<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2021.00175</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=221306&amp;W10_KEY=13013475&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2021.00175</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 26.05.2021</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung zu Aus- und Weiterbildungszwecken. [Nachdem die Beschwerdeführerin im Ausland ein Bachelorstudium absolvierte, nahm sie an einer Hochschule in der Schweiz das Masterstudium und parallel dazu ein weiteres Bachelorstudium auf. Nachdem ihre Doppelimmatrikulation gescheitert war, startete die Beschwerdeführerin in ein neues Studium, welches sie 2019 mit einem Bachelor abschloss. Die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung der Beschwerdeführerin zur Absolvierung des Masterstudiums wurde mit der Begründung verweigert, sie verfolge das Studium nicht zielgerichtet, weshalb es nicht angezeigt sei, ihr die Aufenthaltsbewilligung über die Maximalfrist von acht Jahren zu verlängern.] Gemäss Art. 23 Abs. 3 VZAE werden Aus- oder Weiterbildungen in der Regel für längstens acht Jahre bewilligt. Ausnahmen von der Achtjahresregel sind aber möglich, wenn sie einer zielgerichteten Aus- oder Weiterbildung dienen. Nach dem Studienwechsel im Herbst 2014 verfolgte die Beschwerdeführerin ihr Studium grundsätzlich konsequent und ohne Unterbruch. Aufgrund massiver Prüfungs- und Versagensängste ab Herbstsemester 2015 kam es indessen zu Verzögerungen bei der Ablegung von Prüfungen und der Abgabe der Bachelorarbeit. Die Verschiebungen waren somit Folge einer enormen Prüfungs- und Versagensangst, welche aus objektiver Sicht in keiner Weise gerechtfertigt war. Sowohl die betreuenden Professoren als auch das Prorektorat attestierten der Beschwerdeführerin fachliches Talent. So trug die immer wiederkehrende Prüfungsangst insgesamt zu einer längeren Studienzeit bei, sodass die Beschwerdeführerin ihr Studium nicht innert der von Art. 23 Abs. 3 VZAE vorgesehenen Maximaldauer abschliessen konnte. Der Beschwerdeführerin fehlen für den Masterabschluss nur noch 44 Kreditpunkte. Um der Beschwerdeführerin den ordentlichen Abschluss des Masterstudiums zu ermöglichen, rechtfertigt es sich daher ausnahmsweise, ihr die Aufenthaltsbewilligung über die für Studienaufenthalte vorgesehene Achtjahresfrist hinaus und trotz Überschreitung des 30. Altersjahrs um ein weiteres Jahr zu verlängern. Gutheissung. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ACHTJAHRESFRIST">ACHTJAHRESFRIST</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFENTHALTSBEWILLIGUNG">AUFENTHALTSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUS- UND WEITERBILDUNG">AUS- UND WEITERBILDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BACHELOR">BACHELOR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GUTHEISSUNG">GUTHEISSUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MASTER">MASTER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PSYCHISCHE PROBLEME">PSYCHISCHE PROBLEME</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STUDIUM">STUDIUM</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 27 AIG</span><br/><span class="gerade">Art. 23 Abs. III VZAE</span><br/><span class="ungerade">Art. 4 lit. b ZV-EJPD</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=53741" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2021.00175</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 2. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">26. Mai 2021</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Andreas Frei<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Elisabeth Trachsel, Verwaltungsrichterin Silvia Hunziker, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Jsabelle Mayer. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>betreffend VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung,</span></b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A, geboren 1987, chinesische StaatsangehÃ¶rige, studierte zunÃ¤chst in B (im Land C) parallel ...wissenschaften und .... Nach Erwerb ihres Bachelors in ...wissenschaften stellte sie am 30. Mai 2011/15. Juni 2011 ein Gesuch um Einreise in der Schweiz zur Absolvierung eines Masterstudiums in ...wissenschaften an der Hochschule D. Mit gÃ¼ltigem Visum reiste A am 15. September 2011 in die Schweiz ein. Am 19. Oktober 2011 wurde ihr eine Aufenthaltsbewilligung zu Studienzwecken erteilt. Im Herbstsemester 2011 nahm A sowohl ein Bachelorstudium in ... als auch ein Masterstudium in ...wissenschaften an der Hochschule D auf. Daneben arbeitete sie als Hilfsassistentin. Im September 2014 wurde sie von beiden StudiengÃ¤ngen ausgeschlossen, da die maximale Studiendauer fÃ¼r den Masterstudiengang ...wissenschaften erreicht wurde bzw. sie eine BlockprÃ¼fung im Studiengang ... definitiv nicht bestand. In der Folge wechselte A im Herbstsemester 2014 in ein Bachelorstudium fÃ¼r ... Wissenschaften an der Hochschule D. Das Migrationsamt verlÃ¤ngerte daraufhin die Aufenthaltsbewilligung von A weiter, unter Hinweis darauf, dass ihre Ausreise spÃ¤testens im September 2019 erfolgen mÃ¼sse. Im Juli 2019 wurde A der Bachelor of Science der Hochschule D in ... Wissenschaften verliehen. Im Herbstsemester 2019 startete A in den Masterstudiengang â¦ Wissenschaften. Mit Gesuch vom 26. August 2019 beantragte A die VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung. Mit Schreiben vom 16. Oktober 2019 teilte das Migrationsamt A mit, es beabsichtige, die Aufenthaltsbewilligung nicht mehr zu verlÃ¤ngern, da das Studium nicht zielgerichtet verfolgt werde. Eine Ausnahme, ihren Aufenthalt Ã¼ber die maximal vorgesehenen acht Jahre hinaus zu verlÃ¤ngern, sei nicht angebracht. Hierzu wurde A das rechtliche GehÃ¶r gewÃ¤hrt. Am 5. November 2019 teilte A dem Migrationsamt mit, es seien noch 65 Kreditpunkte von 90 Kreditpunkten erforderlich, um das Masterstudium abzuschliessen. Mit VerfÃ¼gung vom 2. MÃ¤rz 2020 wies das Migrationsamt das Gesuch um VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung ab und setzte A eine Frist bis 15. April 2020 zum Verlassen der Schweiz. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Einen hiergegen erhobenen Rekurs wies die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion mit Entscheid vom 2. Februar 2021 ab. A wurde eine neue Frist bis 2. MÃ¤rz 2021 zum Verlassen der Schweiz angesetzt. Ihr Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wurde abgewiesen. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 8. MÃ¤rz 2021 beantragte A (nachfolgend: die BeschwerdefÃ¼hrerin) dem Verwaltungsgericht, der Rekursentscheid sei aufzuheben und es sei ihr die Aufenthaltsbewilligung zu verlÃ¤ngern. Ferner sei ihr die unentgeltliche Rechtspflege zu bewilligen.