegeben und keine entschuldbaren G ründe dafür glaubhaft ge- m acht habe, dass seine Aussagen zur R eise selbst als stereotyp, knapp und detailarm zu w erten sei- en, dass die W ahrnehm ung des Beschw erdeführers eine subjektive Prägung aufw eisen w ür- de, hätte er die R eise w ie von ihm beschrieben durchgeführt, dass es aber den Schilderungen des Beschw erdeführers zu seiner R eise an R ealkenn- zeichen fehle, w eshalb er dam it zu erkennen gebe, dass er auf eine andere, legale W ei- se gereist sei, dass der Beschw erdeführer bis zum Entscheiderlass keine Anstrengungen unternom - m en habe, um die fehlenden Papiere nachzureichen, dass aufgrund der G esam tum stände anzunehm en sei, der Beschw erdeführer verheim li- che seine tatsächliche Identität, dass m ithin keine entschuldbaren G ründe vorliegen w ürden, die es dem G esuchsteller verunm öglichen w ürden, ein rechtsgenügliches Identitätspapier einzureichen, dass sodann aufgrund der Anhörung die Flüchtlingseigenschaft des Beschw erdeführers nicht habe festgestellt w erden können, und sich zusätzliche Abklärungen zur Feststel- lung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses aufgrund der Aktenlage als nicht erforderlich erw eisen w ürden, dass die Ausführungen des Beschw erdeführers in w esentlichen Punkten unglaubhaft seien, dass dem Beschw erdeführer bereits die Erstürm ung des H auses des O bersten nicht ge- glaubt w erden könne, zum al ein solches H aus angesichts des dam als herrschenden Ausnahm ezustandes gesichert gew esen w äre und w ährend der 40-m inütigen Aktion m it Bestim m theit Sicherheitskräfte eingegriffen hätten, dass sich die Angaben zum Zeitraum zw ischen Beendigung der Erstürm ung des H auses und der Ausreise nicht als konkrete Schilderung erw iesen hätten, sondern den Eindruck eines vorbereiteten Erzählstranges erw ecken w ürden, dass die Angaben betreffend die Kenntnisnahm e von der behördlichen Suche nach dem Beschw erdeführer allzu zufällig erscheinen w ürden, dass die Ausführungen zur Verhaftung eines Freundes einerseits als w idersprüchlich und der Zeitraum des U ntertauchens bis zur Flucht andererseits als äusserst detaillos ausgefallen seien, dass sich der Vollzug der W egw eisung als zulässig, zum utbar und m öglich erw eise, 4 dass für die w eiteren Ausführungen auf die Akten verw iesen w ird und, sow eit entscheid- relevant, in den Erw ägungen auf jene Bezug genom m en w ird, dass der Beschw erdeführer die Verfügung des BFM m it Beschw erde vom vom 3. August 2007 beim Bundesverw altungsgericht anfocht und sinngem äss deren Aufhebung sow ie das Eintreten auf das Asylgesuch beantragte, dass die vorinstanzlichen Akten am 7. August 2007 beim Bundesverw altungsgericht ein- trafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG ), und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen des BFM im Sinne von Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021) auf dem G ebiet des Asyls entscheidet (Art. 105 Abs. 1 AsylG i.V.m . Art. 31 - 34 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw altungsgericht [VG G , SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [BG G , SR 173.110]), dass seit dem 1. Januar 2007 das neue Verfahrensrecht Anw endung findet, dass der Beschw erdeführer als Adressat der angefochtenen Verfügung durch die ange- fochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzw ürdiges Interesse an deren Auf- hebung beziehungsw eise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschw erde legi- tim iert ist (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 Abs. 1 Vw VG ), dass sich nam entlich aus den Verfahrensakten keine Anhaltspunkte ergeben, w elche zu Zw eifeln an der U rteilsfähigkeit des nach eigenen Angaben 16-jährigen Beschw erdefüh- rers Anlass geben w ürden, w eshalb er unter diesen U m ständen, ungeachtet der G laub- haftigkeit seiner geltend gem achten M inderjährigkeit, als prozessfähig zu erachten ist, dass auf die im Ü brigen frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde som it einzutre- ten ist (Art. 108 a AsylG sow ie Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 52 Vw VG ), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundes- recht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver- halts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die