<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00191</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204375&amp;W10_KEY=13013568&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00191</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 14.07.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 02.12.2004 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Administrativmassnahmen im Strassenverkehr</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Entzug von Kollektivfahrzeugausweis und Händlerschildern</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Wiederherstellung der Rekursfrist. Zuständigkeit (E. 1). Voraussetzungen für die Fristwiederherstellung und Anforderungen an das Gesuch (E. 2.1). Schilderung der Beschwerdeführerin (E. 2.2). Die Sachdarstellung der Beschwerdeführerin erweist sich als unvollständig, weshalb das Gesuch schon mangels genügender Substanziierung abzulehnen ist. Die Beschwerdeführerin legt zudem nicht dar, dass der Mitarbeiter, der die Verfügung entgegengenommen hat, von ihr explizit angewiesen worden war, keine eingeschriebenen Sendungen entgegenzunehmen (E. 2.3). Abweisung (E. 3).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: FRIST/-EN">FRIST/-EN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FRISTWIEDERHERSTELLUNG">FRISTWIEDERHERSTELLUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FRISTWIEDERHERSTELLUNGSGESUCH">FRISTWIEDERHERSTELLUNGSGESUCH</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: STRASSENVERKEHRSRECHT">STRASSENVERKEHRSRECHT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 12 Abs. II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit VerfÃ¼gung vom 25. Juli 2003 entzog die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit des Kantons ZÃ¼rich (Strassenverkehrsamt) der A AG in X den Kollektivfahrzeugausweis in Verbindung mit den HÃ¤ndlerschildern fÃ¼r Motorwagen. Die postalische Zustellung erfolgte am 28. Juli 2003. Mit Eingabe vom 18. September 2003 gelangte die A AG mit einem Gesuch um Wiederherstellung der Rekursfrist an das Strassenverkehrsamt. Der Regierungsrat des Kantons ZÃ¼rich, dem die Sache zur Entscheidung weitergeleitet worden war, wies das Gesuch mit Entscheid vom 17. MÃ¤rz 2004 ab.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Beschwerde vom 21. April 2004 beantragte die A AG dem Verwaltungsgericht die Aufhebung des Entscheids der Vorinstanz und die Wiederherstellung der Frist zur Einreichung des Rekurses gegen die EntzugsverfÃ¼gung vom 25. Juli 2003, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin. Die Staatskanzlei liess namens des Regierungsrats am 10. Mai 2004 die Abweisung der Beschwerde beantragen; das Strassenverkehrsamt verzichtete auf eine Stellungnahme.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Parteivorbringen sowie die ErwÃ¤gungen des angefochtenen Regierungsratsbeschlusses werden â soweit erforderlich â nachfolgend wiedergegeben.</span></p> <p class="Zwischentitel"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die grundsÃ¤tzliche ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts zur Beurteilung von Beschwerden gegen administrative Massnahmen im Strassenverkehr findet ihre Grundlage in § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG). Die Behandlung entsprechender Beschwerden erfolgt gemÃ¤ss § 38 Abs. 2 lit. a VRG durch den Einzelrichter. Nach § 38 Abs. 3 Satz 2 VRG ist die einzelrichterliche ZustÃ¤ndigkeit indessen ausgeschlossen, wenn Entscheide des Regierungsrats angefochten sind. Vorliegend ist Letzteres der Fall, weshalb die GeschÃ¤ftserledigung in Dreierbesetzung zu erfolgen hat (vgl. § 38 Abs. 1 VRG).