<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2001.00129</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106348&amp;W10_KEY=4467147&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2001.00129</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 26.09.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 08.04.2002 gutgeheissen und den Entscheid des Verwaltungsgerichts aufgehoben. </td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Legitimation des Nachbarn bei der Erstellung einer Mobilfunkantennenanlage<br/><br/>Die zur Legitimation erforderliche hinreichend enge nachbarliche Betroffenheit beurteilt sich nicht allein anhand der Distanz zum Baugrundstück, sondern es ist auf die Belastungsintensität im Umkreis abzustellen (E. 2). Bei der Prüfung der Legitimation darf auf die Berechnungen im Standortdatenblatt abgestellt werden, soweit nicht von den Anfechtenden Fehler aufgezeigt werden oder ohne weiteres ersichtlich sind (E. 3a).<br/>Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BELASTUNGSINTENSITÃT">BELASTUNGSINTENSITÃT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BERECHNUNG">BERECHNUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BETROFFENHEIT">BETROFFENHEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DISTANZ">DISTANZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EMPFEHLUNG">EMPFEHLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: IMMISSIONSGRENZWERT">IMMISSIONSGRENZWERT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: LEGITIMATION">LEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PARTEIENTSCHÃDIGUNG">PARTEIENTSCHÃDIGUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 338a Abs. I PBG</span><br/><span class="gerade">§ 7 lit. I VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">BEZ 2002 Nr. 8</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Am 16. MÃ¤rz 2000 bewilligte der Gemeinderat U der C AG die Erstellung einer Basisstation fÃ¼r das Mobilfunknetz GSM-900/1800 auf dem GrundstÃ¼ck Kat.Nr. 1 an der N-strasse in U.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Hiergegen gelangten zahlreiche Anwohner, darunter A, an die Baurekurskommission II und beantragten die Aufhebung der Baubewilligung. Die Baurekurskommission trat auf die Rechtsmittel am 13. MÃ¤rz 2001 mehrheitlich wegen VerspÃ¤tung nicht ein und auf den Rekurs von A mit der BegrÃ¼ndung, dessen GeschÃ¤ftsliegenschaft O-strasse liege mindestens 250 m vom Antennenstandort entfernt, weshalb es an der fÃ¼r die Rekurslegitimation vorausgesetzten hinreichend engen rÃ¤umlichen Beziehung fehle.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Gegen diesen Nichteintretensbeschluss liess A am 17. April 2001 Beschwerde erheben und die Aufhebung dieses Beschlusses sowie die RÃ¼ckweisung der Akten an die Vorinstanz beantragen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Beschwerdegegner. In verfahrensmÃ¤ssiger Hinsicht beantragte er das Einholen einer Ex­pertise zur Immissionsbelastung seiner Liegenschaft. Zur BegrÃ¼ndung wurde vorgebracht, die Vorinstanz habe den rechtserheblichen Sachverhalt ungenÃ¼gend untersucht, da sie fÃ¼r die Rekurslegiti­mation unzulÃ¤ssigerweise nur auf die Distanz zum Antennenstandort und nicht auf die zu erwartende Belastung abgestellt habe. Aufgrund der Berechnungen des BeschwerdefÃ¼hrers liege die bei seiner GeschÃ¤ftsliegenschaft zu erwartende elektrische Feld­stÃ¤rke bei rund 2,42 V/m und damit Ã¼ber dem Wert, der nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts die Legitimation zu begrÃ¼nden vermÃ¶ge. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Baurekurskommission II beantragte am 21. Juni 2001 Abweisung der Beschwer­de. Die private Beschwerdegegnerin, nunmehr C AG, beantragte Ab­weisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen. Ihr Gesuch um Entzug der aufschiebenden Wirkung wies der AbteilungsprÃ¤sident nach Eingang der Stellungnahme der Gegenpartei am 12. Juni 2001 ab.