<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>UV.2015.00121</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Annaheim</p><p>Sozialversicherungsrichterin Fehr</p><p>Gerichtsschreiber Nef</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 19. Dezember 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><br/></p></div><div><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Cordula Spörri</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ileri Spörri Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Forchstrasse 2 / Kreuzplatz, Postfach 1568, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst, Generaldirektion Schweiz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach, 8085 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1977, war seit 3. November 2003 bei Y.___, Z.___ im A.___, als Hilfsschneiderin angestellt und in dieser Funktion bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG (Zürich) gegen die Folgen von Unfällen versichert, als sie sich am 9. November 2005 bei einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen verschiedene Verletzungen zuzog (Schadenmeldung vom 25. Dezember 2005, Urk. 11/1). Die erstversorgenden Ärzte diagnostizierten am Unfalltag eine Commotio cerebri, eine Fraktur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Processi transversi links L2/3/4, eine Nierenlazerati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">on links, eine intraartikuläre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Radiusfraktur rechts so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie einen Abbruch der mesialen Kante am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zahn 26</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 12/1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zürich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erbrachte die gesetzlichen Leistungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Heilbehandlungen und Taggeld). Mit Verfügung vom 21. Januar 2014 stellte sie die Taggeldleistungen per 30. Juni 2010 und die Heilbehandlungen per 31. Oktober 2013 ein, verneinte einen Rentenanspruch aufgrund eines Invaliditätsgrads von 9.17 % und sprach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu (Urk. 11/212</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die gegen die Ermittlung des Invaliditätsgrades erhobene Einsprache (Urk. 11/219) wies sie mit Einspracheentscheid vom 22. Mai 2015 ab (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwischenzeitlich hatte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 10. Dezember 2009 eine abgestufte und befristete Rente der Invalidenversicherung vom 1. November 2006 bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31. August 2008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zugesprochen und einen darüber hinausgehenden Rentenanspruch verneint, was auf Beschwerde der Versicherten hin mit unangefochten in Rechtskraft er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wachsenem Urteil des hiesigen Sozialversicherungsgerichts vom 29. Mai 2012 (Prozess IV.2010.00091) bestätigt worden war (Urk. 11/213). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en den Einspracheentscheid vom 22. Mai 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) erhob die Versicherte am 15. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde und beantragte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es sei eine Rente der Unfallversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung auf der Basis eines Invaliditätsgrades von 27.3 % auszurichten, eventu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aliter auf der Basis eines Invaliditätsgrades von 19.25 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2). Die Zü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rich schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 3. November 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 10) auf Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 4. November 2015 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwägungen im angefochtenen Einspracheentscheid zum Rüge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prinzip und zur Teilrechtskraft von Entscheiden sind zutreffend wiedergegeben (Urk. 2 S. 3). Damit ist der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einspracheentscheid </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der Integritätsentschädigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der Einstellung der Taggeldleistungen und Heilbehandlungen in Rechtskraft erwachsen, nachdem sich die Einsprache und die Beschwerde einzig auf den Rentenanspruch beziehen (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_99/2010 vom 3. Mai 2010 E. 3 mit Hinweis auf BGE 119 V 347). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (Abs. 2). Ausserdem erbringt die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung zugefügt werden (Abs. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG), so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">UVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Frage, ob ein Unfall nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet ist, eine psychische Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschädigung herbeizuführen, ist nach der in BGE 115 V 133 ergange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Rechtsprechung auf eine weite Bandbreite von Versicherten abzustellen. Dazu gehören auch jene Versicherten, die aufgrund ihrer Veranlagung für psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chische Störungen anfälliger sind und einen Unfall seelisch weniger gut ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kraften als Gesunde, somit im Hinblick auf die erlebnismässige Verarbeitung des Unfalles zu einer Gruppe mit erhöhtem Risiko gehören, weil sie aus versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmässiger Sicht auf einen Unfall nicht optimal reagieren (BGE 115 V 133 E. 4b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall und psychischen Gesundheitsschädigungen ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er objektiv eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt (vgl. RKUV 1996 Nr. U 264 S. 288 E. 3b; BGE 115 V 133 E. 7 mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen). Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei – ausgehend vom augenfälligen Geschehensablauf – folgende Einteilung vorgenommen wurde: banale beziehungsweise leichte Unfälle einerseits, schwere Unfälle anderseits und schliesslich der dazwischen liegende mittlere Bereich (BGE 115 V 133 E. 6; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1, 120 V 352 E. 5b/aa; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung ist bei der Beurteilung der Adäquanz von psychischen Unfallfolgeschäden wie folgt zu differenzieren: Zunächst ist abzuklären, ob die versicherte Person beim Unfall ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule, eine dem Schleudertrauma äquivalente Verletzung (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 E. 2) oder ein Schädel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hirntrauma erlitten hat. Ist dies der Fall, sind bei Unfällen aus dem mittleren Bereich die in BGE 117 V 359 E. 6a und 382 E. 4b umschriebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Kriterien anzuwenden. Andernfalls erfolgt die Adäquanzbeurteilung in den dem mittleren Bereich zuzuordnenden Fällen nach den Kriterien gemäss BGE 115 V 133 E. 6c/aa (siehe zur Begründung der teilweise unterschiedlichen Kri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terien: BGE 117 V 359 E. 6a, letzter Absatz).