18. März 1994 N 573 Petitionen #ST# Petitionen - Pétitions 94.2003 Petition Tierschutz-Dachverband Schweiz Keine qualvollen Tierversuche für Luxusartikel Pétition Fédération faîtière suisse pour la protection des animaux Suppression des expériences cruelles sur les animaux pour la fabrication d'articles de luxe 94.2004 Pétition Tierschutz-Dachverband Schweiz Keine qualvollen Tierversuche in Lehre und Ausbildung Pétition Fédération faîtière suisse pour la protection des animaux Suppression des expériences cruelles sur les animaux à des buts d'enseignement et de formation 94.2005 Pétition Tierschutz-Dachverband Schweiz Artgerechte Haltung der Versuchstiere Pétition Fédération faîtière suisse pour la protection des animaux Détention conforme à l'espèce des animaux d'expérience Haering Binder Barbara (S, ZH) unterbreitet im Namen der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) den folgenden schriftlichen Bericht: 1. Am 12. Juli 1993 reichte Erwin Kessler, Präsident des Tier- schutz-Dachverbandes Schweiz, im Namen seines Verban- des die drei obengenannten Petitionen ein. Die Petition «Keine qualvollen Tierversuche für Luxusartikel» (94.2003) fordert eine Änderung des Tierschutzgesetzes oder der Tierschutzverordnung in dem Sinne, dass schwer oder sehr schwer belastende Tierversuche (Belastungsgrade 3 und 4) für die Entwicklung und Prüfung von Luxusartikeln ver- boten werden. Unter Luxusartikel verstehen die Petenten: - Medikamente gegen seelische Probleme (Psychophar- maka); - Medikamente gegen das Altern und Alterserscheinungen; -Gifte und Chemikalien für Industrie, Landwirtschaft und Haushalt; - Kosmetika Nach Auffassung der Petenten sind Untersuchungen über die Nebenwirkungen von Psychopharmaka anhand von klini- schen Beobachtungen weit zuverlässiger als anhand von qualvollen Tierversuchen. Medikamente gegen das Altern werden als überflüssig erachtet, weil sie «abartigen Wunsch- vorstellungen» entsprechen. Landwirtschaftliche Gifte sollten zugunsten eines biologischen Landbaus verboten werden. Die Petition «Keine qualvollen Tierversuche in Lehre und Aus- bildung» (94.2004) verlangt ein Verbot belastender Tierversu- che (Belastungsgrade über 1) in der Tierschutzverordnung. Die Petenten zeigen sich empört über die «ethisch unverant- wortlichen» Tierversuche für Lehrzwecke. Durch tierquälerische Versuche würden die jungen Menschen geistig-seelisch verroht Solche Versuche seien durch Video- vorführungen, Computersimulationen usw. zu ersetzen. Die Petition «Artgerechte Haltung der Versuchstiere» (94.2005) verlangt verschiedene Änderungen der Tierschutz- verordnung. So sollen beispielsweise die Einfuhr von Ver- suchstieren und die Einzelhaltung von Gruppen- und Herden- tieren verboten werden. Gefordert wird, dass die Versuchstiere unter bestmöglichen Bedingungen gehalten werden. Die Pe- tenten weisen darauf hin, dass diese Tiere nicht erst im Ver- such, sondern bereits während der Aufzucht unter den «art- widrigen, nur auf Profit bedachten Haltungsbedingungen» lei- den. «Wenn wir schon Tiere gegen ihren Willen zu Experimen- ten nutzen, dann sollten wir sie wenigstens so gut als möglich halten.» 2. Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement hat am 15. November 1993 zu den drei Petitionen Stellung ge- nommen: Petition 94.2003: Ein starres gesetzliches Verbot stark bela- stender Tierversuche bei der Entwicklung und Prüfung von Medikamenten gegen psychische Störungen und gegen Alte- rungsprozesse sowie von chemischen Produkten für Indu- strie, Landwirtschaft und Haushalt ist laut EVD nicht vertretbar, weil dadurch die chemische und die pharmazeutische For- schung, die Gesundheitsversorgung sowie die Handels- und Gewerbefreiheit übermässig eingeschränkt würden. Die Be- handlung psychischer Störungen spiele heute in der Medizin eine sehr grosse Rolle. Alterskrankheiten, so die Alzheimer- Krankheit, bildeten ein grosses Problem der Volksgesundheit; wegen der intensiven Betreuung der Patienten komme ihnen auch eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung zu. Tierversu- che zur Prüfung von kosmetischen Produkten seien nur sehr selten nötig, die dafür zu erfüllenden Bedingungen des Tier- schutzgesetzes sehr streng. Petition 94.2004: Gemäss EVD zeigt die Statistik über Tierver- suche, dass die weitaus überwiegende Zahl der Versuche für die Ausbildung nur den Schweregrad 1 aufweist, einige we- nige den Schweregrad 2 und keiner die höheren Schwere- grade. Seit der Revision des Tierschutzgesetzes enthalten die Verordnungen starke Einschränkungen für solche Versuche. Da die Anliegen der Petenten weitgehend erfüllt seien, sei eine Änderung der gesetzlichen Grundlagen nicht notwendig. Petition 94.2005: Das EVD weist darauf hin, dass die Tierhal- tungsvorschriften für Versuchstiere bei der Revision der Tier- schutzverordnung im Jahre 1991 verschärft worden sind. Hunde, Katzen und Primaten müssen grundsätzlich in Grup- pen gehalten werden. Die Verordnung enthält seit 1991 ein- schränkende Regelungen über die Herkunft der Versuchstiere und die Anerkennung von Versuchstierzuchten. Eine Be- schränkung auf inländische Versuchstierzuchten ist wegen der zahlreichen in der Forschung benötigten Tierstämme nicht realisierbar. Laut EVD entspricht die in der Beilage zur Petition beanstandete Kaninchenhaltung im Zentrallabor des Schwei- zerischen Roten Kreuzes den alten Normen und ist den neuen Vorschriften, welche wesentliche Neuerungen bringen, anzu- passen. Die Übergangsfrist ist jedoch noch nicht abgelaufen. Erwägungen der Kommission Die Kommission befasste sich an ihrer Sitzung vom 18. No- vember 1993 mit diesen drei Petitionen und schloss sich der Stellungnahme des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepar- tementes an. Sie weist darauf hin, dass die Thematik der Tier- versuche in den letzten Jahren im Parlament im Zusammen- hang mit drei Volksinitiativen und mit zahlreichen parlamenta- rischen Vorstössen eingehend behandelt worden ist. Das Tier- schutzgesetz ist 1991 verschärft worden, und der Bundesrat hat in den Verordnungen strengere Regelungen für Tierversu- che erlassen. Die Statistik des Bundesamtes für Veterinärwe-Pétitions 574 N 18 mars 1994 sen über die Tierversuche in der Schweiz zeigt, dass die Zahl der bewilligten Tierversuche 1992 gegenüber dem Vorjahr um 5,9 Prozent abgenommen hat und damit zum' neunten Mal hintereinander einen Rückgang aufweist Vor Jahresfrist hat das Parlament zudem dem Übereinkommen des Europarates zum Schütze der für Versuche und andere wissenschaftliche Zwecke verwendeten Wirbeltiere zugestimmt. Das Überein- kommen regelt unter anderem die Pflege und Unterbringung derTiere sowie die Durchführung der Tierversuche und enthält detaillierte Vorschriften über die Erstellung der Statistik über Tierversuche. Haering Binder Barbara (S, ZH) présente au nom de la Com- mission de la science, de l'éducation et de la culture (Csec) le rapport écrit suivant: 1. Le 12 juillet 1993, M. Erwin Kessler, président de la Fédéra- tion faîtière suisse pour la protection des animaux, déposait les trois pétitions mentionnées ci-dessus au nom de sa fédéra- tion. La pétition «Suppression des expériences cruelles sur les ani- maux pour la fabrication d'articles de luxe» (94.2003) de- mande une modification de la loi ou de l'ordonnance sur la protection des animaux de manière à interdire l'expérimenta- tion animale par des interventions graves ou très graves (de- grés d'intervention 3 et 4) aux fins de développement et de vé- rification d'articles de luxe. Par articles de luxe, les pétitionnai- res entendent: - les médicaments pour le traitement des problèmes psychi- ques (psychopharmacopée); - les médicaments pour le traitement du vieillissement et de ses symptômes; - les produits toxiques et chimiques destinés à l'industrie, l'agriculture et le ménage; - les produits cosmétiques. Les pétitionnaires arguent du fait que l'étude des effets se- condaires des psychopharmaca serait beaucoup plus fiable lors d'observations cliniques plutôt que lors d'expériences animales cruelles. Parallèlement, les médicaments contre le vieillissement sont jugés superflus, car correspondant «à des désirs chimériques anormaux». Quant aux produits agricoles toxiques, ils devraient être interdits au profit d'une agriculture biologique. La pétition «Suppression des expériences cruelles sur les ani- maux à des buts d'enseignement et de formation» (94.2004) demande une interdiction des expérimentations animales (de- gré d'intervention 1) dans l'ordonnance sur la protection des animaux. Les pétitionnaires s'insurgent contre l'utilisation d'animaux d'expérience, «pratiques irresponsables d'un point de vue éthique». Selon eux, ces expériences cruelles peuvent contribuer à in- sensibiliser intellectuellement et psychiquement les jeunes gens. De telles expérimentations devraient être remplacées par des démonstrations vidéo, simulations sur ordinateurs, etc. La pétition «Détention conforme à l'espèce des animaux d'ex- périence» (94.2005) demande diverses modifications de l'or- donnance sur la protection des animaux. L'importation d'ani- maux à des fins expérimentales ainsi que l'isolement d'ani- maux vivant en société doivent notamment être interdits. Les pétitionnaires demandent que les animaux d'expérience soient détenus dans les meilleures conditions possibles. En effet, ceux-ci ne souffrent pas seulement au cours de l'expéri- mentation, mais déjà au cours de l'élevage qui précède et qui est souvent effectué «dans des conditions de détention contre nature pour des considérations uniquement économiques». «Si nous utilisons déjà des animaux contre leur volonté pour des expériences, nous devrions au moins leur assurer une dé- tention convenable dans la mesure du possible.» 2. Le Département fédéral de l'économie publique a pris posi- tion sur ces trois pétitions le 15 novembre 1993: Pétition 94.2003: Interdire de façon rigide les expériences for- tement éprouvantes sur les animaux servant à mettre au point et à contrôler les médicaments contre les troubles phychiques et les phénomènes de vieillissement, ou encore les produits chimiques destinés à l'industrie, à l'agriculture et à l'économie domestique, serait limiter de façon trop extrême la recherche chimique et pharmaceutique. Une telle interdiction totale met- trait en danger la santé de la population et porterait atteinte à la liberté de commerce et d'exercice d'une profession. Elle ne saurait être défendue. Le traitement des troubles psychiques est actuellement un do- maine très important en médecine. Les maladies de dégéné- rescence, comme p. ex. la maladie d'Alzheimer, sont l'un des grands problèmes de la santé publique; de par les soins inten- sifs que les patients requièrent, elles ont un réel impact écono- mique. Le contrôle des produits cosmétiques ne requiert que très rarement l'expérimentation animale et les conditions déjà posées par la loi sur la protection des animaux sonttrès sévères. Pétition 94.2004: Les données surlesexpériencessuranimaux dont dispose le DFEP montrent qu'une très forte majorité des expériences du secteur de l'enseignement n'ont qu'un degré de gravité 1 ; seules quelques-unes ont le degré de gravité 2 et aucune un degré de gravité supérieur. Depuis la révision de la loi sur la protection des animaux, les ordonnances compren- nent des limitations très sévères pour ce type d'expériences. Les demandes de cette pétition étant en grande partie satisfai- tes, il n'est pas nécessaire de modifier les bases légales. Pétition 94.2005: le DFEP rappelle que les prescriptions concernant la détention des animaux d'expérience ont été ren- dues plus sévères lors de la révision de l'ordonnance sur la protection des animaux de 1991. Chiens, chats et primates doivent en principe être détenus en groupes. Depuis 1991, l'ordonnance impose des restrictions touchant à l'agrément des élevages d'animaux et à la provenance de ces animaux. Dans ce domaine, il ne serait pas réaliste de se limiter à des élevages indigènes, la recherche devant faire appel à un nom- bre considérable de souches animales. Pour ce qui est de l'élevage de lapins du Laboratoire central de la Croix-rouge suisse mis en cause dans l'annexe à la pétition, le DFEP pré- cise qu'il répond encore aux anciennes normes. Il devra être adapté aux nouvelles prescriptions qui apportent des modifi- cations importantes. Mais la date limite fixée pour cette adap- tation n'est pas encore atteinte. Considérations de la commission La commission a traité ces trois pétitions le 18 novembre 1993 et se rallie à l'avis du Département fédéral de l'économie publi- que. Elle mentionne que le thème de l'expérimentation ani- male a déjà été traité au Parlement ces dernières années à tra- vers trois initiatives populaires et un nombre important d'inter- ventions parlementaires. La législation sur la protection des animaux a été rendue plus sévère en 1991 et le Conseil fédéral a édicté des ordonnances plus strictes quant à la réglementa- tion de l'expérimentation animale. Les statistiques de l'Office vétérinaire fédéral à propos de l'expérimentation animale montrent que le nombre d'expériences autorisées en 1992 a diminué de 5,9 pour cent par rapport à l'année précédente. C'est la neuvième année consécutive que le nombre d'autori- sations baisse. Il y a un an, le Parlement a ratifié la Convention du Conseil de l'Europe sur la protection des animaux verté- brés utilisés à des fins expérimentales et à d'autres fins scienti- fiques. Cette convention règle entre autres les soins et l'héber- gement des animaux, ainsi que la manière dont les expérien- ces doivent être