<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.00522</span><span id="AHV_NR"></span><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiberin Lanzicher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 14. Dezember 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">SWICA Krankenversicherung AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">SWICA Gesundheitsorganisation, Rechtsdienst</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Römerstrasse 38, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">, geb. 2014</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladene</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gesetzlich vertreten durch die Eltern Y.___ und Z.___</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, als Frühgeburt am 18. Oktober 2014 mit einem Geburtsgewicht von 1700 g in der Türkei geboren, wurde von ihrer Mutter bei der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zum Leistungsbezug angemeldet (Eingang 24. Oktober 2014; Urk. 6/1 und Urk. 6/9/4). Am 6. November 2014 wurde sie vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">türkischen Spi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tal in das Stadtspital </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> repatriiert (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/15), wo sie am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 26. November </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 mit einem Gewicht von 2690 g nach Hause entlassen wurde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/9/6 f.). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigte medizinische Abklärungen, wobei seitens der behandelnden Ärzte die Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">burtsgebrechen Ziffer 497 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chwere respiratorische Adaptationsstörungen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, 247 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Syndrom der hyalinen Membranen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und 494 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Neugeborene mit einem Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewicht unter 2000 g bis zur Erreichung eines Gewichtes von 3000 g)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hangs zur Verordnung über Geburtsgebrechen (GgV) di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">agnostiziert wurden (Urk. 6/2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle erteilte im Zusammenhang mit den Geburtsgebrechen Ziffer 247 und 494 ab dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2014 Kostengutsprache für medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Massnahmen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/10 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Juni 2015 wurden der IV-Stelle Rechnungen für den Transport der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten vom türkischen Spital an den türkischen Flughafen, für den Ambulanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">flug </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von der Türkei nach Zürich-Kloten und für den Transport vom Flughafen Zürich-K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oten ins Stadtspital </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Gesamtbetrag von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Fr. 21‘984.60 einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reicht (Urk. 6/15). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Einwand der SWICA Krankenversicherung AG [nachfolgend: SWICA] vom 29. Januar 2016; Urk. 6/32) wies die IV-Stelle einen Anspruch auf Kostengutsprache für die Bo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dentransporte und den Ambulanzflug mit Verfügung vom 1. April 2016 (Urk. 2) ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die SWICA am 3. Mai 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die Vorinstanz sei zu verpflichten, die Kosten des Transportes der Versicherten vom 6. November 2014 aus der Türkei in die Schweiz zu übernehmen und ihr die entsprechenden Vorleistungen im Totalbetrag von Fr. 21‘984.60 zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erstatten. Eventualiter sei sie zur Übernahme eines angemessenen Beitrags an die Kosten zu verpflichten. Am 10. Juni 2016 (Urk. 5) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 14. Juni 2016 (Urk. 7) wurde die Versicherte zum Prozess beigeladen, liess sich jedoch innert Frist nicht vernehmen. Dies wurde der Beschwerdeführerin und -gegnerin mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 31. August 2016 zur Kenntnis gebracht (Urk. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX118"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte haben bis zum vollendeten 20. Altersjahr Anspruch auf die zur Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung von Geburtsgebrechen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) notwendigen medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Massnahmen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Der Bundesrat bezeichnet die Gebrechen, für welche diese Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen gewährt werden. Er kann die Leistung ausschliessen, wenn das Gebre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen von geringfügiger Bedeutung ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Geburtsgebrechen gelten diejenigen Krankheiten, die bei vollendeter Geburt bestehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 Satz 1 GgV). Die blosse Veranlagung zu einem Leiden gilt nicht als Geburtsgebrechen. Der Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt, in dem ein Geburtsgebrechen als solches erkannt wird, ist unerheblich (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 GgV). Die Geburtsgebrechen sind in der Liste im Anhang aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt. Das Eidgenössische Departement des Innern kann die Liste jährlich an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passen, sofern die Mehrausgaben einer solchen Anpassung für die Versicherung insgesamt drei Millionen Franken p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ro Jahr nicht übersteigen (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 GgV). Als medizinische Massnahmen, die für die Behandlung eines Geburtsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brechens notwendig sind, gelten sämtliche Vorkehren, die nach bewährter Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kenntnis der medizinischen Wissenschaft angezeigt sind und den therapeuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Erfolg in einfacher und zweckmässiger Weise anstreben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 GgV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX037"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eingliederungsmassnahmen werden in der Schweiz, ausnahmsweise auch im Ausland, gewährt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG). Erweist sich die Durchführung einer Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungsmassnahme in der Schweiz als unmöglich, insbesondere weil die erforderlichen Institutionen oder Fachpersonen fehlen, so übernimmt gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">23</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung die Kosten einer einfachen und zweckmässige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Durchführung im Ausland (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1). Die Versicherung übernimmt die Kosten für eine einfache und zweck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässige Durchführung medizinischer Massnahmen, die notfallmässig im Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">land durchgeführt werden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2). Wird eine Eingliederungsmassnahme aus anderen beachtlichen Gründen im Ausland durchgeführt, so vergütet die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung die Kosten bis zu dem Umfang, in welchem solche Leistungen in der Schweiz zu erbringen gewesen wären (Abs. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 1. April 2016 (Urk. 2) damit, dass medizinische Massnahmen im Ausland nur in Notfällen übernommen würden. Transportkosten könnten über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen werden, wenn der Transport eine für die Behandlung eines Geburtsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brechens notwendige medizinische Massnahme darstelle. Die Verlegung der Beigeladenen in die Schweiz sei erfolgt, als diese 20 Tage alt gewesen sei. Ihr Gesundheitszustand habe sich soweit verbessert, dass man sie als transportfähig befunden habe. Lebenserhaltende Gründe für die Verlegung seien keine ersicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich. Da die Repatriierung somit keinem notfallmässigen oder notwendigerweise vorgenommenen therapeutischen Vorkehren entsprochen habe, könne sie nicht als medizinische Massnahme qualifiziert werden (S. 1). Der Rückflug bilde kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen integrierenden Bestandteil der von ihr übernommenen Behandlung der Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">burtsgebrechen Ziffer 247 und 494. Die Kosten für die Bodenambulanz und für den Ambulanzflug vom 6. November 2014 könnten damit nicht übernommen werden. Art. 64 Abs. 3 ATSG beziehe sich lediglich auf die Übernahme der Hei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungskosten bei stationärer Behandlung. Transportkosten würden nicht unter die Bestimmung fallen. Der Rückflug in die Schweiz und die Behandlung der Geburtsgebrechen könne mangels Notwendigkeit der Repatriierung nicht als einheitlicher Massnahmenkomplex betrachtet werden. Daher könnten die Bo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dentransporte und der Repatriierungsflug auch nicht als medizinische Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen im Sinne von Art. 13 IVG qualifiziert werden, weshalb kein Anspruch auf Kostenübernahme bestehe (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beschwerdegegnerin habe bei der Beigeladenen die Geburtsgebrechen Ziffer 247 und 494 anerkannt und für deren medizinische Behandlung Kostengutspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che gewährt. Eingliederungsmassnahmen würden in der Schweiz, bei einer notfallmässig erforderlichen Behandlung ausnahmsweise auch im Ausland ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">währt. Mangels Transportfähigkeit der Beigeladenen wären die Kosten für die Behandlung des Geburtsgebrechens Ziffer 494 in der Türkei zu Lasten der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin gegangen. Offenbar seien diese Kosten jedoch vom türki</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Staat übernommen worden. Nur so lasse sich erklären, weshalb die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin Kostengutsprache für die medizinischen Massnahmen nicht ab Geburt (18. Oktober 2014), sondern erst ab dem ersten Tag des Aufenthaltes in der Schweiz (6. November 2014) erteilt habe (S. 5 f.). Es sei davon auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen, dass nach Eintritt der Transportfähigkeit die Voraussetzungen für eine Übernahme der Behandlungskosten nur noch in der Schweiz erfüllt gewesen wären, nicht jedoch für eine weitere Behandlung im Ausland. Es sei sicher nicht im Sinne des Gesetzgebers, dass die Beschwerdegegnerin ab diesem Zeitpunkt eine Behandlung in der Schweiz verlangen beziehungsweise eine Kostenüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme für eine weitere Auslandbehandlung verweigern könne, für die Kosten des Transportes von der Türkei in die Schweiz hingegen nicht aufzukommen habe (S. 6). Die Ansicht der Beschwerdegegnerin, die Verlegung der Beigelade</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen in die Schweiz habe keine Notwendigkeit dargestellt, weshalb auch keine notwendigen Reisekosten angefallen seien, sei nicht nachvollziehbar. Die Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geladene sei am 6. November 2014 zwar unter fachkundiger Betreuung trans</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">portfähig gewesen, jedoch nach wie vor in höchstem Masse behandlungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dürftig und deshalb sofort ins Stadtspital A.___ verlegt und erst knapp drei Wochen später nach Hause entlassen worden. Auch bei der Entlassung habe sie ein Körpergewicht von deutlich unter 3000 g gehabt, der Grenze bis zu deren Erreichen die Behandlung noch unter dem Geburtsgebrechen Ziffer 494 einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnen sei (S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oberärztin Dr. med. B.