<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2025-02-25-5F_6-2025.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5F_6/2025</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 25. Februar 2025</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Bovey, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Hartmann, Josi, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Möckli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.A.________ und B.A.________, </div> <div class="para">Gesuchsteller, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">C.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Bernhard Blum, </div> <div class="para">Gesuchsgegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Eingabe gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 5A_69/2024 vom 25. Oktober 2024. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>A.</b> </div> <div class="para">Die Parteien sind Eigentümer benachbarter Parzellen. Seit längerem war zwischen ihnen die Lage der Grenze zwischen den Parzellen U.________-GBB-yyy und -zzz strittig. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>B.</b> </div> <div class="para">Im Rahmen einer vom Gesuchsgegner eingereichten Eigentumsfreiheits- und Grenzscheidungsklage wies das Regionalgericht Oberland mit Entscheid vom 30. Dezember 2022 erstere ab und legte im Rahmen der Grenzscheidungsklage die umstrittene Grenze fest. Die hiergegen erhobene Berufung der Gesuchsteller wies das Obergericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 22. Dezember 2023 ab. Dagegen reichten sie beim Bundesgericht eine Beschwerde ein, welche mit Urteil 5A_69/2024 vom 25. Oktober 2024 abgewiesen wurde. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>C.</b> </div> <div class="para">Mit einer gegen dieses Urteil gerichteten Eingabe vom 19. Februar 2025 wenden sich die Gesuchsteller (hier ohne anwaltliche Vertretung) an das Bundesgericht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Gesuchsteller bezeichnen ihre Eingabe einerseits als Beschwerde und andererseits als Revisionsgesuch. Inhaltlich geht aus der Eingabe nicht hervor, als was sie ihre Eingabe verstanden wissen wollen und worauf sie mit dieser zielen, auch weil es beim Anliegen um "Urteilskorrektur" an einem eigentlichen Rechtsbegehren mangelt, wie es nach dem Bundesgerichtsgesetz erforderlich wäre (<span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span>). Die Frage kann aber offen bleiben, weil auf die Eingabe ohnehin weder unter dem einen noch unter dem anderen Aspekt eingetreten werden kann (dazu E. 2 und 3). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Bundesgerichtliche Urteile erwachsen mit ihrer Ausfällung in Rechtskraft (<span class="artref">Art. 61 BGG</span>) und eine Beschwerdemöglichkeit besteht nicht. Unter diesem Aspekt ist die Eingabe somit nicht zulässig. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Ein bundesgerichtliches Urteil kann indes auf Gesuch hin aus einem der in <span class="artref">Art. 121 ff. BGG</span> abschliessend genannten Gründe in Revision gezogen werden, wobei der Revisionsgrund in der Gesuchsbegründung in gedrängter Form darzulegen ist (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>). Indes machen die Gesuchsteller weder einen Revisionsgrund geltend noch deuten die rudimentären Ausführungen inhaltlich darauf hin, dass sie einen solchen geltend machen wollen. Sinngemäss berufen sie sich auf den damaligen Kaufvertrag für ihre Parzelle, wonach sie zulasten der benachbarten Parzelle des Gesuchsgegners ein Fahrwegrecht für ihr Vieh hätten. Abgesehen davon, dass daraus kein direkter Bezug auf die Grenzscheidungsklage ersichtlich ist, ginge es dabei wenn schon sinngemäss um eine inhaltliche Wiedererwägung des Urteils 5A_69/2024; hierfür steht jedoch die Revision nicht zu Gebote (dazu statt vieler: Urteil 5F_36/2022 vom 29. November 2022 E. 3 m.w.H.). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Nach dem Gesagten kann auf die Eingabe vom 19. Februar 2025 weder als Beschwerde noch im Sinn eines Revisionsgesuchs eingetreten werden. Die Gerichtskosten sind bei diesem Verfahrensausgang unter solidarischer Haftbarkeit den Gesuchstellern aufzuerlegen (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/66/5" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/66/1" type="start"></artref>Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG</span><artref id="CH/173.110/66/5" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/5" type="end"></artref>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Eingabe vom 19. Februar 2025 wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'500.-- werden den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, 1. Zivilkammer, mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 25. Februar 2025 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Bovey </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Möckli </div> </div></body></html>