<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">[AZA] </div> <div class="para">C 236/99 </div> <div class="para">C 249/99 Ge </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>IV. Kammer </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesrichter Borella, Rüedi und Bundesrichterin Leuzinger; </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Widmer </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Urteil vom 12. Mai 2000 </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Arbeitslosenkasse der Gewerkschaft Bau und Industrie GBI, </div> <div class="para">Werdstrasse 62, Zürich, Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">G.________, Beschwerdegegner, vertreten durch Rechtsanwalt </div> <div class="para">P.________, </div> <div class="para">und </div> <div class="para"> </div> <div class="para">G.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt </div> <div class="para">P.________, </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Arbeitslosenkasse der Gewerkschaft Bau und Industrie GBI, </div> <div class="para">Werdstrasse 62, Zürich, Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">und </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> A.- Der 1953 geborene G.________ war seit 1977 als </div> <div class="para">Querflötenlehrer an der Musikschule X.________ tätig. </div> <div class="para">Nachdem sein Pensum von 20 Wochenstunden im 2. Semester </div> <div class="para">1994 auf 16 Std. 50 Min. (1. Semester 1994/95) und 13 Std. </div> <div class="para">45 Min. in der Woche (2. Semester 1995) reduziert worden </div> <div class="para">war, stellte er am 3. Mai 1995 Antrag auf Arbeitslosenent- </div> <div class="para">schädigung ab 28. April 1995 und unterzog sich ab diesem </div> <div class="para">Tag der Kontrollpflicht auf dem Arbeitsamt. Mit Verfügung </div> <div class="para">vom 25. September 1995 lehnte die Arbeitslosenkasse der </div> <div class="para">Gewerkschaft Bau und Industrie GBI den Anspruch auf </div> <div class="para">Arbeitslosenentschädigung ab 28. April 1995 ab, weil der </div> <div class="para">von G.________ weiterhin erzielte Tagesverdienst von </div> <div class="para">Fr. 172.35 das mögliche Taggeld (Fr. 151.15) übersteige. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> B.- In teilweiser Gutheissung der hiegegen eingereich- </div> <div class="para">ten Beschwerde hob das Sozialversicherungsgericht des Kan- </div> <div class="para">tons Zürich die angefochtene Verfügung insoweit auf, als </div> <div class="para">sie sich auf den Zeitraum Mai bis Juli 1995 bezog und </div> <div class="para">stellte fest, dass G.________ in der erwähnten Periode </div> <div class="para">einen anrechenbaren Arbeitsausfall erlitten und Anspruch </div> <div class="para">auf Arbeitslosenentschädigung habe, sofern auch die übrigen </div> <div class="para">Anspruchsvoraussetzungen erfüllt seien. Ferner verpflichte- </div> <div class="para">te es die Arbeitslosenkasse, dem Versicherten eine Partei- </div> <div class="para">entschädigung von Fr. 700.- zu bezahlen (Entscheid vom </div> <div class="para">21. Mai 1999). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> C.- Die Arbeitslosenkasse führt Verwaltungsgerichts- </div> <div class="para">beschwerde mit dem Begehren, der vorinstanzliche Entscheid </div> <div class="para">sei aufzuheben. </div> <div class="para"> G.________ lässt beantragen, der vorinstanzliche Ent- </div> <div class="para">scheid und die Verfügung vom 25. September 1995 seien auf- </div> <div class="para">zuheben und die Kasse sei zu verpflichten, ihm ab 28. April </div> <div class="para">1995 Taggelder auszurichten. Ferner sei ihm für das erst- </div> <div class="para">instanzliche Verfahren eine Parteientschädigung von </div> <div class="para">Fr. 1707.70 zu bezahlen. </div> <div class="para"> Das Staatssekretariat für Wirtschaft lässt sich nicht </div> <div class="para">vernehmen. </div> <div class="para"> D.- Mit an das Sozialversicherungsgericht des Kantons </div> <div class="para">Zürich gerichteter Eingabe vom 16. Juni 1999 beantragt der </div> <div class="para">Rechtsvertreter von G.________, die Parteientschädigung für </div> <div class="para">das kantonale Verfahren sei entsprechend der vorinstanzlich </div> <div class="para">eingereichten Kostennote festzusetzen. Das Sozialversiche- </div> <div class="para">rungsgericht überwies die Eingabe zuständigkeitshalber an </div> <div class="para">das Eidgenössische Versicherungsgericht. </div> <div class="para"> Die Arbeitslosenkasse äussert sich, ohne einen Antrag </div> <div class="para">zu stellen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 1.- Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerden die gleichen </div> <div class="para">Parteien sowie den nämlichen vorinstanzlichen Entscheid </div> <div class="para">betreffen und der Ausgang des Verfahrens betreffend Partei- </div> <div class="para">entschädigung vom Ausgang des Prozesses betreffend Arbeits- </div> <div class="para">losenentschädigung abhängt, rechtfertigt es sich, die bei- </div> <div class="para">den Verfahren zu vereinigen und in einem einzigen Urteil zu </div> <div class="para">erledigen (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=01.05.2000&amp;to_date=20.05.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F123-V-214%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page215">BGE 123 V 215</a> Erw. 1, 120 V 466 Erw. 1 mit </div> <div class="para">Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 2.- In materieller Hinsicht streitig und zu prüfen ist </div> <div class="para">im vorliegenden Fall auf Grund des Rechtsbegehrens der </div> <div class="para">Arbeitslosenkasse, ob die Vorinstanz zu Recht festgestellt </div> <div class="para">hat, dass der Versicherte in den Kontrollperioden Mai bis </div> <div class="para">Juli 1995 einen anrechenbaren Arbeitsausfall erlitten und </div> <div class="para">für diese Zeit Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung hat, </div> <div class="para">sofern die übrigen Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. </div> <div class="para">Soweit der Beschwerdegegner in der Vernehmlassung zur Ver- </div> <div class="para">waltungsgerichtsbeschwerde der Arbeitslosenkasse beantragt, </div> <div class="para">unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides und der </div> <div class="para">Verfügung vom 25. September 1995 seien ihm ab 28. April </div> <div class="para">1995 Taggelder der Arbeitslosenversicherung zuzusprechen, </div> <div class="para">kann dieser über den Streitgegenstand hinausgehende Antrag </div> <div class="para">nicht als selbstständiges Begehren behandelt werden, da der </div> <div class="para">Versicherte selbst den Entscheid des kantonalen Gerichts in </div> <div class="para">der Sache selbst nicht angefochten hat und das verwaltungs- </div> <div class="para">gerichtliche Beschwerdeverfahren das Institut der An- </div> <div class="para">schlussbeschwerde, unter Vorbehalt von in Spezialgesetzen </div> <div class="para">vorgesehenen Ausnahmen, nicht kennt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=01.05.2000&amp;to_date=20.05.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F124-V-153%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page155">BGE 124 V 155</a> Erw. 1, </div> <div class="para">114 V 244 Erw. 4). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 3.- Der Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung setzt </div> <div class="para">gemäss <span class="artref">Art. 8 Abs. 1 lit. b AVIG</span> u.a. voraus, dass der </div> <div class="para">Versicherte einen anrechenbaren Arbeitsausfall erlitten </div> <div class="para">hat. Der Arbeitsausfall ist nach <span class="artref">Art. 11 Abs. 1 AVIG</span> anre- </div> <div class="para">chenbar, wenn er einen Verdienstausfall zur Folge hat und </div> <div class="para">mindestens zwei aufeinander folgende volle Arbeitstage </div> <div class="para">dauert. Gemäss <span class="artref">Art. 16 AVIG</span> (in der vorliegend anwendbaren, </div> <div class="para">bis Ende 1995 gültig gewesenen Fassung) ist eine Arbeit zu- </div> <div class="para">mutbar, wenn sie dem Arbeitslosen u.a. einen Lohn ein- </div> <div class="para">bringt, der nicht geringer ist als die ihm zustehende Ar- </div> <div class="para">beitslosenentschädigung (lit. e). Nach <span class="artref">Art. 24 AVIG</span> (in der </div> <div class="para">vom 1. Januar 1992 bis 31. Dezember 1995 gültig gewesenen, </div> <div class="para">vorliegend anwendbaren Fassung) gilt als Zwischenverdienst </div> <div class="para">jedes Einkommen aus unselbstständiger oder selbstständiger </div> <div class="para">Erwerbstätigkeit, das der Arbeitslose innerhalb einer Kon- </div> <div class="para">trollperiode erzielt (Abs. 1). Der Versicherte hat Anspruch </div> <div class="para">auf 80 % des Verdienstausfalls, solange die Höchstzahl der </div> <div class="para">Taggelder nicht bezogen ist (Abs. 2). Als Verdienstausfall </div> <div class="para">gilt die Differenz zwischen dem in der Kontrollperiode </div> <div class="para">erzielten Zwischenverdienst, mindestens aber dem berufs- </div> <div class="para">und ortsüblichen Ansatz für die betreffende Arbeit, und dem </div> <div class="para">versicherten Verdienst (Abs. 3 Satz 1). </div> <div class="para"> In <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=01.05.2000&amp;to_date=20.05.