<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2021.00638</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">13. September 2022</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Kreso</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Glavas</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Glavas</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Markusstrasse 10, 8006 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">GastroSocial</span><span class="Standard StandardFett RubrumFett"> Pensionskasse</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Buchserstrasse 1, Postfach 2304, 5001 Aarau</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladene</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1980, meldete sich am 20. November 2016 unter Hinweis auf eine schwere Verletzung des rechten Unterschenkels bei der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/1). Die Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und berufliche Situation ab, zog Akten der Unfallversicherung bei (Urk. 6/7; Urk. 6/44; Urk. 6/53) und holte bei der Gutachterstelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein orthopädisch-psychiatrisches Gutachten ein, das am 23. Juli 2018 erstattet wurde (Urk. 6/61/1-152). Zudem veranlasste sie eine Abklärung für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständigerwerbende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, worüber am 29. August 2018 berichtet wurde (Urk. 6/64). Mit Vorbescheid vom 11. Oktober 2018 (Urk. 6/69) stellte die IV-Stelle die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer ganzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1. Mai 2017 bis zum 31. Juli 2018 und einer halben Rente ab 1. August 2018 in Aussicht. Gleichentags auferlegte sie dem Versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten eine Schadenminderungspflicht und hielt ihn an, sich einer regelmässigen Basismedikation mit ärztlich durchgeführter Spiegelkontrolle zu unterziehen. Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem wurde ihm eine umfassende Rehabilitation mit physiotherapeutischen Mas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">snahmen, Hilfsmittelversorgung, Coaching und begleitender psychosomatischer Behandlung empfohlen (Urk. 6/65). Mit Verfügungen vom 13. Februar und 29. März 2019 (Urk. 6/79; Urk. 6/81) bestätigte die IV-Stelle ihren Vorbescheid und sprach dem Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine ganze Rente vom 1. Mai 2017 bis zum 31. Juli 2018 und bei einem Invaliditätsgrad von 57 % eine halbe Rente ab 1. August 2018 zu (vgl. Verfügungsteil 2, Urk. 6/74 =</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 6/75 = Urk. 6/77). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang eines am 1. Februar 2021 ausgefüllten Revisionsfragebogens (Urk. 6/82) klärte die IV-Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinische und berufliche Situation ab. Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/90-91; Urk. 6/95; Urk. 6/101) hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 30. September 2021 (Urk. 6/103 = Urk. 2) die bisher ausgerichtete Rente auf.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Versicherte erhob am 25. Oktober 2021 Beschwerde gegen die Verfügung vom 30. September 2021 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm die bisherige Rente auszurichten, eventuell sei eine polydisziplinäre Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung unter Einschluss der unfallbedingt entstandenen Beschwerden in Auftrag zu geben und hernach neu zu entscheiden. Zudem sei die IV-Stelle zu verpflichten, die beruflichen Massnahmen zu initialisieren, bevor sie die Rente aufhebe (Urk. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 2 Ziff. 1-3). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. Dezember </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2021 (Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde. Mit Replik vom 3. Januar 2021 (Urk. 9) hielt der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an seinen Rechtsbegehren fest und reichte weitere Unterlagen ein (Urk. 10). Mit Eingabe vom 9. Februar 2022 (Urk. 12) ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zichtete die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf das Einreichen einer Duplik, worüber der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 11. Februar 2022 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 13). Mit Verfügung vom 24. Juni 2022 (Urk. 14) wurde die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GastroSocial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Pensionskasse zum Prozess beigeladen. Mit Eingabe vom 4. Juli 2022 (Urk. 16) verzichtete die Beigeladene auf das Einreichen einer Stellungnahme, worüber die Parteien am 6. Juli 2022 in Kenntnis gesetzt wurden (Urk. 17).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In zeitlicher Hinsicht sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da die angefochtene Verfügung vor dem 1. Januar 2022 erging, sind vorliegend die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgend auch in dieser Fassung zitiert werden (vgl. statt vieler: Urteile des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_251/2022 vom 11. Juli 2022 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1 und 8C_804/2021 vom 1. Juni </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2022 E. 2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX100"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeacht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Weder eine im Vergleich zu früheren ärztlichen Einschätzungen ungleich attestierte Arbeitsunfähigkeit noch eine un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terschiedliche diagnostische Einordnung des geltend gemachten Leidens genügt somit per se, um auf einen verbesserten oder verschlechterten Gesundheitszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stand zu schliessen; notwendig ist in diesem Zusammenhang vielmehr eine ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">änderte Befundlage (Urteil des Bundesgerichts 9C_135/2021 vom 27. April 2021 E. 2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3; Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_144/2021 vom 27. Mai 2021 E. 2.3, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen des Gesundheitszustands) beruht; vorbehalten bleibt die Rechtsprechung zur Wiedererwägung und zur prozessualen Revision (BGE 133 V 108 E. 5.