<h2>SubmittedText<h2><p>Kann der Bundesrat der verunsicherten Bevölkerung entlang des Aare-Laufes in den Kantonen Solothurn und Aargau mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit versichern, dass es wegen unsachgerechter Regulierung des Hochwasserabflusses der Aare aus dem Bielersee künftig nicht mehr zu Überschwemmungskatastrophen wie derjenigen vom 8./9. August 2007 kommen wird, die insbesondere den Aargau schwer getroffen hat?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Bedienung des Wehrs Nidau-Port für die Regelung der Wasserstände der drei Jurarandseen und des Aareabflusses obliegt dem Kanton Bern. Das entsprechende Reglement wurde von den an der zweiten Juragewässerkorrektion beteiligten Kantonen (Waadt, Freiburg, Neuenburg, Bern, Solothurn) aufgestellt und durch den Bundesrat genehmigt.</p><p>Inwiefern eine unsachgerechte Regulierung des Wasserabflusses der Aare aus dem Bielersee eine Mitursache für die Überschwemmungen u. a. im Kanton Aargau war, wird zurzeit im Rahmen der Ereignisanalyse des Hochwassers 2007 geprüft. Die Analyse erfolgt unter der Federführung des Bundesamtes für Umwelt. In einer Begleitgruppe sind die an der zweiten Juragewässerkorrektion beteiligten Kantone sowie der Kanton Aargau vertreten.</p>  Antwort des Bundesrates.