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Da die private Beschwerdegegnerin mit ihrer Beschwerdeantwort nicht nur die Berechnungen des BeschwerdefÃ¼hrers betreffend die Immissionssituation Ã¼berprÃ¼ft, sondern darÃ¼ber hinaus eigene Berechnungen und eine neues Standortdatenblatt unter Einbezug der Liegenschaft des BeschwerdefÃ¼hrers eingereicht hatte, wurde dem BeschwerdefÃ¼hrer am 19. Juli 2001 Gelegenheit gegeben, zu diesen neuen Berechnungen Stellung zu nehmen. Die Stellungnahme erfolgte am 3. September 2001.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Der Parteiwechsel auf Seite der privaten Beschwerdegegnerin ist zulÃ¤ssig und das Rubrum entsprechend zu Ã¤ndern.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. GemÃ¤ss § 338a Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG; in der Fassung vom 20. Mai 1984) ist zu Rekurs- und Beschwerde berechtigt, wer durch die angefochtene Anordnung berÃ¼hrt ist und ein schutzwÃ¼rdiges Interesse an ihrer Aufhebung oder Ãnderung hat.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) BezÃ¼glich der Betroffenheit der Nachbarn von Mobilfunk-Antennenanlagen durch nichtthermische Auswirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung hat das Verwaltungsgericht im Entscheid VB.2000.00093 vom 29. September 2000 (RB 2000 Nr. 9 = BEZ 2000 Nr. 53) erwogen, die Grenze der legitimationsbegrÃ¼ndenden Betroffenheit sei bei rund 1 % des jeweiligen Im­missionsgrenzwerts bzw. ca. einem Zehntel des Anlagegrenzwerts anzunehmen, d.h. bei rund 0,4 V/m fÃ¼r Anlagen im Frequenzbereich 900 MHz und rund 0,6 V/m fÃ¼r Anlagen im Frequenzbereich 1800 MHz. Eine einfache Grenzziehung dieser Art trage den BedÃ¼rfnissen der PraktikabilitÃ¤t Rechnung, und sie entspreche auch weitgehend der (bisherigen) Praxis der Baurekurskommissionen, welche die Grenze der Betroffenheit in einem Abstand von ca. 200 m von der strittigen Anlage gezogen hÃ¤tten. Angesichts der unterschiedlichen Immis­sionslagen, die sich aus Standort und Senderichtung einer Anlage ergÃ¤ben, erscheine es jedoch als sachgerecht, wenn nicht auf die Distanz zur Anlage, sondern auf die erwartete Belastung abgestellt werde. An dieser Rechtsprechung ist festzuhalten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die Baurekurskommission II verweist zwar auf die erwÃ¤hnte Rechtsprechung, hat jedoch gleichwohl die Betroffenheit des BeschwerdefÃ¼hrers allein aufgrund der Entfernung seiner GeschÃ¤ftsliegenschaft zum Antennenstandort beurteilt. Damit hat sie den fÃ¼r die Beurteilung der Legitimation des BeschwerdefÃ¼hrers massgeblichen Sachverhalt un­zureichend untersucht. Auf die unter solchen UmstÃ¤nden gemÃ¤ss § 64 Abs. 1 des Verwaltungs­rechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) mÃ¶gliche RÃ¼ckweisung an die Vorinstanz ist gleichwohl zu verzichten, nachdem das Verfahren ohnehin schon (zu) lange gedau­ert und der BeschwerdefÃ¼hrer Gelegenheit erhalten hat, zu den von der privaten Beschwer­­degegnerin nachgereichten Berechnungen zur Immissionsbelastung seiner GeschÃ¤fts­liegenschaft Stellung zu nehmen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Die geplante Antennenanlage soll in den FrequenzbÃ¤ndern 900 und 1800 MHz senden und muss damit gemÃ¤ss Ziffer 64 des Anhangs 1 zur Verordnung Ã¼ber den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) vom 23. Dezember 1999 einen Anlagegrenzwert fÃ¼r die elektrische FeldstÃ¤rke E von 5,0 V/m einhalten. Diese Grenze ist in der Regel nicht Ã¼berschritten, wenn anhand der Angaben im Standortdatenblatt, das der Ersteller der Anlage bei der BewilligungsbehÃ¶rde einreicht (Art. 11 NISV), die dort resultierende GrÃ¶sse I un­terhalb eines Bereiches von 0,085 - 0,119 liegt (Kreisschreiben des BUWAL vom 15. Fe­bruar 2000, Ziff. 2.4; VGr, 24. August 2000, BEZ 2000 Nr. 52, E. 10b). Der nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts legitimationsbegrÃ¼ndende Wert betrÃ¤gt damit E = 0,5 V/m bzw. (rund) I = 0,01. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die private Beschwerdegegnerin hat die zu erwartende Immissionsbelastung bei der Liegenschaft des BeschwerdefÃ¼hrers fÃ¼r die BÃ¼rorÃ¤ume (Immissionsort Nr. 9) und fÃ¼r die Ter­rasse ermittelt (Immissionsort Nr. 10) und dabei eine FeldstÃ¤rke E von 0,40 V/m (Ort Nr. 9) bzw. einen Immissionswert I von 0,007 (Ort Nr. 10) errechnet. Beide Werte liegen unter der Grenze, welche nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts die Legitimation zu begrÃ¼nden vermag.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Der BeschwerdefÃ¼hrer hÃ¤lt dieser Berechnung zunÃ¤chst entgegen, es handle sich um eine blosse Parteibehauptung und bei der Berechnungsmethode gemÃ¤ss dem Standortdatenblatt "Detailliertes Verfahren" des BUWAL vom 20. Oktober 1998 handle es sich nur um einen Entwurf und eine Empfehlung.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Auch wenn gemÃ¤ss § 7 Abs. 1 VRG das Gericht den Sachverhalt von Amtes wegen ermittelt, hat gleichwohl der Nachbar, der eine Baubewilligung anfechten will, darzulegen, inwiefern er durch die Bewilligung der Baute in eigenen Interessen betroffen ist (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. Aufl. 1999, § 21 N. 41). Sodann ist das Gericht ist im Rahmen von § 7 Abs. 1 VRG nicht verpflichtet, alle Tatsachenbehauptungen von Amtes wegen auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu prÃ¼fen. Es braucht den Sachverhalt nur dort abzuklÃ¤ren, wo Unklar­heiten und Unsicherheiten bestehen, sei es, dass es von Verfahrensbeteiligten auf Fehler hingewiesen wird, sei es, dass es diese selber feststellt (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 7 N. 8).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>BezÃ¼glich der Legitimation der Anwohner von Mobilfunkanlagen bedeutet dies, dass auf die Angaben und Berechnungen der Betreiber in den StandortdatenblÃ¤ttern abgestellt werden kann, soweit nicht von anfechtenden Anwohnern Fehler aufgezeigt oder solche ohne weiteres ersichtlich sind. Die Berechnung der zu erwartenden Immissionsbelas­tung aufgrund der StandortdatenblÃ¤tter nach den Empfehlungen des BUWAL stellt dabei, wie das Verwaltungsgericht verschiedentlich erkannt hat, eine grundsÃ¤tzlich zulÃ¤ssige Methode dar (RB 2000 Nr. 110 = BEZ 2000 Nr. 52). Dass fÃ¼r die Beurteilung der Legitimation zur Anfechtung der Bewilligung fÃ¼r eine erst geplante Antennenanlage auf solche abstrakten Berechnungen statt auf Messungen abgestellt werden muss, liegt auf der Hand, zumal fÃ¼r die Frage der Legitimation eine annÃ¤herungsweise Ermittlung der zu erwartenden Immissisonsbelastung genÃ¼gt. Sodann ist das Gericht in der Lage, solche Berechnungen in der fÃ¼r die Beurteilung der Legitimation gebotenen Tiefe zu Ã¼berprÃ¼fen; einer Expertise bedarf es dazu nicht. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Weiter beanstandet der BeschwerdefÃ¼hrer in seiner Stellungnahme vom 3. September 2001 die von der privaten Beschwerdegegnerin fÃ¼r die Immissionsorte 9 und 10 er­mittelten Werte unter Hinweis auf seine eigenen, mit der Beschwerdeschrift eingereichten Berechnungen. Dabei hat der BeschwerdefÃ¼hrer aufgrund der von der privaten Beschwerde­gegnerin fÃ¼r den Immissionsort Nr. 5 angestellten Berechnungen die Belastungen fÃ¼r seine eigene Liegenschaft hergeleitet, die von der Antenne weiter entfernt und sowohl hori­zontal wie vertikal in einem anderen Winkel zur Hauptstrahlrichtung liegt. Diese Berechnun­gen aufgrund einer "Vergleichsmethode", die nicht der vom BUWAL empfohlenen Vor­­gehens­weise entspricht, sind mit den von der privaten Beschwerdegegnerin fÃ¼r die Orte 9 und 10 nachgereichten ZusatzblÃ¤ttern hinfÃ¤llig geworden, weshalb darauf nicht weiter eingegangen zu werden braucht; abgesehen davon erscheinen diese Werte angesichts der fÃ¼r die Immis­sionsorte 9 und 10 nach den Empfehlungen des BUWAL ermittelten als wenig plausibel. Jeden­falls konnten diese frÃ¼heren Berechnungen des BeschwerdefÃ¼hrers ihn nicht davon entbinden, auf allfÃ¤llige Fehler in den von der privaten Beschwerdegegnerin