<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00221</span></p><p><span> </span></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiberin Oertli</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Milosav Milovanovic</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beratungsstelle für Ausländer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Selnaustrasse 15, 8001 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1981 geborene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, seit Dezember 2010 in der Schweiz wohnhaft und zuletzt seit dem 25. November 2011 bei der Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, als Hilfsarbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iter Rohrleitungsbau angestellt (Urk. 7/21), meldete sich am 14. November 2012 unter Hinweis auf einen Unfall und Rückenbeschwerden seit dem 13. März 2012 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Urk. 7/4). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog die Akten des Krankentaggeldversicherers (Urk. 7/9, Urk. 7/25 und Urk. 7/85) und der Suva bei (Urk. 7/19 und Urk. 7/84) und holte Auszüge aus den individuellen Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (IK-Auszüge) des Versicherten und seiner damaligen Ehefrau (Urk. 7/14-16 und Urk. 7/23-24) sowie Arztberichte ein. In der Folge gewährte die IV-Stelle dem Versicherten Arbeitsvermittlung (Urk. 7/46) und einen Arbeitsversuch (Urk. 7/50; vgl. auch das Verlaufsprotokoll Eingliederungsberatung vom 29. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2014, Urk. 7/94).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid vom 15. Januar 2015 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Abweisung des Leistungsbegehrens wegen Nichterfüllens der dreijährigen Beitragszeit in Aussicht (Urk. 7/93). Dagegen liess der Versicherte am 16. Februar 2015 Einwand erheben (Urk. 7/97). Die IV-Stelle holte darauf hin einen aktuellen IK-Auszug (Urk. 7/99) und Arztberichte ein (Urk. 7/100, Urk. 7/103, Urk. 7/104 und Urk. 7/108). Schliesslich veranlasste sie eine polydisziplinäre Begutachtung durch die Z.___ (Gutachten vom 16. November 2015, Urk. 7/137/1-56). Mit Eingabe vom 5. Januar 2016 (Urk. 7/143) liess der Beschwerdeführer eine Stellungnahme der behandelnden Psychiaterin vom 25. Dezember 2015 zum Gutachten der Z.___ einreichen (Urk. 7/142/1-3). Mit Verfügung vom 14. Januar 2016 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mangels Erfüllung der dreijährigen Beitragszeit vor Eintritt der Invalidität ab (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Suva hatte zuvor mit Verfügung vom 2. Juli 2013 (Urk. 7/84/113-114) und Einspracheentscheid vom 28. April 2014 (Urk. 7/84/63-69) ihre Leistungspflicht für die mit Schadensmeldung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12. Juli 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/84/242) seit einem Ereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis vom 6. März 2012 geltend gemachten Rückenbeschwerden bei Diskus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hernie verneint.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die vom Versicherten am 23. Mai 2014 dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 7/84/56-60) wies das hiesige Gericht mit Urteil vom 16. September 2015 ab (Prozessnummer UV.2014.00121; Urk. 13). Das Bundesgericht trat mit Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 25. November 2015 (Urk. 14) auf die dagegen erhobene Beschwerde nicht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die das Leistungsbegehren ablehnende Verfügung der IV-Stelle vom 14. Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2016 (Urk. 2) liess der Beschwerdeführer am 14. Februar 2016 Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de erheben (Urk. 1) und beantragen, diese sei aufzuheben und es sei ihm ab dem 1. Mai 2015 eine halbe Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem ersuchte er um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung (S. 1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 14. März 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), wovon der Beschwerdeführer mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 21. März 2016 (Urk. 10) in Kenntnis gesetzt wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung der körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">glichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Anspruch auf eine ordentliche Rente der Invalidenversicherung setzt zudem voraus, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tritt der Invalidität während mindestens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drei Jahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beiträge geleistet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurden (Art. 36 Abs. 1 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 4 Abs. 2 IVG gilt die Invalidität als einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treten, sobald sie die für die Begründung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung erforderliche Art und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schwere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erreicht hat (System des leistungsspezifischen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsfalles; Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts I 659/06 vom 22. Februar 2007 E. 4 mit Hinweisen). Im Falle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einer Rente gilt die Invalidität in dem Zeitpunkt als eingetreten, in dem der Anspruch nach Art. 28 Abs. 1 IVG entsteht, das heisst frühestens wenn die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich mindestens zu 40 % arbeitsunfähig gewesen war und weiterhin zu mindestens 40 % invalid ist (lit. b und c; BGE 127 V 294 E. 4b/bb, 119 V 98 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4a;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rz. 1030 des Kreisschreibens über Invalidität und Hilflosigkeit in der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherung, gültig ab 1. Januar 2015, KSIH).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte zur Begründung der Verfügung vom 14. Januar 2016 (Urk. 2) aus, dass der Beschwerdeführer ab Juni 2011 in der Schweiz AHV-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beiträge entrichtet habe und seit dem 13. März 2012 in seiner ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Tätigkeit als Hilfs-Heizungsmonteur bleibend zu 100 % eingeschränkt sei. Auch eine angepasste Tätigkeit sei aus medizinischer Sicht vorerst nicht zumutbar gewesen. Eine Verbesserung sei erst per Dezember 2013 und somit nach Ablauf des Wartejahres dokumentiert. Der Versicherungsfall sei somit im März 2013 eingetreten. Zu diesem Zeitpunkt habe der Beschwerdeführer die dreijährige Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragspflicht in der Schweiz nicht erfüllt, weshalb kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Mai 2014 sei eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten. Die behandelnde Ärztin Frau Dr. A.