<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00497</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 6. Oktober 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Barbara Laur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">advokatur rechtsanker</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">AXA Stiftung Berufliche Vorsorge, Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">c/o AXA Leben AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">General Guisan-Strasse 40, Postfach 300, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladene</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1981, war von September 2003 bis August 2005 als Automechanikerin tätig und arbeitete anschliessend als kaufmännische Ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte (Urk. 7/2 Ziff. 6.3.1). Unter Hinweis auf einen gebrochenen Rückenwirbel sowie verschobene Bandscheiben mit ständig entzündeter Rückenmuskulatur meldete sie sich am 13. Juni 2006 erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/2 Ziff. 7.2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische (Urk. 7/12-13) und erwerbliche (Urk. 7/6-7, Urk. 7/11) Situation ab und zog Akten der Schweizerischen Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt (Suva) bei (Urk. 7/10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügungen vom 18. Dezember 2006 sowie 4. Januar 2007 verneinte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/20-21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ab 1. Januar 2012 arbeitete die Versicherte als Technical Helpline Specialist bei der Y.___ AG (Urk. 7/57 Ziff. 2.1 und 2.7), als sie sich am 8. Mai 2013 beziehungsweise 11. September 2013 unter Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rücken- sowie Nackenschmerzen erneut zum Leistungsbezug (Urk. 7/22 Ziff. 6.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2, Urk. 7/34) sowie zur Früherfassung anmeldete (Urk. 7/23). Die IV-Stelle tätigte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinische (Urk. 7/27, Urk. 7/37, Urk. 7/48) sowie erwerbliche (Urk. 7/28) Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen und übernahm in der Folge am 23. Oktober 2013 im Rahmen der Frühintervention die Kosten für eine arbeitsplatzbezogene Rehabilitation (ABR, Urk. 7/41) Gleichentags schloss sie mit der Versicherten eine entsprechende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vereinbarung ab (Urk. 7/44). Nach Eingang des Berichts zur ambulanten AB</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">R (Urk. 7/52) wurde die Arbeitsplatzerhaltung am 11. März 2014 abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen (Urk. 7/54).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach weiteren medizinischen (Urk. 7/60, Urk. 7/67, Urk. 7/70) sowie erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen (Urk. 7/57, Urk. 7/69) Abklärungen, in deren Rahmen die IV-Stelle die Akten der AXA Winterthur beizog (Urk. 7/58, Urk. 7/74), verneinte die IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/77, Urk. 7/81, Urk. 7/84) mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung vom 26. Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 einen Leistungsanspruch der Versicherten (Urk. 7/86).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die dagegen beim hiesigen Gericht erhobene Beschwerde vom 26. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2015 (Urk. 7/87/3-10) wurde mit Urteil vom 27. Oktober 2015 gutge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heissen und die Sache an die IV-Stelle zurückgewiesen, damit diese nach erfolg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten weiteren Abklärungen über den Leistungsanspruch neu verfüge (Urk. 7/89; Prozess Nr. IV.2015.00700). Dieser Entscheid ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Umsetzung dieses Urteils veranlasste die IV-Stelle eine bidisziplinäre Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung der Versicherten durch die Rheumatologin Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie den Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiater Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/94), welche am 25. beziehungsweise 28. Juni 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihre Gutachten erstatteten (Urk. 7/100/1-113, Urk. 7/102/2-67). Nach durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/106-107, Urk. 7/112) verneinte die IV-Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Verfügung vom 21. März 2017 erneut einen Leistungsanspruch der Versicherten (Urk. 7/117 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 21. März 2017 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 8. Mai 2017 Beschwerde und beantragte die Zusprache der gesetzlichen Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen, insbesondere die Zusprache einer Rente basierend auf einer Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit von 50 % ab 1. November 2013 (Urk. 1 S. 2) beziehungsweise die Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisung der Sache an die IV-Stelle zur Durchführung des Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vergleiches und Festlegung des Rentengrades (Urk. 1 S. 13). Mit Beschwerdeant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wort vom 9. Juni 2017 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 6), was der Beschwerdeführerin am 27. Juni 2017 mitgeteilt wurde (Urk. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Mit Verfügung vom 3. Juli 2017 wurde die AXA Stiftung Berufliche Vorsorge zum Prozess beigeladen (Urk. 9). Am 15. Juli 2017 sowie 25. August 2017 reichte die Beschwerdeführerin weitere Unterlagen ein (Urk. 10-12), welche der Beigeladenen zur Stellungnahme innert Frist zugestellt wurden (Urk. 13). Mit Schreiben vom 30. August 2017 verzichtete die Beigeladene ausdrücklich auf eine Stellungnahme (Urk. 14). Am 4. September 2017 wurden die Eingaben der Beschwerdeführerin (Urk. 10-12) der Beschwerdegegnerin sowie das Schreiben der Beigeladenen (Urk. 14) den Parteien zur freigestellten Stellungnahme zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt (Urk. 16). Mit Schreiben vom 20. September 2017 verzichtete die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin ausdrücklich auf das Einreichen einer Duplik (Urk. 18), die Beschwerdeführerin reichte keine Stellungnahme ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht seine bisherige Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei psychosomatischen Störungen neu gefasst:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die durch BGE 130 V 352 begründete Rechtsprechung bezweckte die Sicherstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung eines gesetzmässigen Versicherungsvollzuges mittels der Regel/Ausnahme-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorgabe beziehungsweise der Überwindbarkeitsvermutung. An dieser Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung ist nicht festzuhalten. Das bisherige Regel/Ausnahme-Modell wird durch ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> strukturiertes Beweisverfahren ersetzt. An der Rechtsprechung zu Art. 7 Abs. 2 ATSG - ausschliessliche Berücksichtigung der Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Beeinträchtigung und objektivierte Zumutbarkeitsprüfung bei materi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eller Beweislast der rentenansprechenden Person (Art. 7 Abs. 2 ATSG) - ändert sich dadurch nichts. An die Stelle des bisherigen Kriterienkatalogs (bei anhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tender somatoformer Schmerzstörung und vergleichbaren psychosomatischen Leiden) tre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten im Regelfall beachtliche Standardindikatoren. Diese lassen sich in die Kate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gorien Schweregrad und Konsistenz der funktionellen Auswirkungen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilen, wobei auf den Begriff des primären Krankheitsgewinnes und die Prä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ranz der psychiatrischen Komorbidität verzichtet wird. Damit werden für die Invaliditätsbemessung bei psychosomatischen Leiden die gesetzgeberischen Anord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nungen nach Art. 7 Abs. 2 ATSG konkretisiert. Die Anerkennung eines ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit nach wie vor die materi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ell beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastete versicherte Person zu tragen (E. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Standardindikatoren umschreibt das Bundesgericht im genannten Urteil (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend E. 1.2) wie folgt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „funktioneller Schweregrad“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex „Gesundheitsschädigung“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komorbiditäten</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex „Persönlichkeit“ (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex „Sozialer Kontext“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „Konsistenz“ (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">baren Lebensbereichen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">druck</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Antworten, welche die medizinischen Sachv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erständigen anhand der (im Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zelfall relevanten) Indikatoren geben, verschaffen den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rechtsanwendern In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wie sie erforderlich sind, um den Beweisnotstand im Zusammenhang mit der Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit bei psychosomatischen Störungen zu über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brücken (E. 4.1.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Zusammenwirken von Medizin und Rechtsanwendung hat das Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt im genannten Urteil (vorstehend E. 1.4) festgehalten, dass sich der rechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Anforderungskatalog auf einen Grundbestand von normativ massgeblichen Gesichtspunkten beschränkt (E. 5.1.2). Die normativ bestimmte Gutachterfrage lautet, wie die sachverständige Person das Leistungsvermögen einschätzt, wenn sie dabei den einschlägigen Indikatoren folgt. Die Rechtsanwendung überprüft die betreffenden Angaben frei, insbesondere dahin, ob die Ärztinnen und Ärzte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten haben, das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> heisst, ob sie ausschliesslich funktionelle Ausfälle berücksichtigt haben, welche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigungen sind (Art. 7 Abs. 2 Satz 1 ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sowie, ob die versicherungsmedizinische Zumutbarkeitsbeurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung auf objekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierter Grundlage erfolgt ist (Art. 7 As 2 Satz 2 ATSG). Dies si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chert die ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche und rechtsgleiche Einschätzung der Arbeitsfähigkeit (E. 5.