<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.00762</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende</p><p>Sozialversicherungsrichter Spitz</p><p>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter</p><p>Gerichtsschreiber Pfefferli</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 13. Februar 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Rudolf Strehler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">S-E-K Advokaten</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Dorfstrasse 21, 8356 Ettenhausen-Aadorf</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><span>Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___, geboren 1961, ist gelernte Verkäuferin (Urk. 5/1/3) und war zuletzt zwischen dem 5. März 2001 (Urk. 5/9/1) und dem 31. Oktober 2003 (Urk. 5/21/2) mit einem Arbeitspensum von ca. 45 % als Sicherheitsbeauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragte bei der Y.___ angestellt, wobei der letzte effektive Arbeitstag der 15. Mai 2002 war (Urk. 5/9/1). Danach war sie krankheitsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dingt arbeitsunfähig (Urk. 5/9/2). Am 25. Juli 2002 erlitt sie einen Motorrad</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfall. Am 4. Februar 2003 meldete sie sich wegen eines Schleudertraumas (Urk. 5/4/5) bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug an. Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einen Bericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 20. Februar 2003 über den Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enthalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Versicherten vom 9. Januar bis 6. Februar 2003 (Urk. 5/8), den Arbeitgeberbericht der Y.___ vom 31. März 2003 (Urk. 5/9), den Arztbericht von Dr. med. A.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt für Allgemeinmedizin vom 26. März 2003 (Urk. 5/11) und einen Bericht des behandelnden Arztes Dr. med. B.___, Facharzt für Jugend- und Kinder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrie, vom 7. Mai 2003 (Urk. 5/13) ein. Der Unfallversicherer, die Axa Winterthur, damals Winterthur Versicherungen, bediente die IV-Stelle mit Unfallakten (Urk. 5/16, 5/17, 5/18/1-68). Die IV-Stelle liess am 29. August 2003 einen Haushaltsab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsbericht erstellen (Urk. 5/22). Es wurde ihr die invaliditätsbedingte Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lassung der Versicherten aus dem Dienst per 31. Oktober 2003 (Urk. 5/21/2) mitgeteilt. Unter Zugrundelegung der Qualifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kation als teilerwerbstätige und im Haushalt tätige Person (Urk. 5/23) sprach ihr IV-Stelle mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 12. März 2004 (Urk. 5/32/1-4, 5-8) bei einem Invaliditätsgrad von 63 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine befristete halbe Invalidenrente für den Zeitraum vom 1. Mai 2003 bis 31. August 2003, sowie eine unbefristete ganze Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 73 % ab 1. September 2003 zu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im August 2004 leitete die IV-Stelle von Amtes wegen ein Revisionsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren ein (Urk. 5/35), anlässlich dessen sie einen Bericht des Hausarztes Dr. A.___ vom 14. Mai 2004 (Urk. 5/38) einholte. Am 21. September 2004 (Urk. 5/40) teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass der bisherige Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch unverändert fortbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im September 2007 (Urk. 5/47) eröffnete die IV-Stelle ein weiteres amtliches Revisionsverfahren, zog einen Auszug aus dem Individuellen Konto vom 18. September 2007 (Urk. 5/48) bei und holte wiederum einen Bericht von Dr. A.___ ein, der am 8. November 2007 (Urk. 5/51) erstattet wurde. In der Folge teilte die IV-Stelle der Versicherten am 21. Dezember 2007 (Urk. 5/53) wiederum mit, dass ihr Rentenanspruch unverändert fortbestehe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Unfallversicherer liess beim C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein polydisziplinäres Gutachten erstellen (Gutachten vom 31. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2007, Urk. 5/57). Nachdem ihr dieses zugestellt worden war, leitete die IV-Stelle im Dezember 2010 (Urk. 5/62) ein neuerliches Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionsverfahren ein. Sie zog wiederum einen aktuellen Auszug aus dem Indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viduellen Konto der Versicherten bei (Urk. 5/65) und holte weitere ärztliche Berichte von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein, die am 3. März 2011 (Urk. 5/69) sowie am 29. November 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 5/84) erstattet wurden. Auf ihr Gesuch vom 18. Dezember 2010 (Urk. 5/63</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) hin teilte die IV-Stelle der Versicherten am 30. März 2011 (Urk. 5/71) mit, dass sie Anspruch auf Arbeitsvermittlung habe und ihr deshalb während der Dauer eines Jahres Beratung und Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützung bei der Stellensuche durch die D.___ gewährt werde. Es gelang der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten, eine Teilzeitstelle in einem Kinderhort zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen (Urk. 58/85, 5/74, 5/75). Die medizinischen Sachverständigen der E.___ erstatteten im Auftrag der IV-Stelle ein die Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtungen Allgemeine Innere Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie, Rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologie sowie Neurologie umfassendes Gutachten (nachfolgend: Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 29. April 2014, Urk. 5/97). Schliesslich fand am 18. Juni 2014 (Urk. 5/99</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) eine Haushaltsabklärung statt. Mit Vorbescheid vom 28. November 2014 (Urk. 5/101) stellte die IV-Stelle der Versicherten die wiedererwägungsweise Aufhebung der bisherigen Rente auf das Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats in Aussicht. Nachdem die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte am 14. Janu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar 2015 (Urk. 5/105) Einwände erhoben hatte, entschied die IV-Stelle mit Verfügung vom 10. Juni 2015 (Urk. 5/109 = Urk. 2) wie an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gekündigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerde vom 13. Juli 2015 (Urk. 1) beantragte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die weitere Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung einer ganzen Rente. Eventualiter beantragte sie die Vornahme ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der medizinischer Abklärungen, namentlich eines zusätzlichen psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischen Gutachtens, und die Zusprache entsprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Leistungen. Mit Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeantwort vom 24. August 2015 (Urk. 4) bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin die Abweisung der Beschwerde, was der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin mit Verfügung vom 25. August 2015 (Urk. 6) mitgeteilt wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzes über den Allgem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankhei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t oder Unfall sein (Art. 4 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen. Eine Erwerbsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob eine seelische Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegigkeit mit Krankheitswert besteht, welche die versicherte Person auch bei Aufbie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; BGE 139 V 547 E. 5; 131 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V 49 E. 1.2; 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 15. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5 und 9C_125/2015 vom 18. November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_616/2014 vom 25. Februar 2014 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, fami</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren, sozialen und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hinweisen; vgl. BGE 134 V 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einem Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad von mindestens 40 Prozent ergibt sich ein An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf eine Viertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente, bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zent An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf eine Drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verwaltung kann eine rechtskräftig zugesprochene Rente wiederer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise nur herabsetzen oder aufheben, wenn sich eine formell rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftige Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfügung, die nicht Gegenstand einer materiellen richter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Beurteilung gewesen ist, als zweifellos unrichtig erweist und ihre Berich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung von er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heblicher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bedeutung ist (vgl. Art. 53 Abs. 2 ATSG). Nach höchst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richterlicher Rechtsprechung ist die zweifellose Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtigkeit als Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung für eine Wiedererwägung nur unter restriktiven Bedin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bejahen, da die Wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dererwägung andernfalls zum Instrument für eine jeder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitige voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">set</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungslose Neubeurteilung von rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftig zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprochenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen würde (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 551/03 vom 30. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2003 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2.2.1). Nicht jede Unrichtigkeit, sondern nur eine qua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lifizierte, offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtigkeit berechtigt somit zur wiederer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen Herab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung oder Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hebung einer rechtskräftig zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Dauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Grund für eine Wiedererwägung einer Verfügung besteht in der Regel, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wenn eine Leistungszusprechung unvertretbar war, weil sie aufgrund falscher Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">regeln erfolgte oder weil massgebliche Bestimmungen nicht oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtig angewandt wur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (BGE 138 V 324 E. 3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Qualifiziert unrichtig ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung auch, wenn ihr ein unvollständiger Sachverhalt zugrunde liegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, so wenn eine klare Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes dazu führte, dass die Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsbemessung nicht auf einer nachvollziehbaren ärztlichen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit beruht (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">43 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG; Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts 9C_466/2010 vom 23. August 2010 E. 3.2.2; vgl. Urteil des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_307/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2011 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis). Die Frage nach der zweifellosen Unrichtigkeit beurteilt sich nach der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtslage im Zeitpunkt des Verfügungserlasses, einschliesslich der damali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">praxis (vgl. BGE 138 V 147 E. 2.1 S. 149</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_11/2016 vom 22. Februar 2016 E. 3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung vom 10. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2015 (Urk. 2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">damit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass bei der Rentenzusprache im Jahr 2004 der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungsgrundsatz verletzt worden sei, da weitere Abklärungen not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendig gewesen wären. Dies führe zur zweifellosen Unrichtigkeit dieser Verfügung, weshalb sie wiedererwägungsweise aufzuheben sei. Das eingeholte MEDAS-Gutachten habe gezeigt, dass die Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei, deshalb bestehe auch heute kein Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin hält dem zusammengefasst in der Beschwerde vom 13. Juli 2015 (Urk. 1) entgegen, dass die Voraussetzungen für eine wiederer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wägungsweise Aufhebung der rentenzusprechenden Verfügung nicht erfüllt seien. Die Leistungszusprache habe nicht auf einer ungenügend abgeklärten medizinischen Aktenlage unter Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes basiert, weshalb sie nicht als zweifellos unrichtig qualifiziert werden könne. Sollte das Gericht dieser Ansicht nicht folgen und von der wiedererwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen Aufhebung der Verfügung ausgehen, sei ein Gutachten zur ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuellen Situation einzuholen. Das Gutachten vom 29. April 2014 entspreche den Anforderungen gemäss der geänderten bundesgerichtlichen Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung nicht mehr, insbesondere fehle eine Auseinandersetzung mit den Standard</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">katoren. Eventualiter werde entsprechend die Einholung eines zusätzlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrischen Gutachtens, gemäss den Anforderungen der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderten Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung, beantragt (Urk. 1 S. 4 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Voraussetzung der erheblichen Bedeutung einer Berichtigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Blick auf den Charakter der zugesprochenen Invalidenrente als periodische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistung rechtsprechungsgemäss ohne Weiteres zu bejahen (vgl. BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 475 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1c mit Hinweisen; Urteil des Bu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ndesgerichts 9C_11/2008 vom 29. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2008 E. 4.2.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zudem erwuchsen die rentenzusprechenden Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen vom 12. März 2004 (in der angefochtenen Verfügung vom 10. Juni 2015 wurde offensichtlich falsch vom 13. Januar 2004 gesprochen) unan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fochten in Rechtskraft und waren damit nicht Gegenstand materieller richter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Überprüfung. Damit ist deren wiedererwägungsweise Aufhebung mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich, sofern sich diese als zweifellos unrichtig er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch wenn die IV-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle zwei Verfügungen über den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erwähnten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitraum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erlassen hat, ist und bleibt es ein einheitlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, am 12.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2004 geregeltes Rechtsverhältnis,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das in seiner Gesamtheit betrach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und auf seine Richtigkeit hin überprüft werden muss (BGE 131 V 164).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rentenzusprechung in den Verfügungen vom 12. März 2004 lagen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss Feststellungsblatt vom 9. Januar 2004 Abklärungen gemäss Haushalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bericht vom 15. Dezember 2003 zu Grunde (Urk. 5/22). Die Versicherte wurde zunächst als zu 45 % erwerbstätig und als zu 55 % im Haushalt tätig qualifiziert. Sie hatte als alleinerziehende Mutter einen Haushalt mit drei Söhnen zu führen, von denen zwei noch minderjährig waren. Bei einer ermit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telten Einschränkung im Haushalt von 33 % und einer 100%igen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung im erwerblichen Bereich ergab sich nach Ablauf der einjährigen Wartezeit ab Mai 2003 ein Gesamtinvaliditätsgrad von 63,15 % und damit nach dem 2003 in Kraft gewesenen Art. 28 IVG Anspruch auf eine halbe Rente. Aufgrund der Angaben der Versicherten, dass sie im Gesundheitsfall ab Herbst 2003 mit Vollendung des 12. Altersjahrs des jüngsten Sohnes auf ein 60%-Pensum erhöht hätte, ermittelte die IV-Stelle ab September 2003 bei einer angenommenen gleichen Erwerbsunfähigkeit von 100 % und auch einer gleichen Einschränkung im Haushalt neu einen Invaliditätsgrad von 73,2 %, was eine ganze Rente ergab (Urk. 5/23/3). In medizinischer Hinsicht stellten die ärztlichen Berichte der Z.___ vom 5. März 2003 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 5/8), von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, vom 26. März 2003 (Urk. 5/11) sowie von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 7. Mai 2003 (Urk. 5/13) die Grundlage für die rentenzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenden Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen vom 12. März 2004 (Urk. 5/32/1-3, Urk. 5/32/5-7) dar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem ärztlichen Bericht der Z.___ vom 5. März 2003 (Urk. 5/8/1) waren die Attestierung einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit 15. Mai 2002 in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Sicherheitsbeauftragte am Y.___, ein besserungsfähiger Gesundheitszustand sowie Emp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fehlungen für medizinische und eventuell berufliche Massnahmen zu entneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men (Urk. 5/8/1 f.). Eine neuropsychologische Abklärung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin habe eine eingeschränkte Belastbarkeit, jedoch keine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen des Konzentrationsvermögens, des Auffassungsvermögens, oder der Anpas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit, ergeben (Urk. 5/8/4). Weiter wurde auf den bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegten Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trittsbericht (Urk. 5/8/5-11) vom 20. Februar 2003 über den sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionären Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt der Beschwerdeführerin zwischen dem 9. Januar 2003 und dem 6. Februar 2003 verwiesen. Als Folge des Motorradunfalls vom 25. Juli 2002 wurden dort eine Distorsion der Halswirbelsäule, eine Contusio capi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tis und eine leichte traumatische Hirnverletzung mit konsekutiv persistieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zervi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kozephalem Symptomenkomplex, temporomandibulärer Dysfunk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vegetativer Dysbalance diagnostiziert (Urk. 5/8/5). In ihrer an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchsvollen Tätigkeit im Sicherheitsdienst des Y.___ bleibe die Versicherte weiterhin 100 % arbeitsunfähig, wobei ein beruflicher Wiedereinstieg inner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb der nächsten drei bis sechs Monate nicht erfolgen sollte. Je nach dem weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Verlauf könne dann ein angepasster beruflicher Wiedereinstieg diskutiert werden (Urk. 5/8/11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ verwies in seinem kurzen Bericht vom 26. März 2003 vor allem auf diesen Austrittsbericht der Z.___ und vermerkte, dass er dem nichts beifügen könne. Er attestierte eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit seit 15. Mai 2002, zunächst aufgrund einer psychischen Krise und ab 25. Juli 2002 wegen des Unfalls (Urk. 5/11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Psychiater Dr. B.