<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">IV.2009.00900</font></b><br/> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4"> </font></b><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">des Kantons Zürich</font><br/> <font size="4">IV. Kammer</font><br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichter Engler, Vorsitzender</font> <p><font size="4">Sozialversicherungsrichter Hurst</font> </p><p><font size="4">Sozialversicherungsrichterin Weibel-Fuchs</font> </p><p><font size="4">Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Urteil vom 4. März 2011</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">in Sachen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">A.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdeführer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gesetzlich vertreten durch die Mutter </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">diese vertreten durch Rechtsanwalt Daniel U. Walder</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">walder anwaltskanzlei</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Seefeldstrasse 9, 8008 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Sachverhalt:</font></b><br/> <font face="RotisSerif" size="4">1. A.___, geboren am 24. Juli 1999, leidet an einer Dysthymie und ist deswegen seit dem 16. Mai 2007 bei Dr. med. B.___, Psychiatrie Psychotherapie FMH, und Dr. phil. C.___, Fachpsychologe für Psychotherapie FSP, in psychotherapeutischer Behandlung (Urk. 8/5). Am 28. Mai 2008 meldete ihn seine Mutter zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an (Urk. 8/1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte bei Dr. B.___ den Bericht vom 18. September 2008 (Urk. 8/5) ein, unterbreitete die Angelegenheit dem RAD-Arzt Dr. med. D.___, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, (Stellungnahme vom 13. Februar 2009, Urk. 8/6) und stellte mit Vorbescheid vom 19. Februar 2009 die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 8/7). Daran hielt sie, nachdem die Mutter des Versicherten am 17. März 2009 Einsprache erhoben (Urk. 8/9) und Dr. phil. C.___ den Verlaufsbericht vom 15. April 2009 (Urk. 8/11) eingereicht hatte, mit Verfügung vom 10. Juli 2009 fest (Urk. 2).</font> </p><p><font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">2. Gegen diese Verfügung liess A.___ durch Rechtsanwalt Daniel U. Walder, Zürich, am 14. September 2009 Beschwerde erheben und die Übernahme der Kosten der Psychotherapie beantragen. In prozessualer Hinsicht liess er um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und um Bestellung seines Rechtsvertreters als unentgeltlichen Rechtsbeistand ersuchen (Urk. 1). Die IV-Stelle schloss in der Beschwerdeantwort vom 13. Oktober 2009 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Mit Gerichtsverfügung vom 27. Oktober 2009 wurde das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen und der Schriftenwechsel als geschlossen erklärt (Urk. 13).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">3. Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Das Gericht zieht in Erwägung:</font></b><br/> <font face="RotisSerif" size="4">1.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">1.1 Die versicherte Person hat gemäss Art. 12 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Anspruch auf medizinische Massnahmen, die nicht auf die Behandlung des Leidens an sich, sondern unmittelbar auf die Eingliederung ins Erwerbsleben oder in den Aufgabenbereich gerichtet und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, dauernd und wesentlich zu verbessern oder vor wesentlicher Beeinträchtigung zu bewahren. Um Behandlung des Leidens an sich geht es in der Regel bei der Heilung oder Linderung labilen pathologischen Geschehens. Die Invalidenversicherung übernimmt grundsätzlich nur solche medizinische Vorkehren, die unmittelbar auf die Beseitigung oder Korrektur stabiler oder wenigstens relativ stabilisierter Defektzustände oder Funktionsausfälle hinzielen und welche die Wesentlichkeit und Beständigkeit des angestrebten Erfolges gemäss Art. 12 Abs. 1 IVG voraussehen lassen (BGE 120 V 279 Erw. 3a mit Hinweisen; AHI 2003 S. 104 Erw. 2). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">1.2 Nicht erwerbstätige Personen vor dem vollendeten 20. Altersjahr gelten als invalid, wenn die Beeinträchtigung ihrer körperlichen oder geistigen Gesundheit voraussichtlich eine ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit zur Folge haben wird (Art. 5 Abs. 2 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Nach der Rechtsprechung können daher medizinische Vorkehren bei Jugendlichen schon dann überwiegend der beruflichen Eingliederung dienen und trotz des einstweilen noch labilen Leidenscharakters von der Invalidenversicherung übernommen werden, wenn ohne diese Vorkehren eine Heilung mit Defekt oder ein sonst wie stabilisierter Zustand einträte, wodurch die Berufsbildung oder die Erwerbsfähigkeit oder beide beeinträchtigt würden (AHI 2003 S. 105 Erw. 2, 2000 S. 64 Erw. 1). In diesem Sinne werden die Kosten der psychiatrischen Behandlung Minderjähriger von der Invalidenversicherung getragen, wenn das psychische Leiden mit hinreichender Wahrscheinlichkeit zu einem schwer korrigierbaren, die spätere Ausbildung und Erwerbsfähigkeit erheblich behindernden oder gar verunmöglichenden stabilen pathologischen Zustand führen würde. Umgekehrt kommen medizinische Massnahmen der Invalidenversicherung auch bei Minderjährigen nicht in Betracht, wenn sich solche Vorkehren gegen psychische Krankheiten richten, welche nach heutiger Erkenntnis der medizinischen Wissenschaft ohne kontinuierliche Behandlung nicht dauerhaft gebessert werden können (BGE 105 V 20; AHI 2000 S. 64 Erw. 1, je mit Hinweisen; Urteile des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG] in Sachen K. vom 18. November 2003, I 334/03, und in Sachen M. vom 6. Mai 2003, I 16/03).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">2.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">2.1 Laut Bericht der behandelnden Psychiaterin Dr. B.___ vom 18. September 2008 (Urk. 8/5) leidet der Beschwerdeführer unter einer Dysthymia (ICD-10: F.34.1). Er brauche psychotherapeutische Hilfe zur Stabilisierung seines Selbstwertgefühls, zum Aufbau eines kohärenten Selbstgefühls und zur Entwicklung von mehr Schul- und Leistungsmotivation. Ein weiteres grosses Lernfeld sei seine geringe soziale Kompetenz, die ihm viele Schwierigkeiten mit den Schulkameraden eintrage und seine Anschlussmotivation untergrabe. Der Beschwerdeführer bewege sich schwerfällig, wirke müde und rasch überfordert. Er lasse sich auf Anforderungen kaum ein, widerspreche und wolle nur tun, was ihm gerade Freude mache. Selbst bei einfachen Aufgaben brauche er viel Energie, um Lösungen zu finden, verliere den roten Faden, müsse Aufgaben mehrmals beginnen und komme nur mit Hilfe zu einem Abschluss.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Nach der Erstsitzung am 16. Mai 2007 sei eine regelmässig stattfindende psychotherapeutische Behandlung durch Dr. C.___ durchgeführt worden. Parallel dazu hätten Beratungen mit den Eltern stattgefunden. Nach einem guten Jahr zeigten sich erste Verbesserungen in verbessertem Antrieb und aufkeimender Motivation, Aufgaben zu lösen und Herausforderungen anzunehmen. Der Behandlungsplan sehe eine Fortsetzung der psychologischen Behandlung für mindestens ein Jahr vor mit dem Ziel der Verbesserung der Ich-Stärke, der Autonomie und der sozialen Kompetenz.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">2.2 Dr. C.___ berichtete der Beschwerdegegnerin im Schreiben vom 15. April 2009 (Urk. 8/11), der Beschwerdeführer sei seit Sommer 2007 bei ihm in der Psychotherapie. Die Mutter habe sich am 16. Mai 2007 zu einem ersten Gespräch gemeldet, nachdem ein psychologisches Gerichtsgutachten eine dringende Indikation für eine Therapie gestellt habe. Das Gutachten sei im Zuge des Sorgerechtsstreits der Eltern erstellt worden.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> In der Folge habe er (Dr. C.___) die Situation evaluiert, bei welcher sich die Therapieindikation bestätigt habe. Der Beschwerdeführer habe in der Schule den Anforderungen in keiner Weise genügen können, er habe den Unterricht gestört, sei unaufmerksam und im sozialen Rahmen schwer lenkbar gewesen und habe das Mitmachen meistens generell verweigert. Die Auffälligkeiten hätten entsprechend tiefe Noten zum Resultat. Die prekäre Schulsituation spiegle die Leistungsfähigkeit in keiner Weise wieder, es könne beim Beschwerdeführer von einer durchschnittlichen Intelligenz ausgegangen werden. Hingegen wiesen die Leistungsverweigerungen auf multiple psychische Auffälligkeiten hin. Es könne davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer an einer reaktiven Depression leide. Die jahrelangen Sorgerechtsstreitigkeiten - die fortdauern -, wirkten sich traumatisierend aus. Im schulischen Bereich könne von einer einfachen Aufmerksamkeitsstörung ausgegangen werden.