<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2023-12-20-7B_926-2023.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>7B_926/2023</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 20. Dezember 2023</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Sauthier. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Rechtsverzögerung; Nichteintreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 23. November 2023 führt A.________ Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht und beantragt, es sei eine Rechtsverzögerung festzustellen und dem Obergericht die Weisung zu erteilen, das Verfahren an die Hand zu nehmen und unverzüglich zu entscheiden. Zur Begründung führt sie aus, sie habe am 12. April 2023 Strafanzeige wegen Verleumdung, übler Nachrede und falscher Anschuldigung eingereicht. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich habe am 19. April 2023 die Nichtanhandnahme verfügt. Dagegen habe sie selbst am 27. April 2023 Beschwerde an das Obergericht des Kantons Zürich erhoben. Dieses habe ihr am 16. Mai 2023 mitgeteilt, dass aufgrund der sehr hohen Geschäftslast das Verfahren einige Zeit in Anspruch nehmen werde. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass inzwischen knapp ein halbes Jahr vergangen sei und sich der Stillstand nicht mehr mit der sehr hohen Geschäftslast zu rechtfertigen vermöge. Es liege eine Verletzung des Beschleunigungsgebots vor, zumal es sich auch nicht um eine komplizierte Bearbeitung handle. Es werde das Gefühl erweckt, dass das Verfahren verschleppt werden soll. Damit vermag die Beschwerdeführerin indessen keine rechtswidrige Rechtsverzögerung bzw. eine Verletzung des Beschleunigungsgebots durch das Obergericht darzutun. Das Obergericht hat der Beschwerdeführerin mitgeteilt, dass sie damit rechnen muss, dass die Bearbeitung des Verfahrens einige Zeit in Anspruch nehmen muss. Eine gewollte, tatsächliche Verschleppung des Verfahrens ist nicht dargetan. Das Bundesgericht ist sodann auch keine Aufsichtsbehörde, weshalb das Begehren der Beschwerdeführerin, das Bundesgericht solle dem Obergericht die Weisung erteilen, das Verfahren an die Hand zu nehmen, von vornherein unzulässig ist. Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf die Beschwerde ist daher im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege abzuweisen (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/64/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/64/1" type="start"></artref>Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/64/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>). Damit wird die Beschwerdeführerin kostenpflichtig (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Ihrer angespannten finanziellen Situation ist bei der Bemessung der Gerichtskosten angemessen Rechnung zu tragen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt die Einzelrichterin:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 20. Dezember 2023 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Einzelrichterin: Koch </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Sauthier </div> </div></body></html>