<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2022.00336</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiber Brühwiler</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">23. März 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sa</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard StandardEinzug">chen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Dr. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Max Bleuler</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Steinwiesstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 30, 8032 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1975, Mutter zweier 1994 und 1997 geborener Kinder, seit August 2014 als Zimmermädchen/Reinigungskraft in einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0 %-Pensum bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tätig (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 6/3 Ziff. 3 und Ziff. 5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/12</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ziff. 2.2 f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), meldete sich am 1. Juli 2020 unter Hinweis auf somatische Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/3 Ziff. 6.1 und Ziff. 10). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische sowie erwerbliche Situation ab und teilte der Versicherten am 28. September 2020 mit, dass keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Notwendigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">best</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/14). Mit Vorbescheid vom 16. November 2021 stellte sie die Verneinung eines Rentenanspruchs in Aussicht (Urk. 6/29). Dagegen erhob die Versicherte am 13. Dezember 2021 (Urk. 6/31) und 1. Februar 2022 (Urk. 6/38) Einwände. Die IV-Stelle verneinte mit Verfügung vom 12. Mai 2022 einen Anspruch auf eine Invalidenrente (Urk. 6/40 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 12. Mai 2022 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 13. Juni 2022 Beschwerde und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine halbe Invalidenrente zuzusprechen (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 12. August 2022 (Urk. 5) schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 16. August 2022 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p><span> </span><span>In zeitlicher Hinsicht sind </span><span> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span>lungen </span><span> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da der Zeit</span><span>punkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1</span><span>bis</span><span> IVG) und jener des Renten</span><span>anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht (</span><span>vgl. </span><span>Rz</span><span>. 1008 des Kreisschreibens zu den Übergangsbe</span><span>stimmungen zur Einführung des linearen Rentensystems, KS ÜB WE IV, gültig ab 1. Januar 2022).</span></p><p><span> </span><span>Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend bereits vor dem 1. Januar 2022 in Betracht fällt, sind die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechts</span><span>vorschriften anwendbar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich die Folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span>gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span>wieder herstellen</span><span>, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span>Art. </span><span>6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span>Art. </span><span>8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span>Vier</span><span>telsrente</span><span>, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span>Dreiviertelsrente</span><span> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span>Art. </span><span>28 </span><span>Abs. </span><span>2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts 9C_529/2021 vom 26. Juli 2022 E. 3.2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span> </span><span id="XX212"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funkti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">onelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.3.2).</span></p><p><span> </span><span>Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht </span><span> gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Ver</span><span>-</span><span>waltung</span><span> und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entschei</span><span>den haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdi</span><span>gen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p><span> </span><span>Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem exter</span><span>ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den pra</span><span>xisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span>BGE 134 V 231</span><span> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügt (</span><span>BGE 137 V 210</span><span> E. 1.2.1). </span><span>Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststel</span><span>lungen, sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1 mit Hinweisen).</span></p><p><span> </span><span>Reine Aktengutachten sind beweiskräftig, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befas</span><span>sung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (Urteil des Bundesge</span><span>richts 8C_750/2020 vom 23. April 2021 E. 4 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihren Entscheid (Urk. 2) damit, dass auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der gesundheitlichen Situation die Arbeit als Hotelreinigungskraft nicht ideal sei, hingegen bestehe in einer optimal angepassten Tätigkeit eine vollstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dige Arbeitsfähigkeit. Da die Beschwerdeführerin bis anhin im Hilfsarbeiterbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich gearbeitet habe, entstehe auch künftig keine Erwerbseinbusse. Für die Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lensuche könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie von der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Regional</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitsvermittlung (RAV) unterstüt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zt werden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Beschwerdeantwort </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8) ergänzte sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gestützt auf den effektiv erzielten, auf ein 100%-Pensum aufgerechneten Lohn in der Hotelreinigung und das Invalideneinkommen mangels Verwertung der Restarbeitsfähigkeit ausgehend vom Tabellenlohn als Hilfsarbeiterin zu ermitteln sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auf die Einschätzung des RAD, wonach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">innert sechs Monaten in angepasster Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter Berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigung eines näher dargelegten Belastungsprofils zu erreichen sei, sei abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 1 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), der medizinische Sachverhalt sei nicht richtig abgeklärt worden, sie sei maximal zu 50 % arbeitsfähig. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ferner werde sie beruflich falsch eingestuft. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwar verfüge sie über keine Berufsausbildung, aber als Zimmermädchen habe sie eine Vertrau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ensstellung inne, was sich darin zeige, dass ihr Arbeitgeber ihre Arbeitsstelle immer offengehalten habe, auch in Zeiten gesundheitlich bedingter Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen. Wer in dieser Tätigkeit über lang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jährige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Berufserfahrung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfüge, könne keine Hilfskraft sein. Es könne ihr somit nicht zugemutet werden, eine gemessen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an ihrer Stellung völlig unqualifizierte Arbeit an Stelle der Tätigkeit eines Zim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mermädchens anzunehmen. Dies würde eine deutliche Lohneinbusse bedeuten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist die Frage, ob ein invalidisierender Gesundheitsschaden vorliegt und damit ein Rentenanspruch gegeben ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zunächst ist - da formeller Natur (vgl. BGE 132 V 387 E. 5.1, 127 V 431 E. 3d/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) - auf die Rüge de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die angefochtene Verfügung vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. Mai 2022 (Urk. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei ungenügend begründet, da sie sich in keiner Weise mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorgebrachten Einwänden auseinandersetze, einzugehen (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1 S. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ff.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span id="VV067"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügungen der Versicherungsträger müssen, wenn sie den Begehren der Parteien nicht voll entsprechen, eine Begründung enthalten, das heisst eine Darstellung des vom Versicherungsträger als relevant erachteten Sachverhaltes und der rechtlichen Erwä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">49 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 Satz 2 ATSG). Gemäss Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">52 Abs.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 Satz 2 ATSG werden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> begründet. Die Begründung eines Entscheides muss so abgefasst sein, dass die betroffene Person ihn gegebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls anfechten kann. Dies ist nur dann möglich, wenn sowohl sie als auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheids ein Bild machen können. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich der Versicherungsträger leiten liess und auf welche sich der Entscheid stützt. Dies bedeutet indessen nicht, dass sich die Verwaltung aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drücklich mit jeder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tatbeständlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Behauptung und jedem rechtlichen Einwand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auseinandersetzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> muss; vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">142 II 49 E. 9.2, 136 I 229 E. 5.2, je </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m.w.H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweis, 118 V 56 E. 5b).</span></p><p><span>Der Mangel eines nicht oder nur ungenügend begründeten Entscheides kann gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung im Rechtsmittelverfahren geheilt werden, sofern die fehlende Begründung in der Vernehmlassung der entscheiden</span><span>den Behörde zum Rechtsmittel enthalten ist oder den </span><span>beschwerdeführenden</span><span> Par</span><span>teien auf andere Weise zur Kenntnis gebracht wird, diese dazu Stellung nehmen können und der Rechtsmittelinstanz volle Kognition zukommt (BGE 107 </span><span>Ia</span><span> 1). Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts kann es jedoch nicht der Sinn des durch die Rechtsprechung geschaffenen Instituts der Heilung des rechtlichen Gehörs sein, dass Versicherungsträger sich über den elementaren Grundsatz des rechtlichen Gehörs hinwegsetzen und darauf vertrauen, dass solche Verfahrens</span><span>mängel in einem vom durch den Verwaltungsakt Betroffenen allfällig angeho</span><span>benen Gerichts</span><span>verfahren behoben würden. Der Umstand, dass eine solche Heilungsmöglichkeit besteht, rechtfertigt es demnach nicht, auf die Anhörung des Betroffenen vor Erlass eines Entscheides zu verzichten. Denn die nachträgliche Gewährung des rechtlichen Gehörs bildet häufig nur einen unvollkommenen Ersatz für eine unterlassene vorgängige Anhörung. Abgesehen davon, dass ihr dadurch eine Instanz verloren gehen kann, wird der betroffenen Person zuge</span><span>mutet, zur Verwirklichung ihrer Mitwirkungsrechte ein Rechtsmittel zu ergreifen.</span></p><p><span>Von der Rückweisung der Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs an die Verwaltung ist nach dem Grundsatz der Verfahrensökonomie dann abzusehen, wenn dieses Vorgehen zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem gleichlaufenden und der Anhörung gleichgestellten Interesse der versicherten Person an einer möglichst beförder</span><span>lichen Beurteilung ihres Anspruchs nicht zu vereinbaren sind (BGE 120 V 357 E.</span><span> </span><span>2b, 116 V 182 E. 3c und d).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem die Beschwerdegegnerin mit Vorbescheid vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16. November 2021 (Urk. 6/29)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht gestellt hatte, machte d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begründeter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rgänzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. Februar 2022 (Urk. 6/38)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einwände geltend, welche sie in der Folge in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeschrift (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1-6) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Wesentlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übernahm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Daraufhin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übernahm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin ihre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausführungen des Vorbescheids im Wortlaut </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angefochtene Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12. Mai 2022</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und setzte sich darin mit den hervorgebrachten Einwänden gar nicht auseinander</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sondern verwies lediglich auf die ihr vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden medizinischen Akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist deshalb nicht nachvollziehbar, gestützt auf welche Überlegungen die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">respektive ihr RAD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf eine Leistungseinschränkung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derzeit 50 %, steigerbar innert sechs Monaten auf 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">%</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kommt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auch ein durchgeführter Einkommensvergleich fehlt, obwohl ein solcher sich in den Akten befindet (Urk. 6/26). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hingegen gibt das in den Akten enthaltene Feststellungsblatt für den Beschluss vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. Oktober 2021 (Urk. 6/27)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bzw. das Feststellungsblatt Einwand vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12. Mai 2022 (Urk. 6/39) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auskunft zu den Überlegungen der Beschwerdegegneri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Akten bereits im Verwaltungsverfahren beizog (Urk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 6/31, Urk. 6/33)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, war es auf dieser Grundlage möglich, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anliegen im Beschwerdeverfahren sachgerecht vorzutragen, wobei das angerufene Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsgericht zudem über volle Kognition verfügt und sowohl den Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt als auch die Rechtslage frei überprüft (vgl. §</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18a des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">]), weshalb der Mangel der Gehörsverletzung vorliegend geheilt werden kann. Zu prüfen ist damit im Folgenden, ob die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin den Rentenanspruch de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu Recht ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neint hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aktenkundig ist, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin am 15. Dezember 2010 eine Aussenbandruptur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Partialrupturen des Ligamentum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fibulotalare</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anterius und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fibulocalcaneare</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und mit möglicher Zerrung der anterioren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tibiofibularen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Syn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desmose) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am oberen Sprunggelenk (OSG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit posttraumatischen Veränderungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zuzog</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Universitätsklinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Radiologie, vom 26. Januar 2011, Urk. 6/22/29).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit Monaten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zunehmender Schmerzen (Anlaufschmerzen) an beiden OSG sowie Schmerzen an Handgelenk und Schulter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> suchte die Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin am 19. Januar 2012 die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf, in welcher von den Ärzten des Zentrums für Fusschirurgie als Diagnose ein Verdacht auf rheumatoide Arthritis und als Nebendiagnose ein Status nach OSG-Distorsionstrauma rechts vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(richtig: 15.) Dezember 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Hüftdysplasie rechts genannt wurde. Nach Feststellung einer sehr guten Beweglichkeit im OSG wurde ein dringender Verdacht auf ein rheumatologisches Grundleiden mit Schmerzen des OSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hüft-, Schulter- und Handgelenksschmerzen geäussert (Bericht vom 19. Januar 2012, Urk. 6/22/27).