<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00893</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Schüpbach</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 5. Dezember 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">O.___, Sozialversicherungsrecht, Team Recht</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1964, meldete sich u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nter Hinweis auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schwierigkeiten bei Alltagsaktivitäten, Schwierigkeiten bei der Umsetzung von Therapien sowie mangelndem Selbstwertgefühl am 30. Oktober 2012 bei der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und verneinte nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/40-43) mit Verfügung vom 4. September 2014 (Urk. 7/44) einen Rentenanspruch der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 20. Oktober 2015 meldete sich die Versicherte erneut bei der Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung zum Leistungsbezug an und machte eine Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes geltend (Urk. 7/47). Die IV-Stelle tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/74-87</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) verneinte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle mit Verfügung vom 30. Juni 2017 einen Leistungsanspruch der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten (Urk. 7/88 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. September 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 30. Juni 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und auf das Leistungsbegehren sei einzutreten (S. 2 Ziff. 1). Ihr sei eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu gewähren (S. 2 Ziff. 2). Eventuell seien weitere Abklärungen vorzunehmen (S. 2 Ziff. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 9. Oktober 2017 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom 8. November 2017 wurde antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 4) die unentgeltliche Prozessführung bewilligt und der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin die Beschwerdeantwort zugestellt (Urk. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">windbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krankheitswert besteht, welches die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_616/2014 vom 25.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegen eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s zu geringen Invaliditätsgrades </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verweigert, so </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache mate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">riell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">30. Juni 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2) davon aus,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dass aus ärztlicher Sicht keine neuen, unberücksichtig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten medizinischen Fakten hervorgebracht worden seien (S. 1). Die beschriebenen Defizite ergäben aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht keine länger andau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ernde oder bleibende Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin. Bei der vorliegenden Fremd- oder Selbstgefährdung oder Verwahrlosungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tendenz und aktenanamnestisch bekannter Malcompliance bezüglich der antidiabetischen Behandlung sollte unter Einbezug der Beiständin und Schutz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behörde eine Unterbringung/Betreuung in Erwägung gezogen werden (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">machte demgegenüber geltend (Urk. 1), dass sich ihr Gesundheitszustand sehr wohl in rentenrelevanter Art und Weise verschlechtert habe. Dies zeige sich bereits bei Betrachtung der psychiatrischen Diagnosen. Während im Zeitpunkt der ersten Anmeldung die rezidivierende depressive Störung als mehrheitlich remittiert mit teilweisen leichtgradigen Episoden bestanden habe, sei zum aktuellen Zeitpunkt eine schwere depressive Episode mit mehreren Suizidversuchen bestehend. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb die Beschwerdegegnerin von einem gleichbleibenden Gesundheitszustand aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehe (S. 5 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist somit, ob seit der anspruchsverneinenden Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom September 2014 (Urk. 7/44) eine erhebliche Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes der Beschwerdeführerin eingetreten ist und ihr infol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dessen ein An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf eine Rente zusteht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2014 (Urk. 7/44) lagen im Wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen die nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgenden medizinischen Berichte zu Grunde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Chirurgie, berichteten am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2012 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/7/1-3) und führten aus, die Beschwerdeführerin sei bis auf weiteres voll arbeitsunfähig (S. 1). Es bestehe eine depressive und intermittierend suizidale Entwicklung (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Chirurgie, berichteten mit Austrittsbericht vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2012 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/7/6-9) über die Hospitalisation