<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00187</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204315&amp;W10_KEY=4467141&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00187</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 30.06.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung und Befehl</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Nachträgliche Bauverweigerung für einen Dachausstieg; Befehl zur Beseitigung.<br/><br/>Art. 29 Abs. 2 BV vermittelt das Recht, Beweismittel zu beantragen. Wird wie im vorliegenden Fall ein Augenschein beantragt, so besteht eine Pflicht zur Durchführung nur dann, wenn die tatsächlichen Verhältnisse nicht auf andere Weise ermittelt werden können. Die beantragende Partei wird durch ihren Beweisantrag nicht von der Obliegenheit einer genügenden Sachverhaltsdarstellung entbunden. Die Vorinstanz hat ihre Untersuchungspflicht nicht verletzt (E. 1).<br/>Die umstrittene Dachaufbaute - ein eingehauster Ausstieg auf eine Dachterrasse - ist nicht als kleinere technisch bedingte Aufbaute im Sinn von Art. 24 d Abs. 3 BZO der Stadt Zürich zu qualifizieren, weshalb deren Errichtung nach Art. 24d Abs. 2 BZO im zweiten Dachgeschoss unzulässig ist (E. 2).<br/>Da besondere Verhältnisse nicht gegeben sind, kann auch keine Ausnahmebewilligung nach § 220 PBG erteilt werden (E. 3).<br/>Eine Beurteilung der Einordnung erübrigt sich (E. 4).<br/>Der rechtmässige Zustand ist grundsätzlich vorbehaltslos herbeizuführen (§ 341 PBG). Allerdings ist der Grundsatz der Verhältnismässigkeit zu beachten (E. 5.1). Im vorliegenden Fall erweist sich der Abbruchbefehl unter Berücksichtigung der in Frage stehenden privaten und öffentlichen Interessen als verhältnismässig (E. 5.2).<br/>Abweisung</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUGENSCHEIN">AUGENSCHEIN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSNAHMEBEWILLIGUNGEN">AUSNAHMEBEWILLIGUNGEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN">BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWEISMITTEL">BEWEISMITTEL</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DACHAUFBAUTE">DACHAUFBAUTE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DACHGESCHOSS">DACHGESCHOSS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNTERSUCHUNGSPFLICHT">UNTERSUCHUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIEDERHERSTELLUNG">WIEDERHERSTELLUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: ZWANGSMASSNAHMEN">ZWANGSMASSNAHMEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 29 Abs. II BV</span><br/><span class="ungerade">§ 220 PBG</span><br/><span class="gerade">§ 341 PBG</span><br/><span class="ungerade">Art. 24d BZO99 ZÃ¼rich</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Mit Beschluss vom 19. August 2003 verweigerte die Bausektion der Stadt ZÃ¼rich A die nachtrÃ¤gliche Bewilligung fÃ¼r den Bau eines Dachausstiegs auf die Dachzinne an der Heinrichstrasse (GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 01) in ZÃ¼rich 5-In­dustriequartier (Dispositivziffer I.). Gleichzeitig befahl sie A als GrundeigentÃ¼mer und allen allfÃ¤lligen Rechtsnachfolgern, den bereits erstellten Dachaufbau innert 6 Monaten ab Rechtskraft des Beschlusses wieder zu entfernen und den letztbewilligten und damit rechtmÃ¤ssigen Zustand wieder herzustellen (Dispositivziffer II.).</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Gegen diesen Beschluss gelangte A mit Rekurseingabe vom 24. September 2003 an die Baurekurskommission I. Er beantragte, der angefochtene Beschluss sei aufzuheben und die Vorinstanz sei anzuweisen, die nachgesuchte Baubewilligung zu erteilen. Weiter beantragte er die DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins, alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Staatskasse.