effectuées. Elle contient des prescriptions dé- taillées sur le prélèvement de données statistiques relatives aux expériences sur les animaux. Antrag der Kommission Die Kommission beantragt mit 11 zu 5 Stimmen bei 1 Enthal- tung, von den drei Petitionen Kenntnis zu nehmen, ihnen aber keine Folge zu geben. Antrag Weder Hansjürg Petition 94.2003 Die Petition ist dem Bundesrat als Postulat zu überweisen. Schriftliche Begründung Die Antwort des EVDvom 15. November 1993, dass Tierversu- che zur Prüfung von kosmetischen Produkten nur sehr selten nötig seien, trifft nicht zu. Jährlich werden bei uns für diesen Zweck 5000 bis 6000 Tiere zu Tode gebracht.18. März 1994 575 Petitionen Kosmetika werden hauptsächlich mit dem Augen- und Haut- reiztest sowie mit Fütterungstest am Tier geprüft Sie erleiden Lähmungen, Krampte, Durchfall, Erbrechen, Fieberschübe, Tränenfluss usw. Die Kreaturen - in martialischen Foltergerä- ten fixiert - können sich nicht wehren und auch nicht zubeis- sen, was letzteres sie zweifelsfrei gerne täten. Die Tiere erle- ben jeden Tag den «Holocaust», bis der späte Tod sie von den Qualen erlöst. Verschiedene Schweizer Firmen haben ihre Produktion schon vor mehreren Jahren auf «tierversuchsfrei» umgestellt, und in Amerika ist dieser Schritt längstens vollzogen. Es geht also, wenn man sich bemüht. Petition 94.2004 Kenntnisnahme von der Petition und Überweisung an den Bundesrat. Schriftliche Begründung In Österreich und an verschiedenen deutschen Hochschulen werden in Lehre und Ausbildung keine Versuche an lebenden Tieren mehr durchgeführt Die Gründe, die zu diesem Verzicht geführt haben, sind die Erkenntnis, dass Tierversuche ethisch und moralisch nicht länger zu verantworten und wissenschaft- lich äusserst fragwürdig sind. Die vorliegende Petition will in Lehre und Forschung trotzdem nicht alle Tierversuche verbieten, sondern lediglich diejenigen ab Schweregrad 2. Petition 94.2005 Kenntnisnahme von der Petition und Überweisung an den Bundesrat. Schriftliche Begründung Die äusserst brutale Einzelhaltung - z. B. von Kaninchen auf Gitterrostböden (Verletzungsgefahr) und ohne jedes Tages- licht - ist auch nach der revidierten Tierschutzverordnung wei- terhin erlaubt. Diese Haltungsart stellt eine extreme Tierquäle- rei ohne jeden medizinischen Nutzen dar. Kaninchen sollten in Gruppen und am Tageslicht gehalten werden. Sie fristen jedoch in dunklen Kellern der Industrie und anderenorts ein trostloses - jedem Mitgefühl Hohn spotten- des - Leben. Es ist ein grosser Irrtum zu glauben, jeder belie- bige Vorteil des Menschen rechtfertige jedes beliebige Leiden der Tiere. Proposition de la commission La commission propose par 11 voix contre 5 et avec 1 absten- tion de prendre connaissance des trois pétitions sans y don- ner suite. Proposition Weder Hansjürg Pétition 94.2003 Transmettre la pétition au Conseil fédéral sous forme de pos- tulat. Pétition 94.2004 Prendre connaissance de la pétition et la transmettre au Conseil fédéral. Pétition 94.2005 Prendre connaissance de la pétition et la transmettre au Conseil fédéral. Pétition 94.2003 - Pétition 94.2003 Abstimmung - Vote Für den Antrag der Kommission 92 Stimmen Für den Antrag Weder Hansjürg 61 Stimmen Petition 94.2004 - Pétition 94.2004 Abstimmung - Vote Für den Antrag der Kommission 95 Stimmen Für den Antrag Weder Hansjürg 61 Stimmen Petition 94.2005 - Pétition 94.2005 Abstimmung - Vote Für den Antrag der Kommission 95 Stimmen Für den Antrag Weder Hansjürg 68 Stimmen 94.2006 Petition Verein gegen Tierfabriken Gegen Schlachtviehtransporte durch die Schweiz Pétition Association contre les fabriques d'animaux Contre les transports d'animaux de boucherie Haering Binder Barbara (S, ZH) unterbreitet im Namen der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) den folgenden schriftlichen Bericht: 1. Am 21. September 1993 reichte Erwin Kessler im Namen des Vereins gegen Tierfabriken eine Petition gegen Schlacht- viehtransporte durch die Schweiz ein. Darin wird eine Revision oder nötigenfalls eine Kündigung des Transitabkommens mit der EG bzw. EU, welches Schlachtviehtransporte durch die Schweiz erlaubt, verlangt, um das an den Schlachttieren be- gangene schreiende Unrecht von den Schweizer Strassen fernzuhalten. Der Petent erklärt, dass die einseitig wirtschaftsorientierte EU- Bürokratie sich in Sachen Tierschutz auf sehr bescheidene Massnahmen beschränkt habe und dass der Tierschutz nur auf dem Papier betrieben werde. Er bezieht sich auf Berichte des deutschen Fernsehens über internationale Schlachtvieh- transporte, die mit kaum fassbaren Tierquälereien verbunden seien. 2. Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement erklärt in seiner Stellungnahme vom 15. November 1993, dass die we- nigen Transporte durch die Schweiz kaum Anlass zu Be- anstandungen gegeben haben. Im Strassenverkehr beför- derte Tiere müssen an der Grenze ausgeladen und auf die Bahn umgeladen werden. Dabei werden die Tiere getränkt und gefüttert (Verordnung vom 20. April 1988 über die Ein-, Durch- und Ausfuhr von Tieren und Tierprodukten [EDAN/]; SR 916.443.11, Art 59 Abs. 4). Diese im internationalen Ver- gleich aussergewöhnliche Massnahme hat zur Folge, dass heute viele internationale Tiertransporte um die Schweiz herum geführt werden. Nach Auffassung des EVD ist die For- derung, das Abkommen zu kündigen, nicht angebracht, weil mit den geltenden Bestimmungen der Schutz der Tiere ge- währleistet werden kann. Es beantragt deshalb, der Petition keine Folge zu geben. Erwägungen der Kommission Die Kommission befasste sich an ihrer Sitzung vom 18. No- vember 1993 mit diesem Geschäft. Sie erinnert daran, dass das Parlament vor Jahresfrist dem Übereinkommen des Europarates über den Schutz von Schlachttieren zugestimmt hat, welches zwar nicht eigentliche Bestimmungen für den Transport, jedoch für die Wartezeit in den Transportmitteln, das Ausladen und Unterbringen der Tiere enthält Zu verweisen ist auch auf den Bericht der GPK-SR vom 5. No- vember 1993, «Vollzugsprobleme im Tierschutz» (93.082), in welchem ebenfalls die Probleme der Tiertransporte beleuchtet werden und der Bundesrat zur Regelung der Tiertransporte er- sucht wird. Deshalb schloss sich die Kommission der Stellungnahme des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartementes an, dass die Forderung, das Transitabkommen zu kündigen, nicht an- gebrachtsei. Haering Binder Barbara (S, ZH) présente au nom de la Com- mission de la science, de l'éducation et de la culture (Csec) le rapport écrit suivant: 1. Le 21 septembre 1993, M. Erwin Kessler déposait, au nom de l'Association contre les fabriques d'animaux, une pétition opposée au transport en Suisse des animaux d'abattoir. Cette pétition exige une révision ou, le cas échéant, une résiliationPétitions 576 18 mars 1994 de l'accord sur le transit avec la CE afin d'écarter du réseau routier suisse les injustices criantes dont sont victimes les ani- maux d'abattoir. Le pétitionnaire affirme que la bureaucratie de la CE, unilatéra- lement orientée vers l'économie de marché, ne se limite qu'à des mesures très modestes dans le domaine de la protection des animaux, mesures qui ne sont réalisées que sur le papier. Il se réfère à des émissions de la télévision allemande sur des transports internationaux d'animaux de boucherie qui s'appa- rentent à des actes de cruauté difficilement compréhensibles. 