<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2001.00253</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106479&amp;W10_KEY=13013576&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2001.00253</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 20.12.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht ist auf eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 15.03.2002 nicht eingetreten.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Verfügte der Beschwerdeführer während der Zeit, für die er wirtschaftliche Hilfe beansprucht, über verbrauchbares Vermögen? Das Verwaltungsgericht ist zuständig; die Angelegenheit ist ohne verfahrensmässige Weiterungen spruchreif (E. 1). Massgebend ist grundsätzlich die Sachlage im Zeitpunkt der erstinstanzlichen Verfügung. Vorliegend ist jedoch zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin nach der im Sommer 1999 bestehenden Sachlage die Ausrichtung wirtschaftlicher Hilfe verweigern durfte (E. 2b). Die Auffassung der Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe im massgebenden Zeitraum über ein abrufbares Guthaben von mind. Fr. 100'000.- verfügt, trifft im Licht der zusätzlich beigezogenen Akten zu. Dass dieses Geld heute wahrscheinlich verloren ist, ändert daran nichts (E. 3).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALHILFE">SOZIALHILFE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERFÃGBARES VERMÃGEN">VERFÃGBARES VERMÃGEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERMÃGEN">VERMÃGEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERMÃGENSFREIBETRAG">VERMÃGENSFREIBETRAG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 14 SHG</span><br/><span class="ungerade">§ 18 SHG</span><br/><span class="gerade">§ 16 lit. I, II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Am 25. November 1998 beschloss die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X, die wirt­schaftliche Hilfe an A einzustellen. Der Bezirksrat Y wies den gegen diesen Entscheid gerichteten Re­kurs Aâs mit Be­schluss vom 12. Februar 1999 ab. Das Verwaltungsgericht trat am 1. April 1999 auf eine gegen die Rekursabweisung gerichtete Beschwerde As nicht ein, weil das Rechtsmittel weder einen hinreichend klaren Antrag noch die gesetzlich erforderliche Be­grÃ¼ndung enthielt (VB.99.00065). Hiergegen erhob A staatsrechtliche Beschwerde an das Bundesgericht, welches am 4. Juni 1999 auf die Beschwerde ebenfalls nicht eintrat.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>A gelangte in der Folge mit verschiedenen weiteren Eingaben an die FÃ¼rsorgebe­hÃ¶rde X. Namentlich stellte er am 14. Juli 1999 erneut ein Gesuch um wirtschaftliche Hilfe.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Da die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde das Gesuch unbeantwortet liess, beschwerte sich A beim Bezirksrat und am 11./12. Januar 2000 beim Regierungsrat wegen Rechtsverweigerung. Am 11. April 2001 teilte die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit, der die Beschwerde zur Bearbeitung zugewiesen worden war, dem BeschwerdefÃ¼hrer brieflich mit, er habe Anspruch auf formelle Behandlung seines Gesuchs durch die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X. Diese habe inzwischen zugesagt, eine Entscheidung zu treffen. Die Direktion verzichte daher auf eine weitere Bearbeitung seiner Eingabe.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Zirkularbeschluss vom 26. April 2001 lehnte die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X das Gesuch Aâs um wirtschaftliche Hilfe vom 14. Juli 1999 ab.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. A gelangte hiergegen am 30. April 2001 mit Rekurs an den Bezirksrat Y. Dieser wies das Rechtsmittel am 19. Juli 2001 ab. Der Bezirksrat erwog im Wesentlichen, es sei davon auszugehen, dass der Rekurrent Ã¼ber VermÃ¶gen in namhafter HÃ¶he verfÃ¼ge. Den notwendigen Nachweis dafÃ¼r, dass dieses in der fraglichen Zeit (von Juli 1999 bis Ende Juni 2000) nicht vorhanden gewesen sei, habe er nicht erbracht.