<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00604</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Schüpbach</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 14. August 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Wyss</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Stampfenbachstrasse 161, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1973, meldete sich am 13. Januar 2005 u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nter Hinweis auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Darmprobleme bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 11/6). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische und erwerbliche Situation ab und verneinte mit Verfügung vom 5. Juli 2005 (Urk. 11/24) einen Rentenanspruch des Versicherten. Im Rahmen des Einspracheverfahrens holte die Beschwerdegegnerin beim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___, ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am 8. August 2007 erstattet wurde (Urk. 11/46). Gestützt darauf wies sie die Einsprache am 15. Oktober 2007 ab (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 11/58). Die am 16. November 2007 dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 11/63</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/3-5) zog der Versicherte am 21. Februar 2008 zurück (vgl. Urk. 11/66; Prozess Nr. IV.2007.01433). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 15. Februar 2010 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, bei unveränderter Sachlage bestehe weiterhin kein Rentenanspruch (Urk. 11/112). Die am 19. März 2010 dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 11/118) hiess das hiesige Gericht im Verfahren IV.2010.00278 mit Urteil vom 19. Juli 2011 in dem Sinne gut, dass die Sache an die IV-Stelle zur weiteren Abklärung zurückge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen wurde (Urk. 11/129).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle holte in der Folge bei der Y.___ ein Verlaufsgutachten ein, das am 8. Mai 2013 erstattet wurde (Urk. 11/168). Gestützt darauf sprach sie dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten mit Verfügung vom 23. Oktober 2013 (Urk. 11/184 ff.) bei einem Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsgrad von 57 % eine halbe Rente ab Januar 2009 und bei einem Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad von 73 % beziehungsweise 100 % eine ganze Rente ab April 2009 zu (vgl. Urk. 11/178). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 22. Februar 2016 meldete sich der Versicherte zum Bezug einer Hilflosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschädigung an (Urk. 11/202). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle führte eine Abklärung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Hilflosigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beim Versicherten zu Hause durch (Urk. 11/252). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 11/250, Urk. 11/259) sprach die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 13. April 2017 eine Entschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung für Hilflosigkeit leichten Grades ab 1. März 2015 zu (Urk. 11/268-269 = Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Mitteilung vom 17. Januar 2017 (Urk. 11/256) teilte die IV-Stelle dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten mit, der Rentenanspruch sei unverändert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Versicherte erhob am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23. Mai 2017 Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1) gegen die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 13. April 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei insoweit aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heben, als ihm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Leistungen verweigert würden (S. 2 Ziff. 1) und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen zuzusprechen, insbesondere eine Hilflosenentschädigung mittleren Grades (S. 2 Ziff. 2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 7. Juni 2017 wurde der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer aufgrund von noch nicht geleisteten Kosten aus dem Prozess Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV.2007.01433 zur Leistung eines Kostenvorschusses in der Höhe von Fr. 1'000.-- verpflichtet (Urk. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie entsprechende Zahlung ging fristgerecht beim hiesigen Gericht ein (Urk. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">24. August 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k. 10) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Kenntnis gebracht (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> haben Versicherte mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG) in der Schweiz, die hilflos (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 ATSG) sind, Anspruch auf eine Hilflo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">senentschädigung. Vorbehalten bleibt Artikel 42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG. Als hilflos gilt eine Person, die wegen einer Beeinträchtigung der Gesundheit für alltägliche Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verrich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen dauernd der Hilfe Dritter oder der persönlichen Überwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung bedarf (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 ATSG). Im Bereich der Invalidenversicherung gilt auch eine Person als hilflos, welche zu Hause lebt und wegen der gesundheitlichen Beeinträchtigung dauernd auf lebenspraktische Begleitung angewiesen ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 Satz 1 IVG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV). Praxisgemäss (BGE 121 V 88 E. 3a mit Hinweisen) sind die folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den sechs alltäglichen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verrichtungen massgebend (BGE 127 V 94 E. 3c, 125 V 297 E. 4a):</span></p><p><span>- </span><span>Ankleiden, Auskleiden; </span></p><p><span>- </span><span>Aufstehen, Absitzen, Abliegen;</span></p><p><span>- </span><span>Essen;</span></p><p><span>- </span><span>Körperpflege;</span></p><p><span>- </span><span>Verrichtung der Notdurft;</span></p><p><span>- </span><span>Fortbewegung (im oder ausser Haus), Kontaktaufnahme.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 37 IVV sieht drei Hilflosigkeitsgrade vor. Gemäss Abs. 3 dieser Bestimmung gilt die Hilflosigkeit als leicht, wenn die versicherte Person trotz der Abgabe von Hilfsmitteln:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">a. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">b. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einer dauernden persönlichen Überwachung bedarf;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">c. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einer durch das Gebrechen bedingten ständigen und besonders aufwendigen Pflege bedarf; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">d. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wegen einer schweren Sinnesschädigung oder eines schweren körperlichen Gebrechens nur dank regelmässiger und erheblicher Dienstleistungen Dritter gesellschaftliche Kontakte pflegen kann; oder</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dauernd auf lebenspraktische Begleitung im Sinne von Art. 38 IVV ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wiesen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung gilt die Hilflosigkeit als mittelschwer, wenn die versicherte Person trotz der Abgabe von Hilfsmitteln:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">a. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in den meisten alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erheblicher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">b. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">licher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist und überdies einer dauernden persönlichen Überwachung bedarf; oder </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">c. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">licher Weise auf die Hilfe Dritter und überdies dauernd auf lebenspraktische Begleitung im Sinne von Art. 38 IVV angewiesen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung setzt Hilflosigkeit mittelschweren Grades nach Art. 37 Abs. 2 lit. a IVV eine Hilfsbedürftigkeit in mindestens vier alltäglichen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verrichtungen voraus (BGE 121 V 88 E. 3b, 107 V 145 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVV liegt ein Bedarf an lebenspraktischer Begleitung im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG vor, wenn eine volljährige versicherte Person ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb eines Heimes lebt und infolge Beeinträchtigung der Gesundheit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Begleitung einer Drittperson nicht selbständig wohnen kann;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für Verrichtungen und Kontakte ausserhalb der Wohnung auf Begleitung einer Drittperson angewiesen ist; oder </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ernsthaft gefährdet ist, sich dauernd von der Aussenwelt zu isolieren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist lediglich die psychische Gesundheit beeinträchtigt, so muss für die Annahme einer Hilflosigkeit gleichzeitig ein Anspruch auf mindestens eine Viertelsrente bestehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu berücksichtigen ist nur diejenige lebenspraktische Begleitung, die regelmässig und im Zusammenhang mit den in Absatz 1 erwähnten Situationen erforderlich ist. Nicht darunter fallen insbesondere Vertretungs- und Verwaltungstätigkeiten im Rahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Massnahmen des Erwachsenenschutzes nach den Artikeln 390-398 des Zivilgesetzbuches </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Berücksichtigung des Bedarfs an lebenspraktischer Begleitung ist nicht auf Menschen mit Beeinträchtigung der psychischen oder geistigen Gesundheit beschränkt. Es ist durchaus möglich, dass auch andere Behinderte einen Bedarf an lebenspraktischer Begleitung geltend machen können. Zu denken ist insbesondere an hirnverletzte Menschen (BGE 133 V 450 E. 2.2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unerheblich ist, in welcher Umgebung sich die versicherte Person – abgesehen davon, dass sie ausserhalb des Heims wohnen muss – aufhält und ob sie auf die Hilfe des Ehegatten, der Kinder oder der Eltern zählen kann (BGE 133 V 450 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.3 und 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als regelmässig im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 Satz 1 IVV gilt die lebenspraktische Begleitung, wenn sie über eine Periode von drei Monaten gerechnet im Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitt mindestens 2 Stunden pro Woche benötigt wird (BGE 133 V 450 E. 6.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die lebenspraktische Begleitung beinhaltet weder die (direkte oder indirekte) Dritt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hilfe bei den sechs alltäglichen Lebensverrichtungen noch die Pflege noch die Überwachung. Sie stellt vielmehr ein zusätzliches und eigenständiges Institut der Hilfe dar (BGE 133 V 450 E. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gesetz macht den Anspruch auf Hilflosenentschädigung nicht davon abhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gig, ob die lebenspraktische Begleitung kostenlos erfolgt oder nicht (BGE 133 V 472 E. 5.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich muss beim Bedarf an lebenspraktischer Begleitung die Schadenmin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungspflicht berücksichtigt werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Rz 8040 Kreisschreiben über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung (KSIH) mit Hinweis auf das Urteil des Bundesgerichts 9C_410/2009 vom 1. April 2010). Die Auswirkungen des Gesundheitsschadens auf die Einsatzfähigkeit sind durch geeignete organisato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rische Massnahmen und die Mithilfe der Familienangehörigen, denen dadurch keine unverhältnismässige Belastung entstehen darf, möglichst zu mildern. Diese Mithilfe geht weiter als die ohne Gesundheitsschaden zu erwartende Unterstützung. Es ist danach zu fragen, wie sich eine vernünftige Familienge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinschaft einrichten würde, sofern keine Versicherungsleistungen zu erwarten wären. Keinesfalls darf aber unter dem Titel Schadenminderungspflicht die Bewältigung der Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halttätigkeit in einzelnen Funktionen oder insgesamt auf die übrigen Familien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">glieder überwälzt werden mit der Folge, dass gleichsam bei jeder festgestellten Einschränkung danach gefragt werden müsste, ob sich ein Familienmitglied finden lässt, das allenfalls für eine ersatzweise Ausführung der entsprechenden Teilfunktionen in Frage kommt (Urteil des Bundesgerichts I 1013/06 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. November 2007 E. 7.2). Grundsätzlich unerheblich ist die Umgebung, in welcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich die versicherte Person aufhält. Versicherte, welche mit Familienangehörigen zusammenleben, hätten sonst kaum je Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung für lebenspraktische Begleitung. Es ist allein mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebend, ob die versicherte Person, wäre sie allein auf sich gestellt, erhebliche Dritthilfe benötigen würde. Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegenüber ist die tatsächlich erbrachte Mithilfe von Familienangehörigen eine Frage der Schadenminderungspflicht, die erst in einem zweiten Schritt zu prüfen ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_828/2011 vom 27. Juli 2012 E. 5.3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV kann die IV-Stelle zur Prüfung eines Leistungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs unter anderem Abklärungen an Ort und Stelle vornehmen. Nach der Rechtsprechung hat ein Abklärungsbericht unter dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aspekt der Hilflosigkeit (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 ATSG) oder des Pflegebedarfs folgenden Anforderungen zu genügen: Als Berichterstatterin oder Berichterstatter wirkt eine qualifizierte Person, welche Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den seitens der Mediziner gestellten Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Hilfsbedürftigkeiten hat. Bei Unklarheiten über physische oder psychische Störungen und/oder deren Auswirkungen auf alltägliche Lebensverrichtungen sind Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fragen an die medizinischen Fachpersonen nicht nur zulässig, sondern notwendig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. BGE 133 V 450 E. 11.1.