vorliegende Beschw erde - w ie sich aus den nachstehenden Erw ägungen er- gibt - offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w er- den kann und der Beschw erdeentscheid lediglich sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ; vereinfachtes Verfahren), dass das BFM den angefochtenen N ichteintretensentscheid auf der G rundlage von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG getroffen hat, dass bei Beschw erden gegen N ichteintretensentscheide, die gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG getroffen w urden, die bisherige Beurteilungszuständigkeit der Beschw erde- instanz auf die Ü berprüfung der Frage beschränkt w ar, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, 5 dass bei Begründetheit der Beschw erde die angefochtene Verfügung aufgehoben w urde und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückgew iesen w urde (vgl. Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K] 2000 N r. 34 E. 2.1 S. 240 f.), dass gem äss der revidierten, am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen Bestim m ung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf ein Asylgesuch nicht eingetreten w ird, w enn Asylsuchen- de den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des G esuchs R eise- oder Identitätspapiere abgeben, dass diese Bestim m ung jedoch keine Anw endung findet, w enn Asylsuchende glaubhaft m achen können, sie seien dazu aus entschuldbaren G ründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), oder w enn auf G rund der Anhörung sow ie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigenschaft festgestellt w ird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG ) oder w enn sich auf G rund der Anhörung die N otw endigkeit zusätzlicher Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses ergibt (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG ), dass m ithin nach erfolgter G esetzesrevision neu seit dem 1. Januar 2007 auch die Flüchtlingseigenschaft Prozessgegenstand des Beschw erdeverfahrens bildet, w obei im R ahm en der sum m arischen Prüfung das offenkundige Fehlen der Flüchtlingseigenschaft und das offenkundige Fehlen von W egw eisungsvollzugshindernissen zu beurteilen ist (vgl. das zur Publikation vorgesehene U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 2.1), dass die vorinstanzlichen Erw ägungen nach einer Prüfung der Akten und unter Berück- sichtigung der Beschw erdeeingabe als zutreffend zu erachten und zu bestätigen sind, dass der Beschw erdeführer es im vorliegenden Asylverfahren unterlassen hat, R eise- oder Identitätspapiere im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG innerhalb von 48 Stun- den nach Einreichung des Asylgesuches abzugeben, dass vorliegend auch keine entschuldbaren G ründe für das N ichteinreichen von D oku- m enten zu bejahen sind, dass der Beschw erdeführer zur Begründung lediglich angab, ausser einer Schüleridenti- tätskarte keinerlei Identitätspapiere besessen zu haben (vgl. Protokoll Em pfangszent- rum , S. 3 f.), dass der Beschw erdeführer im H inblick auf die Beschaffbarkeit von Identitätsdokum en- ten in äusserst unbestim m ter W eise angab, er habe bisher noch nicht versucht, m it sei- nen Eltern in Kontakt zu treten, aber vielleicht treffe er hier in der Schw eiz einen Lands- m ann, der ihm vielleicht helfen könne, m it seinen Eltern in Kontakt zu treten (vgl. Proto- koll direkte Anhörung, S. 2), dass sodann auch die Schilderungen des Beschw erdeführers zu den U m ständen seiner Ausreise aus dem H eim atstaat und der W eiterreise in die Schw eiz als w idersprüchlich, realitätsfrem d und unsubstanziiert zu erachten sind, dass aus den Aussagen des Beschw erdeführers nicht ersichtlich w ird, w oher er das G eld für die Ausreise aufgetrieben haben w ill - seine Behauptung, er habe seiner G ross- m utter 3'800 D ollar gestohlen, erscheint in Anbetracht dieser grossen Sum m e unglaub- haft -, und überdies seine Angaben hinsichtlich der U m stände der Schiffsreise sow ie der W eiterreise in die Schw eiz vage und äusserst dürftig erscheinen,6 dass der Beschw erdeführer sodann nicht in der Lage w ar, eines der Länder, durch w el- ches er gereist sein w