<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">UV.2007.00131</font></b><br/> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4"> </font></b><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">des Kantons Zürich</font><br/> <font size="4">IV. Kammer</font><br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichter Engler, Vorsitzender</font> <p><font size="4">Sozialversicherungsrichter Hurst</font> </p><p><font size="4">Ersatzrichterin Arnold Gramigna</font> </p><p><font size="4">Gerichtssekretär Ernst</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Urteil vom 6. August 2008</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">in Sachen</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">B.___</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdeführer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Barbara Wyler</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Wyler Koch Rechtsanwälte</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Zürcherstrasse 191, Postfach 1011, 8501 Frauenfeld</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Rechtsabteilung</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Postfach 4358, 6002 Luzern</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">Nachdem die Beschwerdegegnerin mit Verfügung 10. Oktober 2006 ihre Leistungen aus dem Unfallereignis vom 4. Dezember 2004 per 31. Oktober 2006 eingestellt (Urk. 10/I/116) und mit Einspracheentscheid vom 7. Februar 2007 die dagegen erhobene Einsprache abgewiesen hat (Urk. 2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">nach Einsicht in die Beschwerde vom 12. März 2007, mit welcher der Beschwerdeführer die Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids sowie die Ausrichtung weiterer Leistungen beantragt hat (Urk. 1), und in die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin vom 30. April 2007 (Urk. 9),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">in Erwägung,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die Unfallversicherung Leistungen für Unfallfolgen erbringt (Art. 6 UVG), weshalb die Leistungspflicht des Unfallversicherers durch einen Unfall verursachte Beschwerden voraussetzt,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass der Beschwerdeführer geltend macht, er habe nach wie vor Anspruch auf Heilbehandlung und Taggelder, gegebenenfalls auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung, da er aufgrund des Unfalls vom 4. Dezember 2004 immer noch massiv an schmerzhaften Bewegungseinschränkungen der Wirbelsäule und der Extremitäten sowie an psychischen Nebenfolgen des Unfalls leide (Urk. 1 S. 2 ff.),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die blosse Behauptung von Beschwerden nicht genügt, sondern - was das Bundesgericht in BGE 134 V 109 Erw. 9.5 für die sogenannten typischen Schleudertrauma-Beschwerden festhielt, aber grundsätzlich für alle Beschwerden gilt, aus denen ein sozialversicherungsrechtlicher Leistungsanspruch abgeleitet wird - überzeugende ärztliche Aussagen dazu erforderlich sind, ob die geklagten Beschwerden überhaupt glaubhaft sind,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass trotz vielfältigen und umfangreichen medizinischen Abklärungen beim Beschwerdeführer - abgesehen von einer Diskushernie L3/4 - keine kooperationsunabhängigen (d.h. durch das Verhalten des Beschwerdeführers bei der Befunderhebung nicht manipulierbaren) Befunde erhoben werden konnten, welche es als überwiegend wahrscheinlich erscheinen lassen, dass über den Zeitpunkt des Fallabschlusses durch die Beschwerdegegnerin (31. Oktober 2006) Beschwerden bestanden und weiterbestehen, welche einen Anspruch auf Versicherungsleitungen auslösen könnten,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass im Gegenteil im Rahmen der medizinischen Erstversorgung nach dem Unfall vom 4. Dezember 2004 ernsthafte Hinweise auf Aggravation oder Simulation aktenkundig wurden (Telefonnotiz von Dr. med. A.___ vom 17. Dezember 2004, Urk. 10/I/4),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass sodann der - damalige - Hausarzt des Beschwerdeführers am 16. Oktober 2006 Feststellungen machte (und Fremdauskünfte einholte), welche ihn an den Beschwerdeschilderungen und -demonstrationen des Beschwerdeführers - insbesondere daran, dass die Diskushernie des Beschwerdeführers symptomatisch war - zweifeln liessen, weshalb er dem SUVA-Kreisarzt mit Schreiben vom 17. Oktober 2006 mitteilte, dass entgegen seinen früheren Beurteilungen weder eine Behandlungsbedürftigkeit noch eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vorliege (Brief von Dr. med. C.___, Allgemeine Medizin FMH, Urk. 10/I/118),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass Dr. med. D.___, welcher vom Beschwerdeführer Ende des Jahres 2006 und zu Beginn des Jahres 2008 aufgesucht worden war, anlässlich der Konsultation vom 15. Januar 2008 ebenso feststellte, dass der Beschwerdeführer sich trotz der Demonstration von massiven Beweglichkeitseinschränkungen uneingeschränkt bewegen konnte, wenn er sich unbeobachtet wähnte (Urk. 23),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass schliesslich auch der vom Beschwerdeführer selbst zu den Akten gereichte Bericht des Dr. med. E.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 4. Juni 2008 die vorerwähnten ärztlichen Beobachtungen bestätigt und gleichzeitig eine psychiatrische Störung von Krankheitswert als Ursache des beschwerdeführerischen Verhaltens ausschliesst (Urk. 29),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass diese ärztlichen Beurteilungen, gemäss denen der Beschwerdeführer weder behandlungsbedürftig noch in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist, durch die übrigen vom Beschwerdeführer zu den Akten gereichten ärztlichen </font><font face="Symbol" size="4">B</font><font face="RotisSerif" size="4">erichte (Urk. 3/3-5 und Urk. 27/31-34) nicht in Frage gestellt werden, da alle anderslautenden Beurteilungen sich nur auf die Beschwerdeschilderungen und -demonstrationen des Beschwerdeführers (in den klinischen Untersuchungen) abstützen, aber keine objektiven neuen Anhaltspunkte für tatsächlich bestehende Beschwerden liefern,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass unter diesen Umständen auch von den vom Beschwerdeführer beantragten (Urk. 28) - und teilweise von ärztlicher Seite empfohlenen (Urk. 29) - zusätzlichen Abklärungen keine neuen Erkenntnisse über tatsächlich bestehende Beschwerden zu erwarten sind, weshalb darauf verzichtet werden kann (antizipierte Beweiswürdigung),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass somit über den Zeitpunkt des Fallabschlusses durch die Beschwerdegegnerin (31. Oktober 2006) hinaus glaubhafte Beschwerden, welche geeignet wären, gesetzliche Leistungen der Unfallversicherung auszulösen, nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen werden können, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">erkennt das Gericht:</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Rechtsanwältin Dr. Barbara Wyler</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Schweizerische Unfallversicherungsanstalt unter Beilage des Doppels von Urk. 28 und einer Kopie von Urk. 29</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Bundesamt für Gesundheit</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p></div></body></html>