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Weiter sind die Angaben der Hilfe leistenden Personen zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und detailliert bezüglich der einzelnen alltäglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Lebensverrichtungen sowie der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> tatbestandsmässigen Erfordernisse der dauernden Pflege und der persönlichen Überwachung und der lebenspraktischen Begleitung sein. Schliesslich hat er in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben zu stehen. Das Gericht greift, sofern der Bericht eine zuverlässige Entscheidungsgrundlage im eben umschriebenen Sinne darstellt, in das Ermessen der die Abklärung täti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Person nur ein, wenn klar feststellbare Fehleinschätzungen vorliegen. Das gebietet insbesondere der Umstand, dass die fachlich kompetente Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">person näher am konkreten Sachverhalt ist als das im Beschwerdefall zuständige Gericht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 543</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweisen; SVR 2012 IV Nr. 54 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">195, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_756/2011 vom 12. Juli 2012 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2). Diese Grundsätze gelten entsprechend auch für die Abklärung der Hilflosigkeit unter dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der lebenspraktischen Begleitung (BGE 133 V 450 E. 11.1.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_464/2015 vom 14. September 2015 E. 4) sowie unter dem Aspekt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Intensivpflegezuschlags (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts 8C_308/2016 vom 6.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> September 2016 E. 5.1 mit Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_756/2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 12. Juli 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) gestützt auf die Angaben der vor Ort erfolgten Abklärung davon aus, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer seit Oktober 2013 regelmässig Fremdhilfe bei der Selbstpflege benötige. Betroffen seien die Bereiche der alltäglichen Lebensverrichtun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Essen, Notdurft und Fortbewegung/Pflege gesellschaftlicher Kontakte, was zu einem Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung leichten Grades führe (Verfügungsteil 2, S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die nötige Begleitung bei ausserhäuslichen Verrichtungen sei bei reinen oder überwiegend funktionalen Einschränkungen gemäss KSIH Randziffer 8051 im Bereich der Lebensverrichtung Fortbewegung anzurechnen. Dies treffe beim Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer zu. Ein Anspruch auf lebenspraktische Begleitung bestehe somit nicht. Die betreffend Körperpflege erwähnten Hilfestellungen der Ehefrau seien als zumutbare Mithilfe von Familienangehörigen zu werten. Im Bereich Körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflege resultiere daher keine regelmässige und erhebliche Hilflosigkeit (Verfügungsteil 2, S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf den Standpunkt (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1), er sei unbestrittenermassen in den drei von der Beschwerdegegnerin genannten Bereichen erheblich auf Dritthilfe angewiesen (S. 4 unten). Er sei zudem gemäss Abklärungsbericht dauernd auf lebenspraktische Begleitung angewiesen, da er für Verrichtungen und Kontakte ausserhalb der Wohnung auf Begleitung einer Drittperson angewiesen sei. Dies sei anstatt unter «Fortbewegung» unter dem Titel «lebenspraktische Begleitung» zu berücksichtigen (S. 5 oben). Sodann habe sich zwischenzeitlich die Erkrankung akzentuiert und er sei auf die dauernde Benut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung eines Rollstuhls angewiesen. Er benötige aufgrund der Tatsache, dass er nun dauernd auf einen Rollstuhl angewiesen sei, klarerweise lebenspraktische Beglei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung. Er habe somit Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung mittleren Grades (S. 5 Mitte). Sodann gelte es betreffend die Lebensverrichtung «Körperpflege» darauf hinzuweisen, dass es unzutreffend sei, dass er bei funktionierendem Bade</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lift sich selbständig waschen könne (S. 5 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Hilflo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">senentschädigung mittleren Grades hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des Y.___, erstatteten ihr polydisziplinäres Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten am 8. August 2007 (Urk. 11/46) gestützt auf die Akten sowie die Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen des Beschwerdeführers. Sie nannten folgende Diagnosen mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 15 Ziff. 6.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Morbus Crohn (Erstdiagnose 1995) mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Dünndarmileus mit Stenosierung des distalen Ileums (199</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">5)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Ileozökalresektion und Ureterolyse rechts (1996)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Perianalabszess, Bauchdeckenabszess und Abszess im Bereich der Ileumschlinge (1999)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Abszessexzision perianal (2004)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Anastomosenstenose mit Ballondilatation im Bereich des terminalen Ileums (2004)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach enteroemteraler und retroperitonealer Fistel (2004)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Resektion der Ileo-Ascendostomie mit Neuanlage Ileo-Ascendostomie am 3. Januar 2005 bei Dünndarmileus mit Stenosie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rung im distalen Drittel des Neo-Ileums (Januar 2005) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">explorative Laparotomie/Adhäsiolyse und Neuanlage der Ileo-Ascen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tomie Februar 2005</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuelle Therapie: Remicade, Imurek, Prednison, Salazopyrin</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches rechtsbetontes Lumbovertebralsyndrom mit pseudoradiku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rer Ausstrahlung in beide Beine mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hyperkyphose der Brustwirbelsäule, Sacrum acutum, diskrete Skoliose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">leicht verminderte Beweglichkeit der Lendenwirbelsäule und des Brust</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">korbes bei Inspiration und Expiration</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnose ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie eine leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führten aus, dass anlässlich der psychiatrischen Untersuchung keine nach ICD-10 klassifizierbare Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit habe festgestellt werden können. Gemäss Angaben des Beschwerdeführers nehme er täglich 60 mg Mianserin ein. In der Medikamentenspiegel-Bestimmung habe je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">doch kein Mianserin nachgewiesen werden können, so dass gegenwärtig von einem unbehandelten Zustandsbild ausgegangen werden müsse. Auch wenn gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wärtig keine dringende Indikation für eine Behandlungsmassnahme abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leiten sei, sei die Behandlung auch einer leichten depressiven Störung durch eine suffiziente antidepressive Therapie empfehlenswert (S. 16 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der rheumatologischen Beschwerden sei ungewöhnlich, dass diese auf die Behandlung mit den erwähnten Basismedikamenten sowie auf eine Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung mit Remicade nicht oder nur unwesentlich angesprochen hätten (S. 