A bteilung III C -853/2006 {T 0/2} U rteil vom 8. M ai 2007 M itw irkung: R ichter Trom m er (Vorsitz); R ichterinnen Avenati-C arpani und Beutler; G erichtsschreiber M äder. H ._______, Beschw erdeführer, vertreten durch lic. iur. Fritz H eeb, R echtsanw alt, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz, betreffend Verw eigerung der Einreisebew illigung für P._______. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D ie 1969 geborene thailändische Staatsangehörige P._______ (nachfol- gend: G esuchstellerin) beantragte bei der Schw eizerischen Botschaft in Bangkok Ende Februar 2006 ein erstes M al ein Visum für einen dreim ona- tigen Besuchsaufenthalt bei H ._______ (nachfolgend: G astgeber bzw . Be- schw erdeführer) in M els (SG ). N ach form loser Verw eigerung leitete die Schw eizerische Vertretung das G esuch an das BFM (nachfolgend: Vorin- stanz) zur Prüfung und zum form ellen Entscheid w eiter. B. N achdem das Ausländeram t des Kantons St. G allen beim G astgeber er- gänzende Abklärungen getroffen hatte, w ies die Vorinstanz das G esuch um Bew illigung der Einreise m it Verfügung vom 21. April 2006 ab. D ies m it der Begründung, es bestehe nicht genügend G ew ähr für eine anstandslo- se und fristgerechte W iederausreise der G esuchstellerin nach einem Be- suchsaufenthalt. C . D agegen richtete sich der G astgeber m it einer Eingabe an die verfügende Instanz, verzichtete aber in der Folge auf die D urchführung eines Be- schw erdeverfahrens beim Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartem ent (EJPD ) als der dam als zuständigen R echtsm ittelbehörde. D . Am 18. Juli 2006 beantragte die G esuchstellerin bei der Schw eizerischen Botschaft in Bangkok erneut ein Visum für einen dreim onatigen Besuchs- aufenthalt beim G astgeber. W iederum w urde das G esuch von der Schw ei- zerischen Vertretung form los abgelehnt und zur Prüfung und zum form el- len Entscheid an die Vorinstanz w eitergeleitet. E. D as Ausländeram t des Kantons St. G allen richtete auch diesm al einen Fragekatalog zur Beantw ortung an den G astgeber. Anschliessend lehnte die Vorinstanz das Begehren um Visum serteilung m it Verfügung vom 24. August 2006 ab. Auch diese Verfügung w urde dam it begründet, dass aufgrund der w irtschaftlichen und soziokulturellen Lage im H erkunftsstaat ein starker Zuw anderungsdruck bestehe und in den persönlichen Verhält- nissen der G esuchstellerin keine Verbindlichkeiten auszum achen seien, die verlässlich von einer Ausw anderung abzuhalten verm öchten. F. M it Eingabe vom 9. August (recte: Septem ber) 2006 und dam it innert lau- fender R echtsm ittelfrist w andte sich der G astgeber w iederum an die Vorin- stanz. D iese leitete sein Schreiben an das EJPD zur Prüfung w eiter, ob gestützt darauf ein Beschw erdeverfahren zu eröffnen sei. G . M it Eingaben vom 27. Septem ber bzw . 14. N ovem ber 2006 bestätigte der (nun anw altschaftlich vertretene) G astgeber seinen Beschw erdew illen und beantragte, die vorinstanzliche Verfügung vom 24. August 2006 sei aufzu- heben und das Visum für einen dreim onatigen Besuchsaufenthalt sei zu erteilen. D ie Vorinstanz gehe zu U nrecht davon aus, dass die W iederaus- reise der G esuchstellerin nicht gew ährleistet w äre. Es bestünden persönli- che, fam iliäre und berufliche Verpflichtungen, die genügend G ew ähr für eine fristgerechte R ückkehr bieten w ürden. D ie G esuchstellerin sei M utter und alleinige Sorgeberechtigte einer 1994 geborenen Tochter, betreibe 3 seit 1999 als selbständig Erw erbende einen Friseurladen und sei Eigentü- m erin eines G rundstücks, auf dem derzeit ein W ohnhaus gebaut w erde. Thailand sei im Ü brigen kein klassisches Ausw anderungsland. Als G astge- ber verpflichte er sich nicht nur, für alle Kosten aufzukom m en, die im Zu- sam m enhang m it dem Aufenthalt der G esuchstellerin entstehen w ürden, sondern auch dafür, persönlich für die fristgerechte W iederausreise be- sorgt zu sein. D er Beschw erde w urden diverse am tliche D okum ente sam t Ü bersetzung beigelegt (u.a. Betriebsbew illigung für ein Friseurgeschäft, Auszug aus dem G eburtsregister und Auszug aus dem G rundbuch). H . In ihrer Vernehm lassung vom 12. D ezem ber 2006 