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Neurologie, untersuchte die Beschwerdeführerin am 10. April 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 8. Mai 2015 (Urk. 6/22/30-31) nannte sie die folgenden Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zervikobrachialgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> im Sinne eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zervikospondylogenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Syndroms, keine Hinweise für Radikulopathie oder periphere Nervenkompression</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> insbesondere nicht für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Karpaltunnelsyndrom (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">CTS</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Epicondylitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">humeri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">radialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts rezidivierend</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Polyarthralgien</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rhöhtes Cholesterin</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">hielt anamnestisch fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">seit vielen Jahren leide die Beschwerdeführerin an chronischen Schmerzen im Nacken und in beiden Händen. Seit zirka sechs Monaten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bestehe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zunehmend ausgeprägtes Kribbeln an allen Fingern der rechten und in den ersten drei Fingern der linken Hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> vor allem nachts, tagsüber keine anhaltende Fühlstörung, keine Lähmung (S. 1). Die Neurologin gelangte zur Beurteilung, dass als Ursache der chronischen Schmerzen im Nacken und beiden Händen eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zervikospondylogene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Problematik und allenfalls lokale Arthralgien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">in Frage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">käme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Hinweise für eine zusätzliche neurologische Ursache im Sinne eines Karpaltunnelsyndroms oder eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zervikoradikuläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> oder medulläre Läsion fänden sich klinisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> und in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Zusatzuntersuchungen (Elektroneurographie, S. 2 oben; bildgebende Untersuchung der Halswirbelsäule vom 8. Mai 2015, Urk. 6/22/32)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht. Sie empfehle eine symptomatische Therapie medikamentös und physikalisch (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 9. Februar 2016 führte Dr. med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Neurologie, eine Elektroneurographie durch.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dabei diagnostizierte er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in seinem Bericht vom 15. Februar 2016 (Urk. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">22/33-34</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> = Urk. 6/22/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">37-38</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein klinisch typisches, elektrophysiologisch geringgradiges sensorisches Karpaltunnelsyndrom beidseits mit Rechtsbetonung und eine leichte Reizung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nervus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ulnaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sulcus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ulna</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts bei unauffälliger E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lektroneurographie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Untersuchung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 1). Das Karpal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tunnelsyndrom beidseits sei zurzeit nicht operationswürdig, es sei der weitere Verlauf abzuwarten (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die rheumatologische Untersuchungen bei Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Rheumatologie und Innere Medizin, vom 18. und 28. September 2017 führten gemäss Bericht vom 16. Oktober 2017 (Urk. 6/22/41-43) zu den folgenden wesentlichen Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">seronegative </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Spondylarthropathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, am ehesten Morbus Bechterew</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Fussschmerzen beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zervikozephalgien</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">craniomandibuläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Dysfunktion</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Parästhesien der Hände</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vitamin B12-Mangel</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Epicondylitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">humeri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ulnaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">radialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hüftdysplasie rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypercholesterinämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin leide seit 2011 an Schmerzen am rechten Handgelenk, im Verlauf auch links. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Initial sei eine Schwellung vorhanden gewesen, dann seien Schmerzen aufgetreten. Seit zwei Jahren bestehe eine Zunahme der Schmerzsymptomatik. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe eine Steroidinfiltration in den Karpaltunnel rechts und einmal links sowie zwei Mal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gegen die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Epicondylus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">humeri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ulnaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts durchgeführt, was zu einer vorübergehenden Verbesserung der Sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matik geführt habe. Im Verlauf sei dann eine erneute Beschwerdezunahme ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">getreten. Aktuell klage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über starke Schmerzen am Hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelenk rechts sowie Daumen rechts. Zudem bestünden Schmerzen auch an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Brustwirbelsäule (BWS) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m Halswirbelsäulen (HWS)-Bereich mit Schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zausstrahlung in den Kopf.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Seit einem Jahr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leide die Beschwerdeführerin an belastungsabhängigen Knieschmerzen rechts beim Gehen sowie seit langer Zeit über Schmerzen in der rechten Leiste und im glutealen Bereich, welche auch gelegentlich in der Nacht aufträten. Darüber hinaus bestünden Vorfussschmerzen plantar beim Gehen. Die Morgensteifigkeit im HWS- und BWS-Bereich dauere mehr als eine Stunde. Die Beschwerdeführerin klage auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Parästhesien in den Händen, die sich mit dem Tragen einer Handschiene linder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> liessen. Trotz Schmerzen sei die Gehstrecke nicht eingeschränkt. Es bestünden auch keine Gelenkschwellungen (S. 2 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der anamnestischen Angaben und Untersuchungsbefunde bestehe ein Verdacht auf eine sero</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">negative </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spondylarthropathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, weswegen eine Magnet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">resonanztomographie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (MRI)-Untersuchung der Ganzwirbelsäule erfolgt sei, die ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend mit dem klinischen Bild die bereits erwähnten Befunde ergeben h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Entzündungsparameter und HLA</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B27 seien negativ gewesen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Feststel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Morbus Bechterew sei eine Kostengutsprache für eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Biologika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Thera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pie bzw. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Simponi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Humira</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an die Krankenkasse eingereicht worden. Die chro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Fussschmerzen beidseits mit fehlenden Hinweisen auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Synovitiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Tendovaginitiden sowie radiologisch fehlendem Fersensporn seien am ehesten bei Fehlbelastung durch Fussdeformitäten zu interpretieren. Hierfür emp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fehle sich das Anfertigen von massgerechten Fusseinlagen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konsequente Durchführung von Tennisballmassage und Heimübungen. Die chronischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vikozephalgien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien einerseits bei Myogelosen mit aktivierten Triggerpunkten und andererseits bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">craniomandibulärer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dysfunktion zu beurteilen. Hierfür emp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fehle sich die Durchführung der ambulanten problemorientierten Physiotherapie und gegebenenfalls eine fachärztliche Beurteilung durch einen Kieferchirurgen für weitere diagnostische und therapeutische Massnahmen bzw. für die Indikation einer Zahnschiene. Hinsichtlich de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Karpaltunnelsyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welches mehrmals mit lokaler Steroidinfiltration behandelt worden sei, was zur vorübergehenden Beschwerdeverbesserung geführt habe, empfehle sich das konsequente Tragen der Handschienen (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine am 14. November 2017 durchgeführte Untersuchung durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zentrum G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ergab einen Zustand nach tiefer Beinvenenthrombose im Rahmen einer S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chwangerschaft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 1997, ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erhöhter Lipoprotein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(a)-Spiegel und einen Verdacht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sticky</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Platelet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Syndrom (gesteigerte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Thrombozytenaggregabilität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Bericht vom 27. November 2017, Urk. 6/22/48-49).