17 unten). Insgesamt müsse beim Beschwerdeführer mit hoher Wahrscheinlichkeit vom Vorliegen einer entzündlichen Mitbeteiligung des Sakroiliakalgelenks im Rahmen des Morbus Crohn ausgegangen werden. Trotz dieser Diagnose seien dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer körperlich leichte bis maximal mittelschwere, wechselbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">las</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tende und rückenadaptierte Tätigkeiten vollschichtig zuzumuten (S. 18 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich der gastroenterologischen Beurteilung sei festgehalten worden, dass der Morbus Crohn unter der aktuellen Therapie als sub-stabil anzusehen sei. Anamnestisch habe ein letzter Schub im Dezember 2006 stattgefunden. Aufgrund des Befundes der Calprotectin-Bestimmung müsse zusammen mit den anamne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stisch geschilderten täglich auftretenden Abdominalkrämpfen und der weiterbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehenden Diarrhoe gegenwärtig von einer chronisch aktiven Entzündung des Morbus Crohn ausgegangen werden. Eine Beschäftigung, die einen uneinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkten Zugang zur Toilette ermögliche, und die ohne Kundenkontakt absol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viert werden könne, sei ihm gegenwärtig zu 70 % zumutbar. Die 30%ige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung trage dem gegenwärtig nachgewiesenen aktiven Entzündungsprozess Rechnung. Eine Aussage zur langfristigen Entwicklung der Arbeitsfähigkeit könne gegenwärtig aus gastroenterologischer Sicht nicht gemacht werden (S. 18 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend sei der Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit als Parkwart im Autohandel mit leichten Reinigungsarbeiten und Herrichten von Neuwagen gegenwärtig zu 70 % arbeitsfähig (S. 18 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des Y.___, erstatteten ihr polydisziplinäres Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">laufsgutachten am 8. Mai 2013 (Urk. 11/168) gestützt auf die Akten sowie die Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen des Beschwerdeführers. Sie nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 47 f. Ziff. 6.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">refraktäre Ileokolitis Crohn mit häufigen, komplikationsbehafteten mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schweren bis schweren Krankheitsschüben bei aktuellem CDAI von 415 Punkten sowie mit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chronischem Durchfall mit 10-15 flüssigen Entleerungen pro Tag bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ileocolitis Crohn, Differentialdiagnose (DD): Overgrowth, Gallensäure</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">verlustsyndrom, sekundäre Laktoseintoleranz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">wiederholten Hospitalisationen wegen Morbus Crohn Attacken und rezidivierendem Subileus, seit 2004 mindestens 1 x, meistens mehrmals pro Jahr</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Steroidabhängigkeit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Grosser Bauchwand-Narbenhernie bei Status nach offener Cholezy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">stektomie und Resektion der Ileoascendostomie sowie Neuanlage einer Ileotransversostomie am 22. Februar 2011, Status nach postoperativem Wundinfekt mit Platzbauch, Relaparotomie und erneutem Bauch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">decken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">verschluss mittels Vicrylnetz, Status nach Ausriss des Netzes und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Sekundärem abdominellem Bauchverschluss durch Hautmobilisation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Resektion einer Ileoascendostomie mit Neuanlage einer Ileoascendostomie wegen Dünndarmileus mit Stenosierung im distalen Drittel des Ileums 2005</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ballondilatation einer Anastomosenstenose mit Verdacht auf Fistelbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dungen 2004</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ileozökalresektion und Ureterolyse rechts bei enterovesikaler Fistel und mehreren Abszessen 1996</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach multiplen Abszessbildungen und Abszessdrainagen 1999, 2004, 2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">operativer Korrektureingriff der Bauchwandhernie vorgesehen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Cushingsyndrom infolge andauernder Steroidtherapie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">muskuloskelettäre Beschwerden klinisch nicht abschliessend zuzuord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">der Ursache an Schulter links, am Rücken und Bein links, an Händen und Vorfüssen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">DD: degenerativ und überlastungsbedingt, DD: spondyloarthritisch, DD: linkslumbiradikulär ohne neurologische Ausfälle</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">periphere Manifestation von enteropathischer Spondyloarthritis zurzeit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Plantarfaszienenthesiopathie beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">symptomatische ISG-Arthritis rechts, in den Akten erstmals etikettiert 2001</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Verdacht auf Morbus Crohn-assoziierte Sakroiliitis </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Sie führten aus, dass die Krankheitsaktivität der chronischen Darm-Erkrankung nach heutiger Einschätzung seit dem Jahr der letzten Y.___-Begutachtung zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nommen habe, so dass der Krankheitsverlauf aus heutiger Sicht als progredient eingeschätzt werden könne. Es sei gestützt auf die anamnestischen Angaben von einer vorübergehenden Stabilisierung in den Jahren 2009 und 2010 und einer massiven Verschlechterung ab Anfang 2011 auszugehen. Die Erkrankung führe aus heutiger gastroenterologischer Sicht aufgrund der Krankheitsaktivität und der Schmerzsymptomatik zu einer stark eingeschränkten Leistungsfähigkeit, dass eine aufgehobene Arbeitsfähigkeit zu begründen sei (S. 53).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die ergänzend durchgeführte rheumatologische Untersuchung habe einen gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">über der Voruntersuchung aus dem Jahre 2007 deutlich verschlechterten muskulo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">skelettären Gesundheitszustand ergeben, wobei die Genese der multilokulär geäusserten Beschwerden ohne weiterführende bildgebende Diagnostik aus rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">matologischer Sicht teilweise nicht sicher habe zugeordnet werden können. Nachvollziehbar sei jedoch aus rheumatologischer Sicht eine Mitbeteiligung einer am ehesten muskuloskelettär überlastungsbedingten lumbal lokalisierten Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">matik an der vom Beschwerdeführer geschilderten abdominalen Schmerzsymptomatik (S. 53 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Mitarbeiter einer Autogarage im Bereich Autoreinigung sowie als Parkwächter bestehe aufgrund der chronischen Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kung keine Arbeitsfähigkeit. Dies begründe sich mit einer nachvollziehbar krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">heitsbedingt und zusätzlich im Rahmen der medikamentösen Therapie und der Malnutrition erklärbaren allgemeinen Erschöpfungssymptomatik und Ermüdbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit und den erkrankungsbedingt notwendigen gehäuften Toilettengängen und der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ausgeprägten abdominalen Schmerzsymptomatik mit deutlicher funktioneller Ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schränkung im Bereich der Bauchmuskulatur. Die genannten Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en seien mit keiner denkbaren Arbeitstätigkeit vereinbar (S. 55 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Eine nachvollziehbare und laut Aktenlage gut dokumentierte Verschlechterung des Krankheitszustandes der Crohn-Erkrankung könne ab Januar 2008 ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nommen werden. Es sei davon auszugehen, dass im Jahr 2008 bei erhöhter Krankheitsaktivität gegenüber der Vorbeurteilung der Y.