<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>BV.2015.00076</span></p><p><span> </span></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Sonderegger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 27. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Klägerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Hans Stünzi</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Stünzi Weber Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Seestrasse 162a, Postfach, 8810 Horgen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Obstgartenstrasse 21, Postfach, 8090 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beklagte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Marta Mozar</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hubatka Müller &amp; Vetter, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Seestrasse 6, Postfach 1544, 8027 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1962, ist seit 1. November 1989 beim Spital Y.___ angestellt und dadurch bei der BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich (BVK) berufsvorsorgeversichert. Am 9. Oktober 2003 erlitt sie bei Ausübung ihrer Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beit (damals als Pflegehelferin) einen Unfall, als sie von einer Lifttüre einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klemmt und verletzt wurde (Urk. 21/10 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 2. Oktober 2007 lehnte die Eidg. Invalidenversicherung bei einem errechneten Invaliditätsgrad von 33 % die Ausrichtung einer Rente ab. Die Ausübung einer angepassten Tätigkeit sei X.___ zu 100 % zumutbar (Urk. 11/3). Die BVK ihrerseits anerkannte am 22. Januar 2008 gestützt auf den rechtskräftigen IV-Entscheid eine Leistungspflicht und erbrachte in der Folge Rentenleistungen basierend auf einem Invaliditätsgrad von 33 %. Die Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusprache erfolgte provisorisch, da das unfallversicherungsrechtliche Verfahren noch im Gang war (Urk. 2/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Unfallversicherung, die Z.___, sprach mit Verfügung vom 20. April 2012 X.___ ab 1. Februar 2007 eine Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 25 % zu (Urk. 2/3). Daraufhin setzte die BVK mit Schreiben vom 11. Mai 2012 ihre Rentenleistungen gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 35 % definitiv fest. (Urk. 2/5). Die dagegen erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bene Einsprache hiess sie mit Entscheid vom 30. Juli 2012 gut. Gestützt auf den nämlichen Invaliditätsgrad korrigierte sie die mit Schreiben vom 11. Mai 2012 festgesetzten Rentenbetreffnisse und sprach X.___ vom 1. Februar 2008 bis 31. Januar 2010 eine Berufs- und ab 1. Februar 2010 eine Erwerbsinvali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente zu und gewährte einen Überbrückungszuschuss (Urk. 2/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen einer periodischen Überprüfung des Leistungsanspruchs liess die BVK X.___ durch Dr. med. A.___, Spezialarzt für Orthopädie und Traumatologie FMH, zertifizierter Gutachter SIM sowie Vertrauensarzt BVK, be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachten (Gutachten vom 9. Oktober 2014, Urk. 2/8). Mit Schreiben vom 20. Oktober 2014 informierte die BVK X.___, dass ihr gemäss Gutachten die Tätigkeit als Gesundheitsangestellte zu 80 % zumutbar sei. Auf dieser Basis resultiere ein Invaliditätsgrad von 9,47 %, weshalb die Rente per 30. November 2014 eingestellt werde (Urk. 2/7). Die dagegen erhobene Einsprache (Urk. 2/9) hiess die BVK mit Entscheid vom 19. Januar 2015 insofern gut, als sie den an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefochtenen Entscheid aufhob und zusätzliche Abklärungen sowie eine Neube</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urteilung der Invalidität anordnete. Die Rentenausrichtung wurde wieder aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen (Urk. 2/10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge holte die BVK bei Dr. A.___ eine Ergänzung zu seinem Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten ein (Ergänzung vom 19. März 2015, Urk. 2/12). Darin hielt dieser fest, dass sich der Gesundheitszustand von X.___ seit 2008 verschlechtert habe, in behinderungsangepassten Tätigkeiten sei sie jedoch zu 100 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig (Urk. 2/12). Mit Schreiben vom 13. Juli 2015 teilte die BVK mit, dass die Rentenleistungen per 31. August 2015 aufgehoben würden (Urk. 2/11). Daran hielt die BVK mit „Einspracheentscheid“ vom 23. Oktober 2015 fest (Urk. 2/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 24. November 2015 (Urk. 1) liess X.___ Klage gegen die BVK erheben mit folgendem Rechtsbegehren: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> „1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin ab 1. August 2015 eine Erwerbsinvalidenrente gestützt auf einen IV-Grad von 35 % zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.a</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eventualiter sei die Angelegenheit an die Beklagte zurückzuwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen mit dem Auftrag, gestützt auf § 21 Abs. 3 der Statuten der Versicherungskasse für das Staatspersonal (Statuten) in Verbin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung mit § 19 Abs. 3 der Statuten eine Oberexpertise einzuholen und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> b</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Oberexperte sei die B.___, Lengghalde 2, 8008 Zü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rich, unter Einbezug der Abteilungen „Obere Extremitäten“ und „Untere Extremitäten“ zu ernennen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> c</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei Nichteinigung über den Oberexperten sei die Ernennung dem Präsidium des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich zu übertragen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beklag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten.“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die BVK schloss in der Klageantwort vom 11. März 2016 auf Abweisung der Klage (Urk. 10 S. 2). Die Klägerin erstattete die Replik am 26. April 2016, die Beklagte die Duplik am 25. August 2016 und die Klägerin eine Stellungnahme dazu am 11. Oktober 2016 (Urk. 14, 20, 26). Dabei ergänzte die Klägerin ihre Anträge dahingehend, dass die Nachzahlungen ab Fälligkeitsdatum mit 2,75 % zu verzinsen seien (Urk. 26 S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch auf Invalidenleistungen aus beruflicher Vorsorge haben Personen, die im Sinne der Invalidenversicherung zu mindestens 40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> invalid sind und bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt hat, versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chert waren (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> BVG). Mit Bezug auf die weitergehende berufliche Vorsorge steht es den Vorsorgeeinrichtungen im Rahmen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">49 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 BVG sowie der verfassungsmässigen Schranken (wie Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichheit, Willkürverbot und Verhältnismässigkeit) frei, den Invaliditätsbegriff und/oder das versicherte Risiko abweichend von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23 BVG zu definieren (SZS 1997 S. 557, B 40/93 E. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a; BGE 120 V 106 E. 3c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Hinweisen). Während sie im Rahmen der obligatorischen beruflichen Vorsorge jedenfalls die Mindest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorschrift des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23 BVG zu beachten haben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6 BVG), gilt diese Bestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mung einschliesslich der hierzu ergangenen Rechtsprechung im überobligatori</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Bereich nur, soweit die Reglemente oder Statuten bezüglich des massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benden Invaliditätsbegriffs oder versicherten Risikos nichts Abweichendes vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehen (BGE 136 V 65 E. 3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Statuten der BVK (Statuten der Versicherungskasse für das Staatspersonal, Vorsorgereglement Version 2005) sehen in § 19 eine sogenannte Berufsinvali-denrente vor. Darauf Anspruch haben Personen, welche vor Vollendung des 63. Altersjahres wegen Krankheit oder Unfall für die bisherige Berufstätigkeit invalid geworden sind. Sie wird längstens für zwei Jahre ausgerichtet. Für über 50-jährige Personen entfällt die zweijährige Befristung, die Rente wird jedoch längstens bis zum 63. Altersjahr ausgerichtet (Abs. 1). Über das Vorhandensein und den Grad der Berufsinvalidität wird aufgrund einer Untersuchung durch ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Vertrauensarzt der Versicherungskasse entschieden (Abs. 2). Die versicherte Person oder die vorgesetzte Direktion beziehungsweise der Arbeitgeber kann um die Einholung einer Oberexpertise nachsuchen, wenn sie die Schlussfolgerungen des Gutachtens der Vertrauensärztin oder des Vertrauensarztes nicht anerkennt. Die Oberexpertin oder der Oberexperte wird einvernehmlich durch die Antrag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellerin oder den Antragsteller und die Versicherungskasse ernannt. Kommt keine Einigung zustande, obliegt die Ernennung der Präsidentin oder dem Prä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sidenten des Sozialversicherungsgerichts. Die Kosten der Oberexpertise werden im Verhältnis von Unterliegen und Obsiegen von der Antragstellerin oder vom Antragsteller und von der Versicherungskasse getragen (Abs. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Auslaufen der Rente wegen Berufsinvalidität haben versicherte Perso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen gemäss § 21 der BVK-Statuten Anspruch auf eine Rente, wenn volle oder teilweise Erwerbsinvalidität besteht (Abs. 1). Eine versicherte Person gilt als erwerbsinvalid, wenn sie infolge Krankheit oder Unfall ihre bisherige oder eine andere, ihrem Wissen und Können entsprechende und zumutbare Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbstätigkeit nicht mehr ausüben kann, oder wenn sie aufgrund eines Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheides der eidgenössischen IV-Kommission invalid erklärt wurde (Abs. 2). Das Verfahren für die Bestimmung des Anspruches und des Invaliditätsgrades wird gleich durchgeführt wie bei der Berufsinvalidität (Abs. 3). Die Renten wegen Erwerbsinvalidität werden längstens bis zum vollendeten 63. Altersjahr ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtet (Abs. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss § 22 Abs. 2 der BVK-Statuten wird bei teilweiser Erwerbsinvalidität die Rente entsprechend dem Invaliditätsgrad wie folgt festgesetzt: bis 24 % Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbsunfähigkeit keine Rente, von 25 bis 59 % eine Rente gemäss IV-Grad, bei 60 bis 69 % eine Dreiviertelrente und bei 70 % und mehr eine ganze Rente.