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Nach einem Jahr Behandlung seien Fortschritte im Bereich der Motivation festzustellen: Immerhin habe der Beschwerdeführer seine totale Lernverweigerung aufgegeben und arbeite in der Schule wieder mit. Er brauche dringend weiterhin Therapie, damit die schulische Integration gelinge und weiterführende (Sonder-)Schulmassnahmen abgewendet werden könnten.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">3.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">3.1 Gestützt auf die beiden Berichte von Dr. B.___ und Dr. C.___ kann davon ausgegangen werden, dass die Psychotherapie Erfolge zeitigt und die Prognose günstig lautet und dass sich mit der Psychotherapie verhindern lässt, dass die Schul- und später Berufsbildung auf Grund der psychischen und sozialen Konflikte beeinträchtigt wird. Es kann somit der Entstehung eines stabilen Defekts vorgebeugt werden, der sich negativ auf die Berufsbildung auswirken würde. Die Behandlung bezweckt keinen labilen Zustand in stationärem Gleichgewicht zu halten, sondern führt eine deutliche und dauerhafte Verbesserung herbei. Unter diesen Umständen ist die für die Übernahme einer Psychotherapie rechtsprechungsgemäss ausreichende Voraussetzung, dass das psychische Leiden ohne die psychotherapeutische Behandlung zu einem schwer korrigierbaren, die spätere Ausbildung und Erwerbsfähigkeit erheblich behindernden oder gar verunmöglichenden stabilen pathologischen Zustand führen würde, vorliegend erfüllt und ist, selbst wenn das psychische Leiden einstweilen noch labilen Charakter haben sollte, daher von der Invalidenversicherung gestützt auf Art. 12 IVG zu übernehmen.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">3.2 Entgegen der Behauptung der Beschwerdegegnerin fällt die medizinische Massnahme nicht schon deshalb ausser Betracht, weil bei einer Dysthymie im Allgemeinen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit kein erheblicher, schwer korrigierbarer sowie stabiler Defekt zu erwarten ist, der die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wesentlich beeinträchtigen wird (vgl. dazu die vom Beschwerdeführer mit Beschwerde aufgelegten Entscheide des EVG vom 23. März 2005 i.S. R. I 561/04, und vom 2. November 2006 i.S. D., I 293/06). Gemäss den ärztlichen Berichten sind der schulische Erfolg und damit die spätere Berufsausbildung ohne Therapie gefährdet und wird mittels der Psychotherapie eine dauerhafte Besserung der Erkrankung erwartet. Fortschritte sind denn auch bereits schon nach einem Jahr eingetreten.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">3.3 Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde somit mit der Feststellung gutzuheissen, dass der Beschwerdeführer Anspruch auf medizinische Eingliederungsmassnahmen hat.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">4. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert (Art. 69 Abs. 1</font><sup><font face="RotisSerif" size="4">bis</font></sup><font face="RotisSerif" size="4"> IVG) auf Fr. 500.-- festzulegen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">5. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung (Art. 61 lit. g ATSG). Die Entschädigung wird unabhängig vom Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen (§ 34 des Gesetzes über die sozialversicherungsgerichtlichen Gebühren, Kosten und Entschädigungen). Vorliegend erscheint eine Prozessentschädigung von Fr. 1'500.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) als angemessen.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Das Gericht erkennt:</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung vom 10. Juli 2009 aufgehoben, und wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer Anspruch auf medizinische Eingliederungsmassnahmen hat.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung von Fr. 1'500.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">4. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Rechtsanwalt Daniel U. Walder</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Bundesamt für Sozialversicherungen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">sowie an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">5. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p></div></body></html>