<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">4A_285/2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 28. Juli 2010 </div> <div class="para">I. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Klett, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Hurni. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Zivilgericht Basel-Stadt, </div> <div class="para">Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Rechtsverweigerung. </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin im Laufe des Jahres 2009 beim Zivilgericht Basel-Stadt mehrere Klagen gegen die A.________ AG, B.________ AG sowie C.________ S.A. einreichte; </div> <div class="para">dass der Zivilgerichtspräsident diese Klagen nicht an die Hand nahm, sondern die Beschwerdeführerin aufforderte, die Eingaben im Hinblick auf die Erfordernisse der Zivilprozessordnung des Kantons Basel-Stadt neu zu formulieren; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin mit Aufsichtsbeschwerde vom 12. August 2009 an das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt gelangte, in der sie dem Zivilgericht Rechtsverzögerung vorwarf; </div> <div class="para">dass der Ausschuss des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt die Aufsichtsbeschwerde mit Urteil vom 19. November 2009 abwies; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin dem Zivilgericht Basel-Stadt seither erneut diverse Eingaben einreichte und auch diese zur Verbesserung zurückgewiesen wurden; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht eine vom 11. Mai 2010 datierende Eingabe einreichte, aus der sich ergibt, dass sie gegen das Zivilgericht Basel-Stadt und das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt Rechtsverzögerungsbeschwerde führen will; </div> <div class="para">dass das Bundesgericht von Amtes wegen prüft, ob ein Rechtsmittel zulässig ist (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=30&amp;from_date=28.07.2010&amp;to_date=16.08.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-III-1%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page1">BGE 135 III 1</a> E. 1.1 S. 3); </div> <div class="para">dass beim Bundesgericht gegen das unrechtmässige Verweigern oder Verzögern eines anfechtbaren Entscheides Beschwerde geführt werden kann (<span class="artref">Art. 94 BGG</span>); </div> <div class="para">dass auch für die Rechtsverzögerungsbeschwerde der Grundsatz der Ausschöpfung des Instanzenzuges gilt (Urteil 4A_508/2009 vom 18. Februar 2010 E. 2.2); </div> <div class="para">dass damit das Untätigbleiben eines kantonalen Gerichts erst dann beim Bundesgericht gerügt werden kann, wenn dagegen auf kantonaler Ebene kein Rechtsmittel mehr zur Verfügung steht; </div> <div class="para">dass im Kanton Basel-Stadt gegen Rechtsverzögerung und Rechtsverweigerung der unteren Gerichte Aufsichtsbeschwerde beim Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt geführt werden kann (§ 71 Abs. 1 Ziff. 4 GOG/BS; STAEHELIN/SUTTER, Zivilprozessrecht, 1992, § 21 Rz. 135 ff.); </div> <div class="para">dass damit auf die Beschwerde mangels Ausschöpfung des Instanzenzuges insoweit nicht eingetreten werden kann, als diese sich direkt gegen das Zivilgericht Basel-Stadt richtet; </div> <div class="para">dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen im angefochtenen Entscheid dargelegt werden muss, welche Rechte der Beschwerdeführerin durch das kantonale Gericht verletzt worden sein sollen (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>), wobei eine allfällige Verletzung verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>); </div> <div class="para">dass die Eingabe der Beschwerdeführerin, insoweit sie sich sinngemäss gegen das Urteil des Appellationsgerichts vom 19. November 2009 richtet, diesen Begründungsanforderungen in keiner Weise nachkommt; </div> <div class="para">dass das Bundesgericht im Übrigen nur in den vom Bundesgerichtsgesetz vorgesehenen Formen urteilt und diese das Beantworten von abstrakten Rechtsfragen, wie sie die Beschwerdeführerin im einleitenden Teil ihrer Eingabe an das Bundesgericht richtet, nicht vorsehen; </div> <div class="para">dass demzufolge auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span> nicht einzutreten ist; </div> <div class="para">dass die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens dem Verfahrensausgang entsprechend der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt die Präsidentin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Zivilgericht Basel-Stadt und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 28. Juli 2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Klett Hurni </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>