<h2>SubmittedText<h2><p>Gemäss einer Studie der ETH waren 2019 schweizweit noch 200 Tonnen "PCB" in Gebäuden und Anlagen verbaut. Das hochtoxische, in der Natur nicht abbaubare Gift ist überall zu finden: in der Umwelt, in unseren Lebensmitteln, im menschlichen Körper. Der Grenzwert für die Aufnahme über Nahrungsmittel liegt in der Schweiz bei 12pg/kg Körpergewicht.</p><p>- Warum gibt es in der Schweiz keine Grenzwerte für "PCB" in der Umwelt?</p><p>- Wären solche nicht notwendig, um die Umwelt wirksam zu schützen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Es gibt Grenzwerte für PCB in der Umwelt. Die Altlasten-Verordnung enthält Werte für das Grundwasser und Oberflächengewässer, die im Falle einer Verschmutzung angewendet werden. In der Altlasten-Verordnung sowie in der Verordnung über Belastungen des Bodens sind die Werte für landwirtschaftliche Böden und für Garten- und Spielplatzböden festgelegt. Diese Werte beruhen auf der Toxizität der PCB für Mensch und Tier und ermöglichen die Abschätzung der Risiken und des Sanierungsbedarfs. Im Auftrag des UVEK prüft das Bundesamt für Umwelt (BAFU) derzeit die Einführung von Grenzwerten in anderen Bereichen - beispielsweise in der Gewässerschutzverordnung.</p>