2. Dans sa prise de position du 15 novembre 1993, le Départe- ment fédéral de l'économie publique précise que les quelques transports qui traversent la Suisse n'ont pour ainsi dire pas donné lieu à des réclamations. A la frontière, les animaux transportés par la route doivent être transbordés sur un train où ils sont nourris et abreuvés (Ordonnance du 20 avril 1988 concernant l'importation, le transit et l'exportation d'animaux et de produits d'animaux [DITE] ; RS 916.443.11, art 59 al. 4). Cette disposition exceptionnelle sur le plan international a pour résultat qu'aujourd'hui beaucoup de transports d'ani- maux contournent la Suisse. Pour le DFEP, la demande d'abrogation de l'accord n'est pas motivée, car les disposi- tions existantes permettent de garantir la protection des ani- maux. Il propose donc de ne pas donner suite à la pétition. Considérations de la commission La commission a traité cet objet lors de sa séance du 18 novembre 1993. Elle rappelle que le Parlement a ratifié la Convention du Conseil de l'Europe sur la protection des ani- maux de boucherie. Celle-ci n'aborde pas directement le transport, mais plutôt le temps d'attente dans les véhicules, le déchargement et l'hébergement des animaux II faut aussi citer le rapport de la CdG-CE du 5 novembre 1993 intitulé «Difficultés d'application dans la protection des ani- maux» (93.082) dans lequel les problèmes de transport d'ani- maux sont mis en avant Ce rapport demande au Conseil fédé- ral de réglementer ce domaine. Pour toutes ces raisons, la commission a suivi l'avis du DFEP qui suggère de ne pas donner suite à cette demande de rési- liation de l'Accord sur le transit Antrag der Kommission Die Kommission beantragt mit 11 zu 5 Stimmen bei 1 Enthal- tung, von der Petition Kenntnis zu nehmen, ihr aber keine Folge zu geben. Proposition de la commission Par 11 voix contre 5 et avec 1 abstention, la commission pro- pose de prendre connaissance de la pétition sans y donner suite. Angenommen -Adopté 94.2008 Pétition Parti Ecologie et Liberté und Parti Ouvrier et Populaire Gegen den Abbau von SBB-Linien im Kanton Neuenburg Pétition Parti Ecologie et Liberté et Parti Ouvrier et Populaire Contre la suppression de lignes CFF dans le canton de Neuchâtel Béguelin Michel (S, VD) unterbreitet im Namen der Kommis- sion für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) den folgenden schriftlichen Bericht: Mit Eingabe vom 14. Mai 1993 reichten die Parti Ecologie et Li- berté von Neuenburg und die Parti Ouvrier et Populaire von La Chaux-de-Fonds eine Petition ein. Die Petenten fordern das Parlament auf, die Vorschläge betreffend den Abbau von SBB-Linien im Kanton Neuenburg abzulehnen. Sie begrün- den ihre Eingabe insbesondere mit den für den Kanton Neu- enburg durch den Abbau von SBB-Linien zu erwartenden wirt- schaftlichen, ökologischen, sozialen und kulturellen Auswir- kungen. Erwägungen der Kommission Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen befasste sich an ihrer Sitzung vom 24. Januar 1994 mit dieser Eingabe sowie einer Stellungnahme des EVED. Sie kommt zu folgen- den Schlüssen: 1. Der Petitionstext ist allgemein gehalten. Aus dem Kontext ist zu vermuten, dass es sich um eine Reaktion auf den Bericht der Groupe de réflexion über die Zukunft der SBB handelt In diesem Bericht wird auch die schlechte Kostendeckung eini- ger Linien im Jura erwähnt und vorgeschlagen, diese Linien statt durch die SBB gegebenenfalls durch Privatbahnen be- treiben zu lassen. 2. Angesichts der stetig steigenden Belastung des Bundes durch die SBB muss ein politischer Entscheid gefällt werden, ob eine Richtungsänderung erwünscht ist und wie eine solche konkret aussehen kann. Die Groupe de réflexion hat deshalb den Auftrag erhalten, ver- schiedene Wege aufzuzeigen, wie das Wachstum der Bundes- belastung durch die SBB allenfalls gebremst werden kann. Die im Bericht der Expertengruppe gemachten Vorschläge müssen erst noch politisch gewertet werden. Auch die Kan- tone werden Gelegenheit erhalten, sich hierzu zu äussern. Die Groupe de réflexion macht in ihrem Bericht mit Blick auf eine rentablere Leistungserbringung Aussagen zur Redimen- sionierung des Netzes. Diese Linien werden namentlich auf- geführt, darunter auch einige Linien im Jura Die Ausführungen basieren auf grundsätzlichen Überlegun- gen. Konkrete Schritte, etwa die Aufhebung, wurden für den Einzelfall nicht vorgeschlagen. Die Groupe de réflexion hat da- mit aber klare Fakten zur finanziellen Situation der SBB aufge- zeigt Es liegt nun am Bundesrat, allfällige Anträge der SBB auf Stille- gung gewisser Linien genau zu überprüfen und sicherzustel- len, dass die betroffenen Regionen, sei das im Jura oder an- dernorts, auch weiterhin mit einem sowohl den Bedürfnissen als auch den finanziellen Möglichkeiten der öffentlichen Hand entsprechenden Angebot an öffentlichem Verkehr bedient werden. Die eidgenössischen Räte werden sich schliesslich mit dem Bericht und den Anträgen des Bundesrates zu befas- sen und diese im Detail zu prüfen haben. Béguelin Michel (S, VD) présente au nom de la Commission des transports et des télécommunications (CTT) le rapport écrit suivant: Le 14 mai 1993, le Parti Ecologie et Liberté de Neuchâtel et le Parti Ouvrier et Populaire de La Chaux-de-Fonds ont déposé une pétition par laquelle ils invitent le Parlement à rejeter les propositions concernant la suppression de lignes CFF dans le canton de Neuchâtel. Ils motivent leur pétition essentiellement en invoquant les conséquences économiques, écologiques, sociales et culturelles prévisibles pour le canton de Neuchâtel en cas de suppression de lignes CFF. Considérations de la commission La Commission des transports et des télécommunications a traité cette requête ainsi que la prise de position y relative du DFTCE dans sa séance du 24 janvier 1994. Elle est parvenue aux conclusions suivantes: 1. Le texte de la pétition est général. Le contexte permet de présumer qu'il s'agit d'une réaction au rapport du groupe de réflexion sur l'avenir des CFF qui fait par ailleurs allusion à la couverture déficitaire des coûts de quelques lignes dans le Jura et qui propose d'exploiter ces lignes par des compagnies privées au lieu des CFF.18. März 1994 N 577 Petitionen 2. Considérant