___ aus dem Jahr 2007 noch eine 50%ige Arbeitsfähigkeit vorgelegen habe. In den Jahren 2009 und 2010 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">habe nach heutiger Einschätzung bei weiterer Krankheitsprogredienz eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit von 30 % vorgelegen. Ab Februar 2011 könne eine aufgehobene Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fähigkeit angenommen werden (S. 55 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Z.___, Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie, A.___, führte mit Bericht vom 12. Oktober 2016 (Urk. 11/244) aus, es handle sich um einen Patienten mit schwerstem Morbus Crohn, der durch die Folgen der intestinalen Erkrankung invalidisiert sei. Nebst der enteroktalen Dünn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">darmfistel leide der Beschwerdeführer an einer immobilisierenden sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matischen Osteoporose und Cox/Omartrhose (Ziff. 1.3). Die Prognose sei schlecht. Eine erneute Dünndarmoperation zur Besserung der Fistel sei bei dem schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kranken Patienten mit keinem vertretbaren Risiko möglich, eine weitere Immun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suppression zur Behandlung des Crohns sei ebenfalls nicht möglich, da in ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangenen Versuchen jeweils Infektionskomplikationen aufgetreten seien. eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Operation der Coxarthrose könne ebenfalls nicht vorgenommen werden (Ziff. 3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit gleichentags verfasstem Bericht über einen Button-Wechsel der PEG hielt Dr. Z.___ unter anderem fest, es seien im April 2016 im Rahmen der symptomatischen Osteoporose bildgebend eine Fraktur eines Brustwirbelkörpers und zweier Lendenwirbelkörper festgestellt worden (Urk. 11/244/6). Dies bestätigte Dr. med. B.___, Co-Chefarzt am C.___, in seinem Schreiben vom 22. Dezember 2016 (vgl. Urk. 11/245). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 3. Januar 2017 informierte die Abklärungsperson über die am 26. Oktober 2016 am Wohnort des Beschwerdeführers erfolgte Abklärung (Urk. 11/252), wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei nebst dem Beschwerdeführer auch dessen Ehefrau anwesend gewesen sei. Der Beschwerdeführer habe dabei erklärt, er habe sich vor drei Jahren seinen Dünn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darm entfernen lassen müssen. Seither brauche er viel Unterstützung von seiner Ehefrau bei alltäglichen Verrichtungen. Nebst der Dünndarmproblematik leide er an diversen weiteren Beschwerden, insbesondere die linke Hüfte sei operations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedürftig, er könne aktuell kaum gehen. Nach mehreren Spitalaufenthalten im Jahr 2015 habe er erst gar nicht mehr stehen und gehen können, ab August 2015 habe er dank intensiver Physiotherapie zu Hause wieder laufen gelernt, so dass er sich mit einem Gehstock vom Sofa bis zur Tür habe fortbewegen können. Im Weiteren bereite ihm die linke Schulter Sorgen, er könne diese kaum bewegen. Auch da wäre eine Operation nötig, jedoch aufgrund seines schlechten Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinzustandes derzeit nicht durchführbar. Der Beschwerdeführer lebe mit seiner Ehefrau und zwei seiner Töchter in einer Wohnung, wobei die Ehefrau und die eine Tochter erwerbstätig seien und ihre Schichten jeweils aufeinander abstimmen würden, so dass möglichst immer eine der Beiden zu Hause sei. Zurzeit habe er keine Physiotherapie. Als Hilfsmittel habe er einen Handrollstuhl für unterwegs und einen treppenbegehbaren Rollstuhl (mit Dritthilfe zu bedienen). Ein Elektrorollstuhl sei beantragt worden (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Bereich Ankleiden/Auskleiden wird ausgeführt, dass dies dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer aufgrund seiner diversen Schmerzen Mühe bereite. Insbesondere das An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehen von Socken und Schuhen sei ihm nur mühevoll möglich. Er erhalte deshalb meist Dritthilfe, wenn nötig könne er sich jedoch auch mühevoll selber ankleiden. Die Abklärungsperson merkte hierzu an, dass eine blosse Erschwerung oder Verlangsamung bei der Vornahme einer Lebensverrichtung grundsätzlich keine Hilflosigkeit begründe. Offensichtlich wäre dem Beschwerdeführer das An- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Auskleiden selbständig möglich, wenn keine Hilfsperson zur Verfügung stehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es liege somit keine Hilflosigkeit im Sinne der IV-Richtlinien vor (S. 3 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Bereich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufstehen/Absitzen/Abliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wird ausgeführt, dass dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer die Positionswechsel selbständig möglich seien. Aufstehen gehe zwar selber, das Gehen hingegen sei problematisch. Er benutze zu Hause zwei Geh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stöcke, fühle sich jedoch auch damit unsicher beim Gehen. Ausser Haus werde er im Rollstuhl geschoben. Die Positionswechsel vom Rollstuhl ins Auto etc. seien ihm selbständig möglich (S. 3 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bereich Essen (normal zubereitete Mahlzeiten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wird ausgeführt, dass nach anfänglicher parenteraler Ernährung ab zirka Oktober 2013 habe auf Sonden-ernährung umgestellt werden können. Die Ernährungsverabreichung werde durch die Ehefrau vorgenommen. Sie bereite alles vor, gebe die Medikamente der Ernäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung bei und stecke dies an die Sonde an. Sie nehme auch die Reinigung des Zuflusses vor. Die Ernährung per PEG erfolge morgens und abends. Die übrige Mahlzeiteneinnahme sei dem Beschwerdeführer selbständig möglich. Er könne Besteck koordiniert einsetzen, Speisen selber zerkleinern und auch selbständig aus einem Glas trinken. Aufgrund der Sondenernährung könne dieser Bereich angerechnet werden (S. 3 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Bereich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Körperpflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wird ausgeführt, waschen, kämmen und rasieren seien dem Beschwerdeführer selbständig möglich. Beim Baden benötige er aktuell Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützung durch seine Ehefrau, dies da sein Spezialstuhl, welcher er in der Badewanne benutze, defekt sei. Auf diesen Stuhl habe er sich selber vom Bade</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wannenrand her hinsetzen und sich dann in der Badewanne selbständig duschen können. Ohne diesen Stuhl sei ihm ein Einstieg in die Badewanne nicht möglich, jetzt müsse ihm die Ehefrau beim Ein- und Ausstieg helfen oder aber er dusche sich neben der Badewanne, indem er auf dem WC sitze und sich dort abdusche, dann müsse die Ehefrau ihm jedoch die