</p> <p class="Urteilstext">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 9. MÃ¤rz 2021 wurde der BeschwerdefÃ¼hrerin eine nicht erstreckbare Nachfrist von 10 Tagen angesetzt, um die Beschwerdeschrift mit einer gÃ¼ltigen Unterschrift zu versehen. Innert der gleichen Frist wurde die BeschwerdefÃ¼hrerin aufgefordert, ihre Mittellosigkeit nachzuweisen. Am 26. MÃ¤rz 2021 Ã¼berbrachte die BeschwerdefÃ¼hrerin dem Verwaltungsgericht eine mit Originalunterschrift unterzeichnete Beschwerde.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Mit der Beschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen Rechtsverletzungen einschliesslich Ermessensmissbrauch, ErmessensÃ¼berschreitung oder Ermessensunterschreitung und die unrichtige oder ungenÃ¼gende Feststellung des Sachverhalts gerÃ¼gt werden (§ 20 in Verbindung mit § 50 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]).</span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>GemÃ¤ss Art. 27 Abs. 1 des AuslÃ¤nder- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG) kÃ¶nnen AuslÃ¤nderinnen und AuslÃ¤nder fÃ¼r eine Aus- und Weiterbildung zugelassen werden, wenn die Schulleitung bestÃ¤tigt, dass die Aus- oder Weiterbildung aufgenommen werden kann (lit. a), eine bedarfsgerechte Unterkunft zur VerfÃ¼gung steht (lit. b), die notwendigen finanziellen Mittel vorhanden sind (lit. c), sie die persÃ¶nlichen und bildungsmÃ¤ssigen Voraussetzungen fÃ¼r die vorgesehene Aus- oder Weiterbildung erfÃ¼llen (lit. d). Die Verordnung vom 24. Oktober 2007 Ã¼ber Zulassung, Aufenthalt und ErwerbstÃ¤tigkeit (VZAE) konkretisiert die Voraussetzungen von Art. 27 AIG in Art. 23 VZAE ("Voraussetzungen fÃ¼r die Aus- und Weiterbildung") und Art. 24 VZAE ("Anforderungen an die Schulen"). Namentlich erfÃ¼llt die AuslÃ¤nderin oder der AuslÃ¤nder die persÃ¶nlichen Voraussetzungen nach Art. 27 Abs. 1 lit. d AIG, wenn keine frÃ¼heren Aufenthalte und Gesuchsverfahren oder keine anderen UmstÃ¤nde darauf hinweisen, dass die angestrebte Aus- oder Weiterbildung lediglich dazu dient, die allgemeinen Vorschriften Ã¼ber die Zulassung und den Aufenthalt von AuslÃ¤nderinnen und AuslÃ¤ndern zu umgehen (Art. 23 Abs. 2 VZAE). GemÃ¤ss Ziff. 5.1.1.1 der Weisungen AIG (Weisungen und ErlÃ¤uterungen AuslÃ¤nderbereich [Weisungen AIG] des Staatssekretariats fÃ¼r Migration [SEM] vom Oktober 2013, aktualisiert am 1. Januar 2021) sind bei der PrÃ¼fung des Einzelfalls insbesondere folgende UmstÃ¤nde zu berÃ¼cksichtigen: die persÃ¶nlichen VerhÃ¤ltnisse der Person (Alter, familiÃ¤re Situation, bisherige Schulbildung, soziales Umfeld), frÃ¼here Aufenthalte oder Gesuche, die Herkunftsregion (wirtschaftliche und politische Situation, heimatlicher Arbeitsmarkt fÃ¼r HochschulabgÃ¤nger). Ein Rechtsanspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung nach Art. 27 AIG besteht nicht (BGr, 6. Juni 2019, 2C_521/2019, E. 3.2; BVGr, 13. MÃ¤rz 2020, F-217/2019, E. 5.2.3). </p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b>GemÃ¤ss Art. 23 Abs. 3 VZAE werden Aus- oder Weiterbildungen in der Regel fÃ¼r lÃ¤ngstens acht Jahre bewilligt. Ausnahmen von der Achtjahresregel sind aber mÃ¶glich, wenn sie einer zielgerichteten Aus- oder Weiterbildung dienen. Dies ist etwa der Fall, wenn die Ausbildung einen logischen Aufbau hat (z.