___ betreute die Versicherte schon vor dem Unfall aufgrund einer Krisensituation und wies in seinem Bericht vom 7. Mai 2003 auf diesen Umstand hin. Die Psychotherapie (auch medikamentös) sei nun </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch stützend wegen der Unfallfolgen. Eine Arbeitsunfähigkeit aus psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">her Sicht attestierte er nicht, eine solche sei aus somatischen Gründen zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stieren aufgrund der Schmerz- und Verspannungsproblematik (Urk. 5/13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auffallend ist zunächst, dass die IV-Stelle im Zeitpunkt der Rentenzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung im März 2004, bis zu welchem der Sachverhalt zu ermitteln war und welcher auch für die vorliegende Frage der offensichtlichen Unrichtigkeit entscheidend ist (vgl. BGE 131 V 233), gemäss dem Feststellungsblatt einzig diese drei medizinischen Berichte berücksichtigt hatte, obwohl ihr ein ganzes Dossier vom Unfallversicherer am 29. August 2003 zugestellt worden war (Urk. 5/16, 5/18/1-68). Diese Akten fanden keinen Eingang in die Entscheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">findung, was ein gravierendes Versehen ist, zumal die drei kurzen Berichte und auch der ausführliche Austrittsbericht der Z.___ in keiner Weise den Sachverhalt bis zum Frühjahr 2004 abbilden. Dennoch beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilt sich die offensichtliche Unrichtigkeit des Entscheids über das dama</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lige Rechtsverhältnis nicht nur unter Berücksichtigung dieser Akten, sondern aufgrund der gesamten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">damaligen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aktenlage, mithin auch unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung der von der Axa eingereichten Akten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus diesen Unterlagen geht hervor, dass gemäss einem Bericht der F.___ vom 1. Juli 2002 die Versicherte am 15. Mai 2002 am Arbeitsplatz einen Zusammenbruch erlitten hatte, nach dem sie zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben wurde und sich in psychiatrische Behandlung begab (Urk. 5/18/38). Der sie behandelnde Psychiater Dr. B.___ berichtete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am 20. August 2003 von einem Erschöpfungszustand mit depressiven Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den vor dem Unfall nach langjähriger Überforderung mit den Kindern und der sozialen Situation. Er diagnostizierte eine Anpassungsstörung (ICD-10 F43.23) (Urk. 5/18/49). Bis vor dem Unfall erreichte die Versicherte keine Arbeitsfähigkeit mehr. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Motorradunfall am 25. Juli 2002 wurden im erstbehandelnden G.___ eine Commotio cerebri, eine Halswirbelsäu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sion und multiple Kontusionen diagnostiziert, bildgebend wurden keine somatischen Befunde erhoben. Die Ärzte attestierten eine 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit ab dem Unfall bis zum Austritt aus dem Spital und legten die weitere Beurteilung in die Hände des Hausarztes (Urk. 5/18/12). Der Heil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lauf protrahierte, die Versicherte klagte gemäss der Hausärztin Dr. H.___ noch im Herbst 2002 über Schwindel, massiv verspannte Nackenmus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keln und Kribbelparästhesien in den Händen (Urk. 18/17). Während ihres Aufenthaltes in der Z.___ vom 9. Januar bis 6. Februar 2003 klagte die Versicherte über Kopfschmerzen mit teilweiser Ausstrahlung nach frontal, manchmal mit Übelkeit, anhaltenden Nackenschmerzen, ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkter HWS-Beweglichkeit und Schmerzen im Schultergürtelbereich rechtsbetont mit Ausstrahlungen, über Rückenschmerzen und Ohrgeräusche, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schwindel, Schlafstörungen, Konzentrations- und Aufmerksamkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Ärzte attestierten ihr bei Austritt eine weiterhin bestehende Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in ihrer Tätigkeit im Sicherheitsdienst des Y.___ und erach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teten auch einen beruflicher Wiedereinstieg innerhalb der nächsten drei bis sechs Monate als nicht günstig (Urk. 5/18/34). Der Hausarzt Dr. A.___ be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tete am 15. Juli 2003 über geklagte, konstante Schmerzen der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten im Kopf, am Schultergürtel und im Nacken, Schlafstörungen, belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abhängige Schmerzen und Konzentrationsstörungen und berichtete von einem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Februar 2003 erlittenen Hörsturz. Die Situation sei unverändert. Er diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tizierte ein chronifiziertes Schmerzsyndrom mit zervikocephalen Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stark verminderter Leistungsfähigkeit und eingeschränkten kognitiven Funktionen, und erachtete keine ausserhäusliche Arbeitsleistung für zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar (Urk. 5/18/44). Dr. B.___ äusserte sich am 20. August 2003 gegenüber der AXA. Er berichtete von einer anhaltenden Psychotherapie der Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten mit medikamentöser Unterstützung. Während er im Herbst 2002 berich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet habe, dass der Unfall keine erschwerende Situation darstelle, treffe dies nicht mehr zu. Die psychischen Auswirkungen des Unfalls nähmen laufend zu, was angesichts der Schmerzzustände, der Arbeitsunfähigkeit und der Unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wissheit bezüglich der Lebensperspektive verständlich sei. Es habe sich eine gewisse Beruhigung eingestellt, jedoch sei diese noch nicht stabil. Er diagnostizierte eine schwere neurotische Störung (ICD-10 F48.9) in Form von depressiven Verstimmungen, Gefühlsabwehr und sozialen Schwierigkeiten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich der Bedeutung der psychischen Funktionen für die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verwies er auf seinen Bericht vom 7. Mai 2003, der immer noch aktuell sei (Urk. 5/18/50). Am 27. August 2003 wurde die Versicherte von Dr. med. I.___, Fachärztin für Innere Medizin, aufgrund einer 100%igen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit als Sicherheitsbeauftragte für berufsinvalid erklärt (Urk. 5/21/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus der dargestellten Aktenlage erhellt, dass der ursprüngliche Entscheid der Beschwerdegegnerin, der Versicherten ein Jahr nach Beginn der Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit aufgrund ihrer psychischen Krise im Mai 2002 und 10 Monate nach dem Motorradunfall mit HWS-Distorsion, Commotio cerebri und verschie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denen Kontusionen, gestützt auf die damals einhellige auch fachärztliche Einschätzung einer gänzlichen Arbeitsunfähigkeit nicht als offensichtlich un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtig bezeichnet werden kann. Der Unfall war noch nicht ein Jahr ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen und vor allem die Ärzte der Z.___, die die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte längere Zeit therapierten und besser beurteilen konnten, erachteten die gesundheitliche Stabilität für einen beruflichen Wiedereinstieg während der nächsten drei bis sechs Monate ab 20. Februar 2003 für noch nicht gegeben. Unter der Rechtslage und der damaligen Praxis – vor allem auch unter Berücksichtigung der Rechtsprechung, wonach eine versicherte Person, wenn sie nach einem Jahr noch nicht eingliederungsfähig ist, Anspruch auf eine Invalidenrente hat (BGE 121 V 190) - war es üblich, dass eine Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache ein Jahr nach einer Halswirbelsäulenverletzung erfolgte, wenn der Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallversicherer den Fall noch nicht abgeschlossen hatte und noch soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Unfallfolgen wie vorliegend die zervikocephalen Beschwerden mittels physiotherapeutischer Behandlungen therapiert wurden, zumal das ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammte Arbeitsverhältnis noch bestand. Dass die IV-Stelle somit bei einer gänzlichen Erwerbsunfähigkeit im ausserhäuslichen Bereich (45 %) und bei einer unbestritten gebliebenen Einschränkung im häuslichen Bereich (55 %) von 33 % einen Gesamtinvaliditätsgrad von 63,15 % errechnet hatte, ist somit nachvollziehbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Etwas anderes gilt für den Zeitpunkt der Rentenerhöhung ab September 2003, die im Sinne einer Revision aufgrund veränderter persönlicher Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stände bei der Qualifikation als Teilerwerbstätige in der Verfügung vom 12.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">z 2004 vorgenommen wurde. Auch wenn wegen der unbestritten ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Darstellung der Versicherten, im Gesundheitsfall ab September 2003 das Arbeitspensum auf 60 % zu erhöhen, weil der Sohn 12 Jahre alt sei, ein Revisionsgrund gegeben war, war es gleichzeitig wegen der umfassenden Überprüfungspflicht einer Rente im Revisionsfall unabdingbar, die medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nische Sachlage zu überprüfen. Denn in jenem Zeitpunkt war die von den Fachärzten zuvor propagierte Frist von sechs Monaten Arbeitsunfähigkeit und ihr empfohlenes Zuwarten mit der beruflichen Eingliederung vorbei. Gleichzeitig wurde die Versicherte im Herbst 2003 für berufsinvalid erklärt, was jedoch nichts darüber aussagte, ob die Versicherte auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt in einer angepassten Tätigkeit hätte arbeiten können (Art. 16 ATSG), was für die Rentenfrage entscheidend ist. Die behandelnden Ärzte B.___ und A.