<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2018-04-30-2C_366-2018.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_366/2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 30. April 2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, als Einzelrichter, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Mayhall. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Steuerverwaltung des Kantons Thurgau. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Direkte Bundessteuer 2016; Steuererlass, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons Thurgau vom 10. April 2018 (STRE.2018.5). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 27. Juli 2017 ersuchte A.________ um Erlass der ausstehenden direkten Bundessteuer der Steuerperiode 2016 in der Höhe von Fr. 210.85. Die Vorinstanz wies dieses Gesuch unter Hinweis auf die Möglichkeit einer Ratenzahlung im Betrag von Fr. 52.70 monatlich ab. A.________ erhob dagegen am 3. Januar 2018 Beschwerde bei der Steuerrekurskommission des Kantons Thurgau und beantragte sinngemäss den Erlass der ausstehenden direkten Bundessteuer der Steuerperiode 2016. Mit Entscheid vom 10. April 2018 erwog die Steuerrekurskommission des Kantons Thurgau, A.________ verfüge über ein monatliches Gesamteinkommen von Fr. 2'139.--, womit sie unter Berücksichtigung des betreibungsrechtlichen Existenzminimums den Steuerausstand von Fr. 210.85 mit dem frei verfügbaren Betrag von Fr. 202.45 in etwas mehr als einem Monat abbezahlen könnte. Insbesondere unter Berücksichtigung der angebotenen monatlichen Ratenzahlungen stelle die Bezahlung des ausstehenden Steuerbetrags von Fr. 210.85 keine grosse Härte dar, weshalb die Beschwerde abzuweisen sei. Mit als Beschwerde bzw. als Einsprache bezeichnetem Rechtsmittel vom 27. April 2018 gelangt A.________ gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht und macht sinngemäss geltend, das betreibungsrechtliche Existenzminimum sei falsch berechnet worden, und ihre Rente reiche nicht zur Deckung sämtlicher Lebenskosten, weshalb ihr die ausstehende Steuerschuld für die Steuerperiode 2016 zu erlassen sei. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Der angefochtene Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons Thurgau betrifft ein Gesuch um Erlass der direkten Bundessteuer. Gegen diesen kantonal letztinstanzlichen Entscheid (<span class="artref">Art. 167g Abs. 1 DBG</span> in Verbindung mit § 194 Abs. 4 des Gesetzes des Kantons Thurgau vom 14. September 1992 über die Staats- und Gemeindesteuern) ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nur zulässig, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt oder es sich aus anderen Gründen um einen besonders bedeutenden Fall handelt (<span class="artref">Art. 83 lit. m BGG</span>). Im vorliegenden Fall ist weder von einer Grundsatzfrage noch von einem besonders bedeutsamen Fall auszugehen, weshalb die Einheitsbeschwerde nicht offen steht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Die subsidiäre Verfassungsbeschwerde steht an sich zur Verfügung, wenn gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen keine ordentliche Beschwerde ans Bundesgericht (vgl. <span class="artref"><artref id="CH/173.110/72" type="start"></artref>Art. 72-89 BGG</span><artref id="CH/173.110/89" type="end"></artref>) zulässig ist (<span class="artref">Art. 113 BGG</span>). Die Legitimation zur subsidiären Verfassungsbeschwerde setzt allerdings ein rechtlich geschütztes Interesse des Beschwerdeführers an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids voraus (<span class="artref">Art. 115 lit. b BGG</span>), welches vorliegt, wenn in vertretbarer Weise die Verletzung verfassungsmässiger Rechte geltend gemacht wird (<span class="artref">Art. 116 BGG</span>). Die Beschwerdeführerin begründet ihre Eingabe damit, dass sie unter dem Existenzminimum lebe, ihre Steuern, Krankenkassenprämien sowie Neben- und Reparaturkosten für das gemietete Haus immer bezahlt habe, und bei einer zutreffenden Berechnung des betreibungsrechtlichen Existenzminimus die Rente nicht für sämtliche Lebenskosten ausreiche. Damit macht sie nicht klar und detailliert die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten (Art. 116, Art. 117 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>) geltend, weshalb ihrer Eingabe offensichtlich die für eine subsidiäre Verfassungsbeschwerde erforderliche Begründung fehlt. Auf die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 27. April 2018 ist mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit <span class="artref">Art. 117 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.3.</b> Die Umstände rechtfertigen es, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Das Bundesgericht erkennt:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 27. April 2018 wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, der Steuerrekurskommission des Kantons Thurgau und der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 30. April 2018 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Einzelrichter: Zünd </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Mayhall </div> </div></body></html>