<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2005.00514</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=206241&amp;W10_KEY=4467134&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2005.00514</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 01.11.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Submissionsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Submission</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Vergabe von Ingenieurarbeiten für Sanierung Hallenbad: Voraussetzungen für Zulässigkeit einer Unternehmervariante.<br/><br/>Grundsätzlich ist es zulässig, neben dem Grundangebot im Sinn einer Variante ein Angebot mit reduzierter Leistung zu unterbreiten. Falls diese Variante die Anforderungen der Ausschreibung reduziert, ist den anderen Anbietenden aus Gründen der Gleichbehandlung und der Transparenz Gelegenheit zu geben, auch ihre Offerten an die neue Umschreibung des Leistungsinhalts anzupassen. Die von der Mitbeteiligten eingereichte Variante beinhaltet die für die ausschreibungskonforme Ausführung der Sanierungsarbeiten erforderlichen Ingenierleistungen, welche gegenüber dem ausführlicheren Grundangebot lediglich etwas reduziert sind; eine solche Variante ist ohne weiteres zulässig (E. 4.2, insbes. 4.2.4 f.).<br/><br/>Die Erfahrung eines Anbietenden ist zumindest dann ein sachliches Kriterium für die Beurteilung der Qualität seiner Leistungen, wenn die an die Erfahrung gestellten Anforderungen durch die Bedürfnisse der vorgesehenen Beschaffung begründet sind. Dies trifft im vorliegenden Fall zu (E. 5).<br/><br/>In Bezug auf das Kriterium der Leistungsfähigkeit ist es sachlich vertretbar, wenn grösseren Anbietenden mit zahlreichen eigenen fachspezifischen Mitarbeitenden ein gewisser Vorzug eingeräumt wird. Der generellen Benachteiligung kleinerer Unternehmen wird durch die bloss 10%ige Gewichtung des Zuschlagskriteriums entgegengetreten (E. 6).<br/><br/>Bei der Wahl des Vergabeverahrens hat die Vergabebehörde im Rahmen der gesetzlich zulässigen Verfahrensarten freie Hand (E. 7).<br/><br/>Die Lehrlingsausbildung ist als Zuschlagskriterium zulässig, solange dieses Kriterium nicht mit mehr als 10% des Totals aller Kriterien gewichtet wird, und ausländische Anbietende nicht benachteiligt werden (E. 7).<br/><br/>Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANBIETER">ANBIETER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANGEBOT">ANGEBOT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANGEBOTSVARIANTE">ANGEBOTSVARIANTE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANPASSUNG">ANPASSUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERFAHRUNG">ERFAHRUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GLEICHBEHANDLUNG">GLEICHBEHANDLUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEHRLINGSAUSBILDUNG">LEHRLINGSAUSBILDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEISTUNGSFÃHIGKEIT">LEISTUNGSFÃHIGKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MINDERLEISTUNG">MINDERLEISTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REFERENZ">REFERENZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REFERENZAUSKÃNFTE">REFERENZAUSKÃNFTE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: SUBMISSIONSRECHT">SUBMISSIONSRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TRANSPARENZ">TRANSPARENZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNTERNEHMERVARIANTE">UNTERNEHMERVARIANTE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VARIANTE">VARIANTE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSCHLAGSKRITERIEN">ZUSCHLAGSKRITERIEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Mit Ausschreibung vom 13. Juli 2005 erÃ¶ffnete die Gemeinde Wald die Submission im Einladungsverfahren fÃ¼r die im Zusammenhang mit der Sanierung des Hallenbades Wald erforderlichen Ingenieurarbeiten. Von den insgesamt sieben zur Offertstellung eingeladenen Unternehmungen reichten vier innert Frist ihre Offerten mit Angebotssummen von Fr. 159'000.- bis 305'000.- ein.</p> <p class="Sachverhalt2">Mit Beschluss vom 26. September 2005 erteilte der Gemeinderat Wald den Zuschlag der C AG zum Offertpreis von Fr. 190'000.-, was den Anbietern mit Schreiben vom 12. Oktober 2005 mitgeteilt wurde.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Gegen den Vergabeentscheid erhob A, B, am 19. Oktober 2005 Beschwerde an das Verwaltungsgericht. Er beantragte sinngemÃ¤ss, es sei der Vergabeentscheid aufzuheben und das Vergabeverfahren neu durchzufÃ¼hren.</p> <p class="Urteilstext">Mit Eingabe vom 14. November 2005 beantragte die Gemeinde Wald die Abweisung der Beschwerde. Die Mitbeteiligte, C AG, liess sich nicht vernehmen.