___ habe indes eine psychiatrische Diagnose seit dem Unfallereignis gestellt und auch die Arbeitsunfähigkeit auf den Zeitpunkt des Unfalls festgelegt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer liess dagegen einwenden (Urk. 2), der Versicherungsfall sei nicht im März 2013 sondern im April 2015 eingetreten. Er habe sich bei einem Arbeitsunfall am 6. März 2012 an der Wirbelsäule verletzt und sei seither zum Teil arbeitsunfähig. Er habe aber etwa laut dem Bericht der Ärzte der B.___ vom 14. November 2013 leichte bis mittelschwere Arbeit den ganzen Tag ausführen können. Die behandelnde Psychiaterin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe erstmals im Bericht vom 10. Mai 2014 eine mittelgradige bis schwere depressive Episode mit soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schem Syndrom diagnostiziert und der gutachterliche Psychiater der Z.___ habe in der Expertise vom 16. November 2015 bestätigt, dass die dauernde Arbeitsunfähigkeit seit dem 10. Mai 2014 bestehe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitgegenstand bildet der Anspruch auf eine Invalidenrente. Zwischen den Parteien ist hauptsächlich strittig, ob der Beschwerdeführer bei Eintritt einer allfälligen Invalidität die rentenspezifische Voraussetzung der dreijährigen Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragspflicht erfüllt hat. Zu prüfen ist vorab, ob eine rentenbegründende Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidität überhaupt eingetreten ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Austrittsbericht vom 16. September 2012 (provisorisch; Urk. 7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Ärzte der Klinik für Neurochirurgie des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einem operativen Eingriff an der Wirbelsäule vom 14. September 2012 mit sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">närem Aufenthalt vom 10. bis 16. September 2012 die folgenden Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Therapieresistente Lumboischialgien links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit Arbeitsunfall/Sturz am 6. März 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hypästhesie links, ASR seitengleich auslösbar, Zehenstand wird links schmerzüberlagert durchgeführt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klinisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> radikuläre Reizzeichen links, eine a.e. im S1 Dermatom (Fussaussenseite, Sohle) angegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">MR-tomographisch: mediolinkslateraler Bandscheibenvorfall LWK5/SWK1 mit Kompression der S1 Wurzel links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bisherige konserv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ative Therapie:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 18x Physiotherapie, 2 epidurale Infiltrationen, NSAR,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Interlaminäre Fenestration L5/S1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">links</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Flavektomie und Diskek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktuell: Postoperativ deutliche Regredienz der Schmerzsymptomatik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laut dem beigelegten Auszug aus der Krankengeschichte (Urk. 7/9/5-6) wurde der Beschwerdeführer zur Behandlung des links mediolateralen Diskusprolaps L5/S1 aufgenommen. Nach Angabe des Beschwerdeführers sei es in den voran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangenen Wochen zu einer Exazerbation der Schmerzsymptomatik, Hypäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie im Dermatom S1 sowie fraglichen Miktionsbeschwerden gekommen, weshalb die Indikation zur Operation gestellt worden sei. Die Entlastung der spinalen Wurzel S1 habe über eine interlaminäre Fenestration L5/S1 links mit Flavektomie und Diskektomie komplikationslos erfolgen können. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer zeige postoperativ kein neues neurologisches Defizit. Die Schmerzen zeigten sich erfreulicherweise deutlich regredient, so dass der Beschwerdeführer unter physiotherapeutischer Begleitung voll habe mobilisiert werden können. Es werde die Durchführung einer ambulanten Physiotherapie mit sukzessivem Belastungsaufbau ab der vierten postoperativen Woche empfohlen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Austrittsbericht der E.___ vom 19. November 2012 nach einem Aufenthalt vom 15. Oktober bis 14. November 2012 (Urk. 7/27/17-22), gaben Dr. med. F.___ und med. pract. G.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, an, es habe durch die Operation laut Angabe des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers eine mässige Schmerzreduktion erzielt werden können. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer befinde sich zwei Monate postoperativ noch in der Rekonvaleszenzphase, so dass die Zumutbarkeit derzeit noch nicht festgestellt werden könne. Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinisch-theoretisch sei in den nächsten vier Wochen von einer weiteren Steige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der Belastbarkeit auszugehen, so dass dann auf dem allgemeinen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt sukzessive wieder eine Arbeit aufgenommen werden könnte. Initial sei eine Überlastung der Wirbelsäule zu vermeiden. Die medizinische Prognose sei gut (S. 3). Die festgestellte psychische Störung (Anpassungsstörung, längere depressive Reaktion, ICD-10 F43.21, mit psychotraumatologischer Hintergrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik, S. 1) begründe keine arbeitsrelevante Leistungsminderung (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 25. November 2013 (Urk. 7/39) der H.