<h2>SubmittedText<h2><p>Die Publica-Reform führt zu einer Welle vorzeitiger Pensionierungen. Wie viele Frühpensionierte haben bereits einen Beratervertrag mit dem Bund in der Tasche?</p><p>Wie viele weitere sind geplant?</p><p>Findet er diese Möglichkeit bzw. diese vom EFD propagierte und favorisierte Lösung gegen den Know-how-Verlust nicht auch skandalös?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Nach dem heutigen Stand der Planung wird in der beruflichen Vorsorge des Bundespersonals das Beitragsprimat auf den 1. Juli 2008 eingeführt. Zurzeit steht noch nicht fest, wie viele vorzeitige Pensionierungen es vor dem Primatwechsel geben wird. Arbeitnehmende mit sechsmonatiger Kündigungsfrist, die sich am 1. Juli 2008 nach altem Recht pensionieren lassen wollen, können ihre Kündigung bis Ende November 2007 einreichen.</p><p>Was die Aufrechterhaltung der Aufgabenerfüllung betrifft, hat der Bundesrat auf Antrag des EFD klar entschieden: Die Bewältigung des sogenannten Torschlusseffektes ist in erster Linie eine Informations- und Führungsaufgabe. Schon heute ist bekannt, welche Angestellten sich noch nach altem Recht pensionieren lassen können. Muss die Funktion erhalten bleiben, so bleibt genügend Zeit, das Selektionsverfahren für die Neubesetzung der Stelle durchzuführen. Dieser Prozess ist bereits gut in Gang gekommen. Es ist daher davon auszugehen, dass in den meisten Fällen die freiwerdenden Stellen mit einer anderen Person neu besetzt werden. Mit Blick auf das vergleichsweise relativ hohe Durchschnittsalter namentlich im Kaderbereich der Bundesverwaltung bietet dieser Prozess zudem auch Chancen für Nachwuchskräfte.</p><p>In begründeten Einzelfällen - etwa für den Abschluss eines laufenden Projektes - können weiter gehende Massnahmen vorgesehen werden. Der Bundesrat hat dabei die Bedingung festgelegt, dass diese Massnahmen innerhalb der arbeitsrechtlichen Bestimmungen und innerhalb der bestehenden Personalbudgets zu regeln sind. Zudem dürfen keine besonderen vorsorgerechtlichen Massnahmen getroffen werden, weil dazu die gesetzliche Grundlage fehlt. Es ist daher nicht damit zu rechnen, dass zahlreiche Frühpensionierte weiter für den Bund tätig sein werden.</p>