<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2016.00623</span></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, VorsitzenderSozialversicherungsrichter VogelErsatzrichterin Bänninger SchäppiGerichtsschreiberin Curiger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil</span><span class="Normal Heading2"> vom </span><span id="ENTSCHEIDDATUM"></span><span class="Normal Heading2">27. April 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Mark A. Glavas</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur Glavas AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Markusstrasse 10, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach dem 195</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7 geborenen X.___, Vater dreier in den Jahren 1985, 1986 und 1992 geborener Kinder, mit Verfügung vom 21. Mai 2001 mit Wirkung ab Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2000 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu (Urk. 7/16). Am 4. Juli 2002, 26. März 2009 sowie 14. Oktober 2011 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass sie im Rahmen ordentlicher Revisionsverfahren den Invaliditätsgrad überprüft und jeweils keine Änderung festgestellt habe, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb er weiterhin Anspruch auf eine ganze Invalidenrente habe (Urk. 7/30, 7/49, 7/69).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 30. August 2012 ging bei der IV-Stelle eine anonyme Meldung ein, der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte sei Sänger und verdiene jedes Wochenende Tausende von Franken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an serbischen Feiern und Hochzeiten (Urk. 7/76). Daraufhin leitete die IV-Stelle am 10. Dezember 2012 ein Revisionsverfahren ein, in dessen Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men der Versicherte mit ausgefülltem Formular mitteilte, es gehe ihm von Jahr zu Jahr schlechter (Urk. 7/70 S. 7). Die IV-Stelle zog einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 7/71) sowie einen Bericht des behandelnden Arztes bei (Urk. 7/75). Zudem veranlasste sie eine polydisziplinäre Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung bei der Stiftung Medas Y.___, die ihr Gutachten am 4. November 2013 erstattete (Urk. 7/85). Am 13. Dezember 2013 fand ein Standortgespräch be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fend Eingliederung in den Arbeitsmarkt statt. Der Versicherte äusserte sich dahingehend, er sei nicht bereit, einen Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">such zu unternehmen (Urk. 7/88). Daraufhin leitete die IV-Stelle mit Mittei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung vom 20. März 2014 ein Mahn- und Bedenkzeitverfahren ein (Urk. 7/96), worauf der Versicherte erklärte, er sei bereit, an den Eingliederungsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen mitzuwirken (Urk. 7/97). Am 20. Januar 2015 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, sie übernehme die Kosten für eine Potenzialabklärung (Urk. 7/109). Mit Mittei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung vom 23. Februar 2016 wurden die Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmassnahmen abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen (Urk. 7/112). Nach durchgeführtem Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidverfahren (Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 17. Juli 2015 [Urk. 7/116], Einwand vom 26. August 2015 [Urk. 7/117], Begründung vom 16. November 2015 [Urk. 7/128]) wurde die dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Versicherten bis anhin ausgerichtete ganze In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validenrente mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 28. April 2016 auf Ende des der Zustellung folgenden Monats aufgehoben; einer allfälligen dagegen gerichteten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde wurde die aufschiebende Wirkung entzogen (Urk. 2 [= Urk. 7/136]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 30. Mai 2016 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm weiterhin eine ganze Rente der Invalidenversicherung auszurichten, eventua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter sei die Angelegenheit zur weiteren Abklärung an die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin zurückzuweisen, subeventualiter sei die Beschwerdegegnerin zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichten, ein Mahn- und Bedenkzeitverfahren zu initialisieren (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX100"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechts; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im We</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sentlichen un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgeset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Invalidenversicherung; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krankheitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="VV042"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Ausei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Ex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarhei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers habe sich verbessert, weshalb er wieder zu 100 % ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig sei. Unter Berücksichtigung dessen, dass er aufgrund seiner Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den seiner angestammten Tätigkeit nicht mehr nachgehen könne und eine vorwiegend sitzende Tätigkeit ausüben müsse, resultiere ein rentenaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessender Invaliditätsgrad von 12 %. Da er zum Zeitpunkt der Verbesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung seines Gesundheitszustandes bereits 56 Jahre alt gewesen sei, seien berufliche Massnahmen geprüft worden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum im Vorbescheidverfahren erhobenen Einwand wurde ausgeführt, das Medas-Gutachten habe gezeigt, dass beim Beschwerdeführer nur noch eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig in einer leichten Episode, vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liege. Diese wirke sich auf die Arbeitsfähigkeit nicht negativ aus. Die vom Beschwerdeführer bereits am 13. Dezember 2013 angekündigte Operation sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch immer nicht durchgeführt worden, wobei eine solche üblicherweise auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bloss zu einer vorübergehenden Arbeitsfähigkeit führen würde. Ein Mahn- und Bedenkzeitverfahren sei durchgeführt worden. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer sei jedoch nicht bereit gewesen, aktiv an den beruflichen Massnahmen teilzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber vor, sein aktueller psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Gesundheitszustand sei nicht geprüft worden. Damit habe die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin den Untersuchungsgrundsatz verletzt. Er müsse zahlreiche Medikamente einnehmen, was zeige, dass er in seiner Arbeitsfähigkeit stark eingeschränkt sei. Zudem könne den Berichten der Universitätsklinik Z.___ entnommen werden, dass er wegen eines Tumors am linken Knie operiert werden müsse. Aufgrund der Engpässe in der Klinik sei die Operation auf Ende Mai 2016 verschoben worden. Aus somatischer Sicht liege daher noch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kein definitiver Gesundheitszustand vor, weshalb die Beschwerdegegnerin mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem Verfügungserlass hätte zuwarten müssen. Mit ihrem Vorgehen habe sie den Untersuchungsgrundsatz verletzt. Weiter habe die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin das gesetzliche Mahn- und Bedenkzeitverfahren nicht initialisiert. Sie habe während einer Zeit, in der die Mediziner noch nicht über das Vorgehen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züglich dem Tumor entschieden hätten, übereilig Eingliederungsmassnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men angeordnet. Zwar habe sich der Beschwerdeführer darauf eingelassen. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund seiner Beschwerden habe er aber gar nicht reüssieren können. Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">her müsste das gesetzliche Mahn- und Bedenkzeitverfahren noch durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt werden (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die an der Chirurgischen Klinik und Poliklinik des A.___ tätigen Ärzte berichteten am 14. Juni 2000 von einer Paramedianen Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hernie L5/S1 links und einer leichten Spondylolisthesis L5/S1 sowie einer Diskusprotrusion L4/L5 (Urk. 7/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 6. Januar 2001 gab der behandelnde Arzt, Dr. med. B.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, in seinem Bericht zuhanden der IV-Stelle an, der Beschwerdeführer leide schon länger unter Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen, wobei seit dem Dezember 1999 eine akute Verschlechterung ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getreten sei. Er leide unter chronischen Schmerzen, einem Brennen in Kopf und Nacken, Schlafstörungen, nächtlichen Angstzuständen und Schweiss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausbrüchen. Die Stimmung sei zunehmend depressiv mit Verzweiflung und hochgradiger Apathie. Er sei eindeutig zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 7/10 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des A.___ vom 11. Januar 2011 wurden fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Diagnosen aufgeführt (Urk. 7/11 S. 6):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches sensomotorisches lumboradikuläres Schmerzsyndrom links</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit/bei (ICD-10 M 51.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Beckenschiefstand bei Beinverkürzung links, Wirbelsäulenfehlform</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Osteochondrose L4/5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">medio-laterale Diskushernie L5/S1 links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> chronische Depression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">unter psychiatrischer Behandlung seit Frühjahr 2000</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus Typ II, unter oralen Antidiabetica</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hyperlipidämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, vorderhand sei der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer vollständig arbeitsunfähig. Bei Stabilisierung des psychischen Zustands</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildes sei aus rheumatologischer Sicht die Arbeitsfähigkeit für eine leichte bis mittelschwere körperliche Tätigkeit zu 50 % gegeben, welche bei günstigem Therapieverlauf bis zu 100 % gesteigert werden könne (Urk. 7/11 S. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die vorstehend zitierten medizinischen Berichte hielt der Regio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nale Ärztliche Dienst (RAD) am 1. März 2001 dafür, der Versicherte sei seit dem 14. Dezember 1999 vollständig arbeitsunfähig (Urk. 7/14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Medas-Gutachten vom 4. November 2013 wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 7/85 S. 51):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbovertebrales Schmerzsyndrom bei Diskushernie L5/S1 und Spon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dylolisthesis (Meyerding Grad I) L5/S1 (MRI vom 12.8.2013) und Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">belsäulenseitausbiegung (Beinverkürzung links)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Radikulopathie Wurzel S1 beidseits mit linksseitiger Betonung ohne motorische Ausfallserscheinungen (ICD-10: M 54.18)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte Gonarthrose links bei arthroskopischer partieller Meniskekto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mie am 3.1.2006</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte Gonarthrose rechts bei St. n. lateral release am 20.3.1998</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte Coxarthrose bds. (seit 2011 bekannt)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung gegenwärtig leichte Episode (ICD-1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">0: F 33.