<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2015.01164</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiber Wilhelm</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Jürg Gasche Bühler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Strassburgstrasse 10, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1968, absolvierte die obligatorischen Schulen und war hernach als ungelernte Kraft in verschiedenen Branchen tätig (vgl. Urk. 8/97/2, Urk. 8/115). In den Jahren zwischen 1990 und 2005 war sie dreimal verheiratet und in den Jahren 2000 und 2009 war sie Mutter einer Tochter und eines Soh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nes geworden (vgl. Urk. 8/29, Urk. 8/84, Urk. 8/85/1 f., Urk. 8/86/3-6, Urk. 8/90, Urk. 8/95). Am 31. August 2010 beantragte die Versicherte bei der Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die Zusprechung einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente (Urk. 8/85). Die IV-Stelle holte einen Auszug aus dem Individuellen Konto (IK-Auszug; Urk. 8/89) sowie den Bericht des Y.___, Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin, vom 30. September 2010 ein (Urk. 8/93/5-8) und führte bei der Versicherten eine Haushaltabklärung durch (Bericht vom 15. Juni 2011; Urk. 8/97). Mit Vorbescheid vom 15. Juni 2011 stellte die IV-Stelle der Versicherten die Abweisung des Rentengesuchs in Aussicht und überdies die Verneinung des Anspruchs auf Eingliederungsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen (Urk. 8/100). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte Einwände (Urk. 8/106, Urk. 8/116). In der Folge nahm die IV-Stelle aktuelle IK-Auszüge (Urk. 8/139-140, Urk. 8/166) und wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tere Arztberichte zu den Akten (Urk. 8/118, Urk. 8/121, Urk. 8/148, Urk. 8/151). Ferner ordnete die IV-Stelle eine polydisziplinäre Begutachtung an (Urk. 8/154, Urk. 8/164). Das Gutachten der Z.___ lag am 1. Juli 2013 vor (Urk. 8/168). Nach weiteren Haushaltabklärungen vom 10. Oktober 2013 und 13. Januar 2014 (vgl. Berichte vom 17. Oktober 2013 resp. 13. Januar und Bericht 11. Februar 2014: Urk. 8/179, Urk. 8/180, Urk. 8/182) erliess die IV-Stelle am 29. Juli 2014 einen weiteren Vorbescheid, mit dem sie die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht stellte (Urk. 8/201). Dagegen erhob die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte am 15. September und am 2. Oktober 2014 Einwände (Urk. 8/211, Urk. 8/219). Am 7. Oktober 2015 verfügte die IV-Stelle im angekündigten Sinne (Urk. 8/228 = Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 7. Oktober 2015 erhob die Versicherte am 3. November 2015 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, es sei ihr die ihr zustehende gesetzliche Rente zuzusprechen (Urk. 1). In der Beschwerdeantwort vom 1. Dezember 2015 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Am 2. Mai 2016 hiess das Gericht das Gesuch der Beschwerdeführerin um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters gut (Urk. 12) und am 10. Mai führte es die von der Beschwerdeführerin beantragte Hauptverhandlung durch (vgl. Urk. 10, Urk. 15, Prot. S. 4 f.). Am 6. Juni 2016 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf weitere Ausführungen zur Sache (Urk. 18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit beziehungsweise - bei Versicherten, die vor der Beeinträchtigung ihrer Gesundheit nicht erwerbstätig waren - die Unmög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die vor der Beeinträchtigung ihrer körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit nicht erwerbstätig waren, gelten als invalid, wenn eine Unmöglichkeit vorliegt, sich im bisherig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Aufgabenbereich zu betätigen (Art. 8 Abs. 3 ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG).</span></p><p><span> </span><span>Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss </span><span>Art. </span><span>16 ATSG in Verbindung mit </span><span>Art. </span><span>28a </span><span>Abs. </span><span>1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen.</span><span> </span><span>Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig und daneben im Aufgabenbereich tätig sind, wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach </span><span>Art. </span><span>28a </span><span>Abs. </span><span>2 IVG festgelegt. Danach wird darauf abgestellt, in welchem Masse sie unfä</span><span>hig sind, sich i</span><span>m Aufgabenbereich zu betätigen (</span><span>gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Recht angehört zu werden (vgl. Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung; BV), ist formeller Natur. Nach der Rechtsprechung kann eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letzung des recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Gehörs als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann (BGE 127 V 431 E. 3d/aa). Von einer Rückweisung der Sache an die Verwaltung ist selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs dann abzusehen, wenn und soweit die Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzöge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einbaren wären (BGE 132 V 387 E. 5.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung, auf welche sie in der Beschwerdeantwort verweist (vgl. Urk. 7), zusammengefasst fest, gemäss dem MEDAS-Gutachten bestehe seit Mitte Juni 2011 eine die Arbeitsfähigkeit beeinflussende gesundheitliche Störung. Beeinträchtigt seien die Ausdauer, der Antrieb, die Flexibilität sowie die Kontakt- und Konzentrationsfähigkeit. Die Beeinträchtigungen bestünden im Zusammenhang mit einer diagnostizierten Angststörung, einem Ganzkörperschmerzsyndrom und einer leichten Depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion. Diese Leiden seien nicht nachvollziehbar. Die erhobenen Befunde erklärten die Diagnosen nicht. Teilweise seien die Leiden dem Formenkreis der unklaren Beschwerdebilder zuzuordnen (ätiologisch-pathogenetisch unklare syndromale Beschwerdebilder ohne nachweisbare organische Grundlage). Objektivierbare anatomische Befunde lägen nicht vor, die aus versicherungsmedizinischer Sicht eine dauerhafte Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit zur Folge hätten. Es lägen keine Anhaltspunkte für eine schwere Funktionsbeeinträchtigung vor. Im Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men der Bestimmungen der Statusfrage seien mehrere Haushaltabklärungen durchgeführt worden. Die Haushaltabklärung habe gezeigt, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin auch Besorgungen ausser Haus erledige (Begleitung des Sohnes in den Kindergarten, Einkäufe im Quartierladen) und Administratives zu Hause selbständig erledige. Sie weise damit ein unauffälliges Aktivitätspotential auf, weswegen in dieser Hinsicht die Beurteilung der MEDAS-Gutachter zu relati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vieren sei. Der Beschwerdeführerin sei es mithin zumutbar, durch eigene </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lensanstrengung die gesundheitlichen Beeinträchtigungen in genügendem Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fang zu überwinden. Es bestehe kein relevanter Gesundheitsschaden (Urk. 2 S. 2 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin macht geltend, auf die im Vorbescheidverfahren erhobe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen und insbesondere auf die im Zusammenhang mit den Haushaltab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärungen geltend gemachten Mängel sei die Beschwerdegegnerin nicht respek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive nicht in ausreichendem Umfang eingegangen. Mithin liege eine Gehörsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letzung vor (Urk. 1/1 S. 6 ff. Rz 15-22). In formeller Hinsicht zu beanstanden sei sodann eine Verletzung der Abklärungspflicht, des Rechtsgleichheitsgebotes und des Willkürverbots sowie eine Missachtung des Anspruchs auf gerechte Behandlung (Urk. 1/1 S. 10 ff. Rz 24-29). Die erlittene zweifache Vergewalti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung am Arbeitsplatz stelle eine beachtliche Traumatisierung dar. Danach sei es ihr aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich gewesen, auf Dauer eine Erwerbstätigkeit auszuüben. Das sei im Rahmen der Abklärung ebenfalls unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nügend berücksichtigt worden (Urk. 1/1 S. 4 f. Rz 10 f.). Sie (die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin) könnte wieder 50 % ausser Haus arbeiten. Indessen sei sie durch das lange Verfahren entmutigt und habe effektiv keine Suchbemühungen unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen. Sie fürchte sich davor, in einer Erwerbstätigkeit erschöpft zu sein, da bereits der Haushalt und die Kinderbetreuung zu Ermüdung führten. Auch die starke Schwerhörigkeit trage zur allgemeinen Ermüdung bei. Selbst mit tech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Hilfsmitteln könne die Schwerhörigkeit nicht adäquat angegangen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Ferner führten auch die ständigen Schmerzen zu chronischer Müdigkeit (Urk. 15 S. 13 f. Rz 30 f., Prot. S. 4). Laut Gutachten der MEDAS bestehe im Beruf eine Einschränkung von 50 % und im Haushalt eine solche von 30 %. Dieses Ergebnis müsse die Beschwerdegegnerin gelten lassen. Eine Bezugnahme auf die Kausalität sei im Bereich der Invalidenversicherung nicht relevant (Urk. 15 S. 12 f. Rz 27-29). Die klaren Feststellungen der MEDAS-Gutachter könnten nicht durch medizinische Laien der IV-Verwaltung widerlegt werden (Urk. 15 S. 16 f. Rz 38, Prot. S. 4). Bei einer Erwerbsunfähigkeit im Niedriglohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich entspreche die Arbeitsunfähigkeit dem