neu eingereichten Unterlagen hinzuweisen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Der BeschwerdefÃ¼hrer macht geltend, aufgrund der von der privaten Beschwerdegegnerin neu vorgelegten Berechnungen sei zu schliessen, dass eine andere Antennenanlage gebaut werden solle als die gemÃ¤ss Baugesuch vom 18. Januar 2000 geplante. Dieser Einwand trifft insofern zu, als gemÃ¤ss dem mit der Beschwerdeantwort eingereichten, revidierten Standortdatenblatt vom 27. April 2001 gegenÃ¼ber der Baueingabe (Zusatzblatt 1) andere Antennentypen verwendet und andere Angaben Ã¼ber die vertikale Montagerichtung gemacht werden. Allerdings scheint sich die im Zusatzblatt 1 des revidierten Stand­ortdatenblatts vermerkten Elevation von 0 Grad gegenÃ¼ber der Horizontalen anders als bei ursprÃ¼nglichen Standortdatenblatt nicht auf die Elevation der Hauptstrahlrichtung, sondern auf die Montagerichtung der Antenne selber zu beziehen, wie aus der Klammerbemerkung "<i>mech</i>. Elev. in [deg] von horiz." geschlossen wer­den kann. Jedenfalls gehen die neu eingereichten Antennendiagramme fÃ¼r die Antennen 1D und 2D (welche aufgrund der Leistungsmerkmale den Antennen A1 und A2 gemÃ¤ss Baueingabe entsprechen) von einer Elevation der Hauptstrahlrichtung gegenÃ¼ber der Horizontalen von - 6 Grad aus bzw. fÃ¼r die Antennen 1E und 2E (bisher A3 und A4) von einer solchen von - 2 Grad. Das entspricht den im Baugesuch ursprÃ¼nglich angegebenen Montagerichtungen. Sodann liegen mit den fÃ¼r die neuen Antennentypen eingereichten Dia­grammen alle notwendigen Angaben vor, um die Immissionsbelastung der Liegenschaft des BeschwerdefÃ¼hrers zu ermitteln. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Beschwerdegegner weist sodann auf unterschiedliche Angaben fÃ¼r den Immissionsort 5 in den Baugesuchsunterlagen und im revidierten Standortdatenblatt hin. Aus diesen relativ geringfÃ¼gigen Abweichungen lÃ¤sst sich jedenfalls keine "vÃ¶llig andere Ausrichtung" der Antennen herauslesen, sondern dÃ¼rfte es sich um Messungenauigkeiten handeln. Diese sind fÃ¼r das vorliegende Verfahren bedeutungslos, da sie den Immissionsort 5 betreffen und nicht die Orte 9 und 10 bei der Liegenschaft des BeschwerdefÃ¼hrers. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Die ÃberprÃ¼fung der im revidierten Standortdatenblatt ermittelten Immissionsbelastung fÃ¼r die Standorte 9 und 10 bestÃ¤tigt die von der privaten Beschwerdegegnerin ermittelten Resultate. FÃ¼r den Immissionsort 9 (O-strasse, BÃ¼ro) ergibt sich eine Elek­trische FeldstÃ¤rke E = 0,39 und ein Immissionswert I = 0,008, und zwar ohne dass eine GebÃ¤udedÃ¤mpfung berÃ¼cksichtigt wird. FÃ¼r den Immissionsort 10 (O-strasse, Terrasse) betragen die entsprechenden Werte E = 0,36 und I = 0,007. Selbst wenn, um allfÃ¤lligen Ungenauigkeiten bei den Standortangaben (zusÃ¤tzlich) Rechnung zu tragen, die Werte fÃ¼r die LeistungsabschwÃ¤chung reduziert wÃ¼rden, ergÃ¤ben sich immer noch Werte unterhalb der fÃ¼r die Legitimation massgeblichen Schwelle E = 0,5 V/m bzw. I = 0,01. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>e) Dass sich auf dem Dach der Liegenschaft O-strasse, wo der BeschwerdefÃ¼hrer seine BÃ¼ros hat, bereits die Antennenanlage eines anderen Mobilfunk-Anbieters be­findet, ist im Zusammenhang mit der Legitimation unerheblich. Diese hÃ¤ngt ausschliesslich von der Betroffenheit durch die neu zu bewilligende Anlage ab. Abgesehen davon dÃ¼rfte die von der neuen Antennenanlage zu erwartende, sehr geringe zusÃ¤tzliche Immissionsbelas­tung der Liegenschaft des BeschwerdefÃ¼hrers ohnehin nicht dazu fÃ¼hren, dass eine dort von der bestehenden Anlage herrÃ¼hrende Immissionsbelastung so verstÃ¤rkt wird, dass die Belastung neu die zulÃ¤ssigen Werte Ã¼berschreitet.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Damit erweist sich die Beschwerde im Ergebnis als unbegrÃ¼ndet und ist abzuweisen. ... </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.<br/> <br/> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>