___ be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treffend eine Untersuchung und Evaluation der Funktionellen Leistungsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(EFL) gab Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Innere Medizin, Physikalische Medizin und Reha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilitation FMH, an, der Beschwerdeführer sei im Zeitpunkt der Unters</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung weiterhin schmerzgeplagt gewesen. Er habe während der Anamnese während zwei Stunden ruhig und ohne Ausweichbewegungen sitzen können. An- und Auskleiden habe er ohne Schmerzangabe durchführen können. Die Haltung und die Beweglichkeit der Wirbelsäule seien unauffällig gewesen. Die neurologische Untersuchung habe mit Ausnahme einer Hypästhesie im S1-Bereich links keine Auffälligkeiten ergeben. Alle Waddel-Zeichen seien negativ gewesen. Der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte habe einen deprimierten, antriebslosen Eindruck gemacht. Die EFL habe keine Symptomausweitung gezeigt. Die zumutbare Arbeitsfähigkeit sei aus phy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siotherapeutischer Sicht auf 100 % für leichte bis mittelschwere Arbeiten beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilt worden (S. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zwischenbericht zuhanden des Hausarztes diagnostizierte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10. Mai 2014 (Urk. 7/86/6-7) eine mittelgradige bis schwere (agitierte) depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.1/2.11), akzentuierte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitszüge (perfektionistisch, leistungsorientiert, ICD-10 Z73.1), einen Statu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s nach einem Arbeitsunfall mit Rückenverletzung am 6. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012, opera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiver Sanie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung und Schmerzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie eine psychosoziale Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungssituation (Belastung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch versicherungsmedizinische Unklarheiten, Geldmangel, Schulden und mäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Deutschkenntnisse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ICD-10 Z56, Z59 und Z60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Sie stellte fest, es gehe dem Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r, der seit dem 4. Juni 2013 bei ihr in regelmässiger psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rapeutischer und psychopharmakologischer Behandlung sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, seit zirka drei Mona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten zunehmend sowohl psychisch als auch physisch schlechter. Seine Schmerzen hätten sich verstärkt und er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gerate zunehmend in eine Hilf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Depressio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen und Verschuldung. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er wirke abgemagert, angespannt, innerlich unruhig, nervös, unkonzentriert, psychomotorisch unruhig und depressiv. Auch die Motivation und der Antrieb seien bei diesem Patienten, der über leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">orientierte Persönlichkeitsmerkmale verfüge, gegenwärtig auf einem niedrigsten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Niveau. Auch die Psychopharmaka könnten seinen Leidensdruck nicht mehr ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ringern. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie erachte die aktuelle psychische und soziale Situation des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers als prekär, weshalb si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e eine Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung und Rehabili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tation in einer psychosomatisch geführten Klinik als dringend indiziert erachte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die ambulante intensive und regelmässige psychotherapeutische und psychopharmakologische Betreuung habe bei einer derartigen psychosozialen Belastung und Schmerzen keinen Erfolg gezeigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach einer Hospitalisation vom 24. Dezember 2014 bis 13. Januar 2015 (Urk. 7/103</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) in der J.___ gaben die Klinikärzte im Bericht vom 23. Februar 2015 an, der Beschwerdeführer habe in leicht gebessertem All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinzustand in die gewohnte häusliche Umgebung entlassen werden können.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Assistenzärztin K.___ und der Oberarzt L.___ berichteten der IV-Stelle am 15. April 2015 nach einem Aufenthalt in der M.___, Zentrum für Akute Psychische Erkrankungen vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">20. Februar bis 25. März 2015 (Urk. 7/108/1-8). Sie nannten die Diagnosen ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelgradigen bis schweren depressiven Episode (ICD-10 F32.1), einer Seg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ment</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degeneration L5/S1 bei einem Status nach Operation eines mediolateralen Band</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheibenvorfalls L5/S1 links mit Kompression der Wurzel S1 links am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14. September 2013, Bildgebung: Diskusdegeneration, Osteochondrosen der Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Deckenplatten sowie leichte Facettengelenksdegeneration, Unfall am 6. März 2012 (Leitersturz aus 2,5 Metern Höhe) und persistierender Lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">balgien mit assoziierten ausstrahlenden Schmerzen beidseits rechtsbetont sowie Kribbelparästhesien im Bereich des gesamten rechten Beines. Zudem wiesen sie auf akzentuierte Persönlichkeitszüge (perfektionistisch, leistungsorientiert) hin, die keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit hätten (S. 2). Sie berichteten von einem freiwilligen Eintritt auf Zuweisung der ambulanten Psychiaterin Dr. C.