___ vermochten auf jeden Fall diese Frage mit den erwähn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Berichten nicht zu beantworten. Mithin wäre es unabdingbar gewesen, die gesundheitliche Situation ab Herbst 2003 medizinisch umfassend (soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch und psychiatrisch) untersuchen zu lassen. Indem die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die notwendigen fachärztlichen Abklärungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unterlassen hat und stattdessen auf die behandelnden Ärzte abstellte, hat sie den Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundsatz erheblich verletzt, was die offensichtliche Unrichtigkeit der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügungen vom 12. März 2004 zur Folge hat (Urteil des Bundesgerichts 8C_680/2014 vom 16. März 2015 E. 3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es stellt sich die Frage, ob im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung im Juni 2015 eine Rentenberechtigung vorlag, so dass die Aufhebung der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenrente trotz früherer offensichtlicher Unrichtigkeit nicht statthaft ist. Wie bei einer materiellen Revision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG ist der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad im Zeitpunkt der Verfügung auf der Grundlage eines richtig und voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständig festgestellten Sachverhalts frei zu überprüfen ist (Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 9C_11/2016 vom 22. Februar 2016 E. 5, 9C_208/2016 vom 17. Juni 2016 E 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In medizinischer Hinsicht holte die Beschwerdegegnerin im Rahmen des mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der angefochtenen Verfügung abgeschlossenen Revisionsverfahrens zwei ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Berichte von Dr. A.___ (Urk. 5/69 und 5/84) ein, nahm ein vom Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherer in Auftrag gegebenes polydisziplinäres Gutachten (Urk. 5/56 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu den Akten und liess die Beschwerdeführerin durch das E.___ polydisziplinär begutachten (Urk. 5/97).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Fachärzte des C.___ erstat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten dem Unfallversicherer der Beschwerdeführerin am 31. Dezember 2007 ein polydisziplinäres Gutachten (Urk. 5/57), dies unter Einbezug der Ergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse einer Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (Urk. 5/56).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegenüber dem rheumatologischen Gutachter, Dr. med. J.___, Facharzt für Rheumatologie, sowie Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, klagte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin über diverse Beschwerden, wobei die Kopfschmerzen, das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hauptproblem seien. Zudem leide sie unter Schmerzen im mittleren/oberen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich der Halswirbelsäule, vor allem paravertebral. Ihre körperliche und ps</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">y</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chische Belastbarkeit sei vermindert und sie spüre immer wieder ein Krib</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beln im rechten Arm und in den Fingern der rechten Hand. Seit dem Unfall leide sie zudem unter Ein- und Durchschlafstörungen, wobei diese nicht durch starke Schmerzen verursacht würden (Urk. 5/57/13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gutachter zeigte auf, dass ein Teil der anamnestisch beschriebenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerden durch Druck auf diverse Triggerpunkte habe reproduziert werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> können. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den seien am ehesten auf eine Kombination mehrerer Faktoren zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führen: eine ausgeprägte muskuläre Dysbalance mit deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher muskulärer Dekonditionierung bei Wirbelsäulenfehlform und –fehlhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung sowie eine Tendenz zur Hyperlaxität. Eine wesentliche Funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Halswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belsäule habe nicht nachgewiesen werden können. Es bestehe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">damit ein chronifiziertes Schmerzsyndrom, das sich nach dem Unfall vom 25. Juli 2002 bei anamnestisch bereits vorbestehenden leichten Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen und psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chischen Problemen entwickelt habe (Urk. 5/57/27 f.). Er diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tizierte ein chronisches zervikozephales und zervikobrachiales Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">syndrom bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geprägter muskulärer Dysbalance mit/bei deutlichen myo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">faszialen Befunden im Schulter-Nackengürtel rechtsbetont, muskulärer Insuffizienz und Dekon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditionierung, Wirbelsäulenfehlform und -fehlhaltung, und Tendenz zur Hy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perlaxität (Urk. 5/57/34). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegenüber Dr. med. K.___, Fachärztin für orthopädische Chirur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie und Traumatologie des Bewegungsapparates, klagte die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin darüber, abgesehen von den im Vordergrund stehenden Kopfschmerzen, an einer Verspannung im Kiefergelenksbereich, Nackenverspannungen, Schwankschwindel, einem Tinnitus im linken Ohr seit Februar 2003, Paräs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thesien und Dysästhesien der rechten Hand und teilweise des rechten Armes, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, sowie Ein- und Durchschlafstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen zu leiden (Urk. 5/57/13 f.). Anlässlich der klinischen Untersuchung der Beschwerdeführerin stellte Dr. K.___ eine überstreckte, sehr hypermobile Brustwirbelsäule und eine eingeschränkte Beweglichkeit, ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere der Rotation, der Halswirbelsäule fest. Dadurch entstehe eine aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesprochene Dysbalance in der biomechanischen Funktion der Wirbelsäule, welche zu muskulären Verspannungen führe, die von der Brustwirbelsäule ausgehend in den Nacken ausstrahle oder umgekehrt. Der weitere orthopä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dische Status sei unauffällig und die Dys- und Parästhesien im Bereich der rechten oberen Extremität orthopädisch nicht eindeutig zuzuordnen. Neben den messbaren Bewegungseinschränkungen bestehe auch der Verdacht einer psychischen Überlagerung der Schmerzen (Urk. 5/57/28 f.). Sie diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierte somit einen Verdacht auf ein zervikozephales Schmerzsyndrom, einen residuellen Schwankschwindel, eine unklare, sensible Dysästhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie der rechten oberen Extremität, eine temporomandibuläre Dysfunktion, Schlafstörungen sowie einen linksseitigen Tinnitus (Urk. 5/57/34).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegenüber dem neurologischen Gutachter, Dr. med. L.___, Praktischer Arzt, berichtete sie davon, dass ihre Kopfschmerzen mit dem Aufstehen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gännen. Diese seien unterschiedlich stark und träten in zwei Formen auf. Manchmal würde nur jeweils eine dieser Formen auftreten, manchmal seien es auch beide gleichzeitig. Bei starken Kopfschmerzen habe sie Mühe, ein- und durchzuschlafen. Manchmal trete auch ein Schwindel auf. Auch ohne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen würden Nackenschmerzen auftreten. Sowohl in Ruhe, als au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch bei einfachen Aktivitäten zuhause, spüre sie ein rechtsbetontes Kribbeln in bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Händen (Urk. 5/57/14 f.). Dr. L.___ erachtete es als wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, dass für die Entstehung von Schwindel bei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin mehrere Mechanismen aktiv seien, insbesondere zer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vikogene Reize und eine vegetative Labilität. Die Sensibilitätstestung habe eine leicht gestörte Reiz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wahrnehmung im Innervationsgebiet des Nervus ul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">naris rechts ohne moto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rische oder autonome Defizite ergeben (Urk. 5/57/30). Er diagnostizierte chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Nacken- und Kopfschmerzen in der Form eines zephalen Zervi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kalsyndroms (ICD-10: M53.0) mit rechtsbetonten pseudoradi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kulären Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen in beide Arme, einen Tinnitus und Tieftonschwerhö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rigkeit im linken Ohr, sowie eine diskrete Hypästhesie im Innervationsgebiet des Nervus ulnaris rechts (Urk. 5/57/34).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Untersuchungsgespräch mit dem psychiatrischen Gutachter, Dr. med. Dipl.-Psych. M.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, klagte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin über Kopfschmerzen fluktuierender Intensität. Bei starken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzen seien diese mit Ein- und Durchschlafstörungen verbunden. Die Beschwerden nach dem Unfall hätten sich langsam gebessert (Urk. 5/57/15). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Fachgutachter diagnostizierte eine Schmerzverarbeitungsstörung (ICD-1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0: F54.0) bei chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischem zervikozephalem und zervikobrachialem Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom, so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie eine zum Untersuchungszeitpunkt vollständig remittierte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rezi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">divierende depressive Störung (Urk. 5/57/34). Unter Ausblendung ungüns</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sozialer Faktoren beurteilte er die Beschwerdeführerin aus psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischer Sicht sowohl in der angestammten Tätigkeit bei der Y.___, als auch in vergleichbaren Verweistätigkeiten, als uneingeschränkt arbeitsfähig (Urk. 5/57/32). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Evaluation der funktionellen Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsfähigkeit vom 4. und 5. April 2007 (Urk. 5/56) hielten die Gutachter fest, dass die Beschwerdeführerin in der bisherigen Tätigkeit als Sicherheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beauftragte bei der Y.