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Unfällen aus dem mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen Unfall und Folgen ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht aufgrund des Unfalles allein schlüssig beantworten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte beziehungsweise indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samtwürdigung einzubeziehen. Als wichtigste Kriterien sind zu nennen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Unfalls;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ihre erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">körperliche Dauerschmerzen; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 134 V 109 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">E. 6.1, 115 V 133 E. 6c/aa).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Einbezug sämtlicher objektiver Kriterien in die Gesamtwürdigung ist nicht in jedem Fall erforderlich. Je nach den konkreten Umständen kann für die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">urteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein einziges Kriterium genügen. Dies trifft einerseits dann zu, wenn es sich um einen Unfall handelt, welcher zu den schwereren Fällen im mittleren Bereich zu zählen oder sogar als Grenzfall zu einem schweren Unfall zu qualifizieren ist (vgl. RKUV 1999 Nr. U 346 S. 428, 1999 Nr. U 335 S. 207 ff.; 1999 Nr. U 330 S. 122 ff.; SVR 1996 UV Nr. 58). Anderseits kann im gesamten mittleren Bereich ein einziges Kriterium genügen, wenn es in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist, wie zum Beispiel eine auffallend lange Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit infolge schwierigen Heilungsverlaufes. Kommt keinem Einzelkriterium besonderes beziehungsweise ausschlaggebendes Gewicht zu, so müssen mehrere unfallbezogene Kriterien herangezogen werden. Dies gilt umso mehr, je leichter der Unfall ist. Handelt es sich beispielsweise um einen Unfall im mittleren Bereich, der aber dem Grenzbereich zu den leichten Unfällen zuzuordnen ist, müssen die weiteren zu berücksichtigenden Kriterien in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt sein, damit die Adäquanz bejaht werden kann. Diese Würdigung des Unfalles zusammen mit den objektiven Kriterien führt zur Bejahung oder Verneinung der Adäquanz. Damit entfällt die Notwendigkeit, nach andern Ursachen zu forschen, die möglicherweise die psychisch bedingte Erwerbsunfähigkeit mitbegünstigt haben könnten (BGE 115 V 133 E. 6c/bb, vgl. auch BGE 120 V 352 E. 5b/aa; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., Nr. U 449 S. 53 ff., 1998 Nr. U 307 S. 448 ff., 1996 Nr. U 256 S. 215 ff.; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid gewor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den wäre (sog. Valideneinkommen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">triebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/bb, 124 V 321 E. 3b/aa; AHI 2000 S. 81 E. 2a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und insgesamt auf höchstens 25 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Einspracheentscheid davon aus, gestützt auf das rechtskräftige Urteil des Sozialversicherungsgerichts im Verfahren der Beschwerdeführerin gegen die Invalidenversicherung vom 29. Mai 2012 sei in angepasster Tätigkeit von einer 90%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen. Diese Einschätzung, welche auf das Gutachten des B.___ vom 14. Mai 2010 abstütze, sei von der Unfallversicherung zu berücksichtigen. Für den Einkommensvergleich sei an den Endzustand und damit am 31. Oktober 2013 anzuknüpfen. Mit Blick auf die in der Verfügung festgehaltenen Tabellenwerte — LSE 2010; vgl. Urk. 11/212 — resultiere unter Berücksichtigung des Teuerungsindexes 2013 und in Gegenüberstellung der Vergleichseinkommen ein Invaliditätsgrad von 9.17 %. Hierbei rechtfertige sich kein zusätzlicher leidensbedingter Abzug, nachdem den gesundheitlichen Einschränkungen bereits durch die Reduktion der Arbeitsfähigkeit Rechnungen getragen worden sei (Urk. 2 S. 4 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort hielt sie ergänzend fest, bei der im B.___-Gutachten aufgeführten 90%igen Arbeitsfähigkeit handle es sich um die dauernde, unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingte Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit unter Berücksichtigung der psychischen und der somatischen Beschwerden. Die im Gutachten vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlagenen, zumutbaren medizinischen Massnahmen seien nicht umgesetzt worden, weshalb — wie im Entscheid der Invalidenversicherung vom 29. Mai 2012 — </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 90%igen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit auszugehen sei. Der im Urteil des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sozialversicherungsgericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 29. Mai 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgeführte leidensbedingte Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug von 10 % sei hingegen lediglich zugebilligt und explizit als nicht ohne Weiteres gerechtfertigt bezeichnet worden. Aufgrund der einschlägigen Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung sei kein zusätzlicher Abzug vorzunehmen (Urk. 10 S. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, strittig unter den Parteien sei der Grad der Arbeitsunfähigkeit. Die B.___-Gutachter würden zwar das selbständige Führen einer Änderungsschneiderei als eine an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gepasste Tätigkeit aufführen und ein Arbeitspensum von 90 % als zumutbar er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten, dies sei aber eine absurde Annahme. Die Beschwerdeführerin habe we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der ein Lehre noch ein Hochschulstudium absolviert und müsste als selbständige Schneiderin in der Lage sein, nicht nur Änderungsarbeiten an Kleidungsstücken aus Sommerstoff, sondern auch an Jeansstoff, Leder etc. ausführen zu können. Zudem müsste sie die Aufträge termingerecht erledigen und könnte nicht nach Belieben Pausen einlegen. Gemäss gutachterlicher Feststellung bestehe in ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passter Tätigkeit als selbständige Schneiderin aus somatischen Gründen bzw. aus orthopädischer Sicht, einzig die Hand betreffend, eine Beeinträchtigung von 20 %. Das per 2012 teuerungsbereinigte Invalideneinkommen von Fr. 53‘782.50 reduziere sich demzufolge um 20 %. Nachdem auch die Schmerzchronifizierung im Zusammenhang mit den Kopf- und Nackenschmerzen sowie den Schmerzen bei der Frakturstelle L2 bis L4 mitzuberücksichtigen sei, rechtfertige sich ein zusätzlicher Leidensabzug von 10 %. In Gegenüberstellung des so ermittelten Invalideneinkommens von Fr. 38‘723.40 zum Valideneinkommen von Fr. 53‘288.40 resultiere ein Invaliditätsgrad von 27.3 %. Selbst wenn man von einer Arbeitsfähigkeit von 90 % ausginge, wäre aufgrund der somatischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden diesem Umstand mit einem Leidensabzug von mindestens 10 % Rechnung zu tragen. Dem Eventualantrag folgend würde dies zu einem Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsgrad von 19.25 % führen (Urk. 1 S. 11 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig ist demnach einerseits die sich aus dem B.