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Radio-Onkologie/Strahlentherapie, Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Institut für Radiotherapie, berichtete am 20. Dezember 2018 (Urk. 6/22/11-12) und nannte als hauptsächliche Diagnose eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fasziitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> plantaris links (S. 1 oben). Die Beschwerdeführerin leide seit Februar 2018 an Fersen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen links. Bislang eingesetzte therapeutische Massnahmen seien ohne grösseren Erfolg geblieben. Am schlimmsten seien die Anlaufschmerzen, womit die Lebensqualität der Beschwerdeführerin deutlich beeinträchtigt sei. Nach Dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legung einer niedrigdosierten Radiotherapie hab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdeführerin beschlossen, auf diese Option einstweilen zu verzichten (S. 1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Leitende Arzt der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Rheumatologie und Rehabilitation, Dr. med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, nannte in seinem Verlaufsbericht vom 3. Juni 2020 (Urk. 6/22/17-18) mit Verweis auf vorangegangene Berichte (vgl. Urk. 6/22/13-16) die folgenden Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierendes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zervikothorakales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und lumbales Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">vermehrt auch Schmerzen in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Iliosakralregion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">anamnestisch entzündlicher Schmerzcharakter</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ganzkörper-MRI vom Dezember 2015: Keine entzündlichen Verände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rungen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">HLA-B27 negativ</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fasciitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> plantaris beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Polyarthralgien</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">it Befall der grossen Gelenke (Schulter, Hand- und Sprunggelenke)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">eine eindeutigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Synovitiden</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Schmerzen im Bereich der mittleren HWS</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach OSG-Distorsionstrauma rechts Dezember 2010</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hüftdysplasie rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er führte aus, grundsätzlich habe sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Situation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der letzten Konsultation nicht relevant </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ändert. Weiterhin bestehe das chronifizierte muskuloskelettale Schmerzsyndrom. Therapeutische Massnahmen diesbezüglich seien schwierig. Gemäss Beschwerdeführerin führe die Einnahme von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vimovo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu einer gewissen Besserung der Beschwerden (S. 1 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Hausärztin der Beschwerdeführerin, Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">attestierte bei bekannter Diagnose in ihrem Bericht vom 26. Februar 2020 (Urk. 6/4/1-3) und in ihrem ärztlichen Zeugnis vom 17. Juni 2020 (Urk. 6/4/4) zuhanden der Kranken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">taggeld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine 50%ige Arbeitsfähigkeit seit dem 21. Januar 2020 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine vollständige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit dem 1. September 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nur beim Tragen von Lasten eingeschränkt, nicht hingegen in Tätigkeiten im Gehen, Sitzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und im Haushalt (Urk. 6/4/2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> In einer angepassten Tätigkeit, zum Beispiel sitzend in einem Büro, bestehe eine vollständige Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/4/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 4.9) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nannte in ihrem Bericht vom 17. März 2021 (Urk. 6/22/7-9) die folgenden Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hronisches panvertebrales Schmerzsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">uskuloskelettale Dysbalance/Fehlbelastung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ganzkörper-MRI vom Dezember 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">: K</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">eine entzündlichen Verände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rungen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">HLA-B27 negativ</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hüftschmerzen rechts, zunehmend</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hüftdysplasie rechts, November 2011</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fersenschmerzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Röntgen Calcaneus vom 21. März 2018: Winziger plantarer Fersen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sporn</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fasciitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> plantaris beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Po</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lyarthralgien</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Helicobacter-Gastritis, Erstdiagnose: 23. August 2019</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Verdacht auf Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Refluxerosionen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rfolglose Helicobacter Eradikation Oktober 2019</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rneute erfolglose Therapie ab 27. November 2019</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sticky</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Platelet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Syndrom / gesteigerte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Thrombozytenaggre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gabilität</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach tiefer Beinvenenthrombose im Rahmen einer Schwanger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schaft 1997</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Karpaltunnelsyndrom beidseits, rechts mehr als links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach OSG-Distorsionstrauma rechts 2010</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die vom Vertrauensarzt der Kranken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">taggeld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung empfohlene mehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wöchige stationäre Behandlung sei bewilligt worden. Der Eintritt in d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Reha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei für den 23. März 2021 vorgesehen. Die Arbeitsunfähigkeit von 100 % - wie auch vom Vertrauensarzt beurteilt – bestehe unverändert (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zwecks </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Teilnahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am spezifischen 4-wöchigen interdisziplinären Behandlungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">programm für Patienten mit chronischen Schmerzen wurde die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin vom 30. März bis 27. April 2021 in de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r Rehaklinik L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stationär behandelt. Mit Austrittsbericht vom 27. April 2021 (Urk. 6/22/21-24) nann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten die Ärzte als Hauptdiagnosen eine chronische Schmerzstörung mit somati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen und psychischen Faktoren, chronische rezidivierende Hüftschmerzen rechts bei Hüftdysplasie rechts, chronische Fersenschmerzen links bei kleinem plan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rem Fersensporn, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fasciitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> plantaris beidseits und Polyarthralgien (S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Beschwerdeführerin bestünden seit mehreren Jahren rezidivierende chro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nische diffuse Schmerzen, in letzter Zeit deutlich zunehmend. S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eit letzter Woche leide sie unter Schmerzen überwiegend im HWS/Schulter/BWS-Bereich. Bei längerem Gehen oder Stehen habe sie Schmerzen im Hüftbereich rechts bei bekannter Hüftdysplasie (S. 2 oben). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der ungenügenden muskulären Balance und der allgemeinen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dekonditionierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe sich die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stammadipositas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ungünstig auf die Statik und damit auch auf das Schmerzverhalten ausgewirkt. Die Schwerpunkte der stationären Rehabilitation hätten entsprechend bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rekonditionierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Bewegungsschulung, Verbesserung der Körperwahrnehmung und vor allem Kräftigung der rumpfstabilisierenden Muskulatur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schulung in ergonomischen Richtlinien und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erlernen von sogenannten Coping-Strategien gelegen (S. 2 Mitte). Am 27. April 2021 habe die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin in verbessertem hämodynamisch-stabile</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Allgemeinzustand und bei gebesserter Schmerzsymptomatik aus der stationären Rehabilitation ins häusliche Umfeld entlassen werden können (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.12</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verwies in ihrem Bericht vom 6. Juli 2021 (Urk. 6/22/2-5) zuhanden der Beschwerdegegnerin auf die vorgenannten medizinischen Berichte und erachtete die Beschwerdeführerin demzufolge in ihrer angestammten Tätigkeit seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">12. April 2020 als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollständig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitsunfähig (Ziff. 1.3, Ziff. 2.4-2.7). Notwendig sei eine Umschulung (Ziff. 2.8). In einer dem Leiden angepassten Tätigkeit sei eine Bürotätigkeit im Umfang von acht Stunden mit Pausen zumutbar (Ziff. 4.2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Beschwerdeführer benötige Hilfe beim Einkaufen und werde durch ihre Kinder im Haushalt unterstützt (Ziff. 4.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.13</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">undatierter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stellungnahme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> RAD-Arzt Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">M.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsapparates</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, aus, bei der Beschwerdeführerin bestehe eine muskuloskelettale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">polytope</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Minderbelastbarkeit durch Polyarthralgien, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Panvertebralgien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Koxalgie mit/bei Hüftdysplasie rechts. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n der angestammten Tätigkeit als Zim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mermädchen drohe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zumindest ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">relevant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Gesundheitsschaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. In einer angepassten Tätigkeit mit kö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rperlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> leichten (5-10 kg), wechselbelastenden Tätigkeiten mit Sitzgelegenheit (mindestens 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">% Sitzen) ohne häufige Wirbel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">säule-Zwangshaltungen, Knien/Hocken/Kauern, ohne Überkopfarbeit und Arbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten auf Leitergerüst, ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Podest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ohne Begehen unebener abschüssiger Wegstrecken und ohne Tätigkeiten mit schlagend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, rüttelnd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vibrierenden Krafteinflüssen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sei eine Arbeitsfähigkeit von 50 % gegeben, welche innert sechs Monate auf 100 % gesteigert werden könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/27/4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Oktober 2021 präzisierte der RAD-Arzt seine Beurteilung dahingehend, dass die Beschwerdeführerin für eine angepasste Tätigkeit vollständig arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig sei. Bei akuten Schmerzex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ba</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kurative</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bedarf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei bis anhin und auch in Zukunft von einer kurzzeitigen vollstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Die 50%ige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit mit einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerung auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">100%</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei für eine optimale Eingliederung gedacht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/27/5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei ihrer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenabweisenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verfügung (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2) im Wesentlichen auf die Stellungnahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des RAD-Arztes Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">M.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 4.13)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welcher keine eigenen Untersuchungen durchgeführt hatte und sich für seine Beurteilung auf die vorhandenen Akten stützte. Dabei gelangte er zum Schluss, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die wesentlichen Diagnosen einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">muskuloskeletta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">le</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">polytope</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Minderbelastbarkeit durch Polyarthralgien, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Panvertebralgien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Koxalgie mit/bei Hüftdysplasie rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Zimmermädchen nicht mehr zul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iessen, indes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in einer angepassten Tätigkeit mit körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und bei vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebenem Belastungsprofil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von 50 % erlaub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, steigerbar auf 100 % innert sechs Monaten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. In der nachfolgenden Stellungnahme präzisierte er, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Arbeitsfähigkeit von 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in einer angepassten Tätigkeit vorliege und die beschriebene Steigerung lediglich der optimalen Eingliederung diene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dabei erwähnt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, auf welche Arztberichte er seine Einschät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zung stützt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Insofern er zunächst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> noch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einer derzeitigen 50%igen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit, steigerbar auf 100 % in sechs Monaten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausging</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, steht seine Einschät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zung in Widerspruch zu derjenigen von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche von einer vollstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digen Arbeitsfähigkeit in ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausging</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.9; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erweist sich die RAD-Beurteilung als ungenügend begründet und nicht überzeugend, weshalb die Beschwerdegegnerin ihre Leistungsablehnung nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> alleine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> darauf abstützen durfte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 1.6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> medizinischen Berichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enthalten jedoch ausreichend Angaben zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anamnestisch ist erstellt, dass sich bei der Beschwerdeführerin aufgrund einer am 15. Dezember 2010 zugezogenen Verletzung am oberen Sprunggelenk längerfristig Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Form von Anlaufschmerzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entwickelte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 4.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Gemäss den Untersuchungen in den Jahren 2012 bis 2018 stellten sich weitere Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beziehungsweise eine Schmerzsymptomatik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an den Füssen, Handgelenken, Schultern und Rücken ein (vgl. vorstehend E. 4.1-4.8). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 21. Februar 2020 ist zu entnehmen, dass ab dem 21. Januar 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angestammter Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">noch eine 50%ige Arbeitsfähigkeit bestand, welche sich seit dem 1. September 2020 zu einer vollständigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterte (vgl. vorstehend E. 4.9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-4.10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einigkeit mit der RAD-Einschätzung besteht dahingehend, dass die angestammte Tätigkeit als Hotelreinigungskraft aufgrund der somatischen Beschwerden nicht mehr zumutbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Gemäss RAD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">M.