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F120-V-233%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page233">BGE 120 V 233</a> hat das Eidgenössische Versicherungs- </div> <div class="para">gericht erkannt, dass sämtliche Formen unselbstständiger </div> <div class="para">Erwerbstätigkeit, welche bisher unter die verschiedenen </div> <div class="para">Bemessungsnormen oder -grundsätze der Teilzeitarbeit </div> <div class="para">(Art. 18 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 22 f. AVIG), des </div> <div class="para">Zwischenverdienstes (altArt. 24 AVIG) und der Ersatzarbeit </div> <div class="para">(altArt. 25 AVIG) subsumiert wurden, Gegenstand des revi- </div> <div class="para">dierten <span class="artref">Art. 24 AVIG</span> sind. Dabei hat der Versicherte so </div> <div class="para">lange Anspruch auf Ersatz des Verdienstausfalles nach </div> <div class="para">Art. 24 Abs. 1 bis 3 AVIG, als er in der fraglichen Kon- </div> <div class="para">trollperiode nicht eine zumutbare Arbeit im Sinne von </div> <div class="para"><span class="artref">Art. 16 AVIG</span> aufnimmt. Nimmt der Versicherte während der </div> <div class="para">streitigen Kontrollperiode eine - insbesondere lohnmässig - </div> <div class="para">zumutbare Arbeit auf, mithin eine Tätigkeit, die ihm ein </div> <div class="para">Einkommen verschafft, welches zumindest dem Betrag der </div> <div class="para">Arbeitslosenentschädigung entspricht, bleibt für die Annah- </div> <div class="para">me eines Zwischenverdienstes kein Raum. Diese Grundsätze </div> <div class="para">wurden in <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=01.05.2000&amp;to_date=20.05.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F120-V-502%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page502">BGE 120 V 502</a> bestätigt. </div> <div class="para"> Zur Beurteilung der Frage, ob das von einem Versicher- </div> <div class="para">ten mit einer Teilzeitbeschäftigung erzielte Einkommen im </div> <div class="para">Sinne von <span class="artref">Art. 16 Abs. 1 lit. e AVIG</span> zumutbar ist, ist das </div> <div class="para">auf der Grundlage des versicherten Tagesverdienstes gemäss </div> <div class="para"><span class="artref">Art. 40a AVIV</span> berechnete Taggeld mit dem Bruttotagesver- </div> <div class="para">dienst zu vergleichen. Dieser ist bei den im Monatslohn </div> <div class="para">angestellten Versicherten mit dem Divisor 21,7 zu ermit- </div> <div class="para">teln. Ist der Bruttotagesverdienst tiefer als das Brutto- </div> <div class="para">taggeld, handelt es sich um Zwischenverdienst mit der Fol- </div> <div class="para">ge, dass die Voraussetzungen für einen Differenzausgleich </div> <div class="para">nach <span class="artref"><artref id="CH/837.0/24/3" type="start"></artref><artref id="CH/837.0/24/2" type="start"></artref>Art. 24 Abs. 2 und 3 AVIG</span><artref id="CH/837.0/24/3" type="end"></artref><artref id="CH/837.0/3" type="end"></artref> erfüllt sind. Andernfalls </div> <div class="para">liegt eine lohnmässig zumutbare Arbeit vor, und für die </div> <div class="para">Annahme eines Zwischenverdienstes bleibt kein Raum (BGE 121 </div> <div class="para">V 51). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 4.- a) Die Vorinstanz stellte fest, dass der Beschwer- </div> <div class="para">degegner in den Monaten April bis Juli 1995 einen Brutto- </div> <div class="para">tagesverdienst von Fr. 186.70 erzielt habe, welcher das </div> <div class="para">mögliche Taggeld von Fr. 158.95 übersteige, weshalb es sich </div> <div class="para">um eine lohnmässig zumutbare Arbeit gehandelt habe. Hinge- </div> <div class="para">gen habe der Versicherte infolge der Reduktion der Arbeits- </div> <div class="para">zeit in den Monaten Mai bis Juli 1995 im Vergleich zum </div> <div class="para">(Teilzeit) -Beschäftigungsgrad innerhalb der zweijährigen </div> <div class="para">Rahmenfrist für die Beitragszeit (Mai 1993 bis April 1995) </div> <div class="para">einen anrechenbaren Arbeitsausfall von 4,2 Std. pro Woche </div> <div