la charge continuellement croissante des CFF sur la Confédération, une décision politique doit être prise sur la question de savoir si une modification d'orientation est sou- haitable et quelles peuvent en être les modalités concrètes. C'est pourquoi le groupe de réflexion a reçu le mandat d'indi- quer diverses possibilités, des CFF au besoin, de freiner la croissance de la charge de la Confédération. Les propositions du rapport du groupe d'experts doivent d'abord faire l'objet d'une évaluation politique. Les cantons auront d'ailleurs la possibilité de s'exprimer à ce sujet Dans son rapport, le groupe de réflexion fait allusion à un redi- mensionnement du réseau en envisageant une prestation de services plus rentable. Les lignes en question sont énumé- rées, parmi lesquelles figurent quelques lignes dans le Jura Ces énumérations se fondent sur des réflexions de fond. Au- cun cas concret de suppression de lignes n'a été proposé. Ce faisant, le groupe de réflexion a mis en évidence des faits nets à propos de la situation financière des CFF. C'est désormais au Conseil fédéral d'examiner les éventuelles propositions des CFF de désaffecter certaines lignes et de ga- rantir que les régions touchées, dans le Jura ou ailleurs, puis- sent être desservies par une offre correspondant et à la de- mande et aux possibilités financières des collectivités publi- ques. Les Chambres fédérales devront traiter le rapport et les propositions du Conseil fédéral en détail. Antrag der Kommission Die Kommission beantragt, die Petition dem Bundesrat zur Kenntnisnahme zu überweisen. Proposition de la commission La commission propose de transmettre la pétition au Conseil fédéral pour qu'il en prenne acte. Angenommen -Adopté 94.2010 Pétition Egli Markus TGV-Halt in Les Verrières Pétition Egli Markus Arrêt du TGV aux Verrières Béguelin Michel (S, VD) unterbreitet im Namen der Kommis- sion für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) den folgenden schriftlichen Bericht: Mit Eingabe vom 10. September 1993 reichte Markus Egli eine Petition ein. Der Petent fordert, dass der TGV in Les Verrières anhält Er begründet seine Eingabe insbesondere mit der Be- deutung von Les Verrières als Grenzstation, der Verbesserung des Regionalverkehrs sowie dem Umweltschutz Erwägungen der Kommission Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen befasste sich an ihrer Sitzung vom 24. Januar 1994 mit dieser Eingabe. Sie hält dazu folgendes fest: Gemäss internationaler Vereinbarung zwischen der SNCF und den SBB gilt der Bahnhof Pontarlier als internationaler Grenzbahnhof. Die internationalen Reisezüge halten nur aus bahnbetrieblichen Gründen an den Grenzbahnhöfen an. Auf diese Art ist es möglich, die internationalen Züge ohne unnö- tige Zeiteinbusse durchfahren zu lassen. Im übrigen ist zu betonen, dass die internationalen Züge nicht zur Abdeckung der Bedürfnisse des Regionalverkehrs einge- setztwerden können. Béguelin Michel (S, VD) présente au nom de la Commission des transports et des télécommunications (CTT) le rapport écrit suivant: Par une requête datée du 10 septembre 1993, M. Markus Egli a déposé une pétition demandant que le TGV s'arrête aux Ver- rières. M. Egli fait valoir notamment l'importance des Verrières en tant que gare frontière, ainsi que des impératifs d'améliora- tion du trafic et de protection de l'environnement Considérations de la commission La Commission des transports et des télécommunications s'est penchée sur cette requête lors de sa séance du 24 janvier 1994. Elle est parvenue aux conclusions suivantes: Aux termes d'un accord international passé entre la SNCF et les CFF, la gare de Pontarlier bénéficie d'un statut de gare frontière. Les trains internationaux de voyageurs ne s'arrêtent aux gares frontières que pour des raisons d'exploitation, ce qui permet aux trains internationaux de circuler sans perte de temps inutile. Il convient de souligner par ailleurs que les trains internatio- naux ne peuvent servir à la couverture des besoins du trafic ré- gional. Antrag der Kommission Die Kommission beantragt einstimmig, von der Petition Kenn- tnis zu nehmen, ihr aber keine Folge zu geben. Proposition de la commission La commission propose à l'unanimité de prendre connais- sance de la pétition sans y donner suite. Angenommen -Adopté 94.2011 Petition Thurgauisches Petitionskomitee für den öffentlichen Verkehr Kein Abbau des öffentlichen Verkehrs im Thurgau Pétition Comité de pétition thurgovien pour le transport public Pas de démantèlement du transport public en Thurgovie Béguelin Michel (S, VD) unterbreitet im Namen der Kommis- sion für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) den folgenden schriftlichen Bericht: Mit Eingabe vom 7. Oktober 1993 reichte das Thurgauische Petitionskomitee für den öffentlichen Verkehr eine Petition ein. Die Petenten fordern das Parlament auf, sich für die folgenden Ziele einzusetzen: - Förderung statt Abbau des öffentlichen Regionalverkehrs, speziell im Kanton Thurgau; - Sicherung und Verbesserung der Anschlüsse von Bahn und Bus an die Schnellzüge; - kein Abbau im Güterverkehr auf der Schiene. Erwägungen der Kommission Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen befasste sich an ihrer Sitzung vom 24. Januar 1994 mit dieser Eingabe. Sie kommt zu folgenden Schlüssen: Vorab ist festzuhalten, dass sich die Situation im Kanton Thur- gau gleich darstellt wie in den anderen Kantonen. Bei den Arbeiten über den regionalen Personenverkehr haben die SBB vom Budget, welches vom Parlament verabschiedet wurde, auszugehen. Die Überprüfung der Zugsleistungen und auch der einzelnen Linien unter dem Blickwinkel der Ra- tionalisierung des Betriebs in den Regionen ist dabei unum- gänglich. Dabei gehen die SBB jedoch davon aus, dass einePétitions 578 N 18 mars 1994 flächendeckende Erschliessung nötig ist und am Stundentakt grundsätzlich festgehalten werden soll. Bevor Entscheide fal- len, werden die Kantone angehört Die SBB wollen bis unge- fähr Mitte Jahr zu Entscheiden kommen; in der zweiten Jahres- hälfte wird dann das offizielle Verfahren mit den Rekursmög- lichkeiten anlaufen. Demgegenüber ist kein Abbau von Cargo Domizil, sondern le- diglich ein anderes Zentrum vorgesehen. Der Bundesrat hat den diesbezüglichen Entscheid bereits 1993 getroffen. Béguelin Michel (S, VD) présente au nom de la Commission des transports et des télécommunications (CTT) le rapport écrit suivant: Le 7 octobre 1993, le Comité de pétition thurgovien pour le transport public a déposé une pétition aux termes de laquelle il est demandé au Parlement: - de promouvoir les transports publics régionaux plutôt que de les démanteler, et ce, tout particulièrement dans le canton deThurgovie; - de garantir et d'améliorer les correspondances entre bus et trains régionaux d'une part, trains