<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00467</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Schwegler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 21. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Martin Keiser</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Peyer Alder Keiser Lämmli, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Pestalozzistrasse 2, Postfach 1126, 8201 Schaffhausen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1966, meldete sich erstmals am 19. Oktober 2001 (Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangsdatum) unter Hinweis auf Depressionen bei der Eidgenössischen Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/2). Nach erwerblichen und medizinischen Abklärungen und insbesondere dem Einholen des psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Gutachtens der Y.___ vom 3. Juni 2002 (Urk. 7/17) sprach ihm die Invalidenversicherung ab dem 1. Juli 2001 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 79 % eine ganze Rente zu (Verfügung vom 18. September 2002, Urk. 7/22). In der von Amtes wegen eingeleiteten Revision im Jahr 2003 wurde die Rente unverändert bestätigt (Mitteilung vom 4. April 2003, Urk. 7/31). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Jahr 2008 leitete die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle, erneut von Amtes wegen eine Revision ein (Revisionsfragebogen vom 18. Juni 2008, Urk. 7/32). Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen setzte die IV-Stelle die ganze Rente rückwirkend auf den 1. Januar 2005 auf eine Dreiviertelsrente herab und hielt fest, dass vom 1. Januar 2005 bis zum 29. Februar 2008 eine Meldepflichtverletzung vorliege und die zu Unrecht bezogenen Leistungen zurückzuerstatten seien. Ab dem 1. Januar 2009 bestehe wieder ein Anspruch auf eine ganze Rente (Verfügung vom 9. November 2009, Urk. 7/57). Hiergegen erhob der Versicherte am 11. Dezember 2009 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht (Urk. 7/59/3 ff.), welche mit Urteil vom 9. Juli 2012 (Verfahrens-Nr. C-7704/2009, Urk. 7/91) abgewiesen wurde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Inzwischen hatte der Versicherte der IV-Stelle am 27. Oktober 2010 mitgeteilt, dass er ab dem 1. Dezember 2010 einen Arbeitsversuch in der freien Wirtschaft in einem Pensum von 80 % versuchen werde (Urk. 7/65), woraufhin die </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle eine Rentenrevision eingeleitet hatte (Revisionsfragebogen vom 7. Januar 2011, Urk. 7/71). Nachdem der Arbeitsversuch als Pflegedienstleiter und stell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertretender Betriebsleiter erfolgreich verlaufen war (Urk. 7/78/2), war die Rente mit Verfügung vom 26. Juli 2011 auf Ende des der Zustellung folgenden Monats eingestellt worden (Urk. 7/86). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 14. Juni 2013 meldete sich der Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an und führte aus, dass er seit dem 27. April 2013 aufgrund derselben psychischen Erkrankung wiederum vollumfänglich arbeitsunfähig sei, wozu noch eine Arthrose im rechten Knie komme (Urk. 7/94). Mit Verfügung vom 27. Januar 2014 wurde dem Versicherten ab dem 1. Juli 2013 eine Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangsleistung zugesprochen (Urk. 7/118), welche am 23. Mai 2014 wiedererwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsweise aufgehoben wurde, da die Rente vor dem 1. Januar 2012 herabge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzt worden sei, womit keine Übergangsleistung ausbezahlt werden könne (Urk. 7/130). Nach weiteren erwerblichen und medizinischen Abklärungen sowie durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 20. August 2015, Urk. 7/150; Einwand vom 18. September 2015, Urk. 7/152) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 7. März 2016 ab (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob der Versicherte am 21. April 2016 Beschwerde und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei ihm eine ganze Rente zuzusprechen. Eventualiter sei eine psychiatrische Begutachtung (direkt durch das angerufene Gericht oder auf dem Weg der Rückweisung) anzuordnen. Mit Beschwerdeantwort vom 23. Mai 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 7/1-165), was dem Beschwerdeführer am 25. Mai 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8). Der Beschwerdeführer liess sich mit Schreiben vom 24. August 2016 erneut vernehmen und reichte weitere Unterlagen ein (Urk. 9 und Urk. 10/1-2), worüber die Beschwerdegegnerin am 26. August 2016 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür, dass gemäss den medizinischen