___ bei mittelgradiger depressiver Episode mit latenter Suizidalität bei einer psychosozialen Belastungssituation. Die Exploration habe sich aufgrund der Sprachbarriere als erschwert erwiesen (S. 2 f.). Die Mediziner gaben an, die depressive Entwicklung sei stark als Reaktion auf diverse soziale Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">faktoren zurückzuführen, dazu zählten neben dem unklaren Aufenthaltsstatus insbesondere finanzielle Sorgen und fortdauernde juristische Auseinander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">set</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en. Auf längere Sicht sei der Verlauf der depressiven Symptomatik stark von diesen äusseren Faktoren abhängig, weshalb eine schrittweise berufliche Wiedereingliederung aus medizinischer Sicht sehr zu empfehlen sei. Somit lasse sich ableiten, dass bei Rückgang der sozialen Belastungsfaktoren mit einer Bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der depressiven Symptome zu rechnen sei. Als positiver prognostischer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Faktor zeige sich die Motivation des Beschwerdeführers zur Arbeitssuche (S. 3 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Es werde die Fortsetzung der psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung im ambulanten Setting mit medikamentöser Therapie und Aufbau einer gere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelten Tagesstruktur empfohlen (S. 4). Der Beschwerdeführer leide krankheitsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dingt unter leichten Einschränkungen des Konzentrationsvermögens, der An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungsfähigkeit und der Belastbarkeit. Es sei im Rahmen der depressiven Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik von einer verminderten Leistungsfähigkeit auszugehen, so dass eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> langsame schrittweise Steigerung der Arbeitsbelastung empfohlen werde (S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 16. November 2015 erstattete die Z.___ ein polydisziplinäres Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Urk. 7/137/1-56) in den Fachrichtungen Rheumatologie und Allgemeine Innere Medizin (Dr. med. N.___, Facharzt Allgemeine Innere Medizin und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Facharzt Rheumatologie FMH), Psychiatrie und Psychotherapie (med. prakt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie) sowie Neurologie (Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">P.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Neurologie und med. prakt. Q.___). Der Chefarzt Prof. Dr. med. R.___, Facharzt für Neurologie FMH und Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie FMH, wirkte beim Erstellen der Expertise ebenfalls mit. Die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter nannten die folgenden Hauptdiagnosen mit Einschränkung der zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Arbeitsfähigkeit (S. 50):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach Diskushernie L5/S1 links </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach interlaminärer Fenestration L5/S1 links, Flavektomie und Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mie im September 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">012, chronisches lumboischialgiformes Schmerzsyndrom links mehr als rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem nannten sie die folgenden Nebendiagnosen ohne wesentliche Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung der Arbeitsfähigkeit (S. 50):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anhaltende somatoforme Schmerzstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (ICD-10 F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">45</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diffuse Sensibilitätsstörung lateral am rechten Bein</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keinem Dermatom oder Versorgungsgebieten peripherer Nerven entsprechend, Differenzialdiagnose: funktionell</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter gaben an, die anfängliche Arbeitsunfähigkeit im März 2012 sei aus somatischen Gründen wegen Bandscheiben bedingter Beschwerden erfolgt, die im weiteren Verlauf immer mehr durch psychische Faktoren überlagert wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den seien (S. 53). Die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch die betreuenden allgemeinmedizinischen Hausärzte des Beschwerdeführers liessen sich zum Teil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus neurologischer Sicht nachvollziehen, so die 100%ige Arbeitsunfähigkeit v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">om 3. September bis 16. November 2012 für die Zeit vor und nach der Diskusher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nienoperation (S. 51). Ebenfalls nachvollziehbar sei die in den Berichten von PD Dr. S.___, FMH Orthopädische Chirurgie, attestierte 100%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit vom 25. Juli bis 31. August 2012 (S. 48).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rheumatologisch sei aktuell vorwiegend ein myofasciales Schmerzsyndrom lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bosakral zu beschreiben. Bildgebend fänden sich aktuell mässige degene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive Veränderungen an der unteren Lendenwirbelsäule und eine leichte skolio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Fehlhaltung. In den Funktionsaufnahmen seien keine Instabilitätszeichen ersichtlich (S. 51). Neurologisch werde der Zustand nach Diskushernienope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion L5/S1 links beschrieben sowie eine diffuse Sensibilitätsstörung am rechten Bein, die als funktional anzusehen sei. Aus rheumatologischer und neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht bestünden nach der Bandscheibenoperation die folgenden qualita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit: Keine schweren Hebe- und Tragebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastungen und keine langzeitigen vorgeneigten Zwangshaltungen (S. 52). Leicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e bis mittelschwere körperliche Tätigkeiten, die ein Wechsel der Position ermög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen, könne der Beschwerdeführer vollumfänglich ausführen (S. 49 und 53).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeführten Tätigkeit als Heizungsmonteur zu 50 % eingeschränkt, und zwar wegen der mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradigen depressiven Episode und dabei vor allem wegen des durch diese Erkrankung eingeschränkten Antriebs und der dadurch ebenfalls einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Konzentration und Aufmerksamkeit (S. 52). Diese Beurteilung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit gelte zumindest seit dem ersten Bericht der behandelnden Psychiaterin Dr. C.___ vom 10. Mai 2014. Seit diesem Zeitpunkt werde in den Akten jeweils die Diagnose einer mittelgradigen bis schwergradigen depressiven Episode ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt. Anhand der Berichte lasse sich die Diagnose einer mittelgradigen de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siven Episode nachvollziehen. Die Diagnose einer schwergradigen depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Episode könne indes nicht nachvollzogen werden. Vor dem 10. Mai 2014 sei jeweils die Diagnose einer Anpassungsstörung mit einer längeren depressiven Reaktion gestellt worden. Diese Erkrankung schränke die Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht nicht ein (S. 53).