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann wurde im genannten Urteil (vorstehend E. 1.4) festgehalten, dass ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss altem Verfahrensstand eingeholte Gutachten nicht per se ihren Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verlieren. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vorhandenen Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundlagen vor Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">recht standhält. In sinngemässer Anwendung auf die nunmehr materiell-be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlich geänderten Anforderungen ist in jedem einzelnen Fall zu prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fen, ob die beigezogenen administrativen und/oder gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Sachverständi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten - gegebenenfalls im Kontext mit weiteren fachärztlichen Berich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten - eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgeblichen Indikatoren er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lauben oder nicht. Je nach Abklärungstiefe und -dichte kann zudem unter Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständen eine punktuelle Ergänzung genügen (E. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung vom 21. März 2017 (Urk. 2) führte die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin aus, die im Gutachten ausgewiesene Arbeitsunfähigkeit be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruhe einzig auf einem psychiatrischen Gesundheitsschaden. Aus körperlicher Sicht liege keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vor. Laut Gutachten stehe die Persönlichkeitsstörung im Vordergrund, welche jedoch keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit habe. Der psychische Gesundheitsschaden entwickle sich beim Vorliegen psychosozialer und emotionaler Belastungsfaktoren. Diese Belange hätten immer wieder negativen Einfluss auf die gesundheitliche Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion, die subjektive Schmerzwahrnehmung sei von diesen Faktoren abhängig. Die psychosozialen Faktoren stünden somit im Vordergrund. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin verfüge über eine gute Ressourcenlage und die gesundheitlichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen seien unzureichend behandelt. In der Gesamtschau stünden IV-fremde Faktoren im Vordergrund, die gesundheitlichen Einschränkungen seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandelbar und besserungsfähig. Die Ausübung einer Erwerbstätigkeit sei da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">he</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r im vollen Umfang zumutbar, es bestehe kein Anspruch auf Leistungen (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort vom 9. Juni 2017 (Urk. 6) führte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin weiter aus, gemäss dem Gutachten scheine die Schmerzstörung respek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive die subjektive Schmerzwahrnehmung massgeblich von psychosozialen und emotionalen Belastungsfaktoren abhängig zu sein, die mittlerweile chronifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierte Depression hingegen habe sich erst infolge der Schmerzen und der Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichkeitsstörung entwickeln können. Das Störungsbild der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin werde unzureichend behandelt (S. 2). Die Persönlichkeitsstörung habe die Beschwerdeführerin bis zum Auftreten der depressiven Symptomatik offensicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich nicht stark eingeschränkt. Sie verfüge über eine gute Ausbildung und ihrem Lebenslauf sowie dem IK-Auszug lasse sich eine gelungene berufliche Laufbahn ohne wesentliche Unterbrüche entnehmen. Erst die auftretende Depression habe die Beschwerdeführerin in ihren Fähigkeiten eingeschränkt (S. 2 f.). Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zlich sei die medizinische Feststellung einer Chronifizierung nicht gleichbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend mit einer Therapieresistenz. Es sei davon auszugehen, dass nach adäquater Behandlung der Depression keine Funktionseinschränkungen zufolge der Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeitsstörung zurückbleiben würden und der Zustand vor Auftreten der depressiven Störung erreicht werden könne. Weshalb sich eine verbesserte Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit durch Intensivierung der therapeutischen Bemühungen kurz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fristig nicht erreichen lassen solle, sei nicht einleuchtend und vermöge nicht zu überzeugen. Selbst wenn massgebliche Erfolge sich therapeutisch nicht kurz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fristig, sondern erst nach gewisser Behandlungsdauer einstellen sollten, wäre das Erfordernis der bleibenden oder längere Zeit dauernden Erwerbsunfähigkeit nicht erfüllt. Zusammenfassend sei das psychiatrische Leiden der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin bis anhin nicht ausreichend behandelt worden und ein invalidisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Gesundheitsschaden somit nicht gegeben (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin geltend, die Beschwerdegegnerin gehe gestützt auf das Gutachten von Dr. Z.