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> best</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">and</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein drohend IV-relevanter Gesundheitszustand (vgl. vorstehend E. 4.13) und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wies auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Notwendigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Umschu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung hin (vgl. vorstehend E. 4.12). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hingegen erachtete die Hausärztin die Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– in Kenntnis der aus fachärztlicher Sicht gestellten Diagnosen – </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in einer angepassten Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit Februar 2020 und damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor der IV-Anmeldung vom 1. Juli 2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.9, E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.12)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, was </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Wesentlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Aktenbeurteilung des RAD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entspricht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 4.13). Demnach ist davon auszugehen, dass für eine dem Leiden angepasste Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständigen Arbeitsfähigkeit mit dem von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">M.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nachvollziehbaren Belastungsprofil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(körperlich leichte [5-10 kg], wechselbelastende Tätigkeiten mit Sitzgelegenheit [mindestens 50 %], ohne häufige Wirbelsäule-Zwangshaltungen und ohne Knien/Hocken/Kauern, Überkopfarbeiten, Arbeiten auf Leitergerüst, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Podeststeigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Gehen auf unebener abschüssiger Wegstrecken und ohne Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten mit schlagend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rüttelnd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vibrierenden Krafteinflüssen; vgl. vorste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 4.13) auszugehen ist. Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s wird auch dadurch gestützt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selbst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hausärztin der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit ausging, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">obschon </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_1055/2010 vom 17. Februar 2011 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die übrigen medizinischen Berichte – sofern in diesen die Ärzte überhaupt Stellung nahmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeit d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsunfähig war beziehungsweise ist (vgl. vorstehend E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) – stehen im Einklang mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dieser medizinischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einschätzung.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> So hielt die Rheumatologin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die geklagten Fussbeschwerden mit massgefertigten Fusseinlagen und konsequente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Durchführung von Tennisballmassage und Heim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übungen für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angehbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Ebenso seien die chronischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zervikozepha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lgien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Physiotherapie zu behandeln. Hinsichtlich de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Karpaltunnelsyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> empfehle sich das konsequente Tragen von Handschienen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Morbus Bechterew </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise keine Entzündungsparam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter auf und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Rheumamarker </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">HLA-B27 sei negativ. Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">serdem sei eine Kostengutsprache für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Behandlung mittels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Therapie gestellt worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. vorstehend E. 4.5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Leitende Arzt der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wies auf die Einnahme von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vimovo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hin, was zu einer Besserung der Beschwerden führe (vgl. vorstehend E. 4.8).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geht aus dem Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rehaklink</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hervor, dass die Laborwerte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unauffällig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien und es wurde der Beschwerdeführerin eine gute Mitarbeit bescheinigt bei verbesserte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-C</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oping (vgl. vorstehend E. 4.11). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das individuelle Reha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Ziel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin, eine Arbeitsfähigkeit von 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erreichen zu können, wurde gemäss Bericht aus Sicht der Beschwerdeführerin selbst nicht erreicht. Daraus lässt sich indes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin (Urk. 1) - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nichts ableiten, zumal unklar ist, auf welche Arbeitsfähigkeit (angestammt/angepasst) diese Zielvereinbarung beruhte und die effektive Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin bei Austritt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch nicht ärztlich diagnostiziert wurde (Urk. 6/22/23).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die psychiatrische Komponente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Form einer c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hronische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren im Bericht der Rehaklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde weder fachärztlich diagnostiziert noch lege artis psychiatrisch untersucht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halb eine entsprechende gesundheitliche Beeinträchtigung nicht ausgewiesen ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Vordergrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denn auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Psychoedukation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psychosoziale Situation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einnahme von Psychopharmaka dokumentiert (Urk. 6/22/23).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist erstellt, dass die Beschwerdeführerin in körperlich leichten wechselbelastenden Tätigkeiten gemäss dem rheumatologischen Belastungsprofil (vgl. vorstehend E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) zu 100 % arbeitsfähig ist.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleiben die erwerblichen Auswirkungen zu prüfen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Rentenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätsbemessung (Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b).</span></p><p><span> </span><span>Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti</span><span>gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän</span><span>den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Beson</span><span>deren (vgl. Art. 27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerbli</span><span>chen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Massge</span><span>bend sind die Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b).</span></p><p><span> </span><span>Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Beurteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4; Urteil des Bundesgerichts 8C_178/2021 vom 11.</span><span> Mai</span><span> 2021 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin setzte sich mit der Statusfrage nicht vertieft ausei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nander. Dem Feststellungsblatt vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 7. Oktober 2021 (Urk. 6/27)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist lediglich zu entneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men, das Pensum vor Eintritt des Gesundheitsschadens habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">74 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">% betragen, die Qualifikation sei auf 74</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">% Erwerbstätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 26 % im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgabenbereich fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusetzen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die beiden Kinder seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bereits erwachsen (S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Mitte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, S. 6 oben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Inso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weit diese sehr knappe Argumentation der Beschwerdegegnerin dahingehend zu verstehen ist, dass die Beschwerdeführerin aufgrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Volljährigkeit ihrer Kinder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Aufgaben im Haushalt mehr zu erledigen habe, hält sie vor der bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichtlichen Rechtsprechung nicht stand. Denn der Haushaltsanteil wird nicht in Abhängigkeit vom Umfang der im Aufgabenbereich anfallenden Arbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten festgesetzt; vielmehr entspricht er grundsätzlich der Differenz zwischen dem Erwerbsanteil und einem 100%-Pensum (BGE 141 V 15 E. 4.