6. Juni 1994 503 Voranschlag 1994. Nachtrag l ehe am Montag abend mit den dazu hängigen Interpellationen behandeln werden. Genehmigt -Approuvé Bundesamt für Rüstungsbetriebe Office fédéral de la production d'armements Loretan Willy (R, AG), Berichterstatter: Ich kann mich hier ebenso kurz halten wie schon beim EMD. Im gesamten zeigt auch hier die Entwicklung nach unten. Der gute Abschluss des Panzer-Leopard-2-Geschäfts und der konsequent durchge- führte Personalabbau führten zu einem besseren Ergebnis als geplant. Der Reingewinn beträgt 10,9 Millionen Franken ge- genüber 0,5 Millionen gemäss Voranschlag und der Rech- nung 1992 mit dem gleichen Wert Die Aussichten der sechs eidgenössischen Rüstungsbetriebe für die Zukunft sind, wie gesagt, weniger gut. Das Auftragsvo- lumen wird zurückgehen, und Überkapazitäten müssen weiter abgebaut werden. Die Reduktion des Eigenkapitals der ge- samten Gruppe wird auf 1995 vorgesehen. Dabei geht es um Wertberichtigungen der Anlagen in der Grössenordnung von 200 Millionen Franken. Ziel ist es, auch künftig eine ausgegli- chene Rechnung präsentieren zu können. Ziel ist also nicht unbedingt, in dieser schwierigen Situation Reingewinn zu er- wirtschaften, an dem die Bundeskasse mit einem Drittel parti- zipiert, sondern eine saubere Rechnung hinzulegen. Der Per- sonalabbau beträgt seit 1990 rund 1100 Stellen. Dass Pro- bleme auftauchen, liegt auf der Hand, und wir haben sie im Zu- sammenhang mit der Interpellation des Kollegen Danioth letzte Woche diskutiert. Der Bestand liegt zurzeit noch bei rund 3700 Stellen. Er wird bis zur Jahrhundertwende um weitere 500 bis 700 Stellen zu reduzieren sein. Es wird natürlich alles unternommen, um eigentliche Entlassungen zu vermeiden. Dennoch sind 1993 für Zwangspensionierungen Sozialplan- kosten von 5,6 Millionen Franken angefallen. Für die Jahre 1994 und 1995 sind dafür je rund 20 Millionen Franken vorge- sehen. Das Rechnungsergebnis der Rüstungsbetriebe ist gut. Die grossen Anstrengungen der Verantwortlichen in schwierigem Umfeld verdienen unsere Anerkennung. Die Arbeit und die Motivation dazu sind auf allen Stufen nicht immer leicht, wenn die Parole «Marsch zurück» lautet. Die Finanzkommission beantragt Ihnen auch hier Zustim- mung zur Rechnung 1993 und damit zum Bundesbe- schluss II. Genehmigt - Approuvé Bundesbeschluss l über die eidgenössische Staatsrech- nung für das Jahr 1993 Arrêté fédéral l concernant le compte d'Etat de la Confédé- ration suisse pour l'année 1993 Gesamtberatung - Traitement global Titel und Ingress, Art. 1,2 Titre et préambule, art. 1,2 Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes 35 Stimmen (Einstimmigkeit) Bundesbeschluss II über die Rechnung 1993 des Bundes- amtes für Rüstungsbetriebe Arrêté fédéral II concernant les comptes de l'Office fédéral de la production d'armements pour l'année 1993 Gesamtberatung - Traitement global Titel und Ingress, Art. 1-3 Titre et préambule, art. 1-3 Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes 36 Stimmen (Einstimmigkeit) An den Bundesrat-Au Conseil fédéral #ST# 94.021 Voranschlag 1994. Nachtrag l Budget 1994. Supplément l Botschaft und Beschlussentwurf vom 30. März 1994 Message et projet d'arrêté du 30 mars 1994 Bezug bei der Eidgenössischen Drucksachen- und Materialzentrale, 3000 Bern S'obtiennent auprès de l'Office central fédéral des imprimés et du matériel, 3000 Berne Beschluss des Natipnalrates vom 1. Juni 1994 Décision du Conseil national du 1 er juin 1994 Delalay Edouard (C, VS), rapporteur: Le Conseil fédéral sou- met à l'approbation des Chambres l'arrêté fédéral concernant le premier supplément au budget de 1994. Par la même occasion, il nous propose, et la chose est inhabi- tuelle, de réduire toute une série de crédits d'engagements. Les suppléments de crédits portent sur un total de 271,8 millions de francs, en ce qui concerne les paiements. Il s'agit en fait de 256 millions de francs de crédits supplémentai- res et de 15 millions de francs de crédits reportés. La moitié des suppléments porte sur les paiements directs et les