<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2006.00276</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=206019&amp;W10_KEY=4467135&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2006.00276</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 21.07.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Submissionsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Submission</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Übernahme und Entsorgung von entwässertem Klärschlamm: Legitimation zur Anfechtung eines Vergabeentscheids.<br/><br/>Nachdem die Beschwerdeführerin gleichzeitig mit der Beschwerdeerhebung ihre Offerte zurückgezogen hat, ist sie am Vergabeverfahren nicht mehr beteiligt und vom angefochten Zuschlag nicht mehr berührt (§ 21 lit. a VRG). Sie ist folglich zur Anfechtung nicht legitimiert.<br/><br/>Nichteintreten.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANGEBOT">ANGEBOT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BERÃHRTSEIN">BERÃHRTSEIN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BETEILIGUNG">BETEILIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: LEGITIMATION">LEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKZUG">RÃCKZUG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHUTZWÃRDIGES INTERESSE">SCHUTZWÃRDIGES INTERESSE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: SUBMISSIONSRECHT">SUBMISSIONSRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SUBMISSIONSVERFAHREN">SUBMISSIONSVERFAHREN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 21 lit. a VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">Am 9. Februar 2006 erÃ¶ffnete die ERZ Entsorgung + Recycling ZÃ¼rich ein offenes Verfahren fÃ¼r die Ãbernahme und Entsorgung von entwÃ¤ssertem KlÃ¤rschlamm des KlÃ¤rwerks WerdhÃ¶lzli fÃ¼r die Dauer vom 1. Juli 2006 bis zum 30. Juni 2008.</p> <p class="Urteilstext">Mit VerfÃ¼gung vom 16. Juni 2006 erhielt die aufgrund der Zuschlagskriterien drittplatzierte C GmbH den Zuschlag. Die beiden erstplatzierten Angebote der A AG und der D AG wurden bei der Vergabe nicht berÃ¼cksichtigt, da sie ausschliesslich eine Entsorgung des KlÃ¤rschlamms im Ausland vorsahen.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Am 27. Juni 2006 erhob die A AG Beschwerde an das Verwaltungsgericht und stellte diesem folgende AntrÃ¤ge:</p> <p class="EinzugZitat">"1.) Die Ausschreibung des ERZ Entsorgung [+] Recycling wird fÃ¼r ungÃ¼ltig erklÃ¤rt bzw. zurÃ¼ckgezogen.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">2.) Die zustÃ¤ndigen Organe des Kantons ZÃ¼rich sollen, falls erforderlich, eine allfÃ¤llige Ã¶ffentliche Ausschreibung organisieren. So ist gewÃ¤hrleistet, dass eine LÃ¶sung im allgemeinen Konsens gefunden wird."</p> <p class="Urteilstext">Ãberdies erklÃ¤rte die A AG am Ende ihrer Beschwerdeschrift:</p> <p class="EinzugZitat">"Die Offerte der A AG wird hiermit zurÃ¼ckgezogen."</p> <p class="Urteilstext">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 3. Juli 2006 wurde vom Eingang der Beschwerde Vormerk genommen. Weitere prozessuale Anordnungen erfolgten nicht.</p> <p class="Zwischentitel">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Vergabeentscheide kantonaler und kommunaler Auftraggeber kÃ¶nnen unmittelbar mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht weiter gezogen werden (RB 1999 Nr. 27 = BEZ 1999 Nr. 13 = ZBl 100/1999, S. 372; vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 41 N. 22). Auf das Beschwerdeverfahren gelangen die Art. 15 ff. der Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen vom 15. MÃ¤rz 2001 zur Anwendung.</p> <p class="Urteilstext">Da die BeschwerdefÃ¼hrerin mit der vorliegenden Beschwerde ihr Ziel von vornherein nicht zu erreichen vermag, ist von der Einholung einer Beschwerdeantwort abgesehen worden (vgl. § 56 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Das Vergaberecht regelt nicht, wer zur Anfechtung eines Vergabeentscheids befugt ist; diese Frage beurteilt sich nach dem kantonalen Verfahrensrecht. GemÃ¤ss § 2 Abs. 2 des Gesetzes vom 15. September 2003 Ã¼ber den Beitritt zur revidierten Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen vom 15. MÃ¤rz 2001 finden im Beschwerdeverfahren die fÃ¼r das Verwaltungsgericht als Beschwerdeinstanz geltenden Bestimmungen des Verwaltungsrechtspflegegesetzes ergÃ¤nzend Anwendung.</p> <p class="Urteilstext">Ein nicht berÃ¼cksichtigter Anbieter ist zur Beschwerde gegen den Vergabeentscheid unter anderem dann legitimiert, wenn er bei deren Gutheissung eine realistische Chance hat, mit dem eigenen Angebot zum Zug zu kommen, oder wenn die Gutheissung zu einer Wiederholung des Submissionsverfahrens fÃ¼hrt, in welchem er ein neues Angebot einreichen kann (RB 1999 Nr. 18 = BEZ 1999 Nr. 11). Andernfalls fehlt ihm das schutzwÃ¼rdige Interesse an der BeschwerdefÃ¼hrung (§ 70 in Verbindung mit § 21 lit. a VRG).</p> <p class="Erwgung2">Dass ein Anbieter zur Anfechtung des Zuschlags legitimiert ist, wenn die Gutheissung der Beschwerde zu einer Wiederholung des Vergabeverfahrens fÃ¼hrt und ihm damit die Einreichung eines neuen Angebots ermÃ¶glicht, setzt jedoch voraus, dass er am bisherigen Verfahren beteiligt war und es auch noch ist. Nachdem die BeschwerdefÃ¼hrerin gleichzeitig mit der Beschwerdeerhebung ihre Offerte zurÃ¼ckgezogen hat, ist sie am Vergabeverfahren nicht mehr beteiligt und vom angefochten Zuschlag nicht mehr berÃ¼hrt (§ 21 lit. a VRG). Sie ist folglich zur Anfechtung nicht legitimiert. Auf ihre Beschwerde ist daher nicht einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Im Ãbrigen ergeben sich aus der Beschwerde auch keine Anhaltspunkte dafÃ¼r, dass das Verfahren wiederholt werden mÃ¼sste. Wenn die Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrerin mit Bezug auf die ZulÃ¤ssigkeit bzw. die BewilligungsfÃ¤higkeit des KlÃ¤rschlammexports ins Ausland zutreffen sollte, wÃ¼rde dies bloss dazu fÃ¼hren, dass die entsprechenden Angebote zu berÃ¼cksichtigen wÃ¤ren. Nachdem die BeschwerdefÃ¼hrerin ihr Angebot zurÃ¼ckgezogen hat, besitzt sie auch an diesem Entscheid kein Interesse mehr.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">AusgangsgemÃ¤ss wird die BeschwerdefÃ¼hrerin kostenpflichtig (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG).</p> <p class="Zwischentitel">DemgemÃ¤ss beschliesst die Kammer:</p> <p class="Einzug2">1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 90.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'090.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</p> <p class="Urteilstext">4. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>