<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2022.00322</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Ersatzrichterin Curiger<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">7. Februar 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">lic</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">iur</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Karolin Wolfensberger</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Kanzlei am Park</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Lutherstrasse 36, 8004 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1983 geborene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welcher am 22. November 2011 in di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Schweiz eingereist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ab dem 11. Juli 2019 in einem Restaurant erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätig war (vgl. Urk. 6/13 und Urk. 6/16 und Urk. 6/20)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, meldete sich am 27. Mai 2021 unter Hinweis auf eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bei der Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 6/14). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Ergänzungsblatt zu seiner Anmeldung vom 25. Juni 2021 gab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an, er sei am 15. Februar 2018 auf dem Heimweg von der Arbeit auf dem Fussgängerstreifen von einem Personenwagen angefahren worden und habe dadurch eine schwere Verletzung am linken Bein, am linken Fuss und an der linken Hüfte sowie eine Verletzung am rechten Arm erlitten (Urk. 6/18). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle nahm beruflich-erwerbliche sowie medizinische A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bklärungen vor und zog die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Akten der Krankentaggeldversicherung sowie der U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nfallversicherung bei. Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Vorbescheid vom 1. Februar 2022 [Urk. 6/47]; Einwand vom 3. März 2022 [Urk. 6/53])</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wies sie das Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehren mit Verfügung vom 3. Mai 2022 ab (Urk. 6/60 = Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 3. Juni 2022 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung sei aufzuheben und die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin sei zu verpflichten, ihm mindestens eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung, rückwirkend per 1. November 2021 auszurichten. Eventualiter sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache an die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin zurückzuweisen zwecks ergänzender Abklärung des medizinischen Sachverhaltes sowie der Zum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">utbarkeit und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ressourcen mittels poly</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinärem Expertengutachten, inkl. EFL, um anschliessend neu über einen Leistungsanspruch zu entscheiden (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 18. August 2022 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und wies darauf hin, dass aktuell </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die versicherungsmässigen Voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (noch)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht erfüllt seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 5), woraufhin mit Verfügung vom 23. August 2022 ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet wurde (Urk. 7). Mit Replik vom 28. Oktober 2022 hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen fest (Urk. 10). Die Beschwerdegegnerin verzichtete in der Folge auf eine Duplik (Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabe vom 5. Dezember 2022 [Urk. 13]), was dem Beschwerdeführer mit Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. Dezember 2022 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 14). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung im Wesentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen damit, dem Beschwerdeführer sei eine angepasste Tätigkeit zu 100 % zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mutbar. Damit sei es ihm möglich, ein Einkommen zu erzielen, welches eine Invalidenrente ausschliesse. Dem Einwand seien sodann keine neuen Aspekte zu entnehmen (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber brachte der Beschwerdeführer vor, im Rahmen von verschiedenen Praktika im Gastgewerbe sei er bis zum Unfall vom 15. Februar 2018 immer wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der zu 100 % als Küchenhilfe erwerbstätig gewesen. Seither bestehe eine kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plexe Schmerzproblematik bei hypotoner Beinmuskulatur. Vom Juli 2019 bis November 2021 habe er eine Festanstellung zu 80 % als Küchenhilfe gehabt; das reduzierte Pensum sei gesundheitsbedingt erforderlich gewesen. Sein Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand habe sich im Herbst 2019 erheblich verschlechtert und es sei ihm ab Dezember 2019 erneut eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert worden. Das obligatorische Wartejahr habe im Februar 2018 begonnen. Die Verschlechterung eines bereits bestehenden Gesundheitsschadens löse keinen neuen Versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fall aus (Urk. 1 S. 5 f.).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Beschwerdegegnerin gehe aktenwidrig von einem neuen Versicherungsfall im Dezember 2019 aus (Urk. 1 S. 8).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Auf die Beurteilung des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) könne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sodann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t abgestellt werden. Diese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei in s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer reinen Aktenbeurteilung vom 19. Januar 2022 von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in einer behinderungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angepassten Tätigkeit zumindest ab Mai 2021 ausgegangen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Er habe festgehalten, für eine behinderungsangepasste Tätigkeit gebe es in den vorliegenden Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichten keine Angaben, was allerdings nicht zutreffe. Der behandelnde Facharzt Orthopädie habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zudem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorgeschlagen, die mögliche Arbeitsleistung bei ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passter Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittels Begutachtung abzuklären. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Indem sich die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin auf eine unvollständige Sachverhaltsfeststellung ihres RAD-Arztes und die daraus gezogene unbegründete Schlussfolgerung einer 100%igen Rest-Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stütze</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, verletze sie die Offizial- und Untersuchungsmaxime. Es sei eine externe polydisziplinäre Expertenbegutachtung des Beschwerdeführers in den Fachbereichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nnere Medizin, Orthopädische Chirurgie, Neurologie sowie Psychiatrie notwendig (Urk. 1 S. 6 ff.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort vom 18. August 2022 brachte die Beschwerdegegnerin vor, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Ärzte des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> RAD würden nur bei Bedarf selber ärztliche Untersuchungen durchführen. Das Absehen von eigenen Untersuchungen sei somit nicht an sich ein Grund, um eine RAD-Stellungnahme in Frage zu stellen. Des Weiteren sei zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beachten, dass ein Anspruch auf eine ordentliche Rente drei Beitragsjahre voraussetze. Somit müsste der Beschwerdeführer vor Dezember 2020 drei volle Beitragsjahre ausweisen können, was gemäss individuellem Kontoauszug (IK) nicht der Fall sei. Daran ändere auch der Antrag, einen früheren Eintritt des Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsfalls (Februar 2019) festzulegen, nichts. Die Möglichkeit einer Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlung für Versicherungsbeiträge bestehe zwar, der Beschwerdeführer hätte sich diesbezüglich mit der zuständigen Ausgleichskasse in Verbindung zu setzen (Urk. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer wandte daraufhin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">replicando</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein, mit der rückwirkenden Zahlung der AHV-Mindestbeiträge werde ein Rentenanspruch erwirkt, auch wenn über Jahre hinweg g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rosse Beitragslücken bestünden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 10). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p><span> </span><span>In zeitlicher Hinsicht sind </span><span>–</span><span> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span>lungen </span><span>–</span><span> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). </span><span>Da der Zeit</span><span>punkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1</span><span>bis</span><span> IVG) und jener des Renten</span><span>anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht (</span><span>vgl. </span><span>Rz</span><span>. 1008</span><span> des Kreisschreibens </span><span>zu den Übergangs</span><span>bestimmungen zur Einführung des linearen Rentensystems</span><span>, K</span><span>S ÜB WE IV</span><span>, gültig ab 1. Januar 2022</span><span>).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend bereits vor dem 1. Januar 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in Frage steht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sind die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versichert sin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d Personen, die gemäss den Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1a und 2 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) obligatorisch oder fr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eiwillig versichert sind (Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1b IVG).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Obligatorisch versichert sind unter anderem di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e natürlichen Personen mit Wohnsitz in der Schweiz (Art. 1a Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a AHVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 6 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmt, dass ausländi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Staatsangehörige anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtigt sind, solange sie ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt in der Schweiz haben und sofern sie bei Eintritt der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Beiträge geleistet oder sich ununterbrochen während zehn Jahren in der Schweiz aufgehalten haben. In Bezug auf den Anspruch auf eine ordentliche Invalidenrente enthält Art. 36 Abs. 1 IVG weitere Anspruchsvoraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen. Danach haben Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte, die bei Eintritt der Invalidität während mindestens drei Jahren Beiträge geleistet haben, Anspruch auf eine ordentliche Rente der Invalidenversicherung. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 14 Abs. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AHVG, in Kraft seit dem 1. Januar 2007, sind die Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">träge von Asylsuchenden, vorläufig Aufgenommenen und Schutzbedürftigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ohne Aufenthaltsbewilligung, die keine Erwerbstätigkeit ausüben, erst dann fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusetzen und unter Vorbehalt von Artikel 16 Absatz 1 zu entrichten, wenn:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diese Personen als Flüchtlinge anerkannt wurden;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diesen Personen eine Aufenthaltsbewilligung erteilt wird; oder</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf Grund des Alters, des Todes oder der Invalidität dieser Personen ein Leistungsanspruch im Sinne dieses Gesetzes oder des IVG entsteht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Gemäss Botschaft zur Änderung des Asylgesetzes, zur Änderung des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">setzes über die Krankenversicherung sowie zur Änderung des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung vom 4. September 2002 (02.060) führt der am 1. Januar 2007 in Kraft getretene Abs. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> des Art. 14 AHVG eine Sistierung des Beitragsbezuges ein für Asylsuchende, humanitär und provisorisch Aufgenommene sowie Schutzbedürftige ohne Aufenthaltsbewilligung (nachste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">hend Asylsuchende), die keiner Erwerbstätigkeit nachgehen. Bei Eintritt eines Versicherungsfalles oder bei Regelung der Anwesenheit der betreffenden Person in der Schweiz wird diese Sistierung aufgehoben und die Beiträge werden inner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">halb der Grenzen der Verjährung rückwirkend erhoben. Damit soll die Erfassung und die Beitragserhebung für nichterwerbstätige Asylsuchende vermieden wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">den, ohne jedoch grundsätzlich die betreffenden Personengruppen von der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sicherungsunterstellung auszunehmen. Bei Eintritt eines Versicherungsfalles ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">steht ein Anspruch auf Leistungen, sofern die ordentlichen Voraussetzungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">erfüllt sind. Allfällige Leistungen bemessen sich auf Grund der rückwirkend erhobenen Beiträge. Erhält die betreffende Person ein Anwesenheitsrecht in der Schweiz (Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung, Anerkennung als Flüchtling), wird ihre Stellung gegenüber den Sozialversicherungen normalisiert und die Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">träge werden rückwirkend erhoben. Da sich der rückwirkende Beitragsbezug auf höchstens fünf Jahre beschränkt, können bei längeren Aufenthalten (was insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sondere bei der humanitären oder provisorischen Aufnahme vorkommt), Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tragslücken und damit verbundene Leistungseinbussen auftreten. In solchen Fäl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">len ist eine vollkommene Gleichstellung mit den übrigen Versicherten nicht mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lich. Personen, die die Schweiz wieder verlassen, werden mangels Beitragsbezug von der Versicherung überhaupt nicht erfasst (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">BBl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> 2002 6845 ff., 6923</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">; vgl. dazu auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">das Urteil des Bundesgerichts 8C_58/2019 vom 22. Mai 2019 E. 5.2.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.4</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder herstellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.6</span><span> </span><span id="XX212"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funkti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Funktion interner RAD-Berichte besteht d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arin, aus medizinischer Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Reine Aktengutachten sind beweiskräftig, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 8C_750/2020 vom 23. April 2021 E. 4 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Allgemeinmedizin, stellte in ihrem Bericht vom 14. Oktober 2021 die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/24/3):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Femurkopfn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ekrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zustand nach Reposition mit DHS </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">(dynamische Hüftschraube)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">me</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">diale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Schenkelhalsfraktur links am 17. Februar 2018 </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zustand nach dislozierter Schenkelhalsfraktur am 15. Februar 2018 </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zustand nach Schraubenentfernung DHS und Antirotationsschraube links am 29. Januar 2019</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hypotone Beinmuskulatur</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> attestierte dem Beschwerdeführer seit dem 6. Dezember 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">eine durchgehende 100%ige Arbeitsunfähigkeit in sämtlichen Tätigkeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Der Beschwerdeführer leide unter starken Schmerzen in beiden Beinen. Es liege eine komplexe S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">chmerzproblematik bei hypotoner Beinmuskulatur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lungsplan sehe eine Physiotherapie, eine rheumatologische Abklärung und eine Schmerztherapie vor. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Beschwerdeführer könne bloss eine Stunde lang stehen oder gehen und habe keine Kraft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> wegen Schmerzen am ganzen Körper. Eine Tätigkeit sei aufgrund der Schmerzen nicht möglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urk. 6/24). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">apparates, stellte in seinem Bericht vom 28. Dezember 2021 folgende Diagnose (Urk. 6/38/4):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches Schmerzsyndrom ventraler und lateraler Oberschenkel links sowie Gesässbereich links, zeitweise auch lateraler Unterschenkel mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Entfernung DHS und Einsetzen einer Hüft-Totalprothese links am 9. Oktober 2020 bei </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Femurkopfnekrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> links (ED 20. Juli 2020)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Entfernung Verriegelungsschraube DHS und Entfer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nung Antirotationsschraube Schenkelhals links am 29. Januar 2019</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Geschlossene Reposition und Osteosynthese mediale Schenkelhalsfraktur links mit DHS am 17. Februar 2018</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dislozierte mediale Schenkelhalsfraktur links am 15. Februar 2018</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> führte sodann aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 6/38)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">m 2. Juli 2020 habe sich der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">führer selbst vorgestellt, und es habe eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Femurkopfnekrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> nachgewiesen wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">den können. Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Einsetzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">der Hüfttotalprothese links am 19. Oktober 2020 habe sich ein verzögerter Rückgang der Beschwerden gezeigt. Drei Monate post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">operativ sei der Beschwerdeführer noch immer auf eine Unterstützung durch Geh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">stöcke angewiesen gewesen. Vier Monate postoperativ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">könne er stockfrei herum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gehen; es bestehe ein leichtes Schonhinken. Der Beschwerdeführer beschreibe eine Besserung der Beschwerdesituation. Allerdings bestünden mit Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nahme der Physiotherapie noch starke muskuläre Schmerzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">im Oberschenkel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bereich. Circa 5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">½ Monate postoperativ sei der Beschwerdeführer im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Zentrum B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> untersucht worden. Zwei Wochen später berichte er in der orthopädischen Sprechstunde des Spitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerden im Bereich des lateralen Ober</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schenkels und des Gesässes links sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">chronische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> lumbale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Schmerzen vermehrt links. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Ein Arbeitsversuch habe abgebrochen werden müssen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, da die Schmerzen unter der dauernden Belastung in einer stehenden beziehungsweise gehenden Tätigkeit als Küchenhilfe zu gross gewesen seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die klinische Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">suchung zeige ein stockfreies, langsames Gehen mit leichtem bis mässigem Schonhinken links. Alle Bewegungen lösten bei der Untersuchung Schmerzen im Bereich des lateralen Oberschenkels und gluteal aus. Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Druckdolenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> bestehe im Bereich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Vastus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lateralis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">-Muskulatur, vor allem bestünden auch Druck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schmerzen im Bereich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Glutealmukulatur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 6/38/3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Aus orthopädischer Sicht finde sich ein Status nach Hüft-Totalprothese links vor 13 Monaten mit radiologisch und klinisch unauffälligem Befund. Bei der klini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schen Untersuchung hätten keine Schmerzen bestanden. Es sei eine gute musku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">läre Aktivität der Becken- und Hüf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tmuskulatur feststellbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Der Beschwerdeführer gebe chronische Schmerzen im Ober- und Unterschenkel an, welche teilweise auf Kompressionen der Muskulatur ausgelöst würden. Es bestehe auch ein Dehnungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schmerz der dorsalen Muskelgruppen bei deutlicher Verkürzung. Der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">deführer gebe heute beim Herumgehen keine Schmerzen an. Kursorisch neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gisch bestehe kein Hinweis auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> eine radikuläre Symptomatik. Differential</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">diagnostisch müsse an ein chronisches Schmerzsyndrom gedacht werden. Die Schmerzen würden zudem unter der bestehenden Stresssituation bei Streichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> des Taggelds durch die Unfallv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ersicherung aggravieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit der Hausärztin sei telefonisch besprochen worden, dass aus orthopädischer Sicht keine Verbesserung der Situation erreicht werden könne. Eine Zuweisung in eine Schmerzklinik oder eine unterstützende Therapie durch einen Psychologen oder Psychiater sei disku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tiert beziehungsweise von ihm (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">) empfohlen worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Weitere Kontrollen seien nicht geplant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 6/38/5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Bezüglich weiterführender Abklärung hinsichtlich Reintegration in den Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">prozess </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">beziehungsweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">einer Rente empfehle er eine Begutachtung in einem Zentrum, da aus seiner Sicht eine multifaktorielle Problematik mit Chronifi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zierung von Schmerzen vorliegen könnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 6/38/7)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Schreiben an den Beschwerdeführer vom 8. Januar 2022 verwies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf seinen Bericht vom 28. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2021 sowie seine Empfehlung hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich einer Begutachtung (Urk. 6/45).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Trau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), hielt in seiner Stellungnahme vom 19. Januar 2022 fest, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beim Beschwerdeführer sei anhand der vorliegenden Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichte ein somatischer und rein unfallbedingter Gesundheitsschaden ausgewie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen einschliesslich einer sich darauf ableitenden Einschränkung der funktionellen Leistungsfähigkeit. Dieser Gesundheitszustand sei derzeit stabil. Hinsichtlich der Arbeitsunfähigkeitsbewertung seien die aktenkundigen Angaben in Bezug auf die zuletzt ausgeübte Tätigkeit (Küchenhilfe) aus versicherungsmedizinisch-orthopä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">discher Sicht plausibel, da es sich dabei um eine praktisch ausschliesslich im Stehen und gelegentlichem Gehen zu verrichtende Arbeit handle. Somit sei für diese Tätigkeit von einer durchgehend bestehenden Arbeitsunfähigkeit von 100 % ab spätestens Dezember 2019 bis auf Weiteres beziehungsweise auf Dauer auszugehen. Für eine behinderungsangepasste Tätigkeit gebe es in den vorliegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Arztberichten keine Angaben. Aus versicherungsmedizinisch-orthopädischer Sicht aber sei zumindest ab Mai 2021 medizinisch-theoretisch von einer üb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegend wahrscheinlich ganztäg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ig möglichen Arbeitsfähigkeit unter Beachtung des nachfolgend genannten Belastungsprofils auszugehen: Körperlich leichte bis gelegentlich mittelschwere Tätigkeit, ganz überwiegend sitzend, ohne häufiges Treppensteigen oder Gehen auf unebenem Untergrund, ohne Knien, Kauern, Hocken oder häufiges Bücken. Angesichts ausschliesslich somatischer Befun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de und medizinisch-theoretisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nachvollziehbarer Schmerzen im Bereich des operierten linken Hüftgelenkes/Oberschenkels sei bei fehlenden psychopatho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logischen Befunden aus versicherungsmedizinisch-orthopädischer Sicht derzeit eine Begutachtung nicht indiziert (Urk. 6/46/6 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 22. April 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/59/3) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahm der RAD zum Einwand des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers sowie zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diesem beigelegten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsunfähigkeitszeugnis der Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztin vom 23. Februar 2022</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/52 f.