___ zu Unrecht davon aus, dass keine körperliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vorliege. Es ergebe sich aus der rheumatologischen gutachterlichen Beurteilung, dass nur noch leichte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis mittelschwere, wechselbelastende, wirbelsäulenschonende Tätigkeiten möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien. Richtig sei, dass in solcherart leidensangepasster Tätigkeit aus somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Sicht eine volle Arbeitsfähigkeit attestiert werde. Vor Eintritt des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schadens sei sie als Automechanikerin tätig gewesen und habe erst infolge des Gesundheitsschadens in eine sitzende Bürotätigkeit gewechselt (Urk. 1 S. 5 Ziff. IV.1). Prof. A.___ habe mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fizierte, rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradig, und eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren diagnostiziert. Von der Auferlegung einer Schadenminderungspflicht habe er explizit abgeraten, weil er davon keine kurzfristige Erhöhung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit erwarte. Die Arbeitsfähigkeit betrage gemäss Prof. A.___ 50 % in allen Tätigkeiten (S. 6 lit. a). Auch der Arzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) der Beschwerdegegnerin habe das Gutachten als überzeugend und voll beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tauglich beurteilt und insbesondere bestätigt, dass die aus psychischer Sicht erhobenen Einschränkungen eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % in allen, auch in angepassten Tätigkeiten, begründeten (S. 7 lit. b). Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin würden im Gesamtgutachten die depressive Störung und die Schmerzstörung explizit als Störungen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (S. 7 lit. c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die interne Sachbearbeiterin der Beschwerdegegnerin gelange in ihrer Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung der Standardindikatoren zu anderen Schlüssen als Gutachter und RAD. Ihre Prüfung erfolge unausgewogen, berücksichtige massgebende gutachterliche Feststellungen nicht und sei nicht nachvollziehbar (S. 8 lit. d). Das Gutachten halte zur Thematik der psychosozialen Faktoren explizit fest, dass die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen durch die Krankheit und nicht durch andere, nicht versicherte beziehungsweise psychosoziale Faktoren bedingt seien (S. 10). Die Beurteilung durch die Beschwerdegegnerin berücksichtige auch nicht, dass die für massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bend erachtete psychosoziale Belastungssituation, nämlich die Probleme mit dem Ehemann, im Zeitpunkt der Begutachtung nicht mehr bestanden habe. Weiter werde verschwiegen, dass die an sich gute Ressourcenlage gemäss Gutachter aufgrund der aktuellen psychischen Situation nicht abrufbar sei. Schliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich befürworte der Gutachter eine Intensivierung der therapeutischen Bemühungen, aber nur um eine weitere Verfestigung der bereits eingetretenen Chronifizierung zu verhindern (S. 11). Aus dem Bericht der behandelnden Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chologen ergebe sich zudem, dass die Beschwerdeführerin seit Juni 2015 in regelmässiger psychotherapeutischer Behandlung alle zwei Wochen stehe und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch durchgehend medikamentös behandelt werde, die Arbeitsfähigkeit indessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dennoch nicht habe verbessert werden können. Auch die behandelnde Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinerin berichte über zweiwöchentlich stattfindende Behandlungen und intensive Medikamentierung (S. 12). Prof. A.___ habe bei der versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Beurteilung der psychischen Störung und der Beurteilung der inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherungsrechtlich relevanten Arbeitsfähigkeit explizit die Standard</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">toren nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung beachtet. Die Sachbear</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terin der Beschwerdegegnerin habe die Indikatorenprüfung anders vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen als der ausgebildete Gutachter, dies allerdings ohne überzeugende Begründung und Herleitung. Der darauf gestützte Entscheid sei nicht haltbar (S. 12 f. Ziff. IV.3). Es sei auf das Gutachten abzustellen und entsprechend eine Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin von maximal 50 % in leidensange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passter, rückenschonender Tätigkeit als zumutbar anzunehmen (S. 13 Ziff. IV.