</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Nach § 12 Abs. 2 VRG kann eine Frist wieder hergestellt werden, wenn dem SÃ¤umigen keine grobe NachlÃ¤ssigkeit zur Last fÃ¤llt und er das Gesuch um Wiederherstellung innert zehn Tagen nach Wegfall des Grundes, der die Einhaltung der Frist verhindert hat, einreicht. Die Fristwiederherstellung kann nur auf schriftliches Gesuch hin gewÃ¤hrt werden. Dieses hat den Hinderungsgrund genau zu bezeichnen und die Tatsachen, welche die sÃ¤umige Partei vom Vorwurf grober NachlÃ¤ssigkeit entlasten, vollstÃ¤ndig und genau darzulegen. Darzulegen ist auch die Einhaltung der Gesuchsfrist von zehn Tagen. Das Gesuch kann nach Ablauf der Frist nicht mehr ergÃ¤nzt werden (RB 1988 Nr. 11; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 12 N. 15 und 23). GrÃ¼nde, die eine Wiederherstellung rechtfertigen, kÃ¶nnen objektiver oder subjektiver Natur sein. Sie mÃ¼ssen es trotz Anwendung der Ã¼blichen Sorgfalt verunmÃ¶glicht oder unzumutbar erschwert haben, die fristgebundene Rechtshandlung rechtzeitig vorzunehmen. Bei der Beurteilung, ob GrÃ¼nde fÃ¼r eine Fristwiederherstellung vorliegen, ist im Interesse eines geordneten Rechtsgangs, der Verfahrensdisziplin und der Rechtssicherheit ein strenger Massstab anzulegen (KÃ¶lz/Boss­hart/RÃ¶hl, § 12 N. 15). Grob nachlÃ¤ssig im Sinne von § 12 Abs. 2 VRG handelt, wer unter Verletzung der elementarsten Vorsichtsgebote das ausser Acht lÃ¤sst, was jedem verstÃ¤ndigen Menschen in der gleichen Situation hÃ¤tte einleuchten mÃ¼ssen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 12 N. 14).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Im Fristwiederherstellungsgesuch vom 18. September 2003 liess die BeschwerdefÃ¼hrerin ausfÃ¼hren, die Einschreibesendung sei nicht wie sonst Ã¼blich vom Sekretariat der BeschwerdefÃ¼hrerin, welches fÃ¼r die Entgegennahme und Bearbeitung bzw. betriebsinterne Weiterleitung der Post verantwortlich sei, sondern von C entgegengenommen worden. In der Beschwerdeschrift wird klargestellt, dass es sich dabei um D und nicht um C gehandelt habe. Dieser sei bei der BeschwerdefÃ¼hrerin als Mechaniker angestellt, nehme weder eine leitende Funktion ein noch sei er fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin zeichnungsberechtigt. Aufgrund seiner schlechten Deutschkenntnisse sei es D nicht mÃ¶glich gewesen, den Inhalt der EntzugsverfÃ¼gung vom 25. Juli 2003 zu erkennen und deren Konsequenzen fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin abzuschÃ¤tzen. Der einzige Verwaltungsrat der BeschwerdefÃ¼hrerin, E, Bruder von D, habe sich vom 25. August 2003 bis 7. September 2003 im Ausland aufgehalten. Erst rund eine Woche nach seiner RÃ¼ckkehr aus dem Ausland sei er von seinem Bruder D auf das fragliche Schreiben aufmerksam gemacht worden. E habe alsdann umgehend bzw. fristgerecht das Fristwiederherstellungsgesuch veranlasst.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.3 </span></b><span> Die dem Wiederherstellungsgesuch zugrunde liegende Schilderung, von der erwartet werden darf, dass sie vollstÃ¤ndig und genau ist, wird durch die Personen- bzw. Namenskorrektur in der Beschwerdeschrift in Frage gestellt. Es sei denn, man gehe in Bezug auf die Person des Mechanikers von einem blossen Schreibfehler aus (zumal offenbar einfach ein Bruder von E gemeint ist). Stellt man weiterhin auf die Darstellung in der Beschwerdeschrift ab, hat somit der Mechaniker D die eingeschriebene Sendung am 28. Juli 2003 (Beginn 31. Woche) entgegengenommen und seinen Bruder E "erst rund eine Woche" nach dessen RÃ¼ckkehr aus dem Ausland (Ende 37. Woche) darauf "aufmerksam gemacht". Es wird indessen nicht ausgefÃ¼hrt, wo und wie das Schreiben von der 31. bis zur 37. Woche aufbewahrt wurde. Fest steht nur, dass D, der angeblich wegen schlechter Deutschkenntnisse die Bedeutung des Schreibens nicht erkannt haben soll, sich viele Wochen nach Entgegennahme dennoch veranlasst fÃ¼hlte, seinen Bruder auf das Schreiben aufmerksam zu machen. Diese Sachdarstellung der BeschwerdefÃ¼hrerin erweist sich somit als unvollstÃ¤ndig, sodass dem Fristwiederherstellungsgesuch schon mangels hinreichender Substanziierung nicht entsprochen werden kann.