<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>UV.2017.00214</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiberin Leicht</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 25. Februar 2019</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Kreso Glavas</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur Glavas AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Markusstrasse 10, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1978 geborene X.___ war seit dem 1. Januar 2010 als Investitions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">güterverkäuferin bei der Y.___ AG in einem 100%-Pensum angestellt und bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als sie am 30. August 2014 eine Treppe hinunterstürzte und sich dabei das Knie verletzte (Urk. 8/1). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Mit Verfügung vom 26. Januar 2016 stellte sie die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> per 9. Juni 2015 ein (Urk. 8/35). Die dagegen erhobene Einsprache wies sie mit Entscheid vom 11. August 2017 ab (Urk. 8/43 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 12. September 2017 Beschwerde und beantragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es seien ihr weiterhin UVG-Leistungen nach Massgabe des Gesetzes zu gewähren. Eventua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liter sei die Streitsache an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit sie nach Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung der notwendigen Abklärungen neu entscheide (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deantwort vom 22. November 2017 beantragte die Beschwerdegegnerin die Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde (Urk. 7), was der Beschwerdeführerin mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 24. November 2017 mitgeteilt wurde (Urk. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einzuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="UV084"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 beziehungsweise am 9. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p><span> </span><span>Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span>wirk</span><span>licht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem</span><span>entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem</span><span>ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeit</span><span>punkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p><span> </span><span>Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am </span><span>30. August 2014</span><span> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="UV005"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">salzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p><span>Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver</span><span>waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span>anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="UV006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht publi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 363 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/aa). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. Da es sich hiebei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76).</span></p><p><span>Mit dem Erreichen des Status quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="UV055"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukomm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gutachterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/ee, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin, der Kreisarzt sei mit sorgfältiger und überzeugender Begründung zum Schluss gelangt, dass die geklagten Kniebeschwerden rechts nicht (mehr) auf das bagatelläre Ereignis vom 30. August 2014 zurückzuführen seien. Es sei davon auszugehen, dass die diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nostizierte Osteochondrosis dissecans keine traumatische Ursache habe. Der Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand, dass die Erstbehandlung erst zwei Monate nach dem Treppensturz stattge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funden habe und initial keine Arbeitsunfähigkeit resultiert habe, spreche ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deutig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für die kreisärztliche Einschätzung. Wenn der Operateur Prof. Dr. Z.___ in seinem Schreiben vom 28. Dezember 2015 zu einem anderen Ergebnis komme, so mache er im Grunde genommen nichts Anderes als eine rein zeitliche Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">attribution, welche für nichts beweisbildend sei. Es sei mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit nachgewiesen, dass spätestens im Zeitpunkt der Leistungsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung keine organischen Unfallfolgen mehr vorgelegen hätten (Urk. 2 S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber im Wesentlichen geltend, es stehe fest, dass Dr. A.___ ein Knochenfragment im bildgebenden Verfahren gefunden habe, welches anlässlich des Unfalles abgesprungen sein müsse. Ein anderes Ereignis liege nicht vor und eine degenerative Abspaltung sei bei dieser jungen Versicherten nicht möglich. Allein deshalb rechtfertige es sich, eine neutrale medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinische Abklärung vorzunehmen, zumal sich die Beurteilungen von Kreis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt Dr. B.___ mit den Feststellungen im MRI nicht deckten (Urk. 1 S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist, ob über den 9. Juni 2015 hinaus Leistungen zu erbringen sind, insbesondere ob die nach diesem Zeitpunkt geklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den in einem Kausalzusammenhang zum Unfallereignis vom 30. August 2014 stehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die ärztliche Erstkonsultation erfolgte am 6. November 2014 bei Dr. med. C.