Grad der Erwerbseinbusse. Bei einer Erwerbstätigkeit von 50 % und einer Arbeitsfähigkeit von 50 % bestehe ein Invaliditätsgrad von 25 % im Erwerbsbereich. Im Haushaltbereich bestehe eine Einschränkung von 30 %. Bezogen auf den Haushaltbereich, der wie der Erwerbsbereich 50 % betrage, ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 15 %. Insge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samt resultiere ein Invaliditätsgrad von 40 % (Urk. 15 S. 17 Rz 40-41, Prot. </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Erlass des ersten Vorbescheides vom 15. Juni 2011 (Urk. 8/100) erhob die Beschwerdeführerin am 1. Juli 2011 (Urk. 8/106) und am 22. August 2011 (Urk. 8/116) Einwände; ebenso nach Erlass des zweiten Vorbescheides vom 29. Juli 2014 (Urk. 8/201) am 15. September 2014 (Urk. 8/211). Die Einwände nahm die Beschwerdegegnerin im Vorbescheidverfahren zur Kenntnis und setzte sich in den Feststellungsblättern zum Beschluss (vgl. Urk. 8/200/1, Urk. 8/227/1), im Vorbescheid vom 29. Juli 2014 (Urk. 8/201) und in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fochtenen Verfügung (Urk. 2 S. 3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konkret mit verschiedenen der vorgebrachten Aspekte auseinander. Der Vorwurf, die Beschwerdegegnerin sei auf die erhobe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Einwände nicht eingegangen, trifft somit nicht zu. Vielmehr hatte die Beschwerdeführerin Gelegenheit zur Äusserung im Sinne des diesbezüglichen Teilgehaltes des Gehörsanspruchs (vgl. Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Aufl., Zürich 2015, Art. 42 Rz 21) und die Beschwerdegegnerin nahm die erhobenen Rügen zur Kenntnis respektive nahm auf diese beim Verfügungserlass auch Bezug. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rüge, zu den Einwänden sei inhaltlich nicht ausreichend Stellung genom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men worden, betrifft den Aspekt der Begründung des Entscheides (Kieser, a.a.O., Art. 42 Rz. 31). Die Begründung eines Entscheides muss wenigstens kurz die Überlegungen nennen, von denen sich die Behörde leiten lässt und auf welche sich diese stützt. Der Zweck der Begründungspflicht liegt darin, dass die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person die Verfügung sachgerecht anfechten kann. Ungenügend ist der bloss pauschale Hinweis, die erhobenen Einwände seien zur Kenntnis genom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men worden (Kieser, a.a.O., Art. 49 Rz 56). Auch wenn die Beschwerdegegnerin nicht auf jeden von der Beschwerdeführerin im Vorbescheidverfahren ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprochenen Aspekt formell Bezug genommen hat, ist eine Verletzung der Begründungspflicht nicht gegeben. Aus der angefochtenen Verfügung ergibt sich hinreichend, auf welche Überlegungen sich die Beschwerdegegnerin beim Verfügungserlass stützte. Eine sachgerechte Anfechtung war gestützt darauf möglich. Eine Missachtung des Anspruchs auf rechtliches Gehör liegt damit nicht vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Z.___ begutachteten die Beschwerdeführerin gestützt auf die Vorakten und die Anamnese (Urk. 8/168/1 ff. Ziff. 1.1und 1.2), allgemein-internistisch, psychiatrisch, ohrenärztlich und rheumatologisch (Urk. 8/168/16 ff. Ziff. 2; vgl. auch Urk. 8/168/28 ff.) und diagnostizierten im Gutachten vom 1. Juli 2013 (mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit) eine generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1), ein Ganzkörperschmerzsyndrom im Sinne einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.4), eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1), eine rezidivierende depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive Störung, gegenwärtig leichte Episode und ohne somatisches Syndrom </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(ICD-10 F33.10) sowie eine an Taubheit grenzende Innerohrschwerhörigkeit. Als Diagnosen ohne wesentliche Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie spezifische (isolierte) Phobien (Höhenangst; ICD-10 F40.2) und eine Nikotin-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängigkeit mit gegenwärtigem Substanzgebrauch (ICD-10 F17.25; Urk. 8/168/23 Ziff. 4.1 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu den gestellten Diagnosen führten die Gutachter aus, die gesundheitliche Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion der Beschwerdeführerin werde durch drei Problemkreise geprägt: Ihre als Kleinkind erworbene Schwerhörigkeit, eine psychische Problematik als Folge von wiederholten Misshandlungen sowie chronische Schmerzen des Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsapparates (Urk. 8/168/19). Die progrediente Gehörproblematik der Beschwerdeführerin gehe auf die Kindheit zurück. Diese habe sie sich in der Kindheit als Folge einer Infektionserkrankung zugezogen. Inzwischen liege eine an