<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01331</span></p><p><span> </span></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Fonti</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 25. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie Schwarz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sigg Schwarz Advokatur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1978, meldete sich am 26. September 2002 unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychische Beschwerden sowie eine Suchtproblematik bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/2). Die Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, verneinte mit Verfügung vom 28. Februar 2005 mangels invalidenversicherungsrechtlichem Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den einen Rentenanspruch (Urk. 9/30). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 4. August 2015 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf diverse psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chische Erkrankungen erneut bei der IV-Stelle an (Urk. 9/38). Die IV-Stelle klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 9/65</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 9/67, Urk. 9/81</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 28. Oktober 2016 bei einem Invaliditätsgrad von 37 % einen Rentenanspruch (Urk. 9/90 = Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28. November 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom 28. Oktober 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr mit Wirkung ab Februar 2016 eine Rente zuzusprechen. Sodann sei die Sache im Zusammenhang mit der Verschlechterung seit 7. November 2016 an die IV-Stelle zur ergänzenden medizinischen Abklärung und Neuverfügung zu überweisen (Urk. 1 S. 2). Mit Eingabe vom 29. November 2016 (Urk. 5) reichte die Versicherte weitere Akten ein (Urk. 6/1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 19. Januar 2017 (Urk. 8) die teilweise Gutheissung der Beschwerde und Rückweisung der Sache zur wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teren Abklärung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Replik vom 10. Mai 2017 (Urk. 13) hielt die Beschwerdeführerin an ihren Anträgen fest, wobei sie diverse zwischenzeitlich eingegangene medizinische Unterlagen einreichte (Urk. 14/1-2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Duplik vom 12. Juni 2017 beantragte die Beschwerdegegnerin gestützt auf die von der Beschwerdegegnerin neu eingereichten medizinischen Akten nun die Abweisung der Beschwerde (Urk. 17). Dies wurde der Beschwerdeführerin am 4. Juli 2017 zur Kenntnis gebracht (Urk. 18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) auf den Standpunkt, der Beschwerdeführerin sei aus ärztlicher Sicht die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übung ihrer bisherigen Tätigkeit als Pflegefachfrau zu 50 % zumutbar. Somit reduziere sich das Einkommen, das sie mit Behinderung noch erzielen könne auf das ihr zumutbare Pensum von 50 %. Ohne Gesundheitsschaden würde die Beschwerdeführerin weiterhin ihrer Tätigkeit als Pflegefachfrau zu einem Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum von 80 % nachgehen. Aufgrund des Einkommensvergleichs ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 37 %, womit kein Rentenanspruch bestehe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem die Beschwerdegegnerin mit Beschwerdeantwort noch eine Rückwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung zur weiteren Abklärung beantragt hatte (Urk. 8), beantragte sie mit Duplik neu die Abweisung der Beschwerde. Zwischenzeitlich liege das Gutachten vom 30. Januar 2017 von Prof. Dr. med. Y.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vor. Auf dieses Gutachten könne abgestellt werden, wobei die daraus gezogenen ärztlichen Schlussfolgerungen hinsichtlich Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit nicht geteilt werden könnten. Dies, weil es den gutachterlich erhobenen Diagnosen rechtsprechungsgemäss an der invalidenversicherungsrechtlich rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vanten Erheblichkeit fehle. Hinzu komme, dass die Therapiemöglichkeiten gemäss Gutachten offenbar nicht ausgeschöpft seien. Ein Einkommensvergleich erübrige sich somit. Ein Rentenanspruch bestehe nicht (Urk. 17 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), die ärztlichen Angaben zur Arbeitsfähigkeit von 50 % würden sich auf das aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geübte Pensum von 80 % beziehen. Dementsprechend habe sie seit dem letzten Klinikaustritt wieder ein Pensum von 40 % ausgeübt. Das Invalideneinkommen sei dementsprechend gestützt auf ein Einkommen bei einem 40 %-Pensum zu bemessen, woraus folglich ein Rentenanspruch resultiere (S. 5 f. Ziff. 2a). Zudem müsse für die Berechnung des hypothetischen Invalideneinkommens ein tieferer Lohn berücksichtigt werden, da der Beschwerdeführerin aufgrund der krankheitsbedingten Leistung der Lohn herabgestuft beziehungsweise trotz tieferen Leistungen für das Jahr 2016 im Sinne einer Soziallohnkomponente noch der bisherige Lohn ausgerichtet worden sei (S. 6 f. Ziff. 2b f.). Seit 1. Januar 2017 erhalte sie jedoch nur noch den Lohn einer Fachangestellten Gesundheit (S. 7 Ziff. 2c). Aufgrund einer gesundheitlichen Verschlechterung im April 2016 sei zudem die Rente danach entsprechend zu erhöhen (S. 8 Ziff. 2e). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Replik (Urk. 13) hielt die Beschwerdeführerin am bisherigen Antrag auf Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenzusprache fest und führte aus, gestützt auf das Gutachten von Prof. Y.___ sei seit November 2014 im angestammten Beruf eine Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von 60 % in Bezug auf ein 100 %-Pensum ausgewiesen. In einer ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeit sei eine 50%ige Arbeitsfähigkeit attestiert worden (S. 3 lit. d). Zudem sei aufgrund einer seit November 2016 eingetretenen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung die Sache an die Beschwerdegegnerin zu überweisen zur Prüfung einer Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhöhung (S. 4 f. Ziff. 3 a ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin einen Rentenanspruch zu Recht verneint hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beide Parteien stützten sich zur Begründung ihres Standpunktes auf das Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten vom 30. Januar 2017 (Urk. 14/1/1) von Prof. Y.___ und med. pract. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter stellten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit (S. 42 Ziff. 6):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Abhängigkeitssyndrom von Alkohol, gegenwärtiger Substanzgebrauch (ICD-10 F10.24)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Abhängigkeitssyndrom von Opiaten, gegenwärtiger Substanzgebrauch trotz Methadonsubstitution (ICD-10 F11.22/F11.24)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">emotional-instabile Persönlichkeitsstörung vom Borderlinetyp (ICD-10 F60.31)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei bereits in den Akten eine Persönlichkeitsstörung aufgeführt worden. Die Beschwerdeführerin habe über ein bereits seit der Kindheit/Adoleszenz verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dertes Selbsterleben berichtet. Es seien diverse Hinweise für ein gestörtes Erle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben ihrer Situation und eine gestörte Emotionsregulation auszumachen (anorexische Phase, starke Minderwertigkeitsgefühle, Alkoholkonsum um Anspan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung zu reduzieren, Selbstverletzungen; S. 50 f.). In der psycholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">untersuchung vom 30. November 2016 hätten sich weitere Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten der Persönlichkeit gefunden. Es hätten sich unter anderem auch ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schiedene Züge der Borderline-Persönlichkeitsstörung feststellen lassen. Im Borderline-Persönlichkeits-Inventar (BPI) habe die Beschwerdeführerin gar einen Wert erreicht, der für das Vorhandensein einer Borderline-Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung spreche (S. 52 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dementsprechend sei aus gutachterlicher Sicht kongruent zu den Einschätzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der Behandler davon auszugehen, dass bei der Beschwerdeführerin eine Persönlichkeitsstörung vom Borderlinetyp bestehe, die zur Spannungsreduktion und Regulierung der Emotionen sekundär zu einer Abhängigkeitsstörung von Alkohol und Opiaten geführt habe, die wiederum die Folgen der Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung zumindest teilweise kompensiert hätten (S. 52 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend sei in der Gesamtschau davon auszugehen, dass sich bei der Beschwerdeführerin eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung, Typ Bor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">line, bereits in der Adoleszenz beziehungsweise im frühen Erwachsenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alter manifestiert habe. Die Essstörung, die rezidivierende depressiven Episoden und auch die Abhängigkeitserkrankungen hätten sich auf dem Boden dieser Vul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerabilität entwickelt (S. 53 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus fachpsychiatrischer Sicht erscheine die aktuelle Therapie angemessen. Allen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls sei eine Intensivierung der antidepressiven Behandlung zu erwägen. Ansonsten liessen sich von gutachterlicher Seite keine klaren Empfehlungen abgeben, die mit genügend hoher Wahrscheinlichkeit zu einer erheblichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besserung der Funktionsfähigkeit führen würden (S. 53 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Akten würden verdeutlichen, dass es sich hier um ein lang andauerndes Leiden handle, welches bereits verschiedene ambulante, teilstationäre oder sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionäre Behandlungen zur Folge gehabt habe. Seit der ersten Behandlung (im weitesten Sinne) in der Adoleszenz aufgrund der anorektischen Phase sei die Beschwerdeführerin nach eigenen Angaben ständig in Behandlung ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wesen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mithin ein Hinweis auf das Ausmass der vorliegenden Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung (S. 54 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betrachte man die Funktionsfähigkeit im Querschnitt zum Zeitpunkt der aktuel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Untersuchung sei festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin momentan in der Lage sei, pünktlich zur Untersuchung zu erscheinen und einigermassen adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quat mit den Gutachtern zu interagieren. Gleichwohl sei auch zu bemerken, dass die Tatsache, dass sie alkoholisiert zur Untersuchung erschienen sei, dafür spreche, dass sie nur eingeschränkt in der Lage sei, ihren Konsum über den Tag hinweg zu kontrollieren. Im Weiteren sei sie in der Lage, sich um ihren Hund zu kümmern und den Haushalt mit dem Ex-Partner knapp zu bewältigen. Teilweise sei auch eine Unterstützung durch die Patentante notwendig. Ihren Hobbys beziehungsweise angenehmen Tätigkeiten könne sie nicht im erwünschten Ausmass nachgehen. Im Weiteren habe sie über Schwierigkeiten mit der Admi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nistration berichtet. Die Beschreibungen zum Tagesablauf würden darauf hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen, dass sie nur begrenzt in der Lage sei, ein geringes Aktivitätsniveau aufrechtzuerhalten. Auch hier werde ersichtlich, dass der Alkoholkonsum so unkontrolliert verlaufe, dass sie auch ihre Pläne nicht umsetzen könne (S. 54 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezogen auf die Items des MINI-ICF sei hier von deutlichen Defiziten in der Anpassungsfähigkeit, der Strukturierungsfähigkeit, der Flexibilität, der Anwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung fachlicher Kompetenzen, der Entscheidungsfähigkeit, der Durchhaltefähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit und der Interaktion sowie der Spontanaktivitäten auszugehen. In Bezug auf die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Pflegefachfrau würden diese Einschränkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen zu mittelschweren bis schweren Einschränkungen der beruflichen Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit führen (S. 55 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Retrospektiv betrachtet lasse sich aufgrund der verfügbaren Informationen seit dem 14. November 2014 eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Bereich von 60 % in Bezug auf eine 100 %-Tätigkeit im Sinne einer dauerhaften Einschränkung annehmen. Selbstverständlich lasse sich vorüberge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend auch eine höhergradige Arbeitsunfähigkeit im Rahmen der Akutsitua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen oder Hospitalisationen beziehungsweise Dekompensation der komorbi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Abhängigkeitsproblematik und auch daraus resultierenden Behandlungen nachvollziehen (S. 55 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einer angepassten stressarmen Tätigkeit ohne Verantwortung über Schutzbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fohlene beziehungsweise Patienten, ohne Schichtdienst, ohne Leistungs- (richtig vermutlich: Leitungs-)/Führungsfunktionen betrage die Arbeitsfähigkeit 50 % (S. 56 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. Y.___ und med. pract. Z.