der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2012 bis 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2012 und nannten folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dickdarmileus bei stenosierender und abszedierender Sigmadivertikulitis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Malnutrition</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">normochrome, normozytäre Anämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">insulinabhängiger Diabetes mellitus Typ 2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">depressive und intermittierend suizidale Entwicklung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Stein-Leventhal-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">passagere QTc-Verlängerung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach autoimmuner Pankreatitis Oktober 2007</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führten aus, es werde empfohlen, die antidepressive sowie die antipsychoti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Therapie weiterzuführen (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, berichtete am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2012 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/11/7-10) und nannte als Diagnose mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf die Arbeitsfähigkeit rezidivierend depressive und suizidale Episoden (ICD-10 F32.3). Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er die Folgenden (S. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Stein-Leventhal-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus, insulinpflichtig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sigmadivertikulose mit rezidivierender Divertikulitis, stenosierende und abszedierende Divertikulitis mit Dickdarmileus November 2012 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er führte aus, dass die Beschwerdeführerin als Verkaufsangestellte seit dem 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2012 zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsunfähig sei. Es bestehe eine verminderte psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche und körperliche Belastbarkeit (S. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7). Künftig könnte eine Tätigkeit in angepasstem Profil erwogen werden (S. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.8). Zurzeit sei keine Arbeitsfähigkeit im allgemeinen Arbeitsmarkt zu erwarten (S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Medizin, berichtete am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2013 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/28) und nannte folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierend depressive und suizidale Episoden, bekannt seit Juni 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er die Folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (S. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">insulinpflichtiger Diabetes mellitus Typ 2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Stein-Leventhal-Syndrom (Adipositas, Hirsutismus, Amenorrhoe)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach stenosierender und abszedierender Divertikulitis mit Dick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mileus November 2012 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er führte aus, dass die Beschwerdeführerin seitens des Diabetes mellitus und der postoperativen Heilung arbeitsfähig wäre. Offen seien das Ausmass einer Visus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einschränkung und deren Auswirkung auf eine Berufsausübung. Von einer verminderten beruflichen Belastbarkeit sei aus psychischen Gründen auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen bei Status nach wiederholten emotionalen Durchbrüchen mit Suizidimpul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen bei wechselnd depressiver Stimmungslage mit Motivationslosigkeit. Zur Beantwortung der Frage, ob die bisherige Tätigkeit aus medizinischer Sicht noch zumutbar sei, werde eine psychiatrisch-psychosoziale Abklärung vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlagen (S. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7). Seit dem 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2012 bis auf weiteres bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie, und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erstatteten ihr interdisziplinäres Gutachten am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/34, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/36) gestützt auf die Akten sowie die Untersuchung der Beschwerdeführerin. Sie nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 6):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Omarthrose links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Bewegungseinschränkung des linken Schultergelenks nach Frakturen im Bereich des Humeruskopfes und subkapital</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierendes lumbovertebrales Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Osteochondrose von LWK 4/5 mit Pseudolisthesis Stadium I</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie die Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden (S. 6): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, seit Herbst 2012 grossteils remittiert mit seltenen leichtgradigen Episoden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus Typ II, sekundär insulinpflichtig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nikotinkonsum von zirka 35 pack years</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">operativ behandelte Sigmadivertikulitis </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führten