B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i ch t T ri b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T ri b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T ri b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-1253/2023 U r t e i l v o m 2 4 . M a i 2 0 2 3 Besetzung Einzelrichter Christoph Rohrer, Gerichtsschreiberin Nadja Francke. Parteien A._______, (Slowakei), Beschwerdeführer, gegen Schweizerische Ausgleichskasse SAK, Vorinstanz. Gegenstand Alters- und Hinterlassenenversicherung, Altersrente (Einspracheentscheid vom 8. Dezember 2022). C-1253/2023 Seite 2 Sachverhalt: A. Der am (…) 1958 geborene, in der Slowakei wohnhafte A._______ (nach- folgend: Versicherter oder Beschwerdeführer) ist Schweizer Staatsange- höriger (vgl. Akten der Vorinstanz [ nachfolgend: SAK-act.] 2, S. 1 f.) und arbeitete von August 1981 bis Dezember 2020 in der Schweiz, wobei er Beiträge an die obligatorische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversi- cherung (AHV/IV) leistete (vgl. Auszug aus dem individuellen Konto [nach- folgend: IK-Auszug] vom 29. Juli 2022, SAK-act. 13, und IK-Auszug vom 21. Oktober 2022, SAK-act. 17). Der Versicherte ist zweifach geschieden (erste Ehe mit B._______, geboren am […], vom […] bis […]; zweite Ehe C._______, geboren […], vom […] bis […], vgl. SAK-act. 2, S. 3 ff.) und hat keine Kinder (vgl. SAK-act. 1, S. 3). B. B.a Am 31. Mai 2022 meldete sich der Versicherte zum Bezug einer AHV- Altersrente an (SAK-act. 1) und gab dabei insbesondere an, die Rente um ein Jahr vorbeziehen zu wollen (vgl. SAK-act. 1, S. 8 Ziff. 8.1). B.b Mit Verfügung vom 6. Oktober 2022 sprach die Schweizerische Aus- gleichskasse ( nachfolgend: SAK oder Vorinstanz) dem Versicherten auf Grundlage einer Beitragsdauer von 38 vollen Versicherungsjahren und ei- nes massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens von Fr. 44'454.- eine monatliche Altersrente von Fr. 1'516. - ab 1. November 2022 zu (vgl. SAK-act. 16). B.c Gegen diese Verfügung erhob der Beschwerdeführer am 17. Oktober 2022 (Datum Postaufgabe) Einsprache und beantragte die Zusprache ei- ner Altersrente von monatlich mindestens Fr. 3'000.-, nachdem er so viele Jahre gearbeitet habe . Von der zugesprochenen Rente könne er in der Schweiz nicht leben (vgl. SAK-act. 18). B.d Nach Erhalt einer nachträglichen Ergänzung des IK-Auszuges des Be- schwerdeführers, wonach dieser zusätzlich für weitere 12 Monate Beiträge geleistete hatte (vgl. IK-Auszug vom 21. Oktober 2022 betreffend geleistete Beiträge für das Jahr 2020 , SAK-act. 17), berechnete die SAK die Alters- rente des Beschwerdeführers neu und legte dabei eine Beitragszeit von 39 vollen Versicherungsjahren sowie ein massgebendes durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 43'020.- zu Grunde. Es resultierte eine Alters- rente von monatlich Fr. 1'539.- (vgl. Berechnungsblatt vom 25. November C-1253/2023 Seite 3 2022, SAK-act. 21). Mit Einspracheentscheid vom 8. Dezember 2022 hiess die SAK die Einsprache des Beschwerdeführers teilweise gut und erhöhte die ab 1. November 2022 zugesprochene Altersrente von Fr . 1'516.- auf Fr. 1'539.- (vgl. SAK-act. 20 und 22). Gleichzeitig legte sie dem Beschwer- deführer die Rentenberechnung detailliert dar (vgl. SAK-act. 22). C. C.a Gegen diesen Einspracheentscheid reichte der Versicherte am 21. De- zember 2022 (Datum Postaufgabe) Be schwerde bei der Vorinstanz ein, welche die Eingabe entsprechend dem Willen des Beschwerdeführers (vgl. SAK-act. 26) am 3. März 2023 zuständigkeitshalber an das Bundesverwal- tungsgericht übermittelte (vgl. SAK-act. 28). Der Beschwerdeführer bean- tragt unter Aufrechterhaltung seiner Einsprache vom 17. Oktober 2022 wei- terhin die Zusprache einer Altersrente von monatlich mindestens Fr. 3'000.