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stellung. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er hielt fest, es lägen keine neuen oder bislang unbekannten medizinischen Tatsachen (Befunde) vor. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren führte er aus, es bestehe aus orthopädischer Sicht keine Begründung, weshalb eine adäquat angepasste Tätigkeit mit dem angegebenen Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">profil nicht vollschichtig/ganztägig möglich sein sollte. Zum Antrag des Beschwerdeführers, es sei eine polydisziplinäre Begutachtung unter Einbezug der Fachgebiete Orthopädische Chirurgie, Neurologie und Psychiatrie durchzuführen,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt er fest, nachdem von Seiten der behandelnden Ärzte bislang keine neurolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gische und/oder psychiatrische Untersuchung veranlasst worden sei und auch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorliegenden Arztberichte keine entsprechenden Befunde/Diagnosen enthielten, bestehe keine Indikation für eine solche Untersuchung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer meldete sich am 27. Mai 2021 zum Leistungsbezug an (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/14), weshalb ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">allfälliger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenanspruch frühestens am 1. November 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entstehen ko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Art. 29 Abs. 1 IVG; seit dem 1. Januar 2008 unverändert). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der RAD setzte sich eingehend mit den ärztlichen Berichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– auch mit den dem Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beigelegten Berichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Spitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 20. Juli, 26. Au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gust, 6. Oktober, 9. Oktober 2020 und 21. Mai 2021 sowie dem Bericht des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zentrums B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 21. April 2021 (Urk. 6/39-42) – </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auseinander und schlussfolgerte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in seiner Stellungnahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass aus versicherungsmedizinisch-orthopädischer Sicht ab Mai 2021 medizinisch-theoretisch von einer überwiegend wahrscheinlich ganztägig möglichen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit auszugehen sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies vermag mit Blick auf die Einschätzung des behandeln</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Orthopäden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu überzeugen: Dieser erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus orthopädischer Sicht einen radiologisch und klinisch unauffälligen Befund.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Des Weiteren stellte er eine gute muskuläre Aktivität der Becken- und Hüftmuskulatur fest und konnte k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sorisch neurologisch keinen Hinweis auf eine radikuläre Symptomatik finden. Der Beschwerdeführer gab bei der klinischen Untersuchung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie beim Herumgehen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sodann keine Schmerzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er berichtete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">primär </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">muskuläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzen im Ober- und Unterschenkel sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dehnungsschmerz der dor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">salen Muskelgruppen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei deutlicher Verkürzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Soweit handelt es sich gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um – </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angesichts der somatischen B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">efunde – nachvollziehbare Schmerzen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch dem Bericht des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zentrums B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 21. April 2021 (Urk. 6/42) ist zu entnehmen, dass ein Grossteil der Beschwerden im Narben-/Weichteilbereich zu liegen scheine, weshalb ein Fortführen der Physiotherapie empfohlen wurde. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Inwieweit sich aus diesen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genannten Beschwerden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten T</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ätigkeit ergeben soll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wurde von den behandelnden Ärzten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht dargetan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ist auch nicht ersicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> nach telefonischer Rücksprache mit der Hausärztin des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">führers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">differentialdiagnostisch ein chronisches Schmerzsyndrom in E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rwägung zog, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lässt sich indes nicht nachvollziehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, da der Beschwerdeführer ihm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">über –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> in Abweichung zu den Angaben gegenüber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">der Hausärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">– </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Schmerzen am ganzen Körper und i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">n beiden Beinen angegeben hatte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> und An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">haltspunkte für psychische Beeinträchtigungen des Beschwerdeführers im Bericht der Hausärztin (Urk. 6/24) gänzlich fehlen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Kommt hinzu, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">direkten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Zusammenhang zwischen der Einstellung der Taggeldleistungen und der Zunahme der Beschwerden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">herstellte. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Vor diesem Hintergrund vermag zu über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zeugen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">der RAD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">unter dem Hinweis auf fehlende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> psychopathologische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Befunde eine Begutachtung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> aus versicherungsmedizinisch-orthopädischer Sicht als nicht indiziert betrachtete. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Er wies sodann zu Recht darauf hin, dass auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> das unbegründete Arbeitsunfähigkeitszeugnis der Hausärztin vom 23. Februar 2022, in welchem sie dem Beschwerdeführer vom 1. bis 31. März 2022 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestierte (Urk. 6/52)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, keine neuen medizinischen Erkennt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nisse zu Tage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> gefördert habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beurteilung des RAD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erweist sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beweiskräftig. Daran ändert nichts, dass es sich um eine Aktenbeurteilung handelt (vgl. das Vorbringen des Beschwerdeführers in Urk. 1 S. 6), liegt doch ein lückenloser Befund vor und geht es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehenden medizinischen Sachverhalts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(E. 2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Sachverhalt wurde in recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genügender Weise abgeklärt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Orthopädisch-fachärztliche Berichte, die geeignet wären, die Einschätzung des RAD zu entkräften, sind nicht aktenkundig. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem erforderlichen Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ist erstellt, dass dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit Mai 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uneinge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt zumutbar ist. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weitere Abklärungen – insbesondere eine polydisziplinäre Begutachtung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> inkl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> EFL</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> – sind nicht vorzunehmen. Dies gilt auch in Bezug auf die vom Beschwerdeführer neu geklagten Schmerzen im rechten Fussgelenk (Urk. 1 S. 8)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, zu welchen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine ärztlichen B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erichte aufgelegt wurden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Vorbringen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Beschwerdeführers zielen daher allesamt ins Leere. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch der Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis auf das Urteil des Bundesgerichts 8C_975/2012 vom 1. Juli 2013 (E. 2.2; antizipierte Beweiswürdigung) ist nicht zielführend, lagen dem vom Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt zu beurteilenden Sachverhalt doch erheblich divergierende medizinische Akten zu Grunde. Dies ist vorliegend nicht der Fall.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da dem Beschwerdeführer die bisherige Tätigkeit nicht mehr zumutbar ist, ist ein Einkommensvergleich vorzunehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.1</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Der Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, 128 V 29 E. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Festsetzung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wird in der Regel am zuletzt erziel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Verdienst angeknüpft, weil es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Wahrscheinlichkeit erstellt sein (Ulrich Meyer, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsprechung des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgesetz über die Invalidenversicherung [IVG], 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it Hinweis auf BGE 134 V 322 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1). Entscheidend ist somit, welches der überwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend wahrscheinliche Verlauf der Einkommensentwicklung ohne Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden wäre (Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C_377/2010 vom 24. Juni 2010 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer war seit seiner Einreise in die Schweiz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis zum Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ereignis vom 15. Februar 2018 bloss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Rahmen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschäftigungsmassnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Küchenhilfe tätig. Die Tätigkeit bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG im Restaurant </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/20) nahm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach dem Unfall auf, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wobei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er gemäss Angaben seiner Rechtsvertreterin nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu 100 % arbeitsfäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ig gewesen sein soll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob dem so war oder ob erst nach der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Femurkopfnekrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Einschränkung in der Tätigkeit als Küchenhilfe bestand, lässt sich den Akten nicht entnehmen. Doch selbst wenn bei der Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– für den Beschwerdeführer höher ausfallenden – </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">statistischen Werte der Schweizerischen Lohnstruktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhebung (LSE) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgestellt und davon ausgegangen wird, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wäre ohne Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsschaden zu 100 % erwerbstätig, resultiert kein rentenbegründender Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad, was die nachfolgende Berechnung zeigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wird auf die – in zeitlicher Hinsicht massgebende – Schweizerische Lohnstruktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhebung (LSE) 2018 abgestellt, ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lohn gemäss der Tabelle TA1_tirage_skill_level, privater Sektor, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziffer 55-56 (Gastgewerbe/Beherbergung und Gastronomie), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kompetenzniveau 1, Männer, heranzuziehen. Das standardisier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te monatliche Einkommen von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4'121.