<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2018.00210</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=218932&amp;W10_KEY=13013494&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2018.00210</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 22.01.2019</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Lohnklasseneinreihung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>[Die Beschwerdeführerin (geboren 1986) erlangte im Juli 2016 das Kindergartenlehrdiplom und trat auf Beginn des Schuljahres 2016/2017 eine unbefristete Stelle als Kindergartenlehrperson an. Mit einer ergänzenden Anstellungsverfügung stufte das Volksschulamt die Beschwerdeführerin, die im vorangehenden Schuljahr, also noch während ihrer Ausbildung, befristet als Kindergartenlehrperson mit einem Kleinstpensum bei einer andere Primarschule angestellt gewesen war, gestützt auf § 16 Abs. 4 LPVO in die gleiche Lohnstufe wie im Vorjahr ein.] Zuständigkeit des Einzelrichters (E. 1). § 16 Abs. 4 LPVO, auf die das Volksschulamt die unveränderte Lohneinstufung per 1. August 2016 stützt, hat in erster Linie den Charakter einer Besitzstandsgarantie im Fall eines Wiedereintritts in den Schuldienst bzw. eines Übertritts in eine andere Schulgemeinde. Eine Lehrperson soll bei einem Unterbruch im Schuldienst keinen Schaden erleiden, allerdings auch keinen ihr nicht zustehenden Nutzen insbesondere im Vergleich zu ununterbrochen im Schuldienst stehenden Lehrkräften ziehen (E. 3.3). Vorliegend wäre die Beschwerdeführerin im Fall einer Neueinstufung per 1. August 2016 zufolge schon ihres Alters und ihres zwischenzeitlich absolvierten zusätzlichen Ausbildungsjahrs (§ 16 Abs. 2 lit. c LPVO) höher einzustufen gewesen; die Anwendung von § 16 Abs. 4 LPVO führt vorliegend indes gar dazu, dass die Beschwerdeführerin selbst im Fall einer Ersteinstufung auf jenen Zeitpunkt höher einzustufen gewesen wäre, mithin wenn sie in ihrem letzten Ausbildungsjahr nicht im Schuldienst gestanden hätte; sie würde somit hierfür abgestraft, was stossend erscheint. Eine solche Schlechterstellung lässt sich sachlich nicht rechtfertigen und dürfte nicht Sinn und Zweck der erwähnten Regelung entsprechen. Deren wortgetreue Anwendung und die gestützt darauf vorgenommene unveränderte Einstufung der Beschwerdeführerin per 1. August 2016 erweisen sich mithin als rechtsverletzend (E. 3.4). Gutheissung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINSTUFUNG">EINSTUFUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: INHALT DES DIENSTVERHÃLTNISSES">INHALT DES DIENSTVERHÃLTNISSES</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEHRPERSON">LEHRPERSON</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEHRPERSONALRECHT">LEHRPERSONALRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NEUEINSTUFUNG">NEUEINSTUFUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 16 Abs. II LPV</span><br/><span class="ungerade">§ 16 Abs. IV LPV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=40352" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2018.00210</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>des Einzelrichters</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">22. Januar 2019</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichter AndrÃ© Moser, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Viviane Eggenberger. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A,</span></p> <p class="MsoNormal"><span> vertreten durch RA B, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Staat ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><span>vertreten durch das Volksschulamt des Kantons ZÃ¼rich,</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Lohnklasseneinreihung,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Die 1986 geborene A erlangte im Juli 2016 an der PÃ¤dagogischen Hochschule ZÃ¼rich (PHZH) das Kindergartenlehrdiplom und trat auf Beginn des Schuljahres 2016/2017 eine unbefristete Stelle als Kindergartenlehrperson in der Gemeinde C mit einem Pensum von 23 Stunden pro Woche (entsprechend einem Vollpensum) an. Das Volksschulamt (VSA) platzierte A mit (ergÃ¤nzender) AnstellungsverfÃ¼gung vom 31. MÃ¤rz 2016 auf der Lohnstufe 3 der (damaligen) Lohnkategorie I (Lohnreglement 09.01). Damit wurde sie unverÃ¤ndert auf derselben Lohnstufe platziert wie zuvor im Schuljahr 2015/2016, als sie â noch in Ausbildung befindlich â befristet als Kindergartenlehrperson mit einem Pensum von 1,92 Wochenstunden (BeschÃ¤ftigungsgrad von 8,35 %) an der Primarschule D angestellt war. Auf Einsprache von A hin bestÃ¤tigte das VSA mit VerfÃ¼gung (Einspracheentscheid) vom 10. Juni 2016 die am 31. MÃ¤rz 2016 vorgenommene Einstufung.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Einen hiergegen eingereichten Rekurs, mit welchem A um Platzierung ab dem 1. August 2016 auf der Lohnstufe 4 ersuchen liess, wies die Bildungsdirektion mit VerfÃ¼gung (Rekursentscheid) vom 20. Februar 2018 ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Am 9. April 2018 liess A beim Verwaltungsgericht Beschwerde einreichen und beantragen, unter EntschÃ¤digungsfolge sei der Rekursentscheid der Bildungsdirektion aufzuheben und das VSA anzuweisen, sie ab 1. August 2016 auf der die Lohnstufe 4 der (damaligen) Lohnkategorie I zu platzieren "inkl. NachgewÃ¤hrung der Lohnentwicklung 2017 und 2018". Das VSA und die Bildungsdirektion schlossen am 2. bzw. 7. Mai 2018 je auf Abweisung der Beschwerde; die Bildungsdirektion reichte dem Verwaltungsgericht aufforderungsgemÃ¤ss die Vorakten ein.</p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist fÃ¼r Beschwerden gegen erstinstanzliche Rekursentscheide der Bildungsdirektion Ã¼ber Anordnungen des VSA betreffend die Lohneinstufung einer Lehrperson (§ 14 Abs. 1 des Lehrpersonalgesetzes vom 10. Mai 1999 [LPG, LS 412.31]) nach § 41 in Verbindung mit §§ 19 Abs. 1 lit. a und Abs. 3 Satz 1, 19a, 19b Abs. 2 lit. b Ziff. 1 sowie §§ 42â44 e contrario des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) zustÃ¤ndig.</p> <p class="Urteilstext"><span>Weil auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Im Streit liegt die korrekte Lohneinstufung der BeschwerdefÃ¼hrerin ab dem 1. August 2016. PraxisgemÃ¤ss gelten bei fortbestehenden AnstellungsverhÃ¤ltnissen als Streitwert die (strittigen) BruttobesoldungsansprÃ¼che bis zum Zeitpunkt der HÃ¤ngigkeit des Rechtsmittels beim Verwaltungsgericht zuzÃ¼glich der AnsprÃ¼che bis zur nÃ¤chstmÃ¶glichen AuflÃ¶sung des DienstverhÃ¤ltnisses (Kaspar PlÃ¼ss in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014, § 65a N. 33). Das AnstellungsverhÃ¤ltnis der BeschwerdefÃ¼hrerin hÃ¤tte bei Eingang der Beschwerde frÃ¼hestens per Ende Juli 2019 aufgelÃ¶st werden kÃ¶nnen (§ 8 Abs. 2 lit. a LPG in Verbindung mit § 1a der Lehrpersonalverordnung vom 19. Juli 2000 [LPVO, LS 412.311]). Damit bestimmt grundsÃ¤tzlich die Lohndifferenz zwischen der beantragten und der gewÃ¤hrten Einstufung fÃ¼r den vom 1. August 2016 bis zum 31. Juli 2019 geschuldeten Lohn den Streitwert. GemÃ¤ss der AnstellungsverfÃ¼gung des VSA vom 31. MÃ¤rz 2016 betrÃ¤gt der Jahresgrundlohn der BeschwerdefÃ¼hrerin Fr. 79'661.- pro Jahr. Auf Lohnstufe 4, welche die BeschwerdefÃ¼hrerin anbegehrt, hÃ¤tte der Jahresgrundlohn zum damaligen Zeitpunkt Fr. 82'393.