aus, dass beim derzeitigen Ausmass des Übergewichts per se keine optimale Einstellung des Diabetes mellitus vorliegen könne. Es könne derzeit nicht von einer optimierten Stoffwechselsituation und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> davon ausgegangen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dass die Beschwerdeführerin die Insulinpräparate adäquat einsetze. Eine optimierte Behandlung des Diabetes sei dringend indiziert (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8). Insgesamt seien die von der Beschwerdeführerin geschilderten Beschwerden bezüglich Umfang und Intensität als auf die objektivierbaren somatisch-pathologischen Befund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abstützbar zu beurteilen (S. 9). Die Arbeitsfähigkeit sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus rein soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch-rheumatologischer Sicht beurteilt, für mittelschwer- und schwergradig körperlich belastende Arbeiten und für solche, die verbunden seien mit dem repetitiven Armeinsatz links oberhalb der Kopfhöhe, sofern der linke Ellbogen nicht abgestützt werden könne, nicht mehr gegeben. Für die früher zumeist im Reinigungsbereich und als Zimmermädchen ausgeübten beruflichen Tätigkeiten könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus rein somatisch-rheumatologischer Sicht beurteilt, phasenweise (also zeitlich limitiert), aber nicht immer, eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einem Ausmass von maximal 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> begründet werden. Für eine angepasste Verweistätigkeit bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 10 f.). Aus psychiatrischer Sicht habe nie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine andauernde Einschränkung der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit bestanden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/34/14-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der aktuellen psychiatrischen Untersuchung finde sich ein unauffälliger Psychostatus. Die Beschwerdeführerin sei nicht verstimmt, nicht suizidal und sie zeige aktive Interessen. Im Weiteren pflege sie eine regelmässige Tagesgestal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung und helfe ihrer Mutter, welche krank sei. Die depressive Störung sei remittiert (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/34/16-28 S. 7). Aus psychiatrischer Sicht habe nie eine andauernde Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestanden (S. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/36) ergänzten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass in der interdisziplinären Einschätzung der Arbeitsfähigkeit, die sowohl die somatisch-rheumatologische Komponente als auch die psychosomatisch-psychiatrische Komponente mitberücksichtige, für die früher im Reinigungsbereich und als Zimmermädchen ausgeübten beruflichen Tätigkeiten zu keinem Zeitpunkt eine anhaltende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründet werden könne. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der psychosomatisch-psychiatrischen Aspekte seien von 2007 bis Sommer 2012 phasenweise Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit von ein bis zwei Wochen Dauer denkbar. Aufgrund der somatisch-pathologischen Befunde resultiere anschliessend bis Ende 2012 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Seit Anfang 2013 seien ausschliesslich aufgrund der somatisch-pathologischen Befunde phasenweise (und damit zeitlich limitiert) Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit von maximal 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> begründbar. Derartige Phasen der einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkten Arbeitsfähigkeit seien seit Januar 2013 kaum für mehr als zwei Monate a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stück denkbar, so dass auch seither zumeist von einer erhaltenen Arbeitsfähigkeit auszugehen sei. Für eine angepasste Verweistätigkeit könne zu keinem Zeitpunkt eine anhaltende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">det werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Zeit nach der Verfügung vom September 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/44) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">finden sich in den Akten die folgenden medizinischen Berichte:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berichteten am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/61/4-6) über den stationären Aufenthalt der Beschwerdeführerin vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie nannten folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">insulinabhängiger Diabetes mellitus Typ 2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Delir</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">im Rahmen metabolischer Entgleisung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Pyelonephritis rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kleiner papillärer Blasentumor mit schmalem Stiel an der Vorderwand links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Bedeutungsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führten aus, dass die Beschwerdeführerin nach der Stabilisation der Stoff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wechsellage stets wach, kooperativ und orientiert gewesen sei mit jedoch leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten kognitiven Defiziten und eingeschränkter Urteilsfähigkeit bezüglich der Wichtigkeit der regelmässigen Insulintherapie. Daher sei bei der KESB ein Antrag auf eine Beistandschaft gestellt worden. Die