express d'autre part; - de ne pas prendre de mesures qui se traduiraient par une ré- duction du volume des marchandises transportées par le rail. Considérations de la commission La Commission des transports et des télécommunications a examiné cette pétition à sa séance du 24 janvier 1994. Ses conclusions sont les suivantes: II convient en premier lieu de rappeler que la situation du can- ton de Thurgovie est la même que dans les autres cantons. En ce qui concerne le trafic voyageurs au niveau régional, les CFF prennent leurs décisions en fonction du budget que le Parlement leur a alloué. Pour pouvoir respecter ces contrain- tes budgétaires, les CFF doivent impérativement mettre en oeuvre une rationalisation des transports régionaux, en étu- diant notamment la rentabilité de certaines lignes et de certai- nes structures d'organisation. Ils n'en restent pas moins convaincus, pour autant, de la nécessité de maintenir un ré- seau qui permette l'accès àtoutes les parties du territoire et de conserver le principe de la cadence horaire. Aucune décision ne sera prise avant que les cantons concernés n'aient été en- tendus. Pour ce qui est du calendrier, les premières décisions, au moins, devraient tomber à la fin du premier semestre 1994; ainsi, le second semestre pourra voir l'engagement de la pro- cédure officielle, avec les moyens de recours prévus par la loi. Par ailleurs, en ce qui concerne Cargo Domicile, il est prévu, non pas de démanteler ce service, mais de transférer ailleurs l'un de ses centres. Cette décision avait déjà été prise par le Conseil fédéral en 1993. Antrag der Kommission Mehrheit Die Punkte 1 und 2 der Petition dem Bundesrat zur Kenntnis- nahme überweisen, vom Punkt 3 Kenntnis nehmen, ihm aber keine Folge geben. Minderheit (Schmid Peter, Diener, Hämmerle, Herczog, Hubacher, Stal- der, Steiger Hans, Zwygart) Die Petition in Form einer Motion überweisen. Proposition de la commission Majorité Transmettre les points 1,2 et 3 de la pétition au Conseil fédéral afin qu'il en prenne connaissance, mais ne pas donner suite au point 3. Minorité (Schmid Peter, Diener, Hämmerle, Herczog, Hubacher, Stal- der, Steiger Hans, Zwygart) Transmettre la pétition au Conseil fédéral sous la forme d'une motion. Abstimmung - Vote Für den Antrag der Mehrheit 105 Stimmen Für den Antrag der Minderheit 62 Stimmen 94.2016 Petition Egli Markus Rauchverbot auf Bahnhofarealen Pétition Egli Markus Interdiction de fumer dans les trains et dans les gares Béguelin Michel (S, VD) unterbreitet im Namen der Kommis- sion für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) den folgenden schriftlichen Bericht: Mit Eingabe vom 17. November 1993 reichte Markus Egli eine Petition ein. Der Petent fordert, dass auf Bahnhofarealen nicht geraucht und kein Feuer entfacht werden darf. Er begründet seine Eingabe insbesondere mit einer lebenswichtigen Erhö- hung der Sicherheit im Schienenverkehr durch diese Mass- nahmen. Erwägungen der Kommission Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen hat sich an ihrer Sitzung vom 15. Februar 1994 mit dieser Eingabe sowie mit einer Stellungnahme des EVED befasst Sie kommt zu fol- genden Schlüssen: Der Anteil der Raucher in der Schweiz nimmt, gemessen an der Gesamtbevölkerungszahl, stetig ab. Gerade im Pendler- nahverkehr, meist mit überfüllten Zügen in Spitzenzeiten, bringt der Tabakrauch für Nichtraucher, die offensichtlich deutlich überwiegen und zum Teil wohl oder übel in Raucher- abteilen reisen müssen, erhebliche Unannehmlichkeiten. Aus diesen Gründen hat das Bundesamt für Verkehr bereits im April 1989 reagiert und den Bahnen empfohlen, auf Nahver- kehrsstrecken mit einer Fahrzeit von maximal 30 bis 40 Minu- ten die Raucherabteile aufzuheben. Eine grosse Zahl der Ver- kehrsunternehmen sind bisher dieser Empfehlung nachge- kommen. So herrscht z. B. auf der Zürcher S-Bahn in den Dop- pelstockwagen gegenwärtig ein Rauchverbot Bis 1997 wer- den schrittweise sämtliche Fahrgastabteile von Pendelzugs- kompositionen, welche auf Strecken mit maximaler Fahrzeit von 30 Minuten zwischen den Zentren verkehren, auf Nicht- raucher umgerüstet Eine Unité de doctrine wäre ideal. Man muss sich aber bewusst sein, dass sie sich z. B. bei Durch- gangslinien nur schwer verwirklichen liesse. Bei neuen Reisezugswagen für den Schnellzugsverkehr be- trägt der Anteil der Raucherplätze nur noch ein Drittel des ver- fügbaren Angebotes. Zudem werden bei Revisionsarbeiten laufend ältere Wagen an diesen Standard angepasst Hier wird diese aktuelle Situation beibehalten. Es muss akzeptiert werden, dass bei einer Minderheit von Fahrgästen derTabak- genuss zu einer gemütlichen Zugsfahrt gehört, wie z. B. auch das Zeitungslesen oder der Genuss von Getränken jeglicher Art. Dem störenden Rauch kann sich der Nichtraucher entzie- hen, indem er seinen Platz in einem Nichtraucherabteil ein- nimmt Im Intercity- oder im grenzüberschreitenden Verkehr können zudem Plätze gezielt in Nichtraucherabteilen reser- viert werden. Sofern sich der rauchende Fahrgast an die ele- mentarsten Vorsichtsmassnahmen hält - keine brennenden Raucherwaren in den Papierkorb oder zum Fenster hinauszu- werfen -, besteht keine Brandgefahr im Zug. Vorkommnisse, wie sie in letzter Zeit aus der Presse zu erfahren waren, basie- ren auf mutwilliger Brandstiftung. Für die Sicherheit auf Bahnhofarealen bei der Durchfahrt von Güterzügen mit Gefahrgutladungen sind verschiedene be- triebliche und technische Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden. Um die mit dem Transport verbundenen Risiken so gering wie möglich zu halten, hat der Gesetzgeber nationale und internationale Sicherheitsvorschriften erlassen, die auf- grund von Erfahrungen ständig weiterentwickelt werden. Durch diese Vorkehrungen wird nicht etwa der Bedrohung durch offenes Feuer oder glühende Zigarettenstummel entge- gengewirkt, sondern der um einiges grösseren Gefahr, dass18. März 1994 579 Petitionen blockierende Räder oder Bremsklötze einen über längere Zeit dauernden Funkenregen erzeugen und somit den Tankinhalt entzünden könnten. Die Tatsache, dass sich auf dem Netz der Schweizer Bahnen bis heute keine derartigen Unfälle ereignet haben, zeugt von der Wirksamkeit der diesbezüglich getroffe- nen Massnahmen. Es wäre unrealisierbar, entlang und über sämtlichen Bahntras- sen eine eigentliche Sperrzone errichten zu wollen, in der das Entfachen von offenem Feuer untersagt würde. Die Anstösser müssten auf das Verbrennen von Gartenabfällen und das Gril- lieren verzichten und bei Wanderwegen und Strassen, welche den Gleisen entlang führen, wären entsprechende Signalisati- onstafeln unabdingbar. Ähnliche Vorschriften wären konse- quenterweise auch entlang allen Strassen, Überführungen, Fabrikanlagen usw. anzuwenden. Eine absolute Sicherheit gibt es nicht Mit Recht darf