Kantonsgericht Schwyz Verfügung vom 16. Mai 2023 BEK 2023 51 Mitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsidentin lic. iur. Daniela Pérez-Steiner, Gerichtsschreiber lic. iur. Mathis Bösch. In Sachen A.________, Beschuldigter und Beschwerdeführer, amtlich verteidigt durch Rechtsanwältin B.________, gegen Staatsanwaltschaft, 1. Abteilung, Sicherheitsstützpunkt Biberbrugg, Einsiedlerstrasse 55, 8836 Bennau, Strafverfolgungsbehörde und Beschwerdegegnerin, vertreten durch Staatsanwalt C.________, betreffend Beschlagnahme (Beschwerde gegen die Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 19. April 2023, SU 2022 7048);- hat die Kantonsgerichtsvizepräsidentin,Kantonsgericht Schwyz 2 nachdem sich ergeben und in Erwägung, dass: - der amtlich verteidigte Beschuldigte gegen den Beschlagnahmebefehl der Staatsanwaltschaft vom 19. April 2023 mit Eingabe datierend vom 24. April 2023 (Postaufgabe: 25. April 2023) persönlich Beschwerde erhob (KG-act. 1) und am 26. April 2023 eine weitere Eingabe einreichte (KG-act. 2); - Mitteilungen an Parteien rechtsgültig an deren Rechtsbeistand zugestellt werden (Art. 87 Abs. 3 StPO), es sei denn, die Partei habe beispielsweise die Verfahrenshandlung selbst vorzunehmen (Art. 87 Abs. 4 StPO); - die Ausnahmebestimmung von Art. 87 Abs. 4 StPO vorliegend nicht zur Anwendung gelangt, folglich mit Verfügung vom 27. April 2023, die am 28. April 2023 zugestellt wurde, der Verteidigung die vom Beschuldigten ein- gereichten Eingaben zur Kenntnis gebracht und Gelegenheit innert noch lau- fender Rechtsmittelfrist zur Verbesserung gegeben wurde (KG-act. 3); - ersten Abklärungen zufolge der monierte Beschlagnahmebefehl vom 19. April 2023 der Verteidigung am 19. April 2023 zuging, mithin die zehntägi- ge Beschwerdefrist am 1. Mai bzw. 2. Mai 2023 (Art. 90 Abs. 2 StPO) endete; - trotz Gelegenheit zur Verbesserung innert Frist keine verbesserte Be- schwerdeschrift beim Kantonsgericht einging, sodass androhungsgemäss auf die Beschwerde vom 24. April 2023 nicht einzutreten ist; - sich Erörterungen zur persönlich (in Arabisch) verfassten Eingabe des Beschuldigten datierend vom 5. Mai 2023 (Postaufgabe: 8. Mai 2023) erübri- gen; - aus diesen Gründen auf die Einholung einer Beschwerdeantwort und den Beizug der Untersuchungsakten verzichtet werden konnte;Kantonsgericht Schwyz 3 - demnach auf die Beschwerde präsidial (§ 40 Abs. 1 i.V.m. § 41 Abs. 1 JG) nicht einzutreten ist, unter Kostenauflage zulasten des Beschuldigten (Art. 428 Abs. 1 StPO);- verfügt: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 100.00 werden dem Be- schuldigten auferlegt. 3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Strafsa- chen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden. Die Be- schwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen. 4. Zufertigung an Rechtsanwältin B.________ (2/R) und an die Staatsan- waltschaft (1/A, an die 1. Abteilung und 1/R an die Amtsleitung/zentraler Dienst) sowie nach definitiver Erledigung an die Kantonsgerichtskasse im Dispositiv (1/ü). Die Kantonsgerichtsvizepräsidentin Der Gerichtsschreiber Versand 16. Mai 2023 pku