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Am 17. August 2001 erhob A gegen den Beschluss des Bezirksrats Y vom 19. Juli 2001 Beschwerde an das Verwaltungsgericht. Er beantragte die RÃ¼ckweisung der Angelegenheit an den Bezirksrat zu neuer, besserer Entscheidung. Verfahrensrechtlich beantragte er die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X erklÃ¤rte am 3. September 2001 unter Hinweis auf ihren angefochtenen Entscheid, sie verzichte auf Stellungnahme. Der Bezirksrat Y beantragte am 11. September 2001 die Abweisung der Beschwerde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht forderte mit Beschluss vom 3. Oktober 2001 B auf, dem Gericht die vollstÃ¤ndige und lÃ¼ckenlose Buchhaltung der Firma C seit 1997 einzureichen, fasste eine Befragung des BeschwerdefÃ¼hrers zu seinen finanziellen VerhÃ¤ltnissen ins <br/> Auge und lud das Obergericht ein, ihm das Protokoll der Zeugeneinvernahme von B vom 27. MÃ¤rz 2001 einzureichen, die das Obergericht im Zusammenhang mit einem Verfahren auf AbÃ¤nderung des Scheidungsurteils Aâs durchgefÃ¼hrt hatte.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>B teilte dem Verwaltungsgericht am 1. November 2001 mit, die Firma C existiere noch nicht, hauptsÃ¤chlich aus finanziellen GrÃ¼nden. Dem­entsprechend bestehe auch keine ordentliche GeschÃ¤ftsbuchhaltung. Das Obergericht Ã¼bermittelte das gewÃ¼nschte Protokoll am 16. November 2001.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Auf Aufforderung des Referenten reichte die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X dem Verwaltungs­gericht am 5. Dezember 2001 ein in den Akten fehlendes Schreiben des B vom 23. Januar 2000 ein.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) Das Verwaltungsgericht ist nach § 19c Abs. 2 und § 41 des Verwaltungsrechts­­pflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) zur Behandlung der vorliegen­den Beschwerde sachlich und funktionell zustÃ¤ndig. Weil der Streitwert unbestimmt ist, hat die Kammer und nicht der Einzelrichter zu entscheiden (§ 38 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Aus dem formellen Antrag auf RÃ¼ckweisung und der BegrÃ¼ndung der Beschwer­de ergibt sich sinngemÃ¤ss auch der Antrag, der Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe sei grund­­sÃ¤tzlich anzuerkennen. Es besteht kein Anlass, dem BeschwerdefÃ¼hrer Frist zur ErgÃ¤nzung von Antrag oder BegrÃ¼ndung anzusetzen. Im Ãbrigen sind die gesetzlichen Voraussetzungen ohne weiteres erfÃ¼llt, so dass auf die Beschwerde einzutreten ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Aufgrund der ergÃ¤nzten Akten ist das Verfahren spruchreif. Auf die ins Auge gefasste persÃ¶nliche Befragung des BeschwerdefÃ¼hrers ist daher zu verzichten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) GemÃ¤ss § 14 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG) hat Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe, wer fÃ¼r seinen Lebensunterhalt und den seiner FamilienangehÃ¶rigen mit gleichem Wohnsitz nicht hinreichend oder nicht rechtzeitig aus eigenen Mitteln auf­­kommen kann. Der Hilfesuchende hat Ã¼ber seine VerhÃ¤ltnisse wahrheitsgetreu Auskunft zu geben und Einsicht in seine Unterlagen zu gewÃ¤hren (§ 18 SHG). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) FÃ¼r einen Rechtsmittelentscheid ist grundsÃ¤tzlich die Sachlage massgebend, wie sie zur Zeit des Erlasses der erstinstanzlichen VerfÃ¼gung bestand. WÃ¤hrend des Rechtsmit­telverfahrens neu eingetretene Tatsachen sind daher in der Regel nicht zu berÃ¼cksichtigen (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 52 N. 16). Das wÃ¼rde vorliegend dazu fÃ¼hren, dass der Sachverhalt in der Form massgeblich ist, wie er am 26. April 2001 bestand, als die Beschwerdegegnerin den angefochtenen Beschluss fasste.