ill, zu benennen, und auch der H inw eis, er sei beim Verlassen des Schiffs am Anlegehafen nicht kontrolliert w orden, als stereotyp und daher als unglaub- haft zu erachten ist (vgl. Protokoll Em pfangszentrum , S. 6 f.; Protokoll direkte Anhörung, S. 14), dass in diesem Zusam m enhang festzuhalten ist, dass die Aussagen des Beschw erde- führers, er sei beim Verlassen des Schiffes in besagtem unbekanntem H afen keinerlei Kontrollen unterw orfen gew esen, den Erkenntnissen der schw eizerischen Asylbehörden über die Sicherheitsvorkehrungen und Einreisevorschriften in den europäischen H afen- städten in hohem M asse w idersprechen, dass auch die Angaben des Beschw erdeführers, er sei nach der Fahrt m it dem Lastw a- gen in einem G arten ausgestiegen, w o er eine junge beziehungsw eise alte Frau getrof- fen habe, die ihn zum Zw ecke der Asylgesuchstellung nach Vallorbe verw iesen habe (vgl. Protokoll Em pfangszentrum , S. 7; Protokoll direkte Anhörung, S. 15), als äusserst unglaubhaft zu erachten sind, dass m ithin m it diesen jeglicher Substanz entbehrenden Vorbringen keine entschuldba- ren G ründe im Sinne des G esetzes für das Fehlen von D okum enten vorgetragen w ur- den, w elche insbesondere dann anzunehm en w ären, w enn spezifische Fluchtum stände im Vordergrund stünden, die zum Verlust der Papiere geführt hätten oder die es nicht erlaubt hätten, solche m itzunehm en, dass der Beschw erdeführer m it seinem gesam ten Aussageverhalten den auch im Be- schw erdeverfahren nicht w iderlegten Eindruck verm ittelt, er versuche, seine Identität und genaue H erkunft zu verschleiern, und keinesfalls - w ie von der Vorinstanz zutref- fend festgestellt - glaubhaft darzulegen verm ochte, er sei durch nicht selbst zu verant- w ortende U m stände an der unverzüglichen Einreichung von R eise- oder Identitätspapie- ren im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG gehindert w orden (vgl. Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), dass sich sodann im vorliegenden Fall aufgrund der Aktenlage, w ie sie sich nach der sum m arischen Befragung und der D irektanhörung vom 19. Juli 2007 darstellt, unter Ver- zicht auf zusätzliche tatbeständliche oder rechtliche Abklärungen im R ahm en einer bloss sum m arischen Prüfung der eindeutige Schluss gezogen w erden kann, dass der Be- schw erdeführer die Flüchtlingseigenschaft offensichtlich nicht erfüllt und ebenso offen- sichtlich einem Vollzug seiner W egw eisung keine H indernisse entgegenstehen (Art. 32 Abs. 3 Bst. b und c AsylG ), dass die Vorinstanz in rechtsgenüglicher W eise aufgezeigt hat, w eshalb sich die Ausfüh- rungen des Beschw erdeführers zu seinen Asylgründen als offensichtlich unglaubhaft er- w eisen, dass diesbezüglich zur Verm eidung von W iederholungen vorab auf die zutreffenden Er- w ägungen in der angefochtenen Verfügung zu verw eisen ist (vgl. Art. 109 Abs. 3 BG G i.V.m . Art. 6 AsylG ), dass die Vorinstanz hinsichtlich der U nglaubhaftigkeit der Asylvorbringen des Beschw er- deführers zutreffend auf die unsubstanziierten und zum Teil tatsachenw idrigen Aussa- gen im H inblick auf die angebliche Erstürm ung des H auses des O bersten verw iesen hat, dass sodann - in Bestätigung der vorinstanzlichen Erw ägungen - die Aussagen des Be-7 schw erdeführers im Zusam m enhang m it der Kenntnisnahm e der Behörden von seinem Aufenthaltsort respektive W ohnort sow ie seinem eigenen W issen um die behördliche Suche einerseits w idersprüchlich ausgefallen sind und andererseits jeglichen persönli- chen Bezug zu tatsächlichen Begebenheiten und R ealkennzeichen (so insbesondere D etailreichtum der Schilderung, freies assoziatives Erzählen, Interaktionsschilderung so- w ie inhaltliche Besonderheiten) verm issen lassen, dass som it aufgrund der Aktenlage nach der erfolgten Anhörung das N ichtbestehen der Flüchtlingseigenschaft offenkundig ist und sich keine Anhaltspunkte für die Annahm e er- geben, das BFM habe, um zu seiner so lautenden Erkenntnis zu gelangen, eine m ehr als bloss sum m arische m aterielle Prüfung vornehm en oder zusätzliche sachliche oder rechtliche Abklärungen treffen m üssen, dass unter den soeben dargelegten U m ständen auch im R ahm en des vorliegenden Be- schw erdeverfahrens kein Anlass zu einer