<h2>SubmittedText<h2><p>Das Schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) organisiert Ende März zusammen mit den entsprechenden österreichischen und deutschen Stellen zum siebenten Mal eine Tagung zum Thema "Sicherheit auf den Strassen". Da alle Beteiligten von der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und dem grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch in hohem Masse profitieren, stelle ich dem Bundesrat die folgenden Fragen:</p><p>- Warum sind die übrigen Nachbarländer der Schweiz (Frankreich, Italien) nicht an dieser Veranstaltung beteiligt?</p><p>- Warum wird eine solche Tagung ausschliesslich in deutscher Sprache abgehalten (was die französisch- und italienischsprachigen Partner davon abhält, daran teilzunehmen und ihre Erfahrungen und ihre Betrachtungsweise einzubringen)?</p><p>- Liessen sich, falls die Übersetzung Probleme stellt, mit den entsprechenden französischen und italienischen Stellen des bfu nicht gleichartige Veranstaltungen für einen bilateralen Erfahrungsaustausch organisieren?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) ist eine private Stiftung. Sie legt dem Bundesrat zwar jährlich einen Tätigkeitsbericht vor, untersteht als private Organisation in ihren Aktivitäten aber nicht seiner Kontrolle.</p><p>Die von der Fragestellerin angesprochene Dreiländertagung wird auf Initiative der ebenfalls privaten Deutschen Verkehrswacht alljährlich zusammen mit dem österreichischen Kuratorium für Verkehrssicherheit und der bfu durchgeführt. Zur Erleichterung der Kommunikation wird sie in deutscher Sprache abgehalten. Mit dem Réseau francophone contre les traumatismes besteht eine ähnliche Organisation, die der Dreiländertagung entsprechende Veranstaltungen in französischer Sprache durchführt. Daran beteiligt sind die Schweiz, Frankreich, Belgien, Kanada, Libanon sowie einzelne Personen aus afrikanischen Staaten. Diese Organisation führte im Jahre 1999 unter der Federführung der Schweiz im Tessin eine Veranstaltung durch, an der sich die bfu beteiligte und die von ihr auch mitfinanziert wurde.</p>  Antwort des Bundesrates.