- betragen (OS 67, 11). Per 1. August 2017 wurde der neu definierte Berufsauftrag mit neuem Arbeitszeitmodell auf der Kindergartenstufe in Kraft gesetzt (OS 71, 79); danach erhalten KindergartenlehrkrÃ¤fte den Lohn gemÃ¤ss Lohnkategorie II statt I (vgl. hierzu unten 2.1), jedoch bei einem BeschÃ¤ftigungsgrad von 88 % statt 100 %, was im Ergebnis zu einem leicht hÃ¶heren Bruttolohn fÃ¼hrt (vgl. <i>Arbeitszeitmodell auf der Kindergartenstufe</i>, abrufbar unter www.vsa.zh.ch &gt; Personelles &gt; Anstellungsbedingungen &gt; Neu definierter Berufsauftrag &gt; Informationen &gt; Spezialthemen, S. 4 Ziff. 9 Ingress). Per 1. Januar 2018 wurden die jeweiligen AnsÃ¤tze teuerungsbedingt leicht erhÃ¶ht (OS 73, 20). Die Differenz zwischen den in Frage stehenden Lohnstufen macht nach allen AnsÃ¤tzen nicht ganz Fr. 2'800.- pro Jahr aus, womit sich der vorliegend massgebliche Streitwert auf gegen Fr. 8'400.- belÃ¤uft. Damit und weil der Angelegenheit auch keine grundsÃ¤tzliche Bedeutung zukommt, fÃ¤llt jene in die ZustÃ¤ndigkeit des Einzelrichters (§ 38b Abs. 1 lit. c und Abs. 2 VRG).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Die EntlÃ¶hnung der dem Lehrpersonalgesetz unterstehenden Lehrpersonen ist in der Lehrpersonalverordnung geregelt (vgl. § 13 Abs. 1 LPG), wobei der Verordnunggeber die GrundsÃ¤tze der Einstufung im Sinn mÃ¶glichster Gleichbehandlung durch die Gemeinden festzulegen hat (§ 14 Abs. 3 LPG). § 14 LPVO hat die <i>Einreihung</i> der Lehrpersonen in die Lohnkategorien zum Gegenstand â wobei mit am 1. August 2017 in Kraft getretener Revision die (oben 1.2) erwÃ¤hnte Lohnkategorie I wegfiel unter AuffÃ¼hrung der bis zu jenem Zeitpunkt diese Kategorie bildenden Kindergartenlehrpersonen in der neu geschaffenen lit. a der Kategorie II â, wÃ¤hrend sich § 16 LPVO mit deren <i>Lohneinstufung</i> befasst. GemÃ¤ss § 16 Abs. 1 LPVO werden neu in den Schuldienst eintretende Lehrpersonen auf der Stufe 1 ihrer jeweiligen Lohnkategorie platziert, sofern nicht die Anrechnung von Unterrichts- und BerufstÃ¤tigkeiten zu einer hÃ¶heren Einstufung fÃ¼hrt. Unterrichts- und BerufstÃ¤tigkeit werden auf der Kindergartenstufe ab dem vollendeten 22. Altersjahr zu 100 % angerechnet, wenn die UnterrichtstÃ¤tigkeit, die Aufgabe als FÃ¶rderlehrperson oder als Schulleitung in Klassen der Volksschule, an Privatschulen gemÃ¤ss § 68 des Volksschulgesetzes vom 7. Februar 2005 (LS 412.100), an Sonderschulen oder in Sonderschulheimen geleistet wurde (§ 16 Abs. 2 lit. a LPVO). Betrifft die frÃ¼here BerufstÃ¤tigkeit anderweitige UnterrichtstÃ¤tigkeit oder schulische TherapietÃ¤tigkeiten mit SchÃ¼lerinnen und SchÃ¼lern der Volksschulstufe oder der Sekundarstufe II sowie UnterrichtstÃ¤tigkeit in der Lehrerbildung, wird diese Zeit zu 75 % angerechnet, sofern dieselbe Zeitspanne nicht bereits unter lit. a angerechnet wurde (§ 16 Abs. 2 lit. b LPVO). Anderweitige BerufstÃ¤tigkeit, Aus- und Weiterbildung sowie Haus-, Erziehungs- und Betreuungsarbeit werden sodann zu 50 % wiederum unter dem Vorbehalt angerechnet, dass dieselbe Zeitspanne nicht bereits unter lit. a oder b angerechnet wurde (§ 16 Abs. 2 lit. c LPVO).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Beim Wechsel der Gemeinde oder beim Wiedereintritt in den ZÃ¼rcher Schuldienst innert einer Frist von drei Jahren zuzÃ¼glich eines Tages wird die bisherige Einstufung der dem Lehrpersonalgesetz unterstehenden Lehrperson Ã¼bernommen. Lohnwirksame BeschlÃ¼sse aufgrund einer Mitarbeiterbeurteilung bleiben gÃ¼ltig. Bei einem spÃ¤teren Wiedereintritt wird mindestens die bisherige Einstufung bei der letzten dem Lehrpersonalgesetz unterstehenden Stelle gewÃ¤hrt (§ 16 Abs. 4 LPVO). Bei einem Wiedereintritt