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer gab gegenüber den Gutachtern an, ausser an den dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ernden Schmerzen, die stets bei einem 0-10-Skalawert von mindestens 4 und nach Belastungen häufig bei 10 liegen würden, unter Tagesmüdigkeit und leichten Konzentrationsproblemen wegen des gestörten Schlafs und der chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Schmerzen zu leiden (S. 24). Er sei vor allem müde, erschöpft und aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelaugt (S. 27). Der psychiatrische Gutachter nannte im Psychostatus eine schwächer als normal ausgeprägte Mimik und Gestik. Der Beschwerdeführer spreche leise und monoton. Er sei indes wach und allseits orientiert. Die Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentration und Aufmerksamkeit nähmen aber im Laufe des Gesprächs ab. Das Gedächtnis sei normal. Das formale und inhaltliche Denken sei unauffällig. Es bestünden keine Hinweise für Zwänge, Halluzinationen, Wahnvorstellungen oder für Ich-Störungen. Die Grundstimmung sei betrübt. Der Beschwerdeführer wirke vor allem müde, erschöpft und ausgelaugt. Der affektive Rapport sei nur teilweise herstellbar gewesen. Der Antrieb sei eingeschränkt und die Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">torik sei weniger stark ausgeprägt als normal (S. 28).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Diskussion der Standardindikatoren gab der psychiatrische Gutachter unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anderem an, er gehe von einer de lege artis durchgeführten Therapie mit am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lanter psychiatrischer Behandlung, psychiatrischer Medikation und einer ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ligen Hospitalisation in der M.___ aus. Daneben war der Beschwerdeführer wegen der Schmerzen im Jahr 2012 in der E.___ und während des Jahreswechsels 2014/2015 in der J.___ hospitalisiert (S. 35; E. 3.2 und E. 3.5). Die Kooperation des Versicherten sei gut, er habe alle Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft (S. 35).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Arbeitsprognose ist nach Einschätzung der Gutachter durch einige soziale Faktoren getrübt, wie eine Migrationsproblematik, bescheidene Deutschkennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse, eine lang dauernde Arbeitsunfähigkeit, eine Selbstlimitierung und subjek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive Krankheitsüberzeugung sowie ein kritischer Aufenthaltsstatus (S. 54).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Lage der medizinischen Akten leidet der Beschwerdeführer seit März 2012 an Rückenbeschwerden und in der Folge zusätzlich an einer Depression und einer somatoformen Schmerzstörung, wobei letztere nach Ansicht der Z.___-Gutachter die Arbeitsfähigkeit nicht einschränkt. Im September 2012 unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zog er sich einer Diskushernienoperation, die keine nachhaltige Besserung brachte. Daneben bestehen erhebliche psychosoziale Belastungsfaktoren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kamen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in ihrer Expertise vom 16. November 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum Ergebnis, dass der Beschwerdeführer aufgrund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der somatischen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen für die Zeit vor der Diskushernienoperation vom 14. September 2012 bis zum Abschluss der Rehabilitation in allen Tätigkeiten zu 100 % arbeitsunfähig war. Eine darüber hinausgehende 100%ige Arbeitsunfähigkeit auch in einer angepassten Tätigkeit konnten die Gutachter nicht bestätigten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eingeschränkt ist der Beschwerdeführer laut der Einschätzung der Gutachter seit März 2012 (Unfall) mit Bezug auf die angestammte Tätigkeit als Hilfsarbeiter Rohrleitungsbau. Er sollte aufgrund der operativ sanierten Diskushernie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hebe- und Tragebelastungen und langzeitige vorgeneigte Zwangshaltungen meiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Darüber hinaus ist der Beschwerdeführer laut Z.___-Gutachten als Folge der mittelgradigen depressiven Episode seit dem 15. Mai 2014 in allen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten zu 50 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in seiner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitsfähigkeit eingeschränkt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Vorwegzuschicken ist, dass das Gutachten Z.___ vom 16. November 2015 (Urk. 7/137/1-56), das nach fachärztlichen Untersuchungen am 6. und 8. Oktober 2015 in den massgeblichen Disziplinen und unter Beizug eines Dol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">metschers und in Kenntnis der Akten sowie unter Berücksichtigung der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">klagten Beschwerde zustande kam, den Anforderungen an eine beweiswertige medizinische Entscheidungsgrundlage zu genügen vermag (E. 1.4), weshalb auf diese Exper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tise abgestellt werden kann. Der hauptgutachterliche rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gische Teil ist zwar relativ knapp gefasst, aber entsprechend den nicht gravie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">renden Untersuchungsergebnissen (Urk. 1/137/1-56 S. 25 f.) und Angaben in den Vorakten plausibel begründet. Die Einschätzung, wonach leichte bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwere Arbeiten in wechselbelastender Position und ohne langzeitige vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">neigte Zwangshaltungen aus somatischer Sicht zu 100 % zumutbar sind, stimmt insbesondere auch mit den Ergebnissen der EFL in der H.___ vom 27. November 2013 (E. 3.3) überein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Schlüssig begründet ist auch die Einschätzung, wonach die im Bericht der be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">delnden Psychiaterin Dr. C.___ vom 10. Mai 2014 genannte schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ge depressive Episode aufgrund der dortigen Angaben nicht nachvollzogen werden könne (Urk. 1/137/1-56 S. 30).