<h2>SubmittedText<h2><p>Der Autoverlad an den Alpentunnels soll ab 1995 massiv teurer werden. Im Zuge der Sparmassnahmen des Bundes ist die Halbierung der Tarifverbilligung vorgesehen.</p><p>Die geplante Verteuerung stellt eine krasse Diskriminierung dar, trifft sie doch vor allem den Tourismus, welcher in den betroffenen Bergkantonen einen Wirtschaftszweig von zentraler Bedeutung darstellt.</p><p>Aus staatspolitischen Gründen hat man seinerzeit richtigerweise auf die Einführung von Tunnelgebühren am Gotthard und am San Bernardino verzichtet. Es ist an der Zeit, nun endlich auch bei den übrigen Alpentunnels (Lötschberg, Furka und Albula) die Gebühren zu verbilligen statt zu verteuern und damit die Diskriminierung zu beheben.</p><p>Der Bundesrat wird deshalb ersucht, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Teilt der Bundesrat die Auffassung, dass der Autoverlad zwischen Goppenstein und Kandersteg aufgrund des Alpentransitbeschlusses, welcher diesen gemeinsam mit dem Autoverlad am Lötschberg-Basistunnel als Ersatz für die Rawil-Verbindung N 6 bezeichnet, schon heute Nationalstrassencharakter besitzt?</p><p>2. Teilt der Bundesrat die Auffassung, dass die Verladegebühren an der Furka- und an der Albulalinie für die betroffenen Kantone und Regionen diskriminierend sind?</p><p>3. Ist der Bundesrat bereit,</p><p>a. von der vorgesehenen Verteuerung der Verladegebühren abzusehen; und</p><p>b. die diskriminierende Gebührenordnung zu reduzieren, wie dies im Postulat Bloetzer gefordert wurde, welches der Ständerat am 1. Dezember 1992 überwiesen hat?</p>