nach einem Berufsunterbruch von mehr als drei Jahren ist es mithin mÃ¶glich, mehr als die bisherige Lohnstufe zu gewÃ¤hren (ABl 2010, 2623 ff., 2624 f.). </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Das VSA und mit ihm die Vorinstanz begrÃ¼nden die streitige, unverÃ¤nderte Platzierung der BeschwerdefÃ¼hrerin auf Lohnstufe 3 bei Antritt ihrer Stelle als Kindergartenlehrperson in der Primarschule C per 1. August 2016 mit ihrer bereits erfolgten Einstufung anlÃ¤sslich ihrer Anstellung in einer Kindergartenklasse der Primarschule D im vorangegangenen Schuljahr unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 LPVO.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Vorauszuschicken ist, dass die Erlangung des Lehrdiploms durch die BeschwerdefÃ¼hrerin im Juli 2016 bei der Neuanstellung fÃ¼r das Schuljahr 2016/2017 insofern bereits berÃ¼cksichtigt wurde, als ihr der monatliche Lohn nunmehr zu 100 % und nicht mehr â wie im Schuljahr zuvor â bloss zu 90 % ausgerichtet wird (vgl. zur damaligen Reduktion § 16a lit. b LPVO). Damit erfordert der Studienabschluss <i>per se</i> noch keine Neueinstufung. Auch lÃ¤sst sich nicht in Abrede stellen, dass § 16 Abs. 4 LPVO vom Wortlaut her auf den vorliegenden Fall Anwendung findet, liegt doch unstreitig eine erneute Anstellung als dem kantonalen Lehrpersonalrecht unterstehende Lehrkraft innerhalb des fraglichen Zeitraums vor. Von der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht bestritten wird schliesslich, dass die zuvor fÃ¼r das Schuljahr 2015/2016 vorgenommene und von ihr damals nicht angefochtene Platzierung auf Lohnstufe 3 korrekt war.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Zu klÃ¤ren ist demgemÃ¤ss, ob die wortgetreue Anwendung der Regelung von § 16 Abs. 4 LPVO im vorliegenden Fall zu einem rechtsverletzenden, insbesondere rechtsungleichen oder anderweitig stossenden Ergebnis fÃ¼hrt (vgl. zur analogen Fragestellung bereits VGr, 20. MÃ¤rz 2013, VB.2012.00560, E. 3). Dabei ist vom Grundsatz auszugehen, dass die genannte Regelung in erster Linie den Charakter einer Besitzstandsgarantie aufweist, welche Lehrpersonen, die aus dem (dem Lehrpersonalgesetz unterstehenden) Schuldienst austreten oder â bei einem Verbleib im Schuldienst â von der einen in eine andere ZÃ¼rcher (Schul-)Gemeinde wechseln, beim Wiederein- oder Ãbertritt vor einer tieferen Einstufung schÃ¼tzt. Zudem nimmt die Norm die Gemeinden insofern in die Pflicht, als sie an die (auf der Grundlage des kantonalen Lehrpersonalrechts gewÃ¤hrten) lohnwirksamen BeschlÃ¼sse einer anderen Gemeinde, in welcher die Lehrperson zuvor tÃ¤tig war, grundsÃ¤tzlich gebunden sind. Insofern kommt der Norm auch eine freizÃ¼gigkeitsrechtliche Tragweite zu; dem Lehrpersonalrecht unterstellte Personen sollen ihren (kommunalen) Arbeitgeber wechseln kÃ¶nnen, ohne einen Nachteil in der EntlÃ¶hnung gewÃ¤rtigen zu mÃ¼ssen. Umgekehrt will die Bestimmung aber auch verhindern, dass eine Person trotz einem Austritt aus dem Schuldienst oder gar wegen eines solchen zu LohnerhÃ¶hungen kommt, welche ihr bei fortwÃ¤hrender BeschÃ¤ftigung Ã¼berhaupt nicht oder gerade nur dank dem weiteren Verbleib im AnstellungsverhÃ¤ltnis zugestanden hÃ¤tten. Eine Lehrperson soll mit anderen Worten wegen eines Unterbruchs im Schuldienst zwar keinen Schaden erleiden, aber auch keinen ihr nicht zustehenden Nutzen insbesondere im Vergleich zu ununterbrochen im Schuldienst stehenden LehrkrÃ¤ften ziehen. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Bei der frÃ¼heren Anstellung der BeschwerdefÃ¼hrerin in D handelte es sich lediglich um ein bis Ende Juli 2016 befristetes Kleinstpensum, welches zudem nur auf einer provisorischen (ausnahmsweisen) Zulassung als Lehrperson in Ausbildung durch das VSA beruhte. Hinzu kommt, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin ihre Anstellung bereits wÃ¤hrend der Probezeit im Dezember 2015 wieder aufgab. Unter diesen UmstÃ¤nden ist davon auszugehen â und es ergibt sich jedenfalls auch nichts Gegenteiliges aus den Akten â, dass eine Mitarbeiterbeurteilung der BeschwerdefÃ¼hrerin (vgl. zu deren grundsÃ¤tzlichen Erforderlichkeit â im vorliegenden Fall â bereits im ersten Anstellungsjahr § 23 Abs. 1 Satz 3 LPVO sowie <i>Wissenswertes zur MAB von Lehrpersonen und Schulleitungen</i>, abrufbar unter www.vsa.zh.ch &gt; Personelles &gt; PersonalfÃ¼hrung &gt; Mitarbeiterbeurteilung [MAB], Ziff. 1.5, 1.6, 1.10 und 1.18) im Schuljahr 2015/2016 nicht durchgefÃ¼hrt wurde und ihr damit ein automatischer Stufenanstieg nach § 24 Abs. 2 Satz 1 LPVO, wie er fÃ¼r Lehrpersonen auf Lohnstufe 3 grundsÃ¤tzlich vorgesehen ist, nicht mÃ¶glich war; indessen wurde ihr ein solcher aber auch nicht in Ermangelung der hierfÃ¼r notwendigen guten Qualifikation verweigert. Damit wÃ¤re der von der BeschwerdefÃ¼hrerin anbegehrte Stufen­anstieg bei fortwÃ¤hrender Anstellung grundsÃ¤tzlich mÃ¶glich gewesen. Eine Platzierung der BeschwerdefÃ¼hrerin auf Lohnstufe 4 stellte insofern keine unhaltbare Besserstellung gegenÃ¼ber einer ununterbrochen im Schuldienst stehenden Lehrperson dar. Allein daraus lÃ¤sst sich indessen noch kein Anspruch auf hÃ¶here Einstufung ableiten.</p> <p class="Urteilstext">Anzustellen ist allerdings auch ein Vergleich mit einer per 1. August 2016 erstmals in den Schuldienst eintretenden Lehrperson: Dass die BeschwerdefÃ¼hrerin im Fall der von ihr verlangten Neueinstufung per 1. August 2016 nach den Vorgaben von § 16 Abs. 2 LPVO in Verbindung mit den ins Recht gelegten Richtlinien des VSA betreffend Informationen zur Lohnrunde/Lohneinstufung 2016 um eine Lohnstufe hÃ¶her â nÃ¤mlich auf Lohnstufe 4 â zu platzieren gewesen wÃ¤re, wird von der Vorinstanz ausdrÃ¼cklich anerkannt und vom Beschwerdegegner jedenfalls nicht explizit â geschweige denn substanziiert â bestritten. Entscheidend ist dabei, dass die hÃ¶here Einstufung im Fall einer Neueinstufung der BeschwerdefÃ¼hrerin per 1. August 2016 (im Vergleich zu jener im Vorjahr) allein schon aufgrund ihres Alters und der Anrechnung des bloss zu 50 % gewichteten zusÃ¤tzlichen Ausbildungsjahrs an der PHZH nach § 16 Abs. 2 <i>lit. c</i> LPVO vorzunehmen gewesen wÃ¤re. Einer Anrechnung der Unterrichts­tÃ¤tigkeit der BeschwerdefÃ¼hrerin in D (zu 100 % in Anwendung von § 16 Abs. 2 <i>lit. a</i> LPVO) hÃ¤tte es dazu nicht einmal bedurft. Mit anderen Worten wÃ¤re die BeschwerdefÃ¼hrerin â hÃ¤tte sie in ihrem letzten Ausbildungsjahr gar nie im Schuldienst gestanden â per 1. August 2016 ohne Weiteres auf der Lohnstufe 4 zu platzieren gewesen. Durch die verweigerte Neueinstufung wÃ¼rde sie mithin schlechter gestellt als eine vergleichbare Person, welche zuvor nie im Schuldienst tÃ¤tig gewesen wÃ¤re und eine solche TÃ¤tigkeit per 1. August 2016 erstmals aufgenommen hÃ¤tte. Dieses Ergebnis, welches auf eine Abstrafung der BeschwerdefÃ¼hrerin aufgrund ihres Engagements im Schuldienst wÃ¤hrend ihrer Ausbildung hinausliefe, erscheint stossend. Ausschlaggebend ist somit, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht nur bei einer Neueinstufung hÃ¶her einzustufen gewesen wÃ¤re, sondern selbst im Fall einer Ersteinstufung. Eine solche Schlechterstellung lÃ¤sst sich sachlich nicht rechtfertigen und dÃ¼rfte schwerlich Sinn und Zweck der Regelung von § 16 Abs. 4 LPVO entsprechen. Hinzu kommt, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin zuvor lediglich als Lehrperson in Ausbildung (befristet und im Rahmen eines Kleinstpensums) tÃ¤tig war und nach Studienabschluss erstmals als ordentliche Lehrperson in den Schuldienst eintrat, womit sich auch die Frage stellen liesse, ob in diesem Zeitpunkt Ã¼berhaupt von einem "Wiedereintritt" in den Schuldienst im Sinn von § 16 Abs. 4 LPVO gesprochen werden kÃ¶nnte. Infolgedessen erweist sich die wortgetreue Anwendung der genannten Regelung und die gestÃ¼tzt darauf vorgenommene unverÃ¤nderte Platzierung auf Lohnstufe 3 als rechtsverletzend. Es durfte unter diesen UmstÃ¤nden nicht von einer Neueinstufung per 1. August 2016 abgesehen werden.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.5 </b>Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gutzuheissen, der Einspracheentscheid des VSA und der Rekursentscheid der Vorinstanz sind aufzuheben, und das VSA ist anzuweisen, die BeschwerdefÃ¼hrerin in AbÃ¤nderung der (ergÃ¤nzenden) AnstellungsverfÃ¼gung vom 31. MÃ¤rz 2016 per 1. August 2016 auf der Lohnstufe 4 der (damaligen) Lohnkategorie I (Lohnreglement 09.01) zu platzieren. Es wird alsdann Sache des VSA sein, im Licht dieser verÃ¤nderten Einstufung die darauf entfallende Lohnnachzahlung vorzunehmen und Ã¼ber eine allfÃ¤llige NachgewÃ¤hrung einer Lohnentwicklung in den Folgejahren zu befinden. </p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Weil der Streitwert weniger als Fr. 30'000.- betrÃ¤gt (oben 1.2), sind die Gerichtskosten auf die Gerichtskasse zu nehmen (§ 65a Abs. 3 VRG). Der BeschwerdefÃ¼hrerin ist zu Lasten des Beschwerdegegners eine angemessene ParteientschÃ¤digung fÃ¼r das Beschwerde- und das Rekursverfahren zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 VRG). </span></p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Weil vorliegend von einem Fr. 15'000.- nicht erreichenden Streitwert auszugehen ist (oben 1.2), ist die Beschwerde in Ã¶ffentlichrechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht nur zulÃ¤ssig, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsÃ¤tzlicher Bedeutung stellt (Art. 85 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Abs. 2 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Ansonsten steht die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG offen. Sollten beide Rechtsmittel ergriffen werden, so mÃ¼sste dies in derselben Rechtsschrift erfolgen (Art. 119 Abs. 1 BGG).</span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>der Einzelrichter</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Die VerfÃ¼gung des Volksschulamts vom 10. Juni 2016 und die VerfÃ¼gung der Bildungsdirektion vom 20. Februar 2018 werden aufgehoben. Das Volksschulamt wird angewiesen, die BeschwerdefÃ¼hrerin in AbÃ¤nderung der (ergÃ¤nzenden) AnstellungsverfÃ¼gung vom 31. MÃ¤rz 2016 per 1. August 2016 auf der Lohnstufe 4 der (damaligen) Lohnkategorie I (Lohnreglement 09.01) zu platzieren.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 1'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden auf die Gerichtskasse genommen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. <span>Der Beschwerdegegner wird verpflichtet, der BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r das Rekurs- und Beschwerdeverfahren eine ParteientschÃ¤digung von insgesamt Fr. 1'500.- (inklusive Mehrwertsteuer) zu bezahlen.</span></span></p> <p class="Einzug2"><span>5. <span>Gegen dieses Urteil kann im Sinn der ErwÃ¤gung 5 Beschwerde erhoben werden. Sie ist binnen 30 Tagen ab Zustellung einzureichen beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern.</span></span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>