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist unter Berücksichtigung der durchsc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hnittlichen Arbeitszeit von 42.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stunden pro Woche (vgl. Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftsabteilungen [NOGA 2008],</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Stunden pro Woche, 2004-2021, Gastro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ng bei Männern bis ins Jahr 2021 (Indexstand 105.3 [2018] auf 104.6 [2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">]; vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> BFS, Tabelle T1.1.10, Nom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inallohnindex, Männer, 2011-2021, I 55/56</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) auf ein Jahresein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen für eine 100%ige Tätigkeit hochzurechnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was Fr. 52'071.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergibt (Fr. 4'121.-- x 12 : 40 x 42.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> :</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 105.3 x 104.6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Bestimmung des Invalideneinkommens ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ebenfalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein statistischer Tabel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenlohn heranzuziehen. Gemäss Belastungsprofil kann der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perlich leichte bis gelegentlich mittelschwere Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ganz überwiegend sitzend, ohne häufiges Treppensteigen oder Gehen auf unebenem Untergrund, ohne Knien, Kauern, Hocken oder häufiges Bücken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, verrichten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fehlenden Berufsa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">usbildung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf den Lohn für praktische Tätigkeiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Zentral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert), Kompetenzniveau 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Männer,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abzustellen und somit von einem standardi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n monatlichen Einkommen von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">'417.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auszugehen (LSE 2018, Tabel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">le TA1, TOTAL, Kompetenzniveau 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Aufgerechnet auf die durchschnittliche be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">riebsübliche Arbeitszeit von 41.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7 Stunden pro Woche (vgl. Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitsz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eit nach Wirtschaftsabteilungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">[NOGA 2008], in Stunden pro Woche, 2004-2021, 01-96 Total</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und angepasst an die Entwick</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der Nominallöhne für männliche Arbeitskräfte von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">105.1 (Indexstand 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">106.0 (Indexstand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergibt dies bei einem Beschä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ftigungsgrad von 100 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">%, welcher dem Beschwerdeführer zumutbar i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">st, ein Bruttoeinkommen von Fr. 68'3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">47</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- (Fr. 5'417.-- x 12 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 40 x 41.7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">105.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> x </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">106.0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bei einem – vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend nicht gerechtfertigten – maximalen Abzug von 25 % ergäbe sich ein Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lideneinkommen von Fr. 51'2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">60</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.--, welches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Gegenüberstellung mit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. 52'071.-- eine Erwerbseinbusse von lediglich Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">811</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- beziehungsweise einen Invaliditätsgrad von gerundet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % (1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">557</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %) ergäbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerde ist somit abzuweisen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Bei diesem Erg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ebnis erübrigt es sich, auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">versicherungsmässigen Vorausset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">(drei volle Beitragsjahre vor Eintritt der Invalidität) weiter einzugehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Verfahrenskosten sind auf Fr. 700.-- festzusetzen (Art. 69 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufzuerlegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">lic</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">iur</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Karolin Wolfensberger</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelMuraro</p><p><br/></p><div><p> </p></div><p></p></div> </div></body></html></html>