Abklärungen keine Gesundheitsschäden vorlägen, welche die Arbeitsfähigkeit dauerhaft einschränken würden. Auch die Berichte der behandelnden Ärzte liessen keinen anderen Schluss zu, so seien die Arbeitsfähigkeitseinschätzungen der Psychiater nicht nachvollziehbar und für eine beeinträchtigende Kniegelenksarthrose fänden sich keine objektiven Belege (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber im Wesentlichen vor, dass seit der erstmaligen Berentung plausibel und differenziert nachgewiesene psychische Beeinträchtigungen vorlägen, die als ausgeprägte Depressivität und Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung diagnostiziert worden seien. Auf die Einschätzung des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) könne nicht abgestellt werden, da in zahlreichen Arztberichten und im Gutachten von Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, eine Arbeitsfähigkeit jeweils verneint werde. Im Minimum wäre entsprechend eine neuerliche psychiatrische Begutachtung zu veranlassen gewesen (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes fallen leichte bis mittelgradige depressive Störungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch, ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie erwiesenermas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen therapieresistent sind (statt vieler: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3 mit Hinweis). Nur in einer solchen - seltenen, da nach gesicherter psychiatrischer Erfahrung Depressionen im Allgemeinen therapeutisch gut angehbar sind - gesetzlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">langten Konstellation ist den no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rmativen Anforderungen des Art. 7 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 zweiter Satz ATSG für eine objektivierende Betrachtungs- und Prüfungsweise Genüge getan (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.7.1 bis 3.7.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Ein solcher Sachverhalt muss überwiegend wahrscheinlich und darf nicht lediglich nicht auszuschliessen sein. Es kommt dazu, dass die Therapie in dem Sinne konsequent gewesen sein muss, dass die aus fachärztlicher Sicht indizierten zumutbaren (ambulanten und stati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onären) Behandlungsmöglichkeiten in kooperativer Weise optimal und nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltig ausgeschöpft wurden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 64</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2 und 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die aktuelle medizinische Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen folgender</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und lic. phil. A.___, Psychologin, hielten in ihrem Bericht vom 27. August 2013 über den stationären Aufenthalt vom 27. Juni bis 27. August 2013 eine rezidivierende depressive Störung seit ca. 2000 bekannt, gegenwärtig mittelgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dige bis schwere depressive Episode (ICD-10 F33.1) als Eintrittsdiagnose fest (Urk. 7/106). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer sei ihnen bei mittelgradiger bis schwerer depressiver Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatik zur Behandlung zugewiesen worden. Im Behandlungsverlauf sei es zu einem Rückgang von Schlafstörungen und der zum Eintrittszeitpunkt massiven Entscheidungsschwierigkeiten bezüglich alltäglicher Belange gekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men. Ebenso sei eine Stimmungsaufhellung eingetreten. Insgesamt sei er jedoch gering psychisch belastbar geblieben, schnell in Selbstabwertung geratend bei zeitgleicher Selbstüberforderung durch hohe Ansprüche an die eigene Leistung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie erachteten zum Austrittszeitpunkt eine tagesklinische Anschlussbehandlung zur weiteren Stabilisierung, Alltagsstrukturierung sowie zur Erhöhung der Belastbarkeit als indiziert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anamnestisch müsse davon ausgegangen werden, dass beim Beschwerdeführer trotz seiner 100%-Anstellung von Ende 2010 bis zum Eintrittszeitpunkt in die B.___ keine oder allenfalls nur eine minimale Arbeitsfähigkeit bestanden habe. Sie gingen angesichts des langjährigen und chronifizierten Verlaufs prognostisch davon aus, dass nur mehr eine geringgradige Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit von ca. 20 bis maximal 40 % zu erreichen sei, die Belastbarkeit aber wohl vorgängig sorgfältig erprobt werden müsste. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ diagnostizierte in seinem zuhanden der CSS Versicherung erstellten psychiatrischen Gutachten vom 20. Februar 2014 eine kombinierte Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung (ICD-10 F61.0) mit selbstunsicher-vermeidenden und narzisstischen Anteilen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit lägen 1) anamnestisch ein Abhängigkeitssyndrom von Tabakwaren (Zigaretten), gegenwärtig abstinent (ICD-10 F17.20) und 2) eine leichtgradige depressive Episode (ICD-10 F33.0), differentialdiagnostisch eine Dysthymie (ICD-10 F34.1) vor (Urk. 7/134/24). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend sei festzustellen, dass der Beschwerdeführer erhebliche zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schenmenschliche Probleme erlebe, was er auch selbst als Beschwerden nenne: Unter Berücksichtigung der Anamnese wie auch der Aktenlage sei somit eine erhebliche Persönlichkeitsentwicklungsstörung in seiner Kindheit und Jugend ausgewiesen, die sich überwiegend wahrscheinlich zu einer kombinierten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichkeitsstörung (ICD-10 F61.0) mit selbstunsicher-vermeidenden und nar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zisstischen Anteilen weiterentwickelt habe. Der Beschwerdeführer beschreibe einerseits eine ehrgeizige und erfolgsorientierte Seite, bei der er sich auch Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsfunktionen zumute. Auf der anderen Seite nenne er jedoch auch eine erhebliche Unsicherheit; eine Vermeidung von Konfliktsituationen; den Wunsch, es allen recht zu machen; andauernde Rückversicherungen bei Vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzten, ob er auch alles richtig gemacht habe etc. Es bestünden also durchgän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gige, dysfunktionale Bewältigungsstrategien, insbesondere im zwischenmensch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Bereich, was in der Folge zu einer Überforderung mit Suizidalität, Depressivität aber auch zu den von ihm genannten „psychosomatischen“ Beschwerden geführt habe. Eine differentialdiagnostisch zu bedenkende Soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisierungsstörung (ICD-10 F45) sei, gerade unter Berücksichtigung der selbstun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicher-vermeidenden Persönlichkeitsanteile eher unwahrscheinlich, respektive die genannten psychosomatischen Beschwerden seien eher als Ausdruck der Angst, respektive der Anspannung zu verstehen. An dieser Stelle sei ausgeführt, dass beim Beschwerdeführer keine „geistigen“ Schäden bestünden und er auch an keiner derart schwerwiegend ausgeprägten psychischen Störung leide, dass er völlig ohne zwischenmenschliche Kontakte lebe; so bestehe ein Kontakt zu seiner Kernfamilie. Er zeige sich im Rahmen der Exploration auch in der Lage, sein Anliegen angemessen vorzubringen und eine längerdauernde Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung zu meistern. Auch in seiner Biographie bestünden Hinweise auf Ressour</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cen, die erkannt, benannt und gefördert werden sollten (Urk. 7/134/36 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Hinblick auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers sei überwiegend wahrscheinlich, soweit dies anhand der Aktenlage, seiner Angaben wie auch der Erkenntnisse der aktuellen Untersuchung einschätzbar sei, dass er für eine Tätigkeit mit erhöhtem zwischenmenschlichen Kontakt, permanentem Zeit- und Termindruck, hohem Publikumsverkehr, Verantwortungsübernahme für Perso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen sowie Tätigkeiten mit hohen Anforderungen an die Anpassungs- und Umstellungsfähigkeit (z.B. Leiter Pflege und Betreuung) zu 80 % (von 100 %) arbeitsunfähig sei. Für Tätigkeiten mit wenig intensivem zwischenmenschlichen Kontakt (Datenbankpflege, Arbeit an PC’s etc.), respektive sogenannten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weistätigkeiten, sei hingegen eine Arbeitsunfähigkeit von 60 % (von 100 %) anzunehmen, wobei auch die Interessen und Neigungen des Beschwerdeführers berücksichtigt worden seien. Für den Haushalt sei eine Einschränkung von 20 % anzunehmen, da er sich hierbei weitgehend in einem ihm vertrauten und als nicht bedrohlich erlebten Umfeld bewegen und auch seine Aktivitäten weitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend ohne Druck planen und durchführen, respektive aufschieben könne (Urk. 7/134/37 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die CSS Versicherung stellte am 24. März 2014 Rückfragen an Dr. C.___ (Urk. 7/134/7 f.), welche er am 19. April 2014 beantwortete (Urk. 7/134/2 ff.). Dr. C.