</p> <p class="Urteilstext">In seiner Replik vom 1. Dezember 2005 beantragte der BeschwerdefÃ¼hrer "die Abweisung der Stellungnahme und Schadloshaltung des BeschwerdefÃ¼hrers". Damit hÃ¤lt er sinngemÃ¤ss an seinen AntrÃ¤gen in der Beschwerde fest, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin. Die Beschwerdegegnerin stellte in ihrer Duplik vom 22. Dezember 2005 den Antrag, es sei die Beschwerde abzuweisen, unter Kostenfolgen zulasten des BeschwerdefÃ¼hrers.</p> <p class="Urteilstext">Die AusfÃ¼hrungen der Parteien werden, soweit rechtserheblich, in den nachfolgenden ErwÃ¤gungen wiedergegeben.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Vergabeentscheide kantonaler und kommunaler Auftraggeber kÃ¶nnen unmittelbar mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht weitergezogen werden (RB 1999 Nr. 27 = BEZ 1999 Nr. 13 = ZBl 100/1999, S. 372; vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2.A., ZÃ¼rich 1999, § 41 N. 22). Auf das Beschwerdeverfahren gelangen die Art. 15 ff. der revidierten Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen vom 25. MÃ¤rz 2001 (IVÃ¶B) sowie die § 2 des Gesetzes Ã¼ber den Beitritt des Kantons ZÃ¼rich zur revidierten Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen vom 25. September 2003 (IVÃ¶B-BeitrittsG) zur Anwendung.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2">Nicht berÃ¼cksichtigte Anbieter sind zur Beschwerde gegen den Vergabeentscheid legitimiert, wenn sie bei deren Gutheissung eine realistische Chance haben, mit dem eigenen Angebot zum Zug zu kommen oder wenn die Gutheissung der Beschwerde zu einer Wiederholung des Submissionsverfahrens fÃ¼hrt, in welchem sie ein neues Angebot einreichen kÃ¶nnen; andernfalls fehlt ihnen das schutzwÃ¼rdige Interesse an der BeschwerdefÃ¼hrung (RB 1999 Nr. 18 = BEZ 1999 Nr. 11; § 21 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). Vorliegend hat der BeschwerdefÃ¼hrer die preislich gÃ¼nstigste Offerte eingereicht, sodass bei Gutheissung der Beschwerde eine Zuschlagserteilung an ihn in Betracht zu ziehen wÃ¤re. Seine Legitimation ist demzufolge zu bejahen.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2">Der BeschwerdefÃ¼hrer rÃ¼gt vorab die mangelnde BegrÃ¼ndung der Vergabe durch die Beschwerdegegnerin. Er macht geltend, er habe trotz Nachfragen weder eine ausfÃ¼hrliche BegrÃ¼ndung des Vergabeentscheids noch eine transparente Bewertungsmatrix erhalten. SinngemÃ¤ss macht er sodann eine Verletzung des Akteneinsichtsrechts im Vergabeverfahren geltend.</p> <p class="Urteilstext">Die BegrÃ¼ndungspflicht ergibt sich aus dem Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r, der in Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV) verankert ist (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 10 N. 36); sie wird Ã¼berdies in § 10 Abs. 2 VRG ausdrÃ¼cklich festgehalten. Nach den Spezialvorschriften von Art. 13 lit. h IVÃ¶B und § 38 Abs. 2 der Submissionsverordnung vom 23. Juli 2003 (SubmV) ist die Vergabestelle indessen bei der ErÃ¶ffnung des Zuschlags lediglich zu einer summarischen BegrÃ¼ndung verpflichtet; nur auf Gesuch eines Anbieters hin, hat sie diesem die wesentlichen GrÃ¼nde fÃ¼r seine NichtberÃ¼cksichtigung bekannt zu geben (§ 38 Abs. 3 SubmV). Ob die Beschwerdegegnerin im Zusammenhang mit der ZuschlagserÃ¶ffnung ihrer BegrÃ¼ndungspflicht im vorliegenden Fall hinreichend nachkam, kann offen bleiben, da eine allfÃ¤llige Verletzung des Anspruchs auf rechtliches GehÃ¶r jedenfalls durch die AusfÃ¼hrungen in der Beschwerdeantwort sowie durch die dem BeschwerdefÃ¼hrer eingerÃ¤umte Gelegenheit, mittels Replik zur Beschwerdeantwort Stellung zu nehmen, geheilt wurde (RB 2000 Nr. 59 = BEZ 2000 Nr. 25 E. 4a; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 10 N. 45). Eine allfÃ¤llige GehÃ¶rsverletzung ist damit fÃ¼r den Ausgang des Verfahrens nicht mehr von Bedeutung.</p> <p class="Urteilstext">Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer eine Verletzung des Akteneinsichtsrechts im Vergabeverfahren rÃ¼gt, ist festzuhalten, dass nach verwaltungsgerichtlicher Rechtsprechung im erstinstanzlichen Verfahren vor der BehÃ¶rde, welche einen Ã¶ffentlichen Auftrag vergibt, grundsÃ¤tzlich kein Anspruch auf Akteneinsicht besteht (RB 2001 Nr. 5 = BEZ 2001 Nr. 56).</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer beanstandet, dass die streitbetroffene Vergabe nicht an den gÃ¼nstigsten Anbieter erfolgte, sondern an die Mitbeteiligte, welche nur das zweitgÃ¼nstigste Angebot unterbreitet habe. Er stellt sich auf den Standpunkt, es sei kein Grund fÃ¼r die hÃ¶here Offertsumme, insbesondere keine messbare Mehrleistung der Mitbeteiligten ersichtlich.</p> <p class="Urteilstext">Dieser Einwand ist unbegrÃ¼ndet. Da die Angebote nicht nur nach dem vorliegend zu 50 % gewichteten Kriterium des Preises, sondern auch nach weiteren Zuschlagskriterien beurteilt werden, ist zum vornherein klar, dass bei der Auswertung nicht zwingend das preislich gÃ¼nstigste Angebot an erster Stelle rangieren muss. Dass die verschiedenen Angebote preislich variieren, liegt ausserdem in der Natur der Sache. Gerade bei einem Dienstleistungsauftrag wie dem vorliegenden basieren die verschiedenen Angebote auf den unterschiedlichen EinschÃ¤tzungen des konkret erforderlichen Arbeitsaufwandes durch die einzelnen Anbieter.