<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>UV.2016.00184</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Schetty</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 21. November 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">VAUDOISE ALLGEMEINE, Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Avenue de Cour 41, 1007 Lausanne</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zustelladresse: VAUDOISE ALLGEMEINE, Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Place de Milan, Case postale 120, 1001 Lausanne</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die im Jahre 1960 geborene X.___ war seit dem 1. Januar 1998 als Produktionsmitarbeiterin bei der Y.___ AG angestellt und als solche bei der Vaudoise Allgemeine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Versicherungs-Gesellschaft AG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Vau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">doise) obligatorisch gegen die Folgen von Betriebs- und Nichtbetriebsunfällen versichert. Am 10. Juli 2015 rutschte die Versicherte beim Losfahren mit dem Fahrrad von der Pedale ab und fiel um, wobei sie sich eine Fraktur am rechten Fuss sowie eine Sacrum-Kontusion zuzog (Urk. 7/1, Urk. 7/7). Die Erstbehand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung erfolgte am 11. Juli 2015 bei Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemeine Medizin (Urk. 7/3). Bei persistierenden Beschwerden wurde am 23. Dezember 2015 ein MRI der LWS sowie des rechten OSG erstellt (Urk. 7/7), eine CT-gesteuerte Infiltration S1 rechts erfolgte am 25. Januar 2016 (Urk. 7/11). Mit Verfügung vom 12. April 2016 verneinte die Vaudoise eine Leistungspflicht der Unfallversicherung für die Zeit ab 11. April 2016 (Urk. 7/18). Eine am 20. April 2016 erhobene vorsorgliche Einsprache des obli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gatorischen Krankenversicherers wurde am 26. Juli 2016 zurückgezogen (Urk. 7/20, Urk. 7/24). Die Versicherte erhob ihrerseits am 27. April 2016 Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache unter Hinweis auf persistierende Beschwerden am rechten Sprunggelenk (Urk. 7/21). Entsprechende Abklärungen fanden bei Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, statt (Berichte vom 22. April und 19. Mai 2016; Urk. 7/21a, Urk. 7/22). Mit Einspracheentscheid vom 4. August 2016 be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stätigte die Vaudoise in Abweisung der Einsprache die angefochtene Verfügung vom 12. April 2016 (Urk. 7/25 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 26. August 2016 Beschwerde und beantragte, es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, weiterhin Leistungen gemäss UVG zu erbringen, namentlich die Heilungskosten sowie die Kosten einer allfäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ligen Operation zu übernehmen (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 21. September 2016 beantragte die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), wovon die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin mit Verfügung vom 23. September 2016 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="UV004"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (Abs. 2). Ausserdem erbringt die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung zugefügt werden (Abs. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="UV005"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Einspracheentscheid damit, dass zwischen den nunmehr geltend gemachten Sprunggelenksbeschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den und dem Unfall vom 10. Juli 2015 lediglich ein möglicher Kausalzusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhang bestehe, so dass eine weitergehende Leistungspflicht zu Recht verneint worden sei (Urk. 2 S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend, dass leider nicht beachtet worden sei, dass beim Unfall auch ihr Fussgelenk in Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leidenschaft gezogen worden sei. Nach mehrmaligem Erwähnen der Schmerzen (es sei auch geschwollen gewesen) habe bei Dr. A.___ eine Kontrolle stattge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funden. Dieser habe ihr telefonisch bestätigt, dass die Beschwerden durch den Unfall hervorgerufen worden seien. Zudem habe sie zuvor nie Beschwerden ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habt (Urk. 1 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Erstbehandlung vom 11. Juli 2015 diagnostizierte Dr. Z.