w eiter gefassten Erhebung des Sachverhalts besteht, zum al die Beschw erdeschrift, in w elcher in keiner W eise Bezug genom m en w ird auf die in der angefochtenen Verfügung ausgem achten U nglaubhaftigkeitselem ente, nicht geeignet ist, die in sich schlüssigen und zutreffenden Erw ägungen des BFM zu entkräften, dass das BFM dem nach zu R echt gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a i.V.m . Art. 32 Abs. 3 AsylG auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist, dass gem äss Art. 44 Abs. 1 AsylG die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das N ichtein- treten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbew illigung erteilt hat (Art. 32 Bst. a der Asylver- ordnung 1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfragen [AsylV 1, SR 142.311]) und sich der Beschw erdeführer auch nicht auf einen dahingehenden Anspruch berufen kann (vgl. EM AR K 2001 N r. 21), w eshalb die verfügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzli- chen Bestim m ungen steht, dass ebenso w enig G ründe vorliegen, die dem Vollzug der W egw eisung entgegenste- hen, sondern sich der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers als zulässig, zu- m utbar und m öglich im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG erw eist, dass der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers unter Berücksichtigung der völkerrechtlichen Verpflichtungen der Schw eiz (Art. 3 der Konvention vom 4. N ovem ber 1950 zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten [EM R K, SR 0.101], Art. 33 Abs. 1 des Abkom m ens vom 28. Juli 1951 über die R echtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]) und der Bestim m ungen von Art. 25 Abs. 2 und 3 der Bundesverfassung der Schw eizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) zulässig ist, da die Flüchtlingseigenschaft des Beschw erdeführers offensichtlich nicht besteht und keine Anhaltspunkte für die Annahm e vorliegen, dass dem Beschw erdeführer im Falle seiner R ückkehr nach G uinea Folter oder unm enschliche Behandlung drohen w ürde, dass der Beschw erdeführer nach eigenen Angaben am X._______ geboren w urde, som it nach dem m assgebenden schw eizerischen R echt (vgl. EM AR K 1994 N r. 11 E. 4d S. 92) noch m inderjährig w äre, und m ithin grundsätzlich den N orm en des Ü bereinkom m ens vom 20. N ovem ber 1989 über die R echte des Kindes (KR K, SR 0.107) unterliegen w ürde, w elchem im H inblick auf die Frage der Zulässigkeit und Zu- m utbarkeit des W egw eisungsvollzuges besonders R echnung zu tragen w äre,8 dass die Vorinstanz aber zu R echt auf diesbezügliche Erw ägungen und allenfalls w eite- re Abklärungen im H eim atstaat des Beschw erdeführers verzichten konnte, da sie zutref- fend davon ausgegangen ist, dass der Beschw erdeführer die von ihm behauptete M in- derjährigkeit nicht glaubhaft m achen konnte, dass gestützt auf die Praxis bei der Prüfung der Altersangaben einer m inderjährigen Person zunächst von allenfalls eingereichten Identitätsdokum enten auszugehen ist (vgl. EM AR K 2004 N r. 30 E. 6 ff.), vorliegend der Beschw erdeführer jedoch - w ie dargelegt - keine Identitätsdokum ente eingereicht hat, dass bei Fehlen rechtsgenüglicher Identitätsausw eise sodann auch auf w issenschaftli- che M ethoden im Sinne von Art. 7 Abs. 1 AsylV 1, beispielsw eise die so genannte Kno- chenaltersanalyse abgestellt w erden kann, sofern sie bestim m ten Kriterien entspricht (vgl. EM AR K 2001 N r. 23 E. 4), dass das BFM am 15. Juni 2007 eine Knochenaltersanalyse durchführen liess, gem äss w elcher das Alter des Beschw erdeführers 19 Jahre oder m ehr betrage, und dem Be- schw erdeführer das Ergebnis der Analyse in der Folge zur Kenntnis gebracht w urde, dass die Vorinstanz ihre Ausführungen zum Alter des Beschw erdeführers indes nicht einzig auf die Ergebnisse der Knochenaltersanalyse abgestellt, sondern sich zudem m it den Vorbringen des Beschw erdeführers zur Frage seines Alters und den G esam tum - ständen auseinandergesetzt hat, dass das BFM in der angefochtenen Verfügung insgesam t m it überzeugenden Argum en- ten dargelegt hat, w eshalb den Angaben des Beschw erdeführers über sein Alter nicht geglaubt w erden könne, und sich bei seiner Beurteilung zutreffend