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer macht im Weiteren geltend, beim "Modell C AG", welches ihm unbekannt sei, mÃ¼sse es sich um eine Unternehmervariante handeln, welche die VergabebehÃ¶rde verpflichtet hÃ¤tte, die Ã¼brigen Anbieter zur Nachofferte einzuladen.</p> <p class="Urteilstext">Die Beschwerdegegnerin vertritt demgegenÃ¼ber die Auffassung, beim Pauschalangebot der Mitbeteiligten resultierten keine Minderleistungen gegenÃ¼ber den Vorgaben in der Ausschreibung. Es habe daher auch keine Veranlassung bestanden, die Ã¼brigen Anbieter zu einer Nachofferte einzuladen oder die Arbeit gar neu auszuschreiben.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.1 </b>Die Ausschreibungsunterlagen der vorliegenden Vergabe enthalten hinsichtlich der Erstellung der Honorarofferte durch die Anbieter folgende Anforderungen:</p> <p class="EinzugZitat"><span>"2.6 Angebot</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>Das Angebot muss aufgrund der detaillierten Honorarberechnung (integrierender Bestandteil des Angebots Pos. 3 &lt;Einzureichende Unterlagen&gt; nachvollziehbar sein. Die dem Angebot zugrunde liegenden KostensÃ¤tze bilden ebenfalls die Basis fÃ¼r die Verrechnung weitergehender Leistungen. (ErhÃ¶hung der Nettobausumme, FolgeauftrÃ¤ge).</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>Das Angebot ist mit einem &lt;Pauschalangebot&gt; (Basis Nettobausumme gemÃ¤ss Anhang 1 &lt;Massnahmen/Kosten&gt; zu ergÃ¤nzen. Das Angebot ist gemÃ¤ss Ziffer 3.2 zu gliedern. Eine Vergabe aufgrund des Pauschalangebots wird bevorzugt.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>[â¦]</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>3. Einzureichende Unterlagen:</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>[â¦]</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>3.2 Detaillierte Honorarberechnung als Grundlage zum Angebot</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>Aus der Honorarberechnung mÃ¼ssen die KostenblÃ¶cke fÃ¼r die Leistungsphasen 1 bis 5 ersichtlich sein. Unter Beachtung der Kreditbewilligung durch den SuverÃ¤n (Urnenabstimmung Woche 47, 2005) behÃ¤lt sich die Gemeinde Wald vor, den Auftrag zweistufig zu vergeben:</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>Stufe 1:Phase 1 &lt;Vorprojekt&gt;</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>Stufe 2: Phase 2 bis 5 &lt;Projekt bis Abschlussphase&gt;."</span></p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Erwgung2">Hinsichtlich der geforderten <i>Ingenieurleistungen</i> verweist Anhang 3 der Ausschreibungsunterlagen auf die Honorarordnung SIA-Norm 108 und verlangt die Teilleistungen <i>Vorprojekt</i>, <i>Projekt</i>, <i>Vorbereitung der AusfÃ¼hrung</i>, <i>AusfÃ¼hrung</i> und <i>Abschluss</i>. Gegenstand der vorliegenden Submission sind diese Ingenieurleistungen fÃ¼r die Arbeitsgattungen Architektur, Bauphysik/WÃ¤rmedÃ¤mmung, Heizung, LÃ¼ftung, SanitÃ¤r, Schwimmbadtechnik sowie Elektroinstallationen bei der Sanierung von Eingangspartie, GebÃ¤udehÃ¼lle, Schwimmhalle sowie Haustechnik.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.2 </b> Die detaillierte Honorarberechnung des BeschwerdefÃ¼hrers basiert auf Art. 7 der SIA-Norm 108, der die <i>Honorarberechnung nach Baukosten</i> regelt. Die Berechnung des BeschwerdefÃ¼hrers folgt im Wesentlichen der in Art. 7.11 enthaltenen Tabelle, worin der durchschnittliche Zeitaufwand fÃ¼r die in Art. 4 der SIA-Norm 108 enthaltenen Grundleistungen auf die einzelnen Phasen und Teilphasen aufgeteilt wird. Zu bemerken ist, dass die vom BeschwerdefÃ¼hrer in seiner Berechnung bezeichneten "Phasen" nicht mit den Phasen bzw. Teilphasen Ã¼bereinstimmen, wie sie in SIA-Norm 108 verwendet werden. Dies rÃ¼hrt offensichtlich daher, dass sich die in Anhang 3 der Ausschreibungsunterlagen aufgelisteten Teilleistungen (Vorprojekt, Projekt, Vorbereitung der AusfÃ¼hrung, AusfÃ¼hrung und Abschluss) sowie insbesondere die in Ziffer 3.2 der Ausschreibung bezeichneten "Phasen" mit der in SIA-Norm 108 vorgenommenen Gliederung der Leistungen in Phasen und Teilphasen nicht decken (vgl. SIA-Norm 108, Art. 3.2). Die vom BeschwerdefÃ¼hrer aufgelisteten, zu erbringenden Teilleistungen stimmen jedoch mit den in der Tabelle aufgelisteten Leistungen inhaltlich Ã¼berein (vgl. Offerte des BeschwerdefÃ¼hrers). GestÃ¼tzt auf diese Honorarberechnung, welche eine Honorarsumme von Fr. 148'000.- ergab, hat der BeschwerdefÃ¼hrer ein Pauschalangebot von Fr. 159'000.- unterbreitet.