jedoch gesagt werden, dass die Bahnen ihre diesbezüglichen Ver- pflichtungen gegenüber den Reisenden, der Gesamtbevölke- rung und der Umwelt ernst nehmen. Dabei wird der Tatsache Rechnung getragen, dass es Raucher gibt. Das Rauchen wird dort untersagt, wo dadurch eine besondere Gefährdung ent- steht oder Mitmenschen unnötig belästigt werden. Ein Mehr dürfte bei der Bevölkerung kaum die notwendige Akzeptanz finden. Béguelin Michel (S, VD) présente au nom de la Commission des transports et des télécommunications (CTT) le rapport écrit suivant: Le 17 novembre 1993, M. Markus Egli a déposé une pétition par laquelle il demande que soit instaurée une interdiction de fumer et de faire du feu dans les gares, le long des voies et dans les trains, en invoquant notamment la nécessité d'accroî- tre la sécurité du trafic ferroviaire. Considérations de la commission Ayant examiné le 15 février 1994 cette pétition ainsi que l'avis du DFTCE, la Commission des transports et des télécommuni- cations du Conseil national a fait les constatations suivantes: Les non-fumeurs, qui constituent à l'évidence la grande majo- rité des pendulaires, sont incommodés par la fumée du tabac lorsqu'ils prennent le train pour se rendre à leur travail ou pour en revenir, d'autant plus que, les trains étant souvent bondés aux heures de pointe, ils se trouvent parfois contraints de voya- ger en compartiment fumeurs. D'autre part, il apparaît que le nombre des fumeurs ne cesse de diminuer par rapport à la po- pulation totale. Dès le mois d'avril 1989, face à ce double constat, l'Office fédé- ral des transports a recommandé aux compagnies ferroviaires de supprimer les compartiments fumeurs sur les trajets courts (d'une durée de 30 à 40 minutes maximum), ce que la plupart d'entre elles ont fait. Par exemple, il est aujourd'hui interdit de fumer dans les voitures à deux niveaux du RER zurichois. D'autre part, d'ici à 1997, tous les compartiments fumeurs des trains navettes effectuant des trajets de 30 minutes maximum entre deux centres urbains seront progressivement réaména- gés en compartiments non-fumeurs. L'idéal serait d'étendre cette action à l'ensemble du réseau, mais il faut comprendre qu'une telle mesure est difficile à mettre en oeuvre sur des li- gnes à longue distance. Conformément à la nouvelle norme applicable aux nouvelles voitures pour trains directs, avec laquelle les voitures déjà en circulation sont d'ailleurs également progressivement mises en conformité, il n'est plus réservé aux fumeurs qu'un tiers de l'espace utile total. Cette répartition spatiale sera maintenue, car il faut admettre que pour certains, et même s'ils ne consti- tuent qu'une minorité, la fumée du tabac fait partie des agré- ments du voyage, au même titre que la lecture du journal ou la consommation d'une boisson. Pour s'y soustraire, il suffit de faire le trajet en compartiment non-fumeurs, ce qui est d'ail- leurs d'autant plus aisé dans les trains intervilles ou internatio- naux qu'il est possible d'y réserver sa place dans un tel com- partiment. Pour ce qui est des risques d'incendie liés à la consommation du tabac dans les trains, ils sont nuls pour peu que le fumeur se tienne à quelques mesures de précaution élémentaires, consistant essentiellement à ne pas jeter de mégot non éteint dans la corbeille ou par la fenêtre. Les incendies dont la presse afait état récemment se sont en effet tous révélés être d'origine criminelle. Différentes mesures de sécurité (d'ordre technique ou tou- chant l'exploitation) ont été prises pour prévenir dans les ga- res les risques liés au passage des trains transportant des marchandises dangereuses. Il a notamment été édicté aux plans national et international des normes de sécurité, actuali- sées en permanence, qui visent d'ailleurs moins à lutter contre les dangers pouvant résulter de la présence d'un feu ou d'un mégot incandescent qu'à prévenir les risques d'embrasement d'un réservoir dus aux gerbes d'étincelles qui peuvent accom- pagner le freinage d'un train. Le fait qu'aucun accident de ce genre ne se soit à ce jour produit en Suisse prouve l'efficacité des mesures qui ont été mises en oeuvre. Il ne serait guère réaliste de vouloir instaurer une interdiction généralisée de faire du feu le long des voies ferrées: non seule- ment cela équivaudrait à interdire aux riverains de brûler leurs déchets de jardin et de faire usage du barbecue, mais il fau- drait également apposer des panneaux de signalisation sur tous les routes et chemins situés dans la zone concernée. Par ailleurs, la logique voudrait en ce cas que les environs de tou- tes les routes, passages supérieurs, usines, etc, soient soumis à une réglementation analogue. La sécurité absolue n'existe pas. Pourtant, on peut affirmer que les compagnies ferroviaires font ce qui est en leur pouvoir pour assurer celle des voyageurs, de la population et de l'envi- ronnement. Conscientes des intérêts divergents des fumeurs et des non-fumeurs, elles interdisent de fumer lorsque ce qui est un plaisir pour les uns représente pour les autres une gêne ou même un risque. C'est sans doute le plus qu'elles puissent faire: il est peu probable que le public accepte des mesures plus contraignantes. Antrag der Kommission Die Kommission beantragt, von der Petition Kenntnis zu neh- men, ihr aber keine Folge zu geben. Proposition de la commission La commission propose de prendre connaissance de la péti- tion, sans y donner suite. Angenommen -Adopté 94.2018 Pétition Mouvement humaniste Gewinne der Banken Pétition Mouvement humaniste Bénéfices bancaires Matthey Francis (S, NE) unterbreitet im Namen der Kommis- sion für Wirtschaft und Abgaben (WAK) den folgenden schriftli- chen Bericht: Das Mouvement humaniste fordert in seiner Petition vom 6. September 1993 eine gesetzliche Regelung, die von den Schweizer Banken verlangt, sich solidarisch zu verhalten und - nach Konsolidierung ihrer Reserven und Sicherstel- lung einer Gewinnmarge - einen Teil ihrer Gewinne auf die Wirtschaft und Gesellschaft im Inland und gar im Ausland umzuverteilen. Dabei werden verschiedene Möglichkeiten vorgeschlagen: - Umverteilung in Form flüssiger Mittel auf die meistgefährde- ten Bereiche des öffentlichen und privaten Sektors; - Senkung der Zinssätze für den primären und den sekundä- ren Sektor;Motion Hafner Ursula 580 N 18 mars 1994 -Vorzugszinsen für neu gegründete Unternehmungen sowie für solche, die sich vorübergehend in Schwierigkeiten be- finden; - Verlängerung der Tilgungsfristen und erleichterte Bedingun- gen bei den Zinszahlungen für juristische und natürliche Per- sonen mit finanziellen Schwierigkeiten; - Erlass oder Senkung der Schulden der öffentlich-rechtli- chen Körperschaften oder des produzierenden Primär- und Sekundärsektors; - Finanzierung von öffentlichen und privatwirtschaftlichen