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Darstellung der BeschwerdefÃ¼hrerin, die das VersÃ¤umnis auf das UnvermÃ¶gen in der Person von D zurÃ¼ckfÃ¼hren will, hÃ¤lt aber auch einer weiteren kritischen PrÃ¼fung nicht stand. Zwar unterhÃ¤lt sie gemÃ¤ss ihren Angaben im Betrieb ein Sekretariat, welches die korrekte Abwicklung der Korrespondenz garantieren soll. Im konkreten Fall sei die EntzugsverfÃ¼gung nicht von der verantwortlichen Person des Sekretariats in Empfang genommen worden, sondern vom Mechaniker D, der diesbezÃ¼glich keine Verantwortung trage und der auch die Bedeutung des Schreibens mangels genÃ¼gender Deutschkenntnisse nicht erkannt haben soll. Die betrieblichen AblÃ¤ufe in einer Garage sind aber auch einem der deutschen Sprache nicht mÃ¤chtigen Mechaniker gelÃ¤ufig, ja sind zwingender Bestandteil seiner Arbeit (z.B. Arbeitsrapporte fÃ¼r die Rechnungsstellung). Es durfte von D zumindest erwartet werden, dass er die eingeschriebene Sendung im Sekretariat an geeignetem Ort deponierte, selbst wenn er bloss Mechaniker und nicht Betriebsleiter bzw. leitender Angestellter ist und er sich nicht mit dem Inhalt des Schreibens befasste. Die gegenÃ¼ber sonstiger, gewÃ¶hnlicher Post erhÃ¶hte Bedeutung des Schreibens musste fÃ¼r ihn schon wegen der zu leistenden Unterschrift erkennbar sein. Wenn er dieser elementaren Obliegenheit nicht genÃ¼gte bzw. wenn er das Schreiben an seinem Arbeitsplatz wÃ¤hrend Wochen unbeachtet liegen liess, so hat sich die BeschwerdefÃ¼hrerin dies zweifelsohne als grobe NachlÃ¤ssigkeit anrechnen zu lassen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin hat jedenfalls nicht dargelegt, dass der betreffende Mechaniker explizit angewiesen worden war, eingeschriebene Sendungen nicht entgegenzunehmen. Zudem musste die BeschwerdefÃ¼hrerin gerade auch wÃ¤hrend der Sommerferien mit einer behÃ¶rdlichen VerfÃ¼gung betreffend Kollektivfahrzeugausweis und HÃ¤ndlerschilder rechnen, weil das Strassenverkehrsamt im MÃ¤rz 2003 einen konkreten Entscheid aufgrund kÃ¼nftiger PrÃ¼fberichte auf diesen Zeitpunkt hin in Aussicht gestellt hatte. Die weiteren AusfÃ¼hrungen der BeschwerdefÃ¼hrerin zur Vertretung wÃ¤hrend der Landesabwesenheit von E vom 25. August bis 7. September 2003 bzw. betreffend Massnahmen zur Verbesserung der QualitÃ¤tsstandards gehen an der Sache vorbei.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Zweifelhaft ist schliesslich auch, ob die Frist zur Nachholung der versÃ¤umten Frist eingehalten ist. Das Gesetz verlangt, dass das Gesuch innert zehn Tagen nach Wegfall des Grundes, der die Einhaltung der Frist verhindert hat, einzureichen ist. GemÃ¤ss Darstellung der BeschwerdefÃ¼hrerin ergibt sich die Fristwahrung daraus, dass E rund eine Woche nach seiner RÃ¼ckkehr von einer Auslandreise am 7. September 2003 von D auf das fragliche Schreiben aufmerksam gemacht wurde. Der Zeitrahmen fÃ¼r die Fristeinhaltung wird aus der RÃ¼ckkehr aus dem Ausland am 7. September 2003 (Sonntag) und der am 18. September 2003 erfolgten Eingabe des Fristwiederherstellungsgesuchs abgeleitet. Der Aspekt der Fristwahrung ist indessen nicht nÃ¤her belegt, und zwar weder hinsichtlich der Auslandreise als Grund fÃ¼r die Verhinderung noch hinsichtlich des genauen Zeitpunkts des Hinweises durch den Bruder. Die Schilderung bestÃ¤tigt vielmehr, dass von einem eigentlichen Grund, der die Einhaltung der Frist verhindert hat, nicht die Rede sein kann, es blieb vielmehr dem Zufall Ã¼berlassen, wann D seinen Bruder auf "irgendein Schreiben des Strassenverkehrsamtes" aufmerksam machen wÃ¼rde.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Regierungsrat das Gesuch um Wiederherstellung der Rekursfrist zu Recht abgewiesen hat. DemgemÃ¤ss ist die Beschwerde abzuweisen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die BeschwerdefÃ¼hrerin kostenpflichtig (§ 13 Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit § 70 VRG). Ein Anspruch auf ParteientschÃ¤digung steht ihr damit von vornherein nicht zu (vgl. § 17 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Zwischentitel"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>6. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>