<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2016-08-08-9C_280-2016.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>9C_280/2016 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 8. August 2016</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. sozialrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Glanzmann, Präsidentin, </div> <div class="para">Bundesrichterin Pfiffner, Bundesrichter Parrino, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Attinger. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para"> A.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Volker Pribnow, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons Aargau, Bahnhofplatz 3C, 5000 Aarau, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung (Massnahmen beruflicher Art), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 9. März 2016. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para">Mit Verfügungen vom 1. Juni 2005 verneinte die IV-Stelle des Kantons Aargau einen Anspruch des A.________ auf Invalidenrente und Massnahmen beruflicher Art mangels einer medizinisch begründbaren Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Nachdem die IV-Stelle auf Neuanmeldungen in den Jahren 2006 und 2012 nicht eingetreten war, lehnte sie auf eine neuerliche Anmeldung vom Dezember 2013 hin wiederum sowohl einen Rentenanspruch als auch einen solchen auf berufliche Eingliederungsmassnahmen ab (Verfügung vom 7. Juli 2015). </div> <div class="para">Das Versicherungsgericht des Kantons Aargau wies die dagegen eingereichte Beschwerde mit Entscheid vom 9. März 2016 ab. </div> <div class="para"> A.________ führt Beschwerde ans Bundesgericht mit dem Antrag auf Zusprechung von Massnahmen beruflicher Art, eventuell sei die Sache zu ergänzender Abklärung an die IV-Stelle zurückzuweisen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzung gemäss den Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>), und kann deren Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen nur berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> beruht (<span class="artref">Art. 105 Abs. 2 BGG</span>; vgl. auch <span class="artref">Art. 97 Abs. 1 BGG</span>). Mit Blick auf diese Kognitionsregelung ist aufgrund der Vorbringen in der Beschwerde ans Bundesgericht zu prüfen, ob der angefochtene Gerichtsentscheid in der Anwendung der massgeblichen materiell- und beweisrechtlichen Grundlagen (u.a.) Bundesrecht verletzt (<span class="artref">Art. 95 lit. a BGG</span>), einschliesslich einer allfälligen rechtsfehlerhaften Tatsachenfeststellung (<span class="artref">Art. 97 Abs. 1, <artref id="CH/173.110/105/2" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/97/1" type="end"></artref>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Nach ständiger Rechtsprechung (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=28&amp;from_date=05.08.2016&amp;to_date=24.08.2016&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F105-V-139%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page139">BGE 105 V 139</a> E. 1b S. 141 und seitherige Urteile) kann ein Versicherter nicht erwerbsunfähig (<span class="artref">Art. 7 ATSG</span>) und mithin nicht invalid im Sinne von <span class="artref">Art. 8 Abs. 1 ATSG</span> sein, wenn er nicht aus gesundheitlichen Gründen mindestens teilweise arbeitsunfähig ist (<span class="artref">Art. 6 ATSG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Das kantonale Gericht gelangte - wobei es die hievor (E. 1) angeführte Kognitionsregelung zu beachten gilt - insbesondere gestützt auf die Gutachten der Psychiatrischen Klinik B.________ vom 20. Mai 2005 und der Abklärungsstelle C.________ vom 4. November 2014 zum zutreffenden Schluss, dass der Beschwerdeführer trotz seiner Persönlichkeitsstörung (in jedwelcher körperlich leichten bis mittelschweren, geistig einfachen Tätigkeit) vollständig arbeits- und erwerbsfähig ist und aus überwiegend invaliditätsfremden Gründen bisher keine berufliche Ausbildung absolvierte. Ein Leistungsanspruch gegenüber der Invalidenversicherung fällt demnach - ohne dass Weiterungen ins Auge zu fassen wären - ausser Betracht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sämtliche in der Beschwerde erhobenen Einwendungen vermögen an dieser Betrachtungsweise nichts zu ändern. Dem Gutachten der Psychiatrischen Klinik B.________ ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer mit seinem "Lebensstil" und der Teilzeitarbeit als Ton- und Lichttechniker bei einem kleinen Theater zufrieden und trotz eines Lohnes unter dem Existenzminimum nicht bereit war, in eine Tätigkeit zu wechseln, die ein höheres geregeltes Einkommen versprach und gleichzeitig eine geregelte Arbeitszeit (von täglich acht Stunden) bedingt hätte. Entgegen den letztinstanzlichen Vorbringen werden diese selbst gewählte Beschränkung und der Verzicht auf eine berufliche Ausbildung in keinem der beiden Gutachten auf eine gesundheitliche Beeinträchtigung zurückgeführt. Auch die vom Beschwerdeführer geltend gemachten "häufigen Ausfalltage aus psychischen und physischen Gründen", die vorgebrachte eingeschränkte Leistungsfähigkeit "selbst im geschützten Rahmen" sowie angeblich relevante Beeinträchtigungen zufolge zu geringer Intelligenz finden in den genannten Expertisen keinerlei Stütze. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Die im Sinne von <span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG</span> offensichtlich unbegründete Beschwerde ist im vereinfachten Verfahren abzuweisen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten werden dem Beschwerdeführer als unterliegender Partei auferlegt (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 8. August 2016 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Glanzmann </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Attinger </div> </div></body></html>