<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">8C_259/2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 5. Mai 2009 </div> <div class="para">I. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Ursprung, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Frésard, Maillard, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Grünvogel. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">S.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Kantonale Amtsstelle für Arbeitslosenversicherung Basel-Stadt, Hochstrasse 37, 4053 Basel, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Arbeitslosenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt vom 18. Februar 2009. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nach Einsicht </div> <div class="para">in die am 15. März 2009 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt vom 18. Februar 2009 erhobene Beschwerde von S.________ und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege vom 14. April 2009, </div> <div class="para">in die Akten der Vorinstanz, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass die Vorinstanz in einlässlicher Würdigung der Parteivorbringen und der Beweismittel zum Schluss gelangte, die Versicherte habe durch ihr Verhalten ihre Aussichten auf eine Anstellung derart gefährdet, dass dies einer Vermittlungsunfähigkeit im Sinne von <span class="artref">Art. 15 Abs 1 AVIG</span> gleichkomme, </div> <div class="para">dass die Versicherte gemäss Feststellungen im angefochtenen Entscheid bei der letzten ordentlichen Arbeitgeberin durch ihre renitente und aufbrausende Art trotz verschiedenster Bemühungen von Seiten der Arbeitgeberin zur Verbesserung der Situation den Betriebsfrieden dauerhaft derart empfindlich gestört habe, dass damit eine ordnungsgemässe Arbeitserfüllung der ganzen Abteilung gefährdet worden sei und zudem ein überdurchschnittlich grosser Betreuungsaufwand erforderlich gewesen sei, was schliesslich zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses geführt habe, </div> <div class="para">dass die Versicherte in der Folge in allen drei vom Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum angeordneten Beschäftigungsprogrammen wie auch gegenüber den Bezugspersonen der Arbeitslosenversicherung ein Verhalten an den Tag gelegt habe, das selbst für einen entgegenkommenden Arbeitgeber über kurz oder lang nicht tragbar sei, </div> <div class="para">dass deshalb die Kantonale Amtsstelle für Arbeitslosenversicherung in Anlehnung an die Rechtsprechung zur Verneinung der Vermittlungsfähigkeit von Personen mit ansonsten vorhandener Arbeitsfähigkeit wegen fehlender sozialer Eignung (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=18&amp;from_date=24.04.2009&amp;to_date=13.05.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F109-V-275%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page275">BGE 109 V 275</a> E. 2c S. 277; Urteil C 341/01 vom 8. April 2002) die Versicherte nach Abbruch der dritten arbeitsmarktlichen Massnahme für vermittlungsunfähig habe einstufen dürfen, </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin letztinstanzlich nichts vorbringt, was den vorinstanzlichen Entscheid als rechtswidrig erscheinen lassen könnte, </div> <div class="para">dass sich ihre Ausführungen vielmehr im Wesentlichen in einer - wenn auch ausführlichen - (grossteils appellatorischen) Kritik an den von der Vorinstanz vorgenommenen tatsächlichen Feststellungen erschöpft, </div> <div class="para">dass indessen weder aufgezeigt noch ersichtlich ist, inwiefern der für die Entscheidfindung wesentliche Sachverhalt - nur auf diesen kommt es an - durch die Vorinstanz offensichtlich unrichtig oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> beruhend festgelegt worden sein soll, was aber erforderlich wäre, um von den zu den rechtlichen Schlussfolgerungen führenden tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz abzuweichen (<span class="artref">Art. 105 Abs. 2 BGG</span>), </div> <div class="para">dass es im Übrigen dem kantonalen Gericht frei stand, angesichts der bereits vorhandenen Aktenlage auf weitere Beweiserhebungen zu verzichten (sogenannte antizipierte Beweiswürdigung: Urteil I 362/99 vom 8. Februar 2000 [E. 4, Hinweisen], publ. in: SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28; vgl. auch <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=18&amp;from_date=24.04.2009&amp;to_date=13.05.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F131-I-153%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page153">BGE 131 I 153</a> E. 3 S. 157; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=18&amp;from_date=24.04.2009&amp;to_date=13.05.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-II-425%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page425">130 II 425</a> E. 2.1 S. 428<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=18&amp;from_date=24.04.2009&amp;to_date=13.05.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F124-I-208%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page208">124 I 208</a></span> E. 4a S. 211; je mit Hinweisen), </div> <div class="para">dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG</span> die Beschwerde abzuweisen ist, </div> <div class="para">dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit abzuweisen ist (<span class="artref">Art. 64 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass aber in Anwendung von <span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG</span> auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt und dem Staatssekretariat für Wirtschaft schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 5. Mai 2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Ursprung Grünvogel </div> </div></body></html>