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Nicht zu überzeugen vermag demgegenüber die kritische Stellungnahme zum Gutachten von Dr. C.___ vom 25. Dezember 2015 (Urk. 7/142/1-3), in der sich die behandelnde Psychiaterin zu den Auswirkungen der Rückenverletzung und Schmerzen auf die Arbeitsfähigkeit und somit ausserhalb ihre Fachgebietes äusserte und die sozialen Faktoren als vernachlässigbar bezeichnete (vgl. dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gegenüber die widersprechenden Angaben in ihren Vorberichten, E. 3.4, dem Einweisungsschreiben zuhanden der M.___ vom 4. Februar 2015, Urk. 7/95 S. 2, und Urk. 7/100/1-9). Mit Bezug auf die Auswirkungen der somatoformen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">störung beschränkte sich die Kritik auf grundsätzliche Ausführungen ohne Bezug zum konkreten Fall.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu diskutieren ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">indes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die sozialversicherungsrechtliche Relevanz und Trag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weite </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der gutachterlichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einschätzungen mit Bezug auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen Rentenanspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, da den medizinischen Experten bei der Beurteilung, wie sich die erhobenen gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitlichen Beeinträchtigungen auf die Arbeitsfähigkeit auswirken, keine ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessende Beurteilungskompetenz zukommt (BGE 140 V 193 E. 3.2, Urteil des Bundesgerichts 9C_106/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 vom 1. April 2015 E. 6.3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob und in welchem Umfang die Feststellungen in einem medizinischen Gutachten anhand der rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erheblichen Indikatoren auf die Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen, ist eine frei überprüfbare Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frage (BGE 141 V 281 E. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. grundsätzlich zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit BGE 140 V 193). Die medizinischen Fachper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonen und die Organe der Rechtsanwendung prüfen die Arbeitsfähigkeit je aus ihrer Sicht, indem an die zuerst erfolgende ärztliche Stellungnahme eine – freie – juristische Beurteilung der noch zumutbaren Arbeitsleistung anschliesst (BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die rechtsanwendenden Behörden haben mit besonderer Sorgfalt zu prüfen, ob die ärztliche Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit auch invaliditätsfremde Gesichtspunkte (insbesondere psychosoziale und soziokultu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">relle Belastungsfaktoren) mitberücksichtigt, die vom invaliditätsrechtlichen Stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt aus unbeachtlich sind (vgl. BGE 140 V 193 und 130 V 352 E. 2.2.5). Wo psychosoziale Einflüsse das Bild prägen, ist bei der Annahme einer renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begründenden Invalidität Zurückhaltung geboten (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteile des Bundesgerichts 9C_146/2015 vom 19. Januar 2016 E. 3.1 und 9C_534/2015 vom 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2016 E. 1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus rechtlicher Sicht kann von einer medizinischen Einschätzung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit abgewichen werden, ohne dass diese ihren Beweiswert verliert (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 143 V 66 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 5.3.5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrischen Gutachter diagnostizierte nach Untersuchung vom 6. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 eine mittelgradige depressive Episode. Er attestierte dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer als Folge der daraus fliessenden Einschränkungen eine 50%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in jeglichen Tätigkeiten. Diese bestehe zumindest seit dem 10. Mai </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 (Zeitpunkt der Erstdiagnose einer mittelgradigen depressiven Episode durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die behandelnde Psychiaterin).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes fallen leichte bis mittelgradige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">depressive Störungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch, einz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie erwiesenermassen therapieresistent sind (statt vieler: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3 mit Hinweis). Nur in einer solchen - seltenen, da nach gesicherter psychiatrischer Erfahrung De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressionen im Allgemeinen therapeutisch gut angehbar sind - gesetzlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">langten Konstellation ist den no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rmativen Anforderungen des Art. 7 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 zweiter Satz ATSG für eine objektivierende Betrachtungs- und Prüfungsweise Genüge getan (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.7.1 bis 3.7.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Ein solcher Sachverhalt muss überwiegend wahrscheinlich und darf nicht lediglich nicht auszuschliessen sein. Es kommt dazu, dass die Therapie in dem Sinne konsequent gewesen sein muss, dass die aus fachärztlicher Sicht indizierten zumutbaren (ambulanten und sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nären) Behandlungsmöglichkeiten in kooperativer Weise optimal und nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltig ausgeschöpft wurden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 64</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2 und 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E. 4.