<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Ausgaben für Bildung, Forschung, Wissens- und Technologietransfer mittelfristig zu verstetigen. Er trifft vor der parlamentarischen Debatte über das Budget 1998 die erforderlichen Massnahmen, welche sicherstellen, dass die geförderten Aktivitäten kontinuierlich erfolgen können und nicht dauernd durch Budgetkürzungen beeinträchtigt werden.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Mittel, die für Bildung und Forschung sowie für den Wissens- und Technologietransfer zur Verfügung stehen, sind wirtschaftlich gesehen Investitionen für die mittel- und langfristige Stärkung des Werkplatzes Schweiz. Der Bundesrat geht deshalb mit der in der Motion geäusserten Meinung einig, dass es sowohl konjunkturpolitisch als auch wissenschaftspolitisch wenig opportun ist, der Bildung und der Forschung Mittel zu entziehen, deren sie bedürfen, um ihren wichtigen Auftrag zu erfüllen. Bildungs- und Forschungsausgaben bilden die Basis der Innovationsfähigkeit und mit ihr der Konkurrenzfähigkeit unserer Wirtschaft im europäischen und internationalen Rahmen. Reale Kürzungen sind deshalb von weitreichender sozialer, politischer und wirtschaftlicher Relevanz.</p><p>Der Bundesrat teilt ferner die Ansicht der Motionäre, dass ausser der Höhe der Mittel auch deren zeitliche Kontinuität und Planbarkeit für einen effizienten Einsatz und für die Wettbewerbsfähigkeit der Forschung von grosser Bedeutung sind. Dieser Einsicht in die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Förderung von Bildung und Forschung bzw. des entsprechenden Wissenstransfers steht die finanzielle Lage des Bundes gegenüber, in welcher es der Bundesrat als gerechtfertigt erachtet, dass allen Bereichen der subsidiären Tätigkeit des Bundes ein Beitrag an die Stabilisierung des Bundeshaushaltes zugemutet werden darf. Eine Verstetigung bedeutet somit oft eine Konsolidierung auf einem Niveau, das nicht als optimal betrachtet werden kann.</p><p>Der Bundesrat verkennt nicht, dass der Bildung, der Forschung sowie dem Wissens- und Technologietransfer im Hinblick auf die Zukunftssicherung eine eminente Bedeutung zukommt. Mit der Freigabe von 20 Millionen Franken für die Finanzierung von Technologie und Innovation im Rahmen des Investitionsprogrammes hat das Parlament seinerseits die Wichtigkeit dieser Bereiche unterstrichen.</p><p>Der Bundesrat wird sich bei der Ausarbeitung des nächsten Budgets im Rahmen der tatsächlichen finanziellen Möglichkeiten nach den Forderungen des vorliegenden Vorstosses ausrichten.</p><p>Aus den dargelegten Gründen ist der Bundesrat bereit, das Anliegen der Kommission in der Form eines Postulates zur Prüfung entgegenzunehmen.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.