___ (vorstehend E. 3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beruht auf für die strittigen Belange umfassenden Untersuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungen und berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigt die von der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geklagten Beschwerden in angemesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner Weise. Sodann wurde es in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den Vorakten erstattet und trägt der konkreten medizinischen Situation Rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gutachten leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein und die vorgenommenen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit werden a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">usführlich begründet. Es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist für die Beantwortung der Fragen umfassend und erfüllt die praxisgemässen K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">riterien (vgl. vorstehend E. 1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) vollumfänglich, so dass für die Entscheidfindung darauf abgestellt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu diesem Schluss kam auch die Beschwerdegegnerin, führte sie in ihrer Replik doch aus, das besagte Gutachten sei vollständig und nachvollziehbar begründet. Es könne zwar auf das Gutachten abgestellt werden, jedoch seien den daraus gezogenen Schlussfolgerungen hinsichtlich Arbeitsfähigkeit nicht zu folgen. Dies, weil es den gutachterlich erhobenen Diagnosen rechtsprechungsgemäss an der invalidenversicherungsrechtlich relevanten Erheblichkeit fehle und zudem die Therapiemöglichkeiten gemäss Gutachten nicht ausgeschöpft seien (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend E. 2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die beiden Gutachter nahmen unter Berücksichtigung der vorhandenen Ressour</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cen eine objektive Beurteilung vor, welche auf das Vorliegen eines die Arbeitsfähigkeit einschränkenden, mithin invalidisierenden Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dens schliessen lässt. Inwiefern es den gestellten Diagnosen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> welche von der Beschwerdegegnerin nicht angezweifelt wurden und welche im Übrigen auch im Einklang mit der übrigen medizinischen Aktenlage stehen (vgl. statt vieler Bericht der A.___ vom 17. Februar 2016, Urk. 9/61, sowie ergänzend Schreiben der A.___ vom 19. August 2016, Urk. 9/79) - „rechtsprechungsgemäss an der invalidenversicherungsrechtlich relevanten Erheblichkeit“ fehlt, führte die Beschwerdegegnerin nicht weiter aus. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei der Beschwerdeführerin liegt unbestritten eine emotional instabile Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung, Typ Borderline, vor. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Persönlichkeitsstörungen können aufgrund klinischer psychiatrischer Untersuchungen klar diagnostiziert werden (vgl. BGE 139 V 547 E. 7.1.4; vgl. Rz 1003 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherungen [BSV] über die Schlussbestimmungen der Änderung vom 18. März 2011 des IVG [KSSB] in der ab 1. Januar 2016 gültigen Fassung). Sie zählen rechtsprechungsgemäss nicht zu den pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage. Die Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 ist auf Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen nicht anwendbar (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_730/2015 vom 24. Februar 2016 E. 4.1 und 8C_6/2016 vom 3. Februar 2016 E. 4.2.3). Gründe, weshalb die bei der Beschwerdeführerin vorliegende Persönlichkeitsstörung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegen der ärztlichen Einschätzung (vgl. vorstehend E. 3; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. insbesondere auch die Beurteilung des Regionalen Ärztlichen Dienstes, RAD, vom 21. März 2016, Urk. 9/64/4-6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) als invalidenversicherungsrechtlich nicht relevant eingestuft werden sollte, wurden weder konkret vorgebracht noch sind solche ersichtlich, welche ein Abweichen von der beweiskräftigen ärztlichen Einschätzung recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fertigen würden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie die Gutachter nachvollziehbar darlegten, haben sich die rezidivierenden depressiven Episoden und auch die Abhängigkeitserkrankungen auf dem Boden dieser Persönlichkeitsstörung entwickelt (vorstehend E. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung führt Drogensucht (wie auch Alkoholismus und Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kamentenmissbrauch) als solche nicht zu einer Invalidität im Sinne des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes. Dagegen wird sie im Rahmen der Invalidenversicherung relevant, wenn sie eine Krankheit oder einen Unfall bewirkt hat, in deren Folge ein körperlicher oder geistiger, die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigender Gesundheitsschaden ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getreten ist, oder wenn sie selber Folge eines körperlichen oder geistigen Gesundheitsschadens ist, dem Krankheitswert zukommt (BGE 124 V 265 E. 3c). Aus letzterem Leitsatz folgt nicht, dass die Auswirkungen einer Drogensucht, die ihrerseits auf einen Gesundheitsschaden zurückgeht, per se invaliditätsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründend sind. Die zitierte Praxis setzt vielmehr den Grundsatz um, dass funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionelle Einschränkungen nur anspruchsbegründend sein können, wenn sie sich als Folgen selbständiger Gesundheitsschädigungen darstellen (Art. 6 ff. ATSG und Art. 4 Abs. 1 IVG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der insoweit finalen Natur der Invalidenversicherung (BGE 120 V 95 E. 4c; Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Aufl. 2014, Rz 51 zu Art. 4 IVG) ist nicht entscheidend, ob die Drogensucht Folge eines körperlichen oder geistigen Gesundheitsschadens ist oder ob die Sucht ausserhalb eines Kausalzusammenhangs mit dem versicherten Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den steht. In beiden Konstellationen sind reine Suchtfolgen IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich irrele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vant, soweit sie als solche allein leistungsmindernd wirken. Hingegen sind sie gleichermassen IV-rechtlich relevant, soweit sie in einem engen Zusammenhang mit einem eigenständigen Gesundheitsschaden stehen. Dies kann der Fall sein, wenn die Drogensucht – einem Symptom gleich – Teil eines Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dens bildet (BGE 99 V 28 E. 3b); dies unter der Voraussetzung, dass nicht allein die unmittelbaren Folgen des Rauschmittelkonsums, sondern wesentlich auch der psychiatrische Befund selber zu Arbeitsunfähigkeit führt. Sodann können selbst reine Suchtfolgen invalidisierend sein, wenn daneben ein psychischer Gesundheitsschaden besteht, welcher die Betäubungsmittelabhängigkeit auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">recht erhält oder deren Folgen massgeblich verstärkt. Umgekehrt können die Auswirkungen der Sucht (unabhängig von ihrer Genese) wie andere psychosozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ale Faktoren auch mittelbar zur Invalidität beitragen, wenn und soweit sie den Wirkungsgrad der Folgen eines Gesundheitsschadens beeinflussen (Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 2.2.2 unter Hinweis auf 8C_580/2014 vom 11. März 2015 E. 2.2.2 und 9C_856/2012 vom 19. August 2013 E. 2.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der medizinischen Akten ist vorliegend nicht von einem primären, sondern von einem sekundären - und damit invalidenversicherungsrechtlich relevanten - Suchtgeschehen auszugehen. Etwas anderes wird insbesondere von der Beschwerdegegnerin nicht behauptet, zumal auch der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) mehrfach konstatierte, es sei vorliegend von einer sekundären Suchtproblematik auszugehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beurteilung des RAD </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 21. März 2016, Urk. 9/64/6 oben, sowie Beurteilung vom 12. Oktober 2016, Urk. 9/89/3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes fallen leichte bis mittelgradige depressive Störungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch, ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie erwiesener</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massen therapieresistent sind (statt vieler: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3 mit Hinweis). Nur in einer solchen - seltenen, da nach gesicherter psychiatrischer Erfahrung Depressionen im Allgemeinen therapeutisch gut angehbar sind - gesetzlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">langten Konstellation ist den no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rmativen Anforderungen des Art. 7 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 zweiter Satz ATSG für eine objektivierende Betrachtungs- und Prüfungsweise Genüge getan (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.7.1 bis 3.7.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Ein solcher Sachverhalt muss überwiegend wahrscheinlich und darf nicht lediglich nicht auszuschliessen sein. Es kommt dazu, dass die Therapie in dem Sinne konsequent gewesen sein muss, dass die aus fachärztlicher Sicht indizierten zumutbaren (ambulanten und statio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nären) Behandlungsmöglichkeiten in kooperativer Weise optimal und nachhaltig ausgeschöpft wurden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 64</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2 und 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Beschwerdeführerin liegen nebst der depressiven Erkrankung weitere psychiatrische Diagnosen vor. Die Gutachter führten aus, es sei allenfalls eine Intensivierung der