</p> <p class="Urteilstext">Die Honorarberechnung der Mitbeteiligten folgt dem in SIA-Norm 112 enthaltenen Leistungsmodell, welches fÃ¼r Neubau-, Umbau-, Erhaltungs- und Umnutzungsvorhaben im Hoch-, Tief- und Anlagenbau sowie fÃ¼r Freianlagen ausgelegt wurde und fÃ¼r eine Anwendung im Verbund unter anderen mit der Honorarordnung SIA-Norm 108 konzipiert wurde (vgl. ErlÃ¤uterungen zum SIA-Leistungsmodell, Norm SIA 112, S. 3). Die Mitbeteiligte hat die in der Ausschreibung geforderten Ingenieurleistungen Vorprojekt, Projekt, Vorbereitung der AusfÃ¼hrung, AusfÃ¼hrung und Abschluss der Gliederung der SIA-Normen 108 und 112 zugeordnet und die Honorarberechnung entsprechend aufgebaut (vgl. Offerte der Mitbeteiligten, Honorarberechnung). GestÃ¼tzt auf die detaillierte Honorarberechnung unterbreitet die Mitbeteiligte ein Pauschalangebot von Fr. 215'000.-. Ihre Offerte enthÃ¤lt ausserdem eine weitere, von ihr selbst als "Variante gemÃ¤ss Honorarmodell C AG" bezeichnete detaillierte Honorarberechnung sowie ein zweites darauf basierendes Pauschalangebot in der HÃ¶he von Fr. 190'000.-. Die Vergabe erfolgte gestÃ¼tzt auf dieses zweite Pauschalangebot der Mitbeteiligten.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.3 </b> Zu beurteilen ist im Folgenden die Frage, ob es sich beim zweiten Pauschalangebot der Mitbeteiligten um eine eigentliche <i>Unternehmervariante </i>handle, wie dies der BeschwerdefÃ¼hrer geltend macht. Von einer solchen wird nach der Rechtsprechung dann gesprochen, wenn eine Offerte vom Leistungsverzeichnis abweicht, d.h. den Ausschreibungsunterlagen nicht entspricht. In der Regel bestehen Unternehmervarianten darin, dass ein Anbieter eine <i>andere technische LÃ¶sung</i> vorschlÃ¤gt als die in den Ausschreibungsunterlagen vorgesehene. Eine Unternehmervariante liegt indessen auch dann vor, wenn ein Anbieter einzig eine gegenÃ¼ber den Anforderungen der Ausschreibung <i>reduzierte Leistung</i> vorschlÃ¤gt. Wenn ein Anbieter zur Auffassung gelangt, dass die Vergabestelle fÃ¼r den von ihr verfolgten Zweck zu hohe Anforderungen stelle, so ist es ihm erlaubt, auf diesen Umstand hinzuweisen und eine entsprechend reduzierte Leistung vorzuschlagen. Ob die Vergabestelle auf die Variante eintreten oder aber diese ablehnen will, liegt weitgehend in ihrem Ermessen. Bei dieser Art von Variante muss die BehÃ¶rde jedoch, falls sie die Anforderungen der Ausschreibungen im Sinne der Variante reduziert, aus GrÃ¼nden der Gleichbehandlung der Anbieter sowie der Transparenz des Vergabeverfahrens den anderen Anbietern Gelegenheit bieten, auch ihre Offerten an die neue Umschreibung des Leistungsinhalts anzupassen (RB 2004 Nr. 45 = BEZ 2004 Nr. 70; VGr, 17. Februar 2000, BEZ 2000 Nr. 25, E. 8c; Peter Galli/AndrÃ© Moser/Elisabeth Lang, Praxis des Ã¶ffentlichen Beschaffungsrechts, ZÃ¼rich 2003, N. 370). Dies macht auch der BeschwerdefÃ¼hrer geltend, wenn er beanstandet, die Vergabestelle hÃ¤tte den Ã¼brigen Anbietern die Gelegenheit zur Nachofferte einrÃ¤umen mÃ¼ssen.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.4 </b> Mit der Gelegenheit zur Anpassung der Konkurrenzofferten will die Rechtsprechung gewÃ¤hrleisten, dass die als Variante offerierte Minderleistung nicht zu einem Kostenvorteil gegenÃ¼ber den Mitbewerbern ausgenÃ¼tzt werden kann. Diese Gefahr besteht allerdings dann nicht, wenn das Angebot, welches die Minderleistung enthÃ¤lt, so weit vor den Angeboten der Mitbewerber liegt, dass es selbst unter Aufrechnung der Preisdifferenz, die fÃ¼r eine volle Leistung zu veranschlagen wÃ¤re, noch seinen Vorsprung behÃ¤lt (wobei nicht nur auf den Preis, sondern auf die Gesamtbewertung aller Zuschlagskriterien zu achten ist; RB 2004 Nr. 45 = BEZ 2004 Nr. 70, auch zum Folgenden). Denn bei dieser Sachlage werden die Mitbewerber durch die Zulassung des Angebots mit der Minderleistung nicht benachteiligt. Eine solche Situation ist im vorliegenden Fall nicht gegeben. Sollte es sich bei dem zweiten und gÃ¼nstigeren Pauschalangebot der Mitbeteiligten tatsÃ¤chlich um eine Variante, mit der sie eine Minderleistung gegenÃ¼ber den Anforderungen in den Vergabekriterien vorschlÃ¤gt, handeln, hÃ¤tte dies zu einer Benachteiligung der Mitbewerber gefÃ¼hrt. WÃ¼rde fÃ¼r die Mitbeteiligte nÃ¤mlich der hÃ¶here der offerierten Pauschalpreise in die Gesamtbewertung einbezogen, so hÃ¤tte dies Einfluss auf die Rangierung; die Mitbeteiligte wÃ¤re in diesem Fall hinter dem BeschwerdefÃ¼hrer nur Zweitklassierte. Die Beantwortung der Frage, ob die Vergabe gestÃ¼tzt auf das zweite Pauschalangebot der Mitbeteiligten rechtmÃ¤ssig war, ist damit entscheidend.