- (vgl. Akten im Beschwerdeverfahren [nachfolgend: BVGer-act.] 1). C.b Mit Vernehmlassung vom 30. März 2023 beantragte die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung des Einspracheent- scheids vom 8. Dezember 2022. Zur Begründung führte sie im Wesentli- chen aus, der Beschwerdeführer stelle die Rentenberechnung als solche nicht in Frage und mache auch keine weiteren, bisher unberücksichtigten Beitragszeiten geltend. Die Basis für die Rentenberechnung bildeten ge- mäss Gesetz einerseits das Verhältnis der anrechenbaren vollen Beitrags- jahre einer Person zu den Beitragsjahren ihres Jahrgangs (Rentenskala) und andererseits das massgebende durchschnittliche Jahreseinkommen. Andere Gesichtspunkte, wie z.B. eine persönliche Härte oder wirtschaftli- che Notlage des Versicherten, blieben bei der Rentenberechnung ausser Betracht. Gemäss Art. 5 i.V.m. Art. 190 BV sei die SAK an diesen Rechts- rahmen gebunden und könne daher keine Renten nach anderen Gesichts- punkten zusprechen. Noch vor Weiterleitung der Beschwerde sei der Be- schwerdeführer unter Beilage von Auszügen der Rententabellen darauf hingewiesen worden, dass selbst mit einer Vollrente mit höchstmöglichem massgebendem Jahreseinkommen eine monatliche Rente in Höhe von Fr. 3'000.- unerreicht bliebe (vgl. BVGer-act. 4). C.c Am 4. April 2023 reichte die Vorinstanz aufforderungsgemäss die Vorakten ein (vgl. BVGer-act. 5). C.d Mit prozessleiten der Verfügung vom 12. April 2023 wurde dem Be- schwerdeführer die Vernehmlassung der Vorinstanz zur Kenntnisnahme C-1253/2023 Seite 4 zugestellt und der Schriftenwechsel – vorbehältlich weiterer Instruktions- massnahmen – abgeschlossen (vgl. BVGer-act. 6). D. Auf weitere Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird – soweit erforderlich – im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen einge- gangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 31 VGG in Verbindung mit Art. 33 Bst. d VGG und Art. 85bis Abs. 1 AHVG (SR 831.10) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be- schwerden von Personen im Ausland gegen Verfügungen bzw. Ein- spracheentscheide (Art. 5 Abs. 2 VwVG) der Schweizerischen Ausgleichs- kasse. Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bun- desverwaltungsgericht ist demnach für die Beurteilung der Beschwerde zu- ständig. 1.2 Nach Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverwal- tungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt. Das VwVG findet indes keine Anwend ung in Sozialversicherungssachen, soweit das ATSG (SR 830.1) anwendbar ist (Art. 3 Bst. d bis VwVG). Ge- mäss Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die im ersten Teil geregelte Alters- und Hinterlassenenversicherung anwendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. 1.3 Der Beschwerdeführer ist durch den vorliegend angefochtenen Ein- spracheentscheid berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung, so dass er im Sinne von Art. 59 ATSG be- schwerdelegitimiert ist. 1.4 Da die Beschwerde im Übrigen frist - und formgerecht (Art. 60 i.V.m. Art. 39 Abs. 2 ATSG, Art. 52 Abs. 1 VwVG) eingereicht wurde, ist darauf einzutreten. 2. C-1253/2023 Seite 5 2.1 In zeitlicher Hinsicht sind – vorbehältlich besonderer übergangsrechtli- cher Re gelungen – grundsätzlich diejenigen materiellen Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbe- standes Geltung haben (BGE 132 V 215 E. 3.1.1; 138 V 475 E. 3.1). Der Beschwerdeführer hat am (…) Oktober 2022 das für einen einjährigen Vor- bezug der AHV-Altersrente nötige Mindestalter von 64 Jahren erreicht (vgl. Art. 40 Abs. 1 AHVG). Massgebend sind daher die Rechtsnormen, welche im Oktober 2022 in Kraft standen. 