___ einzig dadurch körperlich leicht einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt sei, dass ihr ein andauerndes Tragen oder Heben von Lasten über 15 Kilogramm nicht möglich sei. Auch für vergleichbare Tätigkeiten bestehe mit der gleichen Einschränkung eine volle Arbeitsfähigkeit (Urk. 5/57/36). Zur Verbesserung des somatischen Gesundheitszustandes empfahlen sie eine ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive Therapie, deren Schwerpunkt auf die Mobilisation der Brustwirbelsäule gerichtet sein sollte, das Erlernen von Entspannungsübungen für den Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter-Nacken-Bereich sowie eine angepasste Kraft- und Ausdauertherapie der Nacken-, Rumpf und Rückenmuskulatur in Verbindung mit einer ausreichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den analgetischen Basistherapie (Urk. 5/57/37).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ teilte der Beschwerdegegnerin am 3. März 2011 (Urk. 5/69/5) mit, dass die Beschwerdeführerin in gleichem Ausmass wie bisher (vollumfäng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, vgl. Urk. 5/51/3) arbeits- beziehungsweise erwerbsunfähig sei. Ein Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versuch mit stundenweiser Tätigkeit im Bereich der Maniküre habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiert werden müssen. Haushaltsarbeiten wie Staubsaugen, Fenster</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tätigkeiten über Kopf, Tragen von Einkaufstaschen, Heben schwerer Pfan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Wäsche aufhängen oder in den Tumbler umfüllen, müssten praktisch voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständig von anderen Familienmitgliedern übernommen werden. Bei die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ser Konstellation sei er nicht in der Lage, ein zumutbares Arbeitsprofil zu skiz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 29. November 2012 (Urk. 5/84/1) informierte Dr. A.___ die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin darüber, dass keine gesundheitlichen Besserungen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten seien.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dessen ungeachtet führte er aus, dass die Erwerbs- oder Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit weiterhin im bisherigen Rahmen von 20 % liege.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprach dem Pensum, in welchem die Beschwerdeführerin als Resultat der durch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung finanzierten Arbeitsvermittlung ab August 2011 erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätig war (vgl. Urk. 5/74/2). Auch im Haushaltbereich bestehe unver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ändert eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> reduzierte Leistungsfähigkeit und die Beschwerdeführerin benö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige Hilfe bei den meisten Tätigkeiten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf die am 26. März 2014 durchgeführten persönlichen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">such</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen und die zur Verfügung gestellten medizinischen Vorakten, erstatteten die Sachverständigen der E.___, der Beschwerdegegnerin am 29. April 2014 (Urk. 5/97) ihr polydiszip</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">linäres Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegenüber dem allgemeininternistischen Gutachter, Prof. Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">N.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, klagte die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin über persistierende Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen, die selten von Übelkeit begleitet seien. Zudem habe sie das Gefühl, dass sie sich aufgrund der Kopfschmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen im Nacken-Schulter-Bereich verkrampfe. Sie leide zudem unter Ein- und Durchschlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen, wobei sie dank der Einnahme von Sanalepsi-Tropfen abends ordentlich einschlafe (Urk. 5/97/8). Auf seinem Fachgebiet stellte der Arzt keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 5/97/10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich des psychiatrischen Untersuchungsgesprächs berichtete die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte Dr. med. O.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, darüber, dass sie unter Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und Nackenschmerzen leide. In der Nacht könne sie wenig schlafen, die Gedanken würden einfach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen (Urk. 6/97/10). Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stellte einerseits die Diagnose ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er leichten depressiven Episode, charakterisiert durch depressive Verstimm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en, erhöhte Ermüdbarkeit, leichte Konzentrationsstörungen und Schlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen. Andererseits diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tizierte er eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41), wobei die im Kopf- und Nackenbereich lokali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierten Schmerzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deutlich ausgeprägt seien und sich durch die somatischen Befunde nicht hinreichend objektivieren liessen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Differenzialdiagnose zu einer anhaltenden somatoformen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei schwierig. Die Schmerzen seien ursprünglich somatisch durch ein Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ereignis ausgelöst worden und nicht hauptsächlich durch psychosoziale und emotionale Belastungsfaktoren. Des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb sei von einer chronischen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung mit somatischen und psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Faktoren auszugehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Prog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose sei aufgrund des chronischen Verlaufs und der deutlich ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prägten Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits- und Behinderungsüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeugung ungünstig. Aus psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischer Sicht bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (Urk. 5/97/13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch anlässlich der Untersuchung durch den rheumatologischen Gutachter, Dr. med. P.___, Facharzt für Rheumatologie, klagte die Versicherte über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und Schlafstörungen. Im Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stünden Kopfschmerzen, welche häufig bereits am Morgen beim Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehen vorhanden seien, sich an ruhigen Tagen im Tagesablauf stabilisierten, an stressigen Ta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen jedoch stark zunähmen und zu einer Erschöpfung führ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Auch leide sie an ständigen Nackenschmerzen mit Ausstrahlung in die Schulter, rechts mehr als links und einem Einschlafgefühl an den Unterarmen und in beiden Händen. Ab und zu erleide sie, wohl wegen einer Fehlhaltung im Oberkörper, ein Zwicken im dorsalen Beckenbereich (Urk. 5/97/15 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. P.___ berichtete von schmerzhaften, mässigen Einschränkungen der Beweglichkeit der Halswirbelsäule mit Betonung der Extension, multiplen Irritationszonen an der Halswirbelsäule beidseits, mässigen Myogelosen der supraskapulären Muskulatur beidseits mit multiplen Druckdolenzen, einer Streckhaltung der Halswirbelsäule sowie einem Flachrücken. Die Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umfänge der Halswirbelsäule seien bei den direkten klinischen Prüfun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen nicht relevant abweichend vom Umfang bei Spontanbewegungen. Im Bereich der rechten Schulter bestünden Einschränkungen der aktiven Beweg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten aufgrund muskulärer Schmerzen im dorsalen Schultergürtelbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich, die passiven Beweglichkeiten seien frei. Aktuelle Röntgenaufnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men zeigten eine deutliche Streckhaltung der Halswirbelsäule, eine beginnende degene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive Diskopathie C5/6 mit etwas verschmälertem Intervertebralraum (Urk. 5/97/19).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Der Rheumatologe diagnostizierte ein chronisches zervikos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logenes und zervikozephales Schmerzsyndrom (ICD-10: M53.0, M53.1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und S13.4) mit/bei myofaszialem Nacken-Schultergürtel-Syndrom rechts mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als links mit sekundärer Periarthropathie der rechten Schulter sowie kons</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tutio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nellen muskulären Insuffizienzen und Tendenz zu vermehrter Bandlaxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tät als beschwerdeunterhaltende Faktoren (Urk. 5/97/17 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. Q.___, Facharzt für Neurologie, berichtete über während der persönlichen Untersuchung geklagte Nacken- und Kopfschmerzen, sowie Miss- und Minderempfindungen mit eher geringer Wirkung in den Armen, sowie eine emotionale Instabilität. Der neurologische Status sei regelrecht ausgefallen (Urk. 5/97/22). Aus neurologischer Sicht bestehe, abgesehen von einer Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung von Überkopfarbeiten wegen des HWS-Syndroms, volle Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 5/97/23).