antidepressiven Behandlung zu erwägen. Insgesamt wurde die durchgeführte Therapie jedoch als angemessen beurteilt (vorstehend E. 3). Auch die RAD-Ärztin führte aus, es finde eine kontinuierliche Therapie statt und die Beschwerdeführerin habe eine hohe Motivation (Urk. 9/64/5 unten). Aufgrund der vorliegend verschiedenen Diagnosen ist nicht zu beanstanden, dass die Ärzte von einer insgesamt angemessenen Therapie ausgegangen sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit die Beschwerdeführerin im Übrigen gesundheitliche Verschlechterungen (per April und November 2016; vgl. Urk. 1 S. 8 Ziff. 2e und Ziff. 4) geltend machte, ist auf die Ausführungen der Gutachter zu verweisen, wonach retro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spektiv (und damit auch in Bezug auf die Zeit ab April 2016) vorübergehend auch höhergradige Arbeitsunfähigkeiten nachvollziehbar seien, jedoch von einer dauerhaften Einschränkung von 60 % (angestammt) beziehungsweise 50 % (angepasst) auszugehen sei (Urk. 14/1/1 S. 55 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sollte sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin nach Verfügungser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lass wieder verschlechtert haben, wäre dem im Rahmen eines neuen Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahrens Rechnung zu tragen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten sind unter sozialversicherungsrechtlichen Aspekten keine Gründe ersichtlich, sich über die gutachterliche Feststellung hinwegzusetzen, dass die erhobenen Befunde zu den besagten Diagnosen führen. Insbesondere ist nicht ersichtlich, weshalb es den gestellten Diagnosen an er invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsrechtlich relevanten Erheblichkeit fehlen sollte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demzufolge ist der medizinische Sachverhalt dahingehend erstellt, als dass gestützt auf das Gutachten von Prof. Y.___ und med. pract. Z.___ aufgrund der vorliegenden psychischen Beschwerden von einer Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit von 60 % und einer solchen von 50 % (jeweils bezogen auf ein Vollzeitpensum von 100 %) in einer angepassten Tätigkeit auszugehen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rentenanspruch entsteht gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">29 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Artikel 29 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung des 18. Altersjahres folgt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1). Der Anspruch entsteht nicht, solange die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person ein Taggeld nach Art. 22 IVG beanspruchen kann (Abs. 2). Die Rente wird vom Beginn des Monats an ausbezahlt, in dem der Rentenanspruch entsteht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3). Beträgt der Invaliditätsgrad weniger als 50 %, so werden die entsprechenden Renten nur an Versicherte ausbezahlt, die ihren Wohnsitz und ihren gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben. Diese Voraussetzung ist auch von Angehörigen zu erfüllen, für die eine Leistung beansprucht wird (Abs. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG) stellt sich unter dem Gesichtspunkt des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 und 7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG die Frage nach der anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Methode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, Betätigungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich, gemischte Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch, das heisst ohne Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung über die Invalidenversicherung, IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Die gemischte Methode bezweckt damit eine möglichst wirklichkeitsgerechte Bemessung des Invaliditätsgrades (BGE 133 V 504 E. 3.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit ist der im Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 334</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 393</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">125 V 146</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2c, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die gemischte Methode findet auch Anwendung, wenn der (in einem Aufgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich tätigen) versicherten Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung eine vollzeitliche Erwerbstätigkeit zumutbar wäre, sie aber trotzdem eine solche nicht ausüben würde (vgl. BGE 133 V 504 E. 3.3 in fine). Ist jedoch anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, die versicherte Person wäre ohne gesundheitliche Beeinträchtigung teilerwerbstätig oder sie arbeitete unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mit, ohne