___ ergänzte insbesondere, dass der Beschwerdeführer eine deutlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">minderte Belastbarkeit aufweise, rasch irritierbar und wenig flexibel sei und bereits bei geringem Anlass zu einem inneren Rückzug neige und ängstlich-depressiv reagiere, was aus versicherungspsychiatrischer Sicht auch in einer Verweistätigkeit mit vergleichsweise wenig zwischenmenschlichen Kontakten eine reduzierte Arbeitsfähigkeit von 40 % begründe (Urk. 7/134/5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die behandelnden Ärzte der D.___ notierten in ihrem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht vom 10. Juni 2014 (Eingangsdatum) folgende Diagnosen mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/132/2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Episode, derzeit schwer (ICD-10 F33.1), beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hend seit Jahren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zwangsgedanken/Grübelzwang (ICD-10 F42.0), bestehend seit Jahren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer habe sich bei ihnen in der psychiatrischen Tagesklinik vom 23. September 2013 bis zum 28. März 2014 in Behandlung befunden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der über viele Jahre bestehenden Zwangssymptomatik und der damit im Zusammenhang stehenden depressiven Symptomatik handle es sich um eine chronifizierte Krankheitssymptomatik. Eine Steigerung einer geringfügigen Nebentätigkeit, die er habe bewältigen können, habe im Jahr 2010 zu einer Rückkehr an einen vollen Arbeitsplatz geführt. Der Beschwerdeführer sei jedoch sehr schnell wieder überfordert gewesen. Vom Arbeitgeber sei eine verwertbare Arbeit in den ersten 6-12 Monaten zurückgemeldet worden, danach sei keine Arbeitsleistung im Anstellungspensum mehr vorhanden gewesen. Aufgrund dieser Situation müsse davon ausgegangen werden, dass es sich um eine chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nifizierte Symptomatik handle, die sich nicht grundlegend bessern werde und schnell zu einer Überlastung und Verschlechterung der Symptomatik führe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer sei in seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Pflegefach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mann/Pflegedienstleiter vom 23. September 2013 bis zum 28. März 2014 voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umfänglich arbeitsunfähig gewesen. Er sei aufgrund des Grübelzwangs und der dauerhaften Hinterfragung eigener Handlungen kaum in der Lage, sich mit Anforderungen im beruflichen Alltag auseinanderzusetzen. Handlungen und Äusserungen, die grundsätzlich adäquat seien, würden durch diese Struktur dauernd hinterfragt und führten so zu einer Abkehr von der Auseinanderset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung mit der Umgebung. Der Gedankengang und die Konzentration seien ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geengt auf die jeweiligen Gedanken. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rapie, nahm nach Erlass des Vorbescheides vom 20. August 2015 (Urk. 7/150), welcher eine Leistungsabweisung in Aussicht stellte, am 9. September 2015 ausführlich Stellung zuhanden der Beschwerdegegnerin (Urk. 7/151). Im Wesentlichen hielt sie fest, dass die Kriterien für eine schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome seit April 2014 die überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Zeit erfüllt seien. Es lägen mehrere langdauernde depressive Episoden vor. Während der Berufstätigkeit in der F.___ von Dezember 2010 bis 2012 sei eine weitgehende Besserung während mindestens 6 Monaten bis ein Jahr vorhanden gewesen. Die jetzige depressive Episode bestehe andauernd seit mindestens April 2014. Damit seien auch die Kriterien für eine rezidivierende depressive Störung erfüllt (Urk. 7/151/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren zeige sich beim Beschwerdeführer als Kontrast zu seiner äusseren Erscheinung eine ausgeprägte Ängstlichkeit und Unsicherheit, was sich in kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perlicher Anspannung mit Nesteln äussere. Er könne nur eingeschränkt eine eigene Meinung oder Entscheidung finden und vertreten aus Angst vor innerer oder äusserer Kritik. Die Selbstwahrnehmung sei verzerrt: Er nehme sich als verachtenswerten, dicken und stinkenden Mann wahr. Er vermeide, in den Spiegel zu schauen, da er sich nicht ausstehen könne. In Beziehung zu anderen Menschen werde ein dysfunktionales Verhaltensmuster von ängstlicher Anspannung, Unterordnung, Bedürfnis nach Absicherung, starkem Konflikt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermeidungsverhalten und Rückzug beobachtet. Das Verhaltensmuster sei andauernd und gleichförmig und werde teilweise durch die Ehefrau und die Familie kompensiert. Es sei - laut Fremdanamnese der Ehefrau - der Grund für häufige Abteilungs- und Stellenwechsel vor der Erkrankung im Jahr 2000 gewesen. Während der depressiven Episoden sei überlagernd die depressive Symptomatik im Vordergrund gestanden, die Grundstruktur des Verhaltens sei erhalten geblieben. In den Zeiträumen der weitgehenden Besserung der Depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sion habe das dysfunktionale Verhaltensmuster zur Überforderung und zum Scheitern an den Arbeitsstellen geführt. Die Verhaltensmuster der Cluster C Persönlichkeitsstörungen seien weniger auffallend und verursachten keinen oder einen geringen Leidensdruck bei der sozialen Umwelt. Die Depression sei im Sinne einer Komorbidität zu verstehen und führe nicht zu diesem anhalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Verhaltensmuster. Die diagnostischen Kriterien der ICD-10 für eine ängst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich (vermeidende) Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.6) seien erfüllt (Urk. 7/151/7 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei des Weiteren im Bereich der Selbstpflege, der Verkehrs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit, in den familiären bzw. intimen Beziehungen, bei der Anpassung an Regeln und Routine sowie der Planung und Strukturierung von Aufgaben, der Durchhaltefähigkeit, der Kontaktfähigkeit zu Dritten, der Grup</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">penfähigkeit, der Fähigkeit zu Spontanaktivitäten, in der Flexibilität und Umstellungsfähigkeit, in der Entscheidungs- und Urteilsfähigkeit und in der Selbstbehauptung eingeschränkt. Besonders zu kommentieren sei die Fähigkeit zur Anwendung fachlicher Kompetenz, welche in der Selbsteinschätzung als auch Fremdeinschätzung deckungsgleich als schwer beeinträchtigt eingeschätzt werde. Nachdem der Beschwerdeführer dreimal in verschiedenen Funktionen des erlernten Berufs gescheitert sei, stelle sich die Frage nach einer Verweistä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit im Fachbereich, wie im Gutachten von Dr. C.___ erwähnt. Auch eine solche Tätigkeit sei aufgrund des psychopathologischen Beziehungsmusters der selbstunsicheren Persönlichkeitsstörung mit Schwierigkeiten verbunden. Der Beschwerdeführer müsste in einem höheren Umfang angeleitet und gestützt werden (z.B. durch einen Coach), als dies an der letzten Stelle in der F.___ durch den Stellvertreter erfolgt sei. Falls die berufliche Reintegration erwogen werde, sei das Risiko eines Rezidivs beim Scheitern sorgfältig abzuwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen (Urk. 7/151/9 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. G.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, führte in ihrem Bericht vom 2. Oktober 2015 aus, dass beim Beschwerdeführer neben der bekannten psychiatrischen Erkrankung eine arterielle Hypertonie vorliege, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che medikamentös behandelt werde, wobei zu erwähnen sei, dass die psychische Situation den Blutdruck stark beeinflusse. So zeigten sich in der letzten Zeit erneut sehr hohe Blutdruckwerte trotz gewissenhafter Medikamenteneinnahme, welche in diesem Rahmen über längere Zeit relevant seien im Sinne von dro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">henden Endorganschäden (Gefässe, Niere, Augen etc.). Zudem bestünden im Rahmen der Blutdruckerhöhung auch vegetative Symptome wie Schwitzen, was ihn in der Lebensqualität zusätzlich beeinflusse. Weiter bestehe eine ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prägte Polyarthrose mit vor allem Beteiligung der Kniegelenke, weswegen der Beschwerdeführer täglich Schmerzmittel einnehmen müsse. Die Kniegelenks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arthrose schränke ihn in der Beweglichkeit deutlich ein und würde auch ohne psychiatrische Begleiterkrankung eine Arbeitstätigkeit mit längeren Gehstrecken und Heben von Lasten verunmöglichen (Urk. 7/155/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. H.___, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt im Bericht vom 7. November 2015 über das konsiliarische Erstgespräch folgende Diagnosen fest (Urk. 7/155/3):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chotische Symptome (ICD-10 F33.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ängstlich (vermeidende) Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.6)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ereignisse in der Kindheit, die den Verlust des Selbstwertgefühls zur Folge haben (ICD-10 Z61.