___ eine nicht dislozierte Metatarsale-V-Anrissfraktur rechts bei bestehender Druckdolenz am Fussrand rechts mit Hämatom (Urk. 7/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anhand der bildgebenden Untersuchung vom 23. Dezember 2015 beurteilten die involvierten Fachärzte vom Spital Uster die Fussbeschwerden wie folgt: Hy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pointens verändertes Binnensignal der Achillessehne in der PD Sequenz im Sinne einer ansatznahen Tendinose; bekannte intraartikuläre, nicht dislozierte Fraktur der Basis Os metatarsale V; MR-morphologisch unvollständige Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bauung als Hinweis auf eine delayed union; im weiteren normales Fussskelett, insbesondere keine ligamentäre Verletzung; Ausschluss eines Morton-Neuri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noms (Urk. 7/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem am 10. Februar 2016 angeforderten Verlaufsbericht hielt Dr. Z.___ bezüglich der Fussbeschwerden fest, dass von einer verzögerten Frakturheilung auszugehen und die Beschwerdeführerin mittlerweile fast be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdefrei sei (Urk. 7/13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 22. April 2016 diagnostizierte Dr. med. A.___, Orthopädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Chirurgie FMH, welcher die Beschwerdeführerin auf Zuweisung des Hausarztes Dr. Z.___ untersucht hatte, instabile Sprunggelenke rechts nach Supinationstrauma vom 11. (richtig: 10.) Juli 2015. Die Fraktur des Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telfusses werde von der Beschwerdeführerin als ausgeheilt und beschwerdefrei angegeben, hingegen würden Schmerzen lateral der Sprunggelenke rechts mit gelegentlichen Ausstrahlungen nach distal und proximal, vorwiegend bei Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastungen angegeben. Trotz der MRI-Abklärung vom 24. Dezember 2015, wo keine ligamentäre Verletzung habe festgestellt werden können, sei nach seiner Erstbeurteilung von einer Instabilitätsproblematik auszugehen. Entsprechend habe er die probatorische Fixation mit einer Push Aequi-Orthese angeordnet (Urk. 7/21a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Verlaufsbericht vom 19. Mai 2016 hielt Dr. A.___ fest, dass die phasen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise getragene Stabilisationsschiene eine eindeutige Wirkung gezeigt habe. Die Schmerzlokalisation sei ganz eindeutig im Bereich des Ligamentum fibulotalare anterius angegeben worden. Er empfehle der Beschwerdeführerin ein operatives Vorgehen (Bandplastik; Urk. 7/22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, beratender Arzt der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 6 S. 2) hielt in seiner ärztlichen Stellungnahme vom 13. September 2016 fest, dass die mehr als fünf Monate nach dem Unfallereignis gefundene Instabilität nur möglicherweise auf dieses zurückzuführen sei. OSG-Distorsionen seien bei fast jedem Menschen üblich. Deshalb könnte das Geschehen auch früher stattgefun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den haben und oft könne man sich daran gar nicht mehr richtig erinnern. Durch den Sturz sei es zu einer Fraktur im Metatarsale V gekommen und dies sei ja praktisch als Entlastung des Sprunggelenkes anzusehen (Urk. 7/26).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem im Rahmen der Erstbehandlung keine Schwellung des Fusses und keine Bänderverletzung hatte festgestellt werden können (Urk. 7/3), wurde eine solche anlässlich der bildgebenden Untersuchung vom 23. Dezember 2015 aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drücklich ausgeschlossen (Urk. 7/7). Die Instabilitätsdiagnose erfolgte erstmals im April 2016, mithin rund neun Monate nach dem Unfallereignis. Noch in sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Bericht vom 10. Februar 2016 hielt Dr. Z.___ fest, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin bezüglich der Fussbeschwerden mittlerweile fast beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frei sei (Urk. 7/13). Bei dieser Aktenlage ist die Beurteilung von Dr. B.___ nicht in Frage zu stellen, so dass entsprechend seiner Einschätzung lediglich von ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem möglichen Kausalzusammenhang der nunmehr diagnostizierten Instabilität des rechten Sprunggelenkes sowie des Unfallereignisses auszugehen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die zwischenzeitlich beklagte Rückenproblematik zeitigte keine Einschränkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen mehr und wurde von der Beschwerdeführerin auch beschwerdeweise nicht mehr thematisiert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend führt dies in Abweisung der Beschwerde zur Bestätigung des angefochtenen Einspracheentscheids.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">VAUDOISE ALLGEMEINE, Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSchetty</p><p></p></div> </div></body></html>