Vorhaben des primären und sekundären Sektors; - Naturalausgleich der Schuldentilgung für leistungsfähige Unternehmen mit konjunkturbedingten Schwierigkeiten; - Erleichterung des Kreditzugangesfür leistungsfähige Unter- nehmen, die sich aber aus denselben Gründen in Liquiditäts- engpässen befinden; - Finanzierung der Forschung und der Sozialhilfe. Erwägungen der Kommission Die Kommission befasste sich am 11. November 1993 mit die- ser Petition. Nach ihrer Auffassung kann den Banken, objektiv betrachtet, kein unmoralisches oder politisch falsches Verhal- ten angelastet werden. Vor allem sollte nicht der Idee Vor- schub geleistet werden, dass ein Wirtschaftszweig bestraft wird, sobald er floriert. Der Petition liegen falsche Vorstellungen über das Bankenwe- sen zugrunde. Spezielle Abgaben für Banken wären verfas- sungswidrig und steuerrechtlich nicht zulässig. Was die Gewinne der Banken betrifft, ist nicht zu vergessen, dass die Kantonal- und Regionalbanken zu schwache Ge- winnmargen aufweisen. Durch eine auferzwungene Senkung der Hypothekarzinssätze würden ihre Schwierigkeiten nur noch vergrössert Auch muss daran erinnert werden, dass die Grossbanken zwei Drittel ihrer Geschäfte im Ausland tätigen und ihre Gewinne demzufolge dort erwirtschaften. Matthey Francis (S, NE) présente au nom de la Commission de l'économie et des redevances (CER) le rapport écrit sui- vant: Le Mouvement humaniste a déposé le 6 septembre 1993 une pétition qui demande la mise en place d'une législation vi- sant à faire des banques suisses des partenaires plus équita- bles par une redistribution d'une partie de leurs bénéfices dans le circuit économique et social de notre pays, voire à l'extérieur. Ceci après consolidation de leurs réserves et dé- gagement d'une marge bénéficiaire qui leur reste acquise. Les options possibles sont: - redistribution sous forme de liquidités aux secteurs public et privé qui sont les plus menacés; -baisse des taux d'intérêts pour les secteurs prioritaires, c'est-à-dire le primaire et le secondaire; -taux d'intérêts préférentiels pour les entreprises en phase de lancement ainsi que celles qui se trouvent momentané- ment en difficultés; - prolongement des délais de remboursement des intérêts et amortissements pour les personnes morales et privées en difficultés; - remise ou abaissement de dettes pour les collectivités pu- bliques ou des secteurs productifs prioritaires du primaire et du secondaire; -financement de projets d'utilité publique ou privée des sec- teurs prioritaires; -compensation en nature du remboursement d'une dette pour les entreprises viables, mais en difficultés pour raisons conjoncturelles; -faciliter les lignes de crédit pour les entreprises viables, mais en manque de liquidités pour les mêmes raisons; - financement de la recherche et de l'aide sociale. Considérations de la commission La commission a traité cet objet le 11 novembre 1993. Elle es- time que l'on ne peut pas dire, objectivement, que les banques se comportent d'une manière immorale ou politiquement fausse. Il ne faudrait surtout pas donner l'idée qu'à partir du moment où une branche va bien, on doit la punir. Derrière cette pétition, se cachent de fausses représentations du monde des affaires bancaires. Soumettre les banques à des taxes spéciales serait contraire à la constitution et ne serait pas admissible en matière de droit fiscal. En ce qui concerne les bénéfices bancaires, il ne faut pas ou- blier que les banques cantonales et régionales ont des mar- ges bénéficiaires trop faibles. Baisser les taux hypothécaires de manière contraignante ne ferait qu'accroître leurs diffi- cultés. Il faut aussi rappeler que les grandes banques font les deux tiers de leurs affaires à l'étranger et que c'est de là que provien- nent leurs bénéfices. Antrag der Kommission Die Kommission beantragt mit 15 zu 0 Stimmen, von der Peti- tion Kenntnis zu nehmen, ihr aber keine Folge zu geben. Proposition de la commission La commission propose, par 15 voix sans opposition, de pren- dre connaissance de la pétition sans y donner suite. #ST# 93.3569 Motion Hafner Ursula Schaffung eines Jugendparlamentes Création d'un Parlement des jeunes Wortlaut der Motion vom 7. Dezember 1993 Der Bundesrat wird beauftragt, die organisatorischen und ma- teriellen Grundlagen für die Institutionalisierung eines eidge- nössischen Jugendparlamentes zu schaffen und gegebenen- falls die gesetzlichen Grundlagen vorzulegen. Texfe de la motion du 7 décembre 1993 Le Conseil fédéral est chargé de créer les bases matérielles et structurelles pour qu'un Parlement fédéral des jeunes soit ins- titué et, le cas échéant, de soumettre au Parlement des dispo- sitions légales à ce sujet Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Bär, Baumann, Bäumlin, Brügger Cyrill, Brunner Christiane, Bühlmann, Bundi, Caspar-Hutter, de Dardel, Diener, Dormann, Eggen- berger, Fankhauser, von Feiten, Goll, Grossenbacher, Hafner Rudolf, Hämmerle, Leemann, Leuenberger Ernst, Marti Wer- ner, Nabholz, Raggenbass, Rebeaud, Ruffy, Steiger Hans, Tschäppät Alexander, Vollmer, Wanner, Wick, Zbinden (32) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die Jugendsession, welche am vergangenen Wochenende zum zweiten Mal im Bundeshaus stattgefunden hat, ist ein Mit- tel zur politischen Integration und zum Verständnis zwischen den Generationen. Sie fördert das demokratische Bewusst- sein der Jugendlichen und deren Verständnis für die politi- schen und parlamentarischen Institutionen. Sie ermöglicht den Jugendlichen aber auch, ihre politischen Anliegen zu arti- kulieren, eigene Ideen und Projekte zur eidgenössischen Poli- tik zu lancieren. Damit wird der Meinungsaustausch zwischen ihnen und der Bundespolitik verbessert, und die Jugendses- sion kann den eidgenössischen Räten und Behörden Impulse für ihre Arbeit vermitteln. So entwickelten die Jugendlichen an ihrer letzten Session Vorschläge zur Verminderung oder Ver- hütung von Gewalt, zu Verbesserungen im Bildungswesen und zur politischen Aktivierung der Jungen. Sie verabschiede- ten auch eine Petition für ein schweizerisches Jugendparla- ment, die innerhalb von zweieinhalb Wochen über 6000 Unter- schriften auf sich vereinigte. Ich bitte den Bundesrat, in Zu-Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Petitionen Pétitions In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1994 Année Anno Band I Volume Volume Session Frühjahrssession Session Session de printemps Sessione Sessione primaverile Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 18 Séance Seduta Geschäftsnummer --- Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 18.03.1994 - 08:00 Date Data Seite 573-580 Page Pagina Ref. No 20 023 841 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. 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