___, Fachärztin Allgemeine Innere Medizin FMH. In ihrem Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeugnis UVG vom 12. August 2015 hielt sie als Befunde einen leichten Kniege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenkserguss, eine normale Inspektion, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzen bei Stresstest des medialen Kompartiments s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">owie keine Instabilität fest und nannte einen Verdacht auf eine Meniskusläsion (Urk. 8/16).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 11. Mai 2015 wurde im Spital D.___ ein MRT des rechten Knies durchgeführt. Der Radiologiebefund des rechten Knies vom 11. Mai 2015 zeigte regelrechte Artikulationen. Die Impression des lateralen Femurcondylus bei 20-30° Flexion mit 17x3 mm sei passend zu einer subchondralen Fraktur. Es bestehe eine gering vermehrte subchondrale Sklerosierung beidseits (Urk. 8/20). Die ältere, nicht dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lozierte subchondrale Fraktur des lateralen Femurcondylus passe zur Anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nese mit Trauma vor ca. einem Jahr. Die Fraktur sei nicht konsolidiert, ein angren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Knorpeldefekt sei im MRT nicht sicher nachweisbar. Sonst bestünden keine Hinweise auf eine Kniebinnenläsion (Urk. 8/23).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsapparates FMH, nannte in seinem Bericht vom 8. Juni 2015 die Diagnose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer posttraumatischen Osteochondrosis dissecans Stadium II-III lateraler Femu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kondyl rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Das MRT vom 11. Mai 2015 zeige eine Osteochondrosis dissecans-Läsion mit scharfer Abgrenzung zum Femurkondyl, welcher leicht ödematös verändert sei. Die Kreuz- und Seitenbänder seien intakt. Es bestehe allenfalls eine leichte horizontale Rissbildung des Aussenmeniskus am Korpus. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin berichte, im August 2014 einen Treppensturz erlitten zu haben. Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgend habe sie Knieschmerzen entwickelt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">interessanterweise eher medial loka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lisiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche trotz eingeleiteter Therapie mit der Verdachtsdiagnose einer Menis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rissbildung nicht gebessert hätten. Im Mai 2015 sei ein MRT durchgeführt worden, mit welchem die Diagnose einer Osteochondrosis dissecans nachgewie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen worden sei. Aktuell bestehe ein tendenziell leicht zunehmender Leidensdruck. Die im Aussendienst tätige Beschwerdeführerin verspüre teilweise beim Auto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren einen störenden Schmerz, allerdings </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eher medial lokalisiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, vor allem aber auch unter Belastung. Sie habe die sportliche Betätigung aufgrund der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den reduzieren müssen (Urk. 8/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Z.___, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logie des Bewegungsapparates, nannte in seinem Bericht vom 14. Juli 2015 zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den der Suva die Diagnose einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Osteochondrosis dissecans (OD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stadium III lateraler Femurkondylus rechtes Kniegelenk nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Treppensturz mit direktem Anpralltrauma am 30. September 2014. Das MRT zeige eine OD Stadium III mit kleiner Zystenbildung zwischen dem OD-Herd und dem gesunden Knochen als Ausdruck einer Kommunikation mit dem intraartikulären Flüssigkeitsraum und ein subchondrales Ödem. Der OD-Herd sei bindegewebig abgegrenzt. Die sons</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen Gelenkkonturen und Menisci seien erhalten. Die korrespondierende Gelenk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fläche sei intakt. Die Beschwerdeführerin habe ein direktes Anpralltrauma an der lateralen Kondyle des rechten Kniegelenkes im Rahmen eines Treppensturzes erlitten. In der Folge habe sie zunehmende Kniebeschwerden mit belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängigen Schmerzen, Schwellneigung und blockadeähnlichen Symptomen inkl. Krepitation gehabt. Die bisherige Therapie habe keine durchgreifende Besserung gebracht. Die Sportfähigkeit sei aufgehoben. Die Beschwerdeführerin sei im Aussen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dienst für ein Medizintechnikunternehmen tätig (Urk. 8/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin wurde am 23. Juli 2015 an der Klinik F.___ von Prof. Dr. Z.___ operiert (Urk. 8/15). Im Austrittsbericht vom 27. Juli 2015 wurde festgehalten, es sei I. eine Arthroskopie, eine Teilsynovialektomie und eine Knorpelbiopsie zur späteren ACT rechts sowie II. eine Arthrotomie, eine offene Spongiosaplastik vom distalen Femur und eine OD-Refixation mittels 2.0 Titan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrauben lateraler Femurkondylus rechts durchgeführt worden. Die Operation sei komplikationslos verlaufen (Urk. 8/15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisarzt Dr. med. B.___, FMH orthopädische Chirurgie und Trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tologie des Bewegungsapparates, hielt in seiner Stellungnahme vom 20. Oktober 2015 fest, als einziges Bilddokument lägen die MRI-Bilder des rechten Kniege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenkes vom 11. Mai 2015 vor. Es zeige sich eine typische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Osteochondrosis disse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cans in den gewichttragenden Anteilen des lateralen Femurkondylus.