<span> </span>B. Bachelor, Master, Doktorat) und nicht zur Umgehung der strengeren Zulassungsvoraussetzungen benutzt wird (vgl. Martina Caroni/Lisa Ott in: Martina Caroni/Thomas GÃ¤chter/Daniela Thurnherr [Hrsg.], Bundesgesetz Ã¼ber die AuslÃ¤nderinnen und AuslÃ¤nder [AuG], Bern 2010, Art. 27 Rz. 4; BVGr, 19. Dezember 2011, C-2218/2010, E. 6.4.1). <span>Zudem gilt bei Personen Ã¼ber dreissig Jahren besondere ZurÃ¼ckhaltung und mÃ¼ssen besondere UmstÃ¤nde vorliegen (</span>Weisungen AIG, <span>Ziff. 5.1.1.5).</span> <span>Eine Bewilligung Ã¼ber die Achtjahresfrist hinaus muss dem Staatssekretariat fÃ¼r Migration (SEM) zur Zustimmung unterbreitet werden (Art. 4 lit. b Ziff. 1 der Verordnung des EJPD vom 13. August 2015 Ã¼ber das auslÃ¤nderrechtliche Zustimmungsverfahren [ZV-EJPD]). </span></p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Die Vorinstanz erwog, entgegen der Darstellung der BeschwerdefÃ¼hrerin im Rekurs vom 6. April 2020, wonach ihr Masterstudium weit fortgeschritten sei, habe diese gemÃ¤ss LeistungsÃ¼berblick der Hochschule D per 25. Januar 2021 lediglich 46 Kreditpunkte erzielt. Damit habe sie erst die HÃ¤lfte der erforderlichen 90 Kreditpunkte erreicht, womit sie noch weit entfernt davon sei, ihr Masterstudium abzuschliessen. Zwar habe sie in der PrÃ¼fungssession Winter 2019/2020 die fÃ¼r das Herbstsemester 2019 gemÃ¤ss eigener Studienplanung vorgesehenen sechs PrÃ¼fungen bzw. Fallstudien absolviert, wovon sie fÃ¼nf bestanden habe. An den bereits angemeldeten PrÃ¼fungen "..." und "..." habe sie aber nicht teilgenommen. Auch das gemÃ¤ss Studienplanung fÃ¼r das FrÃ¼hlingssemester 2020 eingeplante "Seminar in ..." und ihre Semsterarbeit habe sie nicht abgeschlossen. Dass sie mit der Masterarbeit bereits begonnen hÃ¤tte, werde nicht geltend gemacht. Die Corona-Pandemie vermÃ¶ge die fehlenden Fortschritte im Studium nicht zu rechtfertigen. Da die BeschwerdefÃ¼hrerin gemÃ¤ss eigenen Angaben ihre PrÃ¼fungsangst nachhaltig beseitigt habe bzw. diese mittlerweile komplett remittiert sei, sei auch nicht nachvollziehbar, dass der Umstand, dass ihre Therapie vorerst unterbrochen und nicht mehr vor Ort habe fortgefÃ¼hrt werden kÃ¶nnen, Einfluss auf den Studienfortgang gehabt habe. Insgesamt erweise sich die am 5. November 2019 eingereichte Studienplanung als nicht realistisch. Gleiches gelte fÃ¼r den Ende FrÃ¼hlingssemester 2021 in Aussicht gestellten Masterabschluss. In Anbetracht dieser UmstÃ¤nde kÃ¶nne nicht von einem zielgerichteten Studium gesprochen werden. Es gebiete sich daher nicht, den Aufenthalt ausnahmsweise Ã¼ber die Maximaldauer von acht Jahren hinaus zu bewilligen, zumal diese bereits im September 2019 erreicht worden sei. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>In der Beschwerde fÃ¼hrt die BeschwerdefÃ¼hrerin aus, ihre PrÃ¼fungsangst sei nachhaltig beseitigt. Sie habe keine einzige PrÃ¼fung mehr unterbrochen. Indessen habe die VerfÃ¼gung des Migrationsamts zu Sorgen und allgemein negativen Gedanken gefÃ¼hrt, welche das Studienverhalten wiederum stark negativ beeinflusst hÃ¤tten. Die VerfÃ¼gung habe sie als fachliche Bewertung ihrer StudierfÃ¤higkeit betrachtet. Endlich habe sie nun aber die Selbstzweifel Ã¼berwinden kÃ¶nnen. Derzeit besuche sie regelmÃ¤ssig die Online-Vorlesungen und bearbeite die Ãbungen sorgfÃ¤ltig. Zudem beschÃ¤ftige sie sich hochmotiviert mit der Masterarbeit. Sodann habe sie folgenden "sportlichen" Fahrplan fÃ¼r das Studium aufgestellt: </p> <p class="Urteilstext">- "Seminar in â¦" und die damit kombinierte Semesterarbeit (12 KP bis Ende MÃ¤rz 2021)</p> <p class="Urteilstext">- "..." (4 KP per Ende PrÃ¼fungssession Sommer 2021)</p> <p class="Urteilstext">- "..." (8 KP per Ende PrÃ¼fungssession Sommer 2021)</p> <p class="Urteilstext">- Masterarbeit (30 KP bis Ende August, spÃ¤testens Mitte September 2021).