auf die offenkundig unsubstanziierten und realitätsfrem den Angaben des Beschw erdeführers - insbesondere sein Alter, den R eisew eg sow ie seine Identitätspapiere betreffend - gestützt hat, dass die Angaben des Beschw erdeführers zu seinem angeblichen G eburtsdatum in der Tat vage ausgefallen sind, dass der Beschw erdeführer zw ar ein genaues G eburtsdatum angab, aber bei der Frage nach seinem Schulbesuch hinsichtlich des Einschulungszeitpunktes w idersprüchliche Angaben m achte (vgl. Protokoll Em pfangszentrum , S. 2), dass der Beschw erdeführer zudem hinsichtlich seiner Absichten, seine Identität zu bele- gen, auffallend vage und interesselos blieb, dass sich der Beschw erdeführer überdies hinsichtlich der Existenz von bestehenden Identitätsdokum enten w idersprüchlich äusserte, zum al er anlässlich der Erstbefragung noch ausführte, er habe lediglich eine Schülerkarte besessen, um bei der direkten Anhö- rung anzugeben, sein G eburtsschein befinde sich in seiner Schule und die Schülerkarte sei ihm w ährend der Flucht abgenom m en w orden (vgl. Protokoll Em pfangszentrum , S. 4; Protokoll rechtliches G ehör betreffend Altersbestim m ung vom 26. Juni 2007, S. 3), dass gem äss gefestigter Praxis eine asylsuchende Person die objektive Bew eislast für die behauptete M inderjährigkeit und die Folgen der Bew eislosigkeit trägt (vgl. EM AR K 2001 N rn. 22 und 23), und es dem Beschw erdeführer vor dem H intergrund der Erw ä- gungen nicht gelungen ist, seine M inderjährigkeit glaubhaft zu m achen, dass sich der Vollzug der W egw eisung nach G uinea im Allgem einen als zulässig und zum utbar erw eist,9 dass auch nicht aus individuellen und in der Person des Beschw erdeführers liegenden G ründen auf die U nzulässigkeit und U nzum utbarkeit des W egw eisungsvollzuges (Art. 14a Abs. 3 und 4 AN AG ) geschlossen w erden kann, und davon auszugehen ist, dass dem Beschw erdeführer im Falle einer R ückkehr eine soziale und w irtschaftliche In- tegration m öglich ist, zum al sich die nächsten Fam ilienanhörigen gem äss eigenen Anga- ben noch im m er in der H eim atregion befinden sollen, w obei anzufügen bleibt, dass sich der Beschw erdeführer offensichtlich nicht um die O ffenlegung seiner Identität und die Beibringung echter Identitätspapiere bem ühte und m ithin der ihm obliegenden M itw ir- kungspflicht gem äss Art. 8 AsylG in keiner W eise nachgekom m en ist, dass es unter diesen U m ständen nicht Sache der Schw eizerischen Asylbehörden ist, nach allfälligen W egw eisungshindernissen diesbezüglich zu forschen (vgl. EM AR K 2005 N r. 1 E. 3.2.2. S. 4 ff.), w eshalb auch allfällige w eitere individuelle W egw eisungsvoll- zugshindernisse nicht G egenstand der Beurteilung bilden können, dass der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers in seinen H eim atstaat so- dann auch als m öglich im Sinne von Art. 14a Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20) zu erachten ist, da keine praktischen H indernisse erkennbar sind, die einer R ückkehr entgegenste- hen w ürden, dass es dem Beschw erdeführer dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die an- gefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrich- tig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (Art. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde abzuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 1-3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Ent- schädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]) dem Be- schw erdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). (D ispositiv nächste Seite)10 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden dem Beschw erdeführer auf- erlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichtskasse zu über- w eisen. 3. D ieses U rteil geht an: - den Beschw erdeführer (eingeschrieben; vorab per Telefax, durch Verm ittlung des BFM , B._______, m it der Bitte, dieses U rteil dem Beschw erdeführer gegen beigelegte Em pfangsbestätigung auszuhändigen und diese an das Bundesverw altungsgericht zurückzusenden; Beilage: Einzahlungsschein) - die Vorinstanz, B._______ (R ef.-N r. N _______; per Telefax) - F._______ (per Telefax) D er R ichter: D er G erichtsschreiber: Thom as W espi Stefan W eber Versand am :