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei braucht es sich nicht u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m eine formelle Verfügung (Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">49 ATSG) zu han</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deln. Ändert sich nach durchgeführter Rentenrevision als Ergebnis einer materi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ellen Prüfung des Rentenanspruchs nichts und eröffnet die IV-Stelle deswegen das Revisionsergebnis gestützt auf Art. 74</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. f IVV auf dem W</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eg der blossen Mitteilung (Art. 51 ATSG), ist im darauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgenden Revisionsverfahren zeitlich zu vergleichender Ausgangssachverhalt derjenige, welcher der Mitteilung zugrunde lag (Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_599/2016 vom 29. März 2017 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2 unter Hinweis auf 8C_441/2012 vom 25. Juli 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX212"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funkti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">onelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">amtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem exter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionen verfügt (BGE 137 V 210 E. 1.2.1). Soll ein Versicherungsfall ohne Einho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellungen, sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span id="UV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin begründete die Aufhebung der seit August 2018 ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richteten halben Rente in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) damit, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verbes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sert habe. Der Beschwerdeführer sei seit spätestens Mai 2020 in einer angepass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten, überwiegend sitzenden, selten ebenerdig gehenden oder stehenden Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig. Ein Einkommensvergleich ergebe einen Invaliditätsgrad von 12 %, weshalb kein Rentenanspruch mehr bestehe (S. 1 f.).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte sich demgegenüber (Urk. 1) auf den Standpunkt, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die bisher ausgerichtete Rente ohne nähere Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung nach dem sogenannten Annahmeprinzip aufgehoben habe. Die im Jahre 2018 gewährte Rente sei auf der Basis der immer noch vorhandenen medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Situation gewährt worden. Eine Veränderung habe es nicht gegeben, weder in der Schmerzproblematik noch sonst wie (S. 2 f. Ziff. II).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist die revisionsweise Aufhebung der bisher ausgerichteten halben Rente, wobei namentlich zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s wesentlich verbessert respektive sich die für die Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätsbemessung massgebende Arbeitsfähigkeit verändert hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu vergleichen ist dabei der Sachverhalt im Zeitpunkt der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Februar 2019 mit demjenigen, welcher der hier </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugrundeliegenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verfügung vom 30. September 2021 lag.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Verfügungen vom 13. Februar und vom 29. März 2019 (Urk. 6/79; Urk. 6/81)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lag im Wesentlichen das orthopädisch-psychiatrische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten vom 23. Juli 2018 (Urk. 6/61</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-152) zugrunde (Urk. 6/67/6-8; vgl. Urk. 6/74 = Urk. 6/75 = Urk. 6/77). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter nannten folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit (Urk. 6/61/1-16 S. 9 Ziff. 4.2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Bewegungs- und Belastungseinschränkung im Bereich des rechten Fusses bei:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">posttraumatischer Arthrose betont zwischen Os </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">naviculocuneiforme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> mediale und dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tarsometatarsalgelenk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">(TMT) I/II</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kritischen Weichteilverhältnissen mit deutlich verminderter Weichteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">deckung im Bereich der rechten Ferse durch Atrophie des freien Lap</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">pens und dadurch verminderter Dämpfung bei Bodenkontakt</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aufgehobener Abrollung im Bereich der rechten Fusswurzel</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hammerzehenbildung D2-D5 bei erfolgter Strecksehnenresektion</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Inaktivitätsosteopenie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> der rechten Fusswurzel</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">knöchern konsolidierter ehemals intraartikulärer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tibiafraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> mit regelrechter Lage der Plattenosteosynthese</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">knöchern konsolidierter ehemaliger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Fibulamehrfragmentfraktur</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">knöchern konsolidierter ehemaliger mehrfragmentärer Fraktur des Os </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">naviculare</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">knöchern