<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2020-03-25-5D_61-2020.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5D_61/2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 25. März 2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Herrmann, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Möckli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Obergericht des Kantons Thurgau, </div> <div class="para">Promenadenstrasse 12, 8500 Frauenfeld, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Erlass von Gerichtskosten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Thurgau, Vizepräsident, vom 20. Februar 2020 (ZPR.2020.2). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para">Mit Gesuch vom 3. Februar 2020 bat A.________ das Obergericht des Kantons Thurgau um Erlass der mit Entscheid vom 25. April 2019 auferlegten Gerichtskosten. </div> <div class="para">Dieses Gesuch wies das Obergericht mit Entscheid vom 20. Februar 2020 ab. Es erwog, das Gesuch werde wie ein solches um unentgeltliche Rechtspflege begründet. Indes gehe es beim Erlass nicht um den Zugang zum Gericht, sondern um die Verhältnismässigkeit der Durchsetzung der staatlichen Kostenforderung. Indes dürften über den Weg des Kostenerlasses nicht einfach die Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege umgangen werden. Das betreffende Gesuch sei wegen Aussichtslosigkeit des Verfahrens abgewiesen worden und entsprechend könnten die entstandenen Kosten nicht einfach so erlassen werden. </div> <div class="para">Mit Beschwerde vom 20. März 2020 wendet sich A.________ an das Bundesgericht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid über den Erlass einer rechtskräftigen Gerichtskostenforderung von Fr. 6'000.--. Die Frage des Kostenerlasses ist bundesrechtlich geregelt, aber der für die Beschwerde in Zivilsachen erforderliche Mindeststreitwert von Fr. 30'000.-- ist nicht erreicht (<span class="artref">Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Somit kann nur subsidiäre Verfassungsbeschwerde erhoben (<span class="artref">Art. 113 BGG</span>) und mit dieser bloss die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (<span class="artref">Art. 116 BGG</span>), wofür das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. <span class="artref">Art. 117 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Zur Begründung wird einzig vorgebracht: "Wie Sie aus beiliegendem Deckblatt unserer Aufsichtsbeschwerde erkennen, bin ich in einem umfangreichen Schriftverkehr mit dem Obergericht eingebunden mit dem Ziel: Aufhebung der angefochtenen Entscheide, da diese laut unserer Rechtsauffassung keine Rechtswirksamkeit besitzen." </div> <div class="para">Damit werden keine verfassungsmässigen Rechte als verletzt angerufen und es wird auch inhaltlich nicht dargelegt, inwiefern solche verletzt sein sollen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 25. März 2020 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Herrmann </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Möckli </div> </div></body></html>