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob die Klägerin über den 31. August 2015 (siehe dazu Urk. 2/11 und Urk. 10 S. 7) hinaus weiterhin Anspruch auf eine Erwerbsinvali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente hat. Verlangt wird klageweise die Weiterausrichtung der Erwerbsinva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenrente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 35 %. In Frage stehen damit überobligatorische Leistungen, da gemäss BVG Rentenleistungen erst ab einem Invaliditätsgrad von 40 % geschuldet sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Klägerin macht geltend, auf das Gutachten Dr. A.___ vom 9. Oktober 2014 respektive auf dessen Ergänzung vom 19. März 2015 könne nicht abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt werden. Es beinhalte Aktenwidrigkeiten und sei unsorgfältig redigiert (Urk. 1 S. 5 ff., Urk. 14 S. 6 ff.). Im Gutachten der B.___ vom 13. Oktober 2010 sei der Klägerin eine Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit von 40 % attestiert worden. Laut Dr. A.___ habe sich der Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand inzwischen verschlechtert. Seine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit sei schon deshalb nicht haltbar. Die Beklagte habe ihre Leistungen gestützt auf den IV-Entscheid festgesetzt. Ein Revisionsgrund liege nicht vor. Der Klägerin stehe deshalb weiterhin eine Erwerbsinvalidenrente im bisherigen Umfang zu (Urk. 1 S. 8, Urk. 14 S. 7). Eventualiter sei eine Oberexpertise einzuholen (Urk. 1 S. 10, Urk. 14 S. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte stellt sich auf den Standpunkt, dass das Gutachten von Dr. A.___ beweiskräftig sei. Auszugehen sei deshalb von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Fachpflegerin Gesundheit res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pektive einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit, was ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Rentenanspruch ausschliesse. Die B.___ habe sich in ihrem Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten nicht mit der konkreten Tätigkeit der Klägerin auseinandergesetzt. Der darin enthaltenen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit sei deshalb nicht zu folgen (Urk. 10 S. 7 ff., Urk. 20 S. 4). Der Anspruch der Klägerin auf eine Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente sei ohne Bindung an die Beurteilung der IV-Organe frei zu prüfen. Das Vorliegen von Revisionsvoraussetzungen sei insbesondere im Bereich der über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">obligatorischen Vorsorge nicht erforderlich. Die Rentenaufhebung erweise sich daher als rechtens (Urk. 10 S. 10 ff., Urk. 20 S. 7). Ein schützenswertes Interesse an der Einholung eines Obergutachtens bestehe nicht (Urk. 10 S. 12, Urk. 20 S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zunächst ist zu prüfen, unter welchen Voraussetzungen die Beklagte auf die Leistungsausrichtung zurückkommen kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine rechtskräftig zugesprochene Rente der Invalidenversicherung kann im Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men eines Revisionsverfahrens oder einer Wiedererwägung der entsprechenden Verfügung aufgehoben werden (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">53 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 und 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ATSG). Eine auf dem Entscheid der Invalidenversicherung beruhende Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente aus (obligatorischer) beruflicher Vorsorge (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 23 BVG; BGE 132 V 1 E. 3.2; 118 V 35 E. 2b/aa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) ist unter den Voraussetzungen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG revisionsweise anzupassen (BGE 133 V 67). Diese Regelungen schliessen indessen weitere Möglichkeiten der Aufhebung einer Rente aus beruflicher Vorsorge nicht aus. Insbesondere im Bereich der überobligatorischen Vorsorge und dort, wo die Vorsorgeeinrichtung den Rentenentscheid ohne Bindung an jenen der Invalidenversicherung getroffen hat, kann aus der bisherigen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtung einer Rente - welche weder mittels Verfügung zugesproch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en (BGE 129 V 450 E. 2; 118 V 158 E. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) noch gerichtlich überprüft (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">73 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 BVG) wurde - nicht auf einen Anspruch für die Zukunft geschlossen werden in dem Sinn, dass die Einstellung der Zahlungen lediglich nach einer wesentlichen Än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung in den tatsächlichen Verhältnissen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> BGE 141 V 405 E. 3.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) zulässig wäre. Dass in solchen Fällen andere Voraussetzungen er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füllt sein müssten, ist nicht ersichtlich. Es liegt namentlich keine Willkür (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 9 BV; BGE 130 I 26 E. 8.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) vor, wenn eine Vorsorgeeinrichtung von der früheren - befristeten - Anerkennung eines Rentenanspruchs in (gerichtlich zu überprüfender) besserer Erkenntnis der Sach- oder Rechtslage Abstand nimmt und in der Folge k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Leistungen mehr ausrichtet (Bundesgerichtsurteil 9C_889/2009 vom 2. Februar 2010 E. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die soeben zitierte Rechtsprechung bezugnehmend macht die Klägerin gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend, zum einen habe die Beklagte über den Rentenanspruch eine rechtsmittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähige Verfügung erlassen und der nach Erhebung der Einsprache ergangene Einspracheentscheid sei in Rechtskraft erwachsen. Zum anderen habe die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klagte ihre Leistungspflicht gestützt auf die rechtskräftige IV-Verfügung vom 2. Oktober 2007 festgelegt. Für die Aufhebung der Rente bedürfe es daher eines Revisions- oder Wiedererwägungsgrundes (Urk. 1 S. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte führte ein kasseninternes Einspracheverfahren durch, in deren Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men sie ihre Schreiben als Verfügungen und Einspracheentscheide bezeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nete. Indessen kommt Vorsorgeeinrichtungen keine hoheitliche Gewalt zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie haben daher nicht die Befugnis, über die Rechte und Pflichten von Versicherten Verfügungen zu erlassen, die formell rechtskräftig werden könnten. Ihre Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheide im Einzelfall sind lediglich "Stellungnahmen". Decken sich die Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auffassungen der Vorsorgebeteiligten nicht, muss die interessierte Partei zur Du</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rchsetzung ihres A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nspruchs beim kantonalen Vorsorgegericht Klage im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">73 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 BVG einreichen. Das gilt für privatrechtliche und öffentlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtliche Vorsorgeeinrichtungen gleichermassen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 134 I 166 E. 2). Die von der Beklagten mit Einspracheentscheid vom 30. Juli 2012 zugesprochenen Leistungen entsprechen somit nicht einem der Rechtskraft zugänglichen und danach vollstreckbaren Titel.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die (in Rechtskraft erwachsene) IV-Verfügung vom 2. Oktober 2007 wurde der Beklagten formgültig eröffnet (Urk. 11/3). Wird die Vorsorgeeinrichtung ins Vorbescheidverfahren einbezogen und ihr die Rentenverfügung eröffnet, so be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steht für sie grundsätzlich eine Bindung an die Feststellungen der IV-Stelle (BGE 132 V 309 E. 1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Indes gilt die Bindung im Bereich der weitergehenden Vorsorge nur, wenn das Vorsorgereglement ausdrücklich oder unter Hinweis auf das Gesetz vom selben Invaliditätsbegriff wie die Invalidenversicherung ausgeht (B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GE 126 V 308 E. 1 in fine mit Hinweisen). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die BVK-Statuten unterscheiden zwischen Erwerbs- (§</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21 f.) und Berufsinvalidität (§</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19 f.). Während für diese eine blosse Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Berufstätigkeit genügt, wird bei jener auch auf jede andere, dem (bisherigen) "Wissen und Können entsprechende und zumutbare Erwerbstätigkeit" verwiesen; alternativ ist der Entscheid der "eidgenössischen IV-Kommission" und damit die gesetzli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Vorgabe nach IVG (in Verbindung mit dem ATSG) massgeblich. Damit steht fest, dass der Begriff der "Erwerbsinvalidität" von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 BVK-Statuten weiter gefasst ist als der Invalidit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ätsbegriff von Art. 23 BVG respektive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 IVG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Bundesgerichtsurteile 9C_341/2013 vom 10. Dezember 2013 E. 4.1, 9C_213/2011 vom 2. November 2011 E. 4.4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mangels identischen Invaliditätsbegriffs ist eine Bindungswirkung an den IV-Entscheid vom 2. Oktober 2007 somit zu verneinen. Eine solche besteht im Üb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rigen auch aus einem weiteren Grund nicht: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der im IV-Verfahren ermittelte I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validitätsgrad entfaltet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Bindungswirkung für die berufliche Vorsorge und es besteht auch kein schutzwürdiges Interesse an einer (selbständigen) Anfech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch die Vorsorgeeinrichtung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wenn er nicht genau ("präzis") bestimmt werden muss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Bundesgerichtsurteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 9C_345/2008 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2008 E. 2.2 mit Hinweisen; vgl. auch SVR 2007 I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">V Nr. 3 S. 8, I 808/05 E. 4.2). Dies ist etwa der Fall, wenn der Invaliditätsgrad - wie vorliegend - unter 40 % liegt (Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtsurteil 9C_909/2010 vom 15. Dezember 2010 E. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">An der fehlenden Bindungswirkung ändert nichts, dass die Beklagte anfänglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf die invalidenversicherungsrechtliche Betrachtungsweise ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte. Ihr ist es dadurch nicht verwehrt, in besserer Erkenntnis der Sach- und Rechtslage von der Anerkennung des Rentenanspruchs Abstand zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte kann also</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf die Leistungsausrichtung zurückkommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ohne dass die Voraussetzungen von Revision oder Wiedererwägung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfüllt sein müssen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In medizinischer Hinsicht stützt sich die Beklagte bei ihrer Leistungseinstellung auf das Gutachten von Dr. A.