Duschbrause reichen und bedienen und im Anschluss das Wasser auf dem Boden aufwischen. Die Abklärungsperson merkte an, dass die versicherte Person im Rahmen der Schadenminderungspflicht verpflichtet sei, geeignete und zumutbare Massnahmen zu treffen, um die Selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständigkeit zu erhalten oder wiederherzustellen. In diesem Sinne könne erwartet werden, dass der Beschwerdeführer wiederum einen Badestuhl anschaffe, um damit die Selbständigkeit wiederherzustellen. Bei Umsetzung dieser Massnahme wäre der Beschwerdeführer nicht auf Dritthilfe bei der Körperpflege angewiesen (S. 3 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Bereich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Reinigung nach Verrichtung der Notdurft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wird ausgeführt, dass der Beschwerdeführer seit der Darmoperation im Oktober 2013 ein Ileostoma (künst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Darmausgang) habe. Zirka zweimal am Tag gehe er selber aufs WC um zu urinieren. Die Ehefrau übernehme das Handling mit dem Ileostoma. Sie wechsle zirka alle 2-3 Stunden den Sack, bei Abwesenheit der Ehefrau übernehme die Tochter diese Aufgabe. Die Abklärungsperson merkte an, dass dieser Bereich auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund des Ileostomas angerechnet werden könne (S. 4 oben)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Bereich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fortbewegung/Pflege gesellschaftlicher Kontakte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wird ausgeführt, dass sich der Beschwerdeführer i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jahr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2013 einer Bauchoperation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehen müssen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n der Folge sei ein Medikament eingestellt worden, welches zu einer drastischen gesundheitlichen Verschlechterung geführt habe, sodass er ab Oktober 2013 nicht mehr habe selber stehen und gehen können. Er habe sich damals im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in stationärer Behandlung befunden. Nach einem kurzen Aufenthalt zu Hause sei er von Dezember 2013 bis Juli 2014 erneut stationär hospitalisiert worden, dies im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Nach seiner Rückkehr nach Hause sei eine intensive Physiotherapie verordnet gewesen, dies mit dem Ziel des Wiedererlangens seiner Steh- und Gehfähigkeit. Die Therapie sei bei ihm zu Hause erfolgt, er habe kontinuierliche Fortschritte erzielt. Er könne seither wieder mit Hilfe von Gehstöcken einige Schritte innerhalb der Wohnung gehen, er fühle sich jedoch bis heute nicht sicher dabei. Weiter als nur wenige Schritte könne er jedoch mit den Gehstöcken nicht zurücklegen, dazu fehle ihm die Kraft und auch wegen der Schmerzen in der Schulter sei ihm dies nicht möglich. Zu allen Terminen ausser Haus begebe er sich deshalb im Rollstuhl. Der Handrollstuhl befinde sich im EG des Wohnhauses. Die Wohnung befinde sich im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. Stockwerk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a kein Lift vorhanden sei, habe er einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reppenbegehbaren Rollstuhl gekauft, er sei bei der Überwindung der Treppe damit jedoch auf Dritt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hilfe angewiesen. Unten angekommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wechsle er dann in den Handrollstuhl und werde damit zum Auto geschoben. Der Einstieg ins </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auto sei ihm selber möglich.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zu jeglichen Terminen ausser Haus werde er durch die Ehefrau oder die Tochter mit dem Auto hingefahren und dann ins Gebäude begleitet. Er habe zwar einen Elektrorollstuhl beantragt, er überlege nun das Gesuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zurückzuziehen, da ihm bewusst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geworden sei, dass er auch mit einem Elektrorollstuhl nicht selbständig ausser Haus zurechtkäme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Abklärungsperson merkte an, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eit Oktober 2013 zu allen ausserhäuslichen Terminen auf Begleitung angewiesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Er könne mit den Gehstöcken nur wenige Schritte zurücklegen, ausser Haus werde er stets im Rollstuhl geschoben, da er zu unsicher sei mit den Gehstöcken, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihm </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die nötige Kraft fehle und wegen Schulterbeschwerden nur eine kurze Belastung mit den Gehstöcken möglich sei. Die Treppe vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stock des Mehrfamilienhauses ins EG überwinde er mit Hilfe eines treppenbegehbaren Roll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stuhls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 4 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Abklärungsperson führte aus, lebenspraktische Begleitung im Sinne der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung sei nicht ausgewiesen. Der Aufwand betrage unter zwei Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den pro Woche. Anzuerkennen sei, dass der Beschwerdeführer wegen des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustandes Hilfe bei alltäglichen Lebensverrichtungen und medizinische Pflege benötige, nicht jedoch Hilfeleistungen wie Tagesstrukturierung, Anleitung im Haushalt etc. (S. 5 Mitte). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Bereich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Begleitung bei ausserhäuslichen Verrichtungen und Kontakten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wird ausgeführt, dass es sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hierbei um funktionale Einschränkungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> handle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weshalb der Bereich Fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bewegung zu berücksichtigen gelte (S. 6 oben)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Bereich persönliche Überwachung hielt die Abklärungsperson fest, es be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehe keine erhebliche Selbst- oder Fremdgefährdung. Der Beschwerdeführer könne auch ein bis zwei Stunden unbeaufsichtigt sein. Eine dauernde Überwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungsbedürftigkeit im Sinne der IV-Richtlinien liege nicht vor (S. 6 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassend hielt die Abklärungsperson fest, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit Oktober 2013 bei drei der IV-relevanten alltäglichen Lebensverrichtungen, nämlich beim Essen, der Notdurft und der Fortbewegung auf regelmässige und erhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bliche Dritthilfe angewiesen sei. Er benötige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zudem seit mehreren Jahren dauernde Pflege. Lebenspraktische Begleitung und persönliche Überwachung im Sinne der IV-Richtlinien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benötige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er nicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erfüll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> somit nach Ablauf der einjährigen Wartezeit, also Oktober 2014 die Anspruchsvor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen für eine Hilflosenentschädigung leichten Grades</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 7)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Abklärung für Hilflosenentschädigung (vorstehend E. 3.3) erfolgte durch eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> qualifizierte Fachperson in Kenntnis der räumlichen Verhältnisse am Wohnort des Beschwerdeführers sowie von dessen gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Auch die benötigten Hilfsmittel waren der Abklärungsperson bekannt. Das Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spräch fand im Beisein und unter Einbezug der Ehefrau statt. Die vom Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer geklagten Einschränkungen, Beschwerden und Angaben zu einer all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fälli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Hilflosigkeit bei den alltäglichen Lebensverrichtungen werden detailliert wiedergegeben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Abklärungsbericht geht hervor und ist unstrittig, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer in drei alltäglichen Lebensverrichtungen, nämlich beim Essen, bei der Reinigung nach Verrichtung der Notdurft sowie bei der Fortbewegung/Pflege gesellschaftlicher Kontakte regelmässig und in erheblicher Weise der Hilfe Dritter bedarf. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Während die Beschwerdegegnerin zum Schluss kam, dass der Beschwerdeführer - mangels psychischer oder geistiger Behinderung - nicht auf eine lebensprak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tische Begleitung im Sinne von Art. 42 Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 38 IVV angewiesen sei (vgl. E. 2.1 hiervor), beanstandete der Beschwerdeführer in der Folge, es spiele keine Rolle, aus welchen Gründen eine versicherte Person für Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtungen und Kontakte ausserhalb der Wohnung auf Begleitung einer Dritt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">person angewiesen sei (Urk. 1 S. 5 oben).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit seinen Vorbringen macht der Beschwerdeführer indes keine anderen Gründe für einen Anspruch auf lebenspraktische Begleitung geltend, als be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reits im Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammenhang mit der alltäglichen Verrichtung der Fortbewegung berücksichtigt wurden (vgl. vorstehend E. 3.4). Eine Teilfunktion einer Lebensverrichtung darf jedoch lediglich einmal berücksichtigt werden (vgl. Rz 8024, Rz 8027, Rz 8048 KSIH).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbst wenn die Teilfunktion der Fortbewegung nur unter dem Aspekt der lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">praktischen Begleitung geltend gemacht würde, ist dazu zu bemerken, dass die lebenspraktische Begleitung weder eine Hilfe bei den sechs alltäglichen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verrichtungen noch eine Pflege oder Überwachung beinhaltet. Sie stellt vielmehr ein zusätzliches und eigenständiges Institut der Hilfe dar (BGE 130 V 450 E. 9.). Der Begriff „Begleitung“ meint Begleitung und Beratung zur Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wältigung des praktischen Alltags (vgl. Botschaft über die 4. IVG-Revision, Bundesblatt 2001, Seiten 3245 und 3289). Die lebenspraktische Begleitung im Sinne von Art. 42 Abs. 3 IVG und Art. 38 IVV umfasst die Hilfe bei der Tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strukturierung, der Unterstützung bei der Bewältigung von Alltagssituationen (z.B. nachbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Probleme, Fragen der Gesundheit, Ernährung und Hy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">giene, einfache admi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strative Tätigkeiten, etc.), die Anleitung zur Erledigung des Haushalts sowie Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wachung/Kontrolle und ist notwendig, damit der All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tag selbständig bewältigt werden kann (siehe Rz 8050 KSIH). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die vom Beschwerdeführer im Sinne von Art. 38 Abs. 1 lit. b IVV geltend gemachte Unterstützung bei Verrichtungen oder Kontakten ausserhalb des Hauses sind klar als Hilfe bei der Fortbewegung und damit als alltägliche Le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtungen zu qualifizieren, wird damit doch nicht das Ziel verfolgt, den Eintritt der versicherten Person in ein Heim nach Möglichkeit hinauszuschieben oder zu verhindern. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Andere Hinweise, welche den Bedarf einer lebenspraktischen Begleitung nahelegen würden, liegen nicht vor. Dass der Beschwerdeführer beispielsweise im Sinne von Art. 38 Abs. 1 lit. c IVV ernsthaft gefährdet wäre, sich dauernd von der Aussenwelt zu isolieren, lässt sich aus der Aktenlage nicht schliessen. Im Gegenteil scheint der Beschwerdeführer von seiner Umgebung gut umsorgt zu sein (Urk. 11/252), was gegen eine Isolierung spricht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit fehlt es an der gemäss Art. 37 Abs. 2 lit. c IVV für eine mittelschwere Hilflosigkeit erforderlichen Hilfsbedürftigkeit in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen mit zusätzlichem Bedarf an dauernder lebenspraktischer Begleitung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich sei der Vollständigkeit halber festgestellt, dass körperliche Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen nach dem klaren Willen des Gesetzgebers nicht zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen sind, da mit lebenspraktischer Begleitung psychisch oder leicht geistig be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinderten Menschen das selbständige Wohnen ermöglicht werden soll (BGE 133 V 463 E. 8.2.1). Dieser Sinn und Zweck der lebenspraktischen Begleitung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Ermög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen selbständigen Wohnens von psychisch und leicht geistig be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinderten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Menschen, beziehungsweise die annähernde Gleichbehandlung dieser Behinder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit den ausschliesslich körperlich Behinderten in Bezug auf die Hilflosenent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung - ergibt sich auch klar und unmissverständlich aus den Materialien zur 4. IV-Revision (Botschaft des Bundesrates über die 4. Revision des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 21. Februar 2001, Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desblatt Nr. 29 vom 24. Juli 2001, S. 3245 f., Votum von Ständerätin Forster-Vanini für die Kommission in der ständerätlichen Beratung vom 25. September 2002, Amtliches Bulletin [AB] 2002 S. 759 f., Voten von Nationalrätin Dormann sowie der Nationalräte Fasel und Gross [für die Kommission] in der Sitzung des National-rates vom 13. Dezember 2001, AB 2001 N 1956 und 1958 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der Ausführungen des Beschwerdeführers zu den Hilfestellungen durch seine Ehefrau bei der Lebensverrichtung der Körperpflege bleibt anzumerken, dass diese als zumutbare Mitwirkung von Familienangehörigen zu werten sind. So muss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Schadenmin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungspflicht berücksichtigt werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Rz 8040 KSIH), in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem die Auswirkungen des Gesundheitsschadens durch die Mithilfe der Familien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angehörigen, denen dadurch keine unverhältnismässige Belastung entstehen darf, möglichst zu mildern sind. Diese Mithilfe geht zudem weiter als die ohne Gesundheitsschaden zu erwartende Unterstützung (vgl. auch vorstehend E. 1.5). Indem