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist demnach der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und dabei insbesondere die Frage, ob der Sachverhalt genügend abgeklärt wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Urteil des hiesigen Gerichts vom 27. Oktober 2015 wurde die medizinische Aktenlage folgendermassen beurteilt (Urk. 7/89 S. 17):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit liegt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(...)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine nachvollziehbar begründete und überzeugende Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung der verbliebenen Restarbeitsfähigkeit vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 4.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenfalls ungenügend ist die Aktenlage sodann zur Prüfung der Frage, ob die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegenden Beeinträchtigungen aus objektiver Sicht überwindbar sind. Die vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegenden Arztberichte enthalten zu wenig ausreichende, den gemäss der neusten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bundesgerichtlichen Rechtsprechung massgeblichen Stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dardindika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toren ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare Ausführungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der medizinische Sachverhalt erweist sich daher als nicht genügend abgeklärt, und die Sache ist an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">umfassende rheumatologisch-psychiatrische Begutachtung veranlasst, aufgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welcher die Auswirkungen der festgestellten gesundheitlichen Beeinträchtigun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung der neuen bundesgerichtlichen Rechtsprechung an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der verschiedenen Standardindikatoren einzelfallgerecht und ergebnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">of</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilt werden können. Nach Vorliegen der notwendigen Angaben wird über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin neu zu befinden sein. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 4.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 13. sowie 27. Juni 2016 wurde die Beschwerdeführerin im Auftrag der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin durch Dr. med. Z.___, Fachärztin für Innere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Medizin, speziell Rheumaerkrankungen, sowie Prof. Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Neurologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie, begutachtet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem rheumatologischen Teilgutachten vom 25. Juni 2016 nannte Dr. Z.___ folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/100/1-113 S. 101):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">verminderte Belastbarkeit und Beschwerden der unteren Brustwirbelsäule (BWS) und der Lendenwirbelsäule (LWS) bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">alten Scheuermann-Veränderungen Th11 bis Deckplatte LWK4 insbesondere Schmorlknoten der Deckplatten BWK12, LWK2 und LWK3 mit etwas ventraler Höhenminderung LWK3 ohne aktiven Scheuermann</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ohne erosive Osteochondrosen bei sehr kleiner Diskushernie L5/S1 ohne Kontakt zur Nervenwurzel und leichte nicht aktivierte Facetten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gelenksarthrosen L4 bis S1 ohne Spondylolyse</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ohne Instabilität</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bildgebend seit vielen Jahren im Wesentlichen unverändert</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRI 6/2016 gegenüber MRI 3/2002 und MRI 9/2008 mit kräftiger lumbaler Rückenmuskulatur und unauffälligen neurologischen und elektrodiagnostischen Befunden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ohne radikuläre Zeichen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin klage über starke zervikale und lumbale Schmerzen. Wenn sie lange sitze oder stehe, würden die Beschwerden schlimmer, sie könne deshalb aktuell nur während zehn Wochenstunden Büroarbeiten ausüben. Die MRI-Untersuchung der ganzen Wirbelsäule im Juni 2016 habe im Bereich der HWS und der oberen BWS im Wesentlichen altersentsprechende Befunde gezeigt (S. 102 Ziff. 10). Die bildgebenden Befunde im Bereich der unteren BWS und der LWS seien seit vielen Jahren im Wesentlichen unverändert und nicht besonders gravierend, insbesondere, weil keine Kompression neurogener Struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turen sichtbar sei. Dennoch hätten sie Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Zusammenfassend bestehe bei der Beschwerdeführerin ein in der Jugend erworbener Morbus Scheuermann der unteren BWS und LWS, welcher ihre Leistungsfähigkeit einschränke. Die strukturellen Befunde erklärten das Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass der Beschwerden jedoch nur teilweise (S. 103). Die angestammte Tätigkeit als Betriebsassistentin sei angepasst und könne bezogen auf ein 100%-Pensum zu 100 % ausgeübt werden. Dasselbe gelte auch für andere Bürotätigkeiten (S. 105 Mitte). In der angestammten Tätigkeit als Betriebsassistentin oder in einer anderen leidensangepassten Tätigkeit habe nie eine lang andauernde Arbeitsunfähigkeit bestanden (S. 105 Ziff. 11.2). Die Beschwerdeführerin benö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige eine LWS-schonende Tätigkeit, dabei könne sie mit Lasten bis zu 22.5 kg hantieren (S. 105 Ziff. 11.4). Aus rheumatologischer Sicht sei ihr Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand seit der Diagnose des Morbus Scheuermann im Februar 2002 im Wesentlichen unverändert geblieben. Auch die klinischen und bildgebenden Befunde seien seither unverändert (S. 112 Ziff. 14).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem psychiatrischen Teilgutachten vom 28. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 nannte Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sodann folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (Urk. 7/102/2-67 S. 64 Ziff. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung (chronifiziert), gegenwärtig mittelgradig (ICD-10 F33.11)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann diagnostizierte Prof. A.___ eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit abhängigen, ängstlich-vermeidenden und emotional-instabilen Anteilen (ICD-10 F61.0), welche jedoch keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit habe (S. 64 Ziff. 2). Das Störungsbild habe sich bei Vorliegen psychosozialer und emotionaler Belastungsfaktoren entwickelt und die subjektive Schmerzwahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmung sei von diesen Faktoren abhängig. Für das Störungsbild würden zudem das somatische Krankheitskonzept, die maladaptiven Schmerzkog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen, der hohe Schmerzlevel bei nur mässiger Beeinflussbarkeit durch thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutische somatische Ansätze und die massive Erhöhung der Schmerzen durch emotionale Faktoren sprechen. Das Störungsbild habe sich auf der Grundlage einer kombinierten Persönlichkeitsstörung entwickeln können mit abhängigen, stark vermeidenden und emotional-instabilen Anteilen. Die Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung sei dabei führend. Die Depression sei zwar die phänomenologisch führende Störung neben der Schmerzerkrankung, jedoch als sekundäre Störung infolge der Schmerzen und der Persönlichkeitsstörung zu verstehen. Insgesamt sei das Störungsbild unzureichend behandelt. Einen Vorschlag zur multimodalen The</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rapie des aktuellen Psychiaters habe die Beschwerdeführerin wegen mangeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Vertrauen abgelehnt. Dieses Verhalten schreibe er ihrer Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung zu. Seit Erkrankungsbeginn im Frühjahr 2013 sei es zu einer zuneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menden Einschränkung der sozialen Aktivitäten gekommen, jedoch ohne soziale Iso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung (S. 62). Es gebe keine Hinweise auf Inkonsistenzen, die beklagten Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tome und das Verhalten der Beschwerdeführerin im Untersuch stünden im Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klang mit dem Störungsbild. Es gebe keine Hinweise auf Verdeutlichungen oder eine Aggravation oder Simulation. Aus psychiatrischer Sicht sei die Ressourcen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage grundsätzlich gut, jedoch aufgrund der aktuellen psychischen Situation nicht abrufbar. Die Beschwerdeführerin habe einen neuen Partner und ein stabiles soziales Umfeld. Sie sei sehr gut ausgebildet und habe reichliche Berufserfahrung (S. 63). Es liege ein mittelgradiger Gesundheitsschaden vor, wodurch die Beschwerdeführerin in folgenden Fähigkeitsbereichen gestört sei: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Selbstbehauptungsfähigkeit, Durchhaltefähigkeit, Spontanaktivitäten sowie Flexi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilität und Umstellungsfähigkeit. Hierdurch sei die Arbeitsfähigkeit in zuletzt ausgeübter und in adaptierter Tätigkeit um 50 % gemindert. Das Störungsbild bestehe anhaltend seit Frühjahr 2013 (S. 64 lit. F). Eine Intensivierung der thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutischen Bemühungen sei notwendig, um eine Chronifizierung zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hindern. Eine kurzfristige Erhöhung der Arbeitsfähigkeit sei hierdurch nicht zu erwarten und die Auferlegung einer Schadenminderungspflicht sei daher nicht empfehlenswert (S. 65 lit. G).