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der zu beurteilende Fall weist allerdings gewisse Besonderheiten auf. ZunÃ¤chst ist mit dem Bezirksrat festzustellen, dass der BeschwerdefÃ¼hrer seit Juli 2000 eine IV-Rente bezieht. Die hier zu entscheidende Frage lautet daher, ob die Beschwerdegegnerin dem Be­schwerdefÃ¼hrer fÃ¼r den Zeitraum Juli 1999 bis Ende Juni 2000 hÃ¤tte Sozialhilfe ausrichten mÃ¼ssen. Weiter ist zu beachten, dass der BeschwerdefÃ¼hrer im Verlauf der ersten HÃ¤lfte des Jah­res 1999 von der Beschwerdegegnerin mit verschiedenen Eingaben die Ausrichtung von Sozialhilfe verlangt hatte. Die Beschwerdegegnerin teilte dem BeschwerdefÃ¼hrer am 11. Juli 1999 mit, dass sie seine Gesuche vom 8. und vom 28. Juni 1999 ablehne; zur BegrÃ¼ndung verwies sie auf ihre VerfÃ¼gung vom 25. November 1998. Dort hatte sie ausgefÃ¼hrt, dass der Gesuchsteller Ã¼ber BetrÃ¤ge verfÃ¼gen kÃ¶nne, welche den VermÃ¶gensfreibetrag von Fr. 4'000.- gemÃ¤ss SKOS-Richtlinien deutlich Ã¼bersteige, da er sich am 1. Oktober 1997 ein FreizÃ¼gigkeitsguthaben habe auszahlen lassen, welches im Betrage von mindes­tens Fr. 105'000.- nicht mehr vorsorgegebunden angelegt sei. Angesichts ihres Schreibens vom 11. Juli 1999 sah die Beschwerdegegnerin keine Veranlassung, das erneute UnterstÃ¼tzungsgesuch vom 14. Juli 1999 an die Hand zu nehmen. Auf Veranlassung der Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit traf die Beschwerdegegnerin hierÃ¼ber am 26. April 2001 einen neuen formellen Entscheid, der inhaltlich auf die frÃ¼heren VerfÃ¼gungen verweist und diese bestÃ¤tigt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Zu prÃ¼fen ist unter diesen UmstÃ¤nden, ob die Beschwerdegegnerin aufgrund der im Sommer 1999 bestehenden Tatsachen die Leistung wirtschaftlicher Hilfe an den Beschwer­defÃ¼hrer ablehnen durfte.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. a) Die Beschwerdegegnerin und der Bezirksrat haben die erneute Verweigerung wirtschaftlicher Hilfe an den BeschwerdefÃ¼hrer grundsÃ¤tzlich gleich begrÃ¼ndet wie die frÃ¼heren Entscheide vom 25. November 1998 und vom 12. Februar 1999. Sie gehen davon aus, dass der BeschwerdefÃ¼hrer bei der offenbar B gehÃ¶renden Firma C, in X, Ã¼ber ein Gut­haben von mindestens Fr. 100'000.- verfÃ¼gt, welches er abrufen kÃ¶nnte, wenn er wollte. Eine BedÃ¼rftigkeit, die den Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe begrÃ¼nden wÃ¼rde, sei daher zu verneinen. Das fragliche Guthaben entstand aus der AuflÃ¶sung eines FreizÃ¼gigkeitsguthabens des BeschwerdefÃ¼hrers, welches die D-Versicher­un­gen 1997 an die Firma C ausbezahlten. Dabei Ã¼berwies die Versicherung allerdings einen Teil des ausbezahlten Geldes instruktionswidrig an die Firma C statt auf ein Bankkonto des BeschwerdefÃ¼hrers. Das blieb deswegen ohne erhebliche Folgen fÃ¼r die Versicherung, weil der BeschwerdefÃ¼hrer diese Transaktion im Nachhinein genehmigte.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>ErgÃ¤nzend zur frÃ¼heren BegrÃ¼ndung fÃ¼hrte die Beschwerdegegnerin im Beschluss vom 26. April 2001 aus, zwar habe der BeschwerdefÃ¼hrer angeboten, dass B Ã¼ber den <br/> Verbleib des Geldes bei der Firma C Auskunft erteilen und Einsicht in die entsprechende Buch­­haltung gewÃ¤hren wÃ¼rde. Auf eine entsprechende konkrete Aufforderung der Beschwer­degegnerin sei B dann aber nicht eingetreten. Daraus leitete die Be­schwerde­geg­nerin ab, der BeschwerdefÃ¼hrer sei nach wie vor nicht gewillt, Ã¼ber seine Ver­mÃ¶gens­ver­hÃ¤ltnisse Auskunft zu erteilen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Bezirksrat erwog im angefochtenen Entscheid, die frÃ¼heren Feststellungen Ã¼ber das VermÃ¶gen des BeschwerdefÃ¼hrers erschienen nach wie vor als zutreffend. Die neuen Dokumente, die der BeschwerdefÃ¼hrer vor Bezirksrat vorlege, wÃ¼rden ihm nicht weiterhelfen. Selbst wenn es zutrÃ¤fe, dass die Forderung des BeschwerdefÃ¼hrers gegenÃ¼ber B inzwischen gepfÃ¤ndet worden sei, sei damit nichts darÃ¼ber ausgesagt, was mit den Pensionskassenleistungen des BeschwerdefÃ¼hrers geschehen sei, die seinerzeit in die Firma C geflossen waren, und welche RÃ¼ckzÃ¼ge der BeschwerdefÃ¼hrer in der Zwischenzeit getÃ¤tigt habe.