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ein im Sinne dieser Rechtsprechung erwiesenermassen therapieresistente de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">pressive Erkrankung kann vorliegend nicht bejaht werden. Nach Lage der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zinischen Akten ist in der Hauptsache nicht das Scheitern einer konse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">quen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten Therapie der Grund für den Weiterbestand der mittelgradigen Depression (wobei angesichts der strengen Rechtsprechung auch fraglich ist, ob eine Konsultation alle zwei bis drei Wochen einer rechtsprechungsgemäss optimalen Behandlung entspricht, vgl. Urk. 7/94 S. 3; vgl. auch Urk. 7/95 S. 3; vgl. etwa Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gerichts 8C_444/2016 vom 31. Oktober 2016 E. 6.2.2). Die reaktive De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">pression wurde nach Angabe des psychiatrischen Gutachters durch die Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zen und psychosoziale Belastungsfaktoren ausgelöst wie finanzielle Probleme, eine unklare Zukunft, Probleme mit der Unfallversicherung und damalige Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">probleme, die zur Scheidung geführt hätten (Urk. 7/137/1-56 S. 32 und 33; so auch die Ärzte der M.___, Urk. 7/108 S. 1 und die behandelnde Ärztin etwa in ihrem Einweisungsschreiben zuhanden der M.___ vom 4. Februar 2015, Urk. 7/95 S. 2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der weitere Verlauf der depressiven Symptomatik ist laut Arztberichten ebenfalls stark von diesen äusseren Faktoren abhängig (vgl. etwa Urk. 7/108 S. 1 und 3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Die Einweisung in die M.___ durch die behandelnde Psychiaterin mit Schreiben vom 4. Februar 2015 (Urk. 7/95) erfolgte, da der Beschwerdeführer nach Erhalt des abschlägigen IV-Vorbescheids vom 15. Januar 2015 (Urk. 7/93) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">und eines Bescheids der Fremdenpolizei, wonach er die Schweiz am 15. März 2015 verlassen müsse, wieder in einer hoffnungslosen Situation gewesen sei (S. 4). Vorliegend spielen somit zahlreiche psychosoziale Belastungsfaktoren eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Rolle als selbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tändige und insoweit nicht versicherte direkte Ursache der Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einschränkung (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">das vorgenannte Bundesgerichtsurteil 8C_444/2016 E. 6.2.3 mit Hinweis)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Unter diesen Umständen kann nicht losgelöst von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">diesen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">direkt wirkenden psychosozialen Faktoren – welche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">grundsätzlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ausser Acht zu bleiben haben – von einem definitiven Scheitern einer lege artis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führten Therapie gesprochen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">4.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Nicht schlüssig erscheint die gutachterlich attestierte 50%ige Einschränkung auch mit Bezug auf den vom Beschwerdeführer geschilderten Tagesablauf, der keine besonderen Auffälligkeiten zeigt. Der Beschwerdeführer gab an, er stehe häufig schon nach sechs Uhr auf, manchmal auch später und nehme einen Kaffee mit seiner Freundin – beziehungsweise seit kurzem Ehefrau –, die zur Arbeit gehe. Von neun bis zwölf besuche er seit einem Jahr einen Deutschkurs, der durch das Sozialamt veranlasst und finanziert worden sei. Er koche das Mittagessen und esse zusammen mit seiner Ehefrau, nachher müsse er sich hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">legen. Nachmittags gehe er Velo fahren und zwar etwa eine Stunde lang mit einer Pause dazwischen (Urk. 7/137/1-56 S. 21 f.). Zudem schreibe er am Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mittag Bewerbungen und nehme Termine (IV/Arztbesuche) wahr (Urk. 7/137/1-56</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> S. 43). Wenn sie genügend Zeit hätten, gingen sie auch zusammen spazieren. Er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">habe wenige Kollegen, abends sässen sie oft vor dem Fernseher (Urk. 7/137/1-5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">6 S. 21 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">4.4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Schliesslich beschrieb der psychiatrische Gutachter die Persönlichkeit des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerdeführers als normal. Er legte nachvollziehbar begründet dar, dass der Beschwerdeführer zwar vor dem Unfall gerne und auch viel gearbeitet habe. Er denke, dass der Beschwerdeführer über eine gute Arbeitsmoral verfüge, die aber bei vielen Menschen vorkomme. Deshalb möchte er nicht speziell die Diagnosen von akzentuierten leistungsorientierten Persönlichkeitszügen stellen. Er habe auch keine Hinweise dafür, dass der Beschwerdeführer über das normale Mass hinaus perfektionistisch sei, weshalb er auch nicht die Diagnose von akzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten perfektionistischen Persönlichkeitszügen stellen wolle (Urk. 7/137/1-56 S. 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> und 32).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Rechtsprechungsgemäss lässt sich somit mit der diagnostizierten mittelgradigen depressiven Episode kein invalidisierender Gesundheitsschaden begründen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kein Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hat nach Angabe des psychiatrischen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achters die nur leichtgradig ausgeprägte anhaltende somatoforme Schmerzstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (Urk. 7/137/1-56 S. 33). Auf diese Einschätzung kann abgestellt werden, zumal massgebende funktionelle Auswirkungen auch mit Blick auf die Stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ard</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">indikatoren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">141</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 4.3.