___ vom 9. Oktober 2014 respektive dessen Ergänzung vom 19. März 2015. Demgegenüber beruft sich die Klägerin auf das Gutachten der B.___, Obere Extremitäten, vom 13. Oktober 2010. Zudem liegt ein Bericht des C.___ über die Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit vom 3./4. Oktober 2011 (Bericht vom 2. November 2011) bei den Akten (Urk. 21/10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf das Gutachten von Dr. A.___ vom 9. Oktober 2014 ist ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen und soweit unbestritten, dass die Klägerin mit Auswirkung auf die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit an einem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Impingementsyndrom Schulter rechts bei Rotatoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">man</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chettenruptur und Status nach AC-Gelenkresektion am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2005 sowie eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gonarthrose links</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> leidet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Keine Auswirku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ng auf die Arbeitsfähigkeit kommt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Diagnosen einer AC-Gelenksarthrose links, einer beginnenden me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dialen und retropatellaren Gonarthrose rechts sowie einer Adipositas Grad I zu (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/8 S. 10).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Seit der Begutachtung an der B.___ im August 2010 ist aktenkundig eine Verschlechterung eingetreten. Dr. A.___ führte dazu aus, damals habe eine Sonographie der rechten Schulter eine ausgedünnte Supraspinatussehne gezeigt. In der sonographischen Untersuchung vom 14. Juli 2014 sei die Supraspinatussehne nicht mehr darstellbar gewesen. Bezüglich des linken Knies äussere die Klägerin seit 2008 Beschwerden. Am 14. September 2010 sei eine Arthroskopie des linken Knies erfolgt. Im weiteren Verlauf habe sich eine Gonarthrose entwickelt (Urk. 2/12 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der B.___, Obere Extremitäten, äusserten sich im Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten zu Händen des Unfallversicherers vom 13. August 2010 entsprechend ihrer Fachrichtung bloss aus schulterorthopädischer Sicht. Hinsichtlich der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit führten sie aus, problematisch sei vor allem das Halten des rechten Arms über der Horizontalen aufgrund der dadurch ausgelösten diffusen Schmerzen und der fehlenden Kraft. Die Klägerin habe gelernt, mit dieser Einschränkung im Berufsalltag umzugehen. Dabei helfe ihr ihre Kinästhetik-Ausbildung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2/9/1 S. 15). Überkopfarbeiten mit dem rechten Arm, das Halten des rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Arms im freien Raum sowie repetitive Abduktionsbewegungen über der Ho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rizontalen seien nicht mehr möglich. Nicht eingeschränkt seien Arbeiten in Bauch- und Brusthöhe sowie das Heben von Gewichten von 5 kg mit dem rechten Arm. Auf die Frage nach der Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf als Pflegehelferin erklärten die Gutachter, die Klägerin arbeite zu 65 %. Es sei mit einer dauerhaften Arbeitsunfähigkeit von 40 % zu rechnen (Urk. 2/9/1 S. 16). Die Frage nach der Arbeitsfähigkeit in einer anderen Tätigkeit beantworte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten die Gutachter nicht, mit dem Hinweis, die Klägerin sei am bisherigen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsplatz gut integriert (Urk. 2/9/1 S. 17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Durchführung einer Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit hiel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten die Ärzte des C.___ im Bericht vom 2. November 2011 fest, das arbeitsbezo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gene relevante Problem bestehe in der verminderten Belastungstoleranz der rechten Schulter und des rechten Arms. Schmerzbedingt Mühe bereite der Klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerin vor allem das Strecken des Armes nach vorne und nach oben sowie das Hantieren von Gewichten (Urk. 21/10 S. 12). In der Tätigkeit als Pflegehelferin, welche die Klägerin zum Zeitpunkt des Unfallereignisses inne gehabt habe, sei sie zu 60 % arbeitsfähig. Seit 2007 sei sie als Fachangestellte Pflege angestellt. Ihr ausgeübtes Pensum betrage 65 % (Urk. 21/10 S. 18). Die (frühere) Tätigkeit als Pflegehelferin habe deutlich mehr körperliche Aktivitäten (wie Pflegearbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, Reinigungsarbeiten und Haushaltsarbeiten) beinhaltet als die aktuelle (Urk. 21/10 S. 13). Bei der derzeitigen Tätigkeit als Pflegefachfrau und Themen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verantwortliche Kinästhetik handle es sich um eine leichte bis höchstens mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telschwere Tätigkeit. Körperlich beanspruchende Verrichtungen beinhalte sie nicht. Unter Einbezug der subjektiv angegebenen und zum Teil nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Schmerzen mit leichter muskulärer Kraftabschwächung sei die Klägerin in dieser Tätigkeit ganztägig arbeitsfähig mit vermehrten Pausen von zwei Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (Urk. 2/10 S. 13). Arbeiten über der Schulterhöhe seien selten möglich. Kniebeugen und Treppensteigen sollten lediglich manchmal vorkommen (Urk. 21/10 S. 12). Laut Gutachter der B.