<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2016-02-24-6B_88-2016.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_88/2016 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 24. Februar 2016</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Denys, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber C. Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Exequatur (Wucher), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt, Ausschuss, vom 14. Dezember 2015. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Der Präsident zieht in Erwägung:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die italienischen Behörden werfen dem Beschwerdeführer vor, er sei in den Jahren 2004 bis 2008 an verschiedenen Rechtsgeschäften beteiligt gewesen, bei denen Darlehen mit Zinssätzen von jährlich bis rund 857 % an Personen in einer finanziellen Notlage gewährt wurden. Er habe insbesondere als Kapitalgeber gewirkt, wobei ein Gewinn in Höhe von 840'533 Euro erwirtschaftet worden sei. </div> <div class="para">Mit Urteil vom 30. März 2009 sprach das Strafgericht von Pistoia/I den Beschwerdeführer des Wuchers und weiterer Delikte schuldig und ordnete die strafrechtliche Einziehung der in der Schweiz beschlagnahmten Kontoguthaben bis zu 840'533 Euro an. Am 23. März 2010 bestätigte das Appellationsgericht von Florenz das erstinstanzliche Urteil betreffend Wucher und Einziehung. Die Verurteilung wurde rechtskräftig. </div> <div class="para">Mit Schreiben vom 22. Januar 2013 ersuchte die Staatsanwaltschaft Florenz die schweizerischen Behörden um Vollstreckungshilfe mit dem Antrag, das rechtskräftige italienische Urteil anzuerkennen und die Überweisung der Bankguthaben anzuordnen. </div> <div class="para">Das Strafgericht des Kantons Basel-Stadt verfügte am 10. Juli 2015, das gegen den Beschwerdeführer ergangene und in Rechtskraft erwachsene italienische Urteil werde vollstreckbar erklärt. Dem italienischen Ersuchen um Herausgabe der beschlagnahmten Vermögenswerte werde entsprochen. Das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt bestätigte das Urteil des Strafgerichts am 14. Dezember 2015. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht. Sinngemäss beantragt er, dass das italienische Urteil nicht vollstreckbar erklärt werde. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">In einer Beschwerde ans Bundesgericht ist unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwieweit dieser gegen das Recht verstossen soll (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>). Soweit der Beschwerdeführer weitschweifig seine Sicht der Angelegenheit schildert oder sich auf für den Ausgang der Sache nicht relevante Ausführungen der Vorinstanz bezieht, kann bzw. muss sich das Bundesgericht mit seinen Erörterungen nicht befassen. </div> <div class="para">Für den Ausgang der Sache relevant ist Erwägung 2 des angefochtenen Urteils (S. 5 - 9). Den konkreten Fall des Beschwerdeführers betrifft die Erwägung 2.2 (S. 7 - 9). Zu dieser Erwägung äussert sich der Beschwerdeführer nur in einem geringen Teil der Beschwerde (vgl. act. 1b S. 16 - 18 Ziff. 50 - 56). In diesen Äusserungen bestreitet er ausschliesslich den ihm vorgeworfenen Sachverhalt. Dies ist, wie die Vorinstanz zu Recht festhält (Urteil S. 8), im vorliegenden Verfahren unzulässig. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Er macht geltend, er habe mit Geldproblemen zu kämpfen (act. 1a S. 1). Soweit dieses Vorbringen als Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege entgegenzunehmen ist, muss es in Anwendung von <span class="artref">Art. 64 BGG</span> abgewiesen werden, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Da der Beschwerdeführer seine angebliche Bedürftigkeit nicht nachweist, kommt eine Herabsetzung der Gerichtskosten nicht in Betracht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Ausschuss, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 24. Februar 2016 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Denys </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: C. Monn </div> </div></body></html></html>