<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="file:///L:/LOGO/DOPPLEU3.BMP"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2006.01084</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p>I. Kammer<span id="_GoBack"></span></p><p>Sozialversicherungsrichter Spitz als Einzelrichter</p><p>Gerichtssekretär Klemmt</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 24. April 2007</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren 1947, stammt aus Deutschland und ist 2000 in die Schweiz eingereist. Die ausgebildete Exportkauffrau arbeitet seit dem 13. Sep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2004 in ungekündigtem Arbeitsverhältnis bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als Sachbearbeiterin in den Bereichen Buchhaltung, Personal und Administration (Urk. 7/2, Urk. 7/5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seit Juni 2001 leidet die Versicherte an einer Akne inversa. Seither wurde sie von verschiedenen Ärzten untersucht und behandelt, vorwiegend mit Antibioti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ka und dermatologischer medikamentöser Therapie sowie mit Sitzbädern und Salbenumschlägen. Eine chirurgische Intervention wurde bisher nicht durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geführt (vgl. Urk. 3/6 = Urk. 7/1 S. 45 f., Urk. 7/1 S. 38 f., Urk. 7/8 S. 2 f.). Aufgrund eines erneuten Schubes der Krankheit wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab Feb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ruar 2005 zu 100 % und anschliessend ab April 2005 zu 80 % arbeitsunfähig geschrieben (Urk. 7/1 S. 2, Urk. 7/8 S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 15. Mai beziehungsweise am 13. Juni 2006 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf die Akne inversa bei der Invalidenversicherung zum Bezug von Hilfsmitteln (Heimarbeitsplatz mit Vernetzung) sowie besonderen medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Eingliederungsmassnahmen an (Urk. 7/1 S. 2 f., Urk. 7/2). Nach eigenen Abklärungen kam die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle (nachfolgend: IV-Stelle), zum Schluss, dass bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein latent nässen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Ekzem vorliege, welches aufgrund der erforderlichen regelmässigen Verbandswechsel einen erhöhten Hygienebedarf erkennen lasse. Es sei aber nicht plausibel erklärbar, weshalb die Verbandswechsel nicht zumutbarerweise beim Arbeitgeber realisiert werden könnten (Urk. 8/16-17). Nach durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 8/9-10, Urk. 8/13) lehnte die IV-Stelle daher das Begehren um eine Übernahme der Kosten für die Installation eines Heimarbeitsplatzes mit Vernetzung mit Verfügung vom 2. November 2006 ab (Urk. 2 = Urk. 7/18).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen richtet sich die Beschwerde vom 29. November 2006. Darin machte die Versicherte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sinngemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geltend, die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angefochtene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügung sei aufzuheben und es seien die Kosten für die Installation eines Heimarbeitsplatzes mit Vernetzung von der Invalidenversicherung zu übernehmen (Urk. 1). In der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">antwort vom 24. Januar 2007 schloss die IV-Stelle auf Beschwerdeabweisung (Urk. 6). Am 5. Februar 2007 wurde der Schriftenwechsel geschlossen (Urk. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span id="VV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span id="IV031"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]) unmittelbar bedrohte Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte haben Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese not</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Ausü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Dabei ist die ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">samte noch zu erwartende Arbeitsdauer zu berücksichtigen. Nach Massgabe der Artikel 13, 19 und 21 besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglichkeit einer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in den Aufgabenbereich (Art. 8 Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu den Eingliederungsmassnahmen gehört auch die Abgabe von Hilfsmitteln (Art. 8 Abs. 3 lit. d IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span id="IV156"></span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 21 Abs. 1 IVG hat die versicherte Person im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste Anspruch auf jene Hilfsmittel, deren sie für die Ausübung der Erwerbstätigkeit oder der Tätigkeit im Aufgabenbereich, zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit, für die Schulung, die Aus- und Weiterbildung oder zum Zwecke der funktionellen Angewöhnung bedarf. Ferner bestimmt Art. 21 Abs. 2 IVG, dass Versicherte, die infolge ihrer In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">validität für die Fortbewegung, für die Herstellung des Kontaktes mit der Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">welt oder für die Selbstsorge kostspieliger Geräte bedürfen, im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste ohne Rücksicht auf die Erwerbsfähigkeit Anspruch auf solche Hilfsmittel haben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Befugnis zur Aufstellung der Hilfsmittelliste und zum Erlass ergänzender Vorschriften im Sinne von Art. 21 Abs. 4 IVG hat der Bundesrat in Art. 14 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) an das Eidgenössische De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">parte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ment des Innern übertragen, welches die Verordnung über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung (HVI) mit anhangsweise aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter Hilfsmittelliste erlassen hat. Laut Art. 2 HVI besteht im Rahmen der im Anhang aufgeführten Liste Anspruch auf Hilfsmittel, soweit diese für die Fort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bewegung, die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sorge notwendig sind (Abs. 1). Anspruch auf die in dieser Liste mit * bezeich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Hilfsmittel besteht nur, soweit diese für die Ausübung einer Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit oder die Tätigkeit im Aufgabenbereich, für die Schulung, die Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildung, die funktionelle Angewöhnung oder für die in der zutreffenden Ziffer des Anhangs ausdrücklich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genannte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeit notwendig sind (Abs.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2; BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">122</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">214</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Ziffer 13.01* des Anhangs zur HVI hat die versicherte Person gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls Anspruch auf invaliditätsbedingte Arbeits- und Haushaltgeräte sowie Zusatzeinrichtungen, Zusatzgeräte und Anpassungen für die Bedienung von Appa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">raten und Maschinen. Bei der Abgabe von Geräten, die auch ein Gesunder in gewöhnlicher Ausführung benötigt, ist der versicherten Person eine Kosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teiligung aufzuerlegen. Hilfsmittel, deren Anschaffungskosten geringfügig sind, gehen zu Lasten der versicherten Person.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Bundesamt für Sozialversicherung hat die Anspruchsvoraussetzungen für invaliditätsbedingte Arbeits- und Haushaltgeräte sowie Zusatzeinrichtungen, Zusatzgeräte und Anpassungen für die Bedienung von Apparaten und Ma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schinen gemäss Ziff. 13.01* HVI Anhang im Kreisschreiben über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung (KHMI) dahingehend konkre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tisiert, dass in diesen Bereich alle Hilfsmittel fallen, welche die Tätigkeiten einer versicherten Person erleichtern oder ermöglichen und deren Anschaffungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kosten nicht unter Fr. 400.-- liegen (Ziff. 13.01.1* S. 61 und Anhang 1 Ziff. 6.5 KHMI). Bei der Abgabe von Geräten, die auch eine nicht behinderte Person in gewöhnlicher Ausführung benötigt, übernimmt die Invalidenversicherung die Mehrkosten gegenüber den handelsüblichen und in entsprechenden Betrieben benutzten Geräten (Ziff. 13.01.2* KHMI). EDV-Anlagen gelten in der Regel als betriebsübliche Ausstattung. Es können nur die invaliditätsbedingten Mehrkos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten übernommen werden (Ziff. 13.01.4* KHMI).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen liegt gemäss KHMI eine Erwerbstätigkeit im Sinne von Art. 2 Abs. 2 HVI vor, wenn die versicherte Person ohne Anrechnung allfälliger Renten aus ihrer Tätigkeit ein jährliches Einkommen von mindestens Fr. 4'208.-- erzielt (Rz 1017 sowie Anhang 1 Ziff. 6.1 KHMI).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den Akten ergibt sich folgendes Bild über die Entwicklung des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes der Beschwerdeführerin:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In einem ärztlichen Zeugnis vom 21. Mai 2003 attestierte der Hausarzt Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, der Beschwerdeführerin aufgrund ihrer Krankheit eine halbtägige Arbeitsfähigkeit, wobei er darauf hinwies, dass diese Arbeitsfähigkeit auf 100 % gesteigert werden könnte, wenn die Beschwerdeführerin 50 % der Arbeit in der Firma und 50 % an ihrem PC zu Hause erledigen könne (Urk. 3/3 = Urk. 7/1 S. 34; vgl. auch Urk. 7/1 S. 36 f. und 38 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Taggeld-Karte der Krankenversicherung bescheinigte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin vom 7. Februar 2005 bis zum 31. März 2005 eine 100%ige und vom 1. April 2005 bis auf weiteres eine 80%ige Arbeitsunfähigkeit, wobei die letzte erfasste Untersuchung vom 12. April 2006 datierte (Urk. 7/1 S. 41 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Zuweisung durch den Hausarzt untersuchte Prof. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Chefarzt Der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tologie des Kantonsspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die Beschwerdeführerin am 1. April 2005 und diagnostizierte eine Akne inversa inguinogenital und perianal mit Status nach rezidivierender Antibiotikatherapie sowie nach therapeutischer Behandlung mit Roaccutan und Dapsone. Da die Beschwerdeführerin eine relativ umschriebene Akne inversa aufweise, sei die effizienteste Behandlung grundsätzlich die gross</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zügige und vollständige Exzision des Befundes. Weil sich Befunde jedoch auch im perivulvären Bereich fänden, sei die technische Machbarkeit einer solchen Exzision wohl fraglich. Aktuell sei eine Operation nicht möglich, da die Beschwerdeführerin nach längerer Arbeitslosigkeit wieder arbeite und ihre neue Stelle durch eine erneute Abwesenheit nicht gefährden wolle. Nicht zuletzt aus psychologischen Gründen scheine es aber dennoch sinnvoll zu sein, abzuklären, ob eine chirurgische Sanierung möglich sei (Urk. 7/1 S. 45 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In einem weiteren Bericht vom 9. August 2006 zu Handen der IV-Stelle führte Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Chefarzt Dermatologie des Kantonsspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei den Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen die bekannte Akne inversa sowie eine anamnestisch seit 1997 bestehende reaktive Depression auf. Seit 1997 nehme die Beschwerdeführerin Antidepres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siva (Cipralex) ein. Im letzten Jahr sei neben einer 20%igen Arbeitstätigkeit eine Selbstbehandlung mit Sitzbädern (Kamille) und Salbenumschlägen erfolgt, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che die Erkrankung habe stabil halten können. Medikamentöse Behandlungen mit Roaccutan und Dapsone hätten keine Besserung gebracht, der Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustand sei jedoch heute als stabil zu beurteilen. Von konservativen Massnah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men sei kaum eine Verbesserung zu erwarten. Von einer operativen Sanie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung der Akne inversa, welche bei mit solchen Operationen vertrauten Spezialisten durchaus durchführbar sei, könne hingegen eine deutliche Verbesserung des Gesundheitszustandes erwartet werden. Eine solche Operation müsste recht aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gedehnt durchgeführt werden und würde zu einem längeren Spitalaufenthalt mit einem Arbeitsausfall von rund drei Monaten führen. Auch sei unter Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständen im Anschluss noch eine zweite oder dritte Operation durchzuführen, um eine Beschwerdefreiheit zu erreichen. Die Beschwerdeführerin wolle aktuell keine Operation durchführen, da sie aufgrund der Abwesenheit vom Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">platz während der Operation einen Verlust der Arbeitsstelle befürchte. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestätigte die bis jetzt und weiterhin geltende Arbeitsunfähigkeit von 80 % seit April 2005 und wies darauf hin, dass die Beschwerdeführerin aktuell 2 Stunden täglich arbeite. Sodann schätzte er, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit nach erfolgreicher Operation sicher wieder auf 50 % angehoben werden könnte. Es stelle sich daher die Frage nach der Zumutbarkeit des operativen Eingriffs. Dabei müsse die psychische Situation der Beschwerdeführerin berücksichtigt werden, wobei die bekannte Depression als Argument gegen ein operatives Vorgehen angeführt werden könne (Urk. 7/8 S. 2 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 30. August beziehungsweise 1. September 2006 wiederholte der Hausarzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Diagnose der Akne inversa und erwähnte als zweite Diagnose nun ebenfalls eine Depression im Sinne einer mittelgradigen reaktiven Depression, bestehend seit Ende 2003. Die Beschwerdeführerin sei bis auf weiteres zu 80 % arbeitsunfähig, bei stationärem Gesundheitszustand. Wegen ihrer chronischen Dermatose benötige die Beschwerdeführerin mehrmals täglich einen Verbandswechsel, da es zu einer chronischen nässenden Sekretion kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">me. Sie sei in ihrer Lebensqualität deutlich eingeschränkt und müsse immer wieder die grossflächigen Wunden ausduschen und verbinden. Da sie unbedingt weiter arbeiten möchte, sei für sie die von Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorgeschlagene plastisch chirurgische operative Behandlung nicht möglich. Die Wundbehandlung mit mehrmals täglichem Ausduschen und Verbandswechsel sei sehr ze</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">itin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tensiv, weshalb die Arbeitsfähigkeit 20 % betrage. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erachte eine Anpassung des Arbeitsplatzes durch Vernetzung des Computer-Arbeitsplatzes der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin mit dem Arbeitsplatz des Arbeitgebers als sehr sinnvoll, da dies - aufgrund der zu Hause besseren Möglichkeiten zur Wundpflege - zu einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf rund 50 % führe. Der Arbeitgeber stehe hinter einer solchen Lösung und sei bereit, einen Beitrag an die Kosten einer solchen Einrichtung zu leisten (Urk. 7/7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 25. November 2006 nahm Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur leistungsverneinenden angefoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Verfügung vom 2. November 2006 Stellung und wies darauf hin, dass es sich bei der Krankheit der Beschwerdeführerin nicht um ein "latent nässendes Ekzem", wie von der IV-Stelle behauptet (vgl. Urk. 2 = Urk. 7/18), handle, sondern um eine chronisch entzündliche, fistelnde und bis in die Unterhaut reichende Hautkrankheit, welche zu einer chronischen, eitrigen Sekretion und zu schmerzhaften Abszessbildungen führe. Medikamentöse Behandlungen hät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten keinen anhaltenden Erfolg gebracht. Die lokale Pflege sei wegen der chronischen Sekretion und entsprechender Geruchsemission sehr aufwendig und müsse in der Dusche oder im Sitzbad durchgeführt werden. Die Verbände seien bereits nach kurzer Zeit durchweicht. Aufgrund der immer wieder erforderlich werdenden, zeitraubenden Verbandswechsel seien länger dauernde Arbeitszeiten im Büro nicht möglich. Der Arbeitsplatz verfüge nur über eine sehr enge Toilette ohne Dusche. Ein Verbandswechsel und die Wundpflege seien dort nicht möglich. Daraus sei der Plan </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entstanden, die Arbeitsfähigkeit dadurch zu erhöhen, dass die Beschwerdeführerin einen Teil der Arbeit zu Hause erledigen könne. Der Arbeitgeber, welcher die Patientin sehr unterstütze, habe sich sogar bereit gezeigt, die Hälfte der Installationskosten für einen Heimarbeitsplatz zu übernehmen (Urk. 7/19).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin macht im Wesentlichen geltend, bei ihrer Erkrankung handle es sich, entgegen der Meinung der Vorinstanz, in keiner Weise lediglich um ein "latent nässendes Ekzem". Es sei ihr nicht zumutbar, die aufgrund der Akne inversa erforderlichen ausführlichen Pflegemassnahmen im winzigen Hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waschbecken, welches ihr am Arbeitsplatz zur Verfügung stehe, abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ckeln (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Arbeitgeber der Beschwerdeführerin wies in einer eigenen Stellungnahme darauf hin, dass der Beschwerdeführerin für den Verbandswechsel am Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">platz lediglich eine kleine Toilette zur Verfügung stehe. Es handle sich hierbei um die einzige Toilette, wobei diese auch von den übrigen Mitarbeitern und Kunden benutzt werde (Urk. 3/8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachfolgend ist zu prüfen, ob die Voraussetzungen für die Gewährung von Hilfsmitteln in Form einer Kostengutsprache für die Installation eines Heim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitsplatzes erfüllt sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle ging in der angefochtenen Verfügung richtigerweise davon aus, dass die Beschwerdeführerin eine Erwerbstätigkeit im Sinne von Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2 Abs. 2 HVI ausübt und dass diese Voraussetzung für die Zusprache des beantragten Hilfsmittels gegeben ist (vgl. vorstehend Erw. 2.5; Urk. 2 = Urk. 7/18; vgl. auch Urk. 7/5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Durch die bei den Akten liegenden Arztberichte ist sodann ausgewiesen, dass die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer Krankheit in der bisherigen Arbeitstätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit zumindest zeitweise massgeblich beeinträchtigt war. Der Verlauf hat gezeigt, dass die Arbeitstätigkeit beim heutigen Arbeitgeber in einem Voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pensum ab dem 13. September 2004 (vgl. Urk. 7/5) bereits nach kurzer Zeit aufgrund eines erneuten Krankheitsschubes und einer daraus resultierenden 100%igen beziehungsweise 80%igen andauernden Arbeitsunfähigkeit massiv reduziert werden musste. In der Folge konnte die Beschwerdeführerin ihren Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand nur mittels aufwändiger eigener Pflegemassnahmen auf einem stabilen Niveau halten (vgl. vorstehend Erw. 3). Aufgrund der glaub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">würdigen Schilderung dieser Pflegemassnahmen, welche im erforderlichen Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mass praktisch nur in der Dusche oder in einem Sitzbad durchführbar sind, erscheint es - entgegen der Meinung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorinstanz - durchaus nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollzieh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar, dass diese notwendige Pflege nicht am Arbeitsplatz bei einem Treuhänder in einer kleinen Toilette ohne Dusche, welche überdies noch von den anderen Mitarbeitern und den Kunden benützt wird, vorgenommen werden kann. Im Übrigen sind sowohl Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/1 S. 34, Urk. 7/7 S. 2 f., Urk. 7/19) als auch die Dermatologin Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/1 S. 37) der Auffassung, dass die Arbeitsfähigkeit durch die Einrichtung eines Heimarbeitsplatzes - und damit der Möglichkeit zu Arbeitsunterbrüchen für die erforderliche Pflege der Akne inversa - massgeblich erhöht werden könnte. Auf diese Einschätzung ist abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen. Damit ist vorliegend auch das Erfordernis einer Verbesserung bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise Erleichterung der Erwerbsfähigkeit durch das beantragte Hilfsmittel im Sinne von Art. 21 Abs. 1 IVG und der nachfolgenden gesetzlichen Bestim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen erfüllt (vgl. vorstehend Erw. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob der Beschwerdeführerin die von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorgeschlagene operative Exzision der Akne inversa-Befunde zumutbar wäre, kann vorliegend offen bleiben. Einerseits stellt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nämlich selbst in Frage, ob der Beschwerdeführerin ein solcher Eingriff zumutbar sei. Andererseits würde auch eine solche Operation nach seiner Ansicht nur zu einer Erhöhung der Restarbeitsfähigkeit auf 50 % führen (vgl. Urk. 7/8 S. 4). Die IV-Stelle hat sich denn auch im angefochtenen Entscheid nicht darauf berufen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt noch, ob auch die weiteren Voraussetzungen für die Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">währung des beantragten Hilfsmittels durch die Invalidenversicherung bejaht werden können. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zunächst würde es die anbegehrte Hilfsmittel-Versorgung der Versicherten erlauben, ihre Arbeitsfähigkeit für die verbleibende Aktivitäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">periode erheblich zu steigern, welche ab dem Gesuchszeitpunkt vom 15. Mai/ 13. Juni 2006 (Urk. 7/1 S. 2 f. und Urk. 7/2) bis zum Abschluss des 64. Alters</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jahr am 9. September 2011 (Urk. 7/2/1) immerhin noch gut fünf Jahre beträgt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei ist der zur Diskussion stehende finanzielle Eingliederungsaufwand im Vergleich zum prospektiv zu erwartenden Eingliederungsnutzen (merkliche Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">höhung der Erwerbsfähigkeit in qualifizierter beruflicher Tätigkeit) in zeitlicher Hinsicht angemessen und damit verhältnismässig (BGE 132 V 215), zumal sich der Arbeitgeber der Versicherten an den Kosten der Anpassungen massgeblich beteiligt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der gewünschte Heimarbeitsplatz mit Vernetzung lässt sich unter die Hilfsmit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kategorie von Ziffer 13.01* des Anhangs zur HVI subsum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ieren (vgl. vorste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hend Erw. 2.3). Bei den Akten liegt eine Offerte für die Installation und Konfiguration eines Laptop mit Firewall (Urk. 7/1 S. 43). Im Hinblick auf die einschlägigen Bestimmungen in der HVI sowie im KHMI (vgl. vorstehend Erw. 2) ist fraglich, welche in dieser Offerte aufgelisteten Dienstleistungen, EDV-Geräte und Programme von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidenversicherung übernommen wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den können. Die Prüfung dieser Detailfragen, welche eine genaue Kenntnis der Arbeitsumstände der Beschwerdeführerin voraussetzt, kann indes nicht durch das Gericht erfolgen, sondern muss von den Fachleuten der IV-Stelle vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men werden. Die Sache ist daher zur nochmaligen Beurteilung des An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs der Beschwerdeführerin auf die Übernahme von Kosten im Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menhang mit der Einrichtung eines Heimarbeitsplatzes an die Vorinstanz zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rückzuweisen. Die IV-Stelle wird dabei unter Berücksichtigung der in Erwägung 2 genannten gesetzlichen Bestimmungen und deren Konkretisierung in der KHMI sorgfältig zu prüfen haben, welche Leistungen sie im Rahmen der Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richtung eines Heimarbeitsplatzes mit Vernetzung zu übernehmen hat, wobei nochmals festzuhalten ist, dass ein Anspruch auf Übernahme der Kosten im Grundsatz besteht (vgl. Erw. 4.2). Die Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen und die angefochtene Verfügung ist aufzuheben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Ausgang gehen die Verfahrenskosten von Fr. 600.-- zulasten der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin (vgl. Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der </span><span id="Beschwerde"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird die angefochtene Verfügung vom 2. November 2006 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin Anspruch auf Übernahme der Kosten für die Einrichtung eines Heimarbeitsplatzes mit Vernetzung durch die Invalidenversicherung hat.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherung</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">sowie nach Eintritt der Rechtskraft an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">-</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">zustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">mittel und die Unterschrift zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der EinzelrichterDer Gerichtssekretär</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>SpitzKlemmt</p></div> </div></body></html>