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgende ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannt (Urk. 7/85 S. 51):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bekannter Tumor im Bereich des linken Oberschenkels (mindestens seit 2011 bekannt), wahrscheinlich Osteochondrom (paraossales Osteos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arkom 2013 nicht ausgeschlossen)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf häufig auftretenden episodischen Kopfschmerz vom Span</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nungstyp (ICD-10: G 44.2, IHS: 2.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus Typ 2 (ICD-10: E 11.90)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie (ICD-10: I 10.90)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Teilgutachten wurde ausgeführt, der Explorand wirke jün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger als seine 56 Jahre. Er sei gepflegt und zeige während der Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung keine Müdigkeit, sei stets orientiert und fokussiert. Er mache einen differenzierten Eindruck, verstehe die Fragen sehr genau und antworte zur Sache. Es würden sich keinerlei kognitiven Defizite zeigen, weder im Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dächtnis noch in der Merkfähigkeit. Das Denken sei formal und inhaltlich intakt. Affektiv sei er ausgeglichen und kontrolliert. Während des gesamten Gesprächs zeige er keine Zeichen von Schmerzen oder Hinweise darauf, dass er Mühe habe, so lange ruhig zu sitzen (Urk. 7/85 S. 32).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der psychischen Erkrankung sei wenig Leidensdruck wahrzuneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men. Der Explorand berichte, dass er seit dem Jahr 2000 an einer schweren Depression leide. Der Zustand habe sich nicht gebessert, alle Behandlungen hätten nicht geholfen, obwohl er die ihm verschriebenen Medikamente täg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich nehme. Die Frage, warum er nach einer so langen, erfolglosen Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung den Arzt nicht wechsle, könne der Explorand nicht beantworten. Der behandelnde Psychiater spreche zudem kein Serbisch. In der aktuellen Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tersuchung könne sich der Explorand aber praktisch nicht verständigen und benötige einen Dolmetscher (Urk. 7/85 S. 33).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der aktuellen Untersuchung fänden sich in den Aussagen des Exploran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den mehrere Widersprüche. Die Passivität bezüglich seiner Behandlung rühre nicht von einer depressiven Gleichgültigkeit her, sondern sei auf fehlenden Leidensdruck zurückzuführen. Eine mittelschwere bis schwere Depression sei aber mit einem fehlenden Leidensdruck nicht vereinbar. Auch die Tatsache, dass der Explorand seine Antidepressiva nicht oder nur unregelmässig ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehme, was die Laboruntersuchung gezeigt habe, widerspreche einem beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enden Leidensdruck. Insgesamt mache der Explorand auf keinen Fall den Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">druck eines chronisch schwer depressiven Mannes. Er sehe frischer und jünger aus, als es seinem Alter entspräche. Auch die eigenen Angaben, die im Rahmen der Hamilton-Rating-Scale gemacht worden seien, ergäben das Bild einer eher leichten depressiven Störung. Beim Exploranden liege eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig in einer leichten Episode, vor. Eine somatoforme Schmerzstörung sei hingegen auszuschliessen, da die not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendigen Kriterien dafür nicht erfüllt seien (Urk. 7/85 S. 35-36).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit hielt Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rie und Psychotherapie, fest, aus psychiatrischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit ein wenig reduziert. Die Restarbeitsfähigkeit betrage 80 % (Urk. 7/85 S. 36).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im orthopädischen Teilgutachten wurde ausgeführt, beim Exploranden han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dle es sich um einen gepflegten Mann in gutem Allgemein- und Ernäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand. Das Gangbild sei zeitweise hinkend, es bestehe ein Becken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiefstand links von knapp 2 cm. Bei der Brustwirbelsäule sei eine rechtskon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vexe Seit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausbiegung zu erkennen. Die Handinnenflächenbeschwielung sei unauffällig, Schonungszeichen seien nicht ersichtlich. Auffällig sei eine deutliche Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fangvermehrung am distalen linken Oberschenkel (Urk. 7/85 S. 40). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Explorand beklage sich über lumbovertebrale Schmerzen, welche die frühere Tätigkeit als Bäcker verunmöglicht hätten. Aktuell seien die früher bestehenden Kniegelenksschmerzen rechtsseitig nicht mehr vorhanden. Der seit der Kindheit bekannte Oberschenkeltumor nahe am linken Kniegelenk habe sich über die Jahre hinweg vergrössert, weshalb das linke Kniegelenk schmerze. Im Vordergrund stünden aber nach wie vor die Kreuzschmerzen. Oft müsse sich der Explorand nach dem Aufstehen morgens wegen der Kreuzschmerzen wieder hinlegen. Er könne maximal 100 Meter weit gehen. Einkäufe und den Haushalt würden seine Ehefrau und die jüngeren Kinder verrichten. Eine berufliche Tätigkeit könne er sich nicht mehr vorstellen (Urk. 7/85 S. 41).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gutachter führte aus, der Lendenwirbelsäulenbefund weise bis auf eine endgradige schmerzhafte Bewegungseinschränkung, einen Beckentiefstand und eine linkskonvexe Lendenwirbelsäulenseitausbiegung keinen pathologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Befund auf. Das rechte Kniegelenk sei unauffällig, links bestehe ein Tumor am distalen Oberschenkel. Das Kniegelenk sei in der Beugefähigkeit endgradig schmerzhaft eingeschränkt. Aufgrund der Symptomatik im Bereich der Lendenwirbelsäule sei der Explorand in körperlich belastenden Tätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten eingeschränkt. Aktuell bestehe eine differentialdiagnostische Unsicherheit bezüglich des Tumors am distalen linken Oberschenkel. Möglicherweise komme künftig eine Operation in Frage. Der aktuelle Befund stehe jedoch ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner körperlich leichten Tätigkeit nicht im Weg (Urk. 7/85 S. 43).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit wurde ausgeführt, die angestammte Tätigkeit sei aus orthopädischer Sicht aufgrund der Minderbelastbarkeit des Bewegungsappa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rates nicht mehr zumutbar. Eine leichte, vorwiegend sitzende Tätigkeit sei jedoch ohne wesentliche Einschränkung möglich (Urk. 7/85 S. 44). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der polydisziplinären Zusammenfassung legten die Gutachter dar, aus neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rologischer und internistischer Sicht bestünden beim Versicherten keine Schädigungen, weshalb diesbezüglich auch von keiner Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auszugehen sei. Aus orthopädischer Sicht sei die ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammte Tätigkeit dem Versicherten wegen der Minderbelastbarkeit des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegungsapparates nicht mehr zumutbar. In psychiatrischer Hinsicht sei der Versicherte aufgrund der leichtgradigen depressiven Störung in quantitativer Hinsicht eingeschränkt; seine Arbeitsfähigkeit betrage 80 %. Für vorwiegend leichte, sitzende Tätigkeiten mit der Möglichkeit des gelegentlichen Aufste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hens und Umhergehens sei der Versicherte indessen aus orthopädischer Sicht voll arbeitsfähig. Unter Berücksichtigung der psychiatrischen Einschränkung könne dem Versicherten für eine angepasste Tätigkeit daher eine Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit von 80 % attestiert werden (Urk. 7/85 S. 56).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das polydisziplinäre Medas-Gutachten vom 4. November 2013 beruht auf sorg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fältigen und allseitigen Untersuchungen (Urk. 7/85 S. 24-33 und S. 39-41)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, berücksichtigt die geklagten Beschwerden (Urk. 7/85 S. 27) und ist in Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis der relevanten Vorakten abgegeben worden (Urk. 7/85 S. 2-24). Die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter setzten sich mit den Beurteilungen der behandelnden Ärzte hinrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend auseinander und legten einleuchtend dar, weshalb darauf aktuell in psychiatrischer Hinsicht nicht abgestellt werden kann (Urk. 7/85 S. 34-35).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer macht geltend, die Verwaltung habe zu Unrecht seinen aktuellen psychischen Zustand nicht abgeklärt. Er sei nun bei einem anderen Psychiater in Behandlung und die verordnete Medikation zeige, dass sich sein psychischer Zustand verschlechtert habe, weshalb er arbeitsunfähig sei (Urk. 1 S. 4-5). Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, der Sachverhalt sei zum Verfügungszeitpunkt nur ungenügend abgeklärt worden, ist darauf hinzuweisen, dass gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Zeitraum von zwei Jahren zwischen der Erstattung des Gutachtens und dem Erlass der Verfügung noch keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes bewirkt. Sind keine Hinweise auf eine Veränderung des Gesundheitszustandes bis zum Erlass der Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erkennbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, kann weiterhin auf das Gutachten abgestellt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil des Bundesgerichts 8C_1024/2010 vom 3. März 2011)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend fehlten solche Hinweise. Zum einen wurde die Medikationsliste erst nach Erlass der Verfügung eingereicht (Urk. 3/5). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Erlass der angefochte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Verfügung bildet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis (vgl. etwa BGE 129 V 356 E. 1, 129 V 169 E. 1, 129 V 4 E. 1.2, je mit Hinweisen), und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bloss diejenigen tatsächlichen Umstände zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, die sich bis zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jenem Zeitpunkt ereignet haben. Daher ist die Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsliste im vorliegenden Verfahren von vornherein unbeachtlich. Zum an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deren ist unklar, inwiefern der Umstand, dass der Beschwerdeführer nun ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen anderen Psychiater aufsucht und – gemäss eigenen Angaben – nun die ihm verordneten Medikamente einnimmt, auf eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes geschlossen werden kann. Schliesslich war es der be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutachtende Psychiater, der ihm zu diesem Wechsel und zur Einnahme der Medikamente geraten hat (Urk. 7/85 S. 37). Diese Umstände stellen daher keine Hinweise für eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes dar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, im Zeitpunkt des Verfügungserlasses </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei aus somatischer Sicht noch kein definitiver Gesundheitszustand vorgele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n. Der somatische Zustand habe sich im Vergleich zur gutachterlichen Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tersuchung deutlich verschlechtert. Aufgrund des Tumors an seinem lin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken Knie sei eine Operation nötig geworden, die jedoch aufgrund zeitlicher Eng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pässe erst im Mai 2016 habe erfolgen können. Die Verwaltung hätte diese Operation zur korrekten Einschätzung der Arbeitsfähigkeit abwarten müssen und habe mit ihrem Vorgehen den Untersuchungsgrundsatz verletzt (Urk. 1 S. 5-6). Im Medas-Gutachten vom 4. November 2013 wurde festgehalten, aus orthopädischer Sicht sei der Beschwerdeführer in einer angepassten, vorwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend sitzenden Tätigkeit voll arbeitsfähig, wobei darauf hingewiesen wurde, der seit 2011 bekannte Tumor im Bereich des linken Oberschenkels wirke sich auf die Arbeitsfähigkeit nicht aus (Urk. 7/85 S. 43). Aus dem Bericht der Universitätsklinik Z.___ vom 27. August 2015 geht hervor, dass im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich zur Voruntersuchung ein Jahr zuvor keine Befundänderung eintrat, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mithin stationäre Grössenverhältnisse des Tumors vorlagen (Urk. 7/124). Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch im Bericht vom 28. Oktober 2015 wird darauf hingewiesen, das CT zeige das bekannte, grosse Osteochondrom (Urk. 7/131). Entgegen der An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers ist daher keine Verschlechterung des somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes ausgewiesen. Aus den Berichten der Universi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsklinik Z.___ vom 28. Oktober 2015 sowie 17. Dezember 2015 geht zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem hervor, dass es sich um einen gutartigen Tumor handelt und sich der Beschwerdeführer dazu entschied, diesen operativ entfernen zu lassen (Urk. 7/131, 7/133). Wie der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) richtig aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führte, führt eine Operation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">üblicherweise lediglich zu einer vorübergehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Arbeitsunfähigkeit (Urk. 7/135</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Da dem Beschwerdeführer gemäss Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das-Gutachten nur eine überwiegend sitzende Tätigkeit zugemutet werden kann, ist nicht ersichtlich, inwiefern ihn eine Operation am Bein langfristig in seiner Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen könnte. Der Beschwerdeführer legt dies denn auch nicht dar. Da keine Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass sich die Operation langfristig negativ auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers auswirken könnte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erscheint das Vorgehen der Verwaltung rechtens. Weitere medizinische Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen sind nicht notwendig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf das Gutachten vom 4. November 2013 ist daher mit dem im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführer aus orthopädischer Sicht in einer angepassten, überwiegend sitzenden Tätigkeit mit der Möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, gelegentlich aufzustehen und herumzugehen, zu 100 % arbeitsfähig ist (Urk. 7/85 S. 44). Ausgewiesen ist zudem, dass sich der psychische Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand des Beschwerdeführers seit der Rentenzusprache beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise seit der letzten Beurteilung im Rahmen des im Jahr 2011 durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führten Revisionsverfahrens wesentlich verbessert hat und lediglich noch eine leichte depressive Episode vorliegt (Urk. 7/85 S. 37).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht wurde beim Beschwerdeführer eine rezidivierende depressive Störung in einer leichten Episode diagnostiziert (Urk. 7/85 S. 36). Der Gutachter führte aus, aufgrund dessen sei seine Arbeitsfähigkeit redu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziert, weshalb von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen sei (Urk. 7/85 S. 36).