konsolidierter ehemaliger mehrfragmentärer Fraktur des Os </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">cuneiforme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> mediale sowie intermedium</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">knöchern konsolidierte ehemalige Fraktur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Metatarsalia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> II, III und IV</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem nannten sie eine leichtgradige depressive Störung (ICD-10 F32.0), eine posttraumatische Belastungsstörung nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Töffunfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 28. Mai 2016 (ICD-10 F43.1) sowie einen chronischen Schmerz als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/61/1-16 S. 9 Ziff. 4.2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht könnten aufgrund von psychiatrischen Störungen keine anhaltenden Fähigkeitsstörungen mit Auswirkungen auf die mittel- und langfris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in der zuletzt ausgeübten und in adaptierten Tätigkeiten festgestellt werden. Aus orthopädischer Sicht sei der Beschwerdeführer in seiner bisherigen Tätigkeit als selbständiger Gastronom seit dem am 28. Mai 2016 erlittenen Unfallereignis und seither andauern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mehr arbeitsfähig. In einer leidensadaptierten, körperlich leichten wechselbelastenden, optimal angepassten, überwiegend sitzenden Tätigkeit bestehe spätestens seit der gutachterlichen Untersuchung, mithin am 3. Juli 2018, eine quantitativ limitierte Arbeitsfähigkeit von 50 %. Die Einschränkung von 50 % ergebe sich in der Folge der reduzierten Belastbarkeit und Durchhaltefähigkeit, vermehrten Pausen sowie reduzierter Arbeitsschnelligkeit (Urk. 6/61/1-16 S. 13 f. Ziff. 4.7/4.8, vgl. S. 2 Ziff. 1). Aus interdisziplinärer gutachterlicher Sicht würden die somatischen Han</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dicaps das Krankheitsgeschehen des Beschwerdeführers dominieren (Urk. 6/61/1-16 S. 15 Ziff. 4.9). In Anbetracht des langjährigen Krankheitsverlaufs werde eine sukzessive Integration in den adaptierten Arbeitsmarkt mit einer Steigerung der Präsenzzeit um 10 % alle zwei Monate empfohlen. Bei gegebenenfalls unklarer Prognose des langjährigen Verlaufs werde in zwei Jahren eine erneute Evaluation der Leistungsfähigkeit empfohlen (Urk. 6/61/1-16 S. 14 Ziff. 4.7/4.8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 27. August 2018 wurde eine Abklärung für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbständigerwerbende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durchge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führt, worüber am 29. August 2018 berichtet wurde (Urk. 6/64). Die Abklärungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">person hielt fest, dass nach dem Unfall der Bruder des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s dessen Tätigkeit in der Pizzeria übernommen habe, um die weitere Existenz des Restau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rants sicherzustellen. Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe keine Aufgaben mehr im Res</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">taurant (S. 5 Ziff. 4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Abklärungsperson führte einen Einkommensvergleich durch und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legte dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass für das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Einkommen als Angestellter in der eigenen GmbH ausgegangen werden könne. Der Beschwerdeführer habe vor Ort plausibel ausgeführt, dass die GmbH keine grossen Gewinne mache, weshalb das Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men des Beschwerdeführers überwiegend wahrscheinlich nicht aufgrund von Gewinnen oder Verlusten angepasst werden müsse. Es könne deshalb von einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 78'000.-- (Fr. 6'500.-- x 12, 13. Monatslohn inklu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sive) ausgegangen werden. Der Beschwerdeführer übe derzeit keine Arbeitstätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit aus. Er könne im Restaurant keine Arbeitsleistung erbringen, da die meisten Tätigkeiten mit Stehen oder Gehen zusammenhängen würden. Der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer fühle sich momentan subjektiv nicht im Stande, organisatorische Aufga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben auszuführen und auch der Fuss verursache Schmerzen in Ruhe, weswegen seine Leistungsfähigkeit eingeschränkt sei. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ennoch bestehe gemäss RAD (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6/67/6-8) seit dem 3. Juli 2018 bis auf Weiteres eine 50%ige Arbeitsfähigkeit für eine angepasste Tätigkeit. Da der Beschwerdeführer nicht im eigenen Restau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rant mit einer angepassten Tätigkeit integriert werden könne, sei es aus wirt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaftlicher Sicht zumutbar, die selbständige Tätigkeit aufzugeben und eine alternative, angepasste Tätigkeit auszuüben (S. 9 Ziff. 10, S. 8 Ziff. 7.1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin begründete die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einer befristeten ganzen Rente vom 1. Mai 2017 bis zum 31. Juli 2018 und die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einer halben Rente ab 1. August 2018 mit Verfügungen vom 13. Februar und 29. März 2019 (Urk. 6/79; Urk. 6/81) damit, dass es dem Beschwerdeführer für die Zeitdauer von Mai 2016 bis Juli 2018 nicht zumutbar gewesen sei, eine Tätigkeit auszuüben, weshalb der Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad 100 % betrage und ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf eine ganze Rente </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorliege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die gesundheitliche Situation des Beschwerdeführers habe sich spätestens ab Juli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2018 verbessert, so sei ihm eine angepasste Tätigkeit in einem 50 %-Pensum zumutbar. Somit ändere sich der Rentenanspruch ab August 2018. Zur Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zog die Beschwerdegegnerin das zuletzt erzielte Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men von Fr. 78'000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-- (vgl. vorstehend E. 3.2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heran. Für die Festlegung des Invalideneinkommens stützte sie sich auf den standardisierten Durchschnittslohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaftszweigen des privaten Sektors gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) und ermittelte unter Berücksichtigung der Teuerung für das Jahr 2018 ein Einkommen von Fr. 33'795.