Kantonsgericht Schwyz Verfügung vom 16. Februar 2018 BEK 2018 11 Mitwirkend Kantonsgerichtspräsident Dr. Urs Tschümperlin. In Sachen 1. A.________, Privatkläger und Beschwerdeführer, 2. B.________, Beschwerdeführerin, 3. C.________, neu firmierend: D.________, Privatklägerin und Beschwerdeführerin, gegen 1. Kantonale Staatsanwaltschaft, Postfach 75, Sicherheitsstützpunkt Bi- berbrugg, 8836 Bennau, Strafverfolgungsbehörde und Beschwerdegegnerin, vertreten durch Staatsanwältin E.________, 2. F.________, Beschuldigte und Beschwerdegegnerin, 3. G.________, Beschuldigter und Beschwerdegegner, 4. H.________, Beschuldigter und Beschwerdegegner, 5. I.________, Beschuldigter und Beschwerdegegner, 6. J.________, Beschuldigte und Beschwerdegegnerin 7. K.________, Beschuldigter und Beschwerdegegner,Kantonsgericht Schwyz 2 betreffend Nichtanhandnahme (Amtsmissbrauch, ungetreue Amtsführung, Urkundenfäl- schung, Erschleichen einer falschen Beurkundung, Rassendiskriminierung) (Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der kantonalen Staats- anwaltschaft vom 3. Januar 2018, SUB 2017 21, 22, 23, 24, 342 und 377);- hat der Kantonsgerichtspräsident,Kantonsgericht Schwyz 3 nachdem sich ergeben und in Erwägung: - dass A.________ und die C.________ am 19. Mai 2017 bei der kanto- nalen Staatsanwaltschaft Strafanzeige gegen die im Rubrum erwähnten Mit- glieder der Schlichtungsbehörde im Mietwesen des Bezirkes Einsiedeln we- gen Amtsmissbrauchs, ungetreuer Amtsführung, Urkundenfälschung, Er- schleichens einer falschen Beurkundung und Rassendiskriminierung erstatte- ten (U-act. 8.3.001); - dass die kantonale Staatsanwaltschaft mit Nichtanhandnahmeverfügung vom 3. Januar 2018 entschied, dass keine Strafuntersuchung durchgeführt werde; - dass die Beschwerdeführer mit unbegründeter Sammelbeschwerde vom 18. Januar 2018 (KG-act. 1) insgesamt 13 Nichtanhandnahmeverfügungen der kantonalen Staatsanwaltschaft anfechten und dabei beantragten, für die Begründung eine zweimonatige Frist anzusetzen; - dass die Beschwerdeführer mit Eingangsanzeige vom 19. Januar 2018 darauf hingewiesen wurden, dass die Beschwerdefrist von 10 Tagen gemäss Art. 396 StPO eine gesetzliche Frist darstelle und deshalb nicht erstreckt wer- den könne, die vollständige Beschwerdebegründung somit innert der laufen- den Rechtsmittelfrist von 10 Tagen einzureichen sei, und dass die Beschwer- deführer diese Mitteilung am 22. Januar 2018 abgeholt haben (KG-act. 3); - dass die angefochtene Verfügung A.________ am 15. Januar 2018 zu- gestellt wurde (vgl. Beilage zum angefochtenen Entscheid), sich die C.________ sich diese Abholung ihres einzelzeichnungsberechtigten Gesell- schafters entgegenhalten lassen muss, Gleiches auch für B.________ gilt, welche aufgrund der Beschwerdeerhebung offensichtlich Kenntnis von der Kantonsgericht Schwyz 4 Verfügung erhalten haben muss, und die 10-tägige Beschwerdefrist gemäss Art. 396 StPO somit am Donnerstag, 25. Januar 2018 abgelaufen ist; - dass innert der Frist bis zum 25. Januar 2018 keine Begründung einge- reicht worden ist; - dass gemäss Art. 385 Abs. 1 StPO in der Rechtsmittelschrift unter ande- rem anzugeben ist, welche Gründe einen anderen Entscheid nahe legen und welche Beweismittel angerufen werden, und sich die