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.5 </b>GrundsÃ¤tzlich ist es zulÃ¤ssig, neben dem Grundangebot im Sinne einer Variante ein Angebot mit reduzierter Leistung zu unterbreiten (RB 2004 Nr. 45 = BEZ 2004 Nr. 70). Im vorliegenden Fall ist die VergabebehÃ¶rde auf das zweite Pauschalangebot der Mitbeteiligten eingetreten. Sie ist jedoch offensichtlich nicht davon ausgegangen, dass die Mitbeteiligte darin eine Minderleistung offeriere, sondern hat die Variante lediglich als zweiten Berechnungsvorschlag angesehen. Wie den handschriftlichen ErlÃ¤uterungen der VergabebehÃ¶rde in der Offerte der Mitbeteiligten entnommen werden kann, hat sich diese im Rahmen der Offertauswertung die "Variante" von der Mitbeteiligten erlÃ¤utern lassen. Dabei hat die Mitbeteiligte offensichtlich dargelegt, dass das zweite Pauschalangebot keine Minderleistungen fÃ¼r den Auftraggeber zur Folge habe, sondern lediglich als ErgÃ¤nzung oder Konkretisierung des ersten Pauschalangebots anzusehen sei (vgl. Deckblatt sowie S. 3 der Honorarberechnung der Offerte der Mitbeteiligten).</p> <p class="Erwgung2">In Ãbereinstimmung mit dem BeschwerdefÃ¼hrer ist festzustellen, dass auf den ersten Blick in der Tat der Eindruck entsteht, die zweite Berechnung der Mitbeteiligten nach dem "Modell C AG" kÃ¶nne eine Minderleistung beinhalten. Dies nicht nur, weil die Mitbeteiligte zwei Berechnungen und auch zwei Pauschalangebote unterbreitet hat, sondern auch weil sie selber von "reduzierter Erarbeitungstiefe" spricht. Bei genauerem Vergleich der beiden Berechnungen ergibt sich jedoch ein anderes Ergebnis: Die erste Berechnung, im Folgenden mit "theoretische Berechnung" bezeichnet, umfasst sÃ¤mtliche im Leistungsbeschrieb der SIA-Norm 108, welcher auf das Leistungsmodell SIA-Norm 112 abgestimmt ist, fÃ¼r die entsprechenden Phasen vorgesehenen Grundleistungen sowie besonders zu vereinbarenden Leistungen (vgl. SIA-Norm 108, Art. 4). DemgegenÃ¼ber verzichtet die zweite Berechnung, im Folgenden mit "Modell C AG" bezeichnet, in der Projektierungsphase beim Vorprojekt (Ziff. 31) auf die Teilleistungen "Projektkonzepte" (Ziff. 312.2) und "LÃ¶sungsmÃ¶glichkeiten" (Ziff. 312.3) sowie beim Bauprojekt (Ziff. 32) auf "AusfÃ¼hrungsvarianten und Bewertung" (Ziff. 322.2). Dadurch reduziert sich das Honorar bei der Phase Vorprojekt von Fr. 22'000.- auf 11'000.- bzw. bei der Phase Bauprojekt von Fr. 45'000.- auf Fr. 22'000.-. Im Ãbrigen sind die beiden Berechnungen identisch.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.6 </b>Das Modell C AG verzichtet damit zwar auf einige wenige im Katalog von Art. 4 SIA-Norm 108 vorgesehene Teilleistungen, beinhaltet damit jedoch keine gegenÃ¼ber den Anforderungen der Ausschreibung reduzierte Leistung: So detailliert werden die geforderten Ingenieurleistungen in den Ausschreibungsunterlagen gar nicht beschrieben. Der Leistungsbeschrieb der SIA-Norm 108, auf welchen die Ausschreibung verweist, unterscheidet zwischen Grundleistungen und besonders zu vereinbarenden Leistungen und weist ausserdem darauf hin, dass es sich nicht um eine Checkliste handle, sondern die zu erbringenden Leistungen im Einzelfall Ã¼berprÃ¼ft und den Anforderungen angepasst werden mÃ¼ssten. Der Leistungsbeschrieb lÃ¤sst damit bis zu einem gewissen Grade offen, welche Leistungen im Rahmen einer konkreten Vergabe erforderlich sind (vgl. Art. 4 SIA-Norm 108). Es ist Sache des Anbieters, die fÃ¼r ein konkretes Bauvorhaben seiner Ansicht nach erforderlichen Leistungen im Detail zu definieren und in die Honorarberechnung einzubeziehen. Dass der Leistungskatalog bei einem Neubauvorhaben dabei anders aussehen wird als bei einem Umbau- oder Sanierungsvorhaben, liegt auf der Hand. Das Modell C AG enthÃ¤lt die wesentlichen Grundleistungen des Leistungsbeschriebs von SIA-Norm 108 und verzichtet lediglich auf einige Teilleistungen, die mit Ausnahme der Teilleistung "Projektkonzepte" als "besonders zu vereinbarend" gelten. Es beinhaltet damit zwei HonorarvorschlÃ¤ge und Ã¼berlÃ¤sst der Vergabestelle etwa die Wahl, ob sie mit einem Vorprojekt zufrieden sei oder aber die Erstellung zusÃ¤tzlicher Projektvarianten verlange. Das Modell C AG weicht damit nicht von den Anforderungen der Ausschreibung im Sinne einer Minderleistung ab. Es liegt auch keine gegenÃ¼ber den Ausschreibungsunterlagen "reduzierte Erarbeitungstiefe" vor. Es beinhaltet lediglich die nach Auffassung der Mitbeteiligten fÃ¼r die ausschreibungskonforme AusfÃ¼hrung des Sanierungsvorhabens minimal erforderlichen Ingenieurleistungen, welche gegenÃ¼ber der ersten, ausfÃ¼hrlicheren Variante etwas reduziert sind.</p> <p class="Urteilstext">Im Ãbrigen ist es auch in keiner Weise erstellt, dass die fraglichen Teilleistungen, auf welche die Mitbeteiligte verzichtet, im Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin enthalten wÃ¤ren; denn sie hat die offerierten Leistungen nie in dieser detaillierten Weise aufgegliedert.</p> <p class="Urteilstext">Aus dem Gesagten ergibt sich, dass die VergabebehÃ¶rde das Modell C AG zu Recht nicht als Unternehmervariante im eigentlichen Sinne betrachtet hat und demzufolge auch nicht verpflichtet war, den Ã¼brigen Anbietern Gelegenheit einzurÃ¤umen, ihre Angebote zu Ã¼berarbeiten. Dass der im Angebot enthaltene zweite Angebotspreis nach der ErlÃ¤uterung gestÃ¼tzt auf § 30 SubmV nachtrÃ¤glich auf dem Deckblatt vermerkt wurde, wird nicht bemÃ¤ngelt und ist auch nicht zu beanstanden.