___ seien bei ganztägiger Präsenz vermehrte regelmässige Pausen als Unterbruch notwendig. Im Rahmen des Aufenthalts im C.___ seien die Pausen quantifiziert worden. Für die nunmehr ausgeübte Tätigkeit resultiere somit insgesamt eine Arbeitsfähigkeit von 75 %. Diese Einschätzung gelte auch für anderweitige, ähnlich gelagerte Tätigkeiten (Urk. 21/10 S. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit führte Dr. A.___ im Gutachten vom 9. Oktober 2014 aus, die Klägerin sei im Spital Y.___ als Pflegefachfrau an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt. In dieser Tätigkeit sei sie bezogen auf ein 100 %-Pensum zu 80 % leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsfähig (Urk. 2/8 S. 11). In der Ergänzung zum Gutachten vom 19. März 2015 - welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne Kenntnis des Berichts der C.___, aber (anders als das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten) in Kenntnis des Gutachtens der B.___ erging - erläuterte er dazu, die Klägerin arbeite bezogen auf ein 100 %-Pensum zu 70 bis 75 % in der unmittelbaren Pflege der Bewohner. Administrative Tätigkeiten, Essens- oder Medikamentenausgabe nähmen etwa zwei Stunden der gesamten Arbeitszeit ein. Angesichts der Beschwerden in der rechten Schulter und im linken Knie seien der Klägerin Überkopfarbeiten oder das Halten des rechten Armes über der Horizontalen nicht mehr möglich. Arbeiten in knienden Positionen oder Hocke seien zu vermeiden (Urk. 2/12 S. 2). In ihrer Tätigkeit als Pflegefachfrau müsse die Klägerin die Bewohner ca. 6 Stunden täglich pflegen. Den Anteil der Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten, bei welchen die rechte Schulter und linkes Knie belastet würden, schätze er auf ca. 3 Stunden täglich, d.h. ca. 40 % des Gesamtpensums. In Klammern erwähnte er, dass laut Klägerin sie bei ihrer Arbeit Kinästhetik unterrichten, Medikamente und Essen ausgeben „oder nur leichte Bewohner pflegen“ sollte. Somit habe er den Anteil der Schulter und Knie belastetenden Tätigkeiten auf ca. 20 % eingeschätzt. In Bezug auf körperlich belastende Tätigkeiten komme der Klägerin zu Gute, dass sie eine Ausbildung über Kinästhetik, also über qua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lifiziertes Wissen im Umgang mit Belastungen, verfüge (Urk. 2/12 S. 2). Im Weiteren schätzte Dr. A.___ die Arbeitsfähigkeit der Klägerin in einer lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">densangepassten Tätigkeit (ohne Überkopfarbeiten und Halten des rechten Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mes bis zur Horizontalen, ohne Tragen von Lasten von mehr als 5 kg bis zur Bauch- respektive Brusthöhe, ohne Knien und ohne häufiges Treppensteigen) auf 100 % d.h. 8 Stunden täglich Präsenzzeit mit 100 % Leistung (Urk. 2/12 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Belastungsprofils sind sich die Fachärzte einig. Arbeiten über der Schulterhöhe sind der Klägerin grundsätzlich nicht mehr zumutbar. Ebenso sind kniebelastende Tätigkeiten zu vermeiden. Diesen Einschränkungen wurde im Rahmen der Formulierung des Zumutbarkeitsprofils Rechnung getragen. Vor diesem Hintergrund ist die Einschätzung von Dr. A.___ nachvollziehbar, wonach die inzwischen eingetretene graduelle Verschlechterung der Schulter- und Knieproblematik sich nicht weiter auf die Arbeitsfähigkeit auswirkt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Divergenzen bestehen ärztlicherseits hingegen was die Quantifizierung der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit angeht. In diesem Zusammenhang ist der Beklagten beizupflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, dass sich die Gutachter der B.___ nur ungenügend mit der kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kreten Tätigkeit der Klägerin auseinandersetzten (vgl. Urk. 10 S. 7). Genauere Ausführungen zu den Stellenanforderungen finden sich in ihrem Gutachten nicht. Indessen weist auch das Gutachten respektive dessen Ergänzung von Dr. A.___ Mängel auf. Ausführlich zur Arbeitsfähigkeit äusserte er sich in der Ergänzung vom 19. März 2015. Dabei ging er von einem falschen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensum aus. Die Klägerin arbeitet zu 65 % und nicht wie von ihm angenommen 70 bis 75 % (vgl. Urk. 2/12 S. 2). Nicht ganz von der Hand zu weisen ist der Hinweis der Klägerin, dass ein Gutachter, der fälschlicherweise davon ausgeht, dass die Probandin bereits zu 70 bis 75 % arbeitet, eher dazu kommt, ihr eine 80%ige Arbeitsfähigkeit zuzubilligen (Urk. 14 S. 5). Zudem enthalten das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten respektive dessen Ergänzung gewisse Verschriebe (falsche Datierung, Verwechseln der linken und rechten Schulter; Urk. 2/8 S. 11, Urk. 2/12 S. 1) und auch in sprachlicher Hinsicht Unsorgfältigkeiten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber setzten sich die Untersucher des C.___ eingehend und detailliert mit den effektiv ausgeübten Tätigkeiten der Klägerin und den damit verbunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Anforderungen auseinander. Die EFL besteht unter anderem aus einem er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gonomischen Assessment, in dessen Rahmen durch Arbeitssimulationstests (wie Heben und Tragen, Arbeit über Kopfhöhe oder Leitersteigen) das arbeitsbezo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gene Leistungsvermögen generell und mit Blick auf die angestammte berufliche Tätigkeit konkret beurteilt wird. Die EFL misst somit die Fähigkeit, manuelle Tätigkeiten zu verrichten, und schätzt den Zeitraum, während dessen die Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">banden diese im Verlaufe eines ganzen Tages auszuüben im Stande sind. Das umfassende Testverfahren ermöglicht zudem relevante Aussagen zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsverhalten und zur Konsistenz der versicherten Person, wobei eine allfällig beobachtete Symptomausweitung und Selbstlimitierung im Rahmen eines chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nifizierten Zustandes für die Bewertung der Zumutbarkeit bedeutsam sein kann (Bundesgerichtsurteil 9C_512/2009 vom 25. November 2009 E. 5.2). Auch im Falle der Klägerin ergaben die Tests ein aussagekräftiges Bild über die verblie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bene Leistungsfähigkeit. Vor diesem Hintergrund überzeugt die Beurteilung der C.