<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">5P.15/2007 /blb </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 12. Februar 2007 </div> <div class="para">II. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Raselli, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichterin Escher, Bundesrichter Meyer, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Füllemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________ AG, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Ausgleichskasse Nidwalden, Stansstaderstrasse 54, 6371 Stans, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para">Obergericht des Kantons Nidwalden, Abteilung Schuldbetreibung und Konkurs, Dorfplatz 7a, 6370 Stans. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Konkurseröffnung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsrechtliche Beschwerde gegen das Urteil </div> <div class="para">des Obergerichts des Kantons Nidwalden </div> <div class="para">vom 21. Dezember 2006. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht hat nach Einsicht </div> <div class="para">in die als staatsrechtliche Beschwerde entgegengenommene Eingabe gegen das Urteil vom 21. Dezember 2006 des Obergerichts des Kantons Nidwalden, das eine Appellation der Beschwerdeführerin gegen die über sie gestützt auf <span class="artref">Art. 190 Abs. 1 Ziff. 2 SchKG</span> (Zahlungseinstellung) erfolgte Konkurseröffnung abgewiesen hat, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass auf das Verfahren das alte Recht (Bundesgesetz über die Organisation der Bundesrechtspflege vom 16. Dezember 1943, nachstehend: OG) Anwendung findet, weil die Beschwerde zwar nach dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG) am 1. Januar 2007 eingereicht worden, der angefochtene Entscheid jedoch vor diesem Zeitpunkt ergangen ist (<span class="artref">Art. 132 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass die staatsrechtliche Beschwerde wegen ihrer kassatorischen Natur zum Vornherein unzulässig ist, soweit die Beschwerdeführerin mehr als die Aufhebung des obergerichtlichen Urteils beantragt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=25.01.2007&amp;to_date=13.02.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F120-IA-256%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page256">BGE 120 Ia 256</a>), </div> <div class="para">dass sodann die Zulässigkeit einer staatsrechtlichen Beschwerde voraussetzt, dass in ihr klar und detailliert dargelegt wird, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt sein sollen (<span class="artref">Art. 90 Abs. 1 lit. b OG</span>, <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=25.01.2007&amp;to_date=13.02.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-I-258%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page258">BGE 130 I 258</a> E. 1.3 S. 261f.), </div> <div class="para">dass das Obergericht des Kantons Nidwalden im angefochtenen Urteil erwog, die Beschwerdeführerin habe den ihr obliegenden Urkundenbeweis der Schuldentilgung, der Hinterlegung oder des Konkursverzichts nicht erbracht, die Beschwerdegegnerin habe denn auch nicht auf den Konkurs verzichtet, nachdem ein erstes Konkursdekret im Juni 2006 zufolge einer nicht eingehaltenen Zahlungsvereinbarung mit der Ausgleichskasse aufgehoben worden sei, schliesslich bestünden diverse Zahlungsbefehle, Verlustscheine und Pfändungsankündigungen, die neun einen Aktivsaldo aufweisenden Konten der Beschwerdeführerin unterlägen einer Sperre der Staatsanwaltschaft S.________ und seien daher für die Beschwerdeführerin nicht zugänglich, diese habe demzufolge ihre Zahlungsfähigkeit nicht glaubhaft gemacht, weshalb es an den Voraussetzungen für eine Aufhebung der Konkurseröffnung nach <span class="artref">Art. 174 Abs. 2 SchKG</span> fehle, </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht kein verfassungsmässiges Recht anruft, </div> <div class="para">dass sie erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen des <span class="artref">Art. 90 Abs. 1 lit. b OG</span> anhand der entscheidenden Erwägungen des Obergerichts aufzeigt, inwiefern das Urteil vom 21. Dezember 2006 verfassungswidrig sein soll, </div> <div class="para">dass im Übrigen die Beschwerdeführerin selbst nicht die Tilgung der zum Konkurs führenden Schuld im obergerichtlichen Verfahren behauptet, weshalb die Beschwerdevorbringen über die Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit als kumulative Voraussetzung für die Aufhebung der Konkurseröffnung (<span class="artref">Art. 174 Abs. 2 SchKG</span>) unerheblich sind, </div> <div class="para">dass somit auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird (<span class="artref">Art. 156 Abs. 1 OG</span>), </div> <div class="para">dass das Bundesgericht (entgegen dem nachträglichen Antrag des Vertreters der Beschwerdeführerin) im vorliegenden Verfahren nicht zuständig ist, dem Konkursamt Nidwalden Anweisungen über die Freigabe von Konten der Konkursmasse zu erteilen, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> erkannt: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die staatsrechtliche Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'500.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien sowie dem Obergericht des Kantons Nidwalden und dem Konkursamt Nidwalden schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 12. Februar 2007 </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>