schliesst die Vorinstanz auf Abw eisung der Beschw erde. D ie Zw eifel an einer fristgerechten und anstandslosen W iederausreise seien m it den Vorbringen des Beschw erde- führers nicht ausgeräum t. D ie Betriebsbew illigung für einen Friseurladen sei im Jahre 1999 ausgestellt und auf ein Jahr befristet. D er G rund- buchauszug belege w ohl den Besitz, nicht aber die geltend gem achte Ver- pflichtung im Zusam m enhang m it einer Ü berbauung. Ein in der H eim at ver- bleibendes Kind könne erfahrungsgem äss nicht von M igrationsabsichten abhalten; letztere seien denn auch nicht grundsätzlich bestritten, w ürden doch die Beteiligten eine spätere H eirat nicht ausschliessen. I. D er Beschw erdeführer verzichtete auf eine R eplik. J. Auf den w eiteren Akteninhalt und die Vorbringen der Parteien w ird, sow eit rechtserheblich, in den Erw ägungen eingegangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 Verfügungen der Vorinstanz betreffend Verw eigerung der Einreisebew illi- gung unterliegen der Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht (Art. 20 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20] i.V.m . Art. 31 und 33 Bst. d Verw altungsgerichtsgesetz [VG G , SR 173.32]). 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t die Beurteilung der beim In- krafttreten des Verw altungsgerichtsgesetzes am 1. Januar 2007 bei Eidge- nössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei Beschw erde- diensten der D epartem ente hängigen R echtsm ittel. Für die Beurteilung gilt das neue Verfahrensrecht (Art. 53 Abs. 2 VG G ). 1.3 D as Bundesverw altungsgericht entscheidet endgültig (Art. 1 Abs. 2 VG G i.V.m . Art. 83 Bst. c Ziff. 1 Bundesgerichtsgesetz [BG G , SR 173.110]). 1.4 G em äss Art. 37 VG G richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverw al- tungsgericht nach dem Bundesgesetz vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), sow eit das Verw altungsge- richtsgesetz nichts anderes bestim m t. 2. D er Beschw erdeführer ist zur Beschw erde legitim iert; auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde ist einzutreten (Art. 20 Abs. 2 4 AN AG , Art. 48 ff. Vw VG ). 3. 3.1 D ie Schw eizerische R echtsordnung gew ährt grundsätzlich keinen An- spruch auf Bew illigung der Einreise. D er Entscheid darüber ist - vorbehält- lich nachfolgend zu erörternder H inderungsgründe - von der Bew illigungs- behörde in pflichtgem ässer Ausübung ihres Erm essens zu fällen (Art. 4 und Art. 16 Abs. 1 AN AG , Art. 9 Abs. 1 der Verordnung vom 14. Januar 1998 über Einreise und Anm eldung von Ausländerinnen und Ausländern [VEA, SR 142.211]; PETER U EBER SA X, Einreise und Anw esenheit, in: Peter U ebersax / Peter M ünch / Thom as G eiser / M artin Arnold (H rsg.), Auslän- derrecht, Ausländerinnen und Ausländer im öffentlichen R echt, Privatrecht, Steuerrecht und Sozialrecht der Schw eiz, Basel/G enf/M ünchen 2002, S. 143; U R S BO LZ, R echtsschutz im Ausländer- und Asylrecht, Basel und Frankfurt a.M . 1990, S. 29 m it w eiteren H inw eisen; PH ILIP G R AN T, La protec- tion de la vie fam iliale et de la vie privée en droit des étrangers, Basel/ G enf/M ünchen 2000, S. 24). 3.2 Ausländerinnen und Ausländer benötigen zur Einreise in die Schw eiz ei- nen Pass und ein Visum , sofern sie nicht aufgrund besonderer R egelung von diesem Erfordernis ausgenom m en sind (vgl. Art. 1 bis 5 VEA). D ie G e- suchstellerin kann sich auf keine Ausnahm eregelung berufen; sie ist auf- grund ihrer Staatsangehörigkeit visum spflichtig. 4. U m ein Visum zu erhalten, m üssen Ausländerinnen und Ausländer die in Art. 1 Abs. 2 VEA aufgeführten Voraussetzungen erfüllen. G em äss Art. 1 Abs. 2 Bst. c VEA haben sie unter anderem G ew ähr für eine fristgerechte W iederausreise zu bieten. D ie Vorinstanz verw eigerte der G esuchstellerin die Erteilung eines solchen Visum s m it der Begründung, ihre fristgerechte W iederausreise erscheine nicht als hinreichend gesichert. 5. 