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Im Licht der vom Verwaltungsgericht zusÃ¤tzlich beigezogenen Akten erscheint die Betrachtungsweise der Vorinstanzen als zutreffend. Der BeschwerdefÃ¼hrer hat seit je geltend gemacht, er kÃ¶nne Ã¼ber das Geld, welches aus der AuflÃ¶sung seiner Pensionskassenguthaben an die Firma C gelangt ist, nicht oder jedenfalls auf absehbare Zeit nicht verfÃ¼gen. Indessen ergibt sich aus den Darlegungen von B gegenÃ¼ber der Beschwer­degegnerin vom 23. Januar 2000, dass das Geld, welches B vom BeschwerdefÃ¼hrer erhalten hat, zum Teil (ca. Fr. 45'000.-) ein kÃ¼ndbares Darlehen darstellt, welches mÃ¼ndelsicher hÃ¤tte angelegt werden mÃ¼ssen. Zum anderen Teil (Fr. 60'000.-) wurde das Geld als Miete fÃ¼r einen Ver­kaufsraum mit einer Mietdauer von 10 Jahren bezeichnet. Auch dieser Mietvertrag wÃ¤re kÃ¼ndbar gewesen, wodurch die Miete in ein kÃ¼ndbares Darlehen umgewandelt worden wÃ¤re. FÃ¼r eine KÃ¼ndigung hÃ¤tte umso mehr Anlass bestanden, als das GeschÃ¤ft, fÃ¼r welches der Raum gemietet wurde, zu keiner Zeit reelle Erfolgsaussichten aufwies. Weiter ist festzuhalten, dass die Firma C gar (noch) nicht existiert; ob sie jemals gegrÃ¼ndet werden wird, ist Ã¤ussert zweifelhaft. Angesichts der AusfÃ¼hrungen von B vor dem Obergericht ist schliesslich anzunehmen, dass das Geld inzwischen vertragswidrig verbraucht wurde. Das Ã¤ndert aber nichts daran, dass die Behauptung des BeschwerdefÃ¼hrers, sein Geld sei bei der AushÃ¤ndigung an B bzw. an die Firma C vorsorgegebunden angelegt worden, nicht zutrifft. Im Weiteren ist zu vermuten, dass der BeschwerdefÃ¼hrer mit raschem Handeln wenigstens einen Teil dieses Geldes wieder hÃ¤tte herausbekommen kÃ¶nnen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Angesichts der unklaren, unvollstÃ¤ndigen und teilweise wahrheitswidrigen Angaben des BeschwerdefÃ¼hrers ist es nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin annahm, der BeschwerdefÃ¼hrer verfÃ¼ge Ã¼ber verwertbares Eigenkapital, weshalb ein Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe nach § 14 SHG nicht bestehe. Aus der Tatsache, dass B das Kapital inzwischen wahrscheinlich unwiederbringlich verbraucht hat, kann der BeschwerdefÃ¼hrer keinen Anspruch darauf ableiten, fÃ¼r die Zeit vom Juli 1999 bis Juni 2000 wirtschaftliche Hilfe zu erhalten. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Der BeschwerdefÃ¼hrer verlangt die Bestellung eines Rechtsbeistandes im Sinn von § 16 Abs. 2 VRG. Nach dieser Bestimmung hat eine Partei, die nicht in der Lage ist, ihre Rechte selbst zu wahren, einen entsprechenden Anspruch. Der BeschwerdefÃ¼hrer ist zwar offenbar wegen psychischer Erkrankung fÃ¼r 100 % arbeitsunfÃ¤hig erklÃ¤rt worden. Er hat aber die fÃ¼r die Geltendmachung seines Anliegens wesentlichen Aspekte in verstÃ¤ndlicher Form und konsistent vorgebracht. Dem entsprechenden Antrag des BeschwerdefÃ¼hrers ist daher nicht stattzugeben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Hingegen ist es angezeigt, dem BeschwerdefÃ¼hrer, der jedenfalls heute offensichtlich mittellos ist und dessen Begehren nicht von vornherein aussichtslos erschien, entsprechend seinem sinngemÃ¤ss gestellten Antrag die unentgeltliche Rechtspflege im Sinn von § 16 Abs. 1 VRG zu gewÃ¤hren. Die GerichtsgebÃ¼hr ist daher auf die Gerichtskasse zu nehmen. ParteientschÃ¤digungen sind nicht zuzusprechen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">DemgemÃ¤ss beschliesst die Kammer:</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Dem BeschwerdefÃ¼hrer wird die unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung gewÃ¤hrt.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">und entscheidet:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">...</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>