2.2 Der Beschwerdeführer ist Schweizer Staatsbürger. Aufgrund seines Wohnsitzes in der Slowakei besteht in räumlicher Hinsicht ein internationa- ler Sachverhalt mit Bezug zur EU, weshalb das Freizügigkeitsabkommen vom 21. Juni 1999 (FZA, SR 0.142.112.681) und die Regelwerke der Ge- meinschaft zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit gemäss Anhang II des FZA, insbesondere die für die Schweiz am 1. April 2012 in Kraft getretenen Verordnungen (EG) Nr. 883/2004 (SR 0.831.109.268.1) und Nr. 987/2009 (SR 0.831.109.268.11), zur Anwendung gelangen. Seit dem 1. Januar 2015 sind auch die durch die Verordnungen (EU) Nr. 1244/2010, Nr. 465/2012 und Nr. 1224/2012 erfolgten Änderungen in den Beziehungen zwischen der Schweiz und den EU-Mitgliedstaaten anwend- bar. Soweit das FZA keine abweichenden Bestimmungen vorsieht, erfolgt mangels einer einschlägigen gemeinschafts- bzw. abkommensrechtlichen Regelung die Prüfung des Anspruchs auf Leistungen der AHV nach schweizerischem Recht (BGE 141 V 246 E. 2.2; BGE 130 V 51; vgl. Urteil des BVGer C-2706/2011 vom 26. Oktober 2011 E. 2.3). 3. Angefochten ist vorliegend der Einspracheentscheid der Vorinstanz vom 8. Dezember 2022, mit welchem die Einsprache des Beschwerdeführers vom 21. Oktober 2022 gegen die Verfügung vom 6. Oktober 2022 teilweise gutgeheissen und die monatliche Altersrente von Fr. 1'516.- auf Fr. 1'539.- erhöht wurde. Der dem Einspracheentscheid vom 8. Dezember 2022 bei- gelegte "Einspracheentscheid" vom 25. November 2022 (im Einsprache- entscheid vom 8. Dezember 2022 als "Verfügung" bezeichnet) mit der aus- gewiesenen, neu berechneten monatlichen Altersrente und allgemeinen In- formationen zu deren Berechnung sowie dem Hinweis, dass damit die Ver- fügung vom 6. Oktober 2022 ersetzt werde, stellt kein eigenständiges An- fechtungsobjekt dar, sondern ist Bestandteil des Einspracheent scheids vom 8. Dezember 2022. 4. C-1253/2023 Seite 6 4.1 Männer haben Anspruch auf eine ordentliche Altersrente, sofern sie das 65. Altersjahr vollendet haben und ihnen für mindestens ein volles Jahr Einkommen, Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften angerechnet wer- den können (Art. 21 Abs. 1 Bst. a i.V.m. Art. 29 Abs. 1 AHVG). Der Anspruch auf die Altersrente entsteht am ersten Tag des Monats, welcher der Vollen- dung des massgebenden Altersjahres folgt, und erlischt mit dem Tod (Art. 21 Abs. 2 AHVG). Gemäss Art. 40 Abs. 1 AHVG könne n Männer und Frauen, welche die Voraussetzungen für den Anspruch auf eine ordentliche Altersrente erfüllen, die Rente ein oder zwei Jahre vorbeziehen. Der Ren- tenanspruch entsteht in diesen Fällen für Männer am ersten Tag des Mo- nats nach Vollendung des 64. oder 63. Altersjahres. Die vorbezogene Al- tersrente wird gekürzt (vgl. Art. 40 Abs. 2 AHVG) und zwar um den Gegen- wert der vorbezogenen Rente (vgl. Art. 56 Abs. 1 AHVV). Bis zum Renten- alter entspricht dieser Betrag pro Vorbezugsjahr 6.8 Prozent der vorbezo- genen Rente (Art. 56 Abs. 2 AHVV). 4.2 Die ordentlichen Renten der AHV werden gemäss Art. 29 bis Abs. 1 AHVG nach Massgabe der Beitragsjahre, Erwerbseinkommen sowie der Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften der rentenberechtigten Person zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles berechnet. Sie gelangen nach Art. 29 Abs. 2 AHVG in Form von Vollrenten für Versicherte mit voll- ständiger Beitragsdauer oder in Form von Teilrenten für Versicherte mit un- vollständiger Beitragsdauer zur Ausrichtung. Als vollständig gilt die Bei- tragsdauer, wenn die rentenberechtigte Person zwischen dem 1. Januar nach der Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Ein- tritt des Rentenalters