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Damit ergibt sich, dass die Vergabe gestÃ¼tzt auf das "Modell C AG" der Mitbeteiligten entgegen der Auffassung des BeschwerdefÃ¼hrers rechtmÃ¤ssig ist.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer bemÃ¤ngelt im Weiteren die Bewertung des Zuschlagskriteriums "Erfahrung in vergleichbaren Projekten". Er macht dabei im Wesentlichen geltend, die VergabebehÃ¶rde habe keinerlei ReferenzauskÃ¼nfte eingeholt, was einen Verfahrensfehler darstelle. Es sei nÃ¤mlich zu befÃ¼rchten, dass die in der Referenzliste aufgelisteten Projekte nicht gleichwertig bewertet worden seien. So habe die VergabebehÃ¶rde unberÃ¼cksichtigt gelassen, dass der BeschwerdefÃ¼hrer Ã¼ber eine sehr hohe Kompetenz verfÃ¼ge, um die lokalen Planer und Handwerker kostenoptimiert durch den Umbauprozess zu fÃ¼hren. Es seien die Quellen der VergabebehÃ¶rde fÃ¼r die Bewertung der Referenzen zu Ã¼berprÃ¼fen und die vom BeschwerdefÃ¼hrer angegebenen Referenzen einzuholen und zu bewerten.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>Die vorliegende Ausschreibung nennt als zweites Zuschlagskriterium die Erfahrung des Anbieters in vergleichbaren Projekten, welche mit 30 % gewichtet wird (vgl. Ausschreibung). Unter den einzureichenden Unterlagen werden "Referenzprojekte mit ErlÃ¤uterungen zu den ausgefÃ¼hrten TÃ¤tigkeiten" genannt (Ausschreibung, S. 6). Sowohl der BeschwerdefÃ¼hrer als auch die Mitbeteiligte haben je eine Referenzliste eingereicht. WÃ¤hrend die Offerte der Mitbeteiligten hinsichtlich der Erfahrung in vergleichbaren Projekten mit sechs Punkten benotet wurde, erhielt diejenige des BeschwerdefÃ¼hrers lediglich vier Punkte. Zur BegrÃ¼ndung dieser Benotung fÃ¼hrt die Beschwerdegegnerin an, die Referenzliste zeige, dass der BeschwerdefÃ¼hrer zwar ein Spezialist im Teilbereich Badewassertechnik sei, jedoch Ã¼ber keinerlei Erfahrungen als Gesamtprojektverantwortlicher fÃ¼r einen Ã¤hnlich gelagerten Auftrag, bei welchem das Schwergewicht auf der GebÃ¤udehÃ¼llensanierung liege, verfÃ¼ge.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.3 </b>Dass die einschlÃ¤gige Erfahrung eines Anbieters ein sachliches Kriterium zur Beurteilung der QualitÃ¤t seiner Leistungen ist, wurde von der Rechtsprechung wiederholt bestÃ¤tigt. Dies gilt zumindest dann, wenn die an die Erfahrung gestellten Anforderungen durch die BedÃ¼rfnisse der vorgesehenen Beschaffung begrÃ¼ndet sind (vgl. VGr, 1. September 2003, VB.2003.00181, E. 2c, www.vgrzh.ch). Dass dies bei einem Dienstleistungsauftrag wie dem vorliegenden der Fall ist, liegt auf der Hand und wird durch den BeschwerdefÃ¼hrer auch nicht in Frage gestellt.</p> <p class="Erwgung2">Was die Bewertung der eingereichten Referenzlisten anbelangt, so ist davon auszugehen, dass der VergabebehÃ¶rde dabei ein erheblicher Ermessensspielraum zusteht, in welchen das Verwaltungsgericht nicht eingreift. Die AusÃ¼bung des der VergabebehÃ¶rde bei der Bewertung des Unterkriteriums "Referenzen" zustehenden Ermessens setzt allerdings voraus, dass die betreffenden AuskÃ¼nfte eingeholt und dokumentiert werden, ansonsten der BehÃ¶rde die tatsÃ¤chlichen Grundlagen fÃ¼r ihren Ermessensentscheid fehlen (VGr, 21. September 2005, VB.2005.00227, E. 4.2., www.vgrzh.ch). Ausserdem ist es unerlÃ¤sslich, dass mÃ¼ndlich eingeholte ReferenzauskÃ¼nfte durch die Vergabestelle schriftlich festgehalten werden; andernfalls dÃ¼rfen sie nicht berÃ¼cksichtigt werden (RB 2003 Nr. 2 = BEZ 2004 Nr. 15).</p> <p class="Erwgung2"><b>5.4 </b>Wie den AusfÃ¼hrungen der Beschwerdegegnerin zur BegrÃ¼ndung der vorliegend strittigen Benotung entnommen werden kann, ging es der Vergabestelle beim vorliegenden Zuschlagskriterium lediglich um die Beurteilung der Frage, wie viele Ã¤hnlich gelagerte AuftrÃ¤ge die entsprechende Anbieterfirma bereits ausgefÃ¼hrt habe. Sie wollte unter diesem Zuschlagskriterium offensichtlich nur die Erfahrung in quantitativer Hinsicht und nicht die QualitÃ¤t der erbrachten Dienstleistung oder die fachliche Erfahrung von SchlÃ¼sselpersonen der Anbieterfirmen im Einzelnen prÃ¼fen. Allgemeine qualitative Aspekte wurden bereits bei der PrÃ¼fung der Zulassung der Anbieter zum Vergabeverfahren unter dem Eignungskriterium "Referenzen" geklÃ¤rt; weitere qualitative Anforderungen wollte die Vergabestelle ausserdem unter den Erfahrungskriterien LeistungsfÃ¤higkeit und technisches Vorgehen prÃ¼fen. Dementsprechend verlangte die VergabebehÃ¶rde in der Ausschreibung auch ausdrÃ¼cklich eine Liste mit den ausgefÃ¼hrten Referenzprojekten, welche durch "ErlÃ¤uterungen der Anbieter zu den konkret ausgefÃ¼hrten TÃ¤tigkeiten" ergÃ¤nzt werden sollte. Dass unter diesen UmstÃ¤nden die Einholung von mÃ¼ndlichen AuskÃ¼nften zwingend erforderlich gewesen wÃ¤re, um das entsprechende Zuschlagskriterium sachgerecht bewerten zu kÃ¶nnen, kann nicht gesagt werden. Dass hinsichtlich einzelner Anbieter oder insbesondere hinsichtlich der Mitbeteiligten entsprechende mÃ¼ndliche Referenzen zu den in der Referenzliste bezeichneten Objekten eingeholt worden wÃ¤ren, ist nicht ersichtlich und wird auch nicht behauptet.