___-Ärzte hinsichtlich des zumutbaren zeitlichen Umfangs. Es ist daher auf ihre Einschätzung abzustellen und von einer Arbeitsfähigkeit von 75 % in der Tätigkeit als Fachangestellte Pflege auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei dieser Sachlage ist von der in der Klage beantragten Anordnung einer Oberex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pertise im Sinne von § 21 Abs. 3 in Verbindung mit § 19 Abs. 3 der Statuten abzusehen. In der Begründung kritisierte die Klägerin lediglich das Gutachten von Dr. A.___. Auf dieses wird vorliegend nicht abgestellt. An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesichts der im Recht liegenden medizinischen Akten ist der medizinische Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt hinreichend abgeklärt. Von Weiterungen sind keine neuen Erkenntnisse zu erwarten (BGE 136 I 229 E. 5.3, Bundesgerichtsurteil 9C_538/2014 vom 23. September 2014 E. 4.5.2, Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts B 35/06 vom 27. September 2006 E. 3.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Frage steht die Rentenaufhebung per 31. August 2015. Der Invaliditätsgrad ist aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dazu wird das Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erzie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len kann respektive könnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid gewor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausnahmsweise darf von der ärztlich geschätzten Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beits(un)fähigkeit ohne Weiteres auf einen entsprechenden Invaliditätsgrad ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen werden (SVR 2011 IV Nr. 71 S. 213 E. 3.2.3 [9C_994/2010]). Dies trifft beispielsweise zu, wenn die beiden Vergleichseinkommen ausgehend vom sel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben Tabellenlohn zu ermitteln sind. Diesfalls entspricht der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung eines allfälligen Abzugs vom Tabellenlohn, der höchstens 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> betra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen darf (BGE 135 V 297 E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; Bundesgerichtsurteil 8C_450/2014 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2014 E. 7.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Lohnmeldung des Spitals </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verdiente die Klägerin im Jahr 2014 bei einem Pensum von 65</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Einkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">50‘996.-- (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2/7). Umgerechnet auf ein 75</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Pensum ergibt sich ein Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lideneinkommen von Fr. 58‘841.55. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Davon ist auszugehen. Soweit die Beklagte ausgehend von einer Arbeitsfähigkeit von 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in einer körperlich leichten Tätigkeit auf die LSE-Tabellenlöhne, Zentralwert für Frauen, Komp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">etenzniveau 2, abstellen will (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 S. 10), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermag sie nichts zu ihren Gunsten abzuleiten. Abzustellen wäre nämlich praxisgemäss auf die Tabelle TA1 (und nicht T1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">_skill_level; vgl. dazu zur Publikation vorgesehenes Urteil 8C_228/2017 vom 14. Juni 2017 E. 4.2.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und es wäre ein leidensbedingter Abzug von 10 % zu gewähren, was soweit un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestritten ist (Urk. 10 S. 10). Dadurch resultierte bei Anwendung des Kompe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenzniveaus 2 ein (tieferes) Invalideneinkommen von Fr. 53‘129.85 (Fr. 4‘646.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> [Lohn gemäss LSE 2012 Tabelle TA1, Frauen, Total]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">x 12 : 40 x 41,7 [betriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übliche Wochenarbeitszeit]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> : 100 x 90</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> : 102.0 x 103.6 [Nominallohnentwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung von 2012 bis 2014; Tabelle T1.2.10 N</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ominallohnindex, Frauen, Total). Da das effektiv erzielte Einkommen höher ist, ist der Klägerin dieses anzurechnen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Überentschädigungsberechnung vom 22. September 2014 rechnete die Beklagte der Klägerin für das Jahr 2013 einen mutmasslich entgangenen Brut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toverdienst von Fr. 76‘670.50 an (Urk. 15/1). Darauf beruft sich die Klägerin für die Festsetzung des Valideneinkommens (Urk. 14 S. 9). Die Beklagte postuliert im vorliegenden Verfahren ein solches von Fr. 69‘918.25 (Urk. 10 S. 9, vgl. auch Urk. 2/1 S. 3). Die Klägerin verdiente im Jahr 2003 als Pflegehelferin Fr. 65‘167.-- (Urk. 11/3 S. 3). Von diesem Lohn scheinen beide Parteien auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen. Die Abweichung zwischen den Parteien dürfte somit auf eine unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schiedliche Berechnung der Nominallohnentwicklung zurückzuführen sein. In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dessen ist zu beachten, dass sich die Klägerin im Rahmen ihrer Anstellung am Spital Limmatspital stets weiterbildete (Urk. 2/8 S. 5). Die Ausbildung zur Kin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ästhetik-Trainerin absolvierte sie trotz ihrer Beschwerden (Urk. 2/9/1 S. 17). Es rechtfertigt sich daher die Annahme, dass sie auch im Gesundheitsfall beruflich aufgestiegen und als Fachangestellte Pflege tätig wäre. Vor Eintritt des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschadens arbeitete sie 100 %. Das im Jahr 2014 auf der Basis von 65 % er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zielte Einkommen von Fr. 50‘996.-- ist daher auf 100 % hochzurechnen, was Fr. 78‘455.40 ergibt. Eine (allfällige) Lohnentwicklung bis zum Jahr 2015 kann ausser Acht bleiben, da das Validen- und Invalideneinkommen gleichermassen davon betroffen wären. Bei einer Differenz von Fr. 19‘973.85 zwischen den bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Eneinkommen resultiert somit ein Invaliditätsgrad von (rund) 25 %. Letzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich entspricht der Grad der Arbeitsunfähigkeit dem Invaliditätsgrad.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Klägerin ab 1. September 2015 ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Anspruch auf eine (reglementarische) Erwerbsinvalidenrente von 25 % hat, Kürzungsmöglichkeiten aufgrund des Überentschädigungsverbots vorbehalten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da kein beziffertes Klagebegehren vorliegt, ist die vorliegende Klage gegen die Beklagte gemäss ständiger Praxis in dem Sinne gutzuheissen, dass die Beklagte grundsätzlich zu verpflichten ist, der Klägerin ab 1. September 2015 eine auf einem Invaliditätsgrad von 25 % beruhende (reglementarische) Erwerbsinvali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denrente auszurichten. Die genaue ziffernmässige Berechnung der einzelnen Rentenbetreffnisse ist hingegen der leistungspflichtigen Vorsorgeeinrichtung zu überlassen (wogegen im Streitfalle wiederum eine Klage zulässig wäre; vgl. BGE 129 V 450).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf Invalidenleistungen sind Verzugszinsen geschuldet, wobei grundsätzlich Art. 105 Abs. 1 des Obligationenrechts (OR) anwendbar ist (BGE 119 V 131 ff.) Danach ist der Verzugszins vom Tag der Anhebung der Betreibung oder der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtlichen Klage an geschuldet. Der Zinssatz beträgt 5 %, sofern das Reglement der Vorsorgeeinrichtung keine andere Regelung kennt (BGE 119 V 135 E. 4c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Reglement der Beklagten, Stand 1. September 2014 (Urk. 11/9), welches vorliegend in Bezug auf den Verzugszinssatz anwendbar ist (vgl. Urk. 26 S. 4), sieht in Anhang II lit. C Abs. 1 vor, dass sämtliche Forderungen gegenüber der BVK im Verzugsfall zum jeweiligen BVG-Mindestzinssatz (Art. 15 Abs. 2 BVG in Verbindung mit Art. 12 der Verordnung über die berufliche Alters-, Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassenen- und Invalidenvorsorge [BVV 2]) plus 1 % (Art. 7 der Verordnung über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sorge [FZV]) verzinst werden. Der BVG-Mindestzinssatz betrug ab 1. Januar 2014 1,75 %, ab 1. Januar 2016 1,25 % und liegt seit 1. Januar 2017 bei 1 %. Die Klägerin liess am 24. November 2015 Klage erheben (Urk. 1), womit ihr ab diesem Datum Verzugszinsen von 2,75 % für die bis zu diesem Zeitpunkt fällig gewordenen Rentenbetreffnisse, für die übrigen ab dem jeweiligen Fälligkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">datum von 2,75 % bis Ende Dezember 2015, von 2,25 % bis Ende Dezember 2016 und von 2 % ab 1. Januar 2017 zuzusprechen sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gsgemäss ist die Beklagte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> daher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu verpflichten, der Klägerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Pr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ozessentschädigung von Fr. 3‘100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- (inklusive Barauslagen und Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wertsteuer) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Klage wird die Beklagte verpflichtet, der Klägerin ab 1. September 2015 eine reglementarische Erwerbsinvalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 25 % auszurichten, unter Vorbehalt einer Kürzung wegen Über</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">entschädigung, zuzüglich Verzugszinsen von 2,75 % für die bis zu diesem Zeitpunkt fällig gewordenen Rentenbetreffnisse, für die übrigen ab dem jeweiligen Fälligkeits</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">datum von 2,75 % bis Ende Dezember 2015, von 2,25 % bis Ende Dezember 2016 und von 2 % ab 1. Januar 2017.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beklagte</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird verpflichtet, dem Kläger eine Prozessentschä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung in der Höhe von Fr. 3‘100</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Hans Stünzi</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Marta Mozar</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSonderegger</p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>