</p> <p class="Erwgung2"> </p> <p class="Erwgung2">Das Ziel sei somit, das Masterstudium diesen Sommer abzuschliessen.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.5 </b>Um ihren Master im Sommer 2021 abschliessen zu kÃ¶nnen, verlangt die BeschwerdefÃ¼hrerin eine ausnahmsweise VerlÃ¤ngerung ihrer Aufenthaltsbewilligung zu Studienzwecken Ã¼ber die Maximaldauer von acht Jahren hinaus. WÃ¼rde diese bewilligt, hÃ¤tte sich die BeschwerdefÃ¼hrerin wÃ¤hrend insgesamt zehn Jahren zu Studienzwecken in der Schweiz aufgehalten. Unter MitberÃ¼cksichtigung der persÃ¶nlichen VerhÃ¤ltnisse der BeschwerdefÃ¼hrerin gebietet sich vorliegend die VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung um ein weiteres Jahr: Nach erfolgreichem Bachelorabschluss in ...wissenschaften an der Hochschule B beabsichtigte die BeschwerdefÃ¼hrerin zunÃ¤chst, an der Hochschule D ein Masterstudium in ...wissenschaften zu absolvieren. Dabei schrieb sie sich, wie bereits zuvor an der Hochschule B, gleichzeitig fÃ¼r ein Bachelorstudium der ... ein. Die damit einhergehende Doppelbelastung stellte sich aber offenbar als zu gross heraus, was dazu fÃ¼hrte, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin aus beiden StudiengÃ¤ngen an der Hochschule D im Herbst 2014 ausgeschlossen wurde. Die BeschwerdefÃ¼hrerin sah sich daher dazu gezwungen, in einem anderen Studiengebiet einen neuen Anlauf zu nehmen. Nahtlos an die StudienausschlÃ¼sse in ...wissenschaften und ... anreihend, nahm sie daher im Herbst 2014 ein Bachelorstudium in ... Wissenschaften auf. Nach dem Studienwechsel im Herbst 2014 verfolgte die BeschwerdefÃ¼hrerin ihr Studium grundsÃ¤tzlich konsequent und ohne Unterbruch. Aufgrund massiver PrÃ¼fungs- und VersagensÃ¤ngste ab Herbstsemester 2015 kam es indessen zu VerzÃ¶gerungen bei der Ablegung von PrÃ¼fungen und der Abgabe der Bachelorarbeit. So schrieb die BeschwerdefÃ¼hrerin etwa im Juni 2019 an Prof. E, sie habe die Bachelorarbeit nicht abgegeben, weil sie bisher kein wesentliches wissenschaftliches Ergebnis erzielt habe. Alles deute darauf hin, dass sie nicht qualifiziert sei, an der Hochschule D zu studieren. Sie schÃ¤me sich, die Leute, die sie riesig unterstÃ¼tzt hÃ¤tten, zu enttÃ¤uschen. Prof. E antwortete darauf, eine Bachelorarbeit mÃ¼sse keine wissenschaftlichen Ergebnisse bieten. Ein Kollege habe ihm mitgeteilt, dass nur noch ein kleiner Teil fehle fÃ¼r die Bachelorarbeit, welcher bereits "wohldefiniert" sei. Die Selbstzweifel der BeschwerdefÃ¼hrerin seien nicht angebracht. Ebenso setzte sich der Leiter der PrÃ¼fungsplanstelle der Hochschule D, F, im Namen des Prorektors Studium, Prof. G, fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin beim Migrationsamt ein. So sei der Prorektor gerne gewillt, diese "fachlich sehr begabte Studentin" zu unterstÃ¼tzen. Im Mai 2019 nahm die BeschwerdefÃ¼hrerin eine psychotherapeutische Behandlung auf, in welcher sie ihre ausgeprÃ¤gte PrÃ¼fungsangst und PanikstÃ¶rungen, verbunden mit Ã¼berdimensional hohen