Taubheit grenzende Innerohrschwerhörigkeit vor. Im Tieftonbereich bestehe eine minimale Resthörigkeit. Das Hörgerät und die Fähigkeit, von den Lippen zu lesen, erlaube mit der Beschwerdeführerin in ruhiger Umgebung eine Kommu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nikation. Aus ohrenärztlicher Sicht bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit. Zu berücksichtigen sei indessen, dass am Arbeitsplatz keine besonderen Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen an die Kommunikation bestünden. Die Beschwerdeführerin sei in der Lage, Anordnungen entgegen zu nehmen, Kommunikation dürfe aber nicht Teil der Arbeit sein. Mit einer beidseitigen Hörgeräteversorgung lasse sich unter Umständen eine Verbesserung des Hörvermögens realisieren. Auch ein Cochlea-Implantat sei zu diskutieren (Urk. 8/168/50, Urk. 8/168/22). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rheumatologisch aufgefallen sei das bezüglich Ausdehnung und Intensität zunehmende Schmerzsyndrom. Bei aktuell ubiquitärer Schmerzangabe der Beschwerdeführerin sei der rheumatologische Status unauffällig geblieben. Hauptsächlich fänden sich somatisch nicht erklärbare Druckdolenzen im Bereich der Weichteile. Eigentliche rheumatologische Befunde im Sinne von entzünd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Veränderungen seien nicht feststellbar. Namentlich die Laborunter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen hätten keinen entsprechenden Nachweis erbracht. Eine entzündlich-rheumatische Erkrankung und insbesondere eine Kollagenose könne mit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Das Beschwerdebild sei in erster Linie im Sinne einer primären Fibromyalgie zu erklären, möglicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise auch im Zusammenhang mit einer somatoformen Schmerzstörung. Bei fehlenden organischen Befunden lasse sich aus rheumatologischer Sicht keine Arbeitsunfähigkeit begründen (Urk. 8/168/22). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur psychiatrischen Untersuchung lässt sich dem MEDAS-Gutachten entneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men, die Beschwerdeführerin habe bereits in der Kindheit seelischen und wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich auch körperlichen Missbrauch erlitten. Dies habe zu einem erhöhten Risiko für spätere psychiatrische Erkrankungen geführt. Im Jahr 1996 sei die Beschwerdeführerin Opfer von sexueller Gewalt am Arbeitsplatz geworden. Ein Trauma dieser Art sei ohne weiteres geeignet, eine posttraumatische Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsstörung auszulösen. Zusätzlich sei eine Angstsymptomatik festzustellen gewesen, die einer generalisierten Angststörung zuzuordnen sei. Ferner ergäben sich Hinweise auf spezifische phobische Störungen, die allerdings in ihrer Bedeutung nicht im Vordergrund stünden. In der Vergangenheit sei sodann eine rezidivierende depressive Störung mittelschweren bis schweren Ausmasses diagnostiziert worden. Die diagnostischen Kriterien für eine leichte Depression seien bei der aktuellen Begutachtung klinisch erfüllt gewesen. Mithin liege eine teilweise Remission vor. Subjektiv von grosser Bedeutung seien chronische Schmerzen im Bereich des gesamten Körpers. Aufgrund der somatischen Befunde liessen sich diese Beschwerden nicht erklären. Hingegen seien aus psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischer Sicht die Kriterien zur Stellung der Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung erfüllt. Durch das Zusammenwirken von Angst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung, posttraumatischer Belastungsstörung, Depression und Schmerzstörung seien die Ausdauer der Beschwerdeführerin, ihr Selbstvertrauen, ihre kognitiven Fähigkeiten, ihr Arbeitstempo, ihre Kontakt- und Verkehrsfähigkeit, ihr Antrieb, die Flexibilität, das Selbstvertrauen und die Konzentrationsfähigkeit beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigt. Als Folge der psychischen Störungen sei ihr derzeit eine Präsenzzeit von lediglich 5 Stunden pro Tag (60 %) zumutbar. Ihre Leistungsfähigkeit dabei sei um etwa 25 % eingeschränkt. Zusammengefasst könne aus psychiatrischer Sicht von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % ausgegangen werden. Dies betreffe die bisherigen als auch alternative berufliche Tätigkeiten. Im Haushalt sei von einer Einschränkung von rund 30 % auszugehen (Urk. 8/168/21 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend kamen die Gutachter zum Schluss, die Arbeitsfähigkeit in den zuletzt ausgeübten Tätigkeiten im Hausdienst eines Spitals oder in der Tex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tilreinigung werde ausschliesslich durch die psychische Problematik beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt. Massgebend sei das anlässlich der psychiatrischen Begutachtung festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellte Leistungsbild. Die attestierte Arbeitsfähigkeit von 50 % beziehe sich sowohl auf die bisherigen als auch auf alternative passende Tätigkeiten. Bei der Wahl eines Arbeitsplatzes müsse darauf geachtet werden, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin nicht mit Männern zusammen arbeiten müsse, und dass keine Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen an die Kommunikation bestünden. Anweisungen könnten durchaus mitgeteilt werden, jedoch dürfe Kommunikation nicht Teil der Arbeit sein. Eine psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung sei dringend indiziert und eine ergänzende spezifische Traumatherapie sei sinnvoll. Psychopharmaka seien auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund einer Gewichtszunahme in der Vergangenheit abgesetzt worden. Ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichts der derzeit leichten Ausprägung der Depression, und weil sich die Beschwerdeführerin als Folge der Gewichtszunahme dagegen wehre, sei dies zur Zeit vertretbar (Urk. 8/168/23f. Ziff. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgabe der Arztperson ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen, die Befunde zu erheben und gestützt darauf die Diagnose zu stellen. Bei der Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genabschätzung der erhobenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen für die Arbeitsfähigkeit kommt ihr hingegen keine ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessende Beurteilungskompe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenz zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rztlichen Angaben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine wichtige Grundlage für die juristische Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Person noch zugemutet werden können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 140 V 193 E. 3.2 mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte das MEDAS-Gutachten in der angefochtenen Verfügung prinzipiell nicht in Frage, schloss allerdings aus verschiedenen Gründen darauf, dass kein invalidisierender Gesundheitsschaden vorliege. Sie hielt fest, organische Leiden mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit lägen nicht vor. Dies ist unbestritten. Bezüglich der diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierten psychischen Leiden, denen die Gutachter eine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zumassen, vertritt die Beschwerdegegnerin den Standpunkt, diese seien vormals dem Formenkreis der ätiologisch-pathogenetisch unklaren syndromalen Beschwerdebilder ohne nachweisbare organische Grundlage zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnen. Aufgrund der erhobenen Befunde sei im Übrigen die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung nicht nachvollziehbar. Auch das Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen einer generalisierten Angststörung sei nicht nachvollziehbar. Die erhobenen Befunde erklärten die Diagnose nicht. Es liege somit kein invalidisierender Gesundheitsschaden vor (Urk. 2 S. 3 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Schlussfolgerung der Beschwerdegegnerin ist im Lichte der Rechtsprechung zu würdigen, dass psychische Störungen aus rechtlicher Sicht nur dann als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">invalidisierend gelten, wenn sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausmass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufweisen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und therapeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch sämt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche in Frage kommenden Optionen ausgeschöpft worden sind </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.3.1.2; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Konsiliargutachter Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, hielt fest, die Angststörung sei bei der Beschwerdeführerin zwar ausgeprägt, jedoch sei sie mit einer entsprechenden Unterstützung überwindbar (Urk. 8/168/35 Ziff. 6.1.2). Die prognostisch attes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierte Überwindbarkeit betrifft den Aspekt der Therapieresistenz als Faktor für eine mögliche Invalidisierung. Im Rahmen der Konsensbesprechung gelangten die Gutachter auch bezüglich der übrigen Leiden zum Schluss, eine weitere psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische und psychotherapeutische Behandlung sei weiterhin nötig, und sinnvoll sei auch eine spezifische Traumatherapie. Sodann wiesen sie auf die sistierte Behandlung mit Psychopharmaka hin. Diese sei auf Wunsch der Beschwerdeführerin (Gewichtszunahme) erfolgt und derzeit aufgrund der Teil-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">remission des depressiven Leidens vertretbar (Urk. 8/168/24, Urk. 8/168/38 f.). Es zeigt sich einerseits, dass nach wie vor Behandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">optionen bestehen und andererseits die Behandlung bereits einen Erfolg zeitigte. Dieser erlaubte es, die medikamentöse antidepressive Behandlung vorläufig zu sistieren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu erinnern ist sodann an die bundesgerichtliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Praxis, wonach leichte bis höchstens mittelschwere Störungen aus dem depressiven Formenkreis in der Regel therapierbar sind und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keinen invalidisierenden Gesundheitsschaden dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil des Bund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esgerichtes 8C_753/2016 vom 15. Mai 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die depressive Störung war im Zeitpunkt der Begutachtung nurmehr leicht ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägt. </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">emäss der mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> begründeten und seither stetig weiter entwickel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Rechtsprechung vermochten eine fachärztlich (psychiatrisch) diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostizierte somatoforme Schmerzstörung und vergleichbare psychosomatische Leiden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) in der Regel keine lang dauernde, zu einer Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG führende Arbeitsunfähigkeit zu bewirken. Vielmehr bestand die Vermutung, dass solche Beschwerdebilder oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar seien und nur bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stant behindern, den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar mach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt (zur Entstehungsgeschichte dieser Praxis: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 135 V 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichtes 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob ein solcher Ausnahmefall vorlag, entschied sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien (so genannte „Foerster-Kriterien“, vgl. BGE 130 V 352, BGE 131 V 39 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3.2.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht die Überwindbarkeitsvermutung aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben und das bisherige Regel-/Ausnahme-Modell durch einen struktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rierten normativen Prüfungsraster ersetzt. In dessen Rahmen wird im Regelfall anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen ergebnisoffen und symmetrisch beurteilt, indem gleichermassen den äusseren Belastungsfaktoren wie den vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handenen Ressourcen Rechnung getragen wird (BGE 141 V 574 E. 4.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2 mit Hinweisen). Gemäss BGE 142 V 342 ist die Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 auch auf eine posttraumatische Belastungsstörung anwendbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychosomati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgericht wie folgt systematisiert hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivit</span><span>ätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanam</span><span>nestisch ausgewiesener Leidens</span><span>druck </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der Aspekt der Ko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als relevante Komorbiditäten zur somatoformen Schmerzstörung und zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">traumatischen Belastungsstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallen die depressive Störung, die Angst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung und die Schwerhörigkeit in Betracht. Letztere lässt die Ausübung einer angepassten Tätigkeit ohne Einschränkung zu. Die entsprechenden Ausführun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen im Gutachten sind nachvollziehbar (Urk. 8/168/22, Urk. 8/168/43). Eine relevante Komorbidität liegt diesbezüglich nicht vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich depressiver Störung ist dem Gutachten zu entnehmen, dass sich diese bei leichter oder mittelgradiger Ausprägung nur hinsichtlich hochqualifizierter Tätigkeiten in erheblicherem Umfang auf die Leistungsfähigkeit auszuwirken vermag. Ebenso hat eine Angststörung nur in Ausnahmefällen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/168/35). Auch unter diesem Blickwinkel kann nicht von erheblichen Komorbiditäten gesprochen werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Typische Merkmale einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">posttraumatischen Belastungsstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss der von Dr. A.