___ und Assistenzärztin Dr. med. C.___ von der Kli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nik für Kinder und Jugendliche des Stadtspitals A.___ führten in ihrem Bericht vom 3. März 2015 (Urk. 6/9) aus, die Beigeladene sei als Frühgeburt am 18. Oktober 2014 mit einem Geburtsgewicht von 1700 g in der Türkei geboren worden. An ihrem 20. Lebenstag (6. November 2014) sei eine heimatnahe Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verlegung ins Stadtspital A.___ erfolgt, wo sie am 40. Lebenstag (26. November 2014) bei gutem Allgemeinzustand und mit einem Gewicht von 2690 g entlassen worden sei. Vom 6. bis 20. November 2014 sei sie aufgrund einer Trinkschwäche teilsondiert worden (S. 4 und 6 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oberarzt Dr. med. D.___ und Assistenzarzt E.___ vom Stadtspital A.___ führten in ihrem Bericht vom 17. August 2015 (Urk. 6/26) aus, es seien keine „lebenserhaltenden“ Gründe für die Verlegung der Beigeladenen aus der Türkei in die Schweiz ersichtlich. Die Beigeladene habe jedoch - soweit ihnen bekannt - Wohnsitz in der Schweiz. Sie sei über acht Wochen zu früh unerwar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet im Ausland geboren worden. Im Alter von 20 Tagen sei sie stabil genug ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wesen, um in die Schweiz repatriiert zu werden. Zu diesem Zeitpunkt habe sie jedoch noch eine (physiologische) Trinkschwäche gehabt und sei auf eine neonatologische Überwachung angewiesen gewesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unbestritten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind die der Beigeladenen zugesprochenen medizinischen Massnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men zur Behandlung des Geburtsgebrechens Ziffer 494 GgV-Anhang bis zum Erreichen eines Gewichts von 3000 g sowie zur Behandlung des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziffer 247 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Syndrom der hyalinen Membranen). Streitig und zu prüfen ist, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Repatriierung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beigeladenen vom türkischen Spital in das Stadtspital </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit der Bodenambulanz sowie einem Ambulanzflugzeug als medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Massnahme gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu übernehmen oder Beiträge an den Transport gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">51 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">90</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu leisten hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Urteil des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 628/99 vom 25. Oktober 2001 wurde die Invalidenversicherung zur Übernahme der Kosten eines Repatriierungsfluges einer Frühgeborenen von einem usbekischen in ein Schweizer Spital verpflichtet. Im Unterschied zum vorliegenden Fall wurde die Versicherte jedoch noch an ihrem ersten Lebenstag in die Schweiz verlegt, da neonatologische Behandlungsmöglichkeiten vor Ort fehlten. Der Transport war also </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die Behandlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Geburtsgebrechens notwendig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Sinne von Art. 13 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 2 Abs. 3 GgV, die medizinische Betreuung unmittelbar nach der Geburt, während des Rückfluges und schliesslich auf der Intensivstation im Schweizer Spital wurde als einheitlicher Massnahmenkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">plex betrachtet (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 6.a des vorerwähnten Urteils I 628/99)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beigeladene hingegen sch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eint</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gemäss den Abklärungen der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2014 vor Ort adäquat behandelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden zu sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/24). Auch die behandelnden Ärzte des Stadtspitals </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigten, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lebenserhaltenden Gründe für die Verlegung der Beigeladenen aus der Türkei in die Schweiz ersichtlich seien (E. 3.2 hievor). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weshalb sie nicht weiterhin im türkischen Spital betreut werden konnte, bis ihr Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand eine Entlassung aus dem Spital erlaubt hätte, ist nicht ersichtlich. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">patriierung am 20. Lebenstag der Beigeladenen sch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einzig durchgeführt worden zu sein, da sich deren Mutter in der Schweiz sicherer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefühlt hätte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/22). Dies mag zwar verständlich sein, macht jedoch einen Transport mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tels Bodenambulanz und Ambulanzflugzeug im vorliegenden Fall nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Sinne des Gesetzes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für die Behandlung des Geburtsgebrechens notwendigen medizinischen Massnahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Überdies ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Mutter der Beigeladenen in der Tür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kei geboren und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">emigrierte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Alter von 16 Jahren in die Schweiz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/1/3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zwar ist sie seit mehreren Jahren Schweizer Bürgerin, doch dürfte sie die türki</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Sprache sprechen und nach wie vor mit den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Landesgewohnheiten, Sitten und Gebräuchen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der Türkei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vertraut sein. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verständigungsschwierigkeiten in Bezug auf den Gesundheitszustand der Beigeladenen ergaben sich so keine, was ebenfalls gegen die Notwendigkeit einer Repatriierung am 20. Lebenstag spricht. Zudem wohnt der Vater der Beigeladenen, welcher wieder in die Türkei zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gekehrt ist und von welchem ihre Mutter inzwischen getrennt lebt, in derselben Stadt, in welcher die Beigeladene geboren wurde (Urk. 6/1/3 f. und Urk. 6/16/2). Eine möglichst rasche Rückkehr der Beigeladenen in die Schweiz, um von ihrem Vater besucht werden zu können, war damit ebenfalls nicht erforderlich. Die Behandlungsbedürftigkeit der Beigeladenen über den 6. November 2014 hinaus ist ausgewiesen, führt aber aus vorerwähnten Gründen nicht dazu, dass die me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinische Behandlung der Geburtsgebrechen in den Spitälern und der Transport in die Schweiz als einheitlicher Massnahmenkomplex im Sinne der bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtlichen Rechtsprechung zu betrachten wäre. Entsprechend kann die Verle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der Beigeladenen in die Schweiz auch nicht als medizinische Massnahme im Sinne von Art. 13 IVG qualifiziert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin machte geltend, es sei davon auszugehen, dass nach dem Eintritt der Transportfähigkeit der Beigeladenen die Voraussetzungen für eine weitere Übernahme der Kosten einer Behandlung in der Türkei durch die Beschwerdegegnerin nicht mehr erfüllt gewesen wären. Um bis zum Ende ihrer Behandlungsbedürftigkeit Leistungen der Beschwerdegegnerin zu erhalten, habe sie in die Schweiz zurückkehren müssen. Dazu ist festzuhalten, dass die Beige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ladene schon ab dem 31. Oktober 2014 transportfähig war (Urk. 6/24 S. 1; siehe auch S. 2 [“Zeitpunkt: im Verlauf der nächsten Woche“]), die Verlegung in die Schweiz jedoch erst am 6. November 2014 erfolgte. Sie fand damit nicht unmittelbar nach Eintritt der Transportfähigkeit statt, weshalb nicht davon aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen ist, dass sie aufgrund einer befürchteten Verweigerung der Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übernahme durchgeführt wurde. Die Beigeladene war zudem über den 6. November 2014 hinaus behandlungs- und überwachungsbedürftig und musste insbesondere aufgrund ihrer Trinkschwäche vom 6. bis 20. November 2014 teilsondiert werden. Es ist - trotz Transportfähigkeit der Beigeladenen - nicht davon auszugehen, dass die Beschwerdegegnerin bei einem solchen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitszustand die Übernahme der Kosten einer weiteren Behandlung in der Türkei gestützt auf Art. 23</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV hätte ablehnen können. Nachdem jedoch die Behandlungskosten in der Türkei ohnehin vom türkischen Staat übernommen worden sind (vgl. Urk. 6/23), braucht dies nicht entschieden zu werden. Jeden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls ist nicht erstellt, dass für eine Übernahme der gesamten Behandlungskos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten durch die Beschwerdegegnerin bis zum Austritt aus dem Spital eine Verle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der Beigeladenen in die Schweiz notwendig gewesen wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Übernahme der Transportkosten gestützt auf Art. 13 IVG fällt damit ausser Betracht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin machte weiter geltend, die Beschwerdegegnerin habe die Transportkosten aufgrund von Art. 64 Abs. 3 ATSG zu übernehmen. In Art. 64 ATSG wird jedoch einzig die Übernahme von Heilbehandlungskosten beziehungsweise Heilungskosten bei stationärer Behandlung geregelt. Nachdem der Rücktransport und die medizinische Betreuung in den Spitälern nicht als einheitlicher Massnahmenkomplex und die Repatriierung folglich nicht als Teil der Heilbehandlung betrachtet werden kann, kann die Beschwerdegegnerin auch unter diesem Titel nicht zu einer Übernahme der Kosten verpflichtet werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich stellte die Beschwerdeführerin den Eventualantrag, die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin habe gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">51</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">90</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beiträge an den Transport zu leisten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Bereits im Inland werden Reisekosten je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">doch lediglich vergütet, wenn sie für die Durchführung von Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen notwendig sind (Art. 51 Abs. 1 IVG). Nachdem im Ausland ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallene Kosten generell lediglich unter (noch) restriktiveren Voraussetzungen übernommen werden (siehe zu den Restriktionen im Inland Art. 90 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2), ist davon auszugehen, dass auch die im Ausnahmefall gewährten Beiträge an die Reisekosten im Ausland nur vergütet werden, wenn die diesbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">züglichen Kosten notwendigerweise angefallen sind. Wie bereits dargelegt, war die Verlegung der Beigeladenen in die Schweiz nicht notwendig im Sinne des Gesetzes, ein Beitrag an die Transportkosten ist schon aus diesem Grund nicht zu gewähren. Die vom Bundesgericht offengelassene Frage, ob der vorliegende Fall überhaupt von Art. 51 Abs. 2 IVG erfasst wird (vgl. vorerwähntes Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I 628/99 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 6.c.cc), braucht damit hier auch nicht entschieden zu werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) sind auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzule</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">6</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">00.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">SWICA Krankenversicherung AG, Rechtsdienst</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Y.___ und Z.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubLanzicher</p><p></p></div> </div></body></html>