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund des langen Verlaufs des Störungsbildes sowie auch der gut gemein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, aber „missglückten“ Selbstintegration empfählen sie dringend eine wohl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wollende erneute Rentenprüfung, da der Beschwerdeführer aufgrund des schwergradigen Störungsbildes prognostisch weiterhin zu 100 % arbeitsunfähig bleiben werde. Eine berufliche Integrationsmassnahme zum jetzigen Zeitpunkt werde nicht empfohlen. Therapeutisch empfählen sie die Fortsetzung der ambulanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung bei Dr. I.___. Es könne des Weiteren eine stationäre antidepressive Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung auf einer Psychotherapiestation geprüft werden; darüber hinaus empfählen sie aufgrund verschiedener defizitärer Symptomatik eine ambulante neuropsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chologische Abklärung (Urk. 7/155/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der medizinische Sachverhalt erweist sich als nicht genügend abgeklärt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer stand lediglich im Zeitraum vom 27. Juni bis 27. August 2013 in der Behandlung von med. pract. Z.___ und lic. phil. A.___ (E. 3.1). Der Bericht kann damit nicht zur Beurteilung der aktuellen Arbeitsfähigkeit herangezogen werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten von Dr. C.___ kann ebenfalls nicht zur Beurteilung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit herangezogen werden: Zum Einen konnte er - aufgrund man</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelndem Einverständnis des Beschwerdeführers - keine ergänzenden Akten bei den behandelnden Ärzten einholen, bzw. Kontakt zu den behandelnden Ärzten und Therapeuten aufnehmen (Urk. 7/134/10). Zum Anderen ist nicht ohne wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teres nachvollziehbar, wie Dr. C.___ anlässlich der rund 2 Stunden dauernden Exploration zur Diagnose einer kombinierten Persönlichkeitsstörung mit selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unsicher-vermeidenden und narzisstischen Anteilen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit kommen konnte: Med. pract. Z.___ und lic. phil. A.___, die den Beschwerdeführer über einen Zeitraum von rund 2 Monaten stationär (E. 3.1) behandelten, als auch die behandelnden Ärzte der D.___, welche den Beschwerdeführer vom 23. September 2013 bis zum 28. März 2014 in der Tagesklinik betreuten, diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostizierten keine Persönlichkeitsstörung (E. 3.3 und Urk. 7/134/46 ff.). Die abweichende Diagnosestellung von Dr. C.___ kann - da dieser eine ausführliche Begründung unterliess, warum er abweichend von den behandelnden Ärzten eine Persönlichkeitsstörung diagnostizierte - nicht ohne weiteres nachvollzogen werden. Entsprechend kann nicht auf das Gutachten von Dr. C.___ abgestellt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer wurde vom 23. September 2013 bis zum 28. März 2014 in der D.___ behandelt. Die behandelnden Ärzte berücksichtigten bei den Befunden in ihrem Bericht vom 10. Juni 2014 (E. 3.3, Urk. 7/132/3) nebst den objektiven Befunden auch das subjektive Empfin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, so dass die gestellten Diagnosen, die attestierte Arbeitsfähigkeit und die schlechte Prognose nicht schlüssig nachvollziehbar sind. Hinzu kommt, dass die Behandlung im Verfügungszeitpunkt bereits rund zwei Jahre zurücklag, so dass nicht ohne weiteres auf die damalige Arbeitsfähigkeitseinschätzung abgestellt werden kann. Der Bericht der behandelnden Ärzte der D.___ eignet sich somit nicht zur abschliessenden Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die ausführlichen Berichte von Dr. E.___ (vgl. Urk. 7/138 und Urk. 7/151) lassen ebenfalls keine abschliessende Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers zu, da Dr. E.___ nebst den objektiven Befunden auch die subjektiven Angaben des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers und die psychosozialen Belastungsfaktoren in ihre Beurteilung mitein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezog (vgl. Urk. 7/151/2): So hielt sie unter anderem fest, dass die depressive Symptomatik des Beschwerdeführers im langjährigen Krankheitsverlauf gesehen sehr schwankend und in hohem Masse von äusseren und inneren Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">faktoren abhängig sei (Urk. 7/151/2). Des Weiteren berücksichtigte sie nicht nur die objektiven Beeinträchtigungen seiner Fähigkeiten sondern auch seine Selbsteinschätzung (Urk. 7/151/9). Hinzu kommt, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf die Erfahrungstatsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che hinzuweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist, dass behandelnde Arztpersonen und Therapeuten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. H.