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei stark mitprägenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychosozialen Belastungsfaktoren (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 141 V 281 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die auch den Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfolg negativ beeinflussen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 9C_549/2015 vom 29. Januar 2016 E. 4.4 mit Verwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s auf BGE 141 V 281 E. 4.3.1.2), fehlender</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erheblicher somatischer Komorbidität (Urk. 7/137/1-56 S. 32), Unterstützung durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ehefrau, Bekannte und die behandelnde Psychiaterin (vgl. das Protokoll zur Eingliederungsberatung vom 29. Oktober 2014, Urk. 7/94), guter Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">moral und einem Tagesablauf ohne besonderen Auffälligkeiten (E. 4.4.3) trotz vorhandenem Leidensdruck, mangelhaften Deutschkenntnissen und Schwierig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten bei der Stellensuche nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit erstellt sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">invalidisierende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Folgen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesundheitlichen Beeinträchtigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Anwendung der Rechtsprechung zu verneinen sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p><br/></p><p><span>5.</span></p><p><span>5.1</span><span> </span><span>Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der somatischen Einschrän</span><span>kungen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen auf die Rechtsprechung). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Schweiz arbeitete der Beschwerdeführer von Juni 2011 bis März 2012 an zwei verschiedenen Orten in Hilfsarbeiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen. Laut IK-Auszug erzielte er am ersten Arbeitsort in der Zeitspanne von Juni bis Oktober 2011 (5 Monate) ein Einkommen von Fr. 24‘147.-- (Urk. 7/99), was einem monatlichen Einkommen von Fr. 4‘829.40 und einem Jahresein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 57‘952.80 entspricht. Unklar bleibt, was der Beschwerdeführer in der zweiten, bei Eintritt des Gesundheitsschadens während rund fünf Monaten ausgeübten Tätigkeit im Rohrleitungsbau verdiente. Ausgehend von der vertraglichen Jahresstundenzahl von 2080 und einem vertraglichen Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohn von Fr. 21.15 unter Hinzurechnung eines 13. Monatslohns (8.33 %) ergäbe sich ein Jahreseinkommen von Fr. 47‘656.53 (vgl. den nur unvollständig vorhandenen Arbeitsvertrag vom 25. November 2011, Urk. 7/84/239-240 und die Angaben in der Schadenmeldung UVG, Urk. 7/84/242). In der IV-Anmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung vom 14. November 2012 gab der Beschwerdeführer einen Jahreslohn von Fr. 50‘400.-- an (Urk. 7/4). Für die Zeitspanne vom 25. November bis Ende Dezember 2011 meldete die laut Zefix gelöschte ehemalige Arbeitgeberin Y.___ in Liquidation AHV-Beiträge für einen Lohn im Betrag von Fr. 4‘751.-- (vgl. IK-Auszug, Urk. 7/99). Im Anschluss gibt es keine Einträge mehr. Angesichts der Löschung der letzten Arbeitgeberin wäre der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer ohnehin nicht mehr dort beschäftigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei dieser Sachlage rechtfertigt es sich, sowohl für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens als auch für die Ermittlung des hypothetischen Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mens in einer angepassten Tätigkeit (der Beschwerdeführer hat bisher keine ihm zumutbare Erwerbstätigkeit aufgenommen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Medianlohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für einfache und repetitive Tätigkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Total </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">LSE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2010 abzustellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a IVG, mit weiteren Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen auf die Rechtsprechung), der Fr. 4‘901.-- im Monat betrug und an die Nominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohnentwicklung bis ins Jahr 2013 sowie an die wöchentliche durchschnittliche Arbeitszeit im Jahr 2013 anzupassen wäre.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da im Ergebnis für beide Vergleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen auf denselben Lohn abgestellt wird kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein Proz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entvergleich vorgenommen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar ist, ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Invaliditätsgrad bei dieser Sachlage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einem allfälligen leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedingten Abzug, der maximal 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% betragen kann (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Ein rentenbegründender Invaliditätsgrad </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wird somit nicht erreicht. Bei fehlendem Eintritt des Versicherungsfalls „Invalidität“ erübrigt sich die Prüfung der versicherungsmässigen Voraussetzungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Erge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bnis erweist sich somit die das Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begehren abweisende Verfügung vom 14. Januar 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 2) als rechtens.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> IVG) und vorliegend auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Beschwerdeführer stellte mit seiner Beschwerde vom 14. Februar 2016 (Urk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1) ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (S. 1) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">reichte in der Folge als Beleg seiner Bedürftigkeit eine Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stützungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stätigung des Sozialzentrums vom 18. März 2016 ein (Urk. 9). Die Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">set</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zungen für die unentgeltliche Prozessführung sind erfüllt, weshalb das Gesuch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zu bewilligen und die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> auferlegten Gerichtskosten einst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weilen auf die Gerichtskasse zu nehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, dies unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">In Bewilligung des Gesuchs vom 14. Februar 2016 wird dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung gewährt,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Milosav Milovanovic</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubOertli</p></div> </div></body></html>