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 12. MÃ¤rz 2004 wies die Baurekurskommission I den Rekurs ab und bestÃ¤tigte den Beschluss der Bausektion der Stadt ZÃ¼rich im beurteilten Umfang.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Beschwerde vom 16. April 2004 liess A dem Verwaltungsgericht beantragen, der Beschluss der Baurekurskommission I sei aufzuheben, eventuell seien die Prozessakten zum Neuentscheid an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen. In prozessualer Hinsicht stellte er den Eventualantrag auf DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Bausektion der Stadt ZÃ¼rich am 19. Mai 2004 und die Baurekurskommission am 21. Mai 2004 beantragten Abweisung der Beschwerde.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die ErwÃ¤gungen des angefochtenen Entscheids und die Parteivorbringen werden, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden EntscheidungsgrÃ¼nde wiedergegeben.</span></p> <p class="Zwischentitel"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Im vorliegenden Fall hat die Baurekurskommission I auf eine Augenscheinsverhandlung verzichtet. Der BeschwerdefÃ¼hrer rÃ¼gt diesbezÃ¼glich, er habe bereits im vorinstanzlichen Verfahren einen Augenschein beantragt, um einer undifferenzierten Beurteilung des Sachverhalts â insbesondere hinsichtlich der konkreten Gefahrensituation beim streitbetroffenen Dachausstieg â vorzubeugen. Die Vorinstanz habe jedoch ohne nÃ¤here BegrÃ¼ndung darauf verzichtet.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BegrÃ¼ndung fÃ¼r ihren Verzicht legte die Baurekurskommission I in ihrer Vernehmlassung vom 21. Mai 2004 dar. Nach stÃ¤ndiger Praxis wÃ¼rden Augenscheine nur durchgefÃ¼hrt, wenn die tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse unklar seien. Vorliegendenfalls seien die tatsÃ¤chlichen Gegebenheiten bereits aus den Akten hinreichend ersichtlich. Zudem habe der BeschwerdefÃ¼hrer seinen Antrag auf DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins nicht nÃ¤her substantiiert, weshalb die Baurekurskommission I davon ausgegangen sei, dass die Parteien durch ihre AusfÃ¼hrungen an Ort und Stelle nichts Wesentliches zur Erhellung der sachlichen Grundlagen hÃ¤tten beitragen kÃ¶nnen. Deshalb habe sie auf die DurchfÃ¼hrung einer fÃ¶rmlichen Augenscheinsverhandlung verzichtet. Diese Ãberlegungen seien versehentlich nicht im angefochtenen Entscheid festgehalten worden.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer macht implizit geltend, dass die Vorinstanz ihm das rechtliche GehÃ¶r verweigert habe, indem sie seinem Antrag auf DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins nicht entsprochen habe. Eine solche allfÃ¤llige Verletzung der verwaltungsbehÃ¶rdlichen Untersuchungspflicht ist nicht nur auf RÃ¼ge hin, sondern von Amtes wegen zu prÃ¼fen (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 60 N. 2).</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>1.2.1 </span></b><span>Der verfassungsrechtliche Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r nach Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 rÃ¤umt den Verfahrensbeteiligten das Recht ein, Beweismassnahmen zu beantragen, und verpflichtet die BehÃ¶rden, rechtzeitig und formgerecht angebotene Beweismittel zu behaupteten Tatsachen, die rechtserheblich sind, wirklich abzunehmen. Auf ein beantragtes Beweismittel kann nur dann verzichtet werden, wenn es eine nicht erhebliche Tatsache betrifft oder offensichtlich untauglich ist, wenn die BehÃ¶rden den Sachverhalt aufgrund eigener Sachkunde oder nach den Akten hinreichend wÃ¼rdigen oder wenn sie in vorweggenommener BeweiswÃ¼rdigung annehmen kÃ¶nnen, dass ihre Ãberzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geÃ¤ndert wÃ¼rde (BGr, 5. April 2002, 1P.736/2001 E. 4.1, www.bger.ch; BGE 124 I 208 E. 4a, 124 I 241 E. 2). Wird ein Augenschein beantragt, so steht der Entscheid, ob ein solcher angeordnet werden soll, im pflichtgemÃ¤ssen Ermessen der mit der Sache befassten BehÃ¶rde. Eine dahingehende Pflicht besteht nur, wenn die tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse auf andere Weise nicht ermittelt werden kÃ¶nnen. Ein Beweisantrag entbindet zudem die beantragende Partei nicht von der Obliegenheit einer genÃ¼genden Sachverhaltsdarstellung (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 7 N. 42 und § 60 N. 3; RB 1998 Nr. 16).</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>1.2.2 </span></b><span>Vorliegend rÃ¼gt der BeschwerdefÃ¼hrer, die Vorinstanz habe zu Unrecht erwogen, ein mit einem Schiebedeckel versehener Dachausstieg, der mit einem Handlauf ausgerÃ¼stet werde, vermÃ¶ge den gleichen Sicherheitsstandard zu bieten wie die erstellte Aufbaute. Die Dachterrasse an der Heinrichstrasse sei hÃ¤ufig frequentiert und verlange zwingend nach der AusfÃ¼hrung in der strittigen Art.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer zeigt mit seinen AusfÃ¼hrungen nicht nÃ¤her auf, inwiefern die konkrete Situation beim umstrittenen Dachausstieg bezÃ¼glich der Sicherheitserfordernisse von vergleichbaren Ã¼blichen Dachausstiegen mit Schiebe- oder KlappdeckelausgÃ¤ngen abweicht und deshalb die Sicherheit nur mit einer Aufbaute der erstellten Art gewÃ¤hrleistet werden kann. Aufgrund der ihr vorliegenden Akten und PlÃ¤ne, die keine Anhaltspunkte fÃ¼r die Notwendigkeit weiterer Sachverhaltserforschungen liefern, durfte die Vorinstanz ohne WillkÃ¼r davon ausgehen, dass es sich bei den zu beurteilenden VerhÃ¤ltnissen nicht um solche aussergewÃ¶hnlicher Art handelt. Die Vorinstanz hat ihre Untersuchungspflicht nicht verletzt.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Verhielte es sich im vorliegenden Fall so, dass sich die streitbetroffene Bewilligungsverweigerung samt dem damit verbundenen Beseitigungsbefehl nur dann rechtfertigen liesse, wenn der fragliche Dachausstieg rein aus Ã¤sthetischen GrÃ¼nden nach § 238 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) nicht bewilligt wÃ¼rde, wÃ¤re ein Augenschein jedenfalls zweckmÃ¤ssig, und es mÃ¼sste nÃ¤her geprÃ¼ft werden, ob die Baurekurskommission gleichwohl auf einen Augenschein habe verzichten dÃ¼rfen, weil der rechtserhebliche Sachverhalt auf andere Weise genÃ¼gend geklÃ¤rt worden sei.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.3 </span></b><span>Da der massgebliche Sachverhalt fÃ¼r das vorliegende Rechtsmittelverfahren ebenfalls aus den Akten hinreichend ersichtlich ist und zudem die aufgeworfenen gestalterischen Fragen nicht entscheidrelevant sind, erÃ¼brigt sich ein verwaltungsgerichtlicher Augenschein (RB 1995 Nr. 12).</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Das die umstrittene Dachaufbaute tragende Haus an der Heinrichstrasse in ZÃ¼rich 5-Industriequartier befindet sich in einer Quartiererhaltungszone Q5b, fÃ¼r welche die geltende Bau- und Zonenordnung der Stadt ZÃ¼rich von 1992/1999 Teile IâVI (BZO) bezÃ¼glich Dachgestaltung Art. 24d BZO das Folgende bestimmt:</span></p> <p class="Urteilstext"><span>"<sup>1</sup> Dachaufbauten, Dacheinschnitte und DachflÃ¤chenfenster sind nur gestattet, wenn sie sich gut in die Dachlandschaft einfÃ¼gen.</span></p> <p class="Urteilstext"><sup><span>2</span></sup><span> Dacheinschnitte und Dachaufbauten sind nur im ersten Dachgeschoss zulÃ¤ssig.</span></p> <p class="Urteilstext"><sup><span>3</span></sup><span> Im zweiten Dachgeschoss sind nur DachflÃ¤chenfenster sowie Kamine, Anlagen zur Nutzung von Sonnenenergie und kleinere technisch bedingte Aufbauten erlaubt. [â¦]</span></p> <p class="Urteilstext"><sup><span>4</span></sup><span> [â¦]"</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Die Vorinstanz hat die Qualifikation der BewilligungsbehÃ¶rde bestÃ¤tigt, die den Dachausstieg im zweiten Dachgeschoss nicht mehr als kleinere technisch bedingte Aufbaute im Sinn von Art. 24d Abs. 3 BZO betrachtete. Der Zinnenausstieg sei eine gewÃ¶hnliche Dach­aufbaute, welche gegen die BeschrÃ¤nkung in Abs. 2 der genannten Bestimmung verstosse.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dagegen wendet der BeschwerdefÃ¼hrer erneut ein, die Aufbaute sei insofern technisch bedingt, als auf sie nicht verzichtet werden kÃ¶nne, "ohne dass der Aufstieg des gebotenen Sicherheitsstandards verlustig ginge". Im Falle einer Liftaufbaute wÃ¤re die technische Notwendigkeit zweifellos bestÃ¤tigt worden (unter Hinweis auf den Entscheid VB.2001.00149/00150/00152 des Verwaltungsgerichts), obwohl nach dem heutigen Stand der Technik die fÃ¼r die Funktion einer Liftanlage notwendigen Installationen auch "unten" angebracht werden kÃ¶nnten. Hinsichtlich der GrÃ¶sse macht er geltend, dass die Aufbaute bereits die minimale GrÃ¶sse aufweise, welche fÃ¼r das einwandfreie Funktionieren des Aufgangs erforderlich sei.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.3 </span></b><span>Materiell zu beurteilen ist im Folgenden die Frage, ob der streitbetroffene Dachausstieg in rechtsverletzender Weise nicht als kleinere technisch bedingte Aufbaute gemÃ¤ss Art. 24d Abs. 3 BZO qualifiziert wurde.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer argumentiert, die Aufbaute sei insofern "technisch bedingt", als nur mit dem realisierten Dachausstieg der gebotene Sicherheitsstandard zu erreichen sei. Selbst wenn "technisch bedingt" so zu verstehen ist, dass sich eine bauliche Konstruktion zwingend aus ihrer Funktion ergibt, aber nicht auch in mechanisch-technischem Sinn bedingt sein muss, braucht der vorliegend zu beurteilende Dachausstieg nicht zwangslÃ¤ufig die jetzige Dimension und Konstruktion aufzuweisen. Bereits im erstinstanzlichen Verfahren hat der BeschwerdefÃ¼hrer ausgefÃ¼hrt, die frÃ¼here Dachluke sei schwer zu bedienen und die Benutzung der Dachzinne gefÃ¤hrlich gewesen, "weil sich insbesondere beim Hinuntergehen nirgendwo Halt" habe finden lassen. Ãhnlich begrÃ¼ndet er die Notwendigkeit der Aufbaute im Verfahren vor Verwaltungsgericht. Wenn es jedoch nur darum geht, den Abgang von der Dachterrasse sicherer auszugestalten, so genÃ¼gt dazu eine Einrichtung, wie sie die Beschwerdegegnerin anschaulich und Ã¼berzeugend beschrieben hat. Die mit einem Schiebedeckel zu schliessende Ãffnung des Dachausstiegs kann auf drei Seiten mit einem GelÃ¤nder umgeben werden. Ein beidseitiger Handlauf muss nur unwesentlich im Bereich des Schiebedeckels unterbrochen und kann am EinfassungsgelÃ¤nder fortgesetzt werden. Der BeschwerdefÃ¼hrer wendet zwar ein, diese auch von der Vorinstanz Ã¼bernommene Ãberlegung sei unzutreffend, zeigt aber nicht auf, worin der entscheidende Unterschied bezÃ¼glich Benutzung und Sicherheit zwischen der erstellten Aufbaute und einer Einrichtung der beschriebenen Art liegt. Dass der von ihm erwÃ¤hnte Sicherheitsstandard, welcher den "erforderlichen Sicherheitsbestimmungen" entspreche, durch baurechtliche Normen geboten sei, macht der BeschwerdefÃ¼hrer zu Recht nicht geltend. Bei der gewÃ¤hlten Konstruktion handelt es sich um eine KomfortlÃ¶sung, die Ã¼ber das Erforderliche hinausgeht. Zahlreiche Dachausstiege in der Stadt ZÃ¼rich, die nur mit einem Schiebedeckel ausgerÃ¼stet sind, belegen dies.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Im Ergebnis handelt es sich beim hier zu beurteilenden Dachausstieg nicht um eine privilegierte kleinere technische Aufbaute im Sinne von Art. 24d Abs. 3 BZO, die auch im zweiten Dachgeschoss errichtete werden darf, sondern um eine gewÃ¶hnliche Dachaufbaute gemÃ¤ss Art. 24d Abs. 2 BZO, welche nur im ersten Dachgeschoss zulÃ¤ssig ist. Der Entscheid der Vorinstanz ist in diesem Punkt zu bestÃ¤tigen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt weiter, es sei ihm fÃ¼r die Aufbaute eine Ausnahmebewilligung zu erteilen. Eine solche kann gemÃ¤ss § 220 PBG erteilt werden, wenn besondere VerhÃ¤ltnisse vorliegen, bei denen die Durchsetzung der Vorschriften unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig erscheint (Abs. 1); eine Ausnahmebewilligung darf Ã¼berdies nicht gegen den Sinn und Zweck der Vorschrift verstossen, von der sie befreit und auch sonst keine Ã¶ffentlichen Interessen verletzen (Abs. 2).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Eine Ausnahmebewilligung bezweckt, im Einzelfall HÃ¤rten und Unbilligkeiten zu beseitigen, die mit dem Erlass der Regel nicht beabsichtigt waren. Es geht mithin um offensichtlich ungewollte Wirkungen einer Vorschrift. Die Ausnahmebewilligung darf daher nicht dazu eingesetzt werden, generelle GrÃ¼nde zu berÃ¼cksichtigen, die sich praktisch immer anfÃ¼hren liessen; auf diesem Weg wÃ¼rde das Gesetz abgeÃ¤ndert (BGE 117 Ib 125 E. 6d). Eine Ausnahmebewilligung darf nur unter der Voraussetzung "besonderer VerhÃ¤ltnisse" erteilt werden (RB 1981 Nr. 125 = BEZ 1981 Nr. 34, RB 1981 Nr. 126, RB 1985 Nr. 103 = BEZ 1986 Nr. 4; Charlotte Good-Weinberger, Die Ausnahmebewilligung im Baurecht, insbesondere nach § 220 des zÃ¼rcherischen Planungs- und Baugesetzes, ZÃ¼rich 1990, S. 102 ff.). Weil es um die Befreiung von einer baurechtlichen Norm geht, mÃ¼ssen die besonderen VerhÃ¤ltnisse baurechtlicher Natur sein, was zur Hauptsache im Fall einer ungÃ¼nstigen Form oder Beschaffenheit des BaugrundstÃ¼cks oder aufgrund von Eigenheiten des Projekts zutrifft (Walter Haller/Peter Karlen, Raumplanungs- und Baurecht, Bd. I, 3. A., ZÃ¼rich 1999, Rz. 690). Die Ausnahmebewilligung hat sich darauf zu beschrÃ¤nken, HÃ¤rten, Unbilligkeiten und UnzulÃ¤nglichkeiten der Allgemeinordnung zu verhÃ¼ten. Ob eine Ausnahmesituation im erwÃ¤hnten Sinn vorliegt, ist eine Rechtsfrage, die das Verwaltungsgericht frei Ã¼berprÃ¼ft (RB 1964 Nr. 28 = ZBl 66/1965 S. 176 = ZR 64 Nr. 185).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Die Vorinstanz kam zum Ergebnis, dass der Dachausstieg auch in einer Variante mit Schiebedeckel so ausgestaltet werden kÃ¶nne, dass er sicher und bequem benutzt werden kÃ¶nne. Deshalb wÃ¼rden keine besonderen VerhÃ¤ltnisse vorliegen, welche die Erteilung eine Ausnahmebewilligung gemÃ¤ss § 220 PBG rechtfertigen wÃ¼rden.