5.1 W enn es zu beurteilen gilt, ob das Kriterium der gesicherten W iederausrei- se erfüllt ist, m uss ein zukünftiges Verhalten beurteilt w erden. D azu lassen sich in der R egel keine Feststellungen, sondern lediglich Prognosen tref- fen. D abei rechtfertigt es sich durchaus, Einreisegesuchen von Bürgerin- nen und Bürgern aus Staaten oder R egionen m it politisch respektive w irt- schaftlich vergleichsw eise ungünstigen Verhältnissen zum vornherein m it Zurückhaltung zu begegnen, da die persönliche Interessenlage in solchen Fällen häufig nicht m it dem Ziel und Zw eck einer zeitlich befristeten Einrei- sebew illigung in Einklang steht. 5.2 D ie Asienkrise von 1997 liess auch die W irtschaft Thailands schrum pfen, dem Land gelang allerdings schnell der U m schw ung hin zu neuem W irt- schaftsw achstum . Seit 2005 sind die W achstum sw erte w ieder leicht rück- läufig. H auptträger des W achstum s 2005 w aren, gestützt durch um fangrei- che Konjunkturprogram m e der R egierung, der Export und öffentliche In- vestitionen, die den privaten Verbrauch als W achstum sm otor klar abgelöst haben (Q uelle: http://w w w .ausw aertiges-am t.de, Stand: O ktober 2006). D ie grundsätzlich erm utigenden w irtschaftlichen Entw icklungen können aber 5 nicht über die Tatsache hinw egtäuschen, dass (vor allem in landw irtschaft- lich geprägten Teilen des Landes) nach w ie vor breite Bevölkerungs- schichten von vergleichsw eise schw ierigen ökonom ischen und sozialen Lebensbedingungen betroffen sind. D as Bruttoinlandprodukt pro Kopf der Bevölkerung betrug im Jahre 2005 nur gerade 2'628 U SD . Entsprechend hoch ist der Anteil jener, die versuchen, ins Ausland zu gelangen, um sich dort unter günstigeren Lebensbedingungen eine bessere Existenz sichern zu können. D er Trend zeigt sich erfahrungsgem äss dort besonders stark, w o durch die Anw esenheit von Verw andten oder Freunden bereits ein m i- nim ales soziales Beziehungsnetz im Ausland besteht. Im Falle der Schw eiz führt dies angesichts der restriktiven Zulassungsregelung nicht selten zur U m gehung ausländerrechtlicher Bestim m ungen. 6. 6.1 Bei der R isikoanalyse sind aber nicht nur solche allgem einen U m stände und Erfahrungen, sondern auch säm tliche G esichtspunkte des konkreten Einzelfalles zu berücksichtigen. O bliegt einem G esuchsteller bzw . einer G esuchstellerin im H eim atstaat beispielsw eise eine besondere berufliche, gesellschaftliche oder fam iliäre Verantw ortung, kann dieser U m stand durchaus die Prognose für eine anstandslose W iederausreise begünsti- gen. U m gekehrt m uss bei G esuchstellern und G esuchstellerinnen, die in ihrer H eim at keine der erw ähnten Verpflichtungen haben, die sie von einer m öglichen Em igration abhalten könnten, aufgrund entsprechender Erfah- rungen das R isiko eines frem denpolizeilich nicht vorschriftsgem ässen Ver- haltens (nach bew illigter Einreise zu einem Besuchsaufenthalt) hoch ein- geschätzt w erden. 6.2 Bei der G esuchstellerin handelt es sich um eine 37-jährige Frau, alleiner- ziehende M utter einer 13-jährigen Tochter. Auf den ersten Blick könnte der U m stand, dass sie für die D auer ihres Besuchsaufenthaltes in der Schw eiz ihr Kind in der H eim at zurücklassen w ürde, durchaus für eine starke Ver- w urzelung sprechen. Andererseits zeigt die Erfahrung, dass zurückblei- bende Angehörige gerade in Situationen angespannter w irtschaftlicher Verhältnisse nicht verlässlich davon abhalten können, den Entscheid für eine Em igration zu fällen. Im G egenteil, der Entscheid kann dort gerade von der H offnung getragen sein, die Angehörigen aus dem Ausland effi- zienter unterstützen und allenfalls später nachziehen zu können. W as die G esuchstellerin betrifft, so dürfte die Tochter auch angesichts ihres Alters nicht m ehr auf eine engm aschige Betreuung durch die M utter angew iesen sein. Im m erhin w ird eine Abw esenheit nicht nur von w enigen W ochen, sondern von m ehreren M onaten geplant, ohne dass dafür eine N otw endig- keit bestünde. 