contri- butions écologiques pour l'agriculture. Cela représente en gros 150 millions de francs. Les autres tâches qui entraînent des suppléments de 122 millions de francs sont surtout le fait de l'aide aux universités pour 35 millions de francs, de primes complémentaires à la Caisse nationale suisse d'assurance en cas d'accidents à la suite d'une révision, pour 28 millions de francs, des programmes d'appui pour la Palestine, pour un montant de 15 millions de francs. Ce premier supplément au budget comprend 40 demandes de crédits dont un seul a été muni de la clause d'urgence, s'agissant du dispositif de sécurité pour la protection de l'am- bassade de Suisse à Alger. Trois suppléments portent sur des articles budgétaires dont les montants ont été réduits par le Parlement lors de la décision sur le budget Le Conseil fédéral a demandé au département et aux offices de ne pas requérir des crédits additionnels sur les postes du budget réduits par le Parlement II s'agit en fait de transferts à la suite du passage de la section spécialisée 936 «Technique des matériaux et des essais» du Groupement de l'armement au Laboratoire fédéral d'essai des matériaux et de recherches (Empa), d'ailleurs en- tièrement compensés sur des positions budgétaires concer- nant le GDA. Les crédits d'engagements nouveaux portent sur 0,9 million de francs destinés à la Fabrique fédérale de muni- tions d'Altdorf. Quant à la réduction des crédits d'engagements, particulière à ce message du Conseil fédéral, elle est destinée à confirmer les mesures d'assainissement décidées par le Parlement Le Conseil fédéral a, par précaution, bloqué les crédits d'engage- ments en question et propose aujourd'hui au Parlement d'être conséquent avec ses propres décisions prises dans le cadreBudget 1994. Supplément I 504 6 juin 1994 des programmes d'assainissement. Il s'agit en l'espèce de 11 crédits d'engagements annuels d'un montant total de 38 millions de francs, et de 17 crédits d'engagements plurian- nuels s'élevant au total à 352 millions de francs. Ils portent sur les installations pour les eaux usées et les déchets, sur l'acqui- sition de matériel militaire, sur les soins aux forêts et sur l'utili- sation des énergies renouvelables. Si nous voulons véritablement assainir les finances fédérales par une maîtrise des dépenses, nous devons accepter cette réduction des crédits d'engagements. Une telle mesure est une première démonstration de notre volonté d'économies. La Commission des finances vous propose à l'unanimité d'ac- cepter sans modification l'arrêté fédéral concernant le premier supplément au budget de 1994. Weber Monika (U, ZH) : Ich habe mich bei der Debatte über die Staatsrechnung nicht gemeldet, weil ich nur hätte wiederho- len müssen, was ich schon in den letzten zwei Jahren gesagt habe. Ich möchte auf eine Bemerkung eingehen, die der Herr Bun- despräsident zur Staatsrechnung gemacht hat Er wünschte sich, dass das Parlament nur einmal eine Session lang durch- halten und nicht mehr Kredite beschliessen würde! Ich habe leider eine Bemerkung bezüglich der Nachtragskre- dite: Wenn der Bundesrat nur anderthalb Monate durchgehal- ten hätte, dann wäre dieser Betrag vorher bekannt gewesen. Worum handelt es sich? Von den 271 Millionen Franken Nachtragskredite l sind 150 Millionen Franken für die Landwirtschaft vorgesehen. Ich greife an sich nicht diese 150 Millionen Franken an; es geht mir nur um das Verfahren, darum, wie der Bundesrat hier reagiert. Wir haben das Budget 1994 kurz vor Weihnachten 1993 be- schlossen. Wir haben beschlossen, die Direktzahlungen laut den Artikeln 31 a und 31 b Landwirtschaftsgesetz um 166 Millio- nen Franken zu erhöhen. Knapp anderthalb Monate später, am 26. Januar 1994, beschliesst der Bundesrat, die Direktzahlun- gen noch einmal um 150 Millionen Franken zu erhöhen. Das sind die 150 Millionen Franken, die hier als Nachtragskredite vorliegen, nämlich 93 Millionen Franken nach Artikel 31 a und 57 Millionen Franken nach Artikel 31 b; alles Flächenbeiträge. Es geht mir um die Art und Weise des Vorgehens. Man soll mir nicht sagen, dass sich diese Mehrausgaben innert eines Mo- nates neu ergeben hätten. Die bäuerlichen Preisbegehren la- gen schon seit Herbst 1993 vor. Man wusste also sehr wohl, dass es im Januar zu einer Kreditsprechung kommen würde. Ich bin der Meinung, der Bundesrat hätte während der Debatte über das Budget darauf hinweisen müssen. Ich möchte in aller Form dagegen protestieren, dass man auf diese Art quasi das Budgetieren missbraucht oder umgeht. Ich möchte den Bundesrat bitten, in Zukunft solche beachtli- chen Beschlüsse schon während der Budgetierung anzukün- digen. Sie erlauben mir dieses ernste Wort. Stich Otto, Bundespräsident: Ich finde, Frau Weber Monika hat recht. In Zukunft sollte es für Direktzahlungen keine Nach- tragskredite mehr geben. Das ist voraussehbar. In diesem Fall kann man noch sagen, das sei Neuland gewesen. Man hat nicht mit Sicherheit sagen können, wie viele Beiträge bezahlt werden müssen. Aber in Zukunft sollte es keine Nachtragskre- dite mehr geben. Das wäre auch mein Wunsch. Eintreten ist obligatorisch L'entrée en matière est acquise de plein droit Detailberatung - Discussion par articles Titel und Ingress, Art. 1,2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates Titre et préambule, art. 1,2 Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil national Angenommen -Adopté Art. 3 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates Antrag Simmen Es werden folgende Verpflichtungskredite gemäss Anhang gekürzt: - 332 200 000 Franken an anderen Verpflichtungskrediten (Anhang 2). (Verpflichtungskredit Biga 705.3600.004, Sondermassnah- men für die berufliche Weiterbildung. Neu verfügbarer VK 121 000 000 Franken). Art. 3 Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil national Proposition Simmen Les réductions suivantes sont apportées aux crédits d'enga- gements selon annexe: - 332 200 000 francs pour les autres crédits d'engagements (annexe 2). (Crédit d'engagement Ofiamt 705.3600.004, Mesures spécia- les en faveur du perfectionnement professionnel, nouveau CE à disposition 121 000 000 francs). Simmen Rosmarie: Mein Antrag bezieht sich auf den zweiten Absatz von Artikel 3, in dem es heisst: «Es werden folgen- de Verpflichtungskredite gemäss Anhang gekürzt: ....352200000 Franken an anderen Verpflichtungskrediten (Anhang 2).» Hier schlage ich Ihnen vor, die Kürzung auf 332 200 000 Franken zurückzunehmen. Ich spreche zum Ver- pflichtungskredit des Biga, 705.3600.004, Sondermassnah- men für die berufliche Weiterbildung. Sie finden diesen Posten auf Seite 10 der Botschaft als drittuntersten Posten zu 101 Mil- lionen Franken. In der Wintersession 1989 hat der Ständerat die Weiterbil- dungsoffensive diskutiert, und die Räte haben im Frühjahr 1990 beschlossen, diese Weiterbildungsoffensive zu finanzie- ren. Für diejenigen Kolleginnen und Kollegen unter Ihnen, die in der letzten Legislatur noch nicht dabeigewesen sind, möchte ich ganz kurz rekapitulieren, worum es hier ging. In einer Zeit, in der das berufliche Wissen immer schneller ver- altet und in der man für das Wissen von Halbwertzeiten von fünf Jahren und sogar weniger spricht, ist die ständige Weiter- bildung, das lebenslängliche Lernen, eine absolute Notwen- digkeit geworden. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt und die Zah- len zeigen, dass vor allem wenig qualifizierte Arbeitnehmerin- nen und Arbeitnehmer vermehrt von Arbeitslosigkeit betroffen sind, ebenso Ausländerinnen und Ausländer. Indem wir die- sen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eine berufliche Weiterbildung ermöglichen oder erleichtern, tragen wir dazu bei, sie besser in den Arbeitsprozess einzugliedern. Mit den Bundesbeiträgen der Weiterbildungsoffensive wurden Gelder von öffentlichen und privaten Institutionen und Unter- nehmen ausgelöst, und es konnten eigentliche Infrastrukturen in der Weiterbildung geschaffen werden. Zentraler Punkt in der Diskussion war der Gedanke, dass Bildung, dass Wissen der einzige Rohstoff sei, über den wir in der Schweiz verfügen. Es wurde das Wort geprägt, dass die Bildungspolitik von heute die Sozialpolitik von morgen sei. In dieser Haltung be- schlossen die Räte einen Verpflichtungskredit von 162 Millio- nen Franken. Was ist bis jetzt damit geschehen? Dem Tätigkeitsbericht des Bundesrates entnehme ich auf Seite 259, dass im Bereich der Sondermassnahmen zugunsten der beruflichen Weiterbil- dung bisher 566 Bundesbeiträge in der Höhe von rund 100 Millionen Franken zugesichert werden konnten. Unter- stützt wurden 1993 zum ersten Mal auch innovative Projekte, die die Zusammenarbeit öffentlicher und privater Institutionen bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit fördern. Im Rahmen des Budgets 1993 sowie der Sanierungsmassnahmen wurde dann der Verpflichtungskredit von 162 Millionen Franken auf- grund einer Weisung der Finanzverwaltung vorläufig auf der Höhe von 98 Millionen Franken plafoniert. Zu diesen 98 Millio-6. Juni 1994 505 Alkoholverwaltung. Voranschlag 1994/95 nen Franken sind dann noch 3 Millionen Franken hinzuge- kommen, sodasssich die Summe von 101 Millionen Franken ergibt, die Sie hier in der letzten Kolonne bei den neu verfügba- ren Verpflichtungskrediten finden. Was bedeutet das? Der Verpflichtungskredit wurde auf 98 bzw. 101 Millionen Franken plafoniert, das sind 61 Millionen Franken weniger, als ursprünglich vorgesehen waren; eine Kürzung um gut 37 Prozent. Es bedeutet aber auch-wenn Sie sich vor Augen halten, dass rund 100 Millionen Franken zuge- sichert sind -, dass in Zukunft kein Geld mehr zur Verfügung steht, dass also dieser Verpflichtungskredit ausgeschöpft ist. Da die Eingabefrist noch bis Ende 1995 läuft, heisst das, dass keinerlei neuen Projekte eingegeben werden können und dass sämtliche zukünftigen Projekte nicht mehr berücksichtigt werden können. Ich stelle Ihnen nun den Antrag, die Kürzung von 61 Millionen Franken auf 41 Millionen Franken zurückzunehmen - das sind immer noch 25 Prozent- und 20 Millionen Franken stehenzu- lassen, also neu einen Verpflichtungskredit von 121 Millionen Franken. Auch im Nationalrat sind bereits Anträge gestellt wor- den, allerdings bedeutend weiter gehende. Der eine beinhal- tete einen völligen Verzicht auf die Kürzung, ein anderer eine Verringerung der Kürzung um 30 Millionen Franken. Ich bin mir bewusst, dass ich diesen Antrag in einer sehr schlechten finanziellen Lage des Bundes einbringe, und ich möchte ihn deshalb auf ein Minimum beschränken. Immerhin glaube ich, dass wir mit diesen 20 Millionen Franken, für die nächsten 18 Monate noch etwas Geld für Investitionen zur Ver- fügung hätten, die sich recht rasch wieder als Minderausga- ben bei der Arbeitslosenversicherung niederschlagen wür- den. Wir würden also effektiv nicht 20 Millionen Franken Mehr- ausgaben beschliessen, sondern bedeutend weniger; unter Umständen kämen wir sogar ohne zusätzliche Ausgaben aus. Aus diesem Grunde möchte ich Sie bitten, meinem Antrag zu- zustimmen und diesen Verpflichtungskredit um 20 Millionen Franken aufzustocken. Delalay Edouard (C, VS), rapporteur: Pour être bien clair, je vous signale que la proposition Simmen porte sur la réduction des crédits d'engagements dont la liste se trouve en page 10 du message concernant le premier supplément au budget de 1994. C'est l'avant-avant-dernière position «Mesures spécia- les en faveur du perfectionnement professionnel». Le nouveau crédit d'engagement à disposition fixé par le Conseil fédéral est indiqué dans la dernière colonne, à droite, c'est 101 millions de francs. La proposition Simmen porte ce nou- veau crédit à disposition à 121 millions de francs. J'ai eu l'occasion de dire tout à l'heure, dans l'introduction au sujet des crédits supplémentaires, que nous étions mainte- nant devant la nécessité de réaliser les mesures d'assainisse- ment qui ont été décidées par le Parlement au cours de la ses- sion de mars 1994. Le Conseil fédéral a bloqué les crédits d'engagements touchés par nos décisions, et notre Conseil, de même que le Conseil national, ont aujourd'hui la faculté de confirmer les réductions mises au point dans le cadre des me- sures d'économie, ou alors de modifier cette décision. Le Conseil national a examiné une proposition un peu sembla- ble à la proposition Simmen, soit la proposition de minorité (Stamm Judith) qui voulait rétablir la totalité du crédit à 161 millions de francs. Cette proposition a été rejetée par 62 voix contre 54. Le Conseil national a également examiné la proposition de minorité (Bäumlin) qui voulait augmenter ce crédit de 30 millions de francs. La proposition de minorité (Bäumlin) a été écartée par 75 voix contre 58. On remarque donc que les votes, au Conseil national, étaient relativement serrés. Aujourd'hui, M™ Simmen nous propose d'augmenter ce crédit restant de 20 millions, soit de le fixer à 121 millions de francs. La Commission des finances vous propose d'en rester au pro- jet du Conseil fédéral, avec un crédit d'engagement à disposi- tion de 101 millions de francs, et par conséquent de repousser la proposition Simmen, ceci pour garder notre crédibilité et être conséquents avec les dispositions que nous avons prises à la dernière session concernant les mesures d'assainisse- ment. Stich Otto, Bundespräsident: Ich bitte Sie auch, den Antrag Simmen abzulehnen. Dieser Kredit von 262 Millionen Franken ist im Jahre 1990 für die Jahre 1991-1995 bewilligt worden, in der klassischen Zeit der Euphorie, in der man glaubte, man könne sich grundsätz- lich alles leisten. Dort hat man noch nicht daran gedacht, aus diesem Kredit Beschäftigungsprogramme für Arbeitslose zu machen, sondern einfach angenommen, wenn man für Bil- dung und Wissenschaft etwas ausgebe, sei das von vornher- ein gut und unbestritten. Heute müssen wir sagen: Es ist leider nicht so, dass man sich alles gleichzeitig leisten kann. Diesen Kredit haben wir mit den Sanierungsmassnahmen 1992 um 25 Millionen Franken und mit den Sanierungsmassnahmen 1993 um 36 Millionen Fran- ken gekürzt. Ich bin Ihnen sehr dankbar, wenn Sie bei dieser beschlossenen Kürzung bleiben. Ich habe heute morgen Herrn Bundesrat Delamuraz einen Zeitungsartikel aus einer Luzerner Zeitung gegeben, in wel- chem sich ein Mitarbeiter des Biga zu diesem Thema äussert Er sagt, er hoffe natürlich, dass die Parlamentarierinnen und Parlamentarier nun einmal dem Bundesrat zeigen würden, wo es langgehe, und dass man diesen Kredit wieder aufstocke. Ich habe Herrn Bundesrat Delamuraz gebeten, diesem Beam- ten zu sagen, dass das so nicht gehe. Ich muss hier festhalten: Es sind immerhin noch 8,3 Millionen Franken für dieses und das nächste Jahr nicht verpflichtet; das sollte genügen. Wenn dieser Beamte dann allenfalls nichts mehr zu tun hätte, könnte er auch kündigen. Ich bitte Sie, diesen Antrag abzulehnen. Abstimmung - Vote Für den Antrag der Kommission 25 Stimmen Für den Antrag Simmen 7 Stimmen Art. 4 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil national Angenommen -Adopté Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes 35 Stimmen (Einstimmigkeit) An den Bundesrat-Au Conseil fédéral #ST# 94.019 Alkoholverwaltung. Voranschlag 1994/95 Régie des alcools. Budget 1994/95 Botschaft und Beschlussentwurf vom 30. März 1994 Message et projet d'arrêté du 30 mars 1994 Bezug bei der Eidgenössischen Alkoholverwaltung, Länggassstrasse 31,3012 Bern S'obtiennent auprès de la Régie fédérale des alcools, Länggassstrasse 31,3012 Berne Beschluss des Nationalisâtes vom 1. Juni 1994 Décision du Conseil national du 1er juin 1994 Antrag der Kommission Mehrheit Ablehnung des Antrages der MinderheitSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Voranschlag 1994. Nachtrag I Budget 1994. Supplément I In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1994 Année Anno Band II Volume Volume Session Sommersession Session Session d'été Sessione Sessione estiva Rat Ständerat Conseil Conseil des Etats Consiglio Consiglio degli Stati Sitzung 05 Séance Seduta Geschäftsnummer 94.021 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 06.06.1994 - 17:15 Date Data Seite 503-505 Page Pagina Ref. No 20 024 309 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. 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