<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">8C_302/2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 24. April 2009 </div> <div class="para">I. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Ursprung, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Batz. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">S.________, Beschwerdegegner, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. E. Ronald Pedergnana. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Unfallversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen </div> <div class="para">vom 6. März 2009. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nach Einsicht </div> <div class="para">in den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 6. März 2009, mit welchem die Beschwerde des S.________ vom 3. Februar 2009 gegen den Einspracheentscheid der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) vom 23. Dezember 2008 "unter Wiederherstellung der am 2. Februar 2009 abgelaufenen Beschwerdefrist als rechtzeitig entgegen genommen" erachtet wurde und "auf die Beschwerde vom 3. Februar 2009 (...) eingetreten" werde, </div> <div class="para">in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten, mit welcher die SUVA beantragt, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und "das bei der Vorinstanz eingereichte Gesuch des Beschwerdegegners um Wiederherstellung der am 2. Februar 2009 abgelaufenen Beschwerdefrist sei abzuweisen"; "auf die bei der Vorinstanz eingereichte Beschwerde vom 3. Februar 2009 sei nicht einzutreten", </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass es sich beim angefochtenen kantonalen Entscheid, entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin, nicht um einen Endentscheid, sondern um einen - selbstständig eröffneten - Vor- oder Zwischenentscheid im Sinne von <span class="artref">Art. 93 BGG</span> handelt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=39&amp;from_date=24.04.2009&amp;to_date=13.05.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-V-477%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page477">BGE 133 V 477</a> E. 4.1.1 und 4.1.3 S. 480 f.; anders die Qualifizierung des hier nicht gegebenen Falles eines Nichteintretensentscheides, mit dem die Wiederherstellung einer Frist abgelehnt wird, als Endentscheid: 9C_753/2007 vom 29. August 2008, E. 1 und 5A_729/2007 vom 29. Januar 2008, E. 1), </div> <div class="para">dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit - alternativ - voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (<span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span>), oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit und Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (<span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG</span>; s.a. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=39&amp;from_date=24.04.2009&amp;to_date=13.05.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-II-30%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page30">BGE 135 II 30</a> E. 1.3.2 S. 34), </div> <div class="para">dass die Voraussetzungen gemäss <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span> im vorliegenden Fall entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin nicht gegeben sind, weil die Frage der Rechtzeitigkeit der Beschwerde bzw. der Wiederherstellung der Beschwerdefrist gegebenenfalls im Rahmen der Anfechtung des Endentscheides vor Bundesgericht gerügt resp. überprüft werden kann (<span class="artref">Art. 93 Abs. 3 BGG</span>; dazu Urteil 4A_109/2009 vom 16. April 2009), woran der Hinweis auf das - noch unter der Herrschaft des Bundesgesetzes über die Organisation der Bundesrechtspflege (OG) vom 16. Dezember 1943 ergangene - Urteil K 49/02 vom 23. September 2002 nichts ändert (vgl. auch die im Zusammenhang mit der Anfechtung vorinstanzlicher Rückweisungsentscheide im Vergleich zur früheren Praxis nach OG geänderte Rechtslage gemäss Bundesgerichtsgesetz vom 17. Juni 2005: <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=39&amp;from_date=24.04.2009&amp;to_date=13.05.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-V-477%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page477">BGE 133 V 477</a> E. 1 und 3 S. 479 f.), </div> <div class="para">dass die Gutheissung der Beschwerde zwar sofort einen Endentscheid herbeiführen würde, damit aber kein nach der Rechtsprechung bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren im Sinne von <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG</span> erspart würde, zumal auch insoweit die selbstständige Anfechtbarkeit von Zwischenentscheiden aus prozessökonomischen Gründen eine Ausnahme darstellt, die restriktiv zu handhaben ist und die Parteien keiner Rechte verlustig gehen, da sie die mit dem Zwischenentscheid zusammenhängenden Fragen mit dem Endentscheid anfechten können (dazu statt vieler nunmehr Urteil 8C_1038/2008 vom 20. April 2009 E. 2.2 mit Hinweisen), </div> <div class="para">dass die Voraussetzungen für eine Anfechtung des kantonalen Entscheids somit nicht erfüllt sind, weshalb auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span> sowie ohne Durchführung eines Schriftenwechsels (<span class="artref">Art. 102 Abs. 1 BGG</span>) nicht einzutreten ist und die Beschwerdeführerin nach <span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span> kostenpflichtig wird, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 24. April 2009 </div> <div class="para">Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Ursprung Batz </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>