Beschwerdeführerin lebe in einer schwierigen sozialen Konstellation in symbiotischer Beziehung zu ihrer Mutter. Es sei ein Austritt in die Rehaklinik erfolgt (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berichteten am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/61/18-21) über die neuropsychologische Testung der Beschwerdeführerin und führten aus, dass sich ein neurokognitives Profil mit vielen unterdurchschnittlichen Werten bei einem geschätzten durchschnittlichen Intelligenzniveau ergebe. Innerhalb der Norm lägen die Bereiche visuelle kogni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive Wahrnehmung, verbale und visuelle Erfassungsspanne, visuelles Arbeitsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dächtnis und Konzentrationsfähigkeit (Genauigkeit). Unterhalb bis deutlich unterhalb der Norm lägen die Bereiche Bearbeitungsgeschwindigkeit, verbales Arbeitsgedächtnis, verbale Lernfähigkeit, visuelle Lernfähigkeit und visuelle Merk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit, Konzentrationsfähigkeit (Leistung), Daueraufmerksamkeit, Inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ferenzfestigkeit sowie der gesamte Bereich der Exekutivfunktionen. Im Hinblick auf die Fragestellung ergebe sich tatsächlich ein Bild von kognitiven Defiziten, die über das Mass von kognitiven Beeinträchtigungen, wie sie im Rahmen einer depressiven Störung auftreten könnten, hinausgehen würden. Die Verdachtsdi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">agnose eines kleinen Hirnschlages könnte durch das MRI vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2015 gestützt werden. Diese Verdachtsdiagnose sei momentan die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nahe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegendste, vor allem, weil die Kognition so plötzlich defizitär geworden sei (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berichtete am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/61/22-24) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter anderem unter Hinweis auf die neuerliche Hospitalisation im Februar 2016 im Y.___ (vgl. Urk. 7/61/11-13). Er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte aus, es sei fraglich, ob die auffallende psychosoziale Geschichte und das selbstschädigende Verhalten der Beschwerdeführerin im Rahmen einer intellektuellen Überforderung, einer Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichkeitsstörung im Sinne einer Bedeutungsstörung, einer cerebro-vaskulä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren dementiellen Entwicklung oder einer alkoholischen Encephalopathie zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehen sei (S. 1). Auffallend seien gelegentlich läppisch-heitere Reaktionen gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über dem Arzt und Spitexmitarbeiterinnen auf das Ansprechen ihres zum Teil gesundheitsschädigenden Verhaltens. Eine tägliche Spitexaufsicht sei not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendig abgesehen von der aktuellen Wundpflege zur Unterstützung bei der Insulintherapie, zur Vermeidung von Therapieabbrüchen bei Motivationsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lusten und zur Einschränkung von Fehlernährungsattacken. Depressive Stimmungen begleitet von einem Gefühl der Wertlosigkeit hätten die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin immer wieder veranlasst, die Medikamente weg zu lassen oder kein Insulin zu spritzen (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Neurologie, berichtete am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/61/25-27) und nannte folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf vaskuläre Demenz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Atrophie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus Typ 2, insulinpflichtig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er führte aus, dass aufgrund der Bildgebung, des bisherigen Verlaufs, des heuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen EEG-Befundes ohne Hinweise für eine kortikale Demenz und des klinischen Eindruckes nicht an der im Vorfeld gestellten Diagnose einer wahrscheinlich vaskulären Demenz zu zweifeln sei. Eine weiterführende verhaltensneurologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche/neuropsychologische Untersuchung mit Einschätzung der Arbeitsfähigkeit sei trotzdem als notwendig zu erachten (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berichteten am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/61/1-3) über eine deutli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che und anhaltende Zustandsverschlechterung seit mindestens Februar 2015 und in diesem Zusammenhang über die Diagnosestellung einer vaskulären Demenz. Sie nannten folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">intermittierend schwere Episoden mit Lebensüberdrussgedanken und Status nach Suizidversuch mit Insulin-Intoxikation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">massive soziale Isolierung und Selbstversorgungsdefizit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">subkortikale vaskuläre Demenz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Differentialdiagnose (DD) Mischdemenz bei Status nach Alkoholabusus </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führten aus, dass die Beschwerdeführerin seit September 2013 vor dem Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund einer rezidivierenden depressiven Erkrankung in regelmässiger ambulanter Behandlung in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei. Neben multiplen und anhaltenden schweren körperlichen Erkrankungen werde das psychiatrische Zustandsbild auch durch mehrere psychosoziale Faktoren beeinflusst. In den letzten Monaten sei es zu einer deutlichen Verschlechterung des psychischen Zustandsbildes gekommen. Neben der stark schwankenden affektiven Erkrankung mit ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prägter Antriebs- und Motivationslosigkeit, Niedergeschlagenheit, Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit, Insuffizienzgefühl, Hypersomnie sowie rezidivierenden suizidalen Gedanken habe sich zusätzlich eine auffällige Verschlechterung der kognitiven Fähigkeiten gezeigt. In diesem Zusammenhang sei auch ein zunehmendes Selbstpflege- und Selbstfürsorgedefizit aufgefallen. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin sei jeweils den Wetterverhältnissen entsprechend inadäquat gekleidet erschienen, was sogar zu Stürzen geführt habe. Zudem sei deutlich geworden, dass die Beschwerdeführerin unter anderem in der Haushaltführung, der Pflege und Betreuung ihrer kranken Mutter zunehmend überfordert und nicht mehr in der Lage sei, ihre administrativen und finanziellen Aufgaben selbständig und adäquat zu erledigen. Ebenso werde durch den Hausarzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestätigt, dass die somatische Behandlung der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin insbesondere vor dem Hintergrund eines insulinpflichtigen Diabetes mellitus permanent äusserst unzufriedenstellend und für die Beschwerdeführerin teilweise selbstschädigend verlaufe, da die Beschwerdeführerin trotz täglicher Spitex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betreuung mit diätetischen Vorschriften und entsprechender medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentöser Therapie überfordert sei und eine deutlich eingeschränkte Urteilsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit bezüglich der Wichtigkeit der regelmässigen Insulintherapie zeige. Es sei für die Beschwerdeführerin schon mehrmals zu lebensbedrohlichen Situationen gekommen. Infolge dieser schweren Selbstversorgungsdefizite und der Bedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung sei bei der KESB eine Beistandschaft beantragt und installiert worden. Aufgrund dieser über das Mass der zu erwartenden kognitiven Defizite im Rahmen einer depressiven Störung hinausgehenden massiven Verschlechte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung sei im Verlauf eine ausführliche Diagnostik initiiert worden (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berichteten am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/65/11-14) über die ambulante verhaltensneurologische/neuropsychologische Untersuchung der Beschwerdeführerin und führten aus, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich alters- und bildungsadaptiert formal </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leichte bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mittelschwere kognitive Minderleistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zeigten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hinweise auf eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Intelligenzminderung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätten sich nicht gefunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Auch Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise auf eine beginnende neurodegenerative Erkrankung ergäben sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht, im Speziellen seien die Kriterien einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vaskuläre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Demenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zurzeit nicht erfüllt (S. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Aufgrund ihres allgemeinen kognitiven Leistungsniveaus im unteren Normbereich sei anzunehmen, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin die bestehenden Defizite nicht vollständig zu kompensieren beziehungsweise auszugleichen vermöge. Zwar dürfte eine angepasste Tätigkeit mit geringen kognitiven Anforderungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsätzlich möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sein, allerdings sei unter Berücksichtigung der Gesamtsituation ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wiedereinstieg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ins Berufsle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben deutlich erschwert beziehungsweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht realistisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___ berichtete am 9. Oktober 2016 (Urk. 7/65/9-10) und führte aus, der Beschwerdeführerin gehe es im Moment eher schlechter. Sie berichte über Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">soden mit unregelmässigen Bewegungen und Zittern oder Zucken der Beine, weniger häufig auch der Arme. Dies würde jede Nacht auftreten, was sie sehr beunruhige. Tagsüber sei sie dann wegen dem gestörten Nachtschlaf sehr müde (S. 1). In der Nachtschlaf-EEG-Ableitung hätten sich insgesamt fünf Episoden mit unregelmässigen Bewegungen beider Beine gezeigt. Es ergäben sich weder elektroenzephalographisch noch videographisch Hinweise für eine zugrunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegende Epilepsie. Die Episoden seien jeweils aus dem Wachzustand heraus aufgetreten, weswegen eine Parasomnie weniger wahrscheinlich erscheine. Im Vordergrund stehe die Differentialdiagnose einer somatoformen Störung (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ berichtete am 3. Dezember 2016 (Urk. 7/63/6-9) und führte aus, das aus der beschriebenen Psychopathologie resultierende inadäquate </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführerin sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Erwerbstätigkeit vereinbar.