</p> <p class="Erwgung2">Der vom BeschwerdefÃ¼hrer eingereichten Referenzliste kann entnommen werden, dass dieser Ã¼ber eine reichhaltige Erfahrung in der Beratung und Konzeptplanung von Anlagen insbesondere im Bereich Wellness und Wasserkunst verfÃ¼gt. Ausserdem umfasst die Erfahrung des BeschwerdefÃ¼hrers die Planung bÃ¤dertechnischer Anlagen von Hallen- und FreibÃ¤dern. Als zutreffend erweist sich indessen auch die in der Offertauswertung festgehaltene Feststellung der Beschwerdegegnerin, dass der BeschwerdefÃ¼hrer bisher ausschliesslich fÃ¼r â insbesondere die Badewassertechnik betreffende â Teilprojekte verantwortlich war, jedoch noch nie die Sanierung eines Hallen- oder Freibads als Gesamtprojektverantwortlicher betreute. DemgegenÃ¼ber enthÃ¤lt die Referenzliste der Mitbeteiligten vier Projekte (davon zwei grosse Gesamtsanierungsprojekte), bei welchen sie Ã¼ber ein Generalplanermandat verfÃ¼gte und damit die Verantwortung fÃ¼r sÃ¤mtliche anfallenden Planungsleistungen aus allen Fachdisziplinen Ã¼bernahm. Dass die VergabebehÃ¶rde die Referenzliste der Mitbeteiligten unter diesen UmstÃ¤nden hÃ¶her bewertete als diejenige des BeschwerdefÃ¼hrers, erscheint vertretbar, zumal das Schwergewicht bei der vorliegenden Vergabe nicht auf der Sanierung der Badetechnik, sondern auf der Renovation der GebÃ¤ulichkeiten und damit nicht nur auf dem Fachbereich der BÃ¤dertechnik liegt (vgl. Ausschreibungsunterlagen, SchÃ¤tzung der honorarberechtigten Kosten).</p> <p class="Urteilstext">Damit erweisen sich die EinwÃ¤nde des BeschwerdefÃ¼hrers hinsichtlich der Benotung des Kriteriums Erfahrung als unbegrÃ¼ndet.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>6.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer wendet sich ausserdem gegen die Bewertung des zu 10 % gewichteten Kriteriums LeistungsfÃ¤higkeit (firmeneigene fachspezifische Mitarbeiter), bei welchem die Offerte des BeschwerdefÃ¼hrers mit vier Punkten, diejenige der Mitbeteiligten hingegen mit fÃ¼nf Punkten benotet wurde. Er macht diesbezÃ¼glich im Wesentlichen geltend, er habe sein Team durch lokal erfahrene Baufachleute und vier renommierte Fachberater von nationaler Qualifikation verstÃ¤rkt. Eine derartige Konzentration von Fachwissen kÃ¶nne innerhalb einer Firma ohne UnterstÃ¼tzung von aussen gar nicht vorhanden sein. Ausserdem sei die lokale NÃ¤he der Subunternehmer zum Bauprojekt ein Vorteil. Die Vergabestelle habe es unterlassen, die Qualifikation der einzelnen SchlÃ¼sselpersonen der beigezogenen Firmen zu verifizieren. Ebenfalls nicht nachgeprÃ¼ft habe sie die persÃ¶nlichen Erfolgsausweise des BeschwerdefÃ¼hrers bei der FÃ¼hrung von Gesamtteamaufgaben. Ausserdem habe er selber in Erfahrung gebracht, dass die Mitbeteiligte jeweils verdeckt ebenfalls Subunternehmer beiziehe.</p> <p class="Urteilstext">Des Weiteren stellt der BeschwerdefÃ¼hrer auch die ZulÃ¤ssigkeit des Zuschlagskriteriums LeistungsfÃ¤higkeit als solche in Frage, macht er doch zumindest sinngemÃ¤ss geltend, es sei willkÃ¼rlich, eine grÃ¶ssere Unternehmung, welche mehr Eigenleistungen erbringen kÃ¶nne, einer kleineren generell vorzuziehen, nur weil diese auf den Beizug von Subunternehmern angewiesen sei.</p> <p class="Urteilstext">Die Beschwerdegegnerin stellt sich auf den Standpunkt, die Ausschreibungsunterlagen liessen zwar den Beizug von Subunternehmern zu. Der VergabebehÃ¶rde sei jedoch bekannt, dass die Schnittstellenproblematik mit zunehmender Anzahl von Subunternehmern wachse, was sich erfahrungsgemÃ¤ss negativ auf ein Projekt auswirken kÃ¶nne. Mit dem Kriterium LeistungsfÃ¤higkeit verbunden mit dem zusÃ¤tzlichen Hinweis "firmeneigene fachspezifische Mitarbeiter" solle daher dem VerhÃ¤ltnis Eigenleistung/Fremdleistungen mit einer Gewichtung von 10 % Rechnung getragen werden.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.2 </b>Die VergabebehÃ¶rde hat bei der Benotung des Kriteriums LeistungsfÃ¤higkeit bei allen Anbietern die Sachbereiche, welche von Mitarbeitern "in Haus" betreut werden kÃ¶nnen denjenigen Aufgaben gegenÃ¼bergestellt, welche an Subunternehmer Ã¼bertragen werden sollen. Beim BeschwerdefÃ¼hrer kÃ¶nnen drei Sachbereiche "in Haus" bearbeitet werden (Projektleitung, BÃ¤dertechnik, SanitÃ¤r), wÃ¤hrend fÃ¼nf ZustÃ¤ndigkeitsbereiche Subunternehmern Ã¼bertragen werden sollen (Physik, Statik, HLK, Elektro und Architektur). DemgegenÃ¼ber ist die Mitbeteiligte in der Lage, fÃ¼nf Sachbereiche (Projektleitung, BÃ¤dertechnik, Physik, Statik und Architektur, mit zusÃ¤tzlicher externer Beratung bei Physik und Architektur) betriebsintern abzudecken, wÃ¤hrend lediglich die Bereiche HLK und Elektro an Subunternehmer weitergeleitet werden sollen. Diese GegenÃ¼berstellung ist grundsÃ¤tzlich unbestritten und vermag die unterschiedliche Benotung der Angebote zu rechtfertigen.