6.3 G rosse U nklarheiten bestehen hinsichtlich der beruflichen und dam it auch der w irtschaftlichen Verhältnisse, in denen die G esuchstellerin lebt. So be- hauptet der Beschw erdeführer, sie arbeite seit 1999 als selbständige Fri- seurin. In ihrem ersten Visum santrag deklarierte die G esuchstellerin aller- dings unter der R ubrik "Berufliche Tätigkeit", sie arbeite nicht. D avon ging auch die schw eizerische Auslandvertretung in ihrer Ü berw eisungsnotiz 6 vom 2. M ärz 2006 aus. Auf den H inw eis der Vorinstanz in ihrer Vernehm - lassung vom 12. D ezem ber 2006, w onach die als Beleg eingereichte Be- triebsbew illigung aus dem Jahre 1999 stam m e und auf ein Jahr beschränkt gew esen sei, replizierte der Beschw erdeführer nicht. W ie es sich dam it ge- nau verhält, kann jedoch offen bleiben. D enn selbst w enn davon auszuge- hen w äre, dass die G esuchstellerin seit Jahren einen eigenen Friseurladen betreibt, so w äre dam it noch nichts über ihre Einkom m ens- und Verm ö- gensverhältnisse ausgesagt. Irgendw elche Belege w urden in diesem Zu- sam m enhang nicht ediert. Tatsache ist, dass die G esuchstellerin im N or- den Thailands und dam it in einer R egion lebt, die gesam thaft gesehen w irtschaftlich nicht besonders entw ickelt ist. 6.4 W as den geltend gem achten G rundbesitz und die daraus abgeleiteten Ver- pflichtungen anbelangt, so hat sich der Beschw erdeführer auch diesbezüg- lich einer R eplik auf die Feststellung der Vorinstanz enthalten, w onach der Sachverhalt nicht transparent sei. In der Tat lässt sich den Akten nicht ent- nehm en, w orin die behaupteten Verpflichtungen genau bestehen. Entspre- chend kann auch nicht beurteilt w erden, ob die W ahrnehm ung solcher Auf- gaben eine persönliche Anw esenheit der G esuchstellerin auf D auer bedin- gen. 6.5 D er Beschw erdeführer hat sich dazu bereit erklärt, für die Lebensunter- haltskosten der G esuchstellerin w ährend ihres geplanten Besuchsaufent- haltes aufzukom m en. W eiter garantiert er für eine anstandslose und frist- gerechte R ückkehr der G esuchstellerin. D ie Integrität des G astgebers w ird in keiner Art und W eise in Zw eifel gezogen. Indessen sind bei der Abw ä- gung des R isikos einer nicht fristgerechten W iederausreise nicht so sehr die Einstellung oder Absichten des G astgebers, sondern in erster Linie das m ögliche Verhalten des G astes selbst von Bedeutung. N ur Letzterer ist in der Lage, hinreichend G ew ähr für eine fristgerechte und anstandslose W iederausreise zu bieten. D er G astgeber kann zw ar für gew isse finanziel- le R isiken G arantie leisten, nicht aber - m angels rechtlicher und faktischer D urchsetzbarkeit - für ein bestim m tes Verhalten des G astes. 6.6 Vorliegend kom m t hinzu, dass sich G astgeber und G ast noch nicht beson- ders lange kennen und sich sprachlich offenbar nur beschränkt verständi- gen können. G em äss einer Feststellung der schw eizerischen Auslandver- tretung von Anfang M ärz 2006 sprach die G esuchstellerin zum indest da- m als nur Thai und der Beschw erdeführer räum te selbst ein, der Besuchs- aufenthalt solle auch dazu dienen, dass die G esuchstellerin in der Schw eiz deutsch lernen könne. 7. Alles in allem durfte die Vorinstanz davon ausgehen, die fristgerechte W ie- derausreise sei nicht gew ährleistet (vgl. Art. 14 Abs. 1 i.V.m . Art. 1 Abs. 2 Bst. c VEA). Zw ar lässt sich diese Prognose nicht zu einer gesicherten Feststellung verdichten, sie reicht aber aus, um die Erteilung einer Einrei- sebew illigung - auf w elche w ie bereits erw ähnt ohnehin kein R echtsan- spruch besteht - abzulehnen. D araus folgt, dass die angefochtene Verfü- gung Bundesrecht nicht verletzt. D er rechtserhebliche Sachverhalt w urde richtig und vollständig festgestellt und die Vorinstanz hat das ihr zustehen-7 de Erm essen pflichtgem äss und zutreffend ausgeübt (Art. 49 Vw VG ). D ie Beschw erde ist daher abzuw eisen. 8. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem Be- schw erdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). D ie Verfahrenskosten sind auf Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 1, Art. 2 und Art. 3 Bst. b des R eg- lem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]). (D ispositiv S. 8)8 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten im Betrag von Fr. 600.-- w erden dem Beschw erde- führer auferlegt. Sie sind durch den am 28. O ktober 2006 in gleicher H öhe geleisteten Kostenvorschuss gedeckt. 3. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Beschw erdeführer (Einsschreiben) - der Vorinstanz (Einschreiben; Akten 2 218 758 retour) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: A. Trom m er P. M äder Versand am :