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ein Arbeitsversuch in einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geschützte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Werkstatt könnte allenfalls hilfreich sein (S. 4 Ziff. 1.7 und Ziff. 1.9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der D.___ berichteten am 12. Dezember 2016 (Urk. 7/65/1-8) und führ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten aus, es sei ein s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tark schwankendes psychisches Zustandsbild mit zunehmend starker Verwahrlosungstendenz und Selbstfürsorgedefiziten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu beobachten (S. 3 Ziff. 1.4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Aufgrund für die Beschwerdeführerin unüberwindbarer psychischer Erkrankungen sei diese am 1. Arbeitsmarkt aus psychiatrischer Sicht zu 100 % arbeitsunfähig. Eine berufliche Wiederein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederung sei aufgrund der organisch-psychiatrischen Erkrankung auch zu keinem späteren Zeitpunkt möglich. Den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch wäre eine Verbesserung der Tagesstruktur und sozialen Anbindung im Sinne einer Beschäftigung im geschützten Rahmen sehr wünschenswert (S. 4 Ziff. 1.4). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. G.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Regio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">naler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, nahm am 16. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zember 2016 Stellung (Urk. 7/73/5) und führte aus, es könnten keine Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsschäden geltend gemacht werden, welche die Beurteilung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit gegenüber der Verfügung von September 2014 ändern könnten. Die in den Berichten aufgeführten Gründe für eine Arbeitsunfähigkeit würden nicht auf einem Gesundheitsschaden beruhen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des Y.___ berichteten am 18. Januar 2017 (Urk. 7/84) über den stationären Aufenthalt der Beschwerdeführerin vom 7. bis 19. Januar 2017 und führten aus, dass aktuell eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diabetische Ketoazidose nach Absetzen der Therapie in suizidaler Absicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestehe (S. 1). Aus medizinischer Sicht scheine eine mittelfristige Institutionalisierung wünschenswert, was durch den Langzeitzucker und ein daraus ableitbares Selbstversorgungsdefizit unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strichen werde. Eine adäquate Selbstmedikation scheine auf fragilem Grund zu stehen und müsse zum jetzigen Zeitpunkt durch die Spitex gewährleistet werden (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der D.___ berichteten am 6. April 2017 (Urk. 7/83) und nannten fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ez</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">idivierende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">depr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">essive Störung, gegenwärtig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">e Episode</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bei stark fluktuierendem Zustandsbild und wiederholt schwer depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ven Episoden mit akuter Suizidalität mit Insulin-Intoxikation beziehungsweise Insulin Malcompliance (letzter Suizidversuch Januar 2017)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach mehrerer intensivmedizinischer Notfallbehandlungen im Waidspital unter anderem bei massivem Selbstfürsorgedefizit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Massive soziale </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Isolierung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> und Selbstversorgungsdefizit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dependente Persönlichkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> mit teilweise sehr auffälligen sozialen und infantilen Verhaltensweisen bei über Jahre bestehender, ausgeprägt symbiotischer Beziehung zur neurologisch und psychiatrisch erkrankten Mutter, ausgeprägtes Selbstwertdefizit, Selbstpflege- und Selbstfürsorgedefizit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">anhaltende leichte bis mittelschwere kognitive Minderleistungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führten aus, dass die Beschwerdeführerin auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu 100 % arbeitsunfähig sei. Seit Behandlungsbeginn sei eine zunehmende Verschlechterung des allgemeinen Funktionsniveaus der Beschwerdeführerin zu beobachten. Im Rahmen der klinischen psychiatrischen Befunderhebung sei es schwer, die somatisch bedingten kognitiven Defizite von den möglicherweise strukturell bedingten auseinanderzuhalten. Dennoch zeigten sich ausgeprägte funktionelle Defizite im Alltag, welche durchaus als für die Beschwerdeführerin nicht überwindbare Gesundheitsschädigung zu bewerten seien und eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bedingen würden (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.14</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der D.