--. Der Vergleich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">it dem Invalideneinkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men ergab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einen Invaliditätsgrad von 57 % und somit einen Anspruch des Beschwerdeführers auf eine halbe Rente ab August 2018 (Verfügungsteil 2, Urk. 6/74 = Urk. 6/75 = Urk. 6/77). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Chirurgie, Kantonsspital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Departement Chirurgie, berichtete am 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. Januar 2019 (Urk. 6/84/3-5 = </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6/85/14-16) über die gleichentags erfolgte Sprechstunde und nannte belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsabhängige Schmerzen im Rückfussbereich rechts und eine sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matische posttraumatische Arthrose </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Navico-Cuneiforme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mediale und TNT I/II-Gelenk Fuss rechts sowie einen Verdacht auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Posttraumatic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-stress-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">disorder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Diagnosen (S. 1 Mitte). Der Beschwerdeführer sei in die Sprechstunde gekommen, da er seit einigen Wochen über belastungsabhängige neue Schmerzen im Rückfussbereich klage. Die anderen Beschwerden hätten sich eher etwas verbessert. Inzwischen nehme er kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Targin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mehr und die aktuelle Medikation bestehe nur noch aus Paracetamol und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lyrica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Mit dieser Analgesie sei er gut kompensiert und er arbeite wieder zu etwa 30 % im familieneigenen Geschäft. Gehstrecken bis zu 300-400 Meter seien mit gewissen Einschränkungen, aber ohne Gehhilfen, nun doch möglich. Die Schmerzen seien am ehesten dem unteren Sprunggelenk (USG) zuzuordnen. Der Beschwerdeführer sei nun ohne weitere Abklärungen für eine Infiltration des USG angemeldet worden. Sollte dies die Beschwerden lindern, so sei die Schmerzursache klar. Sollte die Infiltration nichts bringen, so könne auch noch das obere Sprunggelenk (OSG) in einem zweiten Schritt analog abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klärt/therapiert werden (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> berichtete am 8. März 2019 (Urk. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/84/1-2) über die am 8. Februar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2019 durchgeführte Infiltration des USG und führte diesbezüglich aus, dass der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über eine deutliche Besserung der Beschwerden berichtet habe, die zirka zwei Wochen angehalten hätten und nun wieder auf das ursprüngliche Niveau zurückgekehrt seien. Aktuell würden keine weiteren Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen durchgeführt (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in seinem Bericht vom 13. März 2021 (Urk. 6/85/10-13) aus, dass er den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seit 2001 behandle, wobei die letzte Konsultation im Juni 2020 stattge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">funden habe (Ziff. 1.1). Er könne keine Auskunft bezüglich der dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auferlegten Schadenminderungspflicht machen, da er ihn schon lange nicht mehr gesehen habe (Ziff. 5). Auch zur beruflichen Situation könne er keine Angaben machen (vgl. Ziff. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Chirurgie und für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, führte in seiner Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom 29. März 2021 (Urk. 6/93/4-5) aus, dass sich der objektive somatische Zustand des Beschwerdeführers nicht wesentlich verändert habe und zukünftig allenfalls eine Verschlechterung zu erwarten sei. Die Beschwerden würden als belastungsabhängig beschrieben. Angesichts des niedrigen Leidensdrucks sei aus heutiger medizinisch-theoretischer Sicht nicht nachvollziehbar, weshalb in einer wechselbelastenden, überwiegend sitzenden Tätigkeit eine Einschränkung von 50 % bestehen solle. Sofern aufgrund der Konstellation die Verbesserung des Gesundheitszustands angenommen werden könnte, könnte eine aktuelle Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung vom Gesundheitszustand allenfalls durch eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) mit orthopädischer Untersuchung erfolgen. Zuvor sollte abgeklärt werden, ob und gegebenenfalls wann die psychiatrisch-psychothera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">peutische Behandlung beendet worden sei.