die Ehefrau dem Beschwerdeführer hilft den Badelift zu bedienen, seine Beine über den Badewannenrand zu heben und das ganze Manöver überwacht, besteht noch keine regelmässige und erhebliche Hilflosigkeit des Beschwerde-füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rers im Sinne des Gesetzes. Dieser Bereich ist daher zu Recht nicht anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechnen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Divergenz besteht hingegen hinsichtlich der Frage der dauernden persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Überwachung (Art. 37 Abs. 2 lit. b IVV). Die Abklärungsperson ging davon aus, dass keine erhebliche Selbst- oder Fremdgefährdung bestehe und der Beschwerdeführer auch einmal ein bis zwei Stunden allein sein könne (vgl. vor-stehend E. 3.4). Die Ehefrau und die Tochter des Beschwerdeführers hielten jedoch fest, dass sie ihre Arbeitsschichten jeweils aufeinander abstimmen würden, damit der Beschwerdeführer nicht allein zu Hause sei. Er könne zwar ein bis zwei Stunden allein sein, die Familie habe jedoch Angst, dass er z.B. auf dem Weg zur Toilette stürzen und sich weitere Verletzungen zuziehen könnte, da er sich noch nicht so sicher auf den Beinen fühle (vgl. Urk. 11/252 S. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei schwerer Hilflosigkeit ist die (direkte beziehungsweise indirekte) Dritthilfe bei Vornahme der einzelnen Lebensverrichtungen bereits derart umfassend, dass der weiteren – gemäss Art. 37 Abs. 1 IVV kumulativ notwendigen – Voraussetzung der dauernden Pflege oder der dauernden persönlichen Überwachung nur noch eine untergeordnete Bedeutung zukommen kann und dass im Rahmen der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannten Vorschrift daher schon eine minimale Erfüllung eines dieser zusätzlichen Erfordernisse genügen muss (BGE 116 V 41 E. 6b, 107 V 145 E. 1d, 106 V 153, 105 V 52 E. 4b). Diese Rechtsprechung kann indessen nicht unbesehen für die mittelschwere und die leichte Hilflosigkeit übernommen werden, soweit bei diesen beiden Graden in Art. 37 Abs. 2 lit. b und Abs. 3 lit. b IVV eine dauernde persönliche Überwachung verlangt wird; denn die Voraussetzungen in Bezug auf die Dritthilfe bei Vornahme der Lebensverrichtungen sind weit weniger um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassend (so bei Art. 37 Abs. 2 lit. b IVV) beziehungsweise wird Dritthilfe nicht gefordert (so bei Art. 37 Abs. 3 lit. b IVV), weshalb der dauernden persönlichen Überwachung in diesen beiden Fällen ein grösseres Gewicht beizumessen ist und nicht bloss ein minimales wie bei Art. 37 Abs. 1 IVV.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dauernd im Sinne von Art. 9 ATSG hat nicht die Bedeutung von „rund um die Uhr", sondern ist als Gegensatz zu vorübergehend zu verstehen (BGE 107 V 136; ZAK 1990 S. 46 E. 2c; Urteil des Bundesgerichts I 431/05 vom 13. Oktober 2005 E. 4.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e dauernde persönliche Überwachung bezieht sich nicht auf die alltäglichen Lebensverrichtungen und ist deshalb von der indirekten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dritthilfe zu unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hilfeleistungen, die bereits als direkte oder indirekte Hilfe in einem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reich der alltäglichen Lebensverrichtung Berücksichtigung gefunden haben, können deshalb bei der Beurteilung der Überwachungsbedürftigkeit nicht noch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mals ins </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gewicht fallen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_158/2008 vom 15. Oktober 2008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2.1). Die von der Familie des Beschwerdeführers als dauernd betrachtete Überwachung ist in den einzelnen Lebensbereichen bereits mitumfasst. So erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert die latente Sturzgefahr beim Lagewechsel und beim Umhergehen in der Wohnung insbesondere angesichts der symptomatischen Osteoporose (vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.3) sicherlich eine gewisse Überwachung, diese ist jedoch unter den Bereich Fortbewegung zu subsummieren. Eine Begleitung zur Toilette - die in diesem Bereich jedoch nicht als erforderlich genannt wurde (vgl. Urk. 11/252 S. 4 Mitte) - wäre somit im Bereich Notdurft enthalten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somit fehlt es auch an der gemäss Art. 37 Abs. 2 lit. b für eine mittelschwere Hilflosigkeit erforderlichen zusätzlichen Notwendigkeit der dauernden persönli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Überwachung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ergibt sich, dass die Schlussfolgerungen der Abklärungsper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son überzeugen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Abklärungsbericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist vollständig, nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar, plausibel und genügt den Anforderungen an einen Abklärungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vollumfänglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. vorstehend E. 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, so dass darauf abgestellt werden kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist deshalb davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer in drei alltägli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Lebensverrichtungen hilflos ist. Da die Voraussetzungen für die Zuspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung einer Entschädigung für mittelschwere Hilflosigkeit im Sinne von Art. 37 Abs. 2 IVV somit nicht erfüllt sind, ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist schliesslich darauf aufmerksam zu machen, dass eine allfällige Verschlechterung in einem neuen Verfahren geltend zu machen bezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungsweise zu prüfen wäre, ob sich sein Gesundheitszustand seit Erlass der vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegend angefochtenen Verfügung verschlechtert hat. So beurteilt das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsgericht die Gesetzmässigkeit des angefochtenen Entscheids in der Rege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l nach dem Sachverhalt, der zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 131 V 242 E. 2.1, 121 V 362 E. 1b). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die geltend gemachte Verschlechterung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 1 S. 5 f.) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermag daher den Entscheid der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht in Frage zu stellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- unter Verrechnung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 1‘000.-- (Urk. 6) -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">und nach </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Eintritt der Rechtskraft mit der geleisteten Kaution verrechnet. Der Mehrbetrag von </span><br/><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 200.-- </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird mit den im Verfahren Nr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">IV.2007.01433 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in Sachen der Parteien offen </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">g</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ebliebenen Gerichtskosten von Fr. 700.-- verrechnet.</span></p><p><br/></p><p>3.<span> </span>Zustellung gegen Empfangsschein an:</p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Thomas Wyss</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSchüpbach</p><p></p></div> </div></body></html>