___-Gutachten ergebende Höhe der Restarbeitsfähigkeit. Anderseits ist in Bezug auf die Berechnung des Invalideneinkommens strittig, ob und allenfalls in welcher Höhe ein zusätzli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher behinderungsbedingter Abzug zu berücksichtigen ist. Nicht strittig und auch nicht mehr in Frage zu stellen ist demgegenüber die im Urteil des Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsgerichts vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29. Mai 2012 (Nr. IV.2010.00091) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anerkannte Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiswertigkeit des B.___-Gutachtens bezüglich des medizinischen Sachverhaltes (Urk. 11/213 E. 3.2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorab ist darauf hinzuweisen, dass rechtsprechungsgemäss die Invaliditäts- schätzung der Invalidenversicherung gegenüber dem Unfallversicherer keine Bindungswirkung entfaltet (BGE 133 V 549, 131 V 362). Die Beschwerde- gegnerin war somit grundsätzlich berechtigt, die Invaliditätsbemessung selbständig vorzunehmen. Aufgrund der Einheitlichkeit des Invaliditätsbegriffs (Art. 8 ATSG) in der Invaliden- und Unfallversicherung hat die Schätzung der Invalidität mit Bezug auf den gleichen Gesundheitsschaden jedoch in beiden Bereichen prinzipiell denselben Invaliditätsgrad zu ergeben, soweit nicht die unterschiedliche gesetzliche Regelung oder Rechtspraxis in den einzelnen Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungszweigen zu einer abweichenden Invaliditätsbemessung führen. Bereits abgeschlossene Invaliditätsfestlegungen sind mitzuberücksichtigen. Sie müssen als Indizien für eine zuverlässige Beurteilung gewertet und als solches in den Entscheidungsprozess erst später verfügender Versicherungsträger miteinbezo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen werden (BGE 133 V 549 E. 6.3, 119 V 468 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die für das B.___-Gutachten verantwortlichen Fachärzte – Dres. med. C.___, Neurologie, D.___, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, und E.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie - stellten in ihrem interdisziplinären Gutachten vom 14. Mai 2010 (Urk. 12/30) folgende neurologischen Diagnosen (S. 29):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Kopfschmerzen vom Spannungstyp mit migräneartigen Qualitäten (mit kognitiven [Vergesslichkeit] und psycho-physischen [Lichtempfindlichkeit, Übelkeit und Erbrechen] Begleitsymptomen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Nackenschmerzen (chronisches zervikales Syndrom) mit kognitiven Begleitsymptomen (Vergesslichkeit) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als aktuelle orthopädische Diagnosen wurden genannt: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zervikalsyndrom mit Kopfschmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">thorakovertebrales Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbovertebrales Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Restbeschwerden nach diversen Operationen im rechten Handgelenksbereich</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">und folgender Status nach Frontalkollision festgehalten:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">distale intraartikuläre Radiustrümmerfraktur rechts mit primärer Versorgung mit Fixateur extern und anschliessender Verplattung, später Metallentfernung und Sehnenlogenspaltung Extensor pollicis brevis, Status nach erneuter Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sion der Loge des Extensor pollicis brevis und Abduktor pollicis brevis und Te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nolyse des M. extensor pollicis longus (April 2009)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Commotio cerebri</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Frakturen der Processi </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">transversi links L2-L4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nierenlazeration links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fraktur mesiale Kante Zahn 26</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als psychiatrische Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden angegeben:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41, GM2009)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beginnende Panikstörung seit 1/2010, mit bisher drei Attacken in einem Monat</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach posttraumatischer Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) nach Unfall, aktuell teilremittiert</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich wurden als psychiatrische Diagnose ohne Auswirkung auf die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit Waschzwänge gemäss ICD-10 F42.1 erwähnt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der neurologischen Beurteilung wurde unter anderem festgehalten, dass die im Dezember 2006 durchgeführte CT-Untersuchung unauffällige Befunde des Gehirns ergeben habe (S. 30), und dass die angegebene Vergesslichkeit ein un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spezifisches, bei chronischen Schmerzen häufiges Symptom sei (S. 31). Die ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klagten Kopfschmerzen würden keine einheitlichen Eigenschaften aufweisen; phänomenologisch handle es sich vorwiegend um Spannungstyp-Kopfschmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen, die laut Angabe der Beschwerdeführerin bei starker Ausprägung auch migräneartige Eigenschaften (Lichtempfindlichkeit, Übelkeit, Erbrechen, Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug) annehmen würden, was bei chronischen Kopfschmerzen häufig vorkomme. Kopfschmerzen seien häufige Symptome des postkommotionellen Syndroms, das typischerweise einen Kopfanprall als Ursache habe. Die Tatsache, dass die Beschwerdeführerin beim Unfall einen Zahnschaden erlitten habe, würde zwar auf einen Anprall des Gesichtsschädels hindeuten, allerdings fehlten entsprechende Befunde bei Spitaleintritt, wie beispielsweise ein Hämatom oder eine Schürfung, sowie im Austrittsbericht des F.___ entsprechende Symptoman</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gaben. Die Diagnose einer Commotio cerebri lasse sich ausser durch die Tatsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che, dass ein CT des Schädels angefertigt und eine Commotio-Überwachung durchgeführt worden sei — nicht nachvollziehen (S. 32 Mitte). Zudem enthalte der Austrittsbericht der Klinik G.___ vom 13. Dezember 2006 keine Hinweise auf posttraumatische Kopfschmerzen; es würden darin im Gegenteil Kopfschmerzen verneint (vgl. Urk. 12/12 S. 4). Aus neurologischer Sicht seien die Kopf- und Nackenschmerzen keine überwiegend wahrscheinliche direkte Unfallfolge; dagegen könnten sie mit den affektiven Störungen in Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang gebracht werden und als somatische Symptome der chronischen Schmerzstörung gelten (S. 32 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus orthopädischer Sicht wurde in Bezug auf die intraartikuläre Handgelenks-trümmerfraktur ein radiologisch und objektivklinisch recht gutes Resultat ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geben. Die beschriebenen Restbeschwerden im Bereich des rechten Handgelenks wurden als nachvollziehbar beurteilt. In Bezug auf die erlittenen Frakturen Processi transversi L2-L4 wurde dagegen ausgeführt, dass diese biomechanisch keine schwerwiegenden Verletzungen darstellten und keine erheblichen Restbeschwerden mehr verursachen würden (S. 33). Die dauernde Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit in einer angepassten Tätigkeit — nämlich einer leichten, wechselbelastenden Tätigkeit, bei welcher die rechte Hand schonend eingesetzt werden könne — wurde aus rein orthopädischer Sicht — auf 90 % geschätzt (S. 43 Ziff. 8.2 lit. b). Auf die Frage, ab welchem Zeitpunkt von einer weiteren Behandlung keine namhafte Besserung mehr zu erwarten sei (S. 40 Ziff. 6 lit. e), wurde — unter Hinweis auf den entsprechenden Bericht von Dr. H.