daneben in einem andern Aufgabenbereich nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> tätig zu sein, ist die Invalidität ausschliesslich nach den Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzen für Erwerbstätige, somit nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG zu bemessen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 e contrario </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Die gemischte Methode gelangt hier ebenso wenig zur Anwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung wie bei ohne Gesundheitsschaden voll Erwerbstätigen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV). Das Valideneinkommen ist nach Massgabe der ohne Gesundheitsschaden ausgeübten Teilerwerbstätigkeit festzulegen. Entscheidend ist, was die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person als Gesunde tatsächlich an Einkommen erzielen würde, und nicht, was sie bestenfalls verdienen könnte. Wäre sie gesundheitlich in der Lage, voll erwerbstätig zu sein, reduziert sie aber das Arbeitspensum aus freien Stücken, insbesondere um mehr Freizeit zu haben, oder ist die Ausübung einer Ganzta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestätigkeit aus Gründen des Arbeitsmarktes nicht möglich, hat dafür nicht die Invalidenversicherung einzustehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 125 V 157</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5c/bb mit Hinweisen; ZAK 1992 S. 92 E. 4a). Das Invalideneinkommen bestimmt sich entsprechend den gesetzlichen Vorgaben danach, was die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte. Dabei kann das – vom Arzt festzulegende – Arbeitspensum unter Umständen grösser sein als das ohne gesundheitliche Beeinträchtigung geleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e (vgl. BGE 131 V 51 E. 5.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Bestimmung der im konkreten Fall anwendbaren Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">methode und damit der Beantwortung der entscheidenden Status</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frage handelt es sich um eine hypothetische Beurteilung, die auch hypothetische Willensentscheidungen der versicherten Person berücksichtigen muss. Dies gilt auch für die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre. Diese inneren Tatsachen sind indessen einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in aller Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden. Die Beurteilung hypothetischer Geschehensabläufe ist eine Tatfrage, soweit sie auf Beweiswürdigung beruht, selbst wenn darin auch Schlussfolgerungen aus der allgemeinen Lebenser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrung mitberücksichtigt werden. Rechtsfragen sind hingegen Folgerungen, die ausschliesslich – losgelöst vom konkreten Sachverhalt – auf die allgemeine Lebenserfahrung gestützt werden oder die Frage, ob aus festgestellten Indizien mit Recht auf bestimmte Rechtsfolgen geschlossen worden ist (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_287/2013 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2013 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 8C_511/2013 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2013, je </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin meldete sich im August 2015 zum Leistungsbezug an. Ein Rentenanspruch entsteht damit frühestens im Februar 2016 (vorstehend E. 5.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bisher war die Beschwerdeführerin in einem 80 %-Pensum angestellt und hätte auch im Gesundheitsfalle kein 100 %-Pensum ausgeübt (Urk. 9/47/2). Auf Ende Februar 2017 hat sie die bisherige Stelle gekündigt (Urk. 3/9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da kein anerkannter Aufgabenbereich vorliegt, ist nach dem zuvor Ausgeführ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (vorstehend E. 5.2) ein Einkommensvergleich durchzuführen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der Gegebenheiten, dass der Beschwerdeführerin nach wie vor ihre bisherige Tätigkeit als Pflegefachfrau zumutbar ist, kann diesbezüglich gar ein Prozentvergleich durchgeführt werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. zum Prozentvergleich das Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: Die Beschwerdeführerin kann ihre bisherige Tätigkeit weiterhin in einem 40 %-Pensum ausüben. Da sie bisher im 80 %-Pensum tätig war, resultiert ein Invaliditätsgrad von 40 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine angepasste Tätigkeit wäre der Beschwerdeführerin im Rahmen eines 50 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pensums zumutbar. Aufgrund des von den Gutachtern umrissenen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsprofils (stressarme Tätigkeit ohne Verantwortung über Schutzbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fohlene beziehungsweise Patienten, ohne Schichtdienst, ohne Leitungs-/Führungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion; vorstehend E. 3) wäre von einer Tätigkeit ausserhalb ihres angestammten Berufes auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf den Totalwert der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lohnstrukturerhebung (LSE) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 (vgl. </span><a href="http://www.bfs.admin.ch"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">www.bfs.admin.ch</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Tabelle TA1_tirage_skill_level, Total, Frauen, Kompe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niveau 1) ist bei einer betriebsüblichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden (Tabelle T03.02 2004-2015, betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschafts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abteilungen) sowie bei einer Arbeitsfähigkeit von 50 % und einer Nominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohnentwicklung per 2015 von 0.5 % und per 2016 von 0.8 % (Tabelle T1.93 Nominallohnindex, Total, Frauen 2011-2016) von einem Invalideneinkommen von rund Fr. 27‘247.-- (Fr. 4‘300.-- x 12 : 40 x 41.7 x 0.5 x 1.005 x 1.008) auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Beschwerdeführerin ihre bisherige Stelle mit Schreiben vom 22. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2016 (Urk. 3/9), mithin vor Erlass der angefochtenen Verfügung, per Ende Februar 2017 gekündigt hat, sind entgegen der Berechnungsweise der Beschwerdeführerin nicht die konkreten Lohnzahlen ihres bisherigen Arbeitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bers zu berücksichtigen, sondern es ist das Valideneinkommen ebenfalls gestützt auf die LSE zu berechnen. Ausgehend von einem monatlichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 5‘168.-- (Tabelle TA1_tirage_skill_level, Ziff. 86-88 Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits- und Sozialwesen, Frauen, Kompetenzniveau 2), einer betriebsüblichen Arbeitszeit von 41.5 Stunden, einem Arbeitspensum von 80 % sowie einer Nominallohnentwicklung per 2015 von 0.3 % und per 2016 von 0.8 % (Tabelle T1.93 Nominallohnindex, Sektor 3 Dienstleistungen, 2011-2016) ist von einem Valideneinkommen von rund Fr. 52‘041.-- (Fr. 5‘168.-- x 12 : 40 x 41.5 x 0.8 x 1.003 x 1.008) auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vergleich des Valideneinkommens von Fr. 52‘041.-- mit dem Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 27‘247.-- ergibt eine Einkommenseinbusse von Fr. 24‘794.-- und damit einen Invaliditätsgrad von rund 48 % (aufgerundet von 47.64 %).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Somit resultiert sowohl ausgehend von einem Invalideneinkommen in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Tätigkeit als auch in einer angepassten Tätigkeit ein Invaliditätsgrad, welcher ab 1. Februar 2016 zu einem Anspruch auf eine Viertelsrente führt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dementsprechend ist die Verfügung vom 28. Oktober 2016 aufzuheben und die Beschwerde gutzuheissen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 des Gesetzes über das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 GSVGer).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Anwendung dieser Kriterien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und unter Berücksichtigung des geltend gemachten Aufwandes der Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin (Urk. 16) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist die Parteientschädigung vorliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3‘650.55</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen und ausgangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Guth</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eissung der Beschwerde wird die Verfügung </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Sozialversicherungsanstalt des </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kantons Zürich vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">28. Oktober 2016</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerdeführerin ab 1. Februar 2016</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Anspruch auf</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Viertelsrente</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 9</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">00</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3'650.55</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Stephanie Schwarz</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 16</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannFonti</p></div> </div></body></html>