gleich viele Beitragsjahre aufweist wie ihr Jahrgang (Art. 29bis Abs. 1 i.V.m. Art. 29 ter Abs. 1 AHVG). Als unvollständig gilt die Beitragsdauer, wenn eine Person eine geringere Zahl von Beitragsjahren aufweist als ihr Jahrgang (Rz. 5056 der Wegleitung über die Renten in der Eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung, gül- tig ab 1. Januar 2003, Stand 1. Juli 2022 [nachfolgend: RWL]). Gemäss Art. 38 Abs. 1 AHVG entspricht die Teilrente einem Bruchteil der Vollrente. Bei der Berechnung des Bruchtei ls werden das Verhältnis zwischen den vollen Beitragsjahren des Versicherten zu denjenigen seines Jahrganges sowie die eingetretenen Veränderungen der Beitragsansätze berücksich- tigt. Die Abstufung der Teilrenten wird in Art. 52 AHVV näher geregelt. In- nerhalb der anwendbaren Rentenskala bestimmt sich der Rentenbetrag nach Massgabe des durchschnittlichen Jahreseinkommens. Dieses setzt sich grundsätzlich zusammen aus den Erwerbseinkommen, den Erzie- hungsgutschriften und den Betreuungsgutschriften (Art. 29quater AHVG). Zur C-1253/2023 Seite 7 Ermittlung des massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens wird die Summe der Erwerbseinkommen entsprechend dem Rentenindex ge- mäss Artikel 33ter AHVG aufgewertet. Das BSV legt die Aufwertungsfakto- ren jährlich fest (vgl. Art. 30 Abs. 1 AHVG und Art. 51bis Abs. 1 AHVV). Der Aufwertungsfaktor wird nach dem Kalenderjahr bestimmt, in welchem der massgebende erste IK-Eintrag vorgenommen wurde (vgl. Rz. 5301 RWL). Die Summe der aufgewerteten Erwerbseinkommen sowie die Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften werden durch die An zahl der Beitragsjahre geteilt (Art. 30 Abs. 2 AHVG; vgl. auch Rz. 5321 RWL). Anschliessend wird der Betrag auf den nächsthöheren Tabellenwert des massgebenden durch- schnittlichen Jahreseinkommens aufgerundet (vgl. Rz. 5101 RWL). 5. 5.1 Unter Berücksichtigung, dass Männer mit dem gleichen Jahrgang wie der Beschwerdeführer (1958) und Eintritt des Versicherungsfalles im Jahr 2022 bei vollständiger Beitragsdauer 43 volle Versicherungsjahre aufwei- sen (vgl. Rententabelle n 2021/2022, gültig ab 1. Januar 20 21, vgl. unter www.sozialversicherungen.admin.ch > AHV > Grundlagen AHV > Weisun- gen Renten, abgerufen am 22. Mai 2023, S. 8: Jahrgangstabellen), erweist sich die vom Beschwerdeführer zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor E rreichen des Rentenal- ters erreichte Beitragsdauer von 39 vollen Versicherungsjahren als unvoll- ständig, womit nur Anspruch auf eine Teilrente bestehen kann. Beim Be- schwerdeführer kommt die Rentenskala 40 zur Anwendung (vgl. Renten- tabelle 2021/2022, S. 15: Skalenwähler für Männer bei Vorbezug um 1 Jahr und einer Beitragsdauer von 39 vollen Versicherungsjahren). Die Einkom- menssumme des Beschwerdeführers beträgt gemäss IK -Auszug nach dem Splitting insgesamt Fr. 1'648'084.- (vgl. SAK-act. 21, S. 3). Unter Be- rücksichtigung des anwendbaren Aufwertungsfaktors von 1.018 (vgl. BSV, Aufwertungsfaktoren 2022, unter: https://www.ahv-iv.ch/de/Merkblätter- Formulare/Diverse-Listen/Aufwertungsfaktoren; vgl. ebenso: Rententabel- len 2023, letztmals geändert im Oktober 2022, gültig ab 1. Januar 2023, S. 15: Aufwertungsfaktor 1.018 bei erstem IK -Eintrag im Jahr 198 1 und Eintritt des Versicherungsfalls im Kalenderjahr 2022) ergibt sich ein aufge- wertetes Einkommen von Fr. 1'677'750.- (Fr. 1'648'084.- x 1.018) . Wird diese Einkommenssumme durch die massgebende Beitragsdauer von vor- liegend 39 Jahren und 2 Monaten bzw. 470 Monate geteilt und mit 12 mul- tipliziert, resultiert ein durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 42'836.- (Fr. 1'677'750.