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes fallen leichte bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelgradig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> depressive Störungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch, ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie erwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massen therapieresistent sind (statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis). Nur in einer solchen - seltenen, da nach gesicherter psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischer Erfahrung Depressionen im Allgemeinen therapeutisch gut angehbar sind - gesetzlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">langten Konstellation ist den normativen Anforderungen des Art. 7 Abs. 2 zweiter Satz ATSG für eine objektivierende Betrachtungs- und Prüfungsweise Genüge getan (Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein solcher Sachverhalt muss überwiegend wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich und darf nicht lediglich auszuschliessen sein. Zudem muss die Therapie in dem Sinn konsequent gewesen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, als die in fachärztlicher Sicht indizierten zumutbaren (ambulanten und stationären) Behandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeiten in kooperativer Weise optimal und nachhaltig ausgeschöpft </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurden (Urteil des Bundesgerichtes 8C_399/2016 vom 24. August 2016 E. 4.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen auf BGE 140 V 193 E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3; 141 V 281 E. 3.7.1 bis 3.7.3; 137 V 64 E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2; siehe auch 9C_125/2015 vom 18. November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 E. 7.2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der polydisziplinären Begutachtung wurde beim Beschwerdeführer eine Blutprobe entnommen. Dabei zeigte sich, dass er die ihm verschriebenen Antidepressiva nicht in der verordnungsgemässen Dosierung eingenommen hatte (Urk. 7/85 S. 33). Zudem stellte sich heraus, dass sein behandelnder Psychiater kein Serbisch spricht und der Beschwerdeführer sich auf Deutsch kaum verständigen kann (Urk. 7/85 S. 33). Vor diesem Hintergrund kann von einer konsequenten Depressionstherapie nicht die Rede sein, weshalb nicht von einer therapieresistenten depressiven Störung auszugehen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Abweichen von den durch die Ärzte gezogenen Schlussfolgerungen ist mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich, wenn sich aus rechtlicher Sicht eine andere Einschätzung ergibt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193 E. 3.1 und 3.2 sowie 130 V 352 E. 3.3). Aus invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsrechtlicher Sicht kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund dessen, dass keine Therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">resistenz der depressiven Störung ausgewiesen ist, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtenden Psychiater</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommene Einschätzung der psychisch bedingten Arbeitsunfähigkeit abgestellt werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers in einer angepassten, vorwiegend sitzenden Tätigkeit mit der Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit des gelegentlichen Aufstehens und Umhergehens auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den Unterlagen geht hervor, dass der Beschwerdeführer in seiner ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Tätigkeit im Jahr 2001 einen Monatslohn von Fr. 3‘855.-- erzielte, wobei er einen 13. Monatslohn ausbezahlt erhielt (Urk. 7/9). Damit ist von einem jährlichen Einkommen von Fr. 50‘115.-- auszugehen. Unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der Nominallohnentwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung ist davon auszugehen, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer im Jahr 2015 ein an die Entwicklung der Nominallöhne für männliche Arbeitskräfte von 1‘902 Punk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten im Jahr 2001 auf 2‘226 Punkte im Jahr 2015 angepasstes Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von rund Fr. 58‘652.-- erzielt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätte (vgl. die auf der Website des Bundesamtes für Statistik [www.bfs.admin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.ch] unter „Statistiken finden“ unter der Rubrik „03 – Arbeit und Erwerb“ und der Unterrubrik „Löhne, Erwerbseinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men und Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten“ publizierten Lohnentwicklungsdaten). Damit ist dem Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich ein Valideneinkommen in dieser Höhe zugrunde zu le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span id="XX085"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ment</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstruk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird pra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">xis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/bb, 124 V 321 E. 3b/aa; AHI 2000 S. 81 E. 2a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX086"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwerarbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ckelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Rechtsprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gorie so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durchschnittlichem Einkommen verwerten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichseinkommen mitver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">antwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des sogenannten Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser angemessen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 mit Hinweis auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> SVR 2011 IV Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens ist vorliegend ein statistischer Tabellenlohn heranzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf den Lohn für Hilfsarbeiten (Zen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tral</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kompetenzni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">veau 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, abzustellen und somit von einem stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ardi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierten monatlichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 5‘210.-- auszugehen (LSE 2012, S. 35</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Tabelle TA1, TOTAL, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kompe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenzniveau 1). Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerechnet auf die durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche betriebsübliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitszeit von 41,7 Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den pro Woche (vgl. Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desamt für Statistik, Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">triebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilungen, A-S) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und angepasst an die Entwicklung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Nominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">löhne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für männliche Arbeitskräfte von 2‘188 Punkten im Jahr 2012 auf 2‘226 Punkte im Jahr 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. die auf der Website des Bundesamtes für Statistik [www.bfs.admin.ch] unter „Statistiken finden“ unter der Rubrik „03 – Arbeit und Erwerb“ und der Unterrubrik „Löhne, Erwerbseinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men und Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten“ publizierten Lohnentwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsdaten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergibt dies bei einem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schäftigungsgrad von 100 % ein Brutto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">66‘309.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5‘210.-- / 40 x 41,7 x 12 /</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2‘188</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> x </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2‘226</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da dem Beschwerdeführer als gesundheitlich beeinträchtigte Person nur ein eingeschränktes Spektrum von Arbeitsplätzen zumutbar ist, ist von einem Leidensabzug von 15 % auszugehen, womit sich ein Invalideneinkommen von rund Fr. 56‘363.-- ergibt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invalideneinkommen von Fr. 56‘363.-- resultiert im Vergleich zum Valideneinkommen von Fr. 58‘652.-- eine Erwerbseinbusse von Fr. 2‘289.--, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">was einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von gerundet 4 % ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Bundesgericht geht in ständiger Rechtsprechung vom Regelfall aus, dass eine medizinisch attestierte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit grundsätzlich auf dem Weg der Selbsteingliederung verwertbar ist (Ulrich Meyer, Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung zum IVG, 2. Auflage, Zürich 2010, S. 383). Praktisch bedeutet die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s, dass aus einer medizinisch attestierten Verbesserung der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbar auf eine Verbesserung der Erwerbsfähigkeit geschlossen und damit ein entsprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Einkommensvergleich (mit dem Ergebnis eines tie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">feren Invaliditätsgrades) vorgenommen werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ganz besonderen Ausnahmefällen hat die Rechtsprechung dennoch nach lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jährigem Rentenbezug trotz medizinisch (wieder) ausgewiesener Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit vorderhand weiterhin eine Rente zugesprochen, bis mit Hilfe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von medizinisch-rehabilitativen und/oder beruflich-erwerblichen Massnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das theoretische Leistungspotential ausgeschöpft werden kann. Es kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall Erfordernisse des Arbeitsmarktes der Anrechnung einer medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handenen Leistungsfähigkeit und medizinisch zumutbaren Leistungsent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">faltung entgegenstehen, wenn aus den Akten einwandfrei her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorgeht, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Verwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung eines bestimmten Leistungspotentials ohne vorgängige Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung befähigender Massnahmen allein vermittels Eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anstrengung der versicherten Person nicht möglich ist (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_163/2009 vom 10. September 2010, E. 4.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung hat das Bundesgericht im Urteil 9C_228/2010 vom 26. April 2011 dahingehend präzisiert, dass die revisions- oder wiederer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wägungsweise Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente bei versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Personen, die das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben, nur zulässig ist, wenn die Beschwerdegegnerin zuvor Eingliederungsmassnahmen durchgeführt hat (E. 3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass solche versicherte Perso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen aufgrund des fortgeschrittenen Alters oder der langen Rentendauer und der dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus folgenden langjährigen Arbeitsabstinenz in der Regel nicht selber in der Lage sind, sich dem Arbeitsmarkt zu stellen und sich dort selber wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliedern.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies führt zwar für die Betroffenen nicht zu einer Art Besitzstandsgarantie. Es wird ihnen lediglich, aber immerhin zugestanden, dass die Rente grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich erst nach geleisteter Eingliederungshilfe eingestellt werden darf (vgl. erwähntes Urteil 9C_228/2010 vom 26. April 2011, E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt der Renteneinstellung war der Beschwerdeführer 59 Jahre alt und bezog seit 16 Jahren eine ganze Rente. Damit fällt er unter den vom Bundesgericht besonders geschützten Bezügerkreis. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Eingang des Medas-Gutachtens vom 4. November 2013, in welchem für angepasste Tätigkeiten eine 80%ige Arbeitsfähigkeit für zumutbar erachtet wurde (Urk. 7/85 S. 56), lud die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer mit Schreiben vom 3. Dezember 2013 zu einem persönlichen Gespräch be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treffend Eingliederungsberatung ein (Urk. 7/87). Anlässlich des Gesprächs gab dieser an, er sei nicht bereit, an einem Arbeitsversuch mitzuwirken (Urk. 7/88 S. 3). Am 20. März 2014 wies die Beschwerdegegnerin darauf hin, dass die Leistungen gekürzt werden können, wenn sich eine versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son einer zumutbaren Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung ins Erwerbsleben widersetzt (Urk. 7/96). Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raufhin teilte der Beschwerdeführer mit, er sei einverstanden damit, bei den Eingliederungsmassnahmen mitzuwirken (Urk. 7/97), worauf vom 20. Janu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ar 2015 bis 16. Februar 2015 eine Potentialabklärung stattfand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/109). Mit Mitteilung vom 23. Februar 2015 wurden die Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen abgeschlossen (Urk. 7/112). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Schlussbericht der Potentialabklärung ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer die Werkstatt regelmässig früher verlassen hat. Gemäss sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Aussagen seien die Schmerzen zu gross gewesen. Die ersten zwei Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den seien jeweils recht gut gegangen, dann habe er jedoch eine Pause benö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt und sich hingelegt, um die Schmerzen zu reduzieren (Urk. 7/111 S. 3). Die vom Beschwerdeführer geklagte Unmöglichkeit, länger als zwei Stunden zu arbeiten, steht im Widerspruch zur Beurteilung der Gutachter. Wie bereits ausgeführt (vgl. E. 4), bestehen beim Beschwerdeführer keine Einschränkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, die eine Arbeitsunfähigkeit für leichte Tätigkeiten begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den würden. Seine häufigen Arbeitsunterbrüche und das frühe Verlassen der Werkstatt können daher nicht auf medizinische Ursachen zurückgeführt werden. Viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr lassen sie auf einen fehlenden subjektiven Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">willen schliessen. Bereits anlässlich der Begutachtung sowie gegenüber der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin hatte er angegeben, er könne sich nicht vorstellen, je wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der zu arbeiten (Urk. 7/85 S. 55, 7/88 S. 3). Vor diesem Hintergrund ist es nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin die Eingliederungsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen beendete. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer macht in diesem Zusammenhang geltend, es seien über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eilt Eingliederungsmassnahmen in einem Zeitpunkt angeordnet worden, als der Beschwerdeführer nicht habe reüssieren können. Daher müsse nun ein gesetzliches Mahn- und Bedenkzeitverfahren eingeleitet werden (Urk. 1 S. 7). Gemäss dem beweiskräftigen Gutachten war der Beschwerdeführer im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt, als die Eingliederungsmassnahmen durchgeführt wurden, in einer angepassten Tätigkeit aus somatischer Sicht vollständig arbeitsfähig. Die gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achterliche Einschätzung erfolgte in Kenntnis des Tumors im linken Ober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schenkel (Urk. 7/85 S. 52 f.). Auch aus den vom Beschwerdeführer aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legten Unterlagen der Universitätsklinik Z.___ geht nicht hervor, dass die Tumorerkrankung die Arbeitsfähigkeit vor dem geplanten operativen Eingriff beeinträchtigt hätte (vgl. Urk. 3/3). Da der Beschwerdeführer bereits am 20. März 2014 auf seine Mitwirkungspflichten und die Folgen deren Verletz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung hingewiesen worden war (Urk. 7/96), ist nicht ersichtlich, weshalb die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle ein weiteres Mahn- und Bedenkzeitverfahren hätte durchführen sollen. Mit der Übernahme der Kosten für die Potentialabklärung kam die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle ihrer Eingliederungspflicht hinreichend nach.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist die Verfügung vom 28. April 2016 im Ergebnis nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.- festzulegen und ausgangsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Mark A. Glavas</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstCuriger</p><p></p></div> </div></body></html>