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der bidisziplinären Zusammenfassung attestierten die Gutachter am 28. Juni 2016 eine Arbeitsfähigkeit von 50 % bezogen auf ein Pensum von 100 % in der angestammten Tätigkeit als Betriebsassistentin oder in einer anderen ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten, LWS-schonenden Tätigkeit, bestehend seit Frühling 2013 (Urk. 7/102/1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 13. Juli 2016 hielt Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin, fest, das Gutachten beantworte die gestellten Fragen umfassend, berücksichtige die beklagten Beschwerden, sei in Kenntnis und in Ausein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung mit den Vorakten erstellt worden und in der Darlegung der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Zusammenhänge einleuchtend. Ebenso seien die gezogenen Schlussfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerungen in nachvollziehbarer Weise hergeleitet (Urk. 7/105 S. 3). Es sei von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit seit Frühjahr 2013 sowohl in der bisherigen Tätigkeit als auch in einer leidensangepassten, leichten bis mittelschweren, wechselbelastenden, LWS-schonenden Tätigkeit ohne Anforderungen an die Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">behauptungsfähigkeit, Durchhaltefähigkeit, Fähigkeit zu Spontanakti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vitä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten sowie Flexibilität und Umstellungsfähigkeit auszugehen (S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 13. April 2017 nannten die Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> folgende Diagnosen (Urk. 3/4 S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (chronifiziert)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kombinierte Persönlichkeitsstörung (abhängig, ängstlich-vermeidend und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> emotional-instabil)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei einerseits als Folge von Unfällen somatisch ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt, andererseits bestünden eine chronifizierte Major Depression sowie eine Schmerzverarbeitungsstörung, welche beide auf dem Boden einer kombi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nierten Persönlichkeitsstörung entstanden seien. Trotz konstanter therapeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Behandlung seien die Krankheitssymptome nur ungenügend remittiert, eine relevante einkommensgenerierende Arbeitsfähigkeit habe nicht erreicht werden können. Die Beschwerdeführerin sei aufgrund der depressiven wie auch Schmerzsymptome stets nur in der Lage, in einem kleinen Pensum von wenigen Stunden wöchentlich zu arbeiten. Unter Berücksichtigung der chronifizierten, komplexen gesundheitlichen Beeinträchtigung müsse trotz erfolgter Behandlung von einer ungünstigen Prognose ausgegangen werden. Mit einer adäquaten Behandlung könne jedoch einer Verschlechterung der Symptomatik vorgebeugt werden respektive der Boden geschaffen werden, dass die Beschwerdeführerin zukünftig in der Lage sein könnte, eine optimal angepasste Restarbeitsfähigkeit verwerten zu können. Die Arbeitsfähigkeit sei einzig aufgrund einer respektive mehrerer Krankheiten eingeschränkt. Die Beschwerden würden die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin auch im Alltag in erheblichem Masse einschränken. Sie habe einige wichtige Freizeitaktivitäten reduzieren respektive vollständig aufgeben müssen und auch die Haushaltsführung scheine eine ziemliche Belastung darzustellen (S. 2). Aus rein psychiatrischer Sicht sei von einer maximalen Arbeitsfähigkeit von 50 % in leidensangepasster Tätigkeit auszugehen (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 3. Mai 2017 führte Dr. med. D.___, Oberärztin Schmerz- &amp; Komplementärmedizin, Spital E.___, aus, die Beschwerdeführerin besuche zirka alle zwei Wochen die Schmerzsprechstunde. Die bisherige medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kamentöse Therapie sei etwas umgestellt worden. Die Beschwerdeführerin scheine auf die neu begonnene neuraltherapeutische Therapie recht gut anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechen. Die Arbeitsfähigkeit sei schwierig beurteilbar, da sie nur die anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nestischen Angaben der Beschwerdeführerin bezüglich ihrer Leistungsfähigkeit habe. Aus rein körperlicher Sicht müsste jedoch eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in einer Bürotätigkeit gegeben sein. Es bestehe eine chronifizierte Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion, welche eindeutig durch psychische Belastungen verstärkt werde. Wenn ein besserer Umgang mit solch belastenden Situationen erlernt werden könne, sei ihrer Meinung nach die Prognose durchaus gut (Urk. 3/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der vorliegend strittigen Frage ist unbestrittenermassen auf das Gutachten von Dr. Z.___ und Prof. A.___ abzustellen, in welchem eine Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer angepassten rückenschonenden Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit ohne Anforderungen an die Selbstbehauptungsfähigkeit, die Durchset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit, Spontanaktivitäten sowie Flexibilität und Umstellungsfähigkeit festgestellt wurde (E. 3.2). Unter Anwendung der neuen Rechtsprechung und nach Prüfung der Standardindikatoren gelangte die Beschwerdegegnerin jedoch zum Schluss, dass entgegen der Beurteilung durch die Gutachter ein Pensum von 100 % zumutbar sei (vgl. vorstehend E. 2.1). Demgegenüber ging die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin gestützt auf das Gutachten von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % sowohl in der bisherigen als auch einer leidensangepassten Tätigkeit aus (vgl. vorstehend E. 2.2). Ob die medizinische Beurteilung den nunmehr zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenden Indikatoren (vorstehend E. 1.4-1.5) im Ergebnis hinreichend Rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung trägt, ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten zu prüfen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Gutachter Prof. A.