- : 470 x 12). Nach Aufrundung dieses Betrags auf den nächsthöheren Tabellenwert ergibt sich vorliegend ein C-1253/2023 Seite 8 massgebendes durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 43'020.- (vgl. Rententabellen 2021/2022, S. 28). Unter Anwendung der Rentenskala 40 und unter Berücksichtigung des massgebenden durchschnittlichen Jahres- einkommens von Fr. 43'020 beträgt die (ungekürzte) Altersrente im Jahr 2022 monatlich Fr. 1'651.- (vgl. Rententabellen 2021/2022, S. 28). Da der Beschwerdeführer die Rente um ein Jahr vorbezogen hat, erfolgt eine Kür- zung um 6.8 %, womit im Ergebnis eine Altersrente in Höhe von monatlich Fr. 1'539.- resultiert (Fr. 1'651.- x 0.932; zur Rundung der Monatsrenten vgl. Art. 53 Abs. 2 AHVV). 5.2 Die entsprechende Rentenberechnung der Vorinstanz, welche dem Beschwerdeführer im Einspracheentscheid vom 8. Oktober 2022 im Detail erklärt wurde, ist folglich nicht zu beanstanden. Auch der Beschwerdefüh- rer bringt nichts gegen die Rentenberechnung als solche vor und macht insbesondere keine weiteren, bisher unberücksichtigten Beitragszeiten geltend, wie die Vorinstanz richtig festgehalten hat. Weiter hat die Vorinstanz zu Recht ausgeführt, dass die Re ntenberechnung gemäss Art. 29bis und Art. 29quater AHVG auf Grundlage der Beitragsdauer und des massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens einer versicherten Person erfolgt, und dass für die Berücksichtigung anderer Gesichtspunkte, wie z. B. eine persönliche Härte oder wirtschaftliche Notlage, keine gesetz- liche Grundlage besteht. Betreffend die vom Beschwerdeführer geforderte Rentenhöhe von monatlich mindestens Fr. 3'000.- ist auch die Information im Schreiben der Vorinstanz vom 7. Februar 2023 (vgl. SAK -act. 25) kor- rekt, wonach selbst bei Anwendung der Rentenskala 44 (Vollrente) und un- ter Berücksichtigung des höchstmöglichen massgebenden durchschnittli- chen Jahreseinkommens (Fr. 86'040.- und mehr) die AHV-Höchstrente im Jahr 2022 monatlich (lediglich) Fr. 2'390.- betragen würde (vgl. Rententa- bellen 2021/2022, S. 20). Es bleibt darauf hinzuweisen, dass es dem Be- schwerdeführer, welcher gemäss eigenen Angaben zurzeit in der Slowakei wohnt, um seine Eltern zu pflegen (vgl. SAK-act. 18), offensteht, sich zum Bezug von Ergänzungsleistungen zur Altersrente anzumelden , sofern er wieder Wohnsitz in der Schweiz nehmen sollte (vgl. Art. 4 des Bundesge- setzes über die Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und In- validenversicherung [ELG, SR 831.30]). 6. Damit ist die Beschwerde abzuweisen und der Einspracheentscheid vom 8. Dezember 2022 vollumfänglich zu bestätigen. Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet, weshalb sie im einzelrichterlichen Ver- fahren abzuweisen ist (Art. 23 Abs. 2 VGG i.V. mit Art. 85bis Abs. 3 AHVG). C-1253/2023 Seite 9 7. 7.1 Das Verfahren ist für die Parteien kostenlos (Art. 85 bis Abs. 2 AHVG), weshalb keine Verfahrenskosten zu erheben sind. 7.2 Der unterliegende Beschwerdeführer hat keinen Ansp ruch auf eine Parteientschädigung (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG, Art. 7 Abs. 1 des Regle- ments vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2], je e contrario). Die Vorinstanz hat ebenfalls keinen A nspruch auf eine Parteientschädigung (vgl. Art. 7 Abs. 3 VGKE). (Für das Dispositiv wird auf die nächste Seite verwiesen.) C-1253/2023 Seite 10 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und das Bun- desamt für Sozialversicherungen. Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: Christoph Rohrer Nadja Francke Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am l etzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid un d die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: