<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00458</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204657&amp;W10_KEY=13013567&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00458</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 03.12.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Anrechnung der Wohnkosten infolge Kündigung des Mietvertrags des untervermieteten Büros: Zuständigkeit der Einzelrichterin (E.1). Stittig ist, ob der von der Sozialbehörde anerkannte Betrag von Fr. 1'100.- monatlich oder der effektiv bezahlte Mietzins von Fr. 1'276.- pro Monat zu berücksichtigen sei (E.2). Gemäss Richtlinien der Stadt Zürich soll der anrechenbare Brutto-Mietzins für potenzielle AHV/IV-Bezüger nicht höher sein als der Betrag, der in der Berechnung für Ergänzungsleistungen zu AHV/IV (ohne Zusatzbetrag Gemeindezuschuss) einbezogen werden kann. Dieser beläuft sich seit dem 1. Januar 2001 auf Fr. 1'100.- pro Monat (E.3.2). Ein Untermietvertrag, wonach der Untermieter als Mietzins den jeweils den Betrag von Fr. 1'100.- übersteigenden Betrag bezahlen muss und der somit variabel ausgestaltet ist, birgt grundsätzlich die Gefahr einer missbräuchlichen Subventionierung eines Mietzinses zu Gunsten eines nicht Hilfebedürftigen. Sodann wusste der Beschwerdeführer bereits seit dem 13. August 2001, dass die maximalen Wohnkosten für ihn als Einzelperson Fr. 1'100.- betragen (E.3.3). Abweisung der Beschwerde (E.4). </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEMEINDEZULAGE">GEMEINDEZULAGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MIETZINS">MIETZINS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALHILFE">SOZIALHILFE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNTERMIETE">UNTERMIETE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WOHNUNGSMIETE">WOHNUNGSMIETE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>A wird seit mehreren Jahren durch die SozialbehÃ¶rde der Stadt ZÃ¼rich unterstÃ¼tzt. Auf den 1. April 2001 mietete er eine 2-Zimmer-Wohnung an der B-Strasse zu einem monatlichen Mietzins von Fr. 1'365.- (aktueller Mietzins heute: Fr. 1'276.-). Die Einzelfallkommission der SozialbehÃ¶rde beschloss am 13. August 2001, vom 1. April bis zum 31. August 2001 den vollen Mietzins in der Bedarfsrechnung zu berÃ¼cksichtigen, ab 1. September 2001 jedoch nur noch einen hÃ¤lftigen Anteil, da er die Wohnung mit seinem erwachsenen Sohn zusammen bewohne. Nach Auszug des Sohnes werde maximal Fr. 1'100.- pro Monat Ã¼bernommen. Nach Auszug seines Sohnes vermietete A einen Arbeitsplatz in der Wohnung an einen Untermieter zu einem Mietzins von Fr. 265.- monatlich. Am 1. Oktober 2001 entschied die Einzelfallkommission der SozialbehÃ¶rde, dass ein Mietzinsanteil von Fr. 1'100.- lÃ¤ngstens bis 31. MÃ¤rz 2002 berÃ¼cksichtigt, spÃ¤testens aber ab 1. April 2002 nur noch ein Mietzinsanteil gemÃ¤ss Kopfquote in die Bedarfsrechnung mit einbezogen werde und dass A auf diesen Zeitpunkt hin den Vertrag mit dem Untermieter entsprechend zu Ã¤ndern oder sich eine seinen finanziellen Mitteln entsprechende Wohnung zu suchen habe. Ein Mietzinsanteil gemÃ¤ss Kopfquote kam in der Folge nie zum Tragen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 18. November 2003 beschloss die Einzelfallkommission der SozialbehÃ¶rde, dass trotz einer zwischenzeitlichen KÃ¼ndigung vonseiten des Untermieters fÃ¼r die Wohnung weiterhin nur Fr. 1'100.- pro Monat in der Bedarfsrechnung berÃ¼cksichtigt werde, und setzte mit Entscheid vom 8. Dezember 2003 den monatlichen Bedarf dementsprechend auf Fr. 2'431.25 fest.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Gegen diese beiden Entscheide erhob A Einsprache und beantragte, es sei ihm der ganze Mietzins zu vergÃ¼ten, bis er einen neuen Untermieter gefunden habe. Die beiden Einsprachen wurden von der Einspracheinstanz und GeschÃ¤ftsprÃ¼fungskommission der SozialbehÃ¶rde am 25. Mai 2004 vereinigt und abgewiesen, soweit darauf eingetreten wurde.</span></p> <span><br/> </span> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit einem gegen diesen Einspracheentscheid erhobenen Rekurs beantragte A, es sei ihm der unverschuldete zehnmonatige Mietzinsausfall von insgesamt Fr. 1'760.-, monatlich Fr. 176.- vom 1. November 2003 bis und mit 1. September 2004, zu vergÃ¼ten. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Bezirksrat ZÃ¼rich wies den Rekurs am 23. September 2004 ab.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Gegen diesen Rekursentscheid erhob A am 18. Oktober 2004 Beschwerde an das Verwaltungsgericht und erneuerte seinen im Rekursverfahren gestellten Antrag. Zudem verlangte er, es sei ihm die unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung zu gewÃ¤hren. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Bezirksrat ZÃ¼rich liess sich am 12. November 2004 zur Beschwerde vernehmen und beantragte deren Abweisung. Die SozialbehÃ¶rde der Stadt ZÃ¼rich beantwortete die Beschwerde am 16. November 2004 und beantragte, sie sei abzuweisen, soweit sie nicht gegenstandslos geworden sei.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug1"><span>Die Einzelrichterin</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das Verwaltungsgericht ist nach § 41 in Verbindung mit § 19c Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zustÃ¤ndig. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit einem Streitwert von Fr. 1'760.- fÃ¤llt die Sache in die einzelrichterliche ZustÃ¤ndigkeit (§ 38 Abs. 2 VRG). </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Strittig sind die in der Bedarfsrechnung des BeschwerdefÃ¼hrers vom 1. November 2003 bis zum 31. August 2004 anzurechnenden Wohnkosten, namentlich ob der von der SozialbehÃ¶rde anerkannte Betrag von Fr. 1'100.- monatlich oder der effektiv bezahlte Mietzins von Fr. 1'276.- pro Monat zu berÃ¼cksichtigen sei. Dieser Streitgegenstand besteht unabhÃ¤ngig von dem Umstand, dass der BeschwerdefÃ¼hrer in der Zwischenzeit eine IV-Rente samt Zusatzleistungen bezieht und ihm nach den AusfÃ¼hrungen der Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort ein aus der Rentennachzahlung resultierender Ãberschuss von Fr. 1'110.75 bereits ausbezahlt worden sein soll. Bei einer allfÃ¤lligen Beschwerdegutheissung wÃ¼rde es an der Beschwerdegegnerin liegen, die Ãberschussabrechnung in BerÃ¼cksichtigung der dem BeschwerdefÃ¼hrer zusÃ¤tzlich zustehenden wirtschaftlichen Hilfe anzupassen und den Nachzahlungsanspruch des BeschwerdefÃ¼hrers mit der RÃ¼ckforderung des zu viel bezahlten Ãberschusses teilweise zu verrechnen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>Die Rechtsgrundlagen der wirtschaftlichen Hilfe im Allgemeinen und der Ãbernahme von Wohnungskosten im Besonderen wurden im angefochtenen Entscheid richtig dargelegt (Erw. 3a), weshalb darauf verwiesen werden kann (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 VRG). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Bezogen auf den vorliegenden Fall hat der Bezirksrat festgestellt, dass fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer als Einzelperson und potenzieller IV-BezÃ¼ger der HÃ¶chstsatz von Fr. 1'100.