<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2013-10-21-4A_478-2013.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4A_478/2013 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 21. Oktober 2013</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Klett, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Huguenin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________ GmbH, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Ulrich Keusen, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Y.________ SA, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Ernst Schär, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Werkvertrag, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Freiburg, I. Zivilappellationshof, vom 19. August 2013. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>In Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass das Bezirksgericht der Saane auf Klage der Beschwerdeführerin am 21. März 2011 folgendes Urteil fällte: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">"1. Die Y.________ SA wird verurteilt, der X.________ GmbH einen Betrag von EUR 13'076.98, nebst Zins zu 5% seit dem 11. Juni 2008, zu bezahlen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Bank Z.________ wird angewiesen, auf Vorlage des rechtskräftigen Urteils der X.________ GmbH zu Lasten der Zahlungsgarantie Nr. 607940 vom 21. Juli 2008 den Betrag von EUR 13'076.98 nebst Zins zu 5% seit dem 11. Juni 2008 auszurichten. </div> <div class="para">2. Die Widerklage wird abgewiesen. </div> <div class="para">3. Die Gerichts- und Parteikosten werden der Y.________ SA auferlegt. </div> <div class="para">4. Die dem Staat geschuldeten Gerichtskosten von CHF 5'000.-- (Gerichtsgebühr CHF 4'400.--, Auslagen CHF 600.--) werden je hälftig von den Kostenvorschüssen der Parteien bezogen. Die Y.________ SA hat der X.________ GmbH den Betrag von CHF 2'500.-- zu erstatten." </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass das Kantonsgericht Freiburg auf Berufung der Beschwerdegegnerin mit Urteil vom 19. August 2013 entschied: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">"I. Die Berufung wird teilweise gutgeheissen. </div> <div class="para">A. Ziffer 1 des Urteils des Zivilgerichts des Saanebezirks vom 21. März 2011 wird bestätigt und lautet wie folgt: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">"Die Y.________ SA wird verurteilt, der X.________ GmbH einen Betrag von EUR 13'076.98, nebst Zins zu 5% seit dem 11. Juni 2008, zu bezahlen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Bank Z.________ wird angewiesen, auf Vorlage des rechtskräftigen Urteils der X.________ GmbH zu Lasten der Zahlungsgarantie Nr. 607940 vom 21. Juli 2008 den Betrag von EUR 13'076.98 nebst Zins zu 5% seit dem 11. Juni 2008 auszurichten." </div> <div class="para">B. Ziffern 2-4 des Urteils des Zivilgerichts des Saanebezirks vom 21. März 2011 werden aufgehoben. Die Akten werden zur Prüfung der Höhe der Schadenersatzforderung und zur Neuverteilung der Gerichts- und Parteikosten zurück (sic !) an die Vorinstanz zurückgewiesen. </div> <div class="para">II. Die Prozesskosten des Berufungsverfahrens werden den Parteien je hälftig auferlegt. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten werden auf pauschal Fr. 4'000.-- festgesetzt. </div> <div class="para">Die Parteikosten werden wettgeschlagen." </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin das Urteil des Kantonsgerichts am 27. September 2013 mit Beschwerde beim Bundesgericht anfocht und folgende Rechtsbegehren stellte: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">"1. Ziff. I, Lit. B und Ziff. II des Urteils des I. Zivilappellationshofes des Kantonsgerichts Freiburg vom 19. August 2013 seien aufzuheben und Ziff. 2-4 des Urteils des Zivilgerichts des Saanebezirks vom 21. März 2011 seien zu bestätigen, sodass die Widerklage abgewiesen wird und die Gerichts- und Parteikosten des erstinstanzlichen Verfahrens der Y.________ SA auferlegt werden. </div> <div class="para">2. Die Gerichts- und Parteikosten des Verfahrens vor dem I. Zivilappellationshof seien der Y.________ SA aufzuerlegen. </div> <div class="para">3. Der vorliegenden Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu gewähren. </div> <div class="para">4. Unter Kosten- und Entschädigungfolge zulasten der Beschwerdegegnerin." </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass zunächst festzuhalten ist, dass mit der Beschwerde ans Bundesgericht das Urteil des Kantonsgerichts - abgesehen vom Kostenspruch (Ziff. II des Dispositivs) - nur insoweit angefochten wird, als damit der erstinstanzliche Entscheid betreffend die Abweisung der Widerklage aufgehoben und die Sache zur Prüfung der Höhe der mit der Widerklage erhobenen Schadenersatzforderung an das Zivilgericht zurückgewiesen wurde (Ziff. I lit. B des Dispositivs); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass das Bundesgericht von Amtes wegen prüft, ob ein Rechtsmittel zulässig ist (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=51&amp;from_date=20.10.2013&amp;to_date=08.11.2013&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-II-101%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page101">BGE 