___ hat sich mit dem funktionellen Schweregrad der Beeinträchtigung auseinandergesetzt: Die Gesundheitsschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung betreffend wurde die Ausprägung der relevanten Befunde thematisiert, der psychiatrische Gutachter führte die Befunde detailliert und differenziert auf (Urk. 7/102/2-67 S. 55-57). Ebenso beurteilte er den Therapieverlauf (S. 54, S. 61 f.) und die Frage von begleitenden Erkrankungen (Komorbidität; S. 60 f.). Der Komplex der Persönlichkeit ist direkt in die Diagnostik eingeflossen (S. 61-63) und der soziale Kontext wurde im Gutachten ebenfalls angesprochen und berücksichtigt (S. 46-49). Unter dem Aspekt der Konsistenz wurden sowohl der Umfang der bestehenden Aktivitätseinschränkungen (anhand der Aktivitäten und des Tagesablaufes erhoben, S. 49, S. 53 Ziff. 2.3) als auch der Leidensdruck berücksichtigt (S. 53 Ziff. 2.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt erweist sich damit das psychiatrische Teilgutachten von Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als differenziert, nachvollziehbar und plausibel begründet, so dass vollum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fänglich darauf abgestellt werden kann. Zu diesem Schluss gelangte auch Dr. B.___, RAD, welcher dementsprechend von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit seit Frühjahr 2013 sowohl in der bisherigen als auch in einer behinderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angepassten Tätigkeit ausging (E. 3.3). Ebenso erachteten die behandelnden Ärzte der C.___ – auch in ihrem neusten Bericht vom 25. Juli 2017 (Urk. 12) - und Dr. D.___ eine Arbeitsfähigkeit von maximal 50 % als zumutbar (E. 3.4-5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Daran vermögen auch die Argumente der Beschwerdegegnerin nichts zu ändern. Zutreffend ist, dass Prof. A.___ die Persönlichkeitsstörung als zwar führend, jedoch als Störung ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit betrachtete (Urk. 7/102/2-67 S. 64). Dies ändert jedoch nichts daran, dass er insgesamt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund der diagnostizierten depressiven Störung sowie der chronischen Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % ausging. Nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar erscheint sodann der Einwand, die psychosozialen Faktoren stünden im Vordergrund, nachdem die Beschwerdeführerin in einer neuen Partnerschaft steht, über ein stabiles soziales Umfeld verfügt und eine gute Ausbildung absolviert hat. Zudem wies Prof. A.___ ausdrücklich darauf hin, dass die Beschwerdeführerin die grundsätzlich gute Ressourcenlage gerade wegen der aktuellen psychischen Situation nicht abrufen könne (Urk. 7/102/2-67 S. 63). Dass die Beschwerdeführerin den Vorschlag zur multimodalen Therapie ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelehnt habe, führte er sodann auf die Persönlichkeitsstörung zurück (Urk. 7/102/2-67 S. 62). Auch die Tatsache, dass sich nach einer gewissen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlungsdauer massgebliche Erfolge einstellen können, ändert nichts daran, dass gemäss der gutachterlichen Beurteilung aktuell eine eingeschränkte Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit besteht (Urk. 7/102/2-67 S. 64)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt vermögen damit die von der Beschwerdegegnerin erhobenen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wände nicht zu überzeugen und der medizinische Sachverhalt ist als dahin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend erstellt zu betrachten, dass die Beschwerdeführerin seit Frühjahr 2013 in der angestammten Tätigkeit als Betriebsassistentin oder in jeder anderen an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten, LWS-schonenden Tätigkeit in einem Pensum von 50 % arbeitsfähig ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat keinen Einkommensvergleich durchgeführt (vgl. Urk. 2). Angesichts der ausgewiesenen Arbeitsunfähigkeit von 50 % in einer leidensangepassten, rückenschonenden Tätigkeit ist die angefochtene Verfügung vom 21. März 2017 aufzuheben und die Sache zur Durchführung eines Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ommensvergleiches an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. In diesem Sinne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach § 34 Abs. 1 GSVGer hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer). Vorliegend erscheint eine Prozessentschädigung von Fr. 3‘200.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) als angemessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vo</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">m </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">21. März 2017 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit sie ausgehend von einer Arbeits</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">fähigkeit von 50 % in angepasster Tätigkeit einen Einkommensvergleich durch</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">führe und hernach über den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin neu ver</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">füge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3'200</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Barbara Laur</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKübler-Zillig</p><p></p></div> </div></body></html>