Rechtsmittelschrift des- halb mit allen (selbständigen) Begründungen der Vorinstanz auseinanderset- zen muss, und auch anzugeben ist, wie anstelle des vorinstanzlichen Disposi- tivs zu entscheiden ist, ansonsten ein Nichteintretensentscheid der Rechtsmit- telinstanz ergeht (Ziegler/Keller, in: Basler Kommentar StPO, 2. Auflage, N 1a und 4 zu Art. 385); - dass keine Nachfrist gemäss Art. 385 Abs. 2 StPO anzusetzen ist, wenn wie vorliegend eine bewusst mangelhafte Eingabe (fehlende Begründung trotz Rechtsmittelbelehrung) eingereicht wird (Lieber in: Donatsch/Hansjakob/Lie- ber, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 2. Auflage, N 3 zu Art. 385; BGer Urteil vom 17. Oktober 2013, 6B_872/2013); - dass auf die Beschwerde vom 18. Januar 2018 somit bereits aus diesem Grunde nicht einzutreten ist; - dass B.________ im vorinstanzlichen Verfahren nicht teilgenommen bzw. die Strafanzeige nicht mitunterzeichnet hat (U-act. 8.3.001), ihre Be- schwer nicht ersichtlich ist (vgl. Ziegler/Keller, a.a.O., N 1 zu Art. 382 StPO) und somit auf ihre Beschwerde auch aus diesem Grunde nicht einzutreten ist; - dass die Beschwerdeführer zudem mit separaten Verfügungen vom 19. Januar 2018 aufgefordert worden sind, eine Sicherheitsleistung von je Kantonsgericht Schwyz 5 Fr. 200.00 unter Androhung des Nichteintretens im Säumnisfall bis spätestens 5. Februar 2018 zu leisten, die Beschwerdeführer diese Verfügungen am 22. Januar 2018 abgeholt haben (KG-act. 4-6), das Schweizerische Bundes- gericht auf eine gegen diese Verfügungen eingereichte Beschwerde mit Urteil 1B_45/2018 vom 31. Januar 2018 nicht eingetreten ist (KG-act. 9) und die verlangte Sicherheitsleistung innert Frist nicht geleistet worden ist; - dass für die Sicherheitsleistung gemäss Art. 383 StPO keine Nachfrist angesetzt werden muss (Ziegler/Keller, a.a.O. N 2 zu Art. 383 StPO) und so- mit androhungsgemäss auf die Beschwerde auch wegen Nichtleistens der Sicherheitsleistung nicht einzutreten ist; - dass die Beschwerdeführer ausgangsgemäss kostenpflichtig werden (Art. 428 StPO); - dass Nichteintreten auf eine Beschwerde gestützt auf § 40 Abs. 2 JG in die Kompetenz des Präsidenten fällt; - dass der Entscheid, mit welchem die Rechtsmittelinstanz nicht auf das Rechtsmittel eintritt, mit Strafgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht ange- fochten werden kann (Niklaus Schmid, Praxiskommentar, N 7 zu Art. 385 StPO);-Kantonsgericht Schwyz 6 verfügt: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 300.00 werden den Be- schwerdeführern unter solidarischer Haftung auferlegt. 3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Massgabe von Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden. Die Beschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen. 4. Zufertigung an A.________ (1/R), B.________ (1/R), die D.________ (1/R), F.________ (1/R), G.________ (1/R), H.________ (1/R), I.________ (1/R), K.________ (1/R), J.________ (1/R), die Oberstaats- anwaltschaft des Kantons Schwyz (1/R), die kantonale Staatsanwalt- schaft (1/A), sowie nach definitiver Erledigung an die kantonale Staats- anwaltschaft (1/R, mit den Akten) und an die Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv). Der Kantonsgerichtspräsident Versand 16. Februar 2018 kau