<h2>SubmittedText<h2><p>In einem am 8. Juli 2023 veröffentlichten Interview sagte die Vorsteherin des EJPD, Bundesrätin Baume-Schneider, im Zusammenhang mit der eidg. Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeits-Initiative)», dass es in ihrem Herkunftskanton, im Kanton Jura, «noch sehr viel Platz» gebe.</p><p>Wie hat das jurassische Parlament und die jurassische Kantonsregierung auf diese Aussage reagiert?</p><p>Plant der Bundesrat, aufgrund dieser Aussage dem Kanton Jura zusätzliche Asyl-Migranten zuzuweisen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>In einem Interview mit der Sonntagspresse sagte Bundesrätin Baume-Schneider auf die Frage nach ihrer generellen Wahrnehmung von Migration, dass diese nicht für die Wohnungsnot verantwortlich sei, und fügte diesbezüglich hinzu, dass es im Kanton Jura Platz gebe.</p><p>&nbsp;</p><p>Was die Zuweisung von Asylsuchenden an die Kantone anbelangt, so ist diese im Asylgesetz und der Asylverordnung 1 geregelt. Sie erfolgt bevölkerungsproportional, wobei besondere Leistungen - wie etwa ein Bundesasylzentrum auf dem Territorium eines Kantons - in Form von weniger Zuweisungen berücksichtigt werden. Die Zuweisung von Asylsuchenden in den Kanton Jura erfolgt gemäss diesen Regeln.</p>