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer wendet dagegen ein, die jetzige AusfÃ¼hrung des Dachausstiegs stelle ein deutliche Verbesserung der SicherheitsverhÃ¤ltnisse dar. Die Benutzung einer Treppe mit beidseitigem Handlauf, die bis zum oberen Abschluss aufrechten Ganges bestiegen werden kÃ¶nne, sei gefahrloser, als wenn die Stiege mit einem Schiebedeckel abgeschlossen wÃ¼rde. Werde durch Art. 24d BZO die Realisierung eines Ausstiegs mit einem Sicherheitsstandard, der den Erwartungen der Ãffentlichkeit und der Benutzer entspreche, verhindert, lÃ¤gen besondere VerhÃ¤ltnisse vor, die eine strikte Anwendung unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig erscheinen liessen. Wenn zudem gestÃ¼tzt auf Art. 24d Abs. 3 BZO technisch bedingte Aufbauten beispielsweise fÃ¼r Lifte errichten werden kÃ¶nnten, die sich bezÃ¼glich Dimension und Erscheinung nicht vom umstrittenen Dachausstieg unterscheiden wÃ¼rden, dann werde mit einer Ausnahmebewilligung auch nicht gegen Sinn und Zweck von Art. 24d BZO verstossen. Sodann wÃ¼rden die Ã¶ffentlichen Interessen keine BeeintrÃ¤chtigung erfahren, sondern vielmehr eine FÃ¶rderung, da UnfÃ¤lle verhindert wÃ¼rden. Schliesslich habe der unmittelbare Nachbar dem Bauvorhaben zugestimmt, womit auch die Voraussetzung von § 220 Abs. 3 PBG erfÃ¼llt sei.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b><span>Der hier zu beurteilende Dachausstieg unterscheidet sich durch nichts von anderen AufgÃ¤ngen zu begehbaren Dachzinnen. Insbesondere dem mit dem Baugesuch eingereichten Plan lassen sich keine baulichen Besonderheiten entnehmen, die eine Konstruktion der errichteten Art unumgÃ¤nglich machen und eine Installation eines Ã¼blichen Schiebe- oder Klappdeckels nicht erlauben wÃ¼rden. Lediglich eine behauptete Verbesserung der SicherheitsverhÃ¤ltnisse â Ã¼ber das objektiv erforderliche Mass hinaus â genÃ¼gt fÃ¼r die Annahme besonderer VerhÃ¤ltnisse im Sinn von § 220 Abs. 1 PBG nicht. Die Durchsetzung der Dachgestaltungsvorschriften gemÃ¤ss Art. 24d BZO ist vorliegenden Falls â die Tatsache, dass das Baute bereits errichtet wurde, ist dabei nicht zu berÃ¼cksichtigen â nicht unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig. Eine Ausnahmebewilligung kann, wie die Baurekurskommission I zu Recht entschieden hat, bereits aus diesem Grund nicht erteilt werden. Eine PrÃ¼fung der weiteren Voraussetzungen gemÃ¤ss § 220 PBG kann somit unterbleiben.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Da der Dachausstieg weder als kleinere technisch bedingte Aufbaute im Sinn von Art. 24d Abs. 3 BZO noch im Sinn von § 220 PBG ausnahmsweise bewilligungsfÃ¤hig ist, braucht die ebenfalls aufgeworfene Frage der Einordnung gemÃ¤ss § 238 Abs. 1 PBG vorliegend nicht auch noch geprÃ¼ft zu werden.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.1 </span></b><span>Nach § 341 PBG hat die zustÃ¤ndige BehÃ¶rde ohne RÃ¼cksicht auf Strafverfahren und Bestrafung den rechtmÃ¤ssigen Zustand herbeizufÃ¼hren. § 341 PBG verlangt seinem Wortlaut entsprechend ohne Vorbehalt, also in allen FÃ¤llen, die Anordnung der Wiederherstellung des rechtmÃ¤ssigen Zustands. Ein Ermessen, ob die zustÃ¤ndige BehÃ¶rde tÃ¤tig werden oder ob sie die Sache auf sich beruhen lassen soll, besteht damit grundsÃ¤tzlich nicht (VGr, 13. April 2000, VB.2000.00033, www.vgrzh.ch; Christian MÃ¤der, Das Baubewilligungsverfahren, ZÃ¼rich 1991, Rz. 665; FranÃ§ois Ruckstuhl, Ãffentlichrechtliche BaumÃ¤ngel, in: Peter MÃ¼nch/Peter Karlen/Thomas Geiser [Hrsg.], Beraten und Prozessieren in Bausachen, Basel/Genf/MÃ¼nchen 1998, N. 14.63 ff., je auch zum Folgenden).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Allerdings hat die BehÃ¶rde beim Vollzug den Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit zu beachten, und zwar auch dann, wenn der Bauherr die widerrechtliche Baute oder Anlage bÃ¶sglÃ¤ubig erstellt hat.