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Das Frag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ment sei vom Knochen gelöst, das Mausbett erscheine sklerotisch, das Fragment sei aber noch nicht aus dem Bett disloziert. Es bestehe kein wesentlicher Erguss. Es handle sich um eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">typische Osteochondrosis dissecans des lateralen Femur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kondylus am rechten Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Ätiologie einer Osteochondrosis dissecans sei ungeklärt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nur in seltenen Fällen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> werde eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">traumatische Genese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geltend gemacht, in der Regel dann wegen Lockerung des Osteochondrose dissecans-Frag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ments bei einer etwas forcierten Bewegung oder Belastung des Knies. Die Beschrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bung der radiologischen Befunde des MRI des rechten Knies vom 11. Mai 2015 durch den beurteilenden Radiologen sei nicht nachvollziehbar, schon nur die Form des Dissektats spreche gegen eine eigentliche osteokartilaginäre Fraktur und für eine Osteochondrosis dissecans. Auch vom Verlauf her sei eine Fraktur unwahrscheinlich respektive eigentlich ausgeschlossen. Die Beschwerdeführerin habe in der Folge während gut zwei Monaten ihrer Aussendiensttätigkeit weiter nachgehen können. Beim Ereignis sei es auch nicht zu einer Luxation des Osteochondrosis dissecans-Fragmentes gekommen, dieses sei ja noch bei der Operation im Juli 2015 im Mausbett gelegen. Mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit sei das Ereignis vom 30. August 2014 weder als Ursache der Osteochon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drosis dissecans noch als richtunggebende Verschlimmerung des Vorzustandes aufzufassen, es habe sich mit grösster Wahrscheinlichkeit um ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bagatelläres Ereignis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gehandelt, ansonsten der Arztbesuch auch sehr viel früher stattgefunden hätte. Die Möglichkeit eines Zusammenhangs zwischen Sturz und Osteochon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drosis dissecans sei nicht ausreichend, um die Unfallkausalität zu bejahen. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit sei die Operation am 23. Juli 2015 als Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung eines krankhaften Zustandes durchgeführt worden (Urk. 8/25).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. Dr. Z.___ führte in seinem Schreiben vom 28. Dezember 2015 an die Suva aus, die Beschwerdeführerin habe einen Treppensturz mit direktem Anprall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trauma an der lateralen Kondyle erlitten mit der Folge ausgeprägter Beschwerden inklusive blockadeähnlicher Symptome. Unter konservativer Therapie sei keine Besserung erzielbar gewesen. Aus diesem Grund hab sie sich am 9. Juli 2015 bei ihm vorgestellt. Zum damaligen Zeitpunkt habe sich im MRT eine Osteochon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drosis dissecans im Stadium III am lateralen Femorkondylus des rechten Knies gezeigt. Insofern gebe es einen klaren traumabedingten Zusammenhang zwischen dem erlittenen Anpralltrauma und der nachgewiesenen Veränderung. Gerade im Bereich Osteochondrosis dissecans seien ja bekanntlich die Auffassungen sehr unterschiedlich, aber in der Literatur lägen durchaus belegte Fälle von trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matischen OD vor. Gehe man davon aus, dass eine gewisse OD vor dem Unfall vorhanden gewesen sei, habe sich zumindest eine überwiegend wahrscheinliche richtungsgebende Verschlechterung des Krankheitsbildes eingestellt (Urk. 8/31).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisarzt Dr. B.___ hielt in seiner Stellungnahme vom 21. Januar 2016 fest, Prof. Dr. Z.___ berücksichtige die Dokumentation nicht, so z.B. die doku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">initiale Schmerzhaftigkeit innen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und danach die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Osteochondrose aussen, d.h. lateral am Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/32).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Schreiben an Prof. Dr. Z.___ vom 21. Januar 2016 führte er aus, die initiale Behandlung gut zwei Monate nach dem Ereignis, das erst mit halbjähriger Verspätung überhaupt gemeldet worden sei, sei über die Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kasse abgewickelt worden. Es habe sich offenbar um </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bagatelläre Beschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gehandelt. Überdies habe man </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">initial Schmerzen medial im Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festgestellt, später dann aber eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Osteochondrosis dissecans am lateralen Femurcondylus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bildgebend dargestellt. Bereits hier könne mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Zusammenhang negiert werden. Die Aussage, dass ein klar traumabedingter Zusammenhang zwischen Anpralltrauma und der Osteochondrose dissecans bestehe, sei medizinisch kaum haltbar. Er halte deshalb an seiner Beurteilung vom 19. Oktober 2015 fest (Urk. 8/33).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Leistungseinstellung im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen auf die versicherungsinternen Stellungnahmen von Dr. B.___ vom 20. Oktober 2015 und 21. Januar 2016. Ein medizinischer Aktenbericht als Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidgrundlage ist zulässig, wenn die Akten ein vollständiges Bild über Anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nese, Verlauf und gegenwärtigen Status ergeben und diese Daten unbestritten sind; der Untersuchungsbefund muss lückenlos vorliegen, damit der Experte imstande ist, sich aufgrund der vorhandenen Unterlagen ein vollständiges Bild zu verschaffen (Urteil des Bundesgerichts 8C_833/2009 vom 26. Januar 2010 E. 5.1 mit Hinweisen), was vorliegend der Fall ist. Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kann Beweiswert beigemessen werden, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (vgl. oben E. 1.3 und E. 1.4). Der Bericht von Dr. B.___ erfüllt die genannten Anforderungen an eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beweiskräftige medizinische Entscheidgrundlage, weshalb darauf abgestellt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisarzt und Orthopäde Dr. B.___ stellt in Übereinstimmung mit den behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Orthopäden Dr. E.___ und Prof. Dr. Z.___ die Diagnose einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Osteo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chondrosis dissecans</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des lateralen Femurkondylus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Diese Diagnose bestätigt sich auch anlässlich der operativen Behandlung vom 23. Juli 2015 durch Prof. Dr. Z.___. Der Radiologie-Befund von Radiologe Dr. A.___ vom 11. bzw. 12. Mai 2015 erweist sich damit – wie Dr. B.___ zutreffend ausführt – als nicht nachvollziehbar. Die vom Radiologen erwähnte subchondrale Fraktur wird denn auch von den Orthopäden weder im MRI noch im intraoperativen Befund fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 4) handelt es sich dabei um eine Einschätzung des Radiologen, welche sich als unzutreffend erweist. Auch bildgebendes Material bedarf der Beurteilung durch Ärzte. Gestützt auf die Bildgebung gelangen vorliegend alle drei involvierten orthopädischen Fachärzte einhellig zum Schluss, dass eine typische Osteochondrosis dissecans vorliegt. Dass damit ein somatischer Befund vorliegt, ist unbestritten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den Akten geht hervor, dass die Beschwerdeführerin erstmals am 6. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2014, mithin rund zwei Monate nach dem Unfallereignis, einen Arzt auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchte. Ein MRI wurde zudem erst am 11. Mai 2015, und damit fast ein Jahr nach dem Unfallereignis, durchgeführt. Initial gab die Beschwerdeführerin überdies medial und nicht lateral lokalisierte Knieschmerzen an. Dies alles deutet darauf hin, dass die später diagnostizierte Osteochondrosis dissecans </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des lateralen Femurkondylus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht durch das Unfallereignis vom 30. August 2014 ausgelöst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">worden ist. Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weist denn auch darauf hin, dass eine traumatische Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nese nur in seltenen Fällen vorkommt und dass die Beschwerdeführerin diesfalls viel früher einen Arzt aufgesucht hätte (Urk. 8/25). Dass die Beschwerdeführerin Schmerzmittel einnahm, ändert daran nichts, zumal bei einer traumatischen Genese unmittelbar nach dem Unfall sehr starke Schmerzen eingesetzt hätten und auch die von Prof. Dr. Z.___ beschriebenen blockadeähnlichen Symptome inkl. Krepitation sogleich aufgetreten wären. Dass die Beschwerdeführerin ihre Schmerzen mittels Schmerzmedikamenten kontrollieren konnte, spricht für über längere Zeit kontinuierlich zunehmende Schmerzen und damit gegen eine akute Traumafolge bzw. allenfalls für ein durch repetitive Mikrotraumata bei zyklischen Stressbelastungen (z.B. Sport) verursachtes Leiden (vgl. Berrsche/Schmitt, Osteo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chondrosis dissecans am Kniegelenk, deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, 66. Jahrgang 10/2015, S. 275 ff.). Prof. Dr. Z.___ erwähnt zwar einen traumabedingten Zusammenhang zwischen dem erlittenen Anpralltrauma und der im MRI nachgewiesenen Veränderung, ohne diesen jedoch näher zu begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Die Argumentation, die Beschwerden seien nach dem Treppensturz aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treten und daher als Unfallfolge zu werten, entspricht letztlich der unzulässigen Beweisregel "post hoc ergo propter hoc", welche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zum Beweis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines natürlichen Kausalzusammenhanges</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ht genügt (BGE 119 V 335 E. 2b/bb; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_332/2013 vom 25. Juli 2013 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Auch die pauschale Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung von Dr. Z.___, dass in der Literatur durchaus belegte Fälle trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matischer Osteochondrosis dissecans vorlägen, vermag die Beurteilung von Dr. B.___ nicht zu entkräften. Soweit die Beschwerdeführerin eine degenerativ bedingte Ursache aufgrund ihres noch jungen Alters als nicht möglich erachtet (Urk. 1 S. 5), ist darauf hinzuweisen, dass es sich bei der Osteochondrosis disse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cans um eine Erkrankung handelt, die häufig bereits- im Kindes- und Jugendalter auftritt (vgl. Berrsche/Schmitt, a.a.O.). Die Beschwerdeführerin vermag auch da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit die überzeugende Einschätzung von Dr. B.___ nicht in Frage zu stellen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der medizinische Sachverhalt ist hinreichend abgeklärt, weshalb es sich erübrigt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergänzende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abklärungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorzunehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist ein Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 30. August 2014 und den über den 9. Juni 2015 hinaus anhaltenden Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden der Beschwerdeführerin nicht mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit erstellt, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Kreso Glavas</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstLeicht</p><p></p></div> </div></body></html>