- monatlich massgebend sei (Erw. 3b). Der BeschwerdefÃ¼hrer bringt dagegen vor, der HÃ¶chstsatz fÃ¼r ihn betrage Fr. 1'275.- pro Monat. Er werde seit 1. September 2004 von der IV betreut, und diese veranschlage im Rahmen der ErgÃ¤nzungsleistungen fÃ¼r seit Ã¼ber zwei Jahren in der Stadt ZÃ¼rich wohnhafte BezÃ¼ger diesen Betrag. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Einwand ist unbegrÃ¼ndet. Nach Ziff. C.2. der stÃ¤dtischen Richtlinien fÃ¼r die Festlegung von Logiskosten im UnterstÃ¼tzungsbudget in der Fassung vom 11. November 2003 (Richtlinien) soll fÃ¼r potenzielle AHV/IV-BezÃ¼ger der anrechenbare Brutto-Mietzins nicht hÃ¶her sein als der Betrag, der in der Berechnung fÃ¼r die ErgÃ¤nzungsleistungen zu AHV/IV (ohne Zusatzbetrag Gemeindezuschuss) einbezogen werden kann. Dieser Betrag belÃ¤uft sich seit dem 1. Januar 2001 auf Fr. 1'100.- pro Monat (Verordnung 01 des Bundesrates vom 18. September 2000 Ã¼ber Anpassungen bei den ErgÃ¤nzungsleistungen zur AHV/IV, SR 831.307). Dass dem BeschwerdefÃ¼hrer inzwischen als IV RentenbezÃ¼ger Fr. 1'275.- im Monat fÃ¼r die Miete angerechnet werden, liegt daran, dass er zu den bundesrechtlich geordneten ErgÃ¤nzungsleistungen GemeindezuschÃ¼sse der Stadt ZÃ¼rich erhÃ¤lt, die fÃ¼r Mietkosten zusÃ¤tzlich maximal Fr. 2'100.- pro Jahr vergÃ¼tet (vgl. Art. 4 der stÃ¤dtischen Verordnung Ã¼ber den Vollzug des Gesetzes Ã¼ber die Zusatzleistungen zur eidgenÃ¶ssischen AHV/IV und die GewÃ¤hrung von GemeindezuschÃ¼ssen vom 20. November 1996, Amtliche Sammlung der Stadt ZÃ¼rich, Bd. 42, S. 296, in Verbindung mit § 20 des Gesetzes Ã¼ber die Zusatzleistungen zur eidgenÃ¶ssischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung vom 7. Februar 1971, LS 831.3). Diese GemeindezuschÃ¼sse sind aber nach den Richtlinien ausdrÃ¼cklich nicht massgebend fÃ¼r den im Sozialhilferecht geltenden HÃ¶chstansatz fÃ¼r Wohnkosten.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b><span>Zur Frage, ob im vorliegenden Fall der HÃ¶chstansatz von Fr. 1'100.- oder der effektive Mietzins in der Bedarfsrechnung zu berÃ¼cksichtigen sei, erwog der Bezirksrat, die SozialbehÃ¶rde habe den ursprÃ¼nglichen Mietzins von Fr. 1'365.- nie anerkannt, sondern bereits am 13. August 2001 darauf hingewiesen, dass ein HÃ¶chstansatz von Fr. 1'100.- zur Anwendung gelange. Es kÃ¶nne offen bleiben, ob der Untermieter das UntermietverhÃ¤ltnis allein deswegen gekÃ¼ndigt habe, weil die zustÃ¤ndige Sozialarbeiterin versehentlich von einem Mietzins von Fr. 265.- anstelle von Fr. 225.- fÃ¼r die Untermiete ausgegangen sei. Der BeschwerdefÃ¼hrer habe seit Jahren gewusst habe, dass der HÃ¶chstsatz Fr. 1'100.- betrage und er das finanzielle Risiko beim Auszug des Untermieters trage.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dagegen macht der BeschwerdefÃ¼hrer geltend, sein Untermieter habe die Arbeitsplatzmiete als Engagement zu seiner sozialen Integration gesehen und sich das Recht vorbehalten, jederzeit von dieser Verpflichtung zurÃ¼ckzutreten. Der Mietzins fÃ¼r die Untermiete sei wegen des gesunkenen Mietzinses fÃ¼r die ganze Wohnung per 15. Juli 2002 auf Fr. 225.- gesenkt worden. Der Untermieter habe den Vertrag nicht wegen eines Versehens der Sozialarbeiterin gekÃ¼ndigt, sondern weil diese vom BeschwerdefÃ¼hrer wider besseres Wissen verlangt habe, vom Untermieter einen Mietzins von Fr. 265.