___ verwendeten internationalen Klassifikation psychischer Störungen (ICD-10) sind das wiederholte Erleben des auslösenden Traumas in sich aufdrängenden Erinnerungen oder Träumen, vor dem Hintergrund eines andauernden Gefühls von Betäubtsein und emotionaler Stumpfheit, Gleichgül</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit gegenüber anderen Menschen und Teilnahmslosigkeit der Umgebung gegenüber. Sodann versucht die betroffene Person Aktivitäten oder Situationen zu meiden, die Erinnerungen an das Trauma wachrufen können (Dilling/Mombour/Schmidt, Internationale Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V [F], Klinisch-diagnostische Leitlinien, 9. Aufl., Bern 2014, S. 207). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ erwähnte, namentlich unvorhergesehene Situationen, bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spielsweise wenn jemand von hinten schnell auf die Beschwerdeführerin zukomme, könnten Nachhallerinnerungen und Alarmierungsreaktionen auslö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen (Urk. 8/268/36). Wiederholtes Traumaerleben ohne von aussen an die Beschwerdeführerin herantretende Auslöseereignisse, wurden im Gutachten nicht hervorgehoben. Ebenso verhält es sich mit der Erwähnung eines andau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ernden Gefühls von Betäubtsein und emotionaler Stumpfheit, mit der Gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gültigkeit gegenüber anderen Menschen und der Teilnahmslosigkeit der Umge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bung gegenüber. Stattdessen stellte Dr. A.___ in Bezug auf die Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit Konzentrationsstörungen, Blockaden, eine Schreckhaftigkeit </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Ablenkbarkeit fest (Urk. 8/168/35). An anderer Stelle erwähnte Dr. A.___ auch Ängste und ein Vermeidungsverhalten in bestimmten Situationen (Urk. 8/168/34). Dies alles deutet auf eine im Begutachtungszeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt nicht respektive nicht mehr schwere Ausprägung der diagnoserelevanten Symptome hin. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Typisches Merkmal einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung ist ein andauernder, schwerer und quälender Schmerz, der durch einen physiolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Prozess oder eine körperliche Störung nicht vollständig erklärt werden kann. Der Schmerz tritt in Verbindung mit emotionalen Konflikten oder psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chosozialen Problemen auf. Diese sollten schwerwiegend genug sein, um als entscheidende ursächliche Einflüsse zu gelten. Die Folge ist gewöhnlich eine beträchtliche persönliche oder medizinische Betreuung oder Zuwendung (Dilling/Mombour/Schmidt, a.a.O., S. 233). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ hielt fest, die Schmerzen seien unabhängig vom zeitlichen Verlauf der depressiven Symptomatik, so dass die Diagnose zulässig sei. Emoti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onale Konflikte und psychosoziale Belastungen seien gegeben. Sodann habe die Beschwerdeführerin wenig Zugang zu ihrem Inneren und zu ihren Gefühlen, so dass von einer Alexithymie gesprochen werden könne, die typisch für Somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierungsstörungen sei (Urk. 8/168/35). Vor dem Hintergrund der Schmerz-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung der Beschwerdeführerin, die über andauernd vorhandene Schmerzen berichtete (Urk. 8/168/29, Urk. 8/168/45 ff.), ist die Beurteilung von Dr. A.___ nachvollziehbar. Auf einer Skala von 0 bis 10 bewertete die Beschwerdeführerin die Intensität der Schmerzen mit 7 (Urk. 8/168/46). Betref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fend somatoforme Schmerzstörung sind die diagnoserelevanten Befunde somit nicht nur leicht ausgeprägt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der psychiatrischen Exploration gab die Beschwerdeführerin an, sie habe vor kurzem zusammen mit ihren Kindern zwei Wochen Ferien in der Türkei verbracht. Man habe die Grosseltern - die Eltern des Vaters der Kinder - besucht. Der Vater der Kinder habe die Reise bezahlt. Zu diesem habe sie einen guten Kontakt, auch zu dessen Schwester. Telefonate führe sie aufgrund ihrer Schwerhörigkeit keine und auch Freundinnen habe sie keine (Urk. 8/168/28 Ziff. 1). Aufgrund dieser Schilderung ist von einem relativen sozialen Rückzug auszugehen. Erwerbliche Ressourcen erachtete Dr. A.___ hingegen als gegeben. Er hielt fest, aus klinischer Sicht sei davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin über Ressourcen verfüge, um eine an ihre Einschränkungen angepasste Tätigkeit auszuüben, wenn sie eine solche finde. Gegeben seien fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ressourcen: Die im Rahmen der psychiatrischen Untersuchung festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellten Sprachkenntnisse seien für die Ausübung der meisten der für sie in Frage kommenden Tätigkeiten ausreichend. Ferner sei die Beschwerdeführerin leistungsorientiert und sie erfahre von ihrem Ex-Mann und dessen Familie Unterstützung (Urk. 8/168/36). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zusammenhang mit dem Aspekt der Konsistenz fällt die unterschiedliche Einschränkung des Aktivitätsniveaus im beruflichen Bereich einerseits und im privaten andererseits auf. Die Ausübung einer Erwerbstätigkeit erachtet die Beschwerdeführerin für ausgeschlossen (Urk. 8/168/14 Ziff. 1.2.5), hingegen vermag sie im privaten Bereich ein gewisses Leistungs- und Aktivitätsniveau aufrecht zu erhalten (Urk. 8/168/12 f. Ziff. 1.2.2). Therapeutische Optionen nimmt die Beschwerdeführerin regelmässig wahr, zusätzliche und bisher noch nicht genutzte therapeutische Optionen sind allerdings gegeben. Ferner müssen auch die medikamentösen Behandlungsoptionen als intakt bezeichnet werden (Urk. 8/168/24 Ziff. 5.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der Diagnosen einer somatoformen Schmerzstörung und einer post-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matischen Belastungsstörung ergibt die Prüfung der praxisgemässen Standardindikatoren, dass die Beurteilung der Beschwerdegegnerin, der Beschwerdeführerin sei es zumutbar, die beeinträchtigenden Folgen der beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">henden Leiden zu überwinden (Urk. 2 S. 2), gerechtfertigt gewesen ist. Die noch ungenutzten Therapieoptionen und das vorhandene Ressourcenpotential einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits und die Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde sowie der Komorbi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditäten andererseits liessen diesen Schluss im Zeitpunkt des Verfügungserlasses zu. Da aus rechtlicher Sicht auch die Angststörung und die depressive Störung keine Invalidität zu begründen vermögen, ist eine Erwerbsunfähigkeit zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neinen. Mit anderen Worten ist bezogen auf den Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein invalidisierender Gesundheitsschaden zu vernei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen. Die Schwerhörigkeit hat die Beschwerdeführerin in der Vergangenheit nicht an einer Erwerbstätigkeit gehindert. Auch der Umstand, dass sie nicht mit Männern zusammen arbeiten kann, vermag keine Erwerbsunfähigkeit zu begründen. Dies hat zur Folge, dass bezogen auf den Erwerbsbereich ein Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsanspruch zu verneinen ist. Gleiches gilt für den Aufgabenbereich. Ist ein invalidisierender Gesundheitsschaden zu verneinen, ist auf die im Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang mit der Statusfrage und der Haushaltabklärungen strittigen Aspekte nicht näher einzugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Beschwerdegegnerin mit der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fochtenen Verfügung vom 7. Oktober 2015 zu Recht den Anspruch auf eine Invalidenrente verneint und das Leistungsbegehren der Beschwerdeführerin abgewiesen hat. Dies hat die Abweisung der dagegen erhobenen Beschwerde zur Folge. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1'000.-- festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt. Vorliegend erweist sich eine Kostenpauschale von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- als ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen. Ausgangsgemäss sind die Kosten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin aufzuerlegen, zufolge gewährter unentgeltlicher Prozessführung aber einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Einsicht in die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abschliessende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Honorarnote vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. Mai 2016 (Urk. 16)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsanwalt lic. iur. Jürg Gasche, Zürich,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für seine Bemühungen als unentgelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsvertreter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in vorliegendem Verfahren unter Berücksichtigung eines praxisgemässen Stunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ansatzes von Fr. 220.-- mit Fr. 3‘271</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- aus der Gerichtskasse zu entschädigen (Auslagen und Mehrwertsteuer inbegriffen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Jürg Gasche Bühler, Zürich, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 3‘271</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Jürg Gasche Bühler</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigWilhelm</p></div> </div></body></html>