___ (Urk. 12/26) — der 24. Juni 2009 genannt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der psychiatrischen Beurteilung wurde festgehalten, dass bei der Beschwerde-führerin seit Januar 2010 drei Panikattacken aufgetreten seien, welche allenfalls als Beginn einer Panikstörung zu werten seien. Affektiv wirke die Beschwerde-führerin herabgestimmt und in der affektiven Amplitude eingeschränkt. Der Unfall mit seinen nachfolgenden einschränkenden Lebensveränderungen drücke situativ zusätzlich auf die Stimmung. Trotzdem gebe die Beschwerdeführerin kreative Interessen und eine ungebrochene Freudfähigkeit an; insofern liege keine depressive Störung vor (nach ICD-10 F32; S. 33 f.). Hingegen wurde eine Schmerzstörung festgestellt und dabei muskuläre Mechanismen (Verspannun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen), eine insuffiziente Akutschmerztherapie, Ängste, ein dysfunktionaler (Schmerz-)Umgang und eine, in den Akten beschriebene, Anpassungsstörung erwähnt. Sodann wurde erklärt, die neue eingeführte Diagnose „Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren“ gemäss ICD-10 F45.41 erfasse die bei der Beschwerdeführerin vorliegende Pathologie adäquat: Als somatische Faktoren würden Unfallverletzungen bestehen und als psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Faktoren lägen psychische Symptome, psychiatrische Störungen sowie ein dysfunktionaler Schmerzumgang und Chronifizierungsfaktoren vor (S. 35).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der „Zusammenfassung der Psychopathogenese und des Störungs-verständnisses“ (S. 36) wurde festgehalten, die Beschwerdeführerin habe den Autounfall von 2005 als lebensgefährlichen und radikalen Einschnitt in ihr Le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben erlebt und sie habe in der Folge unter Schmerzen im Bereich Nacken/Kopf, LWS und der Hand gelitten. Diese Beschwerden hätten — im Zusammenhang mit vielen Risikofaktoren, namentlich einer posttraumatischen Belastungsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung und einer depressiven Reaktion - zwar insgesamt gebessert, seien letztlich aber chronifiziert. Aktuell leide die Beschwerdeführerin zusätzlich an Panikatta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cken, deren Krankheitswert aktuell noch nicht abschliessend beurteilbar sei, so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie an Waschzwängen, welche (noch) keinen Krankheitswert hätten. Vorüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehend — im Zusammenhang mit den unfallbedingten Einschränkungen und dem damit verbundenen Verlust an Perspektive und Lebensqualität — habe die Beschwerdeführerin zusätzlich depressiv reagiert. Aktuell sei die posttraumati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Belastungsstörung teilweise abgeklungen und es liege auch keine Depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion mehr vor. Die Beschwerdeführerin möchte sich selbständig machen und su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che bereits nach geeigneten Räumlichkeiten; insofern habe die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin für sich wieder eine Zukunftsperspektive entwickelt. Sodann wurde festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten, die Kopfschmerzen seien durch den neurologischen Gutachter einzuord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen, allenfalls liege eine Mischung aus Migräne und Spannungskopfschmerz oder posttraumatische Kopfschmerzen vor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die psychiatrische Arbeitsfähigkeitsbeurteilung lautete dahin, dass die Arbeits-fähigkeit als Schneiderin durch belastungsabhängige Schmerzen in der Hand limitiert werde, deren willentliche Überwindung durch die teilremittierte post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumatische Belastungsstörung und die beginnende Panikstörung behindert werde. In der bisherigen Tätigkeit als angestellte Schneiderin sei ein Pensum von 60 % zumutbar. In selbständiger Tätigkeit dagegen betrage das zumutbare Pensum — aufgrund der wegfallenden Konflikte mit dem Vorgesetzten und der Möglichkeit der freien Zeiteinteilung mit vermehrten Pausen — 70 %. Gleiches gelte für optimal angepasste Tätigkeiten. Bei konsequenter Umsetzung einer spezifischen Schmerzmedikation sei ein zusätzlichen Arbeitspensum von 20 % zumutbar, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Sinne einer Arbeitsfähigkeit von 90</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Als Therapievorschläge respektive medizinische Massnahmen seien eine spezifische Schmerzedukation und eine konsequente Schmerzmedikation gemäss gängigen Empfehlungen in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diziert. Bei konsequenter Umsetzung der vorgeschlagenen medizinischen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen (insbesondere Medikation) sei ein zusätzliches Arbeitspensum von 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zumutbar (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 36). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Frage der (natürlichen) Unfallkausalität wurde aus psychiatrischer Sicht erklärt, die Hand- und Rückenschmerzen sowie auch die Nacken-Kopfschmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen seien ohne den Unfall nicht erklärbar, insofern liege eine natürliche Kausa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lität vor. Die strichartig lokalisierten Nackenschmerzen hätten sich aus den an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deren Schmerzen entwickelt; insofern seien auch diese unfallkausal (S. 37). </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Frage der Unfallkausalität aus gesamtmedizinischer Sicht wiesen die Gutachter darauf hin, dass die Beschwerden teilweise dem Unfall vom 9. November 2005 zuzuordnen seien. Dies betreffe vor allem die Beschwerden im rechten Unterarm und in der rechten Hand. Aus psychiatrischer Sicht seien auch die Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen unfallkausal. Aus neurologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher und orthopädischer Sicht könne dafür kein strukturelles Substrat genannt werden, das mit überwiegender Wahrscheinlichkeit das aktuelle Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mass erklären könnte. An der HWS liessen sich bildgebend keine Verletzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgen aufzeigen. Die klinischen Angaben sprächen nicht für eine HWS-Distor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion von folgeträchtigem Schweregrad. Die Frakturen der lumbalen Seiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fortsätze seien verheilt und somit nicht primäre Ursache alltagsrelevanter Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden (S. 38).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Frage der Rechtsvertreterin betreffend Arbeitsunfähigkeit in angestammter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tätigkeit als Schneiderin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konnten die Gutachter nicht vollständig beantworten. Aus somatischer Sicht betrage die Arbeitsunfähigkeit 20 %. Bei günstiger Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der vorgeschlagenen psychiatrischen Therapie liege die Arbeitsunfähigkeit ebenfalls bei 20 % und auch gesamthaft bei 20 %. In einer selbständigen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, bei der die Arbeitszeit und damit die Pausen optimal den Beschwerden an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gepasst seien und bei der Arbeitskonflikte, wie sie in der Vergangenheit bestan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den hätten, ausgeschaltet werden könnten, sei bei einer leichten, wechselbelas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenden Tätigkeit, bei der die rechte Hand schonend eingesetzt werden könne, eine Arbeitsfähigkeit von 90 % möglich respektive bestehe eine Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von maximal 10 % (S. 43 f.). Arbeiten, welche Dauerkonzentration voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzten, die auch bei angepassten Tätigkeiten mit der rechten Hand wiederholt ausgeführt werden müssten, erforderten verlängerte Pausen, deren Ausmass nicht zuverlässig bestimmt werden könne; die Gutachter gingen von einer Leistungseinbusse von maximal 20 % aus (S. 44).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf die umfassende, auf persönlicher Untersuchung der Beschwerdeführerin beruhende und schlüssige (zur Beweiskraft vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1 und Urk. 11/213 E. 3.2 f.) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">interdisz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iplinäre Gesamtbeurteilung vom 14. Mai 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist erstellt, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(nebst der verbliebenen organisch begründeten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Restbeschwerden im Bereich des rechten Handgelenks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) die beklagten anhalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerden im Bereich der Brustwirbelsäule, im Nackenbereich und die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kopfschmerzen nicht (mehr) auf organisch nachweisbare Unfallfolgen zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt werden können, son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern im Zusammenhang mit einer — zum Unfall teilkausalen —</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> psychischen Störung stehen. Hier bedarf es einer besonderen Adäquanzprüfung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hernach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Frage der natürlichen Kausalität zwischen Unfall und besagten (nicht objektivierbaren) Beschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kann im Übrigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">offen gelassen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wenn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein allfälliger natürlicher Kausalzusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhang nicht adäquat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (zum Ganzen BGE 135 V 465 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit ist weiter zu überprüfen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob die Adäquanz nach den Kriterien der sogenannten „Schleudertraumapraxis“ (vgl. BGE 134 V 109) oder nach jenen Kriterien vorzunehmen ist, welche die Rechtsprechung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für psychische Fehlent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wicklungen nach einem Unfall anwendet (vgl. BGE 115 V 133 E. 6c und E. 1.7 hiervor).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein Schleudertrauma der HWS oder ein äquivalenter Verletzungsmechanismus im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung wurde vorliegend nicht diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziert beziehungsweise es fehlen in den medizinischen Akten Hinweise, die auf eine derartige Verletzung schliessen liessen. Die am Unfalltag beim Spitaleintritt diagnostizierte Commotio cerebri ist, wie die B.___-Gutachter nachvollziehbar darlegten, einzig in der Tatsache begründet, dass eine Computertomographie des Schädels angefertigt und eine Commotio Überwachung durchgeführt wurde (vgl. E. 3.2 und Urk. 12/30 S. 32). Dem Bericht des F.___ vom 18. November 2005 (Urk. 12/1 S. 1) ist zu entnehmen, dass sowohl beim Spitaleintritt als auch am Unfallort die Beschwerdeführerin stets einen die Schwere eines Schädel-Hirn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumas klassifizierenden Glasgow Coma Scale-Wert (GCS) von 15 aufgewiesen hat, was dem bestmöglichen Wert entspricht. Im Weiteren zeigte die Commotio-Überwachung keine Auffälligkeiten. Damit ist nicht auf ein Schädel-Hirntrauma vom Schweregrad einer Contusio cerebri zu schliessen (vgl. etwa Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtsurteil 8C_236/2016 vom 11. August 2016 E. 5.2.2), die zur Anwendung der Schleudertrauma-Praxis führen würde (Bundesgerichtsurteil 8C_270/2011 vom 28. Juli 2011 E. 2.1). Zudem wurden allfällige für ein Schädel-Hirntrauma typi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Beschwerden erst geraume Zeit nach dem Unfallereignis vom 9. November 2005 erwähnt (vgl. dazu etwa Urteil des Bundesgerichts U 258/06 vom 15. März 2007 E. 4.3), so etwa im Rahmen der Abklärung der angegebenen Schwindelbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden und Konzentrationsstörungen durch die Klinik I.___ am 9. Mai 2007, wobei in der neuroangiologischen Untersuchung altersentsprechende Befunde ohne Hinweise auf eine strukturelle oder hämodynamisch relevante Pathologie erhoben wurden (Urk. 12/15 S. 5 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es kann in Würdigung der medizinischen Akten somit nicht von einem im An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schluss an das Unfallereignis aufgetretenen komplexen und vielschichtigen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdebild mit eng ineinander verwobenen, einer Differenzierung kaum zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gänglichen Beschwerden physischer und psychischer Natur ausgegangen werden. Im Lichte der mit BGE 134 V 109 formulierten erhöhten Anforderungen an den Nachweis derartiger Verletzungen hat die weitere Adäquanzbeurteilung nach den bei psychischen Fehlentwicklungen nach einem Unfall aufgestellten Kriterien gemäss Urteil BGE 115 V 133 zu erfolgen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Unfallschwere ist aufgrund des augenfälligen Geschehensablaufs mit den sich dabei entwickelnden Kräften zu beurteilen (Urteil des Bundesgerichts U 587/06 vom 8. Februar 2008 E. 3.3.2 mit Hinweis auf BGE 115 V 133 E. 6 In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gress und 8C_633/2007 vom 7. Mai 2008 E. 6.2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem von der Beschwerdeführerin eingereichten Polizeirapport vom 7. Dezember 2005 kam es am 9. November 2005 ausserorts bei Geschwindig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitslimite 80 (Urk. 3/1 S. 1) zur Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen, wobei das unfallverursachende Fahrzeug im Frontbereich Feuer fing, letztlich ausbrannte und sich die zwei erwachsenen Personen und die zwei