- einzufordern. Es sei zynisch und rechtlich unhaltbar, ihn das finanzielle Risiko beim Auszug des Untermieters tragen zu lassen. Die SozialbehÃ¶rde habe den Schaden verursacht und mÃ¼sse ihn auch wieder gutmachen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Einwendungen des BeschwerdefÃ¼hrers Ã¼berzeugen nicht. Aufgrund seiner Sachdarstellung und derjenigen seines Untermieters mag es zutreffen, dass Anlass fÃ¼r die KÃ¼ndigung die Forderung der SozialbehÃ¶rde war, wonach er den Untermietzins in der ursprÃ¼nglichen HÃ¶he von Fr. 265.- belassen mÃ¼sse und nicht einfach nur den Mehrbetrag zu Fr. 1'100.- verlangen dÃ¼rfe. Indessen kommt es darauf nicht an. Zum einen wurde von der Sozialarbeiterin durchaus als fraglich erachtet, ob der BeschwerdefÃ¼hrer den Mietzins fÃ¼r die Untervermietung in dem Sinne variabel halten durfte, dass damit jeweils nur der Mehrbetrag Ã¼ber dem WohnkostenhÃ¶chstansatz gedeckt wurde. Ein solcher Untermietvertrag birgt grundsÃ¤tzlich die Gefahr einer missbrÃ¤uchlichen Subventionierung eines Mietzinses zu Gunsten eines nicht HilfebedÃ¼rftigen. Sodann wusste der BeschwerdefÃ¼hrer bereits seit dem Beschluss vom 13. August 2001, dass die maximalen Wohnkosten fÃ¼r ihn als Einzelperson Fr. 1'100.- betragen. Damals wurde sogar ausdrÃ¼cklich festgehalten, dass er dafÃ¼r verantwortlich sei, dass zwischen einem eventuell spÃ¤teren Auszug seines Sohnes und einer Wohnung, deren Mietzins seinen finanziellen VerhÃ¤ltnissen entspricht, keine zeitlichen LÃ¼cken entstehen (ErwÃ¤gung zu Ziff. 3). Am 1. Oktober 2001 hielt die Einzelfallkommission erneut fest, dass maximal Fr. 1'100.- pro Monat fÃ¼r den Mietzinsanteil berÃ¼cksichtigt werden kÃ¶nnen, und der BeschwerdefÃ¼hrer wurde aufgefordert, seinen Untermietvertrag auf den 1. April 2002 abzuÃ¤ndern oder eine seinen finanziellen Mitteln entsprechende Wohnung zu suchen. Der BeschwerdefÃ¼hrer musste sich daher schon seit Ã¼ber drei Jahren im Klaren sein, dass der von ihm geschuldete Mietzins Ã¼ber dem massgebenden HÃ¶chstansatz lag und er daher lÃ¤ngerfristig entweder auf ein sicheres UntermietverhÃ¤ltnis mit nahtlosem Untermieterwechsel oder eine gÃ¼nstigere Wohnung angewiesen war. Das bestehende UntermietverhÃ¤ltnis, welches nach der Darstellung des BeschwerdefÃ¼hrers offenbar weniger auf einem Ã¶konomischen Interessenausgleich als auf einem sozialen Engagement des Untermieters beruhte, war wegen seiner kurzfristigen KÃ¼ndbarkeit von Anfang an mit einer grossen Unsicherheit behaftet. Wenn der Bezirksrat bei dieser Sachlage das Risiko eines Ausfalls des Mietanteils aus der Untermiete beim BeschwerdefÃ¼hrer ansiedelte, ist dies jedenfalls nicht rechtsverletzend.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>DemgemÃ¤ss ist die Beschwerde abzuweisen. Da der BeschwerdefÃ¼hrer mittellos ist und die Beschwerde nicht offensichtlich aussichtslos war, ist dem BeschwerdefÃ¼hrer die unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung zu bewilligen (§ 16 Abs. 1 VRG). </span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss verfÃ¼gt </span><span>die Einzelrichterin</span><span>:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Dem BeschwerdefÃ¼hrer wird die unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung bewilligt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>und entscheidet: </span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 560.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden auf die Gerichtskasse genommen.</p> <p class="Urteilstext"><span>4. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>