<a id="ERW4"> Dieser muss aber in Kauf nehmen, dass die BehÃ¶rden aus grundsÃ¤tzlichen ErwÃ¤gungen, nÃ¤mlich zum Schutz der Rechtsgleichheit und der baurechtlichen Ordnung, dem Interesse an der Wiederherstellung des gesetzmÃ¤ssigen Zustandes erhÃ¶htes Gewicht beimessen und die dem Bauherrn erwachsenden Nachteile nicht oder nur in verringertem Mass berÃ¼cksichtigen (</a>BGE 111 Ib 213 E. 6b S. 224).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Frage nach der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit des Abbruchs ist eine Rechtsfrage, zu deren ÃberprÃ¼fung das Verwaltungsgericht gemÃ¤ss § 50 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) befugt ist (RB 1984 Nr. 18). Allerdings ist mit der Gewichtung der in Frage stehenden Ã¶ffentlichen und privaten Interessen die Auslegung unbestimmter Rechtsbegriffe verbunden, bei der den verfÃ¼genden VerwaltungsbehÃ¶rden ein gewisser Beurteilungsspielraum zusteht, den die Rechtsmittelinstanzen nur mit ZurÃ¼ckhaltung Ã¼berprÃ¼fen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 50 N. 73).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Ein Abbruchbefehl ist nach stÃ¤ndiger Rechtsprechung dann unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig, wenn die Abweichung vom gesetzmÃ¤ssigen Zustand gering ist und die berÃ¼hrten allgemeinen Interessen den Schaden, der dem EigentÃ¼mer durch den Abbruch entstÃ¼nde, nicht zu rechtfertigen vermÃ¶gen (BGE 111 Ib 213 E. 6b S. 224; VGr, 12. Juni 1987, ZBl 89/1988, S. 262; Haller/Karlen, Rz. 865 ff.). Besteht die MÃ¶glichkeit, den rechtmÃ¤ssigen Zustand auf andere Weise als durch die vollstÃ¤ndige Beseitigung der widerrechtlichen Baute oder Bauteile herbeizufÃ¼hren, so muss der Bauherr vor dem Abbruch Gelegenheit haben, durch Einreichung eines Projekts ein neues Baubewilligungsverfahren einzuleiten (BGE 108 Ia 216 E. 4c).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.2 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer bringt nichts vor, was den Abbruch als unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig erscheinen lassen wÃ¼rden. Insbesondere ist die Abweichung vom rechtmÃ¤ssigen Zustand nicht derart gering, dass deswegen eine Wiederherstellung unterbleiben kÃ¶nnte. GrÃ¼nde des Vertrauensschutzes, die einen Verzicht auf den RÃ¼ckbau nahe legen wÃ¼rden, sind nicht erkennbar. Die Beseitigung des umstrittenen Dachausstiegs lÃ¤sst sich ohne grÃ¶sseren technischen und speziellen Aufwand bewerkstelligen. Ein sicherer Ausstieg auf das Dach kann auch in der bereits beschriebenen Art erstellt werden (vorstehend, E. 2.3). Von einem Ã¼berwiegenden privaten Interesse an der Beibehaltung des rechtswidrigen Bauteils gegenÃ¼ber den Ã¶ffentlichen Interessen an der Erhaltung der intakten Dachlandschaft in der Quartiererhaltungszone und der Einhaltung der Bauvorschriften durch alle Bauherren ist deshalb nicht auszugehen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Aus allen diesen GrÃ¼nden erweist sich die Beschwerde insgesamt als unbegrÃ¼ndet und ist abzuweisen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>6. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Verfahrenskosten sind bei diesem Ausgang dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit 13 Abs. 2 Satz 1 VRG). Eine ParteientschÃ¤digung steht ihm als unterliegender Partei von vornherein nicht zu.</span></p> <p class="Zwischentitel"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</p> <p class="Urteilstext"><span>5. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>