<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2017-06-19-9C_372-2017.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para"> <b>9C_372/2017 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 19. Juni 2017</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. sozialrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Fleischanderl. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Urs Hochstrasser, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons Aargau, Bahnhofplatz 3C, 5000 Aarau, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 29. März 2017. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Nach Einsicht</b> </div> <div class="para">in die gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 29. März 2017 gerichtete Beschwerde des A.________ vom 22. Mai 2017 (Poststempel) und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (Prozessführung, Verbeiständung), </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>in Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass das Bundesgericht von Amtes wegen und mit freier Kognition prüft, ob ein Rechtsmittel zulässig ist (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=01.06.2017&amp;to_date=20.06.2017&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-V-318%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page318">BGE 138 V 318</a> E. 6 S. 320 mit Hinweis), </div> <div class="para">dass die IV-Stelle des Kantons Aargau die dem Beschwerdeführer seit 1. Oktober 2002 ausgerichteten Rentenleistungen mit Verfügung vom 24. Juni 2015 einstellte und gleichzeitig einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung entzog, </div> <div class="para">dass die dagegen eingereichte Beschwerde in dem Sinne teilweise gutgeheissen wurde, als das Versicherungsgericht des Kantons Aargau die Verfügung aufhob und die Sache zur weiteren Abklärung und Neuverfügung an die IV-Stelle zurückwies (Entscheid vom 24. März 2016), </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer die Beschwerdegegnerin am 7. April 2016 darum ersuchte, die bisherigen Rentenleistungen rückwirkend und weiterhin zu erbringen, was diese ablehnte, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer daraufhin bezüglich der Frage der aufschiebenden Wirkung den Erlass einer Verfügung verlangte, welches Ersuchen die IV-Stelle mit Schreiben vom 13. Dezember 2016 abschlägig beschied, </div> <div class="para">dass die Vorinstanz die in der Folge erhobene Rechtsverweigerungsbeschwerde mit hier angefochtenem Entscheid vom 29. März 2017 abwies, </div> <div class="para">dass sie dabei unter Nennung der diesbezüglich einschlägigen Rechtsprechung erwog, der - bereits verfügte - Entzug der aufschiebenden Wirkung dauere für den Zeitraum des Abklärungsverfahrens bis zum Erlass der neuen Verwaltungsverfügung an, weshalb kein Anspruch des Beschwerdeführers auf eine neuerliche Verfügung betreffend dieser Frage bestehe und der Beschwerdegegnerin somit keine Rechtsverweigerung vorgeworfen werden könne, </div> <div class="para">dass das kantonale Gericht demnach im Ergebnis auch - in ablehnendem Sinne - über die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung entschieden hat, </div> <div class="para">dass diese Vorgehensweise entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers rechtmässig da unumgänglich war, hätte die Vorinstanz sich andernfalls doch ausserstande gesehen, zu beurteilen, ob der Beschwerdegegnerin der Umstand des Nichtverfügens als Rechtsverweigerung anzulasten sei, </div> <div class="para">dass es sich beim angefochtenen Entscheid in Bezug auf die aufschiebende Wirkung um einen Vor- oder Zwischenentscheid nach <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 BGG</span> handelt, gegen welchen die Beschwerde an das Bundesgericht nur unter den Voraussetzungen von lit. a und b der Bestimmung zulässig ist, </div> <div class="para">dass aus den folgenden Gründen insbesondere offen bleiben kann, ob ein nicht wieder gutzumachender Nachteil (<span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span>) vorliegt (vgl. aber immerhin Urteil 9C_327/2016 vom 20. Mai 2016), </div> <div class="para">dass Verfügungen über die aufschiebende Wirkung Entscheide über vorsorgliche Massnahmen im Sinne von <span class="artref">Art. 98 BGG</span> darstellen (Seiler/von Werdt/Güngerich/oberholzer, Bundesgerichtsgesetz [BGG], 2015, N. 7 f. zu <span class="artref">Art. 98 BGG</span>), sodass mit der dagegen erhobenen Beschwerde nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann (u.a. Urteil 9C_191/2007 vom 8. Mai 2007, in: SVR 2007 IV Nr. 43 S. 143), </div> <div class="para">dass das Bundesgericht die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten nur insofern prüft, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>), ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Seiler/von Werdt/Güngerich/Oberholzer, a.a.O., N. 7 zu <span class="artref">Art. 106 BGG</span>), </div> <div class="para">dass in der Beschwerde nicht dargelegt wird, dass und inwiefern der angefochtene Entscheid verfassungsmässige Rechte verletzt, </div> <div class="para">dass die Beschwerde daher im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b sowie Abs. 2 BGG</span> zu erledigen ist, </div> <div class="para">dass dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit des Prozesses nicht entsprochen werden kann (<span class="artref">Art. 64 BGG</span>) und der Beschwerdeführer in reduziertem Umfang kostenpflichtig wird (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG</span>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt der Einzelrichter:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 19. Juni 2017 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Einzelrichter: Meyer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Fleischanderl </div> </div></body></html>