SelbstansprÃ¼chen und Selbstzweifeln, ansprach. Laut Arztbericht vom 22. Oktober 2019 der behandelnden Psychiaterin Dr. H leide die BeschwerdefÃ¼hrerin unter einer vermeintlichen wissenschaftlichen UngenÃ¼gsamkeit. Zahlreiche PrÃ¼fungen hÃ¤tte sie gar nicht erst angetreten, weil sie sich nicht als wÃ¼rdig empfunden habe. Die Bachelorarbeit sei unter einer psychisch sehr belastenden Grundverfassung zustande gekommen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin verfÃ¼ge Ã¼ber ausgezeichnete intellektuelle FÃ¤higkeiten. In der Rekurseingabe vom 6. April 2020 fÃ¼hrte die BeschwerdefÃ¼hrerin aus, die PrÃ¼fungsangst sei "nachhaltig beseitigt". Auch Dr. H fÃ¼hrte im Schreiben vom 16. MÃ¤rz 2020 aus, die PrÃ¼fungsangst sei unter der Behandlung "komplett remittiert". Hingegen erklÃ¤rte die damalige Rechtsvertreterin der BeschwerdefÃ¼hrerin mit Eingabe vom 25. Januar 2021, die BeschwerdefÃ¼hrerin habe aufgrund der Corona-Pandemie den direkten Kontakt mit Studenten und Professoren und Dozentinnen verloren. In ihrer Isolation habe sie die Strategien, welche sie sich zum Lernen im Rahmen der Therapie erarbeitet habe, nicht mehr kontinuierlich abrufen kÃ¶nnen; vielmehr sei es immer wieder zu Unterbrechungen und RÃ¼ckschlÃ¤gen gekommen. Inzwischen habe sich die BeschwerdefÃ¼hrerin jedoch wieder gefangen und arbeite voller Elan an der Semesterarbeit, welche sie am 7. Januar 2021 abgeben werde. Sie plane, ihr Studium im Herbst 2021 abzuschliessen. </p> <p class="Erwgung2">Es trifft zu, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin verschiedene, dem Migrationsamt in Aussicht gestellte Leistungen nicht erbracht hat (z.<span> </span>B. "..." und "...", vorgesehen fÃ¼r August 2020, aktuell vorgesehen fÃ¼r die PrÃ¼fungssession Ende Sommer 2021). Die Verschiebungen waren jedoch Folge einer enormen PrÃ¼fungs- und Versagensangst, welche aus objektiver Sicht in keiner Weise gerechtfertigt war. Sowohl die betreuenden Professoren als auch das Prorektorat attestierten der BeschwerdefÃ¼hrerin fachliches Talent im Bereich der ... Wissenschaften. Ferner schloss die BeschwerdefÃ¼hrerin ihr Bachelorstudium innert der von der Hochschule D vorgesehenen Studiendauer von fÃ¼nf Jahren im Juli 2019 erfolgreich ab und studiert seit eineinhalb Jahren im Masterstudium, fÃ¼r welches laut Hochschule D maximal drei Jahre Studiendauer vorgesehen sind. Unter diesen UmstÃ¤nden kann nicht gesagt werden, die BeschwerdefÃ¼hrerin habe ihr Studium nicht zielgerichtet verfolgt. Vielmehr trug die immer wiederkehrende PrÃ¼fungsangst â selbst wenn sie mittlerweile beseitigt sein mag â insgesamt zu einer lÃ¤ngeren Studienzeit bei, sodass die BeschwerdefÃ¼hrerin ihr Studium nicht innert der von Art. 23 Abs. 3 VZAE vorgesehenen Maximaldauer abschliessen konnte. Der BeschwerdefÃ¼hrerin fehlen fÃ¼r den Masterabschluss nur noch 44 Kreditpunkte (Stand: 25. Januar 2021). Um der BeschwerdefÃ¼hrerin den ordentlichen Abschluss des Masterstudiums zu ermÃ¶glichen, rechtfertigt es sich daher ausnahmsweise, ihr die Aufenthaltsbewilligung Ã¼ber die fÃ¼r Studienaufenthalte vorgesehene Achtjahresfrist hinaus und trotz Ãberschreitung des 30. Altersjahrs um ein weiteres Jahr zu verlÃ¤ngern. </p> <p class="Urteilstext">Dies fÃ¼hrt zur Gutheissung der Beschwerde.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>AusgangsgemÃ¤ss sind die Kosten des Rekurs- und des Beschwerdeverfahrens dem unterliegenden Beschwerdegegner aufzuerlegen (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Damit werden die von der BeschwerdefÃ¼hrerin im Rekurs- und Beschwerdeverfahren gestellten Gesuche um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung gegenstandslos.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>FÃ¼r das Rekursverfahren ist der BeschwerdefÃ¼hrerin sodann eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'500.- (inkl. Mehrwertsteuer) zuzusprechen. Das von der BeschwerdefÃ¼hrerin gestellte Gesuch, es sei ihr in der Person von RechtsanwÃ¤ltin I eine unentgeltliche Rechtsvertreterin zu bestellen, wies die Vorinstanz mangels Nachweis der Mittellosigkeit indessen zu Recht ab. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Mangels entsprechenden Antrags ist der BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r das Beschwerdeverfahren keine UmtriebsentschÃ¤digung zuzusprechen. (zum Antragserfordernis siehe VGr, 20. Januar 2012, VB.2011.00742, E. 2.1).</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Zur Rechtsmittelbelehrung des nachstehenden Dispositivs ist Folgendes zu erlÃ¤utern: Soweit ein Anwesenheitsanspruch geltend gemacht wird, ist Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG) zu erheben (vgl. Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG e contrario; BGE 139 I 330 E. 1.1). Ansonsten steht die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde gemÃ¤ss Art. 113 ff. BGG offen. Werden beide Rechtsmittel ergriffen, hat dies in der gleichen Rechtsschrift zu geschehen (Art. 119 Abs. 1 BGG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Gesuche um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung fÃ¼r das Rekurs- und das Beschwerdeverfahren werden als gegenstandslos geworden abgeschrieben.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die Beschwerde wird gutgeheissen und die VerfÃ¼gung des Migrationsamts vom 2. MÃ¤rz 2020 und die Dispositiv-Ziffern I, II, IV und V des Entscheids der Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion vom 2. Februar 2021 werden aufgehoben; Dispositiv-Ziffer III wird dahingehend modifiziert, dass das Gesuch um Bestellung einer unentgeltlichen RechtsbeistÃ¤ndin abgewiesen wird. </span></p> <p class="Einzug2"><span> Das Migrationsamt wird angewiesen, der BeschwerdefÃ¼hrerin die Aufenthaltsbewilligung unter Vorbehalt der Zustimmung des Staatssekretariats fÃ¼r Migration zu erteilen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3.</span><span> Die Kosten des Rekursverfahrens werden dem Beschwerdegegner auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Der Beschwerdegegner wird verpflichtet, der BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r das Rekursverfahren eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'500.- (inkl. Mehrwertsteuer) zu bezahlen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 70.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 2'070.--</u> Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Die Gerichtskosten werden dem Beschwerdegegner auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>7. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde im Sinn der ErwÃ¤gungen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>8. Mitteilung an â¦</span></p> <p class="Urteilstext"> </p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>