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Konsensbeurteilung hielten die Gutachter fest, dass in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit einzig die rheumatologische Symptomatik relevant </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei, da aus neurologischer, allgemein-internistischer und psychiatrischer Sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t keine Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gestellt würden. Aus rheumatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischer Sicht könnten die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den bis zu einem gewissen Grad nachvollzogen werden; es bestehe aber eine Diskrepanz zwischen dem Ausmass der subjektiv geklagten Beschwerden und den objektivierbaren Befunden. Objektivierbar sei ein myofas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ciales Nacken-Schultergürtel-Syndrom rechtsbetont im Rahmen eines chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen zervi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kospondylogenen und zervikozephalen Schmerzsyndroms (Urk. 5/97/24). Beschwerdeunterhaltende Zusatzfaktoren seien unter anderem die konstituti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onelle Tendenz zu leichter Hyperlaxität und eine muskuläre Insuffizienz. Damit liege eine verminderte Belastbarkeit des oberen Achsen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">skelettes vor, welche sämtliche körperlich schweren Tätigkeiten als unzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mutbar erscheinen lasse. In körperlich mittelschweren Tätigkeiten bestehe eine deutliche Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Arbeitsfähigkeit. In einer adaptierten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit mit nur leichter Belastung der Nacken-Schulterregion, sowie Möglichkeit zu Wech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selpositionen, ohne monoton repetitive Haltung oder Bewegungen und ohne Überkopftätigkeiten bestehe eine ganztags verwertbare Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit mit einer Leistungseinschränkung von 10 % aufgrund eines ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Pausen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedarfs. Es werde davon ausgegangen, dass die aktuell atte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stierten Angaben zur Arbeitsfähigkeit im Wesentlichen unverändert seit dem polydisziplinären Begutachtung im Jahr 2007 bestünden. Eine retrospektive Beurteilung der Arbeitsfähigkeit über dieses Datum hinaus sei aufgrund der anamnestischen Angaben der Beschwerdeführerin und der zur Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehenden Doku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentation nicht möglich. Aus rheumatologischer Sicht hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Befunde leicht zugenommen, weshalb in leidensangepasster Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht mehr von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit ausgegangen werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sondern eine Einschränkung von 10 % angenommen werde. Im Aufgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich Haushalt gingen sie von einer 20%igen Einschränkung aus (Urk. 5/97/25). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter emp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahlen eine Steigerung der allgemeinen Fitness durch regelmässiges Training, eine medizinische Trainingstherapie zur Kräftigung der Nacken-Schultergür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tel-Muskulatur sowie der Rumpf- und Extremitätenmuskulatur, wobei sich der Einsatz eines Antidepressivums zur Modulation der Schmerzschwelle als hilfreich erweisen könnte. Auch kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ple</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentäre medizinische Massnahmen könnten zur Beschwerdelinderung bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragen. Aus psychiatrischer Sicht emp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fehle sich eine Fortsetzung der psychiatrisch-psychotherapeutischen Betreu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung. Durch diese Massnahmen sei eine Erhaltung der aktuell attestierten Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit, nicht jedoch eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit oder eine Ausweitung des zumutbaren Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsprofils zu erwarten (Urk. 5/97/26).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das polydisziplinäre Gutachten vom 29. April 2014 (Urk. 5/97) vermag zu überzeugen. Die fachärztlichen Sachverständigen führten in ihren jeweiligen Fachdisziplinen umfassende Untersuchungen durch, welche sie durch eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laboruntersuchung des Blutes (Urk. 5/97/10) und aktuelle Röntgenaufnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Halswirbelsäule (Urk. 5/97/17) ergänzten. Neben den Ergebnissen ihrer Untersuchungen setzten sie sich ebenso mit den geklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, wie auch mit den medizinischen Vorakten auseinander. Wichen ihre Befunde oder Diagnosen von denen in den Vorakten ab, begründeten sie dies in nachvollziehbarer Weise. Auch setzten sie sich mit der Entwicklung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes, soweit aufgrund der bestehenden medizinischen Akten möglich,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auseinander </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 140 V 193 E. 3.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ihre Diagnosen stellten sie fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerecht, lege artis gestützt auf die Vorgaben der von der Weltge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">organisation (WHO) herausgegebenen Internationalen statistischen Klassi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD-10) (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 130 V 396 E. 6, 136 V 279 E. 3.2.1; Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_636/2013 vom 25. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2014 E. 4.2.1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Unter Erörterung der erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Befunde gelangten sie im Konsens nachvollziehbar begründet zum Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis, dass eine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einzig der vom rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologischen Gutachter auf der Grundlage der durchgeführten Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">such</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungen und in Berücksichtigung der medizinischen Vorakten gestellten Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose eines chronischen zervikospondylogenen und zervikozephalen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">yndroms (ICD-10: M53.0, M53.1 und S13.4) mit rechtsbetontem myofas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lem Nacken-Schultergürtel-Syndrom mit sekundärer Periarthropa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thie der rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Schulter, beizumessen sei (Urk. 5/97/24). Sie übernahmen auch mit der Leistungseinschränkung von 10 % die rheumatologisch begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dete Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungseinschränkung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die Vorgutachter hatten in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit einzig ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chronisches zervikozephales- und zervikobrachiales Schmerzsyndrom als rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vant erachtet (Urk. 5/57/26, 5/57/36). Die beiden rheumatologischen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Dr. J.___ (Urk. 5/57/28) und Dr. P.___ (Urk. 5/97/19) stellten über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmend fest, dass sich bezüglich dieser Beschwerden keine Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise für relevante direkte Traumafolgen ergeben hätten. Sie erachteten beide eine Kombination aus deutlicher muskulärer Dysbalance mit deutlicher musku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lärer Dekonditionierung bei Wirbelsäulenfehlform, Fehlhaltung und Tendenz zur Hyperlaxität als wahrscheinlichste Ursache für die Schmerzen. Gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitig zeigten beide Rheumatologen auf, dass diese Befunde trainierbar und daher grundsätzlich verbesserbar wären, wenn sich die Versicherte zu einem aufbauenden Training aufraffen würde, wozu sie sich jedoch nicht moti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren konnte. Es resultierte aus somatischer Sicht also keine grosse gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Beeinträchtigung. Die leichte Abweichung bei der Atte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit durch die Gutachter des E.___ wurde mit einer leichten Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme der rheumatologischen Befunde begründet. Aufgrund dessen, dass ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit durch eine Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik im Nacken-Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter-Bereich festgestellt wurde und die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin über eine schwach entwickelte Muskulatur verfügt (Urk. 5/97/17), ist es nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, dass die Beschwerdeführerin sieben Jahre nach der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begutachtung aufgrund der leicht verschlechterten Befunde einen erhöhten Pausenbedarf aufweist und ihr nur noch eine leichte Tätigkeit zugemutet wurde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Gutachter, Dr. O.___, stellte bei der Beschwerdeführerin anlässlich des Untersuchungsgesprächs vom 26. März 2014 depressive Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmungen, eine erhöhte Ermüdbarkeit, leichte Konzentrations- und Schlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen fest, weshalb er, nachdem eine Vorerkrankung aus dem de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Formenkreis aktenkundig ist, eine rezidivierende depressive Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wärtig leichte Episode, diagnostizierte. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Diagnose leuchtet ein, denn weitere Einschränkungen beschrieb er nicht, er erwähnte im Gegenteil den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">guten affektiven Kontakt zur Versicherten, die ungestörte Vigilanz, die un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällige Psychomotorik während der Untersuchung. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">überzeugt auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn man berücksichtigt, dass die Beschwerdeführerin zwar seit einem 2012 auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund von damaligen Trennungssituationen vorgenommenem Suizid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">such in psychotherapeutischer Behandlung war, dies aber nur einmal im Monat und ohne Notwendigkeit einer medikamentösen Unterstützung. Von einer depressiven Episode höheren Schweregrades ist somit nicht auszugehen und damit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch von keiner Arbeitsunfähigkeit aufgrund dieser leichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressiven Episode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Daneben stellte Dr. O.