___ berichteten erneut am 29. August 2017 (Urk. 3/4) und führ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten aus, dass in sämtlichen Berichten seit 2016 auf die rezidivierende depressive Erkrankung mit stark schwankenden Krankheitsphasen hingewiesen worden sei. Ergänzend seien sozialpsychiatrische Defizite im Rahmen der Grunderkrankung ausführlich beschrieben worden. Es sei zudem auf anhaltende kognitive Defizite hingewiesen worden, welche sowohl in bildgebenden Verfahren als auch in mehreren neuropsychologischen Untersuchungen beschrieben worden seien. Der Verdacht auf eine progrediente neurologische Erkrankung im Sinne einer Demenz habe im Verlauf ausgeschlossen werden können. Dennoch bestünden klinisch weiterhin die zum Teil deutlichen kognitiven Minderleistungen. Es könne von einer somatisch mitbedingten und anhaltenden depressiven Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wicklung ausgegangen werden (S. 1). Die Kombi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nation aus schweren chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen somatischen und psychiatrischen Erkrankungen ergäbe aus psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht einen erheblichen Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden, der für die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin nicht überwindbar sei. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin sei, wie auch der RAD fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt habe, am allgemeinen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt nicht vermittelbar. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin sei aufgrund ihres Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsschadens dauerhaft zu 100 % erwerbsunfähig (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin im relevanten Zeitraum (vgl. E. 2.3 hiervor) verschlechtert und sich dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus eine Arbeitsunfähigkeit in der angestammten beziehungsweise einer ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Tätigkeit ergeben hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Vergleich zu den der Verfügung vom 4. September 2014 (Urk. 7/44) zugrunde liegenden Berichten, wo im Wesentlichen eine Omarthrose sowie ein rezidivierendes lumbovertebrales Syndrom als mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Auswirkungen auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rezidivierende depressive Störung, seit Herbst 2012 grossteils remittiert mit seltenen leichtgradigen Episoden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, als ohne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnostiziert worden war, gingen insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere die Ärzte der D.___ gegenwärtig von einer mittelschweren Episode bei stark fluktuierendem Zustandsbild und wiederholt schwer depressiven Episoden mit akuter Suizidalität aus (vgl. vorstehend E. 4.6, E. 4.13). Aufgrund des Absetzens der Diabetes-Therapie in suizidaler Absicht war die Beschwerdeführerin im Zeitraum vom 17. bis 24. Februar 2016 (Urk. 7/61/11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13) wie auch vom 7. bis 19. Januar 2017 sodann hospitalisiert (vgl. E. 4.12). Der Hausarzt Dr. A.___ bestätigte, dass die depressiven Stimmungen die Beschwerdeführerin immer wieder veranlassen würden, ihre Medikamente beziehungsweise das Insulin wegzulassen (vgl. vorstehend E. 4.4). Die Ärzte der D.___ berichteten im Mai 2016 über eine deutliche und anhaltende Zustandsverschlechterung seit mindestens Februar 2015 und führten aus, dass sich neben der stark schwan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenden affektiven Erkrankung zusätzlich eine auffällige Verschlechterung der kognitiven Fähigkeiten gezeigt habe, welche mit zunehmenden Selbstpflege- und Selbstfürsorgedefiziten einhergehe. Die Beschwerdeführerin sei trotz tägli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Betreuung durch die Spitex überfordert mit der medikamentösen Therapie und es zeige sich eine deutlich eingeschränkte Urteilsfähigkeit bezüglich der Wichtigkeit der regelmässigen Insulintherapie (vgl. E. 4.6). Den Arztberichten ist weiter eine volle Arbeitsunfähigkeit zu entnehmen (vgl. E. 4.9-4.10, E. 4.13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.14). Eine Verschlechterung erscheint deshalb als wahrscheinlich, zumal aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht nicht die Diagnosen und deren Anzahl entscheidend sind, sondern die Auswirkungen der gesundheitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigungen auf die Arbeitsfähigkeit (BGE 136 V 279 E. 3.2.1 mit Hinweis auf BGE 127 V 294; Urteil des Bundesgerichts 9C_526/2014 vom 3. Dezember 2014 E. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beurteilung durch med. pract. G.___ (vgl. E. 4.11), wonach keine Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsschäden geltend gemacht würden, welche die Beurteilung von Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2014 ändern könnten, ist nach dem Gesagten nicht nachvollziehbar. Ausserdem ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorliegend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf die Neuanmeldung ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie das Gesuch materiell rechtsgenüglich abz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uklären hat, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbst wenn sich dann herausstellen sollte, dass keine invalidisierende Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung besteht. Diese Abklärung wurde nicht genügend vorgenommen. Zudem sind die Ausführungen der Beschwerdegegnerin, wonach sie zwar eine Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bringung der Beschwerdeführerin aufgrund der vorliegenden Fremd- und Selbstgefährdung oder Verwahrlosungstendenz befürworte, die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin hingegen einem Arbeitgeber zugemutet werden könne (vgl. Urk. 7/87 S. 4), weder nachvollziehbar noch überzeugend. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Abklärung ist auch deshalb notwendig, weil die vorliegenden medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Akten keine abschliessende Beurteilung des Invaliditätsgrades der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin erlauben: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Austrittsberichte des Y.___ (vgl. E. 4.2 und E. 4.12) enthalten ihrer Natur entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten oder einer angepassten Tätigkeit. Den Berichten von Dr. E.___ (vgl. E. 4.5 und E. 4.8) ist ebenfalls keine Einschätzung zur Arbeitsfähigkeit zu entnehmen. Vielmehr machte er darauf aufmerksam, dass eine Untersuchung mit Einschätzung der Arbeitsfähigkeit als notwendig zu erachten sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Berichte von Dr. A.___ (vgl. E. 4.4 und E. 4.9) enthalten sodann weder eine näher begründete Einschätzung der Arbeitsfähigkeit noch Angaben zu funktionellen Einschränkungen, sondern lediglich die pauschale Aussage, wonach das aus der beschriebenen Psychopathologie resultierende inadäquate Verhalten der Beschwerdeführerin mit einer Erwerbstätigkeit nicht vereinbar sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Damit fehlt es an der Grundlage für einen Entscheid. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">instanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung - da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert - abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der entscheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">levante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. SVR 1995 ALV Nr. 27 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei ungenügenden Abklärungen durch den Versicherungsträger holt die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deinstanz im Regelfall ein Gerichtsgutachten ein, wenn sie einen (im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfahren anderweitig erhobenen) medizinischen Sachverhalt über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtlich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine Administrativ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">expertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist. Die betref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fende Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhebung erfolgt alsdann vor der - anschliessend refor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matorisch ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denden - Beschwerdeinstanz selber statt über eine Rückweisung an die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung. E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ine Rückweisung an den Versicherungsträger </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibt hingegen möglich, wenn sie allein in der notwendigen Erhebung einer bisher vollständig unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Frage begründet ist. Ausserdem bleibt es dem kantonalen Gericht (unter dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aspekt der Verfahrensgarantien) unbenommen, eine Sache zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen, wenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lediglich eine Klarstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung, Präzisierung oder Ergänzung von gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtlichen Ausführungen erforderlich ist (B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">GE 137 V 210</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_815/2012 vom 21. Oktober 2013 E. 3.4, publiziert in SVR</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 1/2014 UV Nr. 2 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist angezeigt, dem Eventualantrag der Beschwerdeführerin entsprechend die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie den Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand der Beschwerdeführerin und ihre Arbeitsfähigkeit sowie damit zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhängend die Frage, ob sich seit Erlass der leistungsverneinenden Verfügung vom 4. September 2014 eine anspruchsrelevante Veränderung ergeben hat, rechtsgenüglich abkläre und hernach über ihren Leistungsanspruch erneut ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheide. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entfällt der Anspru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch auf eine Parteientschädigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn die Vertretung durch eine Institution der öffentlichen Sozialhilfe über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen wird (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_30/2014 vom 6. Mai 2014 E. 3.2 mit Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 126 V 11 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Damit hat die durch die Sozialen Dienste ihrer Wohnge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinde vertretene Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">30. Juni 2017 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, üb</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">er den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin n</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 8</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">00</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführerin wird keine Prozessentschädigung zugesprochen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSchüpbach</p><p></p></div> </div></body></html>