<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">6B_92/2013 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 12. März 2013 </div> <div class="para">Strafrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Schneider, Einzelrichter, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber C. Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau, </div> <div class="para">Frey-Herosé-Strasse 12, Wielandhaus, 5001 Aarau, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Mehrfacher Diebstahl, mehrfache Sachbeschädigung, mehrfacher Hausfriedensbruch, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts </div> <div class="para">des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, </div> <div class="para">vom 27. November 2012. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Einzelrichter zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Dem Beschwerdeführer werden unter anderem zwei Einbruchdiebstähle in ein Verkaufsgeschäft vorgeworfen. Das Bezirksgericht Baden verurteilte ihn am 23. Januar 2012 wegen mehrfachen Diebstahls, mehrfacher Sachbeschädigung und mehrfachen Hausfriedensbruchs (sowie weiterer Delikte) zu 120 Tagessätzen Geldstrafe zu Fr. 50.--, bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von drei Jahren, und einer Busse von Fr. 600.-- bzw. einer Ersatzfreiheitsstrafe von 12 Tagen. Eine dagegen gerichtete Berufung wies das Obergericht des Kantons Aargau am 27. November 2012 ab. Der Beschwerdeführer beantragt beim Bundesgericht einen teilweisen Freispruch und macht geltend, er habe die beiden Einbruchdiebstähle nicht begangen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Beweiswürdigung kann vor Bundesgericht gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig im Sinne von <span class="artref">Art. 97 Abs. 1 BGG</span> bzw. willkürlich im Sinne von <span class="artref">Art. 9 BV</span> ist. Willkür liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Dass eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint, genügt nicht (<a class="bgeref_id" href="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=22.02.2013&amp;to_date=13.03.2013&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-I-1%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page1">BGE 137 I 1</a> E. 2.4). Die angebliche Willkür ist in der Beschwerde präzise zu rügen, und die Rüge ist zu begründen (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>). Kritik, wie sie vor einer Instanz mit voller Kognition vorgebracht werden kann, genügt nicht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer legt nicht dar, dass die Vorinstanz in Willkür verfallen wäre. So stellt sie fest, nach einem der Einbrüche habe im Innern der Registrierkasse das Stück eines Latexhandschuhs sichergestellt werden können, welches eine grosse Menge von DNA des Beschwerdeführers aufgewiesen habe. Dieser habe zwar bei der geschädigten Firma gearbeitet, indessen keinen Zugang zur Registrierkasse gehabt, weshalb ausgeschlossen sei, dass die DNA-Spuren durch ein blosses Husten oder Niesen des Beschwerdeführers in den Bereich der Kasse gelangen konnten (angefochtener Entscheid S. 9/10 E. 2.3.1). Der Beschwerdeführer macht geltend, "aus einem Stück Latex (sei) ein Stück Latexhandschuhe" geworden, da er unter anderem "auch Latexhandschuhe ... in einem Schrank im Büro ... eingelagert habe" (Beschwerde S. 1 unten/2 oben). Was genau er damit nachweisen will, ist nicht klar. Jedenfalls vermag er die auf die gefundene grosse Menge von DNA gestützte Schlussfolgerung nicht zu widerlegen, wonach er es gewesen sein muss, der bei der Tat die Handschuhe trug (Urteil Bezirksgericht S. 9, worauf im angefochtenen Entscheid verwiesen wird). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Auch mit der Rüge, die Akten seien vermutlich nicht vom Richter, sondern - wenn überhaupt - nur von einer Schreiberin gelesen worden (Beschwerde S. 1), vermag der Beschwerdeführer nicht darzulegen, dass die Beweiswürdigung der Vorinstanz willkürlich wäre. Zudem spricht nichts dafür, dass der Vorwurf zutreffen könnte. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Ohne dass sich das Bundesgericht zu allen Vorbringen ausdrücklich äussern müsste, ist auf die Beschwerde im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Das nachträglich gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von <span class="artref">Art. 64 BGG</span> abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Da er es unterlassen hat, sich zu seinen finanziellen Verhältnissen zu äussern (vgl. act. 9), kommt eine Herabsetzung der Gerichtskosten nicht in Betracht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Einzelrichter: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 12. März 2013 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Einzelrichter: Schneider </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Monn </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> </div></body></html></html>