<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird ersucht, zu folgenden Fragen Stellung zu nehmen:</p><p>1. Welche Massnahmen sieht er vor, um die Wertschöpfungskette Schweizer Holz in der Schweiz zu verbessern und wettbewerbsfähiger auszugestalten?</p><p>2. Sind dazu auch organisatorische Massnahmen innerhalb der Bundesverwaltung vorgesehen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Der Bundesrat teilt die Auffassung des Interpellanten, dass die kleinstrukturierten Eigentumsverhältnisse eine Hauptursache für die Krise sind, in der Wald- und Holzwirtschaft heute stecken. Aus ordnungspolitischen Überlegungen kann es aber nicht die Aufgabe des Staates sein, der Wald- und Holzwirtschaft finanziell aus der Krise zu helfen. Vielmehr ist ein grundlegender Strukturwandel nötig, um die Wertschöpfungskette Holz effizienter zu gestalten und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu stärken.</p><p>Der Bundesrat unterstützt diesen Anpassungsprozess nach Möglichkeiten. So schlägt er in seiner Vorlage für eine Teilrevision des Waldgesetzes (in Vernehmlassung bis 31. Oktober 2005) u. a. eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für eine effiziente Bewirtschaftung des Waldes vor.</p><p>2. Im Rahmen der laufenden Überprüfung der Organisation der Bundesverwaltung (Verwaltungsreform) werden verschiedene Alternativen und Optionen vertieft abgeklärt, wobei die Wertschöpfungskette Holz nicht im Vordergrund steht.</p>  Antwort des Bundesrates.