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den Akten ist ersichtlich, dass die Beschwerdeführerin vor Eintritt des Gesundheitsschadens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht nur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG gearbeitet hat, sondern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gleichzeitig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch einem Nebenerwerb bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">N.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nachgegangen ist (vgl. Auszug aus dem individuellen Konto, Urk. 6/9). Dass sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jeweils zu 100 % gearbeitet hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, hielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selbst die Beschwerdegegnerin im Standort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gespräch vom 23. Juli 2020 fest (Urk. 6/11)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führte dies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">überdies auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Feststellungsblatt für den Beschluss vom 7. Oktober 2021 (Urk. 6/27 S. 1) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">so auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Zudem hat die Beschwerdegegnerin im Feststellungsblatt Einwand vom 12. Mai 2022 die Beschwerdeführerin als 100 % Erwerbstätige qualifiziert (Urk. 6/39 S. 2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es leuchtet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">darüber hinaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zug der Kinder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in einem Arbeitspensum von 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">% gearbeitet hätte, wenn sie gesund geblieben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wäre. Gerade nachdem Arbeiten im Bereich Hauswirtschaft/Reinigung nicht gut entlöhnt sind (vgl. dazu nachstehend E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.4 und E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), wäre es für die Beschwerdeführerin als Gesunde naheliegend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die vorhandene Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kraft vollständig in Erwerbslohn umzusetzen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ist demnach als zu 100 % Erwerbstätige zu qualifizieren.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span id="XX171"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 145 V 141 E. 5.2.1, 139 V 28 E. 3.3.2, 135 V 58 E. 3.1, 134 V 322 E. 4.1).</span></p><p><span> </span><span>Ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das </span><span>Valideneinkommen</span><span> auf Grundlage der vom </span><span>Bundesamt</span><span> für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenver</span><span>sicherung, 3. Auflage 2014, </span><span>Rn</span><span> 55 f. zu Art. 28a). Dabei sind grundsätzlich die </span><span>im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwen</span><span>den (BGE 143 V 295 E. 4.1.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten. Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2, 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren dürfen (BGE 146 V 16 E. 4.1 mit Hinweisen).</span></p><p><span> </span><span>Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Ver</span><span>waltung setzen; es muss </span><span>sich</span><span> auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwer</span><span>deinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.4.3 und </span><span>8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2</span><span>).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">war seit August 2014 in der Hotelreinigung tätig. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ihr Stundenlohn betrug im Jahr 2020 Fr. 23.08 (Urk. 6/12 Ziff. 5.1). Bei einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wöchentlichen Arbeitszeit von 42</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden pro Woche (Urk. 6/12 Ziff. 2.3) ergibt dies ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 50'406.70 (Fr. 23.08 x 42 x 52). Angepasst an die Nominallohnentwicklung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BFS, Tabelle T</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">39, Entwicklung der Nomi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, Frauen) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">resultiert für 2021 ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validenlohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gerundet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">50'715.-- (Fr. 50'406.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">70 :</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2784 [2020] x 2801 [2021]).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Ermittlung des Invalideneinkommens ist gemäss bundesgerichtlicher Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist in ihrer angestammten Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 5.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Einer anderen Erwerbstätigkeit geht sie aktenkundig nicht nach. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit schöpft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Restarbeitsfähigkeit von 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">% in einer ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit seit Eintritt des Gesundheitsschadens nicht voll aus, weshalb die Löhne der LSE heranzuziehen sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des Tabellenlohns nach LSE ist zu berücksichtigen, dass sich bei Hilfs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitertätigkeiten im Kompetenzniveau 1 bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage leichte Tätigkeiten mit Wechselbelastung, oft im Sitzen (mindestens 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Arbeitszeit), ohne häufiges Treppensteigen oder Gehen auf unebenem Boden, ohne Knien, Kauern und Hocken (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. vorstehend E. 5.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) finden lassen, weshalb sich die Beschwerdegegnerin zu Recht auf das Total im Kompetenzniveau 1 stützte. Es ist daher auf das standardisierte monatliche Einkommen für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weibliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hilfsarbeitskräfte aus der LSE im Kompetenzniveau 1 abzustellen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">R</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">echtspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt bezogen auf den Zeitpunkt des Rentenbeginns aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_339/2022 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2022 E. 6.1.1 mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Demzufolge ist die LSE 2018 (TA1_tirage_skill_level, Frauen, Total Kompetenzniveau 1) heranzuziehen, was auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdegegnerin z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ur Berechnung des Invalideneinkommens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">getan hat (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. im Detail </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">26</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Angleichung an die betriebsübliche Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeit von 41.7 Stunden (vgl. BFS, Tabelle T</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">03.02.03.01.04.01 Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, TOTAL) sowie unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung (vgl. BFS, Tabelle T</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">39, Entwicklung der Nominal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">löhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, Frauen) ergibt sich für eine 100%ige Tätigkeit per 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Invalideneinkommen von gerundet Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6’062</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4'371.-- : 40 x 41.7 x 12 : 2732 [2018] x 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">801</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> [202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend sind keine Umstände ersichtlich, welche einen Abzug vom Tabellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 7.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu rechtfertigen vermöchten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, es sei utopisch, eine solche Arbeitsstelle zu finden (Urk. 1 S. 5), ist ihr entgegenzuhalten, dass das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbarerweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erzielbare Einkommen bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln (Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG; BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">138 V 457 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1 mit Hinweis) ist. Der ausgeglichene Arbeitsmarkt ist gekenn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeichnet durch ein gewisses Gleichgewicht zwischen Angebot von und Nachfrage nach Arbeitskräften und weist einen Fächer verschiedenster Tätigkeiten auf. Das gilt sowohl bezüglich der dafür verlangten beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen Einsatzes (BGE 110 V 273 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b; ZAK 1991 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">320 f. E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3b; Urteil des Bundesgerichts 9C_830/2007 vom 29.