Kinder in die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sem Fahrzeug verletzten. Im anderen Fahrzeug befanden sich die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin als Beifahrerin und ihr Vater als Lenker, die sich ebenfalls Verletzungen zuzogen. Der Unfall ereignete sich bei Nebel und Dunkelheit (circa 20 Uhr) bei beleuchteter Strasse (Urk. 3/1 S. 9). Im Rapport umschrieben sind starke Beschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digungen an beiden Fahrzeugen im Frontbereich, was auch aus den erstellten Fotos ersichtlich ist (Urk. 3/2 S. 2 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Aufprall zeugt mit Blick auf die aus den Akten ersichtlichen Schäden an den beteiligten Fahrzeugen von einer gewissen Heftigkeit. Unter Berücksichtigung der ständigen Rechtsprechung im Zusammenhang mit Frontalkollisionen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_494/2014 vom 11. Dezember 2014 E. 4.1; nicht publiziert in BGE 141 V 1) ist das Unfallereignis jedoch weder als schwer noch als mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer im Grenzbereich zu den schweren Ereignissen, sondern als mittelschwer im engeren Sinne (das heisst im mittleren Bereich) einzustufen. In einem ähnlich gelagerten Fall gelangte das Bundesgericht zur selben Einordnung: Das Urteil des Bundesgerichts 8C_372/2013 vom 28. Oktober 2013 betraf eine Frontalkollision, bei welcher die beteiligten Fahrzeuge gegeneinander geprallt waren und die Höchstgeschwindigkeit auf der Strasse 80 km/h betragen hatte (zur Kasuistik mittelschwerer Unfälle im engeren Sinne von solchen im Grenzbereich zu den schweren Ereignissen siehe Urteil des Bundesgerichts 8C_398/2012 vom 6. November 2012 E. 5.2). Sodann ist darauf hinzuweisen, dass die Tatsache, dass ein Kind später im Spital aufgrund der Verletzungsfolgen verstorben ist, nicht bei der Beurteilung der Schwere des Unfalls, sondern beim Kriterium der beson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ders dramatischen Begleitumstände oder der besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls zu prüfen ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_372/2013 vom 28. Oktober 2013 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Einordnung des Unfalls als mittelschwer im engeren Sinne kann die Adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quanz nur dann bejaht werden, wenn mindestens drei der sieben Adäquanzkrite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rien erfüllt sind oder eines besonders ausgeprägt vorliegt (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 8C_372/2013 vom 28. Oktober 2013 E. 5.2 unter Hinweis auf BGE 115 V 133 E. 6c). Psychische Aspekte sind bei der Prüfung der Adäquanzkriterien nicht in die Beurteilung miteinzubeziehen (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichtes 8C_638/2012 vom 30. Oktober 2012 E. 4.2.2 unter Hinweis auf BGE 115 V 133 E. 6c/aa).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Kriterium der besonders dramatischen Begleitumstände oder der besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls ist zu bejahen. Der Unfall ereignete sich bei Dunkel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit und bei Nebel. Überdies fing das Fahrzeug des Unfallverursachers Feuer und brannte in der Folge aus. Hinter dem Steuer im Fahrzeug der Beschwerdeführerin befand sich auch ihr verletzter Vater, welcher erst zu Bewusstsein gelangte, als ihn die Beschwerdeführerin zur Vergewisserung, ob er noch lebt, ins Gesicht schlug (Urk. 3/1 S. 17). Sodann war im unfallverursachenden Fahrzeug ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht angegurtet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es Kind, welches aufgrund der schweren Kopfverletzungen, die es sich beim Unfall zugezogen hatte, später im Spital verstarb (Urk. 3/1 S. 2). Eine be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere Ausgeprägtheit des Kriteriums, welches vom Bundesgericht nur mit grösster Zurückhaltung angenommen wird, liegt jedoch nicht vor (Rumo-Jungo/Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Auflage, Zürich 2012, S. 63 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Blick auf die im Bericht des F.___ genannten und im B.___ wiedergegebenen Diagnosen (E. 3.2.1) sowie den weiteren Verlauf — wobei radiologisch und ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jektiv klinisch in Bezug auf die Handgelenkstrümmerfraktur auf ein recht gutes Resultat hingewiesen wurde (Urk. 12/30 S. 33) —, ist das Vorliegen schwerer oder besonders gearteter Verletzungen zu verneinen, welche erfahrungsgemäss geeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">net wären, eine psychische Fehlentwicklung auszulösen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die erlittene Verletzung der rechten Hand erforderte zwar mehrere Eingriffe (am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2005 [Plattenosteosynthese], am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2005 [Fixateur ex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terne Entfernung] und am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2006 [Narbenrevision, Materialentfernung]; vgl. dazu etwa </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12/12 S. 1-2), doch war bildgebend bereits am 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2006 (Datum des Posteingangs) eine konsolidierte Fraktur zu ersehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12/10). Nach der wegen der Schmerzzunahme erfolgten neuerlichen opera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiven Versorgung am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2009 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12/24 25) berichtete der Operateur be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reits am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2009 über eine vollständige Abheilung und über das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwinden der lokalen Beschwerden, wobei er neurologische Abklärungen emp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahl (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12/26). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese wiederholten Operationen im Zusammenhang mit den organisch ausgewiesenen Handbeschwerden vermögen das Kriterium der ungewöhnlich langen Dauer der ärztlichen Behandlung zu erfüllen, in Anbetracht der bei Frak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">turen üblichen Vorkehren jedoch nicht in ausgeprägter Form. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den medizinischen Akten sind überdies weder Hinweise auf eine ärztliche Fehlbehandlung zu entnehmen noch kann von einem unfallbedingt schwierigen Heilungsverlauf mit erheblichen Komplikationen gesprochen werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von einer ärztlichen Fehlbehandlung im Sinne des Kriteriums ist auszugehen, wenn in der medizinischen Wissenschaft und Praxis ein gewisser Konsens über die Schäd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit einer Therapiemethode besteht (Urteil des Bundesgerichts 8C_1020/2008 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2009 E. 5.6.1 mit weiteren Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eine allenfalls ungenügende oder gar nicht durchgeführte (medikamentöse) Akutschmerztherapie, die das chronische Schmerzsyndrom begünstigt haben könnte (vgl. Vorbringen der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin Urk. 1 S. 5 unten sowie Urk. 11/219 S. 13 mit Bezug auf Urk. 12/30 S. 27), kann nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer ärztlichen Fehlbehandlung gleichgesetzt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, liegt es doch grundsätzlich in der Eigenverantwortung der versicherten Person zu entscheiden, ob und in welchem Umfang sie medizinische Behandlun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen in Anspruch nehmen will. Dem B.