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.3 </b>Dass der Beizug von mehreren Subunternehmern mit gewissen Risiken fÃ¼r die effiziente DurchfÃ¼hrung eines Bauvorhabens verbunden sein kann, wie dies die Beschwerdegegnerin geltend macht, ist nachvollziehbar, da sich grÃ¶ssere Anforderungen an die Koordination durch den Projektleiter stellen. Es ist daher gerade im Falle eines planerischen Dienstleistungsauftrages sachlich vertretbar, wenn einem grÃ¶sseren Anbieter mit zahlreichen eigenen fachspezifischen Mitarbeitern unter diesem Aspekt ein gewisser Vorzug eingerÃ¤umt wird. Der generellen Benachteiligung kleinerer Unternehmen im Vergabeverfahren wird durch die bloss 10 %ige Gewichtung des Zuschlagskriteriums entgegengetreten. Nichts daran zu Ã¤ndern vermag der Umstand, dass auch der Beizug eines kleineren Betriebes, welcher mit qualifizierten lokalen Subunternehmern zusammenarbeitet, Vorteile bieten kann etwa hinsichtlich besserer Kenntnisse der Ã¶rtlichen VerhÃ¤ltnisse etc. Die Wahl des Zuschlagskriteriums kann entgegen der Auffassung des BeschwerdefÃ¼hrers auf jeden Fall weder als willkÃ¼rlich noch als ausserhalb des Ermessenspielraums der VergabebehÃ¶rde liegend bezeichnet werden.</p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>7.1 </b>Schliesslich beanstandet der BeschwerdefÃ¼hrer die beiden je zu 5 % gewichteten Zuschlagskriterien "Beschreibung des technischen Vorgehens" sowie "AusbildungsplÃ¤tze". Er macht diesbezÃ¼glich zunÃ¤chst geltend, die Offertvorlage sei ungewÃ¶hnlich. Ein zweistufiges Verfahren mit PrÃ¤qualifikation wÃ¤re zu bevorzugen gewesen. Hinsichtlich der AusbildungsplÃ¤tze bringt der BeschwerdefÃ¼hrer im Wesentlichen vor, sein Unternehmen sei eine der wenigen in der BÃ¤derbranche, welche einen Ausbildungsplatz fÃ¼r Haustechnikplaner Fachrichtung SanitÃ¤r anbieten kÃ¶nne. Obwohl diese Ausbildungsstelle dieses Jahr nicht habe besetzt werden kÃ¶nnen, sei eine maximale Benotung gerechtfertigt, zumal auch bei den Fachfirmen der Subplaner zur Zeit vier Lehrlinge beschÃ¤ftigt seien.</p> <p class="Erwgung2"><b>7.2 </b>Hinsichtlich dieser EinwÃ¤nde ist vorauszuschicken, dass der BeschwerdefÃ¼hrer selbst dann, wenn sein Angebot bei beiden Kriterien die Maximalnote Sechs bekÃ¤me, nicht vor der Mitbeteiligten rangieren wÃ¼rde, sondern hÃ¶chstens die gleiche Punktzahl erreichen kÃ¶nnte. Der Vergabeentscheid stÃ¼nde in diesem Fall im Ermessen der VergabebehÃ¶rde und wÃ¼rde vom Gericht nur mit ZurÃ¼ckhaltung Ã¼berprÃ¼ft.</p> <p class="Urteilstext">Die EinwÃ¤nde erweisen sich jedoch auch in materieller Hinsicht als unbegrÃ¼ndet. Bei der Wahl des Vergabeverfahrens hat die VergabebehÃ¶rde im Rahmen der gesetzlich zulÃ¤ssigen Verfahrensarten freie Hand. Dass das gewÃ¤hlte Einladungsverfahren nicht zulÃ¤ssig wÃ¤re, macht der BeschwerdefÃ¼hrer zu Recht nicht geltend.</p> <p class="Urteilstext">Was die AusbildungsplÃ¤tze anbelangt, so ist grundsÃ¤tzlich unbestritten, dass die Lehrlingsausbildung zulÃ¤ssigerweise als Zuschlagskriterium dienen kann, solange das Kriterium nicht mit mehr als 10 % des Total aller Zuschlagskriterien gewichtet wird und auslÃ¤ndische Anbieter nicht benachteiligt werden (RB 2003 Nr. 52 = BEZ 2003 Nr. 38, auch zum Folgenden). Wie der BeschwerdefÃ¼hrer selber einrÃ¤umt, ist die in seinem Betrieb vorhandene Lehrstelle nicht besetzt. Lehrstellen, welche nicht besetzt sind und Ã¼ber deren Besetzung keine konkreten Angaben vorliegen, werden bei der Benotung des Kriteriums aber nicht berÃ¼cksichtigt. Entgegen der Auffassung des BeschwerdefÃ¼hrers hat die Vergabestelle vorliegend auch AusbildungsplÃ¤tze bei den Subunternehmern berÃ¼cksichtigt, jedoch nur dann, wenn es sich um solche im Planungsbereich handelt. Die Beschwerdegegnerin stellt sich dabei auf den Standpunkt, dies sei vorliegend gerechtfertigt, da es sich um einen Planungsauftrag handle. Die Frage nach der ZulÃ¤ssigkeit dieser EinschrÃ¤nkung kann indessen offen bleiben.</p> <p class="Erwgung1"><b>8. </b> </p> <p class="Urteilstext">Zusammenfassend erweisen sich die EinwÃ¤nde des BeschwerdefÃ¼hrers als unbegrÃ¼ndet. Die Beschwerde ist demnach abzuweisen.</p> <p class="Urteilstext">AusgangsgemÃ¤ss sind die Kosten des Verfahrens dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 VRG in Verbindung mit § 70 VRG). Eine ParteientschÃ¤digung steht ihm unter diesen UmstÃ¤nden von vornherein nicht zu (vgl. § 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Zwischentitel">DemgemÃ¤ss <a id="Text25"></a>entscheidet die Kammer:</p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 3'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 210.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 3'210.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>