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2008 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1). Dabei ist nicht von realitätsfremden Einsatzmöglichkeiten auszugehen. Es können nur Vorkehren verlangt werden, die unter Berücksichti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung der gesamten objektiven und subjektiven Gegebenheiten des Einzelfalles zumutbar sind. An die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aussichten sind jedoch rechtsprechungsgemäss keine übermässigen Anforde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen zu stellen (Urteil des Bundesgerichts 9C_910/2011 vom 30.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2012 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1 mit Hinweis; vgl. BGE 138 V 457 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1). Der ausgeglichene Arbeitsmarkt umfasst auch sogenannte Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bote, bei denen Behinderte mit einem sozialen Entgegenkommen von Seiten des Arbeitgebers rechnen können. Für die Invaliditätsbemessung ist somit nicht massgebend, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhält</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nissen vermittelt werden kann, sondern einzig, ob sie die ihr verbliebene Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kraft noch wirtschaftlich nutzen könnte, wenn ein Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage nach Arbeitsplätzen bestünde (statt vieler: Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_645/2017 vom 23.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2018 E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 4.3.2 mit Hinweis; Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auflage 2014, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">132 zu Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem ist auch aufgrund der hochprozentigen Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einer behinderungsangepassten Tätigkeit eine Selbstein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung zumutbar. Die bundesgerichtliche Rechtsprechung hat wiederholt darauf hingewiesen, dass körperlich leichte und wechselbelastende Tätigkeiten auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt durchaus vorhanden sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_469/2016 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2016 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2 und 6.3 mit Hinwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht notwendig sind, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde bereits mit nicht beanstandeter Mitteilung vom 28. September 2020 (Urk. 6/14) festgestellt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hypothetische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Jahr 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">21</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 50'715.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter dem statistischen Lohn gemäss LSE 2018 von Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6'062.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">womit die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Argumentation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Lohneinbusse der Beschwerdeführerin bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hungsweise ihre besondere Vertrauensstellung haltlos erscheint (Urk. 1 S. 8 f.),</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtfertigt es sich vorliegend, zur Berechnung des Invalidität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grades zu Gunsten der Beschwerdeführerin auf die gleiche Berechnungsgrundlage abzustellen. Sind Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom gleichen Tabellenlohn zu berechnen, erübrigt sich deren genaue Ermittlung. Diesfalls entspricht der Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung eines allfäl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ligen Abzugs vom Tabellenlohn. Dies stellt keinen «Prozentvergleich» dar, sondern eine rein rechnerische Vereinfachung (Urteil des Bundesgerichts 8C_148/2017 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2017 E. 4 unter Hinweis auf Urteil 9C_675/2016 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2017 E. 3.2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischen Sachverhalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geht hervor, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">% arbeitsfähig ist (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. vorstehend E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Ausgehend davon ergibt sich vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegend ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Ablauf Wartejahr) ein Invaliditätsgrad von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">N</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">icht angezeigt ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Parallelisierung der Einkommen. Der in der Branche Gast</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gewerbe/Beherb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">erg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ung und Gastronomie erzielbare Lohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> für Frauen im Jahre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">betrug </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">im Kompetenzniveau 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">monatlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">4'019.-- (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Monatlicher Brutto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lohn (Zentralwert) nach Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, P</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rivate</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Sektor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, Frauen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">) beziehungsweise angepasst an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Nominallohnent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">wicklung und die betriebsübliche Arbeitszeit im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Jahre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">51'547.50 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">4'019.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">: 40 x 41.7 x 12 : 2732 [2018] x 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">801</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> [202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">]).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">as</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> vorliegend ermittelte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Vali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">deneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">50'715.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">-- liegt weniger als 5 Prozent unter diesem Wert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Übrigen würde s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">elbst eine – vorliegend nicht gerechtfertigte – </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">volle Berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sichtigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> des Lohnes im Kompetenzniveau 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">monatlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">4'265.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">-- in derselben Branche immer noch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> zu einem unter dem Invalideneinkommen liegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">den Jahreslohn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">und damit zu keinem rentenbegründenden Invaliditätsgrad </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">führen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">4’265.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">: 40 x 41.7 x 12 : 2732 [2018] x 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">801</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> [202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> = </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">54'702.70)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend resultiert kein rentenbegründender Invaliditätsgrad von 40</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die angefochtene Verfügung erweist sich damit im Ergebnis als rechtens, was zur Abweisung der dagegen erhobenen Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten über Leistungen der Invalidenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">200.-- bis Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1'000.-- festgelegt (Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">69 Abs.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Im vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegenden Verfahren sind sie ermessensweise auf Fr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 800.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anzusetzen und aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gangsgemäss der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Dr. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Max Bleuler</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Grieder-MartensBrühwiler</p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>