___-Gutachter ist diesbezüglich zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen, dass die Beschwerdeführerin ausser den Kopfschmerztabletten keine Medikamente wollte, dass diese „Gift“ und keine Lösung seien (Urk. 12/30 S. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsprechungsgemäss genügen zudem mehrere chirurgische Eingriffe nicht, um das Kriterium des schwierigen Heilungsverlaufs und erheblicher Komplikati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onen zu bejahen. Es bedürfte hiefür besonderer Gründe, welche die Heilung be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einträchtigt haben (Urteil des Bundesgerichts 8C_825/2008 vom 9. April 2009 E. 4.8 mit Hinweis). Solche Gründe können in der durchgeführten Heil- behandlung nicht gesehen werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit können die beiden Kriterien nicht bejaht werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Grads und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit ergibt sich, dass nach dem Ereignis vom 9. November 2005 bis am 27. Januar 2006 eine 100%ige, hierauf bis 31. Januar 2006 eine 80%ige und danach eine 60%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde (Urk. 12/2 und Urk. 12/3). Die Wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deraufnahme der bisherigen Tätigkeit als Hilfsschneiderin in einem Pensum von 50 % erfolgte ab 8. Mai 2007 (Urk. 12/18). Mit Blick auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung wonach selbst bei einer vollen Arbeitsunfähigkeit während fast drei Jahren das Kriterium nicht als erfüllt gelten kann (vgl. Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 8C_116/2009 vom 26. Juni 2009 E. 4.6), sind die Voraussetzungen offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich nicht gegeben. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch nach der Operation vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2009 war </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der angestammten Tätigkeit wieder zu 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsfähig. Da sie jedoch nicht aus medizinischen, sondern aus betrieblichen Gründen nicht mehr an ihre frühere Stelle zurückkehren konnte (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12/30 S. 13), genügt allein die seither fehlende Ausübung einer zumutbaren Tätigkeit nicht zur Bejahung dieses Kriteriums</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim Aspekt von körperlichen Dauerschmerzen ist zu berücksichtigen, dass psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chische Beschwerden, die körperlich imponieren, nicht in die Beurteilung mitein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zubeziehen sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_825/2008 vom 9. April 2009 E. 4.6). Die vorliegend geklagten Schmerzen lassen sich kaum (mehr) auf ein organisch nachweisbares Substrat zurückführen, so dass auch dieses Kriterium als nicht erfüllt zu gelten hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von den sieben relevanten Kriterien sind demnach zwei in nicht ausgeprägter Weise erfüllt, so dass die Adäquanz der psychischen beziehungsweise organisch nicht ausgewiesenen Beschwerden zu verneinen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt damit die Auswirkung der verbliebenen organischen Störungen (Restbeschwerden im rechten Handgelenk) auf die Erwerbsfähigkeit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nicht strittig und aufgrund der Aktenlage auch nicht zu beanstanden ist das von der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin gestützt auf die Lohnangaben des ehemaligen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitgebers der Beschwerdeführerin (Urk. 11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">171 S. 2 und Urk. 11/164/6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Jahr 2005 ermittelte Einkommen von Fr. 48‘000.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welches </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis in Jahr 2007 unverändert blieb (Urk. 11/213 E. 5.2). U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nter Berücksichtigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der seither eingetretenen Entwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Nomi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nallohnindexes auf das Jahr 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (massgeblicher Zeitpunkt für eine allfällige Invalidenrente der Unfallversicherung, da die Einstell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung der Heil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandlungen per 31. Oktober 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erfolgte) ergibt sich somit ein Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 51‘795.-- (Indexstand 2454 [2007] und 2648 [2013]; Bundesamt für Statistik, Entwicklung der Nominallöhne 1976-2015 Tabelle 39</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf das Invalideneinkommen geht aus den Akten hervor, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin die Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit als Schnei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derin plante und diesbezüglich bereits Schritte unternommen (Urk. 11/164), zwischenzeitlich aber im Oktober 2011 eine Tochter geboren hat (Urk. 11/194). Aus den weiteren Erwägungen im Urteil des Sozialversicherungsgerichts vom 29. Mai 2010 ergibt sich, dass den Angaben der Beschwerdeführerin zufolge in der selbständigen Erwerbstätigkeit lediglich kostendeckende Einnahmen generiert werden konnten (Urk. 11/213 E. 5.3 S. 18). Weitere Angaben, ob und allenfalls in welcher Höhe im vorliegend massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheides ein Erwerbseinkommen erzielt wurde, sind nicht aktenkundig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da sich die Beschwerdeführerin das zumutbarerweise erzielbare Einkommen an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechnen lassen muss (Urteil des Bundesgerichts 8C_237/2011 vom 19. August 2011 E. 2.3), sind — wie im Verfahren der Invalidenversicherung — auch vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend die Tabellenlöhne heranzuziehen (BGE 139 V 592 E. 2.3 und E. 1.10 hier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hat mit Verfügung vom 21. Januar 2014 zur Ermittlung des Invalideneinkommens die damals geltenden, vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) 2010 herangezogen (Urk. 11/212 S. 2). Dies hat sie im angefochtenen Einspracheentscheid bestätigt unter dem Hinweis, die Tabellen für das Jahr 2013 beziehungsweise 2012 seien damals nicht vorgelegen (Urk. 2 S. 5 E. 6a). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dabei übersieht sie, dass - mit Ausnahme von hier nicht interessierenden Konstellationen im Revisionsverfahren - grundsätzlich für alle Fälle erstmaliger Invaliditätsbemessung die aktuellsten statistischen Daten zu verwenden sind (BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1). Da die beiden Sozialversicherungszweige Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung und Unfallversicherung die Vergleichseinkommen nach den nämli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Kriterien bestimmen (E. 1.10 hievor), gibt es keinen Grund, für das Verfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren im Bereich der Unfallversicherung etwas Abweichendes vorzusehen (vgl. dazu auch Urteil des Bundesgerichts 8C_127/2016 vom 20. Juni 2016 E. 4). In der Unfallversicherung sind die Verhältnisse massgebend, wie sie bis zum Erlass des Einspracheentscheids vorgelegen haben (BGE 129 V 167 E. 1). Dieser erging am 22. Mai 2015, weshalb das Invalideneinkommen nicht anhand der LSE 2010, sondern anhand der im Oktober 2014 publizierten LSE 2012 zu bestimmen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgemäss beträgt das standardisierte monatliche Einkommen im Jahr 2012 im Zentralwert Tabelle TA1 für Frauen mit einfachen Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art (Kompetenzniveau 1) Fr. 4‘112.--. Aufgerechnet auf ein Jah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reseinkommen und unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen wöchentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Arbeitszeit im Jahr 2013 von 41,7 Stunden (Die Volkswirtschaft, 3/4-2015, S. 88, Tabelle B 9.2, A-S) resultiert ein Einkommen von Fr. 51‘441.10 respektive nominallohnbereinigt auf das Jahr 2013 (2630 [2012], 2648 [2013]; Bundesamt für Statistik, Entwicklung der Nominallöhne 1976-2015, Tabelle T39) von Fr. 51‘793.-- (Fr. 4‘112.-- x 12 / 40 x 41.7 / 2630 x 2648). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die unfallbedingten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Restbeschwerden im rechten Handgelenk </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berücksichtigten die Ärzte im B.___-Gutachten, indem sie der Beschwerdeführerin in der bisheri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Tätigkeit als Schneiderin eine 80%ige Arbeitsfähigkeit und in einer besser angepassten, leichten, wechselbelastenden Tätigkeit, bei der die rechte Hand schonend eingesetzt werden kann, maximal eine 10%ige Arbeitsunfähigkeit at</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">testierten (vgl. E. 3.2.5 hiervor). Überdies wurde aus orthopädischer Sicht festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten, dass die Beschwerdeführerin aufgrund der Anrechnung von vermehrten Pausen als Schneiderin zwar zu 80 % arbeitsfähig zu erachten sei; sollte sie sich als Stylistin selbständig machen und entsprechend eine die rechte Hand weniger belastende Tätigkeit ausüben, wäre sie aus orthopädischer Sicht sicherlich zu 100 % arbeitsfähig (E. 3.2 hiervor). Damit ist erstellt, dass — die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit — 90 % beträgt (vgl. dazu auch Urteil IV.2010.00091 E. 5.2) und die Reduktion lediglich mit vermehrten Pausen begründet ist. Damit reduziert sich das vorerwähnte Einkommen um 10 % auf Fr. 46‘614.--.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf die Berücksichtigung eines zusätzlichen behinderungsbedingten Abzuges ist festzuhalten, dass unfallfremde Leiden im Verfahren der Unfallversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung nicht zu beachten und damit einzig die Restbeschwerden am rechten Handgelenk massgebend sind. Ein klar gezeichneter Mindergebrauch der rechten Hand wurde in der medizinischen Untersuchungen aufgrund fehlender Atrophien und einer unauffälligen Handbeschwielung verneint (vgl. Urk. 12/30 S. 31), was zumindest nicht auf eine erhebliche Gebrauchsunfähigkeit der rechten Hand be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehungsweise des rechten Arms im Alltag schliessen lässt. Dem Umstand der verminderten Belastbarkeit der rechten Hand wurde sodann in der medizinischen Beurteilung bereits mit einem Abzug von 10 % Rechnung getragen. Andere Kri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terien, die einen leidensbedingten Abzug rechtfertigen könnten (vgl. E. 1.10 hier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor), liegen nicht vor. Dass im Verfahren der Invalidenversicherung ein leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingter Abzug von 10 % gerichtlich zugestanden wurde, ist im vorliegenden Verfahren nicht massgebend. Denn einerseits wurde im Urteil explizit vermerkt, dass der Abzug nicht ohne weiteres gerechtfertigt sei und lediglich zugebilligt werde (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/213 S. 19)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Anderseits wurden im Verfahren der (finalen) Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung auch Beschwerden und Beeinträchtigungen berücksichtigt, die zufolge fehlender Unfallkausalität im Verfahren der (kausalen) Unfallversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung ausser Acht zu bleiben haben. Ein zusätzlicher behinderungsbedingter Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug ist damit nicht zu gewähren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wird das Valideneinkommen von Fr. 51‘795.-- dem Invalideneinkommen von Fr. 46‘614.-- gegenübergestellt, resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 5‘181.-- was einem Invaliditätsgrad von 10 % entspricht. Damit hat die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in ab dem Zeitpunkt der Einstellung der Heilbehandlung, mithin ab 1. November 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anspruch auf eine Rente basierend auf eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Erwerbsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeitsgrad von 10 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dies führt zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids und zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilweisen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutheissung der Beschwerde.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messen (§ 34 Abs. 3 GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin hat mit ihrem Antrag auf Zusprechung einer Rente — wenn auch nicht in der geforderten Höhe — obsiegt. Bei diesem Ausgang steht der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungekürzte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prozessentschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung zu, die beim praxisgemässen Stundenansatz von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) ermessensweise auf Fr. 2‘60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> vom 22. Mai 2015 aufgehoben, und es wird festge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stellt, dass die</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ab 1. November 2013 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Anspruch auf eine </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rente</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestützt auf eine Erwerbsunfähigkeit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">von 10</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> %</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> hat. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerd</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">egegnerin wird verpflichtet, der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Prozessentschädigung von Fr. 2‘60</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">0.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Cordula Spörri</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubNef</p><p></p></div> </div></body></html>