___ die Diagnose einer chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F45.41), da im Kopf- und Nackenbereich deutlich ausgeprägte Schmerzen vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handen seien, die sich durch die somatischen Befunde nicht hinreichend ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren liessen. Die Differenzialdiagnose zu einer anhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenden somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men Schmerzstörung sei schwierig. Da die Schmerzen ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprünglich durch ein Unfallereignis und nicht hauptsächlich durch psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziale und emo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nale Belastungsfaktoren ausgelöst worden seien, sei der Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">agnose einer chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug zu geben (Urk. 5/97/14 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch dieser Einschätzung des psychiatrischen Facharztes ist zuzustimmen. Entscheidend für die Frage der invalidisierenden Folgen einer Krankheit ist sowieso nicht so sehr deren Diagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sondern sind die Folgen daraus für die Alltagsbewältigung und die Einschränkungen im beruflichen Alltag. Die Diagnose wurde seitens der Beschwerdeführerin auch nicht angezweifelt, viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr rügte sie den Schluss des Gutachters, dass keine Arbeitsunfähigkeit resultiere. Im Besonderen monierte sie, dass das Gutachten nicht den Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen gemäss BGE 141 V 281 entspreche, weshalb ein neues Gutachten anzuordnen sei (Urk. 1 S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der überarbeiteten Rechtsprechung ist bei der Invaliditätsbemessung auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund psychosomatischer Störungen stärker als bisher der Aspekt der funktionellen Auswirkungen zu berücksichtigen, was sich in den diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Anforderungen niederschlagen muss. Auf der Ebene der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit wird an der Überwindbarkeitsvermutung nicht festgehalten. Das bisherige Regel-/Ausnahme-Modell wird durch ein strukturiertes Beweisver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren ersetzt (BGE 141 V 281). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Unterschied zu einer somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.40), bei welcher ein andauernder, schwerer und quälender Schmerz im Vordergrund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steht und damit ein relevanter Schweregrad diagnoseinhärent ist, wird bei einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> chronischen Schmerzstörung ein über sechs Monate be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehender Sc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hmerz in mehreren anatomischen Regionen beschrieben. Der Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">agnose einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Fakto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren (ICD-10 F45.41) fehlt damit ein Bezug zum Schweregrad, der jedoch für die Frage der invalidisierenden Bedeutung einer gestellten Diagnose ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dend ist. Denn der Anspruch auf eine Invalidenrente setzt eine Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der Gesundheit, einen Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den voraus. Mit der Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose eines Gesundheitsschadens ist aber noch nicht gesagt, dass dieser auch invalidisierenden Charakter hat. Ob dies zutrifft, be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilt sich gemäss dem klaren Gesetzeswortlaut nach dem Einfluss, den der Gesundheitsschaden auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit hat. Entscheidend ist, ob der versicherten Person wegen des geklagten Leidens nicht mehr zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutbar ist, ganz oder teilweise zu arbeiten. Deshalb gilt eine objektivierte Zumutbarkeitsprüfung unter ausschliesslicher Berücksichtigung von Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung, wobei von der grundsätzlichen Vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität auszugehen ist und die materielle Beweislast für Invalidität bei der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person liegt. Fehlt es bei der gestellten psychiatrischen Diagnose bereits an einem Bezug zum Schweregrad, ist die ärztliche Feststellung anhand der rechtserheblichen Indikatoren (BGE 141 V 281 E. 2.1.2 und E. 6) im Sinne ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Überprüfung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der schmerzbedingten Beeinträchtigung im Alltag zu beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilen (zum Ganzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">: BGE 142 V 106 E. 4.2, 4.4 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Arbeitsfähigkeitsbeurteilung nach den neuen Indikatoren ist auch auf der Grundlage der vorhandenen medizinischen Unterlagen möglich, so dass, entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 5), keine ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zenden Abklärungen erforderlich sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Kategorie „funktioneller Schweregrad“ sind für den Komplex „Gesund-heitsschädigung“ die Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde, der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlungs- und Eingliederungserfolg und die Komorbiditäten zu ermitteln (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.1-E. 4.3.1.3). Hierbei ist darauf hinzuweisen, dass ein Teil des Schmerzbildes bereits durch die beschriebenen körperlichen Befunde in der Na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cken-Schulterregion erklärt werden kann (Urk. 5/97/24). Die Schmerzen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den von der Beschwerdeführerin im Bereich von Kopf und Nacken, mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strahlung in die Schulter, lokalisiert (Urk. 5/97/10, 15, 20). Die Kopfschmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen träten in unterschiedlich starker Ausprägung auf, wobei eine migränear</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige Exazerbation nicht angegeben wurde (Urk. 5/97/21). Damit sind die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funde der Schmerzstörung nicht sehr ausgeprägt. Ein Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungserfolg konnte insofern erzielt werden, als die Beschwerdeführerin wieder in einem Pensum zwischen 20 und 30 % einer Tätigkeit nachgeht. Dass sie nicht eine Erwerbstätigkeit in einem höheren Pensum ausübt, ist zumindest teilweise auf die von Dr. O.___ berichtete deutlich ausgeprägte Krankheits- und Behinderungsüberzeugung (Urk. 5/97/13) zurückzuführen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was den Komplex „Sozialer Kontext“ anbelangt (BGE 141 V 281 E. 4.3.3), ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführerin anlässlich der E.___-Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung nicht nur über gute Beziehungen zu ihren Söhnen, sondern auch Kontakte zu Freundinnen berichtete. Zudem ging sie zwischenzeitlich eine neue Beziehung ein, welche jedoch nach zwei Monaten vom Partner beendet wurde (Urk. 5/97/12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Prüfung der Kategorie „Konsistenz" sodann (Vergleich der Aktivi-tätsniveaus der verschiedenen Lebensbereiche und Leidensdruck; BGE 141 V 281 E. 4.4) ist nochmals darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführerin sowohl die körperlich leichten Haushaltsarbeiten selbständig erledigt, als auch im sozialen Leben Aktivitäten zeigt. Auch geht sie gerne in erholsamen Gegenden spazieren und in die Ferien (Urk. 5/95/12). Überdies ist den medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Akten nicht zu entnehmen, dass ihr vor dem Krankheitseintritt verfolgte Interessen oder ausgeübte Aktivitäten durch den Krankheitseintritt verunmöglicht worden wären, insbesondere fährt sie weiterhin Auto, so auch von ihrem Wohnort zur Begutachtung nach T.___ (Urk. 5/95/12). Bei diesen Gegebenheiten kann nicht von einer Schmerzstörung erheblichen funktio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nellen Schweregrades gesprochen werden. Insbesondere die Tatsache, dass sie seit mehreren Jahren - wenn auch in einem geringen Pensum - wieder einer Erwerbstätigkeit nachgeht, sowie ihre Fähigkeit, mit einer gewissen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützung durch die Söhne bei körperlich anstrengenderen Arbeiten, den Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt zu führen, spricht dafür, dass sie unter Berücksichtigung eines erhöhten Pausenbedarfs imstande ist, einer vollzeitlichen Erwerbstätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss dem gutachtlichen Belastungsprofil nachzugehen. Dies gilt umso me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hr, als die medizinischen Therapieoptionen nur vereinzelt in Anspruch genom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men wurden, dies betrifft insbesondere die bereits im Jahr 2007 emp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fohlene somatische Therapie (Urk. 5/57/36 f.) Wie dem rheumatologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Teilgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten entnommen werden kann, sucht die Beschwerdeführerin bei starken Beschwerden bedarfsweise einen Osteopathen auf, eine physiothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peutische Behandlung oder andere Schmerztherapie erfolge hingegen nicht mehr. Auch eine früher durchgeführte Behandlung nach traditioneller chin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sischer Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zin erfolge nicht mehr, obwohl diese in der Regel während rund einer Woche zu einer Schmerzlinderung geführt habe (Urk. 5/97/15 f.). Der rheumatologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Gutachter, Dr. P.___, führte noch diverse weitere The</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pieoptionen auf, die er für indiziert hielt (vgl. Urk. 5/97/20). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schon die Gutachter des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hatten darauf hingewiesen, wie wichtig aktivere Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pieformen zur Stabilisierung, zum Auftrainieren und zur Mobilisierung der Wirbelsäule und der Muskeln wären, dies zusammen mit einem Ausdauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">training und detonisierenden Medikamenten (Urk. 5/57/37). Dies war von der Versicherten jedoch nicht befolgt worden. Auch früher hatte der Neurologe Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">R.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> versucht, die Versicherte von einer intensiveren Therapie zu über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeugen, was ihm jedoch nicht gelang (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 5/57/10). Damit ist erstellt, dass die medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinische Behandlung nicht mit letzter Konsequenz erfolgt ist, was auf einen lediglich geringen Leidensdruck schliessen lässt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beurteilung von Dr. O.___, dass die chronische Schmerzstörung mit somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41) sich nicht auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit der Beschwerdeführerin auswirke (Urk. 5/97/13), lässt sich somit auch anhand der neuen Indikatoren der Rechtsprechung stützen. Im Ergebnis ist auch die Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes auf der Grundlage des Gutachtens 29. April 2014 (Urk. 5/97) nicht zu beanstan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, womit die Beschwerdegegnerin zu Recht auf dieses abstellte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit ist in der Gesamtbetrachtung davon auszugehen, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin bei Erlass der angefochtenen Verfügung in einer leidensangepassten Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit zu 90 % arbeitsfähig war. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Haushaltsabklärung vom 18. Juni 2014 (Urk. 5/99) ergab, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin in Berücksichtigung der gesamten Umstände, namentlich der Selbständigkeit ihrer drei erwachsenen Söhne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tatsache, dass sie alleine lebte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, im hypothetischen Gesundheitsfall mit einem Pensum von 80 % einer Erwerbstätigkeit nachginge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Umfang von 20 % im Aufgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich Haushalt tätig wäre. Da die Beschwerdeführerin angab, dass sie so genügend Zeit für Haushaltsarbeiten haben würde, liegt keine Pensumsre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">duktion zugunsten eines Hobbies oder mehr Freizeit vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. BGE 142 V 290 E. 5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. In Berücksichtigung der Rechtsprechung, wonach auch die Führung eines Einpersonenhaushalts eine Tätigkeit im Aufgabenbereich darstellen kann (Urteil des Bundesgericht I 609/05 vom 1. Februar 2006 E. 4.3) und der Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltsanteil grundsätzlich der Differenz zwischen dem Erwerbsanteil und einem 100 %-Pensum entspricht (BGE 141 V 15 E. 4.5), ist diese Qualifika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion nicht zu beanstanden und wird auch von der Beschwerdeführerin nicht bestritten. Damit ist der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin im Juni 2015 unter Anwendung der gemischten Methode, und unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung einer Aufteilung in 80 % Erwerbstätigkeit und 20 % Tätigkeit im Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabenbereich, zu bestimmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, weil es der Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da vorliegend keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin im hypothetischen Gesundheitsfall nicht mehr der Tätigkeit als Sicherheitsbeauftragte am Y.___ nachgehen würde, kann dieses Einkommen herangezogen werden. Gemäss Auskunft der Arbeitgeberin (Urk. 5/9/2) hätte sich dieses im Jahr 2003 auf Fr. 31.61 pro Stunde belaufen, und ein Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pensum von 100 % hätte einer Jahresarbeitszeit von 1‘932 Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den entsprochen. Wie unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwägung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1 dargelegt, ist davon auszugehen, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin im Jahr 2015 in einem Pensum von 80 % erwerbstätig wäre, wobei davon auszugehen ist, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin ihr Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pensum in der Zwischenzeit entsprechend hätte steigern können (vgl. Urk. 5/18/4). Das Valideneinkommen entspricht damit dem der zwischen 2003 und 2015 eingetretenen Nominallohnentwicklung (BFS, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[1939 = 100; im Internet abrufbar]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nominallöhne [T39, 2/2], Frauen; 2003: 2‘334; 2015: 2‘686) angepassten Einkommen für ein 80%iges Arbeitspensum:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0,8 x 1‘932h x Fr. 31.61/h / 2‘334 x 2‘686 = Fr. 56‘224.65</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jeden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die Zahlen der Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) der SUVA herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2 mit Hinweis auf BGE 129 V 472 E. 4.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar geht die Beschwerdeführerin seit dem 22. August 2011 einer Erwerbstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit als Mittagstischhilfe an der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deren Umfang beträgt jedoch lediglich zwischen 20 und 30 % (Urk. 5/95/9) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es sind den Akten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keinerlei Hinweise darauf zu entnehmen, dass sie dieses Pensum steigern könnte.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Damit ist das Invalideneinkommen auf der Grundlage der Tabellenlöhne gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung des Jahres 2012 (nachfolgend: LSE 2012) zu bestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men. Wohl verfügt die Beschwerdeführerin über eine abgeschlossene Lehre als Verkäuferin (Urk. 5/1/3), diese Tätigkeit entspricht jedoch - wie auch die Tätigkeit als Sicherheitsbeauftragte bei der Y.___ - nicht dem von den E.___-Gutachtern aufgestellten Anforderungsprofil (Urk. 5/97/25). Damit ist auf den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tabellenlohn im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kompetenzniveau 1 der LSE 2012 abzustellen, da dieses </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_455/2013 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 E. 4.4).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Für das von der Beschwerdeführerin weiterhin erzielbare Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ist auf die Tabelle T1_skill_level, Kompetenzniveau 1, Frauen, mit einem Bruttomo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nats</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohn von Fr. 4‘228.-- abzustellen. Weiter sind die Tatsache, dass die LSE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2012 auf einer Wochenarbeitszeit von 40 Stunden basiert, die effektive betriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übliche Arbeitszeit im Jahr 2015 jedoch 41.7 Wochenstunden (BFS, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> [im Internet abruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar], 2015, total) betrug, sowie die zwischen 2012 und 2015 eingetretene Nominallohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung zu berücksichtigen (BFS, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entwicklung der Nomi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[1939 = 100; im Internet abrufbar]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nominallöhne [T39, 2/2], Frauen; 2012: 2‘630; 2015: 2‘686) zu berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen. Dieser Wert ist schliesslich noch auf ein Arbeitspensum von 80 % und unter Berücksichtigung einer 10%igen Einschränkung aufgrund des er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">höhten Pausenbedarfs umzurechnen. Damit ergibt sich folgender Wert:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0.9 x 0.8 x 12 x Fr. 4‘228.-- x 41.7 / 40 x 2‘686 / 2‘630 = Fr. 38‘893.32</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Erwerbsbereich ergibt sich damit eine Einschränkung von 30.8 % </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(1- Fr. 38‘893.32 / Fr. 56‘224.65) und damit unter Berücksichtigung der Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wichtung mit 80 % ein Teilinvaliditätsgrad von rund 25 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Während die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter im mit 20 % gewichteten Aufgabenbereich Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 3) von einer Einschränkung von 20 % ausgingen (Urk. 5/97/25), schätzte die Abklärungsperson diese anlässlich des vor Ort durchgeführten Augenscheins vom 18. Juni 2014 lediglich auf 15 % (Urk. 5/99/7). Im Ergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis erübrigt sich eine Auseinandersetzung mit dieser Differenz, da sie einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits mit 5 % gering ist, und andererseits im Ergebnis nicht relevant: Bei Annahme einer Einschränkung von 15 % resultiert ein Teilinvaliditätsgrad im Aufgabenbereich Haushalt von 3 %, wird von einer solchen von 20 % aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegangen, resultiert ein solcher von 4 % und damit In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">validitätsgrade von 28 % (25% [Erwerbsbereich] + 3 % [Aufgabenbereich]) beziehungsweise von 29 % (25% [Erwerbsbereich] + 4 % [Aufgabenbereich]), womit die Grenze von 40 % für einen Anspruch auf eine Viertelsrente bei Weitem nicht erreicht wird. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde ist abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgesetzt. Vorliegend erweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h Fr. 800</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- als angemessen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weil die Beschwerde abzuweisen ist,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind die Kosten de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufzuerlegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Rudolf Strehler</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigPfefferli</p><p></p></div> </div></body></html>