<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2019-06-21-2C_330-2019.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_330/2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 21. Juni 2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Seiler, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Klopfenstein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, c/o David Morrison, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Philosophische Fakultät der Universität Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Nichtbestehen einer schriftlichen Hausarbeit, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 4. Kammer, vom 20. März 2019 (VB.2018.00785). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Nach den für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlichen (<span class="artref">Art. 105 Abs. 2 BGG</span>) Feststellungen des zürcherischen Verwaltungsgerichts begann A.________ im Jahre 2005 ein Studium an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich und studierte zuletzt ab dem Frühjahrssemester im Hauptfach Russische Sprach- und Literaturwissenschaft und in diversen Nebenfächern. Mit Leistungsausweis vom 19. September 2017 wurde ihr u. a. mitgeteilt, dass sie das Modul "164d Aufbaumodul 1 LING [...] Ringvorlesung Historische Linguistik/Kommunikationsgeschichte (17. und 18. Jahrhundert) " im Nebenfach Deutsche Sprachwissenschaft mit der Note 3 nicht bestanden habe. Am 25. September 2017 ersuchte A.________ das Studiendekanat um Neubeurteilung der Anerkennung gewisser im Lizentiatssystem erworbener Studienleistungen und erhob gleichzeitig Einsprache gegen die Bewertung ihrer Hausarbeit. Das Studiendekanat trat mit Verfügung vom 20. Februar 2018 auf das Gesuch nicht ein; die Einsprache wies es gleichentags ab. Sowohl gegen den Nichteintretens- als auch gegen den Einspracheentscheid rekurrierte A.________ bei der Rekurskommission der Zürcher Hochschulen, welche die Verfahren vereinigte und die Rechtsmittel mit Beschluss vom 8. November abwies, soweit sie darauf eintrat. Inzwischen infolge Nichtleistens der Studiengebühren exmatrikuliert, erhob A.________ gegen diesen Beschluss Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich. Dieses wies die Beschwerde mit Urteil vom 20. März 2019 im Sinne der Erwägungen ab. Zugleich wies er das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab und auferlegte A.________ Gerichtskosten von Fr. 2'960.--. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit - unsignierter - Eingabe vom 1. April 2019 gelangte A.________ an das Bundesgericht. Nachdem ihr mit Verfügung vom 5. April 2019 mitgeteilt worden war, dass sie, wenn sie den kantonal letztinstanzlichen Entscheid in ihrer Sache anfechten wolle, fristgerecht eine formgültige Beschwerde einreichen müsse, welche darüber hinaus den Begründungsanforderungen zu entsprechen habe, reichte A.________ am 24. April 2019 eine neue Beschwerde ein und ersuchte gleichzeitig um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. </div> <div class="para">Der Abteilungspräsident hat von Instruktionsmassnahmen (Aktenbeizug, Schriftenwechsel etc.) abgesehen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref> haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten; dabei ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die Begründung muss sachbezogen sein, d. h. sich mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids, die für dessen Ergebnis ausschlaggebend sind, auseinandersetzen. Die Bestimmungen von <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span> nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten und von kantonalem Recht gilt in der in <span class="artref">Art. 106 Abs. 1 BGG</span> verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=19&amp;from_date=11.06.2019&amp;to_date=30.06.2019&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-I-49%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page49">BGE 136 I 49</a> E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen Grundrechte verstossen soll. </div> <div class="para">Das Verwaltungsgericht hat sich in seinen Erwägungen ausführlich zu dem von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Neubeurteilungsanspruch geäussert und dargelegt, weshalb seine Vorinstanz zu Recht nicht auf das Wiedererwägungs- bzw. Revisionsgesuch der heutigen Beschwerdeführerin eingetreten ist (mangelnder Revisionsgrund, E. 3). Sodann hat das Verwaltungsgericht zutreffenderweise auf die Berechtigung hingewiesen, seine Kognition einzuschränken, wenn die Natur der Streitsache einer uneingeschränkten Überprüfung des angefochtenen Entscheides entgegensteht, was bei der Überprüfung von Examensleistungen der Fall ist. Das Gericht hat auch eingehend begründet, warum sich insgesamt nicht auf eine von mangelnder Objektivität gekennzeichnete Leistungsbeurteilung schliessen lässt (E. 4). Ebenso erachtete es die von der Beschwerdeführerin beanstandete Nebenfolgenregelung (Kosten) mit sachlichen Gründen für richtig. </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin vermag mit ihren überwiegend an der Sache und dem Streitgegenstand vorbeigehenden Ausführungen nicht aufzuzeigen, dass und inwiefern das Verwaltungsgericht bei der Behandlung ihres Falles Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> verletzt hätte. Die Beschwerdeführerin legt nicht im Einzelnen und nachvollziehbar dar, inwiefern die Begründung des Verwaltungsgerichts, die zur Abweisung der Beschwerde im Sinne der Erwägungen führte, rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> durch den Abteilungspräsidenten als Einzelrichter nicht einzutreten ist. </div> <div class="para">Ausgangsgemäss trägt die Beschwerdeführerin die Gerichtskosten (Art. 65/66 BGG). Ihrem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege kann nicht entsprochen werden, da ihr Rechtsbegehren aussichtslos erschien (Art. 64 Abs. 1 e contrario BGG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 4. Kammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 21. Juni 2019 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Seiler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Klopfenstein </div> </div></body></html>