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte in seiner Stellungnahme vom 6. Mai 2021 (Urk. 6/9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/6-7) aus, dass die Umsetzung der Schadenminderungspflicht nicht vollumfänglich beurteilt werden könne. Spiegelkontrolle, umfassende Rehabilita</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion mit physiotherapeutischen Massnahmen, Coaching und begleitende psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somatische Behandlung seien nicht belegt. Somit könne allenfalls eine teilweise Umsetzung bestätigt werden. Im letzten Bericht vom August 2019 werde angege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben, unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lyrica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Paracetamol sei die Symptomatik gut kompensiert. Stärkere Schmerzmedikamente seien erfolgreich abgesetzt worden. Gehstrecken von 300-400 Meter seien ohne Gehilfen zu bewältigen. Spätestens seit April 2020 finde überhaupt keine Behandlung mehr statt (vgl. Urk. 6/88). Der letzte Befund und die fehlende Inanspruchnahme therapeutischer Massnahmen würden einen geringen Leidensdruck in unbelasteter Situation belegen. Der Gesundheitszustand habe sich im Vergleich zum Gutachten spätestens bis zum Zeitpunkt des Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungsabbruchs im April 2020 wesentlich verändert. Die ursprüngliche Tätigkeit sei aufgrund von Geh- und Stehbelastung dauerhaft nicht mehr zumutbar. Eine Tätigkeit ohne Belastung des rechten Fusses könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinisch-theoretisch spätestens seit Mai 2020 in vollem Pensum zugemutet werden. Es werde eine stufenweise Eingliederung empfohlen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner ergänzenden Stellungnahme vom 27. Juli 2021 (Urk. 6/93/8) führt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e RAD-Arzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, dass er die Verbesserung nicht mit dem Therapieab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bruch, sondern mit dem letzten Bericht vom August 2019 begründe. Darin werden angegeben, unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lyrica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Paracetamol sei die Symptomatik gut kompensiert und es seien stärkere Schmerzmedikamente erfolgreich abgesetzt worden. Geh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">strecken von 300-400 Meter seien ohne Gehhilfen zu bewältigen. Daraus leite er ab, dass in sitzenden Tätigkeiten keine relevanten Einschränkungen mehr bestün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte in seinem Bericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 16. Dezember 2021 (Urk. 10) aus, dass er den Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer seit Dezember 2017 behandle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und nannte folgende Diagnosen (S. 1 Mitte): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige bis schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F33.1, F33.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.40)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers habe sich verschlechtert. So seien Symptome einer schweren depressiven Störung aufgetreten (S. 1 Mitte). Seit dem 6. September 2021 werde der Beschwerdeführer wieder behandelt, so fänden alle 14 Tagen Konsultationen statt und er nehme Antidepressiva ein. Aufgrund der genannten Störungen und der psychischen Funktionsstörung sei der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer nicht in der Lage, eine leichte Tätigkeit auszuführen. Es liege eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % vor (S. 3).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgte gestützt auf das orthopädisch-psychiatrische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten vom 23. Juli 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des somatischen Leidens des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführers, den psychiatrischen Befunden wurde keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zugemessen (vgl. vorstehend E. 3.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welchen den Beschwerdeführer nicht selber untersucht hat, bejahte in seinen Stellungnahmen vom 6. Mai und 27. Juli 2021 eine Verbesse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers ab Mai 2020 unter Hinweis auf einen angeblich letzten Bericht vom August 2019, wonach die Symptomatik unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lyrica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Paracetamol gut kompensiert sei, stärkere Schmerzmedikamente erfolgreich abgesetzt worden seien und Gehstrecken von 300-400 Meter ohne Gehhilfen bewältigt werden könnten. Daraus leitete er ab, dass in sitzenden Tätigkeiten keine relevanten Einschränkungen mehr bestünden und dem Beschwerdeführer seit Mai 2020 eine Tätigkeit ohne Belastung des rechten Fusses zu 100 % zumutbar sei (vorstehend E. 4.5-4.6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zunächst kann festgehalten werden, dass kein Bericht vom August 2019 in den Akten vorhanden ist. Beim erwähnten Bericht handelt es sich wohl um den Bericht von Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 30. Januar 2019 (vgl. vorstehend E. 4.1). In seiner ersten Stellungnahme während des Revisionsverfahrens vom 29. März 2021 ging RAD-Arzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> noch von keiner wesentlichen Veränderung des somatischen Gesundheitszustands des Beschwerdeführers aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und erwartete zukünftig allen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">falls eine Verschlechterung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend E. 4.4). Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits K</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enntnis vom Bericht von Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Januar 2019 und berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige diesen bei der Beurteilung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s. Weshalb RAD-Arzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nur kurze Zeit später ohne das Vorliegen neuer Arztberichte zu einer anderen Einschätzung gekommen ist, legte er nicht näher dar. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer Verbesserung des somatischen Gesundheitszustands des Beschwerdeführers ausgeht, kann ihm nicht gefolgt werden, basiert doch die behauptete Verbesserung lediglich auf einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in keiner Weise begründeten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Annahme. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Somit kommt seiner Beurteilung kein Beweiswert (vgl. vorstehend E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3) zu. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Den beiden Berichten von Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Januar und März 2019 (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend E. 4.1-4.2) können allenfalls </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bislang nicht weiter untersuchte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anhaltspunkte für eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewisse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">änd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auswirkungen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somatischen Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s entnommen werden,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> berichtete doch der Beschwerdeführer von etwas weniger Schmerzen und der Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit in einem Pensum von 30 % im familieneigenen Geschäft. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies reicht jedoch für die Bejahung eines Revisionsgrundes nicht aus und vermag insbesondere keine Auskunft darüber zu geben, inwieweit dem Beschwerdeführer objektiv eine hö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">here Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten zumutbar wäre. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat es unterlassen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diesbezüglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weitere Abklärungen zu tätigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beziehungsweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu untersuchen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> konnte ihm März 2021 keine aussagekräftigen Angaben zum Gesundheitszustands des Beschwerdeführers machen (vgl. vorstehend E. 4.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich kann dem neuesten Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Dezember 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend E. 4.7) entnommen werden, dass der Beschwerdeführer seit September 2021 erneut psychotherapeutisch und pharmakologisch behandelt wird, was auf eine Verschlechterung des psychiatrischen Gesundheitszustandes hindeuten könnte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten bestehen zwar Anhaltspunkte für eine allfällige Veränderung des Gesundheitszustands des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s, eine Verbesserung des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustands seit Erlass der Rentenverfügungen vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13. Februar und vom 29. März 2019 (Urk. 6/79; Urk. 6/81)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist jedoch nicht mit dem im Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen. Somit liegt kein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 ATSG vor.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Einstellung der seit 1. August 2018 ausgerichteten halben Rente erweist sich aus diesem Grund als unzulässig. Dementsprechend ist die angefochtene Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 30. September 2021 (Urk. 2) in Gutheissung der dagegen erhobenen Beschwerde aufzuheben und es ist festzustellen, dass der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weiterhin Anspruch auf eine halbe Rente hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beantragte in seiner Beschwerde ausserdem, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei zu verpflichten, berufliche Massnahmen zu initialisieren, bevor sie die Rente aufhebe (Urk. 1 S. 2 Ziff. I.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> äusserte sich in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) nicht zu den beruflichen Eingliederungsmassnahmen und hat diesbezüglich kei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Entscheid erlassen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diesbezüglich fehlt es an einem Anfechtungsobjekt, weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diesem Punkt auf die Beschwerde nicht eingetreten wird.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat die obsiegende Partei Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Die Höhe der gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich festzusetzenden Entschädigung bemisst sich nach der Bedeutung der Streit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert (§ 34 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Als weitere Bemessungskrite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rien nennt § 7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GebV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">SVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Zeitaufwand und die Barauslagen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> obsiegenden und anwaltlic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h vertretenen Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> steht eine Par</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teientschädigung zu, die beim praxisge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässen Stundenansatz von Fr. 220</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (zuzüglich Mehrwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tsteuer) ermessensweise auf Fr. 2’3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inklusive Barausla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen und Mehrwertsteuer) festzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">teilweiser </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungs</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 30. September 2021 mit der Feststellung aufgehoben, dass der Beschwerdeführer weiterhin Anspruch auf eine halbe Rente hat. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Im Übrigen wird auf die Beschwerde nicht eingetreten. </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">digung von Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2’300</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Kreso</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Glavas</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">GastroSocial</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> Pensionskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Grieder-MartensPeter-Schwarzenberger</p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html></html>