136 II 101</a> E. 1 S. 103, 470 E. 1 S. 472; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=51&amp;from_date=20.10.2013&amp;to_date=08.11.2013&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-III-212%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page212">135 III 212</a> E. 1); </div> <div class="para">dass es sich bei Ziff. I lit. B des Dispositivs des Urteils des Kantonsgerichts um einen Rückweisungsentscheid handelt und ein solcher Entscheid nach der Praxis des Bundesgerichts einen Zwischenentscheid im Sinne von <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 BGG</span> darstellt, der nur dann mit Beschwerde angefochten werden kann, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken könnte (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass es gemäss ständiger Praxis der beschwerdeführenden Partei obliegt, in der Beschwerdeschrift die Eintretensvoraussetzungen von <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 BGG</span> darzutun, soweit deren Vorliegen nicht offensichtlich in die Augen springt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=51&amp;from_date=20.10.2013&amp;to_date=08.11.2013&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-III-426%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page426">BGE 134 III 426</a> E. 1.2 in fine; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=51&amp;from_date=20.10.2013&amp;to_date=08.11.2013&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-III-629%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page629">133 III 629</a> E. 2.3.1 und 2.4.2); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Beschwerdeschrift nichts zu dieser Frage enthält, weil darin die irrtümliche Auffassung vertreten wird (S. 2 unten), dass kein Zwischen-, sondern ein Endentscheid angefochten werde; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass eine Zulässigkeit der Beschwerde nach <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG</span> ausser Betracht fällt, da einerseits in der Beschwerdeschrift nicht dargelegt wird, inwiefern mit einem sofortigen Endentscheid des Bundesgerichts ein bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren erspart würde, und andererseits das Vorliegen einer solchen Ersparnis auch nicht offensichtlich in die Augen springt; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass sodann aus folgenden Gründen auch <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span> nicht anwendbar ist; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass nach ständiger Praxis der nicht wieder gutzumachende Nachteil im Sinne dieser Vorschrift ein Nachteil rechtlicher Natur sein muss, der auch durch einen späteren günstigen Endentscheid nicht oder nicht gänzlich beseitigt werden kann (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=51&amp;from_date=20.10.2013&amp;to_date=08.11.2013&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-III-46%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page46">BGE 138 III 46</a> E. 1.2 S. 47; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=51&amp;from_date=20.10.2013&amp;to_date=08.11.2013&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-III-380%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page380">137 III 380</a> E. 1.2.1 S. 382); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass in den Urteilen des Bundesgerichts immer wieder betont wurde, dass eine Verfahrensverlängerung oder -verteuerung als rein tatsächlicher Nachteil zu betrachten sei (BGG 133 III 629 E. 2.3.1 S. 632 mit Hinweisen); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass im vorliegenden Fall kein rechtlicher Nachteil im Sinne der zitierten Rechtsprechung gegeben ist; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der Entscheid des Kantonsgerichts im Übrigen nach ständiger Praxis des Bundesgerichts auch nicht in Bezug auf den Kostenspruch (Ziff. II des Dispositivs) mit Beschwerde angefochten werden kann (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=51&amp;from_date=20.10.2013&amp;to_date=08.11.2013&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-III-329%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page329">BGE 135 III 329</a> E. 1; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=51&amp;from_date=20.10.2013&amp;to_date=08.11.2013&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-V-645%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page645">133 V 645</a> E. 2); </div> <div class="para">dass aus diesen Gründen auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span> nicht einzutreten ist; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass das Gesuch um aufschiebende Wirkung mit dem Entscheid in der Sache gegenstandslos wird; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt die Präsidentin:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Freiburg, I. Zivilappellationshof, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 21. Oktober 2013 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Klett </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Huguenin </div> </div></body></html>