class="para">erlitten; da nach der Rechtsprechung eine spezielle Ent- </div> <div class="para">schädigung bei zumutbarer Teilzeitarbeit nicht mehr in Be- </div> <div class="para">tracht falle, sei die Verwaltung gehalten, die Arbeitslo- </div> <div class="para">senentschädigung selbst dann nach der Zwischenverdienstre- </div> <div class="para">gelung festzusetzen, wenn es sich nicht um eine unzumutbare </div> <div class="para">Zwischenverdienstgelegenheit, sondern eine in allen Punkten </div> <div class="para">zumutbare Erwerbsarbeit handelt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> b) Diese Auffassung steht in Widerspruch zur vorste- </div> <div class="para">hend (Erw. 3 hievor) zitierten Rechtsprechung, an welcher </div> <div class="para">festzuhalten ist. Bei Aufnahme oder Fortführung einer </div> <div class="para">(lohnmässig) zumutbaren Erwerbsarbeit, wie sie der Be- </div> <div class="para">schwerdegegner verrichtet, fällt ein Anspruch auf Arbeits- </div> <div class="para">losenentschädigung, die nach Ansicht der Vorinstanz auf der </div> <div class="para">Basis der Differenz zwischen der tatsächlich ausgeübten und </div> <div class="para">der angestrebten Beschäftigung festzusetzen wäre, ausser </div> <div class="para">Betracht. Der angefochtene Entscheid ist daher aufzuheben. </div> <div class="para"> Aus der letztinstanzlich aufgelegten Weisung 98/1 des </div> <div class="para">Bundesamtes für Wirtschaft und Arbeit (seit 1. Juli 1999 </div> <div class="para">Staatssekretariat für Wirtschaft) über den versicherten </div> <div class="para">Verdienst "bei schwankendem Beschäftigungsgrad" kann der </div> <div class="para">Beschwerdegegner nichts zu seinen Gunsten ableiten. Denn </div> <div class="para">für die Bemessung des versicherten Verdienstes entsprechend </div> <div class="para">dem vom Versicherten gesuchten Beschäftigungsgrad bestand </div> <div class="para">zumindest gemäss den vorliegend anwendbaren, bis Ende 1995 </div> <div class="para">gültig gewesenen gesetzlichen Bestimmungen keine Grundlage. </div> <div class="para">Ob sich diesbezüglich mit der auf den 1. Januar 1996 in </div> <div class="para">Kraft getretenen Teilrevision des AVIG eine Änderung erge- </div> <div class="para">ben hat, ist im vorliegenden Fall nicht zu prüfen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 5.- Mit der Aufhebung des kantonalen Gerichtsentschei- </div> <div class="para">des entfällt ein Anspruch des Versicherten auf eine Partei- </div> <div class="para">entschädigung für das erstinstanzliche Beschwerdeverfahren. </div> <div class="para">Die vom kantonalen Gericht zuständigkeitshalber dem Eidge- </div> <div class="para">nössischen Versicherungsgericht überwiesene Eingabe vom </div> <div class="para">16. Juni 1999, welche die an eine Verwaltungsgerichtsbe- </div> <div class="para">schwerde gestellten Anforderungen (<span class="artref">Art. 108 Abs. 2 OG</span>) er- </div> <div class="para">füllt, und mit der die Festsetzung der Parteientschädigung </div> <div class="para">für das vorinstanzliche Verfahren entsprechend der vom </div> <div class="para">Rechtsvertreter eingereichten Kostennote beantragt wird, </div> <div class="para">ist damit als gegenstandslos vom Geschäftsverzeichnis abzu- </div> <div class="para">schreiben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>I. In Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde der</i> </div> <div class="para"> Arbeitslosenkasse der Gewerkschaft Bau und Industrie </div> <div class="para"> GBI wird der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts </div> <div class="para"> des Kantons Zürich vom 21. Mai 1999 aufgehoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>II. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde von G.________ wird</i> </div> <div class="para"> als gegenstandslos vom Geschäftsverzeichnis abge- </div> <div class="para"> schrieben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>III. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>IV. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversiche-</i> </div> <div class="para"> rungsgericht des Kantons Zürich, dem Amt für Wirt- </div> <div class="para"> schaft und Arbeit des Kantons Zürich und dem Staats- </div> <div class="para"> sekretariat für Wirtschaft zugestellt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 12. Mai 2000 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der IV. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> </div></body></html>