___ hielt in seinem Bericht vom 7. November 2015 eine vollum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fängliche Arbeitsunfähigkeit fest. Eine genauere Darstellung, ob dies für die angestammte und für eine angepasste Tätigkeit gelten soll oder dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer eine angepasste Tätigkeit zumutbar wäre, unterblieb. Es bleibt auch unklar, in welchen Fähigkeiten der Beschwerdeführer durch die gestellten Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen eingeschränkt sein soll, da med. pract. H.___ lediglich festhielt, dass der Beschwerdeführer aufgrund des schwergradigen Störungsbildes prognostisch weiterhin zu 100 % arbeitsunfähig bleiben werde (E. 3.6; Urk. 7/155). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Allerdings kann auch nicht auf die Ausführungen des RAD-Arztes med. pract. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 6. Juli 2015 (Urk. 7/149/6 f.) und vom 29. Februar 2016 (Urk. 7/160) abgestellt werden. Gegen die Argumentation der behandelnden Ärzte bringt er im Wesentlichen vor, dass sie das positive Leistungsbild nicht hinreichend würdigen würden. Er selbst hingegen beschränkt sich weitestgehend auf die Erörterung des positiven Leistungsbildes - die langandauernde, sowohl stationäre, tagesklinische und ambulante Behandlung, welche ein gewichtiges Indiz für den Leidensdruck des Beschwerdeführers darstellt, blieb bei ihm weitgehend unberücksichtigt. Des Weiteren attestieren sämtliche behandelnden Ärzte als auch der Gutachter Dr. C.___ eine erhebliche Arbeitsunfähigkeit, so dass zumindest geringe Zweifel an der reinen Aktenbeurteilung von med. pract. E.___ bestehen. Damit kann - gestützt auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung - nicht auf den versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsinternen ärztlichen Bericht abgestellt werden, da bereits geringe Zweifel an seiner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Beweiswert zu entkräften ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mögen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 225</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 465</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung beurteilt das Sozialversicherungsgericht die Gesetzmässigkeit des angefochtenen Entscheids in der Regel nach dem Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt, der zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 131 V 242 E. 2.1, 121 V 362 E. 1b). Entsprechend ist der im Beschwerdeverfahren neu eingereichte Bericht von F.___, Psychologin FSP und Ergotherapeutin EVS, über die neuropsychologische Abklärung vom 1. und 4. April 2016 (Urk. 3/9) unbeachtlich im vorliegenden Beschwerdeverfahren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem ebenfalls erst im Beschwerdeverfahren eingereichten Bericht von Dr. E.___ vom 19. März 2016 (Urk. 3/8) gehen keine neuen Erkenntnisse hervor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Festzuhalten bleibt, dass der psychische Gesundheitszustand aufgrund der vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Aktenlage nicht abschliessend beurteilt werden kann. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Sache ist demnach an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), damit sie den psychischen Gesundheitszusta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Rahmen eines medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Gutachtens abklärt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Allenfalls sind auch bezüglich der Arthrose wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tere Abklärungen zu tätigen (vgl. E. 3.5). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hernach hat die Beschwerdegegnerin neu über einen allfälligen Leistungsanspruch zu entscheiden. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese ist gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1‘900.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">7. März 2016</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessentschä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1‘900.-- (inkl</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Martin Keiser</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstSchwegler</p></div> </div></body></html>